<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über eine Strategie zur Umsetzung von John Ruggies Leitlinien in der Schweiz auszuarbeiten. In dieser Strategie sollen unter anderem die staatlichen Vorgaben für die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung von Unternehmen an den internationalen Standard angepasst werden und Massnahmen erläutert werden, die garantieren, dass der Bundesrat seiner Pflicht zur Gewährleistung des Schutzes der Menschenrechte nachkommt. Zudem soll dadurch dafür gesorgt werden, dass geschädigten Personen der Zugang zur Justiz erleichtert wird.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat sich in seiner Stellungnahme zum Postulat von Graffenried 12.3503, "Eine Ruggie-Strategie für die Schweiz", bereiterklärt, eine Strategie zur Umsetzung der Uno-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte zu erarbeiten. Der Bundesrat misst dem Thema Wirtschaft und Menschenrechte grosse Bedeutung zu und ist entschlossen, sein Engagement in diesem Bereich fortzusetzen. Vor dem Hintergrund seiner seit Jahren laufenden Bemühungen und des breiten Instrumentariums an bestehenden Massnahmen und Aktivitäten ist der Bundesrat überzeugt, dass eine Strategie die Zusammenarbeit aller betroffenen Akteure im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte stärkt, Doppelspurigkeiten vermeidet und der Schweiz ermöglicht, ihr diesbezügliches Engagement besser zu präsentieren.</p><p>Der Nationalrat hat das Postulat von Graffenried 12.3503, "Eine Ruggie-Strategie für die Schweiz", am 14. Dezember 2012 an den Bundesrat überwiesen. Der Bundesrat wird in seinem Bericht in Erfüllung des Postulates 12.3503 auch auf die wesentlichen Punkte des vorliegenden Postulates eingehen. Die Verfassung eines weiteren Berichtes erachtet er vor diesem Hintergrund nicht als zielführend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.