<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0/2] </div> <div class="para">6A.23/2001/gnd </div> <div class="para"> </div> <div class="para">KASSATIONSHOF </div> <div class="para">************************* </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. April 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Schubarth, Präsident des </div> <div class="para">Kassationshofes, Wiprächtiger, Bundesrichterin Escher und </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Burkart. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">--------- </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para">A.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Justizdepartement des Kantons Schwyz, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para">Strafvollzug, </div> <div class="para">(Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, Kammer III, vom 30. Januar 2001), </div> <div class="para">wird im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung gezogen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- A.________ hat am 18. Juni 2000 auf dem Grillplatz eines von ihm mitbewohnten Mehrfamilienhauses in C.________ den 24-jährigen B.________ aus nächster Nähe mit einem Schuss aus einer Pistole getötet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 17. Juli 2000 wurde A.________ ins Gefängnis Stans zum vorzeitigen Strafantritt versetzt. Am 22. August 2000 wurde per 24. August 2000 der Eintritt in die Strafanstalt Bostadel (Menzingen) zum vorzeitigen Strafantritt verfügt. Die Einweisung in diese Anstalt (für Rückfällige) wurde mit Fluchtgefahr begründet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen diese Verfügung erhob A.________ Beschwerde mit dem Antrag, er sei in eine Anstalt für Erstmalige im Sinne von <span class="artref">Art. 37 Ziff. 2 Abs. 2 StGB</span> einzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz (Kammer III) vom 30. Januar 2001 wurde die Beschwerde abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen das am 8. Februar 2001 versandte Urteil erhob A.________ mit Eingabe vom 1. März 2001 (Poststempel) Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die Eingabe vom 1. März 2001 enthält keine Begründung. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer weist lediglich darauf hin, die nötigen Unterlagen würden umgehend von seinem neuen Rechtsanwalt nachgesandt. Innerhalb der 30-tägigen Begründungsfrist sind indessen keine weiteren Sendungen beim Bundesgericht eingegangen. Auf die Beschwerde ist demzufolge mangels Begründung nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Deshalb kann offenbleiben, ob die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorliegend überhaupt gegeben ist (vgl. </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 97 OG</span> i.V.m. <span class="artref">Art. 5 VwVG</span>, <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=17.03.2001&amp;to_date=05.04.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-II-506%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page506">BGE 126 II 506</a> E. 1b; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=17.03.2001&amp;to_date=05.04.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-IA-257%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page257">117 Ia 257</a> E. 3c). Denn <span class="artref">Art. 37 Ziff. 2 Abs. 2 StGB</span> betrifft nach seinem Wortlaut nur die Frage, in welche Anstalt ein Verurteilter einzuweisen ist. Der Beschwerdeführer befindet sich jedoch im vorläufigen Strafvollzug, weshalb <span class="artref">Art. 37 Ziff. 2 Abs. 2 StGB</span> höchstens per analogam angewendet werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann nicht bewilligt werden, da die Beschwerde (mangels Begründung) von vornherein aussichtslos war (<span class="artref">Art. 152 Abs. 1 OG</span>). Unter den gegebenen Umständen lässt es sich indessen rechtfertigen, auf eine Kostenerhebung zu verzichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">4.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Justizdepartement und dem Verwaltungsgericht, Kammer III, des Kantons Schwyz schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">_________ </div> <div class="para">Lausanne, 5. April 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des Kassationshofes </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para">Der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>