Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 22. Januar 2019 BEK 2018 191 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann. In Sachen A.________ AG, Beschwerdeführerin, gegen Betreibungsamt Höfe, Roosstrasse 3, 8832 Wollerau, Beschwerdegegner, betreffend SchKG-Beschwerde (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 8. November 2018, APD 2018 68);- hat der Kantonsgerichtsvizepräsident als Vorsitzender der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs (Beschwerdekammer),Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass die Vorinstanz als untere Aufsichtsbehörde mit Verfügung vom 8. November 2018 die Beschwerde, das Betreibungsamt Höfe sei dem Ge- such der Beschwerdeführerin um Zustellung eines Betreibungsregisterauszu- ges per E-Mail nicht nachgekommen, abwies (angef. Verfügung); - dass der Entscheid einer unteren Aufsichtsbehörde gemäss Art. 18 SchKG innert zehn Tagen nach Eröffnung an die obere kantonale Aufsichts- behörde weitergezogen werden kann; - dass sich die Berechnung der Fristen des SchKG nach den Bestimmun- gen der eidgenössischen ZPO richtet und bei einer nach Tagen bemessenen Frist der Tag, an welchem sie zu laufen beginnt, gemäss Art. 142 Abs. 1 ZPO nicht mitzählt (Kurt Amonn/Fridolin Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 8. A., N 19 zu § 11); - dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde am 30. November 2018 der Post aufgab, adressiert an das Bezirksgericht Höfe (vgl. Beschwerde- schrift, KG-act. 2, Couvert mit Poststempel vom 30. November 2018), und dieses mit Überweisungsschreiben vom 5. Dezember 2018 die Beschwerde zuständigkeitshalber an das Kantonsgericht Schwyz weiterleitete (KG-act. 1); - dass die angefochtene Verfügung am 8. November 2018 zum Versand kam, die Zustellung aber laut Track & Trace-Auszug am 9. November 2018 nicht erfolgreich war und die Aufbewahrungsfrist durch den Empfänger ver- längert wurde (vgl. Track & Trace, Vi-act. 7); - dass die Zustellung einer eingeschriebenen Postsendung, die nicht ab- geholt wurde, am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt, sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste (Art. 138 Kantonsgericht Schwyz 3 Abs. 3 lit. a ZPO), woran ein Auftrag des Adressaten an die Post, die Sendung zurückzubehalten, nichts ändert (vgl. BGE 134 V 49, E. 4 f.); - dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 18. September 2018 vor dem Erstrichter Beschwerde erhob und die Verfügung am 8. November 2018 erging, weshalb die Beschwerdeführerin zweifellos mit einer Zustellung rech- nen musste (vgl. BGE 134 V 49, E. 5), so dass die Sendung am siebten Tag nach erfolgloser Zustellung (9. November 2018) als zugestellt gilt, vorliegend also am 16. November 2018; - dass die zehntägige Rechtsmittelfrist am darauffolgenden Tag zu laufen begann und folglich am Montag, 26. November 2018 ablief; - dass die Beschwerdeführerin die Beschwerde wie dargelegt erst am Freitag, 30. November 2018 der Post aufgab und sie die Beschwerde deshalb verspätet erhob; - dass mit Verfügung vom 21. Dezember 2018 der Beschwerdeführerin eine zehntätige Frist zur Stellungnahme zur Frage der Verspätung gesetzt wurde (KG-act. 4, unter Beilage des Track & Trace-Auszugs und dem Hinweis u.a. auf Art. 148 ZPO), diese bis dato jedoch keine Stellungnahme einreichte; - dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde nicht einzutreten ist; - dass das Nichteintreten gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG in die Kompetenz des Vorsitzenden fällt; - dass der Weiterzug eines Beschwerdeentscheids gemäss Art. 61 Abs. 2 und Art. 62 Abs. 2 SchKG kosten- und entschädigungsfrei ist;-Kantonsgericht Schwyz 4 verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Das Verfahren ist kosten- und entschädigungsfrei. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 10 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre- chen. 4. Zufertigung an die Parteien (je 1/R) und die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten). Der Kantonsgerichtsvizepräsident Versand 22. Januar 2019 kau