<h2>SubmittedText<h2><p>1. Aufgrund welcher Begründung wird ab dem Militärflugplatz Meiringen-Unterbach im Jahr 2009 während 39 Wochen mit dem Jet F/A-18 geflogen, während der Flugplatz Sitten massiv weniger Flugbewegungen und nur eine siebenwöchige Lärm- und Umweltbelastung verkraften muss?</p><p>2. Aufgrund welcher Begründung findet im Jahr 2009 ausgerechnet in der Tourismussaison noch eine vierwöchige Rekrutenschule Ende Juni sowie in den ersten drei Juliwochen auf dem Militärflugplatz Meiringen-Unterbach statt?</p><p>3. Aufgrund welcher Begründung findet das Fliegerschiessen auf dem Schiessplatz Axalp ob Brienz im Jahr 2009 während den Herbstferien und nicht, wie durch die regionalen Vertreter im Kontaktgremium gefordert, nach den Herbstschulferien statt?</p><p>4. Weshalb beinhaltet der Flugplan 2009 für Meiringen-Unterbach kaum Verbesserungen zu den Vorjahren, zum Teil sogar Verschlechterungen, obwohl das VBS nach der Abstimmung zur "Franz Weber"-Initiative vom Februar 2008 den betroffenen Gemeinden und der Bevölkerung ein Entgegenkommen signalisiert hat?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Flugpläne 2009 der Jetflugplätze Emmen, Meiringen, Payerne und Sion wurden den betroffenen Kantonen am 13. Oktober 2008 an einem runden Tisch vorgestellt. Sie haben Gelegenheit, sich bis am 7. November 2008 dazu zu äussern. Die Flugpläne werden anschliessend nochmals überprüft und bis Ende Jahr definitiv festgelegt.</p><p>Der Bundesrat beantwortet die Fragen wie folgt:</p><p>1. Der Unterschied ist, dass in Meiringen im Gegensatz zu Sion ganzjährig eine Berufsfliegerstaffel stationiert ist. Der Flugplatz Sion ist Basis für die Pilotenschule, und es finden Trainingskurse der Milizstaffeln Tiger F-5 statt. Dies ergibt weit mehr als sieben Wochen Flugbetrieb.</p><p>2. Mit dem 3-Start-Modell findet jedes Jahr Ende Juni/Anfang Juli die Verbandsausbildung 1 der Rekrutenschule statt. Diese wird abwechslungsweise in einem Jahr auf Jet in Meiringen (inklusive Flugbetrieb ab Kaverne) und im anderen Jahr auf Helikopter in Alpnach durchgeführt. Sie bringt nicht mehr Flugbetrieb als gewöhnlich mit sich.</p><p>3. Das Fliegerschiessen auf der Axalp ist eine touristische Attraktion, wie der grosse Besucheraufmarsch jeweils zeigt. Je später das Fliegerschiessen stattfindet, desto grösser ist die Gefahr, dass es aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt werden kann, weil Schnee im Zuschauerraum liegt.</p><p>4. Wie bereits der Flugplan 2008 bringt auch derjenige für 2009 gegenüber 2007 eine wesentliche Verbesserung, indem die Pistensperre in der touristischen Hochsaison erfolgt. Der Flugplan 2009 wird wie eingangs erwähnt nochmals überprüft. Weitere Entlastungen für Meiringen haben aber Auswirkungen auf andere Standorte wie z. B. Emmen.</p>  Antwort des Bundesrates.