<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2015.01187</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schweri</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">ALSA PK unabhängige Sammelstiftung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">c/o </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Assurinvest</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 20, 8732 Neuhaus SG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ ist 1975 in der Türkei geboren und hat keinen erlernten Beruf. Sie reiste 1992 in die Schweiz ein, wo sie noch im selben Jahr einen Landsmann heiratete. Mittlerweile ist sie Mutter von zwei Kindern (1994 und 1996) und geschieden. Ab 1997 war sie erwerbstätig bzw. bezog Arbeitslosenentschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung; zuletzt arbeitete sie seit Juni 2010 als Mitarbeiterin/Betreuerin im Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haus Y.___, welches Arbeitsverhältnis sie per Ende März 2012 selber kündigte (vgl. Urk. 12/10 S. 1). Mit Gesuch vom 28. Juni 2012 meldete sie sich unter Hinweis auf eine mittelschwere bis schwere depressive Episode bei der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/13). Die IV-Stelle tätigte Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen in erwerblicher Hinsicht (IK-Auszug) und holte bei den behandelnden Ärzten medizinische Berichte ein. Mit Mitteilung vom 8. November 2012 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen unter Hinweis darauf, dass aufgrund des Gesundheitszustandes solche nicht möglich seien und über den Rentenanspruch später separat verfügt werde (Urk. 12/30). Nach Einholung von weiteren medizinischen Unterlagen veranlasste die IV-Stelle zur Klärung des Leistungsanspruchs eine psychiatrische Begutachtung der Versicherten, womit sie Dr. med. Z.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, beauftragte, welcher sein Gutachten am 31. Dezember 2013 erstattete (Urk. 12/56). Mit Mitteilung vom 24. März 2014 teilte die IV-Stelle der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten erneut mit, dass sie eine medizinische (psychiatrische) Untersuchung als erforderlich erachte, womit sie diesmal Dr. med. A.___, Fachärztin für Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie FMH, beauftragte (Gutachten vom 9. Januar 2015; Urk. 12/72). Gestützt auf das Gutachten von Dr. A.___ sowie nach Auferlegung einer Pflicht zur Durchführung von Massnahmen zur Verbesserung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes (Urk. 12/79) sprach die IV-Stelle X.___ nach durchgeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/82 ff.) ausgehend von der Qualifikation der Versicherten als Teilerwerbstätige mit Verfügung vom 15. Oktober 2015 mit Wirkung ab 1. Mai 2013 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich Kinderrenten; Urk. 12/101 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___, vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schweri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hierorts mit Eingabe vom 16. November 2015 (Urk. 1) Beschwerde mit den An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägen, es sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 15. Oktober 2015 aufzuheben und es sei der Beschwerdeführerin die zugesprochene ganze Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente bereits ab dem 1. Februar 2013 zuzusprechen (1.), unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (2.; Urk. 1 S. 2). Mit Vernehmlassung vom 18. Januar 2016 stellte die IV-Stelle Antrag auf „teilweise Gutheissung“ der Beschwerde in Sinne einer Rückweisung der Angelegenheit zur weiteren Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Neubeurteilung des Rentenanspruchs (Urk. 11). Mit Verfügung vom 21. Januar 2016 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net (Urk. 13). Mit Replik vom 10. Mai 2016 liess die Beschwerdeführerin an den gestellten Anträgen festhalten und beantragen, dass der Antrag der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin auf Rückweisung abzuweisen sei (Urk. 17). Mit Eingabe vom 6. Juni 2016 erklärte die Beschwerdegegnerin Verzicht auf Duplik (Urk. 20), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 19. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde; gleichzeitig wurde die Pensionskasse ALSA PK, Unabhängige Sammel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiftung, zum Prozess beigeladen (Urk. 21). Diese reichte innert der ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesetzten Frist keine Stellungnahme ein (vgl. Urk. 23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c, je mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenrente im Wesentlichen da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, dass die Beschwerdeführerin seit dem 1. Mai 2012 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in der Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Die Abklärungen hätten ergeben, dass sie ohne Gesundheitsschaden weiterhin ihrer Tätigkeit als Betreuerin zu einem Pensum von 80 % nachginge und die restlichen 20 % auf den Aufgabenbereich entfallen würden. Da aus ärztlicher Sicht weder die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte noch eine angepasste Tätigkeit zumutbar sei, ergebe bereits die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität im erwerblichen Bereich Anspruch auf eine ganze Rente, weshalb auf eine Haushaltabklärung verzichtet worden sei (Urk. 12/94). In ihrer Vernehmlassung führte die IV-Stelle dagegen aus, dass gestützt auf die medizinischen Akten eine volle Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollziehbar sei, weshalb die Sache zu weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen sei (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen bringt die Beschwerdeführerin zur Hauptsache vor, dass einzig der Rentenbeginn angefochten sei. Aus den gesamten Akten ergebe sich, dass sie seit dem 23. Februar 2012 dauerhaft krankgeschrieben worden sei, weshalb der Rentenbeginn auf den 1. Februar 2013 festzusetzen sei (Urk. 1). In der Replik liess sie zur Hauptsache ausführen, dass die IV-Stelle bereits mehrere Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen veranlasst habe, welche alle zum gleichen Ergebnis gekommen seien. Es gehe nicht an, dass die Beschwerdegegnerin so lange weitere Begutachtungen veranlasse, bis ihr das Resultat passe. Im vorliegenden Verfahren sei alsdann einzig der Zeitpunkt des Beginns der Invalidität umstritten (Urk. 17).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im zuhanden des Krankentaggeldversicherers des Wohnhaus Y.___ ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten „Arztzeugnis Kollektiv-Taggeld“ vom 13. März 2012 diagnostizierte Dr. med. B.___, Facharzt für allgemeine Innere Medizin FMH sowie Hausarzt der Versicherten, eine mittel- bis schwere depressive Episode (F.32.1/F.32.2). Er gab an, anamnestisch habe eine jahrelange psychosoziale Belastungssituation be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen. Das Leiden bestehe vermutlich schon seit Jahren. Der Behandlungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ginn sei am 17. Januar 2012 erfolgt; seit dem 2. März 2012 bestehe eine voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 12/10 S. 4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 19. Oktober 2012 diagnostizierte der verantwortlich zeichnende Oberarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie FMH am Sanatorium D.___, wo sich die Versicherte vom 22. Mai bis zum 22. Juni und vom 25. Juli bis zum 27. August 2012 zur stationären Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung aufgehalten hatte, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telgradige depressive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Episode mit somatischem Syndrom (F32.1). Er gab im Wesentlichen an, die Arbeitsfähigkeit sei seit spätestens Februar 2012 einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Die Patientin sei während der beiden stationären Aufenthalte zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Durch die stationäre Behandlung habe eine leichte Besserung der depressiven Symptomatik erreicht werden können. Am 27. August 2012 sei die Patientin aus der stationären Behandlung ausgetreten (Urk. 12/28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. E.___, bei welcher die Versicherte in der Folge ab 30. August 2012 in delegierter psychotherapeutischer Behandlung stand, diagnostizierte in ihrem (undatierten) Bericht eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (F33.2) sowie eine posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Belastungsstörung (F43.1), alsdann stellte sie verschiedene Z-Diagnosen (Z.59.6 niedriges Einkommen, Z59.7 ungenügende soziale Sicherung und Für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorgeunterstützung, Z63.0 Probleme in der Beziehung zum Ehepartner oder Partner [Misshandlung durch den Ex-Mann]). Sie gab im Wesentlichen an, die Therapie erweise sich aufgrund der massiven kognitiven Beeinträchtigung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Gedächtnisprobleme), der schlechten emotionalen Verfassung sowie der sehr schwierigen finanziellen und familiären Verhältnisse als sehr anspruchsvoll. Es sei unklar, ob eine ambulante Behandlung genügend Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung bieten könne. Die depressive Symptomatik sowie die Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung zeigten sich sehr deutlich. Die Versicherte sei mit den kleinsten alltäglichen Aufgaben überfordert (Urk. 12/29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Verlaufsbericht vom 31. Januar 2013 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. E.___ im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen aus, aufgrund der schlechten psychischen Verfassung sei ein weiterer Klinikaufenthalt besprochen worden. Da die Versicherte gemäss Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung des ärztlichen Dienstes in der Klinik F.___ (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumasta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) noch in einer zu schlechten und psychisch instabilen Verfassung sei, sei sie nun zur Traumatherapie auf der Station G.___ angemeldet worden. Der Therapieplatz werde leider voraussichtlich erst ab April oder Mai 2013 frei. Zurzeit sei die Versicherte weder in angestammter noch in angepasster Tätigkeit arbeitsfähig (Urk. 12/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Versicherte die in der Klinik F.___ am 18. März 2013 angetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tene Therapie nach vier Tagen abgebrochen hatte (Urk. 12/39 und Urk. 12/46 S. 4), war sie vom 30. Mai bis zum 21. Juni 2013 zur stationären Behandlung im Sanatorium D.___ hospitalisiert. In ihrem Bericht vom 10. Juli 2013 diagnostizierte die verantwortlich zeichnende Oberärztin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode (F32.1) sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (F43.1). Sie gab im Wesentlichen an, die Patientin sei während des Aufenthalts in der Akutstation zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Durch die stationäre Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung habe nur in geringem Masse eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbesserung der depressiven Symptomatik erreicht werden können; nach Austritt aus der stationären Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung habe sich die Versicherte in ambulante Therapie zu Dr. H.___ bege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben; für die Frage der Arbeitsfähigkeit verwies sie auf den ambulanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/48 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, bei wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher sich die Beschwerdeführerin ab 8. Mai 2013 in ambulanter Behandlung befand, diagnostizierte in ihrem am 11. Juli 2013 bei der IV-Stelle eingegange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Bericht eine rezidivierende depressive Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ggw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. mittelgradige depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Episode (ICD-10 F33.1), mindestens seit 2012, sowie einen Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1). Sie gab an, mittelfris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig sei weiterhin von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen; sie emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahl die Überweisung an die Spezialsprechstunde des Universitätsspitals Zürich (Urk. 12/45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Ziel eines zweiten Versuchs einer Traumatherapie fand am 26. Juli 2013 in der F.___ ein Vorgespräch statt. Im entsprechenden Bericht vom 27. August 2013 wurde bei gestellten Diagnosen einer komplexen post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischen Belastungsstörung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiver Komorbidität (ICD-10: F43.1) sowie einem dissoziativen Stupor (ICD-10 F44.2) eine Trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie als eindeutig indiziert erachtet (Urk. 12/51).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im Universitätsspital I.___, Klinik für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pie, fand am 9. August 2013 ein Erstgespräch statt. Gestützt darauf diagnostizierten die verantwortlich zeichnenden Ärzte zuhanden der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Psychiaterin Dr. H.___ eine posttraumatische Belastungsstörung (F43.1) sowie eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (F33.1). Sie führten zur Hauptsache aus, nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit und später reaktivierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumaerfahrung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch sexuelle Übergriffe und Gewalt in der Ehe zeige sich die Patientin aktuell schwer belastet mit de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressivem Syndrom und ausgeprägter posttraumatischer Belastungsstörung. Die Patientin zeige einen starken Leidensdruck. Eine intensive Traumatherapie sei indiziert (Urk. 12/55).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte in seinem von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen Gutachten vom 31. Dezember 2013 aus psychiatrischer Sicht eine depressive Störung, gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig protrahierte depressive Phase schweren Grades (F32.2) sowie eine abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gige Persönlichkeitsstörung (F60.7); aus somatischer Sicht eine Adipositas sowie eine arterielle Hypertonie. Zur Arbeitsfähigkeit gab er an, im Ganzen gesehen sei die Patientin seit Februar 2012 „bis heute“ generell zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Auch für den Haushalt bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 70 %. Der Grund für die Arbeitsunfähigkeit liege in einer psychischen Störung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krankheitswert, nämlich einer protrahiert verlaufenden depressiven Phase schweren Grades mit Tendenz zur Chronifizierung. Die Prognose er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheine zurzeit ungünstig (Urk. 12/56 S. 14 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Klinik F.___ AG, wo sich die Versicherte auf Zuweisung der neu psychotherapeutisch behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. J.___ vom 15. Mai bis 13. Juni 2014 zur zweiten stationären Behandlung (Traumatherapie) aufgehal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten hatte, diagnostizierten die verantwortlichen Fachpersonen eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), einen dissoziativen Stupor (ICD-10: F44.2) sowie eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2). Angaben zur Arbeitsfähigkeit machten sie nicht (Urk. 12/64).