<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2019.00125</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">6. </span><span class="Standard berschrift2">März 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stefanie </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Maag</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">kmt</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> &amp; Mediation</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Mainaustrasse 12, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1986, befand sich im ersten Lehrjahr zum Poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechaniker (Urk. 10/4 S. 1), als er am 19. Oktober 2003 als Mitfahrer auf einem Motorrad bei einer Kollision </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einem Personenwagen (Urk. 10/1 S. 1 unten) eine offene distale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links erlitt (Urk. 10/9 S. 1). Die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 28. April 2005 bestätigte der Kreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wieder eine volle Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. November 2008 meldete die behandelnde Ärztin einen Rückfall (Urk. 10/34), welcher von der Suva mit Schreiben vom 2. November 2010 abgeschlossen wurde (Urk. 10/43)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Dezember 2017 meldete die aktuelle Arbeitgeberin des Versicherten einen weiteren Rückfall (Urk. 10/44) und ersuchte um Wiederaufnahme der Leistungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. November 2018 verneinte die Suva einen weiteren Leistungsanspruch, da aufgrund der medizinischen Unterlagen kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall vom 19. Oktober 2003 und den gemeldeten Beschwerden bestehe (Urk. 10/108). Die dagegen am 28. November 2018 erhobene (Urk. 10/113) und am 15. Februar 2019 begründete Einsprache (Urk. 10/118) wies die Suva mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. März 2019 ab (Urk. 10/123 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Mai 2019 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. März 2019 (Urk. 2) und beantragte die Zusprache der gesetzlichen Versicherungsleistungen, eventualiter die Einholung eines medizinischen Gutachtens zur Frage der Unfallkausalität der Beschwerden (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 20. August 2019 schloss die Suva auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer am 5. September 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11). Am 25. November 2019 reichte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer eine Replik ein (Urk. 16), wohingegen die Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 14. Januar 2020 ausdrücklich auf das Einreichen einer umfassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Duplik verzichtete (Urk. 20). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 16. Januar 2020 mitgeteilt (Urk. 22), welcher mit Eingabe vom 10. Februar 2020 an seinem Antrag auf Einholung eines gerichtlichen Gutachtens festhielt (Urk. 23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">UV170760</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrecht UVG-Revision, in Kraft seit 1. Januar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">09.2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19. Oktober 2003</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV029"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV028"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen schliessen sich begrifflich an ein bestehendes Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis an. Entsprechend können sie eine Leistungspflicht der Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung nur auslösen, wenn zwischen den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 293 E. 2c in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) insbesondere gestützt auf die Ausführungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon aus, dass die Verneinung einer Leistungspflicht für die vom Beschwerdeführer geklagten Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden links nicht zu beanstanden sei (S. 6 Ziff. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Chirurg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe ausgeführt, aus versicherungstechnischer Sicht könne durchaus ein Zusammenhang mit dem damals erlittenen Unfall postuliert werden. Damit sei ein Kausalzusammenhang nur möglicherweise, nicht jedoch überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend wahrscheinlich anzunehmen (S. 7 oben). Von weiteren medizinischen Abklärungen seien keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neuen Erkenntnisse zu erwarten (S. 7 Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 14. Januar 2020 verwies die Beschwerdegegnerin auf eine Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hielt fest, die neuen Stellungnahmen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden nichts an den bisherigen kreisärztlichen Beurteilungen ändern (Urk. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachdem die Beschwerden im linken Bein nach dem Unfall zunächst kontinuierlich gebessert hätten, hätten sie nach drei Jahren persistiert (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6). Die medizinischen Abklärungen hätten die erhofften Erkenntnisse in Bezug auf die genaue </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzursache nicht erbracht (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7). Zum damaligen Zeitpunkt seien die Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft gewesen und es sei ihm nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nderes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übriggeblieben, als die Persistenz der Kniebeschwerden zu akzeptieren. Er habe in der Folge über mehrere Jahre von weiteren Arztkonsultationen abgesehen, obwohl er nach wie vor unter denselben Knieschmerzen gelitten habe (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8). Neue Abklärungen hätten einen Verdacht auf