A bteilung III C -955/2006 {T 0/2} U rteil vom 15. M ai 2007 M itw irkung: R ichter Im oberdorf (Kam m erpräsident); R ichter Trom m er und R ichterin Avenati-C arpani; G erichtsschreiber M äder. J._______, Beschw erdeführer, vertreten durch H errn Fürsprecher Lars R indlisbacher, W ydenstrasse 11, Postfach 130, 4704 N iederbipp, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er 1977 geborene dom inikanische Staatsangehörige J._______ (nachfol- gend: G esuchsteller bzw . Beschw erdeführer) beantragte bei der Schw eize- rischen Auslandvertretung in Santa D om ingo am 26. April 2006 ein Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei seiner Schw ester und ih- rem Ehem ann (nachfolgend: G astgeber) in Thun (BE). N ach form loser Verw eigerung leitete die Schw eizerische Vertretung das G esuch an das BFM (nachfolgend: Vorinstanz) zur Prüfung und zum form ellen Entscheid w eiter. B. D ie Vorinstanz w ies das G esuch um Bew illigung der Einreise m it Verfü- gung vom 19. Juli 2006 ab. D ies m it der Begründung, es bestehe nicht ge- nügend G ew ähr für eine anstandslose und fristgerechte W iederausreise des G esuchstellers nach einem Besuchsaufenthalt. C . M it Eingabe vom 9. August 2006 reichte der (nun anw altlich vertretene) G esuchsteller Beschw erde beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeide- partem ent (EJPD ) ein und beantragte, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben und das Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt sei zu erteilen. Zur Begründung führte er Folgendes aus: D ie Vorinstanz gehe zu U nrecht davon aus, dass seine W iederausreise nicht gew ährleistet w äre. D ie Tatsache, dass sich Landsleute m issbräuchlich verhielten, kön- ne ihm nicht entgegengehalten w erden; dies sage nichts aus über seine persönliche Situation oder sein Verhalten. Sein W ille zur anstandslosen und fristgerechten W iederausreise ergebe sich schon explizit aus entspre- chenden schriftlichen Erklärungen, die er und seine G astgeber abgegeben hätten. Es bestünden aber auch persönliche, fam iliäre und berufliche Ver- pflichtungen, die genügend G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten w ürden. So besuche er regelm ässig Abendkurse zur beruflichen W eiterbil- dung. D urch seinen Arbeitserw erb erziele er ein regelm ässiges Einkom - m en, w elches für die Bestreitung des Lebensbedarfs seiner Eltern, m it w el- chen er zusam m enlebe, unentbehrlich sei. D ie W ahrnehm ung dieser U n- terstützungspflicht m ache seine Anw esenheit im H eim atland unabdingbar. Zudem seien seine M utter und eine enge Bekannte bereits in der Schw eiz gew esen und anstandslos w ieder ausgereist. D er Beschw erde w aren W illenserklärungen des Beschw erdeführers und der G astgeber betreffend der W iederausreise sow ie eine Arbeitsbestäti- gung den Beschw erdeführer betreffend beigefügt. D . M it Eingabe vom 28. August 2006 stellte der Beschw erdeführer ein G e- such um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege, w elches vom EJPD abgelehnt w urde (Zw ischenverfügung vom 30. August 2006). E. D ie Vorinstanz schliesst m it Vernehm lassung vom 15. Septem ber 2006 auf Abw eisung der Beschw erde. F. In einer R eplik vom 22. Septem ber 2006 hält der Beschw erdeführer an sei- nen Begehren und deren Begründung fest.3 G . Auf den w eiteren Akteninhalt und die Vorbringen der Parteien w ird, sow eit rechtserheblich, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen der Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illi- gung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw al- tungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 D as Bundesverw altungsgericht entscheidet endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]). 1.4 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsge- richtsgesetz nichts anderes bestim m t. 2. D er Beschw erdeführer ist zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde ist einzutreten (Art. 20 Abs. 1 AN AG , Art. 48 ff. Vw VG ). 3. 3.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]; PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax / Peter M ünch / Thom as G eiser / M artin Arnold (H rsg.), Auslän- derrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M . 1990, S. 29, m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La pro- tection de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel/ G enf/M ünchen 2000, S. 24). 3.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung 4 von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1 bis 5 VEA). D er Be- schw erdeführer kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; er ist auf- grund seiner Staatsangehörigkeit visum spflichtig. 