<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00025</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichter Boller<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk136781503"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Chopard</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 36, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1967, meldete sich am 9. April 2021 (Eingangsdatum) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 6/16), holte Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/18, 19, 21 29, 35-40) und führte am 21. März 2022 eine Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durch (Urk. 6/44). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/52) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 29. November 2022 ab dem 1. Oktober 2021 eine unbefristete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie zwei Kinderrenten zu (Urk. 6/57, 67 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte am 16. Januar 2023 Beschwerde und beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr eine Invalidenrente auf Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage eines Invaliditätsgrades von mindestens 70 % auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. Februar 2023 schloss die Beschwerdegegner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Februar 2023 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem </span><span>1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangs</span><span>bestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">est</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögliche Zeitpunkt des Beginns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines Rentenanspruchs vor dem 1. Januar 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span id="XX212"></span><span>Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbs</span><span>tätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span>bis</span><span> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Ver</span><span>waltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu ent</span><span>scheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu</span><span>nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin</span><span>weisen).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis</span><span>würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="XX060"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3081 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung, KSIH, gültig ab 1. Januar 2015) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswerts der entsprechenden Berichterstattung ist wesentlich, dass sie durch eine qualifizierte Person erfolgt, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen sein sowie in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 236/06 vom 19. Juni 2006 E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen. Zwar ist der Abklärungsbericht seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Prinzipiell jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht. Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ts 8C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, die Beschwerdeführerin habe vor Eintritt ihrer gesundheitlichen Einschränkung in einem 70 %-Pensum als Reinigungskraft gearbeitet. Die restlichen 30 % entfielen auf den Haushaltsbereich. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine fortdauernde vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wogegen in einer angepassten Tätigkeit ein Arbeitspensum von 50 % zumutbar sei. Gestützt auf einen Einkommensvergleich resultiere im Erwerbsbereich eine Einschränkung von 50 %, was gewichtet einen Teilinvaliditätsgrad von 35 % ergebe. Im Haushaltsbereich bestehe gemäss Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2021 eine Einschränkung von 23.5 %, was gewichtet einen Teilinvaliditätsgrad von 7.05 % ergebe. Insgesamt resultiere ein Invaliditätsgrad von 42 %, welcher bei Erfüllung des Wartejahres am 13. September 2021 und bei Anmeldung am 9. April 2021 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem 1. Oktober 2021 begründe (Urk. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt die Beschwerdegegnerin mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 16. Februar 2023 fest (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, sie wäre im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom RAD vorgenommene Beurteilung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit sei sodann nicht nachvollziehbar. Eine verwertbare Arbeitsfähigkeit lasse sich aus den neuropsychologischen Beurteilungen vom 17. Juni 2021 sowie vom 6. Januar 2022 nicht ableiten. Zudem bestünden gemäss Beurteilung des RAD erhebliche qualitative Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, welchen mit einem Leidensabzug von 25 % Rechnung zu tragen sei (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span id="_Hlk136781607"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsspitals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Neurologie, nannten in ihrem Austrittsbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 25. September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 14. bis 25. September 2020 folgende Diagnosen (Urk. 6/16/54):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sinusvenenthrombose mit venöser Stauungsblutung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">temporo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-parietal links, ED 14.09.2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Katarakt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subcapsularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts&gt;links, ED 22.09.2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Übernahme der Versicherten von der neurologischen Intensivstation sei am 17. September 2020 nach einem venösen hämorrhagischen Infarkt links temporal bei ausgedehnter Sinusvenenthrombose mit