A bteilung III C -2371/2006 {T 0/2} U rteil vom 17. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Eduard Acherm ann (Vorsitz) R ichter Alberto M euli (Abteilungspräsident) R ichter Francesco Parrino G erichtsschreiber D aniel Stufetti 1. G ew erkschaft X._______, 2. B ._______, 3. W ._______, 4. G ._______, alle vertreten durch Fürsprecher Thom as Tribolet, Zinggstrasse 16, 3007 Bern, Beschw erdeführer, gegen B VG -Sam m elstiftung der R entenanstalt, G eneral-G uisan-Q uai 40, Postfach 4338, 8022 Zürich, Beschw erdegegnerin, B undesam t für Sozialversicherungen B SV, Effingerstrasse 20, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend Ä nderung der Stiftungsstatuten der B VG -Sam m elstiftung der R entenanstalt, Zürich. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie BVG -Sam m elstiftung der R entenanstalt (nachfolgend Beschw erdegeg- nerin) ist eine Vorsorgeeinrichtung, w elche die berufliche Vorsorge nach dem Bundesgesetz vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, H inter- lassenen- und Invalidenvorsorge (BVG , SR 831.40) für die ihr angeschlos- senen Arbeitgeber und für w eitere Personen durchführt, auf w elche das BVG anw endbar ist und die sich der Stiftung anschliessen. Sie ist eine ge- sam tschw eizerisch tätige Sam m eleinrichtung in der R echtsform einer Stif- tung. Stifterin ist die Schw eizerische Lebensversicherungs- und R entenan- stalt, w elche die Beschw erdegegnerin am 18. N ovem ber 1983 errichtete. D ie Beschw erdegegnerin untersteht der Aufsicht des Bundesam tes für So- zialversicherungen (nachfolgend Vorinstanz). B. M it den Beschlüssen des Stiftungsrates vom 15. Januar 2005 und 4. Feb- ruar 2005 (act. B 1 Beilage 11.d) änderte die Beschw erdegegnerin ihre Stiftungsstatuten (nachfolgend w ie von der Vorinstanz und der Beschw er- degegnerin bezeichnet: U rkunde) vom 18. N ovem ber 1983 und setzte die- se rückw irkend auf den 1. Januar 2005 in Kraft. D ie w ichtigste Änderung betraf Art. 6, w elcher die Zusam m ensetzung und Aufgaben des Stiftungs- rates regelt. D ie neue Fassung dieser Bestim m ung lautete w ie folgt: "D er Stiftungsrat besteht aus zehn M itgliedern. Er setzt sich aus je vier Vertretern und Vertreterinnen der Arbeitnehm erschaft und der Arbeitgeber- schaft sow ie aus zw ei Vertretern und Vertreterinnen der Stifterin zusam - m en. D ie Vertreter und Vertreterinnen der Arbeitnehm er- und Arbeitgeberschaft w erden von den Verw altungskom m issionsm itgliedern der einzelnen der Stiftung angeschlossenen Arbeitgeber gew ählt. D er Stiftungsrat erlässt be- treffend W ahlberechtigung und M odalitäten der W ahl ein W ahlreglem ent. D ie Vertreter und Vertreterinnen der Stifterin w erden von dieser bestim m t. D ie Konstituierung des Stiftungsrates, die Am tsdauer, die Form der Be- schlussfassung, die Vertretung sow ie die Art der Zeichnung w erden in der gem äss Art. 5 Abs. 2 zu erlassenden G eschäftsordnung geregelt. D er Stiftungsrat sorgt für die D urchführung der Stiftungsaufgaben und trifft die zur Erreichung des Stiftungszw eckes notw endigen M assnahm en, so- w eit dafür nicht die Verw altungskom m issionen der einzelnen angeschlos- senen Arbeitgeber zuständig sind." C . D ie neu gefasste U rkunde w urde von der Vorinstanz m it Verfügung vom 18. M ärz 2005 w ie folgt genehm igt (act. B 18): "1. D ie U rkunde der BVG -Sam m elstiftung der R entenanstalt w ird entsprechend dem Antrag des Stiftungsrates vom 4. M ärz 2005 gem äss Stiftungsratsbeschluss vom 15. Januar 2005 und 4. Februar 2005 neu gefasst. D er beiliegende Anhang 1 – 4 m it dem neuen U rkundentext bildet Bestandteil dieses D ispositivs und tritt anstelle des bisherigen U rkundentextes. 2. D er bisherige Stiftungsrat w ird erm ächtigt, bis zur Einsetzung des neuen paritätischen Stiftungsrates die laufenden G eschäfte treuhänderisch w eiterzuführen. 3. Einer allfälligen Beschw erde gegen diese Verfügung w ird die 3 aufschiebende W irkung entzogen. 4. D as H andelsregisteram t w ird eingeladen, die notw endigen Änderungen vorzunehm en. 5. (Eröffnung) 6. (R echtsm ittelbelehrung)." Zur Begründung verw ies die Vorinstanz auf die gem äss BVG neu geregel- te paritätische Verw altung von Sam m el- und G em einschaftsstiftungen (Art. 51 BVG ), w elche m it der 1. BVG -R evision auf den 1. April 2004 eingeführt w urde. Zur neuen Zusam m ensetzung des Stiftungsrates (Art. 6 der U rkun- de) führte sie aus, die vorgesehenen zw ei Vertreterinnen und Vertreter der Stifterin seien im Sinne einer M inderheitsbeteiligung zulässig, nachdem die Stifterin aufgrund des bestehenden Vollversicherungsvertrages m it der Be- schw erdegegnerin die Verantw ortung für die R isikoversicherung und die Verm ögensanlage ausschliesslich selber trage (D ispositivziffer 1). Bis der neue Stiftungsrat gew ählt und eingesetzt w erde, sei im Sinne einer effizi- enten Verw altung der bisherige Stiftungrat erm ächtigt, die laufenden G e- schäfte treuhänderisch fortführen (D ispositivziffer 2). D ie H andlungsfähig- keit der Stiftung dürfe nicht gefährdet w erden, w eshalb einer allfälligen Be- schw erde die aufschiebende W irkung zu entziehen sei (D ispositivziffer 3). D . G egen diese Verfügung erhoben die Beschw erdeführer 1 - 4 am 2. M ai 2005 Beschw erde bei der Eidgenössischen Beschw erdekom m ission der beruflichen Alters-, H interlassenen- und Invalidenvorsorge (nachfolgend Eidgenössische Beschw erdekom m ission BVG ). Sie stellten folgende An- träge (act. B 20) : "1. D ie Verfügung des Bundesam tes für Sozialversicherung vom 18. M ärz 2005 sei aufzuheben, und es sei der Stiftungsurkunde der BVG -Sam m el- stiftung der R entenanstalt, insbesondere Art. 6, die G enehm igung zu ver- w eigern. 2. D ie gestützt auf Art. 5 und 6 der obenerw ähnten Stiftungsurkunde erlas- senen R eglem ente (und eine allfällige G eschäftsordnung) bezüglich W ahl des Stiftungsrates seien aufzuheben, und die darauf gestützten W ahlen in den Stiftungsrat seien als ungültig zu erklären. 2.1 Eventualiter: D as Bundesam t für Sozialversicherung sei anzuw eisen, die gestützt auf die U rkunde erfolgten W ahlen zu annullieren, da sie rechtsw idrig zustande gekom m en sind. 3. D as Bundesam t für Sozialversicherung sei unter Ansetzung einer 30-tä- tigen Frist ab Entscheid der Beschw erdekom m ission anzuw eisen, einen in- terim istischen Stiftungsrat zu bestellen, der sich aus je vier Vertrauensleu- ten der Spitzenorganisationen der Arbeitnehm er- und Arbeitgeberverbände zusam m ensetzt. D ieser interim istische Stiftungsrat sei m it der Führung der Stiftung und – nach rechtskräftiger G enehm igung gesetzeskonform er Sta- tuten und R eglem ente - m it der D urchführung der N euw ahl des Stiftungs- rates zu betrauen. 