<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00017</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Visana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1991, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Student, ist seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. April 2008 in einem Teilzeitpensum als Buchhalter bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und dadurch bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schadenmeldung UVG vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete die Arbeitgeberin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Visana, dass der Versicherte am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 beim Sport auf der Allmend in Zürich gestürzt sei und sich am Rücken verletzt habe (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 4. August 2014 wurde der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte wegen anhaltender Rückenschmerzen in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ untersucht, wobei die gleichentags durchgeführte Röntgenun-tersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine ossäre Läsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeigte (Urk. 6/22). Die Visana erbrachte Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungsleistungen, welche sie per 17. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 einstellte (vgl. Urk. 6/28).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 29. Januar 2015 diagnostizierten die Ärzte der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie und Neurochirurgie der A.___ beim Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein anhaltendes lumbales Schmerzsyndrom nach Sportunfall am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. Juli 2014 (Urk. 6/3-4). Im am 28. April 2015 durchgeführten MRI der Lende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (LWS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war eine grosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skushernie L5/S1 ersichtlich (Urk. 6/13-14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 unterzog sich der Versicherte in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem operativen Eingriff </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an der LWS (Sequest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rektomie und Nukleotomie L5/S1 rechts unter mikroskopischer Kontr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olle;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19). Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 gab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Chirurgie, beratender Arzt der Visana, eine Stellungnahme ab (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach entsprechendem Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 24. Juni 2015 (Urk. 6/26) verneinte die Visana mit Verfügung vom 31. Juli 2015 (Urk. 6/45-48) einen Anspruch auf Versicherungsleistungen für die ab dem 29. Januar 2015 erneut zu Behandlungen führenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels eines überwiegend wahrscheinlichen natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs zum Unfallereignis vom 17. Juli 2014. Die dagegen vom Versicherten am 10. September 2015 erhobene Einsprache (Urk. 6/54-57) wies die Visana mit Entscheid vom 5. Dezember 2016 (Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 24. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, es sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es seien ihm sämtliche Kosten für alle Leistungen, die nach dem Unfallereignis vom 17. Juli 2014 zur Behandlung der Schmerzen im LWS-Bereich angefallen seien, zu erstatten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozessualer Hinsicht beantragte er die Durchführung einer Verhandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 1. März 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 2. März 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span>die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit r</span><span>echtserhebliche Sachverhalt ver</span><span>wirklicht hat </span><span>(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p><span> </span><span>Der hier zu b</span><span>eurteilende Unfall hat sich am 17. Juli 2014</span><span> ereignet, wes</span><span>halb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – </span><span>die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Beru</span><span>fs</span><span>krankheiten gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (Art. 11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Einspracheentscheid damit, dass beim Beschwerdeführer nach dem Unfallereignis vom 17. Juli 2014 keine strukturellen Läsionen der Wirbelsäule und namentlich keine Wirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frakturen hätten festgestellt werden können. Das Kriterium der besonderen Schwere des Unfallereignisses sei deshalb zu verneinen. Fraglich sei das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen eines unverzüglich auftretenden vertebralen oder radikulären Syndroms, welches zu einer sofortigen Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Die Erstkonsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation habe erst knapp drei Wochen nach dem Ereignis stattgefunden. Eine Arbeitsunfähigkeit sei im Rahmen dieser Konsultation nicht attestiert worden. Der Beschwerdeführer habe denn auch erst sechs Monate nach der Erstkonsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation nochmals einen Arzt aufgesucht. Entsprechend seien die in der bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlichen Rechtsprechung dargelegten Voraussetzungen für eine unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Diskushernie nicht erfüllt. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n dem Ereignis vom 17. Juli 2014 und den ab dem 29. Januar 2015 erneut geltend gemachten Beschwerden sei deshalb zu verneinen (Urk. 2 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass das Unfallereignis beim Rugbyspiel vom 17. Juli 2014 kein gewöhnlicher Sturz, sondern ein soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanntes „Tackling“ gewesen sei. Das heisse, dass ein Spieler einen Gegenspieler in vollem Lauf durch Rammen mit seinen Schultern stoppe. Die starken Beschwerden in der unteren LWS seien noch auf dem Spielfeld aufgetreten und hätten für ihn zu einem Spielabbruch geführt. Im Juli und August 2014 seien an der C.___ Semesterferien gewesen, wodurch ihm eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ruhig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung und Vermeidung jeglicher Anstrengung möglich gewesen sei. Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwei Wochen ohne Besserung sei aber der vorgesehene Wiederholungskurs (WK) näher gerückt, und ein Arztbesuch sei unabdingbar gewesen. Am 4. August 2014 seien ihm dann starke Schmerzmittel, ein Muskelrelaxans und Physiotherapie verordnet worden. Ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärztin wäre allerdings nutzlos gewesen, da ihm ein Militärarzt eine Arbeitsunfähigkeit hätte attestieren müssen, um ihn vom WK zu befreien. Nach dem Einrückprozedere unter grossen Schmerzen sei ihm im WK eine Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung von körperlicher Arbeit zugesagt worden. Nach Beendigung des WK hätten ihm Physiotherapie, Dafalgan und ähnliche Schmerzmittel und die Tatsache, dass er als Student der C.___ keine Präsenzveranstaltungen habe besuchen müssen, geholfen. Ende Dezember 2014 sei er mit seiner Familie in die Ferien geflogen, und nach vierstündigem unbequemem Sitzen im Flugzeug seien in der unteren LWS akute Schmerzen aufgetreten. Nach der Rückreise in die Schweiz habe er sich deshalb entschieden, einen Spezialisten zu konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Das Unfallereignis vom 17. Juli 2014 sei somit von ausreichender Schwere gewesen, die Symptome seien unverzüglich aufgetreten und eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei an sich ausgewiesen gewesen. Eine degenerative oder krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte Veränderung der LWS einer 23-jährigen Person, die so schnell fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreite und innert weniger Monate einen derart drastischen Verlauf nehme, scheine hingegen unwahrscheinlich (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie und Neurochirurgie der A.___ diagnostizierten im Bericht vom 29. Januar 2015 betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gleichentags durchgeführte Konsultation ein anhaltendes lumbales Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Sportunfall vom 17. Juli 2014. Sie erklärten, dass sich diese Rückenschmerzen bei einem WK verschlimmert hätten. Der Beschwerdeführer beklage jetzt tief lumbale Schmerzen, die rechts über das Gesäss in den Fuss ziehen würden. Beim Laufen nehme dieser Schmerz zu, ebenso beim Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neigen. Mitunter trete auch ein links ausstrahlender Schmerz auf, allerdings seltener. Physiotherapie, Schmerzmittel und Muskelrelaxantien hätten keine Besserung gebracht. Zurzeit nehme der Beschwerdeführer bei Bedarf Dafalgan ein. Seine sportlichen Betätigungen habe er vollständig einstellen müssen. Die radiologische Untersuchung der LWS vom 9. Januar 2015 habe eine völlig ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lordisierte Haltung gezeigt. Es bestehe eine Erniedrigung der Intervertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räume L4/5 und L5/S1. Ein Hinweis auf eine frische knöcherne Läsion finde sich nicht (Urk. 6/3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 4. März 2015 diagnostizierten die Ärzte der A.___ eine grosse Diskusprotrusion L5/S1. Sie gaben an, dass man im MRI einen grossen Diskusvorfall L5/S1 sehe, der beide Wurzeln L1 rezessal bedränge. Zunächst solle versucht werden, durch eine Infiltrationsbehandlung eine Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des erheblichen Beschwerdebildes zu erreichen. Der Beschwerdeführer sei zu einer epiduralen Infiltration mit Sakralblock aufzubieten (Urk. 6/5-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 27. April 2015 hielten die Ärzte der A.___ fest, dass am 5. März 2015 ein Sakralblock (bei grosser Diskusprotrusion L5/S1 mit intermittierenden radikulären Ausfällen) erfolgt sei. Der Beschwerdeführer habe leider nur vier Wochen vom Sakralblock profitieren können. Vor der Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zur Operation sollte noch einmal eine Infiltration erfolgen (Urk. 6/11-12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 28. April 2015 diagnostizierten die Ärzte der A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein exazerbiertes lumbales Schmerzsyndrom bei grosser Diskushernie L5/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S1. Das gleichentags durchgeführte MRI der LWS habe ergeben, dass der mediane Diskusprolaps L5/S1 etwas an Grösse zugenommen habe. Er führe zu einer erheblichen Spinalkanalstenose (Urk. 6/13-14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 5. Mai 2015 erklärten die Ärzte der A.___, dass die Sakralblockinfiltrationen (vom 5. März und 28. April 2015) nur eine Teilwirkung entfaltet hätten und eine ausreichende Schmerzlinderung nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten sei. Mit dem Beschwerdeführer sei deshalb die mikroskopische Dekompression L5/S1 von rechts besprochen worden. Der Beschwerdeführer wünsche eine operative Versorgung (Urk. 6/15-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Operationsbericht vom 18. Mai 2015 hielt Dr. med. D.___ von der A.___ fest, dass eine Sequestrektomie und Nukleotomie L5/S1 rechts unter mikroskopischer Kontrolle durchgeführt worden sei. Aufgrund der stark degenerativ veränderten Segmente und bei Verdacht auf Instabilität bei Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung der Mobilität während der Operation sei bei einem Rezidivvorfall eine Fusi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsoperation dieses Segments indiziert. Leider zeige auch das darüber liegende Segment schwere degenerative Veränderungen (Urk. 6/18-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht vom 2. Juni 2015 (Druckdatum) erklärten die Ärzte der A.___, dass sich der weitere Verlauf nach dem operativen Eingriff komplikationslos gestaltet habe. Es sei eine Mobilisation mit Gang- und Rückenschulung unter physiotherapeutischer Anleitung begonnen worden, welche sich gut gestaltet habe. Am 20. Mai 2015 sei der Beschwerdeführer in gutem Allgemeinzustand und mit trockenen und reizlosen Wundverhältnissen aus der stationären Behandlung entlassen worden (Urk. 6/20-21). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, FMH Innere Medizin, von der Z.___ gab im Arztzeugnis UVG vom 4. Juni 2015 an, dass die Erstbehandlung des Beschwerdeführers nach dem Unfall vom 17. Juli 2014 am 4. August 2014 stattgefunden habe. In der damaligen Röntgenuntersuchung 2014 sei keine ossäre Läsion nachweisbar gewesen. Initial sei dem Beschwerdeführer eine medikamentöse und physikalische Therapie verordnet worden. Nach dem 15. August 2014 hätten bei ihnen keine weiteren Konsultationen stattgefunden. Am 7. Mai 2015 sei bei ihnen die präoperative Untersuchung erfolgt und am 2. Juni 2015 die Wundkontrolle nach der mikrochirurgischen Sequestrektomie und Nukleotomie L5/S1 bei therapieresistentem lumbalem Radikulärsyndrom L5/S1 (Urk. 6/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ erklärte in der Stellungnahme vom 12. Juni 2015, dass die heutigen Beschwerden, die im Zusammenhang mit der am 18. Mai 2015 operativ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelten Diskushernie L5/S1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen würden, überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht auf das Sturzereignis vom 17. Juli 2014 zurückzuführen seien (Urk. 6/23-24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich des Unfallversicherungsrechts entspricht es einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann eine Diskushernie betrachtet werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiger Arbeitsunfähigkeit auftreten. In solchen Fällen hat die Unfallversicherung praxisgemäss auch für Rezidive und allfällige Operationen aufzukommen (Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist indessen die Diskushernie bei degenerativem Vorzustand durch den Unfall nur aktiviert, nicht aber verursacht worden, so hat die Unfallversicherung nur Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzsyndrom zu erbringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Solange der Status quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer diesfalls gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">36 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 UVG fallen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach derzeitigem medizinischen Wissensstand kann das Erreichen des Status quo sine bei posttraumatischen Lumbalgien und Lumboischialgien nach drei bis vier Monaten erwartet werden, wogegen eine allfällige richtunggebende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmerung röntgenologisch ausgewiesen sein und sich von der altersüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Progression abheben muss; eine traumatische Verschlimmerung eines klinisch stummen degenerativen Vorzustandes an der Wirbelsäule ist in der Regel nach sechs bis neun Monaten, spätestens aber nach einem Jahr als abgeschlossen zu betrachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_677/2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2.3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ schloss überwiegend wahrscheinlich einen natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 17. Juli 2014 und den ab dem 29. Januar 2015 erneut geltend gemachten LWS-Beschwerden aus mit der Begründung, dass es erstens keine vorstellbare äussere Gewalteinwirkung gebe, die eine lumbale Bandscheibe isoliert schädigen könnte. Zweitens komme es bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">axialer Gewalteinwirkung auch bei degeneriert veränderten Bandscheiben immer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuerst zu Wirbelfrakturen. Drittens bleibe der Faserring bei Wirbelfrakturen in der Regel intakt. Viertens komme es bei Überstrecken, Überbeugen, Rotation oder Kombination derselben erst zu einer Diskusläsion, wenn die ligamentären Strukturen oder die Wirbelgelenke beseitigt worden seien. Gemäss dem Bericht von Dr. med. F.___ der A.___ vom 4. März 2015 habe der Beschwerdeführer seit über einem halben Jahr nach einem Sturz beim Rugby</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spiel unter erheblichen Schmerzen mit Ausstrahlung in beide Beine gelitten, die unter anderem seine Sportfähigkeit eingeschränkt hätten. Die Feststellung, dass die Beschwerden erst nach einem Ereignis aufgetreten seien, sei nach der soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten post hoc, ergo propter hoc-Formel aber kein Beweis dafür, dass die operierte Diskushernie durch dieses bedingt gewesen sei. Der Status quo sine sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sechs bis acht Wochen nach dem Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis erreicht gewesen. Die grosse Diskushernie L5/S1 sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausschliesslich auf ereignisfremde Faktoren zurückzuführen (Urk. 6/23-24). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese fachärztliche Beurteilung von Dr. B.___, die er in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten abgab, ist einleuchtend, plausibel und steht in Einklang mit der dargelegten bundesgerichtlichen Rechtsprechung betreffend die medizinischen Erfahrungstatsachen beim Vorliegen einer Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hernie. Ärztliche Berichte, die dieser Kausalitätsbeurteilung widersprechen würden, liegen sodann nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Unfallhergang vom 17. Juli 2014 anbelangt, gab der Beschwerdeführer gegenüber Dr. E.___ von der Z.___ am 4. August 2014 an, dass er beim Rugby jemanden gehoben habe, dabei gestürzt sei und sofort einen zwickenden Schmerz im Rücken mit Ausstrahlung ins rechte Bein gespürt habe (Urk. 6/22). Am 29. Januar 2015 sprach er gegenüber den Ärzten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einem Sturz beim Rugby und einem Verdrehen des R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umpfs. Er habe zunächst weiterspielen können, und am Abend seien Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen aufgetreten (Urk. 6/4). Erst in der Einsprache vom 8. September 2015 erklärte der Beschwerdeführer dann, dass er sich am 17. Juli 2014 im Rahmen eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tacklings</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verletzt habe, was auf dem Spielfeld zu starken Beschwerden in der unteren LWS und einem Spielabbruch für ihn geführt habe (Urk. 6/57; vgl. auch E. 2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend bemerkte (Urk. 2 S. 4), kommt sogenannten „Aussagen der ersten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ – das heisst vorliegend den Aussagen des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Unfallhergang gegenüber Dr. E.___ im August 2014 und gegenüber den Ärzten der A.___ im Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - in beweismässiger Hinsicht in der Regel jedoch grösseres Gewicht zu als späte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine sehr starke äussere Gewalteinwirkung ist somit nicht ausgewiesen. Selbst wenn man aber von der Unfallschilderung des Beschwerdeführers in der Einsprache vom 8. September 2015 ausgehen würde, wäre ein überwiegend wahrscheinlicher natürlicher Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 17. Juli 2014 und den ab dem 29. Januar 2015 geltend gemachten LWS-Beschwerden zu verneinen. Denn wie sich aus den nachvollziehbaren Darlegungen von Dr. B.