<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2016.00109</span><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Loher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser substituiert durch Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lischer Zemp &amp; Partner, Rechtsanwälte und Notare</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schwanenplatz 4, 6004 Luzern</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1952 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2011 bei der Y.___ AG als Hauswart in einem Vollzeitpensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und dadurch bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. September 2013 ereignete sich ein Auffahrunfall, wobei sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Prellungen am Rücken beidseitig zugezogen habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der Arbeitgeberin vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. September 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zum Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergang berichtete X.___ am 14. November 2013, er habe bei einer Ampel mit seinem Fahrzeug hinter einem anderen Fahrzeug gewartet, als plötzlich ein drittes Auto von hinten ungebremst in sein Auto geprallt sei. Durch die Wucht des Aufpralls sei sein Fahrzeug in das vordere geschoben worden. Sein Oberkörper sei durch die beiden Kollisionen zuerst nach vorne und dann nach hinten geschleudert worden, und zwar zweimal. Ein Polizei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapport sei nicht vorhanden, aber ein Protokoll zum Unfallhergang (Urk. 9/24 S. 1; vgl. Urk. 9/24 S. 6 f. und Urk. 9/36 S. 4 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerdeführer begab sich noch am Unfalltag in die Behandlung bei seinem Hausarzt (Urk. 9/16). Dieser attestierte ihm ab dem 26. Oktober 2013 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Urk. 9/19). Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Chirurgie und Traumatologie, äusserte im Bericht über die kreisärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Aktenbeurteilung vom 2. Dezember 2013 Zweifel an einer Unfallkau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salität der Spinalkanalstenose an der Lendenwirbelsäule und regte an, eine neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Abklärung zu veranlassen und ein unfallanalytisches Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in Auftrag zu geben (Urk. 9/30). Dieser Anregung kam die Suva nach (Urk. 9/32, Urk. 9/36). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Bericht über die neurologische Abklärung am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Spital in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> am 15. Januar 2014 (Urk. 9/44), die Berichte über die technische Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lyse (Urk. 9/51) und die biomechanische Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 9/50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">) wurden am 28. Januar 2014 erstattet. Am 4. Februar 2014 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gänzte Dr. Z.___ seine kreisärztliche Beurteilung (Urk. 9/56). In der Folge stellte die Suva die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 5. Februar 2014 bei Erreichen des Status quo sine per 26. Oktober 2013 ein (Urk. 9/58). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dagegen erhob der Versicherte am 7. März 2014 Einsprache (Urk. 9/66), welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Suva am 17. September 2014 guthiess und woraufhin sie die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherungsleistungen weiterhin erbrachte (Urk. 9/74 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dem Versicherten wurde von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 16. Juli 2015 ab Oktober 2014 eine ganze Rente der Invalidenversicherung bei einem Invaliditätsgrad von 72 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zugesprochen (Urk. 9/158). Am 21. Juli 2015 nahm Kreisarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e erneute Aktenbeurteilung vor (Bericht vom 6. August 2015 [Urk. 9/159]). Am 26. August und 18. September 2015 wurde der Versicherte im Interdiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Zentrum für Schwindel und Gleichgewichtsstörungen des C.___ untersucht (vgl. den Bericht vom 26. August 2015 [wohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eher 18. September 2015], Urk. 9/175). Mit Verfügung vom 17. Dezember 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5 stellte die Suva die Versicherungsleistungen per 31. Dezember 2015 ein und lehnte einen Anspruch auf weitere Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsleistungen ab (Urk. 9/180). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen erhobene Einsprache des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">19. Januar 2016 (Urk. 9/185) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wies die S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit Entscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">21. März 2016 (Urk. 2 [= Urk. 9/194</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">]) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 2. Mai 2016 Beschwerde und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere Taggelder und Behandlungskosten, über den 31. Dezember 2015 hinaus auszurichten; eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ein medizinisches Gutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2). Nach erstreckter Frist (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 23. Juni 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Nach erstreckter Frist (Urk. 13 und Urk. 14) erstattete der Beschwerdeführer die Replik, worin er an seinen Anträgen festhielt und auf Weiterungen verzichtete (Urk. 15). Mit Verfügung vom 10. November 2016 (Urk. 20) wurde die Beschwerdegegnerin darüber in Kenntnis gesetzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 18. September 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV034"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span id="UV006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U 172/94 vom 26. April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45; BGE 119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beweislastregel, wonach der Unfallversicherer und nicht der Versicherte die Beweislast für das überwiegend wahrscheinliche Dahinfallen der natürli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Unfallkausalität trägt, greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) und der Beweiswür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegende Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (BGE 117 V 261 E. 3b in fine S. 264 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.4</span><span> </span><span id="UV037"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule diagnostiziert und liegt ein für diese Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung und so weiter vor, so ist der natürliche Kausalzusammenhang zwische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n dem Unfall und der danach ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getretenen Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit in der Regel anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen. Es ist zu betonen, dass es gemäss obiger Begriffsumschreibung für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt, wenn der Unfall für eine bestimmte gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 117 V 359 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span id="UV007"></span><span id="UV053"></span><span id="UV052"></span><span id="UV055"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span id="UV008"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.3</span><span> </span><span id="UV015"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall und der infolge eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule auch nach Ablauf einer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausfälle zurückzuführen sind, hat nach der in BGE 117 V 359 begründeten Rechtsprechung des Bundesgerichts in analoger Anwendung der Methode zu erfolgen, wie sie für psychische Störun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen nach einem Unfall entwickelt worden ist (vgl. BGE 123 V 98 E. 3b, 122 V 415 E. 2c). Es ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise der Erwerbsunfähigkeit zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommt. Das trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträchtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehen sind. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzuordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäqua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen mehrere herangezogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Kriterien nennt die Rechtsprechung hier: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche Beschwerden;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Aufzählung ist abschliessend. Anders als bei den Kriterien, die das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gericht in seiner Rechtsprechung (BGE 115 V 133) für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chischen Fehlentwicklung für relevant erachtet hat, wird bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall mit Schleuder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trauma der Halswirbelsäule und den in der Folge eingetretenen Beschwerden auf eine Dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ferenzierung zwischen physischen und psychischen Komponen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten verzichtet, da es bei Vorliegen eines solchen Traumas nicht entscheidend ist, ob Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 134 V 109; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., 1999 Nr. U 341 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">409 E. 3b, 1998 Nr. U 272 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">173 E. 4a; BGE 117 V 359 E. 5d/aa und 367 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, welche die Suva im Administrativverfahren einholt, seit je davon aus, dass die Anstalt, solange sie in einem konkreten Fall noch nicht Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partei ist, als Verwaltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die von der Suva beauftragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssigen Ergebnissen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langen, darf das Gericht in seiner Beweiswürdigung auch solchen Gutachten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin wegen der Folgen des Unfalls vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den 31. Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinaus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen und Behandlungskosten oder andere Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zu erbringen hat beziehungsweise ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die nach diesem Zeitpunkt geklagten Beschwerden noch in einem natürlichen und adäquaten Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdegegnerin hielt im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen Einspracheentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen fest, die festgestellten Bewegungseinschränkungen der HWS sowie die rechtsbetonten Nackenverspannungen seien zwar klinisch fassbar, ihnen fehle aber ein durch apparative/bildgebende, wissenschaftlich aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte Untersuchungsmethoden erhobenes organisches Substrat im Sinne eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r strukturellen Veränderung. Bezüglich der Beschwerden an der Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule sei der status quo sine bereits seit Langem erreicht gewesen. Der Fallabschluss sei zu Recht per 31. Dezember 2015 erfolgt. In Anwendung der Schleudertraumapraxis verneinte die Beschwerdegegnerin sodann einen adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quaten Kausalzusammenhang zwischen den weiterhin geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und dem Unfall vom 18. September 2013 (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, mit der Änderung der Rechtsprechung in BGE 141 V 281 zu den somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen ergebe die Anwendung der Schleudertraumapraxis keinen Sinn mehr, weshalb diesbezüglich eine Praxisänderung beantragt werde. Werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund des strukturierten Beweisverfahrens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach BGE 141 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">281 fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt, dass das Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hwerdebild für Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gsleistungen plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sibilisiert sei, so vermöge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ies die bisherige Adäquanzrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung nach HWS-Distors</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ionstrauma zu ersetzen (Urk. 1 S. 6-8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst bei Anwendung der Schleudertraumapraxis sei von einer Unfallkausalität der Beschwerden auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (Urk. 1 S. 12 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es treffe sodann nicht zu, dass beim Beschwerdeführer keine organisch nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weisbaren Befunde vorlägen. Es sei eine Claudicatio spinalis bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gradiger Spinalkanalstenose L4/5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diagnostiziert worden. Trotz eines beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">henden Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zustands im Sinne einer Degeneration der Segmente L4/5 hätten die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">delnden Ärzte eine unfallkausale Zunahme der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Spinalkanalstenose, welche die vom Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geklagten Schmerzen erkläre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, für gut möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halten. Aufgrund der organisch nachweisbaren Befunde sei eine Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prüfung gar nicht notwendig (Urk. 1 S. 9). Hinzu komme, dass die biomecha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nische Beurteilung der Einschätzung der behandelnden Ärzte wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derspreche und damit nicht nachvollziehbar sei (Urk. 1 S. 10). Der Aktenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">urteilung durch Dr. Z.___ komme ferner kein Beweiswert zu. Es sei ein Gutachten in Auftrag zu geben. Dr. Z.___ habe sich nicht mit den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schätzungen der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt. Ausserdem hätten die Beschwerden länger und ohne deutliche Besserungstendenz fortbestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den, weshalb eine zügige interdisziplinäre Abklärung durch Fachärzte ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeigt gewesen wäre. Die Beschwerdegegnerin habe somit den Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chungsgrundsatz verletzt (Urk. 1 S. 11 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliessl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ich sei festzustellen, dass Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> befangen sei, weil er der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdegegnerin Anweisungen gegeben habe, wie der Fall nach der Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme der ersten Einstellungsverfügung zurechtzurücken sei. Der Fall hätte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einem anderen Versicherungsmediziner vorgelegt werden müssen, was Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> selbst auch vorgeschlagen habe (Urk. 1 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 5. November 2013 über die Erstbehandlung vom 18. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 diagnostizierte Dr. med. D.___, Facharzt FMH für All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Innere Medizin, eine Kontusion des Schädels, des Rückens, der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule (HWS), der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie der Schultern beidseits, rechts mehr als links. Als objektiven Befund nannte Dr. D.___ Schmerzen am Kopf, am Nacken, an der Schulter rechts, am Arm rechts, im Rücken lumbal (stark) bis in die Zehen vom linken Bein ausstrahlend. Weiter beklage der Beschwerdeführer Schwindelbeschwerden sowie starke Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen trotz der Einnahme oraler Schmerzmedikamente (Urk. 9/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schleunigungstrauma stellte Dr. D.___ die Diagnose eines kranio-zervikalen Beschleunigungstraumas Grad II und verneinte das Vorliegen äusserer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzungen. Dr. D.___ attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 100 % ab dem 26. Oktober 2013 (Urk. 9/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der Universitätsklinik E.___ vom 11. November 2013 wurde gestützt auf die klinische und bildgebende Untersuchung die Diagnose einer Claudicatio spinalis bei hochgradiger Spinalkanalstenose L4/5 (Hyperthrophie der Ligamenta flava/Diskusprotrusion L4/5) gestellt und festgehalten, die vorliegende Bildgebung zeige den Verdacht einer schon langjährig bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Degeneration vor allem der Segmente L4/5 und konsekutiver Spinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kanalstenose. Es sei jedoch auch gut möglich, dass es durch den Verkehrsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall zu einer Zunahme der Stenose gekommen sei, was zu einem Auslösen der Schmerzen geführt habe. Aktuell bestehe eine kompensierte Situation, was die neurologische Ausfallserscheinung angehe. Daher werde vorerst zeitnah eine CT-gesteuerte epidurale Infiltration durchgeführt und im Anschluss der klinische Verlauf kontrolliert. Bei einer zwischenzeitlichen Befundver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung müsse ein operativer Eingriff zeitnah erfolgen (Urk. 9/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht der Universitätsklinik E.