{"Signatur": "LU_KG_001", "Spider": "LU_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2019-09-27", "HTML": {"Datei": "LU_Gerichte/LU_KG_001_1B-18-41_2019-09-27.html", "URL": "https://gerichte.lu.ch/recht_sprechung/lgve/Ajax?EnId=10773", "Checksum": "cd7ba2ff676a32ec419b5d28d0bd6821"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["1B 18 41", "2019 I Nr. 8"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung 27.09.2019 1B 18 41 (2019 I Nr. 8)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne Kantonsgericht 1. Abteilung 27.09.2019 1B 18 41 (2019 I Nr. 8)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna Kantonsgericht 1. Abteilung 27.09.2019 1B 18 41 (2019 I Nr. 8)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne Kantonsgericht 1. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna Kantonsgericht 1. Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Messweise der H\u00f6he von Pflanzen in Bezug auf das Einhalten von Abstandsvorschriften: \u00a7 86 EGZGB/LU enth\u00e4lt eine Vorschrift \u00fcber die Messweise der Grenzabst\u00e4nde von Pflanzen, nicht aber \u00fcber die Messweise der Pflanzenh\u00f6hen. Diese muss deshalb durch den Richter bestimmt werden. Zu messen ist vom Fuss der Pflanze, d.h. von dort, wo sie aus dem Boden tritt, bis zur obersten Spitze. Als massgebendes Terrain gilt der nat\u00fcrlich gewachsene Gel\u00e4ndeverlauf. Wurde der Boden k\u00fcnstlich aufgesch\u00fcttet, ist nicht das aufgesch\u00fcttete, sondern das mutmassliche Niveau des urspr\u00fcnglichen, gewachsenen Bodens am Standort der Pflanze massgebend und die H\u00f6he der k\u00fcnstlichen Aufsch\u00fcttung wird zur H\u00f6he der Pflanze hinzugerechnet. Dieser Grundsatz gilt jedoch nicht ohne Ausnahmen: Bei einem bereits \u00fcberbauten oder aufgesch\u00fctteten Grundst\u00fcck gilt als gewachsenes Terrain in erster Linie diejenige H\u00f6he \u00fcber Meer, die bei fr\u00fcheren Bauarbeiten in genehmigten Baupl\u00e4nen festgelegt worden ist. Der ver\u00e4nderte Boden hat weiter dann als nat\u00fcrlich gewachsen zu gelten, wenn die Terrainver\u00e4nderungen geringf\u00fcgig sind sowie generell, wenn sie weit zur\u00fcckliegen. Ist dies der Fall, ist die Terrainver\u00e4nderung bei der Messung der Pflanzenh\u00f6he nicht zu ber\u00fccksichtigen. | Art. 688 ZGB; \u00a7 86 EGZGB/LU | Zivilrecht"}], "ScrapyJob": "446973/63/2039", "Zeit UTC": "19.03.2025 04:29:30", "Checksum": "02afca6bc49e2c552da3b94dba2583bf"}