<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-06-26-2C_551-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_551/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. Juni 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen, Veterinärdienst. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Tierhaltung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung, vom 20. Mai 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________ hält an seinem Wohnort ein Pferd namens "Huck" sowie mehrere Hunde und zwei Hängebauchschweine. Mit Verfügung vom 8. Oktober 2014 ordnete der Veterinärdienst des Kantons Luzern unter anderem an: "Ihr Pferd 'Huck' ist so zu vergesellschaften, dass mindestens Sicht-, Hör- und Geruchskontakt zu einem anderen Tier der Pferdegattung gewährleistet ist. Frist: spätestens bis 30. April 2015 (Ziff. 1). Ihr Gesuch um eine unbefristete Ausnahmebewilligung für die Einzelhaltung Ihres Pferdes 'Huck' wird abgelehnt (Ziff. 2)." Gegen diese Verfügung erhob A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Kantonsgericht des Kantons Luzern, 4. Abteilung. Nach einem am 26. März 2015 vorgenommenen Augenschein mit Referentenaudienz wies das Kantonsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 20. Mai 2015 in Bezug auf das Pferd 'Huck' ab. Dagegen hat A.________ am 25. Juni 2015 (Postaufgabe) mit einer vom 24. Juni 2015 datierten Rechtsschrift beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begründung hat sachbezogen zu sein; die Beschwerde führende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen plausibel aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=12.06.2015&amp;to_date=01.07.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 S. 88 f. mit Hinweisen). Besonderes gilt hinsichtlich der Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. Diese sind für das Bundesgericht verbindlich, es sei denn, die Partei zeige auf, dass sie qualifiziert falsch oder in Verletzung von Verfahrensvorschriften getroffen worden sind; entsprechende Mängel sind spezifisch geltend zu machen und zu begründen (vgl. <span class="artref">Art. 105 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/97/1" type="start"></artref>Art. 97 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/1" type="end"></artref>; dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=12.06.2015&amp;to_date=01.07.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-264%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page264">BGE 140 III 264</a> E. 2.3 S. 266<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=12.06.2015&amp;to_date=01.07.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-I-58%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page58">137 I 58</a></span> E. 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen), sofern sie nicht ins Auge springen (vgl. <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Das angefochtene Urteil stützt sich auf Art. 59 Abs. 3 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (TSchV; SR 455.1). Danach müssen Pferde Sicht-, Hör- und Geruchkontakt zu einem anderen Pferd haben; die kantonale Behörde kann in begründeten Fällen eine befristete Ausnahmebewilligung für ein einzeln gehaltenes, altes Pferd erteilen. Diese Norm verlangt ein gewisses Mass an Sozialkontakten, die einem Pferd mit anderen Tieren der Pferdegattung ermöglicht werden müssen. Gestützt auf die am Augenschein gewonnenen Erkenntnisse stellt das Kantonsgericht fest, dass es im vorliegenden Fall an solchen Kontakten fehle; es befinde sich kein Tier der Pferdegattung in der Nähe von Stall und Auslauf des Pferdes "Huck"; zwei Höfe mit Pferdehaltung lägen mehrere hundert Meter entfernt, welche Distanz zu gross sei (E. 3.6). Sodann erkennt es, die Voraussetzungen für eine Ausnahme (die es näher definiert) seien vorliegend nicht erfüllt; das Pferd könne nicht als alt gelten, zudem gäbe es vom Beschwerdeführer bisher nicht versuchte Halteformen, die die erforderlichen Sozialkontakte ermöglichen würden (E. 3.7). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> In der Beschwerde wird Folgendes ausgeführt: "Anklagepunkt ist die Alleinhaltung eines Pferdes. Dieses Pferd wurde bereits zweimal zu vergesellschaften versucht. Fazit: ein Pferd wurde getötet und das Zweite geschlagen und musste entfernt werden. - Das Veterinäramt versucht mit allen Mitteln, dass das Pferd vergesellschaftet wird. Begründung: Ein Pferd muss Blick-, Hör- und Geruchskontakt zu anderen Pferden haben. Dies hat das Pferd, jedoch nicht gerade Box an Box. Wie weit der Abstand zu einem anderen Pferd sein muss, steht in keinem Gesetz. - Fakt ist, dass das Pferd "Huck" seit über 5 Jahren alleine ist und es ihm an nichts fehlt. Er ist ein lieber, friedlicher, ausgeglichener Wallach." Mit diesen Äusserungen wird weder eine qualifiziert falsche Sachverhaltsermittlung gerügt noch lassen sie eine (hinreichende) Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Kantonsgerichts zu Auslegung und konkreter Anwendung von <span class="artref">Art. 59 Abs. 3 TSchG</span> im Einzelnen erkennen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). Es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. Juni 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Feller </div> </div></body></html>