Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Kammer I I 2019 71 Entscheid vom 13. November 2019 Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter Dr.med. Urs Gössi, Richter MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, gegen IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz, Vorinstanz, Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)2 Sachverhalt: A.A.________ (geb. ________1962, Vater von 3 Töchtern mit Jahrgang 1993, 1995, 1997) arbeitete von Februar 2002 bis 30. April 2004 als Hilfsarbeiter für die C.________ AG (Natursteine) in D.________. Am 2. Februar 2004 melde- te er sich bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 1. De- zember 2004 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch. Nach einer Ein- sprache und weiteren Abklärungen lehnte die IV-Stelle mit Entscheid vom 11. September 2007 einen Rentenanspruch ab, gewährte aber einen Anspruch auf Arbeitsvermittlung. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungs- gericht mit Entscheid I 2007 250 vom 15. Januar 2008 ab (= IV-act. 53). Das Bundesgericht hob mit Urteil 8C_168/2008 vom 11. August 2008 den Verwal- tungsgerichtsentscheid auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung an die IV- Stelle zurück (IV-act. 58). B.Nach Einholung eines interdisziplinären Gutachtens vom 23. Juni 2009 (E.________, IV-act. 73) gelangte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Januar 2010 zum Ergebnis, dass A.________ für körperlich adaptierte, leichte und wechselbelastende Tätigkeiten zu 75% arbeitsfähig sei, dass im Einkommens- vergleich ein IV-Grad von 40% resultiere sowie ab 1. September 2004 Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe (siehe IV-act. 80). Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wurden vom Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2010 20 vom 8. April 2010 (= IV-act. 88) und vom Bundesgericht mit Urteil 8C_424/2010 vom 19. Juli 2010 (= IV-act. 90) abgewiesen. Nach einer Überprüfung des IV-Grades im Jahre 2016 teilte die IV-Stelle am 5. Dezember 2016 mit, dass unverändert An- spruch auf eine Viertelsrente bestehe (IV-act. 114). C.Am 10. Juli 2017 meldete sich A.________ telefonisch bei der IV-Stelle und machte eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes geltend (IV-act. 115). Nach weiteren Abklärungen, welche u.a. ein weiteres MEDAS-Gutachten vom 31. August 2018 (F.________ AG G.________, IV-act. 136) umfassen, nahm die RAD-Ärztin H.________ (Allg. Innere Medizin FMH) am 13. Dezember 2018 zum Gutachten Stellung und beurteilte es als nachvollziehbar und schlüssig (IV-act. 137-7/9). Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 28. Februar 2019 an, ab 1. Juli 2017 einen Anspruch auf eine halbe IV-Rente zu gewähren (IV-Grad 55%; IV-act. 139). Dagegen erhob A.________ am 29. Mai 2019 Ein- wände und reichte weitere Arztberichte ein (IV-act. 149, 150). D.Am 10. Juli 2019 verfügte die IV-Stelle, dass A.________ ab 1. Juli 2017 Anspruch auf eine halbe IV-Rente habe (IV-Grad 55%; IV-act. 153). Dagegen liess A.________ (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes nach Art. 38 3 Abs. 4 lit. b ATSG i.V.m. Art. 60 ATSG) rechtzeitig am 10. September 2019 beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben mit dem Hauptbegehren, die Verfügung vom 10. Juli 2019 sei insoweit aufzuheben, als ihm mit Wirkung ab 1. Juli 2017 keine ganze IV-Rente zugesprochen worden sei. Im Eventualbegehren wird eine Dreiviertelsrente ab 1. Juli 2017 beantragt (unter Kosten- und Entschädigungs- folge). E.Mit Vernehmlassung vom 14. Oktober 2019 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdefüh- rers. Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.1Im vorliegenden Fall sind sich die Parteien einig, dass der Versicherte ei- nen Rentenanspruch hat und dass hinsichtlich der ab 1. September 2004 ge- währten IV-Viertelsrente die Voraussetzungen für eine Rentenrevision insofern erfüllt sind, als der Versicherte mit Wirkung ab 1. Juli 2017 Anspruch auf höhere Rentenleistungen hat. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist insbesondere, ob ab 1. Juli 2017 Anspruch auf eine halbe IV-Rente (= sinngemässer Standpunkt der IV-Stelle) oder Anspruch auf eine ganze IV-Rente (= sinngemässer Standpunkt des Beschwerdeführers) bzw. auf eine Dreiviertelsrente (= Eventualbegehren des Beschwerdeführers) besteht. 1.2Wie das Bundesgericht in BGE 125 V 351 erkannt hat, haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsrichter die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den 4 Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (vgl. Urteil des Bundes- gerichts 8C_971/2012 vom 11.6.2013 Erw. 3.1 mit Verweis auf BGE 125 V 351 Erw. 3a S. 352). 1.3Anzufügen ist, dass sich der gerichtliche Überprüfungszeitraum grundsätz- lich nur auf den Sachverhalt erstreckt, wie er sich bis zum Erlass der streitigen Verfügung (hier 10.07.2019) verwirklicht hat. Gesundheitliche Folgeentwicklun- gen, die nach dem Stichtag auftreten, könnten somit nicht im vorliegenden Be- schwerdeverfahren berücksichtigt werden. Solche Folgeentwicklungen können indessen Anlass für eine Neuprüfung des Leistungsanspruches in einem neu aufzunehmenden Verfahren bilden (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 9C_656/2013 vom 11.12.2013 Erw. 3.1 mit Verweis auf BGE 130 V 445 Erw. 1.2, publ. in SVR-Rechtsprechung 4-5/2014 IV Nr. 6). 2.1Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes im Verlauf seit der letzten Überprüfung veranlasste die IV-Stelle eine MEDAS-Begutachtung. Die ausgelos- te Gutachterstelle (F.________ AG, G.________) erstattete das polydisziplinäre Gutachten am 31. August 2018. Daran wirkten folgende Sachverständige mit (vgl. IV-act. 136-5/164): -Dr.med. I.________ (Facharzt allg. Innere Medizin) -Dr.med. J.________ (FMH Rheumatologie/ zert.med. Gutachterin SIM) -PD Dr.med. K.________ (FMH Nephrologie/ FMH allg. Innere Medizin) -med.pract. L.________ (Facharzt Psychiatrie u. Psychotherapie/ zert. med. Gutachter SIM) 2.2Diese Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar- beitsfähigkeit (IV-act. 136-13ff./164): Auf internistischem Fachgebiet -Insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, aktueller HbA1c-Wert 8.6% oVorbekannte, diabetisch bedingte Retinopathie oKlinisch V.a. beginnende diabetisch bedingte Polyneuropathie -Vorbekannte hypertensive Herzerkrankung bei arterieller Hypertonie, aktuell medikamentös gut eingestellt -Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom schweren Grades, behandelt mit einer CPAP-Therapie St.n. Septumplastik und submuköse Turbinoplastik am 04.09.2017 -Niereninsuffizienz bei fokal segmentaler Glomerulosklerose DD bei primärer FSGS oZ.n. nephrotischem Syndrom 8/16 mit Rezidiv 1/17 und 6/17 oImmunsuppressive Behandlung mit Steroiden hochdosiert sowie mo- natlichen Endoxan-Stössen vom 17.09.2016 bis 15.12.2016 (insge-5 samt 4 Endoxan-Stösse mit jeweils 1g Cyclophosphamid als Kurzinfu- sion) oUmstellung der immunsuppressiven Behandlung auf Myfortic am 15.01.2017 oRegrediente Proteinurie bis auf 0.8 g tgl., initial max. 9.2 tgl. oAnämie, vermutlich renal bedingt, DD NW der immunosuppressiven Therapie oAktuell unter immunsoppressiver Therapie stabilisierte Nierenfunktion Auf rheumatologischem Fachgebiet -Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom oBei Wirbelsäulenfehlform mit li konvexer Lumbalskoliose oMRI BWS und LWS 08/18 Osteochondrose