B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-1947/2011 U r t e i l v o m 8 . J u n i 2 0 1 2 Besetzung Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz, Richter Ronald Flury, Gerichtsschreiberin Marion Sutter. Parteien B._______, vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin, Schaffhauser- strasse 345, Postfach 6734, 8050 Zürich, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave- nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Aufhebung der Rente. B-1947/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. Der 1957 geborene, als Asylbewerber in die Schweiz eingereiste, unge- lernte türkische Staatsangehörige B._______ (im Folgenden: Beschwe r- deführer) stellte am 9. Dezember 1991 ein Gesuch um Leistungen der In- validitätsversicherung, namentlich berufliche Massnahmen sowie Invalid i- ätsrente (IV-Akt. 2). Mit Verfügung vom 3. November 1995 wurden ihm auf Grund eines Invaliditätsgrades von 70 % eine ganze Rente samt Z u- satzrente für die Ehefrau und zwei Kinderrenten ab dem 1. Mai 1991 z u- gesprochen (IV-Akt. 62). Nach Ablehnung seines Asylgesuchs durch die Schweiz lebte der Beschwerdeführer seit Sommer 1993 in Deutschland. B. Mit Schreiben vom 31. Oktober 1997 kündigte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (im Folgenden: Vorinstanz) eine Überprüfung der bi s- her geleisteten ganzen Invaliditätsrente an (IV -Akt. 65). Im Rahmen des Revisionsverfahrens ersetzte die Vorinstanz mit Verfügung vom 18. Juni 1999 die dem Beschwerdeführer bi s dahin gewährte Vollrente mit Wi r- kung ab dem 1. August 1999 durch eine halbe Rente (IV -Akt. 92). Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Bruno Kaufmann, Beschwerde bei der Eidgenössischen Rekurskommission AHV/IV (IV-Akt. 93). Diese hiess die Beschwerde mit Urteil vom 21. Dezember 1999 in dem Sinn gut, dass sie die angefocht e- ne Verfügung aufhob und die Sache zur Einholung eines psychiatrischen Gutachtens und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV -Stelle zu- rückwies (IV-Akt. 98). In der Folge holte die Vorinstanz das orthopädische Fachgutachten vom 13. Mai 1998 (IV -Akt. 85) sowie das neurologisch - psychiatrische Gutachten vom 19. Dezember 2000 (IV -Akt. 115) ein. Ge- stützt auf diese Unterlagen erliess sie die Ve rfügung vom 29. April 2002, wonach der Beschwerdeführer nach wie vor Anspruch auf eine volle Inva- liditätsrente hat, dies jedoch basierend auf einem Invaliditätsgrad von nunmehr 67 % (IV-Akt. 152). Diese Verfügung trat in Rechtkraft. C. Auf Grund der geändert en Rechtslage seit dem 1. Januar 2004, wonach bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % und weniger als 70 % Anspruch auf eine Dreiviertelrente besteht, leitete die IV -Stelle für Versi- cherte im Ausland am 26. Februar 2004 ein Revisionsverfahren ein (I V- Akt. 610). Mit Verfügung vom 19. Juli 2004 (IV -Akt. 172) setzte die Vorin- stanz bei einem unveränderten Invaliditätsgrad von 67 % die bisher g e-B-1947/2011 Seite 3 leistete ganze Rente mit Wirkung ab dem 1. September 2004 auf eine Dreiviertelrente herab, was sie mit Einsprach eentscheid vom 22. Februar 2005 bestätigte (IV-Akt. 191). D. Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Philip Stolkin, mit Datum vom 29. März 2005 B e- schwerde bei der eidgenössischen AHV/IV -Rekurskommission für Perso- nen im Ausland. Darin beantragte er die per 19. Juli 2004 rückwirkende Ausrichtung einer Invaliditätsrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 %. Mit Schreiben vom 2. April 2007 teilte das Bundesverwa l- tungsgericht dem Beschwerdeführer mit, dass es das Verfahren am 1. Januar 2007 übernommen habe (IV -Akt. 204) und wies die Beschwe r- de mit Entscheid vom 13. Juni 2007 nach dem bereits durch die AHV/IV - Rekurskommission für Personen im Ausland durchgeführten zweifachen Schriftenwechsel ab (IV-Akt. 206). E. Der Beschwerdeführer focht diesen Entscheid mit Beschwerde in öffen t- lich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht an (IV -Akt. 207). Dieses hiess am 11. März 2008 die Beschwerde dahingehend gut, dass der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Juni 2007 und der Einspracheentscheid vom 22. Februar 2005 aufzuheben seien. Die S a- che wies es an die Vorinstanz zurück, damit diese nach Einholung eines aktualisierten orthopädischen sowie eines psychiatrischen Gutachtens über den Anspruch auf eine In validenrente ab dem 1. September 2004 neu verfüge (IV-Akt. 214). F. In der Folge holte die Vorinstanz mit Schreiben vom 2. September 2008 eine orthopädische Begutachtung bei Dr. med. S._______ sowie eine neurologisch-psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. M._______ vom 6. März 2009 respektive vom 19. März 2009 ein (IV -Akt. 224, 238 und 240). Auf Grund dieser neuen Gutachten erklärte der durch den region a- len ärztlichen Dienst (im Folgenden: RAD) der Vorinstanz beigezogene Dr. L._______ mit Stellungnahme vom 31. Mai 2009, dass eine Ve r- schlechterung seit der Feststellung des Invaliditätsgrads von 67 % mit S i- cherheit ausgeschlossen werden, ja tendenziell sogar von einer Verbe s- serung gesprochen werden könne, seien dem Beschwerdeführer gemäss der Befunde der beid en Gutachter 6 Stunden leichter Arbeit täglich z u- mutbar (IV-Akt. 243). Auf Grund des Einwands des Rechtsvertreters vom B-1947/2011 Seite 4 9. März 2009 gegen den ohne Gewährung des rechtlichen Gehörs b e- stimmten fachorthopädischen Gutachter Dr. med. S._______ (IV -Akt. 254) wur den sowohl das orthopädische als auch das neurologisch - psychiatrische neu in Auftrag gegeben. Mit Schreiben vom 31. Juli 2009 (IV-Akt. 260) kündigte die Vorinstanz die für die neu einzuholenden B e- gutachtungen zuständigen Ärzte Dr. med. P ._______, Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie sowie Dr. med. W._______, Arzt für O r- thopädie an. Die entsprechenden Gutachten ergingen am 18. September 2009 respektive am 25. September 2009 (IV -Akt. 273 und 274). Gestützt auf diese beiden neu eingeholten Guta chten kam der RAD -Arzt Dr. L._______ mit Stellungnahme vom 21. März 2010 zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer eine ganztägige leichte Verweistätigkeit zumutbar sei. Eine Verschlechterung seit der Feststellung des Invaliditätsgrads von 67 % könne von dahe r ausgeschlossen werden, tendenziell habe vie l- mehr eine Verbesserung stattgefunden (IV -Akt. 281). Nach Einholen des Fragebogens für den Arbeitgeber sowie der Lohn -Gehaltsabrechnung vom Februar 2004 (IV -Akt. 285) wurde in IV -Akt. 289 der Einkommen s- vergleich, unter Berücksichtigung der erwerblichen und arbeitsmarktl i- chen Verhältnisse in Deutschland (vgl. Entscheid des Bundesgerichts vom 11. März 2008, E. 5.5.2 in IV -Akt. 214), vorgenommen. Hiernach r e- sultierte ein Invaliditätsgrad von 39.81 %. Gestützt darau f wurde mit Vor- bescheid vom 15. September 2010 die Aufhebung der Invaliditätsrente angekündigt (IV-Akt. 290). Diesen Vorbescheid bestätigte die Vorinstanz, nach Prüfung des Einwands vom 14. Dezember 2010 (IV -Akt. 297), mit der angefochtenen Verfügung vom 1 7. Februar 2011 und hob die bisher geleistete Dreiviertelrente mit Wirkung ab dem 1. April 2011 auf (IV -Akt. 301). G. Mit Beschwerde vom 31. März 2011 beantragt der Beschwerdeführer die Aufhebung der Verfügung vom 17. Februar 2011 sowie die Entrichtung einer Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 70 %, eventualiter die Aufhebung der "Rente" ( recte Verfügung) vom 17. Februar 2011 und Zurückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neubeurteilung. Zudem stellt er ein Gesuch um unentgeltliche Recht spflege sowie – verbeiständung und beantragt die Zustellung der IV -Akten zur Einsich t- nahme unter Ansetzung einer Nachfrist zur Begründung der Beschwerde. H. Mit Zwischenverfügung vom 22. Juni 2011 wurde das Gesuch des B e-B-1947/2011 Seite 5 schwerdeführers um unentgeltliche Rech tspflege sowie -verbeiständung gutgeheissen. I. Mit Zwischenverfügung vom 5. Juli 2011 bewilligte das Bundesverwa l- tungsgericht das Gesuch um Akteneinsicht und setzte dem Beschwerd e- führer eine 14-tägige Nachfrist zur Beschwerdeergänzung an. J. Mit Schreiben vom 20. Juli 2011 stellt der Beschwerdeführer die Verfa h- rensanträge, es sei ein polydisziplinäres Gutachten "an wirklich unabhä n- giger Stelle" einzuholen und Dr. K._______ "auf dem Wege der Recht s- hilfe als Zeugen" einzuvernehmen. Zudem legte er einen weiteren medi- zinischen Bericht ins Recht. Mit Schreiben vom 17. August 2011 reicht er eine Beschwerdeergänzung mit unveränderten Rechtsbegehren ein. K. In ihrer Vernehmlassung vom 31. März 2011 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde sei abzuweisen und die angefoch tene Verfügung zu bestäti- gen. L. Mit Replik vom 25. Januar 2012 wiederholt der Beschwerdeführer seine Anträge und Begründung und reicht einen weiteren medizinischen Bericht ein. M. Mit Duplik vom 6. Februar 2012 hält die Vorinstanz an ihrer Vernehmla s- sung sowohl inhaltlich als auch mit Blick auf die Anträge fest. N. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der nac h- folgenden Erwägungen eingegangen. B-1947/2011 Seite 6 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1. Gemäss Art. 31 in Verbindung mit Art. 33 lit. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die Invalide n- versicherung vom 19. Juni 1959 ( IVG, SR 831.20) beurteilt das Bunde s- verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verf ü- gungen der schweizerischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. 1.2. Der Beschwerdeführer ist durch di e angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ände- rung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. 1.3. Auf die frist - und formgerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 VwVG) ei n- gereichte Beschwerde ist einzutreten. 2. Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur Anwendung gelangen. 2.1. Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Einspracheverfügung (hier: 17. Februar 2011) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massg e- bend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen füh renden Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329). 2.2. Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwa l- tungsgericht nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG), soweit das VGG nichts anderes bestimmt. Indes findet das Verwaltungsverfahren s- gesetz auf Grund von Art. 3 Bst. d bis VwVG keine Anwendung in Sozia l- versicherungssachen, soweit das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) anwendbar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invalid enversiche- rung (Art. 1a – 26bis und 28 – 70) anwendbar, soweit das IVG nicht aus- drücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. B-1947/2011 Seite 7 2.3. Der Beschwerdeführer ist türkischer Staatsangehörige r, weshalb das Abkommen vom 1. Mai 1969 zwischen der Schweiz und der Republik Türkei über soziale Sicherheit (SR 0.831.109.763.1; im Folgenden : Ab- kommen) Anwendung findet. Nach Art. 2 Abs. 1 des Abkommens sind die Staatsangehörigen der einen Vertragspartei in ihren Rechten und Pflic h- ten aus der Gesetzgebung der anderen Vertragspartei – wozu auch die schweizerische Bundesgesetzgebung über die Invalidenversicherung g e- hört (vgl. Art. 1 lit. B Abs. 1 Bst. b des Abkommens) – einander gleichge- stellt, soweit nichts anderes bestimmt ist. Insbesondere steht türkischen Staatsangehörigen bei anwendbarem Schweizer Recht ein Anspruch auf ordentliche Invalidenrenten unter den gleichen Voraussetzungen wie Schweizer Bürgern zu (Art. 10 Abs. 1 des Abkommens). Vorbehalten bleibt die Regelung, dass ordentliche Renten für Versicherte, die weniger als zur Hälfte invalid sind, türkischen Staatsangehörigen, welche die Schweiz endgültig verlassen, nicht ausgerichtet werden können (Art. 10 Abs. 2 Satz 1 des Abkommens). Weitere, im vorliegenden Verfahren rele- vante Abweichungen vom Gleichbehandlungsgrundsatz finden sich weder im Abkommen selbst noch in der dazugehörigen Verwaltungsvereinb a- rung vom 14. Januar 1970 (SR 0.831.109.763.11). Demnach bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalide n- versicherung nach schweizerischem Recht, insbesondere dem IVG sowie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201). 2.4. Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdeve r- fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Mis s- brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder un- vollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be- herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht unbeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen). Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abwe i- chendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein- lichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestim mten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Gesch e-B-1947/2011 Seite 8 hensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b, 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). 3. Im vorliegenden Verfahren ist in der Hauptsache streitig und vom Bu n- desverwaltungsgericht zu prüfen, ob die Vorinstanz die dem Beschwerde- führer bisher gewährte ganze Invalidenrente zu Recht aufgehoben hat. Ausserdem beantragt der Beschwerdeführer die E inholung eines polydis- ziplinären Gutachtens an "wirklich unabhängiger Stelle" sowie die Einve r- nahme von Dr. med. K._______ als Zeugen. Eventualiter stellt er den An- trag, die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückz u- weisen. In der Beschwerdeergänzung vom 17. August 2011 macht der Beschwer- deführer neben der Verletzung der Beweislastverteilung nach Art. 8 ZGB eventualiter einen Verstoss gegen den Anspruch auf ein faires Verfahren und gegen die Untersuchungsmaxime, einen Verstoss gegen das Ve r- hältnismässigkeitsprinzip sowie eine Verletzung des Beschleunigungsg e- bots geltend. Hierzu ist bereits an dieser Stelle festzuhalten, dass der Beschwerdefü h- rer zu Unrecht von einer Verfahrensdauer von 21 Jahren ausgeht. Ta t- sächlich hat die vorliegend zu üb erprüfende Rentenrevision im Jahr 2004 begonnen und wurde in gleichem Jahr mit der Rentenverfügung vom 19. Juli 2004 abgeschlossen. Diese Verfügung zog der Beschwerdeführer anschliessend bis ans Bundesgericht weiter, wobei das Bundesgericht die Angelegenheit mit Entscheid vom 11. März 2008 zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückwies. Bereits ein Jahr später lagen die vom Bu n- desgericht verlangten weiteren Abklärungen vor, mussten jedoch auf Grund eines Einwands des Beschwerdeführers wiederholt werden. Im September 2009 lagen alsdann die neuen Gutachten vor, wobei der Vo r- bescheid vom 15. September 2010 noch im selben Monat erging. Der Beschwerdeführer erhob am 2. November 2010 Einwand hiergegen und beantragte die Ansetzung einer Nachfrist zur Einwandbeg ründung von mindestens zwei Monaten. Die angefochtene Verfügung konnte daher erst im Jahr 2012 ergehen. Damit ist offensichtlich, dass keiner der ei n- zelnen Verfahrensschritte für sich genommen eine übermässige Zeit in Anspruch nahm. Die lange Verfahrensdau er von der Rentenüberprüfung im Jahr 2004 bis heute liegt unter anderem massgeblich in der Tatsache begründet, dass die Angelegenheit durch den Beschwerdeführer von I n- stanz zu Instanz weitergezogen wurde und mit dem vorliegenden En t-B-1947/2011 Seite 9 scheid bereits zum zweit em Mal durch das Bundesverwaltungsgericht beurteilt wird. Unter diesen Umständen kann von einer Verletzung des Beschleunigungsgebots von vornherein nicht die Rede sein. 4. Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer invalid im Sinn des Gesetzes ist (Art. 7, 8, 16 ATSG; Art. 4, 28, 29 aIVG, Art. 4, 28, 28a, 29 IVG) und beim Versicherungsfall mindestens während dreier Jahre (Art. 36 Abs. 1 IVG) Beiträge an die Alters-, Hinter- lassenen- und Invalidenversicherung geleistet hat. Diese zwei Bedingun- gen müssen kumulativ erfüllt sein. Der Beschwerdeführer hat seit 1. Mai 1991 eine ganze IV -Rente bezo- gen. Zu prüfen ist nachfolgend, ob sich der Anspruch begründende Inva- liditätsgrad in einem Mass vermindert hat, dass ihm seit 1. April 2011 kei- ne Invalidenrente mehr zusteht. 4.1. Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit ver- ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei- bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psych i- schen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisher i- gen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 4.2. Der Zeitpunkt des Eintritts der Invalidität beurteilt sich nach Art. 29 Abs. 1 aIVG. Der Rentenanspruch entsteh t frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig ge- worden ist (Bst. a: Dauerinvalidität, Art. 7 ATSG) oder während eines Jah- res ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig war (Bst. b: langdauernde Krankheit, Art. 6 ATSG, vgl. BGE 121 V 264 E. 6). Neurechtlich haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versi- cherte Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a); während eines Jahres ohne wesentlichen B-1947/2011 Seite 10 Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig gewesen sind (Bst. b); und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid sind (Bst. c). 4.2.1. Die seit dem 1. Janu ar 2004 massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent An- spruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invalidi- tätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 1 aIVG, Art. 28 Abs. 2 IVG). Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG we r- den Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 % entspr e- chen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnl i- chen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach der bunde s- gerichtlichen Rechtsprechung stellt Art. 28 Abs. 1 ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 für Schweizer Bürger und Staatsangehörige der Eur o- päischen Gemeinschaft, denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40 % eine Rente ausg erichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europä i- schen Gemeinschaft Wohnsitz haben. 4.2.2. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsei n- kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinisch en Behandlung und allfälliger Einglied e- rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezi e- hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht inva lid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 aIVG bzw. Art. 28a Abs. 1 IVG). 4.2.3. Übt die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität eine E r- werbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsve r- hältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibe n- de Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächli ch erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b aa; RKUV 2003 U 494 S. 385 E. 4.2.1). B-1947/2011 Seite 11 4.2.4. Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen - und In- valideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfäll i- ge rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Ve r- fügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222, 128 V 174; SVR 2003 IV Nr. 11 E. 3.1.1). 4.3. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu k önnen, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es dabei, den Ge- sundheitszustand zu beurt eilen und dazu Stellung zu nehmen, in wel- chem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinwei- sen). Die – arbeitsmedizinische – Aufgabe der Ärzte und Ärztinnen b e- steht darin, sich dazu zu äussern, inwiefern die versicherte Person in i h- ren körperlichen oder geistigen Funktionen lei densbedingt eingeschränkt ist. Die Frage, welche konkreten beruflichen Tätigkeiten auf Grund der medi- zinischen Angaben und unter Berücksichtigung der übrigen Fähigkeite n der versicherten Person in Frage kommen, ist demgegenüber nicht von der Ärztin oder dem Arzt, sondern von der Verwaltung bzw. von der B e- rufsberatung zu beantworten (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versiche- rungsgerichts I 457/04 vom 26. Oktober 2004, in: SVR 2006 IV Nr. 10, E. 4.1 mit Verweis auf BGE 107 V 17 E. 2b). 4.4. Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfah- ren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versi- cherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unte r- suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle- gung der Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Si-B-1947/2011 Seite 12 tuation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet si nd. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit wede r die Herkunft des Beweismittels noch die B e- zeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts vom 26. Januar 2006 [I 268/2005] E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hi n- blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstell ung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen. 5. Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entspr e- chend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchsbeeinflussende Änderung für die Herabsetzung oder Aufhe bung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu b e- rücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiter andauern wird (Art. 88a Abs. 1 IVV). Ein Revisionsgrund ergibt sich aus jeder wesentlichen Änderung der tat- sächlichen Verhältnisse, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5, mit weit e- ren Hinweisen, SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Keine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse bedeuten eine unterschiedliche Beurteilung ei- nes im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts (zum Beispiel eine a n- dere Einschätzung der zumutbaren Arbeitsleistung, vgl. SVR 2004 IV 5, E. 3.3; 1996 IV Nr. 70 E. 3a). Das Eidgenössische Versicherungsgericht (heute: Bundesgericht) hat in seiner älteren Rechtsprechung jeweils fest- gehalten, dass ein Revisionsgrund, welcher zur Aufhebung oder Herab- setzung der Rente nach Art. 41 IVG (bzw. heute Art. 17 ATSG) führt, ak- tenmässig zuverlässig ausgewiesen sein muss (z.B. Urteil I 559/02 vom 31. Januar 2003 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen sowie THOMAS L O- CHER, a.a.O. § 38 Rz. 6 f. und UELI KIESER, ATSG Kommentar, Rz. 16 f. zu Art. 17). Die Revisionsbestimmungen dürfen nicht als Grundlage für eine voraussetzungslose Neuprüfung des Rente nanspruchs verstanden werden (RUDOLF RÜEDI, Die Verfügungsanpassung als verfahren s- rechtliche Grundfigur namentlich von Invalidenrevisionen, in: RENÉ B-1947/2011 Seite 13 SCHAFFHAUSER/FRANZ SCHLAURI [HRSG.], Die Revision von Dauer- leistungen in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 15 mit Verweis auf BGE 112 V 371 E. 4). 6. Wie eingangs dargelegt, trat die Verfügung vom 29. April 2002, mit we l- cher dem Beschwerdeführer eine volle Rente bei einem Invaliditätsgrad von 67 % zugesprochen wurde, in Rechtskraft. Auf die Einwände des Be- schwerdeführers ist daher auch insoweit nicht einzugehen, als sie sich auf diese Verfügung beziehen sollten. Demgegenüber wurden die Ergebnisse der Rentenüberprüfung des Ja h- res 2004, welche im Zuge der Gesetzesänderung vorgenommen wurden, bis zum Bundes gericht weitergezogen, welches die Angelegenheit zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz nach Einholung eines aktualisierten orthopädischen sowie eines psychiatrischen Gutachtens zurückwies. Damit ist vorliegend erneut die Rentenrevision nach Bst. f der Schlussbe- stimmungen der 4. IV-Revision zu überprüfen, was bedeutet, dass der der ursprünglich gewährten Vollrente zu Grunde liegende Invaliditätsgrad von 67 % nicht unbesehen übernommen werden kann (vgl. bereits Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 13 . Juli 2007, C -3521/2008, Rz. 6.1ff.). So verfügt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ein B e- schwerdeführer, dem eine Rente im beantragten Umfang zugesprochen wird, über kein schützenswertes Interesse an der Feststellung eines h ö- heren Invaliditätsgr ades. Namentlich begründet selbst die Möglichkeit, dass bei einem gleichbleibenden Invaliditätsgrad die Vollrente des B e- schwerdeführers im Hinblick auf die 4. IV-Revision im Verlaufe des Jahres 2004 gekürzt werden könnte, kein aktuelles unmittelbares Inter esse an der Feststellung eines höheren Invaliditätsgrades (Urteil des EVG vom 11. Oktober 2005, I 313/04, mit weiteren Hinweisen). Dies impliziert, dass der Invaliditätsgrad innerhalb der Spannweite zwischen 66 2/3 % und w e- niger als 70 %, die nach der alte n Rentenabstufung zu einer Vollrente führte, zumindest im Zusammenhang mit den auf Grund der Rechtsände- rung im Jahr 2004 (4. IV -Revision) notwendigen Rentenrevisionen grund- sätzlich überprüfbar ist. Nachfolgend ist deshalb der in der rechtskräftigen Verfügung vom 29. Ap- ril 2002 auf 67 % festgelegte Invaliditätsgrad auf Grund der vorhandenen medizinischen und erwerblichen Unterlagen sowohl hinsichtlich des Zeit- punktes des Erlasses der ersten Revisionsverfügung vom 29. April 2002, als auch für die Zeit beim Er lass der Einspracheverfügung vom 17. Feb-B-1947/2011 Seite 14 ruar 2011 frei zu prüfen. Wie im Entscheid des Bundesgerichts vom 11. März 2008, E. 5.2.2 (IV-Akt. 214) festgehalten, rief bereits die zeitliche Distanz zwischen den im Vorverfahren vorliegenden Arztunterlagen sowie dem Prüfungszeitpunkt zu einer vertieften Abklärung der aktuellen g e- sundheitlichen Beeinträchtigung und deren Auswirkungen auf die Arbeits- fähigkeit auf. Entsprechend wies das Bundesgericht in Gutheissung der Beschwerde die Angelegenheit zurück an die Vorinstanz zur ergänzenden Abklärung, namentlich der Einholung eines aktualisierten orthopädischen sowie eines psychiatrischen Gutachtens sowie anschliessender neuer Verfügung. 7. Den Akten ist zu entnehmen, dass die vom Bundesgericht zusätzlich ve r- langten Abklärungen durch die Vorinstanz bereits mit Schreiben vom 2. September 2008 eingeholt wurden. Entsprechend liegen die orthopäd i- sche Begutachtung durch Dr. med. S._______ vom 6. März 2009 sowie die neurologisch-psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. M._______ vom 19. März 2009 in den vorinstanzlichen Akten (IV -Akt. 224, 238 und 240) vor. In Reaktion auf den Einwand des Rechtsvertreters vom 9. März 2009 gegen den ohne Mitwirkung des Beschwerdeführers festgelegten fachorthopädischen Gutachter Dr. med. S._ ______ (IV-Akt. 254) gab die Vorinstanz beide Gutachten neu in Auftrag, diesmal unter Gewährung der Mitwirkungsrechte des Beschwerdeführers (vgl. IV -Akt. 260). Gegen die neu festgelegten Begutachter Dr. med. P ._______, Arzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie sowie Dr. med. W._______, Arzt für O r- thopädie, beide mit Praxis in Deutschland, erhob der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers innert angemessener Frist keinen Einwand. Erst nachdem die beiden Gutachten am 18. September 2009 respektive am 25. September 2009 (IV-Akt. 273 und 274) bereits vorlagen, liess der B e- schwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter mit Einwand vom 2. N o- vember 2010 die pauschale Kritik anbringen, deutsche Ärzte vermöchten den schweizerischen Ansprüchen nicht zu genügen. In dem der B e- schwerdeführer diesen pauschalen Einwand im Allgemeinen gegen deu t- sche Ärzte erst nach Vorliegen der beiden Gutachten vorbringt, obwohl ihm mit Schreiben der Vorinstanz vom 31. Juli 2009 die zu beauftrage n- den Begutachter im Vorfeld kommuniziert w urden, ist sein Verhalten als widersprüchlich nicht zu hören. Es geht nicht an, vorerst die Ergebnisse einer Untersuchung abzuwarten, um dann bei unerwünschtem Unters u- chungsergebnis eine erneute Untersuchung durch eine andere Begutach- tungsperson zu verlang en. Indem sich der Beschwerdeführer stets auf den ihn behandelnden Arzt Dr. med. K._______ des Gesundheitszen t-B-1947/2011 Seite 15 rums Kelkheim beruft, verlangt er selber implizit, dass gerade auf die m e- dizinische Einschätzung eines deutschen Arztes abgestellt werde. Schliesslich geht aus der angefochtenen Verfügung hervor, dass die m e- dizinische Abklärung in Deutschland namentlich auf Grund des Schre i- bens des Beschwerdeführers vom 24. September 2008 (IV -Akt. 225) ver- anlasst wurde, wonach es ihm unmöglich sei, für die medizinis che Begut- achtung Deutschland zu verlassen. Wie bereits unter der vorangehenden Erwägung in der Ziff. 4.5 ausgeführt, spielt denn auch die Herkunft eines Arztberichts für die Beurteilung von dessen Beweiswert keine Rolle. Die vom Beschwerdeführer vorgebrach ten pauschalen Kritiken gegen die Gutachten aus Deutschland greifen von daher nicht. 8. Im Weiteren kritisiert der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeergä n- zung vom 17. August 2011 den Umstand, dass in einem Revisionsverfah- ren überhaupt auf die ursprünglic he Verfügung des Jahres 1991 zurüc k- gekommen wurde. Damit übersieht der Beschwerdeführer, dass das in der Folge im Jahr 2000 vorgenommene Revisionsverfahren, welches die ursprüngliche Rentenverfügung mit Blick auf die gewährte volle Invaliden- rente, basierend auf einem Invaliditätsgrad von nunmehr 67 % bestätigte, mit rechtkräftiger Verfügung vom 29. April 2002 (IV-Akt. 152) abgeschlos- sen worden ist. Es ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, das rechtskräftig abgeschlossene Revisionsverfahren wiede rwägungs- weise neu aufzurollen. Wie vorangehend ausgeführt, ist dies auch nicht erforderlich, da der der ursprünglich gewährten Vollrente zu Grunde lie- gende Invaliditätsgrad von 67 % ohnehin nicht unbesehen zu überne h- men ist (vgl. vorangehend Erwägung 6.). Mit Blick auf das zweite Revisionsverfahren im Jahre 2004 ist festzuha l- ten, dass der Gesetzgeber im Rahmen der 4. IV -Revision die Pflicht der Verwaltung zur revisionsweisen Überprüfung des Rentenanspruchs bei laufenden ganzen Invalidenrenten auf der Basis eines Invaliditätsgrades von mehr als 66 2/3 % und weniger als 70 % in Bst. f der Schlussbesti m- mungen zur 4. IV -Revision ausdrücklich vorsah (vgl. Urteile des Eidg e- nössischen Versicherungsgerichts [heute: Bundesgericht] vom 31. Okt o- ber 2005, I 487/04, E. 2.3, und vom 27. Oktober 2005, I 586/04, E. 2.2.2). Eine Ausnahme bestand gemäss dieser Bestimmung lediglich für jene Rentenbezüger, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Gesetzesände- rung das 50. Altersjahr bereits vollendet haben, was vorliegend für den Beschwerdeführer nicht zutraf (siehe bereits im Entscheid C-2521/2006 des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Juni 2007, E. 5.2.; IV -Akt. 206). B-1947/2011 Seite 16 Die IV-Stelle war somit von Gesetzes wegen verpflichtet, die dem B e- schwerdeführer gewährte Vollrente im Verlau fe des Jahres 2004 einer Revision zu unterziehen und sie, sofern die Überprüfung einen gleichblei- benden Invaliditätsgrad ergab, auf Grund von Art. 28 Abs. 1 IVG auf eine Dreiviertelsrente zu reduzieren. Die Kritik des Beschwerdeführers an der mit der Gesetzesrevision vorgenommenen Rentenrevision geht von daher fehl. Demgegenüber sind die Untersuchungsergebnisse dieser von G e- setzes wegen vorgenommenen Rentenüberprüfung im vorliegenden B e- schwerdeverfahren zu prüfen. 9. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Verhältni s- mässigkeitsprinzips. Er verlangt, es sei der lange Zeitraum, während dem er eine Rente bezog, zu vergegenwärtigen. Das Ziel der "nachhaltigen Genesung der leeren Sozialkassen" könne auch mit dem milderen Mittel eines späteren Entzugs der Rente nach Gewährung einer Übergangszeit erreicht werden. Zu verweisen ist in diesem Zusammenhang auf Art. 88 bis Abs. 2 Bst. a IVG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 IVG, wonach bei einem sich in der kritischen Spannweite von mehr als 66 2/3 % und weniger als 70 % liegen- den, unveränderten Invaliditätsgrad die bisher gewährte Vollrente frühe s- tens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an auf eine Dreiviertelsrente herabzusetzen ist. Sofern – wie ein Teil der Lehre vertritt (vgl. BEATRICE WEBER-DÜRLER, Vertrauensschutz im öf- fentlichen Recht, Basel 1983, S. 170 f.) – das Vertrauensprinzip eine Herabsetzung der Renten auf Grund von Rechtsänderungen nur nach ei- ner angemessenen Übergangsfrist erlauben sollte, so erfüllt die Regelung von Art. 88bis Abs. 2 Bst. a IVV diese Voraussetzung (siehe auch URS MÜL- LER, Die materiellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der Invaliden- versicherung, S. 109). Die Rüge des Beschwerdeführers, mit der Anpa s- sung der Rente an die aktuelle Rechtslage sei ausserdem der Verhält- nismässigkeitsgrundsatz verletzt, geht deshalb ebenfalls fehl. 10. Abgesehen von den in der vorangehenden Erwägung 4 zitierten gerügten Verfahrensverletzungen beschränkt sich der Beschwerdeführer in der Be- schwerdeergänzung vom 17. August 2011 im Übrigen darauf, materiell auszuführen, seine Gesundheitsbeschwerden seien seit der Verfügung aus dem Jahr 1995 stets gleichbleibend gewesen. B-1947/2011 Seite 17 Dem ist entgegenzuhalten, dass die blosse Behauptung hinsichtlich eines gleichbleibenden Z ustands vor der bundesgerichtlich angeordneten Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz zur aktualisierten A b- klärung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers nicht stan d- hält. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ist deshalb mit Blick a uf die neu eingegangenen Unterlagen zu überprüfen. Bereits an dieser Stelle sei jedoch darauf hingewiesen, dass auch die Vorinstanz davon ausgeht, dass es in den letzten Jahren zu keiner durchgreifenden Besserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers gekommen ist (vgl. Vernehmlassung der Vorinstanz vom 31. März 2011, S. 2 in IV - Akt. 22). Damit sind sich der Beschwerdeführer sowie die Vorinstanz d a- hingehend einig, dass ein unveränderter Gesundheitszustand vorliegt. Im Nachfolgenden sind mit Blick auf die volle Kognition des Bundesverwa l- tungsgerichts (Art. 49 VwVG) die beiden neu eingeholten Gutachten zu beurteilen, gleich wie die vom Beschwerdeführer neu eingereichten ärztl i- chen Unterlagen, um dann in der Folge die durch die Vorinstanz vorg e- nommene Invaliditätsberechnung zu überprüfen. 11. Wie bereits vorangehend, unter der Erwägung 4.4 dargelegt, ist für den Beweiswert eines Arztberichtes entscheidend, ob der Bericht für die strei- tigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der Zusamme n- hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind. 11.1. Das in IV -Akt. 273 vorliegende orthopädische Gutachten von Dr. med. W._______ vom 18. September 2009 nimmt Stellung zur Soz i- alanamnese sowie der eigenen Anamnese des Beschwerdeführers. In der Folge gibt es die von Dr. med. W._______ vorgeno mmenen Prüfun- gen der Statik, die medizinische Überprüfung von Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Lendenwirbelsäule, Schulter - und Ellbogengelenke, Handgelenke, Langfinger sowie der unteren Extremität wieder. Dr. med. W._______ stellt alsdann die folgenden Diagnosen:  Degeneratives Cervico-brachiales Syndrom ohne motorisches De- fizit. B-1947/2011 Seite 18  2. Myotendinotisch -degeneratives LWS -Syndrom, Z.n. Nucleot o- mie L5/S1 und Hemilaminektomie (1990) mit Funktionseinschrä n- kung Foramenstenosen L4-S1.  3. Chondropathia patellae be idseitig, 4. Chronifiziertes Schmer z- syndrom. Aus diesen Diagnosen folgert er, dass nach einer Nucleotomie und Hemi- laminektomie (1990) seit Jahren unverändert Kreuz - und Rückenschmer- zen bestehen. Ebenfalls konstatiert er eine rechtsbetonte - belastungsabhängige Lumboischialgie mit Krampfneigung, ohne Hinweis auf einen raumfordernden Bandscheibenprolaps. Im Zeitpunkt der Begu t- achtung erkennt er einen ausgeprägten myofascialen Reizzustand des gesamten Wirbelsäulenachsorganes, der mit einer endgradigen schmerzhaften verkürzungsbedingten Funktionseinschränkung und Streckfehlhaltung einhergehe. Demgegenüber seien senso -motorische Defizite klinisch weder an der oberen noch an der unteren Extremität nachzuweisen. Rechts befinde sich eine AS -Reflexabschwächung. B e- deutsam erscheine ein chronifiziertes Schmerzsyndrom, auf Grund de s- sen sich der Beschwerdeführer in unregelmässiger fachalgesiologischer Behandlung befinde. Eine Psychotherapie finde nicht statt. Schliesslich befänden sich an beiden Kniegelenken ein retropatel larer Reizzustand ohne dauerhaftes Funktionsdefizit und ohne Nachweis eines intraartikulä- ren Ergusses bzw. einer Synovitis (Sonographie). Unter Berücksichtigung dieser Befunde schliesst Dr. med. W._______ auf die Zumutbarkeit einer vollschichtigen Arbeitsf ähigkeit für leichte bis mi t- telschwere Tätigkeiten, überwiegend sitzend mit Möglichkeiten des Pos i- tionswechsels, ohne dauerhafte Zwangshaltungen, Rumpfbeugerotation, Kopfdrehen, Überkopfschauen und Überkopfgreifen sowie ohne daue r- hafte schwere Armtrage -Arbeiten und Heben und Tragen über 8 Kil o- gramm. 