B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-320/2010 U r t e i l v o m 3 . D e z e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), Richterin Maria Amgwerd, Richter Pietro Angeli-Busi, Gerichtsschreiber Said Huber. Parteien Dr. X._______, (Apotheke Dr. X.______), (…), Beschwerdeführer, gegen Wettbewerbskommission WEKO, (…), Vorinstanz. Gegenstand Sanktionsverfügung: Hors-Liste Medikamente (Publikums- preisempfehlungen betreffend Cialis, Levitra und Viagra). B-320/2010 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Die Pharmaunternehmen Bayer (Schweiz) AG (Bayer), Pfizer AG (Pfizer) und Eli Lilly (Suisse) SA (Eli Lilly) vertreiben unter anderem ihre (vom Mutterkonzern hergestellten und – bis auf Viagra – zur Zeit noch pa- tentgeschützten) Medikamente gegen erektile Dysfunktion, Levitra (Bay- er), Viagra (Pfizer) und Cialis (Eli Lilly), für die es hierzulande gegenwärtig noch keine amtlich zugelassenen Generika gibt. Diese auch als "Poten z- mittel" bezeichneten Medikamente wirken nicht aphrodisisch, sondern (erst nach entsprechender Stimulation) erektionsfördernd. Anges ichts ih- res gesundheitlichen Gefährdungspotenzials sind diese Arzneimittel ve r- schreibungspflichtig (Verkaufskategorie B; vgl. zu den übrigen Kategorien Art. 23 -27 der Arzneimittelverordnung vom 17. Oktober 2001 [VAM, SR 812.212.21]), aber nicht auf der kra nkenversicherungsrechtlichen Spezialitätenliste aufgeführt und damit nicht kassenpflichtig (sog. Hors - Liste Medikamente). In der Schweiz waren im Jahr 2006 insgesamt 4'857 Medikamente hei l- mittelrechtlich zugelassen. Die nachfolgende Übersicht schlüsselt di e An- teile nach Rezeptpflicht bzw. Freiverkäuflichkeit sowie einer allfälligen Lis- tung in der Spezialitätenliste (SL) auf: (Quelle: Wettbewerbskommission in Recht und Politik des Wettbewerbs [RPW] 2010/4, S. 650) A.b Am 10. Mai 2005 eröffnete das Sekretar iat der Wettbewerbskommis- sion (Sekretariat) eine Vorabklärung, da Bayer, Pfizer und Eli Lilly damals zu Levitra, Viagra und Cialis unverbindliche Publikumspreisempfehlungen an Grossisten und Verkaufsstellen abgaben bzw. über eine Datenban k- betreiberin an diese weiterleiten liessen. A.c Angesichts von Anhaltspunkten für unzulässige Wettbewerbsabreden eröffnete das Sekretariat (im Einvernehmen mit einem Mitglied des Präsi- diums) am 26. Juni 2006 eine kartellgesetzliche Untersuchung (1.) gegen die Pharmaunternehmen Pfizer, Eli Lilly und Bayer, (2.) gegen die Gro s- B-320/2010 Seite 3 sisten Galexis AG, Unione Farmaceutica Distribuzione SA, Voigt AG und Amedis-UE AG, (3.) gegen die Datenbankbetreiberin e -mediat AG, (4.) gegen alle in der Schweiz niedergelassenen 1'672 Apotheken sowie (5.) gegen alle dort praktizierenden 3'693 selbstdispensierenden Ärzte. Veröf- fentlicht wurde diese Untersuchung im Schweizerischen Handelsamt s- blatt und im Bundesblatt (BBl 2006 9123). B. Nach einer umfangreichen Untersuchung und nachdem alle Parteien, zum Antrag des Sekretariats vom 2. Februar 2009 Stellung genommen hatten, erliess die Wettbewerbskommission (WEKO) am 2. November 2009 eine 90-seitige Sanktionsverfügung (vgl. RPW 2010/4, S. 649 ff.) mit folgendem Dispositiv: "1. Es wird festgestellt, dass das Veröff entlichen und das Befolgen von Publikumspreisempfehlungen für Cialis, Levitra und Viagra in der bisherigen Form und im bisherigen Umfang eine unzulässige Wettbewerbsabrede i m Sinne von Art. 5 Abs. 1 i.V.m. Art. 5 Abs. 4 KG darstellt. 2. Den Herstellern Pfizer, Eli Lilly und Bayer wird verboten, die Pu b- likumspreisempfehlungen für Cialis, Levitra und Viagra weiterhin zu veröffentlichen. 3. Die Grossisten Galexis, Unione Farmaceutica Distribuzione, Voigt und Amedis-UE und e-mediat dürfen bezüglich dieser Pu b- likumspreisempfehlungen keine Gehilfenhandlungen (z.B. We i- terleiten, Aufbereiten, Publizieren von Preisempfehlungen etc.) mehr vornehmen. 4. Die Hersteller Pfizer, Bayer und Eli Lilly werden für das unter Ziff. 1 dieses Dispositivs genannte Verhalten für den Zeitraum vom 1. April 2004 bis 31. Dezember 2008 gestützt auf Art. 49a Abs. 1 KG mit folgenden Beträgen belastet: - Pfizer: CHF […] - Eli Lilly: CHF […] - Bayer: CHF […] 5. Im Übrigen wird die Untersuchung eingestellt. 6. Zuwiderhandlungen gegen dies e Verfügung können mit Sankti o- nen gemäss Art. 50 bzw. 54 KG belegt werden. B-320/2010 Seite 4 7. Die Verfahrenskosten von insgesamt CHF 692'118.- Franken werden den drei Pharmaunternehmen Pfizer AG, Eli Lilly SA und Bayer (Schweiz) AG jeweils zu einem Sechstel, d.h. je CHF 115'353.- Franken, und unter solidarischer Haftung aufe r- legt. 8. (Rechtsmittelbelehrung) 9. (Eröffnung einzeln) 10. (Eröffnung durch amtliche Publikation)" Zur Begründung hielt die Vorinstanz fest, das untersuchte Verhalten der Parteien unterstehe dem Kartellgesetz vom 6. Oktober 1995 (KG, SR 251). Zu Viagra, Cialis und Levitra bestünden keine wettbewerbsau s- schliessenden Vorschriften einer staatlich vorgesehenen Markt - oder Preisordnung oder solche, die Unternehmen zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben be sondere Rechten verliehen, weshalb (Preis -)Wettbewerb nicht nur möglich sei, sondern auch gefordert werde. Eine horizontale Preisabrede habe trotz anfänglich praktisch identischer Preise für Viagra, Cialis und Levitra nicht nachgewiesen werden können. Indessen seien die von Pfizer, Eli Lilly und Bayer veröffentlichten und von den Verkaufsstellen überwiegend befolgten – und sich daher wie Fes t- preise auswirkenden – Publikumspreisempfehlungen für diese Medik a- mente nebeneinander bestehende vertikale Wettbewerbsabreden. Als abgestimmte Verhaltensweisen beseitigten sie den wirksamen Wettb e- werb. Selbst wenn die entsprechende Vermutung als widerlegt zu be- trachten wäre, liesse sich eine erhebliche Wettbewerbsbeeinträchtigung nicht durch wirtschaftliche Effizienzgründe rechtfertigen. Die unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen seien "verschuldetermas sen" bewirkt wo r- den, wobei einzig Pfizer, Eli Lilly und Bayer direkt zu sanktionieren seien. Gleichzeitig verzichtete die Vorinstanz "aus faktischen und praktischen Gründen" auf eine Sanktionierung der zahllosen, als mitschuldig bezeic h- neten "Verkaufsstellen" (Apotheken und selbstdispensierende Ärzte). C. Diese Sanktionsverfügung focht der Geschäftsinhaber der " Apotheke Dr. X.______", Dr. X._______ (Beschwerdeführer), am 18. Januar 2010 beim Bundesverwaltungsgericht an mit folgendem Antrag: "Es sei der Entscheid der Wettbewerbskommission vom 2. November 2009 in der Untersuchung 22-0326 (Preise für Hors-Liste Medikamente) vollumfänglich aufzuheben und es sei die Wettbew erbskommission an-B-320/2010 Seite 5 zuweisen, die Untersuchung ohne Folgen für die Apotheke Dr. X._______ einzustellen." Zu seiner Beschwerdelegitimation führt der Beschwerdeführer aus, er werde durch den Entscheid beschwert, indem die Dispositiv-Ziffer 1 fälschlicherweise die Unzulässigkeit des von ihm praktizierten Verhaltens feststelle. Zum erhobenen Sachverhalt bemängelt er, die Vorinstanz habe der sp e- ziellen Marktstruktur für den Vertrieb verschreibungspflichtiger Hors -Liste Medikamente zu wenig Rechnung getragen. Die gegenüber frei verkäufli- chen Medikamenten erhöhte Komplexität rezeptpflichtiger Medikamente (hinsichtlich Wechselwirkungen und Kontraindikationen) führe dazu, dass der Apotheker nicht rein logistische Dienstleistungen erbringe, sondern dem Patienten gegenü ber eine umfassende Beratungsfunktion wahrne h- men