<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>BV.2015.00041</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Advokat Dr. Axel Delvoigt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Delvoigt Leitner Waldmann Advokaten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">St. Johanns-Vorstadt 23, Postfach 1328, 4001 Basel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">c/o Swiss Life AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General-Guisan-Quai 40, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, meldete sich erstmals am 1. September 2008 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt Basel-Landschaft, IV-Stelle, unter Hinweis auf einen Nervenzusammenbruch zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 14/1). Mit Verfügung vom 10. März 2010 sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine vom 1. bis 30. März 2009 befristete Viertelsrente zu (Urk. 14/18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 1. Januar 2013 (Urk. 2/4; Urk. 9/2) bis zum 30. Juni 2013 war X.___ bei der Y.___ S.A. tätig und in dieser Eigenschaft bei der BVG-Sammelstiftung Swiss Life berufsvorsorgeversichert (Urk. 9/1-2). Am 23. September 2013 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf diverse Suizidversuche bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 14/21). Mit Verfügungen vom 13. Oktober und 19. November 2014 sprach ihm die IV-Stelle ab dem 1. März 2014 eine ganze Rente zu und hielt dabei fest, das Wartejahr sei am 6. April 2013 abgelaufen (Urk. 14/49 und Urk. 14/51-52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Juni 2015 erhob X.___ Klage gegen die BVG-Sammelstif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung Swiss Life und beantragte, es sei die Beklagte zu verurteilen, ihm spätestens ab 1. Februar 2015 die gesetzlich und reglementarisch vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesehenen Leistungen auf einem Invaliditätsgrad von 100 % zu erbringen und ihm insbesondere eine Invalidenrente von mindestens Fr. 31‘200.-- pro Jahr nebst einem Verzugszins für die geschuldeten Rentenbetreffnisse seit 1. März 2015 auszurichten und das Alterskapital gemäss Art. 14 f. der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) sowie den entsprechenden Bedingungen des Reglements weiterzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äufnen (Urk. 1). Die Beklagte schloss mit Klageantwort vom 26. Oktober 2015 auf Abweisung der Klage (Urk. 8). Nach Beizug der Akten der IV-Stelle hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Kläger mit Replik vom 25. Februar 2016 (Urk. 19) und die Beklagte mit Duplik vom 14. April 2016 (Urk. 22) an ihren Anträgen fest. Die Duplik wurde dem Kläger am 18. April 2016 zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger brachte im Wesentlichen vor, dass die IV-Stelle die genauen Umstände des Wartejahres nicht habe abklären müssen, da die Anmeldung bei ihr erst am 23. September 2013 eingegangen sei, weshalb ein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch nicht vor April 2014 habe entstehen können. Die Verfügung der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle sei damit nicht bindend in Bezug auf den Beginn der Arbeits-unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Er sei nach Juli 2012 voll arbeitsfähig gewesen, was aus den Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapporten aus seiner selbständigen Tätigkeit hervorgehe und daraus, dass er ab Januar 2013 keine Anstellung bei der Y.___ S.A. erhalten hätte, wenn der Verwaltungsratsdelegierte, der den Kläger und seine Lebensum-stände gut kenne, nicht überzeugt gewesen wäre, dass der Kläger voll leistungsfähig gewesen wäre. Des Weiteren lägen keine echtzeitlichen Arztzeugnisse vor, die das Gegenteil belegen würden. Die Arbeitsunfähigkeit sei daher am 14. Januar 2013 eingetreten (Urk. 1 und Urk. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte führte demgegenüber im Wesentlichen aus, dass die relevante Arbeitsunfähigkeit nach dem Suizidversuch vom 5. April 2012 eingetreten und der Kläger seither nie mehr voll arbeitsfähig gewesen sei. Der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Psychiater, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, führe in seinem Bericht schlüssig aus, dass der Kläger seit dem Suizidversuch am 5. April 2012 ununterbrochen unter den Folgen der rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden depressiven Störung gelitten habe und massiv eingeschränkt gewesen sei, wenn er sich auch geweigert habe, dies zur Kenntnis zu neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Die für seine eigene Firma selbst verfassten Stundenrapporte würden daran nichts zu ändern vermögen, zumal er sich geweigert habe, seine mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Einschränkungen zur Kenntnis zu nehmen. Die vom Kläger monierte Anstellung bei der Y.