ein umspültes Knochenfragment im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteochondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Läsion ergeben (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Arthroskopie habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie einen isolierten Knorpelschaden an der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben, was der behandelnde chirurgische Facharzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Unfallfolge beurteile (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10). Die festgestellten Defekte im linken Knie würden kausal vom Unfall vom 19. Oktober 2003 herrühren und seien eine Spätfolge davon. Die Beschwerdegegnerin sei daher für die medizinische Behandlung und allfällige Arbeitsunfähigkeit vollumfänglich leistungspflichtig (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 12). Die natürliche Kausalität sei aufgrund der stattgehabten Brücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptome sowie der medizinischen Einschätzung des operierenden Chirurgen ausgewiesen (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 14). Auch der dargelegte Beschwerdeverlauf spreche für die Unfallkausalität (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15). Die Resultate der Arthroskopie hätten Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Verfassen seiner Beurteilung im Übrigen noch nicht vorgelegen (S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 16). Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestehe ein natürlicher und auch adäqua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den bis heute bestehenden Beschwerden und die gesetzliche Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Spätfolgen im linken Knie sei ausgewiesen (S. 6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik vom 25. November 2019 (Urk. 16) führte der Beschwerdeführer ergänzend aus, die Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise 12. August 2019 überzeuge nicht, zumal der Facharzt für Radiologie an sich schon den medizinischen Standpunkt von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilweise missinterpretiert habe. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe nochmals differenziert und schlüssig zu seinem medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Standpunkt Stellung genommen. Gestützt auf die Gesamtaktenlage komme der Kniespezialist, der rund 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie aufweise, im Ergebnis klar zum Schluss, dass die Spätfolgen des Beschwerdeführers überwiegend wahrscheinlich unfallkausal seien (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachte für die vorliegend zu beurteilende Kausalitätsfrage den fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellten Knorpelschaden an der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als entscheidend, welcher gemäss seiner Erfahrung bei einem Patienten mit Jahrgang 1986 ohne Trauma nicht vorkommen solle. Es handle sich daher beim Knorpelschaden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anamnestisch um eine klare Folge der durch die unfallbedingte Operation verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Beinachse (S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 10. Februar 2020 wies der Beschwerdeführer sodann darauf hin, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die zuverlässige Beurteilung der strittigen Kausalitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen in Bezug auf die Knieverletzung die Spezialfachkenntnisse eines Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spezialisten oder zumindest eines Orthopäden oder Chirurgen für erforderlich erachte, über welche ein Radiologe wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht angemessen verfüge. Es bestehe zwar eine Ärztestreitigkeit, welche sich im Kreis zu drehen scheine, entscheidend sei jedoch, dass der eine medizinische Standpunkt von einem im Bereich der Kniechirurgie spezialisierten Facharzt stamme, der andere jedoch nicht. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe seine Fachmeinung zudem mehrfach fundiert begründet (Urk. 23 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Jahre 2018 aufgetretenen und am 5. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2018 mittels Arthroskopie behandelten Beeinträchtigungen am linken Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Spätfolge der nach dem Unfallereignis vom 19. Oktober 2003 am 23. Oktober 2003 operierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurfrak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 4. August 2017 durchgeführtes MRI des linken Kniegelenks nativ ergab einen Status nach Osteosynthese mit noch gut erkennbaren Schraubenkanälen im Verlauf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondylen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteochondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Läsion am medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zentral im Vordergrund. Dabei finde sich ein Knorpeldefekt, eine 7 x 4 mm grosse, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subchondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demarkationszone sowie ein perifokales Knochenmarködem. Ein Meniskusriss oder eine Bandläsion konnte hingegen nicht festgestellt werden (Urk. 10/65). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte in seinem Bericht vom 14. Januar 2018 (Urk. 10/51) eine post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteochondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Läsion im Kniegelenk links (Ziff. 5). Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer leide an Knieschmerzen medial, unter Belastung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exazerbierend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 4). Eine Arbeitsunfähigkeit bestehe nicht (Ziff. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, Versicherungsmediziner der Beschwerdegegnerin, führte am 14. Februar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, eine Pathologie in der Nähe der ehemaligen Fraktur schreie gerade nach einer Rückfallka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salität. Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trete jedoch meist ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfallbedingten Einfluss auf. Vorliegend würden 15 Jahre zwischen dem Unfall und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen, eine zum Unfallereignis kausale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätte viel früher auftreten müssen. Aus dem MRT könne er keine Zusammenhänge zur Fraktur erkennen. Allerdings erkenne man im MRT auch keine Fehlstellungen, welche sich nach der Fraktur eventuell ergeben hätten. In einer so schwierigen Fragestellung wolle er noch den Bericht des Kniechirurgen für die Kausalitätsbeurteilung abwarten (Urk. 10/55 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine MRI-Untersuchung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Radiologie, vom 12. Juli 2018 ergab die bekannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteochondrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Läsion am medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurcon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit umgebendem Reizzustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intraossär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Neu bestehe ein Verdacht auf ein umspültes Knorpelfragment im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">osteochondralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Läsion. Zur weiteren Evaluation sei gegebenenfalls eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-CT-Untersuchung zu erwägen. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Patelladom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondromalazie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ansonsten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine abgrenzbare Kniebinnenläsion (Urk. 10/81</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Beinachsenmessung ergab Werte von 1° </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">varus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts sowie 5° </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">varus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links, die Beinlängen wurden beidseits mit 86</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> cm bestimmt (Urk. 10/81 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Radiologie, führte am 22. Oktober 2018 aus, am 4. August 2017, also etwa 14 Jahre nach dem Unfall, habe sich linksseitig an typischer Stelle am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Condylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">femoris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Stadium 1 nachweisen lassen, die sich im Verlauf weiterentwickelt habe. In den Voruntersuchungen seien keine Veränderungen in diesem Bereich zu erkennen gewesen. Da auch in der Untersuchung vom 12. Juli 2018, also 15 Jahre nach dem Unfall, keine auch nur erwähnenswerten degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativen Veränderungen des Kniegelenks erkennbar seien, könne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behauptet werden, dass der Unfall weder zu einer relevanten Achsenfehlstellung noch zu irgendwelchen richtungsgebenden Läsio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen des Kniegelenks geführt habe. Aus diesem Grund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die etwa 14 Jahre nach dem Unfall aufgetretene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit nahezu absoluter Sicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit nicht auf die am 19. Oktober 2002 erlittene distale (aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">extraartikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Fraktur des Femur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinistrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuführen. Wäre die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kurz nach dem Unfall aufgetreten oder hätte man aktuell ausschliesslich links deutliche degenerative Veränderungen festgestellt, dann wäre eine überwiegend wahrscheinliche Unfallkausalität unter Umständen gegeben. Doch sowohl der Zeitpunkt des Auftretens als auch das Fehlen degenerativer Veränderungen, die auf eine unfallbedingte Mehrbelastung des linken Kniegelenks deuten würden, würden klar gegen eine Unfallkausalität der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprechen (Urk. 10/71 S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte am 2. November 2018 aus, da sich im linken Kniegelenk auch 15 Jahre nach dem Unfall keinerlei degenerative oder sonstige posttraumatische Veränderungen erkennen liessen, könne behauptet werden, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 19. Oktober 2003 erlittene Unfall mit klar überwiegender, an absolute Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, zu keiner richtungsgebenden Veränderung des Kniegelenkes geführt habe, weder direkt noch indirekt. Wären Kniegelenk und/oder Beinachse durch den Unfall auch nur diskret verändert worden, müssten sich nach derart lange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeit mindestens leichte degenerative Veränderungen erkennen lassen und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Umständen als Unfallfolge zu betrachten. Auch wenn der Unfall zu einer Verschlechterung der Durchblutung des distalen Femurs geführt hätte, hätte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeitnah zum Unfall auftreten müssen. Da aber das Fehlen auch nur diskreter degenerativer Veränderungen klar gegen eine unfallbedingte Schädigung des Kniegelenks oder Veränderung der Beinachse spreche und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 4. August 2017 frisch gewesen und damit 13 Jahre nach der letzten unfallbedingten Operation entstanden sei, könne ein überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Kausalzusammenhang zwischen der aktuellen Knieproblematik und dem 2003 erlittenen Unfall mit nahezu absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden (Urk. 10/107 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. November 2018 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es handle sich um eine ganz klassische Manifestation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es sei das am häufigsten betroffene Gelenk an der am häufigsten betroffenen Stelle in einem Individuum des am häufigsten betroffenen Geschlecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im typischen Alter involviert. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Beschwerdeführer über einen Zeitraum von 15 Jahren seit dem Unfall eine unfallunabhängige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehr hoch. Wenn man zudem den, abgesehen von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sehr guten Zustand des Gelenks und die Tatsache, dass der Mensch nur zwei Knie habe, berücksichtige, sei die Wahrscheinlichkeit, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am linken Knie unfallunabhängig zu entwickeln, immer noch beträcht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich grösser, als diejenige, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund eines Unfalles, der auch nach 15 Jahren zu keinen erkennbaren Veränderungen des Kniegelenks geführt habe, zu entwickeln (Urk. 10/112). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Dezemb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er 2018 führte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie, im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arthroskopie sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plicaresektion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am rechten Knie durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei er annahm, dass eine eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopatellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, möglicherweise aber auch eine Narbe nach den Voreingriffen, eindeutig die mediale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trochlea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufraue und dies die Hauptursache der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Operationsbericht vom 5. Dezember 2018; Urk. 10/115/2-3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinem Bericht vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 17. Dezember 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte er sodann aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zehn Jahre nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondylären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien Schmerzen des linken Kniegelenks aufgetreten. Die letztlich durchgeführte Arthroskopie zeige eine eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopatellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie einen isolierten Knorpelschaden an der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus versicherungstechnischer Sicht könne durchaus ein Zusammenhang mit dem damals erlittenen Unfall postuliert werden (Urk. 10/115/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Mai 2019 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, bei der aktuellen Operation vom 5. Dezember 2018 seien eine eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Knorpeldefekte im Bereich der inneren Oberschenkelrolle festgestellt worden. Diese Defekte seien für das Alter des Beschwerdeführers absolut aussergewöhnlich und müssten aus seiner Sicht in Zusammenhang mit der früher durchgemachten Operation vor zirka zehn Jahren gebracht werden, bei welcher eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Oberschenkelfraktur versorgt worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Knienahe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Frakturen würden auch bei bester Versorgung immer dazu führen, dass die Beinachse etwas verändert werde, was zu einer früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitigen Knorpelabnützung führe. Aus seiner Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Erfahrung heraus könne er bestätigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die genannten Knorpelverände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Zusammenhang mit dem alten Unfallereignis stünden, mindestens 80 % betrage (Urk. 3/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 7. August 2019 (Urk. 9/1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oben) hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, die Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> änderten nichts an seiner Beurteilung vom 2. November 2018, er halte an seiner Einschätzung fest (Ziff. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Analyse der vorhandenen Akten, des Verlaufes und der radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Aufnahmen komme er zum Schluss, dass nicht nur kein überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen den Beschwerden und Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sowie dem im Jahre 2003 erlittenen Unfall vorliege, sondern dass ein allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liger Kausalzusammenhang höchst unwahrscheinlich sei (Ziff. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. August 2019 (Urk. 9/1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unten) präzisierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine Angaben dahingehend, dass das von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschriebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopatellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom durch Einklemmungen einer bei gut 50 % der Menschen vorhandenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovialfalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwischen Patella und medialem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Condylus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">femoris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstehe. Eine derartige Einklemmung könne zwar auch einmalig durch ein Makrotrauma auftreten. In einem solchen Fall würden aber die Symptome sofort auftreten und nicht erst zehn Jahre nach dem Trauma. Viel häufiger seien rezidivierende Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klemmungen. Das Syndrom könne aber auch ohne sonderliche Belastungen auftreten. Durch die rezidivierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einklemmungen komme es zu kleinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blutungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einer Reizung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die dann zu Veränderungen im angrenzenden Knorpel führten. Das Syndrom könne zwar in jedem Alter auftre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, werde aber - im Gegensatz zu dem, was Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behaupte - am häufigsten bei jungen Menschen angetroffen (Ziff. 1). Selbst wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sich um eine Narbe nach Voreingriffen handeln sollte, dann sicher nicht um die Folgen der Operation, die aufgrund der Femur-Operation durchgeführt worden und für welche die Beschwerdegegnerin leistungspflichtig sei. Bei dieser Operation sei keine Eröff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der Gelenkkapsel notwendig und somit auch keine Läsion der Kniebinnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur möglich gewesen. Wenn es sich bei den von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthroskopisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachgewiesenen Befunden tatsächlich um Folgen einer Operation handle, dann am ehesten der diagnostischen Arthroskopie vom 23. Oktober 2008 oder der Infiltration vom 5. Dezember 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese beiden Eingriffe hätten intraartikulär stattgefunden und somit Kniebinnenstrukturen verletzen können. Aufgrund der im Dossier relativ spärlich vorhandenen Akten zu dem im Jahre 2008 gemeldeten Rückfall sei anzunehmen, dass dieser infolge des Fehlens eines überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhanges zum Unfall abgelehnt worden sei. Somit wären auch die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwähnten Befunde, auch wenn tatsächlich auf einen der beiden Eingriffe zurückzuführen, nicht Folgen des Unfalles vom 19. Oktober 2003 (Ziff. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm am 8. November 2019 Stellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 17/2 S. 1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und hielt fest, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopatellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eingerissen gewesen, sodass möglicherweise ein Zusammenhang mit einem Unfallereignis bestehe. In seiner Erfahrung bestehe eine solche Situation in etwa 1-2 % der an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plicasyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leidenden Patienten, er vermöge sich aber nicht zu einer prozentualen Wahrscheinlichkeit einer posttraumatischen Schädigung äussern. Er sei jedoch klar der Meinung, dass der Knorpelschaden an der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit als Unfallfolge anzusehen sei, da seiner Meinung nach durch die Operation am Oberschenkel eine Fehlbelastung der Beinachse mit vorzeitiger Abnützung des medialen Gelenkkompartimentes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resultiere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Ziff. 1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine anlagebedingte Erkrankung. Analog einer Korbhenkelläsion der Menisken könne aber auch eine asymptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> traumatisch einreissen und als störende Struktur durch das Gelenk ziehen, sodass sicherlich in einem gewissen Prozentsatz zumindest bei der eingerissenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine traumatische Ursache postuliert werden könne. Möglicherweise habe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Bedeutung einer eingerissenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erkannt. Die Struktur ziehe eben doch zwischen Patella und lateralen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondylen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was auch aus den Operationsbildern belegt werden könne. Es handle sich um eine besondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Situation einer eingerissenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche analog einer Korbhenkelläsion eines Meniskus einen extra anatomischen Verlauf nehme (S. 1 Ziff. 2). Die Diskussion um die eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei aus seiner Sicht aber eher irrelevant, wenn auch wie ausgeführt ein posttraumatischer Schaden durch das Einreissen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> postuliert werden könnte. Viel wichtiger scheine der Knorp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elschaden an der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femusc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In seiner Erfahrung sollte ein Patient mit Jahrgang 1986 solche Schäden nicht aufweisen. Bei der anamnestisch durchgeführten Operation am Oberschenkel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wäre dies jedoch absolut nachvollziehbar durch eine als Folge der Operation entstandene Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Beinachse. Diesbezüglich könne der Verdacht erhärtet werden, indem beispielsweise ein MRI des nicht betroffenen Kniegelenks angefertigt werde sowie eine radiologische Beinachsenmessung erfolge. Diese müsste dann klar eine Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der betroffenen Seite zeigen, womit ein Zusammenhang mit der Operation zweifelsfrei dargestellt werden könne (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 7. Januar 2020 (Urk. 21/3 S. 2) hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, es handle sich nicht um einen einfachen Knorpelschaden am gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragenden Teil der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die sich am 4. August 2017, also etwa 14 Jahre nach dem Unfall, im Stadium 1 befinde und somit frisch sei. Wäre diese Veränderung kurze Zeit nach dem Unfall aufgetreten, wäre eine Unfallkausalität hochwahrscheinlich gewesen. 14 Jahre nach dem Unfall sei eine Unfallkausalität aber praktisch mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen. Dass es sich bei der erwähnten Läsion nicht einfach um eine Knorpelläsion mit umgebender Reizreaktion handle, lasse sich auch am extrem schwachen T1-Signal der Knochenmarkveränderungen und an der Entwicklung zum Stadium 3 erkennen. Ein normaler traumatisch bedingter Knorpelschaden, der nach 14 Jahren sowieso nicht mehr so scharf begrenzt wäre, würde diese Entwicklung nicht durchmachen, da der Schaden beim normalen Knorpelschaden an der Knorpeloberfläche beginne. Bezüglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tellar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne er nur unterstreichen, dass, wenn die Narbe durch eine Operation verursacht worden wäre, diese sicher nicht auf den Unfall zurückzuführen wäre, da die distale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Eröffnung des Gelenkraumes erfordere. Zudem seien bereits in den Jahren 2004 und 2005 MR-tomographische Untersuchungen durchgeführt worden, die intakte Kniebinnenstrukturen gezeigt hätten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass die Problematik des Beschwerdeführers auf eine typische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuführen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese könne aber 14 Jahre nach einem Unfall, der zwar zu einer Läsion des Knochens in der Nähe des Kniegelenkes, aber zu keiner Kniebinnenläsion geführt habe, auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen Fall auf den Unfall zurückgeführt werden. Die Narbe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopatellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne durchaus auf ein Trauma zurückgeführt werden, aber mit fast absoluter Sicherheit nicht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dasjenige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur distalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt habe, da auch zeitnah zum Trauma trotz Abklärungen keine Kniebinnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läsionen nachgewiesen worden seien. Und auch wenn damals eine Traumatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Kniegelenkes stattgefunden haben sollte, dann wäre die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotzdem nicht auf den damaligen Unfall zurückzuführen, weil die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Kniebinnenschaden komme, der MR-tomographisch mehrfach okkult bleibe und nach 14 Jahren zu einer typischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber zu keinerlei sonstigen degenerativen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen des Kniegelenks führe, verschwindend klein sei (Ziff. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/32, Urk. 10/35-36, Urk. 10/42, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/83, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10/90, Urk. 10/92, Urk. 10/99</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthalten keine für die vorliegend strittigen Fragen relevanten Angaben und insbesondere keine Beurteilung der Unfallkausalität, weshalb auf eine detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des Unfalls vom 19. Oktober 2003 erlitt der Beschwerdeführer eine offene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links, welche am 23. Oktober 2003 operativ versorgt wurde (vgl. Urk. 10/9 S. 1). Den im Dezember 2017 als Rückfall gemeldeten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den im linken Knie lagen zwei Beeinträchtigungen zugrunde, einerseits eine eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediopatellaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, andererseits ein Knorpelschaden an der medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondyle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.8-9). Im Operationsbericht vom 5. Dezember 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermutete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Hauptursache für die Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und postulierte aus versicherungstechnischer Sicht einen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit dem im Jahre 2003 erlittenen Unfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.8). Nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 8. November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeführt hat, gemäss seiner Erfahrung bestehe in etwa 1 bis 2 % der an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plicasyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leidenden Patienten ein Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit einem Unfallereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und im vorliegenden Fall sei die Diskussion um die eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eher irrelevant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.11), ist im vorliegenden Fall ohne Weiteres davon auszugehen, dass die eingerissene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unfallfremd ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Knorpelschadens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seinen Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen einen Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 19. Oktober 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Begründung führte er aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ierzehn Jahre danach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stadium 1 nachweisen lassen. Nachdem in den Voruntersuchungen keine Veränderungen in diesem Bereich zu erkennen gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und auch im Jahre 2018 keine erwähnenswerten degenerativen Veränderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des Kniegel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nks erkennbar seien, könne mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behauptet werden, dass der Unfall weder zu einer relevanten Achsenfehlstellung noch zu irgendwelchen richtungsgebenden Läsionen des Kniegelenks geführt habe. Sowohl der Zeitpunkt des Auftretens als auch das Fehlen degenerativer Veränderungen würden klar gegen eine Unfallkausalität der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dissecans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sprechen (E. 3.