<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00127</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Lüthy</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Baur Imkamp &amp; Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 55, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, arbeitete ab 1. April 2010 als Kurier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrer bei der Y.___, und war über die Arbeitgeberin bei der Suva obligatorisch unfallversichert, als er sich am 13. Januar 2013 bei einem Skiunfall in Serbien das rechte Knie verletzte (Unfallmeldung vom 15. Januar 2013, Urk. 8/1). Eine MRI-Untersuchung im MRI-Zentrum des Z.___ vom 16. Januar 2013 liess eine Bone Bruise im Bereich des laterodorsalen Femurkondylus, eine partielle Ruptur des inne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Seitenbandes und eine Zerrung des vorderen Kreuzbandes ohne Ruptur erkennen (Urk. 8/34). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen unter der Unfall Nr. 15.90126.13.2. Bei protrahiertem Verlauf unterzog sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 7. November 2013 im A.___ einer Kniearthroskopie (Urk. 8/65). Gestützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen vom 15. April (Urk. 8/106) und vom 11. Juni 2014 (Urk. 8/118) teilte die Suva zunächst mit der wieder zurückgenommenen Verfügung vom 17. April 2014 (Urk. 8/107, 8/115) und sodann mit Verfügung vom 8. Juli 2014 den Fallabschluss und die Leistungseinstellung per 31. Mai 2014 mit (Urk. 8/120). Mit der Einsprache vom 23. Juli 2014 verlangte der Versicherte, welcher seit 2. Juni 2014 wieder bei der Y.___ in einem 50%-Pensum arbeitete, unter Hinweis auf einen am 11. Juli 2014 erlittenen weiteren Unfall mit neuerlicher Knieverletzung eine halbe Invalidenrente (Urk. 8/123, Unfallmeldung vom 21. Juli 2014, Urk. 9/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva erbrachte für den zweiten unter der Referenz Nr. 15.71539.14.0 geführten Unfall ebenfalls die gesetzlichen Leistungen und teilte dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Verfügung vom 9. September 2014 die Einstellung der Taggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen rückwirkend per 21. Juli 2014 mit, wobei sie auf eine Rückforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der bis 14. August 2014 erbrachten Taggelder verzichtete (Urk. 9/27). Der Versicherte liess die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 9/29) am 16. Oktober 2016 zurückziehen, liess aber gleichzeitig beantragen, die Folgen des Unfalls vom 11. Juli 2014 seien im Rahmen der Beurteilung der Folgen des ersten Unfalls zu berücksichtigen (Urk. 9/35). Mit Schreiben vom 18. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2015 teilte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, dem Versicherten den Abschluss der beruflichen Eingliederung mit, da er auf eine weitere Unterstützung seitens der Eingliederungsberatung verzichtet habe (Urk. 8/137).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Januar 2017 erlitt der Versicherte einen Verkehrsunfall, bei welchem er sich gemäss Schadenmeldung der Y.___ vom 10. Januar 2017 eine Distorsion der Halswirbelsäule zuzog (Schadenmeldung nicht in den Akten, erwähnt in: Urk. 2 S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Eingang weiterer ärztlicher Unterlagen (Urk. 8/142-143, 8/147, 9/38) verneinte die Suva in Bestätigung ihrer Verfügungen vom 8. Juli 2014 und vom 9. September 2014 mit Einspracheentscheid vom 20. April 2017 einen Anspruch auf weitere Leistungen als die bisher erbrachten aus den Unfällen vom 13. Januar 2013 und 11. Juli 2014 (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___ am 23. Mai 2017 Beschwerde erheben und die Zusprache einer halben Invalidenrente und einer Integritätsentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung beantragen. Eventualiter seien ihm ab 1. Juli 2016 weiterhin Heilkos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten- und Taggeldleistungen zu erbringen; subeventualiter sei zur Abklärung des Gesundheitszustandes eine polydisziplinäre Begutachtung anzuordnen. In prozessualer Hinsicht liess er um Bestellung von Rechtsanwalt Dr. iur. Lüthy zum unentgeltlichen Rechtsvertreter und um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung ersuchen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin liess in der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmlassung vom 14. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde schliessen, soweit darauf einzutreten sei (Urk. 7). Mit Verfügung vom 14. Juli 2017 wurde Dr. Lüthy zum unentgeltlichen Rechtsvertreter in diesem Verfahren bestellt. (Urk. 17). Mit Eingabe vom 11. April 2018 liess der Beschwerdeführer aktuelle Unterlagen zu seiner finanziellen Situation (Urk. 18, 19/1-4) und auf telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Anfrage des Gerichts (Urk. 21) weitere ärztliche Berichte einreichen (Urk. 22, 23/2-3). Zu denselben liess die Beschwerdegegnerin am 25. Oktober 2018 Stellung nehmen (Urk. 27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Die Versicherung erbringt ihre Leistungen gemäss der seit 1. Januar 2017 gültigen Fassung von Art. 6 Abs. 2 UVG auch bei folgenden Körperschädigungen, sofern sie nicht vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind (Abs. 2): Knochenbrüche (lit. a), Verrenkungen von Gelenken (lit. b), Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risse (lit. c), Muskelrisse (lit. d), Muskelzerrungen (lit. e), Sehnenrisse (lit. f), Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">läsionen (lit. g) und Trommelfellverletzungen (lit. h). Ausserdem erbringt die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung ihre Leistungen für Schädigungen, die der verunfallten Person bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Fassung von Art. 6 Abs. 2 UVG konnte der Bundesrat Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat er in Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen sind, auch ohne ungewöhn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knochenbrüche;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verrenkungen von Gelenken;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meniskusrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Muskelzerrungen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sehnenrisse;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bandläsionen;</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Trommelfellverletzungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Invalidenversicherung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Verwendung des Begriffes «</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid, so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Zur Bestimmung des Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der (unfallbedingten) Invalidität und nach Durchführung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 125 V 351 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/ee). Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soll ein Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid auf den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, dass bezüglich der Folgen des Unfalls vom 13. Januar 2013 spätestens ab dem Zeitpunkt des Verfügungserlasses vom 8. Juli 2014 keine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten gewesen sei. Der Beschwerdeführer sei ab 1. Juni 2014 in seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer wieder voll arbeitsfähig gewesen, weshalb die Taggelder zu Recht eingestellt worden seien und kein Rentenanspruch bestehe. Die Voraussetzungen für die Gewährung einer Integritätsentschädigung seien angesichts der relativ harmlosen Verletzungen ebenfalls nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf das Ereignis vom 11. Juli 2014, aufgrund welchem die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ihre Taggeld- und Heilkostenleistungen vorübergehend wiederaufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hatte (vgl. Urk. 9/12, 9/17), habe der Beschwerdeführer seine Einsprache gegen die Verfügung vom 9. September 2014 betreffend die Einstellung der Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder per 21. Juli 2014 zurückziehen lassen. Zudem sei es in diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang abgesehen von den bereits gewährten medizinischen Massnahmen nach dem relativ bagatellären Vorgang vom 11. Juli 2014 ohnehin zu keinen weiteren Heilmassnahmen gekommen (Urk. 2 S. 5 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer lässt dagegen im Wesentlichen vorbringen, dass die Abklärungen seines Gesundheitszustandes absolut ungenügend seien, dass die aktuelleren medizinischen Berichte eine Zunahme der Schädigung des Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meniskus zeigten, weshalb eine neuerliche Kniearthroskopie empfohlen werde, dass weiterhin ein Streckdefizit vorliege und eine radikuläre Symptomatik disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert werde. Seine gesundheitliche Situation sei derart unklar, dass auch die Bezifferung des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung nicht möglich sei (Urk. 1 S. 5 ff).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Fall Nr. 15.90126.13.2 betreffend den Unfall vom 13. Januar 2013 hinsichtlich der Taggeldleistungen zu Recht per 31. Mai 2014 und in Bezug auf die Heilkosten per 8. Juli 2014 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen hat und ob sie sich berechtigterweise auf den Standpunkt stellte, der Beschwerdeführer sei seit 1. Juni 2014 als Kurierfahrer wieder voll arbeitsfähig und habe keinen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Folgen des Unfalls vom 11. Juli 2014 anbelangt, lässt der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer zwar nicht ausdrücklich bestreiten, dass sich dadurch sein Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand und die damit einhergehende Arbeitsunfähigkeit lediglich vorübergehend verschlechtert haben. Nachdem er seine Einsprache vom 16. September 2014 (Urk. 9/29) gegen die Verfügung vom 9. September 2014 (Urk. 9/27) jedoch nur unter der Bedingung, dass die Folgen des Unfalls vom 11. Juli 2014 bei den Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen des ursprünglichen Unfalls zu berücksichtigen seien, zurückgezogen hat (Urk. 9/3), sind die verfügten Leistungseinstellungen der Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der Folgen beider Unfälle zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht Gegenstand dieses Verfahrens bilden allfällige Leistungsansprüche im Zusammenhang mit dem Autounfall vom 9. Januar 2017. Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin stellte ihre diesbezüglichen Leistungen mit Verfügung vom 5. März 2018 mangels adäquater Unfallfolgen ein (Urk. 19/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den medizinischen Akten ist zu den Folgen der Unfälle vom 13. Januar 2013 und 11. Juli 2014 Folgendes zu entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnosen im Bericht des Z.___ vom 25. Februar 2013 lauteten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend der Beurteilung des MRI vom 16. Januar 2013 (Urk. 8/34) wie folgt (Urk. 8/19):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bone Bruise im Bereich des laterodorsalen Femurkondylus sowie latero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dorsales und mediodorsales Tibiaplateau</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Partielle Ruptur des Ligamentum kollaterale mediale</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zerrung des vorderen Kreuzbandes ohne Nachweis einer Ruptur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kein Nachweis einer Meniskusruptur.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der bisherige Verlauf unter konservativer Therapie wurde als regelrecht erachtet; das noch vorhandene Streckdefizit sei am ehesten muskulär bedingt aufgrund der noch andauernden Schmerzhaftigkeit über dem medialen Kollateralband.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei persistierenden Beschwerden wurde am 20. März 2013 ein weiteres MRI erstellt. Im Vergleich zur Voruntersuchung zeigte sich gemäss Bericht des MRI-Zentrums O.___ ein deutlich regredientes Knochenmarksödem und ein weniger stark aufgetriebenes Kollateralband. Sowohl Hinweise auf eine Plica mediopatel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laris als auch solche auf ein Impingement des Hoffa'schen Fettkörpers lägen keine vor. Der leichte Gelenkerguss sei zudem regredient (Urk. 8/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Spezialarzt FMH für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden, Schleu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dertrauma und orthopädische Traumatologie, attestierte dem Beschwerdeführer in seinem Bericht vom 8. Juni 2013 aufgrund anhaltender rezidivierender Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden mit Instabilitätsgefühl eine anhaltende 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Urk. 8/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kreisarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädie und Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, empfahl aufgrund seiner Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vom 31. Juli 2013, wegen der lang dauernden Schmerzen und der deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Belastungseinschränkung wie auch der positiven Meniskuszeichen eine diagnostische und gegebenenfalls therapeutische Arthroskopie (Urk. 8/51 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese erfolgte am 7. November 2013 im A.___. Der im Hinterhorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich medial geringgradig gequetschte Meniskus wurde zu 1/3 reseziert. Da Zweifel bestanden, dass die Meniskusläsion Ursache der Beschwerden und der Streckhemmung sei, wurde in Narkose geprüft, ob die Hamstrings zu kurz seien. Dabei habe sich eine Streckhemmung des rechten Knies bei Verkürzung des Gastrocnemiusmuskels gezeigt. Ähnliche Verhältnisse hätten sich auf der linken Seite gefunden, wobei die Flexionskontraktur dort viel geringer gewesen sei. Der zuständige orthopädische Chirurg Dr. med. D.___ empfahl regelmässiges Dehnen der Wadenmuskulatur (Urk. 8/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ erklärte den Beschwerdeführerin hierauf am 11. Dezember 2013 für leichte bis mittelschwere an das noch bestehende Streckdefizit des Kniegelen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kes von 15 % angepasste Tätigkeiten ohne langes Stehen und langes Gehen als zu 100 % arbeitsfähig. Das Streckdefizit komme durch ein Anspannen der Wadenmuskulatur zustande und könne durch entsprechende einfache Dehnungen behoben werden (Urk. 8/75).