<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: RG.2003.00006</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107298&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>RG.2003.00006</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gerichtskosten</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der Gesuchsteller wehrt sich mit "Wiedererwägungsgesuch/Beschwerde" gegen die Berechnung des Streitwerts im Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 11. Juni 2003 (PB.2003.00011, www.vgrzh.ch/rechtsprechung), die zur Überschreitung der Grenze von Fr. 20'000.- und damit zur Kostenpflichtigkeit des personalrechtlichen Verfahrens geführt hat (§ 80b VRG).<br/>Obwohl der gegenwärtige Streitwert unter Fr. 20'000.- liegt, ist die Kammer, welche die fragliche Nebenfolgenregelung getroffen hat, zum Entscheid berufen (E. 1).<br/>Zwar kennt § 206 in Verbindung mit §§ 108 ff. GVG eine eigene Kostenbeschwerde in Zivil- und Strafsachen, doch sind diese Bestimmungen in verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht anwendbar. Der Kostenentscheid ist kein Akt der Justizverwaltung, sondern in jeder Hinsicht ein solcher der Rechtsprechung, der sich nur an das Bundesgericht weiter ziehen lässt. Eine Weiterleitung der Eingabe an die Verwaltungskommission zur Behandlung als Aufsichtsbeschwerde fällt deshalb ausser Betracht (E. 2).<br/>Die Eingabe wird zu Recht nicht als Revisions- oder als Berichtigungsbegehren bezeichnet, da es sowohl an einem Revisionsgrund wie auch an einem der Berichtigung zugänglichen Versehen des Gerichts fehlt (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHT">AUFSICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSBESCHWERDE">AUFSICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERICHTIGUNG">BERICHTIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GERICHTSKOSTEN">GERICHTSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: JUSTIZVERWALTUNG">JUSTIZVERWALTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN">KOSTEN UND ENTSCHÃDIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENBESCHWERDE">KOSTENBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REVISION">REVISION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Revision ST: REVISIONSGRÃNDE">REVISIONSGRÃNDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITWERT">STREITWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREITWERTBERECHNUNG">STREITWERTBERECHNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWALTUNGSKOMMISSION">VERWALTUNGSKOMMISSION</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 108 GVG</span><br/><span class="gerade">§ 166 GVG</span><br/><span class="ungerade">§ 206 GVG</span><br/><span class="gerade">§ 5 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 38 lit. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 71 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80b VRG</span><br/><span class="gerade">§ 86a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 22 S. 65</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. A stand ab Juni 1993 im Dienst des Zweckverbands X; dieser kÃ¼ndigte das ArbeitsverhÃ¤ltnis mit Schreiben vom 15. November 2002 per 28. Feb­ruar 2003.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. A rekurrierte hiergegen am 16. Dezember 2002. Principaliter verlang­te er, es sei die KÃ¼ndigung aufzuheben sowie das ArbeitsverhÃ¤ltnis fortzusetzen. Even­tualiter beantrag­te er, ihm "eine angemessene EntschÃ¤digung/Schadenersatz" zuzusprechen. Der Bezirksrat Y hiess das Rechtsmittel mit Beschluss vom 26. Februar 2003 gut und stellte unter Auf­hebung der KÃ¼ndigung fest, das ArbeitsverhÃ¤ltnis zum Zweckverband X dauere mit allen Rech­ten sowie Pflichten fort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>C. Der Zweckverband X erhob am 11./20. MÃ¤rz 2003 Beschwerde beim Ver­wal­tungs­gericht mit den hauptsÃ¤chlichen Ansinnen, die Aufhebung der KÃ¼ndigung rÃ¼ck­gÃ¤ngig zu machen und A Abfindung/EntschÃ¤digung/Schadenersatz zu versagen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A schloss in der Beschwerdeantwort vom 24. April 2003, das Rechtsmittel sei abzu­weisen. Er ersuchte darum, eventualiter die Sache zu neuem Entscheid zurÃ¼ckzuweisen, subeventualiter auf eine EntschÃ¤digung von Fr. 16'000.