<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00978</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 5. September 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Friedauer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1968, meldete sich am 29. September 2005 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 6/43). Nach medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und erwerblichen Abklärungen wies die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren ab (Urk. 6/72). Auf die erneute Anmeldung vom 5. Oktober 2006 (Urk. 6/74) trat sie mit Verfügung vom 19. Januar 2007 nicht ein (Urk. 6/80).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. März 2007 meldet sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 6/86). Aufgrund des Ergebnisses ihrer medizinischen und erwerblichen Abklärungen sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. März 2008 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab 1. Januar 2007 eine ganze Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zu (Urk. 6/133). Der Anspruch auf eine ganze Rente wurde mit Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen vom 27. Januar 2011 (Urk. 6/189), 5. April 2013 (Urk. 6/213) und 28. Juli 2014 (Urk. 6/231) von der IV-Stelle bestätigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2016 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein (vgl. Urk. 6/249). In dessen Verlauf holte sie verschiedene Arztberichte ein und liess die Versicherte polydisziplinär begutachten. Gestützt auf die Expertise der Ärzte der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. Mai 2017 (Urk. 7/308) hob sie die Rente nach Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/314, Urk. 6/320, Urk. 6/353), im Rahmen dessen die Versicherte diverse Arztberichte (Urk. 6/328-352) eingereicht hatte, mit </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 2. August 2017 auf (Urk. 2 = Urk. 6/357).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 2. August 2017 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 13. September 2017 Beschwerde und beantragte die Weiterausrichtung der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 17. Oktober 2017 schloss die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Replik vom 13. Februar 2018 hielt die Beschwerdeführerin an ihrem Rechtsbegehren fest (Urk. 11), worauf die Beschwerdegegnerin am 12. März 2018 auf Duplik verzichtete (Urk. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 25. April 2018 wurde die Beschwerdeführerin eingeladen, zu einem allfälligen Wiedererwägungsgrund bezüglich der Rentenbestätigung vom 27. Januar 2011 (Urk. 6/189) Stellung zu nehmen (Urk. 14). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin reichte ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme am 15. Juni 2018 ein (Urk. 17), welche der Beschwerdegegnerin am 18. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span id="BV011"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Anlass zur Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">revision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX116"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Revisionsordnung gemäss Art. 17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; Art. 53 Abs. 2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 Abs. 1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für eine Änderung in den erwerblichen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (Art. 49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführter Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. f der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVV) auf dem Weg der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blossen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitteilung (Art. 51 ATSG), ist im darauf folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 29. März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützt sich die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge sowie der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hob die Rente der Beschwerdeführerin mit der Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung auf (Urk. 2), die medizinische Abklärung habe ergeben, dass seit Juli 2012 eine Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten sei (S. 1 unten). Es sei der Beschwerdeführerin eine körperlich leichte bis gelegentlich mittelschwere Tätigkeit in einem Pensum von 80 % zumutbar, mit welcher sie ein rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessendes Einkommen erzielen könnte (S. 2 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein (Urk. 1), laut den Gutachtern der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liege keine Veränderung ihres Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des vor, sondern die Gutachter hätten ausdrücklich festgehalten, dass sie den gleichen Sachverhalt anders beurteilten als die vorangehenden Ärzte (Ziff. 38 S. 17). Insofern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege kein Revisionsgrund vor (Ziff. 39 S. 17). Überdies machte sie zahlreiche Mängel am Gutachten geltend und stellte dessen Beweistauglichkeit in Frage (Ziff. 40 ff. S. 17 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort machte die Beschwerdegegnerin zusammengefasst gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend (Urk. 5), Anlass zur Rentenrevision gebe jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet sei, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (S. 1 Mitte). Mit den neu hinzugetretenen Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den in orthopädischer Hinsicht an der Schulter sei eine Veränderung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes eingetreten, die es erlaube, den Rentenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht umfassend und ohne Bindung an frühere Beurteilungen zu prüfen. Das im Rahmen des Revisionsverfahrens eingeholte polydisziplinäre Gutachten der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erweise sich als vollumfänglich beweiskräftig (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik (Urk. 11) bekräftigte die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Stellungnahme ihres behandelnden Psychiaters (Urk. 6/360) die Mangelhaftigkeit des Gutachtens (Ziff. 3 ff. S. 2 ff). Voraussetzung bei der umfassenden und all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitigen Überprüfung der Rente bleibe eine tatsächliche Änderung des Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts. Die Beschwerdegegnerin unterscheide nicht klar zwischen den zulässigen Gründen, eine Revision zu initiieren und den zulässigen Gründen, eine Rente aufzuheben, und gelange zu einem unzulässigen Ergebnis. Die unmiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Angabe der Gutachter, wonach sie den gleichen Sachverhalt anders beurteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, verbiete die Rentenaufhebung gestützt auf das Gutachten (Ziff. 11 S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 15. Juli 2018 (Urk. 17) stellte sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin auf den Standpunkt, die rentenbestätigende Verfügung sei nicht offensichtlich unrichtig gewesen, gründe sie doch auf dem beweistauglichen Gutachten des Sanatoriums B.___ vom 18. Dezember 2010 (Ziff. 12 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob ein Revisionsgrund besteht und insbesondere ob neu hinzugetretene Befunde hinsichtlich der Schulter einen Revisionsgrund dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, gestützt auf welchen eine umfassende Prüfung des Rentenanspruchs zulässig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 5. März 2008 (Urk. 6/133) eine ganze Rente mit Wirkung ab 1. Januar 2007 zugesprochen worden war, fand die letzte materielle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prüfung des Rentenanspruchs mit Sachverhaltsabklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswürdigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit rentenbestätigender Mitteilung vom 27. Januar 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/189) ihren Abschluss, wobei auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangels Änderung im Sachverhalt absichtlich verzichtet worden war (vgl. Feststellungsblatt vom 27. Januar 2011, Urk. 6/188). Die nachfolgenden amtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Revisionsverfahren wurden ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eigentliche, materielle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung abgeschlossen (vgl. Feststellungsblatt vom 5. April 2013, Urk. 6/212, und vom 29. Juli 2014, Urk. 6/232). Damit sind die Verhältnisse im Zeitpunkt vom 27. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2011 mit denjenigen im Zeitpunkt der nunmehr angefochtenen Verfügung vom 2. August 2017 zu vergleichen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im massgeblichen Gutachten vom 18. Dezember 2010 (Urk. 6/187) führten Dr. C.___, Oberarzt, und Dr. D.___, Assistenzärztin, Sanato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rium B.___, Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dachts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnosen auf (S. 20):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subsyndromale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> posttraumatische Belastungsstörung (F43.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte Anpassungsstörung (F42.21)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Differentialdiagnose nannten sie (S. 20) eine organische Persönlichkeitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (F07.0).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Untersuchung der Beschwerdeführerin sei durch ihre eingeschränkte Kenntnis der deutschen Sprache, welche die Übersetzung durch eine Dolmetscherin erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert habe, sowie nach Angaben der Dolmetscherin vorhandene formale Denkstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und die teilweise vagen und widersprüchlichen Angaben der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin erschwert gewesen. Die vielfältigen Beschwerden, die sie genannt habe, hätten trotz Nachfragens oft nicht hinreichend konkretisiert werden können (S. 21 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund der in der gutachterlichen Untersuchung genannten psychischen Beschwerden hätten Ängste gestanden, welche sich zum einen auf die Gewalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrungen in der Ehe und ein Intoxikationsereignis vom 24. Oktober 2003 bezögen, zum anderen auf Situationen, in denen die Beschwerdeführerin fürchte, sich durch einen Sturz infolge eines epileptischen Anfalls zu verletzen oder sich in der Öffentlichkeit zu exponieren. Neben phobischen Ängsten vor als bedrohlich eingestuften Situationen (z.B. Dunkelheit, Alleinsein, Einnahme von Nahrung) mit entsprechendem Vermeidungsverhalten habe sie über eine erhöhte Anspannung und Schreckhaftigkeit, über ein erhöhtes Misstrauen sowie über Erinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an tätliche Übergriffe durch ihren Ehemann und Albträume, deren intrusiver Charakter aber unklar bleibe, berichtet. Ihre depressiven Beschwerden habe sie nicht konkretisieren können, sondern habe stattdessen vielfältige, unspezifische körperliche Beschwerden genannt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ihre Schwester habe über eine überwiegend traurige Stimmung bei ausgeprägten Stimmungsschwankungen berichtet (S. 22 Mitte).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Untersuchung hätten sich als objektive, der Fremdbeobachtung zugängli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Symptome kognitive, affektive und psychomotorische Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen lassen. Die Beschwerdeführerin sei gedanklich einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">engt auf ihre Beschwerden und ihre Sorge um die Wohnsituation und neige zum Vorbeireden. Sie sei im Affekt mittelgradig deprimiert, ängstlich und vermindert schwingungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. In der Psychomotorik falle eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Logorrhoe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Der Befund sei bei der Verlaufsuntersuchung im Wesentlichen unverändert gewesen (S. 22 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum gegenwärtigen Zeitpunkt könnten bei der Beschwerdeführerin aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht nur Verdachtsdiagnosen gestellt werden (S. 28 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die affektiven Beschwerden wie depressive Verstimmung, Affektlabilität, Reizbarkeit und Misstrauen schränkten das Anpassungsvermögen, das Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen und die Kontaktfähigkeit zumindest mittelgradig ein. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei darüber hinaus aufgrund ihrer phobischen Ängste in ihrer Wegefä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit mittelgradig bis schwer beeinträchtigt. Die formalen Denk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen legten schliesslich kognitive Beeinträchtigungen nahe, deren Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf Arbeit und Alltagsbewältigung jedoch unklar seien. Aufgrund dieser Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen sei gegenwärtig von einer vollständigen Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auszugehen. Die Beschwerdeführerin könne keiner beruflichen Tätigkeit mehr mit der erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Regelmässigkeit und Ausdauer nachgehen. Aus diesem Grund sei eine berufliche Massnahme zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht aussichtsreich. In der Haushaltsführung und in der Bewältigung ihres Alltags sei sie auf die Unterstützung durch Dritte angewiesen (S. 28 unten f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsunfähigkeit sei zumindest teilweise durch die psychischen Störungen der Beschwerdeführerin bedingt. Unklar sei aber, welchen Anteil psychosoziale Faktoren an der Arbeitsunfähigkeit hätten (S. 29 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich des Revisionsverfahrens holte die Beschwerdegegnerin die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Berichte ein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, stellte im Bericht vom 24. März 2013 (Urk. 6/210) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit vorbestehend Panikattacken, sekundär entwickelt (F40.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende ängstlich depressive Zustände bei psychosozialen Konflikten und Somatisierung von Beschwerden (F43.22); chronische unspezifische mul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tifokale Schmerzsymptomatik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Persönlichkeitsstruktur mit selbstunsicheren und abhängigen Zügen (F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf symptomatische (kryptogene) Epilepsie mit sekundär generali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sierten tonisch-klonischen Anfällen, anamnestisch seit Jugend mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach rezidivierender Schulterluxation rechts; aktuell deswegen am 21. März 2013 Schulteroperation geplant</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin befinde sich meist aufgrund von diversen Schmerzen in leidendem Zustand. Es sei eine allgemein erhöhte Anspannung spürbar mit star</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ker Verunsicherung und insbesondere einer Angst, wegen eines plötzlichen Schwächezustandes des Körpers mit Herzklopfen, Schwindel, Atemnot usw. zusammenzubrechen. Weiterhin bestehe die Angst, dass durch Stress ein epilep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Anfall ausgelöst werde. So bedeute bereits das Einhalten von Arzttermi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, besonders, wenn sie diese alleine realisieren müsse, einen Stress. Es stünden stets ängstlich depressive Symptome mit hauptsächlich körperlichen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den im Vordergrund. Es handle sich um ein anhaltendes Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom (OSG-Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen links, Beinschmerzen beidseits, Kopfschmerzen, Schulterschmerzen rechts, teils überlagert durch somatische Befunde), um eine Kraftlosigkeit in den Beinen, Schwindelbeschwerden und andere diverse vegetative Stresssymptome. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei zeitweise freud- und lustlos, traurig und ohne Antrieb und gegenüber Menschen sehr ängstlich-misstrauisch. Sie vermeide körperliche Aktivitäten und Kontakte (S. 2 unten f.). Sie sei bis auf weiteres zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Mit medizinischen Massnahmen, beispielsweise einer stationären Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation, und einem günstigen Verlauf könnte innerhalb eines halben bis ganzen Jahres eventuell eine Arbeitsfähigkeit von 30-50 % erreicht werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 3. Juli 2014 (Urk. 6/227) wiederholte Dr. E.___ die bereits gestellten Diagnosen. Es sei in der orthopädischen Klinik F.___ eine Operations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indikation der Schulter abgeklärt und verneint worden, da eine operative Sanierung kaum eine Verbesserung der Beschwerden bringen würde. Die Beschwerdeführerin sei sichtlich entlastet, sei aktiver geworden und habe begon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, vermehrt physiotherapeutische Übungen für die Schulterbeweglichkeit rechts zu Hause zu machen. Sie habe zirka 5 kg abgenommen und begebe sich vermehrt unter Leute. Auch die Beweglichkeit des rechten Armes habe sich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessert. Ab Herbst seien jedoch vermehrt soziale Probleme in den Vordergrund getreten. Die Beschwerdeführerin sei mit vielen administrativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belangen über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fordert. Als ihr die Wohnung gekündigt worden sei, habe sie vermehrt unter Schlafproblemen gelitten und es sei erneut ein epileptischer Anfall aufgetreten (S. 2). Grundsätzlich liessen sich die Einschränkungen durch medizinische Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen vermindern, aber es sollte zuerst über sozialpsychiatrische Massnahmen zu einer Stabilisierung im Alltag kommen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___, Leidender Arzt, und Dr. H.