<h2>SubmittedText<h2><p>Der Zusammenschluss von UBS und Credit Suisse führt zu einem grösseren Klumpenrisiko und zu weniger Wettbewerb. Wenn stattdessen das bisherige Schweizer Geschäft der CS wieder ausgegliedert wird, eröffnet dies umgekehrt die Möglichkeit, eine wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch nachhaltige Bank zu schaffen, die dem Gemeinwohl verpflichtet ist. </p><p>1. Der Bund setzt sich dafür ein, dass das Schweiz-Geschäft der ehemaligen CS aus der UBS wieder herausgelöst wird.</p><p>2. Das Schweiz-Geschäft der ehemaligen CS wird an eine gemeinwohl-orientierte Trägerschaft übergeben. </p><p>3. Die Aktivitäten dieser Bank wird im Sinne einer Schweizer Klimabank weiterentwickelt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat wird - unter Einbezug externer Gutachten - einerseits die Umstände gründlich analysieren, die das Massnahmenpaket vom 16. und 19.3.2023 nötig machten, und andererseits auch die Too-big-to-fail-Regulierung umfassend evaluieren. Die Ergebnisse sollen dem Parlament innert Jahresfrist im Rahmen des nächsten Berichts des Bundesrats zu den systemrelevanten Banken gemäss Artikel 52 Bankengesetz unterbreitet werden.</p><p>Dieser Bericht wird sich auch vertieft mit der Frage auseinandersetzen, welche Massnahmen im Bereich von strukturellen Anpassungen von systemrelevanten Banken angezeigt sind.</p><p>Hingegen kann nicht durch den Bundesrat entschieden werden, ob und wie Teile der CS als eigenständige Einheiten aufrechterhalten werden sollen. Auch die Analyse, ob für bestimmte Geschäftsbereiche allenfalls eine neue Bank gegründet werden soll, kann und sollte nicht durch den Bundesrat erfolgen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.