<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00567</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205119&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00567</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 06.06.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe<br/><br/>Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten, als sie sich auf Themen bezieht, die nicht Gegenstand der erstinstanzlichen Verfügung waren bzw. die nicht bereits im Rekursverfahren vorgebracht wurden bzw. die aufsichtsrechtliche Aspekte betreffen (E. 1.2, 1.3, 3.1, 3.5).<br/>Rechtsgrundlagen zur Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen im Allgemeinen, zur Mitwirkungspflicht der Hilfe suchenden Person und zu Leistungskürzungen (E. 2).<br/>Informationen auf einzureichenden Kontoauszügen darf die Beschwerdeführerin nicht abdecken, wenn diese Informationen gerade für die Berechnung der Leistungen wesentlich sind (vorliegend Berufsauslagen) und nicht anderweitig durch die Einreichung von Einzelbelegen erhältlich sind (E. 3.2). Weitere Rügen, welche die Berechnung und Auszahlung der Leistungen im Detail betreffen, erweisen sich als unbegründet (E. 3.3, 3.4=<br/>Obiter dictum: Die (nicht ausdrücklich angefochtene) Auflage, wonach die monatliche Auszahlung erst erfolge, wenn alle Unterlagen seitens der Beschwerdeführerin eingereicht worden sind, geht über die sozialhilferechtlichen Sanktionsmöglichkeiten hinaus (E. 3.6).<br/>Abweisung, soweit auf die Beschwerde eingetreten wird.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLAGE">AUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BELEG">BELEG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DATENSCHUTZ">DATENSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KONTO">KONTO</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃRZUNG">KÃRZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 14 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 18 Abs. I SHG</span><br/><span class="gerade">§ 24 SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 24 SHV</span><br/><span class="gerade">§ 27 SHV</span><br/><span class="ungerade">§ 28 SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2005 Nr. 50 S. 138</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A ist MusikpÃ¤dagogin und hat eine Tochter fÃ¼r die der Vater Alimente leistet. Sie wurde Mitte Oktober 2003 ausgesteuert und erhielt danach bis Dezember 2003 wirtschaftliche Hilfe vom Sozialamt X. Nachdem das TagesmutterverhÃ¤ltnis per Ende Mai 2004 aufgelÃ¶st worden war, welches A die Deckung ihres Bedarfs aus eigener Kraft erlaubt hatte, musste sie erneut um Aus­richtung wirtschaftlicher Hilfe ersuchen. Mit Beschluss vom 13. Juli 2004 sprach ihr die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X wirtschaftliche Hilfe gemÃ¤ss dem am 16. Juni 2004 errechneten Budget zu und erliess verschiedene Auflagen und Weisungen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A am 1. August 2004 Rekurs, beschwerte sich Ã¼ber das Verhalten der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde und beanstandete verschiedene Auflagen im Entscheid vom 13. Juli 2004. Soweit sich die Rekursschrift auf den angefochtenen Entscheid bezog, wies der Bezirksrat Z den Rekurs am 17. November 2004 ab, trat im Ãbrigen darauf nicht ein und nahm die Kosten des Verfahrens auf die Staatskasse.</p> <p class="Urteilstext">In der Zwischenzeit erliess die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X einen Beschluss vom 28. September 2004, wonach A Ã¼ber ihre EinkÃ¼nfte aus selbstÃ¤ndiger TÃ¤tigkeit (Klavierlehrerin, MusikpÃ¤dagogin) eine Hilfsbuchhaltung, rÃ¼ckwirkend ab Mai 2004, zu erstellen habe. Ferner wurde sie weiter zur Arbeitssuche angehalten, unter Androhung von KÃ¼rzungen der Leistungen bei Nichtbefolgen dieser Anweisung. Am 16. November 2004 fasste die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde einen weiteren Beschluss, weil A jeden persÃ¶nlichen Kontakt mit dem Amt verweigere, vereinbarte Termine fÃ¼r GesprÃ¤che nicht wahrnehme und verlangte Unterlagen nicht, nicht vollstÃ¤ndig oder nicht rechtzeitig einreiche. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde drohte ihr deshalb die KÃ¼rzung des Grundbedarfes I und II bis zur Verweigerung wirtschaftlicher Hilfe an, falls sie zu Terminen nicht erscheine und Unterlagen nicht oder nicht rechtzeitig einreiche. Dagegen ist ein weiteres Rekursverfahren beim Bezirksrat hÃ¤ngig.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Beschluss des Bezirksrates Z vom 17. November 2004 erhob A mit handschriftlich verfasster Eingabe vom 23. Dezember 2004 (Poststempel) Beschwerde am Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich. Am 11. Januar 2005 wurde ihr Frist zur Verbesserung ihrer Eingabe angesetzt, worauf sie eine verbesserte Beschwerdeschrift fristgerecht einlegte. Die Gemeinde X beantragte am 25. Februar 2005 Abweisung der Beschwerde. Der Bezirksrat verzichtete auf Stellungnahme. Am 16. MÃ¤rz 2005 Ã¤usserte sich A ungefragt zur Beschwerdeantwort. Am 18. MÃ¤rz 2005 wies sich Rechtsanwalt B als Vertreter von A aus und verlangte die Akten zur Einsicht.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Bei Streitigkeiten Ã¼ber periodisch wiederkehrende Leistungen namentlich im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe ist der Streitwert in der Regel der Summe dieser periodischen Leistungen wÃ¤hrend der Dauer von zwÃ¶lf Monaten gleichzusetzen (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5; RB 1998 Nr. 21). Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt sinngemÃ¤ss, dass ihr pÃ¼nktlich das existenzielle Minimum ausbezahlt werde. Dieses betrÃ¤gt gemÃ¤ss dem Budget vom 16. Juni 2004 unter Einbezug der EinkÃ¼nfte (inbegriffen die Alimente fÃ¼r die Tochter) monatlich Fr. 1'154.80, wobei dieser Betrag variiert, je nachdem, wie hoch das Einkommen aus selbstÃ¤ndiger ErwerbstÃ¤tigkeit ausfÃ¤llt. Strittig sind gerade diese Einkommenszahlen, aber auch gewisse Auflagen. Jedenfalls wird aber ein Streitwert von Fr. 20'000.- nicht Ã¼berschritten, weshalb der Einzelrichter zum Entscheid berufen ist (§ 38 Abs. 2 und 3 VRG). Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Prozessthema eines Rechtsmittelverfahrens kann nur sein, was auch Gegenstand der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hÃ¤tte sein sollen. GegenstÃ¤nde, Ã¼ber welche die erste Instanz nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich der RechtsmittelbehÃ¶rden; sonst wÃ¼rde in die funktionelle ZustÃ¤ndigkeit der erstinstanzlich verfÃ¼genden BehÃ¶rden eingegriffen. Desgleichen darf im Beschwerdeverfahren der Antrag nur Begehren enthalten, Ã¼ber welche die Vorinstanz entschieden hat oder hÃ¤tte entscheiden sollen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 86; § 54 N. 4; vgl. auch den Hinweis in der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 11. Januar 2005). Soweit sich die BeschwerdefÃ¼hrerin zur Berechnung der Einnahmen als Tagesmutter und zum Pensum dieser TÃ¤tigkeit Ã¤ussert und erklÃ¤rt, dass sie wegen Mobbings die TÃ¤tigkeit als Tagesmutter aufgegeben habe, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, da diese UmstÃ¤nde nicht Gegenstand der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung waren.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Der Verwaltungsprozess geht vom im Gesetz nicht ausdrÃ¼cklich erwÃ¤hnten Grundsatz aus, dass der Streitgegenstand beim Durchlaufen des funktionellen Instanzenzugs gleich bleibt. Streitgegenstand ist die im Rechtsmittelbegehren enthaltene Rechtsfolgebehauptung im Rahmen des Umfangs der angefochtenen VerfÃ¼gung. Das vor der ersten Rekursinstanz gestellte Sachbegehren darf daher grundsÃ¤tzlich nicht abgeÃ¤ndert werden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin weist auf ihre Kontaktnahme mit der BIZ-Beratung (Berufsinformationszentrum) hin, wohin sie sich wegen ihrer Arbeitslosigkeit gewandt habe. Die Beschwerdegegnerin hatte ihr aufgegeben, sich auch um Stellen in branchenfremden Berufen zu bemÃ¼hen und sich bei der Arbeitsvermittlung C zu melden. Dies blieb im Rekurs unangefochten. Entsprechend ist auf das Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin, wonach sie mit der BIZ-Beratung Kontakt habe, nicht weiter einzugehen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet, dass die Beschwerdegegnerin sie im August 2004 habe "aushungern" lassen, weil sie die abgedeckten Namen auf den KontoauszÃ¼gen nicht freigegeben habe. Die entsprechende Auflage im Entscheid vom 13. Juli 2004, wonach die BeschwerdefÃ¼hrerin zum vereinbarten Termin jeweils alle geforderten Unterlagen mitzubringen habe und die monatliche Auszahlung erst erfolge, wenn die Unterlagen vollstÃ¤ndig eingereicht worden seien, wurde im Rekurs nicht angefochten. Auch insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (dazu allerdings hinten E. 3.4).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe (§ 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981, SHG; § 16 Abs. 1 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981, SHV). Die wirtschaftliche Hilfe trÃ¤gt den persÃ¶nlichen und Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen Rechnung und gewÃ¤hrleistet das soziale Existenzminimum des oder der Hilfesuchenden. Sie bemisst sich nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien) (§ 17 Abs. 2 SHV). Mit der wirtschaftlichen Hilfe kÃ¶nnen Auflagen und Weisungen verbunden werden, die sich auf die richtige Verwendung der BeitrÃ¤ge beziehen oder geeignet sind, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers und seiner AngehÃ¶rigen zu verbessern (§ 21 SHG; § 23 SHV).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach § 3 SHG soll die DurchfÃ¼hrung der Hilfe in Zusammenarbeit mit dem Hilfesuchenden erfolgen. Dieser hat Ã¼ber seine VerhÃ¤ltnisse wahrheitsgemÃ¤ss Auskunft zu geben und Einsicht in seine Unterlagen zu gewÃ¤hren. Die AbklÃ¤rung der VerhÃ¤ltnisse erfolgt in erster Linie durch Befragung des oder der Hilfesuchenden und PrÃ¼fung seiner Unterlagen. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde kann sich auf Erhebungen anderer Stellen stÃ¼tzen. Sie macht Hilfesuchende auf die Pflicht aufmerksam, wahrheitsgemÃ¤ss Auskunft zu geben, Einsicht in die Unterlagen zu gewÃ¤hren und Ãnderungen in den VerhÃ¤ltnissen zu melden (§ 18 Abs. 1 SHG; § 28 SHV, § 27 Abs. 1 und 2 SHV).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>GemÃ¤ss § 24 SHG kÃ¶nnen Sozialhilfeleistungen gekÃ¼rzt werden, wenn der Hilfesuchende Anordnungen der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde nicht befolgt, insbesondere Ã¼ber seine VerhÃ¤ltnisse keine oder falsche Auskunft gibt, die Einsichtnahme in seine Unterlagen verweigert, Leistungen unzweckmÃ¤ssig verwendet oder Auflagen und Weisungen missachtet. Er muss zuvor auf die MÃ¶glichkeit einer LeistungskÃ¼rzung schriftlich hingewiesen worden sein, wobei ein solcher Hinweis mit der Anordnung verbunden werden kann. § 24 SHV konkretisiert die gestÃ¼tzt auf § 24 SHG zulÃ¤ssigen LeistungskÃ¼rzungen in quantitativer Hinsicht; danach darf der Lebensunterhalt des HilfeempfÃ¤ngers und seiner AngehÃ¶rigen nicht gefÃ¤hrdet werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Vorinstanz hat den Rekurs der Beschwerdegegnerin mit ausfÃ¼hrlicher und zutreffender BegrÃ¼ndung abgewiesen, soweit sie darauf eingetreten ist. Auf ihre AusfÃ¼hrungen ist vorweg zu verweisen (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Inwieweit die BeschwerdefÃ¼hrerin von der Vorinstanz nicht ernst genommen oder ihre PersÃ¶nlichkeit nicht respektiert worden sein soll, geht aus der Beschwerde nicht hervor und wÃ¼rde ohnehin aufsichtsrechtliche Aspekte betreffen, fÃ¼r deren Beurteilung das Verwaltungsgericht nicht zustÃ¤ndig ist. Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin deckte in den einzelnen KontoauszÃ¼gen ausser den Daten teilweise sÃ¤mtliche zusÃ¤tzlichen Informationen ab. Es ist daher insbesondere nicht ersichtlich, von wem und aus welchem Grund eine Gutschrift oder Belastung erfolgte. Indessen ist die BehÃ¶rde fÃ¼r die Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe darauf angewiesen, zu wissen, wieviel an Einkommen die BeschwerdefÃ¼hrerin <i>gesamthaft</i> erzielte. Bei den Ausgaben geht es nicht darum, den Umgang der BeschwerdefÃ¼hrerin mit den ihr zur VerfÃ¼gung gestellten Mitteln akribisch nachzuverfolgen und gegebenenfalls zu beanstanden. Sie selber aber verlangte unter anderem, dass die Berufsauslagen wie deklariert verrechnet werden mÃ¼ssten, ebenso die tÃ¤gliche Fahrt nach Y an den Bibliothekscomputer und einmal wÃ¶chentlich zu einer SchÃ¼lerin. Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist, wenn sie solches verlangt, allerdings gehalten, der BehÃ¶rde Einsicht in die "Berufsauslagen" zu erteilen und in den KontoauszÃ¼gen keine Abdeckungen vorzunehmen. Nur so lÃ¤sst sich eine vollstÃ¤ndige Ãbersicht der Einnahmen und Auslagen â neben allfÃ¤lligen Bareinzahlungen und -auszahlungen â gewÃ¤hrleisten. Im Ãbrigen ging die Beschwerdegegnerin in der Rekursantwort vom 30. September 2004 ausfÃ¼hrlich auf die Fragen des Datenschutzes ein. Die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¤ussert sich dazu in der Beschwerde nicht mehr.</p> <p class="Erwgung2">Soweit sich die BeschwerdefÃ¼hrerin darauf beruft, die abgedeckten PostcheckauszÃ¼ge sollen "respektiert" werden, weil jede Einkunft belegbar sei durch Krankenkassenauszahlungsbeleg oder Arbeitsauszahlungsbeleg, geht dies insofern an der Sache vorbei, als sie es unterliess, solche Belege vollstÃ¤ndig einzulegen. Eine zuverlÃ¤ssige GesamtÃ¼bersicht vermÃ¶gen daher nur die KontoauszÃ¼ge sicherzustellen. Diese ermÃ¶glichen es auch, die Ãbersicht mit vertretbarem administrativem Aufwand zu erlangen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt, dass gewisse Berufsauslagen berÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssten. Mit der Vorinstanz ist darauf hinzuweisen, dass die HÃ¶he der Berufsauslagen nicht Gegenstand des angefochtenen Beschlusses war. Im Budget vom 16. Juni 2004 (wie auch in den nachfolgenden) sind zudem Fr. 36.90 fÃ¼r Bewerbungsschreiben und Fotokopien sowie Fr. 25.- fÃ¼r das Musikzimmer bereits enthalten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin unterlÃ¤sst es, konkret auszufÃ¼hren, wie hoch sich die Berufsauslagen genau belaufen und ob sie die erwÃ¤hnten BetrÃ¤ge Ã¼berschreiten. Im Ãbrigen wurden Berufsauslagen bei der Berechnung des Erwerbseinkommens von der Beschwerdegegnerin berÃ¼cksichtigt, soweit sie berechtigt waren.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet, dass die Beschwerdegegnerin sie im August 2004 habe aushungern lassen, weil sie die Namen (auf den KontoauszÃ¼gen) nicht freigegeben habe. AnlÃ¤sslich des GesprÃ¤chs vom 28. Juli 2004 wurde vereinbart, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die zweite (fristlose) KÃ¼ndigung der Mutter, deren Kinder sie als Tagesmutter betreute, und den ungeschwÃ¤rzten Kontoauszug vom Mai 2004 sowie alle KontoauszÃ¼ge von Juni 2004 einlegen sollte, was die BeschwerdefÃ¼hrerin handschriftlich unterzeichnete. In der Folge weigerte sie sich, gestÃ¼tzt auf das Datenschutzgesetz, unabgedeckte KontoauszÃ¼ge einzureichen. Am 30. Juli 2004 mahnte die Beschwerdegegnerin die ausstehenden Unterlagen. Am 10. August 2004 erhielt die BeschwerdefÃ¼hrerin eine Auszahlung von Fr. 100.