Abkommen vom 11. Juli 1995 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Staat Katar über den Luftlinienverkehr (mit Anhang) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101"/><FRBRdate date="2006-11-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1995-07-11" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-05-30" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.748.127.196.56"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 11. Juli 1995 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Staat Katar über den Luftlinienverkehr (mit Anhang)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 11 juillet 1995 entre la Confédération suisse et l'Etat du Qatar relatif au trafic aérien de lignes (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo dell' 11 luglio 1995 tra la Confederazione Svizzera e lo Stato del Qatar concernente il traffico aereo di linea (con all.)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de"/><FRBRdate date="2006-11-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1995-07-11" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-05-30" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de/xml"/><FRBRdate date="2006-11-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1995-07-11" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-05-30" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.748.127.196.56 </docNumber></p><p> AS <b>2005 </b>181</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<i><authorialNote><p> Der Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung.</p></authorialNote></i></p><p><docTitle>Abkommen <br/>zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft <br/>und dem Staat Katar über den Luftlinienverkehr</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 11. Juli 1995</p><p>In Kraft getreten durch Notenaustausch am 30. Mai 2002</p><p> (Stand am 1. November 2006)</p></preface><preamble><p>Da die Schweiz <br/>und <br/>der Staat Katar</p><p>Vertragsparteien des am 7. Dezember 1944<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/63/1377_1378_1381" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.0</b></ref></p></authorialNote> in Chikago zur Unterzeichnung aufgelegten Übereinkommens über die internationale Zivilluftfahrt sind,</p><p>um die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiete des Luftverkehrs zu entwickeln, und</p><p>um für den Luftlinienverkehr die notwendigen Grundlage zu schaffen,</p><p>haben der Schweizerische Bundesrat und die Regierung des Staates Katar</p><p>ihre zu diesem Zweck gehörig ausgewiesenen Bevollmächtigten bezeichnet,</p><p>die Folgendes vereinbart haben:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Begriffe</heading><paragraph eId="art_1/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_1/para_1/listintro">Für die Anwendung dieses Abkommens und seines Anhanges bedeuten:</listIntroduction><item eId="art_1/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>der Ausdruck «Übereinkommen» das am 7. Dezember 1944 in Chikago zur Unterzeichnung aufgelegte Übereinkommen über die internationale Zivilluftfahrt, einschliesslich jedes nach Artikel 90 dieses Übereinkommens angenommenen Anhangs und aller nach Artikel 90 und 94 angenommener Änderungen der Anhänge oder des Übereinkommens, soweit diese Anhänge und Änderungen für beide Vertragsparteien anwendbar sind;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>der Ausdruck «Luftfahrtbehörden» im Fall der Schweiz, das Bundesamt für Zivilluftfahrt und im Fall des Staates Katar, der Minister für Kommunikation und Verkehr oder in beiden Fällen jede Person oder Organisation, die ermächtigt ist, die gegenwärtig diesen Behörden obliegenden Aufgaben auszuüben;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Der Ausdruck «bezeichnetes Unternehmen» ein Luftverkehrsunternehmen, das eine der Vertragsparteien nach Artikel 6 dieses Abkommens bezeichnet hat, um die vereinbarten Luftverkehrslinien zu betreiben;</p></item><item eId="art_1/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>der Ausdruck «Tarif» die Preise, die für die Beförderung von Fluggästen, Gepäck und Fracht bezahlt werden müssen, sowie die Bedingungen, unter welchen sie anzuwenden sind, einschliesslich Kommissionen und andere zusätzliche Entschädigungen für die Vermittlung oder den Verkauf von Beförderungsscheinen, ausgenommen Entschädigungen und Bedingungen für die Beförderung von Postsendungen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>2.</num><content><p>Der Anhang ist Bestandteil dieses Abkommens. Jede Bezugnahme auf das Abkommen schliesst den Anhang mit ein, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Erteilung von Rechten</heading><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei gewährt der anderen Vertragspartei die in diesem Abkommen festgelegten Rechte für die Errichtung von Luftverkehrslinien auf den in den Linienplänen des Anhanges festgelegten Strecken. Diese Linien und Strecken werden nachstehend «vereinbarte Linien» und «festgelegte Strecken» genannt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_2/listintro">Unter Vorbehalt der Bestimmungen dieses Abkommens geniesst das von jeder Vertragspartei bezeichnete Unternehmen beim Betrieb internationaler Luftverkehrslinien:</listIntroduction><item eId="art_2/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>das Recht, das Gebiet der anderen Vertragspartei ohne Landung zu überfliegen;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>das Recht, auf dem genannten Gebiet nicht gewerbsmässige Landungen vorzunehmen;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>das Recht, auf dem genannten Gebiet an den im Anhang zu diesem Abkommen festgelegten Punkten Fluggäste, Gepäck, Fracht und Postsendungen aufzunehmen und abzusetzen, die für Punkte im Gebiet der anderen Vertragspartei bestimmt sind oder von solchen Punkten kommen;</p></item><item eId="art_2/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>das Recht, auf dem Gebiet von dritten Staaten an den im Anhang zu diesem Abkommen festgelegten Punkten Fluggäste, Gepäck, Fracht und Postsendungen aufzunehmen und abzusetzen, die für die im Anhang zu diesem Abkommen festgelegten Punkte im Gebiet der anderen Vertragspartei bestimmt sind oder von solchen Punkten kommen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>Keine Bestimmung dieses Artikels berechtigt das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei, auf dem Gebiet der anderen Vertragspartei gegen Entgelt Fluggäste, Gepäck, Fracht und Postsendungen aufzunehmen, die nach einem anderen Punkt im Gebiet dieser anderen Vertragspartei bestimmt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_4"><num>4.</num><content><p>Wenn das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei aufgrund eines bewaffneten Konfliktes, politischer Unruhen oder Entwicklungen oder besonderer und ungewöhnlicher Umstände nicht in der Lage ist, eine Linie auf der üblicherweise beflogenen Strecke zu betreiben, so bemüht sich die andere Vertragspartei, die Weiterführung einer solchen Linie durch entsprechende Anpassungen der Strecke zu erleichtern sowie während dieser Zeit die notwendigen Rechte zur Erleichterung eines lebensfähigen Betriebes zu gewähren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Ausübung der Rechte</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Die bezeichneten Unternehmen haben für den Betrieb der vereinbarten Linien zwischen den Gebieten der Vertragsparteien gleiche und angemessene Möglichkeiten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Das bezeichnete Unternehmen jeder Vertragspartei nimmt Rücksicht auf die Interessen des bezeichneten Unternehmens der anderen Vertragspartei, um die vereinbarten Linien dieses letztgenannten Unternehmens nicht ungerechtfertigt zu beeinträchtigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vereinbarten Linien haben als wesentliches Ziel, ein Beförderungsangebot zu gewährleisten, das der Verkehrsnachfrage zwischen dem Gebiet der Vertragspartei, die das Unternehmen bezeichnet hat, und den auf den festgelegten Strecken angeflogenen Punkten entspricht.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_3/para_4/listintro">Das Recht jedes bezeichneten Unternehmens, zwischen dem Gebiet der anderen Vertragspartei und den Gebieten dritter Staaten im internationalen Verkehr Beförderungen auszuführen, muss in Übereinstimmung mit den allgemeinen, durch die beiden Vertragsparteien bestätigten Grundsätzen einer normalen Entwicklung ausgeübt werden und unter der Voraussetzung, dass das Beförderungsangebot angepasst ist:</listIntroduction><item eId="art_3/para_4/lbl_a"><num>a) </num><p>der Verkehrsnachfrage von und nach dem Gebiet der Vertragspartei, die das Unternehmen bezeichnet hat;</p></item><item eId="art_3/para_4/lbl_b"><num>b) </num><p>der Verkehrsnachfrage der durchquerten Gebiete, unter Berücksichtigung der örtlichen und regionalen Linien;</p></item><item eId="art_3/para_4/lbl_c"><num>c) </num><p>den Erfordernissen eines wirtschaftlichen Betriebes der vereinbarten Linien.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_5"><num>5.</num><content><p>Keine Vertragspartei beschränkt einseitig den Betrieb des bezeichneten Unternehmens der anderen Vertragspartei, ausgenommen aufgrund der Bestimmungen dieses Abkommens oder einheitlicher Bedingungen, die sich aus dem Übereinkommen ergeben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Anwendung von Gesetzen und Verordnungen</heading><paragraph eId="art_4/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Gesetze und Verordnungen einer Vertragspartei, die in ihrem Gebiet den Einflug und den Wegflug der in der internationalen Luftfahrt verwendeten Luftfahrzeuge oder die Flüge dieser Luftfahrzeuge über dem genannten Gebiet regeln, sind auf das bezeichnete Unternehmen der anderen Vertragspartei anwendbar.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Gesetze und Verordnungen einer Vertragspartei, die die Einreise in ihr Gebiet, den Aufenthalt und die Ausreise von Fluggästen, Besatzungen, Gepäck, Fracht oder Postsendungen regeln – wie namentlich diejenigen über die Formalitäten für die Einreise, die Ausreise, die Auswanderung und die Einwanderung, über den Zoll und die gesundheitspolizeilichen Massnahmen – sind auf die Fluggäste, Besatzungen, Gepäck, Fracht oder Postsendungen, die durch die Luftfahrzeuge des bezeichneten Unternehmens der anderen Vertragspartei befördert werden, anwendbar, während diese Personen und Sachen sich in dem genannten Gebiet befinden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_4/para_3"><num>3.</num><content><p>Keine Vertragspartei darf ihrem eigenen Unternehmen im Vergleich mit dem bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei bei der Anwendung der in diesem Artikel erwähnten Gesetze und Verordnungen eine Vorzugsstellung einräumen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Sicherheit der Luftfahrt</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Vertragsparteien bekräftigen, in Übereinstimmung mit ihren Rechten und Pflichten nach internationalem Recht, dass ihre gegenseitige Verpflichtung, die Sicherheit der Zivilluftfahrt gegen widerrechtliche Eingriffe zu schützen, Bestandteil dieses Abkommens bildet. Ohne die Gesamtheit ihrer Rechte und Pflichten nach internationalem Recht zu beschränken, handeln die Vertragsparteien insbesondere in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Abkommens über strafbare und bestimmte andere an Bord von Luftfahrzeugen begangene Handlungen, unterzeichnet am 14. September 1963<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1971/312_316_316" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.1</b></ref></p></authorialNote> in Tokio, den Bestimmungen des Übereinkommens zur Bekämpfung der widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen, unterzeichnet am 16. Dezember 1970<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1971/1513_1508_1509" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.2</b></ref></p></authorialNote> in Den Haag sowie den Bestimmungen des Übereinkommens zur Bekämpfung widerrechtlicher Handlungen gegen die Sicherheit der Zivilluftfahrt, unterzeichnet am 23. September 1971<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1978/462_462_462" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.3</b></ref></p></authorialNote> in Montreal sowie den Bestimmungen des dazugehörigen Zusatzprotokolls zur Bekämpfung gewalttätiger Handlungen auf Flughäfen die der internationalen Zivilluftfahrt dienen, unterzeichnet am 24. Februar 1988<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1990/1935_1935_1935" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.748.710.31</b></ref></p></authorialNote> in Montreal.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Vertragsparteien gewähren sich gegenseitig auf Ersuchen hin jede erforderliche Unterstützung, um Handlungen zur widerrechtlichen Inbesitznahme von Luftfahrzeugen sowie andere widerrechtliche Handlungen gegen die Sicherheit solcher Luftfahrzeuge, ihrer Fluggäste und Besatzungsmitglieder, gegen Flughäfen und Einrichtungen der Flugsicherung sowie jede andere Bedrohung der Sicherheit der Zivilluftfahrt zu verhindern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Vertragsparteien handeln in ihren gegenseitigen Beziehungen in Übereinstimmung mit den von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation aufgestellten und als Anhänge zum Übereinkommen bezeichneten Sicherheitsbestimmungen, soweit solche Sicherheitsbestimmungen für die Vertragsparteien anwendbar sind. Sie verlangen, dass bei ihnen eingetragene Luftfahrzeughalter oder Luftfahrzeughalter, die den Hauptsitz ihrer geschäftlichen Beziehungen oder ihren dauernden Aufenthalt in ihrem Gebiet haben und Flughafenhalter in ihrem Gebiet in Übereinstimmung mit solchen Bestimmungen über die Sicherheit der Luftfahrt handeln.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei erklärt sich damit einverstanden, dass solche Luftfahrzeughalter zur Einhaltung der in Absatz 3 dieses Artikels enthaltenen Bestimmungen über die Sicherheit der Luftfahrt aufgefordert werden, die von der anderen Vertragspartei für die Einreise in ihr Gebiet, die Ausreise oder den Aufenthalt im Gebiet dieser anderen Vertragspartei verlangt werden. Jede Vertragspartei stellt sicher, dass in ihrem Gebiet zweckmässige Massnahmen wirkungsvoll angewandt werden, um Luftfahrzeuge zu schützen und Fluggäste, Besatzungsmitglieder, Handgepäck, Gepäck, Fracht und Bordvorräte vor und während des Besteigens der Luftfahrzeuge oder der Beladung zu kontrollieren. Jede Vertragspartei überprüft des weitern wohlwollend jedes Begehren der anderen Vertragspartei um vernünftige Sondersicherheitsmassnahmen, um eine bestimmte Gefahr abzuwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_5"><num>5.</num><content><p>Bei einem Zwischenfall oder der Gefahr eines Zwischenfalls für eine widerrechtliche Inbesitznahme eines zivilen Luftfahrzeuges oder bei anderen widerrechtlichen Handlungen gegen die Sicherheit solcher Luftfahrzeuge, ihrer Fluggäste und Besatzungsmitglieder, der Flughäfen oder Flugsicherungsanlagen unterstützen sich die beiden Vertragsparteien, indem sie den gegenseitigen Verkehr und andere zweckmässige Massnahmen erleichtern, die geeignet sind, einen solchen Zwischenfall oder eine solche Bedrohung schnell und sicher zu beenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Bezeichnung und Betriebsbewilligung</heading><paragraph eId="art_6/para_u1"><content><p>1.<authorialNote><p> Fassung gemäss der Änd. vom 9. Nov. 1998, in Kraft seit 17. Mai 2005  (AS <b>2005</b> 2456).</p></authorialNote>  Jede Vertragspartei hat das Recht, bis zu zwei Luftverkehrsunternehmen für den Betrieb der vereinbarten Linien zu bezeichnen. Diese Bezeichnung ist Gegenstand einer schriftlichen Anzeige zwischen den Luftfahrtbehörden der beiden Vertragsparteien.