B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-5905/2013 U r t e i l v om 1 0 . D e z e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richter Ronald Flury (Vorsitz), Richterin Eva Schneeberger, Richter Jean-Luc Baechler, Gerichtsschreiber Alexander Schaer. Parteien A._______, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Florian Baumann, Beschwerdeführer, gegen Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA, Einsteinstrasse 2, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Internationale Amtshilfe. B-5905/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. A.a Mit Ersuchen vom 10. August 2012 wandte sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (nachfolgend: BaFin) an die Eidgenöss i- sche Finanzmarktaufsicht FINMA (Vorinstanz) und ersuchte sie um U n- terstützung im Wege der Amtshilfe im Zusammenhang mit einem Ver- dacht einer möglichen Marktmanipulation. So führe die BaFin eine Unte r- suchung betreffend den Handel in Aktien der im Marktsegment Freive r- kehr an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten B._______ Ltd. wegen des Verdachts eines Verstosses gegen das Verbot der Marktmanipulation nach § 20a des Gesetzes über den Wertpapierhandel (Wertpapierha n- delsgesetz, WpHG) in der Form des sog. "Scalping" durch. Gemäss dem bisherigen Kenntnisstand seien im Zeitraum vom 5. März 2012 bis 24. April 2012 auffällige A uftragserteilungen durch die C._______ SA erfolgt. Die Auffälligkeiten hätten darin bestanden, dass über die Bank eine Vielzahl von Ordererteilungen, insbesondere mit deut- lichem Übergewicht auf der Verkaufsseite, erfolgt seien. Es bestehe der Verdacht, das s diese Geschäftsabschlüsse mit Börsenbrief - Empfehlungen in Verbindung stehen würden. Zur genaueren Unters u- chung des Sachverhalts ersuchte die BaFin die Vorins tanz, bei der C._______ SA nähere Auskünfte und Unterlagen hinsichtlich der umstri t- tenen Transaktionen einzuholen. Konkret wurde um Angaben hinsichtlich Auftraggeber und Depotinhaber (soweit diese voneinander abweichen würden) einschliesslich Name, Geburtsdatum, Geburtsort und Anschrift sowie eine Aufstellung der jeweiligen Bestände und Bestandesverän de- rungen in Aktien der B._______ Ltd. der betreffenden Depots für den Zeit- raum vom 5. März 2012 bis 24. April 2012 gebeten; die vertrauliche B e- handlung sowie die Zweckgebundenheit der Informationen wurden zug e- sichert. A.b Mit Schreiben vom 22. August 2012 ersuchte die V orinstanz die C._______ SA um die Übermittlung von Informationen und Unter lagen hinsichtlich der Kunden, für welche die besagten Titel gekauft und ve r- kauft wurden, der wirtschaftlich Berechtigten, der Identität (inkl. Beruf der Auftraggeber sowie eines allfälligen internen oder externen Vermögen s- verwalters, welcher die Transaktion veranlasst habe, sämtlicher Bestände und Bestandesveränderungen im betreffenden Titel für jeden eruierten Kunden unter Angabe von Anfangs - und Endbestand für den Zei traum vom 5. März 2012 bis 24. April 2012 sowie die detaillierten Konto - und B-5905/2013 Seite 3 Depoteröffnungsunterlagen (inkl. Unterschriftenkarte [n], Name, Adresse und Beruf der Kontoinhaber bzw. wirtschaftlich Berechtigten, Vollmachten und Vermögensverwaltungsmandate). Die C._______ SA kam diesem Ersuchen mit Schreiben vom 6. September 2012 nach. Sie führte in diesem Zusammenhang unter a n- derem zusätzlich aus, dass der betreffende Kunde, A._______ (Be- schwerdeführer), auch der wirtschaftlich Berechtigte an der jeweiligen Kontobeziehung sei, keines der Konten von einem Vermögensverwalter verwaltet werde, keine Vollmachten zugunsten von Dritten bestehen wü r- den und es sich bei keinem der Konten um ein Gemeinschaftskonto handle. A.c Mit Schreiben vom 26. September 2012 informierte die Vorinstanz die C._______ SA dahingehend, dass nach Prüfung der Informationen und Unterlagen die Gewährung der Amtshilfe in Betracht gezogen werden müsse und bat dieselbige unter anderem , den Beschwerdef ührer hi n- sichtlich des Verfahrens sowie des bisherigen Schriftwechsels zu info r- mieren. B. B.a Mit Schreiben vom 25. Oktober 2012 nahm der Beschwerdeführer Stellung zum Schreiben der Vorinstanz vom 26. September 2012 und e r- suchte Letztere um Verweigerung de r Amtshilfe, da kein hinreichender Anfangsverdacht vorliegen würde. Für den Fall der Erteilung der Amtshi l- fe ersuchte der Beschwerdeführer um Erlass einer anfechtbaren Verf ü- gung, wobei auf die Auferlegung einer Gebühr zu verzichten sei, da die Verfügung letztlich durch die BaFin bzw. die Vorinstanz und nicht durch den Beschwerdeführer "veranlasst" worden sei. B.b Mit Schreiben vom 10. Dezember 2012 nahm die Vorinstanz Stellung zum Schreiben des Beschwerdeführers vom 25. Oktober 2012. Sie führte dabei unter anderem aus, dass sie den Anfangsverdacht als gegeben e r- achte und bestrebt sei, dem Amtshilfeersuchen der BaFin Folge zu lei s- ten. B.c Mit Schreiben vom 8. Januar 2013 bzw. 28. März 2013 nahm der Be- schwerdeführer nochmals Stellung zum Verfahren und bekräftigte dabei seine bereits im Schreiben vom 25. Oktober 2012 vorgebrachten Arg u- mente. B-5905/2013 Seite 4 B.d Mit Verfügung vom 3. Oktober 2013 gab die Vorinstanz dem Amtshil- feersuchen der BaFin statt. Sie beabsichtigt dieser im Rahmen der Amt s- hilfe mitzuteilen , dass die C._______ SA für die Rechnung des B e- schwerdeführers, geboren am (…), wohnhaft (…) in (…), die auf der bei- liegenden Liste aufgeführten Transaktionen in Aktien der B._______ Ltd. getätigt habe und dass der Beschwerdeführer Auftraggeber und wir t- schaftlich Berechtig ter der Transaktionen gewesen sei (Dispositiv- Ziff. 1.1). I n diesem Zusammenhang sollen der BaFin die Kontoeröffnungsunterlagen, die Transaktionsliste für den Zei t- raum vom 5. März 2012 bis 24. April 2012 sowie der Anfangs- und End- bestand von B._______ Ltd.-Aktien per 5. März 2012 sowie per 24. April 2012 zugestellt werden (Dispositiv-Ziff. 1.2). Im Weiteren wird die BaFin gebeten, die zu übermittelnden Informationen und Unterlagen vertraulich zu behandeln und die zu übermittelnden Informationen und Dokumente ausschliesslich zur Durchsetzung von Regulierungen über Börsen, Effe k- tenhandel und Effektenhändler ("Finanzmarktregulierungen") zu verwen- den oder zu diesem Zweck an andere Behörden, Gerichte oder Organe weiterzuleiten (Dispositiv-Ziff. 2). Schliesslich we rden dem Beschwerd e- führer auch die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 5'000.- auferlegt (Dispositiv-Ziff. 4). C. Mit Beschwerde vom 17. Oktober 2013 wandte sich der Beschwerdefü h- rer an das Bundesverwaltungsgericht und beantragt un ter Kosten - und Entschädigungsfolgen die Aufhebung der Verfügung sowie die Verweig e- rung der Leistung von Amtshilfe. Eventualiter beantragt der Beschwerd e- führer die Aufhebung von Dispositiv -Ziff. 4 der angefochtenen Verfügung sowie den Verzicht auf die Auferlegung von Verfahrenskosten für das Ver- fahren vor dem Bundesverwaltungsgericht im Falle des Unterliegens. Zur Begründung führt der Beschwerdeführer zusammengefasst im W e- sentlichen aus, dass kein hinreichender Anfangsverdacht vorliegen wü r- de. So genüge d ie Darstellung der BaFin in der en Amtshilfeersuchen in keiner Weise den Anforderungen an eine genügende Substantiierung des konkreten Sachverhaltes. Der Hinweis auf eine Vielzahl von O rdern, selbst wenn sie üb erwiegend die Verkäuferseite betreffen sollten, vermö- ge offensichtlich keinen Anfangsverdacht zu begründen. So belege eine Vielzahl von Ordererteilungen lediglich, dass die entsprechenden Titel r e- ge gehandelt bzw. über eine Bank sukzessive abgestossen worden seien. Im Weiteren sei ein kotiertes Börseninstrument dazu bestimmt, gehandelt und verkauft zu werden. B-5905/2013 Seite 5 Für den Fall jedoch, dass das Bundesverwaltungsgericht zur Ansicht g e- langen sollte, dass ein genügender Anfangsverdacht gegeben sei, müsse der Beschwerdeführer als "unbeteiligter Dritter" angesehen werden. So habe er bereits vor dem erwähnten ersten Börsenbrief umfangreiche Ver- kaufsgeschäfte und sowohl nach dem Erscheinen des ersten wie auch des zweiten Börsenbriefs substantielle Kaufsgeschäfte getätigt. Ein p o- tentiell missbräuchliches Verhalten würd e sich jedoch durch grossräum i- ge Käufe im Vorfeld und grossräumige Verkäufe im Nachgang zu Bö r- senbriefen auszeichnen. Auch seien Börsenbriefe grundsätzlich zulässig und zielten wesensbedingt gerade darauf ab, den Handel kotierter Titel zu beeinflussen. Es müsse somit dargelegt werden, inwiefern Börsenbriefe unter rechtlichen Gesichtspunkten als problematisch erscheinen würden. Auch sei in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass d ie u r- sprüngliche Motivation des Beschwerdeführers, die betreffenden Aktien zu kaufen, in keinem Zusammenhang mit den betreffenden Börsenbriefen gestanden sei . Vielmehr sei dafür eine Pressemitteilung der B._______ Ltd. vom 2. März 2012 ausschlaggebend gewesen, in welcher bekannt gegeben worden sei, dass die B._______ Ltd. die Me hrheit an der (…) Firma D._______ erworben hätte. Schliesslich führt der Beschwerdeführer aus, dass er im vorliegenden Verfahren lediglich von seinem Anspruch auf rechtliches Gehör Gebrauch gemacht habe, und dass dies weder im Verfahren vor der Vorinstanz noch in demjenigen vor dem Bundesverwaltungsgericht mit der Auflegung einer Gebühr bzw. Verfahrenskosten "abgestraft" werden dürfe. D. Mit Vernehmlassung vom 5. November 2013 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Laste n des Beschwe r- deführers. Sie führt dabei zusammengefasst im Wesentlichen aus, dass der A n- fangsverdacht für Verkäufe im von der BaFin untersuchten Zeitraum durch die zeitliche Korrelation der Empfehlungen der B._______ Ltd.- Aktien mit dem auffälligen Kursve rlauf erstellt sei. Im Weiteren sei es die Aufgabe der um Amtshilfe ersuchenden ausländischen Behörde, au f- grund eigener Untersuchungen und gestützt auf die eingeholten Inform a- tionen über die Begründetheit des Verdachts zu entscheiden und in di e- sem Zusammen hang die Transaktionen und Beweggründe des B e- schwerdeführers für dieselbigen zu werten. Es sei in diesem Zusamme n- hang jedoch darauf hinzuweisen, dass das Vorliegen von Transaktionen B-5905/2013 Seite 6 in der kritischen Zeitspanne bereits für die Begründung des erforderlichen Anfangsverdachts ausreiche. Hinsichtlich der Frage der Aufe rlegung der Verfahrenskosten führt die Vorinstanz aus, dass der Beschwerdeführer, indem er sich der Übermit t- lung der für die aufsichtsrechtlichen Untersuchungen der BaFin notwe n- digen Informationen und Unterlagen widersetzt habe, die Verfügung "ve r- anlasst" und demzufolge die Kosten zu tragen habe. E. Mit Replik vom 19. November 2013 hält der Beschwerdeführer vollu m- fänglich an seinen Anträgen fest. Zusammengefasst betont er dabei nochmals, dass ein h inreichend begründeter Anfangsverdacht fehle und deshalb das Amtshilfegesuch abzulehnen sei. Insbesondere könne es nicht angehen, dass die Vorinstanz das unsubstantiierte Amtshilfegesuch der BaFin durch eigene Mutmassungen und Interpretationen "aufbess e- re". Auch würden die Beilagen des Amtshilfegesuchs belegen, dass die Interpretation der Vorinstanz in dieser Form nicht stimmen könne. Die Vorinstanz habe es indessen unterlassen, diese Beilagen im Rahmen der Beantwortung des Amtshilfegesuchs zu berücksichtigen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltung s- gericht vom 17. Juni 2005 (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügu n- gen nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021). Dazu gehören auch die Amtshilfeverfügungen der Vorins tanz. Da kein Ausschlussgrund nach Art. 32 VGG vorliegt, ist das Bunde sverwaltungs- gericht für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde im Sinne der Art. 31 und 33 lit. e VGG i.V.m. Art. 38 Abs. 5 des Bundesgesetzes über die Börsen und den Effektenhandel vom 24. März 1995 (Börsengesetz, BEHG, SR 954.1) zuständig. 1.2 Als durch die Amtshilfe betroffener Kontoinhaber und Adressat der Verfügung ist der Beschwerdeführer beschwerdelegitimiert im Sinne von Art. 48 VwVG i.V.m. Art. 38 Abs. 5 BEHG. Die Beschwerdefrist sowie die B-5905/2013 Seite 7 Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift wurden g e- wahrt (vgl. Art. 38 Abs. 5 BEHG sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG), die Vertr e- tungsvollmacht liegt vor (vgl. Art. 11 Abs. 1 VwVG), der Kostenvorschuss wurde geleistet (vgl. Art. 63 Abs. 4 VwVG). Da auch die übrigen Sachu r- teilsvoraussetzungen vorliegen, i st auf die Beschwerde einzutreten (vgl. Art. 44 ff. VwVG). 2. 2.1 Gemäss Art. 38 Abs. 2 BEHG darf die Vorinstanz ausländischen F i- nanzmarktaufsichtsbehörden nicht öffentlich zugängliche Auskünfte und sachbezogene Unterlagen übermitteln, sofern diese Informa tionen au s- schliesslich zur Durchsetzung von Regulierungen über Börsen, Effekte n- handel und Effektenhändler verwendet oder zu diesem Zweck an andere Behörden, Gerichte oder Organe weitergeleitet werden (lit. a; Speziali- tätsprinzip) sowie die ersuchenden Behö rden an ein Amts - oder Berufs- geheimnis gebunden sind, wobei die Vorschriften über die Öffentlichkeit von Verfahren und die Orientierung der Öffentlichkeit über solche Verfa h- ren vorbehalten bleiben (lit. b; Vertraulichkeitsprinzip). 2.2 Die BaFin stellt eine börsenrechtliche Aufsichtsbehörde dar, welcher die Vorinstanz gemäss ständiger Rechtsprechung Amtshilfe leisten kann (vgl. BVGE 2007/28 E. 4 mit Hinweis). Sie sichert in ihrem Ersuchen die vertrauliche Behandlung sowie die Zweckgebundenheit der Informationen zu und die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 3. Oktober 2013 enthält in Ziff. 2 des Dispositivs die entsprechenden Vorbehalte. Diesb e- züglich sind die Voraussetzungen für die Leistung von Amtshilfe ohne Weiteres gegeben. 3. Der Besch werdeführer bringt im Rahmen seiner Beschwerde vor, dass kein hinreichender Anfangsverdacht vorliege bzw. dass er im Falle einer gegenteiligen Ansicht als "unbeteiligter Dritter" anzusehen sei. 3.1 Gemäss Art. 38 Abs. 4 Satz 2 BEHG hat die Vorinstanz im Rahmen des Amtshilfeverfahrens den Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu b e- rücksichtigen. Gemäss ständiger Rechtsprechung muss in diesem Z u- sammenhang einerseits ein konkreter Anfangsverdacht bestehen und an- dererseits ist die Übermittlung von Informationen üb er Personen, die o f- fensichtlich nicht in die zu untersuchende Angelegenheit verwickelt sind ("unbeteiligte Dritte"), unzulässig (Art. 38 Abs. 4 Satz 3 BEHG). B-5905/2013 Seite 8 3.2 3.2.1 An den Anfangsverdacht sind gemäss ständiger Rechtsprechung keine allzu hohen Anforderu ngen zu stellen, da im Zeitpunkt des Ers u- chens bzw. der Übermittlung von Informationen noch nicht feststeht, ob diese der ersuchenden Behörde dienlich sein werden. Es genügt daher, wenn die Informationen zur Abwicklung des ausländischen Aufsichtsve r- fahrens grundsätzlich geeignet erscheinen und dies im Gesuch ang e- messen dargetan ist. Konkret muss die ersuchende Aufsichtsbehörde den Sachverhalt darstellen, welcher den Anfangsverdacht auslöst, die gesetz- lichen Grundlagen der Untersuchung nennen sowie die benöt igten Infor- mationen und Unterlagen aufführen. Es reicht dabei aus, wenn in diesem Stadium erst Indizien oder abstrakte Hinweise auf eine mögliche Verle t- zung börsenrechtlicher Vorschriften bestehen und die ersuchten Inform a- tionen nicht ohne jeden Bezug zu d en vermuteten Unregelmässigkeiten stehen. Verboten sind mithin reine Beweisausforschungen ("fishing exp e- ditions"). Soweit die Behörden des ersuchenden Staates verpflichtet sind, in diesem Rahmen den massgeblichen Sachverhalt darzulegen, kann von ihnen nich t erwartet werden, dass s ie dies lückenlos und völlig wide r- spruchsfrei tun, zumal bisher im Dunkeln gebliebene Punkte gestützt auf die ersuchten Informationen und Unterlagen erst noch geklärt werden müssen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B -5297/2008 vom 5. November 2008 E. 5.1 mit Hinweisen) . Im Zusammenhang mit dem vorliegenden Fall ist zudem darauf hinzuweisen, dass gemäss Rech t- sprechung bereits das Vorliegen von Transaktionen überhaupt in der kriti- schen Zeitspanne für die Begründung des erforderlichen Anfangsve r- dachts ausreicht und dass die um Amtshilfe ersuchende ausländische Aufsichtsbehörde nicht verpflichtet ist, weitere Anhaltspunkte dafür zu li e- fern, dass zwischen dem Auftraggeber der Transaktionen und den Urh e- bern von irreführenden Informationen eine Beziehung besteht (vgl. BVGE 2007/28 E. 6.2). 3.2.2 Im vorliegenden Fall ist festzustellen, dass entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers die Voraussetzung eines genügend konkreten Anfangsverdachtes gegeben ist. Wie dem Ersuchen der BaFin vom 10. August 2012 entnommen werden kann, geht sie von einem Verstoss gegen das Verbot der Marktmanipul a- tion in der Form des sog. "Scalping" aus. Unter "Scalping" versteht das deutsche Kapitalmarktrecht die öffentliche Empfehlung eines Finanzi n- struments, über das der "Scalper" zuvor eine eigene Position eingeno m-B-5905/2013 Seite 9 men hat (z.B. durch den Kauf von Wertpapieren), um anschliessend die zu seinen Gunsten eintretende Preisveränderung durch Glattstellung (z.B. Verkauf der Wertpapiere) zu nutzen (BVGE 2011/14 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers geht die BaFin klar verständlich und denn auch in keiner Weise unsubstantiiert davon aus, dass eine mittels Börsenbrie f-Empfehlungen bewirkte steigende Nachfrage und daraus folgende Kurssteigerung bei den im Marktsegment Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse gelisteten Aktien der B._______ Ltd. von den Urhebern der Börsenbriefe und/oder mit ihnen verbundenen Personen genutzt wurde, um eigene Akt ienbestände g e- winnbringend veräussern zu können, ohne dass dieser Interessenkonflikt in angemessener und wirksamer Weise offenbart wurde . In diesem Z u- sammenhang seien zwischen dem 5. März 2012 und dem 24. April 2012 auffällige Auftragserteilungen durch die C._______ SA erfolgt, wobei die Auffälligkeit darin bestanden habe, dass über die Bank eine Vielzahl von Odererteilungen mit deutlichem Übergewicht auf der Verkaufsseite erfolgt seien. Im Rahmen ihres Ersuchens legt die BaFin den Sachverhalt, welcher den Anfangsverdacht auslöste, ausreichend d ar und nannte die gesetzlichen Grundlagen der Untersuchung sowie die benötigten Informationen und Unterlagen. Auch erscheint es nicht willkürlich, wenn die BaFin bezüglich des Handels der B._______ Ltd.-Aktien Nachforschungen anstellt. So ist dem betreffen den Chart der Frankfurter Wertpapierbörse (www.boerse- frankfurt.de) zu entnehmen, dass sich der Kurs der B._______ Ltd.-Aktie zwischen dem 2. März 2012 (EUR 0.39) und dem 19. März 2012, dem Tag vor dem beispielhaft angeführten ersten Börsenbrief, bei niedrigem Handelsvolumen (zwischen 2'480 und 21'125 Stück/Tag) auf EUR 1.81 mehr als vervierfacht hat. Mit dem angeführten Börsenbrief vom 20. März 2012 stieg das Volumen gleichentags sprunghaft an (119'098 Stück); der zweite angeführte Börsenbrief bewirkte am 17. April 2012 denselben E f- fekt (307'088 Stück). Ein sechsstelliges Handelsvolumen wurde bis zum 24. April 2012 in 36 Handelstagen gerademal sechsmal erreicht und dies bis auf eine Ausnahme im nahen Umf eld (+/ - eine Woche) zu den e r- wähnten Börsenbriefen ; der Kurs betrug am 24. April 2012 EUR 2.47 (+37% gegenüber dem 19. März 2012). Wie nachfolgend aufzuzeigen ist, wird sich die BaFin darüber auszusprechen haben, ob vorliegend tatsäch- lich eine unerlaubte Marktmanipulation stattgefunden hat oder ob der Kursverlauf der Aktie eine der Logik des Marktes entsprechende Folge von – gemäss Beschwerdeführer – zutreffenden und zulässigen Börse n- briefen und Pressemitteilungen gewesen ist (vgl. E. 3.3). In jedem Fall B-5905/2013 Seite 10 stellen der Kur sverlauf in Kombination mit den angeführten Börsenbrief - Empfehlungen und der Entwicklung des Handelsvolumen s der B._______ Ltd.-Aktie genügend Indizien hinsichtlich einer möglichen Ve r- letzung börsenrechtlicher Vorschriften dar. Es ist zudem n icht ausz u- schliessen und wird vom Beschwerdeführer auch nicht ausdrücklich bestritten, dass die ersuchten Informationen zur Aufklärung des geschi l- derten Sachverhalts erheblich sein könnten , zumal ebenso unbestritten und mit den entsprechenden Bankunterlage n belegt ist, dass der B e- schwerdeführer in der umstrittenen Zeitspanne mit Aktien der B._______ Ltd. gehandelt hat. Schliesslich sind die ersuchten Informatio- nen hinsichtlich der umstrittenen Transaktionen, des betreffenden Ban k- instituts, des Zielobjektes sowie des betreffenden