<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00563</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205484&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00563</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.11.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 26.07.2006 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Nutzungsplanung/Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Privater Gestaltungsplan für nichtzonenkonformes Reitsportzentrum ausserhalb der Bauzonen; Festsetzung einer Erholungszone; Umgehung von Art. 24 RPG. B beabsichtigt eine Erweiterung seines bereits bestehenden Reitsportbetriebs. Zu diesem Zweck wurde ein privater Gestaltungsplan ausgearbeitet sowie die Umzonung des Gebiets von der Landwirtschaftszone in die Erholungszone vorgenommen. Im ebenfalls beschlossenen neuen Art. 23 Abs. 6 der BZO wird als "zulässige Nutzung" in der Erholungszone "Reitsportanlage mit Reithallen und Restaurant sowie Aussenanlagen wie Galoppbahn, Sandplätzen, Springplatz u. dergl." angegeben. Der Zürcher Richtplan räumt unter dem Begriff "Durchstossung" die Möglichkeit ein, in begründeten Fällen innerhalb des Landwirtschaftsgebiets eine Freihaltezone, Erholungszone oder Zone für öffentliche Bauten auszuscheiden. Im Rahmen der Genehmigung solcher Planungsmassnahmen sind jedoch hohe Anforderungen an die sachgerechte Interessenabwägung zu stellen. Insbesondere ist darzulegen, weshalb die betreffenden Nutzungen nicht zweckmässig innerhalb des Siedlungsgebiets untergebracht werden können (E. 3.2). Projektbezogene Nutzungsplanungen müssen dabei zwar nicht zwingend standortgebunden sein. Doch müssen sie wie alle Nutzungspläne mit den Zielen und Grundsätzen des Raumplanungsgesetzes vereinbar sein, d.h. kleine, isolierte Bau- und Sondernutzungszonen sind im Hinblick auf eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet zu vermeiden (E. 3.3). Diese Anforderungen vermag die vorliegende Planung nicht zu erfüllen (E. 4-5): Mit der streitbetroffenen Planung würde eine kleine, isolierte Sondernutzungszone in erheblicher Distanz zum Rand des Siedlungsgebiets geschaffen (E. 5.2). Der Betrieb befindet sich im Landschafts-Förderungsgebiet und in einer schützendswerten Landschaft (E. 5.1 und 5.4) und ist nicht standortgebunden (E. 5.3). Das öffentliche Interesse an einem Reitsportbetrieb ist als geringfügig zu gewichten (E. 5.5). Abweisung und Kostenfolge (E. 7) . Abweisung der Eventualbegehren (unzulässige Streitgegenstandveränderung, Widersprüchlichkeit) (E. 6).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUEN AUSSERHALB DER BAUZONEN">BAUEN AUSSERHALB DER BAUZONEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DURCHSTOSSUNG (NUTZUNGSPLAN)">DURCHSTOSSUNG (NUTZUNGSPLAN)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERHOLUNGSZONE">ERHOLUNGSZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTERESSENABWÃGUNG">INTERESSENABWÃGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KLEINBAUZONE">KLEINBAUZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDSCHAFTSSCHUTZ">LANDSCHAFTSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDWIRTSCHAFTSFÃRDERGEBIET">LANDWIRTSCHAFTSFÃRDERGEBIET</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROJEKTÃNDERUNG">PROJEKTÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REITSPORTZENTRUM">REITSPORTZENTRUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SIEDLUNGSZUSAMMENHANG">SIEDLUNGSZUSAMMENHANG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDORTGEBUNDENHEIT">STANDORTGEBUNDENHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TRENNUNG VON BAUGEBIET UND NICHTBAUGEBIET">TRENNUNG VON BAUGEBIET UND NICHTBAUGEBIET</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBANDSBESCHWERDE">VERBANDSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZONENKONFORMITÃT">ZONENKONFORMITÃT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 75 BV</span><br/><span class="ungerade">§ 151 GemeindeG</span><br/><span class="gerade">§ 155 GemeindeG</span><br/><span class="ungerade">§ 16 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 329 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 338a Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">Art. 3 Abs. II RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 15 RPG</span><br/><span class="gerade">Art. 16a RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24c RPG</span><br/><span class="gerade">§ 17 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2005 Nr. 55 S. 144</span><br/><span class="ungerade">RB 2005 Nr. 8 S. 59</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">B betreibt im Gebiet K am WÃ¤denswiler Berg eine Pferdesportanlage, welche gemÃ¤ss kantonalem Richtplan im Landwirtschaftsgebiet liegt. Der Betrieb umfasst die Bereiche Pferdehandel, Pferdepension und Ausbildung. Das bestehende StallgebÃ¤ude bietet Platz fÃ¼r maximal 26 Pferde. Sodann umfasst die Anlage das Wohnhaus, einen Sattelraum mit NebenrÃ¤umen, eine als Reithalle eingerichtete ehemalige Scheune, einen Aussenplatz mit einer FlÃ¤che von 20 m x 60 m, eine FreifÃ¼hrbahn, ein Sandviereck sowie eine Galoppbahn. Zur gesamten BetriebflÃ¤che gehÃ¶ren je ca. 7 ha Eigenland und Pachtland, welche ca. 90 % des Futterbedarfs fÃ¼r die Pferde abdecken. Die Anlage steht den BenÃ¼tzern tÃ¤glich von sechs bis zweiundzwanzig Uhr zur VerfÃ¼gung. WÃ¤hrend diesen Ãffnungszeiten wird auch Reitunterricht erteilt. Zweimal jÃ¤hrlich finden Reitsportveranstaltungen je vom Donnerstag bis Sonntag mit ca. 300 Konkurrenten statt. </p> <p class="Urteilstext"><span>B beabsichtigt eine Betriebserweiterung. Vorgesehen ist der Ausbau der Stallungen auf rund 40 Pferdeboxen, was es ermÃ¶glichen wÃ¼rde, unter Aufgabe des ca. 2 km entfernten Annexstalles die Gesamtzahl der untergebrachten Pferde zu erhÃ¶hen und dabei die Anzahl der Pensionspferde von bisher 19 auf 29 anzuheben. Geplant ist zudem eine zweite Reithalle fÃ¼r Training und Wettkampf im hierfÃ¼r erforderlichen Format. Schliesslich sollen auch neue Aussenanlagen wie namentlich ein Springgarten und ein Dressurviereck errichtet werden. Weiterhin sollen jÃ¤hrlich zwei Wettkampfveranstaltungen von Donnerstag bis Sonntag durchgefÃ¼hrt werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Hinblick auf diese Betriebserweiterung wurde ein privater Gestaltungsplan ausgearbeitet, und der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde nebst dessen Genehmigung die erforderliche Ãnderung der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung beantragt. Mit Beschluss vom 1. Dezember 2003 setzte der Gemeinderat WÃ¤denswil (LegislativbehÃ¶rde) folgende Planungsmassnahmen fest:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>1.a Im kommunalen Gesamtplan, Teilrichtplan Siedlung und Landschaft, wird die Bezeichnung "Materialablagerung K" aufgehoben und der entsprechende Text im Bericht gestrichen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>1.b Der kommunale Gesamtplan, Teilrichtplan Siedlung und Landschaft, wird ergÃ¤nzt mit dem Eintrag "Besonderes Erholungsgebiet C (Reitsport)" gemÃ¤ss Planbeilage.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Der Umzonung im Gebiet K von der Landwirtschaftszone in die Erholungszone wird zugestimmt.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3. Der private Gestaltungsplan K wird genehmigt.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>4. Der Bericht zu den nicht berÃ¼cksichtigten Einwendungen wird genehmigt.</span></p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Hiergegen gelangten die Pro Natura Schweiz als ideeller Verband sowie vier Anwohner von WÃ¤denswil mit gemeinsamem Rekurs vom 20. Februar 2004 an die Baurekurskommission II mit dem Antrag, die mit dem Beschluss vom 1. Dezember 2003 getroffenen Festlegungen aufzuheben. Nach DurchfÃ¼hrung des Schriftenwechsels und Vornahme eines Augenscheins am 28. September 2004 hiess die Baurekurskommission II das Rechtsmittel, welches sie bezÃ¼glich der Pro Natura Schweiz als Rekurs im Sinn von 329 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) und bezÃ¼glich der Anwohner mangels nachbarlicher Betroffenheit lediglich als Gemeindebeschwerde im Sinn von § 151 Abs. 1 Ziffer 1 des Gemeindegesetzes vom 6. Juni 1926 (GemeindeG; in der bis Ende 2004 in Kraft stehenden Fassung vom 4. September 1983) entgegengenommen hatte, am 14. Dezember 2004 gut. Dementsprechend hob sie Ziffer 2 und 3 des angefochtenen Beschlusses auf. Die Rekurskosten von Fr. 5'954.- auferlegte sie der Politischen Gemeinde WÃ¤denswil sowie B je zur HÃ¤lfte; zudem verpflichtete sie beide unterlegenen Parteien zur Zahlung einer UmtriebsentschÃ¤digung von je Fr. 750.- (insgesamt Fr. 1'500.-) an die Rekurrierenden.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob B am 7. Februar 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, den Rekursentscheid aufzuheben und den Beschluss des Gemeinderats WÃ¤denswil vom 1. Dezember 2003 zu bestÃ¤tigen; eventuell seien die im Beschluss vom 1. Dezember 2003 getroffenen planerischen Festlegungen ohne die neue Reithalle zu bestÃ¤tigen; in prozessualer Hinsicht wurde die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins sowie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung beantragt (VB. 2005.00058).</p> <p class="Urteilstext">Bereits am 22. Dezember 2004 hatte der Stadtrat WÃ¤denswil 2004 vorsorglich ebenfalls Beschwerde erhoben und zudem den Antrag gestellt, das Verfahren zu sistieren, bis der Gemeinderat gestÃ¼tzt auf § 155 GemeindeG Ã¼ber den Weiterzug des Rekursentscheids entschieden habe, welchem Antrag mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 13. Januar 2005 entsprochen wurde. Nachdem der Gemeinderat den Weiterzug am 17. Januar 2005 beschlossen hatte, reichte der Stadtrat namens der Stadt WÃ¤denswil am 4. Februar 2005 eine definitive Beschwerde ein, worin Aufhebung des Rekursentscheids sowie BestÃ¤tigung des gemeinderÃ¤tlichen Beschlusses vom 1. Dezember 2003 beantragt wurde; eventuell sei der Beschluss vom 1. Dezember 2003 hinsichtlich der Festsetzung einer Erholungszone zu bestÃ¤tigen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerschaft (VB.2004.00563). </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 9. Februar 2005 wurden die beiden Beschwerdeverfahren vereinigt und die Baudirektion gestÃ¼tzt auf § 329 Abs. 4 PBG eingeladen, bezÃ¼glich der streitbetroffenen Festlegungen gemÃ¤ss Beschluss des Gemeindeparlaments WÃ¤denswil vom 1. Dezember 2003 (Ãnderung der Bau- und Zonenordnung sowie Zustimmung zum privaten Gestaltungsplan) baldmÃ¶glichst den Genehmigungsentscheid zu treffen bzw. beim Regierungsrat einzuholen. Mit VerfÃ¼gung vom 4. Juli 2005 genehmigte die Baudirektion die Ãnderung des kommunalen Richtplans; mit VerfÃ¼gung vom 31. August 2005 genehmigte die Direktion sodann die Ãnderung der kommunalen Nutzungsplanung sowie den privaten Gestaltungsplan K.</p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerdegegnerschaft beantragte dem Gericht in der Beschwerdeantwort vom 7. Oktober 2005 Abweisung der Beschwerden, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden. Die Baurekurskommission II schloss am 20. September 2005 ebenfalls auf Abweisung der Beschwerden.</p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung: </p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) und § 329 PBG zur Behandlung der vorliegenden eine kommunale Nutzungsplanung betreffenden Beschwerden zustÃ¤ndig (RB 1998 Nr. 26). Der private BeschwerdefÃ¼hrer, der im Rekursverfahren als Rekursgegner unterlegen ist, ist zur Beschwerdeerhebung ohne weiteres le­gi­timiert (§ 21 lit. a VRG, § 338a Abs. 1 PBG). Gleiches gilt fÃ¼r die im Rekursverfahren ebenfalls unterlegene Gemeinde WÃ¤denswil, die sich fÃ¼r die Durchsetzung und Anwendung ihrer kommunalen Nutzungsplanung auf die Gemeindeautonomie berufen kann (vgl. § 21 lit. b VRG; dazu RB 1998 Nr. 13; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 66; BGE 104 Ia 120 E. 2). Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerden einzutreten. </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Als erste Rechtsmittelinstanz Ã¼berprÃ¼fen die Baurekurskommissionen kommuna­le NutzungsplÃ¤ne einschliesslich GestaltungsplÃ¤ne grundsÃ¤tzlich mit voller Kognition, das heisst nicht nur auf ihre GesetzmÃ¤ssigkeit, sondern auch auf ZweckmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit hin (§ 20 VRG). Der Grundsatz der vollen Kognition steht jedoch unter zwei Vorbehalten. Der eine Vorbehalt greift generell dort, wo den Gemeinden bei der Festsetzung der Bau- und Zonenordnung Planungsautonomie zu­steht, insbesondere wenn es fÃ¼r die Beurteilung auf die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse ankommt; diesbezÃ¼glich haben sich die RekursbehÃ¶rden bei der Ermessenskontrolle ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen. Sie dÃ¼rfen dann korrigierend eingreifen, wenn sich die kommunale LÃ¶sung aufgrund Ã¼berkommunaler Interessen als unzweckmÃ¤ssig erweist oder den wegleitenden Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung widerspricht. Im Ãbrigen heben sie im Rahmen der Ermessenskontrolle die kommunale Planfestsetzung nur dann auf, wenn deren UnzweckmÃ¤ssigkeit oder die Unangemessenheit offensichtlich ist (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl § 20 N. 20; Walter Haller/Peter Karlen, Rechtsschutz im Raumplanungs- und Baurecht, ZÃ¼rich 1998, N. 1073 f.). Der andere Vorbehalt bezieht sich auf jene FÃ¤lle, in denen die planungsrechtliche Festlegung von Personen ohne nachbarliche Betroffenheit im Sinn von § 338a Abs. 1 PBG lediglich kraft ihrer Stimmberechtigung im Sinn von § 151 Abs. 1 GemeindeG erhoben werden; diesfalls ist die planungsrechtliche Festlegung nach § 151 Abs. 1 lit. a GemeindeG von vornherein nur auf GesetzmÃ¤ssigkeit hin zu Ã¼berprÃ¼fen (dazu RB 2002 Nr. 74 E. 2b; vgl. auch nachstehend E. 1.3).</p> <p class="Urteilstext">DemgegenÃ¼ber ist das Verwaltungsgericht bei der ÃberprÃ¼fung von Rekursentscheiden Ã¼ber kommunale Nutzungsplanungen gemÃ¤ss § 50 Abs. 1 und 2 VRG ohnehin auf die Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt. Bei der ÃberprÃ¼fung von Rekursentscheiden, mit welchen kommunale Planfestsetzungen aufgehoben worden sind, hat das Verwaltungsgericht im Rahmen der ihm zustehenden Rechtskontrolle auch zu prÃ¼fen, ob die Baurekurskommission in rechtsverletzender Weise die kommunale Planungsautonomie missachtet habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die Baurekurskommission hat erwogen, die Pro Natura Schweiz sei zur Erhebung des Rekurses schon kraft Bundesrechts legitimiert, weil sie als gesamtschweizerische Organisation im Sinn von Art. 12 des Bundesgesetzes Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG) und Art. 55 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 (USG) im vorliegenden Fall eine Umgehung von Art. 24 des Bundesgesetzes Ã¼ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG) rÃ¼gen kÃ¶nnten. Diesen zutreffenden ErwÃ¤gungen widersprechen die BeschwerdefÃ¼hrer zu Recht nicht. Sodann hat die Baurekurskommission erwogen, die rekurrierenden Anwohner seien mangels nachbarlicher Betroffenheit nicht nach § 338a Abs. 1 PBG, sondern lediglich als StimmbÃ¼rger nach § 151 GemeindeG legitimiert, weshalb sie nur die GesetzeskonformitÃ¤t der streitbetroffenen Planfestlegungen, nicht aber deren ZweckmÃ¤ssigkeit Ã¼berprÃ¼fen lassen kÃ¶nnten. Diese ErwÃ¤gung wird von den heutigen Beschwerdegegnern 2-5 in der Beschwerdeantwort zu Recht nicht in Frage gestellt. Diese Differenzierung nach der Grundlage der beanspruchten Legitimation, die sich nach dem Gesagten an sich auch auf die Kognition der RekursbehÃ¶rde auswirken wÃ¼rde (RB 2002 Nr. 74 E. 2b), bleibt indessen im vorliegenden Fall ohne praktische Bedeutung, weil die heutigen Beschwerdegegner 1-5 einen gemeinsamen Rekurs erhoben haben. Der Baurekurskommission stand daher grundsÃ¤tzlich volle Kognition im vorstehend umschriebenen Rahmen (unter Beachtung des erstgenannten Vorbehalts) zu.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Der fÃ¼r die Beurteilung massgebende Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den vorliegenden Akten, namentlich den darin enthaltenen PlÃ¤nen. Ein gerichtlicher Augenschein ist nicht erforderlich, zumal bereits die Baurekurskommission einen Augenschein vorgenommen hat (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 45, § 60 N. 14).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die mit Beschluss des Gemeinderats WÃ¤denswil vom 1. Dezember 2003 geschaffene Erholungszone im Gebiet K, deren FlÃ¤che von ca. 70'000 m<sup>2</sup> mit dem Perimeter des zugleich genehmigten privaten Gestaltungsplans K Ã¼bereinstimmt, wird im ebenfalls beschlossenen neuen Art. 23 Abs. 6 der Bau- und Zonenordnung (BZO) geregelt: Als "zulÃ¤ssige Nutzung" wird darin "Reitsportanlage mit Reithallen und Restaurant sowie Aussenanlagen wie Galoppbahn, SandplÃ¤tzen, Springplatz u. dergl." angegeben sowie unter "besonderen Bauvorschriften" festgehalten: "Bauten und Anlagen im bestehenden Umfang und Erscheinungsbild. FÃ¼r zusÃ¤tzliche Bauten und Anlagen sind die Bauvorschriften im Rahmen eines Gestaltungsplans festzulegen." â Die planerischen Festlegungen des Gestaltungsplans sowie dessen textliche Vorschriften werden in den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen 4.2.2 und 4.3.2, auf welche hier verwiesen werden kann, dargestellt. Ausgehend von dieser Darstellung sowie nach Darlegung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Verbot von Kleinstbauzonen (E. 5.2) und zur gemÃ¤ss kantonalem Richtplan mÃ¶glichen Durchstossung des Landwirtschaftsgebietes durch Erholungszonen und GestaltungsplÃ¤ne (E. 5.3 mit Hinweis auf RB 2003 Nr. 71) hat die Vorinstanz zum vorliegenden Sachverhalt im Wesentlichen erwogen: </p> <p class="Urteilstext"><span class="TextkrperChar">Der streitbetroffene Betrieb sei sowohl in der bestehenden wie auch in der geplanten erweiterten Form als gewerblicher Dienstleistungsbetrieb im Bereich des Pferdesports einzustufen; er sei daher in der Landwirtschaftszone weder zonenkonform nach Art. 16a RPG noch stelle er einen nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetrieb nach Art. 24b RPG dar (E. 6.1). Zu prÃ¼fen sei, ob mit der streitigen PlanÃ¤nderung fÃ¼r das in Frage stehende Bauvorhaben "die materiellen Erfordernisse" von Art. 24 RPG umgangen wÃ¼rden; aufgrund dieser Fragestellung sei der Einwand des Rekursgegners, Art. 24 RPG sei hier nicht anwendbar, nicht stichhaltig (E. 6.2). Mit der Frage der Standortgebundenheit eines Reitsportbetriebs mit Reithalle habe sich das Verwaltungsgericht im Urteil VB 112/83 vom 17. Januar 1984 (BEZ 1984 Nr. 1) in grundsÃ¤tzlicher Weise auseinandergesetzt; danach kÃ¶nne die zwecks AusÃ¼bung des Reitsports erfolgende Unterbringung und Wartung von Pferden in der Landwirtschaftszone als standortgebunden betrachtet werden, sofern dafÃ¼r Auslauf- und </span>WeideflÃ¤chen beansprucht wÃ¼rden. Nicht standortgebunden sei jedoch eine Reithalle, sofern sie einen wesentlichen Bestandteil des gesamten Betriebs darstelle (E. 6.3.2). Aufgrund dieses PrÃ¤judizes seien im vorliegenden Fall weder die neu geplante (gemÃ¤ss Planungsbericht das "HerzstÃ¼ck" der Gesamtanlage bildende) Reithalle noch jene RÃ¤ume standortgebunden, welche fÃ¼r Wohnnutzung, Restaurant, Personalaufenthalt und BÃ¼ro vorgesehen seien (E. 6.3.3). Allerdings dÃ¼rfe gemÃ¤ss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht allein wegen der fehlenden Standortgebundenheit auf eine Umgehung von Art. 24 RPG geschlossen werden. Ob eine solche vorliege, lasse sich letztlich nur aufgrund einer InteressenabwÃ¤gung entscheiden (E. 6.4.1). Den streitbetroffenen Planungsmassnahmen stehe hier von vornherein ein gewichtiges Ã¶ffentliches Interesse entgegen, weil der Standort des Vorhabens im Landschafts-FÃ¶rderungsgebiet Hirzel-Zimmerberg-SchÃ¶nenberg-WÃ¤denswil liege. Dieses Ã¶ffentliche Interesse an der Freihaltung des fraglichen Gebiets von (weiteren) nicht landwirtschaftlichen Bauten und Anlagen Ã¼berwiege das Ã¶ffentliche und private Interesse an der Errichtung einer Reitsportanlage, zumal die fragliche Erholungszone nicht am Rand des Siedlungsgebiets situiert sei und der Gestaltungsplan zudem "eine ganz erhebliche, das ansprechende Landschaftsbild aufs StÃ¤rkste prÃ¤gende Massierung von zonenfremden Bauten und Anlagen" ermÃ¶glichen wÃ¼rde. Dass die Planungsmassnahmen lediglich der Erweiterung eines bestehenden Betriebs dienten, vermÃ¶ge am Ergebnis der InteressenabwÃ¤gung nichts zu Ã¤ndern. Gegen diese Massnahmen spreche auch, dass das streitbetroffene Gebiet gemÃ¤ss Sachplan FruchtfolgeflÃ¤chen im kantonalen Siedlungs- und Landschaftsplan als solche FlÃ¤che ausgeschieden sei. Aufgrund dieser InteressenabwÃ¤gung ergebe sich, dass die festgesetzte Durchstossung des kantonalen Landschafts-FÃ¶rderungsgebiets mit dem Erholungsgebiet K, der Erholungszone K und dem Gestaltungsplan K als Umgehung von Art. 24 RPG einzustufen sei, weshalb Erholungszone und Gestaltungsplan K aufzuheben seien (E. 6.4.3). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Wie die Baurekurskommission zutreffend dargelegt hat (Rekursentscheid E. 5.1), kommt der <i>Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet</i> im Raumplanungsrecht eine zentrale Bedeutung zu (Art. 75 Abs. 1 der Bundesverfassung, BV, Art. 3 Abs. 2 RPG). Der Umsetzung dieses Grundsatzes dienen Vorgaben auf allen drei Ebenen des raumplanungsrechtlichen Stufenbaus (Richtplanung, Nutzungsplanung, Bewilligungsverfahren). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Auf planerischer Ebene wird die Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet durch die kantonale Richtplanung, vorab durch die im Siedlungs- und Landschaftsplan vorgenommene Ausscheidung vom Siedlungsgebiet einerseits und von verschiedenen der "Landschaft" zuzuordnenden Gebieten (insbesondere des Landwirtschaftsgebiets) anderseits umgesetzt. Bauzonen im Sinn von Art. 15 RPG sind grundsÃ¤tzlich im Siedlungsgebiet auszuscheiden. Die zÃ¼rcherische Erholungszone ist keine Bauzone im Sinn von Art. 15 RPG (RB 1996 Nr. 70). Die Festlegung einer solchen Zone ausserhalb des Siedlungsgebietes ist daher bundesrechtlich nicht von vornherein unzulÃ¤ssig. Gerade deswegen sieht Ziffer 3.2.3 lit. c des kantonalen Richtplans die MÃ¶glichkeit der <i>Durchstossung des Landwirtschaftsgebiets</i> vor. Danach kann mit der nachgeordneten Richt- und Nutzungsplanung das Landwirtschaftsgebiet zur Wahrnehmung der Aufgaben des jeweiligen PlanungstrÃ¤gers durch Ausscheiden von Erholungsgebieten bzw. in der Nutzungsplanung durch Festsetzung von Freihaltezonen, Erholungszonen, GestaltungsplÃ¤nen durchstossen werden. Eine solche Durchstossung ist sodann auch mittels Festsetzung von Zonen fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten und Anlagen vorgesehen, ungeachtet dessen, dass dieser Zonentyp sowohl aus bundesrechtlicher wie auch aus kantonalrechtlicher Sicht den Bauzonen im Sinn von Art. 15 RPG zuzuordnen ist (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs- Bau- und Umweltrecht, Bd. I, 3. A., ZÃ¼rich 1999, N. 245 und 289). Der ZÃ¼rcher Richtplan rÃ¤umt demnach unter dem Begriff "Durchstossung" die MÃ¶glichkeit ein, in begrÃ¼ndeten FÃ¤llen innerhalb des Landwirtschaftsgebiets eine Freihaltezone, Erholungszone oder Zone fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten auszuscheiden. Neben der AusschÃ¶pfung des dem Richtplan immanenten Anordnungsspielraums sowie der in § 16 Abs. 2 PBG statuierten ZulÃ¤ssigkeit von sachlich gerechtfertigen Abweichungen untergeordneter Natur belÃ¤sst die MÃ¶glichkeit der Durchstossung den untergeordneten PlanungstrÃ¤gern einen zusÃ¤tzlichen Gestaltungsspielraum fÃ¼r die Ausscheidung von Bauzonen und Spezialnutzungszonen ausserhalb des richtplanerischen Siedlungsgebiets (RB 2003 Nr. 71). Im Rahmen der Genehmigung solcher Planungsmassnahmen sind jedoch hohe Anforderungen an die sachgerechte InteressenabwÃ¤gung zu stellen. Insbesondere ist darzulegen, weshalb die betreffenden Nutzungen nicht zweckmÃ¤ssig innerhalb des Siedlungsgebiets untergebracht werden kÃ¶nnen, und es sind die Anordnungen des Sachplans FruchtfolgeflÃ¤chen zu berÃ¼cksichtigen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Auf bewilligungsrechtlicher Stufe regelt das Bundesrecht die ZulÃ¤ssigkeit von Bauten und Anlagen im Gebiet ausserhalb der Bauzonen in erster Linie in Art. 16a RPG sowie in Art. 24-24d RPG. Die MÃ¶glichkeit, Ausnahmen vom Erfordernis der ZonenkonformitÃ¤t zu bewilligen (Art. 24-24d RPG; zur Frage, welche Bedeutung der richtplanerischen Ausscheidung von Siedlungs- und Nichtsiedlungsgebiet fÃ¼r den Ã¶rtlichen Anwendungsbereich dieser Vorschriften bzw. den darin verwendeten Begriff "ausserhalb der Bauzonen" zukommt: vgl. RB 1996 Nr. 70 E. 3), entbindet die PlanungsbehÃ¶rden jedoch nicht von ihrer Aufgabe, fÃ¼r besondere VerhÃ¤ltnisse eine adÃ¤quate Nutzungsplanung zu schaffen. FÃ¼r grÃ¶ssere Vorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt besteht daher nach der bundesgerichtlichen Praxis eine Planungspflicht, was vermehrt zu projektbezogenen Nutzungsplanungen im Gebiet ausserhalb der Bauzonen gefÃ¼hrt hat (Haller/Karlen, Raumplanungs- Bau- und Umweltrecht, N. 674). Bei der Wahl des Verfahrensweges (Bewilligungsverfahren nach Art. 24 RPG oder Nutzungsplanverfahren) steht den BehÃ¶rden ein gewisser Ermessenspielraum zu (Arnold Marti, Planungspflicht fÃ¼r grÃ¶ssere Vorhaben ausserhalb der Bauzonen â wegleitende Rechtsprechung des Bundesgerichts, ZBl 106/2005, S. 353 ff., insbesondere S. 362 f.; Gian Schmid, Projektbezogene Nutzungsplanung im Gebiet ausserhalb der Bauzonen, ZÃ¼rich 2001, S. 69)<span>. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Projektbezogenen Planungen kann anderseits (gerade wegen ihrer Projektbezogenheit) entgegengehalten werden, dass sie auf eine unzulÃ¤ssige <i>Umgehung von Art. 24 RPG</i> hinauslaufen. Eine Umgehung von Art. 24 RPG ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dann anzunehmen, wenn mit der fraglichen Planungsmassnahme eine unzulÃ¤ssige Kleinbauzone geschaffen wird oder wenn sie sonst auf einer sachlich nicht vertretbaren AbwÃ¤gung der rÃ¤umlichen Interessen beruht. Das gilt nicht nur bezÃ¼glich der Ausscheidung eigentlicher Bauzonen im Sinn von Art. 15 RPG, sondern auch fÃ¼r Sondernutzungszonen im Sinn von Art. 18 RPG, sofern mit diesen (entsprechend dem Zonenzweck) gewisse Bauten und Anlagen zugelassen werden, die dem Interesse an der Freihaltung der Landschaft ausserhalb des Baugebiets und damit dem Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbauzonen widersprechen kÃ¶nnen (BGE 124 II 391 E. 2c; BGr, 6. Mai 2002, 1A.193/2001, E. 3.1). Soweit die bundesgerichtliche Praxis in diesem Zusammenhang projektbezogene NutzungsplÃ¤ne auf eine Umgehung von Art. 24 RPG hin Ã¼berprÃ¼ft, hat dies demnach vorab einen <i>prozessualen</i> Hintergrund: Die Missachtung des genannten Grundsatzes (dass kleine, isolierte Nutzungszonen ausserhalb des Siedlungsgebiets zu vermeiden sind) kann vor Bundesgericht als Umgehung von Art. 24 RPG mittels Verwaltungsgerichtsbeschwerde â statt bloss mit staatsrechtlicher Beschwerde â gerÃ¼gt werden (Art. 34 RPG; vgl. dazu BGE 123 II 289 E. 1b). </p> <p class="Erwgung2">Aus der genannten bundesgerichtlichen Rechtsprechung lÃ¤sst sich demnach nicht ableiten, dass projektbezogene Nutzungsplanungen, um den bundesrechtlichen Anforderungen zu entsprechen, <i>zwingend</i> standortgebunden im Sinn von Art. 24 lit. a RPG sein mÃ¼ssen. Wie alle NutzungsplÃ¤ne mÃ¼ssen indessen auch projektbezogene mit den Zielen und GrundsÃ¤tzen des Raumplanungsgesetzes vereinbar sein, und zu diesen bundesrechtlichen Anforderungen gehÃ¶rt wie erwÃ¤hnt auch der (im Fall projektbezogener Nutzungsplanung besonders zu beachtende) Grundsatz, dass kleine, isolierte Bau- und Sondernutzungszonen im Hinblick auf eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nach MÃ¶glichkeit zu vermeiden sind, was im Rahmen einer umfassenden InteressenabwÃ¤gung zu prÃ¼fen ist (BGE 124 II 391; BGr, 6. Mai 2002, 1A.193/2001; VGr, 25. August 2005, VB.2005.00124, E. 3; vgl. auch Marti, S. 359; Schmid, S. 80 und 173 f.; Haller/Karlen, Raumplanungs- Bau- und Umweltrecht, N. 706). Davon ist letztlich auch die Baurekurskommission im vorliegenden Fall ausgegangen, auch wenn sie zunÃ¤chst die Standortgebundenheit der geplanten Anlagen und Bauten geprÃ¼ft und sie grÃ¶sstenteils (nÃ¤mlich bezÃ¼glich der geplanten neuen Reithalle sowie der neuen RÃ¤umlichkeiten fÃ¼r Wohnnutzung, Restaurant, BÃ¼ronutzung und Personalaufenthalt) verneint hat. Die Frage nach der Standortgebundenheit der durch die projektbezogene Nutzungsplanung ermÃ¶glichten Bauten und Anlagen kann in der Tat <i>mittelbar</i> gleichwohl relevant sein, indem sie im Rahmen der erforderlichen InteressenabwÃ¤gung ein zusÃ¤tzliches Kriterium fÃ¼r oder wider die streitbetroffene Planung bildet. Dies namentlich in FÃ¤llen, in denen das davon erfasste Areal nicht unmittelbar an das Siedlungsgebiet angrenzt: Weil in solchen FÃ¤llen ein Siedlungszusammenhang zu verneinen ist, lÃ¤uft die betreffend Planung auf die Schaffung einer isolierten, kleinen Bau- oder Sondernutzungszone hinaus, was nach dem Gesagten grundsÃ¤tzlich zu vermeiden ist, es sei denn, besondere GrÃ¼nde liessen eine derartige isolierte Kleinbauzone gleichwohl als gerechtfertigt erscheinen (vgl. VGr, 25. August 2005 betreffend die Erweiterung eines Pflegeheims fÃ¼r Behinderte, VB.2005.­00124). Als besonderer Grund in diesem Sinn kommt â unter anderem â auch eine allfÃ¤llige Standortgebundenheit der betreffenden Bauten und Anlagen in Betracht. Soweit die erforderliche InteressenabwÃ¤gung unter dem Gesichtswinkel der Anforderungen des kantonalen Richtplans an die Durchstossung des Landwirtschaftsgebiets vorgenommen wird, kommt der Zusammenhang mit der Frage der Standortgebundenheit auch darin zum Ausdruck, dass gemÃ¤ss Ziffer 3.2.3 lit. c des Richtplantextes insbesondere darzulegen ist, weshalb die betreffenden Nutzungen nicht zweckmÃ¤ssig innerhalb des Siedlungsgebiets untergebracht werden kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der private BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt im Wesentlichen, weil die streitbetroffene Planung entgegen der Auffassung der Baurekurskommission eine zulÃ¤ssige Durchstossung des kantonalen Landwirtschaftsgebiets darstelle, hÃ¤tte diese Planung gar nicht anhand der bundesgerichtlichen Vorgaben Ã¼ber die Festsetzung von Bauzonen und Sondernutzungszonen ausserhalb des Siedlungsgebiets Ã¼berprÃ¼ft werden dÃ¼rfen. Bei diesen Vorgaben gehe es in erster Linie um den Grundsatz, dass Kleinbauzonen ausserhalb des Siedlungsgebiets zu vermeiden sind. Wo wie hier die Durchstossung des Landwirtschaftsgebiets auf dem Weg der nachfolgenden Nutzungsplanung zulÃ¤ssig sei, kÃ¶nne aus rechtlicher Sicht nicht mehr von einem "Nichtsiedlungsgebiet" gesprochen werden, was eine Umgehung von Art. 24 RPG von vornherein ausschliesse.</p> <p class="Urteilstext">Der Einwand ist unbegrÃ¼ndet. Abgesehen davon, dass sich der Ã¶rtliche Anwendungsbereich von Art. 24 RPG nicht auf jenes Gebiet beschrÃ¤nkt, welches im kantonalen Richtplan als Nichtsiedlungsgebiet ausgeschieden ist (RB 1996 Nr. 70 E. 3; vgl. auch Alfred Kuttler, Wann ist fÃ¼r die Bewilligung von Bauten und Anlagen in Nichtbauzonen Art. 24 RPG anzuwenden, in: BeitrÃ¤ge zur Raumordnung als Weg und Ziel, Festgabe zum 80. Geburtstag des Verfassers, ZÃ¼rich 2003, S. 193 ff.), bedeutet die Durchstossung des kantonalen Landwirtschaftsgebiets durch einen kommunalen Nutzungsplan nicht, dass die damit ermÃ¶glichten Bauten nunmehr dem Siedlungsgebiet zuzurechnen seien. Sodann ist die ZulÃ¤ssigkeit der Durchstossung wie erwÃ¤hnt aufgrund einer InteressenabwÃ¤gung zu prÃ¼fen, und diesbezÃ¼glich schreibt der Richtplantext lediglich eine "sachgerechte InteressenabwÃ¤gung" vor, ohne die Voraussetzungen im Einzelnen nÃ¤her festzulegen (vgl. vorn E. 3.2 und 3.4). Damit deckt sich diese PrÃ¼fung weitgehend mit der InteressenabwÃ¤gung, wie sie bei der Festsetzung von NutzungsplÃ¤nen allgemein anhand der Ziele und GrundsÃ¤tze des Raumplanungsrechts vorzunehmen ist, und bei der Festsetzung von <i>projektbezogenen</i> NutzungsplÃ¤nen gehÃ¶rt zu dieser InteressenabwÃ¤gung wie erwÃ¤hnt auch der Grundsatz, dass kleine, isolierte Bau- und Sondernutzungszonen ausserhalb des Siedlungsgebiets mÃ¶glichst zu vermeiden sind (vorn E. 3.4; vgl. insbesondere VGr, 25. August 2005, VB.2005.000124, E. 3). </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die Vorinstanz hat ein der streitbetroffenen Planung entgegenstehendes erhebliches Interesse vorab darin erblickt, dass das davon erfasste Areal nicht nur ausserhalb des Siedlungsgebiets, sondern im Landschafts-FÃ¶rderungsgebiet "Hirzel-Zimmerberg-SchÃ¶nen­berg-WÃ¤denswil" liegt (Richtplantext Ziffer 3.7.2). Die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 wendet ein, gerade die Lage im Landschafts-FÃ¶rderungsgebiet spreche nicht gegen, sondern eher fÃ¼r die Zulassung der fraglichen Nutzung im Rahmen der ausgeschiedenen Erholungszone und des festgesetzten Gestaltungsplans. Aus der Umschreibung von Zielsetzung und Eigenart des Landschafts-FÃ¶rderungsgebiets im Richtplantext ergebe sich, dass neben den herkÃ¶mmlichen Bewirtschaftungsfunktionen die Landschaftspflege und damit eingehend der Erholungswert ein gewichtiges Ã¶ffentliches Interesse darstellten. Mit diesen beiden Funktionen seien landwirtschaftsnahe Betriebe wie etwa ein Reitbetrieb durchaus vereinbar (Beschwerdeschrift S. 8 f.). </p> <p class="Erwgung2">Wie das Verwaltungsgericht in RB 2000 Nr. 87 (= BEZ 2000 Nr. 37) erkannt hat, stellt der kantonale Richtplan hinsichtlich Landschafts-FÃ¶rderungsgebieten keine eindeutigen Anforderungen an nachgeordnete PlanungstrÃ¤ger; eine Baute im Landschafts-FÃ¶rderungs­gebiet hat daher nicht von vornherein erhÃ¶hten Anforderungen hinsichtlich BedÃ¼rfnisnachweis und Ãsthetik zu genÃ¼gen. DiesbezÃ¼glich hat die revidierte Fassung des Richtplanes vom 2. April 2001 keine wesentlichen Ãnderungen gebracht (vgl. VGr, 25. August 2005, VB.2005.00124, E. 4.4). Aus der Lage im Landwirtschafts-FÃ¶rderungsgebiet lÃ¤sst sich daher noch kein â qualifiziertes â Ã¶ffentliches Interesse gegen die Zulassung der streitbetroffenen Nutzung in Gestalt einer Erholungszone und eines Gestaltungsplans ableiten. Anderseits liegt darin auch kein Umstand, der den fraglichen Standort fÃ¼r die streitbetroffene Nutzung im Vergleich zu einem nicht von dieser Ã¼berlagernden Festlegung betroffenen Standort im Landwirtschaftsgebiet als geeigneter erscheinen liesse. Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 will der Richtplan mit der Betonung der Landschaftspflege im Landschafts-FÃ¶rderungsgebiet nicht Nutzungen fÃ¶rdern, die wegen des Erscheinungsbildes der damit verbundenen Anlagen und Bauten gerade in Konflikt mit dem intakten Landschaftsbild oder einem besonders wertvollen Naturpotenzial treten kÃ¶nnen. Daran vermag der im Richtplantext enthaltene Hinweis, dass bei der Beurteilung von raumwirksamen Vorhaben sowohl der sozioÃ¶konomischen Entwicklung der Land- und Forstwirtschaft wie auch der dauerhaften Schonung und FÃ¶rderung der Landschaft Rechnung zu tragen sei, nichts zu Ã¤ndern. Die damit postulierte BerÃ¼cksichtigung der sozioÃ¶konomischen Entwicklung der Landwirtschaft bietet keine Grundlage, um in Landwirtschafts-FÃ¶rderungsgebieten vermehrt Bauten und Anlagen fÃ¼r den Reitsport als "landwirtschaftsnahe" Betriebe zuzulassen. Auch die von der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 in diesem Zusammenhang vorgebrachten Argumente (Beschwerdeschrift S. 8-10) betreffen primÃ¤r die Frage nach der ZonenkonformitÃ¤t von Reitsportbetrieben in der Landwirtschaftszone. Nach geltendem Recht ist der Betrieb des BeschwerdefÃ¼hrers 2 â wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat (Rekursentscheid E. 6.1) â weder in der bestehenden noch in der geplanten erweiterten Form zonenkonform im Sinn von Art. 16a RPG (vgl. auch VGr, 27. Februar 2003, VB.2002.000405). Es besteht kein Grund, unter dem Titel "sozioÃ¶konomische Entwicklung der Landwirtschaft" Reitsportbetriebe im Landwirtschafts-FÃ¶rderungsgebiet eher als im von dieser Ã¼berlagernden Festlegung nicht betroffenen Landwirtschaftsgebiet zuzulassen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Wie die Baurekurskommission zutreffend und unwidersprochen festgestellt hat, befindet sich der Betrieb des BeschwerdefÃ¼hrers 2 nicht am Rande des (planerisch ausgeschiedenen) Siedlungsgebiets von WÃ¤denswil. Auch unter BerÃ¼cksichtigung der in der weiteren Umgebung (ebenfalls im Nichtsiedlungsgebiet liegenden) Bauten besteht zwischen diesen und dem Betrieb des BeschwerdefÃ¼hrers 2 kein Siedlungszusammenhang. Mit der streitbetroffenen Planung wÃ¼rde damit eine kleine, isolierte Sondernutzungszone in erheblicher Distanz zum Rand des Siedlungsgebiets geschaffen. DiesbezÃ¼glich unterscheidet sich der vorliegende Sachverhalt wesentlich von den beiden erwÃ¤hnten FÃ¤llen betreffend Reitsportanlagen in Ersingen/BE und Adliswil, die das Bundesgericht mit Urteilen vom 10. Juni 1998 (BGE 124 II 391) und vom 6. Mai 2002 (1A.193/2001) beurteilt hat; in jenen FÃ¤llen bestand aufgrund der Lage der betreffenden Betriebe unmittelbar am Rand des Siedlungsgebiets ein Siedlungszusammenhang. Der Grundsatz, dass isolierte Kleinbauzonen im Interesse einer klaren Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet zu vermeiden sind, stand daher jenen Vorhaben nicht entgegen. Im vorliegenden Fall verhÃ¤lt es sich anders, und gerade der hier fehlende Siedlungszusammenhang zeigt, dass ein wesentliches Ã¶ffentliches Interesse gegen die streitbetroffene Planung spricht. Dabei steht der fehlende Siedlungszusammenhang bereits der Schaffung einer Erholungszone (unabhÃ¤ngig von der konkreten Regelung im Gestaltungsplan; vgl. dazu NÃ¤heres in E. 5.4) entgegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>Diesem wesentlichen Ã¶ffentlichen Interesse kÃ¤me allenfalls dann minderes Gewicht zu, wenn die durch die streitige Planung ermÃ¶glichten Bauten und Anlagen Ã¼berwiegend auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen wÃ¤ren, sodass sie â wÃ¼rde das Vorhaben nicht im Planungsverfahren, sondern in einem Bewilligungsverfahren nach Art. 24 RPG geprÃ¼ft â als standortgebunden im Sinn dieser Bestimmung gelten kÃ¶nnten. Das ist indessen nicht der Fall. Wie die Baurekurskommission zutreffend ausgefÃ¼hrt hat (Rekursentscheid E. 6.3.3) und seitens der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht substanziiert bestritten wird, sind die Reithallen (die bestehende wie auch die zusÃ¤tzlich geplante neue Halle) nicht standortgebunden, wobei es sich laut Planungsbericht bei der neuen Reithalle um das "HerzstÃ¼ck" der Gesamtanlage handelt. Als standortgebunden kÃ¶nnen die bestehenden und die neu geplanten Stallungen gelten. Ob die fÃ¼r Wohnraum, BÃ¼rotÃ¤tigkeit, Personalaufenthalt und Restaurant vorgesehenen RÃ¤ume standortgebunden sind, ist zumindest fraglich. Bei einer abschliessenden Beurteilung wÃ¤re unter BerÃ¼cksichtigung der doch erheblichen Distanz des Betriebs zur nÃ¤chsten Wohnzone nÃ¤her zu prÃ¼fen, ob diese im Dienst (oder jedenfalls in engem Zusammenhang mit) der Pferdehaltung stehenden Nutzungen ebenfalls auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen seien. Die Frage muss indessen nicht abschliessend beurteilt werden, weil hier nicht die Erteilung einer Bewilligung nach Art. 24 RPG zu prÃ¼fen ist, weshalb die in dieser Bestimmung enthaltene Bewilligungsvoraussetzung der Standortgebundenheit kein unmittelbar anwendbares Kriterium bildet (vgl. vorstehend E. 3.4). </p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Hinzu kommt, dass der Gestaltungsplan K Bauten und Anlagen ermÃ¶glicht, die von ihrem Volumen und Ausmass her mit dem Landschaftsbild erheblich in Konflikt geraten. Das gilt in erster Linie fÃ¼r die durch den Baubereich B ermÃ¶glichte Erstellung einer neuen Reithalle mit den in Art. 5 der Gestaltungsplanvorschriften festgesetzten Massen. Das im VorprÃ¼fungsverfahren eingeholte Gutachten der kantonalen Natur- und Heimatschutzkommission vom 7. Juni 2001 hÃ¤lt fest, der Pferdebetrieb des BeschwerdefÃ¼hrers 2 gehÃ¶re schon in seiner jetzigen Betriebsform zu den stÃ¶renden Elementen in einer Landschaft, welche durch das bewegte Relief und die traditionell kleinmasstÃ¤bliche Siedlungsstruktur mit prachtvollen Ausblicken auf den ZÃ¼richsee, das ZÃ¼rcher Oberland, den HÃ¶hronen und den Rand der Glarner und Schwyzeralpen geprÃ¤gt werde und welche bruchlos in die als BLN-Objekt Nr. 01 geschÃ¼tzte Glaziallandschaft zwischen Lorzentobel und Sihl mit HÃ¶hronenkette Ã¼bergehe. Mit der vorgesehenen Erweiterung werde dieser FremdkÃ¶rper in seinen Ausmassen mindestens verdoppelt und die industrielle Erscheinung der Anlage entsprechend gesteigert. Wohl ist im weitern Verlauf der Planung diesen Bedenken dadurch Rechnung getragen worden, dass insbesondere die im Baubereich B ursprÃ¼nglich vorgesehenen Abmessungen herabgesetzt wurden (GesamthÃ¶he von 9 m statt 11 m, FlÃ¤che von 73 m x 43 m statt von 80 m x 45 m), was die Baudirektion veranlasst hat, die Genehmigung in Aussicht zu stellen (Schreiben vom 14. Februar 2002). Die Bedenken der Natur- und Heimatschutzkommission, die wie erwÃ¤hnt schon an den bestehenden Zustand anknÃ¼pfen, sind indessen derart schwerwiegend, dass sie mit diesen Ãnderungen nicht ausgerÃ¤umt werden. Die auf einem Augenschein beruhende Beurteilung der Baurekurskommission, wonach der Gestaltungsplan eine erhebliche, das ansprechende Landschaftsbild aufs StÃ¤rkste prÃ¤gende Massierung von zonenfremden Bauten und Anlagen ermÃ¶glicht, ist ohne weiteres nachvollziehbar. Jedenfalls bringen die BeschwerdefÃ¼hrenden nichts vor, was diese tatsÃ¤chliche WÃ¼rdigung entkrÃ¤ften kÃ¶nnte.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 macht geltend, die geplante Betriebserweiterung liege im Ã¶ffentlichen Interesse, weil sie ein ErholungsbedÃ¼rfnis in einer Anlage abdecke, die grundsÃ¤tzlich jedermann offen stehe (Beschwerdeschrift S. 13). Es trifft zu, dass ein gewisses Ã¶ffentliches Interesse auch fÃ¼r die Schaffung von Sportanlagen anzuerkennen ist, die nicht einem so genannten Breitensport dienen. Die Vorinstanz hat dies nicht verkannt, aber dieses Interesse zu Recht als eher geringfÃ¼gig gewichtet. Dem ist selbst dann zuzustimmen, wenn berÃ¼cksichtigt wird, dass im Betrieb des BeschwerdefÃ¼hrers therapeutisches Reiten angeboten werden soll. Der damit verbundenen spezifischen GesundheitsfÃ¶rderung behinderter Menschen dÃ¼rfte im Rahmen des Gesamtbetriebs nur marginale Bedeutung zukommen. Der vorliegende Sachverhalt lÃ¤sst sich in dieser Hinsicht nicht mit dem im verwaltungsgerichtlichen Entscheid VB.2005.00124 vom 25. August 2005 beurteilten Fall vergleichen, wo der Erweiterung eines ausserhalb des Siedlungsgebiets liegenden Pflegeheims zur Betreuung von geistig Behinderten ein erhebliches Ã¶ffentliches Interesse zuerkannt worden ist.</p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 macht sodann geltend, im Rahmen der InteressenabwÃ¤gung mÃ¼sse zu seinen Gunsten berÃ¼cksichtigt werden, dass die streitbetroffene Planung der Erweiterung eines Betriebs mit bereits bestehenden, rechtskrÃ¤ftig bewilligten Bauten diene; der Entscheid der Vorinstanz habe zur Folge, dass fÃ¼r die geplante Erweiterung, insbesondere die neue Reithalle, innerhalb des Siedlungsgebiets eine spezielle Zone zu diesem Zweck ausgeschieden werden mÃ¼sste, was dem Gebot der haushÃ¤lterischen Bodennutzung widerspreche (Beschwerdeschrift S. 11). Es trifft zu, dass das Gebot der haushÃ¤lterischen Bodennutzung ein ebenso wichtiges Anliegen der Raumplanung ist wie die Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (Art. 75 Abs. 1 BV; Art. 3 Abs. 2 RPG). Unter besonderen UmstÃ¤nden kann daher ein Gestaltungsplan ausserhalb der Bauzone eine zulÃ¤ssige Grundlage zur Sanierung und massvollen Erweiterung eines gewerblichen Betriebes ausserhalb des Siedlungsgebiets bilden (vgl. etwa BGE 121 I 245 E. 8). Wie das Bundesgericht jedoch gerade in diesem Entscheid betont hat, muss ein solcher Gestaltungsplan, soll er keine unzulÃ¤ssige Kleinbauzone darstellen, in erster Linie Sanierungszwecken dienen. Ein solcher Sachverhalt liegt hier nicht vor. Es geht nicht an, dem BeschwerdefÃ¼hrer 2 unter Berufung auf den Grundsatz der haushÃ¤lterischen Bodennutzung die Erweiterung seines Betriebes mittels eines Gestaltungsplans zu erlauben, welcher angesichts des Betriebstandorts weit ausserhalb des Siedlungsgebiets auf eine unzulÃ¤ssige Kleinbauzone hinauslaufen wÃ¼rde. </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 macht schliesslich geltend, Reitsportzentren liessen sich schon wegen der hohen Landkosten innerhalb des Siedlungsgebiets kaum realisieren; das gelte insbesondere fÃ¼r grossrÃ¤umige Reithallen; auch dieser Gesichtspunkt hÃ¤tte berÃ¼cksichtigt werden und zur BestÃ¤tigung der von der Vorinstanz aufgehobenen Planung fÃ¼hren mÃ¼ssen (Beschwerdeschrift S. 10). Dass die Unterbringung eines Reitsportzentrums von der Art und dem Ausmass des vom BeschwerdefÃ¼hrer 2 geplanten Betriebes aus Ã¶konomischen GrÃ¼nden innerhalb der Bauzonen nicht einfach sein dÃ¼rfte, ist nachvollziehbar. Es ist jedoch nicht anzunehmen, dass der Betrieb von Reitsportzentren an solchen Standorten aus finanziellen GrÃ¼nden von vornherein ausser Betracht fÃ¤llt. Vor allem aber schliesst die Rechtsprechung wie dargelegt derartige Betriebe ausserhalb des Siedlungsgebiets nicht vÃ¶llig aus. Vielmehr haben sie auch aus bundesrechtlicher Sicht durchaus eine Realisierungschance, sofern sie zwar ausserhalb, jedoch nicht vÃ¶llig abseits des Siedlungsgebiets liegen, wie das in den beiden erwÃ¤hnten Bundesgerichtsentscheiden betreffend Reitsportanlagen in Ersingen/BE (BGE 124 II 391) und in Adliswil (BGr, 6. Mai 2002, 1.A.193/2001) der Fall war. Ob eine solche LÃ¶sung fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer 2 in der Gemeinde WÃ¤denswil, wo sich sein heutiger Betrieb befindet, realisierbar wÃ¤re, ist hier nicht zu prÃ¼fen, zumal die BeschwerdefÃ¼hrer hierÃ¼ber keine AusfÃ¼hrungen machen. Jedenfalls kÃ¶nnen deren allgemein gehaltenen AusfÃ¼hrungen Ã¼ber die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei der Ansiedlung von Reitsportbetrieben innerhalb der Bauzone im Rahmen der hier vorzunehmenden InteressenabwÃ¤gung nicht den Ausschlag zugunsten der streitbetroffenen Nutzungsplanung geben.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.6 </b>Demnach ist die Baurekurskommission im Rahmen der erforderlichen InteressenabwÃ¤gung zu Recht zum Schluss gelangt, die streitige Planung verletze Bundesrecht, weil damit eine mit den Zielen und GrundsÃ¤tzen des Raumplanungsgesetzes nicht zu vereinbarende Kleinbau- bzw. Kleinsondernutzungszone geschaffen werde. Das gilt auch dann, wenn richtigerweise (vgl. E. 1.2) berÃ¼cksichtigt wird, dass den Gemeinden aufgrund ihrer Planungsautonomie bei der Festsetzung ihrer Nutzungsplanungen im Rahmen des Bundesrechts und des kantonalen Richtplanes ein erheblicher Ermessenspielraum zukommt. Dieser Spielraum ist im vorliegenden Fall Ã¼berschritten worden. Damit ist zugleich gesagt, dass eine unzulÃ¤ssige Durchstossung des richtplanerischen Siedlungsgebiets vorliegt.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Zu prÃ¼fen bleibt, ob den EventualantrÃ¤gen der BeschwerdefÃ¼hrenden entsprochen werden kann.</p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 begrÃ¼ndet sein Eventualbegehren, die mit Ziffer 2 und 3 des Gemeindebeschlusses vom 1. Dezember 2003 getroffenen planerischen Festlegungen in teilweiser Aufhebung des Rekursentscheids "ohne die neue Reithalle" zu bestÃ¤tigen, damit, dass sich die Vorinstanz in erster Linie an dieser neuen Halle gestÃ¶rt habe. Die geplanten zusÃ¤tzlichen Aussenanlagen (Springgarten, Dressurviereck) wirkten sich ohnehin nur geringfÃ¼gig auf das Landschaftsbild aus; auch der neue Stall lasse sich, gemessen an den bereits bestehenden Bauten und Anlagen, gut einordnen; die weiteren neuen Nutzungen (Restaurant und zusÃ¤tzlicher Wohnraum) kÃ¶nnten innerhalb der bestehenden GebÃ¤ude untergebracht werden. In Ã¤hnlicher Weise begrÃ¼ndet die Stadt WÃ¤denswil ihren Eventualantrag, wonach der Gemeindebeschluss lediglich hinsichtlich der Festsetzung der Erholungszone, nicht aber bezÃ¼glich der Genehmigung des privaten Gestaltungsplans wiederherzustellen sei. Mit der zu bestÃ¤tigenden Festsetzung der Erholungszone K werde lediglich "der heute bereits bestehende Pferdesportbetrieb auf eine regelkonforme nutzungsplanerische Grundlage gestellt", ohne gleichzeitig eine konkrete bauliche Erweiterung zu sanktionieren; eine derartige Erweiterung bedÃ¼rfe gestÃ¼tzt auf den neu festgesetzten Art. 23 Abs. 2 BZO eines neuen Gestaltungsplanes, welcher dannzumal, bei Vorliegen eines allfÃ¤lligen neuen Erweiterungsprojekts, durch die zustÃ¤ndigen Instanzen umfassend zu prÃ¼fen wÃ¤re.</p> <p class="Urteilstext">Dem Eventualantrag des BeschwerdefÃ¼hrenden 2 kann von vornherein nicht entsprochen werden, weil damit der Streitgegenstand in unzulÃ¤ssiger Weise verÃ¤ndert wÃ¼rde. Mit der Gutheissung dieses Begehrens wÃ¤re nÃ¤mlich nicht nur die Festsetzung der Erholungszone, sondern auch die Genehmigung des Gestaltungsplans teilweise zu bestÃ¤tigen. Soll aber einzig die Erstellung der neuen Reithalle verhindert werden, bedingt dies die Erarbeitung eines neuen Gestaltungsplans. So wÃ¼rden etwa die neuen RÃ¤umlichkeiten fÃ¼r Wohnen, BÃ¼ro und Restaurant (diese zusÃ¤tzlichen Nutzungen sind gemÃ¤ss jetzigem Gestaltungsplan in den Baubereichen A und B unterzubringen) laut der BegrÃ¼ndung des Eventualantrags in den bestehenden GebÃ¤uden untergebracht werden. DarÃ¼ber hat das Verwaltungsgericht im vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden. In der baurechtlichen Praxis ist der Grundsatz entwickelt worden, dass ProjektÃ¤nderungen im Laufe des Rechtsmittelverfahrens nur zulÃ¤ssig sind, wenn sie im Verzicht auf die AusfÃ¼hrung von klar umschriebenen Teilen des Projektes bestehen und keine wesentlichen Ãnderungen an beibehaltenen Teilen bedingen (RB 1985 Nr. 115). Dieser Grundsatz muss auch bei der ÃberprÃ¼fung von GestaltungsplÃ¤nen im Rechtsmittelverfahren gelten. Das Eventualbegehren des BeschwerdefÃ¼hrers 2 erfÃ¼llt die zweitgenannte Anforderung nicht. </p> <p class="Urteilstext">Soll mit der gemÃ¤ss Eventualbegehren der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 angestrebten BestÃ¤tigung der Erholungszone vorab "der heute bereits bestehende Pferdesportbetrieb auf eine regelkonforme nutzungsplanerische Grundlage gestellt" werden, so steht diese Zielsetzung im Widerspruch zur Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers 2, wonach die bestehenden GebÃ¤ude und Anlagen mit den darin ausgeÃ¼bten Nutzungen rechtskrÃ¤ftig bewilligt sind und kraft der Besitzstandsgarantie bestehen bleiben kÃ¶nnen. Dazu bedarf es keines Gestaltungsplans; insbesondere liegt diesbezÃ¼glich nicht ein mit dem in BGE 121 I 245 beurteilten Fall vergleichbarer Sachverhalt vor, ging es doch dort um die Sanierung eines Gewerbebetriebs, dessen Weiterbestand wegen der lediglich provisorisch erteilten Bewilligungen mit Unsicherheiten behaftet war. Soll aber nach Meinung der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 primÃ¤r eine massvolle Erweiterung des Betriebs angestrebt werden, so stellt sich vorab die Frage, ob dies nicht im Rahmen eines Bewilligungsverfahrens gestÃ¼tzt auf Art. 24c Abs. 2 RPG mÃ¶glich wÃ¤re. Mehr als eine massvolle Erweiterung wÃ¤re im Rahmen von Art. 24c Abs. 2 RPG von vornherein nicht zulÃ¤ssig; dazu bedÃ¼rfte es in der Tat einer nutzungsplanerischen Grundlage (Erholungszone, verbunden mit einem â neuen â Gestaltungsplan). Ein derartiges Vorgehen dÃ¼rfte aufgrund der vorstehenden ErwÃ¤gungen zum Beschwerde-Hauptantrag kaum zulÃ¤ssig sein. Dem Eventualbegehren der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 ist daher ebenfalls nicht zu entsprechen. Im Ãbrigen ist es fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer 2, sollte er im Einvernehmen mit der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 den Erlass eines neuen Gestaltungsplanes (etwa zwecks Sanierung des Betriebes) gleichwohl in Betracht ziehen, nicht mit erheblichen Nachteilen verbunden, wenn heute nicht nur der jetzige Gestaltungsplan, sondern auch die Festsetzung der Erholungszone K aufgehoben wird. Abgesehen davon, dass letztere auf den heutigen, ohnehin aufzuhebenden Gestaltungsplan ausgerichtet ist, wÃ¤re bei einer neuen Planung wiederum das gleiche Organ (der Gemeinderat WÃ¤denswil) fÃ¼r die Festsetzung bzw. Genehmigung beider Planungsmassnahmen zustÃ¤ndig. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Die Beschwerdegegner beanstanden, dass die Baurekurskommission Disp. Ziffer 1b des Beschlusses des Gemeinderats WÃ¤denswil vom 1. Dezember 2003 (ErgÃ¤nzung des kommunalen Richtplans) nicht formell aufgehoben habe. Es sei jedoch anzunehmen, dass die Baurekurskommission sinngemÃ¤ss auch diese Festlegung "aufgehoben" habe, ergebe sich doch deren UnzulÃ¤ssigkeit aus den ErwÃ¤gungen des Rekursentscheids. Letzteres trifft zu. Ob deswegen die richtplanerische Festlegung als aufgehoben gelten kÃ¶nne, ist gleichwohl fraglich. Dieser Frage ist jedoch nicht weiter nachzugehen. Selbst wenn von der Weitergeltung des Richtplaneintrags ausgegangen wird, kommt dem keine praktische Bedeutung zu. Inhaltlich massgebend fÃ¼r das streitbetroffene Vorhaben waren in erster Linie die festgesetzte Erholungszone und der darauf abgestimmte Gestaltungsplan. Mit der nach dem Gesagten zu bestÃ¤tigenden Aufhebung der Erholungszone und des Gestaltungsplans wird hinreichend Klarheit geschaffen, dass das streitbetroffene Vorhaben sich nicht verwirklichen lÃ¤sst.</p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Aufgrund dieser ErwÃ¤gungen sind die Beschwerden abzuweisen. Die Gerichtskosten sind den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung nach § 17 Abs. 2 VRG steht ihnen bei diesem Verfahrensausgang von vornherein nicht zu. Vielmehr ist der BeschwerdefÃ¼hrer 2 zur Entrichtung einer solchen EntschÃ¤digung an die Beschwerdegegner im angemessenen Gesamtbetrag von Fr. 1'000.- zu verpflichten. Eine derartige Verpflichtung entfÃ¤llt hingegen fÃ¼r die ebenfalls unterliegende Stadt WÃ¤denswil (vgl. § 17 Abs. 2 VRG; dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 46). Allerdings besteht kein Anlass, Dispositiv Ziffer III des Rekursentscheids (wonach neben dem heutigen privaten BeschwerdefÃ¼hrer auch die Stadt WÃ¤denswil zur Zahlung einer ParteientschÃ¤digung an die heutigen Beschwerdegegner fÃ¼r das Rekursverfahren verpflichtet wird), insoweit abzuÃ¤ndern, denn die Stadt WÃ¤denswil hat im Beschwerdeverfahren fÃ¼r den Fall, dass sie in der Hauptsache unterliegt, eine derartige Ãnderung nicht ausdrÃ¼cklich beantragt. </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 4'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 150.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 4'150.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Der BeschwerdefÃ¼hrer 2 wird verpflichtet, den Beschwerdegegnern binnen dreissig Tagen nach Zustellung dieses Urteils eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>