<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00352</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107279&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00352</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.04.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Vergabebehörde darf den Vertrag abschliessen, sobald aufgrund der Fristansetzung für die Beschwerdeantwort feststeht, dass der unterlegene Anbieter keine aufschiebende Wirkung verlangt hat (E. 2). Die Bewertung der Offerten erfolgten vorliegend in rechtsgleicher und in der Sache haltbarer Weise (E. 3). Wenn der Vergabeentscheid erst in der Beschwerdeantwort begründet wird, darf die Beschwerdebegründung in der Replik ergänzt werden (E. 4a). Ein Anbieter muss die in den Ausschreibungsunterlagen verlangten Referenzen auch dann angeben, wenn er für die Vergabebehörde bereits früher einen vergleichbaren Auftrag durchgeführt hat (E. 4b).<br/>Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNG">BEWERTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REFERENZ">REFERENZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAGSSCHLUSS">VERTRAGSSCHLUSS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 14 lit. I IVÃ¶B</span><br/><span class="ungerade">§ 27 lit. I SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 54 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Am 21. August 2002 erÃ¶ffnete die Gemeinde X die im Einladungsverfahren durchgefÃ¼hrte Submission betreffend den Ersatz der bisherigen Telefonanlage der Gemeindeverwaltung durch eine Teilnehmervermittlungs- und Personensuchanlage der Marke Q. Bis zum Eingabetermin gingen fÃ¼nf Offerten ein, wovon zwei sich auf das Angebot eines anderen Systems beschrÃ¤nkten und daher ausschieden. Mit Beschluss vom 1. Ok­to­ber 2002 (versandt am 10. Oktober) wurde der Auftrag der Firma B AG, in X, vergeben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen den Vergabeentscheid erhob die Firma A, in X, am 21. Oktober 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Zu­schlag sei aufzuheben und "un­ter BerÃ¼cksichtigung der Fehler neu zu beschliessen". â Die Gemeinde X beantragte am 8./ 11. November 2002, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des BeschwerdefÃ¼hrers. Die Mitbeteilig­te liess sich nicht vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Replik vom 29. November/2. Dezember 2002 fÃ¼gte der BeschwerdefÃ¼hrer seiner ursprÃ¼nglichen BeschwerdebegrÃ¼ndung diverse neue Behauptungen und Einwendungen hinzu. Am 7. Januar 2003 beanstandete der BeschwerdefÃ¼hrer sodann in einem "Nach­trag zur Replik", dass die Beschwerdegegnerin die neue Telefonanlage offenbar zwischenzeitlich habe installieren lassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerin verwehrte sich mit Duplik vom 10. Januar 2003 gegen die mit der Replik vorgenommene Ausweitung der Beschwerde und hielt im Ãbrigen an ihrem bisherigen Standpunkt fest.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Parteivorbringen werden â soweit wesentlich â nachfolgend wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittel­bar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwer­de­verfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Ver­einbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) sowie die §§ 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Inter­kantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Der Vergabestelle ist der Abschluss des Vertrags mit dem ausgewÃ¤hlten Anbieter erst erlaubt, wenn sie nicht mehr damit rechnen muss, dass gegen ihren Entscheid eine Beschwerde eingeht oder einer eingegangenen Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt </span></p> <p class="Einzug1"><span>wird (RB 1999 Nr. 66 auch zum Folgenden). In der Praxis bedeutet dies, dass es der Ver­ga­be­­behÃ¶rde erlaubt ist, den