<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA] </div> <div class="para">I 235/99 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>II. Kammer </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und Ferrari; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Weber Peter </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Urteil vom 3. April 2000 </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">P.________, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle für Versicherte im Ausland, Avenue Edmond- </div> <div class="para">Vaucher 18, Genf, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Eidgenössische Rekurskommission der AHV/IV für die im </div> <div class="para">Ausland wohnenden Personen, Lausanne </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> A.- Die 1949 geborene österreichische Staatsangehörige </div> <div class="para">P.________, wohnhaft in Österreich, arbeitete in den Jahren </div> <div class="para">1990 bis 1995 in der Schweiz als Grenzgängerin und entrich- </div> <div class="para">tete in dieser Zeit Beiträge an die AHV/IV. Am 11. Dezember </div> <div class="para">1995 meldete sie sich wegen eines Rückenleidens bei der </div> <div class="para">Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter (PVA) in </div> <div class="para">S._______ zum Bezug von Leistungen der schweizerischen </div> <div class="para">Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle St. Gallen zog </div> <div class="para">diverse medizinische Unterlagen bei, so u.a. die zuhanden </div> <div class="para">der PVA erstellten Gutachten der Dres. med. S.________, </div> <div class="para">Orthopäde (vom 10. Februar 1996) und T.________, prakt. </div> <div class="para">Arzt, (vom 14. Februar 1996), die Berichte der behandelnden </div> <div class="para">Ärzte, Dres. med. W.________, Facharzt für Orthopädie, (vom </div> <div class="para">8. Mai 1996) und Z.________, Gemeindearzt, (vom 8. Januar </div> <div class="para">1997), das zuhanden des Landesgerichts X.________ erstellte </div> <div class="para">orthopädische Gesamtgutachten von Dr. med. B.________, </div> <div class="para">Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie (vom 22. Juli </div> <div class="para">1996, ergänzt am 20. September 1996) und ein von der </div> <div class="para">Verwaltung selbst in Auftrag gegebenes Gutachten von Dr. </div> <div class="para">med. N.________, Spezialarzt Orthopädische Chirurgie FMH </div> <div class="para">(vom 1. April 1997). Zudem holte sie einen Arbeitgeber- </div> <div class="para">bericht der Firma Y.________ AG, (vom 25. Oktober 1996) </div> <div class="para">ein, wo die Versicherte seit 1. Januar 1990 als Montage- </div> <div class="para">arbeiterin angestellt war. Gestützt auf diese Unterlagen </div> <div class="para">lehnte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland nach </div> <div class="para">Durchführung des Vorbescheidsverfahrens durch die IV-Stelle </div> <div class="para">St. Gallen das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 11. Juni </div> <div class="para">1997 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies die Eidge- </div> <div class="para">nössische Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland </div> <div class="para">wohnenden Personen mit Entscheid vom 24. Februar 1999 ab, </div> <div class="para">unter Überweisung der Akten zur Prüfung des neuen Gesuchs </div> <div class="para">vom 5. November 1998 an die Verwaltung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde ersucht </div> <div class="para">P.________ um Zusprechung einer ganzen Invalidenrente und </div> <div class="para">Überprüfung der medizinischen Gutachten, mit der Begrün- </div> <div class="para">dung, dass Dr. med. N.________ für sie nicht </div> <div class="para">ausschliesslich massgebend sei. </div> <div class="para"> Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland beantragt </div> <div class="para">Nichteintreten auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde man- </div> <div class="para">gels rechtsgenüglichem Antrag und Begründung. Das Bundesamt </div> <div class="para">für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. </div> <div class="para"> Mit Eingabe vom 16. Juni 1999 macht die Versicherte </div> <div class="para">geltend, auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei einzu- </div> <div class="para">treten. Am 21. Juli 1999 reicht sie einen ärztlichen Be- </div> <div class="para">richt des Landeskrankenhauses X.________ (vom 14. Juli </div> <div class="para">1999) </div> <div class="para">ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 1.- Nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 OG</span> hat die Verwaltungsge- </div> <div class="para">richtsbeschwerde unter anderem die Begehren und deren </div> <div class="para">Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. Diese </div> <div class="para">Bestimmung soll dem Gericht hinreichende Klarheit darüber </div> <div class="para">verschaffen, worum es beim Rechtsstreit geht. Nach der </div> <div class="para">Praxis genügt es, wenn dies der Verwaltungsgerichtsbe- </div> <div class="para">schwerde insgesamt entnommen werden kann. Insbesondere muss </div> <div class="para">zumindest aus der Beschwerdebegründung ersichtlich sein, </div> <div class="para">was die Beschwerde führende Person verlangt und auf welche </div> <div class="para">Tatsachen sie sich beruft. Die Begründung braucht nicht </div> <div class="para">zuzutreffen, aber sie muss sachbezogen sein. Der blosse </div> <div class="para">Hinweis auf frühere Rechtsschriften oder auf den angefoch- </div> <div class="para">tenen Entscheid genügt nicht. Fehlt der Antrag oder die </div> <div class="para">Begründung überhaupt und lassen sie sich auch nicht der </div> <div class="para">Beschwerdeschrift entnehmen, so liegt keine rechtsgenüg- </div> <div class="para">liche Beschwerde vor, weshalb auf sie nicht eingetreten </div> <div class="para">werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-V-335%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page336">BGE 123 V 336</a> Erw. 1a mit Hinweisen). </div> <div class="para"> Entgegen der Auffassung der IV-Stelle vermag die Ein- </div> <div class="para">gabe der Beschwerdeführerin - zumal diese nicht rechtskun- </div> <div class="para">dig vertreten ist - den Anforderungen an eine Verwaltungs- </div> <div class="para">gerichtsbeschwerde sehr wohl zu genügen, enthält sie doch, </div> <div class="para">wie dem vorstehenden Sachverhalt zu entnehmen ist, einen </div> <div class="para">konkreten Antrag wie auch eine sinngemässe Begründung, näm- </div> <div class="para">lich die einer mangelhaften Beweiswürdigung. Auf die Ver- </div> <div class="para">waltungsgerichtsbeschwerde ist mithin einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 2.- Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf Art. 4 in </div> <div class="para">Verbindung mit Art. 2 und 3 des Abkommens zwischen der </div> <div class="para">Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Öster- </div> <div class="para">reich über Soziale Sicherheit vom 15. November 1967 richtig </div> <div class="para">festgestellt, dass die Beschwerdeführerin als österreichi- </div> <div class="para">sche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich unter den </div> <div class="para">gleichen Voraussetzungen Anspruch auf eine ordentliche </div> <div class="para">Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat wie </div> <div class="para">eine Schweizer Bürgerin, sofern sie mindestens zur Hälfte </div> <div class="para">invalid ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-264%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page269">BGE 121 V 269</a> ff. Erw. 5 und 6). Die Eidgenös- </div> <div class="para">sische Rekurskommission hat sodann die massgeblichen Be- </div> <div class="para">stimmungen und Grundsätze über den Invaliditätsbegriff, den </div> <div class="para">Umfang und die Entstehung des Rentenanspruches (<span class="artref">Art. 4 </span></div> <div class="para">Abs. 1 IVG, <span class="artref">Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1ter IVG</span> und <span class="artref">Art. 29 </span></div> <div class="para">Abs. 1 IVG), die zusätzlichen Voraussetzungen für den An- </div> <div class="para">spruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversi- </div> <div class="para">cherung (<span class="artref">Art. 36 Abs. 1 IVG</span> und <span class="artref">Art. 6 IVG</span>) sowie die Be- </div> <div class="para">messung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versi- </div> <div class="para">cherten nach der Einkommensvergleichsmethode (<span class="artref">Art. 28 </span></div> <div class="para">Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt auch hin- </div> <div class="para">sichtlich der Feststellung, dass die Gewährung von Versi- </div> <div class="para">cherungsleistungen durch ein Versicherungsorgan des Heimat- </div> <div class="para">landes die invalidenversicherungsrechtliche Beurteilung </div> <div class="para">nach schweizerischem Recht nicht präjudiziert (ZAK 1989 </div> <div class="para">S. 320 Erw. 2). Richtig sind ferner die Ausführungen über </div> <div class="para">die Bedeutung ärztlicher Auskünfte bei der Ermittlung des </div> <div class="para">Invaliditätsgrades (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 115 V 134</a> Erw. 2, 114 V 314 </div> <div class="para">Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) sowie zum Beweiswert von medi- </div> <div class="para">zinischen Berichten und Gutachten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-157%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page160">BGE 122 V 160</a> Erw. 1c </div> <div class="para">mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 3.- Streitig ist der Anspruch der Beschwerdeführerin </div> <div class="para">auf eine schweizerische Invalidenrente und mithin die </div> <div class="para">Frage, ob sie bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung </div> <div class="para">vom 11. Juni 1997 während eines Jahres ohne wesentlichen </div> <div class="para">Unterbruch mindestens zu 50 % arbeitsunfähig gewesen ist </div> <div class="para">und die Erwerbsunfähigkeit nach Ablauf der Wartezeit wei- </div> <div class="para">terhin mindestens 50 % betragen hat. </div> <div class="para"> Nicht zu berücksichtigen ist, wie die Vorinstanz </div> <div class="para">zutreffend erwogen hat, die mit Eingabe vom 5. November </div> <div class="para">1998 geltend gemachte Verschlechterung des Gesundheitszu- </div> <div class="para">standes, da gemäss ständiger Rechtsprechung der rechtser- </div> <div class="para">hebliche Sachverhalt im Beschwerdeverfahren grundsätzlich </div> <div class="para">nach den tatsächlichen Verhältnissen zur Zeit des Erlasses </div> <div class="para">der angefochtenen Verfügung zu beurteilen ist (BGE 121 V </div> <div class="para">366 Erw. 1a mit Hinweisen). Das Gleiche gilt für den im </div> <div class="para">vorliegenden Verfahren eingereichten Bericht des Landes- </div> <div class="para">krankenhauses X.________ vom 14. Juli 1999. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 4.- a) Im angefochtenen Entscheid ist die Vorinstanz </div> <div class="para">aufgrund der medizinischen Aktenlage von einer grundsätz- </div> <div class="para">lich übereinstimmenden ärztlichen Beurteilung der gesund- </div> <div class="para">heitlichen Beeinträchtigungen ausgegangen und hat festge- </div> <div class="para">stellt, dass Abweichungen lediglich in der Einschätzung der </div> <div class="para">verbliebenen Arbeitsfähigkeit und mithin in der Gewichtung </div> <div class="para">der Auswirkungen der diagnostizierten Beschwerden bestün- </div> <div class="para">den, was nicht zu beanstanden ist. In Würdigung der Akten- </div> <div class="para">lage hat sie sich in der Folge bezüglich der verbleibenden </div> <div class="para">Arbeitsfähigkeit der Einschätzung von Dr. med. N.________ </div> <div class="para">angeschlossen mit der Begründung, dass diese jüngeren </div> <div class="para">Datums und damit aktueller sei und die von der Beschwerde- </div> <div class="para">führerin konkret zu verrichtenden Tätigkeiten an ihrer </div> <div class="para">letzten Arbeitsstelle berücksichtige. Gestützt darauf hat </div> <div class="para">sie erwogen, dass die Beschwerdeführerin ab dem 30. Novem- </div> <div class="para">ber 1995 zu 30 % arbeitsunfähig gewesen sei und eine Warte- </div> <div class="para">zeit im Sinne von <span class="artref">Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG</span> zu laufen be- </div> <div class="para">gonnen habe. Bei deren Ablauf nach einem Jahr habe die </div> <div class="para">Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hilfs- </div> <div class="para">arbeiterin in der Eichung von Armaturen nach wie vor 30 % </div> <div class="para">betragen. Diese Leistungsfähigkeit habe sich zumindest bis </div> <div class="para">zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 11. Juli (recte </div> <div class="para">Juni) 1997 nicht geändert, so dass bis zu diesem Zeitpunkt </div> <div class="para">keine während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch </div> <div class="para">durchschnittlich mindestens hälftige Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">vorgelegen habe und somit keine rentenberechtigende Invali- </div> <div class="para">dität von mindestens der Hälfte eingetreten sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> b) Diesen Erwägungen kann aus folgenden Gründen nicht </div> <div class="para">beigepflichtet werden. Die medizinische Aktenlage ergibt </div> <div class="para">hinsichtlich der Frage der verbleibenden Arbeitsfähigkeit </div> <div class="para">insgesamt ein unklares Bild. So vertraten die Dres. med. </div> <div class="para">Trippolt und Spiegel die Ansicht, dass der Beschwerdeführe- </div> <div class="para">rin maximal noch leichte Arbeiten, welche in möglichst </div> <div class="para">wechselnden Körperpositionen ausgeführt werden können, </div> <div class="para">zumutbar seien, ohne sich konkret zum Umfang der verblei- </div> <div class="para">benden Arbeitsfähigkeit zu äussern. Demgegenüber kamen die </div> <div class="para">behandelnden Ärzte Dres. med. Schauer und Zink zum Schluss, </div> <div class="para">seit dem 30. November 1995 sei die Versicherte laufend zu </div> <div class="para">100 % arbeitsunfähig. Der Gutachter des Landesgerichts Dr. </div> <div class="para">med. B.________ gab an, sie könne nur noch leichte Arbeiten </div> <div class="para">in wechselnder Körperhaltung und in geschlossenen Räumen </div> <div class="para">während täglich vier Stunden und unter Einschaltung von </div> <div class="para">längeren als den üblichen Pausen verrichten. Bei dieser </div> <div class="para">Ausgangslage kann im Rahmen einer rechtskonformen </div> <div class="para">Beweiswürdigung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=8&amp;from_date=22.03.2000&amp;to_date=10.04.2000&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-157%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page160">BGE 122 V 160</a> Erw. 1c mit Hinweisen) nicht </div> <div class="para">einfach auf das Gutachten von Dr. med. N.________ vom </div> <div class="para">1. April 1997 abgestellt werden, zumal dieses selbst unklar </div> <div class="para">und hinsichtlich der Frage der verbleibenden Arbeitsfähig- </div> <div class="para">keit äusserst knapp gehalten ist. Entgegen der Vorinstanz </div> <div class="para">ergibt sich daraus nicht eindeutig, dass die Beschwerde- </div> <div class="para">führerin seit dem 30. November 1995 lediglich zu 30 % in </div> <div class="para">ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Vielmehr hält der </div> <div class="para">Arzt ausdrücklich fest, dass die Versicherte seit dem </div> <div class="para">30. November 1995 bis heute 100 % arbeitsunfähig gewesen </div> <div class="para">sei. Aus seiner Sicht sei sie als Hilfsarbeiterin, die </div> <div class="para">Eichungen von Armaturen vornehme, zu 30 % arbeitsunfähig. </div> <div class="para">Auf welchen Zeitraum sich seine Einschätzung genau bezieht, </div> <div class="para">ist nicht ersichtlich. Ausserdem ist festzustellen, dass </div> <div class="para">die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit, auf welche </div> <div class="para">sich die konkrete Einschätzung von Dr. med. N.________ </div> <div class="para">bezieht, nach November 1995 nicht mehr aufgenommen hat und </div> <div class="para">sie danach angeblich auch keine andere Erwerbstätigkeit </div> <div class="para">mehr ausgeübt hat. Wie und in welchem Umfang die </div> <div class="para">Beschwerdeführerin angesichts ihres Gesundheitszustandes </div> <div class="para">zumutbarerweise noch tätig sein kann, darf mithin nicht an </div> <div class="para">dieser einzigen Beschäftigungsmöglichkeit gemessen werden. </div> <div class="para">Diese Verweisungstätigkeit ist zu eng, als dass sie allein </div> <div class="para">zur Bestimmung der beruflichen Möglichkeiten der </div> <div class="para">Beschwerdeführerin verwendet werden könnte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> 5.- Zusammenfassend ergibt sich, dass aufgrund der </div> <div class="para">bestehenden widersprüchlichen medizinischen Aktenlage die </div> <div class="para">verbleibende Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht </div> <div class="para">schlüssig beurteilt werden kann. Die Sache wird daher an </div> <div class="para">die Verwaltung zurückgewiesen, damit sie die erforderlichen </div> <div class="para">Abklärungen treffe und anschliessend allenfalls nach Durch- </div> <div class="para">führung eines Einkommensvergleiches über den Rentenanspruch </div> <div class="para">neu verfüge. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <u>Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </u> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne</i> </div> <div class="para"> gutgeheissen, dass der Entscheid der Eidgenössischen </div> <div class="para"> Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnen- </div> <div class="para"> den Personen vom 24. Februar 1999 und die Verfügung </div> <div class="para"> vom 11. Juni 1997 aufgehoben werden und die Sache an </div> <div class="para"> die IV-Stelle für Versicherte im Ausland zurückgewie- </div> <div class="para"> sen wird, damit sie, nach erfolgter Abklärung im Sinne </div> <div class="para"> der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwer- </div> <div class="para"> deführerin neu verfüge. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>III. Dieses Urteil wird den Parteien, der Eidgenössischen</i> </div> <div class="para"> Rekurskommission der AHV/IV für die im Ausland wohnen- </div> <div class="para"> den Personen, der Schweizerischen Ausgleichskasse und </div> <div class="para"> dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 3. April 2000 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>