A bteilung II B -2197/2006 {T 0/2} U rteil vom 24. A pril 2007 M itw irkung: R ichter Frank Seethaler (vorsitzender R ichter), R ichter R onald Flury, R ichter H ans-Jacob H eitz; G erichtsschreiber D aniel Peyer S._______ vertreten durch R echtsanw ältin D r. iur. Béatrice G rob-Anderm acher, Beschw erdeführer, gegen Prüfungskom m ission B erufsprüfung für M arketingplaner m it eidgenössischem Fachausw eis, Erstinstanz, B undesam t für B erufsbildung und Technologie (B B T), Vorinstanz, betreffend B erufsprüfung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. S._______ legte im Frühling 2005 die Berufsprüfung für M arketingplaner ab. M it Verfügung vom 28. April 2005 teilte ihm die Prüfungskom m ission "Berufsprüfung für M arketingplaner m it eidgenössischem Fachausw eis" (nachfolgend: Prüfungskom m ission) m it, er habe die Prüfung nicht bestan- den. G em äss N otenblatt erzielte er in den schriftlich geprüften Fächern "M arketingforschung" und "W erbung" je die N ote 2.5, in den ebenfalls schriftlich geprüften Fächern "Verkaufsförderung" und "D istribution" je die N ote 3.5. Insgesam t erreichte er die ungenügende Schlussnote 3.8. G egen diese Verfügung erhob S._______ am 29. M ai 2005 beim Bundes- am t für Berufsbildung und Technologie (nachfolgend: Bundesam t) Be- schw erde. Er m achte geltend, im Fach "M arketingforschung" sei eine Fra- ge zu Skalenbegriffen gestellt w orden. Letztere stellten nicht Prüfungsstoff dar. Eine w eitere Frage in diesem Fach sei nicht klar form uliert gew esen. Sinngem äss brachte er des w eiteren vor, seine Prüfungsleistungen seien bei verschiedenen Aufgaben der vier Fächer, in w elchen er eine ungenü- gende N ote erhalten hatte, unterbew ertet w orden. D eshalb sei ihm im Fach "M arketingforschung" die N ote 5.0, in den Fächern "Verkaufsförde- rung" und "W erbung" je die N ote 4.5 und im Fach "D istribution" die N ote 4.0 zu erteilen. D araus resultiere eine genügende Schlussnote, w eshalb er die Prüfung bestanden habe. M it Stellungnahm e vom 1. Juli 2005 beantragte die Prüfungskom m ission die Abw eisung der Beschw erde. Eine N achkorrektur in den fraglichen Fä- chern durch die Prüfungsexperten, deren Stellungnahm en beigelegt w ür- den, habe keine Änderung der N oten ergeben. Am ursprünglichen Ent- scheid w erde festgehalten. M it R eplik vom 30. August 2005 hielt S._______ an seiner Beschw erde fest. Inhaltlich verlangte er für gew isse Aufgaben in den vier fraglichen Prüfungsfächern teilw eise eine höhere, teilw eise eine tiefere Punktzahl als noch in der Beschw erde vom 29. M ai 2005. Insgesam t habe er die Prüfung aufgrund der aus seiner Sicht notw endigen N otenerhöhungen in den vier Fächern bestanden. M it D uplik vom 7. D ezem ber 2005 hielt die Prüfungskom m ission an ihren Anträgen gem äss Stellungnahm e vom 1. Juli 2005 fest. Einzig die N ach- kontrolle im schriftlichen Fach "M arketingforschung", w elche in Form einer Stellungnahm e des entsprechenden Fachvorstandes beilag, habe eine Er- höhung der Punktzahl von 16 auf 18 ergeben. D ies ändere nichts an der ungenügenden N ote von 2.5 in diesem Fach. D a vier ungenügende Einzel- noten und eine ungenügende Schlussnote erzielt w orden seien, gelte die Prüfung als nicht bestanden.3 M it Triplik vom 20. Januar 2006 hielt S._______ an seinen bisherigen An- trägen fest. Inhaltlich nahm er zur N achkontrolle im Fach "M arketingfor- schung" Stellung. Er verlangte, seine Leistung in diesem Fach sei m indes- tens m it der N ote 4.0 zu bew erten. Am 14. Februar 2006 stellte die Prüfungskom m ission dem Bundesam t die Prüfungsunterlagen im Fach "M arketingforschung" zu. M it Entscheid vom 11. April 2006 w ies das Bundesam t die Beschw erde kostenfällig ab. Zur Begründung w urde ausgeführt, sow eit S._______ der M einung sei, im Fach "M arketingforschung" sei eine Frage zu Skalenbe- griffen gestellt w orden, w elche nicht zum Prüfungsstoff gehöre, könne ihm nicht gefolgt w erden. Skalenbegriffe gehörten zu den grundlegenden Be- griffen der M arketingforschung und Statistik. Sie seien unter dem Titel "G rundbegriffe der M arketingforschung" in der W egleitung zur Berufsprü- fung für M arketingplaner enthalten. Auch die R üge, eine w eitere Frage im Fach "M arketingforschung" sei nicht klar form uliert gew esen, gehe fehl. Eine U nterbew ertung im gesam ten Fach liege ebenso w enig vor. D er Ex- perte des Fachs "M arketingforschung" habe sich m it den einzelnen Vor- bringen gem äss Beschw erdeschrift zur Bew ertung im R ahm en der Stel- lungnahm e der Prüfungskom m ission auseinandergesetzt. Seine Beurtei- lung erscheine korrekt und nachvollziehbar, darauf sei abzustellen. D aran ändere die angeblich eingeholte M einung anderer Personen nichts. Einzig in Bezug auf die Frage 5c im Fach "M arketingforschung" gehe aus der Stellungnahm e des Experten nicht genügend hervor, inw iew eit ein sog. "U m lautfehler" negativ bew ertet w orden sei. D eshalb sei hier die N ichter- teilung eines Punktes nicht nachvollziehbar. D a aber selbst bei Erteilung eines zusätzlichen Punktes nach w ie vor die Einzelnote 2.5 im Fach "M ar- ketingforschung" erreicht w erde, sei dies irrelevant. Am N ichtbestehen der Prüfung ändere sich nichts. Auf die R ügen zu den übrigen Fächern sei nicht einzugehen, denn bereits eine Einzelnote unter 3.0 führe dazu, dass der Fachausw eis nicht erteilt w erde. B. G egen diesen Entscheid erhob S._______ (nachfolgend: Beschw erdefüh- rer), vertreten durch R echtsanw ältin D r. iur. Béatrice G rob-Anderm acher, am 11. M ai 2006 Beschw erde bei der R ekurskom m ission EVD m it folgen- den Anträgen: " 1.D er Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben. 2.D er Exam ensentscheid sei w egen rechtserheblicher Verfahrensm ängel sow ie w egen offensichtlicher U nterbew ertung der Arbeit des Kandidaten aufzuheben und die Prüfung sei durch zw ei unabhängige Experten neu zu korrigieren. 3.U nter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschw erdegeg- ners." Zur Begründung brachte er vor, die Prüfung sei in allen vier beanstandeten Fächern nur von einem Experten korrigiert w orden. G em äss Prüfungsreg- lem ent seien schriftliche Arbeiten aber durch zw ei Experten zu korrigieren. Im Beschw erdeentscheid des Bundesam tes seien zw ei zusätzliche Punkte (gem eint ist das Fach "M arketingforschung") nicht berücksichtigt w orden. 4 Auch sei ein privates G utachten von H errn E._______ nicht beachtet w or- den (w iederum betreffend das Fach "M arketingforschung"). D ieses Verhal- ten stelle W illkür dar. Es seien keine M usterlösungen erstellt bzw . ediert w orden, w as ebenfalls w illkürlich sei. D ie Einzelnoten seien w ie folgt zu er- höhen: Im Fach "M arketingforschung" von 2.5 auf 5.0, im Fach "Verkaufs- förderung" von 3.5 auf 4.5, im Fach "W erbung" von 2.5 auf 4.5 und im Fach "D istribution" von 3.5 auf 4.0. In exakter W iedergabe der bereits vor dem Bundesam t erfolgten Vorbringen führte der Beschw erdeführer zu ein- zelnen Aufgaben in den verschiedenen Fächern aus, w eshalb ihm seiner Ansicht nach bedeutend m ehr Punkte zuzuerkennen seien, als dies sei- tens der Experten erfolgt sei (im Fach "M arketingforschung" 45 statt 16 Punkte, im Fach "Verkaufsförderung" 44 statt 30, im Fach "W erbung" 42 statt 18 und im Fach "D istribution" 34 statt 31). Jedenfalls ergebe sich, dass seine Leistungen offensichtlich unterbew ertet w orden seien. D ie Prü- fungen seien durch zw ei unabhängige Experten neu zu korrigieren. C . M it Stellungnahm e vom 19. Juni 2006 beantragte das Bundesam t die Ab- w eisung der Beschw erde. Zur Begründung führte es aus, es gehe aus dem Bew ertungsraster zw ar nicht klar hervor, ob ein oder zw ei Experten die Prüfung beurteilt hätten. D och selbst w enn bloss ein Experte korrigiert hät- te, w äre dieser Form m angel durch die nachfolgenden Stellungnahm en im R ahm en des Beschw erdeverfahrens geheilt w orden. Entgegen der Ansicht des Beschw erdeführers ändere die Berücksichtigung der zw ei zusätzlichen Punkte im Fach "M arketingforschung" nichts an der ungenügenden N ote von 2.5. D as fragliche Privatgutachten von H errn E._______ sei durchaus bew eism ässig gew ürdigt w orden. W illkür in der Bew ertung könne w eder dem Bundesam t noch der Prüfungskom m ission vorgew orfen w erden. Ebenso w enig sei ein allfälliges Fehlen bzw . eine N ichtherausgabe von M usterlösungen w illkürlich. N icht verständlich sei, w enn der Beschw erde- führer nun in der Beschw erdeschrift vor der R EKO /EVD Anträge stelle, die er im erstinstanzlichen Verfahren zurückgezogen bzw . reduziert habe. Im Ü brigen w erde auf den Inhalt des angefochtenen Entscheides verw iesen. D . Am 5. Juli 2006 liess sich die Prüfungskom m ission zur Beschw erde vom 11. M ai 2006 vernehm en, indem sie ihrer Eingabe die Stellungnahm en der Experten in den vier beanstandeten Fächern beilegte. D er Fachvorstand "M arketingforschung" führte am 2. Juni 2006 aus, die Prüfung sei regle- m entskonform von zw ei Experten korrigiert w orden. D as N otenblatt w erde nur von einem Experten unterzeichnet. D em Beschw erdeführer seien zw ei zusätzliche Punkte bereits zuerkannt w orden, ebenso sei das im Be- schw erdeverfahren veränderte "G utachten" von H errn E._______ bew eis- m ässig berücksichtigt w orden. Zudem w ürden die Lösungsraster m it Kor- rekturschem a eingereicht, w oraus sich die Benotung im Einzelnen ergebe. Von W illkür könne keine R ede sein. Eine detaillierte N achkorrektur ergebe keine Änderung der Benotung, selbst w enn säm tliche Einw ände von H errn E._______ (und zw ei w eitere zusätzliche Punkte für den Beschw erdefüh- rer im Fach "M arketingforschung") berücksichtigt w ürden. Auch die beiden Experten im Prüfungsfach "Verkaufsförderung" (gem äss Schreiben vom 14. Juni 2006), der Fachvorstand "W erbung" (m it Schreiben vom 3. Juli 5 2007 [recte: 2006]) sow ie der Experte im Fach "D istribution" (m it Schrei- ben vom 15. Juni 2006) hielten an der bisherigen Benotung fest. E. M it Eingaben vom 31. August und vom 23. Septem ber 2006, w elche dem Beschw erdeführer zur Kenntnis gebracht w urden, nahm die Prüfungskom - m ission zu verschiedenen Fragen der R EKO /EVD Stellung. F. Am 30. Januar 2007 gab das Bundesverw altungsgericht die Ü bernahm e des Verfahrens bekannt. Auf die dargelegten und w eitere Vorbringen w ird, sow eit sie rechtserheb- lich sind, in den Erw ägungen eingegangen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. O b die Prozessvoraussetzungen vorliegen und auf eine Beschw erde ein- zutreten ist, hat die entscheidende Instanz von Am tes w egen und m it freier Kognition zu prüfen (vgl. BG E 130 II 65 E. 1; U LR IC H H ÄFELIN /G EO R G M Ü LLE R /FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Aufl., Zürich 2006, R z. 1635; FR ITZ G YG I, Bundesverw altungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 73 m it H inw eisen). 1.1 D er Entscheid des Bundesam tes vom 11. April 2006, m it w elchem die Be- schw erde gegen die Verw eigerung der Erteilung des eidgenössischen Fach- ausweises "M arketingplaner" abgew iesen w urde, stellt eine Verfügung nach Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw al- tungsverfahren dar (Vw VG , SR 172.021). D iese Verfügung w urde am 11. M ai 2006 bei der R EKO /EVD angefochten, w elche vor dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32) am 1. Januar 2007 (vgl. AS 2006 1069) zur Beurteilung der Streitsache sachlich und funktionell zustän- dig w ar (vgl. Art. 61 Abs. 1 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 13. D e- zem ber 2002 über die Berufsbildung, BBG , SR 412.10, aufgehoben gem äss Ziff. 35 des Anhangs zum VG G ). D as Bundesverw altungsgericht, das gem äss Art. 31 VG G als Beschw erde- instanz Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 Vw VG beurteilt, ist nach Art. 53 Abs. 2 VG G (i. V. m . Art. 33 Bst. d VG G ) für die Behandlung der vorliegenden Streitsache zuständig, zum al keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G greift. D er Beschw erdeführer hat am Verfahren vor dem Bundesam t teilgenom - m en und ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt. Er hat zudem ein als schutzw ürdig anzuerkennendes Interesse an deren Aufhe- bung oder Änderung, w eshalb er zur Beschw erde legitim iert ist (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). Eingabefrist und -form sind gew ahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ) und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen liegen ebenfalls vor (vgl. Art. 46 ff. Vw VG ).6 Auf die Beschw erde ist daher einzutreten, sow eit die Aufhebung des ange- fochtenen Entscheids und eine Korrektur der Prüfung durch zw ei unabhän- gige Experten beantragt w erden. 1.2 D er Beschw erdeführer stellt zusätzlich den Antrag (Ziffer 4 seiner Be- schw erde), die N oten in den Fächern "M arketingforschung" (von 2.5 auf 5.0), "Verkaufsförderung" (von 3.5 auf 4.5), "W erbung" (von 2.5 auf 4.5) und "D istribution" (von 3.5 auf 4.0) seien deutlich nach oben zu korrigie- ren. D am it ficht er einzelne Fachnoten an, indem er seine "Anträge" be- züglich der Anhebung diverser Punktzahlen und N oten (Ziffer 4 der Be- schw erde vom 11. M ai 2006) als selbständige R echtsbegehren aufzufas- sen scheint. D iese Sichtw eise w iderspricht der herrschenden Auffassung. Lehre und Praxis gehen m ehrheitlich davon aus, dass einzelne Fachnoten nur Be- gründungselem ente darstellen, die letztlich zur G esam tbeurteilung führen, w eshalb auch nur das Prüfungsergebnis (d. h. die N ichterteilung eines D ip- lom s) als Streitgegenstand aufzufassen ist. D a die einzelnen Prüfungsno- ten kein R echtsverhältnis regeln und infolgedessen für sich allein betrach- tet auch keinen selbständigen Streitgegenstand zu bilden verm ögen, kön- nen sie nicht als Entscheid betrachtet w erden; sie gehören grundsätzlich nicht zum Streitgegenstand und nehm en auch nicht an der form ellen R echtskraft teil (R EKO /EVD 95/4K-037 E. 3.2.1, publiziert in: VPB 61.31, m it Verw eis auf BG E 113 V 159 E. 1c; 110 V 48 E. 3c). D aher w ird die selbständige Anfechtbarkeit von Einzelnoten grundsätzlich verneint (M AR TIN AU BE R T, Bildungsrechtliche Leistungsbeurteilungen im Verw altungsprozess, D iss. Bern 1997, S. 31 ff., 73; W ER N ER SC H N YD ER , R echtsfragen der berufli- chen W eiterbildung in der Schw eiz, Zürich, 1999, R z. 234; R EKO /EVD 99/JC -003). Eine Anfechtung w ird nur insofern als zulässig erachtet, als dam it gleichzeitig eine Änderung im D ispositiv bew irkt w erden kann (R EKO /EVD 95/4K-037 E. 3.1.1 und E. 3.2.1, a. a. O ., m it Verw eis auf G YG I, a. a. O ., S. 154). Ausnahm sw eise können einzelne N oten dann einen selbständigen Streitgegenstand bilden, w enn an ihre H öhe direkt bestim m te R echtsfragen geknüpft sind, beispielsw eise die M öglichkeit, bestim m te zu- sätzliche Kurse oder W eiterbildungen zu absolvieren oder besondere Q ua- lifikationen zu erw erben, oder w enn sich die N oten später als Erfahrungs- noten in w eiteren Prüfungen ausw irken (vgl. BG E 2P.177/2002 vom 7. N o- vem ber 2002 E. 5.2.2; AU BE R T, a. a. O ., S. 31 f., 74 f. m it H inw eisen; H ER BER T PLO TK E, Schw eizerisches Schulrecht, Bern/Stuttgart/W ien 2003, S. 713 f.; SC H N YD ER , a. a. O ., R z. 236 und 292). Eine solche Konstellation ist nicht gegeben, denn die einzelnen Teilnoten bew irken, sow eit ersichtlich, keine direkte Veränderung der R echtsstellung des Beschw erdeführers. D ie N otengebung bildet dam it lediglich ein Begründungselem ent – die Stel- lungnahm e der jew eiligen Exam inatoren im jew eiligen Prüfungsfach – des Bew ertungsprozesses, w elcher zum Bestehen oder N ichtbestehen der Prüfung führt. D er einzelnen N ote fehlt deshalb vorliegend der C harakter eines selbständigen Verw altungsaktes.7 W ie zu zeigen ist (vgl. E. 4), w ürde eine Anhebung der N oten in den vier als ungenügend bew erteten Fächern "M arketingforschung", "Verkaufsför- derung", "W erbung" und "D istribution" dem Beschw erdeführer das Beste- hen der Prüfung erm öglichen. Auf dessen Anträge, die N oten in besagten Fächern zu erhöhen, ist daher nicht im Sinne selbständiger R echtsbegeh- ren einzutreten (vgl. R EKO /EVD 95/4K-037 E. 3.2.1, a. a. O .). Vielm ehr sind diese Begehren bei der m ateriellen Fallbeurteilung zu behandeln. 