<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0] </div> <div class="para">I 663/01 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Schön, Bundesrichter Ursprung und Frésard; </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Amstutz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. Juni 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">G.________, 1957, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 30. Mai 2000 lehnte die IV-Stelle des Kantons Zürich das Rentengesuch des 1957 geborenen G.________ mangels anspruchsbegründender Invalidität ab. </div> <div class="para">Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente und dem Eventualbegehren um gerichtliche Anordnung einer psychiatrischen Expertise wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 14. September 2001 ab, soweit darauf einzutreten war. </div> <div class="para">Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt G.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sowie der Verfügung vom 30. Mai 2000 sei ihm rückwirkend ab </div> <div class="para">1. Juni 1995 eine halbe unbefristete Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei die Sache an die Verwaltung zurückzuweisen, damit diese nach zusätzlichen psychiatrischen Abklärungen über den Rentenanspruch erneut befinde. </div> <div class="para">Zudem stellt er ein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para">Das Bundesamt für Sozialversicherung hat auf eine Vernehmlassung verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (<span class="artref">Art. 4 Abs. 1 IVG</span>), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenan- spruchs (<span class="artref"><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="start"></artref><artref id="CH/831.20/28/1" type="start"></artref>Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG</span><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="end"></artref><artref id="CH/831.20/1^bis" type="end"></artref>) sowie die Bemessung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen nach der allge- meinen Methode des Einkommensvergleichs (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=31.05.2002&amp;to_date=19.06.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F104-V-135%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 104 V 136</a> Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt. </div> <div class="para">Ebenfalls richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz die Rechtsprechung zur Bedeutung ärztlicher Berichte und Gutachten für die Invaliditätsbemessung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=31.05.2002&amp;to_date=19.06.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 115 V 134</a> Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1), die Grundsätze der Beweiswürdigung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=31.05.2002&amp;to_date=19.06.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page352">BGE 125 V 352</a> Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen) sowie zum zeitlich massgebenden Sachverhalt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=31.05.2002&amp;to_date=19.06.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-362%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page366">BGE 121 V 366</a> Erw. 1b mit Hinweisen). </div> <div class="para">Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die Vorinstanz hat unter sorgfältiger Würdigung der medizinischen Aktenlage einlässlich begründet, weshalb zum massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses eine rentenbegründende Invalidität nicht gegeben war. Auf die in sämtlichen Punkten zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen kann vollumfänglich verwiesen werden. </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er werde von den behandelnden Ärzten "nach wie vor auf unbestimmte Zeit zu 100 % arbeitsunfähig" eingeschätzt, ist dem entgegenzuhalten, dass die beiden Arztzeugnisse des Chiropraktors Dr. M.________ vom 3. April und 9. Mai 2000 sowie das ärztliche Attest des Dr. med. T.________, Spezialarzt für Innere Medizin, vom 3. April 2000 zwar tatsächlich ab März bzw. Februar 2000 volle Arbeitsunfähigkeit attestieren; auch beschlagen die ärztlichen Stellungnahmen entgegen den vorinstanzlichen Feststellungen den zu beurteilenden Zeitraum (vgl. Erw. 1 hievor). Indessen entsprechen sie in keinerlei Hinsicht den Anforderungen der Rechtsprechung an die Beweistauglichkeit von Arztberichten (vgl. Erw. 1 hievor), weshalb sie unbeachtlich sind. Im Übrigen verkennt der Beschwerdeführer, dass sich die ärztlichen Angaben zur Arbeitsfähigkeit soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt regelmässig auf den angestammten Beruf beziehen (vgl. </div> <div class="para">Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, S. 8). Dem Umstand aber, dass der Beschwerdeführer in seiner bisherigen Tätigkeit als Bauarbeiter und Kranführer voll arbeitsunfähig ist, wurde im Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________, vom 9. November 1999, worauf Vorinstanz und Verwaltung sich im Wesentlichen stützten, bereits Rechnung getragen. </div> <div class="para">In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die sich mit der im kantonalen Verfahren eingereichten Beschwerde praktisch deckt, werden auch anderweitig weder in tatsächlicher noch rechtlicher Hinsicht Einwände vorgebracht, welche den vorinstanzlichen Entscheid umzustossen vermöchten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. </div> <div class="para">4.- Zufolge Aussichtslosigkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde fällt die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ausser Betracht (Art. 152 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 135 OG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=31.05.2002&amp;to_date=19.06.2002&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-201%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page202">BGE 125 V 202</a> Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">III. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 18. Juni 2002 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>