<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00042</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105436&amp;W10_KEY=4467151&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00042</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.04.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Freilegung eines Untergeschosses zu Wohnungszwecken. <br/><br/>Zulässigkeit der Behördenbeschwerde (E. 1). Zum Ausgleich über den Wegfall der kantonalen Vorschriften über die Anrechenbarkeit bzw. die Zulässigkeit von Untergeschossen in empfindlichen Baugebieten haben die Gemeinden die Befugnis erhalten, in allen Zonen die Freilegung von Untergeschossen näher zu regeln (E. 4a). Bei der kommunalen Vorschrift, wonach geringfügige Abgrabungen zulässig sind, sofern sie eine natürlich erscheinende Terraingestaltung zulassen, handelt es sich somit um kompetenzgemäss erlassenes kommunales Recht, dessen Anwendung und Auslegung in erster Linie der kommunalen Bewilligungsbehörde obliegt (E. 4b). Da in der kommunalen BZO Baumassenziffer und maximale Geschosszahl festgelegt sind, kommt der genannten Vorschrift einzig eine gestalterische Funktion zu (E. 5c). In casu erweist sich der Entscheid der kommunalen Baubehörde, wonach die geplanten Abgrabungen nicht mehr als geringfügig bezeichnet werden könnten, als haltbar (E. 6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABGRABUNG">ABGRABUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSLEGUNG">AUSLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEHÃRDENBESCHWERDE">BEHÃRDENBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNG">GESTALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSVORSCHRIFT">GESTALTUNGSVORSCHRIFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOMMUNALES RECHT">KOMMUNALES RECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TERRAINVERÃNDERUNG">TERRAINVERÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERGESCHOSS">UNTERGESCHOSS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 293 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Baukommission A. erteilte Frau D.-E. am 10. August 1999 die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r den Neubau einer Doppelgarage auf dem Grund­stÃ¼ck Kat.Nr. ... an der H.-Strasse sowie fÃ¼r die teilweise Verwendung der bisheri­gen Garage im Untergeschoss des bestehenden Einfamilienhauses zu Wohnzwecken. Ver­weigert wurde die geplante Um­nutzung hinsichtlich des Ã¶stlichen Teils der Garage und des an diesen anschliessenden Luft­schutzraums. Die Baukommission begrÃ¼ndete diese Bewil­ligungsverweigerung damit, dass die im betreffenden Bereich vorgesehenen Abgrabungen nicht mehr als geringfÃ¼gig bezeichnet werden kÃ¶nnten (Art. 37 der Bau‑ und Zonenord­nung vom 5. Dezember 1994; BZO). Gegen die teilweise Bewilligungsverweigerung liess Frau D.-E. am 16. September 1999 rechtzeitig an die Baurekurskommission II rekurrieren und beantragen, der Beschluss der Baukommission A. sei aufzuheben, soweit damit die Einrichtung von Zimmern im Schutzraum und in der Garage verweigert worden sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Baurekurskommission II hiess den Rekurs am 21. Dezember 1999 (teil­wei­se) gut und hob Dispositiv Ziffer 1 und 2 Abs. 1 des Beschlusses der Baukommission A. vom 10. August 1999 insoweit auf, als damit die Umnutzung des Ã¶stlichen Teils der Gara­ge und des Schutzraums zu Wohnzwecken verweigert worden war. Die Baukom­mis­sion A. wurde eingeladen, die entsprechende baurechtliche Bewilligung zu er­teilen. Die Rekurs­kom­mission Ã¤usserte sich vorab zum Inhalt von § 293 Abs. 4 des Pla­nungs‑ und Baugeset­zes vom 7. September 1975/1. September 1991 (PBG) und zur Entstehungsgeschichte die­ser Vor­schrift. § 293 PBG sei eine Gestaltungsnorm. Die Kompetenz der Gemeinden be­tref­fend die Regelung der Freilegung von Untergeschossen sei auf alle Untergeschosse an­wendbar, also auch auf solche, die Vollgeschosse ersetzten. Entscheidend sei daher, ob die hier vor­ge­sehene Ab­gra­bung noch als "geringfÃ¼gig" im Sinn dieser Bestimmung ge­wÃ¼rdigt werden kÃ¶nne. Das sei entgegen der Auffassung der Baukommission A. zu bejahen (was nÃ¤­her begrÃ¼ndet wird).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 1. Februar 2000 liess die Baukommission namens der Ge­meinde A. dem Verwaltungsgericht beantragen, der Entscheid der Baure­kurskom­mis­sion II vom 21. Dezember 1999 sei aufzuheben, soweit damit die Beschwerde­fÃ¼hrerin angewiesen worden sei, der Beschwerdegegnerin die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die teil­weise Freile­gung der SÃ¼dfassade des Untergeschosses, die Erstellung der in die­ser Fas­sade vorgese­he­nen Fenster und die Umnutzung der dortigen RÃ¤ume zu Wohn­zwecken zu erteilen. Die Bau­rekurskommission II teilte am 15. Februar 2000 mit, dass sie auf eine Ver­nehmlassung verzichte. Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerde­antwort vom 23. Februar 2000 Abweisung der Beschwerde. Beide Parteien verlangten fer­ner die Zu­spre­chung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die ErwÃ¤gungen der Baurekurskommission II sowie die AusfÃ¼hrungen der Parteien in den Rechtsschriften werden ‑ soweit erforderlich ‑ nachstehend wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. BeschwerdefÃ¼hrerin ist die Gemeinde A.. Auf deren Rechtsmittel ist ohne weite­res einzutreten. Sie verficht im Sinn von § 21 lit. b des Verwaltungsrechtspflegege­set­zes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) eigene schutzwÃ¼rdige Interessen. Die fÃ¼r das Ver­waltungsverfahren allgemein geltende Bestimmung von § 21 lit. b VRG betreffend die Rechtsmittelbefugnis der Gemeinden ist auch auf dem Gebiet des Raumplanungs‑ und Bau­rechts anwendbar (RB 1998 Nr. 12). AnzufÃ¼gen ist, dass den Gemeinden schon im Rah­men der Anwendung von § 21 VRG in der ursprÃ¼nglichen Fassung die Rechtsmittel­befugnis unter anderem dort zuerkannt worden war, wo sie sich fÃ¼r die Anwendung und Durchsetzung ihres kommunalen Rechts einsetzten (FranÃ§ois Ruckstuhl, Der Rechtsschutz im zÃ¼rcherischen Planungs‑ und Baurecht, ZBl 86/1987, S. 299 mit Zitaten). Mit der Nor­mierung einer allgemeinen BehÃ¶rdenbeschwerde durch das neue Recht ist die Rechtsmit­telbefugnis der Gemeinde erweitert worden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die Baurekurskommission II hat den Rekurs der Baugesuchstellerin bloss teilweise gutgeheissen. Der Entscheid der Rekurskommission kommt indessen einer vollstÃ¤ndigen Rekursgutheissung gleich. Mit der Rekursschrift vom 16. September 1999 wurde beantragt, Dispositiv Ziffer 1 des baurechtlichen Entscheids sei insoweit aufzuhe­ben, "als darin die Bewilligung fÃ¼r die Einrichtung von Zimmern im Schutzraum und in der Garage verweigert worden ist". Diesem Antrag hat die Baure­kurs­kommission II voll­umfÃ¤nglich entsprochen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Im Streit liegt die Frage, ob die entlang des Ã¶stlichen Teils der SÃ¼dfassade des GebÃ¤udes Vers.Nr. ... auf dem GrundstÃ¼ck Kat.Nr. ... geplanten Abgrabungen noch als "geringfÃ¼gig" im Sinn von Art. 37 BZO bezeichnet werden kÃ¶nnen und ob damit eine na­tÃ¼rliche Terraingestaltung verbunden sei. Die Baukommission A. hat das ver­neint. Die Bau­rekurskommission II ist im angefochtenen Rekursentscheid zum gegenteili­gen Schluss gekommen. Ist die Auffassung der Rekurskommission zu bestÃ¤tigen, so steht der Umnut­zung des Ã¶stlichen Teils der bestehenden Garage und des anschliessenden Schutzraums zu Wohnzwecken und damit dem fÃ¼r eine hinreichende Belichtung vorgese­henen Ausbruch der Fenster nichts entgegen. KÃ¶nnen hingegen die Abgrabungen nicht mehr als "gering­fÃ¼­gig" gewÃ¼rdigt und die Terraingestaltung nicht als natÃ¼rlich bezeichnet werden, so ist die geplante Umnutzung nicht bewilligungsfÃ¤hig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) § 293 Abs. 4 PBG bestimmt, dass die Bau‑ und Zonenordnung die Freilegung von Untergeschossen nÃ¤her regeln kann. Die Vorschrift ist mit der Revision vom 1. Sep­tem­ber 1991 in das Planungs‑ und Baugesetz aufgenommen worden. Die neue Vor­schrift trat an die Stelle der kantonalen Bestimmungen Ã¼ber die Anrechenbarkeit bzw. die ZulÃ¤s­sigkeit von Untergeschossen in empfindlichen Baugebieten (§ 276 Abs. 2 PBG und § 277 Abs. 2 PBG in der Fassung vom 7. September 1975). Zum Ausgleich Ã¼ber den Weg­fall dieser Bestimmungen haben die Gemeinden die Befugnis erhalten, in allen Zonen die Frei­legung von Untergeschossen nÃ¤her zu regeln (Robert Wolf/Erich Kull, Das revidierte Pla­nungs‑ und Baugesetz [PBG] des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1992, N. 218; Antrag des Regie­rungsrats an den Kantonsrat vom 11. Oktober 1989 betreffend Ãnderung des Pla­nungs‑ und Baugesetzes, ABl 1989 II, 1761). Mit § 293 Abs. 4 PBG sind die Kompetenzen der Gemeinden im in Frage stehenden Gebiet erweitert worden, wie das mit der Gesetzes­re­vision vom 1. September 1991 auch in anderen Bereichen geschehen ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Mit Art. 37 BZO hat die Gemeinde A. von der neuen Kompetenz Ge­brauch ge­macht. Die Vorschrift bestimmt, dass geringfÃ¼gige Abgrabungen bei Hauptbau­ten und be­sonderen GebÃ¤uden zulÃ¤ssig sind, sofern sie eine natÃ¼rlich erscheinende Ter­rain­gestaltung zulassen. Bei dieser Regelung handelt es sich um kompetenzgemÃ¤ss erlasse­nes kommu­na­les Recht. Dessen Anwendung obliegt in erster Linie der kommunalen Be­willi­gungsbe­hÃ¶r­de, welche die VerhÃ¤ltnisse an Ort und Stelle am besten kennt und die Ge­setz­gebung sei­nerzeit beratend bzw. antragstellend begleitet hat. Stellen sich bei der An­wen­dung solchen Rechts Auslegungsfragen, so ist deren Beantwortung durch die Baube­hÃ¶rde der Gemeinde dann zu schÃ¼tzen, wenn sie als vertretbar und nicht rechtsverletzend er­scheint. Solche Ent­scheide dÃ¼rfen daher von den kantonalen Rechtsmittelinstanzen nur mit ZurÃ¼ckhaltung Ã¼berprÃ¼ft werden (RB 1981 Nr. 20; VGr, 2. MÃ¤rz 1988, BEZ 1988 Nr. 36; VGr, 19. Mai 1988, BEZ 1988 Nr. 14 E. 1h).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin geht davon aus, dass Art. 37 BZO auf alle Unterge­schosse anwendbar ist, dies insbesondere unabhÃ¤ngig von deren Anrechenbarkeit an die erlaubte Geschosszahl. Dieser Auffassung, die auch von der Baurekurskommission II ver­treten wird, ist zu folgen. Art. 37 BZO enthÃ¤lt keinerlei EinschrÃ¤nkung. Die Bestimmung macht die AbgrabungsbeschrÃ¤nkung auch nicht davon abhÃ¤ngig, ob die zulÃ¤ssige AusnÃ¼t­zung mittels einer Baumassenziffer festgesetzt wird (§ 258 Abs. 1 PBG) und ob (in diesem Zusammenhang) die Bau‑ und Zonenordnung die Zahl der erlaubten Geschosse beschrÃ¤nkt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das Verwaltungsgericht hat sich in einem Urteil vom 6. September 1995 (RB 1995 Nr. 85) eingehend mit einer kommunalen Regelung befasst, die lediglich Abgrabun­gen von "untergeordneter" Natur zuliess, wobei die betreffende Bau‑ und Zonenordnung die erlaubte AusnÃ¼tzung mittels Baumassenziffer festgesetzt hatte bei gleichzeitigem Ver­zicht auf eine Geschosszahlregelung. Das Gericht hat im zitierten Entscheid einerseits fest­gehalten, dass § 293 PBG eine reine Gestaltungsvorschrift sei. Anderseits ist es zum Schluss gekommen, dass der kommunalen Bestimmung Ã¼ber den erlaubten Umfang von Abgrabungen im genannten Fall auch eine nutzungsplanerische Funktion zukomme, weil durch Abgrabungen von beliebigem Umfang der Zweck der Baumassenziffer in Frage ge­stellt werden kÃ¶nnte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Im vorliegenden Fall ist eine andere rechtliche Situation gegeben als im erwÃ¤hn­ten Entscheid RB 1995 Nr. 85. Wohl regelt die Bau‑ und Zonenordnung der Gemeinde A. die erlaubte AusnÃ¼tzung ebenfalls mit einer Baumassenziffer. Gleichzeitig legt sie aber die Zahl der erlaubten (anrechenbaren) Geschosse fest. In der zweigeschossigen Wohnzone W2/1.50, in der das BaugrundstÃ¼ck liegt, betrÃ¤gt die Baumassenziffer 1,5 m<sup>3</sup>/m<sup>2</sup>. Erlaubt sind zwei Vollgeschosse, ein Dachgeschoss sowie ein anrechenbares Untergeschoss (Art. 19). Die ZulÃ¤ssigkeit des Untergeschosses bestimmt sich nach den Art. 35-37 BZO. Art. 19 BZO enthÃ¤lt ferner Regelungen Ã¼ber den Grundgrenzabstand, die GebÃ¤udelÃ¤nge, sowie die GebÃ¤ude‑ und die FirsthÃ¶he. Angesichts der Festlegung der er­laubten (anre­chen­baren) Geschosse besteht hier anders als im Fall des erwÃ¤hnten Verwal­tungsgerichtsurteils keinerlei Gefahr, dass durch Abgrabungen die durch die Baumassen­ziffer festgelegte Nut­zungsdichte in Frage gestellte werden kÃ¶nnte, weil von vornherein nur ein anrechenbares Untergeschoss zulÃ¤ssig ist. Damit kommt letztlich Art. 37 BZO ein­zig eine gestalterische und keine nutzungsplanerische Funktion zu. Unter diesem Gesichts­punkt ist die streitige Abgrabung zu wÃ¼rdigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. a) Zur GeringfÃ¼gigkeit der in Frage stehenden Abgrabung hat die Baure­kurs­kom­mission II zusammengefasst erwogen, der Baukommission A. sei darin beizu­pflich­ten, dass § 1 lit. d der Bauverfahrensverordnung vom 3. Dezember 1997 zur Auslegung von Art. 37 BZO nicht herangezogen werden kÃ¶nne. Zuzustimmen sei der Bau­kommission auch darin, dass bei der vorliegend streitigen Abgrabung keine natÃ¼rlich wir­kende Terrain­gestaltung resultiere. Die Beseitigung der einstmals erfolgten AufschÃ¼ttung wirke graben­Ã¤hnlich und unnatÃ¼rlich. Dasselbe gelte fÃ¼r die steile BÃ¶schung gegen das im Osten des Bau­grund­stÃ¼cks bestehende, ebenfalls aufgeschÃ¼ttete Terrain hin. Dabei handle es sich je­doch um MÃ¤ngel, die ohne weiteres durch die Auflage, dass ein sanfterer Ãber­gang zwi­schen dem bestehenden und dem Niveau des durch die Abgrabung zu schaffenden Terrains vorzuse­hen sei, behoben werden kÃ¶nnten. Die Folge davon wÃ¤re allerdings, dass die Ab­gra­bung horizontal um rund 20 m<sup>2</sup> ausgedehnt werden mÃ¼sste und damit rund 40 m<sup>2</sup> des Bau­grund­stÃ¼cks beschlÃ¼ge. Damit aber lÃ¤ge sie flÃ¤chenmÃ¤ssig immer noch weit unter dem Mass, wel­ches Abgrabungen nach der hilfsweise heranzuziehenden ErlÃ¤uterung