<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00504</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205719&amp;W10_KEY=13013562&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00504</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vergabe eines Dienstleistungsauftrags (Geltendmachung von Regressforderungen bei ausserkantonalen Hospitalisationen). Zuschlagskriterien und deren Bewertung (E. 3). Angebotspreis: Honorar in Prozent der Regresseinnahmen (E. 4.1). Bewertung aufgrund der verbleibenden Nettoregresseinnahmen. Die Beschwerdeführerin ist zu Recht der Auffassung, die Preisbewertungsmethode bringe den Unterschied zwischen den Angeboten zu wenig zur Geltung. Die Notenskala bedarf einer Korrektur (E. 4.3.2). Bei Aufträgen mit Erfolgshonorar ist auch ein anderes Bewertungsmodell denkbar, als es bei Angebotspreisen in der Regel zur Anwendung gelangt (E. 4.4). Überprüfung der weiteren Zuschlagskriterien (E. 5). Nicht berücksichtigter Aspekt: Mögliche Interessenkonflikte bei der Beschwerdeführerin (E. 6). Im Vertrag ist eine angemessene Höchstdauer festzulegen (E. 7). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANGEBOTSPREIS">ANGEBOTSPREIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNG DER ZUSCHLAGSKRITERIEN">BEWERTUNG DER ZUSCHLAGSKRITERIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWERTUNGSSKALA">BEWERTUNGSSKALA</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFOLGSHONORAR">ERFOLGSHONORAR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HONORAR">HONORAR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PREISKRITERIUM">PREISKRITERIUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REGRESS">REGRESS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REGRESSEINNAHME">REGRESSEINNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REGRESSFORDERUNG">REGRESSFORDERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 33 SubmV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Gesundheitsdirektion Kanton ZÃ¼rich lud am 13. Juli 2005 drei Unternehmungen ein, ihr ein Angebot fÃ¼r die Geltendmachung von Regressforderungen bei ausserkantonaler Hospitalisation einzureichen. Alle drei eingeladenen Unternehmungen machten ein Angebot. Am 28. September 2005 erteilte die <span>Gesundheitsdirektion</span> den Zuschlag der B AG. Der Entscheid wurde den andern Anbieterinnen mit Schreiben vom 4. Oktober 2005 erÃ¶ffnet.</p> <p class="Urteilstext">Die A AG, welche ebenfalls eine Offerte eingereicht hatte, ersuchte die <span>Gesundheitsdirektion</span> am 7. Oktober 2005 um Einsicht in die Beurteilungsgrundlagen. Mit Schreiben vom 10. Oktober wurden ihr das Protokoll der OffertÃ¶ffnung, die sie betreffenden Referenzen sowie die Auswertungen ihres Angebots und desjenigen der ZuschlagsempfÃ¤ngerin zugestellt.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 17. Oktober 2005 erhob die A AG beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Vergabeentscheid der <span>Gesundheitsdirektion</span>. Sie beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und der Zuschlag ihr zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. Gleichzeitig ersuchte sie darum, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.</p> <p class="Urteilstext">Die <span>Gesundheitsdirektion</span> stellte in ihrer Beschwerdeantwort vom 31. Oktober 2005 Antrag auf Abweisung der Beschwerde und ersuchte sinngemÃ¤ss darum, das Gesuch betreffend aufschiebende Wirkung abzulehnen. Die B AG (Mitbeteiligte) reichte am 4. November 2005 ebenfalls eine Beschwerdeantwort ein und beantragte, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 11. November 2005 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt. Ein Akteneinsichtsbegehren der Mitbeteiligten wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. Dezember 2005 teilweise gutgeheissen.</p> <p class="Urteilstext">In der Replik vom 13. Dezember 2005 hielt die BeschwerdefÃ¼hrerin an ihren AntrÃ¤gen fest. Dasselbe taten die <span>Gesundheitsdirektion</span> und die Mitbeteiligte in ihren Dupliken vom 22. Dezember 2005 bzw. 6. Januar 2006.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = <span class="urteilstextchar">BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der revidierten Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 15. MÃ¤rz 2001 (IVÃ¶B) sowie § 2 des Gesetzes vom 15. September 2003 Ã¼ber den Beitritt zur revidierten Interkantonalen Vereinbarung zur Anwendung.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandete mit der Beschwerdeschrift die ungenÃ¼gende BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids und machte eine Verletzung ihres rechtlichen GehÃ¶rs geltend.</p> <p class="Urteilstext">Der Entscheid Ã¼ber den Zuschlag bedarf einer ausreichenden BegrÃ¼ndung (VGr, 9. Juli 2003, VB.2002.00044, BEZ 2003 Nr. 36 E. 3b; 2. November 2000, VB.2000.00122, E. 3, www.vgrzh.ch; RB 2000 Nr. 59 = BEZ 2000 Nr. 25 E. 4; zu den Anforderungen an die BegrÃ¼ndungstiefe vgl. VGr, 13. November 2002, VB.2001.00198, E. 3c, www.vgrzh.ch). Aufgrund der Sonderregeln des Vergaberechts ist zwar die Vergabestelle bei der ErÃ¶ffnung des Zuschlags zunÃ¤chst nur zur Mitteilung einiger vorwiegend formeller Angaben verpflichtet (Art. 13 lit. h IVÃ¶B und § 35 der Submissionsverordnung vom 23. Juli 2003 [SubmV]); auf Gesuch eines Anbietenden hat sie jedoch die wesentlichen GrÃ¼nde fÃ¼r dessen NichtberÃ¼cksichtigung bekannt zu geben (§ 38 Abs. 3 lit. d SubmV). Die Rechtsprechung lÃ¤sst sodann zu, dass die Vergabeinstanzen die BegrÃ¼ndung des Vergabeentscheids noch im Rahmen der Beschwerdeantwort ergÃ¤nzen und damit eine allfÃ¤llige Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs, die aus dem ursprÃ¼nglichen Fehlen einer ausreichenden BegrÃ¼ndung erwachsen konnte, beheben (RB 2000 Nr. 59 = BEZ 2000 Nr. 25 E. 4a). Eine weitere ErgÃ¤nzung im Rahmen eines vom Gericht angeordneten zweiten Schriftenwechsels ist dagegen grundsÃ¤tzlich nicht zulÃ¤ssig (VGr, 19. Juni 2002, VB.2001.00360, E. 5d, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Urteilstext">Vorliegend hat die <span>Gesundheitsdirektion</span> der BeschwerdefÃ¼hrerin am 10. Oktober 2005 auf deren Begehren eine kurze BegrÃ¼ndung sowie Unterlagen zum Vergabeentscheid zugestellt. Sodann erlÃ¤uterte sie ihren Entscheid in der Beschwerdeantwort, und die BeschwerdefÃ¼hrerin erhielt Gelegenheit, in der Replik umfassend dazu Stellung zu nehmen. Eine allfÃ¤llige Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs wurde damit geheilt.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Gesundheitsdirektion gab mit der Einladung an die Anbietenden die folgenden Zuschlagskriterien bekannt (Leistungsbeschrieb, Beilage I zur Einladung, Ziff. 7):</span></p> <p class="EinzugZitat">â Preis Gewichtung: 40 %</p> <p class="EinzugZitat">â BefÃ¤higung/QualitÃ¤t<br/> Qualifikation des SchlÃ¼sselpersonals Gewichtung: 30 %</p> <p class="EinzugZitat">â LÃ¶sungsansÃ¤tze und Auftragsabwicklung<br/> Wirtschaftlichkeit des vorgeschlagenen Konzepts Gewichtung: 30 %</p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der Auswertung der Offerten wurden diese Zuschlagskriterien durch Unterkriterien ergÃ¤nzt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin und die Mitbeteiligte erhielten die folgenden Bewertungen:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Mitbeteiligte</span></b></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Zuschlagskriterien</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Gewichtung</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Bewertung<br/> </span></b><span>(Note 1â10)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Punkte</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Bewertung<br/> </span></b><span>(Note 1â10)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Punkte</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>1. Eingabepreis</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>40 %</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Erfolgshonorar</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>30 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>240</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>9</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>270</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Weitere<br/> Preisbedingungen</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>9</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>90</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>7</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>70</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>2. BefÃ¤higung/QualitÃ¤t,<br/> Qualifikation des SchlÃ¼sselpersonals</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>30 %</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Vorhandenes Fachwissen im Auftragsbereich</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>5</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>50</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>80</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Erfahrung im Auftragsbereich</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>100</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>6</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>60</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>QualitÃ¤t, QualitÃ¤tssicherung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>9</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>90</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>9</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>90</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>3. LÃ¶sungsansÃ¤tze, <br/> Auftragsabwicklung, Wirtschaftlichkeit</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>30 %</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>LÃ¶sungsansÃ¤tze,<br/> Auftragsabwicklung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>15 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>9</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>135</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>120</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>Wirtschaftlichkeit</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>15 %</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>10</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>150</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>8</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span>120</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>Gesamtbewertung</span></b><span><br/> (max. 1000 Punkte)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>855</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span> </span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"><b><span>810</span></b></p> </td> </tr> </table> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Kriterien und deren Gewichtung werden von den Parteien nicht grundsÃ¤tzlich in Frage gestellt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet jedoch die Bewertung ihres Angebots im Vergleich zu jenem der Mitbeteiligten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Gesundheitsdirektion hatte in der Einladung an die Anbietenden die Angabe des Honorars in Prozent der Regresseinnahmen verlangt (Offertformular, Beilage II zur Einladung, Ziff. 3). Die Mitbeteiligte offerierte ihre Leistungen zum Preis von 20 % der Regresseinnahmen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin verwendet ein Honorarmodell mit abgestuften ProzentsÃ¤tzen entsprechend den Einnahmen des einzelnen Falls (Offerte, Ziff. 3):</p> <div> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoTableGrid"> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">15 %</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">von Fr. 1'000.-</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">bis Fr. 10'000.-</p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">10 %</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">von Fr. 10'001.-</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">bis Fr. 50'000.-</p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">5 %</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext">Ã¼ber Fr. 50'000.-</p> </td> <td valign="top"> <p class="Urteilstext"> </p> </td> </tr> </table> </div> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Bei ihrem Preismodell werden ferner die Barauslagen zusÃ¤tzlich verrechnet, wÃ¤hrend diese bei der Mitbeteiligten im Prozenthonorar inbegriffen sind. Bei beiden Anbieterinnen gelangt die Mehrwertsteuer zusÃ¤tzlich in Anrechnung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ob die Preisgestaltung der BeschwerdefÃ¼hrerin den Vorgaben der Einladung entspricht, ist hier nicht weiter zu prÃ¼fen, nachdem die Gesundheitsdirektion das Angebot als zulÃ¤ssig akzeptiert hat.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>In der Folge unterteilte die BehÃ¶rde â offenbar um der unterschiedlichen Preisgestaltung Rechnung zu tragen â das Zuschlagskriterium Preis in zwei Teilkriterien: "Erfolgshonorar" (Gewicht 30 %) und "Weitere Preisbedingungen" (Gewicht 10 %). Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Auch die Gewichtung des Unterkriteriums "Weitere Preisbedingungen" in Verbindung mit dem Abzug von bloss zwei Punkten, welchen die BeschwerdefÃ¼hrerin bei diesem Kriterium im Vergleich zur Mitbeteiligten erhielt (je ein Punkt wurde beiden Anbieterinnen wegen der Aufrechnung der Mehrwertsteuer abgezogen), erscheint angesichts der Ungewissheit Ã¼ber die HÃ¶he der Barauslagen nicht unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Entgegen dem Vorwurf der BeschwerdefÃ¼hrerin deutet auch nichts darauf hin, dass die Gesundheitsdirektion irrtÃ¼mlich davon ausgegangen sei, Barauslagen wÃ¼rden selbst dann fÃ¤llig, wenn der Regress erfolglos war.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist der Auffassung, dass der Preisunterschied in der Bewertung der Angebote zu wenig zum Ausdruck gelange.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>Vorweg ist festzuhalten, dass die zwischen den Parteien gefÃ¼hrte Diskussion zur Frage, welcher Preis als marktÃ¼blich zu gelten habe, hier nicht relevant ist. Bei der Bewertung der Angebote ist von den tatsÃ¤chlich offerierten Preisen auszugehen; ein marktÃ¼blicher Durchschnittspreis ist ohne Belang.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin geht in ihren Rechtsschriften von einem Betrag der Regresseinnahmen von Fr. 150'000.- aus, fÃ¼r welchen nach ihrem Preismodell ein Erfolgshonorar von Fr. 10'500.- bzw. 7 % zu zahlen wÃ¤re. DemgegenÃ¼ber rechnet die <span>Gesundheitsdirektion</span> mit Regresseinnahmen von Fr. 100'000.-, was ein Erfolgshonorar von Fr. 8'000.- bzw. 8 % ergibt. Dieser Betrag entspricht dem Mittelwert der in den Vergabeunterlagen genannten voraussichtlichen Regresseinnahmen von Fr. 50'000.- bis Fr. 150'000.-, was zweckmÃ¤ssiger erscheint.</p> <p class="Urteilstext">Allerdings geht die Gesundheitsdirektion dabei offenbar davon aus, dass die Honorarstufen im Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin die Regresseinnahmen eines ganzen Jahres betreffen. Nach den Angaben der BeschwerdefÃ¼hrerin in der Replik beziehen sie sich jedoch auf den Regresserfolg pro Fall. Im Leistungsbeschrieb der Einladung rechnet die <span>Gesundheitsdirektion</span> pro Jahr mit einer zweistelligen Zahl von FÃ¤llen und einem Regressforderungsbetrag von insgesamt ca. Fr. 50'000.- bis Fr. 150'000.- (Leistungsbeschrieb, Ziff. 2a). Aufgrund dieser Annahmen dÃ¼rfte der Regressbetrag in der grossen Mehrzahl der FÃ¤lle im Bereich unterhalb Fr. 10'000.- liegen, in welchem der hÃ¶chste Honorarsatz der BeschwerdefÃ¼hrerin von 15 % zur Anwendung gelangt. Selbst wenn bei Gesamteinnahmen von Fr. 100'000.- ein Drittel davon auf einen einzigen grÃ¶sseren Fall entfallen sollte, beliefe sich der durchschnittliche Honorarsatz immer noch auf knapp 14 %. FÃ¼r die Preisbewertung ist daher mit diesem wahrscheinlicheren Satz von 14 % zu rechnen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Der Bewertung der HonorarsÃ¤tze legte die Gesundheitsdirektion den verbleibenden NettoerlÃ¶s aus den mutmasslichen Regresseinnahmen zu Grunde. Im Fall der BeschwerdefÃ¼hrerin rechnete sie mit einem durchschnittlichen Honorarsatz von 8 % (vorangehende E. 4.3.1) bzw. mit verbleibenden Einnahmen von 92 %. Daraus ergaben sich eine gerundete Note 9 bzw. aufgrund der Gewichtung 270 Punkte. In gleicher Weise resultierten bei der Mitbeteiligten (Erfolgshonorar 20 %) Regresseinnahmen von 80 % entsprechend einer Note 8 bzw. 240 Punkten. Rechnet man bei der BeschwerdefÃ¼hrerin mit dem erwÃ¤hnten realistischeren Honorarsatz von 14 % (vorangehende E. 4.3.1), so resultieren nach derselben Methode noch Regresseinnahmen von 86 % bzw. eine Note 8,6 und 258 Punkte.</p> <p class="Urteilstext">Dieses Vorgehen hat jedoch, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht einwendet, zur Folge, dass sich der Preisunterschied nur in einer sehr geringen Notendifferenz niederschlÃ¤gt. Das rÃ¼hrt daher, dass einerseits das preislich gÃ¼nstigste Angebot nicht wie Ã¼blich die Maximalnote erhÃ¤lt, anderseits die Minimalnote erst bei einem "Erfolgshonorar" von 100 %, das heisst bei keinerlei verbleibenden Regresseinnahmen fÃ¼r den Auftraggeber, erreicht wird.</p> <p class="Urteilstext">Damit wird die <span>Gesundheitsdirektion</span> den in der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an die Bewertung der Angebotspreise nicht gerecht. Nach diesen steht der Vergabestelle zwar bei der Bewertung ein erheblicher Spielraum zur VerfÃ¼gung. Sie muss jedoch der Gewichtung des Kriteriums Rechnung tragen, damit das im Voraus bekannt gegebene Gewicht tatsÃ¤chlich zum Tragen kommt (VGr, 18. Dezember 2002, BEZ 2003 Nr. 13 E. 3g und 4b, mit Hinweisen). Das bedeutet insbesondere, dass auch beim Preiskriterium nur die tatsÃ¤chlich in Frage kommende Bandbreite mÃ¶glicher Werte zu berÃ¼cksichtigen ist (VGr, 21. April 2004, ZBl 105/2004, S. 382, E. 2.2; 11. September 2003, VB.2003.00188, E. 4b, www.vgrzh.ch; RB 2002 Nr. 52 = BEZ 2003 Nr. 13 E. 4b; VGr, 28. Oktober 2002, BEZ 2003 Nr. 14 E. 4c; vgl. zum Ganzen auch Beat Denzler, Bewertung der Angebotspreise, Baurecht, Sonderheft Vergaberecht 2004, S. 20).</p> <p class="Urteilstext">Die beiden Enden der Notenskala sind daher so festzulegen, dass die Maximalnote dem gÃ¼nstigsten Angebot zukommt, wÃ¤hrend die Minimalnote auf einen realistischerweise zu erwartenden HÃ¶chstpreis (nicht unbedingt auf den zufÃ¤lligen Betrag des hÃ¶chsten eingegangenen Angebots) fixiert wird. Diese Bandbreite der Angebotspreise wird von der VergabebehÃ¶rde bestimmt, welcher auch in dieser Hinsicht ein erhebliches Ermessen zusteht (VGr, 21. April 2004, ZBl 105/2004, S. 382 = BEZ 2004 Nr. 34 E. 2.6).</p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend belief sich das Erfolgshonorar des teuersten Angebots auf 40 % der </span>Regresseinnahmen. Dies dÃ¼rfte auch dem HÃ¶chstpreis entsprechen, der realistischerweise erwartet werden kann. Die Notenskala ist somit zwischen dem gÃ¼nstigsten <span>Erfolgshonorar und dem teuersten von 40 % linear anzulegen. Der fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin als realistisch angenommene Honorarsatz von 14 % entspricht in diesem Fall der Maximalnote 10 bzw. 300 Punkten. FÃ¼r die Mitbeteiligte (Honorarsatz 20 %) ergeben sich die Note 7,7 bzw. 231 Punkte. Unter der Annahme, dass die Noten der Ã¼brigen Kriterien unverÃ¤ndert bleiben, erzielt die BeschwerdefÃ¼hrerin damit eine Gesamtbewertung von 840 Punkten, die Mitbeteiligte eine solche von 846 Punkten. â Wollte man im Ãbrigen den realistischen HÃ¶chstpreis bei 50 % der Regresseinnahmen annehmen, so ergÃ¤be sich fÃ¼r die Mitbeteiligte eine Note von 8,33 bzw. 250 Punkten. In der Gesamtbewertung gelangte sie dann auf 865 Punkte.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Anzumerken ist, dass die HÃ¶he eines prozentualen Erfolgshonorars, wie es hier zur Anwendung gelangt, nicht unbedingt wie ein Ã¼blicher Angebotspreis bewertet werden muss. Denn die HÃ¶he des Erfolgshonorars dÃ¼rfte auch einen Einfluss darauf haben, mit welchem Aufwand sich der Anbietende um eine erfolgreiche LÃ¶sung bemÃ¼ht. Ein hÃ¶heres prozentuales Erfolgshonorar wird eher dazu beitragen, dass auch anspruchsvolle FÃ¤lle mit der notwendigen Konsequenz verfolgt werden. FÃ¼r einen Auftragnehmer mit niedrigem Erfolgshonorar werden diese dagegen leicht zu einem VerlustgeschÃ¤ft, das er mit geringem Aufwand zu erledigen trachtet. Ob ein Auftrag mit niedrigem Erfolgshonorar im Endergebnis den grÃ¶sseren Ertrag fÃ¼r den Auftraggeber zeitigt, steht daher nicht von vornherein fest. Aufgrund dieser Ãberlegungen wÃ¤re allenfalls auch ein anderes Bewertungsmodell denkbar, als es bei Angebotspreisen in der Regel zur Anwendung gelangt. Dass die Gesundheitsdirektion hier die HonorarsÃ¤tze wie einen gewÃ¶hnlichen Angebotspreis behandelt hat, war jedoch zulÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin erlangt somit allein aufgrund der Korrektur der Preisbewertung nicht die hÃ¶chste Gesamtnote. Im Folgenden sind daher noch ihre Einwendungen gegenÃ¼ber den andern Kriterien zu prÃ¼fen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Beim Unterkriterium "Vorhandenes Fachwissen im Auftragsbereich" bewertete die Gesundheitsdirektion die Qualifikationen des eingesetzten Personals. Sowohl BeschwerdefÃ¼hrerin wie Mitbeteiligte verfÃ¼gen Ã¼ber mehrere Personen mit Fachausbildung bzw. hÃ¶herer Fachausbildung im Versicherungsbereich, wobei aus den Angaben der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht ersichtlich ist, wie sich diese auf das Unternehmen insgesamt und auf den hier interessierenden Bereich verteilen. Angesichts des geringen Auftragsvolumens ist der VergabebehÃ¶rde jedoch darin zuzustimmen, dass die Zahl der einsetzbaren Fachleute nicht von erheblicher Bedeutung ist.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin erwÃ¤hnte in ihrem Angebot zudem Fachleute mit juristischer Ausbildung. Sie erhielt daher eine Bewertung mit 8 Punkten gegenÃ¼ber der Mitbeteiligten mit 5 Punkten. Da keine der beiden Anbieterinnen Ã¼ber medizinisch qualifiziertes Personal verfÃ¼gt, erzielte keine die HÃ¶chstbewertung von 10 Punkten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt diese Wertung fÃ¼r unzutreffend, da alle ihre Mitarbeitenden Ã¼ber das notwendige medizinische Wissen verfÃ¼gten, welches fÃ¼r die Regressbearbeitung notwendig sei. Wenn sich besondere medizinische Fragestellungen ergÃ¤ben, mÃ¼sse ohnehin ein Facharzt beigezogen werden. Die <span>Gesundheitsdirektion</span> weist in der Duplik darauf hin, dass es ihr nicht darum gegangen sei, medizinisches Wissen auf dem Niveau eines Arztes oder einer Ãrztin zu bewerten; die Anbieterinnen hÃ¤tten jedoch auch keine medizinischen Fachkenntnisse der Ã¼brigen Angestellten aufgezeigt.</p> <p class="Urteilstext">Im Fragebogen "Angaben zur Unternehmung" wurden die Anbietenden nur nach BeschÃ¤ftigten mit hÃ¶herer Fachausbildung, mit Fachausbildung, HilfskrÃ¤ften und Auszubildenden gefragt. Dass die von der BeschwerdefÃ¼hrerin genannten juristischen Mitarbeiter gleichwohl in die Bewertung einbezogen wurden, erscheint aber als sachgerecht. Ebenso leuchtet ein, dass medizinische Kenntnisse fÃ¼r diese TÃ¤tigkeit von Vorteil sind. Die Benotung der BeschwerdefÃ¼hrerin mit 8 Punkten und der Mitbeteiligten mit 5 Punkten hÃ¤lt sich unter diesen UmstÃ¤nden im Rahmen des der BehÃ¶rde zustehenden Ermessens.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss den Angaben der Mitbeteiligten beschÃ¤ftigt allerdings auch sie einen Juristen (Offerte, Beilage II, Ziff. 8b), was die <span>Gesundheitsdirektion</span> nicht berÃ¼cksichtigt hat. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber eine grÃ¶ssere Zahl juristischer Fachpersonen verfÃ¼gt (Offerte, Ziff. 9), dÃ¼rfte angesichts des kleinen Auftragsvolumens, welches hier in Frage steht, von geringer Bedeutung sein. Wenn die SchÃ¤tzungen der <span>Gesundheitsdirektion</span> zutreffen, wird im Durchschnitt weniger als eine Person â und wohl nur vereinzelt ein Jurist â fÃ¼r den Auftrag arbeiten. Ob die bessere Benotung der BeschwerdefÃ¼hrerin bei dieser Sachlage gerechtfertigt ist, erscheint fraglich. Die Frage wÃ¤re nÃ¤her zu prÃ¼fen, wenn sie den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen vermÃ¶chte.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Beim Unterkriterium "Erfahrung im Auftragsbereich" stellte die Gesundheitsdirektion in Rechnung, dass die Mitbeteiligte bereits in einem andern Kanton mit derselben Aufgabe betraut ist und von diesem beste Referenzen erhielt. Ferner bearbeite sie die Regressforderungen verschiedener Krankenversicherer, was dem hier in Frage stehenden Bereich am nÃ¤chsten komme. DemgegenÃ¼ber verfÃ¼ge die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber keine Erfahrungen auf dem hier zu behandelnden Gebiet und auch nicht auf dem Gebiet der Krankenversicherung. Sie sei jedoch im Regresswesen fÃ¼r Sozialversicherer tÃ¤tig, das Ãhnlichkeiten aufweise. Aufgrund dessen erhielt die Mitbeteiligte die Maximalnote von 10 Punkten, die BeschwerdefÃ¼hrerin nur 6 Punkte.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass sie fÃ¼r die Versicherung C in X auch KVG- und UVG-Regressangelegenheiten bearbeite. Im Ãbrigen seien die Fragestellungen im Haftpflichtrecht immer dieselben, ob sie sich nun fÃ¼r die Invalidenversicherung, einen UVG- oder KVG-Versicherer oder den Kanton stellten.</p> <p class="Urteilstext">Die Anbietenden waren im Offertformular unter Ziffer 8b nach ihrem Fachwissen und ihrer Erfahrung im fraglichen Bereich gefragt worden. Dort hatte die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen Hinweis auf ihre TÃ¤tigkeit fÃ¼r die Versicherung C in X gegeben. Diese wurde offenbar erst mit dem Vertrag vom 17. Oktober 2005 eingeleitet, der gemÃ¤ss seiner Ziffer 1.3 am 1. Januar 2006 in Kraft trat. Im Ãbrigen handelt es sich dabei um ein offensichtlich sehr kleines TÃ¤tigkeitsfeld, welches mit den Aufgaben der Mitbeteiligten, die sie fÃ¼r mehrere grosse Krankenversicherer erfÃ¼llt, nicht vergleichbar ist.</p> <p class="Urteilstext">Was sodann die TÃ¤tigkeiten der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) und das Bundesamt fÃ¼r Sozialversicherungen (BSV) anbelangt, welche sie als Referenzen in der Schweiz genannt hat, so betreffen diese ausschliesslich Regressforderungen gegenÃ¼ber Schuldnern im Ausland (vgl. die ReferenzauskÃ¼nfte); auch diese sind mit der hier beurteilten TÃ¤tigkeit nicht direkt vergleichbar.</p> <p class="Urteilstext">Dass die Vergabestelle Erfahrungen, welche den hier in Frage stehenden Auftrag direkt betreffen, hÃ¶her gewichtet als solche in verwandten Bereichen, ist nicht zu beanstanden. Die Bewertung mit 10 bzw. 6 Punkten trÃ¤gt diesen Unterschieden in zulÃ¤ssiger Weise Rechnung.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>FÃ¼r das Unterkriterium "QualitÃ¤t, QualitÃ¤tssicherung" erhielten BeschwerdefÃ¼hrerin und Mitbeteiligte je 9 Punkte. Diese Bewertung wird nicht beanstandet.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Beim Unterkriterium "LÃ¶sungsansÃ¤tze, Auftragsabwicklung" bemÃ¤ngelt die Vergabestelle, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin lediglich die Geltendmachung von Regressen fÃ¼r UnfÃ¤lle beschrieben habe, nicht aber fÃ¼r FÃ¤lle der Sorgfaltspflichtverletzung von Ãrzten, die ebenfalls Gegenstand des Auftrags seien. Die BeschwerdefÃ¼hrerin erhielt aus diesem Grund einen Punkt weniger als die Mitbeteiligte (8 gegenÃ¼ber 9 Punkten). Sie hÃ¤lt dies fÃ¼r ungerechtfertigt, weil Sorgfaltspflichtverletzungen eines Arztes nur sehr selten Grundlage fÃ¼r eine ausserkantonale Hospitalisation seien. Im Ãbrigen sei auch keine unterschiedliche Behandlung nÃ¶tig, weil es im VerhÃ¤ltnis zur Gesundheitsdirektion keine andern AblÃ¤ufe gebe. Wie derartige FÃ¤lle bei ihr (der BeschwerdefÃ¼hrerin) intern behandelt wÃ¼rden, mÃ¼sse die Gesundheitsdirektion nicht kÃ¼mmern.</p> <p class="Urteilstext"><span>Im Leistungsbeschrieb wurden als Grund fÃ¼r eine ausserkantonale Hospitalisation neben UnfÃ¤llen ausdrÃ¼cklich auch FÃ¤lle einer Ã¤rztlichen Sorgfaltspflichtverletzung genannt (Ziff. 2c). Dass dieser Punkt wenigstens in einem geringen Umfang in die Bewertung einfliesst, ist daher sachgerecht. Ferner erscheint als selbstverstÃ¤ndlich, dass die Vergabestelle im Rahmen der QualitÃ¤tsprÃ¼fung eines Angebots Ã¼ber die vorgesehenen AblÃ¤ufe informiert werden will, auch wenn sie sich kÃ¼nftig nicht um Details kÃ¼mmern muss.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Problematisch ist Ã¼berdies, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ein von den Vorgaben der Gesundheitsdirektion abweichendes Verfahren der Auftragsabwicklung vorsieht. GemÃ¤ss Leistungsbeschrieb Ã¼bernimmt der Kantonsarzt eine VorprÃ¼fung und leitet der Auftragnehmerin nur Unterlagen jener FÃ¤lle weiter, bei welchen die Wahrscheinlichkeit eines Regeressanspruchs besteht (Ziff. 2c). DemgegenÃ¼ber erwartet die BeschwerdefÃ¼hrerin die Zusendung aller Unfallmeldungen ohne interne VorabklÃ¤rungen der Gesundheitsdirektion und will die Gesamtverantwortung fÃ¼r die PrÃ¼fung aller Unfallmeldungen auf RegressmÃ¶glichkeiten Ã¼bernehmen (Offerte, Ziff. 8a). Dieses Vorgehen hÃ¤tte zwar eine Entlastung der Gesundheitsdirektion zur Folge, wirft aber anderseits, wie die Mitbeteiligte zutreffend angemerkt hat, Fragen sowohl bezÃ¼glich des Datenschutzes als auch mit Bezug auf die bei der BeschwerdefÃ¼hrerin allenfalls bestehenden Interessenkonflikte (hinten, E. 6) auf. Wenn die BehÃ¶rde diese Darstellung des Verfahrensablaufs â die nicht als Variante, sondern als einzige MÃ¶glichkeit angeboten wird â dennoch mit 8 Punkten bewertet hat, so ist dies ein fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin eher gÃ¼nstiges Ergebnis.</span></p> <p class="Urteilstext">Beim Unterkriterium "Wirtschaftlichkeit" prÃ¼fte die Gesundheitsdirektion vor allem den Verwaltungsaufwand, der ihr durch die Zusammenarbeit mit der Auftragnehmerin entstehen wird. Bei der Vorgehensweise der BeschwerdefÃ¼hrerin rechnet sie mit einem hÃ¶heren Aufwand. Zum einen sei unklar, wieweit bei Verletzungen der Ã¤rztlichen Sorgfaltspflicht die Entbindung von der Ã¤rztlichen Schweigepflicht durch die Gesundheitsdirektion eingeholt und weitere AbklÃ¤rungen durch sie vorgenommen werden mÃ¼ssten. Sodann gehe die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Unrecht davon aus, dass die Gesundheitsdirektion eine Unfallmeldung erhalte, die sie weiterleiten kÃ¶nne. Das treffe nicht zu; die Gesuche betreffend Kostengutsprache enthielten lediglich eine Ã¤rztliche Diagnose, die jedoch bei der Weiterleitung an die BeschwerdefÃ¼hrerin aus GrÃ¼nden des Datenschutzes abgedeckt werden mÃ¼sste. DemgegenÃ¼ber sehe die Offerte der Mitbeteiligten nur ein minimales Anzeigeverfahren vor, durch welches die Gesundheitsdirektion sehr wenig belastet werde. Ferner mÃ¼sse die Gesundheitsdirektion bei der BeschwerdefÃ¼hrerin die Belege fÃ¼r die geltend gemachten Barauslagen Ã¼berprÃ¼fen, was bei der Mitbeteiligten nicht der Fall sei. Schliesslich entstÃ¼nden bei der Mitbeteiligten noch Synergien mit Regressforderungen der Krankenversicherungen. Aufgrund dieser Unterschiede wurde das Unterkriterium bei der Mitbeteiligten mit 10 Punkten, bei der BeschwerdefÃ¼hrerin mit lediglich 8 Punkten bewertet.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet ein, dass der Ablauf bei beiden Anbieterinnen derselbe sei, was aber offensichtlich nicht zutrifft. Zu den erwÃ¤hnten Synergien bemerkt sie, dass diese nicht fÃ¼r die Auftraggeberin, sondern allenfalls fÃ¼r die Mitbeteiligte von Bedeutung seien, weil damit deren interner Aufwand reduziert werde. Dazu entgegnete die Gesundheitsdirektion in der Beschwerdeantwort, dass durch die Synergien auch die Erfolgsaussichten bei der Geltendmachung der RegressansprÃ¼che erhÃ¶ht wÃ¼rden. Diese Annahme erscheint als nahe liegend, vor allem bei RegressansprÃ¼chen geringen Umfangs, deren Geltendmachung fÃ¼r die Auftragnehmerin sonst zu aufwÃ¤ndig wÃ¤re. Die unterschiedliche Benotung der beiden Anbieterinnen ist daher gerechtfertigt. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>In der Gesamtbewertung bleibt damit das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin trotz der Korrekturen beim Preiskriterium hinter jenem der Mitbeteiligten zurÃ¼ck (vorn, E. 4.3 a.E.). Ihre Beschwerde ist daher abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zu beachten ist im Ãbrigen noch ein weiterer Aspekt, den die Gesundheitsdirektion bei der Bewertung nicht berÃ¼cksichtigt hat. Die Mitbeteiligte wies in der Beschwerdeantwort darauf hin, dass bei einer Auftragserteilung an die BeschwerdefÃ¼hrerin zahlreiche Interessenkonflikte zu erwarten seien. Die BeschwerdefÃ¼hrerin zÃ¤hle rund 200 Versicherungsgesellschaften zu ihren Kunden, fÃ¼r die sie vor allem im Bereich der Schadenerledigung (Passivregress) tÃ¤tig sei. Wenn sich ein Regressanspruch des Kantons ZÃ¼rich gegen eine dieser Gesellschaften richte, sei die BeschwerdefÃ¼hrerin gleichzeitig in der Rolle des Verfahrensgegners. Wie sie in solchen FÃ¤llen vorzugehen gedenke, habe sie nicht aufgezeigt.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist in ihrer Replik mit keinem Wort auf diesen Einwand eingegangen und hat ihn nicht bestritten. Auch die <span>Gesundheitsdirektion</span> hat sich nicht zu der Frage geÃ¤ussert. Die Gefahr von Interessenkonflikten wÃ¤re aber zweifellos nÃ¤her zu prÃ¼fen, wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund der Bewertung der Zuschlagskriterien als Auftragnehmerin in Frage kÃ¤me. Sofern dieser Aspekt der Auftragserteilung nicht von vornherein entgegenstÃ¼nde, wÃ¤re er am ehesten beim Unterkriterium "Wirtschaftlichkeit" zu wÃ¼rdigen. Denn wenn die <span>Gesundheitsdirektion</span> bei einer Auftragnehmerin darauf achten muss, Interessenkonflikte zu vermeiden, und deshalb allenfalls in einzelnen FÃ¤llen nicht auf ihre Dienstleistungen abstellen darf, stellt dies eine zusÃ¤tzliche Belastung dar, welche den internen Verwaltungsaufwand erhÃ¶ht.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Leistungsbeschrieb sieht vor, dass der Auftrag von den Vertragsparteien jederzeit gemÃ¤ss Art. 404 Obligationenrecht aufgelÃ¶st werden kann. Eine maximale Vertragsdauer ist nicht vorgesehen.</p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 2 Abs. 3 SubmV darf die Laufzeit eines Dauervertrags nicht so gewÃ¤hlt werden, dass andere Anbietende unangemessen lange vom Markt ausgeschlossen bleiben. Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist die Dauer eines Auftrags im Voraus zu beschrÃ¤nken, da es nicht im Belieben der VergabebehÃ¶rde stehen kann, das VertragsverhÃ¤ltnis mit einem Auftragnehmer auf unbestimmte Zeit fortzusetzen und damit jede weitere Vergabe auszuschliessen (VGr, 25. Januar 2006, VB.2005.00200, E. 6, www.vgrzh.ch; 2. November 2000, ZBl 102/2001, S. 101, E. 3c; vgl. Peter Galli/AndrÃ© Moser/Elisabeth Lang, Praxis des Ã¶ffentlichen Beschaffungsrechts, ZÃ¼rich 2003, N. 535). Die <span>Gesundheitsdirektion</span> ist daher gehalten, im Vertrag mit der kÃ¼nftigen Auftragnehmerin auch eine angemessene HÃ¶chstdauer festzulegen.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Dem Ausgang des Verfahrens gemÃ¤ss wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig (</span><span>§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 </span><span>des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [</span><span>VRG])</span><span>. Eine ParteientschÃ¤digung an den Beschwerdegegner ist dagegen nicht geschuldet, da dieser ohnehin zur BegrÃ¼ndung seines Vergabeentscheids verpflichtet war und auch kein entsprechendes Begehren gestellt hat.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Mitbeteiligte hat die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung beantragt, wozu sie grundsÃ¤tzlich befugt war, da sie mit eigenen AntrÃ¤gen am Beschwerdeverfahren teilnahm und auch die entsprechenden Kostenrisiken trug. Ihre Teilnahme am Verfahren, in welchem sie sich von keinem Rechtsanwalt vertreten liess, erforderte jedoch keinen besonderen Aufwand im Sinn von § 17 Abs. 2 lit. a VRG, und die Rechtsbegehren der BeschwerdefÃ¼hrerin waren auch nicht offensichtlich unbegrÃ¼ndet im Sinn von lit. b der genannten Bestimmung. Eine ParteientschÃ¤digung ist daher nicht zuzusprechen.</span></p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'710.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>