<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00043</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107157&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00043</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.04.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnnachzahlungen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Lohnnachzahlungen für die Stationsleitung gemäss Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 (VK.96.00011) und Regierungsratsbeschluss (RRB) 1283/2001.<br/>Auf die Beschwerde ist einzutreten, da sowohl eine Geschlechtsdiskriminierung als auch ein zivilrechtlicher Anspruch nach Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) in Frage stehen (E. 1). Es liegt keine Lohndiskriminierung aufgrund des Geschlechts vor, wenn den Stationsleitungen in Umsetzung von VK.96.00011 Lohnnachzahlungen im Umfang von nur einer Klasse gewährt wurden, da das Verwaltungsgericht für diese Funktion keine weiter gehende Diskriminierung feststellte. Die Anhebung um zwei Lohnklassen anlässlich der späteren Neueinreihung war anders motiviert (E. 2a). Der geringere Umfang der Lohnnachzahlungen im Vergleich zu jenen zugunsten der tiefer eingereihten Pflegenden verstösst nicht gegen die Rechtsgleichheit (E. 2b+c). Berechnung des Verzugszinses (E. 3).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESOLDUNGSKLASSE">BESOLDUNGSKLASSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHLECHTERGLEICHHEIT">GESCHLECHTERGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU">GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENFREIHEIT">KOSTENFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNDISKRIMINIERUNG">LOHNDISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNKLASSE">LOHNKLASSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNNACHZAHLUNG">LOHNNACHZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MAHNUNG">MAHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLEGEBERUFE">PFLEGEBERUFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSGLEICHHEIT">RECHTSGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STATIONSLEITUNG">STATIONSLEITUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERFÃHRUNGSREGELUNG">ÃBERFÃHRUNGSREGELUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFALLTAG">VERFALLTAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERZUGSZINS">VERZUGSZINS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZIVILRECHTLICHE ANSPRÃCHE">ZIVILRECHTLICHE ANSPRÃCHE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 lit. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 lit. III BV</span><br/><span class="gerade">Art. 6 lit. I EMRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 GlG</span><br/><span class="gerade">Art. 13 lit. V GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 102 lit. II OR</span><br/><span class="gerade">Art. 323 OR</span><br/><span class="ungerade">§ 13 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 74 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80c VRG</span><br/><span class="gerade">§ 40 lit. I VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 25 S. 70</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. Mit Entscheid vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht die Gleichstellungsklagen diverser BerufsverbÃ¤nde und EinzelklÃ¤gerinnen betreffend die Einreihung der Diplomierten Krankenpflegenden, der Diplomierten Krankenpflegenden mit Zusatz­ausbildung und der Stationsleitungen teilweise gut. Dabei wurde festgehalten, grundsÃ¤tzlich seien die Diplomierten Krankenpflegenden, denen Auszubildende und/oder Hilfspersonal unterstellt seien, in die Lohnklassen 14 und 15 (anstatt 12 bis 13) einzureihen. Folgerichtig seien Diplomierte Krankenpflegende mit Zusatzausbildung in die Klassen 15 oder 16 (anstatt 13 bis 14) und Stationsleitungen in die Klassen 15, 16 oder 17 (anstatt 14 bis 16) einzureihen (VK.96.00011, E. 10c, vgl. auch E. 4a, www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Die von den IndividualklÃ¤gerinnen gestellten rÃ¼ckwirkenden Lohnbegehren fÃ¼r die Zeit vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 1996 sistierte das Gericht einstweilen. Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (in Sachen BerufsschullehrkrÃ¤fte im Gesundheitswesen [VK.96.00013], Physiotherapierende [VK.96.00015] und Ergotherapierende [VK.96.00017], alle ebenfalls unter www.vgrzh.ch/­rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 16. Mai 2001 erliess der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss (RRB) 707/2001 einen Einreihungsplan (Neueinreihung Gesundheitsberufe). Demnach sind Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit Diplomniveau (DN) II neu in die Lohnklasse 14 einzureihen. Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit DN I und mit besonderen Aufgaben (mbA) sind ebenfalls in die Klasse 14 einzureihen, jene mit DN II und mbA hingegen in die Klasse 15. Krankenschwestern/pfleger mit Zusatzausbildung (IPS, OPS, AnÃ¤sthesie, Notfall) sind in die Klasse 15 und bei zusÃ¤tzlicher mbA-Funktion in die Klasse 16 anzuheben. Ein Pflegeexperte oder eine Pflegeexpertin HÃ¶here Fachschule (HÃ¶fa) II mit beratender Funktion ist entsprechend der bisherigen Einreihungspraxis, d.h. in Gleichstellung mit der Stationsleitung, in die Klassen 16 bis 18 einzureihen. Die Stationsleitung ist neu um zwei Klassen hÃ¶her in die Klassen 16 bis 18 einzureihen (RRB 707/2001 E. B.5). Der Regierungsrat ist somit bei der Einreihung der Stationsleitung Ã¼ber das erwÃ¤hnte Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 (VK.96.00011) hinausgegangen, indem er fÃ¼r diese Funktion die Einreihung ab der Klasse 16 (und nicht schon ab der Klasse 15) bestimmt hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Weiteren erliess der Regierungsrat am 29. August 2001 einen Beschluss (RRB 1283/2001) betreffend Lohnnachzahlungen fÃ¼r Pflege-, medizinisch-technische und ‑thera­peutische Berufe (Genehmigung Vereinbarung). Dieser Beschluss grÃ¼ndet auf einer Einigung, welche im Zusammenhang mit den sistierten Leistungsklagen der IndividualklÃ¤gerinnen zwischen diesen, den klagenden BerufsverbÃ¤nden und Gewerkschaften einerseits und dem Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch die Finanzdirektion und die Gesundheitsdirektion, sowie dem Verband ZÃ¼rcher KrankenhÃ¤user anderseits erzielt werden konnte (Vereinbarung). Danach ist den 47 IndividualklÃ¤gerinnen fÃ¼r die Zeit vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 2001 eine Lohnnachzahlung fÃ¼r die entsprechenden Klassen und Stufen zu gewÃ¤hren, die anhand der jeweiligen Einreihungsgeschichte berechnet wird. Es wird ein jÃ¤hrlicher Verzugszins von 5 % ab mittlerem Verfalldatum gewÃ¤hrt (RRB 1283/2001 E. B.1). FÃ¼r die Ã¼brigen AngehÃ¶rigen der betroffenen Berufe und Funktionen ist eine pauschalierte Lohnnachzahlung fÃ¼r die Zeit vom 1. MÃ¤rz 1996 bis 30. Juni 2001 zu gewÃ¤hren, die im Grundsatz der mit den klagenden Parteien vereinbarten Klassen- und StufenerhÃ¶hung entspricht. Davon ausgehend wurde auf Grund des jÃ¤hrlich erzielten Bruttolohns und in der Annahme einer durchschnittlichen Einstufung in Erfahrungsstufe 5 (nach der Stufen­erhÃ¶hung) ein pauschalierter Prozentsatz fÃ¼r jede Berufsgruppe und Funktion berechnet. Auf dem Auszahlungsbetrag wird ein pauschaler Verzugszins von 6 % fÃ¼r die gesamte Verfallzeit gewÃ¤hrt, was ungefÃ¤hr einem jÃ¤hrlichen Verzugszins von etwas weniger als 2.5 % entspricht (RRB 1283/2001 E. B.2).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. A ist seit 1996 als Stationsschwester am Spital X tÃ¤tig. Im Rahmen der ÃberfÃ¼hrung und Neueinreihung der Pflegenden wurde sie per 1. Juli 2001 von der Lohnklasse 15 in die Lohnklasse 17 Ã¼berfÃ¼hrt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 14. Dezember 2001 erhielt sie Lohnnachzahlungen fÃ¼r die Jahre 1996 bis 2001 in der HÃ¶he einer Lohnklasse bzw. im Betrag von Fr. 32'334.30 ausbezahlt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 10. Januar 2002 stellte A beim Spital X im Zusammenhang mit den Lohn­nach­zahlungen den Antrag auf Anpassung des Prozentsatzes im Sinn einer linearen Nachzahlung fÃ¼r alle anspruchsberechtigten Chargen, der mit Entscheid vom 18. April 2002 abgewiesen wurde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. In der Folge gelangte A mit Rekurs an die Gesundheitsdirektion. Sie machte geltend, beim Vergleich der einzelnen Lohnnachzahlungen gemÃ¤ss der Vereinbarung seien enorme Unterschiede in der betragsmÃ¤ssigen HÃ¶he der Zahlungen festzustellen. So erhalte eine Person mit Funktion Diplomniveau (DN) II im Schnitt rund Fr. 20'000.- netto mehr ausbezahlt als AngehÃ¶rige der Stationsleitung, was rund 70 % der gesamten Nachzahlung entspreche. Die Diskrepanz lasse sich aufgrund der Differenzen des so genannten ErhÃ¶hungsprozentsatzes zwar rein rechnerisch erklÃ¤ren. Die enormen Differenzen zwischen den einzelnen ProzentsÃ¤tzen seien indessen sachlich keineswegs nachvollziehbar. So sei nicht einzusehen, weshalb die Funktion DN II mit 15.3 % abgerechnet werde, wÃ¤hrend die Funktion der Stationsleitung respektive deren Stellvertretung bei 9.38 % beginne und bei 6.18 % ende. Ausserdem sei zu beachten, dass am Spital X im Gegensatz zu anderen SpitÃ¤lern im Kanton ZÃ¼rich die effektiven Aufgaben fÃ¼r die genannten Chargen im Bereich der PflegetÃ¤tigkeit auf den medizinischen Abteilungen vÃ¶llig identisch gewesen seien. Somit sei der ErhÃ¶hungsprozentsatz im Sinn einer gleichartigen, linearen Nachzahlung fÃ¼r alle anspruchsberechtigten Chargen anzupassen. Daraus resultiere im Mindes­ten eine betragsmÃ¤s­sig gleich hohe Lohnnachzahlung wie fÃ¼r Mitarbeitende der Stufe DN II, allen­falls zu einem Satz von 15.3 % fÃ¼r sÃ¤mtliche Jahre entsprechend jener der Mitarbei­tenden der Stufe DN II. Durch den Versuch, Lohndiskriminierungen zwischen den Geschlechtern auszugleichen, seien sogleich neue geschaffen worden â diesmal innerhalb des Pflege­korps.