<h2>SubmittedText<h2><p>Am 13. Juni 2013 schickte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) eine Teilrevision der gesetzlichen Bestimmungen über die Wareneinfuhr im Reiseverkehr in die Vernehmlassung. Die Änderung sieht insbesondere vor, dass für gegorene alkoholische Getränke bis 18 Volumenprozent eine Freimenge von neu 20 statt 2 Litern gilt.</p><p>Wird der Bundesrat angesichts des Aufschreis, den dieser Vorschlag provozierte, an dieser Änderung festhalten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der im Juni 2013 in die Anhörung geschickte Verordnungsentwurf 1, wonach die Freimenge für gegorene alkoholische Getränke bis 18 Volumenprozent auf 20 Liter erhöht werden soll, ist Teil einer Reihe von Vorschlägen zur Vereinfachung der Zollverfahren im Reiseverkehr. Es geht darum, diese Verfahren für die Reisenden verständlicher zu machen, die Zunahme des Reiseverkehrs mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu bewältigen und gleichzeitig eine wirksame Betrugsbekämpfung sicherzustellen.</p><p>Inhalt und Begründung des ursprünglichen Entwurfes der Eidgenössischen Zollverwaltung werden in der Antwort des Bundesrates auf die Interpellation Quadri 13.3715, "Weinbranche. Mit einer Hand gibt man, mit der anderen nimmt man", eingehend erläutert.</p><p>Aus den Anhörungsergebnissen geht hervor, dass die überwiegende Mehrheit der Anhörungsadressaten der vorgeschlagenen Revision in ihren Grundzügen zustimmt. Allerdings befürchten die betroffenen Kreise, dass die signifikante Erhöhung der Freimenge für gegorene alkoholische Getränke bis 18 Volumenprozent dem Einkaufstourismus Vorschub leisten könnte.</p><p>Der Bundesrat wird im Laufe des Frühjahrs 2014 über die Vorlage entscheiden. Er wird dabei die Ergebnisse des Anhörungsverfahrens berücksichtigen.</p>  Antwort des Bundesrates.