<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00151</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 2008</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Zogg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren am 25. Mai 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wurde durch seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eltern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf ein Geburtsgebrechen am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. Juni 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemeldet (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 8/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Mai 2015 (richtig: 2016) beantragte der Vater des Versicherten die Übernahme der Kosten für den Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst zur Psychotherapie (Urk. 8/14). Mit Vorbescheid vom 21. September 2016 stellte die IV-Stelle in Aussicht, keine Kostengutsprache für medizinische Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen (Geburtsgebrechen Ziffer 404, Psychotherapie und Fahrtkosten) zu leisten (Urk. 8/25). Dagegen erhob der Vater des Versicherten am 19. Oktober 2016 Einwände (Urk. 8/31; Einwandergänzung vom 17. November 2016, Urk. 8/34). Mit Verfügung vom 30. Dezember 2016 lehnte die IV-Stelle die Kostenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme für medizinische Massnahmen im Zusammenhang mit dem Geburtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brechen Ziffer 404 ab (Urk. 8/39 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 30. Dezember 2016 (Urk. 2) erhob die Mutter des Versicherten am 2. Februar 2017 Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, die IV-Stelle sei zu verpflichten, Kostengutsprache für medizinische Massnahmen in Form von Psychotherapie und Fahrdiensten zu leisten (Urk. 1). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 7. März 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. Die nunmehr vertretene Mutter des Versicherten ergänzte mit Replik vom 3. Juli 2017 ihr Rechtsbegehren dahingehend, als die Beschwerdegegnerin in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung der Verfügung vom 30. Dezember 2016 zu verpflichten sei, dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Leistungen im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit dem Geburtsgebrechen auszurichten (Urk. 12). Unter Verweis auf die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 21. Juli 2017 (Urk. 16) hielt die Beschwerdegegnerin am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (Urk. 15), was der Mutter des Versicherten am 8. August 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX118"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte haben bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf die zur Behandlung von Geburtsgebrechen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) notwendigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Massnahmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Der Bundesrat bezeichnet die Gebrechen, für welche diese Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen gewährt werden. Er kann die Leistung ausschliessen, wenn das Gebre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen von geringfügiger Bedeutung ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Geburtsgebrechen gelten diejenigen Krankheiten, die bei vollendeter Geburt bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 Satz 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über Geburtsgebrechen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GgV). Die blosse Veranlagung zu einem Leiden gilt nicht als Geburtsgebrechen. Der Zeitpunkt, in dem ein Geburtsgebrechen als solches erkannt wird, ist unerheblich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 GgV). Die Geburtsgebrechen sind in der Liste im Anhang aufgeführt. Das Eidgenössische Departement des Innern kann die Liste jährlich anpassen, sofern die Mehrausgaben einer solchen Anpassung für die Versicherung insgesamt drei Millionen Franken pro Jahr nicht übersteigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 GgV). Als medizinische Massnahmen, die für die Behandlung eines Geburtsgebrechens notwendig sind, gelten sämtliche Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehren, die nach bewährter Erkenntnis der medizinischen Wissenschaft ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt sind und den therapeutischen Erfolg in einfacher und zweckmässiger Weise anstreben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GgV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Geburtsgebrechen im Sinne von Ziff. 404 GgV-Anhang (ADS bzw. ADHS; vormals „psychoorganisches Syndrom“ [POS]) gelten Störungen des Verhaltens bei Kindern mit normaler Intelligenz, im Sinne krankhafter Beeinträchtigung der Affektivität oder Kontaktfähigkeit, bei Störungen des Antriebes, des Erfassens, der perzeptiven Funktionen, der Wahrnehmung, der Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit sowie der Merkfähigkeit, sofern sie mit bereits gestellter Diagnose als solche vor der Vollendung des 9. Altersjahres auch behandelt worden sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_932/2010 vom 11. Januar 2011 E. 2.