<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00038</span><br/><span>damit vereinigt</span><br/><span>UV.2016.00039, UV.2016.00040 und UV.2016.00041</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___ AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">3.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">4.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">A.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Alfred Blesi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Blesi &amp; Papa</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Usteristrasse 10, am Löwenplatz, Postfach 3921, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die seit 1992 bestehende Genossenschaft X.___ bezweckt die Förde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und Sicherung wirtschaftlicher Interessen von Taxihaltern der Stadt Zürich und Umgebung in gemeinsamer Selbsthilfe, insbesondere durch das Halten einer 100%-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligung an der X.___ AG, welche eine Funkzentrale betreibt (Urk. 1 S. 4, Urk. 3/1-2, Urk. 3/4-5). Die Genossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft setzte sich im Jahr 2016 aus rund 390 sogenannten Einzel- und Grup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pentaxihaltern zusammen (Urk. 1 S. 4). Dazu gehören auch Y.___ und A.___ (Urk. 3/3, Urk. 5/3/3, Urk. 7/3/3), sowie Z.___, welche per 31. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 aus der Genos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft austrat (Urk. 3/3, Urk. 6/1 S. 5. Urk. 6/3/3). Alle drei hatten zudem mit der X.___ AG einen Anschlussvertrag abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (vgl. Urk. 3/6, Urk. 15/19 S. 7-9, Urk. 16/12 S. 2-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Ersuchen der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse, klärte die Suva die sozialversicherungsrechtliche Stellung von Y.___ und Z.___ ab (vgl. Urk. 14/1, Urk. 14/3-4, Urk. 15/1). Die Suva zeigte mit Schreiben vom 27. März 2014 auch A.___ an, dass sie ihre sozialversicherungsrechtliche Stellung überprüfe, und bat sie, Unterlagen einzureichen (Urk. 16/1). Mit Verfügungen vom 20. November 2014 stellte die Suva jeweils fest, dass Y.___ und Z.___ für ihre Tätigkeiten als Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer als Unselbständigerwerbende gelten (Urk. 14/10 S. 1-2, Urk. 15/12). Als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann erliess sie am 10. Dezember 2014 eine ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Feststellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung hinsichtlich der Tätigkeit von A.___ als Taxifahrerin (Urk. 16/8). Gegen die sie betreffenden Verfügungen erhoben Y.___, Z.___ und A.___ am 15. Dezember 2014 jeweils Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 14/12, Urk. 15/13, Urk. 16/9). Am 12. Januar 2015 erhob die X.___ AG ebenfalls Einsprache (Urk. 13/44). Mit Eingaben vom 17. März, 21. Mai und 14. Dezember 2015 reichten die Einsprecher weitere Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen ein (Urk. 13/72, Urk. 14/31, Urk. 15/27, Urk. 16/12, Urk. 16/17, Urk. 16/26). Die Suva wies die Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen mit Einspracheentscheiden vom 5. Januar 2016 ab (Urk. 2, Urk. 5/2, Urk. 6/2, Urk. 7/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 5. Februar 2016 erhob die X.___ AG Beschwerde gegen den sie betreffenden Einspracheentscheid vom 5. Januar 2016 und beantragte (Urk. 1 S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es seien die Verfügungen vom 20. November 2014 bzw. 10. Dezember 2014 bzw. der Einspracheentscheid vom 5. Januar 2016 betreffend die sozialversicherungsrechtlichen Stellungen von Frau Z.___, Frau A.___ und Herrn Y.___ aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei festzustellen, dass Frau Z.___, Frau A.___ und Herr Y.___ sozialversicherungsrechtlich als selbstständig erwerbend gelten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei festzustellen, dass Herr Y.___ gegenüber der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sozialversicherungsrechtlich nicht als unselbstständig erwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend gilt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es seien die Akten der Einspracheinstanz beizuziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin (zuzüglich 8% MWST).“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ erhob am 5. Februar 2016 ebenfalls Beschwerde gegen den ihn betreffenden Einspracheentscheid vom 5. Januar 2016 und beantragte, in Aufhebung des an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtenen Entscheids sei festzustellen, dass er gegenüber der X.___ AG sozialversicherungsrechtlich nicht als unselbständig erwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bend gelte (Urk. 1 S. 2 im Prozess Nr. UV.2016.00039). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alsdann erhoben Z.___ und A.