<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2003.00006</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107242&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2003.00006</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 27.05.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kündigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Dem Beschwerdeführer wurde seine Stelle als Mittelschullehrer (ohne besondere Aufgaben) gekündigt, weil in seinem Fachbereich zwei neue Lehrpersonen (mit besonderen Aufgaben) eingestellt wurden. Liegen hier ausreichende organisatorische Gründe vor, um die Kündigung zu rechtfertigen?<br/>Anforderungen an einen sachlichen Kündigungsgrund (E. 2a/aa).<br/>Der besondere Kündigungsschutz bei der Auflösung des Dienstverhältnisses wegen ungenügender Leistungen oder unbefriedigenden Verhaltens (§ 19 PG) darf nicht durch das Vorschieben organisatorischer Gründe unterlaufen werden. Hohe Anforderungen an den Nachweis organisatorischer oder wirtschaftlicher Kündigungsgründe (E. 2a/bb).<br/>Im konkreten Fall liegen organisatorische Kündigungsgründe vor, zumal die neu eingestellten Lehrpersonen lediglich ausgeschiedene Lehrpersonen mit besonderen Aufgaben ersetzten. Die organisatorischen Gründe sind nicht vorgeschoben (E. 2b).<br/>Die Verhältnismässigkeit der Kündigung ist zu bejahen, da dem Beschwerdeführer innerhalb des Fachbereichs keine andere zumutbare Stelle angeboten werden konnte und ihm für die Zeit nach der Kündigung ein befristeter Lehrauftrag angeboten wurde, den er jedoch ablehnte (E. 2c/aa).<br/>Die allgemeine Personalpolitik der betreffenden Kantonsschule unterliegt nicht der Überprüfung durch das Verwaltungsgericht (E. 2c/bb).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITNEHMERSCHUTZ">ARBEITNEHMERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNGSGRUND">KÃNDIGUNGSGRUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITTELSCHULLEHRER/-IN">MITTELSCHULLEHRER/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ORGANISATORISCHE GRÃNDE">ORGANISATORISCHE GRÃNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PERSONALPOLITIK">PERSONALPOLITIK</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHLICHER GRUND">SACHLICHER GRUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 3 lit. I b MBVO</span><br/><span class="ungerade">§ 4 lit. I MBVO</span><br/><span class="gerade">§ 15 MBVO</span><br/><span class="ungerade">§ 30 MBVVO</span><br/><span class="gerade">§ 18 lit. II PG</span><br/><span class="ungerade">§ 19 PG</span><br/><span class="gerade">§ 38 lit. III VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 75 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 16 lit. I B VVPG</span><br/><span class="ungerade">§ 16 lit. I a VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2003 Nr. 117 S. 242</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A war seit dem FrÃ¼hlingssemester 1999 an der Kantonsschule X (KX) als Lehrperson fÃ¼r W tÃ¤tig. Mit VerfÃ¼gung vom 17. August 2000 wurde seine Anstellung als Lehrbeauftragter I in eine un­befristete Anstellung als Mittelschullehrperson ohne besondere Auf­gaben (obA) gemÃ¤ss § 3 Abs. 1 lit. b und § 15 der Mittel- und Berufsschul­lehrer­verord­nung vom 17. April 1999 (MBVO) sowie § 30 der Mittel- und Berufsschul­lehrer­vollzugsver­ordnung vom 26. Mai 1999 (MBVVO) mit einem garantierten Pensum von 47.83 % (11 Lektionen pro Woche) ab 1. September 2000 Ã¼berfÃ¼hrt. Ein Jahr spÃ¤ter wurde das Pensum auf 65.22 % erhÃ¶ht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 16. Juli 2002 wurde A die Stelle als Lehrperson fÃ¼r W per 28. Februar 2003 gekÃ¼ndigt. Als BegrÃ¼ndung wurde angefÃ¼hrt, durch zwei Pensionierungen langjÃ¤hriger Haupt­lehrer sowie eine per August 2002 erfolgte KÃ¼ndigung eines weiteren Mittelschullehrers mit besonderen Aufgaben (mbA) habe sich im Fachkreis W an­fangs 2002 die Situation ergeben, dass sich alle besonderen Aufgaben ausserhalb des Unter­richts auf den einzigen ver­bleibenden Mittelschullehrer mbA konzentrierten. In dieser Lage habe sich die Schulleitung entschlossen, ca. 150 % Lehrerstellen mbA auszuschreiben und â bei geeigneten Be­werbungen â bestehende LehrauftrÃ¤ge sowie Mittelschullehrerstel­len obA in ebensolche mbA umzuwandeln bzw. bestehende obA-Stellen aufzuheben. Das Anstellungs­verfahren habe schliesslich zur Besetzung zweier Stellen mbA, zur Umwand­lung auch der Stelle obA von A in eine solche mbA, deren Besetzung durch hervorragend geeignete Bewerber aus dem Ã¶ffentlich ausgeschriebenen Anstellungsverfahren sowie zur NichtverlÃ¤ngerung von LehrauftrÃ¤gen gefÃ¼hrt. Die im Anstellungsverfahren gezeigten Leistungen von A hÃ¤tten ihn nicht fÃ¼r eine der ausgeschriebenen Stel­len mbA qualifiziert. Die schulintern Ã¼bliche Stundenreserve ausserhalb des mbA-Kon­tingents sei zudem nur sehr gering bemessen, weshalb fÃ¼r ihn keine Lektionen mehr Ã¼brig blieben. Seine Stelle sei vielmehr gÃ¤nzlich aufzuheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Schreiben vom 9. August 2002 rekurrierte A bei der Schulrekurskommission des Kantons ZÃ¼rich. Es sei festzustellen, dass die KÃ¼ndigung sachlich nicht gerechtfertigt sei und die KÃ¼ndigung sei aufzuheben. Falls Letzteres nicht mÃ¶glich sein sollte, sei ihm eine EntschÃ¤digung von sechs MonatslÃ¶hnen und eine Abfindung von zwÃ¶lf MonatslÃ¶hnen zuzusprechen. A machte unter anderem geltend, an der KX wÃ¼rden im grossen Umfang "be­sondere Aufgaben" durch Lehrpersonen erfÃ¼llt, welche nicht mbA angestellt seien. Selbst wenn man die ErhÃ¶hung des mbA-Anteils in der Fachschaft W als sinnvoll erachte, wÃ¤re doch die Neubesetzung von 80-100 % vÃ¶llig ausreichend gewesen. Dies wÃ¤re ohne KÃ¼ndigung seiner Stelle mÃ¶glich gewesen. Mit Eingabe vom 22. Oktober 2002 liess A durch seinen zwischenzeitlich beigezogenen Rechtsvertreter die RekursantrÃ¤ge dahingehend prÃ¤zisieren, dass bei Gutheis­sung des Rekurses zunÃ¤chst der KX Gelegenheit zu geben sei, A wieder zu be­schÃ¤ftigen, bevor die Akten zum Entscheid betreffend Abfindung und EntschÃ¤digung an die Bildungsdirektion Ã¼berwiesen wÃ¼rden. Seitens der KX wurde jedoch an der KÃ¼ndigung und deren BegrÃ¼ndung festgehalten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschluss vom 20. Januar 2003 wies die Schulrekurskommission den Rekurs ab, soweit sie darauf eintrat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. A gelangte mit Beschwerde vom 19. Februar 2003 an das Verwaltungsgericht. Er beantragt die Feststellung, dass die KÃ¼ndigung nicht gerechtfertigt war, und verlangt eine EntschÃ¤digung von Fr. 19'500.