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gesundheitsdirektion wies mit VerfÃ¼gung vom 5. November 2002 den Rekurs ab â unter anderem mit der BegrÃ¼ndung, bei den pauschalierten Lohnnachzahlungen gehe es ausschliesslich um den Vollzug der Verwaltungsgerichtsurteile sowie der Vereinbarung, was von den Neueinreihungen per 1. Juli 2001 klar zu trennen sei. Das Verwaltungsgericht habe bei den Stationsleitungen im Quervergleich mit den PolizeiangehÃ¶rigen nur noch eine Diskriminierung im Umfang von einer Lohnklasse festgestellt, da Erstere zuvor bereits in den Lohnklassen 14 bis 16 eingereiht gewesen seien. Die Lohnnachzahlung liege demnach nicht im Ermessen des jeweiligen Betriebs oder Vorgesetzten und stehe in keinem Zusammenhang mit der Arbeitsleistung, sondern sei einzig und allein auf die Vereinbarung zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Die A entrichteten Lohnnachzahlungen seien korrekt nach Massgabe der Vereinbarung erfolgt. Auch kÃ¶nne sie aus dem Umstand, dass sie bis zu 95 % ihrer Arbeitszeit der Pflege am Bett gewidmet habe, nicht den Anspruch ableiten, hinsichtlich der Lohnnachzahlungen wie eine Pflegende und nicht wie eine stellvertretende Stationsleiterin behandelt zu werden. Als stellvertretende Stationsleiterin gehÃ¶re sie in die Funktionskette der Stationsleitung, in welcher sie um eine Lohnklasse besser entlÃ¶hnt werde als die Pflegenden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 5. Dezember 2002 gelangte A an das Verwaltungsgericht. Sie beantragte sinngemÃ¤ss erneut, betreffend die Lohnnachzahlungen sei der Prozentsatz linear anzupassen. Dies bedeute, dass sie im Mindesten eine betragsmÃ¤s­sig gleich hohe Lohnnachzahlung erhalten mÃ¼sse wie Mitarbeitende der Stufe DN II. Ferner sei betreffend die Verzinsung die rechtmÃ¤ssige Umsetzung zu Ã¼berprÃ¼fen und allenfalls zu korrigieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. Februar 2003 die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf Ã¼berhaupt eingetreten werden kÃ¶nne. GemÃ¤ss § 74 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) sei nÃ¤mlich die Beschwerde hinsichtlich der Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und ‑stufen unzulÃ¤ssig. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin ausserdem nicht zu den 47 IndividualklÃ¤gerinnen gehÃ¶rt habe, sei sie zu einer Beschwerde gegen die Vereinbarung zur Umsetzung der Verwaltungsgerichtsurteile nicht aktivlegitimiert. Sie sei nÃ¤mlich durch die Vereinbarung nicht beschwert, sondern begÃ¼nstigt. Ausserdem sei die Vereinbarung bei ihr richtig angewandt worden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gesundheitsdirektion hatte in ihrer Vernehmlassung vom 20./21. Januar 2003 die Abweisung der Beschwerde beantragt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die im Streit liegende Forderung Ã¼bersteigt den Betrag von Fr. 20'000.-. Die Sache ist daher in Dreierbesetzung zu erledigen (vgl. § 38 Abs. 1 und 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Beschwerde richtet sich gegen einen Entscheid der Gesundheitsdirektion Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 VRG. Ungeachtet § 74 Abs. 2 VRG ist das LohngefÃ¼ge vom Verwaltungsgericht jedenfalls insoweit Ã¼berprÃ¼fbar, als es darum geht, eine allfÃ¤llige <i>geschlechtsdiskriminierende</i> Lohnbenachteiligung ausfindig zu machen (vgl. VGr, 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 1b, www.vgrzh.ch/recht­spre­chung; Bea Rotach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 451; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 217; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2 A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 12 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei den Urteilen des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001, welche der Vereinbarung sowie RRB 707/2001 und 1283/2001 zugrunde liegen, ging es klarerweise um die Beseitigung geschlechtsdiskriminierender Lohnbenachteiligungen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, aufgrund der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung sei eine Neueinreihung der Pflegeberufe unumgÃ¤nglich gewesen. Dementsprechend habe die Neubesoldung diskriminierungsfrei zu sein, was zur HÃ¶herklassifizierung um zwei Stufen, und zwar auch fÃ¼r die Stationsleitungen, gefÃ¼hrt