<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2018.00743</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=219167&amp;W10_KEY=4480706&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2018.00743</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.04.2019</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Rückforderung von Staatsbeiträgen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[A, vom Regierungsrat des Kantons Zürich als beitragsberechtigt anerkannte Anbieterin von Berufsfachschulunterricht sowie von Bildungsgängen an höheren Fachschulen, beschloss im Januar 2017, eine von ihr über Jahre hinweg geäufnete Arbeitgeberbeitragsreserve zu verwenden, um für ihre Arbeitnehmenden finanzielle Zusatzleistungen zur Abfederung der "prekären Finanzsituation der BVK" zu erbringen; darauf wurde sie durch das MBA mit der Ausgangsverfügung vom 5. Dezember 2017 verpflichtet, den in diesem Zusammenhang aufgewendeten Betrag in Höhe von knapp Fr. 2 Mio. wieder den zweckgebundenen Reserven zuzuführen].<br/><br/>Dem Gesuch um Verfahrenssistierung wird nicht stattgegeben (E. 2). Die Ausgangsverfügung weist - entgegen der Beschwerdeführerin - keinen unmöglichen Inhalt auf, weshalb sie nicht als nichtig anzusehen ist (E. 5). Aus § 12 StaatsbeitragsG, wonach Staatsbeiträge zweckgemäss, also zur Erbringung der unterstützten Leistung verwendet werden müssen, sowie dem allgemeinen Grundsatz der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung öffentlicher Mittel kann hergeleitet werden, dass mit Staatsbeiträgen grundsätzlich keine Gewinne erzielt werden dürfen. Trotzdem können bei Empfängerinnen und Empfängern von Staatsbeiträgen in Einzelfällen Ertragsüberschüsse entstehen, wenn beispielsweise Beiträge â wie vorliegend zum überwiegenden Teil â in Form von Pauschalen ausgerichtet werden. Hier liegt es in der Natur des Systems, dass ein Teil der Empfängerinnen und Empfänger dieser Pauschalen einen Ertragsüberschuss erzielt und so unter Umständen auch Reserven zu bilden vermag. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die zuständige Stelle die Pauschalen periodisch auf ihre Angemessenheit hin überprüft und bei Bedarf für zukünftige Abrechnungen anpasst. In die die betreffenden Beitragsverhältnisse regelnden Verfügungen bzw. verwaltungsrechtlichen Verträge sind zudem Klauseln aufzunehmen, wie in "Gewinnsituationen" vorzugehen bzw. ob und bejahendenfalls in welchem Umfang eineReservebildung zulässig sei (zum Ganzen E. 6.2). Hier wird die Beschwerdeführerin in der von ihr und dem MBA abgeschlossenen Leistungsvereinbarung dazu verpflichtet, den im pauschal finanzierten Bereich erzielten Überschuss "als Reserve [...] abzubilden und zweckgebunden einzusetzen" (E. 6.3). Die betrachtete Regelung nimmt erkennbar Bezug auf das Gebot der Zweckbindung von Staatsbeiträgen in § 12 StaatsbeitragsG und kann nur so verstanden werden, dass die in vorangegangenen Jahren im unterstützten Bereich gebildeten Reserven ausschliesslich zur Kostendeckung der der Staatsbeitragsempfängerin bei der künftigen Erfüllung der vereinbarten Leistung im öffentlichen Interesse erwachsenen "anrechenbaren Aufwendungen" verwendet werden dürfen (E. 6.4). Gemäss § 8 Abs. 1 StaatsbeitragsG werden Aufwendungen bei der Staatsbeitragsbemessung nur angerechnet, soweit sie für die wirksame, wirtschaftliche und sparsame Aufgabenerfüllung erforderlich sind und den Aufwand des Staates für gleichartige Leistungen nicht übersteigen; dies trifft auf die hier fraglichen (freiwilligen) Ausgaben im Bereich der beruflichen Vorsorge nicht zu, weshalb die Rerserveverwendung nicht als zweckmässig einzustufen ist (E. 6.5 f.). Die Beschwerdeführerin kann sich schliesslich auch nicht auf den Grundsatz von Treu und Glauben berufen (E. 7). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANRECHENBARER AUFWAND">ANRECHENBARER AUFWAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITGEBERBEITRAGSRESERVE">ARBEITGEBERBEITRAGSRESERVE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFSBILDUNGSGESETZ">BERUFSBILDUNGSGESETZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWINN">GEWINN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEISTUNGSAUFTRAG">LEISTUNGSAUFTRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEISTUNGSVEREINBARUNG">LEISTUNGSVEREINBARUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PAUSCHALFINANZIERUNG">PAUSCHALFINANZIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PENSIONSKASSENBEITRÃGE">PENSIONSKASSENBEITRÃGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RESERVEN">RESERVEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RESERVENBILDUNG">RESERVENBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RESERVENVERWENDUNG">RESERVENVERWENDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKABWICKLUNG">RÃCKABWICKLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SANIERUNGSMASSNAHMEN">SANIERUNGSMASSNAHMEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SISTIERUNGSGESUCH">SISTIERUNGSGESUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSBEITRAG">STAATSBEITRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNMÃGLICHKEIT">UNMÃGLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERDECKUNG">UNTERDECKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERGLEICHSGESPRÃCHE">VERGLEICHSGESPRÃCHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKBINDUNG">ZWECKBINDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWECKGEMÃSSE VERWENDUNG">ZWECKGEMÃSSE VERWENDUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=41486" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2018.00743</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">17. April 2019</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Sonja GÃ¼ntert. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch RA B,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Staat ZÃ¼rich,</span></p> <p class="MsoNormal"><span>vertreten durch das Mittelschul- und Berufsbildungsamt, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"><b>betreffend RÃ¼ckforderung von StaatsbeitrÃ¤gen</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A wurde vom Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich fÃ¼r einen am 31. Dezember 2017 endenden Zeitraum als beitragsberechtigte Anbieterin von Berufsfachschulunterricht sowie von BildungsgÃ¤ngen an hÃ¶heren Fachschulen anerkannt. Bereits am 13. Januar 2014 hatten A und das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) eine Leistungsvereinbarung fÃ¼r die fragliche Periode abgeschlossen. </p> <p class="Urteilstext"><span>Am 11. Januar 2017 setzte A das MBA darÃ¼ber in Kenntnis, per 1. Januar 2017 â wegen der anhaltenden "Negativschlagzeilen" rund um die "BVK Personalvorsorge des Kantons ZÃ¼rich" (BVK) und nach "Analyse des BVK-Vorsorgeplans 2017" â zu Gunsten ihrer Mitarbeitenden eigene Abfederungsmassnahmen beschlossen zu haben, deren Finanzierung "nicht Ã¼ber die laufende Rechnung" erfolge, sondern "zu Lasten der Arbeitgeberbeitragsreserve bei der BVK", welche in den Jahren 2011 bis 2016 aus ebendiesem Grund geÃ¤ufnet worden sei ("Abfederung hÃ¶here SparbeitrÃ¤ge fÃ¼r 'Mitarbeitende Alter 49 und jÃ¼nger' [Jahrgang 1967 und jÃ¼nger]" und "Abfederung RentenkÃ¼rzungen fÃ¼r 'Mitarbeitende Alter 50 und Ã¤lter' [Jahrgang 1966 und Ã¤lter]"; ferner zur finanziellen Situation der BVK auch VGr, 4. November 2015, VB.2015.00398, Ziff. IA und E. 5.3). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das MBA verpflichtete A darauf mit VerfÃ¼gung vom 5. Dezember 2017, "den Zustand vor der zweckwidrigen Verwendung wieder herzustellen und den Betrag von Fr. 1 940 000 ihren zweckgebundenen Reserven zuzufÃ¼hren".</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Bildungsdirektion wies einen hiergegen erhobenen Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 16. Oktober 2018 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>A liess am 19. November 2018 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und beantragen, unter EntschÃ¤digungsfolge "zuzÃ¼glich Mehrwertsteuerzuschlag" sei die Nichtigkeit der VerfÃ¼gung des MBA vom 5. Dezember 2017 festzustellen, eventualiter der Rekursentscheid aufzuheben; in verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte sie zudem um Sistierung des Verfahrens zur DurchfÃ¼hrung von VergleichsgesprÃ¤chen. Die Bildungsdirektion verzichtete am 4./7. Dezember 2018 auf Vernehmlassung. Das MAB schloss mit Beschwerdeantwort vom 4./7. Januar 2019 auf Abweisung der Beschwerde. Hierzu Ã¤usserte sich A am 21. Januar 2019. Das MBA erklÃ¤rte am 23. Januar 2019 Verzicht auf weitere Bemerkungen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r Beschwerden gegen erstinstanzliche Rekursentscheide einer Direktion Ã¼ber Anordnungen eines Amts etwa im Zusammenhang mit StaatsbeitrÃ¤gen nach § 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 Satz 1, 19a, 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 1 sowie §§ 42â44 e contrario des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der Streitwert betrÃ¤gt Fr. 1'940'000.-, weshalb die Angelegenheit in die ZustÃ¤ndigkeit der Kammer fÃ¤llt (§ 38 Abs. 1 und § 38b Abs. 1 lit. c e contrario VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin ersucht vorab in prozessualer Hinsicht um Sistierung des Verfahrens, da sie "sich mit dem Beschwerdegegner zurzeit in VergleichsgesprÃ¤chen" befinde.</p> <p class="Erwgung2">Wie der Beschwerdegegner dem Gericht jedoch mit Beschwerdeantwort vom 4./7. Januar 2019 mitteilte, fÃ¼hrten die VergleichsgesprÃ¤che zwischen ihm und der BeschwerdefÃ¼hrerin zu keiner Einigung. Es bestand bzw. besteht deshalb keine Veranlassung, das vorliegende Verfahren zu sistieren (vgl. zu den diesbezÃ¼glichen Voraussetzungen Martin Bertschi/Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2018, Vorbemerkungen zu §§ 4â31 N. 35 und 38 ff. mit zahlreichen Hinweisen).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>GemÃ¤ss § 10 Abs. 3 des EinfÃ¼hrungsgesetzes zum Bundesgesetz Ã¼ber die Berufsbildung vom 14. Januar 2008 (EG BBG, LS 413.31) kann der Kanton Dritte mit der FÃ¼hrung nichtkantonaler Berufsfachschulen beauftragen, wobei er fÃ¼r die ungedeckten anrechenbaren Aufwendungen des in seinem Auftrag durchgefÃ¼hrten Unterrichts aufkommt (§ 36 Abs. 1 EG BBG). GestÃ¼tzt auf § 28 Abs. 3 EG BBG kann der Kanton ausserdem unter gewissen Voraussetzungen Dritte damit beauftragen, eidgenÃ¶ssisch anerkannte BildungsgÃ¤nge der hÃ¶heren Fachschule oder Teile davon zu fÃ¼hren, und sich im Gegenzug nach § 37 Abs. 1 lit. b EG BBG mit Subventionen von bis zu 75 % an den anrechenbaren Aufwendungen der Leistungserbringerinnen und Leistungserbringer beteiligen. Gleiches gilt bezÃ¼glich Angeboten der berufsorientierten Weiterbildung (§§ 31 Abs. 2 und 37 Abs. 1 lit. c EG BBG).</p> <p class="Erwgung2">Die Einzelheiten â so insbesondere der Umfang der Leistung bzw. des Leistungsauftrags des Dritten und die Art und der Umfang der (Gegen-)Leistungen (StaatsbeitrÃ¤ge) des Kantons â sind in einer Leistungsvereinbarung nach § 35 Abs. 1 EG BBG zu regeln (vgl. §§ 10 und 28 je Abs. 3 sowie § 31 Abs. 2 EG BBG). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Leistungsvereinbarungen werden in der Regel als Rahmenvereinbarungen fÃ¼r mehrere Jahre â lÃ¤ngstens fÃ¼r acht Jahre â abgeschlossen und durch Jahresvereinbarungen konkretisiert (§ 35 Abs. 2 EG BBG in Verbindung mit § 2 Abs. 3 der Verordnung Ã¼ber die Finanzierung von Leistungen der Berufsbildung vom 24. November 2010 [VFin BBG, LS 413.312]). </p> <p class="Erwgung2">Es handelt sich dabei um verwaltungsrechtliche VertrÃ¤ge (vgl. hierzu Bernhard RÃ¼tsche, Staatliche LeistungsauftrÃ¤ge und Rechtsschutz, ZBJV 152/2016, S. 71 ff., 80). Zu Vereinbarungen dieser Art wird bei der Regelung eines SubventionsverhÃ¤ltnisses namentlich dann gegriffen, wenn beide Parteien an einer gegenseitigen, dauerhaften Bindung interessiert sind und ein erheblicher Ermessenspielraum der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rde bei der Regelung des RechtsverhÃ¤ltnisses besteht (vgl. Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. A., ZÃ¼rich/St. Gallen 2016, Rz. 1314 ff., 1324, 1336 ff. und 2534). FÃ¼r ihre Auslegung ist entsprechend â wie bei privatrechtlichen VertrÃ¤gen â in erster Linie auf den Ã¼bereinstimmenden wirklichen Willen der Parteien abzustellen (subjektive Vertragsauslegung). LÃ¤sst sich ein Ã¼bereinstimmender Parteiwille nicht feststellen, sind die Vereinbarungen so auszulegen, wie sie nach dem Vertrauensgrundsatz verstanden werden durften und mussten (objektive Vertragsauslegung). Die objektive Vertragsauslegung ergibt sich nicht allein aus dem Wortlaut, sondern kann sich auch aus anderen Elementen ergeben wie aus dem verfolgten Ziel, der Interessenlage der Parteien oder aus den GesamtumstÃ¤nden. Bei der Auslegung verwaltungsrechtlicher VertrÃ¤ge ist zudem in ZweifelsfÃ¤llen zu vermuten, dass die Verwaltung nicht bereit ist, etwas anzuordnen oder zu vereinbaren, was mit den von ihr zu wahrenden Ã¶ffentlichen Interessen und der einschlÃ¤gigen Gesetzgebung im Widerspruch steht (vgl. zum Ganzen BGE 144 V 84 E. 6.2.