A bteilung IV D -2569/2007 {T 0/2} U rteil vom 21. Juni 2007 M itw irkung: R ichter M artin Zoller, W alter Lang, Bendicht Tellenbach G erichtsschreiber Philipp R eim ann F._______, geboren_______, R epublik Serbien, vertreten durch_______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 7. M ärz 2007 i.S. A syl und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer erstm als am 19. Juli 1993 zusam m en m it seinen Eltern so- w ie seinen zw ei G eschw istern in die Schw eiz einreiste, w o die ganze Fam ilie selbentags um Asyl nachsuchte, dass das dam als zuständige BFF (Bundesam t für Flüchtlinge; heute: BFM ) m it Verfü- gung vom 7. D ezem ber 1993 die Asylgesuche ablehnte und die W egw eisung aus der Schw eiz und den Vollzug anordnete, dass die dam als zuständige Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) die am 5. Ja- nuar 1994 hiergegen erhobene Beschw erde m it U rteil vom 20. Januar 1994 abw ies, dass die Fam ilie des Beschw erdeführers m it Eingabe vom 2. M ärz 1996 beim BFF ein erstes W iedererw ägungsgesuch stellte, w orin sie die G ew ährung der vorläufigen Auf- nahm e w egen U nm öglichkeit des W egw eisungsvollzugs beantragte, dass das BFF m it Verfügung vom 12. Septem ber 1997 das vorgenannte W iedererw ä- gungsgesuch abw ies, dass die Fam ilie des Beschw erdeführers am 25. Septem ber 1997 beim BFF erneut ein W iedererw ägungsgesuch hinsichtlich des angeordneten W egw eisungsvollzuges stellte, das vom BFF m it Verfügung vom 15. Januar 1998 abgew iesen w urde, dass die Fam ilie des Beschw erdeführers am 16. Februar 1998 gegen diese Verfügung Beschw erde einreichte, dass das BFF am 14. Juli 1999 im R ahm en der Vernehm lassung seine Verfügung vom 7. D ezem ber 1993 teilw eise in W iedererw ägung zog und die Fam ilie des Beschw erde- führers gestützt auf den Bundesratsbeschluss vom 7. April 1999 über die gruppenw eise vorläufige Aufnahm e jugoslaw ischer Staatsangehöriger m it letztem W ohnsitz in der Pro- vinz Kosovo vorläufig aufnahm , dass das BFM der Fam ilie des Beschw erdeführers nach der M itte August 1999 erfolgten Aufhebung der gruppenw eisen vorläufigen Aufnahm e jugoslaw ischer Staatsangehöriger eine neue Ausreisefrist auf den 31. M ai 2000 ansetzte, w elche auf G esuch vom 24. April 2000 hin bis zum 31. Juli 2000 verlängert w urde, dass dem BFM am 3. Juli 2000 ein w eiteres W iedererw ägungsgesuch der M utter des Beschw erdeführers für sich und deren drei Kinder zuging, das vom BFM m it Verfügung vom 12. Septem ber 2000 abgew iesen w urde, w orauf die ganze Fam ilie am 6. O ktober 2000 in ihre H eim at zurückkehrte, dass der Beschw erdeführer am 20. Januar 2007 w iederum in die Schw eiz einreiste und am 29. Januar 2007 ein w eiteres Asylgesuch stellte, dass er sein Asylgesuch im W esentlichen dam it begründete, er habe im Jahre 2000 ein M ädchen kennengelernt, m it dem er bis ins Jahr 2003 ein Liebesverhältnis unterhalten habe. dass er im Verlaufe desselben Jahres eine andere Frau kennen und lieben gelernt habe, w oraufhin er seine erste Freundin verlassen habe,3 dass seine zw eite Freundin und er seit Ende 2005 Eltern einer gem einsam en Tochter seien, dass die beiden Brüder seiner ersten Freundin nach der im Jahre 2003 erfolgten Tren- nung w iederholt D rohungen gegen ihn ausgesprochen hätten, dass das BFM m it - am 12. M ärz 2007 eröffneter - Verfügung vom 7. M ärz 2007 das Asylgesuch des Beschw erdeführers ablehnte, dessen W egw eisung aus der Schw eiz an- ordnete und den W egw eisungsvollzug als zulässig, zum utbar und m öglich erachtete, dass der Beschw erdeführer am 10. April 2007 m ittels seines R echtsvertreters beim Bun- desverw altungsgericht Beschw erde gegen diese Verfügung einreichte, dass er dabei beantragte, es sei ihm vollständige Einsicht in seine Asylakten unter Ein- schluss derjenigen seines ersten Asylverfahrens sow ie der zugehörigen Vollzugsakten zu gew ähren und ihm eine angem essene N achfrist zur Einreichung einer Beschw erdeer- gänzung einzuräum en, dass er ferner beantragte, die angefochtene Verfügung des BFM vom 7. M ärz 2007 sei aufzuheben und die Sache zur Feststellung des vollständigen und richtigen rechtserheb- lichen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuw eisen; eventuell sei die Verfügung des BFM vom 7. M ärz 2007 aufzuheben und ihm in Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft Asyl in der Schw eiz zu gew ähren; eventuell seien die Punkte 4 und 5 der BFM -Verfü- gung vom 7. M ärz 2007 aufzuheben und die U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs festzustellen, dass das Bundesverw altungsgericht den R echtsvertreter des Beschw erdeführers m it Zw ischenverfügung vom 20. April 2007 unter anderem aufforderte, bis zum 7. M ai 2007 einen Kostenvorschuss in H öhe von Fr. 600.-- an die G erichtskasse zu überw eisen, an- sonsten auf die Beschw erde nicht eingetreten w erde, dass der R echtsvertreter des Beschw erdeführers m it Eingabe vom 7. M ai 2007 bean- tragte, es seien ihm die Verfahrenskosten zu erlassen und auf die Erhebung eines Kos- tenvorschusses zu verzichten, da die Beschw erde vom 10. April 2007 nicht als zum Vornherein aussichtslos bezeichnet w erden könne, dass der R echtsvertreter seiner Eingabe vom 7. M ai 2007 nam entlich sechs R eferenz- schreiben von Leuten aus seinem früheren und aktuellen Bekanntenkreis in der Schw eiz beilegte, dass der zuständige Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts m it Zw ischen- verfügung vom 25. M ai 2007 - eröffnet am 29. M ai 2007 - das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG w egen Aussichtslo- sigkeit der Beschw erde abw ies, die Ansetzung einer N achfrist zur Einreichung einer Be- schw erdeergänzung ablehnte und dem Beschw erdeführer eine dreitägige N achfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses im Betrage von Fr. 600.-- ansetzte, dass der Beschw erdeführer den anbegehrten Kostenvorschuss am 1. Juni 2007 fristge- recht einbezahlt hat, dass der R echtsvertreter m it Eingabe vom 1. Juni 2007 erneut beantragte, es sei sei- nem M andanten, w elcher sich seit Anfang April 2007 bei der auf Traum abehandlung spezialisierten Psychotherapeutin K.F. in Behandlung befinde, eine angem essene Frist anzusetzen, um einen ausführlichen psychiatrischen Bericht zu seiner gesundheitlichen 4 Situation einreichen zu können, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31] i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutz- w ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf seine frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl gew ährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG ), w obei als Flüchtling eine ausländische Person anerkannt w ird, w enn sie in ihrem H eim atstaat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehö- rigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politischen Anschauun- gen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achtei- len ausgesetzt zu w erden (Art. 3 Abs. 1 AsylG ), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgew iesen oder zum indest glaubhaft gem acht w er- den m uss (Art. 7 AsylG ), dass - w ie vom Bundesverw altungsgericht bereits in seiner Zw ischenverfügung vom 25. M ai 2007 festgestellt w urde - die kosovo-albanischen Behörden und die im Kosovo w ir- kenden Schutzkräfte der KFO R und der U N M IK entgegen den Behauptungen in der Be- schw erde w illens und in der Lage sind, auf Blutrache beruhende Ehrdelikte zu ahnden, dass der Behauptung des Beschw erdeführers, einzelne Fam ilienangehörige seiner frü- heren Freundin hätten ihn m it dem Tode bedroht, nachdem er diese verlassen habe und m it einer anderen Frau eine Beziehung aufgenom m en habe, som it keine asylrechtliche R elevanz zukom m t,5 dass dem nach auch der Antrag des R echtsvertreters des Beschw erdeführers, es seien bezüglich der generellen Praxis der (heim atlichen) Sicherheitskräfte hinsichtlich des Schutzes von Privatpersonen gegenüber Angriffen von D ritten w eitere Sachverhaltsab- klärungen beziehungsw eise N achforschungen vor O rt durchzuführen (vgl. Beschw erde S. 5), abzuw eisen ist, dass die Vorinstanz in ihrer Verfügung ferner zutreffend festgestellt hat, der Beschw er- deführer sei trotz jener D rohungen noch jahrelang im Kosovo geblieben, w as im Ergeb- nis auch für ein geringes Ausm ass der von der Fam ilie der ersten Freundin ausgehen- den Anim ositäten w ider den Beschw erdeführer spricht, dass es dem Beschw erdeführer som it nicht gelingt, die Flüchtlingseigenschaft nachzu- w eisen oder zum indest glaubhaft zu m achen, w eshalb das Bundesam t sein zw eites Asylgesuch zu R echt abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), vorlie- gend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat und der Beschw erdeführer zu- dem keinen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat (vgl. Entscheide und M itteilungen der AR K / EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und dem nach vom Bundesam t zu R echt angeordnet w urde, dass das Bundesam t, ist der Vollzug nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich, das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern regelt (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht und keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Auslän- der [AN AG , SR 142.20]), dass sich aus den Akten zudem keine konkreten Anhaltspunkte ergeben, aufgrund derer allenfalls geschlossen w erden könnte, der Beschw erdeführer gerate im Falle der R ück- kehr in seinen H eim atstaat aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder ge- sundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass der R echtsvertreter des Beschw erdeführers diesbezüglich zw ar geltend m acht, sein M andant leide an erheblichen psychischen Problem en, die teils durch die Flucht im Jugendalter aus dem Kosovo, die schw ierige Ehetrennung seiner Eltern, die schw ierigen U m stände der R ückkehr der Fam ilie in den Kosovo, seine vollkom m ene Perspektivelo- sigkeit im Kosovo sow ie durch die im Zusam m enhang m it seinen Fluchtversuchen aus dem Kosovo stehenden Traum atisierungen w ährend der H aft verursacht w orden seien (vgl. Beschw erde S. 6 ff. i.V.m . Eingabe vom 1. Juni 2007 S. 2), dass der R echtsvertreter in diesem Zusam m enhang anfügt, der Beschw erdeführer befin- de sich seit Anfang April 2007 bei der Psychotherapeutin K.F. in Behandlung und gleich- zeitig die baldige Zustellung eines ärztlichen Kurzberichts hinsichtlich des Ausm asses der behandlungsbedürftigen Erkrankung seines M andanten in Aussicht stellt (vgl. Einga- be vom 1. Juni 2007 S. 1/2),6 dass sich indessen w eder aus den Akten des früheren ersten noch des jetzigen zw eiten Asylverfahrens hinreichende H inw eise dafür ergeben, w onach der Beschw erdeführer aus den vorerw ähnten G ründen in gravierender W eise psychisch erkrankt ist, dass zunächst festzuhalten ist, dass der Beschw erdeführer nach seiner im O ktober 2000 erfolgten R ückkehr in den Kosovo nach eigener D arstellung m it dem Besuch einer Schule begonnen (vgl. act. B3 S. 3, Antw . 16), bis April 2006 zusam m en m it seiner M ut- ter und seinen beiden jüngeren G eschw istern bei seinen O nkeln und seinem G rossvater m ütterlicherseits in A._______ gelebt (vgl. act. B1 S. 1, Ziff. 3), dabei sporadisch in seinem angestam m ten Beruf als G ipser und M aler gearbeitet (vgl. act. B1 S. 2, Ziff. 8) und zw ei m ehrjährige Beziehungen zu zw ei Frauen unterhalten hat, w as klarerw eise auf eine R eintegration des Beschw erdeführers in seiner H eim at hindeutet, dass die Tatsache, w onach der Beschw erdeführer zw ischen Juli 1993 und O ktober 2000 zusam m en m it seinen Eltern sow ie seinen beiden Brüdern in der Schw eiz gelebt und sich in dieser Zeit auch gut in die Schw eizer Verhältnisse eingelebt hat, hieran nichts zu ändern verm ag, w eshalb er auch aus den der Eingabe seines R echtsvertreters vom 7. M ai 2007 beigelegten sechs R eferenzschreiben von Schw eizer Bekannten, w orin vor- nehm lich auf seine fortgeschrittene Integration in die Schw eiz hingew iesen w ird, nichts zu seinen G unsten ableiten kann, dass dem gegenüber der H inw eis des Beschw erdeführers, er habe in seiner H eim at kein eigenes H aus, um m it einer eigenen Fam ilie ein selbständiges Leben führen zu können (vgl. act. B3 S. 5, Antw . 