<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00188</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Locher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.____</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Erich Züblin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">indemnis Rechtsanwälte, Gais-Center</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">SVA, Industriestrasse 1, 5000 Aarau</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1981 geborene X.____ absolvierte von 1999 bis 2002 eine Lehre als Sanitärmonteur mit Fähigkeitsausweis (Urk. 7/1/1-2 und Urk. 7/1 S. 3). Danach war er bei verschiedenen Arbeitgebern hauptsächlich als Sanitär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monteur angestellt, bis er im Jahr 2006 eine Tätigkeit als bauleitender Sani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tärmonteur bei der Y.____ aufnahm (Urk. 7/121/2-50 S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 29. Dezember 2010 verlor ein auf der Gegenfahrbahn entgegenkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Traktorfahrer die Herrschaft über sein Fahrzeug und dessen Anhänger kollidierte mit dem Personenwagen des Versicherten. Der Traktorfahrer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">starb noch auf der Unfallstelle (Urk. 7/8/4). Dabei erlitt der Versicherte eine Ellbogenprellung, eine Schulterprellung links sowie ein muskuläres HWS-Schleudertrauma (Urk. 7/8/202). Am 24. März 2012 meldete sich X.____ unter Hinweis auf ein traumatisches Cervikalsyndrom (Schmerzen und Krämpfe in Nacken und linker Schulter) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 7/2). Die IV-Stelle traf daraufhin erwerbliche und medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 7/8). Zwischenzeitlich hatte die Y.____ das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 31. Oktober 2012 gekündigt (Schreiben vom 27. April 2012 [Urk. 7/12]) und ihn am 27. Juli 2012 per sofort freigestellt (Urk. 7/22). Mit Verfügung vom 9. Oktober 2012 verneinte die Verwaltung seinen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch (Urk. 7/26). Die gegen diesen Entscheid von X.____ am 12. November 2012 im Prozess-Nr. IV.2012.01187 erhobene Beschwerde (Urk. 7/31/3-16) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 28. November 2013 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese die Auswirkungen der Leiden somatischer Natur auf die Arbeitsfähigkeit umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send abkläre und hernach erneut über den Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung befinde (Urk. 7/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die Verwaltung weitere medizinische Berichte ein und teilte dann mit Vorbescheid vom 16. Januar 2015 dem Versicherten – der ab 1. April 2014 eine Stelle als bauleitender Sanitärmonteur bei der Z.____ angetreten hatte (Urk. 7/49-50) – mit, dass kein Rentenanspruch bestehe (Urk. 7/65). Auf hiegegen erhobenen Einwand hin (Urk. 7/70) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügte sie am 28. April 2015 die angekündigte Leistungsablehnung (Urk. 7/75). Die dagegen am 1. Juni 2015 erhobene Beschwerde (Urk. 7/78/ 3-10) hiess das hiesige Gericht mit Entscheid vom 17. August 2015 in dem Sinne gut, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals an die IV-Stelle zurückwies, damit diese fundierte Abklärungen treffe und hernach über den Rentenanspruch neu befinde (Prozess-Nr. IV.2015.00602 [Urk. 7/87]). Kurz zuvor, am 31. Juli 2015, hatte das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis des Versicherten mit der Z.____ geendet (Urk. 7/99). Am 21. April 2016 trat X.____ eine Stelle bei der A.____ an. Noch während der Probezeit wurde ihm diese auf den 12. Juli 2016 gekündigt (Urk. 7/121/2-50 S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Umsetzung des Rückweisungsentscheids liess die IV-Stelle den Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten unter anderem vom 15. bis am 19. August 2016 im B.____ begutachten (Expertise vom 30. September 2016 [Urk. 7/121/2-50]). Gestützt auf die dabei festgehaltenen Ergebnisse und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/123) verneinte die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung den Leistungsanspruch des Versicherten mit Verfügung vom 10. Januar 2017 abermals (Urk. 7/133 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.____ mit Eingabe vom 10. Februar 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen, dass er Anspruch auf eine berufliche Umschulung habe (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 17. März 2017 schloss die IV-Stelle auf Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde (Urk. 6). Replicando hielt der Beschwerdeführer an seinem Antrag fest (Replik vom 18. April 2017 [Urk. 9]). Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (Eingabe vom 28. April 2017 [Urk. 11]), was dem Beschwerdeführer am 2. Mai 2017 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist im vorliegenden Verfahren allein der Anspruch auf eine Umschu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung nach Art. 17 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG), weshalb sich die Überprüfung des angefochtenen Entscheids auf diese Frage beschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der von einer Invalidität (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) bedroht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Versicherte haben gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Massnahmen er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens zu berücksichtigen (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 und 21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abenbereich (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nach Massgabe von Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 Abs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder zu verbessern (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Abs. 3 in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Massnahmen (lit. a), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufliche Eingliederung (lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsverm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittlung, Kapital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe; lit. b) und in </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Abgabe von Hilfsmitteln (lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Als Umschulung gelten gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Abschluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist unter Umschulung grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, der vor Eintritt der Invalidität bereits erwerbstätig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senen versicherten Person eine ihrer früheren annähernd gleichwertige Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der „annä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hernden Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erwartende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienstmöglichkeit. In der Regel besteht nur ein Anspruch auf die dem jewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren. Denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (BGE 130 V 488 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_163/2008 vom 8. August 2008 E. 2.2). Schliesslich setzt der Anspruch auf Umschulung voraus, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erleidet, wobei es sich um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen blossen Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2, 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen auf u.a. AHI 1997 S. 80 E. 1b; ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 E. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Gleichwertigkeit im Sinne der erwähnten Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist zwar in erster Linie auf die miteinander zu vergleichenden Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsmöglichkeiten im ursprünglichen und im neuen Beruf oder in einer der versicherten Person zumutbaren Tätigkeit abzustellen. Zwar geht es nicht an, den Anspruch auf Umschulungsmassnahmen – gleichsam im Sinne einer Momentaufnahme – ausschliesslich vom Ergebnis eines auf den aktuellen Zeitpunkt begrenzten Einkommensvergleichs, ohne Rücksicht auf den quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tativen Ausbildungsstand einerseits und die damit zusammenhängende künftige Entwicklung der erwerblichen Möglichkeiten anderseits, abhängen zu lassen. Vielmehr ist im Rahmen der vorzunehmenden Prognose (BGE 110 V 99 E. 2) unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht nur der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtspunkt der Verdienstmöglichkeit, sondern der für die künftige Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung ebenfalls bedeutsame qualitative Stellenwert der beiden zu vergleichenden Berufe mit zu berücksichtigen. Die annähernde Gleichwertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Erwerbsmöglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf weite Sicht nur dann zu verwirklichen sein, wenn auch die beiden Ausbildungen einen einigermassen vergleichbaren Wert aufweisen (BGE 124 V 108 E. 3b; AHI 1997 S. 86 E. 2b; Urteile des Bundesgerichts I 826/05 vom 28. Februar 2006 E. 4.1 in fine und I 783/03 vom 18. August 2004 E. 5.2 mit Hinweisen; Meyer-Blaser, Zum Verhältnismässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsrecht, Diss. Bern 1985, S. 186).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 IVG setzen subjektive und objektive Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsfähigkeit voraus (AHI 1997 S. 82 E. 2b/aa; ZAK 1991 S. 179 unten f. E. 3). Nicht unter Umschulung fallen Massnahmen der sozialberufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rehabilitation (wie Gewöhnung an den Arbeitsprozess, Aufbau der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmotivation, Stabilisierung der Persönlichkeit, Einüben der sozialen Grundelemente) mit dem primären Ziel, die Eingliederungsfähigkeit der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person zu erreichen oder wieder herzustellen (ZAK 1992 S. 367 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2b; Urteil des Bundesgerichts I 527/00 vom 30. April 2001).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Umschulungsbegeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens – unter Hinweis auf das B.____-Gutachten – damit, dass dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer keine schweren, regelmässigen Überkopfarbeiten mehr möglich seien. Sanitärinstallateure müssten zwar solche Arbeiten ausführen, jedoch seien entsprechende Tätigkeiten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ganztags notwendig. Da ihm daher der Beruf als Sanitärinstallateur weiterhin zumutbar sei, sei es ihm möglich, ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort führte sie ergänzend aus, die Tätigkeit eines Sanitärinstallateurs erfordere zugegebenermassen eine robuste körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Konstitution und namentlich kein Rückenleiden. Der Beruf als Sanitä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r- installateur biete indessen vielseitige Einsatzmöglichkeiten, so dass sich ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere regelmässige schwere Überkopfarbeiten vermeiden lassen sollten. Es müsse daher davon ausgegangen werden, dass der ausgeglichene Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt auch Stellen bereit halte, die dem genannten Belastungsprofil entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und es dem Beschwerdeführer ermöglichen würden, seinen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Beruf weiterhin auszuüben. Der Anspruch auf Umschulung sei auch deshalb abzuweisen, da gemäss der Beurteilung der Medas-Gutachter die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit Ende Februar 2012 wieder zu 100 % gegeben sei, sodass keine bleibende oder länger dauernde ganze oder auch nur teilweise Erwerbsunfähigkeit vorliege (Urk. 6 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, seit dem Unfallereignis vom Dezember 2010 habe er mehrmals seine Arbeitsstelle als Sanitärinstallateur gesundheitsbedingt verloren. Er habe sich deshalb selbständig gemacht und gehofft, Aufträge annehmen zu können, die nicht mit schweren körperlichen Belastungen, insbesondere mit Arbeiten auf und über Kopfhöhe, verbunden seien. Er habe aber kaum Aufträge akquirieren können, die seinem Belastungsprofil entsprochen hätten. Folglich sei er nicht in der Lage gewesen, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zielen (Urk. 1 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei durchaus richtig, dass Sanitärinstallateure auch Arbeiten ausführen würden, welche seinem Leistungsprofil entsprechen würden. Allerdings seien gerade Überkopfarbeiten aufgrund der einzunehmenden Arbeitspositionen einerseits und den oft über Kopf zu bearbeitenden Sanitäranlagen anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits häufig und könnten nicht nach Belieben unterbrochen werden. Würden Arbeiten an Leitungen, die an der Decke befestigt seien, ausgeführt, müssten diese erledigt werden. Dies könne nach Arbeit oder Auftrag Stunden, Tage oder Wochen dauern. Insofern sei ein Arbeitgeber darauf angewiesen, dass ein Arbeitnehmer unbeschränkt in der Lage sei, Überkopfarbeiten auszufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren; andernfalls könne ein Arbeitnehmer nicht mehr zuverlässig auf dem all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinen Arbeitsmarkt eingesetzt werden und verliere seine Arbeitsstelle (Urk. 1 S. 6 und Urk. 9 S. 2 f.). Die Tatsache, dass er an seinen Arbeitsstellen seit seinem Verkehrsunfall immer wieder überlastet gewesen sei und als Folge davon diese verloren und sich selbständig gemacht habe, ohne ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen zu können, belege, dass er An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Eingliederungsmassnahmen in Form einer Umschulung habe (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem nach dem Rückweisungsentscheid vom 17. August 2015 ergange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen B.____-Gutachten vom 30. September 2016 (Urk. 7/121/2-50) geht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Ergebnisse der internistischen, orthopädischen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchung als Diagnose mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit ein beidseitiges leichtes thoracic outlet syndrome ohne nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisbare Plexusschädigung hervor (S. 40). Den folgenden Diagnosen massen die Gutachter keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei (S. 40 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach HWS-Traumatas 2001, 2003 und 2014 mit verzögerter posttraumatischer Rehabilitation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posttraumatisches Zervikalsyndrom mit persistierenden myofaszia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">len Beschwerden nach Autounfall 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Irritation oder Ausfallsymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit anamnestisch leichtem Schädel-Hirntrauma, anamnestisch Lü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cke von zehn Minuten, ohne Residuen abgeheilt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schulterkontusion links 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restsymptomatik einer posttraumatischen Belastungsstörung (F43.1) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierender depressiver Störung, gegenwärtig leichte Episode (vorwiegend dysphorische depressive Symptomatik [F33.0]) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronischer Schlafstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die B.