<h2>SubmittedText<h2><p>Die regulatorischen Rahmenbedingungen und auch entsprechende Anreize sind dahingehend anzupassen, dass das Schweizerische Gesundheitssystem so rasch wie möglich digitalisiert und sich somit zu einem vernetzten Gesundheitsdatenökosystem weiterentwickeln kann. Die Schweiz braucht jetzt</p><p>- eine gemeinsame Infrastruktur, mit der Gesundheitsdaten erhoben, verarbeitet, gespeichert, geteilt und auch gelöscht werden können;</p><p>- gemeinsame technische, datenschutzkonforme und ethische Standards, die regeln, wie diese Daten erfasst und strukturiert werden sollen;</p><p>- Aufklärung, Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz eines solchen Fundaments;</p><p>- regulatorische Rahmenbedingungen und Anreize;</p><p>- Aus- und Weiterbildungen von Fachkräften mit starken digitalen Kompetenzen;</p><p>- eine nachhaltige Finanzierung und Investitionen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens.</p><h2>InitialSituation<h2><p>Die regulatorischen Rahmenbedingungen und auch entsprechende Anreize sind dahingehend anzupassen, dass das Schweizerische Gesundheitssystem so rasch wie möglich digitalisiert und sich somit zu einem vernetzten Gesundheitsdatenökosystem weiterentwickeln kann. Die Schweiz braucht jetzt</p><p>- eine gemeinsame Infrastruktur, mit der Gesundheitsdaten erhoben, verarbeitet, gespeichert, geteilt und auch gelöscht werden können;</p><p>- gemeinsame technische, datenschutzkonforme und ethische Standards, die regeln, wie diese Daten erfasst und strukturiert werden sollen;</p><p>- Aufklärung, Aufbau von Vertrauen und Akzeptanz eines solchen Fundaments;</p><p>- regulatorische Rahmenbedingungen und Anreize;</p><p>- Aus- und Weiterbildungen von Fachkräften mit starken digitalen Kompetenzen;</p><p>- eine nachhaltige Finanzierung und Investitionen in die Digitalisierung des Gesundheitswesens.</p><h2>Proceedings<h2><p><b>Medienmitteilung der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates vom 09.11.2022</b></p><p>Die Kommission beantragt einstimmig die Annahme zweier Standesinitiativen der Kantone Basel-Stadt (<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220313">22.313</a>) und Basel-Landschaft (<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220318">22.318</a>), die eine schnelle Digitalisierung des Schweizerischen Gesundheitswesens verlangen. Die Kommission spricht sich dafür aus, dass die laufenden und geplanten Arbeiten der Bundesverwaltung zur digitalen Transformation des Gesundheitswesens weiter vorangetrieben und beschleunigt werden. Damit möchte die Kommission zur Erhaltung der internationalen Konkurrenzfähigkeit des Schweizer Wirtschafts- und Forschungsstandorts sowie zu einer einheitlichen Regelung der Metadaten und der Dateninteroperabilität im Sinne des Patientennutzens beitragen. Analog zu anderen Ländern soll der rechtliche Rahmen geschaffen werden, dass Gesundheitsdaten einheitlich erhoben, einfach zugänglich und wiederverwendbar zur Verfügung stehen.</p><p></p><p><b>Medienmitteilung der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates vom 21.04.2023</b></p><p>Die Kommission hat sich mit zwei Standesinitiativen befasst, die vom Kanton Basel-Stadt (<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220313">22.313</a>) beziehungsweise vom Kanton Basel-Landschaft (<a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20220318">22.318</a>) eingereicht worden waren und die beide eine rasche Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens fordern. Die Kommission spricht sich dafür aus, dass die laufenden und geplanten Arbeiten der Bundesverwaltung zur digitalen Transformation des Gesundheitswesens weitergeführt und beschleunigt werden. Sie hat den Initiativen deshalb Folge gegeben (mit 18 zu 5 Stimmen). Damit möchte die Kommission die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Wirtschafts- und Forschungsstandorts erhalten und eine einheitliche Regelung der Metadaten und der Dateninteroperabilität im Sinne des Patientennutzens erwirken. Analog zu anderen Ländern soll der rechtliche Rahmen dafür geschaffen werden, dass Gesundheitsdaten einheitlich erhoben werden sowie einfach zugänglich und wiederverwendbar sind. Die Zustimmung der WBK-N bedeutet, dass ihre ständerätliche Schwesterkommission mit der Ausarbeitung des erforderlichen Rechtsrahmens beginnen kann. </p><p></p><p><b>Auskünfte</b></p><p>Marcello Fontana, Kommissionssekretär,</p><p>058 322 97 35,</p><p><a href="mailto:wbk.csec@parl.admin.ch">wbk.csec@parl.admin.ch</a></p><p><a href="https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-wbk">Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK)</a></p>