zu Art. 37 BZO noch als geringfÃ¼gig qualifizieren lasse. Fragen kÃ¶nne sich nur noch, ob dies auf­grund des vertikalen Umfangs der Abgrabung ausgeschlossen sei. Deren Tiefe erreiche un­bestritten das Mass von 1,3 m. Diese Abgrabungstiefe sei jedoch nur gerade unterhalb der zur Be­lich­tung des Ã¶stlichen Teils der Garage und des Luftschutzraums vorgesehenen Fens­ter und nur auf wenigen Quadratmetern gegeben. Auf dem Ã¼berwiegenden Teil der FlÃ¤che von 40 m<sup>2</sup>, welche die Abgrabung hÃ¶chstens umfassen wÃ¼rde, lÃ¤ge deren Tiefe un­ter dem in der ErlÃ¤uterung zu Art. 37 BZO als Auslegungshilfe genannten Mass von 1 m. Das erlaube es ohne weiteres, von einer noch geringfÃ¼gigen Abgrabung im Sinn der ge­nann­ten Norm aus­zugehen. Die Baukommission A. habe damit das ihr zustehende Ermessen nicht richtig ge­handhabt. Anstelle der Verweigerung hÃ¤tte sie der Rekurrentin als mildere Massnahme die Ãberarbeitung des Verlaufs der projektierten Abgrabung auferle­gen mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) aa) Die Gemeinde A. lÃ¤sst zusammengefasst vortragen, dass es sich bei Art. 37 BZO um eine Ausnahme handle. GrundsÃ¤tzlich sollten keine Abgrabungen vorge­nommen werden. Nur wenn die Abgrabung geringfÃ¼gig und zudem eine natÃ¼rlich erschei­nende Terraingestaltung mÃ¶glich sei, kÃ¶nne eine Abgrabung bewilligt werden Das Wesen von Art. 37 BZO als Ausnahmebestimmung verlange eine restriktive Anwendung der Vor­schrift. Beim Begriff der geringfÃ¼gigen Abgrabung handle es sich um einen solchen des kommunalen Rechts. Bei dessen Auslegung stehe der BeschwerdefÃ¼hrerin ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Von einer geringfÃ¼gigen Abgrabung kÃ¶nne hier nicht mehr die Rede sein. Zudem mÃ¼sse eine natÃ¼rlich verlaufende Terraingestaltung gewÃ¤hrleistet sein. Beide Voraussetzungen mÃ¼ssten kumulativ erfÃ¼llt sein. Daran fehle es hier (was nÃ¤her dar­gelegt wird). Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe das ihr zustehende Ermessen offensichtlich nicht Ã¼berschritten. Selbst die Baurekurskommission II anerkenne, dass die streitige Ab­grabung unnatÃ¼rlich und grabenÃ¤hnlich wirke. Sie habe zu Unrecht in die Ermessensaus­Ã¼bung der Gemeinde eingegriffen. Die Rekurskommission vermische die beiden Voraus­setzungen der GeringfÃ¼gigkeit und der natÃ¼rlichen Terraingestaltung. Auch eine geringfÃ¼­gige Abgrabung mÃ¼sse nicht zwingend zu einer natÃ¼rlichen Terraingestaltung fÃ¼hren. Es treffe auch nicht zu, dass eine horizontale Ausdehnung der Abgrabung um weitere 20 m<sup>2</sup> genÃ¼gen wÃ¼rde, um eine natÃ¼rliche Terraingestaltung zu erreichen. Von erheblicher Be­deutung sei schliesslich auch die Auswirkung, die eine Bewilligung der streitigen Abgra­bung hÃ¤tte. Es wÃ¤re damit zu rechnen, dass bei einer Vielzahl von HÃ¤usern solche graben­artigen Abgrabungen vorgenommen wÃ¼rden, um vereinzelte RÃ¤ume in Untergeschossen der Wohnnutzung zuzufÃ¼hren. Gerade das aber wolle die Bau‑ und Zonenordnung der Ge­meinde A. verhindern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die Baugesuchstellerin und Beschwerdegegnerin lÃ¤sst im Wesentlichen geltend machen, dass im vorliegenden Fall tatsÃ¤chlich nur von einer "geringfÃ¼gigen Abgrabung" ge­sprochen werden kÃ¶nne. Das HÃ¶henmass von 1,3 m sei alles andere als gravierend. Fer­ner werde von der Abgrabung nur ein kleiner Teil der GebÃ¤udeabwicklung betroffen, nÃ¤m­lich nur rund ein Drittel der gesamten GebÃ¤udelÃ¤nge. Auch wenn die Gemeinde A. Art. 37 BZO als Ausnahmebestimmung verstanden haben wolle, Ã¤ndere das nichts daran, dass der kommunale Gesetzgeber Abgrabungen in geringem Ausmass habe zulassen wol­len und dass ein Baugesuchsteller einen entsprechenden Anspruch geltend machen kÃ¶nne. Es sei bewusst unterlassen worden, in der Bau‑ und Zonenordnung ein konkret erlaubtes Abgra­bungsmass zu nennen. Die in der ErlÃ¤uterung zu Art. 37 BZO genannten Massanga­ben kÃ¶nnten daher nicht zur "sakrosankten Richtschnur" genommen werden. Es gehe daher nicht an, die vorliegend zur Diskussion stehenden zusÃ¤tzlichen 30 cm von vornherein als unstatthaft zu wÃ¼rdigen. Hinzu komme, dass hier nur ein Bruchteil des normalerweise als erlaubt erachteten FlÃ¤chenmasses von 150 m<sup>2</sup> beansprucht werde. Sodann sei es auch ver­fehlt, das Erfordernis der natÃ¼rlich erscheinenden Terraingestaltung als (weiteren) eigen­stÃ¤ndigen Verweigerungsgrund zu beanspruchen. Zu beachten sei, dass die Abgrabung ein teilweises RÃ¼ckgÃ¤ngigmachen einer frÃ¼heren AufschÃ¼ttung darstelle. Mit dem Erfordernis der natÃ¼rlich erscheinenden Terraingestaltung sei die Thematik von § 238 PBG angespro­chen, die eine einzelfallgerechte Beurteilung erfordere. Unter diesem Aspekt kÃ¶nne dem Vorhaben insbesondere nach der von der Baurekurskommission II verlangten Korrektur eine befriedigende Einordnung nicht abgesprochen werden, zumal die Abgrabung vom Ã¤usse­ren Betrachter kaum wahrgenommen werden kÃ¶nne. Schliesslich sei darauf zu ver­wei­sen, dass die zonengemÃ¤sse Vollgeschosszahl nicht ausgeschÃ¶pft sei, so dass sich we­der die Frage einer durch die Abgrabung gewonnenen Zusatznutzung noch diejenige einer Ã¤sthetisch fragwÃ¼rdigen HÃ¶henentwicklung stelle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) aa) Nachdem es angesichts der in Art. 19 BZO enthaltenen Geschosszahlbe­schrÃ¤n­kung im vorliegenden Fall nicht um das Unterlaufen des durch die Baumassenziffer bestimmten AusnÃ¼tzungsmasses geht (vorstehend E. 5c), kommt Art. 37 BZO vorab eine gestalterische bzw. einordnungsmÃ¤ssige Funktion zu. Darin ist der Beschwerdegegnerin zu folgen. Art. 37 BZO lÃ¤sst Abgrabungen dann zu, wenn sie einerseits geringfÃ¼gig sind und wenn sie anderseits eine natÃ¼rlich erscheinende Terraingestaltung zulassen. Nach dem kla­ren Wortlaut von Art. 37 BZO mÃ¼ssen beide Voraussetzungen kumulativ erfÃ¼llt sein. Dies­bezÃ¼glich ist der BeschwerdefÃ¼hrerin beizupflichten. Ob diese Anforderungen erfÃ¼llt sind, ist wie dargelegt eine Frage des der kommunalen BewilligungsbehÃ¶rde zustehenden Er­mes­sens (vorstehend E. 4b). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Frage nach der GeringfÃ¼gigkeit der Abgrabung beurteilt sich vorab aufgrund eines Gesamteindrucks und, da Art. 37 BZO keine Massangaben enthÃ¤lt, nicht in erster Linie nach quantitativen Gesichtspunkten (RB 1995 Nr. 86). Allerdings ist die im Text der Bau‑ und Zonenordnung zu Art. 37 BZO enthaltene ErlÃ¤uterung zur Auslegung der Be­stimmung hilfsweise heranzuziehen. Muss primÃ¤r ein Gesamteindruck entscheidend sein, so ist die gesamte LÃ¤nge der SÃ¼dfassade in die Betrachtung miteinzubeziehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Selbst wenn man als Massstab fÃ¼r die PrÃ¼fung der Frage der GeringfÃ¼gigkeit der Abgrabung die gesamte LÃ¤nge der SÃ¼dfassade betrachtet, erweckt die streitige Abgra­bung den klaren Eindruck einer ausgehobenen Grube. Daran Ã¤ndert nichts, dass der Ã¶stli­che, leicht versetzte Fassadenteil, auf dessen praktisch ganzer LÃ¤nge die Abgrabung vorge­sehen ist, nur etwas mehr als einen Drittel der gesamten FassadenlÃ¤nge betrÃ¤gt. Die Abgra­bung wirkt, wie die Baurekurskommission II zutreffend festgehalten hat, grabenÃ¤hnlich und unnatÃ¼rlich. Angesichts dieses Bildes sprengt sie den Rahmen dessen, was noch als geringfÃ¼gig bezeichnet werden kÃ¶nnte, auch wenn die flÃ¤chenmÃ¤ssige Ausdehnung ganz erheblich unter 150 m<sup>2</sup> liegt (vgl. ErlÃ¤uterung zu Art. 37 BZO). Jedenfalls aber wird die in der ErlÃ¤uterung erwÃ¤hnte maximale Abgrabungstiefe von 1 m erheblich Ã¼berschritten. Das gegenwÃ¤rtige gewachsene Terrain verlÃ¤uft ungefÃ¤hr entlang der Oberkanten der geplanten FensterausbrÃ¼che. Neben der erforderlichen GeringfÃ¼gigkeit fehlt es aber auch an der er­forderlichen natÃ¼rlichen Terraingestaltung im Sinn von Art. 37 BZO. Daran Ã¤ndert nichts, dass es sich im fraglichen Bereich offenbar um aufgeschÃ¼ttetes Terrain handelt. Ohne ent­scheidende Bedeutung ist schliesslich auch, inwieweit die Abgrabung fÃ¼r Dritte einsehbar ist. Jedenfalls kann der Baukommission A. keine rechtsverletzende Ermessenshand­habung vorgeworfen werden, wenn sie insgesamt zum Schluss gekommen ist, dass die im Streit liegende Abgrabung den Rahmen von Art. 37 BZO sprenge. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit stellt sich lediglich noch die Frage, ob der Mangel mittels der von der Bau­rekurskommission II statuierten Auflage (Schaffung eines sanfteren Ãbergangs zwischen dem bestehenden und dem aus der Abgrabung resultierenden Terrain) behoben werden kÃ¶nnte. Dazu ist vorab festzuhalten, dass sich an der Abgrabungstiefe nichts Ã¤ndern wÃ¼rde. Sodann ist nicht zu sehen, wie ein sanfter Ãbergang (der diesen Namen tatsÃ¤chlich verdie­nen wÃ¼rde) in Richtung Westen geschaffen werden kÃ¶nnte, weil sich dort (auf Erdge­schoss­hÃ¶he) vor dem ganzen Mittelteil der SÃ¼dfassade, der unmittelbar an den Rand der Abgrabung angrenzt, eine ebene Garten‑ bzw. SitzplatzflÃ¤che befindet. Ferner ist in diesem Bereich nur gerade rund 1,3 m vom Abgrabungsrand entfernt ein Ausgang von einem Wohn‑ oder Schlafraum ins Freie vorhanden. In Richtung Westen steht mithin offenkundig kein oder jedenfalls zu wenig Raum zur VerfÃ¼gung, um einen sanften Ãbergang vom Ab­grabungsterrain zum bestehenden Boden zu schaffen. Das wÃ¤re nur mit einer weiteren Un­tergeschossfreilegung mÃ¶glich, was aber aus EinordnungsgrÃ¼nden abzulehnen ist. Um den Eindruck einer grubenÃ¤hnlichen Aushebung zu vermeiden, mÃ¼ssten aber auch in Richtung Osten und gegen die H.-Strasse hin sanfte ÃbergÃ¤nge geschaffen werden. Das kÃ¶nnte nicht mit einer RÃ¼ckversetzung des jeweiligen BÃ¶schungsrandes um nur gerade ein oder zwei Meter erreicht werden. Insgesamt erweist sich die von der Baurekurskommission II ins Auge gefasste LÃ¶sung nicht als praktikabel. Zudem wÃ¼rde damit die AbgrabungsflÃ¤che ganz erheblich vergrÃ¶ssert, die ferner auf einen GrundstÃ¼ckbereich konzentriert wÃ¤re. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zusammengefasst ist festzuhalten, dass der teilweise Bauverweigerungsentscheid der Baukommission A. vertretbar erscheint; eine Rechtsverletzung liegt jedenfalls nicht vor. Die Baurekurskommission II hat mithin zu Unrecht in den kommunalen Ermes­sens­spielraum eingegriffen, weshalb die Beschwerde gutzuheissen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der Entscheid der Baurekurskommission II vom 21. Dezember 1999 aufgehoben und die teilweise Bauverweigerung der Baukommis­sion A. vom 10. August 1999 wiederhergestellt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>