B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-4366/2013 U r t e i l v o m 2 8 . A p r i l 2 0 1 5 Besetzung Richter Beat Weber (Vorsitz), Richter David Weiss, Richter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Sonja Andrea Fünfkirchen. Parteien T. A._______-B._______, (wohnhaft in Slowenien), Beschwerdeführerin, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Vorinstanz. Gegenstand Witwenrente; Einspracheentscheid der SAK vom 26. Juni 2013. C-4366/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Die am […] 1949 in Ljubljana geborene, slowenische Staatsangehörige T. A._______-B._______ (nachfolgend: Versicherte oder Be schwerde- führerin) ist Mutter zweier Kinder (geboren 1969 und 1976), die aus der ersten Ehe mit L. C._______ stammen. Am […] 1990 heiratete sie den Schweizer Bürger H. A._______ und erwarb durch Heirat die Schweizer Staatsbürgerschaft (vgl. vorinstanzliche Akten [nachfolgend: SAK-act.] 58). In der Zeit von 1967 respektive von 1969 bis 2000 arbeitete sie (mit Unter- brechungen) als Zahnarztgehilfin und Sachbearbeiterin in der Schweiz und zahlte Beiträge an die obligatorische Alters -, Hinter lassenen- und In - validenversicherung (SAK-act. 47, 60). Während der Jahre 2001 bis Ende 2012 leistete sie Bei träge an die frei willige Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV, im Folgenden: freiwillige Versicherung) in der Höhe von Fr. 108'950. – (vgl. SAK-act. 2, 4, 60; vgl. auch Beschwerdeakten [B-act.] 7.3 ). Nach dem Hinschied ihres Ehe gatten bezog die mittlerweile wieder in Slowenien lebende Versicherte ab März 2011 eine monatliche Hinterlassenenrente der AHV (Witwenrente) von Fr. 1'648.–, welche ihr von der Schweizerischen Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vorinstanz) ausbezahlt wurde (vgl. vorinstanzliche Akten [nachfolgend: SAK-act.] 21 und 62). B. B.a Am 28. Juni 2012 stellte die Versicherte den “Antrag für eine pro - gnostische/provisorische Rentenberechnung“ (SAK-act. 47, 53), worauf ihr die SAK mit Schreiben vom 16. Oktober 2012 einen vorläufig berechneten monatlichen Rentenanspruch in der Höhe von Fr. 2'160.– ab 1. Juni 2013 in Aussicht stellte (SAK -act. 51, 78.2). Dieser wurde auf grund des vorgenommenen Splittings, einer anrechenbaren Beitrags dauer von rund 43 Jahren, einem massgebenden durchschnittlichen Jahresein kommen von Fr. 44'544.– (Rentenskala 44) sowie unter Berücksichtigung der Er - ziehungsgutschrift festgelegt (SAK-act. 50.1-50.10, 51, 78.2). B.b Mit Verfügung vom 30. Mai 2013 (SAK-act. 76) teilte die SAK der Versicherten mit, dass Letztgenannte das schweizerische Rentenalter er- reicht habe und aufgrund der geltenden gesetzlichen Bestimmungen die Altersrente berechnet worden sei . Gemäss der durchgeführten Ver- gleichsrechnung (SAK-act. 73) betrage die "einfache Altersrente mit Zu - schlag für verwitwete Personen" Fr. 1'650.– und falle damit niedriger aus, als die derzeit der Versicherten zustehende Witwenrente in der Höhe von C-4366/2013 Seite 3 Fr. 1'662.–. Da die Versicherte gleichzeitig die Bedingungen für eine Alters- und eine Hinterlassenenrente erfülle, werde ihr die SAK – gestützt auf Art. 24b AHVG – weiterhin den Betrag der höheren Witwenrente auszahlen. B.c Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 4. Juni 2013 Ein- sprache und beantragte die nochmalige Überprüfung der Rentenbe - rechnung mit der Begründung, dass ihr mit Schreiben vom 1 6. Oktober 2012 ein höherer Rentenbetrag prognostiziert worden sei (SAK-act. 78.1). B.d Mit Entscheid vom 26. Juni 2013 wies die SAK die Einsprache ab (SAK-act. 83). Sie begründete dies im Wesentlichen damit, dass ihr bei der provisorischen Vorausberechnung vo m 16. Oktober 2012 ein Fehler unterlaufen sei und sie einen durchgehenden Wohnsitz der Versicherten in der Schweiz ab Geburt bis ins Jahr 2000 angenommen habe, was zu einer falschen Rentenskala mit einem zu hohen Rentenbetrag geführt habe. Für die Rentenbe rechnung seien die Wohnsitzdaten von April 1967 bis Dezember 1975 und von November 1990 bis Dezember 2000 korri giert worden, womit die neu berechnete Altersrente Fr. 1'650.– betrage (vgl. SAK-act. 84.9) und somit niedriger sei, als die bisher ausgerichtete Witwenrente. Solange die Versich erte nicht wieder heirate , werde die Witwenrente von Fr. 1'662.– ausgerichtet (vgl. SAK-act. 84.10). Sollte die Versicherte jedoch beabsichtigen, wieder zu heiraten, so habe sie An - spruch auf die eigene Altersrente von Fr. 1'375.– (Fr. 1'650.– minus Zu- schlag für verwitwete Personen). C. C.a Gegen den Einspracheentscheid vom 26. Juni 2013 erhob T. A._______-B._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 27. Juli 20 13 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht . Sie beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 26. Juni 2013 und die Berichtigung (Neuberechnung) ihres Rentenanspruchs (vgl. B-act. 1). Als Begründung führte sie im Wesentlichen an, dass ihr mit Verfügung vom 16. Oktober 2012 (SAK-act. 51, 78.2 ) eine wesentlich höhere Altersrente ( Fr. 2'160.–) in Aussicht gestellt worden sei, als ihr die Vorinstanz mit Verfügung vom 30. Mai 2013 schlussendlich zugesprochen habe (Witwenrente von Fr. 1'662.–). C.b Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 2. September 2013 die Abweisung der Beschwerde und bestätigte, dass die definitive Berechnung der Altersrente (Rentenskala 32 anstatt 44) den gesetzlichen Vorschriften entsprä che. Ergänzend hielt sie fest, dass an lässlich der C-4366/2013 Seite 4 definitiven Berechnung der Altersrente Abklärungen bei den betreffenden Einwohnerkontrollen vorgenommen worden seien mit dem Ergebnis, dass in der Zeit vom 1. Januar 1976 bis zum 31. Oktober 1990 ein Wohnsitzunterbruch festgestellt worden sei. Zudem betonte die Vorinstanz, dass derartige Nachforschungen anlässlich der Vorausbe rechnungen in der Regel nicht durchgeführt würden. Im Übrigen werde auf der Voraus - berechnung vermerkt, dass diese Auskunft der SAK einen “rein informa- tiven Charakter“ habe. Unter Ausschluss dieser Versicherungszeiten – ein Beitritt zur freiwilligen AHV/IV habe während des erwähnten Zeitraums nicht stattgefunden – verringere sich somit die Rentenskala von 44 auf 32 und der Rentenbetrag von Fr. 2'160.– auf 1'650.– (act. 3). C.c Mit Zwischenverfügung vom 9. September 2013 erhielt die Be - schwerdeführerin die Gelegenheit, bis zum 11. Oktober 2013 eine Replik in 2 Exemplaren und entsprechende Beweismittel einzureichen (B-act. 4). C.d Mit Zwischenverfügung vom 11. November 2013 wurde zur Kenntnis genommen, dass die Beschwerdeführerin keine Replik innert der ge - setzten Frist eingereicht hatte, sodass der Schriftenwechsel ge schlossen wurde (B-act. 6). D. Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so- weit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge - gangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Angefochten ist der Einspracheentscheid der SAK vom 26. Juni 2013, mit welchem – in Bestätigung der Verfügung vom 30. Mai 2013 – das Gesuch der Beschwerdeführerin um Berichtigung der berechneten Altersrente ab- gewiesen worden ist. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetz es vom 20. Dezember 1946 über die Alters - und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) beurteilt das Bundes - verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Ver - fügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Da keine Ausnahme im C-4366/2013 Seite 5 Sinne von Ar t. 32 VGG vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der Beschwerde zuständig. 1.2 Aufgrund von Art. 3 Bst. d bis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 übe r den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im erst en Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Einsprache - entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Auf - hebung oder Änderung, so dass s ie im Sinne von Art. 59 ATSG be - schwerdelegitimiert ist. 1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist - und formgerecht eingereicht wurde, ist darauf einzutreten (vgl. Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 2. 2.1 Das Bundesverwaltungsgericht prü ft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sach - verhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 2.2 Die Beschwerdeführerin ist Schweizer Staatsangehörige mit Wohnsitz in Slowenien. Demnach bestimmt sich vorliegend der Anspruch der Be - schwerdeführerin ausschliesslich nach dem schweizerischen Recht, insbe- sondere nach dem AHVG, der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV, SR 831.101), dem ATSG sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11). 2.3 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen materiellen Rechts- sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 445; BGE 127 V 467 E. 1; BGE 126 V 136 E. 4b). Die Beschwerdeführerin hat ihr 64. Altersjahr am […] 2013 vollendet. Ihr Anspruch auf eine ordentliche Altersrente ohne Vorbezug wäre dem nach C-4366/2013 Seite 6 im Monat nach Vollendung des 64. Altersjahrs und somit am 1. Juni 2013 entstanden (Zeitpunkt des Versicherungsfalles; vgl. Art. 21 Abs. 2 AHVG). Massgebend sind somit die jenigen Normen, welche zu diesem Zeitpunkt in Kraft standen, namentlich die entsprechenden Be stimmungen des AHVG und der AHVV. 3. 3.1 Nach Art. 1a Abs. 1 AHVG sind obligatorisch versichert unter anderem die natürlichen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz (lit. a) und di e natürlichen Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben (lit. b). 3.2 Nach Art. 21 Abs. 1 Bst. a AHVG haben Frauen nach Vollendung des 64. Altersjahres Anspruch auf eine Altersrente der AHV. Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29 bis Abs. 1 AHVG nach Massgabe der Bei - tragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs - oder Betreuungs- gutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte mit vollstän - diger Beitrags dauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte mit un - vollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. Die Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 AHVG), für dessen Berech - nung das Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahr en der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die eingetretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG; Art. 52 Abs. 1 und 2 AHVV). Als vollständig gilt die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zw ischen dem 1. Januar nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 29ter Abs. 1 AHVG). 3.3 Einkommen, welche die Ehegatten während der Kalenderjahre der gemeinsamen Ehe erzielt haben, werden geteilt und je zur Hälfte den beiden Ehegatten angerechnet. Die Einkommensteilung wird vor - genommen, wenn beide Ehegatten rente nberechtigt sind, wenn eine ver - witwete Person Anspruch auf eine Altersrente hat oder bei Auflösung der Ehe durch Scheidung (Art. 29quinquies Abs. 3 lit. a-c AHVG). Der Teilung und gegenseitigen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen aus der Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alte rsjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, welcher zuerst rentenberechtigt wird und aus Zeiten, in denen beide Ehegatten in C-4366/2013 Seite 7 der schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29 quinquies Abs. 4 AHVG). Nach Art. 50b AHVV werden die Einkommen von Ehepaaren in jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der AHV versichert gewesen sind, hälftig geteilt (Abs. 1, erster Satz). Auch wenn die beiden Ehegatten in einem Kalenderjahr nicht während der gleichen Monate versichert s ind, werden die Einkommen während des ganzen Kalenderjahres aufgeteilt. Die Bei - tragszeiten werden jedoch nicht übertragen (Abs. 2). Die Einkommen im Jahr der Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht geteilt (Abs. 3). 