müsse. Viagra, Cialis und Levitra würden teilweise von gewissen Zusatzversiche- rungen übernommen, weshalb die Preisempfehlungen den Krankenka s- sen als massgeblicher Vergleichswert dienten. Ohne die Empfehlungen entfiele eine Kontrollmög lichkeit der Krankenkassen , was nicht k osten- dämmend wäre. Völlig praxisfremd sei die Auffassung, wonach alle Apo- theken und selbstdispensierenden Ärzte den Verkaufspreis jedes Hors - Liste Medikaments nach eigenen betriebswirtscha ftlichen Kriterien b e- rechnen müss ten. Eine individuelle Preisberechnung sei nicht möglich, weil dem Apotheker die Berechnungsgrundlage für die Kostenallokation auf einzelne verkaufte Medi kamente fehle. Bestenfalls liesse sich für alle Medikamente eine einheitliche Durchschnittsmarge berechnen, wobei un- klar wäre, ob diese hö her oder tiefer ausfallen würde, als bei einem Be- folgen der Preisempfehlung. Ferner betont der Beschwerdeführer , der empfohlene Preis stamme von e-mediat. Angesichts des grossen Artikel- stamms einer Apotheke und häufiger Preisänderungen sei eine andere Kommunikation als über e -mediat undenkbar. Der empfohlene Preis sei eine Orientierungshilfe und jeder Apotheker sei frei, davon abzuweichen. Zur Auffassung der Vorinstanz, wonach der Preis der Hauptwettbewerbs- parameter zwischen Apotheken sei, hält der Beschwerdeführer fest, viele Kunden würden Produkte gegen erektile Dysfunktion lieber im Internet kaufen. Er habe noch nie erlebt, dass ein Kunde nach dem Produktpreis gefragt bzw. einen günstigeren Preis oder Rabatt verlangt habe. Deshalb glaube er nicht, dass der Preis für den Patienten eine Rolle spiele. Zudem könnten sich Apotheken wegen dem Werbeverbot nicht mit einem beso n-B-320/2010 Seite 6 ders günstigen Preis profilieren. Aufgrund der Besonderheiten der M arkt- struktur spiele der Preiswettbewerb auf der Stufe der Apotheken bloss ei- ne untergeordnete Rolle. In rechtlicher Hinsicht erklärt der Beschwerdeführer, es liege keine unzu- lässige Wettbewerbsabrede, sondern lediglich zulässiges Parallelverha l- ten vor. In der Vertikalbekanntmachung der Vorinstanz seien fünf Kriterien publiziert worden, wobei hier nur ein einziges erfüllt sei, nämlich das Auf- greifkriterium der "tatsächlichen Befolgung der Preisempfehlungen". Un- verständlich sei, dass die Preisempfehlungen für Viagra, Cialis und L e- vitra als unzulässig betrachtet würden, wenn nur eines von fünf Kriterien erfüllt sei. Nach europäischem Recht seien die untersuchten Preisem p- fehlungen zulässig, da sie sich mangels Ausübung von Druck oder der Gewährung von Anreizen nicht wie Fest - oder Mindestverkaufspreise auswirkten. Dies müsse auch für die Schweiz gelten. Ferner sei der Wett- bewerb nicht erheblich beeinträchtigt, wenn bloss 63.5 % der verkauften Packungen zum empfohlenen Preis und ohne Rabatt ver kauft worden seien. Vielmehr zeige der korrekt berechnete Befolgungsgrad von bloss 52 % der befragten Apotheken, dass ein gewisser Preiswettbewerb spi e- le. Schliesslich seien die Empfehlungen auf jeden Fall aus Gründen der wirtschaftlichen Effizienz gerechtfertigt. Denn eine i ndividuelle Preisfest- setzung durch jeden einzelnen Apotheker für 2'711 Hors -Liste Medik a- mente, mit denen grossmehrheitlich nur ein geringer Umsatz erziel t wer- de, sei nicht praktikabel. D. Am 20. April 2010 informierte das Bundesverwaltungsgericht durch amtl i- che Publikation im Bundesblatt alle von der Vorinstanz nicht direkt ang e- schriebenen Adressaten der Sanktionsverfügung, dass dagegen am 18. Januar 2010 Beschwerde erhoben worden war (vgl. BBl 2010 2518). E. E.a Am 12. Juli 2010 liess sich die Vorinstanz nach ers treckter Frist mit dem Antrag vernehmen, die Beschwerde sei unter Kostenfolge abzuwe i- sen. E.b Mit Zwischenverfügung vom 19. August 2010 räumte das Bunde s- verwaltungsgericht dem Beschwerdeführer die Gelegenheit ein, bis zum 20. September 2010 eine allfällige St ellungnahme zur vorinstanzlichen Eingabe einzureichen. B-320/2010 Seite 7 F. F.a Nach erstreckter Frist reichte der Beschwerdeführer a m 8. Oktober 2010 seine Stellungnahme ein. Darin nahm er zur Vernehmlassung der Vorinstanz eingehend Stellung unter Bekräftigung seines Antrags, w o- nach der Entscheid der Vorinstanz aufzuheben bzw. diese anzuweisen sei, die Untersuchung folgenlos einzustellen. F.b Am 11. Oktober 2010 liess das Bundesverwaltungsgericht dieses Schreiben der Vorinstanz zur Kenntnis zukommen. G. Mit Zwischenverfügung vom 18. No vember 2010 sistierte das Bunde s- verwaltungsgericht das vorliegende Verfahren, unter Vorbehalt eines g e- genteiligen Antrags der Parteien, bis zur Eröffnung der Entscheide des Bundesgerichts zu den bundesverwaltungsgerichtlichen Urteilen B-2050/2007 vom 24. Februar 2010 (in Sachen Swisscom/Mobil termi- nierung; veröffentlicht in BVGE 2011/32 und in RPW 2010/2, S. 242 ff.) und B-2977/2007 vom 27. April 2010 (in Sachen Publigroupe/Kommissi - onierungsrichtlinien; veröffentlicht in RPW 2010/2, S. 329 ff.). H. Am 6. Februar 2013 hob das Bundesverwaltungsgericht die Sistierung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens auf, nachdem das Bundesg e- richt am 29. Januar 2013 die Begründung des öffentlich beratenen Urteils 2C_484/2010 vom 29. Juni 2012 im Fall Publigroupe SA (teilwe ise publi- ziert in BGE 139 I 72) schriftlich eröffnet hatte. I. Mit Schreiben vom 3. September 2013 informierte die Instruktionsrichterin den Beschwerdeführer, dass sich in einem ebenfalls hängigen Beschwer- deverfahren zur gleichen Sanktionsverfügung Fragen zum sog. "fil rouge" gestellt hätten, die auch eine gewisse Bedeutung für das vorliegende Ver- fahren hätten. Gleichzeitig liess die Instruktionsrichterin dem Beschwe r- deführer eine anonymisierte Kopie der Zwischenverfügung B -364/2010 vom 3. September 2013 zuko mmen, woraus ersichtlich ist, das s die ent- sprechenden "fils rouges" der Untersuchung 22 -0326 als Interna – man- gels Beweiseignung – in keinem Beschwerdeverfahren als Bestandteil der Akten anzuerkennen seien. B-320/2010 Seite 8 J. Auf die dargelegten und weitere Vorbringen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit sie für das Urteil erheblich sind , in den nachfolgenden Erw ä- gungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen und ob auf eine B e- schwerde einzutreten ist ( BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-1773/2006 vom 25. September 2008 E. 1.2 [BVGE 2008/48]). 1.1. Der angefochtene Entscheid der Vorinstanz vom 2. November 2009 stellt eine Verfügung nach Art. 5 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsverfahrens- gesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) dar. Das Bu n- desverwaltungsgericht ist nach Art. 31 des Ver waltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, S R 173.32) Beschwerdeinstanz gegen Verf ü- gungen gemäss Art. 5 VwVG, die von eidgenössischen Kommissionen er- lassen werden (Art. 33 Bst. f VGG). Darunter fällt die von der Vorinstanz erlassene Verfügung in Anwendung von Art. 49a Abs. 1 des Karte llgeset- zes (zitiert unter B.). Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Behandlung der vorliege n- den Beschwerde zuständig. 1.2. 1.2.1. Nach Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Bst. a; vgl. BGE 133 II 181 E. 3.2 ), durch die an- gefochtene Verfügung besonders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdi- ges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Bst. c). Das schutzwürdige Interesse besteht gemäss höchstrichterlicher Recht- sprechung im praktischen Nutzen, den eine Gutheissung der Beschwerde einem Verfügungsadressaten verschaffen würde oder – anders ausg e- drückt – im Umstand, einen Nachteil wirtschaftlicher, ideeller, materieller oder anderweitiger Natur zu vermeiden, welchen die angefochtene Verfü-B-320/2010 Seite 9 gung mit sich bringen würde (BGE 133 V 188 E. 4.3.1). Das "besondere Berührtsein" nach Art. 48 Abs. 1 Bst. b VwVG ist keine selbständige und damit kumulativ zum schutzwürdigen Interesse (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG) zu erfüllende Legitimationsvoraussetzung, sondern letztlich eine Präzisierung desselben (BGE 133 V 188 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Diese Legitimationsvoraussetzungen bezwecken, die Popularbeschwerde auszuschliessen (vgl. ISABELLE HÄNER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], VwVG, Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gallen 2008, Rz. 12 zu Art. 48 VwVG). 1.2.2. Während die Beschwerdelegitimation von Amtes wegen geprüft wird (BVGE 2007/6 E. 1), trägt die beschwerdeführende Partei die B e- weislast dafür, dass sie beschwerdeberechtigt ist. Sie muss die ihr obli e- gende Begründungspflicht erfüllen und ihre Legitimation eingehend erö r- tern (substantiieren), wenn diese nicht ohne Weiteres ersichtlich ist (BGE 134 II 45 E. 2.2.3, BGE 133 II 249 E. 1.1; VERA MARANTELLI-SONANINI/ SAID HUBER, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.]: VwVG, Praxisko m- mentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Z ü- rich/Basel/Genf 2009, Rz. 5 zu Art. 48 VwVG mit Hinweisen). Fehlt die Beschwerdelegitimation bei Beschwerdeeinreichung o der wird sie in Zweifelsfällen nicht substantiiert dargelegt, tritt die Rechtsmi t- telinstanz auf die Beschwerde nicht ein ( MARANTELLI-SONANINI/HUBER, a.a.O., Rz. 7 zu Art. 48 VwVG mit Hinweisen). 1.2.3. Ausgehend vom Beschwerdeantrag, wonach die angefochtene Ver- fügung "vollumfänglich aufzuheben" sei bzw. die Vorinstanz anzuweisen sei, "die Untersuchung ohne Folgen für die Apotheke Dr. X._______ ein- zustellen", ist vorab zu prüfen, ob der Beschwerdeführer ein schutzwürd i- ges Interesse an der Beurteilung dieser Rechtsbegehren hat. 1.2.4. Zur Frage der Legitimation führt der Beschwerdeführer lediglich an, die Einzelfirma "Apotheke Dr. X._______" sei (wie alle Apotheken in der Schweiz) Partei im Verfahren vor der Vorinstanz gewesen. In der Ziffer 1 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung werde festgestellt, dass "u.a. das Befolgen von Preisempfehlungen für Cialis, Levitra und Viagra in der bisherigen Form und im bisherigen Umfang eine unzulässige Wet t- bewerbsabrede i.S.v. Art. 5 Abs. 1 i.V.m. Art. 5 Abs. 4 KG" darstelle. Der Beschwerdeführer schliesst daraus, dass damit "(unzutreffenderweise) die Unzulässigkeit" eines von ihm praktizierten Verhaltens festgestellt B-320/2010 Seite 10 werde. D eshalb sei er durch den vorinstanzlichen Entscheid beschwert und insofern auch zur Beschwerde legitimiert. Die Wettbewerbskommission hat sich zur Beschwerdebefugnis des B e- schwerdeführers nicht geäussert. Sie beantragt vielmehr ausdrücklich die Abweisung der Beschwerde und scheint insofern die Legitimation des Beschwerdeführers nicht in Frage zu stellen. Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann dieser Sicht nicht gefolgt werden. Zu prüfen ist daher vorab, ob der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung "besonders berührt" wird, so dass ihm nach Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG ein schutzwürdiges Inter esse an deren Aufhebung zuge- standen werden könnte. 1.2.5. In der angefochtenen Verfügung hat die Vorinstanz u.a. davon a b- gesehen, den Beschwerdeführer (als Inhaber einer Apotheke) mit einer Sanktion bzw. mit Verfahrenskosten zu belasten. Auch hat sie – anders als gegenüber den Grossisten – ihm gegenüber kein Verbot ausgespr o- chen. Trotz dieser Ausgangslage vertritt der Beschwerdeführer i m W e- sentlichen die Auffassung, er werde durch die als Feststellungsverfügung abgefasste Dispositiv-Ziffer 1 beschwert, was seine Beschwerdelegitima- tion begründe. 1.2.5.1 Nach Art. 5 Abs. 1 Bst. b VwVG gelten als Verfügungen behördli- che Einzelfallanordnungen, die sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen und insbes ondere die Feststellung des Bestehens, Nichtbest e- hens oder Umfanges von Rechten oder Pflichten zum Gegenstand h a- ben. Nach Art. 25 VwVG kann die in der Sache zuständige Behörde von Amtes wegen oder auf Gesuch hin eine Feststellungsverfügung treffen (Abs. 1). Der Gesuchsteller hat dafür ein schutzwürdiges Interesse nachzuweisen (Abs. 2). Für die Anwendbarkeit dieses Artikels ist n ach bundesgerichtli- cher Rechtsprechung nötig, dass ein entsprechendes schutzwürdiges Feststellungsinteresse vorliegt, das nicht bloss abstrakte, theoretische Rechtsfragen, sondern nur konkrete Rechte od er Pflichten zum Gegen - stand hat (BGE 137 II 199 E. 6.5 mit Hinweisen). Weiter wird vorausg e- setzt, dass dieses schutzwürdige Interesse nicht ebenso gut durch eine Leistungs- oder Gestaltungsverfügung gewahrt werden kann ( vgl. zur Subsidiarität der Feststel lungsverfügung Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts B -4037/2007 vom 29. Februar 2008 E. 7.1.1.1 mit Hinweisen). B-320/2010 Seite 11 Insofern ist die Feststellungsverfügung rein subsidiär (vgl. für viele BGE 137 II 199 E. 6.5, Urteil des Bundesgerichts 2C_25/2011 vom 3. Juli 2012 E. 1.3). 1.2.5.2 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann allein in der in der Dispositiv-Ziffer 1 getroffenen Feststellung, wonach das Veröf- fentlichen und das Befolgen der Publikumspreisempfehlungen eine unzu- lässige Wettbewerbsabrede sei, insofern nicht als eine den Beschwerd e- führer persönlich beschwerende "Anordnung" i.S.v. Art. 5 Abs. 1 Bst. b VwVG verstanden werden , als daran anknüpfend ihm gegenüber weder eine Sanktion noch ein Verbot ausgesprochen wird. Denn die isoliert for- mulierte und als Fest stellungsverfügung gekleidete Dispositiv -Ziffer 1 ist nicht mit den rechtsgestaltenden Dispositiv-Ziffern 2 bis 4 bzw. 7 in eine den Beschwerdeführer belastenden Weise verknüpft , wie dies in den pa- rallelen, ebenfalls zur angefochtenen Verfügung hängigen Beschwerd e- verfahren B-360/2010 (betr. Eli Lilly), B -362/2010 (betr. Bayer), B-364/2010 (betr. Pfizer) und B-323/2010 (betr. e-mediat etc.) der Fall ist. Zudem legt der Beschwerdeführer nicht substantiiert da r, inwiefern er durch die Dispositiv-Ziffer 1 beschwert wird. Auch wenn die fragliche Dispositiv -Ziffer 1 wie eine den "Rechtszustand feststellende Verfügung" formuliert ist, ist ihr wegen ihrer rein subsidiären Natur (vgl. E. 1.2.5.1) und, weil sie nicht mit den erwähnten rechtsgestal- tenden Dispositiv-Ziffern inhaltlich verknüpft ist, keine selbstständige B e- deutung beizumessen (vgl. Entschei d der REKO/WEF FB/2003 -4 vom 9. Juni 2005 E. 6.2.6 mit Hinweisen, publiziert in: RPW 2005/3, S. 530; vgl. wenn auch im Zusammenhang mit der Frage der Marktbeherrschung BGE 137 II 199 E. 6.5 mit Hinweisen). Vor allem lässt sich diese als Fest- stellung gekleidete Dispositiv-Ziffer 1 nicht als ein den Beschwerdeführer belastendes Verbot uminterpretieren. 1.2.6. Soweit der Beschwer deführer darüber hinaus die vollständige Auf- hebung der angefochtenen Verfügung beantragt, ist er von ihr weder di- rekt betroffen , noch vermöchte er als sog. Drittbeschwerdeführer ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung geltend zu machen. 