___, Ober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt, Klinik I.___, stellten im Bericht vom 21. März 2016 (Urk. 6/253) folgende Diagnosen (Urk. 6/253 Ziff. 1.2): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vermutlich symptomatische, bislang kryptogene Epilepsie mit sekundär gene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ralisierten tonisch-klonischen Anfällen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI vom 26. März 2004: altersentsprechende, nicht pathologische MRI-Untersuchung des Schädels</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">EEG vom 23. Februar 2015: Normalbefund</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bekannte Anpassungsstörung mit ängstlich-depressiven Zügen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische unspezifische multifokale Schmerzsymptomatik und gegebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">falls Medikamentenübergebrauchskopfschmerz bei Einnahme von 2x500 mg Mefenacid täglich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell sei die Beschwerdeführerin anfallsfrei und es bestehe eine gute Prognose (Ziff. 3.1). Aus rein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">epileptologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Ziff. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 9. August 2016 (Urk. 6/257/1-4) eine Depression und verwies auf einen ambulanten Notfallaustrittsbericht des Spitals K.___ vom 9. Oktober 2015 (Urk. 6/257/5-7) und einen ambulanten Verlaufsbericht der Klinik I.___ vom 1. Februar 2016 (Urk. 6/275/8-10; Ziff. 1.2). Wegen Schwäche und der Depression bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ berichtete am 10. August 2016 (Urk. 6/260), seit Juli 2014 hätten 12 psychiatrische Konsultationen stattgefunden. Die Sitzungsfrequenz werde durch die Angstsymptomatik sowie durch das körperliche Beschwerdebild im Rahmen der epileptischen Erkrankung sowie der Schmerzsymptomatik bestimmt und sei entsprechend unregelmässig (S. 1). Aufgrund der ablehnenden Haltung der Krankenversicherung gegenüber einer stationären Therapie habe sich am Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf nichts geändert (S. 3). Durch medizinische Massnahmen könnte bei sehr günstigem Verlauf eine Teilarbeitsfähigkeit erlangt werden (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 10. bis 18. November 2016 befand sich die Beschwerdeführerin stationär im Sanatorium B.___. Dem Austrittsbericht vom 29. November 2016 (Urk. 6/277) kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entnommen werden, dass sie sich aufgrund des Verdachts auf eine mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Episode bei einer bekannten rezidivierenden Depression in akutstationä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Behandlung befunden habe. Bezüglich Medikation habe sie angegeben, die bisher eingenommenen Medikamente bis auf eines 10 Tage vor Eintritt abgesetzt zu haben. Sie habe sich auf der Station zurückhaltend und freundlich gezeigt und sei in gutem Kontakt mit den Mitpatienten gewesen. Nach rascher Besserung der Beschwerden (kein Schwindel mehr, weniger Ängste) sei sie in die bekannten Verhältnisse zurückgekehrt. Es hätten zu keiner Zeit Hinweise auf Selbst- oder Fremdgefährdung gegeben (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wurde am 9. und 13. März 2017 in der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. L.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. M.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Dr. N.___, Facharzt für Neurologie, und Dr. O.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, untersucht. Im Gutachten vom 10. Mai 2017 (Urk. 6/308) stellten die Ärzte folgende Haupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 76 Ziff. 8.1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Schulterluxation rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">OSG-Instabilität beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Fibromyalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dauerkopfschmerzsymptomatik mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Migräne mit einfachen Attacken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierenden Spannungskopfschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medikamentenübergebrauchskopfschmerz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Nebendiagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 76 Ziff. 8.1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf frontal beginnende, sekundär generalisierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mal-Epilepsie mit Anfallsfreiheit unter Medikation seit 16. Februar 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie seit 2015 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Concor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2.5 mg optimal eingestellt</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas mit einem BMI von 28.4 kg/m2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychogene Überlagerung (F54) somatischer Leiden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">DD: chronische Anpassungsstörung (F43.25)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte histrionische Charakterzüge (Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von neurologischer Seite sei bedeutsam, dass in einem MRT des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neurokraniums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von März 2004 eine hirnsubstantielle Schädigung als Ursache der Epilepsie habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeschlossen werden können. Die Epilepsie sei gesichert worden durch Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer epilepsiespezifischen Aktivität während eines klinisch eindeutigen Anfallsereignisses. Dies habe beim mobilen Langzeit-EEG von März 2004 festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden können. Auch der Verdacht auf Beginn mit Myoklonie im Bereich der Arme und des Oberkörpers deute auf einen frontalen Anfallsursprung (S. 82). Aus neurologischer Sicht bestünden keine speziellen Handicaps. Die berichteten morgendlichen Schwindelzustände könnten Einschränkungen für die Tätigkeiten mit besonderen Anforderungen an das Gleichgewicht bedingen, seien aber neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologisch nicht zu erklären, sodass sie nicht bewertet würden. Aufgrund der schon jahrelang bestehenden, immer noch nicht therapierten Dauerkopfschmerzsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik ergäben sich leichte Einschränkungen der Leistungsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit, wobei aber dieser Zustand durch fachspezifische Therapiemassnahmen bei stringenter Führung innerhalb eines halben Jahres bis maximal eines Jahres deutlich besserbar sei (S. 83).