<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00107</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205952&amp;W10_KEY=13013562&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00107</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.06.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Erstellung eines Ein- und eines Zweifamilienhauses in Kilchberg. Wurde nur die Stammbewilligung, nicht aber die Projektänderungsbewilligung angefochten, ist Letztere als mitangefochten zu betrachten, wenn sie gerade eine von den Beschwerdeführenden gerügte Rechtsverletzung beschlägt (E. 4.2.2). Grundsätzlich sind die Geschosse für jedes eigenständige Gebäude separat zu zählen. Die streitbetroffenen Häuser bilden weder eine baulich-funktionale noch eine optisch-architektonische Einheit. Auch bei terrassierten Häusern wird die Geschosszahl für jede Einheit gesondert gezählt (E. 4.2.3). Im Baubewilligungsverfahren ist nur zu prüfen, ob die Ausnützungsübertragung nach den öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften zulässig ist; allfällige privatrechtliche Hindernisse (in casu Bauverbotsdiensbarkeit) bleiben grundsätzlich ausser Betracht (§ 317 PBG in Verbindung mit § 1 VRG). Zulässigkeit der Ausnützungsübertragung (E. 5.2). Anwendung von § 238 PBG Abs. 1 und 2. Die Auffassung, dass die Massierung von Bausubstanz angesichts der nur 10-prozentigen zonengemässen Ausnutzung und der Aufteilung des zulässigen Bauvolumens auf zwei Gebäude keinen Einordnungsmangel darstelle, ist vertretbar. Es darf keine Anpassung oder Anbiederung des projektierten Bauvorhabens an die Architektur des Schutzobjektes verlangt werden. Besteht kein optischer Bezug zwischen dem Schutzobjekt und dem projektierten Bauvorhaben, ist § 238 Abs. 2 PBG nicht verletzt (E. 6.2). Die projektierte Liftüberfahrt muss den Anforderungen von §§ 292 und 238 entsprechen. Die Auffassung, dass die sich an ästhetisch sensibler Stelle befindende Liftüberfahrt einen Einordnungsmangel darstellt, ist vertretbar. Insoweit hat die Baurekurskommission zu Unrecht in den Ermessenspielraum der kommunalen Baubehörde eingegriffen und die Gemeindeautonomie verletzt (E. 8). Teilweise Gutheissung (zusammen mit VB.2006.00108). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANRECHENBARE GESCHOSSZAHL">ANRECHENBARE GESCHOSSZAHL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNÃTZUNGSÃBERTRAGUNG">AUSNÃTZUNGSÃBERTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DACHAUFBAUTE">DACHAUFBAUTE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINORDNUNG">EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIFTÃBERFAHRT">LIFTÃBERFAHRT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITANFECHTUNG">MITANFECHTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NUTZUNGSÃBERTRAGUNG">NUTZUNGSÃBERTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROJEKTÃNDERUNGSBEWILLIGUNG">PROJEKTÃNDERUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAMMBEWILLIGUNG">STAMMBEWILLIGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Ziff. 2.1 BZO Kilchberg</span><br/><span class="ungerade">§ 238 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 238 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 259 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 292 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 317 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 1 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2006 Nr. 73</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Baukommission Kilchberg erteilte I und H sowie K und J am 14. MÃ¤rz 2005 unter Nebenbestimmungen die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Erstellung eines Ein- und eines Zweifamilienhauses mit Unterniveaugarage auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 an der P-Strasse in Kilchberg.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Kilchberg vom 4. April 1995 (BZO) liegt das BaugrundstÃ¼ck in der Zone W2A. Dort sind nach Ziff. 2.1 BZO zwei Vollgeschosse sowie zwei anrechenbare Dachgeschosse und ein anrechenbares Untergeschoss zulÃ¤ssig. Die BehÃ¶rde erwog, dass die Ãberfahrten der Liftanlagen nicht als technisch bedingte Dachaufbauten zÃ¤hlten und daher nicht ausserhalb der 45°-Profillinie fÃ¼r Dachaufbauten angeordnet werden dÃ¼rften; demnach verpflichtete sie die Bauherrschaft in Dispositiv-Ziffer I.4 der Baubewilligung, entsprechend geÃ¤nderte PlÃ¤ne einzureichen.</p> <p class="Urteilstext">Am 30. Mai 2005 ersuchte die Bauherrschaft um verschiedene ProjektÃ¤nderungen, die am 7. September 2005 vom Leiter des Hochbauamtes Kilchberg im Anzeigeverfahren bewilligt wurden.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen die Stammbewilligung erhob einerseits die Bauherrschaft Rekurs und beantragte die Aufhebung von Dispositiv-Ziffer I.4 der Baubewilligung.</p> <p class="Urteilstext">Anderseits rekurrierten vier Nachbarn mit separaten Eingaben und beantragten zur Hauptsache, das Bauvorhaben sei zu verweigern. </p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission II fÃ¼hrte am 8. November 2005 mit den Parteien einen Augenschein auf Lokal durch, vereinigte die Verfahren und entschied am 24. Januar 2006 wie folgt:</p> <p class="Urteilstext">"I. Die Rekursverfahren [â¦] werden vereinigt.</p> <p class="Urteilstext"> II. (Teilweise Gutheissung der Nachbarrekurse, soweit darauf eingetreten wird)</p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss wird der angefochtene Beschluss wie folgt ergÃ¤nzt: "Die auf dem BaugrundstÃ¼ck entlang der nÃ¶rdlichen GrundstÃ¼cksgrenze verlaufende Hecke ist spÃ¤testens vor Bezug der Bauten auf eine HÃ¶he von 0.8 m zurÃ¼ckzuschneiden."</p> <p class="Urteilstext">Im Ãbrigen werden die Rekurse abgewiesen.</p> <p class="Urteilstext"> III. Der (Bauherren-)Rekurs [â¦] wird gutgeheissen.</p> <p class="Urteilstext"> IV. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus Fr. 6'000.- SpruchgebÃ¼hr [â¦] werden zu je 7/40 A, B und F und zu je 7/80 [â¦] D und E auferlegt. [â¦] H, I, J und K werden je 1/80 und der Baukommission Kilchberg 1/4 der Verfahrenskosten auferlegt. [â¦]</p> <p class="Urteilstext"> V. Der privaten Rekursgegnerschaft [â¦] wird eine UmtriebsentschÃ¤digung von Fr. 1'600.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zugesprochen [â¦]</p> <p class="Urteilstext"> Die Baukommission Kilchberg wird verpflichtet, (der Bauherrschaft) eine UmtriebsentschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Urteilstext"> Im Ãbrigen wird keine UmtriebsentschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext"> [â¦]"</p> <p class="MsoNormal">Gegen die ProjektÃ¤nderungsbewilligung wurde im Ãbrigen kein Rekurs erhoben.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Mit Beschwerde vom 1. MÃ¤rz 2006 (VB.2006.00107) liessen die weitestgehend unterlegenen Nachbarn dem Verwaltungsgericht beantragen:</p> <p class="Sachverhalt2">"1. Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Baubewilligung sei zu verweigern.</p> <p class="Urteilstext"> 2. Eventuell: Dispositiv-Ziffer III des angefochtenen Entscheides sei aufzuheben.</p> <p class="Urteilstext"> 3. Es sei ein Augenschein durchzufÃ¼hren.</p> <p class="Urteilstext"> 4. Den BeschwerdefÃ¼hrenden seien die Beschwerdeantworten zur Stellungnahme, eventuell zur Kenntnisnahme zuzustellen.</p> <p class="Urteilstext"> 5. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerschaft."</p> <p class="Urteilstext"><b>B</b>. Gleichentags gelangte auch die Gemeinde Kilchberg mit folgenden AntrÃ¤gen samt dem Begehren um Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung an das Verwaltungsgericht (VB.2006.00108):</p> <p class="Sachverhalt2">"1. Dispositiv-Ziffer II des angefochtenen Entscheids sei aufzuheben; demgemÃ¤ss seien die [â¦] Rekurse vollstÃ¤ndig â ohne die von der Vorinstanz angeordnete Nebenbestimmung betreffend Hecke â abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext"> 2. Dispositiv-Ziffer III des angefochtenen Entscheids sei aufzuheben; demgemÃ¤ss sei der [â¦] Rekurs abzuweisen bzw. seien die LiftÃ¼berfahrten anzupassen.</p> <p class="Urteilstext"> 3. Eventualiter, d.h. fÃ¼r den Fall, dass beide obigen AntrÃ¤ge abgewiesen werden, seien der BeschwerdefÃ¼hrerin im vorausgegangenen Verfahren â in Ãnderung von Dispositiv-Ziffer IV â hÃ¶chstens 16,5 % (anstatt 25 %) der Verfahrenskosten aufzuerlegen.</p> <p class="Urteilstext"> 4. Eventualiter, d.h. fÃ¼r den Fall, dass nur der obige Antrag 1 abgewiesen wird, seien der BeschwerdefÃ¼hrerin im vorausgegangenen Verfahren â in Ãnderung von Dispositiv-Ziffer IV â hÃ¶chstens 5,5 % der Verfahrenskosten aufzuerlegen.</p> <p class="Urteilstext"> 5. Eventualiter, d.h. fÃ¼r den Fall, dass nur der obige Antrag 2 abgewiesen wird, seien der BeschwerdefÃ¼hrerin im vorausgegangenen Verfahren â in Ãnderung von Dispositiv-Ziffer IV â hÃ¶chstens 11 % der Verfahrenskosten aufzuerlegen.</p> <p class="Urteilstext"> 6. Eventualiter, d.h. fÃ¼r den Fall, dass einer oder beide der obigen AntrÃ¤ge 1 und 2 abgewiesen werden, sei die BeschwerdefÃ¼hrerin â in AbÃ¤nderung von Dispositiv-Ziffer V, Absatz 2 â zu verpflichten, den Rekurrierenden [â¦] eine UmtriebsentschÃ¤digung von hÃ¶chstens Fr. 520.- zu bezahlen."</p> <p class="Urteilstext">Die Vernehmlassungen der Baurekurskommission II vom 28. MÃ¤rz 2006 lauten auf Abweisung der Beschwerden.</p> <p class="Urteilstext">Die Gemeinde Kilchberg beantragte am 25. April 2006, der Hauptantrag der Nachbarbeschwerde VB.2006.00107 sei abzuweisen, der Eventualantrag jedoch gutzuheissen. Die Bauherrschaft beantragte am 2. Mai 2006 Abweisung des Rechtsmittels, soweit darauf einzutreten sei.</p> <p class="Urteilstext">Die Nachbarn beantragten am 5. April 2006 Gutheissung der Gemeindebeschwerde VB.2006.0018 hinsichtlich der Redimensionierung der Liftanlage; im Ãbrigen sei die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kÃ¶nne. Die Bauherrschaft beantragte in ihrer Stellungnahme vom 2. Mai 2006, der Antrag Ziff. 1 sei gutzuheissen, der Antrag Ziff. 2 hingegen abzuweisen; die AntrÃ¤ge Ziff. 3â6 seien insoweit abzuweisen, als sie zulasten der Bauherrschaft Ãnderungen verlangten. Alle Parteien beanspruchten eine ParteientschÃ¤digung zulasten der jeweiligen Prozessgegnerschaft.</p> <p class="Urteilstext">Auf die Parteivorbringen ist, soweit wesentlich, in den nachfolgenden UrteilsgrÃ¼nden zurÃ¼ckzukommen.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die beiden Beschwerden VB.2006.107 und VB.2006.108 betreffen den gleichen Sachverhalt, teilweise die nÃ¤mlichen Parteien und hÃ¤ngen sachlich zusammen. Sie sind daher aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden zu vereinigen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht kann die Streitsache aufgrund der vorliegenden Akten beurteilen. Ein gerichtlicher Augenschein ist nicht erforderlich, zumal die Baurekurskommission einen Lokaltermin durchgefÃ¼hrt hat und ihr ausfÃ¼hrliches, mit Fotografien illustriertes Protokoll im Zusammenhang mit den Ã¼brigen Akten hinreichend Aufschluss Ã¼ber die zu beurteilenden tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse gibt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 45).</p> <p class="Urteilstext">Es ist grundsÃ¤tzlich Sache der Parteien zu beurteilen, ob eine Vernehmlassung neue Argumente enthÃ¤lt und eine Stellungnahme erfordert. HÃ¤lt eine beschwerdefÃ¼hrende Partei eine Stellungnahme von ihrer Seite zu einer zur Kenntnisnahme zugestellten Vernehmlassung fÃ¼r erforderlich, so hat sie diese unverzÃ¼glich zu beantragen bzw. einzureichen, andernfalls davon auszugehen ist, dass sie auf ihr Replikrecht verzichtet (BGE 132 I 42 E. 3.3). Demzufolge kann im vorliegenden Beschwerdeverfahren auf die DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels verzichtet werden.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Rekurskommission die angefochtene Baubewilligung kraft § 20 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) mit freier Kognition Ã¼berprÃ¼ft, steht dem Verwaltungsgericht in der hier zu beurteilenden Streitsache aufgrund von § 50 Abs. 1 VRG nur Rechtskontrolle zu.</p> <p class="Urteilstext"><b><span>A. Nachbarbeschwerde VB.2006.00107</span></b></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bauprojekt wohnenden BeschwerdefÃ¼hrenden sind grundsÃ¤tzlich aufgrund von § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) berechtigt, sich gegen die beiden Neubauten mit den gesetzlichen Rechtsmitteln zu wehren. Ein schutzwÃ¼rdiges Interesse haben sie indes nur dann, wenn der Ausgang des Verfahrens ihnen einen praktischen Nutzen bringt bzw. einen Nachteil abwenden kann, den die angefochtene Baubewilligung fÃ¼r sie zur Folge hÃ¤tte. Ein schutzwÃ¼rdiges Interesse fehlt dort, wo die Gutheissung der Beschwerde die behauptete BeeintrÃ¤chtigung vom beschwerdefÃ¼hrenden Nachbar nicht abzuwenden vermag, also etwa dann, wenn ein Projektmangel durch eine fÃ¼r den Nachbarn bedeutungslose Nebenbestimmung geheilt werden kann (RB 1995 Nr. 8 = BEZ 1995 Nr. 14; RB 1987 Nr. 3, 1980 Nr. 7; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 35).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Laut Ziff. 2.1 BZO sind in der Zone W2A zwei Vollgeschosse sowie zwei anrechenbare Dachgeschosse und ein anrechenbares Untergeschoss zulÃ¤ssig. Umstritten ist die Frage, ob das Wohnhaus H nicht nur ein, sondern zwei anrechenbare Untergeschosse aufweise.