<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-10-07-2C_830-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_830/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 7. Oktober 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Businger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Migration des Kantons Schwyz, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Schwyz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausländerrecht (Widerruf Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer III, vom 28. August 2020 (III 2020 78). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> A.________ (geb. 1994) ist marokkanischer Staatsangehöriger. Er reiste am 2. Februar 2010 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung, nachdem er sich bereits von 2004 bis 2008 in der Schweiz aufgehalten hatte. Während seines Aufenthalts wurde A.________ mehrfach straffällig und deshalb am 13. Juni 2017 verwarnt. Weil er in der Folge weiterhin delinquierte, widerrief das Amt für Migration des Kantons Schwyz am 1. März 2019 seine Aufenthaltsbewilligung und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen der Regierungsrat des Kantons Schwyz am 31. März 2020 und das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz am 28. August 2020 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Beschwerde vom 4. Oktober 2020 (Postaufgabe) wendet sich A.________ an das Bundesgericht und beantragt sinngemäss, vom Bewilligungswiderruf sei abzusehen. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen dabei die zulässigen Rügegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das Verwaltungsgericht hat zusammengefasst erwogen, der Beschwerdeführer erfülle mit seiner fortgesetzten Straffälligkeit sowohl den Widerrufsgrund nach <span class="artref">Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG</span> (SR 142.20) als auch jenen nach <span class="artref">Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG</span> (vgl. E. 3 des angefochtenen Entscheids). Das öffentliche Interesse an der Wegweisung sei angesichts der Straffälligkeit als mittelschwer zu gewichten (vgl. E. 4.2 des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer lebe seit 10 Jahren in der Schweiz, wobei seine berufliche Integration gescheitert sei. In sozialer Hinsicht sei keine besonders enge Beziehung zur Schweiz feststellbar; über seine behauptete neue Partnerschaft sei nichts bekannt oder belegt. In Bezug auf seine Familie könne sich der volljährige Beschwerdeführer mangels Abhängigkeitsverhältnis nicht auf <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> berufen. Ebensowenig könne er sich wegen seiner mangelhaften Integration auf den Anspruch auf Achtung des Privatlebens berufen. Die Rückkehr in den Herkunftsstaat sei einschneidend, aber zumutbar. Der Beschwerdeführer spreche Arabisch und Französisch, verfüge über Verwandte in Marokko und sei mit den dortigen Gepflogenheiten vertraut (vgl. E. 4.4.1 ff. des angefochtenen Entscheids). Vor diesem Hintergrund überwiege das öffentliche Interesse an der Wegweisung (vgl. E. 4.5 des angefochtenen Entscheids). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er mit seinem Verhalten einen Widerrufsgrund gesetzt hat. Mit seiner Straffälligkeit setzt er sich nur insofern auseinander, als dass er ausführt, er stelle keine Gefahr für die Schweiz dar. In Bezug auf sein persönliches Interesse am Verbleib in der Schweiz verweist er pauschal auf seine schwierigen familiären Verhältnisse, den fehlenden Bezug zum Herkunftsstaat, seine Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche und seine neue Partnerin. Die Vorinstanz hat diese Umstände indessen in ihrer ausführlichen Interessenabwägung berücksichtigt, ohne dass sich der Beschwerdeführer damit auseinandersetzt. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Bei diesem Ergebnis kann offengelassen werden, ob die Beschwerde überhaupt fristgerecht eingereicht worden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer III, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. Oktober 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Businger </div> </div></body></html>