<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: AB.2010.00008</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR6QR" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: AB.2010.00008<span class="xspTextComputedField">[9C_803/2011] </span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="Arial" size="3"><b>AB.2010.00008 vereinigt mit AB.2010.00029</b></font><br/> <font face="Arial" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="Arial" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="Arial" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">III. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font></p> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtsschreiber Stocker</font></p> <br/> <font face="serif" size="4"><b>Urteil vom 23. August 2011</b></font><br/> <font face="serif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="serif" size="3">X.___</font><br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="serif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="serif" size="3">vertreten durch Bischof Treuhand AG</font><br/> <font face="serif" size="3">Wülflingerstrasse 149a, Postfach 31, 8408 Winterthur</font><br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="serif" size="3">gegen</font><br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="Arial" size="3">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="serif" size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="serif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="serif" size="3"> Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, mit Verfügungen vom 12. Dezember 2008, 14. August und 18. Dezember 2009 (Urk. 3/2-4 und Urk. 16/3/2-4) die persönlichen Beiträge von X.___ für die Jahre 2003 bis 2007 gestützt auf beitragspflichtige Jahreseinkommen von Fr. 430'900.-- (2003), Fr. 57'600.-- (2004), Fr. 57'200.-- (2005), Fr. 53'000.-- (2006) und Fr. 44'800.-- (2007) festgesetzt und die dagegen vom Versicherten erhobenen Einsprachen mit Entscheiden vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2) und 16. März 2010 (Urk. 16/2) abgewiesen hatte;</font><br/> <font face="serif" size="3"> nach Einsicht in</font><br/> <font face="serif" size="3"> die Eingaben des Versicherten vom 20. Januar 2010 (Urk. 1) und 25. März 2010 (Urk.16/1), mit denen er Beschwerde gegen die Einspracheentscheide vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2) und 16. März 2010 (Urk. 16/2) erheben liess mit den Anträgen (Urk. 1 S. 1):</font><br/> <font face="serif" size="3">1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2003 mit "CHF -49'178 und das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2007 mit CHF ??" festzulegen;</font><br/> <font face="serif" size="3">2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhaltsfeststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;</font><br/> <font face="serif" size="3">3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.</font><br/> <font face="serif" size="3"> und (Urk. 16/1 S. 1):</font><br/> <font face="serif" size="3">1. Es sei das beitragspflichtige Einkommen für das Jahr 2004 mit CHF 0, für das Jahr 2005 mit CHF 0 [und] für das Jahr 2006 mit CHF 13’008 festzulegen;</font><br/> <font face="serif" size="3">2. Eventualiter ist die Angelegenheit zur vollständigen Sachverhaltsfeststellung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen;</font><br/> <font face="serif" size="3">3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.</font><br/> <font face="serif" size="3"> die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Ausgleichskasse vom 12. Februar 2010 (Urk. 7),</font><br/> <font face="serif" size="3"> die Replik des Versicherten vom 25. März 2010 (Urk. 13) und die Duplik der Ausgleichskasse vom 26. April 2010 (Urk. 18), in denen die Parteien an ihren Anträgen festhielten,</font><br/> <font face="serif" size="3"> sowie die übrigen Verfahrensakten;</font><br/> <font face="serif" size="3"> in Erwägung, dass</font><br/> <font face="serif" size="3"> vorliegend primär strittig ist, ob die Beschwerdegegnerin das vom Beschwerdeführer mit der Liegenschaft Y.