4. Einer Beschw erde gegen den Entscheid der Beschw erdekom m ission sei die aufschiebende W irkung zu entziehen". D es W eiteren beantragten die Beschw erdeführer vollständige Aktenein- sicht bei der Vorinstanz (Antrag 5).4 Zur Begründung der Beschw erdelegitim ation führte die Beschw erdeführe- rin 1 aus, sie vertrete die Interessen der ihr angeschlossenen Arbeitneh- m er, w elche bei der Beschw erdegegnerin versichert und zur Beschw erde gegen die angefochtene Verfügung berechtigt w ären. D eren Zahl könne gem äss Pensionskassenstatistik 2002 des Bundesam tes für Statistik m it ca. 13'000 angenom m en w erden, w as rund 6,7 Prozent der ca. 200'000 X._______-M itglieder ausm ache. D ie Beschw erdeführer 2 – 4 m achen gel- tend, sie seien als Versicherte der Beschw erdegegnerin von den vom Stif- tungsrat zu treffenden Entscheiden unm ittelbar betroffen. D iese w ürden m itunter von der personellen Zusam m ensetzung des Stiftungsrates abhän- gen. Zur Begründung ihrer Anträge trugen die Beschw erdeführer 1 – 4 vor, die N euregelung von Art. 51 BVG gelte für alle registrierten Vorsorgeeinrich- tungen, also auch für Sam m elstiftungen w ie die Beschw erdegegnerin. D a- nach dürfe der Stiftungsrat als oberstes O rgan ausschliesslich aus gleich vielen Arbeitgeber- und Arbeitnehm ervertretern bestehen; Vertreter der Stifterin seien som it nicht m ehr zulässig. Bei der D urchführung der N eu- w ahlen in den Stiftungsrat habe die Beschw erdegegnerin zudem den G rundsatz der Parität verletzt: So enthielten die W ahlvorschläge für die Ar- beitnehm ervertreter praktisch nur Kandidaten, die der G ruppe der leiten- den Angestellten angehörten. D adurch sei die gem äss Art. 51 Abs. 2 Bst. b BVG verlangte angem essene Vertretung der veschiedenen Arbeitneh- m erkategorien nicht gew ährleistet. D ie W ahlen seien deshalb als ungültig zu erklären und zu w iederholen. D am it die U m setzung der neuen R ege- lung über die Parität dadurch nicht verzögert w erde, m üsse unverzüglich ein unabhängiger und interim istischer Stiftungsrat eingesetzt w erden. E. M it Eingabe vom 6. Juli 2005 nahm die Vorinstanz zur Beschw erde Stel- lung (act. B 30). Sie beantragte die vollum fängliche Abw eisung der Be- schw erde. In form eller H insicht m achte sie geltend, die Beschw erdeführe- rin 1 sei von der angefochtenen Verfügung nicht berührt und deshalb zur Beschw erde nicht legitim iert. Bei den Beschw erdeführern 2 – 4 sei deren Versicherteneigenschaft und dam it ihre Beschw erdelegitim ation nicht nachgew iesen. In m aterieller H insicht trug sie vor, das G esetz lasse eine Sonderbehandlung von Sam m eleinrichtungen, w elche w ie vorliegend alle R isiken (Alter, Tod und Invalidität) und die Verm ögensverw altung der Stif- terin als Versicherungseinrichtung übertragen hätten, zu (Art. 51 Abs. 3 BVG ) und verw ies dabei auf die "M itteilungen über die berufliche Vorsorge N r. 77" vom 7. O ktober 2004 des Bundesam tes für Sozialversicherung. Auch bei der Vertretung der unterschiedlichen Arbeitnehm erkategorien sei bei der Sam m elstiftung in Anbetracht ihrer besonderen Struktur eine Son- derbehandlung gegenüber unternehm enseigenen Vorsorgeeinrichtungen zulässig. Schliesslich seien auch praktische Aspekte zu berücksichtigen. So seien der Beschw erdegegnerin rund 23'000 U nternehm ungen von un- terschiedlicher G rösse und m it unterschiedlichen Tätigkeiten in verschie- denen Zw eigen angeschlossen. Zur beantragten Akteineinsicht stellte sich die Vorinstanz auf den Standpunkt, diese sei dem R echtsvertreter der Be- schw erdeführer im R ahm en des Verfanrens zur G enehm igung der U rkun-5 de genügend gew ährt w orden. F. D ie Beschw erdegegnerin beantragte in ihrer Vernehm lassung vom 12. O k- tober 2005 (act. B 40), es sei auf die Beschw erde der Beschw erdeführerin 1 nicht einzutreten; falls darauf eingetreten w erde, sei sie vollum fänglich abzuw eisen. D ie Beschw erde der übrigen Beschw erdeführer sei abzuw ei- sen. D ie Beschw erdegegnerin m acht zur Begründung ihrer Anträge gel- tend, die Beschw edelegitim ation der Beschw erdeführerin 1 sei deshalb nicht gegeben, w eil diese als G ew erkschaft nicht D estinatärin der Be- schw erdegegnerin sein könne und zudem nicht über eine M ehrheit oder eine G rosszahl von M itgliedern verfüge, die D estinatäre sind. D ie U m set- zung des G rundsatzes der paritätischen Verw altung lasse der Beschw er- degegnerin, auch im R ahm en der N euregelung von Art. 51 BVG eine ge- w isse O rganisationsfreiheit. D ie N ichtzulassung von Vertretern der Stifterin im Stiftungsrat w ürde diese Privatautonom ie überm ässig einschränken und auch dem Stifterw illen entgegen stehen. W as die D urchführung der W ahl in den Stiftungsrat anbelangt, m acht die Beschw erdeführerin geltend, w e- gen ihrer besonderen Struktur als Sam m elstiftung sei es nicht m öglich, dass die Versicherten ihre Vertreter unm ittelbar oder durch D elegierte w ählen können. D ie Vorinstanz habe deshalb eine andere Form der Ver- tretung ausdrücklich zugelassen. D anach hätten die Arbeitgeber- und Ar- beitnehm ervertreter der einzelnen Verw altungskom m issionen der Vorsor- gew erke der angeschlossenen Arbeitgeber das R echt, je einen Vertreter unter ihnen als Kandidat für die W ahl in den Stiftungsrat vorzuschlagen. G . In der R eplik vom 12. D ezem ber 2005 (act. B 58) hielten die Beschw erde- führer an ihren in der Beschw erde vom 2. M ai 2005 gestellten Anträge und deren Begründung fest. Ergänzend legte die Beschw erdeführerin 1 dar, dass eine grosse Zahl ihrer M itglieder bei der Beschw erdegegnerin versi- chert und deshalb von der angefochtenen Verfügung betroffen sei. Zudem legten sie den N achw eis der Versicherung der Beschw erdeführer 2 – 4 ins R echt. Zur Frage der paritätischen Zusam m ensetzung des Stiftungsrates hoben sie nochm als hervor, die Vertretung der Stifterin, w enn auch nur als M inderheit, sei in Art. 51 BVG nicht ausdrücklich vorgesehen und daher unzulässig. Sie entziehe den Arbeitgebern sow ie Arbeitnehm ern das aktive W ahlrecht. G egen die Vertretung der Stifterin spreche auch, dass die Stif- tung sich m it der G ründung rechtlich vollständig und unw iderruflich von der Stifterin gelöst habe. D er Einfluss der Stifterin und dam it eine Interessen- kollision sei im vorliegenden Fall unverkennbar, nachdem diese die Versi- cherung der R isiken und die Verm ögensverw altung für die Beschw erde- gegnerin durchführe. Zur W ahl der Arbeitnehm er in den Stiftungsrat m ach- ten die Beschw erdeführer nochm als geltend, die gew ählten vier Vertreter seien