<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00277</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1963, meldete sich am 13. Juni 2004 unter Hinweis auf die Folgen eines am 16. Juni 2003 erlittenen Autounfalls bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/37 Ziff. 7.2). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8. Mai 2007 einen Rentenanspruch (Urk. 6/114). Die dagegen beim hiesigen Gericht erhobene Beschwerde (Urk. 6/118/3-8) wurde mit Urteil vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2008 im Verfahren Nr. IV.2007.00839 abgewiesen (Urk. 6/131</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab 1. Dezember 2013 arbeitete die Versicherte in einem Pensum von 80 % als Pflegefachfrau in der Y.___ (Urk. 6/144 Ziff. 2.1 und 2.7), war jedoch ab 18. November 2014 krankgeschrieben und erhielt infolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen per 31. Mai 2015 die Kündigung (Urk. 6/144 Ziff. 2.2-3). Am 30. April 2015 meldete sie sich unter Hinweis auf verschiedene somatische und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Beschwerden erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/132 Ziff. 6.2). Diese klärte die medizinische (Urk. 6/142) und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche (Urk. 6/139, Urk. 6/144) Situation ab und zog Akten der Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung bei (Urk. 6/133, Urk. 6/146, Urk. 6/151). Nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/148, Urk. 6/155) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. Januar 2016 erneut einen Leistungsanspruch der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 6/157 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Februar 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es seien ihr die ihr zustehenden Leistungen zuzusprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle beantragte mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort vom 13. April 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Gerichtsverfügung vom 2. Mai 2016 wurde der Versicherten die Beschwerdeantwort zugestellt und der zuständige Krankentaggeldversicherer aufgefordert, das von ihm in Auftrag gegebene Gutachten einzureichen (Urk. 7). Am 13. Mai 2016 ging dieses ein (Urk. 9) und wurde den Parteien mit Gerichtsverfügung vom 30. Mai 2016 zur Stellungnahme zugestellt (Urk. 11). Die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 15. Juni 2016 (Urk. 13) wurde der Beschwerdeführerin am 11. Juli 2016 zugestellt (Urk. 14), wohingegen diese die Frist unbenutzt verstreichen liess.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrecht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">such ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b.cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Rentenprüfung im Jahre 2008 ging das hiesige Gericht im Urteil vom 28. November 2008 davon aus, dass die Beschwerdeführerin an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung leide (Urk. 6/131 S. 10 Ziff. 4.2), ihr die willentliche Schmerzüberwindung insgesamt jedoch zumutbar sei und demnach kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorgelegen habe (S. 13 Ziff. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin sodann, in Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung der vorliegenden Befunde sei von einem nicht verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Gesundheitszustand und einer anderen Beurteilung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit durch die Behandler auszugehen. Es sei kein Gesundheitsschaden ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, der eine höhergradige und dauerhafte Arbeitsunfähigkeit bedinge. Das Leistungsbegehren werde abgewiesen (Urk. 2 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Stellungnahme vom 15. Juni 2016 wies die Beschwerdegegnerin da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf hin, die im 2016 erststatteten Gutachten angenommene allfällige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung von 50 % für die bisherige Tätigkeit könne aus rechtlicher Sicht nicht bestätigt werden, nachdem deutliche und sichere Hinweise auf eine bewusstseinsnahe demonstrative Darbietung von Einschränkungen und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden vorliege. Die Beschwerdeführerin sei aus rheumatologischer Sicht für jegliche Tätigkeiten voll arbeitsfähig (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, sie leide aktuell unter einer hochgradigen und dauerhaften Arbeitsunfähigkeit. Ihre behandelnden Ärzte hätten der Krankenkasse einen neuen Antrag für eine Kostengutsprache ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereicht, damit sie in die Z.___ überwiesen werde (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach, ob und in welchem Ausmass sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der Rentenabweisung im Jahre 2008 verändert haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der anspruchsverneinende Entscheid des hiesigen Gerichts erging insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere gestützt auf das Gutachten von Dr. B.___ vom 24. August 2006 sowie das A.