<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01246</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Nünlist</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1966 geborene X.___ arbeitete zuletzt vollzeitlich bei der Z.___ als Fahrer und Speditionsmitarbeiter sowie nebenamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich als Hauswart bei der A.___. Am 11. August 2008 (Urk. 7/12) meldete er sich unter Hinweis auf die Angaben seines Hausarztes bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, leitete daraufhin Abklärungen in erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher sowie medizinischer Hinsicht in die Wege. Eine erste rentenabweisende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 23. April 2009 (Urk. 7/41) wurde mit Verfügung vom 30. Juni 2009 (Urk. 7/51) pendente lite wiedererwägungsweise aufgehoben. Es folgten weitere Abklärungen. Am 3. April 2010 erstattete Dr. med. B.___, Facharzt für Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, im Auftrag der IV-Stelle ein orthopädisch-chirurgisches Gutachten (Urk. 7/75). Gestützt auf die Erkenntnisse aus diesem Gutachten wurde dem Versicherten mit Vorbescheid vom 25. August 2010 (Urk. 7/78) rückwirkend ab 1. Februar 2009 die Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung einer ganzen Invalidenrente sowie ab 1. August 2009 einer Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente in Aussicht gestellt. Dies wurde mit Verfügungen vom 7. Dezember 2010 (Urk. 7/84-85) bestätigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahre 2015 leitete die IV-Stelle eine revisionsweise Überprüfung der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente ein (Urk. 7/90). In diesem Zusammenhang tätigte sie erneut Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in erwerblicher sowie medizinischer Hinsicht. Am 20. Juni 2016 erstattete die C.___ im Auftrag der IV-Stelle ein Gutachten (Urk. 7/103). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren (Urk. 7/106, Urk. 7/111) stellte die IV-Stelle die bisherige Invalidenrente des Versicherten mit Verfügung vom 7. Oktober 2016 (Urk. 7/113) für die Zukunft ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 9. November 2016 (Urk. 1) Beschwerde und stellte folgende Anträge (S. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">«1. Es sei die Verfügung vom 7. Oktober 2016 aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. Es sei dem Beschwerdeführer weiterhin eine Dreiviertelsrente auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">richten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. Eventualiter seien weitere Abklärungen vorzunehmen und sodann dem Beschwerdeführer die ihm zustehenden gesetzlichen Leistungen auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">richten.»</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 14. Dezember 2016 (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, wovon dem Beschwerdeführer am 16. Dezember 2016 (Urk. 8) Kenntnis gegeben wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">144 I 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verwaltungsverfahren ist vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchungsgrundsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beherrscht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 Abs. 1 ATSG). Danach hat die Verwaltung den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Klarheit besteht. Führen die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den Versicherungsträger bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten, und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierende Beweiswürdigung). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteil des Bundesgerichts 9C_662/2016 vom 15. März 2017 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hob die bisherige Dreiviertelsrente des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers mit Verfügung vom 7. Oktober 2016 (Urk. 2) gestützt auf den Rückkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">titel der Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG (E. 1.3) auf. Begründet wurde dieser Entscheid damit, dass zwar weiterhin die gleichen Diagnosen mit Krankheitswert vorliegen würden wie zum Zeitpunkt der Rentenzusprache. Nur hätten sich seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert, was einen Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund darstelle. Aus medizinischer Sicht liege heute in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen brachte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift vom 9. November 2016 (Urk. 1) vor, es stehe fest und werde auch durch die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin anerkannt, dass sich der Gesundheitszustand keineswegs verbessert habe. Es lägen noch immer dieselben Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schlussfolgerungen im Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien unbegründet, weshalb auf das Gutachten nicht darauf abgestellt werden könne.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es werde nicht näher dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit nun zu 100 % arbeitsfähig sei, obwohl der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand gemäss den Gutachtern stationär sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde nicht aufgezeigt, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb sich die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konkret </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbessert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben sollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Insbesondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde nicht erwähnt, ob medizinische Massnahmen erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich durchgeführt worden seien und weshalb nun eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit zumutbar sei. Dies werde auch von der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin nicht weiter begründet. Nachdem keine neuen Elemente tatsächlicher Natur vorlägen, die den damals gegebenen Sachverhalt verändert hätten, handle es sich bei der Einschätzung der C.___ lediglich um eine andere Beurteilung des im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung vorgelegenen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts. Ein Revisionsgrund liege nicht vor. Sollte auf eine Veränderung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit geschlossen werden, seien zwingend wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Abklärungen vorzunehmen (S. 6 ff., S. 10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit der Bemessung des Invalideneinkommens brachte der Beschwerdeführer sodann vor, der durch die Beschwerdegegnerin gewährte leidensbedingte Abzug in der Höhe von 10 % trage den persönlichen und beruflichen Merkmalen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers nicht genügend Rechnung (S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 8 f.). Schliesslich rügte der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör respektive der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungspflicht durch die Beschwerdegegnerin (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebliche Vergleichsbasis im Revisionsverfahren bilden die Grundlagen, wie sie im Zeitpunkt der in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen vom 7. Dezember 2010 (Urk. 7/84-85) vorlagen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazumal wurden dem Beschwerdeführer gestützt auf das Gutachten von Dr. B.___, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappara</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes FMH, vom 3. April 2010 (Urk. 7/75) Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit aufgrund folgender Diagnosen zuerkannt (S. 39 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2003 beginnendes, 2007 intensiviertes chronisches, therapieresistentes und wiederkehrendes spondylogenes Lumbovertebral-Syndrom im Sinne eines lumbalen Postdiskotomiesyndroms = Failed back surgery syndrome Grad II nach Krämer (M96.1) und Rezidiv-Bandscheibenvorfall L4/5 mit/nach</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekompressions-Operation am 3. März 2008 wegen eines Massen-Bandscheibenvorfalles L4/5 mit Nervenwurzel-Kompression L5 links (M51.1/G55.1) mit verbliebener reizloser Narbe, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausgeprägter Osteochondrose in mehreren Segmenten der Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">belsäule (LWS) respektive des Brust-Lenden-Überganges mit Betonung der Etagen L4/5 und L5/S1 (M42.19), </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bewegungsdefizit und muskulären Dysbalancen im Bereich der LWS (M62.98) und des linken Beines, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rezidiv-Bandscheibenvorfall L4/5 mit Nervenwurzelreizung beidseits bei zusätzlicher Narbenbildung nach Dekompressions-Operation (M51.2),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Facettenatypie und Spondylarthrose in mehreren Segmenten (M47.86) und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Facettensyndrom der LWS (M47.26),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sonstigen Bandscheibenverlagerungen in der LWS mit Kreuzschmerzen (M54.5),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Skoliotischer Fehlhaltung (M41.2) und Hohl-Rundrücken (M40.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende Dysplasie-Coxarthrose rechts mehr als links (M16.2) mit Bewegungseinschränkung rechts betont.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter führte aus, während der Beschwerdeführer die Nebentätigkeit als Hauswart nach jetziger Beurteilung bezüglich der meisten Aufgaben wegen der chronischen LWS-Probleme nicht mehr ausführen könne, könnte er die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte Tätigkeit als ungelernter Gärtnereiarbeiter ohne innerbetriebliche Umbesetzung ebenfalls nur sehr unvollständig ausüben (S. 44 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In angepasster Tätigkeit schloss der Gutachter unter Angabe eines differenzierten Zumutbarkeitsprofils auf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. In diesem Zusammenhang führte er aus, der Beschwerdeführer könne während zunächst 50 % einer 42.5-Stunden-Arbeitswoche tätig sein. Zu erwarten sei aber, dass nach erfolgreicher Durchführung medizinischer Massnahmen für leichte Tätigkeiten auch ein 100%-Pensum möglich sein werde (S. 45). Beim Beschwerdeführer lägen ausgeprägte Wirbelgelenk-Facettenatypien und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschleissveränderungen vor sowie eine ausgeprägte Schädigung der Zwischenwirbelscheibe L4/5 neben anderen Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheibenerkrankungen. Die vorgefundenen funktionellen Beeinträchtigungen, die festgestellten gesundheitlichen Störungen und schliesslich auch die im Laufe der letzten zwei Jahre erhobenen bildtechnischen Befunde begründeten die darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte Einschränkung hinsichtlich der Belastbarkeit und Zumutbarkeit (S. 46 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Stabilisierung der rumpfführenden Muskulatur in allen drei Abschnitten der Wirbelsäule sei durch eine intensive Behandlung mit medizinischer Trainingsthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, Physiotherapie, Balneotherapie sowie mit elektrophysikalischen Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen und insbesondere auch mit ergotherapeutischen Unterweisungen zu erreichen. Zur Motivationsförderung sei dringend auch eine psychologische Betreuung zu empfehlen, sodass insgesamt zunächst einmal eine mehrwöchige stationäre Rehabilitationsphase erforderlich erscheine. Eine mehrmonatige ambulante Anschlussbehandlung sollte dem folgen. Nach erfolgreicher Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung dieser medizinischen Massnahmen könne davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer in die Lage versetzt werde, angepasste Tätigkeiten auch in einem medizinisch-theoretischen 100%-Pensum zu leisten (S. 50 f).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zuge des im Jahre 2015 eingeleiteten Revisionsverfahrens (Urk. 7/90) erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete die C.___ am 20. Juni 2016 ein Gutachten (Urk. 7/103). Darin wurde als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bospondylogenes Schmerzsyndrom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Status nach mikrochirurgischer Dekompres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion L4/5 links vom 3. März 2008 bei einer grossen mediolateralen Diskushernie L4/5 links, degenerative LWS-Veränderungen mit akzentuierter Osteochondrose L4/5 und Zwischenwirbelraumverschmälerung, Wirbelsäulenfehlform mit abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flachter LWS-Lordosierung, muskuläre Dysbalancen) festgehalten (S.14).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angestammte Tätigkeit als Fahrer und Speditionsmitarbeiter mit einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 100 % werde aufgrund der zu hohen Anforderungen, insbesondere im Bereich des Hebens und Tragens von Gewichten, aus medizinischen Gründen als nicht zumutbar erachtet. Eine leichte wechselbelastende Tätigkeit erachte man aus medizinischen Gründen ganztags als zumutbar. Im Vergleich der aktuellen Untersuchungsergebnisse mit jenen der orthopädisch-chirurgischen Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung im Januar 2010 liessen sich im Wesentlichen ähnliche Befunde dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tieren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand zeige sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemessen am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> orthopädisch-chirurgi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachten von 2010 im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stationär.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aufgrund des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs der aktuell erhobenen Befunde mit den Vorbefunden, insbesondere des orthopädisch-chirurgischen Gutachtens von Dr. B.___ von 2010, bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der ursprünglichen beruflichen Tätigkeit als Chauffeur und Speditionsmitarbeiter seit 2010. Bereits im Gutachten von 2010 sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit attestiert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die aktuell attestierte Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit (leicht, wechselbelastend, ganztags) gelte seit 2010, da sich die objektivierbaren Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsbefunde nicht wesentlich geändert hätten. Diese Beurteilung decke sich im Wesentlichen mit jener im Gutachten vom 3. April 2010. Dort werde erwähnt, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit zunächst 50 % betrage. Zu erwarten sei aber, dass nach erfolgreicher Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung medizinischer Massnahmen für leichte Tätigkeiten auch ein 100%-Pensum möglich sei (S. 16 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt (E. 2.2), bleibt das Gutachten der C.___ hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in leidensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasster Tätigkeit eine nachvollziehbare medizinische Begründung schuldig und erweist sich insoweit als lückenhaft. Mit Blick auf das Gutachten von Dr. B.___ vom 3. April 2010 (E. 3) stellt sich insbesondere die Frage, ob die dazumal von ihm prognostizierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % in leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passter Tätigkeit infolge Stabilisierung der rumpfführenden Muskulatur der Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule im Zeitpunkt der Begutachtung durch die C.___ auch tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich eingetreten ist und damit die höhere Arbeitsfähigkeit zu begründen vermag. Diesbezüglich ist dem Gutachten der C.___ keine explizite erklärende Stellungnahme zu entnehmen. Zwar wird auf die seitens des Dr. B.___ prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte Verbesserung nach Durchführung rumpfstabilisierender therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Massnahmen hingewiesen (E. 4). Ob respektive inwiefern es aber effektiv zu einer solchen Stabilisierung der Muskulatur am Rumpf gekommen ist, ist dem Gutachten nicht zu entnehmen. Ebensowenig werden andere veränderte Aspekte beschrieben, die eine vom Gutachten von Dr. B.___ abweichende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit als plausibel erscheinen lies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen. Nachdem die Frage nach einer revisionsrechtlich relevanten Veränderung im Zeitraum ab Rentenzusprache mit Verfügungen vom 7. Dezember 2010 (Urk. 7/84-85) auch mit Blick auf die übrige Aktenlage nicht beantwortet werden kann, hat der medizinische Sachverhalt in diesem Zusammenhang als unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig abgeklärt zu gelten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sache ist daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese bei der C.___ eine weiterführende ergänzende Stellungnahme namentlich dazu einhole, weshalb – bei im Wesentlichen gleichen Befunden – eine volle Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit vorliegen soll.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens kann die Frage, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf Gewährung des rechtlichen Gehörs im Sinne der Begründungspflicht verletzt hat (Urk. 1 S. 9), offengelassen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG sind er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messensweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Fr. 600.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p><span>6.2</span><span> </span><span>Die Prozessentschädigung ist gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span>§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) – ohne Rücksicht</span><span> auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span><span> </span><span>Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien ist die Prozessentschädigung auf Fr. 1‘</span><span>700</span><span>.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzu</span><span>setzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">7. Oktober</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2016 aufgehoben und die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zurückgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen, über den Leis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tungsanspruch </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 6</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'700.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG, MLaw Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind </span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNünlist</p><p></p></div> </div></body></html>