___ S.A. sei ebenfalls zu relativieren, da ihm diese Stelle durch den Lebenspartner seiner Schwester vermittelt worden sei. So sei die IV-Stelle zu Recht davon ausgegangen, dass die invaliditätsrelevante Arbeitsunfähigkeit am 6. April 2012 eingetreten sei (Urk. 8 und Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen- und Invalidenvorsorge (BVG) hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung (Art. 29 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Bereich der obligato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zusammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die versicherte Person meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeitsunfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 26 BVG) invalid wird. Damit nämlich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem Obligatorium unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 23 BVG kommt auch die Funktion zu, die Haftung mehrerer Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen gegeneinander abzugrenzen, wenn eine in ihrer Arbeitsfähigkeit bereits beeinträchtigte versicherte Person ihre Arbeitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt und ihr später eine Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wird. Der Anspruch auf Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen nach Art. 23 BVG entsteht in diesem Fall nicht gegenüber der neuen Vorsorgeeinrichtung, sondern gegenüber derjenigen, welcher die Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son im Zeitpunkt des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hörte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzukommen hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E. 4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hang vor, wenn der der Invalidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während länge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rer Zeit wieder arbeitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krankheit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men werden, wenn die Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hangs zwischen Arbeitsunfähigkeit und Invalidität in schematischer (analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ger) Anwendung der Regeln von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">flussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in jedem Fall zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu berücksichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognostische ärztliche Beurteilung und die Beweggründe, die die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Arbeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anlasst haben (BGE 123 V 262 E. lc, 120 V 112 E. 2c/aa und 2c/bb mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von einer relevanten Arbeitsunfähigkeit ist rechtsprechungsgemäss dann auszugehen, wenn diese mindestens 20 % beträgt und sich auf das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnis sinnfällig auswirkt oder ausgewirkt hat. Es muss arbeitsrechtlich in Erscheinung treten, dass die versicherte Person im bisherigen Beruf an Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen eingebüsst hat, so etwa durch einen Abfall der Leistungen mit entsprechender Feststellung oder gar Ermahnung des Arbeitgebers oder durch gehäufte, gesundheitlich bedingte Arbeitsausfälle. Eine erst nach Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren rückwirkend festgelegte medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit genügt nicht. Vielmehr muss der Zeitpunkt des Eintritts der berufsvorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich relevanten Arbeitsunfähigkeit mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit echtzeitlich nachgewiesen sein. Dieser Nachweis darf nicht durch nachträgliche Annah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und spekulative Überlegungen ersetzt werden (vgl. hierzu etwa Urteile des Bundesgerichts 8C_380/2009 vom 17. September 2009 E. 2.1 und 9C_178/2008 vom 15. Juli 2008 E. 3.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). Diese Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeption fusst auf der Überlegung, die Organe der (obligatorischen) berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Vorsorge von eigenen aufwändigen Abklärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurteilungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die Vorsorgeeinrichtung bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hungsweise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tens) ins Vorbescheidverfahren (aArt. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV; seit 1. Juli 2006: Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbständiges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Einbeziehen der Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades (grundsätzlich, masslich und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellt die Vorsorgeeinrichtung auf die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise ab, muss sich die versicherte Person diese entgegenhalten lassen, soweit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend war, und zwar ungeachtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfahren der Invalidenversicherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die Invaliditätsbemessung der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar war (BGE 130 V 270 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger war vom 6. April bis zum 4. Juni 2012 in stationärer Behandlung in der Psychiatrie A.___ (Austrittsbericht vom 6. Juni 2012, Urk. 14/38). Die behandelnden Ärzte notierten als Austrittsdiagnosen 1) eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) und 2) Probleme in der Beziehung zum Ehepartner oder Partner (ICD-10 Z63.0). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Therapie hätten sich psychosoziale Probleme in der Paarbeziehung sowie im Arbeitsumfeld gezeigt. Die Ehefrau habe die Trennung gewünscht und der Kläger sei im gemeinsamen Haus nicht mehr erwünscht. Ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich seien ein Austritt in eine Büro-/Wohnfläche sowie eine Aufgleisung einer ambulanten Therapie geplant gewesen. Die Probetermine bei zwei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen ambulanten Therapeuten seien bereits vereinbart gewesen, als sich der Kläger dazu entschieden habe, zur Schwester ins B.___ auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten. Er könne dort bei ihr wohnen und bei deren Lebensgefährten arbeiten. Sie hätten den Kläger am 4. Juni 2012 in einem deutlich besseren Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand bei fehlenden Hinweisen auf Eigen- oder Fremdgefährdung entlas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie übergäben den Kläger in die ambulante Nachbehandlung zu C.___, einen Termin habe der Kläger nach dem Austritt selbst organisieren wollen. Der Empfehlung einer weiterführenden ambulanten Psychotherapie habe der Kläger nicht nachgehen wollen. Die antidepressive Therapie emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fählen sie über eine längere Zeit einzunehmen; eine Reduktion sei aus ihrer Sicht erst dann sinnvoll, wenn sich auch das psychosoziale Umfeld des Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gers stabilisiert habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 15. Januar bis zum 25. Februar 2013 befand sich der Kläger erneut in stationärer Behandlung in der Psychiatrie A.___. Im Austrittsbericht vom 14. März 2013 (Urk. 14/38) wurden 1) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) und 2) eine essentielle (primäre) Hypertonie (ICD-10 I10) als Schlussdiagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen festgehalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger habe nach dem Austritt aus der Klinik im Juni 2012 seine antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Medikation (Cipralex 20 mg und Remeron 30 mg) innerhalb von 2 Monaten ausgeschlichen und mit einer homöopathischen Behandlung bei C.___ angefangen. Der Kläger habe sich vom Scheidungsprozess (Gerichtstermin 25. Januar 2013) und von der neuen Arbeitsstelle (Buchhalter in der D.___) überfordert gefühlt. Wegen den daraus resultierenden Insuffizienz- und Versagensgefühlen habe er zunehmend Todeswünsche ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelt. Um sich umzubringen habe er dann von Samstag, 12. Januar 2012 (richtig: 2013), bis zum Eintrittsdatum nichts mehr gegessen und getrunken. Da er für seine Ehefrau nicht mehr erreichbar gewesen sei, habe sie die Poli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zei involviert, welche ihn dann ins Spital gebracht habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger plane direkt nach seinem Austritt in die Region E.___ in die Nähe seiner Schwester zu ziehen und dort zu arbeiten. Er könne in gut gebessertem Zustand in die ambulante Weiterbetreuung entlassen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger befand sich vom 5. Juni bis zum 6. September 2013 erneut in der Psychiatrie A.___ in stationärer Behandlung. Im Austrittsbericht vom 17. September 2013 wurden wiederum 1) eine rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) und 2) eine essentielle (primäre) Hypertonie (ICD-10 I10) als Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnosen festgehalten (Urk. 14/27). Vom Kläger sei zu erfahren gewesen, dass sich sein seelischer Zustand aufgrund der Umstellung von Valdoxan auf Remeron (drei Wochen vor Eintritt) verschlechtert habe. Seit der Medikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsänderung (durch seine Psychiaterin in der D.___) habe er im Bereich der Schranke am Bahnhof in F.___ unter den Zug springen wollen, jedoch habe ihn ein Gleisarbeiter von seinem Vorhaben abgebracht. In dieser Zeit sei er von seiner 50%igen Arbeitsstelle als Buchhalter in der D.___ fernge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blieben. Des Weiteren sei ihm auf Ende Juni 2013 gekündigt worden. Ein weiteres Thema für den depressiven Rückfall sei die Ehescheidung von seiner Frau und die entsprechenden Gerichtsverfahren gewesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es erfolge die Entlassung in gut gebessertem Zustand. Die Weiterbehandlung erfolge erfreulicherweise durch C.___. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___, kantonal geprüfter Naturarzt, behandelt den Kläger seit dem 11. Dezember 2001. In seinem von der IV-Stelle eingeholten Bericht vom 11. Juni 2014 (Eingangsdatum) notierte er folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 14/34):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörungen seit März 2008 (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung seit 2012 (ICD-10 F33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf das Berufsleben seit 2008 (ICD-10 Z56)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf den engeren Familienkreis seit 2001 (ICD-10 Z63)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er 1) eine essenti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle (primäre) Hypertonie seit 2001 und 2) Migräne ohne Aura seit 2001. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger sei bisher und bis auf weiteres vollumfänglich arbeitsunfähig. Frühestens ab Frühjahr 2015 könne mit einer 50%igen Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerechnet werden. Er sei im Konzentrations- und Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassungsvermögen, der Anpassungsfähigkeit und der Belastbarkeit aufgrund der rezidivierenden depressiven Störung eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ behandelt den Kläger seit dem 8. April 2014. Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er in seinem von der IV-Stelle eingehol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Bericht vom 16. Juni 2014 (Urk. 14/37) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe der Kläger versucht, sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einem spitzen Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand die Pulsadern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuschneiden. Seine Frau habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihn so in der Dusche liegend vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden und habe ihn ins Spital gebracht. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damals der erste Suizidversuch a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund von ehelichen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Problemen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den beruflichen Problemen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er per Ende 2011 seine Anstellung selber gekündigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Plan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefasst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich selbständig zu machen. Diesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Plan habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er ab Januar 2012 zu verwirklichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber bereits nach einem Monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass er seine Probleme mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und er nicht fähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Arbeitsleistu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng umzusetzen. Rückbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckend sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">avon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schon d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amals beträchtlich depressiv gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und er deswegen nicht imstande </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einen seit längerem bestehenden Konflikt mit seinem neuen Chef auf sinnvolle Art zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lösen. Seine Kündigung imponiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie ein Davonlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen. Die ehelichen Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Nachhinein schwer zu rek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onstruieren. Nachvollziehbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf der ganzen Linie anfangs April 2012 als Versager </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ühlt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vollkommen den Boden unter den Füssen verlor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieser Verlust des Bodens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich im Verlaufe der Hospitalisation insofern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siviert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als dass anfangs Juni 2012 seine Frau ihm beschied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie ein gemeinsames Zusammenleben nicht mehr anstrebe. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daraufhin zu seiner Schwester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> „geflohen“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___ eine Wohnung habe und mit einem Partner in der Nähe wohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn freundlich aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen habe. Im August 2012 habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine eigene Wohnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen zweiten Versuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die geplante Selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digkeit aufzubauen. Er habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ SA gegründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, alte Kontakte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geknüpft und versucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Arbeit zu akquirieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das weggefallene soziale Netz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werk, das nicht mehr vorhandene Zuhause </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er mit P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endeln zur Schwester etwas wettzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versucht. Dennoch habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er sich einsam, verlassen und in Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefühlt. Dies habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende 2012 zur Idee des Partners der Schwester</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ihn in der Buc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hhaltung seiner Firma einzustellen. Dieser Plan sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2013 umgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich nun mit einem konkreten Aufgabenfeld konfrontiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rasch überfordert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. Rückblickend mü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> man das so interpre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren, dass seine Arbeitsfähigkeit sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hon seit längerem unter den Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der rezidivierenden depressiven Störung massiv eingesc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hränkt gewesen sei, er sich geweigert habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dies zur Kenntnis zu nehmen. Als eine objektive Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsanforderung zu erfüllen gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er gegen eine