L4/5 und mehr L5/S1, kei- ne Spinalstenose, Spondylarthrose L4/5, Übergangsanomalie lumbo- sakral oMRI LWS 03/16 Gering aktivierte Osteochondrose L5/S1 mit globaler dorsaler Diskusprotrusion. Dorsaler Faserringeinriss des Bandschei- benfaches L4/5. Keine Sakroilitis. Kein Hinweis auf eine entzündliche Erkrankung der LWS. Nebenbefundlich Verdacht auf Corpus-luteum- Zyste randständig miterfasst, DD: prominente Darmschlinge mit KM- Anreicherung oMRI LWS 10/03 paramediane bis mediolaterale Diskushernie L4/L5 mit Kompression auf Nervenwurzel L45/L5, subligamentäre Band- scheibenprotrusion L5/S1 oHLA-B27 positiv -Systemischer Lupus erythematodes ED 06/18 o5 SLICC Klassifikationskriterien erfüllt: 1. Arthralgien >2 Gelenke, 2. Nierenbeteiligung (Proteinurie>0.5 g/24h bei fokal segmentaler Glome- rulosklerose DD bei primärer FSGS), 3. Neurologische Beteiligung, 4. ANA 1:2560, 5. anti-DNS pos (aktenanamnestisch), anti-C1q pos, Anti Nukleosomen pos oUnter Dauersteroidtherapie oEndoxan 09/16 - 12/16, 4 Endoxan-Stösse mit 1g Cyclophosphamid oMyfortic 01/17 - 09/17, Stopp bei Rückfall mit vermehrter Proteinurie oCiclosporin seit 10/17 Auf nephrologischem Fachgebiet -Chronische Niereninsuffizienz Stadium G3b Ax bei fokal segmentaler Glomerulo- sklerose (FSGS) DD primärer FSGS oAktuelle eGFR bei ca. 30 ml/min oErstmanifestation eines nephrotischen Syndroms 7/2016 oInitiale Therapie mit hochdosiert Steroide und Endoxan → Erstmanifesta- tion eines Diabetes mellitus o1. Rezidiv 12/2016 → Umstellung auf Myfortic o2. Rezidiv 6/2017 → Umstellung auf Sandimmun oAnämie dd renal Auf psychiatrischem Fachgebiet -keine6 Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden auf internisti- schem Fachgebiet Adipositas Grad 2 (BMI 35.66 kg/m 2), eine vorbekannte Hy- perlipidämie, ein Zustand nach Nikotin-Missbrauch, CK-Erhöhung (unklarer Ge- nese) und eine vorbekannte Prostatahyperplasie aufgeführt (IV-act. 136-15/164). Auf rheumatologischem Fachgebiet wurde noch eine Myopathie unklarer Ätiolo- gie (DD: medikamentös, Steroidtherapie, begleitend bei SLE) erwähnt. Sodann wurden noch folgende psychiatrische Diagnosen ohne Auswirkung auf die Ar- beitsfähigkeit gestellt (IV-act. 136-15/164): -Psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten (Schmerzverarbeitungsstörung) (ICD-10 F45) -St.n. Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) 2.3Zu den funktionellen Auswirkungen der Befunde/ Diagnosen führten die Gutachter u.a. aus, aufgrund der umfangreichen Gesundheitsstörungen auf dem allgemein internistischen, nephrologischen und auf rheumatologischen Fachge- biet seien keine schweren und auch keine mittelschweren Arbeiten mehr durch- führbar. Wegen des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms und bei insulinpflichti- gem Diabetes mellitus könne nicht mehr in Nacht- und Wechselschichttätigkeiten gearbeitet werden. Bei Nierenschwäche mit notwendiger immunsuppressiver Therapie könne nicht mehr im Freien und insbesondere nicht unter Kälte- und Nässeexposition gearbeitet werden. Wegen der Fettleibigkeit und der klinisch vermuteten Polyneuropathie dürfe aus Sicherheitsgründen nicht mehr auf Leitern und Gerüsten gearbeitet werden. Aus rein rheumatologischer Sicht seien wegen der Gelenkbeschwerden an Händen und Fingern keine Tätigkeiten mehr abzu- verlangen, die eine besondere feinmotorische Geschicklichkeit oder einen be- sonders kraftvollen Gebrauch von Armen und Händen notwendig machen wür- den. Wegen der Rückenschmerzen könnten keine Lasten von mehr als 10 kg gehoben und getragen werden. Nicht möglich sei zudem längeres Stehen (ma- ximal 1-2 Stunden), Arbeiten in Zwangshaltungen, Überkopfarbeiten, kniende Ar- beiten in gebückter Körperhaltung und