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat im Kreisschreiben über die medizinischen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (KSME, gültig ab 1. Juli 2016) die Voraussetzungen der Leistungspflicht für solche Geburtsgebrechen näher umschrieben. So muss die Störung zwingend vor dem vollendeten 9. Lebensjahr als solche diagnostiziert, dokumentiert und auch behandelt worden sein. Erworbene Störungen müssen sicher ausgeschlossen sein (Rz 404.2 KSME). Nach Rz 404.5 KSME müssen die Symptome (vorstehend E. 1.3) kumulativ nachgewiesen, jedoch nicht unbedingt gleichzeitig vorhanden sein, sondern können unter Umständen sukzessive auftreten. Wenn bis zum 9. Geburtstag nur einzelne der erwähnten Symptome ärztlich festgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, sind die Voraussetzungen für ein Geburtsgebrechen nach Ziff. 404 GgV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhang nicht erfüllt. Die Regionalen Ärztlichen Dienste (RAD) haben kritisch und streng zu überprüfen, ob die geforderten Kriterien effektiv erfüllt und nachvollziehbar belegt sind. Allenfalls sind externe Experten beizuziehen (Ziff. 2.1 des Anhangs 7 zum KSME, [Geburtsgebrechen Ziff. 404 GgV medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Leitfaden]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung eines Antrages um Kostengutsprache für medizinische Massnahmen geht es um die Zuordnung des Leistungsträgers und nicht um die Beurteilung der Therapiebedürftigkeit eines Kindes. Die Ablehnung eines Antra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges durch die IV-Stelle ist nicht ein Entscheid gegen das Kind oder eine Vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung seiner Behandlungsbedürftigkeit, sondern ein versicherungsrechtlicher Entscheid bezüglich der Zuordnung des Leistungsträgers (Ziff. 1.1 des Anhangs 7 zum KSME).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV020"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Kreisschreiben handelt es sich um eine von der Aufsichtsbehörde für richtig befundene Auslegung von Gesetz und Verordnung. Die Weisung ist ihrer Natur nach keine Rechtsnorm, sondern eine im Interesse der gleichmässigen Gesetzesanwendung abgegebene Meinungsäusserung der sachlich zuständigen Aufsichtsbehörde. Solche Verwaltungsweisungen sind wohl für die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungsorgane, nicht aber für die Gerichtsinstanzen verbindlich (BGE 118 V 206 E. 4c, vgl. auch 123 II 16 E. 7, 119 V 255 E. 3a mit Hinweisen). Das Gericht soll sie bei seiner Entscheidung mitberücksichtigen, sofern sie eine dem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Es weicht anderseits insoweit von den Weisungen ab, als sie mit den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen nicht vereinbar sind (BGE 123 V 70 E. 4a mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hat gestützt auf die ständige Rechtsprechung zu den früher gültigen Verordnungsbestimmungen und Verwaltungsweisungen einerseits die Gesetzmässigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">404 GgV-Anhang und anderseits die Verordnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konformität der seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 1986 im Wesentlichen unveränderten Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisungen (Rz 404.5 KSME) bestätigt (Urteil des Bundesgerichts 9C_932/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2011 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung vom 30. Dezember 2016 (Urk. 2) aus, das Geburtsgebrechen Ziff. 404 GgV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhang werde anerkannt, wenn vor dem 9. Geburtstag mindestens Störungen des Verhaltens im Sinne krankhafter Beeinträchtigungen der Affekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vität oder der Konzentrationsfähigkeit, des Antriebs, des Erfassens (perzeptive oder Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmungsstörung), der Konzentrationsfähigkeit sowie der Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen seien. Diese Symptome müssten kumulativ nachgewiesen, jedoch nicht unbedingt gleichzeitig vorhanden sein, sondern könnten unter Umständen sukzessive auftreten. Für eine Störung der Merkfähigkeit bestünden keine Anhaltspunkte: Das Arbeitsgedächtnis funktioniere normal, insofern lägen keine Hinweise für eine Störung des Kurzzeitgedächtnisses vor. Da die Sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung frühzeitig normal erfolgt sei und da das Sprachverständnis alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss normal entwickelt sei, ergäben sich auch keine Hinweise für krankhafte Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Langzeitgedächtnisses. Zusätzlich seien die mit dem Conners</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragebogen erfassten Probleme nur seitens der Eltern, nicht aber von den Lehrpersonen beobachtet worden (S. 2). Auch unter Berücksichtigung der neu eingereichten Unterlagen lägen keine Leistungsansprüche nach Ziff. 404 GgV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhang vor, da nicht alle kumulativ geforderten Störungen vorlägen. Am Behandlungsbedarf des Kindes bestehe kein Zweifel. Die inzwischen in die Wege geleitete Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie sei über Art. 12 IVG zugesprochen worden. Im Rahmen dieser Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung könnten auch die Kosten der medikamentösen Behandlung abgerechnet werden (Urk. 16 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Mutter des Versicherten im Wesentlichen auf den Standpunkt, die behandelnden Ärzte seien zum Schluss gekommen, dass eine Gedächtnis- und Merkfähigkeitsstörung vorliege (Urk. 1). Insbesondere habe in der testpsychologischen Abklärung eine deutliche Beeinträchtigung des Gedächtnisses und der Merkfähigkeit festgestellt werden können. Aufträge habe man dem Versicherten teilweise mehrmals aufgeben müssen und auch während der Tests wiederholt daran erinnern müssen (Urk. 12 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob beim Versicherten die Voraussetzungen für die Kostenübernahme der Psychotherapie zuzüglich Fahrkosten als medizinische Massnahme zur Behandlung des Geburtsgebrechens Anerkennung eines Geburtsgebrechens nach Ziff. 404 GgV-Anhang erfüllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oberärztin Dr. med. Y.___ und Assistenzärztin Z.___, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Zürich, Regionalstelle Winterthur, berichteten am 21. Januar 2016 (Urk. 8/13) über die im Frühjahr 2015 durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Untersuchungen und diagnostizierten eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F.90.0), am 15. Juni 2015 erstmals gestellt (Ziff. 1.1 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 6-jährige (richtig: 7-jährige) Junge sei ohne besondere äusserliche Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeiten altersentsprechend entwickelt und im Kontakt offen und fröhlich. Teilweise imponiere er mit ungerichteten Drohgebärden, wenn die Kindseltern von Situationen erzählten, in denen es zu Hause oder im Kindergarten zu Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lemen gekommen sei. Es gebe keinen Hinweis auf eine Bewusstseins- oder Orientierungsstörung. Die Aufmerksamkeitssteuerung in der Gesprächssituation und in der Testsituation sei erheblich eingeschränkt bei ausgeprägter Ablenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit durch äussere Reize. In der Testsituation habe er grosse Schwierigkeiten im Instruktionsverständnis. Motorisch sei er unruhig, es seien häufige Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionswechsel zu beobachten. Er sei leicht antriebsgesteigert, Schlaf und Appetit seien unauffällig, er zeige verbale und körperliche Aggressivität gegenüber den Eltern, hingegen keine Aggressivität gegenüber der Referentin, anderen Kindern oder Lehrpersonen. Es bestehe keine akute Eigen- oder Fremdgefährdung (Ziff. 2.4 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte zeige eine niedrige Testintelligenz mit einem Gesamtwert von 79 Punkten. Niedrige Werte seien im Bereich «wahrnehmungsgebundenes logi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Denken» zu verzeichnen. Die Werte für «Sprachverständnis», «Arbeitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnis» und «Verarbeitungsgeschwindigkeit» befänden sich im unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen Bereich. Das «Sprachverständnis» sei signifikant besser als das «wahrnehmungsgebundene logische Denken». Im Bereich «kognitive Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung» zeige er grenzwertige Werte im Untertest «Aufmerksamkeit selektiv». Im Bereich «sozial-emotionale Kompetenz» zeige er durchschnittliche Werte, in den Untertests «Emotionen erkennen» und «sozial kompetent handeln» habe er unterdurchschnittliche Werte erreicht. Die Untersuchung der Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung sei auffällig mit unterdurchschnittlichen Leistungen in allen Untertests, vor allem im Bereich Fehler, was für ein impulsives Arbeitsverhalten spreche. In der Prüfung der Planungsfähigkeit seien 7 der 20 Aufgaben richtig gelöst wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, was mit weniger als 15 % einer unterdurchschnittlichen Leistung entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che. Auffallend sei die hohe Varianz in der Planungszeit von 4 Sekunden, die auch bei den schwierigen Aufgaben kaum länger würden. Dies sei ein Hinweis auf eine verminderte Impulskontrolle (Ziff. 2.4 S. 3 f).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Elternfragebogen befänden sich die Syndromskalen «Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung», «aggressives Verhalten» und «externalisierend», «Unaufmerksamkeit», «Hyperaktivität/Impulskontrolle», «exekutive Funktionen» und «Aggressivität» im klinisch auffälligen Bereich. In der Einschätzung der Lehrperson seien die Werte sämtlicher Skalen im unauffälligen Bereich (Ziff. 2.4 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Massnahmen empfahlen die Untersucherinnen die Teilnahme am Eltern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">training, eine intensive Unterstützung und Beratung bei Erziehungsaufgaben, z.B. durch eine sozialpädagogische Familienbegleitung, Ergotherapie zur Förde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung von Aufmerksamkeit und Konzentration in Bezug auf Alltagsfertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten sowie die Beibehaltung der IF-Massnahmen (Ziff. 2.7 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Fragebogen zum infantilen POS (Ziffer 404 GgV) vom 21. Januar 2016 (Urk. 8/33/1-5) wiederholen Dr. Y.___ und Ärztin Z.___ die Resultate der im Frühling 2015 durchgeführten Tests, merken indessen an, dass die Antwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Fragebogen für Lehrer vom 26. März 2015, wonach die Werte der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit, Aktivität und der sozio-emotionalen Regulation im unauffälligen Bereich seien, nicht mit den Angaben übereinstimmten, die telefonisch erhoben worden seien (Ziff. 4.3 S. 4 Mitte). Weiter fügten sie an, dass von den Eltern eine Psychotherapie (Einzeltherapie) initiiert worden sei (Ziff. 6.2 S. 5 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Oktober 2016 berichtete Dr. Y.___ (Urk. 8/33/6-9) im Oktober 2015 sei mit einer Stimulanzientherapie begonnen worden (S. 2 oben). Bei der Wiederholung des Subtests «Arbeitsgedächtnis» am 13. Oktober 2016 (5 Tage ohne Einnahme von Stimulanzien) habe der Versicherte einen Wert von 77 Punkten erzielt (S. 2 Mitte). Im «verbalen Lern- und Merkfähigkeitstest» habe er eine unterdurchschnittliche Leistung in den Skalen «Gesamtlernleistung», «Verlust nach zeitlicher Verzögerung» und «freie Abrufleistung nach zeitlicher Verzögerung» erzielt. Eine durchschnittliche Leistung sei in der Skala «korrigier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Wiedererkennungsleistung» erzielt worden (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte erfülle alle erforderlichen Kriterien. Insbesondere sei die Gedächtnis- und Merkfähigkeitsstörung im ersten Untersuchungszeitpunkt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägt gewesen und zeige sich auch aktuell (ohne Medikation) noch deutlich. Im «verbalen Lern- und Merkfähigkeitstest», der erstmals durchgeführt worden sei, fielen neben der Antwortlatenz ein völlig unstrukturiertes Erinnern, häufige Perseverationen sowie unterdurchschnittliche Lernleistungen und freie Abruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen auf (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es werde relativ häufig erlebt, dass Kinder, die bereits im Kindergarten auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fielen, im Standardfragebogen dennoch nicht als auffällig geschildert würden. In einem Telefonat am 28. Mai 2015 habe die Kindergärtnerin aber die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit und Konzentrationsfähigkeit des Versicherten als schwierig beschrieben und den Versicherten mit wenig Geduld, geringer Ausdauer, fein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">motorisch leicht ungeschickt und in der Gruppe schnell durch andere beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussbar beschrieben. Dass die Primarlehrerin ohne Vorinformationen über das Störungsbild bereits nach der ersten Schulwoche die Eltern kontaktiert und von Verhaltensauffälligkeiten und Konzentrationsstörungen berichtet habe, bestätige dies ebenfalls (S. 3 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 1. Dezember 2016 (Urk. 8/36) wiederholte Dr. Y.___ die Resultate der durchgeführten Tests.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Mai 2017 berichtete Dr. Y.___ (Urk. 13), es sei im März 2017 eine standardisierte Fragebogendiagnostik unter Auslassung der Stimulanzien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie durchgeführt worden. Im Fragebogen für Lehrpersonen vom 25. März 2017 seien durch die Lehrpersonen die Werte (ohne Medikation) folgender Skalen im klinisch auffälligen Bereich angegeben worden: «ADHS vorwiegend unaufmerksamer Typ», «Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung», «Lern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">probleme», «Exekutive Funktionen», «Aggressivität», Störung des Sozialverhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens», «Störung mit oppositionellem Trotz». Im selben Fragebogen seien die Werte der Hortnerinnen in folgenden Skalen im klinisch auffälligen Bereich gelegen: «Hyperaktivität», «Aggressivität», «Störung des Sozialverhaltens», «Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit oppositionellem Trotz» (S. 1 unten f.). Es sei von einer anhaltenden situationsübergreifenden Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung mit deutlicher Beeinträchtigung der psychosozialen Anpassung auszugehen (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. Ekkehart A.___, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, RAD, kam am 17. September 2016 (Feststellungsblatt vom 3. Oktober 2016, Urk. 8/27) gestützt auf die ihm damals zur Verfügung gestandenen medizinischen Berichte (vorstehend E. 3.1-3.2) zum Schluss, dass die geforderten Merkmale für ein POS/ADHS beim Beschwerdeführer nicht ausgewiesen seien. Für eine Störung der Merkfähigkeit bestünden keine Anhaltspunkte: Das Arbeitsgedächtnis funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tioniere normal, weshalb keine Hinweise für eine Störung des Kurzzeitgedächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses vorlägen. Da die Sprachentwicklung frühzeitig normal erfolgt sei und das Sprachverständnis altersgemäss normal entwickelt sei, ergäben sich auch keine Hinweise für krankhafte Störungen des Langzeitgedächtnisses. Zusätzlich seien die mit dem «Connersfragebogen» erfassten Probleme nur seitens der Eltern, nicht aber von den Lehrpersonen beobachtet worden (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die zusätzlich vorliegenden medizinischen Berichte gab Dr. A.___ am 21. Juli 2017 erneut eine Stellungnahme ab (Feststellungsblatt vom 24. Juli 2017, Urk. 16) und kam zur Einschätzung, dass es sich beim Versicherten aus versicherungsmedizinischer Sicht um einen Jungen handle mit einem Intelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genzquotienten von 79 mit relativ niedrigem wahrnehmungsgebundenem logischen Denken (IQ 79), deutlichen visuellen und massiven auditiven Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmungsproblemen, Hypermotilität, Konzentrations- und Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen. Zusätzlich lägen inadäquate oder verzerrte intrafamiliäre Kommunikations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muster und abnorme psychosoziale Umstände bei Disharmonie zwischen den Erwachsenen vor. Mit Datum vom 25. März 2017 seien Beobachtungen der Lehrpersonen in Form standardisierter Fragebögen erhoben worden, die klinisch auffälliges Verhalten und Aufmerksamkeitsdefizite gezeigt hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund von Unruhe, Aufmerksamkeitsdefizit, verminderter Konzentrationsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, deutlichen visuellen und massiven auditiven Wahrnehmungsproblemen bei gleichzeitigen familiären Herausforderungen habe der Junge nur in deutlich vermindertem Umfang Informationen aufnehmen können. Insofern liege eine bedeutsame Störung der Wahrnehmung vor. In vereinfachter Weise könnte man sagen, dass, wenn zu wenig Informationen erfasst beziehungsweise dem Gedächtnis zugeleitet würden, auch nur wenig Informationen im Gedächtnis gespeichert werden könnten, obwohl mehrere Merkmale dafürsprächen, dass der Junge die hirnorganischen Voraussetzungen besitze, Informationen im Lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit- und Kurzzeitgedächtnis in einem Umfang zu speichern, der nicht krankhaft vermindert sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ hielt daran fest, dass eine Störung der Merkfähigkeit nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten ergibt sich und es ist unbestritten, dass bei altersgemäss entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelter Intelligenz des Versicherten die Diagnose «POS» rechtzeitig vor Vollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung des 9. Altersjahres gestellt wurde. Aus den Akten ist weiter ersichtlich, dass der Versicherte seit Frühjah</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2016 - also vor Vollendung des 9. Alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jahres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychotherapeutisch behandelt wird (vgl. etwa Urk. 8/17 S. 2). Somit ist auch die entsprechende Behandlung rechtzeitig erfolgt. Strittig ist hingegen, ob sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche von der Rechtsprechung geforderten Merkmale (vorstehend E. 1.2-1.4) vorliegen. Aus den oben in E. 3 wiedergegebenen Arztberichten ist ersichtlich, dass die Fachärztinnen, welche die Abklärungen durchgeführt haben, sämtliche Merkmale als vorliegend erachteten, wohingegen der RAD-Arzt, auf dessen Meinung sich die Beschwerdegegnerin bei ihrem Entscheid gestützt hat, davon ausging, dass eine Störung der Merkfähigkeit beziehungsweise der Speicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionen des Gedächtnisses nicht ausgewiesen sei, und damit das Vorliegen sämtlicher Merkmale verneinte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Berichten von Dr. Y.