____-Gutachter kamen in ihrer Konsensbeurteilung zum Schluss, aus internistischer und orthopädischer Sicht bestehe keine funktionelle Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung. Psychiatrisch finde sich eine leichte bis allerhöchstens mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Symptomatik, wofür keine relevante Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit postuliert werden könne. Aufgrund der neurologischen Befunde re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sultiere indes eine Einschränkung für regelmässige, schwere Überkopfarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Gegebenenfalls müsste eine Abklärung vor Ort zeigen, ob solche bei der Tätigkeit eines Sanitärinstallateurs notwendig seien (S. 42 und S. 45). Bei al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler Schwierigkeit einer retrograden Beurteilung würden sie davon ausgehen, dass spätestens seit der Leistungseinstellung durch die Suva im 2012 von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner wieder vollständig vorhandenen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Vor diesem Hintergrund ergebe sich ebenso, dass in allen denkbaren Verweistätigkeiten keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit pos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuliert werden könne (S. 45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lage der Akten wird von den Parteien zu Recht nicht in Zweifel gezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass in einer behinderungsangepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit besteht. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Beruf als Sanitärinstallateur machte die Beschwerdegegnerin unter Hinweis auf die Beurteilung der B.____-Experten geltend, es liege seit Ende Februar 2012 eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vor, weshalb keine Invalidität im Sinne von Art. 8 ATSG – welche für den Anspruch auf Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulung notwendig sei – vorliege (Urk. 6 S. 3). Tatsächlich wurde im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten eine seit 2012 bestehende volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit festgehalten (Urk. 7/121/2-50 S. 45). Angesichts des Umstands, dass auf der gleichen Seite des Gutachtens eine körperliche Einschränkung für re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässige schwere Überkopfarbeiten erwähnt ist und darauf hingewiesen wird, dass (gegebenenfalls) geklärt werden müsste, ob solche Arbeiten im Rahmen einer Tätigkeit als Sanitärinstallateur anfallen, kann die gutachterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Beurteilung nur so verstanden werden, dass im bisherigen Beruf einzig dann keine Leistungsminderung besteht, wenn im Rahmen der betreffenden Tätigkeit nicht regelmässig schwere Überkopfarbeiten auszuführen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hierzu bringt die Beschwerdegegnerin vor, dass sich entsprechende Arbeiten vermeiden lassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sollten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 3). Diese Einschätzung zielt indes an der Wirklichkeit vorbei. Von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht selbständig erwerbstätigen Sanitärmonteuren werden zwar Arbeiten erledigt, die dem medizinischen Zumutbarkeitsprofil entsprechen, die Ausübung dieses Berufs erfordert jedoch auch die – dem Beschwerdeführer nicht mehr mögliche – Ausführung von Überkopfarbeiten, so insbesondere bei der Erstellung von sanitären Anlagen in Neubauten. Diesbezüglich ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen (Urk. 1 S. 6), dass ein Arbeitgeber darauf angewiesen ist und von ihm auch gefordert wird, dass entsprechende Arbeiten – auch über längere Zeit – nicht nach Belieben un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terbrochen, sondern termingerecht fertiggestellt werden. Vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund ist davon auszugehen, dass das dem Beschwerdeführer in seiner bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit verbliebene Leistungsvermögen – auch bei Annahme eines als ausgeglichen unterstellen Arbeitsmarkts – realistischerweise von keinem Arbeitgeber mehr nachgefragt wird. Auch der Umstand, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin ihre Beurteilung der verbliebenen Einsatzmöglichkeiten des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers im Konjunktiv gehalten hat („[…], so dass sich insbesondere regelmässige längere schwere Überkopfarbeiten vermeiden lassen sollten. […]“; Urk. 6 S. 3), erhellt, dass sie ihre eigene Einschätzung als nicht gesichert betrachtete.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus folgt, dass dem Beschwerdeführer gesundheitsbedingt die Tätigkeit als angestellter Sanitärmonteur nicht mehr offen steht. Damit bleibt in Bezug auf die Umschulungsbedürftigkeit des Beschwerdeführers weiter zu prüfen, ob er in einer ihm ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offenstehenden noch zumutbaren Erwerbstätigkeit eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die Ergebnisse der gutachterlichen Beurteilung ist – wie bereits ausgeführt (E. 5.1 hievor) – von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit auszugehen. Den Akten ist weiter zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer als Zehnjähriger in die Schweiz einreiste und nach Besuch der Primar- und Sekundarschule den Beruf als Sanitärmonteur erlernte. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen übte er – mit Ausnahme von Akkordarbeiten in diversen Berufen im Jahre 2006 – seit dem Lehrabschluss 2002 bis zum erstmaligen Verlust seiner Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsstelle im Jahr 2012 aus. Danach – vom 1. April 2014 bis am 31. Juli 2015 und vom 21. April bis am 12. Juli 2016 – war er erneut als Sanitär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">monteur tätig (Urk. 7/121/2-50 S. 12 und S. 16). Im Herbst 2016 machte er sich selbständig und gründete hierfür das Einzelunternehmen C.____ (Urk. 1 S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><a href="http://www.zefix.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.zefix.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt besucht am 30. Mai 2017). Die Erwerbsbiographie zeigt, dass der Beschwerdeführer grundsätzlich einzig über Berufserfahrung als Sanitärmonteur verfügt und insbesondere keine kaufmännische Aus- respektive Weiterbildung absolviert hat. Aus die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Grund fällt das gesamte Spektrum an kaufmännischen Arbeiten weg und es verbleiben ihm lediglich Einsatzmöglichkeiten in einer Hilfsarbeitertätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Einer solchen Tätigkeit ist jedoch im Vergleich zum erlernten und mit dem Fähigkeitsausweis abgeschlossenen Beruf als Sanitärmonteur (Urk. 7/1 S. 3) das Erfordernis der Gleichwertigkeit – insbesondere auch aufgrund dessen, dass aufgrund des Alters des Beschwerdeführers noch von einer lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen verbleibenden Aktivitätsdauer auszugehen ist – abzusprechen. Hinzu kommt, dass das berufliche Fortkommen und damit die Erwerbsaussichten als Hilfsarbeiter mittel- bis längerfristig betrachtet nicht im gleichen Masse ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währleistet sind wie im angestammten Beruf (vgl. BGE 124 V 108 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass der Beschwerdeführer bei diesen Verhältnissen eine Einkommensein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">busse von rund 20 % erleidet, ist offensichtlich. Ein Blick auf die Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">strukturerhebung 2012 des Bundesamtes für Statistik ergibt, dass im Bauge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werbe, in welchem der Beschwerdeführer tätig war, für praktische Tätigkeiten Löhne von Fr. 5‘874.-- bezahlt werden (Tabelle TA1, Männer, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 2). Für komplexe praktische Tätigkeiten, welche ein gros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ses Wissen in einem Spezialgebiet voraussetzen (Kompetenzniveau 3), beläuft sich der Zentralwert der Löhne auf Fr. 7‘204.--. Verglichen mit den Löhnen für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">veau 1, Männer, Total), welche für den Beschwerdeführer nurmehr in Frage kommt, von Fr. 5‘210.-- bei einer 40-Stundenwoche ergibt sich eine Einbusse von 11.3 % respektive 27.7 %. Dies ohne Berücksichtigung des Umstandes, dass der Beschwerdeführer mit seiner eingeschränkten Schulterfunktion al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lenfalls mit einem tieferen Einkommen hätte rechnen müssen. Bemisst man diese Einbusse mit 10 %, ergibt sich ein jährliches Einkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">56</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">268</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(12 x Fr. 5‘210.-- x 90 %). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Unfalls 2010 nach über vierjähriger Anstellungsdauer bei einer 40-Stundenwoche bereits einen Verdienst von Fr. 5‘600.-- (x 13) erzielte (Urk. 7/8/231), was pro Jahr Fr. 72‘800.-- entspricht. Aufgerechnet auf das Jahr 2012 (Vergleich mit den Werten der LSE 2012) ergibt sich ein Einkommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">037.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Index 100 auf Index 101.7, Nominallohnindex 2011-2015, Bundesamt für Statistik, T1.10 Ziff. 41-43). Geht man davon aus, dass er auf längere Sicht ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in dieser Höhe hätte erzielen können, ergibt sich eine Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von 24 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht nicht hervor, auf welchen Beruf sich der Umschulungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wunsch des Beschwerdeführers bezieht, sodass die übrigen Anspruchsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aussetzungen keiner Prüfung unterzogen werden können. Aus diesem Grund kann der Umschulungsanspruch einzig im Grundsatz bejaht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist in Gutheissung der Beschwerde die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung in Bezug auf die Verneinung des Umschulungsanspruchs aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heben mit der Feststellung, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Umschulung hat, sofern mit Blick auf die konkret anbegehrte Umschulungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahme die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat sodann ausgangsgemäss ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung. Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 2‘500.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 10. Januar 2017 insoweit aufgehoben, als darin der Umschulungsanspruch verneint wurde, und es wird festgestellt, dass der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdeführer Anspruch auf Umschulung hat, sofern die übrigen Anspruchsvor</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aussetzungen erfüllt sind.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Erich Züblin</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLocher</p></div> </div></body></html>