<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00830</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene X.___ wuchs in der Türkei auf und erlitt dort im Jahre 1993 einen Personenwagenunfall. Er besitzt keine abgeschlossene Berufsaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung und hat bisher bei verschiedenen Arbeitgebern gearbeitet, unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem als Brandschutzmonteur, Papierschneider in einer Druckerei oder zuletzt von Januar bis November 1995 bei der Z.___, und war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danach arbeitssuchend (Urk. 7/2-4, Urk. 7/6, Urk. 7/15/1, Urk. 7/24, Urk. 7/33/3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 30. September 2002 (Eingangsdatum) meldete sich der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte – unter Hinweis auf Rippen- und Gelenkschmerzen zufolge eines neun Jahre zuvor erlittenen Autounfalls – erstmals bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 7/2). Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse holte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zunächst einen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/6) sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berichte der behandelnden Ärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/7, Urk. 7/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ein.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 24. Juli 2003 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 7/16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. Oktober 2012 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an und machte sinngemäss eine Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustands geltend, da seit 2011 psychische Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen vorlägen (Urk. 7/24). Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und liess den Versicherten im Rahmen weiterer medizinischer Abklärungen bei der A.___ begutachten (vgl. Gutachten vom 16. Juli 2013, Urk. 7/37). Ferner holte die IV-Stelle zwei ergänzende Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen der Begutachtungsstelle ein (Stellungnahme vom 5. November 2013 [Urk. 7/46] und vom 16. Januar 2014 [Urk. 7/49]) und liess den Versicherten in der Folge ein zweites Mal begutachten (Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ vom 13. Mai 2015; Urk. 7/63). Am 23. Juni 2015 auferlegte die IV-Stelle dem Versicherten eine Schadenminderungspflicht und hielt ihn zu einer Alkohol-Abstinenz an (Urk. 7/71). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 26. Oktober 2015 [Urk. 7/80], Einwand vom 25. November 2015 [Urk. 7/83]) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Juli 2016 – ausgehend vom Fehlen eines invalidisierenden Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens – einen Leistungsanspruch (Urk. 2 [= Urk. 7/88]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. August 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine ganze Rente der Invalidenversicherung auszurichten; eventuell sei ein Obergut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten einzuholen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 8. September 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 16. September 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholismus und Medikamentenmissbrauch (wie auch Drogensucht) begründen nach ständiger Rechtsprechung keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr wird eine solche Sucht invalidenversicherungsrechtlich erst bedeutsam, wenn sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden eingetreten ist, oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, welchem Krankheitswert zukommt (vgl. BGE 124 V 265 E. 3c; AHI 2002 S. 30, I 454/99 E. 2a).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Ursachen der Alkoholsucht betrifft, ist für die invalidenversicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungsrechtliche Relevanz der Abhängigkeit erforderlich, dass dem Alkoholismus eine ausreichend schwere und ihrer Natur nach für die Entwick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer Suchtkrankheit geeignete Gesundheitsstörung zugrunde liegt, welche zumindest eine erhebliche Teilursache der Alkoholsucht darstellt. Mit dem Erfordernis des Krankheitswerts einer allfälligen verursachenden psychischen Krankheit wird verlangt, dass diese die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid zusammengefasst, es liege objektiv kein Gesundheitsschaden von erheblicher Ausprägung und Schwere vor, welcher die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit als unzumutbar erscheinen liesse. Ein IV-relevanter Gesundheitsschaden sei damit nicht ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde dagegen insbesondere vor, hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei vorliegend auf das Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der A.___ abzustellen. Beim Zweitgutachten der B.___ handle es sich um eine unzulässige „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opinion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“. Zusätzlich sei dieses Gutachten in sich wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüchlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und genüge damit den Anforderungen an eine beweiskräftige medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Beurteilung nicht, wohingegen dies beim Gutachten der A.___ der Fall sei (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verfügung vom 24. Juli 2003 war die Beschwerdegegnerin davon ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen, dass der Beschwerdeführer wegen somatischer Beschwerden in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig sei, wohingegen eine angepasste Tätigkeit vollumfänglich für zumutbar gehalten wurde. Aus dem Einkommensvergleich resultierte kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Urk. 7/14-16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Neuanmeldung vom 22. Oktober 2012 (Urk. 7/24) ist die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin eingetreten und hat eine neuerliche Anspruchsprüfung vorgenommen. Demnach ist zu prüfen, ob sich seit der Verfügung vom 24. Juli 2003 (Urk. 7/16) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 20. Juli 2016 der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in – analog – revisions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich erheblicher Weise verändert hat und aufgrund dessen nunmehr ein Rentenanspruch besteht (vgl. E. 1.