<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2018.00302</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Kuoni</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">21. Oktober 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1992 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schloss im Jahre 2011 erfolgreich eine Lehre als Malerin mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis ab (Urk. 10/3) und ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitete in der Folge in ihrem Beruf. Am 2. Juli 2014 meldete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, an und verlangte nach einer Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung (Urk. 10/7 und 10/9), da sie aus medizinischen Gründen in ihrem erlernten Beruf nicht mehr voll arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig sei (Urk. 10/7). Ein Erstgespräch mit dem IV-Berufsberater fand am 20. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2014 statt (Urk. 10/19). In der Folge holte die IV-Stelle einen Bericht des behandelnden Arztes ein (Urk. 10/14 S. 2-5: Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH Allgemeine Medizin, vom 16. September 2014 mit beige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legten spezialärztlichen Berichten). Die Versicherte äusserte in der Folge den Wunsch, dass sie eine Ausbildung zur Fachangestellten Gesundheit FAGE EFZ machen wolle. Der Regionale Ärztliche Dienst betrachtete eine solche Tätigkeit in der Pflege als nicht behinderungsangepasst (Urk. 10/16), weshalb ein Anspruch auf Umschulung zur Fachangestellten Gesundheit FAGE EFZ mit Verfügung vom 6. Mai 2015 verneint wurde (Urk. 10/18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. August 2015 meldete sich die Versicherte telefonisch bei der IV-Stelle und teilte mit, dass sie nun eine Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin anstrebe. Mit Schreiben vom 28. August 2015 teilte die IV-Stelle mit, dass die Invalidenversicherung vorerst die während der ersten zwei Semester anfallenden Kosten für die Umschulung zur Medizinischen Praxisassistentin, bestehend aus Schulgeld, Einschreibegebühr und Lehrmittel, in Höhe von Fr. 16'300.-- über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehme (Urk. 10/31); für die Dauer der Massnahme wurde der Versicherten sodann mit Verfügung vom 8. September 2015 ein Taggeld in Höhe von Fr. 120.80 zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen (Urk. 10/37). Nachdem die IV-Stelle erfahren hatte, dass die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte die Ausbildung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterführen konnte, wurde ihr am 22. März 2016 mitgeteilt, die beruflichen Massnahmen würden per 29. Februar 2016 aufgehoben (Urk. 10/40).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge holte die IV-Stelle einen Bericht des Psychiatriezentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. April 2016 ein (Urk. 10/41) und zog einen Auszug aus dem Individuellen Konto bei (Urk. 10/42). Auf Anfrage der IV-Stelle erklärte die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte am 2. Oktober 2016, aktuell stehe sie lediglich ab und zu in hausärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Behandlung, sie habe sich zurzeit nicht aufraffen können, einen Psychologen aufzusuchen (Urk. 10/46). Mit Vorbescheid vom 30. Januar 2017 kündigte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle der Versicherten an, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Leistungsbegehren abzuweisen (Urk. 10/48). Dagegen erhob die Versicherte am 16. Februar 2017 Einwand (Urk. 10/51), wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen sie mit Schreiben vom 24. März 2017 begründete (Urk. 10/54). Mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 22. Februar 2018 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch (Urk. 2 [=10/92]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 26. März 2018 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei zur Durchführung einer polydisziplinären Begutachtung und anschliessendem neuen Entscheid über den Anspruch auf weitere berufliche Umschulungsmassnahmen, eventuell eine Rente an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 8. Mai 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was der Versicherten mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 18. Mai 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beschluss vom 28. Oktober 2019 ordnete das Gericht die Einholung eines psychiatrischen Gerichtsgutachtens an und nahm Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, als Experten in Aussicht (Urk. 15). Da die Parteien gegen den vorgesehenen Experten keine Ablehnungsgründe gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend machten, wurde Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Beschluss vom 6. Januar 2020 als Gutachter ernannt (Urk. 19). Das psychiatrische Gutachten wurde in der Folge am 15. April 2020 erstattet (Urk. 25).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während die IV-Stelle auf das Einreichen einer Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme verzichtete (Urk. 29), nahm die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 29. Mai 2020 Stellung zum Gutachten und beantragte, es sei ihr im Anschluss an die Taggeldleistungen ab dem Zeitpunkt der Beendigung des Eingliederungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchs im Frühjahr 2016 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen; im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übrigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Sache mit der Feststellung, dass sie Anspruch auf Umschulungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen habe, an die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle zur weiteren Abklärung und Verfügung von konkreten Umschulungsmassnahmen zurückzuweisen (Urk. 30). Gleichzeitig liess sie weitere medizinische Berichte auflegen (Urk. 31/1-8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. Juli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2020 wurde eine Instruktionsverhandlu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng durchgeführt, anlässlich welcher die IV-Stelle den Umschulungsanspruch im Grundsatz anerkannte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich verpflichtete, die entsprechenden Massnahmen vor Erledigung des Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens umgehend einzuleiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin präzisierte sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihren Antrag auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Rentenleistungen wie folgt: «Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei im Anschluss an die Taggeldleistungen ab Frühjahr 2016 bis Ende 2018 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen» (Prot. S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrem angestammten Beruf als Malerin ist aufgrund des somatischen Gesundheitszustands unbestrittenermassen eingeschränkt. Aus den im Beschwerdeverfahren aufgelegten Unterlagen geht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des nicht hervor, dass sie in einer adaptierten Tätigkeit aufgrund somatischer Beschwerden während längerer Dauer eingeschränkt gewesen wäre (vgl. dazu insbesondere Urk. 31/1-8 = 34/1-8). Sodann steht aufgrund der Ergebnisse des psychiatrischen Gerichtsgutachtens vom 15. April 2020 fest, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aus psychiatrischer Sicht seit spätestens 1. Oktober 2018 in einer den körperlichen Leiden angepassten Tätigkeit wieder zu 80-100 % arbeitsfähig ist (Urk. 25 S. 68) und in der Lage sein sollte, eine ihren Fähigkeiten angepasste Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schulung zu absolvieren (Urk. 25 S. 72). Auf dieser Grundlage hat die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 16. Juli 2020 einen Umschulungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch der Beschwerdeführerin im Grundsatz anerkannt und sich verpflichtet, entsprechende Massnahmen umgehend einzuleiten (Prot. S. 8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsträger eine Verfügung, gegen die Beschwerde erhoben wurde, bloss solange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der Beschwerdeinstanz Stellung genom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men hat, ist die Anerkennung des Umschulungsanspruchs als Antrag auf teilweise Gutheissung der Beschwerde entgegenzunehmen; diesbezüglich ist die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde denn auch gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin ihrem Antrag entsprechend für die Zeit von Frühjahr 2016 bis Ende 2018 aufgrund einer Beeinträchtigung ihres psychischen Gesundheitszustandes Anspruch auf eine befristete Rente der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung hat (vgl. Prot. S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und seine Exploration gelangte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Schluss, dass bei der Beschwerdeführerin folgende Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen gestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den können (Gerichtsgutachten vom 15. April 2020, Urk. 25 S. 56):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, F45.41</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dauerschmerze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Fuss rechts NRS 4-8</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">omatische Faktoren: mehrfache Distorsionen und Operationen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">psychische Faktoren: Durchhalteverhalten, Angst, Depression, frag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tierter Schlaf</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bipolare Störung Typ II</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F31.80</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">epressive Phasen seit Lehrzeit, letzte depressive Episode 3-5/2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">etzte hypomanische Episode 5-8/2017</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Suizidversuche 2012 (Tabletten) und 2017 (Selbstverletzung)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikstörung, F40.01, seit 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Zusammenhang m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">it repetitiven Gewalterfahrunge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2012-2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Teilremission ab 2018 unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pregabalin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und abklingendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bedro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hungserleben</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung Z73</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">abhängige Beziehung 2012-2016 mit repetitiven Gewalterfahrungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">emotional-instabile Züge mit phasenweise Selbstverletzungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ängstlich-vermeidende und unreife Persönlichkeitszüge mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Prokrasti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verbeiständung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach posttraumatischer Belastungsstörung, F43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.1, 6/2016 bis 10/2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nach multiplen Gewalterfahrungen und Drohungen 2012-2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt sodann fest, bezogen auf die Beeinträchtigungen im Alltag und in Beziehungen liege insgesamt eine zeitweilig mittelschwere, inzwischen noch leichte psychische Gesundheitsschädigung durch die festgestellten Störun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen vor (Urk. 25 S. 56).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der Arbeitsfähigkeit führte der Gutachter aus, die Ermittlung der arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezogenen Leistungsfähigkeit stütze sich auf die detaillierte Erfassung von Aktivitäten in Alltag, Ferien, Arbeit oder arbeitsähnlichen Aktivitäten mit Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragung der dortigen Leistung (Performance) in eine arbeitsbezogene Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Capacity</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) in angestammter und angepasster Tätigkeit unter Beachtung medizinisch-theoretischer Überlegungen und Grenzen. Die Einschätzung der quantitativen Arbeitsfähigkeit basiere auf der Symptomatik an Leistungsgrenzen («quantitative Marker»). Bei der Explorandin sei die Performance in der Explora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion, im Alltag und in den Ferien, was Ausdauer und Durchhaltevermögen an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehe, für eine vollsc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hichtige Tätigkeit grundsätzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausreichend; es bestünden keine Hinweise auf eine vorzeitige Erschöpfbarkeit. Der Antrieb sei subjektiv ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt, insbesondere am Morgen, was sich aber im Alltag nur geringfügig auswirke. Spezifische Einschränkungen würden sich durch die chronischen Schmerzen im rechten Fuss, die bei Belastung ansteigen, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reduzierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychische Belastbarkeit, die bei den aktuell bestehenden stabilen sozialen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse aber nicht zum Tragen komme, sowie durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prokrastination</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Vermeidung im Zusammenhang mit sozialen Ängsten bei offenbar reduzierter Fähigkeit zur Selbstbehauptung ergeben (Urk. 25 S. 67). Weiter hielt der Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter fest, in der bisherigen Tätigkeit sei eine blosse Präsenz vollschichtig möglich. Den üblichen Anforderungen als Malerin könne die Explorandin aufgrund ihrer chronischen Fussschmerzen rechts aber nicht genügen; insbesondere das Stehen auf Leitern führe zu einem Schmerzanstieg, der die Schmerztoleranz überfordere und mittel- bis langfristig zu einer irreversiblen Zunahme der Ruheschmerzen führen würde. Bei Malertätigkeiten, die im Sitzen durchgeführt werden könnten, komme diese Einschränkung nicht zum Tragen (Urk. 25 S. 67 f.). Damit es zu keiner zusätzlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzchronifizierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Forcierung komme, dürfe die Explorandin nur vorwiegend sitzende Tätigkeiten ausüben. Diese schmerzbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit deckten sich mit den Einschätzungen des Regionalen Ärztlichen Dienstes der Invalidenversicherung, wonach als theo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">retisches Belastungs- und Ressourcenprofil folgendes formuliert worden sei: «Leichte überwiegend sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten, ohne He</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben/Tragen von Lasten über ca. 10 kg, keine überwiegend stehende/gehende Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit, kein Steigen auf Leitern/Gerüste, kein häufiges Treppensteigen». In einer solchen Tätigkeit sei eine maximale Präsenz von 7 bis 9 Stunden täglich möglich. Aktuell bestehe während dieser Anwesenheitszeit keine Leistungseinschränkung. Bei stetiger leitliniengerechter medizinischer Behandlung bezüglich bipolarer Störung und weiterhin günstiger psychosozialer Situation sollte - so der Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter weiter - eine angepasste Tätigkeit dauerhaft ausgeübt werden können. Ohne eine