<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>UV.2021.00147</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">1</span><span class="Standard berschrift2">1. </span><span class="Standard berschrift2">März 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sa</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">chen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Protekta</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Direktion Bern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Monbijoustrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 68, Postfach, 3001 Bern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1974, war seit Januar 2015 als A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lleinsekretärin bei der Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG angestellt (Urk. 8/1 Ziff. 1 und 3), als sie am 4. Oktober 2019 beim Pilates von einer Rolle fiel und sich dabei Verletzungen an der rechten Schulter sowie am rechten Oberarm zuzog (vgl. Bagatellunfall-Meldung vom 8. Oktober 2019, Urk. 8/1 Ziff. 4, 6 und 9, sowie Schadenmeldung vom 16. November 2020, Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 7. April 2021 hielt die Suva fest, die noch bestehenden Beschwerden an der rechten Schulter seien nicht mehr unfallbedingt, und stellte die bisherigen Leistungen per 16. November 2020 ein (Urk. 8/68). Die dagegen am 6. Mai 2021 erhobene und am 10. Mai 2021 weiter begründete Einsprache (Urk. 8/79-80) wies die Suva mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Juni 2021 ab (Urk. 8/86 = Urk. 2). Der zuständige Krankenversicherer zog seine am 28. April 2021 vorsorglich erhobene Einsprache (Urk. 8/77) mit Schreiben vom 9. Juli 2021 zurück (Urk. 8/88).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 28. Juni 2021 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 20. Juli 2021 Beschwerde und beantragte die weitere Ausrichtung der gesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Leistungen, insbesondere weitere Heilungskosten und Taggelder, eventuell die Rückweisung an die Suva zur erneuten Abklärung (Urk. 1 S. 2 Ziff. I.1-2). Mit Beschwerdeantwort vom 6. September 2021 schloss die Suva auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der Beschwerdeführerin am 30. September 2021 mitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen auch bei den im Einzelnen in Abs. 2 aufgeführten Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p><span> </span><span>Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span>mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss </span><span>Art. </span><span>16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (</span><span>Art. </span><span>18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span>anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatsache handelt, liegt die entsprechende Beweislast </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang gegeben ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer. Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_669/2019 vom 25. März 2020 E. 2.2 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p><span> </span><span>Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span>vel</span><span> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch dieser Zustand noch nicht wieder </span><span>erreicht</span><span> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG Leistungen zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 8C_589/2017 vom 21. Februar 2018 E. 3.2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) insbesondere gestützt auf die Beurteilung durch den Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, dass die von der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eklagten Beschwerden sowie die im MRI und intraoperativ vorgefundenen Befunde ausschliesslich degenerativer beziehungsweise überlastungsbedingter Natur und nicht Folge oder Teilfolge des geltend gemachten Ereignisses seien (S. 7 Ziff. 2.1). Ein Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 4. Oktober 2019 und der am 1. Dezember 2020 operierten Labrumläsion könne nicht als mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen gelten. Es bestehe daher keine Leistungspflicht für diesen Gesundheitsschaden und diese Operation (S. 8 Ziff. 2.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von weiteren medizinischen Abklärungen sei abzusehen (S. 8 Ziff. 2.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 6. September 2021 (Urk. 7) wies die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ergänzend darauf hin, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine Annahme einer Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalität primär mit dem Unfallhergang begründe. Ein Sturz auf den nach hinten ausgestreckten Arm lasse sich jedoch nicht mindestens mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit beweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb die Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf nicht bewiesenen Prämissen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beruhe. Angesichts der Tatsache, dass der genaue Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mechanismus nicht mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit rekonstru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iert werden könne, werde dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Unfallkausalität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine entscheidende Grundlage entzogen (S. 3 Ziff. 4.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn eine Labrumläsion häufig übersehen werde, könne aus dem Fehlen einer entsprechenden initialen Diagnose nicht mindestens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Vorliegen einer solchen Verletzung geschlossen werden. Die Annahme einer verspäteten Diagnose sei lediglich eine zwar nicht unrealistische, aber doch nicht bewiesene Hypothese. Auf den Umstand, dass die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgenomme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen SLAP-Tests negativ ausgefallen seien, gehe Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ein (S. 3 f. Ziff. 4.4). Ebenso setze er sich nicht mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Januar sowie November 2020 festgestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degenerativen Befunde auseinander, weshalb seine Beurteilung nicht einer medizinischen Bewertung des Gesamtbildes entspreche (S. 4 Ziff. 4.