<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, unter Berücksichtigung der internationalen Standards eine landesweite Studie zur Häufung von unerwünschten Vorfällen in den Schweizer Spitälern in Auftrag zu geben, um nationale und internationale Vergleiche nach Spitalkategorie zu ermöglichen. Gestützt auf diese Studie soll ein kohärentes und umfassendes Konzept erarbeitet werden, das Reporting-, Analyse-, Optimierungs-, Ausbildungs- und Präventionsmassnahmen (Medikamente, Hygiene, Operationssaal) mit einschliesst.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2009 den Bericht zur Qualitätsstrategie des Bundes im Schweizerischen Gesundheitswesen gutgeheissen und das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt, diese Strategie im Jahre 2010 zu konkretisieren. Für den Bundesrat sind daher diese Konkretisierungsarbeiten prioritär. In diesem Rahmen stehen auch Massnahmen zur Vermeidung kritischer Zwischenfälle zur Diskussion, und der Bundesrat wird prüfen, ob die Durchführung einer solchen Studie anzugehen ist. Ein entsprechender Entscheid ist Ende dieses Jahres zu erwarten. Selbstverständlich wird er entsprechende Untersuchungen vonseiten der Kantone und Leistungserbringer im Rahmen der bestehenden Mittel unterstützen. Für den Bundesrat ist unter diesen Umständen eine direkte Intervention des Bundes nicht angezeigt. Er lehnt das Postulat deshalb ab.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.