A bteilung IV D -4003/2007 {T 0/2} U rteil vom 18. Juni 2007 M itw irkung: R ichter M artin Zoller, Thom as W espi, G érard Scherrer G erichtsschreiber D aniel W idm er A ._______, Kam erun, zur Zeit B._______, vertreten durch Jeanette Vögeli Turay, (Adresse), Beschw erdeführerin gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 5. Juni 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass die Beschw erdeführerin erstm als am 13. O ktober 2004 in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, das dam alige Bundesam t für Flüchtlinge (BFF) m it Verfügung vom 22. O ktober 2004 das Asylgesuch m angels G laubhaftigkeit der dam als geltend gem achten Verfolgungsvorbringen ablehnte und die W egw eisung sow ie deren Vollzug anordnete, dass eine gegen diese Verfügung erhobene Beschw erde von der dam als zuständigen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) m it Beschluss vom 21. Januar 2005 als gegenstandslos gew orden abgeschrieben w urde, nachdem die Beschw erdeführerin ihr R echtsm ittel m it der Begründung zurückgezogen hatte, sie w olle definitiv in ihren H eim atstaat zurückkehren, dass die Beschw erdeführerin in der Folge am 8. M ärz 2005 kontrolliert nach Kam erun zurückreiste, dass die Beschw erdeführerin am 17. April 2007 zum zw eiten M al in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, dass sie anlässlich der Anhörungen vom 23. April 2007 und 10. M ai 2007 (jew eils im B._______) im W esentlichen geltend m achte, sie sei dam als w egen einer Erkrankung ihrer M utter nach Kam erun zurückgekehrt und habe ihren H eim atstaat teilw eise aus denselben w ie den im ersten Asylverfahren geltend gem achten G ründen am 15. April 2007 w iederum auf dem Luftw eg in R ichtung Schw eiz verlassen, w o sie am 16. April 2007 angekom m en sei, dass sie eine gleichgeschlechtliche Beziehung zu C ._______ gepflegt habe, w eshalb deren dam aliger Verlobter und heutiger Ehem ann D ._______ veranlasst habe, dass sie vor ihrer ersten Ausreise w ährend dreier W ochen inhaftiert w orden sei, dass sie sich nach der R ückkehr aus der Schw eiz im M ärz 2005 w ährend eines M onats in E.______ aufgehalten, D ._______ jedoch von ihrer R ückkehr erfahren habe, w eshalb sie sich zu ihrer M utter nach F._______ begeben habe, bei der sie von April 2005 bis M ärz 2006 w ohnhaft gew esen sei, dass sie, da der Lebensunterhalt dort schw ierig gew esen sei, sie H IV-positiv sei und die m edizinische Versorgung in F._______ nicht gew ährleistet gew esen sei, nicht länger dort habe bleiben können und nach E._______ zurückgekehrt sei, w o sie hauptsächlich bei ihrer C ousine G ._______ und m anchm al bei einer Freundin gew ohnt habe, dass sie sich regelm ässig m it ihrer Freundin H ._______ (recte: C ._______) getroffen habe, w ovon D ._______ jedoch nichts gew usst habe, und F._______ ihr erzählt habe, dass D ._______ - m anchm al zusam m en m it der Polizei - m ehrm als nach ihr gesucht habe, dass H ._______ aus diesen G ründen entschieden habe, die Ausreise der Beschw erdeführerin zu organisieren, w elche diese schliesslich im Besitz von R eisepapieren der Ehefrau eines Freundes von H ._______ vollzogen habe, dass die Beschw erdeführerin den Asylbehörden w eder im ersten noch im zw eiten Asylverfahren Ausw eispapiere einreichte, dass das BFM m it am selben Tag eröffneter Verfügung vom 5. Juni 2007 gestützt auf 3 Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eintrat und deren W egw eisung aus der Schw eiz anordnete, w obei sie diese am Tag nach Eintritt der R echtskraft der Verfügung zu verlassen habe, dass es zur Begründung im W esentlichen ausführte, das am 13. O ktober 2004 eingeleitete Asylverfahren sei seit dem 21. Januar 2005 rechtskräftig abgeschlossen, und die für den darauf folgenden Zeitraum geltend gem achten Ereignisse w eder geeignet seien, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, noch für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant seien, dass die in Entscheidungen und M itteilungen der AR K (EM AR K) 2000 N r. 14 veröffentlichte Praxis eine sum m arische m aterielle Prüfung der G laubw ürdigkeit der gesuchstellenden Person voraussetze, aus der sich das offensichtliche Fehlen von H inw eisen auf die Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft ergeben w ürde, dass die von der Beschw erdeführerin im ersten Asylverfahren geltend gem achten Verfolgungen durch D ._______ und die kam erunischen Behörden gem äss der Verfügung des BFF vom 22. O ktober 2004 den Anforderungen an die G laubhaftigkeit nicht genügt hätten und die nunm ehr erneut geltend gem achten Behelligungen durch dieselben Verfolger, da in jeglicher H insicht substanzlos, nicht glaubhaft seien, dass die angebliche Suche von D ._______ und der Polizei nach der Beschw erdeführerin von dieser insgesam t unpräzis und äusserst vage geschildert w orden sei, dass die Beschw erdeführerin beispielsw eise auf die Frage, w ann sie seit M ärz 2006 in E._______ gesucht w orden sei, pauschal geantw ortet habe, die Polizei habe sie gesucht, sie sei jedoch nie dort gew esen, w o m an sie gesucht habe, und zudem , da sie ständig unterw egs gew esen sei, auch nicht w isse, w ann sie bei ihrer C ousine E._______ gesucht w orden sei, dass im Ü brigen nicht nachvollziehbar sei, dass sie sich noch w eiterhin bei der C ousine G ._______ aufgehalten haben w olle, obw ohl sie gew usst habe, dass sie dort gesucht w orden sei, w obei ihre Erklärung, w onach sie nur nachts zu G ._______ zurückgekehrt sei, nicht zu überzeugen verm öchte, dass dasselbe für die Erklärung der Beschw erdeführerin gelte, w onach sie sich trotz Suche nach ihr etw a w ährend eines Jahres in E._______ aufgehalten haben w olle und nicht in Betracht gezogen habe, zu ihrer M utter nach F._______ zurückzukehren, dass sie dies zum einen m it dem schlechten G esundheitszustand ihrer M utter begründet habe, w as aber fraglich sei, zum al sie exakt aus diesem G rund ihr erstes Asylgesuch zurückgezogen habe und nach Kam erun zurückgekehrt sei, dass auch ihre w eitere diesbezügliche Begründung, näm lich die in F._______ bei einem für die Beschw erdeführerin allfällig erforderlichen Spitalaufenthalt fehlenden m edizinischen Behandlungsm öglichkeiten, zw eifelhaft sei, zum al für sie akut keine N otw endigkeit bestanden habe, in E._______ ein Spital aufzusuchen, dass der Vollzug der W egw eisung, auch in Berücksichtigung der H IV-Infektion der Beschw erdeführerin, zulässig, zum utbar und m öglich sei, dass für die w eitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verw eisen ist, dass die Beschw erdeführerin m it Eingabe vom 12. Juni 2007 beim 4 Bundesverw altungsgericht gegen diesen Entscheid Beschw erde erheben liess, w orin unter Kosten- und Entschädigungsfolge beantragt w urde, es sei die Verfügung des BFM vom 5. Juni 2007 aufzuheben und die Sache m it der verbindlichen Anw eisung, auf das Asylgesuch einzutreten und eine neue Verfügung zu erlassen, an die Vorinstanz zurückzuw eisen, eventualiter sei die U nzulässigkeit oder U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs festzustellen und die vorläufige Aufnahm e anzuordnen, dass in prozessualer H insicht die unentgeltliche Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), insbesondere der Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragt w urde, dass die vorinstanzlichen Akten am 13. Juni 2007 (jetziges Asylverfahren) beziehungsw eise 15. Juni 2007 (erstes Asylverfahren) vollständig beim Bundesverw altungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]), dass die Beschw erdeführerin durch die angefochtene Verfügung berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf ihre frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden 5 kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen oder ihr G esuch zurückgezogen haben oder w ährend des hängigen Asylverfahrens in den H eim at- oder H erkunftsstaat zurückgekehrt sind, dass die Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG eine sum m arische m aterielle Prüfung der G laubw ürdigkeit der gesuchstellenden Person voraussetzt, aus der sich das offensichtliche Fehlen von H inw eisen auf die Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft beziehungsw eise auf die Voraussetzungen der G ew ährung des vorübergehenden Schutzes ergibt (vgl. EM AR K 2000 N r. 14 S. 102 ff.), dass diese sum m arische m aterielle G laubhaftigkeitsprüfung der Verfolgungsvorbringen vorliegend - w ie eine Prüfung der Akten ergibt - vom BFM in korrekter W eise vorgenom m en w urde, dass unbestritten ist, dass die Beschw erdeführerin ihr erstes Asylgesuch zurückgezogen hat, dass in der Beschw erde eingew endet w ird, die Vorinstanz habe den N ichteintretensentscheid nam entlich dam it begründet, dass zum Teil dieselben Verfolgungsvorbringen w ie im ersten Asylverfahren geltend gem acht w orden seien, w eshalb dies im U m kehrschluss bedeute, dass zum anderen Teil neue G ründe vorliegen w ürden, aus w elchen auf das zw eite Asylgesuch hätte eingetreten w erden m üssen, dass dieser Einw and nur insow eit zutrifft, dass nebst den bereits aus dem ersten Asylverfahren bekannten Verfolgungsvorbringen noch zusätzliche geltend gem acht w erden, Letztere jedoch nicht notw endigerw eise geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant sind, dass eine Prüfung der vorliegenden Akten vielm ehr ergibt, dass die Vorinstanz diesbezüglich die Verfolgungsvorbringen m it zutreffender Begründung als nicht geeignet beziehungsw eise nicht relevant qualifiziert hat (vgl. oben), dass in der Beschw erde w eiter eingew endet w ird, die Beschw erdeführerin habe das erste Asylverfahren aus eigenem W illen, aber im Zustand eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit beendet, w eshalb vorliegend nicht von einem bereits erfolglos durchlaufenen Asylverfahren ausgegangen w erden könne, derw eil Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG die U nterbindung unbegründeter M ehrfachgesuche bezw ecke, w ogegen die Beschw erdeführerin ihren H eim atstaat aus neuen G ründen verlassen habe, indem sie bei der ersten Ausreise nichts von ihrer Erkrankung gew usst habe und nun erneuten Verfolgungsm assnahm en ausgesetzt sei, dass sich dieser Einw and als unbehelflich erw eist, zum al Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nebst einem erfolglos durchlaufenen Asylverfahren insbesondere den R ückzug des Asylgesuchs als alternatives Tatbestandselem ent enthält, w elches vorliegend unbestrittenerm assen erfüllt ist, und die Prüfung allfälliger W illensm ängel im Zusam m enhang m it dem R ückzug nicht G egenstand des vorliegenden Verfahrens bildet, um so w eniger, als diese erst auf Beschw erdeebene geltend gem acht w urden, dass im Ü brigen der Beschw erdeführerin ihre Erkrankung (H IV-Infektion) bereits zum 6 Zeitpunkt des R ückzugs des ersten Asylgesuchs bekannt w ar, sie m ithin in Kenntnis der Erkrankung ihren H eim atstaat erneut verliess, und die auf den erw ähnten G ründen beruhende Verfolgung durch D ._______ und die kam erunischen Behörden von ihr bereits im rechtskräftig abgeschlossenen ersten Asylverfahren geltend gem acht und dam als als nicht glaubhaft qualifiziert w urde, dass nach dem G esagten die Ausführungen in der Beschw erde nicht geeignet sind, an den Erw ägungen in der vorinstanzlichen Verfügung, w elche sich als zutreffend erw eisen und auf w elche zu verw eisen ist, etw as zu ändern, dass die Beschw erdeführerin m ithin klarerw eise keine H inw eise darzulegen verm ochte, dass seit dem R ückzug ihres ersten Asylgesuchs Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant sind, dass dem nach das BFM zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das zw eite Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend die Beschw erdeführerin w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine H inw eise auf Verfolgung vorliegen und keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die der Beschw erdeführerin in ihrem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass in Bezug auf die Prüfung, ob der Vollzug der W egw eisung einer H IV-infizierten Person Art. 3 EM R K verletze, auf EM AR K 2004 N r. 6 und N r. 7 zu verw eisen ist, w onach die Ausw eisung einer in der term inalen Phase an AID S erkrankten Person unter ganz aussergew öhnlichen U m ständen zu einer Verletzung von Art. 3 EM R K führen kann, sich die W egw eisung einer H IV-infizierten Person jedoch als zulässig erw eist, so- lange die term inale Phase der AID S-Krankheit noch nicht ausgebrochen ist, w elche Beurteilung im Ü brigen der Praxis des Europäischen G erichtshofs für M enschenrechte (EG M R ) in Strassburg entspricht, dass sich gem äss den ärztlichen U nterlagen in den Akten die bei der Beschw erdeführerin diagnostizierte H IV-Infektion im Stadium A2 befindet, m ithin die term inale Phase der AID S-Krankheit nicht ausgebrochen ist, dass w eder die im H eim at- oder H erkunftsstaat herrschende politische Situation noch andere G ründe gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs dorthin sprechen,7 dass auch den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehm en sind, w onach der Vollzug der W egw eisung für die Beschw erdeführerin in den H eim atstaat unzum utbar w äre, dass bei einer diagnostizierten H IV-Infektion nebst deren Stadium bei der Beurteilung der Frage der Zum utbarkeit stets auch die konkrete Situation im H eim at- und H erkunftsland dee betroffenen Person, insbesondere die m edizinische Versorgung, die Sicherheitslage und das persönliche U m feld (Verw andtschaft, berufliche Q ualifikation, finanzielle Verhältnisse) m assgeblich zu berücksichtigen ist, dass m ithin je nach den konkreten U m ständen bereits ein früheres Stadium der H IV- Infektion den W egw eisungsvollzug als unzum utbar erscheinen lassen kann, w ährend um gekehrt das Auftreten von AID S definierenden Krankheiten, m ithin das Erreichen des Stadium s C , den W egw eisungsvollzug noch nicht zw ingend als unzum utbar erscheinen lässt und Letzteres insbesondere dann gilt, w enn der Standard der m edizinischen Infrastruktur im H eim at- oder H erkunftsland m it dem jenigen in der Schw eiz vergleichbar ist und sich die persönliche Situation der Beschw erde führenden Person so darstellt, dass davon ausgegangen w erden kann, sie habe dort ohne w eiteres Zugang zu den vorhandenen m edizinischen Infrastrukturen (vgl. EM AR K 2004 N r. 7 S. 44 ff.). dass die Vorinstanz in ihrer Verfügung vom 5. Juni 2007 den W egw eisungsvollzug auch unter m edizinischen G esichtspunkten als zum utbar erachtete, w obei sie auf die M assnahm en der kam erunischen R egierung zur Bekäm pfung von AID S, die diesbezüglich in Kam erun erhältlichen M edikam ente, die stark gesunkenen Preise für die Tritherapie sow ie die im R egelfall erhältlichen und erschw inglichen regelm ässigen ärztlichen Kontrollen und Labortests hinw ies und w eiter ausführte, dass H IV-infizierte Personen, deren Allgem einzustand eine Behandlung notw endig m ache, der Zugang zum nationalen H IV/AID S-Program m offenstünde, dass sich diese Ausführungen der Vorinstanz, auf w elche an dieser Stelle zu verw eisen ist, als zutreffend erw eisen und gem äss den ärztlichen U nterlagen in den Akten für die Beschw erdeführerin zurzeit keine antiretrovirale Therapie indiziert ist, dass m ithin entgegen den diesbezüglichen Ausführungen in der Beschw erde eine allfällig notw endig w erdende m edizinische Behandlung der Beschw erdeführerin gew ährleistet erscheint und vor diesem H intergrund deren R ückkehr in den H eim atstaat auch unter m edizinischen G esichtspunkten als zum utbar zu bezeichnen ist, dass die Beschw erdeführerin in ihrem H eim atstaat im Ü brigen über ein verw andtschaftliches (M utter, O nkel, Tante, C ousine) und soziales Beziehungsnetz (Freunde) verfügt, durch w elches ihr beispielsw eise die für sie kostenlose R eise in die Schw eiz erm öglicht w urde, dass unter den gegebenen U m ständen nicht davon auszugehen ist, die Beschw erdeführerin w ürde bei einer R ückkehr in eine Existenz vernichtende Situation geraten, die als konkrete G efährdung im Sinne der zu beachtenden Bestim m ungen zu w erten w äre (Art. 14a Abs. 4 AN AG ), dass der Vollzug der W egw eisung als grundsätzlich m öglich (Art. 14a Abs. 2 AN AG ) erscheint, da es Pflicht der Beschw erdeführerin ist, sich um die Beschaffung der für die R ückkehr notw endigen R eisepapiere zu bem ühen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), dass es der Beschw erdeführerin dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt 8 unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde im vereinfachten Verfahren abzuw eisen ist, dass der Antrag auf Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses durch das vorliegende U rteil gegenstandslos w ird, w eshalb darüber nicht m ehr zu befinden ist, dass das G esuch um unentgeltliche Prozessführung im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG abzuw eisen ist, da sich die Beschw erde als aussichtslos darstellte, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) der Beschw erdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um unentgeltliche Prozessführung w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - die R echsvertreterin, 2 Expl. (Beilage: Einzahlungsschein) - das BFM , vorab per Telefax (R ef.-N r. N [...]) - (kantonale Behörde) (per Telefax) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: M artin Zoller D aniel W idm er Versand am :10 Eingeschrieben Frau Jeanette Vögeli Turay (Adresse)