<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen oder mehrere nationale Forschungsschwerpunkte im Bereich Klima, Energie und Biodiversität zu lancieren. Der Bundesrat und das WBF sollen dafür Gesuchen aus diesen Themenbereichen bei der forschungspolitischen Prüfung und in der Schlussauswahl eine besondere Priorität beimessen.&nbsp;</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><div><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Der Bundesrat teilt die Meinung der Motionärin, dass der Wissenschaft eine zentrale Rolle zur Erreichung der Klima-, Energie- und Biodiversitätsziele zukommt. Im Unterschied zu anderen Ländern verzichtet der Bund jedoch weitgehend auf eine übergeordnete thematische Steuerung der Forschung. Dies ermöglicht eine hohe Autonomie der Akteure der Wissenschaft und geht einher mit einer bottom-up organisierten, auf Exzellenz ausgerichtete Förderpraxis.</span></p><p style="margin-top:0pt; margin-bottom:0pt; line-height:150%; widows:0; orphans:0; font-size:11pt"><span style="font-family:Arial">Die Auswahl neuer Nationaler Forschungsschwerpunkte (NFS) untersteht einem strikt geregelten Verfahren (vgl. Artikel 13 der Forschungs- und Innovationsförderungsverordnung [V-FIFG; SR 420.11] und Artikel 7–10 der Verordnung des WBF zur Forschungs- und Innovationsförderungsverordnung [V-FIFG-WBF; SR 420.111]). Dabei handelt es sich um einen zweistufigen Prozess. In der ersten Phase obliegt es dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF), die eingehenden Forschungsgesuche aus wissenschaftlicher und struktureller Sicht zu prüfen. In der zweiten Phase folgt unter der Federführung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) die abschliessende forschungspolitische Prüfung der vom SNF zur Durchführung empfohlenen Vorhaben (Shortlist). Dabei ist eines der Auswahlkriterien die Übereinstimmung eines NFS-Vorhabens mit den Zielen der Forschungspolitik des Bundes. Die Nachhaltigkeit ist als eines der Transversalthemen in der BFI Botschaft 2021-2024 verankert. Dies ist auch für die nächste BFI-Periode 2025-2028 so vorgesehen. Das Thema gehört damit auch zu den Kriterien für die Auswahl der NFS. Das Eidgenössische Departement für Wissenschaft, Bildung und Forschung (WBF) wird – nach dem oben genannten Prozess sowie der Konsultation des Schweizerischen Wissenschaftsrats (Gesamtbewertung der Vorhaben) und der Innosuisse (Bedeutung der Vorhaben für die Innovationsförderung) - Anfang 2026 über die Lancierung neuer NFS entscheiden.</span></p></div><br><br>Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.