<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00269</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Nünlist</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lischer Zemp &amp; Partner, Rechtsanwälte und Notare</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schwanenplatz 4, 6004 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1975 geborene X.___ arbeitete zuletzt vollzeitlich bei der Y.___ GmbH, als Fassadenisoleur und war in dieser Funktion bei der Suva gegen die Folgen von Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 28. Juni 2010 (Urk. 8/1) hatte er am 22. Juni 2010 einen Unfall erlitten, bei welchem er von einem Gerüst gestürzt war. Als Verletzung wurde eine Stauchung der Wirbelsäule angegeben. Im Bericht des Spitals O.___ vom 30. Juni 2010 (Urk. 8/6) wurden die Diagnosen Deckenplatten-Impressionsfrakturen LWK 1 und 2, Kniekontu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion/-distorsion links mit Verdacht auf mediale Meniskusläsion sowie extraalve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oläre Fraktur Incisivi 12, 11, 21 im Schmelzbereich festgehalten. Die Suva nahm Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht sowie zum Unfallher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang vor und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Sodann wurde der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte mehrfach kreisärztlich untersucht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Januar 2015 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass der Endzustand erreicht sei und eine weitere Behandlung zu einer wesentlichen Verbesserung der Beschwerden nicht mehr notwendig sei. Die Heilkosten- und Taggeldleistungen würden daher per 28. Februar 2015 eingestellt. Über den Anspruch auf eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenrente werde noch entschieden. Dabei sei davon auszugehen, dass die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestammte Arbeit als Bauarbeiter/Fassadenisoleur nicht mehr zumutbar sei. Eine angepasste Tätigkeit sei jedoch vollzeitig zumutbar (Urk. 8/387). Daraufhin sprach die Suva dem Versicherten mit Verfügung vom 30. Januar 2015 (Urk. 8/391) ab 1. März 2015 eine Invalidenrente gestützt auf eine ermittelte Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsunfähigkeit von 14 % zu. Mit Verfügung vom 5. Februar 2015 (Urk. 8/398) wurde dem Versicherten sodann eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 10 % zugesprochen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügungen vom 30. Januar 2015 sowie 5. Februar 2015 erhob der Versicherte am 2. März 2015 Einsprache (Urk. 8/402, 8/408). In der Folge erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete das Z.___ Kantonsspital im Auftrag der Suva am 14. Juli 2016 ein poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäres Gutachten (Urk. 8/459). Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs wurde die gegen die Rentenverfügung vom 30. Januar 2015 (Urk. 8/391) erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Einsprache mit Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016 (Urk. 2) in dem Sinne gutgeheissen, dass dem Versicherten ab 1. März 2015 eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 23 % zugesprochen wurde. Mit Verfügung vom 4. November 2016 (Urk. 8/476) kam die Suva sodann auf die am 5. Februar 2015 zugesprochene Integritätsentschädigung in der Höhe von 10 % (Urk. 8/398) zurück und sprach dem Versicherten neu eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 25 % zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. November 2016 stellte die Generali Allgemeine Versicherungen AG der Suva Unterlagen betreffend eine den Versicherten betreffende Überwachung zu (Urk. 8/485 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte mit Eingabe vom 25. November 2016 Beschwerde (Urk. 1) und stellte fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Antrag (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">«Der Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016 sei dahingehend aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">heben, als dass mir ab dem 1. März 2015 eine Erwerbsunfähigkeitsrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von mehr als 23 % zuzusprechen ist; dies unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der SUVA.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 5. Januar 2017 (Urk. 7) beantragte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin, die Beschwerde vom 25. November 2016 sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016 sei zu bestätigen (S. 2). Davon wurde dem Beschwerdeführer am 10. Januar 2017 Kenntnis gegeben (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. April 2018 stellte der Beschwerdeführer dem Gericht weitere Arztberichte zu (Urk. 10-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 22. Juni 2010 (Urk. 8/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), so hat sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG; vgl. BGE 130 V 121).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016 (Urk. 2) sprach die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin dem Beschwerdeführer in teilweiser Gutheissung seiner Einsprache vom 2. März 2015 (Urk. 8/402) ab 1. März 2015 eine Invalidenrente gestützt auf einen ermittelten Invaliditätsgrad von 23 % zu. Medizinische Grundlage hierfür bildete das Gutachten des Z.___ Kantonsspitals vom 14. Juli 2016 (Urk. 8/459). Die psychischen bzw. organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mangels adäquaten Kausalzusammenhanges zum Unfallgeschehen ausser Acht gelassen. Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vom 5. Januar 2017 (Urk. 7) fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer mit Beschwerdeschrift vom 25. November 2016 (Urk. 1) vor, auf das Gutachten des Z.___ Kantonsspitals könne nicht abgestellt werden. Sodann habe es sich beim Unfallereignis vom 22. Juni 2010 um einen schweren Unfall gehandelt, weshalb auch die psychischen Beschwerden bei der Beurteilung des Rentenanspruchs mit zu berücksichtigen seien. Es sei ihm nicht zumutbar, ein volles Arbeitspensum zu bewältigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrem Einspracheentscheid vom 28. Ok</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tober 2016 (Urk. 2) in medizinischer Hinsicht auf das Gutachten des Z.___ Kantonsspitals vom 14. Juli 2016 (Urk. 8/459). Darin wurden als unfallkausale Diagnosen ein Status nach Deckplatten-Impressionsfraktur LWK 2 A.1.1, ein Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus nach transthorakal instrumentierter Fusion Th12-L1 bei LWK1-Berstungsfraktur Typ B1 (2010) und dorsaler Instrumentierung Th12-L2 (2013), ein Status nach medialer Meniskusläsion des linken Knies, ein Status nach tran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s- arthroskopischer Teilmeniskektomie (2010) sowie Zeichen eines aktiven Morbus Baastrup in Höhe L2/3 (MRI vom 3. Dezember 2015) festgehalten (Urk. 8/460 S. 6). Die angestammte Tätigkeit als Fassadenisoleur/Gipser wurde als nicht mehr zumutbar erachtet. In angepasster Tätigkeit (vorwiegend sitzend mit regelmässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gem Stehen sowie ohne Heben von schweren Lasten [Limit 5 kg, kurzzeitig ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ximal 10 kg] ohne häufig wiederholtes Bücken und ohne wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und monotone Repetitionen) wurde auf eine vollzeitige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit geschlossen (Urk. 8/459 S. 15, 8/460 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter untersuchten den Beschwerdeführer allseitig. Sie nahmen ihre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilung in Kenntnis der wesentlichen medizinischen Aktenlage vor (Urk. 8/458 S. 1, 8/459 S. 2 ff., 8/460 S. 2 ff.). Sodann berücksichtigten sie die seitens des Beschwerdeführers geklagten Beschwerden (Urk. 8/458 S. 1 f., 8/459 S. 9, 8/460 S. 5). Ihre Schlussfolgerungen erscheinen mit Blick auf die Aktenlage vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich nachvollziehbar. Dies gilt sowohl hinsichtlich der diagnostischen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung als auch der Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">So legten die Gutachter dar, dass die Wirbelfrakturen abgeheilt sind, indes die (degenerative) Verschiebung des Wirbelsäulenmittelpunktes als schmerzrelevante Folge der verminderten LWS-Lordose erscheint, wobei sich die degenerativen Veränderungen (namentlich auch der Morbus Baastrup) im Kontext einer signi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fikanten Verletzung schlechter auswirken (Urk. 8/460/7). Die Hebe-/ Trageein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung ist durch die Kniepathologie (persistierender kleiner Riss des Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">horns, Urk. 8/459 S. 14) begründet. Damit erweist sich das Gutachten als beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kräftig im Sinne der Rechtsprechung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In diesem Zusammenhang ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass dem Bericht der Universitätsklinik A.___ vom 20. September 2016 (Urk. 8/467 S. 4 f.) keine Aspekte zu entnehmen sind, die durch die Gutachter unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind. Die Ärzte konnten – bei der Diagnose einer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Thorakolumbalgie mit intermittierender Inguinalgie rechts sowie Ischialgie rechtsbetont - bildgebend keine Nervenkompressionen oder sonstige erklärende Pathologien darstellen. Die Einschätzung einer maximal 20%igen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit in einer leichten Tätigkeit kann bei der geschilderten Befundlage und fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Auseinandersetzung mit den Vorberichten – was indes auch gar nicht Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gabe der A.___-Ärzte war – nicht nachvollzogen werden. Damit vermag dieser Bericht den Beweiswert des Gutachtens nicht in Frage zu stellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. statt vieler: SVR 2008 IV Nr. 15 S. 43, I 514/06 E. 2.1.1; Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gerichts 8C_278/2011 vom 26. Juli 2011 und 8C_790/2011 vom 30. März 2012 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (20-30 % für eine angepasste Tätigkeit) durch den Hausarzt Dr. med. B.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Rheumatologie, vom 17. Februar 2015 (Urk. 8/408 S. 9) kann weiter nicht nachvollzogen werden, da sie auf keiner Befunderhebung beruht und keine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung enthält. Damit ist auch diese Stellungnahme nicht geeignet, den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswert des Gutachtens in Frage zu stellen (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass auch Kreisarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, im Januar 2015 auf eine vollzeitige Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers in angepasster Tätigkeit schloss (Urk. 8/380). Damit liegen keine Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">panzen zur gutachterlichen Beurteilung vor. Dass der Kreisarzt die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in seinen früheren Beurteilungen anders einschätzte (so etwa Bericht vom 17. Oktober 2014, Urk. 8/361 S. 9), vermag keine Zweifel am Beweiswert des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens zu erwecken, da damals der Zeitpunkt des Fallabschlusses (E. 1.2) noch nicht erreicht war (Urk. 1 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Was die Frage der Unfallkausalität der Miktionsbeschwerden angeht (Urk. 1 S. 3), so ist dem am 24. April 2018 (Urk. 10) nachgereichten Bericht der Klinik für Urologie des D.___ vom 19. Oktober 2016 (Urk. 11/1) die Diagnose einer am ehesten neurogenen Harnblasenfunktionsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung bei Status nach Unfall mit Berstungsfraktur LWK1 und Deckplattenimpres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sionsfraktur LWK2 im Juni 2010 zu entnehmen (Urk. 11/1 S. 1). Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer beklagte insbesondere eine Diurie von 10 bis 15 mal sowie eine Nykturie von 1 bis 3 mal bei einer Trinkmenge von täglich 2.5 Litern (Urk. 11/1 S. 1). Die Angaben des Beschwerdeführers decken sich weitgehend mit denjenigen anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich der Begutachtung (Urk. 8/458 S. 1 f.). Ob diese Beschwerdesymptomatik - wie gutachterlich festgehalten (Urk. 8/458 S. 3) - unfallfremd ist, oder nicht, kann offengelassen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Dies ist nachfolgend im Rahmen der Überprüfung des mit Einspracheentscheid vom 28. Oktober 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2) gewährten leidensbedingten Abzuges aufzuzeigen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nuar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1 mit Hinweisen, wonach eine doppelte Anrechnung gesundheitlicher Einschränkungen bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">urteilung der Arbeitsfähigkeit und der Bemessung des leidensbedingten Abzuges nicht zulässig ist).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Denn bei vollzeitlicher Arbeitsfähigkeit wäre die Auswirkung dieser Pathologie lediglich die Notwendigkeit einer jederzeit verfügbaren Toilette an der Arbeitsstelle sowie ein allenfalls leicht erhöhter Zeitbedarf für zusätzliche Pausen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass aus somatischer Sicht - dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des Z.___ Kantonsspitals folgend - darauf zu schliessen ist, dass der Beschwerdeführer in angestammter Tätigkeit als Fassadenisoleur nicht (mehr) ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähig ist, dass in leidensangepasster Tätigkeit jedoch von einer vollzeitigen Arbeitsfähigkeit auszugehen ist. Ob die psychischen Beschwerden ebenfalls zu berücksichtigen sind bei der Beurteilung des Rentenanspruchs, ist in einem nächsten Schritt zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwieri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Sofern keines der Kriterien in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise gegeben ist, bedarf es für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs bei einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Fällen des Nachweises von vier Kriterien. Demgegenüber müssen bei einem Unfall im eigentlich mittle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Bereich drei Kriterien ausreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dern Ursachen zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des Bundesgerichts 8C_897/2009 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Januar 2010 E. 4.5; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_476/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2010 E. 2.4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss stellen die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ ab, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, die Annahme, dass er aus ca. vier Metern in die Tiefe gestürzt sei, stimme nicht. Vielmehr habe die Absturzhöhe mehr als vier Meter betragen. Da der Unfall damit als schwer zu qualifizieren sei, seien seine psychischen Beschwerden bei der Beurteilung des Rentenanspruchs eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls zu berücksichtigen (Urk. 1 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer selbst teilte der Beschwerdegegnerin anlässlich ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ner ersten gemeinsamen Besprechung vom 21. Juli 2010 und damit zeitnah zum Unfallereignis mit, dass er aus einer Höhe von vier Metern in die Tiefe gestürzt sei (Urk. 8/10 S. 1). Gleiches ist auch dem am Unfalltag eröffneten Rapport der E.___ (Urk. 8/26) sowie dem Unfallrapport der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nerin (Urk. 8/45) zu entnehmen. Anhaltspunkte dafür, dass diese von verschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Seiten unabhängig voneinander erhobenen bzw. bestätigten Angaben nicht stimmen könnten, bestehen keine. Hiervon ist mit dem Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genden Wahrscheinlichkeit auszugehen. Spätere Auskünfte des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rers sind nicht mehr zeitnah und könnten - so insbesondere die Darlegung in der Beschwerdeschrift - unbewusst oder bewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein, weshalb darauf nicht abzustellen ist. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fotodokumentation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 8/45/3) ist erkennbar, dass der Beschwerdeführer aus der Mitte des ersten Stockes eines Wohnhauses abgestürzt ist. Bei einer Raumhöhe von 2.4 Metern ergibt sich zuzüglich der Dicke der Decke des Parterres die genannte Sturzhöhe von 4 Metern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin unter Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zu Recht darlegte (Urk. 2 S. 9), gelten Stürze aus einer Höhe zwischen etwa zwei und etwa vier Metern noch als mittelschwer im engeren Sinne. Mit Blick auf die höchstrichterliche Rechtsprechung (vgl. insbesondere das durch die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zitierte Urteil des Bundesgerichts 8C_496/2014 vom 21. November 2014 E. 4.2.3 mit Hinweisen) ist der Schluss auf einen mittelschweren Unfall im engeren Sinne vorliegend nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Adäquanzbeurteilung der Beschwerdegegnerin blieb beschwerdeweise an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sonsten unbestritten. Dies zu Recht: Besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit sind – abgesehen vom augenfälligen Vorgang - nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer erlitt zwar erhebliche Verletzungen am Rücken, diese sind aber abgeheilt und nicht von einer solchen Schwere, dass eine psychische Fehlentwicklung zu erwarten war. Die medizinische Behandlung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lief (auch in zeitlicher Hinsicht) unauffällig. Der Beschwerdeführer klagt vorweg über belastungsabhängige Schmerzen und nicht über solche, dauernden Charak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ters. Eine ärztliche Fehlbehandlung liegt nicht vor und der Heilungsverlauf verlief ohne besondere Auffälligkeiten. Der Beschwerdeführer war anfänglich vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fänglich arbeitsunfähig und wird dies in der angestammten Tätigkeit auch blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben. Auch in einer angepassten Tätigkeit war er – auch aufgrund der Rückenope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rationen - während längerer Dauer arbeitsunfähig. Nach der Abheilung stellte sich mittlerweile eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Insgesamt könnte (allenfalls) lediglich ein Kriterium als gegeben erachtet werden, was zur Annahme einer adäquaten Kausalität nicht ausreicht. Für die Folgen einer psychischen Beeinträchtigung hat demgemäss die Beschwerdegegnerin nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zustehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten bleibt es bei der gutachterlichen Schlussfolgerung, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Beschwerdeführer unfallkausal eine angepasste Tätigkeit vollzeitlich zumutbar ist (Urk. 8/459 S. 15, 8/460 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend ist die durch die Beschwerdegegnerin erfolgte Bemessung des In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrades zu überprüfen. Dabei ist insbesondere auf die Berechnung des Invalideneinkommens näher einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ermittelte das Invalideneinkommen gestützt auf die Löhne gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS). Unter Berücksichtigung der leidensbedingten Einschränkungen des Beschwerdeführers gewährte sie ihm sodann einen leidensbedingten Abzug von 20 % und ermittelte so ein Invalideneinkommen von Fr. 53'322.-- (Urk. 2 S. 14 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte beim Abzug vom Tabellenlohn die lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">densbedingten Einschränkungen des Beschwerdeführers (Urk. 2 S. 15). Ebenfalls Rechnung zu tragen ist jedoch den Umständen, dass der Beschwerdeführer seit 2007 Schweizer ist (Urk. 8/10 S. 3, 8/70 S. 2) und im Jahre 2015 (massgeblicher Zeitpunkt für die Rentenzusprache, E. 1.2) 40 Jahre alt war. Diese beiden Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">male wirken sich lohnerhöhend aus (vgl. zum Alter das Urteil des Bundesgerichts 8C_611/2017 vom 29. Dezember 2017 E. 8.2.3). Angesichts dieser Umstände er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weist sich ein Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 20 % als zu hoch. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rücksichtigt man indessen einen allenfalls leicht erhöhten Pausenbedarf und die Notwendigkeit, jederzeit eine Toilette aufsuchen zu können, erscheint der Abzug insgesamt als an der Grenze des Zulässigen, weshalb von der Androhung einer Reformatio in peius abzusehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die dem Beschwerdeführer zugesprochenen Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 23 % zu bestätigen. Dies führt zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNünlist</p><p></p></div> </div></body></html>