- zu erkennen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Entscheid vom 11. Juni 2003 (PB.2003.00011, www.vgrzh.ch/rechtsprechung) hiess die 4. Kammer die Beschwerde teilweise gut, hob den bezirksrÃ¤tlichen Beschluss auf und wies das Rekursbegehren um Aufhebung der KÃ¼ndigung sowie Fortsetzung des Arbeits­verhÃ¤ltnisses ab (Dispositiv-Ziffer 1); im Ãbrigen wies sie die Sache an die Vorinstanz zurÃ¼ck, damit diese Ã¼ber A's Antrag auf EntschÃ¤digung von Fr. 16'000.- befinde (Dispositiv-Ziffer 2); die Gerichtskosten von Fr. 2'560.- (Dispositiv-Ziffer 3) wurden zu einem Drit­tel dem Zweckverband X sowie fÃ¼r den Rest (= Fr. 1'706.65) A belastet (Dispositiv-Ziffer 4). Aus der BegrÃ¼ndung erhellt, dass es den Streitwert der KÃ¼ndigung von gegen Fr. 12'000.- mit jenem der EntschÃ¤digung zusammenzuzÃ¤hlen galt; deshalb war die Angelegenheit kraft § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) in Dreierbesetzung zu erledigen und die in § 80b VRG gezogene Grenze von Fr. 20'000.- fÃ¼r die Kostenfreiheit personalrechtlicher Verfahren Ã¼berschritten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A liess mit "WiedererwÃ¤gungsgesuch / Beschwerde" vom 9. Juli 2003 und dem Antrag an das Verwaltungsgericht gelangen, "Dispositiv-Ziffer 3 des Entscheids vom 11. Juni 2003 sei aufzuheben und es sei von der Erhebung von Verfahrenskos­ten abzusehen; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der Staatskasse".</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A behauptet, bei der Festsetzung der GerichtsgebÃ¼hr handle es sich um einen Akt </span></p> <p class="Einzug1"><span>der Justizverwaltung, welcher dementsprechend einer WiedererwÃ¤gung zugÃ¤nglich sei; seine Eingabe solle sowohl als Gesuch darum wie auch als Beschwerde nach § 71 VRG in Verbindung mit § 108 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 (GVG, LS 211.1) entgegengenommen werden. Materiell rÃ¼gt er, die Kammer dÃ¼rfte aus Versehen die Streitwerte von KÃ¼ndigung und EntschÃ¤digung addiert haben, welche beide unter Fr. 20'000.- lÃ¤gen, so dass es Kostenfreiheit zu gewÃ¤hren gegolten hÃ¤tte. Wenn die Kammer an ihrem Entscheid festhalten wolle, mÃ¶ge sie die Sache der zustÃ¤ndigen Stelle Ã¼berwei­sen (gemÃ¤ss § 7 der GeschÃ¤ftsordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997 [LS 175.21] wohl deren Verwaltungskommission).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Abschliessend bittet A "in Anbetracht einer mÃ¶glicherweise laufenden Frist fÃ¼r die Erhebung einer staatsrechtlichen Beschwerde", ihm den Entscheid bis 1. September 2003 zukommen zu lassen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Der Streit dreht sich hier um weit weniger als Fr. 20'000.- (oben I.C Abs. 3 und II Abs. 1, auch zum Folgenden). Da aber die Kammer die kontroverse Nebenfolgenregelung ge­­troffen hat, muss auch sie darÃ¼ber befinden, ob auf diese zurÃ¼ckzukommen sei. Das kann ohne Weiterungen geschehen (§ 56 Abs. 2 f. VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. § 206 GVG erlaubt, gegen KostenansÃ¤tze der Gerichte entsprechend §§ 108 ff. GVG Beschwerde zu fÃ¼hren (Abs. 1); wird aber â in der Sache selbst (vgl. Robert Hauser/Er­hard Schweri, Kommentar zum zÃ¼rcherischen Gerichtsverfassungsgesetz, ZÃ¼rich 2002, § 206 N. 3 f.) â Berufung oder