<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-04-19-1G_1-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1G_1/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 19. April 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Karlen, Fonjallaz, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Dold. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Hotel G.________ AG, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Nievergelt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. A. und B. C.________, </div> <div class="para">2. D.F.________, </div> <div class="para">3. Erben E. F.________, </div> <div class="para">Gesuchsgegner, </div> <div class="para">alle vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Hess, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemeinde Bever, </div> <div class="para">Fuschigna 1, Postfach 66, 7502 Bever, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Rainer Metzger, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, </div> <div class="para">5. Kammer, </div> <div class="para">Obere Plessurstrasse 1, 7000 Chur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gesuch um Berichtigung des bundesgerichtlichen Urteils 1C_375/2016 vom 24. Februar 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil 1C_375/2016 vom 24. Februar 2017 wurde die Beschwerde von A. und B. C.________, D. F.________ und den Erben von E. F.________ gutgeheissen und das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 17. Mai 2016 betreffend die Quartierplanung Bügls Suot 2 aufgehoben. Die Sache wurde zur neuen Beurteilung an die Gemeinde Bever zurückgewiesen. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Beschwerdeführer von ihrem im vorinstanzlichen Verfahren gestellten Antrag betreffend den Bau einer neuen Erschliessungsstrasse Abstand genommen hatten, auferlegte das Bundesgericht die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens je zur Hälfte den Beschwerdeführern und der Beschwerdegegnerin und sprach keine Parteientschädigung zu. Die Gerichtskosten des bundesgerichtlichen Verfahrens wurden der Beschwerdegegnerin auferlegt und diese verpflichtet, den Beschwerdeführern für das Verfahren vor Bundesgericht eine Parteientschädigung auszurichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 5. April 2017 stellt die Hotel G.________ AG ein Gesuch um Berichtigung des bundesgerichtlichen Urteils. Dieses sei dahingehend zu korrigieren, dass als Beschwerdegegnerin nicht sie selbst, sondern die Gemeinde Bever aufzuführen sei. Eventualiter sei die Gemeinde Bever als Beschwerdegegnerin 1 und sie selbst als Beschwerdegegnerin 2 aufzuführen. </div> <div class="para">Ein Schriftenwechsel wurde nicht angeordnet (<span class="artref">Art. 129 Abs. 3 und <artref id="CH/173.110/127" type="start"></artref>Art. 127 BGG</span><artref id="CH/173.110/129/3" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Ist das Dispositiv eines bundesgerichtlichen Entscheids unklar, unvollständig oder zweideutig, stehen seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch oder enthält es Redaktions- oder Rechnungsfehler, so nimmt das Bundesgericht auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung vor (<span class="artref">Art. 129 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Die Gesuchstellerin ist der Auffassung, dass aufgrund der Erwägung 3 des Urteils vom 24. Februar 2017 davon auszugehen sei, dass das Bundesgericht mit "Beschwerdegegnerin" die Gemeinde Bever gemeint habe. Das sei zu korrigieren. Sofern das Bundesgericht wider Erwarten die Kosten sowohl ihr selbst als auch der Gemeinde habe auferlegen wollen, sei dies ebenfalls entsprechend zu korrigieren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Weshalb aus der erwähnten Erwägungen hervorgehen soll, dass das Bundesgericht mit "Beschwerdegegnerin" die Gemeinde Bever meinte, ist nicht nachvollziehbar. Die Gemeinde Bever wird im Urteil vom 24. Februar 2017 konsequent bei ihrem Namen genannt, während die Gesuchstellerin als Beschwerdegegnerin bezeichnet wird, dies sowohl im Rubrum als auch in den Erwägungen und im Dispositiv. Damit besteht kein Anlass für eine Berichtigung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> Weiter weist die Gesuchstellerin darauf hin, dass das Bundesgericht in Erwägung 2.6 die Vorinstanz als Kantonsgericht statt als Verwaltungsgericht bezeichnet habe. Dies ist zutreffend und beruht auf einem Versehen. Dass dadurch das Dispositiv tangiert worden wäre, macht die Gesuchstellerin jedoch nicht geltend (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 219 Abs. 1 BGG</span>). Darauf ist nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Berichtigung ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/68/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/68/1" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 1-3 BGG</span><artref id="CH/173.110/68/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Berichtigung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Bever und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 19. April 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Merkli </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Dold </div> </div></body></html>