<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2012.01215</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Leicht</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">11. Februar 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Daniel Richter</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pugatsch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1969 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war als Assistenzarzt im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig, als er am 23. Dezember 2003 auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren wurde. Er zog sich dabei Kontusionen und Schürfungen am linken Vorderarm, am rechten Ober- und Unterschenkel sowie an der linken Ferse zu (Urk. 7/9/140). Für die Folgen des Unfalls erbrachte die AXA Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen AG (AXA) die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 25. Juni 2009 stellte sie ihre Leistungen ein (Urk. 7/9/2-6). Die dagegen erhobene Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache wies sie mit Entscheid vom 8. September 2011 ab (Urk. 7/56). Mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 25. September 2012 wurde die gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhobene Beschwerde in dem Sinne gutgeheissen, dass dieser aufgehoben und die Sache an die AXA zurückgewiesen wurde, damit diese nach erfolgter Abklärung neu entscheide (Urk. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte war vom 1. Mai 2006 bis zum 31. August 2008 in einem 80 %-Pensum und vom 1. September 2008 bis zum 30. Juni 2009 in einem 30 %-Pensum als Oberarzt bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt (Urk. 7/13). Seit 1. Juli 2009 ist er als selbständiger Psychiater tätig (Urk. 7/60).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Juni 2009 meldete sich der Versicherte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf eine chronisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Bein- und Hüftgelenksverletzung zum Bezug von Leistungen der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung an (Urk. 7/4). Die IV-Stelle zog die Akten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/9) sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto des Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (IK-Auszug, Urk. 7/10) bei und tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte sie mit Verfügung vom 22. Oktober 2012 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 7/72 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 21. November 2012 Beschwerde und beantragte, die Beschwerdegegnerin sei in Aufhebung des angefochtenen Entscheides zur Ausrichtung einer angemessenen befristeten Invalidenrente vom 1. September 2008 bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s zum 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2010 zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten. Eventualiter sei das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zum Vorliegen eines rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftigen Entscheides im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren zu sis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 14. Januar 2013 beantragte die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 16. Januar 2013 mitgeteilt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 21. Januar 2014 (Urk. 11) reichte der Beschwerdeführer innert der mit Verfügung vom 14. Januar 2014 (Urk. 9) angesetzten Frist das im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men des unfallversicherungsrechtlichen Verfahrens erstellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthopädisch-trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten vom 17. November 2013 sowie seine Stellungnahme dazu ein (Urk. 12/1-2). Diese wurden der Beschwerdegegnerin am 30. Januar 2014 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 40 Prozent arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die seit dem 1. Januar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklungen nö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die IV-Stelle, die Abklärungen hätten erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, dass keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgewiesen sei. Die temporären Arbeitsunfähigkeiten seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen akutmedizinischer Massnahmen einzuordnen. Eine Arbeitsunfähigkeit als Psychiater sei nicht nachvollziehbar. Ein invalidisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesundheitsschaden sei nicht ausgewiesen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, gestützt auf die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Akten liege ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % vom 1. September 2008 bis zum 1. September 2010 vor (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates FMH, erstatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 17. November 2013 ein orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten, welches sich auf die Akten, die Angaben des Beschwerdeführers sowie auf die Untersuchung vom 3. Mai 2013 stützt. Der Gutachter stellte folgende Diagnosen (Urk. 12/2 S. 62 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach multiplen Körperprellungen am 23. Dezember 2003 mit Beteili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der linken Hand / des linken Unterarmes (S60.2LZ), des rechten Unterschenkels (S80.1RZ) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hämatomentwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der Wade (T14.5Z), Prellung und Hämatom am rechten Oberschenkel (S70.1RZ) sowie der linken Ferse (S90.3Z). Schürfungen am Ober- und Unterschenkel rechts sowie an der Ferse links (T00.9Z).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische Hüftgelenksbeschwerden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) rechts (M25.55R) bei erstmali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gem Nachweis eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndroms (M24.85R) im Bereich des rechten Hüftgelenkes im Zusammenhang mit einer MRI am 19. Januar 2005 bei gleichzeitigem Nachweis eines Einrisses der knorpeligen Gelenklippe (Labrum-Läsion) und deren Verkürzung an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hüftgelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pfanne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rec</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hts. Anlässlich der MRI vom 17. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 erstmalige Diagnose eines mässigen Cam-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingements</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoro-acetabulär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts. Dezent begin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nende Hüftgel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nksarthrose rechts (M16.9R).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitweilige LWS-Beschwerden (M54.5) schon vor dem Unfallereignis vom 23. Dezember 2003, mit Haltungsturnen behandelt; zugleich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Muskel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spannungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der die Wirbelsäule begleitenden Streckmuskulatur (M62.88). Zuletzt mittels MRI im März 2007 nachgewiesene leichte bis mässige dege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerative Veränderungen von L3 bis L5 sowie L5/S1 rechts betont (M47.99) mit relativer Verengung eines Zwischenwirbelloches im Segment L5/S1 (M42.9) und leichten Aufbruch- und Umformungsveränderungen (Arthrose) der kleinen Wirbelgelenke im Segment L5/S1 (M47.86).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subjektive Angabe wechselnder Beschwerden im Bereich der rechten Kreuzdarmbeinfuge (M54.5R) seit dem Sommer 2004 mit objektivierbarer Neigung zu Bewegungsstörungen in diesem Bereich (M99.84).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verkürzung der an der Oberschenkelrückseite liegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ischiocruralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keln beidseits.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Sturz auf das/die Kniegelenk/e etwa 2002 (S80.0) anlässlich der Lockerung einer Reckstange in der Türzarge. Zustand nach abgelaufener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schlatterscher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkrankung am Schienbeinkopf beidseits (M92.5Z); angebo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rene Formvariante der Kniescheiben entsprechend Stadium Wiberg II-III mit leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chondromalazie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Knorpelweichung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, M22.4) bzw. Anzeichen einer beginnenden Arthrose im Gelenk zwischen Kniescheibe und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oberschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rolle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (M17.9R).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angeborener Hohl-Spreizfuss beidseits (Q66.7). Status nach Bruch der Mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fuss-Köpfchen III und IV am 17. Juni 2012 (S92.3LZ), erfolgreich fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genlos konservativ behandelt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Radiologisch-morphologische Zeichen einer Psoriasis-Arthritis am rechten Fuss ohne Psoriasis.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hielt der Gutachter fest, aus den Akten gehe hervor, dass der Beschwerdeführer vielfach gegenüber den behandelnden Ärzten angegeben habe, in welcher Höhe er seine Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit selbst einschätze. Dies sei offenbar als Mass für die Eintragungen in den Arztzeugnissen benutzt worden. Ein Psychiater übe seine berufliche Tätigkeit vorwiegend in sitzender Position aus und müsse nur hin und wieder aufstehen und herumgehen. Er könne dabei auch die Körperhaltung selbst wählen und diese im individuellen Fall den aktuellen Belastungsmöglichkeiten anpassen. Die Hüftgelenke des Psychiaters würden in der Regel nur relativ wenig belastet; auch sei man in dieser Berufsgruppe nicht mit schwerem Heben und Tragen belastet. Spätestens ab Mitte März 2004, als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Krankenge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schichte vermerkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, dass die ursprünglichen Beschwerden vollkommen abgeklungen seien, habe der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Psychiater wieder mit einem 100 %-Pensum ausüben können. Im Zusammenhang mit der am 21. November 2008 durchgeführten Operation am rechten Hüftgelenk sei zweifelsfrei für einen angemessenen Zeitraum eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit zu bescheinigen (Urk. 12/2 S. 93 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten ist für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwerdeführers als umfassend zu qualifizieren. Es beruht auf eigenen Untersuchungen des Gutachters und wurde in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben. Es berücksichtigt die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig. Die Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ist einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend und die Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und begründet. Das Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten erfüllt somit sämtliche von der Rechtsprechung geforderten Kriterien (vgl. E. 1.4), weshalb darauf abzustellen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, vom 1. September 2008 bis zum 1. September 2010 habe ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 40 % bestanden (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer am 21. November 2008 in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, operiert wurde (Urk. 7/9/48). Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führt eine Arthroskopie in der Regel zu einer Arbeitsunfähigkeit von sechs bis zwölf Wochen (Urk. 7/9/45). Anlässlich der Verlaufskontrolle drei Monate postoperativ erwähnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 9. März 2009 einen guten Verlauf. Der Beschwerdeführer berichte, weniger Schmerzen als bei der Sechswochenkontrolle zu haben und beschwerdeärmer als präoperativ zu sein (Urk. 7/12/5). Im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. November 2009 hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Orthopädische Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur präoperativen Situation. Unter Einhaltung gewisser Einschränkungen sei er beschwerdearm oder beschwerdefrei. Die Schmerzen seien verursacht durch Stehen mehr als zehn Minuten, Laufen mehr als 200 Meter und längeres Sitzen mehr als vier bis fünf Stunden (Urk. 7/35/4). Die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 40 % stimmt mit dieser Beurteilung nicht überein und ist nicht nachvollziehbar. Bei der Tätigkeit als selbständiger Psychiater ha</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndelt es sich um eine wechselbelastende Tätigkeit. Der Beschwerdeführer muss weder länger als zehn Minuten stehen noch mehr als 200 Meter laufen. Beim Sitzen kann er seine Körperposition ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändern oder jederzeit aufstehen. Ausserdem kann er aufgrund seiner Selbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit seine Arbeitszeiten optimal e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nteilen und Pausen einplanen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Operation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. November 2008</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestand eine vorübergehende Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von ca. drei Monaten, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche zu begründen vermag.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Übrigen ist gestützt auf das orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Psychiater </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem 100 %-Pensum hätte ausüben können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einen psychischen Gesundheitsschaden macht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachkundige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer nicht geltend. Es ist davon auszugehen, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen solchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegebenenfalls vorgebracht hätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sozialversicherungsrecht massgebenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit erstellt, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in seiner angestammten Tätigkeit als Psychiater zu 100 % arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die angefochtene Verfügung erweist sich daher als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahren sind auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Richter</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>