<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2013.01138</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Ernst</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1953, war in einem 75%-Pensum als Pflegefach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mann Dialyse angestellt, als er sich am 11. Juni 2008 unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen als Folgen eines am 15. Januar 2007 erlit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenen Unfalls – von einem Auto am Hinterrad des Velos angefahren und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stürzt (Urk. 2/8/22/70) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 2/8/13). Nach der Anmeldung zog die IV-Stelle die Akten des für das Unfallereignis vom 15. Januar 2007 zuständigen Unfallversicherers (Urk. 2/8/22/1-74, Urk. 2/8/27/1-31, Urk. 2/8/30/1-9, Urk. 2/8/31/1-47, Urk. 2/8/35/1-13) sowie die ärztlichen Berichte von Dr. med. Y.___, Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin FMH, vom 2. Juli 2008 (samt dessen Korrespondenz, Urk. 2/8/23/1-38 und Urk. 2/8/26/1-22) und Dr. med. Z.___, Neurologie FMH, vom 3. Juli 2008 (samt dessen Korrespondenz, Urk. 2/8/24/1-20) bei. Zudem liess sie den Versicherten im A.___ polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinär begutachten (Gutachten vom 12. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2010, Gutachter: Dr. med. B.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, Dr. med. C.___, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apparates FMH, Prof. Dr. med. D.___, Neurologie FMH, Dr. sc. hum. Dipl. Psych. E.___, Neuropsychologie, Dr. med. F.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Urk. 2/8/45). Gestützt darauf teilte die IV-Stelle dem Versicherten per Vorbescheid vom 5. Januar 2011 mit, dass sie das Leistungsbegehren abzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen gedenke, da zu keinem Zeitpunkt eine medizinisch begründbare Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit bestanden habe (Urk. 2/8/50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen opponierte der Versicherte am 3. Februar 2011 (Urk. 2/8/53) und beantragte, es sei ihm ab Januar 2008 eine ganze Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung auszurichten, eventualiter sei ein neues polydisziplinäres Gutachten in Auftrag zu geben, subeventualiter seien die beiden mit dem Einwand zu den Akten gereichten Gutachten von Dr. med. G.___, Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie FMH, vom 12. Januar 2010 (Urk. 2/8/54) und Dr. med. H.___, Neurologie FMH, vom 19. Oktober 2009 (Urk. 2/8/55) dem A.___ zur Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vorzulegen. Ferner reichte der Versicherte nach dem Einwand noch die Bescheinigung seines Arbeitgebers, Dr. med. I.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 14. Februar 2011 (Urk. 2/8/57), die Stellungnahme von Dr. phil. J.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie SVNP/FSP, vom 11. März 2011 (Urk. 8/60) sowie den Bericht von Dr. med. K.___, Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie FMH, vom 12. April 2011 (Urk. 2/8/65) zu den Akten. Am 18. April 2011 nahm das A.___ (Dr. B.___ sowie Dr. med. L.___, Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Innere Medizin sowie Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie FMH) Stellung zu den Gutachten G.___ und H.___ (Urk. 2/8/66). Dazu wiederum nahm der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte mit Eingabe vom 24. Mai 2011 Stellung (Urk. 2/8/68). Am 8. Juni 2011 würdigte der RAD (Dr. med. M.___, Anästhesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ologie FMH) unter Hinweis auf seine Stellungnahme vom 3. Mai 2011 den me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverhalt abschliessend dahingehend, dass dem A.___-Gutachten zu folgen sei, welches besage, dass der Versicherte in bisheriger und angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt arbeitsfähig sei (vgl. Urk. 2/8/76/2-3). Dementspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 4. Juli 2007 (recte: 2011) ab (Urk. 2/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die am 6. Juli 2011 beim Rechtsvertreter des Versicherten eingegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene Verfügung erhob dieser am 2. September 2011 Beschwerde mit dem Rechtsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren, es sei die Beschwerdegegnerin unter Kosten- und Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfolge zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine ganze Rente der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung auszurichten, eventualiter sei ein gerichtliches Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten zur Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeitsfähigkeit in Auftrag zu geben (Urk. 2/1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu liess sich die Beschwerdegegnerin am 3. Oktober 2011 mit dem Antrag auf Abweisung der Beschwerde vernehmen (Urk. 2/7). Hiervon wurde der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer am 4. Juli 2012 in Kenntnis gesetzt (Urk. 2/13). Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer reichte am 18. April 2012 (Urk. 2/9) noch einen Zeitungsarti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kel vom 10. April 2012 betreffend den A.___-Gutachter Dr. B.___ (Urk. 2/10/1) sowie einen Auszug aus dem im Urteil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts UV.2006.00218 vom 11. Februar 2010 berücksichtigten A.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten mit dem Bericht der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen Untersuchungsbefunde des A.___-Gutachters Prof. Dr. D.___ vom 4. Juni 2009 (Urk. 2/10/2) zu den Akten. Mit Eingabe des Beschwerdeführers vom 3. Juli 2012 (Urk. 2/11) folgte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt Dr. J.___ über die neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Kontrolluntersuchung vom 11. April 2012 (Urk. 2/12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht würdigte den medizinischen Sachverhalt in seinem Urteil IV.2011.00911 vom 18. März 2013 (Urk. 2/14) dahingehend, dass der Beschwerdeführer nach eigener Beurteilung seit dem Unfallereignis vom 15. Januar 2007 aufgrund persistierender neuropsychologischer Defizite in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Lebensführung und Arbeitsfähigkeit stark eingeschränkt sei. Im Rahmen klinischer Untersuchungen seien auch durchwegs - wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung - entsprechende Beschwerden dokumentiert. Ebenso seien in den medizinischen Akten drittanamnestische Angaben doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert, welche das Beschwerdebild bestätigten. Strittig sei, ob es sich dabei um im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG invalidisierende Beschwerden handle. Während der Beschwerdeführer und die ihn behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte die Ansicht verträten, es handle sich um die Folgen eines beim Unfall vom 15. Januar 2007 erlittenen Schädel-Hirn-Traumas, gingen die Auffassungen der gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich oder konsiliarisch tätig gewesenen Experten zum Teil (ohne eine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erkrankung zu diagnostizieren) dahin, dass die Beschwerden eher eine psychogene Ursache hätten (Urteil IV.2011.00911 E. 2.1). Objektivierbare Befunde für eine Läsion am zentralen oder peripheren Nervensystem wurden nach den Feststellungen des Gerichts jedenfalls auch von den behandelnden Ärzten, welche eine Unfallverletzung postuliert hatten, nicht erhoben (Urteil IV.2011.00911 E. 2.2 und E. 2.