<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00442</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Pascale Hartmann, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1990, meldete sich am 14. Februar respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. März 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/3-4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische und erwerbliche Situation (Urk. 9/9; Urk. 9/11; Urk. 9/16; Urk. 9/20; Urk. 9/70; Urk. 9/75; Urk. 9/78) ab und erteilte dem Versicherten mehrere Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprachen im Rahmen der erstmaligen beruflichen Ausbildung (vgl. Urk. 9/21; Urk. 9/29; Urk. 9/42; Urk. 9/58). Diese wurde im November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brochen (Urk. 9/68). Mit Verfügung vom 24. Juni 2015 (Urk. 9/92) verneinte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die IV-Stelle schliesslich einen Leistungsanspruch des Versicherten. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 10. November 2015 (Verfahren Nr. IV.2015.00794; Urk. 9/98) in dem Sinne gut, als die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Untersuchung des Versicherten durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), über welche am 27. April 2016 berichtet wurde (Urk. 9/105). Die daraufhin erneut eingeleiteten beruflichen Massnahmen im Sinne einer Abklärung in einem Betrieb des ersten Arbeitsmarktes scheiterten wiederum (vgl. Urk. 9/122; Urk. 9/128; Urk. 9/130).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 9/139; Urk. 9/143-144) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. März 2017 (Urk. 9/146 = Urk. 2) abermals einen Rentenanspruch des Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 25. April 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. März 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ein unabhängiges medizinisches Gutachten einzuholen und hernach über das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren zu entscheiden. In prozessualer Hinsicht beantragte er die unen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 2. Juni 2017 (Urk. 8) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 7. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 49 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilen die RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensregeln entfalten daher bei Einholung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von RAD-Berichten keine Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass der Sachverhalt gestützt auf das Urteil des hiesigen Gerichts nochmals überprüft und eine Untersuchung durch den RAD angeordnet worden sei. Auch sei ein erneuter Eingliederungsversuch erfolgt, welcher auf Wunsch des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebers abgebrochen worden sei. Die Abklärungen hätten ergeben, dass dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer eine angepasste, dem kognitiven Leistungsprofil angemessene, einfache, gut strukturierte, wechselbelastende, leichte bis mittelschwere Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 80 % zumutbar sei. In der Anlernphase sei eine vermehrte Betreuung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notwendig. Ausserdem sollte das Umfeld vertrauensvoll unterstützend sein. Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vornahme des Einkommensvergleichs resultiere ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), der RAD-Untersuchungsbericht genüge den Anforderungen an eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige psychiatrische Begutachtung nicht. So fehle eine genaue Bezifferung der Arbeitsunfähigkeit. Eine solche sei erst später und ohne nähere Begründung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt (S. 4). Auch erläutere der RAD-Arzt nicht weiter, weshalb er eine Z-Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose bei den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt habe. Mit den aktenkundigen Einschränkungen setze er sich nur wenig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einander (S. 5). Ausserdem habe sich der RAD-Arzt bereits zuvor mit dem Dossier befasst und festgehalten, dass keine Diagnose mit dauerhafter Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe und der Abbruch der beruflichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung aus invaliditätsfremden Gründen erfolgt sei. Es habe daher nicht erwartet werden können, dass er sich unabhängig und neutral zur Leistungsfähigkeit äussere. Durch seine Äusserung, wonach eine Berentung das aktuelle Fehlver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten langfristig zementiere, überschreite er seine Kompetenz (S. 6). Um das Verfahren nicht zu verlängern, sei ein Gerichtsgutachten einzuholen (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente hat. Dabei umstritten ist insbesondere die Beweistauglichkeit des psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen RAD-Untersuchungsberichtes.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht hielt im Urteil vom 10. November 2015 (Verfahren Nr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV.2015.00794; Urk. 9/98) fest, dass zum umstrittenen psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers aus ärztlicher Sicht lediglich die Berichte der Y.___ Auskunft gäben, diese indessen undifferenziert und widersprüchlich seien, weshalb sich gestützt darauf kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsschaden bejahen liesse. Entgegen der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung und reinen Aktenbeurteilung von RAD-Arzt med. pract. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, könne demgegenüber allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht abschliessend beurteilt werden, ob überhaupt kein invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschaden vorliege. So seien doch den Berichten der Y.___ sowie den Ausbildungsunterlagen Anzeichen für das Vorliegen einer psychischen Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung zu entnehmen. Das hiesige Gericht kam daher zum Schluss, dass sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegende Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung des Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt als unzulänglich erweise, weshalb die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zurückzuweisen sei, damit diese nach ergänzender psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Abklärung eine neue Beurteilung vornehme und über den Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch des Beschwerdeführers neu verfüge. In diesem Sinne sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de gutzuheissen (vgl. Erwägungen E. 4.1-4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. April 2016 untersuchte RAD-Arzt dipl. med. A.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie den Beschw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer. Mit Bericht vom 27. April 2016 (Urk. 9/105) führte er eine Lernbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung (IQ 73; vgl. hierzu Urk. 9/99) an der Grenze zur leichten Minder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligenz sowie akzentuierte selbstunsichere, unreife Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf. Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtete er einen Status nach Alkohol und Cannabismissbrauch sowie eine Nikotinabhängigkeit. Sodann führte er als somatische Diagnosen nach Aktenlage beidseitige Knick-Senk-Spreiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füsse sowie eine Haltungsinsuffizienz bei Torsionsskoliose und eine Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfindlichkeit gegen Chemikalien auf (S. 5 Ziff. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der beruflichen Abklärung sei mehrmals deutlich geworden, dass der Beschwerdeführer bei genauer Anleitung gute Leistungen erbringe. Dies sei jedoch von der Motivation und der eigenen Bewertung der zu tätigenden Arbeit abhängig. Die Abbrüche seien oft aus dem Gefühl einer Ambivalenz, einer Unentschlossenheit sowie eines nicht Weiterwissens erfolgt und teilweise auch aufgrund unrealistischer Berufsvorstellungen. Der Beschwerdeführer verfüge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über viele wertvolle Ressourcen in lebenspraktischen Bereichen. Es werde je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deutlich, dass er mit administrativen und organisatorischen Aufgaben teilweise überfordert und unsicher sei. Er sei ein eher zurückgezogener, ruhiger, ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passter Mann, welcher ausser zu den Eltern und seiner Freundin nur wenig soziale Kontakte pflege (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von den Ärzten der Y.___ diagnostizierte Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion könne nach mehr als zwei Jahren nicht mehr angewandt werden. Die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung könne nicht nachvollzogen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden. Der erfolgten neuropsychologischen Testung sei zu entnehmen, dass ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n reduziertes Intelligenzniveau bei einem Gesamt-IQ von 73 vorliege. Zusätzlich bestünden Schwierigkeiten beim logischen Denken, beim Arbeitsgedächtnis in der verbalen Konzeptbildung sowie bei der visuellen Gedächtnisleistung und der Ideenflüssigkeit. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit, die Aufmerksamkeit und die Konzentration seien leicht reduziert. Die übrigen Parameter seien unauffällig (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Entwicklung des Beschwerdeführers zeige eine unauffällige frühkindliche Phase. Im späteren Verlauf scheine die Trennung der Eltern einen gewissen Knick in der Leistungsentwicklung hervorgerufen zu haben. Zudem seien die Leistungsdefizite im schulischen Bereich spürbar geworden, so dass er die erste Klasse habe repetieren müssen und den Sekundarabschluss C in einer Klein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klasse absolviert habe. Auch in den durch die Beschwerdegegnerin unterstützen Ausbildungen hätten sich Defizite in der Persönlichkeit und im Bereich des Lernens gezeigt. Die praktischen Fähigkeiten seien durchwegs gut. Die besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende Lernbehinderung und die grenzwertige Intelligenz seien jedoch zu wenig beachtet worden (S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe beim Beschwerdeführer eine deutliche Lernbehin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bei einer grenzwertigen Intelligenz, wobei er jedoch über viele praktische und alltagsrelevante Ressourcen verfüge. Allerdings bestünden unrealistische Vorstellungen bezüglich eines Arbeitslebens, in dem der Freizeit ein grosser Stellenwert beigemessen werde. Er stamme aus einem Umfeld von Sozialhilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfängern und sei aktuell ebenfalls mit einer Sozialhilfeempfängerin liiert. Eine ganztägige Beschäftigung mit deutlich weniger Zeit für seine Hobbies scheine wenig attraktiv zu sein. Andererseits bestehe ein wenig gefestigtes Selbstbild und es würden wesentliche Orientierungspersonen fehlen, so dass eine grosse Unsicherheit bezüglich der eigenen Person vorliege. In Anbetracht der ausgeprägten Lernbehinderung an der Grenze zur Minderintelligenz sei eine Ausbildungsfähigkeit ausschliesslich im Bereich einer praktischen Anlehre gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Zwar habe der Beschwerdeführer Defizite in der Persönlichkeit, welche sich aber im Verlauf deutlich gebessert hätten, so dass sie nicht das Ausmass einer Störung erreichen würden. Zudem zeige er trotz dieser Defizite immer wieder gute praktische Leistungen. Die beschriebenen Stimmungsschwankungen hätten nach eigenen Angaben nie über mehrere Wochen angehalten, weshalb nicht von einer depressiven Störung im engeren Sinne gesprochen werden könne. Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr fehle eine Anpassungsfähigkeit aufgrund der geringen Intelligenz und der unreifen Persönlichkeitsanteile. Die früheren Störungen im Sozialverhalten seien ebenfalls auf diese Defizite zurückzuführen (S. 7). Ein erneuter Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsversuch sollte erfolgen. Eine Berentung würde das aktuelle Fehlverhalten langfristig zementieren. Ausserdem sollte die psychotherapeutische Behandlung intensiviert werden (S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichentags verwies RAD-Arzt dipl. med. A.___ in einer separaten Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme auf die am 21. April 2016 erfolgte Untersuchung. Dabei hielt er fest, dass in der bisherigen Tätigkeit als Siebdrucker aufgrund der allergischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei. In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit sei mit einer zirka 80%igen Leistungsfähigkeit bei einer ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tägigen Anwesenheit zu rechnen. Dabei sollte es sich um eine dem kognitiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsprofil angemessene, einfache, gut strukturierte, wechselbelastende, leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis mittelschwere Tätigkeit in einem vertrauensvollen unterstützenden Umfeld handeln, wobei in der Anlernphase eine vermehrte Betreuung notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig sei. Eine Verbesserung der intellektuellen Leistungsfähigkeit sei nicht zu erwarten. Demgegenüber sei bei Durchführung einer angemessenen Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und der psychischen Stabilität zu erwarten (vgl. RAD-Stellungnahme vom 27. April 2016, Urk. 9/138 S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Y.___ führten mit Bericht vom 22. November 2016 (Urk. 9/136) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit haltlosen, ängstlichen und impulsiven Anteilen (ICD-10 F61)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörungen mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide (ICD-10 F12.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">), gegenwärtig abstinent</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lernbehinderung (IQ von 75)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei auf dem freien Arbeitsmarkt seit dem im November 2014 erfolgten Abbruch der durch die Beschwerdegegnerin gestützten Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung zu 100 % arbeitsunfähig. Er verfüge über wenig Durchhaltevermögen und eine geringe Frustrationstoleranz. Ausserdem habe er eine Lernbehinderung und es liege eine ausgeprägte Diskrepanz zwischen der Selbst- und der Fremdwahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmung vor (S. 4 Ziff. 1.6-1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische RAD-Untersuchungsbericht vom 27. April 2016 (Urk. 9/105) vermag in Zusammenhang mit der gleichentags erstellten separaten Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme (Urk. 9/138 S. 2 f.) die an eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage gestellten Anforderungen (vorstehend E. 1.4-1.5) vollumfänglich zu erfüllen. So basiert er auf einer eingehenden psychiatrischen Untersuchung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers und erging in Kenntnis sowie in Auseinandersetzung mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Vorakten (vgl. S. 1, S. 5 ff.). Weiter erfolgte eine detaillierte Anamneseerhebung (S. 1 ff.) sowie eine ausführliche psychopathologische Befundaufnahme (S. 4). Trotz festgestellter deutlicher Lernbehinderung bei einer grenzwertigen – aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings noch nicht pathologischen – Intelligenz bei einem Gesamt-IQ von 73 (vgl. hierzu die klinisch-diagnostischen Leitlinien der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Dilling/Mombour/Schmid, Hrsg., 9. Auflage, Bern 2014, S. 308 ff.) erkannte RAD-Arzt dipl. med. A.___ mehrere alltagsrelevante Ressourcen des Beschwerdeführers. Im Hinblick auf dessen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstruktur stellte er zwar Defizite fest, welche sich allerdings im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf der Entwicklung deutlich gebessert hätten. Entgegen der Auffassung der Ärzte der Y.___ konnte er entsprechend keine Persönlichkeitsstörung, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich akzentuierte selbstunsichere, unreife Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erkennen. Eine relevante depressive Störung verneinte dipl. med. A.___ eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nachvollziehbar, da die beschriebenen Stimmungsschwankungen nach An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Beschwerdeführers nie mehrere Wochen angehalten hätten (S. 6 f.). Die Einschränkungen in den für eine berufliche Tätigkeit relevanten Bereichen legte dipl. med. A.___ schliesslich eingehend dar (S. 4 f.). Der RAD-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsbericht sowie die gleichentags erstellte separate Stellungnahme tragen der konkreten medizinischen Situation Rechnung, leuchten in der Darlegung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Gesundheitszustand sowie Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dem RAD-Bericht fehle es an einer genauen Bezifferung der Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 1 S. 4), ist diesem zwar tatsächlich keine Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. Eine solche erfolgte allerdings in einer durch dipl. med. A.___ gleichentags erstellten separaten Stellungnahme, wobei insbesondere auch ein entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Belastungsprofil für eine angepasste Tätigkeit erstellt wurde (vgl. Urk. 9/138 S. 2 f.). Dieser Umstand vermag den Beweiswert des Untersuchungsberichts somit nicht zu schmälern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tatsache, dass RAD-Arzt dipl. med. A.___ die festgestellten akzentuierten selbstunsicheren, unreifen Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) unter den Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufführte, vermag ebenfalls kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Zweifel an der Beweiskraft des Berichtes aufkommen zu lassen. Die akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Einschränkungen sowie die bisherige berufliche Entwicklung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers diskutierte dipl. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann ausführlich (vgl. Urk. 9/105 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die diesbezüglichen undifferenzierten Vorbringen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers (vgl. Urk. 1 S. 5) überzeugen daher nicht.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die vom Beschwerdeführer gerügte fehlende Unabhängigkeit von Dipl. med. A.___ (vgl. Urk. 1 S. 6) ergibt sich zwar, dass die zuständige Sachbearbeiterin der Beschwerdegegnerin mit diesem im Rahmen des Einwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens vor Erlass der erstmaligen angefochtenen Verfügung vom 24. Juni 2015 (Urk. 9/92) als Stellvertreter von RAD-Arzt med. pract. Z.___ Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che gehalten hat. Die zuständige Sachbearbeiterin hielt daraufhin fest, dass man aufgrund der heutigen Unterlagen die medizinische Situation besser habe beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen können und aus den Akten ersichtlich sei, dass keine Diagnose mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliege. Der Abbruch der beruflichen Massnahmen sei aus invaliditätsfremden Gründen erfolgt. Dabei wurde auf die ausführliche RAD-Stellungnahme von med. pract. Z.___ verwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (vgl. Urk. 9/91 S. 2). Aus dieser erfolgten Rücksprache ergibt sich keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingenommenheit. Auch seine im Untersuchungsbericht getätigte Äusserung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach eine Berentung das aktuelle Fehlverhalten langfristig zementiere, lässt entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 6) keine Zweifel an seiner Unparteilichkeit aufkommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass für die Beurteilung auf die beweiskräftige Einschätzung von RAD-Arzt dipl. med. A.___ abzustellen und somit von einer 80%igen Leistungsfähigkeit bei ganztägiger Anwesenheit in einer angepassten Tätigkeit unter Beachtung des entsprechenden Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Prüfung der erwerblichen Auswirkungen (vgl. Urk. 2 S. 2; Urk. 9/137 S. 1) beachtete die Beschwerdegegnerin bei der Bemessung des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens richtigerweise die für Versicherte ohne Ausbildung geltende Bestimmung. Konnte eine versicherte Person wegen der Invalidität keine zureichenden beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kenntnisse erwerben, so entspricht das Erwerbseinkommen, das sie als Nichtinvalide erzielen könnte, nach Alter abgestuften Prozentsätzen des jährlich aktualisierten Medianwertes gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE). Bei Versicherten nach Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">endung von 25 Altersjahren ist ein Prozentsatz von 90 massgebend (Art. 26 Abs. 1 IVV). Somit ergibt sich ein hypothetisches Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 73‘350.-- (Fr. 81‘500.-- x 0.9; vgl. IV-Rundschreiben Nr. 354 zum massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Einkommen zur Invaliditätsbemessung auf Grund von Art. 26 Abs. 1 IVV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens gestützt auf die LSE-Tabellenlöhne und dabei gestützt auf den Zentralwert für mit einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art beschäftigte Männer in sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors (LSE 2014, TA1_tirage_skill_leve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l, Total, Kompetenzniveau 1) ist nicht zu beanstanden. Angepasst an die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung und die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit ermittelte die Beschwerdegegnerin ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 53‘642.-- im zumutbaren Pensum von 80 %. Einen zusätzlichen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) gewährte sie nicht. Dies ist eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so wenig zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 19‘708.--, was einem nicht renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründenden Invaliditätsgrad von gerundet 27 % entspricht (vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der vorliegende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden kann und der Beschwerdeführer bedürftig ist (vgl. Urk. 3), ist ihm an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewillig</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ung des Gesuchs vom 25. April 2017 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung gewährt.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>