B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-603/2019 U r t e i l v o m 1 6 . M a i 2 0 1 9 Besetzung Einzelrichter Christoph Rohrer, Gerichtsschreiberin Nadja Francke. Parteien A._______, (Serbien), Zustelladresse: c/o B._______, Beschwerdeführerin, gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Vorinstanz. Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung, Eintretensvoraussetzungen (Einspracheentscheid vom 26. September 2018). C-603/2019 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend: SAK oder Vo- rinstanz) in Abweisung der gegen die Verfügung vom 29. August 2017 er- hobenen Einsprache (vgl. SAK-act. 16-18) den Anspruch von A._______ (nachfolgend: Versicherte oder Beschwerdeführerin) auf Ausrichtung einer Rente in Form einer einmaligen Abfindung mit Einspracheentscheid vom 26. September 2018 abgewiesen hat (SAK-act. 20), dass die Versicherte mit an die Vorinstanz gerichtetem Schreiben, datiert 19. November 2018, gegen diesen Entscheid Beschwerde erhoben hat (SAK-act. 21), dass die Vorinstanz dieses Schreiben im Original inklusive Zustellcouvert mit Begleitbrief vom 31. Januar 2019 zuständigkeitshalber ans Bundesver- waltungsgericht überwiesen hat ( Akten im Beschwerdeverfahren Nr. [BVGer-act.] 1), dass die Vorinstanz am 19. Februar 2019 aufforderungsgemäss die Akten inklusive Zustellnachweis des angefochtenen Einspracheentscheids ein- gereicht hat (BVGer-act. 3 und 5), dass im vom Instruktionsrichter vorerst auf die Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde beschränkten Verfahren (vgl. BVGer-act. 7) die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 14. März 2019 b eantragt hat, auf die verspätet erhobene Beschwerde sei nicht einzutreten (BVGer-act. 8), dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 1. März 2019 (Datum Post- aufgabe) ein Zustelldomizil in der Schweiz für das vorliegende Verfahren bekannt gegeben hat (BVGer-act. 9), dass die Beschwerdeführerin sich zur Vernehmlassung der Vorinstanz vom 14. März 2019 und mithin zur Frage der Rechtzeitigkeit der Beschwerde innert hierfür angesetzter Frist nicht geäussert hat (vgl. BVGer-act. 10-12), dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Be- schwerde zuständig ist (Art. 85bis Abs. 1 AHVG [SR 831.10] sowie Art. 31 VGG i.V. mit Art 33 Bst. d VGG [SR 173.32]), C-603/2019 Seite 3 dass sich gemäss Art. 37 VGG das Verfah ren vor Bundesverwaltungsge- richt grundsätzlich nach dem VwVG richtet (SR 172.021), wobei die beson- deren Bestimmungen des ATSG (SR 830.1) vorbehalten bleiben (vgl. Art. 3 Bst. dbis VwVG), dass die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen seit der Eröffnung der Verfü- gung einzureichen ist (Art. 50 VwVG, Art. 60 ATSG), dass schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist der Behörde einzureichen oder zu deren Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung zu über- geben sind (Art. 21 Abs. 1 VwVG , Art. 39 Abs. 1 i.V.mit Art. 60 Abs. 2 ATSG), wobei die Frist auch als gewahrt gilt, wenn die Partei rechtzeitig an eine unzuständige Behörde gelangt (Art. 21 Abs. 2 VwVG, Art. 39 Abs. 2 ATSG), dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 26. September 2018 un- bestritten und erstellt am 1. Oktober 2018 eröffnet wurde (act. 23 S. 1 -3) und demnach die 30-tägige Beschwerdefrist am Mittwoch, den 31. Oktober 2018 abgelaufen ist (Art. 20 VwVG, Art. 38 ATSG), dass die am 19. November 2018 datierte und am 23. November 2018 der serbischen Post übergebene Beschwerde (BVGer-act. 1, Beilagen BVGer- act. 2; Ankunft bei der schweizerischen Post am 26. November 2018, vgl. BVGer-act. 6 und 1) erst nach Fristablauf erstellt und der Post übergeben wurde, dass auch kein Grund für eine Wiederherstellung der Frist nach Art. 24 Abs. 1 VwVG vorliegt, dass somit die am 26. November 2018 der schweizerischen Post überge- bene Beschwerde verspätet und auf diese im einzelrichterlichen Verfahren nicht einzutreten ist (vgl. Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), dass mangels erheblichen Aufwands von der Erhebung von Verfahrens- kosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst . a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes- verwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) und bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteikosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). C-603/2019 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädi- gung zugesprochen. 3. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben). Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Christoph Rohrer Nadja Francke Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter- schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: