B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-413/2022 A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 2 9 . J u n i 2 0 2 2 Besetzung Einzelrichter Beat Weber, Gerichtsschreiber Daniel Golta. Parteien Swiss Medical Network Hospitals SA, Beschwerdeführerin, gegen Regierungsrat des Kantons Bern, handelnd durch Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern, Vorinstanz. Gegenstand KV, Spitalliste Akutsomatik Bern: Nichterteilung von Leis- tungsaufträgen; Beschluss des Regierungsrates des Kan- tons Bern vom 22. Dezember 2021 (RRB Nr. 1500/2021). C-413/2022 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Regierungsrat des Kantons Bern (nachfolgend Regierungsrat, Vorinstanz) mit Regierungsratsbeschluss (RRB) Nr. 419/2019 vom 8. Mai 2019 der Swiss Medical Network Hospitals SA (SMNH SA; nachfolgend Beschwerdeführerin) am Standort Gümligen die Leistungsaufträge BEW8 (Wirbelsäulenchirurgie) und BEW8.1 (Spezialisierte Wirbelsäulenchirurgie) befristet bis zum 31. Dezember 2020 erteilt hat, dass der Regierungsrat aufgrund der Coronavirus -Krise gestützt auf die CKGV (Verordnung des Kantons Bern vom 26. März 2021 über Massnah- men zur Bewältigung der Coronavirus -Krise im Gesundheitswesen [B SG 101.3]), und mit RRB 407/2021 vom 31. März 2021 diese befristeten Leis- tungsaufträge bis zum 31. Dezember 2021 verlängert hat, dass die Beschwerdeführerin mit Gesuch vom 20. September 2021 bean- tragt hat, ihr am Standort Gümligen die Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 ab dem 1. Januar 2022 unbefristet, eventualiter befristet erneut zu erteilen, dass der Regierungsrat diese Anträge mit Verfügung bzw. RRB Nr. 1500/2021 vom 22. Dezember 2021 abgewiesen hat (Dispositivziffer 1 in Verbindung mit Begründung Ziffer 2.3 am Ende), dass die Beschwerdeführerin am 26. Januar 2022 gegen die Nichterteilung der Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 am Standort Gümligen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht hat, dass die Beschwerdeführerin die folgenden Rechtsbegehren gestellt hat: 1. Dispositivziffern 1 und 3 der Verfüg ung des Regierungsrates vom 22. Dezember 2021 (RRB Nr. 1500/2021) seien aufzuheben, soweit der Swiss Medical Network Hospitals SA darin ab dem 1. Januar 2022 keine Leistungsaufträge BEW8 und BEW 8.1 am Standort Gümligen erteilt werden und es seien der Swiss Medical Network Hospitals SA die Leistungsauf- träge BEW8 und BEW8.1 am Standort Gümligen ab dem 1. Januar 2022 unbefristet zu erteilen. 2. Eventualiter seien Dispositivziffern 1 und 3 der Verfügung des Regie- rungsrates vom 22. Dezember 2021 (RRB Nr. 1500/2021) aufzuhe- ben, soweit der Swiss Medical Network Hospitals SA darin ab dem C-413/2022 Seite 3 1. Januar 2022 keine Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 am Standort Gümligen erteilt werden und es seien der Swiss Medical Network Hospitals SA am 1. Januar 2022 in Kraft tretende und bis 31. Dezember 2023 befristete Leistungsauf- träge BEW8 und BEW8.1 am Standort Güml igen zu erteilen, die ab dem 1. Januar 2024 als unbefristete Leistungsaufträge fortgeführt werden, sofern 10 Berner Fälle pro Jahr und die Abdeckung von min- destens 2 % aller Berner Fälle (bei BEW8 und BEW8.1) sowie eine Mindestfallzahl von 10 (bei BEW8.1) während der Befristung erreicht wurden. 3. Subeventualiter seien Dispositivziffern 1 und 3 der Verfügung des Re- gierungsrates vom 22. Dezember 2021 (RRB Nr. 1500/2021) aufzu- heben, soweit der Swiss Medical Network Hospitals SA darin ab dem 1. Januar 2022 keine Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 am Standort Gümligen erteilt werden , und die Sache sei zur Neubeurtei- lung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. 4. Sub-subeventualiter seien Dispositivziffern 1 und 3 der Verfügung des Regierungsrates vom 22. Dezember 2021 (RRB Nr. 1500/2021) so abzuändern, als die Nichterteilung der Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 der Swiss Medical Network Hospitals SA am Standort Gümli- gen nach Ablauf einer Übergangsfrist von sechs Monaten ab Eröff- nung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts rechtswirksam wird. 5. Unter Kosten - und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer, zu Lasten der Vorinstanz und die folgenden Verfahrensanträge: 1. Es seien ohne Anhörung der Vorinstanz (superprovisorisch) der Swiss Medical Network Hospitals SA einstweilen während der Dauer des bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahrens die Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 am Stand ort Gümligen ab 1. Januar 2022 zu er- teilen und die Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 im Internet zu publizieren. 2. Eventualiter seien der Swiss Medical Network Hospitals SA vorsorg- lich einstweilen während der Dauer des bundesverwalt ungsgerichtli- chen Verfahrens die Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 am Stand- ort Gümligen ab 1. Januar 2022 zu erteilen und die Leistungsaufträge BEW8 und BEW8.1 im Internet zu publizieren. 3. Es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen. 4. Unter Kosten - und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer, zu Lasten der Vorinstanz. C-413/2022 Seite 4 dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 31. Ja- nuar 2022 (BVGer-act. 2) der Beschwerdeführerin einstweilen superprovi- sorisch Leistungsaufträge für die Leistungsgruppen BEW8 und BEW8.1 für den Standort Gümligen vom 1. Januar 2022 bis zum En tscheid über das Gesuch vom 26. Januar 2022 betreffend vorsorgliche Massnahmen erteilt hat, dass das Bundesverwaltungsgericht – nach Eingang der Stellungnahme der Vorinstanz vom 21. Februar 2022 zum Gesuch auf vorsorgliche Ertei- lung von Leistungsaufträgen für die Leistungsgruppen BEW8 und BEW8.1 für den Standort Gümligen für die Dauer des B eschwerdeverfahrens (BVGer-act. 5) – mit Zwischenverfügung vom 11. März 2022 (BVGe r- act. 6) der Beschwerdeführerin die Leistungsaufträge für die Leistungs- gruppen BEW8 und BEW8.1 für den Standort Gümligen einstweilen – bis zum Entscheid in der Sache – erteilt hat, dass die Beschwerdeführerin am 4. April 2022 den ihr auferlegten Kosten- vorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.- fristgerecht geleistet hat (vgl. BVGer-act. 9), dass die Vorinstanz am 11. April 2022 in der Hauptsache Stellung genom- men hat (BVGer-act. 10), dass die Beschwerdeführerin am 28. April 2022 das Gericht darum ersucht hat, die Siloah AG als ihre Vertreterin zu löschen (BVGer-act. 12), dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 19. Mai 2022 (BVGer-act. 13) die Beschwerdeführerin dazu aufgefordert hat, innert fünf Tagen eine Beschwerdeverbesserung nachzureichen, in welcher der (nach wie vor bestehende) Wille zur Führung eines Beschwerdeverfahrens vor Bundesverwaltungsgeri cht gegen die Verfügung vom 22. Dezember 2021 von zwei – in Kollektivunterschrift zu zweien zeichnungsberechtigten – Personen erklärt werde, ansonsten auf die Beschwerde nicht einzutreten sei, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) – vom Bundesverwaltungsge- richt dazu eingeladen (BVGer-act. 11) – am 19. Mai 2022 als Fachbehörde Stellung genommen und sich für eine Abweisung der Beschwerde ausge- sprochen hat (BVGer-act. 16), C-413/2022 Seite 5 dass die Beschwerdeführerin am 24. Mai 2022 mittels von zwei zur Kollek- tivunterschrift Berechtigten unterschriebener Eingabe (BVGer-act. 15) be- stätigt hat, dass sie weiterhin den Willen zur Führung eines Beschwerde- verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen die Verfü gung des Regierungsrats vom 22. Dezember 2021 habe, dass die Vorinstanz mit RRB Nr. 535/2022 vom 25. Mai 2022 (Beilage zu BVGer-act. 17) den angefochtenen RRB Nr. 1500/2021 vom 22. Dezem- ber 2021 bezüglich des nicht erteilten Leistungsauftrags BEW 8 aufgeho- ben und der Beschwerdeführerin rückwirkend auf den 1. Januar 2022 den im Anhang zum RRB enthaltenen Leistungsauftrag BEW8 (Standort Gümli- gen) befristet bis am 30. Juni 2024 erteilt hat (Beilage zu BVGer-act. 17), dass die Vorinstanz in diesem RRB die Erteilung des Leistungsauftrags davon abhängig macht, dass die Beschwerdeführerin dem Gesundheit s- amt des Kantons Bern bis am 1. Juni 2022 nachweise, dass sie die Be- schwerde gegen den RRB 1500/2021 vom 22. Dezember 2021 vollständig (und somit auch bezüglich des nicht erteilten Leistungsauftrags BEW8.1) zurückgezogen habe, dass die Vorinstanz am 30. Mai 2022 den RRB Nr. 535/2022 der Beschwer- deführerin hat zukommen lassen (vgl. Beilage zu BVGer-act. 17), dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 31. Mai 2022 (Poststem- pel: 1. Juni 2022) dem Bundesverwaltungsgericht je eine Kopie des RRB Nr. 535/2022 und des Zustellungsschreibens der Vorinstanz vom 25. Mai 2022 hat zukommen lassen (BVGer-act. 17 mit Beilagen), dass die Beschwerdeführerin beantragt, es sei das Verfahren infolge Rück- zugs der Beschwerde vom 26. Januar 2022 als gegenstandslos abzu- schreiben – unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwert- steuer (BVGer-act. 17), dass die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 31. Mai 2022 mitteilt, dass die Vorinstanz nach Gesprächen zwischen den Parteien am 25. Mai 2022 eine neue Verfügung erlassen habe, in der sie die angefochtene Ver- fügung teilweise – nämlich in Bezug auf den nicht erteilten Leistungsa uf- trag BEW8 – in Wiedererwägung gezogen und diesen Leistungsauftrag be- fristet erteilt habe, und die Beschwerdeführerin sich vor diesem Hinter- grund zum vollständigen Rückzug der Beschwerde (somit auch bezüglich des nicht erteilten Leistungsauftrags BEW8.1) entschieden habe, C-413/2022 Seite 6 dass das Bundesverwaltungsge richt gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. i VGG und Art. 53 Abs. 1 KVG (SR 832.10) i.V.m. Art. 90a Abs. 2 KVG und Art. 39 KVG Beschwerden gegen Verfügungen des Re- gierungsrates beurteilt, dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 31. Mai 2022 die Be- schwerde vollumfänglich zurückgezogen hat (BVGer-act. 17), dass damit das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos gewor- den und im einzelrichterlichen Verfahren abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass mit dem Erlass des Endentscheides in der Hauptsache die für die Dauer des Verfahrens angeordneten vorsorglichen Massnahmen ohne Weiteres dahinfallen, dass der Regierungsrat aus Gründen der Rechtssicherheit dazu aufzufor- dern ist, diesen Entscheid im Internet zu publizieren, dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de- ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (vgl. Art. 5 des Regle- ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen v or dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass im Falle eines Beschwerderückzugs grundsätzlich dieser die Gegen- standslosigkeit bewirkt und die Kosten der die Beschwerde zurückziehen- den Partei aufzuerlegen sind, wovon auch die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 31. Mai 2022 ausgeht, dass die Beschwerdeführerin aber geltend macht, dass sie die Beschwerde vor dem Hintergrund zurückgezogen habe, dass die Vorinstanz die ange- fochtene Verfügung teilweise in Wiedererwägung gezogen habe, weshalb die Gegenstandslosigkeit durch die Vorinstanz bewirkt worden sei, dass die Frage, wer die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat, in einem mate- riellen Sinne zu verstehen ist (vgl. MICHAEL BEUSCH in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Ver waltungsverfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Rz. 16 zu Art. 63), dass vorliegend die Gegenstandslosigkeit im materiellen Sinne einerseits durch die (mit aufschiebender Wirkung) wiedererwägungsweise erfolgte C-413/2022 Seite 7 Erteilung des Leistungsauftrags BEW8 und im Übrigen durch den Be- schwerderückzug – namentlich betreffend die beantragte Erteilung eines Leistungsauftrags BEW8.1 bewirkt worden ist, dass daher die Gegenstandslosigkeit materiell je zur Hälfte durch die Be- schwerdeführerin und die Vorinstanz bewirkt worden ist, dass der Vorinstanz unabhängig vom Verfahrensausgang keine Kosten aufzuerlegen sind (vgl. Art. 63 Abs. 2 VGKE), dass das Bundesverwaltungsgericht im vorliegenden Verfahren einen Schriftenwechsel durchgeführt und einen amtlichen Fachbericht eingeholt hat (vgl. BVGer-act. 9-11, 16) dass das Bundesverwaltungsgericht auf Antrag der Beschwerdeführerin ausserdem je eine Zwischenverfügung betreffend Anordnung superprovi- sorischer Massnahmen und betreffend Anordnung vorsorglicher Massnah- men erlassen und entsprechend instruiert hat (vgl. BVGer-act. 2-8), dass es zudem eine Beschwerdeverbesserung eingefordert und beurteilt hat (vgl. BVGer-act. 12-15), dass daher – entgegen der Sichtweise der Beschwerdeführerin – trotz Er- ledigung infolge Beschwerderückzugs für das Gericht erheblicher Aufwand angefallen ist und die Anwendung von Art. 6 Bst. a VGKE vorliegend aus- ser Betracht fällt, dass die Gerichtsgebühr sich nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa- che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien bemisst (vgl. Art. 2 Abs. 1 VGKE), dass der Beschwerdeführerin unter den gegebenen Umständen reduzierte Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.- aufzuerlegen sind, dass dieser Betrag dem geleisteten Kostenvorschuss zu entne hmen und der Restbetrag von Fr. 4'000.- der Beschwerdeführerin auf ein von ihr zu bezeichnendes Konto zurückzuerstatten ist, dass – wird ein Verfahren gegenstandslos – das Gericht prüft, ob eine Par- teientschädigung zuzusprechen ist; für die Festsetzung der Parteientschä- digung gilt Art. 5 VGKE sinngemäss (vgl. Art. 15 Abs. 1 VGKE), C-413/2022 Seite 8 dass die Parteientschädigung die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere Auslagen der Partei umfasst, wobei unnötiger Aufwand ni cht ent- schädigt wird (vgl. Art. 8 VGKE), dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn di e Kosten verhältnismässig gering sind (vgl. Art. 7 Abs. 4 VGKE), das keine Entschädigung von Vertretungskosten geschuldet ist, wenn der Vertreter oder die Vertreterin in einem Arbeitsverhält nis zur Partei steht (vgl. Art. 9 Abs. 2 VGKE) dass die Beschwerdeführerin vorliegend nicht durch eine Drittperson ver- treten wird, sondern die Eingaben von für sie zeichnungsberechtigten Per- sonen unterzeichnet worden sind, dass nicht ersichtlich ist und von der Beschwerdeführerin nicht geltend ge- macht wird, dass ihr erhebliche notwendige Kosten entstanden sind, dass die Beschwerdeführerin unter diesen Umständen keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, dass die Vorinstanz als Behörde keinen Anspruch auf eine Parteientschä- digung hat (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE), dass Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bun- desgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 53 Abs. 1 KVG getrof- fen hat, nach Art. 83 Bst. r BGG (SR 173.110) unzulässig sind und der vor- liegende Abschreibungsentscheid somit letztinstanzlich ist und mit seiner Eröffnung in Rechtskraft erwächst. C-413/2022 Seite 9 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie- ben. 2. Die Vorinstanz wird aufgefordert, die vorausgehende Dispositivziffer 1 im Internet zu publizieren. 3. Der Beschwerdeführerin werden Verfahrenskosten von Fr. 1'000.- aufer- legt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss en tnommen. Der Restbetrag von Fr. 4'000.– wird der Beschwerdeführerin auf ein von ihr zu bezeichnendes Konto zurückerstattet. 4. Es wird keine Parteienschädigung zugesprochen. 5. Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das BAG. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Beat Weber Daniel Golta