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission erwog hierzu, dass die streitbetroffenen WohnhÃ¤user Ã¼ber dem gestalteten Boden als zwei selbststÃ¤ndige GebÃ¤ude in Erscheinung trÃ¤ten. Beim bergseitigen Zweifamilienhaus (Haus H) ragten ein anrechenbares Dachgeschoss, zwei Vollgeschosse sowie ein anrechenbares Untergeschoss Ã¼ber den gestalteten Boden. Unter diesem sei ein weiteres, bis ins Einfamilienhaus (Haus C) verlaufendes, Ã¼berwiegend in den gewachsenen Boden ragendes Geschoss vorgesehen, das im bergseitigen Bereich NebenrÃ¤ume (Weinkeller, Schutzraum, Haustechnik, Liftmotorraum) fÃ¼r das darÃ¼ber zu erstellende Haus H enthalten solle. Etwa in die Mitte kÃ¤men AbstellplÃ¤tze fÃ¼r beide WohnhÃ¤user zu liegen, und talseitig sollten ausser NebenrÃ¤umen auch WohnrÃ¤ume fÃ¼r das darÃ¼ber zu erstellende Haus C geschaffen werden. Im Unterschied zu einem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 19. Februar 1987 (VB 99/1986), wonach ein horizontal durchgezogenes Geschoss nicht auf der einen GebÃ¤udeseite ein Voll- und auf der anderen ein Dachgeschoss sein kÃ¶nne und sich eine gesonderte Berechnung der Geschosszahl deswegen verbiete, liege hier ein anderer Sachverhalt vor. Zwar verlaufe das die beiden WohnhÃ¤user verbindende Untergeschoss durchgehend horizontal auf der gleichen HÃ¶he. Indessen seien zwei selbststÃ¤ndige, funktional voneinander unabhÃ¤ngige WohnhÃ¤user geplant. Unter diesen UmstÃ¤nden sei das Untergeschoss allein beim Haus C anzurechnen, weshalb das Haus H zulÃ¤ssigerweise Ã¼ber ein anrechenbares und ein nicht anrechenbares Untergeschoss verfÃ¼ge.</p> <p class="Urteilstext">Dem halten die beschwerdefÃ¼hrenden Nachbarn entgegen, dass die Baurekurskommission das in den BauplÃ¤nen als Ebene 0 bezeichnete Geschoss beim Haus H zu Unrecht nicht als zweites Untergeschoss gewÃ¼rdigt habe. Weil die Tiefgarage beiden Hausteilen diene und teilweise unter dem Hausteil H sowie dem Hausteil C liege, fehle es an der baulichen und funktionalen SelbstÃ¤ndigkeit. Im Ãbrigen greife eine rein funktionale Betrachtungsweise zu kurz, weil sie die "ausserordentliche NÃ¤he" der beiden GebÃ¤udeteile verkenne. Angesichts des geringen GebÃ¤udeabstands bildeten die Ã¼ber das Untergeschoss verbundenen GebÃ¤udeteile ein organisches Ganzes und werde die Ãberbauung als ein senkrecht zum Hang gebautes einheitliches GebÃ¤ude wahrgenommen. Das durchlaufende Untergeschoss (Ebene 0) sei daher als einheitlich anrechenbares Geschoss zu qualifizieren. Hinzu komme, dass nicht nur das Haus C im Erdgeschoss, sondern auf gleichem Niveau (Ebene 0) auch der GebÃ¤udeteil H im Untergeschoss RÃ¤ume enthalte, die das Geschoss als solches anrechenbar werden liessen; dies gelte fÃ¼r den Hobby- und den Schrankraum. Auch diese FlÃ¤che mache deshalb die hinten als Untergeschoss und vorne als Erdgeschoss bezeichnete Ebene anrechenbar und somit Ã¼berzÃ¤hlig.</p> <p class="Urteilstext">In ihrer Vernehmlassung weist die Baurekurskommission darauf hin, dass in den der angefochtenen Baubewilligung vom 14. MÃ¤rz 2005 zugrunde liegenden PlÃ¤nen vom 5. Januar 2005 kein Hobbyraum vorgesehen sei. Ein solcher sei indessen im Rahmen einer ProjektÃ¤nderung am 7. September 2005 bewilligt worden. Mangels Anfechtung sei dieser Beschluss unangefochten in Rechtskraft erwachsen und habe daher nicht Gegenstand des Rekursverfahrens gebildet. In der von ihr zu beurteilenden ursprÃ¼nglichen Ausgestaltung habe der fensterlose Raum hÃ¶chstens dem vereinzelten Aufenthalt von Menschen gedient und sei daher nicht anrechenbar gewesen. Im Ãbrigen sei die Legitimation der Nachbarn zu dieser RÃ¼ge fraglich, weil sich ein allfÃ¤lliger Mangel durch eine Nebenbestimmung korrigieren liesse, die den Anfechtenden keinen Vorteil brÃ¤chte. Die Baukommission betont, dass sich der vorliegende Sachverhalt mit dem im Entscheid VB 99/1986 beurteilten nicht vergleichen lasse. Das durchgehende Untergeschoss sei daher nicht gebÃ¤udeÃ¼bergreifend als Einheit zu betrachten. Schon mangels Belichtung sei der Hobby- und Schrankraum nicht anrechenbar; es handle es sich eher um einen Bastellagerraum als um einen Bastelarbeitsraum. Auch die Bauherrschaft stellt sich auf den Standpunkt, dass den Nachbarn die Anfechtungsbefugnis bezÃ¼glich dieser RÃ¼ge fehle. Materiell sei der Einwand der Ãbergeschossigkeit im Ãbrigen unbegrÃ¼ndet; denn es fehle jegliche Belichtung und BelÃ¼ftung. UnabhÃ¤ngig von seiner Bezeichnung diene der Schrankraum einzig als Lager, mithin einem reinen Sachzweck. Schliesslich werde schon bei TerrassenhÃ¤usern die Geschosszahl nur im Vertikalschnitt gezÃ¤hlt, erst recht gelte dies, wenn die WohnhÃ¤user oberirdisch als selbstÃ¤ndige GebÃ¤ude konstruiert wÃ¼rden. Die Auslegung der BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tte zur Folge, dass alle mit unterirdischen Tiefgaragen verbundenen Bauten als einheitliche GebÃ¤udekÃ¶rper zu betrachten wÃ¤ren, was in Hanglagen stets zur Ãberschreitung der Geschosszahl fÃ¼hren wÃ¼rde. Ãber dem Erdboden bildeten die beiden WohnhÃ¤user keine kubische Einheit.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Vor der Baurekurskommission angefochten und zu beurteilen war die Stammbewilligung vom 14. MÃ¤rz 2005. GemÃ¤ss den PlÃ¤nen waren im sÃ¼dwestlichen Bereich des Untergeschosses von Haus H ein Raum fÃ¼r Haustechnik (7.5 m<sup>2</sup>), ein Weinkeller (7.4 m<sup>2</sup>) sowie ein Schrankraum mit Vorplatz (15.7 m<sup>2</sup>) vorgesehen. Am 27. Mai 2005 ersuchte die Bauherrschaft um verschiedene Ãnderungen des Projekts, so auch um die Zusammenlegung der genannten RÃ¤ume. Am 7. September 2005 genehmigte der Leiter des Hochbauamts Kilchberg diese Ãnderungen im Anzeigeverfahren; dagegen wurde kein Rekurs erhoben.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Entgegen der Auffassung der Bauherrschaft ist den Nachbarn ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an der Beurteilung der RÃ¼ge der Ãbergeschossigkeit zuzuerkennen. Denn es geht um die Frage, in welcher Weise die RÃ¤ume des streitbetroffenen Untergeschosses â unter dem Gesichtswinkel einer objektiven Eignung (RB 2000 Nr. 100 = BEZ 2001 Nr. 4, mit Hinweisen) â genutzt werden kÃ¶nnen und gemÃ¤ss § 276 Abs. 1 PBG in Verbindung mit Ziff. 2.1 BZO genutzt werden dÃ¼rfen. Die Nutzung der dortigen RÃ¤ume hat wiederum Einfluss auf die erzeugten Immissionen, an deren Minimierung die Nachbarn ein Interesse haben.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Die Vorinstanz ist davon ausgegangen, dass sie die ProjektÃ¤nderungsbewilligung vom 7. September 2005 nicht zu beurteilen habe.</p> <p class="Urteilstext">ErwÃ¤chst eine Stammbewilligung unangefochten in (formelle) Rechtskraft, so kann ein Nachbar diese im Rahmen eines Rekurses gegen eine nachfolgende ProjektÃ¤nderungsbewilligung grundsÃ¤tzlich nicht mehr in Frage stellen (VGr, 21. April 2004, VB.2004.00038, E. 3 und 5, 18. Oktober 2005, VB.2005.00244, E. 3.3, jeweils unter www.vgrzh.ch). Bei ProjektÃ¤nderungen kann er nur diejenigen Teile eines bewilligten Bauvorhabens anfechten, die durch die Ãnderung unmittelbar oder mittelbar betroffen werden (RB 1981 Nr. 145; RB 1975 Nr. 115 = ZBl 76/1975, S. 423 = ZR 74 Nr. 78). Vorliegend wurde allerdings die Stammbewilligung, nicht jedoch die ProjektÃ¤nderungsbewilligung angefochten. Letztere berÃ¼hrt indes gerade eine von den BeschwerdefÃ¼hrenden gerÃ¼gte Rechtsverletzung, nÃ¤mlich eine in Missachtung der Geschosszahlvorschriften vorgenommene Gestaltung des Untergeschosses. Unter diesen UmstÃ¤nden ist die ProjektÃ¤nderungsbewilligung, die das rechtliche Schicksal der Stammbewilligung teilt (VGr, 20. Dezember 1988, VB 88/0147, E. 2c, 30. Juni 2004, VB.2003.00345, E. 1, www.vgrzh.ch), als mitangefochten zu betrachten. Anders wÃ¼rde es sich dann verhalten, wenn die ProjektÃ¤nderung einen vom Rechtsmittel Ã¼berhaupt nicht betroffenen Aspekt beschlagen wÃ¼rde; in einem solchen Fall hÃ¤tten Nachbarn abermals Rekurs zu erheben, ansonsten sich die Rechtsmittelinstanzen nicht mit der ProjektÃ¤nderung zu befassen hÃ¤tten.</p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Baurekurskommission irrtÃ¼mlich davon ausgegangen, dass sie die ProjektÃ¤nderungsbewilligung vom 7. September 2005 nicht zu beurteilen habe. Weil dieser Mangel im vorliegenden Beschwerdeverfahren ohne weiteres korrigiert werden kann, schadet dieses VersÃ¤umnis allerdings nicht.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>GrundsÃ¤tzlich sind die Geschosse fÃ¼r jedes eigenstÃ¤ndige GebÃ¤ude separat zu zÃ¤hlen (Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, S. 13-5).</p> <p class="Erwgung3">Die BeschwerdefÃ¼hrenden gehen nun aber davon aus, dass die beiden oberirdisch freistehenden GebÃ¤ude C und H aufgrund des durchlaufenden Untergeschosses (Ebene 0) nicht eigenstÃ¤ndig, sondern baulich-funktional als Einheit zu betrachten seien. Auch aufgrund der "ausserordentlichen" NÃ¤he der beiden HÃ¤user zueinander seien diese als einheitliches GebÃ¤ude zu betrachten. Das Untergeschoss sei durchlaufend und deshalb einheitlich als anrechenbares Geschoss zu qualifizieren.</p> <p class="Erwgung3">Es trifft im vorliegenden Fall zwar zu, dass das auf der gleichen Ebene verlaufende Untergeschoss (Ebene 0) nicht vollstÃ¤ndig unterteilt ist und insbesondere die Tiefgarage in der Mitte des Stockwerks beiden Hausteilen dient. Daraus kann jedoch nicht der Schluss gezogen werden, dass das gesamte Untergeschoss als Einheit zu betrachten und beiden GebÃ¤udeteilen zuzurechnen sei. Die beiden GebÃ¤ude H und C bilden auch sonst offensichtlich weder eine funktional-bauliche noch eine optisch-architektonische Einheit. Im Ãbrigen weist die private Beschwerdegegnerschaft zutreffend darauf hin, dass auch bei terrassierten HÃ¤usern die Geschosszahl fÃ¼r jede Einheit gesondert gezÃ¤hlt wird (vgl. auch Fritzsche/BÃ¶sch, S. 13-6 ff., mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Aus dem von den BeschwerdefÃ¼hrenden angefÃ¼hrten (nicht publizierten) Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 19. Februar 1987 (VB 99/1986) kÃ¶nnen sie, wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, nichts fÃ¼r sich ableiten, weil das dort streitige Bauvorhaben (ein Wohnhaus, das eine in Firstrichtung verlaufende, die WohnrÃ¤ume vom Treppenhaus abtrennende Wand aufwies) mit dem vorliegenden, das aus zwei funktional voneinander unabhÃ¤ngigen WohnhÃ¤usern besteht, nicht vergleichbar ist. Die RÃ¼ge, dass das Haus H zwei anrechenbare Untergeschosse statt nur eines einzigen zulÃ¤ssigen aufweise, erweist sich demnach als unbegrÃ¼ndet.</p> <p class="Urteilstext">Aufgrund der PlÃ¤ne steht ferner zweifelsfrei fest, dass die RÃ¤ume im Untergeschoss (Ebene 0) des GebÃ¤udes H, die unter dem gewachsenen Boden liegen und keine Fenster aufweisen, fÃ¼r den lÃ¤ngeren Aufenthalt von Menschen ungeeignet sind, weshalb sie nicht als fÃ¼r die AusnÃ¼tzung anrechenbare FlÃ¤che gelten (RB 2000 Nr. 100 = BEZ 2001 Nr. 4, auch zum Folgenden). Weil es auf die objektive Eignung eines Raumes ankommt, sind die wenig aussagekrÃ¤ftigen Bezeichnungen "Hobby" und "Schrankraum" nicht relevant. Dies gilt gleichermassen fÃ¼r die Stammbewilligung wie die ProjektÃ¤nderungsbewilligung vom 7. September 2005.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Als NÃ¤chstes gilt es zu prÃ¼fen, ob die BaubehÃ¶rde der Bauherrschaft zu Recht eine BaumassenÃ¼bertragung von 168 m<sup>3</sup> zulasten des NachbargrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 02 erlaubt habe.</p> <p class="Erwgung2">Mit der BaubehÃ¶rde erachtete die Baurekurskommission dies fÃ¼r zulÃ¤ssig. Ziff. 12.1 BZO gestatte im zusammenhÃ¤ngenden Teil einer Bauzone mit Ausnahme der Kernzone Ãbertragungen von hÃ¶chstens einem Zehntel der maximalen Baumasse des begÃ¼nstigten GrundstÃ¼cks. Diese Voraussetzungen seien hier erfÃ¼llt. Daran Ã¤ndere nichts, dass die belastete Parzelle Kat.-Nr. 02 mit dem Ã¼berkommunalen Schutzobjekt Oberer MÃ¶nchhof Ã¼berbaut sei. Neben der vollstÃ¤ndigen Erhaltung des GebÃ¤udeÃ¤ussern und teilweise auch des GebÃ¤udeinnern umfasse der Schutzzweck auch die Erhaltung der sÃ¼dlich davon gelegenen Gartenterrasse mit alten KastanienbÃ¤umen sowie des Ã¶stlichen Rebhangs und der dortigen Altbauten. Obschon eine (weitergehende) Ãberbauung des belasteten GrundstÃ¼cks hÃ¶chstens in beschrÃ¤nktem Umfang zulÃ¤ssig sei, Ã¤ndere dies nichts daran, dass die betreffende Nachbarliegenschaft in der Wohnzone liege und damit der fÃ¼r diese statuierten Grundordnung unterstehe. Die Unterschutzstellung Ã¤ndere an der Nutzungsdichte nichts; sie bewirke nur, dass zulÃ¤ssige Baumasse auf dem belasteten GrundstÃ¼ck selbst nicht vollumfÃ¤nglich ausgeschÃ¶pft werden kÃ¶nne, stehe indessen deren Ãbertragung auf eine Drittparzelle nicht entgegen.</p> <p class="Urteilstext">FÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden lÃ¤uft der vorgesehene Nutzungstransfer Ziff. 12.1 BZO zuwider. Mit der BeschrÃ¤nkung der Ãbertragung auf 10 % der zulÃ¤ssigen Baumasse auf dem begÃ¼nstigten GrundstÃ¼ck lasse der kommunale Gesetzgeber nur eine massvolle Verschiebung von Bauvolumen zu. Wegen einer Bauverbotsdienstbarkeit dÃ¼rften von der 1'052 m<sup>2</sup> umfassenden FlÃ¤che des Oberen MÃ¶nchhofs tatsÃ¤chlich nur 745 m<sup>2</sup> Ã¼berbaut werden. So gesehen mache der Nutzungstransfer nicht nur 10 %, sondern tatsÃ¤chlich 14 % aus, womit das zulÃ¤ssige Mass Ã¼berschritten sei. Im Ãbrigen sei die Baumassenkonzentration unter dem Gesichtswinkel der befriedigenden Einordnung zu beanstanden.