B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-1603/2012 U r t e i l v o m 3 . A p r i l 2 0 1 2 Besetzung Einzelrichter Bendicht Tellenbach, mit Zustimmung von Richterin Contessina Theis; Gerichtsschreiberin Yarimar-Eva Zeleznik. Parteien A._______, geboren am (…), Somalia, z.Zt. in Ausschaffungshaft, c/o Kant. Verwaltung, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 21. März 2012 / N_______. D-1603/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer – ein Staatsangehöriger Somalias - am 8. Februar 2012 beim Empfangs- und Verfahrenszentrum ( EVZ) in B._______ um Asyl nachsuchte, dass vom BFM aufgrund einer Abfrage der Eurodac -Datenbank vom 9. Februar 2012 festgestellt wurde, dass der Beschwerdeführer von Ö s- terreich als Asylsuchender registriert worden war (Asylantrag am 25. N o- vember 2011), dass das BFM am 23. Februar 2012 im EVZ B._______ anlässlich der Kurzbefragung die Personalien des Beschwerdeführers erhob und ihn summarisch zum Reiseweg befragte, wobei er im Wesentlichen angab, er sei über C._______ und D._______ nach Griechenland gelangt, wo er sich als Asylsuchender während rund einem Jahr aufgehalten habe, bis er anschliessend (…) nach Österreich gereist sei, wo er ebenfalls ein Asylgesuch eingereicht habe, das letztinstanzlich abgelehnt worden sei, dass er anschliessend mit dem Zug von Österreich kommend am 5. Feb- ruar 2012 in Zürich eingetroffen sei, dass ihm im EVZ insbesondere das rechtliche Gehör zum Umstand g e- währt wurde, wonach aufgrund seiner Schilderungen und gestützt auf den Eurodac-Treffer vom 25. November 2011 in Österreich mutmasslich Grie- chenland, Ungarn oder Österreich für die Durchführung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens zuständig sei, weshalb gegebenenfalls auf sein Asylgesuch nicht eingetreten werde, dass der Beschwerdeführer diesbezüglich ausführte, er habe sich ledi g- lich in Griechenland und Österreich aufgehalten und er wolle nicht nach Griechenland zurückkehren, da er dort auf der Strasse schlafen und be t- teln müsste, dass er sich gegen eine Rückkehr nach Ungarn aussprach und zu Proto- koll gab, er habe sich weder in Ungarn aufgehalten noch habe er dort ein Asylgesuch gestellt, dass er zu einer möglichen Wegweisung nach Österreich erklärte, die ös- terreichischen Behörden hätten sein Asylgesuch schon zwei Mal abg e- lehnt, D-1603/2012 Seite 3 dass die Vorinstanz am 27. Februar 2012 – nach den Bestimmungen der Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Fest- legung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mi t- gliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin -II-VO) – ein Infor- mationsersuchen betreffend den Beschwerdeführer an Österreich richtete (gemäss Art. 21 Dublin-II-VO), dass die österreichische Dublin -Behörde ihrer Mitteilung an die Vori n- stanz vom 5. März 2012 eine Kopie der ungarischen Zustimmungserkl ä- rung vom 20. Dezember 2011 beilegte und diesbezüglich anmerkte, die Überstellung des Beschwerdeführers nach Ungarn sei ausgesetzt worden respektive nur deswegen noch nicht erfolgt, weil sich der Beschwerdefüh- rer den Behörden entzogen habe und die Überstellungsfrist entsprechend um 18 Monate verlängert worden sei, dass das BFM vor diesem Hintergrund gleichentags ein Ersuchen um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers an Ungarn richtete (gemäss Art. 16 Abs. 1 Bst. c Dublin-II-VO), wobei das Bundesamt auf die von Un- garn am 29. Dezember 2011 (recte: 20. Dezember 2011) gegenüber Ös- terreich abgegebene Übernahmeerklärung verwies, dass die ungarische Dublin -Behörde der Aufnahme des Beschwerdefü h- rers am 7. März 2012 ausdrücklich zustimmte, dass das BFM mit Verfügung vom 21. März 2012 – gleichentags gemäss "Eröffnungs- und Empfangs bestätigung" eröffnet – auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asyl- gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und dessen Wegweisung nach Ungarn anordnete, wobei das Bundesamt dem B e- schwerdeführer eine Ausreisefrist auf den Tag nach Ablauf der Beschwer- defrist ansetzte, die zuständige kantonale Behörde mit dem Wegwe i- sungsvollzug beauftragte, und festhielt, einer allfälligen Beschwerde g e- gen diesen Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung zu, dass es weiter ausführte, eine Überstellung – vorbehältlich einer allfäll i- gen Unterbrechung oder Verlängerung – habe bis spätestens am 5. Se p- tember 2012 zu erfolgen, dass das Bundesamt abschliessend verfügte, der Beschwerdeführer wer- de zur Sicherstellung des Vollzuges während höchstens dreissig Tagen in D-1603/2012 Seite 4 Ausschaffungshaft genommen und den Kanton E._______ mit dem Voll- zug der Haft beauftragte, dass das Bundesamt zur Begründung seines Entscheides festhielt, im Falle des Beschwerdeführers sei Ungarn f ür die Durchführung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens zuständig, dass das Bundesamt gleichzeitig erklärte, vom Beschwerdeführer seien keine relevanten Gründe gegen eine Überstellung nach Ungarn vorg e- bracht worden, dass der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in dem er Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finde, we s- halb das Non-Refoulement-Gebot bezüglich des Heimat - oder Herkunfts- staats nicht zu prüfen sei, und ferner für den Fall einer Rückkehr nach Ungarn keine H inweise auf eine Verletzung von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grun d- freiheiten (EMRK, SR 0.101) bestehen würden, dass weder die in Ungarn herrschende allgemeine Situation noch andere Gründe gegen die Zumutbark eit des Wegweisungsvollzugs in diesen Staat sprechen würden, dass das Bundesamt den Vollzug der Wegweisung nach Ungarn als z u- lässig, zumutbar und möglich erklärte, dass die zuständige Behörde die betroffene Person zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzuges bei Eröffnung von erstinstanzlichen Wegwe i- sungsentscheiden gestützt auf Art. 32 -35a AsylG im EVZ und Absehba r- keit des Vollzuges, für (maximal) dreissig Tage in Haft nehmen könne (Art. 76 Abs. 1 Bst. b Ziff. 5 i.V.m. Art. 76 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über di e Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass der Vollzug der Wegweisung in casu absehbar sei, zumal sich U n- garn für die Durchführung des Asylverf ahrens für zuständig erklärt sowie am 5. März 2012 (recte: 7. März 2012) der Übernahme des Beschwerde- führers zugestimmt habe , und die Ausreise nach Ungarn innerhalb der nächsten dreissig Tage organisiert werden könne, weshalb die Haft g e- mäss Art. 76 Bst. b Ziff. 5 AuG anzuordnen sei, D-1603/2012 Seite 5 dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entschei d mit i n somalischer Sprache verfasster Eingabe vom 22. März 2011 (beim Bundesverwa l- tungsgericht eingegangen am 26. März 2012) Beschwerde erhob, wobei er in seiner Eingabe sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Ve r- fügung und Feststellung der Zuständigkeit der Schweiz für das vorliege n- de Verfahren, eventualiter die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Feststellung der Zuständigkeit Österreichs, beantragte, dass er in seiner Eingabe namentlich geltend machte, die Zuständigkeit Ungarns sei zu Unrecht festgestellt worden, zumal er von Österreich kommend, wo er als Asylbewerber geweilt habe, am 5. Februar 2012 in die Schweiz eingereist und nie in Ungarn gewesen sei, dass er nicht nachvollziehen könne, weshalb man ihn nach Ungarn übe r- stelle, obwohl er do rt nie daktyloskopisch erfasst worden sei, und diese Vorgehensweise nicht mit d en einschlägigen Bestimmungen im Einklang stehe, dass die vorinstanzlichen Akten am 27. März 2012 beim Bundesverwa l- tungsgericht eintrafen (vgl. dazu Art. 109 Abs. 2 AsylG), dass die Beschwerde nicht in einer Amtssprache des Bundes abgefasst wurde, das Bundesverwaltungsgericht indessen aus prozessökonom i- schen Gründen eine amtliche Übersetzung des in Somali