<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-06-16-9C_113-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_113/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Juni 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Glanzmann, Moser-Szeless, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünenfelder. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons </div> <div class="para">Röntgenstrasse 17, 8005 </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 20. Dezember 2019 (IV.2018.00736). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Die 1963 geborene A.________ meldete sich im August 2007 unter Hinweis auf verschiedene körperliche und psychische Probleme bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nachdem die IV-Stelle des Kantons Zürich am 7. Februar 2008 die Abweisung des Leistungsbegehrens verfügt hatte, ersuchte A.________ Ende Juni 2015 erneut um Invalidenleistungen. Die Verwaltung holte unter anderem ein psychiatrisches Gutachten vom 28. Oktober 2017 ein und klärte die Verhältnisse im Haushalt ab (Bericht vom 18. Januar 2018). Mit Verfügung vom 27. Juli 2018 verneinte sie einen Anspruch auf eine Invalidenrente. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Die dagegen erhobene Beschwerde der A.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 20. Dezember 2019 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">A.________ lässt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides und der Verfügung vom 27. Juli 2018 sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen zu gewähren, insbesondere Rentenleistungen resp. die Sache dazu an die Vorinstanz zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die für die Beurteilung der Streitsache massgeblichen rechtlichen Grundlagen sind im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides war ohne Weiteres möglich; es kann somit nicht von einer Verletzung der Begründungspflicht resp. des Anspruchs auf rechtliches Gehör (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>) gesprochen werden (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=05.06.2020&amp;to_date=24.06.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-433%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page433">BGE 142 III 433</a> E. 4.3.2 S. 436 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Streitig und zu prüfen ist die Statusfrage. </div> <div class="para">Die zentrale vorinstanzliche Feststellung, die Beschwerdeführerin - welche seit ihrer Einreise in die Schweiz im Jahre 1994 unbestritten nur in sehr geringem Umfang ausserhäuslich erwerbstätig war - wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit maximal zu 34 % ausserhäuslich erwerbstätig, ist das Ergebnis einer umfassenden und sorgfältigen Beweiswürdigung. Diese ist weder offensichtlich unrichtig noch stellt sie das Ergebnis einer Rechtsverletzung dar (E. 1; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=05.06.2020&amp;to_date=24.06.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-I-28%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page28">BGE 144 I 28</a> E. 2.4 S. 31; Urteil 9C_281/2017 vom 4. Juli 2017 E. 3.1 in fine, je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Wenn die Beschwerdeführerin demgegenüber auf eine vollzeitliche, respektive jedenfalls 34 % übersteigende Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall schliessen will, dringt sie offenkundig nicht durch: </div> <div class="para">Wohl ist im angefochtenen Entscheid im Hinblick auf ihre Tätigkeit bei der B.________ AG, in den Jahren 2013 und 2014 nur von einem Arbeitsversuch die Rede und zeigten sich bei der Beschwerdeführerin bereits 2012 gewisse psychische Beschwerden. Indessen kann vor diesem Hintergrund nicht auf eine vollständige ausserhäusliche Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall geschlossen werden. Vielmehr hat das kantonale Gericht willkürfrei (E. 1) festgestellt, der behandelnde Psychiater Dr. med. C.________, habe erst nach dem Verlust der Anstellung bei der B.________ AG eine Arbeitsunfähigkeit attestiert (vgl. Bericht vom 24. Februar 2016); ferner sei die Beschwerdeführerin selber davon ausgegangen, erst an dieser Arbeitsstelle krank geworden zu sein Damit ist die in der Beschwerde hauptsächlich erhobene Kritik, die Vorinstanz habe den hypothetischen Gesundheits- mit dem Krankheitsfall gleich gesetzt, offensichtlich unbegründet. Hinzu kommt, dass die vorinstanzliche Qualifikation mit der am 17. Januar 2018 durchgeführten Haushaltsabklärung übereinstimmt, deren Ergebnisse unbestritten beweiskräftig sind. Daraus ergibt sich ohne Weiteres, weshalb auf die Aussage der Beschwerdeführerin, wonach diese bei guter Gesundheit "am liebsten 100 % oder sogar 150 %" arbeiten würde, nicht abgestellt werden kann. Dass die diesbezüglichen Schlussfolgerungen im angefochtenen Entscheid "völlig aus der Luft gegriffen" wären, wie beschwerdeweise moniert wird, trifft folglich nicht zu. Dies gilt umso mehr, als das kantonale Gericht die Erwerbsbiografie, die bisherigen Arbeitsbemühungen sowie die familiären, persönlichen und finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin als im konkreten Einzelfall relevante Aspekte einbezogen und korrekt gewürdigt hat (vgl. vorinstanzliche Erwägung 5.3). Insbesondere durfte die Vorinstanz darauf schliessen, dass das im Rahmen der Bemessung der Ergänzungsleistung hypothetisch angenommene Monatseinkommen (Fr. 1379.60) auf einen Beschäftigungsgrad von rund einem Drittel und jedenfalls nicht auf eine volle Erwerbstätigkeit hindeute, ohne Bundesrecht zu verletzen. Auch anhand der sonstigen Vorbringen ergibt sich nichts, was das vorinstanzliche Beweisergebnis als willkürlich erscheinen liesse. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Da die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist (<span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span>), wird sie im vereinfachten Verfahren mit summarischer Begründung und unter Hinweis auf den kantonalen Gerichtsentscheid (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>) erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 16. Juni 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Parrino </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder </div> </div></body></html>