<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>KK.2012.00019</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">5. August 2014</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch TCL Treuhand Consulting Liegenschaften AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rautistrasse 33, 8047 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">SWICA Gesundheitsorganisation</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Römerstrasse 38, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zentralverwaltung - Rechtsdienst</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weltpoststrasse 20, Postfach 272, 3000 Bern 15</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1961, war bei der Genos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senschaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) angestellt. Das Arbeitsverhältnis wurde per 31. Oktober 2011 infolge Krankheit aufgelöst (Urk. 2/4, Urk. 2/8). Die Versicherte war als Angestellte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch einen Kollektivversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrag bei der SWICA Gesundheitsorganisation (nachfolgend: SWICA) versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chert und bezog infolge Arbeitsunfähigkeit Krankentaggelder (Urk. 2/7). Nach dem Austritt aus der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte sie ihr Versicherungsverhältnis mit der SWICA im Rahmen einer Einzeltaggeldversicherung weiter und liess sich gegen krankheitsbedingten Erwerbsausfall versichern (Urk. 2/6). Da die Versicherte weiterhin zu 50 % arbeitsunfähig war, richtete die SWICA ein Krankentaggeld zu 50 % aus. Ab dem 1. Februar 2012 stellte sie die Taggeldzahlungen ein (Schreiben v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">om 25. Januar 2012, Urk. 2/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 13. Juni 2012 erhob die Versicherte gegen die SWICA Klage und beantragte, es sei festzustellen, dass sie der SWICA erst ab dem 1. November 2011 Versicherungsprämien zu entrichten habe. Sodann sei die SWICA zu verpflichten, ihr ab dem 1. Februar 2012 bis auf weiteres Taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen aus der Einzelkrankentaggeldversicherung zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Mit Klageantwort vom 5. Juli 2012 beantragte die SWICA, es sei das Verfahren bis zum Vorliegen des vom Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens betreffend Vorleistungspflicht der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung bei Arbeitsunfähigkeit und Anmeldung bei der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zu sistieren. Im Weiteren sei die Klage in Bezug auf den Beginn der Einzeltag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilweise gutzuheissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Übrigen sei sie vollumfänglich ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen (Urk. 6 S. 2). Mit Verfügung vom 6. Juli 2012 ordnete das hiesige Gericht einen zweiten Schriftenwechsel an (Urk. 8), wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Kl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ägerin keine Replik einreichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 8. Oktober 2012 wurde das Gesuch der Beklagten um Sis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierung des Verfahrens abgewiesen und gleichzeitig die Klägerin aufgefordert, ihr Rechtsbegehren zu beziffern (Urk. 13). Die Klägerin ergänzte ihre Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Eingabe vom 19. Oktober 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dahingehend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie beantragte, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr ab dem 1. Februar bis zum 13. Juni 2012 Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldleistungen von Fr. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">896.-- sowie ab dem 14. Juni 2012 für die Dauer dieses Verfahrens ein Taggeld von Fr. 44.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszurichten; sodann sei die Beklagte zu verpflichten, nach Beendigung dieses Verfahrens ein Taggeld von Fr. 44.-- zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entrichten, längstens bis der Anspruch von 720 Tagen innerhalb von 900</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem 1. November 2011 erschöpft sei (Urk. 15 S. 2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 28. Oktober 2012 hielt die Beklagte an ihren Anträgen fest und stellte zusätzlich das Eventualbegehren, es sei auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Ergebnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eidgenössischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung in Auftrag gegebene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu warten beziehungsweise das Verfahren bis zum Vorliegen dieses Gutachtens zu sistieren (Urk. 19). Am 14. Oktober (richtig: November) 2012 reichte die Beklagte das von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuhanden des seco erstattete Gutachten vom 20. Juni 2012 (Urk. 22) ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Klägerin liess sich dazu nicht vernehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 3. Januar 2014 wurde die Unia Arbeitslosenkasse zum Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zess beigeladen (Urk. 25). Diese beantragte am 28. Januar 2014 die Gutheissung der Klage (Urk. 28). Die Beklagte nahm hierzu am 3. März 2014 Stellung (Urk. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), während sich die Klägerin nicht vernehmen liess. Am 21. März 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 33)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zog das Gericht die Akten der Eidgenössischen Invalidenversicherung bei (Urk. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/1-64</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Klägerin gestattete am 14. Mai 2014 den übrigen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrensbeteiligten Akteneinsicht und nahm zur von der Beklagten aufgeworfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Frage, ob überhaupt eine leistungsauslösende Arbeitsunfähigkeit vorliege (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung (Urk. 38). Hierzu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beklagte am 21. Mai 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vernehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 40). Die Beigeladene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu den IV-Akten und den Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahmen der Parteien am 17. Juni 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre Vernehmlassung ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte hat das Begehren der Klägerin, es sei festzustellen, dass sie erst ab dem 1. November 2011, dem Datum des Übertritts in die Einzeltaggeldversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung, Versicherungsprämien zu entrichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 1 S. 2 Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), anerkannt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In diesem Punkt ist die Klage als gegenstandslos geworden abzuschreiben (vgl. Art. 241 Abs. 3 der Schweizerischen Zivilprozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung [ZPO] in Verbindung mit § 28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsgericht [GSVGer]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begründet ein Versicherungsfall einen Anspruch auf Sozialversicherungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, besteht aber Zweifel darüber, welche Sozialversicherung die Leistungen zu erbringen hat, so kann die berechtigte Person Vorleistung verlangen (Art. 70 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts, ATSG). Vorleistungspflichtig ist die Arbeitslosenversicherung für Leistungen, deren Übernahme durch die Arbeitslosenversicherung, die Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung, die Unfallversicherung oder die Invalidenversicherung umstritten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das grundsätzlich anwendbare Versicherungsvertragsgesetz (VVG) enthält aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 VVG keine spezifischen Bestimmungen zum Krankentaggeld. Es sind deshalb vorab die vertraglichen Vereinbarungen der Parteien massgebend. Einschlägig sind die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Taggeldversicherung Salaria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach VVG (nachfolgend: AVB Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Taggeldversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Salaria </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach VVG ist als Erwerbsausfallversicherung konzipiert, indem Versicherungsschutz gegen die wirtschaftlichen Folgen von Krankheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Geburt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewährt wird (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 2 Abs. 1 AVB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat (Art. 3 AVB)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach drei Monaten Arbeitsunfähigkeit wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berücksichtigt (Art. 9 AVB).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist die versicherte Person nach ärztlicher Feststellung arbeitsunfähig, bezahlt SWICA bei voller Arbeitsunfähigkeit das versicherte Taggeld entsprechend dem entstandenen und nachgewiesenen Lohnausfall (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AVB). Bei teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiser Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % wird das Taggeld entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet (Art. 8 Abs. 2 AVB). Gemäss Art. 11 AVB wird das Taggeld unter Anrechnung einer allfällig vereinbarten Wartefrist während 720 Tagen innerhalb 900 aufeinander folgenden Tagen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezahlt. Bei Übertritt von der Kollektiv- in die Einzeltaggeldversicherung wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den bereits bezogene Leistungen angerechnet (Abs. 1). Tage teilweiser Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von mindestens 25 % zählen für die Bemessung der Leistungsdauer voll (Abs. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gilt die versicherte Person als Arbeitslose im Sinne von Art. 10 des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung, richtet die SWICA die Leistungen bis zur Höhe der entgangenen Arbeitslosenentschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie folgt aus: a) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einer Arbeitsunfähigkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr als 25 % das halbe Taggeld; b)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 50 % das volle Taggeld </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 13 Abs. 1 AVB)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Versicherungsvertrages hat die anspruchsberechtigte Person - in der Regel die Versicherungsnehmerin - die Tatsachen zur Begründung des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanspruchs (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39 VVG) zu behaupten und zu beweisen. Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im Bereich des Versicherungsvertrages regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, geniesst die Versicherungsneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merin insofern eine Beweiserleichterung, als sie nur eine überwiegende Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten Versicherungsanspruchs darzutun hat. Beim Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langt, dass die Möglichkeit, dass es sich auch anders verhalten könnte, zwar nicht ausgeschlossen ist, sie darf aber für die betreffende Tatsache weder eine massgebende Rolle spielen noch vernünftigerweise in Betracht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen (vgl. BGE 130 III 325 E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Bekla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gte stellte ihre Leistungen ab 1. Februar 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit der Begründung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, die Klägerin habe sich bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug angemeldet. Eine bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldete, ganz arbeitslose, aber aus gesundheitlichen Gründen nur teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich arbeitsfähige Person, die bereit sei, im Umfang der ärztlich attestierten Arbeitsfähigkeit (mindestens jedoch 20 %) eine Stelle anzunehmen, habe aufgrund der Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversicherung gegenüber der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung Anspruch auf eine volle Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitslosenentschädigung (Urk. 2/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">privatrechtlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krankentaggeldleistungen subsidiär zu den Leistungen der Sozialversicherungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, entfalle eine Leistungspflicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 24 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwendbaren Vertragsbestimmungen (Urk. 6 S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Laufe des Verfahrens brachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beklagte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elbst wenn von keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Arbeitslosenversicherung ausgegangen werde, könne nicht von einer leistungsbegründenden Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden, da die Klägerin an nicht objektivierbaren Schmerzen leide (Urk. 19 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Klägerin ein, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Art. 70 Abs. 2 lit. a ATSG sei die Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggeldversicherung für Sachleistungen und Taggelder vorleistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig, deren Übernahme durch eine (andere) Krankentaggeldversicherung, die Unfallversicherung, die Militärversicherung oder die Invalidenversicherung umstritten sei. Da die Beklagte die 50%ige Arbeitsunfähigkeit der Klägerin zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem gar nicht bestreite, sei eine Berufung auf eine Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversicherung im Sinne von Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG ohnehin nicht angezeigt. Zudem liefere Art. 28 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetztes über die obligato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVIG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiteren Hinweis darauf, dass eine Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung gegenüber einer Krankentaggeldversicherung nicht gegeben sei, wenn eine Restarbeitsfähigkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindestens 20 % bestehen bleibe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Taggelder der Krankentaggeldversicherung, die Erwerbsersatz darstellten, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden von de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitslosentaggeldern abgezogen (Urk. 1 S. 5 f. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist, ob die Beklagte die Krankentaggelder zu Recht auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. Februar 2012 eingestellt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist vorab zu prüfen, ob bei der Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zeitpunkt der Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung (1. Februar 2012) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeitsunfähigkeit vorgelegen hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en medizinischen Berichten zu Ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden der Invalidenversicherung kann folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des entnommen werden:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit im Arztbericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Allgemeine Medizin FMH, vom 18. Juli 2011 lauten (Urk. 35/12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronisches cerviko-brachiales und cerviko-cephales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronisches lumbales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion F43.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestanden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 20. Mai 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 26. Juni 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 28. September bis 4. Oktober 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 5. Oktober bis 13. Dezember 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 14. Dezember 2010 bis 23. Januar 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">80 % vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 30. Januar 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">70 % vom 31. Januar bis 6. Februar 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">60 % vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 27. Februar 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 28. Februar bis 20. März 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">40 % vom 21. März bis 25. April 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 26. April bis 15. Mai 2011 (unfallbedingt)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 16. Mai bis 12. Juni 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">40 % vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 26. Juni 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 27. Juni bis 15. Juli 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 23. Juli 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">voraussichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % ab 24. Juli 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktuell sei eine 50%ige körperlich leichte Tätigkeit in wechselnden Positionen wie in der aktuellen Anstellung möglich. Bücken, Kauern, Knien, Rotation im Sitzen sowie Heben von Lasten über 5 kg sollten nur selten vorkommen. Die Beidhändigkeit, das Konzentrationsvermögen, das Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit und die psychische Belastbarkeit seien nicht eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Mai 2012 berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 35/36), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es bestehe bei der Klägerin nach wie vor ein chronisches cerviko-cephales und cerviko-brachiales Schmerzsyndrom bei Diskusprotrusion C5/C6 sowie ein chronisches lumbales Schmerzsyndrom bei breitbasiger Diskushernie L5/S1 bei Vitamin D-Mangel. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit Juli letzten Jahres seien folgende Arbeitsunfähigkeiten attestiert worden:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 23. Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 24. Juli bis 29. August 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 30. August bis 5. September 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">60 % vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 11. September 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 19. September 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 24. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">September bis 4. Oktober 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bis 15. Oktober 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">% ab 16. Oktober 2011 bis heute</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Innere Medizin und Rheumaerkrankungen, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, diagnostizierten in ihrem interdisziplinären Gutachten vom 15. November 2012 (Urk. 35/47) eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und Dysthymie mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 unten). Ohne langdauernde Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie folgendes (S. 8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronisches, generalisiertes Sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht ausreichend somatisch abstützbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">primäres Fibromyalgie-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont im Berei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ch der oberen Körperhälfte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panalgie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diffuse Druckschmerzangabe</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Polyarthralgien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ultiple Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, ungerichtete Steh- und Gehunsicherheit, Schmerzen im Bauchraum</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung in den Kopf und in die Extremitäten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kein radikuläres Reiz- oder Ausfallsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iffuse idiopathische skelettale Hyperostose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">adiologisch Gonarthrosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">namnestisch Reizmagen-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronisch venöse Insuffizienz der Beine</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">05/12 Osteopenie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit in den in der Schweiz ausgeübten beruflichen Tätigkeiten zu keinem Zeitpunkt einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt gewesen. Für Haushaltsarbeiten mit einem leicht- bis mittelgradig kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlich belastenden Arbeitsprofil könne aus somatisch-rheumatologischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit formuliert werden. Aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht stehe die psychosomatische Überlagerung der Schmerzen im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung im Vordergrund. Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der nur mässigen psychischen Komorbidität liege die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit seit zirka 2007 bei zirka 10 %. Für die interdisziplinäre Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung könne vollumfänglich auf den psychiatrischen Gesichtspunkt abgestellt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 16 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35/47/23).