<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00312</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advo5 Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1980, absolvierte eine kaufmännische Lehre bei der Y.___, welche sie im August 1999 abschloss. Danach arbeitete sie bei der Z.___. Berufsbegleitend studierte sie Wirtschaftsinformatik an der A.___. Den Abschluss erlangte sie im Oktober 2004 (Urk. 8/3/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. April 2003 und am 11. Februar 2004 erlitt die Versicherte je einen Snow</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boardunfall (vgl. Urk. 8/9/27). Während der erste Unfall keine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zur Folge hatte, arbeitete die Versicherte nach dem zweiten Unfall wieder vom 17. Mai 2004 bis 31. Mai 2006 als IT Business Analystin in einem 80 %- bis 90 %-Pensum bei der B.___ AG. Vom 1. Juni bis 17. Juli 2006 war sie in einem 100 %-Pensum bei der C.___ SA beschäftigt. Nach einer Arbeitsunfähigkeit wechselte sie firmenintern und arbeitete vom 15. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2006 bis 6. März 2007 als „Pre-Sales Consultant“ in einem 50 %-Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum (Urk. 8/12, 8/13, vgl. auch Urk. 8/44/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2007 meldete sich die Versicherte wegen der Folgen der Snow</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boardunfälle bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Beizug der Akten des Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers, darunter das Gutachten des D.___ vom 16. Juni 2009 (Urk. 8/44), ordnete die IV-Stelle mit Mittei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 2. September 2009 eine Begutachtung im Inselspital E.___ an (Urk. 8/47). Nachdem am 13. Oktober 2009 die Versicherte eine weitere Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung abgelehnt hatte (Urk. 8/57), forderte die IV-Stelle die Versicherte mit Schreiben vom 21. Oktober und vom 2. November 2009 unter Hinweis auf die Folgen der Verweigerung der Mitwirkungspflicht erneut dazu auf, sich der Begutachtung zu unterziehen (Urk. 8/59). Da sich die Versicherte dazu nicht bereit erklärte, lehnte die Verwaltung mit Verfügung vom 22. Februar 2010 das Leistungsbegehren ab (Urk. 8/74). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 18. Oktober 2011 ab (Prozess-Nr. IV.2010.00292, Urk. 8/82). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Nachgang zu diesem Urteil meldete sich die Versicherte mit Schreiben vom 23. Dezember 2011 bei der IV-Stelle und erklärte sich bereit, sich einer Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung zu unterziehen (Urk. 8/83). Die IV-Stelle traf daraufhin weitere medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen und veranlasste beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 8/88, 8/89, 8/93-94, 8/95-96, 8/102, 8/106). Die IV-Stelle lehnte es ab, die von der Versicherten den Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tern gestellten Zusatzfragen an diese weiterzuleiten, was sie der Versicherten mitteilte (Urk. 8/113, 8/116). Auf Ersuchen des Unfallversicherers nahm die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle indessen eine Frage nach den Folgen eines am 14. Januar 2011 erlitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Unfalls in den den Gutachtern zu unterbreitenden Fragenkatalog auf (Urk. 8/117-118). Das F.___-Gutachten wurde am 10. Januar 2014 erstattet (Urk. 8/138). Mit Vorbescheid vom 19. Februar 2014 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 8/141). In der Folge reichte die Versicherte mehrere Stellungnahmen, die unter anderem Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen zum F.___-Gutachten enthielten, sowie diverse Berichte ihrer behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte ein (Urk. 8/144-166, 8/173-175, 8/177). Mit Verfügung vom 4. Februar 2015 wies die IV-Stelle, nachdem sie zuvor eine Stellungnahme des F.___ sowie ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes eingeholt hatte (Urk. 8/167, 8/178), das Leistungsbegehren ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 4. Februar 2015 liess die Versicherte am 10. März 2015 Beschwerde erheben mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfügung vom 4. Februar 2015 sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin seien die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung, insbesondere eine ganze Rente der Invalidenversicherung, zuzusprechen und auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Falls das Gericht den Antrag Ziffer 1 nicht bereits aufgrund der Akten gutheissen kann, sei eine umfassende Qualitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontrolle des F.___-Gutachtens vom 10. Januar 2014 vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen und hierzu vom Gericht fachlich-medizinische Expertinnen/Experten beizuziehen; eventuell sei ein umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sendes gerichtliches medizinisches Gutachten einzuholen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Falls das Gericht den Antrag Ziffer 1 auch aufgrund des gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen medizinischen Gutachtens noch nicht gutheissen kann, sei eine mündliche Gerichtsverhandlung mit Parteibe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragung der Beschwerdeführerin und Zeugenbefragungen durchzuführen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 14. April 2015 auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 29. Juni 2015 reichte die Beschwerdeführerin eine weitere Stellungnahme ein, in welcher sie sich na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentlich zu den Auswirkungen des zwischenzeitlich ergangenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Grundsatzentscheides 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015 (= BGE 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 281) auf den vorliegenden Fall äusserte (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Rentenanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entsteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sofern die entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Anspruchsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) gegeben sind, frühestens sechs Monate nach Geltendmachu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng des Leistungsanspruches (Art. 29 Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV), so ist im Beschwerdever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin verlangt für den Fall, dass ihr Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente nicht direkt oder allenfalls nach Einholung eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen medizinischen Gutachtens gutgeheissen werden kann, eine münd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Gerichtsverhandlung mit Partei- und Zeugenbefragungen (Urk. 1 S. 2). Nach Art. 6 Ziff. 1 Satz 1 EMRK hat - unter Vorbehalt der in Satz 2 derselben Bestimmung genannten Ausnahmen - jedermann Anspruch darauf, dass seine Sache in billiger Weise öffentlich und innerhalb einer angemessenen Frist von einem unabhängigen und unparteiischen, auf Gesetz beruhenden Gericht gehört wird, das über zivilrechtliche Ansprüche und Verpflichtungen oder über die Stichhaltigkeit der gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Anklage zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das erstinstanzliche Sozialversicherungsgericht hat grundsätzlich eine öffentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Verhandlung anzuordnen, wenn eine solche beantragt wird. Der Antrag auf eine öffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK muss klar und unmissverständlich gestellt werden. Verlangt eine Partei beispielsweise lediglich eine persönliche Anhörung oder Befragung, ein Parteiverhör, eine Zeugenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vernahme oder einen Augenschein, liegt bloss ein Beweisantrag vor, welcher noch nicht auf den Wunsch nach einer konventionskonformen Verhandlung mit Publikums- und allenfalls Presseanwesenheit schliessen lässt (BGE 122 V 47 E. 3a S. 55 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin bloss eventualiter für den Fall, dass ihr keine ganze Rente zugesprochen wird, eine Gerichtsverhandlung verlangt, fehlt es an einem unmissverständlichen Antrag. Zudem geht es ihr, wie sich aus ihren Ausführungen ergibt, um eine persönliche Anhörung respektive um die Einver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von Zeugen. Damit liegt bloss ein Beweisantrag vor, welcher keinen Anspruch auf eine öffentliche Verhandlung begründet. Das Gesuch um Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung einer öffentlichen Verhandlung ist deshalb abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente. Mit Verfügung vom 22. Februar 2010 wurde aufgrund der Verletzung der Mitwirkungspflicht ein Anspruch auf eine Invalidenrente verneint, was mit Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 18. Oktober 2011 geschützt wurde. Die erst danach erklärte Bereitschaft der Beschwerdeführerin zur fraglichen medizinischen Abklärung macht die frühere Widersetzlichkeit nicht ungesche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Daher ist die spätere Bereitschaft zur Abklärungsmassnahme als Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung zu behandeln (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 585</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6.3.7.4, vgl. Bundesgerichtsurteil 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 5.6). Das Schreiben der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vom 23. Dezember 2011 kommt deshalb einer Neuanmeldung gleich. Allfälliger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenbeginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Anwendung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit der 1. Juni 2012.