<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-03-25-5A_238-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_238/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25. März 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwälte Kurt Brunner und Albert Stalder, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Corinne Willimann, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vorsorgliche Massnahmen (Ergänzung eines ausländischen Scheidungsurteils), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 4. Februar 2019 (3B 18 41 / 3U 18 63). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Die rubrizierten Parteien sind kroatische Staatsangehörige und leben beide in der Schweiz. Mit rechtskräftigem kroatischem Urteil vom 28. Januar 2015 wurde die im Jahr 1982 geschlossene Ehe geschieden. </div> <div class="para">Mit Klage vom 6. Oktober 2015 beantragte die frühere Ehefrau beim Bezirksgericht Hochdorf die Ergänzung des kroatischen Scheidungsurteils (Güterrecht, berufliche Vorsorge und nachehelicher Unterhalt). An der Einigungsverhandlung vom 5. Januar 2016 konnten sich die Parteien in Bezug auf die berufliche Vorsorge und die güterrechtliche Auseinandersetzung einigen; am 20. bzw. 24. Mai 2017 stimmten sie der diesbezüglichen gerichtlichen Teilvereinbarung zu. </div> <div class="para">Mit Gesuch vom 31. März 2016 verlangte die frühere Ehefrau beim Bezirksgericht im Rahmen vorsorglicher Massnahmen für die Dauer des Hauptverfahrens um Ergänzung des Scheidungsurteils einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'650.--. Mit Massnahmeentscheid vom 5. Juni 2018 wies das Bezirksgericht Hochdorf diesen Antrag ab. </div> <div class="para">Die hiergegen erhobene Berufung der Ehefrau hiess das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 4. Februar 2019 dahingehend gut, dass es die Sache zur neuen Entscheidung im Sinn der Erwägungen an das Bezirksgericht zurückwies. </div> <div class="para">Gegen dieses Urteil hat der frühere Ehemann am 20. März 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit dem Begehren um dessen Aufhebung und Bestätigung des Entscheides des Bezirksgerichts vom 5. Juni 2018, eventualiter um Rückweisung der Sache an das Kantonsgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde an das Bundesgericht ist in der Regel erst gegen Endentscheide zulässig (<span class="artref">Art. 90 BGG</span>). Rückweisungsentscheide kantonaler Rechtsmittelinstanzen schliessen das Verfahren nicht ab und sind somit nach der Rechtsprechung keine End-, sondern Zwischenentscheide. Als solche können sie - ausser der Vorinstanz verbleibe aufgrund der Rückweisung kein Entscheidungsspielraum mehr, was im Bereich des Zivilrechts kaum je der Fall ist - nur unter den Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 93 BGG</span> direkt mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (zum Ganzen: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=45&amp;from_date=23.03.2019&amp;to_date=11.04.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-III-253%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page253">BGE 144 III 253</a> E. 1.3 und 1.4 mit Hinweisen auf die reichhaltige publizierte Rechtsprechung). </div> <div class="para">In der Beschwerde ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern die Voraussetzungen nach <span class="artref">Art. 93 BGG</span> erfüllt sind, ansonsten auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=45&amp;from_date=23.03.2019&amp;to_date=11.04.2019&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-III-324%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page324">BGE 137 III 324</a> E. 1.1. S. 329 mit Hinweisen auf die reichhaltige publizierte Rechtsprechung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer geht explizit, aber ohne weitere Ausführungen von einem Endentscheid gemäss <span class="artref">Art. 90 BGG</span> aus, was nach dem Gesagten unzutreffend ist, und äussert sich mit keinem Wort dazu, inwiefern im vorliegenden Fall ausnahmsweise die Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 93 BGG</span> gegeben wären und damit eine direkte Beschwerdeführung beim Bundesgericht ermöglicht würde. </div> <div class="para">Die Beschwerde erweist sich somit in Bezug auf die Eintretensvoraussetzungen als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist und als Folge die (an sich ausführlichen und als Willkürrügen formell korrekt erfolgten) Vorbringen in der Sache nicht geprüft werden können. Freilich wird der Beschwerdeführer diese bei einer allfälligen Anfechtung des Endurteiles erneuern können, soweit dies im Ergebnis nötig wäre. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. März 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>