<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2019.00385</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=220024&amp;W10_KEY=13013486&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2019.00385</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.03.2020</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung der ehelichen Gemeinschaft und Gesuch um neue Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei einer ausserehelichen Tochter] Beim Antrag um Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der ausserehelichen Tochter, mit deren Mutter den Beschwerdeführer verlobt ist, handelt es sich um eine unzulässige Erweiterung des Streitgegenstands. Es liegt ein unzulässiges neues Sachbegehren vor, wenn zwar dieselben Rechtsfolgen wie mit dem verfahrensauslösenden Gesuch bezweckt werden, dieses sich aber auf neue Tatsachen abstützt, welche vom ursprünglich zu beurteilenden Sachverhalt wesentlich abweichen (E. 1.2). Dem Beschwerdeführer bleibt es unbenommen, im Lichte der erfolgten Geburt seiner Tochter und der neuen Paarbeziehung direkt beim Migrationsamt ein Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung zu stellen (E. 1.3). Die Ehegemeinschaft wurde aufgelöst. Die Dauer von drei Jahren ist nicht erreicht, weshalb kein Anspruch auf Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG besteht (E. 2.1). Abweisung, soweit eingetreten wird. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=45471" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2019.00385</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">3. MÃ¤rz 2020</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, Verwaltungsrichter Reto HÃ¤ggi Furrer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Alexandra Altherr MÃ¼ller. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Aufenthaltsbewilligung</span></b><b>,</b></p> <span><br/> </span> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A ist ein 1989 geborener StaatsangehÃ¶riger Kosovos. Am 1. September 2017 reiste er in die Schweiz ein und verheiratete sich am 11. Oktober 2017 mit der Schweizerin B. Daraufhin erhielt er am 23. Oktober 2017 eine Aufenthaltsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich, gÃ¼ltig bis am 10. Oktober 2018. </p> <p class="Urteilstext">Infolge Aufgabe der ehelichen Wohngemeinschaft widerrief das Migrationsamt am 13. August 2018 die Aufenthaltsbewilligung von A.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Den hiergegen von A erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion am 13. Mai 2019 ab und setzte ihm eine Ausreisefrist bis 15. Juli 2019. </p> <p class="Urteilstext"><b>III.</b></p> <p class="Urteilstext">Am 11. Juni 2019 beantragte A mit Beschwerde dem Verwaltungsgericht, in Aufhebung des Rekursentscheids sei die Aufenthaltsbewilligung unter EntschÃ¤digungsfolge zu verlÃ¤ngern. Die Sicherheitsdirektion verzichtete am 19. Juni 2019 auf eine Vernehmlassung. Das Migrationsamt erstattete keine Beschwerdeantwort. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 28. Januar 2020 wurde A aufgefordert, Belege fÃ¼r die mit der Beschwerde in Aussicht gestellte Wiederaufnahme der ehelichen Gemeinschaft einzureichen. Am 20. Februar 2020 berichtete A, dass das Scheidungsverfahren im Gang sei. Er sei zwischenzeitlich Vater einer ausserehelichen Tochter geworden, welche mit ihrer Mutter in der Schweiz lebe, "deswegen ein neuer Anspruch fÃ¼r weiteren Aufenthalt und zudem wichtige GrÃ¼nde dafÃ¼r (Kindswohls)" bestÃ¼nden. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion Ã¼ber Anordnungen des Migrationsamts betreffend das Aufenthaltsrecht zustÃ¤ndig (§ 41 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 25. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt (sinngemÃ¤ss) erstmals mit seiner Eingabe vom 20. Februar 2020 eine neue Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Tochter und deren Mutter, mit welcher er verlobt sei. </p> <p class="Erwgung2">Hierbei handelt es sich um eine unzulÃ¤ssige Erweiterung des Streitgegenstands. Prozessthema kann nur sein, was auch Gegenstand der VerfÃ¼gung war beziehungsweise nach richtiger Gesetzesauslegung hÃ¤tte sein sollen. Auf Begehren, Ã¼ber welche die Vorinstanz weder entschieden hat noch hÃ¤tte entscheiden sollen, ist nicht einzutreten (VGr, 11. Mai 2016, VB.2016.00062, E. 1.2.1, auch zum Folgenden). Zwar sind neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel im Beschwerdeverfahren grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig. Hingegen liegt ein unzulÃ¤ssiges neues Sachbegehren vor, wenn zwar dieselben Rechtsfolgen wie mit dem verfahrensauslÃ¶senden Gesuch bezweckt werden, dieses sich aber auf neue Tatsachen abstÃ¼tzt, welche vom ursprÃ¼nglich zu beurteilenden Sachverhalt wesentlich abweichen. Dies ist im Bereich des AuslÃ¤nderrechts der Fall, wenn sich der Anwesenheitsanspruch â wie hier â auf einen neuen Sachverhalt bezieht, welcher von den Vorinstanzen noch gar nicht beurteilt wurde. Demzufolge ist auf diesen Antrag nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Dem BeschwerdefÃ¼hrer bleibt es allerdings