___ erzielte Einkommen zu Recht als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit qualifiziert und dieses Einkommen demzufolge bei der Festsetzung der persönlichen Beiträge für die Jahre 2003 bis 2007 berücksichtigt hat oder ob das fragliche Einkommen vielmehr als abgabefreier Vermögensertrag zu betrachten ist (wovon der Beschwerdeführer ausgeht),</font><br/> <font face="serif" size="3"> der Beschwerdeführer hingegen ausdrücklich anerkennt, dass sein Einkommen aus der Liegenschaft Z.___ zu Recht Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit darstellt (Urk. 1 S. 2), und er insoweit seine Qualifikation als gewerbsmässigen beziehungsweise selbständigerwerbenden Liegenschaftshändler nicht in Zweifel zieht,</font><br/> <font face="serif" size="3"> hinsichtlich der zur Anwendung kommenden Rechtsnormen und der hierzu ergangenen Rechtsprechung auf die entsprechenden Erwägungen in den angefochtenen Einspracheentscheiden vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2) und 16. März 2010 (Urk. 16/2) zu verweisen ist,</font><br/> <font face="serif" size="3"> daran zu erinnern ist, dass es nach Art. 23 Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) in der Regel den Steuerbehörden obliegt, das für die Bemessung der Beiträge Selbständigerwerbender massgebende Erwerbseinkommen aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechtskräftigen kantonalen Veranlagung unter Berücksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte zu ermitteln,</font><br/> <font face="serif" size="3">die Angaben der Steuerbehörden hierüber für die Ausgleichskassen verbindlich sind (Art. 23 Abs. 4 AHVV),</font><br/> <font face="serif" size="3">nach der Rechtsprechung jede rechtskräftige Steuerveranlagung die nur mit Tatsachen widerlegbare Vermutung begründet, dass sie der Wirklichkeit entspreche,</font><br/> <font face="serif" size="3">das Sozialversicherungsgericht von rechtskräftigen Steuertaxationen bloss dann abweichen darf, wenn diese klar ausgewiesene Irrtümer enthalten, die ohne Weiteres richtig gestellt werden können, oder wenn sachliche Umstände gewürdigt werden müssen, die steuerrechtlich belanglos, sozialversicherungsrechtlich aber bedeutsam sind, wobei blosse Zweifel an der Richtigkeit einer Steuertaxation hiezu nicht genügen,</font><br/> <font face="serif" size="3">die ordentliche Einkommensermittlung den Steuerbehörden obliegt, in deren Aufgabenkreis das Sozialversicherungsgericht nicht mit eigenen Veranlagungsmassnahmen einzugreifen hat, weshalb die selbständigerwerbenden Versicherten ihre Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Beitragspflicht, in erster Linie im Steuerjustizverfahren zu wahren haben (BGE 110 V 86 E. 4 und 370 f., 106 V 130 E. 1, 102 V 30 E. 3a; AHI 1997 S. 25 E. 2b mit Hinweis),</font><br/> <font face="serif" size="3">die genannte Bindung an rechtskräftige Steuertaxationen - worauf in den angefochtenen Einspracheentscheiden zutreffend hingewiesen wurde - nicht die beitragsrechtliche Qualifikation des Einkommens beziehungsweise des Einkommensbezügers betrifft und daher nicht die Frage beschlägt, ob überhaupt Erwerbseinkommen vorliegt und ob der Einkommensbezüger beitragspflichtig ist,</font><br/> <font face="serif" size="3"> der durch die Veräusserung eines Grundstücks erzielte Gewinn - in Übereinstimmung mit der Praxis zu Art. 21 Abs. 1 lit. a des Bundesratsbeschlusses über die Erhebung einer direkten Bundessteuer (BdBSt) beziehungsweise zu dem seit 1. Januar 1995 in Kraft stehenden Art. 18 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; BGE 125 II 113) - dann Erwerbseinkommen im Sinne von Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG) und Art. 17 AHVV bildet, wenn der Veräusserer gewerbsmässig, das heisst im Rahmen einer (haupt- oder nebenberuflichen) geschäftlichen Tätigkeit mit Liegenschaften gehandelt hat, wogegen Kapital- beziehungsweise Grundstückgewinne, wenn sie bei der Verwaltung eigenen Vermögens erzielt wurden oder als Frucht der Ausnützung einer zufällig aufgetretenen Gelegenheit angefallen sind, nicht Erwerbseinkommen, sondern beitragsfreien Vermögensertrag bilden,</font><br/> <font face="serif" size="3"> die Beschwerdegegnerin sich im Wesentlichen auf den Standpunkt stellte, dass die grundsätzliche Qualifikation des Beschwerdeführers als gewerbsmässiger Liegenschaftenhändler aufgrund der Akten ausgewiesen sei und von diesem ebenso anerkannt werde wie die Tatsache, dass der Ertrag aus der Liegenschaft Z.