<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>AK.2016.00007</span></p><p><span>damit vereinigt</span></p><p><span>AK.2016.00008</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Rechtsanwalt Markus Dormann</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur am rosenweg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rosenweg 3, 6340 Baar</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Z.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Statutenänderung vom 27. Januar 2010 erfolgte eine Firmenänderung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bisherigen A.___ in neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ mit Sitz in O.___ (Urk. 3/3, Urk. 7/86 und Urk. 7/93). Diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als beitragspflichtige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberin angeschlossen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1989 (vgl. Urk. 7/97/3),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war ab dem 2. Juli 2010 im Handelsregister des Kantons Zürich als einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelzeichnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung der Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft eingetragen. Am 1. Februar 2013 wurde sein Eintrag gelöscht und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1977 (Urk. 7/111/3), wurde neu mit ebendieser Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion im Handelsregister eingetragen. Per 6. März 2013 wurde die Schreib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise der Firma in B.___ geändert und der Sitz nach P.___ verlegt. Am 7. November 2013 wurde der Eintrag von Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löscht. Als neues einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechtigung wurde am 26. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z.___ ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Januar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eröffnete der Konkursricht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er des Bezirksgerichts P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Gesellschaft den Konkurs. Mit Urteil vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Januar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde das Konkursverfahren als geschlossen erklärt. Die Gesellschaft wurde im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handelsregister </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Amtes wegen gelöscht (Urk. 3/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Verfügungen vom 27. Juli 2015 wurden X.___, Y.___ sowie Z.___ von der Ausgleichskasse als Solidarhafter verpflichtet, für entgangene Lohnbeiträge der konkursiten B.___ Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ersatz zu leisten. X.___ wurde zur Leistung von Fr. 196‘344.10 (Urk. 7/366), Y.___ zur Leistung von Fr. 251‘860.40 (Urk. 7/367) und Z.___ zur Leistung von Fr. 275‘704.-- (Urk. 7/368) verpflichtet. Die von Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">am 17. August 2015 erhobene Einsprache (Urk. 7/373) hiess die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 10. Februar 2016 teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme auf Fr. 251‘472.95 (Urk. 10/2 [= Urk. 7/385]). Auch die von X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">am 24. August 2015 erhobene Einsprache (Urk. 7/374) hiess die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 10. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ar 2016 teilweise gut und reduzierte die Schadenersatzsumme auf Fr. 195‘591.25 (Urk. 2 [= Urk. 7/384]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 14. März 2016 (Urk. 1) erhob X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde (Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess AK.2016.00007) gegen den ihn betreffenden Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 10. Februar 2016 (Urk. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort vom 19. April 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was X.___ mit Verfügung vom 22. April 2016 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Eingabe vom 14. März 2016 (Urk. 10/1) erhob Y.___ Beschwerde (Prozess AK.2016.00008) gegen den ihn betreffenden Einspracheentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdegegnerin vom 10. Februar 2016 (Urk. 10/2). Am 19. April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattete die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeantwort und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragte die teilweise Gutheissung der Beschwerde im Sinne einer Reduktion der Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denersatzsumme auf Fr. 239‘561.15 (Urk. 10/6). Mit Replik vom 14. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Eingang am 20. Mai 2016) hielt Y.___ an seinem Rechtsbegehren fest (Urk. 10/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 27. September 2016 wurde der Prozess Nr. AK.2016.00008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Sachen Y.___ mit dem vorliegenden Prozess Nr. AK.2016.00007 in Sachen X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vereinigt und unter dieser Prozessnummer weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt. Der Prozess Nr. AK.2016.00008 wurde als dadurch erledigt abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Urk. 11 und Urk. 10/13). Die Replik von Y.___ vom 14. März 2016 (Eingang am 20. Mai 2016) wurde der Beschwerdegegnerin unter Fristansetzung zur Duplik zugestellt. Sodann wurde Z.___ zum Prozess beigeladen, und es wurden ihm die Beschwerden der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer (Urk. 1 und Urk. 10/1) sowie die Beschwerdeantworten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin (Urk. 6 und Urk. 10/6) zur Stellungnahme zugestellt (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (Urk. 13). Der Beigeladene liess sich innert Frist nicht vernehmen, was den Parteien mit Verfügung vom 9. November 2016 angezeigt wurde (Urk. 14). Am 23. Februar 2017 (Urk. 15) reichte die Beschwerdegegnerin dem Gericht auf Anfrage den Kontoauszug vom 22. Februar 2017 (Urk. 16) sowie die Beitragsübersicht vom 22. Februar 2017 (Urk. 17) zu den Akten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die Verwaltungsakten in den ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einigten Verfahren identisch sind (Urk. 7/1-401 = Urk. 10/7/1-401), wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb darauf verzichtet wird, die im vereinigten Verfahren AK.2016.00008 bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogenen Verwaltungsakten (Urk. 10/7/1-401) zu zitieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 52 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (AHVG) hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (Art. 66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v"> des Bundesgesetzes über die Invalidenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">icherung), Erwerbsersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">2 des Bundesgesetzes über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">den Erwerbsersatz für Dienstleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">de und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Inso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">lvenzentschädigung) sowie auf jene an die Familienausgleichskassen (FAK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v">25 lit. c). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend v"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeblichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Verlustausweis des Konkursamtes P.___ vom 7. Januar 2016 blieb die von der Beschwerdegegnerin im Konkurs angemeldete und zugelassene Forderung von Fr. 275‘704.