<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00703</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Käser</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Nicole Gierer Zelezen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Knus Gnädinger Landolt, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Molkereistrasse 1, Postfach, 8645 Jona</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, war vom 1. April 1980 bis 16. Dezember 2015 bei der Y.___ angestellt (Urk. 13/17). Am 12. September 2015 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf „Störung der psychischen Art“ bei der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Berufliche Integration/Rente) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 13/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, führte ein Standortgespräch durch (Urk. 13/8), holte verschiedene medizinische Berichte (Urk. 13/13-14, Urk. 13/16) sowie einen Bericht der Arbeitgeberin (Urk. 13/17), Akten des Krankenversicherers (Urk. 13/6, Urk. 13/20) und einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK; Urk. 13/15) ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/22) verfügte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle am 17. Mai 2016 die Abweisung des Leistungsbegehrens (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 17. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit den Anträgen, es sei die Verfügung vom 17. Mai 2016 aufzuheben und es seien ihr die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine ganze Rente der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung seit Rentenanspruch, zuzusprechen. Eventualiter sei eine medizinische Begutachtung durchzuführen und die vorliegende Angelegenheit zur Neubeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Gewährung der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtspflege und Bestellung von Rechtsanwältin Nicole Gierer Zelezen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvertreterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Eingabe vom 12. Juli 2016 (Urk. 7) ergänzte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ihre Beschwerde. Mit Beschwerdeantwort vom 25. August 2016 (Urk. 12) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 26. August 2016 (Urk. 14) zur Kenntnis gebracht wurde. Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 (Beweisofferte der vollständigen Krankenakten, Urk. 15) wurde der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 6. September 2016 (Urk.16) zur freigestellten Stellungnahme zugestellt. Diese liess sich nicht mehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich auf den Standpunkt, weder aus somatischen noch aus psychischen Gründen seien die Voraussetzungen gemäss Art. 8 ATSG erfüllt. Invalidenversicherungsrechtlich-fremde Gründe wie Arbeitslosigkeit oder psychosoziale Belastungsfaktoren könnten bei der Invaliditätsbemessung nicht berücksichtigt werden. Aus medizinischer Sicht sei wohl eine gesundheitliche Beeinträchtigung ausgewiesen, welche jedoch gemäss Rechtsprechung einem invalidisierenden Gesundheitsschaden nicht gleichgesetzt werden könne, sei doch aus versicherungsmedizinischer Sicht von einer reaktiven Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgelöst durch einen Arbeitsplatzkonflikt - auszugehen. Eine reaktive Depression erfülle definitionsgemäss die Voraussetzung zur Anerkennung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens nicht. Eine selbständige depressive Erkrankung mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit sei nicht ausgewiesen (Urk. 2, Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, die Annahme, es handle sich um depressive Verstimmungsstörungen, welche auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Überwindbarkeit keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, könne aufgrund der Arztberichte nicht gestützt werden. Sie leide gemäss allen beteiligten Ärzten an einer rezidivierenden depressiven Störung und somit an einer invalidisierenden Krankheit. Die Arbeitsfähigkeit liege bei 0 %, weshalb aufgrund des Einkommensvergleichs eine ganze Rente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten sei (Urk. 1, Urk. 7). Im Beschwerdeverfahren wies sie nochmals darauf hin, dass sie sei 10. Januar 2014 - also bereits über ein Jahr vor der Kündigung - in ambulanter psychiatrischer Behandlung gewesen sei (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Leistungen der Invalidenversicherung (Invalidenr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ente) verneint hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen der Z.___ wo die Beschwerdeführerin vom 31. März bis 28. April 2015 stationär in Behandlung war, hielten in ihrem Austrittsbericht vom 5. Mai 2015 (Urk. 13/16/8-12) unter anderem die Diagnose rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (Kontakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässe mit Bezug auf das Berufsleben: Arbeitsplatzverlust), fest (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei freiwillig und in Begleitung einer Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehörigen zur ersten psychiatrischen Hospitalisation eingetreten, auf Empfehlung ihrer ambulant behandelnden Dr. med. A.___, FMH Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie (E. 3.2 nachstehend), und nach Zuweisung durch das B.___, wo sie sich am Aufnahmetag notfallmässig vorgestellt habe. Seit drei Jahren bestehe eine depressive Symptomatik, weswegen die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin bei Dr. A.