A bteilung II B -2196/2006 {T 0 /2 } U rteil vom 4. M ai 2007 M itw irkung: R ichterin Vera M arantelli (vorsitzende R ichterin), R ichter C laude M orvant, R ichterin M aria Am gw erd; G erichtsschreiberin Barbara Aebi H ._______, Beschw erdeführer gegen 1. B undesam t für B erufsbildung und Technologie (B B T), Vorinstanz 2. Prüfungskom m ission H öhere Fachprüfung für Zim m erm eister, Erstinstanz betreffend H öhere Fachprüfung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Verfügung vom 31. M ärz 2005 teilte der Verband Schw eizer H olzbau- U nternehm ungen (H olzbau Schw eiz) im Auftrag der Zentralkom m ission der M eisterprüfung (Erstinstanz) H ._______ m it, dass er die im Frühjahr 2005 abgelegte Eidgenössische Zim m erm eisterprüfung (H öhere Fachprüfung im Zim m ereigew erbe) nicht bestanden habe. Beigelegt w ar ein N otenblatt, dem zu entnehm en ist, dass H ._______ insgesam t vier ungenügende N o- ten in den Fächern "Konstruktionstechnik A" (3.6), "Betriebsführung" (3.5), "Angebot und Abrechnung" (3.1), "U nternehm ensführung" (3.6) sow ie die Schlussnote 3.7 erteilt w orden sind. G egen diese Verfügung erhob H ._______ am 23. April 2005 Beschw erde beim Bundesam t für Berufsbildung und Technologie (Bundesam t). Er be- antragte sinngem äss die Erteilung des D iplom s als Zim m erm eister. Zur Begründung brachte er vor, seine Leistungen in den Fächern "Konstrukti- onstechnik A", "Betriebsführung", "Angebot und Abrechnung" und "U nter- nehm ensführung" seien unterbew ertet w orden. Seiner Ansicht nach habe die Prüfungskom m ission ungew issenhaft und unseriös korrigiert. So sei selten m it Punkten und Zw ischennoten gearbeitet w orden. D ie Bew er- tungsblätter, die für die Berechnung der N oten vorgesehen gew esen seien, seien praktisch nie benutzt w orden; ein N achvollzug der w illkürlich gesetz- ten Pauschalnoten sei gar nicht m ehr m öglich. Er sehe sich zudem als O p- fer einer äusserst zw eifelhaften Taktik der D iplom vergabe: Es sei ein offe- nes G eheim nis, dass ein gew isser Anteil der Kandidaten pro Jahr die M eisterprüfung nicht bestehen solle oder dürfe, um dieser das Ansehen ei- ner schw ierig zu bestehenden Prüfung zu verleihen. In verfahrensm ässiger H insicht beantragte H ._______ schliesslich den Beizug unabhängiger Ex- perten. M it Stellungnahm e vom 22. August 2005 beantragte die Zentralkom m issi- on - nach Konsultation der Prüfungskom m ission - die kostenfällige Abw ei- sung der Beschw erde. Zur Begründung brachte sie vor, der Vorw urf, die Bew ertungsblätter seien nicht benutzt w orden, sei in aller Schärfe zurück- zuw eisen. D em Beschw erdeführer sei am Tag, als er in seine Prüfungsar- beiten habe Einsicht nehm en können, erklärt w orden, w ie die N oten der einzelnen Prüfungen entstanden seien. Säm tliche Prüfungen seien von zw ei Exam inatoren korrigiert und benotet w orden; die entsprechenden N o- tenblätter habe H err H ._______ gesehen. Auf den D eckblättern der Prü- fungsarbeiten seien indessen nur die Schlussnoten notiert w orden. D er Beschw erdeführer zeige in seiner Beschw erde nicht auf, inw iefern für sei- ne Leistungen ein genügender N otendurchschnitt erteilt w erden könnte. Im Einzelnen legte die Zentralkom m ission dar, w eshalb sie die Bew ertung der Prüfungskom m ission als korrekt erachte. Lediglich im Fach "U nterneh- m ensführung", Aufgabe 6.5 ("R echtskunde"), erteilte sie dem Beschw erde- führer 1.5 Zusatzpunkte, w as zw ar zu einer Erhöhung der N ote in der Auf-3 gabe 6.5 von 3.0 auf 3.5, nicht jedoch zu einer Änderung der G esam tnote im Fach "U nternehm ensführung" führte. D er Stellungnahm e legte die Zent- ralkom m ission Kopien der D etailnotenblätter bei. Am 14. N ovem ber 2005 teilte H ._______ dem Bundesam t m it, er halte sei- ne Beschw erde aufrecht. Zur Begründung brachte er vor, er sei m it der Stellungnahm e der Prüfungskom m ission nicht einverstanden. D ie Fehler, w elche in seinen Prüfungsunterlagen zu finden seien, seien viel zu hoch bew ertet w orden und stünden in keinem Verhältnis zu seiner gesam ten Prüfungsleistung beziehungsw eise zum richtig gelösten Teil. Verm utlich sei seine Arbeit system atisch zu tief bew ertet w orden. Bereits vor und w ährend der Prüfungsw oche sei ihm aufgefallen, dass einige Prüfungskan- didaten die m eisten Exam inatoren bereits von der Technikerschule B._______ (TS B._______) oder als ehem alige Arbeitgeber gekannt hät- ten. Auffallend sei zudem , dass alle erfolgreichen Prüfungsabsolventen die TS B._______ besucht hätten, w elche die m eisten Exam inatoren selbst absolviert hätten oder an w elcher sie heute unterrichteten. D ie nicht erfolg- reichen Prüfungskandidaten hätten die TS A._______ oder andere Schu- len besucht. Schliesslich könne er nicht akzeptieren, dass seine Arbeit zw ar dem entsprochen habe, w as verlangt w orden sei, w ie ihm am Tag der Prüfungseinsicht ein Exam inator gestanden habe, dass er aber die Prü- fung nicht bestanden habe, w eil es nach Auskunft dieses Exam inators bes- sere Arbeiten gegeben habe. M it Entscheid vom 15. M ärz 2006 w ies das Bundesam t die Beschw erde von H ._______ ab. Zur Begründung w urde ausgeführt, entgegen der Argu- m entation des Beschw erdeführers treffe es nicht zu, dass die einzelnen Positionen nicht bew ertet und die N oten pauschal oder nach G utdünken erteilt w orden seien: D ie D etailnotenblätter der Prüfungskom m ission, w el- che dem Beschw erdeführer auch herausgegeben w orden seien, gäben Auskunft über die Beurteilung durch die zw ei Exam inatoren, die einzelnen Positionsnoten und deren jew eilige G ew ichtung sow ie die eingetragene Schlussnote. D er Beschw erdeführer m ache zudem unsubstantiierte Aussa- gen beziehungsw eise könne nicht belegen, inw iefern seine Leistung unter- bew ertet w orden sei. Teilw eise seien seine R ügen zu pauschal und allge- m ein gehalten, als dass sie auf eine eventuelle U nterbew ertung überprüft w erden könnten. Aus Sicht der Beschw erdeinstanz liege keine objektive beziehungsw eise offensichtliche U nterbew ertung vor, die eine höhere Be- w ertung rechtfertigen w ürde. D ie Prüfungskom m ission sei in ihrer Stellung- nahm e hinreichend und in klarer W eise auf die R ügen des Beschw erdefüh- rers eingegangen. Sie habe säm tliche vom Beschw erdeführer gerügten Bew ertungen der genannten Aufgaben überprüft, kom m entiert und begrün- det. D ie Beschw erdeinstanz dürfe davon ausgehen, dass die Exam inato- ren eine objektive und kritische Prüfung vorgenom m en hätten, sow ie dass eine unsachliche w illkürliche Benotung ausgeschlossen w erden könne. D ie Bew ertung der Aufgaben sei daher - sow eit dies im R ahm en der einge- schränkten Kognition des Bundesam ts überhaupt überprüft w erden könne - nicht zu beanstanden. D ie R üge der U nterbew ertung respektive der w ill- kürlichen Bew ertung erw eise sich som it als unbegründet. Schliesslich be-4 stehe kein Anlass für die Erstellung eines G utachtens oder den Beizug von Experten, da die Stellungnahm en der Prüfungskom m ission ausführlich und nachvollziehbar seien und die Einw ände des Beschw erdeführers nicht überzeugten. B. G egen diesen Entscheid erhob H ._______ (Beschw erdeführer) am 13. April 2006 Verw altungsbeschw erde bei der R ekurskom m ission EVD . Er beantragt die Aufhebung der erstinstanzlichen Verfügung vom 31. M ärz 2005 und des vorinstanzlichen Entscheids vom 15. M ärz 2006, die N eu- prüfung seiner Arbeit durch unabhängige Fachleute sow ie die Aushändi- gung des D iplom s für Zim m erm eister. Zur Begründung verw eist er auf sei- ne Beschw erde ans Bundesam t. Zudem erklärt er, es treffe nicht zu, dass seine Beschw erdeschrift zu allgem ein gehalten sei und keine konkreten Beanstandungen aufw eise: Seine Beschw erdeschrift um fasse m ehr als zehn Seiten, auf w elchen er auf die Problem punkte hinw eise. Im W eiteren bringt der Beschw erdeführer w ie in der R eplik vom 14. N ovem ber 2005 ans Bundesam t vor, dass sich einige Kandidaten und Exam inatoren ge- kannt hätten, die erfolgreichen Kandidaten die TS B._______ besucht hät- ten und dass er die geforderte Leistung zw ar erbracht, aber O pfer einer starren D urchfallquote gew orden sei. Auf diese Vorbringen sei das Bun- desam t gar nicht eingegangen. Er kritisiert auch, dass etw a fünf Kandida- ten, w elche m it ihm den Vorbereitungskurs in X._______ besucht hätten und denen er in den m eisten Fächern um einiges überlegen gew esen sei, allesam t die Prüfung bestanden hätten. Schliesslich rügt er, es fehle im vorliegenden Fall eine neutrale, fachliche Beurteilung: D as Bundesam t, w elches sich von der W ortgew andtheit des H olzbau Schw eiz habe beein- drucken lassen, sei eine fachlich inkom petente Stelle und habe sich ledig- lich auf die Stellungnahm en der Prüfungskom m ission gestützt. D iese habe seine Fehler m asslos überbew ertet. Zudem sei die Beurteilung seiner Ar- beit durch zw ei Exam inatoren eine reine Alibiübung, stellten die Exam ina- toren doch ihre Beurteilungen verm utlich gegenseitig nicht in Frage. Eben- so w enig könne er sich vorstellen, dass der G igant H olzbau Schw eiz sein Tun selbstkritisch überdenken könne. C . M it Vernehm lassung vom 9. M ai 2006 beantragt das Bundesam t, die Be- schw erde sei abzuw eisen. Zur Begründung verw eist es auf den angefoch- tenen Entscheid vom 15. M ärz 2006. Zudem erklärt es, es habe sich ent- gegen der Ansicht des Beschw erdeführers nicht von der "W ortgew andtheit des H olzbau Schw eiz" beeindrucken lassen, sondern habe seinen Ent- scheid gestützt auf den durch den Schriftenw echsel eruierten Sachverhalt, die erhaltenen U nterlagen und die Argum ente der Prüfungskom m ission und des Beschw erdeführers gefällt. D ie Vorbringen, hinsichtlich derer der Beschw erdeführer rüge, das Bundesam t sei auf diese nicht eingegangen, seien entw eder haltlos oder unbew iesen und entbehrten jeglicher Prü- fungsrelevanz. Schliesslich m erkt das Bundesam t an, dass der Beschw er- deführer in seiner Beschw erde keine neuen Argum ente zu Tage bringe, 5 die eine U nterbew ertung durch die Prüfungskom m ission ersichtlich m a- chen w ürde. Auf die Begründungen der Prüfungskom m ission und des Bun- desam ts im angefochtenen Entscheid gehe der Beschw erdeführer m it kei- nem W ort ein. Am 2. Juni 2006 liess sich die Erstinstanz vernehm en. Sie beantragt sinn- gem äss die Abw eisung der Beschw erde und bringt zur Begründung vor, die Arbeiten des Beschw erdeführers seien nochm als eingehend studiert und besprochen w orden. D a die getroffenen Entscheidungen fundiert und belegbar seien, halte sie an ihrer Bew ertung fest. Zu den Anschuldigungen des Beschw erdeführers bezüglich der Exam inatoren, deren Q ualifikationen und der Arbeit, die sie leisteten, nehm e sie keine Stellung. D ie Integrität der Exam inatoren stehe ausser D iskussion. D ie (übrigen) Vorw ürfe seien haltlos, w ürden von ihr vehem ent zurückgew iesen und nicht kom m entiert. Schliesslich bem erkt die Erstinstanz, der Beschw erdeführer habe keine neuen Fakten aufgeführt. D . Am 19. Juli 2006 ersuchte die R ekurskom m ission EVD die Erstinstanz um Zustellung verschiedener U nterlagen. D ieser Aufforderung kam die Erstin- stanz m it Schreiben vom 22. August 2006 nach. Im N ovem ber 2006 teilte der Präsident der R ekurskom m ission EVD den Parteien m it, dass die Verfahrensakten zur W eiterbehandlung ans Bundes- verw altungsgericht übergeben w ürden, sollte dieses Verfahren vor dem 31. D ezem ber 2006 nicht abgeschlossen sein. Am 15. Januar 2007 gab das Bundesverw altungsgericht die Ü bernahm e des Verfahrens sow ie die Besetzung des Spruchkörpers bekannt. Am 26. April 2007 fand auf Ersuchen des Beschw erdeführers hin eine öf- fentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff.1 EM R K statt. D abei hatte der Beschw erdeführer die G elegenheit, seinen Standpunkt nochm als ein- lässlich darzulegen. Im R ahm en des Plädoyers äusserte er sich insbeson- dere exem plarisch zur Bew ertung der Aufgabe 2.1 im Fach "Konstruktions- technik A". Auf die dargelegten und w eitere Vorbringen w ird, sow eit sie rechtserheb- lich sind, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D er Entscheid des Bundesam tes vom 15. M ärz 2006 stellt eine Verfügung nach Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren dar (Vw VG , SR 172.021). D iese Verfügung w ar bis Ende 2006 bei der R ekurskom m ission EVD angefochten, w elche vor dem Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) am 1. Januar 2007 (vgl. AS 2006 1069) zur Beurteilung der Streitsache sachlich und funktionell zuständig w ar (vgl. Art. 61 Abs. 1 6 Bst. c Ziff. 1 BBG [zitiert in E. 2], AS 2003 4557; aufgehoben gem äss Ziff. 35 des Anhangs zum VG G ). D as Bundesverw altungsgericht, das ge- m äss Art. 31 VG G als Beschw erdeinstanz Beschw erden gegen Verfügun- gen nach Art. 5 Vw VG beurteilt, ist nach Art. 53 Abs. 2 VG G (i.V.m . Art. 33 Bst. d VG G ) für die Behandlung der vorliegenden Streitsache zuständig, zum al keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G greift. D er Beschw erdeführer hat am Verfahren vor dem Bundesam t teilgenom - m en und ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt. Er hat zudem ein als schutzw ürdig anzuerkennendes Interesse an deren Aufhe- bung oder Änderung, w eshalb er zur Beschw erde legitim iert ist (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Eingabefrist und -form sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ), der Kostenvorschuss w urde fristgem äss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (vgl. Art. 46 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist daher einzutreten. 2. G em äss den Art. 26 ff. des Berufsbildungsgesetzes vom 13. D ezem ber 2002 (BBG , SR 412.10) ist die höhere Berufsbildung w eitgehend Sache der zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt. D iese regeln die Zulas- sungsbedingungen, Lerninhalte, Q ualifikationsverfahren, Ausw eise und Ti- tel (vgl. Art. 28 Abs. 2 BBG ). Sie berücksichtigen dabei die anschliessen- den Bildungsgänge. D ie Vorschriften unterliegen der G enehm igung durch das Bundesam t (vgl. Art. 27 und 28 BBG ). Bereits nach dem alten Berufs- bildungsgesetz vom 19. April 1978 (aBBG , AS 1979 1687, 1985 660, 1987 600, 1991 857, 1992 288 2521, 1996 2588, 1998 1822, 1999 2374, 2003 187), das per 1. Januar 2004 durch das vorangehend zitierte heute gelten- de BBG abgelöst w urde, konnten die Berufsverbände vom Bund anerkann- te Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen veranstalten (Art. 51 Abs. 1 aBBG und Art. 44 Abs. 1 der dam als geltenden, am 1. Januar 2004 durch die Berufsbildungsverordnung vom 19. N ovem ber 2003 [BBV, SR 412.101] abgelösten, alten Berufsbildungsverordnung vom 7. N ovem ber 1979 [aBBV, AS 1979 1712, 1985 670, 1990 848, 1993 7, 1996 208, 1998 1822, 2001 979]). Sie hatten darüber ein R eglem ent aufzustellen, das der G e- nehm igung des Eidgenössischen Volksw irtschaftsdepartem ents bedurfte (Art. 51 Abs. 2 aBBG und Art. 45 aBBV). G estützt auf die - dam als geltenden - D elegationsbestim m ungen des alten Berufsbildungsgesetzes haben der Schw eizerische Zim m erm eisterverband (SZV; ab 1999 H olzbau Schw eiz) und die Fédération rom ande des m aîtres m enuisiers, ébénistes, fabricants de m eubles, charpentiers et parqueteurs (FR M ) das R eglem ent über die D urchführung der Eidgenössischen Zim - m erm eisterprüfungen (H öhere Fachprüfungen im Zim m ereigew erbe) vom 11. N ovem ber 1991 (R eglem ent) erlassen, w elches nach G enehm igung durch das D epartem ent am 20. N ovem ber 1991 auf den 1. D ezem ber 1991 in Kraft trat (Art. 30 Abs. 1 R eglem ent). Für die Vorbereitung und D urchführung der Prüfungen sind eine Zentral- kom m ission und eine Prüfungskom m ission verantw ortlich (Art. 4 Abs. 1 R eglem ent). D ie Prüfungskom m ission ist zuständig für die O rganisation und D urchführung der Prüfungen und stellt an die Zentralkom m ission An- trag über Erteilung oder Verw eigerung des D iplom s (Art. 6 Abs. 1 R egle- m ent). D er Zentralkom m ission obliegt die Beschlussfassung über die Ertei- lung des M eisterdiplom s auf Antrag der Prüfungskom m ission (Art. 5 Abs. 1 7 Bst. f R eglem ent). D ie G eschäftsstelle des SZV ist unter anderem zustän- dig für die Benachrichtigung der Kandidaten über ihre Prüfungsergebnisse (Art. 7 Abs. 1 Bst. f) sow ie für die schriftliche Vernehm lassung zu Be- schw erden, w elche vom Präsidenten der Zentralkom m ission festgelegt w orden sind (Art. 7 Abs. 1 Bst. h i.V.m . Art. 5 Abs. 3 R eglem ent). D urch die Zim m erm eisterprüfung soll festgestellt w erden, ob der Kandidat die erforderlichen beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt, um in seinem Beruf höheren Ansprüchen zu genügen, insbesondere ob er befä- higt ist, als U nternehm er des Zim m ereigew erbes einen Betrieb zu führen (Art. 2 R eglem ent). D ie Prüfung um fasst die sow ohl schriftlich als auch m ündlich geprüften Fächer "Fachkunde", "Konstruktionstechnik A", "Konst- ruktionstechnik B", "Betriebsführung", "Angebot und Abrechnung" sow ie "U nternehm ensführung" (Art. 18 R eglem ent). D er Prüfungsstoff w ird in Art. 19 des R eglem ents präzisiert. D ie Leistungen w erden m it N oten von 6 bis 1 bew ertet. D ie N ote 4 und höhere bezeichnen genügende Leistungen; N oten unter 4 bezeichnen ungenügende Leistungen. Andere als halbe Zw i- schennoten sind nicht zulässig (Art. 20 R eglem ent). Jedes Prüfungsfach ist in Positionen unterteilt. D ie Positionsnoten sind unter W ürdigung der W ichtigkeit der einzelnen U nterpositionen nach Art. 20 zu erteilen. D ie Fachnote ist das M ittel aller Positionsnoten. Sie ist auf eine D ezim alstelle zu runden (Art. 21 Abs. 1 R eglem ent). D ie Fächer "Fachkunde" und "Be- triebsführung" w erden einfach, die übrigen Fächer zw eifach gew ichtet (vgl. Art. 21 Abs. 2 R eglem ent). D ie durch 10 geteilte Sum m e der Fachnoten er- gibt die Schlussnote, die ebenfalls auf eine D ezim alstelle zu runden ist (Art. 21 Abs. 3 R eglem ent). D ie Prüfung gilt als bestanden, w enn die Schlussnote m indestens 4,0 beträgt, höchstens in zw ei Fächern die N ote 4 und in keinem Fach die N ote 3 unterschritten w ird (Art. 23 R eglem ent). 