<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2022.00079</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">16. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zanotelli</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Reto </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zanotelli</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weidächerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 56, Postfach 914, 8706 Meilen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8085 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1975, war seit dem 1. Januar 2017 mit einem Beschäftigungsgrad von 90 % als Fundraiser bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und dadurch bei der Zürich-Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (vgl. Urk. 17/7). Gemäss Unfallmeldung vom 16. Juni 2017 war der Versicherte am 14. Juni 2017 mit dem Elektrovelo auf dem Heimweg, wobei es ihn beim Bremsen überschlug (Urk. 17/1). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags bei Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzthaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche namentlich über multiple Kontusionsmarken vor allem am linken Knie sowie an beiden Handgelenken berichtete (Urk. 17/23 S. 1-2, Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17/7). Dem Versicherten wurde für die Zeit vom 17. bis am 23. Juni 2017 eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 100 % sowie vom 24. Juni 2017 bis zum 31. Juli 2017 eine von rund 50 % (Urk. 17/2-4, Urk. 17/8-10, Urk. 17/23 S. 3) sowie hernach eine von 40 % (Urk. 17/11, Urk. 17/28) und später noch 30 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestiert (Urk. 17/29). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erbrachte zunächst die gesetzlichen Versicherungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen (Urk. 17/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem es im Verlauf zu Schwindel und sensorischen Ausfällen im Bereich von Schulter und Arm links gekommen war (Urk. 17/23 S. 1-2), folgten weitere medizinische Abklärungen (Urk. 17/14 ff.). Mit Verfügung vom 11. März 2020 stellte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre Leistungen gestützt auf die medizinischen Akten sowie die </span><span id="_Hlk126320974"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahmen ihrer beratenden Ärzte vom 9. und 16. Juli 2018 sowie vom 12. März 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per 11. Juli 2017 ein. Dies mit der Begründung, dass die geklagten gesundheitlichen Beschwerden an Halswirbelsäule (HWS), Nacken und Kopf sowie die Konzentrationsstörungen ab dem 11. Juli 2017 nicht mehr mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 14. Juni 2017 zurückzufüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren seien (Urk. 17/82). Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache vom 11. Mai 2020 (Urk. 17/87), ergänzt am 27. August 2020 (Urk. 17/90), wies die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Einspracheentscheid vom 31. März 2022 ab (Urk. 10/93 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid vom 31. März 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob der Versicherte am 3. Mai 2022 Beschwerde mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es seien ihm nach erfolgter Ergänzung der Abklärungen durch ein Gerichtsgutachten auch nach dem 11. Juli 2017 die Leistungen aus der obligato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Unfallversicherung auszurichten (Urk. 1 S. 2). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 8. Juli 2022 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwerdeführer mit Gerichtsverfügung vom 11. Juli 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitgeteilt wurde (Urk. 11). Dieser nahm mit Eingabe vom 17. August 2022 erneut Stellung (Urk. 12), was der Beschwerdegegnerin mit gerichtlicher Verfügung vom 19. August 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13, vgl. auch Urk. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingereicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1).</span></p><p><span> </span><span>Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span>mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teil</span><span>weise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, je mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_698/2021 vom 3. August 2022 E. 3.1 f.).</span></p><p><span> </span><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span>waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatsache handelt, liegt die entsprechende Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">last </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang gegeben ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer. Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteile des Bundesgerichts 8C_600/2021 vom 3. März 2022 E. 3.2 und 8C_669/2019 vom 25. März 2020 E. 2.2, je mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span>vel</span><span> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch dieser Zustand noch nicht wieder </span><span>erreicht</span><span> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG Leis</span><span>tungen zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Unfallversicherer hat die Möglichkeit, die durch Ausrichtung von Heilbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung (und allenfalls Taggeld) anerkannte Leistungspflicht mit Wirkung ex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nunc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> et pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">futuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Berufung auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückkommenstitel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Wiedererwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung oder der prozessualen Revision einzustellen, etwa mit dem Argument, bei richtiger Betrachtung liege kein versichertes Ereignis vor (BGE 130 V 380 E. 2.3.1) oder der Kausalzusammenhang zwischen Unfall und leistungsbegrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dendem Gesundheitsschaden habe gar nie bestanden oder sei dahingefallen. Eine solche Einstellung kann auch rückwirkend erfolgen, sofern der Unfallversicherer keine Leistungen zurückfordern will (nicht publ. E. 3 des Urteils BGE 146 V 51; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 8C_605/2021 vom 30. März 2022 E. 3.2 und 8C_786/2021 vom 11. Februar 2022 E. 2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 31. März 2022 auf den Standpunkt, anhand der Erhebungen anlässlich der ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Erstkonsultation nach dem Unfall vom 14. Juni 2017 sei keine Commotio cerebri nachgewiesen. Beim Fehlen von Kopf- und Schädelhirntrauma seien die im späteren Verlauf dokumentierten Konzentrationsstörungen nicht mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 14. Juni 2017 zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. Auch die Latenz von 14 Tagen bis zur erstmaligen ärztlichen Aufnahme von Konzentrationsstörungen anlässlich der Konsultation vom 24. Juni 2017 spreche gegen eine unfallbedingte Entwicklung (Urk. 2 S. 3). Für die Annahme einer Gehirnerschütterung fehle es an einem Kopfanprall, einem kurzzeitigen Bewusstseinsverlust oder einer Bewusstseinsstörung sowie an einer Amnesie. Der am Unfalltag geschilderte Kopfschmerz könne im Rahmen einer traumatischen Schreck- und Verspannungssituation bei erhöhtem Blutdruck, der nachweislich gegeben gewesen sei, als Unfallfolge gesehen werden. Der Umstand, dass der Kopfschmerz anschliessend in den Hintergrund getreten sei und sich später wech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selhaft gezeigt habe, sei zudem nicht typisch für einen posttraumatischen Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz. Auch im Bericht des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vom 23. Oktober 2017 seien die beschriebenen Nacken-/Kopfschmerzen als am ehesten zervikogen/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikothorakaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Genese mit myofaszialer Komponente eingeordnet worden. Dies bestätige auch die vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzthaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankengeschichte, wonach am 19. Juni 2017 Brust- und Lendenwirbelsäule indolent gewesen seien, jedoch massive unfallfremde Myogelosen paravertebral beschrieben worden seien. Sodann seien alle HWS-Bewegungen ohne Schmerzen und Einschränkungen möglich gewesen und das Röntgen der HWS vom 21. Juni 2017 habe keinen Anhalt für frische traumatische ossäre Läsionen ergeben. Am 12. Juli 2017 sei dann das Vorliegen einer unfallfremden zervikalen Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e mittels MR-Befund bestätigt worden. Nach dem Gesagten könne der Status quo sine nach dem Abheilen von Prellungen und Schürfungen per 11. Juli 2017 angenommen werden (Urk. 2 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wandte dagegen in seiner Beschwerde vom 3. Mai 2022 zusammengefasst ein, die anhaltenden Kopfschmerzen mit persistierendem Schwindel seien am 19. Juni 2017 als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkontusionell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/posttraumatisch beurteilt worden. Eine Woche nach dem Unfall, am 21. Juni 2017, seien Blockierungen an der HWS sowie am Schultergürtel aufgetreten (Urk. 1 S. 3). Laut der Krankenge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schichte der Hausärztin hätten am 24. Juni 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkontusionelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kopfschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen mit kognitiver Beeinträchtigung im Sinne eines Post Commotio-ähnlichen Zustands sowie pseudoradikuläre intermittierende Symptome bestanden und bis zum 21. Juli 2017 ununterbrochen angehalten (Urk. 1 S. 4). Im weiteren Verlauf seien ein posttraumatisches Syndrom nach Commotio cerebri sowie eine HWS-Distorsion mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Concussion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Headache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert worden, deren Behandlung bis Anfang 2019 erforderlich gewesen sei (Urk. 1 S. 4-5). Entgegen der Annahme des beratenden Neurologen sei es zu einer grossen unfallbedingten Krafteinwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung gekommen (Urk. 1 S. 5) und die bereits am 19. Juni 2017 objektivierten Myogelosen seien unfallbedingt (Urk. 1 S. 6). Nach den geltenden Leitlinien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Concussion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sports</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">group</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und aufgrund der Latenzzeit, innerhalb welcher sich nach dem Unfall Kopfschmerzen manifestiert hätten, sei eine Commotio cerebri zu bejahen (Urk. 1 S. 6-7). Aufgrund der daraus resultierenden Zweifel an den versicherungsinternen Beurteilungen und angesichts der sehr langen Dauer des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei ein Gerichtsgutachten einzuholen (Urk. 1 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 8. Juli 2022 führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, bei Myogelosen handle es sich um Muskelverhärtungen infolge Überanstrengung und Fehlbelastung, welche nie von längerer Dauer seien. Erneute Myogelosen seien daher nicht unfallkausal und eine Schädigung im Sinne einer Myelopathie sei im MRT-Bericht vom 11. Juli 2017 klar ausgeschlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen worden (Urk. 9 S. 1). Für eine Unfallkausalität der Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e in C6/7 fehle es an Anhaltspunkten (Urk. 9 S. 2). Zusammenfassend hielt sie fest, anhand der Akten könne sowohl eine Commotio cerebri als auch eine HWS-Distorsion aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen werden, weshalb die Diagnose des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvollziehbar sei und keine Zweifel an den versicherungsmedizinischen Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen zu erwecken vermöge (Urk. 9 S. 1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Eingabe vom 17. August 2022 brachte der Beschwerdeführer hiergegen vor, die bereits fünf Tage nach dem Unfallereignis dokumentierten, linksseitigen Myogelosen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n unfallkausal (Urk. 12 S. 1). Die Verneinung der Unfallkausalität von Kopfschmerzen und kognitiven Defiziten überzeuge nicht, da solche Beschwerden bereits am Unfalltag dokumentiert worden seien und gemäss den als Richtlinie aufgestellten Handlungsempfehlungen der Schweizerischen Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Gesellschaft (SNG) weder ein direkter Kopfanprall mit äusserlichen Prellmarken erfolgen noch eine Bewusstlosigkeit auftreten müsse (Urk. 12 S. 2). Bereits am Morgen des Unfallfolgetages habe er die Hausärztin wegen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den an der Wirbelsäule konsultieren müssen, und bereits eine Woche nach dem Unfall sei die HWS blockiert gewesen (Urk. 12 S. 2-3). Die Diagnosen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien schlüssig begründet worden und widersprächen den echtzeitlichen Feststellungen der Hausärztin sowie der behandelnden Therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nicht (Urk. 12 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am späteren Abend des Unfalltags begab sich der Beschwerdeführer im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzthaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Behandlung. Laut dem Eintrag in die Krankengeschichte vom 14. Juni 2017 gab er an, er sei auf die linke Hand gestürzt, respektive beidhändig auf der linken Veloseite gelandet, und es sei keine Bewusstlosigkeit aufgetreten. Der Beschwerdeführer wies Schürfungen am linken Knie, an der linken Hand volar, an beiden Handgelenken und an der linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxseite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf sowie Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen am linken Handgelenk, welche als Handgelenkkontusion linksbetont beurteilt wurden. Der Kopf des Beschwerdeführers wies keine Prellmarken auf und die HWS war voll beweglich und ohne neue Muskelschmerzen oder andere Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen. Initial hatte der Beschwerdeführer einen hohen Blutdruck von 165/93, der sich im Verlauf normalisierte. Des Weiteren wurde in der Krankengeschichte fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten, der Beschwerdeführer habe über ein leichtes frontales Druckgefühl, Schwindel und einen leichten Kopfschmerz geklagt, Differentialdiagnose Span</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungskopfschmerz, Übelkeit, differentialdiagnostisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">commotioartig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Anamnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch sei es weder zu einer Bewusstlosigkeit noch zu einer Commotio gekommen, wobei der Patient diesbezüglich aufgeklärt worden sei und man ihn dreimal spe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zifisch dahingehend befragt habe (Urk. 17/46 S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am Folgetag berichtete der Beschwerdeführer über nun fast mehr Schmerzen am Handgelenk rechts als links, wobei die Röntgenuntersuchungen weder rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch links Hinweise auf eine frische Fraktur zeigten. Überdies wurde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Processi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spinosi (Dornfortsätzen) der Brustwirbelsäule (BWS) dokumentiert. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wurde festgehalten, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a der Beschwerdeführer zum Osteopathen wolle, müsse vor einer Manipulation mittels einer Röntgenuntersuchung eine Fraktur ausgeschlossen werden (Urk. 17/46 S. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Eintrag von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Krankengeschichte des Beschwerdeführers vom 19. Juni 2017 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe weiterhin Schmerzen am linken Handgelenk. HWS, BWS und Lendenwirbelsäule (LWS) seien indolent, jedoch seien paravertebral massive Myogelosen vorhanden, vor allem am Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergürtel linksbetont. Bezüglich der HWS seien alle Bewegungen ohne Schmerzen oder Einschränkungen möglich. Sowohl die neurologischen Untersuchungen als auch die Lagerungsproben seien unauffällig ausgefallen, weshalb der geklagte Schwindel am ehesten multifaktoriell nach Trauma (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkontusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/posttraumatisch) sei (Urk. 17/46 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Juni 2017 wurde in der Krankengeschichte festgehalten, der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe sich aufgrund von fortbestehenden Beschwerden im Bereich des linken Armes vorgestellt. Die HWS zeige eine Blockierung. Ebenso der Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gürtel mit deutlichem muskulären Hartspann sowie Myogelosen im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Levatoransatzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits. Die neurologischen Befunde seien unauffällig. Die Röntgenuntersuchung der HWS habe Verschleisserscheinungen gezeigt, hingegen keinen Anhalt für frische ossäre traumatische Läsionen ergeben. Auch die Rönt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genuntersuchung der linken Schulter habe keine Anhaltspunkte für frische trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische ossäre Läsionen zu Tage gefördert (Urk. 17/46 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der hausärztlichen Beurteilung vom 24. Juni 2017 ist zu entnehmen, es bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkontusionelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kopfschmerzen mit kognitiver Beeinträchtigung im Sinne eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ost</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ommotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-ähnlichen Zustandes sowie persistierende Handgelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen links (Urk. 17/46 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. Juni 2017 berichtete der Beschwerdeführer bei der Hausärztin über per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistierende leichte Schmerzen sowie eine Bewegungseinschränkung des linken Handgelenks, noch diffuse Kopfschmerzen, Lärmempfindlichkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trümmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fuse Müdigkeit ohne neurologische Ausfälle (anamnetisch und grobkursorisch klinisch), differentialdiagnostisch post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">commotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-ähnliche Symptome. Der Schwindel trete intermittierend vor allem bei Reizüberflutung und Müdigkeit auf und der Beschwerdeführer sei körperlich und psychisch nicht belastbar (Urk. 17/46 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgte MRT-Untersuchung der HWS vom 11. Juli 2017 ergab eine Diskusextrusion HWK 6/7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediolateral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links, nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaudal umgeschlagen, mit deutlicher Verlagerung und möglicher Tangierung der linken C7-Wurzel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Verneint wurde das Vorliegen eines paravertebralen oder intraspinalen Hämatoms sowie einer Myelopathie. Wegen einer grösseren, differentialdiagnostisch zystischen Raumforderung im linken Schilddrüsenlappen wurden weitere Abklärungen empfohlen (Urk. 17/14 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut Eintrag in der Krankengeschichte vom 12. Juli 2017 wurde die Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit verlängert, weil sich der Beschwerdeführer nach zwei Stunden kaum mehr konzentrieren könne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spannungskopfschmerzen von der HWS bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise vom Hinterkopf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein linker Arm je nach Lage und Belastung einschlafe und Arm/Schulter links weniger belastbar seien. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezeichnete Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen differentialdiagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkontusionell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 17/46 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die daraufhin am 18. Juli 2017 durchgeführte MR-Untersuchung des Schädels ergab weder strukturelle Veränderungen noch intrakranielle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 17/15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 27. Juli 2017 überwies der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachchiropraktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Beschwerdeführer bei der Diagnose eines posttraumatischen Syndroms bei Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf Commotio cerebri und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regredientem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom C7 links bei Status nach Velosturz am 14. Juni 2017 ans </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte aus, er hege den Verdacht auf eine Commotio cerebri, obschon kein Kopftrauma erinnerlich sei. Seit dem Sturz habe der Beschwerdeführer Kopfschmerzen sowie von der HWS bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach retroorbital links ausstrahlende Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ebenso seit Beginn leide er an einem «Sturmsein». Im Vordergrund stehe eine persistierende Konzentrationsstörung (Urk. 17/52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten in ihrem Bericht vom 29. September 2017 betreffend die im August 2017 erfolgten Konsultationen als Hauptdiagnose ein persistieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des, posttraumatisches Syndrom nach Commotio cerebri und HWS-Distorsion im Rahmen eines Velosturzes am 14. Juni 2017. Sie gaben an, der Beschwerdeführer leide an einer kognitiven Beeinträchtigung, welche differentialdiagnostisch sekundär im Rahmen der Kopfschmerzen aufgetreten sei. In den Tagen nach dem Unfall habe der Beschwerdeführer Wortfindungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen aufgewiesen. Am 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 habe er immer noch intermittierende Konzentrations- und Kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedächtnisstörungen gehabt, welche häufig im Zusammenhang mit Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen aufträten. Die kognitiven Beschwerden hätten mit der Zeit eher abgenommen. Die neuropsychologische Testung vom 18.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 habe Einbussen im Bereich des verbalen Gedächtnisses gezeigt. Zudem bestehe der Verdacht auf einen zentralen Belastungsschwindel (neurogen vegetativ) mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">okulomotorischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dysfunktion. Initial sei eine Stunde nach dem Unfall Benom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menheit aufgetreten, welche am 2. August 2017 intermittierend fortbestanden habe, jeweils ausgelöst durch schnelle visuelle Reize, Computerarbeit, Konzentration und Schreiben (Urk. 17/24 S. 1). Des Weiteren liege im Rahmen dieser Hauptdiagnose ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Concussion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Headache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, am ehesten vom Spannungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">typ, differentialdiagnostisch myofas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zial nozizeptiv bei HWS-Distorsion. Nach dem Unfall seien starke Nackenschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen aufgetreten und im Verlauf und aktuell (2. August 2017) sei es zu intermit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierenden Verspannungen der Nackenmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulatur gekommen, welche als Schmerz nach frontal ausstrahlten. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer leide täglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an drückenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bifrontalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kopfschmerzen mit Lichtscheu, leichter Übelkeit und Verschlimme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bei Bewegung. Als zweite Hauptdiagnose liege der Verdacht auf ein radiku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läres Reizsyndrom C7 links bei Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e C6/7 vor, bei der Differentialdiag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spondylogenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndroms. Dieses sei am ehesten traumatisch bedingt im Rahmen der ersten Hauptdiagnose. Anamnestisch träten seit dem Unfall intermittierende lageabhängige Kribbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parästhesien am ganzen linken Arm auf (Urk. 17/24 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche der Beschwerdeführer zuvor zuletzt am 7. September 2017 konsultiert gehabt hatte (Urk. 17/23 S. 3), hielt in ihrem Bericht vom 19. September 2017 fest, beim Velounfall vom 14. Juni 2017 sei es zu keiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ommotio gekommen. Der Beschwerdeführer habe sich mit den Armen aufgestützt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe Schmerzen an beiden Handgelenken und multiple Schürfun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Kontusionsmale aufgewiesen. Eine Fraktur habe mittels Röntgenunter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung ausgeschlossen werden können. Im Verlauf seien Schwindel und senso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Ausfälle von Schulter und Arm links hinzugetreten. Die MR-Untersuchung habe eine zervikale Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e ergeben (Urk. 17/23 S. 1). Initial habe der Beschwerdeführer indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HWS-Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelitten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hingegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Spannungskopfschmerz. Den Schwindel bezeichnete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postkontu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Sensibilitätsstörungen der Hände beschrieb sie als unklar, differenti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aldiagnostisch bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">._</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">__</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (Urk. 17/23 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Neurologen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten am 15. September 2017, der Beschwerdeführer sei ihnen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittierenden lageabhängigen Kribbelparästhesien am linken Arm zur elektrophy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siologischen Beurteilung zugewiesen worden. Die elektrophysiologischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungen vom 12. September 2017 seien normal ausgefallen (Urk. 17/22 S. 1). Namentlich seien keine Neuropathie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medianus und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links sowie keine akuten oder chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Denervationszeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der wichtigsten Kennmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulatur C5-C7 feststellbar gewesen. Weiter führten sie aus, sie interpretierten die geschilderten Beschwerden zusammen mit den klinischen und elektrophysiologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befunden als posttraumatische Kopfschmerzen, am ehesten myofaszial nozizeptiv bei HWS-Distorsion. Obwohl MR-tomographisch eine grosse Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">extrusion HWK6/7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediolateral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links festgestellt worden sei, habe der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer keine klinischen Hinweise für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myeläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder radikuläre Reiz- oder Ausfallssymptomatik gezeigt (Urk. 17/22 S. 2-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Januar 2018 berichteten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die am 23. Oktober 2017 erfolgte Verlaufsuntersuchung. Zum Untersuchungszeitpunkt seien weiterhin leichte Kurzzeitgedächtnisstörungen ohne Einschränkungen im Alltag vorhanden gewesen, ansonsten aber keine Auffälligkeiten. Die kognitiven Beeinträchtigun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seien fast vollständig remittiert (Urk. 17/35 S. 1 und S. 4). Benommenheit trete nur bei langer Konzentration (drei Stunden) sowie als Beifahrer im Auto wegen Kinetose (Reisekrankheit) auf. Während eines Sprachaufenthalts in Eng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land in den zwei Wochen vor der Verlaufsuntersuchung hätten sich die Nacken- und Kopfschmerzen wieder gezeigt, mit täglichem Spannungsgefühl an BWS und HWS mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holocranen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> drückenden Kopfschmerzen. Vier Tage vor der Verlaufsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung habe er infolge einer HWS-Massage eine Schmerzlinderung verspürt (Urk. 17/35 S. 2-3). Die Kribbelparästhesien besserten langsam. Die am 23.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2017 beschriebenen Nacken-/Kopfschmerzen beurteilten die Ärzte als am ehesten zervikogen/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikothorakaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Genese mit myofaszialer Komponente (Urk. 17/35 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Juli 2018 gab Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie, seine ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmedizinische Beurteilung gestützt auf die vorhandenen Akten ab. In seiner Kausalitätsbeurteilung führte er aus, beim Unfall vom 14. Juni 2017 sei der Beschwerdeführer auf beiden Händen ohne Anprall des Kopfes gelandet. Anlässlich der Erstkonsultation habe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) begründet ausgeschlossen. Gültige Kriterien - namentlich Bewusstlosigkeit, GCS Veränderungen oder eine posttraumatische Amnesie - für den Nachweis einer Commotio cerebri seien nicht aktenkundig. Die hausärztliche Abklärung sei sorgfältig mit mehrfacher Befragung des Beschwerdeführers erfolgt, sodass darauf abzustellen sei. Ohne Kopf- und Schädelhirntrauma seien die im späteren Verlauf dokumentierten Konzentrationsstörungen nicht mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegender Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 14. Juni 2017 zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen. Auch die Latenz von 14 Tagen bis zur erstmaligen ärztlichen Aufnahme von Konzentrationsstörungen anlässlich der Konsultation am 24. Juni 2017 spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che gegen eine unfallbedingte Entwicklung. Der am Unfalltag geschilderte Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz könne noch im Rahmen einer traumatischen Schreck- und Verspan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungssituation bei erhöhtem Blutdruck akzeptiert werden. Der Umstand, dass der Kopfschmerz anschliessend in den Hintergrund der Abklärung getreten sei und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich später als wechselhaft erwiesen habe respektive bei einem Sprachaufenthalt in England wieder aufgetreten sie, sei zudem nicht typisch für einen posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Kopfschmerz. Hinsichtlich der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> später diagnostizierten HWS-Distorsion sei zu erwähnen, dass kein über das übliche Bewegungsausmass dokumentierter Akzelerations- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezelerationsmechanismus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden habe und diese Einschätzung nicht nachvollziehbar sei. Vielmehr sei von einer lokalen Abwehrspannung im HWS-Bereich auszugehen. Bezüglich des Zeitpunkts der vollständigen Abheilung der prellungsbedingten Beschwerden sei eine orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Evaluation erforderlich (Urk. 17/54 S. 3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 16. Juli 2018 würdigte in der Folge der beratende Arzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie, die vorhandenen Akten und gelangte zum Schluss, als Verletzungen des Unfallereignisses vom 14. Juni 2017 seien die Prellungen und Schürfungen im Bereich des Knies, der Handgelenke und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxseite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links anzusehen. Diese rechtfertigten keine längere Arbeitsunfähigkeit und heilten vollständig ab. Eine Restitutio ad integrum der Unfallfolgen sei spätestens nach Ausschluss von traumatischen strukturellen Verletzungen anlässlich der MRI-Untersuchungen vom 11. und 18. Juli 2017 eingetreten. Diese bildgebenden Untersuchungen könnten noch als Abklärungskosten übernommen werden (Urk. 17/53 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten dem entgegen, für die Diagnosestellung einer Commotio cerebri sei weder ein direkter Schlag gegen den Kopf essentiell noch eine Bewusstlosigkeit erforderlich. Der Beschwerdeführer habe unmittelbar nach dem Ereignis Benommenheit sowie starke Nackenverspannungen verspürt und Wort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">findungsstörungen gehabt, welche auch Dritte wahrgenommen hätten. Sodann habe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits zehn Tage nach dem Ereignis Konzentrationsstörungen mit kognitiver Beeinträchtigung im Sinne eines post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">commotio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-ähnlichen Zustands beschrieben sowie eine posttraumatische Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e diskutiert. Die Erstkonsul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei zwei Monate nach dem Ereignis erfolgt, wobei aus der neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologischen Untersuchung Einbussen im Bereich des verbalen Gedächtnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses 2-8. Perzentile resultierten. Kognitive Beeinträchtigungen wie Konzentrati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsstörungen gehörten neben Kopfschmerz und Schwindel zu den häufigsten Symptomen nach einer Gehirnerschütterung, weshalb eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reevaluation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig sei (Urk. 17/59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt am 12. März 2019 an seiner Beurteilung vom 9. Juli 2018 fest. In der vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwähnten Literatur sei von sportbezogenen Gehirnerschütterungen die Rede, welche durch biomechanische Kräfte verursacht würden. Anhand der dortigen Beschreibung könnte fast jedes Unfallgeschehen eine Gehirnerschütte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung verursachen. Jedoch werde in jener Literatur auch darauf hingewiesen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht anhand der Symptome auf die Diagnose einer Gehirnerschütterung geschlossen werden könne. Er halte an den gängigen klinischen Kriterien fest, wonach ein Kopfanprall erforderlich sei und in dessen Rahmen ein kurzzeitiger Bewusstseinsverlust oder eine qualitative Bewusstseinsstörung sowie eine Amne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie vorgelegen haben müsse (Urk. 17/65).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schilderten in ihrem Bericht vom 29. Juni 2019, der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer habe sie aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persistenz seiner seit dem Trauma bestehenden Nacken- und Kopfschmerzsymptomatik kontaktiert. Diese seien seit dem Trauma wellenförmig verlaufen, wobei sich bestimmte Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen günstig auswirkten. Er sei seit dem Trauma jedoch nie symptomfrei gewesen. Seit einer Schulterverletzung links leide er wieder an täglichen Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-occipital mit Ausstrahlung stirnbandartig gegen retro-orbital. Darüber hinaus bestünden in unregelmässigen mehrwöchentlichen Abständen sekundenanhaltende Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delattacken (Urk. 17/72 S. 3). Die Ärzte schlossen, es stehe weiterhin ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-occipitales Schmerzsyndrom im Vordergrund, welches aus ihrer Sicht sowohl eine biomechanische als auch muskuläre Komponente beinhalte. Sie stünden weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin zu ihrer Stellungnahme vom 30. Oktober 2018 (Urk. 17/72 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Juli 2019 berichteten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Verlaufsuntersuchung vom 10. Juli 2019. Diesem Bericht ist zu entnehmen, im Vergleich zum 19. Juni 2019 hätten die vorbeschriebenen Symptome zugenommen. Zusätzlich sei seit einer Hyperextensionsbewegung des Oberkörpers über die Stuhl-Rückenlehne die Schwindelsymptomatik in den Vordergrund gerückt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Nacken- und Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen seien ebenfalls weiterhin täglich vorhanden. Die Gesamtsymptomatik führe dazu, dass er sich bei der Arbeit für maximal vier bis sechs Stunden kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrieren könne (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17/73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dementsprechend wurde dem Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer für die Zeit vom 10. bis am 24. Juli 2019 eine teilweise Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 17/73 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. November 2019 äusserte sich die Ärztin des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dahingehend, dass generell sämtliche vom Beschwerdeführer angegebenen Symptome und Befunde Folge und Ausdruck einer Gehirnerschütterung sein könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Das Unfallereignis sei zudem geeignet gewesen, eine solche Schädigung zu verursachen. Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fremde Faktoren seien ihnen hingegen keine bekannt </span><span id="_Hlk128495404"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 17/79 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleichentags gab sie an, bei der Konsultation vom 30. Oktober 2019 sei der Zustand im Vergleich zum 11. September 2019 stabil gewesen. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei unverändert auf die Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vestibulo-okulomotorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuloskelettal in dreiwöchigen Abständen angewiesen. Im Vordergrund stehe unverändert die bekannte Symptomatik (Spannungsgefühl im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nackens, zum Teil auch Schonhaltung in der Kopfseitneigung nach rechts sowie das bekannte Konvergenzdefizit [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nearpoint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Konvergenz-Defizit mit Nachhinken des linken Auges, vgl. auch Urk. 17/80 S. 1]), wobei der Beschwerdeführer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserungen bemerkt habe (Urk. 17/80 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass das Ereignis vom 14. Juni 2017 einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG darstellt. Die Beschwerdegegnerin anerkannte in diesem Kontext denn auch grundsätzlich ihre Leistungspflicht (Urk. 2 S. 1, Urk. 17/6). Strittig und zu prüfen ist jedoch, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Recht mit der Begründung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingestellt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die über den 11. Juli 2017 hinaus andauernden Beschwerden seien nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall zurückzuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rechtmässigkeit des Fallabschlusses wurde hinsichtlich der Prellungen der Handgelenke, des linken Knies und der linken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxseite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in Zweifel gezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Es fehlt denn auch an Anhaltspunkten dafür, dass diese Verletzungen über den Fallabschluss vom 11. Juli 2017 hinaus Beschwerden bereitet hätten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Zeit nach dem Fallabschluss klagte der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch über Konzentrationsprobleme, Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen mit Begleiterscheinungen, Einschlafen