alle leitende Angestellte und in dieser Funktion nicht echte Arbeit- nehm ervertreter im Sinne des G esetzes. H . D ie Vorinstanz hielt in ihrer D uplik vom 12. Januar 2006 (act. B 67) an ih- ren Anträgen und deren Begründung gem äss Vernehm lassung vom 6. Juli 2005 fest und verzichtete auf eine w eitergehende Stellungnahm e. I. M it D uplik vom 30. Januar 2006 (act. B 69) hielt auch die Beschw erdegeg-6 nerin an ihren Anträgen und deren Begründung gem äss Vernehm lassung vom 12. O ktober 2005 fest. Sie bestritt w eiterhin die Legitim ation der Be- schw erdeführerin 1. Ebenso stellte sie in Abrede, dass die Vertretung der Stifterin zur Einflussnahm e und Interessenkollisionen im Stiftungsrat füh- ren könne, nachdem diese m it zw ei der insgesam t zehn Sitze in der deutli- chen M inderheit im Stiftungsrat vertreten sei. J. M it Schreiben vom 1. Februar 2006 schloss der Präsident der Eidgenössi- schen Beschw erdekom m ission BVG den Schriftenw echsel. K. Am 1. Januar 2007 ging das Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw al- tungsgericht über, das den Parteien m it Verfügung vom 22. Februar 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers bekanntgab. Es gingen keine Ausstandsbegehren ein. M it Verfügung vom 4. Juli 2007 gab das Bundes- verw altungsgericht den Parteien eine Änderung der Zusam m ensetzung des Spruchkörpers bekannt. Auch dagegen gingen innerhalb der ange- setzten Frist keine Ausstandsbegehren ein. L. D en m it Zw ischenverfügung vom 14. D ezem ber 2005 (act. B 59) vom Prä- sidenten der Eidgenössischen Beschw erdekom m ission BVG bei den Be- schw erdeführern erhobenen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.- für die m ut- m asslichen Verfahrenskosten haben diese rechtzeitig bezahlt (act. B 61). M . Auf die Ausführungen der Parteien w ird in den folgenden Erw ägungen - sofern erforderlich - näher eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verfügung der Vorinstanz vom 18. M ärz 2005, w elche ohne Zw eifel eine Verfügung im Sinne von Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) darstellt. D ie Beschw erde w urde frist- und form gerecht bei der Eidgenössischen Beschw erdekom - m ission BVG eingereicht (Art. 50 und 52 Vw VG ). 1.2 Beschw erden gegen Verfügungen der BVG -Aufsichtsbehörden beurteilte bis zum 31. D ezem ber 2006 die Eidgenössische Beschw erdekom m ission BVG (Art. 74 Abs. 2 Bst. a des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, H interlassenen- und Invalidenvorsorge [BVG , SR 831.40] in der in jenem Zeitpunkt geltenden Fassung). Per 31. D ezem ber 2006 w urde die Eidgenössische Beschw erdekom m issi- on BVG durch das Bundesverw altungsgericht abgelöst, das seine Tätigkeit am 1. Januar 2007 aufgenom m en und - sofern seine Zuständigkeit gege- ben ist - die Beurteilung der in diesem Zeitpunkt hängigen R echtsm ittel übernom m en hat; die Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 7 1.3 G em äss Art. 31 VG G beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw er- den gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG , sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. Zu den beim Bundesverw altungsgericht anfechtba- ren Verfügungen gehören jene der Aufsichtsbehörden im Bereiche der be- ruflichen Vorsorge (Art. 74 Abs. 1 BVG in der ab dem 1. Januar 2007 gel- tenden Fassung, in Verbindung m it Art. 33 lit. i VG G ). Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 VG G liegt in casu nicht vor. 1.4 1.4.1 D ie Beschw erdelegitim ation im Verfahren vor dem Bundesverw altungs- gericht bestim m t sich nach Art. 48 Vw VG (vgl. Art. 37 VG G ). D anach ist zur Beschw erde berechtigt, w er vor der Vorinstanz am Verfahren teilge- nom m en hat oder keine M öglichkeit zur Teilnahm e erhalten hat (Abs. 1 Bst. a), durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist (Abs. 1 Bst. b) und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ände- rungen hat (Abs. 1 Bst. c). D iese Voraussetzungen m üssen kum ulativ er- füllt sein. Zur Beschw erde berechtigt sind ferner Personen, O rganisationen und Be- hörden, denen ein anderes Bundesgesetz dieses R echt einräum t (Abs. 2). D as R echt der beruflichen Vorsorge kennt keine derartige R egelung, so dass sich die Beschw erdebefugnis im vorliegenden Verfahren allein nach Art. 48 Abs. 1 Vw VG richtet. 1.4.2 D ie angefochtene Verfügung regelt direkt nur R echte und Pflichten der Be- schw erdegegnerin als Vorsorgeeinrichtung, nicht aber diejenigen der Be- schw erdeführer 1 - 4. D iese sind som it nicht Adressaten der angefochte- nen Verfügung. Am vorinstanzlichen Verfahren haben sie denn auch nicht teilgenom m en. 1.4.3 W ird die Beschw erde von einer Person eingereicht, w elche w eder am vor- instanzlichen Verfahren teilgenom m en, noch Verfügungsadressatin ist, liegt eine so genannte D rittbeschw erde vor. D iese ist nach Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG nur zur Beschw erde legitim iert, w enn sie durch den an- gefochtenen Entscheid stärker als jederm ann betroffen ist und in einer be- sonderen, beachtensw erten, nahen Beziehung zur Streitsache steht. D as schutzw ürdige Interesse besteht darin, einen m ateriellen oder ideellen N achteil zu verm eiden, den der angefochtene Entscheid m it sich bringen w ürde (BG E 131 II 587 E.2,1 m it H inw eisen; ebenso FR ITZ G YG I, Bundes- verw altungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 158 m it H inw eisen). Auf dem G ebiet der beruflichen Vorsorge hat das Bundesgericht bei der Anfechtung von Verfügungen, w elche von den Aufsichtsbehörden im Ver- fahren gem äss Art. 61, 62 und 74 BVG erlassen w erden, den Versicherten und D estinatären der Vorsorgeeinrichtungen die Beschw erdelegitim ation grundsätzlich zuerkannt (BG E 112 Ia 180 E. 3d). 1.4.4 D ie Beschw erdeführer 2 – 4 w aren bei der Beschw erdegegnerin versichert und som it deren D estinatäre. Zudem w aren sie als Arbeitnehm ervertreter M itglieder der Verw altungskom m ission des Vorsorgew erkes ihres Arbeit-8 geberbetriebes, das der Beschw erdegegnerin angeschlossenen w ar. In dieser Funktion hatten sie die Interessen ihrer jew eiligen Vorsorgew erke gegenüber dem Stiftungsrat zu vertreten. D ies ergibt sich aus den Versi- cherungsausw eisen (act. B 57, Beilagen 23 – 25) sow ie w eiteren U nterla- gen der Beschw erdegegnerin (act. B 40a, Beilagen 2/1 und 2/2). Von der angefochtenen Verfügung sind die Beschw erdeführer 2 – 4 betroffen. Ihre Beschw erdelegitim ation ist deshalb gegeben. Auf ihre Beschw erde ist da- her einzutreten. 