<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00145</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204365&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00145</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.07.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Baubewilligung für ein Wohnhaus<br/><br/>Verletzung des rechtlichen Gehörs: Aus dem Aktenverzeichnis der Baurekurskommission geht hervor, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin die Rekursantworten zugestellt hat. Somit hatte diese Gelegenheit, sowohl die Rekursantworten zur Kenntnis zu nehmen, als auch die Gelegenheit, dazu noch einmal Stellung zu nehmen, sei dies unaufgefordert schriftlich, jedenfalls aber mündlich anlässlich des Augenscheins. Mithin wurde im Rekursverfahren nicht nur das rechtliche Gehör gewährt, sondern auch den Anforderungen Genüge getan, welche der EMRG an ein faires Verfahren stellt (E.1.2).<br/><br/>Unterschreitung des feuerpolizeilichen Schutzabstands: In der angerufenen Bestimmung wird nur statuiert, dass an die Ausführung gegenüberliegender Aussenwände hinsichtlich Brennbarkeit und Feuerwiderstand erhöhte Anforderungen zu stellen sind. Es wird nicht verlangt, dass die Ausführung aller Aussenwände gleichermassen zur Erfüllung der erhöhten Anforderungen beitragen. Sinn und Zweck der Bestimmung ist Genüge getan, wenn die bauliche Situation gesamthaft betrachtet den erhöhten Anforderungen genügt. Wie die fachkundige Kantonale Feuerpolizei bestätigt, ist dies vorliegend klar zu bejahen (E.4).<br/><br/>Verletzung des Grundabstands: Gemäss Art. 29 Abs.1 BZO gilt der grosse Grundabstand gegenüber der längeren Gebäudeseite mit den meisten Wohnräumen, der kleine Grundabstand gegenüber den übrigen Gebäudeseiten. Die Bestimmung über den grossen Grundabstand ist wohnhygienisch motiviert und will für das betreffende Wohnhaus - und nicht für nachbarliche Bauten - die Besonnungs- und Belichtungsverhältnisse verbessern. Dies ergibt sich auch deutlich aus dem Wortlaut von Art. 29 Abs. 3 BZO (E.5).<br/>Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEABSTAND">GEBÃUDEABSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRENZABSTANDSVERLETZUNG">GRENZABSTANDSVERLETZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWEITER SCHRIFTENWECHSEL">ZWEITER SCHRIFTENWECHSEL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 21 Abs. I ABauV</span><br/><span class="ungerade">Art. 29 Abs. II BV</span><br/><span class="gerade">Art. 6 Abs. I EMRK</span><br/><span class="ungerade">§ 260 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 270 Abs. III PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 274 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 52 Abs. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 58 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2004 Nr. 52 S. 22</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Am 10. Juli 2003 erteilte die Baukommission Adliswil C die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r den Neubau eines Einfamilienhauses auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der L-Strasse in Adliswil. â Gegen die Baubewilligung liess A, Eigen­tÃ¼merin der Ã¶stlich durch die Wegparzelle Kat.-Nr. 02 vom BaugrundstÃ¼ck getrennten Liegenschaft Kat.-Nr. 03, am 20. Au­gust 2003 an die Baurekurskommission II rekurrieren mit dem Antrag, die Baubewilligung sei aufzuheben.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span class="Sachverhalt1Char"><span>Die Baurekurskommission II wies den Rekurs am 2. MÃ¤rz 2004 ab. Sie erwog im Wesentlichen, das Bauvorhaben unterschreite zwar den feuerpolizeilichen Schutzabstand zum nÃ¶rdlichen NachbargebÃ¤ude Vers.-Nr. 04. Es kÃ¶nne aber dennoch von einem genÃ¼genden Brandschutz ausgegangen werden, da die gegenÃ¼berliegenden AussenwÃ¤nde die in solchen FÃ¤llen erhÃ¶hten Anforderungen bezÃ¼glich Brennbarkeit und Feuerwiderstand erfÃ¼llen wÃ¼rden. Die Rekurskommission verwarf sodann die EinwÃ¤nde, welche sich gegen die Wahl der SÃ¼dseite als massgebliche GebÃ¤udeseite fÃ¼r die Einhaltung des grossen Grundabstands richteten. Sie kam zum Schluss, dass das Bauvorhaben die geltenden Grenz- und GebÃ¤udeabstÃ¤nde einhalte. Verworfen wurde insbesondere auch der Einwand, bei Flachdachbauten mÃ¼sse die fiktive Firstrichtung parallel zu der den grossen Grundabstand beachtenden GebÃ¤udeseite verlaufen, sowie die damit verbunden RÃ¼gen betreffend Geschosszahl, Drittelsregel (§ 292 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 [PBG]) und Verletzung der maximalen GebÃ¤udehÃ¶he. Als unbegrÃ¼ndet wÃ¼rdigte die Baurekurskommission schliesslich auch die gegen die genÃ¼gende Einordnung des Bauvorhabens erhobenen EinwÃ¤nde.</span></span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><span class="Sachverhalt1Char"><span>Mit Beschwerde vom 5. April 2004 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, die Baubewilligung und der Rekursentscheid seien aufzuheben. Zudem sei ihr fÃ¼r dieses sowie das vorinstanzliche Verfahren je eine angemessene UmtriebsentschÃ¤digung zuzusprechen. Sodann seien ihr die</span></span><span> Vernehmlassungen der Beschwerdegegner zur Stellungnahme, zumindest aber zur Kenntnisnahme, zuzustellen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Baurekurskommission II beantragte am 27. April 2004 Abweisung der Beschwerde. Den nÃ¤mlichen Antrag liessen C und die Baukommission Adliswil am 27. April bzw. 6. Mai 2004 stellen, jeweils verbunden mit dem Begehren um Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><span>Die Parteivorbringen werden, soweit entscheidrelevant, in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Zustellung der Beschwerdeantwort zur Stellungnahme, eventualiter zur Kenntnisnahme.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Im Beschwerdeverfahren wird in der Regel nur ein einfacher Schriftenwechsel durchgefÃ¼hrt. Ein weiterer Schriftenwechsel kann jedoch ausnahmsweise erforderlich sein, wenn zum Nachteil eines BeschwerdefÃ¼hrers auf erstmals vor dem Verwaltungsgericht vorgebrachte Tatsachen abgestellt oder ein neuer wesentlicher Rechtsgrund herangezogen werden soll (§ 58 Satz 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 58 Rz. 10). Vorliegend enthielt die Beschwerdeantwort weder neue rechtliche Vorbringen noch neue tatsÃ¤chliche Behauptungen; Letztere wÃ¤ren vorliegend ohnehin in aller Regel unzulÃ¤ssig (§ 52 Abs. 2 VRG). Damit reichte es aus, die Beschwerdeantworten der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Kenntnisnahme zuzustellen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Gleichzeitig rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass bereits die Baurekurskommission trotz des dahingehenden Antrags keinen zweiten Schriftenwechsel durchgefÃ¼hrt habe, obwohl sich in der angefochtenen Baubewilligung zur Frage der GrenzabstÃ¤nde keine AusfÃ¼hrungen fÃ¤nden und sich die kommunale BaubehÃ¶rde dazu erstmals in der Rekursvernehmlassung geÃ¤ussert habe. Damit sei ihr Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt worden. DarÃ¼ber hinaus stelle die Verweigerung eines zweiten Schriftenwechsels im Rekursverfahren auch eine Verletzung von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) dar.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>GemÃ¤ss der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichts kann sich ein Nachbar auf die Verfahrensgarantien von Art. 6 Abs. 1 EMRK berufen, wenn er die Verletzung von Normen geltend macht, die auch seinem Schutz dienen (BGE 128 I 59 E. 2.a) bb). Dazu zÃ¤hlen auch die von der BeschwerdefÃ¼hrerin angerufenen Abstandsvorschriften (BGE 127 I 44 E. 2c) und d). Die Berufung auf Art. 6 Abs. 1 EMRK erfolgte damit grundsÃ¤tzlich zu Recht.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Nach drei die Schweiz betreffenden Entscheiden des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte (EGMR) beinhaltet der von Art. 6 Abs. 1 EMRK garantierte Anspruch auf ein faires Verfahren unter anderem auch das Recht der Parteien, von sÃ¤mtlichen dem Gericht eingereichten Eingaben und Vernehmlassungen Kenntnis zu erhalten und zu diesen Stellung nehmen zu kÃ¶nnen. Dabei kommt es nicht einmal darauf an, ob die Vernehmlassung relevante neue Tatsachen oder BegrÃ¼ndungen enthÃ¤lt (EGMR, 21. Februar 2002, No. 33499/96, www.<a id="_Hlt55373569">e</a><a id="_Hlt55373950">c</a>hr.coe.int = VPB 66/2002 Nr. 113; 28. Juni 2001, No. 37292/97, www.echr.coe.int = VPB 65/2001 Nr. 129 = ZBl 102/2001, S. 662 mit Anmerkungen von August MÃ¤chler; 18. Februar 1997, No. 18990/91, www.echr.coe.int = VPB 61/1997 Nr. 108; Peter Goldschmid: Auf dem Weg zum endlosen Schriftenwechsel?, ZBJV 138/2002, S. 281 ff.; vgl. auch weitere Entscheidhinweise bei Jens Meyer-Ladewig, EMRK Handkommentar, Baden-Baden 2003, Art. 6 N. 38 sowie bei Arthur Haefliger/Frank SchÃ¼rmann, Die EuropÃ¤ische Menschenrechtskonvention und die Schweiz, 2. A., Bern 1999, S. 188). Insofern gehen die Verfahrensgarantien der EMRK Ã¼ber diejenigen von Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) hinaus. Wie dieser Anspruch in der Praxis umgesetzt werden kann, ist indessen fraglich (VGr, 4. Dezember 2003, VB.2002.00376 auch zum Folgenden). Besonders problematisch erweisen sich dabei diejenigen Verfahren, in denen wie etwa im baurechtlichen Nachbarstreit auf beiden Seiten Parteien beteiligt sind, die sich auf die Verfahrensgarantien der EMRK berufen kÃ¶nnen. UngeklÃ¤rt ist sodann auch, ob die Gerichte bloss verpflichtet sind, den Parteien eine von der Vorinstanz oder der Gegenpartei stammende Eingabe zur Kenntnis zu bringen und eine daraufhin allenfalls direkt eingereichte Stellungnahme zu den Akten zu nehmen oder ob den Parteien eine Frist zu einer weiteren Stellungnahme anzusetzen ist (vgl. Goldschmid, S. 281 ff.).</span></p> <p class="Erwgung1"><span>Vorliegend geht aus dem Aktenverzeichnis der Baurekurskommission II geht hervor, dass die Vorinstanz der BeschwerdefÃ¼hrerin die Rekursantworten der heutigen Beschwerdegeg­nerschaft am 4. November 2003 zugestellt hat. Diese hatte somit sowohl die Gelegenheit, die Rekursantworten zur Kenntnis zu nehmen, als auch die Gelegenheit dazu noch einmal Stellung zu nehmen, sei dies unaufgefordert schriftlich, jedenfalls aber mÃ¼ndlich anlÃ¤sslich des Augenscheins vom 3. Februar 2004. Mithin wurde im Rekursverfahren nicht nur das rechtliche GehÃ¶r gewÃ¤hrt, sondern auch den Anforderungen GenÃ¼ge getan, welche der EGMR an ein faires Verfahren stellt. Im Beschwerdeverfahren waren die Voraussetzungen fÃ¼r einen zweiten Schriftenwechsel nicht erfÃ¼llt; dementsprechend wurde auch kein solcher angeordnet. Dank der erfolgten Zustellung der Beschwerdeantworten war es der Beschwer­defÃ¼hrerin aber auch nicht verwehrt, dem Gericht â soweit sie dies fÃ¼r notwendig erachtete â von sich aus eine weitere Stellungnahme einzureichen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Die auf einem Augenschein beruhenden und durch Fotografien dokumentierten Feststellungen der Baurekurskommission II Ã¼ber die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse kÃ¶nnen auch im Beschwerdeverfahren berÃ¼cksichtigt werden (RB 1981 Nr. 2). Da der massgebliche Sachverhalt aus den Akten hinreichend hervorgeht, erÃ¼brigt sich ein Augenschein seitens des Verwaltungsgerichts (RB 1995 Nr. 12 = BEZ 1995 Nr. 32, mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Das bislang unÃ¼berbaute BaugrundstÃ¼ck liegt gemÃ¤ss geltender Bau- und Zonenordnung der Stadt Adliswil vom 5. April 1995 (BZO) in der dreigeschossigen Wohnzone W3. Es grenzt im SÃ¼den an die L-Strasse. Im Osten wird es durch die Wegparzelle Kat.-Nr. 02 vom beschwerdefÃ¼hrerischen GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 03 getrennt. Das nÃ¶rdliche NachbargrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 06 ist mit dem GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 Ã¼berbaut, zu welchem das Bauvorhaben aufgrund einer NÃ¤herbaurechtsvereinbarung lediglich einen GebÃ¤udeabstand von 3,5 m einhÃ¤lt. Beim geplanten Einfamilienhaus handelt es sich um einen Flachdachbau mit zwei Vollgeschossen und einem Attikageschoss.</span></p> <p class="Erwgung1"><span>In materieller Hinsicht wiederholt die BeschwerdefÃ¼hrerin auch im Beschwerdeverfahren ihre RÃ¼gen betreffend die Unterschreitung des feuerpolizeilichen Schutzabstands zum nÃ¶rdlichen NachbargebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 und die angebliche Verletzung der Grenz- und GebÃ¤udeabstÃ¤nde. Fallengelassen wurde dagegen die RÃ¼ge der ungenÃ¼genden Einordnung nach § 238 Abs. 1 PBG. Der Einwand, bei Flachdachbauten mÃ¼sse die fiktive Firstrichtung parallel zu der den grossen Grundabstand beachtenden GebÃ¤udeseite verlaufen, wurde ebenfalls fallen gelassen, wie auch die damit verbunden RÃ¼gen betreffend Geschosszahl, Drittelsregel (§ 292 PBG) und Verletzung der maximalen GebÃ¤udehÃ¶he.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet den auf einem NÃ¤herbaurecht (vgl. § 270 Abs. 3 PBG) beruhenden GebÃ¤udeabstand von 3,5 m zum nÃ¶rdlich gelegenen Wohnhaus Vers.-Nr. 04, weil damit der feuerpolizeiliche Mindestabstand von 5 m verletzt werde. Die Baurekurskommission hat hierzu ausgefÃ¼hrt, gemÃ¤ss Ziffer 3.3 der von der Kantonalen Feuerpolizei erlassenen Brandschutzrichtlinie 6.100 betrage der minimale Schutzabstand 5 m, wenn wie vorliegend beide GebÃ¤ude eine nicht brennbare Ã¤usserste Schicht aufweisen. Werde dieser Abstand unterschritten, seien an die AusfÃ¼hrung gegenÃ¼berliegender AussenwÃ¤nde hinsichtlich Brennbarkeit und Feuerwiderstand erhÃ¶hte Anforderungen zu stellen (Ziffer 3.5 Abs. 1 der Brandschutzrichtlinie 6.100). Wie die Vorinstanz weiter ausfÃ¼hrt, wird die dem bestehenden GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 gegenÃ¼berstehende Fassade des Neubaus â bis auf eine kleine mit Glassteinen (F 60) besetzte Ãffnung im Obergeschoss â vollkommen geschlossen erstellt und reicht in ihrer vollen LÃ¤nge Ã¼ber das Attikageschoss hinaus. Hinzu komme, dass die beiden HÃ¤user versetzt situiert werden und sich somit nur auf einer LÃ¤nge von 4,7 m gegenÃ¼ber stehen. Insgesamt kÃ¶nne bei dieser Situation trotz des geringen Abstands durchaus von einem genÃ¼genden Brandschutz ausgegangen werden. Diese Beurteilung wurde von der Kantonalen Feuerpolizei in ihrer Vernehmlassung vom 4. Dezember 2003 "bestÃ¤tigt".</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem hÃ¤lt die BeschwerdefÃ¼hrerin einzig entgegen, es genÃ¼ge nicht, wenn nur eine der sich gegenÃ¼berstehenden Aussenfassaden erhÃ¶hten Anforderungen genÃ¼ge. GemÃ¤ss Ziff. 3.5 Abs. 2 der Brandschutzrichtlinie 6.100 mÃ¼sse die AusfÃ¼hrung aller sich gegenÃ¼berliegenden AussenwÃ¤nde den erhÃ¶hten Anforderungen entsprechen. Dies treffe jedoch fÃ¼r das be­stehende NachbargebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 nicht zu, weshalb auch ein ausnahmsweises Unterschreiten der Brandschutzanforderungen vorliegend nicht in Frage komme.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Entgegen der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin wird in der angerufenen Bestimmung lediglich statuiert, dass an die AusfÃ¼hrung gegenÃ¼berliegender AussenwÃ¤nde hinsichtlich Brennbarkeit und Feuerwiderstand erhÃ¶hte Anforderungen zu stellen sind. Es wird nicht verlangt, dass die AusfÃ¼hrung aller AussenwÃ¤nde gleichermassen zur ErfÃ¼llung der erhÃ¶hten Anforderungen beitragen. Sinn und Zweck der Bestimmung ist GenÃ¼ge getan, wenn die bauliche Situation gesamthaft betrachtet den erhÃ¶hten Anforderungen genÃ¼gt. Wie die fachkundige Kantonale Feuerpolizei bestÃ¤tigt, ist dies vorliegend klar zu bejahen. Abgesehen davon, dass die GebÃ¤ude um ihre halbe FassadenlÃ¤nge versetzt situiert sind, weist die streitige Nordfassade des Neubaus keine Ãffnungen wie TÃ¼ren oder Fenster auf. Die einzige "Ãffnung" der ansonsten geschlossenen Brandmauer ist mit Glasbausteinen des Typs F 60 (Feuerwiderstand 60 Minuten) ausgefÃ¼llt. Den Vorinstanzen ist beizupflichten, dass bei dieser Situation trotz des geringen Abstands von einem genÃ¼genden Brandschutz ausgegangen werden kann.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Weiter </span><span class="Erwgung1Char"><span>macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, das Bauvorhaben weise zu ihrer Liegenschaft hin einen Grenzabstand von 7,89 m und einen GebÃ¤udeabstand von 9,46 m auf. Beschwerdegegnerschaft und Vorinstanz seien davon ausgegangen, vorliegend handle es sich bei der 10,3 m langen SÃ¼dseite um die lÃ¤ngere GebÃ¤udeseite im Sinn von Art. 29 Abs. 1 BZO, vor welcher grundsÃ¤tzlich der grosse Grundabstand anzulegen sei. Dies treffe nicht zu. Die Ostseite gegenÃ¼ber der Liegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin sei offensichtlich die lÃ¤ngere GebÃ¤udeseite. Vorinstanz und Beschwerdegegnerschaft hÃ¤tten nÃ¤mlich Ã¼bersehen, dass wegen des NÃ¤herbaues zum GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 dessen FassadenlÃ¤nge (9,32 m) zur FassadenlÃ¤nge des Neubaus (10 m) hinzugezÃ¤hlt werden mÃ¼sse (entsprechend Art. 29 Abs. 3 BZO), was auf der Ostseite eine FassadenlÃ¤nge von insgesamt</span></span><span> 19,32 m ergebe. Wenn somit richtigerweise vor der Ostseite der grÃ¶ssere Grundabstand von 8 m einzuhalten sei, erweise sich der Ã¼ber den Flurweg zu messende Grenzabstand von lediglich 7,89 m als ungenÃ¼gend. Vorliegend mÃ¼sste der Grenzabstand wegen des MehrlÃ¤ngenzuschlags mindestens 9,08 m (bzw. 9,96 m) und der GebÃ¤udeabstand 14,08 m (bzw. 14,96 m) betragen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span class="Erwgung1Char"><span>GemÃ¤ss Art. 29 Abs. 1 BZO gilt der grosse Grundabstand gegenÃ¼ber der lÃ¤ngeren GebÃ¤udeseite mit den meisten WohnrÃ¤umen, der kleine Grundabstand gegenÃ¼ber den Ã¼brigen GebÃ¤udeseiten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verkennt Sinn und Zweck der Bestimmung Ã¼ber den grossen Grundabstand. Wie sich aus dem Wortlaut der Bestimmung klar ergibt, ist die­ser wohnhygienisch motiviert und will fÃ¼r das betreffende Wohnhaus â und nicht fÃ¼r nachbarliche Bauten â die Besonnungs- und BelichtungsverhÃ¤ltnisse verbessern (vgl. auch VGr, 5. Oktober 1998, VB.1998.00154). Im Ãbrigen ergibt sich dies bereits aus dem Wortlaut von Art. 29 Abs. 3 BZO. Wie die Rekurskommission unwidersprochen und zutreffend festhÃ¤lt, sind beim streitigen Projekt die meisten WohnrÃ¤ume klar auf die fensterreiche SÃ¼dseite ausgerichtet. Unter diesen UmstÃ¤nden ist beim nahezu quadratischen Grundriss des Bauvorhabens der grosse Grenzabstand eindeutig auf dessen SÃ¼dseite einzuhalten. Mangels einer anders lautenden Regelung in der Bau- und Zonenordnung tritt allerdings wegen der im SÃ¼den an das BaugrundstÃ¼ck angrenzenden L-Strasse der Strassenabstand bzw. ein allfÃ¤lliger Baulinienabstand an die Stelle des Grenzabstandes (RB 1998 Nr. 116). Die fÃ¼r das BaugrundstÃ¼ck massgebliche</span></span><span> Baulinie grenzt einen Baulinienbereich von maximal 7 m ab, welcher durch das Bauvorhaben eingehalten wird. Die Beschwerde erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Weiteren macht die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, das Bauvorhaben verletze gegenÃ¼ber ihrer Liegenschaft in jedem Fall Grenz- und GebÃ¤udeabstÃ¤nde. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz mÃ¼sse nÃ¤mlich vorliegend auch noch der Zwischenraum zwischen dem Neubau und dem bestehenden GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 in die Berechnung des MehrlÃ¤ngenzuschlags mit einbezogen werden. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.1 </span></b><span>GemÃ¤ss § 260 Abs. 1 PBG bestimmt der Grenzabstand die nÃ¶tige Entfernung zwischen Fassade und der massgebenden Grenzlinie. Er setzt sich entsprechend § 21 Abs. 1 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 aus dem Grundabstand und einem allfÃ¤lligen MehrhÃ¶henzuschlag sowie dem MehrlÃ¤ngenzuschlag gemÃ¤ss Bau- und Zonenordnung zusammen. Nach Art. 28 BZO betrÃ¤gt der gegenÃ¼ber der Liegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin zu beachtende kleine Grundabstand in der hier massgebenden Wohnzone W3 5 m. Laut Art. 29 Abs. 2 BZO dÃ¼rfen die GrundabstÃ¤nde je weggelassenem Vollgeschoss um 1 m herabgesetzt werden, wenn dabei die zulÃ¤ssige GebÃ¤udehÃ¶he um mindestens 2 m unterschritten wird. Dementsprechend reduziert sich unbestrittenermassen auch hier der massgebliche Grundabstand auf 4 m. GemÃ¤ss Art. 29 Abs. 3 BZO erhÃ¶ht sich dieser Grundabstand bei GebÃ¤udelÃ¤ngen von mehr als 15 m um ¼ der MehrlÃ¤nge, jedoch hÃ¶chstens um 6 m. BetrÃ¤gt der Abstand zwischen Hauptbauten weniger als 7 m, werden die FassadenlÃ¤ngen zur Bemessung des MehrlÃ¤ngenzuschlages zusammengerechnet (Art. 29 Abs. 3 BZO).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Vorliegend betrÃ¤gt der Abstand zwischen der Neubaute und dem bestehenden GebÃ¤ude Vers.-Nr. 04 lediglich 3,5 m, sodass die beiden FassadenlÃ¤ngen von 10 m bzw. 9,32 m zusammenzurechnen sind. Strittig ist, ob darÃ¼ber hinaus auch der Abstand von 3,5 m zwischen Neu- und Altbau in die Berechnung des MehrlÃ¤ngenzuschlags einzubeziehen sei. Diese Frage kann indessen offen bleiben, da vorliegend die Grenz- und GebÃ¤udeabstÃ¤nde auch dann eingehalten werden, wenn der fragliche Zwischenraum bei der Bemessung des MehrlÃ¤ngenzuschlags mitberÃ¼cksichtigt wird. Die Summe der beiden FassadenlÃ¤ngen samt Zwischenraum ergibt eine GesamtlÃ¤nge von 22,82 m (10 m + 9,32 m + 3,5 m). Die 15 m Ã¼bersteigende MehrlÃ¤nge betrÃ¤gt demnach 7,82 m, was in Anwendung von Art. 29 Abs. 3 BZO einen MehrlÃ¤ngenzuschlag von 1,96 m ergibt. Ausgehend von einem reduzierten Grundabstand von 4 m (Art. 29 Abs. 2 BZO) und einem MehrlÃ¤ngenzuschlag von 1,96 m resultiert vorliegend ein massgeblicher Grenzabstand von insgesamt 5,96 m. Das Bauvorhaben weist zur Liegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin einen Grenzabstand von 7,89 m auf und hÃ¤lt damit den massgeblichen Grenzabstand ohne weiteres ein.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>6.2 </span></b><span>Bei der Berechnung des massgeblichen GebÃ¤udeabstands Ã¼bersieht die BeschwerdefÃ¼hrerin sodann, dass ihr eigenes GebÃ¤ude Vers.-Nr. 05 abstandswidrig ist. Der vom Bauvorhaben einzuhaltende GebÃ¤udeabstand bestimmt sich somit gemÃ¤ss § 274 Abs. 1 PBG anhand der Summe aus dem massgeblichen Grenzabstand und dem kantonalrechtlichen Mindestgrenzabstand. Demnach betrÃ¤gt der GebÃ¤udeabstand 9,46 m (5,96 m + 3,5 m). Diesen Abstand hÃ¤lt das Bauvorhaben unbestrittenermassen ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde demnach als unbegrÃ¼ndet und ist daher abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr als unterliegende Partei von vornherein nicht zu. Die Voraussetzungen fÃ¼r die Zusprechung einer solchen an die Beschwerdegegnerin Nr. 2 sind ebenfalls nicht erfÃ¼llt, da sich die Beantwortung der vorliegenden Beschwerde im Rahmen der Ã¼blichen AmtstÃ¤tigkeit bewegt. Hingegen ist dem privaten Beschwerdegegner gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. b VRG eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zuzusprechen.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet <span>die Kammer</span>:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'090.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, den privaten Beschwerdegegner mit Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu entschÃ¤digen, zahlbar innert 30 Tagen ab Zustellung dieses Entscheids.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>