<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2017.00107</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">CSS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hauptsitz, Abteilung Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Tribschenstrasse 21, Postfach 2568, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, ist seit dem 2. Dezember 2011 bei der CSS </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kranken-Versicherung AG (im Folgenden: CSS) krankenpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert (Urk. 7/9-15). Diese stellte ihm am 5. November 2016 die Monatsprämien für die Zeit vom 2. Dezember 2011 bis zum 31. Dezember 2016 in Rechnung und sandte ihm dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich am 14. Januar 2017 eine Mahnung und am 12. Februar 2017 eine Zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsaufforderung zu (Urk. 7/1). In der Folge liess die CSS dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Rechnungen, Mahnungen und Zahlungsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen für die Monats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prämien Januar und Februar 2017 zukommen (Urk. 7/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Juni 2017 stellte die CSS beim Betreibungsamt Y.___ ein Betreibungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren für die ausstehenden Prämienforderungen (vgl. Urk. 7/4). Gegen den Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Y.___ vom 27. Juni 2017 (Betreibung Nr. O.___) im Betrag von Fr. 24'118.50 für Prämienausstände vom 2. Dezember 2011 bis zum 28. Februar 2017 zuzüglich Verzugszinsen von 5 % ab 1. Januar 2017 und Mahn- und Umtriebsspesen von Fr. 300.-- erhob der Versicherte am 6. Juli 2017 Rechtsvorschlag (Urk. 7/5). Mit Verfügung vom 18. August 2017 for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte die CSS von ihm die Bezahlung von Fr. 24'479.39 (inklusive Fr. 110.30 Betreibungskosten) und hob den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ auf (Urk. 7/6). Dagegen erhob der Versicherte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 7/7). Diese wurde mit Entscheid vom 18. Oktober 2017 in dem Sinne teilweise gutgeheissen, als festgestellt wurde, der Versicherte schulde einen Betrag von Fr. 22'996.10 (zuzüglich Mahnspesen von Fr. 300.-- und 5 % Verzugszins ab dem 1. Januar 2017 auf Fr. 22'996.10), und lediglich in diesem Umfang Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öffnung erteilt wurde (Urk. 2 = 7/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2017 erhob X.___ mit Eingabe vom 30. Oktober 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung des angefochtenen Entscheids (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss am 14. November 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. November 2017 Kenntnis gegeben (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 61 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) legt der Versicherer die Prämien für seine Versicherten fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Prämien sind gemäss Art. 90 der Verordnung über die Krankenversicherung (KVV) im Voraus und in der Regel monatlich zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Satz für den Verzugszins auf fälligen Prämien nach Artikel 26 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) beträgt 5 Prozent im Jahr (Art. 105a KVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezahlt die versicherte Person fällige Prämien oder Kostenbeteiligungen nicht, so hat der Versicherer ihr, nach mindestens einer schriftlichen Mahnung, eine Zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsaufforderung zuzustellen, ihr eine Nachfrist von 30 Tagen einzuräumen und sie auf die Folgen des Zahlungsverzuges (Abs. 2) hinzuweisen (Art. 64a Abs. 1 KVG). Der Versicherer muss die Zahlungsaufforderung bei Nichtbezahlung von Prämien und Kostenbeteiligungen spätestens drei Monate ab deren Fälligkeit zustellen. Er muss sie getrennt von allfälligen anderen Zahlungsausständen zustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len (Art. 105b Abs. 1 KVV). Bei der dreimonatigen Frist gemäss Art. 105b Abs. 1 KVV handelt es sich um eine reine Ordnungsvorschrift, deren Nichteinhaltung weder den Anspruch auf die Ausstände noch auf den der betreibungsrechtlichen Durchsetzung verwirkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Urteil des Bundesgerichts 9C_742/2011 vom 17. November 2011 E. 5.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschuldet die versicherte Person Aufwendungen, die bei rechtzeitiger Zahlung nicht entstanden wären, so kann der Versicherer angemessene Bearbeitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren erheben, sofern er in seinen allgemeinen Bestimmungen über die Rechte und Pflichten der Versicherten eine entsprechende Regelung vorsieht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 105b Abs. 2 KVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die CSS statuierte in sämtlichen Ausgaben der seit Januar 2010 in Kraft getretenen Reglemente für die Versicherungen nach KVG, dass die Auslagen für Mahnungen und Betreibungen zulasten der versicherten Person fallen (Art. 14.3, vgl. Urk. 7/16 S. 3, 7/17 S. 2 und 7/18 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss allgemeinem betreibungsrechtlichem Grundsatz haben die Krankenkas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen auch ohne rechtskräftigen Rechtsöffnungstitel die Betreibung einzuleiten und im Falle des Rechtsvorschlags nachträglich eine formelle Verfügung zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen. Nach Eintritt der Rechtskraft derselben können sie die Betreibung fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. Voraussetzung für eine direkte Fortsetzung der Betreibung ohne Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufen des Rechtsöffnungsverfahrens nach Art. 80 des Bundesgesetzes über Schuldbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung und Konkurs (SchKG) ist allerdings, dass das Dispositiv der Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung mit Bestimmtheit auf die hängige Betreibung Bezug nimmt und den Rechtsvorschlag ausdrücklich als aufgehoben erklärt, sei es vollumfänglich oder in einer bestimmten Höhe. Die Verwaltungsbehörde hat demnach in ihrer Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung nicht bloss einen sozialversicherungsrechtlichen Sachentscheid über die Verpflichtung der versicherten Person zu einer Geldzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung zu fällen, sondern gleichzeitig auch als Rechtsöffnungsinstanz über die Aufhebung des Rechtsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlags zu befinden (BGE 119 V 329 E. 2b; vgl. auch BGE 121 V 109 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin aufgrund von ausstehenden Prämien über eine Forderung gegenüber dem Beschwerdeführer im Betrag von Fr. 22'996.-- zuzüglich 5 % Verzugszins ab dem 1. Januar 2017 und Fr. 300.-- Mahnspesen verfügt, für die in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ vom 27. Juni 2017 Rechtsöffnung zu erteilen ist (vgl. Urk. 1 und 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat zu Recht nicht in Frage gestellt, dass die monatlichen Versicherungsprämien im Jahr 2011 Fr. 316.95, im Jahr 2012 Fr. 340.80, im Jahr 2013 Fr. 370.65, im Jahr 2014 Fr. 376.45, im Jahr 2015 Fr. 401.20, im Jahr 2016 Fr. 441.95 und im Jahr 2017 Fr. 456.75 betrugen (Urk. 7/9-15; vgl. Urk. 1 und 7/7). Die einzelnen für die Zeit ab dem 2. Dezember 2011 geschuldeten Beiträge hat er unbestrittenermassen nicht beglichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 24 Abs. 1 ATSG, welche Bestimmung auf den Bereich der obligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Krankenpflegeversicherung anwendbar ist (Art. 1 KVG), erlischt der Anspruch auf ausstehende Leistungen oder Beiträge fünf Jahre nach dem Ende des Monats, für welchen die Leistung, und fünf Jahre nach dem Ende des Kalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derjahres, für welches der Beitrag geschuldet war. Hierbei handelt es sich um eine Verwirkungsfrist, welche von Amtes wegen zu berücksichtigen ist (vgl. BGE 139 V 244 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherungsprämie für den Monat Dezember 2011 war somit Ende 2016 verwirkt. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb auch richtig erkannt, dass sie die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Prämienausstand vom Beschwerdeführer nicht mehr einfordern kann (Urk. 2 S. 3).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesamtbetrag der Prämienausstände betreffend den hier noch massgeblichen Zeitraum von Januar 2012 bis Ende Februar 2017 beläuft sich auf Fr. 24'086.10 (Fr. 4'089.60 + Fr. 4'447.80 + Fr. 4'517.40 + Fr. 4'814.40 + Fr. 5'303.40 + Fr. 913.50). Davon in Abzug zu bringen sind die Prämienverbilligungen für das Jahr 2016 von Fr. 816.-- (12 x Fr. 68.--) und für die Monate Januar und Februar 2017 von Fr. 274.-- (2 x Fr. 137.--), welche direkt an die Beschwerdegegnerin überwiesen worden waren (Art. 65 Abs. 1 KVG; vgl. Urk. 2 S. 3, 7/2 S. 3, 7/3 S. 2 f. und 7/6 S. 1). Daraus resultiert ein Betrag von Fr. 22'996.10, welchen der Beschwerdeführer für die ausstehenden Prämien noch schuldet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer als Versicherter nicht über das Recht verfügt, ausste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Prämien mit beanspruchten Leistungen zu verrechnen (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_379/2009 vom 4. Juni 2009 und K 7/06 vom 12. Januar 2009 E. 3.2 je mit Hinweisen; vgl. auch Art. 11 sämtlicher Ausgaben des Reglements der CSS für die Versicherungen nach KVG seit Januar 2010, Urk. 7/16 S. 3, 7/17 S. 2 und 7/18 S. 3), spielt es hier keine Rolle, ob die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit einem Spitalaufenthalt des Beschwerdeführers vom Februar 2012 Leistungen hätte erbringen müssen (Urk. 1 und 7/7; vgl. Urk. 2 S. 3). S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ollte er nach wie vor die Auffassung vertreten, die Beschwerdegegnerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Unrecht bestimmte Leistungen nicht erbracht, bleibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es ihm unbenommen, zur Klärung dieser Frage ein separates Verfahren einzuleiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar machte der Beschwerdeführer wiederholt geltend, er habe während fünf Jahren keine Leistungen der Beschwerdegegnerin bezogen (Urk. 1 und 7/7). Dies ist für die Beurteilung der hier strittigen Forderung indessen nicht von Belang, da die Prämien unabhängig davon geschuldet sind (vgl. auch Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist es für den Bestand und die Fälligkeit der Prämienforderung auch nicht von Relevanz, dass dem Beschwerdeführer während vier Jahren keine Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mienrechnungen zugestellt worden waren (Urk. 1 und 7/7). Der geltend gemachte Verzugszins von 5 % ab dem 1. Januar 2017 blieb denn auch zu Recht unbean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standet (Urk. 1 und 7/7; vgl. auch Urk. 2 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechnungsstellung am 5. November und 10. Dezember 2016 sowie am 7. Januar 2017 (Urk. 7/1 S. 1, 7/2 S. 1 und 7/3 S. 1) liess die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer jeweils gesetzeskonform Mahnungen und Zahlungsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen zukommen (vgl. Urk. 7/1 S. 2 f, 7/2 S. 2 f. und 7/3 S. 2 f.), welchen er keine Folge leistete. Aufgrund ihrer reglementarisch statuierten Befugnis war die Beschwerdegegnerin berechtigt, für den ihr in diesem Zusammenhang ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standenen Aufwand eine Gebühr zu erheben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 14.3, vgl. Urk. 7/16 S. 3, 7/17 S. 2 und 7/18 S. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Weder brachte der Beschwerdeführer etwas vor noch ist sonst etwas ersichtlich, das den veranschlagten Betrag von Fr. 300.-- als unangemessen erscheinen liesse (vgl. auch Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin Prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mien im Betrag von Fr. 22'996.10 zuzüglich 5 % Verzugszins ab dem 1. Januar 2017 auf Fr. 22'996.10 und Fr. 300.-- Mahnspesen schuldet. Sie hat deshalb auch zu Recht in diesem Umfang in der Betreibung Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ vom 27. Juni 2017 Rechtsöffnung erteilt. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen, und der Rechtsvorschlag in der Betreibung </span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Nr. O.___ des Betreibungsamtes Y.___ (Zahlungsbe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">fehl vom 27. Juni 2017) wird für den Betrag von Fr. 22'996.10 zuzüglich Verzugszinsen von 5 % ab 1. Januar 2017 und Fr. 300.-- Mahnspesen aufgehoben.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CSS Kranken-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>