A bteilung II B -2224/2006 {T 0 /2 } U rteil vom 5. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichterin Vera M arantelli (vorsitzende R ichterin), R ichter M arc Steiner, R ichter Francesco Brentani; G erichtsschreiberin Barbara Aebi G ._______, Beschw erdeführer, gegen Landw irtschaft und W ald (law a), Vorinstanz betreffend D irektzahlungen B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. G ._______ ist Bew irtschafter eines landw irtschaftlichen Betriebes in X._______ (LU ). Am 23./28. N ovem ber 2000 schloss er m it dem Am t für N atur- und Landschaftsschutz (ab 2004: Abteilung N atur und Landschaft der D ienststelle U m w elt und Energie, im Folgenden: uw e) des Kantons Lu- zern drei Bew irtschaftungsverträge ab. D anach verpflichtet sich G ._______, vier Parzellen gegen eine Entschädigung, deren H öhe sich nach den Bestim m ungen der luzernischen Verordnung zum G esetz über den N atur- und Landschaftsschutz richtet, extensiv zu bew irtschaften. In der Folge w urden G ._______ jährlich entsprechende Beiträge ausgerich- tet. M it "Entscheid D irektzahlungen 2005 und w eitere Zahlungen" vom 24. N o- vem ber 2005 teilte die seit Anfang 2005 neu sow ohl für die auf G rund des Bundesgesetzes über den N atur- und H eim atschutz (N H G ; zitiert in E. 2) als auch für die auf G rund der D irektzahlungsverordnung (D ZV; zitiert in E. 2) auszurichtenden Beiträge zuständige D ienststelle Landw irtschaft und W ald des Kantons Luzern (im Folgenden: law a) G ._______ m it, es stün- den ihm Fr. 32 172.- Flächenbeiträge, Fr. 5 430.- Ö kobeiträge (Fr. 930.- für den ökologischen Ausgleich + Fr. 4 500.- für die Extensoproduktion G etrei- de und R aps) sow ie Fr. 8 797.- N aturschutzbeiträge nach N H G (Fr. 4860.- für "extensive W iesen, Streue in TZ" + Fr. 3 937.- Zuschlag nach N H G ) zu. D as Total der D irektzahlungen (brutto) sei indessen auf G rund der Begren- zung der D irektzahlungen pro Standardarbeitskraft (SAK) um Fr. 2 599.- zu kürzen. Abzüglich des Bauernverbandsbeitrags von Fr. 203.- sow ie der bisher erfolgten Auszahlungen in der H öhe von Fr. 18 000.- w ürden G ._______ noch Fr. 25 597.- ausbezahlt. D as law a hatte, da es sich bereits abzeichnete, dass es in Bezug auf die Begrenzung der D irektzahlungen pro SAK Problem e geben könnte, schon zuvor m it G ._______ Kontakt gesucht und ihn am 31. August 2005 zu ei- nem G espräch eingeladen. Anlässlich dieses G espräches w urde G ._______ am C om puter aufgezeigt, dass es diesbezüglich "knapp w er- den könnte". Auf G rund der am 31. August 2005 zur Berechnung auf der "Testinstanz" verw endeten Vorjahreszahlen w äre er indessen gerade noch ohne Kürzung w eggekom m en. B. G egen den Entscheid vom 24. N ovem ber 2005 erhob G ._______ m it Ein- gabe vom 12. D ezem ber 2005 Einsprache. Er beantragte, die Kürzung von Fr. 2 599.- zu streichen und die N aturschutzverträge nach N H G "neutral zu bew erten". Seine Einsprache begründete G ._______ im W esentlichen da- m it, die Vereinbarung m it dem uw e sei nicht in diesem Sinne abgeschlos- sen w orden.3 M it Entscheid vom 8. August 2006 w ies das law a die Einsprache von G ._______ ab. Es hielt fest, dem Einsprecher stünden für das Beitragsjahr 2005 Fr. 42 462.- D irektzahlungen (Flächenbeitrag von Fr. 32 172.-; Ö ko- ausgleich von Fr. 5 790.-; Extenso von Fr. 4 500.-) und gestützt auf ent- sprechende Verträge m it dem uw e ein Beitrag aus G eldern des N atur- schutzes im U m fang von Fr. 3 937.- zu. Auf G rund der Begrenzung der D i- rektzahlungen pro Standardarbeitskraft (SAK) von Fr. 65 000.- dürften für den Betrieb des Einsprechers, der 0.61328 SAK aufw eise, aber höchstens Fr. 39 863.- (0.61328 x Fr. 65 000.-) ausgerichtet w erden. Von der Kür- zung um Fr. 2 599.- unberührt blieben die Beiträge aus den G eldern des N aturschutzes im U m fang von Fr. 3 937.-. Sie seien dem Einsprecher voll- um fänglich auszurichten. C . G egen diesen Entscheid erhob G ._______ (Beschw erdeführer) am 6. Sep- tem ber 2006 Verw altungsbeschw erde bei der R ekurskom m ission EVD m it folgenden R echtsbegehren: "1. D er Einspracheentscheid sei aufzuheben. 2. D er Kanton Luzern sei zu verpflichten, dem Beschw erdeführer für das Jahr 2005 D irektzahlungen in der H öhe von C H F 37'602.00 und N aturschutzbeiträge in der H öhe von C H F 8'797.00 auszurichten, abzüglich des Beitrages an den Luzer- ner Bäuerinnen- und Bauernverband in der H öhe von C H F 203.00 und bereits er- folgter Auszahlungen in der H öhe von C H F 43'597.00, zuzüglich Verzugszins von 5% seit 1. Januar 2006. 3. Eventuell sei das Verfahren m it verbindlichen W eisungen zur N eubeurteilung an die Vorinstanz zurück zu w eisen. 4. U nter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Kantons Luzern." Zur Begründung führt er aus, im N ovem ber 2005 habe ihm das uw e w ie schon in den Jahren 2001 - 2004 eine D etailabrechnung über die gestützt auf die Bew irtschaftungsverträge vom 23./28. N ovem ber 2000 auszurich- tenden Beiträge (N H G -Beiträge) zukom m en lassen. D ie für das Jahr 2005 geschuldeten N H G -Beiträge in der H öhe von Fr. 8 797.- seien ihm indes- sen nicht w ie in den Jahren 2001 - 2004 vom uw e ausbezahlt, sondern zu- sam m en m it den landw irtschaftlichen D irektzahlungen 2005 vom law a ent- richtet w orden. O hne vorher benachrichtigt w orden zu sein, habe ihm das law a die N H G -Beiträge von Fr. 8 797.- auf Fr. 3 937.- gekürzt und den D if- ferenzbetrag von Fr. 4 860.- als Ö kobeiträge nach der D ZV aufgerechnet, m it der Folge, dass seine D irektzahlungen auf G rund der SAK-Begrenzung um Fr. 2 599.