<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament bis zur Wintersession 2009 einen Bericht über die Auswirkungen der Krise auf die Arbeitsbedingungen und die Gesundheit vorzulegen und Massnahmen vorzuschlagen, um eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und der Gesundheit in Krisenzeiten zu verhindern oder zumindest in Grenzen zu halten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verunsichert. Dieses Klima der Unsicherheit und die Angst vor Entlassungen können zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und damit verbunden zu Gesundheitsbeeinträchtigungen führen.</p><p>Das Seco verfolgt ganz allgemein die Entwicklung der Arbeitsbedingungen und der neu auftretenden Gesundheitsgefährdungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Zu diesem Zweck werden die notwendigen Informationen vom Seco gesammelt und wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Zudem beteiligt sich das Seco an nationalen und internationalen Studien. </p><p>Leider existieren keine repräsentativen Daten zur aktuellen Krise. Um der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen sowohl bei guter als auch bei schlechter Wirtschaftslage vorzubeugen, sind die im geltenden Recht vorgesehenen Präventionsmassnahmen massgebend (Arbeitsgesetz und seine Verordnungen, insbesondere die Verordnung 3). </p><p>Dem Arbeitgeber kommt eine ausserordentlich wichtige Rolle zu: Er ist dafür verantwortlich, dass alle notwendigen Massnahmen zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ergriffen werden. In jedem Kanton ist eine Vollzugsbehörde damit betraut, die Einhaltung der geltenden Bestimmungen zu überwachen, währenddem das Seco die Oberaufsicht ausübt, nötigenfalls seine Unterstützung einbringt sowie die notwendigen Arbeitshilfen und Informationen zur Verfügung stellt. </p><p>Aufgrund obiger Ausführungen ist der Bundesrat der Auffassung, dass ein Bericht über die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftslage auf die Arbeits- und Gesundheitsbedingungen innert der verlangten Frist kein effizientes Arbeitsinstrument darstellt, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Einerseits existieren die Massnahmen zur Begrenzung der Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bereits heute. Andererseits könnten die möglichen negativen Folgen im vorgeschlagenen Zeitraum weder ermittelt noch in einem solchen Bericht aufgezeigt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.