<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00022</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106073&amp;W10_KEY=13013579&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00022</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 09.05.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 23.10.2001 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Keine Rechtsverletzung durch die politisch zuständige Behörde, indem sie das öffentliche Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung aufgrund der Verurteilung wegen Betäubungsmitteldelikten schwerer gewichtet als die Interessen des Bf, trotz der weitgehenden Integration, dem intakten Familienverhältnis des mit einer Schweizerin verheirateten jugoslawischen Staatsangehörigen und der Unzumutbarkeit der Ausreise für die Ehefrau. Zuständigkeit (E. 1). Anwendbares Recht (E. 2). Kognition des VGr (E. 3). Verhältnismässigkeit der Bewilligungsverweigerung inkl. Unzumutbarkeit der Ausreise für die Ehefrau (E. 4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANSPRUCH">ANSPRUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHEFRAU">EHEFRAU</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOGNITION">KOGNITION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFFÃLLIGKEIT">STRAFFÃLLIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNZUMUTBARKEIT">UNZUMUTBARKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 7 lit. I ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 10 lit. i a ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 lit. I EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 50 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 51 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Der 1969 geborene A, StaatsangehÃ¶riger der Bundesrepublik Ju­gos­lawien, reiste am 2. MÃ¤rz 1992 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Am 15. Mai 1993 heiratete er die Schweizerin D, worauf das Asylverfahren am 2. Juni 1993 infolge RÃ¼ckzug des Ge­suchs abgeschrieben wurde und ihm die Fremden­polizei am 24. Juni 1993 die Aufenthalts­bewilligung zum Verbleib bei der schweizerischen Ehefrau erteilte und in der Folge mehr­mals verlÃ¤ngerte, letztmals am 13. Juni 1997 bis 14. Mai 1998.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 19. MÃ¤rz 1998 wurde A verhaftet und am 25. Februar 1999 vom Bezirksgericht ZÃ¼rich wegen BetÃ¤ubungsmitteldelikten mit 3 ¼ Jahren Zuchthaus bestraft. Im Hinblick auf das voraussichtliche Strafende am 18. Mai 2000 wurde A am 16. Juni 1999 und seiner Ehefrau am 17. Juni 1999 das rechtliche GehÃ¶r im Hinblick auf allfÃ¤llige Entfernungs- und Fernhaltemassnah­men gewÃ¤hrt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 25. Juni 1999 verfÃ¼gte die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit des Kantons ZÃ¼rich die NichtverlÃ¤ngerung der am 14. Mai 1998 abgelaufenen Aufenthaltsbewilligung und die Abweisung des am 21. MÃ¤rz 1999 gestellten VerlÃ¤ngerungsgesuchs; A habe das zÃ¼rcherische Kantonsgebiet unverzÃ¼glich nach Entlassung aus dem Straf­vollzug zu verlas­sen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese VerfÃ¼gung liess A am 5. August 1999 Rekurs erhe­ben. In einer er­gÃ¤nzenden Eingabe vom 30. Mai 2000 liess er sodann vorbringen, dass er am 3. Januar 2000 eine Stelle als Chauffeur angetreten und seine Ehefrau am 29. MÃ¤rz 2000 einen Sohn zur Welt gebracht habe; wegen des vorlÃ¤ufigen Erwerbsausfalls der Ehefrau sei die Familie auf den Arbeitserwerb des Ehemannes angewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat wies das Rechtsmittel am 22. November 2000 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Beschwerde vom 15. Januar 2001 liess A Aufhebung des an­gefochtenen Beschlusses und Erteilung der Aufenthaltsbewilligung beantragen, unter Kos­ten- und Ent­schÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners. Zur BegrÃ¼ndung wies er auf seine trotz des Strafvollzugs intakte Ehe und seine guten Zeugnisse im Erwerbsleben und im Strafvollzug hin. Der Drogentransport, fÃ¼r den er verurteilt worden sei, stelle eine einma­lige Verfehlung dar; in den fÃ¼nf, vor der Tat in der Schweiz verbrachten Jahren und nach der Entlassung aus dem Strafvollzug habe sich der BeschwerdefÃ¼hrer wohl verhalten; zum Drogentransport habe er sich aufgrund seiner damals schwierigen wirtschaftlichen VerhÃ¤lt­nisse entschlossen. Er sei hier in die Familie und den Freundeskreis seiner schwei­zerischen Ehefrau integriert, wÃ¤hrend er seit dem Krieg im Kosovo mit den dortigen Fami­lienange­hÃ¶rigen nur noch selten Kontakt habe. Das elterliche Haus sei zerstÃ¶rt und die drei im Ko­sovo verbliebenen Geschwister lebten in NotunterkÃ¼nften. Dem BeschwerdefÃ¼hrer sowie dem Kind und seiner Ehefrau, die Ã¼ber keine albanischen Sprachkenntnisse verfÃ¼ge und keinen Kontakt mit der Herkunftsfamilie des BeschwerdefÃ¼hrers habe, kÃ¶nne nicht zuge­mutet werden, in den unter den Nachwirkungen des Kriegs leidenden Kosovo zurÃ¼ck­zu­kehren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat liess am 7. Februar 2001 Abweisung der Beschwerde beantra­gen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die Beschwerde an das Verwaltungsgericht ist auf dem Gebiet der Fremden­po­lizei zulÃ¤ssig, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen­steht (§ 43 Abs. 1 lit. h und Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG] in der Fassung vom 8. Juni 1997). Dies ist der Fall bei Entscheiden betreffend Auf­ent­halts‑ und Niederlassungsbewilligungen, auf deren Erteilung der AuslÃ¤nder einen bun­des­rechtlichen Anspruch hat (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundesrechtspflegege­setzes vom 16. Dezember 1943 in der Fassung vom 24. MÃ¤rz 1995). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer ist mit einer SchweizerbÃ¼rgerin verheiratet und hat dem­zu­folge gestÃ¼tzt auf Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes Ã¼ber Aufenthalt und Nieder­lassung der AuslÃ¤nder vom 26. MÃ¤rz 1931 (ANAG) einen gesetzlichen Anspruch auf Erteilung und Ver­lÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Ein Rechtsanspruch ergibt sich auch aus Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention vom 4. November 1950 (EMRK), in­dem der Schutz des Familienlebens demjenigen AuslÃ¤nder einen An­spruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Auf­enthaltsbewilligung einrÃ¤umt, dessen </span><span>Ehegatte oder Kin­der ein festes Anwesenheitsrecht in der Schweiz haben. Dies gilt aber nur, sofern die familiÃ¤re Be­ziehung auch tat­sÃ¤ch­lich ge­lebt wird (BGE 122 II 385 E. 1c, mit Hinweisen).</span><span> Der Beschwer­de­fÃ¼hrer wurde von seiner Schweizer Ehefrau im Straf­vollzug regelmÃ¤ssig be­sucht. Seit seiner Entlassung lebt er wieder mit seiner Familie zusammen. Art. 8 Abs. 1 EMRK vermittelt mithin einen grundsÃ¤tzlichen Anspruch. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2.</span><span> </span><span>Selbst wenn im Rahmen der Eintretensfrage die MÃ¶glichkeit eines Anspruchs grund­sÃ¤tzlich bejaht wird, bleibt in materiellrechtlicher Hinsicht zu prÃ¼fen, ob im konkre­ten Fall die Voraussetzungen zur Verwirklichung des Anspruchs auch erfÃ¼llt sind (BGE 118 Ib 153 E. 2a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der bundesrechtliche Anspruch auf Erteilung oder VerlÃ¤ngerung der Aufent­halts­bewilligung erlischt, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt (Art. 7 Abs. 1 ANAG). Ein sol­cher ist unter anderem dann gegeben, wenn die auslÃ¤ndische Person wegen eines Ver­bre­chens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG). Selbst dann soll die Ausweisung aber nur verfÃ¼gt werden, wenn sie nach den gesamten Um­stÃ¤n­den ver­hÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheint (Art. 11 Abs. 3 ANAG). Bei der Inter­es­sen­ab­wÃ¤­gung ist ins­be­son­de­re auf die Schwere des Verschuldens der auslÃ¤ndischen Person, auf die Dauer ihrer An­we­sen­heit in der Schweiz sowie auf die ihr und ihrer Familie fÃ¼r den Fall der Ausweisung drohenden Nachteile abzustellen (Art. 16 Abs. 3 der Voll­zie­hungs­ver­ordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum ANAG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Keinen weitergehenden Anspruch zu verschaffen vermag Art. 8 EMRK </span><span>(vgl. BGE 120 Ib 129 E. 4b mit Hinweisen)</span><span>. Nach Art. 8 Abs. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Rechtsgut des Familienlebens nur statthaft, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und eine Mass­nahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft fÃ¼r die nationale Si­cher­heit, die Ã¶ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Ver­tei­di­gung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Ge­sund­heit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. </span><span>Die Kon­ven­tion ver­langt also eine umfassende AbwÃ¤gung der sich gegenÃ¼berstehenden priva­ten In­teressen an der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung und den Ã¶ffentlichen Interes­sen an deren Ver­weigerung (vgl. BGE 120 Ib 1 E. 3b und c; BGE 120 Ib 22 E. 4a; BGE 122 II 1 E. 2). MitzuberÃ¼cksichtigen ist dabei insbesondere auch </span><span>die Zumut­bar­keit fÃ¼r nahe FamilienangehÃ¶rige, dem AuslÃ¤nder ins Ausland zu folgen. Diese ist al­ler­dings um so we­niger zu gewichten, je unerwÃ¼nschter der Aufenthalt der auslÃ¤ndischen Per­son auf­grund ihres Verhaltens in der Schweiz ist </span><span>(BGE 116 Ib 353 E. 3d; BGE 120 Ib 6 E. 4c)</span><span>. Die Frage der Zumutbarkeit beurteilt sich dabei nicht aufgrund der persÃ¶nlichen WÃ¼n­sche der Betroffenen, sondern unter ob­jek­ti­ver Beurteilung ihrer persÃ¶nlichen Ver­hÃ¤lt­nisse und UmstÃ¤nde (BGE 110 Ib 201 E. 2a; BGE 116 Ib 353 E. 3b und d). Eine allfÃ¤l­lige Unzumutbarkeit der Aus­rei­se ist mitab­zuwÃ¤gen, fÃ¼hrt aber nicht fÃ¼r sich allein zur UnzulÃ¤ssigkeit einer Be­willi­gungs­verweige­rung (BGE 116 Ib 353 E. 3f; BGE 120 Ib 129 E. 4b). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dabei ist die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung eher zulÃ¤ssig als die Aus­wei­sung, weil der auslÃ¤ndischen Person nur im letzten Fall das Betreten der Schweiz voll­stÃ¤n­dig untersagt wird (vgl. BGE 120 Ib 6 E. 4a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) GemÃ¤ss §§ 50 und 51 VRG kann mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde jede Rechts­verletzung und jede fÃ¼r den Entscheid erhebliche unrichtige oder ungenÃ¼gende Fest­stellung des Sachverhalts angefochten werden. Laut § 50 Abs. 2 lit. c VRG kommt dem Verwaltungsgericht keine freie NachprÃ¼fung des Ermessens der VerwaltungsbehÃ¶rde zu, soweit kein Ermessensmissbrauch bzw. keine ErmessensÃ¼berschreitung vorliegt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung erlischt, wenn ein Aus­weisungsgrund vorliegt; und die Ausweisung soll wie gesehen nur verfÃ¼gt werden, wenn sie nach den ge­samten UmstÃ¤nden angemessen erscheint. Das Bundesgericht hat ausge­fÃ¼hrt, dass die ver­schiedenen Gesichtspunkte, auf die bei der PrÃ¼fung der Angemessenheit der Aus­weisung abzustellen ist, die richtige Anwendung von Bundesrecht betreffen und inso­fern frei zu prÃ¼fen seien. Jedoch sei es dem Bundesgericht verwehrt, sein eigenes Er­messen an die Stelle desjenigen der zustÃ¤ndigen kantonalen BehÃ¶rde zu setzen (vgl. BGE 114 Ib 1 E. 1b, 122 II 433 E. 2a, 125 II 521 E. 2a). GemÃ¤ss Art. 98a Abs. 3 OG haben die von den Kanto­nen zu be­stel­lenden richterlichen BehÃ¶rden eine ÃberprÃ¼fung mindestens im gleichen Um­fang wie fÃ¼r die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zu gewÃ¤hrleisten. Somit ergibt sich, dass die Frage der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der Auswei­sung im Sinn von Art. 11 Abs. 3 ANAG und Art. 16 Abs. 3 ANAV und damit auch das ErlÃ¶­schen des Anspruchs auf die Aufenthaltsbewilligung im Sinn von Art. 7 Abs. 1 ANAG vom Verwaltungsgericht frei Ã¼berprÃ¼ft werden muss. Die bei dieser InteressenabwÃ¤gung gebotene BerÃ¼cksichtigung aller massgeblichen UmstÃ¤nde Ã¶ffnet jedoch Beurteilungsspiel­rÃ¤ume, die in erster Linie die politisch verantwortliche BehÃ¶rde auszufÃ¼llen hat; in diesem Sinn ist es auch dem kantonalen Gericht verwehrt, sein eigenes (Beurteilungs-) Ermessen, im Sinn einer Ãber­prÃ¼fung der ZweckmÃ¤ssigkeit bzw. OpportunitÃ¤t, an die Stelle des­jeni­gen der zustÃ¤ndigen kantonalen BehÃ¶rde zu setzen (vgl. BGE 116 Ib 353 E. 2b, 122 II 433 E. 2a, 125 II 521 E. 2a). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer wurde vom Bezirksgericht ZÃ¼rich am 25. Februar 1999 zu einer Zuchthausstrafe von 3 ¼ Jahren Zuchthaus verurteilt. Er hat mithin mehrfach Ver­gehen im Sinn von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG begangen und einen Grund fÃ¼r die Verwei­gerung der Aufenthaltsbewilligung ge­setzt. Zu prÃ¼fen bleibt einzig, ob sich die vor diesem Hintergrund erfolgte Bewilligungs­ver­wei­ger­ung unter Be­rÃ¼ck­sich­tigung al­ler massgebli­chen UmstÃ¤nde als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig er­weist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Ausgangspunkt und Massstab fÃ¼r die Schwere des Verschuldens und die frem­den­po­lizeiliche InteressenabwÃ¤gung bilden die vom Strafrichter verhÃ¤ngten Strafen. </span><span>Nach der Praxis des Bundesgerichts liegt die Grenze, von der an in der Regel keine Bewilli­gun­gen mehr erteilt werden, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe, wenn der mit einer Schwei­zerin verheiratete AuslÃ¤nder um eine erstmalige Bewilligung er­sucht oder nach bloss kurzer Auf­enthaltsdauer die VerlÃ¤ngerung seiner Bewilligung be­an­tragt (BGE 120 Ib 6 E. 4b). </span><span>Geht es wie hier nicht um eine erstmalige Bewilligung sondern ist diese seit der erstmaligen Erteilung am 24. Juni 1993 mehrmals erneuert und letztmals am 13. Juni 1997 bis 14. Mai 1998 erteilt worden, so ist dieser Grenzwert hÃ¶her anzusetzen. Allerdings ist bei einer Zuchthausstrafe von 3 ¼ Jahren, wie sie der BeschwerdefÃ¼hrer erwirkt hat, von einem schwerwiegenden Ã¶ffentlichen Interesse an seiner Fernhaltung auszugehen, das re­gelmÃ¤ssig schwerer wiegt als sein privates Interesse bzw. das seiner FamilienangehÃ¶rigen an seinem Verbleib in der Schweiz. Das gilt grundsÃ¤tzlich auch dann, wenn dem schweize­rischen Ehegatten des Aus­lÃ¤n­ders die Ausreise aus der Schweiz nicht oder nur schwer zu­gemutet werden kann, so dass ein dauerndes Zusammenleben der Eheleute faktisch verhin­dert wird; </span><span>die Erteilung oder VerlÃ¤ngerung einer Bewilligung kann mithin nur noch bei Vor­lie­gen besonders ge­wichtiger privater Interessen in Frage kommen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c)</span><span> Das Bezirksgericht hat das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers als "noch etwas schwerer" als dasjenige des Mitangeklagten gewÃ¼rdigt, welches es als "zwischen nicht mehr leicht und eher schwer" qualifizierte. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist we­gen eines Drogentrans­ports verurteilt worden, wobei er wuss­te dass es sich um zwei bis drei Kilogramm Heroin handelte. Das Gericht hat seine im Rahmen des Drogenhandels bescheidene Rolle als Trans­porteur berÃ¼cksichtigt, aber zu­gleich ausgefÃ¼hrt, dass er sich beim Organisator des Trans­ports in einer gewissen Vertrau­ensposition befunden habe; er habe damals Arbeitslosengel­der in der HÃ¶he von Fr. 2'700.- monatlich bezogen, wÃ¤h­rend seine Ehefrau Ã¼ber ein Ein­kommen von ca. Fr. 6'000.- verfÃ¼gt habe. Der damals schuldenfreie BeschwerdefÃ¼hrer habe sich nicht in einer finanziellen Not­lage befunden, son­dern habe sich mit dem Gewinn zu­sÃ¤tzliche Fr. 3'000.- bis Fr. 4'000.- fÃ¼r die geplante Ge­schÃ¤ftserÃ¶ffnung sichern wollen. Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer demgegenÃ¼ber vorbringen lÃ¤sst, er sei damals von Existenz­Ã¤ngs­ten geplagt und sein SelbstwertgefÃ¼hl durch Arbeits­losigkeit beeintrÃ¤chtigt gewesen, so zielt er auf eine Neubewertung der Verschuldensfrage ab, fÃ¼r die jedoch das vorliegende Verfahren keinen Raum bietet. Hingegen darf der Regie­rungsrat das Fernhalteinteresse nur aufgrund der Delikte wÃ¼rdigen, fÃ¼r welche der Be­schwer­­defÃ¼hrer verurteilt worden ist. Deshalb ist die vom BeschwerdefÃ¼hrer gerÃ¼gte Er­wÃ¤­gung des Regierungsrats, es stehe kei­neswegs fest, dass es sich bei der Tat des Be­schwer­defÃ¼hrers um eine einmalige Entgleisung gehandelt habe, unangebracht und fÃ¼r den Ent­scheid nicht massgeblich</span><span>. Aus frem­denpoli­zei­li­cher Sicht ist das In­ter­esse der Ã¶ffentlichen Ord­nung, Ge­sund­heit und Sicherheit von vordergrÃ¼ndiger Bedeu­tung, wie sich aus den in Art. 10 Abs. 1 ANAG ge­nann­ten, bereits weit un­ter­halb der Schwel­le straf­ba­ren Ver­hal­tens beginnenden Auswei­sungs­grÃ¼nden er­gibt (BGE 120 Ib 6 E. 4c; BGE 120 Ib 129 E. 5b; vgl. auch BGE 125 II 105 E. 2c, mit Hinweisen). Erst recht sind damit diese Inte­ressen zu gewichten, wenn es wie im vorlie­gen­den Fall nicht einmal um eine Ausweisung, son­dern um die "blosse" NichtverlÃ¤nge­rung einer Aufenthaltsbewil­ligung geht.</span><span> Der Be­schwerdefÃ¼hrer hat durch den Transport einer grossen Menge Heroins am Handel mit "har­ten" Drogen mitgewirkt und so die Ã¶ffent­liche Ordnung, Gesundheit und Sicherheit ge­fÃ¤hr­det. Angesichts der Schwe­re und der Art der dem BeschwerdefÃ¼hrer zur Last ge­leg­ten Straf­tat besteht da­mit ein erhebliches Ã¶ffent­liches Interesse an seiner Wegweisung. Die BemÃ¼­hun­­gen der Schweiz, den Dro­gen­handel auf allen Ebenen einzudÃ¤mmen, unter­strei­chen das Interesse, Per­so­nen von der Schweiz fernzuhalten, die in straf­recht­lich verwerflicher Art und Weise zur Aufrechterhaltung des Drogenhandels und ‑kon­sums beitragen. Immerhin wird dieses Fernhalteinteresse dadurch etwas relativiert, dass der BeschwerdefÃ¼hrer nur ein ein­zi­ges Mal straffÃ¤llig geworden ist und ihm sowohl im Erwerbsleben als auch im Strafvollzug durchwegs gute Zeugnisse aus­gestellt worden sind. Dies, die tragfÃ¤hige Ehe, welche die Zeit des Strafvollzugs Ã¼berdauert hat, und die Sorge um das Kind, vermÃ¶gen Bedenken hinsichtlich des fÃ¼r die Quantifizie­rung des Fernhalteinteresses mitzu­berÃ¼cksichtigenden RÃ¼ckfallrisikos (vgl. BGE 120 Ib 6 E. 4c) (noch) nicht vollstÃ¤ndig zu zerstreuen, aber doch erheblich zu relativieren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Dem gleich wohl ausgewiesenen Interesse des Staates an einer Fernhaltung sind die Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner Familie an einem Verbleib in der Schweiz gegenÃ¼berzustellen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Der BeschwerdefÃ¼hrer lebte im Zeitpunkt seiner Verhaftung seit 6 Jahren in der Schweiz und war seit 5 Jahren mit einer Schweizerin verheiratet, mit der er seit 1. Mai 1993 zusammenlebte. Er beherrscht die deutsche Sprache und pflegt Kontakte mit der Fa­milie und dem Freundeskreis seiner Frau. In der Schweiz war er unterbrochen von einer kurzen Zeit der Arbeitslosigkeit an verschiedenen Stellen tÃ¤tig bis er 1996 ein eigenes GeschÃ¤ft in X erÃ¶ffnete, wo er Lebensmittel und Haushaltsartikel verkauf­te. Nachdem er dieses im Oktober 1997 hatte schliessen mÃ¼ssen, bezog er bis zu seiner Ver­haftung Ar­beitslosengelder. Heute lebt er wieder mit seiner Familie in X zu­sammen und hat eine Arbeitsstelle als Chauffeur gefunden, die ihm trotz guter Beurteilung durch den Arbeit­geber gekÃ¼ndigt wurde, weil ihm mit VerfÃ¼gung vom 11. April 2000 das Amt fÃ¼r Admi­nistrativmassnahmen im Strassenverkehr wegen der seinerzeitigen Verwen­dung eines Motorfahrzeugs zum Transport harter Drogen fÃ¼r vier Monate den FÃ¼hreraus­weis entzog.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die intakten FamilienverhÃ¤ltnisse, die Verbundenheit des BeschwerdefÃ¼hrers mit dem Familien- und Freundeskreis seiner Ehefrau sowie sein Wille und seine FÃ¤higkeit ein Erwerbseinkommen zu erzielen, sprechen zwar gegen die Fernhaltung des Beschwer­de­fÃ¼h­rers, reichen aber nicht aus, um die RÃ¼ckkehr des BeschwerdefÃ¼hrers in sein Heimatland als unzumutbar erscheinen zu lassen. Bis zu seiner Verhaftung hat er seine Heimat, die er erst mit 23 Jahren verlassen und wo er als Automechaniker eine gute Ausbildung genossen hat, regelmÃ¤ssig besucht, so dass eine Reintegration als durchaus mÃ¶glich erscheint. Aller­dings ist seine Herkunftsfamilie durch den Krieg vertrieben worden; die Mutter, ein Bruder und eine Schwester leben nun in Albanien, vom Vater und den Ã¼brigen Geschwistern hatte er im Zeitpunkt der polizeilichen Einvernahme vom 16. Juni 1999 keine Nachrichten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Im Rahmen der InteressenabwÃ¤gung ebenfalls zu berÃ¼cksichtigen sind <span>die mit einer allfÃ¤lligen Ausweisung verbundenen Nachteile fÃ¼r die Familie des Betroffenen (Art. 16 Abs. 3 ANAV). Es ist unbestritten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer bis zu seiner Ver­haftung ein intaktes Familienleben gefÃ¼hrt hat. Ebenso pflegte er gemÃ¤ss eigenen, unwider­sprochenen Angaben auch wÃ¤hrend des Strafvollzugs regelmÃ¤ssigen Kontakt zu seiner Ehe­­frau: Sie habe ihn im GefÃ¤ngnis jedes Wochenende be­sucht und sie hÃ¤tten fast tÃ¤glich telefoniert. Dies wird durch seine Ehefrau bestÃ¤tigt. Diese war bis zur Geburt des Kindes in guter Stellung erwerbstÃ¤tig; sie ist nach eigenen Angaben der im Heimatland ihres Ehe­manns gesprochenen Sprachen nicht mÃ¤chtig und schliesst ein Leben dort kategorisch aus, wo sie keinerlei Berufsaussichten und "keine Rechte und Pflichten" hÃ¤tte. </span></span></p> <p class="Einzug1"><span>Dem Kind des BeschwerdefÃ¼hrers, das sich mit jÃ¤hrig noch in einem anpassungs­fÃ¤higen Alter befindet, kÃ¶nnte grundsÃ¤tzlich zugemutet werden, seinem ausgewiesenen Vater zu folgen; erst wenn sich ein Kind in der Gesellschaft des Gaststaates integriert und seit mehreren Jahren dort die Schule besucht hat, kann dies nicht mehr in jedem Fall er­wartet werden (Mark E. Villiger, Hand­buch der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 24 N. 580 f.; BGE 122 II 289 E. 3c). Der Ehefrau des Beschwerde­fÃ¼hrers ist dagegen die von ihr mit guten GrÃ¼nden ausgeschlossene Umsiedlung in den kriegsversehrten Kosovo, in ein Land dessen Sprache, Religion und GebrÃ¤uche ihr nicht ver­traut sind, nicht zuzumuten. Es stellt sich deshalb nur die Frage, ob ihr die Trennung vom BeschwerdefÃ¼hrer zuzumuten ist, welche wohl auch die Trennung des Kindes von seinem Vater zur Folge hÃ¤tte. Mit dieser mussten allerdings die Eltern bereits im Zeitpunkt der Zeugung rechnen. Hingegen lag bei der Heirat gegen den BeschwerdefÃ¼hrer nichts vor und musste die Ehefrau in jenem Zeitpunkt nicht mit einer Trennung von ihrem Ehegatten aus fremdenpolizeilichen GrÃ¼nden rechnen, was jedenfalls in GrenzfÃ¤llen bei der Frage der Zumutbarkeit mitzuberÃ¼cksichtigen ist (BGE 116 Ib 359). Nachdem sie mit dem Be­schwer­­­­defÃ¼hrer unbestrittenermassen eine intakte Ehe fÃ¼hrt und ungeachtet der Verur­tei­lung zu ihm gehalten hat sowie an ihm zu hÃ¤ngen scheint, ist davon auszugehen, dass sie die Trennung schwer treffen wÃ¼rde. Allerdings braucht es sich nicht um eine vollstÃ¤ndige Trennung zu handeln, bleibt doch, da es sich nicht um eine Ausweisung handelt, die be­suchsweise Einreise des BeschwerdefÃ¼hrers weiterhin mÃ¶glich </span><span>(vgl. BGE 120 Ib 6 E. 4a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Insgesamt lÃ¤sst d<span>ie </span>GesamtwÃ¼rdigung der vorliegenden VerhÃ¤ltnisse den Schluss des Regierungsrats, dass die pri­vaten Interessen an einer Erteilung der Aufenthaltsbe­willi­gung zu­rÃ¼ck­zu­treten haben vor dem Ã¶ffentlichen Interesse an der Fernhaltung des Be­schwerde­fÃ¼hrers, der in schwe­rer Wei­se gegen die Ã¶ffentliche Ordnung, Gesundheit und Sicherheit verstos­sen hat, gerade noch als vertretbar erscheinen. In eine solche vertretbare WÃ¼rdigung der politisch verantwortlichen BehÃ¶rde greift das Verwaltungsgericht wie ge­sagt nicht ein, auch wenn es selber einer anderen LÃ¶sung zuneigen wÃ¼rde (vgl. vorn Erw. 3).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>ErgÃ¤nzend ist sodann auf Folgendes hinzuweisen: WÃ¤hrend der Dauer der Ehe bleibt der Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung gemÃ¤ss Art. 7 Abs. 1 ANAG trotz der durch die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung mÃ¶glicherweise bewirkten zeitweiligen Trennung der Ehegatten grundsÃ¤tzlich bestehen. Die Ablehnung des Ver­lÃ¤n­gerungsgesuch schliesst deshalb die erneute Einreichung eines Gesuchs um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung nicht aus, und die VerwaltungsbehÃ¶rde wird darauf eintreten mÃ¼s­sen, wenn sich der seinerzeit beurteilte Sachverhalt in der Zwischenzeit verÃ¤ndert hat (RenÃ© A. Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤n­zungsband, Basel und Frankfurt a.M. 1990, Nr. 42 B Ia). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">5. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>