<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00278</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, Mutter von zwei Töchtern (Jahrgang 1989 und 1993), meldete sich am 20. Juni 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 10/12). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte unter anderem Arztberichte (Urk. 10/19, Urk. 10/21, Urk. 10/35, Urk. 10/37) ein und stellte mit Vorbescheid vom 25. Juli 2013 in Aussicht, einen Leistungsanspruch zu verneinen (Urk. 10/43). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 6. September 2013 Einwände (Urk. 10/51). Nach Eingang weiterer Arztberichte (Urk. 10/58, Urk. 10/61, Urk. 10/67-68, Urk. 10/70) holte die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 2. Dezember 2014 erstattet wurde (Urk. 10/84). Nach Eingang weiterer Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte (Urk. 10/87, Urk. 10/104) holte sie ein orthopädisches Verlaufsgutachten ein, das am 29. Juni 2015 erstattet wurde (Urk. 10/113). Am 18. Februar 2016 fand eine Haushaltabklärung statt, über die am 7. März 2016 berichtet wurde (Urk. 10/131), gefolgt von einem weiteren Hausbesuch am 2. Mai 2016 (Urk. 10/140). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit neuem Vorbescheid vom 29. Juni 2016 stellte die IV-Stelle in Aussicht, einen Rentenanspruch zu verneinen (Urk. 10/143), wogegen die Versicherte am 18. Oktober 2016 Einwände erhob (Urk. 10/157). Mit Verfügung vom 2. Februar 2017 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 10/162 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 3. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 12. April 2017 (Urk. 9) </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 4. Juli 2017 - unter gleichzeitiger antragsgemässer (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung - zur Kenntnis gebracht (Urk. 14). Am 29. Mai 2017 (Urk. 12) reichte die Beschwerdeführerin einen Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 4. Mai 2017 (Urk. 13) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG); dies ist die gemischte Methode der Invaliditätsbemessung (vgl. BGE 141 V 15 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 gültigen Gerichts- und Verwaltungspraxis zur Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode (grundlegend BGE 125 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">146; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 und 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV in der seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 geltenden Fassung und Übergangsbestimmung zur Änderung der IVV vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017, in Kraft seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018) wird zunächst der Anteil der Erwerbstätigkeit und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (vgl. Art. 27 IVV) ermittelt. Die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität bestimmt sich in der Folge dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei im Erwerbsbereich praxisgemäss berücksichtigt wird, was die versicherte Person im Gesundheitsfall aus ihrer Teilerwerbstätigkeit erzielen würde. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telten und gewichteten Teilinvaliditäten (BGE 131 V 51 E. 5.5.1, 130 V 393 E. 3.3, 125 V 146 E. 2b und 5c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vom 2. Februar 2016 in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz (7186/09) lag der Fall einer Versicherten zugrunde, welche unter dem Status einer Vollerwerbstätigen eine Invalidenrente beanspruchen konnte, und diesen Anspruch allein aufgrund des Umstandes verlor, dass sie wegen der Geburt ihrer Kinder und der damit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hergehenden Reduktion des Erwerbspensums für die Invaliditätsbemessung neu als Teilerwerbstätige mit einem Aufgabenbereich qualifiziert wurde. Der EGMR betrachtete es als Verletzung von Art. 14 (Diskriminierungsverbot) in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 8 EMRK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Recht auf Achtung des Familienlebens), dass die sich aus </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Statuswechsel ergebende Änderung in den Grundlagen der Invaliditätsbemessung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anstelle des auf Vollerwerbstätige anwendbaren Einkommensvergleichs (Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) gelangte nun die gemischte Methode (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a Abs. 3 IVG) zur Anwendung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Aufhebung der Invalidenrente führte und sich damit zu Ungunsten der Versicherten auswirkte (vgl. BGE 143 V 77 E. 3.