<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_55/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Februar 2011 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Dormann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">2. V.________, </div> <div class="para">beide vertreten durch Fürsprecher Daniel Staffelbach, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse Hotela, </div> <div class="para">Rue de la Gare 18, 1820 Montreux, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Alters- und Hinterlassenenversicherung </div> <div class="para">(Haftung des Arbeitgebers), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 12. November 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass über die X.________ AG, als deren Verwaltungsräte u.a. A.________ und V.________ im Handelsregister eingetragen waren, am ... 2006 der Konkurs eröffnet wurde, wodurch der Ausgleichskasse Hotela ein Schaden entstand, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse Hotela (im Anschluss an ein erstes Administrativ- und Rechtsmittelverfahren) mit Verfügungen vom 6. Mai 2008 A.________ zur Zahlung eines Schadenersatzes von Fr. 44'012.05 und V.________ zur Zahlung eines solchen von Fr. 20'113.45 verpflichtete, was sie mit Einspracheentscheiden vom 23. Juni 2008 bestätigte, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die von A.________ und V.________ dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 12. November 2010 abwies, </div> <div class="para">dass A.________ und V.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen und die Aufhebung des Entscheids vom 12. November 2010 beantragen lassen, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_398/2010 vom 8. Februar 2011 E. 4 entschieden hat, dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend die Haftung des Arbeitgebers nach <span class="artref">Art. 52 Abs. 1 AHVG</span> nur zulässig ist, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.- beträgt (<span class="artref">Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG</span>) oder wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (<span class="artref">Art. 85 Abs. 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in Bezug auf V.________ die Streitwertgrenze von Fr. 30'000.- offensichtlich nicht erreicht wird und weder ersichtlich ist, noch dargelegt wird (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt, weshalb auf dessen Rechtsmittel - welches auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden kann (vgl. Art. 116 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) - nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass auf die Beschwerde des A.________ einzutreten ist, zumal sich aus deren Begründung (vgl. Anwaltsrevue 2009 8 S. 393, 9C_251/2009 E. 1.3 mit Hinweisen) ergibt, dass er sinngemäss ebenfalls die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 23. Juni 2008 und der Verfügung vom 6. Mai 2008 beantragt, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer 1 lediglich eine Verletzung seiner Kontroll- und Aufsichtspflichten, nicht aber die übrigen Voraussetzungen der Haftung nach <span class="artref">Art. 52 Abs. 1 AHVG</span> bestreitet (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz mit Blick auf die nach <span class="artref">Art. 716a Abs. 1 OR</span> unübertragbaren Aufgaben - insbesondere die Pflicht zur Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen (Ziff. 5) - nicht offensichtlich unrichtig und daher für das Bundesgericht verbindlich (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>) festgestellt hat, bei der Gesellschaft habe es sich um ein Kleinunternehmen mit überblickbarer Verwaltungsstruktur gehandelt, und bei einer wenigstens stichprobenweisen Kontrolle hätten den Verwaltungsräten die Zahlungsausstände gegenüber der Ausgleichskasse auffallen müssen, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer 1 betreffend die Zahlungsausstände nicht geltend macht, etwas anderes unternommen zu haben, als auf die blossen mündlichen Angaben des geschäftsführenden Verwaltungsratspräsidenten, wonach die Beitragszahlungen regelmässig erfolgt seien, zu vertrauen, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht unter diesen Umständen, welche beträchtlich von den für das Urteil H 182/06 vom 29. Januar 2008 ausschlaggebenden abweichen, zu Recht eine (grobfahrlässige) Verletzung der Sorgfaltspflicht bejaht hat (vgl. auch SVR 2010 AHV Nr. 14 S. 52, 9C_145/2010 E. 5.3 und 5.5), </div> <div class="para">dass die Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref> kostenpflichtig werden, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Von den Gerichtskosten von insgesamt Fr. 4'000.- werden dem Beschwerdeführer 1 Fr. 3'500.- und dem Beschwerdeführer 2 Fr. 500.- auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 23. Februar 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Dormann </div> </div></body></html>