<h2>SubmittedText<h2><text><p>In der Antwort meiner Interpellation 20.4074 erwähnt der Bundesrat folgendes:</p><p>"Das ISB überprüft bis Mitte 2021, ob es für die Bundesverwaltung wirtschaftlich sein könnte, ein zweites Betriebssystem zu integrieren und zu unterstützen. Aussagen über geschätzte Gesamtkosten im Falle einer Unterstützung eines zweiten Betriebssystems sind erst nach der erwähnten Prüfung möglich."</p><p>- Gibt es darüber ein Bericht über die Resultate und kann dieser eingesehen werden?</p><p>- Wie ist das weitere Vorgehen?</p></text><h2>FederalCouncilResponseText<h2><text><p>Im Auftrag des ISB respektive neu DTI hat das BIT die Studie "Weiterentwicklung Mobile Service" erarbeitet. Gemäss dieser Studie ist die Einführung eines zusätzlichen mobilen Betriebssystems (Android zusätzlich zu iOS) aus wirtschaftlicher Sicht nur sinnvoll, wenn künftig mehr als die Hälfte aller Geräte Android-Geräte sind. Die Kosten könnten weiter reduziert werden, indem Android-Geräte als "Bring your own Device" zugelassen werden. Das heisst, für diese Geräte werden keine weiteren Supportleistungen (z. B. Reparaturen von Displays) erbracht. Auch "Bring your own Device"-Geräte müssen zur Erhöhung der Sicherheit über ein Mobile Device Management System verwaltet werden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass der Bedarf an "Bring your own Device" gross ist und der Bund künftig weniger Mobilgeräte beschaffen muss. Basierend auf diesen Erkenntnissen soll Android als zweites mobiles Betriebssystem für Privatgeräte ("Bring your own Device") zugelassen werden. Ein Umsetzungsauftrag an die Leistungserbringer Büroautomation ist in Arbeit. </p></text>