<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01038</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Horschik</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ ist 1961 geboren und hat eine kaufmännische Ausbildung absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viert. Mit Verfügung vom 26. März 2004 sprach ihr die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, hauptsächlich aus psychischen Gründen (unter anderem Persönlichkeitsstörung und Polytoxikomanie; vgl. etwa Urk. 7/9) mit Wirkung ab 1. Dezember 2001 eine ganze Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zu (Urk. 7/32). Nachdem sich der Gesundheitszustand in somatischer Hinsicht verschlechtert hatte (Hüftkopfnekrose), meldete sich X.___ im November 2005 zudem zum Bezug einer Hilflosenentschädigung an (Urk. 7/47). Mit Verfügungen vom 18. April 2006 wurden ihr für die Zeit von 1. Dezember 2005 bis 28. Februar 2006 eine Hilflosenentschädigung für leichte Hilflosigkeit und für die Zeit ab 1. März 2006 eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades zugesprochen (Urk. 7/54). Im Jahr 2009 wurde im Rahmen von durchgeführten Revisionsverfahren der Anspruch auf eine Invalidenrente und auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung in unterschiedlicher Höhe bestätigt (Urk. 7/111-112 [An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf halbe Invalidenrente und Hilflosigkeit mittleren Grades], Urk. 7/140 [Hilflosigkeit leichten Grades] und Urk. 7/150-151 [Anspruch auf ganze Rente und Hilflosigkeit leichten Grades]). Im Jahr 2011 wurde ein weiteres Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren durchgeführt (Urk. 7/170), im Zuge dessen die Verwaltung nach getä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten Abklärungen (Urk. 7/174) mit Mitteilungen vom 19. Januar 2012 den Anspruch auf die bisherige (ganze) Invalidenrente (Urk. 7/179) sowie auf die bisherige Hilflosenentschädigung (für leichte Hilflosigkeit; Urk. 7/180) bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte. Überdies wurden der Versicherten im Laufe der Jahre verschiedene Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel zugesprochen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2017 leitete die IV-Stelle eine Revision (nur; vgl. Urk. 7/190-191) der Hilflosenentschädigung in die Wege. Sie holte bei der Y.___ ärztliche Auskünfte ein (Urk. 7/194 S. 4 f. und Urk. 7/196) und führte am 28. Juni 2017 eine Abklärung der Hilflosigkeit vor Ort durch (Urk. 7/197). Am 30. Juni 2017 erliess die IV-Stelle einen Vorbescheid, mit welchem sie der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten die Aufhebung der Hilflosenentschädigung in Aussicht stellte (Urk. 7/198). Daran hielt sie nach erfolgtem Einwand durch die Versicherte vom 27. Juli 2017 (Urk. 7/200) mit Verfügung vom 22. August 2017 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ hierorts mit Eingabe vom 20. September 2017 Beschwerde (Urk. 1) mit den Anträgen, es sei die Verfügung der IV vom 22. August 2017 aufzuheben, und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere Hilflosenentschädigung, auszurichten (1.), es sei im vorliegenden Verfahren – im Sinne des rechtlichen Gehörs – der Beschwerdeführerin noch eine Nachfrist zur Begründung der Beschwerde zu gewähren, eventualiter sei ein zweiter Schriftenwechsel zur weiteren Begründung der vorliegenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde durchzuführen (2.) sowie der Beschwerde sei die aufschiebende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung zu erteilen (3.), alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer zulasten der Invalidenversicherung (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 27. September 2017 verneinte das hiesige Gericht das Erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernis einer Nachfristansetzung und setzte der IV-Stelle Frist zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort an (Urk. 5). Mit Vernehmlassung vom 30. Oktober 2017 stellte die IV-Stelle Antrag auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In verfahrensrechtlicher Hinsicht liess die Beschwerdeführerin unter anderem eventualiter die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels beantragen. Je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch ist ein zweiter Schriftenwechsel nur dann anzuordnen, wenn in der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort neue Tatsachen, Beweismittel oder Rechtsgründe vorgetragen werden (vgl. etwa Kobel, in: Zünd/Pfiffner Rauber [Hrsg.], Kommentar zum Gesetz über das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich/Basel/Genf 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, N 20 zu § 19). In ihrer Beschwerdeantwort vom 30. Oktober 2017 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte sich die IV-Stelle darauf, unter Hinweis auf die angefochtene Verfügung sowie die Akten die Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragen (Urk. 6), weshalb grundsätzlich kein zweiter Schriftenwechsel ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt ist. Daher und mit Blick auf den vorliegenden Verfahrensausgang recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt sich kein zweiter Schrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenwechsel, und es kann – da sich die Sache im Übrigen als spruchreif erweist – mit der Zustellung der Beschwerdeantwort zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen mit dem End</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid sein Bewenden haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">brechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Erarbeitung der Grundlagen für die Bemessung der Hilflosigkeit ist eine enge, sich ergänzende Zusammenarbeit zwischen Arzt und Verwaltung erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich. Ersterer hat anzugeben, inwiefern die versicherte Person in ihren kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen bzw. geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist. Der Versicherungsträger kann an Ort und Stelle weitere Abklärungen vornehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin wirkt eine qualifizierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen und Hilflosigkeiten hat. B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei Unklarheiten über physische oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche bzw. geistige Störungen oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebensverrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung und der Pflege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der lebenspraktischen Begleitung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4 sowie 9C_497/2014 vom 2. April 2015 E. 4.1.1 mit Hinweis u.a. auf </span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_464%2F2015&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-450%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span> </a><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_464%2F2015&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-450%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 140 V 543 E. 3.2.1 und</span> </a><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_464%2F2015&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-450%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 450</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Falle einer Beeinträchtigung der geistigen Gesundheit stellt der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt im Haushalt ein geeignetes Beweismittel für die Bemessung der Invalidität der betroffenen Personen dar. Stimmen jedoch die Ergebnisse der Haushaltabklärung nicht mit den ärztlichen Feststellungen der Behinderungen im gewohnten Tätigkeitsbereich überein, so haben Letztere in der Regel mehr Gewicht als die im Haushalt durchgeführte Abklärung (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_464%2F2015&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-450%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 450</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 11.1.1 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung gilt auch für die Abklärung der Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.a.O.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Grad der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 bis 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV Anwendung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Satz 1 IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; das Rentenrevisionsrecht ist sinngemäss anwendbar (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts zum IVG, Art. 30-31 Rz 139; vgl. auch Rz 8113 des Kreisschreibens über die Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH] in der seit 1. Januar 2015 gültigen Fassung, Stand 1. Januar 2017). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung zur Hauptsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che damit, die Abklärung vor Ort habe ergeben, dass die Versicherte auf Grund der eingeschränkten Gehfähigkeit auf Dritthilfe angewiesen sei. In allen anderen Bereichen bestehe Selbständigkeit, namentlich werde die besonders aufwändige Pflege nicht mehr benötigt. Die Voraussetzungen für die weitere Ausrichtung einer Hilflosentschädigung seien damit nicht mehr erfüllt (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vorbringen, dass der massgebende medizinische Sachverhalt nur ungenügend abgeklärt worden sei. Insbesondere sei bei psychisch behinderten Menschen die Frage nach der le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benspraktischen Begleitung vertieft zu prüfen, was vorliegend nicht erfolgt sei. Die Beschwerdeführerin erfülle mindestens die Voraussetzung der lebensprakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Begleitung nach Art. 38 IVV, sei sie doch auf Begleitung einer Drittper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung angewiesen und zudem gefährdet, sich dauerhaft zu isolieren (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Mitteilung vom 19. Januar 2012 bezüglich unverändertem Anspruch auf eine Hilflosentschädigung leichten Grades lagen im Wesentlichen die folgenden Angaben zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Y.___ hatte in ihrem Bericht vom 29. November 2011 mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit folgende Diagnosen gestellt: Rehabilitationsdefizit rechts bei Status nach Hüft-TP Implantation mit Weichteilrelease links am 5.5.11 und Status nach Resektions-Arthoplastik (Girdlestonesituation) Hüfte links am 4.9.2007 bei fortgeschrittener Femurkopfnekrose, Status nach eitriger Coxitis links sowie eine Beinlängendifferenz von -6cm links im Vergleich zu rechts. Alsdann stellten sie folgende Nebendiagnosen: Chronische Hepatitis C, Status nach Polytoxikomanie mit Methadonkonsum bis 8/06, Abusus von Se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resta bis 12/06, Abusus von Ritalin bis 04/07, Alkoholproblematik bis 07/07, mehrfache psychiatrische Hospitalisation in A.___, Hard und Schlössli. Genaue Angaben zur aktuellen Arbeitsfähigkeit und Hilflosigkeit machten sie nicht (vgl. Urk. 7/174).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin und Hausarzt der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten, diagnostizierte am 13. Januar 2012 eine Polytoxikomanie sowie HCV (Hepatitis C Virus). Er gab im Wesentlichen an, es bestehe eine schwere Einschränkung durch gestörte Tagesstruktur und Konzentrationsschwäche, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che sich bei der Arbeit deletär auswirkten. Als Chefsekretärin bestehe seit ca. 1995 bis heute eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Im Fragebogen für Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losenentschädigung verneinte Dr. Z.___ einen Bedarf an regelmässiger und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblicher Hilfe in jedwelchem massgebenden Lebensbereich. Dem Fragebogen legte er je einen Austrittsbericht der A.___ vom 10. Juni 2011 sowie der B.___ vom 8. Juni 2011 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffend im Mai 2011 stattgehabte stationäre Behandlungen bei (Urk. 7/175).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegend zu überprüfenden Revisionsverfahren holte die IV-Stelle bei der Y.___ Auskünfte ein. Im an Dr. Z.___ gerichteten Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stundenbericht (Erstkonsultation) der Fuss-Sprechstunde vom 28. März 2017 di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnostizierten die verantwortlich zeichnenden Ärzte Metatarsalgien Dig. II-V rechts bei deutlich verkürzter Wadenmuskulatur sowie einen Verdacht auf eine neuropathische Schmerzkomponente Fuss rechts. Bei deutlich verkürzter Wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denmuskulatur sei der Patientin eine Physiotherapieverordnung mitgegeben worden (vgl. Urk. 7/194 und Urk. 7/196 [Verlaufskontrolle vom 22. Juni 2017]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Abklärung vor Ort vom 28. Juni 2017 verwies die Abklärungsper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son bezüglich der Vorgeschichte auf die Akten. Bezüglich der aktuell behandelnden Ärzte hielt sie fest, dass in der Y.___ und im Universitätsspital nach Bedarf Verlaufskontrollen und beim Hausarzt ca. mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">natliche Konsultationen stattfänden. Ausgehend von den Angaben der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten hielt sie schlussfolgernd fest, die Hilflosigkeit sei im Bereich Fortbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte nach wie vor gegeben. Jedoch werde die besonders aufwändige Pflege nicht mehr benötigt, weshalb die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungen zur weiteren Ausrichtung einer Hilflosenentschädigung nicht erfüllt seien (Urk. 7/197).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem im vorliegenden Verfahren aufgelegten Bericht vom 12. September 2017 führte Dr. Z.___ aus, die Versicherte sei physisch und psychisch krank. Wegen Gehschwierigkeiten könne sie alleine kaum aus der Wohnung und werde übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherweise durch ihren Vater begleitet. Ausser ihrem Vater habe sie kaum noch soziale Kontakte und vereinsame, auch könne sie ohne ihn den Haushalt nicht führen. Die Substitutionsmedikamente würden von ihr schlecht vertragen, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen mit der chronischen Leberentzündung müde machen und weitere Ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benwirkungen haben. Summa summarum sei die Versicherte in allen Bereichen eingeschränkt und auf Unterstützung angewiesen. Der Zustand verschlechtere sich langsam, eine Heilung sei nicht vorstellbar (Urk. 3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Streit liegt der weitere Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung bzw. die Frage, ob sich die Hilflosigkeit in anspruchserheblicher Weise verändert hat. Dabei ist vorab streitig und zu prüfen, ob der aufgrund der Abklärung vom 28. Juni 2017 erstellte Abklärungsbericht Hilflosigkeit den rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässen Erfordernissen an die Beweiskraft eines solchen Berichts (E. 2.3 hievor) genügt, sodass darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des vorliegenden Revisionsverfahrens hatte die IV-Stelle im Vorfeld der Abklärung vor Ort (nur) bei der Klinik Y.___ ärztliche Angaben eingeholt. Dabei wurde der „Arztbericht Hilflosenentschädigung“ nicht ausgefüllt und re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tourniert und die der IV-Stelle zugestellten Berichtskopien betrafen ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine (neuere) Fuss-Problematik. Jedoch litt die Versicherte – wie aus den noch der Mitteilung vom 19. Januar 2012 zugrundeliegenden Berichten aus dem Jahr 2011 ersichtlich ist (vgl. E. 4.1. hievor) – an verschiedenen weiteren somatischen und psychischen Gesundheitsstörungen, über deren Verlauf und Auswirkungen (Einschränkungen) seit 2011 keinerlei Angaben in den Akten lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Damit hatte die Verwaltung den medizinischen Sachverhalt nur punktuell und nicht vollständig abgeklärt. Daraus folgt, dass die Abklärungsperson ihren Bericht von vornherein nicht mit hinreichender Kenntnis der sich aus den medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Diagnosen ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen konnte; mangels aktueller ärztlicher Berichte und Angaben zur Hilfsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürftigkeit fehlten die Grundlagen hiezu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Einholung entsprechender ärztlicher Angaben konnte aber insbesondere nicht verzichtet werden, weil bei der Beschwerdeführerin, die nach Angaben im Abklärungsbericht mehrmals täglich unter anderem Temesta einnimmt (Urk. 7/197 S. 2), wohl nach wie vor auch eine psychische Problematik vorliegt. Zwar stellt ein Abklärungsbericht Hilflosigkeit im Falle einer Beeinträchtigung der geistigen Gesundheit grundsätzlich ein geeignetes Beweismittel dar. Beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen jedoch – was bei gegenwärtiger Aktenlage gar nicht geprüft werden kann - Diskrepanzen zwischen (ärztlicher) Fremdeinschätzung und Eigenangaben der Versicherten, kommt der ärztlichen Einschätzung entscheidendes bzw. höheres Gewicht zu und es wäre auf diese abzustellen (vgl. etwa Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_464/2015 vom 14. September 2015). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit kann dem Abklärungsbericht – der mangels Vorliegens hinreichender ärztlicher Angaben zum Gesundheitszustand und der Hilfsbedürftigkeit bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der festgestellten Einschränkungen durch das Gericht nicht auf seine Plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibilität hin überprüft werden kann - jedoch nicht die erforderliche Beweiskraft beigemessen werden. Überdies kann mit Blick auf die im vorliegenden Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren aufgelegten - nur wenig nach dem angefochtenen Entscheid datierenden - Angaben von Dr. Z.___ vom 12. September 2017 (E. 4.4 hievor) ein rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblicher Hilfsbedarf auch nicht von Vorneherein ausgeschlossen werden. Um über den weiteren Anspruch auf Hilflosenentschädigung entscheiden zu kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, braucht es (rechtsgenügliche) medizinische Grundlagen bzw. ärztliche An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben zum Verlauf des Gesundheitszustandes seit Januar 2012 sowie zum Hilfsbedarf. Allenfalls ist nach deren Einholung ein nochmaliger Abklärungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt Hilflosigkeit in Kenntnis der diesbezüglichen Ergebnisse erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. August 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist deshalb aufzuheben und die Sache ist zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsgenüglichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärung des Sachverhaltes im Sinne der Erwägungen und zu neuem Ents</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Erlass der angefochtenen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die IV-Stelle der Beschwerde die aufschiebende Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entzogen (Urk. 2 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorliegend sinngemäss anwendbaren; vgl. E. 2.4 hievor) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Bereich der Rentenrevision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauert - unter Vorbehalt einer allfällig missbräuchlichen Provozierung eines möglichst frühen Revisionszeitpunktes durch die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung - der mit der revisionsweise verfügten Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (bzw. eben Hilflosenentschädigung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verbundene Entzug der aufschieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wirkung einer Beschwerde bei Rückweisung der Sache an die Verwaltung auch noch für den Zeitraum dieses Abklärungsverfahrens bis zum Erlass der neuen Verwaltungsverfügung an (BGE 129 V 370). Der bei einer Rentenherab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung oder -aufhebung verfügte Entzug der aufschiebenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde hat im Rahmen der Interessenwägung normalerweise Bestand (vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Art. 30-31 Rz 129 unter Hinweis auf BGE 105 V 266).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend hätte die von der Beschwerdeführerin beantragte Wiederherstellung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufschiebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Folge, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die IV-Stelle bis zum Abschluss des Verfahrens in der Hauptsache weiterhin eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Hilflosigkeit leichten Grades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausrichten müsste. Stellte sich im weiteren Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren - was aufgrund der aktuellen Aktenlage offen ist - heraus, dass kein Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht, hätte die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin voraussichtlich die bis zum Verfahrensabschluss zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzuerstatten (vgl. Art. 25 Abs. 1 ATSG); dabei könnte - man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gels gutgläubigen Bezuges - von einer Rückforderung nicht abgesehen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Anbetracht der damit verbundenen administrativen Erschwernisse und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drohenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gefahr der Nichteinbringlichkeit offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ein erhebliches Interesse, Rückerstattungsforderungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Das demgegenü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber angesichts des Wegfalls der Hilflosenentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehende Interesse der Beschwerdeführerin, während der Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– soweit überhaupt -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Fürsorge nicht in Anspruch nehmen zu müssen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dasjenige der Beschwerdegegnerin nicht klar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der vorhandenen medizinischen Akten offen ist, ob und inwieweit eine Veränderung des Gesundheitszustandes beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der entsprechenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Hilfsbedürftigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetreten ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussichten im weiteren Verfahren nicht eindeutig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und da vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht gesagt werden kann, die Verwaltung habe einen frühestmöglichen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt missbräuchlich provoziert, ist dem Begehren um Wiederherstellung der aufschiebenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde (vgl. Urk. 1 S. 2) nicht stattzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berücksichtigung dieser Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ätze auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘800</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um Wiederherstellung der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufschiebende</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Wirkung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Beschwerde wird abgewiesen, und es wird festgestellt, dass der Entzug der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufschiebende</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Wirkung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> mit Ausfällung des heutigen Urteils weiterhin gilt,</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 22. August 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen verfahre und hernach über den Anspruch auf Hilflosenentschädigung neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 1‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Matthias Horschik, unter Beilage des Doppels von Urk. 6</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p></div> </div></body></html>