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle stützt die rentenabweisende Verfügung vom 4. Februar 2015 auf das Gutachten des F.___ vom 10. Januar 2014 (Urk. 2). Die Beschwerdeführerin hält dieses Gutachten für nicht beweiskräftig. Ihren Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente begründet sie mit den Berichten ihrer behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte, in denen ihr eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert wird (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hatte im Urteil vom 18. Oktober 2011 gestützt auf das D.___-Gutachten vom 16. Juni 2009 und die zahlreichen Vorakten festgehalten, es fehlten weitgehend objektivierbare soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Befunde zur Begründung der von der Beschwerdeführerin angegebenen Beschwerden. Auch liege kein psychiatrischer Befund vor. Mangels neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher und psychiatrischer Befunde sei die Aussagekraft einer neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Abklärung beschränkt. Es hielt daher die Schlussfolgerungen des D.___-Gutachtens vom 16. Juni 2009, in welchem der Beschwerdeführerin eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit aufgrund festgestellter neuropsychologischer Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen attestiert worden war, für nicht nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund erachtete das Gericht eine weitere medizinische Abklärung zur Beurteilung des Leistungsanspruchs als erforderlich und wies die Beschwerde - nachdem die Beschwerdeführerin im Verwaltungsverfahren weitere Abklärungen verweigert hatte - ab (Urk. 8/82/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 23. Dezember 2011 zu den geforderten medizinischen Abklärungen bereit erklärt hatte, holte die IV-Stelle zunächst bei den behandelnden Ärzten weitere Berichte ein:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Neurologie und Chefarzt an der H.___ Klinik, hielt im Bericht vom 13. Februar 2012 - entsprechend seiner früheren Berichte vom 27. Oktober 2009, 29. Juni 2009, 23. März 2010 und 26. September 2011 (Urk. 8/89/9-30) - fest, die Beschwerdeführerin leide an einem chronischen zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vikozephalen Schmerzsyndrom mit Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sowie an einem Panvertebralsyndrom nach kurzer fixierter Haltung. Er attestierte eine volle Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/89/5-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte in den Berichten vom 11. Februar 2011 und 4. Juni 2012 ein erhebliches Zervikalsyndrom. Unter den Befunden hielt er fest, die Beweglichkeit der Halswirbelsäule sei allseits stark eingeschränkt. Die zerviko-thorakale Region sei massiv druck- und berührungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfindlich. Sensomotorische Ausfälle oder ein Nystagmus bestünden nicht. Die Reflexe seien mittellebhaft und symmetrisch. Der übrige Neurostatus sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">normal. Auch er bescheinigte eine vollständige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">94/1-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin stand ab 21. Juni 2012 bei Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in Behandlung. Im Bericht vom 26. Oktober 2012 führte er aus, die Beschwerdeführerin sei schwer leidend. Es sei schwierig, das Leiden medizinisch-psychiatrisch zu erfassen. Die Art der Beschwerden sei nach Unfallmechanismen, wie sie die Beschwerdeführerin erlitten habe (Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion der Halswirbelsäule, milde traumatische Hirnverletzung), nicht selten. Ungewöhnlich seien die Intensität und das Ausmass der Behinderung. Folgende ätiologische Überlegungen seien zu machen: 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligne schmerzpathophysiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Entwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. schwere psychoreaktive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Form einer dissoziati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Störung 3. Kombination von Punkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. Zu Punkt 1 führte Dr. J.___ aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie moderne Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merzphysiologie gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erklärungen für die Chronifizierung peripherer Schmerzereignisse, auch wenn diese von aussen her geseh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en nicht sehr eindrücklich seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Umbauprozessen im Hinterhorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Rückenmarkes und einer Veränderung der aufsteigenden schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leitenden und absteigenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzhemmenden Bahnen im Zentralner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vensystem komme es zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Ausbildung einer persistierenden Schm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzkrankheit, die letztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der peripheren V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erletzung nichts mehr zu tun habe. Es könne daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an einem „p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">athogenetisch-ätiologisch unkla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren sy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndromalen Beschwerdebild" leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Punkt 2 erklärte Dr. J.___, dass die Reaktion der Beschwerdeführerin auf schwierige Themen eine relevante psychische Dimension nahelege. Zu Punkt 3 führte er sodann aus, dass die Intensität der Beschwerden und der Behinderung eine Kombination von Punkt 1 und Punkt 2 vermuten lasse. Weiter erklärte er, dass eine dissoziative Störung mit grösster Wahrscheinlichkeit Einfluss auf die absteigenden schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hemmenden Bahnen des Zentralnervensystems habe. Unter dem Hinweis, dass seiner Ansicht nach zwar kein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">athogenetisch-ätiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch unklares</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndromales Beschwerdebild vorliege, hielt Dr. J.___ doch fest, dass bei der Beschwerdeführerin die „Förster-Kriterien“ vorlägen (Urk. 8/102).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. K.___, Facharzt für Anästhesiologie, diagnostizierte im Bericht vom 7. Januar 2013 ein chronisches zervikospondylogenes, -zephales und -brachiales Schmerzsyndrom und bescheinigte eine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/106).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im F.___-Gutachten vom 10. Januar 2014 wurden eine chronische Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), eine Opiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigkeit, ärztlich induziert (ICD-10 F11.24), ein chronisches zervikozepha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">les und zervikobrachiales Schmerzsyndrom, auf orthopädischer Ebene ohne objektivierbare organische Ursache (bei nicht adäquat wirkendem Schmerzver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten mit Symptomausweitung und Selbstlimitation, Status nach Verkehrsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall im Januar 2011 und nach Snowboardstürzen im Februar 2004 und Januar 2003 ohne objektiv fassbare strukturelle Verletzungen am Bewegungsapparat, medikamentös induzierten Kopfschmerzen und chronischen Kopfschmerzen mit migräneformen Exazerbationen) sowie anamnestisch ein chronisches lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bovertebrales Schmerzsyndrom (bei Diskusalterationen LWK 4/5 und LWK/SWK1, klinisch und bildgebend ohne Kompromittierung neuraler Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turen) diagnostiziert. Eine Auswirkung dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit wurde verneint (Urk. 8/138/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten wurde dazu aus orthopädischer Sicht ausgeführt, die Explorandin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Januar 2003 einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückwärtssturz beim Snowboarden erlitten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem sie den Hinterkopf angeschlagen habe. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Bewusstseinsverlust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei nicht erinnerlich. Es hätten sich danach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kopf- und Nackenschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entwickelt. wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitstätigkeit lediglich während einiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen limitierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten. Laut eigenen Angaben habe die Beschwerdeführerin in der Folge nicht nur die Arbeit, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch in der Freizeit den grössten Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer Aktivitäten wieder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen und lediglich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwimmen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd Badminton verzichtet. Im Februar 2004 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es zu einem erneuten Snowboard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sturz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen. Dieses Mal sei die Beschwerdeführerin nach vorne gestützt. Dabei habe sie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einlich mit den Händen abgestützt, indessen seien der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Thorax und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schultern kontusioniert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Trotz einer Vielzahl von eingelei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten ambulanten und stationären Behandlungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen an Nacken, Kop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f, an beiden Armen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie lumbal am Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis heute persistieren. Diese Symptomatik sei durch den Verkehrsunfall akzentuiert worden, als die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Rückwärtsfahren aus einem Parkplatz mit einem von link</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s kommenden Fahrzeug kollidiert sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei habe, wie die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin berichte, eine Akzelerationsbewegung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kopfes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch keine Kontusion stattgefunden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch nach diesem Ereignis seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die therapeutischen Bemühun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen fortgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden und würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> heute in grösserem Umfang durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Begutachtung hätten sich folgende Befunde objektivieren lassen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gangbild a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf Treppe und ebenem Terrain sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etwas verlangsamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom Ablauf her jedoch unauffällig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zehen- und Fersengang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerdeführerin über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lumbale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückenschmerzen geklagt. Ebenso habe sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz zuvor eingenommener sehr tiefer Hocke kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kauergang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchgeführt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung des Rumpfes sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur ansatzweise mit geringen Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen in sämtliche Richtungen und einer konstanten Anspannung einer Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahl von Muskelgruppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelungen. Kopfbewegungen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktiv fast vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig ausgeschlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uch b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei gleichzeitiger Ablenkung seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich eine leichte Relation in beide Richtungen durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei fast kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stantem aktivem Hochzug der Schultern und krampfhaft wirkender Streckhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng des Nackens. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Liegen hätten sich hingegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Verspannungen der paravertebralen Musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latur zervikal oder thorakolumbal palpieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sodass das Vorliegen von Myogelosen oder permanent vorliegenden Muskelverkrampf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen habe ausgeschlossen werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. An </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den unteren Extremitäten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlicher Relaxation eine freie Beweglichkeit sämtlicher Gelenke bei guter Kraftentfaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gelungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sie in Anbetracht der gezeigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Hocke auch habe erwartet werden können. Auch hier sei aufgefallen, dass die Beschwerdeführerin häufig muskulär dagegen gespannt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne dass sich dies durch die anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenen panvertebralen Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erzen ausreichend habe erklären lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> An den oberen Extremitäten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beweglichkeit der Arme deutlich limitiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, indem nur etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Horizontale erreicht worden sei. Anschliessend habe die Beschwerdeführerin auf entstehende Nacken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verwiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne dass sich Hinweise auf eine objektivierbare Pathologie an den Schultergelenken selbst ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wurde im Gutachten ausgeführt, die vorliegenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> MR-Tomographien der ganzen Wirbelsäule zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en geringe degenerative Veränderungen, die als a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ltersentsprechend anzusehen seien (Urk. 8/138/23-24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der neurologischen (Teil-)Begutachtung gab die Beschwerdeführerin an, im Vordergrund stünden die chronischen Nackenschmerzen. Diese würden sich nach oben in den Kopf ausbreiten. Zusätzlich komme es zu einer Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zausbreitung in den rechten Kieferbereich. Sie habe deswegen Mühe beim Kauen und Essen. Intensives Kauen führe zur Provokation von Migränekopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen. Solche Schmerzen träten an mehr als zehn Tagen pro Monat auf. Des Weiteren verspüre sie Schmerzen im rechten Arm. Bei starken Schmerzen würden sich diese entlang der Wirbelsäule bis in den Rücken ausbreiten. Sie leide denn auch andauernd unter Rückenschmerzen (Urk. 8/138/27-28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Teilgutachter hielt in der Beurteilung fest, pathologische struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turelle Veränderungen lägen nicht vor. Die MRI-Untersuchung der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule vom 23. Februar 2004 habe eine leichte Fehlhaltung mit degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Veränderungen im Segment C5/6, indessen ohne Hinweise auf eine disko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligamentäre Verletzung, gezeigt. Auch die MRI-Untersuchung vom 5. Juli 2008 habe keine Anhaltspunkte für interkranielle Verletzungen ergeben. Die Angaben der Beschwerdeführerin bezüglich der Schmerzsymptomatik rechtsbetont mit Ausstrahlungen in den Kopf, in den rechten Arm bis in den Rücken und Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich seien diffus und wenig präzise. Seit Jahren bestehe nun eine Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung mit hochpotenten Opiaten und einer breiten Bedarfsmedikation mit NSAR, Muskelrelaxantien und Triptanen. Die aktuell beschriebene Kopfschmerzprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik entspreche weitgehend einem Spannungskopfschmerz. Zudem komme es zu migräneformen Exazerbationen sowie zu einem Analgetika-induzierten Kopfschmerz. In diesem Zusammenhang wies der Gutachter darauf hin, dass die Beschwerdeführerin einen inadäquaten Umgang mit der Reservemedikation pflege. Angesichts der Befunde und des Verhaltens der Beschwerdeführerin, welche über andauernde stärkste Schmerzen berichte, aber gleichzeitig stets lächle entsprechend einer „belle indifference“, schloss er auf ein funktionelles Leiden (Urk. 8/138/30-32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde ausgeführt, das Ausmass der geklagten Schmerzen lasse sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch die somatischen Befunde nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinreichend objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vieren, so dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine psychische Übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rlagerung anzunehmen sei. Es fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden sich keine Hinweise auf ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungen vor dem Unfall im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre 2004. Allerdings falle auf, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immer sehr hohe Leistu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngsanforderungen an sich gestellt habe. So habe sie nebst dem 80%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erufsbegleitend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Studium erfolgreich abschloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dieser hohe Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nspruch habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherweise dazu beigetragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie ihren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden mehr Gewicht beigemessen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als es den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatsächlichen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den entsprochen habe. Ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hohen Leistungsideale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sie schliesslich nicht mehr erfüllen können. Dazu komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie zunehmend mit Opiaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt worden sei, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Passivität und regressive Verhaltensweisen fördern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden. All dies könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dazu beigetragen haben, dass sich die Beschwerdeführerin nicht mehr arbeitsfähig gefühlt habe. Sie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immer mehr in einen regressiven Zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geraten und fühle sich jetzt überhaupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr leistungsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Krankheitsüberzeugung lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aber weder durch die somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen noch durch die psychiatrischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde hinreichend objektivieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine wese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntliche depressive Störung liege nicht vor, die Beschwerdeführerin werde denn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch nicht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tidepressiv behandelt. Sie klage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über schmerzbedingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Schlafstörungen. Täglich nehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie Opiate e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in, was wesentlich dazu beitrage, dass sie passiv sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die meiste Zeit des Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es im Bett verbringe und überzeugt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht mehr arbeiten zu können. Die subj</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektive Krankheitsüberzeugung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch Grund dafür, dass sie sich von sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Kontakten zurückgezogen habe. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u erwähnen, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von 2006 bis 2008 und vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n 2008 bis 2011 jeweils zwei Partnerschaftsbeziehungen unterhalten habe, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kein ausgeprägter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialer Rückzug vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt der Gutachter fest, dass n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronischen Schmerzstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnose gestellt werden könne. Aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/138/17-18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Begutachtung am F.___ wurde auch eine neuropsychologische Untersuchung durchgeführt. Der zuständige Neuropsychologe hielt fest, eine eigentliche neuropsychologische Diagnose habe nicht gestellt werden können, weil die Erstellung eines validen neuropsychologischen Leistungsprofils nicht möglich gewesen sei. Er führte aus, dass das Testprofil auf eine durchschnittli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Leistungsfähigkeit schliessen lasse. Indessen fänden sich Widersprüche. So sei die Merkfähigkeit für Zahlen lediglich durchschnittlich ausgefallen, die Leistungsfähigkeit im Bereich des Kopfrechnens aber hervorragend. Hervorra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Kopfrechenfähigkeiten setzten aber eine hervorragende Merkfähigkeit für Zahlen voraus. Im Weiteren scheine die Merkfähigkeit für Wörter an und für sich erhalten geblieben zu sein. Im selbstaktiven Abruf ohne motivationale Hinweise habe die Beschwerdeführerin jedoch bloss unterdurchschnittliche Resultate erbracht. Der Gutachter hielt weiter fest, angesichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin den Abschluss zur Wirtschaftsinformatikerin im Oktober 2004, also nachdem sie die Snowboard-Unfälle erlitten habe, erlangt habe, sei eher nicht von einer hirnorganisch bedingten Störung auszugehen (Urk. 8/138/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung hielten die Gutachter fest,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">närer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die früher ausgeübte Tätigkeit als Wirtschaftsinformatikerin auf einer Bank wie auch für alle anderen körperlich sowie intellektuell ähnlich gelagerten Tätigkeiten zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits- und leistungsfähig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei ihren Untersuchungen hätten sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Hinweise für eine organisch-strukturelle Verletzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergeben. Ebenso bestünden keine Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen eines psychischen Leidens längere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeit arbeitsunfähig gewesen sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei davon auszugehen, dass auch retrospektiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine länger andauernde höhergradige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestanden habe (Urk. 8/138/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter nahmen die Gutachter Stellung zu den früheren ärztlichen Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Sie führten aus, im D.___-Gutachten sei eine vollständige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert worden. Indessen seien die erhobenen neuropsychologischen Befunde kaum nachvollziehbar; sie seien zu stark von den subjektiven Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensweisen der Beschwerdeführerin beeinflusst (Urk. 8/138/40). Zwar sei es möglich, dass bei einer neuropsychologischen Untersuchung aufgrund der Schmerzinterferenz gewisse pathologische Befunde erhoben werden könnten. Aus neurologischer Sicht gebe es indessen keine Hinweise auf eine zugrunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegende hirnorganische Ursache (Urk. 8/138/32). Zum Bericht der behandelnden Neurologen Dr. G.