1.4.5 D ie Beschw erdeführerin 1 ist laut Statuten (act. B 16) eine gesam tschw ei- zerisch tätige G ew erkschaft, das heisst eine O rganisation der Arbeitneh- m enden. G em äss Lehre und R echtsprechung steht die Beschw erdebe- rechtigung einem Verband zu, w enn eine grosse Anzahl seiner M itglieder durch eine Verfügung betroffen w ird und die Beschw erdeerhebung nicht seinem statutarischen Zw eck zuw iderläuft. D abei geht es jew eils um priva- te, häufig w irtschaftliche Interessen der M itglieder, w eshalb m an auch von der egoistischen Verbandsbeschw erde spricht (vgl. zum G anzen BG E 119 Ib 374 E. 2a/aa, 113 Ib 363 E. 2a, m it H inw eisen; FR ITZ G YG I, Bundesver- w altungsrechtspflege, 2. Auflage, 1983, S. 159 ff.; ALFR E D KÖ LZ / ISABELLE H ÄN E R , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Auflage, 1998, N . 560 – 565). D ie Verbandsbeschw erde - w elche eine Art Prozessstandschaft darstellt - ist zulässig, w enn folgende Voraussetzungen kum ulativ erfüllt sind: • die Vereinigung m uss juristische Persönlichkeit besitzen; • sie m uss statutarisch zur W ahrung der in Frage stehenden Interessen der M itglieder befugt sein; • die in Frage stehenden Interessen sind Interessen der M itglieder insgesam t oder einer grossen Anzahl von M itgliedern; • jedes dieser M itglieder w äre für sich allein zur G eltendm achung dieser Interessen beschw erdebefugt. D ie Beschw erdeführerin 1 ist ein im H andelsregister eingetragener Verein (act. B 15) im Sinne von Art. 60 des Schw eizerischen Zivilgesetzbuches vom 10. D ezem ber 1907 (ZG B, SR 210; Art. 1 der Statuten, act. B 16). Sie bezw eckt unter anderem die Vertretung und Förderung der sozialen, w irt- schaftlichen, politischen und kulturellen Interessen der Arbeitnehm enden (vgl. Art. 3 Abs. 1 der Statuten) und bietet ihren M itgliedern zusätzliche Si- cherheit und Schutz m ittels professionellen D ienstleistungen (Art. 3 Abs. 3 der Statuten). Zu ihren M itgliedern zählen Arbeitnehm ende in Industrie, G ew erbe und Bau, in privaten D ienstleistungen und in der Landw irtschaft, N ichterw erbstätige sow ie R entnerinnen und R entner (Art. 4 und 5 der Sta- tuten). N ach unbestrittenen D arlegungen der Beschw erdeführerin 1 und der Be- scherdegegnerin w aren von der angefochtenen Verfügung insgesam t über 193'532 (oder rund 200'000) D estinatäre (aktive Versicherte und R entner) der Beschw erdegegnerin tatsächlich oder potentiell betroffen (Stand 9 2004). D avon w aren nach Angaben der Beschw erdeführerin 1 rund 13'000 D estinatäre deren M itglieder, w as bei einem G esam tbestand von rund 200'000 M itgliedern einem Anteil von rund 6,7 % entsprach (act. B 20, S. 4). D iesen Anteil bezifferte dem gegenüber die Beschw erdegegnerin nach ihren Angaben auf höchstens 4'838 Personen oder rund 2.4 % des M it- gliedbestandes (act. B 40a Beilage 1, S. 16, Ziff. 31). D ie Beschw erdefüh- rerin 1 stellte diese Angaben in ihrer R eplik (act. B 58) nicht konkret in Fra- ge. Som it ist von den Angaben der Beschw erdegegnerin auszugehen. Beim vorliegend gegebenen Anteil von Versicherten von 2.4% sieht das Bundesverw altungsgericht keine grosse Zahl von M itgliedern, w elche m it der Verbandsbeschw erde vertreten w erden sollen, w eshalb auf die Be- schw erde der G ew erkschaft X._______ (Beschw erdeführerin 1) bereits aus diesem G rund nicht einzutreten ist. Zw ar m acht die Beschw erdeführerin 1 geltend, ob eine grosse Anzahl M it- glieder betroffen sei, ergebe sich nicht ausschliesslich nach arithm etischen Betrachtungen. So könne bei G ew erkschaften allgem ein davon ausgegan- gen w erden, dass ein G rossteil der M itglieder bei der Pensionskasse versi- chert sei, ausserdem gehe es bei einer Vielzahl Betroffener auch darum , prozessökonom ische Aspekte zu berücksichtigen und C hancenungleich- heiten auszugleichen. N ach bundesgerichtlicher R echtsprechung genügt indes eine potentielle Betroffenheit nicht. Vielm ehr m üssen die M itglieder von der Verfügung un- m ittelbar betroffen sein (BG E 119 Ib 374 E. 2a/cc). D ies ist vorliegend nicht dargetan. M ithin ist auch keine grosse Zahl von M itgliedern der Be- schw erdeführerin 1 unm ittelbar von der angefochtenen Verfügung betrof- fen. D am it kann offensichtlich nicht gesagt w erden, dass die Beschw erde- führerin 1 in der vorliegenden Sache tatsächlich die M ehrheit oder m indes- tens eine G rosszahl ihrer M itglieder vertritt, w eshalb ihre Legitim ation zur Beschw erde auch aus diesem G runde nicht gegeben ist. Auf die Be- schw erde der Beschw erdeführerin 1 ist deshalb nicht einzutreten. 2. 2.1 D ie Beschw erdegegnerin ist laut Statuten eine Vorsorgeeinrichtung m it na- tionalem C harakter und untersteht dam it der Aufsicht des Bundesam tes für Sozialversicherungen (Art. 3 Abs. 1 Bst. a der Verordnung vom 29. Juni 1983 über die Beaufsichtigung und R egistrierung der Vorsorgeeinrichtun- gen [BVV 1, SR 831.435.1] in Verbindung m it Art. 61 Abs. 2 BVG ). D as BSV (Vorinstanz) w acht darüber, dass die ihrer Aufsicht unterstellten Vor- sorgeeinrichtungen die gesetzlichen Vorschriften einhalten (Art. 62 Abs. 1 BVG ). Insbesondere prüft es die Ü bereinstim m ung der reglem entarischen Bestim m ungen m it den gesetzlichen Vorschriften (Art. 62 Abs. 1 Bst. a BVG ). Ist die Vorsorgeeinrichtung w ie die Beschw erdegegnerin in der R echtsform einer Stiftung organisiert, übernim m t die Aufsichtsbehörde ge- m äss Art. 62 Abs. 2 BVG auch die Aufgaben nach Art. 84 Abs. 2 ZG B (Ü berw achung der zw eckm ässigen Verm ögensverw endung), Art. 85 ZG B (M itw irkung bei einer O rganisationsänderung) und Art. 86 ZG B (M itw ir- kung bei einer Zw eckänderung). 10 2.2 G egenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die aufsichtsrechtliche Prüfung der neu gefassten U rkunde auf Ü bereinstim m ung m it den gesetzli- chen Vorschriften und deren G enehm igung. 