00/01 24 Strassenverkehrsrecht. Art. 17 Abs. 1 lit. d SVG. Art. 33 Abs. 2 VZV. Relativ weites Ermessen der verfügenden Behörde bei der Festlegung der Entzugsdauer des Führerausweises. Dabei muss eine Abwägung aller in der Sache erheblichen Interessen stattfinden. Das Verschulden in Art und Schwere ist ein zentrales Zu- messungskriterium. Ein getrübter automobilistischer Leumund wirkt sanktionser- höhend. Jede gegenüber dem "normalen" Fa hrer erhöhte berufliche Angewiesen- heit auf den Führerausweis ist, immer im Rahmen einer Gesamtbeurteilung, sank- tionsmindernd zu berücksichtigen. Die zu sätzliche Erfüllung eines weiteren Ent- zugsgrundes ist sanktionsschärfend zu gewi chten. Frage der Zulässigkeit der Un- terschreitung der gesetzlichen Mindestentz ugsdauer von zwölf Monaten für FIAZ- Rückfalltäter offengelassen, da in concre to die Zeitspanne zwischen Vorfall und Sanktion im Lichte der bundesgerichtlic hen Rechtsprechung von vornherein noch keine Unterschreitung gebot. Obergericht, 15. November 1999, OG V 99 27 Eine dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Bundesgericht ab, soweit dar- auf einzutreten war (BGE vom 18.08.2000, 6A.40/2000)