A bteilung IV D -5743/2006 law /krc {T 0/2} U rteil vom 6. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichter W alter Lang, R ichterin Therese Kojic, R ichter D aniel Schm id G erichtsschreiberin C orinne Krüger X._______, geboren _______, Togo, vertreten durch Kathrin Stutz, Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 5. M ai 2006 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. a) D er Beschw erdeführer, ein m uslim ischer Kabiyé aus A._______, verliess seinen H eim atstaat nach eigenen Angaben im M ai 2005 und reiste am 1. D ezem ber 2005 unter U m gehung der G renzkontrolle in die Schw eiz ein. Am darauffolgenden Tag ersuchte er im Em pfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) B._______ um Asyl. D ort w urde er am 15. D ezem ber 2005 zu seinen Personalien, zu seinen Ausreisegründen und zu seinem R eisew eg befragt. Am 8. M ärz 2006 führte die zuständige kantonale Behörde m it dem Beschw erdeführer eine Anhörung zu seinen Asylgründen durch. Zur Begründung seines Asylgesuches m achte der Beschw erdeführer geltend, er habe zusam m en m it seinem Bruder in einem H aus in A._______ gelebt. Sein Bruder sei Sekretär der R PT (R assem blem ent du Peuple Togolais) des Q uartiers gew esen. Am 24. April 2005 hätten in Togo Präsidentschaftsw ahlen statt gefunden. Sein Bruder habe in einem W ahlbüro Aufsicht gehalten. An diesem Abend und auch am darauffolgenden Tag sei dieser nicht nach H ause gekom m en. Als der Beschw erdeführer am 26. April 2005 abends nach H ause gekom m en sei, habe er gesehen, dass die Zim m ertür seines Bruders aufgebrochen und das Zim m er durchsucht w orden sei. Vor seiner Tür hätten m ehrere Polizisten gestan- den und ihn aufgefordert, diese zu öffnen. In seinem Zim m er habe ein Schrank seines Bruders gestanden, in dem dieser alle seine D okum ente aufbew ahrt habe. In diesem Schrank hätten die Polizisten einen Karton m it W ahlkarten von Bob Aktani sow ie m ehreren C D -R om s gefunden. Er w isse jedoch nicht, w as sich auf diesen C D -R om s befinde. D ie Polizisten hätten ihn festgenom m en und auf den Polizeiposten gebracht. D ort hätten sie ihn nach dem Aufenthaltsort seines Bru- ders gefragt und geschlagen. Er habe von ihnen erfahren, dass sein Bruder Spio- nage für die O ppositionspartei U FC (U nion des Forces de C hangem ent) gem acht und am 24. April 2005 versucht habe, die W ahl zu fälschen. In den W ahlurnen seines Q uartiers habe m an näm lich nur W ahlzettel für Bob Aktani gefunden. Ab dem darauffolgenden Tag sei er jew eils vor dem Frühstück aus der Zelle geführt und geschlagen w orden. D ie Polizisten hätten von ihm w issen w ollen, w o sich sein Bruder aufhalte und w eshalb der Karton in seinem Zim m er gew esen sei. An einem Sam stag im M ai, nachdem er bereits seit etw a drei W ochen im G efängnis gew esen sei, habe er aus dem G efängnis fliehen können, nachdem er einem W achm ann beim Autow aschen habe helfen m üssen. Auf seiner Flucht habe er einen alten M ann getroffen, der ihn nach Kitaou gefahren habe. Von dort aus sei er zw ei Tage später nach C otonou/Benin ausgereist. Am 11. N ovem ber 2005 habe er Benin auf einem Schiff R ichtung Italien verlassen und von dort aus sei er via Frankreich am 1. D ezem ber 2005 in die Schw eiz eingereist. b) D er Beschw erdeführer reichte innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung seines Asylgesuches keine R eise- oder Identitätspapiere zu den Akten. Auf die Frage nach dem Besitz eines Identitätsdokum ents erklärte der Beschw er- deführer, er habe nie einen R eisepass besessen. Seine Identitätskarte, w elche 2003 in A._______ ausgestellt w orden sei, habe ihm die Polizei abgenom m en. Er 3 besitze ausserdem eine G eburtsurkunde und einen N ationalitätenausw eis, die jedoch ebenfalls von der Polizei beschlagnahm t w orden seien. B. M it Verfügung vom 5. M ai 2006 - eröffnet am 9. M ai 2006 - trat das BFM in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch vom 2. D ezem ber 2005 nicht ein und ordnete die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug an. Zur Begründung des N ichteintretens auf das Asylgesuch hielt es zusam m enfas- send fest, der Beschw erdeführer habe den Asylbehörden innerhalb der ihm einge- räum ten Frist von 48 Stunden keine Identitätspapiere abgegeben und es lägen auch keine entschuldbaren G ründe vor, die es ihm verunm öglichen w ürden, ein rechtsgenügliches Identitätspapier einzureichen. D ie Vorbringen des Beschw erde- führers entbehrten zudem jeglicher G rundlage, w eshalb sie als offensichtlich halt- los zu qualifizieren seien. Folglich seien die Voraussetzungen nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gegeben, w eshalb auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei. C . M it Eingabe vom 16. M ai 2006 (per Telefax) liess der Beschw erdeführer durch sei- ne R echtsvertreterin gegen diesen Entscheid bei der Schw eizerischen Asylrekurs- kom m ission (AR K) Beschw erde erheben und beantragen, es sei die Verfügung der Vorinstanz vollum fänglich aufzuheben und die Sache zur Prüfung des Asylgesu- ches (Eintreten) an die Vorinstanz zurückzuw eisen. In verfahrensrechtlicher H in- sicht liess er zudem beantragen, es sei auf die Erhebung eines Kostenvorschus- ses zu verzichten und die unentgeltliche Prozessführung zu bew illigen. D . M it Zw ischenverfügung vom 22. M ai 2006 bestätigte der zuständige Instruktions- richter der AR K das dem Beschw erdeführer von G esetzes w egen zustehende R echt auf Aufenthalt in der Schw eiz bis zum Abschluss des Verfahrens. G leichzei- tig w ies er das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege m angels Bedürftigkeitsnachw eis ab und forderte ihn auf, bis am 6. Juni 2006 einen Kosten- vorschuss im Betrag von Fr. 600.-- einzuzahlen, unter der Androhung, bei unge- nutztem Fristablauf w erde auf die Beschw erde nicht eingetreten. E. Am 23. M ai 2006 reichte die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers eine Für- sorgebestätigung ein und ersuchte sinngem äss um w iedererw ägungsw eise G e- w ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bun- desgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses. F. M it Zw ischenverfügung vom 31. M ai 2006 hob der zuständige Instruktionsrichter der AR K die Ziffer 3 der Zw ischenverfügung vom 22. M ai 2006 w iedererw ägungs- w eise auf und hiess die G esuche um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG und um Verzicht auf die Erhebung eines Kos- tenvorschusses w iedererw ägungsw eise gut. G leichzeitig überw ies er die Be- schw erde dem BFM zur Vernehm lassung.4 G . In seiner Vernehm lassung vom 2. Juni 2006 hielt das BFM fest, die Beschw erde- schrift enthalte keine neuen erheblichen Tatsachen oder Bew eism ittel, w elche eine Änderung seines Standpunktes rechtfertigen könnten und beantragte folglich die Abw eisung der Beschw erde. Am 7. Juni 2006 w urde den Beschw erdeführern eine Kopie der Vernehm lassung des BFM zur Kenntnisnahm e zugestellt. H . In ihrem Schreiben vom 23. Februar 2007 erklärte die R echtsvertreterin des Be- schw erdeführers, er habe von seiner Schw ester endlich seine Identitätspapiere zu- gestellt bekom m en. D iese habe grosse Schw ierigkeiten gehabt, die D okum ente zu erhalten. Sie reichte die Identitätskarte des Beschw erdeführers (C arte N ationale d'Identité, N r. _______, ausgestellt am 19. M ai 2004 in _______), seinen N a- tionalitätenausw eis (C ertificat de N ationalité Togolaise vom 31. August 1995), sei- ne G eburtsurkunde, seine M itgliederkarte der U FC , ein Foto sow ie einen D H L-Be- leg m it Briefum schlägen zu den Akten. I. Am 6. Septem ber 2007 hat das Spruchgrem ium anlässlich einer m ündlichen Beratung (vgl. Art. 41 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [VG G , SR 173.32] und Art. 26 26 des G eschäftsreglem ents für das Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG R , SR 173.320.1]) das vorliegende U rteil gefällt. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw al- tungsgericht (Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundes- verw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM , w elche gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) erlassen w ur- den; das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t am 1. Januar 2007, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der bei der AR K am 31. D ezem ber 2006 hängigen gew esenen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 Auf die am 1. Januar 2007 bereits hängigen Asylverfahren sind die in diesem Zeit- punkt in Kraft getretenen Bestim m ungen der Asylgesetzänderung vom 16. D ezem - ber 2005 (vgl. im Einzelnen AS 2006 4767) anw endbar (Abs. 1 der Ü bergangsbe- stim m ungen zur Änderung vom 16. D ezem ber 2005). 1.4 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich M issbrauch 5 und Ü berschreitung des Erm essens, die unrichtige oder unvollständige Feststel- lung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w er- den (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. 2.1 D ie vorliegend zu beurteilende Beschw erde richtet sich gegen eine Verfügung, laut deren D ispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht einge- treten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs). D ie Verfügung bildet als Anfech- tungsgegenstand in der Bundesverw altungsrechtspflege den äusseren R ahm en, innerhalb w elchem die Parteien der R echtsm ittelinstanz ein R echtsverhältnis zur Beurteilung unterbreiten können. D er durch die Parteibegehren definierte Streitge- genstand darf nicht über den Anfechtungsgegenstand hinaus reichen. G egenstand des Beschw erdeverfahrens kann grundsätzlich nur sein, w as G egenstand des er- stinstanzlichen Verfahrens w ar oder nach richtiger G esetzesauslegung hätte sein sollen (vgl. C H R ISTO PH AU ER , Streitgegenstand und R ügeprinzip im Spannungsfeld der verw altungsrechtlichen Prozessm axim en, Bern 1997, S. 63; ALFR ED KÖ LZ/ISABELLE H ÄN E R , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bun- des, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149). W erden N ichteintretensentscheide, m it denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG ), m it Beschw erde angefochten, so ist dem entspre- chend einzig zu beurteilen, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist. D ie Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz ist m it anderen W orten darauf beschränkt, im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die ange- fochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vor- instanz zurückzuw eisen (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizeri- schen Asylrekurskom m ission [EM AR K ] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.). M it dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretensgrund von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG hat der G esetzgeber indes ein Sum m arverfahren geschaffen, in w elchem über das Bestehen bzw . N ichtbestehen der Flüchtlingsei- genschaft abschliessend m ateriell zu entscheiden ist, sow eit dies im R ahm en einer sum m arischen Prüfung m öglich ist (vgl. BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 insb. E. 5.6.5). D em entsprechend ist im Beschw erdeverfahren auch die Flüchtlingsei- genschaft Prozessgegenstand (vgl. BVG E a.a.O . E. 2.1). N icht beschränkt ist die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts zudem in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss Art. 44 AsylG in Verbindung m it Art. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) m ateriell zur Sa- che zu äussern hat. 2.2 D er Beschw erdeführer hat am Verfahren vor dem Bundesam t teilgenom m en, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung bzw . Änderung. D am it ist er zur Einreichung der Beschw erde legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). 2.3 D ie Beschw erde w urde innert der gesetzlichen Frist von 5 Arbeitstagen in gültiger Form eingereicht (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ). D em - zufolge ist auf diese einzutreten.6 3. G em äss Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG w ird auf ein Asylgesuch nicht eingetreten, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einrei- chung des G esuches "R eise- oder Identitätspapiere" abgeben. Keine Anw endung findet diese Bestim m ung, w enn Asylsuchende entschuldbare G ründe für ein U n- verm ögen, innerhalb von 48 Stunden nach G esuchseinreichung "R eise- oder Iden- titätspapiere" abzugeben, glaubhaft m achen können (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht- lingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ). Vor Erlass einer N ichteintretensverfügung nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG hat eine Anhörung nach den Artikeln 29 und 30 AsylG stattzufinden (vgl. Art. 36 Abs. 1 AsylG ). 3.1 D er Begriff "R eise- oder Identitätspapiere", w ie er in der revidierten Bestim m ung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG verw endet w ird, ist m it R ücksicht auf die Zielset- zung der auf den 1. Januar 2007 in Kraft getretenen G esetzesänderung in einem engen Sinn zu verstehen. Es fallen darunter diejenigen D okum ente, w elche sow ohl eine zw eifelsfreie Identifizierung als auch die R ückschaffung ohne (grossen) adm i- nistrativen Aufw and erm öglichen. D iesen beiden Anforderungen genügen in der Praxis regelm ässig R eisepässe und Identitätskarten. Allgem ein sollen von der neuen Form ulierung insbesondere jene Ausw eise erfasst w erden, die prim är zum Zw eck des Identitätsnachw eises durch die heim atlichen Behörde ausgestellt w or- den sind, zum al nur dann die Ü berprüfung der Identität vor der zu erfolgenden Ausstellung sichergestellt ist. N ach diesem - engen - Verständnis m üssen dem - nach Identitätspapiere vorliegen, die jem anden als bestim m te Person ausw eisen bzw . die Identität nachw eisen. Es genügt dem gegenüber nicht, dass ein Schrift- stück jem anden als einen in einer bestim m ten Angelegenheit Berechtigten aus- w eist, w eil in solchen Fällen die Identität nicht Inhalt des N achw eises ist und dem - nach auch nicht zw eifelsfrei feststeht. U nter diesen Voraussetzungen können ne- ben den klassischen Identitätskarten auch andere Ausw eise taugliche Identitätspa- piere darstellen, w ie zum Beispiel ein Inlandpass. Andere Ausw eise, die zw ar H in- w eise auf die Identität geben, jedoch in erster Linie einem anderen Zw eck dienen, w ie die Bestätigung nam entlich der Fahrfähigkeit, der Berufsfähigkeit, einer G eburt zu einem bestim m ten Zeitpunkt an einem bestim m ten O rt, des Schulbesuches oder -abschlusses, stellen dagegen keine Identitätspapiere im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG dar (vgl. zum G anzen BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 4-6). 3.2 D er unveränderte Begriff der "entschuldbaren G ründe" im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ist im Sinne der Praxis zum bisherigen R echt zu verstehen (vgl. BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3.2, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.). 3.3 N icht nur in Bezug auf die Q ualität der abzugebenden Identitätspapiere, sondern auch hinsichtlich der Bew eism assanforderungen und des zulässigen Prüfungsum - fangs w urde m it der N euform ulierung des N ichteintretensgrundes der Papierlosig- keit eine Verschärfung beabsichtigt. D er G esetzgeber hat m it der Bestim m ung von 7 Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG ein Sum m arverfahren geschaffen, in w el- chem über das Bestehen bzw . das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft ab- schliessend m ateriell befunden w ird, sow eit dies im R ahm en einer sum m arischen Prüfung m öglich ist. Einzutreten ist auf das Asylgesuch dann, w enn bereits auf G rund einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden kann, dass die asylsu- chende Person die Flüchtlingseigenschaft im Sinne der D efinition von Art. 3 AsylG offensichtlich erfüllt (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ). D em gegenüber ist auf das Asyl- gesuch nicht einzutreten, w enn bereits auf G rund einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden kann, dass die asylsuchende Person die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt. D ie O ffensichtlichkeit der fehlenden Flüchtlingseigen- schaft kann sich dabei aus der U nglaubhaftigkeit der Vorbringen, genauso aber auch aus der fehlenden Asylrelevanz ergeben. Kann auf G rund einer sum m ari- schen Prüfung nicht abschliessend festgestellt w erden, ob die asylsuchende Per- son offensichtlich Flüchtling oder nicht Flüchtling ist, ist auf das Asylgesuch zw ecks w eiterer im ordentlichen Verfahren vorzunehm ender Abklärungen zur Fest- stellung der Flüchtlingseigenschaft einzutreten (vgl. zum G anzen BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3-5). 4. 4.1 D er Beschw erdeführer reichte innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung seines Asylgesuches keine R eise- oder Identitätspapiere zu den Akten. Erst am 23. Feb- ruar 2007 liess er zum N achw eis seiner Identität durch seine R echtsvertreterin sei- ne Identitätskarte (C arte N ationale d'Identité, N r. _______, ausgestellt am 19. M ai 2004 in _______), seinen N ationalitätenausw eis (C ertificat de N ationalité To- golaise vom 31. August 1995), seine G eburtsurkunde, eine M itgliederkarte der U FC sow ie einen D H L-Beleg und einen Briefum schlag zu den Akten reichen. Sei- ne R echtsvertreterin erklärte dazu, der Beschw erdeführer habe endlich seine Iden- titätspapiere von seiner Schw ester zugestellt bekom m en. D iese habe grosse Schw ierigkeiten gehabt, die D okum ente zu erhalten. D as N achreichen von R eise- oder Identitätspapieren nach Ablauf von 48 Stunden seit Einreichung des Asylgesuches schliesst die Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht aus (vgl. BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 7.1, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 110), es sei denn, der G esuchsteller kann glaubhaft m a- chen, dass er nicht in der Lage w ar, entsprechende Papiere innerhalb von 48 Stunden abzugeben. D ies gelingt dem Beschw erdeführer allerdings nicht. Auf die Frage nach dem Besitz eines Identitätsdokum ents erklärte der Beschw erdeführer im EVZ bzw . beim Kanton, er habe nie einen R eisepass besessen. Seine Identi- tätskarte, w elche 2003 in A._______ ausgestellt w orden sei, habe ihm die Polizei anlässlich seiner Verhaftung am 26. April 2005 abgenom m en (vgl. A1/11, S. 3 f.; A16/29, S. 5). Er besitze ausserdem eine G eburtsurkunde und einen N ationalitätenausw eis, die sich bei seinem Bruder befunden hätten, jedoch bei einer H ausdurchsuchung am 27. April 2005 von der Polizei beschlagnahm t w orden seien (vgl. A1/11, S. 4; A16/29, S. 5). D er Beschw erdeführer reichte am 23. Februar 2007 neben einer M itgliederkarte der U FC , die angeblich von der Polizei beschlagnahm ten D okum ente (Identitätskarte, N ationalitätenausw eis, G eburtsurkunde) ein, ohne allerdings zu erklären, w ie seine Schw ester in den 8 Besitz dieser D okum ente gekom m en ist und w elche Schw ierigkeiten sie dabei konkret zu überw inden hatte. D a die U m stände der nachträglichen Beschaffung dieser D okum ente unklar bleiben, verm ag der Beschw erdeführer keine entschuldbaren G ründe glaubhaft zu m achen, die ihn daran gehindert haben, seine Identitätskarte innert der gesetzlichen Frist von 48 Stunden abzugeben. Ergänzend ist festzuhalten, dass die eingereichte Identitätskarte am 19. M ai 2004 in C ._______ ausgestellt w urde und nicht w ie vom Beschw erdeführer angegeben im Jahre 2003 in A._______ (vgl. A1/11, S. 3; A16/29, S. 5). U ngeachtet dessen, dass die eingereichte M itgliederkarte der U FC nicht als R eise- oder Identitätspapier gilt, da sie nicht von einer staatlichen Behörde zum Zw eck des Identitätsnachw eises ausgestellt w orden ist, bleibt schliesslich darauf hinzuw eisen, dass der Beschw erdeführer nie geltend gem acht hat, M itglied der Partei gew esen zu sein. Im G egenteil gab er stets an, sich nie politisch betätigt zu haben (vgl. A1/11. S. 6; A16/29 S. 10). D iese U ngereim theiten nähren zusätzlich den Verdacht, dass der Beschw erdeführer nicht gew illt ist, über den Verbleib der nunm ehr eingereichten D okum ente die W ahrheit zu sagen. Zusam m enfassend ergibt sich som it, dass der Beschw erdeführer innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung seines Asylgesuches keine R eise- oder Identitätspapie- re einreichte, ohne dafür entschuldbare G ründe glaubhaft m achen zu können. 4.2 W ie das BFM zutreffend ausgeführt hat, entbehren ferner die Vorbringen des Be- schw erdeführers bezüglich seiner Inhaftierung und der anschliessenden Flucht aus dem G efängnis jeglicher G rundlage. So w idersprach er sich bereits bezüglich des Ablaufs der Ereignisse vom 26. April 2005 (vgl. A1/11, S. 5; A16/29, S. 11 f.). Be- züglich der Anzahl Polizisten, die an seiner Verhaftung beteiligt gew esen sein sol- len, m achte der Beschw erdeführer w idersprüchliche Angaben. So sollen sich ge- m äss seinen Angaben bei der Befragung im EVZ vor seinem Zim m er zw ei Polizisten und draussen noch w eitere befunden haben (A1/11, S. 5). Bei der kantonalen Anhörung gab er hingegen zu Protokoll, als er in sein Zim m er habe gehen w ollen, hätten davor vier Polizisten gestanden. Als sie ihn auf den Posten m itgenom m en hätten, habe er noch gesehen, dass sein H aus von m ehreren Polizisten um stellt gew esen sei (vgl. A16/29, S. 11). Zu den H aftbedingungen gab er an, er sei drei W ochen zusam m en m it m ehr als sieben anderen Personen in einer Zelle gew esen, habe in der Zeit aber m it keinem von ihnen gesprochen (A1/11, S. 17), w as realitätsfrem d erscheint. Ferner konnte er das D atum , an dem er angeblich aus dem G efängnis geflohen sein soll, nicht nennen. Zudem sind seine Angaben zur Flucht w enig plausibel. So soll er, obw ohl er als Folge der Folter kaum m ehr habe gehen können, von einem W ächter angew iesen w orden sein, dessen W agen zu reinigen. Als dieser W ächter einen Telefonanruf erhalten habe und desw egen ins G ebäude gegangen sei, habe er sich auf einen Putzeim er gestellt, sich m it einem Sprung auf die M auer hinaufgehisst und sei auf der anderen Seite w ieder hinunter gesprungen (vgl. A16/29, S. 18). D ass ihm dies w ie dargelegt trotz seiner schw eren Verletzungen und starken Schm erzen so gelungen sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Insgesam t ergibt sich, dass die vom Beschw erdeführer zur Begründung seines Asylgesuches gem achten Angaben in zentralen Punkten auf den ersten Blick unglaubhaft erscheinen und er som it die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt. Auch in der Beschw erde vom 16. M ai 2006 w ird nichts geltend gem acht, w as an dieser Einschätzung etw as ändern 9 könnte. Am 23. Februar 2007 reichte die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers ein Foto des Beschw erdeführers zu den Akten, auf dem eine Bauchverletzung zu sehen ist. D er Beschw erdeführer gab an, er sei im Jahr 2002 in Togo operiert w orden. Im G efängnis sei er w iederholt auf die O perationsnarbe geschlagen w orden, w eshalb daraus w eitere gesundheitliche Problem e entstanden seien. W ie sich aus dem ärztlichen Zeugnis vom 3. April 2006 ergibt, stellte der behandelnde Arzt in der Schw eiz fest, dass die N arbe verm utlich von einer O peration w egen eines geplatzten Blinddarm s im Jahre 2002 in Togo herrührt. Bezüglich der H ernie ist dem Arztbericht aber nicht zu entnehm en, dass sie aufgrund von erlittener Folter entstanden sein soll. U nter dem Punkt "Anam nese" ist zu lesen: "Vor vier Jahren w urde der Patient w egen eines septischen Abdom ens in Togo operiert. (...) Im w eiteren Verlauf kam es (...) zu einer N arbenverbreiterung. (...) In der letzten Zeit ist die H ernie grösser gew orden." D em eingereichten Foto und dem ärztlichen Zeugnis kom m t som it bezüglich der angeblichen Inhaftierung und der im G efängnis erlittenen Folter kein Bew eisw ert zu. Festzuhalten bleibt, dass sich aus den Akten keine Anhaltspunkte ergeben, aufgrund derer zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen zu treffen w ären, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass der Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt und - w ie sich auch noch aus den nachfolgenden Erw ägungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt (vgl. Erw ägung 6) - keine W egw eisungsvollzugshindernisse bestehen. 4.3 Zusam m enfassend kann festgehalten w erden, dass im vorliegenden Fall die Vor- aussetzungen für ein N ichteintreten auf das Asylgesuch in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG gegeben sind, w eshalb der N ichteintretensent- scheid des BFM nicht zu beanstanden ist. 5. 5.1 Tritt das BFM auf das Asylgesuch nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). 5.2 Vorliegend hat der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt (Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]). D er Beschw erdeführer kann sich auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen (vgl. EM AR K 2001 N r. 21). Seine W egw eisung aus der Schw eiz steht som it im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen. 6. 6.1 Es bleibt zu prüfen, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entge- genstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Voll- zugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen über die vorläufige Auf- nahm e nach AN AG zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ). 6.2 D er Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland ist unter Be- rücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Kon- vention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfrei- heiten [Europäische M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flücht-10 lingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenos- senschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig, w eil offensichtlich keine M en- schenrechtsverletzungen drohen und ebenso offensichtlich die Flüchtlingseigen- schaft nicht besteht. In Berücksichtigung der in dieser H insicht klar unglaubhaften G esuchsbegründung ist insbesondere das Bestehen einer tatsächlichen G efahr, auf den Beschw erdeführer könnte durch R epräsentanten des togoischen Staates oder durch Zivilpersonen in Art. 3 EM R K zuw iderlaufender W eise psychischer oder physischer Zw ang ausgeübt w erden, zu verneinen. Aufgrund der Akten bestehen keine stichhaltigen G ründe für die Annahm e, dass dem Beschw erdeführer bei ei- ner R ückführung nach Togo Folter oder eine unm enschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung konkret drohen w ürde. 6.3 W eiter erscheint der W egw eisungsvollzug gestützt auf Art. 14a Abs. 4 AN AG als zum utbar. N achdem es in Togo im Zuge der Präsidentschaftsw ahl vom 24. April 2005 zu einer Phase erhöhter G ew alt und schw erw iegenden M enschenrechtsver- letzungen gekom m en w ar, ist seit einiger Zeit eine Beruhigung der politischen Lage zu beobachten (vgl. im Einzelnen Freedom H ouse, C ountry R eport 2007, Juli 2007; Am nesty International R eport 2007, Togo, M ai 2007; U S D epartm ent of Sta- te, C ountry R eports on H um an R ights Practices 2006, Togo, M ärz 2007). Bei G e- sprächen und Verhandlungen, w elche im August 2006 in Burkina Faso stattgefun- den haben, einigten sich die w ichtigsten politischen Parteien auf eine Vereinba- rung, gem äss der eine R egierung der nationalen Einheit gebildet, eine unabhängi- ge W ahlkom m ission eingesetzt und Parlam entsw ahlen abgehalten w erden sollen. U nter Berücksichtigung dieser neueren Entw icklung kann zum heutigen Zeitpunkt davon ausgegangen w erden, dass in Togo keine Situation allgem einer G ew alt be- steht, aufgrund derer die Zivilbevölkerung als konkret gefährdet bezeichnet w erden m üsste. 6.4 Ferner sind auch keine individuellen G ründe ersichtlich, aufgrund derer die R ück- kehr des Beschw erdeführers nach Togo als unzum utbar beurteilt w erden m üsste. In den Akten deutet nichts darauf hin, dass der Beschw erdeführer aus G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation geraten w ürde. G em äss ärztlichem Bericht des behandelnden Arztes im Kantonsspital D ._______ vom 3. April 2006 w urde der Beschw erdeführer am 14. M ärz 2006 aufgrund einer Bauchdecken-N arbenhernie, die verm utlich von einer O peration w egen eines geplatzten Blinddarm s im Jahre 2002 in Togo herrührt, operiert. Er konnte in gutem Allgem einzustand nach H ause entlassen w erden. D er behandelnde Arzt gab an, nach einer N achkontrolle am 27. April 2006 sow ie nach Abheilen der O perationsw unde und N orm alisation der Blutw erte spreche nichts ge- gen eine m edizinische Behandlung im H erkunftsstaat. Ausserdem m usste der Be- schw erdeführer U reterstein entfernen lassen. Auch hierzu sind aus den Akten kei- ne G ründe ersichtlich, die zum heutigen Zeitpunkt eine R ückkehr nach Togo nicht erlauben w ürden (vgl. zum G anzen A19/6). D er noch verhältnism ässig junge Be- schw erdeführer verfügt ausserdem über eine gute allgem eine Schulbildung und eine abgeschlossene Ausbildung als M otorradm echaniker. Seit 1992 oder 1993 hat er eine eigene W erkstatt geführt, in der er auch Lehrlinge ausgebildet hat (vgl. A1/11, S. 2; A16/29, S. 7). Aus diesen G ründen ist davon auszugehen, er w erde alle Voraussetzungen m itbringen, um in seiner H eim at w ieder Fuss zu fassen und 11 aus eigenen Kräften ein Auskom m en zu finden. Ausserdem leben in Togo der älte- re Bruder sow ie sieben Schw estern des Beschw erdeführers (A1/11, S. 3; A16/29, S. 4). D urch diese verfügt der Beschw erdeführer in seiner H eim at über ein fam iliä- res Beziehungsnetz, w elches ihm eine R ückkehr dorthin w esentlich erleichtern w ird. N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung som it auch individuell als zum utbar zu bezeichnen. 6.5 Schliesslich obliegt es dem Beschw erdeführer, sich bei der zuständigen Vertretung seines H eim atstaates die für eine R ückkehr allenfalls notw endigen R eisedokum en- te zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), so dass sich der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich erw eist. 6.6 Insgesam t ist der durch das BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen. D as BFM hat den Vollzug zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erachtet. N ach dem G esagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Be- tracht (Art. 14a Abs. 1-4 AN AG ). 7. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundes- recht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig fest- stellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esag- ten abzuw eisen. 8. M it Zw ischenverfügung vom 31. M ai 2006 w urde dem Beschw erdeführer w iederer- w ägungsw eise die unentgeltliche R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 Vw VG ge- w ährt. Es sind ihm folglich keine Kosten aufzuerlegen. (D ispositiv nächste Seite)12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (eingeschrieben; Beilagen: N atio- nalitätenausw eis [C ertificat de N ationalité Togolaise vom 31. August 1995], G eburtsurkunde, M itgliederkarte der U FC , ein Foto sow ie einen D H L-Beleg m it Briefum schlägen) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. N _______) - _______ ad _______ (Beilagen: Identitätskarte [C arte N ationale d'Identité, N r. _______, ausgestellt am 19. M ai 2004 in _______]) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: W alter Lang C orinne Krüger Versand am : 13 Einschreiben Frau _______