<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">I 272/00 Vr </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Condrau </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 21. Mai 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">M.________, 1943, Beschwerdeführer, vertreten durch die Beratungsstelle X.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Mit Verfügung vom 11. Juni 1998 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich dem 1943 geborenen M.________ gestützt auf umfangreiche medizinische Unterlagen, u.a. </div> <div class="para">eine Expertise des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 10. Februar 1998, ab 1. Juni 1996 eine halbe Invalidenrente zu. </div> <div class="para">B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 24. März 2000 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt M.________ die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragen. </div> <div class="para">Die IV-Stelle des Kantons Zürich schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 IVG</span>), die Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) sowie die Rechtsprechung zur Aufgabe der Arztes im Rahmen der Invaliditätsbemessung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=16.05.2001&amp;to_date=04.06.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 115 V 134</a> Erw. 2 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- a) Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Verfügungserlasses gegeben war (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=16.05.2001&amp;to_date=04.06.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=14&amp;from_date=16.05.2001&amp;to_date=04.06.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweis). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) IV-Stelle und Vorinstanz haben bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu Recht auf das massgebende, in sich schlüssige Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 10. Februar 1998 abgestellt, wonach die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit als Hilfssanitär aufgrund seines Gesundheitszustandes insgesamt zu 50 % eingeschränkt ist. </div> <div class="para">Daran vermögen die - grösstenteils bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten - Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Insbesondere die Berufung auf die vom Gutachten abweichende Beurteilung im Kurzzeugnis des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 14. Dezember 1999, ist nicht geeignet, Zweifel an den überzeugenden Ergebnissen der polydisziplinären Begutachtung aufkommen zu lassen. Auch die von der Hausärztin Dr. med. </div> <div class="para">L.________ attestierte 100 %ige Arbeitsunfähigkeit führt zu keiner anderen Beurteilung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ergänzende Abklärungen in Bezug auf den massgebenden Verfügungszeitpunkt (11. Juni 1998) erübrigen sich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Ob die nach Abschluss des ordentlichen Schriftenwechsels eingereichten Arztberichte des Neurologen Dr. </div> <div class="para">B.________ vom 5. Februar 2001 und von Dr. med. L.________ vom 19. März 2001, rechtzeitig eingereicht worden sind, kann offen bleiben. Die Berichte betreffen allenfalls eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach Erlass der Verfügung vom 11. Juni 1998 und wären Gegenstand eines Revisionsverfahrens, das nach Massgabe von <span class="artref"><artref id="CH/831.201/87/4" type="start"></artref><artref id="CH/831.201/87/3" type="start"></artref>Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV</span><artref id="CH/831.201/87/4" type="end"></artref><artref id="CH/831.201/4" type="end"></artref> vom Versicherten durch seinen Rechtsvertreter eingeleitet werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Zu Recht bringt der Beschwerdeführer gegen die in Anwendung der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) korrekt vorgenommene Bemessung des Validen- und Invalideneinkommens keine Einwände vor. Es wird auf Erw. 3d des kantonalen Entscheides verwiesen. </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 21. Mai 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">i.V. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>