<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2006.00028</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206417&amp;W10_KEY=13013559&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2006.00028</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.12.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 13.08.2007 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 1999-2002 und Kapitalleistung 1999</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b> Wohnsitz/Internationale Steuerausscheidung Der Pflichtige konnte nicht rechtgenügend nachweisen, dass er seinen Wohnsitz in den streitbetroffenen Steuerjahren von einer Gemeinde im Kanton Zürich nach Asien verlegt hatte. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme der unbeschränkten Steuerpflicht durch das asiatische Land wurde ebenfalls nicht nachgewiesen. Die vorübergehend in Asien ausgeübte Tätigkeit des Pflichtigen erfolgte nicht im Rahmen einer Betriebsstätte. Sodann hat sich der Pflichtige in keinem der streitbetroffenen Steuerjahre länger als 183 Tage in Asien aufgehalten. Im Übrigen wurde die Tätigkeit im Auftrag einer Person ausgeübt, die nicht in Asien ansässig ist und die Vergütungen wurden nicht von den Einkünften einer Betriebsstätte in Asien abgezogen. Damit ist das hier grundsätzlich geltende Arbeitsortprinzip nicht anzuwenden, weshalb dem Antrag der Pflichtigen, eine internationale Steuerausscheidung zwischen der Schweiz und dem asiatischen Land müsse auch dann vorgenommen werden, wenn ein schweizerischer Wohnsitz des Pflichtigen angenommen würde, keine Folge geleistet werden kann. Abweisung, soweit Eintreten.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSORTPRINZIP">ARBEITSORTPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETRIEBSSTÃTTE">BETRIEBSSTÃTTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DOPPELBESTEUERUNG">DOPPELBESTEUERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERNATIONALE STEUERAUSSCHEIDUNG">INTERNATIONALE STEUERAUSSCHEIDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MALAYSIA">MALAYSIA</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MONTEURKLAUSEL">MONTEURKLAUSEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERDOMIZIL">STEUERDOMIZIL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNSITZ">WOHNSITZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNSITZPRINZIP">WOHNSITZPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 3 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">Art. 23 Abs. I ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Der mit B verheiratete A wurde Ende 1998 nach langjÃ¤hriger TÃ¤tigkeit in der Direktion der D pensioniert. Die Pflichtigen lebten damals zusammen in einer 4½-Zimmer-Eigentumswohnung in X. Am 20. November 1998 meldete sich der Pflichtige auf der Einwohnerkontrolle X ab. Die von den Pflichtigen fÃ¼r das Steuerjahr 1998 beantragte getrennte Besteuerung sowie die Vornahme einer ZwischeneinschÃ¤tzung per 21. November 1998 wurde von den SteuerbehÃ¶rden abgelehnt, was im anschliessenden Rekursverfahren von der Steuerrekurskommission III bestÃ¤tigt wurde. In den SteuererklÃ¤rungen 1999-2002 gaben die Pflichtigen an, freiwillig getrennt gelebt zu haben, und zwar die Ehefrau (weiterhin) in X und der Ehemann mit Steuerdomizil in Y (in Asien), wo er eine selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit als Berater ausÃ¼be. Dementsprechend wiesen die Pflichtigen im Rahmen der eingereichten Steuerausscheidungen die EinkÃ¼nfte des Pflichtigen aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit, die Pensionskassen-Rente sowie die HÃ¤lfte der Wertschriften und Guthaben samt den diesbezÃ¼glichen VermÃ¶gensertrÃ¤gen der auslÃ¤ndischen Besteuerung zu. Der hiesigen Besteuerung unterstellten sie im Wesentlichen die ErwerbseinkÃ¼nfte der Ehefrau, den gemeinsamen Liegenschaftenbesitz mit den entsprechenden ErtrÃ¤gen sowie die andere HÃ¤lfte der Wertschriften und Guthaben samt den diesbezÃ¼glichen VermÃ¶gensertrÃ¤gen.