A bteilung III C -705/2006 {T 0/2} U rteil vom 3. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident), R ichter Bernard Vaudan, R ichter Blaise Vuille, G erichtsschreiberin Evelyne Sturm . Z._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er aus Kosovo stam m ende Z._______ (nachfolgend: Beschw erdeführer oder R ekurrent), geboren [...] 1975, ersuchte am 7. O ktober 2005 beim Schw eizerischen Verbindungsbüro in Pristina um eine Einreisebew illigung für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei seinem im Kanton Thurgau w ohnhaften O nkel. D ie Auslandvertretung verw eigerte das beantragte Visum vorerst form los und überm ittelte anschliessend das G esuch der Vor- instanz zum form ellen Entscheid. B. N achdem die Vorinstanz beim Ausländeram t des Kantons Thurgau ergän- zende Auskünfte eingeholt hatte, lehnte sie das Einreisebegehren m it Ver- fügung vom 24. N ovem ber 2005 ab. Zur Begründung w urde im W esent- lichen ausgeführt, die anstandslose und fristgerechte W iederausreise könne angesichts der w irtschaftlichen und soziokulturellen Lage im H er- kunftsland, aber auch unter Berücksichtigung der persönlichen Verhält- nisse nicht als gesichert betrachtet w erden. Zudem sei der Beschw erde- führer seit seinem letzten Aufenthalt in der Schw eiz ohne Erw erbstätigkeit. Festsetzungstendenzen w ürden sich ausserdem aus seinem G esuch um Aufenthalt zw ecks Vorbereitung der H eirat in der Schw eiz ergeben, w elches am 9. Juni 2005 abgelehnt w orden sei. Schliesslich lägen keine G ründe vor, w elche eine Einreise trotzdem zw ingend notw endig er- scheinen liessen. C . M it Beschw erde vom 14. D ezem ber 2005 an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) beantragt der R ekurrent sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des Be- suchervisum s. Er bringt unter anderem vor, er sei seiner Verpflichtung zur fristgerechten W iederausreise bisher stets nachgekom m en. D ass er Ehe- vorbereitungen in der Schw eiz getroffen habe, sei nicht m ehr aktuell, habe er sich doch von seiner dam aligen, in der Schw eiz w ohnhaften Freundin getrennt und lebe nun in fester Beziehung m it einer Freundin im Kosovo, die ihm auf dem Bauernhof eine grosse H ilfe sei und seine kranke M utter respektiere. Aufgrund dieser Beziehung könne er sich auch nicht vor- stellen, in der Schw eiz zu bleiben. Schliesslich trage er auch grosse Ver- antw ortungen in seinem H eim atland. D . In ihrer Vernehm lassung vom 17. M ärz 2006 beantragt die Vorinstanz die Abw eisung der Beschw erde und w eist darauf hin, insbesondere jüngere Personen aus der H erkunftsregion des Beschw erdeführers w ürden ver- suchen, sich im Ausland eine verm eintlich bessere Zukunft aufzubauen. Ü berdies sei der R ekurrent ledig, kinderlos und seit seinem letzten Aufent- halt in der Schw eiz ohne feste Anstellung. Seine Ausführungen bezüglich Lebensm ittelpunkt und bindende Beziehungen zu seiner Freundin und seiner kranken M utter w ürden keine genügende Intensität erreichen, w ie sein Einreisegesuch vom 28. Februar 2005 zw ecks Ehevorbereitung deut- lich zeige. 3 E. D agegen bringt der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 21. April 2006 vor, er beabsichtige seine jetzige Freundin zu heiraten. Ausserdem verdiene er auf seinem Bauernhof sehr gut und habe keine Schulden oder sonstige G eldsorgen. Für allfällige Kosten w ährend seines Aufenthalts in der Schw eiz w ürde zudem sein O nkel aufkom m en. F. M it Schreiben vom 14. M ärz 2007 reichte der O nkel des Beschw erde- führers, K._______ (nachfolgend: G astgeber), eine Ehebescheinigung ein, aus w elcher hervorgeht, dass der Beschw erdeführer am 23. M ai 2006 in C ._______ A._______ geheiratet hat. Ferner legte er eine G eburtsbe- stätigung der Tochter des Beschw erdeführers bei und führte aus, es gäbe finanziell beim Besuchsaufenthalt keine Problem e, sei er als G astgeber doch gut abgesichert. So besitze er Liegenschaften und führe seit m eh- reren Jahren ein erfolgreiches [...] U nternehm en. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Einreise- verw eigerung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsge- richt (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufent- halt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20], Art. 31 ff. des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). D as U rteil ist entgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bun- desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die bei Inkrafttreten des Verw al- tungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schieds- kom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (vgl. Art. 53 VG G ). D as Verfahren richtet sich nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts ande- res bestim m t (vgl. Art. 37 VG G ). 1.3 D er R ekurrent ist als Adressat der angefochtenen Verfügung gem äss Art. 48 Vw VG zur Beschw erdeführung legitim iert. Auf die frist- und form ge- rechte Beschw erde ist daher einzutreten (Art. 49 – 52 Vw VG ). 2. M it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Er- m essens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb- lichen Sachverhaltes sow ie die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 49 Vw VG ). D as Bundesverw altungsgericht w endet im Beschw erdeverfahren das Bundesrecht von Am tes w egen an. Es ist gem äss Art. 62 Abs. 4 Vw VG an die Begründung der Begehren nicht gebunden und kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder abw eisen. M assgebend ist grundsätzlich die Sach- und 4 R echtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides (vgl. E. 1.2 des in BG E 129 II 215 teilw eise publizierten U rteils des Bundesgerichts 2A.451/2002 vom 28. M ärz 2003). 3. 3.1 Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Aus- land, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N ie- derlassung (Art. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBER SA X, Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin Arnold, Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behördlichen Er- m essen steht som it im Falle der Erteilung einer Einreisebew illigung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer all- m ählich den Vertrauensschutz verfestigenden Anw esenheitserlaubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anw esenheit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei, aber unter U m ständen visum pflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m den nachstehenden Visum sbestim m ungen). 3.2 D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländer (VEA, SR 142.211) nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öchten, unter anderem G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). D es W eiteren w ird die Einreise nicht bew illigt, w enn begründete Zw eifel am Aufenthaltszw eck bestehen (vgl. Art. 14 Abs. 2 Bst. c VEA). 3.3 D er Beschw erdeführer kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen und unterliegt aufgrund seiner N ationalität den Visum sbestim m ungen (vgl. Art. 1-5 VEA). Zur Prüfung des Kriterium s der gesicherten W iederausreise m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm tliche U m stände des konkreten Einzelfalles zu w ürdigen. 4. 4.1 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise können sich aus der allgem einen Lage im H erkunftsland der Besucherin oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw . R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise un- günstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche In- teressenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung im Einklang steht.5 4.2 D ie politische und w irtschaftliche Situation in Serbien und in der von der U N M IK verw alteten Provinz Kosovo ist w eiterhin schw ierig. D ie Arbeits- losigkeit ist hoch (2005: Serbien rund 20 % , Provinz Kosovo m ehr als 40 % ) und 37 % der Bevölkerung der Provinz Kosovo lebten gem äss den Zahlen der W eltbank für das Jahr 2006 unter der Arm utsgrenze (vgl. C ountry Brief 2006, auf der W ebsite der W eltbank > C ountries > Kosovo > O verview > Key Facts, <http://w w w .w orldbank.org>, besucht am 27. Juni 2007). D er Zuw anderungsdruck ist daher hoch, w as sich auch in der schw eizerischen Asylstatistik w iderspiegelt, in der Serbien im Jahre 2006 m it 11.6 % die grösste G ruppe von Asylsuchenden stellte. D abei sind ins- besondere die jüngeren G enerationen von der schw ierigen W irtschaftslage betroffen. 4.3 Vor diesem H intergrund und unter Berücksichtigung, dass die Bereitschaft auszuw andern, erfahrungsgem äss dort begünstigt w ird, w o bereits Ver- w andte oder Bekannte im Ausland leben, ist die Beurteilung der Vorin- stanz, die das das R isiko einer nicht fristgerechten W iederausreise als re- lativ hoch einschätzte, nicht zu beanstanden. Es w äre jedoch zu schem a- tisch und nicht haltbar generell und ohne spezifische Anhaltspunkte aus- schliesslich aufgrund der allgem einen Lage im H erkunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte W iederausreise zu schliessen. D ie eben genannten U m stände entbinden daher die Vorinstanz nicht von einer einzelfallbe- zogenen Beurteilung. N am entlich können berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verpflichtungen die Prognose einer anstandslosen W iederaus- reise begünstigen. W ie unter Ziff. 2 ausgeführt, sind dabei die Verhältnisse zum Zeitpunkt des Entscheides m assgebend. 5. 5.1 D er Beschw erdeführer ist 32-jährig, lebt in D obrosh und ist nach eigenen Angaben Landw irt auf einem grossen Bauernhof. Zum Zeitpunkt der Beurteilung durch die Vorinstanz w ar der R ekurrent ledig und hatte erst acht M onate zuvor ein G esuch zur Einreise zw ecks H eirat in der Schw eiz gestellt. Zw ar sprach dieser U m stand - w ie die Vorinstanz ausführte - dam als gegen eine gesicherte W iederausreise. Seither haben sich jedoch die persönlichen Verhältnisse des Beschw erdeführers insofern verändert, als er im M ai 2006 heiratete und gem äss der eingereichten G eburtsbe- scheinigung am [...] 2007 seine Tochter zur W elt kam . Es dürften som it inzw ischen durchaus fam iliäre Verpflichtungen im H eim atland bestehen, w eshalb dem Beschw erdeführer das im Jahr 2005 eingereichte G esuch zur Vorbereitung der H eirat in der Schw eiz nicht m ehr entgegengehalten w erden kann. U nter Berücksichtigung der in Ziff. 4.2 geschilderten, generell schw ierigen W irtschaftslage, bilden die fam iliären Verpflichtungen des Beschw erdeführers für sich jedoch noch keine hinreichende G arantie für die anstandslose und fristgerechte W iederausreise nach erfolgtem Besuchsaufenthalt. D er W unsch nach einer Em igration ist näm lich häufig auch m it der H offnung und Erw artung verbunden, nahe Angehörige später nachzuziehen oder zurückbleibende Fam ilienangehörige aus dem Ausland effizienter unterstützen zu können. 6 5.2 D er Beschw erdeführer bringt jedoch vor, er habe bislang die Anfor- derungen zur Einreise erfüllt und sei nach seinen bisherigen Besuchsauf- enthalten in der Schw eiz jew eils fristgerecht w ieder ausgereist. D er R e- kurrent beruft sich dam it zu R echt darauf, dass in der G esam tbeurteilung das Verhalten bei früheren Besuchsaufenthalten ebenfalls auf eine fristge- rechte W iederausreise hinw eisen kann. Aus den Akten geht hervor, dass dem Beschw erdeführer in den Jahren 2002 bis 2004 fünf M al die Einreise bew illigt und ein Visum auf Antrag hin verlängert w urde. D ass er die Schw eiz nach diesen Besuchen jew eils an- standslos verliess, lässt grundsätzlich auf eine fristgerechte W iederaus- reise bei einem künftigen Besuchsaufenthalt schliessen. In ihrer Ver- nehm lassung führt die Vorinstanz zw ar an, die Verhältnisse des Be- schw erdeführers hätten sich verändert, indem er seit seinem letzten Aufenthalt in der Schw eiz ohne Erw erbstätigkeit sei. W ie es sich dam it ver- hält, geht aus den Akten jedoch nicht eindeutig hervor, erklärte doch der G astgeber bereits im R ahm en der kantonalen Abklärungen zum ersten Einreisegesuch vom 21. M ai 2002, der R ekurrent sei selbständiger Land- w irt. D er Beschw erdeführer hingegen gab im dam aligen Visum santrag ein U nternehm en als Arbeitgeber an. Trotz diesen U nklarheiten w urde dem Beschw erdeführer die Einreise bew illigt und nachfolgende Visum sgesuche gutgeheissen. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz kann som it nicht auf veränderte bzw . w eggefallene berufliche Verpflichtungen ge- schlossen w erden, die im Vergleich m it den bisher beantragten Visa gegen eine gesicherte W iederausreise sprechen w ürden. 5.3 Folglich erscheint aufgrund des bisherigen Verhaltens des Beschw erde- führers bei seinen früheren Besuchsaufenthalten in der Schw eiz und ange- sichts seiner fam iliären Verpflichtungen im H eim atland zum heutigen Zeit- punkt die fristgerechte W iederausreise ausreichend gesichert. 6. W ie unter Ziff. 3.2 ausgeführt, ist das Visum jedoch gem äss Art. 14 Abs. 2 Bst. c VEA zu verw eigern, w enn am Aufenthaltszw eck begründete Zw eifel bestehen. In diesem Zusam m enhang ist zw ar anzum erken, dass der Be- schw erdeführer m ehrfach und in kurzen Abständen um Besuchsaufent- halte in der Schw eiz ersuchte. So w urde ihm erstm als im Juli 2002 ein Visum für drei M onate ausgestellt. Im Jahr 2003 erhielt der Beschw erde- führer drei w eitere Einreisebew illigungen für 30, 41 und 90 Tage. Schliesslich w urden ihm im Juni und O ktober 2004 zw ei w eitere Einreise- bew illigungen für insgesam t sechs M onate ausgestellt. Innerhalb von drei Jahren erhielt der Beschw erdeführer som it für insgesam t 14 M onate Visa zu Besuchsaufenthalten in der Schw eiz. D ieser U m stand alleine verm ag jedoch auch vor dem H intergrund, dass der Beschw erdeführer dam als eine Beziehung zu einer in der Schw eiz w ohnhaften Ausländerin pflegte, nicht ausreichende Zw eifel am Aufenthaltszw eck des vorliegend ersuchten Besuchervisum s zu begründen. 7. Zum Zeitpunkt als die Vorinstanz verfügt hatte, verm ochte die Verw eige- rung der Einreisebew illigung durchaus als gerechtfertigt erscheinen. Ange- sichts der eingetretenen Veränderungen (H eirat und G eburt eines Kindes) und in Anbetracht der früher erteilten Einreisebew illigungen präsentiert 7 sich die Sachlage nunm ehr aber anders, so dass dem Beschw erdeführer die anbegehrte Einreisebew illigung erteilt w erden kann. 7.1 D ie Beschw erde ist som it gutzuheissen. Entsprechend dem Verfahrens- ausgang sind dem Beschw erdeführer keine Kosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D er geleistete Kostenvorschuss ist zurückzuerstatten. 7.2 Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen, w eil dem Beschw erde- führer keine verhältnism ässig hohen Kosten erw achsen sind (Art. 64 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 7 Abs. 4 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird gutgeheissen und die angefochtene Verfügung vom 24. N ovem ber 2005 w ird aufgehoben. 2. D ie Vorinstanz w ird angew iesen, dem Beschw erdeführer - unter Vorbehalt w esentlicher neuer Erkentnisse - die Einreise zu bew illigen. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt und der am 16. Februar 2006 geleistete Kostenvorschuss in der H öhe von Fr. 500.-- w ird dem Beschw er- deführer zurückerstattet. 4. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben, Akten R ef-N r. [...[ und [...] retour) D er Kam m erpräsident: D ie G erichtsschreiberin: A. Im oberdorf E. Sturm Versand am :