___-Gutachten vom 16. April 2008 (vgl. Urk. 6/131 S. 10 Ziff. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. August 2006 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin psychiatrisch untersucht (Urk. 6/95 S. 2). In seinem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 4. Oktober 2006 nannten Dr. med. B.___, Facharzt für Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie und Psychotherapie, und lic. phil. C.___, Psychologin FSP, fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (Urk. 6/95 S. 25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode, aufgetreten im Laufe des Jahres 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit / bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach HWS-Distorsionstrauma am 16. Juni 2003 mit / bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenem Schmerzsyndrom, aufgetreten im Laufe des Jahres 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zervikozephalem und zervikospondylogenem Schmerzsyndrom beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seits, aufgetreten im Laufe des Jahres 2003</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt bestehe bei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin eine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 30 %. Die Wiederaufnahme einer Arbeitstätigkeit stelle eine wichtige Massnahme dar und es sei nicht zu erwarten, dass die Schmerzen stärker und damit nicht mehr tolerierbar würden. Eine Arbeitstätigkeit könne im Gegenteil von den Schmerzen ablenken (Urk. 6/95 S. 29). Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 70 % müsse über die ganze Woche verteilt geleistet werden (Urk. 6/95 S. 31 Ziff. 2.3). Die Arbeitsunfähigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe seit dem Unfall am 16. Juni 2003 (Urk. 6/95 S. 32 Ziff. 2.5). Grundsätzlich seien der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin andere Tätigkeiten zumutbar, sinnvoll sei jedoch, dass sie in ihrem bisherigen Tätigkeitsbereich arbeite (Urk. 6/95 S. 33 Ziff. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 19. Oktober sowie 23. November 2007 wurde die Beschwerdeführerin im A.___ im Auftrag des Unfallversicherers interdisziplinär untersucht. Dr. med. D.___, Neurologe, E.___, und Dr. med. dipl.-psych. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannten in ihrem Gutachten vom 16. April 2008 folgende Diagnosen (Urk. 6/123 S. 18):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom mit begleitenden kognitiven, psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen und vegetativen Symptomen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Psychiater Dr. F.___ hielt fest, der Verlauf sei durch eine erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Ausweitung der Beschwerdesymptomatik gekennzeichnet (Urk. 6/123 S. 21). Neben der somatoformen Störung lasse sich keine erhebliche psychische Störung feststellen (Urk. 6/123 S. 23). Aufgrund der aktuellen psychopatho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befunde liege aus psychiatrischer Sicht keine wesentliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung vor, die der Beschwerdeführerin eine entsprechende Willensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">streng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen würde, Schritte in Richtung Wiedereingliederung in den Arbeitspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess vorzunehmen (Urk. 11 S. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt hielten die Gutachter körperlich schwere Arbeiten mit den Armen von Lasten über 10 kg sowie Arbeiten in ungünstigen Körperpositionen oder Arbeiten über Kopf mit Lasten über 2 kg, sowie Arbeiten, die während mehr als zwei Stunden ohne Unterbruch eine hohe Präzision und Effizienz erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten, als nicht mehr zumutbar. Diese körperlich belastenden Tätigkeiten würden vor allem bei Arbeiten an Patienten auftreten, dies betreffe schätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise 20 % der Arbeit (Urk. 6/123 S. 28 f. Ziff. 8.1.1). In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 6/123 S. 29 Ziff. 8.1.2). Die lange Arbeitsunfähigkeit erfordere einen stufenweisen beruflichen Einstieg, beginnend mit 50 % zu zweimal zwei Stunden pro Tag während einem Monat, danach vier Stunden pro Tag während dem zweiten Monat, später 80 % mit einer flexiblen Arbeitszeit. Eine weitere Erhöhung des Pensums auf mindestens 90 % sollte theore</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch innerhalb eines Jahres möglich sein, in der Realität aber wegen der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallfremden Stressoren schwierig zu realisieren sein (Urk. 6/123 S. 29 Ziff. 8.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 20. März 2015 diagnostizierten die Ärzte der G.___ eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F33.10; Urk. 6/133 Ziff. 1) und führten aus, es sei eine ambulante integrierte psychiatrisch-psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Behandlung begonnen worden, bestehend aus psychotherapeutischen Einzelsitzungen in einer wöchentlichen Frequenz. Eine zu Beginn installierte Pharmakotherapie habe bei anhaltenden, sehr stark ausgeprägten uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wünsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Nebenwirkungen sistiert werden müssen. Die Beschwerdeführerin habe eine längere Erholungsphase von diesen Nebenwirkungen benötigt, so dass bisher keine weiteren antidepressiven Medikamente eingesetzt worden seien (Ziff. 4). Unter der begonnenen Behandlung sei es zu einer leichten Regredienz der affektiven Bedrücktheit und zu einer Besserung der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlafstörungen gekommen (Ziff. 5). Durch den Ausprägungsgrad der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Symptomatik bestünden bei der Patientin aktuell ausgeprägte Defizite der Konzentration, der Umstellungsfähigkeit, der Flexibilität und des Durchhaltevermögens, was ihre Leistungsfähigkeit insgesamt in einem erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Mass einschränke und eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 1. März 2015 bewirke. In der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auf die Unterstützung durch die Familie und regelmässige Pausen angewiesen. Soziale Kontakte könne sie aktuell nur reduziert wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen (Ziff. 6 und 8). Aufgrund der aktuellen Ausprägung der depressiven Episode und des bisherigen Behandlungsverlaufs sei davon auszugehen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin in frühestens zehn bis zwölf Wochen eine Teilar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit erreichen werde (Ziff. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Juni 2015 führten die Ärzte der G.___ bei unveränderter Diagnose ergänzend aus, nebst der weiterführenden ambulanten integrierten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung sei die Therapie durch die zusätzliche Teilnahme der Beschwerdeführerin an der multimodalen tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Behandlung seit dem 7. April 2015 intensiviert worden (Urk. 6/146 Ziff. 4). Bis zum aktuellen Zeitpunkt sei es zu einer Verbesserung der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrationsfähigkeit (auch wenn diese bei komplexeren Aufgabestellungen weiterhin deutlich reduziert sei), einer Abnahme des Gedankenkreisens, einer Stimmungsaufhellung mit Verbesserung der Freud- und Interessefähigkeit, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Remission des Gefühls der Gefühllosigkeit, einer Abnahme der Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderung und einer Verbesserung der Durchschlafstörungen gekommen (Ziff. 5). Trotz der insgesamten Verbesserung des Ausprägungsgrades der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Symptome seien die Defizite nach wie vor in einem Mass vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, welches seit dem 1. März 2015 und auch weiterhin eine vollständige Arbeitsfähigkeit bewirke. In der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben sei die Beschwerdeführerin immer noch auf die Unterstützung durch die Familie und regelmässige Pausen angewiesen. Soziale Kontakte könne sie inzwischen besser wahrnehmen (Ziff. 6 und 8). Aufgrund der aktuellen Ausprägung der depressiven Episode und des bisherigen Behandlungsverlaufs sei davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass die Beschwerdeführerin in zirka acht Wochen eine Teilarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit erreichen werde (Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Juni 2015 hielten die Ärzte der G.___ weiter fest, bei einem positiven Krankheitsverlauf könne die Beschwerdeführerin in den nächsten zwei bis drei Monaten eine Teilarbeitsfähigkeit erreichen. Die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose sei prinzipiell gut. Da die Ausprägung der depressiven Symptome mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Ausprägung der zusätzlich vorhandenen chronischen körperlichen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den in einem engen Zusammenhang stehe, sei die erwähnte Prognose betreffend Arbeitsfähigkeit rein in Bezug auf die psychiatrische Krankheit aber unsicher (Urk. 6/142 S. 2 und 4). Die erste depressive Episode sei im Jahre 2003 aufgetreten, die aktuelle depressive Episode dauere seit Herbst 2014 an (S. 2 Ziff. 1.1). Je nach weiterem Heilungsverlauf werde eine Inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sivierung des Behandlungssettings durch eine stationäre Behandlung oder Optimierung der Behandlung durch einen erneuten Einsatz einer antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Psychopharmakotherapie empfohlen (S. 4 Ziff. 1.5). Körperliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen würden aufgrund der depressiven Störung nicht bestehen, psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Einschränkungen würden sich durch die Antriebsminderung, die erhöhte Erschöpfbarkeit und Durchschlafstörungen ergeben. Diese bewirkten eine erheblich verminderte Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin an der Arbeit, so dass sie aktuell nicht in der Lage wäre, ihre Tätigkeit verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsbewusst auszuüben. Es sei davon auszugehen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in den nächsten zwei bis drei Monaten eine Teilarbeitsfähigkeit von 50 % erlangen und schrittweise wieder zu 100 % arbeitsfähig werden könne. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin aufgrund des aktuellen Ausprägungsgrades der depressiven Symptomatik zum jetzigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt nicht möglich (S. 5 Ziff. 1.7). Die aktuelle Ausprägung der depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Symptomatik mit den erwähnten Einschränkungen der Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit spreche gegen einen sofortigen Beginn der Wiedereingliederung (S. 6 Ziff. 1.9). Es seien dringend Integrationsmassnahmen indiziert, damit die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in ihrem angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Beruf erreichen könne (S. 7 Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. med. univ. H.___, Facharzt für Neurologie, Regionaler Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Dienst (RAD), führte am 15. Oktober 2015 aus, in Zusammenfassung der vorliegenden Befunde sei von einem nicht verschlechterten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und einer anderen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Behandler auszugehen. Einige der früheren Diagnosen seien gar nicht mehr aufgeführt und es werde offensichtlich weder eine psychopharmako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische noch eine analgetische Medikation durchgeführt. Demnach könnten die Ergebnisse im Gutachten aus dem Jahre 2006 sowie im Urteil des Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgerichts weiter gelten. Ein Gesundheitszustand, welcher eine höhergradige und dauerhafte Arbeitsunfähigkeit bedinge, sei nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen (Urk. 6/147 S. 3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer Kurzbeurteilung vom 20. Oktober 2015 (Urk. 6/151/4-5) im Auftrag des Krankenversicherers führte Prof. Dr. med. I.___, Facharzt für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychoanalyse, aus, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin werde kontinuierlich hausärztlich lege artis und seit Anfang Februar 2015 ambulant psychiatrisch-psychotherapeutisch in tagesklinischem Ambi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ente mit wöchentlichen Terminen ohne spezifische Medikation behandelt. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen hätten sich die depressiven Symptome weitgehend zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildet. Nach wie vor würden Schlafschwierigkeiten und leichte angstorien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert Verhaltenseinschränkungen bestehen. Die Prognose erscheine im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen eher günstig. Empfohlen werde die Gewährung des Care Managements mit Job Coaching und dem Ziel einer raschen beruflichen Eingliederung der Versicherten (S. 2 Ziff. 4). Ab November 2015 sei 50 % eines Pensums von 100 % in der angestammten Tätigkeit als ausgebildete Pflegefachfrau unter den Voraussetzungen einer wertschätzenden Arbeitsplatzatmosphäre und geregelten Arbeitszeiten zumutbar. Ab Mitte Dezember 2015 betrage die Arbeitsfähigkeit 80 %, was dem bisher geleisteten Pensum entspreche (S. 2 Ziff. 5). Die Hektik am bisherigen Arbeitsplatz habe bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin eine psychosoziale Belastungssituation hervorgerufen, welche die bestehenden depressiv orientierten Beschwerden verschärft habe (S. 2 Ziff. 7).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, attestierte am 23. November 2015 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit ab 1. Oktober 2015, ging jedoch ab 1. Januar 2016 wieder von einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 6/153/1, vgl. auch Urk. 6/153/2-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Februar 2016 attestierte Dr. med. K.___, Oberärztin, G.___, weiterhin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Diese Beurteilung beruhe darauf, dass die aufgrund der vorliegenden psychischen Erkrankung bestehenden Defizite der Konzentrationsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, der Flexibilität sowie die Antriebsminderung und erhöhte Erschöpfbarkeit in der Gesamtschau eine deutlich verminderte Leistungsfähigkeit ergeben würden. Die Beschwerdeführerin sei daher aktuell nicht in der Lage, ihre Tätigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antwortungsbewusst auszuüben. Bei einer Arbeitsaufnahme zum aktuellen Zeitpunkt müsse mit einer Verschlechterung des psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes gerechnet werden (Urk. 3/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. März 2016 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag des Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherers rheumatologisch begutachtet. Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützten sich bei ihrem Gutachten vom 8. April 2016 auf die vorhandenen Akten, die Anamnese sowie die eigene körperliche Untersuchung (Urk. 9 S. 1). Sie nannten folgende rheumatologischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 15 Ziff. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Frozen Shoulder links unklarer Ausprägung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Haltungsinsuffizienz bei Adipositas Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte beklage multilokuläre intensive Schmerzen mit Beteiligung der Fersen beidseits, des Sprunggelenks rechts, der Achillessehne links, Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkelschmerzen dorsal, tief lumbale Schmerzen, gluteale und interscapu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läre-thorakale Schmerzen sowie Schulterschmerzen. Zudem würden das Emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">finden einer Blockade im Brustkorb sowie Epicondylopathien beidseits sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerpunkte an den Beinen reklamiert. In der Untersuchungssituation werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 60-minütige Sitzbelastung während der Anamnese problemlos toleriert. In der weiteren Untersuchung sei ein gestörter Gang, eine Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der linken Schulter und beider Füsse mit Betonung des rechten Fusses präsentiert worden. Zudem würden eine Einschränkung der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säulenbeweglichkeit und Schmerzen in der Prüfung von Triggerpunkten dargeboten. Die beklagten Beschwerden entlang der Wirbelsäule, des Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamms, des Oberschenkels links und auch der Fersen sowie auch die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den am Ellenbogen beidseits würden sich in der klinischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung nicht konsistent reproduzieren lassen und seien unter Ablenkung nicht auslösbar. Einige Waddell-Zeichen seien positiv und die deutliche Diskrepanz zwischen dem in der formalen Untersuchung präsentierten hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Gang und dem flüssigen Gangbild ausserhalb der Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion würden für eine bewusstseinsnahe demonstrative Darbietung von Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen und Beschwerden sprechen (S. 15 f. Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der erhobenen deutlichen und sicheren Hinweise auf eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wusstseinsnahe demonstrative Darbietung von Einschränkungen und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei eine gravierende somatische Gesundheitsstörung mit gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nicht mit der gebotenen Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zu bestimmen, zu quantifizieren und zu differenzieren. Für die gekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digte Tätigkeit sei aufgrund der Frozen Shoulder allenfalls eine Reduk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Rendements um 50 % anzusetzen, dies aufgrund einer resultierenden Einschränkung in pflegerischen Tätigkeiten. Zumindest in angepassten, kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten ohne häufigen Überkopfein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz des linken Armes und ohne schweres Heben und Tragen sei jedoch per sofort von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen (S. 18 Ziff. 3). Gut geeignet seien zum Beispiel Tätigkeiten in Stationssekretariaten, an Pforten, Rezeptionen, Telefon- und Wachdiensten (S. 20 Ziff. 6.a). Die Therapiemög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten seien noch nicht ausgeschöpft. Notwendig sei eine Gewichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reduktion. Auch sei die aktuelle Einnahme eines potenziell suchtinduzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden und in der Indikation nicht erkennbar zu vertretenden Opiats kritisch zu hinterfragen (S. 20 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei depressiven Störungen im mittelgradigen Bereich ist die invalidisierende Wirkung besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbesehen darauf ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werden, eine solche Störung vermöchte eine voraussichtlich blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfähigkeit zu bewirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.2.1 mit weiteren Hinweisen). Leichte bis höchstens mittelschwere psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen aus dem depressiven Formenkreis gelten zudem als therapeutisch angehbar. Angesichts der materiellen Beweislast der die Invalidenrente be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchenden Person fällt die Anerkennung einer rentenbegründenden Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität nur in Betracht, wenn die Aktenlage ein stimmiges Gesamtbild zeichnet, das auf eine therapeutisch nicht angehbare erhebliche funktionelle Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung schliessen lässt. Von einer leistungsrelevanten Erwerbseinbusse ist jedenfalls solange nicht auszugehen, als die zumutbare therapeutische Option einer fachärztlich angeordneten intensiven Psychotherapie nicht konsequent und motiviert verfolgt wurde (Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 28. April 2016 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorhandenen medizinischen Berichte ist ohne weiteres davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin seit Herbst 2014 an einer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung, mittelgradige Episode, leidet (E. 4.1-3), wobei auch die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte der G.