Rekurs erhoben, gilt es die Beschwerde damit zu verbinden (Abs. 2). Wo es um Auflage und Verteilung der Gerichtskosten nach der Zivilprozessordnung vom 13. Juni 1976 (LS 271) oder der Strafprozessordnung vom 4. Mai 1919 (LS 321) geht, sind freilich die zivil- bzw. strafprozessualen Rechtsmittel zulÃ¤ssig; wo hingegen die HÃ¶he der Gerichtskosten sowie die Kostenfreiheit gemÃ¤ss § 203 GVG in Frage stehen, ist nur die Beschwerde nach § 206 GVG statthaft (Hauser/Schweri, § 206 N. 2). Letzteres fusst in der Auffassung, dass die Festsetzung der GebÃ¼hren einen Akt der Justizverwaltung darstelle (Hauser/Schweri, § 206 N. 1; vgl. oben II Abs. 2, auch zum Folgenden). So verhÃ¤lt es sich jedoch bloss kraft ausdrÃ¼cklicher Verankerung der Kostenbeschwerde in § 206 GVG. Diese Norm und etwa auch § 108 ff. GVG erfasst indes der Verweis von (§ 80c in Verbindung mit) § 71 VRG auf das Gerichtsverfassungsgesetz gerade nicht (Alfred KÃ¶lz/ JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 71 N. 1).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wenn also das Verwaltungsgericht â wie es die Kammer hier getan hat (dazu oben I.C Abs. 3) â in einem (Personal-)Beschwerdeverfahren die Kostenfolge regelt, geschieht das unter keinem Aspekt als Akt der Justizverwaltung, sondern in jeder Hinsicht als ein sol­cher der Rechtsprechung, welcher sich nur (aber immerhin) an das Bundesgericht weiter ziehen lÃ¤sst (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, §§ 13 N. 38 und 66 N. 1 ff.; ferner oben II Abs. 3). Eine WiedererwÃ¤gung ist nicht mÃ¶glich (siehe RB 2001 Nr. 34 gegen vorn II Abs. 2) und auf das einschlÃ¤gige Gesuch mithin nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weil es sich hier nicht um Justizverwaltung handelt, kann auch die verwaltungsgerichtliche Verwaltungskommission mit der vorliegenden Sache nichts zu schaffen haben; eine Weiterleitung der Eingabe an die Verwaltungskommission zur Behandlung als Aufsichtsbeschwerde fÃ¤llt demnach ausser Betracht (vgl. § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG; anders oben II Abs. 2).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. FÃ¼glich strebt der Gesuchsteller im Ãbrigen sein Ziel nicht anderweitig an. So lÃ¤sst sich denn etwa auch kein Revisionsgrund erkennen (§ 86a VRG). Ebenso wenig gibt es hier nach § 80c in Verbindung mit § 71 VRG und § 162 ff. GVG zu erlÃ¤utern (dazu VGr, 23. Oktober 2002, EG.2002.00002). Soweit endlich der Gesuchsteller vermutet, die Kammer habe aus Versehen die Streitwerte von KÃ¼ndigung sowie EntschÃ¤digung zusammengezÃ¤hlt â das hat sie allerdings bewusst, wenngleich in seinen Augen irrtÃ¼mlich getan â, ruft das jeden­falls keiner Berichtigung gestÃ¼tzt auf § 80c in Verbindung mit § 71 VRG und § 166 GVG. Das dient nÃ¤mlich nur der Korrek­tur von Fehlern, die nicht der Willensbildung der entscheidenden BehÃ¶rde anhaften, son­dern bei der schriftlichen Formulierung der ausgefertigten Anordnung unterlaufen sind (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19â28 N. 22 sowie § 71 N. 4; Hauser/Schweri, § 166 N. 1). Letzteres ist vorliegend offensichtlich nicht der Fall.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Beim jetzt Fr. 20'000.- in der Tat nicht erreichenden Streitwert (oben 1) geniesst der an sich unterliegende Gesuchsteller nunmehr Kostenfreiheit (§ 80b VRG). Dennoch pflegt die 4. Abteilung alsdann eine GerichtsgebÃ¼hr festzusetzen, was Ã¼brigens der gegenwÃ¤r­tige Antrag Ã¼bersieht (vgl. vorn II Abs. 1). Unter diesen UmstÃ¤nden muss dem Gesuchsteller eine ParteientschÃ¤digung versagt bleiben (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf das Gesuch wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4.<span> </span></span><span>Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>