<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2021.00551</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">9. </span><span class="Standard berschrift2">Juni 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Bettina Umhang</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advo5 Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Waltersbachstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 5, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1969, absolvierte das Studium der Wirtschaftswis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senschaften an der Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und war nach einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Postgraduatestudium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Oktober 1999 bis April 2001 als wissenschaftliche Assistentin an der Univer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig. Im Juli 2001 meldete sie sich unter Hinweis auf ein Burn-out sowie Depression bei der Invalidenversicherung zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsbezug an (Urk. 7/3,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 7/7). Nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 13. November 2003 (Urk. 7/29) den Anspruch der Versicherten auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente ausgehend von einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit (Volkswirtschaftsstudium). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte war in der Folge an verschiedenen Stellen als Ökonomin tätig, bezog zeitweise Arbeitslosenentschädigung und war als Skilehrerin tätig. Dane</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben doktorierte sie (von 1999 bis 2007) an den Universitäten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo sie ihre Doktorarbeit abgab und diese publizierte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/122, Urk. 7/160, Urk. 7/176/10-11, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/178). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Januar 2010 erlitt sie beim Skifahren einen Unfall, als sie von einem anderen Fahrer mit grosser Wucht umgefahren wurde (Urk. 7/50/20). Dabei zog sie sich unter anderem eine SLAP-Läsion Typ II im rechten Schultergelenk zu, welche am 16. April 2010 (Urk. 7/50/16) operativ angegangen wurde. Der Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherer, die Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, stellte die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 19. März 2012 (Urk. 7/96) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 24. August 2012 (Urk. 7/102) per Ende August 2010 ein. Mit Urteil vom 25. März 2014 (Urk. 7/144) hob das hiesige Gericht diesen Entscheid auf und wies die Sache an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Mobiliar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurück, damit sie ergänzende Abklärungen tätige und über die Leistungspflicht neu entscheide. Die entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Expertise vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zentrum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungsmedizin, Begutachtung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spital B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, datiert vom 7. Juli 2017 (Urk. 7/176/3-144). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. August 2010 (Urk. 7/39) hatte sich die Versicherte nach erfolgter Früher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassung (Urk. 7/36) unter Hinweis auf die Schulter- und HWS-Problematik erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle tätigte wiederum medizinische und erwerbliche Abklärungen, wobei sie unter anderem die Akten des Unfallversicherers beizog und eine polydisziplinäre Begutachtung an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Expertise vom 26. März 2013, Urk. 7/125/1-41)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">veranlasste. Mit Vorbescheid vom 18. April 2013 (Urk. 7/130) stellte die IV-Stelle die Verneinung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht mit der Begründung, dass die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte vor Ablauf des Wartejahres wieder voll arbeitsfähig gewesen sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf hiergegen erhobenen Einwand hin (Urk. 7/132, Urk. 7/137) nahm die IV-Stelle eine erneute Begutachtung der Versicherten in Aussicht (Urk. 7/150), welche in der Folge in Koordination mit dem Unfallversicherer von diesem ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasst wurde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 7. Juli 2017, Urk. 7/176/3-144). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Erlass eines neuerlichen Vorbescheids vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2017 sprach die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten mit Verfügung vom 23. Juli 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/229</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) folgende Renten zu: Von Februar 2011 bis Januar 2012 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, von Februar 2012 bis Dezember 2012 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, von August 2013 bis Januar 2014 eine ganze Rente, ab Februar 2014 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die dagegen erhobene Beschwerde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/240/3-14) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2020 insofern gut, als es feststellte, dass die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2011 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2013 auf eine ganze Rente und ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/250). Die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/256/2-20) hiess das Bundesgericht mit Entscheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2020 gut und stellte fest, dass die Versicherte ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2011 Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/280).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2020 hatte sich die Versicherte bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Invalidenversicherung zum Bezug einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eines Assistenzbeitrags angemeldet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/245, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/246). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge reichte sie auf Aufforderung der IV-Stelle die Selbstdeklaration vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2020 mit Angaben zum Hilfebedarf ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/253). Am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 führte die IV-Stelle bei ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor Ort eine Abklärung für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch (Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/270). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit (zwei separaten) Vorbescheiden vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 verneinte die IV-Stelle sowohl den Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch auf einen Assistenzbeitrag (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/272, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/273). Daran hielt die IV-Stelle mit (zwei separaten) Verfügungen vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2021 fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte mit Eingabe vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2021 Beschwerde erheben und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines Assistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitrags beantragen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei rückwirkend für mindestens fünf Jahre vor der Anmeldung, der Assistenzbeitrag mindestens ab Anmeldung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Beschwerdeantwort vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2021 auf Abweisung der Beschwerde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6), was der Beschwerdeführerin zur Kenntnis gebracht wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8). Mit Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2021 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus dem am hiesigen Gericht hängigen unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlichen Verfahren in Sachen der Beschwerdeführerin (Prozess Nr. UV.2021.00025) de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Observationsbericht vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9) beigezogen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10). Dazu liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12) und die Beschwerdeführerin mit Eingaben vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2022 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22) vernehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche Eingaben den Parteien wechselseitig zugestellt wurden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="XX183"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Allgemeinen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Satz 1 IVG; Art.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">38 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Praxisgemäss (BGE 121 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Essen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Körperpflege;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verrichtung der Notdurft;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX184"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p><span>a. </span><span>in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span>licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p><span>b. </span><span>einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p><span>c. </span><span>einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p><span>d. </span><span>wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p><span>e. </span><span>dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewie</span><span>sen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="XX198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 38 Abs. 1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von Art. 42 Abs. 3 IVG vor, wenn eine volljährige versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:</span></p><p><span>a. </span><span>ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p><span>b. </span><span>für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p><span>c. </span><span>ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p><span> </span><span>Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine </span><span>Viertelsrente</span><span> bestehen (Art. 38 Abs. 2 IVV). Zu berücksichtigen ist nur diejenige lebensprak</span><span>tische Begleitung, die regelmässig und im Zusammenhang mit den in Absatz 1 erwähnten Situationen erforderlich ist. Nicht darunter fallen insbesondere Vertretungs- und Verwaltungstätigkeiten im Rahmen von Massnahmen des Erwachsenenschutzes nach den Artikeln 390-398 des Zivilgesetzbuches (Art. 38 Abs. 3 IVV). </span></p><p><span> </span><span>Als regelmässig im Sinne dieser Bestimmung gilt die lebenspraktische Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindes</span><span>tens zwei Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 146 V 322 E. 6.2 mit Hinwei</span><span>sen).</span></p><p><span> </span><span>Die lebenspraktische Begleitung umfasst weder die (direkte oder indirekte) Dritt</span><span>hilfe bei den alltäglichen Lebensverrichtungen noch die dauernde Pflege oder persönliche Überwachung im Sinne von Art. 37 IVV. Vielmehr stellt sie ein zusätzliches und eigenständiges Institut dar. Lebenspraktische Begleitung ist nicht auf Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen beschränkt; auch körperlich Behinderte können grundsätzlich lebenspraktische Begleitung beanspruchen. Die Notwendigkeit einer Dritthilfe ist objektiv nach dem Gesund</span><span>heitszustand der versicherten Person zu beurteilen. Abgesehen vom Aufenthalt in einem Heim ist die Umgebung, in welcher sie sich aufhält, grundsätzlich uner</span><span>heblich. Bei der lebenspraktischen Begleitung darf keine Rolle spielen, ob die versicherte Person allein lebt, zusammen mit dem Lebenspartner, mit Familien</span><span>mitgliedern oder in einer der heutzutage verbreiteten neuen Wohnformen. Mass</span><span>gebend ist einzig, ob die versicherte Person, wäre sie auf sich allein gestellt, erhebliche Dritthilfe in Form von Begleitung und Beratung benötigen würde. Von welcher Seite diese letztlich erbracht wird, ist ebenso bedeutungslos wie die Frage, ob sie kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 146 V 322 E. 2.3, Urteil des Bundesge</span><span>richts 9C_381/2020 vom 15. Februar 2021 E. 5.2.1, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lebenspraktische Begleitung besteht nur dann, wenn eine Person unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung der Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht nicht fähig ist, ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundversorgung sicherzustellen (Nahrung, Körperpflege, angemessene Kl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eidung, minimale Anforderungen an die Wohnungspflege usw.) und deshalb in ein Heim oder eine Klinik eingewiesen werden müsste (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 8040 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der IV, KSIH, gültig ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Stand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Notwendigkeit der lebenspraktischen Begleitung liegt vor, wenn die betroffene Person auf Hilfe bei mindestens einer der folgenden Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten angewiesen ist: Hilfe bei der Tagesstrukturierung, Unterstützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen (z.B. Fragen der Gesundheit, Ernährung, Hygiene, einfache administrative Tätigkeiten, etc.), Haushaltsführung. Zum Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt gehören Leistungen wie Wohnung putzen und aufräumen, Wäsche erledigen, Mahlzeiten vorbereiten, usw. Die erforderlichen Hilfeleistungen sind aber unter dem Gesichtspunkt einer Verwahrlosung zu evaluieren. Es muss also immer geprüft werden, ob die versicherte Person ohne die entsprechende Hilfe in ein Heim eingewiesen werden müsste (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 8050 KSIH). Dabei ist neben der indirekten auch eine direkte Dritthilfe zu berücksichtigen. Demnach kann die Begleitperson die notwendigerweise anfallenden Tätigkeiten auch selber ausführen, wenn die versicherte Person dazu gesundheitsbedingt trotz Anleitung oder Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachung/Kontrolle nicht in der Lage ist (BGE 133 V 450 E. 10.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 8050.2 KSIH).</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 42</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> As</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p><span>a. </span><span>denen eine </span><span>Hilflosenentschädigung</span><span> der IV nach Artikel 42 Absätze 1–4 ausgerichtet wird;</span></p><p><span>b. </span><span>die zu Hause leben; und</span></p><p><span>c. </span><span>die volljährig sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bundesrat legt die Voraussetzungen fest, unter denen Personen mit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkter Handlungsfähigkeit keinen Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Er legt die Voraussetzungen fest, unter denen Minderjährige Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span id="XX196"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8131 ff.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfsbedürftigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltäg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verrichtungen sowie der tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.1 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt des Intensivpflegezuschlags (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_573/2018 vom 8. Januar 2019 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen sind die Ansprüche der Beschwerdeführerin auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Assistenzbeitrag.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dabei geht es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um die Frage, ob die Beschwerdeführerin auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rte in den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angefochtenen Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ihre Abklärungen hätten ergeben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass in sämtlichen Verrichtungen des täglichen Lebens (An-/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Notdurft, Körperpflege und der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte) eine Selbständigkeit bestehe und keine regelmässige und erhebliche Dritthilfe notwendig sei. Bei der lebenspraktischen Begleitung würden die anzurechnenden Zeitaufwände auf einen Einpersonenhaushalt beschränkt. Anrechenbar sei der Aufwand für die Sicherstellung einer minimalen Grundversorgung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar benötige die Beschwerdeführerin bei der Wohnungspflege, bei der Ernährung und für die Administration eine Begleitung. Jedoch betrage die notwendige Unterstüt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung weniger als zwei Stunden pro Woche. Damit sei das anspruchsrelevante Mass für die Annahme einer regelmässigen lebenspraktischen Begleitung nicht erfüllt. Dementsprechend bestehe kein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/1) und damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch kein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Wesentlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Abklärungsbericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2020 berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht beziehungsweise nur ungenügend und sei daher nicht beweiswertig. Die in den medizinischen und übrigen IV-Akten festgehaltenen Einschränkungen in der Bewältigung des Alltags und in den sozialen Interaktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, die seit dem Unfall immer wieder beschrieben würden, müssten zu einer Zusprechung der beantragten Leistungen führen. Die Ergebnisse der Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe die Gesamtsituation mangels medizinischen Fachwissens nicht verstanden. Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe die Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin falsch eingeschätzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deren soziale Isolation nicht berücksichtigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die körperlichen Beschwerden ignoriert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ihre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebnisse stimmten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mit den ärztlichen Festst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellungen überein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei davon auszuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, dass es an einer ausreichenden medizinischen Beurteilung fehle.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es bedürfe einer weiteren ärztlichen Beurteilung, damit das Ausmass der Hilfsbedürftigkeit eingeschätzt werden könne. Denn das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussere sich zu den Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeitsfähigkeit, nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu den Auswirkungen auf die lebenspraktischen Fähigkeiten. Abgesehen davon erweise sich das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten nicht mehr als aktuell.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jeden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin mehr als zwei Stunden pro Woche an lebenspraktischer Begleitung benötige. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basis der angefochtenen Verfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2021 bildete in medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Hinsicht das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesem Gutachten hatte das Bundesgericht im Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_416/2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2020 volle Beweiskraft beigemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/280). Darin wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/15):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kombinierte Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit führender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und narziss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Prägung </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, aktuell remittiert</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (differenzialdiagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chronifiziertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom, aus organmedizinischer Sicht keine Schmerzursache nachweisbar)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisch ADHS, aktuell und auch retrospektiv nicht ausreichend sicher nachvollziehbar</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leichte neuropsychologische Störung bei Diagnosen 1-4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgenden Diagnosen beige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skisturz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die rechte Seite am 22. Januar 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthroskopischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SLAP-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Refixation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 16. April 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach operativer Revision am 28. Mai 2013 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthroskopischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Débridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Acromioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tenodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleolarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links 1986</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypothyreose (substituiert)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde ausgeführt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on somatischer Seite her seien die aktuell beklagten Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere an der rechten Schulter,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit begründeten Funktionseinschränkungen nicht nachzuvollziehen. Zwar könnten sie - die Gutachter - vorhandene Schmerzen nicht gänzlich ausschliessen, aber die objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbaren Untersuchungsbefunde würden keine Erklärung für die Schmerzen bringen, schon gar nicht in der aktuellen subjektiven Ausprägung. Bei der orthopädischen Untersuchung finde sich au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch keine funktionelle Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung, welche eine intellektuelle Tätigkeit verhindern