<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-02-02-2C_113-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_113/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 2. Februar 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Remo Busslinger, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 9. Dezember 2021 (VB.2021.00430). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> A.________ (geb. 1980) ist kosovarischer Staatsangehöriger. Nachdem er am 14. Mai 2016 zu seiner ungarischen Gattin in die Schweiz eingereist war, kam er in den Genuss einer bis zum 31. Mai 2022 verlängerten Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Nachdem sich die Ehegatten getrennt hatten, widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich am 23. Februar 2021 die entsprechende Bewilligung und hielt A.________ an, das Land zu verlassen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Die hiergegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ging in seinem Urteil vom 9. Dezember 2021 davon aus, dass die Gatten ab Mai 2017 bzw. November 2018 getrennt gelebt hätten und der Ehewille am 2. Mai 2019 erloschen gewesen sei, womit die Ehe keine drei Jahre im Sinne von <span class="artref">Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG</span> (Bewilligung nach Auflösung der Familiengemeinschaft) gedauert habe. Wichtige Gründe im Sinne von <span class="artref">Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG</span> würden nicht geltend gemacht und seien nicht ersichtlich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> A.________ beantragt vor Bundesgericht, die Widerrufs- und Wegweisungsverfügung des Migrationsamts vom 23. Februar 2021 aufzuheben und ihm seine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA weiterhin bis zum 31. Mai 2022 zu gewähren. Seiner Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung beizulegen und das Verfahren bis zum Entscheid des Migrationsamts Zürich über den Familiennachzug zu seiner neuen italienischen Gattin zu sistieren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Rechtsschriften an das Bundesgericht haben die Begehren und deren Begründung zu enthalten; dabei ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG</span> [SR 173.110]). Die Begründung muss sachbezogen sein, d.h. den Gegenstand des angefochtenen Entscheids betreffen. Es ist in gezielter Form auf die für das Ergebnis massgeblichen Ausführungen der Vorinstanz einzugehen (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=26.01.2022&amp;to_date=14.02.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.1 - 2.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Die vorliegende Eingabe genügt diesen Begründungsanforderungen nicht: Gegenstand vor Bundesgericht kann nur das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich bilden (<span class="artref">Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG</span>). Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer legt auch nicht ansatzweise dar, inwiefern <i>dieses</i> Rechte oder Rechtsnormen verletzen oder nicht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung entsprechen würde. Er argumentiert, dass er inzwischen eine hier aufenthaltsberechtigte italienische Staatsbürgerin geheiratet habe und die Voraussetzungen für einen Familiennachzug nach <span class="artref">Art. 44 AIG</span> erfüllt seien. Dies bildet jedoch vor Bundesgericht nicht Verfahrensgegenstand; hierüber wird - was der Beschwerdeführer selber einräumt - erst noch das Migrationsamt des Kantons Zürich zu befinden haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.1.</b> Auf die offensichtlich ungenügend begründete Beschwerde ist durch die Abteilungspräsidentin im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten. Mit diesem Entscheid wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung und Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.2.</b> Der unterliegende Beschwerdeführer hat die Kosten für das bundesgerichtliche Verfahren zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Februar 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: F. Aubry Girardin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar </div> </div></body></html>