<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00647</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Beistand Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sozialdienst Bezirk Affoltern, Berufsbeistandschaft</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obfelderstrasse 41b, 8910 Affoltern am Albis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">OZB Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofplatz 9, Postfach, 8910 Affoltern am Albis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1959 geborene X.___ ist gelernte Datatypistin und reiste 1990 aus dem heutigen Kroatien in die Schweiz ein. Nach der Geburt des ersten Kindes war die Versicherte überwiegend als Hausfrau tätig; sie ist mittlerweile Mutter von vier Kindern (Urk. 7/6, Urk. 7/13). Mit Scheidungsurteil vom 20. Mai 2011 wurden die noch minderjährigen drei Kinder unter die elterliche Sorge der Versicherten gestellt, unter Hinweis darauf, dass die Tochter zurzeit in der Stiftung A.___ wohne und dies so bleibe. Weiter wurde vorgemerkt, dass die beiden jüngsten Kinder in einer Pflegefamilie untergebracht seien (Urk. 7/5 S. 4 f.). Seit dem 6. Juli 2012 besteht bezüglich der Versicherten eine Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft (Urk. 7/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolge psychischer Probleme meldete sich die Versicherte am 25. Juli 2012 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Rentenbezug an (Urk. 7/6, Urk. 7/15). Diese klärte in der Folge die Beeinträchtigung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in Beruf und Haushalt ab (Abklärungsbericht vom 25. März 2013, Urk. 7/24), stellte mit Vorbescheid vom 24. April 2013 und Wirkung ab 1. Februar 2013 die Ausrichtung einer Dreiviertelsrente in Aussicht (Urk. 7/29) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügungen vom 16. September 2013 fest (Urk. 7/39 ff.). Am 20. September 2013 wurde die Versicherte mittels ärztlich ausgestellter FU (fürsorgerischer Unterbringung) in das Sanatorium O.___ eingewiesen, wo sie sich bis zum 24. September 2013 in stationär-psychiatrischer Behandlung befand (Urk. 7/75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2015 leitete die IV-Stelle die revisionsweise Überprüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs in die Wege (Urk. 7/49). In diesem Zusammenhang erfolgte die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Begutachtung der Versicherten (Gutachten von Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 15. Juni 2016; Urk. 7/63). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 6. Juli 2016 stellte die IV-Stelle die Einstellung der Rente in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht (Urk. 7/70) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 16. November 2016 fest (Urk. 7/80). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht in dem Sinne gut, dass es die Sache an die IV-Stelle zurückwies, zur Erfüllung des ihr obliegenden Eingliederungsauftrags (Urk. 7/83).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge richtete die IV-Stelle die bestehende Dreiviertelsrente weiterhin aus (Verfügungen vom 7. Juli 2017, Urk. 7/92 ff.). Am 23. August 2017 wurde eine Zielvereinbarung Arbeitsvermittlung abgeschlossen (Urk. 7/100), mit Mitteilung vom 15. Mai 2018 wurde über den Abschluss der Arbeitsvermittlung informiert (Urk. 7/111). Mit Vorbescheid vom 18. Mai 2018 stellte die IV-Stelle die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht (Urk. 7/114) und hielt an diesem Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid mit Verfügung vom 29. Juni 2018 fest (Urk. 7/125 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin der Versicherten am 31. Juli 2018 Beschwerde und beantragte, es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente habe, weiter sei die aufschiebende Wirkung der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Beschwerde wiederherzustellen; alles unter Kosten- und Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 17. September 2018 beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin unter Hinweis auf die Akten die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 19. September 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">isen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Hinsicht umfassend («</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allseitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 29. Juni 2018 unter Hinweis auf die Verfügung vom 16. November 2016 damit, dass ab dem Zeitpunkt der letzten Begutachtung am 29. Januar 2016 für jegliche Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Der IV-Grad liege immer noch unter 40 % (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass sich aus dem Abschlussbericht der Arbeitsvermittlung klare Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine schwerwiegende psychische Störung der Beschwerdeführerin erge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben würden, was auch vom aktuellen Beistand bestätigt werden könne. Das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. B.___, welches die Ergebnisse der Arbeitsvermittlung nicht berücksichtige, sei zudem bereits 2.5 Jahre alt, sodass die Beschwerdegegnerin eine mögliche Veränderung in den letzten zwei Jahren hätte prüfen müssen (Urk. 1 S. 7). Daneben gehe auch Dr. B.___ nicht von einem verbesserten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand aus, zudem fehle es dem Gutachten an einer Anamnese sowie an einer Auseinandersetzung mit dem Entzug der Obhut der drei Kinder sowie der Verbeiständung der Beschwerdeführerin (S. 8 f.). Weiter leide das Gutachten an formalen Mängeln, insbesondere seien beim Beistand nicht die nötigen Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mationen eingeholt worden (S. 9). Insgesamt sei es seit der Rentenzusprache nicht zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes gekommen, so dass sich die verfügte Renteneinstellung rechtlich nicht begründen lasse (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Revisionsverfahren bilden die Verfügungen vom 16. September 2013 (Urk. 7/39 ff.), welche sich in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf den Bericht von Dr. C.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. August 2012 stützen, welcher dannzumal einen Verdacht auf Persönlichkeitsstörung mit depressiv histrionischen Zügen diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte und differentialdiagnostisch von einer hebephrenen schizoiden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bei einem Beobachtungszeitraum von &lt; 12 Monaten ausging. Die Therapie habe mangels Compliance abgebrochen werden müssen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei stark paranoid, wahnhaft, sodass keine sinnbringenden Gespräche und keine Arbeit möglich seien. Die Beschwerdeführerin brauche eine stationär-psychiatrische Behandlung (Urk. 7/15, vgl. auch Urk. 7/26 S. 3). Bei einer Qualifikation von 50/50 ergebe sich bei einer Einschränkung im Bereich Haushalt von 22 % ein Invaliditätsgrad von 61 % (Urk. 7/26 S. 4).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom 15. Juni 2016 eine narzis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.80), welche aber ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bleibe (Urk. 7/63 S. 39). Der Beschwerdeführerin sei eine Tätigkeit als Zeitungsausträgerin oder Reinigungskraft zu 100 % möglich. Die Einrichtung einer angepassten Tätigkeit erscheine aus versicherungsrechtlicher Sicht nicht notwendig. Zudem ergebe sich bei der Beurteilung der funktionellen Leistungsfähigkeit «ein mindestens 71-prozentiges prozentuales funktionierendes Aktivitäts- und Partizipationsniveau», wobei dies gutachterlich höher anzusetzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, da in der Begutachtung Aggravation habe nachgewiesen werden können (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit müsse von hiesiger gutachterlicher Seite rückblickend relativiert werden, insofern, dass bei Zugrundelegung aktueller versicherungsmedizinischer Kriterien (Nachweis von Aggravation, widersprüchliche oder fehlende Angaben von psychotischen Erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, fehlende epidemiologische Kriterien für eine Schizophrenie, Priorisierung von ehelichen und religiösen Aspekten) nicht von einer ehemaligen dauerhaften Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden könne. Die hier nachgewiesene narziss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Persönlichkeitsstörung könne aus versicherungsmedizinischer Sicht keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen (S. 51 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Abschlussbericht Assessment Arbeitsvermittlung vom 20. Oktober 2017 ist insbesondere zu entnehmen, dass die Gedanken der Beschwerdeführerin ständig um die gleichen Themen kreisen würden; den Ehebruch durch den Ex-Mann, den Obhutsentzug der Kinder und den wahrgenommenen Betrug, den sie von fast allen Personen und Institutionen erfahren habe. Die Sozial- und Selbstkompetenz müssten für einen beruflichen Einstieg noch gestärkt werden, ihr Auftreten sei oft irritierend gewesen und in den Gesprächen habe kein Dialog stattgefunden. Die Beschwerdeführerin scheine dabei nicht auf das Gegenüber eingehen zu können und es komme oft zu nicht nachvollziehbaren Gedankensprüngen; auch ihre Stimmung sei oft sprunghaft. Weiter zeige sie ein allgemeines Misstrauen gegenüber Menschen, sie fühle sich oft ungerecht behandelt bzw. nicht ernst genommen und gehe dabei von böswilligen Absichten aus. Es scheine auch nicht möglich, auf die fachlichen Kompetenzen von Ärzten, Ämtern und dem Job Coach zu vertrauen. Die private und psychische Situation der Beschwerdeführerin müsse sich erst deutlich verbessern, bevor eine Vermittelbarkeit gegeben sei. Eine Psychotherapie werde als geboten erachtet, sie selber sehe jedoch keine Not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigkeit für eine solche. Ihr wichtigstes Anliegen sei, dass sie ihre Kinder wieder zu sich holen könne (Urk. 7/105 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn dies in der angefochtenen Verfügung nicht zum Ausdruck kommt, handelt es sich beim vorliegenden Verfahren um eine Rentenrevision. Massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend ist dabei nicht in erster Linie, wie sich die Situation im Zeitpunkt der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung zeigt, sondern ob es seit der erstmaligen Rentenzusprache zu einer wesentlichen Veränderung gekommen ist. Eine solche lässt sich aber auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des vorliegenden psychiatrischen Gutachtens nicht belegen. Dr. B.