<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00214</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206261&amp;W10_KEY=13013560&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00214</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.11.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vergabe von Planerarbeiten für bauliche Erneuerung eines Spitals. Verfahrensgrundsätze, Mitwirkungspflichten sowie Begründungs- bzw. Substanziierungspflicht. Keine Parteientschädigung für Mitbeteiligte für Rechtsschriften nach Vertragsabschluss. Im kantonalen submissionsrechtlichen Beschwerdeverfahren gelten grundsätzlich die Untersuchungsmaxime und der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amts wegen. Diese werden relativiert durch die Mitwirkungspflichten der Parteien sowie durch eine die Parteien treffende Begründungs- bzw. Substanziierungspflicht. Es ist nicht Sache des Gerichts, ohne konkrete Einwände die Angebotsbewertungen zu überprüfen. Der Beschwerdeführer muss im Einzelnen dartun, in welchen Punkten der angefochtene Entscheid rechtsverletzend sein soll. Blosse Unangemessenheit kann nicht geltend gemacht werden (E. 4). Nachdem die Vergabebehörde die Zuschlagskriterien in gesetzes- und praxiskonformer Weise bekannt gegeben hat, besteht kein Grund, der Beschwerdeführerin das Nachreichen "geeigneter Referenzobjekte" zuzugestehen. Das gilt auch für das Kriterium "Kompetenz Schlüsselpersonen" (E. 5.2 und 6.2). Das Kriterium "Erfahrung-Referenz Firma" ist vorliegend ein wichtiges und sachdienliches Beurteilungskriterium und wurde ebenso wie die Kriterien "Kompetenz Schlüsselpersonen" und "Honorarangebot" sachgerecht und korrekt bewertet (E. 5.3 ff.). Der Mitbeteiligten steht keine Parteientschädigung zu, nachdem der Vertrag mit ihr bereits abgeschlossen wurde. Von diesem Zeitpunkt an war sie mangels Rechtsschutzinteresse nicht mehr Verfahrensbeteiligte und hatte somit keinen Anlass mehr, eine Duplik einzureichen (E. 9). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSPFLICHT">BEGRÃNDUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSANWENDUNG">RECHTSANWENDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSTANTIIERUNGSPFLICHT">SUBSTANTIIERUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSTANZIIERUNG">SUBSTANZIIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSTANZIIERUNGSPFLICHT">SUBSTANZIIERUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERSUCHUNGSGRUNDSATZ">UNTERSUCHUNGSGRUNDSATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VON AMTES WEGEN">VON AMTES WEGEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 2 Abs. II IVÃ¶B-BeitrittsG</span><br/><span class="ungerade">§ 7 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 17</span><br/><span class="ungerade">RB 2006 Nr. 45</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit einer Ausschreibung im kantonalen Amtsblatt vom 10. Februar 2006 erÃ¶ffnete das Spital B, ein Zweckverband (vgl. Art. 92 der Kantonsverfassung vom 27. Februar 2005), im offenen Verfahren ein Vergabeverfahren fÃ¼r verschiedene Dienstleistungen (Planungen) im Zusammenhang mit der baulichen Erneuerung des Spitals B, worunter die Planung der LÃ¼ftungsanlagen (BKP 294.1). </p> <p class="Sachverhalt2">Innert Frist gingen fÃ¼r die Planung der LÃ¼ftungsanlagen sieben Angebote ein mit revidierten OffertbetrÃ¤gen zwischen Fr. 830'176.- und Fr. 1'165'828.-. Mit Beschluss vom 20. April 2006 erteilte das Spital B den Zuschlag der D AG mit einem Angebot von Fr. 1'107'730.-. Der Entscheid wurde den nicht berÃ¼cksichtigten Anbietern mit Schreiben vom 21. April 2006 erÃ¶ffnet. </p> <p class="Urteilstext"><b>II. </b></p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 4. Mai 2006 erhob die A AG beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Spitals B. Sie beantragte, den angefochtenen Vergabeentscheid aufzuheben und den Zuschlag ihr zu erteilen. </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner beantragte am 16. Juni 2006, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. </p> <p class="Urteilstext">In der Replik vom 2. August 2006 hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihrem Standpunkt fest und stellte zudem das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Diesem Gesuch wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 26. September 2006 nicht entsprochen, da der Beschwerdegegner den Vertrag mit der Mitbeteiligten am 3./7. Juli 2006 bereits abgeschlossen hatte. </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner erstattete die Duplik am 18. September 2006. Gleichentags reichte auch die Mitbeteiligte eine Duplik ein und beantragte Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. </p> <p class="Urteilstext">Die Parteivorbringen werden, soweit rechtserheblich, im Rahmen der nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber wie auch von ZweckverbÃ¤nden als TrÃ¤ger von kantonalen bzw. kommunalen Aufgaben (vgl. Art. 8 Abs. 1 lit. a <span class="urteilstextchar0">der revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 [IVÃ¶B]) </span>kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = <span class="urteilstextchar0">BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. IVÃ¶B sowie § 2 des Gesetzes vom 15. September 2003 Ã¼ber den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung (BeitrittsG) zur Anwendung.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>2. </span></b></p> <p class="Urteilstext">Nicht berÃ¼cksichtigte Anbietende sind zur Beschwerde gegen den Vergabeentscheid legitimiert, wenn sie bei deren Gutheissung eine realistische Chance haben, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen oder wenn die Gutheissung der Beschwerde zu einer Wiederholung des Submissionsverfahrens fÃ¼hrt, in welchem sie ein neues Angebot einreichen kÃ¶nnen; andernfalls fehlt ihnen das schutzwÃ¼rdige Interesse an der BeschwerdefÃ¼hrung (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11; § 21 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner bestreitet die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrerin, da deren Angebot lediglich im fÃ¼nften Rang von sieben Anbietern rangiere. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verficht indessen eine eigene Bewertung, gemÃ¤ss welcher sie vor der Mitbeteiligten den 1. Rang belegen wÃ¼rde. Da sie geltend macht, bei korrekter Gesamtbewertung der Zuschlagskriterien vor der Mitbeteiligten zu rangieren, ist ihre Legitimation zu bejahen. </p> <p class="Urteilstext"><b>3. </b></p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat mit der Replik neue Behauptungen und Einwendungen vorgebracht, die in ihrer Beschwerdeschrift nicht enthalten waren. Der Beschwerdegegner beantragt in seiner Duplik, auf diese neuen Vorbringen nicht einzutreten. </p> <p class="Urteilstext">BeschwerdeantrÃ¤ge und deren BegrÃ¼ndung mÃ¼ssen <span>grundsÃ¤tzlich innerhalb der Beschwerdefrist eingereicht werden. In submissionsrechtlichen Beschwerdeverfahren ordnet das Verwaltungsgericht zwar regelmÃ¤ssig einen zweiten Schriftenwechsel an. Aber auch in diesem Fall darf die BegrÃ¼ndung mit der Replik nur soweit ergÃ¤nzt werden, als die Beschwerdeantwort dazu Anlass gibt, weil sie wesentliche neue Gesichtspunkte enthÃ¤lt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die massgebliche BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids erst in der Beschwerdeantwort dargelegt wird (vgl. VGr, 10. Mai 2004, VB.2003.00228, E. 5 mit Hinweisen, 23. April 2003, VB.2002.00352, E. 4a, jeweils unter www.vgrzh.ch; KÃ¶lz/Bosshart/ RÃ¶hl, § 54 N. 8, § 58 N. 10).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Erstmals in der Replik wird in allgemeiner Form eine Verletzung des Transparenzgebots geltend gemacht, weil in der Ausschreibung und in den Ausschreibungsunterlagen die Gewichtung der Subkriterien und die Bewertungsmatrix nicht bekannt gegeben und fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht vorhersehbar gewesen sei. Diese â materiell im Ãbrigen unbegrÃ¼ndeten â EinwÃ¤nde hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin ohne weiteres bereits in der BeschwerdebegrÃ¼ndung erheben kÃ¶nnen, umso mehr, als die Zuschlagskriterien mit ihrer Gewichtung in der Ã¶ffentlichen Ausschreibung bekannt gegeben worden waren und in den Ausschreibungsunterlagen auch die Subkriterien enthalten waren. Gleiches trifft fÃ¼r die in der Replik gerÃ¼gte Vermengung von Eignungs- und Zuschlagskriterien. Auf diese neuen RÃ¼gen ist daher nicht nÃ¤her einzugehen. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>4. </span></b></p> <p class="Urteilstext">Nach § 33 Abs. 1 der Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 (SubmV) erfolgt der Zuschlag â sofern nicht ausnahmsweise das alleinige Kriterium des niedrigsten Preises (§ 33 Abs. 2 SubmV) zur Anwendung kommt â auf das wirtschaftlich gÃ¼nstigste Angebot. Bei der Bewertung der Angebote ist das Preis-Leistungs-VerhÃ¤ltnis zu beachten, wobei neben dem Preis insbesondere die folgenden Kriterien berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nnen: QualitÃ¤t, ZweckmÃ¤ssigkeit, Termine, technischer Wert, Ãsthetik, Betriebskosten, Nachhaltigkeit, KreativitÃ¤t, Kundendienst, Lehrlingsausbildung, Infrastruktur. Die fÃ¼r eine bestimmte Beschaffung massgeblichen Zuschlagskriterien werden von der VergabebehÃ¶rde im Hinblick auf die Besonderheiten des Auftrags festgelegt. Dabei steht ihr ein erheblicher Ermessensspielraum zu, wie auch beim Urteil darÃ¼ber, welches Angebot anhand der Zuschlagskriterien das wirtschaftlich gÃ¼nstigste sei (VGr, 7. Juli 1999, ZBl 2000, S. 271 = BEZ 1999 Nr. 26 E. 6a, mit Hinweisen). In dieses Ermessen greift das Verwaltungsgericht, dem keine ÃberprÃ¼fung der Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVÃ¶B; vgl. auch § 50 Abs. 3 VRG), nicht ein. Zu prÃ¼fen ist dagegen eine allfÃ¤llige Ãberschreitung oder ein Missbrauch des Ermessens (Art. 16 Abs. 1 lit. a IVÃ¶B; vgl. § 50 Abs. 2 lit. c VRG).</p> <p class="Urteilstext">Im kantonalen submissionsrechtlichen Beschwerdeverfahren gelten zwar grundsÃ¤tzlich die Untersuchungsmaxime und der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amts wegen (§ 2 Abs. 2 IVÃ¶B-BeitrittsG in Verbindung mit § 70 und § 7 VRG; vgl. fÃ¼r das bundesrechtliche Beschwerdeverfahren EBRK, 11. MÃ¤rz 2005, VPB 69 (2005), Nr. 79, E. 1d, auszugsweise publiziert in BR 2005, S. 80, Nr. S25, mit Anmerkungen von Hubert StÃ¶ckli, auch zum Folgenden). Diese GrundsÃ¤tze werden aber durch die Mitwirkungspflichten der Parteien sowie durch eine die Parteien treffende BegrÃ¼ndungs- bzw. Substanziierungspflicht relativiert (EBRK, 29. Oktober 1999, auszugsweise publiziert in BR 1999, S. 54, Nr. S2; Markus Metz/Felix Uhlmann, Besonderheiten der ProzessfÃ¼hrung im Ã¶ffentlichen Recht, AJP 2004, S. 344 f.; Peter Galli/AndrÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich 2003, N. 682 f.; jeweils mit Hinweisen und auch zum Folgenden). Danach ist es grundsÃ¤tzlich Sache des BeschwerdefÃ¼hrers, in seiner Beschwerde die notwendigen Sachvorbringen vorzutragen, die den Schluss auf eine Verletzung submissionsrechtlicher Bestimmungen durch den angefochtenen Vergabeentscheid ermÃ¶glichen. Er hat im Einzelnen darzulegen, inwiefern die VerfÃ¼gung mangelhaft sein soll. Es ist nicht Sache des Gerichtes, ohne konkrete EinwÃ¤nde die Angebotsbewertungen zu Ã¼berprÃ¼fen. Der BeschwerdefÃ¼hrer muss dartun, in welchen Punkten der angefochtene Entscheid auf einem unrichtigen oder unvollstÃ¤ndig festgestellten Sachverhalt beruht und/oder inwiefern Rechtsnormen unrichtig oder in Ãberschreitung bzw. Missbrauch des Ermessens angewendet werden.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt indessen verschiedentlich eine Ãnderung oder ErgÃ¤nzung der ihrer Ansicht nach unzulÃ¤ssigen und nicht sachgerechten Zuschlagskriterien sowie deren Unterkriterien; ebenso rÃ¼gt sie die unkorrekte bzw. unzweckmÃ¤ssige Bewertung verschiedener Vergabekriterien, ohne dass sie behauptet bzw. aufzeigt, dass die vom Beschwerdegegner festgelegten Kriterien und/oder deren Bewertung rechtsverletzend wÃ¤ren. Dies ist dem Gesagten zufolge unzulÃ¤ssig. Soweit sie bloss Unangemessenheit der Zuschlagskriterien bzw. deren Bewertung rÃ¼gt, kann dies, wie oben ausgefÃ¼hrt, mit der Submissionsbeschwerde ohnehin nicht geltend gemacht werden.</p> <p class="Urteilstext"><b><span>5. </span></b></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.1 </span></b><span>GemÃ¤ss Ã¶ffentlicher Ausschreibung und nach den Ausschreibungsunterlagen erfolgte der Zuschlag aufgrund der Zuschlagskriterien "KapazitÃ¤t Firma" (10 %), "Erfahrung-Referenz Firma" (30 %), "Kompetenz SchlÃ¼sselpersonen" (20 %) und "Honorarangebot" (40 %). Hinsichtlich des Kriteriums "Erfahrung-Referenz Firma" wurde in den Ausschreibungsunterlagen festgehalten, dass drei Firmen-Referenzobjekte, zumindestens 80 % fertiggestellt, nachzuweisen seien, wovon mindestens zwei im Bereich Spitalbau. Weiter waren in den Ausschreibungsunterlagen auch die Subkriterien (nicht abschliessend) festgehalten, nÃ¤mlich Nutzungsart, Investitionsvolumen, Neubau-/Umbauanteil, erbrachte Leistungen und Erstellungsdatum. Die BerÃ¼cksichtigung der ProjektgrÃ¶sse Ã¼ber das Investitionsvolumen (und nicht wie von der BeschwerdefÃ¼hrerin vertreten Ã¼ber "das effektiv vereinnahmte durchschnittliche Honorar") im Zusammenhang mit dem Nachweis der Firmen-Referenzobjekte (wie auch der personenbezogenen Referenzobjekte) ist sachgerecht. Die Bewertung des Zuschlagskriteriums "Erfahrung-Referenz Firma" wurde â mit gewissen Verfeinerungen â entsprechend den erwÃ¤hnten Subkriterien vorgenommen. Dabei wurde das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin mit 18,2 Prozentpunkten, jenes der Mitbeteiligten mit 26,5 Prozentpunkten bewertet.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet vorab ein, die Bewertung jedes Referenzobjektes nach den gleichen Kriterien, d.h. die "additiv(e)" Begutachtung der KomplexitÃ¤t der einzelnen Objekte sei aus dem Ausschreibungstext nicht ersichtlich gewesen. Ihr sei daher zu erlauben, fÃ¼r die Neubeurteilung der Zuschlagskriterien geeignete Referenzobjekte nachzureichen. Dieser Einwand ist unbegrÃ¼ndet. Die Beschwerdegegnerin hat nicht nur die gesetzlich erforderlichen Angaben gemacht, d.h. die Zuschlagskriterien mindestens in der Rangordnung ihrer Gewichtung aufgelistet (RB 2002 Nr. 47 = BEZ 2003 Nr. 13 E. 3), sondern die Gewichtung selber und die Subkriterien bekannt gegeben, obschon nach </span>der Praxis des Verwaltungsgerichts die VergabebehÃ¶rde grundsÃ¤tzlich keine Pflicht zur Bekanntgabe detaillierter Unterkriterien trifft (VGr, 22. Juli 2005, VB.2005.00136, E. 4.1, 27. Oktober 2004, VB.2003.00238, E. 4.2; beide unter www.vgrzh.ch). <span>Es besteht somit vorliegend kein Grund, der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Nachreichung "geeigneter Referenzobjekte" zuzugestehen. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet zur Bewertung der "Erfahrung-Referenz Firma" weiter ein, es mÃ¼sse sichergestellt werden, dass alle Bewerber nur Referenzen benennen, deren <i>Planungsabschluss</i> in den letzten 10 Jahren liegt. Dieser Einwand ist ebenfalls unbegrÃ¼ndet, wurde doch in den Planungsunterlagen klar definiert, dass das <i>Erstellungsdatum</i> der Baute massgebend sei und nicht mehr als 10 Jahre zurÃ¼ckliegen darf. UnbegrÃ¼ndet ist auch die gerÃ¼gte BerÃ¼cksichtigung des von der Mitbeteiligten genannten Referenzobjekts "Spital I", dessen Sanierung nicht abgeschlossen ist, sondern heute noch andauert.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>5.4 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet im Zusammenhang mit der Bewertung des Zuschlagskriteriums "Erfahrung-Referenz Firma" schliesslich ein, verschiedene Firmen hÃ¤tten Referenzobjekte benannt, welche sie zwar vertraglich Ã¼bernommen, aber nicht mit eigenem Personal bearbeitet hÃ¤tten. Es sei sicher zu stellen, dass nur Referenzen benennt wÃ¼rden, deren Erfahrungs- und WissenstrÃ¤ger der Unternehmung auch noch zur VerfÃ¼gung stÃ¼nden, d.h., die Projektarbeiter mÃ¼ssten benannt werden und dem Bewerber als Arbeitskraft mehrheitlich, d.h. zu mehr als 60 % zur VerfÃ¼gung stehen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin behauptet indessen nicht, dass ihre RÃ¼ge auf die Mitbeteiligte zutreffe, weshalb ihr Einwand von vornherein nicht entscheidrelevant sein kann. Sie verkennt sodann, dass der VergabebehÃ¶rde bei der Festlegung und Bewertung der Zuschlagskriterien ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht und ihr Einwand, welcher auf eine vÃ¶llig untergeordnete Ãnderung eines Zuschlags-Unterkriteriums hinzielt, von vornherein keine Rechtsverletzung aufzeigen kann. Es ist zweifellos nicht rechtsverletzend, wenn im Zusammenhang mit firmenbezogenen Referenzen nicht die von der BeschwerdefÃ¼hrerin verlangten Anforderungen an die betreffenden Projektbearbeiter verlangt werden. Aus dem gleichen Grund ist ihr "eventualiter" gestellter Antrag, das Zuschlagskriterium "Erfahrung-Referenz Firma" ganz zu streichen, vÃ¶llig unbegrÃ¼ndet. Die BerÃ¼cksichtigung von firmenbezogenen Referenzobjekten ist vorliegend zweifellos ein wichtiges und sachdienliches Beurteilungskriterium. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>6. </span></b></p> <p class="Urteilstext"><b><span>6.1 </span></b><span>Hinsichtlich des Zuschlagskriteriums "Kompetenz SchlÃ¼sselpersonen" wurde in den Ausschreibungsunterlagen festgehalten, dass von zwei je SchlÃ¼sselperson auszuweisenden Referenzobjekten mindestens eines im Bereich Spitalbau gefordert sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>6.2 </span></b><span>Mit dem gleichen Einwand wie bezÃ¼glich des Zuschlagskriteriums "Erfahrung-Referenz Firma" verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin, es sei ihr zu erlauben, geeignete Referenzobjekte nachzureichen. Diese Forderung ist aus den bereits unter E. 5.2 erwÃ¤hnten GrÃ¼nden abzuweisen. Auch hinsichtlich des Kriteriums "Kompetenz SchlÃ¼sselpersonen" hat der Beschwerdegegner mit der Bekanntgabe der Gewichtung und Unterkriterien die Anforderungen an die Bekanntgabe des Zuschlagskriteriums erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ebenso ist der Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin abzulehnen, es sei sicher zu stellen, dass alle SchlÃ¼sselpersonen bei dem jeweiligen Bewerber ein regulÃ¤res festes ArbeitsverhÃ¤ltnis hÃ¤tten und mehrheitlich, d.h. zu mehr als 60 % bei diesem angestellt seien. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt in ihrer Replik selber fest, dass "dieser Punkt" nicht auf die Mitbeteiligte zutreffe. Er kann damit von vornherein auch nicht entscheidrelevant sein.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>6.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt weiter, dass alle SchlÃ¼sselpersonen bei den jeweiligen Phasen auch die entsprechenden Referenzen, d.h. Qualifikationen ausweisen mÃ¼ssten. Sie begrÃ¼ndet dies damit, dass der Nachweis mit Personen erbracht worden sei, die in der entsprechenden Planungsphase nicht die entsprechenden Referenzen aufweisen kÃ¶nnten. In ihrer Replik ergÃ¤nzt sie ihre BegrÃ¼ndung dahingehend, dass bei der Mitbeteiligten die Umsetzung in die konkrete Planung immer mit Hilfe von zwei seit dem Jahr 2000 bzw. 2002 dieser Firma nicht mehr zur VerfÃ¼gung stehenden frÃ¼heren Firmeninhabern, die Professoren F und G, erfolgt sei. Das Erfahrungspotential und die WissenstrÃ¤ger wÃ¼rden damit nicht mehr zur VerfÃ¼gung stehen. Die SchlÃ¼sselperson der Mitbeteiligten, H, habe nach den der BeschwerdefÃ¼hrerin vorliegenden Informationen bei keinem der Referenzobjekte die Konzeptplanung erstellt. Sie verfÃ¼ge Ã¼ber keine hÃ¶here fachliche Weiterbildung, sei auch nicht in einem Fachgremium aktiv, nicht Mitglied in einer namhaften Fachvereinigung und es sei nicht bekannt, dass sie je in einer Fachzeitschrift publiziert habe. Das Spital J, eine persÃ¶nliche Referenz von H, sei noch weit von der Realisierung von mindestens 80 % entfernt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Beschwerdegegner hat die Bewertung des Zuschlagskriteriums "Kompetenz SchlÃ¼sselpersonen" anhand einer detaillierten Bewertungsliste vorgenommen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin zeigt nicht auf, inwiefern diese Auswertung rechtsverletzend sein sollte. Die frÃ¼heren Partner der Mitbeteiligten, die Professoren F und G, wurden nicht als SchlÃ¼sselpersonen genannt. Ihre EinwÃ¤nde zur SchlÃ¼sselperson der Mitbeteiligten, H, hinsichtlich Weiterbildung, fehlende Publikation, Mitgliedschaft in einer Fachvereinigung usw. betreffen keine Bewertungskriterien, und es lag im Ermessen der Vergabestelle, ob sie solche UmstÃ¤nde berÃ¼cksichtigen wollte. Gleiches trifft fÃ¼r den Einwand zu, das Spital J sei noch weit von der Realisierung von mindestens 80 % entfernt; diese Anforderung wurde bei den firmenbezogenen, nicht jedoch bei den personenbezogenen Referenzobjekten verlangt. Die Behauptung, H habe nach den der BeschwerdefÃ¼hrerin vorliegenden Informationen bei keinem Referenzobjekt die Konzeptplanung erstellt, bezieht sich offenbar auf die firmenbezogenen Referenzobjekte und war dort ebenfalls kein Kriterium. Hinsichtlich des persÃ¶nlichen Referenzobjekts erweist sich diese unbelegte Behauptung als unzutreffend: H war Projektleiter, und die Fachplanung fÃ¼r dieses Spitalobjekt setzte erst im Jahr 2002 ein, als auch nach der Sachdarstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin die Professoren F und G bereits aus der Mitbeteiligten ausgeschieden waren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Schliesslich ist auch die RÃ¼ge der BeschwerdefÃ¼hrerin zurÃ¼ckzuweisen, bei der Beurteilung der Kompetenz der SchlÃ¼sselpersonen seien lediglich die persÃ¶nlichen Referenzobjekte beurteilt worden, nicht aber das anderweitig erworbene Know-how, z.B. durch Engagement in der Richtlinienarbeit, durch Forschung und Entwicklung wie auch durch Publikationen und VortrÃ¤ge. Die Beurteilung der Kompetenz der SchlÃ¼sselperson (allein) anhand von persÃ¶nlichen Referenzobjekten ohne Beizug des "anderweitig erworbenen Know-how" liegt auf jeden Fall im Rahmen des Ermessensspielraums der VergabebehÃ¶rde und stellt keine Rechtsverletzung dar.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>7. </span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der Gewichtung des Honorarangebots hat der Beschwerdegegner dem besten Gesamtangebot von Fr. 830'176.- 40 Prozentpunkte zugeteilt und den Minimalwert (0 Prozentpunkte) Ã¼ber das doppelte Honorarangebot gegenÃ¼ber dem Bestangebot bestimmt. Diese Bewertung ergab 24,5 Punkte fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin und 26,6 Punkte fÃ¼r die Mitbeteiligte.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die "Nachrechnung" der BeschwerdefÃ¼hrerin in ihren Rechtsschriften weicht von dieser Bewertung ab. Dies ist darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass sie von den BetrÃ¤gen gemÃ¤ss Offert­Ã¶ffnungsprotokoll ausging und nicht von den bereinigten Offertsummen. Die Gewichtung der Offerten der BeschwerdefÃ¼hrerin und der Mitbeteiligten mit den bereinigten Offertsummen von Fr. 1'151.595.- und Fr. 1'107'730.- erweist sich indessen als korrekt.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>8. </span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Zusammengefasst ergibt sich, dass die Gewichtung der Zuschlagskriterien "Erfahrung-Referenz Firma", "Kompetenz SchlÃ¼sselperson" und "Honorarangebot" nicht rechtsverletzend erfolgte. FÃ¼r diese drei Kriterien hat der Beschwerdegegner dem Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin 51,1 Prozentpunkte und jenem der Mitbeteiligten 73,1 Prozentpunkte zugeordnet. Die Differenz betrÃ¤gt bezÃ¼glich dieser Kriterien mithin 22 Prozentpunkte. Es kann damit offen bleiben, ob die EinwÃ¤nde der BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die Bewertung des Kriteriums "KapazitÃ¤t Firma" mit maximal mÃ¶glichen 10 Prozentpunkten begrÃ¼ndet sind, da die BeschwerdefÃ¼hrerin auf jeden Fall nicht vor der Mitbeteiligten rangieren kann.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>9. </span></b></p> <p class="Urteilstext">Die EinwÃ¤nde der BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die Auswertung der Offerten erweisen sich damit als unbegrÃ¼ndet und die Beschwerde ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG); eine ParteientschÃ¤digung steht ihr von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Hingegen hat sie den Beschwerdegegner fÃ¼r dessen Umtriebe im Beschwerdeverfahren angemessen zu entschÃ¤digen (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG; § 12 GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997). Als angemessen erweist sich eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'500.-. Der Mitbeteiligten steht indessen keine ParteientschÃ¤digung zu. Nachdem der Vertrag mit ihr bereits abgeschlossen wurde, hÃ¤tte auch das Obsiegen der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r sie keine Auswirkungen gehabt; sie hatte deshalb keine Veranlassung, eine Duplik einzureichen. Vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses war sie mangels Rechtschutzinteresses gar nicht mehr Verfahrensbeteiligte und somit nicht mehr zur Einreichung einer Duplik berechtigt. Aus diesen GrÃ¼nden wird einer Mitbeteiligten nach Vertragsabschluss praxisgemÃ¤ss auch keine Akteneinsicht gewÃ¤hrt (vgl. auch § 8 Abs. 1 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 6'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 6'710.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'500.- zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids. Weitere ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>