<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00016</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206046&amp;W10_KEY=13013560&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00016</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 16.08.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Befehl</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Beseitigung einer Plakatwerbestelle. Eine anfechtbare Vollstreckungsverfügung kann an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden, wenn dieses in der Sache selbst zuständig ist (E. 1.2). Voraussetzungen zur Anfechtung von Vollstreckungsverfügungen (E. 1.3). Der Plakatwerbestelle als baulich bescheidene und leicht demontierbare Anlage kommt keine Bestandesgarantie zu; vielmehr hat die Durchsetzung des objektiven Rechts Vorrang (E. 3). Entsprechend dem Grundsatz, wonach finanzielle Ansprüche und andere Forderungen des Gemeinwesens wie des Bürgers aus Gründen der Rechtssicherheit grundsätzlich verjähren, und zwar auch bei Fehlen einer ausdrücklichen gesetzlichen Bestimmung, ist die Verjährbarkeit eines Beseitigungsbefehls zu bejahen und damit dessen Vollstreckbarkeit zu befristen. Zum gleichen Ergebnis führen auch Vertrauensschutzüberlegungen. Die Vollstreckungsverjährung beginnt mit Eintritt der Rechtskraft der Sachverfügung zu laufen. Die Verjährungsfrist wird in analoger Anwendung von Art. 137 Abs. 2 OR für gerichtlich anerkannte Forderungen auf 10 Jahre bemessen. Auch wenn diese Frist nicht als massgebend erachtet wird, war die Vollstreckung jedenfalls nach Treu und Glauben verjährt. Unerheblich ist der gute oder schlechte Glaube des Grundeigentümers sowie die Verhältnismässigkeit (E. 5.3). Eine der Plakatwerbestellen erweist sich somit als rechtswidrig, deren Beseitigung kann wegen Verjährung aber nicht mehr durchgesetzt werden (E. 6). Gutheissung und Kostenfolge. Die Voraussetzungen für die Zusprechung einer Parteientschädigung an die obsiegende Beschwerdeführerin sind aufgrund des Verursacherprinzips nicht erfüllt (E. 7).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFEHL">BEFEHL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESEITIGUNGSBEFEHL">BESEITIGUNGSBEFEHL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BESTANDESGARANTIE">BESTANDESGARANTIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWILLIGUNGSPFLICHT">BEWILLIGUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLAKATWERBESTELLE">PLAKATWERBESTELLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKLAMETAFEL">REKLAMETAFEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERJÃHRUNG">VERJÃHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLSTRECKUNGSVERFÃGUNG">VOLLSTRECKUNGSVERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLSTRECKUNGSVERJÃHRUNG">VOLLSTRECKUNGSVERJÃHRUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 137 Abs. II OR</span><br/><span class="gerade">§ 238 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 357 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 29 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB </span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im Jahr 1971 wurden auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der L-Strasse 02 in ZÃ¼rich zwei Reklametafeln aufgestellt. Diese stehen frei und senkrecht zur angrenzenden L-Strasse im befestigten Vorgarten. Damals unterlagen solche Anlagen keiner baurechtlichen