4. U m ein Visum zu erhalten, m üssen Ausländerinnen und Ausländer die in Art. 1 Abs. 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. G em äss Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA haben sie unter anderem G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise zu bieten. D ie Vorinstanz verw eigerte dem Beschw erde- führer die Erteilung eines solchen Visum s m it der Begründung, seine frist- gerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 5. 5.1 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen tref- fen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch respektive w irt- schaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einrei- sebew illigung in Einklang steht. 5.2 N ach m ehr als zehn Jahren starken W achstum s befindet sich die D om ini- kanische R epublik seit Anfang 2003 in einer w irtschaftlich schw ierigen Si- tuation. Zur W irtschaftskrise hat unter anderem die Insolvenz einer der grössten G eschäftsbanken beigetragen, deren Verbindlichkeiten von der dom inikanischen Zentralbank übernom m en w urden. D ie W irtschaftsdaten w eisen für das Jahr 2003 eine Verdoppelung der Staatsverschuldung auf etw a 56% des Bruttoinlandproduktes aus und die Inflationsrate betrug al- lein in diesem Jahr 42.7% . D ie W irtschaftskrise hat vor allem auch die Be- völkerung em pfindlich getroffen. In diesem Zeitraum stieg der Anteil der unter der Arm utsgrenze lebenden dom inikanischen Bevölkerung um etw a 582'000 auf 5.71 M io. (bei einer G esam tbevölkerung von ca. 9.03 M io. Ein- w ohnern im Jahr 2005). D er gesetzliche M indestlohn pro M onat betrug Ende 2003 zw ischen 73 U SD (kleine U nternehm en) und 119 U SD (grosse U nternehm en) und ist dam it im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zu- rückgegangen. D ie Arbeitslosenquote ist in den letzten Jahren kontinuier- lich gestiegen und betrug im Jahre 2004 18.4% . D ie w ichtigste Einnahm e- quelle neben dem Tourism us sind die Transferzahlungen der im Ausland lebenden D om inikaner. G erade in der jungen Bevölkerung ist denn auch aufgrund der ungünstigen Lebensverhältnisse ein starker M igrationsdruck festzustellen (Q uelle: http://w w w .ausw aertiges-am t.de, Stand M ärz 2006). D abei gilt auch die Schw eiz als Zielland vieler Ausw anderer im erw erbsfä- higen Alter, w elche sich hier unter besseren Lebensbedingungen eine Existenz aufbauen m öchten. D er Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort besonders stark, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Freun- den bereits ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland besteht. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven Zulassungsrege- lung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen.5 6. 6.1 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solche allgem einen U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller bzw . einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W iederausreise begünsti- gen. U m gekehrt m uss bei G esuchstellern und G esuchstellerinnen, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfah- rungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Ver- haltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch ein- geschätzt w erden. 6.2 Beim Beschw erdeführer handelt es sich um einen 30-jährigen, ledigen M ann ohne eigene Fam ilie, der zusam m en m it seinen Eltern in einem ge- m einsam en H aushalt lebt. Aus dem U m stand, dass er für die D auer seines Besuchsaufenthaltes in der Schw eiz seine Eltern in der H eim at zurücklas- sen w ürde, kann er nichts besonderes für sich ableiten. G eltend gem acht w ird in diesem Zusam m enhang nur eine w irtschaftliche Abhängigkeit. W eshalb die finanzielle U nterstützung eine dauernde Anw esenheit des Be- schw erdeführers im H eim atland bedingen soll, ist nicht einsehbar. D ie Er- fahrung zeigt denn auch ganz allgem ein, dass zurückbleibende Angehöri- ge gerade in Situationen angespannter w irtschaftlicher Verhältnisse nicht verlässlich davon abhalten können, den Entscheid für eine Em igration zu fällen. Im G egenteil, der Entscheid kann dort gerade von der H offnung ge- tragen sein, die Angehörigen aus dem Ausland effizienter unterstützen zu können. 6.3 G rosse Bedeutung kom m t deshalb den w irtschaftlichen Verhältnissen zu, in denen sich ein G esuchsteller befindet. D er Beschw erdeführer m acht geltend, er gehe einer Erw erbstätigkeit nach und betreibe daneben eine W eiterbildung. In Bezug auf die Berufstätigkeit (und dam it auch auf die w irtschaftlichen Verhältnisse, in denen sich der Beschw erdeführer befin- det) bestehen jedoch w eitgehende U nklarheiten. Im Visum santrag vom 26. April 2006 deklarierte er seine berufliche Tätigkeit als "selbständig" (ohne w eitere Spezifizierung). Folgerichtig m achte er auf dem Form ular keine w eiteren Angaben zu einem Arbeitgeber. In einer schon dam als bei- gebrachten Bestätigung vom 3. M ai 2006 bestätigt eine Autohandelsfirm a in La Vega, dass der Beschw erdeführer seit April 2005 U nterhaltungselek- tronik in ihre Fahrzeuge einbaue. W ie regelm ässig diese Aufträge sind und w elches Einkom m en daraus resultiert, bleibt indessen offen, spricht sich doch w eder die besagte Bestätigung noch der Beschw erdeführer selbst dazu aus. Zur Begründung seines G esuchs um G ew ährung der unentgelt- lichen R echtspflege m achte er Prozessarm ut geltend und führte aus, er ar- beite tem porär im Stundenlohn für die besagte Firm a und erziele dabei ein nur geringes Einkom m en. Verm ögen habe er keines. Einkom m ensbelege w urden in Aussicht gestellt, in der Folge aber nicht nachgereicht. Alles in allem kann dem nach nicht von besonders guten, stabilen beruflichen und 6 w irtschaftlichen Verhältnissen ausgegangen w erden, die geeignet w ären, von einer Em igration abzuhalten. 6.4 Besondere G ew ähr für eine anstandslose W iederausreise kann auch nicht aus dem U m stand abgeleitet w erden, dass sich der Beschw erdeführer nebst seiner beruflichen Tätigkeit w eiterbilde. Auch hier fehlen jegliche An- gaben w ie beispielsw eise zur Art dieser W eiterbildung, der besuchten Schule und dem angestrebten Abschluss. Lässt sich nicht feststellen, w el- cher Art die behauptete Ausbildung ist, so kann auch nicht abgeschätzt w erden, w as dam it beruflich und w irtschaftlich allenfalls zu erreichen w äre. 6.5 D ie G astgeber haben sich dazu bereit erklärt, für die Lebensunterhaltskos- ten des Beschw erdeführers w ährend seines geplanten Besuchsaufenthal- tes aufzukom m en. W eiter garantieren sie für eine anstandslose und frist- gerechte R ückkehr des Beschw erdeführers. D ie Integrität der G astgeber w ird in keiner Art und W eise in Zw eifel gezogen. Indessen sind bei der Ab- w ägung des R isikos einer nicht fristgerechten W iederausreise nicht so sehr der W ille und die H altung eines G astgebers von Bedeutung. D ieser kann zw ar für gew isse finanzielle R isiken G arantie leisten, nicht aber - m angels rechtlicher und faktischer D urchsetzbarkeit - für ein bestim m tes Verhalten des G astes. D afür kann letztendlich nur der G ast selbst einste- hen, w obei auch hier eine entsprechende Erklärung - w ie die Vorinstanz zurecht festhält - nicht genügen kann. 6.6 Schliesslich w eist der Beschw erdeführer noch darauf hin, dass sow ohl seine M utter als auch eine enge Bekannte in der Schw eiz zu Besuch ge- w esen seien und danach anstandslos w ieder ausgereist seien. Bezüglich der engen Bekannten ist eine Ü berprüfung der Sachlage und ein Vergleich in Anbetracht der völligen U nkenntnis des Falles nicht m öglich. Bezüglich eines Vergleichs m it der Visum serteilung an die M utter des Beschw erde- führers am 13. D ezem ber 2004 durch die Schw eizerische Vertretung in Santa D om ingo m uss Folgendes beachtet w erden: D ie R isikoanalyse hat - w ie der Beschw erdeführer selbst m ehrfach betont - jew eils aufgrund einer Beurteilung des konkreten Einzelfalls zu erfolgen. Allein aus dem U m - stand, dass D rittpersonen ein Besuchervisum ausgestellt w urde und diese in der Folge auch tatsächlich die dam it verbundene Pflicht der fristgerech- ten und anstandslosen W iederausreise nicht verletzten, kann der Be- schw erdeführer nichts zu seinen G unsten ableiten. 7. Alles in allem durfte die Vorinstanz davon ausgehen, die fristgerechte W ie- derausreise sei nicht gew ährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Zw ar lässt sich diese Prognose nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten, sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einrei- sebew illigung - auf w elche w ie bereits erw ähnt ohnehin kein R echtsan- spruch besteht - abzulehnen. D araus folgt, dass die angefochtene Verfü- gung Bundesrecht nicht verletzt. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt und die Vorinstanz hat das ihr zustehen- de Erm essen pflichtgem äss und zutreffend ausgeübt (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen. 8. D ie Kosten des Verfahrens sind dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (Art. 7 63 Abs. 1 Vw VG ) und in Anw endung von Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) auf Fr. 600.-- festzusetzen. (D ispositiv S. 8)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erde- führer auferlegt. Sie sind durch den am 28. August 2006 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben; Akten 2 235 366 retour) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: A. Im oberdorf P. M äder Versand am :