- gekürzt w orden seien. D ie Kürzung der N H G -Beiträge auf Fr. 3 937.- stehe im klaren W iderspruch zu den zw ischen ihm und dem Kanton Luzern abgeschlossenen Bew irtschaftungsverträgen. G estützt auf diese Verträge w ürden ihm N H G - und nicht Ö kobeiträge gem äss der D ZV ausgerichtet. D arüber seien sich die Vertragsparteien einig gew esen. D ies ergebe sich auch aus den Bew irtschaftungsverträgen und aus den Aus- zahlungen in den Jahren 2001 – 2004. M it der Kürzung der N H G -Beiträge auf Fr. 3 937.- m issachte das law a nicht nur die Bew irtschaftungsverträge, sondern auch seine w ohlerw orbenen R echte. D ie Beitragsbegrenzung pro 4 SAK betreffe nur D irektzahlungen gem äss der D ZV, nicht auch Beiträge nach anderen R echtsordnungen, w ie der Verordnung zum G esetz über den N atur- und Landschaftsschutz. D ie Kürzung um Fr. 2 599.- auf G rund der SAK-Begrenzung sei daher unzulässig. Im W eiteren bringt der Beschw erdeführer vor, auf G rund der Auszahlungs- praxis in den Jahren 2001 - 2004 habe er darauf vertrauen können, dass es sich bei den Zahlungen für die N aturschutzflächen ausschliesslich um N H G -Beiträge handle. D ie vom law a verfügte Beitragskürzung um Fr. 2 599.- verletze sein in die öffentlich-rechtlichen Verträge m it dem Kan- ton Luzern gesetztes Vertrauen: Aus den D irektzahlungsabrechnungen der Jahre 2001 und 2002 gehe hervor, dass er im April 2002 die von ihm be- triebene Schw einehaltung verpachtet und dam it die SAK reduziert habe (2001: 1.19 SAK; 2002: 0.76 SAK). W äre im Zusam m enhang m it den im Jahre 2000 m it dem Kanton Luzern abgeschlossenen Bew irtschaftungsver- trägen jem als von Beiträgen nach D ZV und m ithin von einer Kürzung der N H G -Beiträge die R ede gew esen, hätte er die Konsequenzen der SAK-R e- duktion bezüglich der D irektzahlungen abschätzen und sich entsprechend arrangieren können. D ie Q ualifizierung der Entschädigung für die N atur- schutzflächen als N H G - und nicht als Ö kobeiträge sei für ihn beim Ent- scheid darüber, nam hafte Flächen besten Kulturlandes für den N atur- schutz zur Verfügung zu stellen, zentral gew esen. W ürde am Entscheid der Vorinstanz festgehalten, käm e für ihn ein w eiteres Engagem ent im Be- reich des N aturschutzes aus w irtschaftlichen G ründen nicht m ehr in Frage. Allenfalls m üsste er w ieder m it der Schw einehaltung beginnen, um die SAK zu erhöhen, w as nicht in seinem Sinne und sicherlich auch nicht im Sinne des law a sei. D . D as law a beantragt m it Beschw erdeantw ort vom 23. O ktober 2006, die Be- schw erde abzuw eisen: D er Beschw erdeführer übersehe, dass sich der Beitrag, der gestützt auf die m it dem Am t für N atur- und Landschaftsschutz abgeschlossenen Verträge ausgerichtet w erde, seit seiner erstm aligen Auszahlung im Jahre 2001 stets aus zw ei Kom ponenten zusam m en ge- setzt habe, näm lich zu einem Teil aus M itteln, die dem Kanton für D irekt- zahlungen zur Verfügung stünden (Sockelbeitrag für extensive W iesen, Streue; im Jahre 2005: Fr. 4 860.-), und zu einem Teil aus M itteln des N a- tur- und H eim atschutzes (im Jahre 2005: Fr. 3 937.-). Für das Jahr 2005 w ären dem Beschw erdeführer ohne Kürzung folgende D irektzahlungen auszurichten: - Flächenbeitrag Fr. 32 172.- - Ö kologischer Ausgleich Fr. 930.- - Extensoproduktion Fr. 4 500.- - Sockelbeitrag nach D ZV Fr. 4 860.- Total Fr. 42 462.-5 D ie Bew irtschaftung des Betriebs des Beschw erdeführers erfordere unbe- strittenerm assen 0.61328 SAK. D em Beschw erdeführer dürften daher auf G rund der SAK-Begrenzung höchstens Fr. 39 863.- (0.61328 x Fr. 65 000.-) ausgerichtet w erden. D er dem Beschw erdeführer allein aus M it- teln des N atur- und Landschaftsschutzes auszurichtende Beitrag von Fr. 3 937.- bliebe daher unberührt. Zusam m en m it den D irektzahlungen im Be- trag von Fr. 39 863.- erhalte der Beschw erdeführer für das Jahr 2005 so- m it Beiträge von insgesam t Fr. 43 800.-. E. Am 11. D ezem ber 2006 nahm das Bundesam t für Landw irtschaft (Bundes- am t) als Fachbehörde zum Verfahren Stellung. Es führt aus, der durch das law a berechnete D irektzahlungsbetrag erw eise sich als richtig. D ie D ZV verw eise für die Abgrenzung von Ö kobeiträgen gegenüber N H G -Beiträgen auf Art. 19 der Verordnung über den N atur-und H eim atschutz (N H V; zitiert in E. 2). D arin w erde festgehalten, dass die Abgeltungen auf G rund der N H V um die Beiträge gekürzt w ürden, die für die gleiche ökologische Leis- tung auf einer landw irtschaftlichen N utzfläche nach der D irektzahlungsver- ordnung und nach der Ö ko-Q ualitätsverordnung (Ö Q V; zitiert in E. 2) ge- w ährt w ürden. D iese R egelung habe seit Abschluss der Bew irtschaftungs- verträge durch den Beschw erdeführer gegolten. Seit jeher seien die dem Beschw erdeführer ausgerichteten Bew irtschaftungsbeiträge in einen so genannten Sockelbeitrag nach D ZV oder Ö Q V und den effektiven N atur- schutzbeitrag aufgeteilt gew esen. D ies ergebe sich auch aus den Abrech- nungen N aturschutzflächen der Jahre 2002 bis 2004, w elche jew eils die R ubriken "N H G -Beitrag" und "davon Ö ko-Beitrag" aufw iesen. Pro SAK w ürden m axim al Fr. 65'000.- ausbezahlt. U nbestrittenerm assen ergebe sich beim Betrieb des Beschw erdeführers ein Arbeitsbedarf von 0.61328 SAK, w as zu einer m axim alen D irektzahlungsberechtigung von Fr. 39 863.- führe. D ie Abrechnung 2005 des law a erscheine etw as irrefüh- rend, w enn ein Abzug von Fr. 2 599.- bei den "Total D irektzahlungen brut- to" von Fr. 37 602.- vorgenom m en w erde. D azu m üsste noch der Sockel- beitrag in der H öhe von Fr. 4 860.- gezählt w erden, da es sich hierbei um D irektzahlungen handle. D ie Berechnungsw eise w erde auch in der Ver- nehm lassung des law a vom 23. O ktober 2006 korrekt ausgeführt. D a in den Jahren 2001 bis 2003 der SAK-Faktor höher gew esen sei, habe sich bei den D irektzahlungen kein Kürzungsbedarf ergeben. Im Jahre 2004 hätte ihres Erachtens indessen eine Kürzung im R ahm en von Fr. 899.- er- folgen m üssen. Laut einer Auskunft des law a sei dieses erstm als im Jahr 2005 für die Ausrichtung säm tlicher Beiträge zuständig gew esen. Bis dahin sei die Abrechnung über zw ei verschiedene System e erfolgt. Aus dem U m - stand, dass 2004 eine Kürzung unterlassen w orden sei, könne der Be- schw erdeführer für die Auszahlung 2005 indessen nichts zu seinen G uns- ten ableiten.6 F. M it Verfügung vom 21. N ovem ber 2006 teilte die R ekurskom m ission EVD dem Beschw erdeführer m it, er habe das R echt, die D urchführung einer öf- fentlichen Verhandlung zu verlangen. M it Eingabe vom 8. D ezem ber 2006 erklärte der Beschw erdeführer, dass er von diesem R echt G ebrauch m a- chen w olle. G . Im D ezem ber 2006 teilte der Präsident der R ekurskom m ission EVD den Parteien m it, dass die Verfahrensakten zur W eiterbehandlung ans Bundes- verw altungsgericht übergeben w ürden, sollte dieses Verfahren vor dem 31. D ezem ber 2006 nicht abgeschlossen sein. Am 11. Januar 2007 gab das Bundesverw altungsgericht die Ü bernahm e des Verfahrens sow ie die Besetzung des Spruchkörpers bekannt. H . Am 12. Februar 2007 liess sich der Beschw erdeführer zur Stellungnahm e des Bundesam tes vernehm en. Er hält fest, auf Anfrage des dam aligen Am - tes für N atur- und Landschaftsschutz des Kantons Luzern im N ovem ber 2000 habe er sich dazu entschlossen, auf die intensive ackerbauliche Be- w irtschaftung einer G esam tfläche von 324 Aren zu verzichten. D aher habe er am 23./28. N ovem ber 2000 m it dem Kanton Luzern, vertreten durch das dam alige Am t für N atur- und Landschaftsschutz, drei Bew irtschaftungsver- träge abgeschlossen. U m den Ertragsausfall zw ischen der intensiven Ackerbaubew irtschaftung und der extensiven W iesenw irtschaft auszuglei- chen, seien pro Are Ansätze von Fr. 19.- bzw . Fr. 21.60.- als Entschädi- gung für die M indererträge (zusätzlich Teuerung) vereinbart w orden. M it der Kürzung der Beiträge erhalte er nun nicht m ehr die vereinbarten M in- derertragsentschädigungen, w as nicht dem zw ischen ihm und dem dam ali- gen Am t für N atur- und Landschaftsschutz vereinbarten W illen entspreche. Art. 19 N H V sei im vorliegenden Fall nicht von Bedeutung, denn die aktuel- le Fassung dieser Bestim m ung sei erst am 1. M ai 2001 in Kraft getreten. D ie Bew irtschaftungsverträge seien indessen bereits am 23./28. N ovem ber 2000 abgeschlossen w orden. Beim Vertragsabschluss sei von einer m ögli- chen Beitragskürzung keine R ede gew esen. Eine Kürzung der Entschädi- gungen für die M indererträge w egen einer zu geringen Anzahl SAK sei von beiden Seiten bei Vertragsschluss nicht in Betracht gezogen w orden. Bei- de Vertragsparteien seien sich darüber im Klaren gew esen, dass die neue Bew irtschaftungsform zu einer – von der Landw irtschaftspolitik gew ollten – Extensivierung führe. M it der neuen Bew irtschaftung habe sich der N ähr- stoffentzug des bew irtschafteten Bodens reduziert. Schon im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sei absehbar gew esen, dass der N ährstoffanfall auf seinem Betrieb reduziert w erden m üsse. M it der Verpachtung der Schw einehaltung im April 2002 sei die Anzahl SAK reduziert w orden. Es sei als Versagen der heutigen Landw irtschaftspolitik zu verstehen, w enn er die Schw einehaltung w ieder aufnehm en m üsste, dam it er die versproche- nen N H G -Beiträge für die Bew irtschaftung der N aturschutzflächen erhalte. M it anderen W orten m üsste er seinen Betrieb intensivieren, um die verein- barten N H G -Entschädigungen für die extensivierten Vertragsflächen voll-7 ständig zu erhalten. D ies entspreche nicht dem ökologischen Ausgleich im Sinne des N atur- und Landschaftsschutzes. H andelte es sich bei den Beiträgen für die N aturschutzflächen tatsächlich teilw eise um Ö kobeiträge nach der D ZV, hätten diese bereits ab dem Jah- re 2001 auf den Abrechnungen über die D irektzahlungen erscheinen m üs- sen. D ies sei aber bis zur Abrechnung 2005 nicht der Fall gew esen. W ären die Ö kobeiträge nach der D ZV von Anfang an aufgeführt w orden, hätte er die Ausw irkungen einer R eduktion der Anzahl SAK abschätzen können. Er habe deshalb schon auf G rund der Auszahlungspraxis darauf vertrauen können, dass es sich bei den Zahlungen für N aturschutzflächen aus- schliesslich um N H G -Beiträge handle. D ie vom law a verfügte Beitragskür- zung verletze den W illen der Vertragsparteien. Zudem w erde sein Vertrau- en in die öffentlich-rechtlichen Verträge m issachtet. W ürden nun gleich- w ohl Ö kobeiträge nach der D ZV an die vereinbarten M inderertragsent- schädigungen angerechnet, dürfe diese Anrechnung nur in der H öhe der effektiv ausbezahlten Beiträge erfolgen. D ie vereinbarten M inderertrags- entschädigungen seien in jedem Fall geschuldet, w as dem klaren W ortlaut der Bew irtschaftungsverträge und dem W illen der Parteien entspreche. Eine Kürzung der nach der D ZV angerechneten Beiträge dürfe nicht zu ei- ner R eduktion der M inderertragsentschädigungen führen. I. Am 4. Juli 2007 fand vor dem Bundesverw altungsgericht eine öffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EM R K statt. D abei hatte der Be- schw erdeführer die G elegenheit, seinen Standpunkt nochm als einlässlich darzulegen. J. Am 5. Juli 2007 