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während die behandelnde Hausärztin seit Mai 2010 für verschiedene Perioden je nach Gesundheitszustand der Klägerin unterschiedliche Arbeitsunfähigkeiten und seit 16. Oktober 2011 eine durchgehende Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ingen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Gutachter aufgrund ihrer Untersuchungsbefunde im Oktober/November 2012 und in Würdigung der ihnen zur Verfügung gestande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arztberichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">retrospektiv </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon aus, dass bei der Klägerin seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zirka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2007 ununterbrochen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungefähr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 % vorgelegen ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15. November 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4.2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erfüll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl in somatischer als auch in psychischer Hinsicht die nach der Rechtsprechung für eine beweiskräftige medizinische Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsgrundlage vorausgesetzten formellen und materiellen Kriterien. Denn einerseits verfüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en die Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über eine für die Beurteilung der geklagten Beschwerden angezeigte fachmedizinische S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pezialisierung. Andererseits haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Experte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingehend mit den medizinischen Vorakten und den Ergeb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen der von ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführten spezialärztlichen Untersuchungen de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auseinander gesetzt und begründete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schlussfolgerungen, wonach bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum grossen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überwindbare psychosomatische Beschwerden vorliegen, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur eine geringe Beeinträchtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Arbeitsfähigkeit bewir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in nachvollziehbarer Weise. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbehalte an die Schlüssigkeit des Gutachtens sind indessen an die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seit 2007 bis zur Begutachtung anzubringen. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bgesehen davon, dass den Gutachtern keine Arztberichte aus dem Jahr 2007, sondern lediglich seit September 2009 (vgl. Urk. 35/47 S. 5 ff.) zur Verfügung standen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktenkundig, dass die Klägerin im Dezember 2010 in statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">närer Behandlung in der Höhenklinik D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stand (vgl. Urk. 35/12), womit zumindest für diese Behandlungszeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden haben muss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem führten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diverse Diagnosen auf, die keine langdau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit haben, woraus durchaus geschlossen werden kann, dass diese Diagnosen vorübergehende Perioden der Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit begründen können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nach dem 31. Januar 2012 begründen konn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels anderslautender echtzeitlicher Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit ist daher davon auszugehen, dass die Klägerin im Zeitpunkt der Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung am 1. Februar 2012 bis 15. November 2012 zu 50 % in der Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit eingeschränkt war.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Danach bestand eine Einschränkung der Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von nur noch 10 %, was keinen grundsätzlichen Anspruch mehr auf Krankentaggelder begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist im Folgenden, ob sich die Beklagte auf die Vorleistungspflicht der Arbeitslosenversicherung berufen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vorleistungspflicht im Sozialversicherungsrecht ist dadurch gekennzeichnet, dass über die (definitive) Leistungspflicht eines Sozialversicherungszweiges eine Unsicherheit besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Keine Vorleistung besteht dort, wo aufgrund einer erst später festgelegten Rechtsfolge der prinzipiell leistungspflichtige Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungszweig eine Rückforderung vornehmen kann oder wo eine Anrechnung einer rückwirkend zu gewährenden Leistung erfolgt. In einem solchen Fall wurde die ursprüngliche Leistung zu Recht und prinzipiell definitiv und somit nicht als Vorleistung mit unsicherer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungspflicht erbracht (Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten zur Koordination von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung mit Tag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldern anderer Sozialversicherungszweige, S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzung für den Anspruch auf Krankentaggelder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beklagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist ausschliesslich das Vorliegen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlich festgestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 8 AVB). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem steht Art. 24 AVB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, regelt diese Bestimmung die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koordination mit Leistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dritter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn die Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">voraussetzungen verschiedener Leistungserbringer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichzeitig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf Krankentaggelder bleibt während 720 Tagen innerhalb 900 aufeinander folgen Tagen bestehen, so lange eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % ärztlich festgestellt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kein Grund für eine Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung liegt insbesondere bei (teilweiser) Arbeitslosigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 13 AVB). Eine Einstellung der Taggeldzahlungen sieht die Beklagte nur vor, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die versicherte Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schadenminderungspflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 23 AVB). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ihrer Schadenminderungsp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die Klägerin nachweislich nachgekommen, indem sie sich bei der Invaliden- und der Arbeitslosenversicherung angemeldet hat (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 16/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 35/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit besteht eine Leistungspflicht der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klagten, weshalb für die Anwendung von Art. 70 Abs. 2 lit. b ATSG kein Raum bleibt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte hat denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Anspruchsvoraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursprünglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anerkannt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Einstellung der Taggelder auch nicht mit dem Wegfallen der Anspruchsvoraussetzungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 73 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche Bestimmung von Art. 100 Abs. 2 VVG von den privaten Krankentag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geldversicherern als sinngemäss anwendbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in den AVB der Klägerin in Art. 13 Eingang gefunden hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist Arbeitslosen bei einer Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von mehr als 50 Prozent das volle Taggeld und bei einer Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von mehr als 25, aber höchstens 50 Prozent </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das halbe Taggeld auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichten. Auf diese Bestimmung abgestimmt ist Art. 28 Abs. 4 AVIG, wonach Arbeitslose, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">länger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig und unter Berücksichtigung der verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Arbeitsfähigkeit vermittelbar sind, Anspruch auf das volle Taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn sie zu mindestens 75 Prozent arbeitsfähig sind (lit. a) und auf das um 50 Prozent gekürzte Taggeld, wenn sie zu mindestens 50 Prozent arbeitsfähig sind (lit. b). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgeblich, ob ein Anspruch auf Arbeitslosentaggelder besteht, ist die Frage, ob gegenüber dem Krankentaggeldversicherer ein Anspruch auf eine Taggeldzahlung besteht oder nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, a.a.O S. 17)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erst bei Wegfallen der Krankentaggelder kommt somit Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15 Abs. 2 AVIG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wonach eine behinderte Person, die unter der Annahme einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage nicht offensichtlich vermittlungsunfähig ist und sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hat, bis zu deren Entscheid als vermittlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig gilt,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Zug. Dieser Logik lag denn auch das von der Beklagten zitierte Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">652/2009 vom 24. März 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde, in wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem zu entscheiden war, ob ein arbeitsloser und teilweise arbeitsunfähiger Versicherter, dessen Krankentaggeldanspruch – im Unterschied zum vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall - ausgeschöpft war, als behinderter Versicherter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von Art. 15 Abs. 2 AVIG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu gelten hat, und Anspruch auf eine ungekürzte Arbeitslosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch BGE 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 V 95)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte kann sich vorliegend nicht auf die Vorleistungspflicht der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losenkasse berufen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Leistungseinstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1. Februar 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Unrecht erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rgelegten hat die Klägerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Februar 2012 bis 15. November 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % Anspruch auf 289 halbe Taggelder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">à Fr. 44.-- (zur unbestrittenen Höhe des Taggeldes vgl. Urk. 15 S. 2). Total ergibt dies Fr. 12‘716.--, was zur teilweisen Gutheissung der Klage führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verfahren der Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gsgerichtsbeschwerde darf obsiegenden Behörden oder mit öf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gel keine Parteientschädigung zugesprochen werden. In An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">du</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng dieser Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung hat das Bundesgericht der SUVA und den privaten UVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rern so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Sonderfällen abgesehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Krankenkassen keine Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digungen zugesprochen, weil sie als Orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen mit öffentlichrechtlichen Aufgaben zu qua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lifizieren sind (BGE 112 V 356 E. 6 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die teilweise obsiegende Klägerin hat Anspruch auf eine gekürzte Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche auf Fr. 1‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzulegen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht </span><span class="Standard berschrift3">erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">a)</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Bezüglich Feststellungsbegehren, die Klägerin habe erst ab dem 1. November 2011 Versicherungsprämien zu entrichten (Rechtsbegehren Ziff. 1), wird die Klage als</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> durch Anerkennung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> gegenstandslos geworden abgeschrieben.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">b)</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Bezüglich Taggeldleistungen (Rechtsbegehren Ziff. 2) wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Beklagte</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in teilweiser Gutheissung der Klage </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Klägerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> 12‘716.-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zu bezahlen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Klägerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">TCL Treuhand Consulting Liegenschaften AG</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage einer Kopie von Urk. 42</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">SWICA Gesundheitsorganisation</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage einer Kopie von Urk. 42</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Unia Arbeitslosenkasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher<span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>