<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00589</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Sandra Esteves Gonçalves</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">ADVOKAT</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 816, 8048 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1972, verfügt über eine sechsmonatige Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung als Pflegehelferin und arbeitete zuletzt ab Mai 2003 Vollzeit in der Radio-Onkologie eines Spitals (Urk. 11/2, 11/11/3 ff. und 11/13/10). Bei einem Unfall mit dem Motorroller im Februar 2007 erlitt sie eine Kontusion der linken Schulter mit undislozierter Fraktur des Tuberculum majus und entwickelte in der Folge eine Frozen shoulder (Urk. 11/6/20-24). Bis zum Verlust ihrer Arbeitsstelle Ende 2008 arbeitete sie noch phasenweise in einem reduzierten Pensum und mit ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passtem Aufgabenbereich (Urk. 11/6/23 f., 11/9/6 f., 11/20 und 11/38/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im August 2007 wurde die Versicherte zunächst an der rechten Schulter (Resek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der ersten Rippe, Neurolyse und Arteriolyse bei symptomatischem Thoracic-outlet-Syndrom) operiert (Urk. 11/9/13). Anschliessend führte Dr. med. Y.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, im Februar sowie im September 2008 Operationen an der linken Schulter durch (arthroskopisch assistierte zirkumferenzielle Kapsulotomie und subacromiales Débridement res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive Revisionsarthroskopie mit Adhäsiolyse im Intervallbereich, Bizeps lon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gus-Tenotomie, subacromialer Adhäsiolyse und subacromialem Débridement so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Reacromioplastik anterior, Urk. 11/13/1-4, 11/14/3 f. und 11/15/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazwischen erfolgte im Dezember 2007 die Erstanmeldung der Versicherten bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), zum Rentenbezug (Urk. 11/2). Die IV-Stelle liess sich laufend die Akten der Unfallversicherung zustellen (Urk. 11/6, 11/13-14, 11/18-19, 11/21, 11/26 und 11/28), holte einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 11/8) sowie Auskünfte bei der Arbeitgeberin (Urk. 11/11/3 ff.) ein und nahm regelmässig ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Verlaufsberichte zu den Akten (Urk. 11/9/6 f., 11/10/7, 11/16/3, 11/22, 11/27, 11/29 und 11/32). Die Unfallversicherung gab schliesslich ein rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisches Gutachten in Auftrag. Dieses wurde, einschliesslich einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL), am 2. Februar 2010 von PD Dr. med. Z.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie im A.___, erstattet (Urk. 11/38). Gestützt darauf sprach die Unfallversicherung der Versicherten am 3. Juni 2010 mit Wirkung ab 1. August 2010 eine Rente bei einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 15 % und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10 % zu (Urk. 11/41). Die IV-Stelle legte das Gutachten dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Prüfung vor (Urk. 11/44/5 f.) und verfügte am 18. November 2010 rückwirkend eine befristete Rente. Für den Zeitraum von Februar 2008 bis März 2009 sprach sie der Versicherten eine ganze und für die Monate April bis August 2009 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 11/53 und 11/61). Die Versicherte machte hierauf einen Anspruch auf berufliche Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men geltend (Urk. 11/63), den die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Juni 2011 verneinte (Urk. 11/67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 20011 erfolgte eine weitere Revisionsarthroskopie der linken Schulter (mit zirkumferenzieller Kapsulotomie und intraartikulärem Débridement, subacromialem Débridement mit Adhäsiolyse und anteriorer Acromioplastik so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Mobilisation in Narkose) durch Dr. Y.___ (Urk. 11/72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber informierte die Versicherte die IV-Stelle im Oktober 2011 und ersuchte erneut um Hilfe (Urk. 11/69). Gestützt auf die Stellungnahmen des RAD (Urk. 11/73 und 11/83) zu den nachgereichten Arztberichten (Urk. 11/72 und 11/76) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. April 2012 nicht auf das Begeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren ein (Urk. 11/84). Ebenfalls mit einem Nichteintretensentscheid, datiert vom 29. August 2012 (Urk. 11/92), erledigte sie das anschliessend von der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gestellte Gesuch um berufliche Massnahmen (Urk. 11/89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einer weiteren Schulterarthroskopie links (mit superior-anteriorer und antero-in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feriorer Kapsulotomie, subtotaler Synovektomie, Reacromioplastik und Mobilisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion in Narkose) unterzog sich die Versicherte im August 2012 (Urk. 11/99, 11/108/1 und 11/133/3). Im Juni 2013 konsultierte sie einen zweiten Facharzt für Orthopädische Chirurgie, PD Dr. med. B.___ (Urk. 11/99). Dieser implan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte ihr im August 2013 links eine Schultertotalprothese (Urk. 11/108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hernach meldete sich die Versicherte im März 2014 abermals zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 11/105). Diese nahm die neuen Arztberichte (Urk. 11/108 und 11/111) sowie einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 11/110) zu den Akten. Zudem liess sie die Versicherte im August 2014 von der RAD-Ärztin med. pract. C.