<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01121</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Hartmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 29. April 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Massimo </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Aliotta</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Aliotta</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obergasse 20, Postfach 1508, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1973, arbeitete teilzeitlich bis April 2014 als Verkäuferin im Detailhandel für die Genossenschaft Y.___ (Urk. 7/8/4, Urk. 7/17/1, Urk. 7/31/25). Am 19. Juni 2014 meldete sie sich bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung wegen eines Tumorleidens zum Bezug von Hilfsmitteln an (Urk. 7/2, Urk. 7/5). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erteilte der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten mit Mitteilung vom 23. Juni 2014 Kostengutsprache für Haarersatz (Urk. 7/6). Am 19. September 2014 meldete sich die Versicherte bei der Eidgenös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sischen Invalidenversicherung zum Rentenbezug an (Urk. 7/8). Die IV-Stelle klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab und holte unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem die Akten der Krankentaggeldversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Swica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit den Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Neurologie, und von Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom Institut B.___, vom 10. und 24. Februar 2016 ein (Urk. 7/31/1-37). Per Ende April 2016 wurde der Versicherten die Anstellung bei der Genossenschaft Y.___ gekündigt (Urk. 7/31/25). Im August 2016 liess die IV-Stelle eine Haushaltsabklärung vor Ort durchführen, womit gemäss dem Bericht vom 29. August 2016 die Qualifikation einer 100%igen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall festgelegt wurde (Urk. 7/58/4). Mit Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 6. Dezember 2016 kündigte die IV-Stelle die Zusprache einer vom 1. April 2015 bis 31. Mai 2016 befristeten ganzen Rente an (Urk. 7/61). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 23. Januar 2017, ergänzt mit Schreiben vom 8. Februar und vom 28. April 2017, Einwände (Urk. 7/66, Urk. 7/70, Urk. 7/78). Mit Verfügung vom 11. September 2017 sprach die IV-Stelle der Versicherten wie angekündigt eine vom 1. April 2015 bis 31. Mai 2016 befristete ganze Rente zu (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hiergegen erhob die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Eingabe vom 16. Oktober 2017 Beschwerde und beantragte, es sei festzustellen, dass sie auch ab dem 1. Juni 2016 weiterhin Anspruch auf eine Rente der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe, und die Verfügung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. September 2017 sei in dem Sinne aufzuheben, als ihr nur bis zum 31. Mai 2016 eine Rente zugesprochen worden sei; eventualiter sei vom Gericht ein medizinisches polydisziplinäres Gerichtsgutachten einzuho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Sache zwecks Einholens eines versicherungsexternen Administrativgutachtens an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte die Versicherte, es sei gestützt auf Art. 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) eine öffentliche Verhandlung durchzuführen (Urk. 1 S. 2). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schloss in der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwort vom 13. November 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zog mit Eingabe vom 19. Januar 2018 den Antrag auf Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung einer öffentlichen Verhandlung zurück (Urk. 9) und hielt mit Replik vom12. Februar 2018 sinngemäss an ihren Anträgen fest (Urk. 11). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verzichtete mit Eingabe vom 21. Februar 2018 auf eine weitere Stellungnahme (Urk. 13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="idp371184"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p><span>1.2.2</span><span> </span><span>Mit </span><span>BGE 143 V 4</span><span>18 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpas</span><span>sungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärun</span><span>gen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechts</span><span>erheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck (E. 4.4.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben Versicherte, die unter anderem während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b und c IVG). Der Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Absatz 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgeblichen Rentenabstufungen geben bei einem Inv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aliditätsgrad </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von mindestens 40 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei einem Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX112"></span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte zur Begründung der angefochtenen Verfügung aus, nach dem 7. April 2014 sei der Versicherten keine Erwerbstätigkeit mehr zumutbar gewesen. Unter der Annahme, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei voller Gesundheit in einem Vollzeitpensum gearbeitet hätte, sei für sie eine Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">busse von 100 % entstanden. In der Zwischenzeit habe sich der Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand verbessert und es seien ihr ab Februar 2016 die bisherige und eine andere Tätigkeit wieder vollumfänglich zumutbar, so dass keine gesundheitsbedingte Erwerbseinbusse mehr bestehe und der Invaliditätsgrad folglich 0 % betrage. Eine onkologische Begutachtung erübrige sich, da hinsichtlich der Krebserkrankung weiterhin von einem rückfallfreien Zustand auszugehen sei. Auch würden weder die bestehende Schmerzproblematik noch die psychische Diagnose die Ausfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit einschränken. Bei den abweichenden Angaben durch die behandelnden Ärzte handle es sich um abweichende Beurteilungen desselben Sachverhaltes und diese würden aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen. Es sei daher aus versicherungsmedizinischer Sicht trotz der unbestrittenen Restbeschwerden eine volle Erwerbstätigkeit zumutbar (Urk. 2 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendet dagegen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es werde mit Entschiedenheit bestritten, dass sich ihr Gesundheitszustand ab Februar 2016 verbessert habe und sie die bisherige oder eine andere Tätigkeit ausüben könne. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe bei der Abklärung des medizinischen Sachverhaltes gegen Art. 43 ATSG verstossen, insbesondere indem sie das Einholen eines versicherungsexter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Gutachtens im Sinne von Art. 44 ATSG als nicht notwendig erachtet habe. Der allgemeine Hinweis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den Angaben der behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte auf die auftragsrechtliche Vertrauensstellung könne hier keine Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung finden. Denn aus den im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingereichten medizinischen Unterlagen gehe klar hervor, dass ein weiterer Abklärungsbedarf bestehe und jedenfalls keine Verbesserung des Gesundheitszustandes gegeben sei. Es könne dazu auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandschreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. Januar 2017 (Urk. 7/66) und ihre Stellungnahme vom 28. April 2017 (Urk. 7/78) verwiesen werden. Es seien vor allem die Verletzung der Gehörs- und Partizipationsrechte zu rügen, welche so gravierend sei, dass diesbezüglich keine Heilung möglich sei. So sei ihr keine Gelegenheit gegeben worden, an der Begutachtung durch die Krankentaggeldver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung zu partizipieren. Schon deshalb sei die angefochtene Verfügung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben (Urk. 1 S. 5 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unstrittig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine ganze Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente vom 1. April 2015 bis 31. Mai 2016 hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Recht den Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab dem 1. Juni 2016 verneinte. Dabei bildet die angefochtene Verfügung vom 11. September 2017 (Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fungsbefugnis in diesem Verfahren (vgl. BGE 143 V 409 E. 2.1; 129 V 167 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1; je mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_454/2018 vom 16. November 2018 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Parteien sind sich bezüglich der Statusfrage im Gesundheitsfall darin einig, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in, die mit ihrem als Koch erwerbstätigen Ehemann und zwei Kindern (geboren 1997 und 2006) lebt (Urk. 7/58/3) und teilzeitlich als Verkäuferin tätig war (Urk. 7/8/4, Urk. 7/31/25), im hier massgeblichen Zeitraum ab April 2014 bei voller Gesundheit als vollzeitlich Erwerbstätige zu qualifizieren sei. Davon ist gestützt auf den nachvollziehbar begründeten Abklärungsbericht vom 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2016 (Urk. 7/58/2-4) auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht ist unstrittig ausgewiesen, dass bei der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin im April 2014 ein Mammakarzinom links diagnostiziert und sie in der Folge mit Radio- und Chemotherapie (April bis Oktober 2015 und Januar bis Februar 2015) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mastektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vom 13. November 2014) behandelt wurde (Urk. 7/23/4, Urk. 7/24/1, Urk. 7/71/), weshalb die behandelnden Ärzte ab dem 7. April 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierten (Urk. 7/16/2, Urk. 7/23/1, Urk. 7/26/1). Ausserdem leidet sie gemäss dem Bericht der Klinik für Neurochirurgie der Klinik C.___ vom 23. Oktober 2015 an seit der Strahlentherapie verstärkten chronischen Nackenschmerzen bei degenerativen Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS) ohne Kompression der neuralen Strukturen (Urk. 7/33/5-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Sachverhalt bildet die Vergleichsbasis zur strittigen Frage, ob bis zur ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügten Rentenaufhebung per Ende Mai 2016 eine anspruchsrelevante Besserung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging gestützt auf das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ vom 24. Februar 2016 und das neurologische Gutachten von Dr. Z.___ vom 10. Februar 2016, welche im Auftrag der Krankentaggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Swica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt wurden (Urk. 7/31/5-37), von einer Besserung des Gesundheitszustandes ab Februar 2016 aus (Urk. 2 S. 5, Urk. 7/59/6, Urk. 7/85/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem neurologischen Gutachten von Dr. Z.___ vom 10. Februar 2016 ist zu entnehmen, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe angegeben, sie leide seit etwa 2013 an Nackenschmerzen. Diese Beschwerden mit Ausstrahlung in die Schultern und Oberarme sowie auch jene an den Gelenken seien eher schlechter geworden, vor allem in den Sprunggelenken hätten sie sich verschlechtert. Die Schmerzen seien immer da. Zusätzlich leide sie an Kopfschmerzen, dies bereits seit vielen Jahren. Ausserdem habe sie seit ihrer Jugend auch Migräne, im letzten Jahr mit etwa vier heftigen Attacken (Urk. 7/31/23-24). Während der Exploration habe sie ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem über Schmerzen im Kreuz geklagt (Urk. 7/31/25). Dr. Z.___ stellte die folgenden Diagnosen: Myofasziale Nackenschmerzen beidseits, in der Magnetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonanztomographie (MRT) der HWS vom 21. September 2015 ohne wesentliche degenerative Veränderungen, derzeit ohne Anhalt für eine radikuläre oder nervale Schmerzgenese; episodische Spannungskopfschmerzen; Migräne ohne Aura; Mamma-Ca links mit/bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mammaresektion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links am 13. November 2014 und im weiteren Verlauf antihormoneller Chemotherapie sowie operativer Brustrekonstruktion, derzeit ohne Anhalt für Fernmetastasen; unspezifische Kreuzschmerzen, ohne Anhalt für eine radikuläre oder nervale Schmerzgenese; Schmerzen im Sprunggelenk beidseits, ohne sichere organpathologische Erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, insbesondere ohne Hinweis auf eine nervale oder radikuläre Schmerzur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache; gestörte Schmerzverarbeitung mit Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Dekonditionierung (Urk. 7/31/31). Die von der behandelnden Neurologin diagnostizierte ausgeprägte Polyneuropathie (Urk. 7/33/6-7) sei im Verlauf nicht mehr diagnostiziert worden. Auch der aktuelle Neurostatus sei komplett normal gewesen. Das von der behandelnden Hausärztin Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeine Medizin, diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Postchemotherapiesyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/33/1) habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich in der Begutachtung nicht nachvollziehen oder diagnostizieren lassen. Die kognitiven Leistungen, Antrieb und Affekt seien unauffällig gewesen. In der Begutachtung sei sodann eine deutliche Diskrepanz zwischen der subjektiv erleb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einschränkung durch die angegebenen Nackenschmerzen und den objektiv im Wesentlichen unauffälligen Befunden festgestellt worden. So habe sich auch in der gesamten Begutachtung kein Hinweis auf ein auffälliges Schmerz- oder Schonverhalten gezeigt und es sei widersprüchlich, dass sie während der ganzen Exploration im Sitzen Nackenschmerzen in Ruhe in der Höhe 8 von 10 auf der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Analogskala </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(VAS) angegeben habe, dabei aber völlig entspannt auf ihrem Stuhl gesessen sei und einen gute Rapport gezeigt habe. Aus den genannten Diagnosen und Funktionsstörungen würden sich keine dauerhaft anhaltende Leistungsminderung und Arbeitsunfähigkeit ableiten. Auf rein neurologischem Fachgebiet bestehe ab dem Zeitpunkt der Begutachtung eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in einer körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit mit Heben und Tragen leichter Lasten ohne dauerhafte Arbeiten in Zwangspositionen. So seien ihr etwa Computerarbeiten, Bestellungen aufnehmen, einkassieren oder telefonieren zumutbar (Urk. 7/31/33-35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Begutachtung vom 8. Februar 2016 ergab gemäss dem Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. A.___ vom 24. Februar 2016 in diagnostischer Hinsicht eine Anpassungsstörung mit leichter depressiver Reaktion im Rahmen einer neu diagnostizierten Karzinomerkrankung mit Verdacht auf eine gestörte Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahrnehmung (ICD-10 F43.20), derzeit weitgehend in Remission (Urk. 7/31/12). In Bezug auf das funktionellen Niveau sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht manifest eingeschränkt. Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit seien wenig eingeschränkt und es könnten funktionelle Ressourcen als vorhanden angesehen werden.</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie verfüge über ein stabiles soziales Umfeld. Es seien eventuell leichte ängstlich-vermeidende Persönlichkeitszüge wahrzunehmen, wobei diese nicht im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund stünden. Die depressive Symptomatik scheine einen verstärkten Effekt auf die Wahrnehmung der Schmerzen gehabt zu haben, wobei eine leichte Schmerzfehlwahrnehmung vorzuliegen scheine. Die Kriterien für eine somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung seien indes nicht erfüllt. So sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Lage mit den Schmerzen umzugehen, verfüge über Coping-Strategien und gehe einem geregelten Alltag im Haushalt nach. Eine psychiatrische Behandlung sei von ihr bis dato nicht als notwendig angesehen worden. Aus psychiatrischer Sicht sei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das bisherige Niveau einer stundenweisen Arbeit wie bis anhin ausgeführt, und zwar 13 Stunden pro Woche, zumutbar und es wäre sinnvoll, dass sie ihre Tätigkeit erneut aufnehme. Trotz einer inzwischen eingetretenen Besserung der psychischen Symptomatik sollte eine psychiatrische oder psychologische Betreuung anvisiert werden, damit eine Chronifizierung der Beschwerdesymptomatik beziehungsweise eine erneute Verschlechterung verhin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert werden könne. Ebenfalls wäre es sinnvoll, sie im Rahmen der schweren Karzinomerkrankung psychisch zu betreuen (Urk. 7/31/12-14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. D.___ hielt im Verlaufsbericht vom 29. März 2016 fest, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe unter einem ausgeprägten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Postchemotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen und diffusen soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Störungen gelitten. Bis jetzt (letzte Konsultation vom 21. März 2016) habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Im Verlauf sei eine leichte Arbeit von ein bis zwei Stunden pro Tag zu planen. Subjektiv fühle die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nach wie vor nicht arbeitsfähig. Sie wünsche einen Hausarztwechsel, da sie mit ihrer Beurteilung, dass eine Wiedereingliederung von ein bis zwei Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Tag zu planen sei, nicht einverstanden sei (Urk. 7/33/1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Berichten von Dr. med. E.___, Fachärztin für Gynäkologie und Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe, vom 1. Juni 2016 (Urk. 7/71/8-9) und vom 21. März 2017 (Urk. 7/77/1-2) ist zu entnehmen, dass am 5. Mai 2016 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Ovarek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomie durchgeführt worden sei und sie seither an vermehrtem Schwindel mit Schwarzwerden vor den Augen leide, was sich nach Absetzen der Calcium-Tab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letten zum Teil wieder gebessert habe. Bezüglich der Mamma-Untersuchung bestünden unauffällige Befunde. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe seit der Einnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aromasin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (April 2015) zunehmende Schmerzen in den Gelenken angegeben. Ebenfalls komme es zu rezidivierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ischialgien, welche einer regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Physiotherapie bedürften. Die Sistierung der Physiotherapie Anfang 2017 hätten eher zu einer Verschlechterung der Spannungen im Nacken geführt. Aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hormonrezeptoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nodal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> positiven Mamma-Karzinoms sei von einem frühzeitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stop</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Medikamentes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aromasins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin dringend abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raten. Allenfalls sei ein Wechsel auf eine andere antihormonelle Therapie mit weniger Schmerzen verbunden. Ob die vermehrten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ischialgien einen direkten Zusammenhang mit dem Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aromasin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten, lasse sich somit nicht schlüssig klären. Aufgrund der anamnestisch aktuellen Situation der Gelenkschmerzen sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Hämatologie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Allgemeine Innere Medizin, bei dem die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem 11. Februar 2016 in Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung ist (Urk. 7/38/1), hatte in den Berichten vom 22. Juni 2016 (Urk. 7/54/1-2) und vom 10. April 2017 (Urk. 7/77/3-4) ausgeführt, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe anlässlich der Konsultation vom 8. Juni 2016 über diffuse Knochen- und Gelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen berichtet, insbesondere in den Knien und Sprunggelenken. Diese seien seit der Einnahme der antihormonellen Therapie aufgetreten. Die Beschwerden hätten sich unter Einnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aromasin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter verstärkt und hätten in den letzten zwei Wochen (Ende Mai, Anfang Juni 2016) nochmals zugenommen. Zudem habe sie starke Ängste bezüglich der beruflichen Wiedereingliederung geäussert. Die zur Abklärung des lageunabhängigen Schwindels durchgeführte Magnetresonanztomographie (MRT) des Schädels habe keine Metastasen ergeben und mittels Skelettszintigramm seien Knochenmetastasen ausgeschlossen wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Es werde jedoch empfohlen die antihormonelle Therapie weiterzuführen. Ein Absetzen der Medikation würde zu einer deutlichen Erhöhung des Rezidivrisikos führen. Aufgrund der Starken Schmerzen und der Schwindelproblematik bestehe zurzeit (Juni 2016) keine Arbeitsfähigkeit respektive könne die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter den Beschwerden zurzeit (April 2017) keiner körperlich belastenden Arbeit nachgehen (Urk. 7/54/2, Urk. 7/77/4). Im undatierten Bericht zuhanden der IV-Stelle (Eingang 28. Oktober 2016) hatte Dr. F.___ ausserdem angegeben, als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei das Mammakarzinom links (Erstdiagnose April 2014) zu nennen. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden myofasziale Nackenschmerzen, Spannungskopfschmerzen und eine Migräne ohne Aura. Die 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit bestehe voraussichtlich bis zum Ende der Hormontherapie Mitte 2019. Auch die Ausübung einer leidensangepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei nicht zumutbar (Urk. 7/53/1-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei gegebener Aktenlage können entgegen der Ansicht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ohne Weiteres abschliessend anspruchsrelevante Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit ab Februar respektive ab der verfügten Renteneinstellung per Ende Mai 2016 (Urk. 2) ausgeschlossen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar ist rund ein halbes Jahr nach Abschluss der onkologisch-gynäkologischen Behandlung mittels Chemo- und Strahlentherapie sowie Mastektomie per Anfang August 2015 im Stadtspital G.___ (Urk. 7/23/4-9, Urk. 7/54/1) davon auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass insofern bis Februar 2016 eine gewisse Erholung stattgefunden hat, zumal in den weiteren Untersuchungen Mamma-Karzinomrezidive und Metasta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen ausgeschlossen wurden (Urk. 7/77/1, Urk. 7/54/2) und aus psychiatrischer Sicht gemäss dem Gutachten von Dr. A.___ die im Rahmen der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Karzi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nomerkrankung aufgetretene Anpassungsstörung mit leichter depressiver Reak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion im Februar 2016 weitgehend in Remission begriffen war (Urk. 7/31/12). Jedoch ist weder in psychischer noch in somatischer Hinsicht abschliessend davon auszugehen, dass bis Februar 2016 und anhaltend bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 11. September 2017 (Urk. 2) wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten und in einer leidensangepassten Tätigkeit bestand. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So wurde die Einschätzung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in somatischer Hinsicht allein aus neurologischer Sicht von Dr. Z.___ vertreten (Urk. 7/31/31-37). Eine ärztliche Einschätzung aus fachärztlich onkologischer Sicht für die hier strittige Zeit ab Februar 2016 fehlt. Von einer solchen kann vor allem auch aufgrund der Ausführungen von Dr. E.___ und Dr. F.___ nicht abgesehen werden, welche beide die antihormonelle Folgethera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aromatase</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Inhibitor als Grund für die Muskel- und Gelenk- respektive Knochenschmerzen in Betracht zogen und diese wiederum als mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich für die attestierte Arbeitsunfähigkeit beurteilten (Urk. 7/54/2, Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">71/8-9, Urk. 7/77/1-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dies gilt umso mehr mit Blick auf das Arzneimittel-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Compendium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum betreffenden Medikament </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aromasin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in welchem als sehr häu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fige Nebenwirkungen unter anderem Schlafstörungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Gelenk- und Skelettmuskelschmerzen (wie z.B. Gliederschmerzen, Rückenschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen, Arthritis und Gelenksteife), Kopfschmerzen, Schmerzen allgemein, Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">del und Depressionen aufgeführt werden (vgl. www.compendium.ch). Hierzu hat Dr. Z.___ dagegen - entsprechend seinem Fachgebiet - nichts ausgeführt. Ausserdem wurde seit der Begutachtung durch Dr. Z.___ am 5. Mai 2016 eine weitere Operation durchgeführt, welche gemäss dem Bericht von Dr. E.___ zu einer Zunahme von Schwindel führte (Urk. 7/71/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Andererseits kann in somatischer Hinsicht auch nicht abschliessend auf die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen der behandelnden Ärzte Dr. E.___ und Dr. F.___ abgestellt werden. Denn diese stützen sich weitgehend auf die Schmerzangaben der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Diskussion der Befunde und der konkreten funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Auswirkungen aus objektiver Sicht unter Einbezug des Verhaltens </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Untersuchung, wie diese grundsätzlich korrekt - wenn auch ohne Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswirkungen der antihormonellen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- vom neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischen Gutachter Dr. Z.___ in der Beurteilung vorgenommen wurde (Urk. 7/31/32-33). Insbesondere eine teilweise Arbeitsfähigkeit ist denkbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren kann aufgrund der gutachterlichen Ausführungen von Dr. A.___, wonach bei authentischer Beschwerdeschilderung eine gestörte Schmerzwahrnehmung vorliege (Urk. 7/31/13-16), nicht abschliessend ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werden, dass eine gewisse psychische Überlagerung der Schmerzsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik besteht. Allerdings wurden auch hier die Auswirkungen der antihormo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen Therapie nicht berücksichtigt. Zur Klärung dieser Frage und Abgrenzung ist die Stellungnahme durch einen onkologischen Facharzt notwendig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner handelt es sich bei den Gutachten von Dr. Z.___ und Dr. </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um zwei voneinander unabhängige Gutachten. Eine interdisziplinäre Konsensbesprechung und Gesamtbeurteilung der Beschwerdebilder wurde nicht vorgenommen. Von einer solchen kann auch mit Blick auf die neue bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtliche Rechtsprechung zu sämtlichen psychischen Beschwerden (vgl. BGE 141 V 281, 143 V 409 und 418; hierzu E. 1.2.2 hiervor) nicht abgesehen werden, wonach bei psychischen Leiden ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen ist, bei dem die Standardindikatoren in ihrer Gesamtheit unter Berücksichtigung sämtlicher (psychischer und somatischer) Beschwerden nach ihrer Gesamtwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf den Funktionsstatus zu würdigen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann bei gegebener Akten- und Rechtslage nicht abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send über die Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Rentenanspruchs der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschieden werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Sache aus fachärztlich onkologischer und interdisziplinärer Sicht sowie mit Blick auf die neue Rechtsprechung zu sämtlichen psychischen Leiden (BGE 141 V 281, 143 V 409, 418) bisher ungeklärt ist, bleibt es dem Gericht recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss unbenommen, die Sache an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur ergänzenden Abklärung zurückzuweisen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GE 137 V 210 E. 4.4.1.4 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen; Urteil des Bundesgerichts 8C_815/2012 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 3.4, publi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dem Eventualantrag der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten einzuholen (Urk. 1 S. 2), ist daher nicht zu entsprechen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat zur Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Februar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergänzende medizinische, insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interdisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Einbezug einer fachärztlich-onkologischen Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung (inklusive zu den Auswirkungen der antihormonellen Therapie auf die Arbeitsfähigkeit) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorzunehmen, welche einer Gesamtbetrachtung der funktionel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Auswirkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sämtlicher somatischen und psychischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsbeein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuesten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 281, 143 V 409, 418)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechnung tragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hernach hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die IV-Stelle neu über den Rentenanspruch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Juni 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entscheiden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom 11. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) ist somit aufzuhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zur ergänzenden medizinischen Abklärung im Sinne der Erwägungen und zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neuem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Entscheid über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem 1. Juni 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zu weiterer Abklärung und neuem Entscheid als vollständiges Obsiegen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. ZAK 1987 S. 268 f. E. 5 mit Hinweisen). Da der Streitgegenstand die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen betrifft, ist das Verfahren kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG), ermessens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">September 2017 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den Rentenanspruch</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> ab dem 1. Juni 2016</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerich</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tskosten von Fr. 7</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2'000.-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Massimo </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Aliotta</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Gerichtskasse </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">(im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft) </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigHartmann</p><p></p></div> </div></body></html>