</p> <p class="Urteilstext">Die Baukommission hÃ¤lt fest, dass die zulÃ¤ssige Baumasse auf dem BaugrundstÃ¼ck 1683 m<sup>3 </sup>(1.6 x GrundstÃ¼cksflÃ¤che von 1052 m<sup>2</sup>) betrage. Die transferierte Nutzung von 168 m<sup>3</sup> halte das gemÃ¤ss Ziff. 12.1 BZO erlaubte Mass von 10 % des begÃ¼nstigten GrundstÃ¼cks ein. Was die Bauverbotsdienstbarkeit (Personaldienstbarkeit vom 30. Mai 1956) betrifft, so statuiert diese nach Auffassung der Bauherrschaft kein absolutes Bauverbot; vielmehr mache sie Neubauten aus GrÃ¼nden des Landschaftsschutzes von der Zustimmung der Servitutsberechtigten abhÃ¤ngig. Umso weniger stehe der Dienstbarkeit ein Nutzungstransfer auf ein ausserhalb des geschÃ¼tzten Umgebungsbereichs gelegenes GrundstÃ¼ck entgegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden stellen nicht in Abrede, dass eine AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung aufgrund der Praxis zu § 259 PBG in Verbindung mit Ziff. 12.1 BZO grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig ist, wollen aber die von der Bauverbotsdienstbarkeit erfasste FlÃ¤che des Ã¼bertragenden GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 02 im Umfang von 307 m<sup>2</sup> ausgeschlossen haben. BezÃ¼glich der verbleibenden 745 m<sup>2</sup> mache die AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung mehr als die erlaubte Quote von 10 % aus.</p> <p class="Urteilstext">Die fÃ¼r die zulÃ¤ssige Baumasse anrechenbare und nicht anrechenbare GrundflÃ¤che wird in § 259 PBG definiert. Im Baubewilligungsverfahren ist ein Baugesuch auf seine Vereinbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Recht zu Ã¼berprÃ¼fen; allfÃ¤llige privatrechtliche Hindernisse bleiben nach § 317 PBG und § 1 VRG grundsÃ¤tzlich ausser Betracht (VGr, 11. Januar 2006, VB.2005.00464, E. 3.2, www.vgrzh.ch, mit Hinweisen). Schon aus diesem Grund besteht kein Anlass, die aufgrund einer Dienstbarkeit unÃ¼berbaubare FlÃ¤che von der AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung auszuklammern. Hinzu kommt, dass zwischen GrundeigentÃ¼mern vereinbarte BaubeschrÃ¤nkungen in der privaten Dispositionsfreiheit der Vertragsparteien wurzeln und nicht raumplanerisch motiviert sind. Wenn heimatschutzrechtliche Interessen gegen die Ausdehnung des Bauvolumens in der Nachbarschaft des Oberen MÃ¶nchhofs Ã¼ber ein bestimmtes Mass hinaus gesprochen hÃ¤tten, wÃ¤re dies als EigentumsbeschrÃ¤nkung entsprechend zu verfÃ¼gen gewesen. Schliesslich bleibt anzumerken, dass sich die maximale AusnÃ¼tzungsÃ¼bertragung nach dem klaren Wortlaut von Ziff. 12.1 BZO nicht auf das belastete, sondern auf das begÃ¼nstigte GrundstÃ¼ck bezieht. Die VerhÃ¤ltnisse auf dem belasteten GrundstÃ¼ck sind nur insofern von Bedeutung, als bei diesem die fÃ¼r die NutzungsÃ¼bertragung notwendige Nutzungsreserve vorhanden ist, was unbestrittenermassen der Fall ist.</p> <p class="Urteilstext">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die streitbetroffene NutzungsÃ¼bertragung keine Ã¶ffentlich-rechtlichen Bauvorschriften verletzt und in dem von der BaubehÃ¶rde erlaubten Ausmass zulÃ¤ssig ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Des Weiteren bemÃ¤ngeln die Nachbarn eine unbefriedigende Einordnung des Projekts.</p> <p class="Erwgung2">Hierzu hielt die Baurekurskommission fest, dass die beiden hintereinander angeordneten WohnhÃ¤user mit 11,6 m x 11,1 m (Haus H) bzw. 11,2 m x 11,3 m (Haus C) nahezu den gleichen Grundriss aufwiesen und sich auch in der Gestaltung weitgehend entsprÃ¤chen. Die HÃ¤user trÃ¤ten gegen Osten â wegen des Attikageschosses â vier- und gegen Westen dreigeschossig in Erscheinung. Das BaugrundstÃ¼ck werde Ã¼berwiegend von Ã¤lteren, dreigeschossigen WohnhÃ¤usern umgeben, deren Grundriss und HÃ¶he kleiner als bei den streitbetroffenen Objekten sei; allerdings gebe es im Quartier auch einige voluminÃ¶sere Liegenschaften. Eine NutzungsÃ¼bertragung komme zwar nur in Frage, wenn sie nicht zu einer unerwÃ¼nschten Konzentration von Bausubstanz fÃ¼hre. Der hier vorgenommene Transfer von nur 168 m<sup>3</sup> bewirke indessen keine erhebliche Massierung. Das verglichen mit den meisten Nachbarliegenschaften grÃ¶ssere Volumen werde vom heutigen Nutzungsregime zugelassen. Der als Restaurant genutzte Obere MÃ¶nchhof sei rund 20 m lang und 12 m breit, weise zwei Voll- und zwei Dachgeschosse auf und sei im Westen mit einem Vielzweckbau verbunden. Wegen einer rund 13 m parallel zur Ã¶stlichen Parzellengrenze verlaufenden Bauverbotslinie komme das Vorhaben etwa 30 m westlich des Oberen MÃ¶nchhof entfernt zu stehen und weise auch einen erheblichen Abstand zu dessen Umschwung auf. Unter diesen UmstÃ¤nden lasse sich nicht sagen, dass das angefochtene Vorhaben das Schutzobjekt optisch erdrÃ¼cke. Die Volumenunterschiede zwischen Neubauten und Ã¤lteren, kleineren WohnhÃ¤usern sowie damit verbundene architektonische SpannungszustÃ¤nde liessen sich nicht vermeiden und blieben gewÃ¶hnlich bis zur zonengemÃ¤ssen Ãberbauung eines Gebiets bestehen. Im Hinblick auf die vom Gesetzgeber angestrebte Ãberbauung seien derartige ZustÃ¤nde gewÃ¶hnlich hinzunehmen; die NÃ¤he zum Oberen MÃ¶nchhof rechtfertige keine andere Betrachtungsweise. Die moderne Architektur des umstrittenen Vorhabens mit grossen FensterflÃ¤chen und BalkonbÃ¤ndern schaffe einen Kontrast zu den umliegenden Ã¤lteren WohnhÃ¤usern. Indessen verlange § 238 PBG keine Anbiederung an die bestehenden GebÃ¤ude und erlaube eine Ãnderung des Baustils. Die schnÃ¶rkellose Architektur der vorgesehenen WohnhÃ¤user verleihe diesen eine gewisse ZurÃ¼ckhaltung. Die ausgedehnten Fensterfronten gegenÃ¼ber dem Oberen MÃ¶nchhof hebe das Schutzobjekt stÃ¤rker hervor und lasse den Neubau zurÃ¼cktreten. Dieser nehme daher genÃ¼gend RÃ¼cksicht auf den Oberen MÃ¶nchhof und entspreche daher insoweit den AnsprÃ¼chen von § 238 Abs. 2 PBG. Mithin halte es auch die gegenÃ¼ber einem Wohnquartier einzuhaltenden Anforderungen von § 238 Abs. 1 PBG ein. Daran Ã¤ndere auch das vorgesehene Flachdach nichts, worin sich das Projekt von den umliegenden HÃ¤usern unterscheide. Diese Dachform passe nÃ¤mlich weitaus besser zum modernen, geometrischen Stil der strittigen GebÃ¤ude als ein Steildach. Mit der hÃ¶henmÃ¤ssigen Versetzung der Baukuben nehme das Vorhaben den Terrainverlauf auf, und die Tiefe des Vorgartens werde durch die Baulinie bestimmt. Insgesamt ordne sich das Vorhaben rechtsgenÃ¼gend ein.