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Parteien schlossen im Januar 2014 fÃ¼r die Periode bis zum 31. Dezember 2017 eine "Leistungsvereinbarung zur DurchfÃ¼hrung von Angeboten der beruflichen Grundbildung und der hÃ¶heren Berufsbildung und Weiterbildung" ab. Darin findet sich in Ziff. 6 bezÃ¼glich Art und Umfang der von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu erbringenden Leistungen statuiert, dass jene die ihr vom MBA zugewiesenen Lernenden in der beruflichen Grundbildung (§§ 5 ff. EG BBG; insbesondere Berufsfachschulunterricht) schule, BildungsgÃ¤nge der hÃ¶heren Fachschule (vgl. § 28 Abs. 3 EG BBG) anbiete und Kurse der berufsorientierten Weiterbildung (§ 31 Abs. 2 EG BBG) durchfÃ¼hren kÃ¶nne. Die Abgeltung dieser Leistungen durch den Kanton erfolge â so die Leistungsvereinbarung weiter â teils mittels Pauschalen pro lernender Person bzw. pro Angebot (schulische Grundbildung [Finanzierungsgruppe 1], Verwaltungs- und Betriebskosten der schulischen Grundbildung [Finanzierungsgruppe 2] sowie Weiterbildung und hÃ¶here Berufsbildung [Finanzierungsgruppe 3]), teils mittels BeitrÃ¤gen an den effektiven Aufwand (schulspezifischer Aufwand [Finanzierungsgruppe 4] und Infrastrukturaufwand fÃ¼r die schulische Grundbildung [Finanzierungsgruppe 5]).</p> <p class="Erwgung2">Die massgebliche "Leistungsmenge" (Anzahl Lernende bzw. Angebote) und die "Vereinbarungssumme" sind in jÃ¤hrlich nach dem Budgetbeschluss des Kantonsrats abzuschliessenden Jahresvereinbarungen festzulegen. Sollten nun in einem Rechnungsjahr "Abweichungen des Rechnungssaldos vom Saldo der Jahresvereinbarung" auftreten, statuiert die Leistungsvereinbarung fÃ¼r den Bereich der aufwandabhÃ¤ngigen Abgeltung (Finanzierungsgruppen 4 und 5) eine BegrÃ¼ndungs- bzw. Anzeigepflicht der BeschwerdefÃ¼hrerin, wÃ¤hrend sie im Bereich der Pauschalfinanzierung (Finanzierungsgruppen 1 bis 3) gehalten ist, positive Saldoabweichungen "als Reserven in der Schulrechnung abzubilden und zweckgebunden einzusetzen" sowie negative Saldoabweichungen "aus den Reserven zu finanzieren".</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>In ErgÃ¤nzung bzw. Konkretisierung dieser Leistungsvereinbarung mÃ¼ssten die Parteien eigentlich â wie gesagt â jÃ¤hrliche Jahresvereinbarungen getroffen haben. Konkrete Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass sie dies auch tatsÃ¤chlich taten, lassen sich indes weder den Akten noch ihren Vorbringen entnehmen. Den insofern unbestritten gebliebenen Angaben der BeschwerdefÃ¼hrerin zufolge will diese dem Beschwerdegegner zumindest "jÃ¤hrlich per MÃ¤rz" ihre Jahresrechnungen zugestellt haben. Aus den eingereichten Rechnungen habe sich dabei unter anderem ergeben, dass sie bis ins Jahr 2016 jÃ¤hrlich eine positive Saldoabweichung erwirtschaftet habe, mit welcher eine Arbeitgeberbeitragsreserve geÃ¤ufnet worden sei. </p> <p class="Erwgung2">Anfang des Jahres 2017 beschloss die BeschwerdefÃ¼hrerin, diese Reserve dazu zu verwenden, ihren Mitarbeitenden mit Jahrgang 1966 und Ã¤lter per 3. Januar 2017 Einmaleinlagen im Gesamtbetrag von Fr. 1'625'000.- auf ihre individuellen BVK-Sparkonten zu leisten und allen Mitarbeitenden mit Jahrgang 1967 und jÃ¼nger wÃ¤hrend der Jahre 2017 bis 2019 hÃ¶here SparbeitrÃ¤ge im Gesamtbetrag von Fr. 315'000.- einzubezahlen, um so die Nachteile teilweise auszugleichen, welche die solcherart BegÃ¼nstigten aufgrund der "prekÃ¤ren Finanzsituation der BVK" erfuhren bzw. erfahren. </p> <p class="Erwgung2">Nachdem der Beschwerdegegner hiervon Kenntnis erlangt hatte, forderte er die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der AusgangsverfÃ¼gung vom 5. Dezember 2017 auf, den frÃ¼heren Zustand wiederherzustellen und "den Betrag von Fr. 1 940 000 ihren zweckgebundenen Reserven zuzufÃ¼hren", da die in diesem Umfang fÃ¼r Abfederungsmassnahmen zu Gunsten der Angestellten getÃ¤tigten Ausgaben keine anrechenbaren Personalkosten darstellten und fÃ¼r die ErfÃ¼llung des Bildungsauftrags nicht erforderlich seien, sodass sie sich auch nicht durch StaatsbeitrÃ¤ge finanzieren liessen. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die (privatrechtlich organisierte) BeschwerdefÃ¼hrerin macht zunÃ¤chst geltend, die ihr seitens des Beschwerdegegners auferlegte Verpflichtung zur "Ãberweisung bzw. RÃ¼ck- oder ZufÃ¼hrung des Betrags von CHF 1'940'000.--" kÃ¶nne nur so verstanden werden, dass der entsprechende Betrag ihr "von aussen" zugefÃ¼hrt werden mÃ¼sse, was "aus verschiedenen GrÃ¼nden unmÃ¶glich" sei, weshalb die AusgangsverfÃ¼gung fÃ¼r nichtig zu erklÃ¤ren sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Fehlerhafte VerfÃ¼gungen und Entscheide sind praxisgemÃ¤ss (nur) nichtig, wenn der ihnen anhaftende Mangel besonders schwer wiegt, wenn er offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und wenn zudem die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefÃ¤hrdet wird. Als NichtigkeitsgrÃ¼nde fallen vorab funktionelle und sachliche UnzustÃ¤ndigkeit der entscheidenden BehÃ¶rde sowie krasse Verfahrensfehler in Betracht. Inhaltliche MÃ¤ngel fÃ¼hren dagegen nur ausnahmsweise zur Nichtigkeit einer VerfÃ¼gung bzw. eines Entscheids (vgl. zum Ganzen BGE 138 II 501 E. 3.1; RenÃ© Wiederkehr/Paul Richli, Praxis des allgemeinen Verwaltungsrechts, Bd. I, Bern 2012, Rz. 2554 ff. mit zahlreichen Hinweisen). Als nichtig ist namentlich eine VerfÃ¼gung anzusehen, die einen unmÃ¶glichen Inhalt hat, bei der die Fehlerhaftigkeit an ihr selbst zum Ausdruck kommt, oder deren Vollzug unmÃ¶glich ist (BGr, 19. August 2015, 9C_245/2015, E. 4.1, und 2. Juni 2003, 5P.178/2003, E. 3.2 [mit Hinweisen]).</p> <p class="Erwgung2">Einen die Nichtigkeit begrÃ¼ndenden Mangel im dargelegten Sinn vermag die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht darzutun. So wird sie in der AusgangsverfÃ¼gung â entgegen ihrem DafÃ¼rhalten â lediglich dazu verpflichtet, den Betrag von Fr. 1'940'000.- "ihrer zweckgebundenen Reserve zuzufÃ¼hren"; darÃ¼ber, woher die Mittel zu stammen haben bzw. wie sie die "ZufÃ¼hrung" zu bewerkstelligen habe, schweigt sich die VerfÃ¼gung aus. Dabei versteht sich von selbst, dass die Mittel nicht einfach bestehenden Reserven bzw. RÃ¼ckstellungen entnommen oder Ã¼ber eine ErhÃ¶hung der StaatsbeitrÃ¤ge beschafft werden kÃ¶nnen (so hat die BeschwerdefÃ¼hrerin gemÃ¤ss der Leistungsvereinbarung die anerkannten GrundsÃ¤tze der Rechnungslegung zu beachten). Ansonsten ist es allerdings der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berlassen und hat nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens zu bilden, wie sie der RÃ¼ckfÃ¼hrungsverpflichtung Folge leiste, wobei selbst die (teilweise) Mittelbeschaffung "von aussen" in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht von vornherein unmÃ¶glich erscheint.</p> <p class="Erwgung2">Wie der Beschwerdegegner und die Vorinstanz zu Recht anmerken, kann einer Verpflichtung zur RÃ¼ckleistung zu Unrecht bezogener oder verwendeter staatlicher Leistungen denn auch nicht einfach mit dem Einwand begegnet werden, der strittige Betrag sei bereits ausgegeben worden und daher nicht mehr verfÃ¼gbar. Ob eine solche Verpflichtung in FÃ¤llen, in denen â wie hier â jemand (praktisch) ausschliesslich Ã¼ber StaatsbeitrÃ¤ge Finanzierter rÃ¼ckleistungspflichtig wÃ¤re, viel Sinn habe oder wie einer zweckwidrigen Beitragsverwendung allenfalls in geeigneterer Weise begegnet werden kÃ¶nnte, braucht an dieser Stelle nicht beurteilt zu werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt im Weiteren dafÃ¼r, dass ihr als Privater betriebswirtschaftliche Autonomie zukomme, weshalb sie "bei der Frage der Art und Weise der zweckgemÃ¤ssen Verwendung allfÃ¤lliger ÃberschÃ¼sse aus StaatsbeitrÃ¤gen grundsÃ¤tzlich frei" sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Das Staatsbeitragsgesetz vom 1. April 1990 (StaatsbeitragsG, LS 132.2) enthÃ¤lt zur Frage von Gewinn- und Reservebildungen keine expliziten Regeln. Aus § 12 StaatsbeitragsG, wonach StaatsbeitrÃ¤ge zweckgemÃ¤ss, also zur Erbringung der unterstÃ¼tzten Leistung verwendet werden mÃ¼ssen (vgl. auch § 1 Abs. 1 StaatsbeitragsG; Peter Karlen, Schweizerisches Verwaltungsrecht, ZÃ¼rich etc. 2018, S. 410), sowie dem allgemeinen Grundsatz der sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung Ã¶ffentlicher Mittel kann jedoch hergeleitet werden, dass mit StaatsbeitrÃ¤gen grundsÃ¤tzlich keine Gewinne erzielt werden dÃ¼rfen. Entsprechend legt § 11 Abs. 2 lit. c StaatsbeitragsG denn auch fest, dass StaatsbeitrÃ¤ge gekÃ¼rzt oder verweigert werden, wenn sie die Aufwendungen Ã¼bersteigen. Diese Bestimmung ist so zu verstehen, dass StaatsbeitrÃ¤ge insofern zu kÃ¼rzen sind, als sie den ohne Staatsbeitrag resultierenden AufwandÃ¼berschuss bei der Leistungserbringung Ã¼bersteigen und die unterstÃ¼tzte Leistung fÃ¼r den Privaten damit gewinnbringend ist. Es ist somit eine Nettobetrachtung vorzunehmen, da ein Staatsbeitrag sich nur dann als notwendig erweist, wenn die fragliche Leistung nicht kostendeckend angeboten werden kann (vgl. zum Ganzen VGr, 28. MÃ¤rz 2018, VB.2017.00757, E. 3.4 f.). </p> <p class="Erwgung2">Trotzdem kÃ¶nnen bei EmpfÃ¤ngerinnen und EmpfÃ¤ngern von StaatsbeitrÃ¤gen in EinzelfÃ¤llen ErtragsÃ¼berschÃ¼sse entstehen, wenn beispielsweise BeitrÃ¤ge â wie vorliegend zum Ã¼berwiegenden Teil â in Form von Pauschalen ausgerichtet werden. Hier liegt es in der Natur des Systems, dass ein Teil der EmpfÃ¤ngerinnen und EmpfÃ¤nger dieser Pauschalen einen ErtragsÃ¼berschuss erzielt und so unter UmstÃ¤nden auch Reserven zu bilden vermag. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die zustÃ¤ndige Stelle die Pauschalen periodisch auf ihre Angemessenheit hin Ã¼berprÃ¼ft und bei Bedarf fÃ¼r zukÃ¼nftige Abrechnungen anpasst. In die die betreffenden BeitragsverhÃ¤ltnisse regelnden VerfÃ¼gungen bzw. verwaltungsrechtlichen VertrÃ¤ge sind zudem Klauseln aufzunehmen, wie in "Gewinnsituationen" vorzugehen bzw. ob und bejahendenfalls in welchem Umfang eine Reservebildung zulÃ¤ssig sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b>Hier verpflichtet die Leistungsvereinbarung die BeschwerdefÃ¼hrerin, den im pauschal finanzierten Bereich (Berufsfachschulunterricht inklusive fachkundige individuelle Betreuung der Lernenden [§ 36 Abs. 2 EG BBG] sowie Frei- und StÃ¼tzkurse, Weiterbildung und hÃ¶here Berufsbildung) erzielten Ãberschuss "als Reserve in der Schulrechnung abzubilden und zweckgebunden einzusetzen", um Schwankungen insbesondere der Lernenden- bzw. Lektionenzahlen in den einzelnen Rechnungsjahren auszugleichen. </p> <p class="Erwgung2">Im Bereich, welcher vom Beschwerdegegner gemÃ¤ss effektivem Aufwand abgegolten wird (schulspezifische AufwÃ¤nde und ErtrÃ¤ge [spezielle Projekte, Kosten und ErtrÃ¤ge der Ausbildungsanstalt, Eignungsverfahren, Positionierung der Institution, Schul- und QualitÃ¤tsentwicklung oder Entwicklung von SchullehrplÃ¤nen] und Infrastrukturaufwand fÃ¼r die schulische Grundbildung [Raumkosten, insbesondere Abschreibungen und Verzinsung und/oder Mietkosten]), ist der BeschwerdefÃ¼hrerin die Erzielung eines ErtragsÃ¼berschusses und die Reservebildung dagegen â entsprechend dem vorstehend AusgefÃ¼hrten â nicht gestattet.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.4 </b>Dazu, wann die Verwendung der im Einklang mit bzw. gestÃ¼tzt auf die Leistungsvereinbarung gebildeten Reserven als "zweckgebunden" einzustufen sei, Ã¤ussert sich die von den Parteien getroffene Vereinbarung nicht nÃ¤her. Entgegen der BeschwerdefÃ¼hrerin kann damit jedenfalls nicht bloss gemeint sein, dass fÃ¼r einen bestimmten Zweck â hier etwa fÃ¼r ArbeitgeberbeitrÃ¤ge im weitesten Sinn (dazu unten 7.2) â geÃ¤ufnete Reserven, auch (allein) diesem Zweck entsprechend zu verwenden seien. Die betrachtete Regelung nimmt vielmehr erkennbar Bezug auf das Gebot der Zweckbindung von StaatsbeitrÃ¤gen in § 12 StaatsbeitragsG; in Zusammenschau mit dieser Bestimmung ist sie denn auch zu lesen. Die Leistungsvereinbarung kann deshalb nur so verstanden werden, dass die in vorangegangenen Jahren im unterstÃ¼tzten Bereich gebildeten Reserven ausschliesslich zur Kostendeckung der der StaatsbeitragsempfÃ¤ngerin bzw. dem StaatsbeitragsempfÃ¤nger bei der kÃ¼nftigen ErfÃ¼llung der vereinbarten Leistung im Ã¶ffentlichen Interesse erwachsenen "anrechenbaren Aufwendungen" verwendet werden dÃ¼rfen. </p> <p class="Erwgung2">Dies erscheint sachgerecht, kÃ¶nnte ansonsten doch mittels des Instruments der Reservebildung der Grundsatz der zweckgebundenen sowie sparsamen und wirtschaftlichen Verwendung Ã¶ffentlicher Mittel umgangen werden, was dem vom Beschwerdegegner zu wahrenden Ã¶ffentlichen Interesse und dem einschlÃ¤gigen Staatsbeitragsrecht klar zuwiderliefe.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.5 </b>GemÃ¤ss § 8 Abs. 1 StaatsbeitragsG werden Aufwendungen bei der Staatsbeitragsbemessung nur angerechnet, soweit sie fÃ¼r die wirksame, wirtschaftliche und sparsame AufgabenerfÃ¼llung erforderlich sind und den Aufwand des Staates fÃ¼r gleichartige Leistungen nicht Ã¼bersteigen. Entsprechend fÃ¼hrt § 3 VFin BBG fÃ¼r den hier massgeblichen Bereich der Berufsbildung konkretisierend aus, dass als anrechenbare Aufwendungen im Sinn von §§ 36 und 37 EG BBG insbesondere die fÃ¼r das Bildungsangebot notwendigen betrieblichen Aufwendungen wie Personalkosten gelten (Abs. 1 lit. a) und hÃ¶chstens die Kosten anrechenbar sind, die dem Kanton fÃ¼r gleiche oder vergleichbare Angebote entstehen (Abs. 2).