<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00949</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin E. Stocker</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Oktober 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 5, Postfach 462, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Pensionskasse Post</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Viktoriastrasse 72, 3013 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1981, meldete sich im Dezember 2009 unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte nach durchgeführten medizinischen und erwerblichen Abklärungen mit Verfügung vom 11. März 2011 einen Anspruch der Versicherten auf eine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 24.75 % (33 % im mit 75 % gewichteten Erwerbsbereich, und 0 % im mit 25 % gewichteten Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich; Urk. 8/38). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt mit Urteil vom 16. November 2012 (Prozess-Nr. IV.2011.00347, Urk. 8/49) in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Durchführung weiterer medizinischer Abklärung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückwies. Die IV-Stelle holte daraufhin weitere Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte (Urk. 8/56, Urk. 8/59) und ein polydisziplinäres Gutachten (Urk. 8/68) ein. Mit Vorbescheid vom 21. Mai 2014 (Urk. 8/72) stellte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle der Versicherten die Ausrichtung einer ganzen Rente mit Wirkung ab 1. August 2010 in Aussicht. Nach weiteren Abklärungen, Eingang eines neuen Arztberichtes (Urk. 8/78) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes, RAD (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/79)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 4. Februar 2015 (Urk. 8/80) die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte Einwand erhob (Urk. 8/81). Mit Verfügung vom 16. Juli 2015 (Urk. 2) hielt die IV-Stelle an der Abweisung des Leistungsbegehrens fest mit der Begründung, es fehle an einem Gesundheitsschaden mit andauernder Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 14. September 2015 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte die Aufhebung der Verfügung sowie die Zusprechung einer ganzen Rente. Eventualiter seien weitere Abklärungen zu tätigen, subeventualiter sei die Sache an die IV-Stelle zur weiteren Abklärung zurückzuweisen. Es sei ihr die unentgeltliche Prozessführung und ein unentgeltlicher Rechtsbeistand in der Person des Unterzeichneten zu bewilligen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2015 (Urk. 7) beantragte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin am 21. Oktober 2015 (Urk. 9) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 15. September 2016 wurde die Pensionskasse Post zum Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess beigeladen (Urk. 15), die auf eine Stellungnahme verzichtete (Urk. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen eines psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschadens und damit invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich nicht als rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren wird dabei weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend objektiv be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmt. Festzustellen ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung vereinbar ist. Ein psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden führt also nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Art. 6 ATSG) sei der versicherten Person sozial-praktisch nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen einander widersprechender medizinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweisma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wicklungen nö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unmöglichen, gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenfalls deutlich macht (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fredenhagen, Das ärztliche Gutac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychogene Störung, ob einfache oder neurotische Form, kann im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall Krankheitswert haben, weshalb jeder Einzelfall sorgfältig geprüft werden muss. Notwendig sind in jedem Fall ein ausführlicher ärztlicher Bericht oder ein entsprechendes fachärztliches Gutachten sowie die Abklärung der erwerblichen Umstände (AHI 1997 S. 43 E. 5c). Dabei müssen psychiatrische Berichte in der Regel auf einer persönlichen Untersuchung beruhen (RKUV 2001 Nr. U 438 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">345, Urteile des Bundesgerichts 9C_602/2007 vom 11. April 2008 E. 5.3 und I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">169/06 vom 8. August 2006 E. 4.4 mit Hinweisen). Für die verlässliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des psychischen Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3., Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen damit, dass sich insgesamt kein Gesundheitsschaden mit andauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit finde (Urk. 2 S. 4). Das psychiatrische Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten halte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung, eine Panikstörung und eine Somatisierungsstörung fest (S. 1). Im Gutachten werde jedoch nicht schlüssig erörtert, wieso die Auffälligkeiten das gravierende Ausmass einer Persönlichkeitsstörung erreichten. Möglicherweise liege nur eine akzentuierte Persönlichkeit vor. Die eventuelle Persönlichkeitsstörung scheine sich gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierend im partnerschaftlichen Bereich auszuwirken, aber nicht im Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis. Die Panikstörung scheine sich kaum auf die Arbeitsfähigkeit auszuwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken. Somatoforme Schmerzstörungen und ähnliche pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage (päusbonog) vermöchten in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu bewirken. Bei diesen Krankheitsbildern beurteile sich die Frage, inwieweit eine Arbeitsunfähigkeit aus medizinisch-psychiatrischer Sicht als invalidisierend auch im rechtlichen Sinne anzuerkennen sei, nach der mit BGE 130 V 352 begründeten Rechtsprechung. Nach der Rechtsprechung gelte eine zusätzlich zur somatoformen Schmerzstörung diagnostizierte leichte bis höchstens mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere depressive Episode als Begleiterscheinung der erwähnten Störung und nicht als selbständige, vom Schmerzsyndrom losgelöste psychische Komorbidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät, die sich auf Grund ihres Schweregrades unstreitbar von der somatoformen Schmerzstörung unterscheiden liesse. Gleiches gelte unter anderem für die Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, für die Angst- und depressive Störung gemischt und für die gemischte Angststörung. Aufgrund der Rechtsprechung liege kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden vor (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, sie sei sowohl nach der Einschätzung des IV-Gutachters als auch nach Einschätzung der behandelnden Psychiaterin zu 100 % arbeitsunfähig im ersten Arbeitsmarkt, das heisse für die bisherige Tätigkeit sowie für Verweistätigkeiten. Die Beschwerdegegnerin dürfe nicht unter Verweis auf eine veraltete Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtspraxis feststellen, die medizinischen Einschätzungen seien rechtlich nicht relevant. Selbst wenn man die alte Überwindbarkeitspraxis hier anwenden würde, müssten ihre Beschwerden als invalidisierend eingestuft werden, da die psychiatrische Komorbidität eindeutig ausgewiesen sei (Urk. 1 S. 6). Die Beschwerdegegnerin weiche von der Ansicht ihres Gutachters ab, ohne dass eine medizinische Gegenposition aktenkundig sei. Dies unter Verweis auf die rechtliche Irrelevanz der medizinischen Feststellungen. Sollte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin keine Rente zugesprochen werden, müssten die Akten ergänzt werden. Ob die Schmerzstörung invalidisierend wirke oder nicht, sei keine Rechtsfrage, sondern beurteile sich seit dem Urteil des Bundesgerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015 nach medizinischen Kriterien. Es sei dem Rechtsanwender mithin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boten, von den Fakten zu abstrahieren (S. 6 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig zwischen den Parteien ist, ob auf das Gutachten der MEDAS Y.___ beziehungsweise auf das psychiatrische Teilgutachten abgestellt werden kann und ob aus psychiatrischer Sicht eine Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht erachtete im Urteil vom 16. November 2012 (Prozess Nr. IV.2011.00347, Urk. 8/49) den medizinischen Sachverhalt als ungenügend geklärt und wies die Sache daher an die Verwaltung zu weiteren psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Abklärungen zurück.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 13. April 2013 (Urk. 8/56/1-4) beziehungsweise dem beigelegten Bericht vom 7. April 2013 (Urk. 8/56/5-9) stellte Dr. med. von Z.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin Psychiatrie/Psychotherapie, welche die Beschwerdeführerin seit 12. Oktober 2011 behandelt, folgende Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(8/56/5-9 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit Anteilen einer ängstlich-vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">denden, einer abhängigen und einer emotional instabilen Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitsstörung vom Borderline Typ F61</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst- und Panikstörung F41</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benzodiazepin Abhängigkeit F13, gegenwärtig im ambulanten Entzug</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit führte Dr. von Z.___ aus, seit sie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin kenne, könne sie bestätigen, dass eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im ersten Arbeitsmarkt sowie sicher auch für eine angepasste oder vollgeschützte Tätigkeit bestehe. Die Beschwerdeführerin arbeite sehr viel für ihre Eltern. Emotional könne sie sich dort nicht lösen. Wenn sie gezwungen würde, die Arbeiten für ihre Eltern aufzugeben, würde sie dies emotional nicht verkraften. Sie würde in eine Depression verfallen und einen Schuldwahn ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 14. Mai 2013 (Urk. 8/59) übernahm der Hausarzt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin, Dr. med. A.___, welcher die Beschwerdeführerin seit 1997 behandelt, die von Dr. Z.___ gestellte Diagnose und Verwies auch zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf deren Bericht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten der interdisziplinären medizinischen Gutachterstelle MEDAS Y.___ vom 7. Mai 2014 (Urk. 8/68/1-19) hielten Dr. med. B.___, Innere Medizin und Endokrinologie / Diabetologie FMH und Dr. med. C.___, Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie FMH, unter Hinweis auf die veranlassten Teilgutachten in den Diszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Psychiatrie, Rheumatologie und Neurologie folgende Diagnosen mit wesentlicher Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit fest (S. 17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">abhängigen, histrionischen und emotional instabilen Anteilen vom Borderline Typ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panikstörung (ICD-10 F41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0) mit chronischem, unspezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schem thorakalem Schmerzsyndrom, bei Haltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">insuffi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aber mit Krankheitswert wurden festgehalten (S. 18):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kryptogene Epilepsie mit generalisierten tonisch-klonischen Anfällen, Erstmanifestation 2008, behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Niedrigdosige Benzodiazepinabhängigkeit (ICD-10 F13.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Niedrigdosige Nikotinabhängigkeit (ICD-10 F17.25); fünf bis acht Ziga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">retten pro Tag, drei pack years</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polyallergie mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">extrinsischem Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">saisonaler Rhinokonjunktivitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter hielten fest, die Beschwerdeführerin habe subjektiv in erster Linie über ihre psychischen Probleme geklagt, nachdem sie zwischen dem 12. und 16. Altersjahr von ihrem Stiefvater wiederholt bedroht und vergewaltigt worden sei und die Mutter, obwohl sie darüber orientiert gewesen sei, aus Angst geschwiegen habe (S. 16). Ihr Stiefvater habe sie streng überwacht („wie in einem Gefängnis eingesperrt“) und ihr auch verboten, das Schulturnen und den Schwimmunterricht zu besuchen. In der Schule habe sie sich mit Wutausbrü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und Tätlichkeiten Respekt verschafft. Ihre erste Heirat (1999) mit einem acht Jahre älteren Landsmann sei von Stiefvater und Mutter erzwungen und erst in Frage gestellt worden, nachdem er von ihr Geld gefordert, und nach Spannungen in die D.___ zurückgekehrt, die Ehe noch so lange bis zur Erlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Schweizer Bürgerrechts nötig habe aufrecht erhalten wollen, worauf Stiefvater und Mutter die Scheidung bewilligt hätten. Auch ihre zweite Heirat (2005) sei von den beiden Elternpaaren „abgesegnet“ worden, die Scheidung habe am 5. Februar 2007 stattgefunden, nachdem sie von ihrem Ehemann häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fig geschlagen worden und psychisch immer mehr „kaputt gegangen“ sei; er habe an einem bösartigen Tumor am Hals gelitten und sich in die D.___ zurückgezogen, wo er sein Erspartes angelegt gehabt habe, seither habe sie nichts mehr von ihm gehört. Seit 2006 habe sie psychiatrische Hilfe in Anspruch nehmen müssen (S. 16 f.). Ihr zweitwichtigstes Gesundheitsproblem sei, seit etwa 2006, die ständigen Rückenschmerzen, welche von interskapulär im Nacken und Kopf, rechtsbetont in die Arme und hie und da auch in beide unteren Extremitäten führten mit schmerzfreien Intervallen von längstens einem oder zwei Tagen, weshalb sie nicht mehr berufstätig sein könne. Objektiv habe die äusserst gepflegte, normosome Beschwerdeführerin etwa altersentspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend und psychisch (auf den Hauptgutachter) mehr histrionisch als depressiv gewirkt mit häufigem Lächeln und nur zwischendurch gequält-frustrierten Gesichtszügen. Die Ärzte schilderten eine leichte Druck- und Klopfdolenz über dem Atlas und zwischen dem 7. Hals- und 5. Brustwirbel, eine beidseits etwas verspannte Trapeziusmuskulatur sowie eine aktive Beweglichkeit aller drei Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäulenabschnitte im Normbereich. Auch die restliche Untersuchung inklusive Neurostatus sei unauffällig gewesen (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie Psychotherapie, diagnostiziere eine kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, histrionischen und emotional instabilen Persönlichkeitsanteilen vom Borderline-Typ, eine Panikstörung sowie eine Somatisierungsstörung, daneben eine niederdosige Benzodiazepinab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und schätzte die Arbeitsunfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt generell auf 100 % der Norm (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Fachärztin für Neurologie, konstatierte eine kryptogene Epilepsie mit generalisierten tonisch-klonischen Anfällen sowie Nuchalgien ohne fokal-neurologisches Defizit und veranschlagte die Arbeitsunfähigkeit auf 0 % der Norm, freilich ohne Tätigkeit in grosser Höhe (Leitern, Gerüste, Dächer), an gefährlichen Maschinen und, sofern nicht mindestens ein Jahr anfallsfrei, ohne Führen von Motorfahrzeugen (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___, Facharzt FMH Rheumatologie, verwies auf ein chronisches unspezifisches thorakales Schmerzsyndrom mit einer Haltungsinsuffizienz, was auf die Arbeitsfähigkeit keinen Einfluss habe (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die zuletzt (2009) ausgeübte Tätigkeit im Post-Innendienst schätzten die Gutachter die Arbeitsfähigkeit auf 0 % der Norm, wobei die psychiatrischen Befunde limitierend wirkten. Dies gelte gleicherweise für alle anderen in Frage kommenden beruflichen Tätigkeiten, medizinisch-theoretisch - aus neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gründen - speziell für Tätigkeiten mit Sturzgefahr (z.B. auf Leitern, Gerüsten oder Dächern) und an gefährlichen Maschinen sowie, bedingt, für das Führen von Motorfahrzeugen (S. 18). Den mutmasslichen Beginn der Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit legten sie unter Verweis auf das psychiatrische Teilgutachten auf den 10. August 2009 fest entsprechend der Einschätzung von Dr. med. H.___, Oberarzt an der I.___ AG, vom 22. Januar 2010 (Urk. 8/12/1-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 19. Oktober 2014 (Urk. 8/78) hielt Dr. von Z.___ fest, dass bis August 2014 die Dosis von Zopidem 10 mg auf eine Tablette abends habe reduziert werden können. Die Beschwerdeführerin habe dazu fix 2 mg Temesta bekommen. Sie sei regelmässig und zuverlässig in die Therapie gekommen und habe ihr über die Problematik mit den Schlafmitteln gut Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunft gegeben. Sie habe auch bei keinem anderen Arzt Benzodiazepine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im August 2014 sei ein erneutes traumatisches Ereignis dazugekommen. Da die Beschwerdeführerin enorm naiv und beeinflussbar sei, sei sie von drei Jugendli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen ausgenutzt worden. Da die Jugendlichen ihr angegeben hätten, sie seien 16-jährig, habe die Beschwerdeführerin nicht daran gedacht, dass sie irgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche illegalen Aktivitäten betreibe. Sie sei dann aber am 23. August 2014 wegen sexuellen Handlungen mit Kindern verhaftet worden, da die Jugendli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen nur 14 bis 15 Jahre alt gewesen seien. Sie habe eine Nacht in Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungshaft verbracht. Die Frage sei, wer wen missbraucht habe. Da die Beschwerdeführerin eine schwierige Vergangenheit mit der Sexualität habe (Übergriffe, völlig unwissend aufgewachsen), habe sie die ganzen Ereignisse nicht einordnen können. Sie sei durch die ganze Geschichte psychisch extrem belastet, sehr anhänglich und rufe auch zwischen den Sitzungen immer wieder an, um Bestätigung zu bekommen. Die Beschwerdeführerin habe eine emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionale Reife einer ca. 13-Jährigen. Die Sache sei vor Gericht noch hängig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während der Untersuchungshaft sei die Dosis der Medikamente erklärt worden. Sie seien nun daran, die Benzodiazepine zu reduzieren. Die Beschwerdeführerin mache bei der Reduktion sehr gut mit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Unsicherheit bezüglich der Gerichtsverhandlung sowie bezüglich der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente belaste die Beschwerdeführerin schwer.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen dem Gutachter Dr. med E.___, FMH Psychiatrie/Psychotherapie, der MEDAS Y.___ und der behandelnden Fachärztin Dr. von Z.___ besteht Einigkeit bezüglich der Diagnosen einer Persönlichkeitsstörung und einer Panikstörung. Dr. E.___ stellte zusätzlich eine Somatisierungsstörung fest. Auch betreffend die Arbeitsunfähigkeit sind sich die behandelnde Fachärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tin sowie der psychiatrische Gutachter der MEDAS Y.___ einig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf mögliche psychische Komorbiditäten verliert eine depressive Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik nicht bereits wegen einer medizinischen Konnexität zum Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiden ihre Bedeutung als potentiell ressourcenhemmender Faktor (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 4.3.1.3). Bei Störungen im mittelgradigen Bereich ist indes die invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung - weiterhin - besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbesehen darauf geschlossen werden, eine solche Störung vermöchte eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfähigkeit zu bewirken und wäre damit eine relevante Komorbidität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.3; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1 mit Hinweis und 9C_168/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Auch nach der Praxisänderung vom 3. Juni 2015 (BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 141 V 281) gelten psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsstörungen können aufgrund klinischer psychiatrischer Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen klar diagnostiziert werden (vgl. BGE 139 V 547 E. 7.1.4; vgl. Rz 1003 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] über die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des IVG [KSSB] in der ab 1. Januar 2016 gültigen Fassung). Sie zählen rechtsprechungsgemäss nicht zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage. Die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 ist auf Persönlichkeitsstörungen nicht anwendbar (vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_730/2015 vom 24. Februar 2016 E. 4.1 und 8C_6/2016 vom 3. Februar 2016 E. 4.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) vermögen keinen rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gesundheitsschaden zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. 4.2.4 mit Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1). Dazu bedürfte es zumindest einer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März 2016 E. 4.2.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das interdisziplinäre Gutachten der MEDAS Y.___ vom 7. Mai 2014 (Urk. 8/68/1-19) basiert auf den zur Verfügung gestellten Unterlagen sowie den fachärztlichen internistischen, neurologischen, rheumatologischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen Untersuchungen der Beschwerdeführerin vom 12. Dezember 2013 sowie vom 8. Januar 2014. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde in Kenntnis der medizinischen Vorakten erstellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und setzt sich mit früheren Beurteilungen auseinander.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Namentlich nimmt das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Teilgutachten vom 15. Januar 2014 (Urk. 8/68/23-36) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezug auf die durch Dr. med. H.___, Oberarzt, Ambulatorium Wetzikon im Januar 2010 gestellten Diagnose einer ängstlich vermeidenden Persönlichkeitsstörung sowie die Verdachtsdiagnose auf Persönlichkeitsstörung mit selbstunsicheren, ängstlichen, emotional instabilen und histrionischen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitszügen und auf die anderslautende Verdachtsdiagnose eines post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungssyndroms durch Dr. med. J.___ im November 2011 sowie auf die Diagnosen der behandelnden Psychiaterin Dr. von Z.___ vom April 2013, wonach eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit Anteilen einer ängstlich vermeidenden, einer abhängigen und einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom Borderline Typ; Angst- und Panikstörung und eine Benzodiazepinabhängigkeit bestehe (Urk. 8/68/23-36 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter berücksichtigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das psychiatrische Teilg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/68/23-36) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden angemessen. Vom Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter auf die Beschwerden befragt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass es ihr psychisch nicht gut gehe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber der Öffentlichkeit sei sie bemüht, ihre psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Mängel zu verstecken. Als Grund nannte sie Hemmungen vor Leuten. Sie schäme sich ihrer Mängel. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusätzlich zu den psychischen Problemen habe sie körperliche Schmerzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Gutachter bemerkte, die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin sei nicht in der Lage, ihre psychischen Beschwerden konkret zu beschreiben. Sie sei auch nicht in der Lage, die psychischen Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsverhalten im Alltag abgesehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> näher zu konkretisieren. Immer wieder komme sie auf die Schmerzen zu sprechen, die bei körperlicher Anstrengung oder psychischer Belastung auftr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Die Unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gefühle zu beschreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei als Hinweis für eine Dyslexiethymie interpretierbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fragen beantwortet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Gutachten umfassend. Auf das Gutachten der MEDAS Y.___ (Urk. 8/68/1-19) und insbesondere auf das psychiatrische Teilgutachten (Urk. 8/68/23-36) kann somit abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt med. prakt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beanstandete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/79), dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im psychiatrischen Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht schlüssig erörtert werde, wieso die Auffälligkeiten das gravierende Ausmass einer Persönlichkeitsstörung erreichten. Möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise liege nur eine akzentuierte Persönlichkeit vor. Der weithin normale Befund auf Seite 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lasse nicht auf gravierende Beeint</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen schliessen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die eventuelle Persönlichkeitsstörung scheine sich gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierend im partnerschaftlichen Bereich auszuwirken, aber nicht im Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten der MEDAS Y.___ (Urk. 8/68/23-36) wird nachvollziehbar und begründet dargelegt, dass aufgrund der Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen nicht bloss eine akzentuierte Persönlichkeit vorliegt. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ist in allen Bereichen des täglichen Lebens erheblich beeinträchtigt, sei es im Kontakt mit anderen Menschen, beim Einkaufen oder in ihrer Freizeit (S. 3, S. 5, S. 8). Auch wenn die Hauptbeeinträchtigungen im emotionalen Bereich liegen (S. 4), geht aus dem Gutachten zweifelsfrei hervor, dass die Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung sämtliche Lebensbereiche der Beschwerdeführerin und insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch die Arbeitsfähigkeit betrifft. Beispielsweise zeigt etwa auch der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust der Konzentrationsfähigkeit nach circa 90 Minuten Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit (S. 6) die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Es besteht aufgrund der ausführli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Untersuchung, der nachvollziehbaren Beurteilung und der klaren Benen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8) kein Spielraum dahingehend, die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung in Frage zu stellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt führte aus (Urk. 8/79),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MEDAS-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betone </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Seite 7), „dass ihr die Anstellungen immer wieder wegen Krankheitsabsenzen gekündigt worden sind“. Somit seien also nicht Persönlichkeitsauffälligkeiten für die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse störend gewesen, sondern die Absenzen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egen der Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierungsstörung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits festgestellt (E. 4.4.1), hat die Persönlichkeitsstörung Krankheitswert. Daraus, dass der Beschwerdeführerin wegen Krankheitsabsenzen gekündigt worden ist, lässt sich somit nichts Gegenteiliges ableiten. Dass sie ihre psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Probleme durch körperliche Beschwerden beschreibt, ist wahrscheinlich auch darauf zurückzuführen, dass sie ihre psychischen Beeinträchtigungen nicht konkret zu benennen vermag (Urk. 8/68/23-36 S. 9) beziehungsweise nicht dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferenziert darüber berichten kann (S. 3 unten). Im Vordergrund der Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit stehen die Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung sowie die Panikstörung (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt machte weiter geltend (Urk. 8/79), d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Panikstörung scheine sich kaum auf die Arbeitsfähigkeit auszuwirken. Der MEDAS-Gutachter weise (Seite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10) darauf hin, dass die Panikattacken die Alltagsbewältigung nicht schwerwiegend beeinträchtigten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der Panikstörung besteht ein ausgeprägtes Vermeidungsverhalten (Urk. 8/68/23-36 S. 12). Drei- bis viermal wöchentlich hat die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin Panikattacken mit Schluckbeschwerden, Atemnot und Angstgefühlen (S. 7). Auch wenn die Beschwerdeführerin bemüht ist, nach aussen einen sehr guten Eindruck zu erwecken (S. 10), wirkt sich die verminderte psychische Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">barkeit negativ auf die Emotionalität, die kognitiven Funktionen und das Verhalten aus (S. 12). Im Gutachten wird begründet und nachvollziehbar dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gelegt, dass die kombinierte Persönlichkeitsstörung sowie die Panikstörung Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wirkungen auf alle Lebensbereiche der Beschwerdeführerin und damit auch auf die Arbeitsfähigkeit haben. Dies namentlich aufgrund der brüchigen Emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionalität, der Unfähigkeit, intrapsychischen Distress zu verarbeiten, der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">minderten psychischen Belastbarkeit samt negativen Folgen für Emotionalität, kognitive Funktionen und Verhalten, der veränderten Realitätswahrnehmung, der aggressiven Durchbrüche und des depressiven Rückzugsverhaltens (S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht fest, dass die Diagnosen einer Persönlichkeitsstörung sowie einer Panikstörung zusammen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bewirken. Allfällige Auswirkungen der Somatisierungsstörung sind für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit somit unerheblich (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/68/23-36 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der RAD-Arzt (Urk. 8/79) stellte Diagnosen der Persönlichkeitsstörung und der Panikstörung nicht ausreichend begründet in Frage. Seine Einschätzung - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne persönliche Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin - vermag das schlüssige Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten der MEDAS Y.___ nicht in Frage zu stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Gutachten der MEDAS Y.___ ist die Beschwerdeführerin ab 10. August 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100 % erwerbsunfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/68/1-19 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 f. und Urk. 8/68/23-36 S. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin meldete sich im Dezember 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Ablauf des Wartejahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenleistungen ab 1. August 2010 im Raum. Im Urteil vom 16. November 2012 (Prozess-Nr. IV.2011.00347, Urk. 8/49) des hiesigen Gerichts wurde festgestellt, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig wäre. Es ergibt sich ein Invalidengrad von 100 %. Folglich hat die Beschwerdeführerin ab 1. August 2010 Anspruch auf eine ganze Rente. Damit ist die angefochtene Verfügung vom 16. Juli 2015 aufzuheben und die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Das Gesuch um Gewährung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Prozessführung wird damit gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen zu bemessen und unter Berücksichtigung dieser Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätze auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2‘000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen ist. Das Gesuch um Beigabe eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Rechtsbeistandes wird damit gegenstandlos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 16. Juli 2015 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. August 2010 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bernhard Zollinger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Berufsbeiständin </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">L.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse Post</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">-</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubE. Stocker</p><p></p></div> </div></body></html>