___ ergibt, kann eine unfallbedingte Schädigung aufgrund der vorliegenden Befunde (iso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierte Schädigung der lumbalen Bandscheibe, Fehlen einer Wirbelfraktur, geschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digter Faserring, noch vorhandene ligamentäre Strukturen und Wirbel-gelenke) offenbar selbst unter der Annahme, dass eine sehr starke äussere Gewalteinwirkung stattgefunden hat, ausgeschlossen werden (vgl. Urk. 6/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren wies die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf hin (Urk. 2 S. 5), dass die Erstbehandlung bei Dr. E.___ in der Z.___ erst knapp drei Wochen nach dem Unfallereignis vom 17. Juli 2014 stattfand, was gegen ein Unfallereignis von besonderer Schwere und eine unverzüglich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getretene (schwere) Symptomatik spricht. Überdies hat der Beschwerdeführer gemäss den Lohnabrechnungen der Y.___ der Monate September und November 2014 (Urk. 6/62 und Urk. 6/65) nebst den im Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag fix vorgesehenen 8,5 Stunden pro Woche in diesen beiden Monaten noch zusätzliche zehn respektive 37 Stunden gearbeitet (vgl. dazu auch die Telefon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notiz betreffend das Gespräch zwischen den Parteien vom 11. März 2016, Urk. 6/69). Sein Vorbringen, er habe die Tätigkeit bei der Y.___ ruhen lassen können, da er als Buchhaltungsverantwortlicher erst am Ende des Jahres 2014 Resultate habe abliefern müssen (Urk. 1), erscheint daher wenig glaubhaft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Hinweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ärzte der A.___, wonach der Beschwerdeführer nun seit über einem halben Jahr – nach einem Sportunfall – unter Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen leide, die rechts ausstrahlen würden (Urk. 6/3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt es sich im Wesentlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um die Argumentation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„post hoc, ergo propter hoc“. Dabei wird eine Schädigung bereits deshalb als durch einen Unfall verursacht erachtet, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Dies ist beweisrechtlich nicht zulässig und vermag zum Beweis des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/bb).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zum Beweis des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusammenhangs ebenfalls nicht zu genügen vermag schliesslich auch der allge-meine Hinweis des Beschwerdeführers darauf, dass eine degenerative oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheitsbedingte Veränderung der LWS einer 23-jährigen Person, die so schnell fortschreite und innert weniger Monate einen derart drastischen Verlauf nehme, unwahrscheinlich scheine (vgl. E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines rechtsgenüglichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Ereignis vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und den vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer ab dem 29. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 – im Sinne eines Rückfalls - gemeldeten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">LWS-Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit eine Leistungspflicht hierfür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht verneint hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich somit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Antrag des Beschwerdeführers, es sei eine Verhandlung durchzuführen, ist im Übrigen abzuweisen. Denn aufgrund der Ausführungen in der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer in erster Linie darum geht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, noch selbst vom Gericht befragt zu werden (Urk. 1). Damit ist der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründung aber nicht zu entnehmen, dass mit dem betreffenden Rechtsbegehren die von Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) geschützte Kontrolle und Transparenz der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">findung durch Anwesenheit von Publikum und Presse an einer Gerichtsverhandlung bezweckt wurde. Ein klarer und unmissverständlicher Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung im Sinne der EMRK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liegt somit nicht vor, und eine weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweisabnahme drängt sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht auf (vgl. BGE 122 V 47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Visana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu-zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>