<h2>SubmittedText<h2><p>Gemäss einer Studie des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik der Universität Luzern verdienen auch Bundesangestellte in hohen Lohnklassen deutlich besser als vergleichbare Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft.</p><p>Wie rechtfertigt der Bundesrat die Tatsache, dass nicht nur die niedrigen Löhne der Bundesangestellten, sondern auch die hohen Löhne deutlich höher sind als in der Privatwirtschaft?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Gemäss Beurteilung des Eidgenössischen Personalamts ist die in der erwähnten Studie angewandte Methodik für aussagekräftige Lohnvergleiche nicht geeignet. Bei einem Lohnvergleich ist auf die Vergleichbarkeit der Funktionsinhalte sowie die Zusammensetzung der Vergleichsorganisationen (Branche, Grösse und geografische Ausbreitung) zu achten. Ferner ist die Vergleichsgrösse mit den zu berücksichtigenden Lohnbestandteilen im Vorfeld genau zu definieren. Basis der erwähnten Studie sind die Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung, welche das Bundesamt für Statistik vornimmt. Hauptziel dieser Erhebung ist die Erfassung der Erwerbsstruktur und des Erwerbsverhaltens der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz. Die von der Bundesverwaltung in der Vergangenheit in Auftrag gegebenen Lohnvergleichsstudien zeigten, dass gut qualifizierte Funktionen und Führungsfunktionen in vergleichbaren Unternehmen des Privatsektors besser entlöhnt werden als bei der Bundesverwaltung.</p>