<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B 159/06 </div> <div class="para">{T 0} </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Januar 2007 </div> <div class="para">II. Sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen und Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Arnold. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">H.________, 1949, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">S.________, 1948, Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufliche Vorsorge, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Dezember 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die am 30. August 1974 geschlossene Ehe zwischen S.________, geb. 1948, und H.________, geb. 1949, durch Urteil des Gerichtspräsidenten vom 29. April 2005 geschieden (Dispositiv-Ziff. 1) und im Rahmen der Regelung der Nebenfolgen der Scheidung u.a. der "Aufteilungsschlüssel für die Berechnung der Teilung der Austrittsleistung" auf "50% zu 50%" festgesetzt wurde (Dispositiv-Ziff. 4), </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Bern in seinem Urteil vom 2. November 2005 u.a. feststellte, dass das erstinstanzliche Zivilurteil sowohl im Scheidungspunkt als auch hinsichtlich der Regelung der Teilung der Austrittsleistungen unangefochten in (Teil-)Rechtskraft erwachsen ist, worauf es am 28. Juli 2006 die Akten dem kantonalen Verwaltungsgericht zur betragsmässigen Teilung der Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge überwies, </div> <div class="para">dass der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts mit prozessleitender Verfügung vom 10. August 2006 u.a. S.________ und H.________ aufforderte, bis 11. September 2006 schriftlich und detailliert Auskunft über sämtliche während der Dauer der Ehe erworbenen Ansprüche aus beruflicher Vorsorge zu machen, einschliesslich allfälliger im Scheidungsverfahren nicht offen gelegter Guthaben, </div> <div class="para">dass die beiden aus dem Zivilverfahren bekannten Freizügigkeitsstiftungen ihre ebenfalls bis 11. September 2006 einverlangten Meldungen am 11. und 14. August 2006 einreichten, worauf der Instruktionsrichter den Parteien mit prozessleitender Verfügung vom 15. August 2006 den für das Urteilsdispositiv - vorbehältlich weiterer der Teilung unterliegender Ansprüche - vorgesehenen Text zur schriftlichen Stellungnahme bis 11. September 2006 mitteilte, </div> <div class="para">dass der Instruktionsrichter ein von H.________ am 20. August 2006 sinngemäss gestelltes Gesuch um Sistierung des Verfahrens abwies (Verfügung vom 22. August 2006), </div> <div class="para">dass das von H.________ am 24. August 2006 gestelllte Ablehnungsgesuch gegen den als Instruktionsrichter wirkenden P.________ mit - unangefochten gebliebenem - Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Oktober 2006 abgewiesen wurde, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Verfahren betreffend Teilung der Austrittsleistungen gemäss prozessleitender Verfügung vom 16. November 2006 weitergeführt wurde, </div> <div class="para">dass H.________ mit Eingabe vom 4. Dezember 2006 unter Hinweis auf die gegen den Instruktionsrichter eingereichte Strafanzeige vom 22. November 2006 Sistierung des Verfahrens beantragte, </div> <div class="para">dass H.________ am 14. Dezember 2006 beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde "zwecks Weiterleitung an die zuständige Instanz" gegen die das Sistierungsgesuch ablehnende Verfügung des kantonalen Instruktionsrichters vom 5. Dezember 2006 einreichte, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die Beschwerdeschrift am 18. Dezember 2006 dem Eidgenössischen Versicherungsgericht zukommen liess, </div> <div class="para">dass das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243), der angefochtene Entscheid aber vorher ergangen ist, weshalb sich das letztinstanzliche Verfahren noch nach OG (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>; BGE 132 V [I 618/06] Erw. 1.2) richtet, </div> <div class="para">dass offen bleiben kann, ob die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils als Folge der abgelehnten Verfahrenssistierung erfüllt ist (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 OG</span> sowie Art. 5 Abs. 2 und <span class="artref"><artref id="CH/172.021/45/1" type="start"></artref>Art. 45 Abs. 1 und 2 lit. c VwVG</span><artref id="CH/172.021/45/2/c" type="end"></artref>; SVR 1996 IV Nr. 93 [I 4/96] S. 282 f. Erw. 4a), </div> <div class="para">dass gemäss Art. 38 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Bern (VRPG; BSG 155.21) die instruierende Behörde von Amtes wegen oder auf Antrag das Verfahren einstellen kann, wenn dessen Ausgang vom Entscheid eines anderen Verfahrens abhängt oder wesentlich beeeinflusst wird oder wenn im anderen Verfahren über die gleiche Rechtsfrage zu befinden ist, </div> <div class="para">dass die Behörde dabei über einen verhältnismässig grossen Ermessensspielraum verfügt, welchen sie sachgerecht und pflichtgemäss ausfüllen muss (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, N 11 zu Art. 38 VRPG mit Hinweis), </div> <div class="para">dass die vom Beschwerdeführer in der Strafanzeige erhobenen Beschuldigungen betreffend unsorgfältiger Verfahrensführung und Verletzung des Datenschutzes nach Lage der Akten einer Grundlage offensichtlich entbehren, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz mit Blick auf den bisherigen Verfahrensgang (mit Sistierungs- und Ablehnungsgesuchen), die Interessen der Beschwerdegegnerin sowie die gesetzliche Vorschrift, wonach die Teilung der Austrittsleistungen in einem einfachen und raschen Verfahren zu erfolgen habe (<span class="artref">Art. 25a Abs. 1 FZG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 73 Abs. 2 BVG</span>), nicht willkürlich handelte, es mithin vor Bundesrecht (<span class="artref">Art. 104 lit. a OG</span>) stand hält, wenn sie dem Sistierungsgesuch nicht stattgab, </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, soweit zulässig, offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>, insbesondere ohne Schriftenwechsel (nicht veröffentlichte Urteile M. vom 15. März 2006 [C 26/06] und R. vom 13. September 2004 [H 45/04]), erledigt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 16. Januar 2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. Sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>