<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00453</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206377&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00453</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.12.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Reduktion der Integrationszulage von Fr. 300.- auf Fr. 100.-<br/><br/>Der Beschwerdeführer weigerte sich trotz mehrfacher Aufforderungen, zu lernen, seine Stellenbewerbungen mit dem Computer zu schreiben, weshalb die Sozialbehörde zu Recht die Integrationsentschädigung kürzte. Die Bemessung der Integrationszulage bzw. deren Reduktion ist zu unterscheiden von der eigentlichen Kürzung der Sozialhilfe. Die erwarteten Integrationsleistungen müssen nicht förmlich auferlegt werden, bevor eine Reduktion der Intergrationszulage erfolgt. Diese stellt nach ihrem Sinn und Zweck nämlich einen verbindlichen Handlungsrahmen dar, innerhalb dessen die Sozialhilfeorgane die Einzelheiten der Anwendung festlegen können. Abweisung der Beschwerde (E. 5).<br/>Abweisung des Gesuchs um einen unentgeltlichen Rechtsvertreter mangels Komplexität des Falles (E. 6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRATIONSZULAGE">INTEGRATIONSZULAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃRZUNG">KÃRZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REDUKTION">REDUKTION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 15 Abs. I SHG</span><br/><span class="gerade">§ 24 SHG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A <span>bezieht seit MÃ¤rz 2000 wirtschaftliche Hilfe von der Gemeinde X. Mit Beschluss vom 5. Dezember 2005 setzte die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde den monatlichen UnterstÃ¼tzungsanspruch ab 1. Januar 2006 fest und gewÃ¤hrte dabei auch eine minimale Integrationszulage von Fr. 100.- pro Monat. Gleichzeitig wurde A angewiesen, sich intensiv um Arbeit zu bemÃ¼hen und die Stellenbewerbungen monatlich dem Sozialamt vorzulegen. Die Liste der StellenbemÃ¼hungen habe neben der Anschrift und Telefonnummer die Namen der Ansprechspersonen zu enthalten. Nachdem sich A bereit erklÃ¤rt hatte, ein Arbeitsintegrationsprogramm der Stiftung Chance fortzusetzen, wurde ihm die Integrationszulage ab 1. Februar 2006 auf Fr. 300.- monatlich erhÃ¶ht.</span></p> <p class="Urteilstext">Am 10. April 2006 beschloss die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde, dass die Integrationszulage ab 1. Mai 2006 von Fr. 300.- auf Fr. 100.- herabgesetzt werde (Ziff. 1). Gleichzeitig wurden A verschiedene Weisungen zur Arbeitssuche, zu den Bewerbungsunterlagen und dem Nachweis von StellenbemÃ¼hungen erteilt. Er wurde darauf hingewiesen, dass er bei NichterfÃ¼llung der Auflagen und Weisungen verwarnt werde und ihm der Grundbedarf fÃ¼r maximal zwÃ¶lf Monate um 15 % gekÃ¼rzt werden kÃ¶nne (Ziff. 2). Schliesslich wurde festgehalten, dass die verbleibende minimale Integrationszulage nur solange gewÃ¤hrt werde, als die gesetzlichen und vereinbarten Voraussetzungen erfÃ¼llt seien (Ziff. 3). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Rekurs vom 5. Mai 2006 verlangte A die Aufhebung dieses Beschlusses. Weiter ersuchte er um aufschiebende Wirkung und beantragte, dass ihm ein Rechtsbeistand bestellt werde. Der Bezirksrat Dietikon wies den Rekurs sowie das Begehren um Rechtsbeistand am 13. September 2006 ohne Kostenfolge fÃ¼r den Rekurrenten ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen den Rekursentscheid erhob A am 11. Oktober 2006 Beschwerde an das Verwaltungsgericht und verlangte sinngemÃ¤ss eine Aufhebung der Zulagenreduktion und die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren. Weiter ersuchte er um GewÃ¤hrung der aufschiebenden Wirkung. </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Dietikon beantwortete die Beschwerde am 13. November 2006 und beantragte deren Abweisung. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X verzichtete auf Stellungnahme, Ã¼bersandte dem Gericht aber die ihr versehentlich retournierten erstinstanzlichen Akten.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die Behandlung der vorliegenden Beschwerde gemÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Strittig ist die wirtschaftliche Hilfe im Umfang von Fr. 200.- pro Monat entsprechend der Differenz zwischen der ursprÃ¼nglich zugesprochenen und der reduzierten Integrationszulage. Hochgerechnet auf ein Jahr ergibt sich daraus ein Streitwert von Fr. 2'400.- (vgl. RB 1998 Nr. 21), weshalb die Sache gemÃ¤ss § 38 Abs. 2 VRG in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit fÃ¤llt.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerde kommt von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zu, wenn mit der angefochtenen Anordnung nicht etwas anderes bestimmt wurde (§ 55 Abs. 1 VRG). Nachdem weder die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde noch der Bezirksrat beschlossen haben, einem allfÃ¤lligen Rechtsmittel gegen ihren Entscheid die aufschiebende Wirkung zu entziehen, bleibt es auch im Beschwerdeverfahren dabei. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer wehrt sich in der Sache einzig gegen die Reduktion der Integrationszulage. Die ihm im angefochtenen Beschluss erteilten Weisungen der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde scheint er zu akzeptieren, jedenfalls betont er in seiner Eingabe, dass er diese vollumfÃ¤nglich einhalte. Soweit er sich gegen eine KÃ¼rzung von 15 % des Grundbedarfs Ã¤ussert, ist sein Widerstand verfrÃ¼ht, da die KÃ¼rzungsandrohung als verfahrensleitende Anordnung nicht angefochten werden kann (RB 1998 Nr. 34). Insoweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und den seiner FamilienangehÃ¶rigen nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, hat nach § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt (§ 15 Abs. 1 SHG). Grundlage fÃ¼r die Bemessung bilden gemÃ¤ss § 17 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien in der Fassung von Dezember 2004), wobei begrÃ¼ndete Abweichungen im Einzelfall vorbehalten bleiben.</p> <p class="Urteilstext">Zur materiellen Grundsicherung zÃ¤hlen die Wohnkosten, die medizinische Grundversorgung und der Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt, worunter auch die laufende HaushaltsfÃ¼hrung, insbesondere die Reinigung und Instandhaltung von Kleidern und Wohnung, gehÃ¶rt (SKOS-Richtlinien, Kap. B.2.1). Eine Integrationszulage wird nicht erwerbstÃ¤tigen Personen gewÃ¤hrt, die das 16. Lebensjahr vollendet haben und sich besonders um ihre soziale und/oder berufliche Integration sowie um diejenige von Menschen in ihrer Umgebung bemÃ¼hen. Sie betrÃ¤gt je nach der erbrachten Leistung und ihrer Bedeutung fÃ¼r den Integrationsprozess zwischen Fr. 100.- und Fr. 300.- pro Person und Monat. Ãber die Integrationszulage sollen berufliche Qualifizierung, Schulung und Ausbildung, gemeinnÃ¼tzige oder nachbarschaftliche TÃ¤tigkeit sowie die Pflege von AngehÃ¶rigen finanziell honoriert und gefÃ¶rdert werden (SKOS-Richtlinien, Kap. C.2). Der Entscheid Ã¼ber die Ausrichtung und Bemessung einer Integrationszulage liegt weitgehend im Ermessen der SozialhilfebehÃ¶rde.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Am 9. MÃ¤rz 2006 hatte A mit Vertretern des Sozialamtes besprochen, in welcher Form er kÃ¼nftig eine Stelle suchen und wie er dies nachweisen solle. Dazu gehÃ¶rte unter anderem, sich wÃ¶chentlich zur Abfassung von Bewerbungen zum B zu begeben. Auf die schriftliche Zusammenfassung des GesprÃ¤chs in einem Schreiben vom 22. MÃ¤rz 2005 hin, wehrte er sich mit Brief vom 28. MÃ¤rz 2006 unter anderem dagegen, wÃ¶chentlich ins B zu gehen. Dies kÃ¤me einem Computerkurs gleich, was er entschieden ablehne. Er glaube nicht, dass er dies machen mÃ¼sse und wolle dies schriftlich haben, damit er dagegen rekurrieren kÃ¶nne.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde begrÃ¼ndete die Reduktion der Integrationszulage in der Folge damit, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer trotz mehrfacher Hinweise weigere, zu lernen, seine Stellenbewerbungen mit dem Computer zu erstellen. Weiter wurde ihm vorgeworfen, dass seine Begleitbriefe zum Bewerbungsdossier trotz UnterstÃ¼tzung immer noch ungenÃ¼gend abgefasst seien und das Formular StellenbemÃ¼hungen nach mehrmaliger Intervention durch die Sozialarbeiterin unvollstÃ¤ndig ausgefÃ¼llt sei. Der Bezirksrat erachtete die dem BeschwerdefÃ¼hrer am 5. Dezember 2005 erteilte Weisung, sich intensiv um Arbeit zu bemÃ¼hen und die StellenbemÃ¼hungen dem Sozialamt monatlich vorzulegen, als geeignet, die Chancen des Rekurrenten auf ein eigenes Erwerbseinkommen zu erhÃ¶hen. Gleiches gelte fÃ¼r die im GesprÃ¤ch vom 9. MÃ¤rz 2006 sowie im Schreiben vom 22. MÃ¤rz 2006 verlangten Leistungen betreffend Computerumgang, wÃ¶chentlicher Besuch des B und Bewerbungsschreiben. Da sich der BeschwerdefÃ¼hrer gemÃ¤ss seinem Schreiben vom 28. MÃ¤rz 2006 geweigert habe, den Umgang mit dem Computer zu erlernen und die entsprechenden Dienstleistungen beim Hilfsangebot B wÃ¶chentlich in Anspruch zu nehmen, habe genÃ¼gend Grund fÃ¼r die Reduktion der Integrationszulage bestanden. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Die dem BeschwerdefÃ¼hrer vorgeworfenen Verhaltensweisen sind im Wesentlichen durch die Akten belegt. Dies gilt insbesondere fÃ¼r seine Weigerung, wÃ¶chentlich zum B zu gehen und den Umgang mit dem Computer zu erlernen. Was er dagegen vorbringt, Ã¼berzeugt nicht. Ob die Integrationszulage am 10. April 2006 zu Recht reduziert wurde, beurteilt sich allein nach dem Verhalten des BeschwerdefÃ¼hrers vor diesem Zeitpunkt. Soweit er demnach geltend macht, nunmehr wÃ¶chentlich zum B zu gehen und seine Stellenbewerbungen dort unter Anleitung selber aufzusetzen, hilft ihm dies nichts. Ebenso wenig vermÃ¶gen die geltend gemachten ArbeitsbemÃ¼hungen in den Monaten April bis September 2006 fÃ¼r die massgebende Zeit vor dem angefochtenen Entscheid auszusagen. </p> <p class="Urteilstext">Ausgehend von dem im Rekursentscheid zutreffend festgestellten Sachverhalt kann in der Reduktion der Integrationszulage des BeschwerdefÃ¼hrers keine Rechtsverletzung erkannt werden. Es wird jedoch an der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde liegen, zu prÃ¼fen, inwieweit neuerlich bekundete IntegrationsbemÃ¼hungen des BeschwerdefÃ¼hrers eine erneute ErhÃ¶hung der Integrationszulage rechtfertigen. Diese allfÃ¤llige ErhÃ¶hung wird allerdings mit den aus dem vorliegenden Entscheid resultierenden RÃ¼ckforderungen zu verrechnen sein, nachdem die strittige Zulagenreduktion infolge der aufschiebenden Wirkung bisher nicht vollzogen werden konnte. </p> <p class="Erwgung2">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Anzumerken bleibt schliesslich, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde die vom BeschwerdefÃ¼hrer erwarteten Integrationsleistungen wie den wÃ¶chentlichen Gang zum B und den Umgang mit dem Computer zu Recht nicht fÃ¶rmlich auferlegt hat, bevor sie die Integrationszulage reduzierte. Die Bemessung der Integrationszulage bzw. deren Reduktion vom Maximum auf das Minimum ist grundsÃ¤tzlich zu unterscheiden von der eigentlichen KÃ¼rzung der Sozialhilfe, wie sie in § 24 SHG verankert ist. Innerhalb der vorgegebenen Bandbreite von Fr. 100.