1.2.6.1 In der Dispositiv-Ziffer 2 wird den Herstellern Pfizer, Eli Lilly und Bayer verboten, die Publikumspreisempfehlungen für Cialis, Levitra und Viagra weiterhin zu veröffentlichen. Als materielle Adressaten dieser A n- ordnung sind in erster Linie diese Unternehmen beschwerdebefugt, zu- mal nur ihnen gegenüber rechtsverbindlich ein Veröffentlichungsverbot für B-320/2010 Seite 12 ihre Preisempfehlungen auferlegt wird (vgl. MARANTELLI-SONANINI/HUBER, a.a.O., Rz. 24 zu Art. 48 VwVG). In der Tat haben diese drei Unterne h- men die vorliegend strittige Verfügung ebenfalls angefochten, zumal i h- nen gegenüber neben dem Verbot insbesondere auch erhebliche Sankt i- onsbeträge (inkl. Verfahrenskosten) auferlegt worden sind. Soweit der Beschwerdeführer die Dispositiv -Ziffer 2 anficht, scheint er zu Gunsten der besagten Pharmaunternehmen Beschwerde führen zu wo l- len, ohne dass ein eigenes schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung dieser Dispositiv -Ziffer ersichtlich wäre , welches über dasjenige eines Popularbeschwerdeführers hinausgehen würde (vgl. dazu Urteil des Bun- desverwaltungsgerichts B-4364/2009 vom 18. November 20 09 E. 2.4 mit Hinweisen). Insbesondere ist hier keine der in der Rechtsprechung ane r- kannten Konstellationen für eine zulässige Beschwerde zu Gunsten eines belasteten Dritten ersichtlich (vgl. MARANTELLI-SONANINI/HUBER, a.a.O., Rz. 34-36 zu Art. 48 VwVG mit Hinweisen). 1.2.6.2 In der Dispositiv-Ziffer 3 wird den Grossisten Galexis, Unione Farmaceutica Distribuzione, Voigt und Amedis-UE und e-mediat verboten, bezüglich der fraglichen Publikumspreisempfehlungen weiterhin "Gehi l- fenhandlungen" (im Sinne von "Weiterleiten, Aufbereiten, Publizieren von Preisempfehlungen etc.") vorzunehmen. Auch diese Anordnung betrifft und beschwert den Beschwerdeführer nicht direkt. Vielmehr scheint er auch hier zu Gunsten der angeblichen "Gehi l- fen" Beschwerde führen zu wollen, ohne dass ein eigenes schutzwürd i- ges Interesse an der Aufhebung dieser Dispositiv -Ziffer ersichtlich wäre, welches über dasjenige eines Popularbeschwerdeführers hinausgehen würde. Selbst wenn der Beschwerdeführer – als Inhaber einer Apotheke – im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit mit den Grossisten Galexis, Un ione Farmaceutica Distribuzione, Voigt, Amedis -UE und e -mediat in Vertrag s- beziehungen steht und insofern auch Gläubigerstellung hat, genügt di e- ser Umstand für eine Drittbeschwerde "pro Adressat" in der Regel nicht, um das schutzwürdige Interesse und damit die Beschwerdelegitimation zu begründen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B -2233/2006 vom 30. Mai 2007 E. 1.3.1 mit Hinweisen). 1.2.6.3 In der Dispositiv-Ziffer 4 wurde Pfizer, Bayer und Eli Lilly für das in der Dispositiv-Ziffer 1 genannte Verhalten (für den Zeitraum vom 1. April 2004 bis 31. Dezember 2008 ) je ein (dem Beschwerdeführer gegenüber nicht offen gelegter) Sanktionsbetrag auferlegt. Wie bereits in der Erw ä-B-320/2010 Seite 13 gung 1.2.6.1 erwähnt , haben die drei sanktionierten Unternehmen dag e- gen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben. Auch hier scheint der Beschwerdeführer, der selbst nicht mit einem Sank- tionsbetrag belastet worden ist, zu Gunsten der sanktionierten Unterneh- men Beschwerde führen zu wollen, ohne dass ersichtlich wäre, inwiefer n sich seine Interessenlage von der eines Popularbeschwerdeführers u n- terscheiden könnte. 1.2.6.4 Nach der Dispositiv-Ziffer 5 "wird die Untersuchung eingestellt". Hier wird genau das angeordnet, was der Beschwerdeführer mit seinem Antrag anstrebt, wonach d ie Wettb ewerbskommission anzuweisen sei, "die Untersuchung ohne Folgen für die Apotheke Dr. X._______ einzu- stellen". Abgesehen davon, macht dieser Antrag auch wenig Sinn, nac h- dem die vorliegende Untersuchung mit Erlass der angefochtenen Verf ü- gung ohnehin abgeschlo ssen wurde (vgl. Beschwerdeentscheid der R E- KO/WEF FB/2003-4 vom 9. Juni 2005 E. 1.4, publiziert in RPW 2005/3, S. 530). In diesem Zusammenhang ist erneut in Erinnerung zu rufen, dass sich nach konstanter Praxis des Bundesverwaltungsgerichts weder die Eröffnung noch die Fortführung einer Untersuchung im Beschwerde- verfahren anfechten lässt (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B- 2050/2007 vom 24. Feb ruar 2010 E. 1.2.3 mit Hinweisen sowie B - 3863/2013 vom 2. September 2013 E. 1.2.2.3.2). 1.2.6.5 In der Dispositiv-Ziffer 6 wird festgehalten, dass Zuwiderhandlun- gen gegen die angefochtene Verfügung mit Sanktionen gemäss Art. 50 bzw. 54 KG belegt werden können. In dieser Ziffer wird lediglich die Rechtslage nach Kartellgesetz wieder- holt, ohne dass über die rechtsgestaltenden Anordnungen der angefoch- tenen Verfügung hinausgehende Inhalte verfügt würden. Daher i st auch der Dispositiv-Ziffer 6 entsprechend den in der Erwägung 1.2.5.2 ang e- stellten Überlegungen die Dispositivqualität abzusprechen, weshalb für den Beschwerdeführer kein schützenswertes Interesse an der Aufhebung dieser Ziffer ersichtlich ist. 1.2.6.6 In der Dispositiv-Ziffer 7 schliesslich werden die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 692'118.– je zu einem Sechstel einzig den sanktionier- ten Pharmaunternehmen auferlegt. Der Beschwerdeführer selbst wurde mit keinerlei Verfahrenskosten belastet. B-320/2010 Seite 14 Entsprechend den in der Erwägung 1.2.6.3 angestellten Überlegungen verfügt der Beschwerdeführer auch in diesem Punkt über kein schut z- würdiges Interesse, um die angefochtene Verfügung anzufechten. 1.3. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer durch keine der Dispositiv-Ziffern der angefochtenen Verfügung in einem Aus- mass berührt ist, dass ihm nach Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c VwVG ein schutzwürdiges Interesse an der beantragten Aufhebung dieser Verfü- gung zuzubilligen wäre. Insofern ist der Beschwerdeführer zur Einreichung seiner Beschwerde nicht legitimiert, weshalb darauf auch nicht einzutreten ist. 2. 2.1. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– sind dem unterliegenden Be- schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 VwVG; Art. 1 ff. des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsg e- richt vom 21. Februar 2008, VGKE, SR 173.320.2) und mit dem geleist e- ten Kostenvorschuss von Fr. 2'5 00.– zu verrechnen, wobei dem B e- schwerdeführer nach Rechtskraft dieses Urteils F r. 1'500.– zurückzuer- statten sind. 2.2. Weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die Vorinstanz h a- ben Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 64 VwVG i.V.m. Art. 7 VGKE). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.– ver- rechnet. Der Restbetrag von Fr. 1'500.– wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. B-320/2010 Seite 15 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdefüh rer (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstat tungs- formular) – die Vorinstanz (Ref-Nr. 22-0326; Gerichtsurkunde) – das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Fo r- schung (Gerichtsurkunde) Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Vera Marantelli Said Huber Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14 , Beschwerde in öffentlich -rechtlichen An- gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bunde sge- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die B e- weismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführe r in Händen hat, beizul e- gen (Art. 42 BGG). Versand: 10. Dezember 2013