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der erstmaligen rechtskräftigen Abweisung des Leistungsbegeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rens mit Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. Juli 2003 (Urk. 7/16) präsentierte sich die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, hielt mit Bericht vom 18. November 2002 (Urk. 7/7) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Panvertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest. Sodann ging er vom Vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einer vegetativen Dystonie aus (Urk. 7/7/1). In geeigneter Tätigkeit bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/7/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SCG/ECU, nannte im Bericht vom 18. Dezember 2002 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/10) keine Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden ein chronisches rezidivierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervicocephales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom und ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Costotransversalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links festgehalten (Urk. 7/10/5). Der Beschwerdeführer sei zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/10/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die aktuelle medizinische Aktenlage präsentiert sich im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. E.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizierter Gutachter SIM, leitender Arzt A.___, vom 16. Juli 2013 (Urk. 7/37) sind folgende Diagnosen zu entnehmen (Urk. 7/37/14):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ndauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eneralisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zidivierende Depression, gegenwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rtig leicht- bis mittelgrad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">g (ICD-10 F33)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">egelmäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iger Alkoholkonsum (ICD-10 F10.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umstände in der Türkei der 80er-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre, geprägt von der politisch schwierigen Situation der Kurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe der Beschwerdeführer als traumatisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rend erlebt. Er sei zum Militärdienst aufgeboten worden, sei desertiert und in der Folge verhaftet und gemäss seinen Angaben psychisch und physisch gefol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tert worden. Danach habe er insgesamt 30 Monate lang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiter Militärdienst leisten müssen. Im gleichen Zeitraum habe er auf Umwegen erfahren, dass sein Bruder aus politischen Motiven erschossen worden sei. Spätestens ab diesem Zeitpunkt hätten sich Schwierigkeiten im sozialen Leben gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/37/10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht falle die Diskrepanz zwischen den offensichtlichen Ressourcen des Beschwerdeführers (Besuch des Gymnasiums, Auswanderung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in die Schweiz, schnelle Heirat mit Geburt einer Tochter, rasches und gutes Erler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen der deutschen Sprache) und dem offensichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">defizienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leben in den letzten Jahren auf (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/37/11). Nach seinen Angaben sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer gefoltert worden. Allerdings könne er (wie dies bei Folteropfern häufig der Fall sei) nicht über Details berichten, zudem würden keine objektivierbaren Beweise dafür vorliegen. Es müsse jedoch festgehalten werden, dass während der Untersuchung keinerlei Verdeutlichungstendenzen und schon gar keine Aggravation festgestellt worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en. Im Gegenteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer offensichtlich bemüht, eine unauffällige Fassade aufrecht zu halten. Seine Geschichte sei deshalb glaubhaft und so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Anamnese und die Befunde aus diesem Blickwinkel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interpretiert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/37/12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter führte aus, z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war könne man bei der Untersuchung mehrere Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tome für eine posttraumatische Belastungsstörung ausfindig machen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während des chronischen Verlaufs über viele Jahre habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche, tiefgreifende Entwicklung stattgefunden: Trotz des Versuchs, mit seinen Schwierigkeiten fertigzuwerden, was durch das Aufrechterhalten einer Fassade und das Schweigen über seine Traumatisierungen vordergründig teilweise auch gelungen sei, habe sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die ständig präsente Foltererinnerung zunehmend nega</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiv auf die Leistungsfähigkeit und die sozialen Kompetenzen ausgewirkt. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund des ständigen hohen Stresslevels seien die Kompensationsmechanismen nach und nach zusammengebrochen, die Belastbarkeit sei zunehmend verloren gegangen, was sich unter anderem auch darin zeige, dass bereits die Kommuni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation mit dem Sozialamt kaum mehr bewältigt werden könne (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/37/12). Diagnostisch sei deshalb von einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) auszugehen. Erschwerender Faktor in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krankheitsentwicklung sei wahrscheinlich die Tatsache gewesen, dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit seinem krankhaften psychischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand allein ausei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nandergesetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über Jahre keine fachliche Unterstützung gesucht habe. Daraus seien in der Folge soziale Isolation und Schwierigkeiten mit Beziehungen zu anderen Menschen entstanden. So wie er selbst erzählt habe, habe er wahrscheinlich aus Stolz oder Glauben, dass sich dieser Zustand irgendwann von alleine bessere, oder auch aus Angst, als psychisch Kranker stigmatisiert zu werden (kulturell bedingt), mit überhaupt niemandem über seine Vergangenheit gesprochen. Erst als im Rahmen eines Urlaubes der Ex-Ehefrau und der Tochter seine Depressionen und Ängste so stark zugenommen hätten und der Leidensdruck nicht mehr auszuhalten gewesen sei, sei es ihm gelungen, Hilfe bei einem Psychiater in Anspruch zu nehmen. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei immer wieder an seine Grenzen gestossen, was einerseits Frustrati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgefühle und Ohnmachtsgefühle verursacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und wiederum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Ängste ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stärkt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne einer möglicherweise generalisierten Angststörung (ICD-10 F 41.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was anderseits immer wieder zu rezidivierenden Depressionen geführt habe (Befürchtung vor dem Schlimmsten, nicht auf bestimmte Umge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bungsbedingungen beschränkt, Zittern, Erschrockenheit, Todesangst, Nervosi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig unter der Medikation mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cymbalta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Xanax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leicht bis mittelgradig ausgeprägt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/37/13).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des chronischen Verlaufs, fehlender Behandlung über Jahre und anderseits d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fernbleiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt stuf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Gutachter der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n angepasster Tätigkeit, wie beispiels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise als Aushilfe in einem Café mit HIV-betroffenen Patienten, was der Beschwerdeführer bis Anfang 2013 ausgeübt habe, als höchstens 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig ein. Die Tätigkeit müsse in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem verständnisvollen, von Rücksicht geprägten Umfeld </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stattfinden, welches das unter Umständen auftretende inadä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quate Verhalten des Beschwerdeführers aushalten könne (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/37/14).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Festlegung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des genauen Beginns des invalidisierenden psychischen Leidens sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht möglich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es sei davon auszugehen, dass schon im Zeitraum 1980-1990 die Suizidversuche im Rahmen von schweren depressiven Episoden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begangen wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien, welche auch im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsstörung zu interpretieren wären. Dies sei jedoch nicht mit Sicherheit zu beurteilen. Das Vollbild der Krankheit bestehe jedoch seit mindestens 2011, als der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer keinen anderen Weg mehr gesehen habe, als eine schon lange emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fohlene Psychotherapie in Angriff zu nehmen, was er über all diese Jahre wegen kulturellen Hintergründen, Stolz und auch der Überzeugung, dass es von alleine weggehe, nicht getan habe (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/37/14). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ hielt sodann fest, es sei davon auszugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass schon nach der Tätigkeit im Militär, dem Tod des Bru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ders, der Verhaftung seiner ersten Ehefrau und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deren Auswirkung auf die Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Der Beschwerdeführer sei nur über kürzere Abstände und unregelmässig bei der Druckerei als Aushilfe arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten gegangen. Der Umzug in die Schweiz mit der Hoffnung, sich einen neuen Anfang zu erschaffen, habe den Beschwerdeführer dazu bewegt, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Diese Versuche seien ihm allerdings immer miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, einerseits aufgrund der körperlichen Störung im Rahmen eines Unfalles, zunehmend aber auch wegen der kontinuierlichen Verschlechterung seines psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Zustandes. Aktuell bestehe aus psychiatrischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit mindestens 2011 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit als Bauarbeiter (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/37/15). Angesichts des jahrelangen, unbehandelten Verlaufs und der daraus entstandenen Chronifizierung einerseits und der Ursache der Störung (Folteropfer) and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prognose bezüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verbesserung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungünstig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dennoch sei eine psychotherapeutische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung indiziert, wenn auch „nur" mit dem Ziel, die Lebensqualität des Beschwerdeführers zu verbessern. Bezüglich einer eher nicht zu erwartenden Steigerung der Arbeitsfähigkeit sollte der psychische Zustand nach einer höher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frequenten psychotherapeutischen Behandlung nach ca. zwei Jahren erneut überprüft werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/37/16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf das Ersuchen der Beschwerdegegnerin hin, der psychiatrische Gutachter habe ausführlich zu begründen, weshalb der Beschwerdeführer trotz zahlreicher gesundheitlicher Beeinträchtigungen in der Lage gewesen sei, eine fingierte Heirat zum Zweck des Erhalts der Aufenthaltsbewilligung zu organisieren, zweimal habe heiraten und mehrere Jobs habe annehmen zu können sowie zur Arbeitsfähigkeit auch rückwirkend Stellung zu nehmen (Urk. 7/45), hielt der Gutachter der A.___ am 5. November 2013 (Urk. 7/46) insbesondere fest, es sei nicht möglich, die genauen Umstände des Lebens des Beschwerdeführers auf Jahre zurück zu objektivieren. Die jetzigen Befunde würden auf den eigenen Befunden sowie jenen des Behandlers und auf der erzählten Geschichte basie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren, welche nachvollziehbar und glaubwürdig sei (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/46/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Gutachten von Dr. med. F.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, zertifizierter Gutachter SIM (B.___), vom 13. Mai 2015 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/63) wurde folgende Diagnose mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (Urk. 7/63/32): kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und emotional instabilen Anteilen (ICD-10 F61), Differentialdiagnose: andauernde Persönlichkeitsstörung nach Extrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastungen (ICD-10 F62) nach eigenanamnestisch berichteten Folter- und Misshandlungserfahrungen im Heimatland. Als Diagnosen ohne Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inen dysfunktionalen Alkohol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauch, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens im Sinne eines schädlichen Gebrauchs (ICD-10 F10.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur versicherungsmedizinischen Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathologischen Befund hätten sich bei der klinischen Prüfung leichte Merkfähigkeitsdefizite und keine Auffassungsdefizite gezeigt. Die Stimmung sei gesamthaft in der Mittellage gewesen. Es hätten sich keine psychomotorischen Auffälligkeiten und keine Antriebsminderung gezeigt. In Bezug auf die Angst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik habe der Beschwerdeführer von einer Platzangst sowie von Pani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kattacken mit körperlicher Unruhe, welche vor allem am Morgen auftreten würden, berichtet. Formalgedanklich sei der Beschwerdeführer geordnet und bei der biographischen Schilderung etwas umständlich gewesen (Urk. 7/63/35). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Gutachten der A.___ werde ein in etwa ähnlicher Quer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittbefund wie bei der eigenen Exploration geschildert. Diagnostisch sei, unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Angaben des Beschwerdeführers über Folterungen im Heimatland, von einer andauernden Persönlichkeitsstörung nach Extrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastung (ICD-10 F62.0) ausgegangen worden, komorbid seien eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1) und ein seit Jahren konstant beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hender Alkoholkonsum im Sinne einer dysfunktionalen Bewältigungsstrategie erwähnt worden. Bei der Beurteilung sei eine Diskrepanz zwischen den vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Ressourcen des Beschwerdeführers und seinem defizitären Leben als Folgen der Foltererlebnisse interpretiert und von einer höhergradigen Arbeitsunfähigkeit in der freien Wirtschaft ausgegangen worden (Urk. 7/63/39). Aus der Anamnese und der Befunderhebung ergäben sich Hinweise für eine ausgeprägte Kränkbarkeit, Ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denzen zur Ausnützung von Beziehungen (finanzielle Fürsorge früher durch Eltern, aktuell Unterstützung durch die Ehefrau) sozial unangemessene Impuls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchbrüche mit aggressivem Verhalten vor allem im familiären Rahmen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Affektlabilität. Die Problematik erreiche aus Sicht des Gutachters das Ausmass einer Persönlichkeitsstörung. Die Kriterien für eine spezifische Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathologie im Sinne einer narzisstischen oder emotional instabilen Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung seien dabei nicht erfüllt. Diagnostisch müssten daher eine Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsänderung nach berichteter Verfolgung, Inhaftierung und Folter im Heimatland beziehungsweise eine kombinierte Persönlichkeitsstörung erwo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/63/40). In Bezug auf die vom Beschwerdeführer berichteten Erlebnisse (Inhaftierung und Folterung) lägen keine objektiven Informationen vor. Die Angaben des Beschwerdeführers würden gewisse Inkonsistenzen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, welche allerdings bei Berichten über länger zurückliegende Ereignisse durchaus vorkommen könnten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und nicht a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">priori die Glaubwürdigkeit der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en einschränkten. Eine gewisse Übertreibung und Verzerrung wäre zudem im kulturellen Kontext und angesichts der akzentuierten narzisstischen Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge durchaus erklärbar ohne gegen das Vorliegen der traumatischen Erlebnisse in der Vergangenheit zu sprechen. Im Rahmen des vorliegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Gutachtens könnten die klinisch-erfahrungswissenschaftlichen Rahmen nicht verlassen werden, weswegen auf eine spekulative Glaubhaftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung verzichtet werde. Aus dem Vorliegen von PTBS-typischen Symptomen könne zudem keineswegs auf eine stattgefundene Traumatisierung geschlossen werden. Die verfügbaren anamnetischen Hinweise sprächen aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings für eine gewisse psychische Belastung bereits vor der berichteten Inhaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierung und Folterung. Erwähnenswert seien unter anderem Angaben über eine phobische Angstsymptomatik, bestehend seit der Kindheit, Angaben über eine „traumatische Kränkung" nach erzwungenem Sitzplatzwechsel in der Schule mit nachfolgendem sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ulischem Leistungsabfall und ferner Angaben über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">früh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitigen Schulabbruch und inkonstante Berufstätigkeit vor dem Militärdienst. Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erscheine daher das Vorliegen einer vorbestehenden tiefgreifenden Persönlichkeitspathologie, welche möglicherweise durch spätere traumatische Erfahrungen zusätzlich negativ beeinflusst worden sei, aus gutachterlicher Sicht wahrscheinlicher zu sein. Im aktuellen Querschnitt habe eine komorbide affek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tive Störung nicht bestätigt werden können. Eine ausgeprägte Angstproblematik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Panikanfälle seien bei der gutachterlichen Untersuchung nicht beobachtbar gewesen. Vorstellbar wäre, dass die berichteten Angstsymptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beispiels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen einer Entzugssymptomatik bei anamnestisch berichtetem regelmässigem Alkoholgebrauch, mindestens im Sinne eines schädlichen Gebrauchs, auftreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus gutachterlicher Sicht ergäben sich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">We</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en keine Hinweise für das Vorliegen einer Erkrankung aus dem schizo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Formenkreis oder einer organisch bedingten psychisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Störung. Hinsichtlich der aktuellen Leistungsfähigkeit stünden vor allem Funktionsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen im interpersonellen Bereich im Vordergrund. Insbesondere seien Einschränkungen in Konfliktsituationen, bei formellen Kontakten mit Autori</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätspersonen, bei der Anpassungs-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Durchsetzungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nter anderem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit sozial inadäquaten Verhaltensweisen zu erwarten. Ein Teil der präsentierten Einschränkungen sei aus der Sicht de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Regressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onstendenzen, eine fehlende berufliche Ausbildung sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange Arbeitslo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit zurückzuführen. Ferner wirke sich auch der regelmä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ssige Alkoholge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauch mit beginnenden Folgeschäden ungünstig auf die funktionelle Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit aus. Aus gutachterlicher Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter „Ausblendung" der nicht medizinischen personenbezogenen und Kontextfaktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ferner nach Erreichen einer Alkoholabstinenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer um ca. 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkten funktionellen Leistungsfähigkeit aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Arbeitsfähigkeit könne in einer ruhigen Tätigkeit, ohne regelmässigen Kundenkontakt und ohne komplexe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teamdynamik mit klar vorgegebenem Aufgabenbereich umgesetzt we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/63/40-41).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In formeller Hinsicht rügte der Beschwerdeführer, die Beschwerdegegnerin hätte ihm vor der ergänzenden Fragestellung an den Gutachter der A.