und verminderte Belastbarkeit des linken Arms respektive Sensibilitätsstörungen sowie «Sturmsein» / Schwindel / Benommenheit (vgl. vorstehende E. 3.3 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Erlass des angefochtenen Entscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die versicherungsinternen Beurteilungen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Juli 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/54 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 16. Juli 2018 (Urk. 17/53 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12. März 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 17/65</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kenntnis von den medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt die inhaltliche Nachvollziehbarkeit ihrer Schlussfolgerungen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Umstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss es sich um Aktenbeurteilungen handelte, denen keine eigene Untersuchung zugrunde lag, ist Folgendes zu bemerken: E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iner ärztlichen Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in jedem Fall eine persönliche Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorausgehen. Nach der Rechtsprechung sind Aktengutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulässig. Entscheidend ist, ob genügend Unterla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen vorliegen, was dann der Fall ist, wenn die Akten ein voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status ergeben, so dass sich der Experte gesamthaft ein lückenloses Bild machen kann (Urteile des Bundesgerichts U 330/02 vom 5. Dezember 2003 E. 2 und 8C_181/2012 vom 8. Juni 2012 E. 5.2, je mit Hinweisen. Dies ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der gegebenen Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu bejahen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Objektiv ausgewiesen ist beim Beschwerdeführer eine Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e HWK 6/7 (E. 3.2 vorstehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 17/14 S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, die Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sei unfallfremd (Urk. 2 S. 4, Urk. 9 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Damit vertritt sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinngemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ansicht, die Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sei nicht einmal durch den Unfall ausgelöst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Chirurg Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gab in seiner vertrauensärztlichen Stellungnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Bezugnahme auf die bildgebenden Untersuchungen insbesondere vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 18. Juli 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> strukturelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verletzungen vorhanden gewesen seien (Urk. 17/53 S. 3). Damit ging er implizit davon aus, die anlässlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MRT-Untersuchung der HWS vom 11. Juli 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">extrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HWK 6/7 (vgl. E. 3.2 vorstehend) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei nicht traumatisch beziehungsweise durch den Unfall verursacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder ausgelöst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e beziehungsweise ein Bandscheibenvorfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geht mit Schmerzen, Bewegungseinschränkung, Sensibilitätsstörungen und eventuell Lähmungen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auflage 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">193 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unmittelbar nach dem Unfall war die HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei beweglich und nicht schmerzhaft. Am Folgetag verspürte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Druckschmerz über oder neben der BWS, hingegen berichtete er noch nicht über Beschwerden an der HWS oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausstrahlungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. Juni 2017, vier Tage nach dem Unfall, wurden zwar «neu Schulter-Nackenschmerzen» angegeben (Urk. 17/15). Doch a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 19. Juni 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereitete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Wirbelsäule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Schmerzen. Namentlich war die HWS frei beweglich ohne Schmerzen oder Einschränkungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschrieben wurden massive Myogelosen paravertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einer Myogelose handelt es sich um eine umschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene knoten- oder wulstförmige, lokal begrenzte Verhärtung der Muskulatur mit Palpationsschmerz und oft dumpfem Spontanschmerz infolge statischer Überbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchung, funktioneller und entzündlicher Muskelerkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen sowie reaktiv bei Gelenkerkrankungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Pschyrembel, Klinisches Wörter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buch, 26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auflage 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1172</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Solche Verhärtungen der Muskulatur gelten - wie auch myofas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziale Befunde, Verspannungen der Muskulatur, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Nacken, Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der HWS-Beweglichkeit sowie Nacken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spannungen bei Streck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung der HWS mit Retrohaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- rechtsprechungsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht als organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolgen (Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2007 vom 7. August 2008 E. 8.2-8.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Woche nach dem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, am 21. Juni 2017,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war die HWS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blockiert, jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neurologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr wurden unauffällige neurologische Befunde erhoben und anhand der Röntgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der HWS waren lediglich Verschleisserscheinungen, hingegen keine fri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen ossären traumatischen Läsionen ersichtlich (E. 3.1 vorstehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 17/46 S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch laut dem Bericht der Hausärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es erst im Verlauf zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sensorische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Schulter und Arm links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men (E. 3.6 vorstehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 17/23 S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend steht fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die HWS erst rund eine Woche nach dem Unfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Blockierung aufwies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zuvor explizit frei beweglich und nicht schmerzhaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der Beschwerdeführer überdies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Woche nach dem Unfall noch keine neurologischen Symptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu beklagen hatte. Eingedenk dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheint es als möglich, nicht hingegen als überwiegend wahrscheinlich, dass die Dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e durch das Unfallereignis ausgelöst wurde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die blosse Möglichkeit nicht ausreicht, um einen natürlichen Kausalzusammenhang zu begründen (E. 1.2 vorstehend), wurde hinsichtlich der Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e kein Leistungsanspruch des Beschwerdeführers gegenüber der Unfallversicherung begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An weiteren objektiven Befunden wie einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Radikulo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- oder Myelopathie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 17/22 S. 2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 17/35 S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konzentrationsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche kurz nach dem Fallabschluss im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund standen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 17/52), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en die behandelnden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindestens möglicherweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf eine Commotio cerebri zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche der Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 14. Juni 2017 erlitten habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 17/79 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Annahme einer Commotio cerebri setzt rechtsprechungsgemäss eine zumin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest kurzzeitige Bewusstlosigkeit nach der Verletzung voraus (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_41/2022 vom 13. April 2022 E. 3 und 8C_14/2021 vom 3. Mai 2021 E. 4.2.1). Zu einer solchen ist es beim Beschwerdeführer unbestrittener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massen nicht gekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte der Beschwerdeführer berichtet, beim Sturz sei es zu keinem Kopfanprall gekommen und weder zu einer Amnesie noch zu einem Bewusstseinsverlust (Urk. 17/24 S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am Unfalltag war in der Krankengeschichte festgehalten worden, es sei weder zu einer Bewusstlosigkeit noch zu einer Commotio gekommen, wobei der Patient diesbezüglich aufgeklärt worden sei und man ihn dreimal spezifisch dahingehend befragt habe (Urk. 17/46 S. 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dessen überzeugt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Weiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Fehlen von Bewusstlosigkeit, Veränderungen im Sinne der Glasgow </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Score-Skala (GSC) sowie posttraumatischer Amnesie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegen der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht von einem posttraumatischem Syndrom nach Commotio cerebri auszugehen ist (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17/54 S. 3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überdies trifft auch sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aussage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu, wonach - wenn wie in den zitierten Richtlinien vorgesehen auch eine indirekte Krafteinwirkung ausreiche (vgl. Urk. 3/2 S. 1) - man sich bei fast jedem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschehen eine Commotio cerebri zuziehen könnte. Es leuchtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> denn vor diesem Hintergrund sowie mit Blick auf die eingangs dieses Abschnitts zitierte Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, dass nicht (allein) anhand der Symptome eine Gehirnerschütte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung diagnostiziert werden kann (Urk. 17/65 S. 4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt vor, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bewusstlosigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - wie auch ein direkter Kopfanprall - seien gestützt auf die Richtlinien «Handlungsempfehlungen der SNG, Diagnostik und Therapie bei Gehirnerschütterung im Sport» (Urk. 3/2), nicht erforderlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 6-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ungeachtet dessen gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den eingereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Handlungsempfehlungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zitierten ICD-10 solche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gehirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erschütterung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sport</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem (lediglich) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurzzeitige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verlust der normalen Gehirnfunktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einher (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 3/2 S. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So ist bei einer Gehirnerschütterung im Sport mit einem günstigen Verlauf zu rechnen, zumal in der Literatur ein spontaner Rückgang der Symptome in 75-90 Prozent der Fälle innerhalb von zehn bis 14 Tagen beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben wurde (Urk. 3/2 S. 6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vor diesem Hintergrund ist eine Änderung der diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglichen, vorstehend zitierten Rechtsprechung zumindest im vorliegenden Fall, wo der Fallabschluss rund vier Wochen nach dem Unfallereignis erfolgte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit kurzzeitige Beeinträchtigungen der normalen Gehirnfunktion noch abgedeckt waren, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer führt des Weiteren unter Hinweis auf das Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_14/2021 vom 3. Mai 2021 E. 4.2.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschlaggebend für die Bejahung einer Commotio cerebri sei, ob sich innerhalb der Latenzzeit von 24 bis 72 Stunden nach dem Unfall Kopfschmerzen manifestiert hätten, was bei ihm der Fall gewesen sei (Urk. 1 S. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zwar wurde in jenem Verfahren das Vorliegen einer Commotio cerebri mangels Kopfschmerzen innerhalb der massgebenden Latenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneint (E. 4.2.3), doch war zuvor vom Bundesgericht auch erwähnt worden, dass eine Commotio cerebri mit einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit kurz nach der Verletzung einhergehe (E. 4.2.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dessen, dass es jener versicherten Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laut dem Austrittsbericht des unmittelbar nach dem Unfall erstbehandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Spitals (vgl. Sachverhalt lit. A) beim Unfall kurze Zeit schwarz vor den Augen geworden war und in jenem Fall auch ein Kopfanprall stattgefunden hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3), leuchtet es ein, dass im zitierten Urteil die fehlenden Kopfschmerzen das massgebende Kriterium war. Daraus kann indes vor dem geschilderten Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund keine Rechtsprechungsänderung abgeleitet werden. So </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt denn das Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgericht beispielsweise mit Urteil 8C_41/2022 vom 13. April 2022 auch weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin explizit an der (zusätzlichen) Voraussetzung einer kurzzeitigen Bewusstlosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit fest (E. 3 mit Hinweis auf das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich UV.2020.00253 vom 15. November 2021 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten kommen keine auch nur geringen Zweifel an der vertrauens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Beurteilung auf, wonach eine Commotio cerebri und damit auch ein posttraumatisches Syndrom nach Commotio cerebri zu verneinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 17/54 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 17/65 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ferner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts des Kantons Zürich UV.2020.00253 vom 15. November 2021 E. 4.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als weitere Diagnose im Zusammenhang mit dem Unfallereignis nannten die behandelnden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">HWS-Distorsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorstehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 17/24 S. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verneint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e das Vorliegen einer HWS-Distorsion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2 S. 3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Fehlen eines das übliche Bewegungsausmass übersteigenden Akzelerations- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rationsmechanismus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getan hatte (Urk. 17/54 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In ihrem Bericht vom 29.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2017 unterliessen es die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erläutern, wie sie zur Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer HWS-Distorsion gelangt waren (Urk. 17/24). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gleiches gilt für den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. Juli 2017 (Urk. 17/52). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von den zuvor behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzten des Arzthauses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war keine HWS-Distorsion genannt worden (E. 3.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und E. 3.3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n die Grundlagen für den Schluss auf das Vorliegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines Schleudertraumas respektive einer natürlich unfallkausalen HWS-Distorsion sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hohe Anforderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 134 V 109 E. 9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grosses Gewicht kommt den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grundlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu (BGE 134 V 109 E. 9.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstbehandelnde Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hatte keine HWS-Distorsion diagnostiziert (Urk. 17/23 S. 2). Dies obwohl die Beschwerdegegnerin sie mit Schreiben vom 12. September 2017 dazu aufgefordert hatte, den Dokumentationsbogen für die Erstkonsultation nach kraniozervikalem Beschleunigungstrauma auszufüllen (Urk. 17/19 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose der HWS-Distorsion wurde nach dem Gesagten nicht nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar hergeleitet. Vielmehr erschöpft sich die Argumentation, wonach die vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Beschwerden ein posttraumatisches Syndrom nach HWS-Distorsion im Rahmen eines Velosturzes darstellen (Urk. 17/24 S. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Figur «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc», nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Dies ist jedoch beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Nachweis der Unfallkau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">salität nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_14/2021 vom 3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2021 E. 6.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), sofern das Unfallgeschehen – wie hier- keine strukturellen Läsionen an der Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule und keine Wirbelkörperfrakturen verursacht hat. Ärztliche Auskünfte, die allein auf dieser Argumentation beruhen, sind beweisrechtlich nicht zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten (Urteil des Bundesgerichts 8C_241/2020 vom 29. Mai 2020 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützen sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf ihre Anamneseerhebung bezüglich des Beschwerdeverlaufs (Urk. 17/24 S. 3-4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging bezüglich der nebst der Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e vorliegenden HWS-Beschwerden hingegen von einer lokalen Abwehrspannung im HWS-Bereich aus (Urk. 17/54 S. 4). Dies überzeugt angesichts dessen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den echtzeitlichen Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stücken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Latenzzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Ereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das heisst spätestens am 17. Juni 2017,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> HWS- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nackenbeschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 17/46 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-7), was indes rechtsprechungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss erforderlich wäre für die gesicherte Diagnose einer HWS-Distorsion (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_849/2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 29. Mai 2012 E. 5.2 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zu einer muskulären Abwehrspannung passt im Übrigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass auch die Physiothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutin über muskuläre Engpässe sowie eine hypertone Muskulatur berichtete (Urk. 17/47)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit in Einklang steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Nacken- und Kopfschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen auf HWS-Massage (Urk. 17/35 S. 3-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und teilweise auch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskelre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laxierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arzneimittel-Therapie (Urk. 17/35 S. 3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist es sich als nicht überwiegend wahrscheinlich, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer infolge des Ereignisses vom 14. Juni 2017 eine Commo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tio </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cerebi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit nachfolgendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postkommotionellem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder eine HWS-Distorsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig ist die Diskush</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den Unfall zurückzuführen, wobei sich a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Verschlechterung eines allfälligen Vorzustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit mangelt es bereits am natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über den 11. Juli 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachten Beschwerden und dem Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis vom 14. Juni 2017, weshalb sich die Adäquanzprüfung erübrigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hierzu ist zu bemerken, dass der Unfallversicherer seine durch Ausrichtung von Heilbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung und allenfalls Taggeld anerkannte Leistungspflicht in einem solchen Fall auch rückwirkend einstellen darf (E. 1.4 vorstehend).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin trifft folglich keine Leistungspflicht über den Fallab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss vom 11. Juli 2017 hinaus.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für weitere medizinische Abklärungen besteht entgegen dem Antrag des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 2) kein Anlass, zumal davon keine anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erkenntnisse zu erwarten sind (antizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pierte Beweiswürdigung; BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_439/2022 vom 13. Dezember 2022 E. 4.2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Zanotelli</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrWidmer</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html>