<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 0} </div> <div class="para">K 118/04 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 27. Januar 2005 </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Ferrari, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Ursprung; Gerichtsschreiberin Kopp Käch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">S.________, 1950, Schlüsselgasse 10, 5330 Zurzach, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Helsana Versicherungen AG, Birmensdorferstrasse 94, 8003 Zürich, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons Aargau, Aarau </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 17. August 2004) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 16. Januar 2004 verneinte die Helsana Versicherungen AG (nachfolgend Helsana) einen Anspruch des 1950 geborenen S.________ auf Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für die am 5. und 16. Dezember 1994 sowie am 5. und 30. Juli 1996 in Deutschland durchgeführten Zahnbehandlungen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 24. Februar 2004 fest. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 17. August 2004 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt S.________ sinngemäss wiederum, die Helsana habe die Kosten der in Deutschland durchgeführten Zahnbehandlungen zu übernehmen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Helsana schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Vorinstanz hat zunächst zutreffend ausgeführt, dass für die vorliegend streitige Frage der Kostenübernahme der in den Jahren 1994 und 1996 durchgeführten Behandlungen in materiellrechtlicher Hinsicht die Bestimmungen des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar sind. Richtig dargelegt hat sie sodann die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Übernahme der Kosten von im Ausland erbrachten Leistungen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (<span class="artref"><artref id="CH/832.10/34/2" type="start"></artref><artref id="CH/832.10/34/1" type="start"></artref>Art. 34 Abs. 1 und 2 KVG</span><artref id="CH/832.10/34/2" type="end"></artref><artref id="CH/832.10/2" type="end"></artref> sowie <span class="artref">Art. 36 KVV</span> für die Behandlungen im Jahr 1996; Art. 20 Abs. 1 der Verordnung III zum aKUVG für die Behandlungen im Jahre 1994). Darauf kann verwiesen werden. Zutreffend ist insbesondere, dass ein Notfall vorliegt, wenn Versicherte bei einem Auslandaufenthalt einer medizinischen Behandlung bedürfen und eine Rückreise in die Schweiz nicht angemessen ist, nicht aber, wenn sich Versicherte zum Zwecke dieser Behandlung ins Ausland begeben (<span class="artref">Art. 36 Abs. 2 KVV</span>). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat mit schlüssiger Begründung dargelegt, dass sich der Beschwerdeführer eigens für die zahnärztlichen Behandlungen ins Ausland begeben hatte und somit kein Notfall im oben umschriebenen Sinne gegeben war. Mit ebenfalls zutreffender Erwägung hat es sodann das Vorliegen eines besonderen medizinischen Grundes für eine Behandlung im Ausland verneint. Den sorgfältigen und überzeugenden Ausführungen der Vorinstanz hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen. Daran vermögen die im Wesentlichen bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 27. Januar 2005 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>