2.2.1 M it der angefochtenen Verfügung (D ispositivziffer 1) genehm igte die Vorin- stanz einen neuen U rkundentext (Fassung vom 15. Januar 2005), w elcher integral an Stelle des bisherigen U rkundentextes (Fassung vom 18. N o- vem ber 1983) trat. G em äss Art. 85 und 86 ZG B sind nur (w esentliche) O rganisations- und Zw eckänderungen der U m w andlung zugänglich. Insofern kann auch der Beschluss der U m w andlungsbehörde (hier der Vorinstanz) über die Ände- rung oder die Ergänzung des U rkundentextes nur w esentliche O rganisa- tions- und Zw eckänderungen betreffen. D er bestehende U rkundentext kann deshalb, sow eit er nicht von einer w esentlichen Änderung oder Er- gänzung erfasst w ird, nicht Verfügungsgegenstand der U m w andlungsbe- hörde sein. M ateriell betrachtet kann es darum gar keine integrale N eufas- sung der Stiftungsurkunde geben, w elche die urprüngliche Stiftungsurkun- de vollständig ersetzen w ürde, sondern es m uss sich bei der N eufassung im m er um eine abgeänderte oder ergänzte ursprüngliche Stiftungsurkunde handeln (vgl. Entscheid der Eidgenössischen Beschw erdekom m ission BVG vom 22. Septem ber 2006, veröffentlicht in Sozialversicherungsrecht, SVR 2007, BVG N r. 26, E. 2a). Eine w esentliche Änderung liegt im vorliegenden Fall nur betreffend Art. 6 der U rkunde (O rganisation und Befugnisse des Stiftungsrates) vor. 2.2.2 Streitig und zu prüfen ist deshalb einzig, ob Art. 6 der U rkunde, w elcher die Zusam m ensetzung und die Befugnisse des Stiftungsrates - der das oberste O rgan der Beschw erdegegner ist - regelt, m it Art. 51 BVG (paritäti- sche Verw altung) in Einklang steht. D iese G esetzesbestim m ung w urde im R ahm en der 1. BVG -R evision geändert und am 1. April 2004 ohne Ü ber- gangsbestim m ungen in Kraft gesetzt (AS 2004, 1677; BBl 2000, 2637). D ie zu prüfende Frage beurteilt sich nach den tatsächlichen und rechtli- chen Verhältnissen im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfü- gung vom 18. M ärz 2005. Som it ist vorliegend das neue R echt anw endbar. 2.3 2.3.1 Art. 51 BVG regelt die paritätische Verw altung der Vorsorgeeinrichtungen. D anach haben Arbeitnehm er und Arbeitgeber das R echt, die gleiche Zahl von Vertretern in das oberste O rgan der Vorsorgeeinrichtung zu entsenden (Abs. 1). D ie Versicherten w ählen ihre Vertreter unm ittelbar oder durch D elegierte. Ist dies w egen der Struktur der Vorsorgeeinrichtung, nam ent- lich bei Sam m elstiftungen, nicht m öglich, so kann die Aufsichtsbehörde andere Form en der Vertretung zulassen. D en Vorsitz des paritätischen O r- gans führt abw echslungsw eise ein Arbeitnehm er- und ein Arbeitgeberver- treter. D as paritätische O rgan kann jedoch die Zuordnung des Vorsitzes anders regeln (Abs. 3). N ach dem W ortlaut von Art. 51 steht das R echt, Vertreter in das oberste 11 O rgan zu entsenden (aktives und passives W ahlrecht) nur den Arbeitneh- m ern und dem Arbeitgebern zu und zw ar in gleichem U m fang. Ein aktives und passives W ahlrecht w eiterer Interessengruppen w ie vorliegend der Stifterin ist nicht vorgesehen. Insow eit ist zu schliessen, dass M itglieder des obersten O rgans ausschliesslich Arbeitgeber- und Arbeitnehm ervertre- ten sein können, und zw ar in gleicher Anzahl. U nter den Parteien besteht eine unterschiedliche Auffassung darüber, ob diese Vertreter dam it abschliessend aufgeführt w erden oder ob nach dem Sinn und Zw eck dieser Bestim m ung statutarisch auch Vertreter der Stifte- rin einer Sam m elstiftung dem Stiftungsrat als solche angehören können, solange deren Vertreter in der M inderheit sind und die paritätische Verw al- tung durch Arbeitgeber und Arbeitnehm er funktioniere. 2.3.2 N ach der bundesgerichtlichen R echtsprechung bildet der W ortlaut Aus- gangspunkt jeder Auslegung. Ist der Text nicht ganz klar und sind ver- schiedene Auslegungen m öglich, so m uss nach seiner w ahren Tragw eite gesucht w erden, unter Berücksichtigung aller Auslegungselem ente, na- m entlich des Zw ecks, des Sinnes und der dem Text zu G runde liegenden W ertung. Vom klaren, d. h. eindeutigen und unm issverständlichen W ortlaut darf nur ausnahm sw eise abgew ichen w erden, u. a. w enn triftige G ründe dafür vorliegen, dass der W ortlaut nicht den w ahren Sinn der Bestim m ung w iedergibt. Solche G ründe können sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestim m ung, aus ihrem G rund und Zw eck oder aus dem Zusam m en- hang m it anderen Vorschriften ergeben (BG E 126 V 468 E. 5a m it H inw ei- sen). 2.3.3 D er Zw eck des Art. 51 BVG liegt darin, eine effektiv gleichberechtigte M it- bestim m ung von Arbeitgeber- und Arbeitnehm ervertreter zu gew ährleisten und die Stellung der Arbeitnehm ervertreter im paritätischen O rgan zu stär- ken (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über die berufliche Alters-, H inter- lassenen- und Invalidenvorsorge vom 19. D ezem ber 1975, BBl 1976 I 202 ff.; Botschaft zur R evision des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, H interlassenen- und Invalidenvorsorge [1. BVG -R evision], BBl 2000 2677; U rteil des Bundesgerichts B 117/05 vom 19. O ktober 2006 E. 3.2; H AN S M IC H AE L R IEM ER / G ABR IELA R IEM ER -KAFKA, D as R echt der beruflichen Vorsorge in der Schw eiz, 2. Auflage, 2006, § 2 N . 54). In den parlam entarischen Beratungen zum Entw urf der Änderung von Art. 51 BVG hat die vorberatende Kom m ission für soziale Sicherheit und G e- sundheit des N ationalrates (SG K-N ) diese Zw ecksetzung unverändert bei- behalten und ausgeführt, dass bei Stiftungen der Stiftungsrat das paritäti- sche O rgan sei und dieses daher aus der gleichen Anzahl Vertreter von Arbeitnehm ern und Arbeitgebern zusam m engesetzt sein m üsse. D as oberste O rgan habe die Aufgabe, die Einrichtung zu führen. D iesem oblie- ge es, alle Entscheide über die Verm ögensanlage zu treffen, die R egle- m ente zu erlassen und deren Einhaltung zu überw achen. Es m üsse auch über die Finanzierung der reglem entarischen Leistungen und über die O r- ganisation der Einrichtung beschliessen und sei ferner für deren Verw al- tung verantw ortlich. M it Bezug auf die Sam m el- und G em einschaftsstiftun-12 gen w urde erkannt, dass eine in diesem Sinne zu verstehende paritätische Verw altung bei diesen am w enigsten angew endet w erde. So bestehe bei diesen keine übergreifende paritätische Verw altung oder eine paritätische Verw altung nur in einer unbefriedigender Form , w elche dem gesetzlichen Auftrag nicht gerecht w erde: W ährend die Vorsorgew erke m ehr oder w eni- ger paritätisch verw altet seien, jedoch keine Führungsm acht hätten, w ür- den die M itglieder des Stiftungsrates auf der Ebene der Führung der Sam - m elstiftung durch die Lebensversicherungsgesellschaften bezeichnet und dem Stiftungsrat zum eist keine Arbeitnehm ervertreter angehören. D ie pari- tätische Verw altung sei auf alle Vorsorgeeinrichtungen anw endbar, ob sie nun im obligatorischen oder überobligatorischen Bereich tätig seien. Som it sei sie auch von den Sam m eleinrichtungen zu beachten. Zw ar sei es schw ierig, das G esetz auf die Sam m el- und G em einschaftseinrichtungen anzuw enden, und es w erde in der Praxis angenom m en, eine paritätische Verw altung im Sinne des BVG sei aus rein praktischen G ründen nicht m öglich. D iese Praxis sei indes unbefriedigend. M it der G esetzesrevision solle deshalb die paritätische Vertretung bei Sam m el- und G em einschafts- einrichtungen verstärkt w erden. D eshalb w erde im Entw urf zu Art. 51 Abs. 1 BVG neu Bezug auf das oberste O rgan genom m en, w om it dasjenige O r- gan bezeichnet w erde, w elches die reglem entarischen Bestim m ungen er- lassen oder über die Finanzierung der Vorsorgeeinrichtung entscheiden könne (vgl. Bericht der SG K-N über den Vorsorgeschutz für Teilzeitbe- schäftigte und Personen m it kleinen Einkom m en, über die Anpassung des U m w andlungssatzes und über die paritätische Verw altung der Vorsorge- einrichtungen vom 21./22. Februar 2002 an den N ationalrat für die Bera- tungen zur 1. BVG -R evision, Seiten 28 ff., ebenso Bericht der Subkom m is- sion BVG zuhanden der Kom m ission für soziale Sicherheit und G esund- heit [SG K-N ], S. 27ff.) D ie Erkenntnisse und Vorschläge der SG K-N w ur- den von beiden R äten diskussionslos übernom m en (Am tliches Bulletin N 2002 S. 551, Am tliches Bulletin S 2003 S. 451). M it Art. 51 BVG hat der G esetzgeber daher bew usst in den Selbständig- keitsbereich der Vorsorgeeinrichtung (Art. 49 Abs. 1 BVG ) und dam it in die O rganisationsfreiheit der Stiftung eingegriffen. 2.3.4 In system atischer H insicht ist darauf hinzuw eisen, dass das G esetz auch an anderen Stellen Bezug auf die paritätische Verw altung nach Art. 51 BVG nim m t, so um spezielle Befugnisse und Aufgaben zu regeln, w ie na- m entlich die Beschlussfassung über die Anpassung der H interlassenen- und Invalidenrenten an die Preisentw icklung (Art. 36 Abs. 2 BVG ), das Verfahren bei Teil- oder G esam tliquidation (Art. 53d Abs. 4 BVG ), die In- form ation der Versicherten über die M itglieder des paritätisch besetzten O rgans nach Art. 51 BVG (Art. 86b Abs. 1 Bst. c BVG ) und über die Bei- tragsausstände des Arbeitgebers bei Sam m el- und G em einschaftseinrich- tungen (Art. 86b Abs. 3 BVG ), die Führungsaufgabe bei der Verm ögens- verw altung (Art. 71 BVG i. V. m . Art. 49a BVV 2) sow ie die Transparenz (Art. 65a Abs. 2 Bst. c). D abei w erden für die paritätische Verw altung im Sinne von Art. 51 Abs. 1 BVG durchw egs die Begriffe "paritätisch besetz- tes O rgan" oder "paritätisches O rgan" verw endet, w as im Bezug auf des-13 sen Zusam m ensetzung schliessen lässt, dass diesem ausschliesslich Ar- beitnehm er- und Arbeitgebervertreter angehören können. 2.3.5 Zum gleichen Ergebnis führt der in Art. 51 Abs. 1 BVG verankerte G rund- satz der paritätischen Verw altung in Verbindung m it dem gem äss Abs. 3 geregelten Vorsitz des paritätischen O rgans sow ie dem in Abs. 4 vorgese- henen Verfahren bei Stim m engleichheit. 2.3.6 D araus folgt, dass sich sow ohl aufgrund der M aterialien, aufgrund des W ortlauts w ie auch nach dem Sinn und Zw eck von Art. 51 BVG die paritä- tische Verw altung bei Sam m elstiftungen auf den Stiftungsrat bezieht, w el- cher dem entsprechend paritätisch aus gleich viel Arbeitgeber- und Arbeit- nehm ervertretern zusam m engesetzt sein m uss. D ies schliesst eine zusätz- liche stim m berechtigte Vertretung der Stifterin aus (vgl. zum G anzen H AN S M IC H AE L R IEM ER , D as R echt der beruflichen Vorsorge in der Schw eiz, 2. Auf- lage 2006, § 3 N . 13; ferner derselbe in Schw eizerische Zeitschrift für So- zialversicherung und berufliche Vorsorge [SZS], 49. Jahrgang, Bern 2005, S. 63 ff.; H AN S -U LR IC H STAU FFER , Berufliche Vorsorge, 1. Auflage, 2005, N . 1379, 1380; ISABELLE VETTER -SC H R EIBER , U m setzung von Art. 51 BVG in den Sam m elstiftungen der Lebensversicherer, in SZS 50/2006, S. 337 ff.). O b andere Form en der Interessenw ahrnehm ung seitens der Stifterin ge- setzeskonform sind, ist hier nicht zu prüfen. 2.3.7 Vom G rundsatz, dass bei Sam m elstiftungen das oberste O rgan, das heisst der Stiftungsrat paritätisch zusam m engesetzt sein m uss, ging auch die Vorinstanz bei der G enehm igung der U rkunde aus. Ausnahm sw eise liess sie im vorliegenden Fall in Anbetracht der engen Verknüpfung zw ischen der Stiftung und der Stifterin – unter Berufung auf die bisherige Praxis – eine Vertretung der Stifterin dennoch zu, und zw ar m it der Begründung, eine M inderheitsvertretung der Stifterin rechtfertige sich durch die grosse Verantw ortung, w elche die Stifterin durch die Ü bernahm e der Vollversiche- rung, Verm ögensverw altung und G eschäftsführung trage und w iderspre- che in diesem Fall dem Paritätsgedanken nicht, solange dieser um gesetzt w erde. D och dürfe dies nicht dazu führen, dass der Stifterin im Stiftungsrat faktisch ein Vetorecht eingeräum t w erde (vgl. M itteilungen des Bundesam - tes für Sozialversicherungen über die berufliche Vorsorge N r. 77 vom 7. O ktober 2004, Ziff. 457 N euregelung der paritätischen Verw altung von Sam m el- und G em einschaftseinrichtungen, Ziff. 5). Auf den gleichen Standpunkt stellt sich auch die Beschw erdegegnerin. 2.3.8 D ie Beschw erdeführer 2-4 w enden in dieser H insicht allerdings zu R echt ein, dass sich Art. 6 der U rkunde als äusserst problem atisch erw eise. So führt die Vertretung der Stifterin zu einer Einschränkung der M itglied- schaftsrechte der Arbeitgeber- und Arbeitnehm ervertreter. D as verstösst gegen Art. 51 BVG , w elcher in zw ingender W eise die Arbeitnehm er schützt (vgl. Bericht SG K-N , a.a.O . S. 30, ebenso ISAB ELLE VETTER -SC H R EIBER , a.a.O . S. 343; H AN S -U LR IC H STAU FFER , a.a.O . N . 1377; JÜ R G BR Ü H W ILE R , D ie betriebliche Personalvorsorge in der Schw eiz, 1. Auflage, 1989, S. 352). D es W eiteren ist nicht ausgeschlossen, dass die Vertreter der Stifterin, 14 auch w enn sie form al in der M inderheit sind, m angels Q uorum regelung die paritätische Verw altung unter U m ständen dennoch nach ihren Interessen zum N achteil der D estinatärinteressen beeinflussen können. So beispiels- w eise, w enn unter den Arbeitgeber- und Arbeitnehm ervertretern Stim m en- gleichheit herrscht oder w enn nur w enige von ihnen anw esend sind. Art. 6 der U rkunde bietet som it keine G ew ähr für eine jederzeitige gesetzeskon- form e D urchführung der paritätischen Verw altung der Beschw erdegegne- rin. D aran ändert auch der Einw and der Beschw erdegegnerin nichts, nach ihrer zw eistufigen Struktur verfüge nicht der Stiftungsrat, sondern die Ver- w altungskom m issionen über die Entscheidungsm acht, w eshalb es genüge, w enn diese gem äss Art. 7 der U rkunde paritätisch zusam m engesetzt sei- en. Eine paritätische Verw altung auf der Stufe Verw altungskom m issionen vorzusehen, ist - w enngleich gesetzlich nicht zw ingend - nicht zu bean- standen. Jedenfalls entbindet dies die Beschw erdegegnerin nach dem G e- sagten nicht von ihrer Pflicht, die paritätische Verw altung auf der Stufe Stiftungsrat vorzusehen. Art. 51 BVG verlangt eine paritätische Zusam m ensetzung des obersten O rgans, hier des Stiftungsrates. W ollte m an sich auf die – unverbindliche – Zusicherung verlassen, die Vertreter der Stifterin w ürden die paritätische Zusam m ensetzung des obersten O rgans respektieren, so w ürde Art. 51 BVG völlig ausgehöhlt. W ill die Stifterin die paritätische Zusam m ensetzung des obersten O rgans respektieren, bestehen für sie andere M öglichkeiten, legitim e Interessen auf der Ebene Stiftungsrat w ahrzunehm en. 2.3.9 D ie Vorinstanz beruft sich bei ihrer Praxis auf den Vorbehalt von Art. 51 Abs. 3 BVG , w onach die Aufsichtsbehörde bei Sam m eleinrichtungen ande- re Form en der Vertretung zulassen kann. Zu U nrecht: W ie w eiter unten (Erw ägung 2.4) ausgeführt w ird, bezieht sich diese Ausnahm e aus- schliesslich auf das W ahlverfahren. Ein Anspruch auf Vertretung der Stifte- rin kann daraus nicht abgeleitet w erden. 