<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00691</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214155&amp;W10_KEY=4467107&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00691</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.05.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 17.06.2015 gutgeheissen, den Entscheid aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht zurÃ¼ckgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung (Wiederaufnahme VB.2011.00808)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Wiederaufnahme: Bewilligung einer Solaranlage an und auf einem Bootshaus in einer kommunalen Freihaltezone.<br/><br/>Die ins Recht gelegten Entscheide reichen aus, um die Bewilligungspraxis zu erfassen, weshalb es nicht nötig erscheint, bei den Mitbeteiligten um weitere Unterlagen nachzusuchen. Die von der Beschwerdeführerin eventualiter gestellten Editions- und Auskunftsbegehren sind abzuweisen (E. 2.1). Die Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten ist mit den eingereichten Unterlagen gut dokumentiert. Die Auswahl relevanter Vergleichsobjekte lässt sich im Übrigen anhand der relevanten Nutzungspläne treffen. Auf einen gerichtlichen Lokaltermin kann daher verzichtet werden (E. 2.2). Für die Beurteilung der materiellen Rechtmässigkeit einer Baute, die gestützt auf eine befristete Baubewilligung erstellt wurde, ist das Recht im Zeitpunkt des Ablaufs der Befristung massgebend. Als Stichdatum für die Rechtsänderung gilt die Zuweisung einer Bauzone zur Nichtbauzone (E. 3.1). Rechtliche Rahmenbedingungen zurzeit des Ablaufs des auf Zeit bewilligten Bootshauses am 31. Dezember 1969 (E. 3.2). Die aufgrund der geplanten Seeufergestaltung ausgedehnte und mittels Baulinien festgelegte Bauverbotszone im vorliegend interessierenden Gebiet war noch bis in die 1990er Jahre und damit auch zum Zeitpunkt der Zuweisung der Bauzone zur Nichtbauzone (3. Bauzone der Bauordnung von 1931 zur Freihaltezone F) anlässlich der Revision der Bau- und Zonenordnung mit Inkrafttreten im Jahr 2000 â unter Beachtung von deren negativen Vorwirkung â zu beachten (E. 3.2.5). Bewilligungspraxis im vorliegend interessierenden Gebiet (E. 3.3): Eruierung vergleichbarer Objekte (E. 3.3.1â6). Rechtsgrundlagen betreffend die Befristung einer Baubewilligung gemäss § 321 Abs. 1 PBG (E. 3.3.7). Die wiederholt erteilten befristeten Baubewilligungen von mit dem streitbetroffenen Bootshaus vergleichbaren Bauten zeigt auf, dass die Voraussetzungen für eine definitive Bewilligung nicht gegeben waren, zumal nach wie vor die mitBaulinien gesicherte Seeufergestaltung realisiert werden sollte. Damit bestand auch kein Anspruch auf Verlängerung dieser Bewilligungen. Diejenigen Bauten, für die nach Ablauf der Befristung keine Baubewilligung mehr erteilt wurde â so auch das Bootshaus der Beschwerdeführerin â waren unter den gegebenen Umständen vorschriftswidrig und damit unrechtmässig (E. 3.3.8). Folglich gelangt Art. 24c RPG vorliegend nicht zur Anwendung (E. 3.4). Rechtsgrundlagen betreffend kommunale Freihaltezonen (E. 4.2) und betreffend die kommunale Freihaltezone F (E. 4.3). Eruierung der Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten 1 in der Freihaltezone F (E. 4.4.2). Die vorliegend interessierende genehmigte bauliche Erweiterung auf dem Grundstück des Beschwerdegegners als einziges Vergleichsobjekt zur geplanten Installation einer Solaranlage weist nur eine geringe Fläche auf. Unter Berücksichtigung einer rechtsgleichen Anwendung von § 40 PBG scheidet die Erteilung einer Bewilligung im Sinn von Art. 22 RPG für das Anbringen der Solaranlage am Bootshaus der Beschwerdeführerin damit aus (E. 4.4.2.4). Nach nochmaliger Prüfung der Sachlage und insbesondere unter Berücksichtigung der Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten erweist sich die von der Beschwerdeführerin geplante Solaranlage erneut als nicht bewilligungsfähig (E. 5). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNG">AUSNAHMEBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAUVERBOTSZONE">BAUVERBOTSZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFRISTUNG">BEFRISTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BOOTSHAUS">BOOTSHAUS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FREIHALTEZONE">FREIHALTEZONE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG IM UNRECHT">GLEICHBEHANDLUNG IM UNRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: IDEELLE BAULINIE">IDEELLE BAULINIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MATERIELLE RECHTMÃSSIGKEIT">MATERIELLE RECHTMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROVISORIUM">PROVISORIUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZZONE">SCHUTZZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SEEUFERGESTALTUNG">SEEUFERGESTALTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOLARANLAGE">SOLARANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERAUFNAHME">WIEDERAUFNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZONENKONFORMITÃT">ZONENKONFORMITÃT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 40 PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 61 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 62 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 321 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">Art. 22 Abs. II lit. a RPG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24c RPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=22660" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00691</p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">21. Mai 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Bea Rotach, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Anja Tschirky.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N"><span>A, vertreten durch B,</span></a></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>C, vertreten durch RA D,</span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">und</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. Baudirektion Kanton ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. Bausektion der Stadt ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Mitbeteiligte, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><b><span> </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Baubewilligung<br/> (Wiederaufnahme VB.2011.00808),</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><span>A ist EigentÃ¼merin des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 03 an der E-Strasse 01 und 02 in ZÃ¼rich. Das besagte GrundstÃ¼ck ist mit einem Wohnhaus (Assek.-Nr. 04) und einem Bootshaus (Assek.-Nr. 05) Ã¼berbaut, die in der Bau­zone W2bII bzw. der kommunalen Freihaltezone F liegen</span>.<span> Am 18. Mai 2011 bewilligte die Bausektion des Stadtrates von ZÃ¼rich (nachfolgend Bausektion) A insbesondere, auf dem Dach und an der SÃ¼dostfassade des Bootshauses eine Solaranlage mit einer FlÃ¤che von 38 m<sup>2</sup> zu erstellen. Gleichzeitig wurde die VerfÃ¼gung der Baudirek­tion des Kantons ZÃ¼rich vom 29. April 2011 erÃ¶ffnet, womit die wasserbaupolizeiliche Ausnahmebewilligung fÃ¼r die Unterschreitung des MindestgewÃ¤sserabstands, die wasserrechtliche Konzession sowie die Bewilligungen aufgrund der Landanlagekonzession und des Fischereigesetzes erteilt wurden.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob C, der Nachbar von A, am 20. Juni 2011 Rekurs beim Baurekursgericht und beantragte, dass Disp.-Ziff. I und II.2 der VerfÃ¼gung der Bau­direktion vom 29. April 2011 sowie Disp.-Ziff. III des Beschlusses der Bausektion vom 18. Mai 2011 aufzuheben seien, soweit damit die Sonnenkollektoren am Bootshaus bewilligt worden seien; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu seinen Gunsten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht stellte er den Antrag auf DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. Das Baurekursgericht beschrÃ¤nkte am 22. Juni 2011 die aufschiebende Wirkung auf die angefochtenen Dispositivziffern. Es hiess den Rekurs am 11. November 2011 gut und hob die besagten Entscheide insoweit auf, als damit fÃ¼r die streitbetroffenen Sonnenkollektoren eine Bewilligung erteilt worden war. Die Kosten des Rekursverfahrens wurden je zur HÃ¤lfte der Baudirektion und A auferlegt. Letztere wurde verpflichtet, C eine UmtriebsentschÃ¤digung in HÃ¶he von Fr. 1'200.- zu bezahlen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen reichte A am 12. Dezember 2011 Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein und stellte den Antrag auf Aufhebung des Entscheids vom 11. November 2011, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Baudirektion, der Bausektion und von C. Am 19. April 2012 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab, auferlegte die Gerichtskosten A und verpflichtete diese, C eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'800.- zu bezahlen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>IV. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 19. Juni 2012 erhob A gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 19. April 2012 Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und beantragte die Aufhebung dieses Entscheids sowie die BestÃ¤tigung der Entscheide der Bausektion und der Baudirektion; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r alle Instanzen zulasten von C. Das Bundesgericht hiess die Beschwerde am 28. August 2013 gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zur neuen Beurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Verwaltungsgericht zurÃ¼ck. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.- wurden C auferlegt. Es wurde keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>V. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. Oktober 2013 nahm das Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren VB.2011.00808 unter der Nummer VB.2013.00691 wieder auf. Es setzte der Baudirektion und der Bausektion eine Frist von 30 Tagen, um zu den gemÃ¤ss Urteil des Bundesgerichts vom 28. August 2013 unvollstÃ¤ndig bzw. offensichtlich unrichtig abgeklÃ¤rten Sachverhaltselementen der materiellen RechtmÃ¤ssigkeit des auf Zeit bewilligten Bootshauses schriftlich Stellung zu nehmen und sich zu ihrer Bewilligungspraxis von Bauten und Anlagen in der betroffenen kommunalen Freihaltezone F zu Ã¤ussern â insbesondere unter BerÃ¼cksichtigung der behÃ¶rdlich bewilligten BautÃ¤tigkeit von C in UfernÃ¤he sowie weiterer von A in ihrer Beschwerdeschrift vom 12. Dezember 2011 erwÃ¤hnter Bauten und Anlagen. Nach gewÃ¤hrten Fristerstreckungen liessen sich die Bausektion am 3. Dezember 2013 und die Baudirektion, unter Verweis auf den beigelegten Mitbericht des Amts fÃ¼r Raumentwicklung vom 28. November 2013, am 4. Dezember 2013 vernehmen. Dazu reichte C am 7. Februar 2014 und A am 14. Februar 2014, jeweils nach gewÃ¤hrter Fristerstreckung, freigestellte Vernehmlassungen ein, worin sie an ihren AntrÃ¤gen festhielten. A stellte eventualiter Editions- und Auskunftsbegehren sowie einen Antrag um DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. Zur Eingabe von C nahm A am 20. MÃ¤rz 2014 Stellung. Mit Eingabe vom 4. April 2014 verlangte die Baudirektion die Zustellung der Baugesuchsunterlagen und die Ansetzung einer Frist zur Stellungnahme zur gewÃ¤sserschutzrechtlichen Fragestellung. Die Bausektion verzichtete gleichentags telefonisch auf eine freigestellte Vernehmlassung. Am 11. April 2014 wurde der Baudirektion eine Frist von 20 Tagen angesetzt, um sich Ã¼ber die gewÃ¤sserschutzrechtliche Fragestellung zu Ã¤ussern. Ihre am 9. Mai 2014 ersuchte Fristerstreckung um 10 Tage bis 22. Mai 2014 erwies sich als verspÃ¤tet.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Hat sich das Verwaltungsgericht nach einer RÃ¼ckweisung im Rahmen eines zweiten Rechtsgangs erneut mit derselben Angelegenheit zu befassen, ist es grundsÃ¤tzlich an die Rechtsauffassung des Bundesgerichts gebunden. <span>Die im Urteil des Bundesgerichts vom 28. August 2013 enthaltenen rechtlichen ErwÃ¤gungen sind </span>deshalb <span>fÃ¼r das Verwaltungsgericht â wie auch fÃ¼r alle anderen verfahrensbeteiligten BehÃ¶rden â verbindlich (<span>BGE 135 III 334 E. 2.1; </span>Ulrich Meyer/Johanna Dormann, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. A., 2011, Art. 107 N. 18).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b>Es <span>ist zunÃ¤chst festzuhalten, dass die Darlegungsweise der Mitbeteiligten</span> <span>2 </span>mit den dazu eingereichten Unterlagen <span>grundsÃ¤tzlich nicht zu beanstanden ist und genÃ¼gend Einblick in die Bewilligungspraxis </span>von<span> Bauten im </span>vorliegend interessierenden<span> Gebiet erlaubt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann demnach nichts aus ihrer Kritik ableiten, wonach die Auswahl der Mitbeteiligten 2 von geeigneten Vergleichsbeispielen zufÃ¤llig und unbestrittenermassen unvollstÃ¤ndig sei. Die ins Recht gelegten Entscheide reichen aus, um die Bewilligungspraxis zu erfassen, weshalb es nicht nÃ¶tig erscheint, </span>um <span>weitere Unterlagen, insbesondere die in der Stellungnahme der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 14. Februar 2014 aufgefÃ¼hrten, nachzusuchen. </span>Vorweg<span> erweisen sich einige der von der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgefÃ¼hrten Objekte nicht zum Vergleich geeignet (z.</span><span> </span><span>B. </span><i>[12 Objekte]</i><span>,<i> </i>da gemÃ¤ss revidierter BZO 1999 in der Wohnzone </span>[<span>W2, W2bII oder W4</span>] gelegen<span>; E-Strasse</span> Nr.<span> </span>â¦<span> und </span>Nr. â¦<span>, da gemÃ¤ss revidierter BZO 1999</span><span> </span><span>in </span>der <span>Zone </span>f<span>Ã¼r Ã¶ffentliche Bauten</span> gelegen<span>; E-Strasse</span> Nr.<span> </span>â¦<span> und </span>Nr.<i> â¦</i><span>, da nicht im gemÃ¤ss Zonenplan von 1963 "Ausgesparten Gebiet" und damit nicht in der 3. Bauzone der Bauordnung von 1931</span> gelegen<span>; vgl. nachfolgend </span>E. 3.3.1<span>). Die von der BeschwerdefÃ¼hrerin eventualiter gestellten Editions- und Auskunftsbegehren sind folglich abzuweisen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Ein Augenschein (vgl. § 7 Abs. 1 VRG) ist die Besichtigung einer Streitsache an Ort und Stelle durch die entscheidende BehÃ¶rde, in der Regel in Anwesenheit der Verfahrensbeteiligten. Der Entscheid darÃ¼ber, ob ein Augenschein angeordnet wird, steht im pflichtgemÃ¤ssen Ermessen der anordnenden BehÃ¶rde. Eine dahingehende Pflicht besteht nur, wenn die tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse auf andere Weise Ã¼berhaupt nicht abgeklÃ¤rt werden kÃ¶nnen (Kaspar PlÃ¼ss, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich</span> [VRG]<span>, 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014</span> [Kommentar VRG]<span>, § 7 N. 78 f.). Die Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten ist mit den eingereichten Unterlagen gut dokumentiert. Die Auswahl </span>relevanter<span> Vergleichsobjekte lÃ¤sst sich im Ãbrigen anhand der relevanten NutzungsplÃ¤ne treffen. Auf einen gerichtlichen Lokaltermin</span>, wie ihn die BeschwerdefÃ¼hrerin beantragt,<span> kann daher verzichtet werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Da das Bundesgericht es fÃ¼r zulÃ¤ssig befand, die Freihaltezone F, in welcher das Bootshaus der BeschwerdefÃ¼hrerin liegt, als Schutzzone im Sinn von Art. 17 Abs. 1 lit. a <span>des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raumplanung (RPG)</span> zu qualifizieren, und die diesbezÃ¼gliche Beurteilung des hiesigen Gerichts im Urteil vom 19. April 2012 fÃ¼r Art. 18a RPG nicht verletzend hielt, kÃ¶nnte die Baubewilligung fÃ¼r die Installation der Solaranlage an und auf dem Bootshaus der BeschwerdefÃ¼hrerin noch nach Massgabe von Art. 24c RPG oder im Rahmen der Gleichbehandlung im Unrecht erteilt werden. <span>Nach erfolgter SachverhaltsabklÃ¤rung, insbesondere durch Einholen von Stellungnahmen bei den Mitbeteiligten zu den vom Bundesgericht aufgeworfenen Fragen bezÃ¼glich der Ende der 1960er</span>-<span> bzw. anfangs der 1970er</span>-<span>Jahre bestehenden tatsÃ¤chlichen und rechtlichen VerhÃ¤ltnisse im betroffenen Gebiet sowie bezÃ¼glich der PlÃ¤ne zur SeeauffÃ¼llung bzw. zur Seeufergestaltung und deren Entwicklung, ist nochmals auf die strittige materielle RechtmÃ¤ssigkeit des </span>auf Zeit<span> bewilligten Bootshauses einzugehen. Wie das Bundesgericht ausfÃ¼hrt, </span>wÃ¼rde<span> nÃ¤mlich eine </span>Ausnahmeb<span>ewilligung des vorliegend umstrittenen Vorhabens gestÃ¼tzt auf Art. 24c </span>RPG <span>in Betracht</span> fallen<span>, </span>falls<span> die damalige BewilligungsfÃ¤higkeit des Bootshauses bestÃ¤tigt wÃ¼rde und auch die Ã¼brigen Voraussetzungen von Art. 24c RPG erfÃ¼llt wÃ¤ren.</span><span> </span>GrundsÃ¤tzlich ist fÃ¼r<span> die Beurteilung der materiellen RechtmÃ¤ssigkeit einer Baute, die gestÃ¼tzt auf eine befristete Baubewilligung erstellt wurde, das Recht im Zeitpunkt des Ablaufs der Befristung massgebend</span><span> </span><span>(Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 5. A., Bern 2008, S. 335). Als Stichdatum fÃ¼r die RechtsÃ¤nderung gilt die Zuweisung einer Bauzone zur Nichtbauzone (vgl.</span><span> </span>Art. 41 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV]; <span>Bundesamt fÃ¼r Raumentwicklung, Neues Raumplanungsrecht, ErlÃ¤uterungen zur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen fÃ¼r den Vollzug</span>, Bern 2000/2001, Teil I, S. 43).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b><span>Unter BerÃ¼cksichtigung der Stellungnahmen der Mitbeteiligten sowie der eingereichten Unterlagen prÃ¤sentierten sich die rechtlichen Rahmenbedingungen zurzeit des Ablaufs </span>des auf Zeit bewilligten<span> Bootshaus</span>es<span> am 31. Dezember 1969 wie folgt</span>, wobei zum besseren VerstÃ¤ndnis auf die historische Entwicklung einzugehen ist<span>: </span></p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>GemÃ¤ss Zonenplan zur Bauordnung der Stadt ZÃ¼rich vom 12. Juni 1963 (nachfolgend Zonenplan zur Bauordnung von 1963), die vom 1. Dezember 1969 bis zum 14. Juni 1996 und somit zurzeit des entscheidrelevanten Zeitpunkts in Kraft stand, war der Uferbereich zwischen dem F-Platz bis zum Bahnhof G der Freihaltezone F zugewiesen. Der restliche Teil bis zur Stadtgrenze zu H wurde als "Ausgespartes Gebiet" bezeichnet, wobei hier Ã¤ltere Bauvorschriften galten. Zur Anwendung gelangten die Bestimmungen der Bauordnung der Stadt ZÃ¼rich vom 9. September 1931 (nachfolgend Bauordnung von 1931), denn die GrÃ¼nzone, der das Bootshaus gemÃ¤ss Zonenplan zur Bauordnung der Stadt ZÃ¼rich vom 4. September 1946 eigentlich zugewiesen war, wurde nie in Kraft gesetzt. GemÃ¤ss der anwendbaren Bauordnung von 1931 befand sich das Bootshaus bei Ablauf der befristeten Baubewilligung somit in der 3. Bauzone. Im Rahmen der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung von 1992 wurde das betroffene Gebiet nicht der Freihaltezone zugewiesen. Die heutige Zonenplanung des Uferbereichs, insbesondere die Schaffung der Freihaltezone F, ist erst seit 2. September 2000 in Kraft (vgl. Revision der Bau- und Zonenordnung vom 24. November 1999, nachfolgend Revision der BZO 1999 oder revidierte BZO 1999), wobei dem betreffenden Zonenplan gemÃ¤ss § 234 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) mit dessen Ã¶ffentlicher Auflage eine negative Vorwirkung zukam.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Ãberdies befand sich das Bootshaus zur Zeit des Ablaufs der provisorischen Baubewilligung im Bereich der kÃ¼nftigen Seeufergestaltung (Seeuferanlagen mit Strasse und Fusswegen auf dem linken Seeufer). Die direkt am Wasser liegenden UferflÃ¤chen sollten nach MÃ¶glichkeit fÃ¼r Erholungszwecke dienstbar gemacht werden, die Quaianlagen grundsÃ¤tzlich den FussgÃ¤ngern vorbehalten bleiben, und lediglich einige lokale Zufahrten zu Schifffahrts- und Wassersporteinrichtungen sollten geduldet sein. DarÃ¼ber hinaus waren insbesondere AuffÃ¼llungen des ZÃ¼richsees geplant. In der befristeten Baubewilligung vom 20. Dezember 1965 wurde festgehalten, dass mit den Arbeiten zur SeeauffÃ¼llung in absehbarer Zeit und unter UmstÃ¤nden vor Ablauf der Frist zur Beseitigung des Bootshauses von Ende Dezember 1969 begonnen werde. Aufgrund von Volksabstimmungen zu Verkehrsvorlagen (Tiefbahn-Projekt sowie Kombination von U-Bahn und S-Bahn) kamen die kommunalen BehÃ¶rden jedoch schliesslich gÃ¤nzlich von den PlÃ¤nen zur Schaffung einer "autogerechten Stadt" und entsprechendem Strassenbau ab. Auch Ã¤nderte der Regierungsrat etwa im Jahr 1973 offenbar seine bisher eher large Bewilligungspraxis betreffend die AuffÃ¼llungen des Seegebiets: Mit Ausnahme von marginalen, mehr kosmetischen Eingriffen, beispielsweise bei StrandbÃ¤dern, und zwecks Erstellung von Seeuferwegen wurden solche AuffÃ¼llungen weder fÃ¼r private noch fÃ¼r Ã¶ffentliche Zwecke mehr bewilligt. Im Jahr 1974 lehnte das Stimmvolk im Ãbrigen das Projekt "Seepark II" ab, welches AufschÃ¼ttungen des Seegebiets von 23'000 m<sup>2</sup> vorsah. Die besagte Seeufergestaltung hÃ¤tte ab 1973 folglich nicht mehr realisiert werden kÃ¶nnen. DiesbezÃ¼glich gab es in der Folge indessen neue PlÃ¤ne fÃ¼r einen Seeuferweg und die E-Strasse, wovon das ufernahe GrundstÃ¼ck, auf dem sich das Bootshaus befindet, ohne Weiteres betroffen gewesen wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Im Zeitpunkt des Ablaufs der befristeten Baubewilligung bestand im streitbetroffenen Gebiet ein etwas mehr als 100 m breiter Baulinienbereich zur Verwirklichung der erwÃ¤hnten Seeufergestaltung. Zuvor hatte der Stadtrat am 18. September 1959 beschlossen, die seeseitige ideelle Baulinie der projektierten I-Strasse aus dem Jahre 1932 unverÃ¤ndert beizubehalten. Das provisorische Bootshaus lag fast vollstÃ¤ndig im besagten Baulinienbereich. Obgleich die Mitbeteiligte 2 offenbar bereits 1998 davon ausging, dass die Baulinien nach Inkrafttreten der revidierten BZO 1999 so korrigiert wÃ¼rden, dass diese nur noch der Sicherung eines Seeuferwegs und der E-Strasse dienen wÃ¼rden, erfolgte die Revision derselben erst mit Gemeinderatsbeschluss vom 28. Februar 2007 und Genehmigung der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion vom 12. MÃ¤rz 2008. Dabei wurde die seeseitige ideelle Baulinie aufgehoben und der Baulinienbereich im betroffenen Gebiet auf die E-Strasse konzentriert. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.4 </b>BezÃ¼glich der ideellen Baulinie ist die BeschwerdefÃ¼hrerin der Ansicht, es handle sich nicht um eine "richtige Baulinie", weshalb man bereits aus formellen GrÃ¼nden bezweifeln kÃ¶nne, ob ein Bauhindernis fÃ¼r das fragliche Bootshaus vorgelegen habe und dieses nicht schlicht ordentlich hÃ¤tte bewilligt werden mÃ¼ssen. Dazu ist festzustellen, dass eine ideelle Baulinie nach frÃ¼herem Recht festgesetzt wurde, wenn an die eine Seite einer Strasse Gebiet stiess, welches nicht als Baugrund genutzt werden konnte, so zum Beispiel ein GewÃ¤sser. Wie die BeschwerdefÃ¼hrerin zutreffend festhÃ¤lt, war der Abstand der ideellen Baulinie von der jenseitigen Baulinie fÃ¼r die Ermittlung der zulÃ¤ssigen HÃ¶he eines zu errichtenden GebÃ¤udes massgebend (§ 10 Abs. 1 des Baugesetzes fÃ¼r Ortschaften mit stÃ¤dtischen VerhÃ¤ltnissen vom 23. April 1893). Die BehÃ¶rden gingen bei der vorliegend umstrittenen Baulinie davon aus, dass sie nicht der Bebauung, sondern nur der Expropriation des Landes fÃ¼r den Strassenausbau und fÃ¼r die seewÃ¤rts daran anschliessenden Ã¶ffentlichen GrÃ¼nanlagen zu dienen habe. Obwohl die Baulinienkategorie der "ideellen Baulinien" im Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975 nicht mehr erwÃ¤hnt ist, kennt auch § 96 Abs. 2 lit. a PBG den Baulinienzweck der Sicherung von GrÃ¼nzÃ¼gen und wurde diese Baulinie bis zur Revision von 2007/2008 (vgl. oben E. 3.2.3) jedenfalls als rechtskrÃ¤ftig erachtet. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.5 </b>Zusammenfassend war die aufgrund der geplanten Seeufergestaltung ausgedehnte und mittels Baulinien festgelegte Bauverbotszone im vorliegend interessierenden Gebiet noch bis in die 1990er-Jahre und damit auch zum Zeitpunkt der Zuweisung der Bauzone zur Nichtbauzone (3. Bauzone der Bauordnung von 1931 zur Freihaltezone F) anlÃ¤sslich der Revision der Bau- und Zonenordnung mit Inkrafttreten im Jahr 2000 â unter Beachtung von deren negativen Vorwirkung â zu beachten. Unter diesen UmstÃ¤nden wÃ¤re das streitbetroffene Bootshaus seit Ablauf der befristeten Baubewilligung am 31. Dezember 1969 auch materiell nicht mehr rechtmÃ¤ssig gewesen.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b>Es fragt sich indessen, ob sich die materielle RechtmÃ¤ssigkeit des streitbetroffenen Bootshauses im Sinn von Art. 24c RPG allenfalls aus der Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten 2 in Bezug auf vergleichbare Objekte im <span>vorliegend interessierenden </span>Gebiet herleiten lÃ¤sst. Keinen Aufschluss darÃ¼ber geben jedenfalls die VerlÃ¤ngerung der wasserrechtlichen Konzession sowie der aufgrund des Fischereigesetzes sowie der Landanlagekonzession erforderlichen Bewilligung, da diese infolge fehlender Vorlagepflicht unabhÃ¤ngig vom Vorhandensein einer gÃ¼ltigen Baubewilligung ohne Weiteres erteilt werden konnten. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Zur Eruierung der besagten Bewilligungspraxis interessieren nur Objekte, die gemÃ¤ss Zonenplan zur Bauordnung von 1963 dem "Ausgesparten Gebiet" und damit der 3. Bauzone der Bauordnung von 1931 sowie mit Revision der Bau- und Zonenordnung schliesslich im Jahr 2000 der Freihaltezone zugewiesen wurden. Die ersten zwei Bedingungen treffen nur fÃ¼r den Uferabschnitt I-Strasse/E-Strasse ab Bahnhof G bis Q zu.<b> Unter diesen Voraussetzungen sind folgende Objekte nicht von Relevanz, da sie gemÃ¤ss Zonenplan zur Bauordnung von 1963 bereits der Freihaltezone F zugewiesen waren oder jedenfalls nicht â wie das streitbetroffene Bootshaus â in der 3. Bauzone der Bauordnung von 1931 lagen</b>:<i> [2 Objekte]. </i><b> Ãberdies wurden folgende Bauten gemÃ¤ss Zonenplan zur Revision der BZO 1999 schliesslich nicht der Freihaltezone F, sondern einer anderen Zone (z.</b><b><span> </span>B. Wohnzone W2b, W3 oder Zone fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten) zugewiesen: </b><i>[12 Objekte].</i></p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Als Vergleichsobjekte scheiden des Weiteren die Bauten bei E-Strasse Nr. â¦ bis Nr. â¦ auf Kat.-Nr. â¦ bzw. Kat.-Nr. â¦ aus. Dieses GrundstÃ¼ck wurde mit Revision der BZO 1999 Ã¼berwiegend der Wohnzone W3 und nur zu einem kleinen Teil der Freihaltezone F zugewiesen. Die Bewilligung der An- und Umbauten im Jahr 1999 erfolgte hauptsÃ¤chlich unter BerÃ¼cksichtigung der Lage in der kÃ¼nftigen Wohnzone W3, wobei die RechtmÃ¤ssigkeit bezÃ¼glich der Baulinien situationsbezogen aufgrund der vorliegenden speziellen VerhÃ¤ltnisse beurteilt wurde. Gleich verhÃ¤lt es sich mit den nach revidierter BZO 1999 in der Zone W2BII gelegenen An- und Umbauten des Wohnhauses und des Gartensitzplatzes des Beschwerdegegners, wo die Mitbeteiligte 2 die Bauliniensituation als "Spezialfall" betrachtete und das besagte Umbauvorhaben schliesslich ohne Mehrwertrevers bewilligte. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b>Nachfolgend relevant sind demnach folgende Bauten:<i> [10 Objekte].</i></p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.4 </b>Diese vorliegend als relevant zu betrachtenden Beispiele zeigen auf, dass im besagten Bereich in den 1960er- und 1970er-Jahren nur vereinzelte kleinere und einfachere Neubauten (kleinere Bauten, insbesondere Schuppen, Baracken, BootshÃ¤user und dergleichen) baurechtlich zu beurteilen waren. Diesen Vergleichsobjekten, insbesondere den BootshÃ¤usern, ist gemein, dass sie aufgrund des damals bestehenden rechtskrÃ¤ftigen Baulinienraums und der kÃ¼nftigen Seeufergestaltung â teilweise wiederholt â nur provisorisch bewilligt wurden, unter Festlegung der Beseitigungsverpflichtung und allenfalls unter Aufforderung zur Anmerkung einer entsprechenden Ã¶ffentlich-rechtlichen EigentumsbeschrÃ¤nkung im Grundbuch. Teilweise wurde auch noch Mitte der 1970er-Jahre â mit gleicher BegrÃ¼ndung â eine befristete Bewilligung fÃ¼r den Fortbestand dieser Bauten erteilt. Ende der 1970er-Jahre wurden bei einem LagergebÃ¤ude Aussentreppen befristet bewilligt. Aktenkundig ist schliesslich, dass selbst Mitte der 1980er-Jahre der Wiederaufbau eines provisorischen Bootshauses nur befristet und unter Beseitigungsverpflichtung bewilligt wurde. Die Befristung wurde wiederum damit begrÃ¼ndet, dass das provisorische Bootshaus vollstÃ¤ndig zwischen rechtskrÃ¤ftigen Baulinien (§ 99 PBG) liege und diese die kÃ¼nftige Seeufergestaltung bzw. einen Ã¶ffentlichen Seeuferweg sicherten, dessen Realisierung in der nÃ¤chsten Zeit beabsichtigt sei. Obgleich teilweise in den Entscheiden als "Provisorien" betitelt, wurden die besagten Bauten auch nach Ablauf der befristeten Baubewilligung nicht beseitigt, sondern bestanden entsprechend bewilligungslos weiter und sind grÃ¶sstenteils noch heute vorzufinden.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.5 </b>Als Ausnahmen der erwÃ¤hnten Praxis gelten Umbauten im Ã¶ffentlichen Interesse, so das an der I-Strasse hinter Nr. â¦ liegende Bootshaus und die Aufenthaltsbaracke. Diese wurden 1968 von der Bausektion mit der BegrÃ¼ndung definitiv bewilligt, dass die projektierte neue I-Strasse dadurch nicht tangiert werde und der Standort fÃ¼r den stÃ¤dtischen Seereinigungsdienst am vorgesehenen Ort betriebsbedingt sei. Gleiches gilt fÃ¼r den Umbau des FreizeitsgebÃ¤udes K und die am 12. August 1986 bewilligte Parkanlage und Ã¶ffentliche Toilettenanlage J-Strasse gegenÃ¼ber Pol.-Nr. â¦, die zu einem Projekt fÃ¼r die Seeufergestaltung gehÃ¶ren, das vom SouverÃ¤n gutgeheissen wurde. Die definitive Bewilligung fÃ¼r den Anbau eines Bierkellers bei der Westseite E-Strasse Nr. auf Kat.-Nr. â¦ am 18. Juni 1926 war wohl mÃ¶glich, da sich der Anbau noch ausserhalb des damals bestehenden Baulinienbereichs befand. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.6 </b>Selbst die Umbauten bei HauptgebÃ¤uden, die nur teilweise in der 3. Bauzone der Bauordnung von 1931 lagen, gemÃ¤ss revidierter BZO 1999 schliesslich nicht der Freihaltezone F zugewiesen wurden und sich somit grundsÃ¤tzlich nicht mit dem streitbetroffenen Bootshaus vergleichen lassen (vgl. E. 3.3.1), wurden nur unter der Auflage der Eintragung eines Mehrwert- oder eines Beseitigungsrevers in Aussicht gestellt bzw. erteilt. Im Ãbrigen wies die Mitbeteiligte 2 den Bauherrn bezÃ¼glich der gemÃ¤ss revidierter BZO 1999 in der Freihaltezone F gelegenen, definitiv bewilligten VerlÃ¤ngerung des Bootsstegs und der Bootshabe sowie der Verbreiterung der Ãffnung in der Ufermauer auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 06 darauf hin, dass fÃ¼r die Realisierung des Seeuferwegs allenfalls bauliche Anpassungen im Uferbereich nicht ausgeschlossen seien.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.7 </b>Wie bereits im Urteil vom 19. April 2012 erwÃ¤hnt, bedeutet die Befristung einer Baubewilligung gemÃ¤ss § 321 Abs. 1 PBG eine temporÃ¤re Tolerierung einer vorschriftswidrigen Baute. Einerseits kommt eine definitive Bewilligung aus rechtlichen GrÃ¼nden nicht infrage, andererseits sind die typischen Merkmale eines Provisoriums gegeben. Die Baute wird durch die Tolerierung nicht rechtmÃ¤ssig. Es entsteht in diesem Zusammenhang keine Bestandesgarantie und damit auch kein Rechtsanspruch auf VerlÃ¤ngerung der Baubewilligung. Rechtswidrige Projekte dÃ¼rfen nur befristet bewilligt werden, wenn der Nachweis erbracht ist, dass eine vorschriftsgemÃ¤sse AusfÃ¼hrung oder ein rechtskonformer Standort nicht mÃ¶glich sind. Das Provisorium darf also nur fÃ¼r so lange bewilligt werden, als die Realisierung eines gesetzeskonformen Projekts entweder unmÃ¶glich oder fÃ¼r die Bauherrschaft unzumutbar ist (BEZ 1992 Nr. 8; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch/Thomas Wipf, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 5. A., ZÃ¼rich 2011, S. 348). Bis zum festgesetzten Zeitpunkt entfaltet der befristete baurechtliche Entscheid ohne Weiteres Bestandeskraft; nach Fristablauf geht die Baubewilligung jedoch unter. Diese befristete Bewilligung begrÃ¼ndet demnach kein Bestandesprivileg und damit auch keinen Rechtsanspruch auf ihre VerlÃ¤ngerung. Nach Fristablauf wÃ¤re die Baute zu beseitigen, sofern nicht vorher ein Gesuch um VerlÃ¤ngerung gestellt wurde. Ein Anspruch auf VerlÃ¤ngerung besteht nur, falls die Voraussetzungen fÃ¼r eine definitive Baubewilligung gegeben sind. Mithin mÃ¼ssen die Bewilligungsvoraussetzungen wie bei der erstmaligen Erteilung umfassend und frei geprÃ¼ft werden; dabei ist die BewilligungsbehÃ¶rde nicht an ihren alten Entscheid gebunden und hat ihr Ermessen pflichtgemÃ¤ss auszuÃ¼ben (BEZ 1986 Nr. 52; BEZ 1990 Nrn. 18 und 24; VGr, Urteil vom 10. September 2013, VB.2012.00081, E. 3.4.3; Urteil vom 28. MÃ¤rz 2007, VB.2006.00490, E. 3.1; Fritzsche/BÃ¶sch/Wipf, S. 349). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.8 </b>Die wiederholt erteilten befristeten Baubewilligungen von mit dem streitbetroffenen Bootshaus vergleichbaren Bauten zeigen auf, dass die Voraussetzungen fÃ¼r eine definitive Bewilligung nicht gegeben waren, zumal nach wie vor die mit Baulinien gesicherte Seeufergestaltung realisiert werden sollte. Damit bestand auch kein Anspruch auf VerlÃ¤ngerung dieser Bewilligungen. Die Mitbeteiligte 2 musste die Bewilligungserteilung betreffend den Fortbestand dieser Baute jeweils nach Massgabe des Projektierungsstands der Seeufergestaltung beurteilen, wobei sie im gleichen Zeitraum gestellte Gesuche gleich zu behandeln hatte. Diejenigen Bauten, fÃ¼r die nach Ablauf der Befristung keine Baubewilligung mehr erteilt wurde â so auch das Bootshaus der BeschwerdefÃ¼hrerin â waren unter den gegebenen UmstÃ¤nden vorschriftswidrig und damit unrechtmÃ¤ssig. Die Beibehaltung des rechtswidrigen Zustands wurde anscheinend geduldet. Mit Ablauf von 30 Jahren nach der Erstellung dieser Bauten war der Beseitigungsanspruch unter BerÃ¼cksichtigung des Grundsatzes des Vertrauensschutzes schliesslich verwirkt (BGE 107 Ia 121, E. 1), weshalb auf die Wiederherstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustands mittels RÃ¼ckbau verzichtet wurde. Erfolgt bei einer rechtswidrigen Baute ein solcher Verzicht, Ã¤ndert dies jedoch nichts an ihrer Rechtswidrigkeit, weshalb sie allenfalls erhalten, jedoch nicht nach Art. 24 RPG geÃ¤ndert und insbesondere erweitert werden kann. Das rechtswidrige Verhalten soll nicht durch eine erweiterte Besitzstandsgarantie belohnt werden (Rudolf Muggli, in: Heinz Aemisegger/Pierre Moor/Alexander Ruch/Pierre Tschannen [Hrsg.], Kommentar RPG, ZÃ¼rich usw., 2010, Art. 24c N. 11 und 12). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Die materielle RechtmÃ¤ssigkeit des streitbetroffenen Bootshauses nach Ablauf der letztmals erteilten befristeten Baubewilligung vom 20. Dezember 1965 konnte nicht festgestellt werden, <span>weshalb Art. 24c RPG </span>vorliegend <span>nicht zur Anwendung gelangt</span>. Infolgedessen ist nicht mehr zu prÃ¼fen, ob mit der geplanten Solaranlage nach Massgabe von Art. 42 RPV die IdentitÃ¤t dieses Bootshauses einschliesslich seiner Umgebung in den wesentlichen ZÃ¼gen gewahrt bleibt.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>GemÃ¤ss den ErwÃ¤gungen des Bundesgerichts stellt das im Streit liegende Anbringen einer grossflÃ¤chigen Solaranlage keinen kleinen Unterhalt, sondern eine bewilligungspflichtige Ãnderung dar und wÃ¼rde zudem die Rechtswidrigkeit verstÃ¤rken. FÃ¼r den Fall,<b> </b>dass<b> </b>eine Ausnahmebewilligung unter dem Titel von Art. 24c RPG auszuschliessen wÃ¤re, stellte sich deshalb die Frage, ob nicht eine willkÃ¼rfreie und rechtsgleiche Anwendung von § 40 PBG gebieten wÃ¼rde, dieses Bauvorhaben auf dem (besitzstandsgeschÃ¼tzten) Bootshaus mit einer FlÃ¤che von 38 m<sup>2</sup> als im Sinn von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG zonenkonform zu qualifizieren. Um dies â wie vom Bundesgericht geheissen â rechtsgenÃ¼gend abklÃ¤ren zu kÃ¶nnen, legten die Mitbeteiligten â nach Aufforderung seitens des hiesigen Gerichts (vgl. PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. Oktober 2013) â die behÃ¶rdlich bewilligte BautÃ¤tigkeit im betroffenen Gebiet unter Beilage von Unterlagen dar.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Nach § 61 PBG sind als kommunale Freihaltezonen die FlÃ¤chen auszuscheiden, die fÃ¼r die Erholung der BevÃ¶lkerung nÃ¶tig sind (Abs. 1; vgl. § 39 Abs. 1 PBG). Einer Freihaltezone kÃ¶nnen ferner FlÃ¤chen zugewiesen werden, die ein Natur- und Heimatschutzobjekt bewahren oder der Trennung und Gliederung der Bauzonen dienen (Abs. 2; vgl. § 39 Abs. 2 PBG). GemÃ¤ss § 62 Abs. 1 in Verbindung mit § 40 PBG dÃ¼rfen in der Freihaltezone nur solche oberirdischen Bauten und Anlagen erstellt werden, die der Bewirtschaftung oder unmittelbaren Bewerbung der FreiflÃ¤chen dienen und die den Zonenzweck nicht schmÃ¤lern; fÃ¼r andere Bauten und Anlagen bedarf es der Standortgebundenheit und eines Ã¼berwiegenden Interesses im Sinn von Art. 24 RPG (Abs. 1). Ãnderungen in der Bewirtschaftung oder sonstigen Gestaltung der GrundstÃ¼cke mÃ¼ssen mit dem Zonenzweck vereinbar sein (Abs. 2). </p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b>Die streitbetroffene Solaranlage soll in der kommunalen Freihaltezone F erstellt werden, die keiner besonderen Zweckbestimmung zugefÃ¼hrt ist (vgl. Art. 81 der Bau- und Zonenordnung vom 23. Oktober 1991). Diese Freihaltezone liegt am Rand des im kantonalen Siedlungs- und Landschaftsplan ausgeschiedenen Erholungsgebiets und trennt dabei die seeseitig der E-Strasse liegenden Bauzonen vom ZÃ¼richsee, der als Schutzobjekt im Inventar der kommunalen Natur- und Landschaftschutzobjekte vom 24. Januar 1990 (KSO) eingetragen ist (KSO-32; vgl. www.katasterauskunft.stadt-zuerich.ch). Vom Bundesgericht bestÃ¤tigt,<span> stellen sie Schutzzonen im Sinn von Art. 17 RPG dar und erfÃ¼llen die Doppelfunktion des Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Erholung, namentlich an bevorzugten Lagen wie beispielsweise an Seeufern (BGE 114 Ia 233 E. 4a; BGE 118 Ib 503 E. 5c; Eric Brandt/Pierre Moor, in: Kommentar RPG, Art. 18 N. 44 f.). </span>Der besagten Freihaltezone kommt infolgedessen sowohl eine Trenn- als auch eine Landschaftsschutzfunktion im Sinn von Art. 3 Abs. 2 lit. c und d RPG zu. Bei der Realisierung von Bauten und Anlagen in diesem Gebiet ist die BautÃ¤tigkeit eingeschrÃ¤nkt, indessen nicht gÃ¤nzlich verboten. Allerdings sind die genannten Voraussetzungen im Sinn von § 62 Abs. 1 in Verbindung mit § 40 PBG zu beachten.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten 1 in der Freihaltezone F, wo sich auch das streitbetroffene Bootshaus seit der Revision der Bau- und Zonenordnung im Jahr 2000 befindet, stellt sich wie folgt dar: </p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.1 </b>GemÃ¤ss Angaben der Mitbeteiligten 1 sind bei GebÃ¤uden, welche direkt auf oder nahe an die Zonengrenze zur Freihaltezone gestellt werden, insbesondere folgende Bauten und Anlagen im Anstossbereich von bis fÃ¼nf Meter in der Freihaltezone erlaubt und werden als zonenkonform angesehen: eine untergeordnet in Erscheinung tretende Pergola, eine offene Einfriedung bis 1,5 m HÃ¶he, Mauer, geschlossene Einfriedung bis 0,8 m HÃ¶he, Sitzplatz mit festen Sitzen/BÃ¤nken/Tischen, AussencheminÃ©e bis 1,5 m HÃ¶he, kleines ober-/unterirdisches Schwimmbecken. Wie die Mitbeteiligte 2 vorbringt, fÃ¤llt das vorliegend im Streit liegende Projekt der Installation einer relativ grossflÃ¤chigen Solaranlage am und auf dem Bootshaus der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht darunter. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.2 </b>Zur Eruierung der Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten 1 mÃ¼ssen sodann Vergleichsobjekte gefunden werden. </p> <p class="Erwgung4"><b>4.4.2.1 </b>Das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. â¦ an der E-Strasse Nr. â¦ in L befindet sich in der Zone fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten und Anlagen. Der von der Mitbeteiligten 1 am 6. August 2012 bewilligte Bau von Solarkollektoren auf dem sich dort befindenden GebÃ¤ude der Seepolizei scheidet demnach als Vergleichsobjekt aus. Gleiches gilt fÃ¼r Neubauten der Gesellschaft O, die mit der Schifffahrt in Zusammenhang stehen, so etwa die Solaranlage auf dem Werftbau bei der E-Strasse Nr. â¦: Die Erteilung entsprechender Bewilligungen erfolgte nach Massgabe von Art. 8 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 1975 Ã¼ber die Binnenschifffahrt (BSG) in Verbindung mit Art. 18 ff. des Eisenbahngesetzes vom 20. Dezember 1957 (EBG) im eisenbahnrechtlichen Plangenehmigungsverfahren. Die Liegenschaften E-Strasse Nr. â¦ und Nr. â¦ auf Kat.-Nr. â¦ befinden sich gemÃ¤ss revidierter BZO 1999 sodann in der Wohnzone W2bII bzw. im besonderen Wohngebiet II und nicht in der Freihaltezone F. Auch eignet sich das Clubhaus des Vereins P an der I-Strasse Nr. â¦ auf Kat.-Nr. â¦ nicht zum Vergleich mit dem Bootshaus der BeschwerdefÃ¼hrerin, da es bereits nach Zonenplan zur Bauordnung von 1963 der Freihaltezone F zugewiesen war und eine bauliche Erweiterung folglich nach Massgabe von Art. 24c RPG bewilligt werden konnte. Das Strandbad M, E-Strasse Nr. â¦ auf Kat.-Nr. â¦, ist als Sport- und Freizeitanlage ebenfalls zonenkonform (vgl. E. 4.2). Im Ãbrigen erteilte die Mitbeteiligte 1 am 11. April und 8. Dezember 2008 â wohl aufgrund der Standortgebundenheit â fÃ¼r den Neubau bzw. Fortbestand eines elektrischen Grills auf Kat.-Nr. â¦. Ausnahmebewilligungen im Sinn von Art. 24 RPG. Gleiches gilt fÃ¼r die befristete Aufstellung eines Bauwagens gegenÃ¼ber der J-Strasse 08 auf Kat.-Nr. â¦.</p> <p class="Erwgung4"><b>4.4.2.2 </b>Die Bauten auf dem GrundstÃ¼ck eines ehemaligen IndustriegebÃ¤udes an der E-Strasse Nr. â¦ââ¦ auf Kat.-Nr. â¦, insbesondere E-Strasse Nr. â¦ bis Nr. â¦, ragen drei Meter in die Freihaltezone F hinein. Dies war indessen bereits vor den bewilligten Um- und Neubauten im Jahr 1999 und damit vor der Revision der BZO 1999 sowie der Zuweisung zur Freihaltezone F der Fall. Entgegen den Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin sind die Bauten auf Kat.-Nr. â¦ somit nicht zu beachten. </p> <p class="Erwgung4"><b>4.4.2.3 </b>Somit verbleibt die PrÃ¼fung der Frage, ob allenfalls aufgrund der bewilligten Umbauten auf dem GrundstÃ¼ck des Beschwerdegegners (E-Strasse 05 auf Kat.-Nr. 06) eine Gleichbehandlung im Unrecht und somit die Erteilung einer Bewilligung im Sinn von Art. 22 RPG mÃ¶glich wÃ¤re. Die An- und Umbauten am Wohnhaus aufgrund der vorwirkungsweisen Zuweisung in die Wohnzone W2BII sind als zonenkonform anzusehen (Entscheid der Bausektion vom 21. September 1999, E. B.b; vgl. auch Vorentscheid BE 569/98 vom 5. Juni 1998, E. lit. B.b und C.a). Zum Zeitpunkt der Bewilligungserteilung â und somit vor Zuweisung des betreffenden Gebiets zur Freihaltezone F â waren sodann folgende Bauten und Anlagen bereits bestehend: ein Sitzplatz am See, der Verbindungsweg zwischen Wohnhaus bzw. Terrasse und besagtem Sitzplatz sowie der gleich neben diesem Sitzplatz liegende Bootssteg mit Schiffsrinne und Zugangstreppe. Die fixe Beschattungsanlage ist nirgends in den PlÃ¤nen vermerkt und mÃ¶glicherweise nicht rechtmÃ¤ssig. Der ausgebaggerte Teil des GrundstÃ¼cks mit Treppe bestand offenbar bereits im Jahr 1925. Vorliegend interessieren somit nur die VerlÃ¤ngerung des Bootsstegs von einer FlÃ¤che von 4 m<sup>2 </sup>und der Bootshabe sowie die Verbreiterung der Ãffnung in der Ufermauer, die von den BewilligungsbehÃ¶rden unbeanstandet bewilligt wurden. Im Ãbrigen wurde nachtrÃ¤glich die wasserrechtliche Konzession fÃ¼r einen Badesteg von 3 m<sup>2</sup> mit Zugangstreppe, Leiter und Betonfundament erteilt.</p> <p class="Erwgung4"><b>4.4.2.4 </b>Zusammenfassend weist die vorliegend interessierende genehmigte bauliche Erweiterung auf dem GrundstÃ¼ck des Beschwerdegegners als einziges Vergleichsobjekt zur geplanten Installation einer Solaranlage nur eine geringe FlÃ¤che auf. Unter BerÃ¼cksichtigung einer rechtsgleichen Anwendung von § 40 PBG scheidet die Erteilung einer Bewilligung im Sinn von Art. 22 RPG fÃ¼r das Anbringen der Solaranlage am Bootshaus der BeschwerdefÃ¼hrerin damit aus. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach nochmaliger PrÃ¼fung der Sachlage und insbesondere unter BerÃ¼cksichtigung der Bewilligungspraxis der Mitbeteiligten erweist sich die von der BeschwerdefÃ¼hrerin geplante Solaranlage erneut als nicht bewilligungsfÃ¤hig. Damit entfÃ¤llt die Beurteilung, ob fÃ¼r das besagte Bauvorhaben eine Ausnahmebewilligung nach Art. 41c Abs. 1 Satz 2 der GewÃ¤sserschutzverordnung vom 28. Oktober 1998 (GSchV) zu erteilen wÃ¤re. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung ist ihr angesichts ihres Unterliegens nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Dagegen ist sie zu verpflichten, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤digung zu entrichten, wobei Fr. 3'000.- als angemessen erscheinen</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 520.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 6'520.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird verpflichtet, dem Beschwerdegegner eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 3'000.- zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>