<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-01-08-1B_4-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1B_4/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. Januar 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">handelnd durch A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, II. Abteilung</i>, Postfach 1356, 6301 Zug. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Beschlagnahme / vorzeitige Verwertung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 25. November 2014 des Obergerichts des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ und C.________ wegen Betrugs und weiteren Delikten. Am 1. April 2014 stellte die Zuger Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft in der Garage von A.________ das Fahrzeug Lancia 3.0D sicher und beschlagnahmte es. Am 27. Juni 2014 ersuchte A.________ um Freigabe des beschlagnahmten Fahrzeuges. Die Staatsanwaltschaft wies am 10. Juli 2014 dieses Ersuchen ab und ersuchte A.________ um Stellungnahme betreffend eine vorzeitige Verwertung des Fahrzeuges. Mit Schreiben vom 12. August 2014 ersuchte A.________ um Herausgabe dieses Fahrzeuges sowie des iPhone 5S, des iPad 2 und von Fr. 360.--. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hob mit Verfügung vom 19. August 2014 die Beschlagnahme des Fahrzeuges, des iPad 2 und des sichergestellten Bargeldes im Betrag von Fr. 830.-- nicht auf. Bezüglich des Fahrzeuges und des iPad 2 verfügte die Staatsanwaltschaft die vorzeitige Verwertung und beschlagnahmte den Verwertungserlös. Die Beschlagnahme des iPhone 5 wurde aufgehoben und die Herausgabe an die berechtigte D.________ verfügt. </div> <div class="para">Gegen diese Verfügung erhoben A.________ und dessen Vater, B.________, je Beschwerde. Die I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug wies mit Urteil vom 25. November 2014 die Beschwerden ab, soweit sie darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 31. Dezember 2014 (Postaufgabe 5. Januar 2015) führen A.________ und B.________ Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil der I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> ist die Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Nach <span class="artref">Art. 46 BGG</span> stehen gesetzlich oder richterlich nach Tagen bestimmte Fristen unter anderem still vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Abs. 1 lit. b). Diese Vorschrift gilt nicht in Verfahren betreffend aufschiebende Wirkung und andere vorsorgliche Massnahmen sowie in der Wechselbetreibung und auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen (Abs. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> A.________ nahm das angefochtene Urteil nach eigenen Angaben am 1. Dezember 2014 in Empfang. Die Beschwerdefrist begann somit am 2. Dezember 2014 zu laufen (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>) und endete am 31. Dezember 2014. Die auf den 31. Dezember 2014 datierte Beschwerde trägt den Poststempel vom 5. Januar 2015. Die Sendungsverfolgung via Internet bestätigte die Postaufgabe vom 5. Januar 2015. Die Beschwerde wäre somit nur dann rechtzeitig, wenn der Fristenstillstand nach <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG</span> anwendbar wäre. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> Das hier angefochtene Urteil betrifft eine Beschlagnahme. Dabei handelt es sich um andere vorsorgliche Massnahmen im Sinne von <span class="artref">Art. 46 Abs. 2 BGG</span>, bei denen kein Fristenstillstand eintritt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=34&amp;from_date=03.01.2015&amp;to_date=22.01.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-IV-186%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page186">BGE 138 IV 186</a> E. 1.2 S. 188). Die vorliegende Beschwerde ist somit verspätet eingereicht worden, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern sowie der Staatsanwaltschaft und der I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. Januar 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> </div></body></html>