A bteilung III C -2516/2006 {T 0/2} U rteil vom 5. Juni 2007 M itw irkung: Franziska Schneider, vorsitzende R ichterin Eduard Acherm ann, R ichter Francesco Parrino, R ichter Susanne G enner, G erichtsschreiberin L._______, Beschw erdeführer, vertreten durch R echtsanw alt H ._______, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Vorinstanz, betreffend R entenrevision B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er 1956 geborene, verheiratete Beschw erdeführer portugiesischer N atio- nalität kam 1984 erstm als in die Schw eiz. Er arbeitete bis Ende O ktober 1989 als Küchenbursche in einer G aststätte, von Frühling 1990 bis M itte 1991 als Anlagew art in einem Freizeitcenter und danach w ährend kurzer Zeit als H ilfskraft beim Früchte- und G em üseverkauf in einem Shopping- C enter. Im Februar 1992 trat er eine Stelle als Betriebsangestellter bei der dam aligen PTT an. D er Beschw erdeführer w ar w ie folgt krank geschrie- ben: vom 8. M ai 1995 bis 1. August 1995 zu 100% , vom 2. August 1995 bis 6. August 1995 zu 50% , vom 7. August 1995 bis 26. N ovem ber 1995 zu 100% , vom 27. N ovem ber 1995 bis 12. Februar 1996 zu 50% , vom 13. Fe- bruar 1996 bis 23. Juni 1996 zu 100% , vom 24. Juni 1996 bis 3. Juli 1996 zu 50% , vom 4. bis 22. Juli 1996 zu 100% , vom 23. Juli bis 24. August 1996 zu 50% . Ab dem 25. August 1996 w urde der Beschw erdeführer an ei- nem Schonposten eingesetzt (act. 12). Am 12. Juni 1996 m eldete er sich zum Bezug von Leistungen bei der IV-Stelle Luzern an (act. 12). D as Ar- beitsverhältnis w urde per 31. D ezem ber 1996 von der Arbeitgeberin auf- gelöst (act. 12; trägt fälschlicherw eise die gleiche Bezeichnung w ie das Anm eldeform ular). B. M it Verfügung vom 12. N ovem ber 1998 sprach die IV-Stelle Luzern dem Beschw erdeführer eine ganze Invalidenrente m it W irkung ab 1. M ai 1996 zu. D er Invaliditätsgrad w urde auf 100% festgesetzt (act. 48). D em R en- tenbeschluss vorangegangen w ar zunächst eine von der IV-Stelle Luzern bei D r. m ed. B._______, Spezialarzt FM H für Psychiatrie, veranlasste m e- dizinisch-psychiatrische U ntersuchung, deren Ergebnis im Bericht vom 19. Februar 1997 (act. 21) dokum entiert ist. D er Psychiater stellte fest, ge- m äss den Angaben seines H ausarztes leide der Versicherte an einem chronischen Zervikalsyndrom m it radikulärer Ausstrahlung ins D erm atom C 7, beidseits, vor allem links, ohne neurologische Ausfälle bei kleiner D is- kusprotrusion C 6/7 ohne W urzelkom pression. Er diagnostizierte eine an- haltende som atoform e Schm erzstörung m it Krankheitsw ert, w elche die Ar- beitsfähigkeit des Versicherten für jede körperlich in Frage kom m ende Tä- tigkeit zu 50% einschränke. D ie Arbeitsfähigkeit könne durch ein Arbeits- training in einer geschützten W erkstatt verbessert w erden; später solle versucht w erden, den Versicherten seinen som atischen Voraussetzungen entsprechend auf eine leichte Tätigkeit um zuschulen. D ie IV-Stelle Luzern verm ittelte dem Beschw erdeführer daraufhin die G elegenheit, am 26. Juni 1996 die G eschützte W erkstätte X._______ zu besichtigen (act. 29); jener w urde aber nicht für einen Arbeitsversuch aufgenom m en (act. 31). M it Ver- fügung vom 28. O ktober 1997 (act. 33) ordnete die IV-Stelle Luzern eine vierw öchige berufliche Abklärung des Beschw erdeführers in der Abklä- rungs- und Ausbildungsstätte Y._______ (nachfolgend: BEFAS) in M ._______ an. Im Schlussbericht der BEFAS vom 24. M ärz 1998 (act. 36) kam en die beiden G utachter, D r. m ed. K._______, FM H für Physikalische M edizin und R ehabilitation, speziell R heum atologie, und H err B._______, Berufsberater, zu folgendem Ergebnis: H insichtlich der anhaltenden som a-3 toform en Schm erzstörung scheine sich im R ahm en der vierw öchigen Ab- klärung eine verstärkte C hronifizierung entw ickelt zu haben. Bei sehr ge- ringem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und geringen intellektuellen R essourcen resultiere auch bei der gezeigten ganztägigen Präsenz am Ar- beitsplatz keine in der freien W irtschaft verw ertbare Arbeitsfähigkeit – auch nicht bei behinderungsgerechten, intellektuell und körperlich w enig an- spruchsvollen Tätigkeiten. Aufgrund der objektivierbaren körperlichen Be- einträchtigungen seien rückenschonende Tätigkeiten ohne verm ehrte Kraftaufw endungen im Bereich der oberen Extrem itäten günstig; das w ie- derholte H eben und Tragen von G ew ichten über 10 kg sei zu verm eiden. Aufgrund der vierw öchigen Beobachtungszeit erscheine aus ärztlicher Sicht jede M assnahm e sinnvoll, w elche das geringe Selbstvertrauen des Versicherten zu steigern verm öge. Als Ü bergangslösung w äre eine geeig- nete Beschäftigung in einer geschützten W erkstätte zu begrüssen. Bei Er- folg einer solchen M assnahm e könne entw eder ein aufbauendes Arbeits- training oder, bei angepasster und körperlich leichter sow ie intellektuell w enig anspruchsvoller Tätigkeit, eine Arbeitsfähigkeit von ungefähr 50% realisiert w erden. C . D ie IV-Stelle Luzern befand m it Verfügung vom 12. N ovem ber 1998, ab 1995 habe keine verw ertbare Arbeitsfähigkeit m ehr vorgelegen, und ver- fügte das Ausrichten einer ganzen R ente bei einem Invaliditätsgrad von 100% . Eine R evision w urde per 1. M ai 2001 in Aussicht genom m en (act. 48). D . Per 1. Septem ber 1999 verlegte der Beschw erdeführer seinen W ohnsitz von der Schw eiz nach Portugal. D as hatte zur Folge, dass die IV-Stelle Luzern die Akten zuständigkeitshalber der IV-Stelle für Versicherte im Aus- land zustellte (act. 53, 56, 57). Im R ahm en des R evisionsverfahrens for- derte die Vorinstanz beim zuständigen portugiesischen D epartem ent m edi- zinische U nterlagen betreffend den Versicherten an (act. 63). Es w urden folgende Arztberichte eingereicht: - R elatório m édico de revisão de invalidez vom 12. April 2002 (U nterschrift nicht lesbar, act. 65); - psychiatrisches G utachten von D r. H ._______ vom 2. M ai 2002 (act. 65); - orthopädisches G utachten von D r. L._______ vom 3. M ai 2002 (act. 65). D r. m ed. E._______ vom m edizinischen D ienst der Vorinstanz fasste die genannten Arztberichte am 27. D ezem ber 2002 zusam m en (act. 67). Als D iagnosen gab sie an: 1. C hronisches C ervicalsyndrom , radikuläre Ausstrahlung C 7 beidseits bei kleiner D iskusprotrusion C 6-7 2. Som atoform e Schm erzstörung 3. D epressive Störung 4. Psoriasis 5. H ypertonie 6. C hronische Bronchitis D r. m ed. E._______ hielt dafür, die ausländischen G utachter könnten sich aufgrund der m angelhaften Angaben des Patienten kein Bild m achen zur Vorgeschichte, und die vom Patienten dem onstrierte Behinderung sei nicht 4 so recht glaubhaft. D ieser sei seinerzeit als nicht w ieder eingliederbar be- zeichnet w orden bei som atoform er Schm erzstörung und geringen intellek- tuellen R essorcen. Eine Arbeitsunfähigkeit w erde im Ausland prim är ver- neint. Sie schlage deshalb vor, den Patienten durch die M edizinische Ab- klärungsstelle M ED AS Z._______ (nachfolgend: M ED AS) begutachten zu lassen. E. Am 24. Januar 2003 erteilte die Vorinstanz der M ED AS den entsprechen- den G utachtensauftrag. D ie Begutachtung w urde zw ischen dem 20. M ai 2003 und dem 22. M ai 2003 vorgenom m en. Aus der polydisziplinären Ab- klärung resultierte das G utachten der M ED AS vom 8. Septem ber 2003, be- stehend aus drei konsiliarischen Arztberichten sow ie einer ausführlichen Zusam m enfassung: - Bericht vom 27. Juni 2003 von D r. m ed. M ._______, Spezialarzt FH M für Psychiatrie und Psychotherapie (act. 86); - Bericht vom 26. M ai 2003 von D r. m ed. F._______, Spezialarzt FM H für N eurologie (act. 87); - Bericht vom 23. M ai 2003 von D r. m ed. J._______, Spezialarzt FM H für Physikalische M edizin und R ehabilitation, speziell R heum aerkrankungen (act. 88); - Zusam m enfassung M ED AS vom 8. Septem ber 2003, unterzeichnet von D r. m ed. J._______, (Angaben zur Funktion), und D r. m ed. K._______, G utachter (act. 90). D ie G utachter kam en zum Schluss, infolge der Ein- schränkungen im Bew egungsapparat sei der Beschw erdeführer in schw e- ren und m ittelschw eren Tätigkeiten voll arbeitsunfähig. Aus neurologischer Sicht bestehe jedoch keine Einschränkung, und die som atoform e Schm erzstörung sei nur noch fraglich vorhanden. D er G rad der Arbeitsfä- higkeit in leichten, w echselbelastenden Verw eisungstätigkeiten m it H eben von Lasten bis m axim al 10 kg w ird daher von den G utachtern auf 100% beziffert. F. Am 13. O ktober 2003 liess der Beschw erdeführer durch seinen R echts- anw alt folgende Arztberichte einreichen: - Bericht vom 22. N ovem ber 2002 von D r. P._______ (act. 83); - Bericht vom 18. Februar 2003 von D r. G ._______ (act. 84; übersetzt in act. 85); - Bericht vom 1. Juni 2000 von D r. V._______ (act. 80); - Bericht vom 14. Juni 2000 von D r. C ._______ (act. 81, 82). G . D ie unter E. und F. genannten Berichte w urden auf Antrag der Vorinstanz am 29. O ktober 2003 durch D r. m ed. W ._______ gew ürdigt (act. 92). D ie- ser stellte fest, die im Bericht von D r. P._______ vom 22. N ovem ber 2002 m itgeteilten R öntgenbefunde seien im M ED AS-G utachten vom 8. Septem - ber 2003 berücksichtigt w orden. D ie im Bericht von D r. G ._______ vom 18. Februar 2003 erw ähnte "m ajor depression" habe w eder durch D r. m ed. B._______ noch durch den M ED AS-Psychiater bestätigt w erden können. In Bezug auf das M ED AS-G utachten hielt D r. m ed. W ._______ fest, die G utachter erw ähnten als H auptdiagnosen die degenerativen Veränderun- gen der H alsw irbelsäule, w obei vor allem der N eurologe D r. m ed. F._______ auf die Absenz von radikulären neurologischen Befunden hin-5 w eise, dies im Sinne einer Besserung gegenüber dem Austrittsbericht vom 4. April 1996 der N eurochirurgischen Klinik des Kantonsspitals A._______ (act. 10), w o der Beschw erdeführer vom 27. M ärz 1996 bis 28. M ärz 1996 zur Abklärung seiner belastungsabhängigen Schm erzen hospitalisiert ge- w esen w ar. D er Psychiater D r. m ed. M ._______ bestätige die bereits im G utachten von D r. m ed. B._______ vom 19. Februar 1997 festgehaltene "som atoform e Schm erztörung". Eine zusätzliche psychiatrische Erkran- kung liege nicht vor; es gebe jedoch H inw eise auf eine w enig intelligente Persönlichkeit des Beschw erdeführers. Aufgrund des M ED AS-G utachtens kom m e m an zu folgenden Schlüssen: Vom neurologischen Standpunkt aus sei eine gew isse Besserung feststell- bar. Vom psychiatrischen Standpunkt aus sei die Situation ähnlich zu be- w erten w ie im Jahr 1997. Bereits dam als habe sich der begutachtende Psychiater D r. m ed. B._______ nicht generell gegen eine m ögliche W ie- deraufnahm e einer Tätigkeit ausgesprochen. D ie abgebrochene berufliche W iedereingliederung und die Ausreise im Jahr 1999 habe w eitere Bem ü- hungen, den Versicherten zu reintegrieren, verunm öglicht. In Anbetracht diverser Bem erkungen von Ärzten bezüglich "R entenbegehrlichkeit" m üsse m an annehm en, dass das Verhalten des Beschw erdeführers dazu beige- tragen habe. Aufgrund der im Zeitpunkt der M ED AS-Begutachtung vorlie- genden Situation m üsse m an aber davon ausgehen, dass es keine m edizi- nischen G ründe gebe, die gegen eine W iederaufnahm e einer leichten Tä- tigkeit sprechen w ürden. D er Versicherte sei 47-jährig, habe m ehrere Jah- re in anderen Branchen (G astronom ie, Abw art, G rossverteiler) gearbeitet und habe sich dadurch auch Kenntnisse angeeignet, die ihm den Arbeits- m arkt öffnen w ürden. Ein auf der Basis der durch die M ED AS beurteilten Arbeitsfähigkeit erstellter Einkom m ensvergleich dürfte in einer Teilrente re- sultieren. N achdem der Versicherte seit 1995 für schw ere körperliche Ar- beit w ie die zuletzt bei der Paketpost ausgeübte Tätigkeit zu 70% arbeits- unfähig sei, jedoch zu 100% arbeitsfähig in Verw eisungstätigkeiten w ie Kü- chenhilfe-, H ausw art- oder leichten M agazinerarbeiten, dürfe m an anneh- m en, dass die bei der Paketpost angenom m ene Tätigkeit für den Versi- cherten nicht geeignet gew esen sei. H . G estützt auf diese Angaben w urde am 21. Januar 2004 der Einkom m ens- vergleich durchgeführt, der bei einem leidensbedingten Abzug von 10% eine Erw erbseinbusse von 34% ergab (act. 93). I. Am 22. Januar 2004 reichte der R echtsvertreter des Beschw erdeführers einen Bericht von D r. S._______, Spezialarzt für Psychiatrie ein. D er am 9. D ezem ber 2003 datierte Bericht (act. 95) bzw . dessen beglaubigte Ü bersetzung vom 12. Januar 2004 (act. 97) attestiert dem Beschw erdefüh- rer bei intakter W ahrnehm ungs- und U rteilsfähigkeit einen depressiven G e- m ütszustand m it den Sym ptom en der Inapetenz, Trübsinnigkeit und Zu- rückgezogenheit sow ie von Selbstentw ertungsvorstellungen m it Im agever- lust angesichts der G esellschaft und besonders angesichts der geliebten M enschen. D abei seien nihilistische Vorstellungen offenkundig, die ihn dazu bringen w ürden zu denken, sein Leben sei derart sinnlos, dass er Su- izid als eine Linderung oder Befreiung seines Leidens ansehe. D er Psychi-6 ater kom m t zum Schluss, der Patient leide unter einer depressiven Krank- heit m it Angstsym ptom atik. D iese Krankheit sei im aktuellen Stadium pro- gressiv und tendiere zur C hronifizierung. Sie sei als eine totale und defini- tive Inkapazität für die Ausübung von Aufgaben in irgendeiner Art von pro- duktiven Aktivitäten anzusehen, die ihm das Bestreiten seines Le- bensunterhalts erlauben w ürden. J. D r. m ed. W ._______ äusserte sich im Auftrag der Vorinstanz am 6. Febru- ar 2004 zum Bericht von D r. S._______ w ie folgt: H inter die D iagnose der D epression sei ein Fragezeichen zu setzen; diese D iagnose sei auch frü- her nie gestellt w orden. Seiner Ansicht nach liege hier eine gew isse Ü ber- treibung vor. Körperlich habe sich die Arbeitsfähigkeit nachhaltig gebes- sert, w ie die M ED AS-G utachter nachgew iesen hätten. Psychiatrisch dürfte w eiterhin die som atoform e Schm erzstörung im Vordergrund stehen; hier sei gegenüber 1996 keine w esentliche Änderung eingetreten. D er Einkom - m ensvergleich habe ihn etw as erstaunt, denn er habe die W eiterausrich- tung einer Viertels- oder m axim al halben R ente erw artet, w as der G esam t- situation angem essener gew esen w äre. An der Teilerw erbsfähigkeit sei aufgrund des M ED AS-G utachtens nicht zu zw eifeln (act. 99). K. M it Verfügung vom 17. M ai 2004 sprach die Vorinstanz dem Beschw erde- führer den Anspruch auf eine Invalidenrente ab m it der Begründung, auf- grund der neu erhaltenen U nterlagen stehe fest, dass der Beschw erde- führer m ehr als 60% des Valideneinkom m ens erzielen könnte. D ie R ente w urde m it W irkung ab 1. Juli 2004 aufgehoben (act. 107). L. G egen diese Verfügung liess der Beschw erdeführer am 14. Juni 2004 Ein- sprache erheben (act. 109). Im R ahm en des Einspracheverfahrens w urde D r. m ed. A._______, Facharzt FM H für Allgem einm edizin, von der Vorin- stanz beauftragt, sich unter Berücksichtigung der in der Einsprache vorge- brachten Argum ente zur Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers zu äus- sern. M it Bericht vom 10. Septem ber 2004 (act. 113) verneinte D r. m ed. A._______ das Vorliegen einer D epression m it dem H inw eis auf das G ut- achten des Psychiaters D r. m ed. M ._______ vom 27. Juni 2003, w elcher den Beschw erdeführer zw ar als affektiv zum eist ernst beschrieben, jedoch keine relevante depressive Störung festgestellt hatte. Im Vergleich zu dem ausgesprochen fundierten M ED AS-G utachten sei die D iagnose "m ajor de- pression" der Psychiater D r. G ._______ und D r. S._______ oberflächlich und schem atisch. H insichtlich der cervico-radikulären Störungen sei eine klare Besserung eingetreten, so dass der Beschw erdeführer in leichten w echselbelastenden Tätigkeiten als voll arbeitsfähig betrachtet w erde. Auch bei der anhalten- den som atoform en Schm erzstörung sei eine Besserung feststellbar derge- stalt, dass sie nicht m ehr sicher nachw eisbar und nur noch fraglich vorhan- den sei. Sie sei daher nicht m ehr von einschränkendem W ert bezüglich der Arbeitsfähigkeit. M . Am 28. Septem ber 2004 reichte der R echtsvertreter des Beschw erdefüh- rers vier w eitere Arztberichte ein: - Bericht von D r. m ed. T._______, O rthopäde, vom 20. Septem ber 2004 7 (act. 114); - R adiologiebefund TAC .C . C ER VIC AL von D r. m ed. X._______ vom 4. August 2004 (act. 115); - R adiologiebefund TAC .C . LO M BAR von D r. m ed. X._______ vom 4. Au- gust 2004 (act. 116); - R adiologiebefund C O LU N A VER TEBR AL von D r. m ed. P._______ vom 6. Juli 2004 (117). D r. m ed. A._______ teilte der Vorinstanz m it Bericht vom 24. N ovem ber 2004 (act. 120) m it, er sehe keinen G rund, von seiner Beurteilung vom 10. Septem ber 2004 abzuw eichen, da die R öntgenbefunde im W esentli- chen m it denjenigen übereinstim m ten, die in das M ED AS-G utachten ein- geflossen seien. Zw ar lägen die Befunde in den drei H auptabschnitten cer- vical, thoracal (nur am R ande) und lum bal, seien jedoch grösstenteils m it überw iegender W ahrscheinlichkeit nicht krankheitsw ertig. Anerkannter- m assen bestehe kaum eine Korrelation zw ischen R öntgenbefunden und Beschw erden. Auch der Bericht des O rthopäden schildere die bekannten subjektiven Beschw erden (C ervicalgien m it Ausstrahlung, D orsalgien und Lum balgien m it Ausstrahlung). Klinische Befunde w ürden nicht m itgeteilt, w eshalb das oberflächlichere schem atischere Zeugnis von D r. m ed. T._______ die notw endigen Schlüsse aus dem fundierten M ED AS-G utach- ten nicht w iderlegen könne. N . Am 3. N ovem ber 2004 reichte der R echtsvertreter des Beschw erdeführers einen in portugiesischer Sprache abgefassten psychiatrischen Bericht von D r. R ._______ vom 27. O ktober 2004 (act. 121) ein. D r. m ed. Q ._______, Facharzt FM H für Psychiatrie und Psychotherapie, nahm dazu im Auftrag der Vorinstanz am 22. D ezem ber 2004 Stellung (act. 124). Er bezeichnete den Bericht als nichtssagend und unbrauchbar und beurteilte die darin ge- stellten D iagnosen der som atoform en Schm erzstörung und der D epression als unzutreffend. D er diagnostisch unbedingt w ichtige H inw eis einer drin- gend vorgebrachten quälenden Schm erzsym ptom atik fehle völlig, so dass die D iagnose einer som atoform en Schm erzstörung nicht haltbar sei. Eben- so w enig könne es sich um eine D epression handeln, da der Versicherte affektiv zugänglich sei und sich angeregt m it dem D olm etscher unterhalte. Vom psychiatrischen Standpunkt aus gebe es allenfalls H inw eise auf eine 20% ige Arbeitsunfähigkeit w egen belastender partnerschaftlicher Proble- m e, die der Versicherte aufgrund seiner m angelnden R essourcen nicht an- ders als m it R ückzug verarbeiten könne. O . M it Einspracheentscheid vom 25. Januar 2005 w ies die Vorinstanz die Ein- sprache ab. Sie folgte im W esentlichen den vorstehend unter L., M . und N . dargelegten Ausführungen von D r. m ed. A._______ und D r. m ed. Q ._______. Zudem w ies sie darauf hin, die Tatsache, dass der Einspre- cher aufgrund m angelnder intellektueller R essourcen und m angelnder Fantasie durch kom plexe Lebenssituationen sehr schnell überfordert sei, bedeute nicht, dass er eine invaliditätsbegründende G eistesschw äche habe und nicht fähig sei, leichte Arbeiten auszuführen. Eine diesbezügli- che D iagnose hätten die M ED AS-G utachter denn auch nicht festgestellt. Zusam m enfassend kom m e die Vorinstanz zum Schluss, der Einsprecher 8 sei durchaus w ieder in der Lage, leichte Verw eisungstätigkeiten zu 100% auszuführen. D ie Verfügung vom 17. M ai 2004 w urde daher bestätigt. P. G egen diesen Entscheid erhob der Beschw erdeführer, nunm ehr vertreten durch H errn R echtsanw alt H ._______, am 25. Februar 2005 Beschw erde m it den Anträgen, der Einspracheentscheid vom 25. Januar 2005 sei auf- zuheben, und dem Beschw erdeführer sei die unentgeltliche R echtspflege für das Beschw erdeverfahren zu gew ähren unter Ernennung des U nter- zeichneten zum unentgeltlichen R echtsbeistand. Zur Begründung führte er an, der G esundheitszustand des Beschw erdeführers habe sich seit der Zu- sprechung der R ente am 12. N ovem ber 1998 nicht w esentlich verändert, w om it die Voraussetzungen für eine R evision der R ente gem äss Art. 17 des Bundesgesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungs- rechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) nicht erfüllt seien. M it Beschw erdeergänzung vom 17. M ai 2005 reichte der R echtsvertreter des Beschw erdeführers die am tlich beglaubigten Ü bersetzungen der fol- genden Berichte ein: - Bericht von D r. I._______ vom 14. Februar 2005 (O riginal m it der Be- schw erde am 25. Februar 2005 eingereicht); - Bericht von D r. R ._______ vom 27. O ktober 2004 (O riginal bereits am 3. N ovem ber 2004 im R ahm en des Einspracheverfahrens eingereicht, siehe act. 121). D ie beiden Ärzte attestierten dem Beschw erdeführer in einer G esam tbe- urteilung eine 100% ige Arbeitsunfähigkeit. Im G egensatz zu den M ED AS- G utachtern hätten sie den Beschw erdeführer über längere Zeit untersucht und beobachtet. Q . M it Vernehm lassung vom 10. M ai 2005 beantragte die Vorinstanz, die Be- schw erde sei abzuw eisen. D ie Auffassung, es liege keine anspruchsbe- gründende Invalidität m ehr vor, w erde auch durch den Bericht von D r. m ed. Q ._______ vom 1. M ai 2005 (act. 130) bestätigt. R . D er Beschw erdeführer liess am 20. Juni 2005 replizieren, er halte an der Beschw erde fest. D ie von der Vorinstanz konsultierten Ärzte beurteilten nur noch aufgrund der Aktenlage, obw ohl insbesondere in psychiatrischer H insicht gründlichere Abklärungen fehlten. D ie neuen Arztberichte zeich- neten hingegen ein völlig anderes Bild als das M ED AS-G utachten, indem sie Sym ptom e einer D epression feststellten, die in direktem Zusam m en- hang m it der klinischen Vorgeschichte stünden. S. D ie Vorinstanz verzichtete am 12. Juli 2005 duplikw eise auf w eitere Aus- führungen. T. D er Schriftenw echsel w urde am 14. Juli 2005 abgeschlossen. U . Am 21. M ärz 2006 reichte der R echtsvertreter des Beschw erdeführers eine 2. R eplik unter Beilage eines Berichts des Psychiaters D ._______ vom 7. M ärz 2006 ein. V. D ie Vorinstanz reichte die bei D r. m ed. Q ._______ eingeholte Stellungnah- m e vom 21. Juni 2006 am 26. Juni 2006 als 2. D uplik ein und w iederholte ihren Antrag, die Beschw erde sei abzuw eisen und die angefochtene Verfü-9 gung sei zu bestätigen. W . In seiner 3. R eplik vom 31. Juli 2006 liess der Beschw erdeführer vollum - fänglich an seinen Anträgen festhalten. X. Am 30. M ärz 2007 w urde die Ü bernahm e des Verfahrens durch das Bun- desverw altungsgericht per 1. Januar 2007 bestätigt und der Spruchkörper m itgeteilt. D ie Frist zur Einreichung eines Ausstandsbegehrens ist am 25. April 2007 unbenutzt abgelaufen. Y. Auf die w eiteren Vorbringen der Parteien w ird, sow eit erforderlich, in den nachfolgenden Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel, sofern es zuständig ist (Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 172.32]). D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 D as Bundesverw altungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von Be- schw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Verw altungsverfahrensge- setz, Vw VG , SR 172.021), sofern kein Ausnahm etatbestand erfüllt ist (Art. 31, 32 VG G ). D as ist vorliegend nicht der Fall. Zulässig sind Be- schw erden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gem äss Art. 33 VVG . D ie IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VG G (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG , SR 831.20]). D as Bundesverw al- tungsgericht ist daher zuständig zur Beurteilung der Beschw erde. 1.3 D er angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 Vw VG , durch die der Beschw erdeführer besonders berührt ist und an deren Auf- hebung oder Änderung er ein schutzw ürdiges Interesse hat (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG in der Fassung gem äss Anhang Ziff. 10 VG G , in Kraft seit 1. Januar 2007). 1.4 D ie dagegen erhobene Beschw erde w urde frist- und form gerecht einge- reicht (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 Vw VG , Art. 56 ff des Bundesgesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG , SR 830.1]), w eshalb auf sie einzutreten ist. 2. 2.1 M it der Beschw erde an das Verw altungsgericht kann gerügt w erden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Ü ber- schreitung oder des M issbrauchs von Erm essen), beruhe auf einer unrich- tigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachver-10 halts oder sei unangem essen (Art. 49 Vw VG ). 2.2 D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss dem G rundsatz der R echtsan- w endung von Am tes w egen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 Vw VG ). Es kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den an- gefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (vgl. FR ITZ G YG I, Bundesverw altungs- rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 2.3 N ach den allgem einen intertem poralrechtlichen R egeln sind in verfahrens- rechtlicher H insicht diejenigen R echtssätze m assgebend, w elche im Zeit- punkt der Beschw erdebeurteilung G eltung haben (BG E 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Ü bergangsbestim m ungen. In m a- teriellrechtlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m ass- gebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Sachverhalts G eltung haben (BG E 130 V 329 E. 2.3). 3. 3.1 D er Beschw erdeführer ist Staatsangehöriger eines M itgliedstaates der Eu- ropäischen U nion, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getre- tene Abkom m en zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einer- seits und der Europäischen G em einschaft andererseits über die Freizügig- keit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkom m en, nachfolgend FZA, SR 0.142.112.681) anw endbar ist (Art. 80a IVG in der Fassung gem äss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 14. D ezem ber 2001 betreffend die Bestim - m ungen über die Personenfreizügigkeit im Abkom m en zur Änderung des Ü bereinkom m ens zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). D as Freizügigkeitsabkom m en setzt die verschiedenen bis dahin geltenden bila- teralen Abkom m en zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen M itgliedstaaten der Europäischen U nion insow eit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt w ird (Art. 20 FZA). G em äss Art. 8 Bst. a FZA w erden die System e der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbe- sondere die G leichbehandlung aller M itglieder der Vertragsstaaten zu ge- w ährleisten. 3.2 Am 1. Januar 2003 sind das ATSG sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. Vorliegend sind dem nach die vor Erlass des Einspracheentscheids vom 25. Januar 2005 in Kraft getretenen Bestim m ungen des ATSG und der ATSV, in Ver- bindung m it den Bestim m ungen des IVG in seiner Fassung vom 31. M ärz 2003 (4. IV-R evision, in Kraft seit 1. Januar 2004) anw endbar. 3.3 G em äss Art. 2 ATSG in Verbindung m it Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestim - m ungen des ATSG zur Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erw erbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8), Bestim m ung des Invaliditätsgrades (Art. 16) so- w ie zur R evision der Invalidenrente und anderer D auerleistungen (Art. 17) auch auf die Invalidenversicherung anw endbar. D as Schw eizerische Bun- desgericht (vorm als Eidgenössisches Versicherungsgericht) hat erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in al-11 ler R egel um eine form ellgesetzliche Fassung der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-Kraft-Treten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderung ergibt, w eshalb die hierzu entw ickelte R echtsprechung übernom m en und w eitergeführt w erden kann (vgl. BG E 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Auch die N orm ierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer M odifizierung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbem essung bei erw erbstätigen Versicherten, w elche w eiter- hin nach der allgem einen M ethode des Einkom m ensvergleichs vorzuneh- m en ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2002 in Kraft gestandenen Fassung vgl. BG E 128 V 29 E. 1, BG E 104 V 135 E. 2a und b). 4. 4.1 Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig und dam it zu prüfen ist vorlie- gend, ob die Vorinstanz m it Einspracheentscheid vom 25. Januar 2005 zu R echt die am 12. N ovem ber 1998 zugesprochene ganze Invalidenrente aufgehoben hat. 4.2 Anspruch auf eine R ente der schw eizerischen Invalidenversicherung hat, w er invalid im Sinne des G esetzes (ATSG /IVG ) ist und beim Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung (AH V/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG ). D iese Bedingungen m üssen kum ulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein R entenanspruch, selbst w enn die andere erfüllt ist. 4.3 D er Beschw erdeführer hat unbestrittenerm assen w ährend m ehr als einem Jahr Beiträge an die schw eizerische Alters-, H interlassenen- und Invali- denversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der M indestbei- tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG ). 4.4 N ach dem ATSG in Verbindung m it dem IVG ist der Begriff "Invalidität" nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, BG E 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Er- w erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . in der bisherigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätig- keiten zu prüfen. N ach Art. 8 ATSG ist die Invalidität die voraussichtlich bleibende oder län- gere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit. Art. 4 IVG führt dazu aus, dass die Invalidität Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein kann; nach Abs. 2 dieser N orm gilt die Invalidität als ein- getreten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew ei- lige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbsm ög- lichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeitsm arkt (Art. 7 ATSG ). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U n-12 fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zum utbare Arbeit zu leisten. Bei langer D auer w ird auch die zum utbare Tätigkeit in einem ande- ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG ). 4.5 Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% , auf eine D reiviertelsrente bei einem G rad der In- validität von 60% und auf eine ganze R ente bei einem solchen von 70% . G em äss Abs. 1ter dieser N orm w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ih- ren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 2002 für Schw ei- zer Bürgerinnen und Bürger sow ie Angehörige von M itgliedstaaten der Eu- ropäischen U nion, w elche Anspruch auf Viertelsrenten haben, w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen U nion W ohnsitz haben. N ach der R echtsprechung des Schw eizerischen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BG E 121 V 275 E. 6c). 4.6 Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchfüh- rung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm ass- nahm en durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits- m arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung ge- setzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht in- valid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en, Art. 16 ATSG ). D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und ab- strakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invaliden- versicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichgew icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er ei- nen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenar- tiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Er- w erbsfähigkeit zu verw erten und ob sie ein rentenausschliessendes Ein- kom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). D araus folgt, dass für die Invaliditätsbem essung nicht dar- auf abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeits- m arktverhältnissen verm ittelt w erden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch w irtschaftlich nutzen könnte, w enn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen w ürden (AH I 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG kann aber dort nicht m ehr gesprochen w erden, w o die zum utbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form m öglich ist, dass sie 13 der allgem eine Arbeitsm arkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkom m en eines durchschnittlichen Arbeitge- bers m öglich w äre (SVR 1996 IV N r. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4). 4.7 Zu bem erken bleibt, dass aufgrund des im gesam ten Sozialversicherungs- rechts geltenden G rundsatzes der Schadenm inderungspflicht ein in sei- nem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum ut- bar erscheint (BG E 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). D eshalb ist es am behandelnden Arzt bzw . am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu entscheiden, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw eisungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verw ei- sungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähigkeit tatsächlich verw ertet oder nicht. 5. 5.1 G em äss Art. 17 Abs. 1 ATSG w ird eine Invalidenrente von Am tes w egen oder auf G esuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, w enn sich der Invaliditätsgrad eines R entenbezügers er- heblich ändert. 5.2 N ach der ständigen R echtsprechung des Schw eizerischen Bundesgerichts sind für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die tatsächlichen Verhält- nisse zur Zeit des Erlasses des strittigen Einspracheentscheids m assge- bend (BG E 132 V 368 E. 6.1 m it H inw eisen). D a es sich vorliegend um eine R entenrevision handelt, w ird der rechtserhebliche Sachverhalt in zeit- licher H insicht durch die Verfügung vom 12. N ovem ber 1998 als R eferenz- punkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des Invalidi- tätsgrades einerseits und den Einspracheentscheid vom 25. Januar 2005 andererseits bestim m t. 5.3 Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Vorinstanz in ihrem Einspracheent- scheid vom 25. Januar 2005 aufgrund ihrer Sachverhaltsabklärungen zu R echt den Schluss gezogen hat, die Voraussetzungen für eine R evision der R ente seien erfüllt. D ie im Beschw erdeverfahren eingereichten Arzt- berichte w erden berücksichtigt, sow eit sie sich auf die Zeit vor dem Erlass des angefochtenen Entscheids beziehen. 5.3.1 G rundlage für den Vergleich des G esundheitszustands des Beschw erde- führers bildeten im R ahm en des R evisionsverfahrens - die m edizinische Stellungnahm e der IV-Stellen-Ärztin D r. m ed. E._______ vom 27. D ezem ber 2007 (act. 67); - das polydisziplinäre M ED AS-G utachten vom 8. Septem ber 2003 (act. 90), beruhend auf dem Labor-Befund vom 26. M ai 2003 (act. 89), dem rheum atologischen Konsilium vom 23. M ai 2003 (act. 88), dem neuro- logischen Konsilium vom 26. M ai 2003 (act. 87), dem EN G -/EM G -Bericht 14 vom 26. M ai 2003 (act. 86), dem psychiatrischen Konsilium vom 27. Juni 2003 (ebenfalls als act. 86 bezeichnet); - die m edizinischen Stellungnahm en des IV-Stellen-Arztes D r. m ed. W ._______ vom 29. O ktober 2003, 6. Februar und 14. April 2004 (act. 92, 99, 105); - die m edizinischen Stellungnahm en des IV-Stellen-Arztes D r. m ed. A._______ vom 10. Septem ber und 24. N ovem ber 2004 (act. 113, 120); - die m edizinischen Stellungnahm en des IV-Stellen-Arztes D r. m ed. Q ._______ vom 22. D ezem ber 2004 und vom 21. Juli 2006 (act. 124, 130); - die vom Beschw erdeführer eingereichten Arztberichte der D res. G ._______ vom 18. Februar 2003 (act. 84), P._______ vom 22. N ovem ber 2002 (act. 83), C ._______ vom 14. Juli 2000 (act 82, 81), von V._______ vom 1. Juni 2000 (act. 80) sow ie von H ._______ vom 2. M ai 2002 (act. 65). 5.3.2 D er R echtsvertreter des Beschw erdeführers m acht im W esentlichen gel- tend, dass die Arbeitsunfähigkeit seines Klienten zu m indestens 50% psy- chisch bedingt gew esen sei, dass nun aber die Einstellung der R ente m it der Absenz von körperlichen Sym ptom en in neurologischer und rheum ato- logischer H insicht begründet w erde. D er Beschw erdeführer leide nach w ie vor an einer som atoform en Schm erzstörung, aufgrund derer er zu m indes- tens 50% arbeitsunfähig sei. Zusam m en m it dem von der Vorinstanz er- rechneten, lediglich auf den neurologischen und rheum atologischen Be- funden basierenden Invaliditätsgrad von 34.23% ergebe sich eine Arbeits- unfähigkeit von 84.23% . D iese Ü berlegung kann insofern nicht nachvoll- zogen w erden, als Arbeitsunfähigkeit und Invalidität als Begriffe nicht iden- tisch sind und deren G rade infolgedessen nicht zusam m engerechnet w er- den können. D er errechnete Invaliditätsgrad von 34.23% beruht im Ü brigen auf einer G esam tbeurteilung des G esundheitszustands des Beschw erde- führers. 5.3.3 Im M ED AS-G utachten vom 8. Septem ber 2003 w urde gesam thaft insofern eine Besserung des G esundheitszustands des Beschw erdeführers festge- stellt, als nach Angaben des N eurologen keine cervico-radikuläre Störung m ehr vorlag. Aus rheum atologischer Sicht w urde ein chronisches panver- tebrales, cervical betontes Schm erzsyndrom diagnostiziert unter H inw eis auf eine m öglicherw eise existierende erhebliche nicht som atische Kom po- nente. Im psychiatrischen Konsilium zuhanden des M ED AS-G utachtens w urde eine depressive Erkrankung des Beschw erdeführers verneint. D er G utachter führte aus, im G espräch fehle der Eindruck eines durch schw e- ren und quälenden Schm erz geplagten M annes, w ie dies bei anhaltender som atoform er Schm erzstörung beobachtet w erde. D a der Explorand aber starke Schm erzen erw ähne und diese in den Akten verm erkt seien, spre- che Einiges für die D iagnose einer anhaltenden som atoform en Schm erz- störung, w obei aber auch Aggravation im Spiel sein dürfte. D er G utachter kam zum Schluss, dass die psychiatrischen Faktoren im Zeitpunkt der U n- tersuchung keinen zw ingenden Krankheitsw ert hätten und die Arbeitsfähig- keit nicht w esentlich einschränkten. D ie intellektuell tiefe Leistungsfähig- keit und die partnerschaftlichen Schw ierigkeiten seien für sich alleine keine 15 rentenberechtigenden Faktoren. Auch die anhaltende som atoform e Schm erzstörung führe an sich noch zu keiner zw ingend verm inderten Ar- beitsfähigkeit (act. 86). Im zusam m enfassenden M ED AS-G utachten w ur- den "H inw eise in R ichtung anhaltende som atoform e Schm erzstörung bei w enig intelligenter Persönlichkeit" erw ähnt (act. 90). D r. m ed. W ._______ stellte in seiner Stellungnahm e vom 29. O ktober 2003 vom neurologischen Standpunkt aus eine gew isse Besserung fest. Vom psychiatrischen Stand- punkt aus erachtete er die Situation ähnlich w ie 1997. Bereits dam als habe der Psychiater sich nicht generell gegen eine m ögliche W iederaufnahm e einer Tätigkeit ausgesprochen. Aufgrund der aktuellen m edizinischen Situ- ation m üsse m an davon ausgehen, dass es keine G ründe m ehr gebe, die gegen eine W iederaufnahm e einer leichten Tätigkeit sprächen (act. 92). Er kam zum Schluss, der Beschw erdeführer m üsse als zu 70% arbeitsunfähig seit 1995 für schw ere körperliche Arbeit, aber zu 0% arbeitsunfähig in Ver- w eistätigkeiten w ie Küchenhilfe, H ausw art, leichte M agazinerarbeiten etc. qualifiziert w erden. D r. m ed. Q ._______ verneinte – m angels dringend vor- gebrachter quälender Schm erzsym ptom atik – sow ohl die D iagnose einer som atoform en Schm erzstörung w ie auch einer D epression. Es gebe vom psychiatrischen Standpunkt aus aber allenfalls H inw eise auf eine 20% ige Arbeitsunfähigkeit w egen belastender partnerschaftlicher Problem e, die der Versicherte aufgrund seiner m angelnden R essourcen nicht anders als m it R ückzug verarbeiten könne (act. 124). D em gegenüber beurteilten die behandelnden Ärzte des Beschw erdeführers, nam entlich D r. S._______, den Beschw erdeführer als trübsinnig und sogar suizidal. 5.3.4 In Bezug auf Berichte der behandelnden Ärzte darf und soll das G ericht der Erfahrungstatsache R echnung tragen, dass behandelnde Ärzte m itun- ter im H inblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zw eifelsfäl- len eher zu G unsten ihrer Patienten aussagen (BG E 125 V 353 E. 3cc). N ach der R echtsprechung begründet eine diagnostizierte som atoform e Schm erzstörung als solche noch keine Invalidität. Vielm ehr besteht eine Verm utung, dass die som atoform e Schm erzstörung oder ihre Folgen m it einer zum utbaren W illensanstrengung überw indbar sind. Trifft dies nicht zu, m uss anhand des Einzelfalls entschieden w erden, ob ausnahm sw eise U m stände vorliegen, w elche die Schm erzbew ältigung verunm öglichen. Im Vordergrund steht dabei eine psychische Kom orbidität von erheblicher Schw ere, Ausprägung und D auer (BG E 131 V 49 E. 1.2). D ie vorliegenden psychiatrischen Berichte und G utachten, auf die sich der Einsprache- entscheid vom 25. Januar 2005 stützt, lassen den Schluss nicht zu, dass diese Voraussetzungen im m assgebenden Zeitpunkt (25. Januar 2005) er- füllt w aren. Zutreffend ist, w ie der Vertreter des Beschw erdeführers ein- bringt, dass D r. m ed. B._______ seine Einschätzung vom 19. Februar 1997 betreffend das Vorliegen einer 50% igen Arbeitsunfähigkeit auf die psychische U rsache der som atoform en Schm erzstörung stützte (act. 21), und dass die m edizinischen Berichte in som atischer H insicht zum indest keine bleibende Arbeitsfähigkeit attestierten (act. 9-11; dazu nachfolgend einlässlicher). W ährend im konsiliarischen M ED AS-G utachten vom 27. Juni 2003 offen gelassen w ird, ob die unterschiedliche Beurteilung der Ar-16 beitsfähigkeit des Beschw erdeführers gegenüber dem G utachten von 1997 auf einer Besserung des gesundheitlichen Zustands beruht, äussert sich D r. m ed. W ._______ in seiner Stellungnahm e vom 6. Februar 2004 dahin- gehend, es handle sich w ohl eher um eine andere Beurteilung einer sich w enig verändernden Sachlage (act. 99). 6. 6.1 Aufgrund der vorstehenden Ü berlegungen ist fraglich, inw iew eit die 100% ige Arbeitsfähigkeit tatsächlich, w ie von der Vorinstanz angenom - m en, auf einer revisionsrechtlich erheblichen Verbesserung des psychi- schen G esundheitszustands beruht, oder ob es sich zum indest teilw eise um eine gegenüber der R entenverfügung vom 12. N ovem ber 1998 unter- schiedliche Beurteilung des G esundheitszustands handelt, w elche revisi- onsrechtlich nicht von Bedeutung w äre (U rteil des Bundesgerichts I 64/06 vom 21. August 2006; BG E 112 V 372; U ELI KIES ER , ATSG -Kom m entar, Zü- rich/Basel/G enf 2003, Art. 17 R z. 9). D er R evision gem äss Art. 17 ATSG geht jedoch der G rundsatz vor, dass die Verw altung befugt ist, jederzeit von Am tes w egen auf eine form ell rechtskräftige Verfügung, w elche nicht G egenstand m aterieller richterlicher Beurteilung gebildet hatte, zurückzu- kom m en, w enn sich diese als zw eifellos unrichtig erw eist und ihre Berichti- gung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG ). U nter dieser Voraussetzung kann die Verw altung eine R entenverfügung auch dann ab- ändern, w enn die R evisionsvoraussetzungen des Art. 17 ATSG nicht erfüllt sind. An die gesetzliche Voraussetzung der Zw eifellosigkeit w erden hohe Anforderungen gestellt. Es darf kein vernünftiger Zw eifel daran m öglich sein, dass eine U nrichtigkeit vorliegt (vgl. KIESER , a.a.O ., Art. 53 R z. 20 ff.). W ird die zw eifellose U nrichtigkeit der ursprünglichen R entenverfügung erst vom G ericht festgestellt, so kann es die auf Art. 17 ATSG gestützte R en- tenverfügung der Verw altung m it dieser substituierten Begründung schüt- zen (U rteil des Bundesgerichts I 64/06 vom 21. August 2006; BG E 125 V 369 E. 2; 112 V 373 E. 2c; 112 V 390 E. 1b; U R S M Ü LLE R , D ie m ateriellen Voraussetzungen der R entenrevision in der Invalidenversicherung, Frei- burg 2003, S. 98 R z. 361). 6.2 D er ursprünglichen R entenverfügung der kantonalen IV-Stelle vom 12. N o- vem ber 1998 auf N euausrichtung einer ganzen IV-R ente lagen zugrunde: - der Austrittsbericht der R heum a- und R ehabilitationsklinik U ._______ vom 23. N ovem ber 1995 (act. 9); als D iagnosen w urden ein chronisches zervikospondylogenes Syndrom m it thorakovertebralem Syndrom infolge H W S-Funktionsstörungen m it m uskulärer D ysbalance, H altungsinsuffizienz bei D econditionierung infolge schm erzbedingter H ypoaktivität, degenerati- ve Veränderungen (D iskushernie links lateral und kleiner D iskushernie C 5/C 6 dorsom edial) ohne radikuläre Ausfälle genannt. Anlässlich der Aus- trittsuntersuchung sei ein erfreulicher R ückgang der Schm erzen festge- stellt w orden. N eben gym nastischer Ü bungen bedürfe der Patient dringend psychologischer oder psychotherapeutischer U nterstützung. D ie Arbeitsfä- higkeit w urde w ährend der folgenden 3 Tage m it 0% , w ährend der nachfol- genden 2 W ochen m it 50% und anschliessend gem äss Beurteilung durch den H ausarzt angegeben;17 - der Austrittsbericht des Kantonsspitals A._______, N eurochirurgische Kli- nik, vom 4. April 1996 (act. 10); als D iagnose w urde ein chronisches cervi- cal Syndrom m it radiculärer Ausstrahlung ins D erm atom C 7 bds. linksbe- tont, ohne neurologische Ausfälle, genannt, als Therapie die konservative Behandlung. U nter Beurteilung und Procedere w ird angeführt, die klinische und neuroradiologische U ntersuchung zeige kein Korrelat der Beschw er- den; Entlassung in gutem Allgem einzustand; - der Arztbericht von D r. m ed. N ._______, Arzt für Allg. M edizin, (O rtsan- gabe), vom 26. Juni 1996 (act. 11); der behandelnde Arzt hielt die ver- schiedenen Phasen der teilw eisen oder vollständigen Arbeitsunfähigkeit des Beschw erdeführers an seinem aktuellen Arbeitsplatz zw ischen M ai 1995 und Juli 1996 fest. Als D iagnose nannte er ein chronisches C ervikal- syndrom m it radikulärer Ausstrahlung ins D erm atom C 7 bds. linksbetont, ohne neurologische Ausfälle, bei kleiner D iskusprotusion C 6/7 ohne W ur- zelkom pression und äusserte den Verdacht auf R entenbegehrlichkeit. Er w erde versuchen den Patienten ab M itte August 1996 zu 100% arbeits- fähig für leichte körperliche Tätigkeit zu schreiben. D er Patient habe an seinem Arbeitsplatz bei der PTT bereits eine körperlich sehr w enig belas- tende Tätigkeit zugew iesen bekom m en. Trotzdem jam m ere er, der Arbeit nicht gew achsen zu sein. Seine Klagen seien m edizinisch nicht objektivier- bar. Bei der W ahl einer neuen Berufsausbildung oder einer Arbeitsverm itt- lung sei auf die Schonung des R ückens zu achten; - das G utachten von D r. m ed. B._______, Spezialarzt für Psychiatrie, vom 19. Februar 1997; der G utachter kam zum Schluss, dass beim Beschw er- deführer eine psychische Störung m it Krankheitsw ert vorliege und dass aus psychiatrischer Sicht für jede körperlich in Frage kom m ende Tätigkeit eine 50% ige Arbeitsunfähigkeit seit M ärz 1995 bestehe. Spezielle m edizi- nische M assnahm en drängten sich nicht auf, und in beruflicher H insicht sei ein Arbeitstraining in einer geschützten W erkstätte und später eine U m - schulung für eine den som atischen Voraussetzungen entsprechende leich- te Tätigkeit ins Auge zu fassen (act. 21). 6.3 Am 17. Septem ber 1996 hat die PTT die Auflösung des D ienstverhältnis- ses m it dem Beschw erdeführer per 31. D ezem ber 1996 aufgrund des aus- laufenden Arbeitsvertrags und Verzichts auf dessen Verlängerung bestä- tigt (act. 12). Vom 25. August bis 31. D ezem ber 1996 hatte der Beschw er- deführer zu 100% an einem Schonposten gearbeitet. 6.4 D ie kantonale IV-Stelle ordnete in der Folge die Abklärung beruflicher M assnahm en an (act. 24-29, 31-35) und klärte die Verm ittlungsfähigkeit des Beschw erdeführers ab. Letztere w urde vom kantonalen Arbeitsam t m it Verfügung vom 25. Juni 1997 auf 50% festgelegt (act. 30). D ie Abklä- rungs- und Ausbildungsstätte Y._______, (O rtsangabe), in der der Be- schw erdeführer 4 W ochen verbrachte, hielt in ihrem Schlussbericht vom 24. M ärz 1998 (BEFAS-Bericht, act. 36) Folgendes fest: Seit der letzten psychiatrischen Exploration scheine sich eine verstärkte C hronifizierung entw ickelt zu haben. Bei sehr geringem Vertrauen in die eigenen Fähigkei- ten und geringen intellektuellen R essourcen resultiere keine in der freien W irtschaft verw ertbare Arbeitsfähigkeit, auch bei behinderungsgerechten 18 intellektuell und körperlich w enig anspruchsvollen Tätigkeiten. W egen der beim H eben von Lasten verstärkt angegebenen N ackenschm erzen eigne sich der Beschw erdeführer nicht für Tätigkeiten, die m it w iederholtem H e- ben und Tragen von G ew ichten über 10 kg verbunden seien. Aus ärztlicher Sicht sei jede M assnahm e sinnvoll, die das geringe Selbstvertrauen des Beschw erdeführers zu steigern verm öge. Als Ü bergangslösung w äre eine geeignete Beschäftigung in einer geschützten W erkstätte zu begrüssen. Anschliessend könnte ein aufbauendes Arbeitstraining oder eine Teilzeitar- beitsfähigkeit realisiert w erden, bei angepasster und körperlich leichter so- w ie intellektuell w enig anspruchsvoller Tätigkeit m it einer etw a 50% igen Arbeitsfähigkeit. Im R ahm en der Ausführungen zu den beruflichen Abklä- rungsergebnissen w ird ausgeführt, m an m üsste aufgrund einzelner Erleb- nisse die Frage aufw erfen, ob der Beschw erdeführer nicht m asslos über- treibe und eine schauspielerische G lanzleistung vollbringe, w ürden nicht die G esam theit der verschiedenen W ahrnehm ungen innerhalb der Abklä- rungszeit eine Einheit bilden. 6.5 M it Verfügungen vom 6. und 20. April 1998 hat die kantonale IV-Stelle dem Beschw erdeführer ein IV-Taggeld für die D auer vom 9. Februar bis 6. M ärz 1998 zugesprochen (act. 38, 39). Vom 12. M ai 1998 datiert ein "Feststel- lungsblatt zum R entenbeschluss" der IV-Stelle Luzern, w orin der Antrag zur Ausrichtung einer ganzen IV-R ente ab dem 1. M ai 1996 gestellt und eine R evision am 1. M ai 2001 vorgeschlagen w ird (act. 40). In einem Be- richt vom 18. M ai 1998 zuhanden der IV-Stelle (zu dem kein einschlägiger Auftrag bei den Akten liegt) hielt X._______, dipl. analyt. Psychologe Psy- chotherapeut SPV/ASP, fest, der Beschw erdeführer zeige das klinische Bild eines M enschen, der unter einer diffusen N ervosität-Agitation sei, die aus einer tieferen latenten depressiven Angstneurose entstehe. In diesem Zustand könne er kein Arbeitsum feld ertragen. Für ihn sei es im M om ent sehr w ichtig, die nötige neurovegetative Entspannung w ieder zu gew innen, bevor er w ieder fähig sei, eine regulierte Beschäftigung zu haben. Für ihn sei eine Entspannungstherapie w ichtig, leichtere und spontane Bew e- gungstherapie und freie Beschäftigungstherapie ohne zu starken D ruck von aussen (act. 42). D ie N achfrage der IV-Stelle vom 27. M ai 1998 beim ehem aligen Arbeitgeber des Beschw erdeführers, der Briefpost PTT, ergab, dass die schonende Tätigkeit des Beschw erdeführers keinen w irtschaftli- chen Einsatz, sondern eher eine Beschäftigungstherapie dargestellt habe (act. 43). G estützt auf diese Ergebnisse verzichtete die IV-Stelle auf w eitere Abklä- rungen und teilte dem Beschw erdeführer am 3. Juni 1998 m it, dass eine Invalidität von 100% ab dem 1. M ai 1996 festgestellt w orden sei. Eine be- schw erdefähige Verfügung w erde folgen (act. 45). D ie R entenverfügung erfolgte schliesslich m it D atum vom 12. N ovem ber 1998. Zur Begründung w ird angeführt, die Abklärungen hätten ergeben, dass der Beschw erdefüh- rer seit dem 8. M ai 1995 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gew esen sei. Er habe daher nach Ablauf der W artefrist von einem Jahr, also ab dem 1. M ai 1996, Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bei einem Invalidi- tätsgrad von 100% (act. 48). 19 6.6 D ie Zusprechung einer ganzen Invalidenrente m it Verfügung vom 12. N o- vem ber 1998 lässt sich m it den aktenkundigen m edizinischen G utachten und Berichten nicht vereinbaren. D ie im Zeitpunkt der Anm eldung (12. Juni 1996) vorliegenden und kurz danach erstellten Arztberichte, insbesondere die unter E. 6.1 zitierten Berichte von D r. m ed. N ._______ vom 26. Juni 1996 (act. 11) und von D r. m ed. B._______ vom 19. Februar 1997 (act. 21), attestieren dem Beschw erdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 50% oder m ehr. Einzig im unter E. 6.4 erw ähnten Bericht des Psychologen/Psycho- therapeuten X._______ vom 18. M ai 1998 (act. 42) w ird in sehr allgem ei- ner W eise erw ähnt, der Beschw erdeführer könne in seinem aktuellen Zu- stand kein Arbeitsum feld ertragen. D er Psychologe äusserte sich jedoch w eder explizit zum G rad der Arbeitsunfähigkeit noch zu einer Prognose betreffend die zukünftige Arbeitsfähigkeit. D ie angeführten Sym ptom e w ie N ervosität oder Lärm em pfindlichkeit stellen für sich allein betrachtet keine rentenbegründenden Faktoren dar. D ie Prognose einer m öglichen Arbeitsfähigkeit von 50% w ird auch durch das BEFAS-G utachten vom 24. M ärz 1998 (act. 36) nicht w iderlegt, son- dern unterstützt. D ie Zurückhaltung der BEFAS-G utachter in Bezug auf die w irtschaftliche Verw ertbarkeit der R estarbeitsfähigkeit basierte nicht auf den m edizinischen Befunden, sondern auf Ü berlegungen der Verm ittelbar- keit auf dem Arbeitsm arkt. In ihrer Zusam m enfassung bezeichneten die BEFAS-G utachter eine 50% ige Arbeitsfähigkeit des Beschw erdeführers als denkbar. Als Indiz für die R ichtigkeit dieser Beurteilungen kann die Verfü- gung des Arbeitsam ts des Kantons Luzern vom 25. Juni 1997 (act. 30) he- rangezogen w erden, w onach dem Beschw erdeführer eine Verm ittlungsfä- higkeit von 50% bescheinigt w urde. Aufgrund dieser grösstenteils überein- stim m enden Einschätzungen w äre es vertretbar gew esen, von einer m axi- m alen Arbeitsunfähigkeit des Beschw erdeführers von 50% auszugehen und gestützt darauf den entsprechenden Invaliditätsgrad zu erm itteln. D ie IV-Stelle Luzern hätte daher zw ingend eine w eitere unabhängige psychiat- rische Begutachtung anordnen m üssen, w enn sie Zw eifel an den Ergebnis- sen der bereits eingeholten Berichte und G utachten gehegt hätte. D ie Zu- sprechung einer ganzen R ente gem äss ursprünglicher Verfügung vom 12. N ovem ber 1998 w ird durch die vorliegenden ärztlichen Berichte über den G esundheitszustand des Beschw erdeführers zw eifellos nicht gestützt. Aus m edizinischer Sicht m uss der Beschw erdeführer im dam aligen Zeitpunkt als zu 50% arbeitsfähig betrachtet w erden. D ie Bejahung einer vollen Inva- lidität bew egt sich dam it nicht m ehr im Bereich der vertretbaren Erm essen- sausübung, w elche die Annahm e einer zw eifellosen U nrichtigkeit des R en- tenentscheids ausschliessen w ürde. D er Berichtigung der unrichtigen Ver- fügung kom m t aufgrund des G eld w erten C harakters der Leistung erhebli- che Bedeutung zu, w eshalb die Verw altung befugt w ar darauf zurückzu- kom m en, w enn nicht unter dem Blickw inkel der R evision, so jedenfalls un- ter dem Blickw inkel der W iedererw ägung (vgl. dazu U rteil des Bundesge- richts I 64/06 vom 21. August 2006, E. 4.4.2; SVR 2006 IV N r. 21 S. 75 f. E. 1 [= U rteil vom 17. August 2005, I 545/02]; U rteil I 222/02 vom 19. D e- zem ber 2002, E. 2c). 20 7. Als Zw ischenergebnis ist dam it festzuhalten, dass einerseits die ursprüng- liche Verfügung vom 12. N ovem ber 1998 aufgrund einer Erm essensüber- schreitung als rechtsfehlerhaft bezeichnet w erden m uss, und dass ande- rerseits aufgrund der vorliegenden ärztlichen G utachten und Berichte da- von auszugehen ist, dass sich der G esundheitszustand des Beschw erde- führers im Zeitpunkt des Einspracheentscheids vom 25. Januar 2005 leicht gebessert hat. N achdem aufgrund der bisherigen Ü berlegungen zw eifels- frei feststeht, dass die Voraussetzungen für eine W iedererw ägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG gegeben sind, ist im Folgenden festzustellen, w elcher G rad der Invalidität aus der Annahm e einer 50% igen Arbeitsunfähigkeit im Zeitpunkt der w ieder zu erw ägenden Verfügung vom 12. N ovem ber 1998 resultiert. 7.1 D a der Beschw erdeführer bis Ende 1996 zu 100% angestellt w ar, kann für die Berechnung des Valideneinkom m ens auf die konkreten Einkom m ens- verhältnisse im entsprechenden Jahr abgestellt w erden. D ie Kreispostdi- rektion (O rtsangabe) gab in dem am 9. Juli 1996 unterschriebenen Frage- bogen für Arbeitgeber der IV-Stelle Luzern (act. 12) für das Jahr 1996 ein Bruttojahreseinkom m en von Fr. 56'804 an. Indexiert auf das Jahr 1998 er- gibt sich daraus ein Jahreseinkom m en von Fr. 58'857.50 (Index im Jahr 1998 in der Branche 64 "N achrichtenüberm ittlung", der die Post zuzuord- nen ist [109.6321] dividiert durch den entsprechenden Index des Jahres 1996 [105.8071] ergibt 1.0361; dieser Q uotient m ultipliziert m it dem zu in- dexierenden Lohn von Fr. 56'804 ergibt für das Jahr 1998 die Sum m e von Fr. 58'857.50). D araus ergibt sich ein m onatliches Bruttogehalt (inkl. Anteil 13. M onatsgehalt) von Fr. 4904.79 als Valideneinkom m en. (Angaben zur Lohnentw icklung: Bundesam t für Statistik, Schw eizerischer Lohnindex auf- grund der D aten der Sam m elstelle für die Statistik der U nfallversicherung [SSU V], N om inallohnindex 1993-2001, T1.93_1.) 7.2 D er Berechnung des Invalideneinkom m ens m üssen die im Jahr 1998 zu- m utbaren Verw eisungstätigkeiten zugrunde gelegt w erden. Als zum utbar erachtet w urden im G utachten von D r. m ed. B._______ vom 19. Februar 1997 (act. 21) und im BEFAS-G utachten vom 24. M ärz 1998 (act. 36) kör- perlich leichte und intellektuell w enig anspruchsvolle Tätigkeiten ohne w ie- derholtes H eben und Tragen von Lasten über 10 kg. D er Bruttom onatslohn für M änner im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) auf der Basis von 41.6 W ochenstunden betrug 1998 in den Branchen: - D etailhandel und R eparatur (52) Fr. 4142.32; - G astgew erbe (55) Fr. 3132.48; - öffentliche und persönliche D ienstleistungen (90-93) Fr. 3937.44; im D urchschnitt Fr. 3737.42 (Q uelle: Bundesam t für Statistik, Schw eizeri- sche Lohnstrukturerhebung 1998, TA1). Ausgehend von einem Beschäftigungsgrad von 50% konnte der Beschw er- deführer som it ein m onatliches Bruttoeinkom m en von Fr. 1868.71 erzielen. In Berücksichtigung der Tatsache, dass der Beschw erdeführer nach über- einstim m ender D arstellung nur begrenzt belastbar w ar und in teilzeitlich ausgeübten Tätigkeiten generell tiefere Löhne bezahlt w erden, w ird ein Abzug von 10% gew ährt. Es ergibt sich som it ein Invalideneinkom m en von 21 Fr. 1681.85. 7.3 G em äss der Form el zur Erm ittlung des Invaliditätsgrades (Valideneinkom - m en m inus Invalideneinkom m en m ultipliziert m it 100, dividiert durch Vali- deneinkom m en) resultiert daraus ein Invaliditätsgrad von 65.71% ([{4904.79 – 1681.85} x 100] : 4904.79 = 65.71). D ie Voraussetzung für ei- nen R entenanspruch w ar som it im Zeitpunkt der R entenverfügung vom 12. N ovem ber 1998 erfüllt. G em äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der Fassung vom 9. O ktober 1986, in Kraft seit 1. Januar 1988, hatte der Beschw erdeführer Anspruch auf eine halbe R ente. 7.4 Art. 28 Abs. 1 IVG w urde im R ahm en der 4. IV-R evision dahingehend ge- ändert, dass ein Invaliditätsgrad von m indestens 60% Anrecht auf eine D reiviertelsrente gibt (siehe Fassung gem äss Ziff. I des Bundesgesetzes vom 21. M ärz 2003, in Kraft seit 1. Januar 2004, AS 2003 3837). D em nach w äre die R ente m it W irkung ab 1. Januar 2004 als D reiviertelsrente ausge- richtet w orden. 7.5 Zusam m enfassend resultiert aus der W iedererw ägung der Verfügung vom 12. N ovem ber 1998, dass der Beschw erdeführer m it W irkung ab 1. M ai 1996 Anspruch auf eine halbe R ente und m it W irkung ab 1. Januar 2004 infolge der in E. 7.4. erw ähnten G esetzesänderung Anspruch auf eine D reiviertelsrente hatte. 8. M it Einspracheentscheid vom 25. Januar 2005 w urde die R evisionsverfü- gung vom 17. M ai 2004 bestätigt, w onach der Invaliditätsgrad des Be- schw erdeführers 34.23% betrage und dem nach kein Anspruch auf eine R ente m ehr bestehe. Im Folgenden ist zu überprüfen, w ie sich der Einkom - m ensvergleich im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids darstellt. 8.1 D ie M ED AS-G utachter attestierten dem Beschw erdeführer eine Arbeitsfä- higkeit von 100% . Sie begründeten dies hauptsächlich m it dem verbesser- ten G esundheitszustand des Beschw erdeführers in som atischer H insicht, w ährend die D iagnose in psychiatrischer H insicht nicht eindeutig ausfiel. W ie in E. 5.3.3 ausgeführt, stellte D r. m ed. M ._______ H inw eise auf eine som atoform e Schm erzstörung (unter Verw eis auf m ögliche Aggravation) fest, und D r. m ed. Q ._______ erachtete eine m ögliche 20% ige Einschrän- kung der Arbeitsfähigkeit aufgrund partnerschaftlicher Problem e als m ög- lich. Auch w enn diese Feststellungen für sich allein betrachtet keine ren- tenbegründenden Faktoren darstellen, w erden die Zw eifel an einer vollen Einsetzbarkeit des Beschw erdeführers gestützt durch die Aussage (von) D r. m ed. W ._______ in der Stellungnahm e vom 29. O ktober 2003 (act. 92), w onach in psychiatrischer H insicht eine ähnliche Situation vorliege w ie 1998. In seiner Stellungnahm e vom 6. Februar 2004 (act. 99) äusserte D r. m ed. W ._______ die M einung, die W eitersausrichtung einer Teilrente w äre der Situation angem essen. An der Teilerw erbsfähigkeit des Be- schw erdeführers sei aufgrund des M ED AS-G utachtens nicht zu zw eifeln. D ie G esam theit dieser Aussagen lässt die Annahm e einer 80% igen Ar- beitsfähigkeit im Zeitpunkt des angefochtenen Einspracheentscheids als angem essen erscheinen. D er Einkom m ensvergleich w ird daher basierend auf einem Beschäftigungsgrad von 80% berechnet. 22 8.2 Als Valideneinkom m en ist das zuletzt erzielte Einkom m en des Beschw er- deführers, indexiert auf das Jahr 2005, heranzuziehen, ausm achend Fr. 5333.15 ([4904.791:1832] x 1992). D er Berechnung des Invalideneinkom m ens w erden die gleichen Verw ei- sungstätigkeiten zugrunde gelegt w ie im Jahr 1998. D er Bruttom onatslohn für M änner im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) auf der Basis von 41.6 W ochenstunden betrug 2004 in den Branchen D e- tailhandel und R eparatur (52) Fr. 4451.20, G astgew erbe (55) Fr. 3654.56, öffentliche und persönliche D ienstleistungen (90-93) Fr. 4348.24, im D urchschnitt som it Fr. 4151.33. Ausgehend von einer Teuerung von 0.9% ergibt sich für das Jahr 2005 ein durchschnittlicher M onatslohn von Fr. 4188.70. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 80% und unter G ew ährung eines leidensbe- dingten Abzugs von 10% hätte der Beschw erdeführer som it im Zeitpunkt des Einspracheentscheids ein M onatseinkom m en von Fr. 3015.86 erzielen können. D araus resultiert ein Invaliditätsgrad von 43.45% ([{5333.15 - 3015.86} x 100] : 5333.15 = 43.45). 8.3 D er Invaliditätsgrad hat sich im Vergleich zum w iedererw ägungsw eise er- rechneten Invaliditätsgrad im Jahr 1998 w esentlich verändert, so dass die Voraussetzung für eine R evision gem äss Art. 17 Abs. 1 ATSG gegeben ist. D ie H erabsetzung einer R ente erfolgt auch bei substituierter Begründung der W iedererw ägung frühestens vom ersten Tag des zw eiten der Zustel- lung der Verfügung folgenden M onats an (Art. 88bis Abs. 2 Bst. a IVV; U R S M Ü LLE R , D ie m ateriellen Voraussetzungen der R entenrevision in der Invali- denversicherung, Freiburg 2003, S. 100 R z. 367). G estützt auf Art. 28 Abs. 1 IVG hat der Beschw erdeführer som it Anspruch auf eine Viertelsrente m it W irkung ab 1. Juli 2004. 9. Zusam m enfassend ergibt sich, dass vorliegend ein R ückkom m en auf die ursprüngliche Verfügung zu einem Teil m it der substituierten Begründung der W iedererw ägung, zum anderen Teil gestützt auf die R evisionsgründe gem äss Art. 17 Abs. 1 ATSG geboten w ar. Aufgrund der konkreten U m - stände rechtfertigt sich die Annahm e der Fehlerhaftigkeit der ursprüngli- chen Verfügung vom 12. N ovem ber 1998, da sich die 100% ige Arbeitsun- fähigkeit bzw . der daraus resultierende Invaliditätsgrad von 100% nicht m it dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Bew eisgrad der überw ie- genden W ahrscheinlichkeit hat feststellen lassen. D ie vorliegenden ärztli- chen Berichte und G utachten führen vielm ehr zum Schluss, dass der ge- sundheitliche Zustand des Beschw erdeführers im Zeitpunkt der Erstverfü- gung vom 12. N ovem ber 1998 eine effektive Arbeitsfähigkeit von 50% zur Folge hatte, dass sich der G esundheitszustand gesam thaft zw ischen dem 12. N ovem ber 1998 und dem 25. Januar 2005 leicht verbessert und die Ar- beitsfähigkeit im Zeitpunkt des Einspracheentscheids m it überw iegender W ahrscheinlichkeit nicht w eniger als 80% betragen hat. Aufgrund dieser Eckw erte ist der Invaliditätsgrad auf 43.45% festzulegen und m it W irkung ab 1. Juli 2004 dam it eine Viertelsrente zuzusprechen. D ie Beschw erde ist daher teilw eise gutzuheissen.23 10. 10.1 Verfahrenskosten w erden keine erhoben, da im vorliegenden Verfahren über eine Streitigkeit betreffend die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen zu entscheiden ist (Ü bergangsbestim m ung vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004] zur Änderung des IVG , Bst. c sow ie Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw altungs- verfahren, SR 172.041.0, in der bis am 30. April 2007 geltenden Fassung). 10.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschw erdeführer gestützt auf Art. 64 Abs. 1 Vw VG eine Parteientschädigung von Fr. 1500.- zu Las- ten der Vorinstanz zuzusprechen. 10.3 In Anbetracht des U m stands, dass dem Beschw erdeführer im vorangegan- genen Einspracheverfahren die unentgeltliche Verbeiständung gew ährt w urde und davon auszugehen ist, dass sich seine Einkom m ensverhältnis- se seither nicht verbessert haben, ist das G esuch des Beschw erdeführers um unentgeltliche Verbeiständung zu bew illigen. D ie Entschädigung um - fasst die Kosten der Vertretung sow ie allfällige w eitere notw endige Ausla- gen (Art. 12 i.V.m . Art. 8 R eglem ent über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]). D ie H öhe der Entschädigung ist auf G rund der Akten, entspre- chend dem notw endigen Zeitaufw and des Vertreters nach pflichtgem ä- ssem Erm essen zu bestim m en (Art. 10, 14 VG KE) und w ird pauschal auf insgesam t Fr. 2000.- festgesetzt. G elangt der Beschw erdeführer später zu hinreichenden M itteln, so ist er verpflichtet, H onorar und Kosten des Anw alts in der H öhe des D ifferenzbe- trags zur Parteientschädigung, d. h. Fr. 500.-, dem Bundesverw altungsge- richt zu vergüten (Art. 65 Abs. 4 Vw VG ).24 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen und der Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 25. Januar 2005 w ird aufgehoben. 2. D ie Akten gehen zur Berechnung und Ausrichtung der Viertelsrente ab 1. Juli 2004 an die IV-Selle zurück. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 4. D em Beschw erdeführer w ird eine Parteientschädigung von Fr. 1500.- zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen. 5. D as G esuch um unentgeltliche Verbeiständung w ird gutgeheissen. D er R echtsvertreter des Beschw erdeführers w ird als am tlich bestellter Anw alt m it Fr. 2000.- entschädigt. D ie D ifferenz von Fr. 500.- zw ischen der Ent- schädigung für den am tlich bestellten Anw alt und der Parteientschädigung w ird von der G erichtskasse übernom m en. 6. D er Beschw erdeführer hat das H onorar des am tlich bestellten Anw alts in der H öhe des D ifferenzbetrags dem Bundesverw altungsgericht zurückzu- erstatten, w enn er später zu hinreichenden M itteln gelangt. 7. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Vertreter des Beschw erdeführers (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (inkl. Vorakten, m it G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (m it G erichtsurkunde) D ie Instruktionsrichterin: D ie G erichtsschreiberin: Franziska Schneider Susanne G enner R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :