<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-10-03-1F_30-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1F_30/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. Oktober 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Aemisegger, Chaix, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">handelnd durch B.________, </div> <div class="para">und dieser vertreten durch C.________, </div> <div class="para">2. C.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. D.________, Obergericht des Kantons Zürich, </div> <div class="para">2. E.________, c/o Bezirksgericht Zürich, </div> <div class="para">3. F.________, c/o Bezirksgericht Zürich, </div> <div class="para">4. G.________, c/o Bezirksgericht Zürich, </div> <div class="para">5. H.________, c/o Bezirksgericht Zürich, </div> <div class="para">6. I.________, c/o Bezirksgericht Zürich, </div> <div class="para">Gesuchsgegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich</i>, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_174/2014 vom 3. Juni 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Urteil vom 3. Juni 2014 ist das Bundesgericht auf eine von A.________ und C.________ erhobene Beschwerde nicht eingetreten (Verfahren 1C_174/2014), weil diese den gesetzlichen Formerfordernissen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) nicht zu genügen vermochte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 16. Juli 2014, die am 18. Juli 2014 beim Bundesgericht eingetroffen ist, beanstanden die beiden das Urteil vom 3. Juni 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes möglich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die Gesuchsteller beanstanden das bundesgerichtliche Urteil vom 3. Juni 2014 ganz allgemein als unkorrekt. Sie machen insbesondere eine Verletzung von Verfahrensvorschriften geltend, wobei sie sich der Sache nach auf die Revisionsgründe von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121/d" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/121/c" type="start"></artref>Art. 121 lit. c und d BGG</span><artref id="CH/173.110/121/d" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/d" type="end"></artref> berufen. Sodann legen sie dem Gesuch die Bestimmung von <span class="artref">Art. 122 BGG</span> zugrunde, indem sie eine EMRK-Verletzung geltend machen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Der letztgenannte Revisionsgrund fällt von vornherein ausser Betracht, da der EGMR jedenfalls bis anhin keinen Anlass hatte, sich zur vorliegenden Angelegenheit zu äussern (vgl. <span class="artref">Art. 122 lit. a BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Zwar machen die Gesuchsteller, soweit ihre Eingabe überhaupt verständlich ist, weitschweifig geltend, im zugrunde liegenden Verfahren sei der massgebende Sachverhalt unkorrekt ermittelt worden. Insbesondere seien einzelne Anträge - namentlich betreffend vorsorgliche Massnahmen - sowie in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen unberücksichtigt geblieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Insoweit zitieren sie an sich korrekt den Gesetzestext der von ihnen angerufenen Revisionsgründe. In der Folge erörtern sie dann aber abschnittweise die von ihnen bereits im zugrunde liegenden Verfahren vorgetragene, kaum überschaubare Angelegenheit, namentlich ihr Konstrukt, um an die ihnen angeblich von verschiedenen Zürcher Behörden auf widerrechtliche Weise vorenthaltene immense Summe (nach ihren Angaben mehr als 100 Milliarden USD) gelangen zu können. Dabei wiederholen sie in erster Linie die schon im zugrunde liegenden Verfahren vorgetragenen Rechtsrügen. </div> <div class="para">Indes unterlassen sie es, in Bezug auf den in Anwendung von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ergangenen Nichteintretensentscheid des Bundesgerichts, der einzig einen (Nicht-) Ermächtigungsbeschluss des Zürcher Obergerichts zum Gegenstand hatte, einen der gesetzlichen Revisionsgründe (<span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span>) plausibel darzulegen. Was sie mit ihrer Eingabe vorbringen, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine im Revisionsverfahren nicht zu hörende rechtliche Kritik am Ausgang des vorangegangenen bundesgerichtlichen bzw. des zugrunde liegenden kantonalen Verfahrens, gemäss welchem die Ermächtigung zur Strafverfolgung der Gesuchsgegner entgegen der Strafanzeige der Gesuchsteller nicht erteilt worden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.</b> Mit dem durch das Bundesgericht im zugrunde liegenden Verfahren wegen formungültiger Beschwerde zu fällenden Nichteintretensentscheid ist das im betreffenden Verfahren gestellte Gesuch um Anordnung vorsorglicher Massnahmen selbstredend gegenstandslos geworden (E. 3 des Urteils vom 3. Juni 2014). Entsprechend geht auch der Einwand fehl, es seien im zugrunde liegenden Verfahren die dahingehend lautenden Anträge in verfassungswidriger Weise unberücksichtigt geblieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.6.</b> Nach dem Gesagten ist das Revisionsgesuch offensichtlich unbegründet und ohne Schriftenwechsel abzuweisen (<span class="artref">Art. 127 BGG</span>), soweit überhaupt darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten des vorliegenden Verfahrens den Gesuchstellern aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach wird erkannt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Gesuchstellern auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Oktober 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Bopp </div> </div></body></html>