-. Unter anderem fÃ¼hrt er aus, der Umstand, dass die KX die in der Fachschaft W anfallenden besonderen Aufgaben nicht mehr ihrem Leis­tungs­auftrag entsprechend erfÃ¼llen kÃ¶nnte, wÃ¼rde in der Tat einen sachlichen Grund darstellen, um zusÃ¤tzliche mbA-Stellen zu schaffen. Dies kÃ¶nnte wohl im wei­testen Sinn als "organisatorischer" Grund im Sinn von § 16 Abs. 1 lit. b der Vollzugsverord­nung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 (VVPG) qualifiziert werden. Mit einem pauschalen Hinweis auf die stets anfallenden besonderen Aufgaben werde aber der BegrÃ¼n­dungspflicht nicht genÃ¼gt. Vielmehr mÃ¼sse dargelegt werden, dass die KÃ¼ndigung ein geeig­netes Mittel zur ProblemlÃ¶sung und sie auch in dem Sinn erforderlich sei, dass nicht weniger einschneidende Massnahmen zum Ziel fÃ¼hrten, wobei eine AbwÃ¤gung der gegenseitigen Interessen vorzunehmen sei. Insbesondere sei nicht dargelegt worden, weshalb die von den mbA-Lehrern E und F Ã¼bernommenen besonderen Aufgaben nicht mit­tels nur einer mbA-Stelle und der Mitarbeit und UnterstÃ¼tzung des BeschwerdefÃ¼hrers zu be­wÃ¤ltigen gewesen wÃ¤ren. Im Weiteren weist der BeschwerdefÃ¼hrer darauf hin, dass er nicht geltend mache, dass ihm eine mbA-Stelle hÃ¤tte angeboten und er anderen Bewerbern hÃ¤tte vorgezogen werden sollen. In AbwÃ¤gung der Interessen hÃ¤tte aber auf die Aufhebung seiner Stelle verzichtet werden mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Beschwerdeantwort vom 24./26. MÃ¤rz 2003 wurde die Abweisung der Beschwer­­de beantragt. Der Beschwerdegegner macht nebst anderem geltend, es wÃ¼rde auf eine Popularbeschwerde hinauslaufen, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer zur Kritik an der Entscheidung, die zur VerfÃ¼gung stehenden W-lektionen mit drei mbA-Lehrpersonen be­setzen zu wollen, legitimiert wÃ¤re. Weiter sei zu beachten, dass auch GrÃ¼nde, die organisa­to­ri­scher oder betrieblicher Natur seien, zur KÃ¼ndigung berechtigen wÃ¼rden. Vorliegend seien aufgrund des Ausscheidens frÃ¼herer Stelleninhaber zwei mbA-Stellen ausgeschrieben worden, welche mit zwei geeigneten Bewerbern besetzt werden konnten. Somit habe es sich er­Ã¼brigt, ein Pensum neu an Lehrbeauftragte oder eine obA-Lehrperson zu vergeben, weshalb die ausgesprochene KÃ¼ndigung nicht zu beanstanden sei. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerde richtet sich gegen einen erstinstanzlichen Rekursentscheid der Schulrekurskommission Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung. GemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) ist das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Behandlung zustÃ¤ndig. Angesichts des unter Fr. 20'000.- liegenden Streitwerts fÃ¤llt der Entscheid grundsÃ¤tzlich in die einzelrichterliche Kompetenz (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer bemerkt, dass die vorliegende Streitigkeit aufgrund ihrer grundsÃ¤tzlichen Bedeutung allenfalls durch die Kammer zu entscheiden wÃ¤re (§ 38 Abs. 3 VRG). Da sich der Fall â wie im Folgenden zu zeigen sein wird â ohne Abweichungen von der bisherigen Praxis auf der Grundlage des kantonalen Personalrechts lÃ¶sen lÃ¤sst, kann von einer Ãberweisung an die Kammer abgesehen werden (vgl. Alfred KÃ¶lz/ JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 8).