<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2004.00488</span></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Sturzenegger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. März 2005</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 38, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">, geb. 2001</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch den Vater </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 2001, leidet an einer angeborenen Herz- und Gefässmissbildung. Seine Eltern meldeten ihn am 11. Februar 2001 bei einer Invalidenversicherung an (Urk. 10/21). Mit Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 2. März 2001 wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zusammenhang mit einer diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und kontrollbedürftigen valvulären leichten Aortenstenose, welche als Geburtsgebrechen Nr. 313 anerkannt wurde, Leistungen der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung für die Periode vom 5. Februar 2001 bis zum 28. Februar 2006 zugesprochen (Urk. 10/9 = Urk. 3/4; Urk. 3/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit dem Auftreten von Fieberkrämpfen mit leichter Atemnot und einer erhöhten Atemfrequenz lösten die Eltern des Versicherten am 26. August 2003 über die Telefonnummer 144 Alarm aus. Nach dem Eintreffen der Ambulanz wurde ein Helikopter der Rettungsflugwacht (Rega) aufgeboten, um den Versicherten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu bringen (Urk. 6). Mit Verfügung vom 29. April 2004 wies die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Gesuch um Übernahme der Kosten für den Rega-Transport im Betrag von Fr. 3'376.40 ab (Urk. 3/8). Dage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen erhob die SWICA Krankenversicherung AG am 25. Mai 2004 Einsprache (Urk. 3/9). Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. Juni 2004 wies die IV-Stelle diese ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. Juni 2004 (Urk. 2) erhob die SWICA Krankenversicherung AG am 2. August 2004 Beschwerde (Urk. 1). Sie beantrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te sinngemäss, die IV-Stelle zu verpflichten, die Kosten des Notfalltransportes der Rega vom 26. August 2003 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___ ins A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als medizinische Massnahme zu übernehmen (Urk. 1 S. 2). Mit Verfügung vom 6. August 2004 wurde dem Versicherten, vertreten durch seinen Vater, die Möglichkeit zum Prozessbeitritt eingeräumt (Urk. 4). Mit Stellungnahme vom 24. August 2004 beantragte der Versicherte, vertreten durch seine Eltern, die Rega-Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übernahme durch die IV-Stelle (Urk. 6). Mit Verfügung vom 25. August 2004 wurde der Versicherte dem Prozess beigeladen (Urk. 7). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 7. Oktober 2004 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Mit Verfügung vom 19. Oktober 2004 wurde der Schriftenwechsel geschlossen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="VV353"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich medizinischer Massnahmen im Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit Geburtsgebrechen sind im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> treffend widergegeben, weswegen darauf verwiesen werden kann (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="IV231"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen, zu verbessern, zu erhalten oder ihre Verwertung zu fördern. Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Arbeitsdauer zu berücksichtigen. Nach Massgabe der Artikel 13, 19, 20 und 21 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben (Art. 8 Abs. 1 und 2 IVG). Die Eingliederungsmassnahmen nach Absatz 3 Buchstaben a-d sind Sachleistungen im Sinne von Art. 14 des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; Art. 8 Abs. 4 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indem Art. 8 Abs. 2 IVG den Anspruch auf medizinische Massnahmen bei Geburtsgebrechen von der späteren Möglichkeit einer Eingliederung in das Erwerbsleben löst, bezieht sich die Zielrichtung von Vorkehren nach Art. 13 IVG auf die Behandlung des Geburtsgebrechens. Die Behandlung eines Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechens ist jede ärztliche oder ärztlich verantwortete medizinisch-thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch Vorkehr zur Besserung oder Erhaltung des Gesundheitszustandes, dies unter Einschluss von Kontrollen. Die Ordnung der medizinischen Massnahmen nach Art. 13 IVG stellt somit sachlich eine obligatorische eidgenössische Krankenpflegeversicherung für Geburtsgebrechen im Rechtssinne dar (Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgericht zum Sozialversicherungsrecht, Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 1997, zu Art. 13 S. 100 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Gegenstand der medizinischen Massnahmen gehören überwiegend das Geburtsgebrechen und die in seinen Symptomkreis fallenden Leiden sowie die qualifiziert adäquaten Folgen des Geburtsgebrechens. Zusätzlich fallen weitere medizinische Massnahmen darunter, sofern sie dem Verhältnismässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prinzip entsprechen. Dies ist dann