<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00140</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, war ab 1. Dezember 1985 als Verkäufer bei der Y.___ angestellt und bei der Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er am 24. September 1987 infolge einer Frontalkollision auf der Autobahn mit einem entgegenkommenden Fahrzeug multiple Verletzungen erheblichen Ausmasses erlitt (Urk. 7/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte zog sich dabei eine Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motio cerebri mit retro- und anterogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Amnesie, eine Femurmehrfragmentfraktur rechts, eine Ellbogenluxation rechts mit leicht dislozierter Radiushalsfraktur und Abriss der ulnaren Kapsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bandstrukturen, eine Kontusion des rechten Auges, eine Thoraxkontusion mit Contusio cordis und eine trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Aortenruptur loco clas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sico zu (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/2, 7/3 und 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/174). Während des Aufenthaltes im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brach er sich zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Schenkelhals rechts (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/6). In der Folge entwickelte sich beim Versich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erten ein subdepressives</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teils neurotisches, teils pseudo-depre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssives Zustandsbild; des Weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren wurden ein Schädel-Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma und neuropsychologische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Defizite diagnostiziert (Urk. 7/89 und 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/95</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Urk. 7/191).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Folgen des Unfalls vom 24. September 1987 sprach die Suva dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit Verfügung vom 1. Juni 1994 (Urk. 7/118) eine auf einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 33.33 % basierende Invalidenrente ab 1. März 1994 sowie eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegritätsentschädigung von 40 % zu. Mit Verfügung vom 9. September 1994 (Urk. 7/128) erhöhte die Suva die Invalidenrente (nach entsprechenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsverhandlungen) auf 50 %. Mit Verfügungen vom 5. Oktober 2004 (Urk. 7/306) beziehungsweise vom 10. Februar 2005 (Urk. 7/316) erhöhte die Suva den Invaliditätsgrad auf 70 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva erbrachte in der Folge über den Zeitpunkt der Rentenzusprache hinaus Heilbehandlungsleistungen (insbesondere auch für physiotherapeutische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungen [vgl. Urk. 1 S. 3 und Urk. 2 S. 2]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem Kreisarzt Dr. med. univ. A.___ anlässlich der Untersuchung vom 23. September 2015 (Urk. 7/464) die weitere Notwendigkeit regelmässiger phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siotherapeutischer Behandlungen verneint hatte, teilte die Suva dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Verfügung vom 20. Januar 2016 (Urk. 7/473) mit, dass die Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen für die Übernahme der weiteren Behandlungskosten nach Art. 21 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erfüllt seien, weshalb die Kosten für eine regelmässige physiotherapeutische Behandlung ab 1. Januar 2016 nicht mehr getragen würden. Die Suva sei aber bereit, künftig jährlich eine Serie Physiotherapie à 9 Sitzungen zu finanzieren, damit das instruierte Heimprogramm überprüft und bei Bedarf angepasst werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 20. Januar 2016 erhob die Helsana Versicherungen AG, die Krankenversicherung des Versicherten, am 4. Februar 2016 vorsorglich Einsprache (Urk. 7/477). Am 16. Februar 2016 liess auch der Versicherte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache erheben (Urk. 7/479). Die Helsana Versicherungen AG zog ihre Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che am 23. Februar 2016 zurück (Urk. 7/481). Mit Entscheid vom 11. Mai 2016 (Urk. 2) wies die Suva die Einsprache des Versicherten ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte mit Eingabe vom 2. Juni 2016 (Urk. 1) Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde erheben mit folgendem Antrag:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer auch nach dem 31. Dezember 2015 weiterhin wie bisher die Kosten für die wö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentliche Physiotherapie-Behandlung zu übernehmen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) zu Lasten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 7. Juli 2016 (Urk. 6) auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde. Replicando und duplicando hielten die Parteien an den gestellten Anträgen fest (Urk. 9 und 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die Entscheidfindung erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu und sind allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung abgeschlossen, geht die Unfallversicherung zur Berentung über, wenn der Unfall ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlässt (Art. 19 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber die Unfallversicherung [UVG] e contrario; BGE 116 V 41 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2c). Dem Rentenbezüger werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heilbehandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen gemäss Art. 21 Abs. 1 UVG nur noch unter bestimmten Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen ausgerichtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 21 Abs. 1 UVG werden nach der Festsetzung der Rente dem Bezüger die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen (vgl. Art. 10-13 UVG) gewährt, wenn er:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an einer Berufskrankheit leidet;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter einem Rückfall oder an Spätfolgen leidet und die Erwerbsfähigkeit durch medizinische Vorkehren wesentlich verbessert oder vor wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Beeinträchtigung bewahrt werden kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Erhaltung seiner verbleibenden Erwerbsfähigkeit dauernd der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung und Pflege bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbsunfähig ist und sein Gesundheitszustand durch medizinische Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehren wesentlich verbessert oder vor wesentlicher Beeinträchtigung bewahrt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV]). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin verneinte den Anspruch des Beschwerdeführers auf Erstattung der Kosten für die wöchentlichen Physiotherapie-Behandlungen ab 1. Januar 2016 im angefochtenen Einspracheentscheid vom 11. Mai 2016 (Urk. 2) im Wesentlichen gestützt auf die Beurteilungen von Kreisarzt Dr. A.___ vom 31. August und 23. September 2015. Danach treffe zwar sicherlich zu, dass dem Beschwerdeführer die Physiotherapie gut tue; allerdings sei von der Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung der Therapie keine Besserung zu erwarten. Zum Erhalt des bisherigen Zustands könne der Beschwerdeführer zu Hause die entsprechenden Übungen selbstständig durchführen. Aus medizinischer Sicht bestehe keine Indikation für die durchgeführte Physiotherapie. Nach einer solch langen Therapiedauer sei der Beschwerdeführer in der Lage, die notwendigen Übungen selbstständig auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des vorliegenden Prozesses stellte die Beschwerdegegnerin die Wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW-Kriterien) der wö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentlichen Physiotherapiebehandlungen in Abrede. Mit der selbstständigen täglichen Durchführung der Übungen, welche auf einem von der Physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutin zusammengestellten Heimprogramm basierten, könne mindestens der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbe Behandlungszweck wie mit geführter Physiotherapie erreicht werden. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit sei die Erhaltung des gesundheitlichen Zustands weiterhin möglich; zudem könnten die Kosten gesenkt werden. Folglich erfülle die wöchentlich durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte Physiotherapie die WZW-Kriterien nicht mehr. Sie, die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin habe somit ihre Leistungen zu Recht reduziert (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vortragen, dass die Fortsetzung der regelmässigen Physiotherapie, die seit 27 Jahren wöchentlich durchgeführt werde, weiterhin notwendig sei. Auch der Kreisarzt habe nicht plausibel erklären können, weshalb die wöchentliche Therapie in Ergänzung zum Selbsttraining (insbesondere Schwimmen, Gymnastik, Laufen) nun nicht mehr nötig sein sollte. Die regelmässige Physiotherapie bezwecke die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Unfallrestfolgen, insbesondere an der rechten Hüfte, am rechten Ellbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, am rechten Schultergelenk und am rechten Bein. Es sei sodann notorisch, dass mit zunehmendem Alter der Aufwand für die Erhaltung des Status quo immer grösser und die gezielte, fachkundige Behandlung immer wichtiger wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Vor diesem Hintergrund erscheine es erst recht nicht nachvollziehbar, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die physiotherapeutische Behandlung nicht mehr nötig sein sollte. Der Kreisarzt erkläre dies nicht und erhebe nicht einmal den aktuellen Befund be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich jedes einzelnen Gesundheitsschadens. Damit fehle der kreisärztlichen Beurteilung die Basis. Es fehle auch eine Beschreibung des Selbsttraining-Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramms. Aus dem Bericht von Dr. med. B.___, Fachärztin FMH für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie und Innere Medizin, vom 18. März 2016 (Urk. 3) sei ersichtlich, dass und weshalb die Fortsetzung der regelmässigen Physiotherapie im bisherigen Umfang aus medizinischer Sicht zur Erhaltung des Status quo beziehungsweise zur Bewahrung vor einer namhaften Verschlechterung des Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des indiziert sei. Die kreisärztliche Beurteilung, die nicht hinreichend begründet sei, bilde keine genügende Entscheidgrundlage, weshalb - sollte nicht auf die Einschätzung von Dr. B.