<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AL.2019.00143</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">21. Oktober 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Sozialversicherungsrecht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Einkaufszentrum Neuwiesen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 8, Postfach 474, 8405 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1979 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war seit dem 15. April 2015 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH als Unterhaltsreinigerin tätig, bis sie selbst das Arbeitsverhältnis am 31. Juli 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den 30. September 2017 kündigte (Urk. 7/84, Urk. 7/73</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Urk. 7/76). Seit dem 1. Juli 2016 arbeitet sie zudem im Reinigungsdienst der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH (Urk. 7/81 und Urk. 7/31). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. März 2018 meldete sich die Versicherte beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Arbeitsvermittlung (Urk. 7/102-103) und erhob am 28. Juni 2018 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab März 2018 (Urk. 7/61). Mit Verfügung vom 18. Dezember 2018 wies die Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich (ALK) den Anspruch der Versicherten auf Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung ab dem 22. März 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels anrechenbaren Arbeits- und Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienstausfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/17). Die dagegen erhobene Einsprache vom 31. Januar respektive 14. Februar 2019 (Urk. 7/13-14) wies die ALK mit Entscheid vom 8. Mai 2019 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 29. Mai 2019 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihrem Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung stattzugeben. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juli 2019 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-103). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Juli 2019 erstatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin ihre Replik und hielt an ihren Anträgen fest (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Schreiben vom 19. August 2019 auf Duplik (Urk. 14), was der Beschwerdeführerin am 19. August 2019 mitgeteilt wurde (Urk. 15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt unter anderem voraus, dass die versicherte Person ganz oder teilweise arbeitslos ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">venzentschädigung, AVIG). Als ganz arbeitslos gilt, wer in keinem Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis steht und eine Vollzeitbeschäftigung sucht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG). Als teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise arbeitslos gilt, wer eine Teilzeitbeschäftigung hat und eine Vollzeit- oder eine weitere Teilzeitbeschäftigung sucht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b AVIG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den gesetzlichen Anspruchsvoraussetzungen gehört ferner, dass die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b AVIG). Arbeitsausfall heisst Ausfall an normaler Arbeitszeit. Dieser ist nach der Rechtsprechung in der Regel aufgrund der im Beruf oder Erwerbszweig der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person allgemein üblichen Arbeitszeit zu ermitteln (Thomas Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2310 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 151). Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIG ist der Arbeitsausfall anrechenbar, wenn er einen Verdienstausfall zur Folge hat und mindestens zwei aufeinanderfolgende volle Arbeitstage dauert. Kumulativ erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich ist damit ein Verdienstausfall und ein Mindestarbeitsausfall (Thomas Nussbaumer, a.a.O., S. 2311 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 153). Als voller Arbeitstag gilt der fünfte Teil der wöchentlichen Arbeitszeit, die der Versicherte normalerweise während seines letzten Arbeitsverhältnisses geleistet hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 AVIV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der anrechenbare Arbeitsausfall erfüllt eine doppelte Funktion. Als allgemeine Anspruchsvoraussetzung bedeutet er ein gewisses Mindestmass an ausgefallenen Arbeitstagen. Zum anderen bildet er eine zentrale Bemessungsregel, weil sich der Entschädigungsanspruch in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">masslicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht grundsätzlich nach dem anre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenbaren Arbeitsausfall während einer Kontrollperiode richtet (Thomas Nuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baumer, a.a.O., S. 2311 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 154).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist der Ausfall an normaler Arbeitszeit in der Regel auf Grund der im Beruf oder Erwerbszweig der versicherten Person allgemein übli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Arbeitszeit zu ermitteln. Besteht hingegen eine besondere Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, bemisst sich die normale Arbeitszeit nach der persönlichen Arbeitszeit des Versicherten. Wird die Arbeit vereinba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgemäss jeweils nur auf Aufforderung des Arbeitgebers aufgenommen, gilt im Allgemeinen die auf dieser besonderen Vereinbarung beruhende Arbeitszeit als normal, sodass Versicherte während der Zeit, da sie nicht zur Arbeit aufge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fordert werden, keinen anrechenbaren Verdienstausfall erleiden (ARV 2002 Nr. 12 S. 106 E. 1b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von diesem Grundsatz kann jedoch abgewichen werden, wenn der auf Abruf erfolgte Einsatz während längerer Zeit im Wesentlichen mehr oder weniger kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stant war. In diesem Fall ist die effektiv absolvierte Arbeitszeit als normal zu betrachten. Der Beobachtungszeitraum kann dabei umso kürzer sein, je weniger die Arbeitseinsätze in den einzelnen Monaten schwanken; er muss umso länger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein, wenn die Arbeitseinsätze sehr unregelmässig anfallen oder wenn die Arbeitsdauer während der einzelnen Einsätze starken Schwankungen unterwor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fen ist (BGE 107 V 61 f. E. 1; ARV 2002 Nr. 12 S. 106 E. 1b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Thomas Nuss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baumer, Arbeitslosenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], 3. Auflage, Basel 2015, S. 2310 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 152).