<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-03-06-6B_81-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>6B_81/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 6. März 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, </div> <div class="para">Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gewerbsmässiger Betrug etc., Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, vom 27. Oktober 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Aargau sprach den Beschwerdeführer im Berufungsverfahren am 27. Oktober 2016 wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Fälschung von Ausweisen und mehrfachen Führens eines Motorfahrzeuges trotz Ausweisentzugs schuldig. Von den Vorwürfen der mehrfachen Urkundenfälschung und der Gehilfenschaft zur Einfuhr von Betäubungsmitteln gemäss Anklageschrift Ziff. 5.1.1. und 5.1.2 sprach es ihn frei. Es verurteilte ihn zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten und zu einer unbedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen à Fr. 50.--. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wendet sich mit Eingabe vom 23. Januar 2017 an das Bundesgericht. Er beantragt, er sei in Aufhebung des Urteils vom 27. Oktober 2016 von Schuld und Strafe freizusprechen. Zur Begründung führt er aus, er habe die ihm zur Last gelegten Taten nicht begangen und sei unschuldig. Eine ausführliche Beschwerdebegründung werde nachgereicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt nach Auffassung des Beschwerdeführers Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) besteht eine qualifizierte Rügepflicht (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=18&amp;from_date=21.02.2017&amp;to_date=12.03.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeeingabe vom 23. Januar 2017 enthält keine über die blossen Beteuerungen des Beschwerdeführers (die vorgeworfenen Taten nicht begangen zu haben und unschuldig zu sein) hinausgehende Begründung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Mängel in Bezug auf Antrag und Begründung einer Beschwerde können grundsätzlich nur innert der nicht erstreckbaren 30-tägigen Beschwerdefrist behoben werden (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> und <span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>). Das Urteil des Obergerichts vom 27. Oktober 2016 wurde dem Beschwerdeführer am 8. Dezember 2016 zugestellt. Die Beschwerdefrist begann folglich am 9. Dezember 2016 zu laufen und endete unter Berücksichtigung von <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG</span> und <span class="artref">Art. 45 BGG</span> am 25. Januar 2017. Eine weitere Beschwerdebegründung wurde innert Frist nicht eingereicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">In seiner Eingabe vom 23. Januar 2017 macht der Beschwerdeführer geltend, seine Schwiegermutter sei (vor Ablauf der Beschwerdefrist) für ca. 10 Tage hospitalisiert gewesen. Während dieser Zeit habe er täglich "hin- und herfahren" müssen. Die Schwiegermutter sei am 23. Januar 2017 verstorben. Am 24. Januar 2017 habe er wegen der Beerdigung in die Türkei fliegen müssen. Mit diesen Vorbringen lässt sich ein Fristwiederherstellungsgrund nicht begründen. Selbst wenn die vorgebrachten Umstände zuträfen, ist nicht ersichtlich, weshalb es dem Beschwerdeführer nicht möglich gewesen sein sollte, zumindest rechtzeitig eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen. Eine - auch analoge - Anwendung von <span class="artref">Art. 50 BGG</span> fällt folglich ausser Betracht. Weiter sind weder die Voraussetzungen für die Ansetzung einer Nachfrist (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/6" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/5" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/6" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/6" type="end"></artref>) noch diejenigen zur Ergänzung der Beschwerdeschrift (<span class="artref">Art. 43 BGG</span>) erfüllt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Die vorliegende Beschwerde ist damit allein aufgrund der Eingabe vom 23. Januar 2017 zu beurteilen. Mit den blossen Behauptungen, er habe die ihm zur Last gelegten Taten nicht begangen und sei unschuldig, vermag der Beschwerdeführer nicht im Ansatz aufzuzeigen, dass und inwiefern das Urteil des Obergerichts vom 27. Oktober 2016 gegen das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte. Der Beschwerdeeingabe fehlt es offensichtlich an einer genügenden Begründung gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> und <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>. Darauf ist im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 6. März 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html></html>