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> scheine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf einer unzulässigen «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc»-Argumentation zu beruhen. Echtzeitlich sei keine Schulterluxation diagnostiziert worden, weshalb die im Bericht vom 23. Februar 2021 gestellte Diagnose einer Luxation des Schultergelenkes wenig überzeugend wirke (S. 4 Ziff. 4.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend (Urk. 1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermöge die kreisärztliche Beurteilung in mehreren Punkten in Zweifel zu ziehen, schildere eine verspätete, nicht korrekt erkannte Diagnose und damit eine mona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telang verpasste und falsche Behandlung. Dass der ausgestreckte Arm vorgängig nicht erwähnt worden sei, reiche nicht aus, um den gesamten Unfallmechanismus als unwirksam für die vorliegende Verletzung zu beurteilen. Aufgrund des Berichtes von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne nicht auf die kreisärztliche Beurteilung abgestellt werden. Die Kausalität zwischen dem Unfallereignis vom 4. Oktober 2019 und den Einschränkungen auch nach dem 16. November 2020 sowie insbesondere der Operation vom 1. Dezember 2020 mit entsprechender Arbeitsunfähigkeit und Heilbehandlung sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben. Damit bestehe eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin auch nach dem 16. November 2020 (S. 6 Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach die Frage, ob die Beschwerdegegnerin für die Beschwerden der rechten Schulter auch über den 16. November 2020 hinaus leistungspflichtig ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Erstuntersuchung nach dem Unfall vom 4. Oktober 2019 fand bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, statt. Dieser diagnostizierte am 7. Oktober 2019 eine Zerrung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pectoralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts und hielt fest, die Beschwerdeführerin sei beim Pilates ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rutscht und habe sich die rechte Schulter verdreht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Seither klage sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/59/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Ultraschalluntersuchung am 11. Oktober 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befundete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Radiologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine regelrechte Darstellung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pectoralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">major</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und minor rechts ohne Nachweis einer Kontinuitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterbrechung der Faserstruktur oder eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> intra-, inter- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perimuskulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hämatoms (Urk. 8/38).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktischer Arzt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschrieb in seinem Versicherungsbericht vom 25. November 2020 einen Status nach Überdehnung des Muskels beziehungsweise der Sehne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pectoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/21 S. 1). Aus der Krankengeschichte ergibt sich sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 10. Oktober 2019 nach einer Sonographie zunächst einen Muskelfaserriss diagnostiziert hatte (Urk. 8/22 S. 3). In den Einträgen vom 11. Oktober 2019, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie 14. November 2019 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Überdehnung des Muskels beziehungsweise der Sehne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pectoral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest (Urk. 8/22 S. 2 f.), bis er am 20. Dezember 2019 zusätzlich unklare Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen rechts diagnostizierte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte dazu diverse Tests </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Schultergelenkes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Lift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> off, Neer/Hawkins sowie Body </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cross</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tests negativ und die Palm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">up</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Speed, Bear </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und O’Brien Tests positiv ausfielen. Den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jobe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Test bezeichnete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als fraglich positiv. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Meinung der Physiotherapeutin kämen die Schulterschmerzen nicht alleine von einer Brust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskelzerrung, diese vermute eher eine (Sub-)Luxation (Urk. 8/22 S. 3). Nach einer MRI-Untersuchung diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann am 14. Januar 2020 eine AC-Gelenksarthrose rechts (Urk. 8/22 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">befundeten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Röntgeninstituts G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine AC-Arthrose inklusive einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiggradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akromiontyp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> II/III. Sie beschrieben sodann ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aspektmässiges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Liegen, kein definitiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildgebendes Korrelat für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frozen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Shoulder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine Ansatz-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Enthesiopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Sehne des ISP/SSP bei Zerrung oder/und beginnenden Einriss des SSP ansatznahe sowie im mittleren Anteil (Urk. 8/24). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierte in seinem Bericht vom 10. Februar 2020 ein posttraumatisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der rechten Schulter mit diskreten Einrissen an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infraspinatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">transmurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ruptur nach einer Distorsion am 4. Oktober 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 4. Oktober 2019 beim Pilates auf der Rolle ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rutscht und habe sich mit dem rechten gestreckten Arm aufgefangen. Dabei habe sie plötzlich einen stechenden, reissenden Schmerz verspürt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Schulter rechts sei ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muskelathrophie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, es bestehe ein Druckschmerz ventral des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Acromion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die AC Provokationstests seien negativ ausgefallen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingementzeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien mässig positiv, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rotatorenmanschettentests</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie auch die SLAP Tests seien negativ. Insgesamt zeige sich ein untypisch stark ventrales </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, klinisch eher wie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ey</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Läsion (Urk. 8/29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. September 2020 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei unveränderter Diagnose wie auch im Wesentlichen unveränderten Befunden aus, nach den ACP Injektionen habe sich die Situation um 50 % gebessert, sportliche Belastungen würden jedoch noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht gehen. Im Alltag bestünden wenig Beschwerden, Liegen auf der Schulter gehe jedoch nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingementzeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien gering positiv, die übrigen Tests alle negativ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Entzündung sei gut zurückgegangen, Belastungen, welche ausgeprägt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verursachten, seien jedoch weiterhin schmerzhaft. Ohne operative Therapie werde die Beschwerdeführerin aller Wahrscheinlichkeit nach sportliche Belastungen mit der Schulter nicht mehr machen können (Urk. 8/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der rechten Schulter diagnostizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Radiologie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 9. November 2020 zunächst eine mässige AC-Gelenksarthrose mit bei leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">acromialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alneigung engem Bezug zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bursaseitig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gering </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgefiederten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber insgesamt intakten degenerativ veränderter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei genannten Befunden und leicht bis mässiger Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">subdeltoidea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne differentialdiagnostisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bildmorphologisch nicht ausgeschlossen werden. Zudem bestehe eine leichte und dorsal akzentuierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Differentialdiagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch sei eine geringe Mikroinstabi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ität der Schulter bildmorphologisch möglich, zusätzlich liege eine sehr diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">labrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Irreg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">larität bei kleiner Einziehung im oberen hinteren Quadranten vor, welche bis an den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bizepsanker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reiche. Die Anlagevariante sei nicht von einer kleinsten Rissbildung differenzierbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/31 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, attes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 16. November 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">respektive 11. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 1. Dezember 2020 bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2021 (Urk. 8/25/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 8/34</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss seiner Zusammenstellung der Krankengeschichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/37) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 20. Oktober 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, die Beschwerdeführerin sei im Oktober 2019 gestürzt und habe Schulterschmerzen entwickelt. Bei der klinischen Befundaufnahme zeige die rechte Schulter eine Auffälligkeit im Load-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Shift</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Test und bei Apprehension über 90°. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei kraftredu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert im Lift-off und im Bear-Hug-Test, der Bizeps sei schmerzhaft und reizbar, ebenso das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">posterolaterale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Labrum und der Memory-Test. Flexor sei nicht schmerzhaft, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Coracoid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe keine Druckschmerzen und das AC-Gelenk sei weitgehend unauffällig. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Läsion, differentialdiagnostisch eine SLAP-Läsion des rechten Schultergelenkes, und ordnete eine aktuelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI-Untersuchung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 1 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem in der Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittels MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Ruptur im Bereich des Labrums an der rechten Schulter festgestellt worden war, führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 9. November 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus, dies passe gut zu den Problemen wie auch zum Unfallmechanismus. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei die Verletzung kausal mit dem Ereignis vom Oktober 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Verbindung zu bringen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Schulterarthroskopie rechts mit Labrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">naht am 1. Dezember 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Operationsbericht vom 1. Dezember 2020; Urk. 8/41) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 11. Januar 2021 fest, es habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich eine adhäsive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kapsulitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entwickelt. Die Beschwerdeführerin werde nun mit Cortison behandelt und mache mit Physiotherapie weiter. Die Arbeitsunfähigkeit werde verlängert (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeinmedizin, hielt am 22. Januar 2021 (Urk. 8/40) fest, der Unfall habe mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit nicht zu zusätzlichen strukturellen Läsionen geführt, welche objektivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar seien (Ziff. 1.1). Der Schaden an der rechten Schulter, welcher am 1. Dezember 2020 operiert worden sei, sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf den Unfall vom 4. Oktober 2019 zurückzuführen. Nach diesem Ereignis sei lediglich eine Zerrung der Brustmuskulatur festgestellt worden (Ziff. 1.2). Der Unfall habe für das aktuelle Beschwerdebild nie eine Rolle gespielt (Ziff. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der Dreimonatskontrolle diagnostizierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23. Februar 2021 eine Luxation des Schultergelenkes und stellte eine fast freie Beweglichkeit in Flexion und Abduktion sowie eine sehr gute Rotation fest.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Er halte nach wie vor daran fest, dass die Gesundheitsschädigung mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit am Unfall aufzuhängen sei. Die Beschwerdeführerin besuche Physiothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie sowie eine Medizinische Trainingstherapie. Sie starte mit einem 50%igen Arbeitsversuch für zwei Wochen und kehre danach zur normalen Arbeitsfähigkeit zurück (Urk. 8/53).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner ärztlichen Beurteilung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. März 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sowohl anlässlich der Erstuntersuchung als auch in den folgenden Untersuchungen seien von der Beschwerdeführerin ausschliesslich Beschwerden ventral im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pectoralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bicipitalis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angegeben worden. Insbesondere seien auch die SLAP-Tests, welche von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhoben worden seien, negativ gewesen. Dabei habe er ein insgesamt untypisches, stark ventrales </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eher im Sinne einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Läsion, festgehalten. Auch in den Folgeuntersuchungen seien die Tests hinsichtlich einer SLAP-Läsion negativ ausgefallen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er von der Beschwerdeführerin angegebene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pathomechanismus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Auslöser der Beschwerden sei nicht geeignet, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">posterosuperiore</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Labrumläsion zu verursachen. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass sich weder vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pathomechanismus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch der klinischen Untersuchung oder der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">her Hinweise auf eine hintere obere Labrumläsion ergeben hätten. Der intraoperativ vorgefundene Befund sei als Zufallsbefund im Rahmen der Operation als Folge degenerativer Veränderungen, möglicherweise auch durch sportliche Aktivitäten bedingt, zu beurteilen. Eine Unfallkausalität der Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Beschwerden sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht gegeben (Urk. 8/62 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie und für Handchirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Stellungnahme vom 28. April 2021 (Urk. 8/80) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus zunächst medizinisch-theoretischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass ein Riss im Bereich der knorpeligen Gelenkflächen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begrenzung (Labrum) der Schultergelenkspfanne in der Regel durch repetitive Traumatisierungen entstehe, wie sie bei sämtlichen Wurfsportarten regelhaft vorkämen. Oder aber er entstehe durch einen abrupten Druckimpuls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Oberarmkopf auf die Gelenkflächenbegrenzung, wie er bei Stauchung des nach hinten gestreckten Armes mit vollem oder Teilkörpergewicht vorkomme. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu einer kurzfristigen Subluxation nach hinten oben führen, die sich in der Regel spontan wieder reponiere. Die Diagnose sei schwierig, jedoch stünden spezielle klinische Tests zur Verfügung, die bei positivem Ausfall den dringenden Verdacht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine Labrumläsion stellen liessen. Kernspintomographisch seien solche Läsionen nicht immer leicht zu identifizieren und würden nicht selten übersehen. Klinisch zeigten Betroffene typische Ausweichbewegungen bei Abduktion über 90°, wobei hier der Druck auf die hintere obere Gelenkflächen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begrenzung durch den Oberarmkopf steige. Wegen der grenzwertigen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blutungssituation im Labrumbereich sei die Heilung unter konservativen Massnahmen in aller Regel nicht möglich, hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er seien regelhaft operative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ixierungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig, was in der Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthroskopisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolge. Derartige Risse könnten, müssten jedoch nicht den Ansatzbereich der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[richtig: 4.]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Oktober 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Sturz von einer Therapierolle nach rückwärts mit dem nach hinten gerichteten, gestreckten Arm abzufangen versucht. Bei einem solchen Abfangversuch entstehe kurzfristig ein sehr hoher Druck durch den Oberarmkopf auf den hinteren oberen Labrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anteil, was als typischer Auslöser für einen Riss in diesem Bereich anzusehen sei. Nicht selten komme es hierbei kurzfristig zu einer Subluxation des Kopfes nach oben - hinten, die sich normalerweise sofort nach Beendigung des Überdrucks selbst reponiere. Diesbezüglich müsse den Ausführungen des Kreisarztes wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen werden, dass ein solcher Unfallmechanismus eine Labrumläsion nicht auslösen könne. Gleichzeitig könne bei einer solchen Biomechanik eine Zerrung im Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pectoralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgelöst werden. Die Beschwerden nach einem solchen Trauma seien häufig primär nicht allein auf den hinteren oberen Gelenkanteil, sondern diffus auf das gesamte Schultergelenk sowie auf die gezerrten Muskelanteile verteilt. Im Rahmen einer klinischen Untersuchung am 20. Dezember 2019 hätten sich sowohl die typischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausweichbewegungen als auch ein positiver Ausfall der für diese Verletzung spezifischen Tests (Palm-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">up</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Speed sowie Bear-Hug/O’Brien)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Allerdings habe der Untersucher aus dem positiven Ausfall dieser Tests nicht die entsprechenden diagnostischen Schlüsse gezogen. Im ersten MRI im Januar 2020 seien die entsprechenden Veränderungen nicht dargestellt oder nicht gesehen worden, jedoch im zweiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-MRI vom 9. November 2020 mit Darstellung einer Labrumirregularität mit Einziehungen im oberen hinteren Quadranten bis an den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepsansatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reichend. Somit sei der dringende Verdacht auf eine Labrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">läsion bildgebend bestätigt gewesen und habe folgerichtig zur Indikationsstellung für eine Arthroskopie mit Re-Fixation des gerissenen Labrums geführt. Der Verlauf der Beweglichkeit, des Kraftaufbaus und des Rückgangs der Beschwerden anlässlich der Dreimonatskontrolle nach besagter Operation spreche für eine korrekte Indikationsstellung und Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthroskopischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingriffs. Im Bericht vom 18. März 2021 würden die im Rahmen der Untersuchung am 20. Oktober 2019 vorgefundenen positiven Tests nicht erwähnt und somit in die Beurteilung der Unfallkausalität nicht einbezogen. Die in diesem Fall vorliegende Verschleppung der Diagnose sowie das Nicht-Ansprechen auf die physiothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peutischen Massnahmen sei typisch für diese Verletzung, die bei den jeweiligen Untersuchungen vorgefundene milde AC-Gelenksarthrose sowie degenerative Veränderungen im Bereich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien unf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allunabhängig und vorbestehend (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die intraoperativ vorgefundene Labrumläsion als unfallkausal anzusehen sei, ebenso die durchgeführte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthroskopische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Re-Fixation des gerissenen Labrums (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umfang der Leistungspflicht beziehungsweise die Frage, bis zu welchem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt die Beschwerdegegnerin leistungspflichtig ist, beurteilt sich insbesondere danach, ob die anhaltenden Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der rechten Schulter sowie die Operation vom 1. Dezember 2020 nach wie vor in einem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis vom 4. Oktober 2019 stehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte insbesondere gestützt auf die Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Diagnose einer Labrumläsion sei nicht korrekt erkannt und verspätet gestellt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wies zutreffend darauf hin, dass anlässlich der Untersuchung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. Dezember 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die für eine Labrumläsion spezifischen Tests positiv ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fallen sind (vgl. E. 3.3). Zu beachten ist jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass dieselben SLAP-Tests am 10. Februar 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie auch 17. September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein negatives Resultat zeigten (E. 3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Hinzu kommt, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die ersten Tests durch den Allgemeinpraktiker und Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt worden waren (E. 3.3), die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">späteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020 hingegen durch den Orthopädischen Chirurgen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl am 7. Januar 2020 als auch am 9. November 2020 eine MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der rechten Schulter durchgeführt wurde, wobei bei der ersten Untersuchung ausschliesslich degenerative Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im Rahmen einer AC Gelenksarthrose festgestellt werden konnten (E. 3.4). Erst im November 2020 wurde zusätzlich eine sehr diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">labrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Irregularität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt, wobei die Ärzte ausdrücklich darauf hinwiesen, dass die Anlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">variante von einer kleinsten Rissbildung nicht unterschieden werden könne. Mit anderen Worten blieb unklar, ob diese sehr diskrete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">labrale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Irregularität tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf einen Riss zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ückzuführen war (E. 3.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit fielen die für eine Labrumläsion spezifischen Tests einmalig im Dezember 2019 positiv aus (E. 3.3), wohingegen sowohl spätere, durch einen orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dischen Chirurgen durchgeführte Tests als auch eine erste MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Januar 2020 keine positiven Resultate zeigten (E. 3.4-3.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrifft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, stützte sich dieser insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 20. Oktober 2019 positiv ausgefallenen Tests. Auf die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher dieselben Tests mit negativem Resultat durchführte, ging Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hingegen nicht ein und erwähnte sie in seiner Beurteilung nicht. Ebenso wenig ging er auf die festgestellten degenerativen Veränderungen ein. Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festgestellt hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfasste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Beurteilung damit nicht unter Einbezug des gesamten medizinischen Sachverhaltes, weshalb nicht darauf abgestellt werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann legte seiner Beurteilung, wonach die Labrumläsion kausal mit dem Unfallereignis in Verbindung stehe, keine nachvollziehbar und plausible Begründung zugrunde (E. 3.9, E. 3.11). Seine Berichte vermögen daher nicht zu überzeugen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit gestützt auf die nachvollziehbar und plausibel begründete Beurteilung durch den Kreisarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der Tatsache, dass die für eine Labrumläsion spezifischen Tests lediglich einmal positiv ausfielen und sowohl die späteren Tests als auch eine erste MRI </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Hinweise für das Bestehen einer solchen ergaben, nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einem Kausalzusammenhang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwischen dem Unfall vom 4. Oktober 2019 sowie der Labrumläsion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgegangen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Selbst wenn gemäss den medizinisch-theoretischen Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer Labrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">läsion schwierig zu stellen ist und nicht selten übersehen wird, genügt dies im vorliegenden Fall nicht, um einen Kausalzusammenhang zu beweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit kann offenbleiben, wie sich der Unfall genau ereignet hat und ob die Beschwerdeführerin seitlich rückwärts oder auf den nach hinten ausgestreckten Arm gestürzt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. Juni 2021 erweist sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Protekta</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>