Arbeiten vor allem bei extremer Vornü- berbeugung. Zusammenfassend sei der Versicherte aufgrund seiner festgestell- ten Gesundheitsstörungen auf rheumatologischem, allgemein internistischem und auf nephrologischem Fachgebiet nachvollziehbar eingeschränkt. Zudem bestünden psychosoziale Belastungsfaktoren, vor allem aufgrund der an Epilep- sie erkrankten Tochter und aufgrund der Arbeitslosigkeit mit fehlender beruflicher Perspektive (IV-act. 136-16/164). Als positive Ressource wurde das gute Ver- hältnis zur Ehefrau gewürdigt. Eine Verbesserung der allgemeinen Leistungs- fähigkeit sei durch eine signifikante Gewichtsabnahme und durch ein Ausdauer- training zu erwarten. Wesentliche Diskrepanzen bzw. Inkonsistenzen im Ver- gleich zwischen der Aktenlage und der gutachtlich durchgeführten Untersuchun-7 gen und der angegebenen Beschwerden seien nicht festgestellt worden (IV-act. 136-17/164). 2.4Was den Arbeitsfähigkeitsgrad in der angestammten Tätigkeit (als Hilfsar- beiter in einem Steinbruch) anbelangt, gelangten die Gutachter zum Ergebnis, dass körperlich mittelschwere bis schwere Arbeiten dem Versicherten nicht mehr zumutbar seien, insofern eine vollständige Arbeitsunfähigkeit anzunehmen sei (IV-act. 136-18/164). Für optimal angepasste Arbeiten bzw. Verweistätigkeiten, welche die erwähnten Einschränkungen (siehe vorstehend Erw. 2.3) berücksich- tigen, veranschlagten die Gutachter eine Arbeitsfähigkeit von 50%, beginnend mit 2 Stunden pro Tag (zunächst in einem geschützten Rahmen) und anschlies- send (allmähliche) Steigerung auf 4 Stunden pro Tag, wobei unter Berücksichti- gung eines vermehrten Pausenbedarfs eine Anwesenheitszeit von 5 bis 6 Stun- den pro Tag (mit effektiver Arbeitszeit von 4 Stunden) realistisch und zumutbar sei (vgl. IV-act. 136-18/164). 3.1Lic.phil. M.________ (MAS Fachpsychologe für Psychotherapie FSP) und Prof. Dr.med. N.________ (Chefarzt Klinik für Schlafmedizin, O.________) be- richteten dem Hausarzt Dr.med. P.________ (Innere Medizin und Kardiologie FMH), dass seit Ende August 2018 trotz mehrfacher Anpassungen des CPAP- Drucks und der Maske sowie Anpassung der Luftbefeuchterstufe und Einsatz ei- nes Kinnbandes nach wie vor CPAP-Probleme bestünden. Anamnestisch bestünden Tagesschläfrigkeit, nicht erholsamer Schlaf, multifaktoriell bei OSAS, psychosoziale Belastungen sowie eine Polymedikation, zudem aktuell auch Durchschlafstörungen und eine drohende CPAP-Intoleranz in Verbindung mit Nykturie und Verdacht auf Klaustrophobie (IV-act. 150-5/7 oben). Zur Arbeits- fähigkeit nahmen diese Fachpersonen nicht Stellung. Im Übrigen wurde im Be- richt festgehalten, dass der Versicherte künftig die schlafmedizinischen Kontrol- len in der Q.________ (Klinik) durchführen lasse, weil diese Klinik für den Versi- cherten besser erreichbar sei (IV-act. 150-5/7). 3.2Die RAD-Ärztin H.________ (Allg. Innere Medizin FMH) beurteilte das er- wähnte MEDAS-Gutachten in ihrer Stellungnahme vom 13. Dezember 2018 als nachvollziehbar, schlüssig und widerspruchsfrei (IV-act. 137-7ff./9). Gestützt dar- auf und auf die Ergebnisse des MEDAS-Gutachtens ging die IV-Stelle in der Fol- ge für angepasste Verweistätigkeiten von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 50% aus (siehe Vorbescheid und angefochtene Verfügung). 3.3Nach einer Konsultation vom 27. März 2019 berichtete die Nephrologin PD Dr.med. K.________ gleichentags dem Hausarzt, dass die Nierenfunktion des Versicherten stabil sei und die Anämie sich wieder gebessert habe, leider zeige 8 sich eine Zunahme der Proteinurie sowie klinisch zunehmende Ödeme, was möglicherweise durch ein Rezidiv der renalen Grunderkrankung (FSGS) bedingt sein könnte. Dass sich diesbezüglich seit der MEDAS-Begutachtung der damals veranschlagte Arbeitsfähigkeitsgrad verringert habe, wurde von dieser Fachärztin (welche am MEDAS-Gutachten mitgewirkt hatte) nicht geltend gemacht (Vi-act. 150-3/7). 