3. N ach Art. 49 Vw VG (i.V.m . Art. 37 VG G ) kann m it der Beschw erde ans Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Erm essens, unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sow ie U nange- m essenheit der angefochtenen Verfügung gerügt w erden. Bei der Ü berprüfung von Exam ensleistungen auferlegte sich seinerzeit die R ekurskom m ission EVD entsprechend der Praxis des Bundesrates (Ver- w altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 62.62 E. 3, 56.16 E. 2.1), des Bundesgerichts (BG E 121 I 225 E. 4b, BG E 118 Ia 488 E. 4c, BG E 106 Ia 1 E. 3c) sow ie anderer verw altungsunabhängiger R ekurskom m issionen (VPB 66.62 E. 4) Zurückhaltung, indem sie in Fragen, die seitens der Ver- w altungsjustizbehörden naturgem äss schw er überprüfbar sind, nicht ohne N ot von der Beurteilung der erstinstanzlichen Prüfungsorgane und Exper- ten abw ich. Begründet w urde dies m it dem Argum ent, der R echtsm ittelbe- hörde seien zum eist nicht alle m assgebenden Faktoren der Bew ertung be- kannt, w eshalb es ihr in der R egel nicht m öglich sei, sich ein zuverlässiges Bild über die G esam theit der Leistungen des Beschw erdeführers in der Prüfung und der Leistungen der übrigen Kandidaten zu m achen. Ü berdies hätten Prüfungen häufig Spezialgebiete zum G egenstand, in denen die R echtsm ittelbehörde über keine eigenen Fachkenntnisse verfügt. Eine freie Ü berprüfung der Exam ensbew ertung w ürde zudem die G efahr von U ngerechtigkeiten und U ngleichheiten gegenüber anderen Kandidaten in sich bergen. D aher habe sich die Auffassung durchgesetzt, dass die Be-8 w ertung von schulischen Leistungen von der R echtsm ittelbehörde nicht frei, sondern nur m it Zurückhaltung zu überprüfen sei (vgl. BG E 118 Ia 488 E. 4c, BG E 106 Ia 1 E. 3c m it Verw eis auf M AX IM BO D EN /R EN É A. R H IN O W , Schw eizerische Verw altungsrechtsprechung, Bd. I, Basel und Frankfurt am M ain 1986, N r. 66 B IIa, d und B Va, N r. 67 B IIIc). In einem Beschw erdeverfahren nehm en die Exam inatoren, deren N otenbe- w ertung beanstandet w ird, im R ahm en der Beschw erdeantw ort der Prü- fungskom m ission Stellung (vgl. Art. 57 Abs. 1 Vw VG ). In der R egel über- prüfen sie bei dieser G elegenheit ihre Bew ertungen nochm als und geben bekannt, ob sie eine Korrektur als gerechtfertigt erachten oder nicht. So- lange konkrete H inw eise auf Befangenheit fehlen und die Beurteilung nicht als fehlerhaft oder völlig unangem essen erscheint, w ar nach der Praxis der R ekurskom m ission EVD auf die M einung der Exam inatoren abzustellen. Vorausgesetzt w urde aber, dass die Stellungnahm e insofern vollständig w ar, als darin substanziierte R ügen des Beschw erdeführers beantw ortet w urden, und dass die Auffassung der Exam inatoren, insbesondere sow eit sie von derjenigen des Beschw erdeführers abw ich, nachvollziehbar und einleuchtend w ar (Entscheid der R ekurskom m ission EVD [R EKO /EVD ] 95/4K-014 E. 7.2, veröffentlicht in VPB 61.32). Es sind keine G ründe ersichtlich, von dieser Praxis abzuw eichen. Insofern hat sich auch das Bundesverw altungsgericht bei der Ü berprüfung von Exa- m ensleistungen im oberw ähnten R ahm en Zurückhaltung aufzuerlegen. Eine solche Zurückhaltung rechtfertigt sich allerdings nur bei der Bew er- tung von Prüfungsleistungen. Ist dagegen die Auslegung und die Anw en- dung von R echtsvorschriften streitig oder w erden Verfahrensm ängel im Prüfungsablauf gerügt, hat die angerufene R echtsm ittelbehörde die erho- benen Einw endungen m it freier Kognition zu prüfen, andernfalls sie eine form elle R echtsverw eigerung begeht (vgl. BG E 106 Ia 1 E. 3c; VPB 56.16 E. 2.2; R EN É A. R H IN O W /BEAT KR ÄH EN M AN N , Schw eizerische Verw altungsrecht- sprechung, Ergänzungsband, Basel 1990, N r. 80 B If). 4. D er Beschw erdeführer m acht unter anderem geltend, das Bundesam t sei auf verschiedene Vorbringen in seiner R eplik vom 14. N ovem ber 2005 nicht eingegangen. D am it rügt er sinngem äss eine Verletzung des An- spruchs auf rechtliches G ehör (Art. 29 Vw VG ). D as R echt, gehört zu w erden, ist form eller N atur. D ie Verletzung des rechtlichen G ehörs führt grundsätzlich ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschw erde in der Sache selbst zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids, w eshalb diese R üge vorab zu prüfen ist (statt vieler BG E 124 V 180 E. 4a m it H inw eisen). 4.1 D er Anspruch auf rechtliches G ehör beinhaltet eine ganze R eihe von Ver- fahrensgarantien, darunter auch eine Prüfungspflicht und eine Begrün- dungspflicht. D ie Begründung eines Entscheides hat aufzuzeigen, dass die entscheidende Behörde sich m it allen w esentlichen sachverhaltlichen und rechtlichen Vorbringen der Parteien auseinander gesetzt hat. D ie Behörde kann sich dabei auf die für den Entscheid w esentlichen G esichtspunkte beschränken (BG E 124 V 180 E. 1a, BG E 112 Ia 107 E. 2b; IM B O D EN /R H IN O W , a.a.O ., N r. 85 B IIIc). D abei darf sie aber nur jene Argu- m ente der Parteien stillschw eigend übergehen, die erkennbar unbehelflich 9 sind (IM BO D EN /R H IN O W , a.a.O ., N r. 82 B IVa). 4.2 Im vorliegenden Fall ging die Vorinstanz in ihrer Begründung in der Tat nicht auf alle R ügen des Beschw erdeführers ein: D ass sich einige Kandi- daten und Exam inatoren gekannt hätten, dass die erfolgreichen Kandida- ten die TS B._______ besucht hätten und dass der Beschw erdeführer nach Ansicht eines Exam inators die geforderte Leistung zw ar erbracht, er aber O pfer einer starren D urchfallquote gew orden sei, blieb unerw ähnt. O b es sich dabei um Argum ente handelte, die erkennbar unbehelflich sind, ist zum indest fraglich. D ie Frage kann indessen offengelassen w erden. 4.3 Eine Verletzung des rechtlichen G ehörs kann nach ständiger Praxis des Bundesgerichtes näm lich ausnahm sw eise geheilt w erden, w enn die betrof- fene Partei die M öglichkeit hat, sich vor einer Beschw erdeinstanz zu äu- ssern, die zur freien Prüfung aller Fragen befugt ist, w elche der unteren In- stanz hätten unterbreitet w erden können (BG E 116 V 182 E. 1b, m it H in- w eisen; R H IN O W /KR ÄH EN M AN N , a.a.O ., N r. 87 B III b, m it H inw eis auf BG E 114 Ia 307 E. 4a). Von der R ückw eisung der Sache zur G ew ährung des rechtlichen G ehörs an die Verw altung kann in solchen Fällen nach dem G rundsatz der Verfahrensökonom ie dann abgesehen w erden, w enn die R ückw eisung zu einem form alistischen Leerlauf und dam it zu unnötigen Verzögerungen führen w ürde (BG E 116 V 182 E. 3d). 4.4 D em Bundesverw altungsgericht kom m t die gleiche Ü berprüfungsbefugnis zu w ie dem Bundesam t (Art. 49 Vw VG ). D er Beschw erdeführer nahm die G elegenheit w ahr, seine R ügen erneut darzulegen. Eine allfällige Verletzung des Anspruchs auf rechtliches G ehör seitens der Vorinstanz könnte som it hier ausnahm sw eise als geheilt betrachtet w er- den. 5. D er Beschw erdeführer m acht zum indest sinngem äss verschiedene w eitere Verfahrensfehler geltend. D iese R ügen sind, w ie dargelegt (vgl. E. 3), m it freier Kognition zu prüfen. Allerdings gilt es zu beachten, dass Verfahrensm ängel im Prüfungsablauf in einem Beschw erdeverfahren nur dann entscheidrelevant und daher be- achtlich sein können, w enn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass dadurch das Prüfungsergebnis m öglicherw eise ungünstig beeinflusst w urde (vgl. VPB 56.16 E. 4; 45.43 E. 3). N ach ständiger Praxis der R ekurskom m issi- on, von der abzuw eichen für das Bundesverw altungsgericht kein Anlass besteht, kann die Anerkennung eines Verfahrensfehlers zudem nicht dazu führen, eine Prüfung als bestanden zu erklären, denn ein gültiges Prü- fungsresultat ist die grundsätzliche Voraussetzung für die Erteilung des entsprechenden Fachausw eises oder D iplom s (vgl. R EKO /EVD 98/H B-012 E. 6.6.2, veröffentlicht in VPB 64.106, m it Verw eis auf R EKO /EVD 95/4K- 037 E. 8.1, veröffentlicht in VPB 61.31). D as Vorliegen eines Verfahrens- fehlers, der das Prüfungsergebnis m öglicherw eise ungünstig beeinflusst hat, kann daher nur dazu führen, dass dem Beschw erdeführer erm öglicht w ird, die Prüfung - oder einen Teil derselben - erneut abzulegen. 