<h2>SubmittedText<h2><p>Es braucht dringend Massnahmen, um die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu stärken und zur Versorgungssicherstellung, da die Situation sehr angespannt ist. Am 16. Juni 2021 hat der Nationalrat das Postulat 21.3457 überwiesen.</p><p>Dieses ist dringlicher denn je:</p><p>- Wie sieht der konkrete Zeitplan in Bezug auf den Bericht aus?</p><p>- Wo stehen die Arbeiten und wann ist mit einer Veröffentlichung zu rechnen?</p><p>- Wird der Bundesrat bereits jetzt aktiv und falls ja, mit welchen dringlichen Massnahmen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das BAG hat eine Studie in Auftrag gegeben, um alle Erkenntnisse und Daten zu den Auswirkungen der Pandemie auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung und speziell von Kindern und Jugendlichen zusammenzutragen. Diese Studie wird Ende 2022 vorliegen. Auf dieser Grundlage wird der Postulatsbericht verfasst und in der zweiten Jahreshälfte 2023 veröffentlicht. Der Bund hat zusammen mit den Kantonen bereits konkrete Massnahmen ergriffen. So hat das BAG am 14. Juni 2022 einen Runden Tisch mit den Organisationen der Kinder- und Jugendmedizin und der GDK organisiert. Besprochen wurden Massnahmen, wie die Versorgung kurzfristig verbessert werden kann. Anschliessend wurde eine Umfrage bei den Kantonen zu den kantonalen Massnahmen durchgeführt, da die Sicherstellung der psychiatrischen Versorgung in die Zuständigkeit der Kantone fällt. Es zeigte sich, dass in sehr vielen Kantonen mehr Behandlungsplätze und Therapieangebote geschaffen und mehr Personal angestellt wurde oder wird. Der Bund wird die Entwicklung der Versorgungssituation im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie weiterhin im Rahmen seiner Kompetenzen begleiten.</p>