<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00181</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205099&amp;W10_KEY=13013564&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00181</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 01.06.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung und Befehl</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verweigerung der nachträglichen Baubewilligung für das Einrichten eines sexgewerblichen Massagesalons anstelle von Büros. Befehl zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands. Entscheid auf dem Zirkulationsweg und mit summarischer Begründung wegen offensichtlicher Unbegründetheit der Beschwerde (E. 1.2). Gemäss § 55 Abs. 1 VRG kommt der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu, wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht aus besonderen Gründen etwas anderes bestimmt wurde. Das ist hier nicht der Fall, obwohl die Baubehörde den Entzug der aufschiebenden Wirkung von Rekurs und Beschwerde durchaus hätte in Erwägung ziehen können (E. 2). Die streitbetroffene Liegenschaft liegt gemäss der geltenden BZO der Stadt Zürich in einer Quartiererhaltungszone mit einem Wohnanteil von 60%. In einem solchen Gebiet sind gemäss Art. 24c Abs. 3 BZO sexgewerbliche Salons oder vergleichbare Einrichtungen untersagt. Der Salon war deshalb bereits im Zeitpunkt der eigenmächtigen Umnutzung nicht bewilligungsfähig und ist es auch heute nicht. Gegen die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands als solchen werden auch in der Beschwerde keine Einwände erhoben. Die angeordnete Massnahme ist rechtmässig (E. 3). Abweisung. Da die Streitigkeit acht Massageräume betrifft, und angesichts der gerichtsnotorisch hohen Mieteinnahmen, die für sexgewerblich genutzte Räume erzielt werden, rechtfertigt sich eine Gerichtsgebühr von Fr. 8'000.- (E. 4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSCHIEBENDE WIRKUNG">AUFSCHIEBENDE WIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTZUG (AUFSCHIEBENDE WIRKUNG)">ENTZUG (AUFSCHIEBENDE WIRKUNG)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSAGESALON">MASSAGESALON</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERERHALTUNGSZONE">QUARTIERERHALTUNGSZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SEXGEWERBE">SEXGEWERBE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUMMARISCHE BEGRÃNDUNG">SUMMARISCHE BEGRÃNDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WOHNANTEIL">WOHNANTEIL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZIRKULATIONSENTSCHEID">ZIRKULATIONSENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 38 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 55 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24c Abs. III BZO99 ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 6. Juli 2004 verweigerte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich A die nachtrÃ¤gliche baurechtliche Bewilligung fÃ¼r das Einrichten eines sexgewerblichen Massagesalons anstelle von BÃ¼ros im ersten Obergeschoss der Liegenschaft L-Strasse; zudem wurde die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands befohlen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Den hiergegen erhobenen Rekurs von A wies die Baurekurskommission I am 18. MÃ¤rz 2005 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 25. April 2005 liess A dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid aufzuheben und die Bausektion zur Bewilligungserteilung einzuladen, unter Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r das Verfahren vor beiden Rechtsmittelinstanzen.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz am 29. April und die Bausektion am 24. Mai 2005 beantragten Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der Beschwerde gegen den Rekursentscheid der Baurekurskommission zustÃ¤ndig. Auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen sind erfÃ¼llt. Auf die Beschwerde ist einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>GemÃ¤ss § 38 Abs. 1 VRG entscheidet das Verwaltungsgericht Ã¼ber offensichtlich unbegrÃ¼ndete Rechtsmittel bei Einstimmigkeit auf dem Zirkulationsweg und mit summarischer BegrÃ¼ndung. Wie die nachfolgenden ErwÃ¤gungen zeigen, ist dieses Vorgehen hier gerechtfertigt. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Ohne ausdrÃ¼cklich einen Antrag betreffend die aufschiebende Wirkung der Beschwerde zu stellen, weist die BeschwerdefÃ¼hrerin darauf hin, dass der Entzug fÃ¼r sie und die im Salon tÃ¤tigen Frauen mit grossen Nachteilen verbunden wÃ¤re.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 55 Abs. 1 VRG kommt der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu, wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht aus besonderen GrÃ¼nden etwas anderes bestimmt wurde. Das ist hier nicht der Fall, obwohl die BaubehÃ¶rde gestÃ¼tzt auf die in RB 1981 Nr. 19 (BEZ 1981 Nr. 35 = ZBl 82/1981, S. 474 = ZR 80/1981 Nr. 104) verÃ¶ffentlichte Rechtsprechung den Entzug der aufschiebenden Wirkung von Rekurs und Beschwerde durchaus hÃ¤tte in ErwÃ¤gung ziehen kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die streitbetroffene Liegenschaft liegt gemÃ¤ss der geltenden Bau- und Zonenordnung der Stadt ZÃ¼rich (BZO) in der Quartiererhaltungszone QI5d mit einem Wohnanteil von 60 %. In einem solchen Gebiet sind gemÃ¤ss Art. 24c Abs. 3 BZO sexgewerbliche Salons oder vergleichbare Einrichtungen untersagt. Dass fÃ¼r das GebÃ¤ude mit Bewilligung vom 22. Oktober 1987 der Wohnanteil ausnahmsweise von 66 % auf 16 % reduziert worden ist, Ã¤ndert an der UnzulÃ¤ssigkeit von sexgewerblichen Betrieben in diesem Gebiet nichts. Der Salon war deshalb bereits im Zeitpunkt der eigenmÃ¤chtigen Umnutzung im Juni 2003 nicht bewilligungsfÃ¤hig und ist es auch heute nicht.</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission hat den angesichts dieser klaren Sach- und Rechtslage als offensichtlich unbegrÃ¼ndet erscheinenden Rekurs mit zutreffenden ErwÃ¤gungen verworfen. Nachdem die BeschwerdefÃ¼hrerin lediglich ihre bereits im Rekursverfahren vorgebrachten Argumente wiederholt, kann ihnen das Verwaltungsgericht mit dem Verweis auf die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz begegnen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</p> <p class="Urteilstext">Gegen die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands als solchen werden auch in der Beschwerde keine EinwÃ¤nde erhoben. Die angeordnete Massnahme ist rechtmÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. Da die Streitigkeit acht MassagerÃ¤ume betrifft, und angesichts der gerichtsnotorisch hohen Mieteinnahmen, die fÃ¼r sexgewerblich genutzte RÃ¤ume erzielt werden, rechtfertigt sich eine GerichtsgebÃ¼hr von Fr. 8'000.-. AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG), der eine ParteientschÃ¤digung von vornherein nicht zusteht (§ 17 Abs. 2 VRG); die obsiegende Beschwerdegegnerin hat eine solche nicht beantragt.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 8'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 8'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>