<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00558</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">2. </span><span class="Standard berschrift2">August 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sa</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">chen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kanzlei am Park</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1968 geborene X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> meldete sich am 13. September 2012 (Eingangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">datum) unter Hinweis auf Schmerzen in den Knochen und Weichteilen erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezug an (Urk. 11/6). Die IV-Stelle tätigte medizinische und berufliche Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen und holte insbesondere die Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 11/13) sowie der Unfallversicherung (Urk. 11/22, 23, 24) ein. Nachdem die Integra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstelle der Stadt Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der IV-Stelle am 9. Januar 2013 telefonisch mitgeteilt hatte, dass die Versicherte seit dem 1. September 2012 wieder 100% arbeitsfähig sei (Urk. 11/31), wies die IV-Stelle das Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren der Versicherten mit Verfügung vom 11. März 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mangels erfüllten Wartejahrs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab (Urk. 11/39).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Mai 2018 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine rheuma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Erkrankung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie eine seit dem 8. November 2017 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 11/54). Diese tätigte erwerbliche (Urk. 11/59) und medizinische (Urk. 11/60) Abklärungen und führte ein Standortgespräch mit der Versicherten durch (Urk. 11/61). Mit Schreiben vom 19. Juni 2018 teilte sie der Versicherten mit, es seien keine Eingliederungsmassnahmen möglich (Urk. 11/62). In der Folge holte die IV-Stelle weitere medizinische Berichte ein (Urk. 11/64) und zog insbesondere die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 11/68). Im Auftrag der Letzteren fand am 22. Februar 2019 eine psychiatrische und neuropsychologische Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/74</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und am 25./26. Februar 2019 eine Funktionsorientierte Medizinische Abklärung (FOM</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A) bei der Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (Urk. 11/73) statt. Nach Vorlage des Dossiers an ihren Regionalärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Dienst (RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 11/89/4-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 8. Juli 2019 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 11/82). Mit Schreiben vom 15. Juli 2019 nahm der behandelnde Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, Stellung zu den beiden vorgenannten Berichten (Urk. 11/83), welches Schreiben die IV-Stelle als Einwand der Versicherten entgegennahm (Urk. 11/84, 86). Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reichte die Versicherte am 28. Oktober 2019 (Eingangsdatum) eine weitere Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phil.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Psychologe, vom 17. Oktober 2019 zu den Akten, welche im Wesentlichen bemängelten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den psychischen Beschwerden der Versicherten (rezidivierende depressive Störung sowie posttraumatische Belastungsstörung [PTSB]) sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Unrecht kein Gewicht beigemessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/94). Daraufhin veranlasste die IV-Stelle eine erneute psychiatrische und neuropsychologische Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/96). Dipl.-Psych. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrische und Psychotherapie, erstatteten ihre Gutachten jeweils am 19. Februar 2020 (Neuropsychologisches Gutachten, Urk. 11/104) respektive am 25. Februar 2020 (Psychiatrisches Gutachten [Urk. 11/107/1-32]; Konsensbeurteilung [Urk. 11/107/33-47]), wozu sich die Versicherte mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaben vom 25. August 2020 (Urk. 11/119) sowie vom 16. Dezember 2020 (Urk. 11/133) und unter Beilage diverser medizinischer Berichte (Urk. 11/132) äusserte. Mit Schreiben vom 22. Januar 2021 (Urk. 11/135), vom 4. Februar 2021 (Urk. 11/139) sowie vom 14. April 2021 (Urk. 11/142) beantworteten die Gutachter zusätzliche Rückfragen der IV-Stelle sowie der Versicherten, wozu sich Letztere mit Eingabe vom 7. Juni 2021 erneut äusserte (Urk. 11/147) und am 15. Juni 2021 eine weitere ärztliche Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. Juni 2021 einreichte (Urk. 11/148, 149). Nach erneuter Vorlage an ihren RAD (Urk. 11/150/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. Juli 2021 einen Anspruch auf IV-Leistungen (Urk. 11/151). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2021 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei zur Abklärung des medizinischen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts ein Gerichtsgutachten einzuholen sowie hernach neu über den Anspruch auf eine IV-Rente zu entscheiden. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die IV-Stelle zu verpflichten, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen und hernach neu über den Anspruch auf eine IV-Rente zu entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10), worüber die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 4. November 2021 in Kenntnis gesetzt wurde. Gleichentags wurde deren Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung gutgeheissen (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da die angefochtene Verfügung vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022 erging, sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden (vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_251/2022 vom 11. Juli 2022 E. 3.1 und 8C_804/2021 vom 1. Juni 2022 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwendende Person sie prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend nachvollziehen kann, und ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erwog in der angefochtenen Verfügung, die Versicherte sei für die angestammte Tätigkeit als Reinigungsmitarbeiterin zu 100 % arbeitsunfähig. Für eine angepasste Hilfsarbeitertätigkeit sei sie demgegenüber somatisch als auch psychisch voll arbeitsfähig. Das nach der Stellungnahme des Psychiaters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auftrag gegebene psychiatrische und neuropsychologische Gutachten habe keine Veränderung der gesundheitlichen Situation ergeben. Die dagegen erhobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Einwände im Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2020 seien nicht ausreichend fundiert und würden auf subjektiv empfundene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Realitäten der Versicherten hinweisen. Auch die weiteren eingereichten medizinischen Akten würden keine neuen medizinischen Tatsachen enthalten. Ohne gesundheitliche Beeinträchtigung könne die Versicherte ein jährliches Einkommen von Fr. 48'240.-- erzielen. In einer angepassten Tätigkeit betrage das jährliche Einkommen gemäss Bundesamt für Statistik Fr. 55'348.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bestehe entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend keine Erwerbseinbusse und somit kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, es ergebe sich aus ihrer Krankengeschichte und den psychiatrischen Berichten seit dem Jahr 2002 bis heute, dass nach ihrer Flucht aus der Türkei in der Schweiz eine rezidivierende depressive Störung in unterschiedlicher Stärke sowie eine posttraumatische Belastungsstörung ausgewiesen gewesen seien, weshalb sie seit 2002 in psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischer Behandlung gestanden habe und medikamentös behandelt worden sei. Wie die behandelnden Ärzte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in ihrem Bericht vom 8. Juni 2021 bestätigt hätten, erfülle die Beschwerdeführerin auch weiterhin sämtliche Merkmale einer depressiven Störung sowie auch die zwingend notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Kriterien einer PTBS. Sodann sei aufgrund der Akten davon auszugehen, dass die geklagten Schmerzen im Zusammenhang mit der psychischen Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung stünden, auch wenn sie degenerative somatische Befunde aufweise.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der psychische Gesundheitsschaden habe im Laufe der Zeit zu einer offensichtlichen Beeinträchtigung der sozialen, beruflichen und der übrigen alltäglichen Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsbereiche geführt, weshalb sich die Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als falsch erweise. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Letzterem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angeführte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Inkonsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht auf bewusstes Handeln zurückzuführen, sondern auf die gesundheitsbedingten psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkungen, die geringe Schulbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, die Unsicherheit und die schlechten Sprachkenntnisse der Versicherten. Zusammenfassend sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine diagnostische Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr als fraglich, weshalb auf seine Beurteilung nicht abgestellt werden könne. Für die Berechnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergebe sich aus dem IK-Auszug, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH von Mai bis Dezember 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">32'000.-- verdient habe, was aufgerechnet auf ein Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48'000.-- ergebe. Hinzu komme ein Nebenjob bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Betrag von Fr. 2'928.--. Dies führe zu einem an die Nominalentwicklung angepassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Höhe von Fr. 51'643.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Invalideneinkommen sei der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin schliesslich aufgrund ihres Alters, der gesundheitlichen Beeinträchtigung und der Teilarbeitsfähigkeit ein Leidensabzug von 15 % zu gewähren (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 28. März 2017 (richtig: 2019) über die FOMA vom 25./26. Februar 2019 stellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im wesentlichen folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/73/2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktenanamnestisch chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktenanamnestisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgiesyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Widespread</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Index 19/19, Symptom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Severity</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Scale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-score 8/12, gemäss definitivem Austrittsbericht 03.12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.2018, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rehazentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Seropositive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rheumatoide Arthritis (klinisch aktuell [25./26.02.2018] keine Hinweise auf Entzündungsaktivität)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches zervikal betontes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">OSG-Schmerzen rechts (vermutlich nicht entzündlich)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periart</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">opathica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links (nicht entzün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dungsbedingter Schmerz).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führten aus, die Versicherte gebe an, schon 2008-2010 die ersten Beschwerden gehabt zu haben. Sie hätten langsam zugenommen. Sie habe aber immer zur Arbeit gehen wollen. Im Laufe des Jahres 2017 hätten sich die Beschwerden so intensiviert, dass sie nicht mehr habe arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten können. Früher seien die Beschwerden nur am einen oder anderen Ort vorhanden gewesen. Sie seien gewandert. Nun seien ubiquitär Beschwerden vorhanden. Auf einer visuellen Analogskala von 0-10 gebe die Versicherte Beschwerden aktuell bei 8, maximal bei 9-10 an. Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Schmerzlevel von 8 würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie nie gelangen (Urk. 11/73/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der aktuellen rheumatologisch-orthopädischen Untersuchung habe sich die Versicherte in gutem Allgemein- und Ernährungszustand präsentiert. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich ein Becken- und Wirbelsäulengeradstand, eine leicht vermehrte BWS-Kyphose sowie eine für die Flexion deutliche, sonstig mässige Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung der LWS und der Rotation des Oberkörpers gefunden. Der Finger-Boden-Abstand vorne sei bei 51</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cm gewesen. Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prüfen der Klopf-und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diffus in der ganzen Wirbelsäule Beschwerden angegeben, mehrheitlich jedoch im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zervikothorakalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Übergang und in der dorsalen Schultergürtelmuskulatur beidseits. Letzteres habe sie auch bei der Bewegungsprüfung der Schultergelenke angegeben. Die Gelenke seien nicht bewegungseingeschränkt gewesen. Es hätten sich auch keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenosynovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gefunden. Entsprechend hätten sich klinisch keine Hinweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für eine relevante Entzündungs-Aktivität der rheumatoiden Arthritis gefunden. Insgesamt sei es kaum möglich klinisch auseinander zu differenzieren, welche Beschwerden von der rheumatoiden Arthritis, vom aktenanamnestisch aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">listeten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgiesyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und von der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren herrührten (Urk. 11/73/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihren Schlussfolgerungen zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) hielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die Versicherte habe ein ausgeprägtes Schmerz- und Schonverhalten gezeigt. Sie habe viele Tests unter Angabe von Schmerzen, insbesondere in beiden Händen, Ellbogen und Schultern sowie in der LWS und den Oberschenkeln, abgebrochen. Entsprechend beurteilten sie die Leistungsbereitschaft der Versicherten als nicht zuverlässig. Die Beobach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen bei den Tests würden auf eine deutliche Selbstlimitierung hinweisen. Die Konsistenz bei den Tests sei mässig gewesen. Infolge beobachteter Symptomaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitung seien die Resultate der Belastbarkeitstests für die Beurteilung nur teilweise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass die Versicherte bei gutem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Effort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr leisten könnte, als was sie bei den Leistungstests gezeigt habe (Urk. 11/73/4). Aufgrund der Selbstlimitierung bei vielen Tests könne die Zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit der angestammten Tätigkeit in der Reinigung nicht abschliessend gestützt auf die EFL beurteilt werden, weshalb dies medizinisch-theoretisch erfolgen müsse. Die bisherige Tätigkeit sei als leicht gewichtsbelastende Tätigkeit, jedoch mit hohem repetitivem Einsatz der Hände, Arme und Schultern zu taxieren. Bei einer erwiesenen Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seropositiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rheumatoiden Arthritis (auch wenn derzeit klinische Hinweise auf eine relevante Entzündungsaktivität fehlen würden), bei welcher hochrepetitive Gelenksbelastungen per se ungünstig seien, sei eine solche Tätigkeit mechanisch-funktionell als ungünstig zu erachten. Die angestammte Tätigkeit sei der Versicherten deshalb nicht mehr zumutbar (Urk. 11/73/5). Rein aufgrund der EFL-Resultate respektive dem gezeigten Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionsresultat sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit demgegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als ganztags arbeitsfähig zu betr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten. Da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch von Seiten ihrer Fibromyalgie und der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren an Schmerzen leide, seien diese bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit miteinzubeziehen, wobei die Versicherte für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit, ohne hochrepetitiven Einsatz der Hand-, Ellbogen- und Schultergelenke als halbtags, d.h. bei einer Präsenz von 4h mit vermehrten Pausen von 1h während dieser 4h, als arbeitsfähig zu erachten sei. Die 1h Pause begründe sich darin, dass damit einer Kumulation von Schmerzreizen mechanischer Art über eine ununterbrochene Dauer von 4h begegnet werden soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/73/5-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem neuropsychologischen Gutachten vom 19. Februar 2020 führte </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl.-Psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, im Zentrum der neuropsychologischen Befundung vom 16. Dezember 2019 habe die Überprüfung der psychometrisch quantifizierbaren kognitiven und psychischen Leistungsfähigkeit gestanden. Dafür seien im Einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen die Funktionsbereiche «Aufmerksamkeit und Konzentration» (kognitive Reaktionsschnelligkeit, selektive und geteilte Aufmerksamkeit, Belastbarkeit), «Exekutive Funktionen» (Ideenproduktion, Konzepterkennung, Handlungspla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung und Kontrollfunktionen), «Lernen und Gedächtnis» (kurz- und mittelfristig, figural) sowie «Visuelle Wahrnehmung» (visuell-räumlich und räumlich-konstruktiv) untersucht worden. Die Leistungen im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration könnten zusammengefasst als leicht reduziert eingestuft werden. Es hätten sich sowohl verzögerte Tempoleistungen als auch eine Tendenz zu ungenauer und fehlerhafter Sorgfalt in Abhängigkeit zur Komplexität der Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben gezeigt. Besonders bei komplexeren Aufgabenstellungen, bei denen sowohl ein angemessenes Arbeitstempo als auch eine gute Bearbeitungsqualität abverlangt werde, habe sich das Arbeitstempo deutlich verlangsamt und die Fehlerraten seien angestiegen. Es sei dabei auch nicht gelungen, einen ausgewo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genen Arbeitsstil aufrecht zu erhalten. Im Verlauf der Untersuchung hätten sich gegen Ende keine klinischen Hinweise auf ein Nachlassen der Belastbarkeit und Konzentrationsfähigkeit gezeigt. Die figuralen Lern- und Gedächtnisleistungen entsprächen einem alters- und bildungsbezogenen durchschnittlichen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen. Bei den Exekutivfunktionen hätten sich leichte Auffälligkeiten im Hinblick auf die divergenten Denkleistungen (figurale Ideenproduktion), die Konzepterkennung sowie das planerische Denken und Handeln ergeben. Insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt müsse bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch berücksichtigt werden, dass es sich um eine Person mit einem sehr geringen schulischen Bildungsniveau handle, da sie lediglich zwei Jahre die Schule besucht habe, sodass die basalen kulturellen Leistungen (Lesen, Schreiben, Rechnen) deutlich unter der Norm lägen (Urk. 11/104/14). Zusammenfassend würden aus neuropsychologischer Sicht aufgrund der aktuellen Untersuchung insgesamt leichte kognitive Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen in den Bereichen Aufmerksamkeit und Konzentration sowie in Teilbereichen der Exekutivfunktionen (Konzepterkennung, Planungs- und