2.3.10 Ebenso w enig lässt sich, w ie die Beschw erdegegnerin argum entiert, ein solcher Anspruch aus dem Vergleich m it den Stiftungen der Auffangein- richtung und des Sicherheitsfonds ableiten, deren Stiftungsräte gem äss Art. 55 BVG aus gleich vielen Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehm er und zusätzlich aus Vertretern der öffentlichen Verw altung bestehen. So üben diese Stiftungen zum einen besondere Aufgaben aus, w eshalb sie nicht m it einer Sam m elstiftung vergleichbar sind, andererseits ist eine Ver- tretung D ritter bei diesen ausdrücklich im G esetz vorgesehen, w ährend dies betreffend Sam m elstiftungen nicht der Fall ist. 2.4 D ie Beschw erdeführer rügen im W eiteren die R egelung betreffend die W ahl der Arbeitnehm ervertreter. Es sei in concreto unzulässig vorzuschreiben, dass die W ahl der Arbeit- nehm ervertreter von den M itgliedern der Verw altungskom m ission der ein- zelnen, der Stiftung angeschlossenen Arbeitgeber ohne Berücksichtigung der Arbeitnehm erkategorien zu w ählen seien. Ein solches W ahlprozedere sei durch Art. 51 Abs. 2 Bst. b BVG nicht gedeckt.15 2.4.1 G em äss Art. 51 Abs. 2 BVG hat die Vorsorgeeinrichtung die ordnungsge- m ässe D urchführung der paritätischen Verw altung zu gew ährleisten. Zu diesem Zw eck m uss sie nam entlich die W ahl der Vertreter der Versicher- ten (Bst. a) sow ie eine angem essene Vertretung der verschiedenen Arbeit- nehm erkategorien (Bst. b) regeln. 2.4.2 D ie U rkunde der Beschw erdegegnerin sieht vor, dass die Arbeitgeber- und Arbeitnehm ervertreter von den Verw altungskom m issionsm itgliedern der angeschlossenen Arbeitgeber gew ählt w erden (Art. 6 Abs. 2 U rkunde). D ie Arbeitnehm ervertreter der Verw altungskom m issionen w erden dabei von den Arbeitnehm ern unter Berücksichtigung der verschiedenen Arbeitneh- m erkategorien gew ählt (Art. 7 Abs. 1 U rkunde). D as W ahlverfahren w ird ausführlich im "R eglem ent für die W ahl der Arbeitnehm ervertreter in den Stiftungsrat der BVG -Sam m elstiftung der R entenanstalt" vom 10. Januar 2005 geregelt. Es stellt sich som it die Frage, ob Art. 6 der U rkunde dieser gesetzlichen Aufforderung nachkom m t. 2.4.3 N ach Art. 51 Abs. 3 BVG w ählen die Versicherten ihre Vertreter unm ittel- bar oder durch D elegierte. Ist dies w egen der Struktur der Vorsorgeeinrich- tung, nam entlich bei Sam m elstiftungen, nicht m öglich, so kann die Auf- sichtsbehörde andere Form en der Vertretung zulassen. 2.4.4 D ie Beschw erdegegnerin sieht ein zw eistufiges W ahlverfahren vor: Auf Stufe Verw altungskom m ission w erden die Arbeitnehm ervertreter direkt durch alle Arbeitnehm er des Betriebs gew ählt. D ie W ahl in den Stiftungsrat (2. Stufe) erfolgt indirekt durch G ruppenbildung. G egen ein solches W ahl- verfahren ist nichts einzuw enden, hat dieses doch der G esetzgeber bei der N euregelung von Art. 51 Abs. 3 BVG ausdrücklich zugelassen (Am tli- ches Bulletin S 2003, S. 451, zum Entw urf von Art. 51 BVG , ebenso H AN S M IC H AE L R IEM ER , in SZS 49/2005, a.a.O ., S. 64). Bei diesem W ahlverfahren fragt sich, w ie die verschiedenen Arbeitnehm erkategorien angem essen zu berücksichtigen sind. D ie Beschw erdegegnerin beschränkt sich in dieser H insicht auf die 1. Stufe, unter Ausschluss des Stiftungsrats, m it der Be- gründung, dass die w ichtigsten Beschlüsse nur auf der 1. Stufe gefasst w ürden. D ie Vorinstanz hat diesen Standpunkt bei der G enehm igung der U rkunde geschützt, m it der Begründung, in Anbetracht der Struktur der Beschw erdegegnerin m it rund 23'000 Vorsorgew erken sei es ausgeschlos- sen, Arbeitnehm erkategorien nach dem M uster der Einzeleinrichtung oder des einzelnen Vorsorgew erks auf der Stufe des Stiftungsrats zu schaffen (act. B 30, S. 5), w om it sie im plizit davon ausgeht, dass die Einhaltung die- se G rundsatzes auf der Stufe des Stiftungsrats nicht zw ingend sei, w enn organisatorische G ründe dagegen sprächen (vgl. hierzu M itteilungen über die berufliche Vorsorge, a.a.O . S. 3 Ziff. 2). D ieser Auffassung kann nicht gefolgt w erden. Zum einen lassen sich fak- tisch selbst bei vier Vertretern noch Kategorien berücksichtigen. Anderer- seits ist w ie dargelegt die Sam m elstiftung gem äss Art. 51 BVG verpflichtet, den G rundsatz der paritätischen Verw altung für das oberste O rgan (hier 16 der Stiftungsrat) einzuhalten. D ie ordnungsgem ässe D urchführung der pa- ritätischen Verw altung um fasst unter anderem auch das W ahlverfahren der Arbeitnehm ervertreter. W enn m an w ie vorliegend für die W ahl in den Stiftungsrat nicht alle Arbeitnehm er w ählen lässt, sondern ihre Aktiv- und Passivw ahlberechtigung auf G ruppen einschränkt, ist durch reglem entari- sche Vorschriften dafür zu achten, dass nicht Kategorien von Arbeitneh- m ervertretern geschaffen w erden, denen diese Eigenschaft gar nicht zu- kom m t (vgl. zur Problem atik H AN S M IC H AEL R IEM ER , D as R echt der berufli- chen Vorsorge in der Schw eiz, a.a.O . S. 49). D erartige Vorschriften fehlen vorliegend. D eshalb ist, w ie aus den Akten hervorgeht und von den Be- schw erdeführern 2-4 zu R echt geltend gem acht w ird, zum indest nicht aus- geschlossen, dass auf der 2. Stufe Arbeitnehm er gew ählt w erden, denen keine Arbeitnehm ereingenschaft zukom m t oder die alle der gleichen Kate- gorie angehören. 2.4.5 M ithin bieten Art. 6 der U rkunde und die gestützt darauf erlassenen regle- m entarischen Bestim m ungen selbst unter Berücksichtigung der besonde- ren Struktur der Beschw erdegegnerin keine G ew ähr für eine angem essene Berücksichtigung der verschiedenen Arbeitnehm erkategorien, w ie sie das G esetz verlangt. 2.5 2.5.1 D ie Änderung der paritätische Verw altung stellt eine w esentliche Änderung der Stiftungsorganisation dar und ist daher gem äss Art. 85 ZG B durch die U m w andlungsbehörde (hier die Vorinstanz) zu genehm igen (vgl. vorne E. 2.2). N ach dem G esagten verstösst Art. 6 der U rkunde, w elcher die Zu- sam m ensetzung und Befugnisse des Stiftungsrates regelt, gegen zw ingen- des R echt (Art. 51 BVG ). D eshalb durfte die Vorinstanz die auf der G rund- lage der neu gefasste U rkunde vom 15. Januar 2005 beantragte O rganisa- tionsänderung nicht genehm igen. D ispositivziffer 1 der Verfügung vom 18. M ärz 2005 ist som it aufzuheben. 2.5.2 D a die Vorinstanz, w ie bereits erw ähnt, als Aufsichtsbehörde darüber zu w achen hat, dass die Beschw erdegegnerin die gesetzlichen Bestim m un- gen einhält, w ird die Sache an die Vorinstanz zurückgew iesen, dam it sie die Beschw erdegegnerin auffordert, ihr im Sinne der Erw ägungen eine ge- setzeskonform e O rganisationsänderung und dam it verbunden eine N eu- fassung des Art. 6 der U rkunde zur G enehm igung vorzulegen. 3. 3.1 D ie Beschw erdeführer rügen des W eiteren, das R eglem ent vom 10. Janu- ar 2005 für die W ahl der Arbeitnehm ervertreter in den Stiftungsrat (act. B 4) verstosse gegen die U rkunde sow ie gegen Art. 51 Abs. 2 Bst. b BVG . D eshalb m üssten die fraglichen Bestim m ungen dieses R eglem ents aufge- hoben w erden. In der Folge sei die inzw ischen erfolgte W ahl der Arbeit- nehm ertreter in den Stiftungsrat als ungültig zu erklären und zu w iederho- len, w obei die Vorinstanz zu diesem Zw eck einen interim istischen Stif- tungsrat einzusetzen habe (Anträge 2, 2.1 und 3). 3.2 D ie Prüfung des erw ähnten W ahlreglem ents gehört zw eifellos zu den Auf-17 gaben der Aufsichtsbehörde gem äss Art. 62 Abs. 1 Bst. a BVG . D iese kann, losgelöst von der Prüfung der U rkunde, in einem separaten Akt er- folgen. Im vorliegenden Fall bildet einzig die Prüfung und G enehm igung der U rkunde G egenstand des R echtsverhältnisses, w elches die Vorinstanz m it der angefochtenen Verfügung geregelt hat. D agegen fallen die Prüfung des W ahlreglem ents und die ordnungsgem ässe D urchführung der W ahl nicht darunter. 3.3 Streitgegenstand im Bereich der nachträglichen Verw altungsrechtspflege bildet das in der angefochtenen Verfügung geregelte R echtsverhältnis, so- w eit es nach den Beschw erdebegehren angefochten w ird. D ie Beschw erde richtet sich in den Anträgen 2, 2.1 und 3 nicht gegen das in der angefoch- tenen Verfügung geregelte R echtsverhältnis und liegt insow eit ausserhalb des Streitgegenstands. Auf diese Anträge der Beschw erdeführer 2-4 ist daher nicht einzutreten. 3.4 Im Ü brigen ist die Beschw erde der Beschw erdeführer 2-4 gutzuheissen. 3.5 D ie Beschw erdeführer haben der Eidgenössischen Beschw erdekom m issi- on BVG beantragt, es sei einer allfälligen Beschw erde gegen ihren Ent- scheid die aufschiebende W irkung zu entziehen. D iesbezüglich w ird auf Art. 103 Abs. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BG G , SR 173.110) verw iesen. D anach hat eine Beschw erde an das Bundesgericht in der R egel keine aufschiebende W irkung (die in Art. 103 Abs. 2 BG G an- geführten Ausnahm en treffen hier nicht zu), so dass dieser Antrag an das Bundesverw altungsgericht gegenstandslos ist. 4. 4.1 Bei diesem Verfahrensausgang w erden - im R ahm en ihres U nterliegens - die Bescherdeführer sow ie die Beschw erdegegnerin kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D er unterliegenden Vorinstanz w erden keine Kosten auferlegt (Art. 63 Abs. 2 Vw VG ). D ie Verfahrenskosten sind nach dem R eglem ent vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigung vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) festzulegen. Sie w erden auf Fr. 5'000.- festgesetzt und w ie folgt auf die Parteien aufgeteilt: Zu Lasten der D ie Beschw erde- gegnerin gehen Verfahrenskosten von Fr. 4'000.- und zu Lasten der Be- schw erdeführer Verfahrenskosten von Fr. 1'000.-. 4.2 G em äss Art. 64 Abs. 1 Vw VG kann die Beschw erdeinstanz der ganz oder teilw eise obsiegenden Partei von Am tes w egen oder auf Begehren eine Entschädigung für erw achsene notw endige und verhältnism ässig hohe Kosten zusprechen. D en grösstenteils obsiegenden Beschw erdeführern w ird eine nach Erm essen auf insgesam t Fr. 2'500.- festgelegte Parteient- schädigung zugesprochen. D a der Beschluss der Beschw erdegegnerin, die U rkunde zu ändern, ohne M itw irkung oder Em pfehlung der Aufsichts- behörde zustande kam , geht die Parteientschädigung allein zu Lasten der Beschw erdegegnerin. D er in form ellen Fragen teilw eise obsiegenden Beschw erdegegnerin w ird 18 keine Entschädigung zugesprochen, da ihr insow eit keine notw endigen und verhältnism ässig hohe Kosten erw achsen sind. Zudem ist sie Trägerin der beruflichen Vorsorge gem äss BVG und hat als solche gem äss R echt- sprechung des Bundesgerichts in der R egel kein Anspruch auf Parteient- schädigung (BG E 126 V 143 E. 4a m it H inw eisen). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird, sow eit darauf einzutreten ist, gutgeheissen, D ispositivziffer 1 der angefochtenen Verfügung aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zur neuen Beurteilung im Sinne der Erw ägung 2.5.2 zurückgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten w erden auf Fr. 5'000.- festgesetzt und w ie folgt auf die Parteien aufgeteilt: D ie Beschw erdegegnerin hat Verfahrenskosten von Fr. 4'000.- und die Beschw erdeführer haben, unter solidarischer H aftung, Verfahrenskosten von Fr. 1'000.- zu bezahlen. 3. D ie von den Beschw erdeführern zu bezahlenden Verfahrenskosten von insgesam t Fr. 1000.- w erden m it dem von ihnen geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.- verrechnet. D ie R estanz von Fr. 3'000.- w ird dem Vertreter der Beschw erdeführer zurückerstattet. D ie von der Beschw erdegegnerin zu bezahlenden Verfahrenskosten von Fr. 4'000.- sind der G erichtskasse innert 30 Tagen ab R echtskraft dieses Entscheides zu überw eisen. 4. D en obsiegenden Beschw erdeführern w ird eine nach Erm essen auf Fr. 2'500.-, einschliesslich M ehrw ertsteuer, festgelegte Parteientschädigung zu Lasten der Beschw erdegegnerin zugesprochen. W eitere Parteientschädigungen w erden nicht gesprochen. 5. D ieses U rteil w ird eröffnet: - den Beschw erdeführern (G erichtsurkunde) - der Beschw erdegegnerin (G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (G erichtsurkunde) Für die R echtsm ittelbelehrung w ird auf die nächste Seite verw iesen. D er Abteilungspräsident: D er G erichtsschreiber: Alberto M euli D aniel Stufetti19 R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlichrechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (vgl. Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :