A bteilung IV D -5046/2006 spn/w er {T 0/2} U rteil vom 18. Juli 2007 M itw irkung: R ichterin Spälti G iannakitsas, R ichterin Luterbacher, R ichter Zoller G erichtsschreiber W eber X._______, geboren _______, C hina, vertreten durch D r. iur. M artin Allem ann, R echtsanw alt, _______, Beschw erdeführerin gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 25. Januar 2006 i.S. A syl und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. D ie Beschw erdeführerin verliess ihren H eim atstaat nach eigenen Angaben im D e- zem ber 2001 respektive Anfang Januar 2002 in R ichtung N epal und gelangte nach einem vierm onatigen dortigen Aufenthalt am 13. M ai 2002 in die Schw eiz, w o sie am 14. M ai 2002 ein Asylgesuch stellte. D ie sum m arische Befragung fand am 17. M ai 2002 im Em pfangszentrum Basel statt. Am 2. Juli 2002 führte die kantonale Behörde in _______ eine Anhörung durch. B. Anlässlich der Befragungen m achte die Beschw erdeführerin - eine Tibeterin - im W esentlichen geltend, von G eburt an bis zur Ausreise in einem D orf im Zentraltibet gelebt zu haben und w egen ihrer Ethnie beziehungsw eise R eligion diskrim iniert w orden zu sein. Es sei verboten gew esen, zuhause religiöse Bilder aufzuhängen. Sie respektive ihre Fam ilie habe sich aber nicht an das Verbot gehalten und sei desw egen am 9. D ezem ber 2001 durch C hinesen zur R ede gestellt w orden. D abei habe die Beschw erdeführerin die Schuld auf sich genom m en. Auf Anraten ihrer M utter, w elche w egen dieses Eingeständnisses die baldige Festnahm e ihrer Toch- ter befürchtet habe, sei sie am nächsten Abend aus dem D orf geflohen. C . Im R ahm en einer durch die Vorinstanz veranlassten Lingua-Analyse kam die be- gutachtende Person gestützt auf ein am 9. D ezem ber 2004 m it der Beschw erde- führerin durchgeführtes Telefongespräch zum Schluss, dass diese eindeutig tibe- tischer Ethnie sei, ihre H auptsozialisation aufgrund des landeskundlich-kulturellen W issensstands und ihrer Sprache aber eindeutig nicht im angegebenen H erkunfts- gebiet, sondern sehr w ahrscheinlich ausserhalb des tibetischen R aum s der Volks- republik C hina stattgefunden habe. D . Am 20. April 2005 gew ährte das Bundesam t der Beschw erdeführerin das rechtli- che G ehör zur Lingua-Analyse vom 9. D ezem ber 2004 respektive dem entspre- chenden G utachten vom 20. Januar 2005. E. In ihrer Stellungnahm e vom 28. April 2005 hielt die Beschw erdeführerin an der gel- tend gem achten H erkunft fest. Sie habe keine Schule besucht und die Zeit bis zur Ausreise im m er im H aus oder in dessen N ähe verbracht, w eshalb sie nicht in der Lage gew esen sei, genauere Angaben zu w eiter entfernten O rten zu m achen. Ihre Sprache sei diejenige ihrer Eltern beziehungsw eise der Bevölkerung ihres H er- kunftsortes. Bei der Lingua-Analyse seien Verständigungsproblem e aufgetreten, w eshalb sie in der Folge ein besonders gut verständliches Tibetisch gesprochen habe. Sie sei auf eine entsprechende Aufforderung hin aber auch in der Lage gew esen, ihr gew ohntes Tibetisch zu sprechen. F. M it Verfügung vom 25. Januar 2006 stellte das Bundesam t fest, die Beschw erde- führerin erfülle die Flüchtlingseigenschaft, lehnte das Asylgesuch aber ab. Ferner verfügte es die W egw eisung der Beschw erdeführerin aus der Schw eiz. W egen des unzulässigen Vollzugs der W egw eisung nahm es die Beschw erdeführerin in der Schw eiz als Flüchtling vorläufig auf. Zur Begründung w urde vorgebracht, es stehe aufgrund der Ausführungen in der Expertise vom 20. Januar 2005 fest, dass die tatsächliche H erkunft der Beschw erdeführerin nicht m it ihren Angaben überein- stim m e. Ihre Argum ente in der Stellungnahm e vom 28. April 2005 rechtfertigten keine andere Einschätzung. D ie Beschw erdeführerin sei zw ar tibetischer Ethnie, 3 habe aber m ehrheitlich beziehungsw eise im m er ausserhalb der Volksrepublik C hina gelebt. D em nach entbehrten die von ihr geltend gem achten Fluchtgründe hinsichtlich des Tibets, w elche sie überdies in keiner W eise zu substanziieren in der Lage gew esen sei, einer realen G rundlage. D a sie aber gem äss Aktenlage seit längerer Zeit ausserhalb der Volksrepublik C hina gelebt habe, m üsste sie im Falle ihrer R ückkehr m it ernsthaften N achteilen im Sinne subjektiver N achfluchtgründe rechnen, w eshalb sie als Flüchtling anzuerkennen sei. Eine Asylgew ährung kom m e aber gem äss Art. 54 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) nicht in Betracht. G . M it Eingabe vom 23. Februar 2006 beantragte die Beschw erdeführerin bei der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) durch ihre R echtsvertretung die Aufhebung des angefochtenen Entscheids hinsichtlich der verw eigerten Asylge- w ährung und der angeordneten W egw eisung. D er Beschw erdeführerin sei in der Schw eiz Asyl zu gew ähren. Zur Begründung w urde vorgebracht, die der Be- schw erdeführerin angelasteten unzulänglichen landeskundlich-kulturellen Kennt- nisse seien darauf zurückzuführen, dass sie niem als eine Schule besucht und sich im Ü brigen im m er in der N ähe des elterlichen H auses aufgehalten habe. Im W eite- ren habe sie sich bei der telefonischen Befragung bem üht, ein gut verständliches Tibetisch zu sprechen. D araus sei fälschlicherw eise geschlossen w orden, sie be- herrsche ihren lokalen D ialekt nicht. Im Tibet gebe es zahllose regionale und loka- le D ialekte, w elche jew eils stark voneinander abw ichen. D em zufolge w erde oftm als ein überregionaler Sprachm ix verw endet. G enau dies habe die Beschw erdeführe- rin anlässlich der telefonischen Begutachtung getan. Ihr ursprünglicher D ialekt las- se sich in einer anzuordnenden erneuten Begutachtung ohne w eiteres feststellen. Auch zu ihrem landeskundlich-kulturellen W issen sei sie erneut zu befragen. D abei könne ferner festgestellt w erden, dass die vorgebrachten Fluchtgründe der W ahr- heit entsprächen. Im Ergebnis habe die Vorinstanz dem nach den Sachverhalt nicht richtig festgestellt. H . Am 1. M ärz 2006 gab die Beschw erdeführerin ein Bestätigungsschreiben des Ti- bet-Instituts R ikon vom 27. Februar 2006 als Beleg für ihren lokalen Sprachdialekt zu den Akten. I. M it Zw ischenverfügung vom 3. M ärz 2006 forderte die AR K die Beschw erdeführe- rin auf, bis zum 20. M ärz 2006 einen Kostenvorschuss zu leisten. J. Am 17. M ärz 2006 leistete die Beschw erdeführerin den erhobenen Kostenvor- schuss. K. M it Vernehm lassung vom 27. April 2006 hielt das Bundesam t an seiner Verfügung vollum fänglich fest und beantragte m it sum m arischen Erw ägungen die Abw eisung der Beschw erde. L. Am 3. M ai 2006 w urde die vorinstanzliche Stellungnahm e der Beschw erdeführerin (ohne R eplikrecht) zur Kenntnis gebracht. M . Eine Anfrage des Vertreters der Beschw erdeführerin vom 5. Januar 2007 hinsichtlich Verfahrensstand beantw ortete das Bundesverw altungsgericht am 24. Januar 2007.4 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorins- tanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Ver- fügungen des BFM gestützt auf das AsylG ; das Bundesverw altungsgericht ent- scheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, am 1. Januar 2007 die Beurteilung der bei der ehem aligen AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; die Beschw erdeführerin ist legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 und Art. 50 ff. Vw VG ). Auf die Be- schw erde ist m ithin einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politi- schen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gel- ten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken. D en frauenspezifischen Fluchtgründen ist R echnung zu tragen (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vor- handensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeb- lich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 D ie Beschw erdeführerin rügt, das Bundesam t stütze sich in seinem Entscheid auf ein m angelhaftes Lingua-G utachten und gehe so zu U nrecht von der fehlenden G laubhaftigkeit der Vorbringen aus. 4.2 D ieser Einschätzung kann nicht gefolgt w erden. Eine D urchsicht des vorinstanzli- chen G utachtens vom 20. Januar 2005 ergibt, dass dieses offensichtlich sorgfältig 5 durch eine hiezu kom petente Person erstellt w urde. Zum Bew eisw ert eines sol- chen G utachtens kann im Ü brigen auf die Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission/EM AR K 1998 N r. 34 E. 4b S. 284 bezie- hungsw eise E. 8g S. 289 sow ie EM AR K 2005 N r. 1 E. 3.2.1. verw iesen w erden, zum al sich die R echtslage diesbezüglich nicht geändert hat. Auch w enn ein Lingua-G utachten dem nach kein Sachverständigengutachten im gesetzlichen Sinne ist, kann ihm unter U m ständen durchaus erhöhter Bew eisw ert zukom m en ( vgl. EM AR K 1998 N r. 34 E. 8b-e). Zw ar w urde das G utachten vorliegend gestützt auf ein elektronisches H ilfsm ittel (Telefon) erstellt. Aufgrund der erw ähnten sorgfältigen Erarbeitung ist diese Vorgehensw eise indes als rechtsgenüglich zu qualifizieren (vgl. EM AR K 1998 N r. 34 E. 8d). D ie zentrale Schlussfolgerung der begutachtenden Person, w onach die Beschw erdeführerin die H auptsozialisation eindeutig nicht im angegebenen H erkunftsgebiet erfahren habe, verm ag dem nach zu überzeugen. D ie G egenargum ente der Beschw erdeführerin im R ahm en des ihr vom Bundesam t gew ährten rechtlichen G ehörs sow ie auf Beschw erdeebene erscheinen als nicht stichhaltig. Bezüglich des landeskundlich-kulturellen W issenstands ist hervorzuheben, dass die Beschw erdeführerin anlässlich der Anhörung angab, das Vieh gehütet und Feldarbeit verrichtet zu haben (A 9/14, S. 1 und 6). N am entlich ersteres dürfte ihr entgegen den Beschw erdevorbringen durchaus eine gew isse Kenntnis der fraglichen G egend verm ittelt haben, w enn sie tatsächlich im angegebenen H erkunftsgebiet sozialisiert w orden w äre. G em äss der ausführlichen sprachlichen Analyse w urde die Beschw erdeführerin sodann explizit aufgefordert, den _______-D ialekt zu sprechen, w as ihr aber kaum gelungen sein soll. D ies ist ein w eiteres und gew ichtiges Indiz dafür, dass die geltend gem achte H erkunft nicht den Tatsachen entspricht. Zw ar soll sie in der Lage gew esen sein, gew isse _______-beziehungsw eise _______-Ausdrücke zu verw enden, w as laut G utachten aber den G esam teindruck, w onach sie jedenfalls nicht erst vor (dam als) zw eieinhalb Jahren aus der angeführten abgelegenen G egend gekom m en sei, nicht zu beeinträchtigen verm ag. Auch diese Schlussfolgerung überzeugt. Vor diesem H intergrund ist das eingereichte Bew eism ittel einer tibetischen O rganisation aus der Schw eiz nicht geeignet, die geltend gem achte H auptsozialisation der Beschw erdeführerin hinreichend zu belegen, zum al darin lediglich ausgeführt w ird, die Beschw erdeführerin habe diesen D ialekt gesprochen (w as bezüglich einzelner W örter unbestritten ist) und sei in der Lage, ihn zu verstehen. Schliesslich ist hervorzuheben, dass die Beschw erdeführerin das angeblich fluchtauslösende Ereignis in keiner W eise substanziiert darlegte und entsprechend auch in diesem Lichte besehen nicht den Eindruck von tatsächlich Erlebtem respektive Befürchtetem im geltend gem achten H erkunftsgebiet zu erw ecken verm ochte (A 9/14, S. 9 f.). Bezeichnenderw eise gab sie denn auch an, sich erst in N epal dazu entschlossen zu haben, "ins Ausland" zu gehen (A 9/14, S. 7 unten); die vorinstanzliche Einschätzung, w onach sich die Beschw erdeführerin vor der Einreise in die Schw eiz w esentlich länger als angegeben ausserhalb C hinas - beispielsw eise in N epal - aufhielt und in C hina nichts erlebt hat, w as zu einer begründeten Furcht vor ernsthaften N achteilen führen könnte, erscheint m ithin w iederum als gerechtfertigt. 4.3 Aufgrund der vorstehenden Erw ägungen erübrigt es sich, auf die w eiteren Ausfüh- rungen in der Beschw erde im Einzelnen einzugehen, w eil sie am Ergebnis nichts 6 ändern können. D ie beantragten w eiteren Abklärungen erübrigen sich, da die Vor- instanz den rechtserheblichen Sachverhalt vollständig erstellt und richtig gew ürdigt hat. D ie entsprechenden Anträge sind abzuw eisen. U nter Berücksichtigung der gesam ten U m stände folgt, dass die Beschw erdeführerin hinsichtlich der angeblichen H erkunftsregion bis zum Zeitpunkt der Ausreise keine G ründe nach Art. 3 AsylG nachw eisen oder glaubhaft m achen konnte. D as Bundesam t hat ihr Asylgesuch zu R echt abgelehnt. 5. 5.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; da- bei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). D ie Beschw erdeführerin verfügt w eder über eine frem denpolizeiliche Auf- enthaltsbew illigung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw ei- sung w urde dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; EM AR K 2001 N r. 21). 5.2 D as BFM hat die Beschw erdeführerin aufgrund des Vorliegens von subjektiven N achfluchtgründen als Flüchtling anerkannt, ihr indes folgerichtig kein Asyl ge- w ährt (vgl. Art. 54 AsylG ). W egen U nzulässigkeit des Vollzugs der W egw eisung ist sie als Flüchtling in der Schw eiz vorläufig aufgenom m en w orden. In Anbetracht dieser Sachlage ist im jetzigen Zeitpunkt praxisgem äss nicht über das Vorliegen w eiterer Vollzugshindernisse zu befinden. 6. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esag- ten abzuw eisen. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschw erdeführerin auf- zuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE], SR 173.320.2). Sie sind durch den in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss getilgt und w erden m it diesem verrechnet. (D ispositiv nächste Seite)7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie vorläufige Aufnahm e der Beschw erdeführerin als Flüchtling erw ächst in R echtskraft. 3. D ie Verfahrenskosten in der H öhe von Fr. 600.-- w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. Sie sind durch den in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss getilgt und w erden m it diesem verrechnet. 4. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführerin durch Verm ittlung ihrer Vertretung, 2 Expl. (einge- schrieben) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (Kopie; R ef.-N r. N _______) - _______ D ie R ichterin: D er G erichtsschreiber: N ina Spälti G iannakitsas Patrick W eber Versand am :