<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00366</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204642&amp;W10_KEY=13013567&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00366</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.12.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 26.04.2005 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bestattungswesen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bestattungswesen: Vornahme einer Urnenbestattung (Ausgangspunkt: Der Ehemann wehrt sich gegen die Vornahme der Bestattung seiner verstorbenen Ehefrau in der Schweiz. Diese Bestattung wurde von deren Verwandten gestützt auf eine entsprechende Testamentsklausel veranlasst. - Vgl. die vorangegangene Streitigkeit betreffend Ort der Bestattung: VB.2002.00068 und dazu BGE 129 I 173.) Die Weigerung des Bezirksrates, die Gemeinde aufsichtsrechtlich anzuweisen, eine Urne zu exhumieren, kann nicht mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden (E. 2). Die ursprüngliche Verfügung der Gemeinde, womit die Bestattung der Urne angeordnet wurde, ist rechtskräftig (E. 3.1). Es ist nicht rechtsverletzend, wenn der Bezirksrat die gestützt darauf vorgenommene Bestattung als Vollstreckungshandlung beurteilt hat, die nicht mit Rekurs anfechtbar ist. Deshalb stellt es auch keinen Mangel dar, wenn der Beschwerdeführer erst nachträglich davon Kenntnis erhielt (E. 3.3-4). Offen gelassen, ob für die Prüfung eines Revisionsbegehrens die Gemeinde oder der Bezirksrat zuständig ist (E. 4.2). Die vom Ehemann vorgebrachte neue Tatsache (angebliche Ungültigkeit der Testamentsklausel hinsichtlich Bestattungsort infolge einer Erbenvereinbarung) ist unter den konkreten Umständen jedenfalls nicht als "erheblich" zu würdigen. Ein Revisionsgrund ist zu verneinen (E. 4.1, 4.3). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSRECHT">AUFSICHTSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEISETZUNG">BEISETZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESTATTUNG">BESTATTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESTATTUNGSORT">BESTATTUNGSORT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KREMATION">KREMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Verwaltungsinterne Rechtspflege ST: REKURS">REKURS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REVISIONSGRÃNDE">REVISIONSGRÃNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT">ÃBRIGES FÃRSORGE UND GESUNDHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: URNENBESTATTUNG">URNENBESTATTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSZWANG, VOLLSTRECKUNG">VERWALTUNGSZWANG, VOLLSTRECKUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLSTRECKUNGSANORDNUNG">VOLLSTRECKUNGSANORDNUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 79 aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 19 BestattV</span><br/><span class="gerade">§ 29 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 30 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 86a lit. b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Frau K. X. geb. Y. starb am 25. Dezember 2001 im Ausland. Sie hinterliess den Ehemann, A. X., sowie vier minderjÃ¤hrige Kinder (Jg. 1989 [Zwillinge], 1990 und 1994), welche gemeinsam in R (Ausland) leben. Auf Veranlassung des Vaters der Verstorbenen sowie ihrer beiden BrÃ¼der wurde ihr Leichnam nach Q im Kanton ZÃ¼rich Ã¼berfÃ¼hrt und dem Bestattungsamt Q der Tod angezeigt mit dem Begehren um Kremation und anschliessende Urnenbeisetzung im Familiengrab der Eltern der Verstorbenen. Ehemann A. X. ersuchte demgegenÃ¼ber das Bestattungsamt Q, von einer Bestattung in Q abzusehen und den Leichnam nach R als dem gemeinsamen Wohnsitz der Familie zur Bestattung im Familiengrab seiner Eltern zu Ã¼berfÃ¼hren.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Am 8. Januar 2002 ordnete die PrÃ¤sidentin der GesundheitsbehÃ¶rde Q die Kremation von K. X. und die anschliessende Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Q an. Gegen diese VerfÃ¼gung gelangte A. X. an den Bezirksrat Q, welcher den Rekurs am 18. Januar 2002 abwies und anordnete, das Bestattungsamt Q habe die sofortige Feuerbestattung des Leichnams der Verstorbenen zu veranlassen, was in der Folge geschah. Die gegen den bezirksrÃ¤tlichen Beschluss bezÃ¼glich des Ortes der Bestattung erhobene Beschwerde (VB.2002.00068) wies das Verwaltungsgericht am 20. Juni 2002 ab. Die dagegen erhobene staatsrechtliche Beschwerde wies das Bundesgericht am 12. Februar 2003 ab, soweit es darauf eintrat (1P.453/2002; BGE 129 I 173).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die GesundheitsbehÃ¶rde Q forderte RA F als Vertreterin von A. X. sowie I. Y. als Vertreter der elterlichen Familie der Verstorbenen am 23. Mai 2003 auf, sich auf eine GrabstÃ¤tte zu einigen und binnen dreissig Tagen mitzuteilen, ob die Urne in einem Urnen-Einzelgrab oder im Familiengrab Y beigesetzt werden solle. Sollten beide Seiten nicht innert 30 Tagen zu einem gemeinsamen Entscheid kommen, werde die BehÃ¶rde die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab veranlassen; dies allenfalls bis zu einem anders lautenden Entscheid auf privatrechtlicher Basis. In der Folge konnten sich die Mitglieder beider Familien nicht auf ein gemeinsames Begehren einigen. WÃ¤hrend sich die Familie Y zunÃ¤chst fÃ¼r das Familiengrab aussprach, signalisierte sie im Herbst 2003 dem Friedhofvorsteher, dass sie sich auch mit einem Einzelgrab abfinden kÃ¶nne. Dieser informierte am 10. Oktober 2003 die Rechtsvertreterin der Familie A. X., der von Anfang an eine Beisetzung im Familiengrab abgelehnt hatte, hierÃ¼ber, unter Hinweis darauf, dass dies voraussetze, dass A. X. die Kosten fÃ¼r ein Urnen-Einzelgrab Ã¼bernehme. Die Vertreterin antwortete am 16. Oktober 2003, weil mittlerweile sowohl das Testament wie auch dessen Nachtrag betreffend Bestattung gerichtlich angefochten worden sei, bleibe "in der Schwebe, ob Ã¼berhaupt eine Bestattung in Q vorzunehmen ist". Der gemeinderÃ¤tliche Ressortvorsteher erwiderte der Vertreterin am 18. November 2003, die lÃ¤ngst fÃ¤llige Beisetzung der immer noch im Aufbahrungsraum gelagerten Urne lasse sich nicht mehr hinausschieben. Die Vertreterin habe bis spÃ¤testens 6. Dezember 2003 eine Zustimmung fÃ¼r die Urnenbeisetzung im Friedhof Q sowie â falls die Beisetzung in einem Einzel-Urnengrab gewÃ¼nscht werde â eine verbindliche Stellungnahme bzw. Kostengutsprache zum Grabunterhalt beizubringen; andernfalls werde die Urne der Familie Y ausgehÃ¤ndigt. Die Vertreterin wies mit Schreiben vom 5. Dezember 2003 erneut auf die hÃ¤ngige Klage betreffend UngÃ¼ltigkeit des Testaments hin, widersetzte sich einer Herausgabe der Urne an die Familie Y und ersuchte darum, mit der angedrohten Massnahme bis Mitte Januar 2004 zuzuwarten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Folge setzte der Gemeinderat Q die Beisetzung auf 17. Dezember 2003 im Urnen-Reihengrab Nr. 693 des Friedhofs Q fest, wovon er der Vertreterin von A. X. sowie I. Y., Bruder der Verstorbenen, nachtrÃ¤glich am 18. Dezember 2003 schriftlich Bescheid gab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit als Rekurs bezeichneter Eingabe vom 18. Januar 2004 an den Bezirksrat Q ersuchten A. X. sowie seine vier Kinder darum, die Gemeinde Q anzuweisen, die Urne wieder zu exhumieren und den Rekurrierenden zur Bestattung in R auszuhÃ¤ndigen. Sollte es sich bei der am 17. Dezember 2003 erfolgten Beisetzung der Urne um einen nicht mit Rekurs anfechtbaren Realakt handeln, sei die vorliegende Eingabe als Aufsichtsbeschwerde entgegenzunehmen. Zur BegrÃ¼ndung wurde vorgebracht, das Urteil des Bundesgerichts beruhe auf der fÃ¤lschlichen Annahme, dass der Nachtrag zum Testament der Verstorbenen gÃ¼ltig zustande gekommen sei und damit deren klaren Willen bezÃ¼glich des Bestattungsorts zum Ausdruck gebracht habe. In einer aussergerichtlichen Vereinbarung vom 21./28. November 2003 habe sich A. X. mit seinen vier Kindern auf die Regelung des Nachlasses von K. X.-Y. geeinigt; darin gingen die Vertragsparteien davon aus, dass das Testament vom 2. MÃ¤rz 2001 sowie der Nachtrag vom 22. April 2001 als ungÃ¼ltig zu betrachten seien. GestÃ¼tzt auf diese Vereinbarung sei die am 10. Juni 2003 beim Bezirksgericht Q erhobene Klage auf UngÃ¼ltigkeit des Testamentes am 24. Dezember 2003 zurÃ¼ckgezogen worden, worauf das Bezirksgericht das Verfahren am 29. Dezember 2003 abgeschrieben habe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat Q beschloss am 13. Mai 2004, auf die gegen die Beisetzung der Urne gerichtete Eingabe vom 18. Januar 2004 werde als Rekurs nicht eingetreten (Disp. Ziff. I.1); die dazu vorgebrachte BegrÃ¼ndung zur Nichtanwendung des Bundesgerichtsurteils vom 12. Februar 2003 werde nicht als neue erhebliche Tatsache oder ebensolches Beweismittel gewÃ¼rdigt, weshalb von einer Ãberweisung dieser Eingabe an den Gemeinderat Q zur Einleitung eines Revisionsverfahrens abgesehen werde (Disp. Ziff. I.2); der Eingabe werde als Aufsichtsbeschwerde keine Folge gegeben (Disp. Ziff. 1.3); gestÃ¼tzt auf Disp. Ziff. I.1-I.3 wÃ¼rden die AntrÃ¤ge um Anweisung des Gemeinderats Q, die Urne dem Einzelurnengrab zu entnehmen und zur Beisetzung in R freizugeben, abgewiesen (Disp. Ziff. I.4). Die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'678.- wurden A. X. auferlegt.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>IV. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 3. September 2004 beantragten die unterlegenen Rekurrierenden dem Verwaltungsgericht, den Beschluss des Bezirksrats aufzuheben und ihnen zu gestatten, die Urne der Verstorbenen nach der Exhumierung in R beizusetzen; eventuell sei ihre Eingabe vom 18. Januar 2004 an den Bezirksrat als Revisionsbegehren, allenfalls als Aufsichtsbegehren, zu behandeln und in Gutheissung dieses Begehrens der Gemeinderat Q anzuweisen, die Urne zu exhumieren und den BeschwerdefÃ¼hrenden zur Beisetzung in R zu Ã¼berlassen; subeventuell sei der angefochtene Beschluss aufzuheben und die Sache zur DurchfÃ¼hrung eines Beweisverfahrens an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat Q verzichtete auf Vernehmlassung. Der Gemeinderat beantragte am 20. Oktober 2004 Abweisung der Beschwerde unter Hinweis darauf, dass das Verwaltungsgericht deren Rechtzeitigkeit von Amtes wegen zu prÃ¼fen habe. Der Vater G. Y. und die beiden BrÃ¼der der Verstorbenen, H. Y. und I. Y., alle drei als Mitbeteiligte in das Verfahren einbezogen, beantragten am 12. November 2004 Abweisung der Beschwerde; der Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrenden seien die Prozesskosten wegen mutwilliger ProzessfÃ¼hrung persÃ¶nlich aufzuerlegen; die BeschwerdefÃ¼hrenden seien zu einer ParteientschÃ¤digung an die Mitbeteiligten zu verpflichten.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist nach § 19c Abs. 2 und § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Die dreissigtÃ¤gige Beschwerdefrist begann am Tag nach Zustellung des bezirksrÃ¤tlichen Entscheids, das heisst am 26. Juni 2004 zu laufen und endigte, unter BerÃ¼cksichtigung des Fristenstillstands vom 8. Juli bis 20. August 2004, am Montag, 6. September 2004. Die an diesem Tag der Post Ã¼bergebene Beschwerdeschrift ist daher rechtzeitig eingereicht worden. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Soweit sich die Beschwerde dagegen wendet, dass der Bezirksrat den Begehren in der Eingabe vom 18. Januar 2004, die Gemeinde zur Exhumierung der Urne und deren Herausgabe an die BeschwerdefÃ¼hrenden anzuhalten, aufsichtsrechtlich nicht entsprochen hat, ist auf das Rechtsmittel nicht einzutreten. Weil das Verwaltungsgericht nicht Aufsichtsinstanz Ã¼ber die fÃ¼r das Bestattungswesen zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden ist, kann die Weigerung der AufsichtsbehÃ¶rde, diesbezÃ¼glich einzugreifen, auch nicht mit Beschwerde angefochten werden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 16 f.).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden mit der Eingabe vom 18. Januar 2004 Rekurs "gegen die Anordnung und Vornahme der Beisetzung der Urne von K. X." erhoben haben, ist der Bezirksrat hierauf nicht eingetreten, mit der BegrÃ¼ndung es handle sich um eine Vollstreckungshandlung im Sinn von §§ 29 ff. VRG, nachdem sich die AngehÃ¶rigen der eigenen mit jenen der elterlichen Familie nicht hÃ¤tten darauf einigen kÃ¶nnen, ob die Beisetzung im Familiengrab der elterlichen Familie oder in einem Einzelurnengrab erfolgen solle.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Mit Urteil vom 12. Februar 2003 hat das Bundesgericht letztinstanzlich die VerfÃ¼gung vom 8. Januar 2002 als rechtmÃ¤ssig befunden, womit die GesundheitsbehÃ¶rde Q die Kremation und Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Q angeordnet und damit zugleich das Begehren der nÃ¤chsten AngehÃ¶rigen ‑ der BeschwerdefÃ¼hrenden ‑ um Herausgabe der Urne abgelehnt hatte. In einem nicht aktenkundigen Zeitpunkt (offenbar unmittelbar vor dem Vollzug) setzte der Gemeinderat die Beisetzung auf 17. Dezember 2003 im Urnen-Reihengrab Nr. 693 des Friedhofs Q fest, wovon er der Vertreterin von A. X. sowie I. Y. nachtrÃ¤glich am 18. Dezember 2003 schriftlich Kenntnis gab. Es fragt sich, ob und inwieweit diese Abwicklung als Vollstreckung der VerfÃ¼gung vom 8. Januar 2002 betrachtet werden kann.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese VerfÃ¼gung wie auch die sie bestÃ¤tigenden Rechtsmittelentscheide des Bezirksrats Q, des Verwaltungsgerichts und des Bundesgerichts stÃ¼tzten sich auf § 79 Abs. 3 des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (GesundheitsG). Diese Bestimmung ergÃ¤nzt § 79 Abs. 1 GesundheitsG (wonach die Bestattung in der Gemeinde des letzten Wohnsitzes des Verstorbenen erfolgt) dahin, dass auf dessen Wunsch (oder jenen seiner AngehÃ¶rigen) die Bestattung auch in einer anderen Gemeinde erfolgen kÃ¶nne. Weil K. X. im Nachtrag vom 22. April 2001 zu ihrem Testament vom 2. MÃ¤rz 2001 erklÃ¤rt hatte, sie wolle in Q bestattet werden und weil die damit befassten Rechtsmittelinstanzen diesen Wunsch als verbindlich und rechtsbestÃ¤ndig wÃ¼rdigten, konnte in jenem Verfahren offen gelassen werden, ob der letzte Wohnsitz der Verstorbenen sich in Q befunden habe. In der von den Rechtsmittelinstanzen vorgenommenen Beurteilung ging es nebst der Frage nach der Verbindlichkeit des Bestattungswunsches der Verstorbenen auch darum, ob PersÃ¶nlichkeitsrechte der AngehÃ¶rigen der Umsetzung ihres Wunsches entgegenstÃ¼nden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die Vollstreckung im Sinn von §§ 29 ff. VRG mit den in § 30 Abs. 1 lit. a-c VRG genannten Zwangsmitteln dient der Durchsetzung von VerfÃ¼gungen. Als solche gelten individuelle, an eine Einzelperson gerichtete Hoheitsakte, durch die eine konkrete verwaltungsrechtliche Rechtsbeziehung rechtsgestaltend oder feststellend in verbindlicher und erzwingbarer Weise geregelt wird (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 854). Vorschriften Ã¼ber das Bestattungswesen enthalten nebst § 79 f. GesundheitsG die kantonale Verordnung Ã¼ber die Bestattungen vom 7. MÃ¤rz 1963 (BestattungsV) sowie die Verordnung der Gemeinde Q vom 30. Oktober 1970 Ã¼ber das Bestattungs- und Friedhofwesen (koBestattungsV). Der Vollzug dieser Vorschriften obliegt den Gemeinden (§ 1 BestattungsV). Die DurchfÃ¼hrung einer Bestattung bedarf in der Regel einer vorangehenden VerfÃ¼gung, in welcher der Ort der Bestattung (§ 79 GesundheitsG, § 19 f. BestattungsV), die Art der Bestattung (Erd- oder Feuerbestattung, vgl. § 21 und 23 BestattungsV) sowie die Art des Grabes (ReihengrÃ¤ber fÃ¼r Erdbestattungen bzw. fÃ¼r UrnengrÃ¤ber, PrivatgrÃ¤ber und FamilienurnengrÃ¤ber, vgl. §§ 17 ff. koBestattungsV) festgelegt werden. Eine VerfÃ¼gung ist in der Regel schon deswegen erforderlich, weil die Regelung des Bestattungswesens in verschiedener Hinsicht an die WÃ¼nsche und damit an WillenserklÃ¤rungen des Verstorbenen und/oder der AngehÃ¶rigen anknÃ¼pft. Liegen wie hier divergierende ErklÃ¤rungen seitens der Betroffenen vor, dient eine solche VerfÃ¼gung auch der Entscheidung darÃ¼ber, an welche ErklÃ¤rung fÃ¼r die Festlegung der BestattungsmodalitÃ¤ten anzuknÃ¼pfen ist. Dabei schliesst der Entscheid der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde nicht aus, dass Ã¼ber gegensÃ¤tzliche Auffassungen von AngehÃ¶rigen eine privatrechtliche Auseinandersetzung stattfindet, Ã¼ber welche allenfalls der Zivilrichter zu entscheiden hat. Im Interesse der Ã¶ffentlichen Gesundheit und Ordnung kann jedoch die fÃ¼r das Bestattungswesen zustÃ¤ndige BehÃ¶rde mit der aus Ã¶ffentlichrechtlicher Sicht erforderlichen VerfÃ¼gung nicht beliebig lang zuwarten. In diesem Sinn hat denn auch die GesundheitsbehÃ¶rde Q im vorliegenden Fall bereits in ihrem Schreiben vom 23. Mai 2003 an die Vertreterin von A. X. sowie den Vertreter der elterlichen Familie die Androhung, die Bestattung von Amtes wegen vorzunehmen, mit dem Vorbehalt verbunden, dass der damit geschaffene Zustand jedenfalls "bis zu einem anderslautenden Entscheid auf privatrechtlicher Basis" gelten wÃ¼rde.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Im vorliegenden Fall wurden Art und Ort der Bestattung von K. X. bereits in der VerfÃ¼gung vom 8. Januar 2002 festgelegt. Die nach Vorliegen des Bundesgerichtsurteils vom 12. Februar 2003 erfolgten weiteren Auseinandersetzungen der GesundheitsbehÃ¶rde mit dem Ehemann der Verstorbenen und deren elterlichen Familie betrafen die weiteren ModalitÃ¤ten, insbesondere die Frage, ob die Bestattung im elterlichen Familien-Urnengrab oder in einem Reihen-Urnengrab stattfinden sollte. Die Beisetzung erfolgte schliesslich am 17. Dezember 2003 in einem Reihen-Urnengrab. Der mit Eingabe vom 18. Januar 2004 erhobene Rekurs richtete sich nicht gegen die Festlegung dieses Grabes; vielmehr wollten die BeschwerdefÃ¼hrenden damit, wie schon zuvor in der Eingabe vom 5. Dezember 2003, die Bestattung auf dem Friedhof von Q Ã¼berhaupt wieder in Frage stellen. So betrachtet ist es nicht rechtsverletzend, wenn der Bezirksrat zum Schluss gelangt ist, der Rekurs richte sich gegen eine Vollstreckung der VerfÃ¼gung vom 8. Januar 2002. Die von Amtes wegen am 17. Dezember 2003 vorgenommene Bestattung der Urne erscheint vor diesem Hintergrund als Ersatzvornahme im Sinn von § 30 Abs. 1 lit. b VRG. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden haben mit ihrem Rekurs allerdings sinngemÃ¤ss auch gerÃ¼gt, dass die Beisetzung der Urne am 17. Dezember 2003 erfolgt sei, ohne dass ihnen davon zuvor in einer fÃ¶rmlichen VollstreckungsverfÃ¼gung Kenntnis gegeben worden sei. Es fragt sich, ob der Bezirksrat insoweit zu Unrecht nicht auf den Rekurs eingetreten sei. Das ist zu verneinen. Ob inhaltlich von einer VerfÃ¼gung (Sach- oder Vollstreckungsanordnung) auszugehen sei, bestimmt sich nicht nach bestimmten Formvorschriften (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 4-31 N. 12, § 10 N. 15). Eine Vollstreckungsanordnung ist hier erfolgt, jedoch den AngehÃ¶rigen erst nachtrÃ¤glich mitgeteilt worden. Darin lÃ¤ge lediglich dann ein mit Rekurs anfechtbarer Mangel, wenn die VollstreckungsverfÃ¼gung bei vorgÃ¤ngiger Mitteilung mit Rekurs anfechtbar gewesen wÃ¤re. Der Bezirksrat ist zutreffend davon ausgegangen, dass die VollstreckungsverfÃ¼gung unter den gegebenen UmstÃ¤nden â weil sie die Rekurrierenden gegenÃ¼ber der SachverfÃ¼gung vom 8. Januar 2002, jedenfalls im Hinblick auf die im Rekurs gestellten Begehren, nicht zusÃ¤tzlich beschwerte â nicht anfechtbar war (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 30 N. 58 ff.).</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Sodann haben die Rekurrierenden gerÃ¼gt, dass die BehÃ¶rde mit der Vollstreckung trotz der von ihnen im Schreiben vom 5. Dezember 2003 vorgebrachten GrÃ¼nde nicht zugewartet habe. Ob der Bezirksrat insoweit zu Unrecht auf den Rekurs nicht eingetreten sei (vgl. Disp. Ziff. I.1 des Rekursentscheids), kann jedoch dahingestellt bleiben. Aus seinen weiteren AusfÃ¼hrungen ergibt sich nÃ¤mlich, dass er das Begehren, die Gemeinde Q zur Exhumierung der Urne und deren AushÃ¤ndigung an die Rekurrierenden anzuhalten, abgelehnt hat, weil er die bereits im Schreiben vom 5. Dezember 2003 fÃ¼r eine Verschiebung der Bestattung vorgebrachten GrÃ¼nde fÃ¼r unbehelflich hielt (vgl. Rekursentscheid E. 3 in Verbindung mit Disp. Ziff. I.4). Ob diese Beurteilung rechtmÃ¤ssig sei, ist im Folgenden zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Ihr Begehren, die Gemeinde zur Exhumierung der Urne und AushÃ¤ndigung an die Rekurrierenden anzuhalten, begrÃ¼ndeten Letztere in der Rekursschrift vom 18. Januar 2004 wie erwÃ¤hnt damit, das Urteil des Bundesgerichts beruhe auf der fÃ¤lschlichen Annahme, dass der Nachtrag zum Testament der Verstorbenen gÃ¼ltig zustande gekommen sei und damit deren klaren Willen bezÃ¼glich des Bestattungsorts zum Ausdruck gebracht habe. In einer aussergerichtlichen Vereinbarung vom 21./28. November 2003 habe sich A. X. mit seinen vier Kindern auf die Regelung des Nachlasses von K. X.-Y. geeinigt; darin gingen die Vertragsparteien davon aus, dass das Testament vom 2. MÃ¤rz 2001 sowie der Nachtrag vom 22. April 2001 als ungÃ¼ltig zu betrachten seien. GestÃ¼tzt auf diese Vereinbarung sei die am 10. Juni 2003 beim Bezirksgericht Q erhobene Klage auf UngÃ¼ltigkeit des Testamentes am 24. Dezember 2003 zurÃ¼ckgezogen worden, worauf das Bezirksgericht das Verfahren am 29. Dezember 2003 abgeschrieben habe. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bezirksrat wÃ¼rdigte diese Vorbringen als Geltendmachen neuer Tatsachen im Sinn eines Revisionsbegehrens gemÃ¤ss §§ 86a ff. VRG. Er ging stillschweigend davon aus, dass fÃ¼r die Behandlung eines solchen Begehrens an sich der Gemeinderat Q zustÃ¤ndig wÃ¤re, sah jedoch von einer Ãberweisung an diese BehÃ¶rde ab, weil er in eigener PrÃ¼fung zum Schluss gelangte, die diesbezÃ¼glichen Vorbringen und dazu eingereichten Dokumente (insbesondere die Vereinbarung zwischen A. X. und dessen Kindern vom 21./28. November 2003 sowie die ErledigungsverfÃ¼gung des Bezirksgerichts Q vom 29. Dezember 2003) bezÃ¶gen sich nicht auf Tatsachen, die erheblich im Sinn eines Revisionsgrundes seien; ein solcher liege daher nicht vor.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Vorweg fragt es sich, ob entsprechend der Auffassung des Bezirksrats fÃ¼r die Beurteilung eines Revisionsbegehrens der Gemeinderat bzw. die GesundheitsbehÃ¶rde Q zustÃ¤ndig wÃ¤re. ZustÃ¤ndig fÃ¼r die Revision einer im Rechtsmittelverfahren Ã¼berprÃ¼ften Anordnung ist grundsÃ¤tzlich jene Rechtsmittelinstanz, welcher bei der damaligen ÃberprÃ¼fung umfassende Kognition zukam (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 86b N. 6). Das war im Ã¼ber die VerfÃ¼gung vom 8. Januar 2002 gefÃ¼hrten Rechtsmittelverfahren der Bezirksrat selber als RekursbehÃ¶rde (vgl. § 20 VRG gegenÃ¼ber § 50 VRG). Die Frage nach der funktionellen ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r die PrÃ¼fung des Revisionsbegehrens kann indessen offen bleiben. WÃ¤re hierfÃ¼r der Bezirksrat selber zustÃ¤ndig, so ist es jedenfalls umso weniger zu beanstanden, dass er das Vorliegen eines Revisionsgrunds selber geprÃ¼ft und, weil er einen solchen verneint hat, auf die Ãberweisung des Begehrens an den Gemeinderat verzichtet hat. Das Verwaltungsgericht kann daher die diesbezÃ¼gliche Beurteilung des Bezirksrats im jetzigen Beschwerdeverfahren Ã¼berprÃ¼fen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Der Bezirksrat hat erwogen, die in der Vereinbarung vom 21./28. November 2003 enthaltene ErklÃ¤rung, wonach die Vertragsparteien von der UngÃ¼ltigkeit des Testamentes vom 2. MÃ¤rz 2001 und des Nachtrags vom 22. April 2001 ausgingen, bilde weder eine erhebliche Tatsache noch ein erhebliches Beweismittel, die darauf schliessen liessen, K. X. sei bei der Abgabe der ErklÃ¤rung, in Q kremiert und bestattet werden zu wollen, nicht urteilsfÃ¤hig gewesen. Diese Vereinbarung sei einerseits durch den Vertreter von A. X. und anderseits durch den im Teilungsverfahren bestellten Beistand der Kinder unterzeichnet worden. Mit dem Rekurs bzw. dem Revisionsbegehren werde weder ein Ã¤rztliches Zeugnis noch ein kompetentes Gutachten bezÃ¼glich der UrteilsfÃ¤higkeit der Verstorbenen vorgelegt. Vielmehr mÃ¼sse aufgrund der vorgelegten Akten geschlossen werden, dass die Vertreter beim Abschluss der Vereinbarung mit der darin enthaltenen ErklÃ¤rung allein auf die Angaben des an der UngÃ¼ltigkeitserklÃ¤rung interessierten Witwers abgestellt hÃ¤tten. Ein solches Vorgehen mÃ¶ge fÃ¼r die Regelung der Nachlassteilung begrÃ¼ndet sein; keinesfalls vermÃ¶ge es jedoch die ErklÃ¤rung der Verstorbenen bezÃ¼glich Ort und Art der Bestattung in Frage zu stellen.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Dieser Beurteilung ist beizutreten. Die Frage, ob die ErklÃ¤rung von K. X. betreffend Art und Ort der Bestattung ihrem freien Willen entsprochen habe, war denn auch bereits Gegenstand des Urteils des Verwaltungsgerichts (E. 4c) und des Entscheids des Bundesgerichts (E. 3.1). Beide Instanzen kamen aufgrund der damals vorliegenden Akten zum Schluss, K. X. sei im Zeitpunkt der Abgabe dieser ErklÃ¤rung urteilsfÃ¤hig gewesen; es lÃ¤gen keine Hinweise dafÃ¼r vor, dass sie zum fraglichen Zeitpunkt wegen ihrer Krankheit in ihren geistigen FÃ¤higkeiten beeintrÃ¤chtigt und nicht mehr imstande gewesen wÃ¤re, nach freiem Willen Ã¼ber den Bestattungsort zu bestimmen. â Solche Hinweise lassen sich, wie der Bezirksrat zutreffend erwogen hat, auch den mit dem Rekurs vom 18. Januar 2004 eingereichten Dokumenten nicht entnehmen; die Vereinbarung vom 21./28. November 2003 bildet diesbezÃ¼glich jedenfalls kein hinreichend schlÃ¼ssiges Indiz, welches als "erhebliches" Beweismittel zu wÃ¼rdigen wÃ¤re und damit die Einleitung eines Revisionsverfahrens rechtfertigen wÃ¼rde (zur Erheblichkeit der geltend gemachten neuen Tatsachen und Beweismittel vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 86d N. 3). Ob das Testament der Verstorbenen samt Nachtrag zivilrechtlich ungÃ¼ltig sei (obwohl die UngÃ¼ltigkeit des Testaments nicht in einem zivilprozessualen Verfahren nach Art. 519 ff. des Zivilgesetzbuches, sondern lediglich in einem aussergerichtlichen Vergleich, der zur Abschreibung des Verfahrens fÃ¼hrte, verbindlich festgestellt wurde), kann im vorliegenden Zusammenhang offen bleiben. Die im Rahmen einer Vereinbarung erklÃ¤rte Anerkennung der UngÃ¼ltigkeit hat selbstverstÃ¤ndlich nur Wirkung fÃ¼r die erklÃ¤rende Person (Jean Nicolas Druey, Grundriss des Erbrechts, 5. A., Bern 2002, § 12 N. 42). Die Anwendung von § 79 Abs. 3 GesundheitsG, auf welcher Bestimmung die VerfÃ¼gung vom 8. Januar 2002 beruht, setzt nicht voraus, dass der Wunsch der Verstorbenen, an einem bestimmten Ort bestattet zu werden, in testamentarische Form geÃ¤ussert worden ist. Aus der allfÃ¤lligen zivilrechtlichen UngÃ¼ltigkeit des Testaments folgt daher nicht zwingend, dass der geÃ¤usserte Wunsch auch fÃ¼r die BestattungsbehÃ¶rde unverbindlich und § 79 Abs. 3 GesundheitsG daher nicht anzuwenden sei. Entscheidend ist wie erwÃ¤hnt, dass weder bei Erlass der VerfÃ¼gung vom 8. Januar 2002 noch bei Erhebung des (als Revisionsbegehren gewÃ¼rdigten) Rekurses vom 18. Januar 2004 schlÃ¼ssige bzw. erhebliche Beweismittel dafÃ¼r vorlagen, dass der am 22. April 2001 geÃ¤usserte Wunsch von K. X., in Q kremiert und bestattet zu werden, nicht ihrem freien Willen entsprochen habe.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtskosten sind den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden 1-5 (A. X. und seinen vier Kindern), zu je einem FÃ¼nftel, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den restlichen Betrag, aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Es besteht kein Anlass, diese Kosten der Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrenden persÃ¶nlich aufzuerlegen, wie dies die Mitbeteiligten beantragen. Letzteren ist zu Lasten der BeschwerdefÃ¼hrenden eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'000.- zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'590.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden zu je einem FÃ¼nftel, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den restlichen Betrag, auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden verpflichtet, den Mitbeteiligten binnen dreissig Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu zahlen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>