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. Februar 2014 folgte eine weitere kreisärztliche Untersuchung durch Dr. C.___. Der Beschwerdeführer klagte gemäss kreisärztlichem Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsbericht vom 11. Februar 2014 weiterhin über Anlauf- und Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen punktuell eng umschrieben auf der Patellamitte. Ferner verspüre er ein Instabilitätsgefühl im rechten Kniegelenk und ein gewisses Reiben. Klinisch imponierte ein endphasiges Streck- und Beugedefizit des rechten Kniegelenkes. Weil beim Fersengang das gesunde linke Bein als funktionsgemindert demons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triert worden sei, indem der Beschwerdeführer den linken Vorfuss habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">runter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlappen" lassen, während der Fersengang rechts problemlos ausgeführt worden sei, äusserte Dr. C.___ Zweifel am Beschwerdevortrag und den klinisch demonstrierten Einschränkungen des Beschwerdeführers. Der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt auf der Patellamitte habe im klinischen Befund nicht reproduziert werden können, auch fehlte ein Erguss. Die Schmerzangaben über dem Knieinnenspalt bei passiver Aussenrotation des Unterschenkels im Kniegelenk und umgekehrt die Schmerzangabe über dem Knieaussenspalt bei passiver Innenrotation des Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkels im Kniegelenkt erfüllten gemäss Dr. C.___ formal die Steinmann-I-Zeichen für den Innen- und den Aussenmeniskus. Dr. C.___ erachtete den Beschwerdeführer als vollschichtig arbeitsfähig in einer wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastenden Tätigkeit, wobei Lasten über 15 Kilogramm vorübergehend für zirka drei Monate nicht gehoben werden sollten. Ferner sollte für die nächsten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Monate keine Tätigkeit bei Nässe, Zugluft und Kälte ausgeübt werden. Eine Integritätsentschädigung sei nicht geschuldet, sei doch die Erheblichkeitsgrenze nicht erreicht (Urk. 8/96).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. April 2014 folgte eine kreisärztliche Untersuchung mit der Frage nach dem medizinischen Endzustand. Der Beschwerdeführer habe über ein zunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Instabilitätsgefühl im rechten Kniegelenk geklagt. Das demonstrierte Streck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defizit sei bei 20° gelegen, der Fersengang links habe besser bewältigt werden können, der Zehengang sei dagegen mühevoller erschienen. Die Schmerzangabe über dem Knieinnenspalt sei nunmehr bei passiver Innenrotation erfolgt, nicht mehr bei passiver Aussenrotation, die Meniskuszeichen seien entsprechend nicht mehr positiv eruierbar gewesen. Dr. C.___ erklärte den Endzustand für erreicht und ging von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus. Wegen geklagter unfallfremder Rückenschmerzen empfahl er eine Abklärung durch den behandelnden Orthopäden (Urk. 8/106). Mit Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 5. Juni 2014 sprach er sich ausdrücklich für eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer aus (Urk. 8/118).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ erachtete den Beschwerdeführer gemäss seinem Bericht vom 2. Juni 2014 dagegen in einer körperlich leichten Wirbelsäulen-adaptierten Tätigkeit mit der Möglichkeit, zwischen Sitzen, Stehen und Gehen abzuwechseln, ohne Heben von schweren Lasten über 5 Kilogramm als lediglich zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 8/119).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund des Unfalles vom 11. Juli 2014, bei welchem der Beschwerdeführer auf einer Treppe ausgerutscht sei und sich beim Sturz das bereits lädierte Knie ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen habe (Urk. 9/1, 9/7), attestierte Dr. B.___ vom 12. bis 20. Juli 2014 vorübergehend eine 100%ige, anschliessend wieder eine 50%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Urk. 9/6). Gemäss seinem Bericht vom 11. August 2014 zog sich der Beschwerdeführer beim Sturz vom 11. Juli 2014 eine Kniekontusion rechts lateral sowie am Patellaunterrand zu. Der Befund lautete auf eine Druckdolenz über dem Kaput fibulär mit leichter Schwellung und am Patellaunterrand, positive Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuszeichen, positive Zohlenzeichen und Schmerzangaben bei Verschiebebelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der lateralisierten Patella (Urk. 9/10). Wie schon in seinem Bericht vom 6. September 2013 (Urk. 8/56) diagnostizierte Dr. B.___ zusätzlich zu den vom Z.___ gestellten Diagnosen ein femoropatellares Syndrom (Urk. 9/10 S. 2). Mit Schreiben vom 10. November 2014 führte er sodann aus, dass sich an der andauernden 50%igen Arbeitsunfähigkeit bezogen auf ein 100%-Pensum durch den neuen Unfall nichts geändert habe (Urk. 9/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 12. April 2016 legte Dr. B.___ den Verlauf seit dem ersten Unfall ausführlich dar und führte unter anderem aus, dass seit Erlangen der 50%igen Arbeitsfähigkeit per 1. Juni 2014 trotz Fortsetzung der konservativen Therapie keine weitere Besserung eingetreten sei, weshalb am 21. März 2016 nochmals ein MRI (vgl. dazu Urk. 8/147) durchgeführt worden sei. Dieses habe eine leichte Zunahme der Schädigung des Innenmeniskus mit einem undislozier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Riss im Hinterhorn ergeben. Aufgrund des protrahierten klinischen Verlaufs mit persistierendem Streckdefizit von 15 % und immer noch bestehenden residu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Beschwerden einerseits sowie dem neuen Befund andererseits stelle sich die Frage, ob nochmals eine Kniearthroskopie indiziert sei (Urk. 8/143).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. April 2016 untersuchte Dr. med. E.___ der F.___, den Beschwerdeführer. Dieser klage vor allem über Schmerzen und die fehlende Streckung. Dr. E.___ erachtete im Befund vor allem die fehlende Streckung in Rückenlage mit knapp 10°, in Bauchlage lediglich 3° und eine leichte Hyposensibilität lateral am Unterschenkel als auffällig. Inspektorisch habe sich das Knie bei normaler Beweglichkeit in Flexion und fehlendem Erguss unauffällig gezeigt. Auch sei der Meniskustest negativ ausgefallen, Kreuz- und Seitenbänder seien stabil. Ein mitgebrachtes MRI vom 21. März 2016 habe keine grösseren Unregelmässigkeiten gezeigt; sowohl Knorpel als auch Menisken seien unauffäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lig. Ein Grund für das Streckdefizit sei gemäss Dr. E.___ nicht eruierbar. Die Symptomatik könne mit den vorliegenden klinischen und radiologischen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nicht richtig erklärt werden. Es stelle sich die Frage, ob allenfalls eine radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuläre Symptomatik für die Schmerzprobleme verantwortlich sei; entsprechend wäre als nächster Schritt eine Abklärung der Lendenwirbelsäule angezeigt (Urk. 8/142).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem nicht unterzeichneten Verlaufsbericht des Zentrums für Unfallchirurgie vom 12. Mai 2017, welcher gemäss Angaben in der Beschwerde von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Chirurgie, speziell Unfallchirurgie, Europäischer Facharzt für Unfallchirurgie (EBSQ Trauma), zertifizierter Kniechirurg der deutschen Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesellschaft (DKG, 2016), zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, erstellt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei (vgl. Urk. 1 S. 6), wird das MRI vom 21. März 2016 dahingehend inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pretiert, dass ein leichter Kniegelenkserguss rechts ersichtlich sei, die Kreuzbänder sich durchgängig mit normaler Signalintensität darstellten und ein Status nach Teilmeniskektomie posteromedial mit zirka 50 % vorhandener Meniskusbreite vorliege, wobei sich der Rand vor allem in den axialen Rekonstruktionen unre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässig darstelle. Ein Bone Bruise liege nicht vor, auch kein sichtbarer Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kusschaden, zudem seien keine fokalen Knorpelschäden sichtbar. Das Femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patellargelenk sei mit normalem Knorpelüberzug ebenfalls gut erhalten. Im Befund erwähnte Dr. G.___ ein langsames, schmerzgeplagtes Gangbild mit deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichem Hinken rechts, deutlich verstrichene Gelenkskonturen im Vergleich zur Gegenseite, im Liegen einen sehr diskreten Gelenkserguss, Schmerzen im media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Gelenkspalt und eine periartikuläre Schwellung. Das Extensionsdefizit von 10° sei federnd (Urk. 3/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Veranlassung von Dr. G.___ wurde am 30. Mai 2017 in der H.___, ein weiteres MRI des rechten Kniegelenks erstellt. Die Beurteilung des Facharztes für Radiologie, Dr. med. I.___, lautete auf eine minimale Degeneration des medialen Meniskus ohne klaffende Einrisse und keine signifikante Arthrose oder Bandinstabilitäten (Urk. 23/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ erstellte zudem ein Röntgenbild und kam in seiner Verlaufsbeurteilung vom 31. Mai 2017 zum Schluss, dass die aktuellen Bildgebungen keine Erklärung für die vom Beschwerdeführer beschriebenen massiven Schmerzen ergeben hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Möglicherweise seien die Beschwerden durch eine Wirbelsäulenproblematik verursacht; er habe empfohlen, die diesbezügliche Untersuchung abzuwarten (Urk. 23/2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und aufgrund der medizinischen Aktenlage erstellt ist, dass sich der Beschwerdeführer beim Skiunfall in Serbien am 13. Januar 2013 eine partielle Ruptur des Ligamentum kollaterale mediale und eine Zerrung des vorderen Kreuzbandes zuzog. Beide Verletzungen wurden konservativ behandelt. Im MRI vom 16. Januar 2013 (Urk. 8/34) ebenfalls festgestellt und vom Z.