<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00845</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961 in Kroatien, Mutter zweier erwachsener Töchter, war nach ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 1968 und nachfolgender Absol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierung der obligatorischen Grundschule und einer Anlehre im Verkauf an ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen Stellen tätig, zuletzt bis ungefähr 2011/2012 bei einem Kiosk der O.___ AG. Nach der Kündigung durch die Arbeitgeberin bezog sie bis zum Jahr 2013 Arbeitslosenentschädigung (Urk. 7/2, Urk. 7/6, Urk. 7/58/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Mai 2014 meldete sie sich unter anderem wegen Rücken- und Arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seproblemen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend IV-Stelle), klär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te die medizinischen und beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten ab und liess ein Gutachten der Z.___ vom 22. Oktober 2015 erstellen (Urk. 7/58). Gestützt darauf verneinte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 7/64, Urk. 7/71) bei einem Invaliditätsgrad von 20 % einen Anspruch auf eine Invalidenrente, wobei sie die Versicherte als Vollerwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige qualifizierte (Verfügung vom 15. Juni 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 12. August 2016 Beschwerde erheben mit dem Antrag (Urk. 1), in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei ihr ab 1. April 2015 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Gleichzeitig stellte sie ein Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung. In der Vernehmlassung vom 15. September 2016 (Urk. 6) schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 7. Dezember 2016 (Urk. 8) bewilligte das Sozialversicherungsgericht das Gesuch der Versicherten vom 12. August 2016 um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 20. November 2017 reichte die Versicherte die Austrittsberichte des Stadtspitals P.___ vom 20. und 26. Juli 2017 betreffend eine Hospitalisation in der Zeit vom 17. bis zum 21. Juli 2017 ein (Urk. 10-11). Dazu nahm die IV-Stelle am 21. Februar 2018 Stellung (Urk. 13), wovon die Versicherte Kenntnis erhielt (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne </span><span>W</span><span>eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objek</span><span>tivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span>bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; </span><span>BGE 143 V 409</span><span> E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geht es um psychische Erkrankungen wie depressive Störungen leicht- bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradiger Natur (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 409 und 143 V 418)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sind für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit systematisierte Indikatoren beachtlich, die - unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sationspotentialen (Ressourcen) anderseits - erlauben, das tatsächlich erreichba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich ist (Urteile des Bundesgerichts 9C_790/2017 vom 24. Januar 2018 E. 2.1.1 und 9C_191/2017 vom 15. Februar 2018 E. 6.2.1-2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine Viertelsrente, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent Anspruch auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin ab 1. April 2015 Anspruch auf eine Viertelsrente hat oder nicht. Der angefochtenen Verfügung vom 15. Juni 2016 liegt im Wesentlichen das Z.___-Gutachten vom 22. Oktober 2015 zugrunde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten basiert auf einer rheumatologischen und einer psychiatrischen Untersuchung vom 24. April und 12. August 2015 (Urk. 7/58). Dabei diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierten die Ärzte eine leicht-mittelgradige depressive Episode ohne soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisches Syndrom (ICD-10: F32.10), ein chronisches Panvertebralsyndrom bei degenerativen Wirbelsäulenveränderungen (Osteochondrose auf der Höhe HWK5/6, Osteochondrosen auf der Höhe LWK3-S1 sowie Spondylarthrosen dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tal-lumbal) und einer linkskonvexen Lumbalskoliose mit thorakalem Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwung, eine Rhizarthrose beidseits, aktuell links aktiviert bei Heberden-Arthrosen an den Fingern II beidseits und eine Fasciitis plantaris rechts sowie - ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit) – eine substituierte Hypothyreose bei Autoimmunthyreoiditis, Typ Hashimoto (seit der Jugend), eine Autoimmunhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">patitis (Erstdiagnose August 2012), bei Status nach medikamentöser Therapie und aktuellem Verdacht auf ein Rezidiv, eine klinische Grosszehengrundge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenksarthrose beidseits, einen leichten Knick-Senkfuss und Spreizfuss links mehr als rechts, eine Genua valga, eine muskuläre Dysbalance am Schultergür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tel beidseits (Trapezius), eine Periarthropathia humeroscapularis calcarea der Supraspinatussehne rechts, Zeichen einer Schmerzfehlverarbeitung mit 16 von 18 positiven Fibromyalgie-Druckpunkten und 3 von 3 positiven Kontrollpunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sowie einen Analgetika-Abusus (ICD-10: F55.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit gab der rheumatologische Teilgutachter an </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/58/17 f.), der Versicherten seien ständig mittelschwere Tätigkeiten – und insoweit gegebenenfalls auch die angestammten Tätigkeiten - seit April 2014 nicht mehr zumutbar. In einer leidensangepassten Tätigkeit – das heisse, bei vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend leichten bis selten intermittierend mittelschweren Tätigkeiten, die vorzugsweise wechselbelastend und rückenadaptiert seien und keiner wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holten oder star</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Greiffunktionen der Hände bedürften – sei die Versicherte aus rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer Sicht seit April 2014 zu 100 % arbeitsfähig bei einer infolge eines erhöhten Pausenbedarfs um 20 % reduzierten Leistungsfähigkeit. Die psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Teilgutachterin führte aus, aus psychiatrischer Sicht (Urk. 7/58/15 f.) sei die Versicherte für eine körperlich angepasste Tätigkeit zu 60 % arbeitsfähig. Bei der interdisziplinären Gesamtbeurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit kamen die Ärzte zum Schluss (Urk. 7/58/22 ff.), in einer vorwiegend mittelschweren oder schweren Tätigkeit bestehe seit April 2014 keine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit mehr. In einer körperlich angepassten Tätigkeit im oben umschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Sinne bestehe seit April 2014 eine 60%ige Arbeitsfähigkeit. Die quantitative Minderung der Arbeitsfähigkeit sei auf die depressive Störung zurückzuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) ging die Beschwerdegegnerin in Abweichung vom Z.___-Gutachten von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit im massgebenden Zeitraum aus (Urk. 2). Zur Begründung führte sie aus, die diagnostizierte leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Episode stelle vor dem Hintergrund der im Gutachten (zu Unrecht) nicht berücksichtigten psychosozialen Belastungsfaktoren keinen inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidisierenden Gesundheitsschaden dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen bringt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde (Urk. 1) – abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen von Einwendungen im Zusammenhang mit dem Einkommensvergleich – zusammengefasst vor, gemäss dem nachvollziehbaren und begründeten Z.___-Gutachten betrage ihre Arbeitsunfähigkeit seit April 2014 40 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten basiert auf für die strittigen Belange umfassenden und all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitigen Untersuchungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berücksichtigt die geklagten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden, wurde in Kenntnis und Berücksichtigung der Vorakten erstellt und tr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ägt der konkreten medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Situation Rechnung. Es erfüllt damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kriterien an den Bew</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiswert eines medizinischen Gutachtens (E. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In somatischer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht ist es zudem unbestritten und aufgrund der Akten zu bestätigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fraglich und zu prüfen ist im Folgenden jedoch, ob und inwieweit insbesondere hinsichtlich der Quantifizierung der Arbeitsunfähigkeit auch auf das psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Teilgutachten abgestellt werden kann. Diesbezüglich ist zunächst der Sachverhalt darzulegen, wie er sich einerseits gemäss dem psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten unter Berücksichtigung der übrigen medizinischen Aktenlage präsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte und wie er gemäss den Indikatoren (E. 1.1.4) regelmässig zu prüfen ist. Danach ist die Beurteilung der psychiatrischen Teilgutachterin näher zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die IV-Stelle zu Recht ausführte und an sich unbestritten ist, stehen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene psychosoziale Belastungsfaktoren im Vordergrund. So wiesen bereits die Ärzte des Universitätsspitals A.___, Klinik für Rheumatologie - wo im Rahmen einer Hospitalisation der Versicherten in der Zeit vom 2. bis zum 23. April 2014 auch eine psychiatrische Exploration durchgeführt wurde –, in ihrem Bericht vom 23. April 2014 (Urk. 7/20/11-12) darauf hin, dass im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men einer psychosozialen Belastungssituation (seit drei Jahren andauernde Arbeitslosigkeit und finanzielle Schwierigkeiten) eine leichte depressive Episode (ICD-10: F32.0) vorliege. Zum gleichen Ergebnis (eine leichte depressive Episode im Rahmen einer psychosozialen Belastungssituation) kamen auch die Ärzte der Höhenklinik B.___, Rehabilitiationszentrum - wo sich die Versicherte in der Zeit ab dem 23. April bis zum 6. Mai 2014 aufhielt -, in ihrem Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 13. Mai 2014 (Urk. 7/20/5). In der Folge begann die Versicherte (vgl. Urk. 7/20/7 unten) bei Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, eine psychotherapeutische Behandlung. Dieser gab der psychiatrischen Teilbegutachterin am 27. April 2015 an (Urk. 7/58/34), im Vordergrund stünden die körperlichen Beschwerden; zusätzlich sei die Versicherte durch verschiedene psychosoziale Faktoren belastet, wobei die Stimmung wechselnd sei, jedoch ohne das Vorliegen eines schwer depressiven Zustandes. Mit dieser medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Aktenlage im Wesentlichen übereinstimmend kam auch bei der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Teilbegutachtung die Fokussierung der Versicherten auf psychosoziale Umstände klar zum Ausdruck. Dies gilt umso mehr, als die Versicherte offenbar noch unmittelbar vor der psychiatrischen Teilbegutachtung am 24. April 2015 in Kroatien war, wo ihr Vater (in diesem Monat) verstorben ist</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch von die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Ereignis war die Versicherte während der psychiatrischen Teilbegutachtung noch ersichtlich geprägt. Ausserdem hatte dieses Ereignis – worauf im Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den noch einzugehen sein wird - zur Folge, dass die Versicherte den für die somatische Begutachtung ursprünglich vorgesehenen Termin vom 22. April 2015 nicht wahrgenommen hat, so dass diese Teilbegutachtung letztlich auf den späteren Termin vom 12. August 2015 verschoben wurde (Urk. 7/30-33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der übrigen unter dem Gesichtspunkt der Indikatoren zu prüfenden Faktoren ist zunächst zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben regelmässigen Kontakt hat zu ihren beiden erwachsenen Töchtern und deren Kindern, die nur wenige Tramhaltestellen von ihr entfernt wohnen, sowie auch zu einer Freundin, die sie aus früheren Zeiten kennt (Urk. 12/58/12-13). Ausserdem hat sie ein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter und zu einer Halb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwester (Urk. 12/57/36). Die Wohnung der Versicherten befindet sich im drit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Stock ohne Lift (Urk. 15/58/36). Den Haushalt erledigt sie bei einem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etwas langsameren Tempo allein. Das Gleiche gilt für die Besorgung der Einkäufe, wobei sie grössere Lasten vermeidet (Urk. 7/58/36). Als ihr Hobby bezeichnete die Versicherte das Schwimmen, wobei sich auch Gymnastik mache (Urk. 12/58/36). Im Weiteren wurde bei der Begutachtung erwähnt, dass sie unter dem Gesichtspunkt der Persönlichkeit über Ressourcen verfügte (Urk. 7/58/24, Urk. 7/58/38). Da die Versicherte erstmals gegen Mitte des Jahres 2014 eine psychiatrische Behandlung begann – die seither lediglich in unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigen Abständen respektive «eher bei Bedarf» stattfand (Urk. 12/58/34) – und die antidepressive Medikation zwei bis drei Wochen vor der psychiatrischen Exploration selbständig absetzte (Urk. 7/58/39), kann auch der Leidensdruck in dieser Hinsicht nicht als besonders stark bezeichnet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht bemerkte, fehlt in der psychiatrischen Teilbegutachtung - ausgehend von den obigen Umständen sowie der Diagnose einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode ohne somatisches Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom – eine nachvollziehbare Begründung für die angenommene Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 40 %. Dieser Mangel fällt umso stärker ins Gewicht, als – da die somatische Teilbegutachtung planwidrig erst später stattgefunden hat - die Informationslage bei der psychiatrischen Exploration am 24. April und 4. Mai 2015 hinsichtlich des Ausmasses der körperlichen Einschränkung (Komorbidität) noch unvollständig war. Zwar wies die psychiatrische Gutachterin darauf hin, dass die Versicherte vor allem durch die körperlichen Beschwerden einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt, das Ausmass dieser Einschränkung jedoch noch unklar sei (Urk. 7/58/40 oben). Indem sie die Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht dennoch abschliessend auf 40 % festsetzte, besteht eine Ungereimtheit in der Weise, dass nun die invaliditätsbedingte Einschränkung vor allem durch die psychischen Beschwerden verursacht wird, was gerade nicht der medizinischen Aktenlage entspricht. Dies hat die Beschwerdegegnerin mit der Annahme einer gesamthaft 80%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepassten Tätigkeit seit April 2014 zu Recht korrigiert, weshalb dieses Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen zu bestätigen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin liegen sodann für die Zeit nach der Begutachtung bis zum für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung vom 15. Juni 2016 keine Anhaltspunkte für eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes vor. Insbesondere betreffen die von der Beschwerdeführerin eingereichten Austrittsberichte des Stadtspitals P.___ vom 20. und 26. Juli 2017 (Urk. 11) betreffend eine Hospitalisation in der Zeit vom 17. bis zum 21. Juli 2017 nicht mehr den vorliegend massgebenden Zeitraum, weshalb die Beschwerdeführerin daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usammenfassend ist daher festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass gestützt auf das Z.___-Gutachten vom 22. Oktober 2015 unter Berücksichtigung der oben erwähn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Abweichung (E. 4.2.2) von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer leidensangepassten Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit (im umschriebenen Sinne) seit April 2014 auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen. Massgeblich dafür ist das Jahr 2015. Das Valideneinkommen ermittelte die Beschwerdegegnerin mangels repräsentativer Grundlagen anhand der Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne, was ebenfalls unbestritten und zu bestätigen ist (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_215/2017 vom 31. August 2017 E. 6.1). Konkret </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützte sie sich auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) und dabei auf den standardisierten Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittslohn für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frauen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Natur in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sektors (vergleiche LSE 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tabelle TA1, Total, Kompetenzni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veau 1), woraus sie unter Anpassung an die Arbeitszeit und die Lohnentwicklung bis 2015 ein jährliches Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 52‘842.40 ermittelte (Urk. 2, Urk. 7/62). Der Einwand der Beschwerdeführerin, für das Valideneinkommen sei ein höherer tabellarischer Wert von jährlich Fr. 57‘879.90 zu berücksichtigen (Urk. 1), ist unbegründet. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass die Versicherte nach ihrer Anlehre im Bereich Verkauf verschiedene Hilfsarbeiten - wie Küchenarbeit, Zeitungsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen, Kioskverkauf (Urk. 7/58/12) – verrichtete, so dass ein höherer Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn nicht gerechtfertigt ist. Für das Invalideneinkommen ist unbestrittenermas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen ebenfalls von einem jährlichen Tabellenlohn von Fr. 52‘842.40 auszugehen, respektive, unter Berücksichtigung einer Arbeitsfähigkeit von 80 %, von Fr. 42‘273.90. Daraus resultiert ein Invaliditätsgrad von klar unter 40 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Abweichung von Art. 61 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt. Vorliegend erweist sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h eine Kostenpauschale von Fr. 700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die Beschwerde abzuweisen ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstweilen auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>