<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00725</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Carmen Emmenegger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Emmenegger Rechtsanwälte GmbH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadtturmstrasse 19, Postfach 152, 5401 Baden</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geboren 1976</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem 19. April 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Y.___, Zürich,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bauarbeiter tätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/14 Ziff. 2.1, Ziff. 2.7), als er sich am 25. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf einen am 28. Juni 2013 erlittenen Unfall, bei welchem er sich beim Montieren einer Gipsschiene an dieser in den linken Mittelfinger schnitt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldete (Urk. 7/6 Ziff. 6.1-3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Situation ab, zog Akten der Suva und des Krankentaggeldversicheres bei (Urk. 7/10, Urk. 7/23, Urk. 7/26, Urk. 7/44) und holte beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linäres Gutachten ein, das am 16. Februar 2017 erstattet wurde (Urk. 7/60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em Vorbescheidverfahren (Urk. 7/69; Urk. 7/86</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verneinte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 22. Mai 2017 einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/91</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 22. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend ab dem Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs um eine Invalidenrente (11. Dezember 2014) eine ganze Invalidenrente zu gewähren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weiter beantragte er in prozessualer Hinsicht, es sei von einem unabhängigen Sachverständigen ein medizinisches und psychiatrisches Gutachten einzuholen, zum Beispiel von Prof. A.___ im B.___ (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. August 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurden antragsgemäss (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2017 (Urk. 10) reichte der Beschwerdeführer einen weiteren medizinischen Bericht (Urk. 11) ein, welcher der Beschwerdegegnerin am 2. November 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Klage vom 3. April 2017 beantragte der Versicherte unter anderem die Zusprache von Krankentaggeldern in näher umschriebenem Umfang (Urk. 1 im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren Nr. KK.2017.00012). Darüber ist mit Urteil gleichen Datums befunden worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Festste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llungen anhand der nach BGE 141 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iessen lassen (BGE 143 V 418 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 stellte das Bundesgericht klar, dass sich ein Leiden nicht einfach deshalb als leicht und invalidenversicherungsrechtlich bedeutungslos einstufen lässt, weil diagnostisch kein Bezug zu dessen Schweregrad gefordert ist (E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verlauf und Ausgang von Therapien stellen wichtige Schweregradindikatoren dar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist Aufgabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverständigen, nachvollziehbar aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigen, weshalb trotz (leichter bis) mittelschwerer Depression und an sich guter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapierbarkeit der Störung im Einzelfall funktionelle Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngen resultieren, die sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirken (BGE 143 V 409 E. 4.5.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut BGE 143 V 418 fallen Störungen unabhängig von ihrer Diagnose bereits dann als rechtlich bedeutsame Komorbidität in Betracht, wenn ihnen im konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fall ressourcenhemmende Wirkung zukommt (E. 8.1, Präzisierung der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.1 und E. 7.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens ist davon abzusehen, einzelne Beschwerden und Störungen ohne Einzelfallprüfung wegen grundsätzlich fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidenversicherungsrechtlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Relevanz auszuscheiden (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1). Indes gilt unverändert, dass ein invalidisierender psychischer Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden nur gegeben sein kann, wenn das klinische Beschwerdebild nicht einzig in psychosozialen und soziokulturellen Umständen seine Erklärung findet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondern davon psychiatrisch unterscheidbare Befunde umfasst (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_732/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.3.1 mit Hinweis).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neben den durch den Rechtsanwender zu prüfenden allgemeinen beweisrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Vorgaben an ein Gutachten ergibt sich aus BGE 141 V 281 Folgendes: Die ärztliche Arbeitsfähigkeitsschätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, kann zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatrischen Sachverständige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n abhängt. Die medizinische Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der Arbeitsfähigkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende juristische Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie ihrer Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsfähigkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden normativen Rahmenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">din</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechtsanwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbarkeitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprüfung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">finden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizinisch anhand der Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Entscheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit nur dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der massgeblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">themen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gunsten der rentenansprechenden Person auswirkt (BGE 143 V 418 E. 6; zum Ganzen: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im konkreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass die Folgen des Unfalles keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Als relevante Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei von einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren mit Selbstlimitierung und Symptomausweitung sowie von einer leicht- bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen depressiven Episode auszugehen. Es lägen Diskrepanzen bei der Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neseerhebung und der klinischen Untersuchung vor. Des Weiteren ergäben sich Diskrepanzen zwischen den vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden einerseits und der berichteten Tagesgestaltung andererseits. Es werde eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutlichungstendenz ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem habe sich der Beschwerdeführer bisher nicht in psychiatrische Behandlung begeben. Insgesamt könne nicht von einer aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevanten gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden. Es lägen genügend Ressourcen für die Ausübung einer geeigneten Erwerbstätigkeit vor. Die Argumentation der behandelnden Ärzte sei als kurativmedizinische andere Beurteilung des im Z.___-Gutachten bereits gewürdigten Sachverhaltes zu verstehen. Es lägen keine neuen, unberücksichtigten medizinischen Fakten vor, die eine Ergänzung der medizinischen Abklärungen erfordern würden (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) geltend, auf das Z.___-Gutachten könne nicht abgestellt werden. Verschiedene Ärzte hätten bestätigt, dass er nach wie vor arbeitsunfähig sei. Sein Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert. Die Gutachter stützten sich einzig auf die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren und sämtliche ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren diagnostizierten Störungen seien bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ausser Acht gelassen worden (S. 19 f. Ziff. 18.1-2, S. 21 Ziff. 18.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seine anlässlich des Gutachtens gemachten Ausführungen zu körperlichen Tätigkeiten schlössen nicht aus, dass er tatsächlich diverse Leiden habe (S. 20 f. Ziff. 18.3-4). Seine Aussagen und Verhaltensweisen seien nachvollziehbar und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden nicht in Diskrepanz dazu, dass er enorm leide und schwer krank sei (S. 21</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. 18.5). Seine langjährig behandelnden Ärzte hätten ihn an Spezialisten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, die seinen Gesundheitszustand völlig anders einschätzten als die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter (vgl. S. 21 Ziff. 18.6). Er befinde sich seit April 2015 in psychotherapeutischer Behandlung (S. 22 Ziff. 19.2). Er habe bereits vieles unternommen, um seinem schlechten Gesundheitszustand entgegen zu wirken (S. 23 Ziff. 19.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage stellt sich im Wesentlichen wie folgt dar:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, vertretender Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie, und Dr. med. D.___, Assistenzarzt Orthopädie, E.___, nannten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 (Urk. 7/10/78-79) als Diagnose eine unspezifische Zervikalgie sowie Brachialgie ohne Radikulopathie.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, der Patient berichte über diffuse Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS), der Brustwirbelsäule (BWS), dem Schulterblatt beidseits sowie des Occyput. Ein MRI der HWS, BWS und des Schädels sei am 25. April 2014 durchgeführt worden (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Befund führten sie aus, es zeige sich ein muskulöser Patient mit hinkfreiem Gangbild. Es bestehe eine Druckdolenz im Bereich der gesamten HWS, BWS und paravertebral, rechts mehr als links. Die Reflexe beidseits seien symmetrisch auslösbar, und es bestehe keine Sensibilitätsstörung oder Radikulopathie (S. 1 unten). Nach am 23. Mai 2014 ergänzend durchgeführtem Röntgen von HWS und BWS führten die Ärzte aus, sie sähen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildmorphologisch kein Korrelat zu den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diffusen Beschwerden des Patienten. Wirbelsäulenchirurgisch bestehe keine Mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme, wovon der Patient profitieren könnte. Eine Infiltration sei bei fehlendem lokalen Problem zur Zeit nicht indiziert (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie für Handchirurgie und Oberarzt Handchirurgie, E.