Abkommen vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee (mit Beilage, R und Anhängen) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.225.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 2 dicembre 1992 fra la Svizzera e l'Italia per la disciplina della navigazione sul lago Maggiore e sul lago di Lugano (con R e all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 2 décembre 1992 entre la Suisse et l'Italie concernant la navigation sur le lac Majeur et le lac de Lugano (avec annexe, R et annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee (mit Beilage, R und Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.747.225.1</docNumber></p><p> AS <b>2000</b> 1958; BBl <b>1993</b> II 754</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Abkommen<br/>zwischen der Schweiz und Italien betreffend <br/>die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 2. Dezember 1992</p><p>Von der Bundesversammlung genehmigt am 16. Dezember 1993<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2000/300" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2000</b> 1957</ref></p></authorialNote></p><p>In Kraft getreten durch Notenaustausch am 1. Juni 1997</p><p> (Stand am 5. Dezember 2017)</p></preface><preamble><p>Der Schweizerische Bundesrat <br/>und <br/>die Regierung der Italienischen Republik,</p><p>im folgenden als Vertragsstaaten bezeichnet,</p><p>in der Absicht, die Regelung der Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee der Entwicklung des Verkehrs, der Technik und den neuen Anforderungen anzupassen,</p><p>haben folgendes vereinbart:</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>I. Kapitel: </num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Grundsätze</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1</num><content><p> Die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee steht jedermann frei, sofern dabei die Bestimmungen der vorliegenden Übereinkunft und des Reglements beachtet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2</num><content><p> Auf den Gewässern der beiden Seen muss die nationale Flagge nicht geführt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Aufsicht</heading><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Die beiden Staaten üben die Oberaufsicht über die Schifffahrt auf den Gewässern innerhalb der jeweiligen politischen Grenze aus. Sie überwachen die Einhaltung der Bestimmungen der vorliegenden Übereinkunft und der Reglemente und insbesondere derjenigen über die Sicherheit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Umweltschutz</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1</num><content><p> Vorbehältlich bestehender oder zukünftiger Umweltschutzabkommen können die Regierungen der beiden Staaten eigene Umweltschutzmassnahmen treffen. Diese dürfen jedoch nur im Zusammenhang mit der Schifffahrt stehen und haben den Bedürfnissen der Schifffahrt Rechnung zu tragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2</num><content><p> Allfällige diesbezügliche Massnahmen sind gemeinsam durch die Regierungen beider Staaten und nach Anhörung der gemischten Kommission zu beschliessen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3</num><content><p> Die Regierungen der beiden Staaten können im Interesse des Umweltschutzes Massnahmen treffen, welche vom Reglement abweichen, sofern sie auf Gewässer innerhalb der eigenen politischen Grenze und auf die eigenen Schiffe beschränkt sind und es die lokalen Verhältnisse gebieten.</p><p>Sie sind vorgängig der Gemischten Kommission zu melden.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_II"><num>II. Kapitel: </num><heading>Bestimmungen über die Schiffe</heading><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Dokumente und Kennzeichen</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1</num><content><p> Im Sinne dieses Abkommens gelten als Schiffe Fahrzeuge jeglicher Art wie im Reglement definiert, die der Beförderung auf dem Wasser oder im Wasser dienen, ausgenommen Militärschiffe.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2</num><content><p> Bau, Ausrüstung, Besatzung und alles was Inspektionen, Untersuchungen und Zertifikate zur Sicherstellung der technischen Zuverlässigkeit, der Sicherheit und ihrer Beibehaltung im Zeitablauf betrifft, haben den Vorschriften des Reglements sowie den nationalen Bestimmungen zu entsprechen, welche am Immatrikulationsort des Schiffes bzw., sofern ein solcher fehlt, am gewöhnlichen Standort gelten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3</num><content><p> Schiffe, deren Länge mehr als 2,5 m beträgt, müssen zur Zulassung auf den Hoheitsgewässern beider Vertragsstaaten über die Ausweise und Kennzeichen verfügen, die nach den betreffenden Artikeln im Reglement erforderlich sind; vorbehalten bleiben die im Reglement bezeichneten Ausnahmen.<authorialNote><p> Fassung gemäss Notenaustausch vom 23. Juli/24. Sept. 2010, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2010 und in Kraft seit 1. März 2012 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/131" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 835 </ref><ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/130" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">833</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2009/1032" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2009</b> 5821</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_4"><num>4</num><content><p> Die von beiden Vertragsstaaten erteilten Ausweise und Kennzeichen gelten jeweils auf beiden Seen uneingeschränkt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_5"><num>5</num><content><p> Für Schiffe, die weder in der Schweiz noch in Italien einen Standort haben, ist jener Vertragsstaat zuständig, auf dessen Gebiet das Schiff in einen der beiden Seen gelangt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_6"><num>6</num><content><p> Wird der gewöhnliche Standort eines Schiffes vom Gebiet eines Vertragsstaates in das Gebiet des andern verlegt, bedarf es neuer Ausweise und Kennzeichen der zuständigen Behörde des betreffenden Vertragsstaates.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Versicherung</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1</num><content><p> Ausweise und Kennzeichen nach Absatz 3 Satz 2, des vorangehenden Artikels dürfen an Schiffe mit Motor nur dann abgegeben werden, sofern eine Haftpflichtversicherung besteht, welche die Schäden deckt, die sich aus dem Gebrauch des Schiffes oder allfälligem Schleppen von Sportgeräten ergeben können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2</num><content><p> In allen anderen Fällen gelten die Bestimmungen desjenigen Staates, zu dem das Schiff gehört.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3</num><content><p> Die beiden Vertragsstaaten verpflichten sich, die in jedem Staat von den national zugelassenen Versicherungsgesellschaften ausgestellten Ausweise gegenseitig anzuerkennen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_III"><num>III. Kapitel: </num><heading>Bestimmungen über die Schiffsführer</heading><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1</num><content><p> Der Schiffsführer und die Besatzungsmitglieder unterstehen der Gesetzgebung des Vertragsstaates, auf dessen Gebiet sie ihren gewöhnlichen Wohnsitz haben. Fehlt ein solcher Wohnsitz, so ist derjenige Vertragsstaat zuständig, auf dessen Gebiet das Schiff immatrikuliert ist oder sich gewöhnlich befindet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2</num><content><p> Zum Befahren der Gewässer des andern Staates ist ein Führerausweis erforderlich, wenn die Antriebsleistung 30 kW übersteigt. Personen, die ihren Wohnsitz in einem Drittstaat haben, müssen die Voraussetzungen nach dem betreffenden Artikel im Reglement erfüllen.<authorialNote><p> Fassung gemäss Notenaustausch vom 23. Juli/24. Sept. 2010, von der BVers genehmigt am 15. Juni 2010 und in Kraft seit 1. März 2012 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/131" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 835 </ref><ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/130" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">833</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/fga/2009/1032" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">BBl <b>2009</b> 5821</ref>).</p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>3</num><content><p> Der Schiffsführer eines Schiffes mit Maschinenantrieb muss mindestens 14 Jahre alt sein bei Schiffsmotoren bis 6 kW Leistung und 18 Jahre bei grösseren Motoren, sofern nicht im Reglement für besondere Fälle anderweitige Bestimmungen bestehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_4"><num>4</num><content><p> Die Führerausweise gelten auf beiden Seen uneingeschränkt. Abweichend hiervon gelten Ausweise für den gewerbsmässigen Personentransport nur auf demjenigen See, für den sie ausgestellt wurden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_5"><num>5</num><content><p> Bestimmungen über Änderungen oder den Entzug des Ausweises sind im Reglement festgelegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_6"><num>6</num><content><p> Derjenige Vertragsstaat, welcher den Ausweis ausstellt, sorgt auch für die Erneuerung, Änderung und den Rückzug des Dokuments.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_7"><num>7</num><content><p> Wenn der Schiffsführer seinen Wohnsitz in den anderen Vertragsstaat verlegt, ist er gehalten den Ausweis innerhalb eines Jahres nach dem Umzug umzutauschen. Andernfalls muss er eine Prüfung ablegen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>IV. Kapitel: </num><heading>Bestimmungen über den Schiffsverkehr</heading><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1</num><content><p> Der Schiffsverkehr untersteht den Bestimmungen dieses Abkommens und des Reglements.</p><p>Die nationalen Gesetzgebungen können für Schiffe im Dienste des Staates besondere Verkehrsvorschriften vorsehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2</num><content><p> Nautische Veranstaltungen, die auf den Seeteilen beider Vertragsstaaten stattfinden, bedürfen der vorgängigen Zustimmung der zuständigen Behörden beider Vertragsstaaten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3</num><content><p> Die konzessionierten Schifffahrtsunternehmungen müssen angehört werden. Die Benützung der Landestege und Anlegestellen unterliegt der Gesetzgebung der Vertragsstaaten, wo sie sich befinden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>4</num><content><p> Die zuständigen Behörden jedes Vertragsstaates können im Interesse der Sicherheit oder der öffentlichen Ordnung die öffentliche und die private Schifffahrt auf ihren Hoheitsgewässern vorübergehend einschränken oder verbieten. Verbote und Einschränkungen sind den Schifffahrtstreibenden durch geeignete Bekanntmachung oder Signale zur Kenntnis zu bringen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_5"><num>5</num><content><p> Dauernde Einschränkungen der Schifffahrt oder der Zulassung bestimmter Schiffe oder bestimmter Antriebsarten werden von den Vertragsparteien gemeinsam beschlossen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_6"><num>6</num><content><p> Die Tag- und Nachtsignalisation wird durch den jeweiligen Vertragsstaat gemäss den Vorschriften des Reglements durchgeführt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_7"><num>7</num><content><p> Die Regierungen der Vertragsstaaten haben sich informationshalber über interne Reglemente, Hafenpolizei- und Ankerplatzvorschriften und deren allfällige Änderungen zu unterrichten.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_V"><num>V. Kapitel:</num><heading>Bestimmungen über die Schifffahrt im regelmässigen Linienverkehr</heading><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Regelmässiger Linienverkehr</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Schiffe im regelmässigen Linienverkehr sind solche von Unternehmungen, denen die Vertragsstaaten eine Konzession erteilt haben. Die Konzessionsbestimmungen dürfen weder dem vorliegenden Abkommen noch dem Reglement widersprechen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Transportrecht</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1</num><content><p> Das Transportrecht für die Schifffahrt im regelmässigen Linienverkehr auf dem Langensee und dem Luganersee wird wie folgt aufgeteilt:</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2</num><content><p> <i>Langensee <br/></i>Der öffentliche Schifffahrtsbetrieb wird auf dem italienischen sowie auf dem schweizerischen Seeteil von einer italienischen Unternehmung besorgt, die über eine italienische Konzession verfügt; die Schweiz verpflichtet sich, der Unternehmung für ihren Seeteil eine entsprechende Konzession zu erteilen.<authorialNote><p> Berichtigung vom <span>5. Dez. 2017 (</span><ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2017/750" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><span>AS </span><b><span>2017</span></b><span> 6729</span></ref><span>).</span></p></authorialNote></p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_3"><num>3</num><content><p> <i>Luganersee </i><br/>Der öffentliche Schifffahrtsbetrieb wird auf dem schweizerischen sowie auf dem italienischen Seeteil von einer schweizerischen Unternehmung besorgt. Für die schweizerischen Seeteile wird ihr eine schweizerische Konzession erteilt; Italien verpflichtet sich, eine entsprechende Konzession für die italienischen Seeteile zu erteilen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_4"><num>4</num><content><p> Als öffentlicher Linienverkehr wird auch derjenige betrachtet, welcher durch eigene Schiffe der Unternehmung ausserhalb des Fahrplanes und ausserhalb der normalen Fahrlinien durchgeführt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b><authorialNote><p> Berichtigung vom <span>5. Dez. 2017 (</span><ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2017/750" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><span>AS </span><b><span>2017</span></b><span> 6729</span></ref><span>).</span></p></authorialNote></num><heading>Konzession</heading><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Die Konzessionen eines jeden Vertragsstaates führen die Bestimmungen auf, denen der regelmässige Linienverkehr unterstellt ist. Die Konzessionserteilung erfolgt nach Anhörung der zuständigen Behörden des andern Vertragsstaates.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Schiffspersonal der konzessionierten Unternehmungen</heading><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Die Schiffsführer und die Besatzungsmitglieder der Schiffe der konzessionierten Schifffahrtsunternehmung für den öffentlichen Linienverkehr auf dem Luganersee sind abweichend zu Artikel 6, Absatz 1 und 7, dem schweizerischen Recht unterstellt.</p><p>Demgegenüber gilt für die konzessionierte Unternehmung für den öffentlichen Linienverkehr auf dem Langensee die gegenseitige Anerkennung der Ausweise.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Fahrpläne</heading><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Unternehmungen, deren Schiffe im regelmässigen Linienverkehr zwischen der Schweiz und Italien eingesetzt sind, haben den zuständigen Behörden beider Vertragsstaaten ihre Fahrplanentwürfe innert den von diesen gesetzten Fristen zu unterbreiten. Die von der zuständigen nationalen Behörde genehmigten Fahrpläne sowie deren Änderungen während der Saison sind auf den Schiffen und in allen bedienten Häfen und Landesteilen anzuschlagen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Beförderung der Vertreter der Aufsichtsbehörden</heading><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Die Unternehmungen des regelmässigen Linienverkehrs und des übrigen gestützt auf eine öffentlich-rechtliche Bewilligung betriebenen Schiffsverkehrs sind verpflichtet, die mit der Aufsicht betrauten Vertreter der Behörden zur Ausübung ihrer amtlichen Tätigkeit unentgeltlich zu befördern.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VI"><num>VI. Kapitel: </num><heading>Spezielle Bestimmungen über die bewilligungspflichtige Schifffahrt <br/>und den bedarfsabhängigen Pendelverkehr</heading><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Bewilligungspflichtige Schifffahrt und bedarfsabhängiger <br/>Pendelverkehr</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1</num><content><p> Der nicht regelmässige Personentransport im Linienverkehr, bezeichnet als bewilligungspflichtige Schifffahrt, sowie der bedarfsabhängige Pendelverkehr werden durch die jeweils zuständige Behörde gemäss der nationalen Gesetzgebung geregelt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2</num><content><p> In der Regel dürfen die Schiffe, welche im oben erwähnten Sinn eingesetzt werden, nur innerhalb der nationalen Gewässer desjenigen Landes verkehren, welches die Bewilligung erteilt hat.</p><p>Solche Bewilligungen dürfen nur erteilt werden, sofern ein effektives Bedürfnis besteht und vorgängig abgeklärt wird, ob die öffentliche Schifffahrtsunternehmung nicht wesentlich konkurrenziert wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_3"><num>3</num><content><p> Um in die Gewässer des andern Staates fahren zu dürfen, bedarf es eines zusätzlichen Vermerks in der Bewilligungsurkunde. Dieser wird durch die zuständige Behörde nach vorgängiger Zustimmung der Behörde des andern Staates erteilt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Kontrollen und Transporte der Aufsichtsbehörden</heading><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Die Beamten der Aufsichtsbehörde sind über sämtliche Betriebsfragen zu informieren. Sie haben freien Zugang zu den Schiffen und dürfen unentgeltlich fahren.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VII"><num>VII. Kapitel: </num><heading>Bestimmungen über die Zollkontrolle</heading><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1</num><content><p> Die Vertragsstaaten stellen sicher, dass die Zoll- und Polizeidienste den regelmässigen Linienverkehr und die Fischerei nicht beeinträchtigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2</num><content><p> Die Bestimmungen dieser Übereinkunft präjudizieren jene über zukünftige internationale Zoll- und Polizeiabkommen nicht.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VIII"><num>VIII. Kapitel: </num><heading>Bestimmungen über den Verkehr von Schiffen im Dienste des Staates</heading><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe, die Zoll- und Polizeizwecken dienen, dürfen die Staatsgrenze nicht überqueren; abweichende staatsvertragliche Regelungen sowie die Bestimmungen unter Absatz 2 bleiben vorbehalten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2</num><content><p> Auf dem Luganersee jedoch dürfen die italienischen Zoll- und Polizeischiffe aus dienstlichen Gründen die politische Grenze überschreiten, um sich vom Becken von Porto Ceresio nach demjenigen von Porlezza und umgekehrt zu begeben. Ebenfalls nur aus dienstlichen Gründen dürfen die Zoll- und Polizeischiffe von den Seebecken von Porto Ceresio oder Porlezza in die italienischen Gewässer vor Campione d’Italia fahren (oder umgekehrt).</p><p>Diese Überfahrten dürfen jedoch nur tags stattfinden und keinen Zwischenhalt in schweizerischen Gewässern beinhalten. Ausserdem ist zumindest einen Tag zum voraus die schweizerische Zolldirektion in Lugano zu benachrichtigen.</p><p>Die Vertreter der italienischen Zoll- und Polizeibehörden dürfen zu den gleichen Bedingungen auch auf Privatschiffen Transferfahrten auf dem Luganersee durchführen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>3</num><content><p> Die unter Absatz 2 erwähnten Schiffe dürfen nur in Fällen höherer Gewalt in schweizerischem Hoheitsgebiet landen; die italienischen Polizei- und Zollbeamten dürfen demzufolge in den schweizerischen Seeteilen keine Amtshandlungen vornehmen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IX"><num>IX. Kapitel: </num><heading>Gemischte beratende Kommission</heading><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1</num><content><p> Mit dem Inkrafttreten dieses Abkommens wird eine Gemischte beratende Kommission gebildet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2</num><content><p> Jede Vertragspartei bezeichnet die Mitglieder ihrer Delegation, jedoch nicht mehr als drei. Die Kommission gibt sich selbst ihre Geschäftsordnung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_3"><num>3</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_18/para_3/listintro"> Die Kommission hat namentlich folgende Obliegenheiten:</listIntroduction><item eId="art_18/para_3/lbl_a"><num>a. </num><p>Überwachung der Anwendung dieses Abkommens und des Reglements;</p></item><item eId="art_18/para_3/lbl_b"><num>b. </num><p>Vorbereiten von Änderungen und Ergänzungen des Reglements zuhanden der Regierungen der Vertragsstaaten;</p></item><item eId="art_18/para_3/lbl_c"><num>c. </num><p>Erleichterung der Beziehungen zwischen den mit dem Vollzug der Vorschriften dieses Abkommens und des Reglements betrauten Behörden der Vertragsstaaten;</p></item><item eId="art_18/para_3/lbl_d"><num>d. </num><p>Beheben von Schwierigkeiten, die sich aus der Durchführung dieses Abkommens und des Reglements ergeben, durch Vorschläge zuhanden der Vertragsparteien;</p></item><item eId="art_18/para_3/lbl_e"><num>e. </num><p>Aufrechterhalten der Beziehungen mit anderen Verwaltungsstellen und Privaten, welche sich ebenfalls mit Schifffahrtsfragen beschäftigen.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_X"><num>X. Kapitel: </num><heading>Anwendung des Übereinkommens und des Reglements</heading><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1</num><content><p> Jede Vertragspartei trifft auf ihrem Gebiet die für den Vollzug dieses Abkommens und des Reglements erforderlichen Massnahmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2</num><content><p> Die zuständigen Behörden der Vertragsstaaten können Fragen, welche die Anwendung des Übereinkommens und des Reglements betreffen, direkt unter sich regeln.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_3"><num>3</num><content><p> Jeder Vertragsstaat wendet bei Vergehen gegen das vorliegende Abkommen und Reglement – vorbehältlich der Vorschriften von Artikel 6 Ziffer 6 – die Strafbestimmungen und administrativen Massnahmen der eigenen Gesetzgebung an.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XI"><num>XI. Kapitel: </num><heading>Schiedsgerichtsklausel</heading><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Meinungsverschiedenheiten zwischen den Vertragsstaaten über die Auslegung oder den Vollzug dieses Abkommens, welche nicht auf gütlichem Wege erledigt werden können, werden, sofern die Vertragsstaaten nichts anderes vereinbaren, auf Gesuch eines der Staaten einem Schiedsgericht unterbreitet. Zusammensetzung, Funktionen und Verfahrensregeln des Schiedsgerichts werden im Anhang zu diesem Abkommen bestimmt.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_XII"><num>XII. Kapitel: </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Inkraftsetzung</heading><paragraph eId="art_21/para_1"><num>1</num><content><p> Dieses Abkommen und das Reglement treten in Kraft am ersten Tag des dritten Monats nach der förmlichen gegenseitigen Mitteilung der erfolgten Durchführung der in jedem Vertragsstaat erforderlichen verfassungsrechtlichen Verfahren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_2"><num>2</num><content><p> Jeder Vertragsstaat kann dieses Abkommen jederzeit unter Einhaltung einer einjährigen Frist kündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_3"><num>3</num><content><p> Durch dieses Abkommen wird die Übereinkunft vom 22. Oktober 1923<authorialNote><p> [BS <b>13</b> 347]</p></authorialNote> betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee aufgehoben.</p><p>Geschehen auf dem Langensee, den 2. Dezember 1992 in zwei Urschriften in italienischer Sprache.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für den <br/>Schweizerischen Bundesrat:</p><p>Adolf Ogi</p></td><td><p>Für die <br/>Regierung der Italienischen Republik:</p><p>Giancarlo Tesini</p></td></tr></table></content></paragraph></article></chapter><level eId="lvl_u13"><heading>Beilage zum Schiedsverfahren</heading><p><sup>1</sup> Das Schiedsverfahren wird durch die Bestimmungen dieser Beilage geregelt.</p><p><sup>2</sup> Das Schiedsgericht setzt sich aus drei Mitgliedern zusammen. Jede der beiden Streitparteien bestellt einen Schiedsrichter. Diese beiden ernennen einvernehmlich einen dritten Schiedsrichter, welcher die Leitung des Gerichts übernimmt. Falls binnen zweier Monate nach der Ernennung des zweiten Mitgliedes das dritte noch nicht bezeichnet werden konnte, so wird es durch den Präsidenten des Internationalen Gerichtshofes auf Antrag der zuerst handelnden Partei bezeichnet.</p><p><sup>3</sup> Sofern binnen zweier Monate nach Eingang des Antrages eine der beiden Streitparteien sein Mitglied im Schiedsgericht noch nicht bezeichnet hat, kann die andere Partei sich an den Präsidenten des Internationalen Gerichtshofes wenden, welcher innerhalb einer weiteren Frist von zwei Monaten den Obmann des Schiedsgerichts ernennt. Sobald nominiert, fordert er die Partei, welche noch keinen Schiedsrichter ernannt hat auf, dies binnen zweier Monate zu tun. Nach Ablauf dieser Frist wendet er sich an den Präsidenten des Internationalen Gerichtshofs, der innert zwei Monaten die Ernennung vornimmt.</p><p><sup>4</sup> Sofern in den vorher aufgeführten Fällen der Präsident des Internationalen Gerichtshofs verhindert oder sofern er Staatsangehöriger einer der beiden Prozessparteien ist, wird die Bezeichnung des Schiedsgerichtspräsidenten oder des Schiedsrichters dem Vizepräsidenten des Gerichtshofs oder dem ältesten Mitglied des Gerichtshofs übertragen, welcher nicht Staatsangehöriger einer der beiden Prozessparteien ist.</p><p><sup>5</sup> Die vorher erwähnten Bestimmungen werden auch dann angewandt, wenn einer der Schiedsrichter ersetzt werden muss.</p><p><sup>6</sup> Das Schiedsgericht entscheidet gemäss den Regeln des internationalen Rechts und insbesondere des vorliegenden Abkommens.</p><p><sup>7</sup> Die Entscheide des Schiedsgerichts, sowohl in Verfahrens- als auch in materiellen Fragen, werden durch die Mehrheit der Stimmen der Mitglieder getroffen. Die Abwesenheit oder Stimmenthaltung eines der durch die Vertragsparteien bezeichneten Mitglieder darf den Entscheid nicht verhindern. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Obmann. Die Parteien sind an den Entscheid des Schiedsgerichts gebunden. Sie tragen die Kosten des Schiedsrichters, den sie bezeichnet haben, und übernehmen zur Hälfte die des Präsidenten. Das Schiedsgericht legt das Schiedsverfahren selber fest.</p></level><level eId="lvl_u14"><heading>Internationales Reglement <br/>über die Schifffahrt auf dem Langensee <br/>und dem Luganersee</heading><p>Gestützt auf Artikel 1 des Übereinkommens vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee werden folgende Bestimmungen erlassen:</p><chapter eId="lvl_u14/chap_1"><num>Kapitel 1: </num><heading>Allgemeine Bestimmungen und Definitionen</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para"><content><p>In diesem Reglement gilt als</p><blockList><item eId="art_1/para/lbl_a"><num>a. </num><p><i>«Schiff»</i> ein zur Fortbewegung auf dem Wasser bestimmtes Fahrzeug, Boot, mobiles Gerät oder eine Anlage;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_b"><num>b. </num><p><i>«Motorschiff»</i> ein Schiff mit mechanischer Antriebskraft;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_c"><num>c. </num><p><i>«Segelschiff»</i> ein zum Segeln bestimmtes Schiff. Ein unter Motor mit oder ohne Segel fahrendes Segelschiff gilt im Sinne der Verkehrsvorschriften als Motorschiff;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_d"><num>d. </num><p><i>«Ruderboot»</i> ein Schiff, das nur mit Rudern fortbewegt wird. Schiffe, die nur mit menschlicher Kraft fortbewegt werden, wie Pedalos, gelten als Ruderboote;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_e"><num>e. </num><p><i>«Schiff im regelmässigen Linienverkehr»</i> ein Schiff, das dem Transport von Fahrgästen dient und für ein durch beide Vertragsstaaten konzessioniertes Schifffahrtsunternehmen verkehrt;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_f"><num>f. </num><p><i>«Güterschiff»</i> ein Schiff, das ausschliesslich der Beförderung von Gütern dient;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_g"><num>g. </num><p><i>«stillliegendes Schiff»</i> ein Schiff, das unmittelbar oder mittelbar vor Anker liegt, am Ufer festgemacht ist, oder festgefahren ist;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_h"><num>h. </num><p><i>«fahrendes Schiff»</i> ein Schiff, das nicht stillliegt (am Anker, festgemacht am Ufer) oder festgefahren ist;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_i"><num>i. </num><p><i>«Vergnügungsboot»</i> ein Schiff, das nicht gewerblich zu Sport und Erholung verwendet wird;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_k"><num>k. </num><p><i>«Segelbrett»</i> ein Schwimmkörper mit dichtem Rumpf ohne Ruder, auf dem ein Mast mit Gelenk und ein um 360° drehbares Segel angebracht sind;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_l"><num>l. </num><p><i>«schwimmendes Gerät»</i> ein Schiff mit Einrichtungen für Arbeiten auf dem Wasser wie Bagger, Ponton, Kran;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_m"><num>m. </num><p><i>«festes schwimmendes Gerät»</i> eine beliebige schwimmende Konstruktion, die normalerweise an einem festen Ort liegt (Badeanstalten, Landebrücken, Bootshäuser und dergleichen);</p></item><item eId="art_1/para/lbl_n"><num>n. </num><p><i>«Nacht»</i> der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_o"><num>o. </num><p><i>«Tag»</i> der Zeitraum zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_p"><num>p. </num><p><i>«Blinklicht»</i> ein unterbrochenes Licht, das pro Minute mindestens 40mal aufleuchtet;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_q"><num>q. </num><p><i>«Blitzlicht»</i> ein unterbrochenes Licht, das pro Minute höchstens 20mal aufleuchtet, wobei die Dauer des Aufleuchtens wesentlich kürzer ist als die des Unterbruchs;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_r"><num>r. </num><p><i>«kurzer Ton»</i> ein Ton von etwa einer Sekunde Dauer;<br/></p><p><i>«langer Ton»</i> ein Ton von etwa vier Sekunden Dauer;<br/></p><p>Die Pause zwischen aufeinanderfolgenden Tönen dauert etwa eine Sekunde;</p></item><item eId="art_1/para/lbl_s"><num>s. </num><p><i>«Folge sehr kurzer Töne»</i> eine Folge von mindestens sechs Tönen je von etwa <sup>1</sup>/<sub>4</sub> Sekunde Dauer, wobei die Pause zwischen den Tönen ebenso lang ist.</p></item><item eId="art_1/para/lbl_t"><num>t. </num><p><i>«Innere Uferzone»</i> der Wassergürtel bis zum Abstand von 150 m vom Ufer.</p></item><item eId="art_1/para/lbl_u"><num>u. </num><p><i>«Äussere Uferzone»</i> der Wassergürtel, der über die innere Uferzone hinaus bis zum Abstand von 300 m vom Ufer reicht.</p></item><item eId="art_1/para/lbl_v"><num>v.<authorialNote><p> Eingefügt durch Notenaustausch vom 23. Juli/24. Sept. 2010, in Kraft seit 1. März 2012  (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/132" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 837</ref>).</p></authorialNote> </num><p><i>«Wassermotorrad»</i> ein Schiff mit weniger als 4 m Länge, das mit Strahlpumpenantrieb als Hauptantriebsquelle ausgerüstet ist und das von einer oder mehreren auf dem Rumpf sitzenden, stehenden oder knienden Personen gefahren wird.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="lvl_u14/chap_2"><num>Kapitel 2: </num><heading>Verkehrsvorschriften</heading><section eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_1"><num>Abschnitt 2.1: </num><heading>Allgemeines</heading><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Schiffsführer</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1</num><content><p> Auf jedem fahrenden Schiff muss sich ein Schiffsführer befinden, der die nötige Eignung oder die vorgeschriebene Befähigung besitzt. Auf jedem schwimmenden Gerät in Betrieb muss sich ein Verantwortlicher befinden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2</num><content><p> Schiffsführer ist, wer die tatsächliche Befehlsgewalt an Bord hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3</num><content><p> Wer infolge von Krankheiten, von körperlichen oder geistigen Behinderungen, des Genusses alkoholischer Getränke oder aus anderen Gründen ein Schiff nicht sicher führen kann, hat dies zu unterlassen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Pflichten der Besatzung und der übrigen Personen an Bord</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1</num><content><p> Die Mitglieder der Besatzung haben die Anweisungen zu befolgen, die der Schiffsführer im Rahmen seiner Obliegenheiten erteilt, und zur Einhaltung dieses Reglements beizutragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2</num><content><p> Alle Personen an Bord haben die Anweisungen zu befolgen, die ihnen der Schiffsführer im Interesse der Sicherheit der Schifffahrt und der Ordnung an Bord erteilt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Allgemeine Sorgfaltspflicht</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1</num><content><p> Über besondere Vorschriften dieses Reglements hinaus hat der Schiffsführer alle Vorsichtsmassnahmen zu treffen, welche die allgemeine Sorgfaltspflicht und die übliche Praxis gebieten, um</p><blockList><item eId="art_4/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>die Gefährdung und Belästigung von Personen,</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>Beschädigungen anderer Schiffe, fremden Gutes, der Ufer und der Ufervegetation oder von Anlagen jeder Art im Gewässer und an dessen Ufer,</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>Behinderungen der Schifffahrt und der Fischerei,</p></item><item eId="art_4/para_1/lbl_d"><num>d. </num><p>Verunreinigungen des Wassers oder Veränderungen seiner Eigenschaften </p></item></blockList><p>zu vermeiden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2</num><content><p> Der Schiffsführer vergewissert sich, ob das Befahren eines Gewässers gefahrlos möglich ist und passt seine Fahrt den örtlichen Gegebenheiten an.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Verhalten unter besonderen Umständen</heading><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Der Schiffsführer trifft bei unmittelbar drohender Gefahr alle zu deren Abwendung nötigen Massnahmen, auch wenn er dabei gezwungen ist, von diesem Reglement abzuweichen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Tragfähigkeit: Personenzahl oder Ladung</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1</num><content><p> Die im Schiffsausweis eingetragene Belastung oder Personenzahl darf nicht überschritten werden. Wenn Einsenkungs- oder Freibordmarken angebracht sind, darf das Schiff nicht so beladen werden, dass es im Stillstand tiefer als bis zur Unterkante dieser Marken eintaucht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2</num><content><p> Die Ladung ist so anzuordnen, dass weder die Sicherheit des Schiffes gefährdet noch die zur Führung nötige Sicht beeinträchtigt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>3</num><content><p> Wenn die Platzverhältnisse es erlauben, dürfen auf Vergnügungsschiffen drei Kinder unter zwölf Jahren als zwei Erwachsene gerechnet werden. Beträgt die Tragfähigkeit zwei Personen, so dürfen eine erwachsene Person und zwei Kinder unter zwölf Jahren an Bord sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_4"><num>4</num><content><p> Ist die Personenzahl oder die zulässige Belastung nicht festgesetzt, muss das Schiff so beladen werden, dass seine Sicherheit nicht beeinträchtigt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_5"><num>5</num><content><p> Ist die Bestimmung der Tragfähigkeit von Fahrgastschiffen zur Ausfertigung der Schiffsausweise vorgesehen, wenden die zuständigen Behörden ihre eigenen nationalen Vorschriften an.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_6"><num>6</num><content><p> Auf Schiffen, die für den öffentlichen Personentransport verwendet werden, sei es im regelmässigen Linienverkehr oder in der Vermietung, ist die durch die zuständige Behörde festgesetzte Tragfähigkeit auf einer gut sichtbaren Plakette anzugeben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Borddokumente</heading><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Wird für ein Schiff ein Schiffsausweis verlangt oder ist ein ähnliches Dokument nötig, sind diese mitzuführen und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzuweisen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Schutz der Schifffahrtszeichen</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Es ist verboten, an Schifffahrtszeichen festzumachen, sie zu beschädigen und sie für ihre Bestimmung und Funktion unbrauchbar zu machen.</p><p>Hat ein Schiff ein Signal oder eine Signalanlage für die Schifffahrt versetzt oder beschädigt, muss der Schiffsführer unverzüglich die Polizei benachrichtigen.</p><p>Schiffsführer haben im allgemeinen die gleiche Verpflichtung, wenn sie allfällige Schäden an Signalen oder an Signalanlagen für die Schifffahrt festgestellt haben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Beschädigung von Bauten</heading><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Hat ein Schiff ein Bauwerk beschädigt (Brücke, Mole usw.) muss der Schiffsführer die Polizei unverzüglich benachrichtigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Gewässerschutz</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1</num><content><p> Es ist verboten, sich so zu verhalten, dass die Gefahr von Wasserverunreinigungen hervorgerufen werden oder entstehen kann.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2</num><content><p> Als Wasserverunreinigung gilt jede Veränderung der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers, welche tatsächlich oder möglicherweise den im Wasser lebenden Organismen Schaden zufügen oder Nachteile für die Verwendung des Wassers hervorrufen. Verunreinigend sind insbesondere Brennstoffe, Treibstoffe und Schmieröle.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>3</num><content><p> Droht auf einem Schiff eine Gewässerverunreinigung, hat der Schiffsführer Massnahmen zu treffen, um die Gefahr oder Verunreinigung zu verhindern oder aufzuhalten und jedenfalls unverzüglich die Polizei oder die zuständige Behörde zu benachrichtigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>4</num><content><p> Wer als Schiffsführer wesentliche Mengen Brennstoffe, Schmieröl oder sonstige wassergefährdende Stoffe im Wasser feststellt, muss die Polizei oder die zuständige Behörde benachrichtigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Schutz gegen schädliche Immissionen</heading><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Es darf nicht mehr Lärm, Rauch, Abgas oder Geruch erzeugt werden, als bei normalem Betrieb des Schiffes und sachgemässer Bedienung unvermeidbar ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Rettung und Hilfeleistung</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1</num><content><p> Der Schiffsführer trifft bei Unfällen alle zum Schutz oder zur Rettung der Menschen an Bord erforderlichen Massnahmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2</num><content><p> Nach einem Schiffsunfall hält sich jeder Beteiligte für die Feststellung seiner Person, seines Schiffes und der Art seiner Beteiligung am Unfall zur Verfügung. Beteiligt an einem Schiffsunfall ist jeder, dessen Verhalten zum Unfall beigetragen haben kann.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_3"><num>3</num><content><p> Der Schiffsführer leistet Menschen oder Schiffen in Gefahr unverzüglich Hilfe, soweit dies mit der Sicherheit seines Schiffes vereinbar ist. Wenn nötig, ruft er Hilfe herbei.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_4"><num>4</num><content><p> Wurden Menschen verletzt oder getötet oder werden Menschen vermisst, ist unverzüglich die Polizei zu benachrichtigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_5"><num>5</num><content><p> Ist in Abwesenheit des Geschädigten Sachschaden entstanden, benachrichtigt der Schädiger so rasch als möglich diesen Geschädigten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Festgefahrene oder gesunkene Schiffe</heading><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Ist ein Schiff gestrandet, festgefahren oder gesunken und wird dadurch die Sicherheit der Schifffahrt beeinträchtigt, muss dessen Schiffsführer die Zeichen nach den Artikeln 29 und 31 setzen und unverzüglich die zur Vermeidung der Gefahr erforderlichen Massnahmen treffen. Ist dies nicht möglich, ist unverzüglich die Polizei zu benachrichtigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Entfernen von Schifffahrtshindernissen</heading><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Die zuständigen Behörden können festgefahrene oder gesunkene Schiffe sowie andere Gegenstände, welche die Schifffahrt gefährden oder behindern, auf Kosten des Eigentümers, Halters oder des Verursachers des Hindernisses entfernen lassen, wenn die Beteiligten nicht innerhalb einer angemessenen Frist dafür sorgen. Die zuständige Behörde kann von der Festsetzung einer Frist absehen, wenn keine unmittelbare Gefahr besteht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Besondere behördliche Anordnungen</heading><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1</num><content><p> Die Schiffsführer sowie Personen, unter deren Obhut feste schwimmende Geräte gestellt sind, haben die besonderen Anordnungen zu befolgen, die ihnen von den zuständigen Behörden erteilt werden, um die Sicherheit des Schiffsverkehrs zu gewährleisten und um Schwierigkeiten der Schifffahrt zu vermeiden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2</num><content><p> Die Schiffsführer sowie Personen, unter deren Obhut feste schwimmende Geräte gestellt sind, haben auch die Vorschriften vorübergehender Art in besonderen Fällen, wie nautische Veranstaltungen, Arbeiten in oder am Gewässer sowie bei Hoch- oder Niederwasser, zu befolgen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Überwachung</heading><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Bei der Durchführung der Überwachung haben die Schiffsführer sowie Personen, unter deren Obhut feste schwimmende Geräte gestellt sind, den zuständigen Aufsichtsbehörden die erforderliche Unterstützung zu leisten.</p></content></paragraph></article></section><section eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_2"><num>Abschnitt 2.2: </num><heading>Kennzeichen der Schiffe und Einsenkungsmarken</heading><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Kennzeichen der Schiffe</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1</num><content><p> Jedes Schiff ist mit den von der zuständigen Behörde zugeteilten Kennzeichen zu versehen; vorbehalten bleiben die in Artikel 4 des Übereinkommens vorgesehenen Fälle und die Ausnahme nach Absatz 5 dieses Artikels.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2</num><content><p> Die Kennzeichen sind auf beiden Seiten des Schiffes an gut sichtbarer Stelle in lesbaren und unaustilgbaren lateinischen Schriftzeichen und arabischen Ziffern anzubringen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>3</num><content><p> Die Schriftzeichen und Ziffern müssen bei Schiffen mit einer Länge bis zu 15 m mindestens 8 cm, bei den übrigen Schiffen mindestens 20 cm hoch sein. Die Breite und die Stärke der Striche sind entsprechend der Höhe zu bemessen. Die Schriftzeichen und Ziffern müssen hell auf dunklem Grund oder dunkel auf hellem Grund sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_4"><num>4</num><content><p> Die zuständige Behörde kann die Verwendung von Kontrollschildern vorschreiben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_5"><num>5</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_17/para_5/listintro"> Von der Kennzeichenpflicht sind ausgenommen:</listIntroduction><item eId="art_17/para_5/lbl_a"><num>a. </num><p>Schiffe der konzessionierten Schifffahrtsunternehmen des regelmässigen Linienverkehrs;</p></item><item eId="art_17/para_5/lbl_b"><num>b. </num><p>Schiffe, deren Länge weniger als 2,5 m beträgt;</p></item><item eId="art_17/para_5/lbl_c"><num>c. </num><p>Paddelboote, Kanus, Kajaks und dergleichen ohne Motor, Segelbretter;</p></item><item eId="art_17/para_5/lbl_d"><num>d. </num><p>Rennruderboote.</p></item></blockList><p>Schiffe nach Buchstabe a müssen einen Schiffsnamen oder die Initialen des Unternehmens und nachfolgende Zahlen, Schiffe nach Buchstaben b, c und d gut sichtbar ein Schild oder dergleichen mit Angaben über den Eigentümer oder Halter tragen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Baukennzeichen</heading><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1</num><content><p> An gut sichtbarer, gut zugänglicher Stelle müssen unaustilgbar angebracht sein:</p><table border="1"><tr><td><blockList><item><num>a. </num><p>auf der Schale:</p></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>–  Marke oder Name des Herstellers und Typ,</p></item></blockList></td></tr><tr><td><blockList><item><num>b. </num><p>auf dem Motor:</p></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>–  Marke oder Name des Herstellers und Typ,</p></item></blockList></td></tr><tr><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p/></item></blockList></td><td><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>–  die Baunummer.</p></item></blockList></td></tr></table></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2</num><content><p> Diese Angaben können auf eine Plakette eingestanzt sein, die angeschweisst, aufgenietet oder in gleichwertiger Weise befestigt ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Einsenkungsmarke</heading><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1</num><content><p> Passagierschiffe und schwimmende Geräte müssen etwa mittschiffs auf beiden Seiten Einsenkungsmarken tragen. Güterschiffe müssen überdies auf beiden Seiten je in einem Abstand von etwa einem Sechstel der Länge vom Bug und vom Heck solche Marken tragen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2</num><content><p> Die Einsenkungsmarken müssen eine Länge von 30 cm und eine Höhe von 4 cm haben. Sie sind unaustilgbar hell auf dunklem Grund oder dunkel auf hellem Grund so anzubringen, dass ihre Unterkante der tiefsten Einsenkung entspricht.</p></content></paragraph></article></section><section eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_3"><num>Abschnitt 2.3: </num><heading>Sichtzeichen der Schiffe</heading><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Allgemeines</heading><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Schiffe führen bei Nacht die vorgeschriebenen Lichter, bei Tag die vorgeschriebenen Tafeln, Flaggen und Bälle. Die Zeichen sind im Anhang 1 abgebildet.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Lichter</heading><paragraph eId="art_21/para_1"><num>1</num><content><p> Die vorgeschriebenen Lichter sind gut sichtbar zu setzen. Soweit nichts anderes bestimmt ist, müssen sie von allen Seiten sichtbar sein und ein gleichmässiges, ununterbrochenes Licht werfen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_21/para_2"><num>2</num><content><p> Die Sichtweite muss bei dunkler Nacht und bei klarer Luft mindestens betragen:</p><table border="1"><tr><td><p>Art der Lichter</p></td><td><p>weiss oder gelb</p></td><td><p>rot oder grün</p></td></tr><tr><td><p>stark</p></td><td><p>6 km</p></td><td/></tr><tr><td><p>hell</p></td><td><p>4 km</p></td><td><p>3 km</p></td></tr><tr><td><p>gewöhnlich</p></td><td><p>2 km</p></td><td><p>1,5 km</p></td></tr></table><table border="1"><tr><td><p>Mindestsichtweite in km</p></td><td><p>Lichtstärke in Candela</p></td></tr><tr><td><p>6</p></td><td><p>38</p></td></tr><tr><td><p>4</p></td><td><p>10</p></td></tr><tr><td><p>3</p></td><td><p>  4,1</p></td></tr><tr><td><p>2</p></td><td><p>  1,4</p></td></tr><tr><td><p>1,5</p></td><td><p>  0,7</p></td></tr></table></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><heading>Tafeln, Flaggen und Bälle</heading><paragraph eId="art_22/para_1"><num>1</num><content><p> Die vorgeschriebenen Tafeln, Flaggen und Bälle sind gut sichtbar zu setzen. Ihre Farben müssen deutlich erkennbar sein. Bei Tafeln und Flaggen muss die kürzeste Seite mindestens 60 cm lang sein. Die Bälle der Schiffe im regelmässigen Linienverkehr, deren Länge mehr als 15 m beträgt, müssen einen Durchmesser von mindestens 60 cm, jene anderer Schiffe einen solchen von 30 cm haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_2"><num>2</num><content><p> Bälle dürfen durch Einrichtungen ersetzt werden, die jede Verwechslung ausschliessen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><heading>Verbotene Sichtzeichen</heading><paragraph eId="art_23/para_1"><num>1</num><content><p> Es ist verboten, andere als die vorgesehenen Sichtzeichen zu führen oder diese in einer Weise zu gebrauchen, für die sie nicht vorgeschrieben oder zugelassen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_2"><num>2</num><content><p> Abweichend hiervon dürfen für die Verständigung zwischen Schiffen im regelmässigen Linienverkehr untereinander oder zwischen solchen Schiffen und dem Ufer andere Lichter und Zeichen verwendet werden, sofern dies zu keiner Verwechslung mit den in diesem Reglement genannten Lichtern und Zeichen führen kann.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_3"><num>3</num><content><p> Es ist verboten, Flaggen zu gebrauchen, die geeignet sind, die Sichtbarkeit der in diesem Reglement vorgesehenen Zeichen zu beeinträchtigen oder ihre Erkennbarkeit zu erschweren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><heading>Ersatzlichter</heading><paragraph eId="art_24/para_1"><num>1</num><content><p> Wenn in diesem Reglement vorgeschriebene Lichter ausfallen, sind unverzüglich Ersatzlichter zu setzen, deren Eigenschaften denjenigen der vorgeschriebenen Lichter so nahe wie möglich kommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>2</num><content><p> Wenn die Ersatzlichter nicht unverzüglich gesetzt werden können und es die Sicherheit erfordert, ist ein von allen Seiten sichtbares weisses gewöhnliches Licht zu setzen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><heading>Lampen und Scheinwerfer</heading><paragraph eId="art_25/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_25/para/listintro">Lampen und Scheinwerfer dürfen nicht so verwendet werden, dass sie:</listIntroduction><item eId="art_25/para/lbl_a"><num>a. </num><p>mit den vorgeschriebenen Lichtern verwechselt werden können;</p></item><item eId="art_25/para/lbl_b"><num>b. </num><p>blenden und dadurch die Schifffahrt gefährden oder behindern.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><heading>Nachtbezeichnung der Motorschiffe in Fahrt</heading><paragraph eId="art_26/para_1"><num>1</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_26/para_1/listintro"> Motorschiffe müssen führen:</listIntroduction><item eId="art_26/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>als Topp- oder Buglicht auf dem vorderen Teil des Schiffes in der Mittellängsebene, mindestens 3 m über der Tiefladewasserlinie, ein starkes, nur über einen Horizontbogen von 225° sichtbares weisses Licht, das so angebracht ist, dass es nach jeder Seite über 112° 30′ (von vorn bis 22° 30′ achterlicher als querab) gesehen werden kann;</p></item><item eId="art_26/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>als Seitenlichter an Steuerbord ein grünes und an Backbord ein rotes helles Licht. Beide Lichter dürfen nur über einen Horizontbogen von 112° 30′ sichtbar sein, und zwar von vorn bis 22° 30′ achterlicher als querab. Diese Lichter müssen auf gleicher Höhe und auf der gleichen Senkrechten zur Mittellängsebene gesetzt werden. Überdies sind sie mindestens 1 m tiefer als das weisse Topp- oder Buglicht zu setzen nach Buchstabe a. Wenn es die Aufstellung des grünen und des roten Lichtes erfordert, müssen sie innenbords derart abgeblendet werden, dass das grüne Licht nicht von Backbord, das rote Licht nicht von Steuerbord gesehen werden kann;</p></item><item eId="art_26/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>als Hecklicht in der Mittellängsebene ein weisses gewöhnliches Licht, das nur über einen Horizontbogen von 135° sichtbar und so gesetzt ist, dass es 67° 30′ nach Steuerbord und 67° 30′ nach Backbord gesehen werden kann. Bei besonderen Anordnungen an Deck kann das Licht auch ausserhalb der Mittellängsebene angeordnet werden.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_26/para_2"><num>2</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_26/para_2/listintro"> Auf Schiffen mit Maschinenantrieb und einer Länge unter 15 m sind auch zulässig:</listIntroduction><item eId="art_26/para_2/lbl_a"><num>a. </num><p>ein helles anstelle eines starken Lichts;</p></item><item eId="art_26/para_2/lbl_b"><num>b. </num><p>ein weisses Rundumlicht in der Mittellängsebene des Schiffs anstelle des Topp- und des Hecklichtes;</p></item><item eId="art_26/para_2/lbl_c"><num>c. </num><p>die Distanz vom Seitenlicht zum Schnittpunkt zwischen der Verbindungslinie der Lichter und der Schiffsachse muss mindestens 0,5 m betragen;</p></item><item eId="art_26/para_2/lbl_d"><num>d. </num><p>ausserdem, sofern die Antriebsleistung unter 6 kW beträgt, genügt ein weisses gewöhnliches Rundumlicht.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><heading>Nachtbezeichnung der Schiffe ohne Maschinenantrieb in Fahrt</heading><paragraph eId="art_27/para_1"><num>1</num><content><p> Einzeln fahrende Segel- und Ruderschiffe sowie alle geschleppten Schiffe müssen ein weisses gewöhnliches Licht zeigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_2"><num>2</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_27/para_2/listintro"> Segelschiffe können anstelle des weissen gewöhnlichen Lichtes führen:</listIntroduction><item eId="art_27/para_2/bull_u1"><num>– </num><p>die Seitenlichter und das Hecklicht nach Artikel 26 Absatz 1 Buchstaben b und c. Diese Zeichen können ausserdem durch zwei übereinander an der Mastspitze angebrachte Lichter ergänzt werden, von denen das obere rot, das untere grün ist.</p></item><item eId="art_27/para_2/bull_u2"><num>– </num><p>oder ein einziges, kombiniertes Licht (dreifarbige Laterne) auf der Mast-spitze.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><heading>Schiffe im regelmässigen Linienverkehr</heading><paragraph eId="art_28/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_28/para/listintro">Schiffe im regelmässigen Linienverkehr müssen führen:</listIntroduction><item eId="art_28/para/lbl_a"><num>a. </num><p>bei Nacht zusätzlich zu den Lichtern nach Artikel 26 Absatz 1 ein grünes helles, von allen Seiten sichtbares Licht, möglichst 1 m höher als das Topp- oder Buglicht;</p></item><item eId="art_28/para/lbl_b"><num>b. </num><p>bei Tag einen grünen Ball.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><heading>Schiffe beim Stillliegen</heading><paragraph eId="art_29/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe, ausgenommen solche, die am Ufer oder an einem behördlich zugelassenen Liegeplatz festgemacht sind, führen beim Stillliegen ein weisses gewöhnliches, von allen Seiten sichtbares Licht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_2"><num>2</num><content><p> Wenn es die Sicherheit der Schifffahrt erfordert, sind schwimmende Geräte so zu beleuchten, dass ihre Umrisse erkennbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><heading>Schutz gegen Wellenschlag und Sogwirkung</heading><paragraph eId="art_30/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_30/para/listintro">Schiffe, die in besonderem Einsatz (Messungen, Gewässeruntersuchungen und Rettungsaktionen) vor Wellenschlag und Sogwirkung geschützt werden wollen, führen mit Bewilligung der zuständigen Behörde:</listIntroduction><item eId="art_30/para/lbl_a"><num>a. </num><p>bei Nacht zusätzlich zu den vorgeschriebenen Lichtern ein rotes gewöhnliches Licht und etwa 1 m darunter ein weisses gewöhnliches Licht;</p></item><item eId="art_30/para/lbl_b"><num>b. </num><p>bei Tag eine Flagge, deren obere Hälfte rot, deren untere Hälfte weiss ist. Die Flagge kann durch zwei Flaggen ersetzt werden, die obere rot, die untere weiss.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><heading>Bezeichnung verankerter Schiffe</heading><paragraph eId="art_31/para_1"><num>1</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_31/para_1/listintro"> Schiffe, die gezwungen sind, so zu ankern, dass sie die Schifffahrt gefährden, müssen führen:</listIntroduction><item eId="art_31/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>bei Nacht ein weisses gewöhnliches Licht mindestens 1 m über dem in Artikel 29 vorgeschriebenen weissen Licht;</p></item><item eId="art_31/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>bei Tag zwei übereinander gesetzte weisse Flaggen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_2"><num>2</num><content><p> Wenn es die Sicherheit der Schifffahrt erfordert, ist die Lage des Ankers überdies bei Nacht mit einem weissen Licht, bei Tag mit einem gelben Schwimmkörper zu kennzeichnen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><heading>Schiffe der Polizei und von Hilfsdiensten</heading><paragraph eId="art_32/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe der Polizei dürfen in dringlichem Einsatz ein blaues Blinklicht führen. Mit Ermächtigung der zuständigen Behörde dürfen auch Schiffe der Feuerwehr, der Ölwehr und der Rettungsdienste in dringlichem Einsatz dieses blaue Blinklicht führen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_32/para_2"><num>2</num><content><p> Will ein Schiff der Polizei, der Grenzwache oder der Fischereiaufsicht mit einem anderen Schiff Verbindung aufnehmen, so zeigt es die Flagge Buchstabe «K» der Internationalen Flaggenordnung (Flagge, deren Hälfte am Stock gelb, deren andere Hälfte blau ist).</p></content></paragraph></article><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><heading>Fischereiboote</heading><paragraph eId="art_33/para_1"><num>1</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_33/para_1/listintro"> Boote der Berufsfischer führen während des Fangs:</listIntroduction><item eId="art_33/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>bei Nacht ein gelbes gewöhnliches Licht;</p></item><item eId="art_33/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>bei Tag einen gelben Ball.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_33/para_2"><num>2</num><content><p> Boote, die bei Tag mit der Schleppangel fischen, führen einen weissen Ball.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b></num><heading>Zeichen beim Tauchen</heading><paragraph eId="art_34/para_1"><num>1</num><content><p> Beim Tauchen vom Land aus ist eine Tafel Buchstabe «A» der Internationalen Flaggenordnung (Doppelstander, dessen Hälfte am Stock weiss, dessen andere Hälfte blau ist) aufzustellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_34/para_2"><num>2</num><content><p> Beim Tauchen vom Gewässer aus muss das Zeichen nach Absatz 1 von allen Seiten sichtbar sein; nachts und bei unsichtigem Wetter ist das erwähnte Zeichen wirksam anzuleuchten.</p></content></paragraph></article></section><section eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_4"><num>Abschnitt 2.4: </num><heading>Schallzeichen der Schiffe</heading><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><heading>Allgemeines</heading><paragraph eId="art_35/para_1"><num>1</num><content><p> Alle Schiffe müssen, sofern nötig, die in diesem Reglement vorgeschriebenen Schallzeichen geben können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_2"><num>2</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_35/para_2/listintro"> Die vorgeschriebenen und zugelassenen Schallzeichen, deren Bedeutung im Anhang 2 zusammengefasst ist, sind zu geben:</listIntroduction><item eId="art_35/para_2/lbl_a"><num>a. </num><p>auf Motorschiffen, ausgenommen auf Vergnügungsbooten, mittels mechanisch oder elektrisch betriebener Schallgeräte;</p></item><item eId="art_35/para_2/lbl_b"><num>b. </num><p>auf anderen Schiffen mittels einer geeigneten Hupe oder eines geeigneten Horns. Für Ruderboote und Segelschiffe bis zu 15 m<sup>2</sup> Segelfläche genügt eine Mundpfeife.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_3"><num>3</num><content><p> Um die Hörbarkeit der Schallzeichen sicherzustellen, müssen die Schallgeräte genügend hoch angebracht sein, so dass sich der Schall nach vorn und nach Möglichkeit auch nach hinten ausbreiten kann.</p></content></paragraph></article><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><heading>Gebrauch der Schallzeichen</heading><paragraph eId="art_36/para_1"><num>1</num><content><p> Die Schallzeichen müssen in Tönen von gleichbleibender Lautstärke gegeben werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_2"><num>2</num><content><p> Eine Gruppe von Glockenschlägen dauert etwa vier Sekunden. Sie darf durch Schläge auf Metall ersetzt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_3"><num>3</num><content><p> Polizeischiffe sowie Schiffe anderer berechtigter Dienste dürfen in dringlichem Einsatz ein wechseltoniges Zweiklanghorn oder eine Sirene verwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_36/para_4"><num>4</num><content><p> Es ist verboten, andere als die vorgesehenen Schallzeichen zu geben oder diese in einer Weise zu gebrauchen, für die sie nicht vorgeschrieben oder zugelassen sind.</p></content></paragraph></article></section><section eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_5"><num>Abschnitt 2.5: </num><heading>Schifffahrtszeichen</heading><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><heading>Allgemeines</heading><paragraph eId="art_37/para_1"><num>1</num><content><p> Die Schiffsführer haben über die Bestimmungen dieses Reglements hinaus die Anweisungen zu befolgen und die Empfehlungen oder Hinweise zu beachten, die ihnen die Schifffahrtszeichen nach Anhang 3 anzeigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_37/para_2"><num>2</num><content><p> Die zuständige Behörde bestimmt, wo welche Schifffahrtszeichen angebracht werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><heading>Kennzeichnung bestimmter Wasserflächen</heading><paragraph eId="art_38/para_1"><num>1</num><content><p> Für die Schifffahrt gesperrte Wasserflächen sind mit gelben, kugelförmigen Schwimmkörpern gekennzeichnet. Die Kennzeichnung kann mit Tafeln A. 1 ergänzt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_2"><num>2</num><content><p> Für bestimmte Schiffsarten gesperrte Wasserflächen sind mit gelben, kugelförmigen Schwimmkörpern und mit den betreffenden Tafeln (A. 2, A. 3 oder A. 4) gekennzeichnet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_3"><num>3</num><content><p> Für das Wasserskifahren im Bereich der Uferzonen zugelassene Wasserflächen und Startgassen sind mit gelben, kugelförmigen Schwimmkörpern und am Ufer mit Tafeln E. 5 gekennzeichnet. Die seeseitigen Schwimmkörper der Startgassen haben den doppelten Durchmesser der übrigen und der Topp des vom Gewässer aus gesehen linken Schwimmkörpers ist rot, derjenige des rechten grün bemalt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_4"><num>4</num><content><p> Die Fahrrinnen von Hafeneinfahrten sowie von Fluss- oder Kanalmündungen können vom See aus gesehen links mit roten, zylindrischen und rechts mit grünen, kegelförmigen Schwimmkörpern oder festen Zeichen gekennzeichnet sein. Als Nachtbezeichnung können links rote und rechts grüne Blitzlichter angebracht sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_38/para_5"><num>5</num><content><p> Fahrrinnen in Flüssen und Kanälen können mit Tafeln A. 11 oder D. 2 gekennzeichnet sein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><heading>Zufahrten zu Häfen und Landestellen</heading><paragraph eId="art_39/para_1"><num>1</num><content><p> Die Zufahrten zu den dem allgemeinen Verkehr offenstehenden Häfen sind bei Nacht und unsichtigem Wetter auf dem vom Wasser aus gesehen rechten Molenkopf mit einem grünen, auf dem linken mit einem roten Licht gekennzeichnet. Zusätzlich kann ein gelbes Ansteuerlicht angebracht sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_2"><num>2</num><content><p> Die Landestellen für Fahrgastschiffe ausserhalb der Häfen sind bei Nacht und unsichtigem Wetter in der Regel mit einem oder mehreren roten Lichtern gekennzeichnet. Zusätzlich kann ein gelbes Ansteuerlicht angebracht sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_3"><num>3</num><content><p> Andere als die in den Absätzen 1 und 2 genannten Häfen und Landestellen können mit Zustimmung der zuständigen Behörde in gleicher Weise gekennzeichnet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_4"><num>4</num><content><p> Die in den Absätzen 1 und 2 genannten Lichter können Blitzlichter sein.</p></content></paragraph></article><article eId="art_40"><num><b>Art. 40</b></num><heading>Ortungszeichen</heading><paragraph eId="art_40/para"><content><p>Bei Nebel und unsichtigem Wetter können von ortsfesten Anlagen aus Schallzeichen nach Anhang 2 oder gelbe Blitzlichter verwendet werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_41"><num><b>Art. 41</b></num><heading>Sturmwarnzeichen</heading><paragraph eId="art_41/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_41/para/listintro">Wird ein Sturmwarnsystem eingerichtet, sind dafür folgende Zeichen zu verwenden:</listIntroduction><item eId="art_41/para/bull_u1"><num>– </num><p>Vorsichtszeichen (orangefarbenes Blinklicht, das pro Minute ungefähr 40mal aufleuchtet) möglichst frühzeitig auszugeben bei Gefahr des Aufkommens von Sturmwinden ohne nähere Zeitangabe;</p></item><item eId="art_41/para/bull_u2"><num>– </num><p>Sturmzeichen (orangefarbenes Blinklicht, das pro Minute ungefähr 90mal aufleuchtet) bei unmittelbarer Sturmgefahr auszugeben.</p></item></blockList></content></paragraph></article></section><level eId="lvl_u14/chap_2/lvl_u6"><heading>Abschnitt 2.6.: Regeln für Fahrt und Stillliegen</heading><article eId="art_42"><num><b>Art. 42</b></num><heading>Allgemeine Verhaltensregeln</heading><paragraph eId="art_42/para_1"><num>1</num><content><p> Der Schiffsführer muss die Geschwindigkeit des Schiffes so einrichten, dass er seinen Verpflichtungen im Verkehr jederzeit nachkommen kann. Er muss jedes Manöver rechtzeitig und so ausführen, dass keine Missverständnisse entstehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_42/para_2"><num>2</num><content><p> Kurs- und Geschwindigkeitsänderungen dürfen nicht zur Gefahr eines Zusammenstosses führen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_43"><num><b>Art. 43</b></num><heading>Besondere Regeln</heading><paragraph eId="art_43/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe, deren Länge unter 2,5 m liegt, sowie Strand-, Schlauch- und ähnliche kleine Vergnügungs- und Spielgeräte dürfen nur in der Nähe des Ufers innerhalb eines Gürtels von 150 m vom Ufer verkehren; sie dürfen keinesfalls mit einem Motor ausgerüstet sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_2"><num>2</num><content><p> Diese Bestimmung gilt nicht für Paddelboote, Kanus und dergleichen ohne Motor sowie für Rennruderboote und Segelbretter.</p></content></paragraph></article><article eId="art_44"><num><b>Art. 44</b></num><heading>Verhalten gegenüber Schiffen der Überwachungsbehörden</heading><paragraph eId="art_44/para"><content><p>Schiffen, die das blaue Blinklicht nach Artikel 32 Absatz 1 führen oder die Schallzeichen nach Artikel 36 Absatz 3 geben, weichen alle andern Schiffe aus. Nötigenfalls setzen sie ihre Geschwindigkeit herab oder halten an.</p></content></paragraph></article><article eId="art_45"><num><b>Art. 45</b></num><heading>Ausweichpflichtige Schiffe</heading><paragraph eId="art_45/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_45/para/listintro">Unter Vorbehalt von Artikel 44 weichen beim Begegnen und Überholen aus:</listIntroduction><item eId="art_45/para/lbl_a"><num>a. </num><p>den Schiffen im regelmässigen Linienverkehr alle Schiffe;</p></item><item eId="art_45/para/lbl_b"><num>b. </num><p>den Güterschiffen alle Schiffe, ausgenommen Schiffe im regelmässigen Linienverkehr;</p></item><item eId="art_45/para/lbl_c"><num>c. </num><p>den Booten der Berufsfischer, welche Zeichen nach Artikel 33 führen, alle Schiffe, ausgenommen Schiffe im regelmässigen Linienverkehr und Güterschiffe;</p></item><item eId="art_45/para/lbl_d"><num>d. </num><p>den Segelschiffen alle Schiffe, ausgenommen Schiffe im regelmässigen Linienverkehr, Güterschiffe und Boote der Berufsfischer, welche Zeichen nach Artikel 33 führen;</p></item><item eId="art_45/para/lbl_e"><num>e. </num><p>den Ruderbooten alle Motorschiffe, ausgenommen Schiffe im regelmässigen Linienverkehr, Güterschiffe sowie Boote der Berufsfischer, welche Zeichen nach Artikel 33 führen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_46"><num><b>Art. 46</b></num><heading>Begegnen von Motorschiffen untereinander</heading><paragraph eId="art_46/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_46/para/listintro">Unter Vorbehalt des Vorranges nach Artikel 45 gelten folgende Regeln:</listIntroduction><item eId="art_46/para/lbl_a"><num>a. </num><p>Wenn die Kurse zweier Motorschiffe entgegengesetzt oder nahezu entgegengesetzt sind, so dass die Gefahr eines Zusammenstosses besteht, muss jedes nach Steuerbord halten, um an Backbord des andern vorbeizufahren. Wenn ein Schiff nicht mit Sicherheit feststellen kann, ob eine solche Lage besteht, muss es dies annehmen und entsprechend handeln;</p></item><item eId="art_46/para/lbl_b"><num>b. </num><p>Fahren zwei Motorschiffe so auf kreuzenden Kursen, dass die Gefahr eines Zusammenstosses besteht, so muss das Schiff ausweichen, welches das andere an Steuerbord sieht.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_47"><num><b>Art. 47</b></num><heading>Überholen</heading><paragraph eId="art_47/para_1"><num>1</num><content><p> Unter Vorbehalt des Vorranges nach Artikel 45 muss ein Schiff, das ein anderes überholt, ausweichen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_47/para_2"><num>2</num><content><p> Ein Schiff gilt als überholendes Schiff, wenn es sich einem andern aus einer Richtung nähert, die mehr als 22,5° achterlicher als querab liegt, das heisst aus einer Richtung, bei der das Überholende bei Nacht nur das Hecklicht, jedoch keines der Seitenlichter des andern sehen würde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_47/para_3"><num>3</num><content><p> Wenn ein Schiff nicht mit Sicherheit feststellen kann, ob es ein anderes überholt, muss es dies annehmen und entsprechend handeln.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_47/para_4"><num>4</num><content><p> Durch eine spätere Änderung der gegenseitigen Lage wird das überholende Schiff weder zu einem kreuzenden Schiff im Sinne dieser Regeln noch wird es von der Verpflichtung entbunden, dem überholten Schiff auszuweichen, bis es dieses ganz klar passiert hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_48"><num><b>Art. 48</b></num><heading>Verhalten von Segelschiffen untereinander</heading><paragraph eId="art_48/para_1"><num>1</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_48/para_1/listintro"> Nähern sich zwei Segelschiffe einander so, dass Gefahr eines Zusammenstosses besteht, muss das eine dem andern wie folgt ausweichen:</listIntroduction><item eId="art_48/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>wenn sie den Wind nicht von derselben Seite haben, muss das Schiff, das den Wind von Backbord hat, dem andern ausweichen;</p></item><item eId="art_48/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>wenn beide Schiffe den Wind von derselben Seite haben, muss das luvwärtige Schiff dem leewärtigen ausweichen;</p></item><item eId="art_48/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>wenn ein Schiff mit Wind von Backbord ein Schiff im Luv sieht und nicht mit Sicherheit feststellen kann, ob das andere Schiff den Wind von Backbord oder von Steuerbord hat, muss es dem andern ausweichen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_48/para_2"><num>2</num><content><p> Im Sinne dieser Regel ist die Luvseite diejenige Seite, die dem gesetzten Grossbaum gegenüber liegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_49"><num><b>Art. 49</b></num><heading>Verhalten beim Ausweichen</heading><paragraph eId="art_49/para_1"><num>1</num><content><p> Ausweichpflichtige Schiffe müssen den anderen Schiffen den für Kurs und Manövrieren notwendigen Raum lassen. Sie müssen gegenüber Schiffen im regelmässigen Linienverkehr, welche die Zeichen nach Artikel 28 führen, einen Abstand von 50 m und gegenüber Booten der Berufsfischer einen Abstand von 200 m halten, wenn sie diese achterlich kreuzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_49/para_2"><num>2</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_49/para_2/listintro"> Soweit wie möglich müssen:</listIntroduction><item eId="art_49/para_2/lbl_a"><num>a. </num><p>Vergnügungsboote die Abstände nach Absatz 1 auch gegenüber Schiffen halten, die mit der Schleppangel fischen und das Zeichen nach Artikel 33 Absatz 2 führen;</p></item><item eId="art_49/para_2/lbl_b"><num>b. </num><p>Güterschiffe einen Abstand von mindestens 200 m halten, wenn sie Boote der Berufsfischer, welche die Zeichen nach Artikel 32 Absatz 1 führen, achterlich kreuzen.</p></item></blockList><p>Bei Gefahr eines Zusammenstosses gelten die Artikel 45–47 jedoch uneingeschränkt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_50"><num><b>Art. 50</b></num><heading>Verhalten gegenüber Tauchern</heading><paragraph eId="art_50/para"><content><p>Gegenüber nach Artikel 34 gekennzeichneten Schiffen oder Stellen an Land müssen alle Schiffe einen Abstand von mindestens 50 m halten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_51"><num><b>Art. 51</b><authorialNote><p> Eingefügt durch Notenaustausch vom 23. Juli/24. Sept. 2010, in Kraft seit 1. März 2012 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/132" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 837</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Schutz gegen Wellenschlag und Sogwirkung</heading><paragraph eId="art_51/para_1"><num>1</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_51/para_1/listintro"> Schiffe müssen ihre Geschwindigkeit so anpassen, dass Schäden durch Wellenschlag oder Sogwirkung an stillliegenden und fahrenden Schiffen sowie an Anlagen vermieden werden. Sie müssen insbesondere ihre Geschwindigkeit rechtzeitig vermindern, jedoch nicht unter ein Mass, das zu ihrer sicheren Steuerung notwendig ist, wobei bei Schiffen im regelmässigen Linienverkehr deren Abmessungen und Eigenschaften zu berücksichtigen sind:</listIntroduction><item eId="art_51/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>vor Hafeneinfahrten;</p></item><item eId="art_51/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>in der Nähe von Schiffen, die am Ufer oder an Landestellen festgemacht sind, laden oder löschen;</p></item><item eId="art_51/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>in der Nähe von Schiffen, die an zugelassenen Liegeplätzen stillliegen;</p></item><item eId="art_51/para_1/lbl_d"><num>d. </num><p>in der Nähe von Beständen von Wasserpflanzen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_51/para_2"><num>2</num><content><p> Gegenüber Schiffen, die zum Schutz gegen Wellenschlag die Zeichen nach Artikel 30 führen, müssen alle Schiffe die Geschwindigkeit so herabsetzen, wie in Absatz 1 vorgeschrieben. Sie müssen zusätzlich einen möglichst grossen Abstand halten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_52"><num><b>Art. 52</b></num><heading>Manövrierunfähige Schiffe</heading><paragraph eId="art_52/para_1"><num>1</num><content><p> Manövrierunfähige Schiffe schwenken eine rote Flagge oder ein rotes Licht, wenn sich andere Schiffe nähern. Sie dürfen auch das Schallzeichen «vier kurze Töne» geben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_52/para_2"><num>2</num><content><p> Manövrierunfähigen Schiffen haben alle anderen Schiffe auszuweichen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_53"><num><b>Art. 53</b></num><heading>Häfen und Landestellen</heading><paragraph eId="art_53/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe, die aus einem Hafen ausfahren, haben gegenüber den einfahrenden den Vorrang, sofern diese keine Schiffe im regelmässigen Linienverkehr oder Schiffe in Not sind. Schiffe im regelmässigen Linienverkehr oder Schiffe in Not müssen die Einfahrt jedenfalls rechtzeitig durch Abgabe von «drei langen Tönen» ankündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_53/para_2"><num>2</num><content><p> Schiffe dürfen die Ein- oder Ausfahrt der Häfen nicht behindern. Es ist verboten, in der Nähe der Hafeneinfahrt anzuhalten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_53/para_3"><num>3</num><content><p> Schiffe dürfen sich den Landestellen nicht so nähern, dass sie die Manöver der landenden oder abfahrenden Schiffe im regelmässigen Linienverkehr behindern; sie dürfen an solchen Landestellen nicht anlegen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_54"><num><b>Art. 54</b></num><heading>Fahren in der Uferzone</heading><paragraph eId="art_54/para_1"><num>1</num><content><p> Motorschiffe, ausgenommen Schiffe im regelmässigen Linienverkehr und Boote der Berufsfischer dürfen in der Uferzone, die sich bis zu 150 m vom Ufer erstreckt, nur fahren um an- oder abzulegen, stillzuliegen oder Engstellen zu durchfahren.</p><p>Während diesen Manövern müssen sie den kürzesten Weg nehmen und nicht schneller als 10 km/h fahren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_54/para_2"><num>2</num><content><p> Das Fahren in Schutzzonen und Beständen von Wasserpflanzen wie Schilf, Binsen und Seerosen ist verboten.</p><p>Die Regierungen der Vertragsstaaten können eine Minimaldistanz vorschreiben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_55"><num><b>Art. 55</b></num><heading>Fahren mit Wasserskis oder ähnlichen Geräten</heading><paragraph eId="art_55/para_1"><num>1</num><content><p> Das Fahren mit Wasserskis oder ähnlichen Geräten ist nur bei Tag und klarer Sicht gestattet, frühestens ab 08.00 Uhr und spätestens bis 21.00 Uhr.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_2"><num>2</num><content><p> In den Uferzonen ist das Fahren mit Wasserski oder ähnlichen Geräten ausserhalb der behördlich bewilligten Startgassen und der dafür reservierten und bezeichneten Wasserflächen verboten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_3"><num>3</num><content><p> Der Schiffsführer des schleppenden Schiffes muss von einer geeigneten Person begleitet sein, die das Schleppseil bedient und den Wasserskifahrer beobachtet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_4"><num>4</num><content><p> Das schleppende Schiff und der Wasserskifahrer müssen von anderen Schiffen und von Badenden einen Abstand von mindestens 50 m halten. Das Schleppseil darf nicht elastisch sein und nicht leer im Wasser nachgezogen werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_5"><num>5</num><content><p> Das gleichzeitige Schleppen von mehr als zwei Wasserskifahrern ist verboten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_6"><num>6</num><content><p> Das Schleppen von Fluggeräten (Flugdrachen, Drachenfallschirmen und ähnlichen Geräten) ist ebenfalls verboten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55/para_7"><num>7</num><content><p> Die zuständigen Behörden können Ausnahmen bewilligen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_55_a"><num><b>Art. 55</b><i>a</i><authorialNote><p> Eingefügt durch Notenaustausch vom 23. Juli/24. Sept. 2010, in Kraft seit 1. März 2012 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/132" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 837</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Fahren mit Wassermotorrädern oder ähnlichen Geräten</heading><paragraph eId="art_55_a/para_1"><num>1</num><content><p> Das Fahren mit Wassermotorrädern oder ähnlichen Geräten ist unabhängig von der Antriebsart auf den schweizerischen Gewässern des Langensees und des Luganersees verboten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55_a/para_2"><num>2</num><content><p> Ausnahmen können in Einzelfällen für von den zuständigen Behörden zugelassene nautische Veranstaltungen auf abgegrenzten gekennzeichneten Wasserflächen bewilligt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55_a/para_3"><num>3</num><content><p> Die Bewilligungen können nur für Veranstaltungen während der Tagstunden und bei guten Sichtverhältnissen erteilt werden und nur, sofern keine wesentliche Beeinträchtigung der Seebenützer, der Schifffahrt, der Fischerei oder der Umwelt zu erwarten ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55_a/para_4"><num>4</num><content><p> Die Organisatoren der nautischen Veranstaltung müssen angemessen versichert sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_55_a/para_5"><num>5</num><content><p> Für die italienischen Gewässer sind die lokalen Behörden im Rahmen der nationalen und internationalen Vorschriften zuständig.</p></content></paragraph></article><article eId="art_56"><num><b>Art. 56</b></num><heading>Fahrt bei unsichtigem Wetter</heading><paragraph eId="art_56/para_1"><num>1</num><content><p> Bei unsichtigem Wetter (Nebel, Schneetreiben usw.) dürfen Schiffe, welche die vorgeschriebenen Sicht- und Schallzeichen nicht geben können und nicht über einen Kompass verfügen, nicht ausfahren. Befinden sie sich beim Eintreten unsichtigen Wetters in Fahrt, haben solche Schiffe so rasch wie möglich einen Hafen oder die Nähe des Ufers aufzusuchen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_56/para_2"><num>2</num><content><p> Alle Schiffe, ausgenommen Schiffe im regelmässigen Linienverkehr, müssen ihre Geschwindigkeit der verminderten Sicht entsprechend herabsetzen und anhalten, wenn es die Umstände gebieten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_56/para_3"><num>3</num><content><p> Bei Schiffen, auf denen die Entfernung zwischen Steuerstand und Bug mehr als 15 m beträgt, ist ein Ausguck aufzustellen, wenn es die Sichtbedingungen erfordern. Er muss sich mit dem Schiffsführer verständigen können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_57"><num><b>Art. 57</b></num><heading>Schallzeichen während der Fahrt bei unsichtigem Wetter</heading><paragraph eId="art_57/para"><content><p>Bei unsichtigem Wetter geben Schiffe im regelmässigen Linienverkehr «zwei lange Töne», andere Schiffe «einen langen Ton». Diese Zeichen sind mindestens einmal in der Minute zu wiederholen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_58"><num><b>Art. 58</b></num><heading>Verwendung von Radar</heading><paragraph eId="art_58/para_1"><num>1</num><content><p> Radar darf als Navigationshilfe verwendet werden, wenn der Radarbeobachter mit der Bedienung des Gerätes sowie der Auswertung der Radarinformation vertraut ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_58/para_2"><num>2</num><content><p> Bei Verwendung von Radar kann auf den Ausguck nach Artikel 56 Absatz 3 verzichtet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_58/para_3"><num>3</num><content><p> Auch mit Radareinsatz müssen die Bestimmungen des vorliegenden Reglements eingehalten werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_59"><num><b>Art. 59</b></num><heading>Schiffe in Not</heading><paragraph eId="art_59/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_59/para/listintro">Ein in Not befindliches Schiff kann Hilfe herbeirufen durch:</listIntroduction><item eId="art_59/para/lbl_a"><num>a. </num><p>kreisförmiges Schwenken einer roten Flagge, eines Lichtes oder eines sonstigen geeigneten Gegenstandes;</p></item><item eId="art_59/para/lbl_b"><num>b. </num><p>Abfeuern rotbrennender Raketen oder Zeigen sonstiger roter Leuchtsignale;</p></item><item eId="art_59/para/lbl_c"><num>c. </num><p>Abgabe einer Folge langer Töne;</p></item><item eId="art_59/para/lbl_d"><num>d. </num><p>das Morsezeichen <b>•</b> <b>•</b> <b>•</b> <b><sup>—</sup></b> <b><sup>—</sup></b> <b><sup>—</sup></b> <b>•</b> <b>•</b> <b>•</b> (SOS) mit akustischen oder optischen Mitteln;</p></item><item eId="art_59/para/lbl_e"><num>e. </num><p>Glockenschläge;</p></item><item eId="art_59/para/lbl_f"><num>f. </num><p>langsames und wiederholtes Heben und Senken der nach beiden Seiten ausgestreckten Arme.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_60"><num><b>Art. 60</b></num><heading>Stillliegen</heading><paragraph eId="art_60/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe wählen ihren Liegeplatz so, dass sie die Schifffahrt nicht behindern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_60/para_2"><num>2</num><content><p> Stillliegende Schiffe sind sicher zu verankern oder festzumachen, wobei der Wellenschlag fahrender Schiffe zu berücksichtigen ist. Sie müssen den Wasserstandschwankungen folgen können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_60/para_3"><num>3</num><content><p> In der Nähe von bezeichneten Netzen und Geräten der Berufsfischerei ist das Ankern verboten.</p></content></paragraph></article></level><section eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_7"><num>Abschnitt 2.7: </num><heading>Besondere Bestimmungen</heading><article eId="art_61"><num><b>Art. 61</b></num><heading>Schifffahrt unter der Brücke von Melide und in der Enge <br/>von Lavena</heading><paragraph eId="art_61/para_1"><num>1</num><content><p> Die Schifffahrt unter den Bögen der Dammbrücke von Melide und in der Enge von Lavena wird sowohl tags wie auch nachts speziell signalisiert.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_61/para_2"><num>2</num><content><p> Die mittlere Durchfahrtsöffnung der Dammbrücke von Melide ist ausschliesslich für Schiffe im regelmässigen Linienverkehr reserviert. Die übrigen Schiffe haben die anderen Durchfahrtsöffnungen zu benutzen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_62"><num><b>Art. 62</b></num><heading>Vorrang in der Enge von Lavena</heading><paragraph eId="art_62/para"><content><p>In der Enge von Lavena (Stretto di Lavena) haben Schiffe, die in Richtung Ponte Tresa fahren, den Vorrang gegenüber den von dort kommenden. Schiffe im regelmässigen Linienverkehr haben jedoch immer den Vorrang gegenüber anderen Schiffen.</p></content></paragraph></article></section><section eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_8"><num>Abschnitt 2.8: </num><heading>Zusätzliche Bestimmungen</heading><level eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_8/lvl_2_8_1"><num>2.8.1: </num><heading>Bewilligungspflichtige Veranstaltungen und Transporte</heading><article eId="art_63"><num><b>Art. 63</b></num><heading>Nautische Veranstaltungen</heading><paragraph eId="art_63/para_1"><num>1</num><content><p> Wettfahrten, Festlichkeiten auf dem Wasser und sonstige Veranstaltungen, die zu Ansammlungen von Schiffen oder zu Verkehrsbehinderungen führen können, bedürfen der Bewilligung der zuständigen Behörde.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_63/para_2"><num>2</num><content><p> Die Bewilligung wird nur erteilt, wenn keine wesentliche Beeinträchtigung der Schifffahrt, des Wassers, der Fischerei oder der Umwelt zu erwarten ist. Zu diesem Zweck können Auflagen oder Bedingungen gemacht werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_63/para_3"><num>3</num><content><p> Bei der Bewilligung von nautischen Veranstaltungen kann die zuständige Behörde Ausnahmen von einzelnen Bestimmungen dieses Reglements zulassen, wenn die Sicherheit der Schifffahrt nicht beeinträchtigt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_64"><num><b>Art. 64</b></num><heading>Sondertransporte</heading><paragraph eId="art_64/para"><content><p>Transporte mit Schiffen oder Verbänden, welche die Verkehrsvorschriften nicht einhalten können, sowie von schwimmenden Geräten und von Schiffen ohne Schiffsausweis bedürfen der Bewilligung der zuständigen Behörde, die auch die Modalitäten und Vorschriften bestimmt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_65"><num><b>Art. 65</b></num><heading>Transport von Gütern und Abfällen, die eine Wasserverunreinigung verursachen können</heading><paragraph eId="art_65/para"><content><p>Transporte, die Wasserverunreinigungen im Sinne von Artikel 10 Absatz 2 verursachen können, sind verboten, es sei denn, dass die durch die Gemischte Kommission dafür erlassenen Vorschriften eingehalten werden.</p></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_8/lvl_2_8_2"><num>2.8.2: </num><heading>Regeln für Fischer und Taucher</heading><article eId="art_66"><num><b>Art. 66</b></num><heading>Berufsfischer</heading><paragraph eId="art_66/para_1"><num>1</num><content><p> Fischnetze, Reusen und andere Fischereigeräte, welche die Schifffahrt behindern können, müssen</p><blockList><item eId="art_66/para_1/bull_u1"><num>– </num><p><i>bei Tag</i> durch Schwimmkörper, deren eine Hälfte rot, deren andere Hälfte weiss ist,</p></item><item eId="art_66/para_1/bull_u2"><num>– </num><p><i>bei Nacht</i> durch weisse Lichter</p></item></blockList><p>bezeichnet sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_66/para_2"><num>2</num><content><p> In der Nähe von Hafeneinfahrten und Engstellen des Fahrwassers sowie auf den Fahrlinien der Schiffe im regelmässigen Linienverkehr und in der Nähe ihrer Landestellen dürfen Fischnetze, Reusen und andere Fischereigeräte nur gesetzt werden, wenn sie die Schifffahrt nicht behindern.</p></content></paragraph></article><article eId="art_67"><num><b>Art. 67</b></num><heading>Tauchen</heading><paragraph eId="art_67/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_67/para/listintro">Sport- und Trainingstauchen ist verboten:</listIntroduction><item eId="art_67/para/lbl_a"><num>a. </num><p>auf den Fahrlinien der Schiffe im regelmässigen Linienverkehr;</p></item><item eId="art_67/para/lbl_b"><num>b. </num><p>in engem Fahrwasser;</p></item><item eId="art_67/para/lbl_c"><num>c. </num><p>bei Hafeneinfahrten;</p></item><item eId="art_67/para/lbl_d"><num>d. </num><p>in der Nähe von behördlich zugelassenen Liegeplätzen;</p></item><item eId="art_67/para/lbl_e"><num>e. </num><p>in den Durchfahrtsöffnungen der Dammbrücke von Melide und im «Stretto di Lavena» sowie in deren Nähe.</p></item></blockList></content></paragraph></article></level><level eId="lvl_u14/chap_2/sec_2_8/lvl_2_8_3"><num>2.8.3: </num><heading>Fahrgastschiffe</heading><article eId="art_68"><num><b>Art. 68</b></num><heading>Ein- und Aussteigen der Fahrgäste</heading><paragraph eId="art_68/para_1"><num>1</num><content><p> Fahrgastschiffe im regelmässigen Linienverkehr dürfen zum Ein- und Aussteigen der Fahrgäste nur an Landestellen anlegen, die durch die zuständige Behörde dafür zugelassen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_68/para_2"><num>2</num><content><p> Der Schiffsführer eines Fahrgastschiffes darf das Ein- und Aussteigen nur zulassen, nachdem er sich vergewissert hat, dass das Schiff sicher festgemacht ist und die Reisenden auf dem Steg gefahrlos verkehren können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_68/para_3"><num>3</num><content><p> Fahrgäste dürfen nur die zum Ein- und Aussteigen bestimmten Ein- und Ausgänge, Landungsstege, Zugänge und Einsteigtreppen benützen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_69"><num><b>Art. 69</b></num><heading>Kreuzen bei unsichtigem Wetter bei Schiffen ohne Radar</heading><paragraph eId="art_69/para_1"><num>1</num><content><p> Bei unsichtigem Wetter muss das Kreuzen von Schiffen im regelmässigen Linienverkehr in den Häfen oder an den Landestellen stattfinden; ausgenommen sind Fährschiffe sowie Schiffe, die zwischen zwei Orten hin- und herpendeln. Zu diesem Zweck bestimmen die Schifffahrtsunternehmen für jede Fahrplanperiode die entsprechenden Landestellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_69/para_2"><num>2</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_69/para_2/listintro"> Wenn das Kreuzen infolge aussergewöhnlicher Umstände nicht an den dafür vorgesehenen Landestellen nach Absatz 1 stattfinden kann, müssen folgende Vorschriften beachtet werden:</listIntroduction><item eId="art_69/para_2/lbl_a"><num>a. </num><p>Kommt ein Schiff an einem Ort an, an dem nach Fahrplan das Kreuzen stattfinden soll, hat es grösste Vorsicht walten zu lassen, indem es seine Geschwindigkeit herabsetzt und wenn nötig den Motor abstellt, um zu horchen; sobald es die Stellung des anderen Schiffes erkannt und festgestellt hat, dass es genügend Abstand hält, gibt es das vorgeschriebene Begegnungssignal und nimmt die Fahrt mit normaler Geschwindigkeit wieder auf;</p></item><item eId="art_69/para_2/lbl_b"><num>b. </num><p>kann die Gefahr eines Zusammenstosses nicht ausgeschlossen werden, müssen die Schiffe dementsprechend manövrieren, wenn nötig anhalten und die Fahrt erst wieder aufnehmen, wenn die Gefahr eines Zusammenstosses nicht mehr besteht.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_70"><num><b>Art. 70</b></num><heading>Sicherheit und Ordnung an Bord und auf den Landestellen</heading><paragraph eId="art_70/para_1"><num>1</num><content><p> Es ist verboten, sich auf den Landestellen aufzuhalten. Personen, die zum Einsteigen bereit sind, dürfen die Landestellen erst betreten, wenn das Festmachen beendet ist; sie dürfen das Ein- und Aussteigen nicht behindern. Unter Vorbehalt und Befehlsgewalt des Schiffsführers nach Artikel 3 haben die Reisenden die Anweisungen des Personals der Landestellen zu befolgen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_70/para_2"><num>2</num><content><p> Personen, von denen eine Gefährdung des Schifffahrtsbetriebes oder eine Belästigung der übrigen Fahrgäste zu befürchten ist, sind von der Beförderung auszuschliessen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_70/para_3"><num>3</num><content><p> Güter müssen so verladen werden, dass die Fahrgäste weder gefährdet noch belästigt werden.</p></content></paragraph></article></level></section></chapter><chapter eId="lvl_u14/chap_3"><num>Kapitel 3: </num><heading>Zulassungsbestimmungen</heading><section eId="lvl_u14/chap_3/sec_3_1"><num>Abschnitt 3.1: </num><heading>Schiffsführer</heading><article eId="art_71"><num><b>Art. 71</b></num><heading>Inhalt des Schiffsführerausweises</heading><paragraph eId="art_71/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_71/para/listintro">Der Schiffsführerausweis muss mindestens folgende Angaben enthalten:</listIntroduction><item eId="art_71/para/lbl_a"><num>a. </num><p>Name und Vorname, Foto, Adresse, Geburtsdatum und Unterschrift des Ausweisinhabers;</p></item><item eId="art_71/para/lbl_b"><num>b. </num><p>Kategorie;</p></item><item eId="art_71/para/lbl_c"><num>c. </num><p>Bedingungen und Entscheide der Behörde;</p></item><item eId="art_71/para/lbl_d"><num>d. </num><p>ausstellende Behörde, Ort und Datum der Ausgabe.</p></item></blockList></content></paragraph></article><level eId="lvl_u14/chap_3/sec_3_1/lvl_3_1_1"><num>3.1.1: </num><heading>Internationale und ausländische Dokumente</heading><article eId="art_72"><num><b>Art. 72</b><authorialNote><p> Fassung gemäss Notenaustausch vom 23. Juli/24. Sept. 2010, in Kraft seit 1. März 2012 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/132" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 837</ref>).</p></authorialNote></num><heading>Anerkennung der Dokumente</heading><paragraph eId="art_72/para_1"><num>1</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_72/para_1/listintro"> Wer sich vorübergehend in einem der beiden Vertragsstaaten aufhält, darf:</listIntroduction><item eId="art_72/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>ein in der Schweiz oder in Italien immatrikuliertes Schiff im Rahmen der eigenen nationalen Befähigung oder mit einem internationalen Zertifikat für Führer von Sport- und Freizeitschiffen führen;</p></item><item eId="art_72/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>ein Schiff aus Drittstaaten führen, wenn aus einem der unter Buchstabe a genannten Dokumente ersichtlich ist, dass er in seinem Land dieses Schiff führen darf.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_72/para_2"><num>2</num><content><p> Das internationale Zertifikat für Führer von Sport- und Freizeitschiffen muss in Übereinstimmung mit den Mustern im Anhang der Resolution Nr. 40 der Arbeitsgruppe Transport auf Wasserstrassen der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa ausgefertigt sein (siehe Anhang 4).</p></content></paragraph></article></level></section><section eId="lvl_u14/chap_3/sec_3_2"><num>Abschnitt 3.2: </num><heading>Schiffe</heading><article eId="art_73"><num><b>Art. 73</b></num><heading>Inhalt des Schiffsausweises oder des Immatrikulationsdokumentes</heading><paragraph eId="art_73/para_1"><num>1</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_73/para_1/listintro"> Der Schiffsausweis muss mindestens folgende Angaben enthalten:</listIntroduction><item eId="art_73/para_1/lbl_a"><num>a. </num><p>Schiffstyp und Name des Erbauers;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_b"><num>b. </num><p>Kennzeichen oder Name des Schiffes;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_c"><num>c. </num><p>Ort der Immatrikulation des Schiffes oder dessen gewöhnlicher Standort;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_d"><num>d. </num><p>Länge und Breite, gemessen über alles;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_e"><num>e. </num><p>Personenzahl oder Tragfähigkeit;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_f"><num>f. </num><p>Typ, Marke und Leistung des Motors;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_g"><num>g. </num><p>Segelfläche;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_h"><num>h. </num><p>Mindestbesatzung (nur für Fahrgastschiffe und solche für den Gütertransport sowie für schwimmende Geräte);</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_i"><num>i. </num><p>Bedingungen und Auflagen der Behörde;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_k"><num>k. </num><p>Name und Adresse des Eigentümers oder Halters;</p></item><item eId="art_73/para_1/lbl_l"><num>l. </num><p>Behörde, die den Ausweis ausgestellt hat, sowie Ort und Datum der Ausgabe.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_73/para_2"><num>2</num><content><p> Das Immatrikulationsdokument muss mindestens die Angaben nach Absatz 1 Buchstaben a, b, f, g, k und l enthalten.</p></content></paragraph></article></section></chapter><chapter eId="lvl_u14/chap_4"><num>Kapitel 4: </num><heading>Gewässerschutzbestimmungen</heading><article eId="art_74"><num><b>Art. 74</b></num><heading>Baubestimmungen</heading><paragraph eId="art_74/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe müssen so gebaut sein, dass Gewässerverunreinigung im Sinne von Artikel 10 Absatz 2 vermieden wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_74/para_2"><num>2</num><content><p> Schiffe mit Kocheinrichtungen und sanitären Anlagen, die Wasser benötigen, müssen mit Behältern zur Aufnahme von Fäkalien, Abwässern und Abfällen oder mit geeigneten Wasseraufbereitungsanlagen ausgerüstet sein. Weitere Bestimmungen der jeweiligen Vertragsstaaten sind zu beachten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_74/para_3"><num>3</num><content><p> Unter Innenbordmotoren müssen Wannen zum Auffangen von Öl und Brennstoff angebracht sein, wenn nicht vor und hinter dem Motor Schotte oder Wrangen vorgesehen sind, welche verhindern, dass Öl oder Brennstoff in andere Teile des Bootes fliessen kann.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_74/para_4"><num>4</num><content><p> Die Einrichtungen zum Auffangen der in Absatz 2 und 3 genannten Stoffe müssen so beschaffen sein, dass diese Stoffe an Land entleert werden können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_74/para_5"><num>5</num><content><p> Schiffe müssen mit Behältern ausgerüstet sein, die nicht bis in die Aussenhaut reichen, wenn sie wassergefährdende Stoffe enthalten. An die Aussenhaut reichende Behälter sind jedoch für Stoffe gestattet, deren Flammpunkt nicht unter 55 °C liegt, wenn die Lage der Behälter bei einem Zusammenstoss grösstmögliche Sicherheit bietet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_74/para_6"><num>6</num><content><p> Der verwendete Brennstoff darf nicht mehr als 2 Volumenprozenten Öl enthalten (Mischverhältnis 1:50) und Kondensate aus dem Kurbelwellengehäuse dürfen nicht ins Wasser gelangen. Es darf nur biologisch abbaubares Öl verwendet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_74/para_7"><num>7</num><content><p> Schiffe, die nach ihrer Bau- oder Betriebsart überwiegend für Wohn- und ähnliche Zwecke bestimmt sind (z. B. Haus- oder Wohnboote, Restaurants usw.) und die aufgrund der nationalen Gesetzgebung zugelassen sind, müssen fest an die Wasserversorgung und Kanalisation an Land angeschlossen sein und ihre Abfälle der öffentlichen Kehrichtabfuhr übergeben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_74/para_8"><num>8</num><content><p> Der in seitlichem Abstand von 25 m gemessene Lärm eines Schiffes darf 72 dB (A) nicht überschreiten. Die Messung erfolgt nach Anhang 5. Gegen übermässigen Lärm an Bord sind geeignete Massnahmen zu treffen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="lvl_u14/chap_5"><num>Kapitel 5: </num><heading>Anlagen für die Schifffahrt</heading><article eId="art_75"><num><b>Art. 75</b></num><heading>Allgemeines</heading><paragraph eId="art_75/para_1"><num>1</num><content><p> Anlagen für die Schifffahrt müssen so gebaut, ausgerüstet und unterhalten sein, dass sie die Sicherheit der Schifffahrt gewährleisten und den Bestimmungen dieses Reglements entsprechen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_75/para_2"><num>2</num><content><p> Liegeplatzbojen müssen so beschaffen sein, dass sie nicht zu Verwechslungen mit den Schifffahrtszeichen Anlass geben können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_76"><num><b>Art. 76</b></num><heading>Abstände</heading><paragraph eId="art_76/para"><content><p>Schiffsvermietungsstellen oder Schiffsliegeplätze jeder Art sowie andere ortsfeste Anlagen im Gewässer müssen von den Fahrlinien der Schiffe im regelmässigen Linienverkehr einen angemessenen Abstand von mindestens 50 m haben.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="lvl_u14/chap_6"><num>Kapitel 6: </num><heading>Besondere Bestimmungen</heading><article eId="art_77"><num><b>Art. 77</b></num><heading>Ausnahmen</heading><paragraph eId="art_77/para_1"><num>1</num><content><p> Schiffe von Behörden, wissenschaftlichen Institutionen und Rettungsdiensten sind von den Bestimmungen der Artikel 37 und 38 (Schifffahrtszeichen), 54 (Fahren in der Uferzone) und 60 (Stilliegen) befreit, soweit es die Erfüllung ihrer Aufgaben unbedingt erfordert.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_77/para_2"><num>2</num><content><p> Schiffe der Polizei und der Zollverwaltung sind ausserdem bei Überwachungseinsätzen von den Bestimmungen betreffend Lichterführung befreit, sofern die Sicherheit der Schifffahrt nicht beeinträchtigt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_78"><num><b>Art. 78</b></num><heading>Übergangsbestimmungen</heading><paragraph eId="art_78/para_1"><num>1</num><content><p> Die bisher geltenden Schifffahrtszeichen, die denjenigen im Anhang 3 nicht entsprechen, müssen innerhalb dreier Jahre nach dem Inkrafttreten dieses Reglements ersetzt werden. Bis zu ihrem Ersatz behalten die Zeichen ihre bisherige Bedeutung; sie müssen unverzüglich entfernt werden, wenn sie nach diesem Reglement eine andere Bedeutung haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_78/para_2"><num>2</num><content><p> Innerhalb von fünf Jahren seit Inkrafttreten dieses Reglements haben alle Schiffe den Bestimmungen von Artikel 74 zu genügen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_79"><num><b>Art. 79</b></num><heading>Schlussbestimmungen</heading><paragraph eId="art_79/para"><content><p>Das vorliegende Reglement setzt das internationale Reglement vom 22. Oktober 1923<authorialNote><p> [BS <b>13</b> 353]</p></authorialNote> ausser Kraft.</p></content></paragraph></article></chapter></level></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.225.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 2 dicembre 1992 fra la Svizzera e l'Italia per la disciplina della navigazione sul lago Maggiore e sul lago di Lugano (con R e all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 2 décembre 1992 entre la Suisse et l'Italie concernant la navigation sur le lac Majeur et le lac de Lugano (avec annexe, R et annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee (mit Beilage, R und Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang 1</block></container></preface><mainBody><p>(Art. 20–34, 52 und 59)</p><level eId="annex_1/lvl_u1"><heading>Sichtzeichen der Schiffe</heading><level eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Allgemeines</heading><content><blockList eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u1"><item eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_1"><num>1. </num><p>Die nachstehenden Bilder dienen nur zur Erläuterung. Es ist stets vom Wortlaut des Reglements auszugehen, das allein Geltung hat.</p></item><item eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_2"><num>2. </num><p>Dunkler Hintergrund bei den Bildern bedeutet Nacht.</p></item><item eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_3"><num>3. </num><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_3/listintro">Die verwendeten Symbole haben folgende Bedeutung:</listIntroduction><item eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u1/lbl_3/lbl_a"><num>a. </num><p>Lichter:</p></item></blockList></item></blockList><table fedlex:function="layout"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image1.png"/></p><p>von allen Seiten sichtbares, ruhendes Licht</p></td><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image2.png"/></p><p>nur über einen beschränkten Horizontbogen sichtbares, <br/>ruhendes Licht</p></td><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image3.png"/></p><p>nur über einen <br/>beschränkten<br/>Horizontbogen sichtbares, ruhendes Licht; für den Beobachter nicht sichtbar</p></td></tr></table><p> <img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image4.png"/></p><p> Blinklicht</p><blockList eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u2"><item eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1/list_u2/lbl_b"><num>b. </num><p>Tafeln oder Flaggen und Bälle:</p></item></blockList><table fedlex:function="layout"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image5.png"/></p><p>Tafel oder Flagge</p></td><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image6.png"/></p><p>Ball</p></td></tr></table><table border="1"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image7.png"/></p></td><td><p>1</p></td><td><p><b>Motorschiffe</b></p><p>Artikel 26, Absatz 1</p><blockList><item><num>– </num><p>alle Schiffe</p></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Topplicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses starkes Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Seitenlichter:</listIntroduction><item><num/><p>grünes helles Licht<br/></p><p>rotes helles Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Hecklicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image8.png"/><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image9.png"/><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image9.png"/><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image9.png"/><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image9.png"/><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image9.png"/><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image9.png"/><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image9.png"/></p></td><td><p>2</p></td><td/></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image10.png"/></p></td><td><p> </p><p>3</p></td><td><p> </p><p>Absatz 26, Absatz 2</p><blockList><item><num>– </num><p>Schiffe mit Motor und Länge kleiner <br/></p><p>als 15 m</p></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Buglicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses helles Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Seitenlichter:</listIntroduction><item><num/><p>grünes gewöhnliches Licht<br/></p><p>rotes gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Hecklicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image11.png"/></p></td><td><p>4</p></td><td/></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image12.png"/></p></td><td><p>5</p></td><td><p> </p><blockList><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Seitenlichter:</listIntroduction><item><num/><p>grünes gewöhnliches Licht<br/></p><p>rotes gewöhnliches Licht</p></item><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>gewöhnliches oder helles Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image13.png"/></p></td><td><p>6</p></td><td><p> </p><blockList><item><num/><p>wenn die Antriebsleistung 6 kW nicht übersteigt</p><blockList><item><num/><p>weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image14.png"/></p></td><td><p>7</p></td><td><p> </p><p><b>Schiffe ohne Maschinenantrieb</b></p><p>Artikel 27, Absatz 1</p><blockList><item><num>– </num><p>einzelne fahrende und geschleppte Schiffe weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image15.png"/></p></td><td><p>8</p></td><td><p> </p><blockList><item><num>– </num><p>Segelschiffe</p><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image16.png"/></p></td><td><p>9</p></td><td/></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image17.png"/></p></td><td><p>10</p></td><td><p> </p><p>nach Absatz 2</p><blockList><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Seitenlichter am Bug:</listIntroduction><item><num/><p>grünes gewöhnliches Licht</p></item><item><num/><p>rotes gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Hecklicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Topplichter:</listIntroduction><item><num/><p>oberes Licht rot, gewöhnlich</p></item><item><num/><p>unteres Licht grün, gewöhnlich</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image18.png"/></p></td><td><p>11</p></td><td><p> </p><blockList><item><num><placeholder fedlex:message="E40S10-TAB">[tab]</placeholder></num><p>Topplicht:</p></item><item><num/><p>kombiniertes Licht (dreifarbige Laterne grün, rot und weiss)</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image19.png"/></p></td><td><p>12</p></td><td><p> </p><p><b>Schiffe im regelmässigen Linienve</b><b>r</b><b>kehr</b></p><p>Artikel 28, Buchstabe a</p><blockList><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Topplicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses starkes Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Seitenlichter:</listIntroduction><item><num/><p>grünes helles Licht<br/></p><p>rotes helles Licht</p></item></blockList></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Hecklicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item></blockList><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">und zusätzl. mindestens 1 m höher als das Topplicht:</listIntroduction><item><num/><p>ein grünes helles Licht</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image20.png"/></p></td><td><p>13</p></td><td><p> </p><p>Buchstabe b</p><blockList><item><num/><p>grüner Ball</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image21.png"/></p></td><td><p>14</p></td><td><p> </p><p><b>Stillliegende Schiffe</b></p><p>Artikel 29, Absatz 1</p><blockList><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Ankerlicht:</listIntroduction><item><num/><p>weisses gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image22.png"/></p></td><td><p>15</p></td><td><p> </p><p>Absatz 2</p><blockList><item><num>– </num><p>schwimmende Geräte</p></item><item><num/><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">wenn es die Sicherheit der Schifffahrt erfordert:</listIntroduction><item><num/><p>Beleuchtung so, dass Umrisse erkennbar sind</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image23.png"/></p></td><td><p>16</p></td><td><p> </p><p><b>Schutz gegen Wellenschlag und Sog</b></p><p>Artikel 30, Buchstabe a</p><blockList><item><num/><p>zusätzlich zu den vorgeschriebenen<br/></p><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Lichtern:</listIntroduction><item><num/><p>rotes gewöhnliches Licht über weissem gewöhnlichem Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image24.png"/></p></td><td><p>17</p></td><td><p> </p><p>Buchstabe b</p><blockList><item><num/><p>Flagge, deren obere Hälfte rot, die untere weiss ist</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image24.png"/></p></td><td><p>18</p></td><td><p> </p><p>zwei Flaggen, die obere rot, die untere weiss</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image25.png"/></p></td><td><p>19</p></td><td><p> </p><p><b>Bezeichnung verankerter Schiffe</b></p><p>Artikel 31, Absatz 1, Buchstabe a</p><blockList><item><num/><p>weisses gewöhnliches Licht über dem<br/></p><p>weissen Licht nach Artikel 29, Absatz 1</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image26.png"/></p></td><td><p>20</p></td><td><p> </p><p>Buchstabe b</p><blockList><item><num/><p>zwei weisse Flaggen übereinander</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image27.png"/></p></td><td><p>21</p></td><td><p> </p><p>Absatz 2</p><blockList><item><num/><p>wenn es die Sicherheit der Schifffahrt<br/></p><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">erfordert:</listIntroduction><item><num/><p>weisse Lichter als Bezeichnung der<br/></p><p>einzelnen Verankerungen</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image28.png"/></p></td><td><p>22</p></td><td><p> </p><blockList><item><num/><p>einer oder mehrere gelbe Schwimmkörper als Bezeichnung der einzelnen<br/></p><p>Verankerungen</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image29.png"/></p></td><td><p>23</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Schiffe der Polizei und von Hilfsdiensten</p><p>Artikel 32, Absatz 1</p><blockList><item><num>– </num><p>Schiffe der Polizei und nach vorgängiger Bewilligung der zuständigen Behörden</p></item><item><num>– </num><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Schiffe der Feuerwehr, der Gewässerschutzdienste und der Rettungsdienste:</listIntroduction><item><num/><p>blaues Blinklicht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image30.png"/></p></td><td><p>24</p></td><td/></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image31.png"/></p></td><td><p>25</p></td><td><p> </p><p>Absatz 2</p><blockList><item><num>– </num><p>Schiffe der Polizei der Grenzbewachung oder der Fischereiaufsicht</p></item><item><num/><p>wenn sie mit anderen Schiffen Verbindung aufnehmen wollen:</p></item></blockList><p>Flagge, Buchstabe «K» gemäss internationalem Code (Flagge, deren Hälfte am Stock gelb, die andere Hälfte blau ist)</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image32.png"/></p></td><td><p>26</p></td><td><p> </p><p><b>Fischereischiffe</b></p><p>Artikel 33, Absatz 1, Buchstabe a</p><blockList><item><num>– </num><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">Schiffe der Berufsfischer:</listIntroduction><item><num/><p>gelbes gewöhnliches Licht</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image33.png"/></p></td><td><p>27</p></td><td><p> </p><p>Buchstabe b</p><blockList><item><num/><p>gelber Ball</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image34.png"/></p></td><td><p>28</p></td><td><p> </p><p>Absatz 2</p><blockList><item><num>– </num><p>Boote, die tagsüber mit der Schleppangel <br/></p><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">fischen:</listIntroduction><item><num/><p>weisser Ball</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image35.png"/></p></td><td><p>29</p></td><td><p> </p><p><b>Zeichen beim Tauchen</b></p><p>Artikel 34, Absatz 1</p><blockList><item><num>– </num><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">beim Tauchen vom Land aus:</listIntroduction><item><num/><p>Tafel, Buchstabe «A» des internationalen Codes (Doppelstander, dessen Hälfte am Stock weiss, die andere Hälfte blau ist)</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image36.png"/></p></td><td><p>30</p></td><td><p> </p><p>Absatz 2</p><blockList><item><num>– </num><blockList><listIntroduction eId="annex_1/lvl_u1/lvl_u1">beim Tauchen vom Gewässer aus:</listIntroduction><item><num/><p>Tafel, Buchstabe «A» des internationalen Codes (Doppelstander, dessen Hälfte am Stock weiss, die andere Hälfte blau ist)</p></item></blockList></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image37.png"/></p></td><td><p>31</p></td><td><p> </p><p><b>Manövrierunfähige Schiffe</b></p><p>Artikel 52</p><blockList><item><num/><p>Schwenken eines roten Lichtes</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image38.png"/></p></td><td><p>32</p></td><td><p> </p><blockList><item><num/><p>Schwenken einer roten Flagge</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image39.png"/></p></td><td><p>33</p></td><td><p> </p><p><b>Schiffe in Not</b></p><p>Artikel 59, Buchstabe a</p><blockList><item><num/><p>kreisförmiges Schwenken eines Lichtes</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image40.png"/></p></td><td><p>34</p></td><td><p> </p><blockList><item><num/><p>kreisförmiges Schwenken einer roten Flagge, eines Lichts oder eines sonstigen geeigneten Gegenstandes</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image41.png"/></p></td><td><p>35</p></td><td><p> </p><p>Buchstabe f</p><blockList><item><num/><p>langsames und wiederholtes Heben und<br/></p><p>Senken der ausgestreckten Arme</p></item></blockList></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.225.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 2 dicembre 1992 fra la Svizzera e l'Italia per la disciplina della navigazione sul lago Maggiore e sul lago di Lugano (con R e all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 2 décembre 1992 entre la Suisse et l'Italie concernant la navigation sur le lac Majeur et le lac de Lugano (avec annexe, R et annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee (mit Beilage, R und Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang 2</block></container></preface><mainBody><p>(Art. 35, 36, 52, 53, 57 und 59)</p><level eId="annex_2/lvl_u1"><heading>Schallzeichen der Schiffe</heading><level eId="annex_2/lvl_u1/lvl_A"><num>A. </num><heading>Allgemeine Zeichen</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Zeichen</p></td><td><p>Bedeutung</p></td><td><p>Artikel</p></td></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>–</sub></b></p><p>ein langer Ton</p></td><td><p>«Achtung» oder «Ich halte meinen Kurs bei»</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>-</sub></b></p><p>ein kurzer Ton</p></td><td><p>«Ich richte meinen Kurs nach Steuerbord»</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>-</sub></b> <b><sub>-</sub></b></p><p>zwei kurze Töne</p></td><td><p>«Ich richte meinen Kurs nach Backbord»</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>-</sub></b> <b><sub>-</sub></b> <b><sub>-</sub></b></p><p>drei kurze Töne</p></td><td><p>«Meine Maschine geht rückwärts»</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>-</sub></b> <b><sub>-</sub></b> <b><sub>-</sub></b> <b><sub>-</sub></b></p><p>vier kurze Töne</p></td><td><p>«Ich bin manövrierunfähig»</p></td><td><p>52</p></td></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b>............</b></p><p>Folge sehr kurzer Töne</p></td><td><p>«Gefahr eines Zusammenstosses»</p></td><td/></tr></table></content></level><level eId="annex_2/lvl_u1/lvl_B"><num>B. </num><heading>Begegnungszeichen</heading><content><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>-</sub></b> <b><sub>-</sub></b></p><p>zwei kurze Töne</p></td><td><p>«Die Vorbeifahrt soll Steuerbord an Steuerbord stattfinden»</p></td><td/></tr></table></content></level><level eId="annex_2/lvl_u1/lvl_C"><num>C. </num><heading>Zeichen für die Einfahrt in und die Ausfahrt aus Häfen</heading><content><table border="1"><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>–</sub></b></p><p>ein langer Ton</p></td><td><p>«Hafenausfahrtszeichen»</p></td><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b></p><p>drei lange Töne</p></td><td><p>«Hafeneinfahrtszeichen der Schiffe im regelmässigen Linienverkehr und von Schiffen in Not»</p></td><td><p>53 Abs. 1</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_2/lvl_u1/lvl_D"><num>D. </num><heading>Zeichen bei unsichtigem Wetter</heading><content><table border="1"><tr><td><p>Zeichen</p></td><td><p>Bedeutung</p></td><td><p>Artikel</p></td></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>–</sub></b></p><p>ein langer Ton mindestens einmal in der Minute</p></td><td><p>«Zeichen der Schiffe, ausgenommen der Schiffe im regelmässigen Linienverkehr»</p></td><td><p>57</p></td></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/></tr><tr><td><p><b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b></p><p>zwei lange Töne mindestens einmal in der Minute</p></td><td><p>«Zeichen der Schiffe im regelmässigen Linienverkehr»</p></td><td><p>57</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_2/lvl_u1/lvl_E"><num>E. </num><heading>Notzeichen</heading><content><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b> </p><p>Folge langer Töne</p><p>oder</p><p><b>...</b> <b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b> <b><sub>–</sub></b> <b>...</b></p><p>drei kurze Töne,</p><p>drei lange Töne,</p><p>drei kurze Töne (SOS)</p><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image42.png"/></p><p>Glockenschläge</p></td><td><p>⎫</p><p>⎪</p><p>⎪</p><p>⎪</p><p>⎪</p><p>⎬</p><p>⎪</p><p>⎪</p><p>⎪</p><p>⎪</p><p>⎭</p></td><td><p>«Zeichen der Schiffe in Not»</p></td><td><p>59 Bst. c</p><p>59 Bst. d</p><p>59 Bst. e</p></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.225.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 2 dicembre 1992 fra la Svizzera e l'Italia per la disciplina della navigazione sul lago Maggiore e sul lago di Lugano (con R e all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 2 décembre 1992 entre la Suisse et l'Italie concernant la navigation sur le lac Majeur et le lac de Lugano (avec annexe, R et annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee (mit Beilage, R und Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang 3</block></container></preface><mainBody><p>(Art. 37–39)</p><level eId="annex_3/lvl_u1"><heading>Schifffahrtszeichen</heading><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Allgemeines</heading><content><blockList><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_u1/lbl_1"><num>1. </num><p>Die Schifffahrtszeichen mit Ausnahme der als Schwimmkörper ausgebildeten Zeichen sind so zu gestalten, dass ihre projizierte Form derjenigen in diesem Anhang entspricht.</p></item><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_u1/lbl_2"><num>2. </num><p>Die Tafeln und Flaggen sind so zu bemessen, dass deren kürzeste Seitenlänge mindestens 60 cm beträgt. Sofern ihre Rückseite nicht als Schifffahrtszeichen dargestellt wird, ist sie weiss zu bemalen.</p></item><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_u1/lbl_3"><num>3. </num><p>Kugelförmige und zylindrische, als Schwimmkörper ausgebildete Zeichen müssen einen Durchmesser von mindestens 40 cm, kegelförmige einen Basisdurchmesser von mindestens 60 cm haben.</p></item><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_u1/lbl_4"><num>4. </num><p>Ortsfest oder auf Schwimmkörpern aufgestellte zylindrische Zeichen müssen einen Durchmesser von mindestens 30 cm, kegelförmige einen Basisdurchmesser von mindestens 45 cm haben.</p></item><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_u1/lbl_5"><num>5. </num><p>Die Schifffahrtszeichen können angeleuchtet werden.</p></item></blockList></content></level><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_A"><num>A. </num><heading>Verbotszeichen<b><authorialNote><p> Farblegende siehe Schluss von Anhang 3.</p></authorialNote></b></heading><content><table border="1"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image43.png"/></p></td><td/><td><p>A.1</p></td><td><p>Verbot der Durchfahrt</p><blockList><item><num>– </num><p>allgemeines Verbotszeichen</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image44.png"/></p></td><td/><td/><td><p> </p><p>oder</p><blockList><item><num>– </num><p>zwei Lichter übereinander</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image45.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.2</p></td><td><p> </p><p>Verbot der Durchfahrt für Motorschiffe</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image46.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.3</p></td><td><p> </p><p>Verbot des Wasserskifahrens</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image47.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.4</p></td><td><p> </p><p>Verbot des Fahrens mit Segelschiffen</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image48.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.5</p></td><td><p> </p><p>Überholverbot</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image49.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.6</p></td><td><p> </p><p>Verbotenes Stillliegen</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image50.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.7</p></td><td><p> </p><p>Festmacheverbot</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image51.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.8</p></td><td><p> </p><p>Ankerverbot</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image52.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.9</p></td><td><p> </p><p>Verbot, Wellenschlag oder <br/>Sog zu erzeugen</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image53.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>A.10</p></td><td><p> </p><p>Verbot des Fahrens mit Segelbrettern<br/>«Windsurfing»</p></td></tr><tr><td colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image54.png"/></p><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image55.png"/></p></td><td><p> </p><p>A.11</p></td><td><p> </p><p>Verbot, ausserhalb der angezeigten <br/>Begrenzung zu fahren</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_B"><num>B. </num><heading>Gebotszeichen</heading><content><table border="1"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image56.png"/></p></td><td/><td><p>B.1</p></td><td><p>Gebot, die durch den Pfeil angegebene <br/>Richtung einzuschlagen</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image57.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>B.2</p></td><td><p> </p><p>Gebot, die in Stundenkilometern (km/h) <br/>angegebene Geschwindigkeit nicht zu <br/>überschreiten</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image58.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>B.3</p></td><td><p> </p><p>Gebot, besondere Vorsicht walten zu lassen</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_C"><num>C. </num><heading>Zeichen für Einschränkungen</heading><content><table fedlex:function="layout"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image59.png"/></p></td><td/><td><p>C.1</p></td><td><p>Beschränkung der Durchfahrtshöhe <br/>(über dem Wasserspiegel)</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image60.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>C.2</p></td><td><p> </p><p>Beschränkte Durchfahrtsbreite</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_D"><num>D. </num><heading>Empfehlende Zeichen</heading><content><table border="1"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image61.png"/></p></td><td/><td><p>D.1</p></td><td><p>Empfohlene Durchfahrt bei Brücken</p><blockList><item><num>a. </num><p>für Verkehr in beiden Richtungen</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image62.png"/></p><p>oder</p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image63.png"/></p></td><td/><td/><td><p> </p><blockList><item><num>b. </num><p>für Verkehr nur in der Richtung, in der<br/></p><p>die Zeichen sichtbar sind</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image64.png"/></p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image65.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>D.2</p></td><td><p> </p><p>Empfehlung, sich auf der mit «grün» <br/>bezeichneten Fahrwasserseite zu halten</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_E"><num>E. </num><heading>Hinweiszeichen</heading><content><table border="1"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image66.png"/></p></td><td/><td><p>E.1</p></td><td><p>Erlaubnis zur Durchfahrt</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image67.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.2</p></td><td><p> </p><p>Erlaubnis zum Stillliegen</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image68.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.3</p></td><td><p> </p><p>Erlaubnis zum Ankern</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image69.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.4</p></td><td><p> </p><p>Erlaubnis zum Festmachen</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image70.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.5</p></td><td><p> </p><p>Erlaubnis zum Wasserskifahren</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image71.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.6</p></td><td><p> </p><p>Stelle zum Ein- und Auswassern von Schiffen</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image72.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.7</p></td><td><p> </p><p>Ende eines Verbotes oder Gebotes</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image73.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.8</p></td><td><p> </p><p>Hochspannungs-Freileitung</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image74.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p>E.9</p></td><td><p> </p><p>Erlaubnis zum Fahren mit Segelbrettern<br/>«Windsurfing»</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F"><num>F. </num><heading>Zusätzliche Schilder und Anschriften</heading><content><blockList eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F/list_u1"><listIntroduction eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F/list_u1/listintro">Die Schifffahrtszeichen A.1 bis E.9 können ergänzt werden, insbesondere durch:</listIntroduction><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F/list_u1/lbl_1"><num>1. </num><p>Schilder, welche die Entfernung von der Stelle angeben, bei der die angezeigte Vorschrift oder Besonderheit zu beachten ist. Die Schilder werden über dem Schifffahrtszeichen angebracht.</p></item></blockList><table fedlex:function="layout"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image75.png"/></p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Beispiel:</p><p>Gebot, eine Geschwindigkeit von 12 km/h <br/>nach 1000 m nicht zu überschreiten</p></td></tr></table><blockList eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F/list_u2"><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F/list_u2/lbl_2"><num>2. </num><p>Pfeile, die angeben, in welcher Richtung das Schifffahrtszeichen gilt.</p></item></blockList><table fedlex:function="layout"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image76.png"/></p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Beispiel:</p><p>Erlaubnis zum Stillliegen</p></td></tr></table><blockList eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F/list_u3"><item eId="annex_3/lvl_u1/lvl_F/list_u3/lbl_3"><num>3. </num><p>Schilder, die ergänzende Erklärungen oder Hinweise geben. Die Schilder werden unter dem Schifffahrtszeichen angebracht.</p></item></blockList><table fedlex:function="layout"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image77.png"/></p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Beispiel:</p><p>Für Schiffe im regelmässigen Linienverkehr <br/>reservierte Landestelle</p></td></tr></table></content></level><level eId="annex_3/lvl_u1/lvl_G"><num>G. </num><heading>Kennzeichnung der Untiefen und anderer Hindernisse</heading><content><table border="1"><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image78.png"/></p></td><td><p>G.1</p></td><td><p>Einzelne Hindernisse</p><p>Kegel mit Spitze nach unten rot bemalt oder unbemalt</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image79.png"/></p></td><td><p> </p><p>G.2</p></td><td><p> </p><p>Fahrwasserbezeichnung</p><p>Zylinder rot bemalt oder unbemalt</p><p>Kegel mit Spitze nach oben grün<br/>bemalt oder unbemalt</p></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image80.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Beispiel:</p><p>Bezeichnung einer Untiefe in Ufernähe</p><blockList><item><num>– </num><p>seeseitig: Zylinder</p></item><item><num>– </num><p>landseitig: Kegel</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image81.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Beispiel:</p><p>Bezeichnung eines Fahrwassers in<br/>untiefem Gebiet</p><blockList><item><num>– </num><p>auf der vom Gewässer aus gesehen rechten Seite: grüne Kegel</p></item><item><num>– </num><p>auf der vom Gewässer aus gesehen linken Seite: rote Zylinder</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image82.png"/></p></td><td><p> </p><p>G.3</p></td><td><p> </p><p>Ausgedehnte Hindernisse</p><blockList><listIntroduction eId="annex_3/lvl_u1/lvl_G">im nördlichen Quadrant:</listIntroduction><item><num/><p>zwei übereinander angebrachte<br/></p><p>Kegel, beide mit der Spitze nach oben</p></item></blockList><blockList><listIntroduction eId="annex_3/lvl_u1/lvl_G">im östlichen Quadrant:</listIntroduction><item><num/><p>zwei übereinander angebrachte<br/></p><p>Kegel, der untere mit der Spitze nach unten, der obere mit der Spitze nach oben</p></item></blockList><blockList><listIntroduction eId="annex_3/lvl_u1/lvl_G">im südlichen Quadrant:</listIntroduction><item><num/><p>zwei übereinander angebrachte<br/></p><p>Kegel, beide mit der Spitze nach unten</p></item></blockList><blockList><listIntroduction eId="annex_3/lvl_u1/lvl_G">im westlichen Quadrant:</listIntroduction><item><num/><p>zwei übereinander angebrachte<br/></p><p>Kegel, der untere mit der Spitze nach oben, der obere mit der Spitze nach unten.</p></item></blockList></td></tr><tr><td xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p> </p><p><img fedlex:original-width="" fedlex:original-height="" fedlex:original-text-width="" fedlex:original-page-width="" src="image/image83.png"/></p></td><td/><td><p> </p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Beispiel:</p><p>Ausgedehnte Untiefe</p><blockList><item><num/><p>Die Zeichen zeigen an, dass sich im nördlichen und im westlichen<br/></p><p>Quadrant tiefes Wasser befindet.</p></item></blockList></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.225.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 2 dicembre 1992 fra la Svizzera e l'Italia per la disciplina della navigazione sul lago Maggiore e sul lago di Lugano (con R e all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 2 décembre 1992 entre la Suisse et l'Italie concernant la navigation sur le lac Majeur et le lac de Lugano (avec annexe, R et annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee (mit Beilage, R und Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang 4<i><authorialNote><p> Fassung gemäss Notenaustausch vom 23. Juli/24. Sept. 2010, in Kraft seit 1. März 2012  (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/132" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 837</ref>).</p></authorialNote></i></block></container></preface><mainBody><p>(Art. 72)</p><level eId="annex_4/lvl_u1"><heading>Internationaler Schiffsführerausweis</heading><level eId="annex_4/lvl_u1/lvl_u1"><heading>Internationale Dokumente</heading><content><p>Die Ausweise gemäss Muster 1 und 2 dieses Anhangs haben die Abmessungen 105 × 75 mm. Sie werden ausgestellt gemäss Norm ISO/CEI 7810. Der Ländercode hat dem Code ISO ALPHA 2 zu entsprechen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><i>Muster 1, Seiten 1 und 4</i></p><table border="1"><tr><td><p>  Bedingungen:</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Land</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Staatswappen</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">INTERNATIONAL CERTIFICATE</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">FOR OPERATORS<br/>OF PLEASURE CRAFT</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">in conformity with resolution No. 40 <br/>of the Working Party on Inland Water Transport <br/>United Nations Economic Commission<br/>for Europe</p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>INTERNATIONALES ZERTIFIKAT</b></p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><b>FÜR FÜHRER VON SPORT- UND FREIZEITSCHIFFEN</b></p></td></tr><tr><td/><td/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">in Übereinstimmung mit der Resolution Nr. 40<br/>der Arbeitsgruppe Transport auf Wasserstrassen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen<br/>für Europa</p></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Muster 1, Seiten 2 und 3</p><table border="1"><tr><td/><td colspan="2"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Ausweis Nr.</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Gültig für</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Schiffbare</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Küstengewässer*)</p></td></tr><tr><td/><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Wasserstrassen*)</p></td><td/></tr><tr><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td><p><br/><br/>  Unterschrift des Inhabers:</p></td><td colspan="2"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Sport- und Freizeitschiff unter <br/>Motor/Segel*)<br/>mit folgenden Limiten</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td><p>   (Nur gültig mit Unterschrift des Ausweisinhabers)</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Länge, Schiffsgewicht<br/>beladen, Leistung*)</p></td><td><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Länge, Schiffsgewicht<br/>beladen, Leistung*)</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td><p>  Name:</p></td><td colspan="2"><p>  Ausstellungsdatum</p></td></tr><tr><td><p>  Ort und Datum der Geburt:</p></td><td colspan="2"><p>  Gültig bis</p></td></tr><tr><td><p>  Nationalität:</p></td><td colspan="2"/></tr><tr><td><p>  Adresse:</p></td><td colspan="2"><p>  Ausgestellt durch:</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"><p>  Zugelassen durch:</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="2"><p>  *) nicht Zutreffendes streichen</p></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Muster 2, Vorderseite</p><table border="1"><tr><td/><td colspan="5"/><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td colspan="9"><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">INTERNATIONALES ZERTIFIKAT FÜR FÜHRER<br/>VON SPORT- UND FREIZEITSCHIFFEN</p></td></tr><tr><td/><td colspan="5"/><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"/><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>Land</p></td><td/><td colspan="2"><p>Staatswappen</p></td></tr><tr><td/><td colspan="5"/><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>1.</p></td><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>2.</p></td><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>3.</p></td><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>4.</p></td><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>7.</p></td><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td colspan="5"/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td colspan="5"/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td colspan="5"/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>8.</p></td><td/><td><p>  6.</p></td><td/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>9.</p></td><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td><p>10.</p></td><td><p>I</p></td><td><p>C</p></td><td><p>M</p></td><td><p>S</p></td><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>11.</p></td><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>12.</p></td><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>13.</p></td><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>14.</p></td><td/><td colspan="2"/></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>15.</p></td><td/><td colspan="2"><p>5.</p></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Muster 2, Rückseite</p><table border="1"><tr><td/><td colspan="2"><p>INTERNATIONAL CERTIFICATE FOR OPERATORS OF PLEASURE CRAFT</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"><p>(Resolution No. 40 of the UN/ECE Working Party on Inland Water Transport)</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"><p>INTERNATIONALES ZERTIFIKAT FÜR FÜHRER VON SPORT- UND FREIZEITSCHIFFEN</p></td></tr><tr><td/><td colspan="2"><p>(Resolution Nr. 40 der Arbeitsgruppe Transport auf Wasserstrassen der Wirtschaftskommission <br/>der Vereinten Nationen für Europa)</p></td></tr><tr><td/><td><p>1.</p></td><td><p>Name des Ausweisinhabers</p></td></tr><tr><td/><td><p>2.</p></td><td><p>Weitere Namen des Ausweisinhabers</p></td></tr><tr><td/><td><p>3.</p></td><td><p>Ort und Datum der Geburt</p></td></tr><tr><td/><td><p>4.</p></td><td><p>Ausstellungsdatum</p></td></tr><tr><td/><td><p>5.</p></td><td><p>Ausweis Nr.</p></td></tr><tr><td/><td><p>6.</p></td><td><p>Foto des Ausweisinhabers</p></td></tr><tr><td/><td><p>7.</p></td><td><p>Unterschrift des Ausweisinhabers</p></td></tr><tr><td/><td><p>8.</p></td><td><p>Adresse des Ausweisinhabers</p></td></tr><tr><td/><td><p>9.</p></td><td><p>Nationalität des Ausweisinhabers</p></td></tr><tr><td/><td><p>10</p></td><td><p>Gültig für I (schiffbare Binnenwasserstrassen), C (Küstengewässer), M (Motorboote) und S (Segelboote)</p></td></tr><tr><td/><td><p>11.</p></td><td><p>Schiff, das folgende Limiten nicht übersteigt (Länge, beladenes Schiffsgewicht, <br/>Leistung)</p></td></tr><tr><td/><td><p>12.</p></td><td><p>Gültig bis</p></td></tr><tr><td/><td><p>13.</p></td><td><p>Ausgestellt durch</p></td></tr><tr><td/><td><p>14.</p></td><td><p>Zugelassen durch</p></td></tr><tr><td/><td><p>15</p></td><td><p>Auflagen</p></td></tr></table></content></level></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.747.225.1"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 2 dicembre 1992 fra la Svizzera e l'Italia per la disciplina della navigazione sul lago Maggiore e sul lago di Lugano (con R e all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 2 décembre 1992 entre la Suisse et l'Italie concernant la navigation sur le lac Majeur et le lac de Lugano (avec annexe, R et annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 2. Dezember 1992 zwischen der Schweiz und Italien betreffend die Schifffahrt auf dem Langensee und dem Luganersee (mit Beilage, R und Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2000/301/20171205/de/xml"/><FRBRdate date="1992-12-02" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="1997-06-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2017-12-05" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang 5</block></container></preface><mainBody><p>(Art. 74, Abs. 8)</p><level eId="annex_5/lvl_u1"><heading>Lärmmessung an Motorschiffen</heading><level eId="annex_5/lvl_u1/lvl_1"><num>1. </num><heading>Betriebsbedingungen des Schiffes</heading><content><p>Der Lärm wird am fahrenden Schiff im Leerzustand bei der höchsterreichbaren Leistung der Antriebsanlage gemessen.</p><p>Tritt der grösste Lärm jedoch bei einer niedrigeren Leistung auf, sind die Lärmmessungen beim kritischen Betriebszustand durchzuführen.</p><p>Während den Messfahrten müssen alle zum Dauerbetrieb nötigen Hilfsaggregate normal funktionieren.</p><p>Vor Beginn der Messungen ist die Antriebsanlage in normalen Betriebszustand zu bringen.</p></content></level><level eId="annex_5/lvl_u1/lvl_2"><num>2. </num><heading>Messgeräte und Einheiten</heading><content><p>Für Lärmmessungen der Typenprüfungskommission und bei Abnahmen dürfen nur Präzisions-Schallpegelmesser oder gleichwertige Messsysteme verwendet werden, die der Empfehlung Nr. 651, Klasse 1 der internationalen elektrotechnischen Kommission (CEI) genügen.</p><p>Die Messungen werden mit der Schallpegelbewertung nach Kurve A und mit schneller Anzeigegeschwindigkeit durchgeführt.</p><p>Die Messgeräte sind vor jeder Messserie mit Hilfe einer Eichschallquelle zu prüfen. Schallpegelmesser und Eichschallquellen müssen jedes Jahr durch die zuständige Behörde kontrolliert werden.</p></content></level><level eId="annex_5/lvl_u1/lvl_3"><num>3. </num><heading>Messort</heading><content><p>Die Lärmmessungen werden von einem möglichst weit in das Gewässer ragenden Ort aus durchgeführt.</p><p>Bis zu einem Abstand von 25 m darf sich kein Hindernis befinden, welches das Geräuschfeld stören könnte. Ausserdem dürfen sich bis zu einem Abstand von 50 m vom Mikrofon keine wesentlichen Hindernisse mit grossen reflektierenden Flächen wie Gebäude, Felswände und dergleichen befinden.</p></content></level><level eId="annex_5/lvl_u1/lvl_4"><num>4. </num><heading>Störgeräusche und Windeinfluss</heading><content><p>Am Messort müssen die Umgebungsgeräusche und allfällige vom Windeinfluss hervorgerufene Zeigerausschläge mindestens 10 dB (A) niedriger sein als der Lärm des zu messenden Schiffes in Fahrt. Am Mikrofon muss ein Windschutz angebracht sein. Bei Windgeschwindigkeiten über 5 m/s darf nicht mehr gemessen werden.</p><p>Während den Messungen darf sich niemand zwischen dem zu messenden Schiff und dem Mikrofon oder unmittelbar hinter diesem befinden.</p></content></level><level eId="annex_5/lvl_u1/lvl_5"><num>5. </num><heading>Messstrecke, Aufstellung des Mikrofons</heading><content><p>Die Messstrecke ist durch Bojen zu kennzeichnen. Der Start muss in genügend grosser Entfernung liegen, damit gewährleistet ist, dass die Antriebsanlage gleichmässig läuft, wenn das Schiff vor dem Mikrofon durchfährt.</p><p>Das Mikrofon ist so aufzustellen, dass es sich auf 2 bis 6 m Höhe über der Wasseroberfläche befindet; es muss senkrecht zur Messstrecke gerichtet sein. Die Höhe des Mikrofons über der festen reflektierenden Oberfläche, auf der es steht, muss 1,2 bis 1,5 m betragen. Der Messabstand zwischen der Aussenhaut des Schiffes und dem Mikrofon muss 25 m betragen.</p></content></level><level eId="annex_5/lvl_u1/lvl_6"><num>6. </num><heading>Anzahl Messungen und massgebender Schallpegel</heading><content><p>Die Messungen sind während mindestens zwei Durchfahrten in entgegengesetzter Richtung durchzuführen. Als Messresultat gilt der höchste, während jeder Durchfahrt gemessene und auf die nächste ganze Zahl auf- oder abgerundete Schallpegel. Massgebend ist das höchste Messresultat.</p><p>Liegt dieser Wert höher als der zulässige Pegel, ist eine Messserie mit je zwei Durchfahrten in beiden Richtungen durchzuführen. In diesem Fall ist der zweithöchste Messwert massgebend.</p><p>Um der Ungenauigkeit der Messgeräte Rechnung zu tragen, sind die während der Messung von den Geräten abgelesenen Werte um 1 dB (A) zu verringern.</p></content></level></level></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>