{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2023-03-16", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2022-00107_2023-03-16.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=223106&W10_KEY=13045529&nTrefferzeile=99&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "01235bbe7a68866f5cfe8d0d913becc3"}, "Scrapedate": "2025-09-20", "Num": [" VB.2022.00107"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 16.03.2023 VB.2022.00107"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 16.03.2023 VB.2022.00107"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 16.03.2023 VB.2022.00107"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Hundehaltung (Leinenpflicht) | [\u00f6rtliche Leinenpflicht] Nach \u00a7 2 Abs. 2 lit. d des Hundegesetzes (HuG) k\u00f6nnen die Gemeinden Orte signalisieren, die von Hunden nicht oder nur an der Leine betreten werden d\u00fcrfen. Die genannte Bestimmung verschafft den Gemeinden ein (Vollzugs-)Mittel zur Durchsetzung der allgemeinen Verhaltenspflicht des \u00a7 9 Abs. 1 lit. a HuG, wonach Hunde so zu f\u00fchren sind, dass sie Dritte in der bestimmungsgem\u00e4ssen und sicheren Nutzung des \u00f6ffentlichen Raums, namentlich von Parks oder Gr\u00fcnfl\u00e4chen, nicht beeintr\u00e4chtigen. In diesem Rahmen d\u00fcrfen die Gemeinden die Pflichten der Hundehaltenden im Vergleich zur kantonalrechtlichen Regelung auf genau bezeichneten Fl\u00e4chen auf ihrem Gebiet lokal versch\u00e4rfen. Weil gewisse Nutzungen von Parks, Gr\u00fcnfl\u00e4chen oder \u00e4hnlichen Arealen - etwa zu Erholungszwecken - dem Mitf\u00fchren nicht angeleinter Hunde entgegenstehen k\u00f6nnen, ist den Gemeinden mit Bezug auf die Anordnung einer Leinenpflicht nach \u00a7 2 Abs. 2 lit. d HuG f\u00fcr solche oder \u00e4hnliche \u00d6rtlichkeiten ein weites Entschliessungsermessen zuzugestehen (zum Ganzen E. 3, insbesondere E. 3.6). Die hier umstrittene Leinenpflicht dient nicht der Durchsetzung kantonaler Verhaltenspflichten von Hundehaltenden; vielmehr will sich die anordnende Gemeinde ihren entsprechenden Vollzugsaufgaben entledigen und bezweckt sie eine Versch\u00e4rfung der kantonalen Vorschriften zum Schutz der Natur und der Wildtiere (E. 4.3 f.). Hinweis auf Instrumente f\u00fcr den kommunalen Lebensraumschutz (E. 4.4). Abweisung."}], "ScrapyJob": "446973/29/2138", "Zeit UTC": "20.09.2025 01:16:05", "Checksum": "d2cc2e58283212a711c589490816e8d8"}