klinisch Wesensveränderung, Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen und einer Aphasie erfolgt. Ansonsten habe sich kein fokal-neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisches Defizit gezeigt. Nachdem die Diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines langstreckigen thrombotischen Verschlusses der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Labbé</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, des Sinus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigmoideus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vena</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jugularis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> teilumspülte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Thrombus auch im Sinus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigmoideus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cMRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestellt worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sei die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vollheparinisierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Überwachung auf die Post-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stroke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt worden. Bei klinischer Stabilität sei nach 24 Stunden der Übertritt auf die Normalstation erfolgt. Ein CT des Thorax und Abdomen zum Tumorscreening </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinen Anhalt für eine Neoplasie ergeben. Auch eine gynäkologische Untersuchung im weiteren Verlauf sei ohne wegweisende Befunde geblieben. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cMRI</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 22. September 2020 hätten sich der venöse Infarkt links temporal und die Sinusvenenthrombose als stationär gezeigt. Es sei eine Umstellung von Heparin auf das NOAK </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabigatran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt. In Zusammenschau bleibe die Ätiologie der Sinusvenenthrombose bei negativer Tumorsuche, unauffälliger Familienanamnese, keinen vorgängigen thromb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">embolischen Ereignissen und ohne relevante klinische Risikofaktoren (keine orale Antikonzeption, kein Nikotinabusus) derzeit offen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch ein Immunologie-/Vaskulitis-Screening habe keine wegweisenden Befunde ergeben. Am 25. September 2020 habe die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte in stabilem Zustand zur weiteren Neurorehabilitation in die </span><span id="_Hlk136781662"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlegt werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/16/58 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusätzlich zu den oben aufgeführten Diagnosen nannten d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrem Austrittsbericht über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten vom 25. September bis 5. November 2020 die folgenden Diagnosen (Urk. 6/16/44):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aortenektasie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (42 mm)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Zuweisung sei zur neurorehabilitativen Behandlung bei Status nach links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">temporo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-parietaler intrakranieller Stauungsblutung mit perifokalem Ödem bei Sinusvenenthrombose durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Universitätsspital Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 6/16/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der sprachlichen Problematik habe keine vollumfängliche neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">psychologische Diagnostik durchgeführt werden können. Die kursorische neuropsychologische Untersuchung zu Beginn der Rehabilitation habe Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkungen in den Bereichen Sprache, visuelle Informationsverarbeitung, Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">merksam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t, Gedächtnis und arithmetische Funktionen ergeben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">untersuchung am Ende der Rehabilitation habe keine Defizite im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Alertness</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mehr ergeben. Computergestützt habe sich jedoch weiterhin ein visueller Neglect nach rechts mit mehreren Auslassungen und verlangsamter Aufmerksamkeitszuwendung nach rechts objektivieren lassen. Auch hinsichtlich der selektiven Aufmerksamkeit und Inhibitionskontrolle habe auf Testebene keine Verbesserung festgestellt werden können. Weitere Defizite hätten sich zudem im Bereich der geteilten Aufmerksamkeit wegen einer verlangsamten Verarbeitung von visuellen Reizen gezeigt. Zusammenfassend habe beim Austritt eine mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwere neuropsychologische Funktionsstörung bestanden (Urk. 6/16/50 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte habe in Portugal während neun Jahren die Schule besucht und arbeite aktuell als Reinigungskraft in einem Hotel. Aufgrund der noch bestehenden sprachlichen und neuropsychologischen Einschränkungen sei am Arbeitsplatz noch mit einer reduzierten Leistungsfähigkeit und einer schnelleren Überforderung zu rechnen. Obwohl der Neglect rechts bei Alltagshandlungen genügend kompensiert erscheine, könne nicht ausgeschlossen werden, dass unter Stress, bei Ablenkung und/oder Müdigkeit mit Unaufmerksamkeit und Fehlern zu rechnen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neuropsychologischer Sicht werde deshalb frühestens ab Dezember oder je nach Verlauf ein therapeutischer Arbeitsversuch (bei noch bestehender Arbeitsunfähigkeit von 100 %) unter Supervision und einem reduzierten Arbeitspensum von etwa 40 % empfohlen (Urk. 6/16/51). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht über die Neuro-Ophthalmologische-Sprechstunde vom 29. April 2021 lässt sich entnehmen, dass die Versicherte von einer zunehmenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verschlechterung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor allem für die Ferne berichtet habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am ehesten im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cataracta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der erwartete Gesichtsfelddefekt habe bei erschwerten Untersuchungsbedingungen bei anhaltenden neurokognitiven Defiziten erfreulicherweise zweimalig nicht detektiert werden können. Es sei da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von auszugehen, dass sich die visuelle Situation durch eine Katarakt-Operation bei fortgeschrittener Linsentrübung verbessern lasse (Urk. 6/16/34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zu ihrem Bericht vom 25. September 2020 nannten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Neurologie, in ihrem Bericht vom 30. April 2021 zusätzlich folgende Diagnosen (Urk. 6/16/22 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erstmaliger generalisierter tonisch-klonischer Anfall am 30.04.2021</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel des rechten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posterioren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Bogenganges</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Zuweisung der Versicherten sei aufgrund eines generalisierten tonisch-klonischen Anfalls per Sanität erfolgt. Auf der Notfallstation habe sie sich leicht verlangsamt gezeigt. Bis auf die vorbestehende motorische Aphasie habe die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherte kein anderes fokalneurologisches Defizit gezeigt. Im Labor habe sich ein erhöhtes Prolaktin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">m EKG ein Sinusrhythmus gezeigt. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cCT</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe eine stationäre Darstellung der vorbekannte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> partiellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Thrombosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> linksseitig im Sinus Sagittalis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">transverus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Sinus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sigmoideus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und bis zum Bulbus jugularis rechts reichend gezeigt. Ansonsten hätten keine frische Blutung, keine Infarkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ühzeichen und keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Liquorzirkulationsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> festgestellt werden können. Bei erstmaligem epileptischem Anfall bei vorbestehender Sinusvenenthrombose beginne man therapeutisch mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Keppra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zudem sei die im März beendete Therapie mit Pradaxa wieder initiiert worden. Die Versicherte habe in klinisch stabilem Zustand entlassen werden können (Urk. 6/16/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht über die neuropsychologische Untersuchung vom 17. Juni 2021 hielten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurologie, fest, im Rahmen der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung habe sich eine leicht nervös wirkende, freundliche und motivierte, im Testverhalten kooperative und anstrengungsbereite, 53-jährige Versicherte präsentiert. Es hätten sich jedoch Schwierigkeiten im Instruktionsverständnis, ein verlangsamtes Arbeitstempo sowie eine deutliche Ermüdung im Verlauf gezeigt. Klinisch sei die Grundstimmung gedämpft und die Versicherte häufig den Tränen nahe gewesen (Urk. 6/35/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zu den neuropsychologischen Befunden im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich insgesamt ein vergleichbarer Gesamtschweregrad mit teils schwanken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Teilleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der aktuellen Untersuchung hätten sich weder klinisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch in einem Screeningverfahren Hinweise auf einen visuellen Neglect nach rechts gezeigt. Zudem habe eine normgerechte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">visuo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-konstruktive Leistung festgestellt werden können.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Demgegenüber habe sich eine leichte Verschlechterung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ness</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie in den mnestischen Funktionen gezeigt, wobei jedoch unterschiedliche Testverfahren verwendet worden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> was eine Vergleichbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit den Vorbefunden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erschwere. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt entsprächen die Befunde einer mittelgradigen neuropsychologischen Störung mit Minderleistungen in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mnestischen, exekutiven und soweit beurteilbar sprachlichen Teilbereichen. Das Symptommuster und die deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Asymmetrie des Leistungsprofils mit schlechteren Leistungen in der verbalen im Vergleich zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nonverbalen Modalität lasse sich topographisch gut mit der venösen Stauungsblutung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">temporo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-parietal links erklären. Bei einer möglichen Restaphasie – welche aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fremdsprachigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht abschliessend beurteilbar sei – sei eine sekundäre, negative Beeinflussung der Leistung in sprachbasierten Testverfahren nicht auszuschliessen. Auch das tiefe Bildungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau und die affektive Situation könnten als Einflussfaktoren auf die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsresultate nicht ausgeschlossen werden (Urk. 6/35/4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Funktionsfähigkeit sei im Beruf eine mittelgradige neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychologische Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konstatierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche aus rein neuropsychologischer Sicht einer Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 70 % entspreche. Bei anamnestisch berichteter und klinisch beobachteter zusätzlicher Fatigue, reduzierter Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und Antriebsminderung sei von einer entsprechend höheren Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen. Eine berufliche Wiedereingliederung werde aufgrund der Schwere der Defizite als derzeit nicht möglich erachtet. Vielmehr werde die Fort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung bestehender Therapien (Ergotherapie und Logopädie) empfohlen (Urk. 6/35/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Juni 2021 berichteten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurologie, über einen guten Verlauf. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verlaufsbildgebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Mai 2021 zeige eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekanalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Thrombose ohne sonstige neue Aspekte. Im April sei es zu einem erstmaligen generalisiert tonisch-klonischen Anfall gekommen, wobei sich unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keppra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein anfallsfreier Verlauf zeige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und diese Medikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gut vertragen werde (Urk. 6/19/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 27. August 2021 über einen schleppenden Genesungsverlauf. Eine Prognose zur Arbeitsfähigkeit respektive zur Eingliederung sei schwer zu stellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einer Eingliederung stünden sprachliche Hindernisse im Weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21/3 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seinem Bericht vom 29. Oktober 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur Frage der bestehenden Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung aus, es bestünden eine Schonungsbedürftigkeit, schnelle Erschöpfung und Überforderung sowie eine Fatigue. Die Versicherte könne sich den Weg zur Praxis nicht merken und müsse deshalb auf schriftliche Beschreibungen zurückgreifen, wo sie welches Verkehrsmittel besteigen müsse. Zu Hause könne sie sich nur unter Anleitung und Beaufsichtigung an den Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten beteiligen (Urk. 6/29/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erachte er, med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit als unrealistisch. Einer Eingliederung stünden die kognitiven Beeinträchtigungen, die Überforderung, die Fatigue sowie die Hilfsbedürftigkeit im Weg. Die Versicherte sei mit der Verarbeitung der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">luste absorbiert und habe Mühe, sich zurecht zu finden (Urk. 6/29/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. November 2021 hielten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurologie, fest, es sei eine Vorstellung der Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Verlaufskontrolle bei symptomatischer Epilepsie nach Stauungsblutung bei S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usvenenthrombose unter Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keppra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 500 mg 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">x</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> täglich erfolgt. Die Versicherte habe von einem erfreulichen Verlauf ohne Anfälle oder anfallsverdächtige Ereignisse berichtet. Klinisch neurologisch habe sich ein unauffälliger Befund gezeigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Elektro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enzephalografisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich der bekannte, kontinuierlich mässige Herdbefund temporal hinten links ohne epilepsietypische Potenziale, stabil im Vergleich zum Vor-EEG, gezeigt. Das durchgeführte MRI habe einen umspülten Restthrombus bei stationärem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Parenchymdefekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> temporal links gezeigt. Therapeutisch werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei guter Verträglichkeit eine Fortsetzung der Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keppra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 500 mg 2x täg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich empfohlen (Urk. 6/38/4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht über die neuropsychologische Untersuchung vom 5. Januar 2022 hielten die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik für Neurologie, fest, klinisch habe sich eine zeitlich leicht unscharf orientierte, freundliche und motivierte 54-jährige Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte präsentiert, welche im Gespräch trotz Übersetzung durch den Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(bei