habe. Es sei und bleibe ein krasser Widerspruch, wenn anlÃ¤sslich der Neubesoldung eine ErhÃ¶hung aller Chargen um zwei Klassen erfolgt, bei der Lohnnachzahlung die Stationsleitung jedoch nur um eine Klasse angehoben worden sei. Somit beruft sich die BeschwerdefÃ¼hrerin unter anderem auch auf den Anspruch auf gleichen Lohn fÃ¼r gleichwertige Arbeit gemÃ¤ss Art. 3 des Gleichstellungsgesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG), weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die Ausschlussbestimmung von § 74 Abs. 2 VRG kann im Ãbrigen dann nicht zur Anwendung gelangen, wenn sich ein Anspruch auf eine gerichtliche Beurteilung aus Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) ergibt. Nach der neueren Praxis des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte und des Bundesgerichts, der sich das Verwaltungsgericht angeschlossen hat, stellen VermÃ¶gensansprÃ¼che aus dem Ã¶ffentlich-rechtlichen DienstverhÃ¤ltnis grundsÃ¤tzlich zivilrechtliche Streitigkeiten im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK dar. Besoldungsstreitigkeiten sind hiervon nur ausgenommen, wenn die betreffenden Angestellten des Gemeinwesens allgemeine Staatsinteressen zu wah­ren haben und an der AusÃ¼bung der Ã¶ffentlichen Gewalt teilhaben (VGr, 20. November 2002, PB.2002.00027, E. 2b, www.vgrzh.ch/rechtsprechung, mit weiteren Hinweisen). Dies trifft namentlich auf die AngehÃ¶rigen von Armee und Polizei zu, nicht aber auf die BeschwerdefÃ¼hrerin als Stationsschwester (vgl. EGMR, 8. Dezember 1999, Pellegrini, 28541/95, § 66 in Verbindung mit §§ 37-41, Rec. 1999-VIII, http://hudoc.echr.coe.int; Jens Meyer-Ladewig, Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Hand­kommentar, Baden-Baden 2003, Art. 6 Rn. 10 ff.). Auf die vorliegende Beschwerde ist daher auch aufgrund von Art. 6 Abs. 1 EMRK einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Da es sich vorliegend um ein Beschwerde- und nicht ein Klageverfahren gegen eine personalrechtliche Anordnung handelt, sind die Parteien nicht im Sinn von § 80a Abs. 2 VRG zu einer mÃ¼ndlichen Verhandlung vorzuladen. Ausserdem wird dies von der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Verfahren vor Verwaltungsgericht auch nicht beantragt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 59 N. 7).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼hrt aus, der Beschwerdegegner habe nach erfolgter Einsprache anstelle einer ErlÃ¤uterung oder einer kurzen ErklÃ¤rung betreffend die rechtlichen Grundlagen der Berechnungsweise lediglich einen vÃ¶llig unbehelflichen Hinweis auf einen Funktionscode gemacht. An einen Hinweis auf die Vereinbarung oder an deren Zustellung sei nicht gedacht worden. Zudem sei zu ihrem Erstaunen weder im Einsprache- noch im Rekursverfahren eine mÃ¼ndliche Verhandlung durchgefÃ¼hrt worden. Ihr Ersuchen um eine "persÃ¶nliche Unterredung" sei abgewiesen worden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht somit sinngemÃ¤ss geltend, die rechtlichen Grundlagen der Lohnnachzahlung seien ihr nicht oder nur ungenÃ¼gend dargelegt worden, was aber mit einer mÃ¼ndlichen Verhandlung oder "persÃ¶nlichen Unterredung" hÃ¤tte ausgerÃ¤umt werden kÃ¶nnen. Die Vor­instanz hat denn auch festgehalten, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe zu Recht bemÃ¤ngelt, dass ihr seitens des Beschwerdegegners die Festlegung und Berechnungsweise der Lohnnachzahlungen nicht erlÃ¤utert worden seien. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es wÃ¤re dem Beschwerdegegner und der Vorinstanz zwar unbenommen gewesen, eine mÃ¼ndliche Verhandlung anzuordnen. Einen rechtlichen Anspruch auf DurchfÃ¼hrung einer solchen hatte die Beschwerdegegnerin jedoch nicht, weshalb insofern auch kein Verfahrensfehler vorliegt (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 26 N. 38 f.). Weiter rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass die erstinstanzliche VerfÃ¼gung ungenÃ¼gend begrÃ¼ndet gewesen sei. TatsÃ¤chlich war diese VerfÃ¼gung nur sehr knapp begrÃ¼ndet (wobei sie zusÃ¤tzlich immerhin den Hinweis enthielt, dass man fÃ¼r weitere Fragen der BeschwerdefÃ¼hrerin "gerne zur VerfÃ¼gung" stehe). Ob hier Ã¼berhaupt eine Verletzung der BegrÃ¼ndungspflicht vorliegt, kann jedoch offen gelassen werden: Eine solche wÃ¤re jedenfalls im Rekursverfahren geheilt worden, in dem der Beschwerdegegner eine umfassende Rekursantwort erstattet und die massgebenden Bestimmungen der Vereinbarung mitgeteilt hat (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 45, § 8 N. 48 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) aa) Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin festhÃ¤lt, aufgrund der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung sei eine HÃ¶herklassifizierung um zwei Stufen erforderlich, und zwar auch fÃ¼r die Stationsleitung, so ist dem entgegenzuhalten, dass Letztere gemÃ¤ss Urteil vom 22. Januar 2001 (VK.96.00011, E. 10c/cc, www.vgrzh/rechtsprechung) in die Klassen 15 bis 17 (anstatt 14 bis 16) einzureihen sind, um eine im Vergleich zu den PolizeiangehÃ¶rigen diskriminierungsfreie EntlÃ¶hnung zu erlangen. DemgegenÃ¼ber sind die Diplomierten Krankenschwestern und ‑pfleger, denen Auszubildende und/oder Hilfspersonal unterstellt sind, in die Lohnklassen 14 bis 15 (anstatt 12 bis 13) und solche mit Zusatzausbildung in die Klassen 15 oder 16 (anstatt 13 bis 14) einzureihen. Diese neue Klassifizierung fÃ¼hrte zu einer gewissen Ãberschneidung bezÃ¼glich der EntlÃ¶hnung einzelner Funktionen bzw. zu einer Verflachung der Lohnhierarchie, weshalb die <i>Nachzahlungen</i> fÃ¼r die Pflegenden mit DN II im Vergleich zu jenen fÃ¼r die Stationsleitung betragsmÃ¤ssig durchaus hÃ¶her ausfallen konnten bzw. ausgefallen sind. Dies rÃ¼hrt daher, dass bei den hÃ¶her klassierten Pflegefunktionen zwar auch eine Geschlechterdiskriminierung festgestellt wurde, welche aber weniger ausgeprÃ¤gt war als bei den Grundfunktionen. Mithin deckt sich die von der BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandete Vereinbarung, welche Grundlage fÃ¼r die ihr entrichteten Lohnnachzahlungen bildet, insoweit mit dem in Rechtskraft erwachsenen Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Zum besseren VerstÃ¤ndnis rechtfertigt es sich, noch etwas weiter auszuholen:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Einreihung in die verschiedenen Lohnklassen erfolgte aufgrund einer mit Hilfe der "Vereinfachten Funktionsanalyse" (VFA) vorgenommenen Bewertung aller Arbeitsfunktionen. Dabei wurden sechs Kriterien (K) mit Punkten bewertet, nÃ¤mlich Ausbildung und Erfahrung (K1, maximal 320 Punkte), geistige Anforderungen (K2, maximal 300 Punkte), Verantwortung (K3, maximal 210 Punkte), psychische Anforderungen/Belas­tungen (K4, maximal 50 Punkte), physische Anforderungen/Belastungen (K5, maximal 60 Punkte) und Beanspruchung der Sinnesorgane/</span>spezielle Arbeitsbedingungen<span> (K6, maximal 60 Punkte). Das Verwaltungsgericht stellte fest, dass in Bezug auf das Kriterium "Ausbildung und Erfahrung" (K1) die Krankenpflegenden zu tief bewertet worden waren, und kam zum Ergebnis, die Diplomierten Krankenpflegenden, denen Auszubildende und/oder Hilfspersonal unterstellt sind, seien in die Lohnklassen 14 und 15 einzureihen. In Bezug auf die Stationsleitung hielt das Verwaltungsgericht fest, die hÃ¶here Bewertung der Diplomierten Pflegenden in K1 mÃ¼sse zwingend auch zu entsprechenden Korrekturen bei der Stationsleitung fÃ¼hren. Allerdings sei die hÃ¶here Einreihung der Stationsleitung auch auf die schon bisher hÃ¶heren Werte in K2 und K3 zurÃ¼ckzufÃ¼hren, sodass sich die relative Bedeutung der in K1 vorgenommenen Korrektur vermindere. Zudem sei nicht behauptet worden, dass die Stationsleitung abweichend von den ermittelten Arbeitswerten um eine Klasse tiefer eingereiht wor­den sei (wie dies bei den Diplomierten Krankenpflegenden und den Krankenpflegenden mit Zusatzausbildung geschehen sei). Die Funktionskette der Stationsleitung sei anders als die beiden anderen Funktionsketten entsprechend dem Schlussbericht der Projektgruppe Ã¼bernommen und nicht vom Regierungsrat um eine Klasse gekÃ¼rzt worden. Die Stationsleitung sei daher neu in die Klassen 15 bis 17 (anstatt 14 bis 16) einzureihen (VGr, 22. </span><span>Januar 2001, VK.96.00011, E. 10c/cc in Verbindung mit E. 4b, 9 und 10a, www.vgrzh.ch/rechtsprechung). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht hat somit zwecks Beseitigung einer Geschlechtsdiskriminierung die Anhebung der Stationsleitung um eine Lohnklasse angeordnet, und zwar unabhÃ¤ngig davon, ob die ursprÃ¼ngliche Einreihung in diesem Funktionsbereich in die Lohnklasse 14, 15 oder 16 erfolgt war und auch unabhÃ¤ngig davon, wie die PflegetÃ¤tigkeit zwischen den Funktionsketten verteilt war. Eine Differenzierung innerhalb der Funktionskette der Stationsleitung wÃ¤re denn auch verfehlt gewesen, galten doch die soeben zitierten ErwÃ¤gungen fÃ¼r den gesamten Funktionsbereich der Stationsleitung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Aufgrund dieser AusfÃ¼hrungen ergibt sich, dass es keine Geschlechtsdiskriminierung darstellt, wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin Lohnnachzahlungen im Umfang von einer Klasse plus einer Stufe (abzÃ¼glich der StufenerhÃ¶hung vom 1. Januar 2000) erhalten hat und nicht von zwei Klassen plus einer Stufe (abzÃ¼glich der StufenerhÃ¶hung vom 1. Januar 2000), wie sie den Diplomierten Krankenpflegenden mit DN II zuteil geworden sind. Daran Ã¤ndert auch nichts, dass der Regierungsrat im Rahmen des Einreihungsplans die Stationsleitung per 1. Juli 2001 lohnmÃ¤ssig um zwei Klassen angehoben hat (RRB 707/2001 E. B.5). Der Regierungsrat fÃ¼hrte in diesem Zusammenhang aus, das Verwaltungsgericht habe fÃ¼r die Stationsleitung zwar eine Diskriminierung von nur einer Klasse festgestellt. Das ursprÃ¼ngliche VerhÃ¤ltnis der Ketten sei jedoch beizubehalten, um einer modernen Laufbahnplanung und der Motivation nicht entgegenzustehen (RRB 707/2001 E. B.1). Diese ErwÃ¤gungen belegen klar, dass der Regierungsrat mit der Anhebung der Stationsleitung um zwei Klassen nicht eine Geschlechtsdiskriminierung beseitigen, sondern positiv auf die Motivation der Stationsleitung sowie ein gutes Betriebsklima hinwirken wollte, was selbstverstÃ¤ndlich in seiner Kompetenz stand. Der Einreihungsplan vom 16. Mai 2001 (RRB 707/2001) ist auch nicht rÃ¼ckwirkend anwendbar, wird darin doch ausdrÃ¼cklich festgelegt, dass die ÃberfÃ¼hrung auf den 1. Juli 2001 zu erfolgen habe (Dispositiv-Ziffer IV). Ausserdem hat der Regierungsrat spÃ¤ter, nÃ¤mlich am 29. August 2001, RRB 1283/2001 erlassen. Dieser spÃ¤tere Beschluss regelt die rÃ¼ckwirkenden Lohnnachzahlungen, weshalb der Einreihungsplan (RRB 707/2001) auf diese nicht anwendbar ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Es ergibt sich somit, dass keine Geschlechtsdiskriminierung vorliegt, weshalb die Beschwerde insoweit abzuweisen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Aber auch mit der Behauptung, es verstosse gegen das Gleichheitsgebot bzw. es sei diskriminierend, wenn die Stationsleitung Lohnnachzahlungen im Umfang von nur einer anstatt von zwei Klassen wie die Pflegenden mit DN II erhalte, vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht durchzudringen. So hat das Verwaltungsgericht in frÃ¼heren Entscheiden ausdrÃ¼cklich festgehalten (damals noch bezÃ¼glich Art. 4 Abs. 1 der alten Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 [aBV], was aber nichts Ã¤ndert), die Grenzen der JustiziabilitÃ¤t wÃ¼rden klar gesprengt, wenn Ã¶ffentlichen Angestellten unter Anrufung der Rechtsgleichheit gestattet wÃ¼rde, ihre EntlÃ¶hnung mit derjenigen einer beliebigen anderen Arbeit in der Verwaltung zu vergleichen. WÃ¤hrend bei der Frage, ob eine EntlÃ¶hnung geschlechtsdiskriminierend sei oder nicht, auch unter Inkaufnahme von Schwierigkeiten der JustiziabilitÃ¤t die richterliche Auseinandersetzung mit einem ganzen, austarierten LohngefÃ¼ge verlangt werde, so kÃ¶nne das Gleiche in Anwendung von Art. 4 Abs. 1 aBV, welcher in erster Linie die VerfassungsmÃ¤ssigkeit des Lohnsystems als Ganzes, weniger aber diejenige des Einzellohns innerhalb dieses GefÃ¼ges im Auge habe, nicht verlangt werden. Es rechtfertige sich daher, bei Abs. 1 von Art. 4 aBV von einer wesentlich schmaleren Vergleichsbasis auszugehen als bei Abs. 2 der Bestimmung (RB 1996 Nr. 20; vgl. auch RB 1996 Nr. 19). Diese Ãberlegungen haben somit zur Folge, dass diesbezÃ¼glich die Beschwerde ebenfalls abzuweisen ist (vgl. VGr, 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 3a, www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Insbesondere kann es aus diesen GrÃ¼nden auch nicht angehen, die Verteilung der Stationsleitung auf drei Lohnklassen, die von der BeschwerdefÃ¼hrerin als "viel zu breit" qualifiziert wird, in Frage zu stellen. Ebenso wenig kann fÃ¼r die Lohnnachzahlungen auf den von der BeschwerdefÃ¼hrerin erbrachten hohen Pflegeaufwand abgestellt werden, kommt es doch bei der EntlÃ¶hnung und somit auch bei den Lohnnachzahlungen auf die Funktionseinreihung an und erwiese sich eine andere Vorgehensweise als nicht durchfÃ¼hrbar.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Weiter ist auf die AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin einzugehen, wonach die verschiedenen Stufeneinteilungen verhÃ¤ltnismÃ¤ssig mehr Einfluss auf die Lohnsumme haben als die Klassen. So zeige ein konkretes Beispiel, dass ein Pfleger DN II (M) in der Klasse 13 im Vergleich zu einer Stationsschwester (O) in der Klasse 14 unter BerÃ¼cksichtigung der Lohnnachzahlungen im Ergebnis sogar mehr Lohn erhalten habe (es handelt sich um einen Lohnunterschied von Fr. 334.-). Es kÃ¶nne doch nicht das Ziel sein, aufgrund der Lohnnachzahlungen die Gehaltsunterschiede zwischen den Funktionen und Kaderstellen im Nachhinein zu eliminieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GrundsÃ¤tzlich vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem Vergleich der GehÃ¤lter der Drittpersonen O und M nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, war doch ihr eigenes Gehalt (umgerechnet auf 100 %) im Vergleich zu jenem des Pflegers DN II M auch in BerÃ¼cksichtung der ihrer Ansicht nach zu tiefen Lohnnachzahlungen in der Zeit zwischen 1996 bis 2001 immer noch um Fr. 11'856.- hÃ¶her. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ausserdem ist zu berÃ¼cksichtigen, dass die von der BeschwerdefÃ¼hrerin erwÃ¤hnten Vergleichspersonen O (Stationsschwester, zwischen 1996 bis 2001 gemÃ¤ss Klasse 14 Stufen 5, 6 und 10 entlÃ¶hnt) und M (Pfleger DN II, zwischen 1996 bis 2001 nach Klasse 13 Stufen 6, 8 und 10 besoldet) zwar um eine Lohnklasse verschieden eingereiht waren, M in den Jahren 1996 und 1999 innerhalb seiner Klasse jedoch hÃ¶her eingestuft war, was mit ein Grund fÃ¼r die AnnÃ¤herung seiner EntlÃ¶hnung an diejenige von O bzw. der Funktion der Stationsleitung ist. Dass die stufenabhÃ¤ngige EntlÃ¶hnung innerhalb der Klassen beim Vergleich einer tiefer klassierten Person mit einer hÃ¶her klassierten sich betragsmÃ¤ssig sogar zu Gunsten der tiefer klassierten, innerhalb ihrer Klasse hÃ¶her eingestuften Person auswirken kann, ist systembedingt und verstÃ¶sst weder gegen das Gleichheitsgebot noch gegen das Diskriminierungsverbot. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ein weiterer Grund fÃ¼r die rÃ¼ckwirkende lohnmÃ¤ssige AnnÃ¤herung der beiden Funktionen wurde vorn 2a bereits ausgefÃ¼hrt: Die Stationsleitungen waren wie die Pflegenden DN II zwar im Vergleich mit den PolizeiangehÃ¶rigen zu tief entlÃ¶hnt, was eine Geschlechtsdiskriminierung darstellte, aber nicht im selben VerhÃ¤ltnis, wie dies bei den Pflegenden DN II der Fall war. Daher verzeichneten die Pflegenden DN II im Zusammenhang mit den Lohnnachzahlungen eine sich betragsmÃ¤ssig entsprechend auswirkende hÃ¶here AufwÃ¤rtsbewegung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hinzu kommt, dass bei der Berechnung der Lohnnachzahlungen von einem mittleren Prozentsatz fÃ¼r den Klassen- und Stufenwechsel auf der Basis von Stufe 5 ausgegangen wurde (Vereinbarung, Ziff. 4). Das bedeutet, dass fÃ¼r alle innerhalb einer Klasse eingereihten Personen derselbe aufgrund der Vereinbarung ermittelte Prozentsatz fÃ¼r die Lohnnachzahlungen angewandt wurde, wobei fÃ¼r die Umrechnung vom ursprÃ¼nglich effektiv ausbezahlten Lohn ausgegangen wurde, womit der individuellen Einstufung genÃ¼gend Rechnung getragen wurde. Diese Vorgehensweise deckt sich aus den unter 2a dargelegten GrÃ¼nden mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 (VK.96.00011, www.vgrzh.ch/rechtsprechung) und verstÃ¶sst auch im Ãbrigen nicht gegen das Gleichheitsgebot. Ausserdem mussten die Lohnnachzahlungen aus PraktikabilitÃ¤tsgrÃ¼nden in pauschalierter Form berechnet und der Verfahrensablauf einfach gestaltet werden (vgl. RRB 1283/2001 E. B.2+D), was ebenfalls nicht zu beanstanden ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sollte die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend machen wollen, die durch die Lohnnachzahlungen bewirkte Verflachung der Hierarchie im Vergleich zu den Pflegenden DN II sei eine Verletzung eines wohlerworbenen Rechts, so ist dem entgegenzuhalten, dass vermÃ¶gensrechtliche AnsprÃ¼che staatlicher Angestellter in der Regel keine wohlerworbenen Rechte darstellen (vgl. BGr, 2. Juli 1999, ZBl 102/2001, S. 319, insbesondere E. 3b mit Hinweisen). Ausserdem wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rahmen der Lohnnachzahlungen hÃ¶her eingereiht, sodass dadurch ohnehin keine Verletzung eines wohlerworbenen Rechts oder der Besitzstandsgarantie bewirkt werden konnte (vgl. auch VGr, 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 3b, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist demnach in der Hauptsache abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wirft die Frage auf, ob der ihr ausbezahlte Verzugszins in der HÃ¶he von Fr. 1'684.90 korrekt berechnet sei. Die Laufzeit beginne doch schon am 30. MÃ¤rz 1996 mit Verfall des ersten Monatsgehalts und ende am 14. De­zember 2001 mit der AbrechnungsverfÃ¼gung. Gehe man von einem mittleren Verfall aus, ergebe sich ein wesentlich hÃ¶herer Zins von rund Fr. 6'000.- . </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss Vereinbarung erhalten die IndividualklÃ¤gerinnen, zu welchen die BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch nicht gehÃ¶rt, einen Verzugszins von 5 % jÃ¤hrlich ab mittlerem Verfalldatum bis zum Zeitpunkt der Auszahlung. Den Ã¼brigen Nachzahlungsberechtigten wird demgegenÃ¼ber auf dem gesamten Auszahlungsbetrag (ohne Auszahlung des Sparkapitals der Beamtenversicherungskasse) ein pauschaler Verzugszins von 6 % fÃ¼r die ganze Periode gewÃ¤hrt (Ziff. 10 der Vereinbarung), was umgerechnet einem jÃ¤hrlichen Verzugszins von etwas weniger als 2.5 % entspricht (vgl. RRB 1283/2001 E. B.2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Es versteht sich von selbst, dass die Ã¼brigen Nachzahlungsberechtigten nicht einen hÃ¶heren Verzugszins zugute haben als die IndividualklÃ¤gerinnen. Deshalb ist vorliegend der Verzugszins entsprechend der vom Regierungsrat genehmigten Vereinbarung berechnet worden und steht der BeschwerdefÃ¼hrerin kein hÃ¶herer Betrag zu.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist zudem darauf hinzuweisen, dass die Regelung der Vereinbarung und von RRB 1283/2001 fÃ¼r sie immer noch vorteilhafter ist als die Anwendung der gesetzlichen Bestimmungen. Entgegen ihrer Annahme fÃ¼hrt nÃ¤mlich die gesetzliche Pflicht zur Lohnausrichtung am 25. Tag des Kalendermonats gemÃ¤ss § 40 Abs. 1 </span>der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 <span>nicht zur Annahme eines Verfalltags (VGr, 5. MÃ¤rz 2003, PB.2002.00029, E. 2e/bb; vgl. auch VGr, 26. Februar 2003, PB.2002.00030, E. 2e, www.vgrzh.ch/rechtsprechung). Diese Auslegung entspricht derjenigen von Art. 102 Abs. 2 und Art. 323 des Obligationenrechts </span>(vgl. Rolf Weber, Berner Kommentar, 2000, Art. 102 N. 111 OR; Wolfgang Wiegand, Basler Kommentar, 1996, Art. 102 N. 10 OR; Manfred Rehbinder, Berner Kommentar, 1985, Art. 323 N. 24 OR). Zinsen auf Lohnnachforderungen sind vielmehr erst ab Mahnung geschuldet. Als Mahnung gilt die klare WillensÃ¤usserung des GlÃ¤ubigers bzw. der GlÃ¤ubigerin, die Bezahlung der geschuldeten Leistung zu verlangen (Weber, Art. 102 N. 66 ff.). Vorliegend wÃ¤re die Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin an die kantonale Zen­t­ralstelle Lohnnachzahlung (die wohl frÃ¼hestens im Sommer 2001 und jedenfalls vor dem 14. Dezem­ber 2001 erfolgt ist) als Mahnung zu betrachten. Ab dem Eingabezeitpunkt wÃ¤re die Forderung bis zur ErfÃ¼llung mit dem Ã¼blichen Satz von 5 % zu verzinsen gewesen (vgl. Art. 104 Abs. 1 OR; RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frank­furt a.M. 1990, Nr. 31 B V). Nach der gesetzlichen Regelung stÃ¼nde der BeschwerdefÃ¼hrerin demnach ein Verzugszins von hÃ¶chstens rund Fr. 800.- zu; aufgrund der Vereinbarung und RRB 1283/2001 hat sie dagegen ein Mehrfaches davon erhalten.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Die Gerichtskosten werden nach Massgabe des Unterliegens auferlegt (§ 80c in Verbindung mit §§ 70 und 13 Abs. 2 Satz 1 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 14 f.). Da der Streitwert nicht unter Fr. 20'000.- liegt, sind Kosten zu erheben (§ 80b VRG). Deren HÃ¶he bestimmt sich nach dem gesamten Streitwert, nicht nach dem Fr. 20'000.- Ã¼bersteigenden Teil (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80b N. 4; vgl. zum Betrag § 3 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997). Allerdings ist das Verfahren kostenlos, soweit sich die BeschwerdefÃ¼hrerin auf das Gleichstellungsgesetz beruft (Art. 13 Abs. 5 GlG). Demnach sind fÃ¼r die PrÃ¼fung, ob eine indirekte Diskriminierung gegenÃ¼ber den PolizeiangehÃ¶rigen vorliege, keine Kosten zu erheben, wÃ¤hrend die Kosten fÃ¼r die PrÃ¼fung, ob die Besoldung der Stationsleitung im Vergleich zu derjenigen der Pflegenden DN II gegen die Rechtsgleichheit verstÃ¶sst, von der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin zu tragen sind. Da beide Fragen etwa denselben Aufwand bei der AbklÃ¤rung verursachten, ist der BeschwerdefÃ¼hrerin die HÃ¤lfte der Gerichtskosten aufzuerlegen (vgl. auch BGr, 29. November 2002, 2A.407/2002, E. 6, www.bger.ch; VGr, 8. Mai 2002, PB.2002.00003, E. 8, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Beschwerdegegner verlangt eine ParteientschÃ¤digung. GemÃ¤ss § 17 Abs. 2 VRG kann im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe des Gegners verpflichtet werden. Das Gemeinwesen besitzt in der Regel aber keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung. Vor allem grÃ¶ssere und leistungsfÃ¤higere Gemeinwesen haben sich so zu organisieren, dass sie Verwaltungsstreitsachen selbst durchfechten kÃ¶nnen, denn die Erhebung und Beantwortung von Rechtsmitteln gehÃ¶rt zu den angestammten amtlichen Aufgaben. Streitigkeiten im Bereich der Verwaltungsrechtspflege beschlagen zudem meist ein Rechtsgebiet, in welchem das Gemeinwesen gegenÃ¼ber dem beteiligten Privaten einen Wissensvorsprung besitzt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19 mit Hinweisen). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend tritt der Staat ZÃ¼rich als Beschwerdegegner auf, vertreten durch das Spital X. Somit handelt es sich beim Beschwerdegegner um ein entsprechend leistungsfÃ¤higes Gemeinwesen. Ausserdem ist zu berÃ¼cksichtigen, dass der Beschwerdegegner Ã¼ber einen erheblichen Wissensvorsprung verfÃ¼gt. Aus diesen GrÃ¼nden ist keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden zur HÃ¤lfte der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt und im Ãbrigen auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>