<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00267</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205272&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00267</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.08.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Rückerstattungsforderung (Fr. 16'000.-) des Beschwerdegegners gegenüber der Sozialbehörde wurde vom Bezirksrat gutgeheissen; Beschwerdeerhebung durch die Sozialbehörde:<br/><br/>Zuständigkeit der Einzelrichterin (E.1). Gesetzliche Grundlagen der Verwandtenunterstützung. Der Vormund vertritt den bevormundeten Sozialhilfebezüger in allen rechtlichen Angelegenheiten (E.2.1). Beim Unterstützungsanspruch im Sinne von Art. 328/329 ZGB handelt es sich um einen Anspruch des Unterstützungsbedürftigen gegenüber dem Unterstützungspflichtigen. Da der Unterstützungsbedürftige wegen seiner Bevormundung nicht in der Lage war, seinen Anspruch geltend zu machen, handelte die Amtsvormundschaft an seiner Stelle. Eine Rückerstattungsklage wäre daher in erster Linie gegen den Bevormundeten geltend zu machen (E.2.2). Das allfällige Fehlverhalten der Amtsvormundschaft kann der Sozialbehörde nicht angelastet werden (E.2.3). Gutheissung der Beschwerde und Kostenfolge (E.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWANDTENUNTERSTÃTZUNG">VERWANDTENUNTERSTÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORMUNDSCHAFT">VORMUNDSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 328 Abs. 1 ZGB</span><br/><span class="ungerade">Art. 329 Abs. 1 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">B (geboren 1975) ist gemÃ¤ss Art. 369 des Zivilgesetzbuches (ZGB) wegen GeistesschwÃ¤che entmÃ¼ndigt und wohnt im Wohnheim L in Y. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2001 teilte die Krankenkasse C mit, dass das Wohnheim L nicht auf der Liste der anerkannten Pflegeheime sei und sie leider keine BeitrÃ¤ge mehr an den Pflegezuschlag leisten werde. Damit resultierte im monatlichen Lebensunterhalt von B ein AusgabenÃ¼berschuss in der HÃ¶he von Fr. 1'979.50.</p> <p class="Urteilstext">Die Amtsvormundin der Amtsvormundschaft X, D, ersuchte die SozialbehÃ¶rde X am 14. Januar 2002 um Ãbernahme der ungedeckten Kosten. Gleichentags fragte sie die getrennt lebenden Eltern von B, E und F, an, ob sie bereit wÃ¤ren, einen Teil an die ungedeckten Kosten zu leisten. In der Folge erklÃ¤rte sich der Grossvater mÃ¼tterlicherseits, A, bereit, die ungedeckten Kosten zu Ã¼bernehmen und Ã¼berwies fÃ¼r den Zeitraum Januar bis September 2002 monatlich Fr. 2'000.-, total Fr. 18'000.-, auf das Bankkonto von B. Per Ende September 2002 stellte A seine Zahlungen ein.</p> <p class="Urteilstext">Die SozialbehÃ¶rde X beschloss am 8. September 2003, B ab 1. Juli 2003 wirtschaftliche Hilfe zuzusprechen. Hierauf ersuchte A die Amtsvormundin am 11. September 2003 um die RÃ¼ckerstattung von insgesamt Fr. 16'000.-, da er diesen Betrag <span>"</span>offensichtlich anstelle der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde<span>"</span> geleistet habe. Die Amtsvormundin bat die SozialbehÃ¶rde am 23. September 2003 zur Frage der RÃ¼ckerstattung um eine Stellungnahme. Mit Beschluss vom 10. November 2003 lehnte die SozialbehÃ¶rde X den Antrag auf RÃ¼ckerstattung der geleisteten Zahlungen an die Heimkosten durch A in der HÃ¶he von Fr. 16'000.- ab. Gegen diesen Beschluss erhob A Einsprache, welche die SozialbehÃ¶rde am 12. Januar 2004 ablehnte. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen erhob A Rekurs an den Bezirksrat Z und beantragte unter anderem die RÃ¼ckerstattung der von ihm geleisteten Fr. 16'000.-. Der Bezirksrat Z hiess den Rekurs am 11. Mai 2005 gut und verpflichtete die Gemeinde X, A Fr. 16'000.- zurÃ¼ckzuzahlen. Im Ãbrigen wies er den Rekurs ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die SozialbehÃ¶rde X reichte gegen den bezirksrÃ¤tlichen Beschluss am 14. Juni 2005 Beschwerde ein. Sie beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, soweit damit der Rekurs von A gutgeheissen worden war, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners.</p> <p class="Urteilstext">A beantragte am 7. Juli 2005 die Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Der Bezirksrat Z verzichtete am 25. Juli 2005 auf eine Vernehmlassung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde in einer sozialhilferechtlichen Angelegenheit gemÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. Der Streitwert betrÃ¤gt Fr. 16'000.-, weshalb die Einzelrichterin zustÃ¤ndig ist (§ 38 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vorliegend geht es um die Frage, ob die Gemeinde X verpflichtet ist, dem Beschwerdegegner die Fr. 16'000.- zurÃ¼ckzuerstatten, mit denen er im Zeitraum Januar bis September 2002 B unterstÃ¼tzte. Zu prÃ¼fen ist zunÃ¤chst, aufgrund welcher rechtlichen Grundlage sich der RÃ¼ckerstattungsanspruch zu stÃ¼tzen vermag und gegen wen er allenfalls zu richten ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die familienrechtliche UnterstÃ¼tzung geht der Ã¶ffentlich-rechtlichen vor (vgl. Art. 293 Abs. 1 ZGB; Cyril Hegnauer, Grundriss des Kindesrechts, 5. A., Bern 1999, S. 239). Wer in gÃ¼nstigen VerhÃ¤ltnissen lebt, ist gemÃ¤ss Art. 328 Abs. 1 ZGB verpflichtet, Verwandte in auf- und absteigender Linie zu unterstÃ¼tzen, die ohne diesen Beistand in Not geraten wÃ¼rden. Der Anspruch ist gegen die Pflichtigen in der Reihenfolge ihrer Erbberechtigung geltend zu machen (Art. 329 Abs. 1, 1. Halbsatz ZGB). Die Bestimmungen Ã¼ber die Unterhaltsklage des Kindes und Ã¼ber den Ãbergang seines Unterhaltsanspruchs auf das Gemeinwesen finden entsprechende Anwendung (Art. 329 Abs. 3 ZGB). Es entspricht der gegenseitig geschuldeten RÃ¼cksicht zwischen Eltern und Kindern im Sinne von Art. 272 ZGB, dass UnterhaltsansprÃ¼che zuerst auf dem Verhandlungsweg geltend gemacht werden. Dies gilt auch im Rahmen der VerwandtenunterstÃ¼tzungspflicht (Judith Widmer, VerhÃ¤ltnis der VerwandtenunterstÃ¼tzungspflicht zur Sozialhilfe in Theorie und Praxis, ZÃ¼rich 2001, S. 53). Ist es jedoch notwendig den UnterstÃ¼tzungsanspruch auf dem Klageweg geltend zu machen, so steht die Klage dem UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigen zu und richtet sich gegen den UnterstÃ¼tzungspflichtigen (Art. 329 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 279 Abs. 1 ZGB). </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Art. 367 Abs. 1 ZGB hat der Vormund die gesamten persÃ¶nlichen und vermÃ¶gensrechtlichen Interessen des unmÃ¼ndigen oder entmÃ¼ndigten Bevormundeten zu wahren und ist dessen Vertreter. Er vertritt den Bevormundeten in allen rechtlichen Angelegenheiten, unter Vorbehalt der Mitwirkung der vormundschaftlichen BehÃ¶rde (Art. 407 ZGB). Die Befugnis des Vormundes ersetzt die UnfÃ¤higkeit des Bevormundeten. Der Vormund handelt an dessen Stelle. Er hat das Recht und die Pflicht, den Bevormundeten zu vertreten. Dabei handelt er selbststÃ¤ndig. Seine Befugnis ist ausschliessend und umfassend (Audrey Leuba, Basler Kommentar, 1999, Art. 407 N. 5 ff.). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Aus den dargelegten rechtlichen Grundlagen ergibt sich somit, dass es sich beim UnterstÃ¼tzungsanspruch im Sinne von Art. 328/329 ZGB um einen Anspruch des UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftigen gegenÃ¼ber dem UnterstÃ¼tzungspflichtigen handelt. Da der UnterstÃ¼tzungsbedÃ¼rftige im vorliegenden Fall wegen seiner Bevormundung nicht in der Lage war, seinen Anspruch selber geltend zu machen, handelte die Amtsvormundin an seiner Stelle, indem sie am 14. Januar 2002 die Eltern um Ãbernahme der ungedeckten Kosten des Wohnheims bat. Wenn der Beschwerdegegner in der Folge diese Kosten fÃ¼r den Zeitraum von 9 Monaten Ã¼bernahm, handelte es sich dabei um eine finanzielle Leistung an den bevormundeten Enkel. Damit im Einklang steht auch der Umstand, dass er seine Zahlungen direkt auf das Bankkonto seines bevormundeten Enkels leistete. Ein RÃ¼ckerstattungsanspruch wÃ¤re daher in erster Linie gegenÃ¼ber B geltend zu machen. FÃ¼r eine solche RÃ¼ckerstattungsklage ist jedoch das Zivilgericht zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Der Bezirksrat erwog jedoch, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Verhalten der Vormundin gestÃ¼tzt auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes verantwortlich sei. Das trifft nicht zu. Der Vormund hat zwar mittelbar und aus genereller Sicht eine Ã¶ffentlich-rechtliche Aufgabe wahrzunehmen und erfÃ¼llt insofern eine Ã¶ffentliche Aufgabe. Unmittelbar jedoch und in ErfÃ¼llung seiner eigentlichen Kernaufgabe hat er die von den schutzbedÃ¼rftigen Einzelpersonen her individuell definierten Interessen zu wahren. Deshalb erscheint der Vormund, wenn auch kraft behÃ¶rdlichen Auftrags, in erster Linie als in der Pflicht der einzelnen schutzbedÃ¼rftigen Klienten stehend (Ernst Langenegger, Basler Kommentar, 1999, Art. 360 N. 6). Damit scheitert die vom Bezirksrat konstruierte Vertrauensgrundlage schon daran, dass es sich bei der Vormundin um ein den Bevormundeten und nicht die staatlichen BehÃ¶rden vertretendes Organ handelt. Dies wÃ¤re Ã¼brigens auch der Fall, wenn die Amtsvormundin ausschliesslich von der Gemeinde X angestellt wÃ¤re. Insbesondere handelte die Vormundin zu keiner Zeit als Organ der SozialbehÃ¶rde. Dies ergibt sich auch daraus, dass sie gegenÃ¼ber der SozialbehÃ¶rde jeweils als Gesuchstellerin auftritt. Ein allfÃ¤lliges Fehlverhalten der Amtsvormundin, welches im Rahmen des vorliegenden Verfahrens nicht geprÃ¼ft werden muss, ist auf jeden Fall nicht der SozialbehÃ¶rde anzulasten. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Schliesslich ist noch zu prÃ¼fen, ob der Beschwerdegegner "offensichtlich an Stelle der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde" geleistet habe, wie er in seiner Eingabe vom 11. September 2003 ausfÃ¼hrte. Dies trifft von vornherein nicht zu. Wie sich aus den Akten ergibt, verfÃ¼gte B am 14. Januar 2002 Ã¼ber ein VermÃ¶gen von Fr. 13'587.55, weshalb ein Antrag auf Sozialhilfe von der SozialbehÃ¶rde zum damaligen Zeitpunkt abgelehnt worden wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Damit ist die Beschwerde der Gemeinde gutzuheissen. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Verfahrenskosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Die Erhebung und Beantwortung von Rechtsmitteln gehÃ¶rt zu den angestammten amtlichen Aufgaben, weshalb das Gemeinwesen in der Regel keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung besitzt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 1999, § 17 N. 19). Ein ausserordentlicher Aufwand macht die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht geltend und ergibt sich auch nicht aus den Akten, weshalb von dieser Regel vorliegend nicht abzuweichen ist. Auch dem Beschwerdegegner als unterliegende Partei steht keine EntschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Ziffer 1 Satz 1 des Beschlusses des Bezirksrats vom 11. Mai 2005 wird aufgehoben und der Beschluss der SozialbehÃ¶rde X vom 12. Januar 2004 wird bestÃ¤tigt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'200.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'260.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden keine zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>