<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00218</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106276&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00218</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.09.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Rückerstattung eines Rechnungsbetrags, den die Gemeinde sowohl an den Gläubiger als auch den Schuldner ausbezahlt hat Auf die Beschwerde ist einzutreten (E. 1). Die Rückerstattungspflicht ergibt sich allenfalls aus dem Grundsatz der Rückerstattung ungerechtfertigter Bereicherungen (E. 2). Die Sachverhaltsdarstellung der Fürsorgebehörde erscheint zutreffend (E. 4). Die Betreibung hat der Beschwerdeführer dem eigenen Verhalten zuzuschreiben (E. 5). Es ist davon auszugehen, dass die Fürsorgebehörde sowohl die Rechnung direkt beglichen als auch dem Beschwerdeführer 90 % des Betrags ausbezahlt hat. Darauf hatte er keinen Anspruch (E. 6). Der Beschwerdeführer hat den an ihn ausgerichteten Betrag zurückzubezahlen (E. 7).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEREICHERUNG">BEREICHERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DOPPELZAHLUNG">DOPPELZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT">RÃCKERSTATTUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNGERECHTFERTIGTE BEREICHERUNG">UNGERECHTFERTIGTE BEREICHERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 62 lit. II OR</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Auf sein Gesuch vom 9. November 1998 wurden an A von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde der Gemeinde X erstmals im Dezember 1998 BeitrÃ¤ge im Sinn wirtschaftlicher Hilfe ausgerichtet. FÃ¼r die Ã¤rztliche Behandlung vom 19. Juli 1999 bis 28. August 1999 stellte Dr. B am 21. September 1999 Rechnung Ã¼ber Fr. 385.40 an A. Im Oktober 1999 ersuchte A die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X erstmals um Auszahlung von Fr. 385.40, um die Arztrechnung begleichen zu kÃ¶nnen. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde lehnte unter Hinweis auf die primÃ¤re Leistungspflicht der Krankenkasse die Auszahlung des verlangten Betrages ab. Die zahlungspflichtige Krankenkasse D akzeptierte die Arztrechnung mit Abrechnung vom 18. Januar 2000 und stellte A einen Auszahlungsschein Ã¼ber Fr. 346.85 zu (Betrag Arztrechnung abzÃ¼glich 10% Selbstbehalt). Bis zum Verfalltag am 18. MÃ¤rz 2000 lÃ¶ste A den Auszahlungsschein jedoch nicht ein. Am 12. April 2000 wurde A ein Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes X vom 11. April 2000 fÃ¼r die Forderung von Dr. B zugestellt, wogegen er Rechtsvorschlag erhob. Die D-Krankenkasse rechnete ihm am 20. Juni 2000 den Betrag von Fr. 346.85 an die ausstehenden KrankenkassenprÃ¤mien von Juli und August 2000 in HÃ¶he von Fr. 420.- an; A wurde entsprechend mit nur Fr. 73.15 an PrÃ¤mien belastet, worauf ihn die D-Kran­ken­kasse mit Schreiben vom 26. Juli und 26. September 2000 hinwies.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 31. August 2000 reichte A die Arztrechnung von Dr. B vom 1. September 1999 bei der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X ein; am 14. September 2000 wurde die Rechnung von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde im vollen Umfang bezahlt. Mangels Verbuchung dieser Zahlung zahlte der Sozialdienst der Gemeinde X am 28. September 2000 zusÃ¤tzlich zum Grundbedarf I und II und zur Miete den Betrag von Fr. 346.85 an A aus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben vom 17. Oktober 2000 teilte die Inkassostelle fÃ¼r Ãrzte und ZahnÃ¤rzte A mit, dass infolge Teilzahlung an Dr. B noch ein Betrag von Fr. 105.70 (Zins, Betreibungskosten und diverse Kosten) offen sei; im Schreiben vom 28. November 2000 setzte die erwÃ¤hnte Inkassostelle eine Frist von 8 Tagen zur Bezahlung des noch offenen <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Betrages von Fr. 105.70 an. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X vom 15. Dezember 2000 wurde A verpflichtet, den â versehentlich zweimal bezahlten â Betrag von Fr. 346.85 zurÃ¼ckzuerstatten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen die erwÃ¤hnte PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. Dezember 2000 erhob A mit Eingabe vom 17. Januar 2001 Rekurs an den Bezirksrat Z. Mit Beschluss vom 30. Mai 2001 wies der Bezirksrat Z den Rekurs ab und auferlegte dessen Kosten A zur Bezahlung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Dagegen erhob A mit Eingabe vom 6. Juli 2001 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der angefochtene Beschluss sei aufzuheben. Der Bezirksrat Z als Vorinstanz verzichtete auf eine Stellungnahme. Die Beschwerdegegnerin reichte innert Frist keine Beschwerdeantwort ein.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die von der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X verfÃ¼gte und vom Bezirksrat Z bestÃ¤tigte Verpflichtung des BeschwerdefÃ¼hrers zur RÃ¼ckerstattung Ã¶ffentlicher UnterstÃ¼tzungsleistungen. Zur Beurteilung dieser Streitigkeit ist das Verwaltungsgericht nach § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) sachlich und funktionell zustÃ¤ndig. Die Streitsache weist einen Streitwert von Fr. 346.85 auf und fÃ¤llt damit in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters (§ 38 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die Pflicht zur RÃ¼ckerstattung wirtschaftlicher Hilfe kann sich nach dem Sozialhilfegesetz vom 14. Juni 1981 (SHG) aus verschiedenen RechtsgrÃ¼nden ergeben (dazu §§ 20, 26 und 27 SHG). Keiner von diesen ist jedoch vorliegend erfÃ¼llt. Die Beschwerdegegnerin fÃ¼hrte ihren RÃ¼ckerstattungsanspruch vielmehr darauf zurÃ¼ck, dass fÃ¼r die dem BeschwerdefÃ¼hrer ausgerichtete Zahlung keine Rechtsgrundlage bestanden habe, so dass er aufgrund des auch im Ã¶ffentlichen Recht geltenden Grundsatzes der RÃ¼ckerstattung ungerechtfertigter Bereicherung rÃ¼ckleistungspflichtig sei (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grund­riss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 145; VGR, 20. Sep­tember 1999, VB.1999.00243, Art. 62 Abs. 2 OR). Das ist nachfolgend zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht dazu geltend, das Sozialamt sei nicht berechtigt gewesen, die Arztrechnung direkt zu bezahlen. Er habe diese Rechnung im Oktober 1999 seiner Sozialarbeiterin eingereicht, nicht erst am 31. August 2000. Im Zeitpunkt der Auszahlung der Rechnung an Dr. B habe er im Rechtsstreit mit der Inkassostelle fÃ¼r Ãrzte und ZahnÃ¤rzte gelegen. Es sei nicht nachvollziehbar, warum die Zahlung an Dr. B ging und nicht an die Inkassostelle. Er habe eine Auszahlung der Krankenkasse via Sozialamt erhalten â irrtÃ¼mlicherweise. Das Sozialamt habe ihm gegenÃ¼ber keine Auszahlungen geleistet. Sollte es dennoch irrtÃ¼mlich eine Auszahlung geleistet haben, gehe ihn dies nichts an.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die Darstellungen der Parteien stimmen soweit Ã¼berein, dass der BeschwerdefÃ¼hrer die Arztrechnung von Dr. B vom 21. September 1999 im Oktober 1999 seiner Sozialarbeiterin vorgelegt, diese jedoch erklÃ¤rt habe, vorerst sei die Auszahlung der Krankenkasse abzuwarten. Der BeschwerdefÃ¼hrer unterschlÃ¤gt allerdings, dass ihm von der D-Kranken­kasse am 18. Januar 2000 ein Auszahlungsschein Ã¼ber Fr. 346.85 zugestellt wurde, den er jedoch nicht benÃ¼tzte. Wenn er in der Folge von der Inkassostelle der Ãrzte und ZahnÃ¤rzte betrieben wurde, hat er dies seinem eigenen Verhalten zuzuschreiben. Soweit der Beschwer­defÃ¼hrer bestreitet, dass er die Rechnung von Dr. B erst am 31. August 2000 eingereicht habe, ist ihm nicht zu folgen. Einerseits wird der Eingang der Arztrechnung am 31. August 2000 vom Sozialdienst der Gemeinde X bestÃ¤tigt (Eingangsstempel), anderseits weist die erst am 14. September 2000 vorgenommene Zahlung darauf hin, dass das Sozialamt