-- vollumfänglich ungedeckt (Urk. 7/379/1). Die For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung setzt sich zusammen aus paritätischen und FAK-Beiträgen zuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mahn- und Betreibungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebühren, Verzugszinsen und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die Beitragsjahre 2010 bis 2013 sowie Beiträgen für den Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungsfonds für das Jahr 2011 zuzüglich Mahn- und Betreibungskosten (vgl. den Kontoauszug vom 22. Februar 2017 S. 9 ff. [Urk. 16] sowie die Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragsübersicht vom 22. Februar 2017 [Urk. 17]). Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Quantitativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde von den Beschwerdeführern nicht bestritten, weshalb kein Anlass für weitere Abklärungen bezüglich der – aufgrund der Akten ausgewiesenen – Schadenshöhe besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie dargelegt (E. 1.2) finden d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung sinngemäss Anwendung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Invalidenversicherungs-, Erwerbsersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsbeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie auf jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die FAK gemäss dem Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setz übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r die Familienzulagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies gilt jedoch nicht für die Beiträge an den Berufsbildungsfonds gemäss §§ 26a ff. des Einführungsgesetzes zum Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetz über die Berufsbildung (EG BBG). Die Verordnung über den Berufsbildungsfonds (VBBF) bestimmt zwar die Familienausgleichskassen als zuständig für die Erhebung der Beiträge und erklärt die Regelungen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) betreffend Mahnung, Zahlungsaufschub, Abschreibung von uneinbringlichen Beiträgen und Verzugszinsen für sinngemäss anwendbar (§ 8), eine gesetzliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung für eine (sinngemässe) Anwendung von Art. 52 AHVG für nicht bezahlte Beiträge findet sich jedoch weder im EG BGG noch in der VBBF. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Schadenersatzpflicht in (analoger) Anwendung von Art. 52 AHVG besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Beiträge an den Berufsbildungsfonds somit nicht. Die Beschwerdeführer können daher im vorliegenden Verfahren für die Beiträge an den Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fonds des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1‘731.55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuzüglich zuzuordnenden Inkasso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten (Fr. 113.-- [Mahngebühr Fr. 20.-- und Betreibungskosten von Fr. 73.-- und Fr. 20.--]), das sind insgesamt Fr. 1‘844.55, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht werden (vgl. Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Positionen 2012 0018 S. 10 und und 2013 0012 S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Alters- und Hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nterlassenenversicherung (AHVV) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV haben die Arbeitgeber im laufenden Jahr periodisch Akontobeiträge zu entrichten; nach Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV sind die Beiträge monatlich oder, bei jährlichen Lohnsummen unter 200‘000 Franken, vierteljährlich zu bezahlen. Diese werden von der Ausgleichskasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme des Beitragsjahres festgesetzt, wobei sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgleichskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei auf die letzte be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte Lohnsumme unter B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erücksichtigung der zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Lohnentwicklung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützt und die Angaben der Arbeitgeber berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse die für die Festsetzung der Akontobeiträge erforderlichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte zu erteilen und auf Verlange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Unterlagen einzureichen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. die Wegle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[WBB] Rz. 2039 ff., Stand 1. Januar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 36 Abs. 4 AHVV nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akontobeiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrechnung der Arbeitgeber vor. Ausste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung zu bezahlen. Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüssige Beiträge werden von der Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zurückerstattet oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet. Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 AHVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitgeber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskasse wesentliche Änderungen der Lohnsumme während des laufen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Jahres zu melden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als wesentliche Änderung gilt eine Abweichung der jährlichen Lohnsumme um mindestens 10 Prozent von der ursprünglichen voraussichtlichen Lohnsumme (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">WBB Rz. 2048, Stand 1.1.2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistet ein Arbeitgeber in Verletzung der Meldepflicht nach Art. 35 Abs. 2 AHVV zu tiefe Akontobeiträge ohne sicherzustellen, etwa durch Bildung von Rückstellungen, dass unter Berücksichtigung der zu erwartenden wirtschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Entwicklung genügend Mittel für die Begleichung der entsprechend höheren Schlussabrechnung innert nützlicher Frist zur Verfügung stehen, verhält er sich widerrechtlich und schuldhaft im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_247/2016 vom 10. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 E. 5.1.1 mit Hinweis auf 9C_355/2010 vom 17. August 2010 E. 5.2.1 und 9C_369/2012 vom 2. November 2012 E. 7.3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Gesellschaft bereits in der Zeit vor ihrer Firmenänderung im Januar 2010 (Urk. 7/86) die Rechnungen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zum Teil nicht fristgerecht bezahlt hatte, weshalb sie schon kurz nach der Firmenänderung gemahnt werden musste (Urk. 7/87) und Verzugszinsen anfielen (Urk. 7/89). Für die Begleichung der Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung 2010 (Urk. 7/115) musste die Gesellschaft wiederum gemahnt werden (Urk. 7/125). Am 12. Dezember 2011 wurde ihr schliesslich ein Zahlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufschub gewährt, wobei die Raten nicht fristgerecht, aber letztlich voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig bezahlt wurden (Urk. 7/132, Urk. 7/163 [Mahnung vom 29. Mai 2012] und Urk. 16 [Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2011 0003 S. 6]). Am 20. April 2012 wurde der Gesellschaft auch für die Begleichung der Akontobeiträge Januar bis März 2012 (Urk. 7/149) ein Zahlungsaufschub gewährt, wobei die Raten ebenfalls nicht fristgerecht, aber letztlich bezahlt wurden (Urk. 7/155). Der Gesellschaft wurde sodann für die Begleichung der Jahresrechnung 2011 am 29. November 2012 ein Zahlungsaufschub gewährt. Die Forderung blieb in der Folge im Wesentlichen aber unbezahlt (Urk. 7/210 und Urk. 16 [Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2012 0013 S. 9]), sodass die Gesellschaft betrieben werden musste. Daraufhin kam es zu wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Ausständen, wobei hier auf eine detaillierte Wiedergabe der Abläufe verzichtet werden kann, blieb im Konkurs der Gesellschaft doch eine For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Beschwerdegegnerin von Fr. 275‘704.