<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00344</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106696&amp;W10_KEY=4467146&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00344</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.05.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 10.04.2003 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nutzungsplanung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nutzungsplanung: Bauzonengrenze im Gebiet Iberg-Nord, Winterthur:<br/><br/>Koginition im Rekurs- und Beschwerdeverfahren (E. 3).<br/>Die neu festgesetzte, "begradigte" Bauzonengrenze lässt sich zwar anhand des Geländeverlaufs nicht nachvollziehen. Sie ist aber - entgegen der Auffassung der Vorinstanz - deswegen noch nicht unzweckmässig und übergeordneten raumplanerischen Interessen widersprechend (E. 5a/b und c a.A.). Die von den Privaten vorgeschlagene Bauzonengrenze ist zwar auch zweckmässig und stimmt mit der Richtplanung sowie mit den Anforderungen an die Bauzonenkapazität überein, doch hat das Verwaltungsgericht angesichts der Planungsautonomie der Gemeinde nicht darüber zu entscheiden, welches die zweckmässigere Lösung ist (E. 5c/d). Eine frühere Festsetzung der Bauzonengrenze, die nicht genehmigt wurde und daher nie verbindlich war, bildet keine Vertrauensgrundlage für gestützt darauf bereits realisierte Erschliessungsanlagen (E. 6).<br/>Gutheissung der Beschwerde der Stadt Winterthur.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUZONENGRENZE">BAUZONENGRENZE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NUTZUNGSPLANUNG">NUTZUNGSPLANUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSAUTONOMIE">PLANUNGSAUTONOMIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: RAHMENNUTZUNGSPLÃNE">RAHMENNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZONENGRENZE">ZONENGRENZE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKMÃSSIGKEIT">ZWECKMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 9 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 15 RPG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Mit Beschluss vom 3. Oktober 2000 setzte der Grosse Gemeinderat Winterthur eine neue Bau- und Zonenordnung fest. Im Gebiet Iberg-Nord zwischen Mulchlinger- und Weierstrasse wurde die nÃ¶rdliche Bauzonengrenze (Wohnzone W2/1.6) begradigt, was die der X AG gehÃ¶renden GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 1 und 2 sowie die der Stadt Winterthur gehÃ¶renden GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 3 und 4 mit ungefÃ¤hr flÃ¤chenneutralen Auswirkungen fÃ¼r die beiden GrundeigentÃ¼merinnen betraf, indem die BauzonenflÃ¤che in Kat. 2 zulasten von Kat.Nr. 1 sowie jene in Kat.Nr. 4 zu­las­ten von Nr. 3 vergrÃ¶ssert wurde. Die genannten Grund­­eigentÃ¼merinnen waren zusammen mit weiteren Vertragspartnern an der privaten Land- und Erschliessungsvereinbarung Iberg-Nord-Seen vom 26. Juli 1994 beteiligt, welche am 4. Ja­nuar 1995 vom Stadtrat Winterthur genehmigt worden war. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Dagegen erhoben die X AG, und weitere Betroffene am 15. Dezember 2000 bei der Baurekurskommission IV Rekurs mit dem Antrag, die Bauzonengrenze W2/1.6 im Be­reich der GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 2, 1, 4 und 3 gemÃ¤ss dem beigelegten Plan neu festzusetzen. Die Baurekurskommission IV fÃ¼hrte am 8. Juni 2001 einen Augenschein auf den Grund­stÃ¼cken durch. Mit Entscheid vom 20. September 2001 hiess sie den Rekurs gut; dem­­­entsprechend hob sie den Beschluss des Grossen Gemeinderats Winterthur vom 3. Ok­tober 2000 hinsichtlich der nÃ¶rdlichen Bauzonengrenze auf den vier genannten GrundstÃ¼­cken auf und lud die Stadtgemeinde Winterthur ein, die Grenze im Sinn der ErwÃ¤gungen neu festzusetzen. Laut diesen ErwÃ¤gungen ist die Zonengrenze etwa so festzulegen, wie dies die Rekurrierenden beantragten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 24. Oktober 2001 beantragte die Stadt Winterthur dem Verwaltungsgericht, den Rekursentscheid aufzuheben und die Festsetzung der Zonengrenze gemÃ¤ss Beschluss des Grossen Gemeinderats vom 3.Oktober 2000 zu bestÃ¤tigen, unter Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner. Die vorsorglich veranlasste Beschwerdeerhebung durch den Stadtrat wurde am 4. MÃ¤rz 2002 vom Grossen Gemeinderat genehmigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. November 2001 hin unterzog die Baudirektion die streitbetroffene Festlegung der genehmigungsrechtlichen ÃberprÃ¼fung; mit VerfÃ¼gung vom 14. Dezember 2001 genehmigte die Direktion diese Festlegung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegner beantragten am 17. April 2002 Abweisung der Beschwerde; in verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchten sie um DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins sowie um Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) in Verbindung mit § 329 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975/8. Juni 1997 (PBG) zu Behandlung der vorliegenden, einen kommu­nalen Nutzungsplan betreffenden Beschwerde zustÃ¤ndig (RB 1998 Nr. 26). Die Stadt Winterthur ist nach § 338a Abs. 1 PBG zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Weil auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Das Verwaltungsgericht kann die Streitsache aufgrund der vorliegenden Akten be­urteilen. Die DurchfÃ¼hrung eines gerichtlichen Augenscheins ist nicht erforderlich, zumal die Baurekurskommission einen Augenschein durchgefÃ¼hrt hat und deren Protokoll im Zusammenhang mit den Ã¼brigen vorliegenden Akten hinreichend Aufschluss Ã¼ber die zu beurteilenden tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse gibt (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 45). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Kommunale NutzungsplÃ¤ne werden von der Baurekurskommission als erster Rechtsmittelinstanz (vgl. § 329 Abs. 1 PBG) grundsÃ¤tzlich mit voller Kognition nach § 20 VRG, d.h. einschliesslich einer Angemessenheits- und ZweckmÃ¤ssigkeitskontrolle, Ã¼berprÃ¼ft. Dabei hat die RekursbehÃ¶rde jedoch die den Gemeinden bei der Festsetzung von Bau- und Zonenordnungen zustehende Autonomie zu beachten. Sie soll dann korrigierend eingreifen, wenn sich die kommunale LÃ¶sung aufgrund Ã¼berkommunaler Interessen als un­zweckmÃ¤ssig erweist oder den wegleitenden Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung un­zureichend Rechnung trÃ¤gt, im Ãbrigen im Rahmen der Ermessenskontrolle jedoch nur dann, wenn die Unangemessenheit oder UnzweckmÃ¤ssigkeit der streitbetroffenen Festsetzung offensichtlich ist (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 20; Walter Haller/Peter Karlen, Rechts­­schutz im Raumplanungs- und Baurecht, ZÃ¼rich 1998, Rz. 1073). Das gilt insbesondere bei der ÃberprÃ¼fung von Zonenabgrenzungen (Haller/Karlen, Rz. 955 mit Hinweis auf BGE 114 Ia 245). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dem Verwaltungsgericht steht nach § 50 Abs. 1 und 2 VRG bei der ÃberprÃ¼fung von die kommunale Planfestsetzung betreffenden <i>Rekursentscheiden</i> keine Ermessenskontrolle zu, was mit dem Bundesrecht, insbesondere mit Art. 33 Abs. 3 lit. b des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG) vereinbar ist, dies im Unterschied zur ÃberprÃ¼fung von negativen <i>Genehmigungsentscheiden</i> des Regierungsrats, wo dem Gericht als einziger kantonaler Rechtsmittelinstanz gestÃ¼tzt auf § 50 Abs. 3 VRG und Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG eine erweiterte Kognition zukommt (RB 1994 Nr. 17 = BEZ 1994 Nr. 22). Bei </span></p> <p class="Einzug1"><span>der ÃberprÃ¼fung von Rekursentscheiden, mit welchen kommunale Planfestsetzungen auf­gehoben worden sind, hat das Verwaltungsgericht im Rahmen der ihm zustehenden Rechts­kontrolle auch zu klÃ¤ren, ob die Baurekurskommission in rechtsverletzender Weise die kom­munale Planungsautonomie missachtet habe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Das streitbetroffene Areal befindet sich am nÃ¶rdlichen Rand des Bauzonengebiets im Weiler Iberg; es grenzt nÃ¶rdlich an die kantonale Landwirtschaftszone. Zur planerischen Vorgeschichte kann auf die zutreffende Sachdarstellung der Baurekurskommission (E. 3) verwiesen werden. Mit der BZO 2000 wurde die nÃ¶rdliche Bauzonenbegrenzung ge­genÃ¼ber der Festsetzung gemÃ¤ss BZO 1986 begradigt, und zwar in einer Weise, dass fÃ¼r die betroffenen GrundeigentÃ¼mer der Anteil an BauzonenflÃ¤che etwa gleich bleibt. DemgegenÃ¼ber soll nach dem Entscheid der Baurekurskommission, der im Wesentlichen dem Antrag der heutigen Beschwerdegegner entspricht, die BauzonenflÃ¤che zugunsten der X AG um 1'440 m2 und zugunsten der Stadt Winterthur um 490 m2 erweitert werden. GegenÃ¼ber der Bauzonengrenze gemÃ¤ss BZO 1991 handelt es sich allerdings nicht um eine Erweiterung; die diesbezÃ¼gliche Festsetzung gemÃ¤ss BZO 1991 war jedoch vom Regie­rungsrat nie genehmigt worden und daher nicht in Kraft getreten. Unter diesen UmstÃ¤nden sowie in Anbetracht der von den Parteien hierzu vorgebrachten Argumente geht es in erster Linie um die Frage nach der ZweckmÃ¤ssigkeit der Zonenabgrenzung, in welchem Zusammenhang sich die beschwerdefÃ¼hrende Stadt Winterthur auf ihre Planungsautonomie beruft. Die Beschwerdegegner, die sich vor Baurekurskommission im Zusammenhang im Rahmen der Zonenplanrevision 1991 festgesetzten Bauzonengrenze erfolglos auf Vertrauensschutz berufen haben, erneuern diesen Einwand im Beschwerdeverfahren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. a) Zum Verlauf der Bauzonengrenze im fraglichen Bereich erwog die Baurekurs­kommission im Wesentlichen (E. 7b und 8a): Wie sich am Augenschein gezeigt habe, lasse sich die angefochtene Zonengrenze anhand des GelÃ¤ndeverlaufs nicht nachvollziehen; sie ent­spreche in keiner Weise der dortigen Topographie sowie der Ã¼brigen tatsÃ¤chlichen Situa­­tion. Als augenfÃ¤llige und einleuchtende Trennlinie zwischen Bau- und Nichtbaugebiet drÃ¤nge sich der Weg auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nrn. 1 und 2 sowie der Terrainver­lauf auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nrn. 2 und 4 mit dem dort gegen den Weg ab­fallenden Hang und der GelÃ¤ndekante auf. Entgegen der Auffassung der Stadt Winterthur liessen sich gegen einen solchen, von den Rekurrierenden beantragten Verlauf der Zonengrenze auch nicht wohnhygienische GrÃ¼nde anfÃ¼hren. Das weitgehend flache GelÃ¤nde neige sich nur leicht gegen Norden; erst im nÃ¶rdlichsten Teil falle es stark gegen den ge­nannten Weg ab. Das fragliche Areal sei daher ausreichend besonnt und ohne weiteres Ã¼ber­baubar. Der nÃ¶rdliche Abhang eigne sich gut fÃ¼r GaragegebÃ¤ude, der darunter verlaufen­de Weg als Zufahrt. Mit einer so nach Norden verschobenen Bauzonengrenze werde zu­dem ein grÃ¶sserer Abstand zwischen WohngebÃ¤uden und der im SÃ¼den entlang der Weierweidstrasse verlaufenden Hochspannungsleitung ermÃ¶glicht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Es trifft zu, dass die streitbetroffene Bauzonengrenze nicht dem GelÃ¤ndeverlauf und insofern nicht der âtatsÃ¤chlichen Situationâ entspricht. Wie indessen die beschwerdefÃ¼hrende Stadt Winterthur zu Recht vorbringt, lÃ¤sst dieser Umstand allein die fragliche Fest­setzung nicht als unzweckmÃ¤ssig erscheinen. âNatÃ¼rliche oder kÃ¼nstliche Hindernisse wie z.B. bestehende Strassen, markante GelÃ¤ndelinien oder GrÃ¼nzÃ¼geâ kommen zwar durch­­aus fÃ¼r die Grenzziehung in Betracht und mÃ¶gen in vielen FÃ¤llen zu einer zweckmÃ¤s­sigen LÃ¶sung fÃ¼hren. Es besteht jedoch keine gesetzliche Verpflichtung oder zwingende Regel, die Zonengrenze einem natÃ¼rlichen oder kÃ¼nstlichen Hindernis folgen zu lassen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ausgangspunkt fÃ¼r die streitbetroffene Ãnderung bildet die Zonengrenze gemÃ¤ss der bis zur Revision 2000 in Kraft stehenden BZO 1986. Bei der damaligen Festsetzung war man zwar davon ausgegangen, dass die Bepflanzung auf dem nÃ¶rdlich angrenzenden Gebiet als Wald zu gelten habe, was sich im Nachhinein als unrichtig erwies. Dieser Irrtum lÃ¤sst aber die bei der Revision 1986 getroffene Festsetzung entgegen der Auffassung der Be­­schwerdegegner nicht als eigentlichen âPlanungsfehlerâ erscheinen. Daran vermag auch der Umstand nichts zu Ã¤ndern, dass im Rahmen der BZO-Revision 1991 eine weiter nÃ¶rdlich verlaufende Bauzonenengrenze festgesetzt wurde, welche Festsetzung im Hinblick auf die am 4. Juli 1990 eingereichte Einzelinitiative âIberg-Nordhang bleibt grÃ¼nâ im regierungsrÃ¤tlichen Beschluss vom 1. Juli 1992 einstweilen nicht genehmigt wurde und auch in der Folge nie in Kraft trat, weil die Stadt Winterthur nach dem 1997 erfolgten RÃ¼ckzug der Initiative die 1991 beschlossene ZonenplanÃ¤nderung dem Regierungsrat nicht mehr zur Ge­­nehmigung unterbreitete. Es ist deshalb davon auszugehen, dass im Rahmen des der Stadt Winterthur zustehenden Ermessensspielraums sowohl die 1991 festgesetzte, mangels regierungsrÃ¤tlicher Genehmigung nie in Kraft getretene Festsetzung wie auch die 1986 festgesetzte, in Kraft bleibende Zonengrenze planerisch zweckmÃ¤ssige LÃ¶sun­gen darstellen. Von dieser Ausgangslage her hÃ¤tte sich die Baurekurskommission, welche die ZweckmÃ¤ssigkeit der am 3. Oktober 2000 beschlossenen Zonengrenze zu Ã¼berprÃ¼fen hatte, primÃ¤r an der noch in Kraft stehenden Zonengrenze gemÃ¤ss BZO 1986 orientieren sollen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die am 3. Oktober 2000 beschlossene Neufestsetzung der nÃ¶rdlichen Bauzonengrenze beinhaltet im fraglichen Bereich keine wesentliche Ãnderung, sondern lediglich eine Begradigung des Grenzverlaufs. Nach der von der BeschwerdefÃ¼hrerin bereits in der Rekursantwort vorgebrachten und in der Beschwerdeschrift wiederholten Darstellung folg­te die 1986 festgesetzte Zonengrenze der damals fÃ¼r die Strasse Weierweid geplanten LinienfÃ¼hrung. Da diese Strasse in der Folge mit einer erheblich abweichenden LinienfÃ¼hrung erstellt wurde und jene der Starkstromleitung entgegen der ursprÃ¼nglichen Absicht nicht verschoben wurde, drÃ¤ngte sich eine Korrektur der Zonengrenze im Bereich zwischen Mulchlinger- und Weierstrasse auf. Mit der fÃ¼r die betroffenen GrundeigentÃ¼mer flÃ¤chenneutral vorgenommenen Begradigung der 1986 festgesetzten Grenze ergibt sich eine BauzonenflÃ¤che, die unter BerÃ¼cksichtigung der in der Zone W2/1.6 erlaubten Nutzung eine sinnvolle Parzellierung, Erschliessung und Ãberbauung zulÃ¤sst.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Bei dieser Sach- und Rechtslage widerspricht die am 3. Oktober 2000 getroffene Festsetzung der Zonengrenze weder Ã¼berkommunalen Interessen noch den wegleitenden Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung; sodann kann diese Festsetzung wie dargelegt ent­gegen der Auffassung der Baurekurskommission nicht einzig deswegen als âoffen­kun­digâ unzweckmÃ¤ssig qualifiziert werden, weil die LinienfÃ¼hrung nicht dem Terrainverlauf entspricht und auch sonst nicht durch ein natÃ¼rliches Hindernis bestimmt wird. Es ergibt sich damit, dass die Baurekurskommission mit ihrer WÃ¼rdigung die gebotene ZurÃ¼ckhaltung im Rahmen der ihr grundsÃ¤tzlich zustehenden ZweckmÃ¤ssigkeitskontrolle nicht gewahrt hat; mit der Aufhebung dieser Festsetzung hat sie daher die Planungsautonomie der BeschwerdefÃ¼hrerin verletzt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dass die von den Beschwerdegegnern angestrebte und von der Baurekurskommission Ã¼bernommene Festsetzung der Zonengrenze â insbesondere hinsichtlich Ãberbaubarkeit und Besonnung (vgl. Rekursentscheid E. 8a) â ebenfalls eine zweckmÃ¤ssige LÃ¶sung darstellen wÃ¼rde, vermag den Beschwerdegegnern nicht zu helfen. Das Verwaltungsgericht hat im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht darÃ¼ber zu befinden, welche der beiden LÃ¶sungen die zweckmÃ¤ssigere sei. Der von den Beschwerdegegnern und der Baurekurs­kom­mission verfochtenen LÃ¶sung steht jedoch aus den dargelegten GrÃ¼nden die Planungsautonomie der Gemeinde entgegen, welche durch den Entscheid der Vorinstanz verletzt wird. Darin liegt ein Rechtsmangel im Sinn von § 50 VRG, der zur Aufhebung des angefochtenen Rekursentscheids fÃ¼hrt, sofern sich dieser im Ergebnis nicht aus anderen GrÃ¼nden halten lÃ¤sst (vgl. dazu nachstehend E. 6). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegner weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Gros-se Gemeinderat am 4. MÃ¤rz 2002 mit einem sehr knappen StimmenverhÃ¤ltnis Ã¼ber den Wei­terzug des Rekursentscheids (bzw. die Genehmigung der vom Stadtrat zunÃ¤chst provisorisch erhobenen Beschwerde) befunden habe (Beschwerdeantwort S. 18). Dazu ist zu be­merken, dass das BeschlÃ¼ssen Ã¼ber die Nutzungsplanung zugrunde liegende StimmenverhÃ¤ltnis bei der anschliessenden Rechtskontrolle im Rechtsmittelverfahren kein Massstab dafÃ¼r sein kann, ob die festgesetzte Planung im (Ã¼berwiegenden) Ã¶ffentlichen Interesse liege und ob eine solche Festsetzung durch die Planungsautonomie der Gemeinde gedeckt sei. Das gilt um so mehr fÃ¼r die parlamentarische Willensbildung darÃ¼ber, ob eine beschlos­sene, jedoch von der RekursbehÃ¶rde aufgehobene Planung mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht zu verteidigen sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Ebenso wenig kÃ¶nnen die Beschwerdegegner etwas zu ihren Gunsten daraus ableiten, dass die von ihnen verfochtene LÃ¶sung den Vorgaben des kommunalen und kantonalen Richtplans entspricht und zudem mit den zu Art. 15 RPG entwickelten GrundsÃ¤tzen betreffend die BauzonenkapazitÃ¤t vereinbar ist. Anders verhielte es sich dann, wenn die von der BeschwerdefÃ¼hrerin am 3. Oktober 2000 festgesetzte Bauzonengrenze den richtpla­nerischen Vorgaben widersprechen wÃ¼rde. Das trifft jedoch, wovon auch die Baurekurs­kommission zu Recht ausgegangen ist, nicht zu. Unter dem Gesichtswinkel von Art. 15 RPG erweist sich sodann die von der BeschwerdefÃ¼hrerin gewÃ¤hlte LÃ¶sung, da damit die BauzonenflÃ¤che nicht erweitert wird, ohnehin als unbedenklich. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegner gebietet der Umstand, dass sich das fragliche Areal ‑ nach ihrer Dar­stellung ‑ fÃ¼r eine landwirtschaftliche Nutzung nicht oder nur schlecht eignet, nicht deren Zuweisung zu einer Bauzone.</span></p> <p class="Einzug1"><span>6. a) Die Beschwerdegegner haben die von ihnen beantragte Zonenfestsetzung vor Baurekurskommission auch mit Argumenten des Vertrauensschutzes begrÃ¼ndet: Die von ihnen zusammen mit der Stadt Winterthur in deren Eigenschaft als GrundeigentÃ¼merin durchgefÃ¼hrte Landumlegungs- und Erschliessungsplanung sei zwar zunÃ¤chst auf der Grund­lage des 1986 festgesetzten Zonenplans begonnen worden. Das beauftragte Ingenieur­bÃ¼ro habe dann festgestellt, dass es sich bei dem nÃ¶rdlich an die Bauzone anstossenden Waldareal um eine ehemalige Christbaumkultur und damit rechtlich um Nichtwald handle. Die GrundeigentÃ¼mer hÃ¤tten hierauf eine entsprechende Anpassung sowohl der Waldabstandslinie wie auch der Zonengrenze beantragt. Die Stadtverwaltung habe dem IngenieurbÃ¼ro am 13. Dezember 1988 bestÃ¤tigt, dass ein entsprechender Antrag des Stadtrats an den Grossen Gemeinderat vorbereitet werde. Am 12. April 1990 habe die Stadtverwaltung dem IngenieurbÃ¼ro einen Plan mit der vorgesehenen neuen Zonenabgrenzung zugestellt, welcher in der Folge der Erschliessungsprojektierung zugrunde gelegt worden sei. Auf der Grundlage dieses vom Grossen Gemeinderat am 25. Februar 1991 beschlossenen Zonenplans sei sodann der Landumlegungs- und Erschliessungsvertrag vom 26. Juli 1994 geschlossen und vom Stadtrat am 4. Januar 1995 genehmigt worden. Auf dieser planungsrechtlichen Grundlage seien die Erschliessungsprojekte von den BaubehÃ¶rden bewilligt und von den GrundeigentÃ¼mern realisiert worden. Dabei sei die Kanalisationshauptleitung entsprechend dem bestehenden GefÃ¤lle zwischen der Bauzonengrenze 1991 und dem tatsÃ¤chlichen Waldrand, d.h. im Abstandsbereich, projektiert, genehmigt und erstellt worden. </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Folge sei in jenem Bereich eine Altlastensanierung mit Mehrkosten fÃ¼r die Kanalisation erforderlich geworden. Dabei hÃ¤tten sich die beteiligten GrundeigentÃ¼mer im Rahmen der Schluss­abrechnung vom 10. September 1999 zur privaten Erschliessung und Land­um­legung Iberg-Nord darauf geeinigt, die altlastenbedingten Mehrkosten der Kana­lisation von einzig der MehrflÃ¤che zu belasten, welche sich bei Gutheis­sung des Rekursantrags gegenÃ¼ber der Bauzone 1986 bzw. 2000 ergebe. Die Beschwerdegegner hÃ¤tten demnach gestÃ¼tzt auf den 1991 festgesetzten Zonenplan, welcher fÃ¼r sie eine Vertrauensgrundlage gebildet habe, nachteilige Dispositionen getroffen; denn andernfalls wÃ¤re die Kanalisationsleitung ausserhalb der AltlastenflÃ¤che im 1991 der Bauzone zugewiesenen Bereich projektiert und erstellt worden (vgl. Rekursschrift Ziff. 2.1-2.6 in Verbindung mit Ziff. 3.4).</span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Baurekurskommission hat dazu erwogen, die 1991 festgesetzte Zonierung habe fÃ¼r die Rekurrierenden bezÃ¼glich der Planung und Realisierung der Erschliessung keine Vertrauensgrundlage begrÃ¼nden kÃ¶nnen, da diese Zonierung vom Regierungsrat nicht genehmigt worden und daher nicht in Kraft getreten sei. Dispositionen der GrundeigentÃ¼mer im Erwartung einer zukÃ¼nftigen Zonenordnung vermÃ¶chten kein schÃ¼tzenswertes Vertrauen zu begrÃ¼nden. Solches sei hier jedenfalls durch die regierungsrÃ¤tliche Nichtgenehmigung der fraglichen Zonierung am 1. Juli 1992 ausgeschlossen worden, welcher Beschluss den Rekurrierenden als betroffenen GrundeigentÃ¼mern habe bekannt sein mÃ¼ssen. Im Ãbrigen hÃ¤tten sich mittels Vertrag oder in einem Quartierplanverfahren durchgefÃ¼hrte Landumlegungen nach der geltenden Zonierung zu richten und nicht umgekehrt. Die Vorkehren der GrundeigentÃ¼mer zur Landumlegung und Erschliessung des Areals sowie die damit verbundenen Kosten seien daher fÃ¼r die streitige Zonierung nicht massgebend.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Dieser Beurteilung durch die Baurekurskommission ist beizutreten. Bei Zonenplanrevisionen kann sich der GrundeigentÃ¼mer auf den nach Art. 21 Abs. 2 RPG und § 9 Abs. 2 PBG mitzuberÃ¼cksichtigenden Grundsatz der PlanbestÃ¤ndigkeit berufen (vgl. Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 437; Peter Karlen, StabilitÃ¤t und Wandel in der Zonenplanung, PBG-aktuell, 4/1994, S. 5 ff.). Aus diesem Grundsatz kÃ¶nnen die Beschwerdegegner bei dem hier vorliegenden Sachverhalt nichts zu ihren Gunsten ableiten, weil sie die formell noch in Kraft stehende Zonengrenze 1986 selber verÃ¤ndert haben wollten, wÃ¤hrend die 1991 festgesetzte, ihren ÃnderungswÃ¼nschen entsprechende Zonengrenze nie in Kraft getreten ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Was in der Beschwerdeantwort (Ziff. 3) hiergegen vorgebracht wird, bietet keinen Anlass zu einer gegenteiligen WÃ¼rdigung. Entgegen ihrer Auffassung durften die Beschwer­­degegner daraus, dass der Regierungsrat im Beschluss vom 1. Juli 1992 die damals festgesetzte Zonierung lediglich âeinstweilenâ nicht genehmigt hatte, kein berechtigtes Ver­trauen schÃ¶pfen. Ebenso wenig durften sie 1997, nachdem die Initiative âIberg-Nord­hang bleibt grÃ¼nâ durch den Grossen Gemeinderat abgelehnt und hernach zurÃ¼ckgezogen worden war, darauf vertrauen, dass die Genehmigung der 1991 festgesetzten Zonierung nunmehr nachgeholt wÃ¼rde. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Ãbrigen verhÃ¤lt es sich aufgrund der vorliegenden Akten nicht so, dass das gan­- ze im Rahmen des privaten Vertrags vom 26. Juli 1994 erarbeitete und realisierte Erschlies­­sungsprojekt vollstÃ¤ndig auf die 1991 beschlossene Zonengrenze ausgerichtet worden wÃ¤re. Die am 3. Oktober 2000 festgesetzte Zonengrenze hat jedenfalls die von den GrundeigentÃ¼mern gestÃ¼tzt auf den Landumlegungs- und Erschliessungsvertrag vom 26. Juli 1994 realisierten Erschliessungsanlagen nicht nutzlos gemacht. So ist, worauf die BeschwerdefÃ¼hrerin zutreffend hinweist, im Rahmen dieses Projektes eine strassenmÃ¤ssige Erschliessung des frag­lichen Areals Ã¼ber den erwÃ¤hnten Flurweg gar nie vorgesehen worden. Die Beschwerdegegner selber nennen in diesem Zusammenhang einzig die Kanalisationshauptleitung: Diese sei in der Erwartung, dass die Bauzone in Ãbereinstimmung mit dem Gemeinderatsbeschluss 1991 bis zum Flurweg reichen wÃ¼rde, nach Ablehnung und RÃ¼ckzug der Einzelini­tia­t­ive gegenÃ¼ber der ur­sprÃ¼nglich geplanten LinienfÃ¼hrung im Flurweg weiter nach Norden verschoben worden. Der Verzicht auf eine Zonenfestsetzung, wie sie die Beschwerdegegner im Planungsverfahren mit ihrer nachtrÃ¤glichen Einwendung vom 17. Dezember 1999 und her­nach mit Rekurs vom 15. Dezember 2000 geltend gemacht haben, bewirkt demnach, namentlich im Zu­sammenhang mit der erforderlich gewordenen Altlastensanierung im Bereich der Kanalisationshauptleitung, einen hÃ¶heren Erschliessungsaufwand je Quadratmeter BauzonenflÃ¤che. Daraus kÃ¶nnen die Beschwerdegegner jedoch keinen Anspruch darauf ableiten, dass die Zonengrenze gemÃ¤ss ihrem Antrag festgesetzt wird. Entgegen ihrer Auffassung kann der BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht vorgeworfen werden, die von ihr gewÃ¤hlte Festsetzung beruhe, indem derartige RentabilitÃ¤tsÃ¼berlegungen nicht berÃ¼cksichtigt worden seien, auf einer rechtsverletzenden InteressenabwÃ¤gung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Demnach ist die Beschwerde gutzuheissen. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid der Baurekurskommission IV vom 20. September 2001 wird aufgehoben. Der Beschluss des Grossen Gemeinderats Winterthur vom 3. Oktober 2000 wird, soweit er durch den genannten Rekursentscheid auf­gehoben worden ist, wiederhergestellt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>