<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">I 704/00 Gi </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Rüedi und Bundesrichterin Leuzinger; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Flückiger </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 30. März 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">S.________, 1955, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke, Bahnhofplatz 9, Affoltern am Albis, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle Schwyz, Rubiswilstrasse 8, Ibach, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Schwyz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 18. Mai 2000 lehnte es die IV-Stelle Schwyz ab, dem 1955 geborenen S.________ eine Invalidenrente auszurichten. </div> <div class="para">Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 27. Oktober 2000 ab. </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt S.________ die Anordnung einer umfassenden interdisziplinären Untersuchung, eventuell die Zusprechung einer ganzen Rente für die Zeit vom 1. September 1995 bis 31. Januar 1999 und einer Viertelsrente ab 1. Februar 1999 beantragen. Ferner lässt er um unentgeltliche Verbeiständung ersuchen. </div> <div class="para">IV-Stelle und Vorinstanz schliessen auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das kantonale Gericht hat die vorliegend relevanten gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über den Umfang des Rentenanspruchs (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 IVG</span>) und die Ermittlung des Invaliditätsgrads nach der Einkommensvergleichsmethode (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=17.03.2001&amp;to_date=05.04.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F104-V-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 104 V 136</a> Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausführungen zur Massgeblichkeit der Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses der Verwaltungsverfügung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=17.03.2001&amp;to_date=05.04.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. </div> <div class="para">1b) und zur Aufgabe des Arztes oder der Ärztin bei der Invaliditätsbemessung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=17.03.2001&amp;to_date=05.04.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-256%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page261">BGE 125 V 261</a> Erw. 4 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Die Vorinstanz hat in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Zentralschweiz, Luzern (MEDAS), vom 4. Januar 1999, zu Recht festgehalten, dass die angestammte Tätigkeit als Verputzer und Bauarbeiter dem Beschwerdeführer auf Grund der rheumatologischen Befunde nicht mehr zugemutet werden kann, dass er jedoch in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit - ohne Arbeiten über Kopf - zu 100% arbeitsfähig ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen nicht zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. </div> <div class="para">Die Gutachter der MEDAS berücksichtigten im Rahmen der Festlegung der Arbeitsfähigkeit sowohl die Rücken- als auch die Schulterproblematik. Den weiteren somatischen Beschwerden (insbesondere Diabetes mellitus, Nephrolitiasis und [allenfalls chronische] Pankreatitis) wurde Krankheitswert beigemessen; eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus diesen Gründen wurde jedoch verneint. Es besteht kein Anlass, diesen Befund in Frage zu stellen. Auch die Hospitalisation vom 27./28. November 2000 zur Behandlung eines Ureterkonkrements vermag die Beurteilung der Verhältnisse bis zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht zu ändern. In Bezug auf das psychische Beschwerdebild gelangte der durch die MEDAS beigezogene Dr. med. M.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zum Ergebnis, die Arbeitsfähigkeit werde durch die festgestellte subdepressive Stimmungslage nicht beeinträchtigt (Bericht vom 26. Oktober 1998). Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, der den Beschwerdeführer im Sommer 1999 behandelte, widersprach dieser Einschätzung nicht und verwies die IV-Stelle auf die Frage, ob eine Veränderung des Beschwerdebildes eingetreten sei, an Dr. </div> <div class="para">med. M.________ (ärztlicher Zwischenbericht vom 23. Oktober 1999 und Antwort an die IV-Stelle vom 30. Dezember 1999). </div> <div class="para">Laut dem ärztlichen Zeugnis der Fachstelle für Sozialpsychiatrie und Psychotherapie, vom 14. September 2000 ist der Beschwerdeführer seit 17. Juli 2000 bei der Fachstelle in Behandlung und leidet an einem psychiatrischen Zustandsbild mit Krankheitswert, das eine reduzierte Arbeitsfähigkeit zur Folge hat. Das Attest äussert sich aber nicht dazu, seit wann, in Bezug auf welche Tätigkeiten und in welchem Ausmass der Beschwerdeführer arbeitsunfähig ist. Zudem bleibt unklar, auf welchen Grundlagen die Stellungnahme beruht. </div> <div class="para">Diese vermag daher - selbst wenn, abweichend von der Vorinstanz, angenommen wird, sie beziehe sich auch auf den Zeitraum vor dem Erlass der Verfügung vom 18. Mai 2000 - die Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS nicht zu erschüttern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Nicht zu beanstanden ist auch, dass das kantonale Gericht bereits für den Zeitraum vor der Begutachtung durch die MEDAS auf deren Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ab </div> <div class="para">4. November 1998 abgestellt hat. Es bestehen keine Hinweise darauf, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers vor der Erstattung des Gutachtens verbessert hätte. </div> <div class="para">Vielmehr weisen die Berichte des Hausarztes und die aktenkundigen medizinischen Untersuchungen auf ein seit längerer Zeit weitgehend konstantes Beschwerdebild hin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Selbst wenn der Invaliditätsbemessung die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Vergleichseinkommen zu Grunde gelegt werden, ist ein Rentenanspruch zu verneinen. </div> <div class="para">Wird zur Bestimmung des Invalideneinkommens, entsprechend der Argumentation in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, von einem Betrag von Fr. 52'816.- (Fr. 4294.- x12 : 40 x 41) ausgegangen, ergibt sich bei Vornahme des maximal zulässigen Abzugs von 25 % (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=17.03.2001&amp;to_date=05.04.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page80">BGE 126 V 80</a> Erw. 3b/cc) ein Betrag von Fr. 39'612.-. Wird dieser Vergleichsgrösse das vom Beschwerdeführer geltend gemachte Valideneinkommen von Fr. 65'000.- gegenüber gestellt, resultiert ein Invaliditätsgrad von weniger als 40 %. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob von einem tieferen Valideneinkommen und einem höheren Invalideneinkommen auszugehen wäre. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- a) Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung kann nicht stattgegeben werden, da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als aussichtslos bezeichnet werden muss (Art. 135 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 152 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=17.03.2001&amp;to_date=05.04.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-II-265%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page275">BGE 125 II 275</a> Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV.Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 30. März 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>