3.4 Das Bundesamt für Sozialversicherungen stellt verbindliche Renten - tabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung der Monatsrenten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 2,6 Prozent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV). 3.5 Hinsichtlich der Dauer d er Beitragsleistungen und der Höhe der Bei - träge wird grundsätzlich auf die individuellen Konten (IK) abgestellt, welche für jeden beitragspflichtigen Versicherten geführt und in welche die entsprechenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff. AHVV). 3.6 Ist die Beitragsdauer im Sinne von Artikel 29ter AHVG unvollständig, so werden Beitragszeiten, die vor dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres zurückgelegt wurden, zur Auffüllung späterer Beitragslücken angerechnet (Art. 52b AHVV). 3.7 Beitragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Ver - sicherungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffüllung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeit - raum erzielten Erwerbseinkommen werden bei der R entenberechnung jedoch nicht berücksichtigt (Art. 52c AHVV). 3.8 Gemäss Art. 52d AHVV werden einer versicherten Person für fehlende Beitragsjahre vor dem 1. Januar 1979, welche nach Artikel 1a oder 2 AHVG versichert war oder sich hätte versichern können, zusätzlich 1 Jahr für 20 bis 26 volle Beitragsjahre, zusätzlich 2 Jahre für 27 bis 33 volle Beitragsjahre und zusätzlich 3 Jahre ab 34 vollen Beitragsjahren angerechnet. C-4366/2013 Seite 8 3.9 Verwitwete Bezügerinnen von Altersrenten haben Anspruch auf einen Zuschlag von 20 Prozent zu ihrer Rente. Rente und Zuschlag dürfen den Höchstbetrag der Altersrente nicht übersteigen (Art. 35bis AHVG). 3.10 Erfüllt eine Person gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Witwenrente und für eine Altersrente so wird nur die höhere Rente aus - bezahlt (Art. 24b AHVG). 4. Vorliegend ist strittig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen, ob die von der Vorinstanz vorgenommene Vergleichsrechnung mit der bisher gewährten Witwenrente und der berechneten Altersrente korrekt durchge- führt wurde. Insbesondere wird im Zusammenhang mit der definitiven Be- rechnung der Altersrente (Teilrente) die Rechtmässigkeit der niedrigeren Rentenskala (32 anstatt 44) aufgrund fehlen der Beitragszeiten zu prüfen sein. 4.1 Um den definitiven Rentenanspruch der Beschwerdeführerin be - rechnen zu können, traf die Vorinstanz verschiedene Abklärungen hin - sichtlich d er fraglichen Aufenthalte der Beschwerdeführerin im Zeitraum von 1970 bis 1975 sowie von 1990 bis Juni 2000 (SAK -act. 68 f. , 71.2). Gemäss Auskunft der Bevölkerungsdienste und Migration in X._______ vom 8. März 2013 sei die Beschwerdeführerin am 26. April 1967 aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Z._______ zugezogen und habe sich am 2. Juli 1968 an ihrem Schweizer Aufenthaltsort wieder abgemeldet. Zudem sei die Beschwerdeführerin in der Zeit vom 9. Mai 1969 bis 31. Dezember 1975 in der Gemeinde Z._______ gemeldet gewesen (SAK-act. 71.1). Der Niederlassungsbescheinigung (Wohnsitzbescheinigung) der Ei nwohner- dienste in der Gemeinde Y ._______ ist zu entnehmen, dass die Be - schwerdeführerin am 23. November 1990 in die Schweiz eingereist sei und ihren Wohnsitz in Y ._______ (Baselland) gehabt habe, bevor sie am 31. Dezember 2000 endgültig die Schweiz verlassen habe (SAK-act. 70). Ob die Beschwerdeführerin während ihres Aufenthaltes in der Schweiz er- werbstätig war und Beiträge an die AHV/IV geleistet hatte, geht aus diesen Informationen nicht hervor, sondern ist dem Auszug aus dem individuellen Konto zu e ntnehmen (vgl. B-act. 7.3; SAK-act. 60). Die zuvor erwähnten Auskunftsschreiben lassen den (vor läufigen) Schluss zu, dass sich die Beschwerdeführerin in der Zeit zwischen dem 2. Juli 1968 und 9. Mai 1969 sowie zwischen dem 31. Dezember 1975 und 23. November 1990 nicht in der Schweiz aufgehalten hatte, weshalb sie in dieser Zeit auch kein eigenes Erwerbseinkommen in der Schweiz hätte erzielen können und C-4366/2013 Seite 9 somit eine Beitragslücke anzunehmen ist (vgl. E. 3.1 mit Hinweis zur obligatorischen Versicherung). 4.2 Für die Berechnung der Altersrente sind die Beitragshöhe und die Beitragsdauer zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Alters - jahres (im vorliegenden Fall: ab 1. Januar 1970) und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (vorliegend: bis 31. Dezember 2012, d.h. vor Erreichen des Rentenalters) massgeblich (vgl. E. 3.2 mit Hinweis zu Art. 29bis Abs. 1 AHVG), wie nachfolgend dargelegt wird. 4.2.1 Dem Auszug aus dem IK ( B-act. 7.3; SAK-act. 60), der Vergleichs- rechnung (SAK-act. 73.5) sowie der vorinstanzlichen Zusammenstellung der Versicherungszeiten der Beschwerdeführerin vom 26. Juli 2013 (SAK- act. 73, 84.6) lassen sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin nach Durchlaufen der Ju gendjahre für die Jahre 1970 bis 1975 sowie für die Jahre 1991 bis 2012 über je volle Beitragszeiten von 12 Monaten verfügt, was insgesamt eine (persönliche) Beitragszeit von 28 Jahren ergibt, in der Beiträge an die AHV geleistet wurden. Die Beitragszeit im Jahr der Entst ehung des Rentenanspruchs kann grundsätzlich zur Auffüllung von Lücken verwendet werden – im vor - liegenden Fall wurden 5 Monate [Januar bis Mai 2013] angerechnet), wo- bei allfällige Beitragsleistungen in die freiwillige Versicherung bei der Rentenberechnung nicht zu berück sichtigen sind ( vgl. E. 3.9 m it Hinweis zu Art. 52c AHVV ; vgl. auch vgl. Art. 29 bis Abs. 2 AHVG; ). Ebenfalls zur Auffüllung von Lücken können die Beiträge aus den Jugendjahren 1967 bis 1969 (ab dem 18. Lebensjahr) verwendet werden, so dass der Be- schwerdeführerin zusätzlich 2 Jahre und 9 Monate für die beitragslose Zeit in den Jahren 1976 bis 1978 angerechnet werden konnten (vgl. Art. 52b AHVV). Zudem wurden der Beschwerdeführerin 2 Monate (November und Dezember) für das beitrags lose Jahr 1990, in dem Sie geheiratet hat, angerechnet. Für die Er mittlung der Rentenskala (vgl. E. 3.4 mit Hinweis zur Rententabelle) hat die Vorinstanz der Beschwerdeführerin zu ihren 28 Beitragsjahren zusätzlich 3 Jahre und 4 Monate an gerechnet, was eine Gesamtbeitragsdauer von 31 Beitragsjahre und 4 Monate ergibt (vgl. SAK- act. 73.8, 84.9) und nicht zu beanstanden ist. 4.2.2 Die anwendbare Rentenskala ist durch das Verhältnis der Zahl der Beitragsjahre des Versicherten zu derjenigen seines Jahrganges bestimmt. Die massgebende Zahl der Beitragsjahr e des Jahrganges wird aufgrund C-4366/2013 Seite 10 des Geburtsjahres des Versicherten und des Eintritts des Ver - sicherungsfalles anhand der Jahrgangstabelle ermittelt (Rententabellen AHV/IV 2013, gültig ab 1. Januar 2013, abrufbar unter <http://www.bsv.admin.ch/vollzug/documents/view/365/lang:deu/category: 23>, abgerufen am 25. März 2015). Gemäss der ab 1. Januar 2013 geltenden Jahrgangstabelle sind für Ver- sicherte des Jahrganges 1949 und für die Ausrichtung einer Vollrente 43 Beitragsjahre bei Eintritt des Versicherungsfalles erforderlich. Da der Be- schwerdeführerin für die Ermittlung der Rentenskala jedoch nur 31 voll e Beitragsjahre (und vier Monate) angerec hnet werden können (vgl. E. 4.2.1), ist gemäss dem Skalenwähler bei 31 Beitragsja hren der Ver - sicherten sowie bei 43 Beitragsjahren des Jahrganges die Rentenskala 32 heranzuziehen (vgl. Rententabelle 2013, Skalenwähler, S. 8) – wie die Vorinstanz korrekt festgestellt hat. 4.2.3 Die Rente wird nach Massgabe des durchschnittlichen Jahresein - kommens berechnet. Dieses setzt sich zusammen aus den Erwerbsein - kommen, den Erziehungsgutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Die Summe der Erwerbseinkommen wird ent sprechend dem Rentenindex gemäss Art. 33ter AHVG aufgewertet. Der Bundesrat lässt die Aufwertungsfaktoren jährlich feststellen. Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs - oder Be treuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 AHVG). Ausgangslage für die Rentenberechnung ist vorliegend das Erwerb s- einkommen nach der Einkommensteilung (Fr. 769'939.–) für die Ehejahre 1991 bis 2007 (ab 2008 : Rentenanspruch des Ehegatten H. A._______) zuzüglich der eigenen Beitragsleistungen der Beschwerdeführerin aus den Jahren 1970 bis 1975 (Fr. 103'095. –), addiert mit den Beiträgen an die freiwillige Versicherung in den Jahren 2008 bis 2012 (Fr. 51'030. –) sowie aus den Jugend jahren (Fr. 25'088.–), was ein Erwerbseinkommen von insgesamt Fr. 949'152.– ergibt (vgl. SAK-act. 84.8 f.). Sodann wird das Erwerbseinkommen mit einem Auf wertungsfaktor von 1.236 (Renten- tabelle 2013 S. 15) für die Zeit von 1970 (erster IK -Eintrag nach Absol- vieren der Jugendjahre ) bis zum Eintritt des Versicherungsfalles im Jahr 2013 multipliziert. Die daraus resultierende Summe von gerundet Fr. 1'173'152.– wird durch die tatsächlich anrechenbare Beitragsdauer von 30 Jahren und 11 Monaten (31 Beitragsjahre und 4 Monate abzüglich der 5 Monate im Jahr 2013; vgl. E. 3.9 mit Hinweis auf Art. 52c AHVV, zweiter C-4366/2013 Seite 11 Satz) dividiert und anschliessend mit 12 multipliziert, um ein durchschnitt- liches (jährliches) Einkommen von Fr. 37'946.– zu erhalten (Fr. 1'173'152.– : 371 Monate = 3'162.13 x 12 Monate). Werden zum durch schnittlichen Einkommen (gerundet auf Fr. 37'946. –) die durchschnitt lichen Erziehungsgutschriften in der Höhe von Fr. 6'131. – sowie die durchschnittlichen Übergangsgutschriften von Fr. 5'449.– hinzugerechnet, beträgt das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen Fr. 49'526.–, das die Vorinstanz korrekt berechnet und auf das nächst höhere massgebende durchschnittliche Jahresein kommen von Fr. 50'544. – gemäss der Renten skala 32 (Rententabelle 2013 S. 42) festgesetzt hat. Anhand dieses Ergebnisses ist der Rentenskala 32 eine monatliche Teilrente von Fr. 1'375.– (ohne Zuschlag für Witwen) und eine Teilrente von Fr. 1'650.– (inkl. Zuschlag für Witwen; vgl. E. 3.2 mit Hinweis zu Art. 35bis AHVG) zu entnehmen. Die Vorinstanz hat somit die Berechnung des massgebenden durch - schnittlichen Jahreseinkommens von Fr. 50'544. – sowie die monatliche Teilrente für Witwen (Fr. 1'650.–) mit Wirkung ab 1. Juni 2013 aufgrund der Einträge im IK nach den rechtlichen Grundsätzen korrekt berechnet. 4.3 Die Berechnung der Hinterlassenenrente resp ektive die Höhe der Witwenrente der Beschwerdeführerin ist wie folgt zu erklären: Die Be- schwerdeführerin hat seit März 2011 einen Anspruch auf Ausrichtung einer (abgeleiteten) Witwenrente in der Höhe von Fr. 1'648. –, welche auf der Grundlage von 44 anrech enbaren Beitragsjahren und einem mass - gebenden durch schnittlichen Jahreseinkommen des verstorbenen Ehe - gatten in der Höhe von Fr. 64'032.– im Jahr 2011 berechnet wurde (SAK- act. 50.9, 62). Gemäss der ab 1. Januar 2013 geltenden Rententabelle 2013 beträgt die Hinterlassenenrente für Witwen Fr. 1'662. –, welche auf einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 64'584.– basiert (Rententabelle 2013, Skala 44, S. 18 ; SAK-act. 84.10), wie von der Vorinstanz korrekt ermittelt und von der Be schwerdeführerin bisher auch nicht beanstandet wurde. Bei der durchgeführten Ver gleichsrechnung (SAK -act. 73) hat die Vorinstanz festgestellt, dass die "einfache Altersrente mit Zu schlag für verwitwete Personen" Fr. 1'650.– betrage und damit niedriger sei, als die der Beschwerdeführerin zustehende Witwenrente in der Höhe von Fr. 1'662.–. Erfüllt eine Person gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Witwenrente und für eine Altersrente – wie es bei der Beschwerdeführerin C-4366/2013 Seite 12 der Fall ist – so wird nur die höhere Rent e ausbezahlt (Art. 24 b AHVG), was von der Vorinstanz auch zurecht erkannt wurde. 