<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00507</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">7. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sach</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">en</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">DFP &amp; Z, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadtturmstrasse 10, Postfach 43, 5401 Baden</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ohne Berufsausbildung und Mutter zweier 1991 und 1998 geborener Kinder, war zuletzt bis Ende Dezember 2014 als Produktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiterin bei der Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG tätig (Urk. 8/1, Urk. 8/35). Aufgrund einer im August 2013 erfolgten Anmeldung unter Hinweis auf zwei linksseitige Knieope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rationen bezog sie bis anfangs 2014 Leistungen der Invalidenversicherung (Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platzerhalt, vgl. Urk. 8/20 f.). Mit Datum vom 13. April 2015 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf psychische Probleme („sehr traurig, innere Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruhe, innere Leere, Schlafprobleme, keine Energie, Machtlosigkeit; hilflos, nicht mehr da sein zu wollen, Suizidgedanken, immer müde, Schuldgefühle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grübel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Angst“) erneut bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/23). Nach entsprechenden Abklärungen und durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/44, Urk. 8/46, Urk. 8/56) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 14. Oktober 2016 ab (Urk. 8/59). Die am 15. November 2016 dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV.2016.01281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 11. Juli 2017 ab (Urk. 8/67).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Januar 2019 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf (Knie-) Schmerzen und eine Depression sowie (sinngemäss) Verschlechterung ihres Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/74 ff.). Diese zog aktuelle Auszüge aus dem Individuellen Konto (IK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auszug vom 25. März und 21. Oktober 2019, Urk. 8/80, Urk. 8/88) bei und tätigte medizinische Abklärungen (Urk. 8/85, Urk. 8/89, Urk. 8/91). Mit Vorbescheid vom 27. Juli 2020 stellte die IV-Stelle der Versicherten eine vom 1. Juli bis 20. November 2019 befristete ganze Rente und eine vom 1. Dezember 2019 bis 30. April 2020 befristete halbe Rente in Aussicht (Urk. 8/95). Auf Einwände der Versicherten hin (Urk. 8/101, Urk. 8/104, Urk. 8/106 ff.) tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen (Urk. 8/112 ff.) und zog die internen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellungnahmen von Dr. med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. März 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 sowie RAD-Arzt Dr. med. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie, vom 17. März 2021 bei (vgl. Urk. 8/118/3 f.). Gestützt darauf sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Juli 2021 eine vom 1. Juli bis 30. November 2019 befristete ganze und ab dem 1. Dezember 2019 eine unbefristete halbe Rente zu (Urk. 2/1-2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 31. August 2021 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 1. Juli 2021 in dem Sinne zu korrigieren, dass ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch über den 30. November 2019 hinaus eine unbefristete ganze Rente zuzusprechen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eventualiter seien weitere Sachverhaltsabklärungen (Einholung eines psychiatrischen Gutachtens) durchzuführen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 8. November 2021 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 11. November 2021 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde der Beschwerdeführerin die vorläufige Einschätzung der Rechtslage mitgeteilt, unter dem Hinweis, dass ihr - sollte das Gericht an der vorläufigen Einschätzung festhalten und die Sache zur ergänzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den medizinischen Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückweisen - eine Schlechterstellung drohe. Diese bestehe darin, dass die zu tätigenden Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen zu einem Resultat führen könnten, welche einen Anspruch auf Ausrichtung der gesprochenen Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Frage stellen könnte. Entsprechend wurde der Beschwerdeführerin Frist zur Stellungnahme und zur Erklärung darüber ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt, ob sie an der Beschwerde festhalte oder ob sie diese zurückziehe (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Innert der ihr mit Beschluss vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesetzten Frist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin mit, an der Beschwerde vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2021 festzuhalten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Regelungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (E. 7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidend ist dabei, unabhängig von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 unter Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span>stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span id="XX112"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s sich der Grad der Invalidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p><span> </span><span>Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span>die Vorbringen</span><span> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie </span><span>die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver</span><span>sicherten Person glaubhaft gemachte Ver</span><span>änderung des Invaliditätsgrades</span><span> auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (</span><span>Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf</span><span> </span><span>BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung sind bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen (Art. 17 ATSG in Verbindung mit Art. 88a IVV) analog anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenden (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_122/2020 vom 26. Februar 2021 E. 2). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten und damit der für die Abstufung oder Befristung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt des Rentenbeginns mit dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen im – nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a Abs. 1 IVV fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzenden – Zeitpunkt der Anspruchsänderung (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteile des Bundesgerichts 8C_375/2017 vom 25. August 2017 E. 2.2 und 8C_350/2013 vom 5. Juli 2013 E. 2.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span id="XX111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung (BGE 125 V 413 E. 2d; Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2007 vom 27. August 2008 E. 2.3; vgl. Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 11 zu Art. 30–31). Rechtsprechungsgemäss bildet eine solche Verfügung insgesamt den Anfechtungs- und Streitgegenstand und unterliegt integral der gerichtlichen Prüfung, selbst wenn nur einzelne Punkte davon bestritten sind (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_440/2017 vom 25. Juni 2018 E. 5.1 [in BGE 144 V 153 nicht publiziert] und 9C_50/2011 vom 25. Mai 2011 E. 2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine abgestufte oder befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Abstufung oder die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert blieben. Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Abstufung oder Aufhebung der Rente zu erfassen (BGE 131 V 164 E. 2.2, 125 V 413 E. 2d; Urteile des Bundesgerichts 8C_765/2007 vom 11. Juli 2008 E. 2 und I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen). Dabei ist in anfechtungs- und streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenständlicher Hinsicht irrelevant, ob eine rückwirkende Zusprechung einer abgestuften oder befristeten Invalidenrente in einer oder in mehreren Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungen gleichen Datums eröffnet wird (BGE 131 V 164 Regeste; Urteil des Bundesgerichts 8C_489/2009 vom 23. Oktober 2009 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin, aufgrund der medizinischen Abklärungen habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin verschlechtert; vom 1. November 2017 bis 9. August 2019 sei sie für sämtliche Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Unter Berücksichtigung der Wartefrist bestehe damit seit dem 1. Juli 2019 ein Anspruch auf eine ganze Rente. Ab dem 10. August 2019 habe sich der Zustand der Beschwerdeführer in dem Sinne verbessert, als dass seither in einer angepassten Verweistätigkeit wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derum eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Die fortbestehenden Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen seien somatisch bedingt; aus psychiatrischer Sicht bestehe weiterhin keine IV-relevante Beeinträchtigung. Mithin habe die Beschwerdeführerin ab dem 1. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2019 Anspruch auf eine unbefristete halbe Rente der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin ein, es stelle eine Verletzung des Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsgrundsatzes dar, dass die Beschwerdegegnerin einzig die somatischen, nicht aber die psychischen Leiden berücksichtigt habe. Insbesondere sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin letztmals im Jahre 2016 vom RAD psychiatrisch untersucht worden und könne sich seither – gerade bei psychischen Krankheiten – viel ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändern. Die Beschwerdeführerin sei denn auch vom 2. Dezember 2020 bis 28. Januar 2021 in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär behandelt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Dabei hätten die behandelnden Ärzte eine schwere Depression diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiziert. Mithin bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebliche Zweifel an der Einschätzung der RAD-Psychiaterin, welche völlig singulär und ohne aktuelle Untersuchung davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehe, dass kein pathologischer Befund vorliege. Bei korrekter Abklärung und Würdigung des Sachverhalts ergebe sich, dass die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig sei und Anspruch auf eine unbefristete ganze Rente habe. Gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls sei die Sache zur Durchführung einer psychiatrischen Expertise an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zurückzuweisen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Hinweis auf die eingangs erläuterten Rechtsgrundlagen ist bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuvor ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weigerter Rente und nach Eintreten der Verwaltung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuanmeldung (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeverfahren zu prüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alsdann ist die angefochtene Verfügung vom 1. Juli 2021 (Urk. 2/1-2) auf die gesamte Rentendauer ab dem 1. Juli 2019 bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung einer gerichtlichen Überprüfung zu unterziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gerichtlich bestätigte Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016, womit das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begehren der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgewiesen wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/59, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/67)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, stützte sich im Wesentlichen auf den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsbericht von Dr. med. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 23. Mai 2016 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/43/1-7) ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F 43.2, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/43/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe berichtet, seit dem Unfall 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[Kniegelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">distorsion vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2021, vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/15/13 ff.] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich alles verändert. Sie habe seither immer Schmerzen im linken Knie und etwas später auch im rechten Oberschenkel bekommen. Seit einigen Monaten seien überall Schmerzen hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen. Seit dem Mobbing im November 2013 gehe es ihr auch psychisch schlecht. Sie sei müde und kraftlos, sie sei aber auch miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauisch anderen Menschen gegenüber und habe Angst, dass sie wieder einmal gemobbt werden könnte. Zudem sei ein weiterer Unfall passiert. Sie sei eine Woche nach Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beginn im November 2013 erneut auf dem nassen Boden gestürzt, kurz darauf sei sie vom Vorgesetzten zitiert worden und es sei ihr gesagt worden, dass man ihr kündige, da sie nicht flexibel genug sei. Dieser Vorfall habe sie schwer gekränkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie könne das nicht verstehen. Sie habe doch so gut gearbeitet und sei deswegen auch immer wieder gelobt worden. Seither liege sie den ganzen Tag herum und könnte immer schlafen. Im Haushalt könne sie nichts mehr machen, die Familie müsse helfen. Der Einkauf werde mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich vom Ehemann erledigt, manchmal begleite sie ihn. Am Abend koche der Ehemann. Die Wäsche werde vom Sohn in den Keller getragen, bügeln tue sie praktisch nichts. Aktuell nehme sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100mg (0-0-0-1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Relaxane</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (1-0-0-0), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cymbalta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 60mg (1-0-0-0) und bei