<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2006.00148</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Faesi als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretär Vogel</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. März 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle des Kantons Zürich gibt dem 1940 geborenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 1977 Hörgeräte ab (Urk. 7/2, 7/3 [= 7/4], 7/5 [= 7/6 = 7/7 = 7/8], 7/12 [= 7/13 = 7/14] und 7/15). Am 10./14. Februar 2005 ersuchte der Versicherte um Abgabe einer neuen Hörhilfe, da die mit Verfügung vom 1. Februar 1999 (Urk. 7/2) abgegebenen Hörgeräte den Anforderungen nicht mehr genügen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 8/17). Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für ORL, spez. Hals- und Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtschirurgie, gelangte im Rahmen seiner medizinisch-audiologischen Exper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tise vom 16. März 2005 zum Ergebnis, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte Anspruch auf eine Hörgeräteversorgung der Indikationsstufe 2 (komplexere Versorgung) habe, wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei er eine binaurale Versorgung empfahl (Urk. 8/9). Mit Schreiben vom 26. April 2005 berichtete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der IV-Stelle, dass der Patient als Produkte- und Produktionsmanager häufig Weiterbildungsanlässe besuchen müsse, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Integration am Arbeitsplatz mit Hörgeräten der Stufe 2 nicht möglich sei; er bitte deshalb darum, eine Erhöhung der Indikationsstufe zu prüfen (Urk. 8/7 [= 3/1]). In der Folge erprobte der Versicherte Hörsysteme der Indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstufen 2 und 3 im Alltag und entschied sich schliesslich für Hörgeräte der Indikationsstufe 3; gegenüber der anpassenden Akustikerin erklärte er, die an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Mehrkosten zu übernehmen (Urk. 8/11). Nachdem Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Schlussexpertise vom 22. Dezember 2005 die Anpassung positiv beurteilt hatte (Urk. 8/8), leistete die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 29. Dezember 2005 Kostengutsprache für zwei Hörgeräte der Indikationsstufe 2 im Gesamtbetrag von Fr. 3'970.45 (Urk. 8/5 [= 3/2]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen die Verfügung vom 29. Dezember 2005 erhob der Versicherte mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe vom 18. Januar 2006 Einsprache und beantragte, Kostengutsprache für Hörgeräte der Indikationsstufe 3 zu leisten (Urk. 8/3 [= 3/3]). Mit Entscheid vom 24. Januar 2006 wies die IV-Stelle die Einsprache ab (Urk. 2 [= 8/2]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen diesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führt der Versicherte mit Eingabe vom 28. Januar 2006 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rich (Urk. 1). Der Beschwerdeführer beantragt, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Invalidenversicherung zur Übernahme der Kosten für die Versorgung mit Hörgeräten der Indikationsstufe 3 zu verpflichten (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle beantragt mit Beschwerdeantwort vom 13. März 2006 Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Mit Verfügung vom 14. März 2006 wurde das Doppel der Beschwerdeantwort dem Beschwerdeführer zugestellt und der Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel als geschlossen erklärt (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="VV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind grundsätzlich die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jenigen Rechtssätze massgebend, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Im vorliegenden Fall ist zu prüfen, ob der mit Gesuch vom 10./14. Februar 2005 geltend gemachte Anspruch auf Abgabe von Hörgeräten besteht; entsprechend sind die auf den 1. Januar 2004 in Kraft ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 21. März 2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 21. März 2003 (4. IV-Revision) anzuwenden (BGE 130 V 445 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist sodann darauf hinzuweisen, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) die materielle Rechtslage mit Bezug auf den Anspruch auf Hilfsmittel der Invalidenversicherung nicht modifiziert hat (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1). Auch der im Zuge der 4. IV-Revision geänderte Art. 21 Abs. 1 IVG (Anspruch auf Hilfsmittel) führt zu keiner Veränderung der Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigung, da es sich bei der eingefügten Anpassung lediglich um eine formale Gesetzesänderung handelt (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen IV-Stelle Bern c. M. vom 27. August 2004, I 3/04, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span id="IV031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) unmittelbar bedrohte Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte haben Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Dabei ist die gesamte noch zu erwartende Arbeitsdauer zu berücksichtigen. Nach Massgabe der Arti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kel 13, 19 und 21 besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Art. 8 Abs. 1 und 2 IVG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu diesen Eingliederungsmassnahmen gehört auch die Abgabe von Hilfsmitteln (Art. 8 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="IV156"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 21 Abs. 1 IVG hat die versicherte Person im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste Anspruch auf jene Hilfsmittel, deren sie für die Ausübung der Erwerbstätigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich, zur Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit, für die Schulung, die Aus- und Weiterbildung oder zum Zwecke der funktionellen Angewöhnung bedarf. Ferner bestimmt Art. 21 Abs. 2 IVG, dass Versicherte, die infolge ihrer Invalidität für die Fortbewegung, für die Herstellung des Kontaktes mit der Umwelt oder für die Selbstsorge kostspieliger Geräte bedürfen, im Rahmen einer vom Bundesrat aufzustellenden Liste ohne Rücksicht auf die Erwerbsfähigkeit Anspruch auf solche Hilfsmittel haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Befugnis zur Aufstellung der Hilfsmittelliste und zum Erlass ergänzender Vorschriften im Sinne von Art. 21 Abs. 4 IVG hat der Bundesrat in Art. 14 IVV an das Eidgenössische Departement des Innern übertragen, welches die Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste erlassen hat. Laut Art. 2 HVI be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht im Rahmen der im Anhang aufgeführten Liste Anspruch auf Hilfsmittel, soweit diese für die Fortbewegung, die Herstellung des Kontaktes mit der Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welt oder für die Selbstsorge notwendig sind (Abs. 1). Anspruch auf die in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Liste mit * bezeichneten Hilfsmittel besteht nur, soweit diese für die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit oder die Tätigkeit im Aufgabenbereich, für die Schulung, die Ausbildung, die funktionelle Angewöhnung oder für die in der zutreffenden Ziffer des Anhangs ausdrücklich genannte Tätigkeit notwendig sind (Abs. 2; BGE 122 V 214 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfsmittel werden in einfacher und zweckmässiger Form abgegeben (Art. 21 Abs. 3 IVG). Im Falle von Hörgeräten wird zunächst die Komplexität der erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen technischen Versorgung mittels ärztlich-audiologischer Expertise er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelt. Dabei werden audiometrische Kriterien, das sozial-emotionale Handicap sowie berufliche Kommunikationsanforderungen für Erwerbstätige berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt. Gestützt auf seine Untersuchung weist der anerkannte Expertenarzt den erwähnten Kriterien einen Wert von Punkten zu. Aufgrund der Summe der er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Punkte ergibt sich die Einordnung in eine Indikationsstufe, die für die unterschiedliche Komplexität der technischen Hörgeräteanpassung steht und der nach dem vom Bundesamt für Sozialversicherung mit den Hörgerätelieferanten abgeschlossenen Tarifvertrag bestimmte Hörgeräte zugeordnet sind. Während für die Einteilung in die Indikationsstufe 1 (einfache Versorgung) 25 - 49 Punkte ausreichen, sind für die Indikationsstufe 2 (komplexere Versorgung) 50 - 75 Punkte und für die Indikationsstufe 3 (sehr komplexe Versorgung) über 75 Punkte notwendig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="IV164"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine tarifvertraglichen Ansätzen entsprechende Leistungszuerkennung trägt vermutungsweise den invaliditätsbedingten Eingliederungsbedürfnissen im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und führt in einfacher wie zweckmässiger Weise zum Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungserfolg. Der Einwand, dass es sich ausnahmsweise gegenteilig verhält, dass also im Einzelfall aus besonderen invaliditätsbedingten Gründen eine die tarifvertraglichen Ansätze übersteigende Hörgeräteversorgung notwendig sei, bleibt indessen nach geltendem Recht zulässig. Massgebend ist stets das kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Eingliederungsbedürfnis der Versicherten. Deshalb bleibt die gerichtliche Prüfung, ob die tarifarisch vergüteten