<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Gesetzesvorlage zu unterbreiten, die die Kantone dazu verpflichtet, eine gemeinsame Strategie im Bereich der erneuerbaren Energien auszuarbeiten, und zwar mit dem Ziel einer Selbstversorgung der Kantone ab 2035.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In den meisten Kantonen sind in den letzten Jahren Strategien, Konzepte, Leitlinien oder Planungsberichte zur kantonalen Energiepolitik mit konkreten Zielsetzungen und Massnahmenplänen verabschiedet worden. Die Zielsetzungen orientieren sich meist an der 2000-Watt-Gesellschaft, einer Reduktion des CO2-Ausstosses oder den Zielen von EnergieSchweiz. Weiter hat die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) anlässlich der Generalversammlungen vom 2. September 2011 sowie vom 4. Mai 2012 ein Positionspapier "Energiepolitik der EnDK - Eckwerte und Aktionsplan" bzw. die "Energiepolitischen Leitlinien der EnDK" verabschiedet, die grösstenteils mit den Zielsetzungen und den Massnahmen der Energiestrategie 2050 des Bundesrates übereinstimmen.</p><p>Der Bund selber fördert im Rahmen des Programms EnergieSchweiz unter anderem mit dem Projekt "Energie-Region" die optimale Nutzung von einheimischen und erneuerbaren Energien in den Regionen. Elf ausgewählte Pilotregionen werden in einer Anfangsphase (ab Mitte 2012) durch das Bundesamt für Energie finanziell und personell unterstützt.</p><p>Der Bundesrat erachtet es als kontraproduktiv, den schon weit fortgeschrittenen Anstrengungen der Kantone mit bundesgesetzlichen Vorgaben vorzugreifen. In der Energiestrategie 2050 ist allerdings vorgesehen, dass der Bund bei der gesamtschweizerischen Planung für Gebietsausscheidungen für Anlagen zur Produktion von Strom mit erneuerbaren Energien eine koordinative Rolle übernehmen soll.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.