<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht darüber vorzulegen, wie er bei der Umsetzung der Strategie "Gesundheit 2020" die Perspektive des sozialen Geschlechts (Gender) einbezieht, und entsprechende Massnahmen für die Strategie "Gesundheit 2030" aufzuzeigen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat weist darauf hin, dass ebenfalls das Postulat 19.3910 Fehlmann Rielle "Gesundheit der Frauen. Bessere Berücksichtigung ihrer Eigenheiten" - verlangt, dass Geschlechterunterschiede in der Gesundheitspolitik und in der Gesundheitsversorgung besser berücksichtigt werden. Der Bundesrat hat jenes Postulat zur Annahme beantragt.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, gestützt auf die Erkenntnisse aus der Analyse im Rahmen der Erfüllung des Postulats 19.3910 festzulegen, bei welchen Stossrichtungen von Gesundheit 2030 die Gender-Perspektive besonders wichtig ist und welche Massnahmen umgesetzt werden können. Allerdings liegen die Kompetenzen für solche Massnahmen nur beschränkt beim Bund. Die von der Postulantin geforderte Aufarbeitung, ob Gesundheit 2020 gendergerecht umgesetzt worden ist, erachtet der Bundesrat nicht als sinnvoll.</p><p>Was die Liste der zu überprüfenden Arzneimittel und ihre Auswahl betrifft, verweist der Bundesrat auf seine Antwort auf die Interpellation 20.3086 Feri Yvonne "HTA-Liste".</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.