<h2>SubmittedText<h2><p>Die Medien haben dieses Wochenende berichtet, dass die Credit Suisse 250 Millionen Franken aus der Elf-Aquitaine-Affäre blockiert hat. Eine Meldung wegen Geldwäscherei wurde erstattet. Der Besitzer dieser Summe, der übrigens des Mordes, der Korruption und des Waffenschmuggels verdächtigt und von Taiwan gesucht wird, soll diese 250 Millionen Franken von der UBS zur Credit Suisse transferiert haben lassen. Die UBS hätte ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und diesen Versuch von Geldwäscherei den betreffenden Verantwortlichen melden müssen. Daher meine Frage:</p><p>Kann der Bundesrat erklären, warum die UBS die Herkunft der 250 Millionen Franken nicht überprüft hat und diesen Versuch von Geldwäscherei nicht den betreffenden Stellen gemeldet hat?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Frühjahr haben die Credit Suisse sowie eine ihrer Filialen im Zusammenhang mit der so genannten Fregatten-Affäre Vermögenswerte im Betrag von rund 245 580 000 Franken gesperrt und der Meldestelle für Geldwäscherei Meldung erstattet. Diese Gelder waren von der UBS an die Credit Suisse überwiesen worden. Das Sekretariat der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) stellt gegenwärtig Nachforschungen darüber an, ob die UBS möglicherweise in diese Angelegenheit verwickelt ist. Diese Affäre wirft Fragen auf, welche von den interessierten Kreisen im Rahmen der Überarbeitung des EBK-Rundschreibens über die Geldwäschereirichtlinien (vgl. Jahresbericht 2000 der EBK, Kapitel II 2.4) diskutiert werden. Zur Sprache gebracht werden soll insbesondere der Mechanismus der Meldepflicht bei Geldwäschereiverdacht gemäss Artikel 9 des Geldwäschereigesetzes (SR 955.0).</p>  Antwort des Bundesrates.