Bewilligungspflicht. Eine solche schuf der Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich erst am 13. August 1975 mit den Vorschriften zum Schutze des Stadt- und Landschaftsbildes (Reklameverordnung; ReklameV); dieser Erlass trat nach seiner Genehmigung durch den Regierungsrat am 18. Februar 1976 in Kraft. Art. 4 Abs. 1 ReklameV fÃ¼hrte auch fÃ¼r bereits bestehende Anlagen eine Bewilligungspflicht ein; binnen 2 Jahren seit Inkrafttreten des Erlasses nicht angemeldete Anlagen waren zu beseitigen. Daraufhin reichte die C AG am 28. September 1975 ein Gesuch um Beibehaltung der genannten beiden Tafeln ein. In den nÃ¤chsten Jahren wurden zwischen der C AG und der Stadt ZÃ¼rich mehrere Verhandlungen bezÃ¼glich der Beseitigung besonders stÃ¶render Plakatwerbestellen gefÃ¼hrt (sog. "Gentlemen Agreementâs"). Im Rahmen eines solchen "Gentlemen Agreement" traf das Bauamt II der Stadt ZÃ¼rich als BaubehÃ¶rde am 11. MÃ¤rz 1982 mit verschiedenen Plakatgesellschaften eine Vereinbarung, die den Fortbestand von zahlreichen Werbetafeln in den Kreisen 2 und 4 zum Gegenstand hatte. GestÃ¼tzt auf diese Vereinbarung erging am folgenden Tag eine VerfÃ¼gung, worin mit Bezug auf den Standort L-Strasse 02 "Vormerk genommen (wurde), dass die Anzahl der Plakatstellen per 31. Dezember 1983 von zwei auf eine B12-Plakatwand reduziert" werde. Dieser Beschluss erwuchs in Rechtskraft.</p> <p class="Urteilstext">Am 12. Januar 2005 forderte das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich die A AG als Rechtsnachfolgerin der C AG auf, innert 30 Tagen den rechtmÃ¤ssigen Zustand wiederherzustellen. Nachdem diese am 11. MÃ¤rz 2005 ein Reklamegesuch fÃ¼r eine Anlage ohne Demontage der bestehenden eingereicht hatte, befahl das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der A AG am 25. Mai 2005, eine der beiden Plakatwerbestellen bis spÃ¤testens 30. Juni 2005 zu beseitigen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen von der Adressatin hiergegen erhobenen Rekurs wies die Baurekurskommission I am 18. November 2005 ab, zusammengefasst aus folgenden GrÃ¼nden: Die VerfÃ¼gung vom 12. MÃ¤rz 1982 stelle die materielle Beurteilung der fraglichen Plakatstellen dar. Daran Ã¤ndere nichts, dass die Anordnung gestÃ¼tzt auf eine Vereinbarung zwischen den damaligen Parteien ergangen sei. Entgegen der Auffassung der Rekurrentin lasse sich nicht sagen, dass sich der massgebende Sachverhalt wesentlich geÃ¤ndert habe. GegenÃ¼ber dem damals anwendbaren Art. 4 Abs. 2 ReklameV stelle der heute zu beachtende § 238 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) hÃ¶here Anforderungen an die Ãsthetik. Daher verleihe auch die neue Rechtsgrundlage keinen Anspruch auf eine nochmalige PrÃ¼fung des Baugesuchs. Der von der Rekurrentin im Weiteren erhobene Einwand, dass die Stadt ZÃ¼rich den Beseitigungsanspruch verwirkt habe, sei unbegrÃ¼ndet. Aus der bundesgerichtlichen Praxis, wonach eine VerjÃ¤hrungsfrist von 30 Jahren ab Fertigstellung der baugesetzwidrigen Baute oder Anlage laufe, kÃ¶nne die Rekurrentin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn die angefochtene VerfÃ¼gung prÃ¼fe nicht die RechtmÃ¤ssigkeit der umstrittenen Anlage, sondern wiederhole den Beseitigungsbefehl. Die im Jahr 1982 ausgesprochene Bauverweigerung sei rund 11 Jahre nach Erstellung der Anlage ergangen, und von da an seien wiederum weniger als 30 Jahre bis zur umstrittenen VollstreckungsverfÃ¼gung