<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00634</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sintzel Krapf Lang Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 42, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1959 geborene X.___ arbeitete von Dezember 1998 bis Ende Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2005 (letzter effektiver Arbeitstag war der 21. Dezember 2004) im Restaurant Y.___ der Z.___ im A.___ als Serviceangestellte (Urk. 6/10). Am 22. Juni 2005 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte bei der Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (berufliche Massnahmen und Rente, Urk. 6/1). In der Folge tätigte die IV-Stelle medizinische und erwerbliche Abklärungen und liess X.___ durch die Psychiatrische Poliklinik des B.___ begutachten (B.___-Gutachten vom 22. Januar 2007, Urk. 6/29). Am 3. August 2007 wurde eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt, wobei X.___ als vollerwerbstätig qualifiziert wurde (Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärungsbericht vom 27. Dezember 2007, Urk. 6/38). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 7. Januar 2008 stellte die IV-Stelle der Versicherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 87 % die Zusprache einer ganzen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente ab 1. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2005 in Aussicht (Urk. 6/43). Auf eine anonyme Mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung hin (vgl. Feststellungsblatt für den Beschluss vom 16. April 2009, Urk. 6/65 S. 1) liess die IV-Stelle X.___ durch Dr. med. C.___ nochmals psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisch begutachten (Gutachten vom 10. März 2009, Urk. 6/64). Nach erneutem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/67 und Urk. 6/69) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Juli 2009 das Rentenbegehren der Versicherten unter Hinweis auf einen renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliessenden Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 18 % (Urk. 6/72). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 9. November 2009 (Eingangsdatum) empfahl D.___ Massnahmen für die berufliche Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion (Urk. 6/80). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle klärte die aktuellen medizinischen und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Verhältnisse ab und liess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneut psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 7. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2011, Urk. 6/91). Mit rechtskräftiger Verfügung vom 2. August 2011 lehnte die IV-Stelle den Leistungsanspruch (Rente und berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men) erneut ab (Urk. 6/113).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. August 2011 (Eingangsdatum) machte die Versicherte eine Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ihres Gesundheitszustandes geltend und stellte ein erneutes Gesuch für berufliche Massnahmen (Urk. 6/114). Mit Mitteilung vom 9. November 2011 wurden die Kosten eines Arbeitstrainings gutgesprochen und ein Taggeld verfügt (Urk. 6/120, Urk. 6/125 und Urk. 6/129). Nachdem X.___ per 1. Mai 2012 im Restaurant F.___ als Küchenhilfe bei einem 50%-Pensum im Stundenlohn angestellt worden war und sie sich aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sah, zu einem höheren Pensum zu arbeiten, wurden die beruflichen Massnahmen am 4. Oktober 2012 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 6/144-146). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Dezember 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingangsdatum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug (Rente und berufliche Massnahmen) an (Urk. 6/151). In der Folge tätigte die IV-Stelle weitere medizinische und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche Abklärungen. Nach Eingang des psychiatrischen Gutachtens von Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2015 und des rheumatologischen Gutachtens von Dr. med. H.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 4. Dezember 2015, welche von der Krankentaggeldversicherung SWICA Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen AG in Auftrag gegeben worden waren (Urk. 6/185), veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung durch das I.___ (I.___-Gutachten vom 9. Juli 2015, Urk. 6/191). Am 30. Juli 2015 bat die IV-Stelle das I.___ um eine ergänzende Stellungnahme, welche am 31. Juli 2015 erfolgte (Urk. 6/192-193). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/198, Urk. 6/199 und Urk. 6/205-206) verfügte die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Mai 2016 die vorbeschiedene Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Leistungsbegehrens (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 2. Juni 2016 Beschwerde und beantragte, es sei ihr mit Wirkung ab dem 1. Juli 2014 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bestellung von Rechtsanwalt Dr. iur. Markus Krapf als unentgeltlichen Rechtsbeistand (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 4. Juli 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-212), was der Beschwerdeführerin am 13. Juli 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zu erzielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin im Zeitraum zwischen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung vom 2. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 (Urk. 6/113), mit welcher die Beschwerdegegnerin einen Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch letztmals nach umfassender Abklärung des Sachverhaltes verneint hat (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.2), und der angefochtenen Verfügung vom 11. Mai 2016 (Urk. 2) in anspruchsrelevanter Weise verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Verneinung des Rentenanspruchs im Wesentlichen damit, dass - entgegen der gutachterlichen Einschätzung des I.___ vom 9. Juli 2015 (Urk. 6/191) - aus psychiatrischer Sicht keine nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbare Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei. Die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung einer angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin aus somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher und auch aus psychiatrischer Sicht im 1. Arbeitsmarkt vollumfänglich möglich und zumutbar (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist demgegenüber der Ansicht, dass auf das überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende polydisziplinäre I.___-Gutachten abzustellen sei. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin sei aus psychiatrischer Sicht nur zu 50 % arbeitsfähig. Dies habe auch der RAD-Arzt so befunden (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rentenablehnende Verfügung vom 2. August 2011 (Urk. 6/113) basierte hauptsächlich auf dem psychiatrischen Gutachten von Dr. E.___ vom 7. Januar 2011 (Urk. 6/91), worin folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt wurden (S. 29 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achse I: Klinische Störungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F 45.4, seit </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2005 mit Anfängen der Symptomatik ab 2001)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Agoraphobie (ICD-10: F 40.0, seit spätestens Dezember 2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achse II: Persönlichkeitsstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte Persönlichkeit mit zwanghaften und depressiven </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len bei Selbstwertproblematik (ICD-10: Z 73.1, seit der </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">späten Jugendzeit/dem frühen Erwachsenenalter bestehend)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achse III: Medizinische Krankheitsfaktoren:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rückenschmerzen mit mehreren Lokalisationen an der </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirbelsäule (ICD-10: M 54.50, subjektiv festgehaltener </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beginn dieser Beschwerden um 2000 mit ersten </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fachuntersuchungen, orthopädisch-rheumatologischerseits </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne grösseren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achse I: Klinische Störungen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung (ICD-10: F 33.9, aktuell </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine genuine depressive Symptomatik, bezüglich der </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krankheitsgeschichte liessen sich nicht mit wünschenswerter </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherheit „depressive Episoden“ durch einer genauer </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmbaren Schweregrad abgrenzen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achse III: Medizinische Krankheitsfaktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas (ICD-10: E 66.9, nach eigener Aussage „in den </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Jahren“ Gewichtszunahme um 17 Kilogramm)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere somatische Diagnose: Appendektomie (November </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1997), axiale Hiatushernie ohne Refluxerkrankung (August </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2004), Hämorrhoidalleiden mit Hämorrhoiden Stadium I-II </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2004), Status nach Eisenmangel mit Infusionstherapie (März </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achse IV: Psychosoziale und umgebungsbedingte Probleme:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es beständen weiterhin schwere Probleme mit der nun </span><br/><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20-jäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Adoptivtochter, aber auch im sozialen Umfeld </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch ein Rückzugsverhalten. Zudem seien anlässlich einer seit </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2004 anhaltenden Arbeitslosigkeit beziehungsweise </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit zu 100 % wirtschaftliche Probleme </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entstanden und konsekutiv hätten sich Schulden angesammelt, </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei die Beschwerdeführerin Sozialhilfebezügerin geworden </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Die weitere berufliche Zukunft sei derzeit völlig im </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ungewissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achse V: Globale Erfassung des Funktionsniveaus:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin lägen zwar nur mässig ausgeprägte, </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber eben doch spürbare Symptome vor wie ein dysfunktionales </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzverhalten und „depressive Schwankungen“ (ohne eine </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eigentliche oder doch schwerwiegende depressive Störung). </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Symptome sowie die psychosozialen Einflussgrössen </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten zusammen mit einem ab 2004 entstandenen </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vermeidungs- und Rückzugsverhalten mit erheblicher </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstlimitierung an sich noch gekonnter Fertigkeiten zu </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beträchtlichen Einbussen der persönlichen, sozialen und </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruflichen Leistungsfähigkeit geführt. Diese psychosozialen </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störungsgrösssen beeinflussten also nicht nur die Persistenz der </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatik und damit die Fortdauer des Leidens, sondern sie </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten auch in hohem Masse an der Entstehung wie auch an </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Chronifizierung des klinischen Bildes beigetragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von Dr. C.