<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2016.00833</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. März 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>X.___</span><span>, geboren </span><span>1961</span><span>,</span><span> zuletzt in einem Pensum von 70 % als Mit</span><span>arbeiterin Rechnungswesen tätig (vgl. Urk. 6/26/1-2),</span><span> meldete sich im Februar 2009 erstmals</span><span> unter Hinweis auf </span><span>Arthrose</span><span> im Nacken, an der Schulter, Händen, Hüften und Füssen</span><span> </span><span>sowie Depression </span><span>bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span>bezug an (Urk. </span><span>6</span><span>/12</span><span>). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span>verneinte</span><span> mit Verfügung vom </span><span>3. Februar 2010</span><span> bei einem Invaliditätsgrad von </span><span>33 %</span><span> </span><span>(abgerundet von 33.18 %) </span><span>eine</span><span>n</span><span> Rente</span><span>nanspruch</span><span> (Urk. </span><span>6/53</span><span>). </span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Mit </span><span>Schreiben vom 22. Februar 2010 machte die Versicherte eine Ver</span><span>schlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend (Urk. 6/57, vgl. auch Urk. 6/54-55). </span><span>Nachdem die IV-Stelle diverse Arztberichte ein</span><span>geholt hatte</span><span> (Urk. 6/65</span><span>67</span><span>)</span><span>,</span><span> </span><span>verneinte sie </span><span>mit Verfügung vom 1. Oktober 2010 </span><span>wiederum einen Rentenanspruch gestützt auf einen Invaliditätsgrad von rund 33 % (auf</span><span>gerundet von 32.78 %; Urk. 6/86). </span></p><p><span>1.3</span><span> </span><span>Am 2. Mai 2014 meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/87). D</span><span>ie IV-Stelle</span><span> zog</span><span> unter anderem bei</span><span>m Krankentaggeldversicherer Akten bei (Urk. 6/96, Urk. 6/114) und holte diverse Arztberichte ein. Mit Schreiben vom 8. Januar 2015 auferlegte die IV-Stelle der Versicherten eine Schadenminderungspflicht (Durchführung einer psychiatrischen Behandlung, Urk. 6/120). </span><span>Gleichentags erliess die IV-Stelle den Vorbescheid, </span><span>in</span><span> welchem sie einen invalidisierenden Gesundheitsschaden verneinte (Urk. 6/121). </span><span>Daran hielt sie auf den </span><span>Einwand</span><span> hin</span><span> (Urk. 6/122, Urk. 6/127) nach Einholung weiterer Arzt</span><span>berichte mit Verfügung vom 15. Juni 2016 (Urk. 6/155 = Urk. 2) </span><span>fest</span><span>. </span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Die Versicherte erhob am </span><span>9. August 2016</span><span> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span>15. Juni 2016</span><span> (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei </span><span>ihr eine ganze Rente auszurichten. Eventuell sei durch das Gericht ein psychiatrisches Gutachten einzuholen und hernach über den Rentenanspruch zu entscheiden (Urk. 1 S. 2</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span>8. September 2016 (Urk. 5</span><span>) die Abweisung der Beschwerde</span><span>, wobei sie auf eine eigentliche Stellung</span><span>nahme verzichtete und auf die Akten verwies</span><span>. Dies wurde der Beschwerdeführe</span><span>rin am </span><span>13. September 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 7</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin leide an verschiedenen Schmerzsyndromen (S. 1). Aus somatischer Sicht sei von keiner wesentlichen Veränderung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Berichten des behandelnden Rheumato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logen gehe hervor, dass es zu keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Verschlechterung gekommen sei. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündliche Grunderkrankung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei auszuschliessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von mindestens 50 % möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sodann habe der Rheumatologe auch angegeben, dass „in erster Linie in der Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">distan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierung vor allen Dingen aus dem Bereich der Psychopharmaka-Therapie einem Facharzt für Psychiatrie zu überlassen sei” (S. 2 Mitte). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin möchte keine fachpsychiatrische Behandlung in Anspruch nehmen und lehne diese ab (S. 2 unten). Aufgrund der Unterlagen sei weiterhin von einer nachvollziehbaren Qualifikation als Erwerbstätige im 80 %-Pensum auszugehen (S. 2 f.). Nach einer Gesamtwürdigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aller Einschränkungen und Ressourcen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> komme man zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin über die für den Umgang mit Schmerzen notwendigen Ressourcen verfüge. Es sei ihr trotz ihren psychiatrischen Beschwerden zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Folglich bestehe aus psychiatrischer Sicht kein Gesundheitsschaden (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Standpunkt (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Vergleich zur früheren Rentenprüfung, bei welcher von einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 80 % und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Haushaltstätigkeit von 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% ausgegangen worden sei, sei nun von einem Statuswechsel auszugehen: Im November 2013 habe sie bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Stelle als Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in einem 100 %-Pensum angetreten. Im Gesundheitsfall wäre sie nach wie vor in einem Vollzeitpensum tätig. Der Invaliditätsgrad sei somit neu nach der allgemeinen Methode zu berechnen. Bereits damit liege ein beachtlicher Revisionsgrund vor (S. 6 Ziff. 17). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann habe sich auch der Gesundheitszustand in anspruchsr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elevanter Weise verschlechtert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst der Regionale Ärztliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dienst (RAD) gehe von einer Exaz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbation der Schmerzstörung aus. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe ihr aufgrund neu hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekommener beziehungsweise sich verstärkter Gesundheitsschäden nicht mehr eine 50%ige, sondern eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit Januar 2014 attestiert (S. 7 Ziff. 23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Behauptung der Beschwerdegegnerin, dass sich die Beschwerdeführerin einer fachpsychiatrischen Begutachtung und Behandlung entziehe, sei haltlos. Dies habe sie auch in der Vergangenheit bewiesen, indem sie sich einer Psychopharmaka-Therapie unterzogen habe. Demgegenüber habe es allerdings die Beschwerdegegnerin versäumt, eine fachmedizinische Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung in Form eines Gutachtens in Auftrag zu geben (S. 8 Ziff. 28). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann machte die Beschwerdeführerin geltend, es müsse zuerst eine fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden, bevor über die Frage entschieden werden könne, ob eine Schmerzstörung invalidisierend sei oder nicht. Es sei akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kundig, dass sie seit Jahren an einer larvierten depressiven Symptomatik leide (S. 10 Ziff. 35).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht das Vorliegen eines Revisionsgrundes verneinte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Prüfung, ob eine gesundheitliche Verschlechterung vorliegt, sind die Verhältnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Zeitpunkt der Verfügung vom 3. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzige eingehende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> materielle Überprüfung darstellt (vgl. Sachverhalt E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2), mit den Verhältnissen im Zeitpunkt der angefocht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enen Verfügung vom 15. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 (Urk. 2) zu vergleichen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin basierte die rentenablehnende Verfügung vom 1. Oktober 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/86)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf keiner umfassenden Prüfung. Einerseits wurden lediglich zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Formu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte, ein Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/65/2-4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ein Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht der Hausärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/67/2-4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeholt. Der Bericht der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin enthielt sodann nur rudimentäre Angaben und verwies insbesondere bezüglich Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sestellung auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Andererseits wurde kein neuer Einkommensvergleich durchgeführt, sondern diesbezüglich au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f die früher erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Daten verwiesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Feststellungsblatt vom 17. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2010, Urk. 6/74/3 unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. auch Urk. 6/85/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenabweisende Entscheid der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> basierte auf folgenden Arztberichten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 9. Januar 2009 fand am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Poliklinik ein Abklärungsgespräch statt (Urk. 6/23/3-5). Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte aus, bei der Beschwerdeführerin liege ein chronisches Schmerzsyndrom mit Betonung der Schmerzen im Bereich der Hüften, Hände sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Halswirbelsäule (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor. Zum Teil scheine die Symptomatik im Rahmen einer entzündlichen rheumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erkrankung erklärbar. Zusätzlich f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde sich aber eine erhebliche Exazer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bation der Schmerzsymptomatik seit der Kündigung ihres Arbeitsplatzes vor zwei Jahren. Von psychischer Seite finde sich eine höchstens mittelgradige depressive Symptomatik mit Antriebslosigkeit und depressiver Verstimmung, welche möglicherweise zusätzlich zu einer Verschlimmerung der Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik beitrage (S. 1 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte eine leichte bis mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.1; S. 1 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Gesamtsituation erscheine ihm eine Behandlung in einem inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinären Schmerzprogramm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indiziert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Ziel, sowohl die rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologische Symptomatik als auch die psychiatrische S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ymptomatik gezielt zu behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 unten). Die Arbeitsfähigkeit betrage aus psychiatrischer Sicht momentan 50 % (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe anfänglich betont, dass ihre Schmerzen nicht psychisch bedingt seien. Im Verlaufe des Gesprächs sei sie jedoch mit einer psychiatrischen Abklärung sehr wohl einverstanden gewesen und habe sich eine umfassende Beurteilung ihrer aktuellen Situation gewünscht (S. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 17. Februar 2009 (Urk. 6/18) stellte die Hausärztin der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien mit Morgensteifigkeit der PP- weniger DIP- und MTP</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gelenke sowie klinisch Tenosynovitis de Quervain</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikovertebrales Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine mässig ausgeprägte linksbetonte vorwiegend zentrale Coxarthrose beidseits, differentialdiagnostisch (DD) im Rahmen einer entzündlich rheumatischen Erkrankung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell klage die Beschwerdeführerin über ein chronisches Schmerzsyndrom mit Betonung der Schmerzen im Bereich der Hüften, Hände sowie der HWS. Zum Teil scheine die Symptomatik im Rahmen einer entzündlichen rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Erkrankung erklärbar. Zusätzlich find</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e sich aber eine erhebliche Exaz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bation der Schmerzsymptomatik seit der Kündigung ihres Arbeitsplatzes vor zwei Jahren. Von psychischer Seite her finde sich eine höchstens mittelgradige depressive Symptomatik mit Antriebslosigkeit und depressiver Verstimmung, welche möglicherweise zusätzlich zu einer Verschlimmerung der Schmerzsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik beitrage (Ziff. 1.4 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine medikamentöse antidepressive Behandlung lehne die Beschwerdeführerin ab. Geplant wäre eine Psychotherapie (Ziff. 1.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Schmerzen in den Fingergelenken sei sie als Sachbearbeiterin in ihrer Tätigkeit eingeschränkt. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte eine 50%ige Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, wobei sie anfügte, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch arbeitslos sei und zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jetzigen Zeitpunkt nicht arbeite (Ziff. 1.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Bericht von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3. November 2008, Urk. 6/26/10-11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht vom 19. März 2009 (Urk. 6/23/1-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Bericht vom 11. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2008, Urk. 6/26/8-9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Rheumaklinik und Institut für Phy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sikalische Medizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend die ambula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nte Behandlung zwischen dem 28. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2008 und dem 28. Februar 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind folgende Diagnosen zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linksbetonte, vorwiegend zentrale Coxarthrosen beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differenzialdiagnose (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> im Rahmen einer entzündlichen rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tischen Erkrankung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Polyarthral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gien mit Morgensteifigkeit (PIP,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> DIP, MTP sowie klinisch Tenosynovitis de Quervain)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch Fingerpolyarthrosen der Endgelenke (DD im Rahmen einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikovertebrales Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">degenerative Veränderungen der unteren HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige depressive Störung (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">PD Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Facharzt für Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation, führte aus, es würden aktuell i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n Bezug auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">entzündlich rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tische Erkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine sicheren Anhaltspunkte bestehen. Bei laborchemisch leichter Entzündungsreaktion sowie erhöhten antinukleären Antikörper und Anti-CCP könne eine solche jedoch nicht sicher ausgeschlossen werden (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der durch verschiedene strukturelle Probleme verursachten Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">heitsstörung, verstärkt durch die psychiatrische Komorbidität, sei eine Steige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung der 50%igen Arbeitsfähigkeit wenig wahrscheinlich. Auch unter Annahme einer grundsätzlichen Verbesserung aus rein psychiatrischer Sicht sei aus inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">disziplinärer Sicht nicht davon auszugehen, dass sich die Arbeitsfähigkeit nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">haft verbessern werde (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 18. März 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/6-7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin ab 1. März 2009 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 8). Derzeit nehme die Beschwerdeführerin keine Medikamente. Eine medikamentöse Behandlung sei aus Sicht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dringend empfohlen (Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin befand sich g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">emäss Bericht vom 20. April 2009 (Urk. 6/28) von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie, zwischen April und Juli 2008 bei ihm in Behandlung (Ziff. 1.2). Sie habe über zunehmende Erschöpfung und fehlende Belastbarkeit sowie gastrointesti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nale Beschwerden geklagt (Ziff. 1.4). Als Diagnose nannte Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörung des Gastrointestinaltraktes (ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 F45.31) sowie eine akute Belastungsreaktion (ICD-10 F43.0; Ziff. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit der Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdauer attestierte er der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Ziff. 1.6). Im Juli 2008 habe sie sich seiner therapeutischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. April 2009 erstattete Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, ein Gutachten im Auftrag der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taggeldversicherung (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/35/10-15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe gegenüber dem Gutachter angegeben, sie leide an Schmerzen in den Hüften, im Nacken wie auch in den Fingergelenken. Seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nfang 2009 habe sie zudem Schmerzen in den Knien, Schultern, Füssen und den Ellbogen. Die Schmerzen seien dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft vorhanden und würden beim Abliegen oder bei Bewegung nicht bessern. Bei körperlich belastenden Tätigkeiten wie beispielsweise beim Staubsaugen habe sie verstärkte Schmerzen (S. 3 Mitte).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beim klinischen Befund wurden Druckdolenzen über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ganzen Körper verteilt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Schmerzen bei allen Bewegungen der HWS, eine Schwellung am Handgelenk rechts bei im Übrigen nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">malen Bewegungsausmassen der Hand- und Fingergelenke beidseits, Flexions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen des V. Fingergrundgelenkes rechts, ausgezeichnete Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausmasse der Hüften beidseits mit jedoch Angabe von Schmerzen bei allen Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tests in der Leistengegend beidseits festgehalten (S. 3 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte folgende Diagnosen (S. 5 Ziff. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ervikospondylogenes Syndrom bei leichten degenerativen Veränderungen der HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterschmerzen beidseits bei diskreter Tendinitis calcarea der Supra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spinatussehne beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Omarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">AC-Gelenksarthrosen beidseits (manifest rechts im klinischen Untersuch)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Handgelenksganglion rechts mit echofreier Raumforderung über dem Scaphoid rechts ausgehend vom proximalen Radiocarpal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gelenk</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diskrete radiologische Zeichen beginnender Coxarthrosen beidseits ohne eindeutiges klinisches Korrelat</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Arbeitsfähigkeit äusserte sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wie folgt: De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin sei jederzeit eine leichte bis mittelschwere manuelle Tätigkeit zumutbar und selbstverständlich jede anderweitige Bürotätigkeit (S. 6 Ziff. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> müsse klargemacht werden, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">organischen Befunde nicht für die Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit ausreichen würden. Was die psychiatrische Seite anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lange, sei dies Sache eines Psychiaters, die Arbeitsfähigkeit zu beurteilen (Ziff. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ärztlichem Zeugnis vom 29. April 2009 attestierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für Mai 2009</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Arztes des Regionalen Ärztlichen Dienstes des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD vom 3. Juni 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht hervor, dass bei der Beschwerdeführerin eine gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Störung im Sinne einer teils entzündlichen Polyarthrose vorliege, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che sich funktionell auf Lastenhandhabung und überwiegend stehende oder gehende Arbeiten auswirke. Zudem sei von einem erhöhten Erholungsbedarf in der zweiten Schichthälfte auszugehen. Die endgültige Diagnose stehe trotz umfassender Abklärungen noch aus. Empfohlen werde eine psychiatrische Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung (Schadenminderungspflicht). Aus diesen zwei Gründen könne nicht von einem stabilen Gesundheitszustand ausgegangen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann bestehe offenbar Einäugigkeit, was jedoch ohne Auswirkung auf die aktuell gültige Arbeitsfähigkeit sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsmedizinisch liege seit April </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2008 ein Gesundheitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor mit einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und seit 1. September 2008 von 50 % in der bisherigen Tätigkeit. Diese sei als der gesundheitlichen Störung angepasst zu betrachten. Wegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Instabilität des Gesundheitsschadens sei eine Neubeurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung in zwölf Monaten empfohlen (Urk. 6/42/5 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. August 2009 verfasste PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Stellungnahme zuhanden des Krankentaggeldversicherer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s der Beschwerdeführerin. Dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass sich aus medizinischer Sicht gegenüber dem Bericht vom 19. März 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 3.3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine relevanten Veränderungen ergeben haben (Urk. 6/35/7 unten).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ärztlichen Zeugnissen vom 7. Juli 2009 attestierte er der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Juni bis 30. September 2009 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/33</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 20. September bis 10. Oktober 2009 befand sich die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Rehabilitation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Austrittsbericht vom 19. Oktober 2009, Urk. 6/65/5-7; vgl. auch den im Zeitpunkt der Verfügung vom 3. Februar 2010 bei den Akten liegende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurzbericht vom 10. Oktober 2009, Urk. 6/39/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie sei bei folgenden Diagnosen zur Rehabilitation zugewiesen worden (S. 1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zentrale Coxarthrose beidseits (links mehr als rechts) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit/bei plötzlichem Kraftverlust und Stolperstürzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: im Rahmen einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingerpolyarthrosen der Endgelenke beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: im Rahmen einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien obere Extremität (PIP, DIP und MP) sowie klinisch Tenosynovitis de Quervain</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Zervikovertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen distale HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Herzrhythmusstörungen in Ruhe</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kardiologisch keine Auffälligkeiten, seit zirka 20 Jahren Einnahme von Inderal 10 mg</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> während des Rehabilitationsaufenthaltes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> motiviert und kooperativ gewesen und habe die Therapien immer regelmässig besucht. Sie verfüge bereits über einige Strategien im Umgang mit Schmerz und wisse diese anzuwenden. In der Sport- und Physiotherapie habe sie sich körperlich rekondi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionieren können und habe ihre Hüftgelenksstabilität verbessern sowie Kraft und Ausdauer steigern können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es habe eine Belastungssteigerung erreicht wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den können (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Weiterführung der Psychotherapie im ambulanten Rahmen sei nicht zwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend nötig, und auch die Beschwerdeführerin sehe derzeit hierfür keinen Bedarf. In jedem Fall sei jedoch zu empfehlen, regelmässige Kontrollen bei einem Rheumatologen durchzuführen (S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Zeit des Rehabilitationsaufenthaltes wurde der Beschwerdeführerin von den Ärzten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bescheinigte der Beschwerdeführerin vom 11. Oktober bis 1. November 2009 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit und vom 2. November bis 1. Dezember 2009 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/46</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sowie vom 1. bis 31. Januar 2010 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entenablehnenden Verfügung vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010 kamen im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen folgende Arztberichte neu zu den Akten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Rheumatologie sowie Physikalische Medizin und Rehabilitation, nannte im Bericht vom 21. Februar 2010 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/65</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2-4) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">noduläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Polyarthrose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Omar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">throse links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periartikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schulterverkalkungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom, vorübergehend lumboradikuläres Syndrom L4 links, jetzt weitgehend verbessert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressionen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Nervenzusammenbruch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befundaufnahme habe ein Ganglion am rechten Handgelenk, schmerzhaft eingeschränkte HWS und Lendenwirbelsäule (LWS) sowie Hüften, einen Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsschmerz in den Sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hultern, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Patellarsehnenreflex (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PSR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwächt und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen umgekehrten Lasègue links positiv gezeigt. Die Schmerzin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensität nach der visuellen Ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logskala (VAS) sei bei 73/88/73 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mm einzuordnen gewesen (Ziff. 1.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der verschiedenen Arthrosen, hinter welchen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutungsweise auch eine systemische Gelenkerkrankung liegen könnte, welche bisher aber nicht gefunden werden konnte, sowie der rezidivierenden Depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on sei die bisherige Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträchtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eingeschränkter physi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher und psychischer Leistungsfähigkeit (Ziff. 1.7). Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 31. März 2010 (Urk. 6/67/2-4) verwies die Hausärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich Diagnosen auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Schmerzen sei die Beschwerdeführerin in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt (Ziff. 1.7). Ab 1. Februar 2010 attestierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, wobei sie darauf hinwies, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch arbeitslos sei (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diversen Arztzeugnissen - und teilweise in nachträglicher Abänderung frühe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Zeugnisse, in welchen sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheinigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin vom 1. März bis 31. Oktober 2010 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/66+71+73+77+81-84). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD hielt in seiner Stellungnahme vom 29. September 2010 fest, die Rheumatologie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Hausärztin würden sich übereinstimmend für eine Arbeitsfähigkeit von 50 % aussprechen. Dies sei durch die nachgereichten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse bestätigt. Es ergebe sich keine divergierende Bemessung der Arbeitsfähigkeit und somit kein erweiterter Abklärungsbedarf. Ohne neue gesundheitliche Elemente könne auf die bisherigen Stellungnahmen verwiesen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/85/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Stellungnahme RAD vom 16. Juni 2010, Urk. 6/74/2-3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, welcher am 10. Juni 2014 zuhanden des Krankentaggeldversicherers ein Gutachten erstattete (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/96/3-13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), gab die Beschwerdeführerin an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie leide derzeit an Schmerzen im Bereich der gesamten HWS. Ausserdem habe sie Schmerzen an beiden Schulter-, Ellbogen- und Handgelenken. Beim Laufen seien die Hüften massiv schmerzhaft, das linke Knie schmerze massiv, nachdem es operiert worden sei, und sie habe auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiden Fussgelenken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit etwa zwei Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massive Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/96/4 Ziff. 2). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf (Urk. 6/96/10 unten):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthrose mit Polyarthritis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nervenwurzelreizsymptomatik an der HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nervenwurzelreizsymptomatik an der LWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches LWS-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression (unbehandelt)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann nannte er als weitere Diagnosen einen Zustand nach Arthoskopie links mit rezidivierender Schwellneigung, Hallux rigidus rechts und links, Tendinitis der Supra- und Infraspinatussehne rechtes und linkes Schultergelenk, Epicondy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">litis radialis und ulnaris am rechten und linken Ellbogengelenk, ISG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Blockierung rechts und links mit Neuritis (Urk. 6/96/10 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die subjektiv beklagten Beschwerden seien klinisch und radiologisch genaues</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens objektivierbar. Es zeige sich im Verlauf ein schweres chronisches Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom gekoppelt m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it einer larvierten Depression. Derzeit liege eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in Bezug auf ihre bisherige Tätigkeit als stellvertre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende Geschäftsführerin mit Arbeitspensum von 45 Stunden pro Woche vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. dazu Urk. 6/118/1-6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach erfolgreicher Behandlung des chronischen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms und der Depression sei ein 80 %-Pensum zumutbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/96/10-11 Ziff. 4 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. April 2014 wurde in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein MRI der linken sowie der rechten Hand durchgeführt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Beidseits sei kein Nachweis einer Synovitis oder Tenosynovitis und somit kein Nachweis einer aktiven Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zündung vorhanden. Es fänden sich jedoch an beiden Hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den mehrere kleine intraossäre Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ysten/Erosionen, welche auf einen Status nach einer abgelaufenen Arthritis hinweisen könnten (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der neu behandelnde (vgl. Urk. 6/110) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, führte im Bericht vom 18. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2014 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/105</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, nach Beginn der beruflichen Tätigkeit hätten die Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor allem an den Händen zugenommen und sie habe schmerzhafte Schwellungen an beiden Händen geschildert. Klinisch wie auch mittels Szintigraphie und mittels MRI hätten keine Synovitiden objektiviert werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die bildgebend erhobenen zahl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen zystischen Veränderungen an verschiedenen Mittelhandknochen seien un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fisch, wobei für eine zu diskutierende Calciumpyrophosphaterkrankung keine weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Argumente zu erkennen seien. Ebenfalls müsse wegen der zuletzt wieder progredienten Achillessehnenschmerzen differentialdiagnostisch an eine entzündliche Genese gedacht werden (DD: Spondylarthritis; S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig davon seien mechanisch-statisch bedingte Beschwerden am links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitigen Knie und an der rechtsseitigen Hüfte zu finden. Weiter bestehe eine Haltungsinsuffizienz seitens des Rumpfes.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesamtbild werde auch durch eine chronische Schmerzstörung begleitet, welche schon vor Jahren unter anderem im Rahmen der depressiven Störung aufgeführt worden sei. Ausgehend von der Krankengeschichte sei diese Proble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik zwischenzeitlich weniger vordergründig gewesen und die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe im Jahr 2013 eine berufliche Tätigkeit aufnehmen können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu Urk. 6/118/1-6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter den bei der Tätigkeit zunehmenden Schmerzen an beiden Händen scheine die Schmerzstörung ebenfalls eine Exazerbation erfahren zu haben (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyarthralgien im Rahmen von Polyarthrosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zerviko- und lumbovertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzbild</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Kniebeschwerden links stellte sich die Beschwerdeführerin bei Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tologie des Bewegungsapparates, vor (Bericht vom 17. November 2014, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/141</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/5-6). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt eine mediale femorotibiale und femoro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">patelläre Gonarthrose links, einen Status nach arthroskopischer Teilmeniskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">resektion posteromedial und Knorpelglättung am medialen Femurcondylus links im September 2013 und eine Coxarthrose beidseits fest (S. 1 oben). Aufgrund der Beschwerden bei Gon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose links behandelte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Knie mittels Infiltration, da eine Meniskusnachresektion nur sehr unwahrscheinlich zu einer Besserung führen würde (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. März 2015 erfolgte in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Verlaufsunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung mittels MRI beider Hände. Im Vergleich zur Voruntersuchung (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.5) hätten sich an beiden Händen degenerative Veränderungen erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Entzündliche Veränderungen wurden verneint (Urk. 6/134/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, führte im Bericht vom 11. Januar 2016 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/136</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, in der klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung habe eine deutliche Überbeweglichkeit festgehalten werden können (S. 1 unten). Die generalisierten Beschwerden seien zusammengefasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am ehesten auf ein Hyperlaxizitätssyndrom zurückzuführen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Kriterien dazu seien hinreichend erfüllt (S. 2 Mitte). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Ausschluss einer entzündlichen G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">runderkrankung und rheumatischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursache der Beschwerden nahm Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nochmals eine L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aboruntersuchung vor (vgl. Urk. 6/136/2 unten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Wie er mit Bericht vom 25. Januar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/143/1-2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darlegte, hätten sich im Rahmen der durchgeführten Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung keine relevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktivitä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tsparameter gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gespräch habe die Beschwerdeführerin ausführlich dargelegt, welche Belastungsmomente sie schon seit der Kindheit immer wieder habe aushalten müssen (S. 1 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Möglichkeit zur Schmerzdistanzierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sehe er in erster Linie mittels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> co-ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich der Psychopharmaka. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Myotonolytikum Sirdalud neh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie bereits. Da sie aber auch beim letzten Versuch einer Psychopharmakatherapie mit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geprägten unerwünschten Nebenwirkungen reagiert habe, müsse dies letztlich einem Facharzt für Psychiatrie überlassen werden (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Nachfrage der Beschwerdegegnerin gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Schreiben vom 1. Februar 2016 (Urk. 6/142) an, er habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Anamnese der Beschwerdeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erin nicht vertieft erhoben, weshalb er zur Frage der Arbeitsfähigkeit keine seriöse Antwort geben könne. Unter Hinweis auf darauf, dass er keine vertiefte Befra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vorgenommen habe und daher die Arbeitsfähigkeit nicht seriös genug beurteilen könne, führte er gleichwohl aus, aus rein somatischen Gründen sei in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit mit Ausschluss vorgehaltener Kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perposition wie vorgeneigtes Stehen und Sitzen eine Arbeitsfähigkeit von im Minimum 50 % möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 17. April 2015 ist die Beschwerdeführerin bei Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, praktischer Arzt, in Behandlung (Bericht vom 1. März 2016, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/145</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/1-5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter anderem finde bei ihm eine psychosomatische Gesprächs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie statt (Ziff. 1.5). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Hyperlaxizitässyndrom (Ziff. 1.1). Die Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit könne er nicht beurteilen (Ziff. 1.7). Seit Behandlungsbeginn sei keine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">igkeit bekannt (Ziff. 1.6).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahr 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerden in Nacken/HWS, Schultern, Händen, Hüften und Knien beklagt. Die Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen nach ärztlicher Sicht eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entzündliche Genese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. insbesondere vorstehend E. 3.2-3, E. 3.10, E. 4.1, E. 4.4 und E. 4.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anfang 2016 kam Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch zum Schluss, aufgrund der aktuellen Laboruntersuchungen könne eine entzündliche Grunderkrankung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen werden, da die Untersuchung keine relevanten Aktivitätsparameter gezeigt habe (vorstehend E. 4.9). E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r diagnostizierte ein Hyperlaxiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itätssyndrom und stellte damit erstmals eine von den übrigen Ärzten abweichende Diagnose. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch bezüglich den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> objektivierbaren Befunde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an beiden Händen konnte mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tels Verlaufsuntersuchung eine entzündliche Veränderung ausgeschlossen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (vorstehend E. 4.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estützt auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit der rentenablehnenden Verfügung vom 3. Februar 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfassten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arztberichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Teil der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerden auf objektivierbare Befunde zurückzuführen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt fest, die subjektiv beklagten Beschwerden seien klinisch und radiologisch objektivierbar (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht hervor, dass am linken Knie und der rechten Hüfte mechanisch-statisch bedingte Beschwerden zu finden sind. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden an beiden Händen bildgebend zahlreiche zystische Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen nachgewiesen, die jedoch diagnostisch nicht klar einzuordnen waren (vorstehend E. 4.6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging von einem reinen syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dromalen Beschwerdebild ohne nachweisebare organische Grundlage aus (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2 S. 1 f.). Damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndest teilweise objektivierbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ursachen für die Schmerzen weitgehend ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Betracht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was aufgrund der Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage nicht angeht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeitsbeurteilung wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letztmals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Juni 2014 von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilte die Arbeitsfähigkeit basierend auf seinen Untersuchungen im Januar 2016 zwar mit 50 %, hielt dazu jedoch explizit fest, er könne mangels vertiefter Anamneseerhebung keine seriöse Arbeitsfähigkeitsbeurteilung vornehmen (vorstehend E. 4.10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der seit der letzten materiellen Überprüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhobenen objekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierbaren Befunde kann ohne aktuelle ärztliche Beurteilung der Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und des Arbeitsfähigkeitsgrades nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne weiteres </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf geschlossen werden, dass sich der Gesundheitszustand aus somatischer Sicht als unverändert präsentiert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übrigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> so wäre, dass sich aus somatischer Sicht keine Veränderung ergeben hätte, wie die Beschwerdegegnerin festhielt (Urk. 2 S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oben), dürfte sie nicht von einer aus somatischer Sicht zumutbaren Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 80 % a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usgehen (vgl. Urk. 2 S. 3 oben).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Denn mit Verfügung vom 3. Februar 2010 (Urk. 6/53) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- wie auch in der Verfügung vom 1. Oktober 2010 (Urk. 6/86) - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund des Gesundheitsschadens der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin eine Arbeitsfähigkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50 % in einer leidensangepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit für zumutbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der erstmaligen materiellen Prüfung des Rentenanspruches nannte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Bericht vom 20. April 2009 eine somatoforme Schmerzstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gastrointestinaltraktes sowie eine akute Belastungsreaktion (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.5). Seit der rentenablehnenden Verfügung vom 3. Februar 2010 erfolgte - soweit aktenkundig - keine fachpsychiatrische Untersuchung. Dies, obwohl seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine möglicherweise vorliegende psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Problematik hingewiesen wurde (vorstehend E. 4.6 und E. 4.9; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch E. 4.1 mit Hinweis auf psychisch eingeschränkte Leistungsfähigkeit).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 8. Januar 2015 mahnte die Beschwerdegegnerin die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin an ihre Schadenminderungspflicht und forderte sie auf, sich einer regelmässigen fachpsychiatrischen Behandlung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychopharma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Therapie nach Vorgabe des Behandlers sowie einer intensiven schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischen Behandlung zu unterziehen (Urk. 6/120). Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin setzte diese Auflage gestützt auf ihre Angaben vom 15. November 2015 zu den behandelnden Ärzten allerdings nicht um und unterzog sich keiner fachpsychiatrischen Behandlung (Urk. 6/133). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber der Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin gab sie am 6. April 2015 an, sie habe ihre Psyche „selber auf Vordermann gebracht mit ihrem Glauben” (Urk. 6/147</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Am nächsten Tag meldete sich die Beschwerdeführerin erneut telefonisch bei der Beschwerdegegnerin und legte unter anderem ihre Schmerzproblematik dar. Sie verstehe nicht, was die Schmerzen mit der Psyche zu tun haben sollen. Die Beschwerdegegnerin hielt in der Telefonnotiz fest, sie seien so ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rblieben, dass sie prüfen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob eine fachpsychiatrische Behandlung nach wie vor nötig sei. Falls ja, werde sich die Beschwerdegegnerin nochmals bei ihr melden, falls nein, werde ihr Dossier wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter geprüft (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Telefonnotiz vom 7. April 2016, Urk. 6/148). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge ergab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> interne Rücksprache vom 11. April 2016 mit dem RAD, dass an der Schadenminderungspflicht nicht festzuhalten sei (Feststellungsblatt vom 15. Juni 2016, Urk. 6/154/4-5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as vorliegende Beschwerdebild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einer anhaltenden chronischen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik, welche nur teilweise objektivierbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfordert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Beurteilung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines aktuellen fachpsychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichtes lässt sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nicht beurteilen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da an der Schadenminderungspflicht nicht festgehalten wurde, geht es nicht an, dass die Beschwerdegegnerin der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in der angefochtenen Verfügung vorwirft, sie lehne eine fachpsychiatrische Behandlung ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 2 unten). Ebenfalls ist es nicht haltbar, dass die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne eine fachpsychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berwindbarkeitsprüfung (vgl. U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rk. 6/119/5-7) respektive eine „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamtwürdigung aller Einschränkungen und Ressourcen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">”</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 3 oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vornahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s gilt umso mehr, als die geprüften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Försterkriterien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der jüngsten Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht mehr einschlägig sind. Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss sind nunmehr grundsätzlich sämtliche psychische Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (BGE 143 V 418). Die aufliegenden medizinischen Akten befassen sich nicht mit den massgebenden Indikatoren. Sie erlauben daher keine abschliessende Beurteilung der Frage, ob in psychiatrischer Hinsicht ein invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">disierendes Leiden vorliegt, weshalb die Akten entsprechend zu ergänzen sind.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stellte sich sodann auf den Standpunkt, es sei von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Statuswechsel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen. In den früheren Verfügungen sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin von einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% und einer Haushaltstätigkeit von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% ausgegangen. Nun habe sie aber im November 2013 eine Vollzeitstelle angetreten und sie wäre heute im Gesundheitsfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lle auch weiterhin in einem 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%-Pensum tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Arbeitgeberbericht ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31. März 2014 (letzter Arbeitstag 31.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dezember 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem Vollzeitpensum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei sie Tätigkeiten im Service und im Büro ausgeübt habe (Urk. 6/118/1-5 Ziff. 2.1 und Ziff. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Arbeitgeber kündigte den Arbeitsvertrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer Krankheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser letzten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Vollzeitpensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist ein Statuswechsel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer teilerwerbstätigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer vollerwerbstätigen Versicherten nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen. Im Rahmen der neuen Entscheidfindung wird die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin dazu weitere Abklärungen vorzunehmen haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">edizinische Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl in somatischer wie auch psychiatrischer Hinsicht ungenügend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus möglich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin neu als Vollerwerbstätige einzustufen und dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einem Statuswechsel auszugehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten lässt sich die Frage, ob eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten ist, nicht beurteilen, weshalb die Sache zur Vornahme weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In diesem Sinn ist die Beschwerde gutzuheissen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 199/02 vom 10. Februar 2004 E. 6 mit Hinweis auf BGE 110 V 54 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">obiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2'700.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">em Sinne gutgeheissen, dass die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Verfügung </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">15. Juni 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">GastroSocial, Pensionskasse, </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Buchserstrasse 1</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, 5000 Aarau</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFonti</p></div> </div></body></html>