<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-03-26-5A_251-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_251/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. März 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Fürsorgerische Unterbringung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 6. Februar 2019 (KES.2019.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">A.________ musste bereits des Öftern fürsorgerisch untergebracht werden. Vorliegend geht es um die ärztliche Einweisung vom 8. Januar 2019 durch den Notfallpsychiater Dr. med. B.________, welchem A.________ aufgrund ihres aktuellen Zustandes von einer Polizeipatrouille zugeführt werden musste. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies die KESB U.________ nach Einholung eines Gutachtens mit Entscheid vom 17./23. Januar 2019 ab, ebenso das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 6. Februar 2019. </div> <div class="para">Gegen den obergerichtlichen Entscheid hat A.________ am 22. März 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht, welche sie direkt auf dem angefochtenen Entscheid angebracht hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin nahm den angefochtenen Entscheid am 18. Februar 2019 in Empfang. Die 30-tägige Beschwerdefrist (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) begann somit am 19. Februar 2019 zu laufen und endete am 20. März 2019 (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>). Die erst am 22. März 2019 der Post übergebene Beschwerde ist somit verspätet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Ohnehin enthält die Eingabe auch keine die Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> erfüllende Begründung. Direkt in den Erwägungen des angefochtenen Entscheides finden sich handschriftliche Einträge der Beschwerdeführerin wie "Lüge", "ich werde veräppelt", "man möge die Videoanlage prüfen", "die hörten gar nicht richtig hin", "man lese die Medien", "umgekehrt", "Voraussetzung fehlt bei mir" u.ä.m. Sodann findet sich auf der ersten Seite die Behauptung, alles in allem zeigten die Dokumente erneut die grosse Macht der lügenden Polizei, und auf der vorletzten Seite des Entscheides die Ausführung, man bestreite alles vehement und bemängle, dass die Kleider gebracht würden. </div> <div class="para">All dies stellt keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides dar, in welchem der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten behandelt werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB U.________ und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. März 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>