<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_703/2008/sst </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Oktober 2008 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Mathys, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, </div> <div class="para">5001 Aarau, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 3. Kammer, vom 14. Juli 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ wird vorgeworfen, er habe am 4. August 2007 in Villmergen ausserorts die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nach Abzug einer Sicherheitsmarge um 22 km/h überschritten. Das Gerichtspräsidium Bremgarten büsste ihn am 15. Januar 2008 wegen einfacher Verletzung der Verkehrsregeln mit Fr. 400.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von vier Tagen. Eine dagegen gerichtete Berufung wurde durch das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 14. Juli 2008 abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde. </div> <div class="para">X.________ wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht. Er beantragt ein faires Urteil und eine Entschädigung (Beschwerde S. 7). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">In einer Beschwerde ans Bundesgericht hat der Beschwerdeführer sein Begehren anzugeben bzw. einen Antrag zur Sache zu stellen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>). Aus seiner Eingabe ist ein solcher Antrag (Freispruch oder mildere Bestrafung) nicht ersichtlich. Es ist fraglich, ob unter diesem Gesichtswinkel auf die Beschwerde eingetreten werden kann. Die Frage kann indessen offen bleiben. </div> <div class="para">Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe den ihm vorgehaltenen Sachverhalt im wesentlichen anerkannt (angefochtener Entscheid S. 4 mit Hinweis auf KA act. 41: "Ich war zu schnell, wie schnell, weiss ich nicht."). Angesichts der an ihn gerichteten klaren Frage, mit welcher Geschwindigkeit er gefahren sei, kann von einer "verfänglichen Fragestellung" (Beschwerde S. 2) nicht die Rede sein. Mit der Vorinstanz kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer die Geschwindigkeitsüberschreitung grundsätzlich anerkannt hat. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer zweifelt daran, dass die Messung seiner Geschwindigkeit korrekt durchgeführt worden sei (Beschwerde S. 3). Diesen Einwand hat er vor der Vorinstanz nicht mehr erhoben (angefochtener Entscheid S. 4 E. 2.2), Er kann damit heute nicht gehört werden. </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, der Gerichtspräsident von Bremgarten sei befangen gewesen (Beschwerde S. 6), ist nicht ersichtlich, dass er die Rüge bereits vor der Vorinstanz erhoben hätte. Im Übrigen sind die Vorbringen ("Befangenheit durch politische und kommunale Interessen") offensichtlich unbegründet. </div> <div class="para">Gesamthaft gesehen kann in Anwendung von <span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span> auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden. Den zum Teil unverständlichen Ausführungen der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, dass der angefochtene Entscheid gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen würde. Die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. Oktober 2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schneider Monn </div> </div></body></html></html>