<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00062</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. März 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, gelernte Coiffeuse und bis Oktober 2010 als Serviceangestellt in einem Restaurant tätig, meldete sich unter Angabe von Hüft- und Rückenbeschwerden am 27. Februar 2011 zum Bezug von Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Umschulung) der Invalidenversicherung an (Urk. 7/4). Die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinischen und beruflichen Verhältnisse ab. Mit Mitteilung vom 5. Juli 2011 verneinte sie die Notwendigkeit von beruflichen Eingliederungsmassnahmen (Urk. 7/20) und sprach mit Verfügung vom 13. Juni 2012 ab September 2011 bis Januar 2012 eine befristete ganze Rente und ab Februar 2012 eine unbefristete halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 57 % zu (Urk. 7/48, Urk. 7/49 und Urk. 7/50). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Juli 2014 teilte die Versicherte der IV-Stelle mit, dass sich ihr Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand verschlechtert und dadurch ihre Arbeitssituation geändert habe (Urk. 7/54). Die IV-Stelle holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/60), einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fragebogen für Arbeitgebende (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/64)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Berichte bei den behandelnden Ärzten (Urk. 7/63, Urk. 7/68 und Urk. 7/69) ein und unterbreitete die medizinische Aktenlage ihrem regionalen ärztlichen Dienst (RAD) Dr. med. Y.___, Facharzt für Orthopädische Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und Traumatologie. Dieser verfasste am 25. März 2015 eine Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme (Urk. 7/73/4), worauf mit Vorbescheid vom 20. Mai 2015 die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Gesuchs um Erhöhung der Invalidenrente angekündigt wurde (Urk. 7/74). Die Versicherte erhob dagegen am 27. Mai 2015 Einwand und führte aus, sie habe sehr starke Arthroseschmerzen in der Schulter und teils Lähmungserscheinungen im Arm und sei deswegen bei Dr. Z.___, FMH Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie, in Behandlung (Urk. 7/75). Nach Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang weiterer Unterlagen (vgl. Urk. 7/77, Urk. 7/78 und Urk. 7/79) gab der RAD-Arzt Dr. Y.___ am 17. August 2015 (Urk. 7/82/2 f.) erneut eine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 28. Oktober 2015 teilte die Versicherte mit, dass ihre rechte Schulter operiert worden sei (Urk. 7/81), und reichte einen Operationsbericht vom 21. Oktober 2015 (Urk. 7/80) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Verfügung vom 7. Dezember 2015 wies die IV-Stelle das Rentenerhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hungsgesuch ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 14. Januar 2016 Beschwerde mit der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, die seit der Schulteroperation vom 21. Oktober 2015 bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beeinträchtigungen seien im Abklärungsergebnis in keiner Weise be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt worden (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin verwies in ihrer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort auf die Akten und die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung und beantragte Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Am 8. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 legte die Beschwerdeführerin weitere medizinische Unterlagen auf (Urk. 9-10/2), zu welchen sich die Beschwerdegegnerin nicht vernehmen liess (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Zeitliche Vergleichsba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Amtes wegen vor und holt die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderlichen Auskünfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durchführungs-organ die Aufgabe zu, den rechtserhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blichen Sachverhalt nach dem Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgrundsatz abzuklären, sodass gestützt darauf die Verfügung über die in Frage stehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Leistung ergehen kann (Susanne Leuzinger-Naef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahl der medizinischen Sachverständigen im Sozialversicherungsverfahren [Art. 44 ATSG], in:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Riemer-Kafka/Rumo-Jungo, Soziale Sicherheit–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soziale Unsicherheit, Bern 2010, S. 413 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf dem Gebiet der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung obliegen diese Pflichten der (zuständigen) Invalidenversicherungsstelle (Art. 54 - 56 in Verbindung mit Art. 57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. c - g IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as Sozialversicherungsgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">streitigen Verfügung eingetrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Sachverhalt abzustellen (BGE 132 V 220 E. 3.1.1 mit Hinweisen). Neue Tatsachen, die sich vor Erlass der streiti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung verwirklicht haben, die der Vorinstanz aber nicht bekannt waren oder vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n ihr nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt wurden (unechte Noven),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können im Verfahren vor dem So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialversicherungsgericht vorgebracht w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erden und sind zu würdigen. Spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter eingetretene Tatsachen (echte Noven), die zu einer Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Sachverhalts geführt haben, sind grundsätzlich nicht im Rahmen des hängigen, sondern gegebenenfalls im Rahmen eines weiteren Verfahrens zu berücksichtigen (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung vom 7. Dezember 2015 (Urk. 2) damit, sie habe nach Eingang des Einwandes die neuen Berichte ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Ärzten vorgelegt. Die Abklärungen hätten ergeben, dass zu den bereits bekannten gesundheitlichen Einschränkungen neu noch die Schulterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden dazugekommen seien. Die ursprüngliche Tätigkeit als Servicean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte bleibe folglich weiterhin unzumutbar. Durch die neu bekannten Schulterbeschwerden sei das Belastungsprofil angepasst worden. Körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten, ohne regelmässige Hebe- und Trage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastungen über 5 kg, ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Treppensteigen, ohne wirbelsäulenbelastende Zwangshaltungen und Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten (Bücken, Hocken, Kauern, Knien, Überkopfarbeit, Arbeiten in weiten Armvorhalte), ohne die linke Schulter belastende Zwangshaltungen und Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten (längeres Arbeiten in weiten Armvorhalte, Überkopfarbeit, repetitive Rotationsbewegungen), ohne häufige Rumpfrotationen, ohne häufiges Gehen auf unebenem Gelände und unter Vermeidung andauernder Vibrationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungen und Nässe- / Kälteexposition, seien gemäss der medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung weiterhin in einem Pensum von 50 % zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung der IV-Stelle basierte auf der Stellungnahme ihres RAD vom 17. August 2015 und das hierbei erhobene Belastungsprofil (vgl. Urk. 7/82 /2 f.). Der Entscheid erfolgte damit ohne Auseinandersetzung mit dem Einwand der Beschwerdeführerin, sie habe sich am 21. Oktober 2015 einer Operation am rechten Schultergelenk unterzogen. Dies, obschon der Einwand und die Unterlagen (Operationsbericht) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Verwaltungsverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 28. Oktober 2015 und damit etliche Zeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erlass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 7. Dezember 2015 bei der Verwaltung eingegangen waren (vgl. Aktenverzeichnis mit den ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Dokumenteneingangsdaten der Urk. 7/80 und Urk. 7/81). Der RAD-Arzt Dr. Y.___, welcher die medizinische Aktenlage letztmals am 17. August 2015 beurteilte, konnte folglich die zwischenzeitlich eingetretene Änderung im medizinischen Sachverhalt zufolge der Operation und damit zusammenhängende Arbeitsunfähigkeiten vor und nach dem Eingriff nicht berücksichtigen. Die rechtlich nicht vertretene Beschwerdeführerin rügte diesen Mangel in ihrer Beschwerde (Urk. 1), nachdem sie die Verwaltung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits im Vorbescheidverfahren auf den operativen Eingriff hingewiesen hatte. Hierzu äusserte sich die Beschwerdegegnerin jedoch auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren mit keinem Wort (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit sind rechtserhebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tatsachen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offensichtlich unberücksichtigt geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, welche die Verwaltung, die den Sachverhalt im Zeitpunkt der Verfügung zu erheben hat, im Rahmen ihrer amtlichen Abklärungspflicht hätte abklären müssen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 1.4 hiervor)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung der IV-Stelle, welche auf eine im Verfügungszeitpunkt nicht mehr aktuelle RAD-Stellungnahme abstellte, hält damit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Untersuchungsprinzip gerecht werdenden Sachverhaltserhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und -würdigung im Verfügungszeitpunkt nicht stand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Entscheid leidet an schwerwiegenden Mängeln, welche nicht nur eine sorgfältige Meinungsbildung darüber verunmöglichen, ob und allenfalls mit welcher Argumentation die abschlägige Rentenerhöhung angefochten wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sollte, sondern die Beschwerdeführerin auch auf den Gerichtsweg zwang, was nicht im Sinne der Verfahrensökonomie liegt und sich auch unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der Kostenpflicht des Beschwerdeverfahrens (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) als unbefriedigend erweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 7. Dezember 2015 (Urk. 2) ist daher aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit sie über den Anspruch der Beschwerdeführerin aufgrund des Rentener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">höhungsbegehrens eine neue, hinreichend begründete Verfügung, basierend auf einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung erlasse.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung von IV-Leistungen in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. a ATSG kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig, wobei die Kosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">200.-- bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1'000.-- festgelegt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend dem Ausgang des Verfahrens und mit Blick darauf, dass sich die Beschwerdegegnerin weder in der angefochtenen Verfügung noch in diesem Verfahren materiell zu den (zumindest nachvollziehbaren) Vorbringen der Beschwerdeführerin geäussert hat, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind die Geri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chtskosten auf Fr. 1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- festzusetzen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeh</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eissen, dass die Verfügung vom 7. Dezember 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen verfahre und hernach über den Leistungsanspr</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">uch der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>