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf das rechte Schultergelenk sei festzuhalten, dass angesichts der Anamnese und des klinischen Befundes mit positivem Apprehension-Zeichen davon ausgegangen werden könne, dass rechts eine chronische Schulterinstabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lität bei rezidivierenden Schulterluxationen (dokumentiert seien insgesamt fünf derartige Ereignisse) vorlägen. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass sie ihre alltäglichen Aktivitäten dem Schulterstatus anpasse, das heisse, sie vermeide forcierte Aussenrotationsbewegungen und Bewegungen oberhalb der Horizontal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebene. Nachts trage sie einen stabilisierenden Verband, um unwillkürliche Luxa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen zu vermeiden. Sie habe angegeben, dass im Bereich der dominanten rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten oberen Extremität eine verminderte Kraft vorliege. In diesem Zusammenhang sei festzuhalten, dass klinisch keine relevante Atrophie an der entsprechenden oberen Extremität habe festgestellt werden können, so dass eine deutliche Kraft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderung nicht nachvollziehbar sei. Es sei in diesem Zusammenhang auch darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jamar-Vigorimeter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts (wohl richtig: links) stets Werte unter 10 kg gedrückt habe, bei weitgehend normaler Situation an der linken oberen Extremität, was den Verdacht auf Aggravation wecke. In Bezug auf die übrige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muskulo-skelettale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Problematik sei darauf hinzuweisen, dass bei der Beschwerdeführerin 14 der 18 für die Fibromy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">algie definierten Tender-Points positiv seien, so dass grundsätzlich die Diagnose einer Fibromyalgie erlaubt wäre. Da jedoch auch 4 Kontrollpunkte positiv seien, dürfe diese Diagnose definitionsgemäss nicht gestellt werden. Angesichts der Gesamtsituation erscheine es jedoch gerechtfertigt, zumindest den Verdacht auf jenes Krankheitsbild zu äussern (S. 82). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei davon auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechte obere Extremität vermindert belastbar sei. Die ebenfalls geklagten Beschwerden an beiden Sprunggelenken und im Bereich der lumbalen Wirbelsäule fänden kein klar fassbares morphologisches Substrat (S. 83).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In psychiatrischer Hinsicht sei spätestens seit der Scheidung die massive Paar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik hinfällig geworden. Psychosoziale Belastungsfaktoren bestünden nach wie vor wie beispielsweise sprachliche Schwierigkeiten, fehlende Berufsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung, finanzielle und Wohnprobleme. Aktuell bestünden im Zusammenhang mit der Epilepsie-Erkrankung leichte und langanhaltende Störungen der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befindlichkeit wie Sorgen, emotionale Konflikte und ängstliche Erwartun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Sinne einer psychogenen Überlagerung (F54). In Anlehnung an die DSM</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 Klassifikation, wonach eine Anpassungsstörung als chronisch zu bezeichnen sei, wenn das Störungsbild sechs Monate oder länger anhält, komme im Fall der Beschwerdeführerin differentialdiagnostisch eine chronische Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung in Frage. Emotionale Konflikte (beispielsweise Depressivität und Ängstlichkeit) und weitere Störungen der Befindlichkeit seien seit 2003 andauernd vorhanden. Die eigenständigen Diagnosen einer Angststörung, einer depressiven Störung oder der Panikattacken würden weder in den Akten ausreichend begründet noch könnten sie durch die aktuelle Anamneseerhebung oder den klinischen Befund erhoben werden. Andererseits weise das Verhalten akzentuierte histrionische Charakterzüge auf, indem die Beschwerdeführerin sowohl somatische Symptome als auch frühere traumatisierende Erlebnisse in der Ehe noch Jahre später drama</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch darstelle und diese in körperliche Symptome umwandle im Sinne einer Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versionsneurose. Die von ihr angegebenen Schwindelanfälle, die somatisch nicht begründet werden könnten, seien aus psychiatrischer Sicht hier diagnostisch unterzubringen. Sie lenke dadurch die Aufmerksamkeit anderer auf sich, beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige damit die behandelnden Stellen und mutmasslich auch die Familienangehö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen. Nicht auszuschliessen sei aus dem gesamten Verhalten und auch der Art und Weise, wie sie ihre Symptome darstelle und medizinische Hilfe in Anspruch nehme, ein sekundärer Krankheitsgewinn, nicht zuletzt, um ihre ganze IV-Rente weiter beziehen zu können (S. 82 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrischerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gemäss Mini-ICF-APP mehrheitlich nicht, bzw. nur leicht beeinträchtigt und es zeigten sich gute und erhaltene Funktionen und Ressourcen. Die vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Handicaps belegten aus psychiatrisch-gutachterlicher Sicht jedoch keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit oder Invalidisierung. Es bestünden keine Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen hinsichtlich der Planung und Strukturierung von Aufgaben, der Anpassung an Regeln und Routinen, der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anwendung fachlicher Kompetenzen sowie der Konversation und Kontaktfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu Dritten. Ebenso wenig bestünden Einschränkungen bei Spontanaktivi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täten, in der Selbstpflege, in der Verkehrsfähigkeit oder in der Entscheidungs- und Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Leichte Beeinträchtigungen könnten aufgrund einer Tendenz, kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perliche Leiden psychogen zu überlagern, in der Durchhaltefähigkeit bestehen (S. 83).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht sei die Beschwerdeführerin gesund (S. 82) und alle Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen seien erhalten (S. 83).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. April 2017 wurde die Beschwerdeführerin auf der Notfallstation des Spitals K.___ ambulant behandelt. Laut Austrittsbericht vom 4. April 2017 (Urk. 7/328) erfolgte eine notfallmässige Zuweisung via Ambulanz bei akutem Schwindel und konsekutivem Kollaps ohne Bewusstlosigkeit mit begleitender initialer Dyspnoe (S. 1). Im Untersuch habe sich die Beschwerdeführerin ohne auffällige Pathologien gezeigt, insbesondere ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">okulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nystagmus. In den Blutuntersuchungen habe sich ein unauffälliger Befund gezeigt und im EKG hätten bei regelrechten Zeitindices keine De- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Repolarisationsstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden können. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schellong</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Test habe einen adäquaten Normalbefund aufgezeigt ohne Hinweise auf eine akute Kreislaufdysregulation. Im Gesamten seien die Befunde im Rahmen einer aktuellen Stresssituation bei weiterhin vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bekannter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatisierender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reaktiver Depression zu werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 24. August 2017 zum Gutachten der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte Dr. E.___ fest (Urk. 6/360), den sich gegenseitig negativ beeinflussenden körperlichen und psychischen Leiden werde keinerlei Rechnung getragen. Das Resultat der Begutachtung gehe an der Realität des Alltags vorbei. Alle relevanten psychiatrischen Diagnosen seien in Frage gestellt und durch eine versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinisch unbedeutende Diagnose ersetzt worden (S. 1). Es liege bei der Beschwerdeführerin ein sehr komplexes psychiatrisches Krankheitsbild vor, bei dem körperlich nachgewiesene Krankheitsbilder (Epilepsie, rezidivierende Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">luxationen) mit einer Angsterkrankung und depressiven Symptomatik mit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderter Körperwahrnehmung interferiere. Es bestehe bei ihr ein grosser Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">druck, der sie in der Alltagsbewältigung massiv einschränke (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass bei der Beschwerdeführerin - wie von der Beschwerdegegnerin behauptet (vgl. Urk. 5) - neu orthopädische Befunde hinsichtlich der rechten Schulter vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes vorliegt, der die Überprüfung des Rentenanspruchs ohne Bindung an frühere Beurteilun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen rechtfertigt, trifft nicht zu. Bereits anlässlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im März 2008 wurde über einen Status nach dreifacher Schulterluxation rechts berichtet, wobei aber die Beschwerdegegnerin die psychiatrische Problematik gestützt auf die Beurteilung ihrer RAD-Ärztin als im Vordergrund stehend erachtete (vgl. Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungsblatt vom 6. Dezember 2007, Urk. 6/116 S. 3). Auch anlässlich der erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maligen Rentenüberprüfung, in deren Verlauf die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ und Dr. D.___ einholte, wies die zuständige RAD-Ärztin darauf hin, dass weiterhin ein psychischer und allenfalls auch orthopädischer (Status nach dreimaliger Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">luxation rechts) Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden im Vordergrund stehe (vgl. Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blatt vom 27. Januar 2011, Urk. 6/188 S. 3). Im Verlauf des zweiten amtlichen Revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens berichtete Dr. E.___ am 24. März 2013 (E. 4.2), es sei eine Schulteroperation geplant, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che, wie Dr. E.___ am 3. Juli 2014 (E. 4.3) berichtete, letztendlich doch nicht stattfand. Wenn die A.___-Gutachter (E. 4.5) unter den Diagnosen mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierende Schulterluxation rechts aufführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und daher von einer vermindert belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren oberen Extremität ausgingen, stellt dies im Vergleich zu den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichten keine Änderung des Sachverhalts dar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Gesundheitszustand in psychiatrischer Hinsicht betrifft, wies Dr. L.