___ am 5. Februar 2016 mit je einer Eingabe auch Beschwerde gegen die sie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffenden Einspracheentscheide vom 5. Januar 2016 und beantragten jeweils, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei festzustellen, dass sie sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlich als selbständig erwerbend gelten (jeweils Urk. 1 S. 2 in den Prozessen Nr. UV.2016.00040 und Nr. UV.2016.00041).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 10. Februar 2016 wurden die Verfahren Nr. UV.2016.00039 in Sachen Y.___ gegen die Suva, Nr. UV.2016.00040 in Sachen Z.___ gegen die Suva sowie Nr. UV.2016.00041 in Sachen A.___ gegen die Suva mit dem vorliegenden Prozess Nr. UV.2016.00038 vereinigt und unter dieser Prozessnummer weitergeführt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahren Nr. UV.2016.00039, UV.2016.00040 und UV.2016.00041 wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den als da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch erledigt abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrieben. Deren Akten werden im vorliegenden Prozess als Urk. 5/0-5, Urk. 6/0-5 und Urk. 7/0-5 geführt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 1. Juni 2016 beantragte die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin Abweisung der Beschwerden (Urk. 12, unter Beilage der Suva-Akten [Urk. 13/1-84, Urk. 14/1-35, Urk. 15/1-31, Urk. 16/1-33]), was den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführenden am 6. Juni 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführenden reichten mit Eingabe vom 9. März 2017 (Urk. 19) eine Replik ein, wovon die Beschwerdegegnerin am 10. März 2017 in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis gesetzt wurde (Urk. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Den Übergangsbestimmungen im UVG und in der UVV lässt sich bezüglich der für die Bestimmung der Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht anwendbaren Rechtsnormen nichts entnehmen. Für die Beurteilung der Gesetzmässigkeit der angefochtenen Einspracheentscheide vom 5. Januar 2016 (Urk. 2, Urk. 5/2, Urk. 6/2, Urk. 7/2) ist für das hiesige Gericht der Sachverhalt mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend, der zur Zeit des Erlasses dieser Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheide gegeben war (vgl. BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis). Dem oben erwähnten Grundsatz folgend führt dies zur Anwendbarkeit der bis zum 31. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2016 gültig gewesenen Normen. Hinsichtlich der vorliegend anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendenden Normen des UVG und der UVV brachten die ab 1. Januar 2017 gültigen Bestimmungen zudem inhaltlich keine Änderungen zum bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herigen Recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 1a Abs. 1 UVG (ab 1. Januar 2017: Art. 1a Abs. 1 lit. a UVG) sind die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Als Arbeitnehmer im Sinne des Gesetzes gilt, wer eine unselbständige Erwerbstätigkeit im Sinne der Bundesgesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ausübt (Art. 1 UVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend bestimmt Art. 66 Abs. 1 lit. g UVG, dass die Arbeitnehmer von Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrs- und Transportbetrieben sowie Betrieben mit unmittelbarem An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss an das Transportgewerbe obligatorisch bei der Suva versichert sind. Das Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis bei der Suva wird in der obligatorischen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung durch Gesetz begründet (Art. 59 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige oder unselbständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht aufgrund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivilrechtlichen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte für die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlaggebend zu sein. Als unselbständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher beziehungsweise arbeitsorganisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unter-nehmerrisiko trägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch keine einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Vielfalt der im wirtschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Leben anzutreffenden Sachverhalte zwingt dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer erwerbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsarten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che dieser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 123 V 161 E. 1, 122 V 169 E. 3a, 283 E. 2a, 119 V 161 E. 2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall dann vor, wenn der Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtige durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter Selbstor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren Inan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme oder Erwerb durch finanzielle oder geldwerte Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten wird (BGE 115 V 161 E. 9a). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Tätigung erheblicher Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäftigung von eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">harak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teristische Merkmale einer selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Das spezifische Unternehmerri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siko besteht dabei darin, dass unabhängig vom Arbeitserfolg Kosten anfallen, die der V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherte selber zu tragen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für die Annahme selbständiger Erwerbstätigkeit spricht sodann die gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitige Tätigkeit für mehrere Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaften in eigenem Namen, ohne in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen von diesen abhängig zu sein. Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend ist dabei nicht die recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Arbeiten von mehreren Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traggebern anzunehmen, sondern die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächliche Auftragslage.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von unselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Erwerbstätigkeit ist auszugehen, wenn die für den Arbeitsvertrag typischen Merkmale vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen, das heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn der Versicherte Dienst auf Zeit zu l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eisten hat, wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlich vom “</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abhängig ist und während der Arbeitszeit auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines bestimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten Bericht zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko des Versicherten er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vom persönlichen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 122 V 169 E. 3c mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abhängigkeit der eigenen Existenz vom persönlichen Arbeitserfolg ist praxisgemäss nur dann als Risiko eines Selbständigerwerbenden zu werten, wenn beträchtliche Investitionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (BGE 119 V 161 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML; gleichlautend in den ab 1. Januar 2016 und ab 1. Januar 2017 gül</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Versionen) ist in unselbständiger Stellung erwerbstätig, wer kein spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fisches Unternehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risiko trägt und von einer Arbeitgeberin oder einem Arbeitgeber in wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlicher und arbeitsorganisatorischer Hinsicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig ist (Rz 1013). Merkmale für das Bestehen eines Unternehmerrisikos </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind namentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Rz 1014):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Tätigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erhebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Investitionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verlusttragung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Tragen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Inkasso- und Delkredererisiko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unkostentragung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Handeln in eigenem Namen und auf eigene Rechnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">das Beschaffen von Aufträgen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beschäftigung von Personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eigene Geschäftsräumlichkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf der anderen Seite kommt d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as wirtschaftliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsorganisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torische Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsverhältnis Unselbständigerwerbender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei folgenden Merkmalen zum Ausdruck (Rz 1015):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dem Weisungsrecht,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dem Unterordnungsverhältnis,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pflicht zur persönlichen Aufgabenerfüllung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">des Konkurrenzverbots,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Präsenzpflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Wegleitung gelten Taxichauffeusen und -chauffeure im Allgemeinen als Unselbständigerwerbende. Dies auch dann, wenn sie ein eigenes Fahrzeug besitzen, aber einer Taxizentrale angeschlossen sind (Rz 4120). Sie gelten als selbständigerwerbend, soweit sie ein Unternehmerrisiko tragen und arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organisatorisch nicht in besonderem Masse von den Auftraggebenden abhängig sind (Rz 4122).