Zivilprozessordnung. Art. 59 Abs. 2, Art. 60, Art. 110, Art. 319 lit. b Ziff. 1, Art. 321 ZPO. Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Zu diesen gehört auch die Einhaltung der Rechtsmittelfristen. Beim Entscheid über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege handelt es sich um eine prozessle itende Verfügung im summarischen Verfahren. Die Beschwerdefrist beträgt 10 Tage und zwar auch, wenn der Entscheid über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspfl ege zusammen mit dem Ent scheid in der Hauptsache gefällt wird. Der Entscheid über die dem unentgeltlichen Rechtsbeistand zustehende Entschädigung stellt einen Ko stenentscheid im Sinne von Art. 110 ZPO und demgemäss einen "anderen ersti nstanzlichen Entscheid" im Sinne von Art. 31 9 lit. b Ziff. 1 ZPO dar, der selbstständig mit Beschwerde angefochten werden kann. Ergeht der Entschädigungsentscheid zusammen mit dem Endentscheid in der Hauptsache und als dessen Bestandteil, so kann mit dem gegen den Sachentscheid ergriffenen Rechtsmittel nicht auch der En tschädigungsentscheid angefochten werden. Hierfür steht ausschliesslich die selbs tständige Beschwerde gemäss Art. 121 ZPO zur Verfügung. Die Vorinstanz hätte b etreffend die festgelegte Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsbeiständin in der Rechtsmittelbelehrung die Beschwerde als Rechtsmittel aufzuführen gehabt. Vorliegend ist entscheidwesentlich, dass die Beschwerdeführerin auch die in der Recht smittelbelehrung (unzutreffend angeführte) längere 30 -tägige Rechtsmittelfrist (zur Einre ichung der Berufung) nicht eingehalten hat. Offen bleiben konnte daher die Fr age, ob die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin sich nach Treu und Glauben überhaupt auf die fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung hätte verlassen dürfen. Obergericht, 24. Januar 2014, OG Z 13 8 (Das Bundesgericht hat die dagegen erhobene Beschwerde in Zivilsachen abgewiesen, soweit darauf einzutreten war, BGE 5A_158/2014 vom 07.07.2014)