<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00073</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205747&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00073</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 12.10.2006 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Verkehrsanordnung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Neues Verkehrsregime auf der Sempacherstrasse in Zürich: <br/><br/>Auf einzelne Begehren ist nicht einzutreten, da damit der Streitgegenstand in unzulässiger Weise erweitert wird (E.1). Für so genannte funktionelle Verkehrsbeschränkungen belässt die Bundesgesetzgebung den Kantonen einen weiten Rahmen; zulässig sind solche etwa zum Schutz der Anwohner vor übermässigem Berufsverkehr (E.2). Mit der Verkehrsanordnung wird eine Entlastung der als Quartierstrasse klassierten Sempacherstrasse bezweckt. An dieser Zielsetzung besteht ein erhebliches öffentliches Interesse und die streitige Verkehrsanordnung bildet dazu ein zweckmässiges und taugliches Mittel (E.3.1). Die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Verkehrsbehinderungen auf der Hofackerstrasse beim Zufahren und Sicherheitsrisiken auf dem Kapfsteig beim Wegfahren der Lastwagen erweisen sich nicht als erheblich (E.3.2). Abweisung der Beschwerde (E.3.5). Kostenfolge (E.4). <br/><br/>vgl. auch VB.2003.00333 und VB.2005.00071.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRVERBOT">FAHRVERBOT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)">VERKEHR (INKL. STRASSENRECHT, WANDERWEGE)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSBESCHRÃNKUNG">VERKEHRSBESCHRÃNKUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 3 Abs. 4 SVG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die Sempacherstrasse in ZÃ¼rich zweigt nordwestlich der Burgwies von der Forchstrasse bergwÃ¤rts ab, kreuzt den Kapfsteig sowie die Hofackerstrasse und mÃ¼ndet beim Klusplatz in die Witikonerstrasse. Aufgrund einer VerfÃ¼gung des Polizeidepartements der Stadt ZÃ¼rich vom 10. Februar 1969 gilt auf der Sempacherstrasse ein Einbahnverkehrsregime, wonach der Verkehr von der Forchstrasse Richtung Kapfsteig, vom Kapfsteig Richtung Hofackerstrasse und von der Hofackerstrasse Richtung Klusplatz (das letztgenannte TeilstÃ¼ck fÃ¼r Motorwagen und MotorrÃ¤der nur fÃ¼r Zubringerdienst) gestattet ist. Mit VerfÃ¼gung vom 8. Februar 1999 ordnete das stÃ¤dtische Polizeidepartement eine Ãnderung des Verkehrsregimes auf der Sempacherstrasse an. Danach soll der Verkehr mit Fahrzeugen (ausgenommen FahrrÃ¤der und MotorfahrrÃ¤der) vom Kapfsteig in sÃ¼dÃ¶stliche Richtung zur Forchstrasse sowie vom Kapfsteig in nordwestliche Richtung zur Zufahrt bei der Liegenschaft Nr. 53 untersagt werden; damit wÃ¼rde der Abschnitt zwischen dieser Liegenschaftszufahrt und der Hofackerstrasse beidseitig befahrbar; das Einbahnverkehrsregime wÃ¼rde auf den Abschnitt zwischen Zufahrt zur Liegenschaft Nr. 53 und EinmÃ¼ndung in die Forchstrasse beschrÃ¤nkt; dies jedoch in zwei TeilstÃ¼cken mit gegenlÃ¤ufiger Ausrichtung auf den Kapfsteig, sodass in Richtung Hofackerstrasse kein Durchgangsverkehr mehr zugelassen wÃ¤re. FÃ¼r die Liegenschaft Nr. 01 wÃ¤re damit die Zufahrt mit Motorfahrzeugen und MotorrÃ¤dern nur noch von der Hofackerstrasse her mÃ¶glich, hingegen die Wegfahrt sowohl in nordwestlicher Richtung zur Hofackerstrasse wie auch in sÃ¼dÃ¶stlicher Richtung zum Kapfsteig und Ã¼ber diesen zur Forchstrasse.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen die am 11. Februar 1999 amtlich publizierte VerfÃ¼gung vom 8. Februar 1999 erhob unter anderen die D AG, die an der Sempacherstrasse 01 einen GeschÃ¤ftsbetrieb fÃ¼hrt, am 26. Februar 1999 Einsprache, welche sie am 21. April 1999 ergÃ¤nzte. Der Stadtrat wies die Einsprache am 8. September 1999 ab, wobei er auf das erst am 21. April 1999 gestellte, als verspÃ¤tet gewÃ¼rdigte Begehren nicht eintrat. Den dagegen am 8. Oktober 1999 erhobenen Rekurs hiess der Statthalter des Bezirkes ZÃ¼rich am 22. Dezember 1999 gut, soweit er darauf eintrat; er wies die Sache zur weiteren Behandlung an den Stadtrat zurÃ¼ck. Dieser wies die Einsprache am 8. MÃ¤rz 2000 erneut ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Den hiergegen am 12. April 2000 erhobenen Rekurs wies der Statthalter am 10. August 2000 ab, soweit er auf das Rechtsmittel eintrat und dieses nicht gegenstandslos geworden war. </p> <p class="Sachverhalt2">Die D AG zog den Rekursentscheid am 6. September 2000 an den Regierungsrat weiter. Dieser vereinigte das Rechtsmittel mit jenen anderer Rekurrenten; er wies die Rekurse am 23. Juli 2003 ab, soweit er darauf eintrat; die Rekurskosten, worunter eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 4'000.-, auferlegte er zu einem Viertel der D AG Dagegen erhob die D AG am 18. September 2003 Beschwerde an das Verwaltungsgericht (VB.2003.00333, www.vgrzh.ch). Sie hielt an ihren Einwendungen fest, wonach das neue Verkehrsregime auf der Sempacherstrasse fÃ¼r sie mit schweren Nachteilen verbunden sei und dass den von ihr geltend gemachten Schwierigkeiten bei der Zu- und Wegfahrt der ihre Liegenschaft beliefernden Lastwagen nicht Rechnung getragen werde. Das Verwaltungsgericht hiess das Rechtsmittel am 13. November 2003 teilweise gut und wies die Sache im Sinn der ErwÃ¤gungen zur ergÃ¤nzenden SachverhaltsabklÃ¤rung an den Regierungsrat zurÃ¼ck. Der Regierungsrat wies hierauf mit Beschluss vom 26. Mai 2004 seinerseits die Sache zur ErgÃ¤nzung im Sinn der verwaltungsgerichtlichen ErwÃ¤gungen an das Statthalter­amt ZÃ¼rich zurÃ¼ck. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>IV. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Statthalteramt ZÃ¼rich fÃ¼hrte am 25. August 2004 im Beisein beider Parteien an der Sempacherstrasse einen Augenschein durch. Sodann fÃ¼hrte das stÃ¤dtische Polizeidepartement am 27. August 2004 um 0800 Uhr mit dem Lastwagen 02 der Seepolizei eine Probefahrt durch, welche sowohl die Zufahrt von der Hofackerstrasse her (mit AbbiegemanÃ¶ver in die Sempacherstrasse) zur Liegenschaft Sempacherstrasse 01 wie auch die Wegfahrt von dort Ã¼ber den unteren Kapfsteig zur Forchstrasse umfasste. Das Statthalter­amt ZÃ¼rich wies den (am 12. April 2000 eingereichten) Rekurs am 12. Januar 2005 (erneut) ab. Die Rekurskosten von Fr. 801.- auferlegte es der Rekurrentin.</p> <p class="Urteilstext">Hiergegen gelangte die D am 10. Februar 2005 direkt an das Verwaltungsgericht mit dem Hauptantrag, das bisherige Verkehrsregime an der Sempacherstrasse zu belassen (VB.2005.00071, www.vgrzh.ch). Das Verwaltungsgericht hiess die Beschwerde am 12. Mai 2005 wegen Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs teilweise gut und wies die Sache zur ergÃ¤nzenden Untersuchung im Sinn der ErwÃ¤gungen (Beweisaufnahme mit Lastwagenfahrt unter Mitwirkung der BeschwerdefÃ¼hrerin) an das Statthalteramt zurÃ¼ck (zum Wegfall der regierungsrÃ¤tlichen ZustÃ¤ndigkeit als zweite Rekursinstanz vgl. VB.2005.00071, E. 1.1 sowie schon VB.2003.00333, E. 1). </p> <p class="Sachverhalt1"><b>V. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Statthalteramt fÃ¼hrte am 31. August 2005 unter Mitwirkung der Parteien einen Augenschein mit Lastwagenfahrten durch. Das Polizeidepartement nahm am 25. November 2005 zu ergÃ¤nzenden Fragen des Statthalters (inwiefern die streitige Verkehrsanordnung immer noch aktuell sei, weshalb keine taugliche Alternative infrage komme und wie allenfalls die Ausfahrt vom Kapfsteig in die Forchstrasse gefahrlos gestaltet werden kÃ¶nne) schriftlich Stellung. Mit Entscheid vom 12. Januar 2006 wies der Statthalter den Rekurs vom 12. April 2000 zum dritten Mal ab. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'220.- auferlegte er der Rekurrentin.</p> <p class="Urteilstext">Hiergegen gelangte die D am 10. Februar 2006 erneut an das Verwaltungsgericht mit dem Hauptantrag, das bisherige Verkehrsregime auf der Sempacherstrasse zu belassen; ausserdem beantragte sie, das im MÃ¤rz 2005 fÃ¼r den Kapfsteig aufgehobene Last­wagenverbot wieder einzufÃ¼hren, die Markierung der blauen Zone am unteren Kapfsteig in den bis Herbst 2004 bestehenden Zustand zurÃ¼ckzufÃ¼hren sowie die mit dem Verkehrsregime-Wechsel angestrebte Unterbindung des Verkehrs auf der Sempacherstrasse dadurch herbeizufÃ¼hren, dass Letztere bei der Einfahrt Forchstrasse mit der Signalisation "Fahrverbot/Zubringerdienst/Parkieren 8032 gestattet" versehen werde; die bisherigen ablehnenden Entscheide der Vorinstanzen seien ohne Kostenfolgen fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuheben und diese sei fÃ¼r die gesamten aufgelaufenen Umtriebe von 1999-2006 angemessen zu entschÃ¤digen.</p> <p class="Urteilstext">Der Statthalter verzichtete auf Vernehmlassung. Das stÃ¤dtische Polizeidepartement ersuchte am 9. MÃ¤rz 2006 um Abweisung der Beschwerde. Die BeschwerdefÃ¼hrerin reichte am 3. April 2006 unaufgefordert eine weitere Eingabe ein, worin sie zur Beschwerdeantwort Stellung nimmt. Diese Eingabe wird im Folgenden berÃ¼cksichtigt, obwohl kein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden ist. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Begehren, anstelle des geplanten neuen Verkehrsregimes die Sempacherstrasse bei der Einfahrt Forchstrasse mit der Signalisation "Fahrverbot/Zubringerdienst/Par­kieren 8032 gestattet" zu versehen, hat die BeschwerdefÃ¼hrerin bereits mit ihrer zweiten Beschwerde vom 10. Februar 2005 gestellt, ebenso das Begehren, die Markierung der blauen Zone am unteren Kapfsteig in den bis Herbst 2004 bestehenden Zustand zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Das Verwaltungsgericht ist im Entscheid VB.2005.00071 vom 12. Mai 2005 auf diese Begehren nicht eingetreten, weil damit der Streitgegenstand in unzulÃ¤ssiger Weise erweitert werde (Disp.-Ziff. 1 in Verbindung mit E. 1.2). Darauf ist schon wegen der Rechtskraft des damaligen Verwaltungsgerichtsentscheids nicht zurÃ¼ckzukommen. Auf die beiden erneut gestellten, in der Eingabe vom 3. April 2006 nochmals bekrÃ¤ftigten Begehren ist daher wiederum nicht einzutreten (bezÃ¼glich des erstgenannten Begehrens vgl. auch hinten E. 3.4).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Nicht einzutreten ist sodann auf das erstmals gestellte, in der Eingabe vom 3. April 2006 wiederum bekrÃ¤ftigte Begehren, das im MÃ¤rz 2005 fÃ¼r den Kapfsteig aufgehobene Lastwagenverbot wieder einzufÃ¼hren. Zwar hÃ¤ngt die Aufhebung des Lastwagenverbots auf dem Kapfsteig mit der streitbetroffenen Verkehrsanordnung auf der Sempacherstrasse insofern zusammen, als diese neu getroffene Massnahme auch bei EinfÃ¼hrung der streitbetroffenen Verkehrsanordnung auf der Sempacherstrasse den Lastwagen, welche die Liegenschaft Sempacherstrasse 01 der BeschwerdefÃ¼hrerin beliefern, die Wegfahrt ohne WendemanÃ¶ver, Ã¼ber den Kapfsteig in die Forchstrasse ermÃ¶glichen wÃ¼rde (was die BeschwerdefÃ¼hrerin jedoch nicht geltend lassen will, weil ihrer Auffassung nach das Befahren des Kapfsteigs durch schwere Lastwagen zu gefÃ¤hrlich sei). Doch genÃ¼gt dieser Zusammenhang nicht, um die Aufhebung des Lastwagenverbots, Ã¼ber welche die Vorinstanzen nicht entschieden haben, erstmals im jetzigen Beschwerdeverfahren als eigenstÃ¤ndiges Anfechtungsobjekt zu Ã¼berprÃ¼fen; mit dem diesbezÃ¼glichen Begehren wird der Streitgegenstand in unzulÃ¤ssiger Weise erweitert, weshalb darauf ebenfalls nicht einzutreten ist. Das schliesst allerdings nicht aus, im Zusammenhang mit den Einwendungen der BeschwerdefÃ¼hrerin (wonach bei EinfÃ¼hrung des neuen Verkehrsregimes auf der Sempacherstrasse das einen Verzicht auf WendemanÃ¶ver ermÃ¶glichende Wegfahren der ihre Liegenschaft beliefernden Lastwagen Ã¼ber den Kapfsteig wegen der GefÃ¤hrlichkeit dieser Route keine taugliche Alternative zum heutigen Verkehrsregime bilde) die bisherigen Erfahrungen mit dem Lastwagenverkehr auf dem Kapfsteig im jetzigen Beschwerdeverfahren zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Art. 3 Abs. 3 des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG) kÃ¶nnen die Kantone auf Strassen, die nicht dem all­gemeinen Durchgangsverkehr geÃ¶ffnet sind, den Motorfahrzeug- und Fahr­rad­ver­kehr vollstÃ¤ndig untersagen oder zeitlich beschrÃ¤nken. Nach Art. 3 Abs. 4 SVG kÃ¶nnen "andere" BeschrÃ¤nkungen oder Anordnungen erlassen werden, soweit der Schutz der Bewohner oder gleichermassen Betroffener vor LÃ¤rm und Luftver­schmutzung, die Beseitigung von Benachteiligungen fÃ¼r Menschen mit Behinderungen, die Sicherheit, die Erleichterung oder die Regelung des Verkehrs, der Schutz der Strasse oder andere in den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen liegende GrÃ¼nde dies erfordern (Satz 1). Aus solchen GrÃ¼nden kÃ¶nnen ins­besondere in Wohnquartieren der Verkehr beschrÃ¤nkt und das Parkieren besonders geregelt werden (Satz 2). Art. 3 Abs. 4 SVG belÃ¤sst damit den Kantonen fÃ¼r so genannte funk­tionelle ("andere") VerkehrsbeschrÃ¤nkungen einen weiten Rahmen; neben solchen aus GrÃ¼nden des Umweltschutzes kommen alle Massnahmen in Betracht, die der Verkehrssicher­heit und -regelung im weitesten Sinne dienen (vgl. BGE 106 IV 201), etwa dem Schutz der Anwohner vor Ã¼bermÃ¤ssigem Berufsverkehr. </p> <p class="Urteilstext">Nach Art. 107 Abs. 5 Satz 1 der eidgenÃ¶ssischen Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 (SSV) ist entsprechend dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤s­sig­keit (dazu BGE 105 IV 66) bei Ã¶rtlichen Anordnungen auf bestimmten Strassenstrecken jene Massnahme zu wÃ¤hlen, welche den Zweck mit den geringsten EinschrÃ¤nkungen erreicht. Nach der gefestigten Praxis des Regierungsrats ist beim Erlass von Verkehrsanordnungen auf Gemeindestrassen der Auffassung der Organe des Gemein­wesens, welchem die Hoheit Ã¼ber die fragliche VerkehrsflÃ¤che zusteht, wesentliches Gewicht beizumessen. Das entspricht der Regelung in der kantonalen Signalisationsverordnung vom 21. November 2001, wonach dauernde Verkehrs­anordnungen auf Gemeindestrassen auf Antrag der zustÃ¤ndigen GemeindebehÃ¶rde verfÃ¼gt werden (§ 4 Abs. 2) und wonach in den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur die diesbezÃ¼gliche VerfÃ¼gungsbefugnis an die stÃ¤dtischen BehÃ¶rden delegiert ist (§ 27). </p> <p class="Urteilstext">Bei der ÃberprÃ¼fung solcher Massnahmen im Rechtsmittelverfahren kommt dem Statthalter als RekursbehÃ¶rde nach § 20 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) auch eine Ermessens- und Zweck­mÃ¤ssigkeitskontrolle zu, wÃ¤hrend das Verwaltungsgericht nach § 50 VRG auf die Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Mit der Verkehrsanordnung vom 8. Februar 1999 wird in erster Linie bezweckt, die als Quartierstrasse klassierte Sempacherstrasse, welche innerhalb der formell rechtskrÃ¤ftigen Tempo-30-Zone "MÃ¼hlehalde" liegt, vom Verkehr zu entlasten und damit zur mit der EinfÃ¼hrung von Tempo-30-Zonen in Hirslanden angestrebten Verkehrsberuhigung beizutragen; insbesondere soll der "Schleichweg" Ã¼ber die Sempacherstrasse zur Umfahrung der Verkehrs­rege­lungs­anlage bei der Verzweigung Freie-/Hofacker­strasse unterbunden werden. Der Statthalter hat erwogen, an dieser Zielsetzung bestehe ein erhebliches Ã¶ffentliches Interesse und die streitige Verkehrsanordnung bilde dazu ein zweckmÃ¤ssiges und taugliches Mittel (Rekursentscheid E. 2). Was die BeschwerdefÃ¼hrerin dagegen vorbringt (Beschwerdeschrift Ziffer 3.4.1), vermag diese Beurteilung nicht zu entkrÃ¤ften. Der Statthalter hat in diesem Zusammenhang auf eine neue, am 26. Oktober 2005 zwischen 07.50 und 08.50 Uhr durchgefÃ¼hrte VerkehrszÃ¤hlung der Dienstabteilung Verkehr hingewiesen, wonach von 207 Fahrzeuglenkenden, die stadteinwÃ¤rts von der Forch- in die Sempacherstrasse abbogen, 192 via Sempacherstrasse an die Witikonerstrasse fuhren, was einem Durchfahrtsverkehr von 93 % entspreche. Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt, dass diese Verkehrsmessung eine ungenÃ¼gende Beurteilungsgrundlage darstelle. Indessen stÃ¼tzt sich die gerÃ¼gte Beurteilung nicht allein auf diese Verkehrsmessung; Letztere bestÃ¤tigt lediglich frÃ¼here Erhebungen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Ausgehend davon, dass der Betrieb der BeschwerdefÃ¼hrerin an der Sempacherstrasse 01 heute noch von grossen Lastwagen beliefert wird und seitens der Anlieferer offenbar nicht auf kleinere Fahrzeuge umgestellt werden kÃ¶nne (vgl. dazu VB.2003.00333, E. 5.2), hat sich der Statthalter sodann erneut mit den Einwendungen auseinander gesetzt, mit denen die BeschwerdefÃ¼hrerin verschiedene mit dem geplanten Verkehrsregime verbundene Nachteile bei der Anlieferung ihres Betriebes an der Sempacherstrasse 01 geltend macht. Zur Beurteilung dieser Einwendungen wurden am Augenschein vom 31. August 2005 Probefahrten mit einem 8,5 m langen <i>Lastwagen samt Chauffeur der Firma A</i> (einer Lieferantin der BeschwerdefÃ¼hrerin) durchgefÃ¼hrt: zunÃ¤chst die Anfahrt Ã¼ber die Hofackerstrasse in die Sempacherstrasse, einerseits von der Witikonerstrasse herkommend, anderseits von der Freistrasse herkommend; hernach das WendemanÃ¶ver auf dem Vorplatz der Liegenschaft Sempacherstrasse 01, sodann die Wegfahrt von dieser Liegenschaft ohne WendemanÃ¶ver in sÃ¼dÃ¶stlicher Richtung mit Einbiegen in den Kapfsteig und Einbiegen vom Kapfsteig in die Forchstrasse. Danach wurden die gleichen Fahrten und ManÃ¶ver nochmals mit einem <i>Lastwagen der Seepolizei</i> durchgefÃ¼hrt: Linksabbiege-ManÃ¶ver Hofacker-/ Sempacherstrasse, Rechtsabbiege-ManÃ¶ver Hofacker-/Sempacher­strasse, WendemanÃ¶ver Sempacherstrasse 01, Rechtsabbiege-ManÃ¶ver Sempacherstrasse/Kapfsteig und Rechtsabbiege-ManÃ¶ver Kapfsteig/Forchstrasse. Der vergleichsweise vorgenommenen Beurteilung der Zu- und Wegfahrten unter dem <i>heutigen</i> Verkehrsregime dienten sodann das Abstellen auf dem Vorplatz der Liegenschaft Sempacherstrasse 01 sowie das RechtsabbiegemanÃ¶ver Sempacher-/Hofackerstrasse.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Der Statthalter erwog, beim Einbiegen der Lastwagen von der Hofackerstrasse in die Sempacherstrasse kÃ¶nne es allenfalls zu kurzfristigen BeeintrÃ¤chtigungen des Verkehrsflusses auf der Hofackerstrasse kommen; die VerhÃ¤ltnisse seien jedoch nicht anders als bei anderen Orten in der Stadt, wo Lastwagen zur Anlieferung von GÃ¼tern aus Durchgangstrassen in Quartierstrassen einbiegen mÃ¼ssten; es sei nicht ersichtlich, dass es bei der hier zu beurteilenden Einbiegung Hofacker-/Sempacherstrasse zu besonders kritischen Situationen kommen kÃ¶nne. Die bei den Probefahrten festgestellten Schwierigkeiten seien vor allem darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren, dass an der Sempacherstrasse noch Prellsteine und Signaltafeln vorhanden seien; diese wÃ¼rden jedoch bei der EinfÃ¼hrung des neuen Verkehrsregimes beseitigt. Im Ãbrigen verursachten die heute von der Sempacherstrasse in die Hofackerstrasse ausfahrenden Lastwagen (bei der Wegfahrt nach der Anlieferung) gleichermassen StÃ¶rungen des Verkehrsflusses auf der Hofackerstrasse (Rekursentscheid E. 4c). </p> <p class="Urteilstext">In der Beschwerdeschrift (Ziffer 3.4.4) wird dem nichts entgegengehalten, was die vor­instanzliche Beurteilung als unrichtig erscheinen liesse.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Sodann erwog der Statthalter, das im MÃ¤rz 2005 aufgehobene Fahrverbot fÃ¼r schwere Lastwagen auf dem Kapfsteig sei entgegen der Auffassung der Rekurrentin seinerzeit (1972) nicht aus SicherheitsgrÃ¼nden, sondern zur Vermeidung von Immissionen aus dem damals hÃ¤ufigen Lastwagenverkehr eingefÃ¼hrt worden. Mit der Beseitigung dieses Verbotes kÃ¶nne zukÃ¼nftig (bei EinfÃ¼hrung des neuen Verkehrsregimes) die Anlieferung von GÃ¼tern im Betrieb der Rekurrentin nach wie vor ohne WendemanÃ¶ver erfolgen, indem die Lastwagen Ã¼ber den unteren Teil des Kapfsteigs wegfahren kÃ¶nnten. Das immer wieder vorgebrachte Argument der Rekurrentin, eine solche Wegfahrt Ã¼ber den Kapfsteig sei zu gefÃ¤hrlich, leuchte nicht ein. Letzterer sei namentlich auch im Winter bei genÃ¼gender Vorsicht mit Lastwagen befahrbar. Eine relevante GefÃ¤hrdung sei auch bezÃ¼glich des Einbiegens der Lastwagen in die Forchstrasse zu verneinen. Zwar habe sich bei der Probefahrt gezeigt, dass diese Einfahrt nicht optimal sei; doch sei sie bei der vorauszusetzenden Vorsicht des Lenkers gefahrlos zu meistern. Im Ãbrigen seien zur ErhÃ¶hung der Sicherheit im Bereich der Tramhaltestelle an der Forchstrasse drei verstÃ¤rkte Eisenpfosten angebracht worden, die Personen vor allenfalls schleudernden Fahrzeugen wirksam schÃ¼tzen wÃ¼rden. Falls die Situation im Winter vorÃ¼bergehend infolge Glatteisbildung fÃ¼r den Fahrverkehr zu gefÃ¤hrlich werden sollte, mÃ¼sste der Kapfsteig gesperrt und innerhalb des Quartiers eine Umleitung signalisiert werden, womit das von der Rekurrentin befÃ¼rchtete Unfallrisiko jedenfalls auf ein verantwortbares Restmass minimiert werde. Sollte an einzelnen Tagen im Winter bei EisglÃ¤tte und Schnee die Wegfahrt Ã¼ber den unteren Kapfsteig wegen einer behÃ¶rdlichen Sperrung nicht mÃ¶glich bzw. wegen zu hohen Risikos nicht geboten sein, sei der Rekurrentin zuzumuten, dass die Anlieferung mit anschliessendem WendemanÃ¶ver vor ihrer Liegenschaft abgewickelt werde. Zu diesem Zweck wÃ¼rden gemÃ¤ss Darlegung des stÃ¤dtischen Polizeidepartements die markierten ParkplÃ¤tze auf der Sempacherstrasse gegenÃ¼ber der Liegenschaft so verlegt, dass ein Wenden ohne Schwierigkeiten mÃ¶glich sei. DarÃ¼ber hinaus sei es der Rekurrentin auch zuzumuten, an den wenigen Tagen mit derart besonderen VerhÃ¤ltnissen ihren Vorplatz, der Ã¼blicherweise mit vier Autos belegt sei, ausnahmsweise fÃ¼r die erforderlichen WendemanÃ¶ver freizuhalten (Rekursentscheid E. 4d).</p> <p class="Urteilstext">Dem wird in der Beschwerdeschrift (Ziffer 3.4.5 in Verbindung mit 3.3.3.c) einzig entgegengehalten, mit dieser Beurteilung wÃ¼rden die Risiken bagatellisiert bzw. der BeschwerdefÃ¼hrerin eine Dramatisierung der Gefahren unterstellt. Was die Einfahrt vom Kapfsteig in die Forchstrasse anbelange, bÃ¶ten die auf der dortigen Traminsel angebrachten Eisenpfosten fÃ¼r die Fahrzeuge auf der Forchstrasse und die FussgÃ¤nger auf dem Trottoir von vornherein keine zusÃ¤tzliche Sicherheit, und fÃ¼r Personen auf der Traminsel sei der Schutz minim, zumal zu bezweifeln sei, ob die Pfosten, wie vom Beschwerdegegner dargelegt, mit einem Betonfundament von 60/60/60 cm verankert worden seien. Mit diesen summarischen AusfÃ¼hrungen wird die vorinstanzliche Beurteilung nicht entkrÃ¤ftet. Diese stÃ¼tzt sich, soweit es um normale WitterungsverhÃ¤ltnisse geht, auf die Beweisaufnahme vom 31. August 2005 mit Probefahrten. BezÃ¼glich der Risiken bei ausserordentlichen VerhÃ¤ltnissen mit Schnee und Eis handelt es sich um eine Prognose der mit den Verkehrsrisiken vertrauten Fachstellen des Beschwerdegegners; solche Prognosen Ã¼berprÃ¼ft schon die RekursbehÃ¶rde trotz der ihr zustehenden Ermessenskontrolle mit ZurÃ¼ckhaltung (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 14), und das auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwaltungsgericht greift diesbezÃ¼glich ohnehin nur ein, wenn sich die Prognose als unhaltbar erweist (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 94, § 51 N. 7), was hier nicht zutrifft. Eine eingehendere Risikobeurteilung drÃ¤ngt sich nach zutreffender Auffassung des Beschwerdegegners und entgegen der Meinung der BeschwerdefÃ¼hrerin (vgl. Eingabe vom 3. April 2006 S. 2 f.) nicht auf. Dass das Lastwagenfahrverbot auf dem Kapfsteig 1972 nicht aus SicherheitsgrÃ¼nden eingefÃ¼hrt worden war, ergibt sich aus der damaligen VerfÃ¼gung des Polizeivorstandes vom 14. Juni 1972. Laut den Darlegungen des Beschwerdegegners ist zudem seit Aufhebung des Lastwagenverbots keine Verkehrszunahme auf dem Kapfsteig festgestellt worden, was bei der Beurteilung berÃ¼cksichtigt werden darf. Was die MÃ¶glichkeit von WendemanÃ¶vern bei der Liegenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin an der Sempacherstrasse 01 anbelangt, ist zu prÃ¤zisieren, dass laut der ErklÃ¤rung der Dienstabteilung Verkehr anlÃ¤sslich der Beweisaufnahme vom 31. August 2005 die blauen Parkfelder gegenÃ¼ber der Liegenschaft nicht nur bei schlechten WitterungsverhÃ¤ltnissen gesperrt, sondern mit der EinfÃ¼hrung der neuen VerkehrsfÃ¼hrung definitiv verlegt werden sollen, bei welcher ErklÃ¤rung der Beschwerdegegner zu behaften ist. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Zusammenfassend kann dem Beschwerdegegner und der RekursbehÃ¶rde keine unrichtige Tatsachfeststellung vorgeworfen werden, wenn sie die von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemachten Verkehrsbehinderungen auf der Hofackerstrasse beim Zufahren und Sicherheitsrisiken auf dem Kapfsteig beim Wegfahren der Lastwagen als nicht erheblich beurteilt haben. Ebenso wenig ist es rechtsverletzend, wenn sie den wegen der neuen VerkehrsfÃ¼hrung von der BeschwerdefÃ¼hrerin befÃ¼rchteten grÃ¶sseren Umtrieben bei der Anlieferung kein derart hohes Gewicht beimessen, dass deswegen von dieser VerkehrsfÃ¼hrung abzusehen wÃ¤re. Mit dem Einwand, dass damit die bei der heutigen VerkehrsfÃ¼hrung fÃ¼r sie gegebenen "optimalen" ZulieferungsverhÃ¤ltnisse verloren gingen, verkennt die BeschwerdefÃ¼hrerin, dass sie keinen Anspruch auf optimale VerhÃ¤ltnisse bei der Anlieferung ihres inmitten einer Wohnzone gelegenen Betriebes mit schweren Lastwagen hat. Sofern der Betrieb durch die streitige Verkehrsanordnung nicht in seiner Existenz gefÃ¤hrdet ist, was die BeschwerdefÃ¼hrerin selber nicht behauptet, lÃ¤sst sich eine solcher Anspruch auch nicht aus der Wirtschaftsfreiheit ableiten, auf die sie sich denn auch zu Recht nicht beruft.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt an ihrem schon in der Rekursschrift vom 12. April 2000 erhobenen Einwand fest, dass die neue VerkehrsfÃ¼hrung auch fÃ¼r andere Anwohner der Sempacherstrasse mit Nachteilen verbunden sei, weil sie Umwegfahrten in Richtung Forch und in Richtung Fluntern vornehmen mÃ¼ssten. Der Statthalter hat diesen Einwand wie schon in den Rekursentscheiden vom 10. August 2000 und vom 12. Januar 2005 im angefochtenen dritten Entscheid vom 12. Januar 2006 (E. 5a) erneut verworfen. Das Verwaltungsgericht hatte sich bisher damit nicht zu befassen (vgl. VB.2003.00333, E. 5.2 am Ende). Auf die diesbezÃ¼glichen AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz (E. 5a) kann verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). In der Beschwerdeschrift (Ziffer 3.4.7) wird nichts vorgebracht, was diese Beurteilung (als Ergebnis einer AbwÃ¤gung gegenlÃ¤ufiger Interessen) als rechtswidrig erscheinen liesse. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, das neue Verkehrsregime auf der Sempacherstrasse bringe fÃ¼r die Anwohner der Freiestrasse und der Hofackerstrasse eine nicht hinzunehmende Mehrbelastung, hat der Statthalter zu Recht auf die diesbezÃ¼gliche ErwÃ¤gung im regierungsrÃ¤tlichen Rekursentscheid vom 23. Juli 2003 verwiesen. Der Regierungsrat hatte sich dort mit den diesbezÃ¼glichen Einwendungen von rekurrierenden Anwohnern <i>jener</i> Strassen zu befassen, die den zweitinstanzlichen Rekursentscheid nicht weitergezogen haben. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Nichts zu ihren Gunsten kann die BeschwerdefÃ¼hrerin schliesslich daraus ableiten, dass der Statthalter anlÃ¤sslich der Beweisaufnahme vom 31. August 2005 beilÃ¤ufig eine AlternativlÃ¶sung zur Diskussion stellte, wonach die Sempacherstrasse von der Forchstrasse her nur noch fÃ¼r den Zubringerverkehr geÃ¶ffnet und zugleich der Kreis der auf der Sempacherstrasse Parkberechtigten auf ein eng begrenztes Gebiet beschrÃ¤nkt wÃ¼rde. Wenn die RekursbehÃ¶rde in der Folge auf eine solche LÃ¶sung nicht mehr nÃ¤her einging (Rekursentscheid E. 5b am Ende), so ist dies nicht rechtsverletzend, sondern ergab sich aus der im Zeitpunkt der EntscheidfÃ¤llung unter BerÃ¼cksichtigung aller Akten gebotenen Gesamtbeurteilung. Das Verwaltungsgericht braucht sich daher mit den Einwendungen der BeschwerdefÃ¼hrerin gegen die diesbezÃ¼glichen (im Ãbrigen plausiblen) AusfÃ¼hrungen des Beschwerdegegners in dessen Eingabe vom 25. November 2005 an den Statthalter nicht zu befassen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Gesamthaft gesehen beruhen die vom Beschwerdegegner getroffene Verkehrsanordnung vom 8. Februar 1999 sowie der diese Anordnung erneut schÃ¼tzende Rekursentscheid vom 12. Januar 2006 auf einer (nunmehr) vollstÃ¤ndigen und richtigen Sachverhaltsermittlung sowie auf einer vertretbaren InteressenabwÃ¤gung, in die das auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwaltungsgericht nicht einzugreifen hat. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Rekursentscheid hat die BeschwerdefÃ¼hrerin die Rekurskosten von Fr. 2'220.- zu tragen. Das entspricht der Regelung von § 13 Abs. 2 VRG, wobei klarzustellen ist, dass mit dieser Kostenauflage auch die Kosten der mit den Rekursentscheiden vom 10. August 2000 und 12. Januar 2005 abgeschlossenen Verfahren abgegolten sind, da das Verwaltungsgericht jene Entscheide am 13. November 2003 bzw. 12. Mai 2005 aufgehoben hat. Die der BeschwerdefÃ¼hrerin durch den Regierungsrat am 23. Juli 2003 auferlegten Rekurskosten hat dieser bereits selber mit Entscheid vom 26. Mai 2004 zurÃ¼ckgenommen. Die der BeschwerdefÃ¼hrerin im Einspracheentscheid des Stadtrats ZÃ¼rich vom 8. MÃ¤rz 2000 auferlegten Kosten von Fr. 457.- bleiben angesichts des heutigen Verfahrensausgangs aufrecht. Diesem Ausgang entsprechend sind auch die Kosten des jetzigen Beschwerdeverfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen. Dieser steht als Unterliegender weder fÃ¼r das Rekurs- noch fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>