<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_457/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 5. Oktober 2007 </div> <div class="para">Präsidierendes Mitglied der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vormundschaftsbehörde V.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vormundschaft gemäss <span class="artref">Art. 369 ZGB</span>, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 31. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Thurgau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die (von der Nichte N.________ verfasste, jedoch auf bundesgerichtliche Aufforderung hin von der Beschwerdeführerin unterzeichnete) Beschwerde gemäss Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 31. Mai 2007 des Obergerichts des Kantons Thurgau, das (wie bereits die Bezirksgerichtliche Kommission Münchwilen) die (im kantonalen Verfahren anwaltlich vertretene) Beschwerdeführerin (nach Anhörung und auf Grund eines ärztlichen Gutachtens) unter Vormundschaft nach <span class="artref">Art. 369 Abs. 1 ZGB</span> gestellt hat, </div> <div class="para">in die bundesgerichtliche Verfügung vom 6. September 2007, womit das nachträgliche Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege (infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde) abgewiesen und die Beschwerdeführerin zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- aufgefordert worden ist, </div> <div class="para">in die Bestätigung der Bundesgerichtskasse, wonach der Kostenvorschuss fristgerecht bezahlt worden sei, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass das Obergericht die Errichtung der Vormundschaft nach <span class="artref">Art. 369 ZGB</span> damit begründete, die (1926 geborene) Beschwerdeführerin leide an ..., stehe unter dem Einfluss ihrer Nichte N.________ (Hausvermietung an diese zu einem Mietzins von Fr. 250.--, Einräumung eines unlimitierten Vorkaufsrechts), weiter seien vom Konto der Beschwerdeführerin zwischen Dezember 2006 und Februar 2007 Fr. 6'100.-- ohne persönlichen Verwendungszweck zu Gunsten einer Drittperson abgehoben worden, es bestehe Verschuldungsgefahr, weiter bedürfe die Beschwerdeführerin persönlicher Betreuung (Sicherstellung der Medikation zwecks Vermeidung psychotischer Dekompensation), mildere Massnahmen als die Vormundschaft wären nicht wirksam, </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 55 Abs. 1 lit. c OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=22.09.2007&amp;to_date=11.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-II-745%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page745">BGE 116 II 745</a> E. 3 S. 749), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=22.09.2007&amp;to_date=11.10.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), </div> <div class="para">dass insbesondere die bundesgerichtliche Überprüfung des vorinstanzlich festgestellten Sachverhalts eine Darlegung darüber voraussetzt, inwieweit die für den Verfahrensausgang entscheidenden Feststellungen offensichtlich unrichtig (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>), d.h. unhaltbar und damit willkürlich nach <span class="artref">Art. 9 BV</span> (Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 Entwurf, S. 4338) sind oder auf einer anderweitigen Rechtsverletzung beruhen (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>), ansonst das Bundesgericht vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auszugehen hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass im vorliegenden Fall die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht zwar den vom Thurgauer Obergericht festgestellten Sachverhalt über ihre (für die Vormundschaft nach <span class="artref">Art. 369 ZGB</span> vorausgesetzte) Schutz- und Betreuungsbedürftigkeit bestreitet und die Lage der Dinge aus eigener Sicht schildert, </div> <div class="para">dass sie jedoch - ausser einem pauschalen Hinweis auf angeblich "willkürliche Handlungen" der Vormundschaftsbehörde - weder eine Rechts- noch eine Verfassungsverletzung geltend macht, </div> <div class="para">dass sie erst recht nicht anhand der entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen nach den erwähnten Anforderungen aufzeigt, inwiefern der angefochtene Entscheid vom 31. Mai 2007 auf Grund des für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalts rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde (ohne die beantragte Parteiverhandlung vor Bundesgericht) in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Mitglied zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkannt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 5. Oktober 2007 </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>