___ in seinem psychiatrischen Gutachten vom 10. März 2009 vorgenommene Prüfung der sogenannten Foerster-Kriterien sowie dessen Schlussfolgerung, dass diese Kriterien bei der gestellten Diagnose einer so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung vorliegend nicht erfüllt seien (Urk. 6/64 S. 9 ff.), überzeuge nach wie vor (Urk. 6/91/35). Insbesondere, und das sei kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stitutiv für die Diagnose, bestehe kein hinreichendes somatisches Leiden, das die von der Beschwerdeführerin anhaltend seit etwa 2001 geklagte Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik begründen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich von Rückenschmerzen (ungefähr ab 2000 und mit orthopädisch-rheumatologischen Untersuchungen ab 2001 bis vorzugsweise 2005 und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach ab Ende 2004 mit psychiatrischer Behandlung), die als solche ohne an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltenden und gravierenden Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gewesen seien, habe sich eine „somatoforme Schmerzstörung“ entwickelt, wobei es wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrend zu somatopsychischen Reaktionen mit depressiver Tönung gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men sei. Eine eigentliche depressive Episode habe nicht sicher bestimmt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Bei einer prädisponierenden Persönlichkeitsstruktur und einer relativen Ich-Schwäche sei zudem - pathodynamisch in enger Verbindung zu dieser Entwicklung - ab etwa 2006 eine Agoraphobie aufgekommen, deren Klinik jedoch ebenfalls nicht so stark ausgeprägt sei, sodass eine bedeutsame Störung der Arbeitsfähigkeit daraus resultiert hätte, zumal dieses Leiden bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lang auch gar nicht adäquat behandelt worden sei. Die Chronifizierung des gesamten Leidens ab Ende 2004/Anfang 2005 sei aber in erster Linie IV-fremden Faktoren geschuldet: einem zunehmenden Vermeidungsverhalten, einem sekundären Krankheitsgewinn und einer erheblichen Selbstlimitierung bei konflikthaften, enttäuschenden Auseinandersetzungen mit der Adoptiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tochter und dem Bruch der Beziehung zum Lebensgefährten. Allenfalls ab November 2006 sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es durch die seinerzeit erstmalig erwähnte Angststörung im Sinne einer Agoraphobie zu einer gewissen Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Serviererin (mit grösserem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">radius und Kundenkontakt usw.) gekommen. Die daraus ableitbare Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit im Gastroservice und vergleichbaren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten liege jedoch deutlich unter 40 % (nur um 35 %) und sie dürfte bei ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner suffizienten Behandlung zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch weiter abnehmen. In einer leicht angepassten Tätigkeit des freien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsmarktes (mental nicht zu anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll, wobei aber durchaus Verkaufstätigkeiten in kleineren Einheiten ohne allzu grossen Publikumsandrang möglich seien) bestehe seit dem 21. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2004 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/91/31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.). Die ab 2005 psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scherseits immer wieder postulierte Arbeitsunfähigkeit von 50-100 % gehe ganz überwiegend auf die beschriebenen psychosozialen und damit IV-irre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Komponenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (einem zunehmenden Vermeidungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, einem se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dären Krankheitsgewinn und einer erheblichen Selbstlimitie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bei kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flikthaften, enttäuschenden Auseinandersetzungen mit der Adoptiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tochter und dem Bruch der Beziehung zum Lebensgefährten) zurück. Bei prinzipiell durch Behandlung lege artis erreichbarer vollständiger Rever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät der aktuell zu bestimmenden leichteren Minderung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 35 % (Arbeitsfähigkeit von 65 %) für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Ser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin und einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten liege kein anhaltend invalidisierendes Leiden vor (Urk. 6/91/33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 11. Mai 2016 (Urk. 2), mit welcher das Rentenbegehren erneut abgewiesen wurde, basiert auf folgenden medizinischen Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Austrittsbericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013 (Urk. 6/167), wo sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Juli bis 3. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationär zur psychosomatischen Rehabilitation aufgehalten hatte, führte folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen auf: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwer </span><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: F 33.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches Cervikobrachialsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lumboradikuläres Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">generalisierte Tendomyopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vitamin B12-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende Eisenmangelanämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hämorrhoiden Grad II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin bestehe eine rezidivierende depressive Störung und eine somatoforme Schmerzstörung. Im Vordergrund der aktuell schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Episode ständen sozialer Rückzug, Freudverlust, Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrationsstörungen und Antriebslosigkeit. Anamnestisch beständen die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Symptomatik und die Störung der Schmerzverarbeitung seit 2005. Dieses inzwischen chronifizierte Zustandsbild habe sich vor dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tergrund mehrerer Todesfälle nahestehender Personen innerhalb der letzten Jahre akzentuiert. Bis zum 10. September 2013 sei die Beschwerdeführerin nicht arbeitsfähig. Die weitere Einschätzung erfolge durch den nachbehan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Arzt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der D.___ vom 25. Februar 2014 (Urk. 6/162) zuhanden der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin wurde eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F 33.1), als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verläufe depressiver Störungen wiesen eine grosse individuelle Variabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät auf. Die mittlere Episodendauer depressiver Störungen werde auf 16 Wochen geschätzt. Die Beschwerdeführerin sei während der gesamten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlungsdauer nie vollständig remittiert. Dies erhöhe die Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, eine erneute depressive Episode zu erleiden. Prognostisch ungünstig für den weiteren Verlauf und somit Erhöhung des Rückfallrisikos seien die so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Komorbidität, das weibliche Geschlecht, keine Paarbeziehung und Arbeitslosigkeit. Insgesamt sei die Prognose zum jetzigen Zeitpunkt als schlecht einzuschätzen. Therapeutische Massnahmen seien dringend indiziert. Bis auf Weiteres sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Eine Neubeurteilung solle jedoch durch den ambulanten Behandler erfolgen. Es sei nicht in absehbarer Zeit mit einer Wiederaufnahme der Arbeit zu rechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. K.___, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin FMH, Stellvertreterin für die behandelnde Hausärztin med. pract. L.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, nannte in ihrem Bericht vom 9. September 2014 (Urk. 6/172) zuhanden der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende teils schwere depressive Episode (ICD-10: F 33, </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erstdiagnose 2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation D.___ vom 13.-26. Juni 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Juli bis 2. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. August bis 23. </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akuttagesklinik D.___ vom 25. September bis 23. Dezember 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akuttagesklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17.Oktober 2013 bis 9. Januar 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F 45.40)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation J.___ vom 17. Oktober bis 11. November </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation J.___ vom 31. Juli bis 3. September 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches Cervikobrachialsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lumboradikuläres Schmerzsyndrom mit weichteilrheumatischen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden seit 1992</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2001 panvertebrales Syndrom mit Reizung L5-S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sturz auf Steissbein 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PHS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Generalisierte Tendomyopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der internistischen Diagnosen sei von einer guten Prognose auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Betreffend die psychiatrischen und rheumatologischen Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei auf die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Spezialisten verwiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. M.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te in seinem Bericht vom 30. September 2014 (Urk. 6/174) zuhanden der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig </span><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: F 33.10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte Persönlichkeit mit zwanghaften Zügen (ICD-10: Z 73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches Cervikobrachialsyndrom, lumboradikuläres Schmerz- </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom, generalisierte Tendomyopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vitamin B12-Mangel, rezidivierende Eisenmangelanämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei in ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Küchen-Mitarbeiterin seit dem 31. Juli 2013 andauernd zu 100 % arbeitsunfähig. Der Beschwerdeführerin fehlten die nötigen psychischen Ressourcen, um Strate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gien zur Überwindung ihrer Schmerzverarbeitungsstörung zu entwickeln. Hierzu trügen ihre rezidivierende Depression (beispielsweise durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung ihres Selbstwertgefühls) und ihre zwanghaften Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züge (Unfähigkeit, flexibel auf wechselnde soziale/berufliche Situationen und Anforderungen zu reagieren) und ihre Schmerzproblematik (massiv erhöhte Erschöpfbarkeit) bei. Veränderungen ihrer Befindlichkeit und ihres Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens seien nur in sehr kleinen Schritten feststellbar, dabei sei sie sehr für Rückfälle empfindlich. Es sei daher kurz- und mittelfristig auch bei Fortset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der psychiatrischen Behandlung nicht mit dem Erreichen eines stabilen psychischen Funktionsniveaus und ebenso wenig mit dem Wiedererlangen einer Arbeitsfähigkeit im 1. Arbeitsmarkt zu rechnen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären (internistischen, rheumatologischen, neurologischen, neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischen und psychiatrischen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 9. Juli 2015 (Urk. 6/191) wurden folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit gestellt (S. 87 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beginnende tieflumbale Bandscheiben- und Gelenksdegeneration im </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Segment L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei im Übrigen unauffälligen lumbalen Wirbelsäulensegmenten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne reflektorische myofasziale Triggerpunkt- oder </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hartspannbildung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressiven Störung (ICD-10: F 33.1), differentialdiagnostisch: </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch depressive Störung einer mittelgradigen Ausprägung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verblieben folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fibromyalgie mit Generalisierungstendenz im Sinne einer Allodynie </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei global-muskulärer Insuffizienz mit korrigierbarer thorakaler </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlhaltung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kopfschmerzen bei Medikamentenübergebrauch (ICD-10: G 44.41) im </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sinne von Kopfschmerz bei Nicht-Opioidanalgetika-Übergebrauch, </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">differentialdiagnostisch: Chronischer Kopfschmerz vom Spannungstyp </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: G 44.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unklare Hemihypästhesie im Bereich der gesamten rechten </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperhälfte ohne objektivierbares fokal-neurologisches Defizit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unklare lumbale Schmerzen ohne radikuläre Ausstrahlung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Undifferenzierte Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.1), </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">differentialdiagnostisch: Chronische Schmerzstörung mit somatischen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und psychischen Faktoren (ICD-10: F 45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit selbstunsicheren und ängstlichen </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zügen (ICD-10: Z 73.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei als Fünfte von insgesamt 9 Geschwistern in Ex-Jugoslawien unter unauffälligen Verhältnissen aufgewachsen, die durch die Gewalt des Vaters geprägt gewesen sei. Sie lebe seit 1979 in der Schweiz und sei eingebürgert. Sie sei nie verheiratet gewesen. Ihr Lebenspartner sei 2012 infolge eines Prostata-Karzinoms gestorben. Seither lebe sie alleine. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin habe 1980 einen unehelichen Sohn geboren, den sie gleich nach der Geburt aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation zur Adop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion freigegeben habe. 1989 habe sie aus Kroatien ein damals 8-jähriges Mädchen adoptiert (S. 88). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die internistische Untersuchung ergebe das Bild einer 56-jährigen, leicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewichtigen, kardiopulmonal kompensierten Beschwerdeführerin in un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auffälligem Allgemeinzustand. Die klinische Untersuchung sei altersentspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend normal, ohne Hinweise auf eine Links- oder Rechtsherzinsuffizienz oder für eine Lungenerkrankung. Auch im Abdominal- und Neurostatus liessen sich keine pathologischen Befunde erheben. Korrelierend dazu fänden sich durchwegs Normalwerte in den Laboruntersuchungen. Das EKG zeige einen unauffälligen Erregungsablauf und die Spirometrie liefere keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine obstruktive oder restriktive Ventilationsstörung. Aus internis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht lasse sich keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen, weder in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit noch in einer dem Alter und dem Habitus angepassten Tätigkeit (S. 92). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der rheumatologischen Untersuchung ergäben sich nur angedeutet reprodu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierbare Beschwerden und Hinweise für eine Belastbarkeitseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung des lumbalen Achsenskeletts. Das heisse, dieser Wirbelsäulenabschnitt sei gut kompensiert, bei einer gleichzeitigen Schmerzverarbeitungsstörung im Rahmen einer Fibromyalgie sei aber die Schmerzperzeption generell erhöht, sodass auch bei beginnenden degenerativen Veränderungen im unteren LWS-Abschnitt subjektiv - vor allem bei kalt-feuchter Exposition - vermehrt Beschwerden wahrgenommen würden. Die übrigen Abschnitte des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates seien unauffällig, die generalisierende Fibromyalgie mit Halbseitenbetonung entspreche einem syndromalen Beschwerdebild und sei ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 92). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologische Untersuchung ergebe bis auf eine diffuse Hypästhesie im Bereich der gesamten rechten Körperhälfte, strikt median begrenzt, und bei der Prüfung des Vibrationssinnes eine Pallhypästhesie im Bereich des Malleolus medialis rechts 6/8 und Grosszehe rechts von 6/8 sowie Melleolus medialis links und Grosszehe links 7/8. Zudem ergebe sich bei der Prüfung von Finger-Nase-Versuch funktionell anmutendes, nicht reproduzierbares Vorbeizeigen beidseits, wobei sonst keine weiteren Hinweise auf fokal-neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologische Defizite vorhanden seien. Die MRI-Untersuchung des Schädels vom 22. April 2015 ergebe eine unauffällige MR-Untersuchung des Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraniums und des Hirnparenchyms. Zusammenfassend sei der durch die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin anlässlich der neurologischen Exploration und Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung vorgetragene Kopfschmerz ohne begleitende vegetative Erscheinungen am ehesten charakteristisch für einen Kopfschmerz bei Medikamentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrauch (ICD-10: G 44.41) im Sinne von Kopfschmerz bei Nicht-Opioida</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalgetika-Übergebrauch - differentialdiagnostisch ein chronischer Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz vom Spannungstyp (ICD-10: G 44.2) - zu erwägen. Im Weiteren klage die Beschwerdeführerin über chronische lumbale Rückenschmerzen, die in die gesamte rechte Extremität ausstrahlten. Während der körperlichen Untersuchung finde sich kein Anhalt für eine nervale oder radikuläre Schmerzursache für die beklagten lumbalen Rückenschmerzen. In der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung zeige sich, bis auf eine diffuse Hemihypästhesie im Bereich der gesamten rechten Körperhälfte, ein regelrechter Nervenstatus ohne Hinweise auf weitere sensomotorische Ausfälle, die auf eine radikuläre Schmerzgenese hindeuten könnten. Ebenso wenig lasse sich eine radikuläre Schmerzsymp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik an der LWS auslösen. Auf neurologischem Gebiet könnten die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagten Missempfindungen und Sensibilitätsstörungen nicht erklärt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zusammenstellung der Befunde (Testergebnisse) in der neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung lasse auf ein Aggravationsverhalten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin schliessen. Daher könnten die Ergebnisse der Leistungstests nicht inhaltlich ausgewertet werden und lieferten wegen mangelnder Mitarbeit keine verwertbaren neuropsychologischen Befunde, da sie wahrscheinlich nicht das effektiv vorhandene kognitive Leistungsniveau abbildeten (S. 93). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der psychiatrischen Exploration und Untersuchung erhobene objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare psychopathologische Befunde ergäben Hinweise auf eine zumindest mittelgradige depressive Störung. Die Exploration des Tagesprofils weise auf ein reduziertes Aktivitätsniveau hin und die Aktivität sowie Partizipation sei eingeschränkt. Zusammenfassend sei aufgrund der angegebenen diffusen körperlichen Schmerzen und der diffusen Missempfindungen ohne ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Erklärbarkeit durch ein somatisches Korrelat auf psychiatrischem Fachgebiet gemäss den ICD-10-Kriterien die Diagnose einer undifferenzierten Somatisierungsstörung (ICD-10: F 45.1) zu stellen. Differentialdiagnostisch sei aufgrund der im Vordergrund stehenden Schmerzen rein formal die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gemäss ICD-10: F 45.41 zu erwägen. Im Weiteren sei die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F 33.1, differentialdiagnostisch: chronische de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung einer mittelgradigen Ausprägung und akzentuierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszügen mit selbstunsicheren und ängstlichen Zügen, ICD-10: Z 73.1) zu stellen. Im Fall der Beschwerdeführerin seien somit aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Sicht besondere Hinweise vorhanden, die zumindest mittelschwere Defizite aufgrund eines Gesundheitsschadens und eine Unzumutbarkeit zu deren Überwindung begründeten, insbesondere durch fehlende krankheitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Ressourcen und durch eine fehlende Kapazität zur Verarbeitung in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Konflikte. Das Vorliegen einer mitwirkenden, psychisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesenen Komorbidität von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer sei aus medizinischer Sicht ausgewiesen. Darüber hinaus könne zumindest teilweise von einem Scheitern der ambulanten und stationären Therapien gesprochen werden. Es sei nicht nachvollziehbar, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin trotz der im Subjektiven erlebten erheblichen kognitiven Defizite noch ihr Fahrzeug lenken könne. Es werde im Hinblick auf die Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tauglichkeit eine separate Prüfung beim zuständigen Strassenverkehrs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amt emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">foh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len. Die gutachterliche Konsistenzprüfung ergebe Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funktionsbeeinträchtigungen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Diskrepanzen zwischen dem erkennbaren klinischen Bild und den Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen der neuropsychologischen Tests sei es nicht möglich, die Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">taug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Beschwerdeführerin einzuschätzen. Bis zur weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bestehe ein Fahrverbot (S. 93 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend und unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde sei aus rheumatologischer Sicht betreffend das lumbovertebrale Ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senskelett das Einhalten von Schonkriterien empfehlenswert, da es sonst zu einer schmerzbedingten Dekompensation kommen könne. Das Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil aus rheumatologischer Sicht laute folgendermassen: keine repetitiven, vornüber gebückten Arbeitsabläufe, keine repetitive Gewichtsbelastungen über 10 Kilogramm, idealer Wechsel zwischen sitzenden und stehenden Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsabläufen. Für sämtliche leichten bis zeitweise wechselbelastenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, die diese Schonkriterien erfüllten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei aus rheumatologisch-somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht bezogen auf ein volles Pensum eine 100%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar und ausgewiesen. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Küchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe bestehe lediglich noch eine 30%ige zumutbare Restarbeitsfähigkeit (be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen auf ein 100%-Pensum). Aus neurologischer Sicht bestehe keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus psychiatrischer Sicht sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Störung würden zeitlich flexible</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und Termindruck, bei nur geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an das Umstellungs- Anpassungsvermögen empfohlen. Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte seit dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der aktuellen Untersuchung und aufgrund der Würdigung der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsakte mit dem Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit seit der Behandlung in der J.___ (Hospitalisation vom 31. Juli bis 3. September 2013), was auf das psychiatrische Leiden zurückzuführen sei. Für die Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räume der stationären Behandlungen sei eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen (S. 95). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dipl. med. N.___, Facharzt für Neurologie, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizierter Gutachter SIM und Vertrauensarzt SGV, hielt in seiner Stellungnahme vom 28. Juli 2015 (Urk. 6/195 S. 5 ff.) fest, dass das polydisziplinäre I.___-Gutachten vom 9. Juli 2015 die formalen Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätskriterien erfülle und nachvollziehbar und in seinen Schlussfolgerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen plausibel sei. Demnach sei die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit seit dem 31. Juli 2013 zu 70 % arbeitsunfähig (30% arbeitsfähig). In einer angepassten Tätigkeit (leichte bis intermittierend mittelschwere Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten ohne Zeit- und Termindruck, mit geringem Publikumsverkehr, ohne besondere Anforderungen an die Umstellungs- und Anpassungsfähigkeit) sei ein Pensum von 50 % zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre I.___-Gutachten vom 9. Juli 2015 (Urk. 6/191) basiert auf einer umfassenden internistischen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischen, neurologischen, neuropsychologischen und psychiatrischen Untersuchung und wurde in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Die Gutachter haben detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen erhoben und sich mit den von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie die medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerung nachvollziehbar begründet. Dem Gutachten kommt dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach grundsätzlich volle Beweiskraft zu (vgl. E. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der begutachtende Rheumatologe stellte fest, dass der somatische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden (Rückenleiden), welcher sich auf die Arbeitsfähigkeit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin auswirkt, mit der dargelegten Diagnose ausgewiesen ist. Er führte jedoch schlüssig aus, dass diese Degenerationen einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit zu 100 % mit einem besonderen Anforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profil, welches auf die geklagten Beschwerden abgestimmt ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte bis in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittierend mittelschwere und wechselbelastende Tätigkeiten, ohne repeti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven vornüber gebückten Arbeitsabläufen, ohne repetitive Gewichtsbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen über 10 Kilogramm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), nicht entgegenstehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte aufgrund der aktuellen Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F 33.1), welche die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % einschränke. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rmativen Anforderungen des Art. 7 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin befindet sich seit 2005 in psychiatrischer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und war bereits mehrmals teilstationär und stationär hospitalisiert. Die fortdauernde Inanspruchnahme einer konsequenten Depressionstherapie (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive entsprechender Medikation) spricht demnach für einen massgebenden psychischen Leidensdruck. Seit der psychiatrischen Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch Dr. O.___ im Januar 2011 (vgl. E. 3.1), als der fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten Depression noch aufgrund überwiegender psychosozialer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren eine invalidisierende Wirkung abgesprochen wurde, hat sich das depressive Zustandsbild akzentuiert, worauf bereits die J.___ im Austrittsbericht vom 15. Oktober 2013 hinwies (E. 3.2.1). Zudem ist auf das Zusammenwirken der depressiven Erkrankung mit den akzentuierten Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszügen mit selbstunsicheren und ängstlichen Zügen (ICD-10: Z 73.0) hinzuweisen, weshalb der Beschwerdeführerin Ressourcen und Kapazitäten fehlen, um die innerpsychischen Konflikte nachhaltig und vollständig zu verarbeiten (Urk. 6/191 S. 81). Es ist daher von einer teilwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Therapieresistenz auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz Vorliegen diverser psychosozialer Faktoren (Migrationshintergrund, schwere Arbeit, längere Abwesenheit vom Arbeitsmarkt) hielt der psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachter ausdrücklich fest, dass er diese krankheitsfremden Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te nicht in die Beurteilung der medizinisch-theoretischen Zumutbarkeit einer allfälligen Tätigkeit miteinbezog. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">?</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 3 f.) sind die festgehaltenen Befunde in keiner Weise als weitgehend unauffällig zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. So hielt der Psychiater aufgrund der festgestellten und nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegten Befundlage (Urk. 6/191 S. 73 ff.) explizit fest, dass die Kardi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptome einer Depression gegeben seien, da unter anderem ein Interes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlust, eine anhaltende gedrückte Stimmung und eine erhöhte Ermüd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit objektiv feststellbar gewesen seien (Urk. 6/191 S. 81). Nebst der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strittenermassen festgestellten beeinträchtigten Affektivität ist auch auf das objektivierbare reduzierte Aktivitätsniveau im Tagesablauf sowie die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Teilnahme im sozialen Bereich hinzuweisen. Aus dem Umstand, dass die alleine lebende Beschwerdeführerin ab und zu einfach kocht oder für Fr. 4.-- vergünstigt in einer Kantine isst sowie einmal wöchentlich für 1 Stunde Freiwilligenarbeit in einem Altersheim leistet oder ärztlich verordnete Therapien macht (Urk. 2 S. 3), können die überzeugenden gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Feststellungen zur eingeschränkten Arbeitsfähigkeit aufgrund der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung nicht entkräftet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des in der neuropsychologischen Untersuchung festgestellten ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vatorischen Verhaltens der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 2 S. 4) ist auf die Stellungnahme der I.___-Gutachter vom 31. Juli 2015 hinzuweisen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach die Inkonsistenz/Aggravation bei der Bemessung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser Umstände ist aufgrund der psychiatrischen Diagnose einer depressiven Störung ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden - entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (Urk. 2) - zu bejahen. Damit steht gestützt auf die überzeugenden Feststellungen im polydisziplinären I.___-Gutachten vom 9. Juli 2015 fest, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin seit dem 31. Juli 2013 eine angepasste Tätigkeit (leichte bis inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittierend mittelschwere und wechselbelastende Tätigkeiten, ohne repetitiven vornüber gebückten Arbeitsabläufen, ohne repetitive Gewichtsbelastungen über 10 Kilogramm, ohne Zeit- und Termindruck, mit geringem Publikums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verkehr, ohne besondere Anforderungen an die Umstellungs- und Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsfähigkeit) zu einem 50%-Pensum zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhand eines Einkommensvergleichs ist zu prüfen, wie sich die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Leistungsfähigkeit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in wirtschaftlicher Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht auswirkt. Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222). Das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG endete am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30. Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nachdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. Juli 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen war (vgl. E. 4.1.6). Im Weiteren meldete sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/151</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit die sechsmonatige Frist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete und der frühestmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Rentenbeginn im Jahr 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Valideneinkommen legte die Beschwerdegegnerin das zuletzt vor Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt des Gesundheitsschadens bei der Z.___ erzielte Einkommen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grunde, welches sie auf ein 100 % Pensum hochrechnete und der Lohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung anpasste (Einkommensvergleich vom 20. Oktober 2015, Urk. 6/194, vgl. auch Einkommensvergleiche vom 16. April 2009 und 7. Januar 2008, Urk. 6/66 und Urk. 6/40). Dieses Vorgehen ist unter den Parteien unbestritten und gibt angesichts der Erwerbsbiographie der Beschwerdeführerin mit ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen Einkommen vor der Adoption der im Zeitpunkt der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung längst volljährigen Adoptivtochter (vgl. IK-Auszug vom 20. Oktober 2015, Urk.6/196) und angesichts des Umstands, dass die Beschwerdeführerin die langjährige Stelle bei der Z.___ aus gesundheitlichen Gründen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lor (Arbeitgeberfragebogen vom 26. Juli 2005 (Urk. 6/10), zu keiner Korrek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur Anlass. Abzustellen ist damit auf das von der Beschwerdegegnerin er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelte Valideneinkommen von Fr. 68‘199.-- für das Jahr 2014 (Urk. 2 S. 2 und Urk. 1 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf die Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne abzustellen, da die Beschwerdeführerin ihre ursprüngliche Tätigkeit nicht mehr ausüben kann und keine neue Tätigkeit aufgenommen hat. Aus der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2012) ergibt sich als Zentralwert für Arbeitnehmerinnen des Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveaus 1 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im privaten Sektor ein Bruttomonatslohn von Fr. 4‘112.-- (Tabelle TA1, Ziffern 5-96). In Anbetracht der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2014 für alle Sekto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren von 41.7 (vgl. Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit, Tabelle T 03.02) resultiert ein Einkommen von Fr. 52‘282.20 (Fr. 4‘112.-- x 12 : 40 x 41.7 : 2630 x 2673 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Bundesamt für Statistik, Entwicklung der Nominallöhne, Tabelle T 39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]). Bei einem 50%-Pensum ergibt dies Fr. 26‘141.10. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 42‘058.-- (Fr. 68‘199.-- - Fr. 26‘141.--) und führt somit zu einem Invaliditätsgrad von gerundet 62 % und berechtigt zu einer Dreiviertelsrente (vgl. E. 1.3). Ein allfälliger sogenannter Leidensabzug </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 126 V 75)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selbst in der Höhe von 20 % würde zu keinem höheren Rentenanspruch führen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerde dahingehend gutzuheissen, als festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt wird, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juli 2014 Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- und Fr. 1‘000.-- festzusetzen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 800.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin eine volle Prozessentschädigung zu bezahlen, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht (GSVGer) - ohne Rücksicht auf den Streitwert - nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siegens zu bemessen ist, wobei ein Betrag von Fr. 1‘900.-- (in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klusive Baraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) angemessen erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der unentgeltlichen Rechtspflege als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 11. Mai 2016 aufgehoben und es wird festge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juli 2014 Anspruch auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rente der Invalidenversicherung hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">usive</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Markus Krapf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p></div> </div></body></html>