<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Beschränkung der Anzahl Personen, die sich im familiären Rahmen versammeln dürfen, sofort aufzuheben oder eventualiter die zulässige Anzahl Personen angemessen zu erhöhen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Beschränkung auf zehn Personen bei Veranstaltungen im privaten Raum wurde beschlossen, als sich die Schweiz in einer besonders kritischen Lage befand. Eine Reduzierung der zwischenmenschlichen Kontakte und damit der Fallzahlen war unerlässlich, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Aufgrund der hohen Fallzahlen und des Auftauchen von neuen, hochansteckenden Virusstämmen, hat der Bundesrat am 13. Januar 2021 beschlossen, die Massnahmen zu verschärfen und private Veranstaltungen auf fünf Personen zu beschränken (Art. 6 Abs. 2 Covid-19-Verordnung besondere Lage; SR 818.101.26). Die Ergreifung dieser Massnahme beruht auf epidemiologischen Kriterien und stützt sich auf die vorliegenden Daten. Ein bedeutender Teil der Ansteckungen erfolgt im Familien- oder Freundeskreis, wo die Verhaltensregeln - Abstand halten und Maske tragen - weniger gut eingehalten werden.</p><p>Die Kantone haben den Auftrag, die Einhaltung der Massnahme zu kontrollieren und bei Nichteinhaltung entsprechend zu intervenieren.</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass das Verbot privater Versammlungen von mehr als fünf Personen eine vorübergehende Freiheitsbeschränkung darstellt. Auch wenn diese Massnahme die Privatsphäre betrifft, ist sie nicht unverhältnismässig. Sie ist ein wirksames Mittel zur Eindämmung der Ansteckungen und damit zum Schutz der Bevölkerung. Der Bundesrat überprüft die geltenden Massnahmen regelmässig und erhält sie nur aufrecht, wenn sie notwendig sind.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.