Zeitraum es präzis um- schrieben und klar begrenzt; von einer reinen Beweisausforschung kann deshalb keine Rede sein. 3.3 Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer auch hinsichtlich dessen Argumentation, dass er als "unbeteiligter Dritter" anzusehen sei. Im Rahmen der Amtshilfe hat sich die Vorinstanz nicht darüber ausz u- sprechen, ob die im Ersuchen genannten Tatsachen zutreffen oder nicht. Es genügt, wenn die Sachverhaltsschilderung der ersuchenden Behörde nicht offensichtlich fehler- oder lückenhaft oder widersprüchlich erscheint und ein hinreichender Anfangsverdacht gegeben ist (vgl. zuvor E. 3.2). Die weiteren, eigentlichen Abklärungen obliegen der ausländischen Au f- sichtsbehörde; erst sie hat die ihr amtshilfeweise gelieferten Informati o- nen im Zusammenhang mit eigenen weiteren Abklärungen umfassend zu würdigen. Gelingt es den an den kritischen Transaktionen beteiligten, ins Aufsichtsverfahren einbezogenen Personen nicht, den Anfangsverdacht klarerweise und entscheidend zu entkräften, ist die Amtshilfe zu gewä h- ren (vgl. BVGE 2007/28 E. 5 mit Hinweisen). Der Beschwerdefüh rer wendet vergeblich ein, dass er bereits vor dem von der BaFin als Beweismittel vorgelegten Börsenbrief umfangreiche Verkaufsgeschäfte und sowohl nach dem Erscheinen des ersten wie auch des zweiten Börsenbriefes gestützt auf eine Pressemitteilung der B._______ Ltd. vom 2. März 2012 substantielle Kaufsgeschäfte getätigt habe. So lassen sich die verschiedenen Transaktionen äusserlich nicht in verdächtige und unverdächtige unterteilen und es wird daher die Aufgabe der BaFin sein abzuklären, ob bei den umstri ttenen Geschäften tatsäc h- lich börsenrechtliche Bestimmungen verlet zt worden sind (vgl. BGE 126 II 126 E. 6a/bb). Der blosse Hinweis, dass bereits vor dem Börse n-B-5905/2013 Seite 11 brief umfangreiche Verkaufsgeschäfte und sowohl nach dem Erscheinen des ersten wie auch des zwei ten Börsenbriefes substantielle Kaufsg e- schäfte getätigt worden seien, vermag gemäss Rechtsprechung allfällige Verstösse gegen börsenrechtliche Bestimmungen ebensowenig ausz u- schliessen bzw. den Anfangsverdacht unmissverständlich und offensich t- lich zu entkrä ften wie die Verjährungseinrede, die Berufung auf das Vo- lumen bzw. die unterschiedliche Gesamtsumme der in der strittigen Per i- ode veräusserten bzw. erworbenen Titel, die Kursentwicklung bzw. das Vorliegen eines allfälligen Verlustgeschäftes , die Höhe der Beteiligung oder die Beweggründe bzw. auslösenden Faktoren für die umstrittenen Transaktionen (vgl. Urteil e des Bundesverwaltungsgerichts B-6039/2008 vom 8. Dezember 2008 E. 7.1 mit Hinweisen, B-6040/2008 vom 8. Dezember 2008 E. 5.1 mit Hinweisen, B-3900/2008 vom 24. Juli 2008 E. 4.2 bzw. B-2980/2007 vom 26. Juli 2007 E. 6.3 ff. mit Hinweisen, Urteil des Bundesgerichts 2A.494/2004 vom 17. November 2004 E. 4.2 f. mit Hinweisen). Auch ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass gemäss ständiger Rechtsprechung bereits der Umstand, dass – wie vor- liegend der Fall – umstrittene Transaktionen über das Konto des betre f- fenden Bankkunden liefen, diesen grundsätzlich bereits in die zu unters u- chende Angelegenheit verwickelt erscheinen lässt (vgl. BGE 126 II 126 E. 6a/bb mit Hinweisen) . Die vom Besc hwerdeführer vorgebrachten A r- gumente genügen daher nicht, um den Anfangsverdacht klarerweise und entscheidend zu entkräften, so dass dieser als unbeteiligter Dritter anz u- sehen wäre. 4. Hinsichtlich seines Eventualantrag s um Aufhebung von Dispositiv -Ziff. 4 der angefochtenen Verfügung bringt der Beschwerdeführer vor, dass er im vorliegenden Verfahren lediglich von seinem Anspruch auf rechtliches Gehör Gebrauch gemacht habe, und dass dies nicht mit der Auflegung einer Gebü hr "abgestraft" werden dürfe. Er habe denn auch die Verf ü- gung nicht "veranlasst". V ielmehr sei diese eine unmittelbare Folge des Amtshilfegesuches der BaFin. 