<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2F_19/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 20. September 2012 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, </div> <div class="para">Bundesrichter Stadelmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Universität Zürich, vertreten durch Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich, </div> <div class="para">2. Rekurskommission der Zürcher Hochschulen, Gesuchsgegner, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision des Bundesgerichtsurteils 2P.211/2006 vom 5. Oktober 2006; Kosten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2P.211/2006 vom 5. Oktober 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Seit Jahren veranlasst X.________ (geb. 1946) zahlreiche Verfahren bezüglich seines zahnärztlichen Studiums. Am 16. Juni 2006 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich auf ein gegen sein Mitglied Y.________ gestelltes Ausstandsbegehren nicht ein und wies die Beschwerde sowie das für das Beschwerdeverfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab, soweit es darauf eintrat. Mit Urteil vom 5. Oktober 2006 trat das Bundesgericht auf eine staatsrechtliche Beschwerde hiergegen nicht ein, wobei es die Kosten von Fr. 800.-- X.________ auferlegte. Dieser beantragt mit Eingabe vom 3. September 2012, das entsprechende Urteil im Kostenpunkt zu revidieren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Entscheide des Bundesgerichts werden mit ihrer Ausfällung rechtskräftig; es steht kein ordentliches Rechtsmittel dagegen offen (vgl. <span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Das Bundesgericht kann auf seine Urteile nur zurückkommen, wenn einer der vom Gesetz abschliessend genannten Revisionsgründe (<span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span>) erfüllt ist, wobei der Betroffene sein Gesuch den Vorgaben von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> genügend zu begründen hat, d.h., er muss in gedrängter Form, sachbezogen und in Auseinandersetzung mit den Ausführungen im zur Revision beantragten Entscheid dartun, weshalb und inwiefern ein bestimmter Revisionsgrund vorliegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.2 Die Eingabe des Gesuchstellers genügt diesen Anforderungen nicht: Er beruft sich zwar darauf, dass im Sinne von <span class="artref">Art. 123 Abs. 1 BGG</span> durch ein Verbrechen oder Vergehen auf den Entscheid eingewirkt worden sei, doch nimmt er dabei Bezug auf einen 2003 veröffentlichten Bericht über einen "Titelschwindel" an der Uni Zürich, wobei nicht ersichtlich ist, inwiefern dieser bzw. die entsprechenden Probleme geeignet gewesen sein könnten, auf das Urteil vom 5. Oktober 2006 einzuwirken; im Übrigen hätte es dem Beschwerdeführer freigestanden, sich allenfalls bereits im damaligen Verfahren hierauf zu berufen (vgl. <span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. d BGG</span>). Der Beschwerdeführer legt damit nicht sachbezogen dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern ein Revisionsgrund gegeben und die Kostenfrage deshalb neu zu regeln wäre. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das vorliegende Revisionsgesuch hat als offensichtlich unzulässig zu gelten; es ist darauf ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten (vgl. <span class="artref">Art. 127 BGG</span>). Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht entsprochen werden, da die Eingabe als zum Vornherein aussichtslos zu gelten hatte (vgl. <span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Der Gesuchsteller wird kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (vgl. <span class="artref">Art. 68 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. September 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Zünd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>