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Luftfahrtbehörden, die die Anzeige der Bezeichnung erhalten haben, erteilen unter Vorbehalt der Bestimmungen der Absätze 3 und 4 dieses Artikels dem von der anderen Vertragspartei bezeichneten Unternehmen ohne Verzug die notwendige Betriebsbewilligung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Luftfahrtbehörden der einen Vertragspartei können von dem Unternehmen, das die andere Vertragspartei bezeichnet hat, den Nachweis verlangen, dass es in der Lage ist, die Bedingungen zu erfüllen, die nach den von diesen Behörden üblicherweise angewandten Gesetzen und Verordnungen in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Übereinkommens für den Betrieb der internationalen Luftverkehrslinien vorgeschrieben werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei ist berechtigt, die in Absatz 2 dieses Artikels vorgesehene Betriebsbewilligung zu verweigern oder Bedingungen aufzustellen, die ihr für die Ausübung der in Artikel 2 dieses Abkommens festgelegten Rechte als nötig erscheinen, wenn die genannte Vertragspartei nicht den Beweis besitzt, dass der überwiegende Teil des Eigentums und die tatsächliche Verfügungsgewalt über dieses Unternehmen in den Händen der das Unternehmen bezeichnenden Vertragspartei liegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_5"><num>5.</num><content><p>Nach Empfang der in Absatz 2 dieses Artikels vorgesehenen Betriebsbewilligung kann das bezeichnete Unternehmen jederzeit die vereinbarten Linien betreiben, vorausgesetzt, dass Tarife in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Artikels 13 dieses Abkommens aufgestellt und in Kraft sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Widerruf und Aufhebung der Betriebsbewilligung</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei hat das Recht, eine Betriebsbewilligung für die Ausübung der in Artikel 2 dieses Abkommens festgelegten Rechte durch das bezeichnete Unternehmen der anderen Vertragspartei zu widerrufen oder vorübergehend aufzuheben oder die Ausübung dieser Rechte Bedingungen zu unterstellen, die sie als nötig erachtet,</p><blockList><item eId="art_7/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>wenn dieses Unternehmen nicht beweisen kann, dass der überwiegende Teil des Eigentums und die tatsächliche Verfügungsgewalt über dieses Unternehmen in den Händen der das Unternehmen bezeichnenden Vertragspartei oder deren Staatsangehörigen liegen, oder</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>wenn dieses Unternehmen Gesetze und Verordnungen der Vertragspartei, die diese Rechte gewährt hat, nicht befolgt oder in schwerer Weise missachtet hat, oder</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>wenn dieses Unternehmen die vereinbarten Linien nicht nach den in diesem Abkommen aufgestellten Bedingungen betreibt.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Ein solches Recht kann erst nach Beratung mit der anderen Vertragspartei ausgeübt werden, ausser wenn der Widerruf, das vorläufige Verbot oder die Auflage von Bedingungen, wie sie in Absatz 1 dieses Artikels vorgesehen sind, unmittelbar nötig sind, um neue Verstösse gegen Gesetze und Verordnungen zu verhüten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Anerkennung von Zeugnissen und Ausweisen</heading><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Lufttüchtigkeitszeugnisse, Fähigkeitszeugnisse und Ausweise, die von der einen Vertragspartei ausgestellt oder anerkannt worden sind, werden, so lange sie in Kraft sind, von der anderen Vertragspartei als gültig anerkannt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei behält sich indessen das Recht vor, für den Verkehr über ihrem eigenen Gebiet die von der anderen Vertragspartei oder von einem anderen Staat ihren eigenen Staatsangehörigen ausgestellten oder anerkannten Fähigkeitszeugnisse und Ausweise nicht als gültig anzuerkennen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8_bis"><num><b>Art. 8</b><sup>bis </sup><authorialNote><p> Eingefügt durch die Änd. vom 9. Nov. 1998, in Kraft seit 17. Mai 2005  (AS <b>2005</b> 2456).</p></authorialNote></num><heading>Technische Sicherheit</heading><paragraph eId="art_8_bis/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann jederzeit Beratungen über die von der anderen Vertragspartei aufrechterhaltenen Sicherheitsnormen bezüglich Besatzungen, Luftfahrzeugen und den Betrieb der Luftfahrzeuge verlangen. Solche Beratungen müssen innerhalb von dreissig (30) Tagen nach Erhalt des Gesuchs stattfinden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8_bis/para_2"><num>2.</num><content><p>Stellt eine Vertragspartei nach solchen Beratungen fest, dass die andere Vertragspartei die Sicherheitsstandards in irgendeinem Bereich, welche den Mindestanforderungen den zu dieser Zeit aufgrund des Übereinkommens festgelegten Standards entsprechen, nicht wirksam aufrechterhält und vollzieht, wird die erste Vertragspartei der anderen Vertragspartei diese Feststellungen und die notwendigen Schritte zur Erfüllung dieser Mindeststandards bekannt gegeben, und diese andere Vertragspartei hat geeignete Massnahmen zu ergreifen. Unterlässt es die andere Vertragspartei, geeignete Massnahmen innerhalb von fünfzehn (15) Tagen oder einer länger vereinbarter Zeitspanne zu ergreifen, berechtigt dies, Artikel 7 dieses Abkommens anzuwenden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8_bis/para_3"><num>3.</num><content><p>Ungeachtet der in Artikel 33 des Übereinkommens festgelegten Pflichten wird vereinbart, dass jedes Luftfahrzeug, das von einem Unternehmen oder von Unternehmen einer Vertragspartei für Dienste von und nach dem Gebiet der anderen Vertragspartei betrieben wird, während es sich im Gebiet dieser anderen Vertragspartei aufhält, von den ermächtigten Vertretern dieser anderen Vertragspartei an Bord oder um das Luftfahrzeug herum bezüglich der Gültigkeit der Luftfahrzeugdokumente und der Ausweise der Besatzung sowie dem sichtbaren Zustand des Luftfahrzeuges und seiner Ausrüstung überprüft werden kann (in diesem Artikel «Rampinspektion» genannt), vorausgesetzt, dass die Überprüfung keine ungebührliche Verzögerung mit sich bringt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8_bis/para_4"><num>4.