5.1 M it Verw eis auf seine vor dem Bundesam t vorgebrachten R ügen m acht 10 der Beschw erdeführer geltend, seiner Ansicht nach habe die Prüfungs- kom m ission ungew issenhaft und unseriös korrigiert. So sei selten m it Punkten und Zw ischennoten gearbeitet und die für die Berechnung der N o- ten vorgesehen Bew ertungsblätter seien praktisch nie benutzt w orden. Es sei daher gar nicht m ehr m öglich, die w illkürlich gesetzen Pauschalnoten nachzuvollziehen. D ie Erstinstanz w ies diese R üge zurück. Sie hielt fest, auf den D eckblät- tern fänden sich zw ar nur die Schlussnoten. D em Beschw erdeführer sei aber anlässlich der Einsichtnahm e in die Prüfungsarbeiten erklärt w orden, w ie die N oten der einzelnen Prüfungen entstanden seien. Säm tliche Prü- fungen seien von zw ei Exam inatoren korrigiert und benotet w orden; der Beschw erdeführer habe die entsprechenden N otenblätter gesehen. Aus den der Stellungnahm e vom 22. August 2005 ans Bundesam t beige- fügten, dem Beschw erdeführer von diesem unterbreiteten D etailnotenblät- tern ergibt sich, dass die einzelnen Positionen entgegen der Argum entati- on des Beschw erdeführers bew ertet und die N oten w eder pauschal noch nach G utdünken erteilt w orden sind. In form eller H insicht ist das Vorgehen der Prüfungskom m ission som it nicht zu beanstanden. O b die Bew ertung der Prüfungsleistungen des Beschw erdeführers durch die Prüfungskom m ission nachvollziehbar und insofern vertretbar ist, w ird G egenstand der m ateriellen Prüfung sein (siehe dazu nachfolgende E. 6). 5.2 D er Beschw erdeführer bezw eifelt unter D arlegung zahlreicher Argum ente, dass die D iplom e rechtm ässig erteilt w orden sind. Bereits in seiner Einga- be an das Bundesam t, auf die er w iederum verw eist, brachte der Be- schw erdeführer vor, die Erfolgsquote sei von der Prüfungskom m ission ab- sichtlich starr gehalten w orden: Es sei ein offenes G eheim nis, dass ein ge- w isser Anteil der Kandidaten pro Jahr die M eisterprüfung nicht bestehen solle oder dürfe, um dieser das Ansehen einer schw ierig zu bestehenden Prüfung zu verleihen. In seiner R eplik vom 14. N ovem ber 2005 an das Bundesam t w ie auch in der Beschw erde an die R ekurskom m ission EVD erklärte der Beschw erdeführer zudem sinngem äss, selbst O pfer dieser vorgegebenen Erfolgsquote zu sein: Seine Arbeit habe dem entsprochen, w as verlangt w orden sei. D och am Tag der Prüfungseinsicht habe ihm ein Exam inator gestanden, dass er die Prüfung nicht bestanden habe, w eil es bessere Arbeiten gegeben habe. In ihrer Beschw erdeantw ort vom 2. Juni 2006 an die R ekurskom m ission EVD erklärt die Prüfungskom m ission dazu pauschal, die vom Beschw erde- führer geäusserten Vorw ürfe seien haltlos, w ürden zurückgew iesen und nicht w eiter kom m entiert. D as Bundesverw altungsgericht hat zw ar für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 12 Vw VG i.V.m . Art. 37 VVG ); der soeben erw ähnte U ntersuchungsgrundsatz ändert aber nichts an der m ateriellen Bew eislast (FR ITZ G YG I, Bundesverw altungs- rechtspflege, Bern 1983, S. 208 ff.; R H IN O W /KR ÄH EN M AN N , a.a.O ., N r. 88 I). Im Falle der Bew eislosigkeit fällt der Entscheid zu Lasten derjenigen Partei aus, die aus dem unbew iesen gebliebenen Sachverhalt R echte ableiten w ill. D ieser in Art. 8 ZG B statuierte allgem eine R echtsgrundsatz gilt auch im öffentlichen R echt (vgl. BG E 114 Ia 1 E. 8c, BG E 110 V 109 E. 3a, BG E 11 106 Ib 77 E. 2a/aa; U rteil des Bundesgerichts 2P.208/2004 vom 14. Januar 2005 E. 3.2, m it H inw eisen; M IC H ELE ALBER TIN I, D er verfassungsm ässige An- spruch auf rechtliches G ehör im Verw altungsverfahren des m odernen Staates, Bern 2000, S. 262 f.). Es w äre fraglos nicht zulässig, w enn die Prüfungskom m ission nicht allen Kandidaten, die über die von ihr zu definierenden, vernünftigerw eise zu verlangenden Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, sondern lediglich ei- ner Anzahl von Kandidaten, die sich auf G rund einer abstrakt festgesetz- ten Q uote bestim m t, das D iplom erteilen w ürde. D ass dies an der Prüfung des Frühjahrs 2005 tatsächlich der Fall gew esen ist, verm ag der Beschw erdeführer indessen nicht zu belegen. Angesichts dieser Bew eislage ist die diesbezügliche R üge des Beschw erdeführers als unbegründet zu betrachten. 5.3 D er Beschw erdeführer beanstandet w eiter, etw a fünf Kandidaten, die m it ihm den Vorbereitungskurs in X._______ besucht hätten und denen er in den m eisten Fächern um einiges überlegen gew esen sei, hätten allesam t die Prüfung bestanden. Für das Bestehen der Prüfung zählen indessen alleine die an der Prüfung erbrachten Leistungen. Sofern die erw ähnten Kandidaten die Zim m erm eis- terprüfung 2005 auf G rund besserer Prüfungsleistungen bestanden haben, kann der Beschw erdeführer daher nichts zu seinen G unsten ableiten, selbst w enn diese anlässlich des Vorbereitungskurses schlechtere Leistun- gen erbracht haben sollten. Aus den Akten ergibt sich kein H inw eise darauf, dass die erw ähnten Kan- didaten die Prüfung nicht auf G rund besserer Leistungen bestanden hät- ten. Auch der Beschw erdeführer bringt nichts vor, aus dem sich konkret schliessen liesse, dass er diesen gegenüber in irgendeiner Art und W eise benachteiligt w orden w äre. Für das Bundesverw altungsgericht besteht daher kein Anlass dazu, der diesbezüglichen Beanstandung des Beschw erdeführers w eiter nachzuge- hen. 5.4 D ies gilt auch insow eit, als der Beschw erdeführer geltend m acht, es sei auffallend, dass alle erfolgreichen Prüfungsabsolventen die TS B._______, die nicht erfolgreichen Prüfungskandidaten aber die TS A._______ oder andere Schulen besucht hätten und darauf hinw eist, dass viele Prüfungs- kandidaten einige der Exam inatoren als ehem alige Arbeitgeber oder als D ozenten an der TS B._______ gekannt hätten. Sow eit der Beschw erdeführer dam it sinngem äss rügt, es habe ein Inform a- tionsaustausch zw ischen der Prüfungskom m ission und den Lehrkräften der TS B._______ bezüglich des genauen U m fangs des Prüfungsstoffes und des von der Prüfungskom m ission verlangten Kenntnisstandes stattge- funden, ist darauf hinzuw eisen, dass ein derartiger Inform ationsaustausch Voraussetzung für einen sachgerechten und w irkungsvollen Vorberei- tungskurs ist. Auch die Bearbeitung von alten Prüfungsaufgaben gehört zum üblichen und erw arteten Inhalt derartiger Kurse. Von einer regle- m entsw idrigen Indiskretion könnte daher nicht gesprochen w erden (vgl. den unveröffentlichten Entscheid der R EKO /EVD vom 4. D ezem ber 2003 i. S. B. [H B/2002-40] E. 4.1.2). D ass die Absolventen der TS B._______ dar- über hinaus w eitere Inform ationen erhalten hätten, insbesondere darüber, 12 w elche Aufgaben genau gestellt w ürden, hat der Beschw erdeführer w eder konkret behauptet noch belegt. Sow eit der Beschw erdeführer m it seiner Bem erkung qualitative U nter- schiede in der Vorbereitung durch die verschiedenen Ausbildungsstätten zur D iskussion stellt, ist festzuhalten, dass diese Frage nicht Streitgegen- stand des vorliegenden Verfahrens ist. Es ist ein W esensm erkm al der Be- rufs- und höheren Fachprüfungen (Art. 28 BBG ), dass diese grundsätzlich unabhängig von Vorbereitungskursen durchzuführen sind und dass die Be- rufsverbände die Prüfungsanforderungen ungeachtet vorhandener Ausbil- dungsinhalte zu definieren haben. Im G egensatz etw a zu den Prüfungen der höheren Fachschulen (Art. 29 BBG ) ist es bei den vom Bund aner- kannten Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen nicht erforderlich, vorgängig einen bestim m ten Lehrgang zu absolvieren, es sei denn, dies w ürde ausnahm sw eise im anw endbaren Prüfungsreglem ent konkret vorge- schrieben (vgl. Art. 28 Abs. 2 BBG ; vgl. auch Art. 53 aBBG ). Auf G rund dieser fehlenden Schulpflicht gebietet der G rundsatz der rechtsgleichen Behandlung daher, Absolventen eines vom Bund subventionierten Vorbe- reitungslehrgangs und N ichtabsolventen nicht nur bei der Prüfungszulas- sung unterschiedslos zu behandeln, sondern auch die Exam ensleistung ohne R ücksicht auf die Art der Prüfungsvorbereitung der Kandidaten zu beurteilen (R EKO /EVD 95/4K-020 E. 7.2.2, veröffentlicht in VPB 62.60; un- veröffentlichter Entscheid der R EKO /EVD vom 4. D ezem ber 2003 i. S. B., a.a.O ., E. 4.1.3). Im vorliegenden Fall w ird gem äss Prüfungsreglem ent für die Zulassung der Besuch von Kursen an einer bestim m ten Ausbildungs- stätte nicht vorausgesetzt (vgl. Art. 11 R eglem ent). D er Beschw erdeführer könnte daher auf G rund allfälliger Q ualitätsunterschiede zw ischen der Prü- fungsvorbereitung an seiner eigenen Ausbildungsstätte und dem TS B._______ hier nichts zu seinen G unsten ableiten. D iesbezügliche Bean- standungen w ären nicht im R ahm en des Beschw erdeverfahrens w egen Verw eigerung des D iplom s vorzubringen, sondern vielm ehr an die Träger der Ausbildungsstätten zu richten. D ass in vielen Fällen die Berufsverbän- de gleichzeitig Träger der Ausbildungsstätten sind, die höhere Fachprü- fung durchführen beziehungsw eise die Prüfungskom m ission w ählen, und der Bund sow ohl den Vorbereitungslehrgang als auch die D urchführung der Prüfung subventioniert und beaufsichtigt, verm ag daran nichts zu än- dern (vgl. R EKO /EVD 95/4K-020, a.a.O ., E. 7.4; unveröffentlichter Ent- scheid der R EKO /EVD vom 4. D ezem ber 2003 i. S. B., a.a.O ., E. 4.1.3). W as schliesslich den H inw eis betrifft, verschiedene Prüfungskandidaten und Exam inatoren hätten sich gekannt, ist festzuhalten, dass gem äss den Ausstandsvorschriften nach Art. 6 Abs. 4 des R eglem ents nahe Verw and- te, der derzeitige und der frühere Vorgesetzte sow ie G eschäftsteilhaber ei- nes Kandidaten für den betreffenden Kandidaten als Prüfungsexperten in den Ausstand zu treten haben. Ehem alige Lehrer eines Kandidaten sind von dieser Vorschrift nicht betroffen. D ass ehem alige Arbeitgeber trotz be- stehender Ausstandspflicht nicht in den Ausstand getreten w ären, w ird vom Beschw erdeführer nicht geltend gem acht. 5.5 Schliesslich bem ängelt der Beschw erdeführer, im vorliegenden Fall fehle eine neutrale, fachliche Beurteilung. D as Bundesam t sei eine fachlich in- kom petente Stelle. Es habe sich von der W ortgew andtheit des H olzbau Schw eiz beeindrucken lassen und sich lediglich auf die Stellungnahm en der Prüfungskom m ission gestützt. D ie Beurteilung der Prüfungsarbeit 13 durch zw ei Exam inatoren sei eine reine Alibiübung, da die Exam inatoren ihre Beurteilungen verm utlich gegenseitig nicht in Frage stellen w ürden. Er könne sich auch nicht vorstellen, dass der G igant H olzbau Schw eiz sein Tun selbstkritisch überdenken könne. D as Bundesam t entgegnet hierzu, es habe sich von der "W ortgew andtheit des H olzbau Schw eiz" nicht beein- drucken lassen und seinen Entscheid gestützt auf den durch den Schrif- tenw echsel eruierten Sachverhalt, die erhaltenen U nterlagen und die Argu- m ente der Prüfungskom m ission und des Beschw erdeführers gefällt. G em äss Art. 61 Abs. 1 Bst. b BBG ist die Beschw erde erstinstanzlich nicht durch eine m it speziellen Fachkenntnissen ausgestattete O rganisation, sondern durch das Bundesam t zu beurteilen. M it dieser gesetzlich vorge- gebenen und daher m assgebenden O rdnung (Art. 190 BV) hat sich der Be- schw erdeführer abzufinden. W ie das Bundesverw altungsgericht und vorher die R ekurskom m ission EVD hat sich auch das Bundesam t bei der Ü berprüfung von Exam ensleis- tungen nach den in Erw ägung 3 genannten G rundsätzen zu richten. Insbe- sondere hat es auf die M einung der Exam inatoren abzustellen, solange konkrete H inw eise auf Befangenheit fehlen und die Beurteilung nicht als fehlerhaft oder völlig unangem essen erscheint. G em äss ständiger R echt- sprechung ist in der R egel davon auszugehen, dass die Exam inatoren in der Lage sind, die Bew ertung der Prüfungsleistungen objektiv vorzuneh- m en. H aben sie im R ahm en der Beschw erdeantw ort die G ründe dargelegt, w elche zu einem ungenügenden Prüfungsresultat geführt haben, liegt es am Beschw erdeführer, die Bew ertung stichhaltig zu beanstanden und kon- krete Anhaltspunkte aufzuzeigen, dass die von den Exam inatoren erfolgte Beurteilung der Prüfungsleistungen eindeutig zu streng oder sonst unhalt- bar w ar oder dass offensichtlich zu hohe Anforderungen gestellt w urden. Verm ögen die Einw ände des Beschw erdeführers aber keine erheblichen Zw eifel zu w ecken, so gilt eine sachgerechte und w illkürfreie Benotung als erw iesen und auf eine zusätzliche Bew eism assnahm e in Form eines Sach- verständigengutachtens ist zu verzichten (so auch schon die R echtspre- chung der R ekurskom m ission EVD , von der abzuw eichen kein Anlass be- steht [vgl. unveröffentlichte Beschw erdeentscheide der R EKO /EVD vom 14. D ezem ber 2005 i. S. R . [H B/2005-1] E. 5.4.2 und vom 9. Februar 2000 i. S. K. [99/H B-013] E. 6). D ass das Bundesam t, w ie es dem Beschw erdeführer m it Schreiben vom 3. M ai 2005 m itteilte, dafür hält, es könne dessen Prüfungsaufgaben nicht gleichsam als O berprüfungskom m ission inhaltlich neu überprüfen, ist da- her grundsätzlich nicht zu beanstanden. O b im vorliegenden Fall eine Expertise anzuordnen ist, lässt sich erst nach einer Prüfung der m ateriellen R ügen des Beschw erdeführers beurteilen. 6. D ie vom Beschw erdeführer eingereichte R echtsschrift vom 13. April 2006 enthält keine ausdrücklichen m ateriellen R ügen. Sinngem äss kann aber auf G rund dessen, dass er eine "N euprüfung seiner Arbeit von unabhängi- gen Fachleuten" beantragt und geltend m acht, die Fehler, die ihm bei sei- nen Arbeiten unterlaufen w ären, seien von der Prüfungskom m ission m ass- los übertrieben dargestellt w orden, davon ausgegangen w erden, dass der Beschw erdeführer zum indest sinngem äss geltend m acht, seine Leistungen seien von der Prüfungskom m ission bei einzelnen Aufgaben unterbew ertet 14 w orden. Zur Begründung verw eist der Beschw erdeführer global auf seine im Verfahren vor der Vorinstanz eingereichte Beschw erdeschrift vom 23. April 2005. O b das Bundesverw altungsgericht auf G rund dessen, dass im vorliegen- den Fall in der Beschw erdeschrift ausdrückliche m aterielle R ügen fehlen, auf die Vorbringen des Beschw erdeführers einzugehen hat, ist fraglich. D ie Frage kann im vorliegenden Fall indessen offen gelassen w erden, da sich die bestenfalls sinngem äss erhobenen R ügen, w ie sich zeigen w ird, als unbegründet erw eisen w ürden. 6.1 D er Beschw erdeführer hat die Zim m erm eisterprüfung nicht bestanden, w eil ihm in vier Fächern ungenügende N oten ("Konstruktionstechnik A" [3.6], "Betriebsführung" [3.5], "Angebot und Abrechnung" [3.1] und "U nterneh- m ensführung" [3.6]) sow ie die ebenfalls ungenügende Schlussnote 3.7 er- teilt w orden sind. D ie soeben erw ähnten N oten blieben im vorinstanzlichen Verfahren unverändert. U m die Prüfung zu bestehen, m üsste der Beschw erdeführer w ie vorange- hend erw ähnt, m indestens die Schlussnote 4.0 erzielen, bei m axim al 2 Fachnoten unter 4.0 (vgl. vorangehende E. 2 m it H inw eis auf Art. 23 des R eglem ents). Anders als vor der R ekurskom m ission EVD respektive dem Bundesverw al- tungsgericht hat der Beschw erdeführer denn in seiner Eingabe vom 23. April 2005 an die Vorinstanz bezüglich verschiedener Aufgaben der von der Prüfungskom m ission als ungenügend bew erteten Fächer, die Begrün- dung der Bew ertung ausdrücklich in Frage gestellt. D ie Vorinstanz hat die diesbezüglichen R ügen einzeln geprüft. D abei kam sie im W esentlichen zum Schluss, der Beschw erdeführer verm öge die Kri- tik nicht zu w iderlegen, die die Prüfungskom m ission zur Begründung ihrer Bew ertung an seinen Lösungen vorgebracht habe. D ie Benotung durch die Prüfungskom m ission sei daher nicht in Frage zu stellen. 6.2 Bezüglich des Fachs "Konstruktionstechnik A" (schriftlich), in dem er die N ote 3.6 erreichte, beanstandete der Beschw erdeführer die Benotung sei- ner Leistungen in den Aufgaben 2.1, 2.2 und 2.3. 6.2.1 Bei der Aufgabe 2.1 ("Ideenskizze G arderobengebäude") m ussten für eine G arderobenanlage im öffentlichen Schw im m bad einer G em einde Pläne und Skizzen erstellt w erden, die als G rundlage für ein Verkaufsgespräch bei der G em einde dienen sollten. D er Beschw erdeführer beanstandete die ihm erteilte N ote 3.5 m it der Begründung, es seien Pläne und Skizzen für ein Verkaufsgespräch gefragt gew esen und keine W erkpläne. Er habe alle Bedingungen der Aufgabenstellung eingehalten. D ie verlangten Zeichnun- gen und D etails seien vorhanden. D ie Pläne seien sauber strukturiert be- schriftet und die m eisten w ichtigen M asse eingetragen. M arkante Fehler seien keine gefunden w orden. D ie Erstinstanz begründete ihre Benotung vor der Vorinstanz dam it, der Beschw erdeführer habe entgegen der Aufgabenstellung W erkpläne ge- zeichnet (Plan 1: Sparrenlage; Plan 2: Schnitt C -C ), zudem habe er m ar- kante Fehler begangen: D er verlangte G rundriss fehle. Bei den D achfens- tern seien drei verschiedene G rössen vorgeschlagen w orden. D ie Aussen- schalung bei gedäm m ter Aussenw and sei ohne H interlüftung und an der Südfassade sei der Eingang zur G arderobe vergessen, dafür aber nicht 15 verlangte Fenster gezeichnet w orden. D es W eiteren stellt die Erstinstanz den Traufladen und die Lüftungsgitter beim Traufdetail in Frage. D er Beschw erdeführer m achte som it zw ar geltend, es seien Pläne und Skizzen für ein Verkaufsgespräch gefragt gew esen, dass die von im vorge- legte Lösung als W erkplan betrachtet w erden kann, bestritt er indessen nicht. Aus der Aufgabenstellung geht w ie erw ähnt hervor, dass die zu erstellen- den Pläne und Skizzen der erfolgreichen D urchführung eines Verkaufsge- sprächs bei der G em einde dienen sollen. Es ging dem nach darum , einer Behörde, w elche auch aus Laien bestehen kann, ein Projekt zu unterbrei- ten. D ass die Erstinstanz dafür einen W erkplan nicht als zw eckentspre- chend erachtete, ist daher nachvollziehbar. D ie übrigen von der Erstinstanz kritisierten Punkte w urden vom Beschw er- deführer w eder in seiner R eplik vom 14. N ovem ber 2005 noch in der Be- schw erde konkret bestritten. Anlässlich der m ündlichen Verhandlung vom 26. April 2007 w ies der Beschw erdeführer anhand einer Kopie der von ihm anlässlich der Prüfung erstellen Pläne erneut darauf hin, dass seine Lö- sung der gestellten Aufgabe entspreche und daher m it einer genügenden N ote zu bew erten sei. Zum erstenm al ging er dabei auch konkret auf die von der Erstinstanz vorgebrachte Kritik ein. Angesichts der in der Folge seitens der Prüfungskom m ission anhand der- selben Pläne aufgezeigten, auch für das Bundesverw altungsgericht offen- sichtlichen Fehler (vergessene Eingangstüre zur G arderobe; fehlender G rundriss; zu tiefe Fenster [obschon in der Aufgabe stand: "D ie restlichen W ände m üssen bis m ind. 2.00 m ab Boden geschlossen sein."]) verm ochte der Beschw erdeführer indessen das Bundesverw altungsgericht nicht da- von zu überzeugen, dass die Erstinstanz seine Leistungen bei der Aufgabe 2.1. unterbew ertet hätte. 