29) und er sei es leid, sich bezüglich m aterieller U nterstützung im m er w ieder an seine Verw andten w enden zu m üssen, w eshalb er im m er w ieder finan- zielle Schw ierigkeiten gehabt habe (vgl. act. B1 S. 6, Ziff. 15), unter dem Aspekt der Zu- m utbarkeit kein W egw eisungsvollzugshindernis darstellt, dass dem zufolge auch keine Veranlassung besteht, Frau F.O ., w elche den Beschw erde- führer und dessen Fam ilie w iederholt besucht habe, hinsichtlich der Lebenssituation des Beschw erdeführers im Kosovo als Zeugin zu befragen beziehungsw eise eine angem es- sene Frist für die Einreichung eines entsprechenden Berichts anzusetzen, w eshalb die entsprechenden Anträge (vgl. Beschw erde S. 9) ebenfalls abzuw eisen sind, dass hinsichtlich der Behauptung des Beschw erdeführers, seine psychische Erkrankung sei auch auf eine in G riechenland im R ahm en seiner R ückführung in die H eim at erlittene m ehrw öchige H aft zurückzuführen, vollum fänglich auf die Erw ägungen des Bundesver- w altungsgerichtes in seiner Zw ischenverfügung vom 25. M ai 2007 verw iesen w erden kann, dass nach dem G esagten der Sachverhalt hinreichend erstellt und genügend abgeklärt ist, w eshalb auch der Antrag des R echtsvertreters, die angefochtene Verfügung des BFM sei aufzuheben und die Sache zur Feststellung des vollständigen und richtigen rechtserheblichen Sachverhalts an die Vorinstanz zurückzuw eisen (vgl. Beschw erde S. 2 i.V.m . S. 5-8) beziehungsw eise dieser durch das Bundesverw altungsgericht direkt zu erheben (vgl. Beschw erde S. 9), abzuw eisen ist, dass m angels konkreter Anhaltspunkte für eine gravierende seelische Erkrankung des Beschw erdeführers auch der Antrag des R echtsvertreters, es sei eine Frist für die Er- stellung eines ausführlichen ärztlichen Berichts des den Beschw erdeführer aktuell psy- chiatrisch/psychotherapeutisch betreuenden Arztes anzusetzen (vgl. Beschw erde S. 9 und Eingabe vom 1.6. 2007 S. 1/2), abzuw eisen ist,7 dass für das Bundesverw altungsgericht nach dem G esagten auch keine Veranlassung besteht, den vom R echtsvertreter in Aussicht gestellten ersten ärztlichen psychothera- peutischen Kurzbericht hinsichtlich des Beschw erdeführers (vgl. Eingabe vom 1.6. 2007, S. 2) abzuw arten, dass unter diesen U m ständen ein Vollzug im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG nicht als unzum utbar erscheint, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in den Kosovo schliesslich auch m öglich im Sinne von Art. 14a Abs. 2 AN AG ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, und der Beschw erdeführer verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass nach dem G esagten som it keine W egw eisungshindernisse vorliegen und der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG bereits m it Zw ischenverfügung vom 25. M ai 2007 abgew iesen w urde, w es- halb die Kosten des Verfahrens - diese setzen sich aus den ordentlichen Kosten in H öhe von Fr. 600.-- sow ie den G erichtsauslagen für die gezogenen Kopien in H öhe von Fr. 48.50 (95 Kopien à 50 R appen) zusam m en - von Fr. 648.50 (vgl. Art. 2 und 3 des R egle- m ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes- verw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen und m it dem am 1. Juni 2007 geleisteten Kostenvorschuss in H öhe von Fr. 600.-- zu verrechnen sind, w om it der Beschw erdeführer noch Fr. 48.50 nachzubezahlen hat. (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 648.50, w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ie Verfahrenskosten sind durch den am 1. Juni 2007 geleisteten Kos- tenvorschuss teilw eise gedeckt und w erden m it diesem verrechnet, so dass dem Beschw erdeführer noch Fr. 48.50 nachzubezahlen bleiben. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den vorins- tanzlichen Akten (R ef.-N r. N _______) - den _______ ad_______ (Kopie; Beilage: jugoslaw ischer R eisepass_______) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: M artin Zoller Philipp R eim ann Versand am :