Inhalt
I.	Zweck	3
II.	Dauernde Schlüsselbezüge	3
III.	Kurzfristige Schlüsselausgaben	4
IV.	Haftung	4
V.	Schlussbestimmungen	5
Gestützt auf das Reglement über die Benützung von kommunalen Lokalitäten Art. 24 erlässt der Gemeindevorstand folgende Schlüsselordnung.
Zweck
Dauernde Schlüsselbezüge
Kurzfristige Schlüsselausgaben
Haftung
Schlussbestimmungen
Systematische Sammlung
des Kommunalrechts der
Gemeinde Sagogn
Nummer
0290.02.01
Titel
Schlüsselverordnung
Ausgabe

Ausgabe vom 18.02.2024

Ausgabe vom 16.04.2015
Ausgabe vom 07.12.2012
Ausgabe vom 10.10.2005
Gültig ab
05.03.2024 - übersetzt
Einleitende Bemerkungen

Aus Gründen der Vereinfachung beziehen sich Personen-, Funktions- und Gewerbeangaben in dieser amtlichen Publikation jeweils auf alle Geschlechter, ausser wenn explizit etwas anderes definiert ist. Dies ist eine Gebrauchsübersetzung ohne Rechtskraft. Es gilt die verabschiedete romanische Version.

Letzte informale Änderung 09.03.2024 durch Thomas Candrian.
Einleitende Bemerkungen

Aus Gründen der Vereinfachung beziehen sich Personen-, Funktions- und Gewerbeangaben in dieser amtlichen Publikation jeweils auf alle Geschlechter, ausser wenn explizit etwas anderes definiert ist. Dies ist eine Gebrauchsübersetzung ohne Rechtskraft. Es gilt die verabschiedete romanische Version.

Letzte informale Änderung 09.03.2024 durch Thomas Candrian.
Zweck
Art. 1
Zweck
Dieses Reglement regelt die Zuständigkeiten für den Zutritt zu Gemeindelokalitäten und die Rechte und Pflichten der Schlüsselinhaber.
Gemeindekanzlei
Art. 2
Gemeindekanzlei
Die Kanzlei ist im Auftrag des Vorstandes für die Schlüssel zuständig. Nur sie darf neue Schlüssel bestellen und bestehende ändern. Änderungen an Schliessanlagen dürfen nur im Auftrag des Gemeindevorstandes vorgenommen werden.

Die Verwaltung, die Herausgabe und das Zurückholen von Schlüsseln wird von der Kanzlei eigenständig ausgeführt. Es wird ein Aussendungsprotokoll erstellt, das alle Schlüsseln erfasst. Adresse, Telefonnummer, Ausstellungsdatum und Unterschrift für das Zurückholen und Zurückgeben werden in diesem Protokoll erfasst.

Die Kanzlei ist ermächtigt, Verordnungen zu erlassen und Weisungen zu erteilen.
Grundsatz
Art. 3
Grundsatz
Jede natürliche oder juristische Person, die in gemeindlichen Räumen regelmässig Übungen oder Trainings durchführt, kann einen Schlüssel verlangen. Der Schlüssel wird gegen ein Depot von Fr. 20.- abgegeben. Gemeindeangestellte und Amtspersonen sowie Angestellte des Schulverbandes sind vom Depot befreit, sofern ein Schlüssel für ihre Tätigkeit benötigt wird.

Besteht ein Verein (Institution, Gruppierung) aus mehreren Gruppen oder Mannschaften, können mehrere Schlüssel zu gleichen Konditionen bezogen werden.
In begründeten Fällen kann die Kanzlei die Herausgabe eines Schlüssels verweigern oder den Schlüssel zurückverlangen. Art. 27 des Raumnutzungsgesetzes gilt für diese Fälle.
Wechsel
Art. 4
Wechsel
Personelle Wechsel innerhalb der Organisation bedingen automatisch die Abwicklung eines neuen Schlüssel-Ausgabeverfahrens. Die Weitergabe des Schlüssels ist nicht gestattet.
Grundsatz
Art. 5
Grundsatz
Jede natürliche oder juristische Person kann bei entsprechender Erlaubnis von der Gemeindeverwaltung einen Schlüssel verlangen.

Eine solche Schlüsselübergabe dauert maximal zwei Wochen. Über Ausnahmen entscheidet die Kanzlei.

Für kurzfristige Bezüge braucht es kein Depot. Artikel 2 wird angewendet.
Haftung
Art. 6
Haftung
Wer einen Schlüssel erhält und dafür das Ausstellungsprotokoll unterschreibt, haftet für alle Folgen, die sich aus dem Besitz des Schlüssels ergeben.

Diese Person ist verantwortlich:
für die regelgemässe Nutzung der Räumlichkeiten und Anlagen
die Vorschriften der Gesetze einzuhalten
sorge zu haben, dass der Schlüssel nicht gestohlen oder ohne Erlaubnis benutzt wird
dass keine Kopien angefertigt werden
im Fall des Verlusts zu informieren
die Schlüssel ohne Frage an die Kanzlei zurückzugeben, falls sie nicht mehr gebraucht werden

Bei Verlust eines Schlüssels oder wenn die Vorgaben von Absatz 2 nicht eingehalten werden, werden die Kosten für neue Zylinder und Schlüssel und ähnliches dem Verantwortlichen in Rechnung gestellt.
Deposit
Art. 7
Deposit
Das Depot wird dem Schlüssellieferanten gegen Quittung ausbezahlt, sofern kein Verfallsgrund vorliegt.

Das Depot wird in folgenden Fällen nicht zurückerstattet:
Vorschriften widersprechen
Nutzen der Räumlichkeiten ohne Erlaubnis
	Schlüsselübergabe
Schlüsselkontrollen
Art. 8
Schlüsselkontrollen
Die Gemeindekanzlei kann periodische Schlüsselkontrollen durchführen.
Inkrafttreten, Änderungen
Art. 9
Inkrafttreten, Änderungen
Dieses Reglement tritt mit der Genehmigung durch den Gemeindevorstand in Kraft. 

Dieses Reglement ersetzt alle vorherigen Reglemente.
Ausgabe vom Gemeindevorstand genehmigt am
05.03.2024
Ausgabe von der Gemeindeversammlung genehmigt am
-
Ausgabe von der Regierung des Kantons GR genehmigt am
-
Schlüsselverordnung
Systematische Rechtssammlung		Seite 2 von 6
Schlüsselverordnung - Schlussbestimmungen	05.03.2024 - übersetzt
Systematische Rechtssammlung		Seite 2 von 6