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in ihrem Gutachten vom 9. Januar 2015 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung F43.1 sowie eine rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ggw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. schwere Episode F33.2 (Urk. 12/72 S. 9). Sie führte im Wesentlichen aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-anamnestisch relevant sei neben der se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xuellen Gewalterfahrung in der Kindheit, die neben der direkten Traumatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung auch zu einer erhöhten Vulnerabilität der Persönlichkeit führe, die über Jahre anhaltende Gewalt in teilweise lebensbedrohlichem Ausmass durch den Ehemann. Diese Ereignisse könnten ohne Einschränkung als aussergewöhnliche Bedrohung gesehen werden. Die Versicherte weise heute eindeutige Symptome einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Sie erlebe wiederholt die Bedrohungssituationen mit sich aufdrängenden, lebendigen Erinnerungen, Bildern, akustischen Erin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerungen, Albträumen sowie dem andauernden Gefühl von emotionaler Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung. Es bestehe extreme Freudlosigkeit und emotionale Teilnahmslosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit sowie Vermeidungsverhalten, das sich in Rückzug äussere. Sie befinde sich in einem andauernden Zustand von Übererregung, ängstlicher Wachsamkeit und übermässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geräuscheempfindlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Schreckhaftigkeit. Es bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Ein- und Durchschlafstörungen, Reizbarkeit mit aggressiven Ausbrüchen sowie ausgeprägte Konzentrations- und Gedächtniseinbussen. Bei der Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik bestünden Überschneidungen mit der depressiven Störung, die jedoch auch eigenständig diagnostiziert werden müsse. Es bestehe durchgehend eine depressive Stimmung, derzeit schweren Ausmasses, Interessen- und Freudever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lust an so gut wie allen Aktivitäten. Das Selbstvertrauen und das Selbstwertge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fühl seien sehr gering, die Versicherte mache sich Vorwürfe, leide unter unan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemessenen Schuldgefühlen vor allem den Kindern gegenüber und unter wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derkehrenden Suizidgedanken. Konzentrations- und Gedächtnisvermögen seien eingeschränkt, und es bestehe Antriebslosigkeit zusammen mit psychomotori</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Agitiertheit. Obwohl die Versicherte zusammen mit ihrem 18-jährigen Sohn die Wohnung teile, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müsse objektiv ein sozialer Rückzug im Sinne von fehlenden inhaltlichen sozialen Kontakten festgestellt werden. Fehlende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zirka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dianität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Gewichtsverlust seien keine Ausschlusskriterien für die Diagnose einer Depression (Urk. 12/72 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit gab Dr. A.___ an, zum Zeitpunkt der Begutachtung sei die Versicherte für alle Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig. Auch bei der Bewälti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung des Haushalts sei sie auf Unterstützung angewiesen und zu ca. 80 % ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Ausserdem bestehe unter dem Aspekt der Sicherheit und Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsgefährdung eine Einschränkung der Belastbarkeit. Diese Einschränkungen bestünden seit spätestens Mai 2012 ohne wesentliche arbeitsrelevante Besserung (Urk. 12/72 S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte lässt geltend machen, dass die Beschwerde nur gegen den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beginn gerichtet (Urk. 1 S. 4) bzw. nur der Zeitpunkt des Beginns der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität umstritten sei (Urk. 17 S. 2). Jedoch sind für die begriffliche Umschrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung des Streitgegenstandes und dessen Abgrenzung vom Anfechtungsgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand die bestimmenden Elemente (Teilaspekte; so bei Invalidenrenten u.a. der Rentenbeginn und der Invaliditätsgrad) des oder der verfügungsweise festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legten Rechtsverhältnisse nicht von Bedeutung. Denn Teilaspekte eines verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsweise festgelegten Rechtsverhältnisses dienen in der Regel lediglich der Begründung der Verfügung und sind nicht selbständig anfechtbar; sie können folgerichtig erst als rechtskräftig beurteilt und damit der richterlichen Überprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung entzogen gelten, wenn über den Streitgegenstand insgesamt rechtskräftig entschieden worden ist (vgl. zum Ganzen BGE 125 V 413, insbes. E. 2). Auch wenn die Beschwerdeführerin die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der ganzen Rente grundsätzlich bzw. in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">masslicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht nicht in Frage gestellt hat, ist daher dennoch auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vernehmlassungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorbringen der Beschwerdegegnerin einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle legte dem vorliegend angefochtenen Entscheid das - eine 100%ige Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit ausweisende - Gutachten von Dr. A.___ vom 9. Januar 2015 zugrunde, was entgegen der in der Vernehmlassung nunmehr vertretenen Auffassung nicht zu beanstanden ist. So ist das Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Dr. A.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">streitigen Belange umfassend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf allseitigen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 12/72 S. 7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch die gekl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agten Beschwerden (Urk. 12/72 S. 6 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden (Urk. 12/72 S. 1 ff.), ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">izinischen Situation einleuchtend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schlussfolgeru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngen der Expertin sind begründet (Urk. 12/72 S. 7f.). Somit erfüllt es die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an ein beweistaugliches und beweiskräftiges Gutachten, weshalb darauf abgestellt werden kann.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Verwaltung in der Vernehmlassung – entgegen ihrer ursprünglich gegenteiligen, der angefochtenen Verfügung zugrunde liegenden Auffassung (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Feststellungsblatt für den Beschluss Urk. 12/78 S. 12) – nunmehr dafür hält, dass gestützt auf die Akten eine volle Arbeitsunfähigkeit nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar sei, und dies damit begründet, dass im Gutachten von Dr. A.___ namentlich nur die subjektiven Angaben wiedergegeben würden und der Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss der psychosozialen Faktoren auf die Arbeitsfähigkeit nicht diskutiert werde (vgl. Urk. 11), kann ihr nicht gefolgt werden. Vielmehr erhob Dr. A.___ detail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lierte objektive Befunde (vgl. Urk. 12/72 S. 7), deren Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit sie in der Folge gewürdigt hat (Urk. 12/72 S. 9). Alsdann diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte sie psychische Störungen mit Krankheitswert. Daraus erhellt, dass nicht nur von Befunden, die in einer psychosozialen Belastungssituation gleichsam aufgehen, ausgegangen werden kann, sondern davon klar zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende verselbständigte psychiatrische Befunde mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit bestanden (vgl. so schon Dr. Z.___; Urk. 12/56 S. 16, wonach der Grund für die Arbeitsunfähigkeit in einer psychischen Störung mit Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert liege).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte ist laut dem Gutachten von Dr. A.___ durch die Auswirkungen der rezidivierenden depressiven Störung (mittel- bis) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausmasses sowie der posttraumatischen Belastungsstörung eingeschränkt bzw. es resultiert aus medizinischer Sicht daraus eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Nach dem Gesagten besteht kein Anlass, die Beurteilung von Dr. A.___ in Frage zu stellen, zumal die von Dr. A.___ gestellten Diagnosen und die vorgenommene Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Arbeitsfähigkeit mit denjenigen der vorbehandelnden Ärzte im We</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen übereinstimmen; auch benennt die Verwaltung keine weiteren As</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pekte, welche den Beweiswert der Expertise von Dr. A.___ in Frage zu stellen vermöchten. Nachdem den fachärztlich einhellig attestierten vollständigen Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeiten anfänglich allein die depressive Symptomatik zugrunde lag (vgl. etwa Angaben von Dr. C.___ vom Sanatorium D.___ vom 19. Oktober 2012 [Urk. 12/28] oder auch Gutachten von Dr. Z.___ vom 31. Dezember 2013 [Urk. 12/56]) und die Diagnose der posttraumatischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsstörung erst später beziehungsweise teilweise lediglich als Verdachtsdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agnose hinzutrat (vgl. zu letzterem etwa Angaben des Sanatoriums D.___ vom 10. Juli 2013 [Urk. 12/48] sowie von Dr. H.___ [Urk. 12/45]) ergibt sich ohne Weiteres, dass bereits aufgrund der depressiven Störung eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestand.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch nach der Praxisänderung von </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_650%2F2016&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gelten leichte bis mittelgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige depressive Störungen nur als invalidisierend, wenn sie schwer und thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch nicht (mehr) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies setzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich bei noch nicht lange chronifizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erten Krankheitsgeschehen voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass keine therapeutische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht (</span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_650%2F2016&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2). An der bundesgerichtlichen Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invalidenversicherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen, wurde festgehalten (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_125/2015 vom 18.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 7.2.1 mit zahlreichen Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sowie unlängst Bundesgerichtsurteil 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. 4.3 und 4.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend steht indes nicht eine leicht- bis mittelgradige, sondern eine mittelschwere bis schwere depressive Störung zur Frage. Ob die Voraussetzung der Chronifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierung und der Behandlungsresistenz auch hier zwingend erfüllt sein muss, damit der Störung invalidisierender Charakter zuerkannt werden kann (vgl. dazu etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_650/2016 vom 9. März 2017 E. 5.1.3) kann offenbleiben, sind die genannten Voraussetzungen vorliegend doch erfüllt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin führten die psychischen Beschwerden ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anfangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 zur vollständigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 12/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Mai 2012 trat sie eine stationäre Behandlung im Sanatorium D.___ an, welche vier Wochen dauerte. Bereits am 25. Juli 2012 begab sie sich erneut für gut vier Wochen in stationäre Behandlung; im Rahmen der Behandlungen konnte nur eine leichte Besserung der (mittelgradigen) depressiven Symptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik erzielt werden (vgl. Urk. 12/28). Im Anschluss daran (ab 30. August 2012) nahm die Versicherte eine ambulante Psychotherapie bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. E.___ auf (Urk. 12/29 und Urk. 12/36), welche Behandlung sie - nach viertägiger stationä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Behandlung in der F.___ AG im März 2013 (Urk. 12/46 S. 4) - ab 8. Mai 2013 bei Dr. H.___ fortsetzte (vgl. Urk. 12/45). Vom 30. Mai bis 21. Juni 2013 weilte die Versicherte abermals zur stationären Behandlung im Sanatorium D.___, wo eine Verbesserung der (mittelgradigen) depressiven Symptomatik wiederum nur in geringem Masse erreicht werden konnte (Urk. 12/45 S. 11 und Urk. 12/48). Im Juli 2013 erfolgten in der Klinik F.___ (Urk. 12/51) und im August 2013 im Universitätsspital I.___ (Urk. 12/55) Vorgespräche für eine Traumatherapie, anlässlich welcher bei unter anderem diagnostizierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiver Komorbidität (F.___) bzw. rezidivieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der depressiver Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (Universitätsspital I.___) jeweils eine eindeutige Therapieindikation gestellt wurde. Nach einem erneuten Wechsel der ambulanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. dazu Urk. 12/56 S. 10) weilte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vom 15. Mai bis 13. Juni 2014 erneut zur stationären Behandlung in der Klinik F.___, wo bei Austritt nun (unter anderem) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine schwere depressive Episode diagnostiziert wurde (Urk. 12/64). Auch Dr. A.___ diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte – wie zuvor schon Dr. Z.___ (Urk. 12/56 S. 14) - unter anderem eine schwere depressive Symptomatik (Urk. 12/72 S. 9). Vor diesem Hintergrund ist angesichts der Dauer und der Ausprägung der depressiven Störung, welche im Verlauf zwischen mittelgradig und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwankte und tendenziell zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahm, sowie der erfolgten therapeutischen Bemühungen, welche sowohl ambu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lante (psychotherapeutische und psychopharmakologische) Behandlungen als auch verschiedene mehrwöchige stationäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> umfassten, zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">felsohne von einer Chronifizierung und Therapieresistenz auszugehen. Dies gilt umso mehr, als Dr. A.___ mit Blick auf die Überschneidungen mit der Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion aufweisende (vgl. Urk. 12/10 S. 8) posttraumatische Belastungsstörung ausführte, dass selbst eine gelungene (Trauma-)Therapie die Leistungsfähigkeit nicht wesentlich verbessern, sondern höchstens das Funktionsniveau im Alltag günstig beeinflussen könnte (Urk. 12/72 S. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der von der Beschwerdeführerin beanstandete Zeitpunkt des Rentenbeginns bzw. die Frage, auf welchen Zeitpunkt hin die für den Beginn der Rente massgebliche Wartezeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist. Die Wartezeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gilt in jenem Zeitpunkt als eröffnet, in welchem eine d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auernde und erhebliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beeinträchtigung der A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit eingetreten ist, wobei a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ls erheblich in diesem Sinne bereits eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % gilt (AHI 1998 S. 124</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, I 411/96</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3c; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ferner etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_174/2013 und 8C_178/2013 vom 21. Oktober 2013, E.3.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten, namentlich den Eintragungen des Hausarztes Dr. B.___ in der “Taggeld Karte/Kollektiv Taggeld“ des Krankentaggeldversicherers des Wohnhaus Y.___ (Urk. 12/10 S. 7) sowie dem in den Akten lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden ärztlichen Zeugnis von Dr. B.___ vom 27. Februar 2012 (Urk. 12/10 S. 5) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin bereits seit dem 23. Februar 2012 zu 100 % krankgeschrieben war. Dies stimmt damit überein, dass gemäss Angaben auf der erwähnten Taggeldkarte der letzte Arbeitstag der Beschwerdeführerin vor deren Erkrankung der 22. Februar 2012 war (vgl. wiederum Urk. 12/10 S. 7); dass Dr. B.___ - im Widerspruch zu seinen früheren Angaben - in seinem Zeugnis vom 13. März 2012 den Eintritt der 100%igen Arbeitsunfähigkeit auf den 2. März 2012 datierte, dürfte mit einem Versehen zu erklären sein. Im Übri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen äusserten sich – abgesehen von Dr. A.___ – soweit ersichtlich lediglich die für den Bericht des Sanatoriums D.___ vom 10. Oktober 2012 verantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich zeichnenden Ärzte (Urk. 12/28 S. 1) sowie Dr. Z.___ (Urk. 12/56 S. 17) ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nigermassen präzise zum Eintritt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit; auch diese Ärzte gin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von einer seit Februar 2012 bestehenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus. Bei dieser Sachlage und da weder aufgrund der Akten dagegen sprechende Umstände erkennbar sind noch von der Beschwerdegegnerin oder der beigela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Pensionskasse solche geltend gemacht werden, ist mit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin dafür zu halten, dass die relevante Arbeitsunfähigkeit mit der erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen überwiegenden Wahrscheinlichkeit bereits im Februar 2012 eingetreten war. Diese Annahme steht alsdann auch nicht im Widerspruch zu den Angaben von Dr. A.___. So hatte sie die Arbeitsunfähigkeit als „spätestens“ im Mai 2012 (erste stationäre Behandlung im Sanatorium D.___) eingetreten bezeichnet (Urk. 12/72 S. 9), was einen früheren Eintritt per Februar 2012 nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesst. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist aber bereits ab 23. Februar 2012 von einer relevanten (hier: vollständigen) Arbeitsunfähigkeit auszugehen, endigt das Wartejahr nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per 22. Februar 2013. Daher und da sich die Versicherte am 28. Juni 2012 rechtzeitig zum Leistungsbezug angemeldet hat (vgl. Urk. 12/13; dazu Art. 29 Abs. 1 IVG) und schliesslich auch die (plausible) Qualifikation der Versicherten unbestritten ist, hat die Beschwerdeführerin ab 1. Februar 2013 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (vgl. Art. 29 Abs. 3 IVG). Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichtskosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vorliegend sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- anzusetzen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsgemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ents</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG), welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unabhängig vom Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2‘800.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive Barausla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Mehrwertsteuer) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 15. Oktober 2015 insoweit abgeändert, als festgestellt wird, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Februar 2013 Anspruch auf eine ganze Invali</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">denrente hat.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 2‘800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Schweri</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">ALSA PK unabhängige Sammelstiftung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die P</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">artei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>