<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00106</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">goldbach law</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Gustav-Siber Weg 4, Postfach 645, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1971, Mutter von zwei Kindern (Jahrgang 2001 und 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r seit April 1997 als Augenoptikerin bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Basel tätig (vgl. Urk. 7/14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), als sie am 9. Mai 2002 einen Autounfall erlitt (vgl. Urk. 7/12/1 = Urk. 7/37/95). Am 25. April 2003 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf die Folgen des Autounfalls bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2 = Urk. 7/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbliche Situation ab und zog Akten der Unfallversicherung bei. Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 16. März 2009 (Urk. 7/68) schrieb die IV-Stelle das Leistungsbegehren betreffend berufliche Massnahmen als erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt ab, da aktuell keine beruflichen Massnahmen durchführbar seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilungen vom 20. Juni 2012 (Urk. 7/95) und 25. September 2012 (Urk. 7/100) gewährte die IV-Stelle der Versicherten einen Arbeitsversuch vom 18. Juni bis 14. Dezember 2012 in einem Optikerbetrieb. Am 12. November 2012 teilte sie der Versicherten mit, dass sie die Kosten für einen PC-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsteigerkurs vom 20. November 2012 bis 22. Januar 2013 über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme (Urk. 7/108). Mit Mitteilung vom 11. Februar 2013 (Urk. 7/120 = Urk. 7/124/3-4) veranlasste die IV-Stelle eine berufliche Abklärung der Versicherten vom 18. Februar bis 15. März 2013 in der beruflichen Abklärungsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 8. Oktober 2013 teilte die IV-Stelle der Versicherten den Abschluss der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruflichen Massnahmen mit (Urk. 7/138). Zudem veranlasste die IV-Stelle eine Haushaltabklärung, worüber am 30. August 2016 berichtet wurde (Urk. 7/181).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 22. September 2016 (Urk. 7/185 = Urk. 7/187) stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache einer Viertelsrente ab dem 1. März 2013 in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte Einwände (Urk. 7/186). Mit Verfügungen vom 14. Dezember 2016 (Urk. 7/196 = Urk. 2/1) und 22. Dezember 2016 (Urk. 7/197 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche die Verfügung vom 14. Dezember 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„ersetzte“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise hinsichtlich einer Kinderrente ergänzte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die IV-Stelle der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 55 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine halbe Rente ab dem 1. März 2013 zuzüglich zwei Kinderrenten zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 27. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügungen vom 14. und 22. Dezember 2016 (Urk. 2/1; Urk. 2/2) und beantragte, diese seien aufzuheben und es sei ihr eine Rente nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 70 % auszurichten. Es seien dementsprechend auch die Kinderrenten nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 70 % auszurichten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2. März 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 15. März 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raussetzung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprucht wird (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 35 IVG haben Männer und Frauen, denen eine Invalidenrente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht, für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente (Abs. 1). Die Kinderrente wird wie die Rente ausbezahlt, zu der sie gehört (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kinderrente beträgt 40 Prozent der dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen entsprechenden Invalidenrente (Art. 38 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abstrak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitskraft noch wirtschaftlich nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2000 und U 176/98 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_95/2007 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (Art. 8 ATSG) in der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den- und Unfallversicherung hat die Schätzung der Invalidität mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden in beiden Bereichen prinzipiell denselben In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">validitätsgrad zu ergeben, soweit nicht die unterschiedliche gesetzliche Rege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung oder Rechtspraxis in den einzelnen Versicherungszweigen zu einer abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chenden Invaliditätsbemessung führen. Bereits abgeschlossene Invaliditätsfest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">legungen sind mitzuberücksichtigen. Es besteht jedoch keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungszweig (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Bundesgerichts 8C_543/2011 vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">August 2011 E. 3 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">BGE 133 V 549</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E. 6,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 119 V 468</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2/1) aus, dass die Beschwerdeführerin am 9. Mai 2002 einen Unfall erlitten habe. Ihre bisherige Tätigkeit als Augenoptikerin sei ihr seither nicht mehr zumutbar. In angepassten Tätigkeiten sei sie jedoch seit Januar 2008 zu 70 % arbeitsfähig. Die Beschwerdeführerin habe vom 18. Juni 2012 bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 15. März 2013 an be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruflichen Massnahmen mit IV-Taggeld teilgenommen. Ein Rentenanspruch kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne erst nach erfolgten Eingliederungsmassnahmen mit IV-Taggeldern entstehen (S. 3 Mitte). Demnach habe die Beschwerdeführerin bei einem Invaliditätsgrad von 55 % Anspruch auf eine halbe Rente ab März 2013 (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sie in einer angepassten Tätigkeit lediglich zu 50 % arbeitsfähig sei (S. 11 f. Rz 19-21). Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 5 % resultiere ein Invaliditätsgrad von 70 % und somit ein Anspruch auf eine ganze Rente (S. 12 f. Rz 22). Dementsprechend seien auch die Kinderrenten nach Massgabe eines Invaliditätsgrades von 70 % auszurichten (S. 13 Rz 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on, nannte in ihrem Bericht vom 26. Mai 2003 (Urk. 7/13) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Polyblessie mit Humerusschaftfraktur rechts, Schenkelhalsfrak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tur links, II-gradig offene Femurschaftfraktur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Plattenosteosynthese Femur links 9. Mai 2002 und Reosteosyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">these wegen Implantatversagen 28. August 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Plattenosteosynthese Humerus rechts 9. Mai 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Bimalleolarfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mortonneuralgie Vorfuss rechts bei Status nach Metatarsale III-Fraktur </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Reizknie bei Meniskusläsion und Zerrung des hinteren Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bandes sowie offene Rissquetschwunde Patella links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem 9. Mai 2002 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. B). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 15. November 2003 (Urk. 7/20/1-2) eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (Ziff. A).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete das von der Unfallversicherung in Auftrag gegebene Gutachten am 1. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/51), und nannte dabei fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (S. 4 Mitte Ziff. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Oberarmfraktur, plattenosteosynthesen versorgt, Platte liegend, lokale Restbeschwerden, kosmetisch wüste Narbe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rechter Fuss: Status nach Bimalleolärfraktur, Belastungsbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Metatarsale III Fraktur, beginnende HZ III Stellung, lokale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tungsschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linkes Bein: Status nach Schenkelhals- und offener Oberschenkelfraktur, Status nach Pseudoarthrose mit Künschernagel versorgt, noch liegend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">linkes Knie: medialer Meniskusriss, hintere Kreuzbandruptur, Status nach medialer Seitenbandzerrung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gelegentliches Herzrasen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">panvertebrale Beschwerden, Verspannungen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin könne die bisherige Tätigkeit als Augenoptikerin zurzeit nicht ausüben (S. 6 Ziff. 8.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte und eine Physiotherapeutin des D.___ erstatteten das von der Unfallversicherung in Auftrag gegebene Gutachten inklusive Evaluation der arbeitsbezogenen funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onellen Leistungsfähigkeit (EFL) am 20. Mai 2008 (Urk. 7/58/6-22), und nann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten dabei folgende Diagnosen (S. 2 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Polytrauma nach Verkehrsunfall (Frontalkollision) vom 9. Mai 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restbeschwerden linksseitiges Knie bei fortgeschrittener Varusgonarthrose und Zustand nach vorderer Kreuzbandläsion mit Instabilität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humeroscapularis rechtsseitig mit klinisch Zeichen eines subacromialen Konfliktes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zerviko- und lumbalbetontes Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatisches Karpaltunnelsyndrom rechtsseitig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Status nach Vorfussschmerzen rechtsseitig bei Status nach in Fehlstellung abgeheilter Metatarsale-Schaftfraktur III</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zeichen des dysfunktionalen Schmerz- und Krankheitsverhaltens</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die letzte Tätigkeit als Augenoptikerin sei der Beschwerdeführerin aus rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologischer Sicht zu 33 % zumutbar (S. 5 f. Ziff. 6.1). Eine körperlich vorwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend sitzende Tätigkeit sei ihr mindestens 5 ½ Stunden täglich zumutbar mit zusätzlichen Leistungsminderungen um 10 % aufgrund verschiedener, sich teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ungünstig beeinflussender Beschwerdegebiete (S. 6 Ziff. 6.