<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00624</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Ersatzrichterin Tanner Imfeld<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">5. </span><span class="Standard berschrift2">November 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1987 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Recyclist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Fähigkeitszeugnis (Urk. 13/19) und seit März 2014 vollzeitlich bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig (Urk. 13/37), meldete sich am 22. Juni 2017 unter Hinweis auf eine schwere de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episode ohne psychotische Symptome bei schon seit der Jugend (11. bis 14. Lebensjahr) immer wieder aufgetretenen depressiven Episoden bei der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/20). Die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vor und zog unter anderem die Akten des Krankentaggeldver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherers (Urk. 13/22, Urk. 13/36, Urk. 13/89) bei. Mit Mitteilungen vom 5. Februar 2018 (Urk. 13/51) und 26. März 2018 (Urk. 13/61) informierte die IV-Stelle den Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten über die Kostenübernahmen für die Potentialabklärung bei der Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Universitätsklinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 5. Februar bis 2. März 2018 sowie für ein Aufbautraining bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG vom 9. April bis 8. Oktober 2018. Am 31. August 2018 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass eine Weiterfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Aufbautrainings aktuell nicht möglich sei, weshalb die Mitteilung vom 26. März 2018 per 31. August 2018 aufgehoben werde (Urk. 13/78). Am 1. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 (Urk. 13/98) hielt die IV-Stelle den Versicherten unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht an, sich einer psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit leitlinienge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechter medikamentöser Einstellung inklusive Phasenprophylaxe sowie der von den Behandlern angestrebten Gewichtsabnahme zu unterziehen. Der damit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundenen Aufforderung, den Namen der die Behandlung durchführenden Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person innert Frist bekannt zu geben, kam der Versicherte am 7. Oktober 2019 nach (Urk. 13/103). Mit Vorbescheid vom 1. Oktober 2019 (Urk. 13/102) stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Ausrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einer befristeten ganzen Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente ab 1. September 2018 sowie einer befristeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis 31. Oktober 2019 in Aussicht, woge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Versicherte am 22. Oktober 2019 Einwand (Urk. 13/106, Urk. 13/108) erhob. Mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. August 2020 (Urk. 2) sprach die IV-Stelle dem Versicherten für die Zeit vom 1. September 2018 bis 31. Juli 2019 eine befristete ganze Rente und vom 1. August bis 31. Oktober 2019 eine befristete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 14. September 2020 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, es sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. August 2020 aufzuheben und es seien ihm Rentenleistungen zuzusprechen. Eventuell sei ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag zu geben. In formeller Hinsicht stellte er das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2020 (Urk. 12) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 30. Oktober 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 16). Mit Beschluss vom 21. Juli 2021 (Urk. 17) setzte das Gericht dem Beschwerdeführer Frist an, um zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Möglichkeit einer Schlechterstellung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) schriftlich Stellung zu nehmen oder die Beschwerde zurückzuziehen, wobei er sich innert Frist nicht vernehmen liess.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme einer Invalidität aus psychischen Gründen bedarf es in jedem Fall eines medizinischen Substrats, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Bestimmen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soziale oder soziokulturelle Faktoren das Krankheitsgeschehen mit, dürfen die Beeinträchtigungen nicht einzig von den belastenden invaliditätsfremden Fakto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren herrühren, sondern das Beschwerdebild hat davon psychiatrisch zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dende Befunde zu umfassen. Solche von der soziokulturellen oder psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 141 V 281 E. 4.3.3; 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 9C_543/2018 vom 21. November 2018 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit sind psychosoziale und soziokulturelle Faktoren nur mittelbar invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbegründend, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der unabhängig von den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditätsfremden Elementen bestehenden Folgen des Gesundheitsschadens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flussen. Zeitigen soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen, blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben sie bei der Beurteilung der Gesundheitsbeeinträchtigung ausgeklammert (Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2018 vom 22. März 2019 E. 3). In einer ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsmedizinischen Begutachtung, welche sich nach den normativen Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Rechtsprechung orientiert, ist es daher nicht nur zulässig, sondern sogar geboten, solche invalidenversicherungsrechtlich nicht relevanten Umstände </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuzeigen und gegebenenfalls bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klammern (Urteil des Bundesgerichts 9C_740/2018 vom 7. Mai 2019 E. 5.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX112"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a der Verordnung über die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen; Urteil des Bundesgerichts 9C_399/2016 vom 18. Januar 2017 E. 4.8.1). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Rentenbeginns mit demjenigen im – nach Massgabe des analog an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV festzusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Regionalen Ärztlichen Dienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (RAD) ab 6. Februar 2017 in seiner bisherigen Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Recyclist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Ebenso wenig sei ihm eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeit zumutbar gewesen, wobei das gesetzliche Wartejahr zu jenem Zeitpunkt begonnen habe. Die 100%ige Arbeitsunfähigkeit entspreche dem Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad, weshalb er Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe. Da er bis Ende August 2018 IV-Taggelder bezogen habe, entstehe der Rentenanspruch ab September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab Mai 2019 habe sich seine gesundheitliche Situation ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert und er sei ab diesem Zeitpunkt für angepasste Tätigkeiten zu 50 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gewesen. Gestützt auf den Einkommensvergleich resultiere ein Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 48 % und es bestehe ab August 2019 ein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Per August 2019 sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Aufgrund des Einkommensvergleichs ergebe sich ein Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 0 % und der Rentenanspruch erlösche per Ende Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren führte die Beschwerdegegnerin aus, Auslöser für die vom Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer geltend gemachte Verschlechterung der gesundheitlichen Situation ab August 2019 seien die abwertende Partnerschaft, Enttäuschungen in der Reli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinschaft und die Schwangerschaft der Ehefrau gewesen. Unter der medikamentösen Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wellbutrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe der psychische Zustand stabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert werden können und die Stimmungslage habe sich deutlich gebessert, wobei die antidepressive Medikation in der Tagesklinik nicht weitergeführt worden sei. Unter leitliniengerechter medikamentöser Behandlung inklusive Phasenprophy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laxe sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin eine Remission der depressiven Episode sowie eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung und Stabilisierung des Gesundheitszustands zu erwarten. Psychosoziale Belastungsfaktoren könnten bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden (S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass psychosoziale Faktoren mittelbar zu einer Invalidität beitragen könnten, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enn und soweit sie zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führten, welche ihrerseits eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bewirke, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhielten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden – Folgen verschlimmerten (S. 3 f.). Im Weiteren habe er seine Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungspflicht erfüllt, wobei der Besuch einer regelmässigen Psychotherapie und eine adäquate Medikation konsequent befolgt würden. Trotz Ausschöpfung aller Therapiemöglichkeiten sei eine deutliche Verschlechterung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands eingetreten, welche zu berücksichtigen sei. Sofern der Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch aufgrund der vorliegenden medizinischen Aktenlage nicht geklärt werden könne, dränge sich allenfalls die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens auf (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trittig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Umfang der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit für die Zeit ab Mai 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie die Rechtmässigkeit der per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2019 erfolgten Rentenherabsetzung und der per 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2019 erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rentenaufhebung. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet jedoch auch die ganze Rente für die Zeit vom 1. September 2018 bis 31. Juli 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Beschluss des Sozialversicherungsgerichts vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2021 E. 1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u prüfen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mithin der ganze Zeitraum ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2018 bis zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügungserlass am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2020.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in seinem Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 betreffend die stationäre Behandlung vom 21.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/18/9-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome mit Status nach Sui</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">versuch am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Februar 2017 mit 25 Tabletten Citalopram (ICD-10 F32.