<h2>SubmittedText<h2><p>Die sozialdemokratische Fraktion fordert einen dringlichen Bundesbeschluss, welcher für die Jahre 1994-1996 die Grundlage zur Gewährung eines Rahmenkredits bietet, der zu Gunsten von kantonalen, kommunalen und weiteren, gegen die Frauenarbeitslosigkeit gerichteten Projekten auszuschöpfen ist, somit auch für jene des Bundes. Der dringliche Bundesbeschluss lautet wie folgt:</p><p>Artikel 1</p><p>Der Bund stellt für die Jahre 1994-1006 einen Rahmenkredit von gesamthaft 200 Millionen Franken bereit, um die von Gemeinden, Kantonen, Bund und anderen Institutionen - auch in ihrer Funktion als Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber - initiierten Massnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung der Frauenarbeitslosigkeit mitzufinanzieren.</p><p>Artikel 2</p><p>Finanziell unterstützt werden unter anderem:</p><p>- frauenspezifische Beschäftigungs- und  Bildungsprogramme</p><p>- Projekte, die konkret auf die Beratung, Schulung und/oder Anstellung von Wiedereinsteigerinnen und arbeitslosen Frauen ausgerichtet sind:</p><p>- Stipendierung von Zweitausbildungen von erwerbslosen Frauen</p><p>- Projekte zur Förderung der selbständigen Erwerbstätigkeit von Frauen zum Beispiel durch eine Investitionsrisikogarantie</p><p>- betriebliche Projekte zur Erhaltung oder Schaffung von Teilzeitstellen für Frauen, die sozial- und arbeitsrechtlich Vollzeitstellen gleichgestellt sind</p><p>- Projekte zur Erweiterung des Angebots an familienexterner Kinderbetreuung.</p><p>Artikel 3</p><p>Der Beitragssatz beträgt 10 - 25 Prozent der gesamten Projektkosten.</p><p>Die Bundesbeiträge werden ausbezahlt, sobald die Projekte ausführungsbereit sind.</p><p>Uebergangsbestimmungen:</p><p>Dieser Beschluss tritt nach Annahme durch die Bundesversammlung in Kraft. Der </p><p>Bundesrat erlässt innert zwei Monate die notwendigen Vollzugsvorschriften.</p><p>Die Gültigkeit des Beschlusses ist auf drei Jahre befristet.</p>