<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00515</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichter Boller<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">24. Februar 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1967, meldete sich am 6. August 2019 (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsdatum) unter Beilage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrerer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arztberichte (Urk. 7/3) bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 7/6). Die IV-Stelle tätigte Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht und veranlasste die Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens bei der </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welches am 23. August 2021 erstattet wurde (Urk. 7/56). Mit Vorbescheid vom 3. Dezember 2021 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Zusprache einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Februar 2020 bis April 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befristeten ganzen Rente sowie einer unbefristeten Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente ab Mai 2020 in Aussicht (Urk. 7/63), wogegen die Versicherte am 7. Januar 2022 Einwand erhob (Urk. 7/68). Am 27. Juli 2022 verfügte die IV-Stelle wie vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschieden (Urk. 7/81, 87, 95, 98 = Urk. 2/1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14. September 2022 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihr sei eine unbefristete ganze Invalidenrente zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 24. November 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 25. November 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die </span><span>Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangsbe</span><span>stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a IVV) analog anzuwenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_122/2020 vom 26. Februar 2021 E. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 88a Abs. 1 IVV ist eine Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anpassung in der Regel erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der Änderung vorzunehmen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5.3; vgl. ZAK 1984 S. 134; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichts 9C_32/2015 vom 10. September 2015 E. 4.1 und I 583/05 vom 15. März 2006 E. 2.3.2 je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2021 E. 3.2, je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweiskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten ergeben, dass der Beschwerdeführerin im Zeitraum von Januar 2019 bis Januar 2020 keine Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zumutbar gewesen sei. Ab Februar 2020 könne sie die bisherige Tätigkeit wieder zu 40 % ausüben. Auch eine angepasste Tätigkeit sei ihr zu 40 % zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, wobei diese Tätigkeit folgendem Profil entsprechen sollte: sehr leichte bis leichte wechselbelastende Tätigkeiten, ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Aufmerksamkeit und die Konzentration; eine Toilette sollte jederzeit zur Verfügung stehen; kein gesteigerter Publikumsverkehr und keine Präsenzpflicht; klar strukturierte Aufgaben; Aufgaben/Tätigkeiten sollten nacheinander ausgeführt werden können. Da die Anmeldung erst am 6. August 2019 und damit verspätet erfolgt sei, entstehe ein Rentenanspruch erst ab Februar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Sicherstellung, dass der Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin sich langfristig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbessert habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, werde die 100%ige Arbeitsunfähigkeit um 3 Monate verlängert. Entsprechend bestehe von Februar 2020 bis April 2020 ein Anspruch auf eine ganze Rente und ab Mai 2020 ein solcher auf eine Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der medizinischen Fachrichtungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(chronische Pankreatitis idiopathischer Ursache) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht abschliessend beurteilt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ihre Krankheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe nichts mit Orthopädie, Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, Neurologie oder Neuropsychologie zu tun, sondern bedürfe einer Beurteilung durch einen Gastroenterologen. Sie sei durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese Krankheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % arbeitsunfähig, weshalb sie Anspruch auf eine ganze Rente habe (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. August 2021 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 7/56/9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Pankreatitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Akute Pankreatitis-Schübe 2013, 2016 und 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Einlage einer Ductus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pankreatikus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Drainage 07/2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach Einlage zweier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pigtail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Katheter und Entfernung der Drai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nage 01/2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 05/2021 (anamnestisch)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Untergewicht (BMI 16.2 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte bis mittelgradige neuropsychologische Störung mit Minderleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tungen in Teilbereichen der Aufmerksamkeit (phasische Aktivierungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reitschaft, geteilte Aufmerksamkeit) und der Exekutivfunktionen (Antrieb, Störanfälligkeit, Umstellfähigkeit) unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen genann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/56/9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pankreopriver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Diabetes mellitus Typ 3c (ED 2019)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach Psychische- und Verhaltensstörungen durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom, ICD-10: F11.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Psychische- und Verhaltensstörungen durch Opioide, Abhängigkeitssyndrom, ICD-10: F11.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restbeschwerden nach Hundebissverletzung aus dem Jahre 2013 ohne relevante Funktionseinschränkung mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Partieller Affektion des Ramus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begutachtende Internist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, die Versicherte leide an einer chronischen Pankreatitis. Sie habe bislang 3 Schübe gehabt, dies in den Jahren 2013, 2016 und 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es handle sich insofern um ein idiopathisches Krankheitsbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als keine typische Pankreatitis-Ursache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie Alkoholabusus oder ein Gallensteinleiden vorliegen würden und die Ätiologie unklar geblieben sei. Im Rahmen der chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Pankreatitis habe sich auch eine endokrine Dysfunktion in Form eines Insulinmangels eingestellt. Die Versicherte sei seit 2019 insulinpflichtige Diabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tikerin der eher seltenen Form Typ 3c. Das Handling scheine gut zu sein, was sowohl anamnestisch als auch aus der Aktenlage hervorgehe. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im letzten Job </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von dieser Seite nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resultiert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Das durchaus schwere Krankheitsbild der chronischen Pankreatitis verursache der Versicherten nachvollziehbar Bauchschmerzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gastrointestinale Begleit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik wie Blähungen und Durchfälle. Sie sei auf Analgetika in Dauerge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauch angewiesen. Bei anamnetisch vor der ersten Pankreatitis normalem Gewicht liege seitdem ein eher schweres Untergewicht vor. Aktuell fänden sich in den Laborwerten eine Leukozytose sowie erhöhte Leberwerte bei tiefnormaler Lipase. Obgleich die angestammte Tätigkeit optimal angepasst sei, liege hier auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund dieser chronischen abdominellen Symptomatik eine relevante Reduktion der Arbeitsfähigkeit vor. Diese betreffe vorwiegend die Präsenzfähigkeit, jedoch auch das Rendement (Urk. 7/56/26).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädischer Sicht würden Restbeschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach einer Hundebissver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des rechten Unterarmes aus dem Jahr 2013 beklagt. Bei der klinischen Untersuchung habe sich eine untergewichtige Versicherte gezeigt, deren Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitätenmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per se sehr schwach sei. Dies betreffe nicht nur die Arm- sondern auch die Beinmuskulatur. Im Bereich des rechten Unterarms bestünden zwei reizlose, abgeblasste kleinste Narben, unter welchen kein Sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stanzdefekt zu sehen und zu tasten sei. Der Narbenbereich sei nicht mehr druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzhaft. In der Prüfung hätten sich die Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Fingergelenke seitengleich frei dargestellt. Eine Einschränkung habe rechts nicht festgestellt werden können und auch die Handgelenksfunktionen sowie die Fein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">motorik der rechten Hand seien nicht gestört gewesen. So hätten ein kompletter Faustschluss sowie eine Langfingerstreckung und -spreizung demonstriert werden können und auch die Opposition des Daumens gegenüber den Langfin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gern sei möglich gewesen. Bewegungsschmerzen in den Fingergrund- und -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch im Daumensattelgelenk hätten sich nicht provozieren lassen. Orthopädisch habe keine nennenswerte Funktionseinschränkung in den Gelenken der rechten oberen Extremität festgestellt werden können. Auch hätten die Messungen der Armmuskulatur bei insgesamt spärlicher Anlage der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Seitendifferenz gezeigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich habe auch die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung des Achsenorgans sowie der übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Extremitätengelenke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf keine weiteren Gesundheitsstörungen auf orthopädischem Gebiet hingewiesen (Urk. 7/56/55).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der neurologischen Begutachtung habe die Versicherte im Kern über kribbelnde Missempfindungen im Bereich von Daumen und Zeigefinger und gelegentlich im Bereich des ganzen rechten Armes sowie über zunehmende Schmerzen im rechten Arm geklagt. Der klinisch-neurologische Untersuchungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befund habe einen normalen Hirnnervenbefund gezeigt. Nervale Dehnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichen hätten weder zervikal noch lumbal vorgelegen. Manifeste oder latente Paresen hätten sich nicht finden lassen. Die Reflexe hätten sich seitengleich auf mittellebhaftem Niveau dargestellt und die Intaktheit der Reflexbögen angezeigt. H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inweise auf eine Rückenmarksläsion hätten sich nicht ergeben. Bei der Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung der Sensibilität sei im autonomen Versorgungsgebiet des Ramus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">super</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts eine Minderung von Oberflächen- und Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">empfinden ohne statische und dynamische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berührungsallodynie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angegeben worden. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tinel’sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeichen sei im Verlauf des Nervs an der Radialseite des rechten Unterarmes unterhalb der reizlosen Narben positiv, im Bereich des Karpaltunnels und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulnaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> demgegenüber beidseits negativ gewesen. Die vegetativen und koordinativen Funktionen hätten sich normal dargestellt. Zusammenfassend liege auf dem neurologischen Gebiet eine partielle Affektion des Ramus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">superficialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts nach einem Hundebiss im Jahr 2013 vor. Hinweise oder gar Belege für das Vorliegen einer organneurologischen Erkrankung mit Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit hätten sich weder aus den Akten noch der Untersuchung ergeben (Urk. 7/56/70).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht stünden eine Schmerzsymptomatik im Bereich der Hand sowie durch die Versicherte berichtete Einschränkungen durch eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung im Vordergrund des Beschwerdebildes. Die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte habe berichtet, von Ende der 1990er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis Anfang 2001 ab und zu Kokain, MDMA und THC konsumiert zu haben. Bezüglich Alkoholkonsum habe sie angegeben, ab dem Jahr 2003 nach einem bewaffneten Überfall vermehrt Alkohol getrunken zu haben. In Bezug auf die Menge des Alkohols sei sie vage geblieben und habe auf wiederholtes Nachfragen angegeben, ca. zwei bis drei Schnäpse am Tag getrunken zu haben. Ob die von der Versicherten angegebene, über einen recht kurzen Zeitraum konsumierte Alkoholmenge und der Jahre zurückliegende Drogenkonsum den anhaltenden Pankreasschaden erklären könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, könne aus psychiatrischer Sicht nicht beantwortet werden. Es werde aber von einer psychischen und Verhaltensstörung durch Alkohol, derzeit abstinent, ausgegangen. Im Rahmen der Unt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersuchung seien kognitive Einschränkungen fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt worden, welche neuropsychologisch untersucht worden seien. Dabei habe sich eine leichte bis mittelgradige neuropsychologische Störung mit Minderleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen in Teilbereichen der Aufmerksamkeit und der Exekutivfunktionen unkla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer Ätiologie ergeben. Aus psychiatrischer Sicht bestünden die Minderleistungen am ehesten aufgrund des zurückliegenden Alk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hol- und Drogenkonsums und der aktuellen regelmässigen Schmerzmitteleinnahme (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temgesic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Bei der Versicherten liege daher unter Zugrundelegung der diagnostischen Kriterien der ICD-10 auch der Verdacht auf eine psychische- und Verhaltensstörung durch Opioide, Abhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gigkeitssyndrom, vor (Urk. 7/56/41).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung schlossen die Gutachter, bei der Versicherten bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen hinsichtlich der Arbeitsschwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Limitierungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrisch-neuropsychologischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht, welche die Aufmerksamkeit und die Exekutivfunktionen beträfen. Ferner sei das Rendement durch die persistierende Bauchsymptomatik, welche Pausen und gehäufte Toilettenbesuche notwendig mache, reduziert (Urk. 7/56/9). Insgesamt seien der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leichte und leichte wechselbelastende Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Aufmerk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit und die Konzentration zumutbar, wobei eine Toilette jederzeit zur Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung stehen sollte. Demgegenüber seien mittelschwere und schwerere Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, Schichtdienst, Tätigkeiten mit Selbst- oder Fremdgefährdung (wegen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypoglykämierisikos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), mit gesteigertem Publikumsverkehr und mit Präsenzpflicht nicht zumutbar (Urk. 7/56/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer vorübergehend aufgehobenen Arbeitsfähigkeit attestierten die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter der Versicherten ab Februar 2020 s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">owohl in der bisherigen Tätigkeit als Versicherungsmaklerin als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit eine 40 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (4.25 Stunden tägliche Präsenz, 20 % Minderung des Rendements. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei gingen die psychiatrisch-neuropsycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch bedingten Einschränkungen in den internistischen gesamthaft auf, da sie sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei halbtägiger Präsenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in geringerem Ausmass auswirkten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/56/10 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. August 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermag zu überzeugen. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/56/15 ff.) und den von der Beschwerdeführerin geklag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden (Urk. 7/56/22 ff., 35 ff., 49 ff., 65 ff., 78 f.) sowie gestützt auf die umfassenden und sorgfältigen fachärztlichen Untersuchungen (Urk. 7/56/25 f., 38 ff., 52 ff., 67 ff., 56 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die medizinischen Überle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und detailliert begründet (Urk. 7/56/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ff., 26 ff., 41 ff., 55 ff., 70 ff., 82 ff.). Das Gutachten erfüllt daher die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">taugliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf das Gutachten könne nicht abgestellt werden, zumal die gewählten Fachrichtungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Beurteilung ihrer Krankheit nicht geeignet seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gastroenterologie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handelt es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um ein Teilgebiet der Inneren Medizin. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der internistische Gutachter hielt unter Bezugnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Aktenlage fest, bei der Versicherten liege eine chronische Pankreatitis vor, welche zu akuten Schüben in den Jahren 2013, 2016 und 2018 geführt habe. 2019 sei ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pankre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atikus-D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rai</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingebracht worden, der im Januar 2020 wegen Dislokation und weiterhin bestehenden Beschwerden durch zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pigtailkatheter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersetzt worden sei. Im Rahmen der chronischen Entzündung des Organs habe sich eine endokrine Insuffizienz im Sinne eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pankreopriven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diabetes Mellitus (Typ 3c) entwickelt. Diesbezüglich sei die Versicherte auf Insulin eingestellt worden, wobei im Verlauf über eine gute Stoffwechseleinstellung berichtet worden sei (Urk. 7/56/22). Der internistische Gutachter befasste sich mithin eingehend mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisherigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entwicklung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des im Vordergrund stehenden Krankheitsbildes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie dem Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverlauf. Vor diesem Hintergrund erachtete er die von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin geklagten Beschwerden als nachvollziehbar (Urk. 7/56/26) und schrieb der chronischen Pankreatitis relevante Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl betreffend die täglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbare Arbeitszeit als auch das darin erzielbare Rendement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu (Urk. 7/56/57)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die festgestellten Beeinträchtigungen fanden denn auch Eingang in das Belastbarkeitsprofil respektive die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. So attestierten ihr die Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bloss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine 40%ige Arbeitsfähigkeit für sehr leichte und leichte wechselbelastenden Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne besonderen Zeitdruck, ohne erhöhte Anforderungen an Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit und Konzentration, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Schichtdienst, ohne Tätigkeiten mit Fremd- oder Selbstgefährdung, ohne gesteigerten Publikumsverkehr sowie ohne Präsenzpflicht), wobei eine Toilette jederzeit zur Verfügung stehen sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/56/10, 29)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Einschätzung überzeugt und es besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Anlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilungskompetenz des internistischen Gutachters in Bezug auf die gastrointestinalen Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu zweifeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermögen auch die von der Beschwerdeführerin beschwerdeweise aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legten medizinischen Berichte des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 10. August 2022 (Urk. 3/13) sowie des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. August 2022 (Urk. 3/12) nichts zu ändern. So ist diesbezüglich zunächst festzuhalten, dass nach ständiger Rechtsprechung der Zeitraum bis zum Abschluss des Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens – vorliegend somit bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung am 27. Juli 2022 – Bezugsgrösse für den entscheidungsrelevanten Sachverhalt ist. Spätere Arztberichte sind dann in die Beurteilung miteinzubeziehen, soweit sie Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegebene Situation erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_361/2020 vom 26. Februar 2021 E. 3.3). Die vorgenannten Berichte beziehen sich ausschliesslich auf nach dem vorliegend massgebenden Beurteilungszeitraum erfolgte Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen und Behandlungen und lassen damit keine Rückschlüsse auf den im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegebenen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand der Beschwerdeführerin zu. Bereits deshalb sind sie nicht geeignet, die Einschätzungen der Gutachter in Zweifel zu ziehen. Dies gilt vorliegend umso mehr, als sich aus dem Austrittsbericht des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. August 2022 – mit Ausnahme der Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subileus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – keine neue Diagnose ergibt, die nicht bereits im Rahmen der Begutachtung bekannt gewesen wäre und nicht Eingang in die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter gefunden hätte. Diesbezüglich ist daran zu erinnern, dass eine Diagnose alleine noch keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermag, sondern dass es hierfür einer funktionellen Einschränkung bedarf (Urteil des Bundesgerichts 8C_803/2021 vom 20. April 2022 E. 5.3.1). Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungen zu derartigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (zusätzlichen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionellen Einschränkungen finden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich weder im Bericht des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch in jenem des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch eine Arbeitsunfähigkeit wurde nicht attestiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind keine Gründe ersichtlich, welche an der Beweiskraft des Gutachtens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. August 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zweifeln liessen, weshalb voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich darauf abgestellt werden kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist somit erstellt, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorübergehend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsunfähig war, jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Februar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl in der bisherigen wie auch in einer leidensan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu 40 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin (spätestens) im Januar 2019 arbeitsunfähig geworden war (Urk. 7/56/11) und sich im August 2019 zum Leistungsbezug angemeldet hat (Urk. 7/6), ist der frühestmögliche Rentenbeginn im Februar 2020 (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG, Art. 29 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 128 V 29 E. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sind indessen Validen- und Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenlohn. Dies stellt keinen «Prozentvergleich» dar, sondern eine rein rechnerische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vereinfachung (Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gutachten vom 21. August 2021 geht hervor, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit in jeglichen Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Februar 2020 in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisherige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit als Versicherungsmaklerin zu 40 % arbeitsfähig ist (Urk. 7/56/10 f.) und diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als angepasst gelten kann (Urk. 7/56/26). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indem vorliegend die angestammte Tätigkeit einer leidensange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit entspricht, sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Verdienst zu berechnen, weshalb sich deren genaue Ermittlung erübrigt. Im Sinne einer rechnerischen Vereinfachung entspricht der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad folglich dem Grad der Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin 60 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100 % - Invalideneinkommen 40 %)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was einen Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn aufgrund des eingeschränkten Belastungsprofils (sehr leichte und leichte wechselbelastende Tätigkeiten) zugunsten der Beschwerdeführerin ein leidensbedingter Abzug von 10 % gewährt würde, resultierte ein Invaliditätsgrad von 64 % (100 % - [40 % x 0.9])</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher keinen höheren Anspruch als jenen auf eine Dreiviertelsrente begründen würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs (Februar 2020) war die Beschwerdeführerin nach der beweiskräftigen gutachterlichen Einschätzung bereits zu 40 % arbeitsfähig. Entgegen der in der angefochtenen Verfügung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tretenen Auffassung besteht daher kein Anlass für die Annahme, dass die Beschwerdeführerin bis April 2020 vollständig arbeitsunfähig gewesen wäre. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend bestünde auch für die Monate Februar bis April 2020 bloss Anspruch auf eine Dreiviertelsrente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund der doch erheblich beeinträchtigten Erwerbsfähigkeit der Beschwerdeführerin und der Geringfügigkeit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuviel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugesprochenen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffnisse (drei Monate à Fr. 297.-- [Fr. 1'190.-- - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">893.--]) sind die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügungen vom 27. Juli 2022 im Ergebnis nicht zu beanstanden und die dagegen gerichtete Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrer Eingabe vom 14. September 2020 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 3). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ 16 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt (Urk. 3/14), weshalb dem Gesuch stattzugeben ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzulegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausgangsgemäss sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge Bewilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu nehmen. Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">In Bewilligung des Gesuch</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">s vom </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">14. September 2022 wird der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html>