verstrichen. Aus einem Protokoll der sog. "Arbeitsgruppe Plakatierung" vom 28. November 1989 ergebe sich nur, dass das "Gentlemen Agreement 1978" erfÃ¼llt sei; vorliegend fliesse die Pflicht zur Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands jedoch aus der Baubewilligung vom 12. MÃ¤rz 1982. Dass dieser Befehl noch nicht befolgt worden sei, habe die RechtsvorgÃ¤ngerin damals gewusst; diesen bÃ¶sen Glauben habe sich die Rekurrentin anrechnen zu lassen. Aus diesem Grund kÃ¶nne sie sich auch nicht auf die UntÃ¤tigkeit der BehÃ¶rde berufen. Schliesslich sei der Beseitigungsbefehl offensichtlich verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 13. Januar 2006 liess die A AG dem Verwaltungsgericht â unter Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekurs- wie das Beschwerdeverfahren â beantragen:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Der angefochtene Beschluss und die VerfÃ¼gung des Amtes fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich vom 25. Mai 2005 seien aufzuheben; demgemÃ¤ss sei festzustellen, dass den Reklamen der BeschwerdefÃ¼hrerin Bestandesgarantie zukommt;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> eventualiter sei der Beschwerdegegner anzuweisen, ein nachtrÃ¤gliches Bewilligungsverfahren durchzufÃ¼hren.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>â¦"</span></p> <p class="Urteilstext">In ihrer Vernehmlassung vom 3. Februar 2006 schloss die Baurekurskommission I â ohne weitere AusfÃ¼hrungen â auf Abweisung der Beschwerde. Mit Beschwerdeantwort vom 27. Februar 2006 beantragte das Hochbaudepartement der Stadt ZÃ¼rich ebenfalls Abweisung des Rechtsmittels. In der Replik vom 5. Mai 2006 bzw. Duplik vom 20. Juni 2006 hielten die Parteien an ihren Standpunkten fest.</p> <p class="Urteilstext">Auf die Parteivorbringen wird, soweit wesentlich, in den nachfolgenden UrteilsgrÃ¼nden eingegangen.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Im Streit liegt die RechtmÃ¤ssigkeit des von der Baurekurskommission I bestÃ¤tigten "Beseitigungsbefehl(s) und Zwangsandrohung". Hierbei handelt es sich um eine VollstreckungsverfÃ¼gung im Sinn von §§ 29 â 31 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG), mit der die Baubewilligung vom 12. MÃ¤rz 1982 als SachverfÃ¼gung durchgesetzt werden soll.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Eine anfechtbare VollstreckungsverfÃ¼gung kann an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden, wenn dieses â wie hier nach § 41 VRG â in der Sache selbst zustÃ¤ndig ist (RB 1975 Nr. 10; vgl. auch Thomas Merkli/Arthur Aeschlimann/Ruth Herzog, Kommentar zum Gesetz Ã¼ber die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, Art. 116 N. 11). Auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen sind erfÃ¼llt, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die SachverfÃ¼gung ist vollumfÃ¤nglich mit Rekurs anfechtbar, die VollstreckungsverfÃ¼gung in der Regel nicht (RB 1990 Nr. 16 = BEZ 1991 Nr. 13; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 29 â 31 N. 2, auch zum Folgenden, und § 30 N. 57 ff.). Vollzugshandlungen, die lediglich eine frÃ¼here rechtskrÃ¤ftige VerfÃ¼gung konkretisieren, ohne dem Betroffenen eine neue Belastung zu Ã¼berbinden, sind nach allgemeiner Regel nicht mit einem fÃ¶rmlichen Rechtsmittel weiterziehbar. Im Vollstreckungsverfahren sind RÃ¼gen ausgeschlossen, die in einem durch SachverfÃ¼gung abgeschlossenen Entscheidverfahren hÃ¤tten vorgebracht werden kÃ¶nnen. Bei der Anfechtung der VollstreckungsverfÃ¼gung kann gegenÃ¼ber der SachverfÃ¼gung geltend gemacht werden, diese sei von Anfang an nichtig gewesen oder durch nachtrÃ¤glich eingetretene UmstÃ¤nde rechtswidrig oder gegen­standslos geworden. Ferner ist die VollstreckungsverfÃ¼gung dann anfechtbar, wenn MÃ¤ngel vorgebracht werden, die in ihr selbst begrÃ¼ndet sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Im Rahmen der beschrÃ¤nkten ÃberprÃ¼fung war weder die Baurekurskommission I gehalten, einen Augenschein durchzufÃ¼hren, noch besteht fÃ¼r das Verwaltungsgericht eine solche Verpflichtung. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nichtig ist eine VerfÃ¼gung, wenn sie an einem besonders schweren und offensichtlichen oder zumindest leicht erkennbaren Mangel leidet und die Rechtssicherheit durch ihre Nichtbeachtung nicht ernsthaft gefÃ¤hrdet wird (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 956, mit Hinweisen auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung). Dass die Baubewilligung vom 12. MÃ¤rz 1982 an einem derartigen qualifizierten Mangel leide, behauptet weder die BeschwerdefÃ¼hrerin noch enthalten die Akten diesbezÃ¼gliche Hinweise.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Aufgrund der von der BeschwerdefÃ¼hrerin sodann angerufenen Bestandesgarantie, die sich auf die verfassungsrechtlich gewÃ¤hrleistete Eigentumsgarantie, den Grundsatz von Treu und Glauben sowie das RÃ¼ckwirkungsverbot stÃ¼tzt, kÃ¶nnen bestehende Bauten und Anlagen auch dann erhalten bleiben, wenn sie wegen einer seither erfolgten RechtsÃ¤nderung nicht mehr oder nicht mehr gleich gebaut werden dÃ¼rften (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Bd. I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, N. 817). Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts liegt der Sinn des Bestandesprivilegs vorab im Investitionsschutz (RB 1993 Nr. 51). WÃ¤hrend das Gericht die Bestandesgarantie nur mit Bezug auf Bauten und Anlagen gewÃ¤hrt hat, ist im erwÃ¤hnten Entscheid auch die Nutzung eines GelÃ¤ndes als Werk- und Lagerplatz als privilegiert bezeichnet worden; allerdings liess sich das Gericht von der Ãberlegung leiten, dass die fragliche Bewerbung ebenfalls erhebliche Investitionen voraussetze. Bei der Installation der vorliegend umstrittenen, unbeleuchteten Plakatwerbestelle sind nur geringe Kosten angefallen. Im Fall einer Beseitigung kann der Metallrahmen â soweit seine Lebensdauer nicht abgelaufen ist, was einem Bestandesschutz auch aus diesem Grund entgegenstÃ¼nde â andernorts verwendet werden. Mithin kommt einer baulich derart bescheidenen und leicht demontierbaren Anlage keine Bestandesgarantie zu; vielmehr hat die Durchsetzung des objektiven Rechts Vorrang.</p> <p class="Urteilstext">Ferner setzt die Bestandesgarantie voraus, dass ein Bauwerk rechtmÃ¤ssig errichtet worden ist (BGE 117 Ib 243 E. 3c; Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. A., Bern 2002, S. 322; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, S. 17-5). Diese Voraussetzung wird meistens in einem Bewilligungsverfahren geprÃ¼ft. Vorliegend bestand anlÃ¤sslich der Errichtung der Plakatwerbestelle im Jahr 1971 noch keine Bewilligungspflicht; vielmehr wurde diese entsprechend den zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Baurekurskommission I erst nachtrÃ¤glich eingefÃ¼hrt. Ob die mit Art. 4 Abs. 1 ReklameV rÃ¼ckwirkend geschaffene Bewilligungspflicht rechtens war, kann heute offen bleiben. Eine entsprechende RÃ¼ge hÃ¤tte gegen den baurechtlichen Entscheid vom 12. MÃ¤rz 1982, womit nur eine von zwei Anlagen bewilligt worden ist, erhoben werden mÃ¼ssen. Weil sich diese Auffassung wie gesagt keineswegs als nichtig bezeichnen lÃ¤sst, muss sich die BeschwerdefÃ¼hrerin dabei behaften lassen, dass ihre RechtsvorgÃ¤ngerin die Verweigerung fÃ¼r eine der beiden Anlagen hingenommen hat.</p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach kommt der streitbetroffenen Plakatwerbestelle keine Bestandesgarantie zu und erweist sich die Beschwerde daher insoweit als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im Weiteren hÃ¤lt die BeschwerdefÃ¼hrerin sinngemÃ¤ss dafÃ¼r, dass die Stadt ZÃ¼rich anlÃ¤sslich der Besprechung vom 28. November 1989 auf die Vollstreckung der Anordnung vom 12. MÃ¤rz 1982 verzichtet habe, indem sie das vorgÃ¤ngig im Jahr 1978 getroffene Gentlemen Agreement als erfÃ¼llt bezeichnet habe. Mit der Beschwerdegegnerin hat die Baurekurskommission I diese Auffassung verworfen. Ob diese Besprechung oder weitere Verhandlungen zwischen den Parteien einen Vollstreckungsverzicht begrÃ¼nden oder schutzwÃ¼rdiges Vertrauen in den Fortbestand schaffen, steht aufgrund der Akten nicht zweifelsfrei fest, kann im Licht der folgenden ErwÃ¤gungen jedoch offen bleiben.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die Baurekurskommission I hat die Frage, ob die Vollstreckung einer rechtskrÃ¤ftig angeordneten Beseitigung verjÃ¤hren kÃ¶nne oder nicht, kurz geprÃ¼ft und verneint (E. 6.3 a.E.). Ebenso haben sich die Parteien im Beschwerdeverfahren damit summarisch auseinandergesetzt. Im Fall der Verneinung der Bestandesgarantie fÃ¤llt in Betracht, dass sich der Rechtsstreit auf der Grundlage der VollstreckungsverjÃ¤hrung entscheidet. Eine nochmalige AnhÃ¶rung der Parteien zu diesem Aspekt der Rechtsanwendung ist daher nicht geboten (vgl. RB 2002 Nr. 115 und KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 58 N. 10).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Im Entscheid BGE 107 Ia 121 erkannte das Bundesgericht, dass der Anspruch der BaubehÃ¶rde, gegen widerrechtliche Bauten einzuschreiten, bei Fehlen einer gesetzlichen Regelung grundsÃ¤tzlich auf 30 Jahre befristet sei. Eine lÃ¤ngere Zeitspanne gelte dann, wenn der Fortbestand eines baurechtswidrigen GebÃ¤udes ernsthafte und unmittelbare Gefahren fÃ¼r Leib und Leben der Bewohner oder Dritter schaffen wÃ¼rde (Haller/Karlen, N. 883 f.). Eine kÃ¼rzere Zeitdauer kann sich aufgrund einer gesetzlichen Regelung oder aus GrÃ¼nden des Vertrauensschutzes ergeben (VGr, 24. Januar 2002, BEZ 2002 Nr. 4; BGr, 19. September 2001, 1P.768/2000, E. 4 und 5, www.bger.ch; vgl. etwa Art. 46 Abs. 3 des Baugesetzes des Kantons Bern vom 9. Juni 1985, wonach bei erkennbaren Rechtswidrigkeiten die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustandes nach mehr als fÃ¼nf Jahren nur verlangt werden kann, wenn zwingende Ã¶ffentliche Interessen es erfordern).