<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-08-07-5A_584-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>5A_584/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 7. August 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Honegger, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erbteilung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 7. Juli 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Die Parteien sind Nachkommen des 2012 verstorbenen C.________ und der 2014 verstorbenen D.________. Sie stehen sich seit Februar 2016 vor dem Bezirksgericht Hinwil in einem Erbteilungsprozess gegenüber. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 29. Mai 2017 stellte das Bezirksgericht die Einholung eines Gutachtens über den Wert des Wohnrechts in Aussicht und schlug zwei Sachverständige vor mit der Ankündigung, einen der beiden zu ernennen, sofern nicht innert 20 Tagen begründete Einwendungen erhoben würden. </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 22. Juni 2017 erhob A.________ beim Obergericht des Kantons Zürich eine (unbegründete) Einsprache. Das Obergericht trat darauf mit Beschluss vom 7. Juli 2017 nicht ein; es warf angesichts der noch nicht rechtskräftigen Ernennung eines Vertretungsbeistandes die Frage nach der Handlungsfähigkeit von A.________ auf und hielt fest, dass die 10-tägige Beschwerdefrist aber ohnehin längst verstrichen sei. </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 2. August 2017 (Postaufgabe 3. August 2017) wendet sich A.________ an das Bundesgerichts-Team mit der Bitte, die vom Obergericht an sie zurückgesandten Schriften zu prüfen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">"Angefochten" ist ein kantonal letztinstanzlicher Beschluss betreffend Bezeichnung eines Sachverständigen in einer Erbschaftssache. Gegen einen solchen Zwischenentscheid steht die Beschwerde nur offen, wenn ein nicht wieder gutzumachender Nachteil begründet wird (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>). Dazu äussert sich die Eingabe, welche im Übrigen auch kein eigentliches Rechtsbegehren enthält (dazu <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), ebenso wenig wie inhaltlich zum Verfahrensthema (Rechtzeitigkeit der kantonalen Beschwerde). Es wird einzig festgehalten, die Erbscheine seien nicht in Ordnung und es scheine eine Möglichkeit zu geben, das Erbgut innerhalb der Familie zu übertragen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Beistand E.________, und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. August 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>