<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, beförderlich den durchgehenden Ausbau der A 1 zwischen Bern und Zürich auf sechs Fahrspuren zu veranlassen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Motionär verlangt, den Ausbau der A 1 auf sechs Spuren beförderlich zu veranlassen. Demgegenüber ist es das erklärte Ziel des Bundesrates, zuerst das bestehende, vom Parlament beschlossene Netz fertigzuerstellen. Nach dem gültigen langfristigen Bauprogramm der Nationalstrassen wird das ungefähr im Jahre 2012 der Fall sein. Über Verbesserungen an gebauten und in Betrieb befindlichen Strecken wird nachher aufgrund der dannzumal herrschenden Gegebenheiten zu entscheiden sein.</p><p>Ferner ist daran zu erinnern, dass der Bundesrat 1987 im Anschluss an das Luftreinhalte-Konzept sinngemäss entschieden hat, auf den Ausbau bestehender Autobahnabschnitte bis zur Realisierung von "Bahn 2000" zu verzichten. Das gilt insbesondere - abgesehen von einzelnen neuralgischen Punkten - für die Verbreiterung der A 1 auf sechs Spuren. Der Bundesrat hat sich bisher stets an diesem Beschluss orientiert. Er sieht keine Veranlassung, seine Haltung im jetzigen Zeitpunkt zu überdenken.</p><p>Schliesslich bleibt darauf hinzuweisen, dass der Nationalrat erst im Dezember 1995 der parlamentarischen Initiative Giezendanner, die den gleichen Inhalt aufwies wie der vorliegende Vorstoss, mit 93 zu 66 Stimmen keine Folge gab. Dem Bundesrat erscheint es nicht tunlich, nach so kurzer Zeit eine andere Meinung zu vertreten.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion abzulehnen.