<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2005.00649</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">II. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Walser</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Romero-Käser</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretärin Schnellmann</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 26. August 2005</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">L.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch das Patronato INCA</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rechtsdienst</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Postfach 287, 4005 Basel 5</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Sachverhalt:</font></b><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. L.___, geboren 1958, arbeitete seit Juli 1995 im Bereich Lagerbewirtschaftung und Spedition bei der A.___ in ___ (Urk. 7/25 S. 1 Ziff. 1.3, Ziff. S. 4 Ziff. 6.3.1, Urk. 7/22/1 Ziff. 1). Am 17. September 2004 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Bezug von Versicherungsleistungen (Rente, evtl. berufliche Massnahmen) an (Urk. 7/25 S. 6 Ziff. 7.8). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte medizinische Berichte ein (Urk. 7/11-12), veranlasste berufliche Abklärungen (vgl. Urk. 7/18) und zog einen Bericht der Arbeitgeberin (Urk. 7/22) sowie einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/24) bei. Daraufhin schloss sie mit Verfügung vom 17. Februar 2005 dass Verfahren betreffend berufliche Massnahmen ab (Urk. 7/9). Diese blieb unangefochten und erwuchs in Rechtskraft. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Mit Verfügung vom 1. März 2005 verneinte die IV-Stelle sodann einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 7/6). Die gegen die Verfügung erhobene Einsprache vom 14. April 2005 (Urk. 7/5) wies sie mit Entscheid vom 11. Mai 2005 ab (Urk. 7/1 = Urk. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2. Gegen den Einspracheentscheid vom 11. Mai 2005 (Urk. 2) erhob der Versicherte, vertreten durch das Patronato INCA, am 7. Juni 2005 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Zusprechung einer Viertels- beziehungsweise einer halben Rente (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Juli 2005 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht zieht in Erwägung:</font></b><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.1 Die Verwaltung hat die massgeblichen Gesetzesbestimmungen über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG), die Bemessung der Invalidität aufgrund eines Einkommensvergleichs (Art. 16 des Bundesgesetzes über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG) sowie betreffend Beginn des Rentenanspruchs (Art. 29 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 29 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV) sowie die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes zutreffend dargelegt (Urk. 2 S. 1 ff.). Darauf kann mit den nachstehenden Ergänzungen verwiesen werden.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.2 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">1.3 In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.1 Strittig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.2 Im Bericht vom 1. November 2004 stellten Prof. Dr. med. B.___, Leitender Arzt, und Dr. med. C.___, Assistenzarzt, Universitätsspital G.___, Herzkreislauf Zentrum, Kardiologie DIM, die folgenden Diagnosen (Urk. 7/11/3 S. 1):</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> 1. Koronare Dreiasterkrankung und hypertensive Herzkrankheit</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - Koronarangiographie vom 23. Juni 2004: PTCA und Stenting einer 70-90%igen mittleren RIVA Stenose</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - akuter inferiorer Myokardinfarkt am 2. Dezember 2002</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - Akut-PTCA und Stenting eines mittleren RCA- Verschlusses</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - Echokardiographie 05/2003: Konz. LV-Hypertrophie, diast. Dysfunktion, LVEF 70 %</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - cvRF: Diabetes mellitus, Dyslipidämie, arterielle Hypertonie, Status nach Nikotinabusus</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> 2. Status nach Nierenallotransplantation am 18. Oktober 1989</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - fokal-segmentale Glomerulosklerose (ED bioptisch 1984)</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - aktuelle Kreatinin-Clearance: 40 ml/min</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> 3. Metabolisches Syndrom mit</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - Adipositas (BMI 29 kg/m</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">2</font></sup><font face="RotisSerif" size="4">)</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - arterielle Hypertonie</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - Diabetes mellitus (steroidinduziert, ED 1990)</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - Hyperurikämie</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> 4. Steroidinduzierter Diabetes mellitus, ED 1990, insulinpflichtig</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> 5. Hyperurikämie mit Gichtartropathie OSG rechts</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> 6. Multiple subkutane Knoten</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> - DD: Lipom</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Beim Beschwerdeführer bestehe kardial ein erfreulicher Verlauf bei Status nach PTCA und Stentimplantation der RIVA vor 4 Monaten (Urk. 7/11/3 S. 3 oben). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Er sei aber wegen Knieschmerzen in seiner Beweglichkeit eingeschränkt. Anlässlich der Untersuchung habe der Beschwerdeführer im EKG nur 65 Watt (36 % des Soll) ohne Beschwerden oder Ischämiezeichen leisten können. Es handle sich dabei um eine ungenügende Belastung. Auffallend seien hypertone Blutdruckwerte in der Ruhephase. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Der Beschwerdeführer sei kardial stabil und habe keine Nitrate in der Therapie, weshalb eine Therapie mit PDE-5-Hemmer durchführbar werde (Urk. 7/11/3 S. 3).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.3 Dr. D.___, Assistenzarzt, und Prof. Dr. E.___, Universitätsspital G.___, Departement für Innere Medizin, Nephrologie, wiederholten im Bericht vom 7. Januar 2005 die obgenannten Diagnosen. Konkretisierend erklärten sie, dass der Beschwerdeführer unter chronischen Gelenkschmerzen der unteren Extremitäten bei Status nach rezidivierenden Gichtschüben leide und dass sich die Diagnose des Status nach anämisierender Gastrointestinal-Blutung aufgrund einer Mallory Weiss-Läsion (12/2002) nicht auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirke (Urk. 7/12/3 S. 1). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Trotz eingeschränkter Nierentransplantatfunktion sei der Verlauf seit mehreren Jahren stabil. Es sei jedoch eine langsame Verschlechterung im Laufe der nächsten Jahre anzunehmen. Die Prognose des Beschwerdeführers werde aber vor allem aus kardio-vaskulärer Sicht bestimmt, weshalb sie eine kardiologische Abklärung bezüglich seiner Arbeitsunfähigkeit empfehlen würden (Urk. 7/12/3 S. 2).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Aus nephrologischer Sicht bestehe in der angestammten Tätigkeit des Beschwerdeführers als Magaziner in einer Speditionsfirma eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/12/3 S. 2 unten).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.4 Der Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, bei welchem er seit 1986 in Behandlung steht, nannte im Bericht vom 12. Januar 2005 die Diagnosen, welche von den Ärzten des Universitätsspitals G.___ gestellt worden sind und ging davon aus, dass sich die Hypertonie, die Hyperlipidämie sowie die Adipositas nicht auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken würden (Urk. 7/11/2 S. 1 lit. A, lit. D Ziff. 1). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> In seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer seit dem 10. September 2003 bis auf weiteres zu 50 % arbeitsunfähig (Urk. 7/11/2 S. 1 lit. B).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">2.5 Im Schreiben vom 20. April 2005 führte Dr. F.___ sodann aus, dass der Beschwerdeführer für leichte Tätigkeiten nicht mehr voll arbeitsfähig sei. Die bisherige Arbeit im Lager, die als mittelschwer einzustufen sei, habe er seit dem 10. September 2003 nur noch zu 50 % und ab dem 18. April 2005 nur noch zu 30 % verrichten können. Die Beschwerden nähmen langsam zu und eine grundsätzliche und wesentliche Verbesserung sei nicht zu erwarten, sondern vielmehr eine Verschlechterung (Urk. 7/10). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.1 Aufgrund der vorhandenen ärztlichen Beurteilungen lässt sich der medizinische Sachverhalt und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, insbesondere in einer leidensangepassten Tätigkeit, nur ungenügend beurteilen. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Dr. E.___ und Dr. D.___ erklärten, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit (als Magaziner) sei aus nephrologischer Sicht nicht eingeschränkt. Aufgrund des im Dezember 2002 erlittenen Herzinfarktes erachteten sie aber für die umfassende Beurteilung und Prognose bezüglich der Arbeitsfähigkeit eine kardiologische Abklärung als notwendig (Urk. 7/12/3 S. 2). Der Beschwerdeführer wurde zwar bereits am 1. November 2004 kardiologisch untersucht und beurteilt, doch nannten die Ärzte in ihrem Bericht, welcher vor demjenigen von Dr. E.___ und Dr. D.___ erstellt wurde, nur die obgenannten Diagnosen und interpretierten die Untersuchungsresultate; zur Arbeitsfähigkeit äusserten sie sich nicht (vgl. Erw. 2.2 vorstehend). Der Hausarzt Dr. F.___ schätzte dann den Beschwerdeführer in seiner bisherigen Arbeitsfähigkeit seit dem 10. September 2003 als zu 50 % und seit dem 18. April 2005 nunmehr als zu 30 % arbeitsfähig ein. Er bezog als einziger Arzt Stellung zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer der Behinderung angepassten Tätigkeit, doch äusserte er sich dazu lediglich unklar dahingehend, dass der Beschwerdeführer auch für leichtere Arbeiten nicht mehr voll arbeitsfähig sei (Urk. 7/10). Den genauen Umfang legte er nicht fest.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nach dem Gesagten lässt sich aufgrund der medizinischen Akten die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit nicht schlüssig beurteilen. Im Vordergrund steht eine Gesamtbeurteilung der Arbeitsfähigkeit, insbesondere unter Berücksichtigung der Herzproblematik.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.2 Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung - da diese das Verfahren verlängert und verteuert - abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. SVR 1995 ALV Nr. 27 S. 69).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">3.3 Da sich die vorliegenden Abklärungen für die abschliessende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt als unzulänglich erweisen, ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leidensangepassten Tätigkeit unter Berücksichtigung von sämtlichen Diagnosen, insbesondere der Herzproblematik, abkläre und hernach über einen allfälligen Rentenanspruch neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">4. Eine Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung gilt nach der Rechtsprechung (ZAK 1987 S. 368 ff. Erw. 5a) als formelles Obsiegen im Sinne von Art. 61 lit. g ATSG. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin daher zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung auszurichten (§ 34 Abs. 1 GSVGer in Verbindung mit § 9 Abs. 1 und 3 der Verordnung über die sozialversicherungsgerichtlichen Gebühren, Kosten und Entschädigungen). Diese wird unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 650.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festgelegt. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Das Gericht erkennt:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene Entscheid vom 11. Mai 2005 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 650.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Patronato INCA</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>