<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1C_316/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 14. Juli 2009 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Bopp. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. A.________, </div> <div class="para">2. B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">Gemeinde Richterswil, vertreten durch die Hochbaukommission, Chüngengass 6, 8805 Richterswil, </div> <div class="para">Baudirektion des Kantons Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Baubewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid vom 9. April 2009 </div> <div class="para">des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, </div> <div class="para">3. Abteilung, 3. Kammer. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 28. September 2007 erteilte die Baudirektion des Kantons Zürich A.________ und B.________ die Ausnahmebewilligung gemäss <span class="artref">Art. 24c RPG</span> für die Verschiebung eines Kleintierstalles auf dem Grundstück Kat.-Nr. 6689 an der Seestrasse in Richterswil. Mit Beschluss vom 16. Oktober 2007 eröffnete die Hochbaukommission des Gemeinderates Richterswil den Baugesuchstellern die kantonale Verfügung im koordinierten Verfahren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen diese Ausnahmebewilligung erhob X.________ Rekurs an die Baurekurskommission des Kantons Zürich. Diese wies den Rekurs mit Entscheid vom 8. Juli 2008 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Hiergegen wandte sich X.________ mit Beschwerde vom 31. Juli 2008 an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Mit Entscheid vom 9. April 2009 wies die 3. Kammer der 3. Abteilung dieses Gerichts die Beschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gegen diesen Entscheid vom 9. April 2009 hat X.________ dem Bundesgericht mit Eingabe vom 13. Mai 2009 eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) angemeldet und das Gesuch gestellt, wegen eines Auslandaufenthaltes sei ihm die Frist zur Begründung der Beschwerde bis nach seiner Rückkehr in die Schweiz ca. Mitte August 2009 aufzuschieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>), wie dem Beschwerdeführer auf sein vom 13. Mai 2009 datiertes Erstreckungsgesuch hin mit Schreiben vom 19. Mai 2009 mitgeteilt worden ist (unter Hinweis auf die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Laut Aktenlage ist der angefochtene Entscheid am 30. April 2009 mittels Gerichtsurkunde einer Bekannten des Beschwerdeführers, welche für ihn während seiner Abwesenheit die Postsendungen in Empfang zu nehmen hatte, rechtsgültig zugestellt worden. Die Beschwerdefrist ist somit - in Berücksichtigung des Pfingstwochenendes - am 2. Juni 2009 abgelaufen. Eine den gesetzlichen Formvorschriften nach <span class="artref">Art. 42 BGG</span> genügende Beschwerdebegründung ist nicht eingereicht worden. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben (s. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Den privaten Beschwerdegegnern ist durch das vorliegende Verfahren kein Aufwand entstanden, weshalb ihnen keine Parteientschädigung zuzusprechen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Richterswil sowie der Baudirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. Juli 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Féraud Bopp </div> </div></body></html>