<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_709/2007/leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Dezember 2007 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Müller, Karlen, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsdienst des Kantons Bern, </div> <div class="para">Eigerstrasse 73, 3011 Bern, </div> <div class="para">Haftgericht III Bern-Mittelland, </div> <div class="para">Amthaus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausschaffungshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Haftgerichts III Bern-Mittelland vom 4./7. Dezember 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ (geb. 1983) stammt aus Guinea-Conakry. Der Migrationsdienst des Kantons Bern nahm ihn am 3. Dezember 2007 in Ausschaffungshaft, welche das Haftgericht III Bern-Mittelland am 4./7. Dezember 2007 prüfte und bis zum 2. März 2008 bestätigte. X.________ ist hiergegen am 7. Dezember 2007 (Posteingang 12. Dezember 2007) mit dem sinngemässen Antrag an das Bundesgericht gelangt, er sei aus der Haft zu entlassen und es sei ihm in der Schweiz der Aufenthalt zu bewilligen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Eingabe, welche als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu behandeln ist (vgl. <span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>), erweist sich - soweit der Betroffene sich darin überhaupt sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>) - als offensichtlich unbegründet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erledigt werden: </div> <div class="para">2.1 Der Beschwerdeführer hat in der Schweiz wiederholt erfolglos um Asyl nachgesucht; das Bundesamt für Flüchtlinge hat ihn am 4. Juli 2003 aufgefordert, das Land zu verlassen, was er nicht getan hat. Er ist hier wiederholt straffällig geworden, hat seine Ausgrenzung verletzt und galt vom 19. April 2004 bis zum 3. November 2007 sechs Mal als verschwunden. Im August 2003 ist er grundlos verschiedenen Vorladungen zu Sprachtests nicht nachgekommen; am 6. Dezember 2007 konnte er schliesslich nicht nach Conakry verbracht werden, nachdem er bereits zuvor wiederholt erklärt hatte, nicht bereit zu sein, in seine Heimat zurückzukehren. Es besteht bei ihm somit - wie die Haftrichterin zu Recht festgestellt hat - Untertauchensgefahr im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (<span class="artref">Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG</span> [SR 142.20]; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=11.12.2007&amp;to_date=30.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-56%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page56">BGE 130 II 56</a> E. 3.1 S. 58 f.). Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich seine Ausschaffung nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse, nachdem für ihn ein gültiger Pass und ein Laissez-Passer vorliegen -, verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht. </div> <div class="para">2.2 Was der Beschwerdeführer hiergegen einwendet, überzeugt nicht: Soweit er geltend macht, aus gesundheitlichen Gründen nicht in seine Heimat zurückkehren zu können, verkennt er, dass er nach den im kantonalen Verfahren erhobenen Auskünften flug- und hafterstehungsfähig ist. Der Hinweis auf seine angeblich am 14. Dezember 2005 in Freiburg geborene Tochter, lässt die Haft ebenfalls nicht als unverhältnismässig erscheinen: Der Beschwerdeführer verfügt trotz dieser über kein Anwesenheitsrecht in der Schweiz und muss das Land verlassen. Der Ausgang eines allfälligen Bewilligungsverfahrens kann er im Ausland abwarten, nachdem er nicht dartut, hier verheiratet zu sein und über einen Anspruch auf Familiennachzug zu verfügen (vgl. <span class="artref">Art. 14 Abs. 1 AsylG</span>). Im Übrigen bildet die Bewilligungsfrage nicht Gegenstand des Haftprüfungsverfahrens (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=11.12.2007&amp;to_date=30.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-56%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page56">BGE 130 II 56</a> E. 2 S. 58 mit Hinweis). Für alles Weitere wird auf die Begründung im angefochtenen Entscheid verwiesen (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). Es rechtfertigt sich angesichts der Umstände (Bedürftigkeit, Ausreisepflicht), dennoch keine Kosten zu erheben (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>). Der Migrationsdienst des Kantons Bern wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsdienst des Kantons Bern, dem Haftgericht III Bern-Mittelland sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 14. Dezember 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Merkli Hugi Yar </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>