unbenommen, im Lichte der erfolgten Geburt seiner Tochter und der neuen Paarbeziehung direkt beim Migrationsamt ein Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung zu stellen. Zur Vermeidung einer unnÃ¶tigen Wegweisung hÃ¤tte das Migrationsamt diesfalls vorab zu prÃ¼fen, ob die Zulassungsvoraussetzungen aufgrund der neuen Situation im Sinn von Art. 17 Abs. 2 des AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetzes vom 16. Dezember 2005 (AIG, SR 142.20) offensichtlich erfÃ¼llt wÃ¤ren und dem BeschwerdefÃ¼hrer deshalb ein prozessualer Aufenthalt zu bewilligen wÃ¤re. ZustÃ¤ndig wÃ¤re aufgrund des Wohnorts von Verlobter und Tochter womÃ¶glich der Kanton Aargau. Auch wenn der Beschwerdegegner zustÃ¤ndig sein sollte, kann eine Weiterleitung unterbleiben, da dem BeschwerdefÃ¼hrer kein Fristenablauf droht.</p> <p class="Urteilstext"><b>1.4</b> Weil die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist ansonsten auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.</b></p> <p class="Erwgung2"><b>2.1</b> Nach AuflÃ¶sung der Ehegemeinschaft hat der auslÃ¤ndische Ehegatte gemÃ¤ss Art. 50 Abs. 1 AIG weiterhin Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AIG, wenn die Ehegemeinschaft (in der Schweiz) mindestens drei Jahre gedauert hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a, in der bis 31. Dezember 2018 gÃ¼ltigen Fassung [AS 2007 5437 ff.]) oder wenn wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde einen Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b). </p> <p class="Urteilstext">Die Ehe des BeschwerdefÃ¼hrers mit B wurde am 11. Oktober 2017 geschlossen. Die eheliche Wohngemeinschaft wurde gemÃ¤ss den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner Ehegattin am 19. Februar 2018 aufgegeben und seither nicht wiederaufgenommen. Die Ehefrau hat gemÃ¤ss den Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers am 22. Januar 2020 in die Scheidung eingewilligt, die AnhÃ¶rung finde am 17. MÃ¤rz 2020 vor dem Bezirksgericht C statt . Dass bis im Januar 2020 "der gemeinsame Ehewille immer noch" vorhanden gewesen sei bzw. im Sommer 2019 eine VersÃ¶hnung bevorgestanden haben soll, ist nicht belegt und auch nicht glaubhaft, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer eine neue Verlobte hat, mit welcher er ein (bereits am 8. August 2019 vorgeburtlich anerkanntes) gemeinsames Kind hat. Die Dauer von drei Jahren ist nicht erreicht. Ob er das zweite Kriterium der erfolgreichen Integration erfÃ¼llt, kann deshalb offenbleiben. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2</b> Wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG kÃ¶nnen namentlich vorliegen, wenn der Ehegatte Opfer ehelicher Gewalt wurde, die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefÃ¤hrdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 AIG). Als wichtige persÃ¶nliche GrÃ¼nde fallen nur UmstÃ¤nde in Betracht, welche bei einem Wegfall der Anwesenheitsberechtigung fÃ¼r die auslÃ¤ndische Person Konsequenzen von erheblicher IntensitÃ¤t erwarten lassen (BGE 137 II 345 E. 3.2.3). Die RÃ¼ckkehr in LebensverhÃ¤ltnisse, welche im Herkunftsland allgemein Ã¼blich sind, stellt fÃ¼r sich allein noch kein wichtiger Grund dar. Das gilt auch dann, wenn die auslÃ¤ndische Person in der Heimat auf eine im Vergleich zur Schweiz weniger vorteilhafte Lebenssituation trifft (BGr, 14. MÃ¤rz 2016, 2C_672/2015, E. 2.2 mit weiteren Hinweisen). Weiter muss sich der HÃ¤rtefall nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG auf die Ehe und den damit verbundenen Aufenthalt beziehen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die vom BeschwerdefÃ¼hrer in der Beschwerde angerufenen GrÃ¼nde (feste Anstellung, Wohlverhalten, enge Beziehung zu seinem in ZÃ¼rich lebenden Bruder, kein Grundbesitz im Kosovo) stellen keine wichtigen GrÃ¼nde dar, welche seinen Aufenthalt in der Schweiz notwendig machen. Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist es zumutbar, sich in seinem Heimatland wieder einzugliedern. Ebenso wenig vermag die Geburt seiner ausserehelichen Tochter einen nachehelichen HÃ¤rtefall zu begrÃ¼nden. </p> <p class="Erwgung1"><b>3.</b></p> <p class="Erwgung2">Vorliegend bestehen sodann keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass der Beschwerdegegner das ihm zustehende Ermessen in rechtsverletzender Weise ausgeÃ¼bt hat. </p> <p class="Erwgung2">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</p> <p class="Urteilstext"><b>4.</b></p> <p class="Urteilstext">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG) und steht ihm keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>5.</b></p> <p class="Urteilstext">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist die Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zulÃ¤ssig (BGr, 2. November 2017, 2C_260/2017, E. 1.1); ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 und 4 BGG). Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 95.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'095.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 5 Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>