Vertrag zu schliessen, sobald ihr vom Verwaltungsgericht eine Frist fÃ¼r die Beschwerdeantwort angesetzt wird, ohne dass gleichzeitig eine â allenfalls vor­­lÃ¤ufige â Anordnung betreffend Erteilung der aufschiebenden Wirkung getroffen wird. â Vorliegend wurde mit der entsprechenden Fristansetzung keine Anordnung betreffend auf­schiebende Wirkung verbunden, da der BeschwerdefÃ¼hrer kein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gestellt hatte und ansonsten keine Veranlassung fÃ¼r eine solche Anordnung bestand. Nach dem Gesagten ist es daher nicht zu beanstanden, wenn die VergabebehÃ¶rde den Vertrag mit der Mitbeteiligten im weiteren Verlauf des Beschwerdeverfahrens abgeschlossen hat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Hinsichtlich der konkreten Bewertung der Angebote ist vorab darauf hinzuwei­­sen, dass der VergabebehÃ¶rde ein weiter Ermessensspielraum zusteht, in den das Verwal­tungsgericht nicht eingreifen darf. Immerhin hat die Bewertung der Offerten in sachlich haltbarer Weise zu erfolgen, ansonsten der VergabebehÃ¶rde eine Ãberschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens anzulasten wÃ¤re. Ein Bewertungs- oder Benotungssystem muss auf alle Anbietenden bzw. auf alle Angebote gleich angewendet werden (§ 27 Abs. 1 der Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997; VGr AG, AGVE 1998, S. 393 E. c; AndrÃ© Mo­ser, Ãberblick Ã¼ber die Rechtsprechung 1998/99 zum Ã¶ffentlichen Beschaffungswesen, AJP 2000, S. 691 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer wehrt sich in erster Linie dagegen, dass sein unter dem Ti­tel "einmalige Miete" offerierter Preis bei der Position "Schulung" um Fr. 4'000.- und bei der Position "Voice-Mail" um Fr. 1'300.- (insgesamt Fr. 5'300.-) nach oben korrigiert wurde, obwohl diese Positionen in seinem Offertpreis bereits inbegriffen gewesen seien. Die Be­­schwerdegegnerin begrÃ¼ndet diese Ã¼brigens auch bei der Mitbeteiligten vorgenommenen Korrekturen damit, sie seien im VerhÃ¤ltnis zur dritten Konkurrenzofferte der C AG nÃ¶tig ge­worden. Letztere habe ein Sprachspeichersystem offeriert, welches Ã¼ber eine grÃ¶ssere Ka­pazitÃ¤t verfÃ¼ge als die von der BeschwerdefÃ¼hrerin und der Mitbeteiligten offerierten Voice-Mails. Um dies auszugleichen, sei bei den beiden andern daher jeweils ein Mehrbetrag von Fr. 1'300.- aufgerechnet worden. Ob diese Korrektur gerechtfertigt ist, kann offen bleiben, da sie den BeschwerdefÃ¼hrer und die Mitbeteiligte gleichermassen trifft und daher von vornherein keine Auswirkung auf die Rangfolge dieser Konkurrenten hat. Die unter dem Titel "Schulung" erfolgte Korrektur begrÃ¼ndet die Beschwerdegegnerin sodann damit, dass die C AG den Stundenaufwand fÃ¼r Schulung und Programmierung auf 40 Stunden ge­schÃ¤tzt habe, wogegen der BeschwerdefÃ¼hrer nur von 15 Stunden und die Mitbeteiligte so­gar nur von 6 Stunden ausgingen. Da anzunehmen sei, dass fÃ¼r eine umfassende Schulung von 50 Mitarbeitenden sowie einzelner BehÃ¶rdenmitgliedern tatsÃ¤chlich mehr als 6 oder 15 Stunden aufgewendet werden sollten und um gegenÃ¼ber dem Angebot der C AG eine vergleichbare Kostenzusammenstellung zu erhalten, seien die Angebote der andern beiden Kon­kurrenten um je Fr. 4'000.- erhÃ¶ht worden. Auch diese Korrektur hat letztlich keinen Einfluss auf die Rangfolge der Konkurrenten. Zwar kann sie nicht einfach wettgeschlagen werden, da die Mitbeteiligte und der BeschwerdefÃ¼hrer ihren Schulungsaufwand unterschied­lich hoch einschÃ¤tzten. Nimmt man aber mit der Beschwerdegegnerin die AufwandschÃ¤tzung der C AG mit rund 40 Schulungsstunden als RichtgrÃ¶sse und geht man weiter da­von aus, die Differenz zu den 15 eingesetzten Stunden des BeschwerdefÃ¼hrers rechtfertige einen Aufschlag von Fr. 4'000.-, mÃ¼sste der Zusatzaufwand bei der Mitbeteiligten um 9 Stunden hÃ¶her angesetzt werden, was linear aufgerechnet einem Mehrbetrag von Fr. 1'440.- entspricht. Geht man davon aus, die Differenz zu den 6 Stunden der Mitbeteilig­ten begrÃ¼nde den Aufschlag von Fr. 4'000.- fÃ¤llt die zugunsten des BeschwerdefÃ¼hrers resul­tierende Preisdifferenz sogar noch geringer aus (ca. Fr. 1'060.-). Welcher Betrag fÃ¼r neun zusÃ¤tzliche Schulungsstunden tatsÃ¤chlich einzusetzen wÃ¤re, kann hier jedoch offen ge­lassen werden. Insgesamt liegt das Angebot des BeschwerdefÃ¼hrers bei der Variante Miete nÃ¤mlich Fr. 2'134.35 Ã¼ber demjenigen der Mitbeteiligten. Diese Differenz liesse sich auch mit einer angemessenen rechnerischen Kompensation von 9 Schulungs­stunden nicht ausgleichen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat mit der Replik diverse neue Behauptungen und Einwendungen vorgebracht, die in seiner Beschwerdeschrift nicht enthalten waren. Die Beschwerdegegnerin wendet ein, dass dies unzulÃ¤ssig sei; die Replik dÃ¼rfe nicht dazu verwendet werden, Darlegungen nachzuholen, die schon mit der Beschwerde hÃ¤tten vorgebracht werden kÃ¶nnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) BeschwerdeantrÃ¤ge und deren BegrÃ¼ndung mÃ¼ssen grundsÃ¤tzlich innerhalb der Be­schwerdefrist eingereicht werden; das Verwaltungsgericht ordnet daher in der Regel keinen zweiten Schriftenwechsel an. Ein solcher ist jedoch erforderlich, wenn mit der Beschwer­deantwort wesentliche neue Gesichtspunkte vorgebracht werden, insbesondere wenn die massgebliche BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids erst in der Vernehmlassung dar­­gelegt wird (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 58 N. 10; Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 672; RenÃ© Rhinow/Heinrich Koller/Christina Kiss, Ãffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel 1996, Rz. 847, 1345; Attilio R. Gadola, Das verwaltungsinterne Beschwerdeverfahren, ZÃ¼rich 1991, S. 396). Auch in diesem Fall darf jedoch die BegrÃ¼ndung der Beschwerde mit der Replik nur so weit ergÃ¤nzt werden, als die Beschwerdeantwort dazu Anlass gibt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 54 N. 8, § 58 N. 12; Rhinow/Koller/Kiss, Rz. 1875; Gadola, S. 397). Vorbehalten bleibt das nachtrÃ¤gliche Vorbringen erheblicher Tat­sachen oder Beweismittel, welche die Parteien nicht frÃ¼her beibringen konnten (vgl. RB 1976 Nr. 18; KÃ¶lz, § 52 N. 11; KÃ¶lz/HÃ¤ner, Rz. 325, 944; Gadola, S. 386).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Erstmals mit der Replik wird geltend gemacht, der von der Mitbeteiligten fÃ¼r die monatliche Miete der Anlage eingesetzte Preis werfe Fragen auf und sei zu Ã¼berprÃ¼fen. Nach­dem die entsprechenden Preisangaben indessen bereits aus der Beschwerdebeilage "Sub­­missionsergebnis/Rangfolge" hervor gingen, waren sie folglich im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung hinlÃ¤nglich bekannt. Da der frÃ¼heren Geltendmachung dieser RÃ¼ge somit nichts entgegengestanden hÃ¤tte und diese auch nicht erst durch die Beschwerde­antwort provoziert wurde, erweist sie sich als verspÃ¤tet bzw. ist insoweit auf die Beschwer­de nicht einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weiter fÃ¼hrt der BeschwerdefÃ¼hrer erstmals in der Replik aus, im Rahmen des Qua­li­fikationssystems mÃ¼ssten die Punkte wie Ausbildung und Weiterbildung richtig verglichen werden. So verfÃ¼ge er beispielsweise im Gegensatz zum Mitbeteiligten zusÃ¤tzlich Ã¼ber die BerufsprÃ¼fung "Telematiker mit FA". Ãberdies kÃ¶nne er im Bereich Teilnehmerver­mittlungsanlage eine jahrzehntelange Erfahrung aufweisen. So habe er bereits in den Sieb­­ziger- und den Neunzigerjahren Telefonanlagen fÃ¼r die Gemeinde installiert. Deshalb sei er auch davon ausgegangen, dass er die ReferenzbestÃ¤tigung nicht ausfÃ¼llen mÃ¼sse und sich der neu zugezogene Stellvertretende Gemeindeschreiber "intern" Ã¼ber