___ beitragspflichtiges Einkommen darstelle (Urk. 7),</font><br/> <font face="serif" size="3"> aber auch der Ertrag aus der Liegenschaft Y.___ zweifelsfrei als beitragspflichtiges Einkommen zu betrachten sei, weil sie zum einen dauernd fremdvermietet sei (also nicht privat genützt werde) und zum anderen - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - der Umstand, dass bei dieser Liegenschaft (noch) keine Renovationen und kein Verkauf vorgesehen seien, nicht entscheidend sei, sondern es nach der Rechtsprechung (BGE 109 V 164) nicht zulässig sei, a priori nur die von der versicherten Person veräusserten Liegenschaften als Geschäftsvermögen zu betrachten (Urk. 7),</font><br/> <font face="serif" size="3"> der Beschwerdeführer demgegenüber im Wesentlichen vortragen liess, dass die Liegenschaft Y.___ (im Gegensatz zu derjenigen an der Z.___) als reine - nicht fremdfinanzierte - Vermögensanlage gekauft worden sei und dass auch keine Umarbeiten oder Teilverkäufe getätigt worden seien, weshalb die entsprechenden (Mietzins-) Einnahmen nicht beitragspflichtig seien (Urk. 1, 13 und 16/1),</font><br/> <font face="serif" size="3"> die Beschwerdegegnerin mit Recht auf BGE 109 V 161 E. 4d hingewiesen hat, wonach es nicht zulässig sei, a priori nur die von der versicherten Person veräusserten Liegenschaften als Geschäftsvermögen zu betrachten („On ne saurait donc considérer, a priori, comme entrant dans la fortune commerciale les seuls immeubles vendus, de même que l'on ne peut se contenter d'inclure dans celle-ci les seuls biens immobiliers qui demeurent en possession de l'assuré à la date déterminante (cf. RCC 1983 p. 372 consid. 4a).“), weshalb sich der Einwand des Beschwerdeführers, er habe betreffend die Liegenschaft Y.___ keine Teilverkäufe getätigt, im vorliegenden Kontext als nicht stichhaltig erweist,</font><br/> <font face="serif" size="3"> das damalige Eidgenössische Versicherungsgericht in seinem Urteil H 36/03 vom 7. Juni 2004 in E. 4.4 Folgendes festgehalten hat:</font><br/> <font face="serif" size="3">„Für die beitragsrechtliche Abgrenzung von blosser (privater) Vermögensverwaltung und betrieblicher (gewerbsmässiger) Nutzung ist das in einer Liegenschaft investierte Fremdkapital grundsätzlich nur massgebend, wenn der Versicherte eine Tätigkeit ausübt, die auch Kapitalinvestitionen verlangt, wie der Kauf und Verkauf von Grundstücken. Dagegen kommt diesem Kriterium keine entscheidende Bedeutung zu, wenn die Tätigkeit sich darauf beschränkt, aus einer eigenen Liegenschaft Mietzinseinnahmen zu erzielen. In einem solchen Fall ist die Herkunft der Mittel für den Erwerb des Vermögensobjektes - Darlehen oder eigene Gelder - von untergeordneter Bedeutung, wenn auch der Umstand, dass jemand ohne anlagebedürftiges eigenes Vermögen bzw. unter Inanspruchnahme fremder Gelder Häuser besitzt und bedeutendes Einkommen aus Vermietungen erzielt, gelegentlich doch ein Indiz gegen blosse Vermögensverwaltung sein kann (BGE 111 V 85 Erw. 2b; ZAK 1987 S. 202 Erw. 4b). Dies ist namentlich dann der Fall, wenn diese Einkommensquelle in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit einer haupt- oder nebenberuflich ausgeübten erwerblichen Tätigkeit, wie beispielsweise Liegenschaftshandel, steht und dem Besitz von Liegenschaften sowie deren Vermietung nicht eindeutig eine davon unabhängige Funktion zukommt. Unter solchen Umständen erscheint die Vermietertätigkeit als wirtschaftliche Folge der haupt- oder nebenberuflich gewerbsmässig ausgeübten Tätigkeit in der Bau- oder Immobilienbranche und nicht als blosse Kapitalanlage in Immobilien (Pra 1997 Nr. 80 S. 409).