<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01234</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, gelernter Schlosser, meldete sich am 16. Mai 2013 unter Hinweis auf Handgelenksprobleme erstmals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der SUVA bei (Urk. 7/18; Urk. 7/24) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/41; Urk. 7/45)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. August 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Anspruch de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherten auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Invalidenrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Juni 2017 (Eingang bei der IV-Stelle am 27. Juni 2017)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch der Versicherte unter Hinweis auf eine Angststörung erneut bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 7/58).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/70; Urk. 7/80) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. Oktober 2017 auf das neue Leistungsbegehren nicht ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/84</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei auf sein Leistungsbegehren einzutreten (Urk. 1 S. 2 oben). Die IV-Stelle ersuchte mit Beschwerdeantwort vom 4. Januar 2018 (Urk. 6) um Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer am 13. April 2018 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Änderung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sachverhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachenspektrum glaubwür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstverständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die genannte Bestimmung - wonach die versicherte Person mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tatsachenänderung glaubhaft machen muss - hat zur Folge, dass der versicherten Person ausnahmsweise eine Beweisführungslast zukommt. Nur wenn die Verwaltung auf das erneute Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren eintritt, hat sie ihrerseits gestützt auf den Untersuchungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 130 V 64 f. E. 5.2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Voraussetzungen für das Eintreten auf die Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 erfüllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, sie habe keine wesentliche Veränderung der beruflichen oder medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion feststellen können (S. 1 unten). Dr. Y.___ beschreibe keine objektivierbaren Einschränkungen. Die genannten Panikattacken hätten stattgefunden, als der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer alleine gewesen sei. Bei der psychiatrischen Behandlung alle zehn bis vierzehn Tage sowie Gruppentherapie handle es sich nicht um eine intensive Behandlung. Des Weiteren könne eine Persönlichkeitsstörung per Definition nicht aufgrund von mehreren Einschränkungen im Erwachsenenalter entstehen. Dr. Y.___ beschreibe eine leichte bis mittelgradige depressive Episode; eine sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che stelle in ihrer Schwere keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung dar (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hielt in seiner Beschwerde (Urk. 1) fest, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin die Begründungspflicht verletzt habe, da sie auf die geltend gemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Vorbringen überhaupt nicht eingegangen sei (S. 3 f.). Des Weiteren könne sich ein Gesundheitszustand rentenbegründend verschlechtern, auch wenn die gleichen Diagnosen vorliegen (S. 4 Mitte). Gestützt auf die vorliegenden Akten sei erstellt, dass es ab Januar 2017 zu einer massiven Verschlechterung der Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nikstörung gekommen sei. Die Psychiaterin schildere, dass er seither nicht mehr in der Lage sei, seiner Arbeit nachzugehen und alltägliche Dinge wie Einkaufen, Zahlungen vornehmen etc. zu erledigen (S. 5 Mitte). Er befinde sich in intensiver therapeutischer Behandlung, mindestens einmal wöchentlich, abwechselnd in Einzel- und Gruppentherapie (S. 6 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügungen der Versicherungsträger müssen, wenn sie den Begehren der Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teien nicht voll entsprechen, eine Begründung enthalten, das heisst eine Darstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des vom Versicherungsträger als relevant erachteten Sachverhaltes und der rechtlichen Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG). Gemäss Art. 52 Abs. 2 Satz 2 ATSG werden Einspracheentscheide begründet. Die Begründung eines Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des muss so abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn gegebenenfalls anfech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl sie als auch die Rechtsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich der Versicherungsträger leiten liess und auf welche sich der Entscheid stützt. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwaltung ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand auseinander setzen muss; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Mangel eines nicht oder nur ungenügend begründeten Entscheides kann ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung im Rechtsmittelverfahren geheilt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den, sofern die fehlende Begründung in der Vernehmlassung der entscheidenden Behörde zum Rechtsmittel enthalten ist oder den beschwerdeführenden Parteien auf andere Weise zur Kenntnis gebracht wird, diese dazu Stellung nehmen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen und der Rechtsmittelinstanz volle Kognition zukommt (BGE 107 Ia 1). Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann es jedoch nicht der Sinn des durch die Rechtsprechung geschaffenen Instituts der Heilung des rechtlichen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hörs sein, dass Versicherungsträger sich über den elementaren Grundsatz des rechtlichen Gehörs hinwegsetzen und darauf vertrauen, dass solche Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mängel in einem vom durch den Verwaltungsakt Betroffenen allfällig angehobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verfahren behoben würden. Der Umstand, dass eine solche Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">möglichkeit besteht, rechtfertigt es demnach nicht, auf die Anhörung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">troffenen vor Erlass eines Entscheides zu verzichten. Denn die nachträgliche Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">währung des rechtlichen Gehörs bildet häufig nur einen unvollkommenen Ersatz für eine unterlassene vorgängige Anhörung. Abgesehen davon, dass ihr dadurch eine Instanz verloren gehen kann, wird der betroffenen Person zugemutet, zur Verwirklichung ihrer Mitwirkungsrechte ein Rechtsmittel zu ergreifen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Von der Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzusehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (BGE 120 V 357 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E. 2b, 116 V 182 E. 3c und d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verfügung vom 13. Oktober 2017 (Urk. 2) wurden die Einwände des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers kurz angeführt (S. 1 f.) und es wurde auf diese eingegangen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2 oben; vgl. vorstehende E. 2.2). Zwar erfolgte keine ausführliche Stellungnahme, aber die wesentlichen Überlegungen wurden genannt. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Anforderungen an die Begründungspflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind wohl erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach dem Grundsatz der Verfahrensöko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nomie wäre vorliegend jedoch ohnehin von der Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin bloss zur Gewährung des rechtlichen Gehörs abzusehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) stellte sich der Sachverhalt in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen wie folgt dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Y.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht vom 10. Januar 2014 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/28) keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine komplexe Angststörung mit Panikstörung (F41.0) und generalisierenden Elementen (F41.1) sowie eine somatoforme auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nome Funktionsstörung (Herzneurose, F45.30). Dr. Y.___ führte aus, es werde keine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen attestiert. Die psychische Symptomatik beeinflusse jedoch das Gesamtleistungsvermögen und die Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit (S.1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer lebe seit einer Herzoperation im Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2010 in ständiger Angst und Befürchtung, es könnte ihm am Herzen wieder etwas zustossen und er könnte daran sterben (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, nannte im Bericht vom 2. Februar 2014 über die Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vom 28. Januar 2014 (Urk. 7/37) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 5 Ziff. 8): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzhafte Bewegungs- und Belastungseinschränkung der linken Hand mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronisch rezidivierenden belastungsabhängigen Schmerzen am linken Handgelenk, röntgenologisch radiocarpale Arthrose, skapholunäre Dislokation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Unfallmechanismus 4. April 2002, Verdrehung linke Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisches chronisches rezidivierendes Lumbosacral-Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom mit/bei anamnestischer lumbaler Diskushernie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte aus, dass beim Beschwerdeführer in der bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Schweisser eine 50%ige Arbeitsfähigkeit seit 22. November 2012 bestehe. In einer angepassten Tätigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperlich leicht und wechselbelastend, ohne re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelmässige Hebe- und Tragebelastung über 10kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne monotone wie auch repetitive Halte- und Tragebelastungen, Vib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rations- und Stossbelastungen der linken Hand und ohne häufige wirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastende Zwangshaltungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sei weiterhin eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (S. 5 f. Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. med. Dr. rer. Pol. A.___, Facharzt für Innere Medizin, berichtete am 12. Februar 2014 über die Untersuchung vom 21. Januar 2014 (Urk. 7/39). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen mechanischen Aortenklappenersatz bei schwerer symptomatischer Aortenin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suffizienz sowie Mitralklappenrekonstruktion mit Implantation eines Rings am 7. Januar 2010 (S. 4 Ziff. 8). Er attestierte dem Beschwerdeführer eine vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit im Januar 2010 (S. 4 Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie für Neurologie, nannte im Bericht vom 20. März 2014 über die Untersuchung vom 13. März 2014 (Urk. 7/38) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit (S. 4 Ziff. 9): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episode, derzeit leichtgradig (F32.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (F41.0) mit Herzneurose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ führte aus, medizinisch-theoretische Einschränkungen ergäben sich hinsichtlich psychophysischer Belastbarkeit (Stresstoleranz, Kritikfähigkeit, Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsfähigkeit, Flexibilität, konzentrative Ausdauer). Zudem sei die Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsfähigkeit beeinträchtigt. Strukturierte Tätigkeiten ohne besonderen Zeit- und Termindruck, ohne erhöhte Verantwortungsübernahme und ohne dauernden Entscheidungsdruck sowie Tätigkeiten ohne besondere Anforderungen an das körperliche und konzentrative Durchhaltevermögen sollten uneingeschränkt (zu 100 %) möglich sein. Die derzeit und zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Maschinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer entspreche im Wesentlichen den genannten Vorgaben. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer befinde sich bereits in angemessener psychiatrischer Behandlung (S. 4 f. Ziff. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iegen im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen folgende Berichte vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ nannte im Bericht vom 5. April 2017 zuhanden der Taggeldversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (Urk. 7/59/14-15) folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angststörung mit Panikstörung mit Agoraphobie sowie generalisierenden Elementen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte depressive Episode </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ führte aus, die Symptomatik führe zu einer allgemeinen starken Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigung der Lebensqualität des Beschwerdeführers, der zur Zeit nicht in der Lage sei, allein den Bus zu betreten oder einkaufen zu gehen. In der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation seien – nebst der Schwierigkeit, den Arbeitsort überhaupt zu erreichen – aktuell die allgemeine Belastungs- und Leistungsfähigkeit durch die Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptome und Erschöpfung stark reduziert, die Konzentration und Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eingeschränkt, die Flexibilität und Umstellung äusserst gering. Das Bedienen von Maschinen könnte gar gefährlich sein in Folge der Konzentrationsstörungen und Ermüdungserscheinungen (S. 1 f. Ziff. 3). Der Beschwerdeführer stehe in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung mit psychoedukativen, verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutischen und systemischen Ansätzen in aktuell wöchentlicher Frequenz (S. 2 Ziff. 4). Das Ziel sei es, dass sich sein Zustand durch die Psychotherapie und die Einnahme der antidepressiven und anxiolytischen Medikation allmählich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessere (S. 2 Ziff. 5). Gegenwärtig sei keine Arbeitsfähigkeit gegeben (S. 2 Ziff. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 24. August 2017 zuhanden der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/67/1-6) nannte Dr. Y.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angststörung mit Panikstörung mit Agoraphobie (F41.0) sowie generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sierenden Elementen (F41.1), bestehend seit Januar 2017 (Anmerkung: anamnestisch Symptomatik in viel leichterer Ausprägung seit 2012 beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hend) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anankastische Persönlichkeitsstörung (F60.5; anankastische Züge seit No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vember 2012 feststellbar)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme autonome Funktionsstörung (Herzneurose, F45.30), seit No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vember 2012 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige depressive Episode (F32.0), bestehend seit Februar 2017</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatisch (diese Beeinträchtigung besteht seit längerem und ist unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dingt): Unfall mit Beeinträchtigungen am linken Handgelenk 2002, dadurch SUVA-Teilrente für 22%-Einschränkung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei am 27. Januar 2017 auf dem Weg zur Arbeit kollabiert. Er habe im Bus eine plötzliche Wärme, Ameisenlaufen und Unwohlsein gespürt und sei dann beim Aussteigen kurz ohnmächtig geworden und in der Folge mit der Ambulanz ins C.___ gefahren wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Seither träten regelmässig Panikattacken im Bus, beim Einkaufen, beim Spa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieren auf. Dies meist, wenn der Beschwerdeführer alleine sei. Ebenso sei eine generalisierte Angstsymptomatik vorhanden, in denen Symptome wie Palpitati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen, Druck auf der Brust, Benommenheit und Unwohlsein über Stunden andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ern könnten (S. 2 Ziff. 1.4). Dr. Y.___ attestierte dem Beschwerdeführer eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 24. Februar 2017 bis heute (S. 3 Ziff. 1.6). Kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nitiv seien Aufmerksamkeit, Auffassung und Konzentration vermindert, auch das Grübeln und Gedankenkreisen minderten die Entscheidungs- und Leistungskraft. Affektiv bestehe eine Freudlosigkeit, der psychomotorische Antrieb sei vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert und es bestehe ein Morgentief mit morgendlich verstärktem Antriebsverlust. Die Paniksymptome setzten die körperliche und physische Leistungsfähigkeit deutlich hinab und besetzten den Beschwerdeführer derart, dass situativ keine anderen Inhalte mehr Platz hätten (S. 3 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin dipl.-med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizin, führte in ihrer Stellungnahme vom 4. September 2017 (Urk. 7/68/2-3) aus, dass erneut eine Angststörung in Verbindung mit einer Herzneurose und einer leichtgradigen depressiven Episode geltend gemacht werde. Neu werde eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ankastische Persönlichkeitsstörung festgestellt, was aus versicherungsmedizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht fraglich sei, da Persönlichkeitsstörungen bereits in der Jugend ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden. Es verblieben somit dieselben Diagnosen wie bereits im Jahr 2014. Eine Veränderung des Gesundheitszustandes sei nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Leitender Arzt der F.___, bestätigte mit Schreiben vom 14. September 2017 (Urk. 7/79/2) die Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des Beschwerdeführers am Gruppenprogramm Angstbewältigung. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seiner Beobachtungen im Rahmen der Gruppentherapie gehe er von all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tags- und arbeitsrelevanten Einschränkungen des Beschwerdeführers aufgrund der bestehenden Angststörung aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Y.