<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird eingeladen, als Vorschlag zu einer konstruktiven Konfliktlösung in der Bereinigung der Linienführung N 9, Durchfahrt Visp, eine Variante im Süden von Visp durch einen neutralen Experten abklären zu lassen. Die vom Bundesrat beschlossene Abklärung der technischen Machbarkeit und der Nachweis der Gesamtkosten sind nicht nur für die am 24. Juni 1992 beschlossene, verbesserte Rhonevariante (Nord), sondern auch für eine mögliche Südumfahrung von Visp in Auftrag zu geben. Dies im Interesse, damit eine umweltverträglichere (Bodennutzung, Grundwasserprobleme, Sicherheitsprobleme mit Chemiewerk Lonza usw.), eine zeitlich schneller realisierbare, eine im Baukastensystem etappierbare und kostengünstigere Variante festgelegt werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat bisher immer Parallelplanungen abgelehnt. Das muss auch hier gelten. Eine umfassende Prüfung von Südvarianten kommt daher nur in Frage, sofern die Nordvariante A endgültig verlassen werden muss. Anderseits verlangt es die Sorgfaltspflicht, abzuklären, ob die vom Postulanten behaupteten Einsparungen möglich sind. Das soll durch eine Prüfung der Vergleichbarkeit der Zahlen anhand der bestehenden Unterlagen geschehen.</p>  Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.