<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1C_285/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Juni 2011 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">2. Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Römisch-katholische Kirchgemeinde Hornussen, Bahnhofstrasse 88, 5075 Hornussen, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">Dr. Markus Wick, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemeinderat Hornussen, Schulstrasse 79, </div> <div class="para">5075 Hornussen, </div> <div class="para">Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, Rechtsabteilung, Entfelderstrasse 22, </div> <div class="para">5001 Aarau. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Baubewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Mai 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 3. Kammer, Präsident. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Protokollauszug vom 20. April 2010 nahm der Gemeinderat Hornussen von den beabsichtigten Sanierungsarbeiten an der Nordmauer der römisch-katholischen Kirche Kenntnis und beschloss, auf die Einforderung eines Baugesuchs zu verzichten. Dagegen erhoben Y.________ und X.________ am 24. Mai 2010 Beschwerde. Die Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau führte am 18. August 2010 eine Augenscheinsverhandlung durch. Anlässlich dieser Verhandlung erzielten die Parteien eine grundsätzliche Einigung, welche die Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt noch ausformulieren sollte. Mit Schreiben vom 22. August 2010 zogen Y.________ und X.________ ihre Beschwerde zurück. </div> <div class="para">Die Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt stellte den Parteien am 23. August 2010 entsprechend dem Ergebnis der Augenscheinsverhandlung einen Vereinbarungsvorschlag zur Unterschrift zu. Kirchgemeinde und Gemeinderat unterschrieben die Vereinbarung. Y.________ und X.________ erklärten mit Schreiben vom 30. August 2010, dass ihr Beschwerderückzug vom 22. August 2010 als "nicht erfolgt" zu würdigen sei. </div> <div class="para">Am 2. Dezember 2010 schrieb das Departement Bau, Verkehr und Umwelt das Beschwerdeverfahren infolge Rückzugs der Beschwerde von der Geschäftskontrolle ab. Gegen diesen Entscheid erhoben Y.________ und X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Mit Beschwerdeantwort vom 7. April 2011 stellte die römisch-katholische Kirchgemeinde den Antrag, "es sei umgehend festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin die geplante Sanierung der Kirchhofmauer in Hornussen trotz hängigem Beschwerdeverfahren sofort ausführen darf. Sollte dem die aufschiebende Wirkung der Beschwerde entgegenstehen, so sei der Beschwerde umgehend die aufschiebende Wirkung zu entziehen". Mit Zwischenentscheid vom 10. Mai 2011 verfügte der Präsident der 3. Kammer des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme und bewilligte der Beschwerdegegnerin den vorzeitigen Baubeginn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Y.________ und X.________ führen gegen den Zwischenentscheid des Präsidenten der 3. Kammer des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 10. Mai 2010 mit Eingabe vom 19. Juni 2011 (Postaufgabe 20. Juni 2011) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführer setzen sich mit der Begründung der angefochtenen Verfügung nicht auseinander und legen nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung bzw. die Verfügung selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>; vgl. in diesem Zusammenhang <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=13.06.2011&amp;to_date=02.07.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para">Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob gegen die angefochtene Verfügung die Beschwerde überhaupt zulässig ist (vgl. <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Hornussen, dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Juni 2011 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Fonjallaz Pfäffli </div> </div></body></html>