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deshalb sei davon auszugehen, dass es sich bei den vom Beschwerdeführer gezeigten Beschwerden um psychogene (im Sinne eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebilds ohne nachweisbare orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Grundlage) handle, wobei offen gelassen werden könne, ob die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Beschwerden eher bewusstseinsnahen oder eher bewusstseinsfernen Ursprungs seien. Denn die Symptomatik könnte auch auf eine dysfunktionale Krankheitsüberzeugung (den der medizinischen Evidenz widersprechende Glauben, eine Verletzung erlitten zu haben, welche - nach verbreiteter Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung - typischerweise bestimmte Symptome verursacht) zurückzuführen sein, und solange keine besonderen Umstände vorlägen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che die Loslö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung von dieser Krankheitsüberzeugung verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichten oder zumindest stark erschwerten, sei nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 136 V 279) damit ein invalidisierender Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG nicht nachgewiesen (Urteil IV.2011.00911 E. 2.3.2-5 und E. 2.4.1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren medizinischen Abklärungen sei kein zusätzlicher Erkenntnisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winn zu erwarten, weshalb davon abzusehen und die Beschwerde als in jeder Hinsicht unbegründet abzuweisen sei (Urteil IV.2011.00911 E. 2.4.3 und E. 2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem vom Beschwerdeführer daraufhin angerufenen Bundesgericht (Urteil 8C_371/2013 vom 28. November 2013, Rückweisungsurteil, Urk. 1) wäre demgegenüber davon auszugehen gewesen, dass von neurologischer, neuropsychologischer und psychiatrischer Seite stark divergierende Aussagen dazu vorlagen, ob authentische neuropsychologische Funktionsstörungen bestünden, welcher Diagnose diese gegebenenfalls zugeordnet werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und ob sie die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten. Ein entscheidender Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt sei, ob die Funktionsstörungen tatsächlich bestünden oder vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getäuscht würden. Das kantonale Gericht habe diese, in den medizinischen Akten kontrovers beantwortete Frage offen gelassen und sich darauf be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt, gestützt auf die A.___-Gutachter eine unfallbedingte organische Schädigung und eine invalidisierende psychische Erkrankung auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Damit sei es nicht getan, zumal die Invalidenversicherung als finale Versicherung auch unfallfremde Beeinträchtigungen zu berücksichtigen habe. Hinzu komme, dass den A.___-Experten bei der Erstellung des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens vom 12. Oktober 2010 die Expertisen H.___ vom 19. Oktober 2009 und G.___ vom 12. Januar 2010 sowie der Bericht J.___ vom 11. März 2011 noch nicht vorgelegen seien. Zwar sei hierzu noch eine Stellungnahme des A.___ vom 18. April 2011 erfolgt. Diese sei aber offensichtlich lediglich vom Internisten und von der Psychiaterin verfasst worden. Es fehle nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine Auseinandersetzung aus neurologischer und neuropsychologischer Sicht mit den besagten medizinischen Akten. Damit sei der rechtserhebliche Sachverhalt in medizinischer Sicht unvollständig festgestellt. Es sei ein neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologisches/neuropsychologisches Gutachten einzuholen. Den Experten solle anheim gestellt bleiben, zusätzlich eine psychiatrische Fachperson beizuzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, sofern sie dies als erforderlich erachteten. Die Sache werde für die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holung dieses Gutachtens und zum neuen Entscheid über die Beschwerde an die Vorinstanz zurückgewiesen (E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang des Rückweisungsurteils wies das Sozialversicherungsgericht mit Verfügung vom 6. März 2014 auf den vom Bundesgericht umschriebenen Abklärungsbedarf hin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 3 S. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und formulierte die seiner Ansicht nach zur Deckung dieses Abklärungsbedarfs nöti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Fragen (Urk. 3 S. 3-4). So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann lud es die Parteien ein, dem Gericht neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch/neuropsychologische Hauptgutachter sowie allfällige Änderungen und Ergänzungen zu den Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen vorzuschlagen (Urk. 3 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 14. April 2014 (unter Beilage des Bundesgerichtsurteils vom 28. November 2013, des Urteils des Sozialversicherungsgerichts vom 18. März 2013 sowie der Verfügung vom 6. März 2014) lud das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt - unter anderen - den vom Beschwerdeführer als neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachter vorgeschlagenen Prof. Dr. N.___, leitender Arzt an der Klinik für Neurologie des O.___, ein, dem Gericht eine Reihe von Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen betreffend die Durchführung der Begutachtung zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antworten und eine Offerte für die Begutachtung einzureichen (Urk. 8/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Parteien ihre Vorschläge eingereicht hatten und der regionale ärztliche Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin dem vorgenannten Vorschlag des Beschwerdeführers zugestimmt hatte (vgl. Urk. 23) beauftragte das Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsgericht mit Beschluss vom 12. September 2014 Prof. N.___ als leitenden Hauptgutachter mit der Befugnis weitere Mitgutachter sowie Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen zur Begutachtung beizuziehen sowie - soweit zur Beant- wortung der gestellten Fragen erforderlich - ergänzende Untersuchungen durchzuführen (Urk. 25 S. 5-6). Die in der Verfügung vom 6. März 2014 formulierten Fragen wurden dabei unter Berücksichtigung von diesbe- züglichen Vernehmlassun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Parteien (vgl. Urk. 25 S. 2 f. unter Hinweis auf Urk. 5, Urk. 6, Urk. 18 und Urk. 20) teilweise umformuliert (definitiver Fragenkatalog, Urk. 25 S. 3-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. März 2016 wurde dem Sozialversicherungsgericht das unter der Feder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung von Prof. N.___ erstellte interdisziplinäre Gutachten des O.___ (nachfolgend: O.___-Gutachten) eingereicht (vgl. Urk. 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das O.___-Gutachten besteht aus dem von PD Dr. med. P.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, verantworteten psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachten vom 3. März 2016 (Urk. 50/1), dem unter der Leitung von Prof. Dr. phil. Q.___ erstellten neuropsychologischen Teilgutachten vom 11. März 2015 (Urk. 50/2) und dem unter der Leitung von Prof. N.___ erstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten interdisziplinären Gutachten vom 27. Februar 2016 (welches Auskunft gibt über die neurologische Untersuchung des Beschwerdeführers vom 4. August 2015 sowie apparative Zusatzuntersuchungen vom 11., 23. und 30. September sowie 23. Oktober 2015 und die interdisziplinäre Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung vom 18. Dezember 2015, Urk. 50/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 31. Mai 2016 wurde den Parteien Frist angesetzt, um zum O.___-Gutachten Stellung zu nehmen (Urk. 54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer liess sich am 16. Juni 2016 mit dem Antrag verneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, den Gutachtern zwei ergänzende Fragen betreffend die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bzw. die prognostische Einschätzung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der empfohlenen Therapie auf die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit zu stellen (Urk. 56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin beantragte keine Ergänzung des Gutachtens; sie äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serte sich in ihrer Stellungnahme vom 8. August 2016 aber dahingehend, dass auch mit dem O.___-Gutachten kein invalidisierender Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgewiesen sei (Urk. 60).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschluss vom 8. September 2016 (Urk. 61) nahm das Sozial- versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht eine erste vorläufige Würdigung des O.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens vor. Dabei ging das Gericht davon aus, dass es sich - wie das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht in BGE 141 V 281 E. 4.2 unter Hinweis auf BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3 festgestellt habe - bei der im O.___-Gutachten diagnostizierten gemischten dissoziativen Störung [Konversionsstörung] (ICD-10: F44.7) mit Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Motorik, Sensibilität, Sinneswahrnehmung und Denken (Urk. 50/1/34) um eine beweisrechtlich nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu beurteilende Gesundheitsbeeinträchtigung handle (E. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die vom Bundesgericht in BGE 141 V 281 formulierten Qualitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anforderungen zählte das Sozialversicherungsgericht den Parteien und den O.___-Gutachtern eine Reihe von Mängeln des abgelieferten Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auf (Urk. 61 S. 4-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann führte das Sozialversicherungsgericht in Erwägung 2.1 aus, ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts der dargelegten Mängel des Gerichtsgutachtens sei nicht nur die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit des Beschwerdeführers im Sinne von dessen Eingabe vom 16. Juni 2016 (Urk. 56) näher abzuklären, sondern sei den O.___-Gutachtern - auch aus auftragsrechtlichen Gründen - Gelegenheit zu geben, das vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Gutachten so zu ergänzen und zu verbessern, dass die gesundheitliche Anspruchsgrundlage des Beschwerdeführers medizinisch einwandfrei festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt wird und deren funktionelle Auswirkungen anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren gemäss BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden. Denn auch wenn der federführende Hauptgutachter vom Beschwerdeführer vorgeschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen worden sei, könne sich das Gericht nicht einfach der Feststellung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin anschliessen, wonach sich mit dem Gerichtsgutachten kein invalidisierender Gesundheitsschaden nachweisen lasse (vgl. Urk. 60), so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lange nicht feststehe, dass dieser Nachweis auch mit weiteren, lege artis durchgeführten Abklärungen nicht mehr geführt werden kann (antizipierte Beweiswürdigung).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf das in Erwägung 2.1 (des Beschlusses vom 8. September 2016) skizzierte Vorgehen sei vorab den betroffenen Gutachtern - auf deren ausdrücklichen Wunsch hin (vgl. Urk. 49) - Gelegenheit zu geben, zu den ihr Gutachten betreffenden Eingaben der Parteien (Urk. 56 und Urk. 60) sowie zur Mängelrüge des Gerichts Stellung zu nehmen, und zu erklären, ob sie bereit und in der Lage seien, ihr Gutachten entsprechend den Anforderungen von BGE 141 V 281 zu überarbeiten und die dazu notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen tatsächlichen Abklärungen durchzuführen (E. 2.2.1). In diesem Zusammenhang seien die Gerichtsgutachter auch aufgefordert, zu den die Gutachtenskosten betreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 60 S. 2) Stellung zu neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und bei den am 24. März 2016 (Urk. 53) und 28. Juni 2016 (Urk. 58) gestellten Honorarrechnungen über Fr. 28‘000.-- und Fr. 10‘558.-- den von den Gutachtern der einzelnen Fachbereiche und ihren Hilfspersonen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brachten Aufwand für Aktenzusammenfassung und -studium, klinische Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchungen sowie Gutachtenredaktion detailliert darzulegen. Der Aufwand für die erfolgten Zusatzuntersuchungen und die obergutachterliche Ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andersetzung mit den bereits aktenkundig gewesenen Gutachten sei separat auszuweisen (E. 2.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe sich darüber auszusprechen, ob er bereit sei, sich den von den Gutachtern allenfalls als nötig erachteten weiteren Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen zu unterziehen (E. 2.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen sei es den Parteien freigestellt, sich zu den Ausführungen der Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partei, den Erwägungen des Beschlusses sowie den Honorarrechnungen der Gutachter zu äussern (E. 2.2.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Oktober 2016 reichte die Beschwerdegegnerin ihre Stellungnahme zum Beschluss vom 8. September 2016 und den dort erwähnten Akten ein (Urk. 67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. Oktober 2016 reichte der Beschwerdeführer, sowohl beim Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht, als auch bei den O.___-Gutachtern eine schriftliche Erklärung der Ehefrau des Beschwerdeführers „zu den Gesundheitsschäden ihres Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mannes und deren Auswirkungen“ ein (vgl. Urk. 72/1-2). Dem Gericht bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte er, es sei eine mündliche Beweisverhandlung zur Befragung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers und seiner Ehefrau durchzuführen (Urk. 71).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. November 2016 reichten die O.___-Gutachter ihre Stellungnahme ein (Urk. 75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits am 26. September 2016 hatte der Beschwerdeführer ein Gesuch um Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege gestellt (Urk. 64), welches nach Einsicht in die vom Beschwerdeführer am 23. und 30. November 2016 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gereichten Unterlagen zum Bedürftigkeitsnachweis (Urk. 77-81) mit Referen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenverfügung vom 24. Januar 2017 (Urk. 82) abgewiesen wurde (Dispositiv-Ziffer 1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wurde mit besagter Referentenverfügung ein weiterer Schriftenwech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sel zur ergänzenden Stellungnahme der O.___-Gutachter vom 15. November 2016 eröffnet, da die O.___-Gutachter darin nicht nur dargelegt hatten, in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wieweit sie die Kritik des Gerichts und der Parteien an ihrem Gutachten ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeptierten bzw. zurückwiesen, sondern - nach Durchführung zusätzlicher Sachverhaltsabklärungen - ihre gutachterlichen Ausführungen vom 3. März 2016 teilweise verändert bzw. ergänzt hatten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer reichte seine diesbezügliche Stellungnahme am 13. Februar 2017 ein (Urk. 84), die Beschwerdegegnerin die ihre am 15. Mai 2017 (Urk. 88).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Letztere wurde mit Verfügung vom 16. Mai 2017 dem Beschwerdeführer und den O.___-Gutachtern zur Stellungnahme innert 20 Tagen zugestellt (Urk. 89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer äusserte sich am 23. Mai 2017 abschliessend zur Sache (Urk. 91), die O.