<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, das aktuelle Konzept Bär aufzuheben und ein neues Konzept auszuarbeiten, in dem die Sicherheit der Menschen und nicht der Schutz des Bären Priorität hat.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Konzept Bär, basierend auf Artikel 10 der Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV; SR 922.01), wurde nach einer breit angelegten Anhörung am 25. Juli 2006 publiziert. Es legt fest, wie mit Bären, die in die Schweiz einwandern, umgegangen wird und welche Massnahmen getroffen werden, um Schäden zu verhindern. Der Sicherheit des Menschen kommt im Konzept Bär höchste Priorität zu; diese steht in jedem Fall über dem Schutz der Bären.</p><p>Die Einteilung von Bären aufgrund ihres Verhaltens in drei Kategorien - Unauffälligkeit, Problem- und Risikofall - ist ein wichtiger Teil des Konzepts und wird auch in anderen Ländern, in denen Bären vorkommen, in gleicher oder ähnlicher Form praktiziert. Die Unterscheidung dient der Abschätzung des Risikos für den Menschen und hilft den zuständigen Behörden bei ihrem Entscheid, die je nach Situation angezeigten Massnahmen zu ergreifen. Dadurch, dass die im Konzept Bär enthaltene Typologisierung auch in den Nachbarländern der Schweiz Verwendung findet, entsteht überdies eine einheitliche Grundlage für die Beurteilung von Bären über die Landesgrenzen hinweg.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.