___ das Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten zustellen und ihm Gelegenheit zur Stellung von Fragen geben müssen. Auch das zweite Gutachten sei ihm nie zugestellt worden. Sodann habe man ihm nur Gelegenheit dazu gegeben, Einwände gegen die Art der Begutachtung vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen, nicht jedoch Einwände gegen die Begutachtung an sich. Damit sei das rechtliche Gehör verletzt worden (Urk. 1 S. 19-20). Diese Rüge ist vorab zu prüfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht, indem Verwaltung und Sozialversicherungsgericht von sich aus für die richtige und voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige Abklärung des Sachverhaltes zu sorgen haben. Dieser Grundsatz gilt indes nicht uneingeschränkt, sondern wird in zweifacher Hinsicht ergänzt: durch die Mitwirkungspflicht der versicherten Person sowie durch die im Anspruch auf rechtliches Gehör enthaltenen Parteirechte auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In diesem Sinne dient das rechtliche Gehör einerseits der Sachaufklärung, ander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, der in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Dazu gehört auch das Recht, an der Erhebung wesentlicher Beweise mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid zu beeinflussen. Im Verwaltungsverfahren gilt dieses Mitwirkungs- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Äusserungsrecht der betroffenen Person namentlich im Zusammenhang mit der Durchführung eines Augenscheins, der Befragung von Zeugen sowie bezüglich eines Expertengutachtens. Infolgedessen darf auf diese Beweismittel bei der Entscheidung nicht abgestellt werden, ohne der betroffenen Person Gelegenheit zu geben, an der Beweisabnahme mitzuwirken oder wenigstens nachträglich zum Beweisergebnis Stellung zu nehmen (BGE 120 V 357 E. 1a mit zahlreichen Hinweisen = RKUV 1995 Nr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 209 S. 27 f. E. 1a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beförderli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer Begutachtung können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> materielle Einwendungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend gemacht werden,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beispielsweise des Inhalts, die in Aussicht genommene Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung sei nicht notwendig, weil sie - mit Blick auf einen bereits umfassend abgeklärten Sachverhalt - bloss einer Zweitmeinung entspreche (BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7). Sodann können personenbezogene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausstandsgründe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gerügt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer wurde sowohl im Rahmen der Begutachtung durch die A.___ (Mitteilung vom 13. Februar 2013, Urk. 7/34) als auch durch die B.___ (Mitteilung vom 5. Juni 2014, Urk. 7/53) Gelegenheit gegeben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusatzfragen an den jeweiligen Gutachter mitzuteilen. Ferner wies die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer vor beiden Begutachtungen darauf hin, er könne triftige Einwendungen gegen die Art der Begutachtung - worunter selbstredend auch die Begutachtung an sich zu verstehen ist (vgl. BGE 139 V 349 E. 5.2.2.2, wonach die IV-Stelle die Art der vorgesehenen Begutachtung bekannt gibt, was es der versicherten Person erlaubt, materielle Einwendungen gegen eine Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung an sich [Beispiel: unnötige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opinion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] vorzubringen) -, die vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hene Fachdisziplin sowie die begutachtende Person einreichen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erstatten des Einwands vom 17. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75) verfügte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu diesem Zeitpunkt rechtlich vertretene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer über sämtliche Verwaltungsakten, inklusive die beiden Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie die ergänzenden Stellungnahmen des A.___-Gutachters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Aktenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sgesuch vom 13. Juli 2015 (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/70)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer somit sowohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor der Begutachtung gegen dieses Vorgehen als auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im vorliegenden Beschwerdeverfahren ohne Einschränkungen seine Einwände vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen konnte und die Sach- und Rechtslage vom hiesigen Gericht umfassend überprüft wird, ist nicht ersichtlich, inwiefern das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt worden sein soll.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er brachte zudem vor den jeweili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Explorationen auch keine Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nwendungen gegen die Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung an sich vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dass die rechtliche Vertretung erst nach Erstatten des B.___-Gutachtens im Juli 2015 mandatiert worden ist, ist offenkundig nicht massgebend.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer auf einen Antrag zur Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Sache an die Verwaltung zur Gewährung des rechtlichen Gehörs verzichtet hatte (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wäre eine allfällige Verletzung des Anspruchs auf recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches Gehör </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohnehin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als geheilt zu betrachten. Eine Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung wegen einer Verletzung des rechtlichen Gehörs würde vorliegend zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formalistischen Leerlauf führen. Davon scheint implizit auch der Beschwerdeführer auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers erfüllt das Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Anforderungen an ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beweiskräftiges Gutachten nicht;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere wird nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvollziehbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet, worauf der Gutachter seine Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Angst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung und rezidivierenden Depression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese wurden nicht schlüssig hergeleitet. Es besteht insbesondere keine Kongruenz zwischen den Diagnosen und den Angaben des Beschwerdeführers beziehungsweise den erhobenen Befunden. Der Gutachter der A.