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Vorliegend ist zu prÃ¼fen, ob die <i>KÃ¼ndigung des BeschwerdefÃ¼hrers als Lehrkraft obA</i> sachlich gerechtfertigt war. Der Umstand, dass die Bewerbung des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r die ausgeschriebenen Stellen als Lehrkraft mbA unberÃ¼cksichtigt geblieben ist und zwei andere Lehrer eingestellt worden sind, bildet hingegen nicht Gegenstand des Verfahrens.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) aa) Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, kommen gemÃ¤ss § 2 MBVVO die Bestimmungen des Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG) sowie der Vollzugs­verordnung zum Personalgesetz zur Anwendung. GemÃ¤ss § 18 Abs. 2 PG darf die KÃ¼n­digung durch den Staat nicht missbrÃ¤uchlich nach den Bestimmungen des Obligationenrechts (OR) sein (was hier nicht geltend gemacht wird) und setzt einen sachlich zureichenden Grund voraus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der KÃ¼ndigung eines ArbeitsverhÃ¤ltnisses durch den Staat liegt ein sachlich zureichender Grund etwa vor, wenn mangelhafte Leistungen oder unbefriedigendes Verhalten zu beklagen sind (§ 16 Abs. 1 lit. a VVPG) oder wenn die Stelle aus organisatorischen oder wirtschaftlichen GrÃ¼nden aufgehoben wird und eine andere, zumutbare Stelle nicht angeboten werden kann oder abgelehnt wird (§ 16 Abs. 1 lit. b VVPG). Kein sachlich zureichender Grund liegt dagegen vor, wenn die KÃ¼ndigung ausschliesslich als Folge einer Neubesetzung der Anstellungs- oder AufsichtsbehÃ¶rde erfolgt (§ 16 Abs. 3 VVPG). Bei der Frage, ob die KÃ¼ndigung materiell gerechtfertigt ist, muss insbesondere geprÃ¼ft werden, ob die kÃ¼ndigende BehÃ¶rde die allgemeinen verfassungsrechtlichen Schranken wie das WillkÃ¼rverbot, das VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeits­prinzip sowie Treu und Glauben beachtet hat. Die GrÃ¼nde, die zur KÃ¼ndigung Anlass gegeben haben, mÃ¼ssen von einem gewissen Gewicht sein. Allerdings ist nicht erforderlich, dass sie die Fortsetzung des Arbeitsver­hÃ¤lt­nis­ses als unzumutbar erscheinen lassen; es reicht aus, wenn die WeiterbeschÃ¤ftigung des oder der betreffenden Angestellten dem Ã¶ffentlichen Interesse widerspricht (Matthias Michel, Beamtenstatus im Wandel, ZÃ¼rich 1998, S. 299; Hermann Schroff/David Gerber, Die Beendigung der DienstverhÃ¤ltnisse in Bund und Kantonen, St. Gallen 1985, S. 80). Es mÃ¼ssen sachliche, vertretbare GrÃ¼nde sein (Tobias Jaag, Das Ã¶ffentlichrechtliche Dienst­verhÃ¤ltnis im Bund und im Kanton ZÃ¼rich â ausgewÃ¤hlte Fragen, ZBl 95/1994, S. 433 ff., 463; RB 1995 Nr. 29 E. 1). Die KÃ¼ndigung rechtfertigen kÃ¶nnen deshalb nicht nur vom Arbeitneh­mer verschuldete GrÃ¼nde. Vielmehr kann eine KÃ¼ndigung auch durch objektive GrÃ¼nde gerechtfertigt sein, wie sich aus dem Wortlaut von § 16 Abs. 1 lit. b VVPG aus­drÃ¼cklich er­­gibt. Zur PrÃ¼fung der materiellen RechtmÃ¤ssigkeit der KÃ¼ndigung kÃ¶nnen die GrundsÃ¤tze aus dem zivilen Arbeitsrecht betreffend MissbrÃ¤uchlichkeit der KÃ¼ndigung (Art. 336 OR) analog berÃ¼cksichtigt werden (vgl. VGr, 2. MÃ¤rz 1995, VK.1994.00031, in ZBl 96/1995, S. 382 ff., 384 f.; VGr, 21. </span><span>November 2001, PB.2001.00019, E. 4a). </span><span>Zu verweisen ist auch darauf, dass die Regelung in Art. 336 OR ihrerseits eine Konkretisie­rung des Grundsatzes von Treu und Glauben darstellt (vgl. JÃ¼rg BrÃ¼hwiler, Kommentar zum Einzelarbeitsvertrag, 2. A., Bern/Stuttgart/Wien 1996, S. 330). Der Ã¶ffentlichrechtli­che KÃ¼ndigungsschutz beschrÃ¤nkt sich indessen nicht auf die MissbrauchstatbestÃ¤nde des Obligationenrechts, sondern geht weiter (BGr, 22. Mai 2001, 2A.71/2001, E. 2c, www.bger.ch; Michel, S. 299).