<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2006.00219</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Hurst </font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs</font><br/> <font size="4">Gerichtssekretär Brügger</font><br/> <br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 31. Mai 2006</font></b><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">A.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwalt Dominique Chopard</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Werdstrasse 36, 8004 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> <p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006 den Anspruch von A.___ auf Leistungen der Invalidenversicherung verneint hat, da davon ausgegangen werden könne, dass nach Durchführung einer adäquaten tagesklinischen oder stationären Behandlung keine bleibende Arbeitsfähigkeit zurückbleiben werde (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Einsicht in die Beschwerde vom 14. Februar 2006, mit welcher die Versicherte die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Einholung weiterer medizinischer Berichte beantragt (Urk. 1), sowie in die Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 22. Mai 2006, mit welcher diese anerkennt, dass zusätzliche medizinische Abklärungen vorzunehmen sind, weshalb das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben sei (Urk. 17),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin den angefochtenen Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006 nicht formell aufgehoben hat, weshalb das Verfahren nicht antragsgemäss als gegenstandslos abgeschrieben werden kann, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin aufgrund der Stellungnahme ihres Ärztlichen Dienstes (Urk. 18) zum Ergebnis kommt, dass weitere medizinische Abklärungen - insbesondere eine polydisziplinäre Begutachtung durch eine Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) - notwendig sind, da der stationäre Aufenthalt in der Klinik B.___ wider Erwarten keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands bewirkt habe (vgl. Bericht vom 21. Februar 2006, Urk. 13), weshalb zu prüfen sei, ob eine somatoforme Schmerzstörung vorliege, welche die von der Rechtsprechung verlangte Komorbidität aufweise, die (ausnahmsweise) eine Arbeitsunfähigkeit zu bewirken vermöge, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Parteien im Ergebnis darin übereinstimmen, dass der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben ist und weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen sind, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass dieser übereinstimmende Antrag aufgrund der Akten- und Rechtslage gerechtfertigt erscheint, weshalb in diesem Sinne zu entscheiden ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass somit in Gutheissung der Beschwerde der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese, nach erfolgten zusätzlichen medizinischen Abklärungen (MEDAS-Gutachten), über das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin neu verfüge, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin der seit 6. April 2006 anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu entrichten hat, wobei vorliegend eine solche in der Höhe von Fr. 300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) angemessen erscheint, </font><br/> <br/> <br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. Januar 2006 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgten zusätzlichen medizinischen Abklärungen, über das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin neu verfüge. </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos. </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 300.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen. </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Dominique Chopard unter Beilage des Doppels von Urk. 17 und einer Kopie von Urk. 18</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>