Kantonsgericht Schwyz Beschluss vom 8. Oktober 2018 ZK2 2017 94 Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichter Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Walter Christen, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr. In Sachen A.________, Gesuchsteller und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________, Gesuchsgegnerin und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin D.________, betreffend Abänderung von Eheschutzmassnahmen (Unterhalt) (Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 29. November 2017, ZES 2016 1);- hat die 2. Zivilkammer,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: 1. Die Parteien heirateten am 22. September 2008. Ihrer Ehe entspross I.________. Nach durchgeführtem Eheschutzverfahren (ZES 2012 94) verfüg- te der Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe am 17. September 2012 u.a. Fol- gendes (Vi-act. KB 10): 1.-3. (Getrenntleben, Elterliche Obhut, Besuchsrecht) 4. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin an den Unterhalt von I.________ mit Wirkung ab 1. Februar 2012 Fr. 1'556.-- pro Monat zu bezahlen, zahlbar monatlich jeweils im Voraus. 5. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin an den persönlichen Unterhalt mit Wirkung ab 1. Februar 2012 Fr. 3'910.-- pro Monat zu bezahlen, zahlbar monatlich jeweils im Voraus. 6. (Vormerknahme bereits bezahlter Unterhaltsleistungen für die Zeit von Februar 2012 bis und mit Mai 2012 in Höhe von Fr. 19'560.00) 7.-15 (Bezahlung von Steuerrechnungen, Prozesskostenvorschuss, Benutzung des Fahrzeugs Nissan Micra, Herausgabe bestimmter Gegenstände, Gütertren- nung, Gerichtskosten, Ausserrechtliche Entschädigung, Rechtsmittel, Zuferti- gung) Auf Berufung hin bestätigte das Kantonsgericht Schwyz mit Beschluss vom 27. November 2012 (ZK2 2012 55, Vi-act. KB 11) die Unterhaltsregelung. a) Am 14. November 2013 reichte der damals nicht anwaltlich vertretene A.________ (nachfolgend Gesuchsteller) ein Gesuch um Abänderung der Eheschutzmassnahmen, insbesondere der Unterhaltszahlungen, ein (Vi- act. A.I). Mit Gesuchsantwort vom 27. Februar 2014 beantragte C.________ (nachfolgend Gesuchsgegnerin) die vollumfängliche Abweisung des Gesuchs (Vi-act. A.II). Mit Replik vom 22. April 2014 stellte der inzwischen anwaltlich vertretene Ge- suchsteller folgende Anträge (Vi-act. A.III.a):Kantonsgericht Schwyz 3 1.1-1.2 (Abänderung Besuchs- und Ferienrecht) 2.1 In Abänderung von Dispositiv-Ziff. 4 und 5 der Verfügung des Ein- zelrichters des Bezirksgerichts Höfe vom 17.9.2012 (Proz.-Nr. ZES 2012 94) sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchs- gegnerin an den Unterhalt von I.________ und an ihren persönli- chen Unterhalt mit Wirkung ab 1.1.2014 insgesamt CHF 3‘600.00 pro Monat (für I.________: CHF 1‘500.00, für die Gesuchsgegne- rin: CHF 2‘100.00) zu bezahlen, zahlbar monatlich jeweils im Vor- aus. 2.2 Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Gesuchsteller für die Zeit ab 1.1.2014 bereits Unterhaltsleistungen in Höhe von CHF 17‘500.00 erbracht hat und dass die abgeänderten Unter- haltsansprüche in diesem Umfang als wohlbezahlt gelten. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Gesuchsgegnerin. Die Parteien reichten am 20. Mai 2014 (Gesuchsteller, Vi-act. A.III.b), 26. Juni 2014 (Gesuchsgegnerin, Vi-act. A.IV), 15. Juli 2014 (Gesuchsteller, Vi-act. A.V.a), 11. August 2014 (Gesuchsteller, Vi-act. A.V.b), 17. September 2014 (Gesuchsgegnerin, Vi-act. A.VI), 15. Oktober 2014 (Gesuchsteller, Vi-act. A.VII) und 11. November 2014 (Gesuchsgegnerin, Vi-act. A.VIII) weite- re Stellungnahmen ein. Der Gesuchsteller erhöhte dabei den Betrag der be- reits bezahlten Unterhaltsleistungen gemäss Rechtsbegehren Ziff. 2.2 der Replik um die jeweils inzwischen gezahlten Unterhaltsbeiträge. Der Vorderrichter liess verschiedene Unterlagen edieren (Vi-act. D/1, D/3, D/5, D/7) und hörte I.________ an (Vi-act. D/9), worauf die Parteien zum Bewei- sergebnis Stellung nahmen (Vi-act. D/11-14). Mit Verfügung vom 20. Februar 2015 trat der Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe insbesondere auf das Rechtsbegehren betreffend Vormerkung der be- zahlten Unterhaltsbeiträge nicht ein und wies das Begehren um Abänderung der Unterhaltsbeiträge ab (Vi-act. D/15). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Schwyz mit Beschluss vom 9. Dezember 2015 (ZK2 2015 13) insoweit gut, als davon Vormerk genommen wurde, dass der Kantonsgericht Schwyz 4 Gesuchsteller in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis 24. November 2015 Kinder- und Ehegattenunterhaltsbeiträge von insgesamt Fr. 105‘424.10 bezahlt habe. Im Übrigen wies es die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück. Die Vorinstanz liess weitere Unterlagen edieren (Vi-act. D/17, D/29/, D/30) und befragte den Gesuchsteller als Partei (Vi-act. D/19). Die Parteien nahmen in der Folge Stellung zum Beweisergebnis (Vi-act. D/34-38). Mit Eingabe vom 22. März 2017 passte der Gesuchsteller sein Rechtsbegeh- ren Ziff. 2.1 wie folgt an das per 1. Januar 2017 in Kraft getretene Kindesun- terhaltsrecht an (Vi-act. A/IX): 2.1 In Abänderung von Dispositiv-Ziff. 4 und 5 der Verfügung des Einzelrich- ters des Bezirksgerichts Höfe vom 17.9.2012 (Proz.-Nr. ZES 2012 94) sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin an den Unterhalt von I.________ und an ihren persönlichen Unterhalt: - mit Wirkung ab 1.1.2014 bis 31.12.2016 insgesamt CHF 3‘600.00 pro Monat (für I.________: CHF 1‘500.00, für die Gesuchsgegnerin: CHF 2‘100.00) zu bezahlen, zahlbar monatlich jeweils im Voraus. - mit Wirkung ab 1.1.2017 bis auf weiteres insgesamt CHF 3‘600.00 pro Monat (für I.________: CHF 3‘600.00, wovon CHF 790.00 als Barunter- halt und CHF 2‘810.00 als Betreuungsunterhalt; für die Gesuchsgegnerin: CHF 0.00, eventuell Gesamtunterhaltsbeitrag von CHF 3‘600.00 ab- zgl. effektiv zugesprochenem Bar- und Betreuungsunterhalt), zu bezah- len. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die AHV-Kinderrente von CHF 940.00/Monat seit 1.1.2016 direkt der Gesuchsgegnerin ausgerich- tet wird und sich die vorstehenden Kindesunterhaltsbeiträge um die Höhe derselben reduzieren. Mit Verfügung vom 29. November 2017 erkannte der Einzelrichter am Be- zirksgericht Höfe wie folgt: 1. Es wird davon Vormerk genommen, dass der Gesuchsteller in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis Juni 2017 mindestens Kinder- und Kantonsgericht Schwyz 5 Ehegattenunterhaltsbeiträge von insgesamt Fr. 165‘767.55 bezahl- te. 2. Der Antrag des Gesuchstellers auf Abänderung der Unterhaltsbei- träge wird abgewiesen. 3. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.00 werden zu 75% (Fr. 750.00) dem Gesuchsteller und zu 25% (Fr. 250.00) der Gesuchsgegnerin auferlegt. Sie werden vom Kostenvorschuss des Gesuchstellers bezogen. Die Gesuchsgegnerin hat dem Gesuchsteller als Ge- richtskostenersatz Fr. 250.00 zu bezahlen. 4. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, die Gesuchsgegnerin reduziert mit Fr. 2‘500.-- ausserrechtlich zu entschädigen. 5.-6. (Rechtsmittel, Zufertigung). b) Dagegen erhob der Gesuchsteller am 11. Dezember 2017 fristgerecht Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1): 1.1 Es sei Dispositiv-Ziffer 2 der angefochtenen Verfügung aufzuheben und es sei der Berufungsführer – in Abänderung von Dispositiv-Ziffer 4 und 5 der Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts Höfe vom 17.9.2012 (Prozess-Nr. ZES 2012 94) – zu verpflichten, der Berufungs- gegnerin an den Unterhalt von I.________ und an ihren persönlichen Un- terhalt folgende Unterhaltsbeiträge zu bezahlen: a) mit Wirkung ab 1.1.2014-31.12.2016: CHF 3‘600.00/Monat (für I.________: CHF 1‘500.00, für die Berufungsgegnerin: CHF 2‘100.00) b) mit Wirkung ab 1.1.2017-30.06.2018: CHF 3‘600.00/Monat (für I.________: CHF 3‘600.00 [wovon CHF 790.00 als Barunterhalt und CHF 2‘810.00 als Betreuungsunterhalt]: für die Berufungsgeg- nerin: CHF 0.00, eventuell Gesamtunterhaltsbeitrag von CHF 3‘600.00 abzgl. effektiv zugesprochenem Bar- und Betreu- ungsunterhalt). c) mit Wirkung ab 1.7.2018-30.6.2019: CHF 2‘520.00/Monat (für I.________: CHF 2‘220.00 [CHF 570.00 als Barunterhalt und CHF 1‘650.00 als Betreuungsunterhalt]; für die Berufungsgegnerin: CHF 300.00, eventuell Gesamtunterhaltsbeitrag von CHF 2‘250.00 abzgl. effektiv zugesprochenem Bar- und Betreuungsunterhalt), zu bezahlen.Kantonsgericht Schwyz 6 d) mit Wirkung ab 1.7.2019 bis auf weiteres: CHF 940.00/Monat (für I.________: CHF 940.00 [CHF 940.00 als Barunterhalt und CHF 0.00 als Betreuungsunterhalt]; für die Berufungsgegnerin: CHF 0.00), zu bezahlen. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die AHV-Kinderrente von CHF 940.00/Monat seit 1.1.2016 direkt der Berufungsgegnerin ausgerich- tet wird und sich die vorstehenden Kindesunterhaltsbeiträge um die Höhe derselben reduzieren. 1.2 Es sei Dispositiv-Ziffer 1 der angefochtenen Verfügung aufzuheben und es sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Berufungsführer für die Zeit ab 1.1.2014 Unterhaltsleistungen von CHF 203‘471.05 erbracht hat und dass die abgeänderten Unterhaltsansprüche in diesem Umfang als wohl- bezahlt gelten. 1.3 Es sei Dispositiv-Ziffer 3 der angefochtenen Verfügung aufzuheben und es seien die Gerichtskosten von CHF 1‘000.00 vollumfänglich der Beru- fungsgegnerin aufzuerlegen und es sei die Berufungsgegnerin zu ver- pflichten, dem Berufungsführer als Gerichtskostenersatz den Betrag von CHF 1‘000.00 zu bezahlen. 1.4 Es sei Dispositiv-Ziffer 4 der angefochtenen Verfügung aufzuheben und es sei die Berufungsgegnerin zu verpflichten, den Berufungsführer mit CHF 5‘000.00 ausserrechtlich zu entschädigen. 2. Eventualiter seien die Dispositiv-Ziffern 1-4 der angefochtenen Verfügung aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen. 3. Es sei die Berufungsgegnerin zu verpflichten, dem Berufungsführer einen Gerichts- und Anwaltskostenbeitrag in der Höhe der Summe des Ge- richtskostenvorschusses zuzüglich CHF 4‘000.00, eventuell wieviel, zu bezahlen. Eventualiter sei dem Berufungsführer die unentgeltliche Rechtspflege und unentgeltliche Rechtsvertretung in der Person des Unterzeichneten zu gewähren. 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt.) zulasten der Be- rufungsgegnerin.Kantonsgericht Schwyz 7 Mit Berufungsantwort vom 27. Dezember 2017 stellte die Gesuchsgegnerin folgende Anträge (KG-act. 7): 1. Die Berufungsanträge des Gesuchstellers/Berufungsklägers seien vollumfänglich abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. Eventualantrag Es seien bei Aufhebung der Dispositiv-Ziffer 2 der Verfügung vom 29. November 2017 der Vorinstanz die Dispositiv-Ziffern 4 und 5 der Ver- fügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts Höfe vom 17. September 2012 (Prozess-Nr. ZES 2012 94) wie folgt abzuändern: a) Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, ab 1. Januar 2017 an den Barunterhalt der gemeinsamen Tochter I.________, mindestens bis zum erfüllten 12. Altersjahr, monatliche Unterhaltsbeiträge in der Höhe der AHV-Kinderrente und der BVG-Kinderrente, mindes- tens aber CHF 1‘481.00, inkl. allfälliger Kinder- bzw. Ausbildungs- zulagen, zu bezahlen, zahlbar je im Voraus auf den ersten des Monats. b) Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, an den Barunterhalt für I.________ ab dem 13. Altersjahr mindestens bis zum erfüllten 18. Altersjahr und längstens bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Erstausbildung, monatliche Unterhaltsbeiträge in der Höhe der AHV-Kinderrente und der BVG-Kinderrente, mindes- tens aber CHF 1‘781.00, inkl. allfälliger Kinder- bzw. Ausbildungs- zulagen, zu bezahlen, zahlbar je im Voraus auf den ersten des Monats. c) Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, für I.________ einen Be- treuungsunterhalt zu bezahlen in Höhe von mindestens: CHF 3‘657.00 bis zum 10. Altersjahr; danach CHF 1‘829.00 bis zum 12. Altersjahr; danach CHF 1‘291.00 bis zum 16. Altersjahr. d) Die Kinderunterhaltsbeiträge seien gerichtsüblich zu indexieren. e) Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin min- destens im folgenden Umfang Unterhalt zu bezahlen: CHF 328.00 bis zum 10. Altersjahr von I.________; CHF 2‘156.00 bis zum 12. Altersjahr von I.________; CHF 2‘394.00 bis zum 16. Altersjahr von I.________; CHF 3‘685.00 ab dem 16. Altersjahr von I.________ bis zum Ein- tritt der Gesuchsgegnerin ins ordentliche AHV-Alter. Darüber hinaus sei das Rechtsbegehren abzuweisen, soweit darauf ein- zutreten sei.Kantonsgericht Schwyz 8 Subeventualantrag Es sei bei Aufhebung einer oder mehrerer Dispositiv-Ziffern der Verfü- gung vom 29. November 2017 der Vorinstanz entgegen dem vorstehen- den Eventualantrag die Sache an die Vorinstanz zu weiteren Abklärun- gen zurückzuweisen, wobei die Vorinstanz wie folgt anzuweisen sei: a) Die Vorinstanz hat die J.________ (Bank 1), per Verfügung zu veranlassen, der vorinstanzlichen Editionsverfügung vom 29. De- zember 2016 vollumfassend nachzuleben, sämtliche Bankunterla- gen samt Auszügen einzureichen und eine Vollständigkeitser- klärung betreffend sämtliche Filialen und inklusive wirtschaftliche Berechtigung des Gesuchstellers abzugeben. Die Vorinstanz hat die J.________ (Bank 1), per Verfügung zu veranlassen, insbesondere sämtliche Bankunterlagen samt Aus- zügen betreffend das Depot zz, das Kontokorrent yy sowie das Zinsstufen-Sparkonto xx ab Hochzeitsdatum des Gesuchstellers und der Gesuchsgegnerin und insbesondere für die Jahre 2011 und 2012 zu edieren. Dazu gehören u.a., aber nicht abschliessend, die Saldierungsaufträge und -belege für alle drei Konten sowie die entsprechenden Angaben, wohin das Geld transferiert wurde. b) Die Vorinstanz hat die E.________ (Bank 2), per Verfügung zu veranlassen, der gerichtlichen Editionsverfügung vom 29. Dezem- ber 2016 vollumfassend nachzuleben, sämtliche Bankunterlagen samt Auszügen einzureichen und eine Vollständigkeitserklärung betreffend sämtliche ihre Filialen und inklusive wirtschaftliche Be- rechtigung des Gesuchstellers abzugeben. Die Vorinstanz hat die E.________ (Bank 2), per Verfügung zu veranlassen, sämtliche Bankunterlagen samt Auszügen betreffend das Haupt-Portfolio ww, lautend auf A.________ ab Hochzeitsda- tum des Gesuchstellers und der Gesuchsgegnerin und bis 31. De- zember 2012 zu edieren. Die Vorinstanz hat die E.________ (Bank 2), per Verfügung zu veranlassen, sämtliche Bankunterlagen samt Auszügen betreffend Konti Nr. vv und Nr. uu ab Hochzeitsdatum des Gesuchstellers und der Gesuchsgegnerin und insbesondere für die Jahre 2011 und 2012 zu edieren. Die Vorinstanz hat die E.________ (Bank 2), per Verfügung zu veranlassen, gemäss gerichtlicher Editionsverfügung vom 29. De- zember 2016 den vollständigen Postenauszug für das Haupt- Portfolio tt per 31. Mai 2016, 30. Juni 2016, 31. Juli 2016 sowie 31. August 2016 zu edieren.Kantonsgericht Schwyz 9 Die Vorinstanz hat die E.________ (Bank 2), per Verfügung zu veranlassen, sämtliche Bankunterlagen samt Auszügen betreffend die Konti Nr. ss, rr, qq, pp, oo und nn zu edieren. c) Die Vorinstanz hat die F.________ (Bank 3), auf dem Weg der Rechtshilfe zu veranlassen, sämtliche Bankunterlagen betreffend die Konti L.________, Kontonummer mm, sowie K.________, Kon- tonummer ll, ab 1. Januar 2011 zu edieren. Die Vorinstanz hat die F.________ (Bank 3), auf dem Weg der Rechtshilfe zu veranlassen, sämtliche Konti bekanntzugeben und alle Bankunterlagen ab 1. Januar 2011 herauszugeben, bei denen der Gesuchsteller wirtschaftlich Berechtigter war oder ist. Die Vorinstanz hat die F.________ (Bank 3), auf dem Weg der Rechtshilfe zu veranlassen, sämtliche Bankunterlagen ab 1. Janu- ar 2011 betreffend Konti, die auf die N.________ oder M.________ lauten zu edieren, dies insbesondere betreffend die IBAN kk. 2. Es sei der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin ei- nen Prozesskostenvorschuss in der Höhe von CHF 5‘000.00 zu bezahlen. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuchstel- lers/Berufungsklägers. Am 18. Januar 2018 nahm der Gesuchsteller Stellung zur Berufungsantwort (KG-act. 11). Die Gesuchsgegnerin ergänzte ihren Subeventualantrag, lit. b mit Berufungsduplik vom 15. Februar 2018 um folgenden Absatz (KG-act. 14): Die Vorinstanz hat die E.________ (Bank 2), per Verfügung zu veranlas- sen, sämtliche Bankunterlagen (insbesondere, aber nicht abschliessend, den vollständigen Belastungsauftrag von M.________) betreffend eine Überweisung von M.________ an den Gesuchsteller im Betrag von CHF 50‘000.00 per 16. Dezember 2012 zu edieren. Weitere Stellungnahmen reichten die Parteien am 9. März 2018 (Gesuchstel- ler, KG-act. 18), 21. März 2018 (Gesuchsgegnerin, KG-act. 20) und 26. März 2018 (Gesuchsteller, KG-act. 21) ein. 2. Der Gesuchsteller macht als Abänderungsgrund hauptsächlich eine Vermögensverminderung bzw. den nahezu vollständigen Verbrauch seines Kantonsgericht Schwyz 10 Vermögens geltend. Vor der materiellen Prüfung des Abänderungsgrundes ist zunächst festzustellen, welche finanziellen Grundlagen dem ursprünglichen Eheschutzentscheid zugrunde lagen. a) Gemäss Eheschutzentscheid des Bezirksgerichts Höfe vom 17. Dezem- ber 2012 (ZES 2012 94) erzielte die Gesuchsgegnerin damals kein Einkom- men. Ihr wurde aufgrund der Betreuung der damals 4-jährigen gemeinsamen Tochter – welche sich in ihrer alleinigen Obhut befand und weiterhin befindet – auch kein hypothetisches Einkommen angerechnet (Vi-act. KB 10, E. 4.2). Der Gesuchsteller erzielte bereits damals eine Altersrente von Fr. 7‘031.00 pro Monat, inkl. Kinderrente von Fr. 1‘556.00. Darüber hinaus schienen die Par- teien aufgrund ihrer Ausführungen bereits in den Jahren zuvor ihren Lebens- unterhalt in nicht unerheblichem Umfang aus Vermögenssubstanz finanziert zu haben bzw. hätten sie einen teuren ehelichen Lebensstandard gepflegt. Der Gesuchsteller habe sein Vermögen per Ende Februar 2012 auf knapp Fr. 326‘000.00 beziffert, was die Gesuchsgegnerin nicht bestritten habe. Ver- schiedene Vermögensentäusserungen, deren Böswilligkeit die Gesuchsgeg- nerin behauptete, verwarf der Einzelrichter ebenso wie die Behauptung des Gesuchstellers, sein Vermögen betrage nach Abzug sämtlicher noch zu be- zahlenden Rechnungen nur noch Fr. 268‘000.00. Nach Abzug der beim Ge- suchsteller im Zusammenhang mit den im zu beurteilenden Verfahren angefal- lenen bzw. anfallenden Gerichts- und Vertretungskosten und dem an die Ge- suchsgegnerin zu leistenden Prozesskostenvorschuss, verbleibe ein Vermö- gen von ca. Fr. 300‘000.00. Auch wenn das Vermögen nicht allzu gross sei, erscheine es angemessen und richtig, dass jährlich 10 % des die Freigrenze von Fr. 25‘000.00 übersteigenden Reinvermögens, d.h. Fr. 27‘500.00 bzw. Fr. 2‘292.00 pro Monat, für die Deckung des laufenden Unterhalts beider Parteien berücksichtigt werde. Folglich wurde dem Gesuchsteller ein Ein- kommen von monatlich total Fr. 9‘305.00 (Rente von Fr. 7‘031.00 inkl. Kinder- rente und Vermögensverbrauch von Fr. 2‘292.00) angerechnet (Vi-act. KB 10, E. 4.2). Den Bedarf für die Gesuchsgegnerin und Tochter I.________ beziffer-Kantonsgericht Schwyz 11 te der Einzelrichter auf total Fr. 5‘466.00 (inkl. Überschussanteil), denjenigen des Gesuchstellers auf Fr. 3‘839.00 (inkl. Überschussanteil; Vi-act. KB 10, E. 4.3 f.). Auf Beschwerde hin bestätigte das Kantonsgericht im Beschluss vom 27. No- vember 2012 (ZK2 2012 55) die vorinstanzlich errechneten Bedarfszahlen der Parteien (Vi-act. KB 11, E. 3.a und 3.b) sowie die Schlussfolgerung, dass der Gesuchsgegnerin kein hypothetisches Einkommen anzurechnen sei (E. 3.c.cc). Das Renteneinkommen des Gesuchstellers sei nicht umstritten. Sodann sei die Vorinstanz gestützt auf die Vorbringen des Gesuchstellers (und die Akten) von einem Vermögen von Fr. 326‘000.00 bzw. nach Abzug der Gerichts-, Vertretungs- und vorzuschiessenden Prozesskosten von ca. Fr. 300‘000.00 per Ende Februar 2012 ausgegangen. Mangels Substanti- ierung im erstinstanzlichen Verfahren und fraglicher Novenberechtigung im Berufungsverfahren habe die inzwischen vom Gesuchsteller behauptete Ver- mögensverminderung unberücksichtigt zu bleiben (E. 3.c.dd). Nach Abzug eines Freibetrages von Fr. 50‘000.00 für zwei Jahre sei ihm im Hinblick auf den zumutbaren Vermögensverzehr ein Vermögen von ca. Fr. 250‘000.00 anzurechnen (vgl. E. 3.c.ee). b) Der Kantonsgerichtsentscheid erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Eheschutzentscheide sind vorsorgliche Massnahmen (Sprecher, in: Basler Kommentar zur ZPO, 3. A., Basel 2017, N 41 zu Vor Art. 261-269 ZPO), die in formelle Rechtskraft erwachsen (Sprecher, a.a.O., N 3 zu Art. 268 ZPO). Eine Abänderung der Eheschutzmassnahme (für die Zukunft) ist grundsätzlich nur dann zulässig, wenn sich die Umstände verändert haben (Art. 179 Abs. 1 ZGB, Art. 268 Abs. 1 ZPO). Soweit der Gesuchsteller im vorliegenden Verfah- ren wiederum behauptet, sein Vermögen habe per Ende November 2012 le- diglich noch Fr. 138‘690.16 betragen (KG-act. 1, S. 15; Vi-act. A/I, S. 6 und A/III.a, S. 11), kann er deshalb nicht gehört werden. Denn ein Abänderungs- begehren kann aufgrund der formellen Rechtskraft des ursprünglichen Ehe-Kantonsgericht Schwyz 12 schutzentscheides nicht damit begründet werden, dass die ursprünglichen Umstände in tatsächlicher Hinsicht falsch gewürdigt worden seien. Das Abän- derungsverfahren bezweckt nicht, das erste Urteil zu korrigieren, sondern es an seither veränderte Umstände anzupassen (Urteil BGer 5A_1018/2015 vom 8. Juli 2016, E. 4). Im Übrigen behauptet der Gesuchsteller nicht, dass sich die Entscheide vom 17. September 2012 und vom 27. November 2012 nachträglich als nicht gerechtfertigt herausgestellt hätten (vgl. Vi-act. A/I und A/III.a, S. 11), weil den Richtern wesentliche Tatsachen nicht bekannt gewe- sen sein sollten, sodass ein Grund für die Abänderung des ursprünglichen Eheschutzentscheides vorläge (vgl. Urteil BGer 5A_555/2013 vom 29. Okto- ber 2013, E. 3.1). Folglich sind die nachfolgend entscheidenden Gerichte – insbesondere im vorliegenden Verfahren – an die Feststellung in den Ent- scheiden vom 17. September 2012 und vom 27. November 2012 gebunden, wonach das Vermögen des Gesuchstellers per Ende Februar 2012 (nach Ab- zug der Verfahrenskosten) ca. Fr. 300‘000.00 betrug, wovon ihm im Hinblick auf den zumutbaren Vermögensverzehr ca. Fr. 250‘000.00 (Fr. 300‘000.00 – 2x Fr. 25’000.00) anzurechnen war. 3. Des Weiteren ist festzustellen, ob und allenfalls in welchem Umfang der im vorliegenden Verfahren bereits ergangene Rückweisungsentscheid des Kantonsgerichts vom 9. Dezember 2015 (ZK2 2015 13) Bindungswirkung ent- faltet. a) Die Vorinstanz erwog in der Verfügung vom 20. Februar 2015, der Ge- suchsteller habe spätestens mit dem Entscheid des Kantonsgerichts Schwyz vom 27. November 2012 um die Höhe seiner Unterhaltsverpflichtung gewusst. Ende November 2012 habe sein Barvermögen selbst gemäss seinen eigenen Angaben noch knapp Fr. 140‘000.00 betragen, womit die Unterhaltszahlungen noch für mehrere Jahre im verfügten Umfang gesichert gewesen wären. Un- verständlich und/oder unbeachtlich seien allerdings einige vom Gesuchsteller zu Lasten des Barvermögens noch bis Ende Dezember 2012 vorgenommene Kantonsgericht Schwyz 13 Zahlungen. Offenbar sei am 18. Dezember 2012 eine Zahlung von Fr. 36‘000.00 an die M.________ erfolgt, angeblich für die Wohnungsmiete 2013. Weshalb der Gesuchsteller die Miete im Voraus für ein ganzes Jahr bezahlt haben solle, sei nicht zuletzt angesichts der Unterhaltsverpflichtungen völlig unverständlich. Unbeachtlich seien die behaupteten Ausgaben für eine Baubewilligung, immerhin Fr. 9‘000.00. Rechtskräftig verfügte Unterhaltsver- pflichtungen gingen unnötigen Luxusausgaben selbstredend vor. Zwischen Ende 2012 und Ende Oktober 2013 sei das Barvermögen gemäss Darstellung des Gesuchstellers um weitere knapp Fr. 50‘000.00 zurückgegangen. Dies entspreche einer monatlichen Vermögensentäusserung von immerhin rund Fr. 5‘000.00. Bei Renteneinkünften von Fr. 7‘000.00 pro Monat und zu bezah- lenden Unterhaltsbeiträgen von Fr. 5‘466.00 pro Monat bedeute dies, dass der Gesuchsteller in dieser Zeit für sich selber rund Fr. 6‘500.00 verbraucht habe, und dies, obwohl die Wohnungsmiete ja angeblich bereits bezahlt gewesen sei. Dass sich das Barvermögen im November und Dezember 2013 um weite- re rund Fr. 18‘400.00 reduziert haben solle, passe ins Bild. Der Gesuchsteller scheine sich seines Vermögens alleine oder hauptsächlich mit dem Ziel entäussert zu haben, um seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht mehr im bis- herigen Umfang nachkommen zu müssen. Seine Behauptung, er sei nur noch beschränkt leistungsfähig, erweise sich als rechtsmissbräuchlich, sodass der Antrag auf Reduktion der Unterhaltsbeiträge abzuweisen sei (Vi-act. D/15, E. 3). b) Das Kantonsgericht zog daraufhin im Entscheid vom 9. Dezember 2015 Folgendes in Betracht (ZK2 2015 13 = Vi-act. D/16, E. 3.b): Bei der Festsetzung von Unterhaltsbeiträgen darf vom tatsächlichen Leis- tungsvermögen des Unterhaltsschuldners abgewichen und stattdessen von einem hypothetischen Einkommen ausgegangen werden, falls und soweit der Pflichtige bei gutem Willen bzw. bei ihm zuzumutender An- strengung mehr zu verdienen vermöchte, als er effektiv erwirtschaftet (BGE 117 II 16 E. 1b S. 17; BGE 128 III 4 E. 4 S. 5 f.; BGer, Urteil 5A_341/2007 vom 5. Oktober 2007 E. 4.2). Entsprechend ist eine Ände- rung der Unterhaltsbeiträge grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die neue Sachlage durch eigenmächtiges, widerrechtliches und mithin miss-Kantonsgericht Schwyz 14 bräuchliches Verhalten herbeigeführt wurde (BGer, Urteil 5A_555/2013 vom 29. Oktober 2013 E. 3.1). Wo aber die reale Möglichkeit einer Ein- kommenssteigerung fehlt, muss eine solche ausser Betracht bleiben (BGE 117 II 16 E. 1b S. 17; BGE 128 III 4 E. 4 S. 5; BGer, Urteil 5A_341/2007 vom 5. Oktober 2007 E. 4.2). Selbst nach einer willentlich bzw. in Schädigungsabsicht bewirkten Verminderung der Leistungskraft darf demnach dem rechtsmissbräuchlich Handelnden ein hypothetisches Einkommen nur angerechnet werden, wenn der erwerbliche Nachteil rückgängig gemacht werden kann (BGer, Urteil 5A_341/2007 vom 5. Ok- tober 2007 E. 4.2; BGer, Urteil 5A_144/2015 vom 13. August 2015 E. 3.3.3). Auch soweit das Einkommen aus Vermögensertrag besteht, darf gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht von einem hypo- thetischen Ertrag ausgegangen werden, wenn der Unterhaltspflichtige sich – aus welchen Gründen auch immer bzw. sei es auch verschulde- termassen oder gar aus bösem Willen – seines Vermögens entäussert hat und der Vermögensschwund nicht rückgängig gemacht werden kann. Der Richter hat auf die verbleibende effektive Leistungsfähigkeit abzu- stellen, auch wenn dies im Einzelfall unbefriedigend erscheinen mag (BGE 117 II 16 Regeste; BGer, Urteil 5A_210/2013 vom 24. Dezember 2013 E. 4.2). Was für das Einkommen und den Vermögensertrag als Be- standteil des Einkommens gilt, muss notwendigerweise und umso mehr für das Vermögen als solches zutreffen; das Äufnen von Vermögen nach Vermögensverlust ist nämlich bedeutend schwieriger und hängt in gerin- gerem Masse vom guten Willen des Betroffenen allein ab, als dies für ei- ne Steigerung des Erwerbseinkommens üblicherweise zutrifft. Hat der Unterhaltspflichtige, sei es auch verschuldetermassen oder gar aus bö- sem Willen, sich seines Vermögens entäussert, und kann der Vermö- gensschwund nicht rückgängig gemacht werden, muss auf die verblei- bende effektive Leistungsfähigkeit abgestellt werden, so unbefriedigend dies, wie bereits erwähnt, im Einzelfall auch erscheinen mag (BGE 117 II 16 E. 1b S. 17 f.). In materieller Hinsicht erwog das Kantonsgericht (E. 3.c.bb): Die Vorinstanz bezeichnete zwei vom Gesuchsteller bis Ende 2012 vor- genommene Zahlungen (Bezahlung der Mietzinsen für das gesamte Jahr 2013 in der Höhe von Fr. 36‘000.00 sowie Ausgaben für die Baubewilli- gung von Fr. 9‘000.00) als unverständlich und/oder unbeachtlich (an- gef. Verfügung, E. 3 S. 8 Abs. 3). Die Vorinstanz übersieht dabei, dass der Gesuchsteller erst ab 1. Januar 2014 eine Reduktion der Unterhalts- beiträge beantragte und bei monatlicher Begleichung der Mietzinsen bis Ende 2013 grundsätzlich ebenfalls insgesamt Fr. 36‘000.00 hätte bezah- len müssen. Ebenso wenig hat der Umstand, wonach der Gesuchsteller erst per 1. Januar 2014 eine günstigere Wohnung bezog (Mietzins von Fr. 1‘650.00 pro Monat), die Unbeachtlichkeit oder Rechtsmissbräuch- lichkeit der Ende 2012 erfolgten Mietzinszahlung von Fr. 36‘000.00 zur Folge. Dass im Eheschutzentscheid (S. 8 unten) lediglich Wohnkosten von Fr. 1‘500.00 im monatlichen Bedarf berücksichtigt wurden, ändert in Kantonsgericht Schwyz 15 Nachachtung des Gesagten (vgl. E. 3b vorne) ebenfalls nichts. Auch die (allfälligen) Ausgaben für die Baubewilligung von Fr. 9‘000.00 müssen berücksichtigt werden, selbst wenn sie in Schädigungsabsicht erfolgt wären. Eine andere Frage ist, ob der Gesuchsteller aus der damit ver- bundenen (eventuellen) Wertsteigerung Geld generieren könnte, um da- mit Unterhaltsbeiträge zu leisten. Die Vorinstanz unterliess es, dies zu prüfen (vgl. angef. Verfügung, E. 3 S. 9 Abs. 1). Im Weiteren hielt die Vorinstanz fest, zwischen Ende 2012 und Ende Ok- tober 2013 sei das Barvermögen nach Darstellung des Gesuchstellers um weitere fast Fr. 50‘000.00 zurückgegangen, was einer monatlichen Vermögensentäusserung von rund Fr. 5‘000.00 entspreche. Bei Berück- sichtigung seines monatlichen Renteneinkommens von Fr. 7‘000.00 und der von ihm zu bezahlenden monatlichen Unterhaltsbeiträgen von insge- samt Fr. 5‘466.00 hätte der Gesuchsteller somit ca. Fr. 6‘500.00 für seine Bedürfnisse ausgegeben, ohne Einbezug seiner von ihm im Voraus be- zahlten Mietzinsen (angef. Verfügung, E. 3 S. 9 Abs. 1). Die Vorinstanz äusserte sich nicht dazu, wie es sich um diese Behauptungen des Ge- suchstellers verhält. Auch hinsichtlich der vom Gesuchsteller vorgebrach- ten weiteren Reduktion des Barvermögens in den Monaten November und Dezember 2013 von Fr. 18‘400.00 auf Fr. 8‘973.00 beliess die Vor- instanz es bei der Feststellung, der Gesuchsteller scheine sich seines Vermögens zumindest hauptsächlich mit dem Ziel zu entäussern, um seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht mehr im bisherigen Umfang nach- kommen zu müssen. Dessen Behauptung, er sei nur noch beschränkt leistungsfähig, erweise sich als rechtsmissbräuchlich (angef. Verfügung, E. 3 S. 9 Abs. 3). Daraufhin kam das Kantonsgericht Schwyz zu folgendem Schluss (E. 3.c.cc): Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Vorinstanz trotz der im Recht liegenden Akten (insbesondere Steuererklärungen, Kontoauszüge und ein Verlustschein) sich nicht damit auseinandersetzte, ob der Ge- suchsteller seine von der Gesuchsgegnerin bestrittenen Behauptungen glaubhaft zu machen vermag, wonach sich sein Barvermögen auf rund Fr. 9‘000.00 per Ende 2013 reduziert habe und dieser Vermögens- schwund nicht wieder rückgängig gemacht werden könne. Ebenso wenig prüfte die Vorinstanz, ob es dem Gesuchsteller möglich und zumutbar wäre, allfälliges übriges Vermögen (Investitionen in Grundstücke, diverse Schenkungen im Betrag von rund Fr. 523‘000.00 und Liegenschafts- schenkungen, vgl. Vi-act. A/II, S. 8 Ziff. 14 f.) für die Erfüllung der beste- henden Unterhaltspflicht zu versilbern. Vielmehr beschränkte sie sich einzig darauf, die Reduktion(en) als unverständlich oder unbehelflich zu qualifizieren und damit verbundene Behauptungen des Gesuchstellers nur noch beschränkt leistungsfähig zu sein, als rechtsmissbräuchlich zu taxieren. Dabei verkennt die Vorinstanz die bundesgerichtliche Recht- sprechung, wonach selbst bei verschuldeter oder gar willentlich böser Vermögensentäusserung auf die verbleibende effektive Leistungsfähig-Kantonsgericht Schwyz 16 keit des Unterhaltsschuldners abgestellt werden muss, wenn der Vermö- gensschwund nicht rückgängig gemacht werden kann (BGE 117 II 16 E. 1b S. 17 f.). Mit anderen Worten erachtete das Kantonsgericht die Zahlung der Woh- nungsmiete von Fr. 36‘000.00 an die M.________ nicht als Vermögensver- minderung im Sinne eines Abänderungsgrundes. Betreffend die Ausgaben für die Baubewilligung von Fr. 9’000.00 sowie die Vermögensreduktionen von Fr. 50‘000.00 zwischen Ende 2012 und Ende Oktober 2013 und von Fr. 18‘400.00 in den Monaten November und Dezember 2013 liess das Kan- tonsgericht hingegen die Frage der Böswilligkeit dieser Vermögensentäusse- rungen offen. Ebenso liess das Kantonsgericht offen, ob sich das Vermögen des Gesuchstellers tatsächlich auf rund Fr. 9‘000.00 per Ende 2012 reduziert habe und ob es dem Gesuchsteller möglich und zumutbar wäre, allfälliges übriges Vermögen zu versilbern. Darüber hinaus sollte die Vorinstanz prüfen, ob ein allfälliger Vermögensschwund wieder rückgängig gemacht werden könnte. c) Die Vorinstanz erwog zur Bindungswirkung dieses Entscheides in der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 29. November 2017 zusammenge- fasst, ausnahmsweise sei ein Rückweisungsentscheid der Berufungsinstanz nicht bindend und sei der ersten Instanz ein freier Entscheid möglich, wenn eine neue (geänderte oder erstmalige) bundesgerichtliche Rechtsprechung vorliege (angefochtene Verfügung, E. 5). Mit Urteil vom 2. Mai 2017, 5A_297/2016, habe das Bundesgericht seine Praxis bei böswilliger Vermö- gensverminderung, welche das Kantonsgericht in seinem Rückweisungsent- scheid zitiert habe, geändert. Das Bundesgericht halte fest, dass an der Rechtsprechung gemäss BGE 128 III 4, auf welche sich das Kantonsgericht im Rückweisungsentscheid gestützt habe, nicht mehr festgehalten werden könne (angefochtene Verfügung, E. 7 f.). Zwar befasse sich das neue Bun- desgerichtsurteil mit der böswilligen Einkommensverminderung. Diese sei aber auch auf die böswillige Vermögensverminderung anzuwenden, weil der Kantonsgericht Schwyz 17 Grundgedanke der neuen Rechtsprechung darin bestehe, dass der gezielten und böswilligen Verminderung der Leistungsfähigkeit durch den Unterhalts- schuldner entgegengewirkt werden solle (angefochtene Verfügung, E. 9). Der Berufungsführer macht an dieser Stelle geltend, das Bundesgericht habe sich im Urteil vom 2. Mai 2017 (BGE 143 III 233) ausschliesslich mit der Ein- kommensverminderung befasst, nicht jedoch mit der Verminderung von Ver- mögen. Bezüglich Vermögensverminderung liege keine neue bundesgerichtli- che Rechtsprechung vor, sodass der Vorderrichter an die Erwägungen des Beschlusses des Kantonsgerichts vom 9. Dezember 2015 gebunden gewesen sei. Selbst wenn der Vorderrichter nicht an den Kantonsgerichtsbeschluss gebunden gewesen wäre, komme eine analoge Anwendung des Bundesge- richtsentscheides auf Vermögensverminderungen nicht in Frage. Durch die Rechtsprechungsänderung gälten nur die Ausführungen in BGE 128 III 4, nicht jedoch zugleich diejenigen in BGE 117 II 16 als überholt. Hätte das Bun- desgericht in genereller Weise der gezielten und böswilligen Verminderung der Leistungsfähigkeit entgegenwirken wollen, hätte es in seinen Erwägungen zugleich auch auf BGE 117 II 16 bzw. Vermögensverminderungen Bezug ge- nommen. Eine Einkommensverminderung könne nicht mit einer Vermögens- verminderung gleichgesetzt werden. Das Äufnen von Vermögen nach Vermö- gensverlust sei bedeutend schwieriger und in geringerem Masse vom guten Willen des Betroffenen allein abhängig als dies für eine Steigerung des Er- werbseinkommens üblicherweise zutreffe. Unterhaltsbeiträge seien in erster Linie durch das (Ersatz-)Einkommen zu leisten, weshalb hohe Anforderungen an die Ausschöpfung der Erwerbsfähigkeit gestellt würden, wohingegen die Anzehrung des Vermögens Ausnahmecharakter habe und ohnehin nur eine vorübergehende Massnahme darstellen könne (KG-act. 1, S. 11 f.). d) Wird ein Verfahren von der Berufungsinstanz gestützt auf Art. 318 Abs. 1 lit. c ZPO an die erste Instanz zurückgewiesen, so ist der (rechtskräfti- ge) Rückweisungsentscheid für sämtliche nachfolgend urteilenden Instanzen Kantonsgericht Schwyz 18 verbindlich. Die erste Instanz ist sowohl an das Dispositiv als auch an die Er- wägungen des Rückweisungsentscheides gebunden. Dies bedeutet, dass die tatsächliche und rechtliche Beurteilung der Berufungsinstanz, mit welcher die- se ihren Rückweisungsentscheid begründet hat, in der Folge für die erste In- stanz bei der Beurteilung der (noch hängigen) Klage bzw. beim Entscheid über die mit dieser verbundenen Rechtsbegehren massgebend ist. Daher ist es der ersten Instanz nach einem Rückweisungsentscheid verwehrt, der Beur- teilung der (noch hängigen) Klage einen anderen als den bisherigen Sachver- halt zu unterstellen oder die Sache unter tatsächlichen oder rechtlichen Ge- sichtspunkten zu prüfen, die im Rückweisungsentscheid der Berufungsinstanz ausdrücklich oder sinngemäss abgelehnt oder gar nicht in Erwägung gezogen (und damit stillschweigend verworfen) worden sind (Reetz/Hilber, in: Suter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur ZPO, 3. A., Zürich/Ba- sel/Genf 2016, N 41 zu Art. 318 ZPO; vgl. Sterchi, in: Berner Kommentar zur ZPO, Bern 2012, N 14 ff. zu Art. 318 ZPO; Steininger, in: DIKE-Kommentar zur ZPO, 2. A., Zürich/St. Gallen 2016, N 9 zu Art. 318 ZPO). Demgegenüber ist der Rückweisungsentscheid der Berufungsinstanz nicht bindend und er- möglicht der Erstinstanz einen freien Entscheid, wenn seit dem Rückwei- sungsentscheid eine neue bundesgerichtliche Rechtsprechung vorhanden ist. Diese neue Rechtsprechung ist im neuen Entscheid der Erstinstanz zu berücksichtigen (Reetz/Hilber, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur ZPO, 3. A., Zürich/Basel/Genf 2016, N 48 zu Art. 318 ZPO; Benedikt Seiler, Die Berufung nach ZPO, Zürich/Basel/Genf 2013, Rz. 1551). e) Das Kantonsgericht stützte seinen Entscheid vom 9. Dezember 2015 (ZK2 2015 13, E. 3, insbesondere E. 3.c.cc) auf die bis dahin geltende bun- desgerichtliche Rechtsprechung, wonach selbst bei verschuldeter oder gar willentlich böser Vermögensentäusserung auf die verbleibende effektive Leis- tungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners abgestellt werden muss, wenn der Vermögensschwund nicht rückgängig gemacht werden kann (BGE 117 II 16 E. 1b). Dabei zitierte das Kantonsgericht ebenfalls die Rechtsprechung zur Kantonsgericht Schwyz 19 böswilligen Einkommensverminderung (E. 3.b). Im seither ergangenen Urteil vom 2. Mai 2017 hatte das Bundesgericht zu beurteilen, ob die veränderte Einkommenslage des Unterhaltsverpflichteten einen Abänderungsgrund für den während des Scheidungsverfahrens zu leistenden Ehegattenunterhalts- beitrag darstelle. Das Bundesgericht kam dabei auf die bereits in BGE 128 III 4, E. 4, zitierte, aber verworfene Kritik an seiner bisherigen Rechtsprechung zurück und kam zum Schluss, dass an der bisherigen Rechtsprechung nicht festzuhalten sei. Vermindere der Unterhaltspflichtige sein Einkommen in Schädigungsabsicht, so sei eine Abänderung der Unterhaltsleistung selbst dann auszuschliessen, wenn die Einkommensverminderung nicht mehr rück- gängig gemacht werden könne (BGE 143 III 23, E. 3.3 f.). Mit dem vorstehend zitierten Urteil änderte das Bundesgericht demnach seine Rechtsprechung zur böswilligen Einkommensverminderung. Zur Begründung führte das Bundesge- richt Folgendes aus (BGE 143 III 233, E. 3.4): Die in BGE 128 III 4 zitierte Lehrmeinung geht dahin, dem Ehegatten, der sein Einkommen böswillig vermindert, sei ein hypothetisches Einkommen selbst dann anzurechnen, wenn die Einkommensverminderung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Der bundesgerichtlichen Recht- sprechung sind diese Überlegungen nicht unbekannt: Im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtspflege ist bei der Bestimmung der Bedürf- tigkeit nicht von hypothetischen, sondern von den tatsächlichen finanziel- len Verhältnissen auszugehen. Prozessarmut ist grundsätzlich nicht schon deswegen ausgeschlossen, weil es der gesuchstellenden Person möglich wäre, ein höheres Einkommen zu erzielen, als sie in Wirklichkeit erzielt. Dasselbe gilt sinngemäss für die Beurteilung der Vermögensver- hältnisse. Die Berücksichtigung von allfälligem Vermögen setzt voraus, dass dieses im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs tatsächlich vor- handen und verfügbar ist (Urteil 5A_590/2009 vom 6. Januar 2010 E. 3.1.1 mit Hinweisen). Die unentgeltliche Rechtspflege darf nicht des- halb verweigert werden, weil die gesuchstellende Person ihre Mittellosig- keit selbst verschuldet hat ( BGE 108 Ia 108 E. 5b; BGE 104 Ia 31 E. 4 S. 34; BGE 99 Ia 437 E. 3c S. 442; 58 I 285 E. 5 S. 292). Auch der An- spruch auf unentgeltliche Rechtspflege steht indessen unter dem Vorbe- halt des Rechtsmissbrauchs (Art. 2 Abs. 2 ZGB). Die unentgeltliche Rechtspflege ist zu verweigern, wo die gesuchstellende Person gerade im Hinblick auf den zu führenden Prozess auf ein Einkommen verzichtet oder sich gewisser Vermögenswerte entäussert hat, nur um auf Staats- kosten prozessieren zu können (BGE 126 I 165 E. 3b S. 166; BGE 104 Ia 31 E. 4 S. 34; Urteile 5A_86/2012 vom 22. März 2012 E. 4.1; 5A_590/2009 vom 6. Januar 2010 E. 3.3.1). Im Lichte dieser Überlegun-Kantonsgericht Schwyz 20 gen und der begründeten Kritik der Lehre kann an der in BGE 128 III 4 E. 4 wiedergegebenen Rechtsprechung nicht festgehalten werden. Ver- mindert der Unterhaltspflichtige sein Einkommen in Schädigungsabsicht, so ist eine Abänderung der Unterhaltsleistung selbst dann auszuschlies- sen, wenn die Einkommensverminderung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Die im Bundesgerichtsentscheid zitierten und als Begründung für die Recht- sprechungsänderung herangezogenen Grundsätze im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Rechtspflege gelten somit sowohl bei böswilliger Vermin- derung von Einkommen als auch bei böswilliger Veräusserung von Vermögen. Im zitierten Leitentscheid differenziert das Bundesgericht im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Rechtsprechung auf den Abänderungsgrund bei Unterhaltspflichten nicht zwischen Einkommens- und Vermögensverminde- rung. Ausserdem verweist das Bundesgericht auf verschiedene seit dem Urteil BGE 128 III 4 ergangene Bundesgerichtsentscheide betreffend Abänderungs- verfahren, in welchen ganz allgemein erwogen wurde, dass eine Abänderung ausgeschlossen sei, wenn die vermeintlich neue Sachlage durch eigenmäch- tiges, widerrechtliches, mithin rechtsmissbräuchliches Verhalten herbeigeführt worden sei (BGE 143 III 233, E. 3.3). Schliesslich werden die Vermögensver- hältnisse im vorliegenden Fall im Zusammenhang mit der Einkommenssituati- on im Hinblick auf die Unterhaltspflicht des Gesuchstellers beurteilt. Wird ihm ein Vermögensverbrauch als Einkommen angerechnet, müssen die auf Ein- kommensveränderungen anwendbaren Grundsätze auch auf den Vermö- gensverbrauch angewandt werden. Der Vorinstanz ist demnach zuzustimmen, dass die geänderte Rechtsprechung sowohl im Grundsatz als auch im vorlie- genden Fall auch auf die (böswillige) Vermögensverminderung anwendbar ist. f) Indessen verkennt die Vorinstanz die Tragweite der Rechtsprechungs- änderung insofern, als sie der Meinung sein sollte, in keinerlei Weise an die Erwägungen des Rückweisungsentscheides vom 9. Dezember 2015 gebun- den gewesen zu sein. Das Bundesgericht änderte seine Rechtsprechung le- diglich dahingehend, als bei böswilliger Vermögensverminderung nicht mehr zu prüfen ist, ob diese wieder rückgängig gemacht werden könne. An die Er-Kantonsgericht Schwyz 21 wägungen des Kantonsgerichts betreffend tatsächlicher Vermögensverminde- rung sowie deren Böswilligkeit (s.o., E. 2.b) war die Vorinstanz nach wie vor gebunden. Die Konsequenzen dieser Bindungswirkung werden in den nach- folgenden Erwägungen bei der materiellen Prüfung des geltend gemachten Abänderungsgrundes beurteilt. 4. In materieller Hinsicht macht der Gesuchsteller geltend, er habe eine wesentliche Vermögensverminderung erlitten bzw. sein Vermögen sei bis auf rund Fr. 9‘000.00 verbraucht (Vi-act. A/I, S. 6; A/III.a, S. 11 ff.). Die Gesuchs- gegnerin wendet nebst der bestrittenen Vermögensverminderung insbesonde- re ein, falls eine solche bestehe, sei diese böswillig erfolgt, sodass kein Abän- derungsgrund gegeben sei (vgl. Vi-act. A/II und A/IV). a) Eine Abänderung von Eheschutzmassnahmen setzt voraus, dass seit der Rechtskraft des Urteils eine wesentliche und dauerhafte Veränderung ein- getreten ist (vgl. Art. 179 Abs. 1 ZGB). Im Unterhaltspunkt liegt ein Abände- rungsgrund vor, wenn sich die massgebenden Berechnungsgrundlagen (Ein- kommen und Bedarf der Parteien) seit Eintritt der formellen Rechtskraft des ursprünglichen Eheschutzentscheides wesentlich und dauerhaft verändert haben (Jann Six, Eheschutz, 2. A., Bern 2014, Rz. 4.05). Verlangt der Unter- haltsschuldner in einem Abänderungsprozess die Herabsetzung der Unter- haltsbeiträge, hat er das Vorliegen eines Abänderungsgrundes glaubhaft zu machen (Urteil BGer 5A_299/2012 vom 21. Juni 2012, E. 3.1.2). Der massge- bende Zeitpunkt für die Beurteilung, ob neue Umstände eingetreten sind, ist das Datum der Einreichung des Abänderungsgesuchs (BGer, Urteil 5A_99/2011 vom 26. September 2011 E. 4.1.1 = Pra 101/2011 Nr. 62). Vorlie- gend muss somit der Gesuchsteller glaubhaft machen, dass sich sein Vermö- gen im Zeitraum zwischen der Rechtskraft des Beschlusses des Kantonsge- richts vom 27. November 2012 bis zur Einreichung des Abänderungsgesu- ches am 14. November 2013 (Vi-act. A/I) wesentlich und dauerhaft verändert hat.Kantonsgericht Schwyz 22 Der Gesuchsteller reichte erstinstanzlich Kontoauszüge ein, wonach sich sein Vermögen per 31. Dezember 2012 auf Fr. 77‘105.06 (Vi-act. KB 17-20), per 31. Oktober 2013 auf Fr. 27‘355.77 (Vi-act. KB 6 und 14) und per 31. Dezem- ber 2013 auf Fr. 8‘973.00 (Vi-act. KB 22-26) verringert habe. Damit machte er (vorerst) glaubhaft, dass sich sein Vermögen von Fr. 300‘000.00 per Ende Februar 2012 bzw. seit Rechtskraft des Kantonsgerichtsentscheides vom 27. November 2012 bis zur Einreichung des Abänderungsgesuches auf ca. Fr. 27‘400.00, d.h. um rund Fr. 272‘600.00, reduzierte. Zwar macht die Gesuchs- gegnerin weiterhin geltend, der Gesuchsteller verfüge über weitere Konti bzw. sei wirtschaftlich Berechtigter an weiteren Vermögenswerten, sodass sich sein effektives Vermögen nicht verschlechtert habe (KG-act. 7, S. 12 ff.). Die Fest- stellung des tatsächlich noch vorhanden Vermögens des Gesuchstellers kann aber offen bleiben, wie noch zu zeigen sein wird. Bei der vom Gesuchsteller glaubhaft gemachten Vermögensreduktion ist zu berücksichtigen, dass dem Gesuchsteller im Hinblick auf die Unterhaltspflicht ein Vermögensverbrauch von Fr. 2‘292.00 pro Monat als Einkommen angerechnet wurde. Eine Vermö- gensverminderung von total Fr. 45‘840.00 im massgeblichen Zeitraum kann somit nicht als Abänderungsgrund geltend gemacht werden. Die restliche Vermögensverminderung von Fr. 226‘760.00 ist grundsätzlich als wesentlicher Abänderungsgrund im Sinne von Art. 179 ZGB anzusehen. b) Wie bereits erwähnt, ist eine Abänderung ausgeschlossen, wenn die geltend gemachte Vermögensverminderung in Schädigungsabsicht, d.h. bös- willig erfolgte (vgl. BGE 143 III 233, E. 3.4). Die Böswilligkeit wird als Einwand der gesuchsgegnerischen Partei gegen den glaubhaft gemachten Abände- rungsgrund der wesentlichen Vermögensverminderung vorgebracht. Die Be- weislast für rechtshindernde Tatsachen liegt bei derjenigen Partei, welche diese behauptet (vgl. Walter, in: Berner Kommentar zum ZGB, Bern 2012, N 288, 290 zu Art. 8 ZGB). Die Gesuchsgegnerin hat somit glaubhaft zu ma- chen, dass die Vermögensverminderung böswillig erfolgte.Kantonsgericht Schwyz 23 c) Die Vorinstanz erwog, spätestens per Datum des Berufungsentscheides des Kantonsgerichts habe der Gesuchsteller um die Höhe seiner Unterhalts- verpflichtung gewusst. Ende November 2012 habe sein Barvermögen selbst gemäss seinen eigenen Angaben noch knapp Fr. 140‘000.00 betragen. Auch damit wären die Unterhaltszahlungen noch für mehrere Jahre im verfügten Umfang gesichert gewesen. Der Gesuchsteller habe Ausgaben zu Lasten sei- nes Barvermögens vorgenommen, obwohl er um seine Unterhaltspflichten gewusst habe. Beispielsweise habe er noch bis Ende Dezember 2012 Zah- lungen, wie am 18. Dezember 2012 von Fr. 36‘000.00 an die M.________, angeblich für die Wohnungsmiete 2013 getätigt. Weshalb er die Miete im Vor- aus für ein ganzes Jahr bezahlt haben solle, sei nicht zuletzt angesichts der Unterhaltsverpflichtungen völlig unverständlich und lasse darauf schliessen, dass sich der Gesuchsteller seines Vermögens böswillig entledigen habe wol- len. Ebenfalls kritisch zu hinterfragen seien die behaupteten Ausgaben für eine Baubewilligung, immerhin Fr. 9‘000.00. Das Gericht halte weiterhin daran fest, dass rechtskräftig verfügte Unterhaltsverpflichtungen unnötigen Luxus- ausgaben vorgingen. Zwischen Ende 2012 und Ende Oktober 2013 sei das Barvermögen gemäss Darstellung des Gesuchstellers um weitere knapp Fr. 50‘000.00 zurückgegangen. Dies entspreche einer monatlichen Vermö- gensentäusserung von immerhin rund Fr. 5‘000.00. Bei Renteneinkünften von Fr. 7‘000.00 pro Monat und zu bezahlenden Unterhaltsbeiträgen von Fr. 5‘466.00 pro Monat bedeute dies, dass der Gesuchsteller in dieser Zeit für sich selber rund Fr. 6‘500.00 verbraucht habe, und dies, obwohl die Woh- nungsmiete ja angeblich bereits bezahlt gewesen sei. Dass sich das Barver- mögen im November und Dezember 2013 um weitere rund Fr. 18‘400.00 re- duziert haben solle, passe ins Bild. Der Gesuchsteller habe sich seines Ver- mögens alleine oder hauptsächlich mit dem Ziel entäussert, um seinen Unter- haltsverpflichtungen nicht mehr im bisherigen Umfang nachkommen zu müs- sen (angefochtene Verfügung, E. 11).Kantonsgericht Schwyz 24 Der Gesuchsteller macht hiergegen geltend, betreffend die Zahlung von Fr. 36‘000.00 für die Wohnungsmiete 2013 habe das Kantonsgericht im Be- schluss vom 9. Dezember 2015 die Argumentation der Vorinstanz bereits klar verworfen. Der Vorderrichter habe nicht näher begründet, weshalb die Ausga- ben für die Baubewilligung von Fr. 9‘000.00 kritisch zu hinterfragen seien. Diese Ausgaben seien ihm seitens der Gemeinde Peist (GR) in Rechnung gestellt worden und er sei zur Bezahlung des Betrages verpflichtet gewesen. Die Vorinstanz äussere sich auch nicht dazu, dass und/oder inwiefern er un- nötige Luxusausgaben getätigt haben solle. Die Ausführungen des Vorderrich- ters zum monatlichen Verbrauch von Fr. 6‘500.00, zur Reduktion der Leis- tungsfähigkeit im November und Dezember 2013 sowie zum Vorwurf, er habe sich seines Vermögens alleine oder hauptsächlich mit dem Ziel entäussert, um seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht mehr im bisherigen Umfang nach- kommen zu müssen, seien pauschal. Dass derart unsubstantiierte Ausführun- gen nicht genügten, um Rechtsmissbräuchlichkeit und/oder Böswilligkeit von Vermögensverminderungen zu begründen, habe das Kantonsgericht bereits im Beschluss vom 9. Dezember 2015 festgehalten. Wenn der Vorderrichter anmerke, dass das Barvermögen selbst gemäss eigenen Angaben des Ge- suchstellers Ende November 2012 noch knapp Fr. 140‘000.00 betragen habe, übersehe er, dass selbst wenn er diesen Betrag ausschliesslich für den Un- terhalt verwendet hätte, dieser (unter Berücksichtigung des Freibetrages von Fr. 25‘000.00) bereits vier Jahre später aufgebraucht gewesen wäre (KG-act. 1, S. 7-9). d) Betreffend den Umfang der Vermögensreduktion ist präzisierend festzu- halten, dass das Vermögen des Gesuchstellers Ende Februar 2012 noch ca. Fr. 300‘000.00 betrug (Beschluss Kantonsgericht ZK2 2012 55 vom 27. November 2012, E. 3.c; Eheschutzentscheid des Bezirksgerichts Höfe vom 17. Dezember 2012, E. 4.3). Ist glaubhaft, dass der Gesuchsteller am 31. Dezember 2012 noch über ein Vermögen von Fr. 77‘105.06 (Vi-act. KB 17-20) verfügte, so muss er in diesen zehn Monaten – nach Abzug des Kantonsgericht Schwyz 25 Vermögensverbrauchs von Fr. 2‘292.00 zugunsten der Unterhaltspflicht – Fr. 22‘289.50 pro Monat verbraucht haben. Der Vorinstanz ist dahingehend zuzustimmen, dass ein derart hoher Vermögensverbrauch bei der vorliegen- den Konstellation einer Erklärung des Gesuchstellers bedürfte. Allerdings er- folgte diese Vermögensverminderung während laufendem Eheschutzverfah- ren und lebten die Ehegatten während des Zusammenlebens anscheinend auch zu einem wesentlichen Teil vom Vermögensverbrauch (vgl. Eheschutz- verfügung vom 17. September 2012, Vi-act. KB 10, S. 11 f.). Der Vermögens- verbrauch zwischen Ende Dezember 2012 (Vi-act. KB 17-20) und Ende Okto- ber 2013 (Vi-act. KB 6 und 14) betrug – nach Abzug des Vermögensver- brauchs von Fr. 2‘292.00 zugunsten der Unterhaltspflicht – noch Fr. 2‘682.92 pro Monat. Der Gesuchsteller reduzierte seinen Vermögensverzehr somit nach Rechtskraft des Eheschutzverfahrens (der Beschluss des Kantonsge- richts datiert vom 27. November 2012). Festzuhalten ist jedenfalls, dass eine hohe Vermögensreduktion alleine noch keine Schädigungsabsicht glaubhaft machen kann, zumal denkbar wäre, dass unvorhergesehene Ausgaben anfie- len, die gutwillig beglichen wurden. Vielmehr wäre bzw. ist zu prüfen, ob sich den eingereichten Kontounterlagen Überweisungen entnehmen lassen, wel- che im Hinblick auf die Unterhaltspflicht als böswillig angesehen werden müs- sen. e) Vorab gilt zu erwähnen, dass verschiedene Einwände der Gesuchsgeg- nerin nicht stichhaltig sind. So wurde dem Gesuchsteller bereits im Eheschut- zentscheid vom 17. September 2012 eine Wohnungsmiete von Fr. 1‘500.00 angerechnet (Vi-act. KB 10, E. 4.3). Der Umzug per 1. März 2014 von der 5 ½-Zimmerwohnung mit einem Mietzins von Fr. 3‘000.00 (vgl. Vi-act. A/I, S. 8) in die kleinere Wohnung mit einem Mietzins für die Nutzung eines Zimmers von Fr. 1‘650.00 (inkl. Nebenkosten, Vi-act. KB 4) bewirkt somit keinen gerin- geren Bedarf des Gesuchstellers – bzw. dass er wie von der Gesuchsgegne- rin behauptet mehr Geld zu seiner Verfügung haben würde (Gesuchsgegne- rin: Vi-act. A/II, S. 6). Sodann macht die Gesuchsgegnerin geltend, der Ge-Kantonsgericht Schwyz 26 suchsteller habe die höheren Nebenkosten der zuvor bewohnten Wohnung, die Internetkosten für die Burg O.________ sowie die Fixkosten für das Boot eliminiert, wodurch ihm mehr Geld zur Verfügung stehe (VI-act. A/II, S. 6 f.). Diese Kosten wurden dem Gesuchsteller jedoch in seinem Bedarf gemäss Eheschutzentscheid nicht angerechnet, sodass auch diesbezüglich keine Ein- kommens- oder Vermögensverbesserung begründet werden kann. Die Schenkung des Inventars der Burg O.________ an die N.________ erfolgte am 27. Februar 2011 (Vi-act. D/18.11), d.h. vor der Rechtskraft des ursprüng- lichen Eheschutzentscheides vom 27. September 2012, sodass dieser Vor- gang nicht als Grund für eine (böswillige) Vermögensverminderung im Abän- derungsverfahren geltend gemacht werden kann. Betreffend die N.________ macht die Gesuchsgegnerin geltend, der Gesuchsteller verzichte in rechts- missbräuchlicher Art auf Gelder, wenn er diese nicht um finanzielle Unterstüt- zung angehe (A/IV, S. 10/14). Dem Schreiben des Gesuchstellers an das Steueramt Schwyz vom 26. Juni 2003 kann entnommen werden, dass der ursprüngliche Zweck der N.________ die Unterstützung von Familienmitglie- dern der Familie Q.________ war (Vi-act. BB 18, S. 1). Nachdem „seit Jahr- zehnten“ keine derartigen Beiträge gesprochen wurden, wurde der Zweck am 9. Februar 2000 insofern angepasst, als zusätzlich die Wahrung des histori- schen Familienerbes auf Burg O.________ bezweckt werden solle. Sodann reichte die Gesuchstellerin eine „erweiterte Fassung 2011“ der Statuten ein (Vi-act. BB 16). Als historischer Zweck ist darin wiederum die Unterstützung der Familienmitglieder Q.________ bei Studium und Weiterbildung sowie bei Bedürftigkeit vermerkt. Die erweiterte Zweckbestimmung der Jahre 2000 und 2011 zugunsten der Burg O.________ wurde zusätzlich erwähnt. Diese Statu- tenversion ist jedoch nicht unterschrieben. Der Gesuchsteller reichte seiner- seits eine „erweiterte Fassung 2007“ der Statuten ein (Vi-act. KB 40), wonach die Gesellschaft ab 1. Januar 2000 nur die Unterstützung der Wahrung der Burg O.________ bezwecke. Diese Statutenversion ist unterschrieben und soll am Jahresbott 2012 im dritten Wintermonat 2012 bestätigt worden sein. Es mutet jedoch seltsam an, dass eine Version aus dem Jahre 2007 erst im Kantonsgericht Schwyz 27 Jahre 2012 vom Vereinsorgan genehmigt worden sein soll (Vi-act. KB 40, Ziff. 5.2). Aufgrund dieser widersprüchlichen Statutenversionen kann nicht restlos geklärt werden, ob tatsächlich eine Zweckänderung (und falls ja, ob diese im Hinblick auf die Heirat mit der Gesuchsgegnerin und der Geburt der gemeinsamen Tochter I.________ böswillig war) oder lediglich eine Zwecker- weiterung erfolgte. Die Behauptung der Gesuchsgegnerin, der Gesuchsteller habe böswillig auf die Geltendmachung von Finanzbeiträgen der N.________ verzichtet, konnte somit nicht genügend glaubhaft gemacht werden. f) Wie bereits erwähnt, war die Vorinstanz trotz Rechtsprechungsänderung an die Feststellung des Kantonsgerichts im Beschluss vom 9. Dezember 2015 gebunden, wonach die Zahlung der Mietzinsen von Fr. 36‘000.00 an die M.________ nicht als böswillige Vermögensverminderung qualifiziert werden könne. g) Die am 18. Dezember 2012 gezahlten Kosten für die Baubewilligung der Heubarge von Fr. 9‘000.00 sind nachgewiesen (Vi-act. KB 21). Dieser Betrag alleine kann zwar bei einem Vermögen von Fr. 300‘000.00 nicht als wesentli- che Veränderung angesehen werden. Dem Gesuchsteller wurde denn auch im ursprünglichen Eheschutzverfahren nicht verboten, einen Teil des Vermö- gens für sich selber zu verbrauchen, solange er der Unterhaltspflicht nachzu- kommen vermag. Der Gesuchsteller behauptet aber, im Jahr 2013 seien Aus- gaben für den Wiederaufbau der Heubarge von total Fr. 47‘907.05, inkl. Bau- bewilligungs- und Rechtsanwaltskosten, angefallen (Vi-act. A/I, S. 8 und KB 8, S. 2). Gleichzeitig macht er geltend, dass die historische Baute nicht nutzbar sei (Vi-act. KB 8, S. 2). Auch wenn es sich beim Grundstück um eine Erb- schaft handeln soll, ist nicht nachvollziehbar, weshalb der Gesuchsteller sein Vermögen für die erst nach einem sechsjährigen Rechtsstreit ermöglichte aufwändige Wiederherstellung eines nicht nutzbaren „Heuschopfes“ ver- braucht, anstatt mit dem gleichen Betrag seiner Unterhaltspflicht, insbesonde-Kantonsgericht Schwyz 28 re für die Tochter, nachzukommen, zumal diese mit dem erwähnten Betrag während zwanzig Monaten gewährleistet gewesen wäre. h) Gemäss Postenauszug der E.________ (Bank 2) vom 5. Januar 2017 (Vi-act. D/32.1) nahm der Gesuchsteller folgende Zahlungen auf das Konto der M.________ vor: am 25. September 2012 Fr. 50‘000.00, am 8. Oktober 2012 Fr. 9‘000.00 und am 9. Oktober 2012 Fr. 50‘000.00. Hiervon wurden ihm am 16. Oktober 2012 Fr. 50‘000.00 zurückgezahlt. Eine Erklärung, weshalb er der M.________ netto Fr. 59‘000.00 überwiesen hat, lieferte der Gesuchsteller nicht. Die Überweisungen erfolgten kurz nach dem ursprünglichen Eheschut- zentscheid vom 17. September 2012, was darauf hindeutet, dass der Gesuch- steller dieses Vermögen absichtlich zu Lasten seiner Unterhaltsverpflichtung entäusserte. i) Nur am Rande sei erwähnt, dass ohne weitere Abklärungen nicht nach- vollzogen werden kann, dass die Stockwerkeigentumswohnung an bester La- ge in Bäch, welche der Gesuchsteller anscheinend im März 2012 kaufte, le- diglich einen (Steuer-)Wert von Fr. 1‘700.00 haben soll (Vi-act. KB 27 f.). Wie der Gesuchsteller den Kauf der Wohnung finanziert haben soll, ergibt sich aus den Akten ebenso wenig. Ausserdem scheint der Gesuchsteller am 29. November 2012 „Löhne Mai- ensäss“ im Betrag von Fr. 14’500.00 gezahlt zu haben (Vi-act. KB 12, S. 3). Inwiefern diese Ausgaben, welche sich auf das Grundstück in H.________ beziehen dürften (vgl. Kaufvertrag in Vi-act. KB 50), notwendig waren, ist den vorhandenen Akten nicht zu entnehmen. Der Gesuchsteller scheint sodann sämtliche grösseren Vermögenswerte zwar rechtlich veräussert zu haben, diese aber weiterhin nutzen zu können. So ver- kaufte er am 18. Dezember 2012 sein Boot für Fr. 10‘000.00 an den Verein M.________ (Vi-act. D/34, S. 5), kann dieses aber anscheinend regelmässig Kantonsgericht Schwyz 29 nutzen (vgl. Vi-act. KB 2). Die beiden Grundstücke in P.________ und H.________ verkaufte der Gesuchsteller an seinen Bruder (Vi-act. KB 50, 51), obwohl er die sich auf dem Grundstück in P.________ befindliche Heubarge nach einem jahrelangen Rechtsstreit für angeblich rund Fr. 50‘000.00 erneuer- te (Vi-act. KB 8) und als Erbe für die Tochter I.________ bewahren wollte. Gleichzeitig liess sich der Gesuchsteller an den Grundstücken ein Nutznies- sungsrecht einräumen (Vi-act. KB 50, S. 3 und 51, S. 3). Schliesslich ist nicht restlos geklärt, inwiefern der Gesuchsteller die Burg O.________ immer noch als (Zweit-)Wohnsitz nutzt. Indizien hierfür sind je- denfalls vorhanden. So überwies der Gesuchsteller mit einem Dauerauftrag am 13. Dezember 2013 den Betrag von Fr. 500.00 an „A.________, Burg O.________, H.________“ (Vi-act. KB 33, S. 2). Denselben Dauerauftrag liess er auch noch am 14. März 2014 ausführen (Vi-act. KB 34, S. 1). Sodann scheint der Gesuchsteller mindestens bis zur Einreichung des Abänderungs- gesuches den Internetanschluss auf Burg O.________ gezahlt zu haben (Vi- act. A/I, S. 9). Im Brief vom 27. Januar 2014 an die Gesuchsgegnerin führt der Gesuchsteller aus, dass er die meisten Besuchswochenenden mit I.________ ohnehin auf der Burg verbringen werde (Vi-act. BB 8, S. 2), was denn auch aus der Korrespondenz der Beiständin hervorgeht (Vi-act. D/6.1; z.B. Akten- notiz vom 20. Oktober 2014). Sodann scheint der Gesuchsteller für die Wahr- nehmung des Besuchsrechts jedes Mal „500 km“ von Bäch nach H.________ und retour zu fahren (vgl. Vi-act. D/6.1, Aktennotiz vom 14. Juli 2014 und vom 11. Juli 2013). j) Zusammenfassend konnte der Gesuchsteller den hohen Vermögens- verbrauch (nach Abzug des als Einkommen angerechneten Vermögensver- brauchs) in den zehn Monaten von Ende Februar 2012 bis am 31. Dezember 2012 von durchschnittlich Fr. 22‘289.50 pro Monat sowie die Überweisung von Fr. 50‘000.00 im September bzw. Oktober 2012 an die M.________ nicht glaubhaft erklären. Die Notwendigkeit der Zahlungen von Fr. 47‘907.05 für Kantonsgericht Schwyz 30 den Wiederaufbau der Heubarge und von Fr. 14‘500.00 „Löhne Maiensäss“ ist angesichts der Unterhaltsverpflichtung fraglich. Schliesslich kann insbesonde- re betreffend Verkauf des Bootes und der Grundstücke in P.________ und H.________ trotz weiterdauernder Nutzung sowie die Zahlungen für die Burg O.________ und deren regelmässige Nutzung nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesuchsteller sein Vermögen im Hinblick auf seine Unterhaltsver- pflichtungen veräussert hat. Vor diesem Hintergrund erscheint die massive Vermögensentäusserung im Jahr 2012 und teilweise im Jahr 2013 im Gesam- ten gesehen als böswillig. Folglich kann die Vermögensverminderung nicht als Abänderungsgrund für die Unterhaltsbeiträge geltend gemacht werden, so- dass die Berufung in diesem Punkt abzuweisen ist. 5. Als weiteres Argument für die Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge macht der Gesuchsteller geltend, im ursprünglichen Eheschutzverfahren hät- ten die Vorinstanz und das Kantonsgericht eine Anzehrung des Vermögens nur für die Dauer von rund zwei Jahren, d.h. bis spätestens 1. Juni 2014, als zumutbar erachtet. Auch im Rückweisungsentscheid vom 9. Dezember 2015 habe das Kantonsgericht die Vorinstanz angewiesen, zu prüfen, ob und in welchem Umfang ein Vermögensverzehr noch zumutbar erscheine. Indem der Vorderrichter in der angefochtenen Verfügung nicht auf diese Frage eingehe, verletze er sein rechtliches Gehör und begehe eine Rechtsverweigerung (KG-act. 1, S. 13). a) Der angefochtenen Verfügung sind zur zumutbaren Dauer des Vermö- gensverzehrs tatsächlich keine Erwägungen zu entnehmen. Im Beschluss vom 9. Dezember 2015 (ZK2 2015 13) erwog das Kantonsgericht hierzu Fol- gendes (E. 5.b): Das Kantonsgericht gelangte in seinem Beschluss vom 27. November 2012 zum Schluss, ausgehend von einem Vermögen von knapp Fr. 250‘000.00 nach Abzug des Freibetrages für das zweite Jahr könne dem Gesuchsteller in Anbetracht der übrigen konkreten Verhältnisse eine Vermögensreduktion von rund Fr. 55‘000.00 in zwei Jahren zugemutet werden, zumal es im Wesentlichen lediglich um ein weiteres Jahr gehe Kantonsgericht Schwyz 31 (Beschluss ZK2 2012 55 vom 27. November 2012 E. 3c/ee S. 20 f.). Vor diesem Hintergrund wird die Vorinstanz nach Feststellung des eventuell noch vorhandenen Vermögens des Gesuchstellers zu entscheiden ha- ben, ob eine allfällig eingetretene, weitere Vermögensreduktion in wel- chem Umfang als erhebliche und dauernde Veränderung der tatsächli- chen Verhältnisse i.S.v. Art. 179 ZGB qualifiziert werden kann. Damit liess das Kantonsgericht die Frage der Dauer des Vermögensverzehrs offen und wies die Vorinstanz an, die Rüge anhand der im ursprünglichen Eheschutzverfahren ergangenen Entscheide zu prüfen. b) Im Eheschutzentscheid vom 17. September 2012 erwog die Vorinstanz, es gelte nur, wenn auch immerhin, die Verhältnisse für die Dauer des Ge- trenntlebens zu regeln. Die Scheidung der Ehe der Parteien sei absehbar. Die Gesuchstellerin sei per 1. Juni 2012 mit der Tochter in eine eigene Wohnung gezogen, spätestens am 1. Juni 2014 könne jede Partei die Scheidung ge- stützt auf Art. 114 ZGB verlangen. Auch wenn das liquide Vermögen des Ge- suchstellers mit rund Fr. 300‘000.00 nicht allzu gross sei, erscheine es ange- messen und richtig, nach dem Vorbild der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV jährlich 10 % des die Freigrenze von Fr. 25‘000.00 übersteigenden Reinver- mögens für die Deckung des laufenden Unterhalts beider Parteien zu berück- sichtigen. In Dispositivziffer 4 und 5 wurde der Gesuchsteller lediglich ver- pflichtet, monatliche Unterhaltsbeiträge zu bezahlen, ohne dass eine Befris- tung vermerkt worden wäre (Vi-act. KB 10, S. 14 und Dispositiv). Das Kan- tonsgericht führte daraufhin im Beschluss vom 27. November 2012 (ZK2 2012 55) aus, auch der Umstand, dass der Vorderrichter das Vermögen für weitere Jahre nicht neu berechnet habe, führe zu keiner Reduktion des Frauenunter- haltsbeitrages, zumal es sich im Wesentlichen lediglich um ein weiteres Jahr handeln dürfte und – ausgehend von einem Vermögen von knapp Fr. 250‘000.00 nach Abzug des Freibetrages für das zweite Jahr – der monat- lich errechnete Vermögensverzehr nur etwa Fr. 200.00 unter dem bisherigen liegen würde. Eine Vermögensreduktion von rund Fr. 55‘000.00 in zwei Jahren könne dem Gesuchsgegner in Anbetracht der vorliegenden Verhältnisse zu- gemutet werden. Die vorinstanzlichen Dispositivziffern wurden nicht verändert Kantonsgericht Schwyz 32 (Vi-act. KB 11, E. 3.c.ee und Dispositiv). In beiden Entscheiden befassten sich die Gerichte lediglich mit der Berechnung des jährlich zumutbaren Betrages des Vermögensverzehrs, nicht jedoch mit dessen Dauer. Dass eine Befristung gewollt gewesen wäre, ist keinem der Entscheide zu entnehmen. c) Seit dem 1. März 2012 (vgl. Dispositivziffer 4 und 5 des Eheschutzent- scheides vom 17. September 2012, Vi-act. K 10) summierte sich der monat- lich anrechenbare Vermögensverzehr von Fr. 2‘292.00 bis Ende September 2018 (total 79 Monate) auf den Betrag von Fr. 181‘068.00. Nach Abzug dieses Betrages vom per Ende Februar 2012 angerechneten Vermögen von Fr. 300‘000.00 verbleibt damit ein Betrag von Fr. 118‘932.00. Selbst wenn dem Gesuchsteller ein gewisser Betrag für sich persönlich zuzugestehen wä- re, erscheint es daher als zumutbar, ihm einstweilen weiterhin den im Ehe- schutzentscheid rechtskräftig festgelegten Vermögensverzehr von Fr. 2‘292.00 pro Monat als Einkommen anzurechnen; zumal die weiteren Vermögensverhältnisse des Gesuchstellers weiterhin unklar sind. Die Beru- fung ist auch in diesem Punkt abzuweisen. 6. Abgesehen vom behaupteten Vermögensverzehr macht der Gesuchstel- ler unter dem Titel „Leistungsfähigkeit der Gesuchsgegnerin“ geltend, auf- grund des Alters von I.________ sei der Gesuchsgegnerin zumutbar, ab 1. Ju- li 2018 mit einem Pensum von 50 % ein Nettoeinkommen von mindestens Fr. 2‘500.00 pro Monat, zzgl. Kinderzulagen, und ab Mitte 2019 mit einem Pensum von 100 % ein Nettoeinkommen von mindestens Fr. 5‘000.00 pro Monat, zzgl. Kinderzulagen, zu erzielen (KG-act. 1, S. 17 f.). a) Erstinstanzlich passte der Gesuchsteller seine Anträge betreffend Un- terhaltszahlungen zunächst an die am 1. Januar 2017 in Kraft getretene Revi- sion des Kindesunterhaltsrechts an, weil die Gesetzesänderung während rechtshängigem Verfahren zu berücksichtigen sei (Vi-act. A/IX). Mit Eingabe vom 12. Juni 2017 machte er zudem geltend, mit der Revision des Kindesun-Kantonsgericht Schwyz 33 terhaltsrechts sei die 10/16-Regel betreffend Umfang der dem betreuenden Elternteil zumutbaren Erwerbstätigkeit überholt. Fortan gelte die sog. Schul- stufen-Regel. I.________ befinde sich im neunten Lebensjahr. Aufgrund ihres Alters sei der Gesuchsgegnerin die Ausübung eines Erwerbspensums von 50 %, z.B. als medizinische Praxisassistentin, möglich und zumutbar. Nach einer kurzen Übergangsfrist sei ihr ab November 2017 ein Nettoeinkommen von Fr. 2‘500.00 pro Monat, zzgl. Kinderzulagen, anzurechnen. In Anbetracht der knappen finanziellen Verhältnisse sei der Gesuchsgegnerin bereits ab November 2018 zumutbar, eine Vollzeittätigkeit auszuüben, weshalb ihr ein Nettoeinkommen von Fr. 5‘000.00 pro Monat, zzgl. Kinderzulagen, anzurech- nen sei (Vi-act. D/34). Die Vorinstanz erwog hierzu, aufgrund der Abweisung der Abänderung der Eheschutzmassnahme kämen die Anträge der Parteien zum neuen Kindesunterhaltsrecht nicht zum Zug. Sei der Kindesunterhaltsbei- trag gleichzeitig mit dem Unterhalt an den Ehegatten festgelegt worden, so könne aus diesem Grund eine Abänderung nur bei einer erheblichen Verände- rung der Verhältnisse vorgenommen werden. Das Inkrafttreten der neuen Be- stimmungen zum Kindesunterhaltsrecht allein rechtfertige eine Klage auf An- passung des Unterhaltsbeitrags nicht. Folglich habe das Gericht das neue Recht zum Kindesunterhalt vorliegend nicht zu beachten (angef. Verfügung, E. 13). b) Der Vorinstanz ist zwar insoweit zuzustimmen, als das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen zum Kindesunterhalt allein eine Anpassung des Unter- haltsbeitrages nicht rechtfertigt (Botschaft des Bundesrates vom 29. Novem- ber 2013 zur Änderung des Kindesunterhalts, BBl 2013 529 ff., S. 590). Wur- de der Kindesunterhalt gleichzeitig mit Unterhaltsbeiträgen an einen Elternteil festgelegt, so ist dessen Anpassung nur bei einer erheblichen Veränderung der Verhältnisse zulässig (Art. 13c SchlT ZGB). Der Gesuchsteller machte aber nicht nur die geänderte Gesetzeslage, sondern (sinngemäss) auch das inzwischen fortgeschrittene Alter von I.________ als Abänderungsgrund für die Unterhaltsbeiträge geltend. Im Rahmen der uneingeschränkten Untersu-Kantonsgericht Schwyz 34 chungsmaxime (Art. 296 Abs. 1 ZPO) hätte die Vorinstanz die neuen Tatsa- chenvorbringen bis zur Urteilsberatung berücksichtigen müssen (Art. 229 Abs. 3 ZPO). Im Eheschutzentscheid vom 17. September 2012 wurden die Unterhaltsbeiträge nicht mit zunehmendem Alter von I.________ abgestuft (Vi-act. KB 10), sodass dieser Umstand nicht bereits von vorneherein als Abänderungsgrund nicht in Betracht käme. I.________ wird am 26. November 2018 zehn Jahre alt. Sowohl bei Anwendung der Schulstufen- als auch der 10/16-Regel ist damit ein Abänderungsgrund für die Unterhaltsbeiträge bereits eingetreten bzw. steht dieser unmittelbar bevor. Indem sich die Vorinstanz zu dessen Auswirkungen auf die der Gesuchsgegnerin zumutbare Erwerbstätig- keit sowie zufolgedessen auf die Höhe der (zukünftigen) Unterhaltsbeiträge nicht äusserte, liess sie einen wesentlichen Teil der Abänderungsklage unbe- urteilt. Die Sache ist daher in diesem Punkt an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 318 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 ZPO). c) Im Hinblick auf die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist festzu- halten, dass mit dem vorliegenden Entscheid der Abänderungsgrund der Vermögensreduktion abschliessend und für die erste Instanz (wie auch allen- falls nachfolgend für das Kantonsgericht) bindend beurteilt wurde. Zur Neube- urteilung zurückgewiesen wird die Sache lediglich soweit, als die Vorinstanz zu prüfen hat, ob der Gesuchsgegnerin aufgrund des fortgeschrittenen Alters von I.________ inzwischen bzw. in nächster Zukunft eine Erwerbstätigkeit möglich und zumutbar ist. Dabei hat die Vorinstanz zu beurteilen, ob die bis- her geltende, als flexibel zu handhabende Rechtsprechung im Sinne der 10/16-Regel oder die unter dem revidierten Kindesunterhaltsrecht in einigen Kantonen eingeführte Schulstufenregel anzuwenden ist (im Zeitpunkt des Be- ginns der Urteilsberatung am 26. September 2018 lag diesbezüglich noch kein Bundesgerichtsentscheid vor). Um diese Fragen zu beantworten, wird die Vor- instanz Feststellungen zur bisherigen Erwerbstätigkeit der Gesuchsgegnerin sowie zur tatsächlichen Möglichkeit und Zumutbarkeit einer zukünftigen (be- stimmten) Tätigkeit zu treffen und die diesbezüglich allenfalls noch notwendi-Kantonsgericht Schwyz 35 gen Beweise zu erheben haben. Schliesslich wären – falls der Gesuchsgeg- nerin ein Einkommen anzurechnen wäre – der Ehegatten- und Kindesunter- haltsbeitrag neu festzusetzen, allenfalls unter Berücksichtigung des revidierten Kindesunterhaltsrechts. 7. Der Gesuchsteller beantragt die Vormerknahme, dass die Gesuchsgeg- nerin seit 1. Januar 2016 die AHV-Kinderrente von Fr. 940.00 pro Monat direkt beziehe (KG-act. 1; Vi-act. A/IX, S. 2 und D/34, S. 2). Die Gesuchsgegnerin äusserte sich hierzu weder erst- noch zweitinstanzlich. Auch der angefochte- nen Verfügung sind keine diesbezüglichen Erwägungen zu entnehmen. Der Gesuchsteller hat den Direktbezug der AHV-Kinderrente durch die Gesuchs- gegnerin nicht näher begründet, sodass auf den Antrag nicht einzutreten ist. Darüber hinaus sind den Akten keinerlei Dokumente zu entnehmen, mit wel- chen der Direktbezug glaubhaft gemacht wäre. 8. Schliesslich verlangt der Gesuchsteller, es sei davon Vormerk zu neh- men, dass er für die Zeit ab 1. Januar 2014 Unterhaltsleistungen von Fr. 203‘471.05 erbracht habe. Die Gesuchsgegnerin habe die erstinstanzli- chen Ausführungen nicht substantiiert bestritten, weshalb, entgegen den Aus- führungen der Vorinstanz, diese vollumfänglich als anerkannt zu gelten hätten. Mit Eingabe vom 6. November 2017 habe er weitere Zahlungen dargelegt. Sodann seien die Zahlungen für Dezember 2017 und Januar 2018 einzube- ziehen (KG-act. 1, S. 20 f.). Auch im Februar und März 2018 habe er je Fr. 2‘924.35 bezahlt. Unter Einbezug der Direktüberweisungen von Fr. 940.00 pro Monat ergebe sich, dass er ab 1. Januar 2014 bis am 9. März 2018 total Fr. 211‘199.75 erbracht habe. Er werde der Gesuchsgegnerin weiterhin Fr. 2‘924.35 pro Monat überweisen und sie werde weiterhin die Direktüber- weisung von Fr. 940.00 pro Monat (AHV-Kinderrente) erhalten. Es werde dar- um ersucht, diese Beträge jeden Monat als anrechenbare Zahlungen zu berücksichtigen (KG-act. 10, S. 4 f.).Kantonsgericht Schwyz 36 Die Gesuchsgegnerin bestreitet sämtliche Zahlungen, die sich nicht zweifels- frei aus den Akten ergäben, soweit sie den Betrag von Fr. 165‘767.55 über- stiegen (KG-act. 7, S. 23). Der Gesuchsteller habe für seine Zahlungen den Urkundenbeweis zu erbringen. Er habe im November 2017 und Januar 2018 nichts gezahlt. Hingegen sei am 26. Oktober 2017 eine Zahlung von der M.________ eingegangen (KG-act. 14, S. 8). a) Das Kantonsgericht führte im Rückweisungsbeschluss vom 9. Dezem- ber 2015 zusammengefasst aus, wenn der Rentenschuldner behaupte, dem Rentengläubiger seit der Trennung der Ehegatten bereits Unterhaltsleistungen bezahlt zu haben, müsse der Sachrichter über die Beträge entscheiden, die an die ausstehende [Unterhalts-]Schuld angerechnet werden könnten, und zwar gestützt auf die Behauptungen und die im Verfahren offerierten Beweise (E. 6.a). Aufgrund der Belege des Gesuchstellers sowie der unsubstantiierten Bestreitung der Gesuchsgegnerin sei davon Vormerk zu nehmen, dass der Gesuchsteller in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis 24. November 2015 bereits Kinder- und Ehegattenunterhaltsbeiträge von insgesamt Fr. 105‘424.10 be- zahlt habe (E. 6.b). Dieser Entscheid ist in Rechtskraft erwachsen, sodass sowohl die Vorinstanz als auch vorliegend das Kantonsgericht daran gebun- den sind. Die Vorinstanz hielt fest, belegt bzw. anerkannt seien Unterhaltszahlungen in der Höhe von Fr. 165‘767.55. In dieser Höhe sei von (mindestens) geleisteten Unterhaltsbeiträgen Vormerk zu nehmen (angefochtene Verfügung, E. 14). In Dispositivziffer 1 nahm die Vorinstanz davon Vormerk, dass der Gesuchsteller in der Zeit vom 1. Januar 2014 bis Juni 2017 mindestens Kinder- und Ehegat- tenunterhaltsbeiträge von insgesamt Fr. 165‘767.55 bezahlt habe. b) Für die Zeit ab 25. November 2015 belegte der Gesuchsteller folgende Zahlungen an die Gesuchsgegnerin: 01.12.2015 Fr. 2’378.20 Vi-act. D/18.1, S. 28; Vi-act. KB 56, S. 28Kantonsgericht Schwyz 37 30.12.2015 Fr. 2‘924.35 Vi-act. D/18.1, S. 29; Vi-act. KB 56, S. 29 29.01.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 2 29.02.2016 Fr. 2‘924.35 Vi-act. D/18.1, S. 31; Vi-act. KB 56, S. 31 31.03.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 2 29.04.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 2 31.05.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 3 30.06.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 3 29.07.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 4 31.08.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 4 29.09.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 5 31.10.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 5 30.11.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 6 16.12.2016 Fr. 2'924.35 Vi-act. KB 56, S. 6 31.01.2017 Fr. 2’924.35 Vi-act. KB 56, S. 1 28.02.2017 Fr. 2’924.35 Vi-act. KB 56, S. 1 26.10.2017 Fr. 2924.35 KG-act. 14/1 09.11.2017 Fr. 5‘848.70 KG-act. 18/1 01.02.2018 Fr. 2‘924.35 KG-act. 18/2 01.03.2018 Fr. 2‘924.35 KG-act. 18/4 Total Fr. 60‘865.20 Die Gesuchsgegnerin bestritt diese belegten Zahlungen nicht substantiiert, sodass sie als glaubhaft gelten. Nach Hinzurechnung der bereits im Kantons- gerichtsentscheid vom 9. Dezember 2015 für die Zeit vom 1. Januar 2014 bis am 24. November 2015 vorgemerkten Unterhaltszahlungen von Fr. 105‘424.10 ergibt sich ein Totalbetrag von Fr. 166‘289.30, welcher vorge- merkt werden kann. Indessen ist, wie bereits festgehalten, der Direktbezug der AHV-Kinderrente nicht belegt, sodass diese Zahlungen nicht miteinzube- ziehen sind. Obwohl der Gesuchsteller seit 1. Dezember 2015 regelmässig Beträge in derselben Höhe leistete, kann die tatsächliche Leistung der seit dem 1. März 2018 aufgelaufenen Unterhaltsbeiträge nicht ohne entsprechen- de Belege vorgemerkt werden. 9. Zusammenfassend unterliegt der Gesuchsteller im Berufungsverfahren mit seinem hauptsächlichen Abänderungsgrund des Vermögensverzehrs. Durch die Rückweisung der Sache zur Prüfung des zweiten Abänderungs- grundes (Alter des Kindes) obsiegt der Gesuchsteller aber materiell teilweise. Das teilweise Obsiegen betreffend Vormerknahme bereits gezahlter Unter-Kantonsgericht Schwyz 38 haltsbeiträge erfolgt teilweise aufgrund neuer Belege im Berufungsverfahren, beträgt aber weniger als 1 % des vorinstanzlich zugesprochenen Betrages von Fr. 165‘767.55 (Fr. 512.75). Im Gesamten gesehen unterliegt der Ge- suchsteller im Berufungsverfahren zu rund 2/3. Die Kosten des Berufungsver- fahrens sind daher ausgangsgemäss zu 2/3 dem Gesuchsteller und zu 1/3 der Gesuchsgegnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Ausserdem ist der Gesuchsteller zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin nach Verrechnung der gegenseitigen Entschädigungsansprüche für das Berufungs- verfahren eine (reduzierte) Parteientschädigung von 1/3 (= 2/3 abzüglich 1/3) zu bezahlen. In summarischen Verfahren beträgt das Honorar (praxisgemäss auch im Berufungsverfahren) Fr. 300.00 bis Fr. 4‘800.00 (§ 10 GebTRA). In- nerhalb dieses Tarifrahmens ist die Vergütung nach der Wichtigkeit der Streit- sache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 Abs. 1 GebTRA). Die Rechtsanwältin der Gesuchsgegnerin reichte am 1. Oktober 2018, d.h. nach Beginn der Urteilsberatung am 26. September 2018, eine Kostennote ein (KG- act. 23). Nach Beginn der Urteilsberatung können auch gemäss Art. 317 Abs. 1 ZPO im Berufungsverfahren zulässige Noven nicht mehr vorgebracht werden (BGE 142 III 413, E. 2.2.6). Die gesuchsgegnerische Kostennote kann daher nicht berücksichtigt werden. Selbst bei deren rechtzeitiger Einreichung wäre die Entschädigung jedoch zu kürzen, weil die Obergrenze des Tarifrah- mens überschritten wurde. Die Entschädigung ist somit ermessensweise fest- zusetzen (§ 6 Abs. 1 GebTRA). Die Rechtsanwältin der Gesuchsgegnerin reichte eine 24-seitige Berufungsantwort (KG-act. 7), eine rund achtseitige Berufungsduplik (KG-act. 14), ein Kurzschreiben (KG-act. 13) und eine dreiseitige „Vernehmlassung“ (KG-act. 20) ein, wobei die letzte Eingabe unnötig war. Die Streitsache weist einen mittleren rechtlichen Schwierigkeitsgrad auf, wobei Unterhaltsstreitigkeiten für die Parteien zumeist von einiger Wichtigkeit sind. Unter Berücksichtigung von Aktenstudium und Instruktion ist die Entschädigung somit ermessensweise auf Fr. 3‘000.00 (inkl. Kantonsgericht Schwyz 39 Auslagen und MWST) festzusetzen. Der Gesuchsteller hat der Gesuchsgeg- nerin 1/3 davon, d.h. Fr. 1‘000.00, zu bezahlen. Die Vorinstanz wird die erstinstanzlichen Kosten und Entschädigungen aus- gangsgemäss neu zu verlegen haben. 10. Der Gesuchsteller beantragt die Verpflichtung der Gesuchsgegnerin zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses, eventualiter Gewährung der un- entgeltlichen Rechtspflege und -verbeiständung (KG-act. 1). a) Das Gericht kann auf Antrag eines bedürftigen Ehegatten den anderen Ehegatten verpflichten, einen Prozesskostenvorschuss als Teil der Beistands- pflicht nach Art. 159 ZGB oder Teil der Unterhaltspflicht zu leisten. Dieser An- spruch geht demjenigen gegenüber dem Gemeinwesen auf unentgeltliche Rechtspflege vor (Bähler, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilpro- zessordnung, 3. Auflage, 2017, N 6 zu Art. 276 ZPO; BGE 138 III 672, E. 4.2.1). Der Prozesskostenvorschuss ist unter denselben Voraussetzungen wie die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Vorausgesetzt ist demnach, dass die ersuchende Partei mittellos ist und ihr Rechtsbegehren nicht aus- sichtslos erscheint (BGer, Urteil 5D_135/2010 vom 9. Februar 2011, E. 3.1). Überdies muss es dem Beistandsverpflichteten möglich sein, dem anderen die Kosten, die er zur Durchführung des Prozesses benötigt, zu bevorschussen (BGer, Urteil 5A_455/2010 vom 16. August 2010, E. 2.2). Die Gesuchsgegnerin erzielt nebst den Unterhaltsbeiträgen unbestrittener- massen kein Erwerbseinkommen. Sie verfügt nur über ein unbedeutendes Vermögen (KG-act. 14/1). Die Gesuchsgegnerin ist damit nicht zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses fähig. Infolgedessen ist der subsidiäre An- spruch des Gesuchstellers um Gewährung der unentgeltlichen Prozess- führung und -verbeiständung zu prüfen.Kantonsgericht Schwyz 40 b) Eine Person hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht aus- sichtslos erscheint (Art. 117 ZPO). Die unentgeltliche Rechtspflege umfasst die Befreiung von Vorschuss- und Sicherheitsleistungen (lit. a), die Befreiung von Gerichtskosten (lit. b) sowie die gerichtliche Bestellung eines Rechtsbei- standes, wenn dies zur Wahrung der Rechte notwendig ist (lit. c; Art. 118 Abs. 1 ZPO). Eine Partei gilt als mittellos, wenn sie die Kosten eines Prozesses nicht aufzu- bringen vermag, ohne jene Mittel anzugreifen, die für die Deckung des eige- nen Lebensunterhalts und desjenigen ihrer Familie erforderlich sind (Urteil BGer vom 18. Januar 2013, 4A_675/2012 und 4A_677/2012, E. 7.2). Für die Beurteilung der Mittellosigkeit ist die gesamte wirtschaftliche Situation des Gesuchstellers massgebend, d.h., es ist sein gesamtes Einkommen und Ver- mögen zu ermitteln und seinem Aufwand für den notwendigen Lebensunter- halt gegenüberzustellen (Lukas Huber, DIKE-Komm-ZPO, N 17 zu Art. 117 ZPO). Bei letzterem kann auf die (kantonalen) Richtlinien zur Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums nach Art. 93 SchKG abgestellt werden (Rüegg/Rüegg, in: Kommentar zur ZPO, 3. A., Basel 2017, N 12 zu Art. 117 ZPO). Massgebend für die Beurteilung der Mittellosigkeit sind die fi- nanziellen Verhältnisse im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung (BGE 135 I 221, E. 5.1; Daniel Wuffli, Die unentgeltliche Rechtspflege in der Schweizerischen Zivilprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2015, Rz. 157; Lukas Huber, DIKE- Komm-ZPO, N 20 zu Art. 117 ZPO). Bei der Prüfung der Mittellosigkeit ist der Effektivitätsgrundsatz zu berücksichtigen. Demnach dürfen nur jene Einkünfte und Vermögenswerte berücksichtigt werden, welche tatsächlich (effektiv) vor- handen und verfügbar oder wenigstens kurzfristig realisierbar sind (Emmel, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, DIKE-Kommentar zur ZPO, 3. A., Zürich/Basel/Genf 2016, N 5 zu Art. 117 ZPO).Kantonsgericht Schwyz 41 Der Gesuchsteller verfügte im Jahr 2017 über ein Renteneinkommen der AHV und der Pensionskasse von total Fr. 6‘115.00 (KG-act. 1/5; exkl. AHV- Kinderrente von Fr. 940 pro Monat; vgl. Vi-act. KB 29-31). Der zivilrechtliche Bedarf des Berufungsführers setzt sich wie folgt zusammen: Grundbetrag Fr. 1’200.00 + 30 % Fr. 360.00 Mietzins Fr. 1‘650.00 KVG Fr. 139.40 Unterhaltszahlung Fr. 2‘924.35 Total Fr. 6‘273.75 Der Grundbetrag für eine alleinstehende Person ergibt sich aus der Richtlinie des Kantonsgerichts Schwyz für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums vom 7. Dezember 2009 ([nachfolgend: SchKG-Richtlinie], Ziff. I.1.1). Hinzu kommt der Zuschlag von 30 % auf den Grundbetrag (Richtli- nie der Gerichtspräsidentenkonferenz vom 3. November 2003, Ziff. I). Sodann ist der effektive Mietzins von Fr. 1‘650.00 einzusetzen (Vi-act. KB 4; SchKG- Richtlinie, Ziff. II.1). Bei der Krankenkassenprämie kann lediglich der obligato- rische Teil berücksichtigt werden (SchKG-Richtlinie Ziff. II.3; BGE 134 III 323). An die monatliche KVG-Prämie von Fr. 340.65 (Vi-act. KB 32) ist die Prämien- verbilligung von umgerechnet Fr. 201.25 pro Monat (KG-act. 1/10) anzurech- nen, sodass ein Betrag von Fr. 139.40 einzusetzen ist. Im Bedarf anzurech- nen sind sodann die effektiv gezahlten Unterhaltsbeiträge (s.o.) von monatlich Fr. 2‘924.35. c) Bei einer Gegenüberstellung des Renteneinkommens von Fr. 6‘115.00 und dem zivilrechtlichen Bedarf des Gesuchstellers von Fr. 6‘273.75 ergibt sich ein Manko von Fr. 158.75 pro Monat. Im Hinblick auf sein Vermögen (s.u., E. 10.d) ist es dem Gesuchsteller aber möglich, die Kosten des vorlie- genden Prozesses zu decken. Folglich gilt er nicht als mittellos im Sinne von Art. 117 ZPO. Sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und -verbeiständung ist daher abzuweisen.Kantonsgericht Schwyz 42 d) Die Gesuchsgegnerin beantragt ihrerseits die Verpflichtung des Ge- suchstellers zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses (KG-act. 7, S. 5). Wie bereits festgehalten (s.o., E. 9.a), erzielt die Gesuchsgegnerin nebst den effektiv geleisteten Unterhaltsbeiträgen von Fr. 2‘924.35 unbestrittenermassen kein Erwerbseinkommen und verfügt sie über kein nennenswertes Vermögen (KG-act. 14/1), sodass sie als mittellos im Sinne von Art. 117 ZPO gilt. Der Gesuchsteller erzielt mit seinem Einkommen keinen hinreichenden Über- schuss über seinen Bedarf, um nebst seinen eigenen Kosten diejenigen der Gesuchsgegnerin zu begleichen (s.o., E. 10.c). Grundsätzlich ist zwar bei der Beurteilung der Mittellosigkeit im Sinne von Art. 117 ZPO bzw. im Hinblick auf die Prozesskostenbevorschussung nur das effektiv vorhandene Vermögen anrechenbar. Vorbehalten bleibt aber ein rechtsmissbräuchliches Verhalten (Daniel Wuffli, Die unentgeltliche Rechtspflege in der Schweizerischen Zivil- prozessordnung, Zürich/St. Gallen 2015, Rz. 152). Aus den vorstehenden Er- wägungen ergibt sich (s.o., E. 4), dass der Gesuchsteller sein Vermögen – soweit dieses tatsächlich nicht mehr vorhanden ist – böswillig verminderte und damit rechtsmissbräuchlich handelte. Folglich hat er als leistungsfähig zu gel- ten und ist er zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin einen Prozesskostenvor- schuss zu bezahlen;-Kantonsgericht Schwyz 43 beschlossen: 1. a) In teilweiser Gutheissung der Berufung wird die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 29. November 2017 (ZES 2016 1) aufgehoben. b) Es wird davon Vormerk genommen, dass der Gesuchsteller der Gesuchsgegnerin im Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis am 1. März 2018 Unterhaltszahlungen von mindestens Fr. 166‘289.30 geleis- tet hat. c) Die Sache wird im Sinne der Erwägungen zur (teilweisen) Neube- urteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. d) Im Übrigen wird die Berufung abgewiesen, soweit darauf einzutre- ten ist. 2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 3‘000.00 werden dem Ge- suchsteller zu 2/3 mit Fr. 2‘000.00 und der Gesuchsgegnerin zu 1/3 mit Fr. 1‘000.00 auferlegt. 3. Der Gesuchsteller hat die Gesuchsgegnerin für das Berufungsverfahren mit Fr. 1‘000.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen. 4. Der Gesuchsteller hat der Gesuchsgegnerin für das Berufungsverfahren einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 3‘000.00 zu bezahlen. Die Anträge des Gesuchstellers auf Prozesskostenbevorschussung durch die Gesuchsgegnerin und eventualiter auf Bewilligung der unent- geltlichen Rechtspflege werden abgewiesen.Kantonsgericht Schwyz 44 5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsa- chen wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 98 BGG) beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerde- schrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.00. 6. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R, inkl. Kopie KG-act. 23), Rechtsanwältin D.________ (2/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach defi- nitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv). Namens der 2. Zivilkammer Der Kantonsgerichtspräsident Die Gerichtsschreiberin Versand 9. Oktober 2018 kau