<h2>SubmittedText<h2><p>Generika sind in der Schweiz rund doppelt so teuer, Biosimilars rund ein Drittel so teuer wie im europäischen Ausland. Dies zeigt ein Preisvergleich von lnterpharma und Santésuisse. Die Schweizer Bevölkerung muss für diese Medikamente viel zu viel bezahlen, was sich direkt auf die Höhe der Krankenkassenprämien auswirkt. Das Parlament hat kürzlich das Referenzpreissystem abgelehnt.</p><p>Was gedenkt der Bundesrat zu tun, um die überhöhten Preise auf das europäische Niveau zu senken?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist ebenfalls der Ansicht, dass die Kosten für Generika und Biosimilars in der Schweiz zu hoch sind. Er hat deshalb am 3. Juni 2022 eine Verordnungsrevision mit verschiedenen kostendämpfenden Massnahmen für patentabgelaufene Arzneimittel in Vernehmlassung gegeben. Dazu gehören unter anderem die Definition höherer Preisabstände zum Originalpräparat für umsatzstarke Generika sowie die Förderung der Abgabe von Generika und Biosimilars anstelle teurer Originalpräparate durch die Erhöhung des Selbstbehalts von 20 auf 50 Prozent. Zudem sollen durch die Definition gleich hoher Vertriebsanteile für wirkstoffgleiche Arzneimittel Fehlanreize in der Abgabe beseitigt werden.</p>