<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00256</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1965</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1. Oktober 1989 bis Juni 2010 bei der Y.___ angestellt (letzter Arbeitstag 28. Juli 2008), dies zuletzt ab 2008 als Test Engineer 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Dezember 2008 meldete sie sich bei der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2, Urk. 6/52 und Urk. 6/79/9 f.). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische und erwerbliche Abklärungen und liess die Versicherte insbesondere psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch begutachten (Expertise vom 19. Januar 2010; Urk. 6/29). Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 5. Juli 2010 (Urk. 6/43) sprach sie ihr ab dem 1. Juli 2009 eine ganze Rente zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im Mai 2011 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Dr. med. Z.___, Fachärztin für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie FMH, erneut psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begutachten (Expertise vom 9. August 2013; Urk. 6/79). Am 22. August 2013 (Urk. 6/82) teilte sie der Versicherten mit, dass ihr weiterhin eine ganze Invalidenrente ausgerichtet werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des im Februar 2015 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens liess die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wiederum psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begutachten (Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tise vom 1. Februar 2016; Urk. 6/94). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren (Urk. 6/98, Urk. 6/101 f. und Urk. 6/105) hob sie die Rente mit Verfügung vom 27. Januar 2017 auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nats auf (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 27. Februar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte, die Verfügung vom 27. Januar 2017 sei aufzuheben und es sei ihr wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin eine Invalidenrente auszurichten. Es sei ihr Unterstützung bei der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Wiedereingliederung zu gewähren. Am 23. März 2017 (Urk. 5) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Replik vom 12. Mai 2017 (Urk. 8) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 12. Juni 2017 teilte die Beschwerdegegnerin mit, dass sie auf das Einreichen einer Duplik verzichte (Urk. 10), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 13. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 27. Januar 2017 (Urk. 2) unter anderem damit, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand der Beschwerdeführerin verbessert habe und keine Depression mehr vorliege. Es beständen Ressourcen und eine Therapieresistenz sei zu verneinen. Mittel- bis langfristig könne eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden. Sie habe eine Tätigkeit als Selbständigerwerbende aufnehmen können. Ein Revisionsgrund sei somit ausgewiesen. (S. 1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 5), seit 2013 sei es zu einer revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanten Änderung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Entsprechend habe sie seit 2013 ihren Webshop und einen kleinen Laden aufgebaut und sich dadurch eine Existenzgrundlage geschaffen. Auch ihre übri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Aktivitäten hätten seit der letzten Rentenprüfung zugenommen und ihr Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesablauf erscheine weitaus strukturierter als 2013. Gemäss Gutachter sei sie in ihrer selbständigen Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig, da sie dabei weniger durch ihre Angst- und Panikstörung tangiert werde als in einer unselbständigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Es sei davon auszugehen, dass unter adäquater Behandlung mittelfristig auch in einer unselbständigen Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden sei folglich nicht mehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei kein Revisionsgrund zu sehen, da diese keinen Gewinn abwerfe. Gemäss Gutachter sei sie nicht in der Lage, den Aufbau des Geschäfts voranzutreiben. Die Aufnahme der selbständigen Erwerbstätigkeit sei zudem schon zum Zeitpunkt der letzten Revision bekannt gewesen. Ihr Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert. Da kein Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund vorliege, bestehe weiterhin ein Rentenanspruch (S. 4-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Laufe des Verfahrens ergänzte sie (Urk. 8), die Beschwerdegegnerin selbst gehe davon aus, dass in einer unselbständigen Tätigkeit erst mittelfristig und unter adäquater Behandlung eine volle Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne, dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach derzeit also keine Arbeitsfähigkeit bestehe (S. 2 f.). Eine leichte Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes könne nicht zur Aufhebung der Rente führen, da ihre Ressourcen nicht ausreichen würden, um eine gewinnbringende Tätigkeit auszuüben (S. 3). Auf die eingeholten Gutachten sei abzustellen (S. 4-6). Mit ihrer selbständigen Tätigkeit generiere sie kein Einkommen. Dennoch behaupte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin, sie habe sich damit eine Existenzgrundlage geschaffen, jedoch ohne dies zu begründen oder gar zu belegen. Aus therapeutischer Sicht sei diese Tätigkeit eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehen, welche ihr auf dem Weg der Heilung helfen solle (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichszeitpunkt für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im vorliegenden Revisionsverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> relevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung des Gesundheitszustands der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin bildet die Mitteilung vom 22. August 2013 (Urk. 6/82)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit welcher die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung einer ganzen Rente bestätigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruhte auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem psychiatrischen Gutachten von Dr. Z.___ (Urk. 6/79) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der entsprechenden Stellungnahme des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienstes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/81/4 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), mithin auf einer rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formen Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ stellte in ihrem im vorangegangenen Revisionsverfahren eingehol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Gutachten vom 9. August 2013 (Urk. 6/79) folgende Diagnosen (S. 28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) und Agoraphobie mit auch so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zio- und klaustrophobischer Komponente</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Angststörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung, gegenwärtig noch leicht- bis (knapp) mittelgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode / in Teilremission</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme autonome Funktionsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Herz- und Kreislaufsystem</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Atmungssystem</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nichtorganische Insomnie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nach Burnout 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei neu seit November 2011 bestehender Belastung durch Besorgnis wegen erkranktem Ehemann</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führte sie aus, die Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten Tätigkeit als IT-Projektmanagerin / Test Engineer seit 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mehr arbeitsfähig. Auch in einem anderen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Angestelltenverhältnis bestehe eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, da insbesondere die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notwendigen Ressourcen der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit sowie der Flexibilität, Teamf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeit und sozialen Kompetenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der komplexen psychischen Störung mit schwerer Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komponente stark reduziert seien (S. 29).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auch als selbständig Erwerbende sei nur eine Tätigkeit ohne direkte soziale Interaktion vorstellbar. Es sei fraglich, ob ihr die konkrete Umsetzung eines Internetshops gelingen werde, insbesondere ob sich trotz virtueller Kundschaft eine direkte Interaktion vermeiden lasse. Mit einiger Vorsicht könne für eine sehr strikt definierte selbständige Tätigkeit in einem one-woman-Betrieb ohne Angestellte oder Team von zu Hause aus und ohne Termin-, Präsenz- oder Konfrontationsdruck eine etwa 40%ige Arbeitsfähigkeit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden (S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im im vorliegenden Revisionsverfahren eingeholten Gutachten vom 1. Februar 2016 (Urk. 6/94/2-46) hielt Dr. A.___ keine Diagnosen ohne und folgende Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 34):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikstörung, seit 28. Juli 2008, schwergradig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Auslöser: erste Panikattacke 28. Juli 2008 bei beruflicher Überforderung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sekundäre depressive Begleitsymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Angststörung, ab circa 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit frei flottierender Angst und exzessiven Sorgenketten bezüglich Bezugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">personen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stark leistungs-/autonomie-/kontrollbetonte/rigide Grundpersönlichkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin sei angstbedingt in ständiger innerer Unruhe. Auf Herausforderungen reagiere sie mit Panikattacken, gesteigerter Angst und psychovegetativen Symptomen (wie Übelkeit oder Erbrechen). Ebenso könnten Menschenmengen, räumlich enge Verhältnisse und andere beengende Umstände Ängste steigern und Panikattacken auslösen. Die angestammte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sei deshalb weiterhin nicht zumutbar. Auch in angepassten unselbständigen Tätigkeiten bestehe weiterhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Durch medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Massnahmen in Kombination mit gut vorbereiteten und initial therapeutisch engmaschig begleiteten Eingliederungsmassnahmen (Ergo-Gruppentherapie zur Vorbereitung, anschliessend 50%ige Tätigkeit im angepassten geschützten Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men) könne jedoch mittel- und langfristig theoretisch wieder eine volle Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit erreicht werden (S. 41 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m geschützten Rahmen seien grundsätzlich 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar, sofern der Arbeitsweg bezüglich Agoraphobie überwunden wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könne und die räumlichen Verhältnisse vor Ort nicht zu beengt seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 43</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In angepassten selbständigen Tätigkeiten wie beispielsweise der Gestaltung von Schmuck, in der Ausstattung ihres Ladens oder der Gestaltung der Website wäre ein vollschichtiges Pensum zumutbar, dies bei einer Leistungsminderung von 20 %. Das Projekt sei aber wirtschaftlich nicht erfolgreich beziehungsweise es würden aktuell Ressourcen fehlen, die für den wirtschaftlichen Erfolg nötig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (beispielsweise Kontaktfreudigkeit, Werbung, Marketing, Kapital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine bessere Lage der Verkaufsräume</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; S. 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine existenzsichernde selbständige Tätigkeit als Schmuckdesignerin sei eher vorsichtig zu beurteilen. Auch hier interferiere die Angststörung beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen (S. 39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Vorgutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt er fest, diese habe den diagnostischen Kern der Problematik erfasst und sehr gut beschrieben. Hingegen scheine sie viele Symptome mehrfach diagnostisch zu fassen, was so von der lCD-10 nicht gedacht sei. Mit den drei Diagnosen Agoraphobie mit Panikstörung, generalisierte Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und depressive Störung seien alle wesentlichen Symptome erfasst. Des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb sei beispielsweise die Insomnie nicht separat und zusätzlich zu kodieren, weil diese ein Teilsymptom der Angststörung und Depression sei. Gleiches gelte für Symptome, die der somatoformen autonomen Funktionsstörung zugeordnet worden seien, diese seien alles typische Angstsymptome. Auch die soziophobi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche und klaustrophobische Komponente könne nicht doppelt kodiert werden, da die soziophobische Symptomatik mit im sozialen Rückzug stecke und die klaustrophobische Komponente zur Agoraphobie fast schon dazu gehöre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 38)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es gebe im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Verbesserung. Die Beschwerdeführerin lebe vorwiegend bei der Schwester und betreibe dort ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren kleinen Laden. Die Website habe sie selber erstellt, einschliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fotos. Das Ganze wirke ansprechend und professionell. Aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege keine Depression mehr vor und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Aktivitätsniveau sei relativ hoch, so dass insgesamt von einer Zustandsbesserung ausgegangen werden müsse. Die Arbeitsfähigkeit habe sich durch diese Besserung im Bereich des eigenen Ladens verbessert (80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im geschützten Rahmen sei sie neu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(bei adäquater therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Unterstützung). In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der angestammten Tätigkeit und allgemein in einer an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten unselbständigen Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe hingegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend und wurde in Kenntnis der und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausführlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorakten erstellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r legte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge einleuchtend dar, beurteilte die medizinische S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ituation überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend und setzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin auseinander.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Er leitete die Diagnosen einer schwergradigen Agoraphobie mit Panikstörung sowie einer generalisierten Angststörung detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liert her. Dr. A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelangte sodann zum ausführlich begründeten und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbaren Schluss, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten sowie in einer angepassten unselbständigen Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei und dass in ihrer selbständigen - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirtschaftlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erfolgreich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en - Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten entspricht damit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemässen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an eine beweiskräftige medizinische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgrundlage (vgl. E. 1.4 hievor).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies ist auch zwischen den Parteien unbestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verwies auf die Ressourcen und das verhältnismässig hohe Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin. Dies rechtfertigt jedoch vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend nicht, von der Arbeitsfähigkeitseinschätzung des Gutachters abzuweichen. Einerseits sind die Ausführungen der Beschwerdegegnerin zu den Ressourcen (vgl. Urk. 2 S. 1 f.) mit Blick auf die die Beschwerdeführerin stark belastende Erkrankung ihres Ehemannes zu relativieren. Dass sie von ihm sehr unterstützt wird, trifft beispielsweise offensichtlich nicht zu. Andererseits ist die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin hauptsächlich im eigenen Haushalt beziehungsweise in der Wohnung ihrer Schwester aktiv (kochen, basteln, nähen, Website bearbeiten, Haushalt erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen, zeichnen, Radio hören, TV schauen; Urk. 6/94/23 f.), also an Orten, an denen ihre Angst- und Panikstörung sie weniger beeinträchtigt. Auch das Aneig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen von Kenntnissen bezüglich Fotografie und Bildbearbeitung ist von zu Hause aus möglich. Die ausserhäuslichen Aktivitäten (wie Besuch Psychotherapie, Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleitung Ehemann zu Terminen) haben sich hingegen im Vergleich zum Vorgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten nicht wesentlich verändert (vgl. Urk. 6/79/17-19 und Urk. 6/94/23 f.). Dr. A.