___ eine Arbeitsunfähigkeit erst ab März 2015 attestierten (E. 4.1). Darüber hinaus gingen sie grundsätzlich von einer guten Prognose aus und hielten eine Teilarbeitsfähigkeit von 50 % ab zirka September oder Oktober 2015 für realistisch (E. 4.1-3). In ihren Berichten vom 22. und 29. Juni 2015 schilderten die Ärzte denn auch bereits Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen bezüglich Konzentration, Gedankenkreisen, Stimmung, Freud- und Interessefähigkeit sowie Antrieb, wobei sie die Arbeitsunfähigkeit nach wie vor auf 100 % festlegten (E. 4.2-3). Ebenso hielt Prof. I.___ am 20. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 fest, die depressiven Symptome hätten sich weitgehend zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildet, die Prognose erscheine im Wesentlichen eher günstig (E. 4.5). Auch der Hausarzt Dr. J.___ ging Ende November 2015 offensichtlich von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus, nachdem er zwar bis Ende Dezember 2015 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte, ab Januar 2016 jedoch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit festhielt (E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesen Beurteilungen, wonach sich die depressive Symptomatik gegen Ende des Jahres 2015 zurückgebildet hatte, steht einzig der Bericht der Ärzte der G.___ vom 17. Februar 2016 entgegen, gemäss welchem die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen weiterhin bestehen und eine deutlich verminderte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ergeben (E. 4.7). Allerdings verwendeten die Ärzte dabei exakt die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbe Formulierung wie in den Berichten vom Juni 2015, begründeten ihre Einschätzung nicht weiter und führten auch nicht näher aus, weshalb sich der Gesundheitszustand trotz anhaltender Therapien und an sich guter Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose nicht weiter verbessert hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es kann somit insgesamt nicht davon ausgegangen werden, dass die Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pien bereits gescheitert sind und von einer Therapieresistenz ausgegangen werden muss. Zu beachten ist ausserdem, dass die Beschwerdeführerin bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lang wegen unerwünschten Nebenwirkungen auf die Wiederaufnahme einer antidepressiven Pharmakotherapie verzichtet hat (E. 4.1), obschon die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte je nach weiterem Heilungsverlauf eine Intensivierung des Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungssettings durch eine stationäre Behandlung oder eine Optimie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Behandlung durch einen erneuten Einsatz einer antidepressiven Psychopharmakotherapie empfohlen hatten (E. 4.3). Dies lässt insbesondere mit Blick auf das Ausmass der geklagten Beschwerden Rückschlüsse auf den Leidensdruck zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sind damit die Behandlungsmöglichkeiten der psychischen Beeinträchtigung noch nicht vollständig ausgeschöpft, sodass es insgesamt am Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung fehlt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was sodann die somatischen Beschwerden betrifft, leidet die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gemäss dem L.___-Gutachten insbesondere an einer Frozen Shoulder links unklarer Ausprägung. Die Gutachter verneinten angesichts der erhobenen deutlichen und sicheren Hinweise auf eine bewusstseinsnahe demonstrative Darbietung von Einschränkungen und Beschwerden zwar eine gravierende somatische Gesundheitsstörung mit generellem Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, setzten aber für die angestammte Tätigkeit als Pflegefach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frau aufgrund der Frozen Shoulder allenfalls eine Reduktion des Rendements um 50 % fest. Leidensangepasste, körperlich leichte und wechselbelastende Tätigkeiten ohne häufigen Überkopfeinsatz des linken Armes und ohne schweres Heben und Tragen seien der Beschwerdeführerin jedoch per sofort in einem Pensum von 100 % zumutbar (E. 4.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor Eintritt des Gesundheitsschadens war die Beschwerdeführerin als Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fachfrau tätig (Urk. 6/144 Ziff. 2.7) und erzielte damit im Jahre 2015 ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen in der Höhe von Fr. 4‘960.-- monatlich, mithin Fr. 64‘480.-- pro Jahr (Urk. 6/144 Ziff. 2.10, vgl. auch Urk. 6/144/6-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der LSE 2012 erfolgten vielfältige Anpassungen der erhobenen Daten an die entsprechenden Reglemente der Europäischen Union (EU). Neu wird da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter nun nach Berufen (Skill Levels) differenziert statt nach den bisherigen Anforderungsniveaus 1 bis 4 der Stelle. Das Bundesgericht hat in BGE 142 V 178 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2.5.3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellt, dass das statistische Einkommen nach TA1 Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveau 1 der LSE 2012 bei den Männern gegenüber dem Tabellenlohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach TA1 Anforderungsniveau 4 der LSE 2010 ein Plus von 6.3 Prozent, bei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Frauen ein Minus von 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 Prozent und beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Total ein Plus von 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zent zeige, was nicht mit der Lohnentwicklung von 2010 bis 2012 über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. September 2016 E. 6). Es hat erkannt, dass die LSE 2012 im Rahmen einer erstmaligen Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung (Art. 28 ff. IVG) und im Neuanmeldungsverfahren nach vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenrente sowie grundsätzlich auch im Revisionsverfahren (mit Entsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung des potentiellen oder Veränderung des laufenden Rentenanspruchs im Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 oder später) zur Festlegung der Vergleichseinkommen nach Art. 16 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dennoch grundsätzlich als Beweis geeignet ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 142 V 178</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.5.7 und E. 2.5.8.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_343/2016 vom 12. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 E. 6 und 9C_369/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 E. 2.1). Laufende, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die LSE 2010 rechtskräftig zugesprochene Invalidenrenten dürfen aber nicht allein aufgrund der Tabellenlohnwerte gemäss LSE 2012 in Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion gezogen werden (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 und 2.5.8.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_277/2016 vom 20. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist gelernte Pflegefachfrau (Urk. 6/133/11) und ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete seit dem Jahre 2003 auch auf diesem Beruf (Urk. 6/132 Ziff. 5.3). Seit der Kündigung per Ende Mai 2015 (Urk. 6/144 Ziff. 2.1) ist sie arbeitslos. Die Gutachter hielten sämtliche Tätigkeiten in Stationssekretariaten, an Pforten, Rezeptionen, Telefon- und Wachdiensten für zumutbar (E. 4.8). Das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ist daher gestützt auf den standardisierten Durchschnittslohn in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors zu bestimmen und es ist vom mittleren Lohn für Frauen, die praktische Tätigkeiten wie Verkauf, Pflege, Datenverarbeitung und Administration ausführen, auszugehen. Dieser belief sich im Jahre 2012 auf monatlich Fr. 4‘646.-- (LSE 2012, S. 35, Tabelle TA1, Total, Niveau 2), mithin Fr. 55‘752.-- pro Jahr (Fr. 4‘646.-- x 12). Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41.7 Wochenstunden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Total, </span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit, detaillierte Daten) sowie der Nominallohnerhöhung (Schweizerischer Lohnindex insgesamt [1939 = 100], Frauen, Stand 2012: 2630, Stand 2015: 2686; </span><a href="http://www.bfs.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.bfs.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen, detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierte Daten, Lohnentwicklung) ergibt dies für das Jahr 2015 ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen von rund Fr. 59‘359.-- (Fr. 55‘752.-- : 40 x 41.7 : 2630 x</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2686).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Valideneinkommen von Fr. 64‘480.-- (vorstehend E. 6.2.2) sowie einem Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 59‘359.-- (vorstehend E. 6.2.3) ergibt sich somit eine Einkommenseinbusse von Fr. 5‘121.--, was einem Invaliditätsgrad von 7.94 % entspricht. Selbst wenn beim Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zusätzlich ein Leidensabzug vorgenommen würde, besteht damit auch aufgrund der somatischen Beschwerden kein Anspruch auf eine Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich damit weder aufgrund der psychischen noch der somatischen Beeinträchtigungen ein Anspruch auf eine Rente der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung und der angefochtene Entscheid vom 27. Januar 2016 erweist sich als rechtens. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">t</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">en; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>