<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, im Bereich des Vollzuges und der Gesetzgebung Massnahmen vorzuschlagen, mit denen die Koordination von Umweltschutz und Raumplanung gewährleistet wird.</p><p>Zudem soll die Projekt-UVP dadurch entlastet werden, dass mit den raumplanerischen Entscheiden stufengerecht die wesentlichen Voraussetzungen für die umweltgerechte und rasche Realisierung von Bauvorhaben geschaffen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat erachtet das Anliegen der Motion als berechtigt.</p><p>Je frühzeitiger die Umweltanliegen im Rahmen der Raumplanung berücksichtigt werden, desto eher lassen sich schädliche oder lästige Auswirkungen auf die Umwelt vermeiden. Um die Ziele und Planungsgrundsätze gemäss der Artikel 1 und 3 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (RPG; SR 700) erfüllen zu können, ist eine effiziente Koordination von Umweltschutz und Raumplanung unerlässlich. Die frühzeitige Koordination von Umweltschutz und Raumplanung soll insbesondere auch dazu beitragen, die nachfolgenden Projektgenehmigungsverfahren zu entlasten.</p><p>Der Bundesrat ist denn auch bereits in seinem "Bericht über den Vollzug der Umweltverträglichkeitsprüfung und der Bewilligungsverfahren" vom 14. Februar 2004 zum Postulat 01.3266 der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates u. a. zum Schluss gekommen, dass - im Hinblick auf eine Entlastung der Projekt-UVP - die Umweltanliegen in der Sachplanung des Bundes, der kantonalen Richtplanung und der kommunalen Nutzungsplanung besser zu berücksichtigen seien. Als prioritäre Massnahme beauftragte er die Verwaltung, unter Einbezug der Kantone, Anpassungen der rechtlichen Grundlagen und Wegleitungen des Bundes zu prüfen.</p><p>Der Bundesrat wird prüfen, inwieweit weiter gehende Massnahmen im Bereich Gesetzgebung und Vollzug zur Sicherstellung der Koordination von Raumplanung und Umweltschutz notwendig sind.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.