3.4Auf Ersuchen des Versicherten nahm der Hausarzt Dr.med. P.________, welcher den Versicherten seit September 2017 betreut, am 19. Mai 2019 zum MEDAS-Gutachten Stellung (siehe IV-act. 150-1f./7). Der Hausarzt führte aus, dass bei ihm sich der Versicherte vor allem über diffuse Schmerzen beklagte, wobei Rücken- und Gelenksschmerzen im Vordergrund stünden. Diese Sympto- matik werde im Gutachten ausreichend abgebildet. Was gemäss dem Versicher- ten im Gutachten nicht adäquat berücksichtigt werde, sei die chronische Nieren- erkrankung, zumal Folgeerscheinungen wie eine schwere renale Anämie von ei- nem Spezialisten behandelt werden musste. Dies könne die Arbeitsfähigkeit des Versicherten massiv beeinflussen. Ungenügend berücksichtigt werde auch der Diabetes mellitus, welcher eine disziplinierte Einnahme von Medikamenten erfor- dere; auch die hyper- und hypoglykämischen Zustände, welche beim Versicher- ten auftreten würden, könnten seine Arbeitsfähigkeit massgeblich beeinflussen. Sodann werde auch die psychosoziale Situation des Versicherten nicht adäquat abgebildet. Der Versicherte leide an erheblichen Schlafstörungen; von psycholo- gischer Seite werde ihm eine Anpassungsstörung bescheinigt. Wichtig sei auch die schwere Erkrankung der Tochter, welche unter einer therapieresistenten Epi- lepsie mit fast täglich auftretenden Anfällen leide, weshalb sie sehr viel Aufmerk- samkeit und Betreuung benötige. 4.Eine gerichtliche Würdigung der vorliegenden Beschwerdesache führt zum Ergebnis, dass die Verwaltung den Gesundheitszustand des Versicherten hinrei- chend durch ein umfassendes MEDAS-Gutachten ermittelt hat. Dieses Gutach- ten erfüllt die von der Rechtsprechung formulierten Anforderungen und Kriterien. Es erging unter Berücksichtigung der aktuell beklagten Beschwerden und Beeinträchtigungen sowie den aktenkundigen medizinischen Berichten. Es setzt sich mit den medizinischen Vorakten auseinander und beruht auf eingehenden Untersuchungen auf den internistischen, rheumatologischen, nephrologischen sowie psychiatrischen Fachgebieten. Die Diagnosen sowie funktionellen Auswirkungen der Befunde/ Diagnosen wurden schlüssig hergeleitet und nachvollziehbar begründet. Für das gutachtliche Ergebnis, wonach aus psychiatrischer Sicht keine die Arbeitsfähigkeit einschränkende Diagnose gestellt werden konnte, spricht namentlich auch, dass der Versicherte nach eigenen 9 Angaben keine regelmässige psychopharmakotherapeutische Medikation eingenommen hat (vgl. IV-act. 136-150/164 Ziff. 4.3.2.2) und bei der testpsychiatrischen Untersuchung mit der Hamilton Depressions-Skala (HAMD17) ein Punktwert von 7 resultierte. Damit konnte der Gutachter das Bestehen einer depressiven Störung nachvollziehbar verneinen und soweit eine solche vorbestehend gewesen wäre, dürfte diese als remittiert bezeichnet werden (IV-act. 136-150/164 Ziff. 4.3.2.3). Zusammenfassend ist dem vorliegenden MEDAS-Gutachten im Einklang mit der Vorinstanz uneingeschränkt Beweiswert beizumessen. Daran vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers vor Gericht nichts zu ändern. Soweit die Feststellungen der Gutachter von Berichten der behandelnden Ärzte teilweise abweichen, kann daraus grundsätzlich kein höherer Arbeitsunfähigkeitsgrad für adaptierte Tätigkeiten abgeleitet werden, zumal in diesen Berichten nach Erstat- tung des Gutachtens keine substantiierten Angaben zur Arbeitsfähigkeitsbeurtei- lung enthalten sind (vgl. vorstehend Erw. 3.1, 3.3 und 3.4). Unbehelflich ist auch die sinngemässe Argumentation, wonach der Beschwerde- führer vor dem erwähnten MEDAS-Gutachten von Juni 2012 bis September 2016 lediglich einfachste Hilfsarbeiten bei der R.