<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00044</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205802&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00044</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.04.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 27.06.2006 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Straf- und Massnahmenvollzug</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>bedingte Entlassung / Vollzug der Landesverweisung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Verknüpfung von bedingter Entlassung und Vollzug der Landesverweisung ist unzulässig, wenn dem Verurteilten in der Schweiz grundsätzlich eine günstige Prognose gestellt wird.<br/><br/>Zu Zuständigkeit und Kognition (E. 1). Die bedingte Entlassung ist die Regel, von der nur aus guten Gründen abgewichen werden darf. Vorliegend sind keine triftigen Gründe ersichtlich, um von dieser Regel abzuweichen. Die Verknüpfung von bedingter Entlassung und Vollzug der Landesverweisung ist nur zulässig, wenn dem Verurteilten in der Schweiz eine ungünstige Prognose gestellt wird. Dies trifft vorliegend nicht zu. Dem Beschwerdeführer ist die bedingte Entlassung deshalb zu gewähren (E. 2). Die Resozialisierungs-Chancen des Beschwerdeführers sind in seiner Heimat besser als in der Schweiz. Der probeweise Aufschub der Landesverweisung durfte ohne Rechtsverletzung verweigert werden (E. 3). Gutheissung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege (E. 4). Kostenfolgen (E. 5).<br/>Teilweise Gutheissung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG">ANORDNUNG IM STRAF- UND MASSNAHMENVOLLZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEDINGTE ENTLASSUNG">BEDINGTE ENTLASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRATION">INTEGRATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERLEGUNG">KOSTENVERLEGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDESVERWEISUNG">LANDESVERWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGALPROGNOSE">LEGALPROGNOSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROGNOSE">PROGNOSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKFALLGEFAHR">RÃCKFALLGEFAHR</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)">UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKNÃPFUNG">VERKNÃPFUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 38 Ziff. 1 StGB</span><br/><span class="gerade">Art. 55 Abs. 2 StGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, 1981 geborener StaatsangehÃ¶riger von V, ist seit 1996 in der Schweiz wohnhaft. Die Bezirksanwaltschaft W bestrafte ihn wegen BetÃ¤ubungsmitteldelikten am 19. Juli 2000 mit drei Monaten GefÃ¤ngnis bedingt. Das Bezirksgericht X verurteilte ihn ebenfalls wegen BetÃ¤ubungsmitteldelikten am 28. Februar 2001 zu zehn Monaten GefÃ¤ngnis. Dabei ordnete es eine dreijÃ¤hrige Landesverweisung an. Der Vollzug von Haupt- und Nebenstrafe wurde aufgeschoben. Der mit Strafbefehl vom 19. Juli 2000 gewÃ¤hrte Aufschub der dreimonatigen GefÃ¤ngnisstrafe wurde widerrufen; die Strafe wurde vollzogen. Mit Urteil des Obergerichts des Kantons ZÃ¼rich vom 22. MÃ¤rz 2004 wurde A wegen mehrfacher einfacher KÃ¶rperverletzung etc. mit drei Monaten GefÃ¤ngnis unbedingt bestraft und die zuvor ausgesprochene zehnmonatige GefÃ¤ngnisstrafe sowie die dreijÃ¤hrige Landesverweisung fÃ¼r vollziehbar erklÃ¤rt. Am 8. Dezember 2004 verurteilte das Bezirks­gericht X A erneut wegen BetÃ¤ubungsmitteldelikten zu einer GefÃ¤ngnisstrafe von zwei Jahren und drei Monaten, als Zusatzstrafe zum Urteil des Obergerichts vom 22. MÃ¤rz 2004.</p> <p class="Urteilstext">A verbÃ¼sste die Strafen zunÃ¤chst in der Strafanstalt C und ab 6. Mai 2005 in der offenen Anstalt D. Das Strafende fÃ¤llt auf den 22. Februar 2007.</p> <p class="Urteilstext"><span>Nachdem </span>A <span>ein Gesuch um bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug gestellt hatte, entsprach der Justizvollzug Kanton ZÃ¼rich mit Ver­fÃ¼gung vom 21. November 2005 diesem Antrag insoweit, als es unter dem Vorbehalt weiteren Wohlverhaltens die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug grundsÃ¤tzlich gewÃ¤hrte, jedoch erst auf den Zeitpunkt, in welchem die ge­richtliche Landesverweisung vollzogen werden kÃ¶nne und frÃ¼hestens am 11. Januar 2006 (nach Erstehen von zwei Dritteln der Strafen). Der Justizvollzug Kanton ZÃ¼rich setzte die Probezeit auf drei Jahre fest, verweigerte den Aufschub der gerichtlichen Landesverweisung und ersuchte die Kantonspolizei ZÃ¼rich, diese zu vollstrecken.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons ZÃ¼rich wies den von A dagegen erhobenen Rekurs am 10. Januar 2006 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A liess mit Beschwerde vom 1. Februar 2006 vor Verwaltungsgericht folgende AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="Urteilstext"> " 1. In Aufhebung von Ziff. I der VerfÃ¼gung der Justizdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 10. Januar 2006 (Nr.: 01) sei die gerichtliche Landesverweisung des BeschwerdefÃ¼hrers probeweise aufzuschieben und dieser umgehend bedingt aus dem Strafvollzug zu entlassen.</p> <p class="Urteilstext"> 2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer sei gemÃ¤ss § 16 Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRG) die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu bewilligen sowie eine unentgeltliche Rechtsvertreterin in der Person der Unterzeichneten zu bestellen.</p> <p class="Urteilstext"> 3. Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin."</p> <p class="Urteilstext"><span>Das Amt fÃ¼r Justizvollzug und die </span>Direktion der Justiz und des Innern <span>beantragten die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b>§ 43 Abs. 1 lit. g in Verbindung mit Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) lÃ¤sst die Beschwerde gegen Anordnungen in Straf- und Polizeistrafsachen, einschliesslich Vollzug von Strafen und Massnahmen, inso­weit zu, als die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht (vgl. auch § 27 Abs. 2 des kantonalen Straf- und Vollzugsgesetzes vom 30. Juni 1974 [StVG, LS 331]).</p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b>Das Bundesgericht bejaht seine ZustÃ¤ndigkeit sowohl betreffend bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug nach Art. 38 des Strafgesetzbuchs (StGB) wie auch betreffend Vollzug der Landesverweisung bei bedingter Entlassung gemÃ¤ss Art. 55 Abs. 2 StGB (BGE 105 IV 167, 118 IV 221 E. 1a sowie 122 IV 56; vgl. auch Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 43 N. 23 f.; JÃ¶rg Rehberg, Strafrecht II, 7. A., ZÃ¼rich 2001, S. 32). Somit ist auch die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts in vorliegender Angelegenheit gegeben und auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Da es sich um Anordnungen aufgrund der §§ 16, 17 Satz 1 und 21 StVG in Verbindung mit den §§ 2 lit. a, 5 lit. a, 8 lit. a, 53 und 147 der Justizvollzugsverordnung vom 24. Oktober 2001 handelt, fÃ¤llt die Behandlung der Angelegenheit an sich in die einzelrichterliche Kompetenz (§ 38 Abs. 2 lit. b VRG). In FÃ¤llen von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung â wie hier â kann die Entscheidung jedoch der Kammer Ã¼bertragen werden (§ 38 Abs. 3 VRG; vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 38 N. 11).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.4 </span></b><span>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen gemÃ¤ss den §§ 50 f. VRG Rechtsverletzungen (einschliesslich des Ermessensmissbrauchs und der Ermessens­Ã¼berschreitung) sowie die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts ge­rÃ¼gt werden. Im Bereich des (weiten) Ermessens, das den VerwaltungsbehÃ¶rden in vorliegender Sache zusteht (vgl. etwa BGE 119 IV 5 E. 2; </span>BGr, 10. Juli 2003, 6A.44/2003, E. 2.2 â 16. <span>Mai 2003, 6A.13/2003, E. 2</span> [beide unter www.bger.ch]<span>; Stefan Trechsel, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Kurzkommentar, 2. A., ZÃ¼rich 1997, unverÃ¤nderter Nachdruck 2005, Art. 38 N. 9), kommt dem Verwaltungsgericht keine freie NachprÃ¼fung zu (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 81 und N. 91 S. 677).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer verlangt zum einen, umgehend aus dem Strafvollzug bedingt entlassen zu werden; zum anderen wendet er sich gegen den Vollzug der Landesverweisung. Die Vorinstanz schÃ¼tzte den Entscheid der verfÃ¼genden BehÃ¶rde, welche die bedingte Entlassung zwar gewÃ¤hrte, jedoch vom Vollzug der Landesverweisung abhÃ¤ngig machte. ZunÃ¤chst ist zu prÃ¼fen, ob der BeschwerdefÃ¼hrer unabhÃ¤ngig vom Vollzug der Landesverweisung bedingt zu entlassen ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Hat der Verurteilte zwei Drittel der Strafe verbÃ¼sst, so kann ihn die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde bedingt entlassen, wenn sein Verhalten wÃ¤hrend des Strafvollzugs nicht dagegen spricht und anzunehmen ist, er werde sich in der Freiheit bewÃ¤hren (Art. 38 Ziff. 1 Abs. 1 StGB). Nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung ist die bedingte Entlassung die Regel, von der nur aus guten GrÃ¼nden abgewichen werden darf (vgl. BGr, 3. Juli 2005, 6A.25/2005, E. 3.1; BGE 124 IV 193 E. 4d). Beim Entscheid fÃ¼r oder wider eine bedingte Entlassung gilt es im Sinn einer umfassenden risikoorientierten Sicht, die VorzÃ¼ge und Nachteile der VollverbÃ¼ssung einer Strafe denjenigen der Aussetzung eines Strafrests gegenÃ¼berzustellen (RB 1999 Nr. 43). Zumeist ist anzunehmen, dass sich am Zustand des TÃ¤ters nach zwei Dritteln der StrafverbÃ¼ssung wÃ¤h­rend des restlichen Drittels im Vollzug nicht mehr allzu viel Ã¤ndern werde. Der vagen Hoff­nung eines Fortfalls der GefÃ¤hrlichkeit in dieser Zeit aus GrÃ¼nden, die nicht sichtbar sind, steht mindestens gleichrangig die VerschÃ¤rfung der Gefahr durch die Situation des Vollzugs und die Fernhaltung des TÃ¤ters vom Leben in Freiheit gegenÃ¼ber. Die weitere VerbÃ¼ssung der Strafe taugt damit nicht zur Vermeidung etwaiger Straftaten (BGE 124 IV 193 E. 4d/aa). Die Rechtsprechung verlangt die Erstellung einer Differenzialprognose. Danach ist zu prÃ¼fen, ob die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten bei einer bedingten Entlassung oder bei VollverbÃ¼ssung der Strafe hÃ¶her einzuschÃ¤tzen sei (Andrea Baechtold, Basler Kommentar, 2003, Art. 38 StGB N. 21; BGr, 20. Januar 2003, 6A.86/2002, E. 2.9, www.bger.ch; VGr, 10. Januar 2006, VB.2005.00508, E. 3, www.vgrzh.ch, mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss FÃ¼hrungsbericht vom 10. November 2005 erbringt der BeschwerdefÃ¼hrer im Strafvollzug eine sehr gute Arbeitsleistung. Er arbeitet selbstÃ¤ndig und zuverlÃ¤ssig, manchmal etwas flÃ¼chtig. Auch sein Verhalten anderen Gefangenen und der Anstaltsleitung gegenÃ¼ber wird nicht beanstandet. Er wird als angenehmer, ruhiger Gefangener beschrieben, der sich an die Vorgaben und Regeln hÃ¤lt. Dies ist positiv zu werten. Negativ fÃ¤llt ins Gewicht, dass der BeschwerdefÃ¼hrer wiederholt einschlÃ¤gig delinquiert hat (oben I Abs. 1). Dennoch sind vorliegend keine triftigen GrÃ¼nde ersichtlich, welche gegen die in der Regel zu gewÃ¤hrende bedingte Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers sprechen wÃ¼rden. Die Legalprognose bei einer bedingten Entlassung in der Schweiz ist nicht als ungÃ¼nstig zu bezeichnen. FÃ¼r die Zeit nach der Entlassung soll der BeschwerdefÃ¼hrer immerhin eine Stelle als Hilfsmonteur in Aussicht haben. Auch besteht hier eine gewisse soziale Einbindung, indem er zu Mutter und Schwester, die beide in der Schweiz leben, eine gute Beziehung pflegt. Die beiden besuchten den BeschwerdefÃ¼hrer auch im Strafvollzug. Ausserdem wurde er gelegentlich von seiner derzeitigen Freundin im GefÃ¤ngnis besucht. Es ist nicht anzunehmen, dass sich am Zustand des BeschwerdefÃ¼hrers bei VerbÃ¼ssen des Strafrests etwas Ã¤ndern wÃ¼rde. Die Gefahr der Begehung weiterer Straftaten ist bei einer bedingten Entlassung nicht hÃ¶her als bei VollverbÃ¼ssung der Strafe, im Gegenteil: Nach dem Vollzug der Gesamtstrafe kÃ¶nnte die StrafvollzugsbehÃ¶rde keinen Einfluss mehr auf den BeschwerdefÃ¼hrer nehmen. Die bei der bedingten Entlassung anzusetzende Probezeit und damit einhergehend der drohende Vollzug des Strafrests bei einem RÃ¼ckfall wird demgegenÃ¼ber den BeschwerdefÃ¼hrer eher zu einem gesetzeskonformen Verhalten bewegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Vorinstanz hat erwogen, es sei im vorliegenden Fall zulÃ¤ssig, die bedingte Entlassung mit der Landesverweisung zu verbinden (Dispositiv-Ziff. I). Dieser Auffassung ist nicht zuzustimmen. Die von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang zitierten Entscheide des Bundes- und des Verwaltungsgerichts betrafen FÃ¤lle, bei denen dem Betreffenden fÃ¼r die bedingte Entlassung in der Schweiz eine schlechte Prognose gestellt wurde. Nur in diesen FÃ¤llen ist die VerknÃ¼pfung von bedingter Entlassung und Vollzug der Landesverweisung zulÃ¤ssig. Anders ist die Rechtslage jedoch in FÃ¤llen, bei denen â wie vorliegend â dem Verurteilten in der Schweiz grundsÃ¤tzlich eine gÃ¼nstige Legalprognose gestellt wird: Hier ist es unzulÃ¤ssig, die bedingte Entlassung vom Vollzug der Landesverweisung abhÃ¤ngig zu machen und den Verurteilten solange im Strafvollzug zu belassen, bis die Landesverweisung vollzogen werden kann (vgl. BGr, 1. Oktober 2003, 6A.67/2003, E. 2, www.bger.ch; VGr, 20. Juli 2000, E. 2c, www.vgrzh.ch; Marianne Heer-Hensler/Hans WiprÃ¤chtiger, AusgewÃ¤hlte Fragen bei der Entlassung aus dem Strafvollzug und dem Massnahmenvollzug, in: Andrea Baechtold/Ariane Senn [Hrsg.], Brennpunkt Strafvollzug, Bern 2002, S. 51, 55).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Nach dem Gesagten ist dem BeschwerdefÃ¼hrer die bedingte Entlassung zu gewÃ¤hren. Der Beschwerdegegner hat bereits eine Probezeit von drei Jahren angesetzt. Er wird zudem darÃ¼ber zu befinden haben, ob allenfalls zusÃ¤tzlich die Anordnung einer Schutzaufsicht oder die Erteilung von Weisungen sinnvoll erscheint (Art. 38 Ziff. 2+3 StGB). Insoweit ist die Beschwerde somit gutzuheissen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Im Fall der bedingten Entlassung entscheidet die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde, ob und unter welchen Bedingungen der Vollzug einer verhÃ¤ngten Landesverweisung probeweise aufge­schoben werden soll (Art. 55 Abs. 2 StGB). FÃ¼r den Entscheid, ob der Vollzug der Landes­verweisung probeweise aufgeschoben werden soll oder nicht, ist nach der Rechtsprechung allein massgebend, ob die Schweiz oder ein anderer Staat die gÃ¼nstigeren Voraussetzungen fÃ¼r die Wiedereingliederung bietet (BÃ©atrice Keller, Basler Kommentar, 2003, Art. 55 StGB N. 44; Reto Surber, Das Recht der Strafvollstreckung, ZÃ¼rich 1998, S. 377, mit Hinweis; ferner BGE 122 IV 56 E. 3a, mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung2">Zu berÃ¼cksichtigen sind dabei namentlich die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse, die Beziehung zur Schweiz, die FamilienverhÃ¤ltnisse, die ArbeitsmÃ¶glichkeiten und die soziale Integration, nicht hingegen die Schwere der Tat. Nicht ausschlaggebend ist die wirtschaftliche Situation eines Landes, weil diese von der Person des Delinquenten unabhÃ¤ngig ist. Ebenso wenig sind allgemeine Unterschiede zwischen der Schweiz und dem Ausland fÃ¼r den Entscheid wesentlich (z. B. bessere Arbeitsmarktbedingungen bzw. Sozialeinrichtungen). Auch fremdenpolizeiliche Ãberlegungen dÃ¼rfen keine Rolle spielen (vgl. Keller, N. 44, mit Hinweisen; BGr, 10. Juli 2003, 6A.44/2003, E. 2.2 â 16. Mai 2003, 6A.13/2003, E. 2 â 6. November 2002, 6A.58/2002, E. 2 [je unter www.bger.ch]; BGE 104 Ib 330 E. 2; Trechsel, Art. 55 N. 6, mit Hinweisen). VerfÃ¼gt der Betroffene Ã¼ber enge Beziehungen im Ausland bzw. zu dort lebenden Personen, liegt ein Indiz dafÃ¼r vor, dass die Chancen einer Resozialisierung ausserhalb der Schweiz grundsÃ¤tzlich gut oder jedenfalls nicht schlechter sind als in der Schweiz (BGE 116 IV 283 E. 2a mit Hinweisen). Die erneute StraffÃ¤lligkeit in der Schweiz ist regelmÃ¤ssig ein Indiz dafÃ¼r, dass die Resozialisierungschancen hier nicht gut sind (BGE 122 IV 56 E. 3a; vgl. auch Rehberg, S. 114). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Vorinstanz gelangte zum Schluss, die Resozialisierung des BeschwerdefÃ¼hrers sei in seinem Heimatland V erfolgversprechender als in der Schweiz. Der BeschwerdefÃ¼hrer lÃ¤sst demgegenÃ¼ber behaupten, er habe sich in den letzten zehn Jahren sehr wohl in der Schweiz sozial integriert. Im Folgenden sind die Resozialisierungschancen des BeschwerdefÃ¼hrers in der Schweiz und im Ausland â bzw. im Herkunftsland, da keine Anhaltspunkte fÃ¼r eine Ãbersiedlung in einen anderen Staat vorliegen â zu prÃ¼fen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer wuchs mit zwei BrÃ¼dern und einer Schwester in V bei seinem Vater auf, nachdem sich die Eltern kurz nach seiner Geburt hatten scheiden lassen. Nach eigenen Angaben kÃ¼mmerte sich insbesondere seine Ã¤ltere Schwester um ihn. Er absolvierte die Grundschule in V. Seit seiner 1996 erfolgten Einreise in die Schweiz war der BeschwerdefÃ¼hrer nach eigenen Angaben erst einmal wieder in V, nÃ¤mlich 2003 wÃ¤hrend zwei Monaten. Seine beiden BrÃ¼der sind nach wie vor im Heimatland wohnhaft. Der ebenfalls dort lebende Vater verstarb im Jahr 2000.</p> <p class="Urteilstext">Wie die Vorinstanz richtig feststellt, ist nicht ersichtlich, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer bei einer RÃ¼ckkehr in die Heimat nicht auf die Kontakte zu seinen BrÃ¼dern zurÃ¼ckgreifen kÃ¶nnte (§ 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Auch in der Beschwerdeschrift nannte er keine GrÃ¼nde fÃ¼r den angeblich fehlenden Kontakt. Zwar ist der Untersuchungsgrundsatz gemÃ¤ss § 7 Abs. 1 VRG zu beachten; dieser wird im Rechtsmittelverfahren jedoch durch das RÃ¼ge- und BegrÃ¼ndungserfordernis eingeschrÃ¤nkt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 5+11). Er wird hier zusÃ¤tzlich dadurch relativiert, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ein Gesuch stellte und dadurch die Obliegenheit hatte, an der SachverhaltsabklÃ¤rung mitzuwirken (Mitwirkungspflicht; § 7 Abs. 2 lit. a VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 60+66). Diese Obliegenheit erstreckt sich namentlich auf Tatsachen, welche eine Partei besser kennt als die BehÃ¶rde und welche diese ohne Mitwirkung jener nicht mit vernÃ¼nftigem Aufwand erheben kÃ¶nnte (BGE 124 II 361 E. 2b, 122 II 385 E. 4c/cc). Dies trifft insbesondere auf Kontakte des BeschwerdefÃ¼hrers zu seinem Heimatland zu.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Seit dem Alter von 14 ½ Jahren lebt der BeschwerdefÃ¼hrer in der Schweiz. Bis 2001 wohnte er mit seiner Mutter sowie dem Stiefvater und -bruder zusammen. Er besuchte insgesamt vier Jahre die Primar- und Realschule im Kanton Y. Danach arbeitete der BeschwerdefÃ¼hrer in verschiedenen TemporÃ¤rstellen als Maurer, GebÃ¤udereiniger und DJ. Zwischendurch war er wÃ¤hrend eineinhalb Jahren arbeitslos. Die zuletzt innegehabte Stelle als Reiniger (seit Januar 2004) war zwar unbefristet, jedoch verrichtete der BeschwerdefÃ¼hrer aufgrund seiner Verhaftung diese Arbeit lediglich wÃ¤hrend etwa eines Monats<span>. </span>FÃ¼r die Zeit nach der Entlassung hat der BeschwerdefÃ¼hrer, wie bereits erwÃ¤hnt, nach eigenen Angaben eine Stelle als Hilfsmonteur in Aussicht (oben 2.2).</p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrer hat keine lÃ¤nger dauernde (Paar-)Beziehung. LÃ¤ngstens seit 2004 ist er mit E befreundet, die ihn verschiedentlich im Strafvollzug besuchte. Ein Beziehungsurlaub von elf Stunden bei ihr wurde bewilligt.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>FÃ¼r die Ge­staltung der Zukunft in seinem Herkunftsland hat der BeschwerdefÃ¼hrer verschiedentlich Vorstellungen geÃ¤ussert. Entgegen seiner Auffassung ist es unerheblich, ob das Gesuch um bedingte Entlassung vom Sozialarbeiter oder dem BeschwerdefÃ¼hrer ausgefÃ¼llt wurde; von Bedeutung ist einzig, dass der BeschwerdefÃ¼hrer â der auch nach eigenen Angaben Ã¼ber sehr gute Deutschkenntnisse verfÃ¼gt â sich durch seine Unterschrift mit den im Gesuch enthaltenen Aussagen Ã¼ber seine Zukunft einverstanden erklÃ¤rte. Die RÃ¼ckkehr in sein Herkunftsland nach der Entlassung war fÃ¼r ihn somit durchaus denkbar. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Zusammenfassend ist dem BeschwerdefÃ¼hrer sowohl die berufliche als auch die soziale Integration in der Schweiz nur beschrÃ¤nkt gelungen. In der Schweiz ist er zudem rÃ¼ckfÃ¤llig geworden. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer den Ã¼berwiegenden Teil seines Lebens im Herkunftsland verbrachte, ist davon auszugehen, dass er selbst nach einer lÃ¤ngeren Abwesenheit mit den dortigen kulturellen und sprachlichen VerhÃ¤ltnissen grundsÃ¤tzlich nach wie vor vertraut ist. Nach den gesamten UmstÃ¤nden erscheinen deshalb die Resozialisierungschancen des BeschwerdefÃ¼hrers in V gÃ¼nstiger als in der Schweiz. Auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz ist zu verweisen (§ 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Der probeweise Aufschub der Landesverweisung durfte deshalb ohne Rechtsverletzung verweigert werden. Der vor­instanzliche Entscheid ist mithin in diesem Punkt nicht zu beanstanden.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der BeschwerdefÃ¼hrer ersucht um Bewilligung der unentgeltlichen ProzessfÃ¼hrung und Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertreterin.</p> <p class="Urteilstext">Privaten kann gestÃ¼tzt auf § 16 Abs. 1 VRG die Bezahlung von Verfahrenskosten erlassen werden, wenn ihnen die nÃ¶tigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offensichtlich aus­sichtslos erscheint. Als aussichtslos sind Begehren anzusehen, bei denen die Aussichten auf Gutheissung um derart viel kleiner als jene auf Abweisung erscheinen, dass sie kaum als ernsthaft bezeichnet werden kÃ¶nnen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 32). DarÃ¼ber hinaus hat die Partei unter den gleichen Voraussetzungen Anspruch auf die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands, sofern sie nicht in der Lage ist, ihre Rechte im Verfahren selbst zu wahren (§ 16 Abs. 2 VRG; RB 1994 Nr. 4; BGE 119 Ia 264 E. 3b; RenÃ© Rhinow/Heinrich Koller/Christina Kiss, Ãffentliches Prozessrecht und Justizverfassungsrecht des Bundes, Basel und Frankfurt a.M. 1996, Rz. 1181; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 39).</p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist offenkundig mittellos und nicht rechtskundig. Zudem wirft die Streitsache nicht bloss einfache Fragen auf und kann die Beschwerde auch nicht als aussichtslos bezeichnet werden. Das Gesuch ist daher zu bewilligen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Nachdem die Beschwerde teilweise gutzuheissen ist, rechtfertigt es sich, die Kosten zur HÃ¤lfte auf die Gerichtskasse zu nehmen und zur HÃ¤lfte dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung bewilligt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Dem BeschwerdefÃ¼hrer wird in der Person von RechtsanwÃ¤ltin B eine unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin bestellt. Diese wird aufgefordert, dem Verwaltungsgericht binnen einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen nach Zustellung dieser VerfÃ¼gung eine detaillierte Zusammenstellung Ã¼ber den Zeitaufwand und die Barauslagen einzureichen, ansonsten die EntschÃ¤digung nach Ermessen festgesetzt wÃ¼rde (§ 13 Abs. 2 GebV VGr);</span></p> <p class="Einzug2"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde und AbÃ¤nderung der Dispositiv-Ziffern I der VerfÃ¼gungen des Justizvollzugs vom 21. November 2005 sowie der Direktion der Justiz und des Innern vom 10. Januar 2006 wird der BeschwerdefÃ¼hrer im Sinn der ErwÃ¤gungen bedingt entlassen.<br/> <br/> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. <span>Die Gerichtskosten werden zur HÃ¤lfte dem Beschwerdegegner auferlegt und im Ãbrigen auf die Gerichtskasse genommen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>4. <span>Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>