der Fall, wenn sie geeignet und notwendig sind zur Behandlung des Geburtsgebrechens (Meyer-Balser, zu Art. 13 S. 105 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="IV234"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf medizinische Massnahmen gemäss Art. 3 ATSG in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit Art. 13 IVG entsteht, sobald das Geburtsgebrechen behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedürftig ist (zur Behandlung gehört auch die ärztliche Überwachung eines sicher festgestellten Geburtsgebrechens) und eine erfolgversprechende Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeit besteht. Die ärztliche Behandlung ist solange zu gewähren, als sie indiziert ist und er der noch zu erreichende Erfolg in einem vertretbaren Verhältnis zu den Behandlungskosten steht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 14 des Kreisschreiben des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amts für Sozialversicherung über die medizinischen Eingliederungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen, KSME).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Geburtsgebrechen Nr. 313 wird ausgeführt, dass Versicherte, die sicher an einer angeborenen Herzmissbildung leiden, die aber (noch) nicht eigentlich behandelt werden muss, Anspruch auf Kostenübernahme für die dafür not</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen ärztlichen Kontrollen haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 313, KSME).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Art. 51 Abs. 1 IVG werden dem Versicherten für die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen notwendige Reisekosten im Inland vergütet. Art. 90 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) hält diesbezüglich fest, als notwendige Reisekosten im Inland gelten im Rahmen von Art. 51 IVG die Kosten von Fahrten zur nächstgelegenen geeigneten Durchführungsstelle.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invalidenversicherung kann die Kosten von Helikoptertransporten vergüten, wenn wegen drohender Lebensgefahr oder der Gefahr der irreversiblen Hirn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung die kürzest mögliche Transportzeit einzuhalten ist. Der Helikopter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">transport muss begründet werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1248, KSME)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die versicherte Person hat in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist. Ferner muss der voraussichtliche Erfolg einer Eingliederungsmassnahme in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen (BGE 130 V 173 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.3.3, 124 V 110 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a mit Hinweisen; AHI 2003 S. 213 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.3, 2002 S. 106 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a). Dies bedeutet, dass eine Eingliederungsmassnahme unter Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen und rechtlichen Umstände des Einzelfalles in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Eingliederungsziel stehen muss. Für die Verhältnismässigkeit im engeren Sinn sind vier Teilaspekte von Bedeutung, nämlich die sachliche, zeitliche, finanzielle und die persönliche Angemessenheit: eine beabsichtigte Massnahme muss prognostisch (BGE 110 V 102) ein bestimmtes Mass an Eingliederungswirksamkeit aufweisen; ferner muss gewährleistet sein, dass der angestrebte Erfolg voraussichtlich von einer gewissen Dauer ist; zudem muss der gewünschte Eingliederungserfolg in einem vernünftigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhältnis zu den Kosten der konkreten Eingliederungsmassnahmen stehen und schliesslich muss die konkrete Massnahme dem Betroffenen auch zumutbar sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">122</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">214 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2c in Verbindung mit 79 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und cc, 108 V 213 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1d; Urteil des Eidgenössischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsgerichtes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2003</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Sache J., 794/02 mit Hinweisen; Meyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsprinzip im staatlichen Leistungsrecht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bern 1985, S. 77 f. sowie 83 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Welche Art eines Transportes aus medizinischer Sicht notwendig und ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtfertigt ist, entscheidet sich nicht im Rückblick, sondern im Zeitpunkt, in welchem das entsprechende Transportmittel angefordert wird (vgl. Praxis 2002 Nr. 97 S. 563 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob der Rega-Transport vom 26. August 2003 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Zusammenhang mit dem beim Beigelade</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen anerkannten Geburtsgebrechen einer Herz- und Gefässmissbildung erfolgte und notwendig war; bejahendenfalls sind die diesbezüglichen Kosten von der Beschwerdegegnerin zu