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Anschlussvertrag zwischen der Beschwerdeführerin 1 und einem Taxihal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter oder einer Taxihalterin wird nur dann abgeschlossen, wenn sie zuvor der Genossenschaft X.___ beigetreten sind (vgl. S. 1 des Anschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertrag der Beschwerdeführerin 4 vom 23. April 2015 [Urk. 3/6]). Dieser Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag regelt die Zusammenarbeit zwischen dem Taxihalter und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin 1 als Funkzentrale und ist in die Absch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitte “Gegenstand des Vertrages“, “Allgemeine Pflichten“, “Rechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesen“, “Beiträge“, “Kün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Anschlussvertrages“, “Schlussbestimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen“ und “Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand“ unterteilt (Urk. 3/6). Zwischen den Parteien wird namentlich ein beidseitiges Kündigungsrecht unter Einhaltung einer Kündi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfrist von drei Monaten vereinbart (Urk. 3/6 S. 3). Sodann verpflichtet sich der Taxihalter zur Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eines monatlichen Verwaltungskostenbeitra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges an die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin 1. Sie übernimmt das Inkasso der betriebsei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genen Kreditkarten und rechnet darüber ab (Urk. 3/6 S. 2). Ferner vermittelt sie dem Taxihalter die bei ihr eingehenden Bestellungen mittels Datenfunk. Der Taxihalter führt die vermittelten Bestellungen aus. Der Funkbetrieb ist im Dienst- und Funkreg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lement (DFR) geregelt, welches zum Bestandteil des Anschlussvertrages erklärt wird (Urk. 3/6 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das DFR (in der Version vom 19. Mai 2015) enthält unter anderem Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mungen hinsichtlich der Anforderungen an neue Taxihalter und deren Schu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung (vgl. die Abschnitte “Instruktion“ und “Qualitätsanforderungen“), der Fahrzeuge, des Auftretens und Verhaltens der Taxihalter gegenüber den Kunden (vgl. die Abschnitte “Kundenbedingung“, “Funkdisziplin“, “Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meines“ mit Vorschriften zur Kleiderordnung und persönlichen Hygiene), der Bearbeitung von Bestellungen und von Kreditfahrten, des anzuwendenden Taxitarifs, verschiedener Sondertatbestände (vgl. “langfristige Stilllegung des Fahrzeuges“, “Stellenwechsel innerhalb der X.___ AG/Abwerbung eines Chauffeurs“) und schliesslich der Vertragsauflösung aus wichtigem Grund und der Tatbestände, welche mit den sofortigen Ausschluss geahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det werden, wie Alkohol am Steuer, Drogen usw. (Urk. 3/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Taxizentrale werden Anrufe über die gemeinsame Rufnummer ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gengenommen und an die Taxifahrer weitergegeben (Urk. 1 S. 6, Urk. 13/22 S. 2). Der Taxifahrer muss sich mit dem Funkgerät anmelden und die Taxiuhr einschalten. Bei einem eingehenden Anruf prüft das Zentralsystem auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch, welches Fahrzeug sich am nächsten beim Kunden befindet und wählt diesen Taxifahrer an. Bei den Kundenfahrten sind die Taxis mit magne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Plaketten mit der gemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samen Rufnummer und dem Logo “X.___“ ausgerüstet (Urk. 1 S. 19, Urk. 13/20 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Praxisgemäss werden Taxichauffeure, die einem Unternehmen mit Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrale angeschlossen sind, in der Regel als Unselbständigerwerbende quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fiziert (ZAK 1971 S. 30 ff.; vgl. Rz 4120 WML, gleichlautend in den ab 1. Januar 2016 und ab 1. Januar 2017 gültigen Versionen). Allerdings sind auch bei solchen Taxifahrern Ausnahmen denkbar, weshalb die von der Rechtspraxis entwickelten Kriterien zur Beurteilung des Erwerbsstatus - spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zifisches Unternehmerrisiko und arbeitsorganisatorische (Un-)Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit - auch im vorliegenden Fall sorgfältig zu prüfen sind (vgl. Urteile des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgerichts des Kantons Zürich UV.2009.000241 vom 21. März 2011 E. 3.1, UV.2011.00130 vom 17. September 