<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_209/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 1. Juli 2010 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Untersuchungsrichteramt Oberwallis, </div> <div class="para">Kantonsstrasse 6, 3930 Visp, </div> <div class="para">Regionale Staatsanwaltschaft für das Oberwallis, Ferdinand Schaller, Staatsanwalt, Gebreitenweg 2, Postfach, 3930 Visp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Haftbeschwerde; vorzeitiger Massnahmevollzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 8. Juni 2010 des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Untersuchungsrichteramt Oberwallis wies mit Verfügung vom 12. Mai 2010 ein Haftentlassungsgesuch von X.________ ab und verneinte die Möglichkeit eines vorzeitigen Massnahmevollzuges. Dagegen erhob X.________ am 20. Mai 2010 Beschwerde an die Strafkammer des Kantonsgerichts Wallis. Das Kantonsgericht hiess die Beschwerde mit Urteil vom 8. Juni 2010 teilweise gut und hob die Verfügung des Untersuchungsrichteramtes Oberwallis vom 12. Mai 2010 auf und wies die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurück. Zur Begründung führte das Kantonsgericht zusammenfassend aus, dass sowohl der dringende Tatverdacht als auch Wiederholungsgefahr gegeben seien. Die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung der Untersuchungshaft seien somit erfüllt, weshalb die Haftbeschwerde in diesem Punkt abzuweisen sei. Die Untersuchungsrichterin habe jedoch unverzüglich - ungeachtet allfälliger Kostentragungsdifferenzen mit den kantonalen Behörden - allfällige zusätzliche Abklärungen über den Nutzen und Erfolg der vorzeitigen Massnahme vorzunehmen und anschliessend nochmals über einen vorzeitigen Massnahmevollzug zu entscheiden. In diesem Punkt sei die Beschwerde gutzuheissen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">X.________ führt, ohne seinen Rechtsvertreter im kantonalen Verfahren, mit Eingabe vom 15. Juni 2010 (Postaufgabe 24. Juni 2010) Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Kantonsgerichts vom 8. Juni 2010. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich mit den Ausführungen des Kantonsgerichts nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern das angefochtene Urteil verfassungswidrig sein soll. Da die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Urteils darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. Damit erübrigt es sich, weitere Eintretensfragen zu erörtern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Untersuchungsrichteramt Oberwallis, der Regionalen Staatsanwaltschaft für das Oberwallis sowie dem Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Strafkammer, und dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Jörg Roth, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 1. Juli 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Féraud Pfäffli </div> </div></body></html>