würde. Die beklagten Beschwerden schienen eine Problematik der Schmerzverarbeitung zu sein und seien nicht direkt auf die Körperschädigung zurückzuführen. Zudem ergäben sich erhebliche Diskrepanzen zwischen den gelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd gemachten Funktionseinschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen und Schonung gegenüber den aktuellen Untersuchungsbefunden und der spontanen Beweglichkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese seien im Rahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en der unfallfremden psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen einzuordnen. Die Erklärung für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesen somatisch nicht begründ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Verlauf finde man am ehesten in der auffälligen Lebens-/Berufsbiographie (trotz hervorragender Ausbildung mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium und anschliessender Dissertation keine längere Anst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellung entsprechend der Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation des studierten Berufs) und den Persönlichkeitsaspekten, welche anlässlich der Konsensbesprechung in der interdisziplinären Diskussion als massgebliche Ursache der dysfunktionalen Schmerzverarbeitung angesehen worden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16-17</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">respektive im psychiatrischen Teilgutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurde weiter ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der psychiatrischen Exploration habe die Beschwerdeführerin angegeben, nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch im privaten Umfeld habe sie wegen der Schmerzen Schwierigkeiten zurechtzukommen. Praktisch nur im Liegen könne sie eine partielle Reduktion der Schmerzen erreichen. Sitzen sei kaum möglich. Es sei ihr unmöglich, auch nur ein geringes Gewicht mit der rechten Hand zu heben. Auch habe sie Schwierigkeiten bei der Körperpflege, wenngleich sie keine Unterstützung von anderen benötige. Verrichtungen im Haushalt könne sie kaum machen. Ihre Strategie bestehe darin, möglichst keine Verschmutzungen zuzulassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/71). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den Befunden wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin sei bewusst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinsklar, allseits orientiert und kooperativ. Sie nehme auf die gestellten Fragen Bezug; dabei sei jedoch eine Ausrichtung auf die subjektiv erlebte gesundheitliche Schädigung offensichtlich. Der formale Gedankengang sei geordnet, die inhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Einengung mit der erkennbar hohen emotionalen Beteiligung jedoch grob auffällig. Der Antrieb sei wohl aufgrund der emotionalen Beteiligung leicht gesteigert. Mnestische Defizite seien nicht ersichtlich, obschon der Gedankengang gelegentlich etwas chaotisch und sprunghaft imponiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Konzentration habe über die gut zwei Stunden dauernde Exploration ausreichend gehalten werden können. Der sprachliche Ausdruck sei entsprechend der Ausbildung differenziert. Anhaltspunkte für inhaltliche Denkstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Ich-Störungen oder ein wahnhaftes Erleben bestünden nicht. Auffällig sei die häufige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fremdattribution</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Schuld bei der Schilderung von biographischen Ereignissen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">176/77-78).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beurteilung wurde schliesslich ausgeführt, aus psychiatrischer Sicht bestehe das klinische Bild einer leistungsrelevanten kombinierten Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung, wahrscheinlich in einer Komorbidität mit einer somatoformen Störung. Letztere lasse sich jedoch auch vor dem Hintergrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausdrucksverhaltens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kriteriengeleitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Querschnitt nicht sicher belegen. Praktisch nur vor diesem Hintergrund der Persönlichkeitsstörung lasse sich die gesamte Biografie der Beschwerdeführerin konsistent nachvollziehen. Gesamthaft zeige die Explorandin eine aus der Jugend heraus, dann ab 1994 sich akzentuie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende Symptombildung im Rahmen von immer wieder auffälligen Überforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungssituationen, die sich aus den durch die Persönlichkeitsstörung geprägten Defiziten ergäben. Über die Jahre sei eine grosse Diskrepanz entstanden zwischen der von aussen betrachtet hohen Ausbildungsqualifikation und der real umge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzten und umsetzbaren Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft. Faktisch habe sich die Beschwerdeführerin durch ihre langjährige Tätigkeit als Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin dieser Exposition entzogen. Der im Januar 2010 eingetretene Ski-Unfall entspreche in seiner psychodynamischen Bedeutung einem Gelegenheitsanlass, wie er wahrscheinlich in der Biografie der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zuvor bereits mehrfach vorgekommen sei. Es entstehe der Eindruck, dass dem Unfall (in unbewusster Weise) rasch die Schuld attribuiert worden sei, um die bereits zuvor (vor dem Unfall) erkennbaren Einschränkungen und Konflikte erklären zu können (dysfunktionales Krankheitskonzept). Die psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dynamische Entlastung der Beschwerdeführerin hierdurch sei offensichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Integration der Katamnese sei aus psychiatrischer Sicht nicht zu erkennen, dass es durch den Unfall zu einer relevanten Akzentuierung der psychischen Beschwerdesymptomatik gekommen sei. Festgestellt werden könne lediglich, dass die Symptomausgestaltung sich nach dem Unfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ll gewandelt habe mit der Fokus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierung auf die somatische Problematik (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/176/18).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im neuropsychologischen Teilgutachten gingen die Experten von einer leichten neuropsychologischen Störung aus, welche die Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen nicht einschränke. Die Person falle in ihrem sozialen Umfeld auch kaum auf. Bei Aufgaben und Tätigkeiten mit hohen Anforderungen sei die Funktionsfähigkeit aber eingeschränkt. Aufgrund der vormals sehr hohen Anforderungen im angestammten Beruf als promovierte Ökonomin sähen sie - die Gutachter - aufgrund der Verhaltensbeobachtungen und der neuropsychologischen Befunde die Arbeitsfähigkeit als nicht gegeben an. Die Beschwerdeführerin könnte den intellektuellen Arbeitsanforderungen womöglich entsprechen, sei aber aufgrund der reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung als auch der kognitiven Minderleistungen im Bereich der geteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Aufmerksamkeit, des Arbeitsgedächtnisses als auch der Erfassungsspanne nicht in der Lage, diese derzeit im geforderten Arbeitstakt auszuschöpfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Experten gingen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus neuropsychologischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Arbeitsfähigkeit von 80</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer leidensangepassten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus. Bei einer verminderten Belastbarkeit begründe sich die Reduktion der Arbeitspräsenz durch den vermehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Pausen- und Erholungsbedarf. Die zusätzliche Minderung der Arbeitsleistung sei bedingt durch die testpsychologisch objektivierten Defizite,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere die Verlangsamung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/112-113).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur (Gesamt-)Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, diese sei aus psychiatrischer Sicht in der durch die Qualifikation vorgegebenen Tätigkeit als Betriebsökonomin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als nicht gegeben anzusehen. Führend seien die persönlichkeitsbedingten Defizite der Beschwerdeführerin in der Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktion mit ihrem Umfeld; diese Defizite kämen zum Tragen, wenn sie sich überfordert fühle und belastet sehe. Mit einer gewissen Restunsicherheit gingen sie - die Gutachter - auch davon aus, dass diese Arbeitsfähigkeit im angestamm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beruf in ausreichend stabiler Form zu keinem Zeitpunkt, auch nicht vor dem Unfallereignis, bestanden habe. Die psychischen Störungen führten begleitend auch zu einer zumindest leichtgradigen Einschränkung des neuropsychologisch zu erfassenden Leistungsprofils. Hierdurch entstehe zusätzlich eine Belastung für die Beschwerdeführerin, die sie aufgrund der diesbezüglich fehlenden suffizienten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Copingstrategien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem anspruchsvollen akademischen Beruf nicht werde ausgleichen können. Eine Verweistätigkeit in einem anderen Beruf könne das Belastungsprofil für die Beschwerdeführerin senken, so dass grundsätzlich hier eine Arbeitsfähigkeit von etwa 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (auch unter Berücksichtigung der leichten neuropsychologischen Defizite und deutlich erhöhter Vulnerabilität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber einer depressiven Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung) als leistbar anzusehen wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/26-27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht erachtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin einem A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitgeber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar und kam deshalb zum Schluss, dass sie nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wirtschaftlich zu verwerten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/280).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Abklärungsbericht für die Hilflosigkeit vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin alleine in ihrer Wohnung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lebt. Regelmässig bzw. durchschnittlich zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis drei Tage in der Woche gehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie zu ihren Eltern, die ein Haus in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein zweites Haus im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besässen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Covid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Situation sei sie seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> März 2020 oftmals alleine im Elternhaus. Gespräche, administrative Tätigkeiten, Wäsche, Hausreini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung etc. würden bis auf wenige Ausnahmen von der Mutter übernommen. Sie habe sodann einen guten Freund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit dem sie einmal die Woche telefoniere. Dieser unterstütze sie bei administrativen Tätigkeiten, motiviere sie. Auch un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ternä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hmen sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemeinsame </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spaziergänge (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der alltäglichen Lebensv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">errichtungen An-/Auskleiden, Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Körperpflege, und Reinigung nach Verrichtung der Notdurft hielt die Abklärungsperson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine Hilfe in diesen Bereichen nicht berücksichtigt werden könne. Gestützt auf die Angaben der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin führte die Abklärungsperson aus, das An- und Auskleiden gelinge der Beschwerdeführerin mit der linken Hand selbst. Trotz Schmerzproblematik versuche die Beschwerdeführerin die rechte Seite in den Ablauf miteinzubeziehen. Ab und zu werde sie von der Mutter darauf hingewiesen, dass sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in frisches </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">T-Shirt anzuziehen solle. Beim Abklärungsgespräch sei die Beschwerdeführerin sauber und korrekt gekleidet gewesen. Aufgrund der Schmerzproblematik müsse sich die Beschwerdeführerin mehrmals pro Tag hinlegen, was jedoch selbständig möglich sei. Die Einnahme des Essens könne sie selber bewerkstelligen. Der Umgang mit Löffel und Gabel sei mit der linken Hand selbständig möglich. Dritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe benötige sie bei harten Speisen. Die tägliche Morgentoilette erledige die Beschwerdeführerin selbst. Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ähneputzen könne sie selber. Da sie in Bezug auf die Ernährung keinen geregelten Tagesablauf habe, habe sie das Zähneputzen seit dem Unfall etwas vernachlässigt. Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Duschen und das Waschen der Haa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re erle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige sie mit der linken Hand selbständig. Ebenso bedürfe sie zur Reinigung nach Verrichtung der Notdurft keiner Hilfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alltäglichen Lebensverrichtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fortbewegung/Pflege gesellschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Kontakte notierte die Abklärungsperson, dass sich die Beschwerdeführerin in der Wohnung und im Freien selbständig fortbewegen könne. Therapien und Arzttermine nehme sie mit dem Auto wahr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch könne sie für kurze Strecken die öffentlichen Verkehrsmittel benützen, was jedoch stark von ihren Schmerzen abhänge. Für die weiteren Angaben verwies die Abklärungsperson auf den Bereich lebenspraktische Begleitung und wies darauf hin, dass eine Kumulation der beiden Bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht möglich sei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Bereich der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lebenspraktische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte die Abklärungsperson aus, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne der Invalidenversicherung nicht ausgewiesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er zur Anerkennung der lebenspraktischen Begleitung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erforderliche Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erreicht. Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einem Einpersonenh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aushalt ausgegangen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/5).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf Hilfeleistungen, die das selbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tändige Wohnen ermöglichen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erklärte di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abklärungsperson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben bei administrativen Aufgaben völlig überfordert sei. Etwa zum Ausfüllen der Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deklaration habe sie drei Monate benötigt. Auch brauche sie mehrere Tage, um ein E-Mail zu verfassen oder schaffe dies schon gar nicht. Vermehrt müsse sie nun Drittpersonen (Vater oder Kollegen) um Hilfe bitten. Die Abklärungsperson befand, dass der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> maximaler Aufwand von 15 Minuten pro Woche für Unterstützung in administrativen Belangen angerechnet werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Unterstützung der Wohnungspflege rechnete die Abklärungsperson eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls einen Zeitaufwand von 15 Minuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> pro Woche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an. Sie hielt dazu fest, die Wohnung der Beschwerdeführerin habe sich in einem sehr unordentlichen Zustand befunden. Jedoch habe es nicht unangenehm gerochen. Auch hätten keine massiven Verschmutzungen festgestellt werden können. Im Elternhaus in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ oder im Ferienhaus im F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngadin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Situation anders. Die Reini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung werde dort unabhängig davon, ob sich die Beschwerdeführerin dort aufhalte, von einer Putzfrau übernommen. Diese werde von den Eltern finanziert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls einen Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche rechnete die Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson für die Unterstützung beim Kochen an. Die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin sei bei der Zubereitung von einfachen Mahlzeiten selbständig. Auch diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich seien nur die minimalen Grundbedürfnisse zu berücksichtigen. Es gebe ein grosses Sortiment an Fertig- und Halbfertigprodukte, die sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zubereiten könne.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wäsche werde in der Regel von der Mutter übernommen. In guten Phasen, d.h. drei- bis viermal pro Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schaffe es die Beschwerdeführerin laut eigenen Angaben selber, die Wäsche zu wa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen. Angesichts dieser Angabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechnete die Abklärungsperson einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inuten pro Woc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he für die W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äsche an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/5-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Keinen anrechenbaren Zeitaufwand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anerkannte die Abklärungsperson in Bezug auf Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten. Zwar sei die Beschwerdeführerin sicherlich auf eine gewisse Unterstützung bei ausserhäus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Tätigkeiten angewiesen. Sie könne jedoch die wichtigsten administrativen Tätigkeiten wie das Bezahlen von monatlichen Rechnungen selbständig wahrnehmen. Ebenfalls sei es ihr möglich, Therapien oder andere ausserhäusliche Termine mit dem eigenen Auto wahrzunehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine regelmässige Anwesenheit einer Drittperson zur Verhinderung einer dauern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Isolation von der Aussenwelt sei nicht erforderlich. Die Beschwerdeführerin habe regelmässige Kontakte zu ihren Eltern und zu ihrem Kollegen. Zudem besuche sie mehrmals pro Woche verschiedene Therapien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Notwendigkeit einer dauernden medizinisch-pflegerischen Hilfe oder einer persönlichen Überwachung bestehe nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielt die Abklärungsperson fest, es sei anzuerkennen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Gesundheitszustands eine Begleitung im A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lltag (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Administration, Wohnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflege und Ernährung) benötige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Hingegen werde der für die Anerkennung eines Anspruchs auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf Assistenzbeitrag geforderte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mehraufwand von zwei Stunden pro Woche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der Schadenminderungs- und Mitwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rkungspflicht - nicht erreicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2020 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270), worin ein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie auf einen Assistenzbeitrag verneint wird, wurde von einer qualifizierten Fachperson erstellt. Sie besuchte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in ihrer Wohnung und hatte damit Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen. Zudem waren ihr die gesundheitlichen Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Beschwerdefü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hrerin bekannt. Hinweise für kla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re Fehleinschätzungen bestehen nicht. Der Bericht ist vollständig, nachvollziehbar und plausibel und genügt den Anforderungen an einen Abklärungsbericht (vgl. E. 1.5 vorstehend). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, erweist sich nicht als stichhaltig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere kann ihr nicht gefolgt werden, soweit sie vorbringt, die Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">person berücksichtige die vorliegenden medizinischen Akten nicht oder nur ungenügend. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem (auch vom Bundesgericht als beweiskräftig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anerkannten) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017 geht hervor, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bei der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor allem die kombinierte Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit führender</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">histrionischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und narzisstischer P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rägung auf die Leistungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht führte im Urteil vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2020 aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund ihr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Persönlichkeitsstruktur fehle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin die Fähigkeit zur Inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktion, zur Einfügung in ein personelles und organisatorisches Arbeitsumfeld und zu einer realistischen Selbstwahrnehmung. In einem Arbeitsverhältnis, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as wesensgemäss subordinativ sei, ergä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich daher zwangsläufig Konflikte. Auch Projektarbeiten mit kürzeren Laufzeiten und ohne Teamarbeit, die als a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngepasste Tätigkeit angegeben wü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden, müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en abgeliefert und kommuniziert w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erden. Dies we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin - selbst bei Einräu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung grösstmöglicher Autonomie - immer wieder zu Zerwürfnissen mit dem Arbeitgeber führen und eine längerfristige, tragbare berufliche Bindung verun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen. Dazu g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eselle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich weiter, dass die persönlichkeitsbedingten De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fizite der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wie vom psychiatrischen Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben, vorwiegend bei Überforderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Überlastung zum Tragen kämen. Werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem erwogen, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund der narziss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Anteile an ihrer Persönlichkeit gewiss nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t auf Tätigkeiten einlassen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die sie als ihrem intellektuellen Niveau unangep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">asst empfinden könnte, verbleibe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kein eigentlicher Fächer möglicher Tätigkeiten mehr, sondern bloss noch ein von vornhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rein sehr limitiertes Angebot. Vor diesem Hintergrund entschied das Bundesgericht, dass die Beschwerdeführerin einem Arbeitgeber auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht zumutbar sei und sie deshalb nicht in der Lage sei, die ihr attestierte Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich zu verwerten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/286, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist also aus psychischen Gründen arbeitsunfähig. Die somatischen Eins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hränkungen wirken sich nicht auf die A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/15), was auch in Bezug die vorliegend strittige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage nach der Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung von Belang ist. Darüber hinaus gibt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten - was die Beschwerdeführerin zu übersehen scheint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - konkret A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uskunft zu Aktivitäts- und Partizipationsfähigkeiten der Beschwerdeführerin. So wurde ausgeführt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Planung und Strukturierung ihrer selbst vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genommenen Aufgaben in der Lage.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es bestehe jedoch ein erhebliches Defizit, wenn Planung und Strukturierung in einem Team erfolgen sollten. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur falle es der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwer, Perspektivenwechsel vorzunehmen und die Bedürf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse anderer dabei miteinzubeziehen. Zwar sei sie durchaus in der Lage, Entscheide und Urteile zu fällen, sie tue dies jedoch ohne hinreichende Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung des Umfeldes, was denn auch zu den vielfach dokumentierten Konflikten mit Kollegen und Vorgesetzten geführt habe. Die Durchhaltefähigkeit sei subjektiv aufgrund der beklagten Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höhergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt. Dies sei jedoch nur schwer objektivierbar. Von neuropsychologischer Seite werde zudem von einer reduzierten Belastbarkeit und Verlangsamung der kognitiven Leistungen gesprochen, was die Durchhaltefähigkeit beeinträchtige. Aufgrund der Persönlichkeitsstörung sei die Kontaktpflege zu Dritten und die Gruppenfähigkeit hochgradig eingeschränkt. Das aktuell reduziert anmutende soziale Umfeld, die Partnerlosigkeit sowie die zu beobachtenden Verhaltensmuster liessen erkennen, dass im Längsschnitt eine relevante </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kompromittierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bindungsverhaltens vorliege. Hinsichtlich Spontanaktivitäten bestünden keine Einschränkungen, solange diese nicht in einem sozialen Netz eingebunden seien. Die Fähigkeit zur Selbstfürsorge und -pflege, also die Fähigkeit, sich zu waschen und sauber zu halten, sich korrekt und der Situation, dem Anlass und der Jahreszeit zu kleiden, die gesundheitlichen Bedürfnisse des Körpers wahrzunehmen und darauf ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen zu reagieren, sei nicht eingeschränkt. Auch eine Einschränkung der Verkehrsfähigkeit sei nicht erkennbar (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/78-82).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">afür, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ass seit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Begutachtung eine Verschlechterung eingetreten wäre,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen keine Hinweise. Solches macht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht geltend (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/253</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und ist aufgrund des vorhandene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n psychischen Störungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu erwarten. Bei den vorliegenden Diagnosen ist nicht einsichtig, weshalb die Beschwerdeführerin im Bereich der administrativen Tätigkeiten auf eine Begleitung angewiesen sein sollte. Im vorliegenden Verfahren, aber auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">parallel laufenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unfallversicherungsrechtlichen Verfahren (Prozess Nr. UV.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021.00025</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die Beschwerdeführerin hinlänglich bewiesen, dass sie fähig ist, innert nützlicher F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingaben von hoher Qualität zu verfassen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etwa </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/253</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/274</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im vorliegenden Prozess oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 [Beschwerde] im Prozess Nr. UV.2021.00025</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dies überrascht insofern nicht, als es sich bei der Beschwerdeführerin um eine hochintelligente Person handelt. Vor diesem Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund erscheint es geradezu als abwegig, wenn in der Beschwerde etwa behauptet wird, die Beschwerdeführerin sei nicht fähig, den Hinweis zu verstehen, dass sie berechtigt sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Abklärungsgespräch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Begleit- oder Bezugsperson beizu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 9). Dass die Abklärungsperson </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dennoch einen anrechenbaren Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche für administrative Tätigkeiten veranschlagte, ist offensichtlich auf die Angaben der Beschwerdeführerin zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 9). Dazu muss jedoch festgehalten werden, dass die subjek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Angaben der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in zumindest teilweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diskrepant zur den objektiven Gegebenheiten sind. Darauf wurde im Gutachten hingewiesen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/53) und Entsprechendes ergibt sich auch aus den Observationsergebnissen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese sind aufgrund der vorzunehmenden Interessenabwägung als verwertbar zu erachten (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 143 I 377, Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtsurteil 8C_213/2021 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2021 E. 4.2 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeichnete die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin in der Selbstdeklaration vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2020 da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Selbstbild einer höchst eingeschränkten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Person, unter anderem unfähig, sich sportlich zu betätigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/253, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/253/9), zeigte die Observation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin durchaus aktiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist und Sport treibt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9). Zwar leidet die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerin im Rahmen der psychiatrischen Diagnosen an leichten neuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychologischen Defiziten, doch wirken sich diese bei alltäglichen Verrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen nicht aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/112</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den genannten Gründen erscheint es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als grosszügig, dass die Abklärungsperson bei der Wohnungspflege, beim Kochen und bei der W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zusätzlich je einen anrechenbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitaufwand von 15 Minuten pro Woche berücksichtigte. Medizinisch begründen lässt sich dieser Aufwand jedenfalls nicht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie habe gute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und schlechte Tage (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist es ihr im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht ohne Weiteres zuzumuten, dass sie die zu erledigenden Aufgaben an den guten Tagen vornimmt. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung liegt es nahe, dass die Beschwerdeführerin als Einzelgängerin durch das Leben geht. Dies ist jedoch nicht mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer sozialer Isolation gleichzusetzen. Die Beschwerdeführerin hat regelmässigen Kontakt zu ihren Eltern und einem guten Kollegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/7). Mehrmals pro Woche nimmt sie Therapien in Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/270/7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserhäusliche Tätigkeiten sind ihr uneingeschränkt möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bservation zeigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch eine durchaus aktive Beschwerdeführerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ktenlage sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Weiterungen, insbesondere von der Einholung von F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">remdauskünften, keine relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erkenntnisse zu erwarten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 V 361 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.5). Soweit sich die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022 auf die Angaben von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruft, der die Beschwerdeführerin bis 2015 behandelte (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20 S. 9, ferner: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21/4), ist festzuhalten, dass seine Einschätzung den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtern bekannt war (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/67-68). Seine Ausführungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enthalten keine Gesichtspunkte, die unerkannt geblieben wären, und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind daher nicht geeignet, die Feststellungen der Gutachter, die durch die Observationsergebnisse gestützt werden, in Zweifel zu ziehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2020 8C_737/2019 E. 5.1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gleich verhält es sich mit dem mit Eingabe vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2022 eingereichten Bericht des behandeln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Chiropraktikers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die abschliessende Beurteilung der sich aus einem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">istungsfähigkeit obliegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich dem Facharzt oder der Fachärztin (Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_624/2009 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2009 E. 4.1.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher von vornherein nicht geeignet, die B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eweiskraft des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens in Frage zu stellen. Seine Ausführungen fussen auf der Annahme, dass die Beschwerdeführerin eine H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irnverletzung erlitten habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23). D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">azu ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzuhalten, dass eine solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachärztlich nicht diagnostiziert wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch in den echtzeitlichen Berichten fehlt es an entsprechenden Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen darauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/96, vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/84/62,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/125/69,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/176/121 (=</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [beigezogen aus Prozess UV.2021.00025]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht die Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung verneint hat. Da auch die weiteren Voraussetzungen für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (unbestrittener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massen) nicht gegeben sind, besteht kein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Mangels entsprechenden Anspruchs ist auch ein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag nicht gegeben. Die Beschwerde erweist sich als auss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ichtslos und ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1’0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Bettina Umhang</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">2</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">4/1 und 24</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">/2</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">24</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">/1 und </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">2</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">4</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">/2</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSonderegger</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>