A bteilung V E -3989/2007 gyk/jap {T 0/2} U rteil vom 11. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichter Kurt G ysi, R ichterin R egula Schenker Senn, R ichter M arkus König G erichtsschreiber Peter Jaggi X._______, geboren _______, Sri Lanka, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 24. A pril 2007 i.S. Einreisebew illigung und A syl / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest: A. M it an die Schw eizerische Botschaft in C olom bo gerichtetem Schreiben vom 13. D ezem ber 2005 (Posteingang: 21. D ezem ber 2005) ersuchte der Beschw erde- führer, ein Tam ile aus A._______, sinngem äss um Bew illigung der Einreise in die Schw eiz und G ew ährung von Asyl. Zur Stützung seiner Vorbringen reichte er verschiedene D okum ente (Schreiben IKR K vom 6. D ezem ber 2005, An- zeigebestätigung vom 23. N ovem ber 2005 m it englischer Ü bersetzung, Bestäti- gungsschreiben W ahlbüro vom 18. O ktober 2005, W ahlliste vom 25. M ärz 2002 m it englischer Ü bersetzung, Schreiben vom 30. N ovem ber 2005) zu den Akten. B. Am 12. Januar 2006 forderte die Schw eizerische Botschaft in C olom bo den Be- schw erdeführer schriftlich auf, seine geltend gem achten Behelligungen detailliert aufzuschreiben und zusam m en m it allfälligen Bew eism itteln bis zum 13. Februar 2006 einzureichen. C . M it Schreiben vom 25. Januar 2006 bestätigte der Beschw erdeführer sein Asylge- such und reichte nebst den unter Buchstabe A aufgeführten D okum enten zusätz- lich eine G eburtsurkunde m it englischer Ü bersetzung und eine Kopie seiner Identi- tätskarte m it englischer Ü bersetzung ein. D . Am 21. M ärz 2006 fand in der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo die erste An- hörung zu den Asylgründen des Beschw erdeführers statt. E. M it Schreiben vom 6. April 2006 reichte der Beschw erdeführer zusätzliche D oku- m ente zu den Akten. F. Am 21. Juni 2006 erfolgte in der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo die zw eite Anhörung zu den Asylgründen des Beschw erdeführers. D ie G esuchsunterlagen w urden zusam m en m it dem Begleitschreiben der Botschaft gleichentags an das BFM überm ittelt. G . M it Verfügung vom 24. April 2007 verw eigerte das BFM dem Beschw erdeführer die Einreise in die Schw eiz und lehnte das Asylgesuch ab. H . Am 10. M ai 2007 (Eingang BFM : 22. M ai 2007) teilte die Schw eizerische Botschaft in C olom bo dem BFM m it, dass die Verfügung gleichentags an den Beschw erde- führer geschickt w orden sei.3 I. M it Eingabe vom 21. M ai 2007 an die Schw eizerische Botschaft in C olom bo bean- tragt der Beschw erdeführer sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfü- gung, die Bew illigung der Einreise und die G ew ährung von Asyl. Zur U nterm aue- rung seiner Vorbringen reicht er einen Zeitungsartikel vom 10. April 2007 m it engli- scher Ü bersetzung zu den Akten. J. Am 30. M ai 2007 (Eingang Bundesverw altungsgericht: 12. Juni 2007) leitete die Schw eizerische Botschaft in C olom bo die Eingabe vom 21. M ai 2007 sam t Beilage an das Bundesverw altungsgericht w eiter. K. D as BFM beantragt in seiner Vernehm lassung vom 24. Juli 2007 die Abw eisung der Beschw erde. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verw altungsverfahrensgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügun- gen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie Zuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts erstreckt sich auf- grund des engen sachlichen Zusam m enhangs auch auf die Verw eigerung der Ein- reisebew illigung im Sinne von Art. 20 Abs. 2 AsylG (vgl. die w eiterhin zutreffende Praxis der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) in Entscheidungen und M itteilungen der AR K / EM AR K 2000 N r. 12). 1.2 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essen- heit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 1.3 D ie Beschw erde und das beigelegte D okum ent sind nicht in einer Am tssprache des Bundes verfasst. Auf die Ansetzung einer Frist zur Beschw erdeverbesserung beziehungsw eise zur Ü bersetzung kann indessen verzichtet w erden, da der in Englisch gehaltenen Eingabe genügend klare, sinngem ässe R echtsbegehren m it Begründung zu entnehm en sind und ohne w eiteres darüber entschieden w erden kann. 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; der Beschw erdeführer ist le- gitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m it-4 hin einzutreten. 3. In seinen Eingaben und anlässlich der Befragungen durch die Schw eizerische Bot- schaft vom 21. M ärz und 21. Juni 2006 m achte der Beschw erdeführer im W esentli- chen Folgendes geltend: Er sei seit dem Jahr 2000 M itglied der U N P (U nited N ational Party) und habe als Koordinator zw ischen dem Büro in A._______ und der R egierung gearbeitet. Am 25. M ärz 2002 habe er anlässlich der Lokalw ahlen erfolglos als Abgeordneter der U N P kandidiert. Ende M ärz 2006 habe er sich w iederum als Kandidat für die W ah- len, die jedoch auf unbestim m te Zeit verschoben w orden seien, zur Verfügung ge- stellt. Am 19. N ovem ber 2004 sei er zusam m en m it anderen G eschäftsleuten zu einer Versam m lung der Liberation Tigers of Tam il Eelam (LTTE) eingeladen w or- den. Er sei aufgefordert w orden, m it keiner anderen Partei zusam m enzuarbeiten und der LTTE m onatlich 2000 R upien zu bezahlen. N achdem er m it den Zahlun- gen in Verzug geraten sei, seien im M ärz 2006 Angehörige der LTTE vorstellig gew orden und hätten ihm nahegelegt, in Zukunft pünktlich zu bezahlen. D es W ei- teren sei ihm anlässlich der Präsidentschaftsw ahlen im N ovem ber 2005 und der W ahlen im M ärz 2006 von Aktivisten der LTTE für den Fall, dass er w eiterhin m it der U N P zusam m en arbeiten sollte, m it dem Tod gedroht w orden. Am 20. August 2005 seien zudem in seiner Abw esenheit zw ei unbekannte Personen zu H ause vorbeigekom m en, hätten sich bei seiner Frau nach seinem Aufenthaltsort erkun- digt und ihr m it dem Tod gedroht. N achdem er aufgrund dieses Vorfalles bei der Polizei Anzeige erstattet habe, sei er am 23. Januar 2006 von zw ei ihm unbekann- ten Personen in seinem Laden aufgesucht und bedroht w orden. Am 22. M ärz 2006 sei er auf dem N achhausew eg von unbekannten Personen bew usstlos geschlagen w orden, und er habe sich in der Folge für drei Tage in Spitalpflege begeben m üs- sen. Für den Inhalt der w eiteren Aussagen w ird auf die Akten verw iesen und, so- w eit entscheidw esentlich, auf die nachfolgenden Erw ägungen. 4. 4.1 D as Bundesam t kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, w enn die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft m achen kann oder ihr die Auf- nahm e in einem D rittstaat zugem utet w erden kann (vgl. Art. 3, 7 und 52 Abs. 2 AsylG ). G em äss Art. 20 Abs. 2 AsylG bew illigt das Bundesam t Asylsuchenden die Einreise zur Abklärung des Sachverhaltes, w enn ihnen nicht zugem utet w erden kann, im W ohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land aus- zureisen. G estützt auf Art. 20 Abs. 3 AsylG kann das EJPD schw eizerische Vertre- tungen erm ächtigen, Asylsuchenden die Einreise zu bew illigen, die glaubhaft m a- chen, dass eine unm ittelbare G efahr für Leib und Leben oder für die Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht. 4.2 Bei diesem Entscheid sind die Voraussetzungen zur Erteilung einer Einreisebew il- ligung grundsätzlich restriktiv zu um schreiben, w obei den Behörden ein w eiter Er- m essensspielraum zukom m t. N eben der erforderlichen G efährdung im Sinne von Art. 3 AsylG sind nam entlich die Beziehungsnähe zur Schw eiz, die M öglichkeit der Schutzgew ährung durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen 5 Staaten, die praktische M öglichkeit der Schutzgew ährung durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die praktische M öglichkeit und ob- jektive Zum utbarkeit zur anderw eitigen Schutzsuche sow ie die voraussichtlichen Eingliederungs- und Assim ilationsm öglichkeiten in Betracht zu ziehen (vgl. die zu- treffenden und w eiterhin geltenden Erw ägungen in EM AR K 1997 N r. 15 E. 2e-g S. 131 ff.). 5. 5.1 D as Bundesam t begründete seine ablehnende Verfügung vom 24. April 2007 im W esentlichen w ie folgt: Im N orden und im O sten Sri Lankas seien schw ere Käm pfe zw ischen Käm pfern der LTTE und den R egierungstruppen entbrannt, w elche zu Fluchtbew egungen und zu einer Vielzahl von O pfern auch unter der Zivilbevölkerung geführt hätten. D ie Sicherheitslage in A._______ m üsse als kritisch eingestuft w erden. D eshalb seien die Sorgen des Beschw erdeführers um seine Sicherheit und das W ohl der Fam ilie nachvollziehbar, zum al es zu Anschlägen gekom m en sei. Trozdem könne die Einreise in die Schw eiz nicht bew illigt w erden. G em äss ständiger Praxis der schw eizerischen Asylbehörden seien näm lich Personen, w elche sich allfällig dro- henden Verfolgungsm assnahm en durch eine Verlegung ihres W ohnsitzes in einen anderen Landesteil entziehen könnten, nicht auf den Schutz der Schw eiz angew ie- sen. Zw ar habe sich auch im Süden und W esten des Landes die hum anitäre und politische Situation aufgrund der jüngsten m ilitärischen Eskalation und der Polari- sierung der Politik verschärft; von einer generellen U nzum utbarkeit einer W ohnsitznahm e in diesem G ebiet könne jedoch nicht gesprochen w erden. G estützt auf die m it der Staatsangehörigkeit verbundenen N iederlassungsfreiheit könne sich der Beschw erdeführer in einem anderen Teil seines H eim atlandes - beispielsw eise im G rossraum C olom bo - ansiedeln. Eine innerstaatliche W ohnsitzalternative sei zum utbar, auch w enn diese m it Schw ierigkeiten verbunden sein sollte. Es sei nicht davon auszugehen, dass der Beschw erdeführer eine landesw eite Verfolgung zu befürchten habe, da er nicht das Profil einer Person besitze, die als Folge einer exponierten politischen oder m ilitärischen Stellung eher einem solchen R isiko ausgesetzt sein könnte. D ie geltend gem achten Verfolgungsm assnahm en seien lokaler oder regional beschränkter N atur, denen sich der Beschw erdeführer m it einem W egzug in einen anderen Teil des H eim atlandes entziehen könne. An diesen Erw ägungen verm öchten auch die eingereichten D okum ente nichts zu ändern, stützten diese doch lediglich die nicht in Frage gestellten Vorbringen. Zusam m enfassend ergebe sich, dass der Beschw erdeführer nicht schutzbedürftig im Sinne des Asylgesetzes sei. D as Asylgesuch sei deshalb abzulehnen und die Einreise in die Schw eiz nicht zu bew illigen. 5.2 In seiner Beschw erdeschrift w iederholt der Beschw erdeführer im W esentlichen die bereits anlässlich der Befragungen durch die Schw eizer Botschaft in C olom bo ge- m achten Vorbringen, ohne sich inhaltlich m it den Erw ägungen der vorinstanzlichen Verfügung auseinanderzusetzen. 5.3 In seiner Vernehm lassung vom 24. Juli 2007 führt das BFM im W esentlichen aus, 6 aus dem eingereichten Zeitungsartikel vom 10. April 2007 ergäben sich keine H inw eise darauf, dass der Beschw erdeführer durch diesen Vorfall irgendw ie tangiert gew esen sei. Aufgrund dieses Ereignisses könne keinesw egs geschlossen w erden, dass er m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit in nächster Zukunft ernsthafte N achteile im Sinne des G esetzes zu gew ärtigen habe. 6. N ach Prüfung der Akten gelangt das Bundesverw altungsgericht zum Schluss, dass die Vorinstanz zu R echt festgestellt hat, dass keine im Sinne von Art. 3 AsylG rele- vante G efährdung für Leib und Leben oder für die Freiheit des Beschw erdeführers und som it keine diesbezügliche Schutzbedürftigkeit bestehe. Insbesondere kann in Bezug auf die geltend gem achten N achstellungen zur Ver- m eidung von W iederholungen auf die zutreffenden und hier zu bestätigenden Er- w ägungen der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung verw iesen w erden, w el- che aufzeigen, dass es sich bei diesen Vorfällen nicht um eine einreiserelevante Verfolgung handelt. Es steht dem Beschw erdeführer offen, in einer anderen R egi- on Sri Lankas W ohnsitz zu nehm en. D ie Sicherheit der tam ilischen und m uslim ischen M inderheit, aber auch der sin- ghalesischen Bevölkerung, w o sie eine M inderheit bildet, hat sich im G rossraum C olom bo und in anderen Teilen der Insel seit Beginn des Jahres 2006 allgem ein verschlechtert. In C olom bo gibt es w ieder zahlreiche C heckpoints, an denen Fahr- zeuge und Fussgänger aufgehalten w erden. R azzien und Verhaftungen besonders in den von Tam ilen bew ohnten Vierteln Kotahena und W ellaw atte haben zugenom - m en. N ach dem Anschlag auf Aussenm inister Kadirgam ar im August 2005 erliess das Parlam ent Em ergency R egulations, die der Arm ee erlauben, auf blossen Verdacht hin Verhaftungen vorzunehm en und verhaftete Personen ein Jahr ohne Prozess festzuhalten. D ie Em ergency R egulations w urden im Juli 2006 für w eitere sechs M onate verlängert. D ie LTTE haben m it ihren zunehm enden und erfolgrei- chen Anschlägen auf hohe R egierungs- und M ilitärangehörige in C olom bo bew ie- sen, dass sie ihre Ziele überall treffen können. Folge der von der LTTE verübten Anschläge ist jew eils eine Verstärkung der Sicherheitsm assnahm en, w obei vor allem Tam ilen ins Visier der Polizei geraten. Srilankische Sicherheitskräfte depor- tierten am 7. Juni 2007 offiziellen Angaben zufolge 376 Personen tam ilischer Ethnie, darunter auch Frauen und Kinder, in Bussen von C olom bo in den N orden und O sten des Landes. W eder in Vavuniya noch in Batticaloa stand eine Auffang- struktur zur Verfügung. Begründet w urde die Aktion dam it, dass die Betroffenen keinen "valablen G rund" für ihren Aufenthalt in der H auptstadt hätten, arbeitslos "herum lungerten" und eine G efahr für die Sicherheit darstellten. D er "Suprem e C ourt" erliess am 8. Juni 2007 eine Zw ischenverfügung. D arin ordnete das G ericht den sofortigen Stopp w eiterer D eportationen an und forderte die Behörden auf, ta- m ilische Zuzüger nach C olom bo nicht zu behindern. N ach der Zw ischenverfügung des O bersten G erichtes kehrte eine unbekannte Zahl der Vertriebenen m it H ilfe von N G O nach C olom bo zurück, w o sie zw ischenzeitlich befristete Aufenthaltsbe- w illigungen erhielten. D ie Aktion stiess nicht nur im Ausland auf einhellige Ableh- nung, sondern auch in C olom bo selbst. D er Prem ierm inister entschuldigte sich in- zw ischen öffentlich. Vorliegend ist festzustellen, dass es sich bei den vom Beschw erdeführer geltend 7 gem achten Behelligungen durch Angehörige der LTTE und ihm unbekannte Per- sonen um örtlich beschränkte Verfolgungsm assnahm en handelt, denen er m it einem nach w ie vor m öglichen W ohnsitzw echsel ausw eichen kann. Er gehört zu- dem keiner besonderen R isikogruppe an und m uss als M itglied der im srilanki- schen Parlam ent vertretenen U N P nicht befürchten, in einem anderen Landesteil Sri Lankas N achstellungen seitens der Behörden ausgesetzt zu w erden. D ie Ausführungen in der Beschw erde sind nicht geeignet, an dieser Einschätzung etw as zu ändern, zum al substanziierte und detaillierte Entgegnungen zu den Erw ägungen des BFM fehlen. Ebensow enig verm ag der neu geltend gem achte, m it dem gleichzeitig eingereichten Zeitungsausschnitt vom 10. April 2007 betref- fend Erschiessung zw eier Brüder in A._______ unterm auerte Vorfall aufgrund vorstehender Erw ägungen und m angels Bezugs zur Person des Beschw erdefüh- rers eine andere Beurteilung herbeizuführen. H insichtlich der in deutscher Sprache verfassten vorinstanzlichen Verfügung ist festzuhalten, dass diese korrekterw eise in einer Am tssprache des Bundes erlas- sen w urde (vgl. Art. 33a Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 6 AsylG ; Art. 16 AsylG ) und es Sache des Beschw erdeführers ist, diese in eine für ihn verständliche Sprache übersetzen zu lassen. Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass das Bundesam t dem Beschw erdeführer zu R echt und m it zutreffender Begründung die Erteilung der Einreisebew illigung verw eigert und das Asylgesuch abgew iesen hat. 7. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (vgl. Art. 106 Abs. 1 AsylG ). D ie Beschw erde ist daher abzuw eisen. 8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens w ären die Kosten grundsätzlich dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ); aus verw altungsökono- m ischen G ründen w ird indessen in Anw endung von Art. 6 Bst. b des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 (VG KE, SR 173.320.2) auf die Erhebung von Verfahrenskos- ten verzichtet. (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (durch Verm ittlung der Schw eizerischen Botschaft in C olom bo; Beilage: Vernehm lassung des BFM vom 24. Juli 2007 in Kopie) - die Schw eizerische Botschaft in C olom bo, m it der Bitte um Eröffnung des U r- teils an den Beschw erdeführer sow ie um Zustellung einer Em pfangsbestäti- gung an das BFM ad acta - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Vorakten (R ef.-N r. N _______; Kopie) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Kurt G ysi Peter Jaggi Versand am :