<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2002.00071</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106881&amp;W10_KEY=4467145&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2002.00071</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.10.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 1999</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Privat- oder Geschäftsvermögen<br/><br/>Streitig war die Abzugsfähigkeit der Unterhaltskosten einer Liegenschaft, die im Gesamteigentum von drei Anwälten einer Anwaltsgemeinschaft von total vier Partnern steht. Der Personenkreis der Anwaltsgemeinschaft und jener der Eigentümergemeinschaft ist somit nicht identisch. Ferner ist die Liegenschaft nicht in den Geschäftsbüchern der Anwaltsgemeinschaft aufgeführt. Vielmehr wird sie von den Eigentümern der Anwaltsgemeinschaft zu einem marktüblichen Mietzins zur Nutzung als Geschäftslokalität überlassen. Die Liegenschaft ist daher als Privatvermögen des Pflichtigen zu würdigen und nicht als Geschäftsvermögen der Anwaltsgemeinschaft.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN">ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGENTÃMERGEMEINSCHAFT">EIGENTÃMERGEMEINSCHAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESELLSCHAFTSVERMÃGEN">GESELLSCHAFTSVERMÃGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HARMONISIERUNGSBESCHWERDE">HARMONISIERUNGSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIEGENSCHAFTENUNTERHALT">LIEGENSCHAFTENUNTERHALT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MARKTÃBLICHER MIETZINS">MARKTÃBLICHER MIETZINS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NUTZER">NUTZER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATVERMÃGEN">PRIVATVERMÃGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SYSTEMWECHSEL">SYSTEMWECHSEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: VERMÃGENSSTEUER">VERMÃGENSSTEUER</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 18 lit. III StG</span><br/><span class="gerade">Art. 69 lit. IV StHG</span><br/><span class="ungerade">Art. 69 lit. V StHG</span><br/><span class="gerade">Art. 72 lit. I StHG</span><br/><span class="ungerade">§ 3 lit. a) VV StHG 69</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2002 Nr. 97</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. A ist unter anderem zusammen mit C und D in X in der Anwaltsgemeinschaft E als Rechtsanwalt tÃ¤tig. Die drei AnwÃ¤lte schlossen am 29. November 1996 einen Gesellschaftsvertrag, worin sich C verpflichtete, die in seinem Eigentum stehende Liegenschaft K-strasse in X in die Gesellschaft einzubringen. Die beiden andern Gesellschafter verpflich­teten sich zur Zahlung je eines Drittels des Einbringungspreises der Liegenschaft von Fr. 1'500'000.-, d.h. von je Fr. 500'000.-. Mit Vertrag vom 29. September 1997 vermie­teten die drei Gesellschafter die nunmehr in ihrem Gesamteigentum stehende Liegenschaft zu einem jÃ¤hrlichen Mietzins von Fr. 81'000.- an die Anwaltsgemeinschaft E. Im Jahr 1998 trat F als weiteres Mitglied in diese Anwaltsgemeinschaft ein.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der SteuererklÃ¤rung 1999 B deklarierte A seinen Anteil an der erwÃ¤hnten Liegen­schaft als PrivatvermÃ¶gen und brachte die im Jahr 1998 angefallenen aus­serordentlichen Lie­genschaftsunterhaltskosten von Fr. 8'485.- in Abzug. DemgegenÃ¼ber wÃ¼rdigte das kan­tonale Steueramt die Liegenschaft als dem GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen zugehÃ¶rig. Auf dieser Grund­lage schÃ¤tzte es A mit EinschÃ¤tzungs- und Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2001 bzw. 28. Januar 2002 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 128'500.- (ZÃ¼rich und Gesamt) sowie einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 23'000.- (ZÃ¼rich) bzw. Fr. 26'000.- (Gesamt) ein.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Die Steuerrekurskommission III wies den hiergegen gerichteten Rekurs des Pflich­tigen am 28. Mai 2002 ab. Eine Kommissionsminderheit vertrat die Auffassung, die fragliche Liegenschaft bilde PrivatvermÃ¶gen, weshalb das Rechtsmittel gutzuheissen sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Mit Beschwerde vom 10. September 2002 liess der Pflichtige dem Verwaltungs­­­gericht beantragen, es sei das steuerbare Einkommen um die ausserordentlichen Unterhaltskosten von Fr. 8'485.- auf Fr. 120'100.- herabzusetzen. Ausserdem verlangte er die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission III auf Vernehmlassung verzichtete, schloss das kantonale Steueramt auf Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der zustÃ¤ndige Einzelrichter Ã¼berwies die Sache der 2. Kammer zur Entscheidung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. In der Steuerperiode 1999 werden im Jahr 1998 angefallene Unterhaltskosten fÃ¼r Liegenschaften im PrivatvermÃ¶gen, soweit sie den Pauschalabzug von 20 % Ã¼bersteigen, als ausserordentliche Aufwendungen grundsÃ¤tzlich zum Abzug zugelassen (§ 3 lit. a Satz 1 der Verordnung des Regierungsrats vom 14. Oktober 1998 [OS 54, 718] Ã¼ber den Vollzug von Art. 69 des Bundesgesetzes Ã¼ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 [StHG] in Verbindung mit Art. 69 Abs. 4 und 5 StHG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass die Aufwendungen des Pflichtigen fÃ¼r die im Gesamteigentum stehende Liegenschaft in X im Sinn der erwÃ¤hnten Bestim­mungen ausserordentlicher Natur sind und daher insofern in der vorliegenden Steuerperio­de abzugs­fÃ¤hig wÃ¤ren. Streitig ist nur, ob die Liegenschaft zum PrivatvermÃ¶gen zu rechnen ist, wie der Pflichtige behauptet, oder ob sie dessen GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen als selbstÃ¤ndig er­wer­ben­der Rechtsanwalt zugehÃ¶rt, wie das kantonale Steueramt im Einklang mit dem angefoch­tenen Entscheid geltend macht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Als GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen gelten nach § 18 Abs. 3 Satz 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle VermÃ¶genswerte, die ganz oder vorwiegend der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit dienen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Die Zuordnung alternativer WirtschaftsgÃ¼ter â wie der streitbetroffenen Liegenschaft â zum GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen hat nach Lehre und Rechtsprechung im Einzelfall unter WÃ¼rdigung der gesamten UmstÃ¤nde zu erfolgen. Abzustellen ist dabei auf die aktuelle tech­nisch-wirtschaftliche Funktion eines Wirtschaftsguts. Wenn ein solches Gut im Beurteilungszeitpunkt objektiv erkennbar fÃ¼r GeschÃ¤ftszwecke verwendet wird bzw. der selbstÃ¤ndigen ErwerbstÃ¤tigkeit tatsÃ¤chlich dient, so bildet es unabhÃ¤ngig von der Herkunft der Mittel oder vom Erwerbsmotiv GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen (Markus Reich, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/1, Basel/Frankfurt am Main 1997, Art. 8 N. 48 mit Hinweisen auf die bundes- und verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung). Allerdings kÃ¶nnen grund­sÃ¤tzlich nur solche Werte GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen sein, welche sich im Eigentum des In­habers bzw. der Gesellschafter des Personenunternehmens befinden, es sei denn, diese Personen kÃ¶nnten tatsÃ¤chlich wie EigentÃ¼mer Ã¼ber den VermÃ¶­gensgegenstand verfÃ¼gen (vgl. Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2002, Art. 18 N. 127 ff., und Markus Reich, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel/Genf/­MÃ¼n­chen 2000, Art. 18 DBG N. 46, je mit Verweisungen). Im Rahmen der anzustellenden WÃ¼rdigung ist schliesslich der Wille des Steuerpflichtigen mitzuberÃ¼cksichtigen, wie er aus objektivierter â ausdrÃ¼cklicher oder stillschweigender â Willenskundgebung hervorgeht. Der buchmÃ¤ssigen Behandlung kommt dann gewichtige Bedeutung zu, wenn die buchhal­terische Darstel­lung mit den tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen in Einklang steht (RB 1982 Nr. 61; vgl. auch Locher, Art. 18 N. 135 f.). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die Liegenschaft K-strasse in X dient der Anwaltsgemeinschaft E, welche aus den Gesellschaftern A, C, D und F gebildet wird, als GeschÃ¤ftslokalitÃ¤t. Insoweit wÃ¼rde die ausschliesslich geschÃ¤ftliche Nutzung der Liegenschaft klar fÃ¼r deren ZugehÃ¶rigkeit zum Ge­schÃ¤ftsvermÃ¶gen sprechen. Indessen befindet sich die Liegenschaft nicht im Eigentum aller vier Gesellschafter der Anwaltsgemeinschaft. Sie steht lediglich im Eigentum von A, C und D. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Fallen aber der Personenkreis der Anwaltsgemeinschaft und derjenige der EigentÃ¼merschaft auseinander, kann der Tatsache, dass die Liegenschaft von der Anwaltsgemeinschaft geschÃ¤ftlich genutzt wird, keine besondere Bedeutung zukommen, sondern erweist sich dieses Kriterium bloss als eines unter anderen. Bei dieser Sachlage geht es jedenfalls nicht an, bloss aus dem Umstand, dass drei von vier Gesellschaftern der Anwaltsgemeinschaft EigentÃ¼mer der Liegenschaft sind, abzuleiten, diese werde gemischt genutzt â nÃ¤mlich geschÃ¤ftlich von den EigentÃ¼mern und privat von der NichteigentÃ¼merin â und diene, weil mehr Gesellschafter EigentÃ¼mer als NichteigentÃ¼mer seien, Ã¼berwiegend der selbstÃ¤n­digen ErwerbstÃ¤tigkeit dieser Personen. Vielmehr muss in einem derartigen Fall unter AbwÃ¤gung aller erheblichen UmstÃ¤nde die objektivierte Willenskundgebung des Pflichtigen ermittelt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In diesem Licht betrachtet spricht die Tatsache, dass die LiegenschaftseigentÃ¼mer die Liegenschaft der Anwaltsgemeinschaft nicht unentgeltlich Ã¼berlassen, sondern zu einem bestimmten, unstreitig marktÃ¼blichen Mietzins vermietet haben, objektiv dafÃ¼r, dass sie die Liegenschaft ihrem PrivatvermÃ¶gen zugerechnet haben wollten. In Ãbereinstimmung damit ist die Liegenschaft nicht in die GeschÃ¤ftsbÃ¼cher der Anwaltsgemeinschaft aufgenommen oder vom Pflichtigen als GeschÃ¤ftsvermÃ¶gen bezeichnet bzw. deklariert wor­den. Steht infolgedessen die buchmÃ¤ssige Darstellung nicht in Widerspruch, sondern vielmehr im Einklang mit den tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen, kommt ihr gewichtige Bedeutung zu. Dagegen vermag die Tatsache allein, dass die Liegenschaft unter anderem auch von den LiegenschaftseigentÃ¼mern geschÃ¤ftlich genutzt wird, nicht aufzukommen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Unter AbwÃ¤gung aller UmstÃ¤nde ist somit die Liegenschaft K-strasse in X als PrivatvermÃ¶gen des Pflichtigen zu wÃ¼rdigen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Demzufolge erweisen sich die Aufwendungen des Pflichtigen im Jahr 1998 fÃ¼r die erwÃ¤hnte Liegenschaft von Fr. 8'485.- im Sinn von § 3 lit. a Satz 1 der regierungsrÃ¤tlichen Verordnung vom 14. Oktober 1998 in Verbindung mit Art. 69 Abs. 4 und 5 StHG als ausserordentlich und sind daher in der Steuerperiode 1999 abzugsfÃ¤hig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das fÃ¼hrt zur Gutheissung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG). Dieser hat den BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung zu entrichten (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Der vorliegende Entscheid betrifft einen Sachverhalt, der in die Zeit der in Art. 72 Abs. 1 StHG vorgesehenen achtjÃ¤hrigen, am 31. Dezember 2000 abgelaufenen Frist zur An­passung der kantonalen Gesetzgebung an das Steuerharmonisierungsgesetz fÃ¤llt. WÃ¤hrend der Ãbergangsfrist sind die Vorschriften dieses Gesetzes nicht anwendbar, und zwar selbst dann, wenn der Kanton sein Steuerrecht bereits an das Gesetz angepasst hat (BGE 123 II 588 E. 2d S. 587). Die in Art. 73 StHG gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide vorgesehene Ver­wal­tungsgerichtsbeschwerde ist somit zur ÃberprÃ¼fung der Anwen­­dung des kantonalen Ste­u­er­rechts selbst dann nicht vor dem 1. Januar 2001 zulÃ¤ssig, wenn das kantonale Recht dem Steuerharmonisierungsgesetz bei dessen Inkrafttreten bereits entspricht oder diesem spÃ¤ter, jedoch vor dem 1. Januar 2001, angepasst wird. WÃ¤hrend der Ãbergangsfrist sind bei der Rechtsanwendung somit einzig die Schranken der verfassungsmÃ¤ssigen Rechte zu beachten, deren Verletzung mit staatsrechtlicher Beschwerde zu rÃ¼gen ist (Art. 84 Abs. 1 lit. a des Bun­desgesetzes Ã¼ber die Organisation der Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die entschiedene Sache liegt jedoch insofern anders, als sich der Gesetzgeber selber Ã¼ber die Anpassungsfrist von Art. 72 Abs. 1 StHG hinweggesetzt hat (siehe vorstehend Er­wÃ¤gung 1). Unter den gegebenen besonderen UmstÃ¤nden kÃ¶nnte vertreten werden, dass aus­nahmsweise die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Sinn von Art. 73 StHG bzw. § 154 Abs. 1 StG zulÃ¤ssig wÃ¤re. DarÃ¼ber hat aber das Bundesgericht zu befinden. Das Verwaltungs­gericht begnÃ¼gt sich deshalb mit dem vorliegenden Hinweis an die Parteien und verzich­tet auf eine entsprechende Rechtsmittelbelehrung im nachfolgenden Entscheiddispositiv.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird fÃ¼r die Steuerperiode 1999 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 120'100.- (ZÃ¼rich und Gesamt) sowie einem steuerbaren VermÃ¶gen von Fr. 23'000.- (ZÃ¼rich) bzw. Fr. 26'000.- (Gesamt) ein­geschÃ¤tzt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2.<span> </span>Die Rekurskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>