B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-5601/2011 U r t e i l v o m 2 . D e z e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), Richterin Franziska Schneider, Richterin Elena Avenati-Carpani, Gerichtsschreiber Matthias Burri-Küng. Parteien Spital Zofingen AG, Mühlethalstrasse 27, 4800 Zofingen, vertreten durch Prof. Dr. iur. Tomas Poledna, Rechtsanwalt, Poledna Boss Kurer AG, Bellerivestrasse 241, Postfach 865, 8034 Zürich, Beschwerdeführerin, gegen Regierungsrat des Kantons Aargau, Staatskanzlei, 5001 Aarau, Vorinstanz. Gegenstand KVG; Spitalliste des Kantons Aargau per 1. Januar 2012 (Verfügung des Regierungsrates des Kantons Aargau vom 7. September 2011). C-5601/2011 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Regierungsrat des Kantons Aargau (im Folgenden: Regierungs- rat oder Vorinstanz) auf Antrag des Grossen Rats mit Beschluss Nr. 2011- 001349 vom 7. September 2011 die Spitalliste ab dem 1. Januar 2012 festsetzte und darin einzelnen Leistungserbringern bis zum 31. Dezember 2014 befristete Leistungsaufträge erteilte, dass der Regierungsrat die Nichterteilung von beantragten Leistungsau f- trägen in dem als Verfügung bezeichneten Anhang vom 7. September 2011 begründete (im Folgenden: Verfügung vom 7. September 2011), dass der Regierungsrat in der Verfügung vom 7. September 2011 meh - rere von der Spital Zofingen AG ( im Folgenden auch: Beschwerdeführe- rin) beantragte Leistungsaufträge mit der Begründung der Angebotsko n- zentration abwies (act. BVGer 1, Beilage 3), dass die Spital Zofingen AG gegen diese Verfügung am 10. Oktober 2011 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (BVGer) erheben liess (act. BVGer 1), dass die Beschwerdeführerin unter Kosten - und Entschädigungsfolgen die Aufhebung der Verfügung vom 7. September 2011 und die Aufnahme der Spital Zofingen AG in die Spitalliste 2012 hinsichtlich der Leistung s- aufträge für die Leistungsgruppen HNO 1.1 (Hals- und Gesichtschirurgie), HNO 2 (Schild - und Nebenschi lddrüsenchirurgie), END 1 (En dokrino- logie), GAE 1.1 (Spezialisierte Gastroenterologie), HAE 2 (Indolente Lymphome und chronische Leukämie), HAE 3 (Myeloproliferative Erkra n- kungen), HAE 4 (Myelodysplastische Syndrome), URO 1.1 ( Urologie mit Schwerpunktstitel "Operative Urologie"), URO 1.1.3 (Komplexe Chirurgie der Niere), RHE 2 (Interdisziplinäre Rheumatologie), GYN 1.3 (Maligne Neoplasien des Corpus uteri), GYN 1.4 (Maligne Neoplasien des Ovars) sowie BEW 8.1 (Spezialisierte Wirbelsäulenchirurgie) beantragte (Be- schwerdeantrag 1), dass die Beschwerdeführerin des Weiteren beantragte , der Klinik A._______ AG seien die Leistungsaufträge für die Leistungsgruppen BEW 1 (Chirurgie Bewegungsapparat), BEW 2 (Orthopädie), BEW 4 (Arthoroskopie der Schulter und des Ellbogens), BEW 5 (Arthros kopie des Knies), BEW 6 (Rekonstruktion obere Extremität), BEW 7 (Reko n- struktion untere Extremität) und URO 1 (Urologie ohne Schwerpunktstitel "Operative Urologie") nicht zu erteilen (Beschwerdeantrag 2), C-5601/2011 Seite 3 dass die Beschwerdeführerin ihren Beschwerdeantrag 1 im Wesentlichen damit begründete, dass die Verweigerung der fraglichen Leistungsauftr ä- ge nicht rechtmässig sei , da die blosse Bezugnahme auf eine beabsic h- tigte Angebotskonzentration nicht ausreichend sei und den rechtlichen Vorgaben nicht genüge, dass die Vorinstanz mit Stellungnahme 21. Dezember 2011 die vollu m- fängliche Abweisung der Beschwerde bzw. Nichteintreten betreffend die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Nichterteilung von Lei s- tungsaufträgen an die Klinik A._______ AG beantragte (act. BVGer 6), dass der Instruktionsrichter das Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 5. Januar 2012 aufteilte, da sich bezüglich des Beschwerdeantrags 2 be- sondere Fragen der Beschwerdelegitimation stellten, dass die Behandlung der Sache bezüglich des Beschwer deantrags 1 im vorliegenden Verfahren C-5601/2011 und des Beschwerdeantrags 2 im Verfahren C-7019/2011 weitergeführt wurde (act. BVGer 7), dass das als Fachbehörde zur Stellungnahme eingeladene Bundesamt für Gesundheit (BAG) am 9. Februar 2012 auf Abweisung der Beschwer- de schloss (act. BVGer 8), dass die Beschwerdeführerin mit Schlussbemerkungen vom 5. März 2012 im Wesentlichen an ihren Anträgen und der Begründung der Beschwerde festhielt (act. BVGer 13), dass die Vorinstanz anlässlich ihrer Schluss bemerkungen vom 7. März 2012 an der Abweisung der Beschwerde festhielt (act. BVGer 10), dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C -7019/2011 mit Urteil vom 13. Juli 2012 auf den Beschwerdeantrag 2 der Beschwerde vom 10. Oktober 2011 nicht eintrat, dass das Bundesve rwaltungsgericht mit Urteil C -5647/2011 vom 16. Juli 2013 eine Beschwerde des Kantonsspitals Baden gegen den Erlass der Spitalliste des Kantons Aargau per 1. Januar 2012 bzw. gegen die im An- hang zur Liste erlassene Verfügung des Regierungsr ats des Kantons Aargau vom 7. September 2011 guthiess, soweit es auf die Beschwerde eintrat und die Sache nicht gegenstandslos geworden war, C-5601/2011 Seite 4 dass der Instruktionsrichter der Vorinstanz am 16. August 2013 ang e- sichts des Ausgangs des Verfahrens C -5647/2011 Gelegenheit bot, die angefochtene Verfügung vom 7. September 2011 in Wiedererwägung zu ziehen bzw. zu widerrufen (act. BVGer 17), dass die Vorinstanz mit Stellungnahme vom 27. September 2013 die Si s- tierung des Verfahrens bis zum 31. Dezember 2014 beantragte (act. BVGer 18), dass sie ihren Sistierungsantrag im Wesentlichen damit begründete, die vorliegend umstrittenen Leistungsaufträge seien wiederum Gegenstand der Bewerbung für die Spitalliste 2015 und es bestehe die realistische Möglichkeit, die Differenzen aus der Spitalliste 2012 im Rahmen des B e- werbungsverfahrens für die Spitalliste 2015 aufzugreifen und unter B e- rücksichtigung der aktuellen Situation sowie der Wirtschaftlichkeitspr ü- fung neu zu beurteilen, dass sie ferner ausführte, ein rückwirkender Besch luss erscheine aus sachlichen Gründen und unter Berücksichtigung einer möglichst effizie n- ten Nutzung der Ressourcen beim Kanton und den Spitälern unter diesen Umständen wenig zielführend, zumal die Spitäler in der Regel vom Grundsatz der aufschiebenden Wir kung profitierten und die umstrittenen Leistungen weiterhin hätten anbieten können, dass die Beschwerdeführerin der Sistierung des Verfahrens mit Stellun g- nahme vom 14. Oktober 2013 zustimmte (act. BVGer 16), und zieht in Erwägung, dass gemäss Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG, SR 832.10) gegen Beschlüsse der Kantonsregierungen nach Art. 39 KVG beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde geführt werden kann, dass der angefochtene Regierungsratsbeschluss vom 7. September 2011 gestützt auf Art. 39 KVG erlassen wurde und das Bundesverwaltungsg e- richt deshalb zur Beurteilung der Beschwerde zuständig ist (vgl. auch Art. 90a Abs. 2 KVG), dass das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht sich gemäss Art. 37 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR C-5601/2011 Seite 5 173.32) und Art. 53 Abs. 2 Satz 1 KVG grundsätzlich nach dem Bunde s- gesetz über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) richtet, wobei allfällige Abweichungen des VGG und die b e- sonderen Bestimmungen des Art. 53 Abs. 2 KVG vorbehalten bleiben, dass infolge der Aufteilung der Beschwerde in zwei Verfahren vorliegend nur über den Beschwerdeantrag 1 zu befinden ist, dass die Beschwerdeführerin am