</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Vorliegend geht es nicht darum, wie lange die BaubehÃ¶rde gegen eine widerrechtlich erstellte Baute einschreiten darf, sondern um die Frage, wie lange sie berechtigt ist, einen bereits erlassenen Befehl zu vollstrecken. In BGE 105 Ib 265 E. 5b S. 269 f. Ã¤usserte das Bundesgericht Zweifel daran, ob die zwangsweise Durchsetzung einer Wiederaufforstungspflicht verjÃ¤hren kÃ¶nne und hielt fest, im Fall der Annahme einer VerjÃ¤hrbarkeit betrage die Frist mindestens 10 Jahre. Auch die Verwaltungsgerichte der Kantone Luzern (LGVE 1983 II N. 32) und Solothurn (SOG 1988 N. 28) liessen diese Frage offen. Entsprechend dem im Ã¶ffentlichen Recht geltenden Grundsatz, wonach finanzielle AnsprÃ¼che und andere Forderungen des Gemeinwesens wie des BÃ¼rgers aus GrÃ¼nden der Rechtssicherheit grundsÃ¤tzlich verjÃ¤hren, und zwar auch bei Fehlen einer ausdrÃ¼cklichen gesetzlichen Bestimmung, ist die VerjÃ¤hrbarkeit zu bejahen und damit die Vollstreck­barkeit eines Befehls zu befristen (ebenso Magdalena Ruoss Fierz, Massnahmen gegen illegales Bauen, ZÃ¼rich 1999, S. 187). Zum gleichen Ergebnis fÃ¼hren auch VertrauensschutzÃ¼berlegungen: Nach gefestigter Rechtsprechung hat die langjÃ¤hrige Duldung eines rechtswidrigen Bauwerks zur Folge, dass die BehÃ¶rde nicht mehr einschreiten darf (VGr, 18. August 2004, VB.2004.00160; 11. Februar 2004, VB.2003.00371; 5. Februar 2003, VB.2002.00393 [alle unter www.vgrzh.ch]; BGr, 19. September 2001, ZBl 03/2002, S. 188). Gleiches muss gelten, wenn ein baupolizeilicher Beseitigungsbefehl ergeht und dieser in der Folge nicht durchgesetzt wird. Auch unter diesen UmstÃ¤nden darf der BÃ¼rger mit fortschreitender Zeit davon ausgehen, dass die BehÃ¶rde stillschweigend von der Vollstreckung absieht.</p> <p class="Urteilstext">Es erscheint sachgerecht, die VollstreckungsverjÃ¤hrung mit Eintritt der Rechtskraft der SachverfÃ¼gung, vorliegend also im April 1982 laufen zu lassen. Ob bestimmte Ereignisse den Lauf der VerjÃ¤hrung hemmen oder gar unterbrechen, kann als nicht entscheidwesentlich offen bleiben, weil solche hier nicht eingetreten sind. Die im Jahr 1989 zwischen der Stadt ZÃ¼rich und verschiedenen Plakatwerbefirmen gefÃ¼hrten Verhandlungen bezogen sich nicht auf die streitbetroffene Reklametafel und waren daher nicht geeignet, den Lauf der VerjÃ¤hrung zu hemmen oder gar zu unterbrechen. Es sprechen gute GrÃ¼nde dafÃ¼r, die VerjÃ¤hrungsfrist in analoger Anwendung von Art. 137 Abs. 2 des Obligationenrechts (OR) fÃ¼r gerichtlich anerkannte Forderungen auf 10 Jahre zu bemessen (Ruoss Fierz, S. 188; vgl. auch HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 790 ff.). Wie bei widerrechtlich erstellten Bauten oder eigenmÃ¤chtig vorgenommenen NutzungsÃ¤nderungen ist aber auch eine LÃ¶sung denkbar, die zwischen offen erkennbaren MÃ¤ngeln â wie hier â und "versteckten RechtsbrÃ¼chen" â etwa im Innern eines GebÃ¤udes â unterscheidet. Auch wenn nicht die Zehnjahresfrist fÃ¼r massgebend erachtet wird, so war die Vollstreckung nach Treu und Glauben jedenfalls im Jahr 2005 verjÃ¤hrt.</p> <p class="Urteilstext">Anzumerken bleibt, dass der gute oder bÃ¶se Glaube des betroffenen GrundeigentÃ¼mers ebenso unerheblich ist wie Aspekte der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit. Denn die VollstreckungsverjÃ¤hrung drÃ¤ngt sich aufgrund der Rechtssicherheit wie auch nach Treu und Glauben auf. Entgegen der Auffassung der Stadt ZÃ¼rich verletzt nicht nur der eine amtliche Beseitigungsaufforderung missachtende VerfÃ¼gungsadressat Treu und Glauben, sondern auch das den Vollzug nicht gehÃ¶rig Ã¼berwachende oder gÃ¤nzlich untÃ¤tig bleibende Gemeinwesen. Denn dieses trÃ¤gt so zur Verunsicherung der