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Der weiter gehende KÃ¼ndigungsschutz im Ã¶ffentlichen Dienstrecht besteht nach der kantonalzÃ¼rcherischen Regelung auch darin, dass Angestellten, deren Leistungen nicht ge­nÃ¼gen oder deren Verhalten nicht befriedigt, nicht einfach gekÃ¼ndigt werden darf. Vielmehr schreibt das Personalgesetz ausdrÃ¼cklich vor, dass die AnstellungsbehÃ¶rde, bevor sie eine KÃ¼ndigung aufgrund mangelnder Leistung oder unbefriedigenden Verhaltens ausspricht, dem oder der Angestellten eine angemessene BewÃ¤hrungsfrist von lÃ¤ngstens sechs Monaten einrÃ¤umen muss. Zudem mÃ¼ssen VorwÃ¼rfe, die zu einer KÃ¼ndigung Anlass geben, durch eine Mitarbeiterbeurteilung belegt werden (§ 19 PG). Zum Schutz der Arbeitnehmenden muss ihnen im Rahmen einer Mitarbeiterbeurteilung erÃ¶ffnet werden, welche MÃ¤ngel bestehen und wie lange die angesetzte BewÃ¤hrungsfrist ist. Diese betrÃ¤gt ab dem zweiten Dienstjahr drei bis sechs Monate. Zudem ist nach Ablauf der BewÃ¤hrungsfrist eine weitere Mitarbeiterbeurteilung durchzufÃ¼hren. Schliesslich ist der betroffenen Person Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme einzurÃ¤umen, bevor die KÃ¼ndigung ausgesprochen werden kann (§ 18 VVPG). Auf dieses Verfahren, das die Verfahrensrechte der betrof­­fenen Person wahrt und â aufgrund der MÃ¶glichkeit der BewÃ¤hrung â in der Regel auch dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit genÃ¼gt, kann einzig verzichtet werden, wenn die (hoch angesetzten) Voraussetzungen fÃ¼r eine fristlose KÃ¼ndigung gemÃ¤ss § 22 PG gegeben sind, mithin also die Fortsetzung des AnstellungsverhÃ¤ltnisses nach Treu und Glauben als unzumutbar erscheint. In allen anderen FÃ¤llen, die im Zusammenhang mit der Leistung oder dem Verhalten einer angestellten Person stehen, ist zwingend das beschriebene Verfahren einzuhalten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dieser besonders ausgestaltete Arbeitnehmerschutz darf nicht unterlaufen werden, indem von Arbeitgeberseite andere GrÃ¼nde als die Leistung oder das Verhalten der betroffe­nen Person vorgeschoben werden. Die Anforderungen an den Nachweis organi­satorischer oder wirtschaftlicher GrÃ¼nde, die zu einer Aufhebung der Stelle und damit zu einer KÃ¼ndigung fÃ¼hren (§ 16 Abs. 1 lit. b VVPG), sind dementsprechend hoch. Es genÃ¼gt namentlich nicht, sich auf vage organisatorische Leitlinien oder kÃ¼nftige PlÃ¤ne zu berufen, um eine KÃ¼n­­digung wegen organisatorischer oder wirtschaftlicher GrÃ¼nde auszuspre­chen. Organisa­torische Massnahmen, die klarerweise nur dazu dienen, nicht mehr er­wÃ¼nschte Mitarbei­tende ohne weitere Voraussetzungen zu entlassen, stellen einen Ver­stoss gegen den zwingen­den KÃ¼ndigungsschutz dar (§ 19 PG; § 18 VVPG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Schulrekurskommission hat es beispielsweise in zwei Entscheiden vom 18. MÃ¤rz 2002 als erwiesen erachtet, dass KÃ¼ndigungen, die einzig auf einer Ãnderung der Personalpolitik beruhten, nicht aber die Folge der Aufhebung bzw. Umwandlung der bisherigen Stellen in anders zu besetzende Stellen waren, eines genÃ¼genden sachlichen