2012 E. 4 und UV.2013.00252 vom 9. Dezember 2014 E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog, dass die Beschwerdeführenden 2, 3 und 4 keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Investitionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> getätigt hätten (Urk. 2, Urk. 6/2, Urk. 7/2, jeweils S. 3, 5). Sie führte sodann aus, das Risiko der Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halter bestehe darin, dass sie beim Ausbleiben der Kundschaft keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men generieren würden. Damit liege jedoch ein vergleichbares Risiko vor, wie dies auch bei anderen Arbeitnehmern gegeben sei, bei denen die Kund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft zum Schaden der Angestellten ausbleibe, namentlich überall dort, wo eine Umsatzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vereinbart sei, oder wie dies beispielsweise im Gast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewerbe (Service</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personal) der Fall sei, wo oft der wesentliche Teil des Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltes auf dem Umsatz basiere (Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist weiter der Auffassung, dass der Anschlussvertrag auf eine unselbständige Erwerbstätigkeit der Taxihalter schliessen lasse (Urk. 2 S. 4, Urk. 5/2 S. 3, Urk. 6/2 S. 3 f., Urk. 7/2 S. 3 f.): Dafür spreche, dass die Anzahl der an der Zentrale angeschlossenen Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeuge vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sei (Ziff. 1.1 des Anschlussvertrages [Urk. 3/6]), der Fahrer nur Funktaxis betreiben dürfe, die bei der “X.___“ angeschlossen seien (Ziff. 1.3 des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlussvertrages [Urk. 3/6]), die Höhe der Anschlussgebühren von der “X.___“ festgelegt und eine Erhöhung den Taxihaltern schriftlich mitgeteilt werde (Ziff. 4.1 und 4.2 des Anschlussvertrages [Urk. 3/6]), eine dreimonatige Kündigungsfrist vereinbart worden sei (Ziff. 4.1 und 4.2 des Anschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trages [Urk. 3/6]), die Funkausrüstung, Taxidachleuchte, Seitentafeln sowie ein allfälliges Kreditkartenterminal von der “X.___“ zur Verfügung gestellt würden und vom Taxihalter bei Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsauflösung zurückgegeben werden müssten (Ziff. 5.3 des Anschlussvertrages [Urk. 3/6]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erwog sodann, dass zahlreiche Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des DFR für eine unselbständige Erwerbstätigkeit der Taxihalter sprechen würden (Urk. 2 S. 4, Urk. 5/2 S. 4, Urk. 6/2 S. 4, Urk. 7/2 S. 4): Jeder neue Taxihalter habe vor der Arbeitsaufnahme die Neulingsschulung zu absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und für “ungenügende“ Fahrer könne die Beschwerdeführerin 1 eine Nachschulung anordnen (Ziff. 3 des DFR [Urk. 3/7]). Die Bedienung der Kunden sei streng reglementiert. Der Taxihalter müsse dem Fahrgast beim Ein- und Aussteigen behilflich sein, dürfe in dessen Anwesenheit nicht tele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fonieren und müsse die von der “X.___“ bezeichneten Kreditkarten akzep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tieren (Ziff. 4 des DFR [Urk. 3/7]). Der Umgang mit dem Taxifunk und dem Diensttelefon werde vorgeschrieben (Ziff. 5 des DFR [Urk. 3/7]). Der Fahrer sei gehalten, mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichst alle angebotenen Fahrten auszuführen und müsse sich dabei an eine Kleiderordnung halten und Hygienevorschriften beachten (Ziff. 6.1 des DFR [Urk. 3/7]). Das Eintreffen beim Kunden sei sofort zu melden, ebenso das Fahrziel des Taxis (Ziff. 6.5 und 6.6 des DFR [Urk. 3/7]. Dem Taxihalter werde vorgeschrieben, wie viele Plätze sein Fahrzeug haben müsse (Ziff. 9.1 des DFR [Urk. 3/7]). Bei einem Fahrzeugwechsel müsse das Taxi bei der “X.___“ vorgeführt werden (Ziff. 9.1 des DFR [Urk. 3/7]). Das Höchstalter der Fahrzeuge (Ziff. 9.3 des DFR [Urk. 3/7]) und die wageninterne Ausrüstung (Ziff. 9.4 des DFR [Urk. 3/7]) würden vorgeschrieben. In Ziff. 15 des DFR (Urk. 3/7) seien “Sabbaticals“ (Auszeiten von mehreren Monaten), welchen zum ersten Mal nach zehn Jahren bezogen werden könnten, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regelt. Soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte “Todsünden“ (unter anderem das Abwerben von Kunden und die Weitergabe der eigenen Telefonnummer) würden mit sofort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">igem Ausschluss geahndet (Ziff. 21 des DFR [Urk. 3/7]). Es sei festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt, dass die Taxihalter keine Offroader/Geländewagen/SUVs benutzen dürften (Ziff. 22 des DFR [Urk. 3/7]). Schliesslich müssten sich neue Fahrer bei der “X.___“ zu einem Vorstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsgespräch einfinden und ihre Fahrzeuge dürften nicht älter als fünf Jahre alt sein (Ziff. 22 des DFR [Urk. 3/7]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden stellen sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Standpunkt, dass die Taxihalter jeweils ihr eigenes Taxi verwenden wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 8). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den 2, 3 und 4 hätten deswegen erhebliche Investitionen getätigt, weil die von ihnen gekauften Fahrzeuge Limou</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sinen der gehobenen Fahrzeug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klasse seien. Für den Privatgebrauch hätten sie sich solche teuren Fahrzeuge nicht an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schafft (Urk. 1 S. 18-19). Die Unterhaltskosten würden zu Lasten der Taxihalter gehen (vgl. Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 9). Das Verlustrisiko werde ebenfalls von den Taxihaltern getragen (Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 8). Die Taxihalter würden sodann in eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Namen und auf eigene Rechnung handeln. Jede von ihnen durchgeführte Fahrt basiere auf einem Vertrag über den Personentransport zwischen den Taxihaltern und den Kunden (Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1 jeweils S. 9, Urk. 7/1 S. 10, Urk. 1 S. 19). Als Einzeltaxihalter würden die Beschwerdeführenden 2, 3 und 4 kein Personal beschäftigten (vgl. Urk. 1 S. 11, Urk. 5/1 S. 10, Urk. 6/1 S. 10, Urk. 7/1 S. 11) und über keine eigentlichen Geschäftsräum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügen (vgl. Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 11). Die Beschwerdeführenden machen weiter geltend, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin 1 den Taxihaltern keine Anwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungen zu ihrer Tätigkeit erteile (Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 12). Das DFR sei keine Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage für ein Weisungsrecht der Beschwerdeführerin 1 gegenüber den Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltern (Urk. 1 S. 11, 17, Urk. 5/1 S. 11). Dieses Reglement enthalte im Wesentlichen die Ausführungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungen, wie die Genossenschafter der Genossenschaft X.___ Zürich ihr Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menwirken und ihr Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinungsbild nach Aussen regeln wollten (Urk. 1 S. 11, Urk. 5/1 S. 11, 19). Es solle Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dards setzen, um sich gegenüber dem Publikum punkto Qualität und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinungsbild von anderen Anbietern von Taxidienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen abzuheben (Urk. 1 S. 21, Urk. 19 S. 9). Die Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halter könnten aber selber entscheiden, wann, wo, wie oft, und für wen sie Taxifahrten ausführen wollten. Sie seien nicht verpflichtet, von der Beschwerdeführerin 1 vermittelte Fahrten auszufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Sie müssten der Beschwerdeführerin 1 auch keine Rechenschaft ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen, welche Fahrten sie ausgeführt hätten (Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 11). Damit würde sich das Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">modell der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden ganz wesentlich von demjenigen anderer Taxibetriebe unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheiden, wo die einzelnen Fahrer von einer Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrale in Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schichten eingeteilt würden und sich während der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit zur Verfügung ihres Arbeitgebers halten müssten (Urk. 1 S. 16-17, Urk. 19 S. 13). Es bestehe keine Präsenzpflicht (Urk. 1 S. 14, Urk. 5/1 S. 13, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 14). Sie würden sodann keinem Konkurrenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbot unterliegen und könnten auch von anderen Taxivermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsplattformen als von der “X.___“ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelte Fahrten ausführen. Die Beschwerdeführenden 2, 3 und 4 hätten auch zahlreiche eigene Kunden (vgl. Urk. 1, Urk. 5/1, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Anschlussvertrag und dem DFR ergeben sich zahlreiche Hinweise für eine betriebswirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftliche respektive arbeitsorganisatorische Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der Beschwerdeführenden 2, 3, 4 gegenüber der Beschwerdeführerin 1. So lassen die vertraglichen Verpflichtungen, an Kursen zur Aus- und Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung (vgl. Ziff. 3 des DFR [Urk. 3/7]) teilzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, für ihr Fahrzeug den Namen der Zentrale zu verwenden (Ziff. 9.4 des DFR [Urk. 3/7], Urk. 13/20 S. 3) und die Vorschriften der Zentrale zu den Fahrzeugen und zum Auftreten und Verhalten der Taxihalter gegenüber den Kunden (vgl. die Abschnitte “Kundenbedienung“, “Funkdisziplin“, “Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meines“ mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften zur Kleiderordnung und persönlichen Hygiene im DFR [Urk. 3/7]) auf ein Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnungsverhältnis schliessen. Sodann verstärkt die Tatsache, dass sie auf die Infrastruktur der Zentrale angewiesen sind (vgl. Ziff. 2.1 des Anschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rages [Urk. 3/6] sowie Urk. 13/20 S. 2: Miete von eigenen Standplätzen in der Stadt Zürich und am Flughafen durch die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin 1), ihre Abhängigkeit. Das Verbot, sich weiteren Funkzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tralen anzuschliessen (vgl. Ziff. 1.3 des Anschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trages S. 1 [Urk. 3/6]), ist ebenfalls ein Indiz für ein arbeitsorganisatorisches Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsverhältnis. Auch die Kündigungsfrist von drei Monaten (Ziff. 4.1 und 4.2 des Anschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrages [Urk. 3/6]) spricht für eine unselbständige Stellung (vgl. Raphael Lanz, Die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grenzung der selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen von der unselbständigen Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs-, Steuer- und Zivilrecht, AJP S. 1463 ff., S. 1471). Der Umstand, dass es den Taxihaltern grundsätzlich freisteht, die von der Zentrale vermittelten Fahraufträge anzunehmen oder abzulehnen, ist demgegenüber nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlaggebend (vgl. Urteil des Sozialversicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts des Kantons Zürich UV.2013.00252 vom 9. Dezember 2014 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neben der Einbindung in arbeitsorganisatorischer Hinsicht ist das Fehlen eines spezifischen Unternehmerrisikos für die AHV-rechtliche Qualifikation von Bedeutung. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die Taxihalter von den Marktteilnehmern nicht als unter eigenem Namen auftretend wahrgenommen werden. Die Kunden bestellen ein “X.___“ und wählen dafür die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">same Telefonnummer. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin 1 vermittelt dann den Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrer, der sich örtlich am nächsten bei den Kunden befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det (Urk. 13/20 S. 3). Gegenüber den Privat- und Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunden tritt mithin die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin 1 und nicht die einzelnen Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halter in Erscheinung, was für eine unselbständige Erwerbstätigkeit spricht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_357/2014 vom 17. Juni 2014 E. 3.2). Die Taxihalter müssen auch keine Werbung betreiben. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 1 präsentiert sich im Internet mit Angeboten für Private und Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen (vgl. http://www.X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.ch/home-page</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, http://www.X.___.ch/angebot und http://www.X.___.ch/business-W.___) und beschäftigt Mitarbeiter, welche für Akquisition von Unternehmenskun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zuständig sind (Urk. 13/22 S. 2). Zudem ist die Beschwerdeführerin 1 auch Ansprechpartnerin der Kunden bei allfälligen Reklamationen (Urk. 13/20 S. 3, Urk. 13/22 S. 2). Es ist schliesslich auch denkbar, dass sich Laufkunden für die Taxis mit der Plakette mit dem Logo “X.___“ entscheiden. Diese bleibt bisweilen am Wagen, wenn nach der Ausführung eines Auftrages ein neuer Kunde einsteigt (Urk. 13/20 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Taxihalter tragen insofern ein Unternehmerri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siko, als sie unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von ihrem Arbeitserfolg eine monatliche Anschlussge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bühr zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten haben (vgl. Ziff. 4 des Anschlussvertrages [Urk. 3/6]) und für die Kosten ihres Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeuges selbst aufkommen müssen. Die Anschaffung und der Unterhalt eines für den Taxibetrieb geeigneten Motorfahrzeuges gilt jedoch nach der bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rechtsprechung in der Regel nicht als erhebliche Inves</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tition (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_357/2014 vom 17. Juni 2014 E. 4.2). Das Inkasso der vermittelten Kreditfahrten (vgl. http://www.X.___.ch/card-W.___) und das mit diesen Fahrten verbundene Debitorenrisiko über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt die Beschwerdeführerin 1 (vgl. Urk. 1 S. 9, Urk. 3/7 S. 5, Urk. 5/1 S. 8, Urk. 6/1, Urk. 7/1, jeweils S. 9, Urk. 19 S. 10). Abgesehen von der Anschaffung des Fahrzeuges haben die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden 2, 3 und 4 keine wesentlichen Investitionen getätigt und sie beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen auch kein Personal. Damit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpft sich das wirtschaftliche Risiko in der Abhängigkeit vom persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Arbeitserfolg. Dieser ist nur dann als Geschäftsrisiko einer selbständig erwerbenden Person zu qualifizieren, wenn beträchtliche Invest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen zu tätigen oder Angestelltenlöhne zu bezahlen sind (Urteil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerichts des Kantons Zürich UV.2013.00252 vom 9. Dezember 2014 E. 3.3 mit Hinweis auf ZAK 1992 S. 165), was vorliegend eben gerade nicht der Fall ist. Somit sind die Kriterien für das Bestehen eines Unternehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risikos in der Mehrzahl nicht erfüllt. Auch wenn die Taxihalter daneben - wie geltend gemacht - selber Kunden akquirieren können, ändert dies mit Bezug auf deren Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifikation als Unselbständigerwerbende gegenüber der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin 1 nichts (Urteil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgerichts des Kantons Zürich UV.2013.00273 vom 28. November 2014 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch wenn der Anschlussvertrag gewisse Elemente aufweist, die bei selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger Erwerbstätigkeit üblich sind, überwiegen insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt die Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">male, die für eine unselbständige Erwerbstätigkeit sprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 2 bringt ausserdem vor, dass er Gesellschafter und Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer der C.___ GmbH sei, welche die Führung eines Taxiunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmens sowie die Führung eines Restaurantbetriebes bezwecke. Das Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrzeug und die Ausrüstung gehörten der GmbH. Ebenso würden die Quit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen für die vom Beschwerdeführer ausgeführten Taxifahrten auf die C.___ GmbH lauten. Der Beschwerdeführer 2 rechne den durch die Taxifahrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit erzielten Umsatz seit dem Jahr 2012 über die C.___ GmbH ab. Sie zahle ihm einen Lohn aus, welcher bei der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, gemeldet und versichert sei (Urk. 5/1 S. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 2 kann daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend ist, dass er und nicht die C.___ GmbH mit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin 1 den Anschlussvertrag abgeschlossen hat (Urk. 14/5 S. 6 ff.). Der Beschwerdeführer 2 gilt daher gegenüber der Beschwerdeführerin 1 als unselbständig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich vermag auch das Argument der Beschwerdeführenden, wonach die Taxihalter mit einer Gruppe Bauern, die genossenschaftlich organisiert seien, vergleichbar seien (Urk. 1 S. 6), nicht zu überzeugen. Sie bringen vor, dass die selbständigen Bauern eine Genossenschaft bilden würden, wenn sie zum Beispiel einen Mäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drescher oder ein anderes schweres Gerät anschaffen müssten (Urk. 1 S. 6). Der vorliegende Fall liegt indes anders. Taxichauffeure schliessen sich der Beschwerdeführerin 1 auf der Suche nach Arbeit an. Da ein Anschlussvertrag nur mit Mitgliedern der Genossenschaft X.___ abgeschlossen wird (vgl. S. 1 des Anschlussvertrags [Urk. 3/6]), tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sie gleichzeitig oder kurz vor Unterzeichnung des Anschlussvertrags der Genossenschaft bei, wobei für Verbindlichkeiten der Genossenschaft aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich das Genossenschaftsvermögen haftet und jede persönliche Haf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung oder Nachschusspflicht der Genossenschafter ausgeschlossen ist (Art. 4 der Statuten, Urk. 3/2). Für die Taxichauffeure ist somit nicht die genossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftliche Organisation, sondern der Anschluss an eine bei den Kunden bekannte Taxizentrale entscheidend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtliche Qualifikation der beschwerdeführenden Taxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chauffeure als unselbständig erwerbend nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerden führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerden werden abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Alfred Blesi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p><p></p></div> </div></body></html>