___, stellte in seinem Bericht vom 10. Juli 2014 (Urk. 7/10/75-77) nach gleichentags erfolgter Untersuchung des Beschwerdeführers folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Beugesehnenrevision mit Resektion und Glättung des Sehnenstumpfes des radialen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">flexor digitorum superficialis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(FDS)-Zügels, Synovialektomie und A1-Ringbandspaltung Digitus (Dig.) III links am 23. Januar 2014 bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Steroidinfiltration am 30. April 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronisch stenosierender Tendovaginitis Dig. III links durch Partial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">läsion des radialen FDS-Zügels am Chiasma (50 %)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Wundversorgung einer Schnittverletzung Dig. III links am 28. Juni 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neu: Schwanenhalsdeformität Dig. III</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degenerative HWS- und BWS-Veränderungen mit Osteochondrosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ führte aus, hinsichtlich der beugeseitigen Situation im Bereich der Narbe und des A1-Ringbandes zeige sich jetzt eine reizlose Situation, ohne Schwellung und Druckdolenz mehr, auch kein Krepitieren. Die vom Patienten angegebenen stechenden Schmerzen seien nicht reproduzierbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Ultraschall als auch elektrophysiologisch seien Adhäsionen der Beuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne oder Nervenläsionen ausgeschlossen worden. Daher könne diesbezüglich für den Patienten hier handchirurgisch nichts mehr angeboten werden. Neu auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten sei jetzt eine leichte Schwanenhalsdeformität, wobei auch an den Fingern der rechten Hand eine leichte Tendenz zur Überstreckung bestehe. Even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuell mache sich eine vorbestehende Schwanenhalsdeformität erst jetzt wieder bemerkbar, seit die durch den Unfall bedingte Bewegungseinschränkung nicht mehr bestehe. Angesichts der ganzen Vorgeschichte sowie der sehr diffusen, stark wechselnden und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilweise nicht nachvollziehbaren Schmerzanamnese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei von operativen Massnahmen abzuraten. Da die Situation auch bezüglich der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zwischen ihrer Einschätzung und jener des Patienten deutlich differiere, werde der Suva empfohlen, den Beschwerdeführer für eine kreisärztliche Untersuchung aufzubieten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Suva-Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie, nannte nach Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung des Beschwerdeführers am 20. August 2014 in seinem gleichentags erstellten Bericht (Urk. 7/10/64-69) als Diagnose einen Status nach Schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung über dem Metacarpophalangealgelenk des Dig. III der adominanten linken Hand am 28. Juni 2013 mit Wundexploration und Wundversorgung am selben Tag. Am 23. Januar 2014 sei bei weiterbestehenden Beschwerden eine Revision erfolgt mit Resektion und Glättung des Sehnenstumpfes des radialen FDS-Zügels, Synovialektomie und A1-Ringbandspaltung Dig. III links (S. 5 f. Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte aus, subjektiv persistierten beim Beschwerdeführer Schmerzen im Bereich des Metacarpophalangeal-III-Gelenkes linksseitig, verstärkt bei Zug- und Druckbelastungen. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Objektiv fänden sich reizlose Narbenve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rhältnisse, kein Anhalt für ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">complex regional pain syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CRPS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine unauffällige Beweglichkeit der Finger und eine leichte Schwanenhalsdeformität des Dig. III linksseitig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Verletzung im Bereich des proximalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Inter-Phalangeal-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (PIP)-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">III links sei nicht doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentiert. Zum Ausschluss eines Zusammenhangs der Schwanenhalsdeformität, welche angedeutet auch auf der rechten Seite beim Dig. IV vorhanden sei, mit dem Unfall vom 28. Juni 2013 sollte noch ein MRI der linken Hand durchgeführt werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Versicherten sei mitgeteilt worden, dass, falls sich bildgebend keine wesentlichen Läsionen mehr zeigen würden, eine Arbeitsaufnahme erfolgen sollte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Radiologie, führte in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/23/148) nach gleichentags durchgeführtem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">MRI der linken Hand aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ursächlich für die Beschwerden sei eine fibrotische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ver-dickung der Kapsel des Metacar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">poph</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langealgelen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ks und des A1-Bandes am Dig. III</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit konsekutiver Dezent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierung der verdickten Beugesehne. Es bestehe kein Erguss und keine pathologische Kontrastmittelaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___, Facharzt für Neurologie, Oberarzt, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie, J.___, stellte in seinem Bericht vom 3. März 2015 (Urk. 7/19/3-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach durchgeführter neurologischer und elektrodiagnostischer Untersuchung folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropathische Schmerzen bei Fingernerven-Läsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Höhe Metacar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">phal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">angealgelenk links im Rahmen einer Schnittverletzung vom 23. Juni 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erhebliche Überlagerung durch myofasziale Armschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Epikondylitis/Ansatz-Tendinose Humeri radialis und Epikondylus medialis, Schmerzausweitung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">generalisiertes Schmerzsyndrom linke Körperhälfte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beurteilung führte Dr. I.___ aus, den Hauptbefund sehe er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich in einem Nerven-Neurom der Fingernerven des Dig. III radial und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich auch ulnar in der Folge der Schnittverletzung vom 23. Juni 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">01</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Zusätzlich zeige sich ein klinisch nicht relevanter Befund eines leichten Carpaltunnelsyndroms (CTS) und elektrodiagnostisch eine leichte, fokale, senso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">motorische Demyelinisierung des Nervus medianus am Handgelenk sowie eine leichte Volumenzunahme des Nerves im Carpaltunnel links.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ führte aus, in erster Linie empfehle er eine Behandlung der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropathischen Schmerzen des Mittelfingers Dig. III, wahrscheinlich zurückgehend auf ein posttraumatisches Neurom (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Facharzt für Anästhesiologe, Oberarzt, Dr. med. L.___, Assistenzarzt, und PD Dr. M.___, Facharzt für Anästhesiologie Leitender Arzt und Leiter des Schmerzambulatoriums, Institut für Anästhesio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, J.___, stellten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/23/11-15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Hauptsache die folgenden Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropathische Schmerzen Dig. III und palmar linke Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ätiologie: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Fingernervenläsion auf Höhe Metacarpophal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">angealgelenk Dig. III bei palmarer Schnittverletzung Dig. III links am 28. Juni 2013, Erstversorgung N.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Beugesehnenrevision mit Resektion und Glättung Sehnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stumpf des radialen FDS-Zügels, Synovialektomie, A1 Ringband</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tung Dig. III links am 23. Januar 2014, E.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diagnostik:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sonographie Nervus medianus links März 2015, Dr. I.___, J.___: im Bereich der Basis radial am Dig. III links, Verdacht auf kleines hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">echogenes Neurom;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Medianus-Neurographie links März 2015, Dr. O.___, Facharzt für Neurologie, Neurozentrum P.___: leicht verlängerte distale motorische Latenz (rechts idem), im Übrigen sensomotorisch normal;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Hand links September 2014, Q.___: fibrotische Verdickung der Kapsel des Metacarpophalangealgelenks und des A1-Bandes Dig. III mit konsekutiver Dezentrierung der verdickten Beuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sehne. Kein Erguss.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Interventionen: Erfolglose diagnostische Blockade des Nervus ulnaris links am 20. Mai 2015 sowie erfolglose diagnostische Blockade des Nervus medianus links am 22. Mai 2015, Dres. L.___/K.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf sensibles Sulcus ulnaris-Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differenzialdiagnose Epicondylitis/Ansatztendinose humeri radialis und Epikondylus medialis links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch Tinel positiv am Ellenbogen über Sulcus ulnaris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diagnostik:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ENG März 2015, Dr. O.___, Neurozentrum P.___: Normale senso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">motorische Ulnaris-Neurographie links;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sonographie Nervus ulnaris März 2015, Dr. I.___, J.___; normale Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stellung des Nervus ulnaris am Oberarm, grössenkonstant im axia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">len Verlauf des Sulcus, am Unterarm bis in die Loge de Guyon</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Interventionen: Erfolglose diagnostische Blockade des Nervus ulnaris links am 20. Mai 2015, Dres. L.___/K.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingementsyndrom beidseits, rechts mehr als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Nacken- und cervicothorakale Rückenschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes und radikuläres Schmerzsyndrom beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seits L5/S1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere bis schwere Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, es sei eine Folgekonsultation und Nachkontrolle nach peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pherer Nervenblockade des Nervus medianus links am 22. Mai 2015 bei neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pathischen Schmerzen Dig. III und palmarseits der linken Hand erfolgt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe sich in leicht reduziertem Allgemeinzustand prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sentiert. Die Schmerzen in der linken Hand und Zeigefinger seien unverändert. Neben den bekannten Arm-, Schulter- und Rückenschmerzen habe er neuerdings auch brennende Missempfindungen cutan am Bauch und seine Schleimhäute seien stets wie ausgetrocknet. Unter der medikamentösen Therapie habe bislang keine Schmerzreduktion oder -modulation bewirkt werden können. Vielmehr seien die Beschwerden sehr variabel, und der Beschwerdeführer habe über Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen berichtet. Eine diesbezüglich erfolgte Medikamentenaustestung habe keine Modulierbarkeit des Schmerzes bewirkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die diagnostischen peripheren Nervenblockaden von Nervus medianus und Nervus ulnaris links hätten trotz adäquater sensomotorischer Blockade keine Schmerzreduktion bewirken können. Die Ärzte hielten fest, dass letztlich die Schmerzgenese an der linken Hand weiterhin unklar bleibe und die multifokalen Schmerzen bisher nicht positiv hätten beeinflusst werden können (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Neurologie, J.___, stellten in ihrem Bericht vom 19. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 (Urk. 7/29/16-19) in der Hauptsache folgende Diagnosen (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ganzkörperschmerzen unklarer Ätiologie mit Sensibilitätsdefiziten und Schwäche des linken Armes und Beines</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropathische Schmerzen Dig. III und palmar linke Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf sensibles Sulcus ulnaris Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingementsyndrom beidseits rechts mehr als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Nacken- und cervicothorakale Rückenschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes und radikuläres Schmerzsyndrom beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seits L5/S1 beidseits mit pseudoradikulärer Ausstrahlung beidseits L4, L5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschwere bis schwere Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, es sei eine Vorstellung des Patienten zur Mitbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines langjährigen multifokalen Schmerzsyndroms erfolgt. Anamnestisch stünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schmerzen im Bereich der HWS und der Arme im Vordergrund. In der klinisch-neurologischen Untersuchung habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein linksseitig betont vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derter Kraftgrad ohne Atrophiezeichen gefunden,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ein vermindertes Berüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsempfinden im linken Arm.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnostisch sei der Patient bereits breit abgeklärt worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilweise lägen organische Schädigungen vor, die zu einer Schmerzsymptomatik führen könnten, aus neurologischer Sicht sei jedoch das Gesamtbild des Schmerzsyndroms nicht durch eine symptomatische Genese zu erklären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Differenzialdiagnostisch komme aus diesem Grund ein funktionelles Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom bei gleichzeitigem Vorliegen einer depressiven Symptomatik in Betracht (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, J.___, stellten in ihrem Bericht vom 23. Dezember 2015 (Urk. 7/28/15-17) in der Hauptsache folgende Diagnosen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">enorale Apthose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humero-scapularis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropathische Schmerzen Dig. III und palmar linke Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, es seien am 9. November und am 18. Dezember 2015 Verlaufskontrollen erfolgt (S. 1). Wie im letzten Bericht erwähnt, bestehe bei der enoral objektivierten und anamnestisch genitalen Apthose die Differenzial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eine Morbus Behçet. Da jedoch weiter Manifestationen eines Morbus Behçet nicht vorlägen, der nicht ganz typischen geographischen Herkunft und bei dem negativen Resultat der HLA B 51-Bestimmung erachteten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Morbus Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">çet als eher unwahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf eine andere Erkrankung aus dem entzündlich-rheumatologischen Formenkreis hätten sie aufgrund der Anamnese, der Klink un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d der Laborkonstellation nicht (S. 2 Mitte Ad. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient berichte nach wie vor über Schmerzen insbesondere im Bereich der BWS mit auch Ausstrahlung entlang des Rippenbogens links nach ventral. Bei Impingementsymptomatik links mehr als rechts sei bei der ersten Konsultation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Oktober 2015 eine subacromiale Cortisoninfiltration links durchgeführt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei sei es anamnestisch während zwei Wochen zu einer deutlichen Besserung gekommen. Im Anschluss seien jedoch wieder starke, bewegungsabhängige Schmerzen aufgetreten. Der Beschwerdeführer wünsche für eine Arthroskopie eine Überweisung an einen ihm bekannten Schulterorthopäden (S. 2 Ad. 2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Suva-Kreisarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 14. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 7/27) nach gleichentags erfolgter kreisärztlicher Untersuchung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers die gleiche Diagnose wie in seinem Bericht vom 20. August 2014 (S. 6 Mitte, vgl. vorstehend E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte aus, aus medizinischer Sicht wären körperlich leichte Tätigkeiten möglich. Hierbei sollten Zug- oder Druckbelastungen auf den Dig. III vermieden werden, ebenso Kälteexpositionen. Feinmotorische Tätigkeiten könnten in vollem Umfang durchgeführt werden. Schläge und Vibrationen auf die linke obere Extremität sollten vermieden werden. Unter Beachtung der genannten Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen bestehe jedoch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (S. 7 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Objektiv fänden sich keine muskuläre Hypotrophie links und eine fast seiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleiche Fingerbeweglichkeit mit nur diskreten Unterschieden sowie Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für mangelnde Compliance (S. 6 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte aus, n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach Subtraktion aller nicht unfallbedingten Diagnosen und Beschwerden verbleibe eine praktisch nicht eingeschränkte Beweglichkeit des Dig. III</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine nur noch angedeutete Schwanenhalsdeformität und eine anzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mende Nervenschädigung mit wahrscheinlich neuropathischen Schmerzen im Bereich des Dig. III. Dies setze die Funktion des Dig. III herab. Für feinmotorische Tätigkeiten ergäben sich keine Einschränkungen, da diese mit Daumen und Zeigefinger durchgeführt würden. Einschränkungen ergäben sich lediglich bei Druck- oder Zugwirkungen auf den Dig. III linksseitig, so dass Einschränkungen bei grobmotorischen Fähigkeiten bestünden. Eine Tätigkeit als Bauarbeiter erscheine somit dauerhaft nicht möglich, da zweieinhalb Jahre nach dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis eine weitere Nervenregeneration nicht überwiegend wahrscheinlich sei. Es sei auch nicht zu erwarten, dass durch weitere medizinische Massnahmen noch eine wesentliche Besserung des in den neurologischen Untersuchungen ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich beschriebenen Beschwerdebildes stattfinden werde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die multifokale Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung sei aus traumatologischer-somatischer Sicht nicht erklärbar, ein CRPS sei nicht vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 6 f. unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. R.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des Bewegungsapparates, Ärztlicher Direktor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte in seinem Bericht vom 10. Februar 2016 (Urk. 7/44/9-10) in der Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humeroscapularis rechts mehr als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Beugesehnenrevision mit Resektion und Glättung des Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stumpfes des radialen FDS-Zügels, Synovialektomie und A1-Ring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spaltung Dig. III links am 23. Januar 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nebendiagnose: Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. R.___ führte aus, der Patient sei ihm zur Abklärung einer möglichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapie des beidseitigen Impingement-Syndroms vorgestellt worden. Er klage über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unspezifische Schmerzen, welche Hals, Nacken, Schulter, Ellbogen und Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">armbereich beträfen, sowie über eine linksseitige Hypästhesie im Bereich des Mittelfingers. Die Schmerzen seien eigentlich Tag und Nacht vorhanden, plagten den Beschwerdeführer ununterbrochen und strahlten dann auch in die untere Extremität aus. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. R.___ führte aus, die Arthro-MRI-Untersuchung habe keine eindeutigen Hinweise für eine Rotatorenmanschetten-Läsion ergeben, und eine eindeutige Bursitis subacromialis könne er nicht erkennen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weder in der klinischen Untersuchung noch bei der Konsultation des Arthro-MRI der linken Seite sei eine strukturelle Läsion nachweisbar, welche das Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">debild erklären könnte (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Assistenzärztin Orthopädie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/35/6-9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Hauptsache folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humeroscapularis rechts mehr als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Beugesehnenrevision mit Resektion und Glättung des Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stumpfes des radialen FDS-Zügels, Synovialektomie und A1-Ring</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bandspaltung Dig. III links am 23. Januar 2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Morbus Behçet</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. S.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei vom 30. Oktober 2013 bis 8. Februar 2016 bei ihnen in Behandlung gewesen (Ziff. 1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit habe vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1.6). Es bestünden offensichtlich körperliche Schmerzen im Bereich mehrerer Regionen des Bewegungsapparates ohne struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turelle Veränderungen. Ob die bisherige Tätigkeit aus medizinischer Sicht noch zumutbar sei, könne nicht beantwortet werden (Ziff. 1.7). Es sei aktuell keine Arbeitsunfähigkeit bekannt (Ziff. 1.9). Weder die MR-Untersuchung der Wirbelsäule noch das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro-MRI der Schulter vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten strukturelle Läsionen respektive ein Korrelat für die Schmerzen gezeigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünden b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Patienten keine strukturellen Auffälligkeiten, welche die subjektiv empfundenen Schmerzen erklärten. Die Prognose sei deshalb sehr ungewiss. Chirurgisch könne ihm nicht weitergeholfen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1.4).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. T.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation und für Rheumatologie, stellte in seinem Bericht vom 4. Januar 2017 (Urk. 7/78/1-2) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">komplexes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropathische Schmerzen Dig. III und palmar linke Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf sensibles Sulcus ulnaris Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingementsyndrom beidseits, rechts mehr als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Periarthropathia humero-scapularis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende Nacken- und cervicothorakale Rückenschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches multifaktorielles panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere bis schwere Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf chronische Schmerzstörungen mit somatischen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen Faktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Morbus Behçet</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Knieschmerzen links mehr als rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. T.___ führte aus, dass er die Entscheidung der Helsana betreffend die 100%ige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht verstehe (S. 1 Mitte). Wegen der Handoperation könne er sich gar nicht vorstellen, dass der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig sein sollte. Es sei maximal und mit viel Vorbehalt eine 20 bis 30%ige Arbeitstätigkeit in Erwägung zu ziehen. Dies aber in einer berufsadap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Arbeit und nicht in seinem Beruf als M.___. Der Beschwerdeführer sollte nicht längere Zeit sitzen, stehen, heben und auch keinen grossen Belastungen ausgesetzt werden. Dr. T.___ hielt abschliessend fest, er glaube, dass mit der Entscheidung, den Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig zu schreiben, diesem Unrecht getan worden sei (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. U.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Dr. med. V.___, Fachärztin für Neurologie, Dr. med. W.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. AA.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, Z.___, erstatteten am 16. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das von der Beschwerdegegnerin veranlasste interdisziplinäre Gutachten (Urk. 7/60). Sie stellten zusammenfassend folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 11 Ziff. 5.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren mit Selbstlimitierung und Symptomausweitung (ICD-10 F45.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie in der Hauptsache einen Status nach Schnittverletzung volar über dem Metacarpophal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angealgelenk Dig. III links am 28. Juni 2013, ein lumbovertebrales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom, eine myotendinotische Schulterschmerzsymptomatik ohne eindeutiges organisches Korrelat, eine kernspintomographisch beginnende Chondropathie des medialen Kniekompartiments links, ein Asthma bronchiale sowie einen Verdacht auf einen gastroösophagealen Reflux (S. 11 Ziff. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten aus, in der bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 60 %. Aufgrund einer chronisch stenosierenden Tendovagi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitis nach Partialläsion des FDS-Zügels nach einem Arbeitsunfall am 28. Juni 2013 habe zunächst eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im Beruf als Bauarbeiter bestanden. Im Januar 2014 sei eine Operation an der linken Hand erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aktuell bestünden keine relevanten organischen Residuen dieses erlittenen Unfalls, so dass aus neurologischer und rheumatologischer sowie internistischer Sicht spätestens drei Monate nach der Operation eine vollständige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jedoch habe der Beschwerdeführer eine chronische Schmerzstörung mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen und psychischen Faktoren sowie eine aktuell leichte bis mittelgradige depressive Episode entwickelt. Dadurch sei seine Arbeitsfähigkeit um 40 % ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Arbeitsunfähigkeit von 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe sicherlich seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Gutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s, das heisse seit September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 15 Ziff. 6.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit führten die Gutachter aus, aus psychiatrischer Sicht möglich seien Arbeiten ohne zu hohe Anforderungen an kreative Tätigkeiten, ohne Konflikte mit dem Arbeitgeber, mit einer klaren Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenzuteilung und der Möglichkeit, sich zurückziehen zu können. Ein defini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tives Arbeitsprofil könne am besten anhand eines Arbeitstrainings eruiert werden. Auch in jeglichen Verweistätigkeiten bestehe eine zeitliche Präsenzfähigkeit von 60 %, bei einem uneingeschränkten Leistungsvermögen (S. 15 Ziff. 6.7.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In neurologischer Hinsicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Untersuchung und die Kooperation bei der Untersuchung erschwert gewesen, und es hätten sich Verdeutlichungstendenzen gezeigt. An der linken Hand sei kein Tinel-Zeichen lokalisiert gewesen, vielmehr ein positiver Tinel über der gesamten Handfläche und am linken Arm. Es hätten keine trophischen Störungen, keine Auffälligkeiten im Tonus und seitengleich mittellebhafte Reflexe bestanden. Auch im Bereich der Hirnnerven hätten sich keine Auffälligkeiten gefunden. Der Beschwerdeführer habe eine Hypästhesie über der gesamten linken Thoraxhälfte, am linken Bein, linken Arm und an der linken Hand angegeben. Die Kraft sei aufgrund von Schmerzangaben nicht prüf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar gewesen. Die Nackenmuskulatur sei weich trotz Angabe von starken Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei kleinster Berührung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien keine Schmerzen im Bereich des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">let</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zungsgebietes an der linken Hand reproduzierbar, auch nicht am Finger. Die Trophik der Hände und das Hautkolorit seien symmetrisch normal, keine Temperaturdifferenz, keine Differenz der Behaarung an beiden Händen und Armen. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stünden myotendinotische Verspannungen der Schultergürtelmuskulatur sowie eine funktionelle Vermehrung der thorakalen Kyphose und der lumbalen Lordose im Rahmen einer muskulären Dysbalance der paravertebralen Muskulatur. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Beginn der klinischen Untersuchung habe ein massives Schmerzverhalten bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu geführt habe, dass der Explorand entweder massiv blockiert oder massiv gegeninnerviert habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus psychiatrischer Sicht habe sich der Patient im Affekt mässig bedrückt bis depressiv wirkend mit einem starken Leidensdruck präsentiert. Er habe sich demonstrativ sehr leidend mit manifester Verdeut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li-chungstendenz gezeigt (S. 9 f. Ziff. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten die Gutachter aus, dass beim Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weder neurologische noch rheumatologische oder entzündlich-rheumatologische Erkrankungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erklären könnten. Seine Schmerzangaben seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> teilweise diffus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Schmerzen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en teilweise nicht mehr lokalisiert werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Schmerzintensität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als sehr hoch angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schon im psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chopathologischen Befund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei aufgefallen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stark leidend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlichungstendenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> präsentiert habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie sie auch bei de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n somatischen Gutachtern aufgefallen sei. Auf Grund der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Schmerzen ohne ausreichendes somatisches Korrelat und auf Grund der diffusen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren mit Selbstlimitierung und Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitung gestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 13 f. unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. BB.