___ hat die Veränderung des Aktivitätsniveaus im häuslichen Bereich bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt und ist von einer verbesser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit, welche grösstenteils in den eigenen vier Wänden ausgeübt werden kann, ausgegangen. Die Arbeitsfähigkeit in einer ausserhäuslichen unselbständigen Tätigkeit schätzte er hingegen nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar als unverändert nicht vorhanden ein. Auf eine ausführliche Prüfung der Standardindikatoren (vgl. dazu etwa BGE 141 V 281, 143 V 409, 143 V 418) kann sodann verzichtet werden, da selbst die Beschwerdegegnerin nicht davon ausgeht, dass die Beschwerdeführerin derzeit in einer unselbständigen Tätigkeit arbeitsfähig wäre (vgl. Urk. 5 S. 4) und in der selbständigen Tätigkeit auch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nichts daran ändern würde, dass diese keinen Gewinn abwirft (vgl. dazu E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob die weiterhin 0%ige Arbeitsfähigkeit in einer unselbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Tätigkeit sowie die neu (mindestens) 80%ige Arbeitsfähigkeit in der selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Tätigkeit einen Revisionsgrund darstellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ sieht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Vergleich zum letzten Gutachten von 2013 eine leichte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin. So liegt insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere keine Depression mehr vor und ihr Aktivitätsniveau hat sich wie oben aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt entsprechend erhöht. In einer unselbständigen Tätigkeit ist sie jedoch aufgrund ihrer Panikattacken - wie bereits dargelegt - weiterhin zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur Rentenrevision </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben aber lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesentliche Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, die geeignet sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine unveränderte Arbeitsfähigkeit in einer unselbständigen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit führt zu keiner Änderung des Invaliditätsgrades. Entsprechend liegt dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich trotz der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes kein Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsgrund vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dank der leichten Verbesserung des Gesundheitszustandes hat sich hingegen die Arbeitsfähigkeit in der selbständigen Tätigkeit verbessert. Doch vorliegend stellt auch dies keinen Revisionsgrund dar. Denn die Beschwerdeführerin erzielt mit ihrer eher als eine Beschäftigungstherapie zu sehenden Tätigkeit nach wie vor keinen Gewinn, das diesbezügliche Invalideneinkommen beträgt weiterhin Fr. 0.-- und der daraus errechnete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliditätsgrad unverändert 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den Renten der Invalidenversicherung ist grundsätzlich jede Änderung des Sachverhalts, die zu einer Über- oder Unterschreitung eines Schwellenwertes (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG) führt, als erheblich zu betrachten. Indessen genügt für eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenanpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung nicht bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irgendeine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderung. Fällt lediglich ein verändertes er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliches Arbeitspensum in Betracht, bildet dies nur dann einen Revisionsgrund, wenn es den Rentenanspruch berührt (vgl. Urteil des Bu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ndesgerichts 8C_844/2016 vom 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 E. 6.2 mit Hinweisen), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">was vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht der Fall ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. dazu auch Art. 31 IVG, wonach eine Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensverbesserung von mehr als Fr. 1'500.-- vorliegen muss)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin ist es krankheitsbedingt nicht möglich, die selbständige Tätigkeit ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">winnbringend auszubauen. Denn ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angststörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interferiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beispielsweise im direkten Kundenkontakt oder bei notwendigen Werbeveranstaltungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch sind feste Öffnungszeiten für ihren sich in der Wohnung der Schwester befindenden Laden deshalb nicht möglich (vgl. dazu Urk. 6/94/24). Von einer existenzsichern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Tätigkeit kann somit - entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 5 S. 4) - nicht die Rede sein. Der Umstand alleine, dass die Beschwerdeführerin sich in einer selbständigen Erwerbstätigkeit versucht, ist im Übrigen kein Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund, war dies doch bereits im Vergleichszeitpunkt der Fall (vgl. etwa Urk. 6/79 S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist festzuhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass kein Revisionsgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerde ist damit gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend ist ihr eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘700.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Januar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente der Invali</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">werden der Kostenpflichtigen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne Friedauer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>