fried
m, 1. Geruch m, Duft m; bien ~, guter Geruch; schliet/mal ~, übler Geruch, Gestank m; da bien ~, wohlriechend; ~ da barschau, Brandgeruch m; ~ da morts, Leichengeruch m; ~ da suadetsch, Schweissgeruch m; haver ~, duften; dar ora il ~, den Duft verströmen. – Sy: odur, tef. – 2. Geruchsinn m, Witterung f; haver bien/schliet ~, guten/ schlechten Geruchsinn haben; il tgaun ha bien ~, der Hund hat eine gute Witterung; ir suenter ~, (vom Jagdhund) wittern, der Witterung nachgehen, die Spuren verfolgen; piarder il ~, die Spur (des Wildes) verlieren. – 3. fig. – a) Spürsinn m, gute Nase, Gespür n; haver bien ~ per enzatgei, ein gutes Gespür für etw. haben. – Sy: nas. – b) (mit Bezug auf den Ruf, Leumund) Geruch m; haver il ~ d'in radicalun, in den Geruch eines Erzradikalen geraten. – Sy: fama, tef. – c) buca ~ da, keine Spur von.
[Deverb. von -> ferdar ‘riechen' bzw. 3. freda mit Anl. an -> tuffien, pl. tuffians; nur surs. u. suts.].