<h2>SubmittedText<h2><p>Mehr als 25 Millionen Menschen in Afrika sind HIV-infiziert, davon etwa 5 Millionen nur in Südafrika. Hunderttausende davon könnten mit modernen Medikamenten gerettet werden; nur ist die Behandlung (10 000 bis 20 000 Franken pro Jahr und pro Person) praktisch unbezahlbar. Die südafrikanische Regierung versucht das Problem mindestens teilweise mit Generika (Kosten 500 Franken pro Jahr und pro Person) zu lösen; die Pharmamultis wollen sie gerichtlich daran hindern, obwohl das Trips-Abkommen der WTO diese Ausnahme zulässt. Hilfswerke unter der Führung von "Médecins sans frontières" haben nun eine Kampagne (siehe "Herald Tribune" vom 26. Februar 2001) lanciert, um solche Generika zur Aidsbehandlung zur Verfügung zu stellen.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, sich mit eigenen Mitteln an einer solchen Aktion zu beteiligen, um somit auch zu beweisen, dass das Leben von Millionen von Personen wichtiger als Profitgier ist?</p>