Höchstpreise dem invaliditätsbedingten Eingliederungsbedürfnis im konkreten Einzelfall Rechnung tragen, vorbehalten. Jedoch trägt die versicherte Person die Beweislast für die von ihr behauptete Ausnahmesituation. Ein solches gesteigertes Eingliederungsbedürfnis, das einer über die tarifarisch vorgesehenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Preislimiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinausgehenden Versorgung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darf, kann sich sowohl aus der speziellen gesundheitlichen Situation wie auch mit Blick auf den Tätigkeitsbereich der versicherten Person ergeben (BGE 130 V 174 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 4.3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Abgabe eines Hörgeräts besteht grundsätzlich bis zum Bezug resp. Vorbezug der Altersrente, auch wenn die Anspruchsvoraussetzungen kein volles Jahr mehr erfüllt werden (Kreisschreiben über die Abgabe von Hilfsmit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teln durch die Invalidenversicherung [KHMI], </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1004 und 1007 in der ab 1. März 2004 gültigen Fassung). Ob die kurzfristige Abgabe noch zweckmässig ist, ist im Einzelfall jedoch zu prüfen (KHMI, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1007).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Expertenarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ermittelte in seiner Expertise vom 16. März 2005 aufgrund seiner Untersuchungen eine Gesamtpunktzahl von 65. Zusätzliche Erschwernisse wie ein Hochton-Steilabfall im Tonaudiogramm beidseits konnte er nicht feststellen. Da eine beidseitige Schwerhörigkeit vorliegt, empfahl er so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dann eine binaurale Versorgung (Urk. 8/9). Bei einer Gesamtpunktzahl von 65 ist eine komplexere Versorgung gemäss der Indikationsstufe 2 erforderlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 26. April 2005 gelangte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Auftrag des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers an die IV-Stelle und erklärte, dass sich dessen berufliche Situation ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändert habe. Als Produkte- und Produktionsmanager müsse er häufig Weiterbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungsanlässe besuchen, weshalb die Integration am Arbeitsplatz mit Hörgeräten der Indikationsstufe 2 nicht ausreichend sei (Urk. 8/7). Zur Ermittlung der erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Versorgung können für das Kriterium der beruflichen Kommunika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsanforderungen maximal 25 Punkte eingesetzt werden. Selbst wenn der gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemachte Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen ausgewiesen wäre, könnten höchstens 5 zusätzliche Punkte berücksichtigt werden, womit eine Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samtpunktzahl von 70 erreicht würde, welche noch nicht zu einer Einstufung in die Indikationsstufe 3 führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie erwähnt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 3.3) trägt der Versicherte die Beweislast für das von ihm be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hauptete erhöhte Eingliederungsbedürfnis. Vorliegend macht der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer geltend, wegen seiner besonderen beruflichen Situation sei eine über die tarifarisch vorgesehenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Preislimiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinausgehende Versorgung notwendig. Er unterlässt es indes, den von ihm behaupteten Besuch von Weiterbildungsveran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">staltungen zu belegen und darzutun, inwiefern die entsprechende Weiterbildung kurz vor Erreichen des AHV-Alters notwendig sein sollte. Keiner weiteren Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">läuterung bedarf, dass Hörgeräte der Indikationsstufe 3 zu einer besseren akus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Versorgung des Beschwerdeführers führen. Da jedoch kein Anspruch auf die im Einzelfall bestmögliche Versorgung besteht (KHMI, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.07.10), ist bei dieser Sachlage nicht zu beanstanden, wenn die IV-Stelle entschieden hat, le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diglich die Kosten für eine Hörgeräteversorgung gemäss Indikationsstufe 2 zu übernehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">beschwerdeführende</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtssekretär</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FaesiVogel</p></div> </div></body></html>