<h2>SubmittedText<h2><p>Mit der Reduktion von heute rund 105 000 auf 80 000 Anflüge über Deutschland müssten diese "irgendwo" in der Schweiz bewältigt werden.</p><p>- Welche Fluglärmregionen gedenkt der Bundesrat mit diesem zusätzlichen Fluglärm zu belasten?</p><p>- Werden die durch eine Studie widerlegten Lärmbelastungsprognosen der Empa neu berechnet, damit die Resultate dem aktuellen Wissens- und Technikstand entsprechen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>In den bevorstehenden Verhandlungen wird sich die Schweizer Delegation weiterhin dafür einsetzen, dass möglichst wenig Schweizer Bürger stärker "belärmt" werden. Um eine Lösung mit Deutschland zu erlangen, wird es indes kaum zu vermeiden sein, die Anzahl der Anflüge über Deutschland zu reduzieren. Die Verteilung dieser zusätzlichen Flüge über Schweizer Boden soll so erfolgen, dass die Sicherheit des Betriebes am Flughafen Zürich nicht beeinträchtigt wird und der zusätzliche Lärm möglichst wenig Beeinträchtigungen verursacht. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass dies eine schwierige Aufgabe sein wird. Daher sind in der Begleitgruppe auch sämtliche Anrainerkantone vertreten, um eine gerechte Lösung auch auf Schweizer Seite zu finden. Die Fortschritte in der Aviatik dürften dabei generell eine Hilfe darstellen.</p><p>Die Lärmberechnungen wurden mit dem gemäss Artikel 38 Absatz 2 der Lärmschutzverordnung empfohlenen Empa-Modell Flula 2 durchgeführt. Es gibt bei der Ermittlung der betroffenen Bevölkerung gewisse Unschärfen, welche indes nicht zu vermeiden sind. Die Ergebnisse der Lärmberechnungen lassen aber korrekte Schlussfolgerungen bezüglich Lärmauswirkungen der verschiedenen Betriebsvarianten zu.</p>