4.4 Die Beschwerdeführerin macht geltend, es sei für sie nicht nachvoll - ziehbar, weshalb ihr in der provisorischen Rentenberechnung im Jahr 2012 eine Rente von Fr. 2'160. – und in derjenigen zur Verfügung vom 30. Mai 2013 lediglich eine einfache Altersrente mit Zuschlag für verwitwete Personen von Fr. 1'650. – beziehungsweise eine Witwenrente von Fr. 1'662.– in Aussicht gestellt worden sei. Dazu ist folgendes zu sagen: In der provisorischen Berechnung vom Oktober 2012 (SAK -act. 50 f.) wurde das Gesamteinkommen mit einem Faktor vo n 1.255 aufgewertet, daraus das durchschnittliche Jahreseinkommen mit Fr. 27'701.– ermittelt sowie Erziehungsgutschriften von Fr. 16'995.– addiert, wa s rund Fr. 44'696.– ergab. Die Vorinstanz verwendete die dannzum al aktuellen Rententabellen 2011, nach welchen das nächst gelegene durchschnittliche Jahreseinkommen Fr. 44'544.– beträgt, was eine Altersrente (Rentenskala 44) von monatlich Fr. 2'160.– ergibt. Dazu ist anzumerken, dass diese Berechnung aufgrund der damals aktuellen Werte erfolgte (u.a. lag der Aufwertungsfaktor für das Jahr 2013 sowie genaue Angaben über die nicht durchgehende Aufenthaltsdauer der Beschwerdeführerin nicht vor) und keinen verbindlichen Charakter hatte, wie dies die Vorinstanz – gestützt auf Art. 27 ATSG – in ihrem Schreiben vom 16. Oktober 2012 denn auch kundtat (vgl. vorne Sachverhalt C.b.). Zudem hatte die Vorinstanz ihren Fehler (durchgehende Anrechnung von Beitrags- zeiten ab 1967) bei der prognostischen Berechnung vom Oktober 2012 erkannt und mit Verfügung vom 30. Mai 2013 (samt beiliegender korrekter Berechnung des Rentenanspruchs) korrigiert. Das Vorgehen der Vorinstanz, dass sie erst im Rahmen der definitiven Renten berechnung weitere behördliche Abklärungen im Zusammenhang mit den fehlenden Beitragszeiten vornahm, ist nicht zu beanstanden, da erst der Entscheid der Vorinstanz in Form einer Verfügung (vgl. Art. 5 VwVG) verbindlichen Charakter hat und angefochten werden kann. 5. Nach dem Gesagten erweisen sich die Rügen der Beschwerdeführerin als unbegründet, zumal die Begründung nicht hinreichend substantiiert erfolgt ist. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass nach Überprüfung der Rentenberechnung (vgl. E. 4.2) sowie der Gegenüberstellung mit der be- rechneten Witwenrente (vgl. E.4.3) die höhere Witwenrente von monatlich C-4366/2013 Seite 13 Fr. 1'662.– auszurichten ist, solange keine Wiederverheiratung der Be - schwerdeführerin stattfindet. Entgegen der Auffassung der Beschwerde - führerin, da ss ihre Beitragsleistung an die freiwillige Versicherung an - scheinend "nutzlos" gewesen sei, ist die Beschwerdeführerin darauf hin- zuweisen, dass ihre Beitragsleistungen an die freiwillige Versicherung dann zum Tragen kommt, wenn sie sich wiederverheiraten sollte und ihr – gestützt auf die eigenen Beitragszeiten, in welchen die Beiträge an die freiwillige Versicherung enthalten sind – eine einfache Altersrente (Teil - rente) von Fr. 1'375.– zugesprochen werden könnte. Somit ist die Beschwerde abzuweisen und der Einsprach eentscheid der Vorinstanz vom 26. Juni 2013 zu bestätigen. 6. Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient- schädigung. 6.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85 bis Abs. 2 AHVG), so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 6.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Als Bundesbehörde hat die obsiegende Vorinstanz ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG [e contrario] und Art. 7 Abs. 1 [e contrario] und Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal -tungsgericht [VGKE, SR 73.320.2]). (Dispositiv auf der nachfolgenden Seite) C-4366/2013 Seite 14 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein ; Beilage n: IK- Auszüge vom 25. März 2015 [B-act. 7.2. und 7.3]) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Beat Weber Sonja Andrea Fünfkirchen Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: