Abkommen vom 27. Juli 2004 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Republik Slowenien über die Rückübernahme von Personen mit unbefugtem Aufenthalt (mit Prot.) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411"/><FRBRdate date="2004-07-27" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.116.919"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 27. Juli 2004 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Republik Slowenien über die Rückübernahme von Personen mit unbefugtem Aufenthalt (mit Prot.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 27 luglio 2004 tra il Consiglio federale svizzero e il Governo della Repubblica di Slovenia concernente la riammissione di persone senza dimora autorizzata (con prot.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 27 juillet 2004 entre le Conseil fédéral suisse et le gouvernement de la République de Slovénie relatif à la réadmission de personnes en situation irrégulière (avec prot.)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de"/><FRBRdate date="2004-07-27" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de/xml"/><FRBRdate date="2004-07-27" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.142.116.919 </docNumber></p><p> AS <b>2005 </b>2403</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Originaltext</p><p><docTitle>Abkommen<br/>zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und<br/>der Regierung der Republik Slowenien über die Rückübernahme<br/>von Personen mit unbefugtem Aufenthalt</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 27. Juli 2004<br/>In Kraft getreten durch Notenaustausch am 11. April 2005</p><p> (Stand am 11. April 2005)</p></preface><preamble><p>Der Schweizerische Bundesrat<br/>und<br/>die Regierung der Republik Slowenien</p><p>nachstehend «Vertragsparteien» genannt,</p><p>vom Wunsche geleitet, die Zusammenarbeit zu fördern, um eine bessere Anwendung der Bestimmungen über den Personenverkehr zu gewährleisten,</p><p>im Bestreben, die Rückübernahme und die Durchbeförderung von Personen mit unbefugtem Aufenthalt im Geist der Zusammenarbeit und auf der Grundlage der Gegenseitigkeit zu erleichtern,</p><p>in Übereinstimmung mit der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950<authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1974/2151_2151_2151" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.101</b></ref></p></authorialNote> und dem Genfer Abkommen vom 28. Juli 1951<authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.142.30</b></ref></p></authorialNote> über die Rechtsstellung der Flüchtlinge in der Fassung des New Yorker Protokolls vom 31. Januar 1967<authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1968/1189_1233_1148" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.142.301</b></ref></p></authorialNote>,</p><p>entschlossen, die illegale Migration zu bekämpfen,</p><p>haben Folgendes vereinbart:</p></preamble><body><level eId="lvl_I"><num>I. </num><heading>Definition</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Für die Zwecke dieses Abkommens bezeichnet der Ausdruck «Ausländer» eine Person, die weder die schweizerische noch die slowenische Staatsangehörigkeit besitzt. Auch Staatenlose gelten als Ausländer.</p></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_II"><num>II. </num><heading>Rückübernahme von Staatsangehörigen der Vertragsparteien</heading><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jede Vertragspartei übernimmt auf Antrag der anderen Vertragspartei formlos eine Person, die im Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei die geltenden Voraussetzungen für die Einreise oder den Aufenthalt nicht oder nicht mehr erfüllt, wenn nachgewiesen oder einsichtig glaubhaft gemacht wird, dass sie die Staatsangehörigkeit der ersuchten Vertragspartei besitzt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die ersuchende Vertragspartei nimmt diese Person unter denselben Voraussetzungen wieder in ihr Hoheitsgebiet zurück, wenn die Nachprüfung ergibt, dass sie zum Zeitpunkt der Ausreise aus dem Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei die Staatsangehörigkeit der ersuchten Vertragspartei nicht besass.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>(3)</num><content><p>Für die Zwecke dieses Artikels kann die Staatsangehörigkeit der Person mit den im Protokoll aufgeführten Dokumenten nachgewiesen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para_1"><num>(1)</num><content><p>Wird die Staatsangehörigkeit auf Grund der im Protokoll aufgeführten Dokumente und Informationen vermutet, stellen die Konsularbehörden der ersuchten Vertragspartei innerhalb von drei Arbeitstagen der zu übernehmenden Person das für ihre Rückführung erforderliche Passersatzpapier (Laissez-passer) aus.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>(2)</num><content><p>Wird die Staatsangehörigkeit der Person durch die vorgelegten Dokumente nicht nachgewiesen oder einsichtig glaubhaft gemacht, führen die Konsularbehörden der ersuchten Vertragspartei innerhalb von sechs Arbeitstagen nach Eingang des Rückübernahmegesuchs bei der ersuchten Vertragspartei eine Anhörung der zu übergebenden Person durch. Diese Anhörung wird von der ersuchenden Vertragspartei in Absprache mit der zuständigen Konsularbehörde so rasch wie möglich durchgeführt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>(3)</num><content><p>Wird bei der Anhörung durch das Konsulat der ersuchten Vertragspartei die Staatsangehörigkeit der zu übergebenden Person festgestellt oder einsichtig glaubhaft gemacht, stellt das Konsulat unverzüglich, in jedem Fall aber spätestens innerhalb von neun Arbeitstagen nach Eingang des Rückübernahmegesuchs ein Passersatzpapier (Laissez-passer) aus.</p></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_III"><num>III. </num><heading>Rückübernahme von Ausländern</heading><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jede Vertragspartei übernimmt auf Antrag der anderen Vertragspartei formlos einen Ausländer, der innerhalb von neun Monaten vor der Antragsstellung das Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei verlassen hat, nachdem er sich dort mindestens zwei Wochen lang aufgehalten hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jede Vertragspartei übernimmt auf Antrag der anderen Vertragspartei formlos einen Ausländer, der im Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei die geltenden Voraussetzungen für die Einreise oder den Aufenthalt nicht erfüllt, wenn diese Person ein gültiges Visum oder irgendeinen gültigen Aufenthaltstitel besitzt, das oder der von der ersuchten Vertragspartei ausgestellt worden ist. Von dieser Bestimmung ausgenommen ist die Bewilligung des vorläufigen Aufenthalts im Hoheitsgebiet einer Vertragspartei, die im Zusammenhang mit der Behandlung eines Asylgesuchs erteilt wurde.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_5/para/listintro">Die Rückübernahmeverpflichtung nach Artikel 4 gilt nicht gegenüber:</listIntroduction><item eId="art_5/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Ausländern, die legal ins Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei eingereist sind oder denen von der ersuchenden Vertragspartei ein Visum oder ein Aufenthaltstitel ausgestellt wurde, ausser die ersuchte Vertragspartei hat ein gültiges Visum oder einen gültigen Aufenthaltstitel von längerer Dauer ausgestellt;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Ausländern, die sich länger als sechs Monate im Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei aufgehalten haben, ausser sie sind im Besitz eines von der ersuchten Vertragspartei ausgestellten gültigen Aufenthaltstitels;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Ausländern, denen die ersuchende Vertragspartei entweder den Flüchtlingsstatus in Anwendung des Genfer Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge in der Fassung des New Yorker Protokolls vom 31. Januar 1967 oder den Status von Staatenlosen in Anwendung des New Yorker Abkommens vom 28. September 1954<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1972/2320_2374_2150" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.142.40</b></ref></p></authorialNote> über die Rechtsstellung der Staatenlosen zuerkannt hat;</p></item><item eId="art_5/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Ausländern, die von der ersuchten Vertragspartei tatsächlich in ihr Herkunftsland oder in einen Drittstaat weggewiesen wurden, sofern sie nicht in das Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei eingereist sind, nachdem sie sich im Anschluss an die Durchführung der Wegweisungsmassnahme im Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei aufgehalten haben.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para_1"><num>(1)</num><content><p>Für die Zwecke von Artikel 4 Absatz 1 kann die Einreise oder der Aufenthalt des Ausländers in das bzw. im Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei mit den im Protokoll aufgeführten Dokumenten nachgewiesen werden. Die Einreise oder der Aufenthalt kann auch auf Grund eines anderen der im Protokoll genannten Mittel festgestellt werden. Sind solche Mittel vorhanden, ist die Einreise oder der Aufenthalt als glaubhaft zu erachten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>(2)</num><content><p>Ein Rückübernahmegesuch wird gemäss den im Protokoll festgelegten Modalitäten direkt von der einen zuständigen Behörde an die andere übermittelt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Die ersuchende Vertragspartei nimmt eine Person wieder zurück, wenn sich bei späteren Abklärungen nach ihrer Rückübernahme durch die ersuchte Vertragspartei herausstellt, dass diese Person zum Zeitpunkt ihrer Ausreise aus dem Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei die Voraussetzungen nach Artikel 4 nicht erfüllte.</p></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_IV"><num>IV. </num><heading>Durchbeförderung</heading><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jede Vertragspartei gestattet auf Antrag der anderen Vertragspartei die Durchbeförderung eines Ausländers durch ihr Hoheitsgebiet, wenn die ersuchende Vertragspartei die Übernahme durch das Zielland und durch andere Durchgangsländer sichergestellt hat. In diesem Fall braucht der durchreisende Ausländer kein Transitvisum.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die ersuchende Vertragspartei trägt die Verantwortung während der gesamten Reise eines Ausländers in dessen Zielland und nimmt diese Person wieder zurück, wenn die Übernahme im Zielland oder in einem anderen Transitland aus irgendeinem Grund verweigert wird oder nicht durchgeführt werden kann.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>(3)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_8/para_3/listintro">Für die Zwecke der Durchbeförderung teilt die ersuchende Vertragspartei der ersuchten Vertragspartei mit, ob die von einem solchen Entscheid betroffene Person begleitet werden muss. Für die Zwecke der Durchbeförderung kann die ersuchte Vertragspartei:</listIntroduction><item eId="art_8/para_3/lbl_a"><num>a) </num><p>die Begleitung selber sicherstellen, wobei ihr die ersuchende Vertragspartei die Kosten dafür zurückerstattet;</p></item><item eId="art_8/para_3/lbl_b"><num>b) </num><p>die Begleitung in Zusammenarbeit mit der ersuchenden Vertragspartei sicherstellen;</p></item><item eId="art_8/para_3/lbl_c"><num>c) </num><p>die ersuchende Vertragspartei ermächtigen, die Begleitung in ihrem Hoheitsgebiet sicherzustellen.</p></item></blockList><p>In den beiden letzteren Fällen werden die Begleitpersonen der ersuchenden Vertragspartei den zuständigen Stellen der ersuchten Vertragspartei unterstellt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Das Gesuch um Bewilligung der Durchbeförderung wird gemäss den im Protokoll festgelegten Modalitäten direkt von der einen zuständigen Behörde an die andere übermittelt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para_1"><num>(1)</num><content><p>Erfolgt die Durchbeförderung unter Begleitung, führen die Begleitbeamten der ersuchenden Vertragspartei ihren Auftrag unbewaffnet aus und tragen eine Transitbewilligung bei sich.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Begleitbeamten stellen die Überwachung des Ausländers sicher und sind dafür verantwortlich, dass er an Bord des Flugzeugs geht. Dabei erhalten sie Unterstützung von der ersuchten Vertragspartei und sind dieser unterstellt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>(3)</num><content><p>Wenn nötig kann auch die ersuchte Vertragspartei nach Absprache mit den Begleitbeamten die Überwachung und das Anbordgehen des Ausländers sicherstellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die ersuchende Vertragspartei muss alle erforderlichen Massnahmen treffen, damit der Ausländer den Flughafen der ersuchten Vertragspartei so rasch wie möglich passiert.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para_1"><num>(1)</num><content><p>Erfolgt die Durchbeförderung ohne Begleitung, stellen Beamte der ersuchten Vertragspartei die Überwachung und das Anbordgehen sicher.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Überwachung darf ab der Ankunft am Flughafen höchstens 24 Stunden dauern.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Wenn bei einer Durchbeförderung das Anbordgehen der betreffenden Person verweigert wird oder nicht möglich ist, muss die ersuchende Vertragspartei entweder</p><blockList><item eId="art_12/para/lbl_a"><num>a) </num><p>diese Person unverzüglich oder innerhalb von höchstens 24 Stunden ab der Ankunft am Flughafen wieder zurücknehmen, sofern sie nicht begleitet ist, oder</p></item><item eId="art_12/para/lbl_b"><num>b) </num><p>bei der ersuchten Vertragspartei beantragen, ein erneutes Anbordgehen der betreffenden Person einzuleiten und in der Zwischenzeit die Überwachung dieser Person sicherzustellen. Die Dauer der Überwachung darf die für die Ausreise der Person unbedingt erforderliche Zeit, in jedem Fall 24 Stunden ab der Ankunft am Flughafen, nicht überschreiten. Ist die ersuchte Vertragspartei mit diesem Vorschlag nicht einverstanden, muss die ersuchende Vertragspartei den Ausländer, um dessen Durchbeförderung sie ersucht hatte, unverzüglich oder im Falle von höherer Gewalt innerhalb einer neuen Frist von 24 Stunden wieder zurücknehmen. Die Verweigerung des Anbordgehens in einem Durchgangsstaat zieht dieselben Rechtsfolgen nach sich, wie sie die Gesetzgebung der ersuchenden Vertragspartei für den Fall einer solchen Verweigerung im eigenen Hoheitsgebiet vorsieht.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Die Behörden des Durchgangsstaates unterrichten die Behörden der ersuchenden Vertragspartei über alle Fakten im Zusammenhang mit Vorfällen während der Durchbeförderung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Behörden des Durchgangsstaates gewähren den Begleitbeamten der ersuchenden Vertragspartei bei der Ausführung ihres Auftrags im Rahmen dieses Abkommens denselben Schutz und dieselbe Unterstützung, die sie den entsprechenden Beamten des eigenen Landes gewähren würden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>(2)</num><content><p>Während der Durchbeförderung sind Begleitbeamte, die im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei im Einsatz sind, den entsprechenden Beamten dieser Vertragspartei gleichgestellt, was Straftaten anbelangt, deren Opfer sie werden oder die sie selber begehen. Die mit der Durchbeförderung beauftragten Begleitbeamten unterstehen den gesetzlichen Vorschriften der Vertragspartei, in deren Hoheitsgebiet sie im Einsatz sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Die mit der Durchbeförderung beauftragten Begleitbeamten müssen zu jedem Zeitpunkt nachweisen können, dass sie in amtlicher Funktion tätig sind, und ein Dokument bei sich tragen, welches bescheinigt, dass die Transitbewilligung von der ersuchten Vertragspartei erteilt wurde.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para_1"><num>(1)</num><content><p>Wenn ein Begleitbeamter der ersuchenden Vertragspartei, der im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei eine Durchbeförderung vornimmt, bei der Ausführung oder im Rahmen seines Auftrags einen Schaden erleidet, zahlt die ersuchende Vertragspartei den entsprechenden Schadenersatz, ohne dass sie auf die ersuchte Vertragspartei Rückgriff nehmen kann.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>(2)</num><content><p>Wenn Begleitbeamte einer Vertragspartei in Anwendung der Bestimmungen dieses Abkommens im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei im Einsatz sind, haftet die ersuchende Vertragspartei gemäss dem innerstaatlichen Recht der Vertragspartei, in deren Hoheitsgebiet sie im Einsatz sind, für den von ihnen bei ihrem Einsatz verursachten Schaden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>(3)</num><content><p>Verlangt die geschädigte Person Schadenersatz von der in Absatz 2 genannten ersuchten Vertragspartei, haftet die ersuchte Vertragspartei für diesen Schaden in gleicher Weise, wie wenn ihre eigenen Beamten ihn verursacht hätten. Die Vertragspartei, deren Beamte im Hoheitsgebiet der anderen Vertragspartei einer Person einen Schaden zugefügt haben, erstattet dieser anderen Vertragspartei den Gesamtbetrag des Schadenersatzes, den diese an die geschädigte Person oder ihre Rechtsnachfolger geleistet hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_4"><num>(4)</num><content><p>Vorbehaltlich der Ausübung ihrer Rechte gegenüber Dritten und mit Ausnahme der Bestimmung von Absatz 3 verzichtet jede Vertragspartei im Falle von Absatz 2 darauf, den Betrag des erlittenen Schadens einer anderen Vertragspartei gegenüber geltend zu machen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_17/para/listintro">Die Durchbeförderung kann abgelehnt werden:</listIntroduction><item eId="art_17/para/lbl_a"><num>a) </num><p>wenn der Ausländer im Zielstaat oder in einem anderen Durchgangsstaat Gefahr läuft, wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung der Folter, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe oder der Todesstrafe unterworfen oder verfolgt zu werden;</p></item><item eId="art_17/para/lbl_b"><num>b) </num><p>wenn der Ausländer im Zielstaat oder in einem Durchgangsstaat Gefahr läuft, wegen Ereignissen, die vor der Durchbeförderung stattgefunden haben, vor einem Strafgericht angeklagt oder verurteilt zu werden.</p></item></blockList></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_V"><num>V. </num><heading>Datenschutz</heading><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para_1"><num>(1)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_18/para_1/listintro">Soweit für die Durchführung dieses Abkommens Personendaten zu übermitteln sind, werden diese Daten gemäss dem nationalen und internationalen Recht erfasst, bearbeitet und geschützt. Insbesondere sind folgende Kriterien zu beachten:</listIntroduction><item eId="art_18/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Die Vertragspartei, welche die Daten erhält, verwendet diese nur zu dem in diesem Abkommen vorgesehenen Zweck und unter den von der übermittelnden Vertragspartei festgesetzten Bedingungen.</p></item><item eId="art_18/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Auf Anfrage hat die Vertragspartei, welche die Daten erhält, die übermittelnde Vertragspartei über die Verwendung der Daten und die dadurch erzielten Ergebnisse zu informieren.</p></item><item eId="art_18/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Personendaten dürfen ausschliesslich an die für die Durchführung dieses Abkommens zuständigen Behörden übermittelt und von diesen verwendet werden. Dabei ist so vorzugehen, dass Unbefugte nicht auf diese Daten zugreifen können. Die Weitergabe an andere Stellen bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der übermittelnden Vertragspartei.</p></item><item eId="art_18/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>Die Vertragspartei, welche die Daten übermittelt, muss sich vergewissern, dass diese richtig, für den mit der Übermittlung verbundenen Zweck erforderlich und diesem angemessen sind. Sind die übermittelten Daten unrichtig oder war deren Übermittlung widerrechtlich, muss die Vertragspartei, die diese erhalten hat, unverzüglich benachrichtigt werden. Sie muss die betreffenden Daten entweder berichtigen oder vernichten.</p></item><item eId="art_18/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>Die betreffende Person ist auf ihr Gesuch hin in Kenntnis zu setzen über die Übermittlung sie betreffender Daten sowie über deren Verwendungszweck.</p></item><item eId="art_18/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>Die übermittelten Personendaten dürfen nur so lange aufbewahrt werden, wie es der Zweck, zu dem sie übermittelt worden sind, erfordert. Jede Vertragspartei hat die Daten einem geeigneten Gremium mit unabhängiger Kontrolle der Datenverarbeitung und -verwendung anzuvertrauen.</p></item><item eId="art_18/para_1/lbl_g"><num>g) </num><p>Die Behörden, welche Personendaten übermitteln oder erhalten, sind verpflichtet, schriftliche Aufzeichnungen über die Übermittlung und den Empfang von Personendaten zu führen.</p></item><item eId="art_18/para_1/lbl_h"><num>h) </num><p>Jede Vertragspartei ist verpflichtet, die übermittelten Personendaten gegen unbefugten Zugriff, missbräuchliche Änderungen und widerrechtliche Bekanntgabe zu schützen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>(2)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_18/para_2/listintro">Personendaten, die im Rahmen der Rückübernahme zu übermitteln sind, dürfen ausschliesslich betreffen:</listIntroduction><item eId="art_18/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die Personalien der zu übergebenden Person sowie, falls erforderlich, diejenigen ihrer Familienangehörigen (Name, Vorname, gegebenenfalls frühere Namen, Beinamen oder Aliasnamen, Decknamen, Geburtsdatum und -ort, Geschlecht, derzeitige und frühere Staatsangehörigkeit);</p></item><item eId="art_18/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Reisepass, Identitätskarte oder andere Identitätsausweise und Reisedokumente;</p></item><item eId="art_18/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>sonstige Informationen, die für die Identifizierung der zu übergebenden Person erforderlich sind (z. B. Fingerabdrücke);</p></item><item eId="art_18/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>Reisewege und Aufenthaltsorte;</p></item><item eId="art_18/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>im Ausland ausgestellte Aufenthaltstitel oder Visa.</p></item></blockList></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_VI"><num>VI. </num><heading>Allgemeine Bestimmungen und Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para_1"><num>(1)</num><content><p>Beide Vertragsparteien unterstützen sich gegenseitig bei der Anwendung und Auslegung dieses Abkommens. Sie unterrichten einander laufend über die Einreisevoraussetzungen für ausländische Personen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>(2)</num><content><p>Jede Vertragspartei kann die Einberufung einer Zusammenkunft von Experten beider Vertragsparteien verlangen, um Probleme im Zusammenhang mit der Anwendung und Umsetzung dieses Abkommens zu klären.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Sämtliche mit der Rückübernahme und Durchbeförderung verbundenen Kosten für den Transport bis zur Grenze der ersuchten Vertragspartei oder bis zur Grenze des Zielstaates sowie die Kosten einer allfälligen Rückkehr trägt die ersuchende Vertragspartei.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="art_21/para_1"><num>(1)</num><content><p>Innerhalb von 30 Tagen nach der Unterzeichnung dieses Abkommens teilen die Vertragsparteien einander den Namen und die Adresse der für die Umsetzung des Abkommens zuständigen Behörde mit und übermitteln einander eine Liste der Ein- und Ausreiseorte, an denen die Rückübernahme und Durchbeförderung vorgenommen wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Vertragsparteien unterrichten einander unverzüglich auf diplomatischem Weg über Änderungen, welche die in Absatz 1 genannten Angaben betreffen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_3"><num>(3)</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_21/para_3/listintro">Für die Umsetzung dieses Abkommens schliessen die Vertragsparteien ein Protokoll ab über:</listIntroduction><item eId="art_21/para_3/bull_u1"><num>– </num><p>die Vorgehensweise, Dokumente, Gesuche und weitere Informationen für die Umsetzung der Rückübernahme oder der Durchbeförderung,</p></item><item eId="art_21/para_3/bull_u2"><num>– </num><p>die Modalitäten der Kostenbegleichung nach Artikel 20 dieses Abkommens.