___ geht hervor, dass der Versicherte eine niedrige Testintelligenz von 79 Punkten zeige (E. 3.1). Damit wurde die Grundintelligenz im Bereich einer Lernbehinderung (IQ 75-85) eingeschätzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Wert für das Arbeitsgedächtnis bezeichnete Dr. Y.___ als im unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlichen Bereich liegend (E. 3.1). Allerdings fällt beim Versicherten auf, dass er nur gerade in den Bereichen «Sprachverständnis» und «Verarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgeschwindigkeit» im durchschnittlichen Bereich liegt und in allen anderen getesteten Bereichen unterdurchschnittlich abgeschnitten hat. Bei einer Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intelligenz von 79 Punkten und eine Spannweite bei den durchgeführten Tests erreichten Punkten zwischen 79 und 88 Punkten handelt es sich bei den Störungen der Merkfähigkeit nicht um eine spezifische Teilleistungsstörung, fällt sie doch mit 80 Punkten im Vergleich zu den anderen Störungen nicht aus dem Rahmen. Vielmehr liegt beim Versicherten ein harmonisch tiefes Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau vor und entspricht die ausgewiesene Leistung im Bereich «Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit» dem allgemeinen Leistungsniveau.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist eine Merkfähigkeitsstörung nicht ausgewiesen, sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kriterien für die Anerkennung eines Geburtsgebrechens im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">404 GgV-Anhang nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt die Kostenübernahme gestützt auf Art. 12 IVG. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 12 IVG haben Versicherte bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf medizinische Massnahmen, die nicht auf die Behandlung des Leidens an sich, sondern unmittelbar auf die Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich gerichtet und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, dauernd und wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu verbessern oder vor wesentlicher Beeinträchtigung zu bewahren (Abs. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Rz 645-647/845-847.5 KSME können die Kosten für eine Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie nach intensiver fachgerechter Behandlung von einem Jahr Dauer übernom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men werden, wenn keine genügende Besserung erzielt wurde und gemäss spezialärztlicher Feststellung bei einer weiteren Behandlung erwartet werden kann, dass der drohende Defekt mit seinen negativen Wirkungen auf die Berufsausbildung und Erwerbsfähigkeit zu einem grossen Teil verhindert wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung in zeitlicher Hinsicht ist der Sachverhalt massgebend, wie er sich bis zur angefochtenen Verfügung vom 30. Dezember 2016 (Urk. 2) entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelt hat (BGE 129 V 1 E. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte befindet sich seit Frühjahr 2016 in psychiatrischer Behandlung (vgl. Urk. 8/17 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da erst ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlungsjahr IV-Leistungen zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen werden können, sind vorliegend auch die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12 IVG hinsichtlich der Behandlungsdauer im Zeitpunkt der Verfügung noch nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten trifft die Beschwerdegegnerin mangels ausgewiesenen Kriterien für die Anerkennung eines Geburtsgebrechens im Sinne von Ziff. 404 GgV-Anhang keine Leistungspflicht. Eine Solche ergibt sich vorliegend auch nicht gestützt auf Art. 12 IVG.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die angefochtene Verfügung vom 30. Dezember 2016 als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der beschwerdeführenden Partei aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Adrian Zogg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>