6.2.2 Bei Aufgabe 2.2 ("Lagerhalle") ging es um einen vom kantonalen U nter- haltsdienst geplanten N eubau des Schnitt- und Brennholzlagers. Zu erstel- len w ar eine G rundlage für den Architekten und den Ingenieur. Vorgege- ben w aren 11 Bedingungen, zu erfüllen w aren fünf konkrete Aufgaben. Auch hier brachte der Beschw erdeführer w iederum vor, in seiner Lösung alle Bedingungen eingehalten und die Aufgaben 1 - 5 alle erfüllt zu haben. N ebst einer gew issenhaften Vordim ensionierung und einem klaren Kon- zept habe er das G anze auch sauber und übersichtlich dargestellt. Erfüllt sei auch die in der Aufgabenstellung um schriebene Anforderung, die Ar- beit diene nur als Basis für das definitive Konzept. W irklich m arkante M än- gel seien keine gefunden w orden. D ie Erstinstanz m achte dem gegenüber in der Begründung ihrer Benotung (Aufgabennote 4.0) geltend, m arkante Fehler gefunden zu haben. So sei der Freiraum m it +5500 vorgegeben gew esen, w ährend derjenige im ge- zeichneten Schnitt aber gegen +6500 betrage. Auf G rund dieser Abw ei- chung sei für die Vorbem essung der Stützen eine zu grosse Knicklänge angenom m en w orden. U nklar sei die D efinition des Koppelstosses. G e- m eint sei w ohl eher ein G erber-G elenk. Eine Angabe zur notw endigen Be- festigung der Sparrenpfetten auf den Bindern fehle. D ie vorgeschlagene Anordnung der Streben in den W änden sei, in Anbetracht der Kraftablei- tung über drei W ände, fraglich. Zentrierte Anschlüsse seien zu bevorzu-16 gen. Es fehlten zugehörige D etaildarstellungen der Anschlüsse. D ie fünffa- chen Pfosten in der Längsw and seien nicht notw endig. D ie Idee der Bil- dung einer statisch w irksam en D achscheibe sei als Vorschlag diskutabel. O b die D icke w irklich 40 m m betragen m üsse, zeige ein späterer N achw eis des Ingenieurs. D ass die Alternative einer Eindeckung m it Profilblech, in Kom bination von W indverbänden zw ischen den Bindern, teurer w erde, sei eine nicht belegte Aussage. D er Beschw erdeführer setzte diesen Ausführungen der Erstinstanz, die die N otengebung eingehend begründen, w eder in seiner Beschw erde vom 23. April 2005 noch in seiner R eplik vom 14. N ovem ber 2005 etw as entge- gen, dass diese konkret in Frage stellen w ürde. Für das Bundesverw al- tungsgericht besteht daher kein Anlass dazu, davon auszugehen, dass die Leistungen des Beschw erdeführers bei der Aufgabe 2.2. unterbew ertet w orden w äre. 6.2.3 D ie Aufgabe 2.3 ("Konstruktion Elem entbau") verlangte die Planung der Fassadenelem ente in H olz zu einem zw eigeschossigen Anbau an eine W erkhalle für Ausstellungs- und Büroräum e. Zu seiner Lösung, w elche m it 3.5 benotet w urde, erklärte der Beschw erde- führer, er habe w egen der geringen G ebäudehöhe absichtlich nur vertikale Elem entstösse eingeplant und auf H orizontalstösse verzichtet. D ies habe er auch in den Ansichtsplänen der Aufgabenstellung eingezeichnet, w elche ihm aber nicht ausgehändigt w orden seien. Bei der Beschriftung habe er horizontal und vertikal versehentlich verw echselt. In den Plänen sei es aber richtig dargestellt. Bei seiner Arbeit handle es sich um eine absolut brauchbare Arbeit m it sauberen bauphysikalischen D etails. D ie Bedingun- gen seien grösstenteils erfüllt. D ie Erstinstanz erläutert, die Exam inatoren hätten die Bew ertung ohne Be- rücksichtigung der vorgeschlagenen Elem entteilung vorgenom m en. W ürde die vertikale Elem entteilung ebenfalls berücksichtigt, m üsste die Lösung als unbrauchbar taxiert w erden. M arkanter Fehler sei beim D etail B-B D e- ckenanschluss die Befestigung. Auch hier substantiierte der Beschw erdeführer nicht, inw iefern er seine Leistung in Kenntnis dieser unbestritten gebliebenen Begründung nach w ie vor als unterbew ertet erachtet. Für das Bundesverw altungsgericht besteht daher auch bezüglich dieser Teilaufgabe kein Anlass dazu, die Bew ertung durch die Erstinstanz in Frage zu stellen. 6.3 D as Fach "Betriebsführung" (schriftlich) w urde anhand der Aufgabe 4.1 ("N eubau Zw eifam ilienhaus") geprüft. N ach deren Ausgangslage erhält eine H olzbau-U nternehm ung den Auftrag, ein viergeschossiges Zw eifam ili- enhaus ab O K-Kellergeschoss in H olz beziehungsw eise H olzelem entbau zu erstellen. D ie Erstinstanz bew ertete die Lösung des Beschw erdeführer m it der N ote 3.5. D er Beschw erdeführer hielt in seiner Eingabe vom 23. April 2005 be- züglich dieser N ote dafür, sie sei aus seiner Sicht einfach nach "G utdün- ken" gesetzt w orden. Zur Begründung m acht er geltend, seine Term inplä- ne funktionierten durchaus, w enn auch m it geringen R eibungsverlusten. D ie Bedingungen seien zu einem grossen Teil erfüllt und die Fragen alle m ehr oder w eniger korrekt beantw ortet. Term inpläne seien subjektiver N a- tur und könnten nur Leitplanken für einen einigerm assen geregelten 17 Bauablauf geben. D ie Erstinstanz verw eist zur Begründung der Benotung auf die D etailno- tenblätter und deren Zusam m enfassung. Im W eiteren bringt sie vor, der Beschw erdeführer habe m arkante Fehler bei der Zahl der Transporte so- w ie der U m setzung der Stundenangaben ins Bauprogram m gem acht. D en D etailnotenblättern ist zu entnehm en, dass die beiden Exam inatoren die Lösung des Beschw erdeführers hinsichtlich zahlreicher Aspekte (z.B. "Sind die Transporte ausgelastet, [optim iert] überlastet") überprüft hatten. D er Beschw erdeführer legt dem gegenüber nicht dar, w elche Positionen seiner Ansicht nach falsch bew ertet w orden sind. M angels substanziierter Kritik an der Bew ertung durch die Erstinstanz sieht sich das Bundesver- w altungsgericht daher auch bezüglich der Aufgabe 4.1 nicht veranlasst, die Bew ertung der vom Beschw erdeführer vorgelegten Lösung zu bean- standen. 6.4 Im Fach "Angebot und Abrechnung" erzielte der Beschw erdeführer die ebenfalls ungenügende N ote 3.1. In seiner Eingabe an die Vorinstanz be- anstandete er diesbezüglich die Bew ertung seiner Leistungen in den Auf- gaben 5.1, 5.2, 5.3 und 5.4. 6.4.1 G em äss der Ausgangssituation zur Aufgabe 5.1 ("Leistungsverzeichnis") hatte der Kandidat den Auftrag erhalten, einen W agenschopf zu planen. Zu einer detaillierten O fferte, die der Bauherr nach einem Kostenvoranschlag verlangt hatte, w ar ein Leistungsbeschrieb nach N PK (N orm positionenka- talog) zu erstellen. D ie statistischen Berechnungen w ürden durch den U n- ternehm er ausgeführt. Baum eister-, Spengeler und D achdeckerarbeiten m ussten nicht ausgeschrieben w erden, O berflächenbehandlungen w ürden durch die Zim m erei des Kandidaten ausgeführt. Zu erfüllen w aren w eiter verschiedene in der Aufgabenstellung um schriebene Bedingungen. D ie Erstinstanz bew ertete die Lösung des Beschw erdeführers m it der N ote 2.0. D ieser ging in seiner Eingabe an die Vorinstanz dem gegenüber davon aus, sein Leistungsverzeichnis sei, "w enn m an nach den Bedingungen der Aufgabe" gehe, zu einem grossen Teil erfüllt und daher m it Sicherheit ge- nügend. Er habe genau nach den Bedingungen der Aufgabenstellung ge- arbeitet. G efragt gew esen seien nur die H aupt- und die U nterpositionen m it den Variablen, ohne Volltext und Ausm ass. D ies sei aber dennoch zum Abzug gebracht w orden. D ie w enigen berechtigten Abzüge seien unver- hältnism ässig hoch bew ertet w orden. Etw a bezüglich der am Bau nicht vorkom m enden Ü berlängen oder der nichtzw ingenden D achpappenlage, seien auch unberechtigte Abzüge vorgenom m en w orden. Positionen, die seines Erachtens dazu gehörten, seien häufig m it 0 Punkten und dem Ver- m erk "nicht gefragt" oder "beschreiben" bew ertet gew esen, auch dies zu unrecht und entgegen der Aufgabenstellung. Sein Leistungsverzeichnis sei klar aufgebaut. Er habe den N PK system atisch von vorne nach hinten "durchforstet" und alle relevanten Positionen w ie verlangt notiert. W ie es sich