<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00086</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Schilling</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. Oktober 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1974 geborene, als Plattenleger tätige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> meldete sich am 4. Juni 2019 (Eingangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) unter Hinweis auf Kniebeschwerden bei der Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 5/3). Die IV-Stelle tätigte daraufhin beruflich-erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche sowie medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Abklärungen und zog die Akten der Krankentaggeldversicherung Helsana Versicherungen AG und insbesondere das von dieser veranlasste psychiatrische Gutachten bei (Urk. 5/4, 5/68). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 20. Juli 2021 [Urk. 5/84]; Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand vom 18. August 2021 [Urk. 5/93]) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprach die IV-Stelle dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Januar 2022 eine befristete ganze Rente vom 1. Dezember 2019 bis 31. Mai 2021 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 5/99, 5/108 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 9. Februar 2022 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und beantragte, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm die gesetzlichen Leistungen zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen seien (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 25. März 2022 beantragte die Beschwerdegegnerin die Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 4), was dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mit Verfügung vom 30. März 2022 angezeigt wurde (Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In zeitlicher Hinsicht sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist jedoch nicht ohne W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">145 V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span id="XX212"></span><span>Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen </span><span>die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span>tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span>bis</span><span> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span> gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span>tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span>den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzuneh</span><span>men sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Ex</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwendende Person sie prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende Unsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog, dass der Beschwerdeführer seit Dezember 2018 erheblich in seiner Gesundheit und Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei, weshalb ihm nach Ablauf des Wartejahres per 1. Dezember 2019 eine ganze Rente zustehe. Ab März 2021 habe sich die gesundheitliche Situation verbessert, so dass seit diesem Zeitpunkt wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgewiesen sei. Diese Verbesserung sei nach drei Monaten zu berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, weshalb die Rente bis zum 31. Mai 2021 zu befristen sei (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass sich seine gesundheitliche Situation nicht verbessert habe. Die IV-Stelle habe den Sachverhalt zu wenig abgeklärt. Die Ärzte der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden bestätigen, dass aufgrund der Kniebeschwerden und dem komplizierten Verlauf auch eine sitzende Tätigkeit nicht zu 100 % möglich sei. Die IV-Stelle sei deshalb zu verpflichten, eine Begutachtung zu veranlassen (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstellte am 7. Februar 2021 zuhanden der Krankentaggeldversicherung Helsana Versicherungen AG ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 5/68/136 ff.). Darin stellte er fest, dass keine psychiatrischen Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit vorliegen würden. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen überwiegend wahrscheinlichen Zustand nach Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) im Rahmen unterschiedlicher psychosozialer Belastungen und im Rahmen einer orthopädischen Einschränkung (Beschwerden des rechten Kniege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenkes), welche die Berufsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit in Frage stelle (Urk. 5/68/168). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte im Wesentlichen aus, der Beschwerdeführer habe anlässlich der Untersuchung normale Bewusstseinsfunktionen und eine regelrechte Orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierung gezeigt, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen seien klinisch nicht beobachtbar gewesen, formale Denkstörungen seien mit Ausnahme eines leichten Grübelns und einer leichten Einengung (psychosoziale Belastungen) nicht festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, Befürchtungen und Zwänge seien nicht zu erheben gewesen, Wahnsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tome, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen seien weder berichtet worden noch erkennbar, Antriebs- und psychomotorische Störungen seien nicht festzuhalten gewesen. Störungen der Affektivität hätten in mittelgradiger Ausprägung eine Störung der Vitalgefühle (Schmerzerleben) beinhaltet. Zusammenfassend habe der nach AMDP erhobene psychopathologische Befund in starker Ausprägung eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbstdeklarierte Behinderung der Fähigkeit zur Beschäftigung (Behinderung der Tätigkeit als Plattenleger durch die rechtsseitigen Knieschmerzen) beinhaltet. Mittelgradig beeinträchtigt seien eine schmerzbedingte Störung der Vitalgefühle, ein schmerzbedingtes Krankheitsgefühl und eine abendlich schlechtere Befind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit (Sorgen um Finanzen und Aufenthalt). Zusätzlich seien einige ausschliesslich selbstbeurteilte Items in leichter Ausprägung (vor allem der Affektivität, den formalen Denkstörungen und der Konzentration zuzuordnen) festzuhalten. Damit würden sich aus dem AMDP-Befund keine nennenswerten arbeitsrelevanten funktionellen Beeinträchtigungen herleiten lassen und auch keine Hinweise für eine psychische Störung ergeben (Urk. 5/68/151 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung des subjektiven Beschwerdebildes scheine der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer derzeit in erster Linie an den orthopädisch bedingten, rechtsseitigen Kniebeschwerden sowie an psychosozialen Belastungen zu leiden. Aus psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht lasse sich dadurch keine Arbeitsunfähigkeit begründen (Urk. 5/68/156). Auch bei der Mini-ICF-APP-Testung hätten sich aus psychischen Gründen keine Items im Sinne einer Einschränkung werten lassen. Sämtliche anzunehmenden Einschränkungen seien durch die schmerzbedingte Teilimmobi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisierung des rechten Knies bedingt (Urk. 5/68/157 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer weise an Ressourcen eine intakte Auffassung, eine objektiv erhaltene Konzentration, eine ausreichende Anpassungsfähigkeit und eine ausreichende Belastbarkeit auf. Zudem lägen eine vorhandene Motivation zur beruflichen Wiedereingliederung, eine derzeit ausgewiesene Bewältigung des Alltags, eine klinisch imponierende durchschnittliche Intelligenz sowie eine erhaltene Impulskontrolle vor. Als massgebliche Belastungen seien insbesondere fehlende Deutschkenntnisse und eine dadurch anzunehmende eingeschränkte soziale Integration, finanzielle Belastungen, ein unsicherer Aufenthaltsstatus in der Schweiz sowie eine kurze Schul- und Berufsbildung gegeben (Urk. 5/68/156 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Objektivierbare Merkmale eines depressiven Syndroms (ICD-10 F3) seien nicht festzuhalten gewesen; weder die Kernsymptome noch die Zusatzsymptome seien in eindeutiger Weise beziehungsweise in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zahl festzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen (Urk. 5/68/162 ff.). Ebenso wenig lasse sich eine nicht-komplexe posttrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) oder eine komplexe Form (ICD-10 F43.1 und F62.0) mit andauernder Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) bestätigen. Einerseits lasse sich kein traumatisches Ereignis gemäss ICD-10 feststellen, nachdem der Beschwerdeführer eine Folter während der Haft verneint und kein anderes traumatisches Ereignis im Sinne der ICD-10 genannt habe. Und andererseits seien während der Schilderung der belastenden Hafterlebnisse keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vegetative Übererregtheit mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hypervigilanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, keine Vermeidung des belastenden Themas, keine Veränderung der Affektivität (Gefühls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abstumpfung), keine Verminderung der Konzentration mit erhöhter Ablenkbarkeit und keine Erinnerungsinseln festzuhalten gewesen. Zudem sei ein nennenswerter sozialer Rückzug auszuschliessen und sich aufdrängende (intrusive) Nachhallerinnerungen seien verneint worden. Des Weiteren habe während der Untersuchung keine grundsätzlich feindliche oder misstrauische Haltung, keine berichteten Gefühle der Leere, keine berichtete dominierende Hoffnungslosigkeit, keine stetige Nervosität mit einem Gefühl des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedrohtseins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und keine berichtete Entfremdung festgehalten werden können (Urk. 5/68/165 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst seien keine psychiatrisch bedingten Einschränkungen und damit keine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht festzuhalten. Sämtliche anzunehmenden Behinderungen in der angestammten Tätigkeit seien orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disch zu beurteilen (schmerzbedingte Teilimmobilisierung des rechten Knies). Massgebliche Belastungen seien auch den psychosozialen Faktoren zuzuordnen (vgl. oben). Diese würden aber keinen Krankheitswert besitzen (Urk. 5/68/169).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) stellte in seinen Stellungnahmen vom 22. Januar und 12. Juli 2021 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 5/82/7 ff.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsinsuffizienz und chronische Schmerzen rechtes Knie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. AMIC-Plastik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">retropatellär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 13.05.2019</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">St. n. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medialisierender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">proximalisierender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tuberositasosteotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 14.09.2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Status nach Anpassungsstörung sowie eine Adipositas. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, gemäss dem kniechirurgischen Bericht vom 8. Februar 2021 seien Beweglichkeit und Belastbarkeit des Kniegelenks noch eingeschränkt und eine Fortsetzung der Trainingstherapie erforderlich. Das Gangbild sei ohne Gehstöcke vorsichtig, aber flüssig. Die Beweglichkeit des rechten Kniegelenks betrage </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">120°-0°-0°. Es bestehe eine deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quadrizepsatrophie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Arbeitsfähigkeit in der kniebelastenden Tätigkeit als Plattenleger sei wahrscheinlich nicht mehr zu erwarten. Eine überwiegend sitzende Tätigkeit ohne Kniebelastung sei hingegen möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das ausführliche psychiatrische Gutachten stelle anhand anerkannter Kriterien dar, dass keine gravierenden psychiatrischen Diagnosen oder Beeinträchtigungen aus psychischen Gründen vorliegen würden. Die Diagnose einer stattgehabten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anpassungsstörung decke sich mit den relativierenden Angaben des behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Psychiaters, die psychiatrischen Beschwerden seien sekundär und durch Schmerzen sowie psychosoziale Belastungen bedingt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne spätestens ab März 2021 in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit angenommen werden (Urk. 5/82/9 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. Februar 2021 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1) beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen, was bei einer psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atrischen klinischen Untersuchung eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anamneseerhebung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 5/68/144 ff.), Symptom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassung und Verhaltensbeobachtung (Urk. 5/68/150 ff.) umfasst (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_728/2018 vom 21. März 2019 E. 3.3). Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützte sich der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter für die Erhebung der Befunde auf das AMDP-System (Urk. 5/68/150 ff.) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Mini-ICF-APP-Testung (Urk. 5/68/157 ff.). Das Gutachten wurde sodann in Kenntnis der und in ausführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstattet (Urk. 5/68/141 ff.). Dabei wurde insbesondere der Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, vom 5. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umfassend gewürdigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/68/118 ff., 5/68/142, 5/68/172 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diesbezüglich zeigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überzeugend auf, dass die Befundangaben im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlerbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorwiegend subjektive Beschwerden enthalten und konkrete Angaben zur Fremdbeurteilung oder Verhaltensbeobachtung fehlen würden. Zudem enthalte der psychopatho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logische Befund eine Auswahl von AMDP-Items in starker (maximaler) Ausprägung. Der 28 Tage nach Berichtsabfassung erhobene, gutachterliche Befund stelle sich demgegenüber vorwiegend blande dar. Das vorliegende Gutachten lege diese Diskrepanz dar, könne sie aber nicht abschliessend klären, zumal es sich nicht um eine moderate, sondern um eine erhebliche Abweichung handle. Allerdings stelle das Fehlen der naturgemässen Heterogenität (Schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grade einzelner Merkmale) die Validität des psychopathologischen Befundes im Bericht vom 5. Januar 2021 in Frage. Die beiden aktenkundigen Diagnosen einer schweren depressiven Episode (ICD-10 F32.2) und einer posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) würden sich im Rahmen der Begutachtung jedenfalls nicht bestätigen lassen (Urk. 5/68/172 ff.). Und im Bericht vom 5. Januar 2021 fehle diesbezüglich eine ICD-10-Kriterienprüfung der postulierten Störungen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigte die geklagten Beschwerden und setzte sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. Dabei legte er die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dar und begründete seine Schlussfolgerung nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar. So führte er mit Blick auf den anlässlich der Untersuchung weitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blanden Befund plausibel aus, dass die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt sei (Urk. 5/68/172 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist gestützt auf das insgesamt überzeugende Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt, dass der Beschwerdeführer nicht an psychischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit leidet, mithin von einer vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht auszugehen ist. Angesicht dessen ist aus Gründen der Verhältnismässigkeit von einem strukturierten Beweisver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren abzusehen, zumal Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit in nachvollziehbar begründeter Weise – unter Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Befunde und unter Berücksichtigung der per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen, familiären und sozialen Aktivitäten und der verfügbaren Ressourcen des Beschwerdeführers sowie dessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischen Bemühungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verneint hat (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ersteres gilt umso mehr, als eine höhere Arbeitsunfähigkeit als die gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich attestierte auch aus einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht resultieren kann (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_629/2019 vom 8. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2019 E. 4.2.4; 8C_270/2019 vom 5. September 2019 E. 4.2.3) und grundsätzlich nur eine schwere psychische Störung invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierend im Rechtssinne sein kann (vgl. BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 10. Februar 2021 (Urk. 5/56) relativierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seine Ausführungen im Bericht vom 5. Januar 2021 (Urk. 5/68/118 ff.) beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise im Bericht vom 15. Dezember 2020 (vgl. Urk. 5/48), welcher vorwiegend denselben psychopathologischen Status enthielt, sodann insofern, als er feststellte, dass seine als ungünstig bezeichnete Prognose vor dem Hintergrund der chronifizierten Knieproblematik und der dadurch ausgelösten Ohnmacht sowie Hilflosigkeit und nur sekundär als psychiatrische Problematik zu betrachten sei. Zudem beschrieb er in einem weiteren Bericht vom 28. Mai 2021 (Urk. 5/92) einen gegenüber den Vorberichten gebesserten psychopathologischen Status. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die somatischen Beschwerden führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auseinan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung mit den Berichten der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schlüssig aus, dass in der bisherigen Tätigkeit als Plattenleger keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben sei. In angepasster Tätigkeit beständen demgegenüber ab März 2021 (sechs Monate postoperativ) keine Einschränkungen mehr. Hierfür legte er folgendes Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil fest: Tätigkeiten mit Heben, Tragen und Transportieren von schweren Lasten, mit Ersteigen von Treppen, Leitern und Gerüsten, längerem Abwärtsgehen oder Herunterspringen, in kniender oder kniebeugender Körperhaltung sowie überwiegende Geh- und Stehbelastung sind nicht geeignet. Längere Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltungen des Kniegelenks sind zu vermeiden. Tätigkeiten, welche wechselbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, überwiegend sitzend, gelegentlich ebenerdig gehend oder stehend ausgeführt werden können, sind medizinisch-theoretisch zumutbar (vgl. Urk. 5/82/7 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Einschätzung steht insbesondere auch im Einklang mit dem Bericht der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. Februar 2021 (Urk. 5/57), in welchem ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt wurde, dass eine leichte, sitzende Tätigkeit, ohne Belastung, theoretisch möglich sein sollte. Es sei jedoch wichtig, dass der Beschwerdeführer eine ausführliche Rehabilitation im Sinne von Physiotherapie erhalte. In einem weiteren Bericht vom 25. März 2021 (Urk. 5/89) stellten die Ärzte der Univer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar fest, dass der Beschwerdeführer mittel- und langfristig in einem belastenden Beruf nicht mehr arbeitsfähig sei, wobei auch eine sitzende Tätigkeit nicht zu 100 % möglich wäre. Jedoch folgte hierzu keine Begründung und es ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer in einer sitzenden, knieschonenden Tätigkeit eingeschränkt sein sollte. Im selben Bericht wurde sodann erwähnt, dass für den 23. April 2021 eine Kniegelenksarthroskopie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Entfernung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tuberositasschrauben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgesehen sei. Eine zusätzliche Arbeitsunfähigkeit wurde hierfür aber nicht attestiert, wurde vom Beschwerdeführer nicht vorgebracht und es ist auch nicht ersicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, dass sich damit eine langandauernde Arbeitsunfähigkeit in knieschonender Tätigkeit begründen könnte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend führte der RAD-Arzt zwar keine eigene Untersuchung durch. Ihm standen aber sämtliche medizinischen Akten zur Verfügung und er setzte sich mit diesen genügend auseinander. Die gezogenen Schlüsse begründete er in nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbarer Weise. Zudem verfügt er als Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates über eine für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der im Vordergrund stehenden Kniebeschwerden des Beschwerdeführers angezeigte medizinische Weiterbildung. Die Stellungnahmen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Januar und 12. Juli 2021 (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.2) erfüllen daher die nach der Rechtsprechung für eine beweiskräftige medizinische Entscheidungsgrundlage