9. Juni 1992 N 865 Motion Engler tout simplement impossible - à moins de dresser un catalo- gue à la Prévert, dont je sais que vous êtes un lecteur assidu - d'établir un tel inventaire. Cette exigence, posée de surcroît uniquement pour les vins suisses, nous chargerait une fois de plus de manière spécifi- que et particulière par rapport aux autres et ne pourrait qu'en- gendrer une instinctive méfiance à l'égard des vins suisses par rapport à ce que l'on ressent à rencontre des vins étrangers. Dès lors, pour la raison formelle de CODA et des deux autres ordonnances, et pour la raison fondamentale de l'inapplicabi- lité d'une telle mesure, je demande au conseil de ne pas suivre M. Bodenmann et d'en rester à la version du Conseil fédéral, du Conseil des Etats et de la commission. Präsident: Herr Bodenmann hat den Minderheitsantrag zu- gunsten seines Einzelantrages zurückgezogen. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Mehrheit 79 Stimmen Für den Antrag Bodenmann 40Stimmen Art. 34-36 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Entwurfes 89 Stimmen Dagegen 14 Stimmen An den Ständerat-Au Conseil des Etats #ST# 90.858 Interpellation Gardiol Rebbaubeschluss Arrêté sur la viticulture Diskussion - Discussion Siehe Jahrgang 1990, Seite 2465 - Voir année 1990, page 2465 Präsident: Die damals beschlossene Diskussion hat inzwi- schen stattgefunden. Die Interpellantin ist von der Antwort des Bundesrates teilweise befriedigt. #ST# 90.859 Motion Engler Weinkontingentierung Contingentement des vins Wortlaut der Motion vom 5. Oktober 1990 Der Bundesrat wird ersucht, die Kontingentierung für Wein, insbesondere für Rotwein, bis Ende 1990 abzuschaffen. Texte de la motion du 5 octobre 1990 Le Conseil fédéral est chargé d'abolir jusqu'à la fin de 1990 le contingentement du vin, notamment pour ce qui est du vin rouge. Mitunterzeichner - Cosignataires: Allenspach, Auer, Baerlo- cher, Biel, Bircher Silvio, Borei François, BrüggerCyrill, Bundi, Bürgi, Carobbio, Columberg, David, Diener, Dietrich, Dreher, Dünki, Eggenberg-Thun, Eggenberger Georges, Eisenring, Eppenberger Susi, Feigenwinter, Fierz, Gardiol, Grassi, Hae- ring Binder, Hafner Rudolf, Hubacher, Jaeger, Jeanprêtre, Kühn, Lanz, Ledergerber, Leuenberger Ernst, Leuenberger Moritz, Leutenegger Oberholzer, Loeb François, Longet, Mae- der, Meier Hans, Müller-Aargau, Neukomm, Nussbaumer, Oehler, Pini, Portmann, Rebeaud, Rechsteiner, Scherrer Jürg, Schmid Peter, Seiler Rolf, Spielmann, Stamm Judith, Stap- pung, Steffen, Stocker, Thür, Uchtenhagen, Ulrich, Vollmer, Weder Hansjürg, Widmer, Wiederkehr, Wyss Paul, Zbinden Hans, Ziegler Jean, Züger (66) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Rebbaubeschluss wurde am 1. April 1990 vom Volk ver- worfen. Im Abstimmungskampf wurde verschiedentlich er- klärt, die Kontingentierung sei im Weinstatut geregelt Dies trifft zu, denn effektiv gibt das Landwirtschaftsgesetz dem Bun- desrat die Kompetenz, unter verschiedenen Systemen (Men- genbeschränkung, zolltarifarische Massnahmen, Uebernah- meverpflichtung) zu wählen. Es liegt nun am Bundesrat, seine Kompetenzen in dem ihm delegierten Rechtsetzungsbereich zu nutzen und das Wein- statut zu ändern. Nachdem im Abstimmungskampf die Missstände bei der Kontingentierung klar zutage traten und das Resultat der Abstimmung den Volkswillen zeigt, ist es am Bundesrat zu handeln. Jede Ausklammerung der Liberalisierung aus den Revisions- arbeiten oder deren Verschiebung auf einen späteren Zeit- punkt (zum Beispiel Gatt-Runde) würden dem Volkswillen wi- dersprechen. Der Bundesrat wird dringend ersucht, die ihm zustehenden Kompetenzen zur Liberalisierung der Importe noch dieses Jahr und somit ohne weitere Verzögerung zu nutzen. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 21. November 1990 Rapport écrit du Conseil fédéral du 21 novembre 1990 Der Bundesrat ist sich bewusst, dass der Rebbaubeschluss am 1. April 1990 unter anderem deshalb verworfen wurde, weil die bestehende Einfuhrkontingentierung von Wein von einem Teil der Schweizer Stimmbürger als überholt betrachtet wird. Der Bundesrat befasst sich deshalb mit der Frage, wie das Ein- fuhrregime neu geregelt werden soll. Die Antwort auf diese Frage ist insofern vorgezeichnet, als im Rahmen der Uruguay- Runde des Gatt die sogenannte Tarifizierung, das heisst die Umwandlung von nichttarifären Einfuhrbeschränkungen in Schutzzölle, gefordert wird. Diese sollen anschliessend wäh- rend einer mehrjährigen Uebergangszeit teilweise abgebaut werden.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Gardiol Rebbaubeschluss Interpellation Gardiol Arrêté sur la viticulture In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1992 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 06 Séance Seduta Geschäftsnummer 90.858 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 09.06.1992 - 14:30 Date Data Seite 865-865 Page Pagina Ref. No 20 021 233 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. 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