verfassten Tex- tes anordnete, welche am 28. März 2012 beim Bundesverwaltungsgericht einging, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsgesuches des Staates, vor welchem die be- schwerdeführende Person Schutz sucht (vgl. dazu Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 und 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] sowie Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass sich das Verfahren nach d em Bundesgesetzes vom 20. Dezem ber 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) richtet, so weit D-1603/2012 Seite 6 das VGG oder das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG; Art. 6 und 105 AsylG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass auf die frist - und formgerechte Eingabe des legitimierten Bes chwer- deführers einzutreten ist (vgl. Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG sowie Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass sich die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich unbegründet erweist, weshalb darüber in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin oder eines zweiten Richters zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), dass auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren einzig zu prüfen ist, ob das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des Be - schwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist und infolgedessen die Wegweisung aus der Schweiz zu Recht verfügt hat, dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu - chende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durchfüh - rung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass aufgrund d er Akten erstellt ist, dass Ungarn – aufgrund der bereits im Verkehr mit Österreich erklärten Zuständigkeit (nach Art. 10 Abs. 1 Dublin-II-VO]) – auch gegenüber der Schweiz einer Übernahme des B e- schwerdeführers zwecks Durchführung des Asyl - und Wegweisungsver- fahren ausdrücklich zugestimmt hat (nach Art. 16 Abs. 1 Bst. c Dublin-II- VO]), dass damit die Grundlage für einen Nichteintretensentscheid in Anwe n- dung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG ohne weiteres gegeben ist, dass der Beschwerdeführer zwar unter Ver weis auf seinen angeblichen Reiseweg sowie unter Berufung auf die gesetzlichen Bestimmungen zum Dublin-Verfahren – namentlich die einschlägigen Durchführungsbesti m-D-1603/2012 Seite 7 mungen zu Art. 10 Abs. 1 Dublin -II-VO – eine angeblich falsche gesetzl i- che Grundlage des für ihn zuständigen Staates geltend macht, seine diesbezüglichen Vorbringen jedoch vollumfänglich ins Leere stossen, dass hierzu festzuhalten ist, dass die Zuständigkeitskriterien der Dublin-II- VO Regeln für das zwischenstaatliche Verhältnis darstellen und eine vom Dubliner Vertragsstaat akzeptierte Zuständigkeit zur Übernahme eines Asylsuchenden und Durchführung des Asylverfahrens grundsätzlich massgeblich ist, und die Betroffenen insbesondere keinen Anspruch auf die Prüfung ihres Asylgesuches im "richtigen" Staat haben, dass der Asylgesuchsteller allerdings in einer Beschwerde grundsätzlich die Verletzung einer Bestimmung der Dublin -II-VO geltend machen kann, falls diese direkt anwendbar, das heisst "self -executing" ist (vgl. BVGE 2010/27 E. 4 bis 6), dass eine Bestimmung dann als "self-executing" qualifiziert wird, wenn sie nicht nur genügend bestimmt ist, sondern auch dazu dient, die Rechte des Asylgesuchstellers zu schützen, dass allerdings eine Rüge, wonach die Bestimmung des zuständigen Dublin-Vertragsstaates in unzutreffender Weise erfolgt sei, einer substa n- ziierten Begründung bedarf und insbesondere bei einer, wie vorliegend, ausdrücklichen erklärten Zustimmung zur Übernahme des Beschwerde- führers eine simple Bestreitung dazu nicht ausreicht, sondern ko nkret darzulegen wäre, inwiefern die Zustimmungserklärung offensichtlich ir r- tümlich oder in offensichtlich fehlerhafter Anwendung der einschlägigen Zuständigkeitskriterien