{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2019-06-29", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2019-37_2019-06-29.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=4777&type=1563347022&cHash=7e92d76417107deb7a4c929c9d808a86", "Checksum": "426f6face22c1b953feea9f718d107ab"}, "Scrapedate": "2025-07-19", "Num": ["B 2019/37"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 29.06.2019 B 2019/37"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 29.06.2019 B 2019/37"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 29.06.2019 B 2019/37"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verfahrensrecht, Volksrechte. Dass aus einer unrichtigen Rechtsmittelbelehrung den Betroffenen kein Nachteil erwachsen darf (vgl. Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 3 VRP, sGS 951.1), ist ein allgemeiner verfahrensrechtlicher Grundsatz und eine Konkretisierung des Prinzips von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 101, BV). Wenn die M\u00f6glichkeit eines Rechtsmittels von der entscheidenden Instanz verneint wird, der Beschwerdef\u00fchrer jedoch von Anfang an (zu Recht) auf der Pr\u00fcfung durch eine Rechtsmittelinstanz beharrt, ist es treuwidrig, wenn er das Rechtsmittel erst \u00fcber zwei Monate (und damit ausserhalb jeglicher prozessualer Fristen des kantonalen und des Bundesrechts) nach Empfang der anzufechtenden Verf\u00fcgung erhebt. In der Sache sind seine R\u00fcgen, die sich auf die kirchenparlamentarische Behandlung zweier Volksmotionen (Art. 15bis der Verfassung des Katholischen Konfessionsteils, sGS 173.5) beziehen, ohnehin unbegr\u00fcndet. Das parlamentsinterne Verfahren als solches kann nicht Gegenstand einer Abstimmungsbeschwerde sein. Die Vorinstanz hat einen materiellen Beschluss zu den beiden Volksmotionen gefasst, womit deren Funktion ersch\u00f6pft ist. Die Nichteintretensbeschl\u00fcsse stellen keinen stimmrechtsrelevanten Akt dar, sondern einen rein parlamentarischen (Verwaltungsgericht, B 2019/37).\r\n\r\nDie gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 30. September 2020 abgewiesen (Verfahren 1C_405/2019)."}], "ScrapyJob": "446973/61/1836", "Zeit UTC": "19.07.2025 02:54:04", "Checksum": "4aaaf200341eaa1bbfd6ba0d20b1dbd4"}