___ in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung sei. Am 19. März 2015 sei es nun überraschend nach 35-jähriger Tätigkeit am selben Arbeitsplatz zur Kündigung gekommen. Als Kündigungsgrund sei angegeben worden, dass zu wenig Arbeit in der Firma bestehe, was die Beschwerdeführerin jedoch nicht glaube. Es sei in der Folge zu einem depressiv-suizidalen Einbruch gekommen. Die Beschwerdeführerin leide an ausgeprägten Zukunftsängsten, niederge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Stimmung, Einschlafstörungen, Appetit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlust mit Übelkeit und Gedanken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reisen. Es sei zuletzt zu wiederholten suizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dalen Äusserungen gegenüber den Familienangehörigen gekommen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erfolgter Krisenintervention und in bezüglich der depressiven Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik leicht gebessertem Zustand sei die Beschwerdeführerin in die vorbestehenden Verhältnisse ausgetreten. Die Fachpersonen erachteten die weitere Behandlung durch Dr. A.___ weiterhin als indiziert (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___, bei welcher die Beschwerdeführerin seit Januar 2014 in Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ist, nannte in ihrem Bericht vom 29. September 2015 (13/13-14) als Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2), Adipositas, essentielle Hypertonie und den Verdacht auf eine demenzielle Entwicklung (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter „Anamnese“ gab sie an, dass die Beschwerdeführerin bereits im Januar 2014 an einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen erkrankt sei. Aus Angst vor einer Kündigung sei sie schwer depressiv weiterhin arbeiten gegangen. Im März 2015 sei ihr dann plötzlich gekündigt worden, weshalb sie erneut in die schwere Depression gerutscht sei, was eine stationäre Behandlung unumgänglich gemacht habe (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte weiter aus, dass im Vordergrund des psychischen Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes eine verminderte Aufmerksamkeit und Konzentration, Vergess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit, kognitive Einschränkung, grosse Unsicherheit, Verzweiflung, und Misstrauen bestünden. Eine Besserung sei kaum zu erwarten. Zudem sei eine beginnende Demenz nicht auszuschliessen. Die Beschwerdeführerin könne nicht mehr alleine zu ihr (Dr. A.___) in die Praxis gehen und werde von ihrem Ehemann begleitet (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie bescheinigte vom 19. März 2015 bis auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hausarzt Dr. med. C.___, Allgemeine Innere Medizin FMH, gab in seinem Bericht vom 2. Oktober 2015 (Urk. 13/16/6-7) an, dass im Vordergrund der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Probleme eine rezidivierende depressive Störung stehe, wobei diesbezüglich die Einschätzung der betreuenden Psychiaterin Dr. A.___ wichtig sei. Aus internistischer Sicht stünden die Hypertonie sowie der Diabetes mellitus Typ II im Vordergrund. Aufgrund eines chronisch thorakolumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tebralen Schmerzsyndroms seien Arbeiten, welche das Heben mittelschwerer Gewichte oder häufiges vornübergeneigtes Stehen benötigten, ungünstig. Er verwies auf den Austrittsbericht der Z.___ vom 5. Mai 2015 (E. 3.1 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Fachärztin FMH Neurologie, hielt in ihrem verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-neuropsychologischen Abklärungsbericht vom 4. Oktober 2015 (Urk. 13/20/10) fest, insgesamt ergebe sich eine dysfunktionale Mitarbeit mit forcierter Aggravation und bewusstseinsnahen (grotesken) Antwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzerrungen bei fehlender Kooperation. Im unbeobachteten Zustand sei eine Verhaltensän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung erkennbar. Das subjektiv intendierte Störungsbild sei überwindbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Verlaufsbericht vom 10. Dezember 2015 (Urk. 13/20/31) führte Dr. A.___ aus, nach wie vor stehe die depressive Symptomatik des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zustandsbildes im Vordergrund, welche sich durch grosse Antriebslosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Kraftlosigkeit, bedrückte Stimmung, verminderte Aufmerksamkeit und Konzentration, ausgeprägte Schlafstörungen sowie verschiedene körperliche Beschwerden manifestiere. Äusserst auffällig sei die Vergesslichkeit sowie die kognitive Einschränkung infolge der depressiven Symptomatik. Nach dem Stellenverlust sei die Beschwerdeführerin in die Tiefe gerutscht, lebe sozial iso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert und habe kaum Kontakt mit anderen Menschen und Familienangehörigen. Sie weine viel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin, so Dr. A.___ weiter, berichte immer wieder über ihre Firma, wo sie seit Einreise in die Schweiz während 35 Jahren gearbeitet habe und schliesslich „vor die Türe“ gestellt worden sei, mit der Begründung, man habe keine Arbeit mehr für sie. Im Nachhinein habe sie erfahren, dass man den anderen danach die Stelle gegeben habe. Aus diesem Grund sei sie ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bittert, verzweifelt und enttäuscht. Trotz der regelmässigen Einnahme von Anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiva habe sie den Stellenverlust nicht verarbeiten können. Der einzige Inhalt des Lebens sei ihre Arbeit gewesen. Bis jetzt sei sie nicht fähig gewesen, diesen mit anderen Lebensinhalten zu ersetzen. Der Krankheitsverlauf sei offen und es sei mit einer schlechten Prognose zu rechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), Dipl.-Med. E.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Allgemeine Innere Medizin/Prävention und Gesundheitswesen, äusserte sich am 4. März 2016 (Urk. 13/21/6) wie folgt: Der Arztbericht der Z.___ gebe mehrere Hinweise auf eine deutliche Aggravation im Verlauf des stationären Aufenthalts. Zu dieser Einschätzung gelange auch Dr. D.___ (vgl. E. 3.4 hievor). Es liege keine rezidivierende depressive Episode vor. Vielmehr sei aus versicherungsmedizinisch-theoretischer Sicht von einer reaktiven Depression, ausgelöst durch einen Arbeitsplatzkonflikt auszugehen. Zusammenfassend habe kein Gesundheitsschaden festgestellt werden können, welcher die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit längerfristig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränke. Es stünden psychosoziale Faktoren im Vordergrund.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sämtliche behandelnden (Fach-)Ärzte diagnostizierten eine rezidivierende depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Störung - jedoch von unterschiedlicher Ausprägung. Während die Fachpersonen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Mai 2015 von einer ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genwärtig mittelgradigen Episode ausgingen (E. 3.1 hievor), erwähnte die Psychiaterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im September 2015 eine gegenwärtig mittelgradig bis schwere Episode (E. 3.2 hievor). Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte zwar vordergründig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diabetes mellitus Typ II, sah aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die rezidivierende depressive Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Hauptursache der gesundheitlichen Beeinträchtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.3 hievor). Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bekräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. A.___ nochmals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass nach wie vor die depressive Symptomatik des psychischen Zustandsbildes im Vordergrund stehe (E. 3.5 hievor). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit von einer mindestens mittelgradigen depressiven Störung auszugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch nach der Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 141 V 281) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Störungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeutische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2.1). An der bundesgerichtlichen Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esgerichtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1, 9C_474/2013 vom 20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2.1, 9C_250/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 vom 29. November 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5, 9C_736/2011 vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2013) hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts geändert (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7.2.1 und 9C_168/2015 vom 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016 E. 4.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Akten ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin Antidepressiva einnimmt (Urk. 13/13/2, Urk. 13/16/9 und 11, Urk. 13/20/32-33) und sich bereits in stationäre Behandlung begeben hat (vgl. E. 3.1 hievor). Den Akten ist weiter zu entnehmen, dass sie seit 2014 in ambulanter psychiatrisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischer Behandlung bei Dr. A.___ ist. Allerdings fehlen Angaben über die Intensität (Dauer und Regelmässigkeit) dieser Behandlung. Auch wenn die Beschwerdegegnerin nicht untätig blieb, ist aufgrund der Akten nicht bestimmbar, ob das vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgericht festgelegte Kriterium der Therapiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenz gegeben ist und somit die diagnostizierte mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine ausgeprägte psychische Störung mit invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründender Wirkung zu begründen vermag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin bejahte zwar das Vorliegen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne einer depressiven Symptomatik,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer reaktiven Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und somit von invalidenversicherungsfremden, nicht zu berücksichtigenden Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Arbeitsplatzkonflikt, Kündigung) aus.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität gesprochen werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erkrankte bereits vor der Kündigung, nämlich im Januar 2014 an einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen und liess sich schon damals ambulant behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei sie Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiva nahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Das Zustandsbild stabilisierte sich zwar wieder dank der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentösen Behandlung (Zoloft und Seroquel). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erst i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m März 2015 kam es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Kündigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneut zu einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen Tief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/13-14).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vor diesem Hintergrund sind die Ausführungen der Allgemeinmedizinerin und somit fachfremden RAD-Ärztin, welche auf eine reaktive Depression schloss - verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sacht durch einen Arbeitsplatzkonflikt -, nicht ohne Weiteres nachvollziehbar (vgl. auch Urk. 3/5). Ebenso wenig überzeugen ihre Bemerkungen zum Bericht vom 5. Mai 2015 der Fachpersonen von der Z.___ (E. 3.1 hievor), welcher Hinweise auf eine deutliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aggravation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Einerseits lässt sie eine differenzierte Begründung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">missen. Andererseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind dem Bericht keine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Anhaltspunkte zu entnehmen. Die Bezugnahme auf Dr. D.___ ändert daran nichts, zumal deren Schilderungen ebenfalls undifferenziert aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fielen (E. 3.4 hievor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bezugnahme der Beschwerdegegnerin auf das Vorliegen einer reaktiven Depression - ausgelöst durch einen Arbeitsplatzkonflikt -, welche definitionsgemäss die Voraussetzungen zur Anerkennung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens nicht erfülle (Urk. 2 S. 2), ist in dieser Form nicht zutreffend. Richtig ist, dass depressive Geschehen insoweit versicherungsrechtlich auszuklammern sind, soweit sie sich in psychosozialen Belastungsfaktoren erschöpfen. Es ist indes nicht ausgeschlossen, dass sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen verschlimmern. Angesichts der vorbestehenden psychischen Beeinträchtigung kann jedenfalls nicht ohne weitere Abklärungen als erstellt gelten, dass sie die psychische Störung einzig in der Reaktion auf die psychosoziale Belastung des Stellenverlustes erschöpft und bei Finden einer neuen Stelle wieder verschwände.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Psychiaterin Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer 100%igen Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ausging, haben sich weder der Hausarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch die Fachpersonen von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu geäussert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elbst bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlen jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">differenzierte Ausführungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits(un)fähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich im Hinblick auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen Folgen der Gesundheitsschädigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in qualitativer wie auch quantitativer Hinsicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weitere medizinische Akten, welche eine fachärztliche Abklärung der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beschwerden zum Gegenstand haben oder sich zu deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit äussern, liegen nicht vor. Damit ist die diesbezügliche medizinische Situation ungeklärt geblieben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegen keine verlässli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Grundlagen zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der gesundheitlichen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und der Arbeitsfähigkeit vor, fehlt es an der Grundlage für einen Entscheid. Bei dieser Ausganglage sind weitere medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abklärungen in psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Hinsicht unumgänglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 17. Mai 2016 (Urk. 2) ist nach dem Gesagten aufzuheben und die Sache zur ergänzenden Abklärung (Einholung eines psychiatrischen Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) samt anschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. 700.-- anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Sod</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ann ist sie zu verpflichten, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine angemessene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit § 34 Abs. 1 und 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. 2‘200.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrwertsteuer) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens wird das Gesuch um Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtspflege für das vorliegende Verfahren gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gutgeheissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die angefochtene Verfügung vom 17. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgehoben und die Sache an die S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> neu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Nicole Gierer Zelezen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubKäser</p></div> </div></body></html>