</num><content><p>Wenn eine solche Rampinspektion oder mehrere solche Rampinspektionen Anlass zu ernsten Bedenken geben, dass</p><blockList><item eId="art_8_bis/para_4/lbl_a"><num>a) </num><p>ein Luftfahrzeug oder der Betrieb eines Luftfahrzeuges nicht nach den im Übereinkommen aufgestellten Mindestanforderungen betrieben wird, oder</p></item><item eId="art_8_bis/para_4/lbl_b"><num>b) </num><p>ein Mangel an tatsächlichem Unterhalt und am Vollzug der im Übereinkommen aufgestellten Sicherheitsanforderungen besteht,</p></item></blockList><p>steht es der Vertragspartei, welche die Inspektion ausführt, in Übereinstimmung mit Artikel 33 des Übereinkommens frei anzunehmen, dass die Anforderungen, unter welchen die Zeugnisse oder Ausweise für dieses Luftfahrzeug oder für die Besatzung dieses Luftfahrzeuges ausgestellt oder anerkannt worden sind oder die Anforderungen, unter welchen dieses Luftfahrzeug betrieben wird, nicht den Mindestanforderungen entsprechen oder höher sind als diejenigen, welche in Übereinstimmung mit dem Übereinkommen aufgestellt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8_bis/para_5"><num>5.</num><content><p>Für den Fall, dass der Zutritt für eine Rampinspektion eines Luftfahrzeuges, das von einem Unternehmen oder Unternehmen einer Vertragspartei in Übereinstimmung mit dem vorstehenden Absatz 3 hiervor betrieben wird, von Vertretern dieses Unternehmens oder von Unternehmen verweigert wird, steht es der anderen Vertragspartei frei anzunehmen, dass ernsthafte Bedenken der im vorstehenden Absatz 4 hiervor erwähnten Art vorhanden sind und die in diesem Absatz vorgesehenen Schlussfolgerungen ziehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8_bis/para_6"><num>6.</num><content><p>Jede Vertragspartei behält sich vor, die Betriebsbewilligung eines Unternehmens oder von Unternehmen der anderen Vertragspartei sofort vorübergehend aufzuheben oder abzuändern, wenn die erste Vertragspartei aufgrund einer Rampinspektion, einer Beratung oder anderweitig zum Schluss kommt, dass dringende Massnahmen für die Sicherheit des Flugbetriebes erforderlich sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8_bis/para_7"><num>7.</num><content><p>Alle in Übereinstimmung mit den vorstehenden Absätzen 2 oder 6 von einer Vertragspartei ergriffenen Massnahmen werden aufgehoben, sobald die Gründe, welche die Massnahmen ausgelöst haben, nicht mehr gegeben sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Befreiung von Abgaben und Gebühren</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vom bezeichneten Unternehmen einer Vertragspartei auf internationalen Linien eingesetzten Luftfahrzeuge sowie ihre ordentliche Ausrüstung, ihre Vorräte an Treib- und Schmierstoffen und ihre Bordvorräte, einschliesslich Lebensmittel, Getränke und Tabak, sind beim Eintritt in das Gebiet der anderen Vertragspartei von allen Abgaben oder Gebühren befreit, vorausgesetzt, dass diese Ausrüstung und diese Vorräte an Bord der Luftfahrzeuge bleiben, bis sie wieder ausgeführt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_9/para_2/listintro">Von den gleichen Abgaben und Gebühren, ausgenommen das Entgelt für erbrachte Dienstleistungen, sind ebenfalls befreit:</listIntroduction><item eId="art_9/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die Bordvorräte, die im Gebiet einer Vertragspartei innerhalb der von den Behörden dieser Vertragspartei festgesetzten Grenzen an Bord genommen werden und zum Verbrauch an Bord der Luftfahrzeuge bestimmt sind, die vom bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei auf internationalen Linien eingesetzt werden;</p></item><item eId="art_9/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die Ersatzteile und die ordentliche Bordausrüstung, die in das Gebiet einer der Vertragsparteien für den Unterhalt oder die Instandsetzung der auf internationalen Linien eingesetzten Luftfahrzeuge eingeführt werden;</p></item><item eId="art_9/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>die Treib- und Schmierstoffe, die für die Versorgung der Luftfahrzeuge bestimmt sind, die durch das Unternehmen der anderen Vertragspartei auf internationalen Linien eingesetzt werden, selbst wenn diese Vorräte auf demjenigen Teil der Reise verbraucht werden müssen, der über dem Gebiet der Vertragspartei ausgeführt wird, in dem sie an Bord genommen worden sind.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_3"><num>3.</num><content><p>Die ordentliche Bordausrüstung sowie die Sachen und Vorräte, die sich an Bord der vom bezeichneten Unternehmen einer Vertragspartei eingesetzten Luftfahrzeuge befinden, können im Gebiet der anderen Vertragspartei nur mit Zustimmung der Zollbehörden dieses Gebietes ausgeladen werden. In diesem Fall können sie unter die Aufsicht der genannten Behörden gestellt werden, bis sie wieder ausgeführt werden oder bis darüber in Übereinstimmung mit den Zollvorschriften in anderer Weise verfügt worden ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_4"><num>4.</num><content><p>Die in diesem Artikel vorgesehene Befreiung kommt auch in denjenigen Fällen zur Anwendung, in denen das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei mit einem oder mehreren anderen Unternehmen Vereinbarungen abgeschlossen hat über die Leihe der in den Absätzen 1 und 2 dieses Artikels aufgeführten Gegenstände oder deren Überführung ins Gebiet der anderen Vertragspartei. Voraussetzung dazu ist, dass diesem oder diesen anderen Unternehmen von dieser anderen Vertragspartei ebenfalls eine solche Befreiung gewährt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Benützungsgebühren</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt nach besten Kräften sicher, dass Benützungsgebühren, die sie dem bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei auferlegt oder die sie durch ihre zuständigen Behörden auferlegen lässt, gerecht und vernünftig sind. Sie beruhen auf gesunden Wirtschaftlichkeitsgrundsätzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Gebühren für die Benützung von Flughäfen, von Flugsicherungseinrichtungen oder Dienstleistungen, die eine Vertragspartei dem bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei zur Verfügung stellt, sind nicht höher als diejenigen, welche für die Luftfahrzeuge des eigenen Landes, die auf vergleichbaren internationalen Linien eingesetzt werden, zu entrichten sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Geschäftstätigkeit</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><p>Das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei hat das Recht, im Gebiet der anderen Vertragspartei angemessene Vertretungen aufrechtzuerhalten. Diese Vertretungen können Verwaltungs-, Betriebs- und technisches Personal umfassen; dieses setzt sich aus versetzten oder aus örtlich angestellten Beschäftigten zusammen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><p>Für die Geschäftstätigkeit gilt der Grundsatz des Gegenrechts. Die zuständigen Behörden jeder Vertragspartei lassen den Vertretungen des bezeichneten Unternehmens der anderen Vertragspartei die für einen ordnungsgemässen Betrieb erforderliche Unterstützung zukommen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>3.</num><content><p>In Übereinstimmung mit den nationalen Gesetzen und Verordnungen räumt jede Vertragspartei dem bezeichneten Unternehmen der anderen Vertragspartei das Recht ein, sich am Verkauf von Beförderungsscheinen in ihrem Gebiet unmittelbar oder mittels Agenten zu beteiligen. Jedes Unternehmen ist berechtigt, solche Beförderungsscheine zu verkaufen, und jedermann kann solche Beförderungsscheine in der Währung jenes Gebietes oder in frei konvertierbaren Währungen anderer Staaten erwerben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Umrechnung und Überweisung von Erträgen</heading><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Jedes bezeichnete Unternehmen hat das Recht, Einnahmenüberschüsse, die in einem vernünftigen Verhältnis zur Beförderung von Fluggästen, Gepäck, Fracht und Postsendungen stehen, zum amtlichen Kurs umzurechnen und in sein Land zu überweisen. Ist der Zahlungsverkehr zwischen den Vertragsparteien durch ein besonderes Abkommen geregelt, so ist dieses anwendbar.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Tarife</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Die Tarife, die jedes bezeichnete Unternehmen in Zusammenhang mit Beförderungen von oder nach dem Gebiet der anderen Vertragspartei anzuwenden hat, sind in vernünftiger Höhe festzusetzen, wobei alle bestimmenden Einflüsse, einschliesslich der Betriebskosten, eines vernünftigen Gewinnes, der besonderen Merkmale jeder Linie und der Tarife, die von anderen Luftverkehrsunternehmen angewandt werden, in Betracht zu ziehen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Die in Absatz 1 dieses Artikels erwähnten Tarife werden wenn möglich in gegenseitigem Einvernehmen von den bezeichneten Unternehmen der beiden Vertragsparteien und nach Beratung mit den anderen Luftverkehrsunternehmen, die ganz oder teilweise dieselbe Strecke befliegen, festgesetzt. Die bezeichneten Unternehmen haben dafür soweit als möglich das Tariffestsetzungsverfahren der internationalen Organisation anzuwenden, die in diesem Sachgebiet Vorschläge ausarbeitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>3.</num><content><p>Die so festgesetzten Tarife sind den Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei mindestens sechzig Tage vor dem für ihr Inkrafttreten vorgesehenen Zeitpunkt zur Genehmigung zu unterbreiten. In besonderen Fällen kann diese Frist unter Vorbehalt der Zustimmung der genannten Behörden verkürzt werden. Wenn weder die eine noch die andere der Luftfahrtbehörden innerhalb von dreissig Tagen nach Unterbreitung ihre Nichtgenehmigung bekannt gibt, sind diese Tarife als genehmigt zu betrachten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_4"><num>4.</num><content><p>Können die bezeichneten Unternehmen zu keiner Einigung gelangen oder wird ein Tarif von den Luftfahrtbehörden einer Vertragspartei nicht genehmigt, so werden sich die Luftfahrtbehörden der beiden Vertragsparteien bemühen, den Tarif in gegenseitigem Einvernehmen zu bestimmen. Solche Verhandlungen müssen innerhalb von dreissig Tagen beginnen, nachdem feststeht, dass sich die bezeichneten Unternehmen über einen Tarif nicht einigen können, oder nachdem die Luftfahrtbehörden einer Vertragspartei den Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei nicht Nichtgenehmigung der Tarife bekannt gegeben haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_5"><num>5.</num><content><p>Kommt dieses Einvernehmen nicht zustande, so wird die Meinungsverschiedenheit dem in Artikel 17 dieses Abkommens vorgesehenen Verfahren unterworfen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_6"><num>6.</num><content><p>Ein bereits festgesetzter Tarif bleibt in Kraft, bis ein neuer Tarif in Übereinstimmung mit den Bestimmungen dieses Artikels oder des Artikels 17 dieses Abkommens festgesetzt worden ist, jedoch höchstens während zwölf Monaten von dem Tag an, an dem die Luftfahrtbehörden einer Vertragspartei die Genehmigung verweigert haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_7"><num>7.</num><content><p>Die Luftfahrtbehörden jeder Vertragspartei bemühen sich sicherzustellen, dass die bezeichneten Unternehmen die den Luftfahrtbehörden der Vertragsparteien unterbreiteten und von diesen genehmigten Tarife einhalten und dass kein Unternehmen auf einem Teil dieser Tarife in irgendeiner Weise, direkt oder indirekt, unerlaubte Ermässigungen gewährt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Unterbreitung der Flugpläne</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei unterbreitet den Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei spätestens dreissig Tage vor Aufnahme des Betriebes der vereinbarten Linien die Flugpläne zur Genehmigung. Die gleiche Regelung findet auch auf spätere Änderungen der Flugpläne Anwendung.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Für Verdichtungsflüge, die das bezeichnete Unternehmen einer Vertragspartei ausserhalb des genehmigten Flugplanes auf den vereinbarten Linien durchführen will, ist die Genehmigung der Luftfahrtbehörden der anderen Vertragspartei einzuholen. Ein solches Begehren ist in der Regel mindestens zwei Arbeitstage vor dem Flug zu stellen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Statistische Angaben</heading><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Die Luftfahrtbehörden der Vertragsparteien übermitteln einander auf Verlangen periodische Statistiken oder andere entsprechende Auskünfte über den Verkehr auf den vereinbarten Linien.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Beratungen</heading><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Jede Vertragspartei kann jederzeit Beratungen über die Durchsetzung, die Auslegung, die Anwendung oder die Änderung dieses Abkommens verlangen. Solche Beratungen, die zwischen den Luftfahrtbehörden stattfinden können, müssen innerhalb von sechzig Tagen von dem Zeitpunkt an beginnen, an dem die andere Vertragspartei das schriftliche Gesuch erhalten hat, es sei denn, die Vertragsparteien hätten etwas anderes vereinbart.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Beilegung von Meinungsverschiedenheiten</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Meinungsverschiedenheiten über dieses Abkommen, die nicht durch unmittelbare Verhandlungen oder auf diplomatischem Wege behoben werden können, werden auf Verlangen einer Vertragspartei einem Schiedsgericht unterbreitet.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><p>Zu diesem Zweck bezeichnet jede der Vertragsparteien einen Schiedsrichter, und die beiden Schiedsrichter bezeichnen einen Vorsitzenden, der Angehöriger eines dritten Staates sein muss. Wenn nach Ablauf von zwei Monaten, nachdem die eine der Vertragsparteien ihren Schiedsrichter bezeichnet hat, die andere Vertragspartei den ihrigen nicht bezeichnet, oder wenn sich im Laufe des Monats, der der Bezeichnung des zweiten Schiedsrichters folgt, die beiden Schiedsrichter über die Wahl des Vorsitzenden nicht einig werden, kann jede Vertragspartei den Präsidenten oder Vizepräsidenten des Rates der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation, wer immer nicht Staatsangehöriger einer Vertragspartei ist, ersuchen, die erforderlichen Bezeichnungen vorzunehmen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>3.</num><content><p>Das Schiedsgericht bestimmt seine Verfahrensvorschriften selbst und entscheidet über die Verteilung der aus dem Verfahren entstehenden Kosten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Vertragsparteien werden sich jedem in Anwendung dieses Artikels gefällten Entscheid unterziehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Änderungen</heading><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1.</num><content><p>Erachten es die Vertragsparteien als wünschenswert, irgendeine Bestimmung dieses Abkommens zu ändern, so wird eine solche Änderung, auf die sich die Vertragsparteien geeinigt haben, vom Tage ihrer Unterzeichnung an vorläufig angewandt. Sie tritt in Kraft, sobald die Vertragsparteien einander die Erfüllung ihrer verfassungsrechtlichen Vorschriften angezeigt haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2.</num><content><p>Änderungen des Anhanges können unmittelbar zwischen den Luftfahrtbehörden der Vertragsparteien vereinbart werden und treten sofort in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_3"><num>3.</num><content><p>Falls irgendein allgemeines, mehrseitiges Übereinkommen über den Luftverkehr abgeschlossen wird, das beide Vertragsparteien bindet, wird dieses Abkommen derart geändert, dass es mit den Bestimmungen eines solchen Übereinkommens übereinstimmt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Kündigung</heading><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann der anderen Vertragspartei jederzeit schriftlich ihren Entschluss zur Kündigung dieses Abkommens anzeigen. Eine solche Anzeige ist gleichzeitig der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation mitzuteilen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Kündigung wird wirksam auf Ende einer Flugplanperiode, wobei eine Frist von zwölf Monaten nach Empfang der Anzeige abgelaufen sein muss. Sie kann aber in gegenseitigem Einvernehmen vor Ablauf dieser Frist zurückgezogen werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_3"><num>3.