___ nahm am 18. September 2017 Stellung zum Vorbescheid (Urk. 7/79/1). Sie führte aus, der Beschwerdeführer sei dieses Jahr aufgrund von wesentlichen Veränderungen im Schweregrad und Ausmass der Angst- und Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung arbeitsunfähig geworden. Bei den Angst- und Zwangsstörungen sei nicht die Diagnose per se, sondern die Ausprägung der Störung entscheidend für den Grad der Invalidisierung. Im Januar 2014 habe die Diagnose der Angststörung zu keiner Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit geführt, die psychischen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen im Arbeitsalltag seien nur geringfügig und punktuell gewesen. Drei Jahre später habe der Schweregrad so stark zugenommen, dass eine vollständige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit vorliege. Zudem seien im Jahr 2014 anankastische Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszüge erkennbar gewesen; diese hätten sich durch die Verunsicherung durch die Angststörung so verstärkt, dass sie heute das Ausmass einer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung erreichen würden. Ebenso sei erstmals eine depressive Episode aufgetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdegegnerin geltend machte, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie keine wesentlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderungen der beruflichen oder medizinischen Situation habe feststellen kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vermag dies nicht zu überzeugen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Abweisung des Rentenanspruchs vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/52) wurde ausgeführt, dass angepasste Tätigkeiten, körperlich leicht und wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastend, ohne regelmässige Hebe- und Tragebelastung über 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne monotone wie auch repetitive Halte- und Trage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastungen, Vibrations- und Stossbelastungen der linken Hand und ohne häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fige wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen weiterhin in einem 100%-Pensum möglich seien. Da die unfallfremden Faktoren die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem 100%-Pensum nicht weiter einschränken würden, werde auf den Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleich der SUVA abgestellt (S. 2 oben). Die psychiatrischen Diagnosen einer depressiven Episode sowie einer Panikstörung seien nicht IV-relevant und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hinderten die 100%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit nicht (S. 2 Mitte). Die Beschwerdegegnerin stellte einem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">82‘550.00 ein Invalideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">64‘606.35 gegenüber und errech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete einen rentenausschliessenden IV-Grad von 22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 sei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder für seinen ehemaligen Arbeitgeber tätig und erwirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schafte ein Jahreseinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66‘885.00 (S. 2 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den aktuellen Berichten der behandelnden Psychiaterin Dr. Y.___ ergibt sich e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine anspruchserhebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Sie attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte dem Beschwerdeführer in ihrem früheren Bericht zuhanden der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin im Januar 2014 trotz Vorliegen von psychiatrischen Diagnosen keine Arbeitsunfähigkeit. In den aktuellen Berichten legte sie eine Verschlechterung des psychiatrischen Zustandes dar. Dass die Diagnosen teilweise noch dieselben sind, ist dabei nicht von Belang. Die Angststörung hat gemäss den aktuellen Berichten von Dr. Y.___ mittlerweile Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Auch Dr. E.___ geht von alltags- und arbeitsrelevanten Einschränkungen aufgrund der bestehenden Angststörung aus. Neben der Angst- und der Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung kann sich auch die leichte bis mittelgradige depressive Episode auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit auswirken. So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tschied das Bundesgericht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Urteilen 8C_841/2016 und 8C_130/2017 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (nun publiziert als BGE 143 V 409 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 418</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sämtliche psychische Leiden, namentlich leichte bis mittelschwere Depressionen, einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne materielle Beurteilung kann je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denfalls nicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den medizinischen Berichte bestehen genügend Anhaltspunkte für eine rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebliche Sachverhaltsänderung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach hat der Beschwerdeführer eine erhebliche Änderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades im Sinne von Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV glaubhaft ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">macht (vgl. E. 1.1, E. 1.2 und E. 1.3). Folglich ist die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nicht auf die Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetreten, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur materiellen Beurteilung an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und der Schwierigkeit des Prozesses und beim praxisgemässen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">13. Oktober 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit sie auf die Neuanmeldung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">27. Juni 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eintrete.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannNeuenschwander-Erni</p><p></p></div> </div></body></html>