</p> <p class="Sachverhalt2">FÃ¼r die Steuerperiode 1999 deklarierte die Ehefrau ein steuerbares Einkommen von Fr. â¦ (satzbestimmendes Einkommen Fr. â¦) und ein steuerbares VermÃ¶gen von Fr. â¦ (satzbestimmendes VermÃ¶gen Fr. â¦), wÃ¤hrend der Ehemann das steuerbare Einkommen mit Null und das steuerbare VermÃ¶gen mit Fr. â¦ (satzbestimmend analog Ehefrau) deklarierte. Den Beilagen zur SteuererklÃ¤rung 1999 war zu entnehmen, dass dem Pflichtigen im Jahr 1999 eine quellensteuerbelastete Kapitalleistung aus der SÃ¤ule 2a in HÃ¶he von Fr. â¦ ausbezahlt worden war. Mit "Schlussrechnung und EinschÃ¤tzungsmitteilung gemÃ¤ss EinschÃ¤tzung oder genehmigter SteuererklÃ¤rung" vom 12. MÃ¤rz 2001 erÃ¶ffnete die Gemeinde X â abweichend von den Selbstdeklarationen â den Pflichtigen je separat die EinschÃ¤tzung fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuer 1999. Die beiden Pflichtigen wurden je mit einem steuerbaren und satzbestimmenden Einkommen von Fr. 0.- und einem steuerbaren und satzbestimmenden VermÃ¶gen von Fr. 0.- eingeschÃ¤tzt.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge forderte der SteuerkommissÃ¤r die Pflichtigen mit Auflage vom 14. Oktober 2004 betreffend die Steuerperioden 1999-2002 auf, Belege und Unterlagen beizubringen, welche aufzeigen, dass der pflichtige Ehemann in den Jahren 1999-2002 tatsÃ¤chlich in Z (in Asien) wohnhaft gewesen, dort einer selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit nachgegangen und dafÃ¼r auch besteuert worden sei. Daraufhin sprach der Pflichtige in Begleitung seines Steuervertreters beim SteuerkommissÃ¤r vor und reichte verschiedene Unterlagen ein. Auf die Mahnung des SteuerkommissÃ¤rs vom 15. Februar 2005, die selbstÃ¤ndige ErwerbstÃ¤tigkeit in Z (in Asien) zu belegen, liessen die Pflichtigen die verlangten HilfsblÃ¤tter A einreichen und im Ãbrigen geltend machen, dass der Pflichtige in Z (in Asien) nicht buchfÃ¼hrungspflichtig gewesen sei und daher auch keine Bilanzen und Erfolgsrechnungen erstellt habe, welche er einreichen kÃ¶nne.</p> <p class="Urteilstext">Mit EinschÃ¤tzungsentscheiden vom 5. April 2005 schÃ¤tzte der SteuerkommissÃ¤r die Pflichtigen fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuern wie folgt ein:</p> <p class="Urteilstext"> </p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>steuerbar</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>satzbestimmend</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>CHF</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>CHF</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 1999</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Kapitalleistung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 2000</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 2001</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 2002</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">Die EinschÃ¤tzung erfolgte auf Basis der Selbstdeklarationen der Pflichtigen, jedoch ohne Ausscheidung von Einkommen und VermÃ¶gen ins Ausland sowie unter Vornahme verschiedener liegenschaftenbezogener Kleinkorrekturen. Als BegrÃ¼ndung wurde angegeben, dass aufgrund der AusfÃ¼hrungen des Pflichtigen anlÃ¤sslich der persÃ¶nlichen Vorsprache sowie gestÃ¼tzt auf die eingereichten Unterlagen davon auszugehen sei, dass der Pflichtige nach wie vor in X ansÃ¤ssig und somit unbeschrÃ¤nkt steuerpflichtig sei. Zudem habe kein Nachweis Ã¼ber die Zusammensetzung der EinkÃ¼nfte aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit sowie Ã¼ber deren Besteuerung im Ausland erbracht werden kÃ¶nnen.</p> <p class="Urteilstext"><b>B. </b>Im Einspracheverfahren beantragten die Pflichtigen, die EinschÃ¤tzung betreffend Staats- und Gemeindesteuer 1999 sei aufzuheben, da das Gemeindesteueramt X bereits am 12. MÃ¤rz 2001 eine rechtskrÃ¤ftige EinschÃ¤tzung erlassen habe. Des Weiteren wurden schriftliche sowie anlÃ¤sslich einer weiteren Verhandlung mÃ¼ndlich weitere Angaben zur Wohnsitzfrage und zur selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit des Pflichtigen gemacht und zusÃ¤tzliche Unterlagen eingereicht. Der SteuerkommissÃ¤r hielt an seiner EinschÃ¤tzung fest und wies die Einsprache ab. Die beantragte Steuerausscheidung mit dem Ausland wurde verweigert. Weitere in der EinschÃ¤tzung vorgenommene Korrekturen der deklarierten Steuerfaktoren sind im vorliegenden Verfahren nicht mehr streitig.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Steuerrekurskommission I wies den Rekurs der Pflichtigen am 29. MÃ¤rz 2006 ab. Betreffend die Steuerperiode 1999 stellt die Rekurskommission fest, dass die von der Gemeinde X am 12. MÃ¤rz 2001 erlassenen EinschÃ¤tzungen mangelhaft gewesen waren und deshalb nicht in Rechtskraft erwachsen konnten. Weiter kam sie zum Schluss, dass der SteuerkommissÃ¤r berechtigt war anzunehmen, dass sich das Hauptsteuerdomizil des Pflichtigen nach wie vor in X und nicht in Y (in Asien) befand. Den Pflichtigen sei es nicht gelungen, den Gegenbeweis zu erbringen. Hinsichtlich des Einkommens aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit kam die Steuerrekurskommission I zum Schluss, dass dieses Einkommen nur unter der Voraussetzung eines Aufenthaltes von mehr als 183 Tagen pro Kalenderjahr oder aufgrund einer BetriebsstÃ¤tte in Z (in Asien) zu versteuern wÃ¤re. Da weder die eine noch die andere Voraussetzung erfÃ¼llt sei, mÃ¼ssten diese EinkÃ¼nfte in der Schweiz versteuert werden.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 5. Mai 2006 liessen die Pflichtigen dem Verwaltungsgericht unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen, das Einkommen und VermÃ¶gen fÃ¼r die Steuerperioden 1999-2002 sei unter BerÃ¼cksichtigung der steuerlichen AnsÃ¤ssigkeit des Pflichtigen in Y (in Asien) sowie der dort ausgeÃ¼bten selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit folgendermassen festzulegen: </p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Antrag</span></b></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Eventualantrag</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>CHF</span></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>CHF</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Steuerbar</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>satzbestimmend</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbar</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>satzbestimmend</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 1999</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Kapitalleistung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 2000</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 2001</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Steuerperiode 2002</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares Einkommen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>steuerbares VermÃ¶gen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Verrechnungssteueranspruch</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">Der Entscheid der Rekurskommission, die EinschÃ¤tzung 1999 sei noch nicht in Rechtskraft erwachsen, wurde als solcher nicht mehr angefochten. Mit Schreiben vom 16. Mai 2006 teilte der Vertreter namens der Pflichtigen unter Beilage von Dokumentenkopien mit, der Pflichtige sei unerwartet in den Besitz von Dokumenten gelangt, welche belegten, dass die Kosten seiner Beratungsdienstleistung fÃ¼r E an die lokale Tochtergesellschaft H weiterbelastet worden seien. In einem weiteren Schreiben vom 28. Juli 2006 liessen die Pflichtigen vorbringen, die Beschwerdeantwort des kantonalen Steueramts enthalte neue Behauptungen bezÃ¼glich der Anwendbarkeit des Abkommens zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung von Z (in Asien) zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen vom 30. Dezember 1974 (DBA), weshalb sie hierzu noch Stellung nÃ¤hmen.</p> <p class="Urteilstext">Die Rekurskommission sowie das kantonale Steueramt schlossen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="Urteilstext"><span class="UrteilstextCharCharCharCharChar">Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Rekurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessenÃ¼berschreitung und auf Ermessensmiss</span>brauch (RB 1999 Nr. 147).</p> <p class="Urteilstext"><b><span>1.2 </span></b><span>Im Beschwerdeverfahren gilt das Novenverbot. FÃ¼r das Verwaltungsgericht ist somit die gleiche Aktenlage massgebend wie fÃ¼r die Rekurskommission. Tatsachen oder Beweismittel, die nicht spÃ¤testens im Rekursverfahren behauptet bzw. vorgelegt oder angerufen worden sind, dÃ¼rfen infolgedessen im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich nicht nachgebracht werden (RB 1999 Nrn. 149 und 150; BGr, 16. September 2005, StE 2005 B 96.22 Nr. 3). Vom Novenverbot ausgenommen sind dagegen echte Noven, namentlich neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel, die auf einem Revisions- oder Nachsteu­ergrund (§ 155 beziehungsweise § 160 StG) beruhen oder der StÃ¼tzung von geltend gemachten Rechtsverletzungen dienen, die ihrer Natur nach neuer tatsÃ¤chlicher Vorbringen oder Beweismittel bedÃ¼rfen. Neue, erstmals vor Verwaltungsgericht gestellte Rechtsbegehren sind schliesslich allgemein zulÃ¤ssig, sofern sie sich nicht auf Tatsachen und Beweismittel stÃ¼tzen, welche unter das Novenverbot fallen (RB 1999 Nr. 149, bestÃ¤tigt in BGE 131 II 548).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Das Schreiben vom 16. Mai 2006 wurde dem Verwaltungsgericht erst nach Ablauf der Beschwerdefrist und somit verspÃ¤tet eingereicht, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Im Ãbrigen steht die darin vorgebrachte Behauptung des Pflichtigen, die Kosten seiner Beratungsdienstleistung fÃ¼r E seien der lokalen Tochtergesellschaft H weiterbelastet worden, ausschliesslich im Zusammenhang mit der Anwendung von Art. 14 Abs. 2 DBA.<span class="MsoFootnoteReference"> </span>Nachdem es die Pflichtigen jedoch im Rekursverfahren unterlassen hatten, den ihres Erachtens fÃ¼r die Anwendung der erwÃ¤hnten Norm entscheidwesentlichen Sachverhalt zu substanziieren und entsprechende Beweismittel anzubieten, kÃ¶nnen diese Handlungen nicht im Beschwerdeverfahren nachgeholt werden. Die Vorbringen fallen unter das Novenverbot und kÃ¶nnten aus diesem Grunde auch dann nicht berÃ¼cksichtigt werden, wenn sie innert der Beschwerdefrist vorgebracht worden wÃ¤ren.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Mit dem weiteren Schreiben vom 28. Juli 2006 lassen die Pflichtigen vorbringen, die Beschwerdeantwort des kantonalen Steueramts enthalte neue Behauptungen bezÃ¼glich der Anwendbarkeit des DBA. Eine Verpflichtung zur Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels besteht nur zur Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs. Werden in der Beschwerdeantwort bloss neue Rechtsfragen vorgebracht, so erfordert die Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs â in Anbetracht des Umstands, dass das Verwaltungsgericht das Recht von Amtes wegen anzuwenden hat â keinen weiteren Schriftenwechsel. AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin Ã¼ber die Auslegung des Doppelbesteuerungsabkommens unterliegen der freien rechtlichen WÃ¼rdigung des Verwaltungsgerichts. Ein zweiter Schriftenwechsel ist nicht anzuordnen, weshalb auf den Inhalt des Schreibens nicht einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der Streit dreht sich zunÃ¤chst um die Grundsatzfrage, ob der Pflichtige in den streitbetroffenen Jahren den steuerlich massgebenden Wohnsitz an seinem frÃ¼heren Wohnort X oder im Ausland hatte. Falls sich das Hauptsteuerdomizil in diesen Jahren nach wie vor in der Schweiz befunden hat, stellt sich weiter die Frage, ob unter BerÃ¼cksichtigung des <a id="OLE_LINK1">DBA</a> Teile des steuerbaren Einkommens und VermÃ¶gens von der Besteuerung in der Schweiz auszunehmen sind.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>NatÃ¼rliche Personen, die im Kanton wohnen oder im Kanton ihren gesetzlichen Wohnsitz haben, sind laut § 3 Abs. 1 StG im Kanton fÃ¼r ihr gesamtes Einkommen und VermÃ¶gen steuerpflichtig. In Anwendung dieser Norm bestimmt sich die Steuerhoheit auch im internationalen VerhÃ¤ltnis, es sei denn, ein Staatsvertrag zur Vermeidung der Doppelbesteuerung enthalte gesonderte Bestimmungen Ã¼ber den Wohnsitz (VGr, 21. November 2001, StE 2002 B 11.1 Nr. 17).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Unter dem vom Steuergesetz verwendeten Wohnsitzbegriff ist in der Regel der zivilrechtliche Wohnsitz zu verstehen, d.h. der Ort, wo sich eine Person mit der Absicht dauernden Verbleibens aufhÃ¤lt (Art. 23 Abs. 1 des Zivilgesetzbuchs) und wo sich mithin der Mittelpunkt ihrer persÃ¶nlichen und wirtschaftlichen Interessen befindet. Unter dem Gesichtspunkt der Steuerhoheit bestimmt sich der Mittelpunkt der Lebensinteressen nach der Gesamtheit der objektiven, Ã¤usseren UmstÃ¤nde, die diese Interessen erkennen lassen und nicht nach den bloss erklÃ¤rten WÃ¼nschen der steuerpflichtigen Person; die formellen Kriterien der polizeilichen An‑ und Abmeldung, die Hinterlegung der Schriften oder die AusÃ¼bung der politischen Rechte bilden nur dann Indizien fÃ¼r den steuerrechtlichen Wohnsitz, wenn auch das Ã¼brige Verhalten der Person dafÃ¼r spricht (VGr, 26. MÃ¤rz 1991, StE 1992 B 11.1 Nr. 11; BGE 125 I 54 E. 2).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>HÃ¤lt sich eine Person abwechslungsweise an verschiedenen Orten auf, kommt es darauf an, zu welchem Ort die stÃ¤rkeren Bindungen bestehen (VGr, 26. MÃ¤rz 1991, StE 1992 B 11.1 Nr. 11; vgl. BGE 123 I 289 E. 2b S. 294; BGE 121 I 14 E. 4a S. 16 = StE 1995 A 24.24.3 Nr. 1). Zu berÃ¼cksichtigen sind Zivilstand und FamilienverhÃ¤ltnisse, die Art der ErwerbstÃ¤tigkeit, Dauer und Zweck der Aufenthalte an den jeweiligen Orten sowie die dortigen WohnverhÃ¤ltnisse. Wohnort ist der Ort, zu dem gesamthaft die engsten Beziehungen gegeben sind; die Ã¼brigen Orte sind Aufenthaltsorte, die unter UmstÃ¤nden eine sekundÃ¤re Steuerpflicht zu begrÃ¼nden vermÃ¶gen. Den familiÃ¤ren und persÃ¶nlichen Beziehungen kommt im Allgemeinen der Vorrang gegenÃ¼ber den beruflichen BezÃ¼gen zu (VGr, 21. November 2001, StE 2002 B 11.1 Nr. 17).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Nach § 132 Abs. 1 StG haben die SteuerbehÃ¶rden zusammen mit dem Steuerpflichtigen die fÃ¼r die vollstÃ¤ndige und gerechte Besteuerung massgeblichen tatsÃ¤chlichen und rechtlichen VerhÃ¤ltnisse festzustellen. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts genÃ¼gt der Nachweis, dass der von der SteuerbehÃ¶rde im Kanton angenommene Wohnsitz sehr wahrscheinlich ist, in der Regel als Hauptbeweis und obliegt es alsdann dem Steuerpflichtigen, den Gegenbeweis fÃ¼r den von ihm behaupteten Lebensmittelpunkt ausserhalb des Kantons zu erbringen (VGr, 21. November 2001, StE 2002 B 11.1 Nr. 17).</span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die Rekurskommission hat sich ausfÃ¼hrlich mit dem Aktenstand und den Vorbringen der Pflichtigen im Rekursverfahren auseinandergesetzt. Sie hat dabei festgestellt, eine rein quantitative Aufenthaltsgewichtung lasse von vornherein lediglich mit Bezug auf das Jahr 1999 auf eine (allerdings nur kurzzeitige) Vertiefung der Beziehungen des Pflichtigen zum asiatischen Raum bzw. zu Z (in Asien) schliessen. Er sei auch in diesem Jahr wie in den anderen Jahren immer wieder in die Schweiz zurÃ¼ckgekehrt, und zudem habe keine seiner im Terminkalender eingetragenen Aufenthalte in Y (in Asien) lÃ¤nger als sechs Wochen gedauert. Eine intensive Beziehung zu Z (in Asien) unter dem Wohnaspekt lasse sich aus den vorliegenden Angaben zu den WohnverhÃ¤ltnissen (HotelÃ¼bernachtungen und Wohnen bei Privatpersonen ohne Belege fÃ¼r die Bezahlung einer Miete) nicht ableiten. Auch die Ebene der beruflichen TÃ¤tigkeiten des Pflichtigen spreche nicht fÃ¼r eine schwergewichtige Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Z (in Asien). Die Rekurskommission kam deshalb zum Schluss, dass der SteuerkommissÃ¤r zur Annahme berechtigt war, das Hauptsteuerdomizil des Pflichtigen habe sich in der fraglichen Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit nach wie vor in X befunden, was als Beweisleistung genÃ¼ge bzw. zu einer Umkehr der Beweislast fÃ¼hren mÃ¼sse. Auch nach von der Rekurskommission durchgefÃ¼hrter Untersuchung spreche der Aktenstand eher dafÃ¼r, der Pflichtige habe im Wesentlichen ein einziges Projekt fÃ¼r seine vorherige Arbeitgeberin als Hauptverantwortlicher neben dem Managing Director der G begleitet. Dass er dafÃ¼r seinen Wohnsitz an den Projektort verlegt habe, mÃ¶ge zwar als aussergewÃ¶hnlich erscheinen, kÃ¶nne aber auch nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Er habe sich zwar fÃ¼r das Projekt in den Jahren 1999-2002 mit stark abnehmender Tendenz wiederholt nach Y (in Asien) begeben, sei aber auch immer wieder in die Schweiz zurÃ¼ckgekehrt. Er habe weder behauptet noch nachgewiesen, dass er je einmal mehrere Monate am StÃ¼ck in der Z (in Asien) verbracht hÃ¤tte. Ãber eine stÃ¤ndige WohnstÃ¤tte in Z (in Asien) habe er nicht verfÃ¼gt und die geltend gemachten Wohnaufenthalte als Untermieter in Einliegerwohnungen von GeschÃ¤ftsfreunden seien weder in zeitlicher Hinsicht spezifiziert noch in irgendeiner Form belegt worden. Wie die Rekurskommission schliesslich mit ausfÃ¼hrlicher und zutreffender BegrÃ¼ndung (worauf gemÃ¤ss § 161 des Gerichtsverfassungsgesetzes [GVG] vom 13. Juni 1976 verwiesen werden kann) festgestellt hat, ist es dem Pflichtigen im Rekursverfahren nicht gelungen, den Beweis fÃ¼r die behauptete Verlagerung des Lebensmittelpunkts nach Z (in Asien) zu erbringen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Die Pflichtigen rÃ¼gen die Feststellungen der Rekurskommission in pauschaler Weise als aktenwidrig, ohne aber im Einzelnen darzulegen, inwieweit die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt in Ãberschreitung ihres Ermessens unrichtig oder unvollstÃ¤ndig festgestellt haben soll. Die Rekurskommission hat weder negiert, dass sich der Pflichtige im November 1998 bei der Einwohnerkontrolle abgemeldet hat noch dass er in Z (in Asien) mit einem Projekt beschÃ¤ftigt war und sich dafÃ¼r wiederholt in Y (in Asien) aufhielt. Die Rekurskommission setzte sich u.a. auch mit seiner Wohnsituation, der Frage der geschÃ¤ftlichen Infrastruktur in Y (in Asien) und seinen Kontakten mit der dortigen schweizerischen Botschaft auseinander. Dass die Rekurskommission angesichts der weder mit genauen zeitlichen Angaben noch mit Beweismitteln untermauerten Behauptung, der Pflichtige sei bei verschiedenen Personen in deren Liegenschaften als Untermieter eingemietet gewesen, zum Schluss kam, es sei nicht nachgewiesen, dass er in Y (in Asien) Ã¼ber eine stÃ¤ndige WohnstÃ¤tte verfÃ¼gt habe, ist nicht zu beanstanden. Neue Informationen dazu ergeben sich auch aus der Beschwerdeschrift nicht. Die unter Verweisung auf einen handgezeichneten Lageplan des behaupteten Wohnquartiers und einen Prospekt des H (Beilagen 14 und 94) in der Beschwerde aufgestellte Behauptung, die Wohnsituation zeitlich und Ã¶rtlich dokumentiert zu haben, trifft klarerweise nicht zu. Der Feststellung der Rekurskommission, die behaupteten Dienstleistungen eines Office Centers seien nicht nÃ¤her substanziiert und es kÃ¶nne hÃ¶chstens davon ausgegangen werden, dass der Pflichtige bei seinen einzelnen GeschÃ¤ftsaufenthalten in Y (in Asien) BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten jeweils tage- oder wochenweise gemietet und benÃ¼tzt habe, setzt der Pflichtige in der Beschwerde nichts Stichhaltiges entgegen. Ãberdies spricht die Beschwerdebeilage 94, gemÃ¤ss welcher H fÃ¼r die Inanspruchnahme von Dienstleistungen im Rahmen von "Package 1" (gemÃ¤ss Prospekt Telefon-, Fax- und Adressservice ohne Einschluss der BenÃ¼tzung des Konferenzraumes und eines eigenen BÃ¼roarbeitsplatzes) dafÃ¼r, dass die Rekurskommission den Aktenstand auch diesbezÃ¼glich zutreffend gewÃ¼rdigt hat.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Die Pflichtigen lassen ferner die "vom SteuerkommissÃ¤r vorgelegte AufzÃ¤hlung von PrÃ¤senztagen in einzelnen LÃ¤ndern" beanstanden. Sie behaupten indessen nicht in substanzierter Weise, die Annahme der Rekurskommission, er habe sich 1999 132 Tage und von 2000 bis 2002 jÃ¤hrlich zwischen 44 und 79 Tagen im Raum Asien/Pazifik aufgehalten, beruhe auf einer unrichtigen Sachverhaltsfeststellung. Dass die Rekurskommission aus dieser Feststellung schloss, eine rein quantitative Aufenthaltsgewichtung lasse lediglich mit Bezug auf das Jahr 1999 eine â allerdings nur kurzzeitige â Vertiefung der Beziehungen des Pflichtigen zum asiatischen Raum erkennen, ist bei dieser Sachlage nicht zu beanstanden. Es erÃ¼brigt sich somit auch die von den den Pflichtigen beantragte Parteibefragung.</p> <p class="Urteilstext">Damit erweist sich der Entscheid der Rekurskommission, der Pflichtige habe den steuerlich massgebenden Wohnsitz in den streitbetroffenen Jahren nach wie vor im Kanton ZÃ¼rich gehabt, als rechtsbestÃ¤ndig. Die Rekurskommission hat im Ãbrigen mit zutreffender BegrÃ¼ndung â auf welche gemÃ¤ss § 161 GVG verwiesen werden kann â dargelegt, dass die gleichzeitige Inanspruchnahme der unbeschrÃ¤nkten Steuerpflicht durch Z (in Asien) nicht nachgewiesen wurde und auch im Falle einer DoppelansÃ¤ssigkeit gemÃ¤ss Art. 4 Abs. 2 DBA das Recht zur Beanspruchung der unbeschrÃ¤nkten Steuerpflicht der Schweiz zufiele.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung1">Die Pflichtigen lassen eventualiter geltend machen, eine internationale Steuerausscheidung zwischen der Schweiz und Z (in Asien) mÃ¼sste auch dann vorgenommen werden, wenn ein Schweizer Wohnsitz des Pflichtigen angenommen wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die unbeschrÃ¤nkte Steuerpflicht erstreckt sich nicht auf GeschÃ¤ftsbetriebe, BetriebsstÃ¤tten und GrundstÃ¼cke ausserhalb des Kantons (§ 5 Abs. 1 StG). EinkÃ¼nfte aus GeschÃ¤ftsbetrieben und BetriebsstÃ¤tten werden gemÃ¤ss Art. 7 DBA ebenfalls dem GeschÃ¤fts- bzw. BetriebsstÃ¤tteort zugewiesen. Das DBA regelt indessen zusÃ¤tzlich die kollisionsrechtliche Zuteilung der EinkÃ¼nfte aus freien Berufen und sonstiger selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit auch im Artikel Ã¼ber die Zuteilung der unselbstÃ¤ndigen ErwerbseinkÃ¼nfte und analog zu letzteren (Art. 14 Abs. 1 DBA). Danach kÃ¶nnen EinkÃ¼nfte aus unselbstÃ¤ndiger TÃ¤tigkeit, freien Berufen und sonstiger selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit grundsÃ¤tzlich nur im Wohnsitzstaat besteuert werden (Wohnsitzprinzip), es sei denn, die Arbeit werde im anderen Vertragsstaat ausgeÃ¼bt (Arbeitsortsprinzip). Wird die Arbeit dort ausgeÃ¼bt, so kÃ¶nnen die dafÃ¼r bezogenen VergÃ¼tungen im anderen Staat besteuert werden (VGr, 20. Oktober 2004, RB 2004 Nr. 86 = ZStP 2005 S.25 = StE 2005 A 32 Nr. 6). Solche selbstÃ¤ndigen ErwerbseinkÃ¼nfte unterstehen daher nach dem DBA grundsÃ¤tzlich dem Arbeits- bzw. TÃ¤tigkeitsortprinzip, und zwar unabhÃ¤ngig von der Existenz eines GeschÃ¤ftsorts oder einer BetriebsstÃ¤tte am TÃ¤tigkeitsort. Die so genannte Monteurklausel / 183‑Tage‑Regelung von Art. 14 Ziff. 2 DBA statuiert jedoch eine Ausnahme (von der Ausnahme): Danach steht das Besteuerungsrecht nÃ¤mlich gleichwohl dem Wohnsitzstaat (in casu der Schweiz) zu, wenn sich der EmpfÃ¤nger im andern Staat insgesamt nicht lÃ¤nger als 183 Tage wÃ¤hrend des betreffenden Kalenderjahrs aufgehalten hat (lit. a), die Dienste oder TÃ¤tigkeiten im Auftrag oder fÃ¼r Rechnung einer Person ausgeÃ¼bt werden, die nicht in dem andern Staat ansÃ¤ssig ist (lit. b) und die VergÃ¼tungen oder EinkÃ¼nfte nicht unmittelbar von den EinkÃ¼nften einer BetriebsstÃ¤tte abgezogen werden kÃ¶nnen, die die Person in dem anderen Vertragsstaat hat (lit. c).</p> <p class="Urteilstext">Wie die Rekurskommission â auf deren ErwÃ¤gungen gemÃ¤ss § 161 GVG verwiesen werden kann â zutreffend festgestellt hat, erfolgte die TÃ¤tigkeit des Steuerpflichtigen in Z (in Asien) nicht im Rahmen einer BetriebsstÃ¤tte. Eine auf § 5 Abs. 1 StG und Art. 7 DBA gestÃ¼tzte Steuerausscheidung fÃ¤llt damit ausser Betracht.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Nach den Feststellungen der Rekurskommission hat sich der Pflichtige in keinem der streitbetroffenen Kalenderjahre lÃ¤nger als 183 Tage in Z (in Asien) aufgehalten. Aufgrund der Aktenlage und der Darstellung des Pflichtigen, er sei fÃ¼r das in Z (in Asien) betreute Projekt im Auftrag der E tÃ¤tig gewesen, die ihn auch bezahlt habe (Beschwerdeschrift an die Rekurskommission, S. 7 Ziff. 20 und Beilagen 41 f.), kam die Rekurskommission zum Schluss, die TÃ¤tigkeit sei im Auftrag oder fÃ¼r Rechnung einer Person ausgeÃ¼bt worden, die nicht in Z (in Asien) ansÃ¤ssig ist und die VergÃ¼tungen seien nicht von den EinkÃ¼nften einer BetriebsstÃ¤tte in Z (in Asien) abgezogen worden. Die letztere Voraussetzung wÃ¤re im Ãbrigen auch dann erfÃ¼llt, wenn sich die E die nÃ¶tige LiquiditÃ¤t Ã¼ber DividendenausschÃ¼ttungen einer in Z (in Asien) ansÃ¤ssigen Konzerngesellschaft beschafft hÃ¤tte, weil dadurch der in Z (in Asien) steuerbare Unternehmensgewinn nicht geschmÃ¤lert wird (vgl. Robert Waldburger, Das Einkommen aus unselbstÃ¤ndiger Arbeit im internationalen Steuerrecht der Schweiz, Diss. St. Gallen 1990, S. 145). </p> <p class="Urteilstext">Die Pflichtigen haben nicht nachgewiesen, dass die Rekurskommission den <span class="UrteilstextCharCharCharCharChar">rechtserheblichen Sachverhalt in gesetzwidriger Weise unrichtig oder unvollstÃ¤ndig festgestellt hat. Sie beschrÃ¤nken sich im Wesentlichen auf die Wiederholung des bereits vor Rekurskommission vertretenen und widerlegten Rechtsstandpunktes bezÃ¼glich des Vorliegens einer BetriebsstÃ¤tte. Die von den Pflichtigen erstmals in der Beschwerdeschrift vorgebrachte Annahme, die der Auftraggeberin in Rechnung gestellten Honorare seien von dieser "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" der lokalen Tochtergesellschaft belastet worden, war nicht Gegenstand des Rekursverfahrens und wÃ¤re ohnehin weder ausreichend substanziiert noch bewiesen. Die Feststellungen der Rekurskommission erweisen sich demzufolge als rechtsbestÃ¤ndig, womit eine Steuerausscheidung zwischen der Schweiz und Z (in Asien) entfÃ¤llt.</span></p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen und fÃ¤llt eine ParteientschÃ¤digung ausser Ansatz (§ 151 Abs. 1 StG bzw. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 und § 152 StG, je in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 20'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 20'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>