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In BGE 143 I 50 (ergangen zur Umsetzung des EGMR-Urteils vom 2. Februar 2016) sowie BGE 143 I 60 entschied das Bundesgericht, dass zwecks Herstellung eines konventionskonformen Zustandes in derartigen Konstellationen, in welchen allein familiäre Gründe (die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Statuswechsel von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollerwerbstätig" zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich" sprechen, fortan auf die (allein darauf beruhende) revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente (bzw. auf die Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente) im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG zu verzichten sei (vgl. BGE 143 V 77 E. 3.2.2 mit Hinweis; zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 9C_358/2017 vom 2. Mai 2018 E. 4.2 mit Hinweisen). Gleiches gilt laut der bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung, wenn allein familiäre Gründe für einen Statuswechsel von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätig" zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich" sprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 21 E. 4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Fällen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausserhalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der beschriebenen Konstellation (allein familiär bedingter Statuswechsel zu Teilerwerbstätigkeit [mit Aufgabenbereich], der zur revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente oder zur Befristung der rückwirkend zugesprochenen Rente führt) ist die Invalidität weiterhin nach dem bisherigen Berechnungsmodell der gemischten Methode zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4 und 4.5; Urteil des Bundesgerichts 8C_15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 vom 6. November 2017 E. 3.4 mit Hinweisen; IV-Rundschreiben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. 355 des Bundesamtes für Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BSV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. Oktober 2016, aktualisiert per 26. Mai 2017, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehoben per 1. Januar 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. IV-Rundschreiben Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 372 des BSV vom 9. Januar 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt insbesondere bei einer erstmaligen Zusprechung oder Verweigerung einer Rente an eine während des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilungszeitraums als teiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätig zu qualifizierende Person (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 vom 6. November 2017 E. 3.5 mit Hinweisen), bei einer Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vision wegen erheblicher gesundheitlicher Verbesserung (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2018 E. 6) oder wenn die versicherte Person nicht aus familiär bedingten Gründen lediglich teilzeitlich arbeitet (Urteil des Bundesgerichts 8C_633/2015 vom 12. Februar 2016 E. 4.3) beziehungsweise schon vor dem Eintritt der Gesundheitsschädigung und der Geburt eines Kindes lediglich teilzeitlich gearbeitet hat (Urteil des Bundesgerichts 9C_525/2016 vom 15. März 2017 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2018 E. 5.2 mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu bestimmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1, 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, die Beschwerdeführerin sei als zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich (Haushalt) tätig zu qualifizieren (S. 1 unten). Per 1. Dezember 2012 habe eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in näher umschriebenen angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten bestanden, womit der Invaliditätsgrad 32.75 % betragen habe (S. 2). Nach einer Verbesserung des Gesundheitszustandes per April 2013 habe ab Juli 2013 eine volle Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten bestanden, womit der Invaliditätsgrad 2.90 % betragen habe (S. 2 f.). Nach einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes per Oktober 2013 habe ab Januar 2014 die Arbeitsfähigkeit 50 % und der Invaliditätsgrad 32.86 % betragen (S. 3), und nach einer Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung per Juni 2014 habe ab September 2014 die Arbeitsfähigkeit 100 % und der Invaliditätsgrad 2.90 % betragen (S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die von der Beschwerdegegnerin angewandte gemischte Methode sei aus näher dargelegten Gründen diskriminierend (S. 4 f. Ziff. 1), weshalb die allgemeine Methode anzuwenden sei (S. 5 Ziff. 1d). Zu prüfen sei ferner ein Leidensabzug beim Invalideneinkommen (S. 5 f. Ziff. 2). Sie stellte in Aussicht, allenfalls weitere Arztberichte einzureichen (S. 6 Ziff. 3; vgl. Urk. 6 S. 1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist - jedenfalls sinngemäss - die Statusfrage, sodann die Anwendbarkeit der gemischten Methode und ein allfälliger Abzug beim Invalideneinkommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. Dezember 2014 erstatteten die Ärzte der medas Y.___ ein Gutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/84). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Angaben der Versicherten (S. 7 ff.) und die von ihnen am 6. und 8. Oktober 2014 erhobenen Befunde in den Bereichen Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie, Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie sowie Psychiatrie und Psychotherapie (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende Hauptdiagnosen mit Einschränkung der zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Arbeitsfähigkeit (S. 30 f. Ziff. 8.1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose L4-S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mässige Intervertebral-Arthrose der Lendenwirbelsäule (LWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rechtskonvexe Torsionsskoliose der LWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Schwankschwindelepisoden mit Gangunsicherheit mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a.e. multifaktorieller Genese bei Status nach rezidivierender Canaloli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thiasis posterior links und möglicher zervikogener Komponente</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gefässvariante mit Schlinge Arteria vertebralis links, dadurch Verlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung Hirnstamm links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, aus orthopädischer Sicht dürften in einer adaptierten Tätigkeit nicht wiederholt Zwangshaltungen von einer hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Stunde nötig sein und auch keine vollschichtige sitzende Tätigkeit wegen der lumbalen Behinderungen. Das wiederholte Heben von Lasten sei auf zirka 10 kg limitiert. Die Stehdauer sei aufgrund der aktuellen Befunde an den Füssen kaum eingeschränkt, die Einlagen würden nicht mehr getragen. Eine adaptierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit wäre vollschichtig machbar. In den Zeitfenstern zirka November 2012 bis März 2013 und aufgrund der Fussproblematik von Oktober 2013 bis Mai 2014 sei von orthopädischer Seite eine angepasste Tätigkeit nur im Umfang von 50 % möglich gewesen. Ergänzend sei von neurologischer Seite anzumerken, dass die Versicherte aufgrund des chronischen Schwankschwindels und der damit verbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denen qualitativen Einschränkungen keine Arbeiten in der Höhe, wie beispiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf einer Leiter durchführen sollte beziehungsweise Arbeiten im Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, wo Gleichgewichtsstörungen zu Stürzen/Verletzungen führen könnten (S. 35 Ziff. 9.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Juni 2015 erstattete Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, ein orthopädisches Verlaufsgutachten im Auftrag der Beschwerdegegnerin (Urk. 10/113/2-14). Er nannte folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 11 Ziff. 3.6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose L4-S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mässige Intervertebral-Arthrose der Lendenwirbelsäule (LWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rechtskonvexe Torsionsskoliose der LWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhizarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Spezifikation einer angepassten Tätigkeit (S. 12 Ziff. 3.7.4) führte der Gutachter aus, aufgrund der neu diagnostizierten Rhizarthrose könnten - zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu den bereits geforderten Anpassungen bedingt durch den Zustand an der Wirbelsäule - keine groben Griffe mit Kraft gehalten werden, wie es beispielsweise beim Führen von Maschinen (Gärtnerei) nötig sei. Auch könne zeitweise eine feinmotorische Tätigkeit beeinträchtigt sein wegen der möglichen auftretenden stichartigen Schmerzen im Daumengrundgelenk, die auch ohne Kraftanwendung auftreten könnten. Bei einer Floristin sei dieser Pinchgriff oft gefordert (Schere, Messer, Binden).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer adaptierten Tätigkeit wäre ein vollschichtiger Einsatz möglich (S. 11 Ziff. 3.7.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 4. Mai 2017 berichtete Prof. Dr. med. A.___ über eine glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chentags erfolgte MR-Untersuchung des Schädels (Urk. 13), dies als Verlaufskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle zu Untersuchungen am 20. Februar 2012 und am 18. September 2014. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beurteilung führte er aus, bei stationärer Grösse im Vergleich zur Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von 2012 und 2014 sei der Befund 2014 weiterhin verdächtig auf Vorliegen eines niedriggradigen Glioms um den Sulcus centralis. Ferner bestehe eine Elongatio der linken Arteria vertebralis mit leichter Impression der anterio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren lateralen Medulla oblongata unverändert zur Voruntersuchung (bis ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich 2012).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht und bezüglich Arbeitsfähigkeit ist von den Feststellun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Gutachten von 2014 (vorstehend E. 3.1) auszugehen. Dem nachgereichten MR-Befund vom Mai 2017 ist - abgesehen davon, dass er nach Verfügungserlass erhoben wurde - nichts zu entnehmen, was zu anderen Schlüssen als den im Gutachten angeführten veranlassen würde, zumal sich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Diagnose betreffend Arteria vertebralis auch im Gutachten von 2014 (vorstehend E. 3.1) findet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verdachtsdiagnose eines Glioms seit 2011 immer wieder gestellt wurde (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/17/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/17/3 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/19/4, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/17/4 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/19/3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/35/6-9, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/37, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/35/1-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist von einer Arbeitsfähigkeit in - näher umschriebenen - angepassten Tätigkeiten von 100 % auszugehen, ausgenommen die Perioden November 2012 bis März 2013 und Oktober 2013 bis Mai 2014, in denen die Arbeitsfähigkeit lediglich 50 % betrug.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.2.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 178 E. 2.5.8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 545 E. 7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf den Tabellenlohn von Frauen auf Kompetenzniveau 1 gemäss LSE 2012 (TA 1: Fr. 4'112.--) abgestellt, womit bezogen auf ein Pensum von 100 % im Jahr 2012 rund Fr. 51'441.--, im Jahr 2013 rund Fr. 51'801.--, im Jahr 2014 rund Fr. 52'319.-- und im Jahr 2015 rund Fr. 52'842.-- resultierten (Urk. 10/141 S. 2). Dies ist rechnerisch nicht zu beanstanden und auch insoweit nicht, als der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzte Lohn etwas tiefer ist als derjenige gemäss T1_skill_level (Fr. 4'228.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist von einem genügend breiten Spektrum an zumutbaren Verweisungstätigkeiten auszugehen, können unter dem Titel leidensbedingter Abzug grundsätzlich nur Umstände berücksichtigt werden, die auch auf einem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt als ausserordentlich zu bezeichnen sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_366/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Septe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mber 2015 E. 4.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_826/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 3.2.1).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Solche Umstände sind weder ersichtlich noch geltend gemacht worden, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht keinen Abzug vorgenommen hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Bestimmung des Valideneinkommens (Urk. 10/141) hat die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin ebenfalls auf Tabellenlöhne der LSE zurückgegriffen, dies mit der - zutref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenden - Begründung, dass aus den vorhandenen effektiven Lohnangaben </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein verlässliches Einkommen ermittelt werden könne (S. 1 unten), und zwar den mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leren von Frauen im Reinigungsgewerbe erzielten Lohn (LSE 2012, TA17, Ziff. 91: Fr. 4'117.--), womit bezogen auf ein Pensum von 100 % im Jahr 2012 rund Fr. 51'504.--, im Jahr 2013 rund Fr. 51'864.-- und im Jahr 2014 rund Fr. 52'383.-- resultierten (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darauf ist abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Begutachtung im Oktober 2014 erklärte die Beschwerdeführerin, ihr Ziel wäre es, zu 80 % eine Anstellung als Floristin im gelernten Beruf zu erhalten (S. 31 Ziff. 8.2.4). Am 22. Februar 2015 nahm sie zum Gutachten schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Stellung (Urk. 10/95) und führte unter anderem aus, sie würde gerne 80 % ausser Haus arbeiten, einen Tag würde sie dann noch für den Haushalt brauchen. Das sei seit jeher, bevor sie gesundheitliche Probleme bekommen habe, ihr Ziel gewesen (S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Abklärungsbericht vom 7. März 2016 (Urk. 10/131) war die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Umfang von rund 65 % erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig, dies im Sinne einer Aufbauphase. Angestrebt hätte sie ein Pensum von 80 % (S. 3 Ziff. 2.5). Dies erachtete die Abklärungsperson als plausibel, weshalb sie die Statusfrage dahingehend beantwortete, dass die Beschwerdeführerin sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich als zu 80 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbstätige und 20 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren sei (S. 3 Ziff. 2.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. März 2016 nahm die Beschwerdeführerin zum Abklärungsbericht schrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Stellung (Urk. 10/135) und führte unter anderem - wieder - aus, sie habe ein Pensum von 80 % angestrebt (S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Würdigung der übereinstimmenden eigenen Angaben der Beschwerdeführerin ist sie - mit der Beschwerdegegnerin - als zu 80 % erwerbstätig und zu 20 % im Aufgabenbereich (Haushalt) tätig zu qualifizieren. Auszugehen ist ferner von einer Einschränkung im Haushalt von 14 % (Urk. 10/131 S. 7 Ziff. 6.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anwendbarkeit der gemischten Methode in der bis Ende 2017 praktizierten Art (vorstehend E. 1.2) kann nicht mehr fraglich sein, nachdem keine Konstella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion vorliegt, die dem entgegenstehen würde (vorstehend E. 1.3), und das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht ein Urteil des hiesigen Gerichts vom 12. Mai 2017 (IV.2016.00548), in welchem die gemischte Methode bereits in der modifizierten und seit 1. Januar 2018 geltenden Art angewandt wurde, aufgehoben hat (Urteil 8C_462/2017 vom 30. Januar 2018). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend erübrigt sich auch ein Eingehen auf die in der Beschwerde (Urk. 1 S. 4 f. Ziff. 1) aufgeworfenen allgemeinen Fragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit ist von folgenden Parametern auszugehen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anteil Erwerbstätigkeit: 80 %, Anteil Aufgabenbereich 20 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einschränkung im Aufgabenbereich: 14 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">November 2012 bis März 2013: 50 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">April bis September 2013: 100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Oktober 2013 bis Mai 2014: 50 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juni 2014 bis Januar 2017: 100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Teilinvaliditätsgrad im Aufgabenbereich beläuft sich durchgehend auf 2.80 % (14 % x 0.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich des Erwerbsbereichs ist das Valideneinkommen von gut Fr. 51'000.--(vorstehend E. 4.3) entsprechend dem Pensum von 80 % einzusetzen und das Invalideneinkommen von gut Fr. 51'000.-- (vorstehend E. 4.1) entsprechend der Arbeitsfähigkeit von 50 % beziehungsweise (bei voller Arbeitsfähigkeit) entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem statusgemäss maximal möglichen Pensum von 80 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die führt zu folgenden Werten:</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Validen-einkommen (Fr.)</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkom-men (Fr.)</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einbusse (Fr.)</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in %</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teil-invali-ditäts-grad</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’203</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25’721</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15’482</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37.57</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30.06</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar - März 2013</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’491</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25’901</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15’590</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37.57</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30.06</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April - September 2013</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’491</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’441</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.12</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.10</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober - Dezember 2013</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’491</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25’901</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15’590</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37.57</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30.06</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar - Mai 2014</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’906</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26’106</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15’800</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37.70</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30.16</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab Juni 2014</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’906</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41’855</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.12</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.10</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich beträgt maximal (von Januar bis Mai 2014) 30.16 %, womit zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad von 2.80 % im Aufgabenbereich gesamthaft ein Invaliditätsgrad von 32.96 % oder gerundet 33 % resultiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit besteht kein Rentenanspruch und die angefochtene Verfügung ist nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der dagegen erhobenen Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen, ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin hat mit Honorarnote vom 8. November 2017 (Urk. 16) einen Aufwand von 10 Stunden 55 Minuten und Barauslagen von Fr. 72.05 geltend gemacht. Beim praxisgemässen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist sie mit Fr. 2'671.65 (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stephanie Schwarz, Winterthur, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'671.65</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-</span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>