4.1 Im Rahmen der Auslegung gelten für die Normen des Verwaltung s- rechts die üblichen Methoden der Gesetzesauslegung. Zur Anwendung gelangen somit die grammatikalische, historische, zeitgemässe, systema- tische und teleologische Auslegungsmethode. Zwar wird heute von Lehre und Rechtsprechung auch im Verwaltungsrecht der Methodenpluralismus bejaht, der kei ner Auslegungsmethode einen grundsätzlichen Vorrang zuerkennt, doch steht gemäss der bundesgerichtlichen Praxis auf dem B-5905/2013 Seite 12 Gebiet des Verwaltungsrechts die teleologische Auslegungsmethode im Vordergrund (vgl. ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allge- meines Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich/St. Gallen 2010, S. 46, Rz. 216 ff.). 4.2 Gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht vom 15. Oktober 2008 (FINMA -Gebühren- und A bgabenverordnung, FINMA-GebV, SR 956.122) ist gebührenpflichtig, wer eine Verfügung ver- anlasst. Dem Erläuterungsbericht der Eidgenössischen Finanzverwaltung EFV zur FINMA -Gebührenverordnung vom 6. März 2008 (nachfolgend: Erläuterungsbericht) lässt sich in diesem Zusammenhang die Absicht des Verordnungsgebers klar entnehmen: Der Aufwand der Vorinstanz soll kostendeckend und möglichst verursachergerecht erfasst und einer Pe r- son zugeordnet werden; eine Quersubventionierung zwischen den ei n- zelnen Bereichen soll vermieden werden (vgl. Erläuterungsbericht, S. 1 f. u. 4). Der Erläuterungsbericht sieht denn auch hinsichtlich Art. 5 Abs. 1 FINMA-GebV vor, dass derjenige die Kosten des Verfahrens zu tragen hat, der genügend Anlass für selbiges gesetzt hat oder in eine m Verfah- ren mutmasslich unterlegen wäre (vgl. S. 4; Verursacherprinzip). Dies gilt selbst dann, wenn das Verfahren nicht mit einer Verfügung endet oder eingestellt wird (vgl. Art. 5 Abs. 1 lit. b FINMA-GebV; Erläuterungsbericht S. 4). Wenn der Beschwerdefü hrer sich auf den Standpunkt stellt, dass die BaFin die angefochtene Verfügung durch ihr Amtshilfeersuchen "vera n- lasst" habe, so verkennt er damit, dass mit "veranlassen" nicht der formel- le Anlass, sprich das Amtshilfeersuchen, sondern der tatsächliche Anlass gemeint ist. Dieser ist im vorliegenden Fall entgegen der Ansicht des B e- schwerdeführers weder das Amtshilfeersuchen der BaFin noch die Wah r- nehmung der ihm zukommenden Verfahrens- und Prozessrechte des Be- schwerdeführers bzw. insbesondere auch nicht d essen "Schuld" oder "Unschuld", sondern das konkrete Verhalten des Beschwerdeführers auf dem ausländischen Finanzmarkt, das eine Untersuchung der BaFin sowie eine (zulässige) Amtshilfehandlung der Vorinstanz zur Folge hat. In die- sem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass w er auf auslä n- dischen Finanzmärkten operiert, sich damit ausländischem Aufsichtsrecht unterstellt und somit in Kauf nehmen muss, in aufsichtsrechtliche Verfah- ren im Ausland einbezogen zu werden (vgl. BVGE 2011/14 E. 5.4.2). Auch entspricht es der gängigen Praxis, dass die Kosten der Vorinstanz für Amtshilfehandlungen auf die betroffenen Personen und Gesellschaften B-5905/2013 Seite 13 überwälzt werden (vgl. HANS-PETER SCHAAD, in: Rolf Watter/Nedim Peter Vogt [Hrsg.], Basler Kommentar zum Börsengesetz, 2. Aufl., Basel 2011, Art. 38 N. 26). Wie zuvor aufgezeigt (vgl. E. 3), ist unbestritten und mit den entsprechenden Bankunterlagen belegt, dass der Beschwerdeführer in der umstrittenen Zeitspanne mit Aktien der B._______ Ltd. gehandelt hat; Nachforschungen d er BaFin bezüglich des Handels der B._______ Ltd.-Aktien erscheinen zudem nicht willkürlich . Im Weiteren ging die Vorinstanz im vorliegenden Fall zurecht von der Zulässigkeit der Gewährung von Amtshilfe aus , wobei es sich beim Beschwerdeführer insbesondere auch nicht um einen "unbeteiligten Dritten" handelt . Vor diesem Hintergrund ist der Beschwerdeführer als "Veranlasser" der ange- fochtenen Verfügung anzusehen, wodurch er die Kosten für deren Ausfer- tigung zu tragen hat. 5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass im vorliegenden Fall die Vor- aussetzungen für die Gewährung von Amtshilfe gegeben sind. So liegt insbesondere ein genügend kon kreter Anfangsverdacht vor und der B e- schwerdeführer ist nicht als "unbeteiligter Dritter" anzusehen. Schliesslich ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer als "Veranlasser" gebühre n- pflichtig für die angefochtene Verfügung ist. 6. Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG auferlegt die Beschwerdeinstanz die Ve r- fahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Diese können j e- doch gemäss Art. 6 des Reglements über die Kosten und Entschädigu n- gen vor dem Bundesverwaltungsge richt vom 21. Februar 2008 (VGKE , SR 173.320.2) einer Partei, der keine unentgeltliche Rechtspflege g e- währt wird, ganz oder teilweise erlassen werden, wenn ein Rech tsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird (lit. a) oder wenn andere Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, sie ihr aufzuerlegen (lit. b). Auf einen K ostenerlass im Sinne von Art. 6 VGKE besteht kein Anspruch; der Entscheid hierüber liegt im Ermessen des Spruchkörpers (vgl. ANDRE MOSER ET AL., Prozessieren vor dem Bunde s- verwaltungsgericht, Basel 2008, S. 212, Rz. 4.61). Vorliegend besteht kein Anlass zu einem gänzlichen oder teilweisen Ko s- tenerlass. So ist einleitend anzumerken, dass die Anwendung von Art. 6 lit. b VGKE restriktiv zu handhaben und nur in Ausnahme fällen anzuwen- den ist, so beispielsweise wenn mit der Beschwerde ideelle Ziele verfolgt B-5905/2013 Seite 14 werden, wenn das öffentliche Interesse an der Abklärung einer Streits a- che einen Kostenerlass rechtfertigt, wenn sich die unterliegende Partei in einer finanziellen Notlage befindet, wenn eine neue Praxis erstmals zur Anwendung gelangt und die beschwerdeführende Partei gestützt auf die bisherige Praxis damit rechnen durfte, dass auf ihre Beschwerde eing e- treten werde, oder bei einer Rückweisung wegen Verletzung des rechtl i- chen Gehörs oder der Heilung einer Gehörsverletzung im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsger icht (vgl. MOSER ET AL ., a.a.O., S. 211 f., Rz. 4.60). Vorliegend ist weder ersichtlich noch wird es vom Beschwerde- führer (substantiiert) vorgebracht, dass in casu ein Ausnahmefall vorliegt. Im vorliegenden Verfahren hat der Beschwerdeführer die Aufhebung der Verfügung der Vorinstanz bzw. im Eventualantrag dessen Dispositiv-Ziff. 4 beantragt und ist mit seinen Anträgen vollständig unterlegen. Es sind hi n- sichtlich des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht keinerlei Gründe ersichtlich, die eine Abkehr von der – nicht zuletzt auch in Amt s- hilfefällen – angewandten Praxis der Kostenauferlegung rechtfertigen würden. Auch stehen weder der Grundsatz der Gewährung des rechtl i- chen Gehörs noch die allgemeinen Verfahrensgarantien grundsätzlich der Kostenauferlegung bei Abweisung eines Rechtsmittels entgegen. An die- ser Sichtweise ändert sich auch nichts, wenn das aufsichtsrechtliche Ve r- fahren im Ausland zum Schluss kommen sollte, dass dem Beschwerd e- führer keine Verstösse gegen rechtliche Bestimmungen zur Last geleg t werden können. So geht es – wie zuvor ausgeführt – im vorliegenden Verfahren lediglich um die Frage, ob ein hinreichender, nicht entkräfteter Anfangsverdacht gegen einen Beteiligten vorliegt, der die Gewährung der Amtshilfe rechtfertigt, was in casu der Fall ist (vgl. E. 3.2 f.). Die eigentli- che "Schuldfrage" hingegen bildet gerade nicht Gegenstand des vorli e- genden Verfahrens (vgl. E. 3.3). Der Beschwerdeführer hat demzufolge die Kosten des Verfahrens zu tragen. Diese werden auf Fr. 2'500.- festge- legt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrec h- net. Der Beschwerdeführer hat bei diesem Ausgang des Verfahrens keinen Anspruch auf Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 VGKE). B-5905/2013 Seite 15 7. Dieser Entscheid kann nicht mit Beschw erde an das Bundesgericht we i- tergezogen werden (vgl. Art. 83 lit. h des Bundesgesetzes über das Bu n- desgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110]). Er ist somit endgültig. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.- werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ve r- rechnet. 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) – die Vorinstanz (Einschreiben; Vorakten zurück [1 Ordner]) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Ronald Flury Alexander Schaer Versand: 12. Dezember 2013