<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_565/2008 /len </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 5. Januar 2009 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zug. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unentgeltliche Rechtspflege, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Vorsitzenden der Zivilrechtlichen Abteilung des Obergerichts des Kantons Zug vom 3. November 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer am 6. März 2006 beim Kantonsgericht Zug eine Klage auf Zahlung von Fr. 993'733.-- nebst Zins erhob; </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht die Klage mit Urteil vom 11. August 2008 in Höhe von Fr. 35'000.-- nebst 5 % Zins sei 31. Dezember 2000 guthiess; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dieses Urteil mit Berufung anfocht und für das Berufungsverfahren um unentgeltliche Rechtspflege ersuchte; </div> <div class="para">dass der Vorsitzende der Zivilrechtlichen Abteilung des Obergerichts des Kantons Zug mit Verfügung vom 3. November 2008 das Gesuch des Beschwerdeführers wegen Aussichtslosigkeit der Berufung abwies und er in der Entscheidbegründung darauf hinwies, dass der Gesuchsteller damit für die Durchführung des von ihm angehobenen Berufungsverfahrens einen Kostenvorschuss nach Massgabe des in Betracht fallenden Streitwertes zu leisten habe (<span class="artref"><artref id="CH/272/36/2" type="start"></artref><artref id="CH/272/36/1" type="start"></artref>§ 36 Abs. 1 und 2 ZPO</span><artref id="CH/272/36/2" type="end"></artref><artref id="CH/272/2" type="end"></artref> ZG); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 29. November 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, die Verfügung des Vorsitzenden der Zivilrechtlichen Abteilung des Obergerichts vom 3. November 2008 mit Beschwerde anzufechten, wobei er in der Beschwerdebegründung die Sachverhaltsfeststellungen und die Beweiswürdigung kritisierte, welche der angefochtenen Verfügung zu Grunde lagen; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde in Zivilsachen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>) und es die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruhen (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die beschwerdeführende Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, substantiiert darlegen muss, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span> gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen wäre (vgl. dazu im Einzelnen <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=25.12.2008&amp;to_date=13.01.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.3); </div> <div class="para">dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 29. November 2008 diesen Begründungsanforderungen nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>); </div> <div class="para">dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zug, Zivilrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 5. Januar 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Huguenin </div> </div></body></html>