<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-04-23-2C_44-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_44/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Verfügung vom 23. April 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Ivanov. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Mario Strebel und/oder Fabian Koch, Rechtsanwälte, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para">vertreten durch Dr. Heinrich Hempel und/oder Simon Bachmann, Rechtsanwälte, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Baudirektion des Kantons Zürich, Hochbauamt, Baubereich D, Stampfenbachstrasse 110, 8006 Zürich, vertreten durch Claudia Schneider Heusi und/oder Rahel Breitschmid, Rechtsanwältinnen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Submission, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 1. Abteilung, </div> <div class="para">vom 19. Dezember 2024 (VB.2024.00402). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Das Hochbauamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Vergabestelle) eröffnete mit Ausschreibung vom 4. März 2024 auf SIMAP ein offenes Submissionsverfahren im Staatsvertragsbereich betreffend Arbeiten für die Baugrube im Projekt Neubau FORUM UZH. Es gingen drei gültige Angebote ein. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 13. Juni 2024 erteilte die Vergabestelle den Zuschlag der A.________ AG zum Preis von Fr. 29'941'486.35. Auf dem zweiten Platz rangierte gemäss Bewertung der Vergabestelle das Angebot der B.________ AG. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Urteil vom 19. Dezember 2024 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, eine Beschwerde der B.________ AG gut, hob den Vergabeentscheid vom 13. Juni 2024 auf, und wies die Sache an die Vergabestelle zurück, um den Zuschlag der B.________ AG zu erteilen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Die A.________ AG gelangte mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 21. Januar 2025 (elektronische Eingabe) an das Bundesgericht und beantragte im Hauptbegehren, es seien Dispositiv-Ziffern 1-4 des Urteils des Verwaltungsgerichts vom 19. Dezember 2024 und eine allfällige hierauf basierend erteilte Zuschlagsverfügung der Vergabestelle zugunsten der B.________ AG aufzuheben und es sei die Zuschlagsverfügung zugunsten der A.________ vom 13. Juni 2024 zu bestätigen. Prozessual ersuchte sie unter anderem um Erteilung der aufschiebenden Wirkung sowie um vollständige Akteneinsicht, soweit keine berechtigten Geheimhaltungsinteressen dagegen stünden. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 12. Februar 2025 wies die Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab. </div> <div class="para">Das Gesuch um Akteneinsicht wurde sodann mit Präsidialverfügung vom 21. März 2025 abgewiesen. </div> <div class="para">Schliesslich wurde ein Gesuch der Beschwerdeführerin um Wiedererwägung der Präsidialverfügung vom 12. Februar 2025 betreffend die aufschiebende Wirkung mit Verfügung des präsidierenden Mitglieds der Abteilung vom 3. April 2025 als gegenstandslos geworden abgeschrieben, da der Zuschlag am 20. Februar 2025 der B.________ AG erteilt worden und der Vertragsschluss am 31. März 2025 erfolgt war. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> Mit elektronischer Eingabe vom 11. April 2025 teilt die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, dass sie ihre Beschwerde vom 21. Januar 2025 zurückziehe. Zudem ersucht sie das Bundesgericht, bei der Kostenverlegung namentlich zu berücksichtigen, dass sich die Durchführung des Hauptverfahrens und der Entscheid in der Sache erübrigen und dem Bundesgericht sowie den anderen Verfahrensbeteiligten keine Aufwände für weitergehende Instruktionen und Schriftenwechsel anfallen würden, dass das Bundesgericht über das Wiedererwägungsgesuch betreffend die Präsidialverfügung vom 12. Februar 2025 nicht habe entscheiden müssen und dass dieses Gesuch durch das missverständliche und widersprüchliche Verhalten der Vergabestelle verursacht worden sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Gemäss <span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span> entscheidet der Instruktionsrichter bzw. die Instruktionsrichterin (hier: die Abteilungspräsidentin) als Einzelrichter bzw. Einzelrichterin über die Abschreibung von Verfahren infolge Rückzugs. Er oder sie befindet dabei auch über die Gerichtskosten und Parteientschädigungen (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 BZP</span> [SR 273] in Verbindung mit <span class="artref">Art. 71 BGG</span>). In der Regel werden die Verfahrenskosten derjenigen Partei auferlegt, die sie verursacht hat (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die Beschwerdeführerin hat ihre Eingabe vorbehaltlos zurückgezogen. Folglich wird vom Rückzug der Beschwerde Vormerk genommen und das Verfahren abgeschrieben. Durch den Rückzug der Beschwerde hat die Beschwerdeführerin das Dahinfallen des Verfahrens verursacht, sodass sie grundsätzlich für die bisher entstandenen bundesgerichtlichen Kosten aufkommen muss (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>). Dabei ist namentlich zu berücksichtigen, dass im Zeitpunkt des Beschwerderückzugs Vernehmlassungen zur Sache sowie zu den verschiedenen Gesuchen der Beschwerdeführerin eingereicht worden und drei Präsidialverfügungen ergangen waren. Die Beschwerdeführerin hat zudem der B.________ AG, deren Rechtsvertreter innert den vonseiten des Bundesgerichts angesetzten Fristen Stellungnahmen eingereicht haben, eine Parteientschädigung zu bezahlen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/68/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/68/1" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/68/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Die Vergabebehörde hat keinen Anspruch auf Parteientschädigung (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>; vgl. u.a. Urteile 2D_28/2022 vom 18. Oktober 2023 E. 6; 2C_1055/2022 vom 21. Juli 2023 E. 3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach verfügt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Verfahren 2C_44/2025 wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 7'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin hat die B.________ AG für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 8'000.-- zu entschädigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. April 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: F. Aubry Girardin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: D. Ivanov </div> </div></body></html>