A bteilung II B -2980/2007 {T 0/4} U rteil vom 26. Juli 2007 M itw irkung: R ichter R onald Flury (vorsitzender R ichter); R ichter Philippe W eissenberger; R ichter Jean-Luc Baechler; G erichtsschreiberin Fabia Bochsler. 1. A ._______, 2. B ._______, 3. C ._______, 4. D ._______, 5. E._______, 6. F._______, 7. G ._______, alle vertreten durch R echtsanw alt Thom as H erzog, Beschw erdeführer gegen Eidgenössische B ankenkom m ission, Vorinstanz betreffend Internationale A m tshilfe. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it G esuch vom 27. Juli 2006 gelangte die Bundesanstalt für Finanz- dienstleistungsaufsicht (nachfolgend: BaFin) an die Eidgenössische Ban- kenkom m ission (nachfolgend: Vorinstanz) und ersuchte w egen Verdachts der M arktm anipulation im H andel m it Aktien der X._______ AG (nachfol- gend X._______) um die am tshilfew eise Ü berm ittlung bestim m ter Inform a- tionen. Zur Begründung führte die BaFin aus, dass ein H andelsteilnehm er der Sparkasse Q ._______ einen telefonischen Auftrag über den Verkauf von 30'000 Aktien der X._______ AG erteilt und zu verstehen gegeben habe, dass er innerhalb von 5 M inuten ein entsprechendes G egengeschäft erw arte. G estützt darauf bestehe der Verdacht auf abgesprochene G e- schäfte m it X._______-Aktien und dam it der m öglichen M arktm anipulation nach § 10 des deutschen W ertpapierhandelsgesetzes (W pH G ). D ie auffäl- lig hohen U m satzvolum en, die gleichen oder ähnlichen Lim iten und die ge- ringen Zeitdifferenzen bei der Eingabe der Verkaufs- bzw . Kaufaufträge durch die H andelsteilnehm er w ürden diesen Verdacht erhärten. Konkret ersuchte die BaFin für die Zeit vom 19. August bis 29. Septem ber 2005 die Vorinstanz um Ü berm ittlung der Identität der Auftraggeber spezifischer Transaktionen. Ferner verlangte sie Aufschluss über die U hrzeit, die Art der O rdererteilung, die ursprünglich georderte Stückzahl sow ie die Lim itie- rung einschliesslich allfälliger Lim itänderungen dieser Transaktionen. D ie vertrauliche Behandlung sow ie die Zw eckgebundenheit der Inform ationen sicherte sie zu. M it Schreiben vom 4. August 2006, w elches aufgrund der G ruppen- zugehörigkeit der Y._______ Bank (heute Y._______ AG , nachfolgend Y._______) zur Z._______ an Letztere gerichtet w urde, ersuchte die Vor- instanz die Y._______ [Bank] um Auskunftserteilung. Aus den U nterlagen der Y._______ [Bank] vom 14. August 2006 geht hervor, dass die betref- fenden Transaktionen für die folgenden Kunden getätigt w urden, w elche laut den Kontoinform ationen an den Verm ögensw erten w irtschaftlich be- rechtigt w aren: A._______, B._______, C ._______, D ._______, E._______, F._______ und G ._______ (nachfolgend: Beschw erdeführer). A._______ (Beschw erdeführer 1) hatte einerseits für sein eigenes D epot X._______-Titel gekauft sow ie gestützt auf entsprechende Vollm achten ebenfalls zugunsten der Beschw erdeführer 2-7. D ie U nterlagen der Y._______ [Bank] dokum entierten Transaktionen des Beschw erdeführers 1 für sich oder für die Beschw erdeführer 2-7 in der Periode vom 28. D e- zem ber 2004 bis 13. Juni 2006. M it Schreiben vom 25. Septem ber 2006 sow ie vom 23. O ktober 2006 w i- dersetzte sich der Beschw erdeführer 1, m it Schreiben vom 24. Januar 2007 die Beschw erdeführer 2-7 der Ü berm ittlung der Kundeninform ationen an die BaFin. Am 26. Februar 2007 stellte die BaFin der Vorinstanz ein Schreiben zu, w oraus hervorgeht, dass der H andelsteilnehm er, w elcher am 12. August 2005 einen Verkaufsauftrag über 30'000 X._______-Aktien 3 erteilen w ollte, zu diesem Zeitpunkt M itglied des Aufsichtsrates der X._______ AG w ar. M it Schreiben vom 9. M ärz 2007 m achte der R echts- vertreter der Beschw erdeführer geltend, zw ischen dem H andelsteilnehm er und dem Beschw erdeführer 1 gebe es keinen sachlichen oder gar persön- lichen Zusam m enhang. Am 18. April 2007 verfügte die Vorinstanz, dass Am tshilfe geleistet und die Kundeninform ationen sow ie die folgenden Angaben zu den Transaktionen vom 28. D ezem ber 2004 bis 13. Juni 2006 überm ittelt w erden: N o D atum Zeit Anzahl U rspr O rder Kauf Verk Lim ite /Preis Kunde/W B 1 28.12.04 09:06 600 (468+132) 600 K 19.95 A._______ 2 19.08.05 08:40 2500 2500 K 17.50 F._______ 3 19.08.05 08:40 4500 (500+4000) 4500 K 17.50 B._______ & C ._______ 4 19.08.05 08:40 3000 3000 K 17.50 G ._______ 5 23.08.05 14:27 5000 5000 K 17.50 G ._______ 6 23.08.05 14:28 2500 (1500+1000) 2500 K 17.50 D ._______ 7 24.08.05 13:04 2000 2000 K 17.50 D ._______ 8 24.08.05 13:07 3000 3000 K 17.50 D ._______ 9 24.08.05 