<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00210</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107427&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00210</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.09.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anrechenbarkeit einer Sitzplatzüberdachung auf die Baumasse für Hauptgebäude oder auf diejenige für Besondere Gebäude?<br/><br/>Entscheidend ist, dass die Verbindung oder die Nähe zu einem Hauptgebäude zusammen mit der Beschaffenheit des Gebäudes nicht dazu führt, dass in einer als Besonderes Gebäude deklarierten Baute Räume entstehen, die bei objektiver Betrachtungsweise zum dauernden Aufenthalt von Menschen geeignet sind (E. 2a). Die umstrittene Sitzplatzüberdachung entspricht den kantonalen Massvorschriften für Besondere Gebäude, ist konstruktiv und architektonisch deutlich abgesetzt und erscheint nicht bloss als Bestandteil des Hauptgebäudes. Die Gartenhalle ist auf drei Seiten vollständig offen; sie ist als Besonderes Gebäude zu qualifizieren (E. 2b). Gutheissung (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALT">AUFENTHALT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUMASSENZIFFER">BAUMASSENZIFFER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESONDERES GEBÃUDE">BESONDERES GEBÃUDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GARTENHALLE">GARTENHALLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GARTENSITZPLATZ">GARTENSITZPLATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNG">GESTALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAUPTGEBÃUDE">HAUPTGEBÃUDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SITZPLATZ">SITZPLATZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERDACHUNG">ÃBERDACHUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)">WEITERE BAUVORSCHRIFTEN (NUTZUNGSDICHTE, ABSTÃNDE ETC.)</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art./§ 2 BZO Kilchberg</span><br/><span class="ungerade">§ 49 Abs. III PBG</span><br/><span class="gerade">§ 238 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 273 PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Am 19. August 2002 erteilte die Baukommission der Gemeinde X der A AG die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r ein Einfamilienhaus an der L-Strasse Nr. 1; gleichzeitig verweigerte sie die Bewilligung fÃ¼r eine massive, seitlich jedoch weitgehend offene, hallenartige Konstruktion von 13 m LÃ¤nge, 2,5 m Tiefe und 3 m HÃ¶he, die als SitzplatzÃ¼berdachung in einem Abstand von 0,5 m vor die SÃ¼dfassade des geplanten Einfamilienhauses gestellt werden sollte. Dieses Gebilde sei als Teil des HauptgebÃ¤udes und nicht als Besonderes GebÃ¤ude zu qualifizieren, was zur Ãberschreitung der zulÃ¤ssigen Baumasse fÃ¼r HauptgebÃ¤ude fÃ¼hre. Ebenfalls nicht bewilligt wurden drei an der L-Strasse geplante AbstellplÃ¤tze.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Baurekurskommission II am 6. Mai 2003 ab.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Mit Beschwerde vom 10. Juni 2003 liess die A AG dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid insoweit aufzuheben, als damit die Bewilligungsverweigerung fÃ¼r den gedeckten Gartensitzplatz bestÃ¤tigt worden sei, und ihr diese Bewilligung zu erteilen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r die Rechtsmittelverfahren vor beiden Instanzen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Baurekurskommission II am 1. Juli und die Baukommission der Gemeinde X am 25. August 2003 beantragten Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge; Letztere verlangte zudem die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. GemÃ¤ss Baubewilligung vom 19. August 2002 ist die Zustellung des baurechtlichen Entscheids auch von D als EigentÃ¼mer der GrundstÃ¼cke L-Strasse Nr. 2 und Nr. 3 verlangt worden. Da die umstrittene Gartenhalle auf der von diesen Liegenschaften abgewandten Seite des bewilligten Einfamilienhauses geplant ist, so dass eine legitimationsbegrÃ¼ndende Betroffenheit ausgeschlossen werden kann, ist auf den Einbezug dieser EigentÃ¼merin ins Beschwerdeverfahren zu verzichten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Streitig ist einzig, ob die vor der SÃ¼dfassade des Einfamilienhauses geplante Sitz­platzÃ¼berdachung auf die Baumasse fÃ¼r HauptgebÃ¤ude oder auf diejenige fÃ¼r Besondere GebÃ¤ude gemÃ¤ss Ziffer 2.1 der Bau- und Zonenordnung der Gemeinde X vom 4. April 1995 anzurechnen ist. Ist dieses Bauvolumen entsprechend der Auffassung der Beschwerdegegnerin den Hauptbauten zuzurechnen, wird die fÃ¼r solche GebÃ¤ude zulÃ¤ssige Baumassenziffer unbestrittenermassen Ã¼berschritten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Die Bau- und Zonenordnung der Gemeinde X verwendet den Begriff des Besonderen GebÃ¤udes, ohne ihn nÃ¤her zu bestimmen. Es ist deshalb mit den Parteien davon auszugehen, dass die Begriffsumschreibung des kantonalen Rechts massgeblich ist. Laut § 273 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) gelten als Besondere GebÃ¤ude Bauten, die nicht fÃ¼r den dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt sind und deren grÃ¶sste HÃ¶he 4 m, bei SchrÃ¤gdÃ¤chern 5 m, nicht Ã¼bersteigt. In § 49 Abs. 3 PBG, wonach fÃ¼r solche Bauten in der Bau- und Zonenordnung von den kantonalen MindestabstÃ¤nden abgewichen oder der Grenzbau erleichtert werden kann, ist von GebÃ¤uden und GebÃ¤udeteilen die Rede.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Verwaltungsgericht hat sich mit dem Begriff der Besonderen GebÃ¤ude schon verschiedentlich befasst und seine Rechtsprechung in RB 2000 Nr. 100 = BEZ 2001 Nr. 4 zusammenfassend festgehalten. Diese Rechtsprechung geht entsprechend dem Wortlaut von § 49 Abs. 3 PBG ohne weiteres davon aus, dass Besondere GebÃ¤ude, sofern die Bau- und Zonenordnung nicht etwas anderes bestimmt, an HauptgebÃ¤ude angebaut werden kÃ¶nnen (so letztmals VGr, 7. Mai 2003, VB.2003.00069, www.vgrzh.ch). Entscheidend ist, dass die Verbindung oder die NÃ¤he zu einem HauptgebÃ¤ude zusammen mit der Beschaffenheit des GebÃ¤udes (Befensterung, Isolation, Heizung und dergleichen) nicht dazu fÃ¼hrt, dass in einer als Besonderes GebÃ¤ude deklarierten Baute RÃ¤ume entstehen, die bei objektiver Betrachtungsweise zum dauernden Aufenthalt von Menschen geeignet sind; eine weitergehende funktionale SelbstÃ¤ndigkeit des Besonderen GebÃ¤udes wird nicht verlangt. Dagegen dÃ¼rfen nicht blosse Bestandteile von HauptgebÃ¤uden willkÃ¼rlich zu An- und Nebenbauten erklÃ¤rt werden. Deshalb ist in Anlehnung an die zur Abgrenzung zwischen HauptgebÃ¤uden auf der einen und An- und Nebenbauten auf der anderen Seite entwickelte Rechtsprechung eine gewisse konstruktive und architektonische SelbstÃ¤ndigkeit des Besonderen GebÃ¤udes erforderlich (vgl. RB 1984 Nr. 111; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 2. A., WÃ¤denswil 2000, S. 318). In der Regel ergibt sich diese bereits aufgrund der gegenÃ¼ber HauptgebÃ¤uden geringeren GebÃ¤udehÃ¶he. In Ãbereinstimmung mit dieser Rechtsprechung werden als Beispiele fÃ¼r Besondere GebÃ¤ude auch geschlossene Gartenhallen genannt, sofern sie unbeheizt und nicht direkt mit WohnrÃ¤umen verbunden sind, sowie seitlich vollstÃ¤ndig oder teilweise offene GebÃ¤ude (Fritzsche/BÃ¶sch S. 318). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die umstrittene SitzplatzÃ¼berdachung oder Gartenhalle entspricht den kantonalen Massvorschriften fÃ¼r Besondere GebÃ¤ude. Sie ist konstruktiv und architektonisch deutlich abgesetzt und erscheint nicht bloss als Bestandteil des HauptgebÃ¤udes. Dass sie in der Volumetrie und Materialisierung auf dieses abgestimmt ist, Ã¤ndert daran nichts, sondern ist gemÃ¤ss § 238 Abs. 1 PBG Ã¼ber die Gestaltung sogar geboten. Sodann ist die Gartenhalle auf drei Seiten fast vollstÃ¤ndig offen und reicht nur auf der Westseite in den gewachsenen Boden hinein; fÃ¼r den dauernden Aufenthalt von Menschen bleibt sie damit auch dann ungeeignet, wenn sÃ¤mtliche BefÃ¼rchtungen Ã¼ber die KlimaerwÃ¤rmung zutreffen sollten. Trotz der NÃ¤he zu den WohnrÃ¤umen im HauptgebÃ¤ude kann die Gartenhalle nicht anders genÃ¼tzt werden, als wenn sie weiter entfernt irgendwo auf dem GrundstÃ¼ck stehen wÃ¼rde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Damit ist die umstrittene Gartenhalle als Besonderes GebÃ¤ude zu qualifizieren. Der Entscheid der Baurekurskommission II vom 23. Mai 2000 (BEZ 2000 Nr. 33), auf den die Beschwerdegegnerin verweist, bezieht sich auf eine BalkonÃ¼berdachung im ersten Dachgeschoss eines HauptgebÃ¤udes und gibt somit fÃ¼r die Qualifikation von Besonderen GebÃ¤uden nichts her.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Da die Gartenhalle die Baumassenziffer fÃ¼r Besondere GebÃ¤ude unbestrittenermassen einhÃ¤lt und von der Beschwerdegegnerin keine anderen RegelverstÃ¶sse geltend gemacht werden, ist die Beschwerde gutzuheissen. DemgemÃ¤ss sind der Entscheid der Baurekurskommission II und der Beschluss der Baukommission der Gemeinde X im angefochtenen Umfang aufzuheben, und ist Letztere einzuladen, der BeschwerdefÃ¼hrerin die Bewilligung fÃ¼r die Gartenhalle zu erteilen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens vor der Rekurskommission teilweise und diejenigen des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht vollstÃ¤ndig der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]), die zudem zu einer ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'500.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verpflichten ist (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><a id="Text12"></a>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1.<span> </span>Die Beschwerde wird gutgeheissen. DemgemÃ¤ss werden der Entscheid der Baurekurskommission II vom 6. Mai 2003 und der Beschluss der Baukommission der Gemeinde X vom 19. August 2002 bezÃ¼glich der Bauverweigerung fÃ¼r die Ãberdachung des Gartensitzplatzes aufgehoben und wird die Baukommission zur Erteilung der entsprechenden Bewilligung eingeladen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2.<span> </span>Die Kosten des Rekursverfahrens werden je zur HÃ¤lfte der BeschwerdefÃ¼hrerin und der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. Die Beschwerdegegnerin wird zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an die BeschwerdefÃ¼hrerin verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft des Urteils.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="MsoNormal"><span>6. ...</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>