A bteilung IV D -4320/2006 sch/um k {T 0/2} U rteil vom 22. M ai 2007 M itw irkung:R ichter H ans Schürch, R ichter Fulvio H äfeli, R ichterin N ina Spälti G iannakitsas G erichtsschreiberin Katarina U m egbolu A ._______, geboren (...), und dessen Ehefrau B ._______, geboren (...), Sri Lanka vertreten durch H einz M arti, Fürsprecher, (...) Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ),vorm als Bundesam t für Flüchtlinge (BFF), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 23. N ovem ber 2005 i.S. A syl und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. D er Beschw erdeführer, ein ethnischer Singhalese m it letztem W ohnsitz in Z._______, verliess seinen H eim atstaat eigenen Angaben zufolge am (...) 2003 und gelangte am 1. Septem ber 2003 von Italien herkom m end in die Schw eiz, w o er gleichentags um Asyl ersuchte. Am 4. Septem ber 2003 w urde der Beschw erdeführer in der Em pfangsstelle Z._______ (neu: Em pfangs- und Verfahrenszentrum Z._______) zu seinen Asylgründen und dem R eisew eg sum m arisch befragt. In der Folge w urde er für die D auer des Asylverfahrens dem Kanton Z._______ zugew iesen. D ie zuständige kantonale Behörde hörte den Beschw erdeführer am 1. O ktober 2003 zu seinen Asylgründen an. B. Zur Begründung seines Asylgesuches m achte der Beschw erdeführer im W esentli- chen geltend, von 1994 bis 1999 M itglied der U N P (U nited N ational Party) gew e- sen zu sein. Für die W ahlen von 1994 habe er den G esundheitsm inister, gleich- falls ein M itglied der U N P, unterstützt. Im Vorfeld der W ahlen sei er vom Sicher- heitschef des dam aligen Präsidenten grundlos festgenom m en und inhaftiert w or- den. N ach den W ahlen habe m an ihn vor ein G ericht gebracht, w elches - ohne An- klageerhebung - seine Freilassung verfügt habe. D ie U N P habe dam als die W ah- len verloren und C handrika Kum aratunga sei m it ihrer Partei PA (People's Alli- ance) neue Präsidentin Sri Lankas gew orden. 1998 habe er den Parlam entarier P._______ kennengelernt, w elcher gleichfalls bei der U N P gew esen sei. D er dam alige Prem ierm inister R .W . habe P._______ im ganzen Land an diverse Kundgebunden geschickt und er sei jew eils m it P._______ m itgefahren. Am 14. N ovem ber 1999 sei in der O rtschaft Z._______ im D istrikt Anuradhapuru ein Bom benattentat auf den P._______ verübt w orden, bei w elchem er selbst verletzt w orden sei. P._______ hingegen sei nichts geschehen. Im N ovem ber 2000 habe die Präsidentin P._______ einen M inisterposten offeriert, unter der Bedingung, dass dieser die Partei w echsle. P._______ habe angenom m en und sei (...) gew orden. D araufhin habe auch er die U N P verlassen, sei der PA beigetreten und habe die ihm von P._______ offerierte Stelle als dessen Sekretär angenom m en. Auch sein Freund F._______ habe einen solchen Posten erhalten. Im Juli, August 2001 sei das Parlam ent aufgelöst w orden und die R egierung habe für N ovem ber 2001 N euw ahlen angesetzt. D am it im Zusam m enhang stehend habe ein Journalist in einer Zeitung streitige Aussagen über P._______ getroffen, w as P._______ w ütend gem acht habe. Am Arbeitsplatz des Journalisten habe P._______ diesen beschim pft und ihm gegenüber M orddrohungen ausgestossen. D er Journalist habe P._______ daraufhin bei der Polizei angezeigt und es sei ein Strafverfahren gegen alle Personen, w elche P._______ dam als begleitet hätten, unter anderem auch ihn, den Beschw erdeführer, eröffnet w orden. Im Zeitpunkt seiner Ausreise sei das Verfahren noch hängig gew esen. D arüber hinaus seien in dieser Zeit auch diverse M orde passiert, denen beispielsw eise F._______ als auch ein befreundeter Polizist nam ens S. zum O pfer gefallen seien. D en M örder des Polizisten habe m an später gefasst und es habe sich herausgestellt, dass dieser im Auftrag eines M itglieds der U N P gehandelt habe. D er Täter habe ausgesagt, dass nach seiner Freilassung er auch ihn, den Beschw erdeführer, gem äss dem erhaltenen Auftrag 3 töten w erde. D ie PA habe schliesslich die W ahlen verloren und P._______ habe seinen Posten als M inister aufgeben m üssen. D am it sei auch seine Stelle als Sekretär beendet gew esen. Einige Zeit danach seien er und in seiner Abw esenheit seine Ehefrau von politischen G egnern telefonisch m it dem Tod bedroht w orden, w as ihn im M ärz 2002 veranlasst habe, m it seiner Fam ilie von Z._______ nach Z._______ um zuziehen. Allerdings seien auch dort unbekannte Personen bei ihnen zu H ause aufgetaucht und hätten erneut gedroht, ihn um zubringen, falls er die Polizei einschalten w ürde. Ü ber das Vorgefallene habe er P._______ inform iert, w elcher ihm geraten habe, das Land zu verlassen. Er habe daraufhin bei der Schw iegerm utter oder bei seinen Freunden übernachtet und sei schliesslich im (...) 2003 aus Sri Lanka ausgereist. N ach seiner Ausreise habe ein U N P-M inister, der (...) R ._______ ihn öffentlich beschuldigt, ein Attentat auf ihn geplant zu haben. Er verm ute, dass dieser M inister ihn töten lassen w olle. Ferner hätten U nbekannte w eiterhin bei seiner Fam ilie nach ihm gesucht und dabei seine Ehefrau bedroht. Schliesslich sei am 22. Septem ber 2003 einer seiner Freunde, w elcher oberhalb der W ohnung der Schw iegerm utter gew ohnt habe, erschossen w orden, als er m it P._______ unterw egs gew esen sei. Als N achw eis seiner Identität gab der Beschw erdeführer seine Identitätskarte so- w ie zur Stützung seiner Vorbringen m ehrere Bew eism ittel zu den Akten (vgl. Auf- zählung und Inhaltsangabe auf S. 1 des kantonalen Protokolls A8/14 sow ie Be- w eism ittelum schlag A1). C . Abklärungen des Bundesam tes ergaben, dass der Beschw erdeführer entgegen seine bisherigen Aussagen zum R eisew eg, bereits am 9. August 2003 versucht hatte, in einem Personenw agen illegal in die Schw eiz einzureisen. Von den zu- ständigen G renzkontrollbehörden sei er dabei angehalten und noch gleichentags an D eutschland rücküberstellt w orden. Ferner habe der Beschw erdeführer beim Einreiseversuch seinen persönlichen Pass benutzt, w orin ein Schengenvisum ein- getragen gew esen sei. D . Anlässlich einer w eiteren Anhörung vom 2. D ezem ber 2003 gew ährten die kanto- nalen Behörden dem Beschw erdeführer zu den Abklärungsergebnissen betreffend den R eisew eg und die Visaerteilung eines D rittstaates das rechtliche G ehör. N ach anfänglichem Festhalten an den bisherigen Vorbringen gab der Beschw erdeführer, w iederholt konfrontiert m it den tatsächlichen R eiseerkenntnissen schliesslich zu, am (...) m it der Fluggesellschaft "Q atar Airw ays" Z._______ um (...) U