<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00533</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205166&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00533</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.06.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 31.03.2006 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nutzungsplanung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Umzonung von 3 Grundstücken von der Freihaltezone in die Zone für öffentliche Bauten für den Bau einer Zufahrtsstrasse zum geplanten Schulhaus Allenmoos II, Zürich-Oerlikon. <br/><br/>Die Vorinstanz hat der Zürcherischen Vereinigung für Heimatschutz zu Recht die Rekurslegitimation abgesprochen, da die vorliegend umstrittene Freihaltezone nicht im Hinblick auf ein Schutzobjekt eingerichtet worden ist (E. 1.3).<br/>Die der Bevölkerung zustehenden Mitwirkungs- und Informationsrechte nach Art. 4 RPG wurden vorliegend nicht verletzt, da die Pläne öffentlich aufgelegt worden sind und im Amtsblatt ein Hinweis auf die Zonenplanänderung publiziert wurde (E. 3.1-3.2). Eine Pflicht zur persönlichen Benachrichtigung der einzelnen Grundeigentümer besteht im Nutzungsplanungsverfahren nicht (E. 3.3).<br/>Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist die Erweiterung einer Bauzone für ein konkretes Bauvorhaben zulässig, sofern nicht eine verpönte Kleinbauzone entsteht. Zudem sind gemäss dieser Rechtsprechung nachträgliche geringfügige Erweiterungen des Baugebiets erlaubt. Die noch auszubauende Zufahrtstrasse von der Ringstrasse her grenzt rundum an bereits bebautes Gebiet, sodass eine Kleinbauzone nicht entsteht. Zudem dient die Neueinzonung hier einem besonderen projektbedingten Zweck, nämlich der Zufahrt behinderter Kinder zum geplanten Schulhaus Allenmoos II, und deckt damit ein Bedürfnis ab, das im Zeitpunkt der Revision der Nutzungsplanung noch nicht berücksichtigt werden konnte. Auch wenn ein Streifen von 616.9 m2 noch im Jahre 1997 von der Freihaltezone C in die Freihaltezone umgeteilt wurde, steht das Gebot der Planbeständigkeit aufgrund der mit den in BGE 124 II 391 vergleichbaren Umstände der Einzonung nicht entgegen. Mindestens insofern, als diese Umzonung keine gesamthafte Überprüfung der Planung erforderte, ist von einer untergeordneten Ergänzung des Nutzungsplans auszugehen (E. 4.1.2). Der Zweck des der Erholung dienenden Grüngürtels wird weitgehend erhalten (E. 4.2.1). <br/>Abweisung (E. 5)</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)">ERSCHLIESSUNG (ANFORDERUNGEN, DURCHFÃHRUNG, FINANZIERUNG)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIHALTEZONE">FREIHALTEZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSRECHT">MITWIRKUNGSRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROJEKTBEZOGENE NUTZUNGSPLANUNG">PROJEKTBEZOGENE NUTZUNGSPLANUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULHAUS">SCHULHAUS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMZONUNG">UMZONUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFAHRTSSTRASSE">ZUFAHRTSSTRASSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 7 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 61 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 203 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 203 Abs. I lit. f PBG</span><br/><span class="gerade">§ 338 PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24 RPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Die Schulanlage Allenmoos befindet sich auf einem lang gestreckten GrundstÃ¼ck, das sÃ¼dlich vom SchÃ¼rbungert, nÃ¶rdlich von der Allenmoos-Strasse und Ã¶stlich von der Ring­strasse eingefasst ist. Mit Beschluss vom 26. MÃ¤rz 2002 bewilligte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich das Projekt Neubau Schulhaus Allenmoos II fÃ¼r die HeilpÃ¤dagogische Schule und den C-Klassen-StÃ¼tzpunkt sowie fÃ¼r einen Parkplatz im Freien mit 23 PlÃ¤tzen beim bestehenden Schulhaus Allenmoos I. Das nicht mehr benutzte Kleinschulhaus Allenmoos II muss dem Neubau weichen. Das neue Schulhaus Allenmoos II samt Parkierung wird hauptsÃ¤chlich vom SchÃ¼rbungert (von SÃ¼den) her erschlossen. Wegen des sÃ¼dseitigen GelÃ¤ndeversatzes erfolgen jedoch Anlieferung, Feuerwehrzufahrt und Taxizufahrt fÃ¼r kÃ¶rperlich behinderte Schulkinder von der Ringstrasse her zu den nordseitigen ZugÃ¤ngen des neuen Schulhauses Ã¼ber die bereits bestehende, fÃ¼r die erwÃ¤hnten Zwecke noch auszubauende Zufahrt zum Kleinschulhaus Allenmoos II. Gegen die Baubewilligung erhoben die Erbengemeinschaft A, B und C sowie D neben einer weiteren Person Rekurs bei der Baurekurskommission I. Sie wehrten sich gegen die Erschliessung des geplanten Schulhauses, insbesondere gegen die Zufahrt von der Ringstrasse her, welche das der Freihaltezone zugewiesene GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. OE2885 und den der Freihaltezone C zugewiesenen Bereich des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. UN4083 beansprucht. Mit Entscheid vom 27. September 2002 hob die Baurekurskommission I den Beschluss der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich vom 26. MÃ¤rz 2002 auf. Dagegen ist ein inzwischen sistiertes Beschwerdeverfahren bei der 1. Abteilung des Verwaltungsgerichts des Kantons ZÃ¼rich hÃ¤ngig (VB.2002.00362).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Die Baurekurskommission I hatte ihren abweisenden Entscheid im Wesentlichen damit begrÃ¼ndet, dass der Bau einer Zufahrtsstrasse in der Freihaltezone nicht zonenkonform sei und die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nicht infrage komme. Sie hielt fest, die Verweigerung der nordÃ¶stlichen Zufahrt fÃ¼r die Anlieferung und die Taxifahrten fÃ¼r die transportbedÃ¼rftigen Kinder habe eine Neuprojektierung zur Folge. Allenfalls sei abzuklÃ¤ren, ob mittels einer Teilrevision der Bau- und Zonenordnung die streitbetroffenen Grund­stÃ¼cke Kat.-Nrn. UN4083 und OE2885 gÃ¤nzlich der Zone fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten zugewiesen werden kÃ¶nnten. In der Folge beantragte der Stadtrat dem Gemeinderat von ZÃ¼rich mit Weisung Nr. 141, das fÃ¼r die Erschliessung des neuen Schulhauses Allenmoos II Ã¼ber die Ringstrasse benÃ¶tigte Land sei von der Freihaltezone der daran anschliessenden Zone fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten (Oe4F) zuzuweisen, worÃ¼ber der Gemeinderat am 22. Oktober 2003 in zustimmendem Sinn Beschluss fasste. Dieser Entscheid wurde am 9. Januar 2004 im Amtsblatt publiziert.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhoben insgesamt 13 Personen, Ã¼berwiegend an der Ringstrasse wohnhaft, Rekurs bei der Baurekurskommission I und verlangten die Aufhebung der angefochtenen ZonenplanÃ¤nderung sowie einen Augenschein. Einen solchen fÃ¼hrte die Baurekurskommission I am 2. September 2004 auf dem Lokal durch. Mit Beschluss vom 29. Oktober 2004 wies die Baurekurskommission I die Rekurse ab, soweit sie darauf eintrat, und aberkannte der ZÃ¼rcherischen Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz (Rekurrentin Nr. 13) die Rekurslegitimation. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 6. Dezember 2004 erhoben die am Rekursverfahren Beteiligten Beschwerde beim Verwaltungsgericht und verlangten die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses vom 29. Oktober 2004 sowie desjenigen des Gemeinderates ZÃ¼rich vom 9. Januar 2004. </p> <p class="Urteilstext">Am 31. Januar 2005 genehmigte die Baudirektion die streitbetroffene Zonenfestlegung Allenmoos. Die Baurekurskommission I schloss am 22. Februar auf Abweisung der Beschwerde und reichte die Akten ein. Die Stadt ZÃ¼rich beantragte am 30. MÃ¤rz 2005, ebenfalls Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden.</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) in Verbindung mit § 329 Abs. 4 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zur Behandlung der vorliegenden, einen kommunalen Nutzungsplan betreffenden Beschwerde zustÃ¤ndig (RB 1998 Nr. 26). Die BeschwerdefÃ¼hrenden sind nach § 338a Abs. 1 PBG zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Weil auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die Baurekurskommission hat die Rekurslegitimation der Rekurrenten 1-12 bejaht, da sie allesamt EigentÃ¼mer oder Mieter von in unmittelbarer NÃ¤he des umzuzonenden Gebietes gelegenen GebÃ¤uden seien. Diese Auffassung ist in Bezug auf einen Teil der Rekurrentschaft fragwÃ¼rdig. In unmittelbarer NÃ¤he zum streitbetroffenen Projekt wohnen nur die Rekurrenten 4, 5 und 8 bzw. besitzen dort ein GrundstÃ¼ck (Rekurrent 1). Da die Baurekurskommission den Rekurs jedoch ohnehin materiell behandeln musste, hat das keine Konsequenzen fÃ¼r das vorliegende Beschwerdeverfahren.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die Vorinstanz verneinte die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin 13 (ZÃ¼rcherische Vereinigung fÃ¼r Heimatschutz). Die streitbetroffenen GrundstÃ¼cke seien bis anhin der Freihaltezone (Kat.-Nr. OE2885) oder der Freihaltezone C (Kat.-Nr. UN4083) zugewiesen gewesen. Diese Zonen dienten weder zum Schutz eines Natur- oder Heimatschutzobjekts, noch sei der GrÃ¼ngÃ¼rtel auf den GrundstÃ¼cken als solcher im Inventar der schÃ¼tzenswerten Gartenanlagen aufgefÃ¼hrt. Die Freihaltezone diene vielmehr der Gliederung der Bauzone sowie als Erholungsgebiet der BevÃ¶lkerung. </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.1 </b>Dagegen lÃ¤sst die BeschwerdefÃ¼hrerin 13 einwenden, Freihaltezonen dienten der Bewahrung von Objekten des Natur- und Heimatschutzes. DafÃ¼r bedÃ¼rfe es entgegen der Ansicht der Rekursinstanz keiner vorgÃ¤ngigen Inventarisierung oder konkreten Unterschutzstellung. Zu den Schutzobjekten gehÃ¶rten unter anderen wertvolle Park- und Gartenanlagen, BÃ¤ume und BaumbestÃ¤nde. Das vorliegend betroffene Gebiet sei Teil einer weitlÃ¤ufigen Gartenstadtanlage, die sich vom Bucheggplatz bis nach Oerlikon erstrecke. Diese Freihaltezone sei bereits Bestandteil der Bau- und Zonenordnung vom 12. Januar 1963 (BZO 1963) gewesen, der Schutzzweck bestehe schon seit langer Zeit. DemgegenÃ¼ber bekrÃ¤ftigt die Beschwerdegegnerin, dass das streitbetroffene Gebiet in keinem Inventar aufgefÃ¼hrt und auch keine schÃ¼tzenswerte Gartenanlage sei. Aus der Bezeichnung Gartenstadtanlage allein kÃ¶nne nicht auf SchutzwÃ¼rdigkeit geschlossen werden. Ebenso wenig begrÃ¼nde die Dauer des Bestands eines nicht Ã¼berbauten und weitgehend begrÃ¼nten Bereichs ein Schutzobjekt. Vielmehr dienten die streitbetroffenen Freihaltezonen der Erholung der BevÃ¶lkerung.</p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.2 </b>Nach § 61 Abs. 1 und 2 PBG sind als Freihaltezonen oder Erholungszonen die FlÃ¤chen auszuscheiden, die fÃ¼r die Erholung der BevÃ¶lkerung nÃ¶tig sind. Der Freihaltezone kÃ¶nnen ferner FlÃ¤chen zugewiesen werden, die ein Natur- und Heimatschutzobjekt bewahren oder der Trennung und Gliederung der Bauzonen dienen. Schutzobjekte des Natur- und Heimatschutzes sind neben anderen wertvolle Park- und Gartenanlagen, BÃ¤ume und BaumbestÃ¤nde (§ 203 Abs. 1 lit. f PBG). Ãber die Schutzobjekte erstellen die zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden Inventare. Der Schutz erfolgt unter anderem durch Massnahmen des Planungsrechts (§ 205 lit. a PBG). Kantonal tÃ¤tige Vereinigungen, die sich seit wenigstens zehn Jahren im Kanton statutengemÃ¤ss dem Natur- und Heimatschutz oder verwandten, rein ideellen Zielen widmen, sind zum Rekurs und zur Beschwerde gegen Anordnungen und Erlasse befugt, die sich auf den III. Titel (Natur- und Heimatschutz, §§ 203 ff.) oder § 238 Abs. 2 PBG stÃ¼tzen, sowie gegen Bewilligungen fÃ¼r Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen (§ 338a Abs. 2 PBG). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.3.3 </b>Zwar sehen § 14 der Natur- und Heimatschutzverordnung vom 20. Juli 1977 (NaturschutzV) und § 61 Abs. 2 PBG vor, dass der planungsrechtliche Schutz von Naturschutzobjekten durch Zuweisung in Freihaltezonen erfolgen kann. Daraus darf indessen nicht geschlossen werden, jede Freihaltezone sei grundsÃ¤tzlich zum Schutz eines Naturschutzobjekts eingerichtet worden. Das lÃ¤sst sich auch nicht aus dem von der Rekursinstanz im Entscheid vom 27. September 2002 rein deskriptiv verwendeten Begriff der weitlÃ¤ufigen Gartenstadtanlage ableiten. Dagegen spricht zudem, dass der infrage stehende Teil der Parzelle UN4083 der Freihaltezone C â fÃ¼r Sport- und Badeanlagen â zugeteilt ist (Art. 81 der Bau- und Zonenordnung der Stadt ZÃ¼rich vom 24. November 1999, BZO 1999), was angesichts der Schulbauten auf der Parzelle UN4083 durchaus Sinn macht. Schliesslich sind den Akten keine Anhaltspunkte dafÃ¼r zu entnehmen, dass der Freihaltezone, die sich â unterbrochen durch Erholungszonen und Freihaltezonen C â vom Bucheggplatz bis nach Oerlikon erstreckt, der Charakter einer weitlÃ¤ufigen Gartenstadtanlage im Sinne eines Schutzobjektes zukommen soll. Daran Ã¤ndert auch nichts, dass diese Freihaltezonen schon lÃ¤ngere Zeit existieren. Zwar sind nach § 1 NaturschutzV Schutzobjekte auch ohne fÃ¶rmliche Unterschutzstellung oder Aufnahme in ein Inventar zu schonen und zu erhalten. Es liegen jedoch keine Anhaltspunkte dafÃ¼r vor, dass die Freihaltezonen vorliegend im Hinblick auf ein behauptetes Schutzobjekt eingerichtet worden wÃ¤ren. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Die Parteien verlangen einen Augenschein. Der Entscheid Ã¼ber die Anordnung eines Augenscheins steht im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde. Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise Ã¼berhaupt nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen. Die an einem ordnungsgemÃ¤ss durchgefÃ¼hrten Augenschein gewonnenen Erkenntnisse der Ãrtlichkeiten dÃ¼rfen auch in einem spÃ¤teren Rechtsgang in der gleichen Sache verwendet werden; ein zweiter Augenschein vor dem Neuentscheid ist nicht nÃ¶tig (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 45). Die Vorinstanz hat am 2. September 2004 einen Augenschein durchgefÃ¼hrt und die VerhÃ¤ltnisse fotographisch festgehalten. Diese ergeben sich auch aus den bei den Akten liegenden PlÃ¤nen mit hinreichender Deutlichkeit. Ein nochmaliger Augenschein ist nicht vorzunehmen.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden, dass vor Vorinstanz kein zweiter Schriftenwechsel durchgefÃ¼hrt wurde, und erkennen darin eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs, was zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses fÃ¼hren mÃ¼sse. Nach § 26 Abs. 4 VRG kann die Rekursinstanz einen zweiten Schriftenwechsel anordnen. Sie muss dies unter anderem dann tun, wenn sie von sich aus beabsichtigt, neu eingetretene oder bisher ausser Acht gelassene Tatsachen in ihrem Entscheid zugrunde zu legen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 26 N. 34 f.). Wie es sich damit verhÃ¤lt, kann im vorliegenden Fall indessen offen bleiben, da sich die BeschwerdefÃ¼hrenden am Augenschein der Baurekurskommission vollumfÃ¤nglich Ã¤ussern konnten. Den BeschwerdefÃ¼hrenden erwuchs dadurch aus dem Verzicht auf einen zweiten Schriftenwechsel kein Nachteil. Eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs liegt deshalb nicht vor.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GenÃ¼gende ZugÃ¤nglichkeit bedingt in tatsÃ¤chlicher Hinsicht eine der Art, Lage und Zweckbestimmung der Bauten oder Anlagen entsprechende Zufahrt fÃ¼r die Fahrzeuge der Ã¶ffentlichen Dienste und der BenÃ¼tzer. Bei grÃ¶sseren Ãberbauungen muss Ã¼berdies die Erreichbarkeit mit dem Ã¶ffentlichen Verkehr gewÃ¤hrleistet sein. Zufahrten sollten fÃ¼r jedermann verkehrssicher sein (§ 237 Abs. 1 und 2 PBG). Die bestehende Zufahrt zum alten Schulhaus Allenmoos II soll von ca. 2.5 m auf eine Breite von 4-5 m mit einem 1 m breiten Trottoir ausgebaut werden. Sie entspricht damit einer Zufahrts- oder Erschliessungsstrasse gemÃ¤ss Anhang der Zugangsnormalien vom 9. Dezember 1987.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>PlÃ¤ne sind einerseits grundsÃ¤tzlich abÃ¤nderbar, weil die Planung einen stÃ¤ndigen und durchgehenden Prozess darstellt. Anderseits sollen die Adressaten eines Nutzungsplans innerhalb des Planungshorizonts auf die VerlÃ¤sslichkeit eines Plans vertrauen kÃ¶nnen. § 9 Abs. 2 PBG bringt die vorzunehmende InteressenabwÃ¤gung zum Ausdruck, indem Planungen neuen Erkenntnissen und Entwicklungen anzupassen sind, soweit Rechtssicherheit und Billigkeit es zulassen (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 435). NutzungsplÃ¤ne werden Ã¼berprÃ¼ft und nÃ¶tigenfalls angepasst, wenn sich die VerhÃ¤ltnisse erheblich geÃ¤ndert haben. Diese Ãnderungen mÃ¼ssen nach der Planfestsetzung eingetreten sein und zudem die fÃ¼r die Planung massgebenden VerhÃ¤ltnisse betreffen. Das Bundesgericht erachtete in einem konkreten Fall (BGE 124 II 391 ff.) eine neu ausgeschiedene Zone "von lediglich 5'500 m<sup>2</sup>" fÃ¼r Sport- und Freizeitanlagen als zulÃ¤ssig, obwohl die umstrittene Planungsmassnahme nur rund drei Jahre nach der Genehmigung der Ortsplanung erfolgte. Die Rechtsprechung lÃ¤sst zudem nachtrÃ¤gliche geringfÃ¼gige Erweiterungen des Baugebiets zu, soweit dadurch die bestehende Zonenplanung lediglich in untergeordneten Punkten ergÃ¤nzt wird und eine gesamthafte ÃberprÃ¼fung der Planung nicht notwendig erscheint (dazu BGE 124 II 391, E. 3a, 4b; BGE 121 I 245 E. 6e; BGE 119 Ia 300 E. 3b; ZBl 98/1997 S. 231 E. 4d/aa+bb).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Sind die Voraussetzungen fÃ¼r eine Ausnahmebewilligung wie vorliegend nicht erfÃ¼llt (vorn I.B), kann die Ãnderung des Nutzungsplans damit noch nicht ohne weiteres als unzulÃ¤ssig und als Umgehung von Art. 24 des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (RPG) bezeichnet werden. Eine Umgehung von Art. 24 RPG ist nur dann anzunehmen, wenn mit der fraglichen Planungsmassnahme eine unzulÃ¤ssige Kleinbauzone geschaffen wird. Kleinbauzonen sind nur insoweit verpÃ¶nt, als dadurch das raumplanerische Ziel, die SiedlungstÃ¤tigkeit in Bauzonen zusammenzufassen und die Streubauweise fÃ¼r nicht freilandgebundene Bauten zu verhindern, unterlaufen wird und zu einer Aufweichung der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet fÃ¼hrt. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, die ZonenplanÃ¤nderung sei ungenÃ¼gend ausgeschrieben worden. Sie erkennen in verschiedener Hinsicht eine Verletzung von der BevÃ¶lkerung bei Planungen zustehenden Mitwirkungsrechten, was die Beschwerdegegnerin bestreitet. Die Vorinstanz bestÃ¤tigte zwar, dass Art. 4 Abs. 2 RPG der BevÃ¶lkerung Mitwirkungsrechte bei der Planung einrÃ¤ume, ebenso § 7 PBG. Allerdings sei der Anspruch der BevÃ¶lkerung auf Mitwirkung nicht formeller Natur wie der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r. FÃ¼r untergeordnete PlanÃ¤nderungen kÃ¶nne die Mitwirkung daher zulÃ¤ssigerweise unterbleiben. BezÃ¼glich der Publikation der Ã¶ffentlichen Planauflage sei es sodann einem interessierten BÃ¼rger aufgrund der Seltenheit einer ZonenplanÃ¤nderung durchaus zuzumuten, sich aus eigener Initiative um genauere Informationen zu kÃ¼mmern. Die Frage, ob die Ã¶ffentliche Planauflage rechtsgenÃ¼gend publiziert worden sei, liess sie letztlich offen, da eine mangelhafte DurchfÃ¼hrung der Mitwirkung nur zur Anfechtbarkeit, nicht zur Nichtigkeit des Beschlusses Ã¼ber die ZonenplanÃ¤nderung gefÃ¼hrt hÃ¤tte. Zudem ging sie von einer untergeordneten ZonenplanÃ¤nderung aus. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach Art. 4 Abs. 2 RPG sorgen die mit Planungsaufgaben betrauten BehÃ¶rden dafÃ¼r, dass die BevÃ¶lkerung bei Planungen in geeigneter Weise mitwirken kann. Mitwirkung im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RPG bedeutet, dass eigene Meinungen und VorschlÃ¤ge im Entwurfsstadium eingebracht werden kÃ¶nnen <i>und</i> die planenden BehÃ¶rden sich damit materiell auseinandersetzen, ohne dass jedoch ein Anspruch auf individuelle Beantwortung jeder Mitwirkungseingabe bestÃ¼nde. Der Anspruch auf Mitwirkung ist nicht formeller Natur. FÃ¼r untergeordnete PlanÃ¤nderungen ohne Ã¶ffentliches Interesse kann daher die Mitwirkung zulÃ¤ssigerweise unterbleiben. Ãber die konkrete Ausgestaltung der Mitwirkung entscheidet der kantonale Gesetzgeber. Eine bestehende Nutzungsplanung kann bundesrechtskonform grundsÃ¤tzlich nur durch ein formelles Planverfahren unter Mitwirkung der BevÃ¶lkerung, mit Genehmigung der kantonalen BehÃ¶rde, unter GewÃ¤hrung des Rechtsschutzes, vorgenommen werden. Der Beschluss Ã¼ber den Nutzungsplan unterliegt sowohl der kantonalen Genehmigung (Art. 26 Abs. 1 RPG) â die hier vorliegt â als auch einem Rechtsmittel (Art. 33 Abs. 1 RPG; Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. A., Bern 2002, S. 216 ff., 511 ff.; Rudolf Muggli, Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, ZÃ¼rich 1999, Art. 4 N. 24, 27 f.). Nach § 7 Abs. 2 PBG sind die PlÃ¤ne (Richt- und NutzungsplÃ¤ne) vor der Festsetzung Ã¶ffentlich aufzulegen und kann sich innert 60 Tagen nach der Bekanntmachung jedermann bei der die Auflage verfÃ¼genden Instanz zum Planinhalt Ã¤ussern (Haller/Karlen, Rz. 402). Ãber die nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen wird gesamthaft bei der Planfestsetzung entschieden. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Am 27. Januar 2003 verfÃ¼gte die Vorsteherin des Hochbaudepartements der Stadt ZÃ¼rich, dass die Teilrevision der Nutzungsplanung, bestehend aus ZonenplanÃ¤nderungen und Ãnderung der Bauordnung, vom 31. Januar 2003 bis 31. MÃ¤rz 2003 Ã¶ffentlich aufgelegt werde und eingesehen werden kÃ¶nne. Im kantonalen Amtsblatt vom 31. Januar 2003 wurde die "Teilrevision Nutzungsplan, ZonenplanÃ¤nderungen und Ãnderungen der Bauordnung" zur Ã¶ffentlichen Auflage ausgeschrieben. Die BeschwerdefÃ¼hrenden bestreiten vorerst, dass auch die ZonenplanÃ¤nderung Allenmoos aufgelegen habe. Die Vertreter der Beschwerdegegnerin hÃ¤tten nÃ¤mlich anlÃ¤sslich der Referentenaudienz am 17. MÃ¤rz 2003 (Verfahren VB.2002.00362) erklÃ¤rt, dass sie sich Gedanken Ã¼ber eine allfÃ¤llig anderweitige Erschliessung machen wÃ¼rden. HÃ¤tte die umstrittene ZonenplanÃ¤nderung in jenem Zeitpunkt tatsÃ¤chlich aufgelegen, hÃ¤tten sie an der Referentenaudienz erklÃ¤rt, dass sie sich fÃ¼r die Beibehaltung der Zufahrtsstrasse ab der Ringstrasse entschieden hÃ¤tten und diese publiziert worden sei. Die Beschwerdegegnerin entgegnet, im damaligen Zeitpunkt (der Referentenaudienz) habe noch nicht festgestanden, ob die Neuzonierung tatsÃ¤chlich erfolgen wÃ¼rde. Der Entscheid darÃ¼ber sei von der Beurteilung des Verwaltungsgerichts im Verfahren um die Baubewilligung sowie vom Ergebnis einer vertieften PrÃ¼fung alternativer ZufahrtsmÃ¶glichkeiten abhÃ¤ngig gewesen.</p> <p class="Urteilstext">Es bestehen keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass die ZonenplanÃ¤nderung Allenmoos nicht wie dargelegt stattgefunden hat. Darauf lÃ¤sst nicht nur die erwÃ¤hnte VerfÃ¼gung vom 27. Januar 2003 schliessen, sondern auch die Weisung Nr. 141 des Stadtrates an den Gemeinderat, wonach die ZonenplanÃ¤nderungen â darunter diejenige betreffend "Allenmoos, Unterstrass/Oerlikon" â Ã¶ffentlich aufgelegen hÃ¤tten. Nichts deutet darauf hin, dass der Stadtrat den Gemeinderat Ã¼ber die Planauflage Allenmoos angelogen hÃ¤tte. Die Vertreter der (heutigen) Beschwerdegegnerin mussten sich an der Referentenaudienz vom 17. MÃ¤rz 2003 diesbezÃ¼glich auch nicht Ã¤ussern. In jenem Verfahren ging es um die Frage, ob die Baubewilligung zu Recht aufgehoben und ob eine Ausnahmebewilligung fÃ¼r die Zufahrt ab der Ringstrasse zu Recht verneint worden sei. Aus der ErwÃ¤hnung der geplanten ZonenplanÃ¤nderung hÃ¤tte sich fÃ¼r jenes Verfahren nichts ableiten lassen. Einerseits stand damals nicht fest, ob diese (erst Ã¶ffentlich aufgelegte) ZonenplanÃ¤nderung Ã¼berhaupt zustande kommen wÃ¼rde. Anderseits liess die BeschwerdefÃ¼hrerin die Frage der optimalen Zufahrt insbesondere fÃ¼r Transporte behinderter Kinder noch weiter abklÃ¤ren. Der entsprechende Bericht stammt vom 20. MÃ¤rz 2004. Demnach spielte die Variante der ZonenplanÃ¤nderung im Verfahren um die Baubewilligung im Zeitpunkt der Referentenaudienz hÃ¶chstens eine untergeordnete Rolle und bedurfte nicht der ErwÃ¤hnung.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden lassen weiter ausfÃ¼hren, am 31. Januar 2003 sei keine ZonenplanÃ¤nderung Allenmoos Ã¶ffentlich ausgeschrieben worden. Es sei auch nicht erkennbar gewesen, dass es um die Einzonung einer Freihaltezone gegangen sei. Sie verweisen dazu auf die Vorschriften Ã¼ber die Ausschreibung von Baugesuchen und halten die Publikation vom 31. Januar 2003 fÃ¼r ungenÃ¼gend. Die Beschwerdegegnerin hÃ¤lt dagegen, dass die VerfÃ¼gung der Vorsteherin des stÃ¤dtischen Hochbaudepartementes vom 27. Januar 2003 zusammen mit den massgeblichen PlÃ¤nen vom 31. Januar bis 31. MÃ¤rz 2003 tatsÃ¤chlich aufgelegen habe. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Eine Pflicht zur persÃ¶nlichen Benachrichtigung der einzelnen GrundeigentÃ¼mer im Nutzungsplanverfahren besteht nur dann, wenn sie das kantonale Recht vorsieht. Im Kanton ZÃ¼rich besteht keine entsprechende Bestimmung. Ist ein GrundeigentÃ¼mer nicht ortsansÃ¤ssig, so muss er sich Ã¼ber die rechtliche Situation seiner GrundstÃ¼cke auf dem Laufenden halten. Die Wahrung der Mitwirkungsrechte des durch beabsichtigte Nutzungsplanungen in rechtlich geschÃ¼tzten Interessen Betroffenen setzt neben der Planauflage mindestens einen Hinweis auf diese im Amtsanzeiger voraus (Haller/Karlen, Rz. 405 f.). Ein solcher Hinweis war der Publikation im Amtsblatt vom 31. Januar 2003 durchaus zu entnehmen, auch wenn daraus nicht ersichtlich war, welche Gebiete in der Stadt ZÃ¼rich von der Teilrevision der Nutzungsplanung konkret betroffen waren. Angesichts der â von den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht substantiiert bestrittenen â Seltenheit von ZonenplanÃ¤nderungen, die keine umfassende Revision des kommunalen Nutzungsplans erfordern, erscheint die Publikation der Planauflage indessen genÃ¼gend, auch wenn nicht ganz einzusehen ist, weshalb die betroffenen Gebiete nicht bereits erwÃ¤hnt wurden. Interessierte hÃ¤tten dies aber, wie die Vorinstanz zu Recht festhÃ¤lt, auf telefonischem Weg leicht herausfinden kÃ¶nnen. Von einer ungenÃ¼genden Publikation kann daher nicht die Rede sein. Selbst wenn eine solche aber vorgelegen hÃ¤tte, hÃ¤tte dies mangels formeller Natur des Mitwirkungsanspruchs nicht zur Aufhebung des Umzonungs­entscheids gefÃ¼hrt (vorn E. 3.1). Zudem hÃ¤tte ein allfÃ¤lliger Mangel im Rechtsmittelverfahren geheilt werden kÃ¶nnen. Die Publikation der ZonenplanÃ¤nderungen vom 9. Januar 2004 ermÃ¶glichte den BeschwerdefÃ¼hrenden denn auch, das vorliegende Rechtsmittelverfahren einzuleiten und damit ihre Rechte vollumfÃ¤nglich zu wahren. Fehl geht zudem der Vergleich mit der Publikation der Baugesuche und der baurechtlichen Bewilligung. Die Publikation des Baugesuchs dient lediglich dazu, dass Betroffene den baurechtlichen Entscheid verlangen kÃ¶nnen, um damit ihre Rechte zu wahren. Ein Einspracheverfahren insbesondere zu den ProjektplÃ¤nen wird nicht durchgefÃ¼hrt (§§ 314 Abs. 4, 315 Abs. 1 und 3 PBG). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Nicht zutreffend ist sodann, dass der Gemeinderat ZÃ¼rich Ã¼ber die GrÃ¼nde fÃ¼r die Umzonierung getÃ¤uscht worden sei. Wie aus der Weisung Nr. 141 des Stadtrates an den Gemeinderat vom 9. Juli 2003 hervorgeht, wurde nicht erklÃ¤rt, die Baurekurskommission I habe die Einzonung <i>angeordnet</i>. Vielmehr wurde dargetan, dass im Zeitpunkt der mit der BZO 1999 vorgenommenen Einzonung des Schulareals Allenmoos von der Freihaltezone in eine Bauzone (Oe4F) das konkrete Projekt fÃ¼r ein Schulhaus Allenmoos II noch nicht vorhanden und entsprechend die Erschliessung Ã¼ber in der Freihaltezone verbliebenes Land nicht vorgesehen war. GemÃ¤ss dem Entscheid der Baurekurskommission <i>sei</i> dieser (kleine) Bereich ebenfalls der anschliessenden Zone der Ã¶ffentlichen Bauten (Oe4F) zuzuweisen. Damit wurde lediglich "unterschlagen", dass alternativ eine Neuprojektierung des Schulhauses Allenmoos II zur Debatte gestanden hÃ¤tte. Dazu bestand indessen kein Anlass, war doch die baurechtliche Bewilligung lediglich bezÃ¼glich der Zufahrtswege, nicht aber das Projekt als solches, angefochten worden (vorn I.A). </p> <p class="Urteilstext">Die Ã¼brigen AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrenden sind nicht geeignet, formelle Fehler bei der Ausschreibung der ZonenplanÃ¤nderung zu belegen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden weiter, dass der Freihaltebereich bereits Bestandteil der BZO 1963 gewesen sei und in der BZO 1999 nur im Bereich der Schulanlage Allenmoos geringfÃ¼gige Ãnderungen erfahren habe. Nach Aussagen der Beschwerdegegnerin sei man im Jahr 1999 davon ausgegangen, dass die Freihaltezone fÃ¼r den Bau des Schulhauses Allenmoos II nicht benÃ¶tigt werde. Nur wegen des Siegerprojekts, das eine Zufahrt Ã¼ber die Freihaltezone vorsehe, stehe nun eine Umzonierung zur Diskussion. Dabei hÃ¤tte der GrÃ¼ngÃ¼rtel zwischen Oerlikon und Milchbuck durchgehend beibehalten werden sollen. Mit der Revision der Nutzungsplanung nach erst so kurzer Dauer des bisherigen Zonenplans wÃ¼rden die GrundsÃ¤tze der PlanbestÃ¤ndigkeit verletzt. Die Beschwerdegegnerin gesteht zu, dass die in Frage stehenden FlÃ¤chen der Freihaltezonen auf den Parzellen UN4083 und OE2885 schon gemÃ¤ss der BZO 1963 in der Freihaltezone lagen. In der BZO 1992 sei auf dem GrundstÃ¼ck UN4083 eine Freihaltezone C bezeichnet worden. Diese Festlegung sei in der BZO 1999 nicht revidiert worden und damit nicht Gegenstand der Zonenplanrevision von 1999 gewesen. Lediglich die FlÃ¤che zwischen der nÃ¶rdlichen Fassade des bestehenden Schulhauses Allenmoos II und der nÃ¶rdlichen Grenze des GrundstÃ¼cks UN4083 von 612.9 m<sup>2</sup> sei Gegenstand der Zonenplanrevision von 1990 gewesen und der Freihaltezone C zugewiesen worden. Demnach lÃ¤gen 2'509.8 m<sup>2</sup> (von 3'125.6 m<sup>2</sup>) seit der BZO 1963 und damit seit Ã¼ber 40 Jahren in der Freihaltezone, weshalb diesbezÃ¼glich kaum eine Verletzung des Gebots der PlanbestÃ¤ndigkeit vorliege. Die Vorinstanz hielt die geplante Umzonung von 3'128 m<sup>2</sup> fÃ¼r eine ebenso geringfÃ¼gige wie projektbezogene Anpassung des Zonenplans. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei die Erweiterung der Bauzone bzw. die Ausweitung einer Spezialnutzungszone fÃ¼r ein konkretes Projekt zulÃ¤ssig, wenn die Planungsmassnahme den Zielen und GrundsÃ¤tzen der Nutzungsplanung entspreche. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b>TatsÃ¤chlich ergibt sich aus den bei den Akten liegenden PlÃ¤nen, dass der Ã¼berwiegende Teil des umzuzonenden Gebietes bereits in der BZO 1963 der Freihaltezone zugeteilt wurde. Lediglich ein Streifen von 616.9 m<sup>2</sup> wurde 1997 von der Freihaltezone C in die Freihaltezone umgezont. Von den im Streit stehenden 3'125.6 m<sup>2</sup> liegen demnach, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht vorbringt, 2'508.9 m<sup>2</sup> bereits seit Ã¼ber 40 Jahren in der Freihaltezone. Wenn die BZO 1999 dies beibehielt, wurde damit bloss der bestehende Zustand aufrechterhalten. Einer Umzonung dieser FlÃ¤che in die Zone fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten kann das Gebot der PlanbestÃ¤ndigkeit somit nicht mehr entgegenstehen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b>Mit Bezug auf den Streifen von 616.9 m<sup>2</sup> ist festzuhalten, dass sich mit der letzten Um­zonung 1997 von der Freihaltezone C in die Freihaltezone nicht viel Ã¤nderte. Wie bereits dargestellt, erlaubt die bundesgerichtliche Rechtsprechung die Erweiterung einer Bauzone fÃ¼r ein konkretes Bauvorhaben, sofern nicht eine verpÃ¶nte Kleinbauzone entsteht, und erlaubt nachtrÃ¤gliche geringfÃ¼gige Erweiterungen des Baugebietes (BGE 124 II 391 E. 3; vorn E. 2.2). Die noch auszubauende Zufahrtstrasse von der Ringstrasse her grenzt rundum an bereits bebautes Gebiet, sodass eine Kleinbauzone nicht entsteht. Zudem dient die Neueinzonung hier einem besonderen projektbedingten Zweck, nÃ¤mlich der Zufahrt behinderter Kinder zum geplanten Schulhaus Allenmoos II, und deckt damit ein BedÃ¼rfnis ab, das im Zeitpunkt der Revision der Nutzungsplanung noch nicht berÃ¼cksichtigt werden konnte. Auch wenn ein Streifen von 616.9 m<sup>2</sup> noch im Jahre 1997 von der Freihaltezone C in die Freihaltezone umgeteilt wurde, steht das Gebot der PlanbestÃ¤ndigkeit aufgrund der mit den in BGE 124 II 391 vergleichbaren UmstÃ¤nde der Einzonung nicht entgegen. Mindestens insofern, als diese Umzonung keine gesamthafte ÃberprÃ¼fung der Planung erforderte, ist von einer untergeordneten ErgÃ¤nzung des Nutzungsplans auszugehen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.3 </b>Die Beschwerdegegnerin ging bei der Bewilligung des Bauprojekts offensichtlich davon aus, die bereits bestehende Zufahrt zum bestehenden Schulhaus Allenmoos II in der Freihaltezone kÃ¶nne ohne weiteres Ã¼bernommen und ausgebaut werden. Insofern haben sich aber die VerhÃ¤ltnisse mit dem Entscheid der Baurekurskommission I vom 27. September 2002 erheblich geÃ¤ndert. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden dazu ausfÃ¼hren lassen, es handle sich dabei lediglich um eine Schutzbehauptung der Beschwerdegegnerin, ist ihnen nicht zu folgen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden verneinen, dass gewichtige GrÃ¼nde fÃ¼r eine ZonenplanÃ¤nderung vorliegen. Unerheblich sei, dass die Beschwerdegegnerin keine Ãberbauung dieser FlÃ¤chen beabsichtige; solche Zusicherungen seien nicht vertrauenswÃ¼rdig. Es gehe zudem nicht um den Bau des Schulhauses Allenmoos II und darum, ob dieser im Ã¶ffentlichen Interesse stehe, sondern um eine Zufahrt und ein Parkfeld mit 18 AbstellplÃ¤tzen. Der geschÃ¼tzte GrÃ¼ngÃ¼rtel werde geopfert, damit angeblich lediglich 12-16 Taxifahrten (mit behinderten Kindern) erfolgen kÃ¶nnten. Ausreichende GrÃ¼nde, um das 1999 nach eingehender ÃberprÃ¼fung in der Freihaltezone belassene GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. OE2885 neu einer Bauzone zuzuweisen, bestÃ¼nden nicht. DemgegenÃ¼ber lÃ¤sst die Beschwerdegegnerin ausfÃ¼hren, sie habe angeboten, ein Verbot von Hochbauten auf der von der strittigen Zonierung betroffenen FlÃ¤che mit einer Grunddienstbarkeit zu Gunsten der BeschwerdefÃ¼hrenden 1-12 grundbuchlich zu sichern, was diese jedoch fÃ¼r unzureichend gehalten hÃ¤tten. Wegen des sÃ¼dseitigen GelÃ¤ndeversatzes sei es zudem notwendig, dass behinderte Kinder von Norden her zum geplanten Schulhaus Allenmoos II gebracht werden kÃ¶nnten, damit sie keine Niveauunterschiede Ã¼berwinden mÃ¼ssten.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>TatsÃ¤chlich wird der von den BeschwerdefÃ¼hrenden erwÃ¤hnte GrÃ¼ngÃ¼rtel durch die Neueinzonung nicht aufgehoben, sondern lediglich die bereits bestehende Zufahrt von der Ringstrasse her verbreitert. Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich hielt im Entscheid vom 26. MÃ¤rz 2002 zudem fest, dass das ganze Areal des Schulhauses Allenmoos II als gepflegter Quartierpark angelegt werde und die projektbedingt zu entfernenden BÃ¤ume soweit mÃ¶glich zu ersetzen seien. Damit wird aber der Zweck des der Erholung der BevÃ¶lkerung dienenden GrÃ¼ngÃ¼rtels weitgehend erhalten.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden erachten die Angaben der Beschwerdegegnerin, wonach keine Hochbauten im neueingezonten Gebiet geplant seien, als nicht vertrauenswÃ¼rdig, ohne dies nÃ¤her zu begrÃ¼nden. Am Augenschein bot die Vertreterin der Beschwerdegegnerin an, ein Verbot fÃ¼r Hochbauten zu statuieren und mittels einer Grunddienstbarkeit zu sichern. Von "irgendwelchen Behauptungen", die BaumÃ¶glichkeiten nicht auszunutzen, kann daher nicht gesprochen werden. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden Spekulationen darÃ¼ber anstellen, wie eine grundbuchliche Absicherung mittels Werkplan oder Enteignung umgangen werden kÃ¶nnte, ist ihnen nicht zu folgen, ist doch nicht zu erkennen, inwiefern ein Enteignungsverfahren eingeleitet oder â angesichts der konkreten EigentumsverhÃ¤ltnisse â ein Werkplan erlassen werden kÃ¶nnte. Weitere AusfÃ¼hrungen erÃ¼brigen sich dazu.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Schliesslich lÃ¤sst sich die Zufahrt von der Ringstrasse her nicht vom Projekt des Schulhauses Allenmoos II trennen, wie die Vorinstanz zu Recht festhÃ¤lt und worauf verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). Wie aus den Unterlagen hervorgeht, besteht im Schulhaus Allenmoos II eine durchgehende Eingangshalle, die von Norden und SÃ¼den her zugÃ¤nglich ist. Der Zugang von Norden her ermÃ¶glicht gehbehinderten Kindern den Eintritt ins Schulhaus ohne Ãberwindung von Steigungen und Treppen â wie sie bei der Zufahrt vom SchÃ¼rbungert her bestÃ¼nden â und die BenÃ¼tzung des Aufzugs zum Erreichen des Obergeschosses. Dies allein rechtfertigt die ZufahrtsmÃ¶glichkeit von der Ringstrasse her. Weiter verlÃ¤uft diese ZufahrtsmÃ¶glichkeit vÃ¶llig getrennt von den Spiel- und PausenplÃ¤tzen, was nicht nur bei behinderten Kindern einen entscheidenden Sicherheitsfaktor darstellt. Im Ãbrigen hat die Beschwerdegegnerin die ErschliessungsmÃ¶glichkeiten von dritter Seite abklÃ¤ren lassen, wobei die SachverstÃ¤ndigen die Zufahrt Ã¼ber die Ringstrasse ebenfalls als beste Variante ermittelten. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden dennoch die Zufahrt Ã¼ber den SchÃ¼rbungert favorisieren, lassen sie ausser acht, dass der HÃ¶henunterschied zwischen dem Schulhaus Allenmoos I und dem neuen Schulhaus Allenmoos II ca. 6.5 m betrÃ¤gt und ein behindertengerechter Zugang deswegen weitaus hÃ¶heren Aufwand erforderte als die blosse Verbreiterung der bereits bestehenden Zufahrtsstrasse zum Kleinschulhaus Allenmoos II. Sie legen sodann nicht dar, wie bei den vorliegenden VerhÃ¤ltnissen eine behindertengerechte Zufahrt ohne ZufÃ¼hrung der Strasse vom SchÃ¼rbungert her bis zum Schulhaus zu bewerkstelligen wÃ¤re. Von einem blossen, sachlich nicht gerechtfertigten Wunschbedarf kann dabei nicht gesprochen werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.4 </b>Die Notwendigkeit der Zufahrt von der Ringstrasse her kann auch nicht mit der geringen Anzahl Taxifahrten pro Tag (12-16 Fahrten) bestritten werden, beruhen diese doch darauf, dass Kleinbusse oder Sammeltaxen eingesetzt werden, um die Belastung der Nachbarschaft so gering wie mÃ¶glich zu halten. Von einer dadurch erhÃ¶hten Belastung durch Immissionen kann nicht gesprochen werden, wie die Vorinstanz zu Recht festhielt. Was das mehrfach erwÃ¤hnte Parkfeld mit 18 PlÃ¤tzen anbelangt, besteht ein solches zwar noch beim alten Schulhaus Allenmoos II, wird aber gemÃ¤ss Neubauprojekt aufgehoben. Die Zufahrt zum neuen (einzigen) Parkplatz mit 23 Parkfeldern erfolgt Ã¼ber den SchÃ¼rbungert.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden halten den Standort der HeilpÃ¤dagogischen Schule fÃ¼r nicht standortgerecht, weil er mit den Ã¶ffentlichen Verkehrsmitteln nur ungenÃ¼gend erschlossen sei. Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausfÃ¼hrt, befinden sich im Umkreis von 380 bis 600 m drei Tramhaltestellen, was als genÃ¼gende Anbindung an den Ã¶ffentlichen Verkehr erscheint. Zum Bedarf eines Neubaus fÃ¼r die HeilpÃ¤dagogische Schule und zur Geeignetheit des Standorts Allenmoos kann im Ãbrigen auf die AusfÃ¼hrungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, wonach der Bau des Schulhauses Allenmoos II einem gewichtigen Ã¶ffentlichen Interesse entspricht (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die Ã¼brigen AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrenden sind nicht geeignet, vom angefochtenen Entscheid abzuweichen. Die Beschwerde ist daher abzuweisen und der angefochtene Entscheid ist zu bestÃ¤tigen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je 1/13 unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen nicht zu (§ 70 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 VRG). Auch die Beschwerdegegnerin, die nicht anwaltlich vertreten war und zu deren Ã¼blicher VerwaltungstÃ¤tigkeit auch die FÃ¼hrung von Verfahren der vorliegenden Art gehÃ¶rt, hat keinen Anspruch auf EntschÃ¤digung (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 18).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je 1/13 auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>