<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, im Rahmen der Schritte, die nach dem IDA-Fiso-Bericht eingeleitet werden sollen, ein neues Konzept für die Erwerbsersatzversicherung zu prüfen, namentlich:</p><p>1.a. die Einführung einer Erwerbsersatzversicherung für Mutterschaft;</p><p>1.b. die Zusammenfassung folgender Versicherungen zu einer einzigen Versicherung unter dem Namen "Erwerbsersatzversicherung": Erwerbsersatzversicherung für Mutterschaft, Erwerbsersatzordnung und Invalidenversicherung;</p><p>2. die Finanzierung dieser neuen Sozialversicherung mittels einer Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes um rund 4 Prozent; dies entspricht:</p><p>2.a. einer Verminderung der Sozialabgaben auf Löhnen für IV und EO, also rund 2 Prozent;</p><p>2.b. einer Herabsetzung der direkten Bundessteuer für natürliche Personen um 42 Prozent (eventuell abgestuft nach der Höhe des steuerbaren Einkommens), was den Bund (um 2,6 Milliarden Franken) und die Kantone (um 800 Millionen Franken) bei der IV entlastet;</p><p>3. die Auswirkung dieses neuen Konzepts und dieser neuen Art der Finanzierung auf:</p><p>3a. die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft;</p><p>3b. den Verbrauch der Haushalte;</p><p>3c. die Inflation;</p><p>3d. die Finanzhaushalte der Kantone;</p><p>4. die Auswirkungen dieser neuen Art der Finanzierung, und zwar wenn sie in Etappen oder zusammen mit dem neuen Finanzausgleich eingeführt wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der BR beantragt, Punkt 1 und 2 des Po abzulehnen und Punkt 2 und 3 entgegenzunehmen