<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00457</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205713&amp;W10_KEY=13013562&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00457</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4"></td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Heilanpreisung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Heilanpreisung: Darf auf einer Zahnpastentube der Hinweis "zahnmedizinisch vorbeugend" verbunden mit einem Aesculap-Natter-Symbol aufgedruckt werden? Ein zweiter Schriftenwechsel ist nicht notwendig (E. 1.2). Weil der Einreichung einer Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt, muss diese nicht speziell erteilt werden (E. 1.3). Anwendbares Recht (E. 1.4). Rechtsgrundlagen im Bundesrecht, Begriffsbestimmungen (E. 2). Bei Zahnpasten (zu den Kosmetika zählend) sind (näher umschriebene) Anpreisungen von Wirkungen namentlich zur Kariesprophylaxe zulässig, die mehr durch regelmässiges Zähneputzen als durch die Verwendung einer bestimmten Zahnpaste beeinflusst werden (E. 3.1.1). Der Hinweis "zahnmedizinisch vorbeugend" zusammen mit dem Aesculap-Natter-Symbol lässt gesamthaft den Eindruck entstehen, dass die Verwendung der Zahnpaste eine zahnmedizinisch umfassende vorbeugende Wirkung hat; eine solche Anpreisung sprengt den gesetzlichen Rahmen (E. 3.1.2 f.). Das Cassis de Dijon-Prinzip gilt für die Schweiz nicht: Es kommt weder über eine Anwendung des Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse (E. 3.2.1 f.) noch über eine Vorwirkung (E. 3.2.3) zum Zug. Aus dem Freihandelsabkommen Schweiz-EU, das im hier interessierenden Bereich nicht direkt anwendbar ist, lässt sich nichts zugunsten einer Zulassung der Zahnpaste mit dem genannten Hinweis ableiten (E. 3.3). Es widerspricht weder dem Grundsatz von Treu und Glauben noch dem Vertrauensschutzprinzip, wenn die Behörden bislang nicht eingeschritten sind. Im Bereich des Rechts der Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände gilt nämlich das Prinzip der Selbstkontrolle, wonach derjenige, der ein Produkt in Verkehr bringt, dafür zu sorgen hat, dass es den gesetzlichen Anforderungen entspricht (E. 3.4). Abweisung; Ansetzung einer Frist von 6 Monaten nach Zustellung des Entscheids zur Anpassung der Beschriftung (E. 4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: CASSIS DE DIJON-PRINZIP">CASSIS DE DIJON-PRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIHANDELSABKOMMEN CH-EU">FREIHANDELSABKOMMEN CH-EU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBRAUCHSGEGENSTAND (LEBENSMITTELRECHT)">GEBRAUCHSGEGENSTAND (LEBENSMITTELRECHT)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDELSHEMMNIS">HANDELSHEMMNIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEILANPREISUNG">HEILANPREISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KARIES">KARIES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSMETIKA">KOSMETIKA</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEBENSMITTEL">LEBENSMITTEL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTKONTROLLE">SELBSTKONTROLLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT">ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZAHNPASTE">ZAHNPASTE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art./§ 3 GebrV</span><br/><span class="gerade">Art./§ 21 GebrV</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 31 LGV</span><br/><span class="gerade">Art./§ 35 LGV</span><br/><span class="ungerade">Art. 5 lit. b LMG</span><br/><span class="gerade">Art. 14 LMG</span><br/><span class="ungerade">Art. 18 LMG</span><br/><span class="gerade">Art. 23 LMG</span><br/><span class="ungerade">Art. 2 THG</span><br/><span class="gerade">Art. 4 Abs. I THG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Das Kantonale Labor ZÃ¼rich (fortan Kantonales Labor) beanstandete am 9. Dezember 2004 bei der Firma A AG die von dieser vertriebene Zahnpaste "X mit NaturkrÃ¤utern", 75 ml, Protokoll-Nr. 01, wegen des darauf in roter Schrift enthaltenen Hinweises "zahnmedizinisch vorbeugend" und der dazu abgebildeten Aesculap-Natter als Symbol der Ãrzte. In ihrer Stellungnahme verneinte die Firma A AG unzulÃ¤ssige Hinweise auf der beanstandeten Zahnpastentube. Mit VerfÃ¼gung vom 2. MÃ¤rz 2005 beanstandete das Kantonale Labor die erwÃ¤hnte Aufschrift auf der Zahnpastentube "X mit NaturkrÃ¤utern" und verlangte von der Firma A AG die Anpassung der Kennzeichnung der Ware an die gesetzlichen Vorschriften bis 30. Juni 2005. Die von der A AG erhobene Einsprache wies das Kantonale Labor am 6. April 2005 ab und bestÃ¤tigte seine VerfÃ¼gung vom 2. MÃ¤rz 2005.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen die VerfÃ¼gung vom 6. April 2005 legte die A AG am 15. April 2005 Rekurs bei der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich (fortan Gesundheitsdirektion) ein. Am 23. August 2005 wies die Gesundheitsdirektion den Rekurs ab, gewÃ¤hrte aber fÃ¼r die Anpassung der Kennzeichnung eine Frist bis Ende 2005.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess die Firma A AG am 21. September 2005 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich einlegen. Sie verlangte die Aufhebung der angefochtenen VerfÃ¼gung vom 23. August 2005, eventualiter eine Frist von sechs Monaten zur Anpassung der Kennzeichnung ab Vorliegen eines rechtskrÃ¤ftigen Entscheides. Zudem sollte ihrer Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt und ein zweiter Schriftenwechsel durchgefÃ¼hrt werden, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. Die Gesundheitsdirektion liess sich am 6. Oktober 2005 vernehmen und Abweisung der Beschwerde beantragen. Der Beschwerdegegner erstattete keine Beschwerdeantwort.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 19b Abs. 1 und § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Voraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels, da sich die Vorinstanz nicht zur â neu aufgebrachten â Frage des Einflusses des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der EuropÃ¤ischen Wirtschaftsgemeinschaft auf die zu beurteilenden Rechtsfragen geÃ¤ussert habe. Sie mÃ¼sse aber zu allfÃ¤lligen AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz noch Stellung nehmen kÃ¶nnen. Ob ein zweiter Schriftenwechsel durchgefÃ¼hrt wird, steht im Ermessen des Verwaltungsgerichts. Die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels wÃ¤re â in vorliegendem Zusammenhang â zur Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs notwendig, wenn das Verwaltungsgericht zum Nachteil des BeschwerdefÃ¼hrers auf erstmals in der Beschwerdeantwort vorgebrachte tatsÃ¤chliche Behauptungen abstellen oder von sich aus neu eingetretene oder bisher ausser Acht gelassene Tatsachen berichtigen wollte (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 58 N. 9 f.). </p> <p class="Urteilstext">Zu den AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Geltung des Freihandelsabkommens (Abkommen vom 22. Juli 1972 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der EuropÃ¤ischen Wirtschaftsgemeinschaft, in Kraft seit 1. Januar 1973, FHA, SR.0.632.401) verwies die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung bloss auf den Entscheid des Verwaltungsgerichtes vom 13. Juli 2005, wonach die Umsetzung des in der EuropÃ¤ischen Union (EU) geltenden Cassis de Dijon-Prinzips eine GesetzesÃ¤nderung, insbesondere eine ErgÃ¤nzung des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 1995 Ã¼ber die technischen Handelshemmnisse (THG, SR 946.51), voraussetzen wÃ¼rde (vgl.VB.2005.00203, www.vgrzh.ch). Es ist nicht zu erkennen, inwiefern sich die BeschwerdefÃ¼hrerin dazu noch Ã¤ussern mÃ¼sste. Ein zweiter Schriftenwechsel ist daher nicht durchzufÃ¼hren.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Im angefochtenen Entscheid wurde weder dem Lauf der Beschwerdefrist noch einer allfÃ¤lligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen. Entsprechend kommt der Beschwerde nach § 55 Abs. 1 VRG aufschiebende Wirkung zu (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 55 N. 2). Die Erteilung der aufschiebenden Wirkung erÃ¼brigt sich damit.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>WÃ¤hrend des Beschwerdeverfahrens wurde per 1. Januar 2006 die Verordnung vom 1. MÃ¤rz 1995 Ã¼ber GebrauchsgegenstÃ¤nde (GebrV) aufgehoben und der Regelungsinhalt in die am 23. November 2005 neu erlassene Lebensmittel- und GebrauchsgegenstÃ¤ndeverordnung (LGV) Ã¼berfÃ¼hrt (SR 817.02, AS 2005, 5451). Bei dieser RechtsÃ¤nderung ging es einerseits um eine Anpassung des schweizerischen Rechts an das neue Hygienerecht in der EU und anderseits um eine neue Strukturierung des gesamten Lebensmittelverordnungsrechts (vgl. weiter fÃ¼hrende Informationen des Bundesamts fÃ¼r Gesundheit unter www.bag.admin.ch, Lebensmittelsicherheit). Bei der ÃberprÃ¼fung von Dauerverwaltungsakten ist in der Regel das neue Recht anwendbar (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 18). Weil sich aber mit der Ãnderung der Rechtslage fÃ¼r die in diesem Beschwerdeverfahren massgeblichen Fragen materiell nichts geÃ¤ndert hat, erfolgt die Beurteilung primÃ¤r nach dem alten Recht.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Das Bundesgesetz vom 9. Oktober 1992 Ã¼ber Lebensmittel und GebrauchsgegenstÃ¤nde (Lebensmittelgesetz, LMG, SR.817.0) hat unter anderem zum Zweck, die Konsumenten vor Lebensmitteln und GebrauchsgegenstÃ¤nden zu schÃ¼tzen, welche die Gesundheit gefÃ¤hrden kÃ¶nnen (Art. 1 lit. a LMG). Es erfasst das Herstellen, Behandeln, Lagern, Transportieren und Abgeben, das Kennzeichnen und Anpreisen sowie die Einfuhr, Durchfuhr und Ausfuhr von Lebensmitteln und GebrauchsgegenstÃ¤nden (Art. 2 Abs. 1 LMG). Gebrauchs- und VerbrauchsgegenstÃ¤nde werden nicht als Heilmittel angepriesen; dazu gehÃ¶ren neben anderen KÃ¶rperpflegemittel und Kosmetika sowie GegenstÃ¤nde, die nach ihrer Bestimmung mit den SchleimhÃ¤uten des Mundes in BerÃ¼hrung kommen (Art. 5 lit. b LMG). Wer Lebensmittel und GebrauchsgegenstÃ¤nde herstellt, behandelt, abgibt, einfÃ¼hrt oder ausfÃ¼hrt, muss im Rahmen seiner TÃ¤tigkeit dafÃ¼r sorgen, dass die Waren den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die amtliche Kontrolle entbindet dabei nicht von der Pflicht zur Selbstkontrolle (Art. 23 Abs. 1+2 LMG). Mit der Beanstandung stellen die Kontrollorgane fest, dass gesetzliche Anforderungen nicht erfÃ¼llt sind, so vor allem bei Lebensmitteln und GebrauchgegenstÃ¤nden (Art. 27 Abs. 1 lit. a LMG). </p> <p class="Erwgung2">Die GebrV gilt fÃ¼r das Herstellen, Behandeln, Lagern, Transportieren und Abgeben von GebrauchsgegenstÃ¤nden, ebenso fÃ¼r deren Kennzeichnung und Anpreisung. Die Bezeichnung, Anpreisung, Aufmachung und Verpackung von GebrauchsgegenstÃ¤nden (Etiketten, Packungen, Prospekte etc.) muss so gestaltet sein, dass keine Gefahr einer gesundheitsschÃ¤digenden Verwendung des Gebrauchsgegenstandes besteht. Hinweise irgendwelcher Art auf eine krankheitsheilende, -lindernde oder -verhÃ¼tende Wirkung (z.B. medizinische oder therapeutische Eigenschaften, desinfizierende oder entzÃ¼ndungshemmende Wirkungen, Ã¤rztliche Empfehlungen) von GebrauchsgegenstÃ¤nden sind verboten. Erlaubt sind Hinweise auf kariesverhÃ¼tende Eigenschaften von Zahn- und Mundpflegemitteln (Art. 1, 3 Abs. 1+2 GebrV bzw. Art. 1 lit. a, 31 Abs. 3-4 LGV). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Kosmetische Mittel sind Stoffe oder Zubereitungen, die bestimmungsgemÃ¤ss Ã¤usserlich mit den verschiedenen Teilen des menschlichen KÃ¶rpers (Haut, Behaarungssystem, NÃ¤gel, Lippen und Ã¤ussere Genitalregionen), mit den ZÃ¤hnen oder den SchleimhÃ¤uten der MundhÃ¶hle in BerÃ¼hrung kommen. Sie dienen ausschliesslich oder Ã¼berwiegend ihrem Schutz, der Erhaltung ihres guten Zustandes, ihrer Reinigung, ParfÃ¼mierung oder Desodorierung oder der VerÃ¤nderung des Aussehens. Sie wirken lokal auf die gesunde Haut und ihre Organe, auf die SchleimhÃ¤ute des Mundes oder der Ã¤usseren Genitalregionen oder auf die ZÃ¤hne, lokal nur auf dem Gebiet ihrer Anwendung. Ihre Wirkung setzt in der Regel sofort ein, ist aber allgemein nur von kurzer Dauer. Die darin enthaltenen Stoffe dÃ¼rfen bei der Resorption keine inneren Wirkungen entfalten (Art. 21 Abs. 1+2 GebrV bzw. Art. 35 Abs. 1-3 LGV; Recht und Politik des Wettbewerbs [RPW] 2002, S. 503). Demnach gehÃ¶ren Zahn- und Mundpflegemittel unbestrittenermassen zu den kosmetischen Mitteln.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Der Gesetzgeber hat im Bereich der Lebensmittel den Schutz vor TÃ¤uschungen geregelt, jedoch nicht im Bereich der GebrauchsgegenstÃ¤nde (Art. 1 lit. c, Art. 18 LMG; BBl 1989 I 932, 976). Das Lebensmittelgesetz bezweckt aber, Konsumenten auch vor Ge­brauchsgegenstÃ¤nden zu schÃ¼tzen, welche die Gesundheit bei bestimmungsgemÃ¤ssem oder Ã¼blichem Gebrauch gefÃ¤hrden kÃ¶nnten (Art. 1 lit. a, Art. 14 LMG). Sein Geltungsbereich umfasst unter anderem das Kennzeichnen und Anpreisen von Lebensmitteln und GebrauchsgegenstÃ¤nden (vorn E. 2.1 Abs. 2). Der Bundesrat kann zu diesem Zweck Anforderungen an GebrauchsgegenstÃ¤nde und deren Beschriftung festlegen sowie die Verwendung bestimmter Stoffe beschrÃ¤nken oder verbieten (Art. 14 Abs. 2 LMG). Wenn der Gesetzgeber im Lebensmittelgesetz den Schutz des Konsumenten vor TÃ¤uschung im Bereich der GebrauchsgegenstÃ¤nde nicht regeln wollte, heisst das nicht, dass die Werbung von jeder BeschrÃ¤nkung ausgenommen werden sollte. Vielmehr kÃ¶nnen BeschrÃ¤nkungen der Werbung auch aus gesundheitspolizeilichen GrÃ¼nden angebracht sein, genau gleich, wie dies fÃ¼r die Beschriftung der GebrauchsgegenstÃ¤nde zutrifft (BGr, 23. Juni 2000, 2A.47/2000, E. 2b/bb+cc, www.bger.ch = ZBl 103/2002 S. 30 ff., 33 f.). Insbesondere das in der Lebensmittelgesetzgebung enthaltene Verbot der Heilanpreisung gilt fÃ¼r Lebensmittel <i>und</i> GebrauchsgegenstÃ¤nde (BGE 127 II 91 E. 3; BGr, 19. Juni 2002, 2A.62/2002, E. 3.2, www.bger.ch; VGr, 11. November 2004, VB.2004.00346, E. 3, www.vgrzh.ch; Lucas David/Mark A. Reutter, Schweizerisches Werberecht, 2. A., ZÃ¼rich 2001, S. 304 f.). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass der Hinweis "zahnmedizinisch vorbeugend" die Worte krankheitslindernd, -heilend oder -verhÃ¼tend nicht enthalte. Vielmehr sei dieser Hinweis inhaltlich vergleichbar mit dem lebensmittelrechtlich zulÃ¤ssigen Hinweis auf kariesverhÃ¼tende Eigenschaften. Die darunter stehende Aufschrift "FÃ¼r krÃ¤ftiges Zahnfleisch und feste ZÃ¤hne" beziehe sich dagegen einzig darauf, dass ZÃ¤hneputzen â mit welcher Zahnpaste auch immer â fÃ¼r krÃ¤ftiges Zahnfleisch und feste ZÃ¤hne sorge. Die abgebildete Aesculap-Natter Ã¤ndere daran nichts. Insbesondere werde nicht damit geworben, dass die Wirkstoffe der Zahnpaste etwa der Paradontose vorbeugen wÃ¼rden. Die Vorinstanz hÃ¤lt diesbezÃ¼glich an ihrem Entscheid fest.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>Wie dargelegt, dÃ¼rfen die in kosmetischen Mitteln enthaltenen Wirkstoffe bei der Resorption keine inneren Wirkungen entfalten (Art. 21 Abs. 2 GebrV bzw. Art. 35 Abs. 3 LGV; vorn E. 2.2); entsprechende Anpreisungen sind unzulÃ¤ssig (zum Beispiel Schlankheitsanpreisungen, Anpreisung zur Muskelentspannung, StÃ¤rkung der Zellstruktur, Aktivierung des Bindegewebes, vgl. Markus R. Frick, Argument Gesundheit in der Werbung, in: Tomas Poledna [Hrsg.], forum gesundheitsrecht, Band 12, Gesundheit und Werbung, ZÃ¼rich etc. 2005, S. 28 f.; BGr, 23. Juni 2000, 2A.47/2000, E. 3; BGr, 30. Juni 2005, 2A.743/2004, E. 3.2, 4, je unter www.bger.ch). Als fÃ¼r Kosmetika (Zahnpflegemittel) zulÃ¤ssige gesundheitliche und hygienefÃ¶rdernde Anpreisungen wurden Hinweise auf die StÃ¤rkung, Straffung und Festigung des Zahnfleisches, auf die Regenerierung von irritiertem Zahnfleisch, auf die Vorbeugung vor ZahnfleischschwÃ¤che und auf gesundes Zahnfleisch als erlaubt betrachtet, ferner auf Schutz, HÃ¤rtung und ErhÃ¶hung der WiderstandsfÃ¤higkeit des Zahnes. BezÃ¼glich KariesverhÃ¼tung werden als unbedenklich angesehen: "vermindert die AnfÃ¤lligkeit gegen Karies" und "hilft bei der BekÃ¤mpfung und Prophylaxe von Karies" (David/Reutter, S. 305 mit Hinweis). Die Anpreisung solcher Wirkungen erscheint schon deswegen zulÃ¤ssig, weil sie â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht geltend macht â mehr durch regelmÃ¤ssiges korrektes ZÃ¤hneputzen als durch Verwendung einer bestimmten Zahnpaste beeinflusst werden.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin geht der Hinweis "zahnmedizinisch vorbeugend" Ã¼ber die reine KariesverhÃ¼tung hinaus. So ist zunÃ¤chst ein Zusammenhang mit der KariesverhÃ¼tung und insbesondere eine BeschrÃ¤nkung darauf nicht erkennbar. Wenn die Zahnpaste "zahnmedizinisch vorbeugend" beschrieben wird, ist mindestens der mit ZÃ¤hneputzen erreichbare Bereich der Zahnmedizin â MundhÃ¶hle, ZÃ¤hne und Zahnfleisch â abgedeckt, der dank der verwendeten Zahnpaste vorbeugend behandelt wird. </p> <p class="Erwgung3">Gerade der â nicht beanstandete â weitere Hinweis "FÃ¼r krÃ¤ftiges Zahnfleisch und feste ZÃ¤hne" verstÃ¤rkt in diesem Zusammenhang den Eindruck einer durch Anwendung der erwÃ¤hnten Zahnpaste zahnmedizinisch umfassenden vorbeugenden bzw. eben krankheitsverhÃ¼tenden Behandlung, die nicht auf Kariesprophylaxe beschrÃ¤nkt ist. So kann unter KrÃ¤ftigung des Zahnfleisches sowohl die Behandlung von Gingivitis (EntzÃ¼ndung des Zahnfleisches) als auch von Paradontitis (Zahnfleischtaschen mit Verlust des StÃ¼tzgewebes, erhÃ¶hte Zahnbeweglichkeit) verstanden werden (vgl. Pschyrembel, Klinisches WÃ¶rterbuch, 258. A., Berlin/New York 1998, S. 576, 1204). Die "festen" ZÃ¤hne kÃ¶nnen einerseits "fest" im Zahnfleisch verankert sein (fehlende Paradontitis) als auch "fest" im Sinne von resistent gegen Karies sein. VerstÃ¤rkende Wirkung zeigt zusÃ¤tzlich die abgebildete Aesculap-Natter als Symbol der Ãrzte, die geeignet ist, der "zahnmedizinisch vorbeugend"[en] Wirkung beim Kunden weiteres Gewicht zu verschaffen. An diesem insgesamt klaren Gesamteindruck einer zahnmedizinisch umfassenden vorbeugenden Wirkung bei Verwendung der fraglichen Zahnpaste Ã¤ndern die mit Akribie betriebenen Interpretationen der Worte "vorbeugend" und "verhÃ¼ten" nichts.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b>Fehl geht der Hinweis der BeschwerdefÃ¼hrerin darauf, dass krÃ¤ftiges Zahnfleisch und feste ZÃ¤hne durch ZÃ¤hneputzen als solches und nicht durch Verwendung einer besonderen Zahnpaste bewirkt werden, denn dies geht aus der erwÃ¤hnten Aufschrift gerade nicht hervor. Ein Bezug zum ZÃ¤hneputzen als solchem lÃ¤sst sich in diese schon deswegen nicht hineininterpretieren, weil auf der RÃ¼ckseite der Zahnpastentube ein entsprechender Hinweis ausdrÃ¼cklich ausformuliert ist ("RegelmÃ¤ssiges ZÃ¤hneputzen mit X krÃ¤ftigt ihr Zahnfleisch, beseitigt Plaque und schÃ¼tzt durch Fluorid wirksam vor Karies). Diesem Hinweis ist allerdings nicht zu entnehmen, dass ZÃ¤hneputzen unabhÃ¤ngig von der verwendeten Zahnpaste zum gewÃ¼nschten Erfolg fÃ¼hrte.</p> <p class="Urteilstext"><b>3.1.4</b> Was schliesslich den Vorwurf angeht, die Vorinstanz habe einen Vergleich der auslÃ¤ndischen mit der zulÃ¤ssigen inlÃ¤ndischen Deklaration nicht vorgenommen (Art. 2 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 5. Oktober 1990 Ã¼ber die Information der Konsumentinnen und Konsumenten, KIG; SR.944.0), ist dieser unberechtigt. Einerseits brachte die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekursverfahren solches nicht vor. Anderseits wird in Art. 2 Abs. 5 KIG die Kennzeichnungspflicht nach andern Bundesvorschriften gerade vorbehalten; dazu gehÃ¶rt insbesondere Art. 3 Abs. 2 GebrV bzw. Art. 31 Abs. 3 LGV. Schliesslich stellt Art. 2 KIG eine blosse AbsichtserklÃ¤rung dar, die erst in Verbindung mit Art. 3 und subsidiÃ¤r mit Art. 4 KIG konkret ausgefÃ¼hrt wird (BBl 1986 II S. 371 f. zum damaligen Art. 2 KIG). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich im Weiteren fÃ¼r die Anwendung des Cassis de Dijon-Prinzips auf die schweizerische Gesetzgebung. So dÃ¼rften sich nach Art. 4 Abs. 1 THG technische Vorschriften nicht als technische Handelshemmnisse auswirken. Es sei zudem nicht sachgerecht, den Vorrang des THG gegenÃ¼ber dem Verordnungsrecht des Bundes davon abhÃ¤ngig zu machen, dass eine Konkurrenz zwischen den materiellen Bestimmungen des THG und den sektoriellen Bundesvorschriften bestehe, und das THG dann nicht anzuwenden, wenn es keine eigenen Bestimmungen Ã¼ber die notwendigen Angaben auf vorverpackten Lebensmitteln enthalte. Ein Ã¼berwiegendes Ã¶ffentliches Interesse, um vom Prinzip der am wenigsten handelshemmenden LÃ¶sung abzuweichen, sei vorliegend nicht gegeben, da eine echte GesundheitsgefÃ¤hrdung nicht vorliege. DemgegenÃ¼ber hÃ¤lt der Beschwerdegegner daran fest, dass die Umsetzung des in der EU geltenden Cassis de Dijon-Prinzips eine Ãnderung des Gesetzes Ã¼ber die technischen Handelshemmnisse voraussetzte.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Das THG ist ein Rahmenerlass; es fÃ¼hrt allgemeine, bereichsÃ¼bergreifend geltende GrundsÃ¤tze in die umfangreiche schweizerische Gesetzgebung Ã¼ber die einzelnen Produktesektoren ein. Unter der sektoriellen Gesetzgebung sind all jene Bundesgesetze, BundesbeschlÃ¼sse und Verordnungen zu verstehen, welche Vorschriften Ã¼ber bestimmte Produkte, bestimmte Produktegruppen oder bestimmte Produkteaspekte enthalten, namentlich hinsichtlich des Inverkehrbringens (Botschaft zu einem Bundesgesetz Ã¼ber die technischen Handelshemmnisse vom 15. Februar 1995, BBl 1995 II 521, 544, 547). Nach Art. 1 Abs. 1 THG schafft dieses Gesetz einheitliche Grundlagen, damit im Regelungsbereich des Bundes technische Handelshemmnisse vermieden, beseitigt oder abgebaut werden. Unter technische Vorschriften fÃ¤llt auch die Beschriftung von Produkten (Art. 3 lit. b THG). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Nach Art. 2 Abs. 2 THG findet dieses Gesetz Anwendung, soweit nicht andere Bundesgesetze, allgemeinverbindliche BundesbeschlÃ¼sse oder internationale Abkommen abweichende oder weiter gehende Bestimmungen enthalten. Art. 2 THG befasst sich einzig mit der Frage des rechtlichen Vorrangs unter konkurrierenden Vorschriften des Bundesrechts, nicht aber mit der Frage einer unter sachlichen bzw. politischen Gesichtspunkten allenfalls notwendigen oder erwÃ¼nschten Bereinigung bzw. Harmonisierung dieser Regelungen. Zwar beansprucht das THG im VerhÃ¤ltnis zu Bundesverordnungsrecht insofern Vorrang, als nicht ohne ausdrÃ¼ckliche oder implizite ErmÃ¤chtigung durch den Bundesgesetzgeber von den GrundsÃ¤tzen des THG abgewichen werden darf. Dies setzt aber das Bestehen einer Konkurrenz zwischen den materiellen Bestimmungen des THG und den sektoriellen Bundesvorschriften voraus. Das ist dann der Fall, wenn ein bestimmter Regelungsgegenstand von beiden Erlassen erfasst wird (BGE 124 IV 225 E. 3; VGr, 13. Juli 2005, VB. 2005.00203, E. 2.4, www.vgrzh.ch; Botschaft, BBl 1995 II 563 f.). </p> <p class="Erwgung3">Das THG enthÃ¤lt keine eigenen Bestimmungen Ã¼ber die notwendigen Angaben auf Kosmetikprodukten; die Frage des rechtlichen Vorrangs unter konkurrierenden Vorschriften kann sich daher gar nicht stellen. Selbst wenn aber eine Konkurrenzsituation zu einer Bundesvorschrift bestÃ¼nde, wÃ¤re diese ein Bundesgesetz (LMG), das als sektorielle Vorschrift Vorrang genÃ¶sse. Denn wie gezeigt bezweckt das Lebensmittelgesetz, Konsumenten auch vor GegenstÃ¤nden (nicht nur Lebensmitteln) zu schÃ¼tzen, welche die Gesundheit gefÃ¤hrden kÃ¶nnen, und gilt das Verbot der Heilanpreisung fÃ¼r Lebensmittel als auch fÃ¼r GebrauchsgegenstÃ¤nde (Art. 1 lit. a LMG; vorn E. 2.3). Demnach kann die BeschwerdefÃ¼hrerin aus der Anrufung des Gesetzes Ã¼ber technische Handelshemmnisse nichts zugunsten ihres Standpunktes ableiten.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich auf eine Vorwirkung des Cassis de Dijon-Prin­zips. Sie begrÃ¼ndet diese damit, dass das Gesetzgebungsverfahren in fortgeschrittenem Stadium stehe und dagegen kein politischer Widerstand zu erwarten sei. Sie gesteht allerdings zu, dass die legislative EinfÃ¼hrung des Cassis de Dijon-Prinzips noch nicht beschlossen sei. </p> <p class="Erwgung3">Das Cassis de Dijon-Prinzip ist formell auf dem dafÃ¼r vorgesehenen Weg in die Gesetzgebung bislang nicht eingefÃ¼hrt worden. Daran Ã¤ndert die von der BeschwerdefÃ¼hrerin im behaupteten fehlenden politischen Widerstand erkannte begÃ¼nstigende Vorwirkung nichts. Von â hier allein interessierender â positiver Vorwirkung eines Erlasses wird gesprochen, wenn ein noch nicht in Kraft gesetzter Erlass unter Vorbehalt seines spÃ¤teren Inkrafttretens als zukÃ¼nftiges Recht angewandt wird. Eine derartige positive Vorwirkung ist grundsÃ¤tzlich unzulÃ¤ssig, insbesondere auch deswegen, weil in der Regel nicht vorhergesehen werden kann, ob und wann eine neue Regelung in Kraft tritt (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 346 ff.; BGE 129 V 455 E. 3, 125 II 278 E. 3c; BGr, 12. Mai 2005, 6S.15/2005, E. 3.4 mit Bezug auf das noch nicht verabschiedete Bundesgerichtsgesetz). Zudem fehlt es vorliegend schon an einem Erlass oder mindestens an einem entsprechenden Entwurf, der verabschiedet oder gar in Kraft gesetzt werden kÃ¶nnte. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich ausserdem auf das erwÃ¤hnte Freihandelsabkommen (FHA; vorn E. 1.2), dessen Wortlaut in weiten Teilen den Vorschriften Ã¼ber den freien Warenverkehr gemÃ¤ss dem EG-Vertrag (EGV) entspreche. GemÃ¤ss dem Entscheid "Dassonville" habe der EuropÃ¤ische Gerichtshof erkannt, dass jede Handelsregelung der Mitgliedstaaten, welche geeignet sei, den innergemeinschaftlichen Handel zu behindern, als Massnahme mit gleicher Wirkung wie eine mengenmÃ¤ssige BeschrÃ¤nkung anzusehen sei und somit gegen Art. 28 EGV verstosse. Nach dem Cassis de Dijon-Prinzip dÃ¼rfe ferner eine in einem Mitgliedstaat ordnungsgemÃ¤ss vertriebene Ware grundsÃ¤tzlich auch in allen anderen Mitgliedstaaten vertrieben werden. Nach Art. 13A Abs. 1 FHA wÃ¼rden sodann keine neuen mengenmÃ¤ssigen AusfuhrbeschrÃ¤nkungen bzw. Massnahmen gleicher Wirkung verfÃ¼gt. Schliesslich sei das FHA nach neuster Rechtsprechung des Bundesgerichtes unmittelbar anwendbar, ebenso das Cassis de Dijon-Prinzip auf die Einfuhr von Waren aus der EU in die Schweiz, wie dies das FHA eigentlich vorgesehen habe.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Das FHA ist ein reines Handelsabkommen, das nicht wie der EGV einen einheitlichen Binnenmarkt mit Ã¼berstaatlicher Wettbewerbsordnung, sondern bloss eine Freihandelszone schaffen will. Es beschrÃ¤nkt sich zudem im Wesentlichen auf den industriellen Freihandel. Bei seiner Aushandlung wurde nicht nur eine Pflicht zur gegenseitigen Angleichung der gemeinschaftlichen und schweizerischen Rechtsnormen bewusst ausgeschlossen; die bestehende Rechtsordnung und deren uneingeschrÃ¤nkte autonome Durchsetzung wurden vielmehr gegenseitig vorbehalten. So geht es auch nicht an, die Rechtsprechung des EuropÃ¤ischen Gerichtshofes zu analogen Bestimmungen des EGV unbesehen zu Ã¼bernehmen. Die Schweiz wird durch das Abkommen nicht gezwungen, ihre Wirtschaftspolitik und innere Gesetzgebung mit derjenigen der EU zu harmonisieren (BGE 105 II 49 E. 3a; dazu auch BGE 131 II 271 E. 10.3, 118 Ib 367 E. 6b). Die GewÃ¤hrleistung der nationalen Gesetzgebungskompetenz durch Art. 20 FHA in verschiedenen Bereichen (â¦) lÃ¤sst ferner keine eigentliche InteressenabwÃ¤gung zwischen den mit dem Einfuhrverbot verfolgten Zielen und den Zielen des freien Warenverkehrs zu; es ist einzig zu prÃ¼fen, ob diese Kompetenzen nicht willkÃ¼rlich oder missbrÃ¤uchlich ausgeÃ¼bt worden sind (BGr, 7. Juli 1992, 1A.153/1991, URP 1992, S. 551). Das Bundesgericht hat die unmittelbare Anwendbarkeit des FHA (mit Ausnahme der Bestimmungen Ã¼ber die Ursprungsregeln) wiederholt verneint (Matthias Oesch, Gewaltenteilung und Rechtsschutz im schweizerischen Aussenwirtschaftsrecht, in: ZBl 2004, S. 285 ff., 297; Botschaft, BBl 1995 II 536 f., wonach aus FHA und Cassis de Dijon-Prinzip nichts Entscheidendes fÃ¼r die Vermeidung oder den Abbau technischer Handelshemmnisse zwischen der Schweiz und den EWR-Staaten abgeleitet werden kann). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin geht auch aus einem neueren Bundesgerichtsentscheid die generelle unmittelbare Anwendbarkeit des FHA nicht hervor, ebenso wenig die Pflicht zur BerÃ¼cksichtigung der Rechtsprechung des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs, die in diesem Entscheid lediglich als "nicht unbeachtlich", bezogen auf Abgaben mit zollÃ¤hnlicher Wirkung, bezeichnet wurde (BGE 131 II 271 E. 10.3+4). Daran Ã¤ndert auch der ins Recht gelegte Entscheid der EidgenÃ¶ssischen Rekurskommission fÃ¼r Infrastruktur und Umwelt vom 20. Oktober 2005 nichts, der sich gerade auf den erwÃ¤hnten Bundesgerichtsentscheid abstÃ¼tzt. Schliesslich kann auch aus dem FHA die verbindliche BerÃ¼cksichtigung der von der BeschwerdefÃ¼hrerin angefÃ¼hrten Entscheide des EuropÃ¤ischen Gerichtshofes nicht hergeleitet werden. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin unter Bezugnahme auf das FHA die BerÃ¼cksichtigung des Cassis de Dijon-Prinzips verlangt, ist in diesem Zusammenhang auf den Entscheid des Verwaltungsgerichtes vom 13. Juli 2005 (VB.2005.00203, E. 2.5, www.vgrzh.ch) hinzuweisen, wonach die Umsetzung der AbsichtserklÃ¤rung des Bundesrates, das in der EU geltende Cassis de Dijon-Prinzip fÃ¼r in der EU zugelassene Produkte zur Einfuhr in die Schweiz zu Ã¼bernehmen, einer GesetzesÃ¤nderung, insbesondere einer ErgÃ¤nzung des THG bedarf. Solches wÃ¤re jedoch, folgte man der BeschwerdefÃ¼hrerin, gar nicht nÃ¶tig, ist tatsÃ¤chlich aber bis heute auch nicht geschehen. Die verschiedenen eingelegten befÃ¼rwortenden ErklÃ¤rungen und Zeitungsberichte belegen nicht das Gegenteil.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b>Zudem ist, wie dargelegt, nach Art. 20 FHA die nationale Gesetzgebungskompetenz nicht nur gewÃ¤hrleistet, sondern die darauf gestÃ¼tzte Rechtsanwendung nur auf WillkÃ¼r und Missbrauch zu Ã¼berprÃ¼fen. Der Beschwerdegegner konnte sich vorliegend fÃ¼r die Beanstandung der fraglichen Zahnpaste auf die Regelungen im Lebensmittelgesetz und in der Verordnung Ã¼ber die GebrauchsgegenstÃ¤nde berufen. Es liegt weder eine willkÃ¼rliche noch missbrÃ¤uchliche, ohnehin nur indirekte â als Folge zulÃ¤ssiger Beschriftungsvorschriften â mengenmÃ¤ssige BeschrÃ¤nkung der Einfuhr der besagten Zahnpaste vor. Hierbei ist zu bedenken, das Art. 13 FHA mit "Massnahmen gleicher Wirkung" nur solche meint, welche die Wareneinfuhr unmittelbar betreffen (BGE 105 II 49 E. 3b). Die Vorschriften der Lebensmittelgesetzgebung nach Beschriftung von GebrauchsgegenstÃ¤nden sind indessen zur Hauptsache nicht unmittelbar auf mengenmÃ¤ssige EinfuhrbeschrÃ¤nkungen, sondern auf gesundheitspolizeiliche Zwecke gerichtet. </p> <p class="Urteilstext">Es kann daher nicht gesagt werden, die VerbotsverfÃ¼gung des Beschwerdegegners widerspreche dem schweizerischen Staatsvertragsrecht.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet schliesslich, dass die in Frage stehende Zahnpaste in der EU ohne Beanstandungen im Verkehr sei, dass sie diese seit acht Jahren in der Schweiz verkaufe und die ZÃ¼rcher BehÃ¶rden nie interveniert hÃ¤tten, und dass die Herstellerin der Zahnpaste versuche, den Vertrieb ihrer Produkte durch die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verhindern. Sie erkennt im Verhalten der BehÃ¶rden einen Verstoss gegen Treu und Glauben. Der Beschwerdegegner hÃ¤lt diese AusfÃ¼hrungen nicht fÃ¼r relevant. Wenn ein Produkt in der EU ohne Beanstandungen im Verkehr sei, sage dies nichts Ã¼ber die RechtmÃ¤ssigkeit der Packungsbeschriftung aus, da auch dort lediglich nachtrÃ¤glich Stichproben vorgenommen wÃ¼rden und keine vorgÃ¤ngige Bewilligung fÃ¼r das Inverkehrbringen von GebrauchsgegenstÃ¤nden vorgesehen sei.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.1 </b>TatsÃ¤chlich lÃ¤sst sich daraus, dass die fragliche Zahnpaste bislang ohne Beanstandungen in der EU im Verkehr sein soll, wenig ableiten. Einerseits ist vorliegend nicht zu beurteilen, ob die kritisierte Aufschrift auf der Tube in Einklang mit der Gesetzgebung im EU-Raum steht. Es kann in diesem Zusammenhang immerhin darauf verwiesen werden, dass die geltenden Bestimmungen der Lebensmittelverordnung und der Verordnung Ã¼ber die GebrauchsgegenstÃ¤nde mit dem Verbot von Heilanpreisungen im Ergebnis etwa dem geltenden EU-Recht entsprechen (Frick, S. 30 f.). Anderseits mag zwar zutreffen, dass die Herstellerin der fraglichen Zahnpaste Ã¼ber ihre Anzeige gegen die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verhindern versucht, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Produkte nicht Ã¼ber den dafÃ¼r vorgesehenen Weg (Importeur fÃ¼r die Schweiz) bezieht. Das entbindet die BeschwerdefÃ¼hrerin indessen nicht von ihrer Verantwortung. Im Bereich der Lebensmittel und GebrauchsgegenstÃ¤nde gilt der Grundsatz der Selbstkontrolle (Art. 23 LMG), wonach derjenige, der die Ware in Verkehr bringt (sie insbesondere einfÃ¼hrt, abgibt etc.) zugleich dafÃ¼r zu sorgen hat, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entspricht (BGr, 30. Juni 2005, 2A.743/2004, E. 6, www.bger.ch; dazu Thomas Sauber, Behinderung von Parallelimporten von Parfums und Kosmetika durch Vollzug der Gebrauchsverordnung zum Lebensmittelgesetz in: sic! â ImmaterialgÃ¼ter-, Informations- und Wettbewerbsrecht 1997, S. 503 ff., wonach die Verantwortung fÃ¼r das Mindesthaltbarkeitsdatum bei kosmetischen Mitteln bei der Firma liegt, die das Mittel an den Konsumenten abgibt, S. 506 und FN 20). Es ist daher nicht zu vermeiden, dass auch nicht gesetzeskonforme GebrauchsgegenstÃ¤nde auf dem Markt sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.4.2 </b>Nach dem Grundsatz des Vertrauensschutzes haben die Privaten Anspruch darauf, in ihrem berechtigten Vertrauen in behÃ¶rdliche Zusicherungen oder in anderes, bestimmte Erwartungen begrÃ¼ndendes Verhalten der BehÃ¶rden geschÃ¼tzt zu werden (HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 627). Allein der Umstand, dass die Zahnpaste seit acht Jahren in der Schweiz unbehelligt verkauft worden sein soll, schafft keinen derartigen Vertrauenszustand. GrundsÃ¤tzlich hindert die vorÃ¼bergehende Duldung eines rechtswidrigen Zustandes die BehÃ¶rde nicht an der spÃ¤teren Behebung dieses Zustandes. Eine Vertrauensgrundlage, die der Wiederherstellung der RechtmÃ¤ssigkeit ganz oder teilweise entgegensteht, wird durch behÃ¶rdliche UntÃ¤tigkeit nur in AusnahmefÃ¤llen geschaffen. Ein solcher liegt hier weder vor, noch wird er von der BeschwerdefÃ¼hrerin hinreichend dargelegt (vgl. HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 627, 652). Weitere Verhaltensweisen, die einen Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben bedeuten kÃ¶nnten, werden nicht substantiiert dargelegt. Zudem fehlen vorliegend jegliche Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass die BehÃ¶rden bei Ã¤hnlichen bundesrechtswidrigen Anpreisungen nicht ebenfalls eingreifen wÃ¼rden; nur in diesem Fall kÃ¶nnte allenfalls ausnahmsweise eine "Gleichbehandlung im Unrecht" bzw. eine rechtsgleiche Behandlung verlangt werden (BGE 127 I 1 E. 3a; BGr, 30. Juni 2005, 2A.743/2004, E. 6, www.bger.ch). Der Beschwerdegegner wurde vorliegend aber nach erfolgter Anzeige aktiv.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. FÃ¼r diesen Fall verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin, es sei ihr eine Frist von wenigstens 6 Monaten ab Vorliegen eines rechtskrÃ¤ftigen Entscheides zur Anpassung der Kennzeichnung der beanstandeten Zahnpaste einzurÃ¤umen. Die Vorinstanz hatte dazu eine Frist bis Ende 2005 gewÃ¤hrt; diese ist durch das Rechtsmittelverfahren abgelaufen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich darauf, dass aufgrund der Ã¼ber inoffizielle und damit kaum versorgungssichere VerkaufskanÃ¤le (Parallelimporte) beschafften Zahnpaste umfangreiche eigene Lager fÃ¼r den Bedarf von 6-8 Monaten gehalten werden mÃ¼ssten. Insofern erscheint eine Frist zur Anpassung der Kennzeichnung von 6 Monaten zwar als angebracht, nicht aber nach Eintritt eines rechtskrÃ¤ftigen Entscheides, sondern nach Zustellung dieses Urteils. Diesem Eventualbegehren ist nicht zu entsprechen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin, welche diesbezÃ¼glich an ihre Selbstkontrolle zu erinnern ist und mittlerweile â seit der Beanstandung vom 9. Dezember 2004 â die beanstandete Zahnpaste mehr als ein weiteres Jahr unbehelligt vertreiben konnte, soll aus der Beschreitung des Rechtsmittelweges nicht kommerzielle Vorteile ziehen, indem sie ein Produkt verkaufen kann, das nach Ansicht des Gerichts den Vorschriften Ã¼ber die Anpreisung von kosmetischen Artikeln widerspricht.</p> <p class="Urteilstext">Entsprechend dem Ausgang dieses Verfahrens sind dessen Kosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung ist nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Der BeschwerdefÃ¼hrerin wird eine ab Zustellung dieses Urteils laufende Frist von 6 Monaten zur Anpassung der beanstandeten Kennzeichnung angesetzt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 5'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">7. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>