<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00641</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Ersatzrichterin Tanner Imfeld<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1967 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Borka Zivanovic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erwarb 1986 im ehemaligen Jugo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lawien das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur und besuchte für ein halbes Jahr die Pädagogische Universität. Am 9. Februar 1988 reiste sie in die Schweiz ein (Urk. 7/1 S. 3 f.), wo sie von 1991 bis 1995 als Betriebsmitarbeiterin in einer Grossmetzgerei und ab 1995 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Maschinenführerin erwerbstätig war (Urk. 7/63/10). Ab 1. April 2001 war die Versicherte bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Mitarbeiterin Kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dendienst sowie Kassiererin angestellt (Urk. 7/51). Infolge Rückenbeschwerden meldete sie sich erstmals am 7. Juni 2002 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Berufsberatung, Umschulung; Urk. 7/1 S. 5-7). Mit Verfügung vom 20. Dezember 2002 wies diese das Leistungsbegehren ab (Urk. 7/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. August 2006 meldete sich die Versicherte aufgrund einer Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Rückenbeschwerden erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/14). Nach erfolgten Abklärungen wies diese das Leistungsbegehren man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels eines IV-relevanten Gesundheitsschadens mit Verfügung vom 3. Januar 2007</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab (Urk. 7/24). Eine weitere Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte am 30. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2009, noch immer unter Hinweis auf die bekannten Rückenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden (Urk. 7/25). In der Folge veranlasste die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinäre Abklärung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 11. November 2010, Urk. 7/63) und wies das Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Verfügung vom 15. Februar 2011 ab (Urk. 7/69).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund seit 2009 bestehender, trotz Operationen persistierender Bauchschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen meldete sich die Versicherte am 21. März 2014 erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/73). Mit Vorbescheid vom 12. August 2014 stellte diese das Nichteintreten auf das Leistungsbegehren in Aussicht (Urk. 7/81). Im Zuge des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ordnete die IV-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 18. Dezember 2015, Urk. 7/127; ergänzende Stellungnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 3. Mai 2016, Urk. 7/135). Mit Vorbescheid vom 5. Juli 2016 stellte die IV-Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/138) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 12. Oktober 2016 fest (Urk. 7/146). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 16. Juli 2018 in dem Sinne gut, dass es die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies (Urk. 7/155).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge gab die IV-Stelle die erneute polydisziplinäre Abklärung der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten in Auftrag; das entsprechende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten wurde am 30. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 erstattet (Urk. 7/18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Mit Vorbescheid vom 25. März 2020 stellte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und hielt an dieser Einschätzung mit Verfügung vom 15. Juli 2020 fest (Urk. 7/20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht in dem Sinne gut, dass es die Sache zur Durchführung eines rechtsgenügenden Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens an die IV-Stelle zurückwies (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/206).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge der weiteren Abklärungen erachtete die IV-Stelle die erneute polydis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre Abklärung der Versicherten als unumgänglich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2022, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/247). Mit Vorbescheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2022 stellte sie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend von einem Invaliditätsgrad von 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung des Leistungsbegehren in Aussicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/250). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2022 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/259) sowie vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2022 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/263) verneinten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter die Notwendig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu weiteren Ausführungen zum Gutachten. Mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2022 hielt die IV-Stelle an ihrem Vorbescheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2022 fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">267</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">= </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Vertreter der Versicherten am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde und beantragte, es sei der Beschwerdeführerin eine Rente nach Gesetz zu gewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eventualiter sei ein Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. In prozessualer Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen (Urk. 1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2023</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin unter Hinweis auf die Akten die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend insbesondere Leistungen im Zusammenhang mit der Neuanmeldung vom 21. März 2014 im Streite stehen, sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). Weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens genügt somit per se, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand zu schliessen; notwendig ist in diesem Zusammenhang vielmehr eine veränderte Befundlage (Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2021 vom 27. Ap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ril 2021 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span>cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil des Bun</span><span>desgerichts 8C_144/2021 vom 27. Mai 2021 E. 2.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer angepassten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen sei, wobei bereits eine reduzierte Durchhaltefähigkeit sowie ein erhöhter Pausenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf berücksichtigt worden sei, sodass kein leidensbedingter Abzug vorzunehmen sei. Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">62'282.-- sowie einem zumutbaren Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">45'337.-- führe dies zu einem rentenausschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Invaliditätsgrad von 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Vertreter der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2022 nicht abgestellt werden könne (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 11). So hätten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter die im Raum stehenden Zusatzfragen nicht beantwortet und sich nicht ausreichend mit dem Aktivitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt (S. 11 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter seien die Ausführungen der Gutachter zum Pausenbedarf aus psychiatrischer Sicht unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nügend und es werde nicht begründet, wieso aktuell nicht mehr von einer andauernden Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung ausgegangen werde (S. 13). Erneut werde es unterlassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konkret zur Unterscheidung der Somatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsstörung von einer somatoformen Schmerzstörung Stellung zu nehmen (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14); dies gelte auch für die Frage der Addition der verschiedenen Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeiten in den einzelnen Disziplinen sowie zur Frage der Auswirkung der gynäkologischen Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit (S. 15). Auch sei die Diagnose eines Mischkopfschmerzes bei der Prüfung der Ressourcen einzubezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, zudem würden sich Diskrepanzen zwischen der gutachterlichen Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung sowie der Einschätzung anlässlich des Arbeitsversuches im Herbst 2013 ergeben (S. 17). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch die Weigerung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die im Raum stehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusatzfragen zu beantworten, sei zudem das rechtliche Gehör der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin verletzt worden (S. 18). Bezüglich des Invalideneinkommens sei ein lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densbedingter Abzug in der Höhe von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu gewähren (S. 19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet die leistungsabwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende Verfügung vom 15. Februar 2011 (Urk. 7/69), welche sich in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2010 stützte. Die dafür verantwortlichen Fachärzte stellten dannzumal mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Symptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rotatorische Fehlstellung HWK1/2 mit höchstens geringfügigen dege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nerativen Veränderungen (MRI 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">August 2008)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unauffälliger radiologischer Befund der BWS und LWS (MRI 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juli 2004 bzw. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mai 2022)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leichtgradige Mehranreicherung im linken ISG (Szintigraphie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">April 2003)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl für die angestammte Tätigkeit wie auch für jede andere körperlich leichte, adaptierte Tätigkeit könne eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit festgestellt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/63/22 f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2022 verantwortlichen Fachärzte gin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit von den folgenden Diagnosen aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/247 S. 14 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung (ICD-10 F45.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chronische abdominale Schmerzen ohne anatomisches Korrelat</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Intermittierend unspezifische Arthralgien an den oberen sowie unteren Extremitäten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mischkopfschmerz mit rechts betonter Spannungskopfschmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kompo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nente</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches zervikal sowie lumbal betontes panvertebrales Schmerzsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Radiomorphologisch am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Februar 2022 im Vergleich zum November 2015 progredient zunehmende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unkarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> HWK5/6 mit paradoxer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kyphosierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> der mittleren und unteren HWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Klinisch-segmental weitgehend normale Bewegungsfähigkeit zervikal, thorakal sowie lumbal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Muskuläre Dysbalance mit Abschwächung der abdominellen und rückenst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">abi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lisierenden Muskelgruppen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Weder anamnestisch noch klinisch Hinweise für eine entzündlich-rheumatische Systemerkrankung Typ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylarthropathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kein Anhalt für rad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kuläre Beteiligung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">che Obstipation mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kolintransitstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Stuhlentleerungsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit würden die folgenden Diagnosen bleiben (S. 15):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Endometriose Stadium II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diagnostische Laparoskopie, Ausschälung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Endometrioseherde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Becken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wand links, Probeexzisionen vom Douglas und Blasendach, Koagula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion oberflächlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Endometrioseherde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">September 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diagnostische