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, untersuchen (Urk. 11/117/3 ff. und 11/133; ferner Urk. 11/116). Nach Eingang eines weiteren Arztberichts (Urk. 11/131), Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eines Vorbescheidverfahrens (Urk. 11/118, 11/126, 11/129 und 11/136) und nochmaliger Rücksprache mit dem RAD (Urk. 11/137) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. Februar 2015 erneut einen Rentenanspruch (Urk. 11/138).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte Beschwerde (Urk. 11/144/3-9), mitunter gestützt auf aktuelle Berichte der D.___ (Urk. 11/148/6-9). Mit Urteil IV.2015.00422 vom 11. Dezember 2015 wies das Sozialversicherungsgericht diese ab (Urk. 11/151). Am 18. Januar 2016 liess die Versicherte in der E.___ die bisher letzte Operation an der linken Schulter (mit Arthrotomie, Entfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der anatomischen Prothese und Implantation einer inversen Schultertotal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prothese) vornehmen (Urk. 11/156). Auf die anschliessend am 26. Januar 2016 (Urk. 11/152/2-6) erhobene Beschwerde gegen den kantonalen Entscheid vom 15. Dezember 2015 trat das Bundesgericht mangels genügender Substantiierung mit Urteil 8C_70/2016 vom 15. Februar 2016 nicht ein (Urk. 11/153).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 6. Januar 2017 (Urk. 11/159) ersuchte die Versicherte unter Beilage eines Verlaufsberichts von Dr. B.___ (Urk. 11/156) erneut um Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung einer Invalidenrente. Die IV-Stelle legte den Bericht der RAD-Ärztin Dr. med. F.___, praktische Ärztin, zur Stellungnahme vor (Urk. 11/160). Hernach trat sie, wie im Vorbescheidverfahren (Urk. 11/161 und 11/162) angekündigt, mit Verfügung vom 11. April 2017 nicht auf das Gesuch ein (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Nichteintretensentscheid erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, ihr die gesetzlichen Leistungen zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 1). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 11. Juli 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). In prozessualer Hinsicht ersuchte die Versicherte um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung einer unentgeltlichen Rechtsvertreterin in der Person von Rechtsanwältin Gonçalves (Urk. 1). Ergänzend bezifferte Rechtsanwältin Gonçalves mit Eingabe vom 1. Juni 2017 ihre bisherigen Aufwendungen (Urk. 5) und reichte das ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füllte Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 6) samt Bele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 7/1- 9) nach. Mit Verfügung vom 9. Juni 2017 forderte das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht die Versicherte auf, ihr prozessuales Gesuch weiter zu substan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiieren und belegen (Urk. 8), worauf sie dieses mit Schreiben vom 29. Juni 2017 zurückzog (Urk. 9). Am 13. Juli 2017 (Urk. 12) wurde der Versicherten die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort zur Kenntnis gebracht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Gesuch von der versicherten Person glaubhaft zu machen, dass sich ihr Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Dazu hat das Bundesgericht in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass der versicherten Person damit ausnahmsweise eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisführungslast zukommt. Zweck der Eintretensvoraussetzung ist zu verhindern, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a). Dabei ist zu beachten, dass sich die versicherte Person nicht nur die ursprüngliche Leistungsverweigerung, sondern auch das Ergebnis einer späteren materiellen Rentenprüfung entgegenhalten lassen muss, wenn der Rentenanspruch nach rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs abermals rechtskräftig verneint wurde (BGE 130 V 71 E. 3.2.3). Vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dererwägung und prozessualen Revision (vgl. BGE 127 V 466 E. 2c mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Der Vergleichszeitraum erstreckt sich grundsätzlich bis zur Prüfung und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung des Gesuchs, d.h. bis zum Erlass der Verfügung betreffend die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung. Massgeblich ist somit die Aktenlage bei Erlass der Verfügung (BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bundegerichts 9C_683/2013 vom 2. April 2014 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tritt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verwaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das erneute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsbegehren ein, hat sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen und das Gesuch letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich gutzuheissen oder abzuweisen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG] </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verneint sie indessen die Glaubhaftmachung einer entsprechenden Tatsachenän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Wird gegen einen solchen Nichteintretensentscheid Beschwerde erhoben, hat das Gericht nur zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf das Leistungsbegehren eingetreten ist (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im angefochtenen Nichteintretensentscheid erwog die Beschwerdegegnerin, die berufliche und medizinische Situation der Beschwerdeführerin habe sich seit der Verfügung vom 25. Februar 2015 nicht verändert. Insbesondere würden keine neuen Diagnosen oder Befunde vorliegen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die Beschwerdeführerin entgegen, sie sei am 18. Januar 2016 erneut an der linken Schulter operiert worden, weil sich inzwischen herausgestellt habe, dass ihre anhaltenden Beschwerden auf eine zu grosse Prothese zurückzuführen gewesen seien. Dr. B.___ habe sodann im Dezember 2016 festgestellt, dass ihre Schulter nach unbefriedigendem Heilungsverlauf sozusagen funktionslos sei. Er habe ihr deshalb eine volle Arbeitsunfähigkeit auch in Verweistätigkeiten at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testiert. Die Beurteilung ihres Leistungsanspruchs bedürfe somit einer orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und neurologischen Begutachtung (Urk. 1 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Argumentation der Beschwerdeführerin, wonach sich in der Prothesengrösse nachträglich eine Erklärung für ihre anhaltenden Schmerzen gefunden habe, deu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet vorderhand eine ursprüngliche Unrichtigkeit der Verfügung vom 25. Februar 2015 an. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass jene Verfügung mit Urteil IV.2015.00422 vom 11. Dezember 2015 vom Sozialversicherungsgericht bestätigt wurde (Urk. 11/151).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von vornherein ausser Betracht fällt somit eine Wiedererwägung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger kann nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ATSG und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nämlich nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf formell rechtskräftige Verfügungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenstand materieller richterlicher Überprüfung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildet haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_634/2017 vom 20. Februar 2018 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für Entscheide eines Gerichts steht ausschliesslich das Institut der Revision offen. Gemäss Art. 61 lit. i ATSG muss die [prozessuale] Revision von Entscheiden we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Entdeckung neuer Tatsachen oder Beweismittel oder wegen Einwirkung durch Verbrechen oder Vergehen gewährleistet sein. Im Übrigen ist die Ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staltung des Revisionsverfahrens dem kantonalen Recht überlassen (vgl. Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015, N 45 zu Art. 53 und N 229 zu Art. 61 ATSG). § 29 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) sieht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend vor, dass gegen rechtskräftige Entscheide des Gerichts von den am Verfahren Beteiligten Revision verlangt werde kann, wenn sie neue erhebliche Tatsachen erfahren oder Beweismittel auffinden, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 GSVGer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Revisionsgesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">innert 90 Tagen, von der Entdeckung des Revisionsgrundes an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerechnet, beim Geri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht schriftlich einzureichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spätestens im Zeitpunkt der Operation vom 18. Januar 2016 wusste die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin mit Sicherheit, dass die im August 2013 implantierte erste Schulterprothese nach Ansicht der behandelnden Ärzte zu gross war. Da sie ihr neues Gesuch, datiert vom 6. Januar 2017 (Urk. 11/159), indes erst rund ein Jahr später einreichte, ist die 90-tägige Revisionsfrist nicht gewahrt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Offen bleiben kann unter diesen Umständen die Frage, ob die Beschwerdeführerin die während laufender Rechtsmittelfrist gegen das Urteil IV.2015.00422 vom 11. Dezember 2015 durchgeführte Operation (und die daraus gewonnenen Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse über ihren Gesundheitszustand bei Erlass der Verfügung vom 25. Februar 2015) bereits in der Beschwerde ans Bundesgericht vom 26. Januar 2016 (Urk. 11/152/2-6) hätte vorbringen können oder gar müssen (Art. 99 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin prüfte das Gesuch vom 6. Januar 2017 somit zu Recht einzig unter dem Aspekt der Neuanmeldung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin gestützt auf den Untersuchungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt folglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> voraus, dass diese eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchserhebliche Tatsachenänderung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 IVV seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem 25. Februar 2015 (Zeitpunkt der letzten ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teriellen Beurteilung mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung) glaubhaft macht. Beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Glaubhaftmachen derselben als Eintretensvoraussetzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weismass zwar herabgesetzt. Dennoch müssen für das Vorhandensein eines gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ihrer Neuanmeldung legte die Beschwerdeführerin einzig den Verlaufsbericht von Dr. B.___ vom 15. Dezember 2016 bei. Dieser hielt bei den Diagnosen erstmals einen Status nach Revisionsoperation am 18. Januar 2016 fest. In der Anamnese erläuterte er, es gehe der Beschwerdeführerin nicht gut. Sie habe mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siggradige Schmerzen und könne die Arme nicht zum Gesäss bringen. Zum Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fund notierte er: Flexion 70°, Abduktion 40°, Aussenrotation -20°, Schürzengriff bis zum Trochanter, Deltoideus kräftig. Daraus schlussfolgerte er, der Verlauf sei absolut unbefriedigend. Die Beschwerdeführerin habe sozusagen eine funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lose linke Schulter. Therapeutisch gebe es wenig Optionen. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sei so nicht arbeitsfähig und habe sicherlich Anrecht auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente. Sie sei auch in einer angepassten Tätigkeit nicht vermittelbar (Urk. 11/156).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen ärztlich gestellter Diagnose und Arbeitsunfähigkeit besteht - und zwar sowohl bei somatisch dominierten als auch bei psychisch dominie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rten Leiden – keine Korrelation. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deshalb weist die medizinische Folgenabschätzung notgedrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen eine hohe Variabilität auf und trägt unausweichlich Ermessenszüge (vgl. BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1). Allein der Umstand, dass bei den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neu ein Status nach einer Revisionsoperation am 18. Januar 2016 erwähnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden, ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">also nicht entscheidend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann setzte sich das Sozialversicherungsgericht bereits in Erwägung 6.3 seines Urteils IV.2015.00422 vom 11. Dezember 2015 mit der Tatsache auseinander, dass die Schulterbeschwerden im Zusammenhang mit einer zu grossen Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prothese stehen könnten. Konkret erwog es, den neu eingereichten Berichten der D.___, datiert vom 3. März und 27. April 2015, sei im Wesentlichen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich zu entnehmen, dass unter Umständen etwas zu viel Prothese eingebaut worden sei. Verglichen mit den früheren Arztberichten sei also erstmals eine mögliche Ursache für die schmerzhafte Beweglichkeitseinschränkung angespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen worden. Eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes in dem Sinne, dass der Beschwerdeführerin eine die Schulter nicht belastende Arbeit im Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz zur Untersuchung [durch die RAD-Ärztin med. pract. C.___] im August 2014 nicht mehr zumutbar wäre, ergebe sich daraus jedoch nicht. Im Übrigen wies es in Erwägung 6.2.3 auch auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hin, wonach selbst für versicherte Personen, die den einen Arm nicht mehr oder die eine Hand höchsten noch als Hilfshand einsetzen könnten, Arbeitsmöglichkeiten bestünden (Urk. 11/151/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesen Überlegungen ist auch nach Einsicht in den neu eingereichten Bericht von Dr. B.___ festzuhalten. So legte er darin weder Komplikationen im Rahmen der letzten Operation, noch eine massgebliche Zunahme der Schmerzen oder zusätzliche Funktionseinschränkungen gegenüber seinen Vorberichten dar. Wenige und im Vergleich zu früheren nicht auffällig schlechtere Befunde (vgl. Urk. 11/148/6, 11/131/2, 11/133/6 und 11/108/2; ferner Urk. 11/160/2) sowie subjektive Angaben der Beschwerdeführerin genügen nicht, um eine rentenrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante gesundheitliche Verschlechterung glaubhaft zu machen. Dies muss vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend aufgrund der schon im letzten Urteil diskutierten augenscheinlichen Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistenzen, welche die RAD-Ärztin med. pract. C.___ nach eigener Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung beschrieb, umso mehr gelten (vgl. Urk. 9/151/13). Dr. B.___ erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete die Situation bereits im Bericht vom 11. November 2014 als «absolut unklar», beschrieb eine völlig eingesteifte Schulter und schlussfolgerte, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei nicht fähig, eine Arbeit auszuüben, egal ob belastend oder nicht (Urk. 11/131/2). Diese Beurteilung deckt sich sowohl mit derjenigen in seinem aktuellen Bericht vom 15. Dezember 2016 (Urk. 11/156), als auch derjenigen in seinem früheren Bericht vom 16. April 2014 (Urk. 11/108). Dabei deutet nichts darauf hin, dass seine von der RAD-Beurteilung abweichende Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitseinschätzung nicht einzig d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er hohen Variabilität der medizinischen Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschätzung geschuldet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit nicht nachvollziehbar, weshalb respektive inwiefern sich die Schulterbeschwerden mit der Implantation einer anatomisch günstigeren Schulterprothese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ausserhalb des Zeitraums der Operation und Rekonvaleszenz während drei bis sechs Monaten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss RAD-Beurteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/160/2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert haben könnten. Der Verlaufsbericht von Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht nach dem vorstehend Ausgeführten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht aus, um eine Verschlechterung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bzw. Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> glaubhaft zu machen, die zu einem rentenbegründenden Invaliditätsgrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Ablauf der Anmeldefrist im Juli 2017 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führen könnte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich gestützt auf den neuen Verlaufsbericht von Dr. B.___ somit unter keinem Titel eine erneute materielle Prüfung des Rentenanspruchs recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt, ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angefochtene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichteintretensverfügung zu bestätigen und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand unabhängig vom Streitwert i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘000.-- festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Sie sind beim vorliegenden einfachen Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Sandra Esteves Gonçalves</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBonetti</p><p></p></div> </div></body></html>