<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: UV.2008.00416</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR49Z" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: UV.2008.00416<span class="xspTextComputedField"></span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>UV.2008.00416</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">II. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Walser</font></p> <p><font face="serif" size="3">Ersatzrichterin Romero-Käser</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtssekretärin Fehr</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 12. August 2010</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Fürsprecher Rudolf Gautschi</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Rechtsabteilung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Postfach 4358, 6002 Luzern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Stefan Mattmann</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Egli, Mattmann, Hehli, Rechtsanwälte Notare</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Murbacherstrasse 3, 6003 Luzern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Sachverhalt:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. X.___, geboren 1949, war seit dem 1. April 2005 bei der Y.___ AG als Aussendienstverkäufer tätig und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert, als er sich am 3. November 2005 bei einem Sturz mit dem Motorrad Verletzungen zuzog (Urk. 8/1 Ziff. 1-6 und 9).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Mit Verfügung vom 10. Juni 2008 stellte die SUVA die bis dahin von ihr erbrachten Leistungen per 1. Juli 2008 ein (Urk. 8/170). Dagegen erhoben der zuständige Krankenversicherer am 13. Juni 2008 (Urk. 8/171) und der Taggeldversicherer am 26. Juni 2008 (Urk. 8/174) Einsprache, die am 15. Juli 2008 (Urk. 8/184) und am 7. August 2008 (Urk. 8/188) wieder zurückgezogen wurden.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Am 9. Juli 2008 erhob der Versicherte Einsprache (Urk. 8/181). Diese wies die SUVA mit Einspracheentscheid vom 3. November 2008 ab (Urk. 8/194 = Urk. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2. Gegen den Einspracheentscheid vom 3. November 2008 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 4. Dezember 2008 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, weiterhin die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1), eventuell sei die Angelegenheit zur weiteren medizinischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Mit Beschwerdeantwort vom 26. Januar 2009 beantragte die SUVA die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Mit Gerichtsverfügung vom 24. Februar 2009 wurde der Schriftenwechsel geschlossen (Urk. 10).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Am 10. November 2009 wies der Beschwerdeführer darauf hin, dass seitens der Invalidenversicherung eine Begutachtung in Aussicht genommen sei (Urk. 11), und am 27. Mai 2010 reichte er das am 26. März 2010 erstattete Gutachten (Urk. 14) ein und nahm dazu Stellung (Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin äusserte sich dazu am 29. Juni 2010 (Urk. 17). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht zieht in Erwägung:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt zunächst voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 123 V 45 Erw. 2b, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.3 Hat die versicherte Person eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) erlitten, so wird der natürliche Kausalzusammenhang bejaht, auch wenn für noch bestehende Beschwerden keine organischen Ursachen nachweisbar sind (womit der natürliche Kausalzusammenhang im Regelfall zu verneinen wäre), aber ein zur Arbeitsunfähigkeit führendes, als typisch bezeichnetes buntes Beschwerdebild - im Sinne einer der medizinischen Forschung entnommenen Vermutung - annehmen lässt, die Beschwerden seien durch die HWS-Verletzung verursacht worden (BGE 117 V 364 Erw. 5b/bb). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.4 Zum von der Rechtsprechung als typisch bezeichneten „bunten“ Beschwerdebild nach erlittener HWS-Verletzung gehört eine Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. (BGE 134 V 116 Erw. 6.2.1, mit Hinweis auf BGE 117 V 360 Erw. 4a). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Wenn dieses typische Beschwerdebild nicht vorliegt, so fehlt die Grundlage für die Vermutung, es bestehe trotz fehlendem organischen Korrelat ein natürlicher Kausalzusammenhang, und dieser ist wie im Regelfall zu beurteilen, also bei somatischen Beschwerden, da ein organisches Korrelat fehlt, zu verneinen und bei psychischen Beschwerden nach der erwähnten speziellen Praxis zu beurteilen. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.5 Hat eine HWS-Distorsion stattgefunden und liegt das genannte Beschwerdebild vor, so erfolgt die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und der nach Ablauf einer gewissen Zeit nach dem Unfall weiterbestehenden, nicht auf organisch nachweisbare Funktionsausfälle zurückzuführenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen entsprechend der in BGE 117 V 359 begründeten und in BGE 134 V 109 präzisierten Rechtsprechung. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Demnach ist zunächst zu ermitteln, ob der Unfall als leicht oder als schwer zu betrachten ist oder ob er dem mittleren Bereich angehört. Auch hier ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen Unfall und gesundheitlicher Beeinträchtigung bei leichten Unfällen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen und bei schweren Unfällen ohne Weiteres zu bejahen, wogegen bei Unfällen des mittleren Bereichs weitere Kriterien in die Beurteilung mit einzubeziehen sind, nämlich die folgenden (BGE 134 V 130 Erw. 10.3):</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">erhebliche Beschwerden</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Bei einem Unfall im mittleren Bereich, der dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht wird (BGE 117 V 367 f. Erw. 6b, 117 V 384 Erw. 4c).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.1 Die Beschwerdegegnerin ging davon, die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch angegebenen Beschwerden beruhten nicht auf einem objektivierbaren organischen Substrat im Sinne einer bildgebend oder allenfalls anderswie klar nachweisbaren strukturellen Veränderung, die beim Unfall vom 3. November 2005 gesetzt worden wäre (Urk. 2 S. 8 f. Ziff. 2n). Von den gemäss BGE 134 V 109 massgebenden Kriterien ausgehend sei ferner die Adäquanz eines allfälligen Kausalzusammenhangs zu verneinen (Urk. 2 S. 9 ff., Ziff. 4), wobei der Unfall als mittlerer eher im Grenzbereich zu den leichten einzuordnen sei (Urk. 2 S. 10 Ziff. 4b).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.2 Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, die Beschwerdegegnerin habe bezüglich natürlicher Kausalität den beurteilenden Ärzten nicht die richtige (von ihm detaillierte) Fragestellung unterbreitet (Urk. 1 S. 9 f. Ziff. 6.1.3), überdies lägen objektiv nachweisbare organische Defizite vor (Urk. 1 S. 10 ff. Ziff. 6.3.2). Erforderlich sei eine erneute Begutachtung, deren Fragestellung mit ihm abzusprechen sei (Urk. 1 S. 13 Ziff. 8, S. 14).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.3 Nach Vorliegen des im März 2010 erstatteten Gutachtens (Urk. 13) bezeichnete der Beschwerdeführer dieses als ausführlich und führte aus, entscheidend sei, dass darin nur 20 % invalidisierende Beschwerden bejaht würden. Damit spreche vieles dafür, dass die Unfallkausalität zu bejahen sei und der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente der Beschwerdegegnerin habe. Zur Ermittlung des wirtschaftlichen Invaliditätsgrads sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 13).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Die Beschwerdegegnerin machte demgegenüber geltend, gemäss gutachterlicher Beurteilung werde die Arbeitsfähigkeit einzig durch eine S1-Radikulopathie sowie zervikozephale und rechtsseitige zervikobrachiale Beschwerden eingeschränkt. Das eine sei unfallfremd, das andere mit überwiegender Wahrscheinlichkeit längstens 12 Monate nach dem Unfall zurückgebildet (Urk. 17 S. 1). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.4 Strittig ist die Unfallkausalität der im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (Juli 2008) noch bestehenden Beschwerden.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Sie ist gestützt auf das im März 2010 erstattete Gutachten zu prüfen. Der Beschwerdeführer hat diesem gegenüber nicht nur - anders als gegenüber früheren Beurteilungen - keine Kritik angebracht, sondern er hat selber auf das Gutachten zustimmend Bezug genommen und eine Rückweisung der Sache lediglich noch zur Vornahme der Invaliditätsbemessung beantragt. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.1 Am 3. November 2005 war der Beschwerdeführer gemäss seiner eigenen Darstellung (Urk. 8/2 S. 1 oben) auf seinem Roller recht langsam in einem Kreisel unterwegs und musste wegen eines von rechts kommenden, nicht vortrittsberechtigten Autos stark abbremsen, worauf das Hinterrad wegrutschte und er seitwärts stürzte (Urk. 8/2 S. 1 oben).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Er suchte die Chirurgische Notfallstation des Spitals Z.___ auf, wo eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS), eine Flankenkontusion und eine Kontusion der Brustwirbelsäule (BWS) diagnostiziert wurden (Urk. 8/6). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung am 23. Dezember 2005 verneinte der Beschwerdeführer eine posttraumatische Bewusstlosigkeit und konnte sich an alle Details des Unfallhergangs gut erinnern (Urk. 8/13 S. 1 Mitte). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.2 Am 26. März 2010 erstatteten Dr. med. A.___, Assistenzarzt, Prof. Dr. med. C.___, Leitender Arzt, und Prof. Dr. med. B.___, Klinikdirektor, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin, Universitätsspital D.___ (D.___), ein Gutachten im Auftrag der Invalidenversicherung (Urk. 14).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 1 ff.), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 29 ff.) und die von ihnen am 12. November 2009 durchgeführte Untersuchung (S. 33 ff.).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Als aktuelle Beschwerden wurden vom Nacken über den Hinterkopf bis zur Stirn ausstrahlende Kopfschmerzen, vom Nacken rechts bis zum Ellbogen hin ausstrahlende Schmerzen, eine Kraftminderung im rechten Bein, Rückenschmerzen über allen Lendenwirbeln und ein sehr starker Tinnitus genannt (S. 32 f. Ziff. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Die Gutachter stellten folgende Diagnosen (S. 43 f., S. 47 f. Ziff. 1):</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">chronisches myofasziales zervikozephales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts bei/mit: </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">degenerativen Veränderungen (Spondylarthrose C4/5, Uncarthrose C5/7 rechts) </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Status nach HWS-Distorsion Grad II (Quebec Task Force) am 3. November 2005 </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Verdacht auf Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">sensomotorisches Hemisyndrom rechts unklarer Aetiologie, neurologisch bislang nicht zuordenbar </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">– als Folge einer dysfunktionalen Schmerzverarbeitung möglich </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">– unauffälliges MRI Schädel </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">lumbovertebrales Syndrom mit möglicher fazettogener, neuropathischer Schmerzkomponente bei/mit: </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">degenerativen Veränderungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">neuropathischem Schmerzsyndrom rechtes Bein bei persistierender S1-Radikulopathie und Atrophie der S1-versorgten Muskulatur rechts </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">breitbasiger Diskushernie L5/S1 rechts mit möglicher Nervenwurzelirritation</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Verdacht auf zusätzlich nicht-organische Schmerzkomponente im Sinne einer dysfunktionalen Schmerzverarbeitung </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Sulcus-ulnaris-Syndrom rechts </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Meralgia paraesthetica rechts </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">chronischer Tinnitus </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">vorbestehend, verstärkt seit Unfall am 03. November 2005 und seit Kopfimpulstest 04/07 </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Lagerungsschwindel ohne Lagerungsnystagmus </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">eine Fehlkonditionierung nach posttraumatisch benignem paroxysmalen Lagerungsschwindel ist nicht auszuschliessen </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Kolon-Karzinom</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Hemicolektomie rechts 10/06 </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Narbenhernie epigastrisch versorgt mit Netzprothese am 21. Januar 2007 </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Status nach Fasziendoppelung und Netzeinlage bei Umbilicalhernie mit konsekutiver Hautnekrose und offener Wundbehandlung zirka Juli 2006 </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Asthma bronchiale </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Diabetes mellitus Typ II </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">diätetisch eingestellt </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- </font><font face="RotisSerif" size="3">Übergewicht, BMI 29.9 kg/m</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>2</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Die Hauptbeschwerden entsprächen aus rheumatologischer Sicht einerseits einem chronischen zervikozephalen und zervikobrachialen Syndrom rechts, welches nach dem Unfall vom 3. November 2005 begonnen habe. Hinweise für eine radikuläre Reizung ergäben sich keine. Dem zervikozephalen Syndrom entspreche ebenfalls der diffuse Muskelhartspann und der in den Vorberichten dokumentierte Zusammenhang mit dem Schulter-/Nackenschmerz. Ob eine gewisse Kopfschmerzkomponente aus einem Medikamentenübergebrauch eine Rolle spielt, bleibe offen. Darüber hinaus sei auf mehrere Faktoren hinsichtlich einer zusätzlichen nicht-organischen Schmerzkomponente (inadäquate Schmerzverarbeitung) hinzuweisen. Der Unfall vom 3. November 2005 dürfte mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zur Beschwerdeauslösung zervikozephal und zervikobrachial rechts geführt haben; diese hätten sich aber ebenfalls überwiegend wahrscheinlich längstens nach zwölf Monaten bei fehlender traumatisch struktureller Auswirkung zurückbilden müssen (S. 44).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Die vom Beschwerdeführer geschilderten lumbalen Schmerzen seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 3. November 2005 zurückzuführen, wobei sie sich, bei fehlenden traumatisch-strukturellen Auswirkungen, nach längstens zwölf Monaten hätten zurückbilden sollen (S. 44 f.).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Das in den Akten erstmals am 18. April 2006 dokumentierte Schmerzsyndrom des rechten Beines sei mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht unfallkausal, sondern am ehesten auf die Diskushernie L5/S1 zurückzuführen. Diese Radikulopathie sei auch am ehesten für die Atrophie der Wadenmuskulatur rechts verantwortlich. Dass die Diskushernie L5/S1 durch den Unfall verursacht sein sollte, sei, da kein entsprechender Stauchungsmechanismus gegeben sei, unwahrscheinlich (S. 45 oben). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Das Sulcus-ulnaris-Syndrom rechts sei möglicherweise auf den Unfall zurückzuführen; die diagnostizierte Meralgia paraesthetica sei sicher nicht unfallkausal (S. 45 Mitte). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Der Umstand, dass die zervikozephalen und zervikobrachialen Beschwerden sowie die lumbalen Beschwerden im Verlauf nicht besserten, liessen eine zusätzliche nicht-organische Schmerzkomponente vermuten. Diesbezüglich sollte ein psychiatrisches Gutachten erfolgen. Eine gewisse Diskrepanz der klinischen Untersuchungsbefunde finde sich beim für den Beschwerdeführer möglichen Zehen- und Fersengang, was zum funktionell unauffälligen Gangbild auf der Treppe passe, aber nicht der deutlichen Kraftminderung im Bereich des Fusshebers und -senkers rechts entspreche (S. 45). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, aus theoretisch-medizinischer Sicht sei von einer verminderten Belastbarkeit aufgrund der S1-Radikulopathie sowie der zervikozephalen und rechtsseitigen zervikobrachialen Beschwerden auszugehen. Theoretisch-medizinisch sei der Beschwerdeführer für leichte Arbeit zu 100 % arbeitsfähig. Seine Arbeit als Aussendienstmitarbeiter sei als leichte Tätigkeit zu bewerten. In seinem konkreten Fall bestehe ein schmerzbedingt gesteigerter Pausenbedarf von 10 Minuten alle 60 Minuten, womit eine Arbeitsfähigkeit von 85 % resultiere (S. 46 Ziff. 5, S. 48 f. Ziff. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Als unfallfremde Faktoren, welche alle keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten, bezeichneten die Gutachter die Meralgia paraesthetica rechts, den chronischen Tinnitus, das Kolon-Karzinom, das Asthma bronchiale, den Diabetes mellitus, das Übergewicht und die vorbestehenden degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule (S. 53 Ziff. 8). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.1 Die Angaben im D.___-Gutachten zu den zahlreichen beim Beschwerdeführer zu diagnostizierenden Leiden erlauben klare und eindeutige Aussagen zur Frage der Unfallkausalität.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.2 Als nicht unfallkausal beurteilt wurden ausdrücklich das Sulcus-ulnaris-Syndrom, die Meralgia paraesthetica, das Kolon-Karzinom, das Asthma bronchiale, der Diabetes mellitus und das Übergewicht. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Als vorbestehend und seit dem Unfall lediglich verstärkt bezeichnet wurde der chronische Tinnitus. Ebenfalls vorbestehend sind degenerative Veränderungen der Wirbelsäule. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Nicht ausdrücklich entsprechend bezeichnet, aber offensichtlich nicht unfallkausal sind schliesslich die Umbilicalhernien-Problematik vom Juli 2006 und die im Januar 2007 versorgte Narbenhernie. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Ebenfalls hinsichtlich Unfallkausalität im D.___-Gutachten unkommentiert blieb der diagnostizierte Lagerungsschwindel. Da er jedoch ausdrücklich nicht zu den Leiden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zählt, ist dies auch nicht erforderlich.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Zu den genannten Diagnosen und Beschwerdekomplexen erübrigen sich Weiterungen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.3 Es verbleiben zwei Diagnosen (zervikozephales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom rechts; lumbovertebrales Syndrom), zu denen übereinstimmend festgehalten wurde, dass der Unfall zur Beschwerdeauslösung geführt haben dürfte, dass aber nach längstens 12 Monaten überwiegend wahrscheinlich ein Status quo sine erreicht gewesen sein sollte.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Zum zervikozephalen Syndrom wurde im Rahmen der Diagnosestellung ferner auf die Bedeutung vorbestehender degenerativer Veränderungen der HWS hingewiesen und das gleichenorts festgehaltene Hemisyndrom rechts als unklarer Aetiologie (beziehungsweise, bei unauffälligem MRI des Schädels, als mögliche Folge einer dysfunktionalen Schmerzverarbeitung) eingestuft.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Zum lumbovertebralen Syndrom wurde im Rahmen der Diagnosestellung ebenfalls auf die vorbestehenden degenerativen Veränderungen hingewiesen, und die persistierende S1-Radikulopathie und die Diskushernie L5/S1 wurden ausdrücklich als nicht unfallkausal eingestuft. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.4 Gemäss der Beurteilung im D.___-Gutachten stehen somit alle dort diagnostizierten Leiden nicht - beziehungsweise spätestens ab November 2006 nicht mehr - überwiegend wahrscheinlich in natürlichem Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom November 2005. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.5 Ob Veranlassung besteht, in Anwendung der Rechtsprechung zu erlittenen HWS-Distorsionen vom Erfordernis des nachgewiesenen natürlichen Kausalzusammenhangs abzusehen, erscheint als ausgesprochen fraglich. Von den aktenkundigen vom Beschwerdeführer berichteten Beschwerden lässt sich nämlich kaum sagen, dies sei das rechtsprechungsgemäss erforderliche „typische“ Beschwerdebild (vorstehend Erw. 1.4).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Würde dies dennoch bejaht, so wären die massgebenden Kriterien zu prüfen. Die Beschwerdegegnerin hat dies im angefochtenen Entscheid getan (Urk. 2 S. 11 f. Ziff. 4d) und sodann die Adäquanz verneint. Der Beschwerdeführer hat sich zu den entsprechenden Kriterien nicht geäussert, so dass es vorliegend dazu nicht mehr zu sagen gibt, als bereits im angefochtenen Entscheid ausgeführt wurde, auf welchen deshalb zu verweisen ist. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.6 Schliesslich könnte der im Gutachten erwähnte Verdacht auf eine zusätzliche nicht-organische Schmerzkomponente im Sinne einer dysfunktionalen Schmerzverarbeitung als Hinweis auf eine mögliche psychische Problematik aufgefasst und deren Adäquanz nach Massgabe von BGE 115 V 133 geprüft werden.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Da dabei im Vergleich zur Adäquanzprüfung bei HWS-Distorsionsverletzungsfolgen teilweise die gleichen und teilweise etwas anders gefasste Kriterien massgebend sind, und die Hürde zur Bejahung der Adäquanz von psychischen Unfallfolgen im Ergebnis höher ausfällt als bei HWS-Distorsionsverletzungsfolgen, erübrigt sich die detaillierte Prüfung, nachdem feststeht, dass die Adäquanz gemäss HWS-Praxis zu verneinen ist. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">4.7 Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass im Zeitpunkt der Leistungseinstellung noch bestehende Beschwerden nicht (mehr) in rechtsgenüglichem Kausalzusammenhang mit dem erlittenen Unfall standen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> Der angefochtene Entscheid ist deshalb zu bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht erkennt:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Fürsprecher Rudolf Gautschi</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Rechtsanwalt Dr. Stefan Mattmann</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt für Gesundheit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!f469hhicslynh4wxmebj5fm6t!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>