Grundes entbehrten. In beiden FÃ¤llen wurde Lehrpersonen obA gekÃ¼ndigt, da nach der Personalpoli­tik der betreffenden Kantonsschule kÃ¼nftig nur noch Lehrpersonen mbA beschÃ¤ftigt werden sollten. Die von den Letzteren nicht abgedeckten Lektionen hÃ¤tten sodann durch junge NachwuchskrÃ¤fte in der Form von LehrauftrÃ¤gen versehen werden sollen. Die Rekurrenten vermochten in diesen FÃ¤llen den Nachweis zu erbringen, dass die bislang von ihnen erteilten Lektionen nicht durch LehrkrÃ¤fte mbA, sondern durch andere LehrkrÃ¤fte erbracht werden sollten, mithin also ihre Stellen gar nicht aufgehoben wurden bzw. die zu erteilenden Lektionen weiter bestanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Bei der PrÃ¼fung, ob hier ein sachlich zureichender (organisatorischer oder wirtschaftlicher) KÃ¼ndigungsgrund zu bejahen ist, sind folgende Aspekte zu berÃ¼cksichtigen: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Unbestrittenermassen wurde an der KX der Fachkreis W nur von wenigen LehrkrÃ¤ften betreut. So wurden 98 bzw. 97 Wochenlektionen in den Herbstsemestern 1999/2000 respektive 2000/2001 von sechs LehrkrÃ¤ften betreut, wovon mindestens deren drei eine mbA-Funktion innehatten. Im FrÃ¼hlingssemester 2000 und Herbstsemester 2001/ 2002 wa­ren lediglich 60 Wochenlektionen zu vergeben; sie wurden von vier LehrkrÃ¤ften versehen. </span></p> <p class="Einzug1"><span>WÃ¤hrend im FrÃ¼hlingssemester 2000 noch drei LehrkrÃ¤fte mbA sowie der BeschwerdefÃ¼hrer zur VerfÃ¼gung standen, waren es im Herbstsemester 2001/2002 nur noch eine Lehrkraft mbA und drei LehrkrÃ¤fte obA (darunter der BeschwerdefÃ¼hrer), was sich auch im FrÃ¼hlings­semester 2002 mit 70 Wochenlektionen nicht Ã¤nderte. Somit war ab Herbstsemester 2001/ 2002 nur noch eine Lehrkraft mbA im Fach­kreis W tÃ¤tig. Wenn die KX diese Situation ge­Ã¤ndert haben wollte, so ist dies â insbesondere wenn es um einen verhÃ¤ltnismÃ¤ssig kleinen Fachkreis geht â nachvollziehbar. Eine entsprechende Verschiebung zu Gunsten der Stellen mbA bildet grundsÃ¤tzlich einen organisatorischen Grund im Sinn von § 16 lit. b VVPG fÃ¼r die Aufhebung einer Stelle obA, zumal damit in erster Linie der frÃ¼here Zustand wieder her­gestellt werden sollte, indem sich drei LehrkrÃ¤fte mbA den Hauptteil der LehrtÃ¤tigkeit sowie die besonderen Aufgaben des Fachbereichs W aufteilten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) GemÃ¤ss § 3 lit. c in Verbindung mit § 4 Abs. 1 MBVO mÃ¼ssen die Mittel- und Berufsschullehrpersonen mbA im Rahmen der Klassen- und SchulfÃ¼hrung sowie der Schul­verwaltung zusÃ¤tzliche Aufgaben Ã¼bernehmen, wobei in der Regel ein BeschÃ¤ftigungs­­grad von mindestens 50 % vorausgesetzt wird. Die Differenzierung zwischen LehrkrÃ¤f­ten mbA und solchen obA wirkt sich gemÃ¤ss Anhang zur MBVO auch auf die Einreihung in der Lohnskala aus. Die Zuteilung der mbA-Aufgaben gehÃ¶rt zu den FÃ¼hrungsaufga­ben der Schulleitung (vgl. Richtlinien der Bildungsdirektion zur Abgrenzung der Aufgaben von Mittel- und Berufsschullehrern mbA/Mittel- und Berufsschullehrpersonen vom 8. Dezember 1999 [Richtlinien]). Zu den Aufgaben fÃ¼r LehrkrÃ¤fte mbA, welche diese ohne Entlastung und EntschÃ¤digung zu erfÃ¼llen haben, gehÃ¶ren folgende Bereiche: Klassenlehrer­amt, Fachvorstand, Betreuung von kleineren Sammlungen, Mentorate, Konventsvorstand/KonventsprÃ¤sidium, Konventskommissionen, Lehrervertretung in der Schulkommission, Mitarbeit in Kommissionen, AuftrÃ¤ge der Schulleitung mit mittlerer Be­lastung und Betreuung der SchÃ¼lerorganisationen (Richtlinien Ziff. 3 S. 3). Soweit Lehrper­­sonen obA eingesetzt werden, hat dies mit einer Entlastung/EntschÃ¤digung einherzugehen. Es zeigt sich somit, dass die soeben aufgefÃ¼hrten Aufgaben, welche weitgehend zum FÃ¼hrungsbereich gezÃ¤hlt werden kÃ¶nnen, grundsÃ¤tzlich den LehrkrÃ¤ften mbA vorbehalten bleiben sollen, wobei beim Vorliegen besonderer UmstÃ¤nde auch Lehrpersonen obA eingesetzt werden kÃ¶nnen, was aber nicht die Regel sein soll. Wenn die KX im Fachkreis W unter den gegebenen UmstÃ¤nden, vor allem nachdem zwei Lehrer mbA ausschieden, mehr als nur eine Lehrkraft mbA beschÃ¤ftigen wollte, so war dieser Entscheid, auch wenn er zu Unguns­ten der LehrkrÃ¤fte obA ausfiel, sachlich vertretbar und nicht zu beanstan­den.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt nur beilÃ¤ufig vor, dass die Organisation des Fachbe­reichs W deshalb auf drei LehrkrÃ¤fte mbA ausgerichtet worden sei, um seine Stelle streichen bzw. ihn entlassen zu kÃ¶nnen. Im Wesentlichen bemÃ¤ngelt er die grundsÃ¤tzliche PrÃ¤fe­renz der KX fÃ¼r Lehrstellen mbA, die den MÃ¶glichkeiten von LehrkrÃ¤ften obA zu wenig Rechnung trÃ¼gen. Dass die KX denn auch nicht grundsÃ¤tzlich abge­neigt war, den Beschwer­defÃ¼hrer (in reduziertem Umfang) weiter zu beschÃ¤ftigen, ergibt sich aus deren Angebot, ihm fÃ¼r das FrÃ¼hlingssemester 2003 einen befris­teten Lehrauftrag von neun Lektionen zu erteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>dd) Im Ergebnis kann mit der Vorinstanz das Vorliegen eines organisatorischen und damit sachlichen KÃ¼ndigungsgrundes im Sinne von § 16 Abs. 1 lit. b VVPG grundsÃ¤tzlich bejaht werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Weiter ist zu prÃ¼fen, ob im konkreten Fall die KÃ¼ndigung verhÃ¤ltnismÃ¤ssig war. Nach dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit muss die KÃ¼ndigung erstens ein geeignetes Mittel zur ProblemlÃ¶sung sein, muss sie zweitens in dem Sinn erforderlich sein, dass nicht weniger einschneidende Massnahmen wie beispielsweise eine Verwarnung ebenfalls zum Ziel fÃ¼hren wÃ¼rden, und muss drittens eine AbwÃ¤gung der gegenseitigen Interessen die KÃ¼n­­digung als gerechtfertigt erscheinen lassen (vgl. etwa Michel, S. 301 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) KÃ¼ndigungen aus organisatorischen oder wirtschaftlichen GrÃ¼nden sind nur dann verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, wenn der zu entlassenden Person keine andere zumutbare Stelle angeboten werden kann oder aber eine solche Stelle abgelehnt wird (§ 16 Abs. 1 lit. b VVPG). Da im Rahmen der zu erwartenden Lektionenzahl neben den bereits an die LehrkrÃ¤fte mbA zu ver­gebenden Stunden nicht genÃ¼gend Lektionen fÃ¼r das Pensum des BeschwerdefÃ¼hrers Ã¼brig blieben, konnte die KX dem BeschwerdefÃ¼hrer innerhalb des Fach­bereichs W keine andere Stelle anbieten, weshalb die KÃ¼ndigung folgerichtig und erforder­lich erscheint. Weiter wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer â wenn auch erst nach be­reits erfolgter KÃ¼ndigung â ein befristeter Lehrauftrag angeboten, der die noch verbleibenden neun Wochen­lektionen im Fach W umfasste. Dieses Angebot lehnte der Beschwer­defÃ¼hrer jedoch ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig rÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer vor allem den personalpolitischen Entscheid der KX, im Fachbereich W zwei neue LehrkrÃ¤fte mbA mit einem BeschÃ¤f­tigungsumfang von rund 150 % einzustellen, ohne in diese Planung seine obA-Stel­le im bestehenden Umfang einzubeziehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>GrundsÃ¤tzlich obliegt die Ausgestaltung der konkreten Personalpolitik den Kantons­­schulen. Diese bleiben dabei jedoch an die gesetzlichen Mindestvorschriften gebunden, namentlich bezÃ¼glich der KÃ¼ndigungsmodalitÃ¤ten (vorn 2a/bb). Sofern diese Vorschriften ein­gehalten werden, wie dies vorliegend der Fall war, entzieht sich die allgemeine Personal­­politik der ÃberprÃ¼fung durch das Verwaltungsgericht, welches in personalrechtlichen Beschwerdeverfahren einzig Rechtsverletzungen und ungenÃ¼gende Sachverhaltsfeststellungen zu Ã¼berprÃ¼fen hat, nicht jedoch Entscheidungen, die dem Ermessen der Anstellungs­­behÃ¶rden unterstehen (vgl. § 75 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>cc) Weiter ist zu beachten, dass eine KÃ¼ndigung die Arbeitnehmenden in der Regel hart trifft, erst recht wenn sie wie vorliegend durch den Arbeitnehmer nicht verschuldet ist. Dies kann aber nicht zum Anlass genommen werden, dem Arbeitgeber die Aufhebung einer Stelle aus organisatorischen GrÃ¼nden faktisch zu verwehren bzw. ihn zur Aufrechterhal­tung eines provisorischen Zustands zu verpflichten. Das Gesetz sieht denn auch vor, dass in solchen FÃ¤llen dem Angestellten eine Abfindung zusteht (§ 26 PG), worÃ¼ber aber vorliegend derzeit nicht zu befinden ist, hat doch vorerst die Bildungsdirektion darÃ¼ber zu entscheiden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Zusammenfassend ergibt sich, dass die von der KX ausgesprochene KÃ¼ndigung nicht widerrechtlich war. Ein EntschÃ¤digungsanspruch des BeschwerdefÃ¼hrers besteht nicht. Die Beschwerde ist vollumfÃ¤nglich abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. GemÃ¤ss § 80b VRG sind keine Gerichtskosten aufzuerlegen, da der Streitwert unter Fr. 20'000.- liegt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Beschwerdegegner verlangt eine ParteientschÃ¤digung. GemÃ¤ss § 17 Abs. 2 VRG kann im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe des Gegners verpflichtet wer­den. Das Gemeinwesen besitzt in der Regel aber keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung. Vor allem grÃ¶ssere und leistungsfÃ¤higere Gemeinwesen haben sich so zu organisieren, dass sie Verwaltungsstreitsachen selbst durchfechten kÃ¶nnen, denn die Erhebung und Beantwortung von Rechtsmitteln gehÃ¶rt zu deren angestammten amtlichen Aufgaben. Strei­­tigkeiten im Bereich der Verwaltungsrechtspflege beschlagen zudem meist ein Rechts­ge­biet, in welchem das Gemeinwesen gegenÃ¼ber dem beteiligten Privaten einen Wissensvor­sprung besitzt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Vorliegend tritt der Staat ZÃ¼rich, vertreten durch die KX, als Beschwerdegegner auf. Somit handelt es sich um ein entsprechend leistungsfÃ¤higes Gemeinwesen. Daher ist keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a></span><span>entscheidet</span><span> die Einzelrichterin:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>