<h2>SubmittedText<h2><p>Der Weltbiodiversitätsrat (IPBES) zieht Jahr für Jahr eine vernichtende Bilanz zum Zustand der globalen Biodiversität. Auch in der Schweiz geht der Artenschwund weiter. Im Herbst 2020 sollte ein UNO-Biodiversitätsgipfel in China ein neues globales Abkommen zum Schutz der Biodiversität beschliessen.</p><p>- Findet der Biodiversitätsgipfel 2020 statt?</p><p>- Welche Vorarbeiten hat die Schweiz im Hinblick auf den Gipfel bereits geleistet?</p><p>- Sind auf internationaler Ebene bereits Kontakte aktiviert worden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat die Berichte des IPBES ebenfalls mit Sorge zur Kenntnis genommen. Das Engagement zugunsten des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der globalen Biodiversität ist eine der Hauptprioritäten der internationalen Umweltpolitik der Schweiz. Die für Herbst 2020 in China geplante 15. Vertragsparteienkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (COP 15 CBD) wurde aufgrund der Corona- Epidemie verschoben. Die Durchführung wird im ersten Halbjahr 2021 erwartet. Die Schweiz beteiligt sich aktiv an der Aushandlung des neuen globalen Rahmens für die Biodiversität für die Zeit nach 2020. Sie hat an den relevanten Vorbereitungstreffen teilgenommen und in Bern ein Vorbereitungstreffen aller biodiversitätsrelevanten Konventionen durchgeführt. Die Schweiz ist Mitglied der von Costa Rica gegründeten "High Ambition Coalition for Nature and People" und hat einen informellen Prozess angestossen, um zwischen den wichtigsten Akteuren Lösungen anzudenken. Zudem wird die Schweiz auch am UN-Biodiversitätsgipfel teilnehmen, welcher im September 2020 während der UNO-Generalversammlung in New York stattfinden soll.</p>