11.2. In dem in IV -Akt. 274 vorliegenden psychiatrischen Gutachten von Dr. med. P ._______ vom 25. September 2009 wird zur Aktenlage Stellung genommen, die Biographie und die Vorgeschichte des Beschwerdefü h- rers sowie dessen soziale und medizinische Anamnese wiedergegeben. Anschliessend werden die Beschwerden des Beschwerdeführers aufg e- führt. Die Untersuchungsergebnisse werden unter dem Titel Befunde z u- sammengefasst. Von Interesse ist hier vor allem der psychische Befun d, wonach beim Beschwerdeführer keine Störungen auszumachen seien. B-1947/2011 Seite 19 Die von Dr. med. P ._______ gestellten Diagnosen betreffen die bereits or- thopädisch diagnostizierte Lumboischialgie, Z.n. Bandenscheibenoperat i- on L5/S1 1990. Der psychiatrische Untersuchungs befund zeige keine kl i- nisch relevanten Auffälligkeiten. Zusammenfassend hält Dr. med. P ._______ fest, dass aus neuropsychiatrischer Sicht der Beschwerdefüh- rer in der Lage sei, vollschichtig einer leichten bis mittelschweren Täti g- keit nachzugehen. 11.3. In seiner Stellungnahme vom 21. März 2010 (IV-Akt. 281) weist der beigezogene RAD -Arzt Dr. L._______ darauf hin, dass die beiden, aus verfahrenstechnischen Gründen neu erstellten Gutachten inhaltlich mit den beiden (verfahrensrechtlich nicht verwerteten) Vorgutacht en überein- stimmen: Die Gutachter gelangen übereinstimmend zum Schluss, dass der Beschwerdeführer eine minderbelastbare Wirbelsäule nach der vor Jahren durchgeführten Diskushernienoperation und eine leichte degen e- rative Veränderung am übrigen Bewegungsappar at habe. Diese Befunde seien mit einer ganztägigen leichten Verweistätigkeit vereinbar. Die 6 - stündige Arbeit als Reiniger sei von daher mehr als zumutbar. Es habe somit in keinem Fall eine Verschlechterung stattgefunden, wie vom B e- schwerdeführer behauptet, vielmehr läge tendenziell eine Besserung vor. Damit verweist der RAD -Arzt auf die früheren Gutachten, die neurops y- chiatrische Begutachtung durch Dr. med. M._______ vom 19. März 2009 (IV-Akt 240) sowie die orthopädische Begutachtung durch Dr. med. S._______ vom 6. März 2009 (IV-Akt. 238). Hierzu hatte er bereits in se i- ner ersten Stellungnahme vom 31. Mai 2009 (IV -Akt. 243) festgehalten, dass gemäss der beiden Gutachten neu täglich 6 Stunden Arbeit zumu t- bar seien. Tatsächlich arbeite der Beschwerdeführer t äglich 5 1/2 Stunden bei einer Gebäudereinigungsfirma. Es sei keine neue Diagnostik vorha n- den. Nach der vor Jahren erfolgten Diskushernienoperation liege eine gewisse mindere Belastbarkeit der Wirbelsäule vor. Für ein Vorliegen wei- terer Leiden bestünden je doch keine Hinweise, namentlich nicht für das Vorliegen einer psychologisch-neurologischen Störung. Obwohl diese beiden ersten Gutachten vom 19. März 2009 respektive vom 6. März 2009 aus verfahrenstechnischen Gründen nicht als Grun d- lage zur Bemessung des G esundheitszustandes herangezogen werden dürfen, ist doch deren inhaltliche Übereinstimmung mit den neu eingeho l- ten beiden Gutachten vom 18. resp. 25. September 2009 ein Indiz für die inhaltliche Richtigkeit der beiden letzteren. B-1947/2011 Seite 20 11.4. Im Beschwerdeverfahren liess der Beschwerdeführer dem Bunde s- verwaltungsgericht die nachfolgenden ärztlichen Berichte von Dr. med. K._______ zukommen: Einerseits reichte er den Arztbericht von Dr. med. K._______ vom 18. November 2010 mit der Beschwerdeschrift vom 31. März 2011 ein, welcher er bereits im Einwandverfahren der Vorinstanz eingereicht hatte und dem Arztbericht in IV -Akt. 296 entspricht. Anderer- seits legte er mit den Verfahrensanträgen vom 20. Juli 2011 den neuen Bericht von Dr. med. K._______ vom 13. Juli 2011 ins Recht. Im Arzt- schreiben vom 18. November 2010 stellt Dr. med. K._______ als klin i- sche Befunde namentlich die folgenden Einschränkungen fest:  Wirbelsäulenbeschwerden, insbesondere eine eingeschränkte Beweglichkeit der Halswirbelsäule, verspannte Nackenmuskulatur, druckschmerzhafte Myogelosen im oberen Drittel der Brustwirbe l- säule sowie im lumbosakralen Übergang und eine erheblich ve r- spannte paravertebrale Muskulatur.  Gemäss den Röntgenaufnahmen der Lendenwirbelsäule würden sich zudem degenerative Veränderungen zeigen.  Demgegenüber liegen nach seiner Einschätzung keine neurolog i- schen Störungen vor.  Als Diagnose stellt er ein chronisch rezidivierendes LWS -S mit re- zidivierenden Lumboischialgien beidseitig, bei Zustand nach Nu c- leotomie im Jahre 1990 fest.  Mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit erkennt er eine deutliche Eing e- schränktheit, wobei dem Beschwerdeführer maximal 4 Stunden täglicher Arbeit aus orthopädischer Sicht zumutbar seien. Damit stellt Dr. med. K._______ gegenüber dem orthopädische Gutac h- ten von Dr. med. W._______ vom 18. September 2009 keine neuen D i- agnosen. So hielt auch der RAD -Arzt Dr. L. ._______ in der Stellungnah- me vom 14. Oktober 2011 fest, dass das neu zugestellte Arztattest von Dr. med. K._______ die bisherige ärztliche Beurteilung im Wesentlich en teile (IV-Akt. 304). Im Bericht vom 13. Juli 2011 wiederholt Dr. med. K._______ die vom B e- schwerdeführer geklagten Schmerzen und stellt die zusätzliche Diagnose eines chronischen Schmerzsyndroms. Im Übrigen bestätigt er seine A n-B-1947/2011 Seite 21 sicht, der Beschwerdeführ er sei lediglich eingeschränkt arbeitsfähig zu täglich 4 Stunden leichter Arbeiten. Insgesamt bringt der Arztbericht von Dr. med. K._______ vom 13. Juli 2011 gegenüber seinem früheren Bericht vom 18. September 2009 keine wesentlich neuen Diagnosen, das neu diagnostizierte chronisches Schmerzsyndrom findet sich bereits im orthopädische Gutachten von Dr. med. W._______ vom 18. September 2009 wieder. 11.5. Damit ist die Annahme der Vorinstanz, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei seit der Erstberentung u nverändert geblieben, nicht zu beanstanden, dies umso mehr, als sich auch der Beschwerdefüh- rer auf diesen Standpunkt stellt. Da für das Vorliegen einer psychol o- gisch-neurologische Störung keine Hinweise bestehen und auch der b e- handelnde Arzt Dr. med. K.___ ____ eine solche explizit verneint, liegt keine polydisziplinäre Ursache für die gesundheitlichen Beschwerden des Beschwerdeführers vor: Die diagnostizierten Beschwerden betreffen ei n- zig den orthopädischen Fachbereich, weshalb der Verfahrensantrag auf Einholung eines polydisziplinären Gutachtens abzuweisen ist. 12. Zu prüfen ist damit die mit Blick auf den unveränderten Gesundheitsz u- stand dem Beschwerdeführer zumutbare Arbeitsfähigkeit. Die beiden v o- rangehend dargelegten, durch die Vorinstanz neu eingeholten G utachten sprechen diesbezüglich von einer vollschichtigen Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten. Die (nicht verwertbaren früheren) Gutachten demgegenüber sprachen dem Beschwerdeführer eine Arbeits- fähigkeit von mindestens 6 Stunden täglich leichter bis mittelschwerer Tä- tigkeit zu. Der den Beschwerdeführer behandelnde Arzt Dr. med. K._______ wiederum spricht von einer Arbeitsfähigkeit von täglich 4 Stunden. Die Vorinstanz ging in der angefochtenen Verfügung zu Gun s- ten des Beschwerdeführer s nicht von einer vollschichtigen Arbeitsfähi g- keit aus, wie dies die beiden neuen Gutachten aus Deutschland postulier- ten, sondern erkannte gestützt auf die RAD -ärztliche Stellungnahme vom 14. Oktober 2011 (IV -Akt. 304), es liege mit Blick auf die Gutachten aus Deutschland zumindest ein Hinweis dafür vor, dass der Beschwerdefü h- rer täglich 5 Stunden leichter Arbeit leisten könne. Tatsächlich ist aktenkundig, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben derzeit rund 5 Stunden täglich in einer Reinigungsfirm a in Deutschland arbeitet (vgl. IV -Akt. 274, S. 4 oder IV -Akt. 240, S. 3). Wie B-1947/2011 Seite 22 der RAD -Arzt in seiner Stellungnahme vom 14. Oktober 2011 (IV -Akt. 304) festhielt, ist ihm diese Tätigkeit zumutbar, wofür er selber den Ta t- beweis erbringe. Ausserdem gehe diese Arbeit nicht auf Kosten seiner Gesundheit, da es eine ärztliche Tatsache sei, dass Bewegung Rücke n- schmerzen vermindere und auch das allgemeine Gesundheitsbefinden verbessere. Nachdem der Beschwerdeführer selber in den ärztlichen Untersuchungen angab, täglich über 5 Stunden im Durchschnitt zu arbeiten und dies mit den Angaben seines Arbeitgebers in dem Fragebogen für den Arbeitgeber vom 17. Februar 2010 (IV -Akt 285) übereinstimmt, ist die Annahme der Vorinstanz hinsichtlich der durch den Beschwerdeführer tatsächlich um- gesetzten Arbeitsfähigkeit von täglich 5 Stunden nicht zu beanstanden. 13. 13.1. Nachdem die durch die Vorinstanz festgelegte, dem Beschwerd e- führer zumutbare Arbeitstätigkeit im Vorhergehenden überprüft wurde, ist im Folgenden der daraus resultierend e Invaliditätsgrad zu bestimmen. Wie die Vorinstanz korrekt aus dem Entscheid des Bundesgerichts vom 11. März 2008 (IV -Akt. 214), E. 5.2.2 entnimmt, sind der Invaliditätsb e- messung die erwerblichen und arbeitsmarktlichen Verhältnisse in Deutschland zu Grund e zu legen. Da der Beschwerdeführer vor Eintritt der Invalidität keine Ausbildung abschloss und in der Schweiz verschi e- denen Arbeitstätigkeiten als ungelernter Arbeiter, zuletzt als Metallarbe i- ter, nachging, ist ihm der Durchschnittslohn eines Temporärarbe iters in der Baubranche anzurechnen. Von daher ging die Vorinstanz in IV-Akt. 289 korrekt vom durchschnittlichen Erwerbseinkommen eines Bauarbe i- ters nach deutschen Verhältnissen aus. Die Vorinstanz stützt sich für die Berechnung des Valideneinkommens auf die Ergebnisse der statistischen Erhebung des BIT (Bureau international du travail) für die Zeitspanne von Oktober 2007 bis Oktober 2008 , welche für einen deutschen Bauarbeiter im Jahr 2008 einen durchschnittlichen Stundenansatz von EUR 10.70 (vgl. Seite 83, Ziff. 90 der erwähnten Statistik) angibt. Ein Vergleich dieser Statistik mit der Valideneinkommensberechnung der Vorinstanz zeigt auf, dass der massgebende Stundensatz den Vergleichswerten korrekt en t- nommen wurde. Der Stundenansatz wurde anschliessend durch die Vor- instanz ebenfalls korrekt unter Berücksichtigung der in Deutschland übli- chen 40-Stundenwoche auf einen hyp othetischen Bruttojahreslohn 2008 hochgerechnet. Anschliessend wurde das daraus resultierende Jahre s- gehalt 2008 an die Teuerung angepasst, gestützt auf den Lohnindex ge-B-1947/2011 Seite 23 mäss OCDE (principaux indicateurs économiques), woraus das hochg e- rechnete Jahreseinkommen 2009 von EUR 1'887.88 resultierte. Für das Invalideneinkommen demgegenüber basierte sich die Vorinstanz auf die effektiven Verhältnisse des Beschwerdeführers, da dieser die ihm zumutbare Arbeitsfähigkeit ausschöpft, einen der Arbeit entsprechenden Lohn generiert und auf Grund der langjährigen Tätigkeit beim selben A r- beitgeber stabile Arbeitsverhältnisse vorliegen. Gestützt auf die in IV -Akt. 285 vorliegende allgemeine Verdienstbescheinigung 2009 des Arbeitg e- bers rechnete sie dem Beschwerdeführer deshalb das von ihm effektiv erzielte Monatseinkommen von EUR 1'136.30 monatlich an. Durch G e- genüberstellung des so ermittelten Valideneinkommens mit dem Inval i- deneinkommen errechnete die Vorinstanz in korrekter Weise einen Ei n- kommensverlust und damit einen Invaliditätsgrad von 39.81 %. 13.2. Grundsätzlich ist als massgebenden Zeitpunkt auf den Rentenb e- ginn abzustellen, wobei allfällige rentenwirksame Än derungen der Ve r- gleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222, E. 4.1, 4.2.). Wichtig ist vor allem, dass die beiden Ve r- gleichseinkommen auf zeitidentischer Grundlage erhoben werden (Murer, Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechun g des Bundesgerichts zum Sozialvers i- cherungsgericht, Zürich, Basel, Genf 2010, Rz. II.f. zu Art. 28 a IVG; si e- he vorangehend Erwägung 5.3.3). Vorliegend wäre somit auf den Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung, d.h. auf Februar 2011 abzustellen. Entspreche nd wären sowohl das Val i- den- als auch das Invalideneinkommen je auf Februar 2011 gemäss der Veränderung des Lohnindexes von 106.1 auf 108 Punkte hochzurechnen, womit wiederum ein Invaliditätsgrad von 39.81 % resultiert. Indem die Vorinstanz auf das Jahr 20 09 abstellte, für welches die effektiven Ei n- kommensverhältnisse des Beschwerdeführers auf Grund der in den Vo r- akten liegenden Lohnangaben (und damit dessen Invalideneinkommen) bekannt sind, hat sie das Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidenti- scher Gr undlage erhoben. Der Einkommensvergleich ist daher korrekt vorgenommen worden. Ebenfalls ist nicht zu beanstanden, dass die Vo r- instanz sowohl beim Validen - als auch Invaldeneinkommen vom Brutt o- lohn ausging: Da in Deutschland die Bruttosteuer direkt vom Ein kommen abgezogen wird, gewährleistet nur die Verwendung der Bruttolöhne einen effektiven Vergleich der Erwerbsfähigkeit. B-1947/2011 Seite 24 Indem die Vorinstanz damit auf den statistisch für die Jahre 2007 bis 2008 erhobenen Stundensatz eines Bauarbeiters abstellte, um diesen auf den Landesindexstand des Jahres 2009 anzupassen sowie das Inval i- deneinkommen auf Grund der effektiven Verhältnisse des Jahres 2009 festlegte, ist ihr Einkommensvergleich und damit die Berechnung des I n- validitätsgrades nicht zu beanstanden. Zu beacht en ist, dass die Vori n- stanz zu Gunsten des Beschwerdeführers das Jahreseinkommen ohne die Berücksichtigung einer mindestens vierwöchigen Ferienabwesenheit eines im Stundenlohn angestellten Arbeitsnehmers (wie dies bei Temp o- rärarbeiter üblich ist) ermittelte. 13.3. In der Replik vom 25. Januar 2012 bemängelt der Beschwerdefü h- rer, es könne seine Invalidenrente nicht aus wirtschaftlichen Gründen herabgesetzt werden, "stimme das zeitliche Rendement nicht mit den ta t- sächlichen körperlichen Leistungsfähigkeiten überein". Damit rügt der Be- schwerdeführer wohl, es werde nicht berücksichtigt, dass er während den durch ihn geleisteten 5 Stunden täglicher Arbeit nicht eine volle Lei s- tungsfähigkeit aufweise. Dieser Einwand geht fehl: Tatsächlich ermittelte die Vorinstanz nicht ein dem Beschwerdeführer hypothetisch mögliches Einkommen gestützt auf die ihm zumutbare Arbeitsfähigkeit, sondern ging vielmehr von dem durch den Beschwerdeführer aktuell generierten Ei n- kommen aus. Damit müssen allfällige Minderleistungen des Beschwerd e- führers auf den konkreten Zeitaufwand nicht berücksichtigt werden, wu r- de als Invalideneinkommen bereits der effektiv erzielte Lohn und damit der tatsächliche wirtschaftliche Wert seiner Arbeit auf dem freien Markt eingesetzt. Insgesamt ist damit auch mit B lick auf diese Einwendung des Beschwerdeführers der durch die Vorinstanz getätigte Einkommensve r- gleich nicht zu beanstanden. 14. Schliesslich sind im Zusammenhang mit den vorangehenden Ausführu n- gen die vorangehend unter Erwägung 3 dargelegten, durch den B e- schwerdeführer gerügten Verletzungen von Verfahrensrechten zu beurtei- len. Zum einen rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung der Beweislastver- teilung nach Art. 8 ZGB sowie zum andern ein Verstoss gegen den A n- spruch auf ein faires Verfahren sowie des Untersuchungsgrundsatzes im Zusammenhang mit der medizinischen Beurteilung. B-1947/2011 Seite 25 Indem die Vorinstanz die vom Bundesgericht angeordneten Zusatzgu t- achten eingeholt und in deren Würdigung ihr Ermessen nicht überschri t- ten hat, hat sie die Regeln der Beweislastverteilung eingehalten. Nach- dem nun sowohl die Vorinstanz als auch der Beschwerdeführer in ta t- sächlicher Hinsicht zum gleichen Ergebnis, nämlich einem unveränderten Gesundheitszustand, gelangen, besteht in Bezug auf die Sachverhalt s- darstellung Übereinstimmung. Damit kommt der Beweislastverteilung diesbezüglich ohnehin keine erhebliche Bedeutung mehr zu. In seiner Rüge eines Verstosses gegen den Anspruch auf ein faires Ve r- fahren bemängelt der Beschwerdeführer, es sei ihm keine Möglichkeit gewährt worden, Ergänzungsfra gen zu stellen sowie in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes habe keine gemeinsame Besprechung zw i- schen den Gutachtern Dr. med. P ._______ und Dr. med. W ._______ stattgefunden. Zu letzterem Punkt wurde bereits ausgeführt, dass sämtl i- che psychologisch-neurologischen Untersuchungen negativ verliefen und beim Beschwerdeführer keinerlei Anhaltspunkte für eine psychiatrische Störung vorliegen. Aus diesem Grunde bestand auch kein Bedarf einer polydisziplinären Untersuchung (siehe vorangehend Er wägung 11.5). In Bezug auf die Gewährung des rechtlichen Gehörs ist zu beachten, dass auf Grund des Einwands des Beschwerdeführers gegen den Gutachter Dr. med. S ._______ zwei neue Gutachten eingeholt wurden, unter vo r- gängiger Ankündigung der zu beauftragen den Gutachter zwecks Wa h- rung des Ablehnungsrechts des Beschwerdeführers. Rügt dieser nun, er habe die Unbefangenheit des Gutachters nicht überprüfen können, ist er nicht zu hören, wurden ihm doch die mit dem Gutachten beauftragten Ärzte vorgängig kommuniziert. Es wäre dem Beschwerdeführer ebenfalls offen gestanden, nach erfolgter Begutachtung, an der er persönlich tei l- nahm, Akteneinsicht in das Gutachten zu verlangen und unaufgefordert Ergänzungsfragen einzureichen. Ausserdem hätte er nach Einsichtna h- me in die vollständigen IV -Akten allfällige Ergänzungsfragen vor dem Bundesverwaltungsgericht wiederholen können. Da – wie bereits vora n- gehend ausgeführt – die Vorinstanz mit dem Beschwerdeführer sowie dessen Antrag entsprechend von einem unveränderten Gesundhe itszu- stand seit der letzten Rentenverfügung ausging und gemeinsam mit dem zuständigen RAD-Arzt die Gutachten der deutschen Ärzte nur zur Best ä- tigung dieses unveränderten Gesundheitszustands verwendete sowie namentlich die beiden Gutachten der deutschen Ärz te als "eine andere Beurteilung des unveränderten Zustands" würdigte (vgl. IV -Akt. 304), wä- re die Vorinstanz auch im Fall von tatsächlich durch den Beschwerdefü h-B-1947/2011 Seite 26 rer eingereichten Ergänzungsfragen zwangsläufig nicht zu einer anderen Einschätzung gelangt. Damit führen auch die vom Beschwerdeführer gerügten Verfahrensverlet- zungen nicht zu einer anderen gerichtlichen Beurteilung. 15. Es ist somit zusammenfassend festzuhalten, dass die Vorinstanz in ihrer Einspracheverfügung vom 17. Februar 2011, mit der sie die b isher ge- währte Vollrente aufgehoben hat, den Sachverhalt umfassend abgeklärt und rechtlich korrekt gewürdigt hat. Der Antrag des Beschwerdeführers auf Zusprechung einer Vollrente ist somit abzuweisen. Vor diesem Hi n- tergrund erweist sich eine weitere Abklärung des Sachverhalts nicht als notwendig, dies umso mehr als die Rentenaufhebung nicht auf Grund e i- nes veränderten Gesundheitszustandes, sondern auf Grund des durch bessere Anpassung an diesen gleich gebliebenen Gesundheitszustand reduzierten Invaliditätsg rads erfolgte. Damit sind die Verfahrensanträge des Beschwerdeführers in der Eingabe vom 20. Juli 2011 auf Durchfü h- rung eines (polydisziplinären, vgl. hierzu vorangehend Erwägung 11.5) Gutachtens an "wirklich unabhängiger Stelle" sowie auf Einvernahme von Dr. med. K._______ als Zeugen ebenfalls abzuweisen. 16. 16.1. Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen. In der vorliegend beurteilten Beschwerde hat er indes ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt, welches mit Zwischenverfügung vom 22. Juni 2011 gutgeheissen wurde , weshalb auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist. 16.2. Da mit derselben Zwischenverfügung ausserdem das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung des Beschwerdeführers gutgeh eis- sen wurde, der Rechtsvertreter jedoch keine Kostennote eingereicht hat, wird die Entschädigung des Rechtsvertreters unter Berücksichtigung des gebotenen und aktenkundigen Anwaltsaufwandes auf Fr. 2'000. -- (inkl. Auslagen) festgesetzt (Art. 65 Abs. 5 VwV G in Verbindung mit Art. 14 Abs. 2 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und En t- schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Eine zusätzliche Mehrwertsteuer ist vorliegend nicht zu ent- schädigen (Art. 1 Abs. 2 i.V.m. Art. 8 Abs. 1 und Art. 18 Abs. 1 des Meh r- wertsteuergesetzes vom 12. Juni 2009, SR 641.20). Die Entschädigung B-1947/2011 Seite 27 ist aus der Gerichtskasse zu leisten. Beizufügen bleibt, dass der begüns- tigte Beschwerdeführer gemäss Art. 65 Abs. 4 VwVG der Gerichtskasse Ersatz zu leisten hat, wenn er später zu hinreichenden Mitteln gelangt. 16.3. Die Vorinstanz als obsiegende Partei hat keinen Anspruch auf eine Entschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'000.-- zugesprochen, zahlbar durch die Gerichtskasse. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Gerichtsurkunde) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Vera Marantelli Marion Sutter B-1947/2011 Seite 28 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173. 110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 13. Juni 2012