</p> <p class="Erwgung2">Die Bildung und Verwendung von Reserven fÃ¼r die zur ErfÃ¼llung ihres Bildungsauftrags notwendigen Personalkosten (namentlich LÃ¶hne, Lohnnebenleistungen und Sozialabgaben) wÃ¤re der BeschwerdefÃ¼hrerin daher grundsÃ¤tzlich erlaubt gewesen. Sie verwendete die von ihr geÃ¤ufnete (Arbeitgeberbeitrags-)Reserve jedoch nicht zur Finanzierung ihrem Personal (gesetzlich oder reglementarisch) geschuldeter Leistungen, sondern zur Erbringung freiwilliger finanzieller (Zusatz-)Leistungen, welche als solche nicht als "fÃ¼r die wirksame, wirtschaftliche und sparsame AufgabenerfÃ¼llung erforderlich" einzustufen sind und auch dem nach § 3 Abs. 2 VFin BBG anzustellenden Vergleich nicht standhalten dÃ¼rften. So handelt es sich bei den hier fraglichen Ausgaben im Bereich der beruflichen Vorsorge weder um ordentliche VersicherungsbeitrÃ¤ge im Sinn von Art. 66 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 Ã¼ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) noch um arbeitgeberseitige BeitrÃ¤ge an die Sanierung der BVK gemÃ¤ss Art. 65d Abs. 3 BVG, welche â da gesetzlich bzw. reglementarisch geschuldet â wie Erstere zu den Personalkosten nach § 3 Abs. 1 lit. a VFin BBG zu zÃ¤hlen wÃ¤ren (vgl. BGr, 7. August 2015, 2C_735/2014, E. 4.1). Sollte die finanzielle Lage der BVK unter Geltung des neuen Vorsorgereglements 2017 die Leistung von SanierungsbeitrÃ¤gen dieser Art erforderlich machen, wÃ¼rden diese denn auch â wie bisher â in vollem Umfang (indirekt) vom Beschwerdegegner Ã¼ber die StaatsbeitrÃ¤ge und nicht Ã¼ber von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu bildende Reserven bzw. RÃ¼ckstellungen finanziert. Weitergehende Sanierungsmassnahmen bzw. Massnahmen zur Optimierung der versicherten Leistungen zu Lasten der der BVK angeschlossenen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aber schreiben Gesetz und Vorsorgereglement nicht vor (www.bvk.ch &gt; Ãber Uns &gt; Fakten und Zahlen &gt; Rechtsgrundlagen &gt; Vorsorgereglement; ferner VGr, 4. November 2015, VB.2015.00398, E. 5.3). Eine Pflicht zur Ergreifung entsprechender Massnahmen lÃ¤sst sich sodann entgegen der BeschwerdefÃ¼hrerin auch nicht aus der allgemeinen arbeitgeberischen FÃ¼rsorgepflicht herleiten, ist dieser doch bereits GenÃ¼ge getan, wenn die sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften eingehalten und die Arbeitnehmenden Ã¼ber ihren Versicherungsschutz informiert werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.6 </b>Die Verwendung der in den Vorjahren gebildeten Arbeitgeberbeitragsreserven durch die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r freiwillige Massnahmen zur "Abfederung" der negativen Folgen der Unterdeckung der BVK Ã¼ber die vom Beschwerdegegner getroffenen Sanierungsmassnahmen hinaus erweist sich somit nicht als zweckgemÃ¤ss im Sinn der Leistungsvereinbarung.</p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin mag mit diesen Massnahmen ein legitimes Ziel verfolgt haben; wie die Vorinstanz zu Recht bemerkt, kommt ihr allerdings, da sie in erheblichem Mass durch staatliche Mittel finanziert wird, keine umfassende Selbstbestimmung als Arbeitgeberin zu, was ihr bereits vor Abschluss der Leistungsvereinbarung bekannt war (siehe auch § 21 Abs. 3 EG BBG; vgl. RenÃ© Wiederkehr/Paul Richli, Praxis des allgemeinen Verwaltungsrechts, Bd. II, Bern 2014, Rz. 1588, wonach </span><span>StaatsbeitrÃ¤ge etwa auch nicht dazu verwendet werden dÃ¼rfen, Beitrags- und Einkommensschwankungen von Angestellten der EmpfÃ¤ngerin bzw. des EmpfÃ¤ngers frÃ¼herer Jahre auszugleichen, oder die RÃ¼ckforderung von Subventionen im Umfang unbelegter Spesen als zulÃ¤ssig eingestuft wird</span><span>). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>7.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin wendet schliesslich ein, der Beschwerdegegner habe die Bildung der Arbeitgeberbeitragsreserve stillschweigend geduldet, weshalb es widersprÃ¼chlich bzw. treuwidrig sei, wenn er sich im Nachhinein auf den Standpunkt stelle, die Verwendung dieser Reserve gemÃ¤ss den Bestimmungen des massgeblichen Vorsorgereglements der BVK erweise sich als zweckwidrig. Ebenso unklar sei, weshalb der Beschwerdegegner auch im Zeitpunkt der Information vom 11. Januar 2017 nichts getan habe bzw. nicht eingeschritten sei. Sie habe darum "[i]m Vertrauen auf die Richtigkeit des akzeptierten Verhaltens [â¦] anfangs 2017 die Finanzierung der Abfederungsmassnahmen in die Wege" leiten dÃ¼rfen.</p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich demnach auf den Grundsatz von Treu und Glauben. Dieser verleiht einer Person Anspruch auf Schutz eines objektiv berechtigten Vertrauens in behÃ¶rdliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begrÃ¼ndendes Vertrauen der BehÃ¶rde. Blosses Schweigen bzw. die UntÃ¤tigkeit einer BehÃ¶rde vermag dabei in aller Regel keinen Vertrauenstatbestand zu schaffen. Ob die BehÃ¶rde infolge UntÃ¤tigkeit ausnahmsweise einen solchen geschaffen hat, bestimmt sich grundsÃ¤tzlich danach, ob ihr Stillschweigen bei objektiver Betrachtungsweise geeignet war, beim GegenÃ¼ber eine entsprechende Erwartung zu wecken (zum Ganzen BGE 132 II 21 E. 2.2 und E. 8.1).</p> <p class="Erwgung2"><b>7.2 </b>Unter Arbeitgeberbeitragsreserven werden diejenigen Zahlungen verstanden, welche die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber an die Pensionskasse auf Anrechnung an ihre bzw. seine kÃ¼nftigen Beitragspflichten gegenÃ¼ber der Pensionskasse erbringt; sie dienen mithin der Finanzierung derjenigen Leistungen, welche die Pensionskasse vorsorgerechtlich den DestinatÃ¤ren zu erbringen hat (BGr, 8. Februar 2010, 9C_756/2009, E. 8.3.1 mit Hinweisen).</p> <p class="Urteilstext"><span>Arbeitgeberbeitragsreserven kÃ¶nnen demgemÃ¤ss zwar (auch) zur Sanierung der Pensionskasse (v</span><span>gl. Art. 65e BVG in Verbindung mit Art. 44a f. der Verordnung vom 18. April 1984 Ã¼ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [SR 831.441.1]) oder â soweit reglementarisch vorgesehen â zur Verbesserungen der Leistungen des versicherten Personals eingesetzt </span><span>werden</span><span>;</span><span> in erster Linie handelt es sich aber um Vorauszahlungen betreffend kÃ¼nftig geschuldete ordentliche ArbeitgeberbeitrÃ¤ge fÃ¼r wirtschaftlich schlechtere Zeiten. Die behauptete jahrelange Nichtbeanstandung der Bildung von (nicht mit einem Verwendungsverzicht versehenen) Arbeitgeberbeitragsreserven allein kann deshalb nicht als Genehmigung der Verwendung selbiger fÃ¼r freiwillige Zuwendungen der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Abfederung der Folgen des negativen Deckungsgrads der BVK fÃ¼r ihr Personal ausgelegt werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Zeitpunkt der Information des Beschwerdegegners Ã¼ber die Abfederungsmassnahmen war ein Grossteil der mit diesen zusammenhÃ¤ngenden Zahlungen sodann bereits veranlasst und waren die Mitarbeitenden der BeschwerdefÃ¼hrerin hierÃ¼ber informiert worden. Auch dÃ¼rfte die BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤ngst eine Vereinbarung mit der BVK Ã¼ber die Reserveverwendung getroffen haben (vgl. fÃ¼r Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht JÃ¼rg BrechbÃ¼hl in: Jacques-AndrÃ© Schneider/Thomas Geiser/Thomas GÃ¤chter [Hrsg.], BVG und FZG, Bern 2010, Art. 65e BVG N. 7); die BeschwerdefÃ¼hrerin stellte den Beschwerdegegner mit anderen Worten vor vollendete Tatsachen, weshalb der Umstand, dass dieser nach Kenntnisnahme des beschwerdefÃ¼hrerischen Schreibens vom 11. Januar 2017 nicht umgehend intervenierte, ebenfalls keine Vertrauensgrundlage zu begrÃ¼nden vermag.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtkosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen und ist dieser keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 sowie § 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>10. </b> </p> <p class="MsoNormal"><span>Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: </span><span>Art. 83 lit. k des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) erklÃ¤rt die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) gegen Entscheide Ã¼ber Subventionen fÃ¼r unzulÃ¤ssig, auf die kein Anspruch besteht. Soweit ein Anspruch auf die Subvention, um die es geht, geltend gemacht wird, kann demnach die ordentliche Beschwerde erhoben werden. Andernfalls steht nur die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss erkennt die Kammer:</span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 20'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 140.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 20'140.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 10 Beschwerde erhoben werden. Sie ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, 1000 Lau­sanne 14.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>