hr verlassen zu haben. N ach einem Transitstopp in D oha, Q atar sei er m it der gleichen Fluggesellschaft w eiter nach Frankfurt geflogen, w o er noch am gleichen Tag zirka um 17.30 U hr angekom m en sei. Er sei m it seinem eigenen R eisepass gereist und das Visum habe eine G ültigkeitsdauer von 14 Tagen aufgew iesen. Eine Kontaktperson seines Agenten aus Sri Lanka habe ihn in Frankfurt in Em pfang genom m en und m it dem Auto nach Freiburg gebracht, w o er sich die nächsten Tage in einer W ohnung aufgehalten habe. Am 10. August 2003 hätten sie einen ersten Einreiseversuch in die Schw eiz unternom m en, seien dabei aber an der G renze kontrolliert und zurückgew iesen w orden. D araufhin seien sie nach Freiburg zurückgekehrt und bis am 16. August 2003 auch dort geblieben. Ein w eiterer Plan sei gew esen, einen Einreiseversuch von Frankreich aus zu unternehm en, w eshalb er nach Frankreich gebracht w orden sei. Am 20. August 2003 habe der Schlepper auch diesen Plan für undurchführbar erklärt und sie seien w eiter nach Italien 4 gefahren. Am 31. August 2003 sei schliesslich die Einreise in die Schw eiz von Italien aus gelungen. D er Schlepper habe ihn daraufhin bis nach Z._______ gefahren und ihm dort beim Abschied den R eisepass abgenom m en. Seine bisherigen falschen Angaben habe er auf Anraten des Schleppers vorgebracht. E. D ie Beschw erdeführerin, eine ethnische Singhalesin, m it letztem W ohnsitz in Z._______, verliess ihren H eim atstaat eigenen Angaben zufolge am (...) 2004 und gelangte m it der Fluggesellschaft Em irate (VAE) m it einem Transitstopp in D ubai nach M ailand, Italien. M it H ilfe eines Schleppers reiste die Beschw erdeführerin am 1. Juni 2004 illegal in die Schw eiz ein, w o sie gleichentags um Asyl ersuchte. Am 7. Juni 2004 w urde die Beschw erdeführerin in der Em pfangsstelle Z._______ zu ihren Asylgründen und dem R eisew eg sum m arisch befragt. In der Folge w urde sie für die D auer des Asylverfahrens dem Aufenthaltskanton ihres Ehem annes, dem Kanton Z._______ zugew iesen. D ie zuständige kantonale Behörde hörte die Beschw erdeführerin am 2. Juli 2004 zu ihren Asylgründen an. F. Zur Begründung ihres Asylgesuches m achte die Beschw erdeführerin im W esentli- chen geltend, nach der Ausreise ihres Ehem annes sei sie am 3. Septem ber 2003 zu H ause von U nbekannten aufgesucht w orden. D iese hätten sich nach dem Ver- bleib ihres Ehem annes erkundigt und sie eingeschüchtert. D en Vorfall habe sie bei der Polizei angezeigt und sei daraufhin m it ihren zw ei Kindern und einer H ausan- gestellten vorübergehend zu ihrer M utter gezogen. Ferner habe sie das srilanki- sche R ote Kreuz über die bisherigen Ereignisse inform iert. Am 22. M ärz 2004 habe sie in der N acht einen Telefonanruf erhalten. D er Anrufer habe sich nach ihrem M ann erkundigt und sie auch beschim pft. N och in der gleichen N acht seien unbekannte bew affnete M änner zu ihrem H aus gekom m en. M it einer W affe haben m an sie bedroht und ihr m itgeteilt, dass m an sie beim nächsten M al töten w ürde, falls m an ihren Ehem ann erneut zu H ause nicht antreffe. Auch diesen Vorfall habe sie um gehend der Polizei gem eldet. Vor diesem H intergrund habe sie Sri Lanka am (...) 2004 alleine verlassen und ihre beiden Kinder der O bhut der jüngeren, in Z._______ w ohnhaften Schw ester ihres Ehem annes anvertraut. Als N achw eis ihrer Identität gab die Beschw erdeführerin ihre Identitätskarte und den Eheschein sow ie zur Stützung ihrer Vorbringen m ehrere Bew eism ittel zu den Akten (vgl. Aufzählung und Inhaltsangabe auf S. 1 des kantonalen Protokolls A19/12 sow ie Bew eism ittelum schlag A15). G . M it Schreiben vom 3. Juni 2005 teilte das BFM den Beschw erdeführern m it, aus unbekannter Q uelle Inform ationen zu ihrer Person und den Ausreisegründen erhal- ten zu haben. G em äss diesen hätten die Beschw erdeführer ihre Asylgesuche im W esentlichen m it falschen Aussagen begründet, insbesondere da sie aus finan- ziellen G ründen und nicht w egen politischer Problem e in die Schw eiz gekom m en seien. D arüber hinaus seien die Beschw erdeführer m it ihren eigenen R eisepässen gereist, w elche m it Visa für D eutschland versehen gew esen seien. D ie Beschw er- deführer w urden aufgefordert, ihre R eisepässe einzureichen. Ferner gew ährte das BFM den Beschw erdeführern eine Frist zur Stellungnahm e. H . M it Schreiben vom 9. Juni 2005 teilte der R echtsvertreter dem BFM seine M an- datsübernahm e m it und ersuchte um Akteneinsicht sow ie eine allfällige Fristerstreckung zur Einreichung der Stellungnahm e.5 I. D as Akteneinsichtsgesuch w ies das BFM m it Schreiben vom 13. Juni 2005 w egen laufender U ntersuchung vorläufig ab, stellte dem R echtsvertreter jedoch eine Ko- pie des w esentlichen Inhalts der anonym en Eingabe zu und erstreckte die Frist zur Stellungnahm e. J. M it Eingabe vom 20. Juni 2005 bezogen die Beschw erdeführer Stellung zu den anonym en Vorw ürfen und hielten dabei an ihren bisherigen Vorbringen vollum - fänglich fest. N am entlich sei der Beschw erdeführer – w ie von ihm in den Einver- nahm en angegeben – m it einem Visum nach Europa gelangt, w ogegen die Be- schw erdeführerin kein Visum in ihrem R eisepass gehabt habe. Beide Pässe seien durch die Schleuser eingezogen w orden und könnten daher nicht eingereicht w er- den. K. Am 27. Juni 2005 ersuchte die Vorinstanz die schw eizerische Botschaft in Z._______ um Abklärung der geltend gem achten Verfolgungsvorbringen der Beschw erdeführer und deren allfälliger G efährdung bei der R ückkehr ins H eim atland. L. Am 5. Septem ber 2005 und 20. O ktober 2005 trafen die Botschaftsantw orten ein. D ie vorgenom m enen Abklärungen ergaben im W esentlichen, dass im Zusam m en- hang m it dem Vorfall gegenüber dem Journalisten J._______. am 22. O ktober 2001 in den R äum en der (...) in Z._______ gegen P._______ und w eitere sieben Personen eine Strafuntersuchung w egen "unlaw full assem bly" und "crim inal intim i- dation" eingeleitet w orden sei. Aufgrund der U ntersuchungsergebnisse der Z._______ Polizei sei durch den zuständigen G eneralstaatsanw alt beim "M agistrats's C ourt" jedoch nur gegen P._______ Anklage erhoben w orden, w ährendessen die anderen sieben Personen auf Antrag des G eneralstaatsanw altes in einem separaten Verfahren von den Vorw ürfen entlastet w orden seien. P._______ habe vor G ericht auf nicht schuldig plädiert und ein w eiterer Verhandlungsterm in sei auf den (...) angesetzt w orden. H insichtlich der eingereichten Polizeianzeige vom (...) sow ie einem Schreiben vom (...) an den M anager der Sri Lanka Telecom betreffend diverser telefonischer D rohungsvorfälle gegenüber der Beschw erdeführerin betreffend ihren Ehem ann sei davon auszugehen, dass diese D okum ente echt seien, zum al entsprechende O riginale bei den jew eiligen Stellen einsehbar w ären. Zu w eiteren polizeilichen U ntersuchungsm assnahm en sei es allerdings nicht gekom m en, da die jew eiligen Täter unbekannt seien. In einem separaten Schreiben des srilankischen R oten Kreuzes vom (...) an die Schw eizer Botschaft in Z._______ versicherte der C hairm an der vorgenannten O rganisation sodann, den Beschw erdeführer nicht zu kennen. Ferner habe er w eder ein Schreiben für den Beschw erdeführer ausgestellt, noch handle es sich um seine U nterschrift auf dem vom Beschw erdeführer eingereichten D okum ent. Im W eiteren ergaben Abklärungen der Schw eizer Botschaft bei der D eutschen Botschaft in Z._______, dass der Beschw erdeführer am (...) 2003 ein Schengenvisum Typ "H olliday", gültig vom (...) Juli 2003 bis zum (...) August 2003 erhalten habe und auch die Beschw erdeführerin über einen eigenen Pass verfüge, w orin ihr am (...) M ai 2004 ein Visum Typ "Business", G ültigkeitsdauer 14 Tage ausgestellt w orden sei. M . M it Schreiben vom 24. O ktober 2005 gew ährte das BFM den Beschw erdeführern das rechtliche G ehör zu den unter Bst. L erw ähnten Abklärungen. D ie Beschw er-6 deführer reichten keine Stellungnahm e ein. N . M it Schreiben vom 16. N ovem ber 2005 gew ährte das BFM den Beschw erdefüh- rern Akteneinsicht. O . M it Verfügung vom 23. N ovem ber 2005 lehnte das Bundesam t die Asylgesuche der Beschw erdeführer ab. G leichzeitig verfügte es die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnete deren Vollzug an. Es begründete seinen Entscheid im W e- sentlichen dam it, dass die Beschw erdeführer zu ihren R eisepässen und den jew ei- ligen R eiseum ständen offensichtlich nicht den Tatsachen entsprechende Aussa- gen gem acht hätten. Vor diesem H intergrund sei davon auszugehen, dass die Be- schw erdeführer nicht nur legal aus Sri Lanka ausgereist seien, sondern auch – entgegen ihren Vorbringen – entw eder w eiterhin im Besitz ihrer persönlichen R ei- sepässe seien oder zum indest über deren Verbleib Bescheid w üssten. H insichtlich der Verfolgungsvorbringen des Beschw erdeführers im Zusam m enhang m it der Strafuntersuchung betreffend den Vorfall m it dem Journalisten sei dessen Befürch- tung, w egen falscher Anschuldigung zu einer G efängnisstrafe verurteilt zu w erden, durch die botschaftlichen Abklärungsergebnisse entkräftet w orden. D ie seinerzeiti- ge Strafuntersuchung gegen den Beschw erdeführer hätten die zuständigen Behör- den fallen lassen und lediglich P._______ angeklagt. Schliesslich habe R ._______, ein hochrangiges M itglied des srilankischen R oten Kreuzes eine Be- kanntschaft m it dem Beschw erdeführer verneint und die Ü bereinstim m ung einer U nterschrift auf einem durch den Beschw erdeführer bei den Schw eizer Asylbehör- den eingereichten Schreiben, w orin eine angebliche Lebensgefahr des Beschw er- deführers in Sri Lanka durch R ._______ bestätigt w erde, m it der eigenen U nterschrift ausgeschlossen. Zu den Abklärungsergebnissen hätten die Beschw erdeführer keine Stellung bezogen. Vor diesem H intergrund sei offensichtlich, dass die Beschw erdeführer m it unzutreffenden Angaben über ihre Ausreiseum stände sow ie m it tatsachenw idrigen Vorbringen hinsichtlich ihrer angeblichen G efährdung versucht hätten, die schw eizerischen Asylbehörden zu täuschen. D iesbezüglich Aussagen der Beschw erdeführer hielten daher den Anforderungen an die G laubhaftigkeit nicht stand. W eitere Vorbringen der Beschw erdeführer prüfte das BFM sodann auf deren Asylrelevanz, w elche gleichfalls verneint w urde. So seien w eder die Festnahm e des Beschw erdeführers aus dem Jahre 1994 noch dessen Verletzungen im Jahre 1999 anlässlich des Attentats auf P._______ asylbeachtlich, zum al beide Ereignisse in keinem zeitlich und sachlich genügend engem Kausalzusam m enhang m it der im Jahre 2003 erfolgten Ausreise aus Sri Lanka stünden. H insichtlich der Todesfälle zw eier Be- kannten der Beschw erdeführer als auch der w iederholten D rohungsvorfälle, insbe- sondere gegenüber der Beschw erdeführerin sow ie der diesbezüglich eingereichten Bew eism ittel seien diese zw ar nicht von der H and zu w eisen, allerdings seien sie grundsätzlich nicht geeignet, die unglaubhaften Verfolgungsvorbringen der Be- schw erdeführer zu belegen. In dem selben Sinne seien folglich auch die Schreiben der beiden Politiker P._______ und U ._______ zu interpretieren, w elche als G efälligkeitsdokum ente anzusehen seien. U ngeachtet dessen sei jedoch festzustellen, dass selbst unter der Annahm e einer allfälligen Bedrohungslage sei- tens politischer G egner gegenüber den Beschw erdeführern, diese die M öglichkeit hätten, sich unter Schutz der staatlichen Behörden zu begeben. D as bisherige m angelnde Vorgehen der Polizei sei einzig darauf zurückzuführen, dass die 7 (angebliche) Täterschaft unbekannt sei. D ie Vorbringen der Beschw erdeführer hielten som it auch den Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft nicht stand. P. M it Beschw erde an die Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) vom 27. D e- zem ber 2005 beantragten die Beschw erdeführer durch ihren R echtsvertreter, der Entscheid des Bundesam tes sei aufzuheben und es sei ihnen in der Schw eiz Asyl zu gew ähren. Eventualiter seien sie in der Schw eiz vorläufig aufzunehm en. D er Eingabe lagen deutsche Ü bersetzungen einiger bereits zuvor im vorinstanzlichen Verfahren eingereichter Bew eism ittel bei. D arüber hinaus reichten die Beschw er- deführer zw ei in die deutsche Sprache übersetzte, bisher nicht beigebrachte Schreiben betreffend "Erlangung eines H auses zu günstigen Bedingungen" sow ie drei Zeitungsartikel m it Ü bersetzungen ein. Q . M it Zw ischenverfügung vom 16. Januar 2006 teilte die AR K den Beschw erdefüh- rern m it, dass sie den Ausgang des Beschw erdeverfahrens in der Schw eiz abw ar- ten könnten. Ferner verzichtete die AR K unter H inw eis auf Art. 63 Abs. 1 Vw VG auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. R . D as Bundesam t beantragte in seiner Vernehm lassung vom 2. M ärz 2006 die Ab- w eisung der Beschw erde. S. In ihrer Stellungnahm e vom 3. April 2006 hielten die Beschw erdeführer an ihren Anträgen fest. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungs- verfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vor- liegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei der AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrens- recht ist anw endbar (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde können die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder un- vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem es- senheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ).8 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; die Beschw erdeführer sind legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim at- staat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationali- tät, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politi- schen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gel- ten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie M assnahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist R echnung zu tragen (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vor- handensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeb- lich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 D er R echtsvertreter der Beschw erdeführer m acht in der R echtsm itteleingabe im W esentlichen geltend, der rechtserhebliche Sachverhalt sei falsch festgestellt w or- den und der angefochtene Entscheid daher w illkürlich. So hätten zw ar beide Be- schw erdeführer zu ihren R eisepässen und den R eiseum ständen zum Teil falsche Aussagen gem acht, doch sei dies nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf Anord- nung des Schleppers geschehen. D ieser habe den Beschw erdeführern denn auch die Pässe abgenom m en, so dass die Feststellung, sie seien noch in deren Besitz, nicht zutreffe. Sodann sei hinsichtlich der Asylvorbringen w ohl richtig, dass das Verfahren gegen den Beschw erdeführer fallen gelassen w orden sei, allerdings könne nicht davon ausgegangen w erden, dass bei einer allfälligen R ückkehr des Beschw erdeführers nach Sri Lanka das Verfahren gegen ihn nicht w ieder aufge- nom m en w erde. H insichtlich der Abklärungen der Schw eizer Botschaft in Z._______ beim R oten Kreuz sei deren Ergebnis nicht zw eifelsfrei. So w ürde R ._______ zw ar eine Bekanntschaft m it dem Beschw erdeführer bestreiten und gebe auch an, für den Beschw erdeführer nie ein Schreiben ausgestellt zu haben, doch sei dem D okum ent vom (...) nicht zu entnehm en, w er dieses verfasst habe. D arüber hinaus sei das Schreiben nicht auf dem offiziellen Papier des srilankischen R oten Kreuzes ausgestellt und dem Beschw erdeführer der Verfasser des Schreibens nicht bekanntgegeben w orden. Allein gestützt darauf, die G laubhaftigkeit der Asylvorbringen der Beschw erdeführer zu verneinen, sei w illkürlich und eine genauere Prüfung m üsse zw ingend nachgeholt w erden. D es W eiteren w eist der R echtsvertreter darauf hin, dass der Beschw erdeführer die Vorfälle aus den Jahren 1994 und 1999 nur der Vollständigkeit halber vorgetragen habe, nicht jedoch um das Asylgesuch zu begründen. H insichtlich der Verfolgung 9 und der D ruckversuche seitens politischer G egner des Beschw erdeführers seien diese nach w ie vor aktuell. D ie betreffenden Personen w ürden heute der R egierung angehören, w as für den Beschw erdeführer selbstredend w eitere Schw ierigkeiten bedeute. D as bei den Akten befindliche anonym e Schreiben zeuge von Personen, w elche - m it W issen der R egierung - dem Beschw erdeführer bei einer R ückkehr nach Sri Lanka offensichtlich schaden w ollten. Schliesslich habe ein ehem aliger Leibw ächter von P._______ nam ens L._______ in der Schw eiz Asyl erhalten, obw ohl seine Stellung w eniger exponiert gew esen sei, als die des Beschw erdeführers als Sekretär von P._______ W illkürlich sei diesfalls, einer Person Asyl zu gew ähren, der anderen jedoch nicht. Abklärungen betreffend das Schreiben vom 16. Juli 2005 seien am tlich vorzunehm en und eine Befragung von L._______ anzuordnen. 4.2 In ihrer Vernehm lassung vertritt die Vorinstanz ihrerseits die Ansicht, die Be- schw erdeschrift enthalte keine neuen erheblichen Tatsachen oder Bew eism ittel, w elche eine Änderung ihres Standpunktes rechtfertigen könnten. W eitere Bem er- kungen seien hingegen betreffend den Vorw urf einer w illkürlichen Asylablehnung anzubringen. So habe der Beizug der Asylakten von L._______ sow ie der Vergleich der von diesem vorgebrachten w esentlichen Sachverhaltselem ente m it den Vorbringen der Beschw erdeführer ergeben, dass sich die beiden Sachverhalte unterscheiden. Eine O ffenlegung im Einzelnen sei dem BFM aus datenschützerischen G ründen nicht m öglich. D ie Ablehnung der Asylgesuche der Beschw erdeführer sei dam it selbst unter Berücksichtigung des Prinzips der R echtsgleichheit korrekt erfolgt. 4.3 D ie Beschw erdeführer w eisen in ihrer Stellungnahm e zunächst auf die Beziehung von L._______ zu P._______ hin, w elche nicht derart eng gew esen sei, w ie diejenige des Beschw erdeführers zu P._______ D es W eiteren bringen die Beschw erdeführer vor, die anonym en Schreiben w ürden klar auf eine w eitere G efährdung ihrer Person hinw eisen, zum al die unbekannten Verfasser offensichtlich beabsichtigten, dass die Beschw erdeführer nach Sri Lanka zurückkehren m üssten. M it Sicherheit w ären sie in einem solchen Fall angesichts der heutigen Situation im H eim atland an Leib und Leben bedroht. Schliesslich m achen die Beschw erdeführer geltend, dass auch L._______. ein Schreiben des srilankischen R oten Kreuzes, unterzeichnet von C ._______, eingereicht habe. D ieses Schreiben sei als echt anerkannt w orden, dasjenige der Beschw erdeführer jedoch nicht. Eine solche Behandlung sei w illkürlich. 5. N ach Prüfung der Akten gelangt das Bundesverw altungsgericht zum Schluss, dass die Erw ägungen der Vorinstanz zutreffen, w onach die Vorbringen der Beschw erde- führer w eder den Anforderungen an die G laubhaftigkeit gem äss Art. 7 AsylG noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 AsylG genügen. D ie dies- bezüglichen Ausführungen der Beschw erdeführer in deren R echtsm itteleingabe beziehungsw eise R eplikschrift verm ögen die Feststellungen und Schlussfolgerun- gen des BFM - w ie nachfolgend dargelegt - nicht in Zw eifel zu ziehen: 5.1 D ie Beschw erdeführer m onieren zunächst, die Vorinstanz w erfe ihnen vor, w egen falscher Angaben betreffend ihre R eisepässe unglaubw ürdig zu sein. D araus schliesse das BFM insgesam t auf die U nglaubhaftigkeit der Asylvorbringen. 10 5.1.1 D er Argum entation der Beschw erdeführer kann gestützt auf die Aktenlage nicht gefolgt w erden. W ie die Vorinstanz in Erw ägung I Ziff. 1 Abs. 2 der angefochtenen Verfügung zu R echt festgestellt hat, bekundeten beide Beschw erdeführer offen- sichtlich grosse M ühe, die U m stände ihrer R eise w ie auch die dabei tatsächlich verw endeten R eisedokum ente w ahrheitsgetreu anzugeben. Erst im R ahm en des rechtlichen G ehörs vom 2. D ezem ber 2003 und nach w iederholten H inw eisen seitens des Befragers auf die W ahrheitspflicht im Asylverfahren sah sich der Be- schw erdeführer - konfrontiert m it Erkenntnissen aus dem G renzkontrollbericht - be- reit, die tatsächlichen R eiseum stände darzulegen. Bereits dam als m achte der Be- schw erdeführer geltend, auf Anordnung des Agenten falsche Angaben gem acht zu haben (vgl. Akte A12/8, S. 3). D iese Argum entation w iederholen die Beschw erde- führer in ihrer R echtsm itteleingabe und bringen nun gem einsam vor, nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf G eheiss des Schleppers tatsachenw idrige Aussagen zu ihrer R eise getroffen zu haben. Es dürfte sich diesfalls um eine Schutzbehaup- tung der Beschw erdeführer handeln. So kann ohne W eiteres davon ausgegangen w erden, dass dem Beschw erdeführer - spätestens nach G ew ährung des rechtli- chen G ehörs vom 2. D ezem ber 2003 - die Konsequenzen einer w ahrheitsw idrigen Aussagen im Asylverfahren bekannt w aren und er seine Ehefrau auch darüber un- terrichtet hat. U ngeachtet dessen hat die Beschw erdeführerin nach ihrer Einreise in die Schw eiz sich hinsichtlich dem Vorhandensein eines auf sie ausgestellten R eisepasses nicht nur w idersprochen (vgl. Akte A14/9, S. 3: sie habe nie einen R eisepass beantragt oder besessen, im G egensatz zu S. 6: sie habe den R eise- pass dem Schlepper abgegeben), sondern im Stellungnahm eschreiben vom 20. Juni 2005 sogar beteuert, in ihrem Pass kein Visum gehabt zu haben. Abklärungen der Schw eizer Botschaft vom 20. O ktober 2005 ergaben hingegen, dass der Be- schw erdeführerin von der D eutschen Botschaft in Z._______ ein Schengenvisum ausgestellt w orden w ar. D ie erst auf Vorhalten konkreter Abklärungsergebnisse hin präzis dosierte Bekanntgabe von Inform ationen seitens der Beschw erdeführer zu ihrer R eiseroute und den dabei tatsächlich verw endeten R eisedokum enten dürfte jedoch kaum allein auf Anw eisungen eines Schleppers beruhen, insbesondere da den Beschw erdeführern die Konsequenzen der Verheim lichung von Inform ationen m ehrfach erläutert w urden. D ie G laubw ürdigkeit der Beschw erdeführer erfährt da- durch erste Zw eifel. 5.1.2 Vor diesem H intergrund trifft das Vorbringen der Beschw erdeführer, die Vorinstanz habe "deshalb" auch ihren Aussagen zur Asylbegründung die G laub- haftigkeit abgesprochen, nicht zu. Insbesondere w ird aus Erw ägung I der ange- fochtenen Verfügung ersichtlich, dass das BFM die einzelnen Argum entations- punkt voneinander abgetrennt und jew eils m it dem W ort "w eiter" neue Absätze (Abs. 4 und 5) geschaffen hat. In diesem Absätzen setzt sich die Vorinstanz so- w ohl m it einzelnen Asylvorbringen als auch m it einem Bew eism ittel des Beschw er- deführers auseinander, w elche allesam t im W iderspruch zu den botschaftlichen Abklärungsergebnissen stehen. Zum al die Beschw erdeführer eine diesbezügliche G elegenheit zur Stellungnahm e nicht ergriffen haben, schliesst die Vorinstanz nachvollziehbar auf den m angelnden W ahrheitsgehalt der Angaben zu den Fluchtgründen. 5.2 D ie Beschw erdeführer m achen ferner geltend, von der Verfahrenseinstellung habe der Beschw erdeführer selbst nichts gew usst, da ihm dieser U m stand nie direkt m it-11 geteilt w orden sei. Es sei daher nicht richtig, ihm U nglaubhaftigkeit vorzuw erfen, w enn er angebe, das Verfahren sei noch hängig. Zudem könne selbst ein einge- stelltes Verfahren bei einer allfälligen R ückkehr des Beschw erdeführers jederzeit w ieder aufgenom m en w erden. 5.2.1 D ie Ausführungen des Beschw erdeführers verm ögen nicht zu überzeugen. Vor- w eg gilt zu bem erken, dass der Beschw erdeführer anlässlich des fraglichen Straf- verfahrens in Sri Lanka von einem R echtsanw alt nam ens S.G . vertreten w ar (vgl. Akte A1, Bew eism ittel N r. 5: deutsche Ü bersetzung S. 7), diesen U m stand anläss- lich der Befragungen jedoch unerw ähnt lässt. Ferner w ar der Beschw erdeführer an diversen G erichtsterm inen anw esend und ein H aftbefehl, w elcher aufgrund seiner vorgängigen N ichtbefolgung der G erichtsvorladung erstellt w orden w ar, ist in der Verhandlung vom (...) durch das G ericht zurückgerufen w orden (vgl. Akte A1, Bew eism ittel N r. 5: deutsche Ü bersetzung S. 6, 8, 10). H inw eise darauf, der Beschw erdeführer sei in seiner Stellung als Verdächtiger gesetztesw idrig be- handelt w orden, gehen aus den Akten dam it keine hervor und die Aussagen des Beschw erdeführers zu seinem m öglichen Schicksal bei N ichterscheinen vor G e- richt (vgl. Akte A8/14, S. 5 und 11) finden keinerlei Stütze. Abklärungen der Schw eizer Botschaft in Z._______ ergaben sodann, dass im fraglichen "Journa- listenfall" der G eneralstaatsanw alt einzig gegen P._______ Klage erhoben hat, w ährend das Verfahren gegen die restlichen sieben M itverdächtigen eingestellt w urde. G em äss einem Artikel aus dem D aily M irror vom 2. D ezem ber 2005 w urde das Strafverfahren m it einer offiziellen Entschuldigung und einer Zusicherung seitens P._______ beendet, der versprach, nie w ieder Journalisten zu bedrohen. D as G ericht habe den Parteien erlaubt, die Angelegenheit einvernehm lich zu regeln und P._______ w urde von den Vorw ürfen freigesprochen. D erzeit bekleidet P._______ das Am t des (...). Eine W iederaufnahm e des Strafverfahrens gegen den Beschw erdeführer nach über vier Jahren kann angesichts dieser U m stände ausgeschlossen w erden. 