für eine O fferte gehöre, habe er noch zusätzlich ein Titelblatt gestal- tet, w elches aber überhaupt nicht zur Kenntnis genom m en w orden sei. Schliesslich sei auch hier die Bew ertungsm ethode völlig unklar. Vor allem existiere keine M axim alpunktzahl, w eshalb es unm öglich sei, eine N ote zu berechnen. D ie Erstinstanz legte in ihrer Vernehm lassung vom 22. August 2005 unter Verw eis auf einzelne Positionen ausführlich dar, w eshalb sie die Lösung 18 des Beschw erdeführers als fehlerhaft erachtete. Zusam m enfassend hielt sie fest, die Beschreibung der Arbeiten sei sehr m angel- und fehlerhaft. M it diesen G rundlagen könne keine O fferte berechnet w erden. D as Titelblatt sei nicht bew ertet w orden, w eil es nicht verlangt gew esen sei. D en Vor- w urf, dass die Bew ertungsm ethode völlig unklar sei, könne sie nicht gelten lassen. D a die Aufgabe m it drei verschiedenen N PK 333 habe gelöst w er- den können, hätten auch drei verschiedene Punktbew ertungen zur Verfü- gung gestanden. Für sie bestehe kein Anlass, die N oten der zw ei Experten zu korrigieren. M it Schreiben vom 22. August 2006 gab die Prüfungskom m ission als Bei- lage 6 die Bew ertungsgrundlagen für die Aufgabe 5.1 zu den Akten. D arin zeigte sie auf, bei w elchen Positionen Punkte zu holen w aren, und w elche M axim alpunktzahlen pro N PK m öglich w aren. Bei der vom Beschw erdefüh- rer gew ählten Lösung w aren dies bei N PK 331/89 m axim al 25 Punkte, bei N PK 333/89 m axim al 53 Punkte und bei N PK 381/89 m axim al 11 Punkte. Auf dem D etailnotenblatt (Beilage 8 zur Eingabe der Erstinstanz vom 22. August 2005) gaben die Exam inatoren schliesslich an, w ie viel Punkte pro N PK der Kandidat erreicht hat, und w ie viel dies in Prozenten ausm acht. H ieraus ergab sich die N ote pro N PK sow ie - als Zusam m enfassung - die N ote für die Aufgabe 5.1. Entgegen der M einung des Beschw erdeführers ist som it sow ohl die Be- w ertungsm ethode nachvollziehbar als auch eine M axim alpunktzahl pro N PK vorgegeben. Im Ü brigen hat die Erstinstanz w ie erw ähnt im Einzelnen dargelegt, w eshalb das vom Beschw erdeführer erstellte Leistungsverzeich- nis fehlerhaft w ar. D er Beschw erdeführer hat es dem gegenüber unterlas- sen aufzuzeigen, hinsichtlich w elcher Positionen die Erstinstanz zu U n- recht oder in einem zu hohem Ausm ass Abzüge getätigt hat. Für das Bun- desverw altungsgericht besteht som it auch bezüglich der Aufgabe 5.1 keine Veranlassung, die Bew ertung durch die Erstinstanz in Frage zu stellen. 6.4.2 D ie Aufgabe 5.2 ("Kostenfaktoren"), die von der Erstinstanz m it der N ote 3.5 bew ertet w urde, w ies zw ei Teilaufgaben auf. D er Beschw erdeführer vertrat die Auffassung, die Teilaufgabe 1 sei ausge- hend von 6 erteilten Punkten m it der N ote 3.72, und die Teilaufgabe 2 m it der N ote 5.5 zu bew erten, w as im Schnitt die N ote 5 ergebe. D ie Teilauf- gaben 2a und 2b seien richtig gelöst w orden. Es heisse, die Transportkos- ten beziehungsw eise der Spesenanteil seien pro Elem ent in % des Auftra- ges, und nicht aller Elem ente zu berechnen. Auf dem Bew ertungsblatt kön- ne er keine saubere N otenberechnung erkennen. D ie Punkte, die der Exa- m inator zuerst erteilt habe, seien nachträglich so m anipuliert w orden, dass daraus eine ungenügende N ote resultiert habe. Selbst w enn die Teilaufga- ben 2a und 2b nur zur H älfte richtig gelöst w ären, bekäm e er im m er noch eine genügende N ote. D ie Erstinstanz entgegnete, bei der Teilaufgabe 1 hätte der Beschw erde- führer seiner Berechnung nur die Punktzahl eines Exam inators, und nicht beider Exam inatoren, zu G runde gelegt. Zudem sei der Beschw erdeführer offenbar der einzige Kandidat gew esen, der die Frage in Teilaufgabe 2 nicht verstanden habe. Bei der Aufgabenstellung, w onach die Transport- kosten pro Elem ent und in % des Auftrages zu berechnen seien, handle es sich um zw ei Fragen: Erstens in Franken pro Elem ent, zw eitens in % des Auftrages. D ie vom Beschw erdeführer gem achte R echnung "m ache keinen 19 Sinn". D ie errechnete W unschnote führe in der G esam tnote zu keiner Ver- besserung; die G esam tnote bleibe bei 3.7. Aus dem D etailnotenblatt zur Aufgabe 5.2 geht hervor, dass die beiden Ex- am inatoren die Leistungen des Beschw erdeführers leicht abw eichend be- w erteten: Für die Aufgabe 1 erteilte der eine Exam inator 6 von m axim al 11 Punkten und die N ote 3.5, der zw eite Exam inator dem gegenüber nur 5 Punkte und die N ote 3. Bei der Aufgabe 2 beträgt die D ifferenz ebenfalls ein Punkt, w urde diese doch von einem Exam inator m it 6 und vom ande- ren m it 7 Punkten bew ertet. D ass dabei – w ie der Beschw erdeführer gel- tend m acht, die N oten nachträglich m anipuliert w orden w ären, ist nicht er- kennbar. O ffensichtlich ist jedoch, dass der Beschw erdeführer, w ie die Er- stinstanz zu R echt festhielt, bei seiner Berechnung der Aufgabe 1 die (et- w as schlechtere) Bew ertung durch den zw eiten Exam inator nicht berück- sichtigte. D ass die Erstinstanz bezüglich der Aufgabe 1 eine "Anpassung" der N ote ablehnte ist daher ohne W eiteres nachvollziehbar. D asselbe gilt auch bezüglich der Aufgabe 2, geht doch aus deren W ortlaut klar hervor, dass nicht – w ie der Beschw erdeführer geltend m acht - die Transportkosten beziehungsw eise der Spesenanteil "pro Elem ent in % des Auftrages" zu berechnen w ar, sondern vielm ehr, die Transportkosten be- ziehungsw eise der Spesenanteil (erstens) pro Elem ent und (zw eitens) in % des Auftrages. 6.4.3 H insichtlich der Aufgabe 5.3 ("Preisberechnung") brachte der Beschw erde- führer vor, seine Preisberechnung sei sauber aufgestellt, übersichtlich und vor allem kom plett. Er habe alle Elem ente, w elche es zur Kalkulation brau- che, einfliessen lassen. N ur die angeblich zu knappen Zeitannahm en hät- ten das Endresultat negativ beeinflusst. Bei der Preisberechnung in der Teilaufgabe 5.3.1 b "D achkonstruktion" und in der Teilaufgabe 5.3.2. "Fensterfutter" sei er m it seiner Kalkulation absolut "im grünen Bereich". D ie Praxis zeige aber, dass sich Zeitannahm en m assiv unterscheiden könnten und zudem abhängig seien von der ausführenden Person. Jede Zim m erei habe andere Zeitangaben für ihre Arbeit. Er könne deshalb durchaus schneller arbeiten, als dies irgendw elche M uster-Zeitangaben vorgäben. W ürde er die Zeiten zu hoch kalkulieren, w ürden die C hancen auf einen Auftrag erheblich kleiner w erden. M assgebend für eine der W irk- lichkeit entsprechenden Benotung sollte som it die H erleitung einer soliden Kalkulation, und nicht das subjektive Em pfinden über Zeitannahm en sein. Bezüglich dieser letzten Aussage ist die Erstinstanz m it dem Beschw erde- führer einig. Ansonsten stellte sie jedoch verschiedene m arkante Fehler fest: N icht stim m en könnten die eingesetzten Zeiten bei der Teilaufgabe 5.3.1 b, bei der Teilaufgabe 5.3.1 a sogar "bei w eitem " nicht. In der Tei- laufgabe 5.3.2 seien zw ei Kalkulationsansätze falsch eingesetzt w orden. Auch hier könnten die eingesetzten Zeiten nicht stim m en, w ie sich am Bei- spiel "Avor 0,1 h für Fenster und Fensterfutter" zeigen lasse. D ies w ürde bedeuten, dass der Beschw erdeführer in 6 M inuten das Fenster bestelle, das Fensterfutter zeichne, das M aterial bestelle und den Plan dafür erstel- le. Für die Arbeit am Bau sei ebenfalls zu w enig Zeit eingesetzt w orden. Schliesslich m üsse der Pick-up in der Spalte "Transport" aufgeführt w er- den. D er Korrektur auf dem Lösungsblatt des Beschw erdeführers ist w eiter zu entnehm en, dass die Exam inatoren 1 Stunde "Arbeit Bau" für Fenster und 20 Futter als zu w enig erachtet haben (Teilaufgabe 5.3.2), des gleichen 0,8 Stunden "Arbeit Bau" für den W andaufbau (Teilaufgabe 5.3.1 a), 0,1 Stun- den "Arbeit W erk" und 1 Stunde "Arbeit Bau" für den D achaufbau (Teilauf- gabe 5.3.1 b). M angels eigener Fachkenntnisse ist das Bundesverw altungsgericht zw ar nicht in der Lage, den Zeitaufw and für Zim m ereiarbeiten zu beurteilen. D er Beschw erdeführer verm ag aber, da er nicht aufzeigt, inw iefern die von ihm angegebenen Zeiten realistisch sind, die R ichtigkeit der von der Erstins- tanz beziehungsw eise den Exam inatoren detailliert vorgebrachten Bean- standungen nicht in Frage zu stellen. 