“</font><br/> <font face="serif" size="3"> im vorliegenden Fall - wie oben ausgeführt - aufgrund der Akten und aufgrund der Zugabe des Beschwerdeführers feststeht, dass er als gewerbsmässiger Immobilienhändler tätig ist, weshalb es keine Rolle spielt, dass die Liegenschaft Y.___ nicht fremdfinanziert wurde beziehungsweise auch dieses Argument des Beschwerdeführers nicht stichhaltig ist,</font><br/> <font face="serif" size="3"> insgesamt keine Anzeichen ersichtlich sind, dass der Vermietung der Wohnungen an der Y.___ „eindeutig“ eine vom Liegenschaftshandel unabhängige Funktion zukommt, was nach der oben wiedergegebenen höchstrichterlichen Rechtsprechung aber die unabdingbare Voraussetzung wäre, um im konkreten Einzelfall (da der Beschwerdeführer eben Liegenschaftshändler ist) die Erträge der Liegenschaft Y.___ doch als blossen abgabefreien Kapitalertrag qualifizieren zu können,</font><br/> <font face="serif" size="3"> aus dem Gesagten ohne Weiteres folgt, dass die Beschwerdegegnerin die dem Beschwerdeführer zugeflossenen Erträge aus der Liegenschaft Y.___ zu Recht bei der Ermittlung des beitragspflichtigen Einkommens berücksichtig hat,</font><br/> <font face="serif" size="3">der Beschwerdeführer, soweit er - in wenig nachvollziehbarer Weise und unabhängig von der Qualifikationsfrage - auch die Höhe des beitragspflichtigen Einkommens für 2003 (und allenfalls auch noch für weitere Jahre) in Zweifel ziehen lassen wollte (vgl. Urk. 1 S. 3 ff. und Urk. 13), nochmals auf die oben wiedergegebene Rechtslage hinzuweisen ist, wonach jede rechtskräftige Steuerveranlagung die nur mit Tatsachen widerlegbare Vermutung begründet, dass sie der Wirklichkeit entspreche, und dass das Sozialversicherungsgericht von rechtskräftigen Steuertaxationen bloss dann abweichen darf, wenn diese klar ausgewiesene Irrtümer enthalten, die ohne Weiteres richtig gestellt werden können, oder wenn sachliche Umstände gewürdigt werden müssen, die steuerrechtlich belanglos, sozialversicherungsrechtlich aber bedeutsam sind, wobei blosse Zweifel an der Richtigkeit einer Steuertaxation hiezu nicht genügen,</font><br/> <font face="serif" size="3"> der Beschwerdeführer in seinen Eingaben keine derartigen klar ausgewiesenen Irrtümer oder andere relevante Gesichtspunkte (in nachvollziehbarer Weise) vorbringen oder gar plausibel machen konnte, geschweige denn bewiesen hat und er seine (wenig nachvollziehbaren) Einwendungen - wenn überhaupt - im Steuerjustizverfahren hätte wahren müssen,</font><br/> <font face="serif" size="3"> des Weiteren darauf hinzuweisen ist, dass das Kantonale Steueramt, Dienstabteilung Direkte Bundessteuer, auf entsprechende Nachfrage der Beschwerdegegnerin nochmals bestätigt hat, dass die Höhe der gemeldeten Einkommen und des investierten Eigenkapitals richtig an die Beschwerdegegnerin gemeldet worden seien und dass diese Meldungen auf rechtskräftigen Steuereinschätzungen beruhten (vgl. Urk. 7 S. 2 und Urk. 8/18-19),</font><br/> <font face="serif" size="3"> aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerden gegen die Einspracheentscheide vom 21. Dezember 2009 (Urk. 2) und 16. März 2010 (Urk. 16/2) betreffend die Beitragsjahre 2003 bis 2007 abzuweisen sind;</font><br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="serif" size="3"> </font><br/> <font face="serif" size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font face="serif" size="3">1. Die Beschwerden werden abgewiesen.</font><br/> <font face="serif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="serif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="serif" size="3">- Bischof Treuhand AG</font><br/> <font face="serif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="serif" size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="serif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="serif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="serif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="serif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="serif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="serif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!8vhx9ob6um6cpuq7jflo1fhg9!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>