<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2016-10-05-4A_544-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_544/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 5. Oktober 2016</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Reitze-Page. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Konkursamt Basel-Stadt, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Dr. Robert Sigl, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vollstreckung, unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des </div> <div class="para">Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 23. August 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner mit Eingabe vom 10. Mai 2016 an das Bezirksgericht Zürich gelangte und darum ersuchte, das Urteil des Landgerichts Mannheim vom 12. März 2013 sei in der Schweiz vollstreckbar zu erklären; </div> <div class="para">dass das Bezirksgericht Zürich festhielt, der Beschwerdegegner habe alle in Anwendung des Lugano-Übereinkommens vom 30. Oktober 2007 (SR 0.275.12) notwendigen Dokumente vorgelegt, weshalb es das Vollstreckungsgesuch mit Urteil vom 13. Mai 2016 guthiess; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich erhob und geltend machte, das Urteil des Landgerichts Mannheim vom 12. März 2013 sei vollkommen zu Unrecht ergangen, weshalb dieses in der Schweiz nicht habe vollstreckbar erklärt werden dürfen; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Zürich erwog, eine erstinstanzlich ausgesprochene Vollstreckbarerklärung könne nur aus einem der in <span class="artref"><artref id="CH/0.275.11/34" type="start"></artref>Art. 34 oder 35 LugÜ</span><artref id="CH/0.275.11/35" type="end"></artref> aufgeführten Gründe aufgehoben werden, eine Überprüfung des ausländischen Entscheides in der Sache selbst sei jedoch nicht möglich (<span class="artref">Art. 45 LugÜ</span>); </div> <div class="para">dass die Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend die Unkorrektheit des ausländischen Entscheides daher nicht berücksichtigt werden könnten und der Beschwerdeführer keine Gründe für eine Aufhebung der Vollstreckbarerklärung im Sinne von <span class="artref"><artref id="CH/0.275.11/34" type="start"></artref>Art. 34 oder 35 LugÜ</span><artref id="CH/0.275.11/35" type="end"></artref> geltend gemacht habe; </div> <div class="para">dass sich die Beschwerde aus diesem Grund als unbegründet erwies, weshalb das Obergericht des Kantons Zürich die Beschwerde mit Urteil vom 23. August 2016 abwies; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 16. September 2016 beim Bundesgericht Beschwerde erhob; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und detailliert begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vorbringt, in seiner vorinstanzlichen Beschwerdeschrift Gründe gemäss Art. 27 und/oder 28 LugÜ (und nicht <span class="artref"><artref id="CH/0.275.11/34" type="start"></artref>Art. 34 oder 35 LugÜ</span><artref id="CH/0.275.11/35" type="end"></artref>, wovon die Vorinstanz fälschlicherweise ausgegangen sei), die für die Aufhebung der erstinstanzlich ausgesprochenen Vollstreckbarerklärung sprechen würden, geltend gemacht zu haben; </div> <div class="para">dass sich der Beschwerdeführer damit auf die nicht mehr gültige Fassung des Lugano-Übereinkommens vom 16. September 1988 bezieht (SR 0.275.11), aus seinen Ausführungen aber nach wie vor nicht hervorgeht, welche Gründe er im vorinstanzlichen Verfahren für die Aufhebung der Vollstreckbarerklärung geltend gemacht haben will; </div> <div class="para">dass sich der Beschwerdeführer im Übrigen erneut auf die Fehlerhaftigkeit des ausländischen Urteils beruft; </div> <div class="para">dass die Eingabe damit den genannten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, womit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>); </div> <div class="para">dass das sinngemäss gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para">dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung gesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. Die Zustellung an den Beschwerdeführer erfolgt auf dem Rechtshilfeweg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 5. Oktober 2016 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Reitze-Page </div> </div></body></html>