6.4.4 Zur Aufgabe 5.4 ("R echnungsstellung") hielt der Beschw erdeführer fest, er erachte die von ihm erstellten Akonto- und Schlussrechnungen als korrekt. D ie Abrechnungen seien zu einem grossen Teil sauber und korrekt. Seine Lösung m üsse daher höher als m it der N ote 4.0 bew ertet w erden. D ie Erstinstanz m acht dem gegenüber geltend, die Lösung des Beschw er- deführers enthalte m arkante Fehler. So sei bei der Akontorechnung ein fal- scher Abzug für den G arantierückhalt getätigt w orden; es bestehe kein de- tailliertes Ausm ass. In der Schlussrechnung stim m e die Berechnung des M ehrw ertsteuerbetrages nicht. D ie Akontozahlung m üsse vorher in Abzug gebracht w erden. Bei der R egierechnung stim m e das R echnungsdatum nicht. Zudem seien w eder die Zeitperiode der Arbeitsausführung "(Arbeiten von ... bis...)", noch die einzelnen aufgeführten Arbeiten aufgeführt. D er M ehrw ertsteueransatz m it 6.7 % sei falsch. R abatt und Skontoabzug seien nicht aufgeführt. In der detaillierten Auflistung über die M ehrw ertsteuerbe- träge seien der M ehrw ertsteuerbetrag bei der Schlussrechnung und die R egierechnung falsch. Schliesslich fehle bei der Akontorechnung die übli- che R undung. Insgesam t seien die gem achten R echnungen fehlerhaft, d.h. in der Praxis nicht annehm bar. Es bestehe für sie daher kein Anlass dazu, die N oten der zw ei Experten zu korrigieren. Einm al m ehr legt som it die Erstinstanz auch hier w iederum ausführlich dar, w eshalb sie die vom Beschw erdeführer erstellte Lösung als ungenügend erachtet, w ährend der Beschw erdeführer sich auf pauschale Kritik be- schränkt, ohne sich m it den von der Erstinstanz vorgebrachten Einw ände zu beschäftigen, geschw eige denn diese zu bestreiten. Für das Bundesverw altungsgericht bestehen som it auch bezüglich der Auf- gabe 5.4 keine Anhaltspunkte, die es rechtfertigen w ürden, die Bew ertung durch die Erstinstanz in Frage zu stellen. 6.5 Im Prüfungsteil "U nternehm ensführung" erzielte der Beschw erdeführer die N ote 3.6. In seiner Eingabe an die Vorinstanz beanstandet er diesbezüg- lich eine U nterbew ertung seiner Leistungen in den Fächern 6.2 ("Betriebs- w irtschaft") und 6.5. ("R echtskunde"). 6.5.1 Im Fach 6.2 erachtet der Beschw erdeführer seine Lösungen zu den Tei- laufgaben 3a, 3b, 6a und 7b als korrekt oder "sicher zum grössten Teil" korrekt. D am it erhöhe sich die G esam tpunktzahl auf rund 54 Punkte, aus "w elchen eine genügende N ote resultiere". D ie Erstinstanz hielt dem gegenüber dafür, die Punktezahl sei nicht anzu- passen. Zu Begründung führte sie aus: Bei der Teilaufgabe 3a seien G lie- derungsarten eines O rganigram m s nach Funktionen, O bjekten (z.B. Pro- dukte) oder geografischen G esichtspunkten gefragt gew esen. D er Be-21 schw erdeführer habe indessen grafische D arstellungsarbeiten beschrie- ben. Bezüglich der Teilaufgabe 3b w eise die Lösung des Beschw erdefüh- rers folgende Fehler auf: Es seien w eder H auptfunktionen noch Stabsstel- len vorgesehen. G enerell sei aus dem O rganigram m die O rganisation des Betriebes (z.B. Vorgesetztenfunktion, U nterstellungsverhältnisse etc.) nicht ersichtlich. In der Teilaufgabe 6a lägen Fehler in der Sum m e der jährli- chen M ieterträge vor (G aragen x 4); sonst sei die Berechnung richtig und der Folgefehler akzeptiert w orden. H insichtlich der Teilaufgabe 7b erklärte die Erstinstanz schliesslich, die Beispiele des Beschw erdeführers für direk- te Steuern seien Bezeichnungen auf w elcher Stufe des Staatssystem s die Besteuerung erfolge, jedoch keine eigentlichen Beispiele w ie Einkom - m enssteuern, Verm ögenssteuern etc. W ährend die Erstinstanz aufzeigt, w o Fehler gem acht w urden beziehungs- w eise w elche Antw orten vom Beschw erdeführer erw artet w orden w ären, begründet dieser auch hier w iederum in keiner Art und W eise, w eshalb seine Lösungen zu den Teilaufgaben 3a, 3b, 6a und 7b korrekt oder "si- cher zum grössten Teil" korrekt seien und w eshalb die Punktzahl auf 54 Punkte angehoben w erden solle. D as Bundesverw altungsgericht sieht da- her einm al m ehr keine Veranlassung, an der korrekten Bew ertung der Lö- sungen des Beschw erdeführers durch die Erstinstanz zu zw eifeln. 6.5.2 Bezüglich des Faches 6.5 hält der Beschw erdeführer dafür, seine Lösun- gen zu den Teilaufgaben 1b, 1c, 1d, 4d, 5b und 6b seien korrekt oder "si- cher zum grössten Teil" korrekt. Bei drei Aufgaben habe er den korrekten O R -Artikel angegeben. Es sei unverhältnism ässig viel abgezogen w orden, ergebe es doch keinen Sinn, w enn m an bei der ohnehin knappen Zeit gan- ze Artikel abschreibe. Insgesam t erhöhe sich die G esam tpunktzahl von 13 auf m indestens 18 Punkte, w as die N ote 4 ergebe. Zu den Teilaufgaben 1b und 1c erklärte die Erstinstanz, es sei ein G rund- satz ihrer Prüfungskorrektur, den blossen H inw eis auf einen O R -Artikel nicht als genügende Antw ort zu betrachten; erw artet w erde ein Kurzkom - m entar. Bezüglich der Teilaufgabe 1b bringt die Erstinstanz vor, der Be- schw erdeführer habe die O R -Artikel unpräzise angegeben. So hätte er statt "O R 340 ff." den Artikel 340a O R nennen m üssen. Bei Teilaufgabe 1c (recte: 1d) habe der Beschw erdeführer nicht die Frage der W irkung der Sperrfrist beantw ortet, sondern die N ichtigkeit der Kündigung. Bei diesen Teilaufgaben w erde die Punktzahl som it nicht angepasst. Bei Teilaufgabe 4d räum t die Erstinstanz ein, die Frage sei zu w enig präzi- se gestellt w orden. D ie vom Beschw erdeführer angegebene Lösung könne daher auch als richtig betrachtet w erden, selbst w enn diese aus der Frage- stellung heraus nicht zu erw arten gew esen w äre. D afür sei dem Beschw er- deführer ein Punkt zu erteilen. U nter Berücksichtigung der SIA-N orm habe der Beschw erdeführer auch die Frage zur Teilaufgabe 5b richtig beantw ortet. D ie Punktezahl sei som it um einen Punkt anzupassen. Schliesslich habe der Beschw erdeführer die Frage zu Teilaufgabe 6b falsch beantw ortet, w eshalb hier die Punktzahl nicht angepasst w erde. Insgesam t seien dem Beschw erdeführer 1.5 Zusatzpunkte zu erteilen, w o- m it sich die N ote im Fach 6.5 auf 3.5 erhöhe. D ies habe indessen keine Änderung der G esam tnote im Fach "U nternehm ensführung" zur Folge.22 W ie bei den vorangehenden Aufgaben beschränkt sich der Beschw erde- führer auch hier w ieder auf die Behauptung seine Lösungen seien ganz oder m indestens zum grössten Teil korrekt, w ährend die Erstinstanz einge- hend erläutert, w eshalb sie die vom Beschw erdeführer vorgeschlagene Lö- sung als m angelhaft betrachtet. Solange sich aus den Akten nichts ergibt, dass an den Ausführungen der Erstinstanz Zw eifel entstehen lässt, besteht für das Bundesverw altungsgericht daher kein Anlass dazu, die Bew ertung durch die Erstinstanz in Frage zu stellen. Angesichts des der Erstinstanz zustehenden grossen Erm essens (vgl. vor- angehende E. 3) verm ag die Tatsache, dass diese bei einigen Aufgaben neben der Angabe des korrekten G esetzesartikels einen Kurzkom m entar voraussetzte, daran nichts zu ändern; zum al der Beschw erdeführer nicht behauptet und sich aus dem Akten nichts ergibt, aus dem sich schliessen liesse, dass sie nicht alle Kandidaten nachdenselben G esichtspunkten be- w ertet hätte. 6.6 Für das Bundesverw altungsgericht liegt som it nichts vor, das es dazu ver- anlassen w ürde, die Bew ertung durch die Erstinstanz in Frage zu stellen. D em Antrag des Beschw erdeführers, seine Arbeit von unabhängigen Ex- perten neu prüfen zu lassen ist daher nicht stattzugeben. D er angefochte- ne Entscheid, der im W esentlichen zum selben Ergebnis kam , ist nicht zu beanstanden. 7. D ie R ügen des Beschw erdeführers erw eisen sich folglich, sow eit ihnen nachzugehen ist, als unbegründet; die Beschw erde ist daher abzuw eisen. 8. Bei diesem Verfahrensausgang sind dem Beschw erdeführer als unterlie- gende Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Es ist keine Parteientschädigung auszurichten (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ; Art. 7 Abs. 1 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). Sow eit im Antrag der Erstinstanz in ihrer Stellungnahm e vom 22. August 2005 ("W ir stellen Ihnen auf G rund der Sachlage den Antrag, die Be- schw erde vollum fänglich abzuw eisen und den Beschw erdeführer an den Verfahrenskosten zu beteiligen") ein Antrag auf Parteienschädigung er- blickt w erden kann, ist festzuhalten, dass Bundesbehörden und, in der R e- gel, andere Behörden, die als Parteien auftreten, keinen Anspruch auf Par- teientschädigung haben (Art. 7 Abs. 3 VG KE). D er Erstinstanz, w elche als zivilrechtlicher Verw altungsträger m it öffentlich-rechtlichen Aufgaben be- traut ist (Art. 1 Abs. 2 Bst. e Vw VG i.V.m . Art. 37 VG G ), ist daher keine Parteientschädigung auszurichten. 9. D ieser Entscheid kann nicht m it Beschw erde in öffentlich-rechtlichen An- gelegenheiten an das Bundesgericht w eitergezogen w erden (Art. 1 Abs. 2 VG G i. V. m . Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). Er ist dem nach endgültig.23 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 1000.-- w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt und m it dem am 1. M ai 2006 geleisteten Kostenvorschuss im selben Betrag verrechnet. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben, m it Beilagen) - der Vorinstanz (eingeschrieben, m it Beilagen) - der Erstinstanz (eingeschrieben, m it Beilagen) D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Vera M arantelli Barbara Aebi Versand am : 15. M ai 2007