<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, Besteuerungs-Modelle im Bereich der Motorfahrzeuge auszuarbeiten, welche neu auf dem Treibstoffverbrauch der Motorfahrzeuge basieren anstatt wie bisher auf dem Fahrzeug selbst.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Verschiedene Projekte verfolgen schon das Ziel, die durch Treibstoffe verursachten CO2-Emissionen zu verringern. So bezweckt das Bundesgesetz vom 23. März 2007 zur Änderung des Mineralölsteuergesetzes, die Verwendung von Treibstoffen aus erneuerbaren Rohstoffen zu fördern, indem sie ganz oder teilweise von der Steuer befreit werden und Benzin zur Erreichung der Ertragsneutralität höher besteuert wird. Auch wurde auf die Einführung der CO2-Abgabe auf Treibstoffen verzichtet und dem "Klimarappen" der Vorzug gegeben. Die Standesinitiative des Kantons Bern vom 30. November 2005 (05.309) über die "Differenzierung der Motorfahrzeugsteuer auf Bundesebene" fordert unter anderem ein Bonus-Malus-System bei der Automobilsteuer. Die Verwaltung hat dazu der UREK des Ständerates einen Bericht abgeliefert, der verschiedene Ansätze für finanzielle Anreize aufzeigt. Im Weiteren sind in verschiedenen Kantonen Vorstösse hängig, welche ökologische Bemessungsgrundlagen zur Festlegung der kantonalen Motorfahrzeugsteuern fordern. Der Bundesrat ist der Auffassung, dass eine Besteuerung des Treibstoffes anstelle des Fahrzeuges einen Beitrag zur Verminderung des CO2-Ausstosses haben könnte, die Wirkung der Steuerumlagerung auf den CO2-Ausstoss im Rahmen des Postulates aber zu untersuchen ist. Im Sinne einer Auslegeordnung wird der Bundesrat verschiedene Besteuerungsmodelle prüfen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.