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/76) folgende, seit dem Unfall vom 28. Juni 2013 bestehende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schulterbeschwerden beidseits, siehe Befund vom MRI HWS, MRI Lendenwirbelsäule (LWS) und vom MRI der Schulter beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Schulter-, Rücken- und Kniebeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressiver Zustand (mittelschwere bis schwere depressive Episode)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlafstörungen sowie anhaltende Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. BB.___ führte aus, der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befinde sich seit über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zehn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahren in seiner hausärztlichen Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1 Mitte). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei auch für leichte angepasste Tätigkeiten bis zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sei von einer schlechten Prognose auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. BB.___ führte aus, er habe den Beschwerdeführer als aktiven Sportler, der auch regelmässig Fitness gemacht habe und seiner Arbeit nachgegangen sei, kennengelernt. Er sei damals motiviert und ausgeglichen gewesen. Der Patient habe alle möglichen Untersuchungen sowie therapeutischen Massnahmen in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch genommen (S. 1 Mitte). In den letzten drei Monaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten beim Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. Emanuel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">EE.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Gespräche st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attgefunden (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die delegierte Psychotherapeutin lic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beatrice Inhelder,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxis med. pract. BB.___, führte in ihrem Bericht vom 10. April 2017 (Urk. 7/81) aus, der Be-schwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei erstmals im April 2015 in die Behandlung gekommen und nehme die Termine seither in regelmässigen Abständen war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im psychologischen Befund liege eine klinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante schwere Depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor. Es sei eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Behandlung eigeleitet worden, da der Patient an multiplen körperlichen Beschwerden gelitten habe, welche seine psychische Stabilität zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen beeinträchtigt hätten. Es sei ihm schwergefallen, sich mit seiner belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Situation konstruktiv auseinanderzusetzen, was auch dazu geführt habe, dass er nun schon seit langem ohne Arbeit sei (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer sei es zum aktuellen Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kaum zumutbar, einer vollen oder teilweisen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die berufliche Tätigkeit könne nicht mehr aufgenommen werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Unterstützung durch die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung wäre erwünscht (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. CC.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, und Dr. med. DD.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Hämatologie, Institut für komplementäre und integrative Medizin, J.___, stellten in ihrem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 13. April 2017 (Urk. 7/79) in der Hauptsache folgende Diagnosen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörungen mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Morbus Behçet, Differenzialdiagnose andere Kollagenose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia humero-scapularis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neuropathische Schmerzen Dig. III und palmar linke Hand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Asthma bronchiale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">perenniale Nasenatmungsbehinderung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reflux</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Exanthem nach Kontrastmittel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kopfschmerzen und Schwindel nach Cymbalta und Lyrica</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte führten aus, der Patient habe sich mit der Frage nach komplemen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tärmedizinisch-therapeutischer Beratung bei chronischem Schmerzsyndrom sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergänzenden Behandlungsmöglichkeiten bei zunehmender psychoemotionaler Belastung vorgestellt. Er sei seit dem 11. April 2016 von ihrer Seite ärztlich mitbegleitet worden, und seit dem 4. Mai 2016 bestehe darüber hinaus eine Unterstützung aus dem Bereich der Mind Body Medicine (S. 1 Mitte). Aus der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitiger Sicht sei weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % zu empfehlen. Die Schmerzverarbeitung und Coping Strategien hätten im Rahmen der Begleitung an ihrem Institut verbessert werden können, jedoch habe der Beschwerdeführer weiterhin eine starke psycho-emotionale Belastung durch die chronifizierten Schmerzen (S. 4 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.18</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. T.___ führte in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/78/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, er behandle den Beschwerdeführer seit August 2015. Dieser habe diverse rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologische und psychosomatische Erkrankungen und chronische Beschwerden. Er führe auch physikalische Therapien und Osteopathie durch, sowie eine Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. EE.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wo er mit Trittico behandelt werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. T.___ führte aus, zwischen den angegebenen Beschwerden des Patienten und Befunden, die im Z.___-Gutachten erhoben worden seien, bestünden Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panzen. Er leide unter schweren neuropathischen Schmerzen, so dass eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht gerechtfertigt sei, auch wenn man nicht immer ganz genau objektivierbare Befunde feststellen könne. Dr. T.___ führte aus, er wolle noch einmal betonen, dass es nicht gerechtfertigt sei, dass der Beschwerdeführer auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sein solle. Es bestehe eine maximal 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, wo er nicht längere Zeit sitzen und keine schweren Gegenstände heben müsse, sowie ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechselnd stehen und sitzen könne. Wenn man die psychosomatischen Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte mit den chronischen Schmerzen und wahrscheinlich auch einer gewissen Depression anschaue, wäre der Beschwerdeführer eigentlich zu 80 % arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig (S. 1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.19</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. FF.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in seinem Bericht vom 25. Oktober 2017 (Urk. 11) aus, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 alle drei Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ihm in Behandlung (S. 1 Ziff. 1). Aktuell liege eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel- bis schwere depressive Störung mit Regressions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendenzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor (S. 1 Ziff. 2). Klinisch-pathologisch imponiere eine anhaltende depressive Störung mit chronischem Verlauf. Der Krankheitswert sei aus psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht valide ausgewiesen. Es bestünden keine Hinweise auf Simulation und Aggravation (S. 3 Ziff. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Patient sei aktuell nicht in der Lage, eine Arbeitsleistung zu erbringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 Ziff. 7-8). Betreffend die chronische Schmerzstörung und ihre Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit sei der Somatiker anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen (S. 1 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Frage, wie sich der psychische Gesundheitszustand seit Beginn der Behandlung entwickelt habe, führte Dr. FF.___ aus, die Ablehnung der Invalidenrente und der damit einhergehende soziale Abstieg sowie die berufliche Ausweglosigkeit und die zunehmende Vereinsamung hätten nachvollziehbar in die psychische Dekompensation geführt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz Anpassung sowie konsequenter Ausschöpfung der psychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Medikation und alternativer Therapieansätze habe sich der psychopa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thologische Zustand des Patienten nicht geändert. Die Prognose sei ernst und die Krankheit des Patienten schwerwiegend (S. 2 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend vom Z.___-Gutachten vom Februar 2017 (vgl. vorstehend E. 3.14) ging die Beschwerdegegnerin nach rechtsprechungsgemäss geforderter Prüfung der Standardindikatoren (vgl. vorstehend E. 1.3-4, E. 1.6-7) davon aus, dass beim Beschwerdeführer kein aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen sei (vgl. vorstehend E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen brachte der Beschwerdeführer zusammengefasst vor, es sei gestützt auf die Einschätzung der behandelnden Ärzte und Psychotherapeuten davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass er durch seine verschiedenen Leiden massiv in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei (vgl. vorstehend E. 2.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt die formalen Beweiswert-Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden sowie das Verhalten des Beschwerdeführers und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus leuchtet es auch in der Darle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Situation ein und enthält nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründete Schlussfolgerungen. Dies betrifft auch die Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen hinsichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Diskrepanzen, der Verdeutlichungstendenzen und des selbstlimitierenden Verhaltens des Beschwerdeführers während der Untersuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht gingen die Gutachter des Z.___ davon aus, dass bei einer chronisch stenosierender Tendovaginitis nach Partialläsion des FDS-Zügels nach einem Arbeitsunfall am 28. Juni 2013 zunächst eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im Beruf als Bauarbeiter bestanden habe. Aus neurologischer, rheumatologischer und aus internistischer Sicht sei spätestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drei Monate nach der Operation im Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten die Gutachter des Z.___ fest, dass weder neurologische noch rheumatologische oder entzündlich-rheumatologische Erkrankungen vorlä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, welche die Schmerzen des Beschwerdeführers erklären könnten. Dabei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen die Z.___-Gutachter auf die bisherigen fachärztlichen Abklärungen, die unauffälligen bildgebenden Abklärungen und Blutuntersuchungen sowie auf das diffuse Schmerzverhalten des Beschwerdeführers. Diese Schlussfolgerungen stehen im Einklang mit der übrigen wesentlichen Aktenlage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us rheumatologischer Sicht konnten die Ärzte der Klinik für Rheumatologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, in ihrem Bericht vom Dezembe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r 2015 (vgl. vorstehend E. 3.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nach um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassenden Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verdachtsdiagnose Morbus Behçet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bestätigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und verneinten auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf eine andere Erkrankung aus dem entzündlich-rheumatologischen Formenkreis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schulterbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konnten schlussendlich nicht objektiviert werden. Eine im Frühjahr 2016 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte Arthro-MRI-Untersuchung erbrachte gemäss den Ausführungen von med. pract. S.___ in ihrem Bericht vom April 2016 (vgl. vorstehend E. 3.12) keine die Beschwerden erklärende Befunde und Prof. R.___ (vgl. vorstehend E. 3.11) hielt im Februar 2016 fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass hinsichtlich der geltend gemachten Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden weder in der klinischen Untersuchung noch bei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Konsultation des Arthro-MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Seite eine strukturelle Läsion nachweisbar gewesen wäre, welche das Beschwerdebild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätte erklären können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das gleiche Bild zeigte sich auch hinsichtlich der vom Beschwerdeführer geltend gemachten HWS-, BWS-, Nacken- und Kopfbeschwerden, wo ebenfalls keine das dargebotene Beschwerdebild erklärenden Befunde gefunden werden konnten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So ergab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das aufgrund der geltend gemachten Kopf- und Nackenbeschwerden am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 durchgeführte MRT des Neurocraniums unauffällige Befunde und das gleichentags durchgeführte MRT der HWS und BWS lediglich leichtgradige degenerative Befunde (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/10/36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Auch das am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte MRI der L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">WS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/10/37)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte die Beschwerden des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers nicht erklären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 (vgl. vorstehend E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergänzend veranlassten Röntgen der HWS und BWS vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 fest, dass bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phologisch kein Korrelat zu den diffusen Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerden des Patienten bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch med. pract. S.___ bestätigte im April 2016 (vgl. vorstehend E. 3.12) erneut, dass beim Patienten keine strukturellen Auffälligkeiten bestünden, welche die subjektiv empfundenen Schmerzen erklären könnten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso blieben die umfassenden neurologischen Abklärungen ohne erklärende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde für die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Beschwerden. Im Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 hielten die Ärzte der Klinik für Neurologie, J.___ (vgl. vorstehend E. 3.8), fest, dass die zahlreichen Abklärungen zwar teilweise auch organische Schädigungen ergeben hätten, diese jedoch aus neurologischer Sicht die sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Genese nicht zu erklären vermögen. Verneint wurden weiter allfällige Atrophiezeichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter wurde auch für die vom Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden im Zusammenhang mit Dig. III selbst nach zahlreichen Abklärungen keine ab-schliessende Erklärung gefunden. Dr. AA.___ führte in seinem rheumatologischen Teilgutachten (Urk. 7/60/74-90) aus, dass sich aus rheumatologischer Sicht ein eindeutiges physiopathologisches Substrat für die Persistenz einer lokalen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik im Operationsgebiet nicht identifizieren lasse. Die Persi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stenz einer lokalen organischen Läsion im Gebiet der Schnittverletzung, sei es in Form eines Nervenneuroms oder in Form einer Fingernervenläsion auf Höhe des Metacarpophalangealgelenks links oder in Form einer fibrotischen Verdickung der Kapsel im Metacarpophalangealgelenk III, welche sich auf das A1-Band ausgedehnt und zirkumferent die Beugesehne des Dig. III umgreifen würde (MRI vom 3. September 2014), lasse sich bei der klinischen Untersuchung nicht objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivieren (vgl. Urk. 7/60/74-90 S. 12 Ziff. 6.1 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Einschätzung von Dr. H.___ (vgl. vorstehend E. 3.5), welche nach im September 2014 durchgeführtem MRI der linken Hand eine fibrotische Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dickung der Kapsel des Metacarpophalangealgelenks und des A1-Bandes an Dig. III mit konsekutiver Dezentrierung der verdickten Beugesehne als ursächlich für die Beschwerden erachtete, führte Dr. AA.___ aus, es habe sich keine hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trophe Narbe mit hyperämischer Reaktion und keine Kontrastmittelaufnahme ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden, sondern eine um eine Schicht isolierte narbige Reaktion volarseits im Operationsgebiet. Der Patient beklage keinen schnappenden Finger mehr, so dass eine relevante Auswirkung der Fibrose auf das A1-Band rein klinisch unwahrscheinlich sei. Zudem sei die von Dr. GG.___ beschriebene Verdickung auf eine kernspintomographische Schicht begrenzt (vgl. Urk. 7/60/74-90 S. 10 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung von Dr. AA.___ teilten auch die Ärzte des Instituts für Anäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thesiologie, J.___, in ihrem Bericht vom Mai 2015 (vgl. vorstehend E. 3.7), indem sie diesen MRI-Befund nicht als ursächlich für die angegebenen Beschwerden werteten. Im Übrigen blieben sämtliche durch die Ärzte des Instituts für Anäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thesiologie, J.___, durchgeführten medikamentösen Versuche die Schmerzprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik des Beschwerdeführers zu beeinflussen ohne Erfolg und selbst die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peripheren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nervenblockaden v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on Nervus medianus und Nervus ulnaris links </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n keine Schmerzreduktion. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten die Ärzte des Instituts für Anästhesiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, J.___,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der bisherigen Abklärungen durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.6) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/17/6-7) sowie des MRI-Befundes vom September 2014 (vgl. vorstehend E. 3.5) denn auch fest, dass letztlich die Schmerzgenese an der linken Hand weiterhin unklar bleibe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung von Dr. AA.___ erweist sich auch mit Hinblick auf die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen von Dr. F.___ im Juli 2014 (vgl. vorstehend E. 3.3) sowie jene von Dr. G.___ nach im August 2014 und im Januar 2016 erfolgter kreisärztlicher Untersuchung (vgl. vorstehend E. 3.4 und E. 3.10) als schlüssig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits Dr. F.___ konnte nach Untersuchung des Beschwerdeführers A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfang Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsichtlich der Handsituation lediglich unauffällige Befunde feststellen. Sowohl die Ultraschall- als auch die elektrophysiologische Untersuchung habe eine regelrechte Situation ergeben, und die vom Beschwerdeführer angegebenen stechenden Schmerzen seien nicht reproduzierbar gewesen. Dr. F.___ wies darauf hin, dass aufgrund der diffusen, stark wechselnden und teilweise nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbaren Schmerzanamnese von einem weiteren operativen Vorgehen abgeraten werde. Da seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von jener des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers abwich, riet er der Suva zu einer kreisärztlichen Untersuchung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge konnte auch Dr. G.___ anlässlich seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreisärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen vom August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Januar 2016 (vorstehend E. 3.4 und 3.10) betreffend die Handsituation lediglich unauffällige Befunde feststellen. So be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieb er reizlose Narbenverhältnisse und verneinte Anhaltspunkte auf ein CRPS. Zudem stellte er eine unauffällige Beweglichkeit der Finger und Anhaltspunkte für eine mangelnde Compliance fest. Weiter berichtete Dr. G.