<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_473/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Dezember 2007 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Frésard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Holzer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">M.________, 1951, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat David Schweizer, </div> <div class="para">Freiestrasse 81, 4051 Basel, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Basel-Stadt, Lange Gasse 7, 4052 Basel, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt </div> <div class="para">vom 20. Juni 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 14. November 2006 verneinte die IV-Stelle Basel-Stadt den Anspruch der 1951 geborenen Coiffeuse M.________ auf eine Invalidenrente, da keine rentenbegründende Invalidität bestehe. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Die hiegegen von M.________ erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt mit Entscheid vom 20. Juni 2007 ab. </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Mit Beschwerde beantragt M.________, ihr sei unter Aufhebung der Verfügung der IV-Stelle vom 14. November 2006 und des kantonalen Gerichtsentscheides eine Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen an die Verwaltung zurückzuweisen. </div> <div class="para">Während die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde beantragt, verzichtet das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Die Beschwerde kann wegen Rechtsverletzung gemäss <span class="artref">Art. 95 und <artref id="CH/173.110/96" type="start"></artref>Art. 96 BGG</span><artref id="CH/173.110/95" type="end"></artref> erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erwägungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-136%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 130 III 136</a> E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht prüft grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen; es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu prüfen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen wurden. Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para">1.2 Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Gemäss dem anwendbaren <span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span> prüft das Bundesgericht nur, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzte, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt wurde. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Vorinstanz hat die gesetzlichen Bestimmungen zum Anspruch auf eine Invalidenrente (<span class="artref">Art. 28 IVG</span>) und zur allgemeinen Methode des Einkommensvergleich (<span class="artref">Art. 16 ATSG</span>) ebenso zutreffend dargelegt, wie die Rechtsprechung zum Beweiswert medizinischer Unterlagen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=16&amp;from_date=21.11.2007&amp;to_date=10.12.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page351">BGE 125 V 351</a> E. 3 S. 352 ff.). Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">3.1 Streitig ist der Anspruch der Versicherten auf eine Invalidenrente. Das kantonale Gericht ist nach Würdigung der medizinischen Aktenlage gestützt auf das Gutachten von Dr. med. B.________ vom 25. August 2006 davon ausgegangen, dass die Versicherte in einer angepassten Tätigkeit vollzeitlich erwerbstätig sein könnte. Da sie bereits vor dem Auftreten gesundheitlicher Beschwerde nie ein Einkommen in der Höhe der statistischen Durchschnittslöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) erzielte, könne offen bleiben, ob und in welcher Höhe bezüglich des Invalideneinkommens ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn gerechtfertigt wäre, da in keinem Fall ein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiere. </div> <div class="para">3.2 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag im Rahmen der eingeschränkten Kognition des Bundesgerichtes an dieser Würdigung nichts zu ändern. Selbst wenn zutreffen sollte, dass Dr. med. B.________ regelmässig Gutachten für Sozialversicherungsträger erstellt, so würde dieser Umstand alleine an seiner Glaubwürdigkeit nichts ändern (RKUV 1999 U 332 S. 193 f. E. 2a/bb [U 212/97]). Entgegen den Vorbringen der Versicherten ist das Gutachten auch nicht widersprüchlich, unvollständig oder unschlüssig. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, wonach die Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit vollzeitlich und ohne Leistungseinbusse ausüben kann und die Versicherte in ihrer bisherigen Tätigkeit als Coiffeuse nicht optimal eingegliedert ist, erweist sich somit nicht als offensichtlich unrichtig. </div> <div class="para">3.3 Bezüglich des einzig Gegenstand der Verfügung vom 14. November 2006 bildenden Rentenanspruchs ist festzuhalten, dass es grundsätzlich der Verwaltung obliegt, konkrete Arbeitsmöglichkeiten zu bezeichnen, welche aufgrund der ärztlichen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeiten der versicherten Person in Frage kommen. Dabei dürfen jedoch nicht übermässige Anforderungen an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstmöglichkeiten gestellt werden. Die Sachverhaltsabklärung hat nur so weit zu gehen, dass im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditätsgrades gewährleistet ist (AHI 1998 S. 287 ff. E. 2b S. 290 [I 198/97]). Dies ist hier erfüllt. Wie das kantonale Gericht zudem zu Recht hervorgehoben hat, ist zur Bestimmung des Invalideneinkommens mittels Tabellenlöhnen von den Zahlen der gesamtschweizerischen Lohnstrukturerhebung auszugehen (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 75/03 vom 12. Oktober 2006, E. 8). </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Da die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> erledigt. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt, der Ausgleichskasse Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Luzern, 4. Dezember 2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Holzer </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>