erfolgt sein soll, dass sich die ungarischen Behörden aufgrund der von den österreic hi- schen Behörden übermittelten Aussagen des Beschwerdeführers und weiteren Indizien und damit aus offensichtlich nachvollziehbaren und plausiblen Gründen für die Behandlung des Asylgesuches zuständig e r- klärt haben, dass aus den Akten auch nicht ersichtlic h wird, die Dublin -II-VO sei auf grobe Weise und wider Treu und Glauben verletzt worden, dass es dem Beschwerdeführer mit seinen blossen, nicht näher belegten Behauptungen, nicht über Ungarn in den Dublin -Raum eingereist zu sein und gegenüber den österreic hischen Behörden nie etwas anderes ang e- geben zu haben, nicht gelingt, diese Annahme zu widerlegen, D-1603/2012 Seite 8 dass diese Behauptungen vielmehr als wenig glaubhaft zu erachten sind, da die Schild erung seines angeblichen Reisewe gs, {Beschreibung Re i- seweg}, nicht zu übe rzeugen vermag und als unbeholfener Erklärung s- versuch qualifiziert werden muss, dass somit das BFM zutreffend festhielt, aus welchen Gründen Ungarn in Anwendung der Dublin -II-Verordnung zur Durchführung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens zuständig ist, dass an dieser Stelle der Vollständigkeit halber bezüglich des sinnge- mässen Antrages zur Feststellung der Zuständigkeit Österreichs zur Durchführung des vorliegenden Verfahrens angemerkt werden kann, dass entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers die in Österreich erfassten Fingerabdrücke für die Zuständigkeit nicht ausschlaggebend sind, nachdem sich aufgrund hinreichender Indizien ergeben hat und von Ungarn ausdrücklich anerkannt wurde, dass der Beschw erdeführer vor der Einreise nach Österreich die Grenze zu Ungarn illegal überschritten hat und damit gemäss Art. 10 Abs. 1 Dublin -II-VO die Zuständigkeit U n- garns feststeht, dass Ungarn sowohl Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsste llung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) als auch der EMRK ist und keine konkreten Hinweise darauf bestehen, Ungarn würde sich im Falle des Beschwerdeführers nicht an seine völkerrechtlichen Verpflichtungen halten, dass im Falle des Beschwerdeführers auch k eine anderen Gründe gegen eine Rückführung nach Ungarn ersichtlich sind, zumal kein Anlass zur Annahme besteht, er würde dort in eine existenzielle Notlage geraten (vgl. Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]), dass bei dieser Sachlage ein Selbsteintritt auf das Asylgesuch (im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO) ausgeschlossen bleibt, womit der Nichtein- tretensentscheid in Anwendung von Art. 34 Abs. Bst. d AsylG zu bestät i- gen ist, dass die Anordnung der Wegweisung n ach Ungarn der Systematik des Dublin-Verfahrens entspricht und d aher im Einklang mit der Bestim mung von Art. 44 Abs. 1 AsylG steht, D-1603/2012 Seite 9 dass im Rahmen des Dublin -Verfahrens – bei dem es sich um ein Über - stellungsverfahren in den für die Behandlung des Asylgesu ches zustän- digen Staat handelt – systembedingt kein Raum bleibt für Ersatzmas s- nahme für den Wegweisungsvollzug (im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), mithin eine en t- sprechende Prüfung soweit notwendig vielmehr bereits im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss (vgl. vorstehende Erwägu n- gen), dass in diesem Sinne das BFM den Vollzug der Wegweisung nach U n- garn zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erklärte, dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unb e- gründet abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600. – dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (vgl. dazu Art. 63 Abs. 1 VwVG s o- wie Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). (Dispositiv nächste Seite) D-1603/2012 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns- ten der Gerichtskasse zu überweisen. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Bendicht Tellenbach Yarimar-Eva Zeleznik