Wand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelaufen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Analogie zu seiner Reaktion am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reagiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Verweigerung von Nahrung und Flüssigkeitsaufnahme zu verhungern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> versucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sich in seiner F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wohnung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Da e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r nach vier Tagen vermisst worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Schwester sich bei der Polizei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er in seiner Wohnung vorgefunden und erneut in die psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> transferiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach sechs Woc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen stationärem Aufenthalt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versuch mit der Anstellung beim Freund der Schwester fortgesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was teilweise ermutigend verlaufen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Aufgabe, den Chef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Buchhalter zu vertreten, habe dann aber erneut zu massiven Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsgefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und zum dritten Suizidversuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe geplant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich vor den Zug zu werfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber von einem Bahnmitarbeiter gesehen und davon abgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er dritte Psychiatrieaufenthalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei gefolgt und habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis im September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedauert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die derzeitige Behandlung bestehe in einer Gesprächspsychotherapie und psychiatrischer Betreuung mit einer Frequenz von einer Stunde alle ein bis zwei Wochen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger sei vom 5. Juni 2013 bis auf weiteres vollumfänglich arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig. Es habe bereits eine Teilarbeitsunfähigkeit vom 12. Januar bis zum 4. Juni 2013 bestanden. Über die zuvor bestehende, nicht dokumentierte Arbeitsunfähigkeit könne keine exakte Aussage gemacht werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Konzentrationsvermögen sei eingeschränkt, er verliere den Faden, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hasple sich und werde aufgeregt. Die Wahrnehmung und der Gedankengang seien eingeengt, so dass er im Auffassungsvermögen eingeschränkt sei. Die Anpassungsfähigkeit sei durch überschiessende Reaktionen auf Überforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und Selbstvertrauensverlust eingeschränkt und die Reaktion auf Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderung sei eindrücklich, womit die Belastbarkeit ebenfalls eingeschränkt sei. Die Angaben würden vermutlich seit 2008 gelten, als der Kläger bereits einen „Nervenzusammenbruch“ gehabt habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es gilt vorab zu prüfen, ob im vorliegenden berufsvorsorgerechtlichen Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bindungswirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 13. Oktober und 19. November 2014 (Urk. 14/49 und Urk. 14/51-52) besteht, mit welchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Wirkung ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> basierend auf einem In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad von 100 % eine ganze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invalidenrente zugesprochen worden ist. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung wurde der Beklagten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eröffnet und sie ist auch ins Vorbescheidverfahren einbezogen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/49 und Urk. 14/51-52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sich der Kläger im September 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ezug angemeldet hatte (Urk. 14/21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), ein Rentenanspruch somit frühestens per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entstehen konnte (Art. 29 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG), war die IV-Stelle einzig verpflichtet zu prüfen, ob das Erfordernis einer durchschnittlich 40%igen Arbeitsunfähigkeit während eines Jahres (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt des frühest möglichen Rentenbeginns erfüllt war. Eine Notwendigkeit, eine frühere Eröffnung des Wartejahrs zu prüfen, bestand nicht. Eine Bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungswirkung des IV-Entscheide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s entfällt damit und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Eintritt der für die berufliche Vorsorge massgebenden Arbeitsunfähigkeit ist dementsprechend frei zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die Ausführungen der Parteien und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die vorhandenen Akten (vgl. E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) steht fest,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass der Kläger im Januar 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während der Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckung bei der Beklagten seine Arbeit aufgrund einer depressiven Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung nicht mehr ausüben konnte und ihm in der Folge aufgrund dieser Erkrankung eine Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wurde. Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter steht fest, und wird von den Parteien nicht in Frage gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, dass der Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger bereits im Sommer 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiv erkrankt war. Strittig und zu prüfen ist, ob ein zeitlicher Zusammenhang zwischen einer bereits vor Beginn der Versicherungsdeckung bei der Beklagten bestandenen Arbeitsunfähigkeit und der eingetretenen Invalidität besteht oder ob der zeitliche Zusamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enhang nur zu der im Januar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit besteht, da der zeitliche Zusammenhang zu früheren Arbeitsunfähigkeiten unterbrochen wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung nicht zwingend eine echtzeitlich ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit zum rechtsgenüglichen Nachweis einer berufsvorsorgerechtlich relevanten Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen verlangt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Entscheid des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_394/2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 18. Juli 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Aus den vorhandenen Unterlagen ergibt sich, dass der Beschwerdeführer sicherlich während des stationären Aufenthaltes in der Psychiatrie A.___ vom 6. April bis zum 4. Juni 2012 vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich arbeitsunfähig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Austritt aus der Psychiatrie A.___ begann er - gemäss seinen Angaben und den entsprechenden Stundenrapporten - ab dem 23. Juli 2012 mit der Gründung der I.___ sa (vgl. Urk. 2/8-12), wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che am 18. Oktober 2012 ins Handelsregister des Kantons Basel-Landschaft eingetragen wurde (Urk. 2/7). Gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto vom 23. Juni 2014 wurde ihm von der I.___ in den Monaten Oktober bis Dezember 2012 ein Einkommen in Höhe von total Fr. 10‘000.-- ausbezahlt (Urk. 14/40-41). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Januar 2013 war der Kläger bei der Y.___ S.A. tätig. Diese Tätigkeit wurde ihm durch den Partner seiner Schwester vermittelt (Urk. 14/37; vgl. Urk. 1 S. 5 und Urk. 19 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gründung der I.___ und die Aufgabe dieser Tätigkeit nach gerade nur rund 2.5 Monaten nach Eintragung im Handelsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gister zu Gunsten der Anstellung bei der Y.___ S.A. lassen es - insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch unter Berücksichtigung der medizinischen Aktenlage - als wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich erscheinen, dass der Beschwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage war, die notwendige Leistungsfähigkeit zum Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bau der I.___ aufzubringen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger fing nach Entlassung aus dem stationären Aufenthalt in der Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrie A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine ambulante Psychotherapie an, schlich die antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Medikation innerhalb von 2 Monaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus und startete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einer homöopathischen Medikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- dies e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntgegen den Empfehlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte bei einem noch nicht wesentlich stabilisierten Umfeld (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der den Kläger seit dem Jahr 2001 behandelnde kantonal geprüfte Naturarzt C.___ attestierte dem Kläger in seinem Bericht vom 11. Juni 2014 (Eingangsdatum) infolge der seit 2012 bestehenden rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden depressiven Störung Einschränkungen im Konzentrations- sowie Auffassungsvermögen und der Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit. Zur Prognose führte C.___ aus, dass die rezidivierende depressive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bis dato bestehend und bisher auch ohne anhaltende Besserung sei (Urk. 14/34). Dies lässt ebenfalls auf eine durchgehende Beeinträchtigung des Klägers schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte des Weiteren aus, dass der Kläger im August 2012 versucht habe, eine Selbständigkeit aufzubauen, die AG gegründet habe, alte Kontakte geknüpft und versucht habe, Arbeit zu akquirieren. Das weggefallene soziale Netzwerk, das nicht mehr vorhandene Zuhause habe er mit Pendeln zur Schwester etwas wettzuschlagen versucht. Dennoch habe er sich einsam, verlassen und in Not gefühlt. Dies habe Ende 2012 zur Idee des Partners der Schwester geführt, ihn in der Buchhaltung seiner Firma einzustellen. Dieser Plan sei am 1. Januar 2013 umgesetzt worden. Er habe sich nun mit einem konkreten Aufgabenfeld konfrontiert gesehen und sei rasch überfordert gewesen. Rückblickend müsse man das so interpretieren, dass seine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit schon seit längerem unter den Folgen der rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung massiv eingeschränkt gewesen sei, er sich geweigert habe, dies zur Kenntnis zu nehmen (vgl. E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die vorliegenden Berichte der behandelnden Ärzte und Therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist entsprechend davon auszugehen, dass sich der Kläger nach dem stationären Aufenthalt nicht vollumfänglich stabilisiert hatte und in seiner Leistungsfähigkeit aufgrund der depressiven Erkrankung durchgehend eingeschränkt war. Entsprechend gab der Kläger auch in seiner IV-Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung vom 13. September 2013 selbst an, dass die gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung seit dem 6. April 2012 bestand (Urk. 14/21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nebst diesen Arztberichten geht auch aus der weiteren Erwerbsbiographie nach Austritt aus der Psychiatrie A.___ am 4. Juni 2012 hervor, dass der Kläger an Leistungsvermögen eingebüsst hatte (vgl. E. 2.3): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Stundenrapporte, welche der Kläger zu Handen des Gerichts einreichte, vermögen lediglich zu belegen, dass er aus zeitlicher Hinsicht während der Gründungsphase der I.___ ein volles Pensum geleistet hat. Ob er während dieser Zeit vollumfänglich leistungs- bzw. arbeitsfähig war, ist - da er in seinem eigenen Unternehmen niemandem rechenschaftspflichtig für seine Arbeitsleistung war - damit nicht mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr ist davon auszugehen, dass er mit der selbständigen Tätigkeit in der eigenen AG aus medizinisch-theoretischer Sicht latent überfordert war: Bereits rund 2.5 Monate nach Eintragung im Handelsregister gab der Kläger die Tätigkeit in der neu gegründeten AG zu Gunsten der durch den Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partner seiner Schwester vermittelten Anstellung in einem 100%-Pensum wieder auf. In den Monaten Oktober bis Dezember 2012 erzielte er lediglich ein Einkommen von total Fr. 10‘000.-- (Urk. 14/40-41) - was selbst in der Gründungsphase unter Berücksichtigung des von ihm geleisteten zeitlichen Einsatzes als sehr gering erscheint (vgl. Stundenrapporte, Urk. 2/10-12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die Tätigkeit für die I.___ lediglich als Arbeitsversuch zu qualifizieren und es ist davon auszugehen, dass in der Zeit während der Gründungsphase - wie auch von Dr. Z.___ festgehalten - eine berufsvorsorgerechtlich relevante Einbusse des Leistungsvermögens bestand, die der Kläger allerdings nicht realisieren konnte oder wollte (vgl. E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anstellung bei der Y.___ S.A. wurde dem Kläger durch den Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partner seiner Schwester vermittelt (vgl. Urk. 1; Urk. 2/7; Urk. 2/4). Sein effektiv erster Arbeitstag war der 7. Januar 2013 (Urk. 2/4). Am 15. Januar 2013 wurde er aufgrund suizidaler Einengung bei Suizidversuch in die stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onäre Behandlung in die Psychiatrie A.___ eingewiesen (Urk. 2/5). Die sehr kurz nach Stellenantritt erfolgte Einweisung in die stationäre Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung macht deutlich, dass der Kläger in dieser unselbständigen Tätigkeit, in welcher er objektive Leistungsanforderungen zu erfüllen hatte, überfordert war, was auch im Austrittsbericht der Psychiatrie A.___ entsprechend festgehalten wurde (vgl. E. 3.2). Demnach vermag auch diese während rund einer Arbeitswoche ausgeführte Tätigkeit den zeitlichen Zusammenhang zwischen der stationären Behandlung bzw. der vollumfänglichen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit im Sommer 2012 und der im Januar 2013 eingetretenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit nicht zu unterbrechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die vom Kläger angestrebte selbständige Tätigkeit für die eigene AG lediglich als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsversuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu qualifizieren ist, bei dem der Kläger aus medizinisch-theoretischer Sicht stets latent überfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert war. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tätigkeit bei der Y.___ S.A., welche der Kläger effektiv wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend nur rund einer Woche vor dem erneuten Zusammenbruch und der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden folgenden stationären psychiatrischen Behandlung ausführte, vermag den zeitlichen Zusammenhang ebenfalls nicht zu unterbrechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend wurde der zeitliche Zusammenhang zwischen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbeste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden depressiven Erkrankung im Sommer 2012 mit dadurch bedingter Arbeitsunfähigkeit und der erneuten Erkrankung im Januar 2013 nicht unterbrochen. Die Beklagte ist dementsprechend nicht leistungspflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig, weshalb die Klage vollumfänglich abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beklagten steht in ihrer Funktion als Trägerin der beruflichen Vorsorge trotz ihres Obsiegens keine Prozessentschädigung zu (§ 34 Abs. 2 GSVGer; vgl. statt vieler: BGE 128 V 124 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beklagten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Advokat Dr. Axel Delvoigt</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVG-Sammelstiftung Swiss Life</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><br/><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>