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Ermittlung der Normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szeit ist in diesem Fall grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Beobachtungszeitraum der letzten zwölf Monate des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sverhältnisses abzustellen. Damit von einer Normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szeit ausgegangen werden kann, dür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen die Beschäftigungsschwankungen in den einzelnen Monaten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses im Beobachtungszeitraum von zwölf Monaten im Verhältnis zu den im Monatsdurchschnitt geleisteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sstunden höchstens 20 % nach unten oder nach oben ausmachen. Bei einem Beobachtungszeitraum von sechs Monaten beträgt die höchstens zulässige Beschäftigungsschwankung 10 %. Übersteigen die Beschäftigungsschwankungen bereits in einem Monat die höchstens zulässige Abweichung, kann nicht mehr von einer Normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">szeit gesprochen werden, mit der Folge, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s- und Verdienstausfall nicht anrechenbar ist (AVIG-Praxis ALE des Staatssekretariats für Wirtschaft [SECO] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> B97).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin lehnte einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mit der Begründung ab, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdeführerin weder aus dem Wegfall des Arbeitsverhältnisses auf Abruf bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH noch aus der fortdauernden Beschäftigung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vertraglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugesi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 Arbeitsstunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> pro Woche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen anrechenbaren Verdienstausfall habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die üb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er diesem Grenzwert (15 Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Woche) geleisteten Stunden habe die Beschwerdeführerin weder bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH noch bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH zugesicherte Stunden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb sie grundsätzlich keinen anrechenbaren Arbeits- und Verdienstausfall erleide, wenn sie im Rahmen dieser Arbeitsverhältnisse nicht beziehungsweise nicht im von ihr gewünschten Umfang zur Arbeit aufgefordert werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anders verhielte es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Falle, dass eine Normalarbeitszeit ermittelt werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beobachtungszeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die höchstens zulässige Abweichung des Beschäftigungsumfangs von 20 % von den im Monatsdurchschnitt geleisteten Arbeitsstunden in mehreren Monaten über- oder unterschritten worden, weshalb nicht von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitszeit und damit auch nicht von einer Normalarbeitszeit gesprochen werden könne.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein anrechenbarer Arbeits- und Verdienstausfall vor, weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2 und insbesondere Urk. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie den Vertrag mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH in der Hoffnung gekündigt habe, die daraus entstandene Erwerbseinbusse künftig mit einem erhöhten Pensum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH ausgleichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was sich aber nicht realisiert habe. Dadurch habe sie einen Arbeitsausfall erlitten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Falle der Gewährung der Arbeitslosenentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtfertige sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Einstellung gemäss Art. 30 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a AVIG, da sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Wegfall ihrer Arbeitsstelle bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH ein tiefes mittelschweres Verschulden treffe (Urk. 1 und Urk. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin ab dem 22. März 2018 einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat. Insbesondere geht es um die Frage, ob sie einen anrechenbaren Arbeitsausfall erleidet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt, handelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per 30. September 2017 aufgelösten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsverhältnis zwischen der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH um ein Arbeitsverhältnis auf Abruf. Dies ergibt sich explizit aus dem Arbeitsvertrag vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive 15. April 2015, wonach es keine Garantie für ein regelmässiges Arbeitspensum gebe und jeweils gemäss Einsatzplan und Aufgebot gearbeitet werde (Urk. 7/84 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen dem klare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Wortlaut des Arbeitsvertrages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gab die ehemalige Arbeitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berin in der Arbeitgeberbescheinigung vom 31. Dezember 2017 an, dass es sich um eine Teilzeitbeschäftigung mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von 7 Stunden gehandelt habe (Urk. 7/73 Ziff. 1 und Ziff. 6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem aufgrund der tatsächlichen Pensums-Ausgestaltung nicht gefolgt werden kann und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch die vertretene Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsverhältnis auf Abruf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht bestreitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den in den Akten liegenden Lohnabrechnungen ergibt sich den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in unterschiedlichem Umfang für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 12-monatigen Beobachtungszeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Löhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen Fr. 874.65 und Fr. 1‘677.85 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erzielte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.2 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/74-75</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie nachfolgend E. 3.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeübte Tätigkeit bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fällt unter die in E. 1.2 dargelegte bundesgerichtliche Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einem solchen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sverhältnis erleidet die versicherte Person während der Zeit, in der sie nicht zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefordert wird, keinen Ausfall an normaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">szeit und somit auch keinen anrechenba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sausfall. Von diesem Grundsatz kann abgewichen werden, wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgte Einsatz vor dem Beschäftigungseinbruch während längerer Zeit im Wesentlichen mehr oder weniger konstant war. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann die effektiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">absolvierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">szeit als normal betrachtet werden und somit auch bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sverhältnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein anrechenbarer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sausfall vorliegen (vgl. E. 1.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung der Normalarbeitszeit ist auf den Beobachtungszeitraum der letzten 12 Monate des Arbeitsverhältnisses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen. In diesem Zeitraum erzielte die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Einkommen (Urk. 7/74-75, wobei die Lohnabrechnung jeweils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorangegangenen Einsatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrifft, vgl. z.B. Urk. 7/87): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2016</span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'501.75</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016</span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'538.80</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'501.75</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'677.85</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'185.40</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'121.65</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'362.70</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'325.60</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 874.65</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'436.85</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2017</span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'501.75</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2017</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 982.60</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daraus resultiert ein Durchschnittslohn von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'334.30 (Fr. 16'011.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">35 :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 12). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a die Beschwerdeführerin beispielsweise in den Monaten Februar und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 ein Einkommen von Fr. 1'677.85 respektive von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">982.60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielte, resultiert in diesen beiden Monaten eine Abweichung vom Durchschnittslohn von + 25 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. 1'677.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">85 :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. 1'334.30-1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">982.60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> : Fr. 1'334.30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, womit die Beschäftigungsschwankungen die maximal zulässige Abweichung von 20 % überstiegen. Es kann somit nicht von einer Normalarbeitszeit gesprochen werden, mit der Folge, dass der Arbeits- und Verdienstausfall nicht anrechenbar ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht in Bezug auf ihre Beschäftigung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH ausdrücklich keinen Arbeits- und Verdienstausfall aufgrund von Schwan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen geltend (Urk. 1 S. 5). Ein solcher würde denn über den 15 Arbeitsstunden pro Woche, welche vertraglich zugesichert sind (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/81), auch nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen, wobei es sich bei den über dem Grenzwert (15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden/Woche) liegenden Arbeitspensum wiederum um Arbeit auf Abruf handelt (vgl. E. 1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin korrekterweise anhand der Berechnungstabelle zur Überprüfung der Nichtanrechenbarkeit des Arbeitsausfalls bei Arbeit auf Abruf für den massgebenden 12-monatigen Beurteilungszeitraum des fortdauernden Arbeitsverhältnisses vor Anspruchsstellung festhielt (Urk. 7/6 S. 2 und S. 6), betrugen die Beschäftigungsschwankungen der Beschwerdeführerin im Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nis zum durchschnittlich erzielten Einkommen wiederholt mehr als 20 %. Von einer Normalarbeitszeit kann daher vorliegend auch hierbei nicht gesprochen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da so oder anders keine Normalarbeitszeit vorliegt, besteht auch kein anrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Arbeitsausfall. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin hat einen Anspruch de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">slosenentschädigung somit zu Recht verneint. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da das vorliegende Verfahren kostenlos ist (vgl. Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG), erweist sich das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung als gegenstandslos. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">D</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ie Beschwerde wird abgewiesen. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p><br/></p><p><br/></p><p> <span id="_GoBack"></span></p><p> </p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>