Rechtslage bei, begÃ¼nstigt die Ungleichbehandlung Ã¤hnlich gelagerter FÃ¤lle und schÃ¤digt gutglÃ¤ubige Rechtsnachfolger des Wiederherstellungspflichtigen. Entsprechend der Rechtslage bei widerrechtlich errichteten Bauten dÃ¼rfte eine VollstreckungsverjÃ¤hrung ausnahmsweise dann nicht eintreten, wenn mit dem Vollstreckungsverzicht Leib und Leben von Menschen gefÃ¤hrdet wÃ¼rden. Dies trifft hier offensichtlich nicht zu. Die Akten enthalten keinerlei Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass die umstrittene Plakatanlage die Verkehrssicherheit ernsthaft gefÃ¤hrden wÃ¼rde. Denn gemÃ¤ss Baubewilligung vom 12. MÃ¤rz 1982 darf eine der beiden Reklameanlagen stehen bleiben.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>AnzufÃ¼gen ist, dass die â streng genommen â streitige Plakatstelle gemÃ¤ss der VerfÃ¼gung vom 12. MÃ¤rz 1982 nicht Bewilligungsgegenstand war. Neben der bewilligten Plakatwand wurde mit der VerfÃ¼gung vom 12. MÃ¤rz 1982 die streitige Plakatwand nicht verweigert, sondern es wurde lediglich davon "Vormerk genommen", dass die Anzahl der Plakatstellen von zwei auf eine Plakatwand reduziert wird. So gesehen wÃ¤re nicht die VollstreckungsverfÃ¼gung streitig, sondern die Beseitigungsanordnung als Folge der NichtbewilligungsfÃ¤higkeit. Auch in diesem Fall wÃ¤re aber die Wiederherstellung verjÃ¤hrt, weil die Beschwerdegegnerin die rechtswidrige Plakatstelle mindestens 23 Jahre bzw. noch lÃ¤nger (ab Inkrafttreten der Bewilligungspflicht) duldete, ohne gegen deren Bestand einzuschreiten, auch nachdem der Abbruch der Plakatstelle nicht innert der in der VerfÃ¼gung vom 12. MÃ¤rz 1982 angesetzten Frist erfolgte.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zusammenfassend erweist sich eine der beiden Plakatwerbestellen auf dem GrundstÃ¼ck L-Strasse 02 als rechtswidrig, doch kann die Stadt ZÃ¼rich deren Beseitigung wegen VerjÃ¤hrung nicht mehr durchsetzen. WÃ¤hrend bei einer bestandesgeschÃ¼tzten Baute oder Anlage im Rahmen von § 357 Abs. 1 PBG Unterhaltsarbeiten zulÃ¤ssig sind (Fritzsche/BÃ¶sch, S. 17-5 ff.), mÃ¼ssen im Fall der Rechtswidrigkeit jegliche VerÃ¤nderungen unterbleiben. Andernfalls wÃ¼rde nÃ¤mlich erneut ein rechtswidriger Zustand geschaffen, gegen den die BehÃ¶rde einschreiten dÃ¼rfte.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist somit gutzuheissen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegt die BeschwerdefÃ¼hrerin. Es rechtfertigt sich daher, die Kosten des Beschwerde- wie des Rekursverfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Die Voraussetzungen von § 17 Abs. 2 VRG fÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung an die obsiegende BeschwerdefÃ¼hrerin hingegen sind nicht erfÃ¼llt, da letztlich die BeschwerdefÃ¼hrerin das Verfahren verursacht hat, indem sie den Abbruch einer Plakatstelle zugestand, dieser aber nicht erfolgte. Daran Ã¤ndert sich auch nichts, wenn die Beseitigung nun infolge VerjÃ¤hrung nicht mehr durchsetzbar ist. Eine ParteientschÃ¤digung steht der BeschwerdefÃ¼hrerin somit nicht zu.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid der Baurekurskommission I vom 18. November 2005 sowie die VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich vom 25. Mai 2005 werden aufgehoben.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten und die Kosten des Rekursverfahrens werden der Stadt ZÃ¼rich auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>