<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-07-16-1C_422-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_422/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Juli 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Haag, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Baur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Veterinäramt des Kantons Zürich, Waltersbachstrasse 5, Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft See/Oberland, </div> <div class="para">Büro B-2, Postfach, 8610 Uster, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Güterstrasse 33, Postfach, 8010 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ermächtigung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 28. Mai 2024 (TB230147-O/U/MUL). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 17. November 2023 reichte A.________ beim Bezirksgericht Hinwil Strafanzeige gegen das Veterinäramt des Kantons Zürich ein, dies insbesondere im Zusammenhang mit den vom Veterinäramt am 1. Juli 2020, 14. Januar 2021 und 17. August 2023 bei ihr zu Hause durchgeführten Kontrollen. Sie erhob dabei namentlich den Vorwurf des Amtsmissbrauchs. Das Bezirksgericht leitete die Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft See/Oberland weiter. Diese überwies die Akten am 13. Dezember 2023 auf dem Dienstweg an das Obergericht des Kantons Zürich zum Entscheid über die Ermächtigung. Mit Beschluss vom 28. Mai 2024 verweigerte das Obergericht die Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung gegen das Veterinäramt bzw. dessen Angestellte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 8. Juli 2024 erhebt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts vom 28. Mai 2024. </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> haben Rechtsschriften die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe ergeben sich aus den <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span>. Erhöhte Anforderungen an die Begründung gelten, soweit die Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht gerügt wird (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerde muss sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen; rein appellatorische Kritik reicht nicht aus. Genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht, ist auf sie nicht einzutreten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=29.06.2024&amp;to_date=18.07.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-136%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 140 V 136</a> E. 1.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=29.06.2024&amp;to_date=18.07.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-171%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page171">138 I 171</a></span> E. 1.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid im Einzelnen dargelegt, wieso sich weder aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin - soweit sie verständlich seien - noch aufgrund der Umstände objektive Anhaltspunkte ergäben, dass sich der Beschwerdegegner bzw. dessen Angestellte im Zusammenhang mit den drei erwähnten Kontrollen oder sonst wie im Zusammenhang mit der Beschwerdeführerin in irgendeiner Weise strafbar gemacht habe bzw. hätten. Sie hat weiter festgehalten, aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin gehe vielmehr hervor, dass diese mit dem Handeln des Beschwerdegegners (und weiterer Behörden) generell nicht einverstanden sei, ihre rechtskräftige Verurteilung wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz (betreffend die anlässlich der Kontrolle vom 1. Juli 2020 tot aufgefundene Katze "Baycunta") nicht akzeptiere und sich dem mit haltlosen Vorwürfen strafbaren Verhaltens entgegenstelle. Unter diesen Umständen könne ausnahmsweise darauf verzichtet werden, die einzelnen handelnden Angestellten erst zu identifizieren, bevor über die Ermächtigung entschieden werde, und sei diese zu verweigern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Die Beschwerdeführerin wirft dem Beschwerdegegner bzw. dessen Angestellten auch vor Bundesgericht strafbares Verhalten, insbesondere Amtsmissbrauch im Zusammenhang mit den drei erwähnten Kontrollen bei ihr zu Hause, vor. Sie setzt sich mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid allerdings nicht weiter und vor allem nicht sachgerecht auseinander, sondern beschränkt sich - soweit ihre Vorbringen überhaupt verständlich sind - im Wesentlichen darauf, ihre als richtig vorausgesetzte Sicht der Dinge vorzutragen und appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid zu üben. Sie legt entsprechend nicht konkret und im Einzelnen dar, inwiefern die Vorinstanz Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt haben soll, indem sie mit der erwähnten Begründung die Ermächtigung verweigert hat. Den gegenüber der Vorinstanz erhobenen Vorwurf der Befangenheit substanziiert sie weiter nicht ansatzweise. Damit genügt ihre Beschwerde den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht, weshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang ist die Beschwerdeführerin an sich kostenpflichtig; auf eine Kostenerhebung kann aber verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen (<span class="artref">Art. 68 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft See/Oberland, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 16. Juli 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Haag </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Baur </div> </div></body></html>