13:07 5000 5000 K 17.50 E._______ 10 23.08.05 14:29 2500 2500 K 17.50 E._______ 11 21.09.05 09:26 8900 8900 K 17.50 A._______ 12 23.09.05 07:34 5000 5000 K 17.50 A._______ 13 26.09.05 07:10 6500 6500 K 17.50 A._______ 14 29.09.05 08:26 5700 5700 K 17.50 A._______ 15 04.10.05 08:50 1500 1500 K 17.50 B._______ & C ._______ 16 04.10.05 08:50 1500 1500 K 17.50 E._______ 17 06.10.05 14:26 300 300 K 17.50 D ._______ 18 26.10.05 07:39 700 700 V 16.45 A._______ 19 16.01.06 10:21 500 500 V 16.40 A._______ 20 31.01.06 14:55 450 (200+250) 450 V 16.30 A._______ 21 01.02.06 09:15 163 163 V 16.45 A._______ 22 01.02.06 15:14 60 437 V 16.70 A._______ 23 17.02.06 10:31 327 (62+265) 327 V 16.30 A._______4 24 03.03.06 08:05 64 200 V 16.30 A._______ 25 03.03.06 (22.03.06) 08:05 32 200 V 16.30 A._______ 26 11.04.06 09:52 1000 1000 V 15.10 A._______ 27 03.05.06 13:50 550 550 V 15.05 A._______ 28 11.05.06 13:50 354 354 V 15.17 A._______ 29 01.06.06 09:14 200 200 V 15.50 A._______ 39 13.06.06 08:34 2300 2300 K 15.50 A._______ Auftraggeber säm tlicher Transaktionen sei A._______gew esen. B. G egen diese Verfügung erhoben die Beschw erdeführer am 7. M ai 2007 Beschw erde ans Bundesverw altungsgericht. Sie beantragen, die Verfü- gung der Vorinstanz sei ersatzlos aufzuheben, eventualiter sei die Verfü- gung insow eit aufzuheben, als diese Inform ationen vor dem 19. August 2005 und nach dem 29. Septem ber 2005 und/oder die persönlichen D aten der Verfügungsadressaten beträfe; alles unter Kostenfolge. Zur Begründung führen sie an, die von der Vorinstanz unterstellten U m - stände hielten für einen genügenden Anfangsverdacht einer einfachen Plausibilitätsprüfung nicht stand. D ie Vorinstanz verw eise auf das Telefo- nat eines H andelsteilnehm ers an die Sparkasse Q ._______ am 12. August 2005. D er betreffende H andelsteilnehm er habe jedoch erst ab 19. August 2005 und bis 29. Septem ber 2005 Aktien der X._______ verkauft. D ie Be- schw erdeführer hätten ihrerseits erstm als am 28. D ezem ber 2004 und bis 6. O ktober 2005 sow ie am 13. Juni 2006 Aktien der X._______ gekauft. D er H andelsteilnehm er habe dem nach entgegen seiner Ankündigung nie en bloc 30'000 Aktien der X._______ am 12. August 2005 unter Ausnüt- zung eines entsprechenden G egengeschäfts innert fünf M inuten verkauft. D er erstellte Sachverhalt w eiche dam it erheblich vom telefonisch angekün- digten ab. D as Börseninform ationssystem von Bloom berg bew eise sow ohl für die „G esuchsperiode“ der BaFin vom 19. August bis 29. Septem ber 2005 als auch für die „Auskunftsperiode“ der Vorinstanz vom 28. D ezem - ber 2004 bis 13. Juni 2006 ein w eit über das vorliegend in Frage stehende hinausgehendes Transaktionsvolum en in X._______-Aktien und einen ste- tig, aber leicht sinkenden Aktienkurs. D ass den Verkäufen des H andelsteil- nehm ers zum eist georderte Käufe des Beschw erdeführers 1 gegenüberge- standen hätten, w iderspreche offensichtlich der Kausalität für die angeb- lich abgesprochenen G eschäfte. D ie Käufe und Verkäufe der Beschw erde- führer in der fraglichen Periode w ären dazu angetan, Kursm anipulationen zu verm eiden. D ie Bloom berg-G rafiken bew iesen auch, dass die Be- schw erdeführer zu keinem Zeitpunkt den Börsenm arkt m issbraucht hätten. D er Beschw erdeführer 1 sei am 12. Juni 2006 tatsächlich in den Aufsichts- rat der X._______ gew ählt w orden und auch der H andelsteilnehm er sei vom 4. April 2004 bis zum 15. August 2005 M itglied des Aufsichtsrats ge- w esen. D ie Beschw erdeführer w ürden aber jeden sachlichen, zeitlichen und persönlichen Zusam m enhang zw ischen den Börsentransaktionen des 5 H andelsteilnehm ers sow ie der Beschw erdeführer m it X._______-Aktien und den Aufsichtsratsm andaten des H andelsteilnehm ers sow ie des Be- schw erdeführers 1 bestreiten. Som it verm öge die vom BaFin und der Vor- instanz angeführten G ründe keinen genügenden Anfangsverdacht zu be- gründen. W eiter w ürde die Vorinstanz den Verdacht der Preisabsprache gleich selbst w iderlegen, indem sie der BaFin auch Inform ationen zu den Transaktionen vor und nach der „G esuchsperiode“ zukom m en lassen w ol- le. Zudem m achen die Beschw erdeführer geltend, dass das Prinzip der Ver- hältnism ässigkeit sow ohl aus sachlichen w ie auch aus rechtlichen G rün- den verletzt sei. D ie Verfügung der Vorinstanz laufe darauf hinaus, eine of- fenkundige „fishing expedition“ der BaFin zu decken. D as G esuch der Ba- Fin leide in Bezug auf die deutsche R echtslage ausserdem an offensichtli- chen Fehlern. D ie Verhältnism ässigkeit m üsse im W eiteren auch