vorinstanzlichen Verfahren teilgeno m- men hat und als Trägerin eines Spitals, dem aufgrund der neuen Spitallis- te die vorgenannten Leistungsaufträge nicht erteilt worden sind, durch die angefochtene Verfügung ohne Zweifel besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung o der Änderung der ang e- fochtenen Verfügung hat, sodass sie zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass die Beschwerde im Übrigen form- und fristgerecht eingereicht wurde (Art. 52 VwVG) und der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde, sodass auf die Beschwerde betreffend den Beschwerdeantrag 1 einzu- treten ist, dass die Vorinstanz mit Stellungnahme vom 27. September 2013 die Sis - tierung des Verfahrens bis zum 31. Dezember 2014 beantragt hat, dass das Bundesverwaltungsgericht auf Antrag hin oder von Amtes wegen ein Beschwerdeverfahren bei Vorliegen besonderer Gründe sistie- ren kann (vgl. ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Pro- zessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, S. 113 Rz. 3.14), dass die Sistierung des Verfahrens durch zureichende Gründe gerecht - fertigt sein muss, andernfalls läge eine mit dem Beschleunigungsgebot gemäss Art. 29 Abs . 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Ei d- genossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) nicht zu vereinbarenden Rechtsverzögerung vor (vgl. BGE 134 IV 45 E. 3.2), dass insbesondere Zweckmässigkeitsüberlegungen und prozessöko no- mische Gründe, wie etwa die Hängigkeit eines anderen Verfahrens, dessen Ausgang von präjudizieller Bedeut ung ist, ausnahmsweise eine Sistierung rechtfertigen können (vgl. BGE 130 V E. 90, 122 II 211 E. 3e), C-5601/2011 Seite 6 dass die Sistierung dagegen ausgeschlossen ist, wenn überwiegende ö f- fentliche oder private Interessen entgegenstehen (ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 113 f. Rz. 3.15), dass beim Entscheid darüber, ob ein Verfahren sistiert werden soll, der Verwaltungsjustizbehörde ein erheblicher Ermessenspielraum zukommt (ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 114 Rz. 3.16), dass die bedarfsgerechte Spitalversorgung nach Art. 39 Abs. 1 Bst. d KVG i.V.m. Art. 58a und Art. 58b der Verordnung über die Krankenvers i- cherung vom 27. Juni 1995 (KVV, 832.102) sowohl hinsichtlich des Ve r- sorgungsbedarfs als auch der Wirtschaftlichkeit der Le istungserbringung einem stetigen Wandel unterliegt, dass die Ergebnisse der sich im Gang befindenden Versorgungsplanung für die Spitalliste 2015 (insbesondere auch die damit verbundene Wir t- schaftlichkeitsprüfung) daher nicht ohne Weiteres auf die Spitall iste 2012 übertragen werden können, dass der Erlass der Spitalliste 2015 hinsichtlich der im Rahmen der Sp i- talliste 2012 umstrittenen Erteilung von Leistungsaufträgen nicht von pr ä- judizieller Bedeutung ist, dass daher sowohl über die Spitalliste 2012 als auch die Spitalliste 2015 in einem ei genständigen, grundsätzlich von einander unabhängigen Ve r- fahren zu befinden ist, dass eine Sistierung des vorliegenden Verfahrens zudem dem verfa s- sungsmässigen Beschleunigungsgebot und der mit Art. 53 Abs. 2 KVG beabsichtigten Verfahrensbeschleunigung widersprechen würde, dass keine sonstigen Gründe für eine Sistierung des Verfahrens spr e- chen, die Streitsache spruchreif ist und ein sofortiger Entscheid sowohl im privaten als auch im öffentlichen Interesse liegt, dass daher der Sistierungsantrag der Vorinstanz abzuweisen und in der Sache zu entscheiden ist, dass mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht gerügt we r- den kann, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliess- lich der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf C-5601/2011 Seite 7 einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG), dass allerdings in Abweichung von Art. 49 Bst. c VwVG die Rüge der U n- angemessenheit in Bes chwerdeverfahren gegen Beschlüsse der Ka n- tonsregierungen nach Art. 39 KVG nicht zulässig ist (Art. 53 Abs. 2 Bst. e KVG), dass neue Begehren unzulässig und zudem neue Tatsachen und B e- weismittel nur so weit vorgebracht werden dürfen, als erst der angefoc h- tene Beschluss dazu Anlass gibt (Art. 53 Abs. 2 Bst. a KVG), dass das Bundesverwaltungsgericht nach dem Grundsatz der Rechtsa n- wendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden ist (Art. 62 Abs. 4 VwVG) und es die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestät i- gen kann, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bun- desverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212), dass die Kantone gemäss Art. 39 Abs. 1 Bst. d KVG verpflichtet sind, vor Erlass ihrer Spitalliste und der Erteilung von Leistungsaufträgen eine Pl a- nung für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung aufzustellen, dass im Rahmen dieser Versorgungsplanung insbesondere auch die Wirtschaftlichkeit und Qualität der Leistungserbringung zu ermitteln ist (Art 58b Abs. 4 Bst. a KVV), wobei die Effizienz der Leistungserbringung, der Nachweis der notwendigen Qualität , die Mindestfallzahlen und die Nutzung von Synergien zu berücksichtigen sind (Art. 58b Abs. 5 KVV), dass das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil C -5647/2011 vom 16. Juli 2013 zum Schluss gekommen ist, dass der Kanton Aargau im Hinblick auf den Erlass der Spitalliste 2012 und der damit verbundenen Erteilung von Leistungsaufträgen keine den Anforderungen des Bunde s- rechts entsprechende Wirtschaftlichkeitsprüfung durchgeführt hat, dass sich daher die Spitalliste 2012 des Kantons Aargau und die Er - teilung von Leistungsaufträgen mangels bundesrechtskonfo rmer Ver - sorgungsplanung als rechtswidrig erwiesen hat, so dass die im Verfahren C-5647/2011 angefoch tene Verfügung aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen – zur Durchführung einer rechtskonformen Ve r- sorgungsplanung – an die ewiesen worden ist, C-5601/2011 Seite 8 dass sich somit auch die vorliegend angefochtene Verfügung vom 7. Sep- tember 2011, worin die Vorinstanz ohne die Durchführung der bunde s- rechtlich zwingend vorgeschriebene Wirtschaftlichkeitsprüfung über die Vergabe der Leistungsaufträge an die Beschwerdeführerin befunden hat, als rechtswidrig erweist (zur näheren Begründung sei auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-5647/2011 vom 16. Juli 2013 E. 5 ff. ve r- wiesen), dass die angefochtene Verfügung vom 7. September 2011 somit in Gutheissung der Beschwerde teilweise aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung nach Durchführung einer bundesrechtskonformen Ve r- sorgungsplanung mit genügender Wirtschaftlichkeitsprüfung an die Vorin- stanz zurückzuweisen ist, dass es sich bei diesem Ergebnis erübrigt, auf die weiteren von der B e- schwerdeführerin vorgebrachten Rügen einzugehen, dass die unterliegende Partei gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der Regel die Verfahrenskosten trägt, den unterliegenden Vorinstanzen allerdings keine Verfahrenskosten auferlegt werden können (Art. 63 Abs. 2 VwVG), dass der obsiegenden Beschwerdeführerin der geleistete Kostenvo r- schuss von Fr. 4'000. - auf eine dem Bundesverwaltungsgericht bekannt zu gebende Zahlstelle zurückzuerstatten ist, dass gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren hin eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann, die aufgrund der vorgelegten Kostennote festzusetzen ist (vgl. Art. 14 Abs. 1 l- tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin am 14. Oktober 2013 eine Kostennote eingereicht hat, in welcher er einen Anwaltsaufwand von insgesamt 70,45 Std. (Prof. Poledna 27,25 Std., Dr. Schütz 43,2 Std.) geltend macht, dass der detailliert und damit rechtsgenüglich (Art. 14 Abs. 1 VGKE) aus- gewiesene Arbeitsaufwand allerdings nur 66,45 Std. beträgt, C-5601/2011 Seite 9 dass zudem zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeführerin im a b- getrennten Beschwerdeverfahren C -7019/2011 unterlag und diesbezü g- lich keine Parteientschädigung zugesprochen worden ist (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C -7019/2011 vom 13. Juli 2012 Disposi tiv Ziff. 4), dass die vorgelegte Kostennote auch den im Verfahren C -7019/2011 an- gefallenen Arbeitsaufwand ausweist, dass der bis zur Aufteilung der Verfahren (5. Januar 2012) detailliert aus- gewiesene Anwaltsaufwand von 20,05 Std. nur zur Hälfte dem vorliege n- den Verfahren zuzurechnen ist, dass zudem der gemäss detaillierter Kostennote nach der Aufteilung der Verfahren ausschliesslich im Verfahren C -7019/2011 angefallene A uf- wand von 19,7 Std. ( insb. Stellungnahme betreffend den Beschwerde- antrag 2) vorliegend nicht zu berücksichtigen ist, dass damit der für das vorliegende Verfahren detailliert ausgewiesene Anwaltsaufwand 36,725 Std. (66,45 - 10,025 - 19,7) beträgt, dass dieser Aufwand der Schwierigkeit der Sache und dem Umf ang der eingereichten Rechtschriften (insg. 35 Seiten) angemessen erscheint, dass der Aufwand zu Fr. 250.- pro Stunde, ausmachend Fr. 9'181.25, zu entschädigen ist, dass die Anwaltsauslagen nicht ausgewiesen werden, so dass die von der Vorinstanz zu leistende Parteientschädigung inklusive Auslagenersatz und Mehrwertsteuer pauschal auf Fr. 9'400.- festzusetzen ist, dass eine Beschwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung , die das Bunde s- verwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG i.V.m. Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) unzulässig ist, und das vorliegende Urteil somit endgültig ist und mit Eröffnung in Rechtskraft tritt. C-5601/2011 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Gesuch der Vorinstanz um Sistierung des vorliegenden Beschwe r- deverfahrens bis zum 31. Dezember 2014 wird abgewiesen. 2. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene Verfügung aufgehoben wird, soweit sie die Verweigerung der Leistung s- aufträge für die Leistungsgruppen HNO 1.1 (Hals- und Gesichtschirurgie), HNO 2 (Schild - und Nebenschilddrüsenchirurgie), END 1 (Endokri nolo- gie), GAE 1.1 (Spezialisierte Gastroenterologie), HAE 2 (Indolente Lym- phome und chronische Leukämie), HAE 3 (Myeloproliferative Erkranku n- gen), HAE 4 (Myelodysplastische Syndrome), URO 1.1 ( Urologie mit Schwerpunktstitel "Operative Urologie"), URO 1.1.3 (Komplexe Chirurgie der Niere), RHE 2 (Interdisziplinäre R heumatologie), GYN 1.3 (Maligne Neoplasien des Corpus uteri), GYN 1.4 (Maligne Neoplasien des Ovars) sowie BEW 8.1 (Spezialisierte Wirbelsäulenchirurgie) betrifft. Die Sache wird in diesem Umfang zur Neubeurteilung nach Durchführung einer bundesrechtskonformen Versorgungsplanung mit genügender Wir t- schaftlichkeitsprüfung an die Vorinstanz zurückgewiesen. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvo r- schuss von Fr. 4'000.- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 4. Der Beschwerdeführe rin wird eine Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz in der Höhe von Fr. 9'400.- (inkl. Auslagenersatz und Meh r- wertsteuer) zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl - stelle) – die Vorinstanz (Ref-Nr. Spitalliste Kt. AG 1. Januar 2012; Gerichts - urkunde) – das Bundesamt für Gesundheit C-5601/2011 Seite 11 Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Stefan Mesmer Matthias Burri-Küng Versand: