<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">7B.104/2005 /bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 12. September 2005 </div> <div class="para">Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Marazzi, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Schett. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft, Gerichtsgebäude, Bahnhofplatz 16, 4410 Liestal. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arrestvollzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">SchKG-Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft, vom 3. Mai 2005. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Kammer zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">1.1 Auf Veranlassung der Bank Y.________ (Deutschland) wurde das monatliche Einkommen der Schuldnerin X.________ verarrestiert. Anlässlich des Arrestvollzuges stellte das Betreibungsamt A.________ mit Verfügung vom 27. Januar 2005 fest, dass angesichts des im Pfändungsprotokoll vom 27. Januar 2005 festgestellten und bezifferten monatlichen Einkommens der Arrestschuldnerin von CHF 5'055.-- sowie des monatlichen Existenzminimums der Familie der Arrestschuldnerin von CHF 5'287.-- der Lohnarrest mangels Erreichens des Existenzminimums wirkungslos sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 8. Februar 2005 ersuchte die Bank Y.________ um Revision der im Pfändungsprotokoll des Betreibungsamtes A.________ vom 27. Januar 2005 vorgenommenen Berechnung des Existenzminimums und des Einkommens der Arrestschuldnerin. Sie beantragte unter anderem, dass das bezogene Kindergeld von Euro 154.-- sowie der 13. Monatslohn ins Einkommen der Schuldnerin einzuberechnen seien. Am 4. März 2005 verfügte das Betreibungsamt A.________, dass der Arrest weiterhin wirkungslos sei, da die Arrestschuldnerin nach wie vor das betreibungsrechtliche Existenzminimum nicht erreiche. </div> <div class="para">1.2 Gegen diese Verfügung erhob die Bank Y.________ am 18. März 2005 bei der Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft Beschwerde. Mit Entscheid vom 3. Mai 2005 wurde das Rechtsmittel teilweise gutgeheissen und das Betreibungsamt A.________ angewiesen, die monatliche Pfändungsquote vom Einkommen der Arrestschuldnerin auf CHF 765.55 festzulegen. </div> <div class="para">1.3 Mit Schreiben vom 10. Juni 2005 reichte X.________ beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, Beschwerde gegen den Entscheid der Aufsichtsbehörde ein. Am 14. Juni 2005 teilte die Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft der Beschwerdeführerin mit, dass sie innert der Frist von 10 Tagen gemäss <span class="artref">Art. 19 Abs. 1 SchKG</span> eine begründete Beschwerde im Doppel unter Beilegung des angefochtenen Entscheides zuhanden der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts einreichen müsse. Ihre unbegründete Eingabe vom 10. Juni 2005 erfülle die dargestellten Erfordernisse klarerweise nicht, weshalb sie höflich ersucht werde, bis Freitag, 17. Juni 2005 mitzuteilen, ob sie an ihrer Beschwerde festhalten wolle. Bei Unterlassung einer Mitteilung werde das Kantonsgericht ihre Eingabe vom 10. Juni 2005 ans Bundesgericht weiterleiten. Am 24. Juni 2005 trafen das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 10. Juni 2005 und die kantonalen Akten beim Bundesgericht ein. </div> <div class="para">1.4 Den Akten kann entnommen werden, dass der Entscheid der Aufsichtsbehörde der Beschwerdeführerin am 2. Juni 2005 zugestellt wurde. Am 3. Juni 2005 hat die 10tägige Beschwerdeschrift des <span class="artref">Art. 19 Abs. 1 SchKG</span> zu laufen begonnen, und endigte, weil der letzte Tag auf einen Sonntag fiel, am 13. Juni 2005 (<span class="artref">Art. 31 Abs. 3 SchKG</span>). Da innert der 10tägigen Beschwerdefrist von der Beschwerdeführerin keine rechtsgenüglich begründete Beschwerdeschrift bei der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts eingetroffen ist (dazu: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=12.09.2005&amp;to_date=01.10.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-III-30%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page30">BGE 126 III 30</a> ff.), kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos (<span class="artref">Art. 20a SchKG</span> und <span class="artref">Art. 61 Abs. 2 lit. a GebV SchKG</span>), und es darf keine Parteientschädigung zugesprochen werden (<span class="artref">Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt die Kammer: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin, dem Betreibungsamt A.________ und der Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 12. September 2005 </div> <div class="para">Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>