2. G em äss den Art. 26 ff. des BBG ist die höhere Berufsbildung w eitgehend Sache der zuständigen O rganisationen der Arbeitsw elt. D iese regeln die Zulassungsbedingungen, Lerninhalte, Q ualifikationsverfahren, Ausw eise und Titel (vgl. Art. 28 Abs. 2 BBG ). Sie berücksichtigen dabei die anschlie- ssenden Bildungsgänge. D ie Vorschriften unterliegen der G enehm igung durch das Bundesam t (vgl. Art. 27 und 28 BBG ). Bereits nach dem alten Bundesgesetz vom 19. April 1978 über die Berufsbildung (aBBG , AS 1979 1687, 1985 660, 1987 600, 1991 857, 1992 288 2521, 1996 2588, 1998 1822, 1999 2374, 2003 187), das per 1. Januar 2004 durch das vorange- hend zitierte heute geltende BBG abgelöst w urde, konnten die Berufsver- bände vom Bund anerkannte Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen veranstalten (Art. 51 Abs. 1 aBBG und Art. 44 Abs. 1 der dam als geltenden, am 1. Januar 2004 durch die Verordnung vom 19. N ovem ber 2003 über die Berufsbildung [BBV, SR 412.101] abgelösten, alten Verordnung vom 7. N o- vem ber 1979 über die Berufsbildung [aBBV, AS 1979 1712, 1985 670, 1993 7, 1996 208, 1998 1822, 2001 979]). Sie hatten darüber ein R eglem ent auf- zustellen, das der G enehm igung des Eidgenössischen Volksw irtschaftsde- partem ents bedurfte (Art. 51 Abs. 2 aBBG und Art. 45 aBBV). G estützt auf die - dam als geltenden - D elegationsbestim m ungen des aBBG haben der Schw eizerische M arketing C lub (SM C ), der Schw eizerische Kaufm ännische Verband (SKV), der Zentralverband Schw eizerischer Ar- beitgeber O rganisationen (ZSAO ) und die G esellschaft für M arketing (G fM ) das Prüfungsreglem ent (Ausgabe 1996) zur Berufsprüfung für M arketing- planer/M arketingplanerin m it eidgenössischem Fachausw eis (R eglem ent; vgl. BBl 1994 I 486) erlassen, w elches am 28. M ärz 1994 vom Eidgenössi- schen Volksw irtschaftsdepartem ent genehm igt w urde. G em äss diesem R eglem ent bezw eckt die Berufsprüfung für M arketingpla- ner jenen Kandidaten aufgrund einer Spezialprüfung einen Fachausw eis auszustellen, w elche sich im M arketingbereich in Praxis und Theorie gründliche Kenntnisse erw orben haben. Im W eiteren soll der W irtschaft die Ausw ahl fachlich ausgew iesener Spezialisten des M arketings erleich- tert w erden (Art. 2 R eglem ent). Für die D urchführung der Prüfung w ird eine Prüfungskom m ission aus Vertretern der einzelnen Trägerverbände gew ählt (Art. 4 R eglem ent). Sie stellt unter anderem R ichtlinien für die D urchführung auf, setzt den Zeitpunkt sow ie den O rt der Prüfung fest und stellt das Prüfungsprogram m auf. Zudem entscheidet sie über das Beste- hen der Prüfung und behandelt die Beschw erden, w elche vom Bundesam t an die Prüfungskom m ission zur Stellungnahm e geleitet w erden (Art. 5 R e- glem ent). Es w erden sow ohl schriftliche ("M arketingkonzept", "M arketing-8 forschung", "Verkauf", "Verkaufsförderung", "W erbung", "D istribution" und "Finanzen, R echnungsw esen, C ontrolling") als auch m ündliche Prüfungen ("G rundlagen des M arketing", "W erbung und Verkaufsförderung" sow ie "Public R elations") durchgeführt (Art. 17 R eglem ent). D ie Abnahm e der m ündlichen Prüfungen w ie auch die Beurteilung der schriftlichen Arbeiten hat durch zw ei Experten zu erfolgen (Art. 16 R eglem ent). D ie Leistungen w erden m it N oten von 6 bis 1 bew ertet, w obei die N oten 4 und höhere ge- nügende und N oten unter 4 ungenügende Leistungen bezeichnen. Andere als halbe Zw ischennoten sind nicht zulässig (Art. 19 R eglem ent). D ie Schlussnote ergibt sich durch die D ivision der Sum m e der N oten durch zehn (Anzahl Prüfungsfächer). Sie ist auf eine D ezim alstelle zu runden (Art. 20 R eglem ent). D ie Prüfung gilt als bestanden, w enn die Schlussnote m indestens 4.0 beträgt, nicht m ehr als zw ei der zehn Fachnoten unter 4.0 liegen und keine der Fachnoten unter 3.0 liegt (Art. 23 R eglem ent). W er die Prüfung bestanden hat, erhält den eidgenössischen Fachausw eis als M arketingplaner (Art. 25 R eglem ent). 3. N ach Art. 49 Vw VG (i. V. m . Art. 37 VG G ) kann m it der Beschw erde ans Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Ü berschreitung oder M issbrauch des Erm essens, unrichtige oder unvoll- ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sow ie U nange- m essenheit der angefochtenen Verfügung gerügt w erden. 3.1 Bei der Ü berprüfung von Exam ensleistungen auferlegte sich seinerzeit die R EKO /EVD entsprechend der Praxis des Bundesrates (VPB 62.62 E. 3; 56.16 E. 2.1), des Bundesgerichts (BG E 121 I 225 E. 4b; 118 Ia 488 E. 4c; 106 Ia 1 E. 3c) sow ie anderer verw altungsunabhängiger R ekurskom m issi- onen (VPB 66.62 E. 4) Zurückhaltung, indem sie in Fragen, die seitens der Verw altungsjustizbehörden naturgem äss schw er überprüfbar sind, nicht ohne N ot von der Beurteilung der erstinstanzlichen Prüfungsorgane und Experten abw ich. Begründet w urde dies m it dem Argum ent, der R echtsm it- telbehörde seien zum eist nicht alle m assgebenden Faktoren der Bew er- tung bekannt, w eshalb es ihr in der R egel nicht m öglich sei, sich ein zuver- lässiges Bild über die G esam theit der Leistungen des Beschw erdeführers in der Prüfung und der Leistungen der übrigen Kandidaten zu m achen. Ü berdies hätten Prüfungen häufig Spezialgebiete zum G egenstand, in de- nen die R echtsm ittelbehörde über keine eigenen Fachkenntnisse verfügt. Eine freie Ü berprüfung der Exam ensbew ertung w ürde zudem die G efahr von U ngerechtigkeiten und U ngleichheiten gegenüber anderen Kandidaten in sich bergen. D aher habe sich die Auffassung durchgesetzt, dass die Be- w ertung von schulischen Leistungen oder Prüfungsleistungen von der R echtsm ittelbehörde nicht frei, sondern nur m it Zurückhaltung zu überprü- fen sei, da diese Fragen von den Verw altungsjustizbehörden naturgem äss nur schw er überprüfbar seien (vgl. BG E 131 I 467 E. 3.1, 121 I 225 E. 4b, 118 Ia 488 E. 4c; zum G anzen auch: M AX IM BO D EN /R EN É R H IN O W , Schw eizeri- sche Verw altungsrechtsprechung, Bd. I, 5. Auflage, N r. 66 B II a, d und B V a, N r. 67 B III c). D ies stelle rechtsprechungsgem äss keinen Verstoss gegen den G rundsatz der R echtsgleichheit gem äss Art. 8 der Bundesver- fassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, 9 SR 101) dar (BG E 106 Ia 1 E. 3c, 99 Ia 586 E. 1c). In einem Beschw erdeverfahren nehm en die Exam inatoren, deren N otenbe- w ertung beanstandet w ird, im R ahm en der Beschw erdeantw ort der Prü- fungskom m ission Stellung (vgl. Art. 57 Abs. 1 Vw VG ). In der R egel über- prüfen sie bei dieser G elegenheit ihre Bew ertungen nochm als und geben bekannt, ob sie eine Korrektur als gerechtfertigt erachten oder nicht. So- lange konkrete H inw eise auf Befangenheit fehlen und die Beurteilung nicht als fehlerhaft oder völlig unangem essen erscheint, w ar nach der Praxis der R EKO /EVD auf die M einung der Exam inatoren abzustellen. Vorausgesetzt w urde aber, dass die Stellungnahm e insofern vollständig w ar, als darin substantiierte R ügen des Beschw erdeführers beantw ortet w urden, und dass die Auffassung der Exam inatoren, insbesondere sow eit sie von derje- nigen des Beschw erdeführers abw ich, nachvollziehbar und einleuchtend w ar (R EKO /EVD 95/4K-014 E. 7.2, publiziert in: VPB 61.32). 3.2 Es sind keine G ründe ersichtlich, von dieser Praxis abzuw eichen. Insofern hat sich auch das Bundesverw altungsgericht bei der Ü berprüfung von Exa- m ensleistungen im oberw ähnten R ahm en Zurückhaltung aufzuerlegen (vgl. dazu B-2202/2006 E. 3) Eine solche rechtfertigt sich allerdings nur bei der Bew ertung von Prüfungsleistungen. Ist dagegen die Auslegung und die Anw endung von R echtsvorschriften streitig oder w erden Verfahrensm ängel im Prüfungsablauf gerügt, hat die angerufene R echtsm ittelbehörde die er- hobenen Einw endungen m it freier Kognition zu prüfen, andernfalls begeht sie eine form elle R echtsverw eigerung (vgl. BG E 106 Ia 1 E. 3c; VPB 56.16 E. 2.2; R EN É R H IN O W / BEAT KR ÄH EN M AN N , Schw eizerische Verw altungsrecht- sprechung, Ergänzungsband, Basel 1990, N r. 80 B I f). Ein Verfahrens- m angel oder eine R eglem entsw idrigkeit im Prüfungsablauf gilt aber nur dann als Beschw erdegrund im Sinne des Verw altungsverfahrensgesetzes (Art. 49 Bst. a Vw VG ), der es rechtfertigt, die Beschw erde gutzuheissen, w enn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass er das Prüfungsergebnis m ögli- cherw eise ungünstig beeinflusst hat (VPB 56.16 E. 4, 45.43 E. 3). 4. D er G esam tdurchschnitt des Beschw erdeführers betrug 3.8. Seine Leis- tungen w urden in den Prüfungsfächern "M arketingforschung" und "W er- bung" je m it der N ote 2.5 und in den Fächern "Verkaufsförderung" und "D istribution" je m it der N ote 3.5 bew ertet. G estützt auf diese ungenügen- den N oten sow ie auf G rund des G esam tdurchschnitts verfügte die Prü- fungskom m ission, er habe die Berufsprüfung nicht bestanden (vgl. Art. 23 i. V. m . Art. 21 R eglem ent). Im Beschw erdeentscheid des Bundesam tes w urde einzig im Fach "M arketingforschung" die erreichte Punktzahl erhöht, w as keine Veränderung der ungenügenden N ote 2.5 zur Folge hatte. D er Beschw erdeführer verlangt im vorliegenden Beschw erdeverfahren die Er- höhung der obenerw ähnten N oten auf 5.0 ("M arketingforschung"), je 4.5 ("Verkaufsförderung" und "W erbung") sow ie 4.0 ("D istribution"). M it der be- antragten Erhöhung der N ote in diesen Fächern w ürde er im G esam t- durchschnitt eine genügende Schlussnote erreichen.10 D er Beschw erdeführer m acht in erster Linie diverse Verfahrensm ängel gel- tend. D iese R ügen sind vorab und m it freier Kognition zu prüfen (vgl. oben E. 3.2). Zur H auptsache beziehen sie sich auf das Prüfungsfach "M arke- tingforschung", teilw eise auch auf die übrigen Prüfungsfächer, in w elchen der Beschw erdeführer eine ungenügende N ote erreichte. 4.1 D er Beschw erdeführer bringt vor, die schriftlichen Prüfungsarbeiten, in w elchen er ungenügende N oten erhalten habe, seien nicht w ie in Art. 16 des Prüfungsreglem ents vorgesehen von zw ei, sondern bloss von einem Experten korrigiert w orden. In der Tat w urden die N otenblätter der schriftli- chen Prüfungsarbeiten nur von einem Experten unterzeichnet. 4.1.1 Im Fach "M arketingforschung" w urde im R ahm en des vorinstanzlichen Be- schw erdeverfahrens neben der bereits vorhandenen des Erstexperten eine zusätzliche Stellungnahm e des Fachvorstands (H r. D vorak; vom 15. Juni 2004 [recte: 2005]) eingereicht. Eine Bew ertung durch einen w ei- teren Experten liegt also bereits dam it vor. Abgesehen davon gab die Erst- instanz m it Eingabe vom 23. Septem ber 2006 neben dem bereits vorher bekannten N am en des Erstexpertenauch jenen des Zw eitexperten an, w o- m it erw iesen ist, dass – in Ü bereinstim m ung m it dem Prüfungsreglem ent - zw ei Experten die Arbeit des Beschw erdeführers beurteilten. U nabhängig davon legte der Fachvorstand m it Eingabe vom 2. Juni 2006 allgem ein das Korrekturprozedere dar: D er Erstexperte korrigiert die Prüfung und er- stellt ein N otenblatt, der Zw eitexperte ebenso. Beide korrigieren unabhän- gig voneinander. Erst danach w erden die N oten m iteinander verglichen. Bei gravierenden U nterschieden in der N otengebung w ird der Fall bespro- chen, allenfalls kom m t ein dritter Experte hinzu. Ansonsten w ird das N o- tenprofil definitiv. D as N otenblatt w ird alsdann nur vom Erstexperten unter- zeichnet. Insow eit ist dieses Vorgehen nicht reglem entsw idrig, denn das Prüfungsreglem ent schreibt lediglich vor, das zw ei Experten die Prüfung zu korrigieren haben, nicht aber, dass das N otenblatt beidseitig zu unter- schreiben w äre. N achw eislich haben im Fach "M arketingforschung" zw ei Experten die Prüfung des Beschw erdeführers korrigiert. Eine R eglem ents- verletzung liegt dam it nicht vor. 4.1.2 Sinngem äss dasselbe gilt bezüglich der übrigen Fächer, in w elchen die Leistungen des Beschw erdeführers ungenügend benotet w urden. Auch hier ist nicht ersichtlich, inw iew eit eine reglem entsw idrige Korrektur vorlie- gen sollte, da dasselbe N otengebungsprozedere w ie im Fach "M arketing- forschung" - zw ei Experten korrigieren vorerst unabhängig voneinander die Prüfung, um sich alsdann über die N otengebung zu einigen, w obei nur der Erstexperte das N otenblatt unterzeichnet - zur Anw endung gelangte. So haben im Fach "Verkaufsförderung" beide Experten die N achkorrektur durchgeführt, im Fach "W erbung" liegt neben der Erststellungnahm e (un- terzeichnet von der Expertin) eine Stellungnahm e des Fachvorstands (in diesem Sinne w iederum eines Zw eitexperten) vor, einzig im Fach "D istri- bution" ist aus den Akten nur der N am e des Erstexperten ersichtlich. O ffen bleibt, ob im Fach "D istribution" ein Zw eitexperte ebenfalls korrigierte und benotete. W äre dies nicht der Fall, läge eine R eglem entsw idrigkeit vor. 11 D iese Frage kann offen gelassen w erden. Selbst w enn ein Form m angel vorliegen w ürde, m üsste die Beschw erde abgew iesen w erden. D enn der Beschw erdeführer hätte auch ohne Berücksichtigung des Faches "D istribu- tion" schon drei ungenügende Einzelnoten (w ovon m indestens eine unter 3.0 [dazu E. 4.2.3]) und eine ungenügende Schlussnote erreicht, w om it er die Prüfung offensichtlich nicht bestanden hätte (vgl. oben E. 2). 4.2 D er Beschw erdeführer m acht geltend, im vorinstanzlichen Entscheid seien im Fach "M arketingforschung" zw ei zusätzliche Punkte nicht berücksichtigt w orden. H ierzu ist auszuführen, dass w ie erw ähnt, bereits in jenem Ver- fahrensabschnitt die ursprünglich erreichte Punktzahl von 16 auf 17 erhöht w urde, da die N ichterteilung eines Punktes nicht nachvollziehbar erschien. Selbst w enn laut Stellungnahm e des zuständigen Fachvorstands vom 23. N ovem ber 2005 m axim al zw ei Punkte (nach durch den Fachvorstand erfolgter Prüfung der Stellungnahm e des Privatgutachters H r. E._______) zusätzlich hätten erteilt w erden können, w äre es laut R aster m it 19 Punk- ten bei der ungenügenden N ote 2.5 geblieben. 4.3 D er Beschw erdeführer bringt sodann vor, die Vorinstanz habe die Stel- lungnahm e des Privatgutachters E._______ bew eism ässig nicht gew ür- digt. D em ist entgegenzuhalten, dass dieses Schriftstück sow ohl im ange- fochtenen Beschw erdeentscheid w ie zuvor in der Stellungnahm e des Fachvorstands "M arketingforschung" (vom 15. Juni 2004 [recte: 2005] und zusätzlich in den Stellungnahm en vom 23. N ovem ber 2005 sow ie vom 2. Juni 2006) berücksichtigt w urde. Es w urde – w ie nachfolgend (E. 5.7) zu zeigen ist – detailliert darauf eingegangen und es erfolgte eine eingehende Auseinandersetzung m it den vorgebrachten Argum enten und eine ab- schliessende W ürdigung derselben. Eine seitens des Beschw erdeführers im plizit geltend gem achte Verletzung des rechtlichen G ehörs bzw . eines Teilgehalts desselben (Begründungspflicht; BG E 111 Ia 1 E. 2a) ist auch ansatzw eise nicht ersichtlich. D ie R üge ist offensichtlich unbegründet. 4.4 Zu der in der Beschw erde allgem ein beanstandeten Frage 7 im Prüfungs- fach "M arketingforschung" (die Fragestellung sei "qualitativ schlecht") w ur- de sow ohl seitens der Vorinstanz w ie seitens des zuständigen Fachvor- stands eingehend und nachvollziehbar Stellung genom m en. D ie m aterielle Behandlung der R üge bezüglich der Korrektur selbst erfolgt w eiter unten (E. 5.7). 4.5 Schliesslich ist darauf hinzuw eisen, dass die Erstinstanz sow ohl Lösungs- raster w ie Bew ertungsschem a einreichte. Ebenso w urden die einzelnen Prüfungsfragen, die jew eiligen Antw orten des Beschw erdeführers sow ie die im vorinstanzlichen und im vorliegenden Beschw erdeverfahren einge- reichten Stellungnahm en der Experten zur Benotung (m it teilw eise zw eifa- cher N achkontrolle) m itsam t den richtigen Antw orten ediert. Von W illkür oder Verw eigerung der Akteneinsicht im R ahm en das Anspruchs auf recht- liches G ehör kann keine R ede sein.12 5. D er Beschw erdeführer rügt in m aterieller H insicht, seine Prüfungsleistun- gen seien in den Fächern "M arketingforschung", "Verkaufsförderung", "W erbung" und "D istribution" generell unterbew ertet w orden. D iese Vor- bringen sind vom Bundesverw altungsgericht m it eingeschränkter Kognition auf ihre Begründetheit hin zu prüfen (vgl. E. 3.1). Vorab ist zu untersu- chen, ob die Bew ertung der Prüfungsleistungen des Beschw erdeführers durch die Erstinstanz im Fach "M arketingforschung" vor dem G esetz stand hält. 5.1 In Aufgabe 2 w urde nach der D efinition und Einordnung verschiedener Skalenbegriffe gefragt. D er Beschw erdeführer m acht geltend, die Aufgabe sei nicht reglem entskonform , Skalenbegriffe gehörten nicht zum Prüfungs- stoff. D er Fachvorstand führt in seinen Stellungnahm en vom 15. Juni 2004 (recte: 2005), vom 2. Juni 2006 und vom 23. Septem ber 2006 hiezu aus, Skalenbegriffe gehörten zu den "G rundbegriffen der M arketingforschung" (Ziffer 4.2 der W egleitung zur M arketingplaner-Prüfung). D ie R üge des Be- schw erdeführers ist m it voller Kognition zu prüfen (vgl. oben E. 3.2). D ie vorerw ähnte Aussage des Fachvorstandes ist einleuchtend. Es geht dar- um , dass die erhobenen D aten in eine sinnvolle und für die Statistik ver- w endbare Form gebracht w erden. D ies geschieht m ittels Einordnung der D aten in eine W ichtigkeitsrangliste im H inblick auf das jew eilige Ziel der M arketingforschung. Auch für Laien ist einsichtig, dass derartiges zum grundsätzlichen W issen in diesem Them enbereich gehört. D ass das Stel- len der beanstandeten Frage eine R eglem entsw idrigkeit darstellen soll, ist som it nicht nachvollziehbar. D a nur eine der Skalen richtig erkannt w urde, erhielt der Beschw erdeführer zu R echt auch nur einen Punkt (von vier m öglichen). 5.2 Bei Aufgabe 4b w urde nach einer graphischen D arstellung von Klassen gefragt. D iese w aren in Aufgabe 4a anhand einer Tagesum satzliste zu bil- den. D ie vom Beschw erdeführer dargestellte G raphik beschränkte sich da- rauf, die schon in der Aufgabenstellung vorgegebenen U m sätze pro W o- che w iederzugeben. D anach w ar indessen nicht gefragt und selbst die Achsenbezeichnungen sind unrichtig. Zurecht erhielt der Beschw erdefüh- rer für seine Lösung daher keine Punkte. 5.3 Bei Aufgabe 5a w aren vier sog. Program m fragen zu beantw orten. H inter- grund bildet die Frage eines Kunden (H auptfrage), inw iew eit eine bestim m - te W erbekam pagne von der gew ünschten Zielgruppe verstanden w ird. N achvollziehbar führte der Fachvorstand aus, w eshalb bloss eine der vom Beschw erdeführer gegebenen Antw orten korrekt bzw . zur Schaffung des vom Kunden gew ollten Inform ationsbedarfs geeignet ist. D er Beschw erde- führer erhielt einen von vier m öglichen Punkten. Auch bei dieser Aufgabe ist im Lichte der zurückhaltenden Ü berprüfung von Exam ensbew ertungen (vgl. oben E. 3.2) die Punkteverteilung durch die Experten nicht zu bean- standen.13 5.4 In Aufgabe 5b schlug der Kunde vor, eine sog. G ruppendiskussion durch- zuführen, um dam it das in der H auptfrage erw ähnte Ziel der M arktfor- schung zu erreichen. N icht gefragt w urde indessen nach der allgem einen D efinition des Begriffs "G ruppendiskussion". D a aus der Antw ort des Be- schw erdeführers keinerlei Bezug zur eigentlichen Fragestellung ersichtlich ist, erscheint die von den Exam inatoren und vom Fachvorstand vertretene Bew ertung m it null Punkten einleuchtend und korrekt. 5.5 In Aufgabe 5c w aren vier Arten von system atischen Fehlern m it jew eiligen Beispielen zu nennen. Vom Beschw erdeführer w urden nur drei system ati- sche Fehler beschrieben, auch nannte er keine konkreten Beispiele. D ass er nur drei von acht m öglichen Punkten für seine Lösung erhielt, ist dam it nicht zu beanstanden. D er "U m lautfehler", w elchen der Beschw erdeführer bei einer dieser vier Fehlerum schreibungen gem acht haben w ill, ist nicht entscheidend dafür, ob die Antw ort als falsch oder richtig bew ertet w urde. M assgebend w ar, ob ein Beispiel für den beschriebenen Fehler genannt w urde. D as w ar hier nicht der Fall. In diesem Sinne ist die Ausführung der Vorinstanz im Beschw erdeentscheid vom 11. April 2006, es liege kein nachvollziehbarer Punkteabzug durch die Erstinstanz vor, nicht korrekt. D em nach ist die Bew ertung durch die Vorinstanz nicht zu beanstanden. 5.6 Bei Aufgabe 6 w urde – ausgehend vom Steckbrief der R eichw eitenstudie für Presse und Kinos in der Schw eiz M AC H Basic - danach gefragt, w as eine G rundgesam theit im Allgem einen sei. D er Beschw erdeführer um - schrieb in seiner Antw ort lediglich in kurzen W orten die (spezifische) G rundgesam theit laut der beigelegten Studie M AC H Basic. D anach w ar in- dessen nicht gefragt. D ass dafür keine Punkte vergeben w urden, ist nicht zu beanstanden. 5.7 Bei Frage 7 lautete die Aufgabenstellung w ie folgt: Studieren eines beige- legten Fragebogens zu einer M arkterhebung, anschliessend Angabe, w el- che der in der Aufgabe w eiter unten zur Ausw ahl stehenden Aussagen A bis I auf diesen Fragebogen zutreffen oder nicht ("w ahr" oder "falsch"). D er Beschw erdeführer behauptet, es sei aus der Aufgabenstellung nicht er- sichtlich, ob m an die Antw orten in den vorgedruckten R aster schreiben dürfe oder nicht. D ies verursache eine unnötige Verunsicherung und führe zu Fehlinterpretationen. Ausserdem seien zw ei seiner Antw orten nicht be- w ertet w orden. D er zuständige Fachvorstand führt hiezu aus, eine Verunsi- cherung der Kandidaten durch die Aufgabenstellung sei nicht nachvollzieh- bar. Es sei danach gefragt w orden, ob die Aussagen A bis I "w ahr" oder "falsch" w ären. Alle Antw orten seien bew ertet w orden. In der Tat ist nicht einsichtig, w ie bei einem Kandidaten eine Verunsiche- rung w egen der Frage entstehen kann, ob m an die Angabe "w ahr" oder "falsch" zu einzelnen Aufgaben nun direkt in den R aster schreibt bzw . ein Kreuz bei "w ahr" oder "falsch" setzt oder diese Antw ort in anderer Form (z.B. Textform ) gibt. Auch w urden nachw eislich säm tliche Antw orten des Beschw erdeführers bew ertet. Seitens des Fachvorstands "M arketingfor- schung" w urden m it Schreiben vom 23. N ovem ber 2005 zw ei der ur-14 sprünglich allesam t als falsch bew erteten Antw orten (E und H ) als korrekt beurteilt. D araus resultierten zw ei zusätzliche Punkte (18 statt 16). Am un- genügenden N otenergebnis von 2.5 verm ochte dies indes nichts zu än- dern, denn für die nächsthöhere N ote 3.0 sind gem äss R aster m indestens 21 Punkte notw endig. Im R ahm en der vorgenannten Stellungnahm e des Fachvorstands w urde detailliert auf die verschiedenen Einw endungen des vom Beschw erdefüh- rer angefragten Privatgutachters E._______ (vgl. dessen Schreiben vom 22. M ai 2005 und vom 17. Januar 2006) eingegangen. Es w urde im Einzel- nen dargelegt, w eshalb diese Aussagen inhaltlich nicht als m assgebend anzusehen seien. Eine fundierte fachliche Auseinandersetzung m it den vorgebrachten Argum enten fand dam it entgegen der Ansicht des Be- schw erdeführers statt. Anzum erken ist, dass die bei Frage 7 angeblich nicht bew erteten Aufgaben 2 und 5a eigene Fragen sind, die nicht Bestandteil der Frage 7 bilden. Sie w urden nachw eislich bew ertet (vgl. oben E. 5.1 und 5.3). D am it sind säm tliche R ügen des Beschw erdeführers betreffend Aufgabe 7 unbegründet. 5.8 Zusam m enfassend ist dem nach festzuhalten, dass aus den Akten ersicht- lich ist, zu w elchen Them en der Beschw erdeführer im Fach "M arketingfor- schung" befragt w urde und w elche M ängel seine Antw orten aufw iesen. D er Prüfungsablauf w urde nachvollziehbar und detailliert aufgezeigt und auch für N icht-Fachleute w urde überzeugend dargelegt, w eshalb die Experten zur jew eiligen Benotung kam en. Es kann keine R ede davon sein, dass die Leistungen offensichtlich unterbew ertet w orden w ären bzw . die Benotung fehlerhaft oder völlig unangem essen ausgefallen w äre (vorne E. 3.1). D am it ist die ungenügende Bew ertung der Prüfungsleistungen des Be- schw erdeführers im Fach "M arketingforschung" nicht zu beanstanden. H at der Beschw erdeführer in einem Fach eine N ote unter 3.0 erzielt, besteht er die Prüfung insgesam t nicht (vgl. Art. 23 R eglem ent; oben E. 2). D am it er- übrigt es sich, näher auf seine w eiteren, die anderen Prüfungsfächer be- treffenden m ateriellen R ügen einzugehen. Seine Beschw erde ist som it als unbegründet abzuw eisen, sow eit darauf einzutreten ist (vgl. vorne E. 1.2). 6. Bei diesem Prozessausgang sind dem unterliegenden Beschw erdeführer die Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG , Art. 1 ff. des R e- glem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht, VG KE, SR 173.320.3). D iese sind m it dem am 24. M ai 2006 geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 900.-- zu ver- rechnen. Eine Parteientschädigung ist dem Beschw erdeführer nicht zuzu- sprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG , Art. 7 Abs. 1 VG KE). 7. D ieser Entscheid kann nicht an das Bundesgericht w eitergezogen w erden (Art. 1 Abs. 2 VG G i. V. m . Art. 83 Bst. t des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht, BG G , SR 173.110). Er ist dem nach endgül- tig.15 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf einzutreten ist. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 900.-- w erden dem Beschw erdeführer aufer- legt und m it dem am 24. M ai 2006 eingegangenen Kostenvorschuss von Fr. 900.-- verrechnet. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (eingeschrieben, Beschw erdebeilagen retour) - der Vorinstanz (R ef-N r. 122 / trp) (eingeschrieben, Vorakten retour) und m itgeteilt: - der Erstinstanz (Akten retour) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Frank Seethaler D aniel Peyer Versand am : 1. M ai 2007