Problem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lösefähigkeit) bestehen. Die neuropsychologisch objektivierbaren Defizite hätten leicht einschränkende Auswirkungen auf die angemessene Bewältigung der alltäglichen Anforderungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrem beruflichen Umfeld als Reinigungskraft. Sie sei in der stabilen und konstanten Umsetzung ihrer kognitiven Fähigkeiten leicht beeinträchtigt. Unter starker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konzentrativer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastung trete ein vorzeitiger Leistungsabfall durch Ermüdung mit zusätzlich erhöhter Fehleranfälligkeit auf. Diese Problematik erfordere vermehrt Pausen/Unterbrüche während der Arbeitszeit. Bei bestimmten Tätigkeiten, die besonders exakt ausgeführt werden müssten, bedürfe es einer externen Kontrolle, was die Arbeitseffizienz vermindere. Insgesamt ergebe sich aufgrund der festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten neuropsychologischen Störungen in der angestammten Tätigkeit ein Grad der Arbeitsunfähigkeit von 20 %. In einer leidensangepassten Tätigkeit (flexible Pausenstruktur, keine Arbeitstätigkeit unter erhöhtem Zeit- oder Leistungsdruck wie beispielsweise Akkordarbeit) sei die Versicherte zum aktuellen Zeitpunkt wie auch rückwirkend seit Februar 2019 zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 11/104/15 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte in seinem psychiatrischen Gutachten vom 25. Februar 2020 als einzige psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Diagnose eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F34.1; Urk. 11/107/21), die nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe (Urk. 11/107/28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gefragt nach den aktuellen Beschwerden habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sofort angegeben, eine schreckliche Traumatisierung in der Türkei erlebt zu haben. Zu einem späteren Zeitpunkt habe sie Antriebsminderung und Energielosigkeit geltend gemacht, weswegen sie auch ihre Arbeitstätigkeit aufgegeben habe. Es habe schon immer Einschränkungen wegen der psychiatrischen Probleme gegeben. Schmerzen hätten demgegenüber keine Rolle gespielt (Urk. 11/107/11, 15). Konkret habe die Versicherte sowohl die Verhaftung in der Türkei als auch die Flucht in die Schweiz als traumatisierende Erlebnisse geltend gemacht. Sie sei verhaftet worden und 15 Tage verhaftet geblieben (Urk. 11/107/21). Bei der Flucht habe sie mehrere Tage in einem LKW sitzen müssen. Zudem habe sie hoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwanger eine längere Zeit in einem Wald laufen müssen. Sie habe hierbei ihre Tochter verloren, die später wiedergefunden worden sei (Urk. 11/107/13, 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter dem Titel «Herleitung der Diagnose» führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung finde sich erstmalig in der Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zentrums L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. Oktober 2019, gemäss welchem diese erst im Laufe der Behandlung bis heute deutlich geworden sei. Innerhalb der psychopathologischen Dokumentation fänden sich im genannten Bericht aber keine Hinweise auf Symptome einer solchen Störung. Die Versicherte habe angegeben, sie würde sich mit den zurückliegenden Ereignissen beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Sie erinnere sich an die schlechten Zeiten. Es sei schwierig und schlimm gewesen. Gemäss Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dies aber nicht die für eine posttraumatische Belastungsstörung typischen intrusiven Erinnerungen. Es fänden sich damit keine spezifischen intrusiven Erinnerungen, weder auf optischer noch auf olfakto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischer oder taktiler Ebene. Die Versicherte habe berichtet, ihr würde teilweise warm werden. Es seien jedoch weder innerhalb der Untersuchung noch sonst die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">typischen Zeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung gezeigt worden (Urk. 11/107/21). Nach zunächst 30 Minuten, in der die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeichen von Angst, Unsicherheit und fehlender emotionaler Schwingungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit gezeigt habe, habe sich innerhalb der Untersuchung dann eine affektiv schwingungsfähige, teils lachende Versicherte gezeigt. Ein Betäubt-Sein, eine emotionale Stumpfheit oder eine Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen habe zu keinem Zeitpunkt dokumentiert werden können. Es hätten sich keine Zeichen der symptomatischen Überregung, wie Luftnot oder Herzrasen, welche aber entsprechend angegeben worden seien, finden können. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe angegeben, sie habe spezifische Situationen vermieden. Sie habe ein ungutes Gefühl bei Sozialbehörden. Sie sei hier enttäuscht worden und habe auch Ängste vor Behörden. Gemäss Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch hier deutlich zwischen schlechten Erfahrungen und schweren Traumatisierungen zu unterscheiden. Die Versicherte habe auch Angst vor Polizisten angegeben. Im Gegensatz dazu hätten schwere konfrontative Situationen wie Demonstrationen, auch nach der Flucht in die Schweiz, mit den eigenen Kindern durchgeführt werden können. Auch dies zeige explizit keinerlei Hinweise für Vermeidungsverhalten. Der Behandler gebe an, das Vermeidungsverhalten sei die Angst, die Tochter zu verlieren. Im Januar sei die Tochter aber selbständig ausgezogen und es sei nicht zur Dekompensation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen. Auch wenn der Behandler formuliere, es könnten Nachhallerinnerungen, Übererregung oder Vermeidungsverhalten dokumentiert werden, habe dies weder innerhalb der Untersuchung noch bei genauer Abklärung der Anamnese einer posttraumatischen Belastungsstörung zugeordnet werden können (Urk. 11/107/22). Im Antrag auf berufliche Integra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion und Rente vom 8. Mai 2018 sei durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Hinweis auf eine rheumatische Erkrankung, Arthrose, Arthritis und Weichteilrheuma gemacht worden. Ein Hinweis auf eine psychiatrische Symptomatik finde sich hingegen nicht. Auch im Aussendienstbericht der Krankentaggeldversicherung finde sich kein Hinweis auf eine psychiatrische Symptomatik. Bisher sei auch nie die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung dokumentiert worden. Überraschend sei die vollständige Veränderung im Gegensatz zu den Akten. So würden im Aussendienstbericht der Krankentaggeldversicherung schwerste Schmerzen mit Ausbreitung im Bereich der Füsse angegeben und zum Zeitpunkt vom 10. April 2018 werde von einem verschlechterten Zustandsbild ausgegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Im Gegensatz dazu hätten sich bei der aktuellen Untersuchung weder eine Bewegungseinschränkung noch Schmerzen, Schonhaltungen oder sonstige Einschränkungen gezeigt. Die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe angegeben, sie empfinde keinerlei Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aufgrund von Schmerzen. Es sei damit nicht von einer Erkrankung aus dem somatoformen Kreis auszugehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/107/22 f.). Im Befundbericht der neuropsychologischen Untersuchung werde festgehalten, das geschilderte globale Aktivitätsspektrum weise auf eine gut erhaltene Selbständigkeit im Alltag ohne negative Folgen und ohne Assistenznotwendigkeit hin. Ebenso fänden sich hinsichtlich objektiver </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AMDP-Modalitäten keine Befunde, welche mit Auswirkungen einer relevanten depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Symptomatik oder einer anderweitigen psychiatrischen Erkrankung verein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar wären. Im Gegensatz dazu finde sich im Befundbericht des Behandlers die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradig depressive Episode ohne Bewertung bezüglich somatischen Syndroms. Im dazugehörigen psychopathologischen Befund sei aber einzig eine gedrückte Stimmung als depressive Symptomatik gemäss ICD-10 aufgeführt. Eine Anpas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung sei nicht mehr zu dokumentieren, da diese gemäss ICD-10 nicht länger als zwei Jahre zu stellen sei. Die Versicherte selber habe in der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung Schlaf- sowie Antriebsstörungen angegeben. Im Gegensatz hierzu habe sie eine dreistündige psychiatrische Untersuchung ohne Einschränkung durchhalten können. Sie gebe keine Veränderung der psychiatrischen Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik innerhalb der letzten Jahre an und habe 2017 mehrere Monate eine 100%ige Arbeitstätigkeit durchhalten können. Es sei zu angegebenen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situationen in der Lebenswirklichkeit der Versicherten gekommen. Insgesamt sei es jedoch zu Symptomen gekommen, die als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geringgradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder leichte depressive Symptomatik einzustufen seien. Es seien somit in erheblichem Masse basierend auf schwierigen Situationen, psychosozialen Belastungssituationen sowie einer anhaltenden affektiven Störung leichte depressive oder chronisch depressive Verstimmungszustände zu dokumentieren. In der gesamten Abwägung mit Berücksichtigung des Befundbilds, der anamnestischen Angaben und der Wertung des Gesamtbildes sei daher innerhalb der ICD-10 als einzige psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">at</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rische Diagnose eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysthymia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F34.1) zu stellen. Ansonsten hätten sich innerhalb der Untersuchung keine Hinweise auf psychiatrische Erkrankungen gefunden (Urk. 11/107/23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit erläuterte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die leichtgradige psychiatrische Symptomatik führe aktuell nicht zu einer Einschränkung und auch retrospektiv könne weder aufgrund der Angaben innerhalb der Aktenlage noch der anamnestischen Angaben eine psychiatrische Arbeitsunfähigkeit begründet werden (Urk. 11/107/28).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Konsensbeurteilung vom 25. Februar 2020 kamen Dipl.-Psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezug auf die angestammte Tätigkeit zum Schluss, dass weder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Angaben innerhalb der Aktenlage, noch auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestischen Angaben retrospektiv eine psychiatrische Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründet werden könne. Eine retrospektive, neuropsychologische Einordnung sei nicht möglich. Basierend auf den neuropsychologischen Einschränkungen sei ab Untersuchungszeitpunkt von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 11/107/42). In einer angepassten Tätigkeit (flexible Pausenstruktur während der Arbeitszeit; keine Tätigkeit unter erhöhtem Zeitdruck oder Leistungsdruck wie beispielsweise Akkordarbeit) sei aktuell als auch rückwirkend seit Februar 2019 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. Februar 2020 als auch das neuropsychologische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2020 ergingen in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/104/3, Urk. 11/107/6-10 und Urk. 11/107/45-47) und den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden (Urk. 11/104/4-5, Urk. 11/107/11-18) sowie gestützt auf die umfassenden und sorgfältigen fachärztlichen Untersuchungen und Testungen (Urk. 11/104/5-13 und Urk. 11/107/19 f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.). Die medizinischen Überlegungen sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und detailliert begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/107/21-31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Mithin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllen die Gutachten sowie auch die Konsensbeur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die formalen Anforderungen an eine beweiskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Expertise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweiswert zukommt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin dagegen vortragen lässt, aus ihrer Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte und den Berichten der behandelnden Ärzte ergebe sich, dass sie an einer rezidivierenden depressiven Störung sowie einer posttraumatischen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung leide (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2), ist darauf hinzuweisen, dass die Gutachter ihrer Expertise die relevanten Akten zugrunde legten (Urk. 11/104/3, Urk. 11/107/6-10 und Urk. 11/107/45-47) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich damit ausführlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auseinander setzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Titel «Aktenauszug» zum Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. April 2018 fest, darin finde sich die Diagnose eines generalisierten Schmerzsyndroms mit Verdacht auf eine rezidivierende depressive Episode, wobei aber keine depressive Symptomatik angegeben werde (Urk. 11/107/8). Zum Berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t von Dr. med. M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, vom 24. Mai 2018 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> alsdann aus, es werde darin erst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">malig eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig mit generalisiertem Schmerzsyndrom, durch einen Facharzt für Allgemeine Innere Medizin dokumentiert, wobei nicht angegeben werde, seit wann diese Erkrankung bestehe. Ein Hinweis, aufgrund welcher Befunde eine depressive Symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostiziert werde, finde sich nicht (Urk. 11/107/7 f.). In Bezug auf den Bericht von D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r. med. N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, merkte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an, es werde eine Fibromy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">algie diagnostiziert sowie zusätzlich der Verdacht auf eine rezidivierende depressive Episode genannt. Symptome für die depressive Episode würden jedoch nicht angegeben (Urk. 11/107/9). Schliesslich notierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. Oktober 2019, dass sich innerhalb der psychopathologischen Befunderhebung keine Hinweise für Dissoziation, Nachhallerinnerungen oder andere Symptome einer PTBS fänden. In den aktuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Beschwerden würden die Symptome einer PTBS aufgelistet. Im Gegensatz hierzu werde das Denken als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inhaltlich problemzentriert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber lenkbar angesehen. Als einziges depressives Symptom werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stimmung depressiv, ängstlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben. Innerhalb der Psychopathologie finde sich damit weder ein Hinweis auf eine PTBS noch auf die angegebene mittelgradige depressive Erkrankung (Urk. 11/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/9 f.). Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzte sich Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit einlässlich mit vorgängigen Einsch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätzungen auseinander und liess diese auch in seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung einfliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Insgesamt befasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingehend mit der bisherigen Entwicklung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin sowie mit dem Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 11/107/21-27) und schloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Störung sowie einer PTBS </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Berücksichtigung der erhobenen unauffälligen objektiven Befunde (Urk. 11/107/19 f.) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar und schlüssig aus (Urk. 11/107/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21-23</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nunmehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnden Ärzte vermochten denn auch in ihren Stellungnahmen vom 23. November 2020 (Urk. 11/132/1-3) sowie vom 6. Juni 2021 (Urk. 11/149/1-3) keine neuen medizinischen Tatsachen darzulegen, welche Zweifel an der Einschätzung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufkommen liessen. Insbesondere fehlt es den Stellungnahmen an objektiven Befunden, welche den Schluss auf eine rezidivierende depressive Störung sowie eine PTBS zuliessen. Insoweit sich die Beschwerdeführerin alsdann auf die beschwerdeweise eingereichten Berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te des Kantonsspitals O.___ sowie der i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egrierten Psychiatrie P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus den Jahren 2002-2003 sowie 2006-2013 (Urk. 3/3-10) beruft, vermag sie auch daraus nichts zu ihren Gunsten abzuleiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Gegenteil ergibt sich daraus, dass der damals behandelnde Psychiater im September 2002 zwar den Verdacht auf eine leichtgradige posttraumatische Belastungsstörung äusserte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 3/5), sich dieser Verdacht im weiteren Verlauf allerdings nicht bestätigte (Urk. 3/6). Im Übrigen ist erneut darauf hinzuweisen, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in psychischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send abklärte und – wie in seiner Stellungnahme zu den Rückfragen vom 4. Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dargelegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – sowohl implizit als auch explizit nach den Symptomen einer posttraumatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungsstörung sowie auch einer Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung nach Extrembelastung fragte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine solche Erkrankung indessen nachvollziehbar verneinte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/139/2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch mit dem Vorbringen, aufgrund der Akten sei davon auszugehen, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von ihr geklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem Zusammenhang mit der psychischen Erkrankung stünden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.2), vermag die Beschwerdeführerin nicht durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dringen. Diesbezüglich führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, im Gegensatz zu den Akten, in welchen schwerste Schmerzen dokumentiert worden seien, hätten sich bei der aktuellen Untersuchung weder eine Bewegungseinschränkung noch Schmerzen, Schonhaltungen oder sonstige Einschränkungen gezeigt. Die Versicherte selber habe angegeben, sie empfinde keinerlei Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit aufgrund von Schmerzen. Entsprechend sei nicht von einer Erkrankung aus dem somatoformen Kreis auszugehen (Urk. 11/107/23). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iese Einschätzung überzeugt.</span></p><p>4.2.3<span> </span><span>Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich die von Dr. </span><span>E.___</span><span> vorgenommene Beurteilung ihrer Leistungsfähigkeit bemängelt</span><span> </span><span>(</span><span>vgl. </span><span>E. 2.2), </span><span>kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden</span><span>. </span><span>Die Schlussfolgerung von Dr. </span><span>E.___</span><span> </span><span>beruht auf einer schlüssigen Würdigung des G</span><span>esamtbilds</span><span> unter Einbezug der Fähigkeiten, Ressourcen und Belastungen der Beschwerdeführerin (Urk. 11/107/25, 27) sowie unter Berücksichtigung von Konsistenz und Plausibilität (Urk. 11/107/26 f.), womit er auch den Anforderungen in Bezug auf das strukturierte Beweisverfahren (BGE 141 V 281) hinreichend Rechnung trug</span><span>. Dass er bei psychopathologisch unauffälligen Befunden </span><span>(Urk. 11/107/19 f.) </span><span>und diversen festgestellten Diskrepanzen (vgl. etwa Urk. 11/107/26, wonach die </span><span>Beschwerdeführerin einen </span><span>schwergradigen</span><span> Leidensdruck angegeben habe, die aktuell durchgeführte Psycho</span><span>pharmakotherapie angesichts ihrer niedrigen Dosierung </span><span>aber </span><span>nicht als antidepres</span><span>siv wirksam einzuschätzen sei; vgl. auch Urk. 11/107/17, wonach die Beschwerdeführerin ausgeführt habe, keinerlei Hobbys</span><span>,</span><span> </span><span>Tätigkeiten oder</span><span> Frei</span><span>zeitaktivitäten nachzugehen und nur in ihrer Wohnung zu sitzen, bei einer strukturierten Abklärung der entsprechenden Tätigkeiten aber die Durchführung verschiedener</span><span> Aktivitäten</span><span> [einfache Mahlzeiten könne sie kochen, «wenn ich die Wohnung putze», sie mache die Wäsche der Tochter; sie schaue nie fern, führte aber zu einem anderen Zeitpunkt aus, sie habe teilweise Tränen in den Augen, wenn sie fernsehe] und </span><span>Therapien sowie die Teilnahme an Demonstrationen der Unab</span><span>hängigkeitsbewegung Kurdistans sowie an kulturellen Veranstaltungen angege</span><span>ben habe</span><span>, vgl. auch </span><span>Urk. </span><span>11/107/26: die gesamten Einschränkungen seien plakativ und inkonsistent vorgetragen worden und die Angaben der Beschwer</span><span>deführerin seien nicht nachvollziehbar; selbst bei einfachen Abklärungen habe </span><span>sie sich wiederholt widersprochen, die gesamte Symptomkombination sei psychi</span><span>atrisch nicht nachvollziehbar und unwahrscheinlich</span><span>)</span><span> darauf schloss, es bestehe aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, ist nachvollziehbar. </span><span>Daran </span><span>vermag auch der Einwand der Beschwerdeführerin, die </span><span>von Dr. </span><span>E.___</span><span> berücksichtigten</span><span> Inkonsistenzen seien auf ihre geringe Schulbildung, die Unsicherheit und die schlechten Sprachkenntnisse zurückzuführen (E. 2.2), nichts zu ändern. Es ist jedenfalls nicht ersichtlich, wie sich ihre geringe Schulbildung auf die </span><span>Schilde</span><span>rung ihrer Beschwerden und ihres Tagesablaufs</span><span> auswirken soll</span><span>t</span><span>e</span><span>. Zudem war sowohl anlässlich der psychiatrischen als auch der neuropsychologischen Begut</span><span>achtung eine zertifizierte Dolmetscherin anwesend (Urk. 11/104/6 und Urk. 11/107/19), womit auch allfällige Sprachbarrieren ausgeräumt wurden.</span><span> Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin vermögen die von ihr ange</span><span>rufenen Berichte der Behandler folglich nichts aufzuzeigen, was dem psychiat</span><span>rischen Gutachter verborgen geblieben wäre und Anlass gäbe, an dessen Einschätzung zu zweifeln. Es</span><span id="VV044"></span><span> ist daran zu erinnern, dass es </span><span>die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichts</span><span>gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arz</span><span>tpersonen beziehungsweise Therap</span><span>euten zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entsprin</span><span>gende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewür</span><span>digt geblieben sind (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 20. April 2021 E. 3 mit Hinweisen).</span><span> </span><span>Hinweise solcher Art sind wie ausgeführt nicht zu erkennen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Offenkundig kann ebenso wenig weder aus dem Umstand, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit der Erziehung ihrer beiden Töchter überfordert gewesen sein soll noch aus dem Scheitern der - gemäss eigenen Angaben - stark in der Nähe einer Analphabetin liegenden Beschwerdeführerin im schriftlichen Teil des Einbürge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverfahrens auf eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Erkrankung geschlossen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind keine Gründe ersichtlich, welche an der Beweiskraft des Gutachtens von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dipl.-Psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive 25. Februar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zweifeln liessen, weshalb vollumfänglich darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werden kann. Von weiteren Abklärungen – insbesondere dem beantragten Gerichtsgutachten (Urk. 1 S. 2) – ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demzufolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss zu erwarten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist im Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer antizipierten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung davon abzusehen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus psychiatrischer Sicht in ihrer angestammten Tätigkeit nicht eingeschränkt ist, jedoch aufgrund der neuropsychologischen Einschränkungen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% reduzierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit besteht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer angepassten Tätigkeit (flexible</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pausenstruktur während der Arbeitszeit; keine Tätigkeit unter erhöhtem Zeitdruck oder Leistungsdruck wie beispielsweise Akkordarbeit) besteht demgegenüber eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist grundsätzlich auf den Bericht über die FOMA </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 28. März 2017 (richtig: 2019) abzustellen, dessen Beweiswert von der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurecht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in Frage gestellt wurde. Demgemäss ist der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die angestammte Tätigkeit als Reinigungskraft aus soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht nicht mehr zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit ist sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demgegenüber vollumfänglich und ganztags arbeitsfähig (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/73/5 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Insoweit Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Einbezug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der gemäss Akten vorliegenden Fibromyalgie und der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren auf eine reduzierte Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auch in angepasster Tätigkeit schlossen (Urk. 11/73/5 f.), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist deren Ansicht nicht zu folgen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurden die genannten Diagnosen und allfällig damit zusammenhängende Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seitens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar ausgeschlossen (vorstehend E. 4.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 128 V 29 E. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2, 129 V 472 E. 4.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist subsidiär, das heisst deren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bundesgesetz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung, 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin gemäss Aktenlage im November 2017 arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig geworden war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/68/4, 27 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich im Mai 2018 zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezug angemeldet hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/54)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frühestmögliche Rentenbeginn im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin war seit Mai 2017 bis zum Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung vollzeitlich bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH als Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsmitarbeiterin tätig (Urk. 11/59). Gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 11/65) sowie auch gemäss eigenen Angaben (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/107/15)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat sie bereits früher in Teilzeit und Vollzeit in dieser Branche gearbeitet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin selbst auch nichts Gegenteiliges vorbringt, ist davon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie auch im Gesundheitsfalle weiterhin vollzeitlich als Reinigungskraft tätig wäre. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuletzt erzielte Verdienst bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH betrug für die Monate Mai bis Dezember 2017 Fr. 32'000.--, was aufgerechnet auf ein Jahr Fr. 48'000.-- ergibt (Fr. 32'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8 x 12). Angepasst an die Nominallohnentwicklung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Bundesamt für Statistik [BFS], Nominallohnindex Frauen 2011-2018, Tabelle T.1.2.10) ergibt sich </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 48'240.--. Soweit die Beschwerdeführerin </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend macht, es sei zusätzlich ein Nebenjob bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Betrag von Fr. 2'928.-- zu berücksichtigen, ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese Tätigkeit jener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH zeitlich vorgelagert war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/65)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb sich eine über ein Vollzeitpensum hinausgehende Beschäftigung damit nicht belegen lässt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ohnehin ergäbe sich auch bei Berücksichtigung dieses Betrags kein rentenberech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigender IV-Grad (vgl. nachfolgend E. 5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin ihre Restarbeitsfähigkeit nicht verwertet, hat die Beschwerdegegnerin für die Berechnung des Invalideneinkommens zurecht auf Tabellenlöhne abgestellt. Gemäss gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung sowie unter Berücksichtigung des Belastbarkeitsprofils ist vorliegend auf die Monatslöhne gemäss LSE 2018, Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», für Frauen, Kompetenzniveau 1, abzustellen. Unter Angleichung an die betriebsüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. BFS, Tabelle T 03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, TOTAL) ergibt sich ein Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerundet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">54'681.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 4'371.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 40 x 41.7 x 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. E. 2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sind vorliegend keine Umstände ersichtlich, welche einen Abzug vom Tabellenlohn zu rechtfertigen vermögen. Rechtsprechungsgemäss ist der Umstand allein, dass nur noch leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundesgerichts 9C_507/2020 vom 29. Oktober 2020 E. 3.3.3.2 mit Hinweisen). Wenn – wie vorliegend – von einer Tätigkeit im Kompetenzniveau 1 ausgegangen wird, rechtfertigen die fehlende berufliche Ausbildung und die gegebenen Sprachkenntnisse ebenfalls keinen Tabellenlohnabzug (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 E. 6.3.4 mit Hinweis). Im Übrigen werden Hilfsarbeiten auf dem massgeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt (BGE 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">46 16 E. 7.2.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vollständigkeit halber ist schliesslich darauf hinzuweisen, dass eine Parallelisierung nicht in Frage steht, wenn das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> den Mindest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">verdienstvorgaben des entsprechenden Gesamtarbeitsvertrags entspricht </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_461/2022 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2022 E. 4.2), was vorliegend zutrifft (vgl. GAV Reinigungsbranche Deutschschweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> www.gav-service.ch/gav/185001/version/7/vertrag/11434, besucht am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">August 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 48'240.-- und einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkomenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 54'681.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich keine Einkommenseinbusse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit auch kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchsbegründender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IV-Grad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin einen Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>7.</span><span> </span></p><p><span>7.1</span><span> </span><span>Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. </span><span>8</span><span>00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss </span><span>der</span><span> unterlie</span><span>genden </span><span>Beschwerdeführerin</span><span> aufzuerlegen</span><span>, zufolge der gewährten unentgeltliche Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse </span><span>zu nehmen</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies ist der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Christine Fleisch, eine Entschädigung aus der Gerichtskasse zu entrichten. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, weshalb ihre Entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2021 in Aussicht gestellt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ermessen festzusetzen ist. Nach § 34 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung dieser Faktoren und des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ist eine Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung in der Höhe von Fr. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingewiesen, wonach sie zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Christine Fleisch, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>