Laparoskopie, offene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Übernähung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rektumperfora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">September 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskontinuitätsresektion nach Hartmann am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">September 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Revisionslaparotomie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adhäsiolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Appendektomie, Drainage, Vakuum-Verband am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">September 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komplizierter Verlauf mit Sepsis und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pleuraexudaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Intensivstation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bis 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">September 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Antibiotische Behandlung </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pleuradrainage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beidseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">September 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Intubation 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">September 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Wiederherstellung der Dickdarmkontinuität am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Februar 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hämorrhoidalleiden Grad II-III</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare 1-Gefäss-Erkrankung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach PCI und Stentimplantation bei RIVA Stenose 07/2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kardiovaskuläre Risikofaktoren (Dyslipidämie, medikamentös behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">delt; Verdacht auf arterielle Hypertonie, unbehandelt)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit sei aufgrund einer Leistungseinschränkung bei erhöhtem Pausenbedarf von einer Arbeitsfähigkeit von 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen. In einer körperlich leichten bis selten mittelschweren, wechselbelastenden und eher sit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zenden Tätigkeit, mit optimaler Arbeitsplatzergonomie, ohne stereotype Rotati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsbewegungen des Achsenskeletts oder Arbeiten in anhaltende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Oberkörpervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neige- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oberkörper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rückhaltepositionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit der Möglichkeit der flexiblen Gestaltung des Pausenbedarfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der Arbeitszeitgestaltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne allzu kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plexe Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder vornehmlich körperliche Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne Schichtarbeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhöhten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitdruck, eher ohne Kundenkontakt an einem nicht geräuschvollen oder zugigen Arbeitsplatz sei von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % auszugehen. Die Einschränkungen aus psychiatrischer (20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und aus somatischer Sicht (25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) würden sich nicht addieren, da die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen vermehrter Pausen verwendet werden könnten. Die aktuelle Einschätzung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit könne seit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitpunkt der letzten IV-Anmeldung im März 2014 angenommen werden. Es sei von einem leicht undulierenden Verlauf aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen mit Verbesserung nach der Menopause aus gynäkologischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, neu leichter Einschränkung aus Sicht des Bewegungsapparates, leicht unterschiedli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Einschätzungen im Verlauf aus psychiatrischer Sicht und ziemlich unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderter Situation aus internistischer, neurologischer und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viszeralchirurgischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht vor dem Hintergrund, dass die Beschwerden bei einem erheblichen Anteil an Somatisierung sowohl somatisch wie auch psychiatrisch nicht scharf trennbar und deshalb unterschiedlich gewichtbar seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 16 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. auch S. 59 und S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">105</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2022 führten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter aus, dass die erneute Durchsicht des Gutachtens ergeben habe, dass alle Fragen beantwortet worden seien. Zu früheren ärztlichen Einschätzungen sei insbesondere im psychiatrischen Teilgutachten Stellung bezogen worden. Die erneute Zustellung der gleichen Fra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen wie beim ersten Gutachten ohne weitere Differenzierung lasse annehmen, dass das Gutachten gar nicht (genau) gelesen worden sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">259).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2022 wiesen die Gutachter erneut darauf hin, dass alle Fragen bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchlesen des Gutachtens beantwortbar seien. Sie würden die redundanten, gleichwohl sehr aufwändigen Fragen nur unter Kostengutsprache beantworten (Kostendach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3'000.--; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/263).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anschluss an die Erstattung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/186) formulierte der Vertreter der Beschwerdeführerin Zusatzfragen, wobei es die Beschwerdegegnerin unterliess, diese der Gutachtensstelle zur Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antwortung zu unterbreiten. Mit Urteil des hiesigen Gerichts vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2020 wurde sie in der Folge dazu verpflichtet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/206).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachdem im An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss an die Rückweisung der Streitsache an die Beschwerdegegnerin eine voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige neue Begutachtung erfolgt ist, kommt den das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten betreffenden Zusatzfragen grundsätzlich keine Bedeutung mehr zu. Vor diesem Hintergrund sind die Ausführungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter in ihren Stellungnahmen vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2022 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2022 nicht zu beanstanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; ebenso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenig kann bei dieser Ausgangslage auf eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist allein, ob das nunmehr vorliegende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten für die strittigen Belange eine verlässliche Grundlage darstellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Rüge, dass sich die Gutachter nicht mit dem Aktivitätsniveau der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auseinandergesetzt hätten, ist anzumerken, dass dem Gutachten ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausführlicher Tagesablauf zu entnehmen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/247 S. 53 f.). Aus diesem geht auch hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich die Beschwerdeführerin in den letzten Jahren sehr zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezogen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Generell ist die im Rahmen des psychiatrischen Teilgutachtens erfolgte Befragung als ausführlich zu bezeichnen (vgl. S. 51 ff.). Auch der Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senbedarf aus psychiatrischer Sicht wird im Rahmen des psychiatrischen Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtens ausreichend beleuchtet (S. 59).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Diagnose einer andauernden Persönlichkeitsstörung nach Extrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastung ist anzumerken, dass die entsprechende Diagnosestellung im Rahmen des Urteils des hiesigen Gerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2018 in Frage gestellt wurde, ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere wurde das psychiatrische Teilgutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 bemängelt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/155 S. 9). Das aktuelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten führt dazu aus, dass die mehrfachen Operationen sicherlich nicht zu bagatellisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren seien, jedoch könne hieraus kriteriengeleitet keine Traumafolgestörung abgeleitet werden; damit sei die Diagnose einer anhaltenden Persönlichkeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung nach Extrembelastung nicht zu stellen (S. 57). Die Ausführungen der Gutachter sind damit – insbesondere auch unter Berücksichtigung des Urteils vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2018 – nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Unterscheidung einer Somatisierungsstörung von einer somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung ist anzumerken, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer Rentenprüfung im Rahmen der Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beurteilende Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.2). Vor diesem Hintergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der diagnostischen Einschätzung allein keine vorrangige Bedeutung zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage der Addition der verschiedenen Arbeitsunfähigkeiten in den ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen Disziplinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrifft, führten die Gutachter im Rahmen der Gesamteinschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung aus, dass sich diese nicht summieren würden. Diese Einschätzung ist auch aufgrund der Teilgutachten nicht zu beanstanden. So ergibt sich aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viszeralchirurgischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten, dass die attestierte Leistungsminderung von 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht allein aufgrund der Toilettengänge anfällt. Vielmehr sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dabei auch die physische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die Schmerzwahrnehmung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche zu einem erhöhten Pausenbedarf führen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 106). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist von einer engen Verflechtung der somatischen und psychischen Probleme aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, konnte doch für die Obstipation sowie für die Darmentleerung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kein eindeutiges anatomisches Korrelat gefunden werden (S. 100). Vor diesem Hintergrund ist die interdisziplinäre Einschätzung, dass aus psychiatrischer und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatischer Sicht weitgehend dieselbe Symptomatik beschrieben werde, nicht zu beanstanden (S. 16 oben). Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin durch die eigentlichen Toilettengänge gegenüber der Einschätzung aus rein psychiatrischer Sicht weiter eingeschränkt ist, wie dies auch die Gutachter dafürhalten. Insgesamt ist die Nichtkumulation der Einschränkungen nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den gynäkologischen Beschwerden nehmen die Gutachter dahingehend Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung, dass seit Eintritt der Menopause die Darmproblematik im Vordergrund stehe und aus rein gynäkologischer Sicht keine nennenswerten Einschränkungen bestehen würden (S. 88).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Auswirkungen der Darmbeschwerden wurden von den Gutachtern aber im Rahmen der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit ausrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chend gewürdigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zuletzt kann aufgrund der somatoformen Komponente aus einem konkreten Arbeitsversuch nicht per se auf eine mögliche Leistungsfähigkeit geschlossen werden; vielmehr ist in solchen Fällen einer medizinisch-theoretischen Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorrang zu geben, dies zumal sich die Ausführungen des Vertreters der Beschwerdeführerin auf einen Arbeitsversuch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Herbst 2013 beziehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sind die Ausführungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter nicht zu beanstan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, sodass in einer optimal angepassten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist entsprechend dem Vorgehen der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einem Jahreseinkommen von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">436</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/51, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/136)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (frühestmöglicher Rentenbeginn) zu einem solchen in der Höhe von Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">602</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 führt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Schweizerischer Lohnin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dex insgesamt [1939 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">= 100], Frauen, Stand 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">579</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Stand 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">673</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, detail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lierte Daten, Lohnentwicklung)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ermittelte das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anhand der statisti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Durchschnittswerte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 2014), Kompetenzniveau 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Frauen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4'808.--, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/248).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherte Person nach Eintritt der Invalidität nicht auf einen ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Beruf zurückgreifen kann, rechtfertigt sich die Anwendung von Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau 2 nach der bundesgerichtlichen Praxis nur dann, wenn sie über besondere Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_250/202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2022 E. 4.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit weiteren Hinweisen). Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war in der Schweiz als Betriebsmitarbeiterin in einer Grossmetzgerei, als Maschinenführerin sowie zuletzt bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Mitarbeiterin Kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dendienst sowie als Kassiererin erwerbstätig. Die ausgeübten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können nicht in Zusammenhang mit besonderen Fertigkeiten oder Kenntnissen gebracht werden, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlende Ausbildung au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegen könnten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist das Invalideneinkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf die Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerte gemäss Kompetenzniveau 1 zu ermitteln. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auszugehen ist dabei von einem monatlichen Einkommen per 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 4‘3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (LSE 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> TA1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tirage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skill</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">level</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Anforderungsniveau 1, Total), was nach Berücksichtigung der durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detaillierte Daten, Normalarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stunden) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu einem massgebenden Jahreseinkommen von Fr. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">793</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führt.</span></p><p><span id="XX205"></span><span> </span><span>Rechtsprechungsgemäss ist der Umstand allein, dass nur noch leichte bis mittel</span><span>schwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tä</span><span>tigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_507/2020 vom 29. Oktober 2020 E. 3.3.3.2 mit Hinweisen).</span><span> Gemäss Anforderungsprofil an eine behinderungsan</span><span>gepasste Tätigkeit </span><span>benötigt</span><span> die Beschwerdeführer</span><span>in</span><span> aber nicht allein eine </span><span>leichte und wechselbelastende Tätigkeit, vielmehr ist sie aufgrund der Darmproblematik auch auf eine </span><span>flexible Gestaltung des Pausenbedarfs sowie der Arbeitszeitgestal</span><span>tung</span><span> angewiesen; weiter sind </span><span>allzu komplexe Aufgaben oder vornehmlich kör</span><span>perliche Aufgaben</span><span> wie auch </span><span>Schichtarbeit </span><span>oder ein </span><span>erhöhte</span><span>r</span><span> Zeitdruck</span><span> zu vermei</span><span>den. Damit ist von multiplen Einschränkungen auszugehen, sodass auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt bei einer Anstellung mit einer schlechteren Entlöh</span><span>nung gerechnet werden muss (vgl. </span><span>hierzu </span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_283/2017 vom 2</span><span>9. </span><span>August 2017 E.</span><span> </span><span>4.2.5</span><span>). Bei dieser Ausgangslage</span><span> ist zwingend ein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen, weshalb die Verweigerung eines solchen durch die Beschwerdegegnerin als unangemessen zu taxieren ist (</span><span>BGE 137 V 71 E. 5.1</span><span>). Es</span><span> erscheint ein leidensbedingter Abzug in der Höhe von 10</span><span> %</span><span> </span><span>als </span><span>angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt führt dies bei einem zumutbaren Pensum von 75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie einem lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densbedingten Abzug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der Höhe von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu einem massgebenden Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von Fr. 36'310.30, was zu einem Invaliditätsgrad von 41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">([Fr. 61'602.35 - Fr. 36'310.30] x 100 / Fr. 61'602.35 = 41.05).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuellen gesundheitlichen Einschränkungen stellten im Wesentlichen eine Spätfolge der operativen Eingriffe im Zeitraum September 2009 bis Februar 2010 dar, sodass davon ausgegangen werden kann, dass die Verschlechterung im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Neuanmeldung per 21. März 2014 schon längere Zeit andauerte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie hat demgemäss sechs Monate nach der Neuanmeldung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG), wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 bei der Beschwerdegegnerin einging (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/73-74 sowie Aktenverzeichnis), mithin ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 Anspruch auf eine Viertelsrente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2'600.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">9. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">November 2022 aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Oktober </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2014 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchetty</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html></html>