<h2>SubmittedText<h2><p>Der Personalmangel bei den SBB wird von vielen Angestellten des Unternehmens beklagt, und auch zahlreiche Medien haben bereits über diesen Zustand berichtet. Soweit ist das nichts Neues. Wir haben bereits einmal bezüglich des Mangels an Lokomotivführerinnen und Lokomotivführern und Wartungspersonal interveniert. Dieses Mal geht es um einen erheblichen Mangel an Kontrolleurinnen und Kontrolleuren. Die Medien, die über das Thema berichteten, stellen fest, dass dieser Zustand zu viele Reisende zum Schwarzfahren verleitet. Dies führt offensichtlich zu einem bedeutenden finanziellen Verlust für die SBB und zu einem Gefühl von Ungerechtigkeit bei denjenigen, die regelmässig mit einem gültigen Fahrausweis unterwegs sind. Die Anwesenheit von Zugpersonal in den Zügen gibt den Reisenden ausserdem ein Gefühl von Sicherheit, besonders in den Zügen, die spätabends verkehren. Die SBB sind im Eigentum des Bundes und nach wie vor ein Unternehmen des Service public. Sollte der Bundesrat da nicht sicherstellen, dass der Personalbestand ausreichend ist, damit alle Angestellten ihrer Arbeit unter angemessenen Bedingungen nachgehen können? Beabsichtigt der Bundesrat, die Geschäftsführung der SBB zu beauftragen, mehr Personal einzustellen - zugunsten der Fahrgäste wie auch des Personals?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei der SBB gibt es in der Tat Unterbestände bei den Kundenbegleitenden. Der Bundesrat wurde darüber vom Verwaltungsrat der SBB im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Erreichung der strategischen Ziele ins Bild gesetzt. Er wurde ebenfalls darüber informiert, dass die SBB Sofortmassnahmen aufgesetzt haben, um die Situation zu verbessern, etwa mit der sofortigen Erhöhung der Anzahl von Ausbildungsklassen für die Kundenbegleitenden. Aufgrund der langen Vorlaufzeit - die Ausbildung dauert rund 9 Monate - wird es laut SBB allerdings bis etwa Ende 2020 dauern, die Unterbestände auszugleichen.</p>  Antwort des Bundesrates.