___ vom 25. November 2013 wurde festgehalten, das MRI der HWS und der Brustwirbelsäule (BWS) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. November 2013 habe keine posttraumatischen Veränderungen gezeigt (vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 9/53). Nach durchgeführter Infiltration berichte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer über eine tendenzielle Besserung, die deutlichen residuellen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen würden die Tätigkeit als Hauswart jedoch verunmöglichen. Sonstige neue sensomotorische Defizite seien nicht aufgetreten (Urk. 9/34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte in seiner Aktenbeurteilung vom 2. Dezember 2013 aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Zusammenhang zwischen dem Verkehrsunfall und den Rücken- und Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen respektive den gestellten Diagnosen (vgl. E. 3.3) sei höchst un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahrscheinlich. Beim initialen, energiereichen Heckauffahrunfall sei die Lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule durch die Lehne des Autositzes gut geschient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. Dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einer struktur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Schädigung gekommen sei, erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserst unwahrscheinlich. Im MRI und später in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wirbelsäulensprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunde der Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsklinik E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Eng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e des Spinalkanals mit Clau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dica</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tio spinalis auf eine Hypertrophie der Ligamenta flava und eine Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kusprotrusion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beides seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> degenerative, vorbeste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Entitäten. Im E.___ habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> man dezidiert einen "schon langjährig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand" festgehalten (durch Degeneration des Segments L4/5 bedingte Spinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kanalstenose), einen Zusammenhang mit dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nfall aber als mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich erachtet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gegen diese Möglichkeit spreche allerdings nicht nur der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chanismus, sondern auch die Tatsache, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem 18. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 weiterhin arbeitsfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblieben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach erfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lgter MRI-Untersuchung am 24. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 erst ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ls arbeitsunfähig erachtet worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">analytisches Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beizubringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Des Weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eren sollte auch eine neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Untersuchung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stattfinden, auch w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enn im E.___ von den spezial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säulenorthopäden eine neurologische stru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kturelle Schädigung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die heutige Beurteilung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klar präliminär, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Unterlagen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lückenhaft, aufgrund der vorhandenen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse aber die Unfallkausalität der Spinalka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalstenose stark bezweifelt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/30)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des Seespitals vom 15. Januar 2014 über die neurologische Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vom 8. Januar 2014 wurde unter anderem festgehalten, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe berichtet, ein grösseres Auto sei mit circa 60 Kilometern pro Stunde (km/h) auf seinen stehenden Kleinwagen aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 9/44 S. 1). Der Beschwerdeführer klage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über typische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umbale Rückenschmerzen mit pseudoradikulärer Ausstrahlung, aktue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ll in das linke Bein; diese seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Claudicatio spinalis auch la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge- und belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsabhängig. Das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers während der Konsulta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesbezüglich auch konsistent (Entlastung der Lendenwirbelsäule durch Aufhebung der Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denlordose). Die Symptomatik sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr gut passend für die beschriebene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solute Spinalkanalstenose in Höhe LWK 4/5. In der klinisch-neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein fokal-neurologisches Defizit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Spinalkanalstenose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die konservative The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie weiter aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zubauen. N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Aussagen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er aktuell keine Phys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">io</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, gegebenenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sogar eine stationäre Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habilitation erwogen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kollegen aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Universitätsklinik E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei zuzustimmen, wonach es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass durch den Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall die L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umbalkanalstenose zugenommen habe. Im klinischen Alltag erlebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> man es oft, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s selbst ein Bagatelltrauma, zum Beispiel ein Stolpern oder sich V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsprechende Schmerzen auslösen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Von Seiten der HWS seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerden d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eutlich rückläufig, aktuell seien diese eher muskulär erklärbar. Für die milde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik mit Schwankschwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Flimmern vor den Augen bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein organisches Korrelat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/44 S. 2 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 20. Januar 2014 des B.___ über die technische Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alyse wurde festgehalten, der BMW 320i sei von hinten mit rund 60 bis 80%iger Überdeckung, einer entsprechenden Versetzung nach links, und mit einer relativen Kollisionsgeschwindigkeit von rund 18 bis 23.5 km/h auf das Heck des Fahrzeuges des Beschwerdeführers (Hyundai Atos) aufgefahren. Der Hyundai sei dadurch nach vorne geschoben worden und habe eine kolli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) von rund 11 bis 17 km/h erfahren. Aufgrund der Kollisionskonstellation sei nicht davon auszugehen, dass der Hyundai kollisionsbedingt in eine nennenswerte Rotation versetzt worden sei. Anschliessend sei der Hyundai von hinten mit rund 50 bis 60%iger Überdeckung, mit einer entsprechenden Versetzung nach links, und mit einer relativen Kollisionsgeschwindigkeit von rund 9 bis 17 km/h gegen das Heck des vor ihm stehenden Smarts aufgefahren. Infolge dieses Anpralls sei der Hyundai abgebremst worden und habe eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) von rund 5.5 bis 10.5 km/h erfahren (Urk. 9/51; vgl. auch den privaten Verkehrsunfall-Bericht vom 18. September 2013 [Urk. 9/24 S. 6-7 beziehungsweise Urk. 9/36 S. 4-5] sowie die Fotos der Beschädigungen am Hyundai Atos [Urk. 9/20/17-20]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der biomechanischen Beurteilung des B.___ vom 28. Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde ausgeführt, dem Heckanprall komme in Bezug auf Beschwerden der HW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S eine grössere Bedeutung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb zunächst auf diesen einzugehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei. Der Bereich für die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Deltav),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> innerhalb welchem nach Heckkollisionen der kritische Wert für nicht un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e HWS-Beschwerden anzunehmen sei, liege für das angestossene Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Normalfall zwischen 10 und 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">km/h. An möglicherweise bio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechanisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> relevanten Auffälligkeiten werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Kopfanprall am Lenkrad erwähnt. Gemäss Angabe im Erhebungsblatt und Dokumentationsbogen habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Sicherheitsgurt getragen. Da ferner eine ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rade Sitzposition angegeben werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und da auch die Körpergrö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sse im Rahmen des Üblichen liege, erstaune es, dass es – wie in den Akten beschrieben –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einem Kopfanprall am Lenkrad gekommen sein soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merken, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> relativ zu seinem F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahrzeug erst nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinten bewegt habe (d.h. in Richtung der Sitzlehne/Kopfstütze). Somit komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es zuerst zu einem Kopfanprall an der Kopfstütze. Erst nach einem Kontakt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insassen mit der Sitzlehne kehre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich dessen Bewegungsrichtung um und er be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich relativ zum Fahrzeug nach vorne. Das Tragen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsgurtes verhindere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i normalerweise einen Anprall an Fahrzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trukturen wie dem Lenkrad. Da sich in den medizinischen Akten auch kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e konkreten Anhaltspunkte fänden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die einen Kopfanprall eindeutig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass es sich hier um einen Kopfan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prall mit relevanter, zusätzlicher Belastung d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Halswirbelsäule gehandelt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Hinsichtlich der erwähnten Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden der LWS sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anzumerken, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einer Heckkollision durch die eng anliegende Sitzlehne w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esentlich besser abgestützt werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als dies bei der Halswirbelsäule d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urch die Kopfstütze der Fall sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei einer anschliessend nach vorne gerichteten Insassenbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Frontalkollision) würden die unteren Segmente weniger ausgelenkt, das heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie trü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen weniger zur Bewegung (Krümmung der Wirbelsäule) be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i als die Halswirbelsäule und wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den weniger belastet. Daher seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> direkt nach einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heckkollision in der LWS auftretende Beschwerden aus biomechani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht ohne das Vorliegen von seltenen technischen Besonderheite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n in der Sitzlehne durch die Kol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisionseinwirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht erklärbar. Es müsse in solchen Fällen eine deutliche Vorschädigung im LWS-Bereich angenommen werden. Im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Fall würden dies die radiologischen Befunde nahe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen. Aus bio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechanischer Sicht ergebe sich hier aufgrund der technischen Unfallanalyse und der medizinischen Unterlagen, dass die anschliessend an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Ereignis beim Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgestellten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der HWS ausgehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und Befunde durch die Koll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isionseinwirkung im Normal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall, wie im v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orliegenden Fall, erklärbar seien. Die Beurteilung konzentriere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auf den aus bio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechanischer Sicht überschaubare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Zeitraum von unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähr einem halben Jahr. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r weitere Beschwerdeverlauf könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im individu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Fall auch von vielen Einflüssen abhängen, die nich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t im Bereich der Bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omechanik lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/50)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt in seiner ergänzenden Aktenbeurteilung vom 4. Februar 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 an seiner Beurteilung vom 2. Dezember 2013 fest und führte aus, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re das nach dem Unfallereignis vom 18. September 2013 erst deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerte Auftreten der Rückenschmerzen mit pseudoradikulären Ausstrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen in die Beine im Sinne einer Spinalkanalstenosen-Symptomatik und die erst ab dem 26. Oktober 2013 dadurch verursachte Arbeitsunfähigkeit sprächen gegen eine Unfallkausalität bei klar ersichtlicher degenerativer Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache der Spinalkanalstenose (Urk. 9/56). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Berichten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik vom 27. Mai 2014 (Urk. 9/88), 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 (Urk. 9/95) und 1. Oktober 2014 (Urk. 9/94) lässt sich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, dass eine im Dezember 2013 an der Universitätsklinik E.___ durchgeführte Infil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration L4/5 zu einer circa 80%igen Besserung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden geführt habe. Sodann sei es durch einen am 23. Mai 2014 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführten Sakral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">block L4/5 sowie eine am 27. August 2014 vorgenommene Facettengelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infiltration L4/5 beidseits an der F.___ Klinik zu einer circa 50%igen Linderung der Kreuzschmerzen und einer Verbesserung der Gehstrecke auf 45 Minuten gekommen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Aktenbeurteilung vom 21. Juli 2015 (Urk. 9/159) hielt Dr. Z.