<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-05-18-4D_21-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4D_21/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. Mai 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Th. Widmer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.B.________, </div> <div class="para">2. C.B.________, </div> <div class="para">beide vertreten durch Fürsprecher Thomas Zachmann, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kostenvorschuss, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, </div> <div class="para">2. Zivilkammer, vom 27. März 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin am 20. Oktober 2013 beim Regionalgericht Bern-Mittelland eine "Klage im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 244 ZPO</span>" betreffend Eigentum einreichte; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin am 27. Januar 2014, nun vertreten durch einen Rechtsanwalt, eine verbesserte Klage einreichte und gleichentags um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Klageverfahren ersuchte; </div> <div class="para">dass das Regionalgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege am 9. Februar 2015 infolge Aussichtslosigkeit abwies und die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 12. März 2015 aufforderte, einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 27. März 2015 eine von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde abwies, mit der sie beantragt hatte, sie sei von der Leistung eines Kostenvorschusses zu befreien; </div> <div class="para">dass das Obergericht ausführte, die Erstinstanz habe den Gerichtskostenvorschuss zu Recht erhoben, nachdem das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen worden sei, und die Höhe des Vorschusses, welche die Beschwerdeführerin im Übrigen nicht kritisiere, erscheine unter Berücksichtigung der Kriterien des kantonalen Verfahrenskostendekrets, insbesondere aufgrund des voraussichtlich aufwändigen Beweisverfahrens, angemessen; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 10. April 2015 beim Bundesgericht Beschwerde erhoben hat; </div> <div class="para">dass die Beschwerde in Zivilsachen nach <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> angesichts der Höhe des Streitwerts im vorliegenden Fall, der nach den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz Fr. 5'800.-- beträgt, unzulässig ist (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/51/1/c" type="start"></artref>Art. 51 Abs. 1 lit. c BGG</span><artref id="CH/173.110/74/1" type="end"></artref>) und nicht geltend gemacht wird, dass die Beschwerde dennoch zulässig sei, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stellen würde (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> zu behandeln ist; </div> <div class="para">dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht dargelegt werden muss, welche Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids detailliert zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 10. April 2015 diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, indem die Beschwerdeführerin darin nicht, jedenfalls nicht hinreichend, darlegt, welche Grundrechte die Vorinstanz mit ihrem Entscheid - in dem es nicht mehr um die Erfolgsaussichten der Klage ging - inwiefern verletzt haben soIl, sondern im Wesentlichen bloss moniert, die Behauptung, sie habe die Höhe des Kostenvorschusses nicht beanstandet, sei nicht korrekt und es sei bei der Bemessung des Kostenvorschusses ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu berücksichtigen; </div> <div class="para">dass somit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Mai 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>