<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01348</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwältin Irena Subotic, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, meldete sich am 29. November 1993 erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (vgl. Urk. 7/6 S. 1 oben). Die Ausgleichskasse des Kantons Zürich (später und heute: Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle) sprach ihr mit Verfügung vom 7. Oktober 1994 bei einem Invaliditätsgrad von 67 % eine ganze Rente ab März 1993 zu (Urk. 7/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Oktober 1997 (Urk. 7/13) sowie 20. Dezember 2000 (Urk. 7/17) hielt die IV-Stelle einen unveränderten Rentenanspruch fest. Mit Verfügung vom 7. Januar 2005 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, bei unverändertem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad bestehe bei einem Invaliditätsgrad von 60 bis 69 % Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (Urk. 7/36-37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 3. Mai 2006 wurde die bislang ausgerichtete Rente eingestellt (Urk. 7/52). Dagegen erhob die Versicherte am 17. Mai 2006 Einsprache (Urk. 7/55). Mit Einspracheentscheid vom 3. Oktober 2006 hiess die IV-Stelle die Einsprache teilweise gut und sprach der Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 55 % ab Juli 2006 eine halbe Rente zu (Urk. 7/73).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Dezember 2009 (Urk. 7/109) und am 30. März 2015 (Urk. 7/131) wurde der Versicherten mitgeteilt, der Rentenanspruch sei unverändert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Dezember 2016 stellte die Versicherte ein Gesuch um Unterstützung bei einer Weiterbildung (Urk. 7/140). Die IV-Stelle schloss mit Schreiben vom 1. Juni 2017 die Eingliederungsmassnahmen ab (Urk. 7/158). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 8. Juni 2017 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 7/160) holte die IV-Stelle Arztberichte (Urk. 7/162, Urk. 7/163, Urk. 7/166) ein und wies nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/168, Urk. 7/173 = Urk. 3/3) das Gesuch um Rentenerhöhung mit Verfügung vom 6. November 2017 ab (Urk. 7/176 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 8. Dezember 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 6. November 2017 (Urk. 2) und beantragte zur Hauptsache (Urk. 1 S. 2 oben), diese sei aufzuheben (Ziff. 1) und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen (Ziff. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 29. Januar 2018 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 16. Februar 2018 (Urk. 8) wurde die Beschwerdeführerin auf eine mögliche Schlechterstellung nach erfolgter Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin und die Möglichkeit zum Beschwerderückzug hingewiesen. Mit Eingabe vom 27. April 2018 hielt sie an der Beschwerde fest (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 3. Mai 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächlicher Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfassend („</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allseitig") zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob bis zum Abschluss des aktuellen Verwaltungsverfahrens eine anspruchserhebliche Änderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades eingetreten ist, dient die letzte rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_297/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 2.2, nicht publiziert in: BGE 143 V 77, aber in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152). Dabei braucht es sich nicht um eine formelle Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">49 ATSG) zu handeln. Ändert sich nach durchgeführter Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revision als Ergebnis einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs nichts und eröffnet die IV-Stelle deswegen das Revisionsergebnis gestützt auf Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherungn (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Weg der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g (Art. 51 ATSG), ist im darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgenden Revisionsverfahren zeitlich zu vergleichender Ausgangssachverhalt derjenige, welcher der Mitteilung zugrunde lag (Urteil des Bundesgerichts 9C_599/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017 E. 3.1.2 unter Hinweis auf 8C_441/2012 vom 25. Juli 2013 E. 3.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin habe sich verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tert (S. 1 unten), jedoch sei ihr eine leidensangepasste Tätigkeit zu 50 % weiterhin zumutbar (S. 1 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), aufgrund der radiologisch nachgewiesenen massiven Beeinträchtigung der Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenke sei ihre Arbeitsfähigkeit in einem Masse beeinträchtigt, das die Erhöhung auf eine ganze Rente rechtfertige (S. 8 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig sind die Arbeitsfähigkeit und der Invaliditätsgrad.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist eine - zur Anspruchsprüfung Anlass gebende - Verschlechterung des Gesundheitszustands, wobei auf die Frage des massgeblichen Vergleichszeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkts (vorstehend E. 1.3) noch einzugehen ist (nachstehend E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Gastroenterologie, der die Beschwerdeführerin seit 2003 behandelte (Urk. 7/107 Ziff. 1.2), nannte in seinem Bericht vom 29. August 2006 (Urk. 7/66/2-5) fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Colitis Crohn seit 1982</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach totaler Proktokolektomie 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Colitis Crohn assoziierte Sakroileitis beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er bezeichnete den Gesundheitszustand als stationär (lit. C1) und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 19. Juni bis 31. Juli 2006 und eine solche von 50 % ab 1. August 2006 (lit. B). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine körperlich anstrengende Arbeit sei der Patientin bei ihrer Krankheit sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich nicht zumutbar. Eine Bürotätigkeit allerdings könne sie aus medizinischer Sicht sicherlich übernehmen, dafür betrage die Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht 50 % (Urk. 7/66/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, (heute) Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte am 26. September 2006 aus, gestützt auf den knappen, aber kohärenten Bericht von Dr. Y.___ sei von einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit auszugehen (Urk. 7/69 S. 4 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann erfolgte die Invaliditätsbemessung (Urk. 7/70) ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % (S. 2 oben), während das Valideneinkommen unter Bezugnahme auf ein Feststellungsblatt vom 11. November 2004 (vgl. Urk. 7/34) festgelegt wurde (S. 1 Mitte), und es wurde der Beschwerdeführerin am 3. Oktober 2006 eine halbe Rente zugesprochen (Urk. 7/73). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ nannte in seinem Bericht vom 18. Dezember 2009 (Urk. 7/107) die gleichen Diagnosen (Ziff. 1.1) wie 2006 (vorstehend E. 3.1) und führte aus, es sei mit intermittierenden geringgradigen Schüben zu rechnen (Ziff. 1.4). Aktuell benötige die Patientin keine medikamentöse Therapie (Ziff. 1.5). Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % seit 1. August 2006 (Ziff. 1.6). Die Patientin sei kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich und geistig mässiggradig eingeschränkt und könne keine schweren kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen Arbeiten ausführen. Büroarbeiten könnten problemlos ausgeführt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 5. Februar 2015 (Urk. 7/127/5-6) nannte Dr. Y.___ wiederum die gleichen Diagnosen wie 2009 (vorstehend E. 4.1) und führte aus, die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit und den Alltag seien unverändert (Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Oberarzt Handchirurgie, B.___, nannte in seinem Bericht vom 15. Mai 2017 (Urk. 7/157 = Urk. 7/166) über die gleichentags erfolgte Untersuchung als Diagnose eine Panarthrose und einen carpalen Kollaps beider Handgelenke mit Caput ulnae Syndrom, sowie eine Colitis ulcerosa (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei momentan zu 100 % arbeitsunfähig. Seit der Dick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darmresektion vor 16 Jahren sei sie nicht mehr auf Medikamente angewiesen. Die hauptsächliche Einschränkung komme von der fehlenden Belastbarkeit der bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Handgelenke, insbesondere Umwendbewegungen seien für die Patientin schmerzhaft und nicht möglich (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht von Dr. med. C.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, vom 19. Juni 2010 (Urk. 7/162) ist unleserlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ nannte in seinem Bericht vom 5. Juli 2017 (Urk. 7/163/6-7) als Diagnosen nebst den früher gestellten (vorstehend E. 3.1) ein anales Fistelleiden und eine Panarthrose an beiden Handgelenken (Ziff. 1.1). Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit dem 9. März 2017 wegen der beiden Handge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenke (Ziff. 1.6). Eine körperliche Arbeit mit Belastung der Handgelenke sei zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nicht möglich, von Seiten des Darmes bestünden zurzeit keine Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, RAD, führte am 15. August 2017 aus, die zusätzlich hinzugekommene Diagnose einer Panarthrose beider Handgelenke schränke eine Tätigkeit, welche mit dem repetitiven Gebrauch der Hände einhergehe, deutlich ein, so dass überwiegend wahrscheinlich medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch-theoretisch von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden müsse. Allerdings bestünden noch - näher genannte - Behandlungsmöglichkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Daher werde eine medizinische Neubeurteilung in einem Jahr empfohlen (Urk. 7/167 S. 3 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Praktische Ärztin, RAD ergänzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in einem undatierten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag, bei noch nicht ausgeschöpften Therapieoptionen sei die 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit in bisheriger Tätigkeit (Mitarbeiterin Logistikfirma) nachvollziehbar. Als funktionelle Einschränkung nannte sie repetitive Umwendbewegungen im Handgelenksbereich (Urk. 7/167 S. 3 unten). Eine angepasste Tätigkeit (ohne repetitive Bewegung im Handgelenk), beispielsweise eine Kontrollfunktion, sei medizinisch-theoretisch zu mindestens 50 % möglich (Urk. 7/167 S. 4 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seitens der Sachbearbeitung (KB = Kundenberatung) wurde am 16. August 2017 ausgeführt, die gesundheitliche Verschlechterung wirke sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Eine Tätigkeit als kaufmännische Angestellte wäre der Beschwerdeführerin schon seit Herabsetzung der Rente - also 2006 - zu 50 % (ihres Erachtens angestammt und angepasst) möglich gewesen (Urk. 7/167 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. F.___, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, nannte in seinem Bericht vom 20. September 2017 über die am Vortag erfolgte Konsultation (Urk. 7/172 = Urk. 3/4) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panarthrose und carpaler Kollaps beider Handgelenke mit Caput ulnae Syndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Colitis ulcerosa, Status nach Proktokolektomie 2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, seit dem 2001 erfolgten Eingriff sei die Patientin bezüglich der Colitis ulcerosa gut kompensiert und benötige keine Medikamente. Die Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beteiligung dieser entzündlichen Erkrankung habe an beiden Handgelenken zu einer arthritischen Destruktion geführt, die zunehmend Schmerzen und Funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onseinschränkungen verursache. Die Beschwerdeführerin berichte über einen belastungsunabhängigen Dauerschmerz, den sie bei VAS (visuell-analog Skala) 5 einordne (S. 1 unten). Bereits wenig belastete Tätigkeiten wie das Öffnen von Türgriffen könnten deutliche Schmerzspitzen verursachen (S. 1 f.). Selbst die unbelastete Lagerung in Pronationsstellung (Hände auf den Tisch legen) steigere bereits die Grundschmerzhaftigkeit. Bei belasteten Tätigkeiten gebe es durchaus Schmerzepisoden bis VAS 10 (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den - näher umschriebenen - radiologischen Befund sei die verbliebene Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion erstaunlich und das beklagte Beschwerdeausmass absolut nachvollziehbar (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht könne er sich den Empfehlungen von Dr. A.___ (vgl. vorstehend E. 4.3) anschliessen. Die Einschätzung der Beschwerdegegnerin könne er in diversen Details nicht nachvollziehen. Nach seiner Beurteilung sei beim vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Befund einer massiven arthritischen Destruktion beider Handgelenke keine Tätigkeit zumutbar, die einen regelmässigen Gebrauch der Hände notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig mache. Dies gelte auch für die Arbeit als kaufmännische Angestellte. Allein die Position der maximalen Pronation an der Computertastatur sei höchstens kurzfristig, sicherlich aber nicht auf Dauer oder sogar mit 50 % durchführbar. Eine ergonomische Tastatur könne die vorliegenden Defizite nicht lindern oder beheben. Mit Infiltrationen könne man bestenfalls eine Schmerzhaftigkeit für eine limitierte Dauer verbessern. An der vollständigen Destruktion der Handgelenke änderten Infiltrationen nichts (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Feststellungsblatt der Beschwerdegegnerin für die Rentenrevision werde eine operative Verbesserung der Beweglichkeit beider Handgelenke durch eine Sauvé-Kapandji Operation genannt (S. 2 f.). Hier handle es sich um ein massives Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verständnis beziehungsweise eine Missinterpretation. Die von Dr. A.___ vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlagene Operation betreffe eine Versteifung des Handgelenks, keine Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung der Beweglichkeit. Diese Panarthrodese sei die Ultima Ratio, eine schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte geringe Beweglichkeit zu Gunsten einer Schmerzlinderung aufzugeben. Die genannten medizinischen Therapieoptionen (Steroidinfiltration, Operation) dien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in erster Linie einer Schmerzlinderung, nicht einer Wiederherstellung einer Arbeitsfähigkeit, da selbst bei einem erfolgreichen Eingriff eine massive manuelle Einschränkung bleibt. In dieser Hinsicht sei die Empfehlung einer 50%igen Arbeitstätigkeit im kaufmännischen Bereich aus seiner Sicht nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___, RAD, setzte sich in seiner Stellungnahme vom 10. Oktober 2017 (Urk. 7/175 S. 2 f.) mit der Annahme der Beschwerdeführerin, die RAD-Stellungnahme vom 15. August 2017 (vgl. vorstehend E. 4.7) habe zum ergange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Vorbescheid geführt (S. 2 unten), auseinander und führte unter anderem aus, der medizinische Standpunkt sei unmissverständlich klargemacht worden. An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derweitige Interpretationen seien professionsbedingt typisch und als zur augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichen oder -wischerischen Unterstützung der vorgebrachten Argumente anzusehen (S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Dezember 2009 und im März 2015 ergangenen Mitteilungen, der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch sei unverändert (Urk. 7/109, Urk. 7/131), basierten nicht auf allseitiger Untersuchung und genauer Festlegung der Arbeitsfähigkeit. Sie genügen damit den revisionsrechtlichen Anforderungen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">materiellen Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - rechtskonforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 1.3) - nicht und kommen deshalb als Vergleichsba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sis nicht in Frage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Oktober 2006 erfolgte Rentenzusprache (beziehungsweise Herabsetzung statt Aufhebung der bis dahin ausgerichteten Dreiviertelsrente) stützte sich auf die - seitens des RAD bestätigten (vorstehend E. 3.2) - Arbeitsfähigkeitsangaben von Dr. Y.___ (vorstehend E. 3.1). Hinsichtlich der medizinischen Situation und der Arbeitsfähigkeit stellt dies den revisionsrelevanten Vergleichssachverhalt dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die damalige Invaliditätsbemessung (vorstehend E. 3.3) in rechtskonformer Weise erfolgte, erscheint allerdings als fraglich. So lässt sich insbesondere die Festlegung des Valideneinkommens nicht anhand der Akten nachvollziehen. Ebenso blieb (und bleibt) unklar, welches die angestammte Tätigkeit der Beschwerdeführerin war (und ist), und den Akten lassen sich keine verlässlichen Angaben darüber entnehmen, über welche - abgeschlossenen oder allenfalls abgebrochenen - Ausbildungen die Beschwerdeführerin verfügt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung basiert auf der - seitens der Sachbearbeitung getä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigten - Annahme, die gesundheitliche Verschlechterung wirke sich nicht auf die Arbeitsfähigkeit in der Tätigkeit als kaufmännische Angestellte (welches die angestammte und auch eine leidensgepasste Tätigkeit sei) aus, während aus medizinischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für leidensangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten angenommen wurde, worunter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne repetitive Handbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verstanden wurden (vorstehend E. 4.6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme bezüglich angestammter Tätigkeit findet keine Stütze in den Akten, da diese - wie dargelegt (vorstehend E. 5.2) - keine ausbildungsanamnestischen und nur sehr unsystematisch berufsanamnestische Angaben enthalten. Der Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 50 % aufgrund der Handgelenksproblematik wurde durch Dr. F.___ mit einlässlicher Begründung widersprochen (vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.7). In der nachfolgenden RAD-Stellungnahme (vorstehend E. 4.8) wurde auf dessen Ausführungen mit keinem Wort Bezug genommen, so dass fraglich erscheint, ob sie überhaupt zur Kenntnis genommen wurden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich finden sich in den Entscheidgrundlagen zur angefochtenen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung keinerlei Angaben dazu, wie es sich mit den Auswirkungen der Colitis ulce</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rosa auf die Arbeitsfähigkeit verhält, die 2006 zur Annahme einer Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 50 % auch in angepasster Tätigkeit geführt hat und nach Lage der medizinischen Akten als stationär zu beurteilen sein dürfte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich der Sachverhalt als ungenügend abgeklärt. Dies betrifft einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits die Frage des beruflichen und ausbildungsmässigen Werdegangs und der bisherigen Tätigkeiten der Beschwerdeführerin, und andererseits die Frage, wie sich die gastroenterologische Erkrankung zusammen mit der massiven Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung beider Handgelenke auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, mithin welche - näher umschriebenen und auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verfügbaren - Tätigkeiten der Beschwerdeführerin zumutbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen (vgl. Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 4), dass die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache zu ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IVG) sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der obsiegenden und von ihrer Rechtsschutzversicherung anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu, die beim praxisgemäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen Stundenansatz von Fr. 185.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist. </span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutheissen, dass die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 6. November 2017 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>