<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: IV.2008.00110</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AQTPT" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: IV.2008.00110<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>IV.2008.00110</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">IV. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Hurst</font></p> <p><font face="serif" size="3">Ersatzrichterin Arnold Gramigna</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretärin Spross</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 28. April 2008</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>B.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Sachverhalt:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.1 Mit Verfügung vom 10. Januar 2008 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem 1954 geborenen B.___ mit Wirkung vom 1. Januar bis zum 1. Juni 2008 - aufgrund der seit dem 1. September 2006 dauernden berufsbegleitenden Umschulung zum C.___ beim F.___ - ein IV-Taggeld von Fr. 135.-- zu (Urk. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.2 In seiner Beschwerde vom 20. Januar 2008 (Posteingang: 29. Januar 2008) verlangte der Beschwerdeführer sinngemäss die Aufhebung des Taggeldes per 1. Januar 2008. Er führte aus, dass er in der Therapiegemeinschaft D.___ eine frei gewordene Stelle im Pikettdienst angenommen habe. Dabei verdiene er monatlich inkl. Nachtzulagen rund Fr. 3'500.-- brutto bzw. Fr. 3'100.-- netto. Die praktische Prüfung als C.___ habe er am 9. Januar 2008 erfolgreich absolviert, nun verfasse er noch die Diplomarbeit als Abschluss seiner Umschulung. Er bedankte sich für die Unterstützung und wies darauf hin, dass ihm der neue Beruf sehr viel Freude bereite und sich sein Rückenleiden stark gebessert habe (Urk. 1). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.3 Am 29. Januar 2008 teilte der Beschwerdeführer dem Gericht telefonisch mit, dass er kein Taggeld mehr beziehen wolle und dies der Beschwerdegegnerin bereits mehrmals mitgeteilt habe (Urk. 3).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.4 Mit Verfügung vom 21. Februar 2008 forderte die Beschwerdegegnerin vom Beschwerdeführer die für Januar 2008 ausbezahlten Taggelder im Betrag von Fr. 3'931.80 netto zurück (Urk. 8/138). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Mit Beschwerdeantwort vom 9. April 2008 (Urk. 7) ersuchte die Beschwerdegegnerin um Abschreibung der Beschwerde infolge Gegenstandslosigkeit mit Kostenfolge zu ihren Lasten. Sie wies darauf hin, dass dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 25. Oktober 2005 eine Umschulungsmassnahme als C.___ zugesprochen worden sei. Diese berufliche Massnahme sei für den Zeitraum vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Mai 2008 übernommen worden. Als akzessorische Leistung sei dem Beschwerdeführer zusätzlich ein Taggeld der Invalidenversicherung zugesprochen worden. Mit E-Mail vom 30. September 2007 habe der Beschwerdeführer mitgeteilt, dass er ab Januar 2008 ein eigenes Einkommen erzielen werde und deshalb ab diesem Zeitpunkt kein Taggeld mehr beziehen möchte. Mit Schreiben vom 15. Oktober 2007 habe der Beschwerdeführer weiter mitgeteilt, dass er ab dem 1. Januar 2008 eine Stelle bei der D.___ antreten und dort ein Nettoeinkommen von Fr. 3'100.-- erzielen werde. Aufgrund dieses Verdienstes sei er nicht mehr auf die Ausrichtung des IV-Taggeldes angewiesen. Die IV-Stelle habe weder auf die E-Mail noch das Schreiben reagiert und die Unterlagen auch nicht an die zuständige Ausgleichskasse weitergeleitet, weshalb dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Januar 2008 weiterhin ein IV-Taggeld von Fr. 135.-- bis zum 1. Juni 2008 zugesprochen worden sei. Dagegen richte sich die Beschwerde. Infolge des Beschwerdeverfahrens habe die Ausgleichskasse Rücksprache mit dem Beschwerdeführer gehalten. Sie hätten sich geeinigt, dass das Taggeld für Januar 2008 vorerst zurückerstattet werden müsse, die entsprechende Verfügung sei am 21. Februar 2008 ergangen. Bezüglich des Taggeldanspruches für die Monate Januar bis Mai 2008 seien die Gesprächsparteien dahingehend verblieben, dass der Beschwerdeführer jeweils die Lohnabrechnungen einreichen werde und am Ende der Umschulung geprüft werde, ob für die erwähnten fünf Monate unter Berücksichtigung des erzielten Einkommens noch ein Rest-Taggeldanspruch bestehe. Dieser würde dem Beschwerdeführer nach Abschluss der Umschulung ausgerichtet werden. Die entsprechende Verfügung werde aber erst nach Abschluss der Umschulungsmassnahme im Mai oder Juni 2008 erlassen werden können, weshalb seitens der Beschwerdegegnerin und der Ausgleichskasse zur Zeit keine Verfügung eingereicht werden könne (Urk. 7). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht zieht in Erwägung:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. Im Streit liegt die Verfügung vom 10. Januar 2008, mit welcher dem Beschwerdeführer für die restliche Zeit der Umschulung vom 1. Januar bis zum 1. Juni 2008 ein IV-Taggeld zugesprochen wurde. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Die Ausführungen des Beschwerdeführers können nur dahingehend verstanden werden, dass er per Antritt der Stelle in der Gemeinschaft D.___ auf das Taggeld verzichten möchte. Die Lohnabrechnung für Pikettdienst für den Monat Januar 2008 weist einen Bruttolohn von Fr. 2'799.-- aus, netto betrug er Fr. 2'593.25, wobei darauf hingewiesen wurde, dass der Abzug für die berufliche Vorsorge noch nicht bekannt sei und eine entsprechende Korrektur im Februar 2008 erfolgen werde (Urk. 8/144/1). Im Februar 2008 wurden dem Beschwerdeführer - unter Berücksichtigung einer Zulage für den Monat Januar 2008 und der Abzüge für die berufliche Vorsorge der Monate Januar und Februar 2008 - Fr. 2'774.10 netto ausbezahlt (Urk. 8/144/2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3. Nachdem übereinstimmende Anträge auf Aufhebung der Verfügung vom 10. Januar 2008 vorliegen und diese mit der Rechts- und Aktenlage übereinstimmen, der Beschwerdeführer sich mit der Rückforderung offenbar einverstanden erklärte - innert Frist ging beim Gericht keine Beschwerde ein - und im Mai bzw. Juni 2008 bezüglich einer allfälligen Restzahlung von IV-Taggeldern eine neuerliche Verfügung ergehen wird, ist die Beschwerde gutzuheissen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4. Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>bis</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> des Gesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] in der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung) und auf Fr. 300.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht erkennt:</b></font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 10. Januar 2008 aufgehoben.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- B.___ unter Beilage des Doppels von Urk. 7</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- die Gerichtskasse (nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!d3d29ry84rymi57kk9extkshi!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>