<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00365</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105940&amp;W10_KEY=4467149&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00365</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.02.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Quartierplan (Genehmigungsverfahren)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichtgenehmigung eines Quartierplans in einer Flughafenanrainergemeinde infolge der Lärmbelastung:<br/><br/>Kognition des Verwaltungsgerichts: Die nach kantonalem Recht beschränkte Kognition wird durch das Raumplanungsgesetz zu einer Ermessenskontrolle erweitert, wobei sich das Gericht eine gewisse Zurückhaltung bei der Überprüfung regierungsrätlicher Genehmigungsbeschlüsse auferlegt (E. 2a).<br/>Anhörung einer Gemeinde im Genehmigungsverfahren: Wegen ihrer Autonomie in Fragen der Nutzungsplanung und infolge ihrer Aufgabe, im Quartierplanverfahren die unterschiedlichen Interessen auszugleichen, ist eine Gemeinde vor einer Nichtgenehmigung anzuhören. Die Anhörung kann auch im Vorprüfungsverfahren erfolgen (E. 3a). Die vorliegend unterlassene Anhörung kann im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht nachgeholt werden. Weil aber zwischenzeitlich die Genehmigung wegen strengerer Lärmschutzvorschriften umso weniger in Frage kommt (dazu E. 4), erübrigt sich eine Anhörung in Bezug auf die früheren Vorschriften (E. 3b/c).<br/>Nichtgenehmigung: Da die anwendbaren (Lärm-)Planungswerte (gemäss BGE vom 8.12.2000 strenger als in der LSV-Fassung vom 12.4.2000) überschritten werden, kann der Quartierplan nicht genehmigt werden (E. 4a/b).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANHÃRUNG">ANHÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRM">LÃRM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSWERT">PLANUNGSWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTLICHES GEHÃR">RECHTLICHES GEHÃR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: SACHVERHALTSFESTSTELLUNG">SACHVERHALTSFESTSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 29 lit. II BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 30 LSV</span><br/><span class="gerade">Art. 36 lit. II LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 33 lit. III/b RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 24 Abs. II USG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Der Gemeinderat Stadel setzte am 26. Mai 1998, nach langjÃ¤hrigen Planungsarbeiten, den Quartierplan Nr. 6 PÃ¼nt in Raat fest. Wegen der teilweisen Gutheissung eines Rekurses wurden gewisse Ãnderungen nÃ¶tig, die der Gemeinderat am 26. Oktober 1999 beschloss. Einen gegen den bereinigten Quartierplan erhobenen Rekurs wies die Baurekurs­kommission I am 3. MÃ¤rz 2000 ab. Der Rekursentscheid erwuchs in Rechtskraft. Am 13. September 2000 verweigerte der Regierungsrat dem Quartierplan aus lÃ¤rmschutzrechtlichen GrÃ¼nden die Genehmigung (RRB 1452/2000).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen die Nichtgenehmigung hat die Gemeinde Stadel am 17. Oktober 2000 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. Sie beantragt, der angefochtene Beschluss sei wegen Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs aufzuheben. Eventuell sei der Regierungsrat anzuweisen, den Quartierplan Nr. 6 PÃ¼nt in Raat zu genehmigen; subeventuell sei der angefochtene Beschluss aufzuheben und das Genehmigungsverfahren zu sistieren, alles unter Kostenfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Baudirektion beantragte fÃ¼r den Regie­rungsrat am 27. November 2000 die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Er­wÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. GemÃ¤ss den §§ 41 ff. des Verwaltungsrechts­pflegegesetzes vom 24. Mai 1959/ 8. Juni 1997 (VRG) und § 329 des Planungs‑ und Bau­gesetzes vom 7. September 1975 (PBG) ist vorliegend die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulÃ¤s­sig (vgl. BEZ 1999 Nr. 23). Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 21 lit. b VRG und § 338a Abs. 1 PBG in Quartierplanangelegenheiten zur Beschwerdeerhe­bung legitimiert (RB 1998 Nr. 12). Auf die rechtzeitig und formrichtig eingereichte Beschwerde ist einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Erlass und Ãnderung kommunaler ZonenplÃ¤ne werden von der Baudirektion bzw. vom Regierungsrat im Genehmigungsverfahren (Art. 26 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raumplanung [RPG; SR 700]; § 89 in Verbindung mit § 2 lit. a und b PBG) auf RechtmÃ¤ssigkeit, ZweckmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit ge­prÃ¼ft (§ 5 Abs. 1 PBG). GemÃ¤ss ei­nem Kreisschreiben der Baudirektion an die Gemein­den Ã¼ber die Genehmigungspraxis nach dem Planungs‑ und Baugesetz vom 1. Juni 1980 wird zwischen voller, abge­schwÃ¤ch­ter und beschrÃ¤nkter PrÃ¼fung unterschieden. Nut­zungsplÃ¤ne unter­ste­hen einer umfassenden Rechtskontrolle, die nur durch die ZurÃ¼ckhal­tung einge­schrÃ¤nkt wird, die beachtet werden muss, wenn bei der Auslegung unbestimmter Rechts­be­grif­fe die WÃ¼rdigung Ã¶rtlicher VerhÃ¤ltnisse Gegenstand der ÃberprÃ¼fung bildet. Hin­sicht­lich Zweck­mÃ¤s­sigkeit und Angemessenheit unterliegen NutzungsplÃ¤ne einer vol­len Ãber­prÃ¼­fung, soweit fÃ¶rmlich aus­gewiesene Ã¼berÃ¶rtliche Interessen berÃ¼hrt werden; im Ãbrigen greift nur eine abge­schwÃ¤ch­te ÃberprÃ¼fung ein, welche lediglich dann zu einer Verwei­ge­rung der Ge­nehmi­gung fÃ¼hrt, wenn die UnzweckmÃ¤ssigkeit oder die Un­angemessenheit of­fensicht­lich ist (Walter Hal­ler/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau‑ und Umweltrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 424).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die ÃberprÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts wÃ¤re an sich nach kantonaler Ord­­nung auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt; es dÃ¼rfte den Nichtgenehmigungsbeschluss des Re­gierungsrats nur umstossen, wenn er sich als rechtsfehlerhaft erwiese (§ 50 VRG) oder auf einer ungenÃ¼genden Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts beruhte (§ 51 VRG). Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG gebietet zusÃ¤tzlich eine Ermessenskontrolle, schliesst jedoch nicht aus, dass auch das Verwaltungsgericht die vom Regierungsrat als Genehmi­gungs­behÃ¶rde geÃ¼bte ZurÃ¼ckhaltung beachtet (RB 1994 Nr. 17 = BEZ 1994 Nr. 22).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid erwogen, gemÃ¤ss dem fÃ¼r die raumplanerischen Beurteilungen gemÃ¤ss LÃ¤rmschutz-Verordnung (vom 15. Dezember 1986,­ einschliesslich der Ãnderungen vom 12. April 2000 [LSV]; SR 814.41) massgeblichen Be­triebszustand des Flughafens sei im noch nicht feinerschlossenen Quartierplangebiet PÃ¼nt in Raat mit LÃ¤rmbelastungen am Tag von rund 60 dB(A) und in der Nacht von rund 57 dB(A) ­ zu rechnen. Da dieses Gebiet der Empfindlichkeitsstufe (ES) II zugewiesen sei, sei der massgebliche Planungswert sowohl am Tag wie in der Nacht um hÃ¶chstens 3 dB(A) Ã¼berschritten. Art. 30 LSV sei somit verletzt, und zwar im ganzen Gebiet der ES II, so dass auch keine Aus­nahme fÃ¼r kleine Teile in Frage komme. Dem Quartierplan sei daher jedenfalls bis zu einer Ãnderung der massgeblichen VerhÃ¤ltnisse die Genehmigung zu verweigern.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zu prÃ¼fen ist daher im Folgenden, ob der streitbetroffene Quartierplan entsprechend der Auffassung der Genehmigungsinstanz gegen Ã¼bergeordnetes Recht verstÃ¶sst, sofern der angefochtene Beschluss nicht schon wegen Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs aufzuheben ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Der Regierungsrat hat die Nichtgenehmigung des Quartierplans beschlossen, ohne vorgÃ¤ngig die BeschwerdefÃ¼hrerin anzuhÃ¶ren. Die BeschwerdefÃ¼hrerin erblickt darin eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches GehÃ¶r und beantragt eine RÃ¼ckweisung an den Regierungsrat, damit dieser das VersÃ¤umte nachhole. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r ist weder im VRG noch im PBG ausdrÃ¼cklich geregelt. Er richtet sich daher nach den Anforderungen gemÃ¤ss Art. 29 Abs. 2 der Bun­desverfassung vom 18. April 1999 (BV) bzw. gemÃ¤ss der bundesgerichtlichen Praxis zu Art. 4 aBV. Allgemein dient der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r einerseits der SachaufklÃ¤rung, anderseits stellt es ein persÃ¶nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, der in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 8 N. 2). Im Verfahren der Genehmigung von Nutzungsplanungen haben die GrundeigentÃ¼mer nach der Praxis Anspruch darauf, von der GenehmigungsbehÃ¶rde angehÃ¶rt zu werden, wenn diese Ãnderungen der PlÃ¤ne ins Auge fasst bzw. wenn der Nichtgenehmigungsentscheid den neu zu treffenden kommunalen Planungsentscheid in er­heblicher Weise prÃ¤judiziert (Haller/Karlen, Rz. 425; BGE 106 Ia 76 E. 3, 104 Ia 65). Zur Frage, ob auch die Gemeinde einen entsprechenden AnhÃ¶rungsanspruch hat, gibt es kaum publizierte Entscheide. Zwar anerkennt die Rechtsprechung wie einleitend erwÃ¤hnt ein Be­schwerderecht der Gemeinde in Quartierplanangelegenheiten. Daraus kann aber nicht ohne Weiteres ein Anspruch auf AnhÃ¶rung im Genehmigungsverfahren abgeleitet werden. Dieses stellt ein aufsichtsrechtliches Verfahren dar, welches die KohÃ¤renz der Raumplanung und die Beachtung des massgeblichen Ã¼bergeordneten Rechts gewÃ¤hrleisten soll. In der Pra­xis wird ein AnhÃ¶rungsrecht der Gemeinden im Aufsichtsverfahren eher verneint (RB 1986 Nr. 12; RenÃ© Rhi­now/Beat KrÃ¤henmann, Schweiz. Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 81 B/I/a/2). In BGE 108 Ia 188 fÃ¼hrte das Bundesgericht aus, Art. 4 aBV auferlege der AufsichtsbehÃ¶rde "natÃ¼rlich" nicht die Pflicht, die untergeordnete BehÃ¶rde zu den Motiven des kontrollierten Rechtsaktes anzuhÃ¶ren, wenn diese offenkundig seien (E. 2a S. 192). Ob dieser Entscheid auf die Genehmigung von Nutzungsplanungen Ã¼bertragbar ist, erscheint immerhin zweifelhaft. Zu berÃ¼cksichtigen ist, dass den Gemeinden in Fragen der Nutzungsplanung eine gewisse Autonomie zukommt; bei QuartierplÃ¤nen tritt hinzu, dass sie auch als QuartierplanbehÃ¶rde den zwischen den GrundeigentÃ¼mern erreichten Interessenausgleich verteidigen kann und in diesem (beschrÃ¤nkten) Sinn die GrundeigentÃ¼mer vertritt. Es rechtfertigt sich daher, einen Anspruch der Gemeinde darauf, vor einer Nichtgenehmigung von NutzungsplÃ¤nen angehÃ¶rt zu werden, grundsÃ¤tzlich zu bejahen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Kanton ZÃ¼rich geht der Genehmigung von NutzungsplÃ¤nen aller Art in der Regel ein informelles VorprÃ¼fungsverfahren durch die Baudirektion bzw. das Amt fÃ¼r Raum­ordnung und Vermessung voraus, in welchem die Gemeinden auf GrÃ¼nde, die einer Geneh­migung im Wege stehen kÃ¶nnten, hingewiesen werden. Das gibt ihnen Gelegenheit, Entscheide, an denen sie trotz in Aussicht gestellter Nichtgenehmigung festhalten, zusÃ¤tzlich zu begrÃ¼nden. Will die kantonale BehÃ¶rde aus anderen als bereits im VorprÃ¼fungsverfahren geltend gemachten GrÃ¼nden eine Nichtgenehmigung aussprechen, werden die Gemeinden Ã¼berdies zusÃ¤tzlich angehÃ¶rt. Mit diesem Vorgehen wird der Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r ausreichend gewahrt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Vorliegend anerkennt die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass die Baudirektion am 7. Oktober 1999 die Flughafengemeinden in einem Kreisschreiben darauf hingewiesen hat, dass bei Nichteinhaltung der Planungswerte in QuartierplÃ¤nen dem Regierungsrat eine Nichtgenehmigung beantragt werden mÃ¼sse. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt jedoch ihren Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r deswegen fÃ¼r verletzt, weil sich die massgeblichen Beurteilungsgrund­lagen seit jenem Kreisschreiben durch die vom Bundesrat am 12. April 2000 neu festgesetzten LÃ¤rmgrenzwerte verÃ¤ndert hÃ¤tten. Dies habe zu einer Reduktion der lÃ¤rmbelasteten Gebiete (gemeint ist wohl: der Gebiete mit GrenzwertÃ¼berschreitungen) gefÃ¼hrt. Der Regierungsrat habe gestÃ¼tzt auf die neuen LSV-Grenzwerte provisorische Berechnungen angestellt, zu denen sich die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht habe Ã¤ussern kÃ¶nnen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kritik der BeschwerdefÃ¼hrerin ist berechtigt. Soll eine Nichtgenehmigung auf Grundlagen gestÃ¼tzt werden, die sich seit der VorprÃ¼fung verÃ¤ndert haben, so ist es wie dar­gelegt grundsÃ¤tzlich geboten, zur Wahrung des rechtlichen GehÃ¶rs die Gemeinde noch­mals anzuhÃ¶ren. So ist der Kanton denn auch im Fall der Gemeinde Glattfelden vorgegangen, worauf die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht hinweist (vgl. act. 5/3-5). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Die Praxis lÃ¤sst â trotz Kritik der Lehre â die sogenannte Heilung von Verletzungen des GehÃ¶rsanspruchs unter gewissen Voraussetzungen zu. Verlangt wird namentlich, dass die verfahrensÃ¶konomischen Ãberlegungen, die meist gegen eine RÃ¼ckweisung und fÃ¼r die Heilung sprechen, die Interessen an einer RÃ¼ckweisung Ã¼berwiegen und dass die un­terlassene GehÃ¶rsgewÃ¤hrung tatsÃ¤chlich unter AusschÃ¶pfung der vollen Kognition in einem Rechtsmittelverfahren nachgeholt wird, welches eine PrÃ¼fung im gleichen Umfang wie durch die Vorinstanz erlaubt (vgl. dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 8 N. 48 ff., § 64 N. 4). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend ist allein umstritten, ob der Quartierplan die einschlÃ¤gigen LÃ¤rmschutzvorschriften einhÃ¤lt oder nicht. Ermessensfragen stellen sich in diesem Zusammenhang nicht. Die Kognition des Verwaltungsgerichts ist daher nicht kleiner als jene des Regierungsrates; Ã¼berdies gebietet, wie vorne erwÃ¤hnt, Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG auch dem Verwaltungsgericht eine Ermessenskontrolle. Damit kann die unterlassene GehÃ¶rsgewÃ¤hrung im Beschwerdeverfahren vollumfÃ¤nglich nachgeholt werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin gerÃ¼gte GehÃ¶rsverletzung betrifft vor allem die Er­gebnisse der vom Bundesrat am 12. April 2000 beschlossenen und auf den 1. Mai 2000 in Kraft gesetzten Revision der LÃ¤rmschutz-Verordnung, mit welcher Belastungsgrenzwer­te fÃ¼r den LÃ¤rm von zivilen FlugplÃ¤tzen einschliesslich der LandesflughÃ¤fen festgesetzt wur­­den (AS 2000, 1388). Diese Grenzwerte liegen erheblich Ã¼ber jenen, welche die vom Bundesrat fÃ¼r die Ausarbeitung der Belastungsgrenzwerte eingesetzte Kommission fÃ¼r die Beurteilung von LÃ¤rm-Immissionsgrenzwerten vorgeschlagen hatte (vgl. den 6. Teilbericht der Kommission vom September 1997 "Belastungsgrenzwerte fÃ¼r den LÃ¤rm von LandesflughÃ¤fen", Schriftenreihe Umwelt Nr. 296, BUWAL 1998). Das Bundesgericht hat mit Urteil vom 8. Dezember 2000 (1A.282/1999 u.a.) Ã¼ber die zahlreichen gegen die verschiedenen Baukonzessionen fÃ¼r die 5. Ausbauetappe des Flughafens ZÃ¼rich-Kloten erhobenen Beschwerden entschieden. Dabei hat es unter anderem eine akzessorische ÃberprÃ¼fung der erwÃ¤hnten neuen Belastungsgrenzwerte vorgenommen. Es gelangte zum Schluss, dass diese sich mit den Anforderungen des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01), namentlich Art. 15 und 13 Abs. 2 USG, und auch mit Art. 74 BV nicht vereinbaren lassen, und erklÃ¤rte sie fÃ¼r nicht anwendbar. Statt dessen sei auf die im 6. Teilbericht der EidgenÃ¶ssischen LÃ¤rmschutz-Kommission vom September 1997 vorgelegten Belas­tungs­grenzwerte fÃ¼r den LÃ¤rm von LandesflughÃ¤fen abzustellen (E. 41 â 46, S. 147 ff., bes. S. 168 f.). Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤tte sich vor dem Regierungsrat zu den Konsequenzen Ã¤ussern wollen, die sich aus den vom Bundesrat festgelegten neuen Belastungsgrenzwerten ergaben. Im Lichte des Urteils des Bundesgerichts vom 8. Dezember 2000 werden dieses Ãusserungen hinfÃ¤llig, da die von der Kommission vorgeschlagenen, nunmehr massgeblichen Grenzwerte in keinem Fall gÃ¼nstiger (fÃ¼r die Ãberbauung von GrundstÃ¼cken) sind als die Grenzwerte, auf welche sich das Kreisschreiben der Baudirektion vom 7. Oktober 1999 bezog. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Unter diesen UmstÃ¤nden kÃ¤me eine RÃ¼ckweisung an den Regierungsrat auf einen Ver­fahrensleerlauf hinaus, der durch keinerlei schÃ¼tzenswerte Interessen der BeschwerdefÃ¼hrerin gerechtfertigt wÃ¤re. Von einer RÃ¼ckweisung der Angelegenheit ist daher abzusehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Werden die Planungswerte in einer bestehenden, aber noch nicht erschlossenen Bauzone fÃ¼r WohngebÃ¤ude oder andere GebÃ¤ude, die dem lÃ¤ngeren Aufenthalt von Personen dienen, Ã¼berschritten, so sind sie gemÃ¤ss Art. 24 Abs. 2 USG einer weniger lÃ¤rmempfindlichen Nutzung zuzufÃ¼hren, sofern nicht durch planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen im Ã¼berwiegenden Teil dieser Zone die Planungswerte eingehalten werden kÃ¶nnen. Dieser Wortlaut bringt den Sinn der Bestimmung nur undeutlich zum Ausdruck. Wie Art. 30 LSV prÃ¤ziser festhÃ¤lt, geht es in Art. 24 Abs. 2 USG in erster Linie darum, dass bei einer Ãberschreitung der Planungswerte keine zusÃ¤tzliche Erschliessung erlaubt ist. Ob durch eine Ãnderung der Zonenordnung eine weniger lÃ¤rmempfindliche Nutzung zugelassen werden soll und kann, ist hingegen eine Frage der Nutzungsplanung, die nicht nur aufgrund des Umweltrechts, sondern anhand aller massgeblichen Kriterien zu entscheiden ist (Robert Wolf, Kommentar zum Umweltschutzgesetz, ZÃ¼rich 2000, Art. 24 N. 29 f.). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>"Nicht erschlossen" im Sinne von Art. 24 Abs. 2 USG und Art. 30 LSV ist eine Bau­­zone dann, wenn im Hinblick auf eine Ãberbauung noch wesentliche Elemente der ge­setzlich verlangten Erschliessung (Art. 19 Abs. 1 RPG; § 236 PBG) ergÃ¤nzt werden mÃ¼ssen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um die Grob- oder die Feinerschliessung handelt (BGE 123 II 337 E. 8; RB 1996 Nr. 90; VGr, 17. Juni 1998, URP 1998, S. 684 E. 4a). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die vorliegend zu beachtenden Planungswerte lauten gemÃ¤ss dem erwÃ¤hnten Bundesgerichtsurteil vom 8. Dezember 2000 (E. 43b S. 154) bzw. dem Bericht der Eidg. LÃ¤rmschutz-Kommission wie folgt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1Tab"><span> Planungswert</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span> L<sub>r</sub> in dB(A)</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span>Empfindlichkeitsstufe tags nachts<sup>1 </sup></span></p> <p class="Einzug1Tab"><span> II 55 50<sup>2</sup>/45</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span> III 60 50</span></p> <p class="Einzug1Tab"><span> </span></p> <p class="Einzug1Tab"><sup><span>1</span></sup><span> ausgedrÃ¼ckt als "Ein-Stunden-L<sub>eq</sub>" fÃ¼r 22-23, 23-24 und 5-6 Uhr</span></p> <p class="Einzug1Tab"><sup><span>2</span></sup><span> fÃ¼r die erste Nachtstunde von 22-23 Uhr</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) GemÃ¤ss Art. 36 Abs. 2 LSV werden kÃ¼nftige Ãnderungen der LÃ¤rmimmissionen bei der Ermittlung des LÃ¤rms berÃ¼cksichtigt. Zu beachten sind namentlich Ãnderungen der Immissionen wegen der Erstellung neuer oder der Ãnderung oder Sanierung bestehender Anlagen, wenn die Projekte im Zeitpunkt der Ermittlung bereits Ã¶ffentlich aufgelegt sind. Vorliegend geht es um die Beurteilung des FluglÃ¤rms in der Umgebung des Flughafens ZÃ¼rich-Kloten, der gemÃ¤ss den verschiedenen Baukonzessionen der 5. Ausbauetappe in den nÃ¤chsten Jahren erheblich erweitert wird. Diese Konzessionen sind nicht bloss aufgelegt, sondern bewilligt. Das Bundesgericht hat im Urteil vom 8. Dezember 2000 die gegen die Konzessionen gerichteten Beschwerden Ã¼berwiegend abgewiesen. Soweit es sie gutgeheissen hat, steht das Urteil einer Verwirklichung des Ausbauprogramms jedenfalls nicht grundsÃ¤tzlich entgegen. Massgeblich fÃ¼r die Beurteilung in tatsÃ¤chlicher Hinsicht ist daher die LÃ¤rmbelastung, wie sie aufgrund der Ã¼berarbeiteten Prognosen fÃ¼r den Flughafen nach Realisierung der 5. Ausbauetappe erwartet werden. Es sind dies die Werte, die in der von der BeschwerdefÃ¼hrerin eingereichten FluglÃ¤rmkarte fÃ¼r 2010, mit Ausbau des Flughafens, ausgewiesen werden (act. 5/9 und 10). Daraus ergibt sich, was bereits dem angefochtenen Entscheid entnommen werden kann, nÃ¤mlich dass die massgebliche FluglÃ¤rmbelastung im Quartierplangebiet bei 60 dB(A) am Tag und bei 57-58 dB(A) in der Nacht liegt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Quartierplangebiet liegt zum grÃ¶sseren Teil in der Empfindlichkeitsstufe II. Dies gilt vor allem fÃ¼r die unÃ¼berbauten GrundstÃ¼cke. Hier wird der Planungswert am Tag um 5 und in der Nacht um 7 (1. Nachtstunde) bzw. 12 (2. und 3. Nachtstunde) dB(A) Ã¼berschritten. In der Empfindlichkeitsstufe III bewegt sich die Belastung am Tag im Bereich des Planungswertes, in der Nacht liegt sie um 7 dB(A) darÃ¼ber. Die gemÃ¤ss Art. 30 LSV zulÃ¤ssige Grenze fÃ¼r die Erschliessung der streitbetroffenen GrundstÃ¼cke wird daher massiv verletzt, so dass eine Genehmigung des Quartierplans nicht in Frage kommt. Es besteht auch keine MÃ¶glichkeit, fÃ¼r kleine Teile eine Ausnahme zu gestatten. Wie die Baudirektion in der Beschwerdeantwort zu Recht ausfÃ¼hrt, umfasst das Quartierplangebiet PÃ¼nt in Raat etwa 50 % der gesamten Bauzone in Raat, was keinesfalls einen kleinen Teil im Sinne von Art. 30 letzter Satz LSV darstellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Auf die weiteren in diesem Zusammenhang von der BeschwerdefÃ¼hrerin vorgebrachten EinwÃ¤nde braucht nicht mehr eingegangen zu werden, da sie durch das Urteil des Bundesgerichts vom 8. Dezember 2000 gegenstandslos geworden sind. Es dÃ¼rfte durchaus zutreffen, dass durch dieses Urteil bzw. die gesetzeskonforme Festsetzung der Belastungsgrenzwerte fÃ¼r den LÃ¤rm der LandesflughÃ¤fen die bauliche Weiterentwicklung der Flughafengemeinden erheblich eingeschrÃ¤nkt wird. Nur teilweise zutreffend ist indessen die Schlussfolgerung der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass in diesem Fall der Flughafen als das Mass aller Dinge in raumplanerischer Hinsicht obsiegt hÃ¤tte. Jedenfalls gehÃ¶rt es zu den Zielen der Raumplanung, die natÃ¼rlichen Lebensgrundlagen zu schÃ¼tzen und wohnliche Siedlungen zu schaffen (Art. 1 Abs. 2a und b RPG). Es ist mithin auch ein Ziel nicht nur des Umweltschutzgesetzes, sondern auch der Raumplanung, die Ãberbauung von Ã¼bermÃ¤ssig mit LÃ¤rm belastetem Gebiet zu verhindern. Eine Freigabe fÃ¼r die Ãberbauung wÃ¼rde daher eine tatsÃ¤chliche Minderung des LÃ¤rms an der Stelle einer blossen ErhÃ¶hung der Belastungsgrenzwerte voraussetzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Es besteht auch kein Anlass, den angefochtenen Beschluss aufzuheben und das Genehmigungsverfahren zu sistieren. Ein solcher Schritt wÃ¤re nur sinnvoll, wenn innert ab­sehbarer Frist mit erheblichen Ãnderungen der massgeblichen LÃ¤rmbelastung zu rechnen wÃ¤re. Auch wenn die Staatsvertragsverhandlungen mit Deutschland betreffend den Ãberflug des sÃ¼ddeutschen Raumes noch im Gange sind und das neue Betriebsreglement des Flughafens nicht bekannt ist, bestehen keine hinreichenden GrÃ¼nde fÃ¼r eine solche Annah­me. Im Ãbrigen hat der Regierungsrat erklÃ¤rt, die GenehmigungsfÃ¤higkeit des Quartierplans kÃ¶nne neu geprÃ¼ft werden, sofern sich nach einer allfÃ¤lligen Ãnderung des Betriebskonzepts eine neue LÃ¤rmsituation ergebe. Dem ist nichts beizufÃ¼gen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <span><br/> </span> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>