<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.441/2006 /leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 25. Juli 2006 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Merz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Postfach, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Bezirksgericht Zürich, Haftrichter, </div> <div class="para">Postfach, 8026 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausschaffungshaft gemäss <span class="artref">Art. 13b ANAG</span>, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die </div> <div class="para">Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Haftrichter, </div> <div class="para">vom 14. Juli 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der seinen eigenen Angaben zufolge aus Sierra Leone stammende X.________, geboren 1982, befand sich seit dem 26. April 2006 in Untersuchungshaft. Im direkten Anschluss daran wurde er am 12. Juli 2006 wegen Untertauchensgefahr sowie Gefährdung von Leib und Leben (Art. 13b Abs. 1 lit. b und c in Verbindung mit <span class="artref">Art. 13a lit. e ANAG</span>, SR 142.20) in Ausschaffungshaft genommen. Diese bestätigte der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich auf mündliche Verhandlung vom 14. Juli 2006 hin zunächst bis zum 11. Oktober 2006. Mit Schreiben vom 18. Juli 2006 (Postaufgabe 21. Juli 2006) wandte sich X.________ ans Bundesgericht zwecks Entlassung aus der Haft. Das Bundesgericht hat per Telefax die Haftverfügung des Migrationsamtes vom 13. Juli 2006, die Verfügung des Haftrichters sowie das Protokoll der Haftrichterverhandlung beigezogen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Schreiben von X.________ vom 18. Juli 2006 ist als fristgerechte Verwaltungsgerichtsbeschwerde entgegenzunehmen. Da sich diese als offensichtlich unbegründet erweist, kann sie ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> mit summarischer Begründung erledigt werden. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Rechtmässigkeit der verfügten Ausschaffungshaft in Frage stellen könnte. Weder die Frage der Gewährung oder Verweigerung des Asyls noch die Rechtmässigkeit der verfügten Wegweisung bilden Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Im Übrigen wurden bereits zwei Asylanträge des Beschwerdeführers von den zuständigen Stellen in den Jahren 2004 und 2005 abgelehnt, ohne dass er der dabei ausgesprochenen Anweisung, die Schweiz zu verlassen, bisher Folge geleistet hätte. Statt dessen tauchte er unter und beging unter anderem Betäubungsmitteldelikte. Für alles Weitere wird gemäss <span class="artref">Art. 36a Abs. 3 OG</span> auf die angefochtene Verfügung verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass er zur Verkürzung der Ausschaffungshaft, die insgesamt bis zu neun Monate dauern kann (<span class="artref">Art. 13b Abs. 2 ANAG</span>), beitragen kann, indem er bei der Feststellung seiner Identität und Beschaffung von Reisepapieren mitwirkt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 156 OG</span>). Es rechtfertigt sich jedoch, praxisgemäss von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/153^a" type="start"></artref>Art. 153a und 154 OG</span><artref id="CH/173.110/154" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsamt des Kantons Zürich und dem Bezirksgericht Zürich, Haftrichter, sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 25. Juli 2006 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>