<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.01139</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. Dezember 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1978 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitete von 2002 bis 2006 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Schichtführer Produktion bei einem 100%-Pensum und war danach zeitweilig temporär tätig, bevor er am 1. Juni 2008 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH als Gerüstbauer eine Stelle antrat und die Arbeit nach dem 13. Juni 2008 wegen Rückenbeschwerden niederlegte (Urk. 7/6 und Urk. 10/16). Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. November 2008 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte wegen seit Februar 2006 bekannten Rückenbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen. Mit Verfügung vom 30. September 2009 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/33), nachdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Schreiben vom 31. Juli 2009 (Urk. 7/28) erklärt hatte, wegen Schmerzen zurzeit keine Umschulung absolvieren zu können. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 3. Dezember 2009 (Urk. 7/38) wies die IV-Stelle das Rentenbegehren des Versicherten unter Hinweis auf einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad von 18 % ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem der Versicherte von Februar bis Oktober 2011 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH als Vorarbeiter Gerüstbau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen war (Urk. 7/76/44), meldete er sich am 10. November 2011 (Eingangsdatum) wegen Verschlechterung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/45, unter Nachreichung diverser Arztberichte, Urk. 7/47). Mit Vorbescheid vom 6. Januar 2012 (Urk. 7/50) stellte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Nichteintreten auf sein erneutes Leistungsbegehren in Aussicht. Dagegen erhob der Versicherte am 26. Januar beziehungsweise am 16. März 2012 Einwand (Urk. 7/51 und Urk. 7/57). Am 21. Mai 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) eine psychiatrische Untersuchu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ng des Versicherten durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Untersuchungsbericht vom 11. Juni 2012, Urk. 7/61, und Stellungnahme vom 12. Juni 2012, Urk. 7/65/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte die IV-Stelle den Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. Oktober 2009 (Urk. 7/62) ein, wo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. September bis 10. Oktober 2009 zur Rehabilitation hospitalisiert war. Mit Vorbescheid vom 12. Juli 2012 kündigte die IV-Stelle die Abweisung des Rentenbegehrens bei einem Invaliditätsgrad von 30 % an (Urk. 7/67), wogegen der Versicherte am 30. August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit ergänzender Begründung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 21. September 2012 Einwand (Urk. 7/72 und Urk. 7/75) erhob. Die IV-Stelle forderte daraufhin die Akten der Kollektiven Krankentaggeldversicherung Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (Zürich AG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/76-79) an, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worunter auch Unterlagen über eine von dieser veranlassten Observation.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 8. November 2012 nahm der RAD nach Durchsicht der Observationsunterlagen Stellung zur Arbeitsfähigkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/80). Am 9. November 2012 verfügte die IV-Stelle die vorbeschiedene Abweisung des Rentengesuchs (Urk. 7/81). Die dagegen am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 7/85) wurde mit Urteil IV.2012.01292 vom 31. März 2014 in dem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutgeheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die angefochtene Verfügung vom 9. November 2012 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese - nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen - über den Rentenanspruch von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neu verfüge (Urk. 7/94). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Nachgang zu diesem Urteil aktualisierte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Aktenlage und liess </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> po</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lydisziplinär begutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten vom 5. Oktober 2015, Urk. 7/133). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">146) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. September 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Rentenanspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 Beschwerde und beantragte, es sei ihm unter Aufhebung der Verfügung vom 13. September 2016 ab 1. Mai 2012 eine Rente zuzusprechen, eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, um den medizinischen Sachverhalt rechtskonform abzuklären und hernach neu über den Rentenanspruch zu entscheiden; subeventuell seien ihm berufliche Massnahmen zuzusprechen. Zudem ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Stephan Kübler zum unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-157), was dem Beschwerdeführer am 30. November 2016 mitgeteilt wurde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verstimmungszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Urteil IV.2012.01292 vom 31. März 2014 (Urk. 7/94), mit dem die Sache vom hiesigen Gericht zur Vornahme weiterer Abklärungen an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückgewiesen wurde, konnte der Gesundheitszustand des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestützt auf die damals vorhandene medizinische Aktenlage - mangels Gesamtbetrachtung des somatischen und psychischen Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - nicht rechtsgenügend ermittelt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die von der Verwaltung im Nachgang zum Urteil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 31. März 2014 eingeholten Arztberichte bis zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydiszip</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linären Begutachtung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (August 2015) im Gutachten vom 5. Oktober 2015 zusammengefasst wurden (Urk. 7/133 S. 17 f.), werden sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 5. Oktober 2015 (Urk. 7/133) nannte folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom bei/mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinisch deutlich eingeschränkter Beweglichkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem MRI der LWS erstmals am 1. Juni 2006 dokumentierter </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts paramedianer Diskushernie L4/5 und weiterer leicht </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezessal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betonter medianer Diskushernie L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im aktuellen MRI der LWS vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015 Bestätigung der </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 1. Juni 2006 vorbeschriebenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskopathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Sinne einer </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flächenhaften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskushernierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L4/5 ohne Neurokompression und </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer medianen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hernierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L5/S1 mit </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kontakt zum Abgang der Nervenwurzel S1 rechts ohne </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kompromittierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Liegen. Insgesamt degenerative </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veränderungen der drei distalen lumbalen Bewegungselemente</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive Episode (ICD-10: F 32.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subjektiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zervikalgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne zugrunde liegende klinisch-funktionelle </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einbussen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronische Kopfschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Gastritis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der psychiatrischen Exploration habe sich ein Beschwerdeführer mit in den Vordergrund gerückten Schmerzen und Klagen über innere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unruhezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Impulskontrollverluste, aggressive Affektregulationsstörungen sowie depressive Gefühle präsentiert. Die eingehende psychiatrische Untersuchung zeige allerdings deutliche Inkonsistenzen zwischen den geklagten Beschwerden und dem Verhalten des Beschwerdeführers. Kontrastierend zu der vorgetragenen ausgeprägten Schmerzsymptomatik verhalte sich der Beschwerdeführer über weite Strecken der Exploration bemerkenswert lebhaft, ohne jeglichen Hinweis auf schmerzassoziierte Beeinträchtigungen der Körpersprache, der Gestik und Mimik. Die vom Beschwerdeführer zu Beginn der Untersuchung gezeigten Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Beweglichkeit beim Betreten des Untersuchungszimmers ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lören sich rasch und sein Verhalten ändere während der Exploration mehrfach, sodass über weite Strecken keinerlei depressive Hemmung von Denkabläufen, Psychomotorik, Sprechen und Körpersprache vorhanden sei. Auch die vom Beschwerdeführer geschilderten Rückzüge aus dem Sozialverhalten liessen sich nicht im geschilderten Umfang bestätigen. Schliesslich sei beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer allenfalls das Bild einer leichten depressiven Episode festzuhalten, wobei erhebliche Zuflüsse durch psychosoziale Belastungen eine Rolle spielten. Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich der in der Vergangenheit diagnostizierten chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sei festzuhalten, dass die dokumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Videosequenzen zu keinem Zeitpunkt Hinweise auf Beeinträchtigen durch quälende Schmerzwahrnehmung zeigten. Auch Gestik und Mimik sowie die in den Videosequenzen dokumentierte Interaktionsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne jeglichen Hinweis auf hemmende depressive Phänomene. Auch im Rahmen der erfolgten psychiatrischen Exploration könnten Symptome einer mittelschweren oder gar schweren Depression nicht objektiviert werden. Da die Diagnose einer anhaltenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstörung daran geknüpft se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass ein Betroffener unter andauernden schweren und quälenden Schmerzen leide, die in enger Verknüpfung mit emotionalen Konflikten oder psychosozialen Belastungen aufträten beziehungsweise bei denen entsprechende Belastungsfaktoren massgeblich an der Aufrechterhaltung der Symptomatik beteiligt seien, müssten Zweifel an der Diagnose der Schmerzstörung geäussert werden. Die vielfältigen Videosequenzen an verschiedenen Tagen widerlegten ein Verhalten des Beschwerdeführers, welches durch schwere und quälende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzzustände nachhaltig beeinträchtigt werde. Aus der leichten depressiven Episode lasse sich keine Relevanz für die Arbeitsfähigkeit ableiten, da der Beschwerdeführer über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausreichend Ressourcen in den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Realitätsprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urteilsbildung, Beziehungsfähigkeit, Selbstwertregulation, Intentiona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität und Antrieb verfüge. Zusammenfassend sei mithin festzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht gestellt werden könne. Die Diagnose einer leichten depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Episode begründe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, zumal erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che psychosoziale Belastungsfaktoren an der depressiven Symptomatik und deren Aufrechterhaltung beteiligt seien. Die Diagnose einer anhaltenden Schmerzstörung könne letztlich nicht mit hinlänglicher Sicherheit bestätigt werden, da es zahlreiche Inkonsistenzen gebe. Vielmehr sei von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinsnahen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aggravation auszugehen. Bislang sei im Rahmen der Behandlungen kein nachhaltiger Behandlungserfolg erzielt worden, allerdings ergäben sich Zweifel an der Veränderungsmotivation des Beschwerdeführers. Auch berufliche Eingliederungsversuche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolglos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geblieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seien jedoch bislang auch nicht nachhaltig betrieben worden. Gravierende somatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Komorbiditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche den Beschwerdeführer daran hindern könnten, Willenskräfte zu mobili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieren, um seelisch bedingte Hemmungen gegenüber einer Arbeitsaufnahme zu überwinden, lägen ebenfalls nicht vor und die Diagnose einer schweren Depression oder gar einer Psychose lasse sich nicht bestätigen. Realitätsprüfung und Urteilsbildung seien dem Beschwerdeführer durchaus möglich, so habe er dies auch innerhalb der Exploration gezeigt, beispielsweise in der Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dersetzung mit der Konfrontation von Videosequenzen. Die Kontaktgestaltung und Beziehungsfähigkeit des Beschwerdeführers zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausreichende Ressour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cen, auch wenn gelegentliche Impulskontrollstörungen beschrieben worden seien. Insgesamt seien die Beeinträchtigungen im Bereich der Affektregulation nicht so nachteilig, dass es ihm unzumutbar wäre, einer Tätigkeit nachzugehen. Der Beschwerdeführer sei auch einem Arbeitgeber trotz seiner gelegentlichen Impulskontrollstörungen zumutbar. Intentionalität und Antrieb seien erhalten, was das Verhalten des Beschwerdeführers deutlich zeige. Ein sozialer Rückzug aus allen Lebensbereichen liege nicht vor. Der Beschwerdeführer zeige darüber hinaus zahlreiche Inkonsistenzen, welche auf eine Aggravation der geklagten Symptomatik hindeuteten. Der Beschwerdeführer erlebe sich subjektiv vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig invalidisiert. Auffällige Inkonsistenzen im Verhalten des Beschwerdeführers, die fehlende Medikation, Hinweise auf fehlenden Leidensdruck sprächen für eine Aggravation. Denke man den Anteil der Aggravation hinweg, verbleibe es bei einer allenfalls leichten depressiven Episode ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der orthopädisch/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchung zeige sich, dass die stati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Belastbarkeit und die Beweglichkeit der LWS und des Rumpfes des Beschwerdeführers - gründend auf den aktuellen und in der Vergangenheit mehrfach bestätigten MRI-Pathologien der LWS - beeinträchtigt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ders auffallend sei, dass zumindest in den letzten Jahren keine eindeutige neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rochirurgische/wirbelsäulenchirurgische Aussage zu einer operativen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsindikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> formuliert worden sei. Es handle sich um einen chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzzustand, dem offenbar mit den bisherigen Strat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht beizukommen gewesen sei. Insofern sollte diesem Beschwerdeführer eine alsbaldige Konsultation bei einem Wirbelsäulenchirurgen/Neurochirurgen im Sinne einer Schadenminderungspflicht nahegebracht werden. Vorerst bestehe die Schlussfolgerung, dass die vorgetragenen Beschwerden und auch die Klinik nicht vollumfänglich befriedigend mit den objektiv dokumentierten MRI-Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den korrelierten. Es fänden sich auch keine zum Beispiel in der Folge einer langjährigen Schonung eingetretenen Atrophien. Laut neurologischer Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bestehe auch keinerlei diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> assoziierte Pathologie. Beruflich habe der Beschwerdeführer zuletzt im Jahre 2011 für einen kurzen Zeitraum von nur 3 Wochen eine Tätigkeit im Gerüstbau ausgeübt. Seither habe er bis dato keinerlei Tätigkeit mehr ausgeübt. Bei den beschriebenen orthopädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befunden der LWS sei die Wiederaufnahme einer körperlich belastenden Tätigkeit im Gerüstbau naturgemäss dauerhaft nicht mehr möglich. Rückbli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckend werde seit 2011 von einer vollschichtigen Arbeitsfähigkeit für eine sehr leichte bis maximal leichte rückenadaptierte Tätigkeit ausgegangen. Stellung nehmend zu den videodokumentierten Observationen sei festzuhalten, dass die vorliegende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Videodokumentationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht hinreichend geeignet seien, eine verwertbare Aussage zur aktuellen körperlichen Belastbarkeit aus orthopädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht zu treffen. Immerhin sei unter anderem zu beobachten gewesen, dass der Beschwerdeführer aus dem Stand ein Kleinkind habe anheben können. Zum damaligen Zeitpunkt seien somit keine „dramatischen“ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückenbeschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuell gewesen. Im Übrigen fänden sich keine Situationen, welche hinrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend verwertbar Bewegungsabläufe der Wirbelsäule und des Rumpfes doku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentierten, welche eine eindeutige Korrelation der Wirbelsäulenfunktionen in Bezug auf die bildgebende MRI-Pathologie herzustellen erlauben würden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der neurologischen Untersuchung wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer aktenkundig erstmals 2006 wegen eines akuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumboradi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndroms behandelt worden sei. Neurologische Ausfälle hätten zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden können, es fänden sich nie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Radikulo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder auf spinale Veränderungen zurückgehende Symptome. Im Jahre 2011 sei eine Abklärung in der Kopfwehschmerzstunde der Neurologischen Poliklinik am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt und man habe die Verdachtsdiagnose einer chronischen Migräne, einer Migräne mit (atypischer) Aura und teils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trigemino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-autonomen Begleitsymptomen gestellt. Zum Begutachtungs-Zeitpunkt könne man diese Diagnose nicht vorbehaltlos nachvollziehen, es fänden sich keine Zeichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trigemino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-autonomer Funktionsstörungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auraphänomene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klassischer Manier seien ebenfalls nicht vorhanden. Wenn wellenförmiges Sehen angegeben werde, gehöre dies eher zu einer funktionellen Angelegenheit und nicht zu einer Aura (wobei allerdings der Begriff „atypisch“ erwähnt worden sei). Das geschilderte Kopfweh habe den Aspekt von chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei dies alles nicht relevant. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der durchgeführten internistischen Untersuchung fänden sich keine Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend und aus polydisziplinärer Sicht seien dem Beschwerdeführer allenfalls körperlich sehr leichte bis maximal leichte Tätigkeiten zumutbar. Diese Tätigkeiten müssten rückenadaptiert und wechselbelastend möglich sein. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten sei mit 5 Kilogramm und in Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmefällen mit 10 Kilogramm möglich. Eine entsprechende angepasste und auch dem Ausbildungs- und Kenntnisstand des Beschwerdeführers entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Tätigkeit könne retrospektiv seit 2011 auf einem 100%-Niveau zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutet werden. Die Arbeitsfähigkeit für die schwere Tätigkeit als Gerüstbauer sei seit 2011 aufgehoben, sodass eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vorliege. Die Prognose sei zweifelhaft, da der Beschwerdeführer keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veränderungsmotiva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeige. Aus somatischer Sicht könnte eine neurochirurgische operative Revision der beide distalen lumbalen Bewegungssegmente L4/5 und L5/S1 eine günstige Entwicklung nach sich ziehen, sodass medizinisch-theoretisch sechs Monate nach operativer Behandlung leichte bis mittelschwere Arbeiten zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar wären, sofern ein komplikationsloser, günstiger Verlauf vorliege. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das polydisziplinäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 5. Oktober 2015 (Urk. 7/133) basiert auf einer umfassenden psychiatrischen, orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologischen und internistischen Untersuchung und wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben. Die Gutachter haben detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben und sich mit den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem wurden die medizinische Zusammenhänge und die medizinische Situa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion einleuchtend dargelegt und die Schlussfolgerung nachvollziehbar begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det. Dem polydisziplinären Gutachten kommt demnach grundsätzlich volle Beweiskraft zu (vgl. E. 1.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der begutachtende Orthopäde stellte fest, dass der somatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Rückenleiden), welcher sich auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirkt, mit der dargelegten Diagnose ausgewiesen ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte jedoch schlüssig aus, dass diese Diagnose einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100 % mit einem besonderen Anforderungsprofil, welches auf die geklagten Beschwerden abgestimmt ist, nicht entgegensteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter schloss aufgrund der aktuellen Befundlage die Diagnose einer psychiatrischen Störung mit Krankheitswert aus und verwies dabei hauptsächlich auf die zahlreichen Inkonsistenzen als Hinweis für eine Aggravation des Beschwerdeführers. Abzüglich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aggravatorischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verhaltens verbleib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lediglich allenfalls eine leichte depressive Episode ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, welche überdies von psychosozialen Belastungsfaktoren überlagert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen aus dem depressiven Formenkreis gelten grundsätzlich als therapeutisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_759/2013 vom 4. März 2014 E. 3.6.1 mit Hinweisen). Ein Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch kann grundsätzlich nicht entstehen, solange zumutbare therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische und andere schadenmindernde Vorkehren nicht ausgeschöpft werden. Solange durch eine tatsächlich realisierbare Veränderung der für die gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Situation bedeutsamen Rahmenbedingungen eine wesentliche Besse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des (psychischen) Gesundheitszustandes und damit der dadurch einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Arbeitsfähigkeit bewirkt werden kann, liegt kein invalidisierender Gesundheitsschaden vor. Dies folgt aus dem Grundsatz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbsteingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Schadenminderungspflicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie im psychiatrischen Teilgutachten nachvollziehbar dargelegt wurde, kann der diagnostizierten leichten Depression aufgrund der festgestellten Inkonsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzen, der fehlenden Medikation sowie den Hinweisen auf fehlenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine invalidisierende Wirkung zugesprochen werden. Hierfür spricht auch der von Eigenaktivitäten gezeichnete Tagesablauf, wie er anlässlich der Observation an verschiedenen Tagen zu unterschiedlichen Tageszeiten beo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bachtet werden konnte. Hinzu kommt, dass die depressive Störung auch durch psychosoziale Belastungsfaktoren (finanzielle Situation, langjährige Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigkeit), welche nach invalidenversicherungsrechtlichen