___ und Dr. I.___ erklärten die Gutachter, dass sich diese bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf die subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin abgestützt hätten. Klinische oder radiologische Befunde, welche die von ihnen attestierte Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würden, fän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sich nicht (Urk. 8/138/32). Hinsichtlich der lumbalen Rückenschmerzen und der Schmerzen am rechten Bein sei an der H.___ Klinik am 12. Juli 2013 eine MRI-Aufnahme der Lendenwirbelsäule durchgeführt worden, auf der mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter eine Diskusprotrusion L5/S1 median ohne Kontakt zu einer Nervenwurzel sichtbar sei. Eine Neurokompression habe also nicht nachgewiesen werden können (Urk. 8138/8+33+56). Zum Bericht von Dr. J.___ meinten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter, dass dieser keine klare psychiatrische Diagnose enthalte. Zweifellos liege bei der Beschwerdeführerin eine chronische Schmerzstörung vor. Eine dissozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Störung sei entgegen der Ansicht von Dr. J.___ aber nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machen. Es fehle an Hinweisen auf unbewusste Konflikte, die massgeblich zur psychischen Überlagerung der geklagten Beschwerden beigetragen hätten (Urk. 8/138/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das F.___-Gutachten vom 10. Januar 2014 erweist sich als für die streitigen Belange umfassend und beruht auf allen nötigen Untersuchungen. Die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter gingen auf die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden ein und gaben ihre Beurteilung in Kenntnis der wesentlichen Vorakten beziehungsweise der Anamnese ab. Die medizinische Situation wie auch die medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend dargelegt und beurteilt und die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen einlässlich und überzeugend begründet. Damit erfüllt das F.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sämtliche von der Rechtsprechung (E. 1.4) an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens gestellten Anforderungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wirft in der Beschwerde wiederholt die Frage auf, wer denn eine umfassende Qualitätskontrolle eines MEDAS-Gutachtens durchführe (Urk. 1 S. 26, 29, 34 und 35). Damit spricht sie die Frage nach dem Beweiswert des Gutachtens an. Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Rechtsanspruches gestatten. Hinsichtlich des F.___-Gutachtens ist dies, wie bereits erwähnt, der Fall. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig, wie sich aus den nachfolgenden Erwägungen ergibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin erblickt einen Mangel im F.___-Gutachten darin, dass die Gutachter ihre Ergebnisse - trotz des entsprechenden Antrages vor Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung der Begutachtung (Urk. 8/113) - nicht mit den behandelnden Ärzten diskutierten (Urk. 1 S. 29). Dabei verkennt sie, dass sich aus der Rechtsprechung kein solcher Anspruch herleiten lässt. Den Versicherten stehen im Rahmen von durchzuführenden Begutachtungen Mitwirkungsrechte zu (vgl. dazu BGE 137 V 210). Sodann haben sich die Gutachter gebührend mit den wesentlichen Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auseinanderzusetzen (Bundesgerichtsurteil 9C_183/2015 vom 19. August 2015 E. 4.2 mit Hinweis). Ein Anspruch darauf, dass die Gutachter in der Folge mit den behandelnden Ärzten zusammensitzen, um die Gutachtensergebnisse zu diskutieren, wie dies die Beschwerdeführerin fordert, besteht nicht und wäre auch kaum zielführend. Ebenso geht die Beschwerdeführerin fehl, wenn sie annimmt, die Gutachter hätten sich zu allen, also zu jedem einzelnen Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt, welcher bei den Vorakten liegt, zu äussern (Urk. 1 S. 35). Erforderlich ist, wie erwähnt, eine Auseinandersetzung mit den wesentlichen Vorakten (vorer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähntes Bundesgerichtsurteil 9C_183/2015 vom 19. August 2015 E. 4.2). Dies gilt auch hinsichtlich des vorhandenen radiologischen Bildmaterials. Diesem Erfordernis kamen die F.___-Gutachter nach. Es schadet daher nicht, dass die F.___-Gutachter nicht zu jedem Röntgengenbild, mitunter solchen, welche die Beschwerdeführerin ihnen bei der Begutachtung aushändigte (Urk. 1 S. 33, Urk. 3/15), einen Kommentar abgaben und dass sie nicht sämtliche Berichte diverser behandelnder Ärzte auflisteten (Urk. 1 S. 32, Urk. 8/165/3). Zwar fehlen in der Auflistung der Vorakten, wie die Beschwerdeführerin richtig bemerkt, tatsächlich Berichte aus dem Jahr 2006. Indessen sind von den nämlichen Ärzten, deren Berichte fehlen, andere Berichte späteren Datums im F.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten aufgeführt (Urk. 8/138/6). Im Übrigen ging es in den Berichten, deren Fehlen von der Beschwerdeführerin moniert wird, vorwiegend um Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeitsbestätigungen betreffend das Jahr 2006 (vgl. Urk. 1 S. 32). Für den nun zu prüfenden allfälligen Rentenanspruch ab 1. Juni 2012 (vgl. E. 3.1 hievor) sind diese nicht von Relevanz. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Bildgebungen moniert die Beschwerdeführerin, dass die F.___-Gutachter keinen Radiologen zu deren Interpretation beigezogen hätten (Urk. 1 S. 33). Dazu ist festzuhalten, dass kein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allgemeiner Grundsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach für die Befundung von Rö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntgenbildern zwingend ein Radiologe beizuziehen wäre (vgl. Bundesgerichtsurteil U 599/06 vom 10. Januar 2008 E. 3.4.4). Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb dem orthopädischen respektive dem neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen F.___-Teilgutachter als Fachexperten die Fähigkeit zur Interpretation von Röntgenbildern abgehen sollte. Die Beschwerdeführerin bleibt denn auch eine Erklärung dazu schuldig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die psychiatrische F.___-Teilbegutachtung anbelangt, rügt die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin, die psychiatrische Untersuchung sei ungenügend, weil der Psychiater sie nur einmal gesehen habe (Urk. 1 S. 45). Dem ist entgegenzuhalten, dass es praxisgemäss für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht auf die Dauer der Exploration ankommt. Zwar muss der zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Pathologie angemessen sein. Zuvorderst hängt der Aussagegehalt einer Expertise aber davon ab, ob sie inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (vgl. Bundesgerichtsurteil 8C_662/2014 vom 12. November 2014 E. 8). Dies trifft vorliegend zu. Ebenso ist dem Vorhalt der fehlenden Einholung fremdanamnestischer Auskünfte beim behandelnden Psychiater (Urk. 1 S. 45 f.) nichts abzugewinnen. Denn im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung ist grundsätzlich nicht eine Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnese entscheidend, sondern die klinische Untersuchung in Kenntnis der Anamnese (Bundesgerichtsurteil 8C_808/2012 vom 21. Dezember 2012 E. 3.3.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Notwendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit der Einholung einer Fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anamnese bei der behandelnden Arztperson ist in erster Linie eine Frage des med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">izinischen Ermessens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_323/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 E. 5.2.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass der psychiatrische F.___-Teilgutachter von der Einholung einer solchen absah, nachdem ihm die Einschätzung von Dr. J.___ aufgrund dessen ausführlichen Berichts vom 26. Oktober 2012 bekannt war, ist nicht zu bemängeln.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wirft die Beschwerdeführerin den F.___-Gutachtern vor, sie würden nicht hinreichend erklären, weshalb die im Rahmen der Begutachtung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte neuropsychologische Untersuchung nicht verwertbar sei (Urk. 1 S. 27 und 47). Dieser Vorwurf geht fehl. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlende Validität d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Testung war auf die mangelnde Compliance der Beschwerdeführerin zurückzuführen. Die Testungen ergaben Resultate, die so nicht stimmen konnten. Für eine aussagekräftige neuropsychologische Testung ist eine hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Kooperation des Exploranden unerlässlich, welche im Falle der Beschwerdeführerin offensichtlich nicht beziehungsweise nur unzureichend gegeben war. Abgesehen davon haben letztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ärztlichen Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung zu nehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach der Rechtsprechung ist dem test</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Erfassen der Psychopathologie im Rahmen der psychiatrischen Exploration generell nur eine ergänzende Funktion beizumessen. Ausschlagge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung und Verhaltensbeobachtung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichtsurteil 9C_344/2013 vom 16. Oktober 2013 E. 3.1.5). Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit primär auf die Befunde d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neurologisch-psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g abstellten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Einwand vom 24. April 2014 gegen den Vorbescheid brachte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eine Reihe von Einwänden gegen das F.___-Gutachten vor. Zudem reichte sie weitere Berichte ihrer behandelnden Ärzte ein (Urk. 8/165). Dr. J.___ kritisierte im Bericht vom 4. April 2014 insbesondere die fehlende Einholung einer Fremdanamnese und den Umstand, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin gutachterlich bloss einmal exploriert worden sei. Er wies überdies darauf hin, dass die diagnostischen Handbücher (ICD-10, DSM-V) nur einen groben Raster vorgäben. Nicht alle Patienten würden genau diesen Vorgaben entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen. Daraus könne aber nicht geschlossen werden, dass bei Fehlen einer ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10-Kodierung kein relevantes Leiden vorliege (Urk. 8/159). Dr. I.___ nahm im Bericht vom 17. April 2014 ausführlich Stellung zum Gutachten. Im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen hielt er dafür, dass ein organisches Substrat bestehe. Die radiologischen Befunde seien nicht einfach „nihil“, sondern müssten im Verhältnis zum jungen Alter der Beschwerdeführerin beurteilt werden. Es bestünden eine ausgeprägte Diskopathie L4/5 und L5/S1 sowie Veränderungen im Bereich der Brustwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule und der Halswirbelsäule. Es genüge nicht, auf die fehlende Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompression des zentralen oder peripheren Nervensystems hinzuweisen, um eine organische Grundlage zu verneinen (Urk. 8/160). Prof. K.___ führte im Bericht vom 23. April 2014 aus, die Schmerzen der Beschwerdeführerin seien glaubhaft. Die Tatsache, dass die heutige bildgebende medizinische Radiologie nicht in der Lage sei, bestimmte Verletzungen zu zeigen, bedeute seines Erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens nicht, dass diese nicht existierten (Urk. 8/161). Dr. med. L.___, Facharzt für Innere Medizin, hielt im Bericht vom 23. August 2014 insbesondere dafür, dass die fehlenden therapeutischen Erfolge durch eine Kieferosteomyelitis zu erklären seien. In diesem Zusammenhang verwies er auf eine Kieferszintigraphie vom 1. Oktober 2009 (Urk. 8/162). Der weiter mit dem Vorbescheid eingereichte Bericht von Dr. G.___ vom 11. März 2014 beinhaltete einen Rapport über die Ergebnisse der durchgeführten Radiofrequenztherapien und Infiltrationen. Auf das F.___-Gutachten wurde darin nicht eingegangen (Urk. 8/164).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwand sowie die eingereichten Berichte wurden dem F.___ zur Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme unterbreitet. Mit Schreiben vom 27. Mai 2014 antwortete das F.___ im Wesentlichen, den eingereichten Arztberichten seien keine neuen Befunde und Diagnosen zu entnehmen. Die behandelnden Ärzte hätten sich bereits vor Erstellung des Gutachtens schriftlich geäussert. Die Gutachter hätten Kenntnis von diesen Berichten gehabt und sich auch dazu geäussert. Allfällige Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panzen hätten sie dargelegt. Es mache keinen Sinn, noch einmal zu den glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, anderslautenden Einschätzungen Stellung zu beziehen. Soweit fehlende Akten moniert würden, sei darauf hinzuweisen, dass genügend bildgebende Untersuchungen für die Validierung des Gutachtens vorhanden gewesen seien (Urk. 8/167).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den F.___-Gutachtern ist beizupflichten, dass besagte Berichte keine Befunde oder Diagnosen enthalten, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt geblieben wären.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Beachtung der Divergenz von medizinischem Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs- und Abklärungsauftrag kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es nicht angehen, eine m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edizinische Admi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativ- oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und zum Anlass weiterer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen zu nehmen, wenn di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e behandelnden Ärzte nachher zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterschiedlichen Einschätzungen gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angen oder an solchen vorgängig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geäus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serten abweichenden Auffassungen fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thalten. Anders verhält es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen, wenn die behandelnden Ärzte objekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iv feststellbare Gesichtspunkte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorbring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, welche im Rahmen der Begutachtung unerkannt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblieben und die geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteil 8C_677/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 7.2),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was aber vorliegend nicht der Fall ist. Dies gilt insbesondere in Bezug auf den Bericht von Dr. L.___. Die Kieferproblematik respektive die Kieferszintigraphie vom 1. Oktober 2009 waren den F.___-Gutachtern bekannt (Urk. 8/138/3). Anzumerken bleibt, dass die Beschwerdeführerin wegen der Kieferschmerzen im M.___, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde abgeklärt wurde. Die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung bestand in der Verabreichung einer Unterkiefer-Michiganschiene. Weitere Schritte wurden von den Kieferspezialisten nicht als notwendig erachtet (Bericht vom 25. April 2008, Urk. 8/28/3-4). Soweit Dr. I.___ aufgrund der Diskopathie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L4/5 und L5/S1 einen relevanten, die Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkenden Befund behauptet, vermag dies bereits aufgrund des Umstands, dass er Neurologe ist, es sich dabei aber um ein orthopädisches Problem handelt, das F.___-Gutachten nicht in Zweifel zu ziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, wenn sie im Schreiben des F.___ vom 27. Mai 2014 eine Verletzung des rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gehörs erblickt, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eil auf ihre Fragen im Einwand nicht im Einzelnen Stellung genommen und auf die Berichte nicht näher eingegangen wurde (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 27,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zu bemerken ist sodann, dass es sich bei den Fragen, die sie mit dem Vorbescheid aufgeworfen hatte und die sie nach wie vor beantwortet haben möchte, überwiegend um (unzulässige) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Suggestivfragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> handelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (etwa: Was sagen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Mediziner und die Beschwerdegegnerin dazu, dass sie unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigerweise die juristische Wertung übernommen haben? Warum ist die Beschwerdegegnerin der Meinung, eine fehlende klärende Anamnese bedeute keinen Mangel des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens?; vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. dazu Urk. 1 S. 27). Andere Fragen wiederum sind im F.___-Gutachten bereits beantwortet (et</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanz der Diskopathie L4/5 und L5/S1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus den im weiteren Verlauf von der Beschwerdeführerin eingereichten Berichten von Dr. I.___ vom 15. Juli 2014 (Urk. 8/174) und Prof. K.___ vom 10. November 2014 (Urk. 8/177) ergeben sich keine Anhaltspunkte, die das F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten in Zweifel zu ziehen vermöchten, da darin keine Gesichtspunkte erwähnt sind, die bislang unerkannt geblieben wären. Das Gleiche gilt für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich in Hinblick auf das laufende versicherungsrechtliche Verfahren redigierten - Bericht von Dr. med. N.___ vom 28. August 2014. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie diagnostizierte darin eine chronifizierte schwere dissoziative Störung (ICD-10 F44.8). Inhaltlich schloss er sich indes der Beurteilung von Dr. J.___ an (Urk. 8/173). Schliesslich moniert die Beschwerdeführerin, dass von der IV-Stelle kein Bericht der psychiatrischen Klinik O.___ eingeholt worden sei, wohin sie von Dr. I.___ im Juli 2014 überwiesen worden sei (Urk. 1 S. 43). Ausführungen dazu finden sich jedoch im Bericht von Dr. N.___. Von einer Einholung eines weiteren Berichts waren daher keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das F.___-Gutachten vom 10. Januar 2014 beweiskräftig ist. Die Kritik der Beschwerdeführerin, das F.___-Gutachten würde sämtlichen weiteren Berichten widersprechen, stimmt so nicht. Das F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten weicht massgeblich von den Berichten der behandelnden Ärzten ab, was die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit anbelangt, nicht aber in der Befunderhebung. Bereits im Urteil vom 18. Oktober 2011 hatte das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht gestützt auf die schon damals zahlreich vorhandenen Berichte festgestellt, dass es weitgehend an relevanten neurologischen und psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunden fehle. Daran hat sich nichts geändert. Insbesondere kann Dr. J.___ nicht gefolgt werden, soweit er vorbringt, die von ihm diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte psychiatrische Erkrankung sei aufgrund von Umbauprozessen im Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">horn des Rückenmarks und einer Veränderung schmerzhemmender Bahnen im Zentralnervensystem organisch bedingt (Urk. 8/102). Organisch hinreichend nachgewiesene Befunde im Sinne der Rechtsprechung bestehen, wenn durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> apperativ-b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ildgebende Verfahren gesicherte Befunde vorliegen (vgl. etwa Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtsurteil 8C_795/2010 vom 9. Dezember 2010 E. 3.2). Dies ist vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend nicht der Fall. Nachdem auf das F.___-Gutachten vollumfänglich abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden kann, ist vom beantragten Beizug von medizinischen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen respektive von der Einholung eines Gerichtsgutachtens (Urk. 1 S. 51) abzusehen, da keine massgeblichen weiteren Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung, BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">124 V 90 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b, 122 V 157 E. 1d mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss F.___-Gutachten besteht bei der Beschwerdeführerin eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), eine Opiatabhängigkeit, ärztlich induziert (ICD-10 F11.24), ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> chronisches zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vikozephales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf orthopädischer Ebene ohne objektivierbare organische Ursache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie anamnestisch ein chronisches lumbovertebra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">les Schmerzsyndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch und bildgebend ohne Kompro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittierung neuraler Strukturen). Eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit liegt laut Gutachten nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vor BGE 141 V 281 ergangene Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen und ähnlichen Leidenszuständen lautete unter anderem wie folgt: F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür die Annahme eines in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validisierenden Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bedarf es grundsätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer fachärztlichen, lege artis a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf die Vorgaben eines an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Klassifikationssystems abgestützten Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 130 V 396 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toforme Schmerzstörungen und ähnliche Leidenszustände vermögen in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u bewirken (BGE 130 V 352 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2 und 2.2.3). Die praxisgemässen Grundsätze gelten auch für die Beurteilung der invalidisierenden Wirkung einer spezifis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verletzung der HWS ohne or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganisch nachweisbare Funktionsausfälle (BGE 136 V 279 E. 3.2.3). Die Praxis fasst auch ein chronisches zervikales und zervikozephales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom nach HWS-Distor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionstrauma, ein thorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">overtebrales Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie einen chronischen Kopfschmerz darunter (Bundesgerichtsurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_681/2010 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2010 E. 3.2.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach wie vor aber kann eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit nur anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 S. 285 mit Hinweis). Die Sachverständigen sollen die Diagnose einer anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 Ziff. F45.40) so begründen, dass die Rechtsanwender nachvollziehen können, ob die klassifikatorischen Vorgaben tatsächlich eingehalten sind. Dem diagnose-inhärenten Schweregrad der soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung ist vermehrt Rechnung zu tragen: Als "vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herrschende Beschwerde" verlangt wird "ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz" (Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], 9. Aufl. 2014, Ziff. F45.4 S. 233). Im Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz zu anderen psychosomatischen, beispielsweise dissoziativen Störungen, die nicht schon an sich einen Bezug zum Schweregrad aufweisen, setzt die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer somatoformen Schmerzstörung per definitionem Beeinträchtigungen der Alltagsfunktionen voraus (BGE 141 V 281 E. 2.1.1 S. 286 mit Literaturhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenanspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisherigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichbaren psychosomatischen Leiden) treten im Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelfall beachtliche Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. Auf den Begriff des primären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsgewinnes und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Präpon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deranz der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist rechtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Standardindikatoren wie auch bei deren – recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gebotener – Anwendung im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sieren die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in E. 4 und 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sind. Fehlt es daran,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die Folgen der Beweislosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Regelfall beachtlichen Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren, welche nach gemeinsamen Eigenschaften systematisiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können, umschreibt das Bundesgericht i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sourcen; E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens; E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Antworten, welche die medizinischen Sachverständigen anhand der (im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall relevanten) Indikatoren geben, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaffen den Rechtsanwendern In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zien, wie sie erforderlich sind, um den Beweisnotstand im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit bei psychosomatischen Störungen zu überbrücken (E. 4.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren ihren Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert nicht. Es ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desrecht standhält. In sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem einzelnen Fall zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtlichen Sachverständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gengutachten - gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin wurde eine chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psyc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hischen Faktoren (ICD-10 F45.41) diagnostiziert (zum Umstand, dass diese allerdings nicht hinreichend von der „anhaltenden somatoformen Schmerzstörung“ [F45.40 in der ICD-10-GM] abgrenzbar erscheint, siehe Welt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnostische Leitlinien, Dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ling/Mom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bour/Schmidt [Hrsg.], 9. Aufl. 2014, Ziff. 45.4 S. 233 Fussnote 1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den psychiatrisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschriebenen Symptomen dieser Diagnose fehlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus medizinisch-wissenschaftlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht (im Unterschied zu einer somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nach ICD-10 F45.40, bei welcher ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz im Vordergrund steht) ein Bezug zum diagnoseinhärenten Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad eines psychischen Leidens (so BGE 142 V 106 E. 4.2 und 4.4. Allerdings setzt die Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Faktoren voraus, dass der Schmerz „in klinisch bedeutsamer Weise Leiden und Beeinträchtigungen im sozialen, beruflichen und anderen wichtigen Funktionsbereichen“ hervorruft; vgl. Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechung, in: Jusletter 11. Juli 2016, S. 20 ff., „Diagnoseinhärenter Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad“). Die F.___-Gutachter massen der von ihnen diagnostizierten chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Schmerzstörung keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu. Sie konnten anlässlich ihrer fachärztlichen Exploration keine wesentlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen erkennen. Was die von Dr. J.___ und Dr. N.___ diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stizierte dissozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Störungen angeht (zur analogen Anwendbarkeit der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zu somatoformen Schmerzstörungen auf dissoziative Störungen vgl. BGE 137 V 64 E. 4.2 und auch BGE 141 V 281 E. 2.1.1), kann nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob die klassifikatorischen Vorgaben tatsächlich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten sind. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> räumte denn auch ein, dass eine Subsumtion unter die klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katorischen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben nicht möglich sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Prüfung anhand der rechtserheblichen Indikatoren (zur Indikatorenprüfung bei einer psychischen Störung nach ICD-10 F45.41 vgl. etwa Bundesgerichtsur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil 8C_59/2016 vom 19. Februar 2016 E. 2.2.1; ferner BGE 142 V 106 E. 4.2 und 4.4) ergibt Folgendes: Die im F.___-Gutachten gestellte psychiatrische Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose ist wie erwähnt nicht per se schweregradbezogen (BGE 142 V 106 E. 4.2 und 4.4). Bezüglich des Indikators „Behandlungserfolg und -resistenz“ ist den Akten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin regelmässig in die Physio- und in eine Radiofrequenztherapie geht. Zudem ist sie alle zwei Wochen beim Psychiater in Behandlung (Urk. 8/138/14). Die Gutachter gingen indessen von einer Verbesserung aus, wenn sie den Konsum von Schmerzmitteln, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere der Opiate, reduziert. Ebenso wäre von einer psychosomatischen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung eine verbesserte Introspektionsfähigkeit zu erwarten, was sich in Hinblick auf die subjektive Krankheitsüberzeugung positiv auswirken würde. Andere Massnahmen konnten die Gutachter nicht empfehlen. Vor diesem Hintergrund lässt sich nicht auf eine invalidisierende, schwere psychische Störung, welche therapeutisch nicht angehbar wäre, schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Komorbidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist neu eine Gesamtbetrachtung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selwirkungen und sonstigen Bezüge der Schmerzstörung zu sämtlichen beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden krankheitswertigen Störungen vorzunehmen. Neben der somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung leidet die Beschwerdeführerin an keinen weiteren Erkrankun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Von einer Komorbidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne der Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Sachlage nicht auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lebt alleine und verbringt die meiste Zeit in der Wohnung. Sie hat eine Haushaltshilfe und nimmt Nachbarschaftshilfe in Anspruch. Sie verfügt über eine geordnete Tagesstruktur. In der Regel steht sie um 7.30 Uhr auf. Häufig nimmt sie die Behandlungstermine wahr. Regelmässig ist sie mit dem Auto unterwegs, wenn auch nur über kurze Strecken. Von ihren Kolleginnen und von ihrer Familie hat sie sich gemäss eigenen Angaben zurückgezogen, empfängt aber doch auch Besuch oder geht selber zu Besuch (Urk. 8/138/12+20). Gelegentlich unternimmt sie Spaziergänge (Urk. 8/138/20). Unter diesen Umständen und in Anbetracht dessen, dass die Beschwerdeführerin von 2006 bis 2008 und 2008 bis 2011 zwei Partnerschaftsbeziehungen hatte (Urk. 8/138/18), ist den F.___-Gutachtern beizupflichten, dass bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zwar ein gewisser sozialer Rückzug vorliegt, letztlich aber doch von einem funktionierenden sozialen Umfeld auszugehen ist (Urk. 8/138/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleichmässigen Einschränkung des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin kaum eigene Interessen hat. Sie verfügt aber über erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche intellektuelle Ressourcen. Sie beendete nach Erleiden der beiden Unfälle die Ausbildung zur Wirtschaftsinformatikerin und arbeitete danach rund drei Jahre auf diesem Beruf. Dass sie in der Folge keine Erwerbstätigkeit mehr auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm, ist, wie aus dem F.___-Gutachten hervorgeht, primär ihrer subjektiven Krankheitsüberzeugung zuzuschreiben. Über ein niedriges Aktivitätsniveau verfügte die Beschwerdeführerin im Übrigen bereits, als eine psychische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung noch nicht im Raum stand und sie auch noch keine psychiatrische Behandlung in Anspruch nahm. Denn gegenüber dem psychiatrischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter des D.___ schilderte die Beschwerdeführerin im Rahmen der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vom 25. Februar 2009 einen ähnlichen Tagesablauf; eine psychiatrische Diagnose vermochte dieser indes nicht zu stellen (Urk. 8/44/85+94). Vor diesem Hintergrund fällt der subjektive Leidensdruck der Beschwerdeführerin, die sich auch in der Inanspruchnahme diverser Therapien äussert, nicht mehr entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend ins Gewicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei gesamthafter Betrachtungsweise über alle massgeblichen Indikatoren hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weg ist eine medizinisch-gesundheitliche Anspruchsgrundlage, welche zur Anerkennung einer Invalidität führen könnte, nicht ausgewiesen. Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob in Fällen, in denen (wie hier) bereits gutachterlicherseits keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten wurden, überhaupt eine Anspruchsprüfung gemäss dem normativen Prüfraster erfolgen soll (dazu Michael E. Meier, Ein Jahr neue Schmerzrechtsprechung, a.a.O., S. 7 f., 21 und 23 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da davon auszugehen ist, dass für die angestammte wie eine vergleichbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumutbarerweise eine volle Arbeitsfähigkeit vorliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 8/138/41), besteht kein Rentenanspruch. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1^000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Bettina Umhang</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage eines Doppels von Urk. 10</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>