<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_109/2008/don </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Februar 2008 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kantonsgericht Schwyz, 1. Rekurskammer, Postfach 2265, 6431 Schwyz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unentgeltliche Rechtspflege (Kindesrückführung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 11. Januar 2008 des Kantonsgerichts Schwyz (1. Rekurskammer). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 11. Januar 2008 des Kantonsgerichts Schwyz, das einen Rekurs der Beschwerdeführerin gegen einen sie zur Rückführung ihres Sohnes nach Deutschland verpflichtenden erstinstanzlichen Entscheid abgewiesen, diesen Entscheid bestätigt, ein Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege mit anwaltlicher Vertretung für das erstinstanzliche Verfahren abgewiesen, für das Rekursverfahren keine Kosten erhoben und (für dieses Verfahren) das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos abgeschrieben hat (Dispositiv-Ziffer 2), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass sich die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG, mit der die Beschwerdeführerin "Prozesskostenhilfe bereits ab der Erstinstanz" beantragt, ausschliesslich gegen die erwähnte Dispositiv-Ziffer 2 sowie gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege für das erstinstanzliche Verfahren richtet (E. 5), </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht in diesem Zusammenhang erwog, zweitinstanzliche Verfahrenskosten würden gemäss <span class="artref">Art. 26 Abs. 2 HEntfÜ</span> keine erhoben, der (nicht zur Vernehmlassung aufgeforderten) Gegenpartei seien keine Kosten entstanden, das Gesuch der (vor Kantonsgericht nicht mehr anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege sei gegenstandslos, für das erstinstanzliche Verfahren könne der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung mit Beiordnung eines Anwalts nicht gewährt werden, weil sie keine Unterlagen betreffend ihre finanziellen Verhältnisse eingereicht habe, </div> <div class="para">dass offen bleiben kann, ob der Beschwerdeführerin in Anbetracht der unrichtigen Rechtsmittelbelehrung des Kantonsgerichts (30 Tage) die Nichteinhaltung der 10-tägigen Beschwerdefrist (<span class="artref">Art. 100 Abs. 2 lit. c BGG</span>) entgegengehalten werden kann, weil sich die Beschwerde so oder so als unzulässig erweist, </div> <div class="para">dass nämlich die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 55 Abs. 1 lit. c OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=09.02.2008&amp;to_date=28.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-II-745%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page745">BGE 116 II 745</a> E. 3 S. 749), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=15&amp;from_date=09.02.2008&amp;to_date=28.02.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), </div> <div class="para">dass sich im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht nicht mit den entscheidenden Erwägungen des Kantonsgerichts auseinandersetzt, </div> <div class="para">dass sie erst recht nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Beschluss vom 11. Januar 2008 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass dies insbesondere für die Erwägung gilt, wonach die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren keine Unterlagen bezüglich ihrer finanziellen Verhältnisse (als Voraussetzung für die unentgeltliche Rechtspflege bereits im erstinstanzlichen Verfahren) eingereicht habe, </div> <div class="para">dass die von ihr im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichte Steuererklärung 2007 ein neues Beweismittel darstellt, das zum Vornherein unzulässig ist (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass für das bundesgerichtliche Verfahren keine Gerichtskosten erhoben werden (<span class="artref">Art. 26 Abs. 2 HEntfÜ</span>), </div> <div class="para">dass sich deshalb das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege, soweit dieses (sinngemäss) auch für das bundesgerichtliche Verfahren gestellt wird, als gegenstandslos erweist, </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Mitglied zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 22. Februar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts: </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Escher Füllemann </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>