___ der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.8.4) ausdrücklich darauf hin, dass sich dieser nicht wesentlich verändert habe, sondern er den gleichen Gesundheitszustand anders beurteilt und keine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit hergeleitet habe (S. 87). Eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts vermag indessen keinen Revisionstatbestand zu begründen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Zurückkommen auf die Mitteilung vom 27. Januar 2011 (Urk. 6/189) ist daher nur auf dem Weg der Wiedererwägung zulässig, wobei eine zweifellose Unrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit auch bei unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts gegeben sein kann (BGE 117 V 8 E. 2c mit Hinweis). Darunter fällt insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung aufgrund einer klaren Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des Untersuchungsgrundsatzes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG). Eine auf keiner nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Sinne (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_562/2008 vom 3. November 2008 E. 6.2.1 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf eine ganze Rente wurde am 27. Januar 2011 gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. C.___ und Dr. D.___ (E. 3.3) bestätigt. Darin stellten die Psychiater die Verdachtsdiagnosen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subsyndromalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Belastungsstörung, einer Agoraphobie mit Panikstörung sowie einer chronifizierten Anpassungsstörung und als Differentialdiagnose eine orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Persönlichkeitsstörung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2017 vom 22. März 2018 E. 5.1 (mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf: BGE 127 V 294 E. 5a) braucht es in jedem Fall zur Annahme einer Invalidität ein medizinisches Substrat, das (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)ärztlicherseits schlüssig festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich beeinträchtigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ und Dr. D.___ (E. 3.3) konnten bei der Beschwerdeführerin keine gesicherten Diagnosen stellen, sondern mussten sich mit der Nennung von Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dachtsdiagnosen begnügen und führten dies darauf zurück, dass die Angaben der Beschwerdeführerin vage und widersprüchlich gewesen seien. Unter diesen Umständen ist die attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar, weshalb das Gutachten nicht ohne weitere Abklärungen als Grundlage für die Mitteilung vom 27. Januar 2011 hätte herangezogen werden dürfen. Diese ist daher als zweifellos unrichtig zu qualifizieren ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steht die zweifellose Unrichtigkeit der Rentenbestätigung fest und ist die Berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung von erheblicher Bedeutung, was auf periodische Dauerleistungen regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig zutrifft (vgl. BGE 119 V 475 E. 1c mit Hinweisen), sind die Anspruchsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigung und allenfalls der Umfang des Anspruchs für die Zukunft zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das A.___-Gutachten vom 10. Mai 2017 (E. 4.5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entspricht in jeder Hinsicht den Anforderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Praxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an den Beweiswert einer Expertise (vorstehend E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Es basiert auf den notwendigen internistischen, orthopädischen, neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen der Beschwerdeführerin. Den Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtern standen die Akten der Beschwerdegegnerin zur Verfügung, worin namentlich die relevanten medizinischen Berichte enthalten waren. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Experten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigten sodann die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geklagten Beschwerden und setzten sich mit diesen sowie dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander. Das Gutachten leuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein. Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss sind auch die Schlussfolgerungen in einer Weise begründet, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, verfängt nicht. Insoweit sie moniert, das psychiatrische Teilgutachten sei nicht schlüssig, weil einerseits Aggravation und sekundärer Krankheitsgewinn in den Raum gestellt, andererseits die Befunde, die von Dr. C.___ und Dr. D.___ erhoben worden seien und auch auf subjektive Angaben gegründet hätten, als nachvollziehbar erachtet worden seien, ist ihr entgegenzuhalten, dass das Gutachten von Dr. C.___ und Dr. D.___ wie oben dargelegt nicht beweistauglich war (vorstehende E. 5.3). Auch anlässlich der Untersuchung durch die A.___-Gutachter machte die Beschwerdeführerin inkonsistente Angaben: So bestritt sie, vor 2003 an Epilepsie gelitten zu haben und Antiepileptika eingenommen zu haben (S. 41), obwohl aus den Akten klar ersichtlich ist, dass sie seit der Jugend an Epilepsie leidet und unter langjähriger antiepileptischer Therapie bis 2003 anfallsfrei gewesen war und schon vor 2003 in der Klinik P.___ in Behandlung war (vgl. statt vieler Urk. 6/3). Auch den angeblichen Vergiftungsversuch durch den Ehemann schilderte sie im Laufe der Zeit unterschiedlich: Während sie laut Bericht der Klink P.___ vom 16. Januar 2004 (Urk. 6/8 S. 2) den Ärzten angegeben hatte, ihr Ehemann habe ihr die Medikamente in einem Glas Eistee verabreicht, gab sie gegenüber Dr. C.___ und Dr. D.___ (E. 3.3) an, ihr Mann habe sie mit Alkohol und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ponstan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - im Orangensaft untergemischt - vergiften wollen (S. 13). Dr. L.___ der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.8.4) gegenüber gab sie an, ihr (mittlerweile) geschiedener Ehemann habe die Medikamente mit Whisky und Saft verabreicht (S. 41). Zur Wohnsituation gab sie gegenüber Dr. L.___ an, sie wohne seit der Scheidung alleine in einer 1 ½-Zimmerwohnung und habe von ihrem Ehemann seit der Scheidung nichts mehr gehört (S. 40), anlässlich einer notfallmässigen Vorstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung im Spital K.___ am 6. Dezember 2016 berichtete sie, sie habe Angst, dass ihre neue Mitbewohnerin ihr irgendwelche Medikamente in den Tee beimi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche, und sie in nächster Zukunft an einem Termin erscheinen müsse, wo ihr Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ehemann auch anwesend sei (Urk. 6/293 S. 2). Wenn Dr. L.___ angesichts dieser widersprüchlichen Schilderungen inkonsistentes Verhalten festgestellt hat (S. 48), ist dies nicht zu beanstanden und führt ein solches Verhalten nicht zu einem komplexen Beschwerdebild. Daran ändert auch die Stellungnahme des behandelnden Psychiaters vom 24. August 2017 (E. 4.10) nichts, kritisiert er im Wesentlichen, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gutachter der A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 4.8.4) die relevanten (vormals gestellten) psychiatrischen Diagnosen wegen mangelnder Begründung in Frage gestellt habe und durch eine versicherungsmedizinisch unbedeutende Diagnose ersetzt habe, ohne die nach seiner Ansicht vorliegenden Diagnosen mit einer Begründung zu untermauern. Insbesondere aber konnten auch die Ärzte des Sanatoriums B.___ (E. 4.5) keine Diagnose stellen, obwohl sich die Beschwerdeführerin während 10 Tagen dort stationär aufgehalten hatte. Schliesslich bleibt festzuhalten, dass Dr. L.___ nicht - wie von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin behauptet - von Aggravation, sondern von demonstrativem Verhalten gesprochen hat (S. 43 und S. 48). Wenn er angesichts des Verhaltens der Beschwerdeführerin festhält, dass ein sekundärer Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewinn nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen ist, ist dies nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist mit Dr. L.___ (E. 4.8.4) davon auszugehen, dass keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu stellen sind, erübrigt sich auch, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen anhand des strukturierten Beweisver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens (BGE 141 V 281) zu prüfen (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der diagnostizierten Migräne wies Dr. N.___ (E. 4.8.2) darauf hin, dass die Beschwerdeführerin typische Symptome für eine Migräne gemäss den Diagnosekriterien der IHS (Kopfschmerzklassifikation der International </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Headache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Society) angebe, weshalb der Einwand der Beschwerdeführerin, die Kriterien, ob eine Migräne zu diagnostizieren sei, seien nicht geprüft worden, ins Leere zielt. Die Beschwerdeführerin machte weder geltend, dass die Symptomatik unvollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dig erhoben worden wäre oder sich diese stärker als von Dr. N.___ ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, auf ihre Leistungsfähigkeit auswirkt. Im Übrigen kann aus der Dauer der Exploration nicht geschlossen werden, ob die Untersuchungen zureichend waren oder nicht, wird doch lediglich verlangt, dass die Expertise inhaltlich voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständig und im Ergebnis schlüssig ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_603/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Vorhalt der Beschwerdeführerin, der orthopädische Gutachter (E. 4.8.3) habe den Verdacht auf eine Fibromyalgie geäussert, was weitere Abklärungen zur Folge hätte haben müssen, führte Dr. M.___ nachvollziehbar aus, dass die Diagnose einer Fibromyalgie trotz 14 positiven Tenderpoints angesichts des Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegens von 4 ebenfalls positiven Kontrollpunkten definitionsgemäss nicht gestellt werden darf. Damit ist nicht ersichtlich, welche Erkenntnisse bezüglich Fibro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myalgie weitere Untersuchungen liefern könnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit mit den A.___-Gutachtern davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men lässt (allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In erwerblicher Hinsicht ist unklar, welcher Tätigkeit die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens nachgegangen ist und welches Einkommen sie damit erzielt hat. In der Anmeldung zum Leistungsbezug blieb sie die Antwort auf die Frage bezüglich Erwerbstätigkeit schuldig (vgl. Urk. 6/39 Ziff. 6.3) und gemäss IK-Auszug vom 17. Juli 2007 (Urk. 6/99) erzielte sie zuletzt im Jahr 2002 neben Arbeitslosenentschädigungen für Januar bis Mai ein Einkommen für den Monat Mai von Fr. 535.-- von der ISS Facility Services AG. Im Jahr 2003 war sie als Nichterwerbstätige erfasst (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die vom Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik herausgegebene Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen. Derselbe Tabellenlohn ist auch bei der Ermittlung des Einkommens, das die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit in einem 80%-Pensum verdienen könnte (Invalideneinkommen), massgebend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellenlohn zu berechnen, entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung des Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Ein Abzug vom Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohn ist hier nicht vorzunehmen (vgl. zum Ganzen: BGE 126 V 75 und 134 V 322 E. 5.2) und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Es resultiert ein Invaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20 %, welcher keinen Anspruch auf eine Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente begründet (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 2. August 2017 (Urk. 2) erweist sich somit im Ergebnis als rechtens. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und vorliegend auf Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Friedauer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>MosimannTiefenbacher</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>