im R ah- m en des begründeten Anfangsverdachts gew ahrt sein. W eder der Anteil der Beschw erdeführer am G esam tvolum en der Transaktionen noch das Bestandesverhältnis von m axim al 2.78 % am 6. O ktober 2005 seien geeig- net, den hinreichenden Anfangsverdacht einer M arktm anipulation zu be- gründen. C . M it Vernehm lassung vom 12. Juni 2007 beantragt die Vorinstanz die Ab- w eisung der Beschw erde unter Kostenfolge. Zur Begründung führt sie an, dass die Anforderungen an den Anfangsver- dacht nach bundesgerichtlicher R echtsprechung nicht allzu hoch seien. D ie BaFin habe das Verhalten des H andelsteilnehm ers und der Beschw er- deführer über den Zeitraum vom 19. August bis 29. Septem ber 2005 unter- sucht und der geäusserte Verdacht auf abgesprochene G eschäfte sei auf- grund der geschilderten Elem ente nachvollziehbar. In Bezug auf offen- sichtliche M ängel im G esuch und der R echtslage nach deutschem R echt sei zu beachten, das die Vorinstanz grundsätzlich an die D arstellungen der BaFin im Am tshilfegesuch gebunden sei, sofern dieses nicht w egen offen- sichtlicher Fehler, Lücken oder W idersprüche sofort entkräftet w erden kön- ne. D ie Bloom berg-G rafiken zeigten in der zw eiten M onatshälfte August und Septem ber ein erkennbar höheres Transaktionsvolum en. Vergleiche m an die aus der G rafik hervorgehenden Tage m it hohen Transaktionsvolu- m en m it den Eckdaten der Transaktionen der Beschw erdeführer w ährend der G esuchsperiode, w erde deutlich, dass die Tage m it erhöhtem Volum en gleichzeitig Tage seien, an denen die Beschw erdeführer aktiv gehandelt hätten. D ass sow ohl der H andelsteilnehm er als auch der Beschw erdefüh- rer 1 im Aufsichtsrat der X._______ Einsitz hatten, sei als Indiz zu w erten. D ie Berufung auf die unterschiedliche G esam tsum m e der in der G esuchs- periode veräusserten und erw orbenen Titel sei im Ü brigen nicht geeignet, Absprachen auszuschliessen. Auch dass die Investitionen der Beschw er- deführer teilw eise ein Verlustgeschäft w aren, sei per se kein taugliches Ar- gum ent. D ie H öhe der Beteiligung von 2.78% verm öge den Anfangs-6 verdacht ebenfalls nicht zu entkräften. Insgesam t seien die Vorbringen der Beschw erdeführer nicht ausreichend, um den Anfangsverdacht unm issver- ständlich und offensichtlich zu entkräften. Es könne m it Sicherheit gesagt w erden, dass die ersuchten Inform ationen nicht ohne jeden Bezug zu den von der BaFin verm uteten U nregelm ässigkeiten stünden. Zum Eventualbegehren, dass die Personendaten nicht w eiterzuleiten sei- en, sei darauf hinzuw eisen, dass Sinn und Zw eck der Am tshilfe gerade er- fordern, dass die ersuchende Behörde im H inblick auf die Erhärtung des Anfangsverdachts sow ohl die H intergründe von verdächtigen Trans- aktionen als auch die Personalien der beteiligten Personen kenne. D ie zu- sätzlichen Inform ationen, w elche die Vorinstanz zu überm itteln gedenke, seien aufsichtsrechtlich von Bedeutung, da sie m it den Beschw erdeführern und den verdächtigen Transaktionen zusam m enhängen w ürden. D . Auf die w eiteren Ausführungen der Beschw erdeführer sow ie der Vorins- tanz w ird, sow eit notw endig, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Bundesverw altungsgericht hat am 1. Januar 2007 seine Tätigkeit auf- genom m en und ist seither zuständig für die Beurteilung von Beschw erden gegen Am tshilfeverfügungen der Vorinstanz (vgl. Art. 38 Abs. 5 des G eset- zes über die Börsen und den Effektenhandel vom 24. M ärz 1995 [BEH G , SR 954.1] und Art. 31 i.V.m . Art. 33 Bst. f des Verw altungsgerichtsgeset- zes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). D ie Beschw erdeführer als Adressaten der angefochtenen Verfügung vom 18. April 2007 sind durch diese berührt und haben ein schutzw ürdiges In- teresse an deren Aufhebung oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 des Bundesge- setzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]). Sie sind daher zur Beschw erdeführung legitim iert. D ie Ein- gabefrist sow ie die Anforderungen an Form und Inhalt der Beschw erde- schrift sind gew ahrt (vgl. Art. 38 Abs. 5 BEH G und Art. 52 Abs. 1 Vw VG ), der Vertreter hat sich rechtsgenüglich durch schriftliche Vollm acht ausge- w iesen (Art. 11 Abs. 3 Vw VG ), die Kostenvorschüsse w urden fristgem äss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen ebenfalls vor (vgl. Art. 46 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist daher einzutreten. 2. D ie Am tshilfe gegenüber den ausländischen Finanzm arktbehörden richtet sich nach Art. 38 BEH G , w elcher seit dem 1. Februar 2006 in einer neuen Fassung in Kraft ist (vgl. AS 2006 197). Als Verfahrensbestim m ung findet die geänderte Bestim m ung m it ihrem Inkrafttreten sofort Anw endung, un- geachtet des U m standes, dass der in Frage stehende Sachverhalt sich teilw eise vor Inkrafttreten des neuen R echts ereignet hat (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.266/2006 vom 8. Februar 2007, E. 2). 3. G em äss Art. 38 BEH G darf die Eidgenössische Bankenkom m ission aus- ländischen Finanzm arktaufsichtsbehörden nicht öffentlich zugängliche 7 Auskünfte und sachbezogene U nterlagen überm itteln, sofern die Inform ati- onen ausschliesslich zur D urchsetzung von R egulierungen über Börsen, Effektenhandel und Effektenhändler verw endet oder zu diesem Zw eck an andere Behörden, G erichte oder O rgane w eitergeleitet w erden (Abs. 2 Bst. a; sog. Spezialitätsprinzip). D ie ersuchenden Behörden m üssen an ein Am ts- und Berufsgeheim nis gebunden sein, w obei Vorschriften über die Ö ffentlichkeit von Verfahren und die O rientierung der Ö ffentlichkeit über solche vorbehalten bleiben (Abs. 2 Bst. b; sog. Vertraulichkeitsprinzip). W ie das Bundesgericht bereits in m ehreren Entscheiden feststellte, unter- scheidet sich die neue R egelung von Art. 38 BEH G von der bisherigen im W esentlichen dadurch, dass das Vertraulichkeitsprinzip nur noch abge- schw ächt gilt. Zudem entfallen im R ahm en des Spezialitätsgrundsatzes das Prinzip der langen H and sow ie das Verbot der W eiterleitung an Straf- verfolgungsbehörden bzw . der in diesem Zusam m enhang bisher nötige Zu- satzverdacht und das Erfordernis der doppelten Strafbarkeit (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.266/2006 vom 8. Februar 2007, E. 3.1 m it w eiteren H inw eisen sow ie Botschaft des Bundesrates vom 10. N ovem ber 2004, BBl 2004 S. 6754 f. und 6764 f.). Im Ü brigen gelten die bisherige R egelung und R echtsprechung grundsätzlich fort, insbesondere sow eit Inform ationen unter D urchbrechung des Spezialitätsgrundsatzes w eitergegeben w erden sollen: In diesem Fall m uss die Bankenkom m ission im Einvernehm en m it dem Bundesam t für Justiz die Zustellung an die Strafbehörden vorgängig genehm igen; dabei hat sie die R echtshilfevoraussetzungen und insbeson- dere das Erfordernis der doppelten Strafbarkeit zu beachten (Art. 38 Abs. 6 BEH G , U rteil des Bundesgerichts 2A.266/2006, a.a.O .). 4. D ie deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist eine aus- ländische Aufsichtsbehörde, w elcher die Vorinstanz im R ahm en von Art. 38 Abs. 2 BEH G Am tshilfe leisten kann (U rteil des Bundesgerichts 2A.12/2007 vom 17. April 2007, E. 3.1 m it w eiteren H inw eisen). Sie sicher- te zu, die überm ittelten Angaben nur zur D urchsetzung von Finanzm arktre- gulierungen bzw . im Zusam m enhang m it der in der Anfrage genannten Zw eckbestim m ung zu gebrauchen und andernfalls vor einer W eitergabe um die Zustim m ung der Vorinstanz zu ersuchen. D er angefochtene Ent- scheid enthält die entsprechenden Vorbehalte in Ziffer 2 und 3 des D ispo- sitivs. D iesbezüglich sind die Voraussetzungen für die Leistungen von Am tshilfe ohne W eiteres gegeben. 5. D ie Beschw erdeführer m achen geltend, dem Am tshilfeersuchen der BaFin liege kein genügender Anfangsverdacht zugrunde. 5.1 D ie Anforderungen an den Anfangsverdacht sind nicht allzu hoch, da im Zeitpunkt des Ersuchens bzw . der Ü berm ittlung von Inform ationen noch nicht feststeht, ob diese der ersuchenden Behörde dienlich sein w erden. Es genügt gem äss Bundesgericht, w enn die Inform ationen zur Abw icklung des ausländischen Aufsichtsverfahrens grundsätzlich geeignet erscheinen und dies im G esuch angem essen dargetan ist (U rteil des Bundesgerichts 2A.108/2000 vom 2. O ktober 2000, E. 6b; BG E 126 II 409, in EKB-Bulletin 41/2000, S. 125; ferner EKB-Bulletin 45/2003, S. 29 f. m it w eiteren H inw ei-8 sen). Konkret m uss die ersuchende Aufsichtsbehörde den Sachverhalt schildern, w elcher den Anfangsverdacht auslöst, die gesetzlichen G rundla- gen der U ntersuchung nennen sow ie die benötigten Inform ationen und U n- terlagen aufführen (BG E 129 II 484 E. 4.1 m it H inw eisen; BG E 126 II 409, E. 5a; BG E 125 II 65, E. 6b; U rteil des Bundesgerichts 2A.118/1998, E. 6b; AN N E TTE ALTH A U S, Am tshilfe und Vor-O rt-Kontrolle, D iss. Bern 1997, S. 149). Es reicht, w enn in diesem Stadium erst Indizien oder abstrakte H inw eise auf eine m ögliche Verletzung börsenrechtlicher Vorschriften bestehen (BG E 125 II 65, E. 6b; U rteil des Bundesgerichts 2A.154/2003 vom 26. Au- gust 2003, E. 4.2.1). In einem Fall verm uteter M arktm anipulation hat das Bundesgericht festgehalten, die ersuchte Behörde m üsse lediglich prüfen, ob genügend Indizien für eine m ögliche M arktverzerrung sprechen. Es rei- che die Feststellung, dass die ersuchten Inform ationen nicht ohne jeden Bezug zu den verm uteten U nregelm ässigkeiten stehen (U rteil des Bundes- gerichts 2A.603/2006 vom 21. D ezem ber 2006, E. 2, 3; U rteil des Bundes- gerichts 2A.649/2006 vom 18. Januar 2007, E. 3.2; BG E 129 II 484, E. 4.1 m it H inw eisen; BG E 128 II 407, E. 5.2.1; BG E 127 II 142, E. 5a; U rteil des Bundesgerichts 2A.701/2005 vom 9. August 2006, E. 4.1 m it H inw eisen). 