<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-01-24-5D_22-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5D_22/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 24. Januar 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ GmbH, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kostenvorschuss (Rechtzeitigkeit des Gesuchs um Entscheidbegründung, definitive Rechtsöffnung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Obwalden, Obergerichtspräsident I, vom 13. Dezember 2018 (ZG 18/021). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 27. April 2018 erteilte das Kantonsgericht von Obwalden der B.________ AG für den Betrag von Fr. 11'170.05 und das betreffende Pfandrecht am Motorschiff Windy 98000 provisorische Rechtsöffnung. </div> <div class="para">Das Gesuch um schriftliche Begründung des Rechtsöffnungsentscheides wies das Kantonsgericht mit Entscheid vom 16. August 2018 infolge Fristversäumnis ab. </div> <div class="para">Auf die hiergegen erhobene Beschwerde der betriebenen A.________ GmbH trat das Obergericht des Kantons Obwalden mit Entscheid vom 13. Dezember 2018 nicht ein, nachdem der Kostenvorschuss auch innert der angesetzten Nachfrist nicht geleistet worden war. </div> <div class="para">Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat die A.________ GmbH am 22. Januar 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner verlangt sie die aufschiebende Wirkung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde ist von einem C.________ unterzeichnet, welcher behauptet, gemäss den Akten der Vorinstanzen für die Beschwerdeführerin bevollmächtigt zu sein. Indes können Parteien vor Bundesgericht in Zivilsachen nur von Anwälten vertreten werden, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 2000 (BGFA, SR 935.61) hierzu berechtigt sind (<span class="artref">Art. 40 Abs. 1 BGG</span>). C.________ ist offensichtlich kein solcher Anwalt und im Übrigen figuriert er auch nicht im Handelsregisterauszug über die Beschwerdeführerin, so dass er nicht als Organ zeichnen kann. </div> <div class="para">Eine Rückweisung zur Verbesserung des Mangels (namentlich durch eigenhändige Unterzeichnung seitens der Geschäftsführerin) erübrigt sich jedoch, weil auf die Beschwerde mangels einer hinreichenden Begründung (vgl. E. 3) ohnehin nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Streitwert liegt unter dem für die Beschwerde in Zivilsachen massgeblichen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- (vgl. <span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin sind augenfällig keine Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung im Sinn von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> zu klären. </div> <div class="para">Mithin steht einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> offen. Mit dieser kann einzig eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht ist zufolge Nichtleistens des Kostenvorschusses auf die Beschwerde nicht eingetreten. Nur dies kann Beschwerdethema bilden, denn zur Sache hat sich das Obergericht noch gar nicht geäussert. Deshalb kann auf die Beschwerde von vornherein nicht eingetreten werden, soweit Ausführungen zum Rechtsöffnungstitel und zur angeblichen Rechtzeitigkeit des Gesuches um Entscheidbegründung erfolgen. </div> <div class="para">Im Zusammenhang mit der Leistung des Kostenvorschusses wird einzig geltend gemacht, dass die Geschäftsführerin als allein Zeichnungsberechtigte auf Hawaii im Urlaub gewesen sei und keinen Zugang zum E-Banking gehabt habe. Abgesehen davon, dass in diesem Zusammenhang keine Verfassungsverletzungen behauptet, geschweige denn begründet werden, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, wäre das Vorbringen auch in der Sache nicht zielführend: Die Beschwerdeführerin stand in einem Prozessverhältnis und musste aufgrund der Einreichung der Beschwerde mit einer Kostenvorschussverfügung rechnen; sie hatte sich vor diesem Hintergrund zweckmässig zu organisieren, um die rechtzeitige Leistung des Kostenvorschusses sicherzustellen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren mit einzelrichterlichem Urteil nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Obwalden, Obergerichtspräsident I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 24. Januar 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>