___ im Januar 2016 von einer fehlenden relevanten Atrophie, was auf einen uneingeschränkten Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauch der linken Hand schliessen lässt. Vor diesem Hintergrund vermag die von Dr. G.___ angenommene Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dieser umfassenden fachärztlichen klinischen und bildgebenden Abklärungen, welche allesamt kein das dargebotene Beschwerdebild erklärendes Korrelat ergaben, vermögen die anderslautenden Einschätzungen der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte med. pract. BB.___ vom April 2017 (vgl. vorstehend E. 3.15) sowie von Dr. T.___ vom Januar und April 2017 (vgl. vorstehend E. 3.13 und E. 3.18) keine Zweifel an der Schlüssigkeit der somatischen Einschätzung der Z.___-Gutachter zu bewirken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohnehin ist betreffend Beurteilungen durch die langjährig behandelnden Ärzte med. pract. BB.___ und Dr. T.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beachten, dass das Gericht in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen hat, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Neue Gesichtspunkte, welche Hinweise auf eine vom Z.___-Gutachten abweichende Einschätzung schliessen lassen würden, brachten weder med. pract. BB.___ noch Dr. T.___ vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. BB.___ stützte seine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers auf dessen subjektive Schmerzangaben und liess ausser Acht, dass die zahlreichen fachärztlichen Abklärungen keine die Schmerzangaben erklärenden Befunde ergeben hatten. Nicht nachvollziehbar erweist sich weiter, weshalb med. pract. BB.___ hinsichtlich der Schulterbeschwerden unter anderem auf die MRI der HWS und LWS verweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleiches gilt es hinsichtlich den Ausführungen von Dr. T.___ zu sagen. Seine Berichte entbehren einer objektiven Befundbeschreibung und Dr. T.___ nennt keine nicht bereits bekannte sowie bereits umfassend abgeklärte Diagnosen. Unzutreffend ist, dass, wie der Beschwerdeführer geltend machte (vgl. Urk. 1 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 13 Ziff. 1.11), Dr. T.___ ausgeführt habe, die Diagnose Morbus Behçet sei bestätigt worden. Soweit Dr. T.___ auf die vielen Arztbesuche verweist und auf die Berichte der zahlreichen involvierten Kliniken und sich eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers nicht vorstellen kann, verkennt er, dass trotz dieser zahlreichen über die Jahre stattgefunden habenden fachärztlichen Konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tationen, wie bereits ausgeführt, zusammenfassend kein ausreichendes Korrelat für die vom Beschwerdeführer angegebenen Schmerzen hat gefunden werden können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte des Instituts für komplementäre und integrative Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten in ihrem Bericht vom April 2017 (vgl. vorstehend E. 3.17) keine wesentlichen neuen Diagnosen, weshalb es sich bei ihrer Einschätzung lediglich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltens handelt. Aufgelistet wurden zudem zahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reiche Diagnosen, welchen von vornherein eine allfällige Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit abzusprechen ist. Abgesehen davon konnte sich Dr. CC.___ in ihrem Vorbericht vom April 2016 (vgl. Urk. 7/36/1-5) nicht zu einer allfälligen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit des Beschwerdeführers äussern und verwies diesbezüglich auf die orthopädischen Beurteilungen. Dr. CC.___ hielt fest, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers von ihrer Seite her nicht einschätzbar sei, welche Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen in Anbetracht dessen, dass es sich bei Dr. CC.___ und Dr. DD.___ um Fachärzte für Allgemeine Innere Medizin respektive Hämatologie handelt, auch zutreffend sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist damit einhergehend mit den Gutachtern des Z.___ vom Februar 2017 in somatischer Hinsicht davon auszugehen, dass beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer drei Monate nach im Januar 2014 erfolgter Operation keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr bestand.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Z.___-Gutachten festgehaltene Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40 % resultierte aufgrund der psychiatrischen Einschätzung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilgutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 6. November 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine chronische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren mit Selbstlimitierung und Symptomausweitung (ICD-10 F45.5) sowie eine leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 7 Ziff. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liegt indes rechtsprechungsgemäss keinesfalls allein in der Zuständigkeit der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, selbst ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend und für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsanwendende Stelle (Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung, Gericht) verbind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt (BGE 140 V 193 E. 3.1). Vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann aus recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Sicht von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen werden, ohne dass sie ihren Beweiswert verlöre. Dies stellt eine Folge des juristischen Charakters der sozialversicherungsrechtlichen Begriffe von Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit sowie Invalidität dar (Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend gilt es zu beachten, dass das Bundesgericht am 30. November 2017 in BGE 143 V 409 und BGE 143 V 418 erkannte, dass sämtliche psychischen Leiden, namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. W.___ vom 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016, welches vor der Rechtsprechungsänderung von BGE 143 V 409 und 418 verfasst wurde, verliert seinen Beweiswert indes nicht per se (vorstehend E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 1.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nachfolgend ist daher zu prüfen, ob das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. W.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Licht der massgeblichen Indikatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlaubt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist aufgrund der auch im Rahmen der somatischen Beurteilung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten thematisierten Problematik de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Verdeutlichungstendenzen und Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">limitierung des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzuhalten, dass medizinisch-psychiatrisch nicht begründbare Selbsteinschätzungen und -limitierungen, wie sie, gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">notorisch, ärztlicherseits sehr oft unterstützt werden - wobei erst noch häufig gar keine konsequente Behandlung stattfindet -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht als invalidisierende Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbeeinträchtigung anzuerkennen sind (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch Dr. W.___ wies in ihrem Gutachten darauf hin, dass sich der Beschwerdeführer demonstrativ sehr leidend mit manifester Verdeutlichungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendenz gezeigt habe (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 6 Ziff. 4.1). Zudem führte sie aus, dass hinsichtlich der Beurteilung des psychopathologischen Zustandes erschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend hinzugekommen sei, dass der Beschwerdeführer praktisch alle Symptome positiv bewertet habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 7 Ziff. 6.1 unten), welches Verhalten grundsätzlich schon unter dem Gesichtspunkt der leistungsanspruchsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senden Aggravation der Beschwerden zu würdigen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Fähigkeit des Beschwerdeführers, alltägliche Verrichtungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuüben, erhalten geblieben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er familiär gut integriert ist (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 5 Ziff. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4), fällt eine schwere Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des psychischen Leidens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohnehin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausser Betracht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die das Beschwerdebild ebenfalls mitprägenden psychosozialen und soziokul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar (direkt) die Symptomatik beeinflussen, sind als nicht invalidisierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit nicht versicherte Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände auszuscheiden (Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 29. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3 mit Verweis auf BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1). Demnach müssen Belastungsfaktoren wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend mangelnde Ausbildung, finanzielle Probleme sowie die Arbeitslosigkeit bei vier Kindern (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 8 f. Ziff. 6.4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beurteilung ausgeklammert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Indikators Behandlungs- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungserfolg oder –resi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte der Beschwerdeführer anlässlich der Begutachtung bei Dr. W.___ aus, dass aus psychiatrischer Sicht keine durchgehende Behandlung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt worden sei. Es sei lediglich eine psychologische Therapie empfohlen worden. Weiter nahm er zum Begutachtungszeitpunkt auch keine Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka ein, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so dass dieses Kriterium nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilt werden kann (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 4 Mitte, S. 6 Ziff. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ging aber davon aus, dass unter einer adäquaten psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit auszugehen se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 9 Ziff. 6.7.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Von einer therapeutisch nicht mehr angehbaren Störung kann dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach nicht ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die in der Praxis von med. pract. BB.___ arbeitende delegierte Psychologin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inhelder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem Bericht vom April 2017 (vgl. vorstehend E. 3.16) ausführte, der Beschwerdeführer sei seit April 2015 bei ihr in regelmässiger Behandlung, ist auszuführen, dass es sich hierbei nicht um eine fachärztliche Behandlung handelt und eine regelmässige Behandlung von Seiten des Beschwerdeführers anlässlich der Begutachtung nicht bestätigt wurde. Auch fand entgegen den Ausführungen von med. pract. BB.___ und Dr. T.___ vom April 2017 (vgl. vorstehend E. 3.15 und 3.18) keine psychiatrische Behandlung bei Dr. EE.___ statt. So führte dieser in seiner E-Mail vom 7. April 2017 (vgl. Urk. 7/83) zuhanden der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treterin des Beschwerdeführers aus, er habe diesen lediglich konsiliarisch einmal am 18. Januar 2017 und ein zweites Mal am 5. April 2017 zur Beratung der Medikation gesehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indikators Komorbiditäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten die somatischen Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___ lediglich Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die zu prüfenden strukturellen Defizite im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sinne einer Persönlichkeitsprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik (Komplex der Persönlichkeit) anbelangt, welche im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rahmen der umf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">assenden Ressourcenprüfung negativ ins Gewicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen könnte, sind die Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W.___ erwähnten ängstlich-vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Persönlichkeitszüge zu nennen. Diese wurden vom Schweregrad her jedoch nicht einmal einer Persönlichkeitsakzentuierung zugeordnet und wurden nicht bei den Diagnosen aufgeführt. Es ist – mangels entsprechender Hinweise – somit nicht davon auszugehen, dass diese die Ressourcen des Beschwerdeführers in relevanten Ausmass beeinträchtigen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 9 Ziff. 6.5). Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ressourcenpotential des Beschwerdeführers konnte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Verdeutlichungsverhaltens des Beschwerdeführers denn auch nicht abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send beurteilen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 8 f. Ziff. 6.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Indikator des sozialen Kontextes fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer regelmässig soziale Kontakte zu Familienmitgliedern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterhält und in einem intakten familiären Umfeld mit seinen vier Kindern lebt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urk. 7/60/63-73 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5 Ziff. 3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb davon auszugehen ist, dass er familiär und sozial gut integriert ist, was sich potenziell günstig auf seine Ressourcen auswirken dürfte. Damit enthält der soziale Lebenskontext (Komplex sozialer Kontext; vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.3) aus in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Sicht keine ressourcenhemmenden Aspekte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen gilt es sodann die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kategorie Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere in Bezug auf den Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen (BGE 141 V 281 E. 4.4 und 4.4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. W.___ wies darauf hin, dass teilweise Widersprüche hinsichtlich der Alltagsgestaltung aufgefallen seien, indem der Beschwerdeführer regelmässig sportlichen Aktivitäten nachgehe, was im Widerspruch zum Ausmass der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und auch des affektiven Zustandsbildes zu stehen erscheine (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 7 f. Ziff. 6.1). Abgesehen davon verfügt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer über einen relativ aktiven, regelmässigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tagesablauf, indem er angab, dass er zwischen 4:00 Uhr und 5:00 Uhr aufstehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> frühstücke, sich wasche und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend in den Wald laufen gehe. Dann gehe er nach Hause und rede mit seiner Frau und den Kindern und lege sich erneut hin. Manchmal gehe er einkaufen. Das Mittagessen werde durch die Ehefrau zubereitetet. Nachmittags sitze er auf dem Balkon oder im Zimmer und beschäftige sich mit den Kindern. Ausser Einkäufen mache er keine Haushaltsarbeiten. Am Abend laufe er nochmals im Wald. Alle zwei bis drei Stunden lege er sich wegen der Schmerzen nochmals hin. Manchmal sei er auf dem Hometrainer. Gegen 22:00 Uhr gehe er schlafen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 5 Ziff. 3.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesentliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung des Beschwerdeführers bei den Alltagsakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten, insbesondere bei den ausserhäuslichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Interaktionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den körperlichen Aktivitäten, lässt sich dami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t nicht eruieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter fährt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/60/63-73 S. 6 Ziff. 4.2), wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auf physische und kognit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ive Ressourcen schliessen lässt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Leidensdruckes gilt es zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Zeitpunkt der Begutachtung am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fachärztlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapien wahrgenommen hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch keine Psychopharmaka einnahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was auf einen bis zu diesem Zeitpunkt fehlenden Leidensdruck schliessen lässt (vgl. Urteil des Bundesgericht 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 6.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verhalten des Beschwerdeführers ist im Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen als potentiell inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistent zu werten, wenn erst, wie vorliegend,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Erlass der leistungsanspruchsverneinenden Verfügung am 22. Mai 2017 (Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachärztlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapie begonnen wird (vgl. Urteil des Bundesgericht 9C_885/2015 vom 13. Januar 2016 E. 2, BGE 141 V 281 E. 4.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So begab sich der Beschwerdeführer erst ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. FF.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in psychiatrische Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die von Dr. FF.___ berichtete Verschlechterung des psychischen Zustandes des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der Ablehnung der Invalidenrente ist als invaliditätsfremder Faktor zu werten. Weiter sind die Angaben von Dr. FF.___ unter dem Gesichtspunkt der Perspektive als behandelnder Arzt ohnehin mit Zurückhaltung zu würdigen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 351 E. 3b/cc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Seine Einschätzung der psychischen Situation dürfte im Übrigen auch daher rühren, dass Dr. FF.___, im Gegensatz zu den Gutachtern des Z.___, welche Verdeutlichungstendenzen und eine Selbstlimitierung festgestellt hatten, Hinweise auf Simulation und Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vation der Beschwerden verneinte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend fehlt es der psychischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsbeeinträchtigung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und psychischen Faktoren mit Selbstlimitierung und Symptomausweitung (ICD-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 F45.5) und der leichten bis mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F32.1) an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen Schweregrad. Die Konsistenzprüfung ergibt sodann keine deutliche und gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Lebensbereichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne hinreichende funktionelle Leistungseinschränkung ist daher nicht ausgewiesen, weshalb insoweit von der Arbeitsfähigkeitsbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch die Gutachter des Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abzuweichen ist. Angesichts der klaren Aktenlage sind in diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachtens) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesagtem ergibt das strukturierte Beweisverfahren insgesamt kein stimmi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Gesamtbild, das auf eine therapeutisch nicht angehbare erhebliche funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nelle Behinderung schliessen liesse. Im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne hinreichende funktionelle Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage sind vorliegend daher nicht mit dem massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Dieses Beweisergebnis wirkt sich nach den Regeln über die (materiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le) Beweislast zu Ungunsten des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus (vgl. BGE 143 V 418 E. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er angefochtenen Verfügung vom 22. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 (U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rk. 2) einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verneinte, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 1’0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. In Anwendung dieser Kriterien ist die die Entschädigung von Rechtsanwältin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Carmen Emmenegger bei An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzügl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) auf Fr. 3'1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ist darauf hinzuweisen, dass lediglich der Aufwand für das vorliegende Beschwerdeverfahren vergütet wird, weshalb eine, wie von Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wältin Carmen Emmenegger beantragt, Vergütung rückwirkend per 20. Dezember 2016 (vgl. Urk. 1 S. 28 Ziff. 28.2) ausser Betracht fällt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Carmen Emmenegger, Baden,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3’100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Carmen Emmenegger</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>