-, am 18. August 2004 dann Fr. 908.90 gemÃ¤ss ihrem errechneten Anspruch fÃ¼r August 2004, obwohl die Kontounterlagen fÃ¼r Juni noch ausstehend waren. Offenbar war aber insofern ein Fehler passiert, als diese Auszahlung frÃ¼her hÃ¤tte erfolgen sollen. Von "Aushungern" kann daher nicht die Rede gehen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¼nscht den Respekt der Beschwerdegegnerin unter anderem gegenÃ¼ber den Kindern, die sie unterrichtet und die vor den Kopf gestossen wÃ¤ren, wenn sie von einem Tag auf den andern keine Musikstunden mehr erteilen kÃ¶nnte. Soweit sie damit die Auflage, sich um eine Arbeitsstelle zu bemÃ¼hen, anfechten will, ist sie darauf hinzuweisen, dass diese nicht Gegenstand des Rekurses war.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Die Beschwerdegegnerin erliess im Beschluss vom 13. Juli 2004 die Auflage an die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass diese zum vereinbarten Termin jeweils alle geforderten Unterlagen mitzubringen habe. Die monatliche Auszahlung erfolge erst, wenn die Unterlagen vollstÃ¤ndig eingereicht worden seien. Im Beschluss vom 16. November 2004 drohte die Beschwerdegegnerin der BeschwerdefÃ¼hrerin folgende KÃ¼rzungen der wirtschaftlichen Hilfe an: Im Falle des Nichterscheinens zu vereinbarten Terminen KÃ¼rzung um den Grundbedarf II, im Falle der Nichteinreichung von Unterlagen ebenfalls um den Grundbedarf II. Bei wiederholter Verweigerung der Einreichung von Unterlagen wurde schliesslich die gÃ¤nzliche Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe in Aussicht gestellt.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.6.1 </b>Auch wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin die Auflage, wonach die monatliche Auszahlung erst erfolge, wenn die Unterlagen vollstÃ¤ndig eingelegt worden sind, explizit nicht angefochten hat, ist kurz darauf einzugehen. Zwar hat die Beschwerdegegnerin nie â auch nicht bei der verspÃ¤teten Auszahlung im August 2004 â die wirtschaftliche Hilfe mangels rechtzeitiger und/oder vollstÃ¤ndiger Vorlage von Unterlagen verweigert. Dennoch geht eine solche Auflage Ã¼ber die SanktionsmÃ¶glichkeiten von § 24 Abs. 1 SHG und § 24 SHV hinaus, welche dafÃ¼r eine KÃ¼rzung der Leistungen vorsehen. Diesen Vorschriften ist die Beschwerdegegnerin inzwischen mit dem Beschluss vom 16. November 2004 nachgekommen, wobei Ã¼ber dessen Berechtigung im vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden ist. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.6.2 </b>Aus § 24 SHG und § 24 SHV kann nicht abgeleitet werden, die wirtschaftliche Hilfe dÃ¼rfe bei der Missachtung von Anordnungen lediglich gekÃ¼rzt, nicht aber vollstÃ¤ndig eingestellt werden. Geht es um die Missachtung von Anordnungen, die auf die AbklÃ¤rung der fÃ¼r die GewÃ¤hrung und Bemessung von Sozialhilfe massgebenden VerhÃ¤ltnisse abzielen, kann sich die Verweigerung oder Einstellung von Sozialhilfe allenfalls dann rechtfertigen, wenn wegen der Missachtung der verfahrensleitenden Anordnung bestehende erhebliche Zweifel an der BedÃ¼rftigkeit nicht beseitigt werden kÃ¶nnen (VGr, 10. Juli 2003, VB.2003.00049, E. 4c; VGr, 2. Dezember 2004, VB.2004.00412, E. 3.2, www.vgrzh.ch). Solche Zweifel sind allerdings nicht leichthin anzunehmen (§§ 27 f. SHV). Demnach erweist sich eine Auflage, wie sie die Beschwerdegegnerin im Beschluss vom 13. Juli 2004 erliess, auch unter dem Gesichtspunkt, dass ein Hilfesuchender unzureichend Auskunft Ã¼ber seine finanziellen VerhÃ¤ltnisse erteilt, als sachlich nicht gerechtfertigt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.7 </b>Auf die Ã¼brigen AusfÃ¼hrungen in der Beschwerde ist weiter nicht einzugehen, da sie den angefochtenen Entscheid nicht betreffen und ihn nicht umzustossen vermÃ¶gen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird. Bei diesem Ausgang sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine EntschÃ¤digung steht ihr nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>der Einzelrichter</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 600.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>