vorausgesetzten Kriterien, zumal weder die aktenkundigen Arztberichte noch der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Aspekte aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigen vermögen, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit seiner ärztlichen Feststellungen beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise an einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aufkommen lassen würden (vgl. vorstehend E. 1.5). Gestützt auf die Beurteilung durch RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist daher davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass in einer leidensangepassten Tätigkeit ab März 2021 (sechs Monate postoperativ) eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 100 % besteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Abklärungen, insbesondere der beschwerdeweise beantragten Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtung der Beschwerdegegnerin zur Einholung eines Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens (Urk. 1 S. 2), sind keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten, so dass in antizipierter Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3) davon abzusehen ist. Eine Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung des Untersuchungsgrundsatzes durch die Beschwerdegegnerin ist nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumachen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die aus somatischen Gründen einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit des Beschwerdeführers in erwerblicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) hat in der Regel in der Weise zu erfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen (Validen- und Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen) ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, woraus sich aus der Einkommensdifferenz der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend sind das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (aufgrund der schwankenden und unregel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einkünfte, Urk. 5/16) und das Invalideneinkommen ausgehend vom glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tabellenwert zu berechnen, weshalb sich deren genaue Ermittlung erübrigt. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad nämlich dem Grad der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn, der höchstens 25 % betragen darf (BGE 135 V 297 E. 5.2; Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_759/2016 vom 29. Dezember 2016 E. 4.2.2). Dies stellt keinen «Prozent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich» im Sinne von BGE 104 V 135 E. 2b dar, sondern eine rein rechnerische Vereinfachung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend besteht kein Anlass, einen leidensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Abzug zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst führt die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, (weiterhin) körperlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Arbeit zu verrichten, nicht automatisch zu einer V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erminderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalidenlohns. Vielmehr ist der Umstand allein, dass nur mehr leichte Arbeiten zumutbar sind, sogar bei eingeschränkter Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">petenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten (und mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schweren) Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten umfasst (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_82/2019 vom 19. September 2019 E. 6.3.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass allfällige bereits in der Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen). Mit dem angepassten Belastungsprofil wurde den entsprechenden Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen ausreichend entsprochen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sodann führt ein allfällig fortge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alter nicht automatisch zu einem Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug, zumal sich dieses im Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsniveau 4 (resp. Kompetenzni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veau 1 ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss LSE 2016) sogar eher lohner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höhend auswirkt (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_455/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 4.2). Und schliesslich sind auch mangelnde Sprachkenntnisse oder eine ungenügende Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung nicht abzugsrelevant, da diesen Aspekten bei der Wahl des Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus Rechnung zu tragen ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_549/2019 vom 26. November 2019 E. 7.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folglich ergibt sich entsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der vollständigen Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in angepasster Tätigkeit ein rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 10. Januar 2022 (Urk. 2) nicht zu beanstanden, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. 600.-- festzuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen und entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>VogelSchilling</p><p></p></div> </div></body></html></html>