<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2018.00329</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=218642&amp;W10_KEY=13013496&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2018.00329</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.10.2018</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohn</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Lohnfestsetzung] Vorliegend sind das kantonale Lehrpersonalgesetz und seine Ausführungsbestimmungen als kommunales (Personal-)Recht anwendbar (E. 2). Die Beschwerdegegnerin setzte den Lohn der Beschwerdeführerin, welche nicht über einen von der EDK anerkannten Ausbildungsabschluss verfügt, in analoger Anwendung des § 31 Abs. 4 LPVO und mit Blick auf § 16a LPVO auf 90 % des Lohns fest, welcher ihr auszurichten wäre, wenn sie einen entsprechenden Ausbildungsabschluss erworben hätte (E. 3.1). Entgegen der Beschwerde erweist sich der Rückgriff der Beschwerdegegnerin auf die kantonale Regelung zur Entlöhnung von Vikarinnen und Vikaren ohne das grundsätzlich erforderliche Lehrdiplom als sachgerecht und ist jedenfalls nicht rechtsverletzend (E. 3.3.2). Die langjährige Berufserfahrung der Beschwerdeführerin vermag den formalen Bildungsabschluss nicht zu ersetzen und führt auch nicht dazu, dass sie wie eine Lehrperson mit entsprechendem Ausbildungsabschluss entlöhnt werden müsste (E. 3.3.3). Der Umstand, dass Lehrpersonen ohne anerkannten Ausbildungsabschluss und mit im Vergleich zur Beschwerdeführerin wenig(er) Berufserfahrung der Lohn ebenfalls zu 90 % ausgerichtet werden mag, führt nicht zu einer unzulässigen Ungleichbehandlung der Beschwerdeführerin oder zu einer Verletzung des Differenzierungsgebots (E. 3.3.4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNHÃHE">LOHNHÃHE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 16a LPV</span><br/><span class="ungerade">§ 31 Abs. IV LPV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=39125" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2018.00329</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">10. Oktober 2018</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Gemeinde B,<b> </b></span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Lohn,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A besuchte von 1981 bis 1984 eine Schule fÃ¼r Atem-, Sprech- und Stimmlehrer in Deutschland. Mit VerfÃ¼gung der Schulpflege B vom 31. Juli 2017 wurde A von der Gemeinde B fÃ¼r das Schuljahr 2017/2018 bzw. vom 1. August 2017 befristet bis zum 31. Juli 2018 als LogopÃ¤din mit einem Vollzeitpensum (28 Wochenlektionen) angestellt. Zur Besoldung wurde festgehalten, diese richte sich "nach dem kantonalen Lohnreglement nach Klasse 12.01 / Stufe 17 und betrÃ¤gt Fr. 126'448.20 brutto pro Jahr bzw. Fr. 9'726.78 pro Monat (90% des Jahresgrundlohnes aufgrund fehlender EDK Anerkennung)". Auf Einsprache von A hin bestÃ¤tigte die Schulpflege B die Lohnfestsetzung mit VerfÃ¼gung vom 3. Oktober 2017. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A rekurrierte am 2./3. November 2017 an den Bezirksrat C und verlangte, es sei ihr rÃ¼ckwirkend ab 31. Juli 2017 "der volle Lohn (100%) ohne Reduktion gemÃ¤ss kantonalem Lohnreglement nach Klasse 12.01/Stufe 17 zu gewÃ¤hren". Mit Beschluss vom 26. April 2018 wies der Bezirksrat den Rekurs ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A fÃ¼hrte am 27./28. Mai 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und beantragte, unter EntschÃ¤digungsfolge sei ihr rÃ¼ckwirkend ab 31. Juli 2017 der "volle Lohn (100%) ohne Reduktion gemÃ¤ss kantonalem Lohnreglement nach Klasse 12.01/Stufe 17 zu gewÃ¤hren". Die Gemeinde B verlangte mit Beschwerdeantwort vom 12./13. Juni 2018 die Abweisung des Rechtsmittels unter EntschÃ¤digungsfolge. Der Bezirksrat C schloss mit Vernehmlassung vom 25. Juni 2018 auf Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber Anordnungen einer Gemeinde etwa in personalrechtlichen Angelegenheiten nach § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 2 lit. c sowie §§ 42â44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Strittig ist vorliegend die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Reduktion eines (hypothetischen) Einsatzlohnes um 10 % aufgrund dessen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber keinen von der EidgenÃ¶ssischen Konferenz der Erziehungsdirektoren (EDK) anerkannten einschlÃ¤gigen Bildungsabschluss verfÃ¼ge. Der von der Beschwerdegegnerin festgesetzte Jahresbruttolohn von Fr. 126'448.20 entspricht einem nicht reduzierten Jahresbruttolohn von Fr. 140'498.00. Die streitige Lohndifferenz betrÃ¤gt demnach Fr. 14'049.80 pro Jahr bzw. Fr. 1'170.80 pro Monat. Das ArbeitsverhÃ¤ltnis zwischen den Parteien begann am 1. August 2017 und endete infolge KÃ¼ndigung durch die BeschwerdefÃ¼hrerin am 22. Dezember 2017. Der Streitwert belÃ¤uft sich somit auf rund Fr. 5'500.-. Damit und weil der Angelegenheit auch keine grundsÃ¤tzliche Bedeutung zukommt, fÃ¤llt jene in die ZustÃ¤ndigkeit des Einzelrichters (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 e contrario VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin war Angestellte der Beschwerdegegnerin. Sie war als LogopÃ¤din tÃ¤tig und unterrichtete somit keine im Lehrplan vorgesehenen FÃ¤cher. Daher unterstand sie nach § 1 Abs. 1 Satz 1 e contrario des Lehrpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG, LS 412.31) diesem Gesetz grundsÃ¤tzlich nicht. Vielmehr ist das von der Beschwerdegegnerin erlassene kommunale Personalrecht massgeblich. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach der Personalverordnung der Gemeinde B gilt fÃ¼r das durch die Gemeinde entlÃ¶hnte kommunale Lehrpersonal der Volksschule "das kantonale Lehrerpersonalgesetz"; enthÃ¤lt das Lehrerpersonalgesetz keine Regelung, richtet sich das ArbeitsverhÃ¤ltnis nach den Bestimmungen der kommunalen Personalverordnung. Mit der Vorinstanz ist anzunehmen, dass sich der Verweis in der kommunalen Personalverordnung Ã¼ber den Wortlaut hinaus nicht nur auf das Lehrpersonalgesetz, sondern auch auf die Lehrpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 (LPVO, LS 412.311). Die genannten kantonalen Erlasse sind mithin â als kommunales Recht â anwendbar. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Beschwerdegegnerin begrÃ¼ndet die umstrittene Lohnfestsetzung wie folgt: LogopÃ¤dinnen und LogopÃ¤den wÃ¼rden zwar kommunal angestellt, unterstÃ¼nden aber den Ausbildungsvorschriften des Kantons. Nach der einschlÃ¤gigen Bestimmung des § 29 Abs. 3 der Verordnung Ã¼ber die sonderpÃ¤dagogischen Massnahmen vom 11. Juli 2007 (VSM, LS 412.103) mÃ¼ssten wie die BeschwerdefÃ¼hrerin in der SonderpÃ¤dagogik tÃ¤tige Fachpersonen fÃ¼r ihre TÃ¤tigkeit Ã¼ber eine von der EDK anerkannte Ausbildung verfÃ¼gen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼ge nicht Ã¼ber einen solchen Ausbildungsabschluss in LogopÃ¤die. In sinngemÃ¤sser Anwendung der kantonalen Regelungen fÃ¼r die EntlÃ¶hnung von Vikarinnen und Vikaren ohne Lehrdiplom (§ 31 Abs. 4 LPVO) werde der befristet angestellten BeschwerdefÃ¼hrerin der Lohn zu 90 % ausgerichtet; sie (die Beschwerdegegnerin) habe sich bei der Lohnfestsetzung auch auf § 16a LPVO gestÃ¼tzt, welche Bestimmung dieselben GrundsÃ¤tze fÃ¼r die EntlÃ¶hnung von Lehrpersonen ohne Lehrdiplom statuiere. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Nach § 31 Abs. 4 Satz 4 LPVO erhalten Vikarinnen und Vikare ohne Lehrdiplom fÃ¼r die Volksschule den monatlichen Lohn zu 100 % mit Lehrdiplom fÃ¼r die Sekundarstufe II (lit. a), zu 90 % nach Abschluss des Basisstudiums als Volksschullehrperson oder in besonderen Ausbildungen gemÃ¤ss § 18 des Gesetzes Ã¼ber die PÃ¤dagogische Hochschule (lit. b) und zu 80 % in den Ã¼brigen FÃ¤llen (lit. c); § 16a LPVO statuiert eine inhaltlich gleiche Differenzierung fÃ¼r lÃ¤ngstens ein Jahr angestellte Lehrpersonen, welche nicht Ã¼ber die Zulassung zum Schuldienst verfÃ¼gen (§ 7 Abs. 4 LPG). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht zunÃ¤chst geltend, sie verfÃ¼ge "per Entscheid der Rekurskommission der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EKD) vom 11. April 2017 Ã¼ber eine gesamtschweizerische Anerkennung ihres deutschen Bildungsabschlusses als Ãquivalent zu einem schweizerischen Hochschuldiplom in LogopÃ¤die sobald die Ausgleichsmassnahmen erfolgreich absolviert sind". In den Akten liegen AuszÃ¼ge eines RÃ¼ckweisungsentscheids der Rekurskommission der EDK vom 7. Februar 2017 sowie einer im Anschluss erlassenen VerfÃ¼gung der EDK vom 11. April 2017. GemÃ¤ss der VerfÃ¼gung vom 11. April 2017 erfolgt eine Anerkennung des deutschen Ausbildungsabschlusses der BeschwerdefÃ¼hrerin in LogopÃ¤die unter der Bedingung, dass die festgestellten Defizite im Ausbildungsinhalt im Rahmen von 45 ECTS-Kreditpunkten umfassenden Ausgleichsmassnahmen kompensiert werden. In einer E-Mail an die Beschwerdegegnerin vom 31. Juli 2017 weist die BeschwerdefÃ¼hrerin darauf hin, dass es gegen den Entscheid der EDK vom 11. April 2017 "betr. der Hoehe der ECTS Punktzahl" ein Rekursverfahren gebe; die Ausgleichsmassnahmen wÃ¼rden frÃ¼hestens im Schuljahr 2018/2019 starten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼gte nach dem Gesagten wÃ¤hrend ihrer Anstellung bei der Beschwerdegegnerin <i>nicht </i>Ã¼ber einen anerkannten Ausbildungsabschluss im Sinn des § 29 Abs. 3 VSM fÃ¼r ihre TÃ¤tigkeit als LogopÃ¤din. Dass die von ihr zu absolvierenden Ausgleichsmassnahmen weder zum Erwerb eines neuen Bildungstitels noch zu einer VerÃ¤nderung ihrer "Berufsbezeichnung" fÃ¼hren oder sie eine langjÃ¤hrige Berufserfahrung aufweisen mag, Ã¤ndert daran nichts. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet weiter ein, die kantonalen Bestimmungen, auf welche die Beschwerdegegnerin ihre Lohnfestsetzung stÃ¼tze, seien nicht einschlÃ¤gig und deren Anwendung willkÃ¼rlich, weshalb die Lohnreduktion durch § 16a lit. b LPVO in Verbindung mit § 7 Abs. 4 LPG nicht gerechtfertigt werden kÃ¶nne.</p> <p class="Urteilstext">Vorliegend wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund des fehlenden anerkannten Ausbildungsabschlusses befristet fÃ¼r das Schuljahr 2017/2018 angestellt (vgl. § 29 Abs. 7 VSM sowie 7 Abs. 4 LPG). Dass die Beschwerdegegnerin bei der Festsetzung ihres Lohnes die kantonale Regelung fÃ¼r Vikarinnen und Vikare ohne das grundsÃ¤tzlich erforderliche Lehrdiplom (§ 31 Abs. 4 LPVO) berÃ¼cksichtigte, erscheint daher sachgerecht und ist jedenfalls nicht rechtsverletzend. Ebenso wenig ist der RÃ¼ckgriff der Beschwerdegegnerin auf § 16a LPVO grundsÃ¤tzlich zu beanstanden; diese Bestimmung regelt die EntlÃ¶hnung von Lehrpersonen ohne Lehrdiplom fÃ¼r die Volksschule, welche gestÃ¼tzt auf § 7 Abs. 4 LPG befristet angestellt werden. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht sodann sinngemÃ¤ss geltend, es mÃ¼sse ihr angesichts ihrer in Deutschland abgeschlossenen Ausbildung und ihrer langjÃ¤hrigen Berufserfahrung (wohl in Analogie zu § 31 Abs. 4 Satz 4 lit. a bzw. § 16a lit. a LPVO) der volle Lohn ausgerichtet werden. Dem kann nicht gefolgt werden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat an der in Deutschland besuchten Schule fÃ¼r Atem-, Sprech- und Stimmlehrer keinen Ausbildungstitel im Sinn des § 29 Abs. 3 VSM erworben (oben 3.2). Dass sie Ã¼ber ein Lehrdiplom der Sekundarstufe II oder einen vergleichbaren Ausbildungsabschluss verfÃ¼ge, macht sie nicht geltend, und es finden sich in den Akten auch keine diesbezÃ¼glichen Hinweise. Die Berufserfahrung der BeschwerdefÃ¼hrerin schliesslich vermag den formalen Bildungsabschluss wie bereits erwÃ¤hnt (oben 3.2) nicht zu ersetzen. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.4 </b>Schliesslich bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die analoge Anwendung des § 31 Abs. 4 Satz 4 lit. b bzw. § 16a lit. b LPVO vor, das Basisstudium gelte gemÃ¤ss § 8 Abs. 1 des Reglements Ã¼ber die PrÃ¼fungen an der PÃ¤dagogischen Hochschule ZÃ¼rich vom 27. Oktober 2009 (LS 414.414; nachfolgend PHZH-Reglement) bereits nach dem zweiten Semester als abgeschlossen; sie sei aber nicht mit einer Lehrperson gleichzustellen, welche lediglich zwei Semester absolviert habe. Auch damit vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht durchzudringen, weil die Lohnreduktion (gegenÃ¼ber zum Schuldienst zugelassenen Personen) nicht durch die mangelnde Berufserfahrung oder den Fortschritt im Diplomstudium, sondern durch den (noch) nicht erfolgten Abschluss einer anerkannten Ausbildung begrÃ¼ndet ist. Dass § 8 Abs. 1 PHZH-Reglement (fÃ¼r den Vollzeitstudiengang) einen Abschluss des Basisstudiums nach zwei Semestern vorsieht und entsprechend (auch) Personen, welche noch ziemlich am Anfang ihrer Berufsausbildung stehen und Ã¼ber weniger Berufserfahrung als die BeschwerdefÃ¼hrerin verfÃ¼gen, nach § 31 Abs. 4 Satz 4 lit. b bzw. § 16a lit. b LPVO entlÃ¶hnt werden, fÃ¼hrt deshalb auch nicht zu einer unzulÃ¤ssigen Ungleichbehandlung der BeschwerdefÃ¼hrerin bzw. zu einem Verstoss gegen das Differenzierungsgebot. Vielmehr fÃ¼hrte die von ihr anbegehrte LohnerhÃ¶hung bzw. Gleichstellung mit ausgebildeten LogopÃ¤dinnen und LogopÃ¤den dazu, dass sie â ohne ersichtlichen Grund â gleich wie eine (Fach-)Lehrperson mit anerkannter Ausbildung behandelt und damit gegenÃ¼ber anderen an der Schule ohne den erforderlichen Ausbildungsabschluss TÃ¤tigen bevorzugt wÃ¼rde. </p> <p class="Urteilstext">Anzumerken bleibt, dass keine Hinweise dafÃ¼r vorliegen, dass die Berufserfahrung der BeschwerdefÃ¼hrerin im Rahmen der Lohneinstufung nicht rechtsgenÃ¼gend berÃ¼cksichtigt worden sei. Solches bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht vor; vielmehr rÃ¤umt sie ein, dass (unter anderem) die Berufserfahrung im Rahmen der Lohneinstufung berÃ¼cksichtigt werde.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Lohnfestsetzung der Beschwerdegegnerin nicht rechtsverletzend erfolgte.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Weil der Streitwert weniger als Fr. 30'000.- betrÃ¤gt, sind die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse zu nehmen (§ 65a Abs. 3 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung ist der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Zu prÃ¼fen bleibt, ob der Beschwerdegegnerin eine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen ist: </p> <p class="Urteilstext">Nach § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistandes rechtfertigte (lit. a) oder wenn ihre Rechtsbegehren oder die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegrÃ¼ndet waren (lit. b). Gemeinwesen haben in der Regel keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung (vgl. Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.]. Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014, § 17 N. 51 mit weiteren Hinweisen). Das vorliegende Verfahren weist weder in tatsÃ¤chlicher noch in rechtlicher Hinsicht besondere Schwierigkeiten auf; auch sind die gestellten Begehren als nicht offensichtlich unbegrÃ¼ndet zu beurteilen. Folglich ist (auch) der Beschwerdegegnerin keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Streitwert betrÃ¤gt weniger als Fr 15'000.-. Entsprechend wÃ¤re die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht nur zulÃ¤ssig, wenn sich eine Rechtsfrage grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellte (Art. 85 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Sollten beide Rechtsmittel ergriffen werden, so mÃ¼sste dies in derselben Rechtsschrift erfolgen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 550.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 650.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 6 Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>