Bedarf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nexium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mups</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 40mg sowie div. Schmerzmittel ein (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/43/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen ihrer Befundung hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die Beschwerdeführerin habe beim Gang über die Strasse sowie beim Treppensteigen wegen der Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen ein Schmerzhinken gezeigt. Im Gespräch sei sie zurückhaltend gewesen und habe die Fragen monoton beantwortet. Hin und wieder habe sich ein Lächeln gezeigt. Angespannt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sie geworden, als sie sich bei den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richten über die verschiedenen Beschwerden und Arztbesuche verheddert habe. Beim Gespräch über den Tod des Vaters habe sie geweint. Erneut geweint habe sie bei den Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen bezüglich Mobbing. Gleichzeitig sei sie dabei aber auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und angespannt gewesen. Während der gesamten Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeit hätten Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit und Konzentration aufrechterhalten werden können. Die Gedächtnisleistungen hätten sich im Gespräch als unauffällig erwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Weiter hätten sich keine Hinweise auf formale Denkstörungen ergeben. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe jedoch angegeben, unter schwerem Grübeln zu leiden. Sodann habe sich keinerlei Anhalt für inhaltliche Denkstörungen oder Phobien ergeben. Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber bestehe eine Angst vor erneuten Mobbingsituationen. Der affektive Rapport sei herstellbar, die Schwingungsfähigkeit indes einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Im Affekt habe sich die Beschwerdeführerin schwankend zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">euthym</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis weinerlich und - je nach Thema - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Sie habe allerdings nicht antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemindert gewirkt. Demgegenüber habe die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin angegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Antrieb, müde u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd kraftlos zu sein. Psychomoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch seien keine Auffälligkeiten zu verzeichnen. Einzig beim Thema Mobbing sei eine gewisse Anspannung auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chliesslich habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin berichtet, nachdem sie die Kündigung bekommen habe, hätte sie sich am liebsten erhängt. Sie tue sich aber wegen der Kinder nichts an. Sie betrachte sich selbst als krank und nicht arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hob im Wesentlichen folgende Inkonsistenzen hervor: Während des gesamten Gespräches hätten sich entgegen den Darstellungen der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin keine Hinweise auf Schmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, Kraftlosigkeit oder Antriebsstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergeben. Sodann habe sie angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, dass es im November 2013 zu Mobbing gekommen sei. Allerdings sei in früheren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unterlagen schon nach dem Unfall 2012 über Mobbing berichtet worden. Weiter habe die Beschwerdeführerin angegeben, dass sie seit einigen Monaten ein Weichteilrheuma habe. So habe der aufgesuchte Rheumatologe diese Diagnose letztes Jahr gestellt. Auf telefonische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachfrage habe Dr. med. C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, angegeben, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe seit Jahren über Schmerzen in Armen, Händen, Füssen sowie am Rücken geklagt. Aufgrund verschiedener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit allerdings zum Teil inadäquaten Schmerzäusserungen, habe er eine allgemeine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendomyopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fibromyalgie) ohne Entzündungszeichen diagnostiziert. Bei nur einmaligem Kontakt sei die Arbeitsfähigkeit nicht zu beurteilen. Schliesslich habe die Beschwerdeführerin ausgeführt, so Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wegen neu aufgetretener Schmerzen und Gefühlsstörungen im rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Oberschenkel zu einem Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logen geschickt worden zu sein. Allerdings sei d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ies weder vom Hausarzt, Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, noch vom Rheumatologen, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bestätigt worden. Der Neurologe habe nach Angaben der Beschwerdeführerin keine Ursache gefunden. Jetzt warte sie auf einen Termin bei einem anderen Arzt. Welcher das sein sollte und vom wem sie dort an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeldet worden sei, habe die Beschwerdeführerin allerdings nicht gewusst. Aufgrund dieser Inkonsistenzen sei eine Aggravation und Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">limitierung wahrscheinlich (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/43/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam zum Schluss, aufgrund der psychosozialen Belastungen (Mobbing) vor Beginn der depressiven Symptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könne am ehesten von einer An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung mit längerer depressiver R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eaktion (ICD-10: F 43.21) ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden, dies aufgrund anhaltender psychosozialer Belastungen. Da höchstwahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich von einer Aggravation auszugehen sei, könnten die geschilderten Symptome nicht berücksichtigt werden. Im Gespräch habe sich höchstens bei den Schilderungen betreffend den Tod des Vaters sowie die Mobbingsituation einen kurzfristigen Stimmungseinbruch gezeigt, was als adäquat zu betrachten sei. Eine rezidivierende depressive Störung könne aufgrund fehlender früherer Episoden nicht nachvollzogen werden. Eine Angststörung könne bei der aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung ebenfalls nicht diagnostiziert werden. Die geschilderten Ängste stünden vor allem mit einer möglichen Mobbingsituation bei erneuter Arbeitstätigkeit in Zusammenhang und seien in diesem Sinn nicht als patho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logisch zu werten. Ferner könnten die beschriebenen Schmerzsymptome und deren Ursachen - mit Ausnahme der Probleme im linken Knie - nicht wirklich nachvollzogen werden. Es liege denn auch kein Bericht eines Neurologen vor. Der einmalig besuchte Rheumatologe habe zw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar eine allgemeine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendomyo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt, allerdings ohne Zeichen einer Entzündung. Bei alledem sei ein dauerhafter Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden nicht ausgewiesen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/43/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Neuanmeldung liegen im Wesentlichen die nachfolgenden Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte bei den Akten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2014 behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, vor dem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund chr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onischer Rückenschmerzen und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Po</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lyarthralgien, einer Fibromyalgie so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rezidivierenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit dem 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Übrigen verwies er auf die spezialärztlichen Berichte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/79).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019 hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die seit Juli 2017 behandelnde Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F 33.2) fest. Ohne Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierte sie folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hauptdiagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/9f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hochgradiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Verdacht auf Morbus B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">echterew</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anvertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Polyarthralgien und M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">yalgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">omyalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwindel unklarer Genese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne Aura</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Reizdarmsyndrom ohne Diarrhoe</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Laktoseintoleranz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergie auf Äpfel, Nüsse, Sellerie roh</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hämorrhoiden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-tomographisch zeigten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv entzündliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen ventral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Deckplatte LWK 1, der inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spinösen Ligamen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te L2-S1 sowie postentzündliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/9; MRI-Befund vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2018, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Biologika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Therapie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Simponi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geplant. Der bereits durchgeführte Therapieversuch mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Simponi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe eine Besserung der Beschwerdesymptomatik gezeigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht sei die Prognose günstig. Allerdings bestünden bei der Beschwerdeführerin Kontextfaktoren mit negativen Auswirkungen auf die Prognose (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Verlaufsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2020 hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, aus rheumatologischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Vielmehr sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund einer depressiven Störung in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r Sicht zu beurteilen sei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/89/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im November 2019 erfolgte eine verhaltensneurologisch-neuropsychologische Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Hintergrund der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Episoden sowie eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anamnestisch kognitiven Einschränkungen. Klinisch/testpsychologisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine Antriebsminderung, ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rminderte Schwingungsfähigkeit,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedingt verminderte kognitive Belastbarkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich verminderte verbale Ideen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">produktion, leicht eingeschränkte figurale Ideenproduktion sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leicht unterdurchschnittliche A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufmerksamkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die beurteilende Neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine mittelgradige Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">törung, vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fronto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-limbischer Hirnareale mit Betonung der sprachdomina</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Hemisphäre, gut im Rahmen der affektpathologischen Symptomatik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärbar; differenzialdiagnostisch sei von einer Befundaggravation durch die Schmerzsymptomatik sowie von medikamentösen Faktoren auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n neurokognitiver Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergebe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell eine 40-50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/44).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mbulant behandelnden Ärzte des Zentrums F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2020 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen eine seit März 2015 bestehende rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F33.1) sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Januar 2016 bestehende generalisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rte Angststörung (ICD-10: F41.1;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe beklagt, seit 2012 unter Depressionen zu leiden. Ihr Selbstwertgefühl sei zerstört. Zudem bestünden Nervos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ität, Traurigkeit und Hoffnungsl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osigkeit, Grübeln, Ängste und ständiges Weinen, Antriebslosigkeit, Appetitverminderung. Die Beschwerden hätten sich in der letzten Zeit aufgrund der gesundheitlichen Probleme ihres Vaters verschlimmert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausserdem leide sie an starken Knieschmerzen und einer Migräne.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In objektiver Hinsicht sei die Stimmung der Beschwerdeführer depressiv-resigniert. Sie sei ängstlich, gelähmt, distanziert, passiv im Spontanverhalten, affektiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stuporös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, leicht irritierbar, ner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vös, im Gesprächsverlauf wortkarg, psychomotorisch reduziert, apathisch, den Blickkontakt kaum haltend, stimmlich leise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem sei die Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und das Gedächtnis der Beschwerdeführerin ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">langsamt resp. deutlich eingeschränkt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/8 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infolge ihrer körperlichen und psychischen Einschränkungen sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit Oktober 2014 für sämtliche Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig. In Anbetracht der fortschreitenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bisheriger Therapien (aktuell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Monatstakt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und als Pharma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cymbalta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kaps 60 mg [1-0-0-0] sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Relaxana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Drag auf pflanzlicher Basis bei Bedarf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) sei die Prognose ungünstig (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/9f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Zuweisung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2016, Ende 2018 sowie Ende 2020/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fangs 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrwöchig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e psychiatrische Behandlungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pharmako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intensiviert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/79/14</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/36, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/116/2) und i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n den Austrittsberichten de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Sanatoriums G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 resp. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2018 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/79/11 ff., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/35 ff., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/116</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jeweils eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Symptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F33.2) festgeha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In klinischer Hinsicht wurden zuletzt unter anderem Konzentrationsstörungen, Affektlabilität und -armut, Insuffizienzgefühle, Störungen der Vitalgefühle, Hoffnungslosigkeit, Ängstlichkeit sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> deprimierte Stimmung mit sozialem Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug und latenter Suizidalität berichtet (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/116/4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hirurgie, hielt im November 2020 fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chwerdeführerin leide seit zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stürzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor vier resp. fünf Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an Knie- und ständigen panvertebrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Letztere hätten sich seit der ersten Knieoperation 2012 intensiviert. Aktuell komme es bei jeglicher körperlichen Belastung zu zunehmenden Nacken- und Kopfschmerzen mit Ausdehnung in die ganze Wirbelsäule, begleitet von ständigem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schwankschwindel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Letztere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s – so Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – könne keinem bestimmten Krankheitsbild zugeordnet werden. Ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere würden sich keine Hinweise auf eine zentrale oder peripher-vestibuläre Ursache ergeben. Die geschilderten Kopfschmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen hätten die typischen Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e einer Migräne. Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffälligen neurologischen Befund sei eine sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matische Form nicht anzunehmen. Aus orthopädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht sei die Beschwerdeführerin für leichte, wechselbelastende Tätigkeiten (Sitzen/Stehen), ohne längeres Lastenheben von mehr als 2 kg und kurzfristiges Lastenheben von mehr als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kg, ohne Überkopfarbeiten, ohne Arbeiten in über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geneigter Haltung partiell arbeitsfähig; zur genauere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Evaluation der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei ein Leistungstest durchzuführen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Bericht vom 5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2020, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/108)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei der adipösen Beschwerdeführerin bestünden im Nacken-Schultergürtel verschiedentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">endphasisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte Bewegungseinschränkungen. Sie sei seit 2014 zu 100% arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> krankgeschrieben [S. 2]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> resp. seither übe sie keine Tätigkeit mehr aus. Das somatische Krankheitsbild </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von psychischen Leiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastet bzw. dominiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Prognose sei bei der schlechten Moti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin schlecht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2021, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">112/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtenen Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lag mit den zitierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten kein Sachverhalt zugrunde, welcher eine abschliessende und rechtskonforme Beurteilung der hier zu beurteilenden Fragen erlaubt hätte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bejahte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Berichte von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MRI-Befund vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. Dezember 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung des somatischen Gesundheitszustandes seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem abschlägigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Ok</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tober 2016 (Urk. 8/93/2ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In der Folge unterliess sie es jedoch, die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin hinreichend abzuklären. Die Berichte der behandelnden Fachärzte erweisen sich diesbezüglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als widersprüchlich und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wenig aufschlussreich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Währenddem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihren Berichten vom 9. August 2019 und 3. Januar 2020 dazu lediglich fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt, aus rheumatologischer Sicht sei die Prognose günstig resp. es bestehe keine Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/85/10, Urk. 8/89/4 f.), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postulierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 2014 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hrte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seinen Berichten vom 5. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2020 und 29. Januar 2021 aus, die B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei aus ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pädisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traumatologischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht in der bisherigen Tätigkeit seit 2014 zu 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und hinsichtlich einer – näher umschriebenen – Verweistätigkeit partiell arbeitsfähig; zur genaueren Beurteilung sei ein Leistungstest durchzuführen (Urk. 8/108/2, Urk. 8/112/4). Die Stellungnahmen von RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 22. April 2020 und 17. März 2021, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne eigene fachärztliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung lediglich gestützt auf die (unzulängliche) Aktenlage ergingen und worin dieser zum Schluss kam, es bestehe seit November 2017 für sämtliche Tätigkeiten eine 100%ige und ab dem 10. August 2019 an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dauernd e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit in einer – näher umschriebenen – angepassten Verweistätigkeit (Urk. 8/93/6, Urk. 8/118/4), sind nicht nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. In psychiatrischer Hinsicht ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Stellungnahmen von RAD-Psychiaterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Juni 2019, 30. Juni 2020 und 10. März 2021 (Urk. 8/93/3, Urk. 8/93/7, Urk. 8/118/3) davon aus, es s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei seit dem abschlägigen E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntscheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 keine Veränderung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten. Zwar trifft es zu, dass bei der Beschwerdeführerin seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine rezidivierende depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vorwiegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausmasses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">generalisierte Angststörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">agnostiziert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ihr seither durchgängig eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. etwa die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Psychiatr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie und Psychotherapie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2 ff., </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/39/7ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/41/4ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrheitlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dokumentiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begab sich die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seither </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine mehrwöchige, stati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onäre psychiatrische Behandlung, wobei auch die Psychopharmakotherapie intensiviert wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Ende 2016, Ende 2018 sowie Ende 2020/anfangs 2021, Urk. 8/79/11 ff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 8/91/35 ff., Urk. 8/11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/79/21 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">esen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine psychische Überlagerung der somatischen Befunde hin (Urk. 8/108/2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f., Urk. 8/112/4, Urk. 8/112/6) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im November 2019 festgestellten neurokognitive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkungen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinzu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine sämtliche Aspekte des vorliegenden Falls umfassende (das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somatische und psychiatrische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie ggf. neuropsychologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) medizinische Abklärung unter Einschluss der Frage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob und inwiefern sich der Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (objektive Befunde und Arbeits- sowie Leistungsfähigkeit)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeführerin im Zeitraum vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, angezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei werden die beurteilenden Fachärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu den Standardindikatoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und – mit Blick auf die wiederholten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-fremde Faktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/85/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/85/12, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/91/43, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/112/4) -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Frage Stellung zu beziehen haben, ob und gegebenenfalls inwieweit IV-fremde Faktoren für das Leiden ursächlich sind resp. dessen Überwindung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hindern. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind vorliegend ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und (aufgrund der rechtsprechungsgemäss ebenfalls als vollständiges Obsiegen geltenden Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung, vgl. BGE 137 V 57 E. 2.2) ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> obsiegende Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung (vgl. auch Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG). Diese wird vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen. Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 2’000.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">en vom</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Juli 2021 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufgehoben </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese nach Abklärungen im Sinne der Erwägunge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">n über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Zimmermann</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>