Kriterien nicht in die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit einbezogen werden dürfen (vgl. E. 1.2.2), überlagert wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt die diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch das Vorliegen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatoformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstörung wurde verneint und überzeugend damit begründet, dass aufgrund der zahlreichen Inkonsistenzen von einer bewusstseinsnahen Aggravation auszugehen sei und überdies auch anhand der vielfältigen Videosequenzen aus der Observation zu keinem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt Hinweise auf Beeinträchtigungen durch quälende Schmerzwahrnehmung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Einwände des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 5-10) vermögen an dieser Einschätzung nichts zu ändern: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, wonach der somatische Teil des polydisziplinären Gutachtens de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht verwertbar sei, da die von den Ärzten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsassessments</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierte verminderte Leistungsfähigkeit von 20 % (vgl. E. 2.1.2 von Urk. 7/94) nicht diskutiert worden sei (Urk. 1 S. 10), berücksichtigt der begutachtende Orthopäde die geklagten Rückenschmerzen sehr wohl. So führte er diese einerseits als orthopädische Diagnose auf (Urk. 7/133 S. 42) und andererseits nahm er auch im Rahmen der versicherungsmedizinischen Beurteilung Bezug dazu, indem er aufgrund dieser objektivierbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> orthopädischen Beschwerden die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwere Tätigkeit als Gerüstbauer als nicht mehr zumutbar erklärte. Ausserdem verkennt der Beschwerdeführer, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ärzte des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> explizit festhielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sich diese 20%ige Verminderung der Leistungsfähigkeit durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdekumula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Tagesverlauf bei optimaler Kooperation durch medizinische Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men innerhalb von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 3 bis 4 Monaten beheben liesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesbezüglich führte der Gutachter plausibel aus, dass beim Beschwerdeführer eine operative neurochi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rurgische/wirbelsäulenchirurgische Behandlungsindikation besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Umstand, dass trotz chronischem Schmerzzustand während Jahren keine neue </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlungsstrategie ins Auge gefasst wurde, hängt mit der festgestellten man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelnden Veränderungsmotivation (vgl. psychiatrisches Teilgutachten S. 34) des Beschwerdeführers zusammen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche mangels Krankheitswert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unbeachtlich ist. Eine langandauernde verminderte Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit ist demnach durch den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Bericht nicht ausgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Observationsmaterial wu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rde durch die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausreichend disku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert und gewürdigt, womit dem Rückweisungsentscheid des hiesigen Gerichtes vom 31. März 2014 genüge getan wurde (vgl. Einwand des Beschwerdeführers Urk. 1 S. 6). Insbesondere der psychiatrische Gutachter würdigte die vielfältigen Videosequenzen unmittelbar (mangelnde quälende Schmerzwahrnehmung fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellbar), konfrontierte den Beschwerdeführer aber auch mehrere Male konkret mit den Ergebnissen der Observation und konnte aus dessen Reaktion nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbare Folgerungen auf den psychischen Gesundheitszustand treffen. Auch der begutachtende Orthopäde würdigte das Observationsmaterial, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte indes in erster Linie auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eigene umfassende Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und konnte gestützt darauf eine qualitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit feststellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn auch eine mangelnde Korrelation der vorgetragenen Beschwerden mit den MRI-Befunden vorliegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Deshalb kann auch auf den somatischen Teil des Gutachtens abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versuch des Beschwerdeführers, die Nichteinnahme seiner Medikamente mit dem Umstand zu erklären, dass er diese extra im Hinblick auf die Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 19., 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 24. August 2015 abgesetzt habe, um die Autofahrt nach Bern selbst machen zu können (Urk. 1 S. 7), scheitert. Gestützt auf den Laborbefund de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren die Medikamente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Duloxetin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quetiapin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lorazepam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Tramadol nicht nachweisbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> so kurzfristig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Absetzen medizinisch nicht erklärbar ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es ist vielmehr aufgrund dieser fehlenden Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamenten-Compliance auf einen fehlenden Leidensdruck zu schliessen. Im Weiteren haben sowohl der begutachtende Psychiater (Urk. 7/133 S. 26) als auch der Orthopäde (S. 41) im Rahmen der Befundaufnahme explizit festgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass der Beschwerdeführer durch einen Freund mit dem Auto zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungstermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gefahren worden sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was auf Informationen des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers selbst beruhen muss und seiner Erklärung widerspricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im psychiatrischen Teilgutachten aufgeführten Ressourcen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers sind durchaus nachvollziehbar. So wurde im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befundauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/133 S. 29-32) detailliert und ausführlich dargelegt, wie die Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeit des Beschwerdeführers aufgestellt ist und seine Lebensumstände sind. Gestützt darauf kann ein psychiatrischer Facharzt ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valable</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückschlüsse auf die Ressourcen vornehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine eingehende Auseinandersetzung mit der Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> drängt sich im vorliegenden Fall nicht auf. Einerseits handelt es sich beim im Beschwerdeverfahren eingereichten Bericht vom 13. Oktober 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 3/3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um einen nachträglichen Abschlussbericht, den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als ehemals behandelnde Hausärztin anhand eines Aktenstudiums des Dossiers vom Psychotherapeuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstellte. Eine solche Einschätzung einer Allgemeinmedizinerin anhand blosser Akten der durchgeführten psychotherapeutischen Behandlung ist wenig aussagekräftig. Und auch aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und Hausärztinnen mitunter im Hinblick auf die auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer (wenn auch ehemaliger) Patienten aussagen, sind die Aussagen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc, BGE 122 V 160 E. 1c je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend kann aufgrund der überzeugenden Feststellungen im polydisziplinären Gutachten de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 (Urk. 7/133) davon ausgegangen werden, dass dem Beschwerdeführer eine behinderungsangepasste Tätigkeit (sehr leichte bis leichte, rückenadaptierte, wechselbelastende Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in der Heben und Tragen von Lasten bis 5 Kilogramm - selten 10 Kilogramm - anfallen) seit 2011 zu 100 % zumutbar ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit kann von weiteren medizinischen Abklärungen abgesehen werden (antizipierte Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigung: BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren ist zu prüfen, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt. Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 10. November 2011 bei der IV-Stelle neu zum Leistungsbezug an (Urk. 7/45), womit die sechsmonatige Frist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG im Mai 2012 endete und der frühestmögliche Rentenbeginn im Mai 2012 liegt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensentwicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausgeglichenen Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Festsetzung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validenlohnes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohnstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turerhebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer nur kurz als Gerüstbauer arbeitete (im Juni 2008 rund 2 Wochen bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH [Urk. 7/16] und im Februar 2011 rund 3 Wochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH [Urk. 1 S. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]) und ihm seine letzte Stelle als Schichtführer bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG, wo er von 2002 bis 2006 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/14/2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gearbeitet und einen deutlich tieferen Lohn erzielt hatte (vgl. Urk. 7/21: knapp 57‘600.-- im Jahre 2006), aus invaliditätsfremden Gründen gekündigt worden war, rechtfertigt es sich nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Lohn als Gerüstbauer per 2012 mit Fr. 98‘168.85 abzustellen, sondern es ist zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die Tabellenlöhne abzustellen. Dabei kann davon ausgegangen werden, dass sich der Beschwerdeführer als gelernter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mechapraktiker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und zuletzt als Schichtführer in der Produktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/10) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch praktische Erfahrungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in dieser Branche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angeeignet hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung für das Jahr 2012 (LSE 2012) ergibt sich aus der Tabelle TA1 (Ziffern 5-43) als Bruttomonatslohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zentral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Tätigkeiten in der Produktion im Kompetenzniveau 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(praktische Tätigkeiten) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Männer Fr. 5‘865.--. Bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, „Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [NOGA 2008]“, Periode 1990-2015) ergibt dies ein Jahreseinkommen von Fr. 73‘371.--. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist auch zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzustellen, da der Beschwerdeführer keine neue Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat. Aus der LSE 2012 ergibt sich als Zentralwert für Arbeitnehmer des Kompetenzniveaus 1 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im privaten Sektor ein Bruttomonatslohn von Fr. 5‘210.-- (Tabelle TA1, Ziffern 5-96, S. 35). In Anbetracht der betriebsüblichen Arbeitszeit im Jahr 2012 für alle Sektoren von 41.7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik, „Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen [NOGA 2008]“, Periode 1990-2015) resultiert ein Einkommen von Fr. 65‘177.--. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nurmehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 mit Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer verlangt einen Leidensabzug von 15 %, da er die frühere, sehr schwere körperliche Tätigkeit als Gerüstbauer nicht mehr ausüben könne (Urk. 1 S. 11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wie bereits ausgeführt, kann diese Tätigkeit nicht als angestammte Tätigkeit betrachtet werden. Ob ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mechapraktiker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ausschliesslich dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gerüstebauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> entsprechende schwere körperliche Tätigkeiten ausüben muss, kann aufgrund des Nachfolgenden offen gelassen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob und in welchem Umfang ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen ist, liegt im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtgemässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ermessen der Verwaltungsbehörde. Bei der Überprüfung des gesamthaft vorzunehmenden Abzuges, der eine Schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung darstellt und von der Verwaltung kurz zu begründen ist, darf das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 75, Regeste). Diesbezüglich ist auf die zutreffende Argumentation der Beschwerdegegnerin in der angefochte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung vom 13. September 2016 (Urk. 2) zu verweisen, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich ein l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eidensbedingter Abzug von maximal 10 % rechtfertig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer lediglich sehr leichte bis leichte Tätigkeiten zumutbar sind. Zudem kann davon ausgegangen werden, dass auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt auch unter Berücksichtigung des Anforderungs- und Belastungsprofils noch ein genügend breites Spektrum an zumutbaren Verweistätigkeiten vorhanden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen ergibt eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14‘712</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (Fr. 73‘371.-- - Fr. 58‘659.-- [Fr. 65‘177.-- x 0.9]) und führt somit zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentenausschliessenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beantragt subeventuell – wie schon im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – berufliche Massnahmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung beziehungsweise eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum beschwerdeweise anfechtbaren Verfügungsgegenstand gehören indes auch jene Rechtsverhältnisse, hinsichtlich deren es die Verwaltung zu Unrecht unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen hat, verfügungsweise zu befinden. Ferner bleibt zu beachten, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts das verwaltungsgerichtliche Verfahren aus prozessökonomischen Gründen auf eine ausserhalb des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anfechtungsgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das heisst ausserhalb des durch die Verfügung beziehungsweise durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestimmten Rechtsverhältnisses liegende spruchreife Frage ausgedehnt werden kann, wenn diese mit dem bisherigen Streitgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand derart eng zusammenhängt, dass von einer Tatbestandsgesamtheit gesprochen werden kann, und wenn sich die Verwaltung zu dieser Streitfrage mindestens in Form einer Prozesserklärung geäussert hat (BGE 130 V 501, 122 V 34 E. 2a mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vorbescheid vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 – wie bereits das vorangegangene Beschwerdeverfahren IV.2012.01292 – befasste sich sowohl im Titel wie in der Begründung einzig mit dem Rentenanspruch (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/140). Mit Einwand vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/143) bzw. Ergänzung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/146) bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte der Beschwerdeführer berufliche Massnahmen, konkret Arbeitsvermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung und Berufsberatung. Hierauf ging die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 insoweit ein, als sie nach kurzer Darlegung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsvoraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und einer Begründung den Anspruch auf Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung und Berufsberatung verneinte und im Dispositiv das „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsbegeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ abwies, auch wenn sie im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie der Einleitung einzig auf „den Anspruch auf eine Invalidenrente“ Bezug nahm. Damit wies sie mit der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung sinngemäss auch das eventuelle Leistungsbegehren auf berufliche Massnahmen ab, jedenfalls hätte sie aufgrund der schon im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhobenen Leistungsbegehren hierüber verfügen müssen und erweist sich diese Streitfrage als spruchreif.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähige (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 ATSG) Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten Arbeitsplatzes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a) und auf begleitende Beratung im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihres Arbeitsplatzes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b). Die IV-Stelle veranlasst diese Massnahmen unverzüglich, sobald eine summarische Prüfung ergibt, dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Anspruch auf berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterliegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 8 IVG. Für den vorliegend allenfalls in Frage kommenden Anspruch auf Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung nach Art. 18 IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht grundsätzlich der Eintritt einer Arbeitsunfähigkeit; sie muss sich nicht zur Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) oder gar zur Invalidität (Art. 8 ATSG) ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dichtet haben; insofern ist der Arbeitsvermittlungsanspruch gegenüber der von der Invalidenversicherung sonst grundsätzlich verlangten Voraussetzung der (leistungsspezifischen) Invalidität losgelöst. Entsprechend der Legaldefinition von Art. 6 ATSG wird auch eine teilweise Arbeitsunfähigkeit genügen; doch darf sie nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorübergehender Natur sein, sondern hat sie quantitativ, qualitativ und zeitlich so beschaffen zu sein, dass sie die versicherte Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblich behindert (vgl. Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_236/2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 15. Februar 2013 E. 3.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Meyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3 f. zu Art. 18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sodann muss zwischen dem Gesundheitsschaden und der Notwendigkeit der Arbeitsvermittlung ein Kausalzusammenhang beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG), und muss die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person bei der Stellensuche aus invaliditätsbedingten Gründen auf das Fachwissen und entsprechende Hilfe der Vermittlungsbehörden angewiesen sein (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_966/2011 vom 4. Mai 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist nicht ersichtlich, inwiefern die fehlende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederung im Sinne der Verwertung der bestehenden Arbeitsfähigkeit auf gesundheitlich bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche zurückzuführen wäre und die Arbeitsvermittlung in die Zuständigkeit der IV (statt gegebenenfalls in den Bereich der Arbeitslosenversicherung, ALV) fiele. Ist die Arbeitsfähigkeit einzig soweit eingeschränkt, als dem Versicherten leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind, bedarf es zur Begründung des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung zusätzlich einer spezifischen Einschränkung gesundheitlicher Art (Meyer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a.a.O., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 6 zu Art. 18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was vorliegend entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 12) offensichtlich nicht gegeben ist. Kommt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzu, dass vorliegend keine speziellen, invaliditätsbedingten Anforderungen an den Arbeitsplatz (z.B. Sehhilfen) und/oder den Arbeitgeber (z.B. Toleranz gegenüber invaliditätsbedingt notwendigen Ruhepausen) zu stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len sind. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich dem Begehren auf Berufsberatung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 IVG) kann auf die zutreffenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin verwiesen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass es dem Beschwerdeführer bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen) und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht jedenfalls seit 2011 zuzumuten ist, ohne berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentenausschliessenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbstätigkeit nachzugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen für die Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Prozessführung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt, wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbeistän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsentscheid vom 9. Mai 2016 (Urk. 3/1/1-2) von seiner Wohngemeinde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Juni 2012 finanziell unterstützt. Mit Blick darauf ist er im vorliegenden Verfahren bezogen auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeitpunkt als prozessual bedürftig zu qualifizieren. Da auch die weiteren Anspruchsvoraussetzungen (fehlende Aussichtslosigkeit und sachliche Notwendigkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsverbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) knapp erfüllt sind, ist dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in Bewilligung seines Gesuchs vom 14. Oktober 2016 (Urk. 1 S. 2) Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Stephan Kübler, Winterthur, als unentgeltlicher Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen, und es ist ihm die unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung zu gewähren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert zu bemessen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG), sind auf Fr. 600.-- anzuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2016 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10) macht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stephan </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Küb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Aufwand von 12:50 Stunden und Barauslagen im Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35.90 geltend. Dies erweist sich knapp innerhalb des notwendigen Aufwan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des, weshalb der unentgeltliche Rechtsvertreter mit einer Entschädigung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3‘089.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Mehrwertsteuer und Auslagenersatz) aus der Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu entschädigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass er zur Nachzahlung der Gerichtskosten und der Kosten für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst</span><span class="Standard berschrift3">:</span></p><p><br/></p><p class="Standard Dispotext"><span class="Standard Dispotext">In Bewilligung des Gesuchs vom 14. Oktober 2016 wird dem Beschwerdeführer Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur, als unentgeltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende </span><span class="Standard Dispotext">V</span><span class="Standard Dispotext">erfahren bestellt und es wird ihm die unentgeltliche Prozessführung bewilligt</span><span class="Standard Dispotext">;</span><span class="Standard Dispotext"> </span></p><p class="Standard Dispotext"><br/></p><p class="Standard Dispotext"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Stephan Kübler, Winterthur,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 3‘089</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inklusive</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und M</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext"><br/></p><p class="Standard Dispotext"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>