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete das von der Unfallversicherung in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten am 13. Oktober 2008 (Urk. 7/61/3-16) und legte dar, dass sich aktuell keine ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte psychische Störung feststellen lasse. Eine ausgeprägte posttraumatische Belastungsstörung lasse sich retrospektiv nicht diagnostizieren beziehungsweise diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei zwischenzeitlich wieder remittiert. Die vorübergehende ausgeprägte psychische Symptomatik sei als sekundäre Folge des Unfallerlebens sowie als Reaktion auf die Unfallfolgen, insbesondere die chronischen Schmerzen zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen (S. 10 Ziff. A.4.6). Die Arbeitsfähigkeit als Augenoptikerin sei durch die chronischen Schmerzen und die somatischen Unfallfolgen beeinträchtigt, eine zusätzliche darüber hinaus gehende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht bestehe nicht (S. 11 Ziff. A.9.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Chirurgie, G.___, erstattete das von der Unfallversicherung in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag gegebene c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hirurgisch-traumatologische Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 7. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/78/2-33), und nannte folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgisch-traumatologische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mediale Kniegelenksarthrose bei Instabilität, anteromedial und möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weise auch dorsal </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach lateraler Schenkelhalsfraktur konsolidiert, dynamische Hüft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schraube (DHS) entfernt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Oberarmfraktur in leichter Fehlstellung knöchern konsolidiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrom rechts, Verdacht auf beginnendes Karpaltunnelsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulterimpingement rechts (wahrscheinlich Folge des Krückengangs)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keloid Oberarm rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem nannte er einen Status nach posttraumatischer Belastungsstörung als psychiatrische Diagnose (S. 20 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit als Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genoptikerin sei massiv reduziert. Aus chirurgisch-traumatologischer Sicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe eine höchstens 20%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit. Die Hauptursache für die Arbeitsunfähigkeit liege im Bereich der Kniearthrose links, welche längeres Stehen und Gehen verunmögliche. Aus psychischer Sicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 27 f. Ziff. 8, S. 30 Frage 2). Im Prinzip sei der Beschwerdeführerin eine ganztägige Arbeitsfähigkeit zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, sofern es sich dabei um eine sehr leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e vorwiegend sitzende Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Möglichkeit, zwischendurch aufzustehen um die Beine zu lockern, handle. Allerdings müssten wegen den Knieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerden alle zwei Stunden 30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Minuten Pause folgen, was auf einen ganzen Arbeitstag von 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden Pause und somit 6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden effektive Arbeit ergebe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Davon a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usgehend, dass auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für Frauen eine leicht bis mittelschwere Arbeit zumutbar sei, resultiere bei der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung der qualitativen und quantitativen Aspekte eine Arbeitsfähigkeit auf dem allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsmarkt, die sicherlich unter 50 % liege (S. 28 Ziff. 8.1). In angepasster Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von zirka 70 % (S. 30 Frage 3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie, nahm im Auftrag der Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung in seinem Aktengutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11. September 2010 (Urk. 7/79/4-9) zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 7. Juni 2010 (vorstehend E. 3.6) Stellung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass er m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it dem von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festgelegten Tätigkeitsprofil nicht einver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; eine Begründung für die Notwendigkeit einer zweistündigen Pause könne physiologisch-anatomisch aufgrund der Schäden nicht abgeleitet werden. Die Möglichkeit, die Beinposition im Sitzen zu wechseln, sei eine ausreichend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> präventive Massnahme, um Beschwerden entgegenzuwirken. Zudem sei weder auf organisch-struktureller Basis noch aufgrund der von der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin selbst geschilderten Belastungsfähigkeit nachvollziehbar, dass sie bei einem problemadäquaten Zumutbarkeitsprofil nur 6 Stunden effizient arbeiten könne (S. 5 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. April 2011 (Urk. 7/90/20-23) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzend aus, es sei nicht verständlich, dass Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch für sitzende Tätigkeiten mit freier Beinposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion eine Pause postuliere und diese hoch ansetzte. Die Beschwerdeführerin be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laste die Arthrose im Sitzen nicht. Insofern seien sitzende Tätigkeiten mit der Möglichkeit, die Beine frei zu positionieren, ganztägig voll zumutbar (S. 3 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Schlussbericht der beruflichen Abklärungsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 5. April 2013 (Urk. 7/127) wurde eine verminderte körperliche Belastbarkeit bei Status nach Polytrauma/Autofrontalkollision am 9. Mai 2002 als invalidisierende Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnose genannt (S. 3 Ziff. 1.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine optimal behinderungsangepasste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, knieschonende und überwiegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit zur Einnahme von Wechselpositionen sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin in einem 50%-Pensum zumutbar, wie beispielsweise in der vorgeschlagenen Tätigkeit in einem Call Center (S. 10 f. Ziff. 3.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Februar 2015 erstattete Dr. F.___, G.___, ein weiteres von der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung in Auftrag gegebenes chirurgisch-traumatologisches Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/155/2-38 = Urk. 3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und nannte folgende unfallbezogene Diagnosen (S. 25 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mediale Kniegelenksarthrose bei Instabilität (anteromedial und möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">weise auch dorsal)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Oberschenkelmuskelhypotrophie bei Status nach offener Femurfraktur und mehreren Osteosynthesen (schlussendlich)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Femurnagelosteosynthese Oberschenkel links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach lateraler Schenkelhalsfraktur konsolidiert, DHS entfernt, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bleibende Spongiosaschrauben im Schenkelhals</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Oberarmfraktur in leichter Fehlstellung knöchern konsolidiert, Osteosynthesematerial liegend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach dislozierter Metatarsale III-Fraktur rechts, in leichter Fehlstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lung konsolidiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Bimalleolarfraktur rechts, konservativ behandelt, verheilt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keloid Oberarm rechts, Status nach Exzision, 2010 erneute Keloidbildung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes Schulterimpingement rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrom rechts (richtunggebende Verschlimmerung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach posttraumatischer Belastungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem nannte er folgende unfallfremde Diagnosen (S. 25 unten):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zweimaliger Sectio cesarea</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichtes Karpaltunnelsyndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervico-cephales Syndrom links mehr als rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit der letzten Begutachtung im Jahr 2009 (vorstehend E. 3.6; vgl. Urk. 7/78/2-33 S. 1) habe sich keine Verbesserung eingestellt, subjektiv hätten sich die Schmerzen verschlechtert. Objektiv seien die Befunde jedoch klinisch, neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch und radiologisch gegenüber denen von 2009 unverändert gebliebenen, es habe sich somit keine wesentliche Verschlechterung eingestellt (S. 33 Frage 4). Die Beschwerdeführerin könne in der bisherigen Tätigkeit als Augenoptikerin nicht mehr arbeiten. Medizinisch-theoretisch bestehe eine Leistungsfähigkeit als Augenoptikerin von 20 % (S. 33 f. Frage 6). Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe noch eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50 %. Der Beschwerdeführerin seien noch sehr leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeiten zumutbar. Es müsse die Möglichkeit bestehen, gelegentlich aufzustehen und umherzugehen. Heben von Lasten bis 2 kg oft, 5 kg selten seien ihr zumutbar, Leitern besteigen und Trep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensteigen nur in Ausnahmefällen. Überkopfarbeiten mit der rechten oberen Extremität sowie feinmotorische Arbeiten seien mit der rechten Hand nicht mehr zumutbar. In Anbetracht vor allem der Kniegelenksgonarthrose links aber auch der allgemeinen Dekonditionierung nach Polytrauma sei alle zwei Stunden eine Pause von mindestens 30 Minuten vorzusehen. Dabei sollte die Möglichkeit bestehen, das Bein hoch zu lagern respektive sich hinzulegen (S. 34 Frage 8.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahmen am 20. September 2015 (Urk. 7/161) auf entsprechende Nachfrage der Beschwerdegegnerin hin (vgl. Urk. 7/156) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergänzend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellung zum Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Februar 2015 (vorstehend E. 3.9) und führten diesbezüglich aus, wenn man davon ausgehe, dass einer Frau auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine leichte bis mittelschwere Arbeit zugemutet werde, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sicher unter 50 %. Gehe man hingegen von einer angepassten Tätigkeit aus, so sei eine 70%ige Arbeitsfähigkeit erreichbar, sofern dabei fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Faktoren eingehalten seien: 1. sehr leichte Tätigkeiten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorwiegend sit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zende Tätigkeiten mit der Möglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kurz aufzustehen und herumzugehen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkung der Tätigkeiten auf und über Schulterhöhe für die rechte Schulter, Einwicklung offen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feinmotorische Arbeiten mit der rechten Hand nicht zumutbar, Entwicklung offen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ganztags zumutbar mit Pausen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhöhte Sturzgefahr in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die unterschiedliche Beurteilung (unter 50 % / 70 %) entstehe dadurch, dass die Bedingungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von denen einer behindertengerechten Tätigkeit divergieren würden (S. 2 Frage 2). Die Beurteilung der angepassten Tätigkeit gelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Begutachtung folgenden Monat, die Ende August 2014 statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefunden habe (vgl. Urk. 7/155/2-38 = Urk. 3 S. 1 unten), also ab September 2014 (S. 3 Ziff. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Augenoptikerin sei seit dem Unfall erloschen. Die im Gutachten vom 22. Februar 2015 erwähnte Teilfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsfähigkeit von 20 % (vgl. vorstehend E. 3.9) sei theoretisch, da sie nicht das gesamte Spektrum ihrer früheren Tätigkeit beinhalte. Eine angepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin seit der Begutachtung im August 2009 zu 50 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar. Die Chronifizierung und Zunahme der Beschwerden und das daraus er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte Andauern der Dekonditionierung sei 2009 nicht vorausgesehen worden. Daher verbleibe eine Diskrepanz in der Einschätzung der angepassten Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit für die Zeit zwischen den beiden Begutachtungen. Sie beruhe nicht auf einer anderen Interpretation desselben Gesundheitszustandes, sondern auf neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Erkenntnissen aus der Verlaufsbefragung im August 2014 (S. 3 Frage 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahmen am 3. Februar 2016 (Urk. 7/170) auf entsprechende Nachfrage der Beschwerdegegnerin hin (vgl. Urk. 7/163; Urk. 7/165) erneut Stellung zum Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Februar 2015 (vorstehend E. 3.9) und legten dar, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in angepasster Tätigkeit basierend auf den Akten ab 2008 bis Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2009 70 % betrage (S. 2 Frage 1). Die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit betrage von September 2009 bis zur Begutachtung im August 2014 ebenfalls 70 % (S. 2 Frage 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrage d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in angepasster Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin 70 %. Die Arbeitsfähigkeit werde durch unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gte und unf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfremde gesundheitliche Faktoren beeinträchtigt. Unter die unfallfremden Faktoren würden die Hypothyreose, die degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Wirbelsäule mit assoziierten Symptomen wie Nackenschmerzen, Kopfweh et cetera gehören (S. 2 Frage 3). Die Beurteilung der Leistung in einer angepassten Tätigkeit sei demnach für die verschiedenen Epochen gleich, wobei für die Zeit vor 2008 keine begründeten Schätzungen abgegeben werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (S. 3 Frage 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die durch den Unfall vom 9. Mai 2002 verletzten Körperteile hätten in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsuntersuchung vom 20. August 2014 keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„objektiven“ Verschlimmerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zum Zustand vom 29. Juli 2009 aufgewiesen (vgl. vorstehend E. 3.9). Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem hätten bei der Begutachtung vom 20. August 2014 keine Anhaltspunkte für die Notwendigkeit einer erneuten psychiatrischen Begutachtung bestanden (S. 3 Frage 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pract. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Arbeitsmedizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme vom 25. Februar 2016 (Urk. 7/183/16-17) aus, dass – gestützt auf die vorliegenden Akten und unter Berücksichtigung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtens vom Februar 2015 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ergänzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – die bisherige Tätigkeit als Augenoptikerin seit dem Unfall erloschen sei. Es bestehe noch eine medizin-theoretische Arbeitsfähigkeit von 20 %. Seit 2008 bestehe eine 70%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. August 2016 fand eine Haushaltabklärung vor Ort statt, worüber am 30. August 2016 berichtet wurde (Haushaltabklärungsbericht, Urk. 7/181). Die Abklärungsperson führte aus, dass die Beschwerdeführerin von April 1997 bis Oktober 2002 bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Augenoptikerin in einem 100%-Pensum ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt gewesen sei. Im Jahr 2001 sei ihre Tochter geboren worden. Nach dem Mutterschaftsurlaub habe die Beschwerdeführerin in einem 60%-Pensum wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergearbeitet. Nach einigen Monaten habe sie ihr Pensum wieder auf 100 % er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höht, da die Familie vom Lohn des Ehemannes, der damals weniger verdient habe als sie, und ihrem Teilzeitlohn nicht hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leben könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Ihre Tochter sei durch ihre Mutter betreut worden. Nach dem Autounfall im Jahr 2002 sei die Beschwerdeführerin arbeitsunfähig gewesen und habe die Stelle dann auch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loren. Von Mitte Juni bis Mitte Dezember 2012 habe sie im Rahmen von beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Massnahmen der IV einen Arbeitsversuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem Optikerbetrieb ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht. Seither sei sie keiner ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit mehr nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen (S. 2 f. Ziff. 2.3). Nach eigenen Angaben würde die Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei guter Gesundheit weiterhin in einem 100%-Pensum als Optikerin arbeiten. Nach der Geburt des zweiten Kindes im Jahr 2006 hätte sie das Pensum voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich reduziert und nach wenigen Monaten aus finanziellen Gründen wieder auf 100 % aufgestockt. Die Kinderbetreuung wäre abgedeckt gewesen (S. 3 f. Ziff. 2.5). Die Abklärungsperson qualifizierte die Beschwerdeführerin in der Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge als zu 100 % Erwerbstätige (S. 4 Ziff. 2.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin nahm vom 18. Juni 2012 bis zum 15. März 2013 an beruflichen Massnahmen mit IV-Taggeld teil, namentlich an einem Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such, einem PC-Einsteigerkurs sowie an einer beruflichen Abklärung (vgl. Urk. 7/95; Urk. 7/98; Urk. 7/100; Urk. 7/102; Urk. 7/108; Urk. 7/113; Urk. 7/120 = Urk. 7/124/3-4; Urk. 7/123 = Urk. 7/124). Die zumutbaren beruflichen und medizinischen Eingliederungsmassnahmen waren somit am 15. März 2013 ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen, weshalb der Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung per März 2013 zu prüfen ist (vgl. vorstehend E. 1.2-1.3). Dies ist unbestritten (vgl. vorstehend E. 2.1; Urk. 1 S. 11 ff. Ziff. 3; Urk. 7/186 S. 10 f. Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berichte, die von 2003 bis 2010 erstellt wurden (vgl. vorstehend E. 3.1-3.7), sind vorliegend für die Beurteilung des Rentenanspruchs von untergeordneter Bedeutung, denn streitig und zu prüfen ist einzig die Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin ab März 2013 und die genannten Berichte betreffen den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt davor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den medizinischen Akten ist sodann zu entnehmen, dass der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin die bisherige Tätigkeit als Augenoptikerin seit dem Unfall am 9. Mai 2002 nicht mehr zumutbar ist. Dies ist unbestritten (vgl. vorstehend E. 2.1; Urk. 1 S. 10 Ziff. 2.3). Ebenfalls unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit eine 100%ige Erwerbstätigkeit ausüben würde, weshalb sie als voll Erwerbstätige zu qualifizieren ist (vgl. vorstehend E. 3.13; vgl. Urk. 1 S. 11 ff Ziff. 3; Urk. 2/1 S. 4 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das chirurgisch-trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologische Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Februar 2015 (vorstehend E. 3.9) auf für die strittigen Belange umfassenden Untersuchungen beruht und die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksichtigt. Sodann wurde es in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet (Urk. 7/155/2-38 = Urk. 3 S. 2 ff., S. 19 ff.). Auch der konkreten medizinischen Situation trägt es Rechnung. Der Gutachter leitete die gestellten Diagnosen nach ausführlicher Befundaufnahme sorgfältig her (Urk. 7/155/2-38 = Urk. 3 S. 25). Das Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Situation ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> legte sodann dar, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt maximal 50 % betrage und ihr nur noch sehr leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeiten zumutbar seien (vorstehend E. 3.9). In ihrer Stellungnahme vom September 2015 (vorstehend E. 3.10) präzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierten Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit dahingehend, wenn man davon ausgehe, dass einer Frau auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine leichte bis mittelschwere Arbeit zugemutet werde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sicher unter 50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gehe man hingegen von einer angepassten Tätigkeit aus, so sei eine 70%ige Arbeitsfähigkeit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichbar, sofern dabei ein näher umschriebenes Belastungsprofil eingehalten werde. Sie legten in nachvollziehbarer und schlüssiger Weise dar, dass die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschiedliche Beurteilung (unter 50 % / 70 %) dadurch entstehe, weil die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von denen einer angepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit divergieren würden. Zudem führten sie aus, dass die 70%ige Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in angepasster Tätigkeit seit dem der Begutachtung Ende August 2014 folgenden Monat, mithin ab September 2014 gelte. In ihrer Stellungnahme vom Februar 2016 (vorstehend E. 3.11) bestätigten Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in angepasster Tätigkeit seit der Begutachtung 70 % betrage und präzisierten diese dahingehend, dass diese durchgehend seit 2008 gelte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit werden nach dem Gesagten im Gutachten sowie in den beiden ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zenden Stellungnahmen ausführlich begründet. Ausserdem legte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinem Gutachten (vorstehend E. 3.9) in schlüssiger und nachvollziehbarer Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se dar, dass objektiv die Befunde klinisch, neurologisch und radiologisch ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber seiner ersten chirurgisch-traumatologischen Begutachtung im Jahr 2009 (vgl. vorstehend E. 3.6; Urk. 7/78/2-33 S. 1 unten) unverändert geblieben sind. Bereits dazumal attestierte er der Beschwerdeführerin eine 70%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in angepasster Tätigkeit (vorstehend E. 3.6). Somit ist die Beurteilung durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Das Gutachten erfüllt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Entscheidungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vollumfänglich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte geltend, ihr sei gestützt auf das Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach ihr auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Tätigkeit zu 50 % möglich sei, lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumutbar (vorstehend E. 2.2; Urk. 1 S. 10 Ziff 2.2.4, S. 11 Ziff. 3.2). Dabei verkennt sie, dass Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer ergänzenden Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungnahme zwischen der Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit differenzierten (vorstehend E. 3.10, E. 4.3). In der Invalidenversicherung ist die Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt, worauf sich die festgestellte 70%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in angepasster Tätigkeit bezieht, massgebend und nicht die konkrete Lage auf dem realen Arbeitsmarkt (vgl. vorstehend E. 1.1, E. 1.5). Der diesbezügliche Einwand erweist sich demnach als unbegründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung im Schlussbericht der beruflichen Abklärungsstelle Z.___ vom April 2013, wonach der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit in einem 50%-Pensum zumutbar sei (vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), vermag an der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft des chirurgisch-traumatologischen Gutachtens von Dr. F.___ nichts zu ändern, wurde darin doch nicht näher dargelegt, weshalb der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin nicht eine höhere Arbeitsfähigkeit zumutbar ist. Ausserdem wurde der Schlussbericht der beruflichen Abklärungsstelle Z.___ bei der Begutachtung berücksichtigt (vgl. Urk. 7/155/2-38 = Urk. 3 S. 18 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die von der Unfallversicherung mit Verfügung vom 23. Mai 2016 (Urk. 7/173/2-8) ab Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 zugesprochene Invalidenrente aufgrund einer 28%igen Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ausser Acht gelassen hat, denn es besteht keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bindung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">swirkung der Invaliditätsschätzung der Unfallversicherung für die Invalidenversicherung (vgl. vorstehend E. 1.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass die Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">optikerin nicht mehr ausüben kann. Eine angepasste Tätigkeit ist ihr jedoch un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Berücksichtigung eines näher umschriebenen Belastungsprofils zu 70 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen dieser Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen aufgrund eines Einkommensvergleiches vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin arbeitete bis zu ihrem Autounfall im Mai 2002 seit Ap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ril 1997 bei Y.___ als Augenoptikerin und hätte gemäss dem Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragebogen vom 14. Juli 2003 in einem 100%-Pensum ein Jahreseinkommen von Fr. 57'330.-- erzielt (Urk. 7/14). Da die Beschwerdegegnerin die Aufrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung des letzten Einkommens über 10 Jahre mit der Nominallohnentwicklung als nicht rechtens erachtete, zog sie zur Ermittlung des Valideneinkommens den standardisierten Durchschnittslohn für Assistenzberufe im Gesundheitswesen im privaten und öffentlichen Sektor gemäss LSE heran (Urk. 2/1 S. 4 unten f.). Dies ist nicht zu beanstanden und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten (vgl. Urk. 1 S. 11 Ziff. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das im Jahr 2012 von Frauen im Durchschnitt für Assistenzberufe im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswesen im privaten und öffentlichen Sektor erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. 6'468.-- (LSE 2012, Tabellengruppe T17, Berufsgruppen nach ISCO, Monatlicher Bruttolohn nach Berufsgruppen, Lebensalter und Geschlecht, Priva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter und öffentlicher Sektor, Ziff. 32 Assistenzberufe im Gesundheitswesen, Total Frauen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne/Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen/Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten, Lohnniveau – Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), mithin Fr. 77'616.-- pro Jahr. Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Sektor III im Jahr 2013 in der Höhe von 0.8 % (Nominallohnindex 1993-2016, Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belle T1.93, Sek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tor 3 Dienstleistungen, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne/Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen/Arbeitskosten, Lohnentwicklung) sowie der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Gesundheitswesen im Jahr 2013 von 41.5 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Ziff. 86 Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswesen, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit) resultiert ein Valideneinkommen von rund Fr. 81'171.-- (Fr. 77'616.-- : 40 x 41.5 x 1.008) für das Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eingeschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne gesundheitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selben Gesichtspunkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin kann ihre angestammte Tätigkeit als Augenoptikerin nicht mehr ausüben, eine angepasste Tätigkeit ist ihr jedoch unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung eines näher umschriebenen Belastungsprofils zu 70 % zumutbar (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.7). Die Beschwerdegegnerin zog deshalb zur Ermittlung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vaten Sektors gemäss LSE heran (Urk. 2/1 S. 4). Das unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2013 in der Höhe von 0.7 % (Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnindex 1993-2016, Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belle T1.93, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werb, Löh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne/Erwerbseinkommen/Arbeitskosten, Lohnentwicklung) sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2013 von 41.7 Stunden (Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit) errechnete Invalideneinkommen von Fr. 51'801.-- (Fr. 4'112.-- x 12 : 40 x 41.7 x 1.007) bei einem 100%-Pensum beziehungsweise von Fr. 36'261.-- für ein 70%-Pensum ist deshalb nicht zu beanstanden, weshalb darauf abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, inwieweit vom Invalideneinkommen ein leidensbedingter Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug vorzunehmen ist. Die Beschwerdegegnerin gewährte der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin keinen leidensbedingten Abzug (vgl. Urk. 2/1 S. 4 Mitte), wohingegen die Beschwerdeführerin einen leidensbedingten Abzug von 5 % als gerechtfertigt erachtete. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin sollte berücksichtigt werden, dass ihr nur noch Hilfstätigkeiten zumutbar seien und sie nur noch eine Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeittätigkeit ausüben könne, was regelmässig ein tieferes Einkommen bedeute (vgl. Urk. 1 S. 12 f. Ziff. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Versicherten, die aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilzeitlich er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbstätig sein können, ist rechtsprechungsgemäss unter dem Titel "Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsgrad" ein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, wenn Teilzeitarbeit nach der im konkreten Fall anwendbaren Tabelle vergleichsweise weniger gut entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit Hinweisen). Dagegen rechtfertigt der Umstand, dass die versicherte Person zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber nur redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert leistungsfähig ist, grundsätzlich keinen Abzug vom Tabellenlohn (Urteil des Bundesgerichts 9C_581/2016 vom 24. Januar 2017 E. 3 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_421/2017 vom 19. September 2017 E. 2.1.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Leistungseinschränkungen sowie dem vermehrten Pausenbedürfnis der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin wurde bereits bei der gutachterlichen Reduktion der zumutba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf ein Teilzeitpensum von 70 % berücksichtigt (vgl. vorstehend E. 3.9-3.11) und kann dementsprechend nicht zusätzlich mit einem Abzug vom Tabellenlohn doppelt berücksichtigt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Frauen im Kompetenzniveau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsniveau 4) weisen die Statistiken für Teilzeitarbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen 50 % und 89 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% höhere Löhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e als für Vollbeschäftigung aus, weshalb auch hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rechtfertigung für einen Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenlohnabzug wegen Teilzeitarbeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entfällt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 30. November 2012 E. 4.2.2 unter Bezugnahme auf LSE 2008 und 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 9C_72/2017 vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3 unter Bezugnahme auf LSE 2012 und 2014).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin sind nur noch sehr leichte, vorwiegend sitzende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mit der Möglichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kurz aufzustehen und herumzugehen zumutbar. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem bestehen Einschränkungen der Tätigkeit auf und über Schulterhöhe für die rechte Schulter und feinmotorische Arbeiten mit der rechten Hand sind nicht zumutbar. Demnach ist die Beschwerdeführerin selbst im Rahmen körperlich leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hilfsarbeitertätigkeiten in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sich aufgrund dieses Faktors ein leidensbedingter Abzug rechtfertig (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_187/2011 vom 30. Mai 2011 E. 4.2.1; vgl. auch das Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, KSIH, Rz 3067.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erscheint ein leidensbedingter Abzug von 5 % gerechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 5 % resultiert ein Invalideneinkommen von rund Fr. 34'448.-- (Fr. 36'261.-- x 0.95). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens von Fr. 81‘171</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. 34’448</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- ergibt eine E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inkommenseinbusse von Fr. 46’723.-- und damit einen eine halbe Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden Invaliditätsgrad von rund 58 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zusprache einer halben Rente ab dem 1. März 2013 ist somit nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen. Dementsprechend sind die angefochtenen Verfügungen zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">osten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterliegenden Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Cristina Schiavi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>