___ fest, an den Beurteilungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dezember 2013 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Februar 2014 bezüglich LWS könne festgehalten werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptome der Spinalkanalstenose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst gut einen Monat nach dem Unfall aufgetreten; der Beschwerdeführer ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">initial nach dem Unfall weiter arbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein weiterer Hinweis für die relative Harmlosi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gkeit des Autounfalls vom 18. September 2013 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache, dass di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Polizei nicht beigezogen worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, trotz fehlender Schuld und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz Opferrolle habe der Beschwerdeführer dies am 18. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 nicht für notwendig erachtet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biomechanische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung bezüglich HWS-Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verursacht durch den initialen Heck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufprall mit positiver Beschleunigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> initiale Beschwerden nach dem Ereignis als erklärbar erscheinen. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e bildgebenden Abklärungen hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber zu keinem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt einen strukturellen unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalen Schaden an der HWS gezeigt, ein orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Substrat für die andauernden Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Abgesehen von unspezifischen Befunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu keinem Zeitpunkt quantifizierbare Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich habe der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selber seine Schwindelbeschwerden als geheilt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnet, so dass nach einigem hin und h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er auf eine Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delabklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzichtet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein zeitlicher Zusammenhang zwischen HWS-Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erden und dem Unfallereignis sei etabliert, allerdings sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dadurch der kausale Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mmenhang nicht belegt, erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesichts der fehlenden organischen Pathologie höchstens möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann führte Dr. Z.___ aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowohl im Bereiche der HWS auch an der LWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> seien umfassend und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch von verschiedenen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zinischen Fachrichtungen her durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ntsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine erfolgsversprechenden anderen Therapieoptionen. Der Zustand er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ondulierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, aber insgesamt stabil.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">züg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich Restschmerzen in Prozenten des initialen Beschwerdebildes, res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tive nach der VAS-Skala, sprächen hier für sich. Er schliesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch eine berufliche Tätigkeit zum aktuellen Zeitpunkt aus. Bei fehlender strukturelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r unfallkausaler Schädigung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von einer richtunggebenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlimmerung des Vorzustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des ausgegangen werden, dies sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bezüglich der Spinalkanalstenose entscheidend, wo weder die Bildgebung noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Unfallmechanismus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Verzögerung bis zum Auftreten der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tome der Spinalkanalstenose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ein Indiz für eine Verschlimmerung bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des C.___ vom 26. August 2015 (Urk. 9/175) wurde über die Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delabklärung Folgendes ausgeführt: Klinisch und apparativ zeige sich kein Anhalt für eine signifikante peripher-vestibuläre Funktionsstörung. Die festgestellte Gangstörung sei am ehesten funktioneller Ätiologie, weshalb dem Beschwerdeführer eine weitere Abklärung bei einem Neuropsychiater empfohlen werde (Urk. 9/175). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ äusserte sich am 25. November 2015 zum Bericht des C.___ vom 26. August 2015 dahingehend, die Schwindelabklärung habe keine unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausale organische Ursache ergeben. Man habe sogar eine mögliche funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle (gleichbedeutend mit medizinisch nicht erklärbare) Ursache erwogen (Urk. 9/176). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist festzuhalten, dass die Notiz von Dr. Z.___ vom 13. Mai 2015 (Urk. 9/136) bei objektiver Betrachtung keinen Anschein von Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermag. Dr. Z.___ legte in der besagten Notiz lediglich dar, dass ein (erneuter) Fallabschluss nur möglich sei, wenn klar und deutlich festgehalten werde, dass an seiner (ersten) Beurteilung (E. 3.5) bezüglich der LSW-Beschwerden nicht gezweifelt werde und dass wegen der weiterhin notwendigen Behandlung der HWS-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden die (erste) Terminierung der Versicherungsleistungen (mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 5. Februar 2014 bei Erreichen des Status quo sine per 26. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 [Urk. 9/58]) nicht habe aufrechterhalten werden können. Andernfalls sei der Schadenfall einem anderen Kreisarzt zuzuteilen. Dr. Z.___ schilder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te damit bloss die Voraussetzungen für einen neuerlichen Fallabschluss. Ein "Zurechtrücken des Falles„ nach der Rücknahme (vgl. Urk. 9/74 f.) der ersten Einstellungsverfügung, wie dies der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer interpretierte (Urk. 1 S. 14), kann darin nicht erblickt werden, über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess Dr. Z.___ doch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin, zu entscheiden, ob sie seine Einschätzung teile oder den Fall einem anderen Kreisarzt zuteilen möchte. Im Festhalten an der eigenen bisherigen medizinischen Beurteilung kann kein Anschein der Befangenheit erblickt werden, insbesondere dann nicht, wenn sie sich als nachvollziehbar erweist, wie nachfolgend gezeigt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zunächst ist zu klären, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche sich auf die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung von Dr. Z.___ stützte, die Versicherungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht per 31. Dezember 2015 einstellte (Fallabschluss).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Beschwerden an der LWS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zu beachten, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in diesem Bereich gemäss den bildgebenden Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits eine Vorschädigung aufwies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Ärzte der Universitätsklinik E.___ äusserten aufgrund der Bildgebung den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht einer schon lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährig bestehenden Degeneration, vor allem der Segmente L4/5 und einer konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Spinalkanalstenose. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine unfallbedingte Verursachung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalkanal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stenose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> steht hier nicht zur Diskussion. Vielmehr geht es darum zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilen, ob es durch den Unfall zu einer richtunggebenden Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Vorzustandes gekommen ist. Nach Angaben des Beschwerdeführers hatte er vor dem Unfallereignis noch keinerlei Beschwerden. Die Ärzte der Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsklinik E.___ hielten es ausserdem für möglich, dass es durch den Verkehrsunfall zu einer Zunahme der Stenose gekommen sei, was zu ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Auslösen der Schmerzen geführt habe (E. 3.3). Aus dem Umstand allein, dass vor dem Unfallereignis noch keine Beschwerden bestanden haben, kann der Beschwerdeführer jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten. </span><span id="UV059"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Argu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation nach der Formel „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">post hoc ergo propter hoc", nach deren Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, ist beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis natürlicher Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht zu genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (BGE 119 V 335 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b/bb., Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zur Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">18. September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n LWS-Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu den unfallbedingten Diskushernien heranzuziehen, da die beim Beschwerdeführer festgestellte Spinalkanalstenose zumindest teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise auf eine Diskusprotrusion L4/5 zurückgeführt wurde (E. 3.3 und E. 3.4; vgl. den ähnlich gelagerten Fall im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bundesgerichts 8C_795/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">20. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Demnach entspricht es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer medizinischen Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatsache im Bereich des Unfallversicherungsrechts, dass praktisch alle Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">raussetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ungen, als eigent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Ursache in Betracht fällt. Als weitgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">end un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fallbedingt kann ein Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheibenvorfall betrachtet werden, wenn das Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">les oder radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">läres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">treten sind. In solchen Fällen hat die Unfallversicherung praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss auch für Rezidive und allfällige Operationen aufzukommen (SVR 2009 UV Nr. 1 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.3 [8C_677/2007]; Urteil des Bundesgerichts 8C_209/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2014, E. 5.2). Wird die Diskushernie bei de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">generativem Vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch den Unfall lediglich akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">viert, nicht aber (weitgehend) verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sacht, hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Unfallversicherung nur Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungen für das unmittelbar im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu erbringen. Nach derzeitigem Wissensstand kann das Erreichen des Status quo sine bei post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">traumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet werden, wogegen eine allfällige richtunggebende Verschlimmerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">üblichen Progres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ion abheben muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine traumatische Verschlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nes klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule ist in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">etrachten (SVR 2009 UV Nr. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.3.1 f.; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8C_326/2013 vom 4. Juni 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bundesgerichts 8C_795/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">20. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gegen eine richtunggebende Verschlimmerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spricht im vorliegenden Fall, dass langjährige degenerative Veränderungen (Claudicatio spinalis bei hoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gradiger Spinalkanalstenose L4/5) vorbestehend waren (E. 3.3), eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähigkeit erst ab dem 26. Oktober 2013 – mithin also mehr als einen Monat nach dem Unfallereignis – attestiert wurde (E. 3.2) und dass die physika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lischen Kräfte beim Auffahrunfall zu gering waren, um Beschwerden an der durch die eng anliegende Sitzlehne geschützten LWS erklären zu können (E. 3.5, E. 3.7, E. 3.8 und E. 3.11). Die Beurteilung von Dr. Z.___, welche mit der biomechanischen Beurteilung vom 28. Januar 2014 vereinbar ist, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weist sich hinsichtlich der Beschwerden an der LWS somit als schlüssig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die blosse Möglichkeit einer richtunggebenden Verschlimmerung reicht nach dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht aus, um einen Kausalzusammenhang zu begründen. In diesem Sinne reichen die Annahmen der behandelnden Ärzte, es sei „gut möglich, dass es durch den Verkehrsunfall zu einer Zunahme der Stenose ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen sei“ (E. 3.3) beziehungsweise es sei „d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Kollegen aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Univer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sitätsklinik E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuzustimmen, wonach es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">möglich erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dass durch den Unfall die L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">umbalkanalstenose zugenommen habe“, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht aus, um einen Kausalzusammenhang mit dem erforderlichen Beweismass darzutun. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer den behandelnden Ärzten von einer Kollisionsgeschwindigkeit von etwa 60 km/h berichtet hatte (E. 3.6), diese beim Heckauffahrunfall effektiv aber bloss 18 bis 23.5 km/h betragen hatte, was die technische Unfallanalyse im Nachhinein ergab (E. 3.7). Die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handelnden Ärzte, welchen die technische Unfallanalyse noch nicht vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">legen hatte, gingen somit bei ihrer Einschätzung zur Unfallkausalität von falschen Annahmen aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der HWS-Beschwerden kann ebenfalls auf die nachvollziehbare Beurteilung von Dr. Z.___ verwiesen werden, wonach d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">biomechanische Beurteilung initiale B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden nach dem Ereignis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erklärbar erscheinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lasse,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e bildgebenden Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber zu keinem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt einen struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turellen unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalen Schaden an der HWS gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. dazu E. 3.4 und Urk. 9/53) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein organisches Substrat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die andauernden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nicht habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Abgesehen von unspezifischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu keinem Zeitpunkt quantifizierbare Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich habe der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selber seine Schwindelbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden als geheilt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnet, so dass nach einigem hin und h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er auf eine Schwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzichtet werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein zeitlicher Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang zwischen HWS-Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erden und dem Unfallereignis sei etabliert, allerdings sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dadurch der kausale Zusa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mmenhang nicht belegt, erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesichts der fehlenden organischen Pathologie höchstens möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung von Dr. Z.___ steht im Einklang mit der Feststellung im Bericht des Seespitals vom 15. Januar 2014, wonach von Seiten der HWS die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den deutlich rückläufig und aktuell eher muskulär erklärbar seien. Für die milde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptomatik mit Schwankschwindel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Flimmern vor den Augen bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein organisches Korrelat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.6), was anlässlich der am C.___ durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführten Schwindelabklärung denn auch bestätigt wurde (E. 3.12; vgl. auch die letzte Stellungnahme von Dr. Z.___ vom 25. November 2015 [E. 3.13]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Schwindelbeschwerden anbelangt, erscheint der Hinweis von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das unschlüssige Verhalten des Beschwerdeführers be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtigt. Am 18. März 2015 gab er an, einmal monatlich unter einem Schwindelanfall zu leiden (Urk. 9/128 S. 1), woraufhin sein Hausarzt, Dr. D.___, am 27. Mai 2015 von der Beschwerdegegnerin aufgefordert wurde, eine fachärztliche Schwindelabklärung zu veranlassen (Urk. 9/139). Da eine entsprechende An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung am 15. Juni 2015 (Urk. 9/144) und am 26. Juni 2015 (Urk. 9/147) noch immer nicht in die Wege geleitet worden war, wurde Dr. D.___ ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mahnt. Am 2. Juli 2015 gab Dr. D.___ gegenüber der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin telefonisch schliesslich zur Auskunft, der Beschwerdeführer habe keinen Schwindel mehr, weshalb er die Untersuchung (Termin circa in 2 Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naten) absagen wolle. Er habe lediglich noch Nackenbeschwerden und sei auch nur deswegen in Behandlung (Urk. 9/148). Nach Rücksprache mit dem Kreisarzt (Urk. 9/154) wurde Dr. D.___ von der Beschwerdegegnerin am 14. Juli 2015 mitgeteilt, dass die Schwindelabklärung abgesagt werden könne (Urk. 9/155). Bereits am 16. Juli 2015 meldete sich Dr. D.___ jedoch wieder bei der Beschwerdegegnerin und gab an, der Beschwerdeführer habe noch immer ein wenig Schwindel, weshalb er nun doch eine Schwindelab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung wolle (Urk. 9/157). Diese wurde dann letztlich durchgeführt (E. 3.12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich die Beurteilung von Dr. Z.___ durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gängig als schlüssig, weshalb auf diese abzustellen ist (vgl. E. 4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht auch kein Anlass für die beantragte Einholung eines exte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unfallbedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> richtunggebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n Verschlimmerung ist nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch bestehen keine erfolgsversprechenden Therapieoptionen von unfallbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Beeinträchtigungen mehr (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.11).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gestützt auf die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprechung zum Erreichen des status quo ante vel sine ist davon auszugehen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s eine durch den Unfall vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2013 allenfalls eingetretene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vorübergehende Verschlimmerung allerspätestens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Zeitpunkt des Fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlusses, das heisst am 31. Dezember 2015, beendet war;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Zeitpunkt des Fallabschlusses erscheint sogar eher wohlwollend. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang einerseits, dass die nach dem Fallabschluss weiterhin beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">henden organisch hinreichend nachweisbaren Beschwerden (vgl. die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en in Urk. 1 S. 9 Ziff. 28 f. und Ziff. 32) – welche auch dazu geführt haben, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">em Beschwerdeführer eine ganze Rente der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung zugesprochen wurde (Urk. 9/158) – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">als nicht unfallkausal zu werten sind,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und andererseits, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schmerzen, Druckdolenzen, klinisch feststellbare Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gungseinschränkungen, Muskulatur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">härtungen und Verspannungen für sich allein kein klar fass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bares organisches Korrelat eines Beschwerdebildes zu begründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil U 9/05 des damaligen Eidgenössi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Versicherungsgerichts vom 3. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2005 E. 4; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richts U 354/06 vom 4. Juli 2007 E. 7.2, U 328/06 vom 25. Juli 2007 E. 5.2 sowie 8C_369/2007 vom 6. Mai 2008 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Fallabschluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch geklagten Beeinträchtigungen, welchen nach den vorstehenden Ausführungen kein klar fassbares unfallbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes organisches Korrelat zugrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deliegt, in einem natürlichen Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang zum ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis stehen (was aufgrund der vorliegenden medizinischen Unterlagen wohl eher zu verneinen wäre), kann offen gelassen werden. Denn diesbezüglich ist – anders als bei Gesundheitsschädigungen mit einem klaren unfallbedingten organischen Substrat, bei welchen der adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quate Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhang in der Regel mit dem natürlichen bejaht werden kann (BGE 127 V 102 E. 5b/bb mit Hinweisen) – eine bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondere Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob die Adäquanzprüfung nach den in BGE 115 V 133 genannten Kriterien (Psycho-Praxis) oder nach den für die Folgen eines Schleudertraumas der HWS, eines Schädelhirntraumas oder einer dem S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chleudertrauma ähnlichen Verlet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zung in BGE 117 V 359 entwickelten und in BGE 134 V 109 präzisier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Regeln zu erfolgen hat, kann offenbleiben, da auch die Beurteilung n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ach letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">terer Praxis – wie im folgenden zu zeigen ist – zur Verneinung der Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">quanz führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Vorbringen des Beschwerdeführers zur Anwendbarkeit beziehungsweise Nichtanwendbarkeit der Schleudertraumapraxis (Urk. 1 S. 6 ff.) gehen im Übrigen fehl, da das strukturierte Beweisverfahren gemäss BGE 141 V 281 die Adäquanzprüfung nach der Schleudertraumapraxis nicht zu ersetzen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mag, eignet es sich doch in keiner Weise, den adäquaten Kausalzusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zwischen einem Unfall und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nach dem Unfall weiterbestehenden gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, die nicht auf organisch nachweisbare Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ausfälle zurückzuführen sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu beurteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unfallschwere des Ereignisses vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist im Rahmen einer ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jektivierten Betrachtungsweise auf Grund des augenfälligen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht massgebend sind die Folgen des Unfalles oder Begleitumstände, die nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekt dem Unfallge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schehen zugeordnet werden können. Derartigen, dem eigentlichen Unfallge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en nicht zuzuordnenden Faktoren ist gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls bei den Adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kriterien Rechnung zu tragen. Dies gilt etwa für die – ein eigenes Kriterium bildenden – Verletzungen, welche sich die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person zuzog, aber auch für – unter dem Gesichtspunkt der besonders drama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Begleitumstände oder besonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Eindrücklichkeit des Unfalls zu prüfende – äussere Umstände, wie eine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällige Dunkelheit im Unfallzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt oder Verletzungs- respektive gar Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen, die der Unfall für andere Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen nach sich zog (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_799/2008 vom 11. Februar 2009 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einfache Auffahrunfälle werden rechtsprechungsgemäss in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leichten Unfällen qualifiziert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies gilt namentlich für Auffahrkollisionen auf ein (haltendes) Fahrzeug vor einem Fussgänger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streifen oder einem Lichtsignal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich auch im vorliegenden Fall zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_575/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.1 mit weiteren Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es liegen keine Umstände vor, die hier zu einer anderen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung Anlass zu geben vermöchten: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Unfall vom 18. September 2013 lagen beim Heckaufprall des BMW auf das stehende Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeug des Beschwerdeführers (Hyundai Atos) eine relative Kollisionsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwindigkeit von circa 18 bis 23.5 km/h und eine kollisionsbedingte Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwindigkeitsänderung (Delta-v) von rund 11 bis 17 km/h vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar wurde das Fahrzeug des Beschwerdeführers aufgrund der Heckkollision in das vor ihm stehende Fahrzeug (Smart) geschoben, doch lagen bei dieser zweiten Kollision bloss noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine relative Kollisionsgeschwindigkeit von rund 9 bis 17 km/h sowie eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) von rund 5.5 bis 10.5 km/h vor. Mit Blick darauf, dass bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auffahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kollisionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Geschwindigkeitsänderung von 10-15 km/h als sog. Harmlosigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nze </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für HWS-Beschwerden gilt, die erste Kollision etwa in diesem Bereich lag un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d die zweite deutlich darunter, sowie angesichts der Fotos der Beschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen am Hyundai Atos (Urk. 9/20/17-20) ist der Unfall vom 18. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höchstens als mittelschwer im Grenzbereich zu den leic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hten Unfällen zu qualifizieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die adäquate Unfallkausalität des Gesundheitsschadens kann somit nur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jaht werden, wenn vier der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (BGE 134 V 109 E. 10.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der zu beurteilende Unfall hat sich nicht unter besonders dramatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gleitumständen ereignet, noch war er von besonderer Eindrücklichkeit. Es wurde weder die Polizei noch die Ambulanz verständigt. Der Unfall hatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auch keine schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art zur F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">olge. Die Diagnose eines Schleudertraumas, eines leichten Schädelhirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">traumas oder einer schleudertraumaähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule vermag die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung für sich allein nicht zu begründen. Es bedarf hiezu einer besonderen Schwere der für das Schleudertrauma typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflussen können. Bedeutsam können auch erhebliche Verletzungen sein, welche sich die versicherte Person beim Unfall neben dem Schleudertrauma zugezogen hat. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung betrifft in erster Linie aber die erfahrungsgemässe Eignung, eine intensive, dem typischen Beschwerdebild nach Schleudertraumata entsprechende Symptomatik zu bewirken. Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ner Erfahrung entspricht, dass pathologische Zustände nach Verletzungen der Halswirbelsäule bei erneuter Traumatisierung stark exazerbieren können. Eine Distorsion einer bereits durch einen früheren Unfall vorgeschädigten Halswirbelsäule ist daher grundsätzlich geeignet, die typischen Symptome hervorzurufen, weshalb sie als Verletzung besonderer Art zu qualifizieren ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2008 vom 16. Februar 2009 E. 4.4). Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entsprechende Qualifikation der erlittenen Verletzung rechtfertigt sich in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssen nur bei Vorliegen einer erheblich vorgeschädigten Wirbelsäule (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_736/2009 vom 20. Januar 2010 E. 4.3.2, 8C_226/2009 vom 6. November 2009 E. 5.3.2, 8C_759/2007 vom 14. August 2008 E. 5.3 und 8C_61/2008 vom 10. Juli 2008 E. 7.3.2). Eine erhebliche Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schädigung der HWS ist nicht dokumentiert. Damit ist das Kriterium der Schwere und besonderen Art der Verletzung zu verneinen. Jedenfalls liegt es nicht in besonderer Ausprägung vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ebensowenig liegt eine besondere Schwere der für das Schleudertrauma resp. des leichten Schädel-Hirntraumas typischen Beschwerden vor; adäquanzrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vant können nur diejenigen Beschwerden sein, die in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehen, wobei sich die Erheblichkeit nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trächtigung beurteilt, welche die verunfallte Person in ihrem Lebensalltag erfährt (Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2007 vom 4. August 2008 E. 4.2). Belegt ist, dass der Beschwerdeführer immer wieder über Beschwerden an der HWS und der LWS klagte. Generell beschränkte sich die Behandlung in der Folge aber im Wesentlichen auf Physiotherapie, welche nicht durchgehend in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anspruch genommen wurde (vgl. E. 3.6), sowie eine Schmerzmedikation (inkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Infiltrationen und Sakralblock; vgl. E. 3.10). Die Beschwerden waren denn auch nicht durchgehend von derselben Intensität (vgl. die telefonische Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kunft des Beschwerdeführers vom 16. Dezember 2014 [Urk. 9/108] sowie die Auskunft von Dr. D.___ vom 2. Juli 2015, gemäss welcher der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer lediglich noch Nackenbeschwerden habe und auch nur noch deswe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen in Behandlung sei [Urk. 9/148]). Damit ist weder das Kriterium der er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beschwerden noch dasjenige der fortgesetzten spezifischen, belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenden ärztlichen Behandlung erfüllt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_638/2012 vom 30. Oktober 2012 E. 4.2.3 mit Hinweis). Schliesslich sind auch die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rien der ärztlichen Fehlbehandlung, des schwierigen Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verlaufs und der erheblichen Komplikationen sowie der erheblichen (unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bedingten) Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähigkeit nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin für die vorliegenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbeeinträchtigungen mangels </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kausalzusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs mit dem ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Unfallereignis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht über den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Dezember 2015 hinaus Taggeldleistungen oder andere Leistungen der Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu erbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend ist die Beschwerde abzuwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie C. Elms</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Bachmann</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>