___ relativiert vielmehr die Einschätzung der Fachärzte im Zeitpunkt der ursprün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Rentenzusprache und führt weiter aus, dass aus heutiger Sicht wohl nie von einer dauerhaften Arbeitsunfähigkeit hätte ausgegangen werden können (vgl. Urk. 7/63 S. 51 f.). Dies stellt lediglich eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts dar, welche in revisionsrechtlicher Sicht unbeachtlich ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass sich die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin kaum verändert hat, zeigen auch die Erfahrungen im Zusammenhang mit den Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemühungen, wie sie dem Schlussbericht vom 20. Oktober 2017 zu entnehmen sind (vgl. Urk. 7/105). Auch in ihrem Bericht vom 9. Mai 2018 hielt die zuständige Stellenberaterin, Frau D.___, fest, dass die Beschwerdeführerin kaum kohärente Sätze sprechen könne und in den Gesprächen kein Dialog stattfinde, teilweise habe sie richtiggehend verwirrt gewirkt (Urk. 7/109).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen gilt es dabei auch, dass der Beschwerdeführerin die elterliche Obhut über ihre beiden jüngsten Kinder (März 2000, Oktober 2001) mit Beschluss vom 21. Dezember 2010 entzogen wurde (Urk. 7/5 S. 5); bei ihr selber besteht seit dem 6. Juli 2012 eine Beistandschaft (Urk. 7/8). Auch im Rahmen der Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbemühungen zeigte sich noch immer eine gedankliche Fixierung auf die familiäre Situation, auch wenn der Obhutsentzug im Zeitpunkt des Abschlusses der Arbeitsvermittlung rund sieben Jahre her war. Aus der noch am 8. Mai 2018 angeführten psychischen Überforderung mit der familiären Situation (Urk. 7/112 S. 17) kann dabei – was die objektiven Verhältnisse betrifft – nicht auf eine mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebende Veränderung geschlossen werden. Seit dem Scheidungsurteil vom 20. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2011 sind sämtliche zu diesem Zeitpunkt noch minderjährigen Kinder fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert, wobei darauf hinzuweisen ist, dass das jüngste Kind mittlerweile 17 Jahre alt ist und ohnehin an der Grenze der Volljährigkeit steht. Im Rahmen der Arbeitsvermittlung gab die Beschwerdeführerin an, dass sie zu ihren beiden jüngsten Söhnen erst kürzlich persönlichen Kontakt gehabt habe, nachdem sie sie fünf Jahre lang nicht mehr gesehen habe (Urk. 7/105 S. 3). Sowohl im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache als auch im Zeitpunkt der Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung scheint die Beschwerdeführerin mit dem Obhutsentzug sowie der eigenen Lebensführung krankheitsbedingt überfordert, sodass auch in dieser Hinsicht keine Veränderung der tatsächlichen Umstände auszumachen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einig sind sich alle involvierten Fachpersonen darin, dass die Beschwerdeführerin auf psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Hilfe angewiesen ist (vgl. E. 2.3, Urk. 7/63 S. 42 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass allein aufgrund der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 409 und BGE 143 V 418 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgten Änderung der Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E 141 V 281 zu unterziehen sind, keine massgebende Veränderung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen werden kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechungsänderung allein stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nämlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Neuanmeldungs- oder Revisionsgrund dar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 585 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsichtlich der somatoformen Schmerzstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann nicht auf eine wesentliche Veränderung des gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Zustandes geschlossen werden, so dass die Beschwerdeführerin in Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissung der Beschwerde weiterhin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sowie der beförderlichen Behandlung erübrigen sich Ausführungen zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 29. Juni 2018 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die ihr mit Verfügung vom 16. September 2013 zugesprochene Dreiviertelsrente hat</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p></p></div> </div></body></html>