deutlich eingeschränkten Deutschkenntnissen des Sohnes) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwierigkeiten im Instruktionsverständnis aufgewiesen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auffassungsgabe sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitstempo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich vermindert gezeigt und im Laufe der Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichte Ermüdungserscheinungen aufgekommen. Die Grundstimmung habe ausgeglichen und im Vergleich zur Voruntersuchung stabiler gewirkt (Urk. 6/40/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vergleich zu den Vorbefunden vom November 2020 sowie vom Juni 2021 zeige sich insgesamt ein stabiles bis aktuell leicht verbessertes kognitives Leistungsprofil mit Leistungsschwankungen in beide Richtungen, vordergründig jedoch mit verbesserten Leistungen. Signifikante Verbesserungen würden sich im mnestischen Bereich mit aktuell unauffälligen Befunden im figuralen Gedächtnis (bessere Lern- und Abrufleistung) sowie besserer Abruf- und Speicherleistung im verbalen Gedächtnis zeigen. Zudem resultierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attentional</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine schnellere Reaktionsfähigkeit und deutlich weniger Auslassungen. Exekutiv manifestiere sich eine geringere Fehleranfälligkeit in der Interferenzunterdrückung. Schlechtere Leistungen würden sich einzig in unregelmässigeren Reaktionen der geteilten Aufmerksamkeit mit deutlich mehr Fehlreaktionen sowie einer reduzierteren visuellen Erfassungsspanne zeigen (Urk. 6/40/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst entsprächen die Befunde weiterhin einer mittelgradigen neuropsychologischen Störung mit Minderleistungen in vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attentionalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">exekutiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mnestischen und sprachlichen Teilbereichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Defizite würden topographisch sehr gut zur venösen Stauungsblutung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">temporo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-parietal links passen, wobei ein leistungsmindernder Einfluss durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fremdsprachigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die erschwerte Übersetzungssituation anzunehmen sei. Überdies müsse das tiefe prämorbide kognitive Leistungsniveau bei geringer Schulbildung und damit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergehend beschränkt erworbener Lernstrategien mitberücksichtigt werden. Im Vergleich zur Voruntersuchung habe sich klinisch eine deutlich ausgeglichenere Versicherte gezeigt, was die leicht verbesserten Leistungen miterklären könne. Psychometrisch werde aber weiterhin eine leicht reduzierte affektive Befindlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit angegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesbezüglich müsse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lokalisatorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitberücksichtigt werden, dass die Entwicklung einer affektpathologischen Störung nach dem linksseitigen cerebralen Ereignis durch die bei depressiven Erkrankungen typische Hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktion der linken Hemisphäre begünstigt werden könne, weshalb die Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der bereits etablierten Psychotherapie mit erfreulichem Verlauf zentral erscheine (Urk. 6/40/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine mittelgradige neuropsychologische Störung korrespondiere mit einer Arbeitsunfähigkeit von 50 bis 70 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/40/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. Januar 2022 nahm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Neurologie, für den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) Stellung und hielt fest, die Versicherte habe im September 2020 eine Sinusvenenthrombose erlitten, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei es komplizierend zu einem Hirninfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">temporo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-parietal links und zu einer strukturellen Epilepsie gekommen sei. Klinisch habe die Versicherte initial eine ausgeprägte Sprachstörung und neurokognitive Defizite inklusive visueller Neglect nach rechts gezeigt. Unter der vorerst stationär und im Verlauf ambulant durchgeführten Neurorehabilitation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sich eine recht ordentliche Besserung gezeigt. Persistiert hätten jedoch ein Restaphasie und Minderleistungen in Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeit, Gedächtnis und exekutiven Funktionen, wobei die Beurteilbarkeit bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fremdsprachigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und tiefem Bildungsniveau erschwert gewesen sei. Bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Epilepsie sei die Versicherte unter Medikation vollständig anfallsfrei. Im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf seien Kopfschmerzen, eine Fatigue sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten, wobei diesbezüglich eine Physiotherapie eingeleitet worden sei (Urk. 6/48/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss hausärztlicher Beurteilung sei bei schleppendem Genesungsverlauf mit psychosozialen Einschränkungen (Fremdsprachlichkeit, Migrationshintergrund) eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess sehr fraglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus versicherungsmedizinisch-theoretischer Sicht könne mit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslicher Berücksichtigung der Gesundheitsschädigung maximal eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit (leichte körperliche Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mit Wechselbelastung; sehr einfache kognitive Aufgaben; repetitive Tätigkeiten; klar strukturierte Arbeitsanleitung; Aufteilung der Arbeitsaufträge in Teilschritte; lärm- und ablenkungsfreie Arbeitsumgebung; keine auf Sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionen ausgerichtete Arbeit; Aufgrund der Epilepsie sodann keine Arbeit mit gefährdenden Werkzeugen oder Maschinen, in einer Höhe über 1 m, auf Leitern, am oder im Wasser oder alleinige Aufsicht von Schutzbefohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen sowie keine Schichtarbeit) erwartet werden. In der angestammten Tätigkeit als Reinigungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiterin sei jedoch von einer längerfristigen 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Urk. 6/48/5 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Grundlage für ihre Verfügung vom 29. November 2022 (Urk. 2) diente der Beschwerdegegnerin im Wesentlichen die aktengestützte Stellungnahme der RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 31. Januar 2022 (Urk. 6/48/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 ff.). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann auch einer Aktenbeurteilung voller Beweiswert zukommen, wenn ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (E. 1.5). Insbesondere in den Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinik Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die im Verlauf erhobenen Befunde ausführlich dokumentiert. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche als Fachärztin für Neurologie über die konkret erforderliche fachärztliche Qualifikation verfügt, konnte sich anhand der ihr zu Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellten Akten ein vollständiges Bild über die Anamnese, den Krankheitsverlauf sowie die gegenwärtige gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin machen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie setzte sich denn auch eingehend mit den ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Berichten auseinander und schlussfolgerte in ihrer Stellungnahme, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus versicherungsmedizinisch-theoretischer Sicht in einer optimal angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der im Vordergrund stehenden mittelgradigen neuropsychologischen Störung im Rahmen des von ihr formulierten Belastungsprofils umfassend Rechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trug und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur noch s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehr einfache kognitive Tätigkeiten als zumutbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erachtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/48/5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend, die RAD-Ärztin habe ihre von der Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abweichende Einschätzung nicht begründet (Urk. 1 S. 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierten der Beschwerdeführerin eine 30-50%ige Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie von einem leistungsmindernden Einfluss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fremdsprachigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie des tiefen Bildungsniveaus der Beschwerdeführerin ausgingen (Urk. 6/35/4 f., Urk. 6/50/4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen sind (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Nicht berücksichtigt werden können hingegen invaliditätsfremde Gründe wie zum Beispiel die mangelnde Schulbildung sowie sprachliche Probleme (vgl. Randziffer 1018.1 der hier anwendbaren Fassung des Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH, Stand 1. Januar 2021]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die RAD-Ärztin kam denn auch zum Schluss, dass unter ausschliesslicher Berücksichtigung der Gesundheitsschädigung eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasster Tätigkeit bestehe (Urk. 6/48/6). Diese Einschätzung überzeugt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es bestehen keine Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5). Solche Zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fel vermag die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch mit ihrem Verweis auf den Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2021 nicht zu wecken (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Damals war bei zusätzlicher Fatigue, reduzierter Belastbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und Antriebsminderung von den Behandlern noch von einer höheren als einer 50-70%igen Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgegangen worden (vgl. E. 3.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dies war indes am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2022 bei verbessertem kognitivem Leistungsprofil und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ausgeglichener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stimmungslage gerade nicht mehr der Fall (vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweifel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch die vom behandelnden Hausarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 6/29/4 f.) nicht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wecken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, benannte dieser doch keine Aspekte, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die RAD-Ärztin ungewürdigt liess. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diesbezüglich gilt es denn auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass Hausärztinnen und Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei dieser Aktenlage ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beurteilung der RAD-Ärztin abstellte und von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausging</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich die 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Rentenanspruch konnte frühestens nach Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von sechs Monaten nach vorgenommener Anmeldung (Art. 29 Abs. 1 IVG), in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 1. Oktober 2021 (Anmeldung per 9. April 2021, Urk. 6/3) entstehen, weshalb bei der Invaliditätsbemessung die Verhältnisse zu diesem Zeitpunkt massgebend sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Invaliditätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">144</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betätigungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum sie hypothetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Art. 27 IVV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massgebend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11. Mai 2021 E. 3.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin qualifizierte die Beschwerdeführerin gestützt auf den Abklärungsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. April 2022 als zu 70 % im Erwerb und zu 30 % im Haushalt tätig (Urk. 2; Urk. 6/44/3), wohingegen die Beschwerdeführerin eine 100%ige ausserhäusliche Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall postulierte (Urk. 1 S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich, dass die Versicherte am 1. November 2017 aus Portugal in die Schweiz einreiste (Urk. 6/3/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und danach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dezember 2017 bei der </span><span id="_Hlk136782186"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG sowie seit März 2018 bei der </span><span id="_Hlk136782202"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG jeweils als Reinigungskraft angestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. IK-Auszug, Urk. 6/13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss eigenen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben habe sie b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG ca. ein 65%iges Pensum geleistet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/44/3). Dies deckt sich mit den Angaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss welchen die Beschwerdeführerin jeweils etwa 27.5 Stunden pro Woche gearbeitet habe, was bei einer allgemeinen Arbeitszeit im Betrieb von 42 Stunden pro Woche (Urk. 6/20/2) einem Pensum von rund 65 % entspricht. Bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG habe die Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben sodann zwei Stunden pro Woche gereinigt (Urk. 6/44/3). Bei einer Wochenarbeitszeit von 42 Stunden entspricht dies einem Pensum von rund 5 %. Demnach arbeitete die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuletzt in einem Pensum von 70 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Haushaltsabklärung vom 21. März 2022 gab die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin an, dass sie aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Familie diese Anstellungen bei guter Gesundheit nicht aufgegeben hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was die Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person als plausibel erachtete und die Beschwerdeführerin als zu 70 % im Erwerb und zu 30 % im Haushalt tätig qualifizierte (Urk. 6/44/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend, sie habe bereits im Rahmen der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung angegeben, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensumserhöhung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgesehen zu haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 4). Eine konkrete Verfolgung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensumssteigerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist vorliegend indes nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, führte die Beschwerdeführerin doch gegenüber der Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsperson aus, nicht aktiv nach einer weiteren Stelle gesucht zu haben (Urk. 6/44/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist sodann aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IK-Auszug auch keine kontinuierliche Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigerung bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens ersichtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt kann die Frage nach dem hypothetischen Status der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin naturgemäss nicht mit Sicherheit beantwortet werden, jedoch ist die An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme einer 70%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall – und entsprechend eines Haushaltsanteils von 30 % – angesichts der geschilderten Umstände plausibel. Ein höherer Grad einer hypothetischen Erwerbstätigkeit kann dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit erstellt werden. Mithin ist die von der Beschwerdegegnerin fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegte Qualifikation der Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Invaliditätsgrad ist demnach in Anwendung der gemischten Methode im Sinne von Art. 28a Abs. 3 IVG zu bemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem in Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2–4 IVV per 1. Januar 2018 eingeführten neuen Berechnungsmodell für die Festlegung des Invaliditätsgrads von teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG) werden der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Erwerbstätigkeit und der Invaliditätsgrad in Bezug auf die Betätigung im Aufgabenbereich – weiterhin – summiert (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVV). Die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Erwerbstätigkeit richtet sich nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 ATSG, wobei das Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbstätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbstätigkeit hochgerechnet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVV) und die prozentuale Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse anhand des Beschäftigungsgrads, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die versicherte Person hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, gewichtet wird (Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVV). Für die Berechnung des Invaliditätsgrads in Bezug auf die Betätigung im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich wird der prozentuale Anteil der Einschränkungen bei der Betätigung im Aufgabenbereich im Vergleich zur Situation, wenn die versicherte Person nicht invalid geworden wäre, ermittelt. Der Anteil wird anhand der Differenz zwischen dem Beschäftigungsgrad nach Absatz 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b und einer Vollerwerbstätigkeit gewichtet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 4 IVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im Haushaltsbereich gestützt auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. April 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend die Erhebung vom 21. März 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Einschränkung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2; Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Abklärungsbericht ist von einer qualifizierten Person in Kenntnis der örtlichen und räumlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisse verfasst worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er ist hinsichtlich der Gewichtung der einzelnen Bereiche sowie auch der einzelnen Einschränkungen plausibel, begründet und angemessen detailliert, womit er diesbezüglich den an ihn gestellten An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entspricht (vgl. E. 1.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was denn auch nicht bestritten wird. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mithin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin darauf abstellte und gewichtet für den Aufgabenbereich einen Teilinvaliditätsgrad von rund 7 % errechnete (23.5 % x 0.3; Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stütz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik (BFS) periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE), konkret den Lohn für Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterinnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Begründung, die Beschwerdeführerin habe vor Eintritt des Gesundheitsschadens nur zwei Jahre in der Schweiz gearbeitet, wobei die Einkommen schwankend gewesen seien, weshalb das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zuverlässig ermittelt werden könne (Urk. 6/47/1). Daran ist mit Blick auf die Akten nichts auszusetzen und dies wurde von der Beschwerdeführerin auch nicht beanstandet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht ausschöpft, ging die Beschwerdegegnerin betreffend das Invalideneinkommen zu Recht ebenfalls von den Tabellenlöhnen für Hilfsarbeiterinnen aus (Urk. 6/47/1). Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellenlohn zu berechnen, er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1). Ohne Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würde die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung im Erwerbsbereich vorliegend somit 50 % betragen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100 – Invalideneinkommen 50 = 50)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund ihrer gesundheitlichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leidensbedingten Abzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 25 % geltend (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht bestätigte einen 10%igen Abzug bei folgenden, sich aus dem ärztlichen Zumutbarkeitsprofil ergebenden beträchtlichen Einschränkungen: Tätigkeit ohne Stress, Zeitdruck, erhöhte Anforderungen an geteilte Aufmerksamkeit, Umstellungs-, Anpassungsfähigkeit, Konzentration, Reaktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen, dies bei ruhigem Umfeld mit «tragendem» Betriebsklima sowie der Möglichkeit betriebsunüblicher Pausen (Urteil des Bundesgerichts 9C_955/2011 E. 5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei zumutbaren körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten bestätigte das Bundesgericht bei zusätzlichen Limitierungen, welche insbesondere de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss von bestimmten Tätigkeiten (auf Leitern und/oder Gerüsten, mit repetitivem Treppensteigen unter Gewichtsbelastung, mit Schlägen und/oder Vibrationen für das Becken) den vorinstanzlich festgelegten leidensbedingten Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug von 5 % (Urteil des Bundesgerichts 8C_823/2021 vom 14. April 2021 E. 7.2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die erwähnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Bundesgericht entschiedenen Vergleichsfälle rechtfertigt sich vorliegend ein leidensbedingter Abzug von maximal 15 %. Unter Berücksichtigung desselben resultiert eine Einschränkung im Erwerbsbereich von 57.5 %, was zu einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad von rund 40 % führt. Zusammen mit dem Teilinvaliditätsgrad im Haushaltsbereich von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7 % resultiert ein Gesamtinvaliditätsgrad von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 47 %, was Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung vom 29. November 2022 im Ergebnis als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie auf Fr. 800.-- anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dominique </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Chopard</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>