</num><content><p>Liegt keine Empfangsanzeige der anderen Vertragspartei vor, wird angenommen, dass ihr die Kündigung vierzehn Tage nach dem Zeitpunkt zugekommen ist, an dem die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation davon Kenntnis erhalten hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Hinterlegung bei der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation</heading><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Dieses Abkommen und spätere Änderungen werden bei der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation hinterlegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_21/para"><content><p>Dieses Abkommen wird vom Tage seiner Unterzeichnung an vorläufig angewandt; es tritt in Kraft, sobald sich die Vertragsparteien die Erfüllung ihrer verfassungsrechtlichen Vorschriften über den Abschluss und das Inkrafttreten von Staatsverträgen angezeigt haben.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen,</i> haben die Bevollmächtigten der beiden Vertragsparteien dieses Abkommen unterzeichnet.</p><p>Geschehen in Doha am 11. Juli 1995, in doppelter Urschrift, in englischer, französischer und arabischer Sprache, wobei alle drei Wortlaute gleichermassen verbindlich sind. Bei Meinungsverschiedenheiten bei der Durchführung, der Auslegung oder Anwendung dieses Abkommens geht der englische Text vor.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für den <br/>Schweizerischen Bundesrat:</p></td><td><p>Für die <br/>Regierung des Staates Katar:</p></td></tr><tr><td><p>Rudolf Staub</p></td><td><p>Abdallah Saleh al Manee</p></td></tr></table></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101"/><FRBRdate date="2006-11-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1995-07-11" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-05-30" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.748.127.196.56"/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 11. Juli 1995 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Staat Katar über den Luftlinienverkehr (mit Anhang)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 11 juillet 1995 entre la Confédération suisse et l'Etat du Qatar relatif au trafic aérien de lignes (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo dell' 11 luglio 1995 tra la Confederazione Svizzera e lo Stato del Qatar concernente il traffico aereo di linea (con all.)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de"/><FRBRdate date="2006-11-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1995-07-11" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-05-30" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2005/34/20061101/de/xml"/><FRBRdate date="2006-11-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1995-07-11" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2002-05-30" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anhang<i><sup><authorialNote><p> Fassung gemäss der am 1. Nov. 2006 in Kraft getretenen Änd. (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/581" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2012</b> 4889</ref>).</p></authorialNote></sup></i></block></container></preface><mainBody><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<i><authorialNote><p> Übersetzung des englischen Originaltextes.</p></authorialNote></i></p><level eId="annex_u1/lvl_u1"><heading>Linienpläne</heading><content><p>Linienplan I</p><p>Strecken, auf denen die von der Schweiz bezeichneten Unternehmen Luftverkehrslinien betreiben können:</p><table border="1"><tr><td><p>Abflugpunkte</p></td><td><p>Zwischenlandepunkte</p></td><td><p>Punkte in Katar</p></td><td><p>Punkte über Katar hinaus</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Punkte in der Schweiz</p></td><td><p>Jede zwei Punkte</p></td><td><p>Jede Punkte</p></td><td><p>Jede vier Punkte</p></td></tr></table><p>Linienplan II</p><p>Strecken, auf denen die von Katar bezeichneten Unternehmen Luftverkehrslinien betreiben können:</p><table border="1"><tr><td colspan="2"><p>Abflugpunkte</p></td><td><p>Zwischenlandepunkte</p></td><td><p>Punkte in der Schweiz</p></td><td><p>Punkte über die<br/>Schweiz hinaus</p></td></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"><p>Punkte in Katar</p></td><td><p>Jede zwei Punkte</p></td><td><p>Jede Punkte</p></td><td><p>Jede zwei Punkte <br/>im geografischen Europa und jede zwei Punkte in Nordamerika*</p></td></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>*</p></td><td colspan="4"><p>Der Betrieb zu Punkten über die Schweiz hinaus nach Nordamerika unterliegt besonderen Bedingungen, welche zwischen den Luftfahrtbehörden der beiden Vertragsparteien vereinbart werden müssen.</p></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Anmerkungen:</p><p>1.  Die Zwischenlandepunkte und die Punkte darüber hinaus können auf den festgelegten Strecken nach Belieben der bezeichneten Unternehmen auf allen oder einem Teil der Flüge ausgelassen werden.</p><p>2.  Jedes bezeichnete Unternehmen kann eine oder mehrere der vereinbarten Linien auf dem Gebiet der anderen Vertragspartei enden lassen.</p><p>3.  Zusätzlich zu den im Anhang erwähnten Zwischenlandepunkten und Punkten darüber hinaus, welche mit Verkehrsrechten in 5. Freiheit bedient, frei gewählt und von einer Flugplanperiode zur anderen ausgewechselt werden können, kann jedes bezeichnete Unternehmen jeden anderen Punkt unter der Bedingung bedienen, dass zwischen diesen Punkten und dem Gebiet der anderen Vertragspartei keine Verkehrsrechte ausgeübt werden.</p></content></level></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>