5.2 D ie BaFin führte in ihrem G esuch aus, am 12. August 2005 habe ein H an- delsteilnehm er der Sparkasse Q ._______ einen telefonischen Auftrag über den Verkauf von 30'000 Aktien der X._______ erteilt und zu verstehen ge- geben, dass er innerhalb von fünf M inuten ein entsprechendes G egenge- schäft erw arte. Ein tatsächliches G eschäft sei allerdings an diesem Tag nicht zustande gekom m en. Zw ischen dem 19. August 2005 und dem 29. Septem ber 2005 habe derselbe H andelsteilnehm er in m ehreren Trans- aktionen insgesam t 59'814 X._______-Aktien m it einem Volum en von ins- gesam t EU R 1'047'000.-- verkauft. Innerhalb dieses Zeitraum es seien auch grossvolum ige Käufe über insgesam t 56'100 X._______-Aktien getä- tigt w orden, die den vorgenannten Verkäufen zum eist gegenübergestan- den seien. Aufgrund der am 12. August 2005 gegenüber der Sparkasse Q ._______ getätigten Aussage, dass ein entsprechendes G egengeschäft erw artet w erde, bestehe der Verdacht auf abgesprochene G eschäfte m it X._______-Aktien und dam it der m öglichen M arktm anipulation nach § 10 des deutschen W ertpapierhandelsgesetzes (W pH G ). D ie auffällig hohen U m satzvolum en, die gleichen oder ähnlichen Lim iten und die geringen Zeitdifferenzen bei der Eingabe der Aufträge durch die H andelsteilnehm er w ürden diesen Verdacht erhärten. D en Ausführungen der BaFin ist zu entnehm en, w elche G ründe den An- fangsverdacht ausgelöst haben, w elches die gesetzliche G rundlage für ihre U ntersuchung ist und w eshalb sie Inform ationen zu den Transaktionen der Beschw erdeführer in der Zeit vom 19. August bis 29. Septem ber 2005 (G esuchsperiode) benötigt. D er von der BaFin geäusserte Verdacht auf abgesprochene G eschäfte ist nachvollziehbar. So ist es schw er vorstell- bar, dass sich der H andelsteilnehm er und die Beschw erdeführer innerhalb der G esuchsperiode zufällig gleich m ehrm als hintereinander im Verkauf 9 bzw . Kauf von Aktien der X._______ gegenüberstanden. Es ist deshalb denkbar, dass zw ischen den Parteien eine Absprache stattfand, w elche geeignet w ar, den M arkt zu m anipulieren. D em entsprechend könnten Be- stim m ungen des deutschen Börsenrechts verletzt sein. 6. D ie Beschw erdeführer sind der Auffassung einen allfälligen Anfangsver- dacht entkräften zu können und begründen ihre Vorbringen im Einzelnen. G estützt darauf erachten sie das Verhältnism ässigkeitsprinzip als verletzt und qualifizieren das Am tshilfegesuch der BaFin als unzulässige „fishing expedition“ (reine Bew eisausforschung). G em äss der R echtsprechung des Bundesgerichts ist die Vorinstanz grund- sätzlich an die D arstellungen der BaFin im Am tshilfegesuch gebunden, so- fern dieses nicht w egen offensichtlicher Fehler, Lücken oder W idersprüche entkräftet w erden kann (BG E 129 II 484, E. 4.1; BG E 128 II 407, E. 5.2.1). D ie H ürde für die Annahm e solcher M ängel ist relativ hoch. So hält das Bundesgericht fest, das Am tshilfegesuch m üsse einzig so abgefasst sein, dass das Vorliegen der m ateriellen Voraussetzungen der Am tshilfe geprüft w erden könne; sow eit die Behörden des ersuchenden Staates verpflichtet seien, in diesem R ahm en den m assgeblichen Sachverhalt darzulegen, könne von ihnen nicht erw artet w erden, dass sie dies lückenlos und völlig w iderspruchsfrei tun, zum al bisher im D unkeln gebliebene Punkte gestützt auf die ersuchten Inform ationen und U nterlagen erst noch geklärt w erden m üssten (U rteil des Bundesgerichts 2A.152/2003 vom 26. August 2003, E. 4.1 m it w eiteren H inw eisen). Anhand dieser R echtsprechung sind nachfolgend die Einw ände der Be- schw erdeführer im Einzelnen zu prüfen. 6.1 Als erstes bringen die Beschw erdeführer vor, das Am tshilfegesuch der Ba- Fin gehe w eit über eine U ntersuchung der Vorgänge vom 12. August 2005 hinaus. D ies bestätige den Eindruck des Vorliegens einer "fishing expediti- on". D ie Argum entation der Beschw erdeführer geht dahin, dass G egenstand der U ntersuchung ausschliesslich das am 12. August 2005 angekündigte und an diesem Tag nicht zustande gekom m ene G egengeschäft bilde. Sie verkennen dabei, dass die BaFin nicht diesen einen Vorgang sondern das Verhalten des H andelsteilnehm ers und der Beschw erdeführer über den Zeitraum vom 19. August bis 29. Septem ber 2005 untersucht. D ass die BaFin diesen Zeitraum überprüft, scheint nicht aus der Luft gegriffen. D enn nach den Erkenntnissen der BaFin hat ein und derselbe H andelsteilneh- m er w ährend der G esuchsperiode m ehrere Verkäufe von Aktien der X._______ in Auftrag gegeben. D iesen Verkäufen standen zum eist Käufe derselben G attung, m it gleicher oder ähnlichen Lim iten und geringen Zeit- differenzen bei der Auftragseingabe gegenüber. W eiter seien diese Kauf- aufträge allesam t von ein und derselben Bank, näm lich der Y._______ [Bank], erteilt und über die Bank R ._______ abgew ickelt w orden. D ie U m -10 satzvolum en seien w ährend der G esuchsperiode auffällig hoch gew esen. D as Zusam m enspiel dieser Elem ente inklusive der Telefonanruf vom 12. August 2005 begründete den Verdacht der BaFin, dass an den Trans- aktionen jew eils dieselbe Verkäufer- und Käuferschaft beteiligt gew esen sei, sow ie dass es sich bei den fraglichen Transaktionen um abgesproche- ne G eschäfte handeln könnte. M it ihrer R üge, der U m fang der U ntersu- chung gehe zu w eit, verm ögen die Beschw erdeführer den geäusserten Verdacht der BaFin nicht zu entkräften. 6.2 D ie Beschw erdeführer kritisieren, dass das G esuch der BaFin m it Bezug auf die deutsche R echtslage an offensichtlichen Fehlern leide. Fixiert auf das Verhalten des H andelsteilnehm ers m isslinge der Versuch, eine m ini- m ale Kausalität zu den Beschw erdeführern herzustellen. Sie reichen hiezu ein Schreiben eines deutschen R echtsanw altes ein, w elches zu den Aus- führungen der BaFin nach deutschem R echt Stellung nim m t. Laut R echtsprechung des Bundesgerichts haben sich die schw eizerischen Behörden im R ahm en von Am tshilfeverfahren nicht auf juristische D iskus- sionen über die Auslegung ausländischen R echts einzulassen (U rteil des Bundesgerichts 2A.234/2000 vom 25. April 2001, E. 2a in EBK-Bulletin 42/2000, S. 61 ff.; U rteil des Bundesgerichts 2A.425/2002 vom 18. Februar 2002, E. 2.2.4; U rteil des Bundesgerichts 2A.152/2003 vom 26. August 2003, E. 4.2.2). D ie Vorinstanz w ie auch das Bundesverw altungsgericht w ären hierfür aufgrund des lim itierten Einblicks in die tatsächlichen und rechtlichen Aspekte von Am tshilfefällen w eder qualifiziert noch in der Lage (vgl. BG E 126 II 409, in EBK-Bulletin 41/2000, S. 125 sow ie EBK-Bulletin 45/2003, S. 29 f.). D ie korrekte Auslegung und Anw endung der einschlägi- gen Bestim m ungen des deutschen Aufsichtsrechts ist folglich allein die Aufgabe der BaFin. D ie Stellungnahm e des deutschen R echtsanw altes ist dem entsprechend im vorliegenden Verfahren unbeachtlich. 6.3 W eiter führen die Beschw erdeführer aus, dass die Kurs- und Volum enent- w icklung jeden Kausalzusam m enhang w iderlege. D ie ins R echt gelegten G rafiken w ürden die unterstellten Preisabsprachen entkräften (Beilagen 8 a-c, pag. A01 216 – A01 218). Zudem hätten sie sow ohl vor als auch nach der "G esuchsperiode" Titel der X._______ gekauft. D ie von Bloom berg gestellte G rafik für das Jahr 2005 zeigt je in der zw ei- ten M onatshälfte der M onate August und Septem ber ein erkennbar höhe- res Transaktionsvolum en (pag. A01 257). Auch der detaillierte Auszug über die M onate August und Septem ber 2005 zeigt ab dem 20. Tag erhöh- te Volum ina (pag. A01 258). Vergleicht m an die aus der G rafik hervorge- henden Tage m it den Eckdaten der Transaktionen der Beschw erdeführer (pag. A01 197 – A01 198) w ährend der G esuchperiode, w ird deutlich, dass die Tage m it erhöhtem Volum en gleichzeitig Tage sind, an denen die Be- schw erdeführer aktiv gehandelt haben. U m gekehrt ergibt sich aus dersel- ben Aufstellung (pag. A01 197 – A01 198), dass die Beschw erdeführer 11 zw ischen dem 25. August und dem 20. Septem ber 2005 nicht aktiv w aren, w as sich w iederum m it der Volum enentw icklung der Bloom berg G rafik deckt (pag. A01 258). Addiert m an ferner die zw ischen dem 19. und 24. August 2005 von den Beschw erdeführern erw orbenen Aktien, kom m t m an auf rund 30'000 Titel (pag. A01 197 – A01 198). An diesen Tagen w urden über die Börse S._______ laut Bloom berg rund 38'660 Titel gehan- delt (A01 259). Es ist deshalb naheliegend, dass in erster Linie die Be- schw erdeführer hinter den aussergew öhnlichen Volum enausschlägen ste- hen, w as denn auch Anlass zur U ntersuchung der BaFin gab. D em gem äss erw eist sich der Einw and der Beschw erdeführer als unbegründet. D er H inw eis der Beschw erdeführer, w onach sie vor dem 19. August 2005 und nach dem 29. Septem ber 2005 m it Aktien der X._______ gehandelt hätten, verm ag allfällige Absprachen nicht auszuschliessen bzw . den An- fangsverdacht ebensow enig zu entkräften. 6.4 Ausserdem erklären die Beschw erdeführer, dass zw ischen dem H andels- teilnehm er und dem Beschw erdeführer 1 keine sachlichen, zeitlichen oder persönlichen Zusam m enhänge bestünden. G em äss Ausführungen in der Beschw erde w urde der Beschw erdeführer 1 am 12. Juni 2006 von der H auptversam m lung der X._______ in deren Auf- sichtsrat gew ählt. D ass angeblich der H andelsteilnehm er vom 4. April 2004 bis zum 15. August 2005 auch im Aufsichtsrat der X._______ w ar, habe der Beschw erdeführer w ährend der Auskunftsperiode (28. D ezem ber 2004 bis 13. Juni 2006) nicht gew usst. D avon habe er erst später auf N achfrage hin erfahren. N ach heutigen M utm assungen des Beschw erde- führers 1 sei dieser m öglicherw eise derjenige H andelsteilnehm er, der am 12. August 2005 eine Verkaufsorder über 30'000 Aktien der X._______ bei der Sparkasse Q ._______ m it einem G egengeschäft innert fünf M inuten erteilten w ollte. D ie Vorinstanz übt in ihrer Eigenschaft als Am tshilfebehörde eine Art "H ilfsfunktion" bei der Sachverhaltserm ittlung aus, d.h. sie liefert unter den Voraussetzungen von Art. 38 BEH G spezifische Sachverhaltselem ente. D iese Elem ente können m it Teilen eines Puzzles verglichen w erden, das von der BaFin zu einem G anzen zusam m engefügt w ird. D er BaFin obliegt die vollständige Sachverhaltserm ittlung und letztlich die Beurteilung der Frage, ob im vorliegenden Fall Bestim m ungen des deutschen Aufsichts- rechts verletzt w orden sind. D er H inw eis, dass es sich beim H andelsteilnehm er um den ehem aligen Aufsichtsrat handeln könnte und der Beschw erdeführer auch Einsitz – w enn auch zu einem späteren Zeitpunkt – im Aufsichtsrat der X._______ nahm , ist som it ein w eiteres Indiz für eine Absprache zw ischen den Betei- ligten. D ie von den Beschw erdeführern dagegen erhobenen Einw ände er- w eisen sich dam it nicht als stichhaltig.12 6.5 Laut den Beschw erdeführern hätten sie w ährend der "G esuchsperiode" w eniger Titel erw orben als der H andelsteilnehm er in derselben Zeit ver- kauft habe. So habe der H andelsteilnehm er w ährend der G esuchsperiode in m ehreren Transaktionen insgesam t 59'814 Aktien der X._______ ver- kauft, w ährend die Beschw erdeführer in dieser Zeit lediglich 56'100 Titel erw orben hätten. Auch der Einw and bezüglich der D iskrepanz zw ischen den vom H andels- teilnehm er verkauften und den von den Beschw erdeführern gekauften Akti- en verm ag den Verdacht auf abgesprochene G eschäfte nicht unm issver- ständlich und offensichtlich zu entkräften, denn die Berufung auf die unter- schiedliche G esam tsum m e der in der G esuchsperiode veräusserten bzw . erw orbenen Titel ist nicht dazu geeignet, Absprachen auszuschliessen (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.494/2004 vom 17. N ovem ber 2004, E. 4.1 und 4.3). Auch w enn die Titel in m ehreren Tranchen übergingen, heisst dies nicht, dass diesen G eschäften keine Absprachen zugrunde lie- gen. Ausserdem spricht der U m stand, dass 3'714 Titel nicht von den Be- schw erdeführern erw orben w urden, ebenfalls nicht gegen das Vorliegen ei- ner Absprache. D enn der H andelsteilnehm er bzw . Verkäufer der 59'814 Ti- tel kann bei einem Verkauf – m it Ausnahm e von Kurslim iten – nicht beein- flussen, w er die Aktien schliesslich erw irbt. W eiter verm ag der U m stand, dass die Beschw erdeführer im M onat O kto- ber 2005 noch 4'000 Aktien dazu kauften, den Verdacht auf abgesproche- ne G eschäfte nicht um zustossen. D iese Anzahl Aktien stellen im Vergleich m it den erw orbenen 56'100 Titel einen geringen Anteil dar. 6.6 Ferner w eisen die Beschw erdeführer darauf hin, dass sie aus den Trans- aktionen m it Titeln der X._______ Verluste realisiert und sie m axim al ei- nen Anteil von 2,78% der ausstehenden Aktien besessen hätten. Auch w enn die Investitionen der Beschw erdeführer teilw eise zu einem Verlustgeschäft geführt haben sollten, w ürde dies den Verdacht auf das Vorliegen einer Absprache nicht unm issverständlich und offensichtlich ausschliessen (vgl. U rteil des Bundesgerichts 2A.494/2004 vom 17. N o- vem ber 2004, E. 4.1 und 4.3). Auch in unzulässiger Absprache erw orbene Titel können bei deren Veräusserung zu einem späteren Zeitpunkt Verlus- te ergeben. Ebenso ist denkbar, dass abgesprochenes H andeln darauf ab- zielt, absehbare Verluste zu m inim ieren. Es w ird Aufgabe der BaFin sein, dieses Sachverhaltselem ent in ihrer Beurteilung zu berücksichtigen und ihre Schlüsse zu ziehen. D er gleiche Schluss w ie oben ist bezüglich der H öhe der Beteiligung (An- teil von 2,78% ) zu ziehen. D ieser U m stand verm ag den Anfangsverdacht nicht ohne W eiteres zu entkräften. W elche Ausw irkungen der Erw erb von Anteilen auf den M arkt hat, hängt nicht nur von der H öhe des Anteils ab, 13 sondern insbesondere vom konkreten Verhalten der M arktteilnehm er. So w ar im vorliegenden Fall das Verhalten des H andelsteilnehm ers und der Beschw erdeführer verm utlich geeignet, die von der BaFin festgestellten aussergew öhnlichen U m satzvolum en herbeizuführen. 7. Im W eiteren verlangen die Beschw erdeführer m it ihrem Eventualbegehren, die Anonym isierung der zu überm ittelnden Inform ationen sow ie die Be- schränkung auf die G esuchsperiode. Sie berufen sich dabei auf den Schutz der Privatsphäre unter Einschluss des Bankgeheim nisses. 7.1 Sinn und Zw eck der Am tshilfe erfordern geradezu, dass die ersuchende Behörde im H inblick auf die Erhärtung des Anfangsverdachts sow ohl die H intergründe von verdächtigen Transaktionen als auch die Personalien der beteiligten Personen kennt (Botschaft des Bundesrates vom 10. N ovem ber 2004, BBl 2004, S. 6751, Ziff. 1.1.2). G estützt darauf ist die geforderte An- onym isierung abzulehnen. 7.2 D as Bundesgericht hat im H inblick auf den angerufenen G eheim nisschutz festgehalten, das Bankgeheim nis w erde durch die G ew ährung von Am ts- hilfe nicht seiner Substanz entleert, und es stehe der Ü berm ittlung von Auskünften an ausländische Aufsichtsbehörden nicht entgegen, solange die gesetzlichen Voraussetzungen der Am tshilfe erfüllt sind (U rteil des Bundesgerichts 2A.50/2005 vom 16. M ärz 2005, E. 2.4; U rteil des Bundes- gerichts vom 24. Juni 2004, E. 2.4; BG E 125 II 83, E. 5.). D ies trifft vorlie- gend zu. 7.3 M it Bezug auf die Erw eiterung der Inform ationsüberm ittlung auf die Aus- kunftsperiode hat das Bundesgericht in ständiger R echtsprechung die Zu- lässigkeit der spontanen Am tshilfe bejaht, w enn es dabei um die Ü berm itt- lung von aufsichtsrechtlich relevanten Inform ationen geht (BG E 125 II 65, E. 7; U rteil des Bundesgerichts 2A.170/2006 vom 8. M ai 2006, E. 2.3.1 m it H inw eisen in EBK-Bulletin 49/2006, S. 111/112). D ie zusätzlichen Inform a- tionen sind aufsichtsrechtlich von Bedeutung, w eil sie m it den involvierten Personen, näm lich den Beschw erdeführern, und den verdächtigen Trans- aktionen zusam m enhängen. So können die zusätzlichen D aten R ück- schlüsse auf Anlagem otive und -verhalten sow ie Anlegerprofile geben und so zu einem sachgerechten Entscheid beitragen. Es ist auch durchaus m öglich, dass sich diese D aten zugunsten der Beschw erdeführer ausw ir- ken, w enn sich bei Abschluss des Verfahrens herausstellen sollte, dass keine Verletzung aufsichtsrechtlicher Vorschriften vorliegt (U rteil des Bun- desgerichts 2A.50/2005 vom 16. M ärz 2005, E. 2.3; U rteil des Bundesge- richts 2A.170/2006 vom 8. M ai 2006, E. 2.3.2). D em entsprechend ist auch dieses Eventualbegehren abzulehnen. 8. D ie Beschw erde erw eist sich daher als unbegründet und ist abzuw eisen. D en unterliegenden Beschw erdeführern sind die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG , Art. 1 ff. des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes- verw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.3]). Bei diesem Verfahrensausgang 14 haben die Beschw erdeführer keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 Vw VG , Art. 7 Abs. 1 VG KE). 9. D ieser Entscheid kann nicht m it Beschw erde an das Bundesgericht w eiter- gezogen w erden (Art. 83 Bst. h des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). Er ist som it endgültig. D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 4'900.-- w erden den Beschw erdeführern solidarisch auferlegt und m it den am 29. M ai 2007 geleisteten Kostenvor- schüssen von Fr. 4'900.-- verrechnet. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - den Beschw erdeführern (eingeschrieben; Beschw erdebeilagen zurück) - der Vorinstanz (R ef-N r. 210/25027) (eingeschrieben; Vorakten zurück) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: R onald Flury Fabia Bochsler Versand am : 2. August 2007