<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2006.00653</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Pfiffner Rauber als Einzelrichterin</p><p>Gerichtssekretärin Meili</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. Oktober 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1944 und seit 4. Februar 2002 rechtskräftig geschieden, meldete sich am 19. August 1981 bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezug (Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsvermittlung, Rente) an (Urk. 10/19, Urk. 10/40). Mit Verfügung vom 2. September 1983 sprach ihm die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gestützt auf einen In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validitätsgrad von 72 % eine ganze Rente mit Wirkung ab 1. Juli 1982 nebst den akzessorisch geschuldeten Renten für die Ehefrau und Kinder zu (Urk. 10/25). Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überprüfung des Invaliditätsgrades wurde die ganze Rente mit Verfügungen vom 6. Februar und 7. Mai 2002 sowie 31. Januar 2006 bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise mit Mitteilung und 1. Oktober 2004 bestätigt (Urk. 10/1, Urk. 10/7, Urk. 10/29, Urk. 10/71). Die Ausgleichskasse Luzern ersuchte die IV-Stelle am 18. Juli 2006, ausstehende Beiträge von insgesamt Fr. 10'150.50 mit den lau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fenden Renten der Invalidenversicherung zu verrechnen (Urk. 10/73).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 27. Juli 2006 ordnete die IV-Stelle die Verrechnung dieser Beitragsschulden mit der laufenden Rente ab September 2006 an (Urk. 10/77 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 27. Juli 2006 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 14. August 2006 Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, diese sei aufzuheben und es sei ihm auch ab September 2006 weiterhin die ungekürzte Rente auszurichten (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschwerdeantwort vom 1. September 2006 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), worauf der Schriftenwechsel am 11. September 2006 geschlossen wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span><span id="VV177"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="VV156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen in der Invalidenversicherung geändert wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 447 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1.2.1, 127 V 467 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1). Da das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 27. Juli 2006) eingetrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1b; RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101; zum Ganzen BGE 131 V 243 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.1), ist das ATSG und die damit einherge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Gesetzesänderungen anwendbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 50 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) ist der Rentenanspruch der Zwangsvollstreckung entzogen. Für die Verrechnung ist Art. 20 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (AHVG) sinngemäss anwendbar (Art. 50 Abs. 2 IVG). Art. 20 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a AHVG sieht vor, dass fällige Leistungen unter anderem direkt mit Forderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen gegenüber der Invalidenversicherung zu verrechnen sind. Dabei ist diese Bestimmung zwingenden Charakters und die Ausgleichskassen sind im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften nicht nur befugt, sondern auch verpflichtet, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schuldete Beiträge mit fälligen Leistungen zu verrechnen (BGE 111 V 102/103 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3b; ZAK 1971 S. 508).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese direkte Verrechnungsmöglichkeit beruht auf dem Gedanken der Einheit des Sozialversicherungssystems, das nicht mit der einen Hand Leistungen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlen und mit der anderen Hand beim Leistungsberechtigten gleich wieder eine Forderung geltend machen soll. Verrechnungsrechtlich vereinigt das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungssystem also die Schuldnerstellung in Bezug auf die auszurichtende Leistung und die Gläubigerstellung in Bezug auf die Forderung, auch wenn Leistung und Forderung zwei verschiedenes Sozialversicherungsträger betreffen. Durch diese direkte Verrechnungsmöglichkeit wird die finanzielle Lage des be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">troffenen Bürgers nicht nachteilig beeinflusst, denn Leistung und Forderung he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich auf (SVR 6/2004 Nr. 21 S. 64 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verrechnung von Forderungen der Sozialversicherungsgesetzgebung mit fälligen Leistungen ist gemäss Wegleitung über die Renten (RWL) in der Eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, gültig ab 1. Januar 2003, an folgende Bedingungen geknüpft: Die Forderung muss fällig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unverjährt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein, einer Ausgleichskasse zustehen und sich gegen die leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsberechtigte Person persönlich richten oder in einem engen versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Zusammenhang zur Rente stehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10903 ff. RWL). Die Verrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung einer Rente ist grundsätzlich nur zulässig, sofern und soweit bei der rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstattungspflichtigen Person das betreibungsrechtliche Existenzminimum nicht unterschritten wird (ZAK 1983 S. 70; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10919 RWL).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Verrechnung der gegenüber der Ausgleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse Luzern ausstehenden Beiträge im Gesamtbetrag von Fr. 10'150.50 mit der laufenden Rente der Invalidenversicherung zulässig ist.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die Zulässigkeit der Verrechnung damit, dass ihr die Ausgleichskasse Luzern mit Schreiben vom 18. Juli 2006 den Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag erteilt habe, die noch ausstehenden Beiträge von insgesamt Fr. 10'150.50 mit der laufenden Rente zu verrechnen (Urk. 2). Der Existenzminimumberech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung sei zudem zu entnehmen, dass der über dem Existenzminimum liegende Betrag des Beschwerdeführers Fr. 1'407.-- pro Monat betrüge (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wandte im Wesentlichen ein, dass die Verrechnung der Beitragsschulden mit der laufenden Rente unzulässig sei, da es sich bei der Pfändungsurkunde um eine Urkundenfälschung handle. Ausserdem hätte ihm das zuständige Betreibungsamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Zahlungsbefehl zustellen müs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, damit er Rechtsvorschlag hätte erheben können (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Verfahren ist der Beschwerdeführer einerseits Gläubiger des Rentenguthabens bei der Invalidenversicherung, anderseits Schuldner der von der Ausgleichskasse Luzern für die Jahre 2001 bis 2006 geltend gemachten - zahlenmässig unbestrittenen (vgl. Urk. 1) - Sozialversicherungsbeiträge im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trag von insgesamt Fr. 10'150.50 (Urk. 10/73). Die Ausgleichskasse Luzern hatte die Pflicht, die Beiträge mit dem Rentenguthaben zu verrechnen, zumal diese fällig und infolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geltendmachens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mittels Verfügung innert fünf Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, für welches sie geschuldet sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unverjährt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind (Art. 16 Abs. 1 AHVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invalidenrenten sind unpfändbar, mithin der Zwangsvollstreckung entzogen (Art. 92 Abs. 1 Ziff. 9a des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs in Verbindung mit Art. 50 Abs. 1 IVG), weshalb für die Zulässigkeit einer allfäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Verrechnung die Zustellung eines Zahlungsbefehls nicht erforderlich ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist daher noch, ob der Beschwerdeführer durch die Verrechnung in eine Notlage gerät. Gemäss Existenzminimumberechnung vom 24. März 2006 belaufen sich die frei verfügbaren Mittel des Beschwerdeführers auf monatlich Fr. 1'407.-- (Urk. 10/74) bei monatlichen Renten-Einnahmen von Fr. 7'629.10 und notwendigen Ausgaben von Fr. 6'222.10. In diesem Lichte gesehen beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt der von der </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgleichskasse Luzern festgesetzte Tilgungsplan, wonach die ausstehenden Beiträge ab September 2006 bis April 2008 in monatlichen Raten à Fr. 500.-- und im Mai 2008 mit einer solchen à Fr. 150.50 zu tilgen seien (Urk. 10/73), das betreibungsrechtliche Existenzminimums des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers nicht. Vielmehr verbleiben dem Beschwerdeführer trotz Verrechnung noch Fr. 900.-- pro Monat und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Mai 2008 sogar Fr. 1'256.50 zur freien Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung über dem betreibungsrechtlichen Existenzminimum. Unter diesen Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen rechtfertigt sich die Annahme, der Beschwerdeführer gerate wegen der verrechneten Beitragsschuld nicht in eine Notlage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber sei noch bemerkt, dass den Akten - entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (Urk. 1) - keine Hinweise für eine allfällige Fäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schung der Existenzminimumberechnung zu entnehmen sind. Selbst wenn die Kinder des Beschwerdeführers volljährig sind, was der Auszug aus dem Famili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enbüchlein bestätigt (Urk. 10/84), so vermag diese Tatsache nichts daran zu än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dern, dass die Existenzminimumberechnung korrekt erfolgte. Denn ohne Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der „Unterhaltsbeiträge für Kinder” von Fr. 1'776.-- pro Monat resultierte eine um diesen Betrag höhere pfändbare Lohnquote, die zu entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend höheren monatlichen Raten zur Tilgung der ausstehenden Beiträge hätte führen können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die gemäss Verfügung vom 27. Juli 2006 angeordnete Verrechnung zugunsten der Ausgleichskasse Luzern mit der laufenden Rente der Invalidenversicherung mit den gesetzlichen Bestimmungen in Einklang steht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es geht nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb das Verfahren nicht kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 1bis IVG e contrario).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Pfiffner RauberMeili</p></div> </div></body></html>