<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.89/2004 /whl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Februar 2004 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Reeb, Féraud, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ GmbH, Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________, </div> <div class="para">Z.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, beide vertreten durch Rechtsanwalt Joseph Iten, </div> <div class="para">Politische Gemeinde Stans, 6371 Stans, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Zelger, </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Nidwalden, vertreten durch den Kantonalen Rechtsdienst, Regierungsgebäude, </div> <div class="para">6371 Stans, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden, Verwaltungsabteilung, Rathausplatz 1, 6370 Stans. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 9 BV</span> (Baurecht), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden, Verwaltungsabteilung, vom 11. August 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der Gemeinderat Stans trat am 10. Oktober 2002 auf eine von der X.________ GmbH gegen das Baugesuch von Y.________ und der Z.________ AG erhobene Einsprache nicht ein. Dagegen erhob die X.________ GmbH Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Nidwalden, welcher mit Entscheid vom 4. Februar 2003 die Beschwerde abwies. Gegen diesen Entscheid erhob die X.________ GmbH am 4. März 2003 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 11. August 2003 ab. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, die Beschwerdeführerin müsse sich das Wissen um den vereinbarten Einspracheverzicht, welcher ihr einzelzeichnungsberechtigter Geschäftsführer vereinbart hatte, anrechnen lassen. Die in diesem Zusammenhang erhobenen beschwerdeführerischen Vorbringen seien rechtsmissbräuchlich. Hinsichtlich des Einwandes, der vereinbarte Einspracheverzicht gelte nicht, da das Bauvorhaben nicht dem Gestaltungsplan entspreche, komme die Beschwerdeführerin ihrer Begründungspflicht nicht nach. Mit ihren pauschalen Rügen lege sie nicht näher dar, inwiefern das Bauvorhaben in den einzelnen Punkten dem Gestaltungsplan nicht entsprechen sollte. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die X.________ GmbH führt gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Nidwalden mit Eingabe vom 10. Februar 2004 staatsrechtliche Beschwerde. Sie macht Willkür geltend. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=10.02.2004&amp;to_date=29.02.2004&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F127-I-38%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page38">BGE 127 I 38</a> E. 3c mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Eingabe der Beschwerdeführerin enthält einzig Berechnungen, welche belegen sollen, dass das Bauvorhaben bezüglich Geschossfläche und Fassadenlänge den Gestaltungsplan nicht einhalte. Auf die Ausführungen des Verwaltungsgerichts, die Beschwerdeführerin sei in diesem Punkt mit ihren nicht substantiierten Rügen ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen, geht die Beschwerdeführerin in ihrer staatsrechtlichen Beschwerde nicht ein. Damit genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> nicht. Mangels einer genügenden Begründung ist deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Politischen Gemeinde Stans sowie dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden, Verwaltungsabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 23. Februar 2004 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>