___ überzeugend als Unfallfolge bezeichnet wurde zudem ein Bone Bruise im Bereich des lateradorsalen Femurkondylus sowie im Bereich des laterodorsalen und mediodorsalen Tibiaplateaus. Nicht in Frage stellte die Beschwerdegegnerin zudem ihre Leistungspflicht für die anlässlich der Arthroskopie vom 7. November 2013 durchgeführte Teilresektion des medialen Meniskus im Hinterhornbereich aufgrund der festgestellten geringgradigen medialen Meniskusquetschung bei einer Chondromalazie Grad I bis II, dies, obwohl der Meniskus noch im MRI vom 20. März 2013 (Urk. 8/18) medial und lateral keine Ruptur hatte erkennen lassen (Urk. 8/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die objektivierbaren Unfallfolgen anbelangt, lässt die Aktenlage hinsichtlich der strukturellen Verletzungen auf einen guten Heilverlauf schliessen, zeigte sich das Bone Bruise doch bereits im MRI vom 20. März 2013 als deutlich regredient und der Gelenkerguss als rückläufig; auch das Kollateralband war weniger stark aufgerieben (Urk. 8/18). Anlässlich der Arthroskopie vom 7. November 2013 fand sich zudem das vordere Kreuzband kräftig und gut gespannt (Urk. 8/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die vom Kreisarzt Dr. C.___ anlässlich der Untersuchung vom 15. April 2014 erhobenen klinischen Befunde waren bescheiden und erschöpften sich im Wesentlichen im klinisch imponierenden Beuge- und Streckdefizit des rechten Kniegelenkes; positive Meniskuszeichen waren nicht (mehr) eruierbar (Urk. 8/106 S. 3 f.). Die Streckhemmung führte Dr. C.___ entsprechend der Beurteilung des See Spitals Kilchberg vom 7. November 2013 (Urk. 8/65) nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar auf eine Verkürzung des Gastrocnemiusmuskels zurück, welche durch regelmässiges Dehnen der Wadenmuskulatur zu behandeln sei (Urk. 8/106 S. 5). Was das vom Beschwerdeführer geklagte Instabilitätsgefühl in Abhängigkeit von der Gehstrecke (Urk. 8/106 S. 3) anbelangt, fehlt es an Hinweisen auf eine feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lende Stabilität (vgl. unter anderem: Urk. 7/56 S. 2 mit dem Befund einer sym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">metrisch intakten Stabilität, Urk. 8/86 S. 3 zweitletzter Abschnitt mit dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf die Stabilität aller Bänder). Zudem konnte Dr. C.___ den Schmerzpunkt auf der Patellamitte durch Ausführen der "tanzenden Patella" anlässlich der Untersuchung vom 11. Februar 2014 anders noch als Dr. B.___ gemäss seinem Bericht vom 6. September 2013, welcher eine Verschiebebelastung der lateralisierten Patella mit Schmerzangabe notiert und eine femoropatellares Syndrom diagnostiziert hatte (Urk. 8/56 S. 1) - nicht (mehr) reproduzieren (Urk. 8/96 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Dr. C.___ angesichts dieser sowohl in struktureller als auch in klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht bescheidenen Befundlage und der Tatsache, dass aufgrund der Aktenlage keine Anhaltspunkte vorlagen, dass ausser Dehnübungen und allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls weiteren physiotherapeutischen Sitzungen ärztliche Behandlungen im Raum standen, von welchen eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten gewesen wäre, den medizinischen Endzustand am 15. April 2014 als erreicht erachtete, überzeugt. Denn für die Beantwortung der Frage nach dem Zeitpunkt des Fallabschlusses – mit allfälliger Berentung (Art. 19 Abs. 1 UVG) – ist das Erreichen des Zustandes vor dem oder ohne Unfallereignis (status quo ante vel sine) letztlich nicht entscheidend. Massgebend ist vielmehr – wie in Art. 19 Abs. 1 UVG festgehalten – einzig, ob von der Fortsetzung der ärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden konnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die nach Erlass der Einstellungsverfügung vom 8. Juli 2014 zu den Akten genommenen ärztlichen Berichte vermögen an dieser Schlussfolgerung nichts zu ändern. Die im MRI vom 21. März 2016 festgestellte leichte Zunahme der Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung des Innenmeniskus mit einem zur Unterfläche reichenden undislozierten Riss des Hinterhorns und unregelmässiger Oberfläche der Pars intermedia (Urk. 8/147) bildete weder für den Kreisarzt Dr. C.___ (Urk. 8/149) noch für den Orthopäden Dr. E.___ eine Erklärung für das Streckdefizit des rechten Kniegelenks oder Anlass für eine therapeutische Massnahme (Urk. 8/142). Selbst Dr. G.___ fand in den aktuellsten Bildgebungen keine Erklärung für die vom Beschwerdeführer beschriebenen persistierenden Schmerzen und die Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung; er erachtete es vielmehr als möglich, dass die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer beschriebene Wirbelsäulenproblematik ursächlich sei (Urk. 23/2 S. 2). Bezeichnenderweise empfahlen denn auch weder Dr. E.___ noch Dr. G.___ die von Dr. B.___ am 12. April 2016 als sinnvoll erklärte diagnostische Kniearth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">roskopie (Urk. 8/142-143, 23/2). Zudem sind dem Bericht von Dr. B.___ vom 12. April 2016 ebenfalls keine Ausführungen zur Frage zu entnehmen, inwiefern die leichte Zunahme der Schädigung des Meniskus im Hinterhorn mit dem Streck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defizit, welches sich im Vergleich zum Untersuch von Dr. C.___ vom 15. April 2014 nicht verschlechtert hatte (vgl. Befund in Urk. 8/106 S. 3 f. und in Urk. 8/143 S. 2 f), oder den persistierenden Schmerzen zusammenhängen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend stellte sich die Beschwerdegegnerin zu Recht auf den Standpunkt, dass die im MRI vom 21. März 2016 festgestellte leichte Verschlechterung der Schädigung des Innenmeniskus keinen Anlass bilde, das Vorliegen des Endzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes per Ende Mai 2014 nachträglich in Frage zu stellen. Die Voraussetzungen für einen Abschluss des Falles betreffend den Unfall vom 13. Januar 2013 waren damit per 31. Mai 2014 hinreichend erfüllt, weitere medizinische Abklärungen waren nicht angezeigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Keine ernsthaften Zweifel rechtfertigen sich zudem daran, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ab diesem Zeitpunkt, mithin ab 1. Juni 2014 – mit einem kurzen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruch aufgrund des Unfalls vom 11. Juli 2014 (vgl. nachstehende Erwägung 4.4) – in seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer unter ausschliesslicher Berücksichtigung der Folgen des Skiunfalls vom 13. Januar 2013 voll arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig war. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner angestammten Tätigkeit als Kurierfahrer bringt der Beschwerdeführer mit dem Auto nicht rechtzeitig am Flughafen angekommene Koffer zu Kunden in der ganzen Schweiz (vgl. Urk. 8/32). Es handelt sich mithin um eine mehrheitlich sitzende, teilweise gehende, eher leichte körperliche Tätigkeit. Die Beurteilung von Dr. C.___ vom 11. Februar 2014, wonach der Beschwerdeführer trotz der Restbeschwerden mit dem endphasigen Beuge- und Streckdefizit des rechten Kniegelenkes und der geklagten Anlauf- und Belastungsschmerzen in dieser angestammten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei (Urk. 8/106/5, 8/118), erweist sich als nachvollziehbar und im Lichte der medizinischen Aktenlage als begründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hieran ändert nichts, dass Dr. B.___ seit 15. Mai 2014 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausging (vgl. Beilage zu Urk. 8/119). Abgesehen davon, dass in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungstatsache hinzuweisen ist, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete Dr. B.___ die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit in seinem Bericht vom 2. Juni 2014 ausschliesslich mit einer verminderten Belastbarkeit des Achsenorgans und dem Ausschluss Wirbelsäulen-belastender Tätigkeiten. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen aufgrund der Kniebeschwerden finden sich darin nicht (Urk. 8/119). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erübrigen sich Weiterungen zu einem Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den Treppensturz vom 11. Juli 2014 anbelangt, führte dieser gemäss Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose von Dr. B.___ aufgrund seiner Untersuchung vom 12. Juli 2014 zu einer Kniekontusion lateral sowie am Patellaunterrand rechts. Zusätzliche strukturelle Verletzungen hatte der Sturz offensichtlich keine zur Folge; die Behandlung erschöpfte sich gemäss Bericht von Dr. B.___ vom 11. August 2014 wiederum in Physiotherapie und Taping sowie physikalischen Massnahmen. Dr. B.___ attestiert eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 12. bis 20. Juli 2014 mit anschliessender 50%iger Arbeitsfähigkeit bis auf Weiteres (Urk. 8/10). Dass selbst der behandelnde Arzt von keiner durch diesen Unfall verursachten dauerhaften Verschlechterung des Zustandes des rechten Knies ausging, ist seinem Bericht vom 10. November 2014 zu entnehmen. So ordnete Dr. B.___ der Diagnose Kniekontusion rechts bezeichnenderweise keine zusätzlichen Diagnosen, mithin keine auf den Unfall vom 11. Juli 2014 zurückzuführenden bleibenden Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen bei. Insbesondere erklärte er ausdrücklich, dass sich durch diesen Unfall nichts an der bereits zuvor attestierten 50%igen Arbeitsunfähigkeit geändert habe (Urk. 9/38). Entsprechend ist als erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer auch unter Berücksichtigung des Unfalls vom 11. Juli 2014 spätestens ab 21. Juli 2014 wieder im zuvor zumutbaren Rahmen arbeitsfähig, mithin gemäss obiger </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.3 in seiner angestammten Tätigkeit uneingeschränkt belastbar war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was den geltend gemachten Anspruch auf eine Integritätsentschädigung gemäss Art. 24 UVG anbelangt (Urk. 1 S. 2), so fehlt es der Schädigung im rechten Knie zumindest bis zum Erlass des hier angefochtenen Entscheids </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher in zeitlicher Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht rechtsprechungsgemäss die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t (BGE 132 V 215 E. 3.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich an der in Art. 24 Abs. 1 UVG verlangten Erheblichkeit. Die geringe Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung des medialen Meniskus im Hinterhorn überschreitet die Erheblichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenze ebenso wenig wie die Beweglichkeitseinschränkung im Knie. Letztere lag gemäss Dr. C.___ am 15. April 2014 15°, Dr. E.___s Befund vom 25. April 2016 lautete sodann lediglich noch auf ein Extensionsdefizit von 10°, welches sich in Bauchlage gar auf 3° habe reduzieren lassen, bei normaler Beweglichkeit in Flexion (Urk. 8/106 S. 3, 8/142 S. 1). Gemäss der Tabelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der von der S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> herausgegebenen Richtlinien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> betreffend Integritätsschaden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsschaden bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Bedeutung dieser sogenannten Fein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raster: BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a) führt eine Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit zwischen 0° und lediglich 90° zu einem Integritätsschaden von 10 %; von einer derartigen Einschränkung ist der Beschwerdeführer deutlich entfernt. Zudem liesse sich auch die Voraussetzung der Dauerhaftigkeit der Streckhem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung im Lichte von Ar. 24 Abs. 1 UVG zum jetzigen Zeitpunkt kaum begründen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was schliesslich die eventualiter beantragte Übernahme der Kosten weiterer Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung und dabei insbesondere die Übernahme der Kosten einer allfälligen weiteren Arthroskopie (Urk. 1 S. 8) anbelangt, kann der Argumentation des Beschwerdeführers ebenfalls nicht gefolgt werden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist zunächst, dass die Heilbehandlung - wie sich aus Art. 19 Abs. 1 UVG e contrario ergibt - nach einem Fallabschluss grundsätzlich zu Lasten der Krankenversicherung geht. Nur ausnahmsweise - nämlich dann, wenn ein Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall vorliegt - trifft dies nicht zu (Art. 11 UVV). Ein Rückfall aber wurde vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht und von der Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid auch nicht thematisiert. Bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Erlass des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hier ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Einspracheentscheids sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Lichte der massgeblichen medizinischen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Anhaltspunkte für Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallbeschwerden ausgewiesen, mithin Beschwerden, welche nach dem Zeitpunkt des Fallabschlusses wieder auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geflackert sind und bei Fallabschluss nicht bereits berücksichtigt wurden (BGE 118 V 296 E. 2c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid im Ergebnis nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen; die Beschwerde ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers weist in der eingereichten Kostennote vom 23. Oktober 2018 (Urk. 25, 26) für das vorliegende Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren einen Zeitauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand von 13,09 Stunden (11,67 Stunden im Jahr 2017, 1,42 Stunden im Jahr 2018) und Barauslagen von Fr. 112.50 (Fr. 85.90 2017, 26.60 2018) aus. Diese Aufwendungen erscheinen als gerechtfertigt. Beim gerichtsüblichen Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz von Fr. 220.-- resultiert daraus eine Entschädigung von Fr. 3'230.65 (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Thomas Lüthy, Dübendorf, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 3'230.65</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Thomas Lüthy</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>