tragen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Kosten des Notfalltransportes seien als medizinische Massnahmen durch die Beschwerdegegnerin zu übernehmen. Beim Vorliegen eines Geburtsgebrechens beginne frühestens mit der Geburt ein Anspruch auf medizinische Massnahmen der Invalidenversicherung. Dieser Anspruch umfasse alle medizinischen Massnahmen, die zur Behandlung notwendig seien (Urk. 1 S. 4). Betreffend Geburtsgebrechen Nr. 313 (angeborene Herz- und Gefässmissbildung) halte das Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherung über die medizinischen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (KSME) fest, dass Versicherte, die an einer angeborenen Herzmissbildung litten, die aber noch nicht eigentlich behandelt werden müssten, Anspruch auf Kostenübernahme für die dafür notwendigen ärztlichen Kontrollen hätten. Demzufolge seien im Rahmen medizinischer Massnahmen auch die Kosten für die notwendigen medizinischen Transporte von der Invalidenversicherung zu übernehmen (Urk. 1 S. 5 Ziff. 2 f.). Aufgrund der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgten Herz-Echokardiographie sei am 26. August 2003 eine minimale Zunahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenisthmusstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vergleich zum Vorbefund festgestellt worden. Demzufolge bestehe ein (Kausal-)Zusammenhang zwischen dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regatransport</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und dem diagnostizierten und kontrollbedürftigen Geburtsgebrechen Nr. 313, weswegen die Kosten für besagten Transport von der Beschwerdegegnerin zu tragen seien (Urk. 1 S. 5 Ziff. 4 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin machte demgegenüber geltend, der Beigeladene leide an einer angeborenen Herz- und Gefässmissbildung. Er sei aufgrund eines Verdachts auf einen Fieberkrampf mit der Rega ins Spital geflogen worden. Die Vordiagnose einer bekannten Aortenstenose ändere nichts daran, dass der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einweisungsgrund ein Fieberkampf gewesen sei. Ein Fieberkrampf mit Krampfgeschehen und leichter Luftnot könne aus medizinischer Sicht primär bei jedem Kind auftreten, unabhängig ob bereits ein Geburtsgebrechen vorhanden gewesen sei (Urk. 2 S. 2 Mitte). Die Kosten für den Transport gingen zu Lasten der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt Kardiologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, diagnostizierte in seinem Bericht vom 20. Februar 2001 eine valvuläre leichte Aortenstenose, welche erstmals am 6. Februar 2001 echokardiographisch festgestellt worden sei (Urk. 10/13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A). Es liege demzufolge gemäss Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über Geburtsgebrechen das Geburtsgebrechen Nr. 313 vor (Urk. 10/13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B). Aufgrund der Feststellung eines Systolikums sei eine Farbdoppler-Echokardiographie durchgeführt worden mit dem Ergebnis einer leichten Aortenstenose. Diese sei kontrollbedürftig (Urk. 10/13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Innere Medizin FMH, diagnostizierte in seinem Bericht vom 9. April 2001 eine valvuläre, mittelschwere Aortenstenose (Urk. 10/12 S. 1). Seit dem 13. März 2001 sei eine Trinkschwäche mit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderter Gewichtszunahme aufgetreten. Zudem falle ein eigenartiges Atem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geräusch auf (nasales </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Karcheln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Pressatmung). Deswegen sei eine echo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kardio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphische Nachkontrolle indiziert. Aus seinem Schreiben vom 10. August 2001 geht hervor, dass der Beigeladene am 11. April 2001 wegen der bekann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Herzkrankheit eine akute Ateminsuffizienz erlitt, welche den Einsatz von assistierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ambubeutelbehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Sauerstoff nötig gemacht hatte (Urk. 10/12 S. 2). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seinem Bericht vom 14. Mai 2001 aus, am 14. April 2001 seien die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valvuloplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Aortenklappenstenose und die Operation einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenisthmusstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt (Urk. 10/11 S. 3). Am 10. Mai 2001 sei es dem Beilgeladenen gut gegangen bei einer unauffälligen Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auskulta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion und ohne Dyspnoe (Urk. 10/11 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Rega-Notfallarzt, führte in seinem Bericht vom 26. August 2003 aus, der Einsatz sei durch eine gravierende Alarmdiagnose notwendig gewesen. Er nannte als vorläufige Diagnose den Verdacht auf einen Fieberkrampf bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenisthmusstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dilitation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2001; Urk. 10/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in seinem Bericht vom 18. März 2004 aus, am Morgen des 26. August 2003, gegen 11.00 Uhr sei ein Fieber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krampf aufgetreten mit leichter Atemnot, Dyspnoe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tachypneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Krampfge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen (Urk. 10/10 S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.3). Beim Beigeladenen sei nach der Anlieferung mit der Rega eine Herz-Echographie vorgenommen worden, welche eine minima</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">le Zunahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenisthmusstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vergleich zum Vorbefund aufwies (Urk. 10/10 S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.6). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte die Diagnose eines komplizier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fieberkrampfes bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dilitation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenisthmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im April 2001 (Urk. 10/10 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Krankengeschichte des Beilgeladenen ist ersichtlich, dass er seit seiner Geburt am 5. Februar 2001 an einer Herz- und Gefässmissbildung leidet, welche als Geburtsgebrechen Nr. 313 einen Anspruch auf medizinische Massnahmen durch die Invalidenversicherung auslöste. Dies wurde durch die IV-Stelle Luzern anerkannt (Urk. 10/9). Die diesbezüglich bis zum 5. März 2002 vergüteten Leistungen gehen aus dem Kontrollblatt der IV-Stelle Luzern hervor (Urk. 10/20 S. 3). Darin ist unter anderem ersichtlich, dass der Beigeladene am 17. Mai 2001 mit dem Rettungsdienst/Spitalauto ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeliefert werden musste, wo er anschliessend zwei Tage lang hospitalisiert war (Urk. 10/20 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. August 2003 alarmierten die Eltern des Beigeladenen aufgrund einer Atemnot, Fieber, blauen Lippen und Bewusstlosigkeit den Notfalldienst über die Telefonnummer 144 (Urk. 6). Aufgrund des bestehenden Geburtsgebrechens einer Gefäss- und Herzmissbildung, der damit zusammenhängenden bisher erfolgten Kontrollen, Einweisungen und Operationen sowie der eingetretenen Zunahme der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenisthmusstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint als erwiesen, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Geburtsgebrechen und dem Ereignis vom 26. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2003 besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Notwendigkeit des Einsatzes eines Helikopters ergibt beziehungsweise ergab sich aus den alarmierenden Symptomen im Zusammenhang mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorbeste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hendenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leiden (Urk. 10/4; Urk. 10/10). Die Geeignetheit eines Rega-Einsat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes zur Ermöglichung einer notfallmässigen echokardiographischen Kontrolle des Beigeladenen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist offensichtlich. Im Hinblick auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptome, die bestehenden gesundheitlichen Probleme und die bereits erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen war der Transport mit dem Helikopter von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spital A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus Sicht der Ambulanzärzte am 26. August 2003 erforderlich, da sie andernfalls den Beigeladenen mit der Ambulanz transportiert hätten. Die Verhältnismässigkeit zwischen dem Transport mit einem Rettungshelikopter und dem verfolgten Zweck der Klärung des Grundes für die lebensbedrohende Atemnot im Hinblick auf die geeigneten Massnahmen zu deren Behebung ist als erfüllt zu betrachten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erscheint ein Zusammenhang zwischen dem Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen Nr. 313 mit der am 26. August 2003 vorgelegenen Symptomatik gegeben und die Notwendigkeit des Rega-Rettungstransportes von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur raschen Abklärung der Situation ausgewiesen, weswegen die Beschwerdegegnerin für die diesbezüglichen Kosten in der Höhe von Fr. 3'376.40 aufzukommen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 29. Juni 2004 aufgehoben und die Beschwerdegegnerin zur Übernahme der Rega-Transportkos</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ten des Beigeladenen </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Z.___</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> ins </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Spital A.___ </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">vom 26. August 2003 in der Höhe von Fr. 3'376.40 verpflichtet.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Krankenversicherung AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenös</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSturzenegger </p></div> </div></body></html>