<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00675</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Nüesch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bodenäckerstrasse 3, 8957 Spreitenbach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, Mutter dreier 1991, 1994 und 1999 geborener Kinder, arbeitete zuletzt seit dem 1. Mai 2010 als Mitarbeiterin Sendungsaufbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reitung bei der Y.___ in einem Pensum von 35 % (vgl. Urk. 7/9 S. 1 f. Ziff. 2.1, Ziff. 2.7-2.11). Am 8. Oktober 2012 meldete sie sich unter Hinweis auf Rückenschmerzen sowie eine Migräne bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung zum Leistungsbezug an (vgl. Urk. 7/1 S. 5 Ziff. 6.2). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche Situation (Urk. 7/6; Urk. 7/8-9; Urk. 7/12) ab und teilte der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten daraufhin mit, dass derzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men möglich seien (Urk. 7/13). Nach weiteren Abklärungen (Urk. 7/19; Urk. 7/26) veranlasste die IV-Stelle ein bidisziplinäres neurologisches und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisches Gutachten, welches am 24. August 2014 erstattet wurde (Urk. 7/34), sowie eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt, über welche am 13. November 2014 berichtet wurde (Urk. 7/42). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 10. September 2015 (Urk. 7/65) wies die IV-Stelle das Gesuch der Versicherten um unentgeltliche Rechtsvertretung für das Verwaltungsverfahren mangels Bedürftigkeit ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/45; Urk. 7/47; Urk. 7/51) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Mai 2016 (Urk. 7/80 = Urk. 2) einen Rentenanspruch der Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 10. Juni 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze, mindestens jedoch eine halbe Invalidenrente auszurichten. Als Experte sei Dr. med. Z.___ zu befragen und es seien ein psychiatrisches Gutachten über die aktuelle somatoforme Komponente sowie ein Gutachten über die aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle Einschränkung im Haushalt einzuholen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 14. Juli 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 28. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Am 21. Oktober 2016 sowie 11. April 2017 reichte die Beschwerdeführerin jeweils einen weiteren Bericht ein (vgl. Urk. 12-13; Urk. 15-16), welche der Beschwerdegegnerin am 24. Oktober 2016 respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive 18. April 2017 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 14; Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsvermutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anerkennung eines rentenbe-grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichk</span><span>eitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivit</span><span>ätenniveaus in allen ver-gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanam</span><span>nestisch ausgewiesener Lei-dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemäss altem Verfahrensstandard eingeholten Gutachten verlieren ihren Beweiswert nicht per se. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Sachverständigengutachten - gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 281 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die erfolgten Abklärungen fest, dass der Beschwerdeführerin eine wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastende Tätigkeit mit leichter bis allerhöchstens mässiger Belastung der Kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perachse nach Ablauf der Wartezeit im März 2013 wieder zu 50 % zumutbar sei. Sie sei als zu 35 % Erwerbstätige und zu 65 % im Haushalt Tätige zu quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizieren. Nach Vornahme des Einkommensvergleichs und unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Einschränkung im Haushalt von 12 % resultiere ein nicht rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründender Gesamtinvaliditätsgrad (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 6) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, dass ein höheres Arbeitspensum im Gesundheitsfall nicht belegt sei. Der Gesundheitszustand sei genügend abgeklärt worden. Es werde von Aggravation und nicht von einem simulierten Verhalten ausgegangen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), die Untersuchungen durch Dr. med. Z.___ hätten einen objektivierten Schmerz gezeigt, welcher eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe. Dr. Z.___ sei als Sachverständiger einzuvernehmen. Ohne eine erneute psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Begutachtung sei nicht ausgewiesen, dass sie ihren Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand zum jetzigen Zeitpunkt nicht subjektiv wahrheitsgemäss schildere. Die letzte Begutachtung sei vor fast zwei Jahren erfolgt. Es müsse daher erneut ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklärt werden, ob nun ein chronischer Verlauf der Begleiterkrankung gegeben sei. Ausserdem seien die Experten der Ansicht, dass die somatoforme Kompo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nente diskutiert werden müsse. Es sei daher ein psychiatrisches Gutachten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuholen. Ausserdem sei sie als zu 100 % Erwerbstätige einzustufen. Die Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bei der Y.___ in einem Pensum von 35 % sei nur vorübergehend gewesen, wobei eine 100%ige Anstellung geplant gewesen sei. Die Angaben betreffend die Einschränkungen im Haushalt seien nicht verifizierbar beziehungsweise nicht auf dem neusten Stand (S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin und dabei insbesondere die verbliebene Arbeitsfähigkeit sowie die Statusfrage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie des Bewegungsapparates, führte mit Bericht vom 23. Januar 2013 (Urk. 7/12) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einen Status nach mikrochirurgischer Nervenwurzeldekompression und Diskusdekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression L4/5 rechts bei therapieresistentem radikulärem Reizsyndrom L5 rechts und mediolateraler Diskushernie L4/5 rechts auf (S. 2 Ziff. 1.1). Es liege ein pro-trahierter, aber nicht unerwarteter Verlauf nach erfolgter Diskushernienope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration vor, nachdem zuvor sämtliche konservativen Behandlungsmassnahmen zu keiner substantiellen Verbesserung geführt hätten. Es lägen deutliche Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf ein schmerzaggravierendes Verhalten vor. Es hätten keine morpholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Befunde erhoben werden können, welche gegen eine Arbeitsaufnahme von 50 % sprechen würden. Die Prognose sei schlecht (S. 3 Ziff. 1.4). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei vom 23. Oktober 2012 bis 2. Januar 2013 zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähig gewesen (S. 3 Ziff. 1.6). Mit einem Arbeitsversuch in einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 50 % könne spätestens per 1. Februar 2013 gerechnet werden (S. 4 Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 26. Juli 2013 (Urk. 7/26/13-14) gab Prof. A.___ an, dass eine persistierende lumboischialgieforme Schmerzsymptomatik vorliege. Es könnten keine objektivierbaren Befunde erhoben werden, welche eine weitere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit rechtfertigen würden. Die Situation sei chronifiziert, weshalb wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere medizinische Massnahmen aussichtslos seien (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. August 2014 erfolgte eine bidisziplinäre neurologische sowie psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Begutachtung der Beschwerdeführerin durch Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, sowie Dr. med. C.___, Facharzt für Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie. Das Gutachten wurde am 24. August 2014 erstattet (Urk. 7/34). Dabei konnten die Gutachter folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen (S. 8, S. 13):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mikrodiskektomie L4/5 rechts am 23. Oktober 2012 bei lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">boradikulärer Symptomatik L5 bei luxierter Diskushernie mit residuell möglicher intermittierender radikulärer Reizung L5 rechts sowie aktuell leicht bis höchstens mässig ausgeprägtem Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann nannten sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 8, S. 13):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte Verdeutlichungstendenz/Aggravation mit unter anderem in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konstant groteskem Gangbild, organisch nicht zuordenbarer sensibler Hemisymptomatik rechts und weitergehender inkonsistenter Befundlage</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne Aura, anamnestisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht näher bezeichnete Rückenschmerzen (ICD-10 F54.9), Differen-tialdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose (DD): anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der klinischen neurologischen Untersuchung sei eine inkonsistente Befundlage aufgefallen. Klinisch objektiviert werden könne ein aktuell leicht bis mässig ausgeprägtes Lumbovertebralsyndrom mit entsprechender Tonuserhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung der Muskulatur paravertebral lumbal. Zusätzliche Hinweise auf eine radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik lägen nicht vor. Die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin während der Untersuchung angegebenen starken Schmerzen würden durch die fehlende zu erwartende vegetative Begleitsymptomatik sowie die feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende motorische Unruhe und den begleitenden Affekt bei insgesamt lockerer Stimmungslage relativiert. Zudem bestünden Inkonsistenzen mit deutlich dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krepantem Finger-Boden-Abstand im Vergleich zum Finger-Zehen-Abstand und einer ausgeprägten Fehlinnervation, welche im Bereich der unteren Extremitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten derart krass sei, dass eine Steh- und Gehfähigkeit bei einem tatsächlichen Vorliegen entsprechender Paresen nicht mehr möglich wäre. Ausserdem falle ein groteskes Gangbild mit einem Schonhinken und Nachziehen des rechten Fusses auf, wobei eine deutlich gebesserte Gehfähigkeit in unbeobachteten Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menten vorliege. Zudem sei eine organisch nicht zuordenbare Hemisymptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik rechts auffallend. Aus neurologischer Sicht sei vom 15. März 2012 bis 2. Ja-nuar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen. Falls es sich bei dieser Tätigkeit um eine hauptsächlich körperlich belastende Tätigkeit handle, wäre auch weiterhin von einer vollständigen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit auszugehen. Vom 2. Januar bis 1. Juli 2013 gelte für eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasste Tätigkeit mit leichter bis allerhöchstens mässiger Belastung der Kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perachse eine 50%ige Beeinträchtigung. Ab diesem Zeitpunkt sei von einer ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ximal 25%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht hätten keine Befunde für eine psychotische sowie affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Störung oder eine Persönlichkeitsproblematik erhoben werden können. Die Schmerzproblematik dauere bereits mehrere Jahre an und sei offenbar durch keine medizinischen Massnahmen behebbar. Es lägen kein emotionaler Konflikt oder eine psychosoziale Belastungssituation vor. Auch die familiären Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse seien angeblich gut. Die Schmerzproblematik könne nicht allein mit den somatischen Befunden erklärt werden. Die Foerster-Kriterien seien mehrheitlich nicht erfüllt. Es sei zwar eine mehrjährige körperliche Begleiterkrankung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen, welche allerdings nicht als chronisch eingestuft werden könne. Eine gravierende psychiatrische Komorbidität liege nicht vor. Von einem sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens könne ebenfalls nicht ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Aufgrund der blanden Psychopathologie liege auch kein verfestigter thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieresistenter innerseelischer Verlauf vor. Die bisherigen therapeutischen Bemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungen seien allerdings unbefriedigend geblieben. Die Diagnosekriterien für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung seien nicht erfüllt, weshalb von nicht näher bezeichneten Rückenschmerzen ausgegangen werden müsse. Da die Krankheitsentwicklung auffällig sei und die bisherigen Massnahmen nichts ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nützt hätten, sei differentialdiagnostisch dennoch an eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung zu denken. Die Angaben der Beschwerdeführerin bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Schmerzen seien insofern konsistent, als dass sie immer in gleicher Art und Weise beschrieben würden. Allerdings bestehe eine Diskrepanz zwischen den subjektiven Beschwerden sowie dem Verhalten und den angegebenen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträchtigungen. Die Angaben seien zwar nicht wechselhaft und vage, jedoch etwas appellativ. Ein Leidensdruck mit psychopathologischem Ausdruck könne nicht festgestellt werden. Aus rein psychiatrischer Sicht sei die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin in einer körperlich nicht schwer belastenden Tätigkeit vollschichtig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzbar. Die Prognose sei eher ernst. Es liege eine Selbstlimitierung und Fixie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sowie Katastrophisierung in Bezug auf die Symptomatik vor. Eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutische Behandlung sei nicht dringend indiziert, da die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin keine Introspektionsfähigkeit besitze. Sie externalisiere jegliche Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lematik. Eine psychopharmakologische Behandlung sei ebenfalls nicht dringend indiziert (S. 14 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Konsensbesprechung kamen die Gutachter zum Schluss, dass die neurologische Beurteilung hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit massgebend sei (S. 17). Schwere Haushaltsarbeiten seien der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin nicht mehr zumutbar. Die übrigen Haushaltstätigkeiten seien ihr dagegen möglich (S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 8. September 2014 empfahl PD Dr. med. univ. D.___, Facharzt für Neurologie, Regionaler ärztlicher Dienst (RAD), für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vollumfänglich auf das Gutachten abzustellen (vgl. Urk. 7/44 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Oktober 2014 erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeits-fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in Beruf und Haushalt, über welche am 13. November 2014 berichtet wurde (Urk. 7/42). Dabei habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie bei guter Gesundheit weiterhin bei der Y.___ im bisherigen Arbeitspensum von 35 % arbeiten würde. Sie hätte gerne mehr gearbeitet, dies sei jedoch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trieblich nicht möglich gewesen. Bemühungen eine Zweitstelle zu suchen, habe sie nicht unternommen (S. 4 Ziff. 2.5). Dementsprechend legte die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person die Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 35 % Erwerbstätige und zu 65 % im Haushalt Tätige fest (S. 4 Ziff. 2.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe sodann angegeben, dass sie die Haushaltsführung weiterhin vornehme und die nicht mehr möglichen Aufgaben an den Ehemann sowie die Söhne delegiere. Der Ehemann erledige den Grosseinkauf. Die kleine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, leichteren Einkäufe erledige sie selber. Die Haushaltsarbeiten teile sie sich ein, da sie sich zwischendurch hinlegen müsse. Einmal pro Tag bereite sie eine warme Mahlzeit zu. Für das Mittagessen mache sie etwas Kleines. Umfangrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chere Mahlzeiten bereite sie etappenweise vor. Das Kochen und Rüsten sei problemlos möglich. Bei der Wohnungspflege unterstütze man sich gegenseitig. Sie erledige die leichteren und oberflächlichen Arbeiten. Die Bodenpflege näh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der Ehemann und der jüngste Sohn vor. Zudem habe man einen Staub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">saugroboter angeschafft. Sie sortiere die Wäsche, bediene die Maschine und hänge die Wäsche auch auf. Der Ehemann übernehme den Wäschetransport. Bügelwäsche falle kaum an und sie erledige diese etappenweise. Bei der Betreu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung des jüngsten Sohnes sei sie nicht eingeschränkt. Die Reinigung des Käfigs der Wellensittiche werde vom zweitältesten Sohn übernommen. Die Fütterung übernehme sie. Auch pflege sie die Orchideen. Die Abklärungsperson ermittelte gestützt darauf eine Einschränkung bei der Wohnungspflege, beim Einkauf so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie bei der Wäsche und Kleiderpflege im Umfang von insgesamt 12 % (S. 6 ff. Ziff. 6.1-6.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Anästhesiologie, gab mit Bericht vom 16. August 2015 (Urk. 7/57) an, dass er die Beschwerdeführerin seit dem 27. Februar 2014 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und folgende Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit stellen könne (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">therapierefraktäres persistierendes lumbosakrales ins rechte Bein ausstrah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lendes Schmerz- und partielles sensorisches Ausfallsyndrom L5 und S1 rechts mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Operation einer Diskushernie L4/5 im Jahr 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf einen diskogenen Schmerz L5/S1 im Sinne einer dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kalen Allodynie (Auslösung eines konkordanten Schmerzes NRS 8 bei Nadelkontakt am Anulus)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">partiellem sensorischem Ausfallsyndrom L5 und S1 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Schmerzsyndrom sei belastungsabhängig und äussere sich durch einen lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bosakralen Schmerz mit Ausstrahlung ins rechte Bein. Sensorische Ausfälle würden sich in einer leichten Hyposensibilität auf Berührungen sowie in Krib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belparästhesien in den genannten Nervenwurzelsegmenten äussern. Eine moto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Parese bestehe nicht. Die Prognose sei ungewiss (S. 3 Ziff. 1.4). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit bis auf weiteres zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähig (S. 4 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gleichentags berichtete Dr. Z.___ zuhanden der Beschwerdeführerin, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach an einem diskogenen Schmerzsyndrom L5/S1 leide, sie jedoch am Diskus L4/5 operiert worden sei. Dieser sei schmerzfrei. Die Symptomatik sei stark belastungsabhängig. Eine Rückkehr in die bisherige Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit erscheine aktuell nicht realisierbar. Inwiefern sie in einer dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">debild angepassten Tätigkeit einsetzbar wäre, müsse vorsichtig geprüft werden. Aufgrund der Tatsache, dass die bisherigen konservativ-physikalischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zu keiner Verbesserung geführt hätten, erscheine die Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit des Gelingens klein (vgl. Schreiben vom 16. August 2015, Urk. 3/4 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 19. September 2015 (Urk. 7/72) führten Prof. Dr. med. E.___, Facharzt für Neurochirurgie, sowie Dr. med. F.___, Fachärztin für Rheumatologie sowie für Physikalische Medizin und Rehabilitation, die folgenden – gekürzt aufgeführten - Diagnosen auf (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Lumboischialgie rechts mit Belastungsintoleranz; DD: of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikospondylogenes Schmerzsyndrom rechtsbetont, Missempfindungen linker Arm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">langanhaltende Arbeitsunfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin liege gegenüber der im September 2013 erfolgten Voruntersuchung ein unveränderter Befund einer invalidisierenden rechtsseiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Lumboischialgie bei Status nach einer Mikrodiskektomie L4/5 rechts am 23. Oktober 2013 vor. Anhand der erneut durchgeführten Magnetresonanzto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mographie (MRI) könne weiterhin keine Neurokompression objektiviert werden. Auch die intensiven anästhesiologischen Interventionen hätten zu keiner Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Beschwerdebildes geführt. Aufgrund der klinischen Befunde mit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem anhaltenden grotesken Gangbild und einer Schoninnervation des rechten Beines sowie einer nicht eindeutigen Zuordnung eines strukturellen Korrelats müsse eine somatoforme Komponente diskutiert werden. Aus neurochirurgi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht könnten keine therapeutischen Optionen angeboten werden. Zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dest in einer leichten körperlichen, wechselbelastenden Tätigkeit bestehe eine Teilarbeitsfähigkeit von mindestens 50 % (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht von Prof. Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 25. August 2016 (Urk. 13) ein. Dieser nannte als Diagnose einen Ischialgie-Schmerz rechts mit residueller Symptomatik L5 rechts bei Status nach Dekompression L4/5 rechts im Jahr 2012. Der Beschwerdeführerin könne keine chirurgische Lösung angeboten wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eine gründliche neurologische Untersuchung sollte erfolgen, falls dies nicht bereits geschehen sei (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde ein Bericht der Ärzte des Spitals H.___ vom 4. April 2017 (Urk. 16) eingereicht, wonach die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin vom 31. März bis 4. April 2017 stationär hospitalisiert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei. Die Ärzte führten dabei die folgenden – gekürzt aufgeführten – Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen auf (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Nackenschmerzen seit vier Wochen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne, Erstdiagnose (ED) 1993</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mikrozytäre hypochrome Eisenmangelanämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">therapierefraktäres persistierendes lumboradikuläres Schmerzsyndrom rechts seit 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Unterbauchschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe sich bei seit einem Monat persistierenden biokzipi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">talen Kopfschmerzen selbst notfallmässig zugewiesen. Die Ursache hierfür bleibe unerklärt. Während der Hospitalisation habe sich eine gewisse Diskrepanz zwischen den subjektiven Angaben und den objektiven Befunden gezeigt. Auch das MRI des Schädels ergebe kein Korrelat zum angegebenen streng mittellinigen sensomotorischen Hemisyndrom rechts. Die Semiologie der Schmerzen spreche gegen analgetikainduzierte Kopfschmerzen. Ein zervikoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Schmerz sei vorstellbar und mittels Bildgebung abzuklären (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das bidisziplinäre Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. B.___ und Dr. C.___ (vorstehend E. 3.3) die von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin geklagten Beschwerden (vgl. Urk. 7/34 S. 5 f., S. 10 f.) in an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemessener Weise berücksichtigt, in Kenntnis sowie in Auseinandersetzung mit den Vorakten (vgl. Urk. 7/34 S. 2 ff., S. 9) erstattet wurde und der konkreten medizinischen Situation Rechnung trägt. Das Gutachten beruht durch die neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologische und psychiatrische Untersuchung auf einer für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassenden Beurteilung. Diese leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. Das Gutachten erfüllt die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vorstehend E. 1.6) vollumfänglich, weshalb für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann. Dies empfahl überdies auch RAD-Arzt PD Dr. D.___ (vgl. Urk. 7/44 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei war die neurologische klinische Befundaufnahme weitestgehend unauf-fäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lig, wobei einzig ein aktuell leicht bis mässig ausgeprägtes Lumbover</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tebralsyndrom mit entsprechender Tonuserhöhung der Muskulatur paravertebral lumbal objektiviert werden konnte. Hinweise auf eine radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik fanden sich nicht. Zudem wurde eine ausgeprägte Verdeut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichungstendenz/Aggravation erkannt mit unter anderem mehreren Inkonsisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen sowie einer organisch nicht zuordenbarer Hemisymptomatik rechts und ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem groteskem Gangbild mit Schonhinken und Nachziehen des rechtens Fusses mit deutlich gebesserter Gehfähigkeit in unbeobachteten Momenten (vgl. Urk. 7/34 S. 7 ff.). Die aufgrund dessen vorgenommene Einschätzung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliebenen Arbeitsfähigkeit kann nachvollzogen werden. So sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in der bisherigen Tätigkeit, falls es sich hierbei um eine hauptsächlich körperlich belastende Tätigkeit handle, vollständig arbeitsunfähig. In einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit mit leicht bis allerhöchstens mässiger Belastung der Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achse gelte sie dagegen vom 2. Januar bis 1. Juli 2013 als zu 50 % arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig und seither sei von einer maximalen 25%igen Arbeitsunfähigkeit auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (vgl. Urk. 7/34 S.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychopathologische Befundaufnahme war sodann gänzlich unauffällig, so dass nachvollziehbar keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit gestellt werden konnte. Insbesondere konnten keine Befunde für das Vorliegen einer psychotischen oder affektiven Störung sowie einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsproblematik erhoben werden (vgl. Urk. 7/34 S. 13 f.). Aufgrund der Schmerzproblematik zog Dr. C.___ zwar eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung in Betracht, die jedoch keine Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit habe. Er erachtete die Diagnosekriterien nach Prüfung der bis anhin gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Foerster-Kriterien als nicht erfüllt. So bejahte er eine mehrjährige körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Begleiterkrankung, stufte diese allerdings als nicht chronisch ein. Eine gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende psychiatrische Komorbidität verneinte er entsprechend dem unauffälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen psychopathologischen Befund. Einen sozialen Rückzug in allen Belangen des Lebens erkannte er ebenfalls nicht, was sich aus dem geschilderten Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ablauf ergibt. Aufgrund der blanden Psychopathologie erkannte er überdies kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen verfestigten therapieresistenten innerseelischen Verlauf (vgl. Urk. 7/34 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 12, S. 15 oben). Obwohl Dr. B.___ anlässlich der neurologischen Begut-achtung auf Verdeutlichungstendenzen/Aggravation hinwies, hielt Dr. C.___ in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug auf eine allfällige Aggravation (vgl. zum Ausschlussgrund der Aggravation BGE 141 V 281 E. 2.2) fest, dass die Angaben grundsätzlich konsistent seien, diese jedoch appellativ vorgetragen würden (vgl. Urk. 7/34 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 10, S. 15). Da aus psychiatrischer Sicht somit keine relevante Diagnose gestellt werden konnte, attestierte Dr. C.___ nachvollziehbar eine vollständige Arbeitsfähigkeit in jeglicher Tätigkeit (vgl. Urk. 7/34 S. 15 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tatsache, dass das Bundesgericht mit BGE 141 V 281 seine bisherige Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Störungen neu gefasst hat (vorstehend E. 1.3), ändert an der vorliegenden Beurteilung nichts. So erscheint die aufgrund der somatischen Komorbiditäten um 50 % respektive ab dem 1. Juli 2013 um 25 % verminderte Arbeitsfähigkeit nachvollziehbar, wogegen es an einer psychiatrischen Komorbidität fehlt. Eine regelmässige psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Therapie findet nicht statt (vgl. Urk. 7/34 S. 12 oben). Dr. C.___ konnte keinen Leidensdruck mit psychopathologischem Ausdruck feststellen. Auch eine Persönlichkeitsproblematik erkannte er nicht (vgl. Urk. 7/34 S. 14 f.). Zwar ergibt sich aus dem geschilderten Tagesablauf, dass die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin viel liege und nur zwischendurch kleinere Spaziergänge mache, ansonsten jedoch nicht viel unternehme und auch nur noch Kontakt mit Verwandten habe (vgl. Urk. 7/34 S. 12). Dr. C.___ weist allerdings klar darauf hin, dass eine Selbstlimitierung und Fixierung sowie Katastrophisierung vorliege. Auch weist er auf gute psychische Ressourcen hin (vgl. Urk. 7/34 S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Beurteilung ändern die nach dem Gutachten eingegangenen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichte nichts. Dies auch im Hinblick auf die Verschiedenheit von Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungs- und Begutachtungsauftrag und die Erfahrungstatsache, wonach be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnde Ärzte aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. statt vieler Urteile des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1 und I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit Dr. Z.___ nämlich entgegen der Einschätzung der Gutachter auch das Gelingen der Aufnahme einer angepassten Tätigkeit als klein erachtete, begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete er dies einzig damit, dass die bisherigen konservativ-physikalischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu keiner Verbesserung geführt hätten. Einen objektiven Befund, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit rechtfertigen würde, erhob er demgegenüber nicht. Hinsichtlich eines diskogenen Schmerzes L5/S1 äusserte er überdies lediglich einen Verdacht (vgl. Urk. 3/4 S. 2; Urk. 7/57 S. 1 Ziff. 1.1, S. 3 Ziff. 1.4-1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ und Dr. F.___ berichteten sodann über unveränderte Befunde im Vergleich zur im September 2013 erfolgten Voruntersuchung. Die damals erhobenen Befunde waren anlässlich der Begutachtung bereits bekannt und wurden entsprechend berücksichtigt. Auch die Einschätzung, wonach die Beschwerdeführerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsfähig sei, wurde bereits damals vorgenommen (vgl. Urk. 7/26/6-7 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1 f.; Urk. 7/34 S. 3 f.; Urk. 7/72 S. 2). Soweit Dr. E.___ und Dr. F.___ die Diskussion einer somatoformen Komponente als notwendig erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten, ist eine solche durch die Begutachtung durch Dr. B.___ und Dr. C.___ bereits erfolgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten Berichte von Prof. G.___ und den Ärzten des Spitals H.___ ist darauf hinzuweisen, dass das Sozialversicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die Gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigkeit der Verwaltungsverfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilt, der zur Zeit des Verfügungserlasses – hier also am 10. Mai 2016 – gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben war (BGE 121 V 366 E. 1b). Die darin erwähnten Untersuchungen fanden indessen erst nach diesem Zeitpunkt statt. Dem Bericht von Prof. G.___ ist über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies einzig zu entnehmen, dass keine chirurgische Lösung angeboten werden könne und eine neurologische Untersuchung erfolgen sollte, falls dies bisher noch nicht geschehen sei (vgl. Urk. 13 S. 1). Einen bisher unberücksichtigten Befund erhob er nicht und nahm auch keine Einschätzung der verbliebenen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit vor. Eine neurologische Begutachtung fand sodann bereits statt. Auch dem Bericht der Ärzte des Spitals H.___ sind keine neuen Befunde zu entnehmen. Sämtliche gestellten Diagnosen sind bereits seit langem bekannt, dies gilt insbesondere auch für die erwähnte Migräne (vgl. Urk. 16 S. 1 f.). Eine Einschätzung zur Arbeitsfähigkeit ist auch diesem Bericht nicht zu entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin beantragt, es seien Dr. Z.___ als Experte zu befragen sowie ein aktuelles psychiatrisches Gutachten über die somatoforme Komponente einzuholen (vgl. Urk. 1 S. 2), kann darauf im Sinne der antizipier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beweiswürdigung (BGE 127 V 491 E. 1b) verzichtet werden, erweist sich der medizinische Sachverhalt nach dem Gesagten doch als hinreichend klar. So wurde insbesondere das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung bereits abgeklärt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin gestützt auf das beweiskräftige bidisziplinäre Gutachten (vorstehend E. 3.3) an einem Status nach Mikrodiskektomie L4/5 rechts bei lumboradikulärer Symptomatik L5 bei luxierter Diskushernie mit residuell möglicher intermittierender radiku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lärer Reizung L5 rechts sowie aktuell leicht bis höchstens mässig ausgeprägtem Lumbovertebralsyndrom leidet. Die Ausübung der bisherigen körperlich belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Tätigkeit ist ihr daher nicht mehr möglich. Eine angepasste Tätigkeit mit leicht bis allerhöchstens mässiger Belastung des Körperachse war ihr dagegen vom 2. Januar bis 1. Juli 2013 zu 50 % und ab diesem Zeitpunkt zu mindestens 75 % zumutbar. Ein relevantes psychisches Leiden mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit liegt nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation der Beschwer-defüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin (vorstehend E. 1.4) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den Haushaltsabklärungsbericht vom 13. November 2014, worin die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin als zu 35 % Erwerbstätige und zu 65 % im Haushalt Tätige qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert wurde (vgl. Urk. 7/42 S. 4 Ziff. 2.6). Demgegenüber stellte sich die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin beschwerdeweise auf den Standpunkt, dass sie bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig wäre (vgl. Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Haushaltsabklärung gab die Beschwerdeführerin eindeutig an, dass sie bei guter Gesundheit weiterhin bei der Y.___ im bisherigen Arbeitspen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 35 % arbeiten würde (vgl. Urk. 7/42 S. 4 Ziff. 2.5). Aus den übrigen Akten geht ebenfalls klar hervor, dass die Beschwerdeführerin bisher in einem Pensum von lediglich 35 % tätig war. So ist eine entsprechende Anstellung dem Arbeitgeberfragebogen zu entnehmen und auch anlässlich der Begutachtung durch Dr. B.___ sowie Dr. C.___ erwähnte die Beschwerdeführerin eine Tätigkeit in besagtem Pensum (vgl. Urk. 7/9 S. 2 f. Ziff. 2.9, Ziff. 2.11; Urk. 7/34 S. 7, S. 12). Zwar erfolgten bei der Y.___ zunächst tatsächlich Einsätze in einem Pensum von 100 %; dies allerdings über einen Personalvermittler (vgl. Urk. 7/50/1-5). Ab dem 1. Mai 2010 und somit bereits zwei Jahre vor Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin in einem Pensum von 35 % bei der Y.___ festangestellt (vgl. Arbeitsvertrag vom 4. respektive 5. Mai 2010, Urk. 7/50/8-10). Die Beschwerdeführerin gab anlässlich der Haushaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung ausdrücklich an, dass sie keine Bemühungen unternommen habe, eine Zweitstelle zu suchen (vgl. Urk. 7/42 S. 4 Ziff. 2.5). Das von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nun Vorgebrachte, wonach das Pensum von 35 % lediglich vorüberge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend und eine Vollanstellung geplant gewesen sei (vgl. Urk. 1 S. 5), überzeugt daher nicht. Die Auszahlung einer Arbeitslosenentschädigung (vgl. hierzu Urk. 7/8; Urk. 7/50/6-7) belegt ebenfalls nichts Gegenteiliges, unternahm die Beschwerdeführerin vor Eintritt des Gesundheitsschadens doch keinerlei Bewer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungsbemühungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Abklärungsperson ermittelten Einschränkungen bei der Wohnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege, beim Einkauf sowie bei der Wäsche und Kleiderpflege im Umfang von insgesamt 12 % (vorstehend E. 3.5) erscheinen in Anbetracht der gutachterlich festgestellten gesundheitlichen Einschränkungen und der geltenden Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht von im Haushalt tätigen Versicherten (BGE 133 V 504 E. 4.2) als plausibel und nachvollziehbar. Die Erhebung erfolgte detailliert und in Kenntnis der örtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen und räumlichen Verhältnisse.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Abklärungsbericht ist somit hinsichtlich der ermittelten Einschränkung ebenfalls voll beweiskräftig. Auch anlässlich der Begutachtung durch Dr. B.___ und Dr. C.___ wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführerin lediglich schwere Haushaltsarbeiten nicht mehr zumutbar seien. Die übrigen Haushaltstätigkeiten seien ihr dagegen möglich (vgl. Urk. 7/34 S. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher vollumfänglich auf den beweiskräftigen Haus-halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärungsbericht abzustellen. Eine erneute Abklärung ist nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zu 65 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren. Die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushaltsbereich beträgt 12 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Urteil der zweiten Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte (EGMR) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) steht der vorliegenden Anwendung der gemischten Methode nicht entgegen (vgl. Revisionsurteil des Bundesgerichts 9F_8/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 4.1-4.4 und IV-Rundschreiben Nr. 355 des Bundesamtes für Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungen vom 31. Oktober 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen. Da die Beschwerdeführerin – wie zuvor ausgeführt (vorstehend E. 5) – als zu 35 % Erwerbstätige und zu 65 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist, gelangt die gemischte Methode nach Art. 28a Abs. 3 IVG zur Anwendung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wird bei nur teilweise erwerbstätigen Versicherten die Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Teil nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (Art. 28a Abs. 3 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393 E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Valideneinkommens (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 7/43 S. 1) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die Angaben der ehemaligen Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berin der Beschwerdeführerin und berechnete – angepasst an die Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung – ein hypothetisches Valideneinkommen von rund Fr. 21‘629.-- für das massgebende Jahr 2013 (vgl. hierzu BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1; 129 V 222). Dies ist angesichts der Akten (Urk. 7/9 S. 3 Ziff. 2.11) nicht zu beanstanden und wurde von der Beschwerdeführerin auch nicht bestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 7/43 S. 2) hielt die Beschwerdegegnerin gestützt auf die medizinische Beurteilung fest, dass der Beschwerdeführerin eine behinderungsangepasste Tätigkeit nach Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf der Wartezeit im März 2013 zu mindestens 50 % zumutbar sei, womit im Rahmen des gewählten Pensums von 35 % eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Sodann stützte sie sich – in Beachtung der geltenden Rechtsprechung (BGE 129 V 472 E. 4.2.1) – auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) und dabei auf den standar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disierten Durchschnittslohn für Frauen in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Natur in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tors (vgl. LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1). Angepasst an die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit und die allgemeine Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung im Jahr 2013 berechnete die Beschwerdegegnerin ein hypotheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Invalideneinkommen von rund Fr. 18‘130.-- im Jahr 2013 für ein Pensum von 35 %. Einen leidensbedingten Abzug (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währte sie nicht. Ein solcher ist vorliegend auch nicht gerechtfertigt. Das er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelte hypothetische Invalideneinkommen ist ebenfalls nicht zu beanstanden und unbestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Valideneinkommen von Fr. 21‘629.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 18‘130.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 3‘499.--. Dies kommt einer Einschränkung von rund 16 % gleich. Bei der vorliegend massgebenden Gewichtung des Erwerbsbereichs mit 35 % ergibt dies somit ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teilinvaliditätsgrad von 5.6 % (16 % x 0.35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschränkung im Haushaltsbereich beträgt 12 % (vorstehend E. 5.2-5.3), was bei einer Gewichtung von 65 % einem Teilinvaliditätsgrad von 7.8 % (12 % x 0.65) entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Addition der Teilinvaliditätsgrade im Erwerbs- und im Haushaltsbereich resultiert schliesslich ein nicht rentenbegründender Gesamtinvaliditätsgrad von gerundet 13 % (vorstehend E. 1.2). Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin demzufolge zu Recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Würde die gemischte Methode in der nach Suter/Leuzinger modifizierten Handha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung angewendet (vgl. - nicht rechtkräftiges - Urteil des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts IV.2016.00548 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2017), so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würde dies am Ergebnis nichts än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Denn da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Valideneinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit rund Fr. 61‘797</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- einzusetzen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkommen bei der bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013 in einer angepassten Tätigkeit attestierten Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25‘901.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der seither zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38‘851.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Daraus resultiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Erwerbseinbusse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35‘896.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22‘946.--, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Einschränkung von 58</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise 37 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei der Gewich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung des Erwerbsbereichs mit 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies Teilinvaliditätsgrade von 20.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (58</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.35) sowie ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013 von 12.95</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (37</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.35). Nach Ad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dition der Teilinvaliditätsgrade im Erwerbs- und im Haushaltsbereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (7.8 %)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> resultier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en ebenso nicht rentenbegründende Invaliditätsgrade von gerundet 28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013) sowie von gerundet 21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Nüesch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>