- bis Fr. 300.- stellt die Integrationszulage nach ihrem Sinn und Zweck nÃ¤mlich einen verbindlichen Handlungsrahmen dar, innerhalb dessen die Sozialhilfeorgane die Einzelheiten der Anwendung festlegen kÃ¶nnen (SKOS-Richtlinien, Kap. C.2). Eine SozialbehÃ¶rde muss daher einem SozialhilfeempfÃ¤nger klarmachen kÃ¶nnen, welche Integrationsleistungen sie von ihm erwartet und entsprechend honorieren will, ohne sich hierfÃ¼r einer fÃ¶rmlichen Weisung bedienen zu mÃ¼ssen. Das bedeutet konkret, dass ein SozialhilfeempfÃ¤nger unter UmstÃ¤nden eine Reduktion seiner Integrationszulage rÃ¼ckwirkend ab einem Zeitpunkt hinnehmen muss, bevor er einen rechtskrÃ¤ftigen Rechtsmittelentscheid Ã¼ber die im Einzelnen verlangte Integrationsleistung erwirkt hat. In diesen FÃ¤llen wird erst im Rechtsmittelverfahren gegen die Zulagenverminderung selber Ã¼berprÃ¼ft, ob die konkrete Integrationsleistung auch tatsÃ¤chlich sinnvoll und notwendig war. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Nach § 16 Abs. 1 und 2 VRG haben Private Anspruch auf unentgeltliche RechtsverbeistÃ¤ndung, wenn sie nicht in der Lage sind, ihre Rechte selbst zu wahren, ihnen die nÃ¶tigen Mittel dazu fehlen und das Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint. Was die Voraussetzung der sachlichen Notwendigkeit betrifft, so ist auf die konkreten UmstÃ¤nde des Einzelfalls und die Eigenheiten des fraglichen Verfahrens abzustellen. Notwendigkeit ist zu bejahen, sobald die Interessen der gesuchstellenden Person in schwerwiegender Weise betroffen sind und das Verfahren in tatsÃ¤chlicher und rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bietet, die den Beizug eines Rechtsvertreters rechtfertigen. Neben dem Schwierigkeitsgrad sind auch in der betroffenen Person liegende GrÃ¼nde zu berÃ¼cksichtigen. Zu diesen gehÃ¶rt unter anderem die FÃ¤higkeit, sich im Verfahren zu Recht zu finden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 16 N. 41).</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Der Bezirksrat verweigerte dem BeschwerdefÃ¼hrer einen unentgeltlichen Rechtsbeistand mit der BegrÃ¼ndung, der Fall sei weder in rechtlicher noch in tatsÃ¤chlicher Hinsicht derart komplex, dass der Beizug einer rechtskundigen Person geboten gewesen wÃ¤re. Diese Beurteilung ist zutreffend. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat mit seiner selber verfassten Rekurseingabe gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, sein Anliegen ohne Hilfe eines Rechtsbeistandes in angemessener Form vorzutragen. Die Beschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Beschwerdeverfahren wiederum um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters ersucht, ist das Gesuch ebenfalls unbegrÃ¼ndet. Auch in diesem Verfahren ist die Fragestellung relativ einfach geblieben, so dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer dazu ohne Beistand Ã¤ussern konnte. Das Gesuch ist daher abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Im Beschwerdeverfahren fallen zwingend Kosten an. Diese sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen, aufgrund seiner angespannten Situation hingegen massvoll zu bemessen (§ 13 in Verbindung mit § 70 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 13 N. 10). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt </span><span>die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext">Das Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters wird abgewiesen.</p> <p class="Urteilstext">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr.<a id="Text1"> 250.--</a>; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 310.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>