<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.00703</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">15. Juni 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kurt Pfau</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 12, Postfach 2197, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich am 3. März 2009 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine Depression, Knieschmerzen, Gelenkser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">güsse und starke Kopfschmerzen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/13). Diese tätigte erwerbliche Abklärungen (Urk. 6/17-18) und zog die Akten des Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers bei (Urk. 6/23). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem holte sie einen Bericht des behandelnden Arztes ein (Urk. 6/28). Daraufhin veranlasste sie die Erstellung eines orthopädisch-psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Gutachtens beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches am 12. Januar 2010 erstattet wurde (Urk. 6/36).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 23. Juli 2010 sprach die IV-Stelle der Versicherten eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Wirkung ab 1. September 2009 zu (Urk. 6/56-57).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Mai 2011 eröffnete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren. Die Versicherte gab mit ausgefülltem Revisionsfragebogen an, ihr Gesundheitszustand habe sich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert (Urk. 6/79). In der Folge holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/90-91). Mit Schreiben vom 13. März 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestätigte sie den Anspruch der Versicherten auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversicherung (Urk. 6/96).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eröffnete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren, in dessen Rahmen die behandelnden Ärzte mitteilten, der Gesundheitszustand der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten habe sich aus somatischer Sicht nicht verändert und aus psychiatrischer Sicht eher verschlechtert (Urk. 6/106-108). In der Folge veranlasste die IV-Stelle die Erstellung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH, welches am 7. März 2016 erstattet wurde (Urk. 6/122). Nachdem der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) dem psychiatrischen Gutachter eine Rückfrage gestellt hatte (Urk. 6/126), nahm dieser mit Schreiben vom 12. April 2016 Stellung (Urk. 6/128). Am 1. Februar 2017 wurde der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten eine Schadenminderungspflicht in Form einer adäquaten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung auferlegt (Urk. 6/132). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte die IV-Stelle die der Versicherten bis dahin ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 15. Mai 2017 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats ein. Einer allfälligen dagegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[= 6/150</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 erhob die Versicherte Beschwerde gegen die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2017 und beantragte, es sei ihr eine ganze Rente der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung mit Wirkung ab 1. Juli 2017 zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht wurde beantragt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei der Versicherten die unentgeltliche Prozessfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu gewähren und in der Person von Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Kurt Pfau ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 24. August 2017 schloss die IV-Stelle auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 1. September 2017 angezeigt wurde. Gleichzeitig wurde sie aufgefordert, Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen zum Nachweis ihrer finanziellen Bedürftigkeit einzureichen (Urk. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem sie diverse Unterlagen eingereicht hatte (Urk. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3), wies das hiesige Gericht das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung sowie unentgeltliche Rechtsvertretung mit Verfügung vom 4. Oktober 2017 ab (Urk. 15). Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 8. November 2017 Beschwerde beim Schweizerischen Bundesgericht (Urk. 17), welche mit Urteil vom 12. Januar 2018 gutgeheissen wurde (Urk. 18). Mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018 hiess das hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Gericht das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestellung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltlichen Rechtsvertretung in der Person von Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Kurt Pfau gut (Urk. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen; vgl. zur Publi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_429/2017 vom 20. Dezember 2017 E. 2.2). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lässt sich eine massgebliche Sachverhaltsänderung als Voraussetzung für eine revisionsweise Rentenherabsetzung oder –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nachweisen, so kann die Verwaltung eine rechtskräftig zugesprochene Rente nur herabsetzen oder auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben, wenn die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung erfüllt sind. Dies ist dann der Fall, wenn sich eine formell rechtskräftige Rentenverfügung, die nicht Gegenstand einer materiellen richterlichen Beurteilung gewesen ist, als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist die zweifellose Unrichtigkeit als Voraussetzung für eine Wiedererwägung nur unter restriktiven Bedingungen zu bejahen, da die Wiedererwägung andernfalls zum Instrument für eine jederzeitige voraussetzungslose Neubeurteilung von rechtskräftig zugesprochenen Dauerleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/03 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2003 E. 2.2.1). Nicht jede Unrichtigkeit, sondern nur eine qualifizierte, offensichtliche Unrichtigkeit berechtigt somit zur wiedererwägungsweisen Herabsetzung oder Aufhebung einer rechtskräftig zugesprochenen Dauerleistung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011 E. 2.2). Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungszusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechtsregeln erfolgt ist oder wenn massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen (Invaliditätsbemessung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Beweiswürdigung, Zumutbarkeitsfragen) vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Leistungszusprechung darboten, als vertretbar, scheidet die Annahme zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">felloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung - denkbar. Insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere ist eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_33/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2011 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_409/2017 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Rentenüberprüfung sei fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt worden, dass der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 23. Juli 2010 zu Unrecht eine Rente zugesprochen worden sei. Die Beschwerdeführerin sei voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig arbeitsfähig, weshalb sie keinen Anspruch auf die Ausrichtung einer Rente der Invalidenversicherung habe (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend, ihr Gesundheitszustand habe sich seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahr 2010 verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert. Aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gonarthrose sei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer Beweglichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitgehend ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt, was sich auch aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 7. März 2016 ergebe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer näheren Prüfung des eingeschränkten Arbeitsprofils zeige sich, dass von einer Tätigkeit in einer gesch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tzten Werkstatt ausgegangen werden müsste. In psychiatrischer Hinsicht sei zu berücksi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chtigen, dass die vom Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprochenen Ferienreisen in ihr Heimatland von ihrer Familie organisiert würden. Auf ihren Alltag hätten diese keinerlei Auswirkungen. Es entspreche ferner nicht der Tatsache, dass sie keine Psychopharmaka einnehme. Sie habe diese kurz vor der Begutachtung aufgrund der Nebenwirkungen eigenmächtig abgesetzt. Einen stationären Aufenthalt in einer Klinik habe sie nur deswegen abgelehnt, weil dies in ihrem Heimatland nicht akzeptiert würde. Sie leide unter einer schweren depressiven Störung, was von der behandelnden Ärztin bestätigt werde. Aufgrund dessen, dass sich sowohl ihr orthopädischer als auch ihr psychiatrischer Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand verschlechtert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stehe ihr eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom 12. Januar 2010 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/36</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 22):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte mediale Gonarthrose und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoropatelläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Inkongruenz bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Genu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">valgum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte mediale Gonarthrose mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">femoropatellärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Inkongruenz bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Genu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">valgum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episode mit somatischem Syndrom bestehend seit 7/08 (ICD-10: F 32.11)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Störungen bestehend seit etwa 2008 (ICD-10: F 45.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 6/36 S. 22):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzen in beiden Händen bei Status nach chirurgischer Dekompres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sion eines Karpaltunnelsyndroms rechts 12/07 und links 2/08</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-/Spreizfüsse beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Explorandin klage dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über, traurig und unruhig zu sein. Sie habe Konzentrationsstörungen und sei ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesslich. Tagsüber fühle sie sich müde, habe ständig Kopfschmerzen und Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delgefühle (Urk. 6/36 S. 33).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin sei bewusstseinsklar und vollständig orientiert. In der Stimmung wirke sie niedergeschlagen bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, affektlabil, weinerlich, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagsam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischendurch abweisend. Psychomotorisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie unruhig und im Antrieb ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindert. Auffassung und Aufmerksamkeit würden intakt erscheinen, die Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsfähigkeit sei eingeschränkt. Das Denken wirke umständlich, weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweifig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">negativistisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeengt (Urk. 6/36 S. 34-35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, in ihrer angestammten Tätigkeit sei die Versicherte zu 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig. In angepasster Tätigkeit bestehe eine 40%ige Arbeitsfähigkeit. Angepasst würden Tätigkeiten erscheinen, die keine erhöhte emotionale Belastung und keinen erhöhten Zeitdruck mit sich bringen würden (Urk. 6/36 S. 37).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus orthopädischer Sicht wurde ausgeführt, die Explorandin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über seit dem Jahr 2002 bestehende Schmerzen in beiden Mittelfingern, die bis in den Nacken ausstrahlen würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit April 2008 leide sie zudem unter Schmerzen in beiden Kniegelenken. Das Sitzen und Laufen sei schmerzbedingt jeweils auf eine Stunde limitiert. Gelegentlich sei sie auf Gehstöcke angewiesen. Das linke Knie sei zudem häufig geschwollen (Urk. 6/36 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin wirke umständlich und nicht kooperativ agierend. Der Barfuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang sei unauffällig, der Zehen- und Fersengang sei möglich. Die Kniegelenke seien ergussfrei. Der Apprehensionstest rechts und links sei aufgrund ungenü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Compliance de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Explorandin nicht beurteilbar. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trophik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aller Extremi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äten sei unauffällig, die rohe Kraft der Beuger und Strecker der Ober- und Unterarme sowie der Ober- und Unterschenkel sei normal. Die Hals- und Brust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule sei frei beweglich, ebenso die Schultergelenke (Urk. 6/36 S. 4-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte sei in ihrer bisherigen Tätigkeit aus orthopädischer Sicht bei voller Stundenpräsenz zu 75 % arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit, die abwechslungsweise stehend und sitzend ausgeübt werden könne, ohne dass dabei häufig kniende Positionen eingenommen werden müssten, bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/36 S. 7-8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Zusammenfassung kamen die Gutachter zum Schluss, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte sei aufgrund der mittelgradigen depressiven Episode mit somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Syndrom lediglich zu 30 % arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit erhöhe sich die Arbeitsfähigkeit auf 40 % (Urk. 6/36 S. 22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf dieses Gutachten hielt der RAD am 24. Februar 2010 dafür, die Beschwerdeführerin sei zu 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig (Urk. 6/38 S. 4). Daraufhin wurde ihr mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2010 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zugesprochen (Urk. 6/56-57).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. März 2016 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/122 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, derzeit mittelgradig ausgeprägt </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10: F 33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Valgus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Gonarthrose beiderseits mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femoropatellararthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: M 17)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien bei allgemeiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bandlaxizität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10: M 25.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/122 S. 28):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie, medikamentös behandelt (ICD-10: I 10)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vorbefundlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rezidiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erende Kopfschmerzen mit/bei Migräne ohne Aura, chronischem Spannungstyp-Kopfweh, Medikamentenübergebrauch-Kopfschmerz (ICD-10: G 44.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, die Explorandin lese ihre Beschwerden von einem Zettel ab und führe aus, sie leide unter Gedächtnisprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lemen und Schwindel. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es gehe ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besser, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al schlechter. Jedes zweite Jahr fahre sie in den Kongo, wo es ihr gut gehe. Da ziehe sie bunte Kleider an und gehe gerne ein Bier trinken. Letztes Jahr sei sie 1,5 Monate lang im Kongo gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Länger habe sie nicht bleiben können, weil es ihr an Geld gefehlt habe und sie sich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Schweiz um ihren Sohn kümmern müsse (Urk. 6/122 S. 38).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Explorandin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– so der Gutachter weiter – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirke mässig kooperativ, das äussere Erscheinungsbild sei nicht durch einen depressiven Habitus geprägt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Auffassung, Konzentration, Merkfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und Gedächtnis seien nicht relevant beeinträchtigt. Das formale Denken sei geordnet, teilweise gehemmt, jedoch nicht verlangsamt. Teilweise wirke sie leicht affektarm, jedoch weder hoffnungslos noch ängstlich. Antrieb und Psychomoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rik würden normal erscheinen (Urk. 6/122 S. 43-44).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem psychopathologischen Befund könnten Hinweise auf ein aktuelles Depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgeschehen entnommen werden. Vom Schweregrad her könne allenfalls eine mittelgradige depressive Episode objektiviert werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Tatsache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monatige Aufenthalte im Ausland als gesteigerte Lebensqualität erlebt würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, deute darauf hin, dass nicht allein die depressive Störung für den erlebten Zustand von Krankheit verantwortlich sei. Der Ausprägungsgrad der psychosozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Destriktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Desintegration erscheine nicht unerheblich. Es bestünden zahlreiche therapeutische Optionen, so etwa ambulante psychiatrische Spitex, tagesklinische Massnahmen und das zuverlässige Einnehmen von Medikamenten. Obwohl die Explorandin auf Nachfrage hin versichert habe, die Medikamente regelmässig einzunehmen, seien diese im Blut nicht nachweisbar (Urk. 6/122 S. 45-50). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie im Vorgutachten aus dem Jahr 2010 werde von einer depressiven Störung ausgegangen, eine somatoforme Störung liege hingegen nicht vor. Aus psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht sei die Versicherte in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig (Urk. 6/122 S. 54).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Explorandin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Schmerzen in diversen Abschnitten des Bewegungsapparates, so in den Zehengelenken, Sprunggelenken, Kniegelenken, der Hüftregion, der Schulterre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gion, den Ellbogengelenken und den Handgelenken. Auch die zwischen diesen Gelenken liegende Muskulatur würde schmerzen, sowohl tags- als auch nachts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über (Urk. 6/122 S. 56-57). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gangbild der Explorandin sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinkfrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Zehenspitzen- und Fersengang ohne Einschränkung durchführbar. Die Wirbelsäule stehe in der frontalen Ebene median, in der sagittalen Ebene sei der Rumpf leicht vorgeneigt. Die Faustschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft sei beidseitig nur leichtgradig vermindert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kniegelenke seien bandstabil, ohne Überwärmung. An der Halswirbelsäule seien keine Bewegungs- oder Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionseinschränkungen erkennbar. Die Inklination der Lendenwirbelsäule sei leicht schmerzhaft eingeschränkt (Urk. 6/122 S. 57-58).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht bestehe – in Übereinstimmung mit den bisherigen Einschätzungen – eine reduzierte Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die vorwiegend im Sitzen ausgeübt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne und die Möglichkeit zu Wechselpositionen beinhalte, sei die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 6/122 S. 59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, es handle sich im Wesentlichen um einen unveränderten oder in psychischer Hinsicht leicht gebes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serten Gesundheitszustand. Die Versicherte sei in einer angepassten Tätigkeit aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rheumatologischer Sicht zu 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und aus psychiatrischer Sicht zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (Urk. 6/122 S. 31-32).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das rheumatologische Teilgutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">org</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fältigen und allseitigen Untersuchungen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/122 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">55-56</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), berücksichtigt die geklagten Beschwerden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">122 S. 56-57</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und ist in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/122 S. 3-17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter erhob detail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierte Befunde, legte die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend dar und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten wurden zwar detaillierte Befunde erhoben (Urk. 6/122 S. 45-46). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indessen fehlt es an einer einleuchtenden B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egründung für die gestellte Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt für Psychiatrie und Psychother</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie, fest, die Beschwerdeführerin könne auf Nachfrage hin keine Symptome für ihr Depressionsleiden benennen (Urk. 6/122 S. 19). Weder die Auffassung noch die Konzentration, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Merkfähigkeit und das Gedächtnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während der Untersuchung relevant beeinträchtigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewirkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/122 S. 43). Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht antriebsarm und nicht motorisch unruhig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erschienen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/122 S. 44). Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darüber hinaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, alle zwei Jahre in den Kongo zu fahren, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bunte Kleider anzuziehen und gerne ein Bier trinken zu gehen. Dort ginge es ihr gut (Urk. 6/122 S. 38). Inwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fern sich diese Befunde sowie ihre Heimatlandreisen mit der gestellten Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode verein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren lassen, führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht aus. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch auf Rückfrage des RAD hin konnte er di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esen Wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch nicht auflösen, sondern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verwies lediglich darauf, dass es sich um einen aktuellen psychopathologischen Befund handeln würde (Urk. 6/128 S. 1). Weiter erwähnte er psychosoziale Belastungsfaktoren, die stark einschränkend wirken würden, wie die Desintegration, die schwierige Ehe, das Nichtbeherrschen der deutschen Sprache sowie die lange Absenz vom Arbeitsmarkt (Urk. 6/122 S. 50). Er unterliess es jedoch, diese Belastungsfaktoren von der diagnostizierten Kra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit abzugrenzen. Inkonsistent erscheint ferner, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar darauf hinwies, eine finale ausgerichtete Entschädigungshaltung sowie Aggravation könnten nicht ausgeschlossen werden (Urk. 6/122</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 24 und 49), diese Faktoren bei seiner Beurteilung jedoch nicht diskutierte. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insgesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht schlüssig, weshalb darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgestellt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie leide unter einer schweren depressiven Störung, was</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich aus den Berichten der behandelnden Ärztin ergebe. Ihre Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matreisen würden von ihrer Familie organisiert und hätten auf ihren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alltag kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerlei Auswirkungen. Es entspreche ferner nicht der Tatsache, dass sie keine Psychopharmaka einnehme. Sie habe diese kurz vor der Begutachtung aufgrund der Nebenwirkungen eigenmächtig abgesetzt. Einen stationären Aufenthalt in einer Klinik habe sie nur deswegen abgelehnt, weil dies in ihrem Hei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matland nicht akzeptiert würde (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 19. Juni 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/107) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie behandelnde Ärztin, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, aus, die Beschwerdeführerin leide unter einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronifizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Störung mit mittelgradigen und schweren depressiven Episoden mit somatischem Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom (ICD-10: F 32.11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Objektive Befunde, die auf diese Diagnose schliessen las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen würden, führte sie nicht auf. Unter dem Titel «Veränderte Befunde» gab sie lediglich Schilderungen der Beschwerdeführerin wieder (Urk. 6/107 S. 1). Bereits aus diesem Grund vermag der Bericht nicht zu überzeugen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinzu kommt, dass sie sich m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin mindestens jedes zweite Jahr in ihr Heimatland reist, dort über mehrere Wochen weilt und sich in dieser Zeit gemäss eigenen Aussagen gut fühlt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht auseinandersetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nicht schlüssig erscheint ferner, dass trotz der Diagnose einer anhaltenden schweren depressiven Episode nie ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik erfolgte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin offensichtlich die verordneten Psychopharmaka nicht einnimmt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Argumentation, ein Aufenthalt in einer Klinik sei ihr nicht zuzumuten, weil dies in ihrem Heimatland zu einer Stigmatisierung führen würde, verfängt nicht. Zum einen ist unklar, inwiefern der Umstand, dass sie in der Schweiz eine Klinik auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchen würde, in ihrem Heimatland bekannt werden sollte. Zum anderen erscheint widersprüchlich, dass die Beschwerdeführerin angibt, sozial völlig iso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert zu sein und gleichzeitig geltend macht, die Angst vor einer Ausgrenzung halte sie von einem Klinikaufenthalt ab. Unglaubhaft erscheint ferner, dass die Beschwerdeführerin die verordneten Medikamente unmittelbar vor der Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung aufgrund von Nebenwirkungen eigenmächtig abgesetzt haben soll. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Unterlagen geht hervor, dass der psychiatrische Gutachter nachfragte, ob sie die Medikamente verordnungsgemäss einnehmen würde. Die Beschwerdeführerin insistierte, diese täglich einzunehmen (Urk. 6/122 S. 39). Konfrontiert mit dem erhobenen negativen Medikamentenspiegel gab sie an, die Medikamente an die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Tag nicht eingenommen zu haben, weil sie «Ulkus gehabt» habe (Urk. 6/122 S. 39). Sollte die Beschwerdeführerin die Medikamente aufgrund von Nebenwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen abgesetzt haben, wie dies mit Schreiben vom 14. Juli 2016 erstmals gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend gemacht wurde (Urk. 6/129), hätte sie dies bereits während der Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber dem Gutachter angeben können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesen Gründen vermögen die Berichte der behandelnden Ärztin nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich die medizinische Aktenlage zur Beurteilung des Gesundheitszustandes im Verfügungszeitpunkt als ungenügend. Damit kann vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offen bleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die ursprüngliche Rentenverfügung zu Unrecht erfolgte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde ist in dem Sinne gutzuheissen, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtene Verfügung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und die Sache zur erneuten Begutachtung an die IV-Stelle zurückzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rahmens auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessentschädigung. Entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigkeit des Prozesses ist ihr eine Entsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ädigung von Fr. 1‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0.-- (inkl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MwSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aus der Gerichtskasse zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> in dem Sinne </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gutg</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eheissen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, dass die angefochtene Verfügung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">15. Mai 2017</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre und hernach über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Kurt Pfau, Winterthur,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1’700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Kurt Pfau</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p><span> </span></p></div><p></p></div> </div></body></html>