-- ungedeckt (E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ergibt sich weiter, dass die Gesellschaft der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin die Jahresabrechnung 2010 – obwohl diese bis am 20. Januar 2011 einzureichen gewesen wäre – erst am 10. Februar 2011 (Eingangsdatum) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte (Urk. 7/97). Darin wurde eine beitragspflichtige Lohnsumme von Fr. 1‘295‘791.51 angegeben. Die Gesellschaft versäumte es sodann, für das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahr 2011 eine Lohnsummenpauschale zu melden, weshalb sie am 30. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011 wiederum gemahnt werden musste (Urk. 7/117) – in der Folge unterblieb für das Jahr 2011 jegliche Anzeige einer Lohnsummenpauschale. Am 2. Februar 2012 wurde für das Jahr 2012 eine solche von Fr. 961‘762.80 gemeldet (Urk. 7/147). Die Jahresabrechnung 2011 reichte die Gesellschaft denn auch nicht fristgerecht ein, weshalb sie sowohl am 11. Juni 2012 (Urk. 7/167) als auch am 4. September 2012 (Urk. 7/180) gemahnt werden musste. Erst am 7. September 2012 ging die Jahresabrechnung 2011 mit der Angabe einer Lohnsumme von Fr. 1‘698‘434.15 bei der Beschwerdegegnerin ein (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">185). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die Gesellschaft ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Pflicht, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdegegnerin die für die Festsetzung der Akontobeiträge erforderlichen Auskünfte zu erteilen und auf Verlangen Unterlagen einzureichen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mehrfach nicht nachkam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 3.1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eine besonders schwere Pflichtverletzung liegt zudem in Bezug auf das Jahr 2011 vor, für welches gar nie eine Pauschal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lohnsumme gemeldet worden war und in welchem im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Lohnsumme von gerundet 31 % erfolgte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Lohnsumme von Fr. 1‘295‘791.51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">/ Lohnsumme von Fr. 1‘698‘434.15 im Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Die Beschwerdegegnerin stellte für das Jahr 2011 zwar keine Akontobeiträge in Rechnung (worauf im Zusammenhang mit einem mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Mitverschulden der Beschwerdegegnerin nochmals einzugehen ist, E. 5). Doch hätte die Gesellschaft für das Beitragsjahr 2011 – wenn sie die Beiträge denn schon nicht im laufenden Jahr bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs der Arbeitnehmer bezahlte (in diesem Zeitpunkt wurden die Beiträge nämlich fällig, vgl. E. 5.2) – zumindest Rückstellungen bilden müssen (E. 3.1.4). Durch die fehlenden Akontozahlungen kam es zu einem immensen Zahlungsrückstand von Fr. 190‘316.25, für welchen am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">29. November 2012 ein Zahlungsaufschub gewährt werden musste (Urk. 7/210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Die Gesellschaft war infolge fehlender Rückstellungen bloss in der Lage, zwei Ratenzahlungen à je Fr. 19‘000.-- zu leisten. Die restliche Schuld blieb unbezahlt (Urk. 7/210/2 und Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2012 0013 S. 9 [Urk. 16]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beitragsjahres 2012 liegt sodann eine Meldepflichtverletzung gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 AHVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor (E. 3.1.3). Gemeldet worden war eine Pauschallohnsumme von Fr. 961‘762.80 (Urk. 7/147). Gemäss Lohndeklara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion 2012 (Eingang am 1. März 2013) wurde jedoch eine Lohnsumme von Fr. 1‘188‘151.65 ausbezahlt (Urk. 7/237), was einer Steigerung von 23.5 % ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach. Eine derartige Lohnsteigerung musste bei korrekter Buchhaltung bereits während des laufenden Beitragsjahres 2012 erkennbar gewesen sein. Die Gesellschaft verletzte somit die Meldepflicht nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 AHVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.1.3). Besonders schwer wiegt, dass die Gesellschaft in Verletzung der Meldepflicht nach Art. 35 Abs. 2 AHVV für das Jahr 2012 zu tiefe Akon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiträge leistete, ohne genügende Rückstellungen zu bilden (E. 3.1.4), denn die mit der Jahresabrechnung 2012 – nach Abzug der bereits in Rechnung gestellten Akontobeiträge – in Rechnung gestellten Fr. 34‘884.25 (Urk. 7/242) blieben ebenfalls unbezahlt (Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2013 0006 S. 12 [Urk. 16]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gesellschaft musste sodann am 14. März 2014 (Urk. 7/337) sowie am 22. April 2014 (Urk. 7/341) zur Einreichung der Lohndeklaration 2013 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mahnt werden. Eingereicht wurde diese aber erst am 25. Juni 2014 mit der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe einer Jahreslohnsumme von Fr. 597‘198.95 (Urk. 7/346). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten ist überdies ersichtlich, dass bei der Arbeitgeberkontrolle vom 2. Oktober 2012 die Buchhaltung der Jahre 2007 bis 2009 nicht vorhanden und für 2010 bis 2011 noch nicht erstellt war, sodass ein neuer Termin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbart werden musste. Erst am zweiten Revisionstag, am 29. November 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, erhielt der Revisor die Lohnbuchhaltungen. Aus diesen ergab sich eine wesentliche Diskrepanz zur Lohndeklaration des Jahres 2010 (vgl. den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt über die Arbeitgeberkontrolle vom 19. Februar 2013 [Urk. 7/227]), wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb die Beschwerdegegnerin am 26. Februar 2013 für das Jahr 2010 (Urk. 7/236) eine Nachzahlungsverfügung erlassen musste (Urk. 7/236 betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend eine Lohnsumme von Fr. 71‘326.--). Die darin nachgeforderte Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summe (inkl. Verwaltungskosten) von Fr. 9‘702.45 zuzüglich Verzugszinsen (Fr. 1‘045.70) blieb unbezahlt (vgl. den Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2013 0004 S. 11 f. [Urk. 16]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesellschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihren Abrechnungs- und Zahlungspflichten als Arbeitgeberin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in mehrfacher Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nachgekommen und hat öffent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliche Vorschriften verletzt. Ausserdem kam sie den Rechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschriften nicht ordnungsgemäss nach (Art. 958 Abs. 3 des Obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionenrechts [OR]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der entstandene Schaden auf qualifiziert schuldhaftes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Verhalten der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zurückzuführen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nichtbefolgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einfachen Verhältnissen muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesellschaft, der als solcher die Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organstellung zu besorgen hat, in der Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies selbst dann, wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. Er kann mit der Delegation der Geschäftsführung nicht zugleich auch seine Verantwortung als einziges Verwaltungsorgan an den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftsführer dele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gieren (BGE 108 V 199 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist bei den nicht geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Verwaltungsratsmitgliedern von Aktiengesellschaften entscheidend, ob sie den ihnen obliegenden Kontroll- und Aufsichtspflichten nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen sind. Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">716a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 OR obliegt dem Verwaltungsrat die Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen. Gemäss dieser Bestimmung hat das Verwaltungsratsmitglied </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht nur die Pflicht, an den Verwaltungsratssitzungen teilzunehmen, sondern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich periodisch über den Geschäftsgang zu informieren und bei Unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigkeiten einzuschreiten (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_651/2012 vom 15. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2 mit weiteren Hinweisen). Zwar ist der nicht geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führende Verwaltungsrat nicht verpflichtet, jedes einzelne Geschäft der mit der Geschäftsführung und Vertretung Beauftragten zu überwachen, sondern darf sich auf die Überprüfung der Tätigkeit der Geschäftsleitung und des Geschäftsganges beschränken. Dazu gehört, dass er sich laufend über den Geschäftsgang informiert, Rapporte verlangt, sie sorgfältig studiert, nötigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls ergänzende Auskünfte einzieht und Irrtümer abzuklären versucht. Ergibt sich aus diesen Informationen der Verdacht falscher oder unsorgfältiger Ausübung der delegierten Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnisse, ist der Verwaltungsrat verpflichtet, sogleich die erforderlichen Abklärungen zu treffen (nötigenfalls durch Beizug von Sachverständigen) und eine genaue und strenge Kontrolle hinsichtlich der Beobachtung gesetzlicher Vorschriften auszuüben (BGE 114 V 219 E. 4a; Urteil des Bundesgerichts 9C_461/2009 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2010 E. 5.3, je mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung zu Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AHVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist es – allenfalls abgesehen von kurzfristigen Ausständen – grobfahrlässig, Löhne zu bezahlen, wenn die darauf geschuldeten AHV-Beiträge nicht gedeckt sind. Gegenteiliges Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ist den verantwortlichen Organen grundsätzlich als qualifiziertes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulden zuzurechnen, was die volle Schadenersatzpflicht nach sich zieht, sofern ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen der schuldhaften Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">let</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung von Vorschriften und dem Schadenseintritt besteht und die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse kein Mitverschulden trifft. Der Grund liegt in der besonderen Natur der AHV-Beiträge, hinsichtlich welcher der Arbeitgeber die Funktion eines Vollzugsorgans ausübt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51 AHVG). Daraus resultiert eine beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Pflicht, für die ordnungsgemässe Bezahlung der Beiträge zu sorgen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_311/2015 vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 9. Juli 2015 E. 4.2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Organhaftung aus Art. 52 AHVG besteht nicht für Beitragsforderungen, die nach der Publikation der Löschung der Organstellung der betreffenden Person im Handelsregister fällig werden, weil die betreffende Person im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Fälligkeit nicht mehr Organ ist. Für die vor der Publikation fälligen Beitragsforderungen haftet das Organ, wenn es durch eine vorsätzliche oder grobfahrlässige Handlung beziehungsweise Unterlassung bewirkt hat, dass die Beiträge im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht bezahlt werden konnten. Ein Verschulden des Organs kann nur so lange in Frage kommen, als es die Möglichkeit hat, durch Handlungen oder Unterlassungen die Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung massgeblich zu beeinflussen. Das ist faktisch längstens bis zum effek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat der Fall (BGE 126 V 61 E. 4a, 123 V 172 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war vom 2. Juli 2010 bis am 1. Februar 2013 im Handels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">register des Kantons Zürich als einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelzeichnungsberechtigung der Gesellschaft eingetragen (Urk. 3/3). Ein Geschäftsführer war im Handelsregister nicht eingetragen, doch selbst wenn ein solches Organ faktisch vorhanden war, kann sich der Beschwerdeführer 1 seiner Verantwortung nicht entziehen (E. 4.1.2). Mit dem Hinweis, er habe den Schaden nicht wissentlich und willentlich herbeigeführt; er habe es schlichtweg nicht besser gewusst und gutgläubig auf das Können seiner Mitarbeiter vertraut (Urk. 1 S. 6), vermag der Beschwerdeführer 1 denn auch nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Vielmehr legt er damit dar, seinen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtspflichten als einziges Verwaltungsratsmitglied überhaupt nicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen zu sein, was ihm als grobes Verschulden anzulasten ist. Nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal die Buchhaltung betreffend die Jahre 2010 und 2011 wurde rechtzeitig und korrekt geführt. Erst eine Arbeitgeberkontrolle im Jahr 2012 veranlasste die Gesellschaft dazu, ihrer Pflicht diesbezüglich nachzukommen (E. 3.2.5). Es erscheint daher nicht nachvollziehbar, wie der Beschwerdeführer 1 ohne Buchhaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Geschäftstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesellschaft und damit die Einhaltung der Pflichten der Gesellschaft gegenüber der Beschwerdegegnerin zeitgerecht hätte überprüfen wollen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Hinweis des Beschwerdeführers 1 auf sein jugendliches Alter ist sodann nicht zielführend, begründet junges Alter doch keinen Exkulpationsgrund. Auch die bei Antritt des Verwaltungsratsmandates bestehenden Schulden der Gesellschaft (Urk. 1 S. 3) vermögen den Beschwerdeführer 1 nicht zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten. Zum einen handelte es sich um bloss geringfügige Ausstände gegenüber der Beschwerdegegnerin, welche restlos beglichen werden konnten, zum anderen tritt ein Verwaltungsratsmitglied bei Mandatsübernahme auch in die Verantwortung für verfallene Sozialversicherungsabgaben (vgl. E. 4.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass Grobfahrlässigkeit einen Reduktionsgrund darstelle (Urk. 1 S. 6), trifft sodann nicht zu. Die Grobfahrlässigkeit stellt eine Verschuldensvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">setzung dar. Von einer Schadenersatzpflicht ist lediglich dann abzusehen, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rechtfertigungsgründe beziehungsweise Exkulpationsgründe vorliegen (E. 4.1.