</p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrenden widersprechen der Feststellung der Baurekurskommission, wonach das Quartier heterogen Ã¼berbaut sei. Trotz einzelner MehrfamilienhÃ¤user an der P-Strasse lasse sich nicht sagen, dass dort "vornehmlich kleinere MehrfamilienhÃ¤user" gelegen seien. See- wie bergseitig finde sich eine einheitliche Ãberbauung mit EinfamilienhÃ¤usern, die allesamt mit SatteldÃ¤chern versehen seien und bezÃ¼glich Gestaltung und Volumen einander wie letztlich auch dem Oberen MÃ¶nchhof entsprÃ¤chen. Die beiden geplanten HÃ¤user mit dem Flachdach und dem "Auseinanderziehen des zulÃ¤ssigen Bauvolumens" stÃ¶rten dieses Muster empfindlich. Der Hinweis der Vorinstanz auf den "heute Ã¼blichen Architekturstil" sei unbehelflich, denn Einordnung bedeute RÃ¼cksichtnahme auf das gebaute und natÃ¼rliche Umfeld. Ferner kÃ¶nne dem Projekt keinesfalls eine "gewisse ZurÃ¼ckhaltung" zuerkannt werden. Die sich angesichts der kÃ¼nstlichen LÃ¼cke zwischen den beiden GebÃ¤udewÃ¼rfeln tief in den seeseitigen Gartenbereich ausdehnende Volumetrie sei nicht zurÃ¼ckhaltend, sondern weise vielmehr eine Massierung auf, die nur mit dem Ã¼bermÃ¤ssigen Nutzungstransfer mÃ¶glich sei. Die Ã¼bertragene Nutzung von 168 m<sup>3</sup> mÃ¶ge fÃ¼r sich genommen bescheiden sein; in Beziehung zum BaugrundstÃ¼ck erscheine sie jedoch Ã¼bermÃ¤ssig. Mit Bezug auf das VerhÃ¤ltnis des Projekts zum Oberen MÃ¶nchhof lasse sich die beeintrÃ¤chtigende Wirkung von GebÃ¤udefronten durch eine â ortsfremde â grossflÃ¤chige Verglasung nicht aufheben. Auch treffe es nicht zu, dass der Bruch mit dem vorherrschenden Bautyp dem Neubau zu einer grÃ¶sseren Wirkung verhelfe. Schliesslich Ã¼bersehe die Vorinstanz, dass nicht nur der 30 m entfernte Obere MÃ¶nchhof, sondern auch der an das BaugrundstÃ¼ck anstossende Freiraum durch die NeuÃ¼berbauung stÃ¶rend bedrÃ¤ngt wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Vorinstanz und Parteien gehen zutreffend davon aus, dass sich der an die bauliche Ge­staltung der beiden projektierten WohnhÃ¤user anzulegende Massstab grundsÃ¤tzlich nach § 238 Abs. 1 PBG richtet, im VerhÃ¤ltnis zum Oberen MÃ¶nchhof hingegen nach den strengeren Anforderungen des § 238 Abs. 2. Die Baurekurskommission hat die von Rechtsprechung und Lehre zu § 238 PBG entwickelten Regeln zutreffend wiedergegeben, weshalb nach § 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG darauf verwiesen werden kann (Rekursentscheid, E. 11.5.1).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden stellen nicht in Abrede, dass das Projekt fÃ¼r sich selbst dem Erfordernis einer befriedigenden Gestaltung entspricht. Die gefestigte Rechtsprechung anerkennt, dass auch eine ungewÃ¶hnliche Architektur selbst dem Massstab von § 238 Abs. 2 PBG genÃ¼gen kann (RB 1996 Nr. 77). Ob die Gestaltungsanforderungen ebenso fÃ¼r den LiftÃ¼berbau auf dem muralen Teil des Attikageschosses gelten, ist nachfolgend in E. 8 gesondert zu prÃ¼fen.</p> <p class="Urteilstext">Hingegen halten die BeschwerdefÃ¼hrenden den Einwand aufrecht, dass das Vorhaben nicht in die bauliche Umgebung passe. Nach den Akten finden sich im Umfeld des Projekts mehrheitlich kleinere Ã¤ltere EinfamilienhÃ¤user von unterschiedlicher Gestaltung ohne besondere architektonische QualitÃ¤ten. Unter diesen UmstÃ¤nden ist davon auszugehen, dass rund um die P-Strasse mit einer Erneuerung der Bausubstanz in nÃ¤herer Zukunft zu rechnen ist. Damit dÃ¼rfte eine Anpassung der baulichen Dichte an die heutige Nutzungsplanung einhergehen, welche dem GrundeigentÃ¼mer aus GrÃ¼nden der Einordnung in aller Regel nicht versagt werden kann (VGr, 10. MÃ¤rz 2004, VB.2003.00370, E. 3, www.vgrzh.ch; RB 1992 Nr. 66; Fritzsche/BÃ¶sch, S. 10-6). Indessen trifft die vorinstanzliche Feststellung zu, dass in der unmittelbaren Umgebung des Projekts auch mehrere grÃ¶ssere GebÃ¤udekÃ¶rper anzutreffen sind, so etwa das Mehrfamilienhaus bergseitig des Kehrplatzes am Ende der P-Strasse. So gesehen lÃ¤sst sich auch die Aufteilung des zulÃ¤ssigen Bauvolumens auf zwei HÃ¤user, die trotz eines GebÃ¤udeabstands von nur knapp 6 m als solche und nicht als einheitlicher BaukÃ¶rper in Erscheinung treten, nicht beanstanden. Wenn die Baurekurskommission unter diesen UmstÃ¤nden erkannt hat, dass das Projekt keinen Ã¼bermÃ¤ssigen Kontrast zum gegenwÃ¤rtigen Quartierbild schaffe, hÃ¤lt diese WÃ¼rdigung der dem Verwaltungsgericht allein obliegenden Rechtskontrolle stand. Umgekehrt lÃ¤sst sich sagen, dass kein derart qualifiziertes Ã¶ffentliches Interesse auszumachen ist, welches die EinschrÃ¤nkung des gestalterischen Freiraums der Bauherrschaft rechtfertigen wÃ¼rde (VGr, 3. Oktober 1989, BEZ 1989 Nr. 36, E. 3c; Fritzsche/BÃ¶sch, S. 10-5). Nach der Rechtsprechung gilt zwar auch die Ã¼bermÃ¤ssige Massierung von Bausubstanz als Einordnungsmangel (VGr, 31. Mai 1994, BEZ 1994 Nr. 15). Weil die zonengemÃ¤sse AusnÃ¼tzung hier nur um 10 % Ã¼berschritten und das zulÃ¤ssige Bauvolumen Ã¼berdies auf zwei GebÃ¤ude aufgeteilt ist, kann indes den Vorinstanzen keine Rechtsverletzung vorgeworfen werden, wenn sie die Konzentration von GebÃ¤udevolumen auf dem BaugrundstÃ¼ck hingenommen haben.</p> <p class="Urteilstext">Mit Bezug auf das VerhÃ¤ltnis des angefochtenen Projekts zum Oberen MÃ¶nchhof hat die Vorinstanz zutreffend festgestellt, dass keine Anpassung oder gar Anbiederung an dessen Architektur verlangt werden darf; vielmehr reicht eine besonders gute Gestaltung des Vorhabens aus. Es kann offen bleiben, ob das Schutzobjekt gemÃ¤ss Auffassung der Baurekurskommission durch den mit dem Neubau geschaffenen Gegensatz zu einer grÃ¶sseren optischen Wirkung komme als bisher. Der Obere MÃ¶nchhof wirkt am betreffenden Standort ohnehin als isolierter BaukÃ¶rper, so dass kein optischer Bezug zum projektierten Bauvorhaben besteht (BGr, 28. Oktober 2002, 1P.280/2002, E. 3.5.1, www.bger.ch; Fritzsche/BÃ¶sch, S. 10-9). Auch aus diesem Grund ist § 238 Abs. 2 PBG im vorliegenden Fall nicht verletzt.</p> <p class="Urteilstext">Ãberdies entfaltet der Obere MÃ¶nchhof seine Ã¤sthetische Wirkung nach Osten gegen den ZÃ¼richsee, ferner auf seinen Langseiten gegen SÃ¼den und Norden, nicht aber bergseitig gegen Westen. Demnach lÃ¤sst sich â ungeachtet davon, ob man dem Neubau wegen der dem Schutzobjekt zugewandten Glasfassaden Leichtigkeit zubilligen will â sagen, dass der mit dem Projekt geschaffene Kontrast dem Oberen MÃ¶nchhof nicht schadet; das Nebeneinander von unterschiedlichen Baustilen und Epochen kann â wie das beispielsweise fÃ¼r zahlreiche historische Bauten im modernen stÃ¤dtischem Umfeld zutrifft â fÃ¼r den Betrachter reizvoll sein. Der mitgeschÃ¼tzte Kastaniengarten des Oberen MÃ¶nchhofs wird als Bestandteil dieser Liegenschaft wahrgenommen und erfÃ¤hrt daher keine nennenswerte BeeintrÃ¤chtigung durch die beiden vorgesehenen EinfamilienhÃ¤user. Auch deshalb erweist sich der vorinstanzliche Entscheid, wonach die Ã¶rtliche BaubehÃ¶rde unter BerÃ¼cksichtigung des ihr zustehenden Ermessens dem Bauvorhaben in Ã¤sthetischer Hinsicht zu Recht zugestimmt hat, als nicht rechtsverletzend.</p> <p class="Urteilstext">Schliesslich lassen sich aus der privatrechtlichen Bauverbotsdienstbarkeit keine zusÃ¤tzlichen Gestaltungsanforderungen gegenÃ¼ber dem Schutzobjekt ableiten, weil das Projekt ausserhalb des Perimeters der Dienstbarkeit liegt.