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><paragraph eId="art_22/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_22/para/listintro">Von diesem Abkommen unberührt bleiben die Verpflichtungen der Vertragsparteien, die sich ergeben aus:</listIntroduction><item eId="art_22/para/bull_u1"><num>– </num><p>dem Genfer Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge in der Fassung des New Yorker Protokolls vom 31. Januar 1967;</p></item><item eId="art_22/para/bull_u2"><num>– </num><p>der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten vom 4. November 1950;</p></item><item eId="art_22/para/bull_u3"><num>– </num><p>internationalen Abkommen und Vereinbarungen über die Auslieferung, Übernahme, Rückübernahme oder Durchbeförderung von Staatsangehörigen und Ausländern.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><paragraph eId="art_23/para"><content><p>Das vorliegende Abkommen gilt ebenfalls für das Hoheitsgebiet des Fürstentums Liechtenstein<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/39/551_565_576" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.631.112.514</b></ref></p></authorialNote> und für dessen Staatsangehörige.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><paragraph eId="art_24/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jede Vertragspartei kann die Anwendung der Bestimmungen dieses Abkommens aus wichtigen Gründen, namentlich zum Schutz der Staatssicherheit, der öffentlichen Ordnung oder der öffentlichen Gesundheit, durch schriftliche Notifikation an die andere Vertragspartei vorübergehend ganz oder teilweise suspendieren. Die Vertragsparteien unterrichten einander unverzüglich auf diplomatischem Weg über die Aufhebung einer solchen Massnahme.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die Suspendierung tritt am ersten Tag des Monats nach Eingang der betreffenden Notifikation bei der anderen Vertragspartei in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><paragraph eId="art_25/para_1"><num>(1)</num><content><p>Dieses Abkommen wird für unbestimmte Zeit abgeschlossen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_2"><num>(2)</num><content><p>Dieses Abkommen tritt am Tag des Eingangs der letzten Notifikation in Kraft, mit welcher die Vertragsparteien einander die Erfüllung der innerstaatlichen gesetzlichen Voraussetzungen für dessen Inkrafttreten bekannt geben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_3"><num>(3)</num><content><p>Jede Vertragspartei kann dieses Abkommen durch schriftliche Mitteilung an die andere Vertragspartei kündigen. Die Kündigung wird 30 Tage nach Erhalt dieser Mitteilung wirksam.</p></content></paragraph></article></level><signature><p>Geschehen zu Bern, am 27. Juli 2004, in zwei Urschriften in deutscher, slowenischer und englischer Sprache, wobei jeder Text gleichermassen authentisch ist. Bei Meinungsverschiedenheiten über die Auslegung dieses Abkommens ist die englische Fassung massgebend.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für den<br/>Schweizerischen Bundesrat:</p><p>Christoph Blocher</p></td><td><p>Für die<br/>Regierung der Republik Slowenien:</p><p>Rado Bohinc</p></td></tr></table></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411"/><FRBRdate date="2004-07-27" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.116.919"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 27. Juli 2004 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Republik Slowenien über die Rückübernahme von Personen mit unbefugtem Aufenthalt (mit Prot.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 27 luglio 2004 tra il Consiglio federale svizzero e il Governo della Repubblica di Slovenia concernente la riammissione di persone senza dimora autorizzata (con prot.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 27 juillet 2004 entre le Conseil fédéral suisse et le gouvernement de la République de Slovénie relatif à la réadmission de personnes en situation irrégulière (avec prot.)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de"/><FRBRdate date="2004-07-27" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/413/20050411/de/xml"/><FRBRdate date="2004-07-27" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2005-04-11" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Protokoll<br/>zur Durchführung des Abkommens zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Republik Slowenien über<br/>die Rückübernahme von Personen mit unbefugtem Aufenthalt</block></container></preface><mainBody><p>Das Justiz- und Polizeidepartement der Schweizerischen Eidgenossenschaft<br/>und<br/>das Innenministerium der Republik Slowenien</p><p>(nachstehend «Vertragsparteien» genannt)</p><p>haben auf der Grundlage der Bestimmungen von Artikel 21 Absatz 3 des Abkommens zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung der Republik Slowenien über die Rückübernahme von Personen mit unbefugtem Aufenthalt (nachstehend «Abkommen» genannt)</p><p>Folgendes vereinbart:</p><level eId="annex_u1/lvl_I"><num>I. </num><heading>Informationen und Verfahren in Bezug auf Staatsangehörige<br/>der Vertragsparteien</heading><content><p>(Artikel 2 und 3 des Abkommens)</p><article eId="annex_u1/lvl_I/art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para"><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/listintro">1)  Die Staatsangehörigkeit wird nachgewiesen durch Vorlage folgender <br/>Dokumente:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/listintro">für die Schweizerische Eidgenossenschaft:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_a"><num>a) </num><p>gültiger Reisepass;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_b"><num>b) </num><p>gültige Identitätskarte;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_c"><num>c) </num><p>provisorische Identitätsbescheinigung;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_d"><num>d) </num><p>Familienbüchlein mit Angabe des Heimatortes in der Schweiz.</p></item></blockList></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab"><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/listintro">für die Republik Slowenien:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_a"><num>a) </num><p>gültige Identitätskarte;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_b"><num>b) </num><p>gültiger Reisepass, Gruppenpass, Diplomatenpass, offizieller Pass, Laissez-passer oder ein anderer Pass, der slowenischen Staatsangehörigen auf Grund internationaler Abkommen ausgestellt werden kann;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_c"><num>c) </num><p>Staatsangehörigkeitsausweis;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_1/para/lbl_tab/lbl_d"><num>d) </num><p>gültiges Seemannsbuch.</p></item></blockList></item></blockList><p>2)  Bei Vorlage dieser Dokumente anerkennen die Behörden der ersuchten Vertragspartei die Staatsangehörigkeit der Person, ohne dass es einer weiteren Überprüfung bedarf.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_I/art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para"><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/listintro">1)  Die Staatsangehörigkeit wird insbesondere glaubhaft gemacht durch:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Kopie eines der in Artikel 1 dieses Protokolls aufgeführten Dokumente;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_b"><num>b) </num><p>eines der in Artikel 1 dieses Protokolls aufgeführten Dokumente, dessen Gültigkeit abgelaufen ist; </p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Führerausweis oder Kopie davon;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Geburtsurkunde oder Kopie davon;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Zeugenaussagen;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_f"><num>f) </num><p>eigene Angaben der zu übergebenden Person;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_g"><num>g) </num><p>Dokument, das die Zugehörigkeit zum Militär oder zu den Polizeibehörden der Vertragsparteien beweist;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_h"><num>h) </num><p>von staatlichen Behörden ausgestelltes Dokument, aus dem sich die Staatsangehörigkeit der betreffenden Person ableiten lässt;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_i"><num>i) </num><p>Sprache der betreffenden Person, ermittelt durch Sprachgutachten;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_2/para/lbl_j"><num>j) </num><p>Vergleich mit Fingerabdrücken, die in den Fingerabdruck-Karteien der anderen Vertragspartei registriert sind.</p></item></blockList><p>2)  In diesen Fällen gilt die Staatsangehörigkeit als erwiesen, sofern die ersuchte Vertragspartei dies bestätigt.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_I/art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_I/art_3/para"><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_I/art_3/para/listintro">Wenn die ersuchende Vertragspartei es als erwiesen erachtet, dass die zu übergebende Person die Staatsangehörigkeit der ersuchten Vertragspartei besitzt, übermittelt sie der ersuchten Vertragspartei schriftlich die folgenden Angaben zu dieser Person:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_I/art_3/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Vorname und Name, gegebenenfalls Ledigname;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_3/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Geburtsdatum und ‑ort;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_3/para/lbl_c"><num>c) </num><p>letzte bekannte Adresse im Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_3/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Art, Seriennummer und Gültigkeitsdauer ihres Passes oder sonstiger Reisedokumente sowie Angaben zu den ausstellenden Behörden und eine Fotokopie des Reisedokuments.</p></item><item eId="annex_u1/lvl_I/art_3/para/lbl_e"><num>e) </num><p>sämtliche Dokumente oder Informationen, mit denen sich die Staatsangehörigkeit der zu übergebenden Person nachweisen oder glaubhaft machen lässt.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_I/art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_I/art_4/para"><content><p>Ist die zu übergebende Person auf medizinische Betreuung angewiesen, liefert die ersuchende Vertragspartei zudem, sofern dies im Interesse dieser Person liegt, eine Beschreibung ihres Gesundheitszustands einschliesslich Fotokopien vorhandener Arztzeugnisse sowie Informationen darüber, ob sie einer besonderen ärztlichen oder anderen Behandlung bedarf, überwacht oder mit der Ambulanz transportiert werden muss.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_I/art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_I/art_5/para"><content><p>Das Gesuch um Rückübernahme eines Staatsangehörigen wird den zuständigen Behörden der ersuchten Vertragspartei direkt per Telefax oder auf dem Schriftweg übermittelt.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_I/art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_I/art_6/para"><content><p>Die ersuchte Vertragspartei teilt der ersuchenden Vertragspartei ihren Entscheid umgehend mit, spätestens aber innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Eingang des Gesuchs. Die Ablehnung des eingereichten Rückübernahmegesuchs ist schriftlich zu begründen.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_I/art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_I/art_7/para"><content><p>Die Rückübernahme der im Gesuch genannten Person erfolgt erst, nachdem die ersuchte Vertragspartei ihre Zustimmung gegeben hat.</p></content></paragraph></article></content></level><level eId="annex_u1/lvl_II"><num>II. </num><heading>Informationen und Verfahren in Bezug auf Ausländer</heading><content><p>(Artikel 6 des Abkommens)</p><article eId="annex_u1/lvl_II/art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_II/art_8/para"><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_II/art_8/para/listintro">Die Einreise oder der Aufenthalt eines Ausländers in das bzw. im Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei wird nachgewiesen durch:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_II/art_8/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Einreise- oder Ausreisestempel oder andere mögliche Hinweise in echten, gefälschten oder verfälschten Reisedokumenten oder Identitätsausweisen;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_8/para/lbl_b"><num>b) </num><p>seit weniger als einem Jahr abgelaufene Kurzaufenthaltsbewilligung oder langfristige Aufenthaltsbewilligung;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_8/para/lbl_c"><num>c) </num><p>seit weniger als einem Jahr abgelaufenes Visum;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_8/para/lbl_d"><num>d) </num><p>persönliche Fahrkarten, die den offiziellen Nachweis ermöglichen, dass die zu übergebende Person in das Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei oder in das Hoheitsgebiet der ersuchenden Vertragspartei eingereist ist, mit Angabe des Ausreiseortes;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_8/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Grenzkontrollstempel einer Grenzübergangsstelle eines Drittstaates an einer gemeinsamen Grenze mit der ersuchten Vertragspartei, unter Berücksichtigung des Reiseweges und des Datums des Grenzübertritts der zu übergebenden Person.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_II/art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para"><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/listintro">Die Einreise oder der Aufenthalt eines Ausländers in das bzw. im Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei wird insbesondere glaubhaft gemacht durch:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_a"><num>a) </num><p>von den zuständigen Behörden der ersuchten Vertragspartei ausgestellte Dokumente, aus denen die Identität der zu übergebenden Person hervorgeht, insbesondere Führerausweis, Seemannsbuch, Waffenschein usw.;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Zivilstandsdokument;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_c"><num>c) </num><p>seit mehr als einem Jahr abgelaufene Kurzaufenthaltsbewilligung oder langfristige Aufenthaltsbewilligung;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Fotokopie eines der in Artikel 8 dieses Protokolls aufgeführten Dokumente;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Vergleich mit Fingerabdrücken, welche die ersuchte Vertragspartei früher abgenommen hat;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Fahrkarten;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_g"><num>g) </num><p>Hotelrechnungen;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_h"><num>h) </num><p>Fahrzeuge, welche die zu übergebende Person benutzt hat und welche im Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei immatrikuliert sind;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_i"><num>i) </num><p>Eintrittskarten öffentlicher oder privater Einrichtungen;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_j"><num>j) </num><p>Terminkärtchen von Ärzten, Zahnärzten usw.;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_k"><num>k) </num><p>Geldwechselquittungen im Besitz der zu übergebenden Person;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_l"><num>l) </num><p>widerspruchsfreie amtliche Angaben eines Angestellten im öffentlichen Dienst;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_m"><num>m) </num><p>widerspruchsfreie und hinreichend detaillierte Angaben der zu übergebenden Person über objektiv überprüfbare Fakten;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_n"><num>n) </num><p>von den zuständigen Behörden protokollarisch festgehaltene Zeugenaussagen, welche die Einreise oder den Aufenthalt der zu übergebenden Person in das bzw. im Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei bestätigen;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_9/para/lbl_o"><num>o) </num><p>überprüfbare Angaben, wonach die zu übergebende Person die Dienste einer Reiseagentur oder eines Schleppers in Anspruch genommen hat.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_II/art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_II/art_10/para"><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_II/art_10/para/listintro">Das Gesuch um Rückübernahme eines Ausländers enthält die folgenden schriftlichen Angaben über diese Person:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_II/art_10/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Vorname und Name, gegebenenfalls Ledigname;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_10/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Geburtsdatum und ‑ort;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_10/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Staatsangehörigkeit;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_10/para/lbl_d"><num>d) </num><p>genaue Beschreibung der Beweismittel und Informationen, mit denen der Aufenthalt im oder die Durchreise durch das Hoheitsgebiet der ersuchten Vertragspartei gemäss dem Abkommen nachgewiesen oder glaubhaft gemacht wird;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_II/art_10/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Art, Seriennummer und Gültigkeitsdauer ihres Passes oder sonstiger Reisedokumente, soweit vorhanden, sowie Angaben zu den ausstellenden Behörden.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_II/art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_II/art_11/para"><content><p>Ist die zu übergebende Person auf medizinische Betreuung angewiesen, liefert die ersuchende Vertragspartei zudem, sofern dies im Interesse dieser Person liegt, eine Beschreibung ihres Gesundheitszustands einschliesslich Fotokopien vorhandener Arztzeugnisse sowie Informationen darüber, ob sie einer besonderen ärztlichen oder anderen Behandlung bedarf, überwacht oder mit der Ambulanz transportiert werden muss.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_II/art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_II/art_12/para"><content><p>Das Gesuch um Rückübernahme eines Ausländers wird den zuständigen Behörden der ersuchten Vertragspartei direkt per Telefax oder auf dem Schriftweg übermittelt.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_II/art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_II/art_13/para"><content><p>Die ersuchte Vertragspartei hat ihren Entscheid der ersuchenden Vertragspartei umgehend mitzuteilen, spätestens aber innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Eingang des Gesuchs. Die Ablehnung des eingereichten Rückübernahmegesuchs ist schriftlich zu begründen.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_II/art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_II/art_14/para"><content><p>Die Rückübernahme der im Gesuch genannten Person erfolgt erst, nachdem die ersuchte Vertragspartei ihre Zustimmung gegeben hat.</p></content></paragraph></article></content></level><level eId="annex_u1/lvl_III"><num>III. </num><heading>Informationen und Verfahren in Bezug auf die Durchbeförderung</heading><content><p>(Artikel 9 des Abkommens)</p><article eId="annex_u1/lvl_III/art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para"><content><blockList><listIntroduction eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/listintro">Das Durchbeförderungsgesuch enthält folgende Angaben zu der durchzubefördernden Person:</listIntroduction><item eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Vorname und Name, gegebenenfalls Ledigname;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/lbl_b"><num>b) </num><p>Geburtsdatum und ‑ort;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Staatsangehörigkeit;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/lbl_d"><num>d) </num><p>letzte bekannte Adresse im Zielland;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Art, Seriennummer und Gültigkeitsdauer ihres Passes oder sonstiger Reisedokumente sowie Angaben zu den ausstellenden Behörden und eine Fotokopie des Reisedokuments;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Erklärung, dass sämtliche Voraussetzungen nach Artikel 8 des Abkommens erfüllt sind und keinerlei Grund für eine Verweigerung der Durchbeförderung nach Artikel 17 des Abkommens bekannt ist;</p></item><item eId="annex_u1/lvl_III/art_15/para/lbl_g"><num>g) </num><p>Angabe der Grenzübergangsstelle und des Zeitpunkts der Durchbeförderung.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_III/art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_III/art_16/para"><content><p>Ist die durchzubefördernde Person auf medizinische Betreuung angewiesen, liefert die ersuchende Vertragspartei zudem, sofern dies im Interesse dieser Person liegt, eine Beschreibung ihres Gesundheitszustands einschliesslich Fotokopien vorhandener Arztzeugnisse sowie Informationen darüber, ob sie einer besonderen ärztlichen oder anderen Behandlung bedarf, überwacht oder mit der Ambulanz transportiert werden muss.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_III/art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_III/art_17/para"><content><p>Das Durchbeförderungsgesuch wird den zuständigen Behörden der ersuchten Vertragspartei direkt per Telefax oder auf dem Schriftweg übermittelt.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_III/art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_III/art_18/para"><content><p>Die ersuchte Vertragspartei hat ihren Entscheid der ersuchenden Vertragspartei umgehend mitzuteilen, spätestens aber innerhalb von drei Arbeitstagen nach Eingang des Gesuchs. Die Ablehnung des eingereichten Gesuchs ist schriftlich zu begründen.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_III/art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_III/art_19/para"><content><p>Stimmt die ersuchte Vertragspartei dem Gesuch zu, wird die Durchbeförderung innerhalb von 30 Tagen ab dem Datum des Antwortschreibens durchgeführt.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_III/art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_III/art_20/para"><content><p>Der Zeitpunkt und die Modalitäten der Durchbeförderung (Flugnummer, Abflugs- und Ankunftszeit, Personalien allfälliger Begleitpersonen) werden direkt zwischen den zuständigen Behörden der Vertragsparteien vereinbart.</p></content></paragraph></article></content></level><level eId="annex_u1/lvl_IV"><num>IV. </num><heading>Kosten und Zahlungsmodalitäten</heading><content><p>(Artikel 20 des Abkommens)</p><article eId="annex_u1/lvl_IV/art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_IV/art_21/para"><content><p>Die Kosten werden nach den geltenden Regelungen der ersuchten Vertragspartei errechnet.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_IV/art_22"><num><b>Art. 22</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_IV/art_22/para"><content><p>Die Kosten, die von der ersuchenden Vertragspartei nicht direkt beglichen werden können, werden innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung durch Überweisung auf das Bankkonto der zuständigen Behörde der ersuchten Vertragspartei zurückerstattet.</p></content></paragraph></article></content></level><level eId="annex_u1/lvl_V"><num>V. </num><heading>Allgemeine Bestimmungen und Schlussbestimmungen</heading><article eId="annex_u1/lvl_V/art_23"><num><b>Art. 23</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_V/art_23/para"><content><p>Bei der Anwendung dieses Protokolls gebrauchen die zuständigen Sachbearbeiter der Vertragsparteien die englische Sprache, ausser sie vereinbaren im Einzelfall etwas anderes.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_V/art_24"><num><b>Art. 24</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_V/art_24/para"><content><p>Die Vertragsparteien können dieses Protokoll in gegenseitigem Einvernehmen ändern.</p></content></paragraph></article><article eId="annex_u1/lvl_V/art_25"><num><b>Art. 25</b></num><paragraph eId="annex_u1/lvl_V/art_25/para"><content><p>Dieses Protokoll tritt gleichzeitig mit dem Abkommen in Kraft und endet gleichzeitig mit diesem.</p><p>Geschehen zu Bern, am 27. Juli 2004, in zwei Urschriften in deutscher, slowenischer und englischer Sprache, wobei jeder Text gleichermassen authentisch ist. Bei Meinungsverschiedenheiten über die Auslegung dieses Protokolls ist die englische Fassung massgebend.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für das Justiz- und Polizeidepartement <br/>der Schweizerischen Eidgenossenschaft:</p><p>Christoph Blocher</p></td><td><p>Für das Innenministerium<br/>der Republik Slowenien:</p><p>Rado Bohinc</p></td></tr></table></content></paragraph></article></level></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>