<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>AL.2015.00125</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter</p><p>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Abteilung Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 32, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, war seit dem 6. Januar 2014 als Sanitärinstalla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teur bei der Y.___, Z.___, in einem temporären Arbeitsverhältnis angestellt, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist am 19. September auf den 22. Oktober 2014 kündigte (Urk. 6/26). Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte war in der Folge seit dem 6. November 2014 als Sanitärmonteur bei der A.___ AG, B.___, erneut in einem temporären Arbeitsverhältnis an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt, als die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis am 10. Dezember auf den 12. Dezember 2014 kündigte (Urk. 6/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge meldete sich der Versicherte am 15. Dezember 2014 beim Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) C.___ zum Leistungsbezug an und stellte sich der Arbeitsvermittlung zur Verfügung (Urk. 6/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) stellte den Versicherten mit Verfügun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom 15. April 2015 (Urk. 6/13-14) wegen ungenügender persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Arbeitsbemühungen ab 15. Dezember 2014 für die Dauer von 13 Tagen und ab 1. April 2015 für die Dauer von 4 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 24. April und am 10. Mai 2015 Einsprache (Urk. 6/15), welche das AWA mit Einspracheentscheiden vom 12. Mai 2015 ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies (Urk. 6/16-17 = Urk. 2/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 21. Mai 2015 gegen die Einspracheentscheide vom 12. Mai 2015 (Urk. 2/1-2) Beschwerde und beantragte sinngemäss, von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung sei abzusehen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 19. Juni 2015 (Urk. 5) beantragte das AWA die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 22. Juni 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p>1.2<span> </span><span>Nach Art. </span><span>17 </span><span>Abs. </span><span>1 </span><span>des </span><span>Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversi</span><span>cherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span> muss die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zustän</span><span>digen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu ver</span><span>meiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühun</span><span>gen nachweisen können. Gemäss </span><span>Art. </span><span>30 </span><span>Abs. </span><span>1 lit.</span><span> </span><span>c AVIG ist die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht. Dieser Einstellungsgrund ist schon dann gegeben, wenn die versicherte Person vor Eintritt der Arbeitslosig</span><span>keit ihren Obliegenheiten nicht nachgekommen ist. Sie hat sich daher bereits während der Kündigungsfrist oder bei einem im vornherein befristeten Arbeits</span><span>verhältnis vor dessen Beendigung von sich aus, das heisst ohne besondere Aufforderung durch eine Amtsstelle oder Abgabe eines Merkblattes um einen neuen Arbeitsplatz zu bewerben (BGE 139 V 524 E. 4.2; Urteile des Bundesge</span><span>richts 8C_21/2015 vom 3. März 2015, E. 3.5, und 8C_917/2013 vom 4. März 2014, E. 2.1, je mit Hinweisen, sowie Urteil des Bundesgerichts 8C_271/2011 vom 14. Juni 2011 E. 2.2). Die Pflicht zur Stellensuche dauert auch bei einer </span><span>vorübergehenden Ort- oder Lande</span><span>sabwesenheit fort (Urteil des Bundesgerichts 8C_21/2015 vom 3. März 2015 E. 3.4 mit Hinweis).</span></p><p>1.3<span> </span><span>Bei der Beurteilung de</span><span>r Frage, ob sich eine versicher</span><span>te Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sonder</span><span>n auch die Qualität ihrer Bewer</span><span>bungen von Bedeutung (BGE </span><span>139 V 524 E. 2.1.4, und </span><span>124 V 225 E. 4a </span><span>je </span><span>mit Hinweis</span><span>en</span><span>).</span></p><p><span>Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel</span><span>mehr auf </span><span>die Tatsache und Intensität der</span><span>selben (</span><span>BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 22. Februar 2007 E. 3.1</span><span>). Die Ar</span><span>beitsbemühungen müssen zudem um</span><span>so intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Per</span><span>son hat, eine Stelle zu finden (</span><span>vgl. </span><span>Barbara Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, </span><br/><span>4. Auflage, Zürich</span><span>/Basel/Genf</span><span> 2013, S. 104). </span></p><p><span>Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes</span><span>tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachge</span><span>wiesen werden (</span><span>BGE 139 V 524 E. 2.1.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_917/2013 vom 4. März 2014 E. 2.2</span><span>).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemühung setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt. Ist eine telefonische Kontaktnahme nicht möglich, hat zwingend eine schriftliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbung zu erfolgen oder die versicherte Person hat selber im Betrieb vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom 6. November 2006 E. 3.2). Qualitativ nicht genügend ist die blosse Anmeldung bei einem Stellenvermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsbüro (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Barbara Kupfer Bucher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, a.a.O., S. 174 mit Hinweis). Qualifizierte Berufsleuten dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der Arbeitslo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit auf den bisherigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tage bei mittelschwerem und 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 60 Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 AVIV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">2.1</span><span> </span><span class="Normal Heading3">Der Beschwerdegegner bergründete seine Einspracheentscheide damit, dass die Verpflichtung zur Stellensuche bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit einsetze (Urk. 2/2 S. 2 unten). Durch die Akten sei erstellt, dass sich der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Heading3">rer vom 15. September bis 14. Dezember 2014 nicht um Arbeit bemüht habe. </span><span class="Normal Heading3">Nachdem die genaue Dauer von Temporäreinsätzen meist unbekannt </span><span class="Normal Heading3">sei</span><span class="Normal Heading3">, </span><span class="Normal Heading3">werde</span><span class="Normal Heading3"> von versicherten Personen in einem temporären Arbeitsverhältnis verlangt, dass sie sich während des Einsatzes durchgehend um eine entsprechende Stelle be</span><span class="Normal Heading3">mühen oder wenigstens für die letzten 3 Monate vor Beginn der kontrollierten Arbeitslosigkeit Arbeitsbemühungen nachweisen, falls sie nach Beendigung des Einsatzes Anspruch auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung erheben.</span><span class="Normal Heading3"> </span><span class="Normal Heading3">Der </span><span class="Normal Heading3">Beschwerdeführer habe</span><span class="Normal Heading3"> jederzeit damit rechnen</span><span class="Normal Heading3"> müssen</span><span class="Normal Heading3">, dass er sich beim RAV zur Arbeitsvermittlung anmelden </span><span class="Normal Heading3">müsse</span><span class="Normal Heading3">, wenn ihm das vermittelnde Temporär</span><span class="Normal Heading3">büro keinen geeigneten Arbeitseinsatz mehr anbieten </span><span class="Normal Heading3">könne</span><span class="Normal Heading3">.</span><span class="Normal Heading3"> </span><span class="Normal Heading3">Temporäre Ar</span><span class="Normal Heading3">beitsverträge </span><span class="Normal Heading3">würden</span><span class="Normal Heading3"> oft auch unbefristet ausgestellt, in der Praxis dann aber nach relativ kurzer Einsatzdauer wieder aufgelöst. Zu berücksichtigen </span><span class="Normal Heading3">sei</span><span class="Normal Heading3">, dass der </span><span class="Normal Heading3">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Heading3"> allenfalls eine Festanstellung antreten</span><span class="Normal Heading3"> oder einen weite</span><span class="Normal Heading3">ren Temporärei</span><span class="Normal Heading3">nsatz hätte leisten können, wenn er sich in der vorliegend als Arbeitsbemühungspflicht massgebenden Zeit im verlangten Umfang um Arbeit bemüht hätte</span><span class="Normal Heading3">. </span><span class="Normal Heading3">Die Pflicht zur Vorn</span><span class="Normal Heading3">a</span><span class="Normal Heading3">hme rechtsgenüglicher persönlicher Arbeits</span><span class="Normal Heading3">bemühungen </span><span class="Normal Heading3">stelle</span><span class="Normal Heading3"> eine elementare Verhaltensregel dar, die auch ohne vorgän</span><span class="Normal Heading3">gige Aufklärung oder Verwarnung seitens der Verwaltung befolgt werden </span><span class="Normal Heading3">müsse</span><span class="Normal Heading3">. Die versicherte Person </span><span class="Normal Heading3">habe sich dement</span><span class="Normal Heading3">sprechend währen</span><span class="Normal Heading3">d einer allfäl</span><span class="Normal Heading3">ligen </span><span class="Normal Heading3">Kündigu</span><span class="Normal Heading3">n</span><span class="Normal Heading3">gsfrist, aber auch </span><span class="Normal Heading3">generell</span><span class="Normal Heading3"> </span><span class="Normal Heading3">während der</span><span class="Normal Heading3"> Zeit vor Anmeldung un</span><span class="Normal Heading3">aufgefordert um Stellen zu bemühen. Im Übrigen </span><span class="Normal Heading3">sei</span><span class="Normal Heading3"> zu bemerken, dass eine versicherte Person aus Rechtsunkenntnis nichts zu ihren Gunsten ableiten </span><span class="Normal Heading3">könne. </span><span class="Normal Heading3">Indem der </span><span class="Normal Heading3">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Heading3"> in der Zeit vor Anmeldung zur Arbeitsver</span><span class="Normal Heading3">mittlung keine Arbeitsbemühungen nachzuweisen </span><span class="Normal Heading3">vermöge</span><span class="Normal Heading3">, </span><span class="Normal Heading3">sei</span><span class="Normal Heading3"> er der ihm ob</span><span class="Normal Heading3">liegenden Schadenminderungspflicht nicht nachgekommen, weshalb eine vo</span><span class="Normal Heading3">rübergehende Einstellung in der Anspruchsberechtigung angezeigt </span><span class="Normal Heading3">sei</span><span class="Normal Heading3">. Die vo</span><span class="Normal Heading3">rübergehende Einstellung in der Anspruchs</span><span class="Normal Heading3">berechtigung für 13 Tage erfolg</span><span class="Normal Heading3">e im Bereich des leichten Verschuldens und </span><span class="Normal Heading3">trage</span><span class="Normal Heading3"> somit den konkreten Umständen angemessen Rechnung</span><span class="Normal Heading3"> (S. 3)</span><span class="Normal Heading3">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Kontrollperiode März 2015 stehe überdies fest, dass der Beschwerdeführer insgesamt 4 Arbeitsbemühungen aufführe, welche vom 27. bis 31. März getätigt worden seien (Urk. 2/1 S. 2 Mitte). Der Beschwerdeführer sei anlässlich des Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprächs vom 11. Februar 2015 vom zuständigen RAV-Berater informiert wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dass er pro Kontrollperiode mindestens 10 Arbeitsbemühungen nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen habe (S. 2 unten). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Anforderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend nicht nachgekommen, indem er die Stellensuche erst am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 aufgenommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Fehlen jegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her Arbeitsbemühungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich nicht rechtfertigen. Anlässlich des Erstgesprächs beim RAV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht nur über die quantitative Vorgabe infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miert, sondern auch aufgefordert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich kontinuierlich über den ganzen Monat verteilt um Arbeit zu bemühen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch Versicherte, die aufgrund einer Zwischenverdienstbeschäftigung ein reduziertes Einkommen erziel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verpflichtet, weiterhin eine Stelle zu suchen, solange sie Leistungen der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslosenversicherung beanspruchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vorübergehende Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruchsberechtigung für 4 Tage erfolge im Bereich des leichten Verschuldens und tr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">age</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit den konkreten Umständen angemessen Rechnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) geltend, er habe vom 6. November bis 12. Dezember 2014 bei der Firma A.___ gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitet. Nach Erhalt der Kündigung habe er sich erst ab 15. Dezember 2014 beim RAV gemeldet und sei somit erst ab dann arbeitslos. Er verstehe deshalb nicht, weshalb ihm im November 13 Tage abgezogen worden seien. Im März 2015 habe er vom 23. Februar bis 25. März 2015 bei der Firma D.___ gearbeitet. Sein Arbeitsort sei in E.___ gewesen und er habe von morgens 6:45 bis 18:00 Uhr gearbeitet. Es sei ihm daher gar nicht möglich gewesen, eine andere Arbeit zu suchen. Er verstehe auch hier nicht, warum ihm nochmals 4 Tage abgezogen worden seien. Nachdem er erst im Dezember 2014 das erste Mal beim RAV an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeldet gewesen sei, habe er von den in den Einspracheentscheiden aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Pflichten als versicherte Person keine Ahnung gehabt. Sein Arbeitskol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lege habe mit ihm in der gleichen Zeit und in der gleichen Firma gearbeitet und habe keine Einstelltage und im April das Arbeitslosengeld für 22 Tage erhalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer zu Recht in der Anspruchs-be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtigung eingestellt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Einsatzvertrag der A.___ AG arbeitete der Beschwerdeführer ab dem 6. November 2014 in einem befristeten temporären Arbeitsverhältnis, welches mit dem Auftragsende, das ursprünglich auf Ende Dezember 2014 geplant war, beim Einsatzbetrieb enden sollte (Urk. 6/15/3). Aufgrund mangelnden Auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">volumens wurde dieser Einsatzvertrag kurz vor geplantem Auftragsende per 12. Dezember 2014 aufgelöst.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dargelegt (vorstehend E. 1.2) muss sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherte Person schon wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend der Zeit vor der Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung um Arbeit bemühen. Diese Pflicht ist unter anderem insbesondere während der Kündi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfrist und bei einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> befristeten Arbeitsverhältnis mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens in den drei letzten Monaten zu erfüllen (vgl. Kreisschreiben des Staatssek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retariats für Wirtschaft über die Arbeitslosenentschädigung, AVIG-Praxis ALE, gültig ab 1. Januar 2015, Rz B314).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Lage der Akten steht fest und ist un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestritten, dass der Beschwerdeführer vor Eintritt der Arbeitslosigkeit am 15. Dezember 2014 überhaupt keine und damit in quantitativer Hinsicht unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügende Arbeitsbemühungen nachgewiesen hat. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einen entschuldbaren Grund hierfür gibt es, entgegen der Ansicht des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers, nicht. Grundsätzlich sanktioniert Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verletzung der in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere der Pflicht, sich genügend um Arbeit zu bemühen. Diese Verknüp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung soll Arbeitslose zur Stellensuche anspornen und eine missbräuchliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchung der Arbeitslosenversicherung verhindern. Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bezweckt eine angemessene Mitbeteiligung der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person an jenem Schaden, den sie durch ihr pflichtwidriges Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der Arbeitslosenversicherung natürlich und adäquat kausal verursacht hat (BGE 124 V 225 E. 2b S. 227).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verkennt, dass sich eine versicherte Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem im befristeten Arbeitsverhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor dessen Beendigung von sich aus, das heisst ohne besondere Aufforderung durch eine Amtsstelle oder Abgabe eines Merkblattes um einen neuen Arbeitsplatz zu bewerben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat (vgl. vorstehend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.2). Aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer von diesen Pflichten nichts wusste (vgl. Urk. 1 S. 1 unten), kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niemand aus seiner Rechtsunkenntnis Vorteile für sich ableiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 124 V 220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2b/aa).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Beschwerdeführer muss sich somit entgegen halten lassen, dass er bis zum Eintritt der Arbeitslosigkeit Mitte Dezember 2014 gar keine Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsbemühungen tätigte, obwohl ihm aufgrund seines befristeten Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisses bewusst gewesen sein musste, dass er sich um eine weitere Anstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung zu bemühen hat. Indem der Beschwerdeführer überhaupt keine Stellenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mühungen unternahm, nahm er das Risiko, einer längerdauernden Arbeitslosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Arbeitslosenentschädigung in Anspruch nehmen zu müssen, in Kauf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folglich ist nicht zu beanstanden, dass der Beschwerdegegner den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen vor Eintritt der Arbeitslosigkeit in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleiches gilt für die ungenügenden persönlichen Arbeitsbemühungen im März 2015 (vgl. Urk. 2/1). Der Beschwerdeführer arbeitete vom 23. Februar bis 25. März 2015 wiederum in einer temporären Anstellung. Zur Begründung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner ungenügenden Arbeitsbemühungen bringt der Beschwerdeführer vor, dass er in E.___ von 6:45 bis 18:00 gearbeitet habe und es ihm nicht möglich gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei eine andere Arbeit zu suchen (vgl. vorstehend E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verkennt auch hier, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer versicherten Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– im Rahmen der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht (Art. 17 Abs. 1 AVIG) –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwartet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie jeweils auch abends oder an den Wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenenden Arbeitsbemühungen unternimmt beziehungsweise Bewerbungen verfasst und versendet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Landesabwesenheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entbindet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht von der Pflicht, sich um Arbeit zu bemühen, zumal es mit den heutigen Kommunikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsmitteln (Internet, E-Mail etc.) und Personalvermittlungsagenturen grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich möglich und zumutbar ist, sich auch vom Ausland aus für eine neue Arbeitsstelle zu bewerben (ARV 2005 S. 58, C 208/03, E. 3.2, vgl. auch vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 1.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anlässlich des Beratungsgesprächs am 11. Februar 2015 war der Beschwerdeführer darüber informiert, dass er pro Monat 10 bis 12 persönliche Arbeitsbemühungen und eine kontinuierliche Stellensuche vorzuweisen habe (vgl. Urk. 6/22/2). Da es für den Beschwerdeführer aufgrund seines erneuten temporären Arbeitseinsatzes voraussehbar war, dass er wiederum Leistungen der Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen werden würde, wäre er gehalten gewesen, sich weiterhin um Arbeit zu bemühen. Dem prozessorientierten Bera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprotokoll (Urk. 6/22) kann entnommen werden, dass der Beschwerdeführer anlässlich des Beratungsgesprächs vom 11. Februar 2015 über seine Pflichten zur Vornahme von persönlichen Arbeitsbemühungen sowie einer kontinuierli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Stellensuche informiert wurde. Bei Unklarheiten im Zusammenhang mit der erneuten temporären Anstellung und der Vornahme von persönlichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsbemühungen, hätte der Beschwerdeführer ohne weiteres beim RAV rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen können, was er indes nicht tat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist nicht unbeachtlich, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemühungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und im März alle 4 Arbeitsbemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telefonisch erfolgt sind. Gemäss Rechtsprechung können solche Blindbewerbungen durchaus sinnvoll sein. Sie dienen der Abklärung, ob eine Stelle frei ist. Indessen haben sich die Versicherten in erster Linie um ausgeschriebene und damit offene Arbeitsgele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genheiten zu bemühen (Urteil des Bundesgerichts C 199/05 vom 29. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2005 E. 4.2.3 mit Hinweisen), bei welchen die Erfolgsaussichten auf einen Vertragsabschluss erheblich grösser sind. Im Übrigen ist darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, dass allfällige Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt umso intensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vere Bemühungen der versicherten Person erfordern, wobei es nicht auf die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgsaussichten, sondern auf die Intensität der Stellensuche ankommt (BGE 124 V 234 E. 6). Wenn nötig, ist auch ausserhalb des bisherigen Berufs Arbeit zu su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (BGE 120 V 76 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist nach dem Gesagten nicht zu beanstanden, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegner den Beschwerdeführer wegen ungenügender persönlicher Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsbemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor Eintritt der Arbeitslosigkeit und in der Kontrollperiode im März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Anspruchsberechtigung eingestellt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 13 Tagen wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor Eintritt der Arbeitslosigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 2/2) liegt im mittleren bis oberen Bereich des leichten Verschuldens (vgl. vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie oben dargelegt ist jede versicherte Person grundsätzlich bereits vor An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchstellung zur Stellensuche verpflichtet. Für dessen Beurteilung sind vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend die Arbeitsbemühungen vor Ablauf des befristeten Arbeitsverhältnisses ausschlaggebend. Der Beschwerdeführer trat sein befristetes Arbeitsverhältnis am 6. November 2014 an und wusste bereits in diesem Zeitpunkt, dass dieser Auftrag höchstens zwei Monate dauern wird. Bis zur Anmeldung beim RAV am 15. Dezember 2014, also gut zwei Wochen vor dem ohnehin geplanten Einsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende, hatte der Beschwerdeführer dennoch noch keinerlei Arbeitsbemühungen und somit keinen Beitrag zur Erfüllung der Schadenminderungspflicht geleistet. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Einstellung in der Anspruchsberechti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung im Umfang von 13 Tagen angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die Dauer von 4 Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Kontrollperi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ode im März 2015 (vgl. Urk. 2/1) liegt im unteren Bereich des leichten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schuldens (vgl. vorstehend 1.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dessen, dass der in den Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsweisungen des SECO als Richtlinie enthaltene Einstellraster (Einstellraster für KAST/RAV, AVIG-Praxis ALE, Rz D72 [vom Oktober 2011]) für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erstmalige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügende Arbeitsbemühungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während der Kontrollperiode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einstelltage vorsieht (1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), den Bestrebungen der Verwaltung beziehungsweise der Versicherer, die darauf abzielen, durch interne Weisungen, Richtlinien, Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bellen, Skalen usw. eine rechtsgleiche Behandlung der Versicherten zu gewähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leisten, Rechnung zu tragen ist (Urteil des Bundesgerichts C 351/01 vom 21. Mai 2002 E. 2b/aa) und der Sozialversicherungsrichter schliesslich sein Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen nicht ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der Verwaltung setzen darf (BGE 114 V 315 E. 5a mit Hinweisen), ist die vom Beschwerdegegner ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung im Umfang von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagen nicht zu beanstanden und erscheint als angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweisen sich die verfügten Einstellungen in der An-spruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigung als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">seco - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-weismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p><p></p></div> </div></body></html>