solche beziehungsweise bei zusätzlichen depressiven Episoden seien entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chende temporäre Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit anzunehmen. Die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit im freien Arbeitsmarkt betrage 80 - 100 %. Bezüglich der Schmerzen gelte diese Einschätzung seit 1. Januar 2014. Psychisch sei die Situation damals aber noch instabil gewesen beziehungsweise habe einen Höhepunkt mit der Trennung vom gewalttätigen Ex-Partner 2016 er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reicht. In der Folge sei eine langsame Stabilisierung eingetreten, mit einer letzten depressiven Episode Anfang 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer hypomanischen Episode im Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sommer 2017. Etwa ab dem Umzug in eine gemeinsame Wohnung mit dem neuen Freund könne man eine anhaltende psychische Stabilisierung annehmen. In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sofern gelte die gutachterlich postulierte Arbeitsfähigkeit seit 1. Oktober 2018 (Urk. 25 S. 68).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7, 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme einer Invalidität aus psychischen Gründen bedarf es in jedem Fall eines medizinischen Substrats, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Bestimmen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale oder soziokulturelle Faktoren das Krankheitsgeschehen mit, dürfen die Beeinträchtigungen nicht einzig von den belastenden invaliditätsfremden Fakto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren herrühren, sondern das Beschwerdebild hat davon psychiatrisch zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende Befunde zu umfassen. Solche von der soziokulturellen oder psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann (BGE 141 V 281 E. 4.3.3; 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 9C_543/2018 vom 21. November 2018 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit sind psychosoziale und soziokulturelle Faktoren nur mittelbar invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründend, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden Folgen des Gesundheitsschadens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einflussen. Zeitigen soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen, blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben sie bei der Beurteilung der Gesundheitsbeeinträchtigung ausgeklammert (Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teil des Bundesgerichts 8C_717/2018 vom 22. März 2019 E. 3). In einer versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinischen Begutachtung, welche sich nach den normativen Vorgaben der Rechtsprechung orientiert, ist es daher nicht nur zulässig, sondern sogar ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">boten, solche invalidenversicherungsrechtlich nicht relevanten Umstände aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigen und gegebenenfalls bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auszuklam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mern (Urteil des Bundesgerichts 9C_740/2018 vom 7. Mai 2019 E. 5.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der gerichtlich bestellte Experte wies in seinem Gutachten vom 15. April 2020 wiederholt auf im Vordergrund stehende psychosoziale Umstände hin. So führte er aus, nach der Lehre sei die Explorandin im August 2011 in eine eigene Woh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung umgezogen. Der damalige Freund habe nun bei ihr gewohnt und sich unter der Kokainabhängigkeit zunehmend gereizt, krankhaft eifersüchtig, paranoid und gewalttätig ihr gegenüber entwickelt. Die Explorandin habe in dieser Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situation mit Schlafstörungen, zunehmenden Ängsten und verstärkten depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Phasen, später bis hin zu Selbstverletzungen und Suizidversuchen reagiert. Ihr Partner habe sie stundenlang im Zimmer eingesperrt, wenn er weg gewesen sei. Er habe sie während der über sieben Jahre dauernden Beziehung ungefähr 40 - 50 Mal geschlagen, mehrfach bis sie «ganz blau» gewesen sei. Er habe für seinen Kokain-Konsum immer mehr Geld verlangt, so dass sie einen Kredit aufgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men habe. Sie habe sich in dieser Zeit abhängig verhalten; sie habe ihren Partner «so geliebt», sie habe Angst gehabt, verlassen zu werden und habe bei drohender Trennung alles versucht, ihn zu halten (Urk. 25 S. 58). Im Jahre 2014 hätten die psychosozialen Belastungen im Zusammenhang mit dem Kokainkonsum des Partners und den Schulden der Explorandin weiter zugenommen. Per 6. Mai 2014 sei eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung errichtet worden, wobei der Zugriff auf sämtliche Konten, mit Ausnahme des Eigenverwaltungskontos, entzogen worden sei. Vom 1. Mai 2014 bis 28. Februar 2015 habe die Explorandin im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen eines Pflegepraktikums gearbeitet, mit der Idee, bei eingeschränkter Arbeitsfähigkeit als Malerin in die Pflege umzuschulen. In dieser Zeit habe sie wieder zu Hause gewohnt, habe also </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre eigene Wohnung aufgegeben, was wahrscheinlich bezüglich der Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">situation mit dem gewalttätigen kokainkranken Partner entlastend gewesen sei. Das Pflegepraktikum sei jedenfalls sehr positiv erlebt worden, die Explorandin habe ein gutes Zeugnis erhalten (Urk. 25 S. 59). Nach Beendigung des Praktikums sei die Explorandin in eine Wohngemeinschaft gezogen. Mit dem Umzug in die Wohngemeinschaft habe der damalige Partner wieder stärkeren Zugriff gehabt. Die Explorandin habe beschrieben, dass dieser nachts geklingelt, die ganze Wohngemeinschaft geweckt und ihr Zimmer nach Kokain durchsucht habe. In dieser Zeit, 2015 bis 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sie sich jeweils im Zusammenhang mit der bela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenden Beziehungssituation beziehungsweise den Drohungen des Ex-Freundes wieder selbst verletzt. Im August 2015 habe die IV-unterstützte Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin begonnen. Gemäss der Explorandin habe die Ausbildung gut begonnen, sie sei aber durch die Eskalation der Beziehung mit dem gewalttätigen kokainkranken Partner überfordert gewesen. Sie habe so nicht lernen können. Ab Januar 2016 habe offenbar eine depressive Entwicklung mit zunehmendem sozialen Rückzug begonnen. Diese sei vermutlich neben der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">walttätigen Paarbeziehung auch durch den Wegzug der Mutter nach Bern ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löst worden; die Explorandin sei alleine und überfordert zurückgelassen worden. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychatriezentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei eine mittelgradige depressive Episode bei re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zidivierender depressiver Störung festgestellt worden. Im Verlauf sei die Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">randin der Schule ferngeblieben, was im März 2016 zum vorzeitigen Abbruch der Umschulung geführt habe (Urk. 25 S. 60). Unterstützt von den Mitbewohnern ihrer Wohngemeinschaft habe sie sich dann im Juni 2016 vom damaligen Partner getrennt. Danach sei sie aber weiterhin von diesem bedroht worden. In dieser Zeit habe sich offenbar eine Agoraphobie mit Panikstörung entwickelt. Sie habe das Haus zeitweilig nur mit Hunden oder in Begleitung verlassen können. Ab April 2017 habe die Explorandin die aktuelle Beziehung mit einem drei Jahre älteren selbständigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Garagisten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> begonnen. Gleichzeitig habe erneut eine depressive Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung begonnen, worauf sie nach einem Suizidversuch vom 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> April bis 11. Mai 2017 in der p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sychiatrischen Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stationär behandelt worden sei. Der Austritt sei vorzeitig aufgrund schon lang gebuchter Ferien erfolgt. Nach Austritt habe das vorgängig depressive Bild in eine ungefähr dreimonatige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manische Phase mit übermässigem Einkaufen, Rededrang, Aktionismus, über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig vielem Ausgang, übertriebenem Wohnungsputz und erhöhten sexuellen Aktivitäten umgeschlagen. Ab Mitte 2017 habe die Explorandin für sechs Monate ein Praktikum in einem Pferdestall absolviert. Da die Tätigkeit die Fussschmerzen verstärkt hätte, habe sich daraus keine berufliche Perspektive ergeben. Im Oktober 2018 sei sie in eine gemeinsame Wohnung mit dem neuen Partner umgezogen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ab da hätten die Ängste vor Übergriffen durch den Ex-Partner weiter nachgelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (Urk. 25 S. 60 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der von der Beschwerdeführerin wohl vertretenen Ansicht hat der Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter für den Zeitraum von Frühjahr 2016 bis Ende September 2018 nicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätigt, dass ihre Arbeitsfähigkeit aus gesundheitlichen Gründen wesentlich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt gewesen wäre. Er hat vielmehr festgestellt, dass von 2011 bis 2017 psychosoziale Faktoren einen entscheidenden Einfluss auf das Krankheitsgesche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen hatten (Urk. 25 S. 72). Zur Frage der Abgrenzung von medizinisch und nicht-medizinisch begründeten Funktionsstörungen führte er sodann aus, dass aktuell keine direkten Auswirkungen psychosozialer Faktoren auf die Leistungsfähigkeit erkennbar seien; die Explorandin lebe seit spätestens Oktober 2018 in geordneten und unterstützenden Lebensverhältnissen. Vorgängig habe es nicht-medizinisch begründete Beeinträchtigungen durch direkte Auswirkungen psychosozialer Fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren gegeben (Urk. 25 S. 66). Auch wenn der Gutachter davon ausging, dass die psychosozialen Faktoren in engem Zusammenhang mit krankheitswertigen Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständen standen (Urk. 25 S. 66), kann doch nicht gesagt werden, dass die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung in der Arbeitsfähigkeit auf letztere zurückzuführen wäre; ein krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haft abhängiges Beziehungsverhalten allein vermag keine Einschränkung der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit zu begründen, dafür müssen vielmehr zusätzliche Umstände hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zukommen. Ursächlich für den Abbruch der Umschulung im Frühjahr 2016 und die darauffolgende (Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war vorliegend denn auch das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten des kokainabhängigen und gewalttätigen damaligen Partners der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin; dies räumte sie im Rahmen der Anamnese selber ein (Urk. 25 S. 37). Wenn der Gutachter ausführt, der Umstand, dass die Explorandin nach der hypomanischen Phase keine depressiven Episoden mehr durchgemacht habe, er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kläre sich über die Entspannung der psychosozialen Belastungssituation und durch eine stimmungs- und schlafstabilisierende Medikation (Urk. 25 S. 50), sieht auch er die primäre und direkte Ursache einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit in der fraglichen Zeit in den psychosozialen Umständen. Eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit lässt sich deshalb nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass keine durchgehende krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit vorlag, erhellt sodann aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin im Juli 2017 in einem Pferdestall Schnuppertage absolvieren konnte (Urk. 10/70) und in der Folge einen Vertrag für ein siebenmonatiges Praktikum ab Oktober 2017 mit einem Beschäf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsgrad von 80 % erhielt (Urk. 10/74). Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ging sie von Oktober 2015 bis September 2018 jeweils abends während einer Stunde einer Nebentätigkeit als Privatpflegerin einer an MS erkrankten Frau nach (Urk. 25 S. 38 und 60). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich spricht auch das durch den Gutachter dokumentierte ausserberufliche Aktivitätsniveau in der fraglichen Periode (Urk. 25 S. 29, 37 und 41) gegen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">längerandauernde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführerin für die Zeit von Früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahr 2016 bis Ende 2018 mangels ausgewiesener krankheitsbedingter Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in angepasster Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Anspruch auf Rentenleistungen der Invalidenversicherung hat. Der entsprechende Antrag im Beschwerdeverfahren ist unbegründet und daher abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Besteht ein Zusammenhang zwischen Untersuchungsmangel seitens der Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können die Ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt werden. Dies ist unter anderem dann der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt hat, welche die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage nicht erfüllt (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hinweisen). Das Gericht gelangte mit Beschluss vom 28. Oktober</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Schluss, aufgrund der vorliegenden Akten lasse sich nicht feststellen, ob das Leistungsbegehren der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin zu Recht verneint worden sei. Es interessiere vor allem die Frage nach dem Ausmass der gesundheitlichen Einschränkung im Zusammenhang mit einer mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Umschulung, da die Beschwerdeführerin die Umschulung zur medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Praxisassistentin abgebrochen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es stelle sich die Frage, unter wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Bedingungen eine Umschulung möglich sei (Urk. 15 S. 5 f.); mithin liess sich wegen der Verletzung der Abklärungspflicht durch die Verwaltung nicht feststellen, ob die Leistungsansprüche der Beschwerdeführerin zu Recht verneint worden wa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren. Damit rechtfertigt es sich, die Kosten des Gerichtsgutachtens im Betrag von Fr. 8'100.-- (Urk. 26) der Beschwerdegegnerin zu überbinden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem das Gerichtsgutachten vorlag, war der Mangel des Verwaltungs-verfahrens behoben. Gestützt darauf anerkannte die beschwerdegegnerische IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle einen Umschulungsanspruch der Beschwerdeführerin im Grundsatz und verpflichtete sich, entsprechende Massnahmen umgehend einzuleiten. Es konnte sodann erstellt werden, dass ab 1. Oktober 2018 in einer dem somatischen Leiden angepassten Tätigkeit keine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr vorlag und eine allfällige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit ab Frühjahr 2016 bis Oktober 2018 direkt auf psychosoziale Umstände zurückzuführen war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb die Verneinung eines Rentenanspruchs nicht zu beanstanden war. Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich letzterem Zeitraum akzeptierte die Beschwerdeführerin die Ergebnisse des Gerichtsgutachtens nicht und beantragte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer befristeten Rente (Prot. S. 8). Entsprechend kann nicht mehr davon gesprochen werden, dass die beschwerdegegnerische IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die gesamten Kosten des Gerichtsverfahrens durch die Verletzung der Abklärungspflicht im Verwaltungsverfahren verursacht hätte; zum einen steht fest, dass die Beschwerdeführerin auch ein Ergebnis einer Administrativexpertise nicht akzeptiert hätte, welches zur Verneinung eines be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fristeten Rentenanspruchs geführt hätte, zum anderen entstand durch den Antrag auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer befristeten Rente ein erhöhter, die Ausschöpfung des Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rahmens rechtfertigender Aufwand im Zusammenhang mit der Begründung des Urteils. Entsprechend sind die auf Fr. 1'000.-- festzusetzenden Gerichtskosten in Anwendung von Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin zu sieben Zehn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teln und der Beschwerdeführerin zu drei Zehnteln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen, wobei der auf die Beschwerdeführerin entfallende Kostenanteil zufolge der ihr gewährten unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsbeist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestellte Vertreter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in, Rechtsanwältin Ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phanie Schwarz, Winterthur, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte keine Kostennote ein, weshalb die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ermessensweise festzusetzen ist (vgl. Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18. Mai 2018,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dispositiv Ziffer 4; Urk. 11). Unter Berücksichtigung der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zesses, des Umfangs der zu berücksichtigenden Akten, der im Verwaltungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren gewonnenen Vorkenntnis, des notwendigen Aufwandes sowie des ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Entschädigung auf Fr. 2’400.-- (in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klusive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Barauslagen) festzusetzen. Ausgangsgemäss ist die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zu verpflichten, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sieben Zehntel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Entschädigung als Prozessentschädigung zu bezahlen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drei Zehntel werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der unentgeltlichen Rechtsvertreterin aus der Gerichtskasse zugesprochen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht</span><span class="Standard berschrift3"> erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Stelle, vom 22. Februar 2018 insoweit aufgehoben, als ein Anspruch auf Umschulung verneint wird, und es wird festgestellt, dass die Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schwerdeführerin im Grundsatz Anspruch auf eine Umschulung hat und die Beschwer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">degegnerin wird verpflichtet, entsprechende Massnahmen einzuleiten.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Im </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">übrigen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin zu sieben Zehnteln und der Beschwerdeführerin zu drei Zehnteln</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schein werden der kostenpflichtigen Beschwerdegegnerin nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Z</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden die der Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schwerdeführerin auferlegten Kosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">einstweilen auf </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Gericht die Kosten des Gerichtsgutach</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tens im Betrag von Fr. 8'100.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu ersetzen. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stephanie Schwa</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rz, Winterthur, eine reduzierte Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 1'</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">680</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Stepha</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nie Schwarz, Winterthur, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zudem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> mit Fr.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">720</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.--</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aus der Gerichtskasse entschädigt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Stephanie Schwarz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelKuoni <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>