<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00678</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=217139&amp;W10_KEY=13013507&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00678</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.04.2017</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einstellungen im Amt, Kostengutsprache usw.</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Einstellung von Drittpersonen im Amt, Sistierungsbegehren, Ausstandsbegehren gegen einen Mitarbeitenden der Anstellungsbehörde, Kostengutsprache] Angestellte sind nicht legitimiert, in einem Rechtsmittelverfahren die Einstellung anderer Angestellter oder vorgesetzter Behörden im Amt zu verlangen (E. 1.2). Die Einrichtung einer externen Begleitung und Unterstützung ist keine anfechtbare Anordnung, der Entscheid über ein Sistierungsbegehren in diesem Zusammenhang zudem kein anfechtbarer Zwischenentscheid (E. 1.3). Der Beschwerdegegner hat die Akten korrekt geführt (E. 2.1). Das Ausstandsbegehren gegen den Kirchenratsschreiber ist verspätet und zudem in der Sache unbegründet (E. 2.2). Für Mitarbeitende der Anstellungsbehörde gilt bezüglich Befangenheit insofern ein anderer Massstab, als es in der Natur der Sache liegt, dass eine mit einer Sache dauerhaft befasste Person sich laufend über Einzelfragen eine Meinung bildet, um überhaupt einen Entscheid treffen zu können. Voreingenommen erscheinen solche Personen erst, wenn sie sich bezüglich einer erst in der Zukunft zu treffenden Entscheidung bereits eine feste Meinung gebildet haben, von der sie sich auch durch neue Erkenntnisse nicht mehr abbringen lassen (E. 3.2). Die angeführten Gründe lassen den betroffenen Mitarbeiter hier nicht als befangen erscheinen (E. 3.3). Der Kirchenrat hat den Umfang der gewährten Kostengutsprache nicht rechtsverletzend festgelegt (E. 4). Die Verweigerung einer Parteientschädigung im erstinstanzlichen Verfahren ist nicht rechtsverletzend (E. 5). Weil es im Hintergrund um eine Entscheidung grosser Tragweite geht, sind Kosten aufzuerlegen (E. 7.1). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTANDSBEGEHREN">AUSSTANDSBEGEHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFANGENHEIT">BEFANGENHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWERDELEGITIMATION DRITTER">BESCHWERDELEGITIMATION DRITTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTELLUNG IM AMT">EINSTELLUNG IM AMT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSTINSTANZLICHES VERWALTUNGSVERFAHREN">ERSTINSTANZLICHES VERWALTUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENGUTSPRACHE">KOSTENGUTSPRACHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SISTIERUNG">SISTIERUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art./§ 49 Abs. 1 Ki-PVO</span><br/><span class="ungerade">§ 5a Abs. 1 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 21 Abs. 1 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=33410" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00678</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">19. April 2017</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Reto HÃ¤ggi Furrer. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Einstellungen im Amt, Kostengutsprache usw.</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A und C sind als gewÃ¤hlte Pfarrerinnen in der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde D tÃ¤tig. Zwischen ihnen besteht ein Konflikt, der insbesondere die Aufteilung der PfarrtÃ¤tigkeiten betrifft.</p> <p class="Urteilstext">Nachdem A mehrere anonyme Schreiben erhalten hatte, liess sie dem Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich mit Schreiben vom 18. April 2016 unter anderem beantragen, es seien E, der PrÃ¤sident der Kirchenpflege D, und C im Amt einzustellen und die Evangelisch-reformierte Landeskirche habe die Kosten fÃ¼r eine Rechtsvertretung zu Ã¼bernehmen. Zur BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie im Wesentlichen an, E habe sie gemobbt und sie habe gegen ihn Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs und Amtsgeheimnisverletzung erstattet; gegen C habe sie ebenfalls Strafanzeige erstattet, weil diese wohl die Verfasserin der anonymen Briefe sei.</p> <p class="Urteilstext">Am 13. Juli 2016 beschloss der Kirchenrat, fÃ¼r die Kirchenpflege D, das KirchenpflegeprÃ¤sidium und den Pfarrkonvent (der aus beiden Pfarrerinnen besteht) eine externe Begleitung und UnterstÃ¼tzung einzurichten. </p> <p class="Urteilstext">Mit Schreiben vom 20. August 2016 liess A an ihren AntrÃ¤gen vom 18. April 2016 festhalten und dem Kirchenrat zusÃ¤tzlich beantragen, die externe Begleitung bis zum Abschluss der Strafverfahren aufzuschieben, die Bezirkskirchenpflege F anzuweisen, bis zum Abschluss der Strafverfahren an den Kirchenpflegesitzungen vertreten zu sein, und den Leiter des Rechtsdiensts im Stabsdienst der Evangelisch-reformierten Landeskirche, G, in den Ausstand zu versetzen.</p> <p class="Urteilstext">Der Kirchenrat beschloss am 21. September 2016 Folgendes:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Das Ausstandsbegehren gegen den Leiter Rechtsdienst wird abgewiesen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Den Gesuchen um Einstellung im Amt von Pfrn. C und KirchenpflegeprÃ¤sident E wird nicht stattgegeben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Dem Gesuch um Sistierung der externen Begleitung und UnterstÃ¼tzung der Kirchenpflege, des KirchenpflegeprÃ¤sidiums und des Pfarrkonvents wird nicht stattgegeben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>4. Pfrn. A wird im Sinn der ErwÃ¤gungen Kostengutsprache gemÃ¤ss § 49 PVO [Personalverordnung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich vom 11. Mai 2010, LS 181.40] gewÃ¤hrt.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>5. RechtsanwÃ¤ltin H und Rechtsanwalt B werden eingeladen, dem Kirchenrat spÃ¤testens innert zehn Tagen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Beschlusses im Sinn [der] ErwÃ¤gungen eine detaillierte Zusammenstellung Ã¼ber den notwen­digen Zeitaufwand und die Barauslagen zukommen zu lassen. Im SÃ¤umnisfall wÃ¼rde die EntschÃ¤digung von Amtes wegen und nach Ermessen festgelegt.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>6. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen."</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 31. Oktober 2016 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und sinngemÃ¤ss beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge "(inkl. MwSt.)" sei der Beschluss des Kirchenrats vom 21. September 2016 aufzuheben, das Ausstandsbegehren gegen G gutzuheissen und die Angelegenheit im Ãbrigen zur Neubeurteilung an den Kirchenrat zurÃ¼ckzuweisen. Mit Beschwerdeantwort vom 23./25. November 2016 beantragte der Kirchenrat, unter EntschÃ¤digungsfolge sei die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kÃ¶nne. Mit weiteren Stellungnahmen von A vom 12. Dezember 2016, 12./11. und 31. Januar 2017 sowie des Kirchenrats vom 20. Dezember 2016, 18./19. Januar und 8. Februar 2017 wurde an den jeweiligen AntrÃ¤gen festgehalten.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Nach § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) prÃ¼ft das Verwaltungsgericht seine ZustÃ¤ndigkeit von Amts wegen. Gegen Anordnungen des Kirchenrats steht die Beschwerde an das Verwaltungsgericht nur offen, sofern es sich um solche im Bereich des Personalrechts handelt (Art. 228 Abs. 2 der Kirchenordnung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich vom 17. MÃ¤rz 2009 [KirchenO, LS 181.10] in Verbindung mit § 18 Abs. 3 Satz 1 des Kirchengesetzes vom 9. Juli 2007 [LS 181.1]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Ob sich die von der BeschwerdefÃ¼hrerin beantragte Einstellung des KirchenpflegeprÃ¤sidenten im Amt als Anordnung im Bereich des Personalrechts qualifizieren lÃ¤sst, kann hier offenbleiben, weil sich auf diesen Antrag â wie sich sogleich zeigt â jedenfalls aus anderen GrÃ¼nden nicht eintreten lÃ¤sst.</p> <p class="Urteilstext">Nach § 49 in Verbindung mit § 21 Abs. 1 VRG ist zur Beschwerde berechtigt, wer durch eine Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung hat. Die beschwerdefÃ¼hrende Person muss stÃ¤rker als beliebige Dritte oder die Allgemeinheit betroffen sein und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zum Streitgegenstand stehen. Zudem muss sie einen eigenen, persÃ¶nlichen praktischen Nutzen an der Rechtsmittelerhebung dartun kÃ¶nnen (Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 21 N. 14 ff.). SchutzwÃ¼rdig ist ein Interesse, wenn es vom geltenden Recht geschÃ¼tzt oder im Licht der die Rechtsordnung dominierenden GrundsÃ¤tze schÃ¼tzenswert ist (Bertschi, § 21 N. 20 mit Hinweis). </p> <p class="Urteilstext">Ein schutzwÃ¼rdiges Interesse fÃ¼r eine Intervention zu Lasten einer Drittpartei ist nur unter restriktiven Bedingungen gegeben und setzt grundsÃ¤tzlich voraus, dass die beschwerdefÃ¼hrende Person damit einen ihr selber drohenden Nachteil abwehren kann (vgl. hierzu Bertschi, § 21 N. 53 ff.). Soweit es â wie hier â im Hintergrund um MobbingvorwÃ¼rfe geht, erschÃ¶pft sich das schutzwÃ¼rdige Interesse der Arbeitnehmenden darin, von der arbeitgebenden Person wirksame Massnahmen zum eigenen Schutz zu verlangen. Hingegen sind sie nicht legitimiert, Massnahmen zu Lasten anderer Arbeitnehmender oder vorgesetzter BehÃ¶rden zu verlangen. So kÃ¶nnen Angestellte namentlich nicht auf dem Rechtsmittelweg erwirken, dass andere Angestellte entlassen werden. Das Gleiche gilt bezÃ¼glich der von der BeschwerdefÃ¼hrerin beantragen Einstellung im Amt. DiesbezÃ¼glich lÃ¤sst sich deshalb nicht auf die Beschwerde eintreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Abgesehen von hier nicht einschlÃ¤gigen Ausnahmen sind sodann nur Anordnungen sowie das unrechtmÃ¤ssige Verweigern oder VerzÃ¶gern einer anfechtbaren Anordnung im Beschwerdeverfahren anfechtbar (§ 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 VRG). Anordnungen sind unter anderem auf die HerbeifÃ¼hrung von Rechtswirkungen gerichtet und legen das von ihnen geregelte RechtsverhÃ¤ltnis verbindlich und erzwingbar fest (Martin Bertschi/Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, Vorbemerkungen zu §§ 4â31 N. 22 f.). Die Einrichtung einer externen Begleitung und UnterstÃ¼tzung ist nicht auf Rechtswirkungen gerichtet, sondern stellt einen Realakt dar. Weil es sich demnach nicht um eine anfechtbare Anordnung handelt, kann auch die (ausgebliebene) Sistierung der externen Begleitung und UnterstÃ¼tzung nicht Gegenstand eines Rechtsmittelverfahrens sein. Im Ãbrigen handelte es sich beim Entscheid Ã¼ber die Sistierung um einen Zwischenentscheid im Sinn von § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG sowie Art. 93 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110), der nur anfechtbar wÃ¤re, wenn ein nicht wiedergutzumachender Nachteil drohte oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde. Es ist nicht ersichtlich und wird von der BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht dargetan, weshalb hier eine dieser Voraussetzungen erfÃ¼llt sein sollte. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin sich gegen die Ablehnung ihres Sistierungsbegehrens wendet, lÃ¤sst sich deshalb auf die Beschwerde ebenso wenig eintreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Streitgegenstand bildet sodann ein Ausstandsbegehren gegen den Leiter des Rechtsdiensts im Stabsdienst der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich. Jener war am angefochtenen Beschluss nicht beteiligt, weshalb das Begehren insofern bereits bei Einreichung der Beschwerde gegenstandslos war. Der angefochtene Beschluss ist aber dahingehend zu verstehen, dass Ã¼ber das Ausstandsbegehren gegen den Leiter des Rechtsdiensts auch fÃ¼r kÃ¼nftige, die BeschwerdefÃ¼hrerin betreffende Verfahren entschieden wurde. Insofern liegt ein Zwischenentscheid vor, gegen den die Beschwerde nach § 41 Abs. 3 in Verbindung mit § 19a Abs. 2 VRG und Art. 92 Abs. 1 BGG zulÃ¤ssig ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Schliesslich richtet die Beschwerde sich dagegen, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht in vollem Umfang Kostengutsprache gewÃ¤hrt wird. Weil die tatsÃ¤chliche HÃ¶he der Kostengutsprache noch nicht feststeht, handelt es sich dabei ebenfalls um einen Zwischenentscheid, der nur unter den vorstehend unter 1.3 genannten Voraussetzungen angefochten werden kann. Hier droht der BeschwerdefÃ¼hrerin aber insofern ein nicht wiedergutzumachender Nachteil, als die Ungewissheit darÃ¼ber, welche Kosten Ã¼bernommen werden, sie allenfalls zwingen kÃ¶nnte, nur in reduziertem Umfang von ihrem vom Beschwerdegegner anerkannten Anspruch auf eine Rechtsvertretung Gebrauch zu machen. DiesbezÃ¼glich ist die Beschwerde deshalb ebenfalls zulÃ¤ssig.</p> <p class="Urteilstext">Weil die weiteren Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist im genannten Umfang auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt vorab ein "[g]esetzwidriges Aktenverzeichnis" des Beschwerdegegners. Die RÃ¼ge ist unbegrÃ¼ndet. ZunÃ¤chst muss der Inhalt der einzelnen AktenstÃ¼cke aus dem Aktenverzeichnis nicht im Detail hervorgehen. Die Akten sind sodann chronologisch und damit in nachvollziehbarer Weise gefÃ¼hrt. Schliesslich lÃ¤sst sich die Behauptung, es seien E-Mails gekÃ¼rzt oder "zusammengeschnitten" worden, aufgrund der Akten nicht bestÃ¤tigen. Die angefÃ¼hrten unterschiedlichen Schriften dÃ¼rften vielmehr darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren sein, dass es sich um E-Mail-Korrespondenz zwischen verschiedenen Personen handelt, die jeweils unterschiedliche Schriften verwendeten. Die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin erweist sich deshalb als reine Spekulation, auf die nicht im Detail einzugehen ist.</p> <p class="Urteilstext">Das Aktendossier des Beschwerdegegners hat den Konflikt in der Kirchgemeinde D zum Gegenstand und nicht die Anstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin. Der in der Stellungnahme vom 12. Januar 2017 erhobene Vorwurf, es handle sich um eine rechtswidrige AktenfÃ¼hrung, ist schon aus diesem Grund nicht stichhaltig.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>Weiter rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin, Kirchenratsschreiber I hÃ¤tte beim Entscheid Ã¼ber das Ausstandsbegehren gegen G in den Ausstand treten mÃ¼ssen, weil es dabei um das VerhÃ¤ltnis zwischen G und E gegangen sei; Letzterer sei Mitglied der GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission der Kirchensynode der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich und in dieser Funktion auch fÃ¼r die Aufsicht Ã¼ber den von I geleiteten Stabsdienst zustÃ¤ndig. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>Nach § 5a Abs. 1 Ingress VRG treten Personen in den Ausstand, wenn sie in der Sache persÃ¶nlich befangen erscheinen. PraxisgemÃ¤ss hat eine Person dann in den Ausstand zu treten, wenn UmstÃ¤nde vorliegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit des jeweiligen BehÃ¶rdenmitglieds zu erwecken bzw. die Gefahr der Voreingenommenheit begrÃ¼nden kÃ¶nnen. Es braucht nicht nachgewiesen zu werden, dass diese tatsÃ¤chlich befangen sind. Vielmehr genÃ¼gt das Vorhandensein von UmstÃ¤nden, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit objektiv zu begrÃ¼nden vermÃ¶gen (statt vieler BGE 140 I 326 E. 5.1; Regina Kiener, Kommentar VRG, § 5a N. 15). Unter anderem vermÃ¶gen etwa AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnisse die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrÃ¼nden (Kiener, § 5a N. 28).</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.3 </b>AusstandsgrÃ¼nde sind nach Treu und Glauben unverzÃ¼glich vorzubringen, das heisst, sobald bekannt oder absehbar ist, dass eine mÃ¶glicherweise befangene Person an der Behandlung der Angelegenheit mitwirkt. Wer im Wissen um einen mÃ¶glichen Ausstandsgrund untÃ¤tig bleibt und sich stillschweigend auf ein Verfahren einlÃ¤sst, hat den Anspruch auf eine spÃ¤tere AusstandsrÃ¼ge verwirkt (Kiener, § 5a N. 43 f.). KÃ¶nnen die Namen der mitwirkenden Personen einer allgemein zugÃ¤nglichen Publikation entnommen werden, hat jedenfalls eine anwaltlich vertretene Person die ordentliche Besetzung der entscheidenden BehÃ¶rde zu kennen und ist sie gehalten, AusstandsgrÃ¼nde umgehend geltend zu machen (BGr, 9. Juli 2015, 2C_952/2014, E. 2.6). Dass E Mitglied der Kirchensynode ist, musste der im entsprechenden Wahlkreis wohnenden und als Pfarrerin tÃ¤tigen BeschwerdefÃ¼hrerin bekannt sein. Seine TÃ¤tigkeit als Mitglied der GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission lÃ¤sst sich sodann dem Internetauftritt der Landeskirche entnehmen und darf bei der BeschwerdefÃ¼hrerin ohnehin als bekannt vorausgesetzt werden. Dass die Schreiberin oder der Schreiber einer BehÃ¶rde an deren Entscheiden mit beratender Stimme teilnimmt, entspricht den Ã¼blichen Gepflogenheiten und ergibt sich hier ausdrÃ¼cklich aus Art. 219 Abs. 2 KirchenO. Die Zusammensetzung des Kirchenrats lÃ¤sst sich ebenfalls dem Internetauftritt der Landeskirche entnehmen. Die anwaltlich vertretene BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤re deshalb gehalten gewesen, sich vorgÃ¤ngig Ã¼ber die Zusammensetzung des Kirchenrats kundig zu machen, und hÃ¤tte die geltend gemachten AusstandsgrÃ¼nde umgehend vorbringen mÃ¼ssen. Ihr erst im Beschwerdeverfahren sinngemÃ¤ss gestelltes Ausstandsgesuch erweist sich damit als verspÃ¤tet.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.4 </b>Die RÃ¼ge vermag im Ãbrigen auch in der Sache nicht zu Ã¼berzeugen. Zwar ist E Mitglied der GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission der Kirchensynode und kontrolliert in dieser Funktion den Stabsdienst im Sinn einer parlamentarischen Oberaufsicht (vgl. Art. 214 lit. i KirchenO). Seine TÃ¤tigkeit beschrÃ¤nkt sich indes auf eine Kontrolle, die in einem Bericht an die Kirchensynode mÃ¼ndet; ein Weisungsrecht steht ihm weder gegenÃ¼ber dem Kirchenrat noch gegenÃ¼ber dem Ratsschreiber zu (vgl. § 76 der GeschÃ¤ftsordnung der Evangelisch-reformierten Kirchensynode des Kantons ZÃ¼rich vom 15. MÃ¤rz 2011 [LS 181.21]; ferner Reto HÃ¤ggi Furrer/Michael Merker, Basler Kommentar, 2015, Art. 169 BV N. 52). Damit besteht zwischen ihm und I kein AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis, das zum Anschein der Befangenheit fÃ¼hren kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin dem Beschwerdegegner gestÃ¼tzt auf Spekulationen, dass G am Beschluss Ã¼ber den eigenen Ausstand doch mitgewirkt haben kÃ¶nnte, sinngemÃ¤ss Verfahrensfehler vorwirft, ist darauf nicht weiter einzugehen, weil es diesbezÃ¼glich an jeglicher Substanziierung der Behauptung fehlt.</p> <p class="Urteilstext">Aus dem gleichen Grund ist auch nicht nÃ¤her auf die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin einzugehen, die KirchenrÃ¤te seien "wahrscheinlich [â¦] voreingenommen".</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Ihr Ausstandsbegehren gegen G begrÃ¼ndet die BeschwerdefÃ¼hrerin im Wesentlichen damit, dieser habe sich "wÃ¤hrend dem ganzen Verfahren abweisend und zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgefÃ¼hrt". Im Einzelnen habe er einem frÃ¼heren Pfarrkollegen von C zur ZurÃ¼ckhaltung betreffend Ãbergabe eines Schreibens an die Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin geraten, ein an den Kirchenrat gerichtetes anonymes Schreiben zu den Akten genommen, ohne dieses an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten, E bezÃ¼glich eines Artikels in der Zeitung der Kirchgemeinde D beraten und damit Beihilfe zu einer Straftat geleistet, sich gegenÃ¼ber der Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin dahingehend geÃ¤ussert, Letztere habe "hoch gepokert", sollten sich ihre VorwÃ¼rfe nicht erhÃ¤rten, kein Zeichen des Mitleids gezeigt und sei schliesslich generell untÃ¤tig geblieben.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Das Ausstandsbegehren richtet sich hier gegen den Leiter des Rechtsdiensts im Stabsdienst der Evangelisch-reformierten Landeskirche und damit gegen einen Mitarbeiter der AnstellungsbehÃ¶rde der BeschwerdefÃ¼hrerin (Art. 220 Abs. 1 lit. k KirchenO sowie § 6 Abs. 1 lit. c PVO) und betrifft ein erstinstanzliches Verfahren. Im Unterschied zu Personen, die in einem Rechtsmittelverfahren mitwirken, geht es damit nicht um ein Ausstandsgesuch betreffend einen klar abgrenzbaren Streitgegenstand, sondern um das mehrheitlich informelle, teilweise aber auch formelle Handeln im Rahmen eines Dauerverfahrens. Dabei muss fÃ¼r den Anschein der Befangenheit insofern ein anderer Massstab geltend, als es in der Natur der Sache liegt, dass eine mit einer Sache dauerhaft befasste Person sich laufend Ã¼ber Einzelfragen eine Meinung bildet, um Ã¼berhaupt einen Entscheid treffen zu kÃ¶nnen; darin ist deshalb keine Voreingenommenheit und damit auch kein Ausstandsgrund zu erblicken. Voreingenommen erscheint eine Person vielmehr erst dann, wenn diese sich bezÃ¼glich einer erst in der Zukunft zu treffende Entscheidung bereits eine feste Meinung gebildet hat, von der sie sich auch durch neue Erkenntnisse nicht mehr abbringen lÃ¤sst.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>BezÃ¼glich der einzelnen VorwÃ¼rfe ergibt sich Folgendes:</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin die Stellung von E als Mitglied der GeschÃ¤ftsprÃ¼fungskommission auch bei G als Ausstandsgrund anfÃ¼hren wollte, kann auf das vorstehend unter 2.2.3 f. AusgefÃ¼hrte verwiesen werden.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Pfarrer J rief G am 18. Mai 2016 an, weil die Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin ihn bezÃ¼glich der TÃ¤tigkeit von C in der Kirchgemeinde K befragt habe. Es ging dabei auch um ein Schreiben von C unter anderem an die Konfirmandinnen und Konfirmanden, in der sie ihr Bedauern Ã¼ber den Abgang in K ausgedrÃ¼ckt und zu den UmstÃ¤nden Stellung genommen habe. Die Rechtsvertreterin habe ihn gebeten, ihr dieses Schreiben zur VerfÃ¼gung zu stellen. Auf die Frage, wie Pfarrer J sich verhalten solle, empfahl ihm G ZurÃ¼ckhaltung, zumal sich die Frage des Amtsgeheimnisses stelle; allenfalls kÃ¶nne auf Ã¶ffentlich zugÃ¤ngliche Adressen von Konfirmandinnen und Konfirmanden verwiesen werden. Weiter fÃ¼hrte er aus, die Situation mÃ¼sse neu beurteilt werden, falls die Staatsanwaltschaft eine Herausgabe beantragen sollte. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern dieses Vorgehen den Anschein der Befangenheit begrÃ¼nden kÃ¶nnte. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verkennt zunÃ¤chst, dass der Kirchenrat als ihre AnstellungsbehÃ¶rde und damit auch G als kirchenrÃ¤tlicher Mitarbeiter nicht nur die PersÃ¶nlichkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin, sondern auch diejenige von C zu schÃ¼tzen hatte. Zu jenem Zeitpunkt war bereits offenkundig, dass zwischen der BeschwerdefÃ¼hrerin und C ein Konflikt bestehe. Ein Zusammenhang zwischen dem von C in K verfassten Schreiben und dem Konflikt beziehungsweise dem Strafverfahren drÃ¤ngt sich nicht ohne Weiteres auf. Hingegen bestand eine gewisse Gefahr, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin das Schreiben in irgendeiner Form gegen C verwenden kÃ¶nnte. Die Empfehlung, das Schreiben nicht der Rechtsvertreterin, sondern einzig der Staatsanwaltschaft auf deren Veranlassung hin auszuhÃ¤ndigen, ist deshalb folgerichtig. Da ein Zusammenhang zwischen diesem Schreiben und den StrafvorwÃ¼rfen sodann nicht ersichtlich ist, bestand fÃ¼r G auch kein Grund, dieses Schreiben von sich aus der Staatsanwaltschaft zuzustellen. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin um dieses Schreiben wusste, hÃ¤tte sie die Staatsanwaltschaft darÃ¼ber informieren und diese das Schreiben â hÃ¤tte sie dessen Beizug fÃ¼r notwendig gehalten â bei Pfarrer J anfordern kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b>Weiter bezieht die BeschwerdefÃ¼hrerin sich auf ein anonymes Schreiben, das am 8. Juni 2016 beim Kirchenrat einging. Offenbar sah der Kirchenrat in der Folge keine Veranlassung, deshalb tÃ¤tig zu werden, schenkte aber auch dem Inhalt des Schreibens keine weitere Beachtung. Die Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde sodann anlÃ¤sslich eines GesprÃ¤chs am 15. Juli 2016 Ã¼ber den Eingang dieses Schreibens unterrichtet. Die Rechtsvertretung kam auf dieses GesprÃ¤ch erst mit E-Mail vom 29. August 2016 zurÃ¼ck und bat um Zustellung des Schreibens an die Staatsanwaltschaft. Am darauffolgenden Tag liess G der Rechtsvertretung eine Kopie des Schreibens zukommen und ermÃ¤chtigte jene zur Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft. Es ist nicht ersichtlich, weshalb sich aus diesem Vorgehen ein Anschein der Befangenheit ergeben sollte, zumal der Kirchenrat nicht Partei des Strafverfahrens war und auch nicht ersichtlich ist, inwiefern er gehalten gewesen wÃ¤re, das anonyme Schreiben umgehend den StrafverfolgungsbehÃ¶rden zuzustellen. Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin gerÃ¼gte Hinweis von G, dass es sich um ein Schreiben von UnterstÃ¼tzern der Kirchenpflege handle, ist im Ãbrigen zutreffend. Sodann ergeben sich auch keine Hinweise, dass das anonyme Schreiben â wie behauptet wird â erst auf Druck der BeschwerdefÃ¼hrerin Eingang in die Akten fand.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.4 </b>BezÃ¼glich der Zeitung der Kirchgemeinde D ergibt sich aus den Akten, dass E mit E-Mail vom 7. Januar 2016 an G gelangte und diesem schrieb, verschiedene Gemeindemitglieder hÃ¤tten Fragen zur nach wie vor fehlenden Pfarrdienstordnung gestellt, welche er gerne in der Kirchgemeindezeitung beantworten wolle. Er fasste sodann zusammen, was er in der Kirchgemeindezeitung auszufÃ¼hren gedenke, und fragte G, ob er dies so schreiben dÃ¼rfe. Dieser nahm verschiedene Anpassungen vor, bot an, die Schlussfassung gegenzulesen, und wies E darauf hin, die Formulierungen mÃ¼ssten "sorgfÃ¤ltig und sehr sachlich-neutral gewÃ¤hlt sein". Am 8. Januar 2017 gelangte E mit einer ausformulierten Version erneut an G; dieser antwortete am gleichen Tag und empfahl verschiedene Anpassungen. Dass er auch noch ein "Gut zum Druck" erteilt hÃ¤tte, lÃ¤sst sich den Akten nicht entnehmen. Im schliesslich publizierten Artikel wird ausgefÃ¼hrt, dass die Pfarrerinnen bis im Oktober 2015 noch keinen Vorschlag fÃ¼r eine Pfarrdienstordnung erstellt hÃ¤tten, die Kirchenpflege sie darum gebeten habe, je fÃ¼r ihre Stelle die TÃ¤tigkeitsfelder und den ungefÃ¤hren Zeitaufwand anzugeben, wobei die Auskunft von C schon vorliege und diejenige der BeschwerdefÃ¼hrerin noch ausstehe. Diese Formulierung ist neutral gehalten und weist keiner der Pfarrerinnen die Schuld daran zu, dass die Pfarrdienstordnung noch nicht erstellt werden konnte. Namentlich wird der BeschwerdefÃ¼hrerin darin auch nicht vorgeworfen, sie habe eine Frist ungenutzt verstreichen lassen, sondern schlicht wahrheitsgetreu festgestellt, dass ihre Angaben noch ausstÃ¼nden. Damit wird im Sinn der Empfehlung von G sachlich-neutral und inhaltlich richtig darÃ¼ber informiert, weshalb noch keine Pfarrdienstordnung erstellt worden sei. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern G aufgrund seiner Hinweise an E im Zusammenhang mit diesem Artikel im personalrechtlichen Verfahren betreffend die BeschwerdefÃ¼hrerin befangen sein sollte. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.5 </b>GemÃ¤ss einer von G erstellten Aktennotiz vom 26. April 2016 erkundigte sich die Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin bei ihm, ob der Kirchenrat die Angelegenheit ernst nehme. Im Verlauf des GesprÃ¤chs Ã¤usserte sich G dahingehend, dass wohl eine Administrativuntersuchung angeordnet werden mÃ¼sse, die sich auch gegen die BeschwerdefÃ¼hrerin richte. Zudem wies er die Rechtsvertreterin darauf hin, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin "hoch gepokert" habe, sollten sich die VorwÃ¼rfe in den Strafanzeigen nicht erhÃ¤rten lassen; die Zukunft der BeschwerdefÃ¼hrerin in D sei in diesem Fall nicht gesichert. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin erblickt in dieser Aussage "eine klare Drohung" an ihre Adresse. G spreche ihr damit das Recht ab, Strafanzeigen einzureichen. Sie habe eine Anzeige gegen unbekannte TÃ¤terschaft eingereicht; dass der Verdacht sich im Verlauf der polizeilichen Untersuchung gegen C gerichtet habe, kÃ¶nne nicht ihr angelastet werden. </p> <p class="Urteilstext">Aus den Akten ergibt sich hierzu Folgendes: Die BeschwerdefÃ¼hrerin erstattete am 24. MÃ¤rz 2016 bei der Kantonspolizei Anzeige wegen der anonymen Briefe und eines Pakets. Am 7. April 2016 wurde sie zu ihrer Anzeige befragt. Dabei wies sie auf den bestehenden Konflikt mit C hin, erwÃ¤hnte, dass diese auch in ihrer frÃ¼heren Kirchgemeinde (nicht anonyme) Briefe versandt habe, antwortete auf die Frage, ob sie Anzeige gegen unbekannte TÃ¤terschaft erstatten wolle, "[n]ein. Ich mÃ¶chte gegen C Anzeige erstatten", und begrÃ¼ndete ihren Verdacht in der Folge. Damit hat die BeschwerdefÃ¼hrerin (ebenso wie der frÃ¼here KirchenpflegeprÃ¤sident) C gegenÃ¼ber der Kantonspolizei eines strafbaren Verhaltens beschuldigt. Ihre gegenteilige Behauptung ist unzutreffend. </p> <p class="Urteilstext">Entscheidend ist in diesem Zusammenhang sodann Folgendes: Mit Schreiben vom 18. April 2016 gelangte die Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin an den Kirchenrat, fÃ¼hrte aus, es seien Strafanzeigen gegen den KirchenpflegeprÃ¤sidenten und C eingereicht worden, und machte geltend: "Es kann fast nur Frau C oder jemand aus ihrem Umfeld sein, die Unschuldsvermutung in Ehren. [â¦] Alle Zeiger weisen auf Frau C". Damit beschuldigte sie C gegenÃ¼ber dem Kirchenrat direkt eines strafbaren Verhaltens.</p> <p class="Urteilstext">Der Kirchenrat hat gegenÃ¼ber beiden am Konflikt beteiligten Pfarrerinnen die arbeitgeberische FÃ¼rsorgepflicht zu wahren. Er muss deshalb auch C vor ungerechtfertigten Angriffen schÃ¼tzen. In diesem Sinn war hier angesichts der Vehemenz, mit der C als einzige mÃ¶gliche TÃ¤terin hingestellt wurde, durchaus angebracht, die BeschwerdefÃ¼hrerin auf mÃ¶gliche Konsequenzen hinzuweisen, <i>sollten</i> die VorwÃ¼rfe unberechtigt sein. Angesichts des verwendeten Konjunktivs lÃ¤sst sich der Hinweis von G indes nicht dahingehend verstehen, er halte C ohnehin fÃ¼r unschuldig. Im Gegenteil wurde auch sie an einem GesprÃ¤ch vom 8. Juli 2017 darauf hingewiesen, dass das ihr vorgeworfene Verhalten arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur fristlosen Entlassung haben kÃ¶nne, sollten sich die VorwÃ¼rfe als zutreffend erweisen. </p> <p class="Urteilstext">Insgesamt lÃ¤sst deshalb auch die Aussage von G gegenÃ¼ber der Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin ihn nicht als befangen erscheinen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.6 </b>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin eine Befangenheit aus einer E-Mail von E an G herleiten will, lÃ¤sst sich ihr ebenfalls nicht folgen. Indem G diese E-Mail â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin behauptet â nicht beantwortete, identifizierte er sich nicht automatisch mit deren Inhalt. Im Ãbrigen schrieb E darin, er wolle nur, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre Pfarrkollegin akzeptiere. Weshalb G befangen sein sollte, wenn er dieses Ziel teilte, ist nicht ersichtlich.</p> <p class="Urteilstext">Inwiefern G allein deshalb befangen sein sollte, weil er nach Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht das notwendige Mitleid mit ihr gezeigt habe, legt die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Dass er nicht bereit gewesen wÃ¤re, die notwendigen Massnahmen zum Schutz der BeschwerdefÃ¼hrerin zu ergreifen, behauptet sie zu Recht nicht. Aus den Akten ergibt sich denn auch, dass G zum Schutz der Gesundheit der BeschwerdefÃ¼hrerin beim KirchenpflegeprÃ¤sidenten intervenierte, als dieser die BeschwerdefÃ¼hrerin trotz Krankschreibung kontaktieren wollte, und zudem eine lÃ¤ngerfristige Krankschreibung empfahl, was die BeschwerdefÃ¼hrerin indes ablehnte.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.7 </b>Demnach ist G in die BeschwerdefÃ¼hrerin betreffenden Verfahren grundsÃ¤tzlich nicht befangen. Der Beschwerdegegner hat das Ausstandsgesuch deshalb zu Recht abgelehnt.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Weiter verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin, es seien "die EinschrÃ¤nkungen bei der Kostengutsprache" aufzuheben.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 49 Abs. 1 PVO Ã¼bernimmt die Anstellungsinstanz auf vorgÃ¤ngiges Gesuch hin mindestens die Kosten des erstinstanzlichen Rechtsschutzes von Pfarrerinnen und Pfarrern, wenn diese im Zusammenhang mit der AusÃ¼bung ihres Amts oder Diensts von Dritten auf dem Rechtsweg belangt werden (lit. a), sich zur Wahrung ihrer Rechte gegenÃ¼ber Dritten die Beschreitung des Rechtswegs als notwendig erweist (lit. b) oder diese Betroffene eines Delikts, von Diskriminierung oder von sexueller BelÃ¤stigung am Arbeitsplatz geworden sind (lit. c). </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner gewÃ¤hrte der BeschwerdefÃ¼hrerin KostenÃ¼bernahme fÃ¼r notwendige Anwaltshandlungen im Zusammenhang mit den von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingereichten Strafanzeigen. Zu Gunsten der BeschwerdefÃ¼hrerin gewÃ¤hrte er die KostenÃ¼bernahme auch fÃ¼r Aufwendungen, die vor Einreichung des Gesuchs entstanden waren. Die KostenÃ¼bernahme beschrÃ¤nkte er auf Aufwendungen fÃ¼r das Einreichen der Strafanzeigen und auf im Zusammenhang mit dem Strafverfahren stehende sowie im Kontakt mit dem Beschwerdegegner notwendige Aufwendungen. Nicht zum notwendigen Aufwand zÃ¤hlte er Privatermittlungen, Teilnahme an GemeindeanlÃ¤ssen, Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Stimmrechtsrekurs sowie fÃ¼r Ã¼berflÃ¼ssige und teilweise ungehÃ¶rige Eingaben. </p> <p class="Urteilstext">Dieses Vorgehen des Kirchenrats ist nicht zu beanstanden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin legt denn auch Ã¼berhaupt nicht dar, inwiefern die genannten EinschrÃ¤nkungen gegen § 49 Abs. 1 PVO verstossen sollten.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Schliesslich wendet sie sich auch dagegen, dass ihr eine ParteientschÃ¤digung verweigert wurde. Eine BegrÃ¼ndung, weshalb dies falsch sein sollte, lÃ¤sst sich der Beschwerde indes nicht entnehmen. Darauf ist deshalb nicht weiter einzugehen, zumal § 17 Abs. 1 VRG die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung vor den VerwaltungsbehÃ¶rden ausdrÃ¼cklich ausschliesst.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Nach § 65a Abs. 3 VRG werden bei personalrechtlichen Streitigkeiten mit einem Streitwert bis Fr. 30'000.- den Parteien in der Regel keine Gerichtskosten auferlegt. Hier haben die AntrÃ¤ge der BeschwerdefÃ¼hrerin zumindest teilweise einen Streitwert; dessen HÃ¶he bleibt jedoch unklar. Fehlt es an einem Streitwert, sind in sinngemÃ¤sser Anwendung von § 65a Abs. 3 VRG Gerichtskosten aufzuerlegen, wenn es um Entscheidungen grosser Tragweite geht (RB 2005 Nr. 20 E. 5.1; Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 65a N. 30). Im Hintergrund geht es um die berufliche Zukunft der BeschwerdefÃ¼hrerin und damit um eine Entscheidung grosser Tragweite. Im vorgenannten Sinn sind deshalb Kosten aufzuerlegen. Dabei ist dem durch die umfangreichen Akten sowie das prozessuale Verhalten der BeschwerdefÃ¼hrerin vor Verwaltungsgericht entstandenen Ã¼berdurchschnittlichen Aufwand angemessen Rechnung zu tragen.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>AusgangsgemÃ¤ss ist der BeschwerdefÃ¼hrerin keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Dem Gemeinwesen steht in der Regel keine ParteientschÃ¤digung zu, weil das Erheben und Beantworten von Rechtsmitteln zu den angestammten amtlichen Aufgaben gehÃ¶rt und die BehÃ¶rden gegenÃ¼ber den Privaten meist einen Wissensvorsprung aufweisen (RB 2008 Nr. 2). Dies gilt nach der Praxis der Kammer auch fÃ¼r den Beschwerdegegner (VGr, 19. Februar 2014, VB.2013.00737, E. 5 [nicht unter www.vgrzh.ch]). Diesem ist deshalb gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. a VRG keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen. Eine reduzierte ParteientschÃ¤digung steht ihm gestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. b VRG aber insofern zu, als sich die Beschwerde â nÃ¤mlich betreffend Einstellung im Amt, Sistierung, Kostengutsprache sowie ParteientschÃ¤digung â als offensichtlich unbegrÃ¼ndet erweist. In diesem Sinn ist die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verpflichten, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- zu bezahlen.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachfolgenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: </p> <p class="Urteilstext">Gegen Entscheide auf dem Gebiet der Ã¶ffentlichrechtlichen ArbeitsverhÃ¤ltnisse ist die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG nur zulÃ¤ssig, wenn es sich um eine vermÃ¶gensrechtliche Angelegenheit handelt (Art. 83 lit. g e contrario BGG). VermÃ¶gensrechtlicher Natur sind Streitigkeiten dann, wenn mit ihnen vordringlich wirtschaftliche Interessen verfolgt werden (Thomas HÃ¤berli, Basler Kommentar, 2011, Art. 83 BGG N. 171). Soweit es sich vorliegend nicht um eine vermÃ¶gensrechtliche Streitigkeit handelt oder wenn der Streitwert weniger als Fr. 15'000.- betrÃ¤gt (Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG), lÃ¤sst sich nur subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erheben. </p> <p class="Urteilstext">Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 340.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 3'340.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 500.- zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 7 Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern. </span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>