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur weiteren Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darauf hin, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Fall einer auch nur diskreten Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Kniegelenks und/oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beinachse nach so langer Zeit mindestens leichte degenerative Veränderungen erkennen lassen müssten. Aufgrund des Fehlens auch nur diskreter degenerativer Veränderungen könne ein überwiegend wahrscheinlicher Kausalzusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit nahezu absoluter Sicherheit ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werden (E. 3.6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plausible und nachvollziehbare Argumentation, welche Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehrfach ausführlich und detailliert begründet hat (E. 3.6-7, E. 3.10, E. 3.12), vermag in jeder Hinsicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezifferte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Wahrscheinlichkeit, dass die Knorpelver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen im Zusammenhang mit dem alten Unfallereignis stünden, auf 80 %, und führte zur Begründung aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">knienahe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Frakturen würden auch bei bester Versorgung immer zu Veränderungen der Beinachse und damit zu frühzeitigen Knorpelabnützungen führen (E. 3.9). E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Zusammenhang mit der damals erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Operation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweifelsfrei dargestellt werden, wenn im Rahmen einer radiologischen Beinachsenmessung klar eine Abweichung der betroffenen Seite nachgewiesen werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.11)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch eine solche Messung, welche im Übrigen am 12. Juli 2018 durchgeführt wurde (E. 3.4), vermag jedoch an der schlüssigen Argumentation von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts zu ändern, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da nicht eine allfällige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abweichung in der Beinachse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Annahmen zur Unfallkausalität treffen lässt, sondern allfällige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degenerative Veränderungen am linken Kniegelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachgewiesen werden k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer sodann geltend macht, es habe eine Brückensymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik bestanden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte er selber aus, er habe über mehrere Jahre von weiteren Arztkonsultationen abgesehen, da die Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft gewesen seien und ihm nichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nderes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übriggeblieben sei, als die Persistenz der Kniebeschwerden zu akzeptieren (E. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden sich dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend keine medizinischen Berichte aus den Jahren 2006 bis Nov</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ember 2008 sowie 2011 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass der Beschwerdeführer seit dem Unfall im Oktober 2003 ununterbrochen an Beschwerden im linken Knie gelitten hat, ist damit nicht nachgewiesen und eine Brückensymptomatik zu verneinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 10. Februar 2020 wies der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausdrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich darauf hin, dass für die Beurteilung der strittigen Kausalitätsfragen die Spezialfachkenntnisse eines Kniespezialisten oder zumindest eines Orthopäden oder Chirurgen erforderlich seien, über welche Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Radiologe nicht verfüge (E. 2.2). Hierzu ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss welcher die Kreisärzte der Suva nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Unfallmedizin sind. Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfallähnliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Körperschädigungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berufskrankhei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betroffene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über besonders ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kenntnisse und Erfahrungen, dies unabhängig von ihrem ursprünglich erworbenen Facharzttitel (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_316/2019 vom 24. Oktober 2019, E. 5.4 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt erscheint ein Zusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 19. Oktober 2003 und den aktuell geklagten Beschwerden im linken Knie als nicht überwiegend wahrscheinlich. Damit sind die Voraussetzungen für eine Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht der Beschwerdegegnerin nicht erfüllt und der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. März 2019 erweist sich als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stefanie </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Maag</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">23</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>