________-Stiftung ausgeübt habe und damit von einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft weit entfernt gewesen sei. Denn aus dem Umstand, wonach eine versicherte Person die bei der erstmaligen Ren- tenzusprechung als massgeblich ermittelte Arbeitsfähigkeit in der Folge nur teil- weise ausschöpft, kann ein Leistungsansprecher grundsätzlich nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dies gilt erst recht, wenn im Rahmen der MEDAS- Begutachtung die allgemeine Motivation des Versicherten (zur Veränderung) als "eher klein" bzw. als "wenig vorhanden" bzw. "eine Arbeitstätigkeit betreffend eingeschränkt" beurteilt wird (vgl. IV-act. 136-16/164; vgl. auch IV-act. 136- 64/164 Ziff. 3.2.13; IV-act. 136-87/164 Ziff. 3.2.13; IV-act. 136-146/164 Ziff. 3.2.13; IV-act. 136-149/164 unten; IV-act. 136-157/164 oben). Soweit der Versicherte (bzw. auch sein Hausarzt) sich insbesondere auf psycho- soziale Belastungsfaktoren (wie die an Epilepsie erkrankte Tochter) beruft, wird die höchstrichterliche Rechtsprechung übersehen, wonach solche sozialen Be- lastungen als invaliditätsfremd bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung auszuklam- mern sind (vgl. u.a. Urteil des Bundesgerichts 9C_135/2018 vom 11.7.2018 Erw. 2.2 mit Verweis auf BGE 143 V 409 Erw. 4.5.2 S. 416). Dass der Versicherte grundsätzlich noch über verwertbare Ressourcen verfügt, ergibt sich aus dem Umstand, wonach er zur psychiatrischen Exploration "alleine mit dem Auto zur Untersuchung angereist" ist (vgl. IV-act. 136-146/164 oben; siehe auch IV-act. 136-145/164 Mitte, wonach der Versicherte weiterhin im Besitz 10 eines Fahrausweises ist und bisher kein Einzug erfolgte). Eine zumutbare Ver- besserung des Gesundheitszustands (und letztlich wohl auch der Leistungs- fähigkeit) wäre schliesslich in einer erheblichen Gewichtsabnahme zu erblicken (vgl. IV-act. 136-16/164 unten und IV-act. 136-76/164 Ziff. 8.3.1, wobei insge- samt als eher unwahrscheinlich beurteilt wurde, dass die Leistungsfähigkeit des Versicherten über die gutachtlich vorgenommene Arbeitsfähigkeitsschätzung ge- steigert werden könnte). Soweit sich der Beschwerdeführer auf eine zu erwartende Verschlechterung der Nierenfunktion und eine erneute Verlaufskontrolle (2 Jahre nach dem MEDAS- Gutachten vom 31.8.2018) beruft (vgl. Beschwerde, S. 7), ist auf die Ausführun- gen unter Erwägung 1.3 zu verweisen, wonach die künftige Entwicklung nach dem Erlass der angefochtenen Verfügung (als die gerichtliche Überprüfungsbe- fugnis zeitlich begrenzenden Stichtag) hier nicht zu berücksichtigen ist (sondern gegebenenfalls in einem neuen Verfahren). Aus all diesen Gründen ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung von einer verbliebenen zumutbaren Restarbeitsfähig- keit von rund 50% für adaptierte leichte wechselbelastende Tätigkeiten ausge- gangen ist. 5.Was die Kritik in der Beschwerde anbelangt, wonach keine verwertbare Ar- beitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt vorliege, wurde zum einen bereits oben festgehalten, dass die mangelhafte Ausschöpfung der bei einer Rentenzuspre- chung ermittelten Restarbeitsfähigkeit grundsätzlich - zumal bei mangelhafter Motivation - nicht zur Unzumutbarkeit einer solchen Restarbeitsfähigkeit führt (denn diesfalls würde eine unzureichende Motivation letztlich immer zu einem [höheren] Rentenanspruch führen). Zum andern wird in der Beschwerde (S. 11) zutreffend selber darauf hingewiesen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt auch Nischenarbeitsplätze anbietet, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen gesundheitlich beeinträchtigte Versicherte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_568/2010 vom 3.12.2010 Erw. 3.2 mit Hinweis). Auch wenn im Gutachten empfohlen wurde, "eine zukünftige Berufstätigkeit" "zunächst im geschützten Rahmen" aufzunehmen (vgl. IV-act. 136-18/164 unten), ist in der vorinstanzlichen Nichtberücksichtigung dieser Empfehlung kein relevanter Grund zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung zu erblicken, zumal die Motivation des Versicher- ten für eine wie auch immer ausgestaltete Teilzeitbeschäftigung nach der Akten- lage als fraglich erscheint (siehe oben, Angaben zur Motivation). Abgesehen da- von ist den Akten zu entnehmen, dass der Versicherte - entgegen der Argumen- tation in der Beschwerde - durchaus in der Lage ist, sich selbständig um eine 11 Verwertung des gutachtlich evaluierten Arbeitsfähigkeitsgrades zu bemühen, was durch die vorliegenden Stellenbewerbungen (vom 28.8.2019, 21.8.2019, 8.8.2019 und vom 29.7.2019) dokumentiert wird. Im Umstand, wonach diese zahlreichen Bewerbungen bislang keinen Erfolg zeitigten, ist kein IV-relevantes Unvermögen hinsichtlich der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit zu erblicken. Nach dem Gesagten bleibt es dabei, dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung auf einen massgebenden Arbeitsfähigkeitsgrad von 50% für adaptier- te leichte wechselbelastende Tätigkeiten abstellen durfte. 6.1Zu prüfen ist noch der Einkommensvergleich. In der angefochtenen Verfü- gung ging die Vorinstanz von einem Valideneinkommen von Fr. 57'475.75 aus, welches sie aus dem letzten Lohn des Versicherten bei der Firma C.________ AG (Fr. 49'400.-- per 2002) herleitete und gemäss der Entwicklung des Nominal- lohnindexes für Männer (Stand 2002 = 1933; Stand 2017 = 2249) auf Fr. 57'475.75 (per 2017) hochrechnete. 6.2Geht man von den von der Vorinstanz aus der Lohnstruktur 2016 hergelei- teten Tabellenlöhnen aus, wonach ein männlicher Arbeitnehmer im Jahre 2017 bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden ein durchschnittliches Jahressalär von Fr. 67'102.-- erzielte, was umgerechnet auf eine durchschnittliche wöchentli- che Arbeitszeit von 41.6 Wochenstunden ein Jahresgehalt von Fr. 69'786.10 er- gibt (vgl. IV-act. 152-7/11 unten), resultiert im Vergleich zum oben ermittelten Va- lideneinkommen (57'475.75) ein Minderverdienst von Fr. 12'310.35 (69'786.10 minus 57'475.75) bzw. bezogen auf den durchschnittlichen Tabellenlohn 2017 für Hilfsarbeiter (69'786.10) ein prozentualer Minderverdienst von 17.64% (12'310.35 : 69'786.10 x 100). Dieser IV-fremde Minderverdienst im Gesundheitsfall (bzw. das aus IV-fremden Gründen unterdurchschnittliche Valideneinkommen) ist im konkreten Fall seitens des Invalideneinkommens durch eine entsprechende Her- absetzung des (den Tabellenlöhnen entnommenen) Invalideneinkommens zu berücksichtigen, wobei die Parallelisierung rechtssprechungsgemäss nur inso- weit vorzunehmen ist, als die prozentuale Abweichung den Erheblichkeitsgrenz- wert von 5% übersteigt (vgl. Ulrich Meyer/ Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., Rz.123ff. zu Art. 28a IVG mit Hinweisen). Dies führt zu einer Parallelisierung um 12.64%. 6.3Damit ist als Ausgangspunkt zur Ermittlung des massgebenden Invaliden- einkommens zunächst vom erwähnten Tabellenlohn für Hilfsarbeiter per 2017 von Fr. 69'786.10 auszugehen, wovon unter Berücksichtigung der vorstehend dargelegten Parallelisierung von Validen- und Invalideneinkommen lediglich 87.36% bzw. Fr. 60'965.10 zu berücksichtigen sind (69'786.10 minus 12.64% von 12 69'786.10). Von diesem Zwischenergebnis sind bei einer massgebenden Arbeits- fähigkeit von 50% zunächst Fr. 30'482.55 heranzuziehen. Berücksichtigt man zu- dem die grosse Palette von Einschränkungen (wie sie in Erwägung 2.3 im Ein- zelnen gutachtlich hergeleitet wurden) sowie zusätzlich, dass im Gutachten ein Wiedereinstieg zunächst in einem geschützten Rahmen empfohlen wurde, womit eine besondere Rücksichtnahme eines potentiellen Arbeitgebers nachvollziehbar ist, rechtfertigt es sich im konkreten Fall, den maximal möglichen leidensbeding- ten Abzug von 25% zu gewähren. Damit ist das massgebende Invalideneinkom- men auf Fr. 22'861.90 (30'482.55 x 0.75) zu veranschlagen. 6.4Stellt man dieses Invalideneinkommen von Fr. 22'861.90 dem oben herge- leiteten Valideneinkommen von Fr. 57'475.75 gegenüber, resultiert ein IV-Grad von abgerundet 60% (57'475.75 minus 22'861.90 = 34'613.85; 34'613.85 : 57'475.75 x 100 = 60.22). Damit ist ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente aus- gewiesen. Anzufügen ist, dass das vorliegende Ergebnis unmissverständlich auch Züge einer vermittelnden Vergleichslösung aufweist, welche den Beson- derheiten des konkreten Einzelfalles (mit den komplexen schweren Krankheiten) und damit letztlich auch einer Einzelfallgerechtigkeit Rechnung trägt. Die Festle- gung und Nachzahlung der zusätzlich geschuldeten Rentenbeträge ist Sache der Vorinstanz. 7.Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde insoweit teilweise als begründet, als im Rahmen der vorinstanzlich vorgenommenen Rentenrevision ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente resultiert. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Zudem wird dem beanwalteten Beschwerdeführer für das Teilobsiegen eine reduzierte Par- teientschädigung zugesprochen. Für die Höhe der Entschädigung ist auf den kantonalen Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) abzustel- len, welcher für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 ei- nen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht. Nach § 2 GebTRA werden als Bemessungskriterien insbesondere die Wichtigkeit der Streitsache, ihre Schwierigkeit, der Umfang und die Art der Arbeitsleistung sowie der notwendige Zeitaufwand berücksichtigt. Zusammenfassend ist die Parteientschädigung auf insgesamt Fr. 1'850.-- zu veranschlagen (inkl. MwSt und Auslagen).13 Demnach erkennt das Verwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird insoweit im Sinne der Erwägungen gutgeheissen und die angefochtene Verfügung vom 10. Juli 2019 dahingehend abgeändert, dass die bisherige Viertelsrente ab 1. Juli 2017 auf eine Dreiviertelsrente (IV-Grad 60%) erhöht wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und den Parteien je zur Hälfte (je Fr. 250.--) auferlegt. Dies wird zahlungsverkehrsmässig so umgesetzt, dass das Gericht den vom Beschwerdeführer einbezahlten Kos- tenvorschuss von Fr. 500.-- einbehält und die Vorinstanz dem Rechtsver- treter des Beschwerdeführers noch Fr. 250.-- zu bezahlen hat. 3. Für das vorliegende Teilobsiegen wird dem beanwalteten Beschwerdefüh- rer zu Lasten der IV-Stelle eine Parteientschädigung von Fr. 1'850.-- zuge- sprochen. 4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer- de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei- zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes- gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 5. Zustellung an: -an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R) -die Vorinstanz (R) -und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A). Schwyz, 13. November 2019 Im Namen des Verwaltungsgerichts Der Vizepräsident: Der Gerichtsschreiber: *Anforderungen an die Beschwerdeschrift Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru- mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Versand: 25. November 2019