reichte der Beschw erdeführer unaufgefordert eine w eitere Stellungnahm e sow ie ein w eiteres D okum ent ein. Auf die Vorbringen der Parteien w ird, sow eit sie für den Entscheid erheb- lich erscheinen, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D ie vorliegende Beschw erde richtet sich gegen den Entscheid der D ienst- stelle Landw irtschaft und W ald (law a) des Kantons Luzern vom 8. August 2006. D abei handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Ent- scheid (§ 143 Bst. c und § 149 des G esetzes vom 3. Juli 1972 über die Verw altungsrechtspflege des Kantons Luzern, SR L 40), der in Anw endung von öffentlichem R echt des Bundes erging. Er stellt daher eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) dar. D iese Verfügung w ar bisher bei der R ekurskom m ission EVD angefochten, w elche vor dem Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) am 1. Januar 2007 (vgl. AS 2006 1069) zur Beurteilung der Streitsache sachlich und funktionell zuständig w ar (vgl. aArt. 166 Abs. 2 8 des in E. 2 zitierten Landw irtschaftsgesetzes, geändert gem äss Anhang Ziff. 125 des VG G ). D as Bundesverw altungsgericht, w elches gem äss Art. 31 VG G als Beschw erdeinstanz Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG beurteilt, ist nach Art. 53 Abs. 2 VG G (i. V. m . Art. 33 Bst. i VG G und Art. 166 Abs. 2 des Landw irtschaftsgesetzes, geändert ge- m äss Anhang Ziff. 125 des VG G ) für die Behandlung der vorliegenden Streitsache zuständig, zum al keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G greift. D er Beschw erdeführer hat am Verfahren vor dem law a teilgenom m en und ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt. Er hat zudem ein als schutzw ürdig anzuerkennendes Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, w eshalb er zur Beschw erde legitim iert ist (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Eingabefrist und -form sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ), der Kostenvorschuss w urde fristgem äss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 44 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist daher einzutreten. 2. G em äss Art. 70 Abs. 1 des Landw irtschaftsgesetzes vom 29. April 1998 (Lw G , SR 910.1) richtet der Bund Bew irtschaftern und Bew irtschafterinnen von bodenbew irtschaftenden bäuerlichen Betrieben unter der Vorausset- zung des ökologischen Leistungsnachw eises allgem eine D irektzahlungen, Ö kobeiträge und Ethobeiträge aus. D er Schutz und U nterhalt von Biotopen soll w enn m öglich auf G rund von Vereinbarungen m it den G rundeigentüm ern und Bew irtschaftern sow ie durch angepasste land- und forstw irtschaftliche N utzung erreicht w erden (Art. 18c Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 über den N atur- und H eim atschutz [N H G , SR 451]). G rundeigentüm er oder Bew irtschafter, die im Interesse des Schutzzieles die bisherige N utzung einschränken oder eine Leistung ohne entsprechenden w irtschaftlichen Ertrag erbringen, ha- ben Anspruch auf angem essene Abgeltung (Art. 18c Abs. 2 N H G ). In Ergänzung zum Bundesgesetz vom 1. Juli 1966 über den N atur- und H eim atschutz fördert der Bund die natürliche Artenvielfalt. Er gew ährt Bei- träge für die Förderung eines angem essenen ökologischen Ausgleichs auf der landw irtschaftlichen N utzfläche (Art. 76 Abs. 3 Lw G ). D ie in Art. 76 Abs. 3 Lw G genannten Beiträge für den ökologischen Ausgleich zählen zu den in Art. 70 Abs. 3 Bst. a Lw G erw ähnten Ö kobeiträgen (vgl. Art. 1 Abs. 3 Bst. a der D irektzahlungsverordnung vom 7. D ezem ber 1998 [D ZV, SR 910.13]). Sie w erden auf der landw irtschaftlichen N utzfläche für exten- siv genutzte W iesen, w enig intensiv genutzte W iesen, Streueflächen, H e- cken, Feld- und U fergehölze, Buntbrachen, R otationsbrachen, Acker- schonstreifen und H ochstam m -Feldobstbäum e gew ährt (Art. 40 Bst. a - h D ZV).9 R ichtet der Bund für die gleiche Leistung auf derselben landw irtschaftli- chen N utzfläche gleichzeitig einen Beitrag nach Art. 76 Lw G für den ökolo- gischen Ausgleich und einen Beitrag nach den Art. 18a - 18d N H G aus, so w ird der auf G rund des N H G gew ährte Beitrag um jenen nach Art. 76 Lw G gekürzt (Art. 76 Abs. 6 Lw G ). D ass Abgeltungen für Biotope von nationaler, regionaler und lokaler Be- deutung (Art. 17 und 18 N H V) um die Beiträge gekürzt w erden, die für die gleiche ökologische Leistung auf einer landw irtschaftlichen N utzfläche nach den Art. 40-54 D ZV und nach der Ö ko-Q ualitätsverordnung vom 4. April 2001 (Ö Q V, SR 910.14) gew ährt w erden, sieht auch Art. 19 der Ver- ordnung vom 16. Januar 1991 über den N atur- und H eim atschutz (N H V, SR 451.1) vor, auf den Art. 41 Abs. 1 D ZV verw eist. Eine entsprechende Kürzung sah auch schon die im Jahre 2000 geltende Fassung von Art. 19 N H V (AS 1996 228) vor, die sich darauf beschränkt, für das Verhältnis der beiden Beiträge auf Art. 7 der Ö kobeitragsverordnung vom 26. April 1993 (AS 1996 1007) zu verw eisen, die in Art. 7 Abs. 2 eine w eitgehend m it dem heutigen Art. 76 Abs. 6 Lw G identische Bestim m ung aufw ies. Für den Bezug der allgem einen D irektzahlungen, der Ö kobeiträge und der Ethobeiträge bestim m t der Bundesrat unter anderem G renzw erte für die Sum m e der Beiträge pro Standardarbeitskraft (vgl. Art. 70 Abs. 5 Bst. c Lw G ). D ie Standardarbeitskraft (SAK) ist eine Einheit für die Erfassung des gesam tbetrieblichen Arbeitszeitbedarfs m it H ilfe standardisierter Faktoren (Art. 3 Abs. 1 Landw irtschaftliche Begriffsverordnung vom 7. D ezem ber 1998 [LBV, SR 910.91]; zu den einzelnen Faktoren vgl. Art. 3 Abs. 2 LBV). G estützt auf die D elegationsnorm in Art. 70 Abs. 5 Bst. c Lw G legte der Bundesrat fest, dass pro Standardarbeitskraft m axim al Fr. 65 000.- ausge- richtet w erden (Art. 21 Abs. 1 D ZV; zw ischen 1. Januar 2001 und 31. D e- zem ber 2003: Fr. 55 000; vgl. AS 2001 232). 3. D er Beschw erdeführer stellt die G eltung der vorangehend geschilderten gesetzlichen G rundlagen nicht grundsätzlich in Frage; er bestreitet auch nicht, dass er die für eine vollständige Auszahlung der D irektzahlungen notw endige Anzahl SAK nicht erreicht. Er m acht aber zum indest sinnge- m äss geltend, es sei unzulässig, anzunehm en, dass im Beitrag, den er ge- stützt auf die von ihm am 23./28. N ovem ber 2000 m it dem Kanton Luzern abgeschlossenen Bew irtschaftungsverträge (...) erhalte, ein Sockelbeitrag nach Art. 40 ff. D ZV enthalten sei, der auf G rund ungenügender SAK m it den übrigen D irektzahlungen m itgekürzt w erden m üsse. Bei Vertragsab- schluss sei vielm ehr davon ausgegangen w orden, dass der vertraglich sti- pulierte Betrag einzig eine Entschädigung für den aus dem Verzicht auf Ackerbau resultierenden M inderertrag darstelle; dieser sei ihm daher auch im Jahre 2005 ungekürzt auszuzahlen.10 3.1 N ach der Botschaft vom 26. Juni 1996 zur R eform der Agrarpolitik: Zw eite Etappe (Agrarpolitik 2002), Teil I: N eues Landw irtschaftsgesetz (BBl 1996 IV 1; im Folgenden: Botschaft) w ird m it der Präzisierung des vorangehend in E. 2 zitierten Art. 76 Abs. 3 Lw G (Art. 72 Abs. 3 des Entw urfs), w onach die Förderung der ökologischen Ausgleichsflächen in Ergänzung zum N a- tur- und H eim atschutzgesetz zu erfolgen hat, eine Schlussfolgerung der in- terdepartem entalen Arbeitsgruppe für ökologischen Ausgleich in den G e- setzestext aufgenom m en. In deren Bericht w erde festgehalten, dass für die G rundanforderungen im ökologischen Ausgleich ein Sockelbeitrag auf G rund des Landw irtschaftsgesetzes gew ährt w erden solle, um dam it brei- tenw irksam den ökologischen Ausgleich im vorw iegend landw irtschaftlich genutzten R aum zu fördern. Biotoptypische und regionenspezifische M ass- nahm en seien hingegen über das N atur- und H eim atschutzgesetz zu för- dern und abzugelten (Botschaft, a.a.O ., S. 225). D ie Term inologie "Sockelbeitrag" für einen Beitrag auf G rund des Lw G be- ziehungsw eise der D ZV w urde in der Folge beibehalten: D as Kreisschrei- ben 1 des Bundesam ts für Landw irtschaft und des Bundesam ts für U m - w elt, W ald und Landschaft (neu: Bundesam t für U m w elt) vom 5. O ktober 2001 zum Vollzug der Ö ko-Q ualitätsverordnung (Kreisschreiben) unter- scheidet zw ischen Sockel-, Zusatz- und Bonusbeiträgen: D en Beitrag nach der D ZV definiert es in Ziff. 1 als Sockelbeitrag, den Beitrag nach der Ö Q V als Zusatzbeitrag und den Beitrag nach N H V als Bonusbeitrag (vgl. H AN S M AU R ER in: Kom m entar N H G / hrsg. von PETER M . KELLE R / JEAN -BAPTISTE ZU FFER E Y/ KAR L LU D W IG FAH R LÄN D ER , Zürich 1997, R z. 28 zu Art. 18c N H G ; W ER N ER PFEIFFER / U ELI STR AU B / M ATTH IA S SC H IC K / D AN IEL ZÜ R C H E R / M AR TIN G O LD EN BER G ER , N aturschutzleistungen der Landw irtschaft, N aturnahe Le- bensräum e - Leitfaden zur Berechnung von Pflegeleistungen und Einkom - m ensausfällen, Lindau 1998, S. 69). D ie Sockel- und die Bonusbeiträge (die Zusatzbeiträge sind im vorliegen- den Fall nicht relevant) lassen sich m iteinander kom binieren (PFEIFFER / STR A U B / SC H IC K / ZÜ R C H ER / G O LD EN B ER G E R , a.a.O ., S. 69; Kreisschreiben, a.a.O .,S. 2). U m die M öglichkeit einer doppelten Abgeltung für die gleiche Leistung auf derselben landw irtschaftlichen N utzfläche unter den Titeln des Lw G und N H G zu verm eiden, bestim m t Art. 19 N H V, dass die Bundes- beiträge nach den Art. 18a - 18d N H G um die Beiträge gekürzt w erden, die für die gleiche ökologische Leistung auf einer landw irtschaftlichen N utzflä- che nach den Art. 40 - 54 D ZV und nach der Ö Q V gew ährt w erden (vgl. M AU R ER , a.a.O ., R z. 27 zu Art. 18c N H G , [zum Verhältnis N H G /altes Land- w irtschaftsrecht]; vgl. auch Art. 76 Abs. 6 Lw G ). Von diesem G rundsatz der Verm eidung doppelter Abgeltungen für die gleiche Fläche nicht betrof- fen sind N H G -Beiträge für zusätzliche Leistungen oder N utzungsverzichte, w elche w eiter als die Erfüllung der spezifischen Anforderungen der Art. 40 - 54 D ZV gehen (vgl. M AU R ER , a.a.O ., R z. 28 zu Art. 18c N H G ; PFEIFFER / STR A U B / SC H IC K / ZÜ R C H ER / G O LD EN B ER G E R , a.a.O ., S. 69; Kreisschreiben, a.a.O ., S. 2). 11 Ö kologische Leistungen auf einer landw irtschaftlichen N utzfläche w erden som it grundsätzlich zunächst m it einem Sockelbeitrag beziehungsw eise m it D irektzahlungen abgegolten; Bonus- beziehungsw eise N H G -Beiträge w erden dem gegenüber erst für zusätzliche Leistungen oder N utzungsver- zichte ausgerichtet. 3.2 D ass die Vorinstanz davon ausging, dem Beschw erdeführer sei für die Parzellen, über die er am 23./28. N ovem ber 2000 m it dem Kanton Luzern Bew irtschaftungsverträge abgeschlossen hatte, nicht nur N H G -Beiträge, sondern auch m it den übrigen D irektzahlungen m itzukürzende Beiträge nach Art. 40 ff. D ZV ausgerichtet w orden, ist som it aus rein rechtlicher Sicht nicht zu beanstanden. Ebenso w enig die Tatsache, dass die D irekt- zahlungsabrechnung für das Jahr 2005 sow ohl einen m itzukürzenden So- ckelbeitrag nach D ZV im Betrag von Fr. 4 860.-- (324 a zu Fr. 15.- bezie- hungsw eise 3.24 ha zu Fr. 1 500.-, vgl. Art. 49 Abs. 1 Bst. a D ZV) als unter dem Titel "Zuschlag nach N H G " auch einen Bonusbeitrag über Fr. 3 937.