<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-03-13-1B_122-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1B_122/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. März 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Chaix, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Störi. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, </div> <div class="para">Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, </div> <div class="para">4502 Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Anordnung von Sicherheitshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Solothurn, Präsident der Strafkammer, vom 15. Februar 2019 (STBER.2019.17). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Richteramt Bucheggberg-Wasseramt verurteilte A.________ am 22. November 2018 wegen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage etc. zu einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten. A.________ hat gegen diese Verurteilung Berufung erhoben. </div> <div class="para">Am 15. Februar 2019 versetzte der Präsident der obergerichtlichen Strafkammer A.________, der sich aufgrund früher erwirkter Strafen bis zum 18. Februar 2019 im Strafvollzug befand, für die Dauer des Berufungsverfahrens in Sicherheitshaft. </div> <div class="para">Mit eigenhändiger Beschwerde vom 11. März 2019 beantragt A.________, ihn sofort aus der Sicherheitshaft zu entlassen. </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Sicherheitshaft kann unter anderem angeordnet werden, wenn ein dringender Tatverdacht in Bezug auf ein Verbrechen oder Vergehen sowie Fluchtgefahr besteht (<span class="artref">Art. 221 Abs. 1 StPO</span>). Das Obergericht hat dazu im angefochtenen Entscheid erwogen, der Tatverdacht sei aufgrund der erstinstanzlichen Verurteilung erstellt. Es bestehe zudem Fluchtgefahr, weil ernsthaft zu befürchten sei, dass der über keinen legalen Aufenthaltstitel für die Schweiz verfügende algerische Beschwerdeführer untertauchen könnte, um sich der weiteren Strafverfolgung zu entziehen. Die Sicherheitshaft sei auch in zeitlicher Hinsicht verhältnismässig. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung der Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Der Beschwerdeführer muss sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen. Der Beschwerdeführer wendet in der Sache bloss ein, er könne die Berufungsverhandlung doch auch in Freiheit abwarten, da er in Lausanne beim Departement für Asylangelegenheiten gemeldet sei und an der Avenue Beaulieu 19 eine Wohn- und Zustelladresse habe. Es ist indessen nicht ersichtlich, inwiefern ihn dieser Umstand von einer Flucht abhalten könnte. Der Einwand ist daher nicht geeignet, die obergerichtliche Einschätzung, dass Fluchtgefahr bestehe, zu entkräften. Die Beschwerdeführer bringt damit nichts vor, was den obergerichtlichen Entscheid bundesrechtswidrig erscheinen lassen könnte. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten. </div> <div class="para">Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, dem Obergericht des Kantons Solothurn, Präsident der Strafkammer, und Rechtsanwalt Ronny Scruzzi schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. März 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Chaix </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Störi </div> </div></body></html>