<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-06-23-2C_1113-2013.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_1113/2013 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 23. Juni 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Donzallaz, Stadelmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Egli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Donato Del Duca, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau</i>, Rechtsdienst, Bahnhofplatz 3C, 5001 Aarau 1 Fächer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerruf der Niederlassungsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 22. Oktober 2013. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Der marokkanische Staatsangehörige A.________ (geb. 1981) reiste 1991 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein, wo er in der Folge eine Niederlassungsbewilligung zum Verbleib bei seiner Mutter erhielt. 1995 begann A.________ mit dem regelmässigen Konsum von Betäubungsmitteln. Im Zeitraum zwischen 2000 und 2010 ergingen gegen A.________ 21 strafrechtliche Verurteilungen, hauptsächlich wegen Vermögensdelikten sowie Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, aber auch wegen einfacher Körperverletzung. Insgesamt wurde er zu Freiheitsstrafen von rund 17 Monaten, Geldstrafen von insgesamt 135 Tagessätzen und diversen Bussen verurteilt. Die längste Freiheitsstrafe von 6 Monaten datiert aus dem Jahr 2002, die letzte Freiheitsstrafe von 75 Tagen wurde im Mai 2005 und die letzte Geldstrafe von 30 Tagessätzen im November 2010 ausgesprochen. Im Zeitraum zwischen 2000 und 2010 wurde A.________ mehrfach ausländerrechtlich verwarnt bzw. ermahnt. Bis Juli 2013 belief sich die Summe der von ihm bezogenen Sozialhilfeleistungen auf Fr. 294'665.--. Per Anfang März 2011 bestanden offene Betreibungen von über Fr. 6'000.-- und offene Verlustscheine von über Fr. 18'500.--. A.________ ist ledig und kinderlos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Am 27. Mai 2011 widerrief das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg. Auf Einsprache hin bestätigte das genannte Amt den Entscheid am 20. September 2011. Die anschliessende Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 22. Oktober 2013 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Vor Bundesgericht beantragt A.________, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Niederlassungsbewilligung ordnungsgemäss zu "verlängern", eventuell die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Weiter sei ihm für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht und das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau beantragen die Abweisung der Beschwerde. Die Vernehmlassung des Bundesamtes für Migration (BFM) erfolgte verspätet und bleibt daher unberücksichtigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Am 9. Dezember 2013 hat der Abteilungspräsident der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer hat am 3. März 2014 repliziert. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit sie überhaupt den gesetzlichen Begründungs- und Rügeanforderungen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>) genügt; sie kann ohne Weiterungen mit summarischer Begründung im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erledigt werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gegen den Widerruf der Niederlassungsbewilligung steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 AuG; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-II-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 135 II 1</a> E. 1.2.1 S. 4). Allerdings wendet sich der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer - ungeachtet des Wortlauts seines Antrages auf "Verlängerung" der Niederlassungsbewilligung - in erster Linie, wenn nicht ausschliesslich, gegen die Zumutbarkeit der Wegweisung (Art. 83 Abs. 4 AuG [SR 142.20]). Dabei scheint er zu übersehen, dass gegen die Wegweisung die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zulässig ist (Art. 83 lit. c Ziff. 4 AuG; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-305%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page305">BGE 137 II 305</a> E. 1.1 S. 307). Auf die hilfsweise erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde (<span class="artref">Art. 113 BGG</span>) ist nicht einzutreten, da die vom Beschwerdeführer erhobenen (Verfassungs-) Rügen der Verletzung des Willkürverbots (<span class="artref">Art. 9 BV</span>) und der Begründungspflicht (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>) nicht das erforderliche rechtlich geschützte Interesse verschaffen (<span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-305%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page305">BGE 137 II 305</a> E. 2 S. 308 u. E. 3.3 S. 310 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Als echte Noven unberücksichtigt bleiben die nachträglichen Eingaben des Beschwerdeführers zur medizinischen Situation und zum IV-Verfahren sowie die Eingaben des Amtes für Migration und Integration des Kantons Aargau zum Strafverfahren (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-II-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 138 II 393</a> E. 3.5 S. 397). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Vorinstanz hat sich einlässlich zur psychischen Erkrankung des Beschwerdeführers geäussert, was ihm eine sachgerechte Anfechtung des Entscheids ermöglichte. Damit ist die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nachgekommen (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-184%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page184">BGE 136 I 184</a> E. 2.2.1 S. 188; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-439%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page439">133 III 439</a> E. 3.3 S. 445 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> In der Sache vermengt der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer die Zumutbarkeit der Wegweisung nach Art. 83 Abs. 4 AuG mit der Verhältnismässigkeitsprüfung beim Widerruf der Niederlassungsbewilligung (Art. 63 und 96 AuG). Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Zumutbarkeit der Rückkehr nach Marokko. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.1.</b> Unbestritten ist das Vorliegen eines Widerrufsgrundes. Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdeführer in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz verstossen hat (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG; <span class="artref">Art. 80 VZAE</span> [SR 142.201]). Die Vielzahl sowie teilweise die Tragweite der begangenen Straftaten, die seit 17 Jahren andauernde Suchtproblematik, das regelmässige Nichterfüllen privat- wie öffentlich-rechtlicher Verpflichtungen sowie das Ignorieren der zahlreichen ausländerrechtlichen Anordnungen würden zeigen, dass der Beschwerdeführer weder gewillt noch fähig sei, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-297%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page297">BGE 137 II 297</a> E. 3.3 S. 303 f.; Urteil 2C_160/2013 vom 15. November 2013 E. 2.1). Angesichts der (fehlenden) Rügen des Beschwerdeführers und der Aktenlage besteht kein Anlass, darauf näher einzugehen (vgl. zur allgemeinen Rüge- und Begründungspflicht <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-274%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page274">BGE 138 I 274</a> E. 1.6 S. 280 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.2.</b> Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer die Rückkehr nach Marokko aufgrund der diagnostizierten Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (ICD-10 F60.31) unzumutbar sein soll, zumal die Behandlung in der Schweiz mangels Kooperation des Beschwerdeführers bislang schleppend verlief und dieser namentlich die empfohlene (teil-) stationäre Behandlung ausschlug. Dass der Beschwerdeführer besonderer Betreuung bedürfte, die ihm einzig seine Familie bieten könnte, ist nicht erstellt. Auch folgt die Unzumutbarkeit der Rückkehr nicht allein aus dem Umstand, dass das Gesundheits- oder Sozialversicherungswesen in einem anderen Staat allenfalls nicht mit demjenigen in der Schweiz vergleichbar ist und die hiesige medizinische Versorgung einem höheren Standard entspricht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-II-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 139 II 393</a> E. 6 S. 403; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-II-200%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page200">128 II 200</a> E. 5.3 S. 209). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.5.</b> Eine Verletzung von <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> macht der Beschwerdeführer nicht geltend, weshalb darauf nicht einzugehen ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=30&amp;from_date=17.06.2014&amp;to_date=06.07.2014&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-74%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page74">BGE 138 V 74</a> E. 2 S. 76 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist nicht einzutreten. Ergänzend wird auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Bei diesem Verfahrensausgang wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Da die Eingabe von vornherein aussichtslos war, kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren nicht entsprochen werden (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (vgl. <span class="artref">Art. 68 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Juni 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Egli </div> </div></body></html>