- (Fr. 8 797.- abzüglich Fr. 4 860.-) ausw eist. D er Beschw erdeführer w eist zu R echt darauf hin, dass die Kürzung ge- m äss geltendem R echt dazu führen kann, dass die betroffenen Landw irte für ökologische Landw irtschaft nur in beschränktem U m fang belohnt w er- den. D ies w iederum hat den unerw ünschten Lenkungseffekt zur Folge, dass Landw irte den falschen Anreiz erhalten, die vom G esetzgeber gew oll- ten ökologischen Leistungen, die sinnvoll und m öglich w ären, nur teilw eise zu erbringen. Angesichts der klaren gesetzlichen R egelung ist es dem Bundesverw altungsgericht aber verw ehrt, hier an die Stelle des zuständi- gen G esetzgebers zu treten und allfällige W idersprüche zu m ildern oder zu beseitigen. 3.3 Zu prüfen bleibt aber, ob dem Beschw erdeführer, w ie er geltend m acht, auf G rund der von ihm abgeschlossenen Verträge und/oder der bis ins Jahr 2004 beibehaltenen Abrechnungsm odalitäten Ansprüche zustehen, die es erlauben w ürden, vom soeben Ausgeführten abzuw eichen. In Frage käm en dabei zum einen Ansprüche, die sich direkt aus dem Vertrag bzw . dessen Auslegung ergeben, zum anderen Ansprüche, die sich auf den G rundsatz von Treu und G lauben stützen. 3.3.1 Bei den Bew irtschaftungsverträgen vom 23./28. N ovem ber 2000 handelt es sich um verw altungsrechtliche beziehungsw eise öffentlich-rechtliche Verträge (vgl. M AU R ER , a.a.O ., R z. 9 zu Art. 18c N H G ). Ö ffentlich-rechtliche Verträge sind nach der R echtsprechung des Bundesgerichts grundsätzlich gleich w ie privatrechtliche nach den R egeln von Treu und G lauben (Ver- trauensprinzip) auszulegen. D as bedeutet, dass einer W illensäusserung der Sinn zu geben ist, den ihr der Em pfänger aufgrund der U m stände, die ihm im Zeitpunkt des Em pfangs bekannt w aren oder hätten bekannt sein m üssen, in guten Treuen beilegen durfte und beilegen m usste. Bei der Auslegung öffentlich-rechtlicher Verträge ist freilich besonders zu 12 beachen, dass die Verw altung beim Abschluss solcher Verträge dem öf- fentlichen Interesse R echnung zu tragen hat. In Zw eifelsfällen ist deshalb zu verm uten, dass sie keinen Vertrag abschliessen w ollte, der m it den von ihr w ahrzunehm enden öffentlichen Interessen in W iderspruch steht, und dass sich der Vertragspartner hierüber R echenschaft gab. Indessen w äre es verfehlt, in allen Fällen der dem öffentlichen Interesse besser dienen- den Auslegung den Vorzug zu geben. D ie W ahrung des öffentlichen Inter- esses findet ihre Schranke vielm ehr gerade im Vertrauensprinzip, d.h. sie darf nicht dazu führen, dass dem Vertragspartner des G em einw esens bei der Vertragsauslegung Auflagen gem acht w erden, die er beim Vertrags- schluss vernünftigerw eise nicht voraussehen konnte (BG E 122 I 328 E. 4e, BG E 103 Ia 505 E. 2b, m it H inw eisen). 3.3.2 D er in Art. 9 BV verankerte G rundsatz von Treu und G lauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in Zusicherun- gen oder sonstiges, bestim m te Erw artungen begründendes Verhalten der Behörden. Vorausgesetzt ist w eiter, dass die Person, die sich auf den Ver- trauensschutz beruft, berechtigterw eise auf diese G rundlagen vertrauen durfte und gestützt darauf nachteilige D ispositionen getroffen hat, die sie nicht m ehr rückgängig m achen kann. D ie Berufung auf Treu und G lauben scheitert, w enn ihr überw iegende öffentliche Interessen gegenüberstehen (U rteil des Bundesgerichts 1B 41/2007 vom 7. M ai 2007 E. 4.1. m it H in- w eis auf BG E 131 II 627 E. 6.1 und BG E 129 I 161 E. 4.1). 3.3.3 Im vorliegenden Fall bestim m t Ziff. 1 der Bew irtschaftungsverträge, dass sich der Bew irtschafter verpflichtet, die im Planausschnitt m arkierten Flä- chen entsprechend den Vertragsbestim m ungen zu bew irtschaften, und dass der Kanton Luzern dem Bew irtschafter als G egenleistung einen "jähr- lichen Beitrag" auszahlt. Bezüglich der H öhe der Beiträge legt Ziff. 3 fest, dass sich diese nach den Bestim m ungen der kantonalen Verordnung zum G esetz über den N atur- und Landschaftsschutz richtet, und dass die totale Beitragshöhe im Anhang festgelegt ist. D er Beitrag w ird jährlich der Teue- rung angepasst. Änderungen von G esetzen oder Verordnungen sind vor- behalten. In den Vertragsanhängen ist schliesslich der Beitragsansatz in Franken pro Are und das Beitragstotal verm erkt. Aus den Bew irtschaftungsverträgen ist som it zw ar ersichtlich, dass dem Beschw erdeführer ein jährlicher Beitrag zusteht, dessen H öhe sich nach der kantonalen Verordnung zum G esetz über den N atur- und Landschafts- schutz richtet. Bezüglich der Frage, ob der stipulierte Betrag auch einen Beitrag nach Art. 40 ff. D ZV m itenthält, ist den Verträgen aber nichts zu entnehm en. Auf G rund des in Ziff. 3 gem achten Vorbehaltes bezüglich G esetzes- oder Verordnungsänderungen drängt es sich jedoch auf, den Vertrag dahinge- hend auszulegen, dass anlässlich des Vertragsabschlusses nicht beab- sichtigt w ar, diesbezüglich vom G esetz abzuw eichen (vgl. FR AN K KLEIN , D ie 13 R echtsfolgen des fehlerhaften verw altungsrechtlichen Vertrages, Zürich/ Basel/ G enf 2003, S. 80, m it H inw eisen). Aus dem Vertrag ergibt sich so- m it nichts, insbesondere auch keine sog. w ohlerw orbenen R echte (vgl. zu diesem Begriff BG E 131 I 321 E. 5.3 sow ie BG E 128 II 112 E. 10), das es verbieten w ürde, davon auszugehen, dass dem Beschw erdeführer für die vom Vertrag erfassten Flächen nicht auch ein Beitrag nach Art. 40 ff. D ZV auszurichten ist, der gegebenenfalls m it den übrigen D irektzahlungen m it- gekürzt w erden kann. Im vorliegenden Fall ist vielm ehr davon auszugehen, dass die Parteien sich anlässlich des Vertragsabschlusses über allfällige sich aus dem G e- setz ergebende, die D irektzahlungen betreffende Folgen nicht im Klaren w aren. D arin ist indessen kein Anspruch aus Treu und G lauben begründendes Verhalten seitens der Behörden zu erkennen. Som it fällt auch das Verhal- ten der Behörden im R ahm en des Vertragsabschlusses als G rundlage für ein Abw eichen vom G esetz ausser Betracht. N icht ausgeschlossen w erden kann jedoch, dass der Vertrag bzw . dessen Abschluss m it W illensm ängeln behaftet w ar. D a der Vertrag aber nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet, ist auf allfällig beste- hende diesbezügliche Fragen hier nicht w eiter einzugehen. Verzichtet w er- den kann unter diesen U m ständen im R ahm en einer antizipierten Bew eis- w ürdigung (vgl. dazu etw a BG E 131 I 153 E. 3 m it H inw eisen) auch auf die Anhörung der auf S. 5 der Beschw erdeschrift genannten Zeugin. 3.3.4 Bezüglich der Abrechnungsm odalitäten kann festgehalten w erden, dass aus der "Abrechnung N aturschutzflächen 2001" des Am tes für N atur- und Landschaftsschutz noch nichts hervorgeht, aus dem sich auf eine Berech- tigung auf bzw . Auszahlung von Beiträgen nach Art. 40 D ZV schliessen lie- sse. In der vom selben Am t vorgenom m enen "Abrechnung N aturschutzflä- chen 2002" w ird jedoch bereits deutlich festgehalten, dass von den für die- se Parzellen total auszurichtenden Beiträgen (Fr. 8 497.50) insgesam t Fr. 4 860.- als Ö kobeitrag zu veranschlagen w aren. D asselbe gilt auch für die vom Am t für N atur- und Landschaftsschutz vorgenom m enen Abrechnun- gen des Jahres 2003 (Auszahlungsbetrag: Fr. 8 548.50) sow ie der vom uw e ausgestellten Abrechnung 2004 (Auszahlungsbetrag: Fr. 8 639.50) in denen jew eils ebenfalls ein Ö kobeitrag von Fr. 4 860.- ausgew iesen w ar. In den vom law a ausgestellten Abrechnungen über die D irektzahlungen der jew eiligen Jahre blieben diese Ö kobeiträge, w ie der Beschw erdeführer zu R echt geltend m acht, unerw ähnt. Es w urden aber auch keine Kürzun- gen im Sinne von Art. 70 Lw G vorgenom m en. D ie entsprechenden Verfü- gungen erw uchsen in R echtskraft. O b, w ie das Bundesam t für Landw irt- schaft in seiner Vernehm lassung aufführt, effektiv auch im Jahre 2004 auf G rund des SAK-Faktors eine Kürzung hätte erfolgen m üssen, kann daher 14 offen bleiben. D a bis zum Jahr 2004 resp. 2005 zum einen kein Anlass dazu bestand, bezüglich der Auszahlung der D irektzahlungen Kürzungen vorzunehm en, zum anderen - w ie der Vertreter des law a anlässlich der öffentlichen Ver- handlung ausführte - m an sich aber, angesichts dessen, dass zw ei ver- schiedene Stellen abrechneten, der Kürzungsproblem atik auch nicht be- w usst w ar, blieb die Tatsache, dass die in der "Abrechnung N aturschutzflä- chen" erw ähnten Ö kobeiträge in den Abrechnungen über die D irektzahlun- gen nicht erw ähnt und som it auch nicht berücksichtigt w urden, in Bezug auf den dem Beschw erdeführer insgesam t auszuzahlenden Betrag zw ar ohne Folge. Sie verm ag aber, entgegen den Vorbringen des Beschw erde- führers, keinen sich aus Treu und G lauben ergebenden Anspruch darauf zu begründen, dass auch im Jahre 2005 für die von den Verträgen erfass- ten Flächen keine D irektzahlungen zu veranschlagen sind resp. dass diese D irektzahlungen bei allfälligen Kürzungen nicht m itzuberücksichtigen sind. 4. W ie aus der Abrechnung 2005 und auch aus der Vernehm lassung der Vor- instanz vom 23. O ktober 2006 hervorgeht, w urde dem Beschw erdeführer im hier interessierenden Jahr 2005 der Zuschlag resp. Bonusbeitrag nach N H G in der H öhe von Fr. 3 937.- vollum fänglich ausbezahlt. D er Sockel- beitrag in der H öhe von Fr. 4 860.- w urde dem gegenüber in den G esam t- betrag von Fr. 42 462.- der dem Beschw erdeführer zustehenden D irekt- zahlungen m iteinbezogen und da dem Beschw erdeführer auf G rund der SAK-Begrenzung höchstens Fr. 39 863.- ausbezahlt w erden können, in der Folge m itgekürzt. D ie Kürzung des N H G - Beitrages richtet sich som it nicht nach dem effektiv für die betreffenden Parzellen gestützt auf das Lw G ausbezahlten Betrag, dessen genaue H öhe noch zu erm itteln w äre. Bei der Berechnung des So- ckelbeitrages w urde vielm ehr jener Beitrag berücksichtigt, der grundsätz- lich nach Lw G gew ährt, infolge der alle D irektzahlungen betreffenden Kür- zung auf G rund der SAK-Begrenzung aber nicht in seiner vollen H öhe aus- bezahlt w urde. Zu prüfen bleibt daher, ob dieses Vorgehen zulässig w ar; m assgebend und auszulegen sind dabei insbesondere die bereits m ehrm als erw ähnten Art. 76 Abs. 6 Lw G und Art. 19 N H V. D ass die im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zw ischen dem Beschw er- deführer und dem Kanton Luzern geltende Fassung von Art. 19 N H V (AS 1996 228) nicht derjenigen entspricht, die heute in Kraft ist (Fassung ge- m äss Art. 22 Ziff. 2 der Ö ko-Q ualitätsverordnung vom 4. April 2001), kann dabei ausser Acht gelassen w erden: D ie dam alige R egelung beschränkte sich näm lich, w ie bereits in E. 2 erw ähnt, darauf, für das Verhältnis der beiden Beiträge auf Art. 7 der Ö kobeitragsverordnung vom 26. April 1993 (AS 1996 1007) zu verw eisen, die in Art. 7 Abs. 2 eine w eitgehend m it 15 dem heutigen Art. 76 Abs. 6 Lw G identische Bestim m ung aufw ies. 4.1 G esetze sind in erster Linie nach ihrem W ortlaut auszulegen. Ist der Text unklar oder lässt er verschiedene D eutungen zu, so m uss unter Berück- sichtigung aller Auslegungselem ente nach der w ahren Tragw eite der aus- zulegenden N orm gesucht w erden. D abei hat sich die höchstrichterliche R echtsprechung bei der Auslegung von Erlassen stets von einem pragm a- tischen M ethodenpluralism us leiten lassen und es abgelehnt, die einzelnen Auslegungselem ente einer Prioritätsordnung zu unterstellen (vgl. zum G anzen BG E 131 III 33 E. 2, BG E 130 V 229 E. 2.2). 4.2 Art. 76 Abs. 6 Lw G sieht in der deutschen Fassung vor, dass gekürzt w ird, w enn der Bund für die gleiche Leistung auf derselben landw irtschaftlichen N utzfläche gleichzeitig einen Beitrag nach den Art. 18a-18d des Bundes- gesetzes vom 1. Juli 1966 über den N atur- und H eim atschutz "ausrichtet". Art. 19 N H V spricht von "gew ähren". Auch ohne auf W örterbücher zurück- zugreifen, w äre allein auf G rund des W ortlautes der deutschen Fassung der zur D iskussion stehenden Artikel w ohl eher davon auszugehen, dass sich der zu kürzende Betrag nach der H öhe des "gew ährten" und nicht der- jenigen des effektiv ausbezahlten Ö kobeitrages richtet. D as in der franzö- sischen Fassung derselben Artikel verw endete Verb "verser" (giessen; schütten; ein-, aus-, w eg-giessen; verschütten; G eld: ausw erfen [Langen- scheidts H andw örterbuch, Französisch-D eutsch, Berlin 1992]) lässt dem - gegenüber eher auf die gegenteilige Aufassung schliessen. D ie italieni- sche Fassung, die in Art. 76 Abs. 6 Lw G sow ohl von "accordare" (bew illi- gen; vereinbaren; gew ähren [Langenscheidts H andw örterbuch, Italienisch- D eutsch, Berlin usw . 1991]) als auch von "versare" (giessen; ausgiessen; verschütten; Beiträge: entrichten; G eld: einzahlen; leisten [Langenscheidts H andw örterbuch, Italienisch-D eutsch, a.a.O .]) resp. in Art. 19 N H G von "concedere" (zugeben; zugestehen; erlauben; gestatten, erteilen; gew äh- ren; Kredit, Vorrecht: einräum en [Langenscheidts H andw örterbuch, Italie- nisch-D eutsch, a.a.O .]) spricht, verm ag zur Klärung des soeben erw ähnten W iderspruchs nichts beizutragen. D er unterschiedliche W ortlaut der gem äss Art. 14 Abs. 1 des Publikations- gesetzes vom 18. Juni 2004 (PublG , SR 170.512) in gleicher W eise ver- bindlichen Fassungen der m assgebenden Artikel lässt som it verschiedene D eutungen zu. 4.3 In der Botschaft w ird zu Art. 76 Abs. 6 Lw G respektive zum gleichlauten- den Art. 72 Abs. 6 des Entw urfs, der in den R äten ohne D iskussion ange- nom m en w urde, das Folgende festgehalten (BBl 1996 IV 226): "D ie R ege- lung soll eine Kum ulation von Beiträgen aufgrund des N atur- und H eim at- schutz- und des Landw irtschaftsgesetzes für die gleiche Leistung aus- schliessen. Es w ird präzisiert, dass nur die Kum ulation von Beiträgen für die gleiche Fläche und die gleiche Leistung ausgeschlossen ist. D ie Kum u- lation von Beiträgen aufgrund verschiedener G esetzesgrundlagen für 16 unterschiedliche Leistungen soll, w ie dies bereits bei der Abgrenzung zw i- schen dem Landw irtschafts- und dem N atur- und H eim atschutzgesetz voll- zogen w ird, m öglich sein." 4.4 D ie w enigen überhaupt vorhandenen M aterialien respektive die soeben geschilderte Passage aus der Botschaft äussern sich som it nur zur Frage der Kum ulation von Beiträgen respektive deren Ausschluss. Einen N H G - Beitrag w ie hier im R ahm en eines zw ar grundsätzlich gew ährten, nicht aber voll ausbezahlten Beitrages nach Lw G zu kürzen, w ird indessen w e- der explizit noch im plizit ausgeschlossen. D ass die Vorinstanz den dem Beschw erdeführer aus Vertrag zustehenden N H G -Beitrag nicht nur im U m fang des für die vom Vertrag betroffenen Par- zellen effektiv ausbezahlten Ö kobeitrages gekürzt hat, ist unter diesen U m ständen nicht zu beanstanden. D am it erübrigt es sich, auf die Berechnungsvorschläge des Beschw erde- führers in der Eingabe vom 5. Juli 2007 einzugehen. 5. N ach den vorstehenden Ausführungen erw eist sich die vorliegende Be- schw erde als unbegründet, w eshalb sie abzuw eisen ist. 6. Bei diesem Verfahrensausgang sind dem Beschw erdeführer als unterlie- gender Partei die Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D iese setzen sich zusam m en aus der G erichtsgebühr sow ie den Auslagen (Art. 63 Abs. 5 Vw VG i.V.m . Art. 1 Abs. 1 des R eglem ents vom 11. D ezem - ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw al- tungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). Stehen w ie hier Verm ögensinteres- sen auf dem Spiel bem isst sich die G erichtsgebühr grundsätzlich nach dem Streitw ert, sow ie nach U m fang und Schw ierigkeit der Streitsache, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien (Art. 2 i.V.m . Art. 4 VG KE). D ie vom Beschw erdeführer geschuldete G erichtsgebühr ist m it dem von ihm am 22. Septem ber 2006 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1 100.- zu verrechnen. Eine Parteientschädigung ist ihm als unterliegender Partei nicht zuzuspre- chen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ; Art. 7 Abs. 1 VG KE). 17 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 800.- w erden dem Beschw erdeführer aufer- legt und nach R echtskraft dieses U rteils m it dem am 22. Septem ber 2006 geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. D er R estbetrag von Fr. 300.- w ird dem Beschw erdeführer zurückerstattet. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. L2006-003H U ; m it G erichtsurkunde) - dem Eidgenössischen Volksw irtschaftsdepartem ent (m it G erichtsurkun- de) und m itgeteilt: - dem Bundesam t für Landw irtschaft (zur Kenntnis; B-Post) D ie vorsitzende R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Vera M arantelli Barbara Aebi R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am : 13. Septem ber 2007