seine Firma er­kundigt habe. NatÃ¼rlich verfÃ¼ge er Ã¼ber weitere Referenzen, die er auf Seite 12 der Offert­ein­gabe auch erwÃ¤hnt habe. â Diese Vorbringen sind nicht geeignet, den Vergabeentscheid der Beschwerdegegnerin in Frage zu stellen. Unter dem Kriterium "Erfahrung/Re­ferenzen" </span></p> <p class="Einzug1"><span>beurteilte die VergabebehÃ¶rde die "Erfahrung in der Realisierung von Teilnehmervermittlungs- und Personensuchanlagen" sowie die "Referenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbei­ter, die eingesetzt werden". Zu diesem Zweck verlangte sie von den Be­werbern auf Seite 8 der Submissionsunterlagen nÃ¤here "Angaben Ã¼ber die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mit­arbeiter" und auf den Seiten 9 â 11 die "Personalangaben und Referenzen zu den jeweiligen SchlÃ¼sselpersonen". Die Mitbeteiligte hat die entsprechenden Angaben in der geforderten Form geliefert, wogegen der BeschwerdefÃ¼hrer diese Positionen allesamt offen liess. Diese Unterlassung wird auch durch den pauschalen Vermerk "Referenzen: .........." nicht wett­gemacht. Die Referenzangaben des BeschwerdefÃ¼hrers entsprechen nicht den in den Submissionsgrundlagen gestellten Anforderungen. Diesen Mangel hat allein der Beschwerde­fÃ¼hrer zu vertreten. </span>Der BeschwerdefÃ¼hrer hat im Ãbrigen nichts vorgebracht, wodurch die Referenzbewertung der Mitbeteilig­ten in Frage gestellt wÃ¼rde. <span>Auch die von ihm angefÃ¼hrte Zusatzausbildung als "Telematiker mit FA" vermag im VerhÃ¤ltnis zur Mitbeteiligten keine bessere Bewertung zu begrÃ¼nden. Die Mitbeteiligte hat zwar selber keine Mitarbeiter mit dieser Ausbildung. Die Firma, mit welcher sie eine Arbeitsgemeinschaft eingegangen ist, verfÃ¼gt indessen Ã¼ber 12 Mitarbeiter mit hÃ¶herer Fachausbildung, wovon zwei Telematiker. </span>Die Vorbringen der Beschwer­defÃ¼hrerin sind mithin nicht geeignet aufzuzeigen, inwiefern die Beschwerdegegnerin bei dieser Bewertung das ihr zustehen­de Ermessen Ã¼berschritten habe.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>Schliesslich macht der BeschwerdefÃ¼hrer geltend, wie aus dem Formular "Auftrags­vergabe/Kriterienbewertung" hervorgehe, habe er bei der Leistungsbeurteilung eine geringe­re Punktzahl als die Mitbeteiligte erzielt, obwohl beide Firmen praktisch gleich gross sei­en. DiesbezÃ¼glich ist zugunsten des BeschwerdefÃ¼hrers davon auszugehen, dass der Ein­wand durch die als Beilage zur Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin abgegebene Bei­lage provoziert wurde und damit als rechtzeitig erhoben gelten kann. Der Einwand erweist sich jedoch als unbegrÃ¼ndet. Unter LeistungsfÃ¤higkeit versteht die Beschwerdegegne­rin die "Anzahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eingesetzt werden". GemÃ¤ss den vom BeschwerdefÃ¼hrer und der Mitbeteiligten gemach­ten Angaben zu den eigenen Mitarbeitenden sind die beiden Firmen zwar ungefÃ¤hr gleich gross. Anders als der BeschwerdefÃ¼hrer tritt die Mitbetei­ligte indessen als Arbeitsgemeinschaft mit einer weiteren Firma auf, welche Ã¼ber einen er­heblich grÃ¶sseren Mitarbeiterstamm verfÃ¼gt. Die bessere Bewertung der Mitbeteiligten in diesem Punkt ist daher zweifellos gerechtfertigt. Im Ãbrigen vermÃ¶ch­te auch eine gleich gute Bewertung des BeschwerdefÃ¼hrers in diesem Punkt am Schluss­ergeb­nis nichts zu Ã¤ndern. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als unbegrÃ¼ndet und ist sie da­her abzuweisen, soweit darauf einzutreten war. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. AusgangsgemÃ¤ss wird der BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig und steht ihm eine ParteientschÃ¤digung von vornherein nicht zu. Die Voraussetzungen fÃ¼r die Zusprechung einer solchen an die Beschwerdegegnerin sind ebenfalls nicht erfÃ¼llt (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>