___ abgestellt werden - die Einholung eines Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens notwendig sei (Urk. 1 und 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers auf eine physiotherapeutische Behandlung im bisherigen Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (eine Behandlung pro Woche) ab 1. Januar 2016 zu Recht verneint oder ob der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch darauf hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Physiotherapeutin C.___ führte in ihrem Verlaufsbericht vom Sommer 2015 (Urk. 7/454/2 [Bericht nicht datiert]) aus, dass der Beschwerdeführer als Folge des Ereignisses vom 24. September 1987 seit Jahren ein Mal pro Woche bei ihr in Behandlung sei. Die Therapie beinhalte Massage, Mobilisation und Gymnas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik und bezwecke die Erhaltung des Zustandes. Der Beschwerdeführer habe nur noch selten Kopfschmerzen; die Beweglichkeit werde gut erhalten. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei sehr zuverlässig und kooperativ. Auch ausserhalb der Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">piesitzungen sei er sehr aktiv: Er laufe sehr viel, gehe schwimmen und mache seine Gymnastik. Man empfehle deshalb, die Therapie im gleichen Umfang weiterzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. A.___ erklärte am 26. August 2015, dass eine medizinische Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion für die wöchentliche Physiotherapie nicht ersichtlich sei. 28 Jahre nach dem Unfall sei der Beschwerdeführer in der Lage, entsprechende Übungen selbstständig durchzuführen. So werde denn auch von der Physiotherapeutin festgehalten, dass er viel laufe, schwimmen gehe und seine Gymnastik mache. Von Massagen, welche offenbar durchgeführt würden, sei keine nachhaltige Verbesserung zu erwarten. Ein Kostenzuschuss für ein Fitness-Abo könne be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fürwortet werden (Urk. 7/455).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im kreisärztlichen Bericht vom 25. September 2015 (Urk. 7/464) wurden fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (herrührend vom Unfall vom 24. September 1987) festgehalten (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Aortenruptur loco classico</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Femurmehrfragmentfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ellbogenluxationsfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Bulbus-Perforation Auge rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Commotio cerebri</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxkontusion mit Contusio cordis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlauf sei es noch zu einer lateralen Schenkelhalsfraktur rechts gekommen, welche mittels DHS-Platte versorgt worden sei. Anlässlich der Untersuchung vom 25. September 2015 erklärte der Beschwerdeführer, dass es ihm den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen entsprechend gut gehe, er jedoch jeden Tag mit seinen unfallbedingten Problemen lebe. Alles sei ein Hauptproblem; es sei ein schwieriger Fall. Gemäss den Suva-Berichten sei alles sehr gut gelaufen, tatsächlich sei es jedoch nicht so. Die Behandlung sei nicht richtig gewesen. Es sei niemals eine stationäre Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habilitation durchgeführt worden; er habe nur ambulante Physiotherapie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Das reiche nicht aus; das sei auch die Meinung anderer Ärzte. Er könne nicht akzeptieren, dass die bisher geleistete Kostenübernahme für die Physiotherapie einfach mit einem Schreiben abgelehnt werde. Die Physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie tue ihm gut und sei zur Erhaltung des Wohlbefindens und des jetzigen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes notwendig. Er versuche auch selber etwas zu machen: Er gehe schwim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und habe auch Aqua-Fit gemacht. Zudem laufe er jeden Tag. Zuhause ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che er keine Gymnastik; er müsse nach draussen. Wenn er Gymnastik mache, wolle er eine Instruktion und Verhaltensratschläge, damit er nichts falsch ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che. Der Beschwerdeführer klage über einen wechselhaften Zustand. Durch die Einschränkung der Beweglichkeit im Ellbogengelenk komme es immer wieder zu Beschwerden im rechten Schultergelenk und zu Verspannungen der Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter- und Nackenmuskulatur. Auch die Narbe dorsal schmerze zeitweise. Bei Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf nehme er Brufen 600 mg bis zirka 10 Stück pro Monat (S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ erhob folgende Befunde (S. 4): Der Beschwerdeführer habe die 28 Stu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen in den ersten Stock etwas langsam, jedoch im Wechselschritt bewältigt. Beim Gehen auf ebener Fläche zeige sich ein leichtes Entlastungshinken links. Die Muskulatur des rechten Arms sei im Seitenvergleich hypotroph. Die Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit im rechten Ellbogen sei stark eingeschränkt mit einer Flexion/Extension von 90-60-0°. Die Pronation sei seitengleich, die Supination rechts 60°, links 80°.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe zweifellos schwere Verletzungen erlitten; die Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie tue dem Beschwerdeführer gut. Von der Fortführung dieser Form der Physiotherapie sei jedoch keine Verbesserung zu erwarten. Zum Erhalt des bisherigen Zustands könne er jeden Tag aktiv zuhause die entsprechenden Übungen selbstständig machen. Nach vielen Jahren Physiotherapie sollten dem Beschwerdeführer die Übungen geläufig sein. Der Beschwerdeführer habe ihm mitgeteilt, dass er zuhause keine Übungen mache, da er „hinaus“ müsse. Er wolle auch nicht auf die Verhaltensratschläge, die Instruktion und die Kontrolle durch den Physiotherapeuten verzichten. Aus medizinischer Sicht gebe es - so Dr. A.___ weiter - keine Indikation für eine geführte Physiotherapie (S. 4 f.).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Fachärztin FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, führte in ihrem Bericht vom 18. März 2016 (Urk. 3) aus, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer unter Restbeschwerden nach einem schweren Polytrauma 1987 mit kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch vor allem zervikovertebralem bis zephalem Schmerzsyndrom, einer deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen muskulären Dysbalance, massiver Einschränkung der Ellbogenbeweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sowie vor allem schmerzhaften Störungen im Bereich des rechten Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkels leide. Im Vergleich zur Untersuchung im Jahr 2010 habe sich der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand wenig verändert; der Beschwerdeführer sei weiterhin auf nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) angewiesen. Da er noch immer an Schmerzen leide, sei ihres Erachtens die Fortsetzung der physiotherapeutischen Massnahmen sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll. Da die Beschwerden durch den Unfall aufgetreten seien, sollten die Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen durch die Beschwerdegegnerin vergütet werden. „Dies zumal keine Besserung des Zustandes eingetreten ist, die Therapien dem Patienten aber doch helfen, sodass er einigermassen mit Restbeschwerden leben kann.“ Sie sehe die physiotherapeutischen Massnahmen zur Erhaltung des Zustandes als sinnvoll an, insbesondere da dadurch auch der Schmerzmittelkonsum reduziert werden könne. Der Beschwerdeführer sei sehr aktiv und versuche mit Schwimmen und Übungen seinen Zustand zu verbessern respektive zu erhalten. Gegen die star</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken muskulären Verspannungen würden aber nur manuelle Massnahmen hel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der oben wiedergegebenen Arztberichte steht fest, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nach wie vor an den Folgen des am 24. September 1987 erlittenen Autounfalls leidet. Weiter ist evident, dass der medizinische Zustand des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers seit vielen Jahren unverändert ist. Der Beschwerdeführer ist zu 70 % erwerbsunfähig; folglich besteht eine gewisse Restarbeitsfähigkeit, die er aber - soweit ersichtlich - nicht verwertet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den medizinischen Akten ist weiter ersichtlich, dass die physiotherapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Massnahmen (Massage, Mobilisation und Gymnastik [vgl. dazu die Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben der Physiotherapeutin C.___; E. 3.1]) die Erhaltung des Zustandes bezwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cken. Diese Einschätzung machte nicht nur die behandelnde Physiotherapeutin C.___, sondern auch Dr. B.___ (vgl. E. 3.4): Eine Besserung des Zustandes sei zwar nicht eingetreten, sie erachte aber die physiotherapeutischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zur Erhaltung des Zustandes als sinnvoll. In dieses Bild fügt sich auch die kreisärztlich Einschätzung ein, denn letztlich war auch Dr. A.___ der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht, dass dem Beschwerdeführer die Physiotherapie zwar gut tue, aber keine Verbesserung des Zustandes zu erwarten sei (vgl. E. 3.3). Angesichts dessen, dass die physiotherapeutische Behandlung bereits seit vielen Jahren durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt wurde und dass sich der Zustand des Beschwerdeführers in dieser Zeit nicht verbessert hat, leuchten die genannten Einschätzungen ohne Weiteres ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass aus medizinischer Sicht von der Fortführung der physiotherapeutischen Massnahmen keine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers zu erwarten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die physiotherapeutische Behandlung zur Erhaltung des Zustandes notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig ist, wird von den Parteien kontrovers beurteilt. Diesbezüglich leuchtet je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch die kreisärztliche Einschätzung, wonach der Beschwerdeführer nach so vielen Jahren nunmehr in der Lage sein sollte, die notwendigen Übungen selbstständig durchzuführen, ohne Weiteres ein. Das Vorbringen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers, dass er diese Übungen nur unter ständiger Anleitung und Kontrolle ausführen könne, überzeugt nach einer Therapiedauer von fast dreissig Jahren nicht, zumal der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben sowie gemäss den Angaben der involvierten Medizinalpersonen auch ausserhalb der Therapiesit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen diversen (auch sportlichen) Aktivitäten nachgehen kann. Eine gewisse Berechtigung mag hingegen der Einwand von Dr. B.___ haben, wonach gegen die starken muskulären Verspannungen nur manuelle Massnahmen hel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen würden (vgl. E. 3.4). Es ist nachvollziehbar, dass sich der Beschwerdeführer nicht selbst massieren kann. Dieser Umstand ist vorliegend - wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird - aber aus rechtlichen Gründen nicht relevant.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie in E. 1.2 dargelegt, werden nach der Festsetzung der Rente dem Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Pflegeleistungen und Kostenvergütungen nur noch unter den besonderen Bedingungen von Art. 21 Abs. 1 UVG gewährt. Im Ergebnis werden somit diese Leistungen restriktiver gewährt als die Heilbehandlungsleistungen vor Festsetzung der Rente (vgl. dazu E 1.1). Somit hat die Anspruchsprüfung basierend auf den in Art. 21 Abs. 1 UVG aufgeführten Voraussetzungen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Leistungspflicht gestützt auf Art. 21 Abs. 1 lit. a UVG kommt offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich nicht in Frage, da keine Berufskrankheit vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 21 Abs. 1 lit. b UVG ist nicht erfüllt, weil weder ein Rückfall noch Spätfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Sinne der oben in E. 1.3 wiedergegebenen Definitionen gegeben sind. Namentlich leidet der Beschwerdeführer nicht unter Spätfolgen im Sinne des Gesetzes, denn davon spricht man lediglich, wenn ein scheinbar geheiltes Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können. Das ist hier nicht der Fall; es liegt kein scheinbar geheiltes Leiden vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil 8C_1011/2010 vom 19. Mai 2011 erwog das Bundesgericht, dass es zwar zutreffen mag, dass die durchgeführten Behandlungen zu einer Stabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung oder gar Verbesserung des Gesundheitszustandes, insbesondere der Schmerzen, führen würden, dass dies aber für eine Leistungspflicht unter dem Titel von Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG nicht ausreiche. Es sei vielmehr darzutun, inwiefern entsprechende Vorkehren zur „Erhaltung seiner verbleibenden Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsfähigkeit“ erforderlich seien (E. 5.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im vorliegenden Fall verhält es sich entsprechend. Es ist unbestritten, dass die physiotherapeutischen Massnahmen dem Beschwerdeführer gut tun und sein Wohlbefinden steigern. Nicht dargetan ist hingegen, dass diese Massnahmen zur Erhaltung seiner verbleibenden Erwerbsfähigkeit notwendig sind. Das geht aus den medizinischen Akten nicht hervor und wurde auch vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Dieser sprach selbst immer von der Erhaltung des Wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befindens (vgl. etwa oben E. 3.3) oder dergleichen - niemals aber von der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung der Restarbeitsfähigkeit. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer - so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit ersichtlich - keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, ändert daran nichts. Ein Anspruch gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG besteht - unabhängig davon, ob der Rentenbezüger seine Restarbeitsfähigkeit verwertet oder nicht - lediglich dann, wenn die entsprechenden Massnahmen zur Erhaltung der verbleibenden Erwerbsfähigkeit notwendig sind. Die Auffassung, dass der Beschwerdeführer dazu dauernd der Behandlung und Pflege bedarf, wird jedoch von keiner invol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierten medizinischen Fachperson vertreten und ergibt sich auch sonst weder aus den Ausführungen des Beschwerdeführers noch aus den übrigen Akten. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sofern ist der vorliegende Sachverhalt deckungsgleich mit demjenigen, der dem oben genannten Urteil 8C_1011/2010 zugrunde lag (vgl. dort insbesondere E. 5.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich werden gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG Leistungen gewährt, wenn der Rentenbezüger erwerbsunfähig ist und sein Gesundheitszustand durch me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinische Vorkehren wesentlich verbessert oder vor wesentlicher Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung bewahrt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar ist unbestritten, dass die durchgeführte Physiotherapie einen günstigen Einfluss auf den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und dessen Wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befinden hat. Trotzdem kann er seinen Leistungsanspruch nicht auf Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG stützen, weil sich diese Bestimmung ausschliesslich auf voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalide Rentner bezieht (Urteil 8C_1011/2010 vom 19. Mai 2011 E. 3.2 sowie André Ghélew/Olivier Ramelet/Jean-Baptiste Ritter, Commentaire de la loi sur l’assurance-accidents [LAA], Lausanne 1992, S. 113, jeweils mit Hinweisen). Angesichts dessen, dass der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers 70 % be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägt, gilt er (ungeachtet dessen, dass er seine Restarbeitsfähigkeit - soweit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich - nicht verwertet) nicht als vollinvalid.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da vorliegend keine der in Art. 21 Abs. 1 lit. a-d UVG aufgeführten Varianten gegeben ist, besteht kein Anspruch auf weitere physiotherapeutische Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Demzufolge erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist somit abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p><p></p></div> </div></body></html>