<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die notwendigen Massnahmen gegen unerwünschte und schädliche Lichtemissionen zu ergreifen und einen Massnahmenplan zu deren Beschränkung vorzulegen. Zu prüfen sind dabei insbesondere</p><p>- ein Verbot von nicht notwendigen Beleuchtungen oder zumindest deren zeitliche Begrenzung;</p><p>- der Erlass von Lichtemissionsgrenzwerten;</p><p>- schweizweit einheitliche technische Beleuchtungsvorschriften sowie</p><p>- das Verbot himmelsgerichteter Beleuchtungen ohne Sicherheitsfunktion.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat bereits in seiner Antwort auf die Postulate Graf 08.3697, "Vermeidung von Lichtemissionen", und Moser 09.3285, "Lichtemissionen und Artenvielfalt", einen gewissen Handlungsbedarf anerkannt. Er hat einen Bericht in Aussicht gestellt, der das vorhandene Wissen über die Auswirkungen von Lichtemissionen darlegt, den Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten aufzeigt und als Entscheidungsgrundlage für allfällige Schutzmassnahmen dienen soll. Die Arbeiten an diesem Bericht sind noch im Gang. Der Bundesrat erachtet das Vorliegen dieser Gesamtschau als unverzichtbare Grundlage für einen Entscheid über konkrete Massnahmen im Sinne des Vorstosses. Er beantragt deshalb, die Motion abzulehnen, wird die darin aufgeführten Vorschläge jedoch schon im Rahmen der laufenden Arbeiten prüfen. Gestützt auf deren Ergebnis wird er entscheiden können, welche Massnahmen konkret zu ergreifen sind.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.