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arzt führte aus, dass zu Beginn der stationären Behandlung eine ausgeprägte depressive Symptomatik bestanden habe. In den Einzelgesprächen habe sich der Beschwerdeführer mit seiner aktuellen und wenig zufriedenstellenden Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuation, seinen diversen Belastungsfaktoren sowie den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auslösenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhaltenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bedingungen für seine depressive Stimmung auseinandergesetzt. Dabei seien finanzielle sowie familiäre Belastungen deutlich geworden. Unter Medikation und einer begleitenden Teilnahme am multimodalen Therapiepro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramm sei es zu einer Besserung der depressiven Symptomatik gekommen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Chefarzt Psychosomatik, und Psychologe FSP </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellten in ihrem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 betreffend die statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Behandlung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli bis 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/41/1-2) folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F 33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen führten aus, dass im Verlauf eine partielle Stabilisierung des psychophysischen Zustandsbilds habe erzielt werden können. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe durchaus Kompetenzen gezeigt im Bereich der Unterstützungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaffung sowie der Äusserung bildungsorientierter Bedürfnisse. Die anstehenden psychosozialen Belastungsfelder hätten ihn in Anzahl und Komplexität inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittierend überfordert, was wiederum zur Symptomverstärkung geführt habe. Vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli bis 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die damalige behandelnde Psychiaterin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018 folgende Diagnosen auf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/44/3-9 S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">depressive Störung, gegenwärtig leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung ohne hyperaktives Syndrom (ICD-10 F 90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">psychopathischer Erschöpfungszustand (ICD-10 Z73)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach Suizidversuch (Februar 2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach Bandscheibenvorfall (Juni 2017)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führte aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a der Beschwerdeführer keine Verbesserung der depressiven Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik unter der Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sertralin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt habe, sei eine medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentöse Umstellung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wellbutrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt, worauf sich die depressive Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik im Verlauf deutlich verbessert habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologischen Befunds sei die Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Recyclist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserst ungünstig, da der Beschwerdeführer insbesondere auf auditive Reize eine vermehrte Störan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligkeit und wiederkehrend eine erhöhte Anzahl von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lapses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attention</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeige. Der Lärmpegel als Logistiker sei sehr hoch, was ihn besonders belaste und ablenke (S. 4 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2). Eine Wiedereingliederung in die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (S. 7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine behutsame Wiedereingliederung zu zirka 3.5 bis 4 Stunden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entspreche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungefähr 40 bis 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% Arbeitsfähigkeit) in einer leidensangepassten Tätigkeit (beispielsweise Informatik, Druckerei) wäre zumutbar. Eine graduelle Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei unabdingbar. Das Pensum von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich in einem Zeitraum von zirka sechs Monaten ab Beginn einer Massnahme erzielt werden können (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2018 äusserte sich med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut zum Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Beschwerdeführers und führte folgende Diagnosen mit Auswirkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf die Arbeitsfähigkeit an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/85/-4 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung ohne hyperaktives Syndrom (ICD-10 F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte aus, dass sich der Gesundheitszustand seit dem letzten Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2018 verschlechtert habe. Im Rahmen der beruflichen Massnahme habe sich gezeigt, dass der Beschwerdeführer innerhalb der Reinte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grationsmassnahme deutlich überfordert gewesen sei. In dieser Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aggraviert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3). Der Beschwerdeführer sei aktuell in angestammter und einer angepassten Tätigkeit zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren führte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die medikamentöse Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung erweise sich im Behandlungsverlauf als schwierig und es zeige sich aktuell das Bild einer therapieresistenten Depression (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1). Zusätzlich zum Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers bestehe auch eine Angststörung bei der Ehefrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lägen nicht IV-relevante Faktoren respektive belastende Umstände durch Betreibungen vor (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin (D) und Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Allgemeinmedizin (D), nannte in ihrer vom Krankentaggeldversicherer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlassten psychiatrischen Beurteilung vom 8. Februar 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/89/14-21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen (S. 5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">bipolare affektive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">(ICD-10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> F31.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> [richtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> wohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">: F31.3]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verdacht auf eine Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ADH)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, dass es bisher nicht gelungen sei, die seit zirka zwei Jahren anhaltende aktuelle depressive Phase medikamentös zur Remission zu bringen. Verschiedene antidepressive Behandlungsversuche seien offenbar unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend gewesen oder hätten zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen geführt und hätten deshalb wieder abgesetzt werden müssen (S. 6). Eine verminderte Leistungsfähigkeit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anhaltende Tagesmüdigkeit gäben Hinweise auf eine mangelnde Schlafeffizienz, wie sie beispielsweise bei schlafbezogenen Atmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen vorkämen. Eine entsprechende schlafmedizinische Abklärung erschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notwendig. Differentialdiagnostisch sollte auch eine Eisenspeicherkrankheit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hämoc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ausgeschlossen werden (S. 6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt sodann fest, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit den von ihr vorgeschlagenen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einer Besserung der Gesundheitsschädigung gerechnet werden könne (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Ausserachtlassung der vermuteten körperlichen Komponente sollte die depressive Symptomatik unter Massgabe einer leitlinienkonformen Behandlung in zirka zwei bis drei Monaten zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in zirka drei bis vier Monaten vollständig remittiert sein. Der Beschwerdeführer sei ausserhalb der affektiven Psychose (bipolare Störung) trotz ADS über längere Zeit fähig gewesen, die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Recyclisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzuschliessen, in diesem Beruf zu arbeiten und sich in eine leitende Position empor zu arbeiten. Der Abbruch der Wiedereingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahme wegen mangelnder Belastbarkeit sei vermutlich der depressiven Symptomatik und der Erschöpfung geschuldet. Aufgrund der Komplexität des Krankheitsbildes sei eine zuverlässige prognostische Einschätzung aktuell nicht möglich, sondern von den Resultaten der weiteren Differentialdiagnostik und dem weiteren Behandlungsverlauf abhängig. Die Prognose erscheine jedoch einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt angesichts des progredienten Verlaufs der phasenhaften affektiven Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chose mit Suizidversuch vor zwei Jahren, der Komorbidität mit einem ADS sowie einem bislang unzureichenden Ansprechen auf Psychopharmaka und aufgetrete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen unerwünschten Arzneimittelwirkungen (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell erschienen folgende psychische Fähigkeiten zumindest mittelgradig ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt: Umstellungsfähigkeit, Antrieb, Auffassung, Aufmerksamkeit, Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauer, Konzentration, Kontaktfähigkeit, Teamarbeit. Tätigkeiten, welche insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere diese Fähigkeiten verlangten, erschienen vom Beschwerdeführer aktuell nicht leistbar. Auch einfachen Tätigkeiten, wie beispielsweise simplen Routine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeiten, einfachen handwerklichen Verrichtungen, der Entgegennahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsaufträgen, scheine der Beschwerdeführer im Untersuchungszeitpunkt nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewachsen zu sein (S. 7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck, ohne Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-/Anpassungsvermögen und ohne nennenswerte Lärmexposition erschienen medizinisch-theoretisch in einer wohlwollenden und konfliktarmen Atmosphäre zunächst zu 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in zwei bis drei Monaten möglich. Bei positivem Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf und Remission der depressiven Phase erscheine ein Vollpensum wieder erreichbar (S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, führte in ihrer Stellungnahme vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/100/5-7) aus, dass die Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2019 ausführlich begründet sei, weshalb darauf abgestellt werden könne. Sie hielt weiter fest, dass der Beschwerdeführer unter einer mittelgradigen depressiven Episode und einer bipolaren affektiven Störung leide. Die Diagnose sei geändert worden, da in der Vorgeschichte manische/hypomanische Episoden mit gesteigerter Aktivität, ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindertem Schlafbedürfnis und übertriebenen Geldausgaben eruiert worden seien,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> so dass die Therapie entsprechend angepasst werden sollte. Die medikamentöse Einstellung und Abklärung seien noch nicht vollständig abgeschlossen, weshalb derzeit noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Unter weiterer opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierter Behandlung könne im Verlauf eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal angepasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsbedingungen erwartet werden. Im weiteren Verlauf sei mit einer vollständigen Remission und Arbeitsfähigkeit zu rechnen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/100/6). Als belastende psychosoziale Faktoren seien die psychisch er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankte Ehefrau und die Konsumschulden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit laufenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betreibungen zu nennen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/100/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Verlaufsbericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/95/1-5) nannte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">mittelgradiges Schlafapnoe-Syndrom (ED Januar 2019), unter CPAP-Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">lung seit März 2019 (ICD-10 G47.31)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Adipositas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">permagna</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin führte aus, dass der Gesundheitszustand seit dem letzten Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2018 stationär sei. Es sei keine Zustandsverbesserung objektivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei folgende psychische Fähigkeiten mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt seien: Anpassung an Regeln/Routinen, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit, An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung fachlicher Kompetenzen, Planung/Strukturierung von Aufgaben, Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behauptungsfähigkeit, Kontakt zu Dritten, schwer verminderte Durchhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei nicht in der Lage, einer angepassten Tätigkeit nachzugehen (S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1). Es sei im Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungszeitraum eine Behandlung mit Lithium initiiert worden, welche indes auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund von Nebenwirkungen (vermehrte Antriebsstörung, verlangsamtes Denken, Übelkeit) habe abgesetzt werden müssen (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2). Prognostisch gesehen erscheine der protrahierte Krankheitsverlauf betreffend eine kurz- bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Wiedereingliederung eher ungünstig. Der Beschwerdeführer habe sich auch bei administrativen Dingen zunehmend überfordert gezeigt, weshalb nun zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eine psychiatrische Spitex habe aufgegleist werden müssen. Auch sei er bei der Akut-Tagesklinik angemeldet worden, um so idealerweise eine regelmässige Tagesstruktur aufrechterhalten zu können. Eine Teilnahme beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zentrum sowie eine Ernährungsumstellung seien ebenfalls aufgegleist worden (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3). Die Ärztin hielt schliesslich fest, dass die Arbeitsfähigkeit kurz- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und mittelfristig durch weitere medizinische Massnahmen nicht verbessert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne (S. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2019 äusserte sich die RAD-Ärztin erneut zum Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand des Beschwerdeführers und führte aus, eine Besserung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes sei nicht eingetreten. Es sei jedoch davon auszugehen, dass sich der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand bessere, wenn die empfohlenen medizinischen Massnahmen umgesetzt werden könnten. Aufgrund der Dauer der Symptomatik und der schwierigen medikamentösen Einstellung und aufgrund der häuslichen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen (Belastung durch psychisch erkrankte Ehefrau, gemeinsam versorgtes Kind)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde eine klinische Behandlung empfohlen. Während der psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> solle eine leitliniengerechte medikamentöse Einstellung inklusive Pha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senprophylaxe und es könne auch die von den Behandlern angestrebte Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtsreduktion erfolgen. Dies könne als Schadenminderungspflicht empfohlen werden, da die Massnahme medizinisch sinnvoll und zumutbar sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/100/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch auf den erneuten Suizid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 hin und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierte unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode mit somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Syndrom mit Status nach mehrfachen Suizidversuchen – erneuter Suizidversuch am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019, stationärer Aufenthalt FU </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zum 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2019 (ICD-10 F33.1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/114/3-7 S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärztin ging im Vergleich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2019 von einem stationären Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand aus und hielt fest, dass eine angepasste Tätigkeit aktuell noch nicht als möglich erscheine, da der Beschwerdeführer selbst den Besuch der Tagesklinik nicht regelmässig einhalten könne (Erschöpfung, Überforderung, Anspannung). Die Leistungsfähigkeit sei aufgrund der psychischen Beschwerden stark beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt (Affektlabilität, innerliche Unruhe, Reizbarkeit; S. 1 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die fehlende Remission der depressiven Symptome, die mehrfachen Suizid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuche, die mit einer massiven Affektlabilität einhergingen, die Mühe des Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltens einer regelmässigen Tagesstruktur (gehäuftes Fehlen in der Tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erschöpfung), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlende sportliche Tätigkeit trotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fitnessabo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung), Konflikte in der Gemeinde (Zeugen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehovas) sowie die hochschwangere Ehefrau zeigten die Komplexität der psychischen Erkrankung sowie die schwer beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigte Belastbarkeit auf. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit. Auch längerfristig erscheine eine Reintegration in einer angepassten Tätigkeit auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt als ungewiss. Die Arbeitsfähigkeit könne durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzärztin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Therapeutische Leiterin, und Pflegefachmann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nannten in ihrem Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2020 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/136/1-5) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ängstliche (vermeidende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradige depressive Episoden (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Fachpersonen führten aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Behandlungszeitraum in der Tagesklinik vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2019 bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2020 (richtig: 2019) habe in der angestammten und einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestanden (S. 1 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe seit der Kindheit eine tiefgreifende und anhaltende Selbstwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lematik betreffend die eigene Person, verbunden mit Ängsten und der Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, sozialen Massstäben und Anforderungen nicht zu entsprechen und im Vergleich zu anderen minderwertig zu sein. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der strukturellen Defizite ergäben sich fehlende Kompensationsmecha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangelnde Affekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regulation sowie grosse Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse und Grenzen zu vertreten und konstruktiv mit Kritik und Druck umzugehen. Konsekutiv sei es wiederholt zu depressiven Episoden verbunden mit stark erhöhter Suizidalität und Suizidversuchen gekommen. Die regressive Reak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion durch den zunehmenden Druck, dem Rollenbild und den Aufgaben als er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachsene Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Ehemann, Vater und Vorsteher in der Glaubensgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft zu entsprechen, zeige deutlich die zugrundliegenden strukturellen Defizite der ängstlich/vermeidenden Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die chronische Überforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung führe zu anhaltender Suizidalität in Form eines Plans B mit tatsächlichem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vollzug bei drohendem Scheitern auf bereits tiefem Anforderungsniveau. Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Suizidgedanken seien seit dem abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochenen Suizidversuch am 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2019 nicht mehr vorhanden bei er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Basissuizidalität und intermittierenden Suizidgedanken in der Vergangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und bekannten psychosozialen Risikofak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren (S. 2 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell und in absehbarer Zeit sei weder eine angestammte noch eine angepasste Tätigkeit zumutbar, da die Einschränkungen zu einschneidend seien. Es bestehe aus medizinischer Sicht derzeit keine Möglichkeit zur Eingliederung. Es werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Rente und eine Tätigkeit im geschützten Rahmen mit einer Präsenz von 2 bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s 3 Stunden täglich ohne hohe Leistungsanforderung empfohlen. Es könne grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich davon ausgegangen werden, dass sich eine leichtgradige Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung im geschützten Rahmen langfristig positiv auf die Erkrankung und dessen Verlauf auswirken könnte. Das Erreichen einer Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt sei aktuell und in absehbarer Zeit unwahrscheinlich (S. 5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die RAD-Ärztin führte in ihrer Stellungnahme vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2020 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/144/5-6) aus, dass seit ihrer Stellungnahme vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2019 keine neuen, un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigten Fakten vorgebracht worden seien. Eine psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur leitliniengerechten medikamentösen Einstellung inklusive Phasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phylaxe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei nicht erfolgt. Bereits unter der antidepressiven Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Well</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">butrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 150</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g habe sich die depressive Symptomatik während des kurzen klini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthaltes [vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September bis 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2019] bereits deutlich gebessert. Unter leitlinienkonformer Behandlung sei weiter eine Remission der depressiven Episode zu erwarten. Nach der Einschätzung der bisher behandelnden Psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin und der Hausärztin habe sich zudem keine Änderung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands ergeben. Im Weiteren seien die psychosozialen Belastungen weiterhin erheblich und hätten sich noch weiter verstärkt (Kritik in der Religionsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft, zweites Kind).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eidet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter psychischen Beschwerden, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblichen Zeitraum die Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung mit leicht- respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive mittelgradiger Episode, eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung sowie eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsstörung im Vordergrund standen. Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrem Entscheid vom 3. August 2020 (Urk. 2) auf die Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung ihrer RAD-Ärztin ab (S. 4 f.), welche ihrerseits (vgl. Urk. 13/100/5-7) im Wesentlichen auf die vom Krankentaggeldversicherer bei Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag gegebene psychiatrische Beurteilung vom 8. Februar 2019 (Urk. 13/89/14-21) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abstellte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist festzuhalten, dass i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n den Berichten der behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachpersonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederholt diverse beim Beschwerdeführer vorliegende psychosoziale Faktoren – insbesondere Konflikte in der Gemeinde (Zeuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jehovas), die psychische Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Ehefrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ehekonflikte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Betreibungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> thematisiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 13/18/9-10 S. 2, Urk. 13/41/1-2 S. 2, Urk. 13/85/1-4 S. 4 Ziff. 4.4, Urk. 13/114/3-7 S. 3 Ziff. 3.3, Urk. 13/118/1-4 S. 2 Ziff. 2.1, Urk. 13/118/5-6 S. 2, Urk. 13/119/1-2 S. 2). In der psychiatrischen Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden sich Hinweise auf die psychische Erkrankung der Ehefrau und laufende Betreibungen (Urk. 13/89/14-21 S. 3), wobei sich die Ärztin nicht näher mit den psychosozialen Belastungsfaktoren und deren Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auseinandersetzte. Gleichermassen erwähnte die RAD-Ärztin in ihren Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahmen vom 27. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/100/7) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2020 (Urk. 13/144/6) erhebliche psychosoziale Faktoren, äusserte sich jedoch nicht da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu, inwiefern diese die Auswirkungen der Gesundheitsbeeinträchtigungen auf die Erwerbsfähigkeit konkret beeinflussen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaler Weise davon aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers ab Mai 2019 verbessert habe und er ab diesem Zeitpunkt in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit zu 50 % respektive ab August 2019 zu 100 % arbeitsfähig sei (S. 4 f.). Eine (nachvollziehbare) Begründung für die nach Auffassung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin eingetretene Verbesserung fehlt indes. Die RAD-Ärztin – welch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e den Beschwerdeführer nicht persönlich untersucht hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserte sich in ihren Stellungnahmen betreffend Verbesserung der gesundheitlichen Situation nur äusserst knapp. Am 26. August 2019 (Urk. 13/100/10) hielt sie unter Hinweis auf den Bericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 13. August 2019 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest, dass keine Besserung des Gesundheitszustands e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ingetreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei. Am 22. Mai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2020 (Urk. 13/144/5-6) führte sie aus, dass sich die depressive Symptomatik unter der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wellbutrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während des Klinikaufenthalts [vom 30. September 2019 bis 11. Oktober 2019; vgl. Urk. 13/118/5-6] deutlich gebessert habe und unter leitlinienkonformer Behandlung eine weitere Remission der depressiven Episode zu erwarten sei. Im Übrigen verwies sie auf die Berichte der behandelnden Ärzte, welche von einem stationären Gesundheitszustand respektive einer fehlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Remission der depressiven Symptomatik ausgingen, ohne sich mit den ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden ärztlichen Einschätzungen auseinanderzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme vom 27. März 2019 (Urk. 13/100/6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die RAD-Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer angepassten Tätigkeit von 50 % vom 1. Mai 2019 bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Juli 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und von einer solchen von 100 % ab dem 1. August 2019 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geäusserte Prognose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach die beim Beschwerdeführer im Vordergrund stehende depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve Symptomatik unter Massgabe einer leitlinienkonformen Behandlung in zirka zwei bis drei Monaten zu 50 % (seit der Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Februar 2019) und in ungefähr weiteren drei bis vier Monaten vollständig remit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert sei (Urk. 13/89/14-21 S. 7 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13/100/6). Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich die RAD-Ärztin nicht mit dem von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zusammenhang mit der Prognose ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten Hinweis auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass aufgrund der Komplexität des Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbildes aktuell keine zuverlässige prognostische Einschätzung möglich sei, sondern diese von den Resultaten der weiteren Differentialdiagnostik und dem weiteren Behandlungsverlauf abhängig sei. Die Prognose erscheine angesichts des progredienten Verlaufs der phasenhaften affektiven Psychose mit Suizidversuch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor zwei Jahren, der Komorbidität mit einer Aufmerksamkeits-Defizit-Störung so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines bislang unzureichenden Ansprechens auf Psychopharmaka und auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen unerwünschten Arzneimittelwirkungen eingeschränkt (Urk. 13/89/14-21 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlichen Situation und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Mai 2019 weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch auf die Einschätzung der RAD-Ärztin abgestellt werden. An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesichts der Berichte der behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen ist nämlich zweifelhaft, ob sich die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestellte, von ihr selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relativierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prognose tatsächlich verwirklicht hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Fachpersonen wiederum, nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich diejenigen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2020, setzten den Umstand, dass die Depression nicht remittiert war und die beschränkte Belastbarkeit anhielt, mit der beim Beschwerdeführer bestehenden ängstlich (vermeidenden) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ICD-10 F60.6) in Zusammenhang (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">136</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsstörung war von D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht diagnostiziert worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auch die RAD-Ärztin konnte die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von den Behandlern gestellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose nicht nachvollziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13/89/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14-21 S. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/100/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7). Angesichts dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterschiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verbietet es sich von vorneherein, für die Frage der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nach Mai 2019 direkt auf die Angaben der Behandler abzustellen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– wie vordem aufgezeigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unklar, welche Rolle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den psychosozialen Belastungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Beschwerdebild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zukommt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob von einer weiteren beziehungsweise angepassten Behandlung in absehbarer Zeit eine Verbesserung der Symptomatik zu erwarten ist, wird von den behandelnden Fachpersonen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzlich unterschiedlich beurteilt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt ist bei erheblichen Divergenzen die Anordnung einer Begutachtung angezeigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 3. August 2020 (Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">demnach auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und die Sache ist – wie ursprünglich von der RAD-Ärztin vorgesehen (vgl. Urk. 13/100/5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwecks Einholung eines Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei zumindest die Fachrichtungen Psychiatrie, Neuropsychologie und Allgemeine Innere Medizin, beteiligt sein sollten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückzuweisen. Im Rahmen dieser Abklärungen wird für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ein struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riertes Beweisverfahren nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von BGE 141 V 281 durchzuführen sein (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1, 143 V 418 E. 7.2). Im Weiteren wird sich der psychiatrische Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder die Gutachterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">namentlich mit den Fragen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen müssen, ob beim Beschwerdeführer bisher eine leitliniengerechte Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung durchgeführt wurde (vgl. Urk. 2 S. 5) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein Gesundheitszustand durch weitere medizinische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer stationären </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verbessert werden kann (vgl. Urk. 13/85/1-4 S. 3 Ziff. 4.1, Urk. 13/95/1-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 4 Ziff. 4.1). Hernach wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die Rentenfrage neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und, da die Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung an die Verwaltung nach ständiger Rechtsprechung als vollständiges Ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siegen gilt, ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Damit erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) als gegenstandslos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht verfügt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Verfügung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">en</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 3. August 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Er</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wägungen verfahre und über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>