5.2.2 Im W eiteren reichte der Beschw erdeführer anlässlich des vorinstanzlichen Verfah- rens drei durch P._______ verfasste Schreiben zu den Akten. D ie beigebrachten D okum ente geben zu folgenden Bem erkungen Anlass: D as Schreiben vom 9. M ai 2000 w eist zahlreiche U nstim m igkeiten auf (vgl. Akte A1, Bew eism ittel N r. 3). So fällt zunächst auf, dass das ursprünglich aufgedruckte D atum unterhalb der Anschrift, 30. Januar 2002, nachträglich m it w eisser Korrekturflüssigkeit überm alt w urde. N icht nachvollziehbar ist dabei, w eshalb ein im Jahre 2000 ausgestelltes Schreiben im vorgedruckten Briefkopf eine in der Zukunft liegende Jahreszahl enthält. Ferner geht aus dem Inhalt des fraglichen Schreibens hervor, der Beschw erdeführer sei P._______ seit über fünf Jahren, m ithin also seit 1995 bekannt und habe w ährend dieser Zeitperiode für P._______ als Sekretär gearbeitet. D iese Angaben w idersprechen den Aussagen des Beschw erdeführers, w elcher geltend m acht, P._______ erst seit 1998 zu kennen und erst dann dessen Sekretär gew esen zu sein, als P._______ zum (...) ernannt w urde. Sein Am t habe P._______ zirka von N ovem ber 2000 bis Juli, August 2001 bekleidet (vgl. Akte A8/14, S. 6, 8 und 11). D ie Aussagekraft des genannten Schreibens ist som it gering. D ie Echtheit dieses D okum ents vorausgesetzt dürfte - insbesondere gestützt auf dessen W ortlaut - vielm ehr davon auszugehen sein, dass es sich dabei um ein Arbeitszeugnis handelt, w elches am 30. Januar 2002 ausgestellt 12 w urde. Eine solche Annahm e findet ihre Begründung nicht nur in den durch den Beschw erdeführer angegebenen Jahreszahlen, sondern entspricht auch dessen Vorbringen, w onach er erst nach den W ahlen vom D ezem ber 2001 seine Stelle als Sekretär verloren (vgl. Akte A8/14, S. 6) beziehungsw eise selbst aufgegeben hat (vgl. Akte A8/14, S. 9). An der Aussagekraft der anderen beiden Schreiben vom P._______ sind gleichfalls erhebliche Vorbehalte anzubringen. So m acht der Beschw erdeführer anlässlich der Em pfangsstellenbefragung geltend, nach den W ahlen vom 5. D ezem ber 2001, anlässlich w elcher "seine R egierung" verloren habe, hätten sie M orddrohungen erhalten, w eshalb er nicht m ehr aus dem H aus gegangen sei. Auch der P._______ habe sich versteckt. Sein Kollege F._______, ebenfalls Sekretär von P._______ sei kurze Zeit später in der N ähe des H auses des Beschw erdeführers erschossen w orden, als er ihm eine Einladung für die H ochzeit seiner Tochter habe überbringen w ollen. Anlässlich der kantonalen Anhörung bringt der Beschw erdeführer hingegen vor, schon vor den W ahlen sei ein anderer Sekretär in D ehiw ala erschossen w orden, als er ihm eine Einladung für die H ochzeit der Tochter überbracht habe (vgl. Akte A8/14, S. 6). F._______ seinerseits habe m an auch vor den W ahlen getötet (vgl. Akte A8/14, S. 11). D iese Aussage relativiert der Beschw erdeführer später auf N achfrage hin und gibt an, sich bezüglich des Todeszeitpunkts von F._______ geirrt zu haben (vgl. Akte A8/14, S. 12). D er Beschw erdeführer verm ag jedoch nicht zu überzeugen. So steht zunächst aufgrund der beigebrachten D okum ente fest (Akte A1, Bew eism ittel 5), dass P._______ anlässlich der G erichtsverhandlungen stets anw esend w ar, sich m ithin keinesfalls "versteckt" hat. Sodann w iderspricht sich der Beschw erdeführer indem er einerseits ausführt, F._______ sei vor G ericht nicht erschienen (vgl. Akte A2/10, S. 5), im G egensatz dazu als Begründung des Tötungsdelikts an F._______ jedoch angibt, w eil dieser vor G ericht erschienen sei, habe m an ihn identifiziert und daher erschossen (vgl. Akte A2/10, S. 6). Tatsache ist, dass gestützt auf einen w eiteren Polizeibericht das G ericht am 21. Februar 2002 auf Ersuchen der Polizei eine Vorladung an F._______ verschickt hat. Erst anlässlich der Anhörung vom 14. M ärz 2002 inform ierte die Polizei das G ericht vom Tod des Verdächtigen F._______. F._______ w ar folglich nie bei einer G erichtverhandlung anw esend (vgl. Akte 1, Bew eism ittel N r. 5), w as die Verfolgungstheorie des Beschw erdeführers von angeblichen Parteigegnern stark relativiert. In diesem Zusam m enhang erstaunt ohnehin, dass die Polizei einen M onat nach F._______'s gew altsam en Tod, über w elchen sie angesichts der Stellung F._______'s als Sekretär eines M inisters inform iert gew esen sein m üsste, beim G ericht Antrag auf Erlass einer Vorladung an den verstorbenen F._______ stellt. N icht nachvollziehbar erscheint ferner, dass der Beschw erdeführer sich w ohl an die überbrachte Einladung zu einer H ochzeit erinnert, hingegen w eder die getötete Person w iderspruchsfrei zu nennen verm ag, noch im Stande ist, in freier Erzählung genauere Angaben zum Todeszeitpunkt von F._______ zu m achen. H insichtlich der geltend gem achten Verfolgung durch Parteigegner nach negativem W ahlausgang verstrickt sich der Beschw erdeführer zudem in w eitere W idersprüche. So m acht der Beschw erdeführer beispielsw eise geltend, diverse M ale telefonisch M orddrohungen erhalten zu haben. Eines Tages seien sogar Personen zu ihnen nach H ause gekom m en und hätten sich nach seinem Verbleib erkundigt. D a er nicht zu H ause gew esen sei, hätten die U nbekannten die Beschw erdeführerin m it dem Tode bedroht, sofern sie deren Besuch bei der 13 Polizei m elden w ürde (vgl. Akte A8/14, S. 6). D ie Beschw erdeführerin ihrerseits gibt an, vor der Ausreise ihres Ehem annes persönlich nie Problem e gehabt zu haben (vgl. Akte A19/12, S. 8). D ie Vorbringen des Beschw erdeführers hinsichtlich einer G efährdung durch politische Parteigegner verm ögen deshalb nicht zu überzeugen. 5.3 D ie geltend gem achte Verfolgung suchen die Beschw erdeführer sodann m it zahl- reichen w eiteren Bew eism itteln zu belegen. 5.3.1 D iesbezüglich reichen die Beschw erdeführer unter anderem zw ei Schreiben von U ._______ (...) zu den Akten (vgl. Akte A1, Bew eism ittel N r. 11 und Akte A15, Bew eism ittel N r. 3). D ie beigebrachten D okum ente verm ögen die unglaubhaften Verfolgungsvorbringen der Beschw erdeführer hingegen gleichfalls nicht zu stützen. So m acht die Beschw erdeführerin anlässlich der kantonalen Einvernahm e geltend, nach der Ausreise ihres Ehem annes (am 7. August 2003) habe sie für besagten U ._______ Schreibarbeiten erledigt (vgl. Akten A19/12, S. 5 und A14/9, S. 5). D er Beschw erdeführer seinerseits erw ähnt den (...) U ._______ anlässlich seiner Anhörungen nie, noch geht aus seinen Vorbringen hervor, er habe den (...) je persönlich gekannt. U ngeachtet dessen reicht der Beschw erdeführer ein an ihn gerichtetes Schreiben vom 10. Juli 2003 von U ._______ zu den Akten, w orin dieser dem Beschw erdeführer eine G efährdungssituation in Sri Lanka attestiert. D ie Beschw erdeführerin ihrerseits bringt ebenfalls ein Schreiben von U ._______ bei, dessen Inhalt - die Echtheit der beiden D okum ente vorausgesetzt - einem G efälligkeitsschreiben entspricht. O hnehin erstaunt auch bei diesem D okum ent die zw eifache D atum sangabe vom 7. April 2004 und 3. M ai 2004. D er Inhalt beider Schreiben ist ferner hinsichtlich der angeblichen Verfolgung der Beschw erdeführer w eitgehend oberflächlich und pauschal. 5.3.2 Im W eiteren reichen die Beschw erdeführer zw ei Schreiben des srilankischen R o- ten Kreuzes ein. H insichtlich des Schreiben vom 9. Februar 2002 ergaben Abklä- rungen der Schw eizer Botschaft in Z._______, dass der unterzeichnende Verfasser R ._______ genanntes D okum ent nie erstellt hat und den Beschw erdeführer nicht kennt. D as Erklärungsschreiben von R ._______ vom (...) w urde den Beschw erdeführern am 24. O ktober 2005 zur schriftlichen Stellungnahm e unterbreitet. D ie Beschw erdeführer reichten keine Stellungnahm e ein. In ihrer R echtsm itteleingabe m onieren die Beschw erdeführer neu, das Schreiben vom (...) sei ihnen nicht vollständig offengelegt w orden, m ithin insbesondere der Verfasser des Schreibens sei nicht bekannt. D ie R üge der Beschw erdeführer erw eist sich als haltlos. So w urde das Schreiben vom (...) den Beschw erdeführern unter Berücksichtigung von Art. 27 Abs. 1 Bst. b Vw VG w eitestgehend zur Einsicht freigegeben (vgl. Akte A32/4, S. 4), w obei die Beschw erdeführer aufgrund des Inhalts ohnehin R ückschlüsse auf den Verfasser, w elcher sich als "C hairm an" bezeichnet, hätten ziehen können. D as von den Beschw erdeführern ihrerseits eingereichte Schreiben vom 9. Februar 2002 soll im m erhin von derselben Person erstellt w orden sei. D ies trifft gestützt auf die Abklärungsergebnisse jedoch nicht zu. D ie Beschw erdeführer reichen sodann ein zw eites Schreiben des srilankischen R oten Kreuzes vom 11. Septem ber 2003 zu den Akten, w elches ebenfalls Fragen zu dessen Echtheit aufw irft. So ist der Text des fraglichen Schreibens voller R echtschreibefehler, w as ungeachtet seines Inhalts m it reinem N acherzählcharakter kaum dem Standard eines vom 14 G eneraldirektor des srilankischen R oten Kreuzes erstellten D okum entes entspricht. Ferner w eist auch dieses Bew eism ittel nachträglich m it w eisser Korrekturfarbe überstrichene und überschriebene Textstellen auf. Seltsam erscheint dabei insbesondere die nach dem Satzende (das Satzzeichen w urde m it Korrekturfarbe überpinselt) nachgetragene D atum sangabe, w elche sich vom ursprünglich per C om puter hergestellten Text durch eine auffällige Schreib- m aschinenschrift deutlich unterscheidet. Insgesam t w irkt das D okum ent zum Zw ecke der Bew eism ittelherstellung konstruiert. D er Vollständigkeit halber sei in diesem Zusam m enhang darauf hingew iesen, dass die Vorinstanz entgegen den Ausführungen der Beschw erdeführer in deren R eplikschrift vom 3. April 2006 sich zur Echtheit des Schreibens von C ._______ nicht geäussert hat. Eine diesbezügliche W illkürrüge entbehrt som it der G rundlage. U ngeachtet dessen ist auch diesem Bew eism ittel aufgrund der obgenannten Ausführungen jegliche Be- w eiskraft betreffend die geltend gem achte G efährdungslage der Beschw erdeführer in ihrem H eim atland abzusprechen. 5.3.3 D ie Beschw erdeführer reichen schliesslich m ehrere polizeiliche Schreiben zu den Akten, deren Echtheit gestützt auf die botschaftlichen Abklärungen grundsätzlich nicht bezw eifelt w ird (vgl. Akten A1, Bew eism ittel N r. 4 und 14 und A15, Bew eis- m ittel N r. 1). D en vorinstanzlichen Ausführungen folgend verm ögen genannte D o- kum ente jedoch einzig eine Anzeigeerstattung bei der Polizei zu belegen. H inge- gen verm ag keins der beigebrachten D okum ente die geltend gem achten Verfol- gungsvorbringen der Beschw erdeführer zu stützen. So bezieht sich beispielsw eise das Bew eism ittel N r. 4 auf die Ereignisse vom 22. O ktober 2001 und gibt im W e- sentlichen den Anzeigetext des O bersicherheitsw achm anns I._______ bei der Polizeistation von Z._______ w ieder. G em äss Bew eism ittel N r. 14, w elches die Anzeigeerstattung der Beschw erdeführerin im Zusam m enhang m it dem Vorfall vom (...) zum G egenstand hat, geht aus dem Inhalt des Textes hervor, dass die Beschw erdeführerin w eitere Erm ittlungen nicht für notw endig hielt (vgl. deutsche Ü bersetzung des Bew eism ittels N r. 14). D as Verhalten der Beschw erdeführerin erstaunt, erklärt sie doch die M orddrohungen zum w ichtigsten Ausreisegrund (vgl. Akte A14/9, S. 4). Beim letzten Bew eism ittel (N r. 1) handelt es sich schliesslich um ein Schreiben der Polizeidienststelle Z._______ an den D irektor der Sri Lanka Telecom Ltd. vom 27. M ärz 2003/4, w orin auf W unsch der Beschw erdeführerin zu H anden der Telecom gesellschaft eine Anzeigeerstattung der Beschw erdeführerin betreffend Fälle von telefonischen D rohungen vom 19., 20 und 22. M ärz 2004 als auch der Vorfall vom 23. M ärz 2004 bestätigt w erden. Entsprechende polizeiliche Erm ittlungen seien aufgenom m en w orden. O bw ohl auch dieses D okum ente grundsätzlich lediglich den U m stand einer Anzeigeerstattung nachzuw eisen verm ag, kann gestützt auf dessen Inhalt davon ausgegangen w erden, dass die zuständigen Polizeibehörden ihren M öglichkeiten entsprechend auf die Anzeige der Beschw erdeführerin reagiert habe. 5.4 D er Beschw erdeführer bringt schliesslich vor, der seinerzeitige R ._______ habe Vorw ürfe gegen ihn erhoben, w onach er, der Beschw erdeführer zusam m en m it P._______ und M afiabossen geplant hätten, ihn um zubringen (vgl. Akte A8/14, S. 6f.). R ._______ versuche nun falsche Anschuldigungen gegen ihn anzubringen, w as bei einer allfälligen Verurteilung eine G efängnisstrafe nach sich ziehen könnte (vgl. Akte A8/14, S. 10). 15 D ie Vorbringen der Beschw erdeführers entbehren jeglicher G rundlage und basie- ren auf Verm utungen (vgl. Akte A8/14, S. 10 und A 19/12, S. 8). Zw ar reicht der Beschw erdeführer in diesem Zusam m enhang einen Artikel aus der Zeitung "The Sunday Leader" vom 24. August 2003, Seite 10 m it dem Titel "A form er PA M P has given the contract to kill m e" zu den Akten, w orin sich der dam alige R ._______ zu einem angeblichen M ordkom plott gegen ihn äussert, doch nim m t besagter Artikel keinerlei Bezug auf die Person des Beschw ererdeführers noch lässt dessen Inhalt derartigen R ückschlüsse auf den Beschw erdeführer zu. In diesem Sinne verm ag der Beschw erdeführer auch nicht glaubhaft darzulegen, inw iefern die gegenüber der Beschw erdeführerin verübten D rohungsvorfälle in Verbindung zu R ._______ stehen. 5.5 Zusam m enfassend ist festzustellen, dass es den Beschw erdeführern nicht gelun- gen ist, eine asylrechtlich bedeutsam e Verfolgung glaubhaft zu m achen. Es kann auch nicht davon ausgegangen w erden, dass sie im Zeitpunkt der Ausreise aus Sri Lanka begründete Furcht vor Verfolgung haben m ussten. Eben so w enig kann ihnen im heutigen Zeitpunkt begründete Furcht vor einer R ückkehr nach Sri Lanka zuerkannt w erden. 5.6 Aufgrund der vorstehenden Erw ägungen erübrigt es sich daher, auf die w eiteren Ausführungen in der Eingabe und die eingereichten Bew eism ittel w eiter einzuge- hen, w eil sie am Ergebnis der vorgenom m enen W ürdigung nichts ändern können. D er Antrag in der Beschw erdeschrift auf w eitere Abklärungen des Bundesverw al- tungsgerichts betreffend das Schreiben vom (...) sow ie auf Befragung von L._______. ist vor diesem H intergrund abzuw eisen. D er Vollständigkeit halber sei anzuführen, dass die eingegangenen anonym en Schreiben keinen Einfluss auf die Entscheidfindung hatten. U nter Berücksichtigung der gesam ten U m stände folgt, dass die Beschw erdeführer keine G ründen nach Art. 3 AsylG nachw eisen oder glaubhaft m achen konnten. D ie Vorinstanz hat die Asylgesuche der Beschw erde- führer dem nach zu R echt abgelehnt. 6. 6.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; da- bei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zu- m utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzli- chen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 6.2 D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zuläs- sig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Aus- länders in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). 6.3 N iem and darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezw ungen w erden, in 16 dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die G efahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezw ungen w ird (Art. 5 Abs. 1 AsylG ). 6.4 G em äss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossen- schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Ü bereinkom m ens vom 10. D e- zem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedri- gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Kon- vention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) darf niem and der Folter oder unm enschlicher oder ernied- rigender Strafe oder Behandlung unterw orfen w erden. 7. D ie Beschw erdeführer verfügen w eder über eine frem denpolizeiliche Aufenthalts- bew illigung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw eisung w urde dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission / EM AR K 2001 N r. 21). 8. 8.1 D ie Vorinstanz w ies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf hin, dass der G rundsatz der N ichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingsei- genschaft erfüllen (vgl. M . G attiker, D as Asyl- und W egw eisungsverfahren, Bern 1999, S. 89). D a es den Beschw erdeführern nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche G efährdung nachzuw eisen oder glaubhaft zu m achen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen N on-refoulem ents im vorlie- genden Verfahren keine Anw endung finden. Eine R ückkehr der Beschw erdeführer in ihren H eim atstaat ist dem nach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtm ässig. 8.2 Sodann ergeben sich w eder aus den Aussagen der Beschw erdeführer noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer Ausschaffung in ihren H eim atstaat dort m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EM R K oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt w ären. G em äss Praxis des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte sow ie jener des U N -Anti-Fol- terausschusses m üssten die Beschw erdeführer eine konkrete G efahr ("real risk") nachw eisen oder glaubhaft m achen, dass ihnen im Fall einer R ückschiebung Fol- ter oder unm enschliche Behandlung drohen w ürde (vgl. EM AR K 2001 N r. 16, S. 122, m .w .H .). Auch die allgem eine M enschenrechtssituation in Sri Lanka lässt den W egw eisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen. N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung sow ohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestim m ungen zulässig. 8.3 Aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schw eiz, w ird auf den Vollzug der W egw eisung auch verzichtet, w enn die R ück- kehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung darstellt. Eine solche G efährdung kann angesichts der im H eim atland herrschenden allge- m einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgem einer G ew alt kennzeichnet, oder aufgrund anderer G efahrenm o- m ente, w ie beispielsw eise einer notw endigen m edizinischen Behandlung, ange-17 nom m en w erden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668). 8.3.1 G em äss Praxis gilt eine W egw eisung in die im N orden Sri Lankas gelegenen G e- biete Killinochchi, M annar, Vavuniya, M allaitivu und Jaffna als unzum utbar, eine R ückführung in die südlichen Provinzen aber als grundsätzlich zum utbar (vgl. EM AR K 2006, N r. 6). D as Bundesverw altungsgericht sieht zurzeit keine Veranlas- sung diese Praxis zu ändern. D ie Beschw erdeführer stam m en beide aus Z._______ und sind singhalesischer Ethnie. Beide Beschw erdeführer verfügen über gute Schulbildung und langjährige Berufserfahrung, sprechen Singhalesisch und haben Kenntnisse der englischen und durch ihren Aufenthalt in der Schw eiz m ittlerw eile auch der deutschen Sprache. M ehrere nahe Fam ilienangehörige der Beschw erdeführer leben, w ohnen und arbeiten in Z._______ und die beiden 11 und 10 jährigen Töchter der Beschw erdeführer sind derzeit bei einer Schw ester des Beschw erdeführers in Z._______ w ohnhaft. D er R ückkehr der Beschw erdeführer nach Z._______ steht som it nichts im W ege, w obei sie über genügend Voraussetzungen verfügen, um ihre Existenz nach der R ückkehr ins H eim atland w ieder aufzubauen. 8.3.2 N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung som it auch als zum utbar zu bezeichnen. 8.4 Schliesslich obliegt es den Beschw erdeführern, sich in Zusam m enarbeit m it der Vorinstanz bei der zuständigen Vertretung ihres H eim atstaates die für eine R ück- kehr notw endigen R eisedokum ente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich zu bezeichnen ist. 8.5 Insgesam t ist die durch die Vorinstanz verfügte W egw eisung zu bestätigen. D ie Vorinstanz hat deren Vollzug zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erach- tet. N ach dem G esagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht (Art. 14a Abs. 1 - 4 AN AG ). 9. Aus diesen Erw ägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esagten ab- zuw eisen. 10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschw erdeführern auf- zuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ) und auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE]). (D ispositiv nächste Seite)18 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden den Beschw erdeführern auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter der Beschw erdeführer, 2 Expl. (Beilage: Einzahlungs- schein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N ...) - (...) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: H ans Schürch Katarina U m egbolu