diese Rechnungs<i>kopie</i> kurz zuvor erhalten haben muss. Dass der Sozialdienst nur eine Rechnungskopie erhielt, bestreitet der BeschwerdefÃ¼hrer nicht; dies erklÃ¤rt sich daraus, dass der Krankenkasse die Arztrechnung im Original vorgelegt werden muss, damit diese die Kosten Ã¼bernimmt. Da die Krankenkasse D am 18. Januar 2000 einen entsprechenden Auszahlungsschein ausstellte, musste sie im Besitz des Rechnungs<i>originals</i> sein. Auch diese UmstÃ¤nde sprechen daher fÃ¼r die Richtigkeit der Darstellung der BehÃ¶rde. Weiter geht aus dem Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 29. Oktober 2000, das der Beschwer­defÃ¼hrer nicht bestreitet, hervor, dass er um Bezahlung der Rechnung von Dr. B gebeten habe, die er offen gelassen habe. Daraus ist zu schliessen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer entsprechend der Darstellung des Sozialamtes X diesem die Rechnung am 31. August 2000 vorlegte, weil er deren Bezahlung trotz Auszahlungsschein der D-Krankenkasse versÃ¤umt hatte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Ob der BeschwerdefÃ¼hrer im Zeitpunkt der Auszahlung durch das Sozialamt der Gemeinde X im Rechtsstreit mit der Inkassostelle fÃ¼r Ãrzte und ZahnÃ¤rzte gelegen hatte, brauchte das Sozialamt grundsÃ¤tzlich nicht zu kÃ¼mmern. Der BeschwerdefÃ¼hrer selber hatte die Arztrechnung ursprÃ¼nglich dem Sozialamt <i>und</i> der Krankenkasse zur Bezahlung vorgelegt. Dass weitere Kosten entstanden sind, hat der BeschwerdefÃ¼hrer seinem Verhalten (VerzÃ¶gerung der Zahlung) zuzuschreiben und dafÃ¼r einzustehen. Fehl geht weiter der Hinweis des BeschwerdefÃ¼hrers darauf, dass er, wenn er die Rechnung tatsÃ¤chlich erst am 31. August 2000 vorgelegt hÃ¤tte, diese an die Inkassostelle gesandt hÃ¤tte. Es ist nicht einzusehen, inwiefern dieses Vorgehen zur Bezahlung der Rechnung hÃ¤tte fÃ¼hren kÃ¶nnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Der BeschwerdefÃ¼hrer irrt weiter, wenn er davon ausgeht, dass er eine Auszahlung seiner Krankenkasse â gemeint ist wohl der Betrag von Fr. 346.85 â via Sozialamt erhalten, das Sozialamt ihm gegenÃ¼ber aber keine Auszahlung geleistet habe. Wie aus dem ausfÃ¼hrlich beschriebenen Sachverhalt hervorgeht und aktenkundig ist, rechnete die <br/> D-Kran­kenkasse den dem BeschwerdefÃ¼hrer mittels Auszahlungsschein gutgeschriebenen Betrag mangels Inanspruchnahme auf die von ihm zu leistenden KrankenkassenprÃ¤mien fÃ¼r Juli und August 2000 an. Mit der Anrechnung des ursprÃ¼nglich zur Bezahlung der Arzt­rechnung gedachten Betrages von Fr. 346.85 an die KrankenkassenprÃ¤mien fÃ¼r Juli und August 2000 wurde die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X zwar in diesem Umfang entlastet, doch nahm sie das Vorgehen der Krankenkasse zum Anlass, nach Vorlage der Arztrechnung von Dr. B anstelle der Krankenkasse fÃ¼r deren Bezahlung besorgt zu sein. Der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nnte sich daher nicht auf einen Anspruch Ã¼ber Fr. 346.85 gegen das Sozialamt X bzw. die Beschwerdegegnerin stÃ¼tzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>7. Wie dargelegt, war es der Sozialdienst der Gemeinde X, der die Arztrechnung anstelle der Krankenkasse in vollem Umfang (Fr. 385.40) bezahlte und dem BeschwerdefÃ¼hrer versehentlich den Betrag von Fr. 346.85 <i>zusÃ¤tzlich </i>erstattete. Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer erklÃ¤rt, das Sozialamt habe ihm gegenÃ¼ber keine Auszahlung geleistet, ist sein Vorbringen daher aktenwidrig. Damit ist dargelegt, dass das Sozialamt fÃ¼r die Beschwerdegegnerin mit Bezug auf die Arztrechnung von Dr. B insgesamt Fr. 346.85 zuviel bezahlt hat, ohne dass dafÃ¼r ein Rechtsgrund vorgelegen hÃ¤tte. Einen solchen vermag der BeschwerdefÃ¼hrer nicht darzutun. Entsprechend hat der BeschwerdefÃ¼hrer diesen Betrag zurÃ¼ckzuzahlen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>8. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>