___-Gutachter liessen sich innert Frist nicht mehr vernehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf den Nachweis einer einen Rentenanspruch in der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung begründenden Einschränkung der Erwerbsfähigkeit (vgl. Urteil IV.2011.00911 E. 1.1) ist - um Wiederholungen zu vermeiden - vorab auf die beweisrechtlichen Ausführungen in jenem Entscheid zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (E. 1.2 und E. 1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann sind die Entwicklung der höchstrichterlichen Rechtsprechung zu s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matoforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und vergleichbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosomatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die für die hier vorzunehmende Reevaluation des medizinischen Sachverhalts massgeblichen Gesichtspunkte darzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar machten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargeleg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesundheitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung hat zu den „vergleichbaren psychosomatischen Leiden“ ausdrücklich jene gezählt, die im Nachgang zu BGE 130 V 352 über die Jahre als sogenannte „pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilder ohne nachweisbare organische Grundlage“ in invalidenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Hinsicht den gleichen sozialversicherungsrechtlichen Anforderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Regel-Ausnahmemodell mit "Überwindbarkeitsvermutung“) unterstellt wurden (BGE 142 V 342 E. 5.2.1; BGE 141 V 281 E. 4.2; BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3; bislang: Fibromyalgie: BGE 132 V 65 E. 4 [Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts I 336/04 vom 8. Februar 2006]; dissoziative Sensibilitäts- und Empfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsstörung: Urteil des Bundesgerichts I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4 in fine, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149; dissoziative Bewegungsstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4; Chronic Fatigue Syndrome [CFS; chronisches Müdigkeitssyndrom] und Neurasthenie: Urteile des Bundesgerichts I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 17 S. 44, und 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3, in: SVR 2011 IV Nr. 26 S. 73; spezifische und unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adäquate HWS-Verletzungen [Schleudertrauma] ohne organisch nachweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Funktionsausfälle: BGE 136 V 279 [Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 30. August 2010]; nichtorganische Hypersomnie: BGE 137 V 64 E. 4 [Urteil des Bundesgerichts 9C_871/2010 vom 25. Februar 2011]; leichte Persönlichkeitsveränderung bei chronischem Schmerzsyndrom: Urteil des Bundesgerichts 8C_167/2012 vom 15. Juni 2012 E 5.2 und 6.1). Gemäss BGE 142 V 342 ist die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 auch auf eine posttraumatische Belastungsstörung anwendbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matoformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-)Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgehalten (E. 5.2.1), hat sich das Bundesgericht verschiedentlich, so auch jüngst, über das Zusammenwirken von Recht und Medizin bei der konkreten Rechtsanwendung geäussert. Danach ist es sowohl den begutachtenden Ärzten al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auch den Organen der Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung aufgegeben, die Arbeitsfähigkeit im E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inzelfall mit Blick auf die nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativ vorgegebenen Kriterien zu beurteilen. Die medizinischen Fachpersonen und die Organe der Rechtsanwendung prüfen die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (BGE 137 V 64 E. 5.1). Bei der Abschätzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng der Folgen aus den diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten gesundheitlichen Beeinträchtigungen nimmt zuerst der Arzt Stellung zur Arbeitsfähigkeit. Seine Einschätzung ist ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e wichtige Grundlage für die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2; Ulrich Meyer, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t und seine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung in der So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialversicherung, namentlich für den Einkomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsvergleich in der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung, in: Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, Schaff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hauser/Schlauri [Hrsg.], 2003, S. 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne lautet die normativ bestimmte Gutachterfrage, wie die sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Person das Leistungsvermögen einschätzt, wenn sie dabei den ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlägigen Indikatoren folgt. Die Rechtsanwender überprüfen die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treffenden Angaben frei, insbesondere dahin, ob die Ärzte sich an die mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mativen Rahmenbedingungen gehalten haben, das heisst, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG), so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie, ob die versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinische Zumutbarkeitsbeurteilung auf objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierter Grundlage er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; vgl. BGE 137 V 64 E. 1.2 in fine). Dies sichert die einheitliche und rechtsgleiche Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Arbeitsfähigkeit (BGE 140 V 290 E. 3.3.1, 135 V 201 E. 7.1; E. 5.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jedenfalls in der Invalidenversicherung tragen Recht und Medizin, je nach ihren fachlichen und funktionellen Zuständigkeiten, zur Feststellung ein und dersel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Arbeitsunfähigkeit bei. Das heisst, dass die medizinischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter nicht, wie häufig anzutreffen, eine quasi freihändige Beurteilung abgeben und dane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben noch Grundlagen liefern sollen, anhand derer die Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wender eine von der subjektiven ärztlichen Einschätzung losgelöste Parallel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überprüfung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. Es gibt keine unterschiedlichen Regeln gehor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende, getrennte Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung einer medizinischen und einer rechtlichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit (E. 5.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist im Hinblick auf die Festsetzung und Verteilung der Kosten des im vorliegenden Fall eingeholten gerichtlichen Gutachtens auf das zur Publikation bestimmte Bundesgerichtsurteil 8C_113/2017 vom 29. Juni 2017 hinzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In jenem Entscheid bestätigt das Bundesgericht seine mit dem Leiturteil BGE 137 V 210 begründete Rechtsprechung, gemäss welcher bei im erstinstanzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (gerichtlichen) Beschwerdeverfahren festgestellter Abklärungsbedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit das angerufene kantonale Versicherungsgericht (bzw. das Bundesver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsgericht) grundsätzlich selber eine medizinische Begutachtung anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnen (Urteil 8C_113/2017 E. 3.1 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4) und - wenn diese Beweismassnahme für die Beurteilung des strit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Anspruchs unerlässlich war oder Bestandteil nachträglicher zugespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chener Leistungen bildete - die Kosten des Gutachtens dem Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träger, welcher diese Massnahme in seinem Abklärungsverfahren auf eigene Kosten hätte durchführen müssen, aufzuerlegen habe (unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Höhe der Begutachtungskosten hält das Bundesgericht fest, dass auch Begutachtungen, welche in gerichtlichem Auftrag durch eine me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinische Abklärungsstelle der Invalidenversicherung (MEDAS) durchgeführt wurden, als gerichtliche Beweisvorkehren anzusehen seien, deren Honorie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht (wie in BGE 137 V 210 E. 4.4.2 verlangt) zwingend nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des zwischen dem Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) und den MEDAS abgeschlossenen Tarifvertrags erfolgen müsse (Urteil 8C_113/2017 E. 6.2.3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den (bundesgerichtlichen) Richtlinien zur Beweiswürdigung weicht das (erstinstanzliche) Gericht praxisgemäss nicht ohne zwingende Gründe von Gerichtsgutachten ab. Damit messen die Richtlinien, die es wesensgemäss stets unter Vorbehalt abweichender Ergebnisse im Rahmen fallweiser pflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemässer Beweiswürdigung zu verstehen gilt, den Gerichtsgutachten höheren Beweiswert zu als den Adminstrativgutachten. Das findet sich gemäss dem Bundesgericht im Wesentlichen im Umstand angelegt, dass der Administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivgutachter anders als der gerichtliche Sachverständige nicht der Strafdro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung (vgl. Art. 307 und 309 lit. a StGB) unterstehe. Das könne sich auch in der aufzuwendenden Sorgfalt und damit im Arbeitsaufwand niederschlagen. Weit gewichtiger scheine hingegen der Umstand, dass sich in einem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtsverfahren für die Gutachtenden erfahrungsgemäss in aller Regel kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plexere Fragen stellten und insbesondere weit umfangreichere Akten zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wältigen seien als auf Stufe Verwaltungsverfahren; meistens lägen zudem in dieser Verfahrensphase bereits gutachterliche Stellungnahmen vor, die ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerseits gerade Anlass zum Gerichtsgutachten gäben und die in diesem be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonders einlässlich zu verarbeiten seien. Damit erfülle das Gerichtsgutachten tatsächlich regelmässig die Funktion eines eigentlichen Obergutachtens. Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl die bestehenden Pauschalbeträge auf Stufe Verwaltungsverfahren mit einem entsprechenden "Mix" aus einfacheren und komplexeren Fällen ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt kostendeckend sein mögen, lasse sich Gleiches für das gerichtliche Beschwerdeverfahren nicht ohne Weiteres sagen (Urteil 8C_113/2017 E. 6.2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend hält das Bundesgericht in seinen Erörterungen zur Honorie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung von MEDAS-Gutachterinnen und -Gutachtern, welche in gerichtlichem Auftrag tätig geworden waren (ein solcher Fall liegt dem Urteil 8C_113/2017 zugrunde) fest, die vorangegangenen Ausführungen hätten nicht einfach zur Folge, dass die bestehende Tarifordnung für das erstinstanzliche Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren geradezu belanglos wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtsgutachten würden in der Regel auf vertraglicher Grundlage vergeben, wobei grundsätzlich von einem öffentlich-rechtlichen Verhältnis auszugehen sei. Teil dieses Vertrages bilde notwendigerweise die Regelung der Abgeltung der vom Sachverständigen ("nach bestem Wissen und Gewissen") zu erbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Leistung. In dieser Hinsicht könne der vom BSV mit den MEDAS ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbarte Tarif immerhin als Richtschnur dienen, an der sich die Beteiligten zu orientieren haben, gleichsam wie eine Weisung oder Verordnung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung, die für das Gericht nicht bindend, aber doch zu berücksichtigen sei, sofern sie eine dem Fall angepasste Lösung zulasse. Das bedeute, dass die Gründe darzulegen wären, weshalb im konkreten Fall die im betreffenden Tarif vorgesehenen Pauschalen nicht genügten und dass sicher auch nicht ohne Weiteres auf Tarmed Kategorie D ("Gutachten mit überdurchschnittli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Schwierigkeitsgrad") oder gar E ("ausserordentlich schwierige Fälle") zurückgegriffen werden könne. Darüber hinaus verstehe sich, namentlich mit Blick auf den zu Befürchtungen Anlass gebenden Kostendruck, dass das Bundesgericht im Einzelfall nicht nur im Lichte der bekannten Kriterien überprüfen wird, ob die Kosten eines polydisziplinären Gerichtsgutachtens der Verwaltung überbunden werden dürfen. Vielmehr werde es sich auch der Höhe der Kosten annehmen und insofern jedenfalls dann einschreiten, wenn diese in sachlich unvertretbarer Weise, mithin willkürlich bemessen worden seien (Urteil 8C_113/2017 E. 7.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Ansicht des Beschwerdeführers haben die O.___-Gutachter die im Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtsurteil vom 28. November 2013 aufgeworfenen Fragen, ob authentische neuropsychologische Funktionsstörungen bestehen, welchen Diagnosen diese gegebenenfalls zugeordnet werden können und ob sie die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, überzeugend beantwortet und damit den medizinischen Sachverhalt für eine Anspruchsbeurteilung im Sinne von BGE 141 V 281 vollständig festgestellt (Urk. 84 S. 1-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer unter Zitierung der Stellungnahme der O.___-Gutachter vom 15. November 2016 als „Zusatzgutachten“ (Urk. 84 S. 3) das Gericht dahingehend belehren will, dass es, wenn es hinsichtlich der O.___-Beurteilung „offensichtlich unsicher“ sei, „den Gutachtern die entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fragen präzise und nicht versteckt in einem 11-seitigen Exposé zu stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len“ habe (Urk. 84 S. 5), verkennt er, dass das Gericht in seinem 11-seitigen Beschluss vom 8. September 2016 den O.___-Gutachtern keine Zusatzfragen zum besseren Verständnis des Gutachtens gestellt und ihnen auch noch kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Auftrag zur Ergänzung des Gutachtens erteilt, sondern die O.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter (und die Parteien) auf eine Reihe von gravierenden Mängeln des am 3. März 2016 eingereichten Gutachtens hingewiesen hatte, welche nach ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtlicher Einschätzung geeignet waren, sowohl die Beweistauglichkeit des Gutachtens, als auch den Honoraranspruch der O.___-Gutachter in Frage zu stellen. Auf gerichtliche Anordnung hin hatten sich die O.___-Gutachter le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diglich darüber auszusprechen, ob sie die vom Gericht genannten Mängel anerkannten und ob sie bereit sowie in der Lage waren, ihren bisherigen Aufwand zu belegen und die Mängel zu beheben; der Beschwerdeführer hatte zu erklären, ob er bereit sei, sich allfälligen weiteren Untersuchungen zur Behebung der Mängel zu unterziehen (vgl. Dispositiv-Ziffern 1 und 2 in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit den Erwägungen 2.2.1 - 2.2.3 des Beschlusses).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Stellungnahme vom 15. November 2016 (Urk. 75), das Ergebnis der von den O.___-Gutachtern nach dem Erhalt des Beschlusses vom 8. September 2016 in Eigeninitiative durchgeführten ergänzenden Abklärungen zur Behe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung von gerügten Mängeln, zeigt, waren die O.___-Gutachter tatsächlich nicht bereit oder nicht in der Lage, die im Beschluss vom 8. September 2016 festgestellten Diskrepanzen zwischen aus den Befunden der neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Testung abgeleiteten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit und ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsanamnestisch dokumentierten Fähigkeiten plausibel zu erklären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im am 3. März 2016 eingereichten Gutachten hatten die O.___-Gutachter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Befunde aus ihrer neuropsychologischen Testung vom 10. März 2015 die damalige Arbeitsstelle des Beschwerdeführers als „vom Arbeitsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt und Arbeitspensum her“ leidensangepasst bezeichnet und die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in dieser Tätigkeit festgelegt ohne zu diskutieren, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer, welchem aufgrund der neuropsychologischen Untersuchungsergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse attestiert wurde, dass er „für jegliche Tätigkeiten etwa doppelt so viel Zeit braucht wie ein gesunder Arbeitnehmer seines Alters“ (Urk. 50/2 S. 9; Alter im Zeitpunkt der Testung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 Jahre, S. 6), tatsächlich bereits seit zwei Jahren ganztägig mit einem uneingeschränkten Leistungsrendement leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepasst gearbeitet und im Rahmen dieser Tätigkeit auch regelmässig ein Auto in der St. Galler Innenstadt gelenkt hatte - offenbar ohne erkennbare Unsicherheiten und unfallfrei. Es darf davon ausgegangen werden, dass das R.___ den Beschwerdeführer nicht während zweier Jahre in seinem Fahrdienst beschäftigt hätte, wenn auch nur geringe Zweifel an sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Fahrtüchtigkeit bestanden hätten (d.h. wenn ärztliche oder andere zur Symptomerkennung qualifizierte Arbeitskolleginnen und -kollegen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers in seinem Arbeitsalltag jemals eine Symptomatik hätten feststellen können, welche hinsichtlich Art und Schwere den neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befunden der O.___-Gutachter entsprach). Auch liess sich die auf die Ergebnisse der neuropsychologischen Testung abgestützte Hypothese der neuropsychologischen O.___-Gutachter, wonach der Beschwerdeführer an ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner sein Arbeitsleistungsvermögen pro Zeiteinheit stark einschränkenden all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen kognitiven und motorischen Verlangsamung sowie rascher Ermü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung leide, in der rund vier Monate später (durch die psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgten Befragung der Vorgesetzten des Beschwerdeführers nicht erhärten; vielmehr wurde von der Vorgesetzen des Beschwerdeführers die körperliche Fitness und Schnelligkeit hervorgehoben, mit welcher der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer Defizite von Konzentration und Merkfähigkeit ausgleichen und sein Arbeitspensum von 40 % an zwei ganzen Arbeitstagen von neun Stunden (mit einer Mittagspause von einer Stunde, wovon die Hälfte für ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Mittagsschlaf reserviert) bewältigen könne (Urk. 50/1 S. 21 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch in ihrer nach dem Erhalt des Beschlusses vom 8. September 2016 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassten Stellungnahme vom 15. November 2016 (Urk. 75) waren die O.___-Gutachter nicht in der Lage, die anamnestische Information gutachterlich adäquat zu berücksichtigen, wonach der Beschwerdeführer eine alltägliche Verrichtung, zu der er aufgrund der Ergebnisse der neuropsychologischen Testung als ungeeignet angesehen wurde, tatsächlich im Rahmen seiner täg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeit über längere Zeit ohne Probleme und zur vollen Zufriedenheit seines Arbeitgebers ausführen konnte. Das vom Gericht im Beschluss vom 8. September 2016 (vgl. E. 1.4.1) gerügte Fehlen der vom Bundesgericht ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plizit verlangten neurologisch/neuropsychologischen Auseinandersetzung mit der aktenkundigen Expertise aus dem Jahr 2010, in welcher erstmals aus psychiatrischer Sicht Zweifel an der Fahrtauglichkeit des Beschwerdeführers angemeldet worden waren, entschuldigten die O.___-Gutachter in ihrer Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme vom 15. November 2016 damit, dass sie nicht explizit danach gefragt worden seien (Urk. 75 S. 10). Und obwohl die O.___-Gutachter nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr einräumten, die Fahreignung des Beschwerdeführers sei bereits seit 2010 fraglich gewesen und infolge der von ihnen festgestellten neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Defizite klarerweise nicht mehr gegeben, sehen sie als Konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenz dieser Erkenntnis lediglich das Erfordernis, das „in idealer Weise dem neurologischen Störungsbild angepasste“ Tätigkeitsprofil der Arbeit des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers im R.___ künftig dahingehend anzupassen, dass eine Lösung für die externen Autotransporte gesucht werden müsse (Urk. 75 S. 16). In ihrer Konsistenzprüfung aus medizinischer Sicht verweisen die O.___-Gutachter pauschal auf ihre Ausführungen im interdisziplinären Gutachten vom März 2016 Urk. 75 S. 22), und auch zur Arbeitsfähigkeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung wird in der Stellungnahme vom 11. November 2016 ungeachtet der Inkonsistenzen zwischen in der neuropsychologischen Testung festgestellten Defiziten und anamnestisch ausgewiesenen Fähigkeiten auf das interdiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre Gutachten vom März 2016 verwiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter weist die Beschwerdegegnerin in ihrer abschliessenden Stellungnahme zu Recht hin, dass aus dem Gutachten nicht ersichtlich sei, wie der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer sein 40%-Arbeitspensum im R.___ an zwei ganzen Arbeitstagen à netto rund acht Arbeitsstunden bewältigen kann (vgl. E. 2.2.1), wenn er doch „für jegliche Tätigkeiten etwa doppelt so viel Zeit braucht wie ein gesunder Arbeitnehmer seines Alters“ (Urk. 50/2 S. 9). Dass der Beschwerdeführer ein Schlafzimmer am Arbeitsplatz und jeweils min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens zwei Ruhetage zwischen seinen Arbeitstagen hat (so der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in seiner abschliessenden Stellungnahme vom 23. Mai 2017, Urk. 91), ändert nichts daran, dass einer, der tatsächlich für alle Verrichtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen doppelt so viel Zeit benötigt wie ein Gesunder, zur Erledigung eines 40%-Arbeitspensums nicht zwei, sondern vier ganze Arbeitstage aufwenden müsste.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Beschwerdeführer in der Zeit um die neuropsychologische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 10. März 2015 an seinem Arbeitsplatz nicht mit der in der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Untersuchung gezeigten Symptomatik einer ihn fahrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tüchtig erscheinen lassenden Verlangsamung aufgefallen war, muss nicht heissen, dass der Beschwerdeführer seine Symptome in der neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuchung der O.___-Begutachtung trotz der damals unauffälligen Symptomvalidierung (vgl. Urk. 50/2/7) aggraviert oder gar simuliert hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Denn einerseits haben die neuropsychologischen O.___-Gutachter in der vom Gericht verlangten Beurteilung der aktenkundigen Vorbegutachtungen auf eine dem Untersuchungssetting inhärente mögliche Fehlerquelle der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Testung hingewiesen, nämlich, dass das Verhalten der untersuchten Person und die Messergebnisse durch vom Untersucher nicht immer erkennbare starke psycho-physische Stressreaktionen der Probanden aufgrund der Begutachtungssituation verzerrt werden können (Urk. 50/2 S. 11 f.). Das ist für das Gericht ohne Weiteres nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Und andererseits weisen die psychiatrischen O.___-Gutachter in der Herleitung ihrer Diagnose darauf hin, dass das Unfallereignis des Jahres 2007 (genauer: das Unfallerleben des Beschwerdeführers und seine Erinnerung daran) als wesentlicher Belastungsfaktor für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Konversionssymptomatik anzusehen sei (Urk. 75 S. 4 f.). Dass die Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik entsteht oder sich verstärkt, wenn der Beschwerdeführer sich gedank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich mit dem Unfallereignis des Jahres 2007 beschäftigt, erscheint plausibel. Ebenso, dass der Beschwerdeführer sich im Rahmen von neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Testungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jeweils gedanklich sehr intensiv mit dem Unfall beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen muss. Geht es doch - der festen Krankheitsüberzeugung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers entsprechend - in der neuropsychologischen Testung darum, neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische Defizite zu messen, an denen der Beschwerdeführer nach seinem Dafürhalten als Folge eines beim Unfall des Jahres 2007 erlittenen, aber zufolge einer initial nicht suffizienten Diagnostik nicht erkannten und heute bildgebend nicht mehr nachweisbaren mittelschweren Schädel-Hirn-Traumas leidet (vgl. Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 13. Februar 2017, Urk. 84 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiervon ausgehend ist es für das Gericht auch ohne Weiteres nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, dass der Beschwerdeführer in den verschiedenen neuropsychologischen Testungen und an seinem Arbeitsplatz im R.___ - stets au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thentisch - in Art und Stärke völlig unterschiedliche neuropsychologische Funktionsstörungen gezeigt hat (starke, jede Arbeitstätigkeit ausschliessende bei den beiden MEDAS-Testungen; mittelschwere, die Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkende bei Dr. J.___ und im O.___; leichte, unter Berücksichtigung des Alters die Arbeitsfähigkeit nicht wesentlich einschränkende an seinem Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsplatz im R.___). Der Beschwerdeführer leidet demnach nicht an einer in allen Lebenssituationen gleichbleibenden psychogenen Symptomatik. Vielmehr ist aufgrund der Ausführungen der psychiatrischen O.___-Gutachter davon auszugehen, dass die authentische Schwere der Symptomatik in erheblichem Ausmass davon abhängt, wie stark der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer gestresst wird durch die situationsbedingte Notwendigkeit, seine vermeintlichen hirnorganischen neuropsychologischen Defizite deutlich zu machen (vgl. die fachärztliche Definition von ‚Verdeutlichung‘ in den Präsentationsunterlagen zur ASIM Fortbildung „Schmerz sieht man nicht?!“ vom 14. September 2011; Autor: Peter Henningsen, Klinik für Psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der TU Mün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen; eingesehen am 26. Oktober 2017 auf: </span><a href="http://www.unispital-basel.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.unispital-basel.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies erklärt nicht nur, weshalb der Beschwerdeführer bei den von ihm als misstrauisch erlebten MEDAS-Gutachtern deutlich schwerere neuropsycholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Funktionsstörungen zeigte als bei den als ihm wohlgesinnt erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenden O.___-Gutachtern sowie bei Dr. J.___, sondern auch, weshalb der Beschwerdeführer in seinem sehr verständnisvollen Arbeitsumfeld am R.___, wo er keine seine Arbeitsfähigkeit einschränkende neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischen Funktionsstörungen nachweisen muss, solche auch nicht zeigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann den O.___-Gutachtern nach dem Gesagten insoweit folgen, als sie dem Beschwerdeführer eine authentische Beschwerdenpräsentation in eigenen und in früheren Testungen attestieren sowie die in den Testungen gezeigten neuropsychologischen Defizite als Symptome einer psychischen Störung von Krankheitswert werten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für das Gericht nicht mehr nachvollziehbar ist jedoch, weshalb die O.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter lediglich die Testergebnisse des Beschwerdeführers in den MEDAS-Testungen (beim S.___ 2009 und beim A.___ 2010) als wahrscheinlich durch Stress in der Begutachtungssituation verfälscht werten, aber den durch die diagnostizierte Krankheit hervorgerufenen Stress bei der eigenen Testung (sowie bei der Testung durch Dr. phil. J.___ im Jahr 2008) völlig un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt lassen, und bei der Festlegung der medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ohne Weiteres davon ausgehen, dass die in der eigenen Testung gezeigten neuropsychologischen Defizite auch bei einer ideal diesen Störungen angepassten Arbeit (vgl. Urk. 75 S. 16) auftreten, obwohl die von den O.___-Gutachtern selbst erhobenen arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestischen Informationen dies widerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Denn wenn - wie vorstehend dargelegt wurde - in der neuropsychologischen Testung die durch den Stress in dieser spezifischen Testsituation erzeugten authentischen neuropsychologischen Funktionsstörungen gemessen werden, lassen sich aus diesen Messergebnissen keine Rückschlüsse auf im - nicht durch den Teststress geprägten - Arbeitsalltag auftretende, die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einschränkende neuropsychologischen Funktionsstörungen ziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen ist nicht zu erwarten, dass die O.___-Gutachter noch Wesentliches zur Erhellung des medizinischen Sachverhalts beitragen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Sie haben sich denn auch innert der ihnen dafür angesetzten Frist (vgl. Urk. 89) nicht mehr zur Kritik der Beschwerdegegnerin vom 15. Mai 2017 (Urk. 88) an der Gutachtensergänzung vom 15. November 2016 geäussert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Sachverhaltsabklärungen, insbesondere einer gerichtlichen Befra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau (vgl. den entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beweisantrag des Beschwerdeführers vom 13. Oktober 2016, Urk. 71), wären auch keine neuen Erkenntnisse zu erwarten; zumal die O.___-Gutachter für ihre Stellungnahme vom 15. November 2016 sowohl den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer noch einmal telefonisch befragten, als auch die schriftlichen Aussagen der Ehefrau des Beschwerdeführers berücksichtigten (vgl. Urk. 72/1-2, Urk. 75 S. 11 f. und Urk. 76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr lassen sich aufgrund des nicht gelösten Widerspruchs zwischen den neuropsychologischen Testergebnissen und den von den O.___-Gutachtern er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hobenen arbeitsanamnestischen Informationen die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchgrundlage nicht schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit nachweisen und muss das Gericht bei seiner eigenen Würdigung des gesamten medizinischen Sachverhalts (vgl. E. 1.2.3) mit Blick auf die norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv vorgegebenen Kriterien feststellen, dass immer noch kein invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers in der Folge des Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses vom 15. Januar 2007 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar und deshalb die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grads nicht zulässig ist (vgl. E. 1.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deshalb ist die Beschwerde gegen die das Leistungsbegehren ablehnende Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Beschwerdegegnerin vom 4. Juli 2007 (recte: 2011, Urk. 2/2) erneut abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss sind die gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand zu bemessenden und hier auf Fr. 1‘000.-- festzusetzenden Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renskosten dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Kosten des auf Anordnung des Bundesgerichts und unter Mitwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Parteien eingeholten polydisziplinären Gutachtens ist einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits festzuhalten, dass dieses Gutachten nach Auffassung des Bundesgerichts erforderlich war, weil mit dem der leistungsablehnenden Verfügung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin vom 4. Juli 2011 zugrunde gelegenen A.___-Gutachten und den von der Beschwerdegegnerin eingeholten weiteren Auskünften der A.___-Gutachter „der rechtserhebliche Sachverhalt in medizinischer Sicht unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig festgestellt“ worden war (Bundesgerichtsurteil vom 28. November 2013 E. 4.4). Das heisst, dass es sich beim Gerichtsgutachten um eine für die Beurteilung des strittigen Anspruchs unerlässliche Beweismassnahme han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt, welche die Beschwerdegegnerin in ihrem Abklärungsverfahren auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gene Kosten hätte durchführen müssen, und für die ihr daher die gerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Kosten aufzuerlegen sind (vgl. E. 1.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf der anderen Seite ist darauf hinzuweisen, dass den Parteien im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall weitgehende Mitwirkungsrechte bei der Auswahl der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter eingeräumt wurden, indem sie zunächst die Möglichkeit erhielten, dem Gericht (Haupt)Gutachter vorzuschlagen (vgl. Urk. 3), und die Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagenen alsdann vom Gericht eingeladen wurden, Offerten für die Durchführung der Begutachtung einzureichen (vgl. Urk. 8/1-5). In einem weitern Schritt wurden den Parteien die eingegangenen Offerten zur Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme und zur Benennung allfälliger Ausstandsgründe zugestellt (vgl. Urk. 18). Auch wenn die Beschwerdegegnerin bereits in ihrer Stellungnahme vom 22. Juli 2014 (Urk. 23) Vorbehalte hinsichtlich der Kosten anmeldete, teilte sie doch dem Gericht in Kenntnis der Offerte vom 24. April 2014 (Urk. 10) mit, dass ihr Regionaler Ärztlicher Dienst den vom Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer als Hauptgutachter vorgeschlagenen (vgl. Urk. 5) Prof. N.___ empfehle (vgl. auch Urk. 24/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieses Ablaufs ist die Beschwerdeführerin grundsätzlich verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet, in dem Umfang für die Gutachtenskosten aufzukommen, als die Höhe dieser Kosten bei der Zustimmung zur Auftragsvergabe an Prof. N.___ abseh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar war und Kosten in dieser Höhe als in qualitativer und quantitativer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht dem abgelieferten Gutachten angemessen erscheinen. Im vorliegenden Fall haben die O.___-Gutachter ein Gutachten zum Preis von bis zu Fr. 45‘000.-- offeriert (vgl. Urk. 41) und seit Ablieferung des Gutachtens vom 3. März 2016 Honorarforderungen im Gesamtbetrag von über Fr. 40‘000.-- gestellt (vgl. Urk. 51-53, Urk. 58, Urk. 68-69 sowie Urk. 92).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. N.___ und Dr. P.___ haben die Erstellung eines Gutachtens der Tarmed-Kategorie E (Tarmed-Position 00.2420) zu einem Stundenansatz von Fr. 350.-- und in einem Kostenrahmen zwischen insgesamt Fr. 23‘000.-- und Fr. 45‘000.-- (vgl. Urk. 10 und Urk. 35) offeriert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Tarmed-Interpretation zur Position 00.2420 sind für ausserordentlich schwierige Fälle Spezialabmachungen mit dem Auftraggeber zu treffen. Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter diese Kategorie gehören ausserordentlich aufwändiges Aktenstudium, hohe Schwierigkeit der gutachterlichen Überlegungen und Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ausserordentlich schwieriges Verfassen des Gutachtens mit ungewöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich umfangreichen Recherchen. Bei den Tarmed-Gutachten der Kategorien A bis D werden ärztliche Leistung und Infrastrukturbenutzung mit etwas über 2 bzw. nicht ganz 1,7 Taxpunkten (TP) pro Minute entschädigt und ist die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechenbare Zeit (Honorarstunden) vorgegeben; der hieraus zu errechnende Stundenansatz beträgt - bei einem Taxpunktwert im Kanton Zürich im Jahre 2016 von Fr. 0.89 - rund Fr. 200.-- (60 X 3,7 TP = 222 TP x Fr. 0.89 = Fr. 197.58, vgl. Tarmed-Position 00.2410). Die Spezialabmachungen bei den Gutachten der Kategorie E können sowohl hinsichtlich des Honoraransatzes pro Stunde als auch hinsichtlich des angemessenen zeitlichen Umfangs von den Grundsätzen der Tarmed-Tarifierung abweichen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den ersten Abrechnungen vom 24. März und 28. Juni 2016 ist nur ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, dass die O.___-Gutachter ihre Leistungen tatsächlich als Tarmed-Gutachten der Kategorie E zu Gesamtpreisen in Höhe von Fr. 28‘000.-- (Neurologie: Fr. 22‘000.-- und Neuropsychologie: Fr. 6‘000.--, Urk. 53) bzw. Fr. 10‘558.-- (Psychiatrie und Psychotherapie, Urk. 58) abgerechnet haben. Erst die mit dem Beschluss vom 8. September 2016 verlangte detaillierte Aufstellung über den von den Gutachtern der einzelnen Fachbereiche und ihren Hilfspersonen erbrachten Aufwand für Aktenzusammenfassung und -studium, klinische Untersuchungen sowie Gutachtenredaktion mit separatem Nachweis des Aufwands für die erfolgten Zusatzuntersuchungen und die obergutachterliche Auseinandersetzung mit den bereits aktenkundig gewese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Gutachten (Urk. 61, E. 2.2.2) zeigt (Urk. 75), dass nicht nur der zeitliche Aufwand des federführenden Neurologen Prof. N.___ (17 Std.) und des von ihm mit der Bearbeitung des psychiatrischen Teils der Begutachtung beauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragten Dr. P.___ (6,1 Std.), sondern ebenso derjenige der zur Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtenserstellung beigezogenen Hilfspersonen (Dr. T.___: 45,9 Std. und Dr. U.___: 24 Std.) zu einem Stundenansatz von Fr. 350.-- abgerechnet wurde (Neurologie: 62,9 Std. à Fr. 350.-- = Fr. 22‘015.--; Psychiatrie: 30,1 Std. à Fr. 350.-- = Fr. 10‘535.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechnungsstellung ist im Lichte der Tarmed-Tarifierungsgrundsätze und der von Prof. N.___ und Dr. P.___ gestellten Offerte von vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herein (d.h. ungeachtet der Frage nach der Qualität der Vertragserfüllung) in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzeptabel. Denn ein höherer Honorarstundenansatz als nach Tarmed-Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dard (d.h. höher als Fr. 200.--/Std, vgl. E. 4.3.1) rechtfertigt sich auch beim Gutachten der Kategorie E nur mit Blick auf die hohe Schwierigkeit gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlicher Überlegungen und Schlussfolgerungen, zu denen nur der beauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte Gutachter selbst dank seiner fachlichen Exzellenz als befähigt anzuse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen ist. Alle gutachterlichen Tätigkeiten, welche nur in zeitlicher Hinsicht besonders aufwendig sind und ohne Weiteres auch von einer beigezogenen Hilfsperson erfüllt werden können, dürfen auch beim vom Auftraggeber ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmigten Beizug von Hilfspersonen höchstens zum Tarmed-Standard ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet werde. Aus diesem Grund dürfen die O.___-Gutachter aufgrund des von ihnen getätigten Aufwands für ein polydisziplinäres Gutachten nach Tarmed nicht mehr als höchstens Fr. 30‘260.-- in Rechnung stellen (Prof. N.___: 17 Std. à Fr. 350.-- = Fr. 5‘950.--; Dr. T.___: 45,9 Std. à Fr. 200.-- = Fr. 9‘180.--; Neuropsychologie: Fr. 6‘000.-- als obere Grenze des offerier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rahmens; Dr. P.___: 6,1 Std. à Fr. 350.-- = Fr. 2‘135.--; Dr. U.___: 24 Std. à Fr. 200.-- = Fr. 4‘800.--, Zusatzuntersuchungen gemäss Urk. 75 S. 24: Fr. 829.-- + Fr. 1‘366.-- = Fr. 2‘195.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine zusätzliche Entschädigung für die Erstellung der Stellungnahme vom 15. November 2016 fällt angesichts der schwerwiegenden Mängel des am 3. März 2016 abgelieferten Gutachtens, welche diese Stellungnahme erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten (vgl. E. 2.1) von vornherein ausser Betracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Entschädigung der Gutachter für die gerichtlich angeordnete polydisziplinäre Begutachtung wird auf Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30‘260</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- festgesetzt; </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die im Gerichtsverfahren angefallenen Gutachtenkosten in Höhe von Fr. 30‘260.--werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Einzahlungsschein wer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Prof. Dr. N.___, Klinik für Neurologie, O.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstErnst</p></div> </div></body></html>