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Solche sind vorliegend jedoch nicht erkennbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die stark ins Gewicht fallende Pflichtverletzung der Gesellschaft betreffend das Beitragsjahr 2011, in welchem Löhne von effektiv Fr. 1‘731‘565.15 (vgl. die korrigierte Jahresabrechnung 2011 [Urk. 7/267]) bezahlt wurden, ohne dass die darauf geschuldeten Beiträge gedeckt gewesen wären (E. 3.2.2), fällt in die Zeit der Verwaltungsratstätigkeit des Beschwerdeführers 1 und ist ihm als grobfahrlässiges Verhalten zuzurechnen (E. 4.1.5). Die fehlende Entrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Beiträge im Jahr 2011 war denn auch für den plötzlichen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immensen Zahlungsrückstand von Fr. 190‘316.25 (Urk. 7/210) ursächlich. Dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Gesellschaft am 29. November 2012 ein Zahlungsaufschub gewährt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 3 und Urk. 6), vermag an der Sorgfaltspflichtverletzung des Organs nichts zu ändern (vgl. das Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_247/2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 10. August 2016 E. 5.1.2 mit Hinweis auf BGE 124 V 253 E. 3b). Zwar ist bei der Beurteilung der Frage, ob die verantwortlichen Arbeitgeberorgane ihren Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der Einhaltung der Beitragszah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungspflicht nachgekommen sind, ein mit der Ausgleichskasse vereinbarter Zahlungsaufschub mit Tilgungsplan mitzuberücksichtigen, soweit dem Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtigen damit ein Abweichen von den ordentlichen Zahlungster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen zugestanden wird (BGE 124 V 253). Doch war die Gesellschaft bloss in der Lage, die ersten zwei von zehn Raten zu bezahlen (Urk. 7/210). Die rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Schuld von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">152</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘298.40 (Fr. 190‘316.25 abzüglich zwei Zahlungen à je Fr. 19‘000.--, einer Zahlung von Fr. 17.85) blieb unbezahlt (Urk. 7/210/2 und Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2012 0013 S. 9 [Urk. 16]). Eine Haftung entfällt für die am 18. Januar beziehungsweise 10. Oktober 2013 angefallenen Mahngebühren und Betreibungskosten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 1 hat in zeitlicher Hinsicht sodann für den Schaden aus nicht bezahlten Akonto-Beiträgen zuzüglich Verwaltungskosten für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monat Dezember 2012 (in Rechnung gestellt am 3. Dezember 2012 [Urk. 7/212</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]) von Fr. 6‘913.15 (Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2012 0015 S. 10 [Urk. 16]) einzustehen. Auch hier entfällt eine Haftung für die nach seinem Austritt angefallenen Inkassokosten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Pflichtverletzung der Gesellschaft betreffend das gesamte Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahr 2012 ist dem Beschwerdeführer 1 anzulasten. Wie bereits gesagt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säumte es die Gesellschaft in Verletzung der Meldepflicht nach Art. 35 Abs. 2 AHVV, für das Beitragsjahr 2012 genügende Rückstellungen zu bilden, was zu einer offenen Schuld von Fr. 34‘884.25 (Urk. 7/242) führte (E. 3.2.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s die Jahresabrechnung für das Beitragsj</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahr 2012 erst am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 und damit nach dem Rücktritt des Beschwerdeführers als formelles Organ erstellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und fällig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde, ändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an seiner Schadenersatzpflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nichts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn er hat für die während seiner Verwaltungsratstätigkeit begangene Meldepflichtver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung einzustehen (vgl. E. 4.1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 1 bestritt eine Haftung für die Forderung im Umfang von Fr. 1‘041.50, da die Beschwerdegegnerin fälschlicherweise von einer Organstellung bis am 6. Februar 2013 – und nicht bis am 1. Februar 2013 – ausgegangen sei (Urk. 1 S. 5). Allerdings erweist sich der Zeitpunkt des effektiven Rücktritts aus dem Verwaltungsrat (1. Februar oder 6. Februar 2013) vorliegend als irrelevant; es wurden keine in diesen Zeitraum fallende Verzugszinsen, Mahn- oder Betreibungskosten berücksichtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Haftung besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darüber hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst nach dem Austritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesellschaft fällig gewordene Beiträge. Während seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsratstätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden die Jahresabschlüsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunächst überhaupt nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erst eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeberkontrolle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlasste die Gesellschaft, die Lohnbuchhaltung nachzuführen (E. 3.2.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dieser ergab sich eine wesentliche Diskrepanz zur Lohndeklaration des Jahres 2010 (vgl. den Bericht über die Arbeitgeberkontrolle vom 19. Februar 2013 [Urk. 7/227]), weshalb die Beschwerdegegnerin am 26. Februar 2013 für das Jahr 2010 (Urk. 7/236) eine Nachzahlungsverfügung erlassen musste. Die darin nachgeforderte Summe von Fr. 10‘748.15 blieb unbezahlt (E. 3.2.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Für das Jahr 2011 musste am 26. Juli 2013 sodann eine Korrekturrechnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erstellt werden (Urk. 7/267 [korrigierte Jahresabrechnung 2011] und Urk. 7/268</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> [korrigierte Rechnung für Beiträge für den Berufsbildungsfonds 2011]), nachdem die Gesellschaft am 20. November 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Korrektur der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">AHV-Jahresabrechnung 2011 gemeldet hatte (Urk. 7/209). Die mit Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 26. Juli 2013 nachgeforderten Lohnbeiträge von Fr. 5‘166.35 (inkl. Verzugszinsen) blieben unbezahlt (vgl. den Kontoauszug vom 22. Februar 2017 Position 2013 0011 S. 13 [Urk. 16]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Obwohl der Beschwerdeführer bei Erlass der Nachzahlungsverfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 26. Februar 2013 und der Korrekturrechnung vom 26. Juli 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine Organ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellung mehr innehatte, betreffen die nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beziehungsweise nicht rechtzeitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deklarierten Lohnzahlungen d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und 2011 und damit Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lassungen in einem Zeitraum, in welchem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das einzige formelle Organ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> war. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Er muss sich daher die durch Lohnbuchhaltungsmissstände verursachten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stände entgegenhalten lassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gl. Urteil des Bundesgerichts H 263/02 vom 6. Februar 2003 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.2 mit weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 1 hat somit insgesamt für eine Schadenersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 210‘010.30 (Fr. 152‘298.40 [E. 4.2.2] + Fr. 6‘913.15 [E. 4.2.3] + Fr. 34‘884.25 [E. 4.2.4] + Fr. 10‘748.15 + Fr. 5‘166.35 [E. 4.2.6]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzustehen, sofern die Ausgleichskasse kein Mitverschulden trifft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ war vom 1. Februar bis 7. November 2013 im Handelsregister des Kantons Zürich als einziges Mitglied des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltungsrates mit Einzelzeichnungsberechtigung der Gesellschaft eingetra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 3/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den zu den Akten gereichten ärztlichen Zeugnissen wurde ihm vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2. Mai bis 30. Juni 2013 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3/6 f.) und vom 22. Juli 2013 bis 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2013 (Rücktritt als Verwaltungsrat gemäss Handelsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gistereintrag) eine 100%ige Arbeitsunfähigke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it attestiert (Urk. 10/3/6-13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 2 brachte unter Hinweis auf die ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit vor, er sei aufgrund der schweren Erkrankung nicht in der Lage gewesen, über das Vermögen der Gesellschaft zu verfügen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Zahlungen zu veranlassen (Urk. 10/1 S. 9). Er habe seine Aufgaben soweit möglich an seine Mitarbeiter delegiert und versucht, während seiner Krankheit sein Bestes zu geben, um über die Lage der Gesellschaft informiert zu bleiben. Am 17. Juli 2013 sowie am 15. und 26. August 2013 habe er Betreibungsregisterauszüge der Gesellschaft eingeholt, da er nicht in der Lage gewesen sei, die Bücher zu prüfen. Ab dem 22. Juli 2013 sei ärztlich ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnet worden, sich nicht mehr über die Unternehmenslage zu informieren, da dies zu viel Stress bedeutet hätte. Aufgrund der eingeholten Unterlagen sei er der Ansicht gewesen, in der Unternehmung laufe alles korrekt (Urk. 10/1 S. 5). Da er schliesslich gemerkt habe, seinem Amt als Verwaltungsrat auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund seines Gesundheitszustandes nicht nachkommen zu können, habe er das Handelsregisteramt mit Schreiben vom 25. September 2013 um Löschung seines Eintrages im Handelsregister gebeten. Weshalb die Löschung erst am 7. November 2013 vorgenommen worden sei, sei nicht bekannt (Urk. 10/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss tritt ein Verwaltungsratsmitglied einer Aktiengesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft mit der Mandatsübernahme in die Verantwortung sowohl für die laufenden als auch für die verfallenen, von der Unternehmung in früheren Jahren schuldig gebliebenen Sozialversicherungsabgaben ein, und es ist seine Pflicht, nicht nur für die Bezahlung der laufenden, sondern gerade auch für die Begleichung verfallener Abgaben besorgt zu sein (ZAK 1992 S. 254 f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7b). Die Schadenersatzpflicht eines neu mandatierten Organs entfällt nach der Rechtsprechung allerdings dort, wo die Unternehmung bei der Mandats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahme bereits zahlungsunfähig oder der Schaden bereits eingetreten war. Denn in einem solchen Fall fehlt es am erforderlichen adäquaten Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salzusammenhang zwischen dem säumigen Verhalten des neuen Organs und dem Schadenseintritt (vgl. BGE 119 V 401 E. 4c).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als einziges Verwaltungsratsmitglied hatte der Beschwerdeführer 2 während seines Mandates die Pflicht, für die ordnungsgemässe Bezahlung der Beiträge zu sorgen. Dass er seine Aufgaben soweit möglich an seine Mitarbeiter über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragen haben soll und damit offensichtlich darauf vertraute, dass diese den Pflichten gegenüber der Beschwerdegegnerin nachkommen würden, genügt für eine Exkulpation nicht, war der Beschwerdeführer 2 doch trotz ärztlich attestierter Arbeitsunfähigkeit nicht handlungsunfähig. Nach eigenen Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben versuchte er, auch während der Zeit seiner Arbeitsunfähigkeit über die Geschicke der Gesellschaft informiert zu bleiben und die Bonität regelmässig zu überprüfen. Es versteht sich aber von selbst, dass er seinen Verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen als Verwaltungsrat nicht nachzukommen vermochte, indem er sich damit begnügte, Betreibungsregisterauszüge einzuholen, die Bonität der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sellschaft über die Internetseite „moneyhouse“ (Urk. 10/3/26) zu prüfen oder Auszüge über die offenen Debitorenposten (Urk. 10/10/30 f.) einzuholen. Als einziges Organ der Konkursitin wäre er seinen Sorgfaltspflichten nur dann nachgekommen, wäre er umgehend – das heisst nachdem er arbeitsunfähig geworden war – für eine Stellvertretung besorgt gewesen und hätte diese entsprechend überwacht. Wäre er infolge Erkrankung auch hierfür nicht mehr in der Lage gewesen, hätte er – entsprechend seiner Unfähigkeit, den Obliegenheiten eines Verwaltungsrates nachkommen zu können – demissio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nieren müssen. Dass er für das Eine oder das Andere handlungsunfähig gewesen wäre, wurde nicht dargetan und ist angesichts der effektiv nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senen Tätigkeiten (Bonitätsprüfungen, Einholen eines Betreibungsregister</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuges) auszuschliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer 2 lediglich vom 2. bis 8. Mai 2013 sowie vom 16. September bis 8. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 in der C.___ stationär behandelt wurde (Urk. 10/11/40), wo eine mittelgradige depressive Episode sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung attestiert wurden (Urk. 10/11/39). Daraus allein lässt sich ebenfalls keine Handlungsunfähigkeit ableiten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gesellschaft war zum Zeitpunkt der Übernahme des Verwaltungsrats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dates durch den Beschwerdeführer 2 nicht zahlungsunfähig. Sie war im Jahre 2013 weiterhin in der Lage, Löhne von rund Fr. 600‘000.-- auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten (vgl. Urk. 7/346/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer 2 musste sodann bei Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des Verwaltungsratsmandats über die Zahlungsausstände der Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft gewusst haben, auch wenn er dies im Beschwerdeverfahren bestritt (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/10 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er selbst hatte sowohl die Lohndeklaration 2011 vom 2. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 7/185) als auch die Korrekturmeldung vom 20. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (Urk. 7/209) unterzeichnet. Die Korrekturmeldung unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnete er als Geschäftsführer, weshalb mit grösster Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass er bereits am 2. September 2012, als er die Lohndeklaration 2011 unterzeichnet hatte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls als Geschäftsführer amtiert hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er bereits vor Antritt des Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ratsmandates </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kenntnis über den Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 23. Januar 2013 wurde die Gesellschaft von der Beschwerdegegnerin sodann für eine Forderung von Fr. 163‘322.30 zuzüglich Zins und Betreibungskosten betrieben (Urk. 7/220), wovon der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer 2 als Geschäftsführer Kenntnis erhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben musste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Doch selbst wenn er bei Antritt seines Verwaltungsratsmandates tatsächlich nichts von den Ausständen gewusst haben sollte, wäre bereits darin ein grobfahrlässiges Verhalten zu erblicken. Ein Blick in die Korrespondenz oder die Buchhaltung der Gesellschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wozu er als Geschäftsführer verpflichtet gewesen wäre,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bloss das Einholen eines Betreibungsregisterauszuges hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genügt. Dass in den zu den Akten gereichten Betreibungsregisterauszügen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treibungsamtes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. Juli 2013 (Urk. 10/3/23) und 26. August 2013 (Urk. 10/3/25) die von der Beschwerdegegnerin am 23. Januar 2013 in Betreibung gesetzte Forderung von Fr. 163‘322.30 zuzüglich Zins und Betreibungskosten (Urk. 7/220) oder gar weitere Betreibungen nicht ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich waren, erstaunt indessen nicht, nachdem die Gesellschaft ihren Sitz am 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 3/3) verlegt hatte. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts des Umstands, dass die Sitzverlegung am 6. März 2013 erfolgte und damit vom Beschwerdeführer 2 – als einzige zeichnungsberechtigte Person – veranlasst worden sein musste, erscheinen seine Vorbringen diesbezüglich unbehelflich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Somit haftet der Beschwerdeführer grundsätzlich auch für die bereits bei Amtsantritt verfallenen, schuldig gebliebenen Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgaben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 2 trat als Verwaltungsrat erst per 31. Oktober 2013 zurück, was sich seiner Demissionserklärung an die Generalversammlung der Gesellschaft vom 30. September 2013 entnehmen lässt (Urk. 10/3/29). Auf einen früheren Zeitpunkt ist nicht abzustellen. Der Beschwerdeführer datierte sein Schreiben an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich mit dem Löschungsantrag zwar auf den 25. September 2013 (Urk. 10/3/27). Dieses Schreiben ging beim Handelsregisteramt jedoch erst am 6. November 2013 (Eingangsstempel) ein (vgl. dazu auch die zutreffenden Ausführungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort vom 19. April 2016 [Urk. 10/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während des Verwaltungsratsmandates des Beschwerdeführers 2 (1. Februar bis 31. Oktober 2013) wurden anteilsmässig weiterhin Löhne in der Grössen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung von rund Fr. 500‘000.-- ausgerichtet (vgl. Urk. 7/346/3), obwohl bei Antritt des Verwaltungsratsmandates bereits eine Schuld von über Fr. 190‘000.-- gegenüber der Beschwerdegegnerin ausstehend war (E. 3.2.2). Die Lohnsumme war im Vergleich zu den Vorjahren zwar deutlich reduziert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden, dennoch erfolgten während des Verwaltungsratsmandates des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers 2 lediglich drei Zahlungen an die Beschwerdegegnerin in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Höhe von gesamthaft Fr. 19‘141.-- (Fr. 61.45, Fr. 19‘000.-- und Fr. 79.55), und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar am 8. Februar 2013 (vgl. die Beitragsübersicht vom 22. Februar 2017 S. 5 [Urk. 17]). Bei der Zahlung von Fr. 19‘000.-- handelte es sich um die zweite Rate für die Jahresabrechnung 2011 gemäss bewilligtem Zahlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufschub vom 29. November 2012 (Urk. 7/210). Auf den für die Monate Februar bis Oktober 2013 gezahlten Löhnen wurden ausserdem wiederum keine Beiträge entrichtet, was dem Beschwerdeführer 2 als grobfahrlässiges Verhalten anzulasten ist (E. 4.1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht gehört werden kann der Beschwerdeführer mit dem Einwand, er habe die Beschwerdegegnerin am 26. April 2013 um eine neue Abzahlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbarung mit Raten von Fr. 15‘000.-- gebeten (Urk. 10/1 S. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urk. 7/250</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde keine einzige Rate getilgt (Urk. 7/253; erste Rate war bis am 31. Mai 2013 zahlbar), womit die gesamte dannzumal gestundete For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung von Fr. 254‘471.65 bereits am 1. Juni 2013 sofort wieder zur Zahlung fällig wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit haftet der Beschwerdeführer 2 für den Ausfall aller Beitragsfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen samt Inkassokosten, welche am 31. Oktober 2013 fällig und für welche die Zahlungsfristen abgelaufen waren (Art. 34 Abs. 3 AHVV). Da die Pauschalbeiträge (inkl. Verwaltungskosten) der Monate Januar bis und mit September 2013 (9 x Fr. 11‘911.80 = 107‘206.20; vgl. Urk. 16 S. 11 ff.) höher als die effektiv geschuldeten Beiträge 2013 sind (Fr. 82‘738.95, ohne Inkasso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten und Verrechnung der Familienzulagen; vgl. Urk. 17 S. 2 und Urk. 16 S. 17 Position 2014 0005), wären die effektiv geschuldeten Beiträge 2013 jedenfalls bezahlt gewesen, hätte der Beschwerdeführer 2 entsprechend seiner Verantwortung die bis 10. Oktober 2013 zu bezahlen gewesenen Akontobei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge abgeliefert, weshalb der Beschwerdeführer 2 für die effektiv ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen Beiträge 2013 insgesamt einzustehen hat. Von einer anteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Anrechnung der Jahresrechnung 2013 (Abzug des Monats Oktober, der erst nach Austritt aus dem Verwaltungsrat, nämlich am 10. November 2013 zur Zahlung fällig gewesen wäre) kann angesichts dessen abgesehen werden. Dies umso mehr, als die buchmässige Verrechnung der „Gutschrift“ von Fr. 80‘608.-- in der Jahresrechnung 2013 (D.___ in Position 2014 0005 [Urk. 16 S. 16]) die effektive Schuld für die Monate Februar bis September 2013 nur vermeintlich tilgt: Die Gutschrift entstand einzig deshalb, weil für das Jahr 2013 entsprechend der Angabe der Pauschallohnsumme höhere Akontobeiträge erhoben worden waren; es handelt sich bei der Gutschrift somit nicht um eine Zahlung. Die Verrechnung mit der Gutschrift wurde jedoch nicht bei allen Akontorechnungen gleichmässig proportional vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen, sondern beginnend bei Januar 2013 für die gesamten geschuldeten Beiträge, bis die Gutschrift im Monat Juli sozusagen aufgebraucht war (E.___ in den Positionen 2013 0003, 2013 0005, 2013 0007-0010 [Urk. 16 S. 11-13]). Für die Monate August bis Dezember 2013 erfolgte also keine Verrechnung mehr, was keine Begleichung effektiver, früher geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deter Beiträge widerspiegelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten hat der Beschwerdeführer 2 somit – nach Abzug der Beiträge für den Berufsbildungsfonds 2011 von Fr. 1‘844.55 (vgl. E. 2.3) – grundsätzlich für einen Schaden in der Höhe von Fr. 275‘821.10 (begrenzt entsprechend dem Einspracheentscheid vom 10. Februar 2016 auf Fr. 251‘472.95 [vgl. Urk. 10/2 S. 3]) einzustehen. Zu prüfen bleibt die Reduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Haftungssumme infolge Mitverschuldens der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4).</span><span> </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im laufenden Jahr haben die Arbeitgeber periodisch Akontobeiträge zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten. Diese werden von der Ausgleichskasse aufgrund der voraussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Lohnsumme festgesetzt. Die Ausgleichskassen stützen sich dabei auf die letzte bekannte Lohnsumme unter Berücksichtigung der zu erwartenden Lohnentwicklung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.1.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar hatte die Gesellschaft für das Jahr 2011 nie eine Pauschallohnsumme gemeldet (E. 3.2.2), doch erhob die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin für das Jahr 2011 auch nie Akontobeiträge (vgl. Urk. 7/100-151 sowie Urk. 16 [Kontoauszug vom 22. Februar 2017]). Dieser Umstand begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Unterbrechung des Kausalzusammenhanges, entsteht die Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht erst mit der Rechnungsstellung durch die Ausgleichskasse, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern unmittelbar mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lohnzahlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beiträge sind bei Realisierung des Lohn- oder Entschädigungsanspruchs eines Arbeitnehmers geschuldet und die Beitragsforderungen werden ex lege monatlich zur Zahlung fällig, wenn wie h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ier die jährliche Lohnsumme Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">200'000.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- übersteigt. Einer (Akonto-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechnung der Ausgleichskasse bedarf es dazu nicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Primär sind die Organe einer juristischen Person dafür verantwortlich, dass die Beiträge für aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlte Löhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristgerecht abgeliefert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundesgerichts 9C_851/2015 vom 21. Januar 2016 E. 4.3 f. mit weiteren Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdegegnerin erhob für das Jahr 2011 jedoch erst am 19. Oktober 2012 gestützt auf die im September 2012 eingegangene Jahresabrechnung 2011 Beiträge (Urk. 7/199). Am 29. November 2012 gewährte sie der Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schaft einen Zahlungsaufschub, wobei lediglich die ersten zwei Raten à je Fr. 19‘000.-- (fällig am 31. Dezember 2012 und am 31. Januar 2013) bezahlt wurden (am 17. Januar und am 8. Februar 2013). Die übrigen Raten blieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unbezahlt (Urk. 7/210). Der Zahlungsaufschub fiel damit ohne weiteres da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, da die Zahlungsbedingungen nicht eingehalten worden waren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konnte somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unmittelbar die Betreibung für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ganze Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schuld einleiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(WBB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Rz. 2209</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, gleichlautend in den ab 1. Januar 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gültigen Versionen), was sie am 23. Januar 2013 denn auch tat (Urk. 7/220). Sie trieb auch das übrige Beitragsinkasso weiter voran. Ein Mitverschulden trifft die Beschwerdegegnerin somit lediglich in Bezug auf die versäumte Inrechnungstellung der Akontobeiträge für das Jahr 2011, da dadurch die Entstehung des Schadens begünstigt wurde. Die Forderung aus der Nichtbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zahlung der Lohnbeiträge 2011 (Fr. 152‘298.40 ohne Mahn- und Betrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kosten betreffend den Beschwerdeführer 1 [E. 4.2.2] und Fr. 152‘521.40 betreffend den Beschwerdeführer 2 [Urk. 16 S. 9 Position 2012 0013]) ist da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">her um einen Viertel, das heisst Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">60 beziehungsweise Fr. 38‘130.35, zu kürzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit für eine Schadenersatzforderung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 171‘935.70 (Fr. 210‘010.30 [E. 4.2.7] abzüglich Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘074.60) haftbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für eine Schadenersatzforderung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 237‘690.75 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">275‘821.10 [E. 4.3.10] abzüglich Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘130.35) haftbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der Beschwerdeführer 1 in teilweiser Gutheissung der Beschwerde zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz in der Höhe von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘93</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.70 zu leisten, und der Beschwerdeführer 2 ist in teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiser Gutheissung der Beschwerde zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz in der Höhe von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7‘690</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 zu leisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ 9 der Verordnung über die sozialversicherungsgerichtlichen Gebühren, Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und Entschädigungen haben die Beschwerdeführer, welche vorliegend teilweise obsiegen, Anspruch auf den vom Gericht festgesetzten Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach dem zu beurteilenden Sachverhalt und der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer 1 nur zu etwa 24 Prozent obsiegt (Antrag auf Reduktion der Schadenersatzsumme von Fr. 195‘591.25 [Urk. 2] um mindestens Fr. 98‘837.10 [Urk. 1 S. 2]; effektive Reduktion von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3‘655</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), womit auch die Prozessentschädigung in diesem Umfang festzusetzen ist. Vorliegend erscheint eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung in der Höhe von Fr. 500.-- (inklusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) angemessen. Der Beschwerdeführer 2 obsiegt nur zu rund 13 Prozent (Antrag auf Reduktion der Schadenersatzsumme von Fr. 251‘472.95 [Urk. 10/2] um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens Fr. 107‘731.20 [Urk. 1 S. 2]; effektive Reduktion von Fr. 13‘782.20),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> womit auch seine Prozessentschädigung anteilsmässig festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist. Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung, unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung des zweiten Schriftenwechsels, in der Höhe von Fr. 250.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichkasse, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">10. Februar 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dahingehend geändert, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">X.___ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet wird, in solidarischer Haftung mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Y.___ sowie dem Beigeladenen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Schadenersatz im Betrag von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 171‘93</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.70 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichkasse, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">10. Februar 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dahingehend geändert, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Y.___ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet wird, in solidarischer Haftung mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">X.___ sowie dem Beigeladenen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Schadenersatz im Betrag von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 237</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">690</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">75</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">X.___</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne reduzierte Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von Fr. 500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Y.___</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne reduzierte Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 250</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Dormann, unter Beilage von Urk. 16 und Urk. 17</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Z.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Da der Streitwert Fr. 30'000.-- übersteigt, kann gegen diesen Entscheid innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff., insbesondere Art. 85, in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>