A bteilung V E -5991/2007/bec {T 0 /2 } U rte il v o m 1 4 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Kurt G ysi (Vorsitz), R ichter François Badoud, R ichter Bruno H uber, G erichtsschreiber C hristoph Berger. X._______, geboren _______, N igeria, _______ Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 3. Septem ber 2007 i.S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandE -5991/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge sein H eim atland im Juni 2007 verliess, auf dem Seew eg an einen ihm unbekannten O rt gelangte und am 22. Juli 2007 in die Schw eiz einreiste, w o er glei- chentags um Asyl nachsuchte, dass er anlässlich der Kurzbefragung im Transitzentrum Altstätten vom 2. August 2007 sow ie der direkten Anhörung vom 13. August 2007 zur Begründung seines Asylgesuchs im W esentlichen geltend m achte, am Abschlusstag des E rntefestes, dem C ultural D ay vom 22. Juni 2006, sei es in der Frage, ob gew isse Leute eine Auszeichnung für gute Leis- tungen für die Kom m unalpolitik erhalten sollten, zu heftigen M einungs- verschiedenheiten unter der Bevölkerung der beteiligten fünf D örfer gekom m en, die zu G ew alttaten ausgeartet seien, w obei auch die Poli- zei, die sich auf die Seite der Auszeichnungsgegner geschlagen habe, involviert gew esen sei, dass dabei in seinem H eim atdorf _______ 15 Leute um gekom m en sei- en, dass im w eiteren Verlauf der gew altätigen Auseinandersetzungen auch sein Vater als Auszeichnungsbefürw orter zu Tode geschlagen und sein H of - w ie auch andere H äuser - niedergebrannt w orden seien, dass er in der N acht auf den 23. Juni 2006 aus seinem D orf nach M ei- duguru, Bornu State, geflohen sei und sich dort acht bis neun M onate aufgehalten habe, dass im U m feld des dort stattgefundenen W ahlkam pfes viele Leute um gekom m en seien, w eshalb er nach Port H arcourt gezogen sei und sich ein bis zw ei M onate dort aufgehalten habe, dass er sich aus Angst, dort von D orfbew ohnern entdeckt zu w erden, an einen Pastor gew andt habe, der ihm bei der Ausreise aus seinem H eim atland behilflich gew esen sei, dass bezüglich der Aussagen des Beschw erdeführers im Einzelnen auf die Akten zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer den zuständigen schw eizerischen Behör- den keine R eise- oder Identitätspapiere abgab, da er nie solche beses- S eite 2E -5991/2007 sen habe und sein G eburtsschein zu H ause in den Flam m en verbrannt sei, dass das BFM m it Verfügung vom 3. Septem ber 2007 - eröffnet am gleichen Tag - auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen ausführte, es lägen keine entschuldbaren G ründe vor, die es dem Beschw erdeführer ver- unm öglicht hätten, rechtsgenügliche Identitätspapiere einzureichen, dass das Vorbringen, er habe ausser einer G eburtsurkunde nie irgend- w elche Papiere in N igeria gehabt und sei ohne R eisedokum ente in die Schw eiz gelangt, als stereotypes Aussageverhalten von Personen zu w erten sei, die nicht bereit seien, ihre Identität m ittels D okum enten zu belegen, dass er sich zudem w idersprüchlich zum Verbleib seiner G eburtsur- kunde geäussert habe, w enn er in der Befragung _______ angebe, das D okum ent habe er im D orf zurückgelassen und in der w eiteren Anhörung erklärt habe, dieses sei verbrannt, dass es nicht nachvollziehbar sei, unter den gegebenen U m ständen ohne R eisepapiere von N igeria in die Schw eiz zu gelangen, dass es auch w enig nachvollziehbar erscheine, dass er keine Angaben zum Zielhafen oder zum europäischen Land, in das ihn ein Schiff ge- bracht habe, m achen könne, dass im R ahm en der w eiteren Prüfung festzustellen sei, dass es ge- m äss Am tskenntnissen der Vorinstanz in _______ zw ar tatsächlich Auseinandersetzungen gegeben habe, diese aber nicht w ie vom Be- schw erdeführer vorgebracht im Juni 2006 und aus anderen G ründen als vom Beschw erdeführer geschildert stattgefunden hätten, dass der Beschw erdeführer auf entsprechenden Vorhalt anlässlich der Anhörung keine plausible Erklärung hiezu habe vorbringen können, S eite 3E -5991/2007 dass er sich auch zum Zeitpunkt des Verlassens seines H eim atdorfes w idersprochen habe, indem er einerseits das D orf Ende Juli 2006 und andererseits in der N acht auf den 23. Juni 2006 verlassen haben w ill, dass er auf Vorhalt diesen Sachverhalt abgestritten habe, dass er zudem unterschiedliche Angaben über die U m stände des To- des seines Vaters gem acht habe, indem er anlässlich der Erstbefra- gung geschildert habe, am 22. Juni 2006 hätten zw ei grosse Auseinan- dersetzungen stattgefunden, w obei sein Vater bei der zw eiten getötet w orden sei, und anlässlich der direkten Anhörung hingegen lediglich einen Zusam m enstoss, in dessen Verlauf sein Vater um s Leben ge- kom m en sei, erw ähnt habe, dass aufgrund dieser Erw ägungen die Vorbringen des Beschw erdefüh- rers nicht geglaubt w erden könnten, dass der Beschw erdeführer nach sum m arischer Prüfung seiner Vor- bringen gem äss A rt. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft offen- sichtlich nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses aufgrund der Aktenlage nicht erforderlich seien, dass dem nach auf das Asylgesuch in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht einzutreten sei, dass die Folge eines N ichteintretensentscheides gem äss A rt. 44 Abs. 1 AsylG in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz sei und vorliegend keine H inw eise bestünden, w onach der Vollzug der W eg- w eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich w äre, dass sich aus den Akten keine Anhaltspunkte ergeben w ürden, w o- nach dem Beschw erdeführer in seinem H eim atland m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit eine durch A rt. 3 der Konvention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) verbotene Strafe oder Behandlung drohen w ürde, dass in seinem H eim atland keine Situation allgem einer G ew alt oder kriegerische Ereignisse herrschen w ürden und keine individuellen G ründe ersichtlich seien, die gegen die Zum utbarkeit einer R ückkehr in das H eim atland sprechen w ürden, S eite 4E -5991/2007 dass der Vollzug der W egw eisung technisch m öglich und praktisch durchführbar sei, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 7. Septem ber 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsge- richt Beschw erde erhob und dabei sinngem äss beantragt, die Verfü- gung des BFM sei aufzuheben, die Vorinstanz sei anzuw eisen, auf das Asylgesuch einzutreten, seine Flüchtlingseigenschaft pflichtgem äss zu prüfen und eine neue Verfügung zu erlassen, dass der Beschw erdeführer zur Begründung seiner R echtsm itteleinga- be vorbringt, die G ründe für die von der Vorinstanz angeführten M iss- verständnisse und W idersprüche lägen nicht in seiner Person, sondern vielm ehr bei der Vorinstanz, w eil sie sich als Bew eism ittel gänzlich auf die Presseberichte der nigerianischen Zeitungen gestützt habe, dass er zur Klärung des Sachverhaltes anzuführen habe, dass bei den gew altsam en Zusam m enstössen 15 Personen um gekom m en seien und die Zeitungen fälschlicherw eise nur von sechs Personen geschrie- ben hätten, und zudem der Vorfall in seinem D orf - w ie er bei der An- hörung angegeben habe - tatsächlich am 22. Juni 2006 stattgefunden habe und die Zeitungsberichte unglücklicherw eise die Ereignisse falsch datiert hätten, dass er aufgrund dieser U m stände eine erneute Prüfung seines Falles beantrage, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Verw altungsverfahrengesetzes vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet das Asyls entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungs- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), S eite 5E -5991/2007 dass die Beschw erde nicht in einer Am tssprache des Bundes abge- fasst ist, jedoch auf die Ansetzung einer Frist zur Beschw erdeverbes- serung verzichtet w erden kann, da sich aus der in englischer Sprache verfassten Beschw erdeschrift genügend klare, sinngem ässe R echts- begehren m it entsprechender Begründung ergeben und ohne w eiteres darüber befunden w erden kann (vgl. Beschluss der Präsidentenkonfe- renz des Bundesverw altungsgerichts vom 14. August 2007), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und im Ü brigen form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 und A rt. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentschei- de grundsätzlich auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Ent- scheidung an die Vorinstanz zurückzuw eisen ist (vgl. die w eiterhin gel- tende Praxis in Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1 S. 240 f.), dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretenstat- bestand von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG , auf w elchen sich die hier angefochtene Verfügung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkundige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von A rt. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurteilen hat (vgl. A rt. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), w eshalb inso- w eit bei dagegen erhobenen Beschw erden auch die Flüchtlingseigen- schaft Prozessgegenstand bildet (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurtei- lungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss A rt. 44 AsylG in Verbin- S eite 6E -5991/2007 dung m it A rt. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Auf- enthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) in voller Kognition zur Sache zu äussern hatte, dass das Bundesverw altungsgericht über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entscheidet und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w ird und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsu- chende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flücht- lingseigenschaft festgestellt w ird (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Ab- klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W eg- w eisungsvollzugshindernisses ergibt (A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches unbestritten ist, dass die Vorinstanz das Vorliegen entschuldbarer G ründe, die es dem Beschw erdeführer verunm öglicht hätten, den Behörden innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches D okum ente einzurei- chen, zutreffend und m it hinreichender Begründung verneint hat, w es- halb auf diese verw iesen w ird (vgl. A rt. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . A rt. 6 AsylG ), dass m ithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu R echt w eder die Flüchtlingseigenschaft festgestellt noch zusätzliche Abklärungen zu deren Feststellung beziehungsw eise derjenigen von W egw eisungsvollzugshindernissen als erforderlich erachtet hat, S eite 7E -5991/2007 dass sich das Bundesverw altungsgericht zu dieser Frage eingehend im zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 äusserte und darin unter anderem festhielt, der G esetzgeber habe m it A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG ein Sum m arverfahren geschaffen, in w elchem über das Bestehen oder das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft abschliessend m ateriell entschieden w erde, sow eit dies im R ahm en einer sum m arischen Prüfung m öglich sei (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5), dass w eiter festgehalten w urde, auf das Asylgesuch sei nicht einzutre- ten, w enn bereits auf G rund einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden könne, dass die asylsuchende Person die Flüchtlingseigen- schaft nicht erfülle, w obei sich die O ffensichtlichkeit der fehlenden Flüchtlingseigenschaft aus der U nglaubhaftigkeit der Vorbringen, aber auch aus der fehlenden Asylrelevanz ergeben könne (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.4 und 5.6.5), dass das BFM in Ü bereinstim m ung m it der aktuellen R echtsprechung des Bundesverw altungsgerichtes eine nicht zu beanstandende sum - m arische m aterielle Prüfung der Flüchtlingseigenschaft vorgenom m en hat und keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM hätte zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen, und sich die sinngem ässe entsprechende R üge deshalb als unbegründet erw eist (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass die Vorinstanz die Asylvorbringen des Beschw erdeführers auf- grund der w idersprüchlichen und tatsachenw idrigen Schilderungen insgesam t zu R echt als unglaubhaft qualifizierte, dass zur Verm eidung von W iederholungen auf die vollum fänglich zu bestätigenden Erw ägungen in der angefochtenen Verfügung zu verw ei- sen ist (vgl. A rt. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . A rt. 6 AsylG ), zum al der Be- schw erdeführer in der R echtsm itteleingabe lediglich daran festhält, der von ihm geschilderte Sachverhalt entspreche der W ahrheit, dass aufgrund der m angelnden Substanziierung der Eindruck entsteht, der Beschw erdeführer habe seine Vorbringen nicht selbst erlebt, son- dern aus W ahrnehm ungen von dritter Seite nacherzählt und die Ereig- nisse zu angeblich selbst Erlebtem gem acht, S eite 8E -5991/2007 dass er auf entsprechende konkrete Vorhalte anlässlich der Anhörung, w onach gem äss übereinstim m enden Presseberichten vom 12. und 13. Juli 2006 die Auseinandersetzungen in _______ am 8. Juli 2006 begonnen und m ehrere Tage gedauert hätten, ausw eichend antw orte- te, indem er lediglich darauf verw ies, die Zeitungen hätten m öglicher- w eise erst zu einem späteren Zeitpunkt darüber berichtet, dass er überdies keine überzeugende Antw ort geben konnte, w eshalb die in den Presseberichten genannte Anzahl Todesopfer von sechs Personen nicht m it seinen Angaben übereinstim m t, sonder lediglich er- klärt, die Pressem eldungen seien falsch, dass die Vorbringen in der Beschw erde keine Änderung der vorins- tanzlichen Erw ägungen bew irken können, dass das BFM som it in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass, befindet sich der Asylsuchende nicht im Besitz einer frem denpo- lizeilichen Aufenthaltsbew illigung und kann er auch nicht einen An- spruch auf eine solche geltend m achen, die Anordnung einer W egw ei- sung die gesetzliche R egelfolge des N ichteintretens auf ein Asylge- such ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG ), dass der Beschw erdeführer w eder über eine derartige Bew illigung noch einen Anspruch darauf verfügt, w eshalb die von der Vorinstanz ausgesprochene W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Be- stim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfra- gen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich S eite 9E -5991/2007 sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunfts- staat droht (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass zudem der Beschw erdeführer gem äss eigenen Aussagen in den acht bis neun M onaten Aufenthalt in M eiduguru keine Problem e ge- habt habe und der Verw eis, es seien im U m feld des W ahlkam pfes zahl- reiche Leute um s Leben gekom m en, nicht auf eine konkrete persönli- che G efährdung des Beschw erdeführers schliessen lässt, dass w eder die allgem eine Lage im H eim atland des Beschw erdefüh- rers noch individuelle G ründe gegen die Zum utbarkeit des W egw ei- sungsvollzuges sprechen, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vor- liegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch m öglich ist (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), dass der W egw eisungsvollzug som it als zulässig, zum utbar und m ög- lich im Sinne von A rt. 14a Abs. 2-4 AN AG zu erachten ist, dass die angefochtene Verfügung, da diese w eder Bundesrecht ver- letzt noch unangem essen ist und der rechtserhebliche Sachverhalt von der Vorinstanz richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. A rt. 106 AsylG ), zu bestätigen und die Beschw erde daher abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten in der H öhe von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 10E -5991/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D er Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskas- se zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (vorab per Telefax durch Verm ittlung _______, Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz (N _______; vorab per Telefax) - Y._______per Telefax D er vorsitzender R ichter: D er G erichtsschreiber: Kurt G ysi C hristoph Berger Versand: S eite 11