<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2000.00037</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105735&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2000.00037</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 27.09.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 05.03.2001 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Grundstückgewinnsteuer</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Wertvermehrende Aufwendungen Keine Anrechnung des Pauschalwerklohns als wertvermehrende Aufwendung, wenn sich der Werkbesteller massgeblich an der Erstellung des Werks beteiligt hat. BGE-Nr. 2P.283/2000</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BGE">BGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSTELLUNGSKOSTEN">ERSTELLUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GENERALUNTERNEHMERVERTRAG">GENERALUNTERNEHMERVERTRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: GrundstÃ¼ckgewinn- und HandÃ¤nderungssteuern ST: GRUNDSTÃCKGEWINNSTEUER">GRUNDSTÃCKGEWINNSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PAUSCHALWERKVERTRAG">PAUSCHALWERKVERTRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHÃTZUNG">SCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERMINDERND">STEUERMINDERND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERNEHMER">UNTERNEHMER</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 lit. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 166 lit. Ia StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. D. erwarb in der Gemeinde E. zwei BaulandgrundstÃ¼cke. Nach Abtretung von geringfÃ¼gigen FlÃ¤chen im Rahmen eines Quartierplanverfahrens ergab sich eine GesamtflÃ¤che von ... m<sup>2</sup> zum Preis von Fr. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Folge projektierte die F. AG auf diesem Areal eine zehn EinfamilienhÃ¤user umfassende Ãberbauung. Entsprechend wurde das Land in zehn Parzellen fÃ¼r die HÃ¤user und eine "Anmerkungsparzelle" aufgeteilt. Nachdem die F. AG im April 1990 mit den Bauarbeiten begonnen hatte, schloss sie im Juli 1990 mit D. GeneralunternehmervertrÃ¤ge zur Erstellung von neun EinfamilienhÃ¤usern ab, wÃ¤hrenddessen die EigentumsÃ¼bertragung bis zur Fertigstellung und Abnahme der Bauten aufgeschoben wurde. Sodann traten die Erwerber in den jeweiligen Generalunternehmervertrag ein, indem sie eine "Eintrittsvereinbarung" unterzeichneten. Zwischen MÃ¤rz und November 1991 erfolgte schliesslich die EigentumsÃ¼bertragung an den verschiedenen GrundstÃ¼cken. Die Parzelle Nr. 10 blieb vorerst unbebaut.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zufolge dieser neun HandÃ¤nderungen auferlegte die Gemeinde E. D. GrundstÃ¼ckgewinnsteuern von insgesamt Fr. 100'000.-. Der Gemeinderat stellte bei der Bestimmung des massgeblichen ErlÃ¶ses auf die Ã¶ffentlich beurkundeten Kaufpreise fÃ¼r das Bauland ab und wertete die Ãbernahme der Werkpreisschuld aus den GeneralunternehmervertrÃ¤gen als weitere Leistung. Gleichzeitig wurde dem VerkÃ¤ufer der betreffende Werkpreis als wertvermehrende Aufwendung bei der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer angerechnet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Eingabe an die Finanzdirektion liess D. Rekurs erheben. Nach einer ersten Beweisauflage machte der Gemeinderat E. geltend, dass aufgrund der nun vorliegenden Unterlagen die fraglichen GeneralunternehmervertrÃ¤ge fÃ¼r die Berechnung der Anlagekosten nicht massgebend seien, weshalb eine vollstÃ¤ndige Bauabrechnung eingereicht werden mÃ¼sse. Daraufhin erliess die Finanzdirektion eine solche Beweisauflage. Wegen nicht rechtsgenÃ¼gender ErfÃ¼llung ordnete die mittlerweile zustÃ¤ndige Steuerrekurskommission ein Gutachten Ã¼ber die mutmasslichen Erstellungskosten an. Nach Androhung einer SteuererhÃ¶hung wies die Steuerrekurskommission die Rekurse gegen die erwÃ¤hnten neun HandÃ¤nderungen ab und setzte die GrundstÃ¼ckgewinnsteuern auf insgesamt Fr. 250'000.- fest.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. D. liess Beschwerde erheben mit dem Antrag, den Entscheid der Steuerrekurskommission aufzuheben und die GrundstÃ¼ckgewinnsteuern auf insgesamt Fr. 10'000.- festzusetzen. Ausserdem verlangte er die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gemeinde E. beantragte, die Beschwerde sei unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen abzuweisen. Die Steuerrekurskommission beantragte ebenfalls die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das neue zÃ¼rcherische Steuergesetz vom 8. Juni 1997 (StG) ist seit dem 1. Januar 1999 in Kraft und hat auf diesen Zeitpunkt hin das alte Steuergesetz vom 8. Juli 1951 (aStG) abgelÃ¶st. Auf HandÃ¤nderungen, die wie hier vor dem 1. Januar 1999 vollzogen worden sind, wird die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer materiellrechtlich nach den Bestimmungen des alten Steuergesetzes veranlagt (§ 279 Abs. 1 StG). Hingegen richtet sich das Einsprache- und Rechtsmittelverfahren nach den Bestimmungen des neuen Rechts (§ 280 Abs. 2 und 3 StG; vgl. § 79 der Verordnung zum Steuergesetz vom 1. April 1998). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) WÃ¤hrend mit dem altrechtlichen Rekurs laut § 160 Abs. 2 in Verbindung mit § 92 Abs. 2 aStG alle MÃ¤ngel des angefochtenen Entscheids sowie des vorangegangenen Verfahrens gerÃ¼gt werden konnten und dabei neue tatsÃ¤chliche Behauptungen und Beweismittel zulÃ¤ssig waren (RB ORK 1952 Nr. 56 = ZR 51 Nr. 134; RB ORK 1953 Nr. 77; RB 1961 Nr. 63), kÃ¶nnen mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht in Grundsteuersachen laut § 213 StG in Verbindung mit § 153 Abs. 3 StG lediglich Rechtsverletzungen, einschliesslich <span>Ã¼</span>berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>Ob im vorliegenden Verfahren der vom BeschwerdefÃ¼hrer angerufene verfassungsmÃ¤ssige Grundsatz des Vertrauensschutzes hinsichtlich des nach neuem Recht geltenden Novenverbots zum Tragen kommt, kann offen bleiben, da mit der Beschwerdeschrift ohnehin keine neuen Behauptungen tatsÃ¤chlicher Art vorgebracht worden sind. </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Der in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) statuierte Grundsatz des rechtlichen GehÃ¶rs umfasst unter anderem das Recht, sich zu allen relevanten Aspekten vorgÃ¤ngig eines Entscheides zu Ã¤ussern (vgl. etwa BGE 126 I 15 E. 2 mit weiteren Hinweisen). Auch beinhaltet die Verfassungsbestimmung das Recht auf Beweisabnahme von rechtserheblichen Tatsachen (BGE 119 Ia 260 E. 6a, RB 1991 Nr. 31). Art. 29 Abs. 2 BV begrÃ¼ndet jedoch keinen Anspruch der Parteien, sich zur rechtlichen WÃ¼rdigung der in den Prozess eingefÃ¼hrten Tatsachen noch besonders auszusprechen (BGE 108 Ia 293).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt mehrere GehÃ¶rsverweigerungen. ZunÃ¤chst seien nicht alle Beweismittel zur Erstellung des rechtserheblichen Sachverhalts abgenommen worden, indem insbesondere die Befragung der F. AG und der Bank G. bzw. deren Vertreter unterblieben sei. Sodann sei ihm die reformatio in peius zu einem Zeitpunkt angedroht worden, als er noch nicht zum SchÃ¤tzungsgutachten Stellung genommen habe, und schliesslich habe er sich auch nicht zum Beweisergebnis Ã¤ussern kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese RÃ¼gen erweisen sich allesamt als unzutreffend. Die Befragung der Vertreter der F. AG bzw. der Bank G. durfte ohne weiteres unterbleiben, da sich die Tatsachen, welche diese hÃ¤tten bezeugen sollen, aus den eingereichten Unterlagen ergaben. ZusÃ¤tzlich fand anlÃ¤sslich des Augenscheins im Rekursverfahren mit dem Vertreter der F. AG eine Besprechung statt. Unerheblich ist auch, zu welchem Zeitpunkt die VerbÃ¶serung angedroht wurde, geschah dies doch mit ausdrÃ¼cklichem Hinweis auf die vorlÃ¤ufige Beurteilung und unter dem Vorbehalt stichhaltiger Einwendungen von Seiten des BeschwerdefÃ¼hrers. Als unbegrÃ¼ndet erweist sich schliesslich auch der letzte Vorwurf: Als beweisbelastete Partei konnte sich der BeschwerdefÃ¼hrer gleichzeitig mit der Einreichung der Beweismittel auch zum Beweisergebnis Ã¤ussern und ist aus diesem Grund auch nur die Beschwerdegegnerin zur Stellungnahme eingeladen worden. Weil dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht das Recht zustand, sich hierzu zu Ã¤ussern, musste ihm die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin auch nicht zugestellt werden. Wie die Steuerrekurskommission in der Vernehmlassung an das Verwaltungsgericht im Ãbrigen zu Recht ausfÃ¼hrt, hÃ¤tte der BeschwerdefÃ¼hrer jederzeit Akteneinsicht verlangen kÃ¶nnen. </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>3. </span>Zu den anrechenbaren wertvermehrenden Aufwendungen bei der GrundstÃ¼ckgewinnsteuer gehÃ¶ren laut § 166 Abs. 1 lit. aStG <span>die Aufwendungen fÃ¼r Bauten, Umbauten, Meliorationen und andere dauernde Verbesserungen des GrundstÃ¼cks. Wer Bauland erwirbt und als Bauherr Ã¼ber die Errichtung des Hauses einen Generalunternehmervertrag oder Pauschalwerkvertrag schliesst, kann den Pauschalwerklohn als wertvermehrende Aufwendung anrechnen, unbekÃ¼mmert um die Summe der WerklÃ¶hne, welche der Generalunternehmer aufgewendet hat (RB 1980 Nr. 72). Aufwendungen sind auch dann anrechenbar, wenn sie von einem Dritten erbracht worden sind (RB 1972 Nr. 43).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Als steuermindernde Tatsachen sind die anrechenbaren Aufwendungen vom hierfÃ¼r beweisbelasteten Steuerpflichtigen geltend zu machen und hinsichtlich Bestand und Umfang nachzuweisen. Diesen Nachweis hat er durch eine substanzierte Sachdarstellung anzutreten, die spÃ¤testens innerhalb der Rekursfrist vorgetragen werden muss (RB 1981 Nr. 90, 1977 Nr. 60, 1976 Nr. 77, 1975 Nrn. 54, 55, 64 und 82, 1964 Nr. 68). Als substanziert gilt eine Sachdarstellung, die hinsichtlich Art, Motiv und Rechtsgrund alle Tatsachenbehauptungen enthÃ¤lt und somit ohne weitere Untersuchung, aber unter Vorbehalt der Beweiserhebung, die rechtliche WÃ¼rdigung der geltend gemachten Steueraufhebung oder -minderung erlaubt. Bei ungenÃ¼gender Substanzierung hat die RekursbehÃ¶rde nicht von Amtes wegen eine Untersuchung durchzufÃ¼hren, um sich die fehlenden Grundlagen zu beschaffen (RB 1987 Nr. 35, 1981 Nr. 90, 1975 Nr. 64). Eine unvollstÃ¤ndige Sachdarstellung kann nicht im Beweisverfahren nachgeholt werden, dient doch dieses vielmehr nur noch dazu, die Richtigkeit des substanziert dargelegten Sachverhalts zu Ã¼berprÃ¼fen (RB 1980 Nr. 69, 1976 Nr. 26, 1973 Nr. 35, 1964 Nr. 68). Entsprechend gehÃ¶rt zur Mitwirkung des Steuerpflichtigen die Beschaffung oder Bezeichnung von Beweismitteln, anhand derer sich die Richtigkeit des dargelegten Sachverhalts ergibt (Martin Zweifel, Die Verfahrenspflichten des Steuerpflichtigen im SteuereinschÃ¤tzungsverfahren, ASA 49, S. 518). Dazu gehÃ¶rt die Vorlage quittierter Rechnungen oder anderer Zahlungsbelege (RB 1982 Nr. 107; Ferdinand Zuppinger/Erwin SchÃ¤rrer/Ferdinand Fessler/Markus Reich, Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, ErgÃ¤nzungsband, 2. A., Bern 1983, § 166 N. 5a). Kommt der Steuerpflichtige diesen Anforderungen nicht nach, so haben die Aufwendungen unberÃ¼cksichtigt zu bleiben (RB 1980 Nr. 72). Eine SchÃ¤tzung der Aufwendungen drÃ¤ngt sich indessen dann auf, wenn sich aus den Akten eindeutig ergibt, dass wÃ¤hrend der massgeblichen Besitzesdauer wertvermehrende Aufwendungen getÃ¤tigt wurden </span>(vgl. Martin Zweifel, Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveranlagungsverfahren, ZÃ¼rich 1989, S. 48).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">b) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, die Steuerrekurskommission hÃ¤tte zu Unrecht nicht die in den GeneralunternehmervertrÃ¤gen vereinbarten Pauschalpreise als Aufwendung angerechnet. Die mit der Rekursschrift und aufgrund der ersten Beweisauflage eingereichten Akten haben indessen ergeben, dass der BeschwerdefÃ¼hrer massgeblich an der Ãberbauung beteiligt und nicht als blosser Werkbesteller tÃ¤tig gewesen ist. Bereits aus der BestÃ¤tigung der Bank G. fÃ¼r die KreditgewÃ¤hrung vom Oktober 1989 geht hervor, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die alleinige Verantwortung fÃ¼r die Finanzierung des Bauprojekts getragen und in der Folge auch den Gesamtgewinn erhalten hat. Die F. AG, welche als Generalunternehmerin aufgetreten ist, hat lediglich ein im Voraus festgelegtes Generalunternehmerhonorar erhalten. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer selber unternehmerisch tÃ¤tig geworden ist, zeigt auch die Tatsache, dass nicht die F. AG, sondern er die Baukreditzinsen bezahlt hat, obwohl diese in den GeneralunternehmervertrÃ¤gen inbegriffen waren. Weiter hat der BeschwerdefÃ¼hrer in seiner Beweisantretungsschrift selbst geltend gemacht, sÃ¤mtliche Kosten der Ãberbauung von seinem Baukonto beglichen zu haben, indem er der F. AG die von ihr vorgeleisteten Zahlungen vergÃ¼tet habe. Nach dem Gesagten hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer nicht auf die Rolle des Werkbestellers beschrÃ¤nkt, weshalb er sich nicht auf die Anrechnung der in den GeneralunternehmervertrÃ¤gen vereinbarten Pauschalpreise berufen kann. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der Folge hat die Vorinstanz - zu der Zeit noch die Finanzdirektion - zu Recht weitere Belege zum Nachweis der tatsÃ¤chlichen ErlÃ¶se bzw. der eingegangenen Werkpreiszahlungen und der getÃ¤tigten wertvermehrenden Aufwendungen von ihm verlangt. Da es sich bei den letzteren um steuermindernde Faktoren handelt, ist der Steuerpflichtige lediglich beweisbelastet, aber nicht -verpflichtet. Der BeschwerdefÃ¼hrer musste also der mittlerweile zustÃ¤ndigen Steuerrekurskommission weder eine Bauabrechnung noch Rechnungen oder Zahlungsbelege einreichen. Angesichts der sich fÃ¼r ihn negativ auswirkenden Beweislastverteilung lag es jedoch in seinem eigenen Interesse, dies zu tun. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mittels der vom BeschwerdefÃ¼hrer im Rekursverfahren vorgelegten Bankbelege ist es der Steuerrekurskommission nicht mÃ¶glich gewesen, den genauen Umfang der Anlagekosten zu ermitteln. Weil der BeschwerdefÃ¼hrer aber erwiesenermassen wertvermehrende Aufwendungen getÃ¤tigt hat, ist die Steuerrekurskommission nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet gewesen, die Anlagekosten zu schÃ¤tzen. Die SchÃ¤tzung der gesamten Anlagekosten auf Fr. ... wird vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht bestritten. Seine pauschale Bestreitung der Sachdarstellungen von Beschwerdegegnerin und Vorinstanz sowie den darauf basierenden Rechtsauffassungen ist nicht zu hÃ¶ren, da sie in keiner Weise substanziert ist, so dass es dem Verwaltungsgericht nicht mÃ¶glich ist, die Vorbringen zu beurteilen. Dasselbe gilt auch fÃ¼r die von der Vorinstanz nicht angerechneten Landkreditzinsen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. ...</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht entscheidet:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>