<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AB.2016.00080</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.____</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Orlando Rabaglio</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">rabaglio schär ag</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seefeldstrasse 45, Postfach, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Ausgleichskasse für das schweizerische Bankgewerbe</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 53, Postfach 1051, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die X.____ ist der Ausgleichskasse für das schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerische Bankgewerbe angeschlossen. Die Revisionsstelle der Ausgleichskasse führte am 19. April 2016 eine Arbeitgeberkontrolle für die Kontrollperiode 2011 - 2015 durch. Dabei hielt sie fest, dass gemäss Anschlussvertrag die Vorsorgebei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träge je zu 50 % durch die Arbeitgeberin und die Arbeitnehmer finanziert würden. Die BVG-Arbeitnehmerbeiträge seien aber trotz der reglementarischen Vereinba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung mit der Vorsorgeeinrichtung nicht [vom Lohn] abgezogen worden. Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig wurde vermerkt, dass der Anschlussvertrag rückwirkend per 1. Januar 2016 angepasst worden sei. Gemäss geändertem Anschlussvertrag übernehme die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitgeberin nunmehr die BVG-Prämien zu 100 % (Urk. 8/4/6 S. 3, vgl. auch Urk. 8/4/2). Mit Verfügung vom 23. Mai 2016 forderte die Ausgleichskasse von der X.____ die Nachzahlung paritätischer Beiträge für die Jahre 2011- 2015 in der Höhe von Fr. 48'574.65 (Urk. 8/2). Zudem stellte sie mit gleichem Datum eine Verzugszinsabrechnung über Fr. 5'632.85 zu (Urk. 8/3). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2016 fest (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die X.____ mit Eingabe vom 1. De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2016 Beschwerde und beantragte die ersatzlose Aufhebung des angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Entscheids (Urk. 1 S. 1). Die Ausgleichskasse schloss in der Beschwerdeant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom 16. Dezember 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was der X.____ zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erlässt eine Ausgleichskasse im Gebiet der paritätischen Beiträge eine Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung, so stellt sie eine Beitragsschuld sowohl des Arbeitgebers wie des Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmers fest (Art. 4 und 5 sowie Art. 12 und 13 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung; AHVG). Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind in glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Weise betroffen, weshalb die Verfügung im Hinblick auf die Wahrung des rechtlichen Gehörs grundsätzlich beiden zu eröffnen ist. </span></p><p><span> </span><span>Dies gilt </span><span>nicht nur, wenn das Beitragsstatut oder die Natur einzelner Zahlungen streitig ist, sondern auch bei nachträglichen Lohnerfassungen, wenn umstritten ist, ob bestimmte Vergütungen zum massgebenden Lohn im Sinne von Art. 5 Abs.</span><span> 2 AHVG gehören (BGE 113 V 4 E</span><span>. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Da die</span><span> Arbeitgeber</span><span>in</span><span> mit Bezug auf die nacherfassten Entgelte sowohl </span><span>ihre</span><span> eige</span><span>nen Beiträge als auch die Arbeitnehme</span><span>rbeiträge übernimmt (Urk. 2 S. 2, Urk. 8/7)</span><span>, ist es indessen nicht zu beanstanden, dass </span><span>die Verfügung vom 23. Mai 2016 (Urk. 3/8)</span><span> respektive der Einsprache</span><span>entscheid vom 16. Dezember 2016 (Urk. 2) </span><span>den betroffenen Arbeitnehmern offensichtlich nicht eröffnet worden sind, und es kann auch eine Beiladung im vorliegenden Verfahren unterbleiben</span><span>.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 AHVG werden vom Einkommen aus un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbstständiger Erwerbstätigkeit, dem massgebenden Lohn, Beiträge erhoben. Als massgebender Lohn gilt gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 AHVG jedes Entgelt für in unselbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. Zum massgebenden Lohn gehören begrifflich sämtliche Bezüge der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers, die wirtschaftlich mit dem Arbeitsverhältnis zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängen, gleichgültig, ob dieses Verhältnis fortbesteht oder aufgelöst worden ist und ob die Leistungen geschuldet werden oder freiwillig erfolgen. Als beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtiges Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit gilt somit nicht nur unmittelbares Entgelt für geleistete Arbeit, sondern grundsätzlich jede Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung oder Zuwendung, die sonstwie aus dem Arbeitsverhältnis bezogen wird, soweit sie nicht kraft ausdrücklicher gesetzlicher Vorschrift von der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragspflicht ausgenommen ist. Grundsätzlich unterliegen nur Einkünfte, die tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich geflossen sind, der Beitragspflicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 133 V 153 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht zum massgebenden Lohn gehören nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 lit. a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reglementarische Beiträge des Arbeitgebers an Vorsorgeeinrichtungen, welche die Voraussetzungen der Steuerbefreiung nach dem Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) erfüllen (dazu die Erläuterungen zu den Änderungen der AHVV auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 1997, AHI 1996 S. 270 ff.; Bundesamt für Sozialversicherungen, Weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitung über den massgebenden Lohn [WML] in der AHV, IV und EO [Stand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2011]). Unter dem Titel von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 lit. a AHVV sind von der (AHV-rechtlichen) Beitragspflicht nur Vorsorgebeiträge befreit, welche der Arbeitgeber gestützt auf ihm grundsätzlich entzogene, jedenfalls nicht ad hoc im Einzelfall abänderbare normative Grundlagen schuldet. Dabei kann es sich um regelmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige, periodische oder allenfalls anlässlich einer vorzeitigen Pensionierung anfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lende Einlagen handeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 136 V 16 E. 5.2.3.1, BGE 133 V 556 E. 7.4 und E. 7.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Reglementarisch (oder statutarisch) geschuldet sind Beiträge des Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bers an Vorsorgeeinrichtungen nicht schon dann, wenn das Reglement eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage des Arbeitgebers zulässt; es muss sie für eine bestimmte, im Arbeitsverhältnis begründete Situation vorschreiben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V 321 E. 1.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig ist, ob es sich bei den (hälftigen) BVG-Beiträgen für die Jahre 2011 - 2015, die laut Anschlussvertrag von den Arbeitnehmern geschuldet waren, deren Bezahlung an die Vorsorgeeinrichtung jedoch von der Beschwerdeführerin als Arbeitgeberin übernommen worden war (ohne aber darauf mit der Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse die paritätischen Beiträge abzurechnen), um «reglementarische Beiträge des Arbeitgebers an die Vorsorgeeinrichtung» handelt und ob somit der Freistellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tatbestand des Art. 8 lit. a AHVV gegeben ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im massgebenden Anschlussvertrag vom 11. Dezember 2001 wird unter Punkt «I. Finanzierung» vorgesehen, dass die Vorsorgebeiträge (bezüglich Altersgutschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, Sicherheitsfonds und Risikobeiträge) zu 50 % von den Arbeitnehmern getra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden (Urk. 3/2 S. 3). Es fehlt somit an einer reglementarischen Grundlage im formellen Sinn, die die vollständige Übernahme der Vorsorgebeiträge durch die Arbeitgeberin vorschreiben würde. Dies anerkennt auch die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin (Urk. 1 S. 4). Sie macht aber geltend, es sei nicht notwendig, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung, welche die Arbeitgeberin zur Tragung der reglementarischen Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmerbeiträge verpflichte, formell im Reglement festgeschrieben sei. Vielmehr komme es darauf an, dass die Leistungspflicht für die Arbeitgeberin verbindlich sei, sie also die Beiträge tatsächlich schulde und sie sich dieser Pflicht nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitig und jederzeit entledigen könne. Die Verbindlichkeit könne sich laut Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht aus Vertrag oder Gesetz ergeben. Dies sei vorliegend der Fall. Denn sämtliche Arbeitsverträge enthielten die zwingende Bestimmung, wonach die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitgeberin die vollen BVG-Beiträge zu übernehmen habe (Urk. 1 S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In BGE 133 V 556, auf welchen Entscheid sich die Beschwerdeführerin bei ihren Ausführungen bezieht, führte das Bundesgericht aus, reglementarische Beiträge im Sinne der Verordnungsbestimmung meine finanzielle Zuwendungen an die berufliche Vorsorge, welche - wie es deren Wesen als Versicherung entspreche - vor Eintritt der versicherten Risiken verbindlich (durch Vertrag oder Gesetz) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt worden und vom Arbeitgeber während des Vorsorgeverhältnisses oder spä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">testens im ebenfalls zum Voraus festgelegten künftigen Versicherungsfall zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten seien. Wenn beispielsweise ein Gesamtarbeitsvertrag festlege, dass die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitnehmer mit 60 Jahren vorzeitig in Pension gehen könnten und der Arbeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber für die Kosten dieser Frühpensionierungen aufkomme, läge eine zum Abzug der Beiträge nach Art. 8 lit. a AHVV berechtigende Versicherungslösung vor (E. 7.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Annahme reglementarischer Beiträge bedarf es mithin einer verbindlichen Festlegung durch Vertrag oder Gesetz. Ob hierfür ein (Individual)Arbeitsvertrag in Frage kommt, erscheint äusserst zweifelhaft. Ihm fehlt wohl das erforderliche Mass an Verbindlichkeit, denn anders als etwa bei Gesamtarbeitsverträgen steht es - wie die Beschwerdegegnerin zutreffend bemerkt (Urk. 2, 7) - der Arbeitgebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin frei, im Rahmen der individuellen Arbeitsverträge unterschiedliche Regelun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auszuhandeln. Bei abweichender vorsorgerechtlicher Regelung läuft die Pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xis der Beschwerdeführerin auf einen abgabefreien Lohnteil hinaus, was nicht gesetzeskonform ist. Wie es sich damit genau verhält, braucht indessen nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessend beurteilt zu werden, da im konkreten Fall jedenfalls keine Verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung seitens der Arbeitgeberin zur vollständigen Übernahme der Vorsorgebeiträge bestand. Die einzelnen Arbeitsverträge enthielten die Bestimmung: «Als freiwil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige Leistung der X.____ wird der BVG-Arbeitnehmer-Beitrag durch die Firma übernommen» (vgl. etwa Urk. 3/3 Ziff. 3 lit. a). Dass das Wort «freiwillig» im üblich verwendeten Sinn gemeint war, ergibt sich auch aus dem Gesamtkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">text. Im Zusammenhang mit Gratifikationen, Prämien und Sonderzahlungen als (weitere) freiwillige Zahlungen wird im Arbeitsvertrag ausdrücklich festgehalten, dass ein Rechtsanspruch weder dem Grunde noch der Höhe nach bestehe (Urk. 3/3 Ziff. 3 lit. c). Von einer zwingenden Bestimmung, welche die Beschwerdeführerin zur Tragung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der reglementarischen Arbeitnehmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verpflichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen der Ansicht der Beschwerdeführerin somit keine Rede sein. Daran ändert nichts, dass sie letztlich für die Vorsorgebeiträge vollständig aufkam. Sodann kann ihr nicht gefolgt werden, soweit sie sich auf das Bundesgerichtsurteil 9C_905/2010 vom 31. Mai 2011 beruft (Urk. 1 S. 5). In jenem Fall ging es um die Frage, ob Einlagen in die für die Kaderärzte und Kaderärztinnen errichtete Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzversicherung der beruflichen Vorsorge als Beiträge des Arbeitgebers oder der Arbeitnehmenden zu qualifizieren waren. Nach der einschlägigen kantonalen Verordnung sollten die Gutschriften an die Vorsorge vom Staat und von den Versicherten zu gleichen Teilen geleistet werden. Dieses Erfordernis erachtete das Bundesgericht mit der von der Arbeitgeberin ins Auge gefassten Lösung, in einem ersten Schritt den Lohn der Kaderärzte zu kürzen (bzw. das Einkommen im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang der neuen Arbeitgeber zu senken) und in einem zweiten Schritt das durch Lohnkürzung eingesparte Geld dazu zu verwenden, den Arbeitgeberanteil an die Zusatzversicherung zu bezahlen, als erfüllt. Diesem Bundesgerichtsurteil lag also die Konstellation zu Grunde, dass eine Lösung zu finden war, «um eine erweiterte, paritätisch ausgestaltete Vorsorgeregelung zu treffen» (so E. 5). Solches ist vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend gerade nicht der Fall.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Revisionsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin hatte bereits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2008 (für d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Kontrollperiode 2003 - 2006) sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 (für d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Kontrollpe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riode 2007 - 2012) je eine Arbeitgeberkontrolle durchgeführt (Urk. 8/4/5, 8/4/6). Dabei gab es keine Beanstandungen. Im Bericht vom 27. Januar 2012 war zwar vermerkt worden, dass die Arbeitgeberin die gesamten BVG-Beiträge übernehme. Zu einer Nachforderung seitens der Ausgleichskasse kam es danach jedoch nicht (vgl. Urk. 1 S. 2). Ob in diesem Verhalten der Ausgleichskasse eine Zusicherung zu erblicken war, dass die von der Beschwerdeführerin gehandhabte Abrechnung der Beiträge rechtskonform sei, kann offenbleiben. Massgebend ist, dass die Rechtsbeständigkeit früherer Beitragsverfügungen grundsätzlich längstens bis zum Ende des jeweiligen Beitragsjahres reichen (BGE 124 V 150 E. 7a). Damit verbleibt kein Raum für den von der Beschwerdeführerin angerufenen Vertrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ensschutz (BGE 121 V 65 E. 2a-b; ferner Bundesgerichtsurteil 9C_443/2017 vom 11. Januar 2018 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Orlando Rabaglio</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Ausgleichskasse für das schweizerische Bankgewerbe</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>