<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über den Einbau von Filtern in Motorfahrzeugen und Zügen, die den beim Bremsen freigesetzten Feinstaub auffangen, zu erstellen. Dieser Bericht soll insbesondere Informationen bezüglich der Kosten und der Wirksamkeit solcher Filter sowie bezüglich der Änderungen der Rechtsgrundlagen, die für deren systematische Verwendung erforderlich sind, enthalten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In den Bereichen Strassen- sowie Schienenverkehr hat die Schweiz staatsvertragliche Vereinbarungen mit der Europäischen Union getroffen. Aufgrund der harmonisierten technischen Normen müssen Partikelemissionen von Bremsabrieb in internationaler Zusammenarbeit geregelt und begrenzt werden.</p><p>Im Rahmen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) wurde 2020 ein international anerkanntes Testverfahren zur Partikelmessung von Bremsabrieb bei Strassenfahrzeugen vorgestellt. Ein solches ist Voraussetzung für das Bestimmen von Grenzwerten. An der Erarbeitung war auch die Schweiz beteiligt.</p><p>Wie in der Stellungnahme des Bundesrates zum Postulat Clivaz Christophe (20.4088) erwähnt, werden nun von der UNECE die rechtlichen Rahmenbedingungen für emissionsarme Bremssysteme für Strassenfahrzeuge definiert.</p><p>Die Feinstaubemissionen des Schienenverkehrs können durch die konsequente Anwendung der elektrischen anstelle der pneumatischen Bremse reduziert werden. Der Einsatz von Fahrzeugen mit solchen Bremsen wird deshalb bei der Abgeltung der Infrastrukturkosten durch differenzierte Trassenpreise gefördert.</p><p>In Anbetracht der verschiedenen Technologien und den laufenden Arbeiten zu den rechtlichen Rahmenbedingungen erachtet es der Bundesrat als nicht zweckmässig, für Bremsabriebfilter einen Bericht zu erarbeiten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.