</p> <p class="Urteilstext">Die RÃ¼ge der mangelhaften Einordnung erweist sich daher als unbegrÃ¼ndet. Die Nachbarbeschwerde ist somit im Hauptantrag abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext"><b><span>B. Gemeindebeschwerde VB.2006.00108</span></b></p> <p class="Erwgung1"><a id="_Ref139174096"><b>7. </b> </a></p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 21 lit. b VRG ist eine Gemeinde zur Wahrung der von ihr vertretenen schutzwÃ¼rdigen Interessen beschwerdeberechtigt. Das Interesse der Gemeinde an der Aufhebung eines Entscheids muss ein aktuelles sein, woran es etwa dann mangelt, wenn sich die Gemeinde gegen die Verweigerung einer Baubewilligung wehrt, obwohl die Bauherrschaft die Ablehnung hingenommen hat (RB 1981 Nr. 9 = ZBl 83/1982, S. 216 = ZR 81 Nr. 75; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 64). Das trifft auch fÃ¼r den Fall zu, dass der Rekursentscheid die ErgÃ¤nzung der Baubewilligung durch eine Nebenbestimmung vorsieht, gegen die sich der Bauherr nicht wehrt, es sei denn, die Gemeinde verteidige die richtige Anwendung ihres kommunalen Rechts (RB 1987 Nr. 2).</p> <p class="Erwgung2"><a id="_Ref139170837">Die von der Rekursinstanz verfÃ¼gte Nebenbestimmung betreffend die Hecke wird von der privaten Bauherrschaft hingenommen. Die Gemeinde legt nicht dar, inwiefern die fragliche Nebenbestimmung kommunales Recht oder ein gewichtiges faktisches Interesse der Gemeinde tangiert; dies ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist daher mangels (aktuellen) Rechtschutzinteresses der Gemeinde insoweit nicht einzutreten.</a></p> <p class="Urteilstext">Anzumerken bleibt hier, dass die Bauherrschaft im vorliegenden Fall nicht verpflichtet war, bereits im Baubewilligungsverfahren einen Umgebungsplan betreffend Bepflanzung einzureichen (VGr, 10. MÃ¤rz 2004, VB.2003.00370, E. 4, www.vgrzh.ch; RB 1989 Nr. 83 = BEZ 1989 Nr. 14; Fritzsche/BÃ¶sch, S. 20-28); vielmehr stand es ihr frei, diesen Plan der Baukommission erst im Lauf der BauausfÃ¼hrung zu prÃ¤sentieren.</p> <p class="Erwgung1"><a id="_Ref139338728"><b>8. </b> </a></p> <p class="Urteilstext">Sodann wehrt sich die Gemeinde fÃ¼r die von ihr angeordnete und von der Vorinstanz aufgehobene HÃ¶henbeschrÃ¤nkung der LiftÃ¼berfahrten.</p> <p class="Erwgung2"><b>8.1 </b>Mit Bezug auf die Liftaufbauten hielt die Vorinstanz fest, dass diese im rÃ¼ckwÃ¤rtigen, westlichen GebÃ¤udebereich auf einer LÃ¤nge von 2 m das hypothetische Dachprofil um 1 m Ã¼berragten. § 292 PBG untersage einem Bauherrn nicht, einen Lift zu wÃ¤hlen, der eine Ãberfahrt benÃ¶tige, obschon auf dem Markt auch andere Modelle erhÃ¤ltlich seien. Die LiftÃ¼berfahrten an den Westfassaden seien 1,8 m (Haus C) bzw. 2,1 m (Haus H) breit, ragten um 1 m Ã¼ber den muralen Teil des GebÃ¤udes hinaus und nÃ¤hmen rund einen Drittel der Breite des gemauerten Attikageschosses von 6,3 m (Haus H) bzw. 6,5 m (Haus C) ein. Trotzdem wirkten die Ãberfahrten nicht Ã¼berdimensioniert; denn das Attikageschoss werde durch die verglasten Teile dominiert, so dass die Ãberfahrten auch an diesen zu messen seien. Ziehe man die gesamten GebÃ¤udebreiten von 11,6 m (Haus H, ohne besondere GebÃ¤ude) bzw. 11,2 m (Haus C) mit ihren drei bis vier Geschossen in Betracht, so wirke das Ausmass der LiftÃ¼berbauten gering. Unter diesen UmstÃ¤nden sei die Dispositiv-Ziffer I.4 "Anpassung der Ãberfahrt der Liftanlage (EFH und MFH)" der Baubewilligung vom 14. MÃ¤rz 2005 aufzuheben.</p> <p class="Urteilstext">Die beschwerdefÃ¼hrende Gemeinde stellt sich auf den Standpunkt, dass die geplanten LiftÃ¼berfahrten weder technisch notwendig seien noch in ihren Auswirkungen auf das Erscheinungsbild befriedigten. § 292 PBG wolle verhindern, dass Dachaufbauten dem Dachgeschoss ein allzu dominantes GeprÃ¤ge verliehen. Kleinere, technisch bedingte Aufbauten seien deswegen von der Drittelregelung befreit, weil sie das Erscheinungsbild meist weniger beeinflussten. Daher mÃ¼ssten sie zurÃ¼ckhaltend in Erscheinung treten und technisch auch wirklich nÃ¶tig sein. Entgegen der Auffassung der Baurekurskommission mÃ¼sse ein LiftÃ¼berbau nicht schon deswegen bewilligt werden, weil ein solches System handelsÃ¼blich sei. Vielmehr gelte es, im Einzelfall abzuwÃ¤gen, ob das Erscheinungsbild oder die technische und finanzielle Zumutbarkeit stÃ¤rker zu gewichten sei. Vorliegend mache der verglaste Bereich den Ã¼berwiegenden Teil des Attikageschosses aus; der kleine murale KÃ¶rper wirke klobig und disproportional. Dieses schlechte Erscheinungsbild entstehe, weil der im VerhÃ¤ltnis zum GesamtgebÃ¤ude nicht sehr breit wirkende gemauerte Attikabereich durch eine LiftÃ¼berfahrt von 1 m x 2 m unnÃ¶tigerweise um 1 m erhÃ¶ht werde. Die LiftÃ¼berfahrt werde nicht als herkÃ¶mmliche Aufbaute wahrgenommen, sondern betone den muralen Teil des Attikageschosses Ã¼bermÃ¤ssig. Die Bauherrschaft habe nicht nachgewiesen, dass das vorgesehene Liftsystem technisch tatsÃ¤chlich notwendig sei.</p> <p class="Urteilstext">Auch die beschwerdefÃ¼hrenden Nachbarn schliessen sich im Eventualstandpunkt dem Antrag der Gemeinde an. Dem hÃ¤lt die Bauherrschaft entgegen, dass eine LiftÃ¼berfahrt nicht grundsÃ¤tzlich abgelehnt werden dÃ¼rfe, sondern hÃ¶chstens aufgrund einer WÃ¼rdigung der Ã¤sthetischen VerhÃ¤ltnisse im Einzelfall. Es genÃ¼ge, dass eine LiftÃ¼berfahrt technisch bedingt sei; eine Notwendigkeit verlange das Gesetz nicht. Bei hydraulisch betriebenen AufzÃ¼gen gebiete die Sicherheit der Benutzer einen Ãberbau. Dieser sei flÃ¤chenmÃ¤ssig auf das Mass der baulich nÃ¶tigen Umrandung des Liftkorbs beschrÃ¤nkt und Ã¼berrage das Flachdach nur um 1 m. Eine Verweigerung dieses GebÃ¤udeteils kÃ¤me daher nur im Fall einer unbefriedigenden Einordnung in Betracht. Weil die Ausmasse der LiftÃ¼berfahrten im VerhÃ¤ltnis zum GesamtgebÃ¤ude bescheiden seien, beeinflussten sie die Einordnung in die landschaftliche und bauliche Umgebung nicht. Ebenso wenig vermÃ¶chten sie die Architektur der beiden HÃ¤user kubisch oder formal zu prÃ¤gen. Der BaubehÃ¶rde, die Ã¼brigens nur die HÃ¶he der Ãberfahrten von 1 m, nicht aber die horizontale Ausdehnung beanstandet habe, sei daher eine ErmessensÃ¼berschreitung vorzuwerfen.</p> <p class="Erwgung2"><b>8.2 </b>Soweit sich die Parteien um die Auslegung des Begriffs "technisch bedingt" in § 292 PBG streiten, ist der Gemeinde Kilchberg die Beschwerdelegitimation abzusprechen. Ob nÃ¤mlich Ausnahmen von der fÃ¼r Dachaufbauten statuierten Regelung enger oder weiter zu fassen sind, stellt eine kantonal einheitlich zu beantwortende Rechtsfrage dar, so dass diesbezÃ¼glich kein qualifizierter Ermessensspielraum fÃ¼r die Gemeinde besteht (RB 1998 Nr. 14). Ein solcher kommt der Gemeinde indes jedenfalls bei der hier ebenfalls zur Anwendung kommenden Ãsthetikklausel von § 238 PBG zu (RB 1979 Nr. 10; BGr, 28. Oktober 2002, 1P.280/2002, E. 2, www.bger.ch; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 67). Die LiftÃ¼berfahrt hat nicht nur den Anforderungen von § 292 PBG, sondern auch jenen von § 238 PBG zu entsprechen. Weil § 238 PBG die Einordnung eines GebÃ¤udes insgesamt beschlÃ¤gt, wÃ¤hrend § 292 PBG nur die Dimensionierung von Dachaufbauten betrifft, kommt nicht nur letztere Bestimmung â auch bei dieser handelt es sich um eine reine Ãsthetikvorschrift (Fritzsche/BÃ¶sch, S. 13-44) â zum Zug; vielmehr sind beide anzuwenden. Der Gemeinde kommt demnach die Beschwerdebefugnis in Bezug auf die RÃ¼ge von Ã¤sthetischen Belangen der Liftaufbaute zu.</p> <p class="Urteilstext">Zwar trifft es zu, dass die HÃ¶he der LiftÃ¼berfahrten lediglich 1 m betrÃ¤gt und daher in Bezug auf die Gesamterscheinung der GebÃ¤ude vergleichsweise bescheiden ist. Indessen lÃ¤sst sich die Auffassung der Gemeinde durchaus vertreten, der Liftaufbau stÃ¶re die Erscheinung des Attikageschosses durch eine Ã¼bermÃ¤ssige Betonung des im Vergleich mit dem verglasten Bereich kleineren gemauerten Teils. Hinzu kommt, dass sich die Ãberbauten an Ã¤sthetisch empfindlicher Stelle befinden. Das recht auffÃ¤llige Attikageschoss tritt so noch dominanter in Erscheinung und die vertikale Ausdehnung der beiden HÃ¤user erfÃ¤hrt eine unerwÃ¼nschte VerstÃ¤rkung. Wenn die Baukommission darin einen Einordnungsmangel erblickt und die Einhaltung der Dachprofillinien verlangt hat, lÃ¤sst sich diese â zwar etwas strenge â Auffassung durchaus vertreten. Unter diesen UmstÃ¤nden hat die Baurekurskommission zu Unrecht in den Beurteilungsspielraum der Baukommission eingegriffen und die Gemeindeautonomie verletzt. Insoweit ist daher die Beschwerde VB.2006.00108 gutzuheissen und Dispositiv-Ziffer I.4 ("Anpassung der Ãberfahrt der Liftanlage [EFH und MFH]") der Baubewilligung vom 14. MÃ¤rz 2005 wiederherzustellen.</p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit 13 Abs. 2 Satz 1 VRG tragen mehrere am Verfahren Beteiligte die Kosten in der Regel entsprechend ihrem Unterliegen. Laut § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte (lit. a).</p> <p class="Erwgung2"><b>9.1 </b>Die Baurekurskommission auferlegte die Verfahrenskosten zu insgesamt 14/20 den Rekurrierenden, zu 1/20 der Bauherrschaft und zu 5/20 der Gemeinde Kilchberg. Sodann sprach sie der Bauherrschaft ParteientschÃ¤digungen zu, nÃ¤mlich (total) Fr. 1'600.- zulasten der Rekurrierenden und Fr. 1'000.- zulasten der Gemeinde.</p> <p class="Urteilstext">Nach Auffassung der Gemeinde hÃ¤tte ihr die Baurekurskommission hÃ¶chstens 16,5 % statt 25 % der Verfahrenskosten Ã¼berbinden dÃ¼rfen. Wenn das Verwaltungsgericht der Beschwerde ganz oder teilweise stattgebe, sei der betreffende Anteil weiter zu reduzieren. Dementsprechend vermindere sich die von ihr zu entrichtende ParteientschÃ¤digung auf hÃ¶chstens Fr. 520.-. FÃ¼r die Bauherrschaft ist die "Beckmesserei" der Gemeinde mit Bezug auf die Verlegung der Verfahrenskosten und der ParteientschÃ¤digungen unverstÃ¤ndlich. Denn der Vorinstanz stehe insoweit ein erhebliches Ermessen zu, und eine gewisse Pauschalierung dÃ¼rfe ihr nicht verwehrt werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>9.2 </b>Beim Rekurs der Nachbarn und der nachfolgenden Beschwerde VB.2006.00107 geht es um das Schicksal der Baubewilligung insgesamt; demgegenÃ¼ber beschlÃ¤gt das Rechtsmittel VB.2006.00108 vergleichsweise unbedeutende materielle Teilfragen sowie die angemessene Verlegung der Kosten und EntschÃ¤digungen im Rekursverfahren. Im Beschwerdeverfahren ist der Rekursentscheid bis auf die Wiederherstellung von Dispositiv-Ziffer I.4 der Baubewilligung betreffend die HÃ¶henbeschrÃ¤nkung der LiftÃ¼berfahrt bestÃ¤tigt worden; die unnÃ¶tige Auflage betreffend Hecke (vgl. vorne E. 7) wirkt sich deswegen auf die Verlegung der Rekurskosten aus, weil die Bauherrschaft die Anordnung hingenommen hat und die Gemeinde zur Anfechtung dieser Nebenbestimmung nicht legitimiert ist.</p> <p class="Urteilstext">Aufgrund des Ausgangs des Beschwerdeverfahrens erscheint es angemessen, in Ãnderung der Kostenverteilung im Rekursentscheid die Kosten des Rekurs- wie des Beschwerdeverfahrens zu insgesamt 16/20 den Nachbarn, zu 3/20 der Bauherrschaft und zu 1/20 der Gemeinde aufzuerlegen. Anzumerken bleibt, dass die grundsÃ¤tzlich vom Unterlieger- und Verursacherprinzip geprÃ¤gte und von BilligkeitsÃ¼berlegungen mitbeeinflusste Kostenverlegung vergleichsweise schematisch erfolgt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 23). Entgegen dem Standpunkt der Gemeinde kommt es schon deswegen nicht auf das Obsiegen und Unterliegen mit einzelnen AntrÃ¤gen an, weil diesen â wie das vorliegende Verfahren zeigt â unterschiedliches Gewicht zukommt.</p> <p class="Urteilstext">Die von der Baurekurskommission zugesprochenen ParteientschÃ¤digungen sind zu bestÃ¤tigen; denn die Nachbarn unterliegen im Hauptantrag und die Gemeinde ist bezÃ¼glich der Nebenbestimmung betreffend Hecke nicht beschwerdelegitimiert. Mit Bezug auf das Beschwerdeverfahren sind die Nachbarn zu verpflichten, der privaten Beschwerdegegnerschaft eine ParteientschÃ¤digung im angemessenen Betrag von (4 x Fr. 750.- =) Fr. 3'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen; im Ãbrigen sind die Voraussetzungen fÃ¼r die Zusprechung von ParteientschÃ¤digungen nicht erfÃ¼llt.</p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</p> <p class="Urteilstext"> Die Verfahren VB.2006.00107 und VB.2006.00108 werden vereinigt;</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Urteilstext">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde VB.2006.00107 wird im Sinne der ErwÃ¤gungen teilweise gutgeheissen.</p> <p class="Einzug2">Die Beschwerde VB.2006.00108 wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2">Dispositiv-Ziffer III des Entscheides der Baurekurskommission II vom 24. Januar 2006 wird aufgehoben und Dispositiv-Ziffer I.4 ("Anpassung der Ãberfahrt der Liftanlage [EFH und MFH]") der Baubewilligung der Baukommission Kilchberg vom 14. MÃ¤rz 2005 wiederhergestellt.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 6'210.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens werden den Parteien wie folgt auferlegt:</p> <p class="Einzug2"> a) zu je 4/20 den BeschwerdefÃ¼hrenden Nrn. 1â4 (VB.2006.00107), unter solidarischer Haftung aller fÃ¼r 16/20 des Gesamtbetrags;</p> <p class="Einzug2"> b) zu je 3/80 der Beschwerdegegnerschaft Nrn. 1 + 2 (VB.2006.00107), unter solidarischer Haftung aller fÃ¼r 3/20 des Gesamtbetrags;</p> <p class="Einzug2"> c) zu 1/20 der Gemeinde Kilchberg (VB.2006.00108).</p> <p class="Einzug2">4. Die von der Baurekurskommission II zugesprochenen ParteientschÃ¤digungen werden bestÃ¤tigt. Die BeschwerdefÃ¼hrenden Nrn. 1â4 (VB.2006.00107) werden solidarisch verpflichtet, der Beschwerdegegnerschaft Nrn. 1 + 2 (VB.2006.00107) ParteientschÃ¤digungen von insgesamt Fr. 3'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>