___ scheint für seine Beurteilung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands des Beschwerdeführers ferner vorwiegend – unkritisch – auf des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen subjektive Angaben abgestellt zu haben und er unterlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s es, auszuführen, inwiefern sich diese objektivieren lassen und Widersprüche anzusprechen und zu würdigen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es lassen sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem – trotz der massgeblich abweichenden Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kaum objektive Befunde finden, welche wesentlich von denjenigen abweichen würden, welche im Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhoben wurden. Es ergab sich laut den Ausführungen de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s Dr. F.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn auch anlässlich der beiden Begutachtungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein in etwa ähnlicher Querschnittsbefund (Urk. 7/63/39). Nicht nachvollziehbar erscheinen aufgrund dessen die vom Gutachter der A.___ genannten Diagnosen, insbesondere diejenige einer generali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Angststörung (ICD-10 F41.1) – welche dieser denn auch als nur mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licherweise vorliegend bezeichnete – sowie einer rezidivierenden Depression, gegenwärtig leicht- bis mittelgradig (ICD-10 F33.0). Die diagnoserelevanten Kriterien sind im A.___-Gutachten nur ungenügend enthalten. Zur Angstsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik ist dem A.___-Gutachten lediglich zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe über diffuse Angst berichtet, dies vor allem draussen und er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne nicht genau sagen, wovor er Angst habe. Gelegentlich träten Panikstörungen auf, welche der Beschwerdeführer als „Vorhang vor seinen Augen“ beschrieb. Der A.___-Gutachter Dr. E.___ konnte mit Blick auf die geklagte Angststörung weder Nervosität, noch Muskelspannung, Benommenheit, Herzklopfen, Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delgefühle oder Oberbauchschmerzen feststellen (Urk. 7/37/9). Wenngleich Dr. E.___ beim Beschwerdeführer eine Unsicherheit mit zittrigen Händen feststellte (Urk. 7/37/8), steht eine Angststörung in auffälligem Kontrast zur Angabe des Beschwerdeführers, wonach er gut schlafen könne (Urk. 7/37/7, Urk. 7/37/9). Hinsichtlich der Schlafqualität lassen sich dem Gutachten der A.___ denn auch widersprüchliche Angaben entnehmen, da der Beschwerdeführer an anderer Stelle wiederum angab, an Schlafstörungen zu leiden (Urk. 7/37/12). Im Gutachten der B.___ wird hingegen überzeugend ausgeführt, dass keine ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte Angstsymptomatik vorliegt, beziehungsweise bei der Begutachtung keine Panikanfälle beobachtbar gewesen waren. Vielmehr ist es gemäss dem B.___-Gutachter vorstellbar, dass die Angstsymptome im Rahmen einer Entzugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik bei anamnestisch berichtetem regelmässigem Alkoholgebrauch auftreten (Urk. 7/63/41). Hinsichtlich der rezidivierenden depressiven Störung ist anzumerken, dass Dr. E.___ keine depressive Stimmung („ objektiv wirkt […] primär nicht deprimiert“), kein Interessens- oder Freudeverlust und auch keine erhöhte Ermüdbarkeit feststellte, weshalb auch die festgestellte depressive Symptomatik nicht nachvollziehbar erscheint und sich das A.___-Gutachten auch in dieser Hinsicht nicht als beweiskräftig erweist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überzeugend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erscheinen die Diagnosen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch vor dem Hintergrund, dass der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer laut seinen eigenen Ausführungen sämtliche psychiatrischen Behandlungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine solchen mehr in Anspruch nimmt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 21-22; Urk. 7/63/34</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit unterliess es Dr. E.___ sodann darzulegen, inwiefern – nachdem der Beschwerdeführer zunächst Arbeitstätigkeiten auszuführen vermocht hatte (Urk. 7/6, Urk. 7/15/1) und bei der erstmaligen Anmeldung zum Rentenbezug von psychischen Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen noch keine Rede war – heuer gar von einer vollumfänglichen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit auszugehen sei (Urk. 7/37/14). Daran ändert auch die ergänzenden Stellungnahme von Dr. E.___ vom 5. November 2013 nichts (E. 3.3.2; Urk. 7/46). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels schlüssiger Begründung kann nicht auf das psychiatrische G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgestellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte vor, es handle sich beim Gutachten der B.___ um eine unzulässige „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opinion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2 Art. 43 Abs. 1 ATSG statuiert die Sachverhaltsabklärung von Amtes wegen, wobei es im Ermessen des Versicherungsträgers liegt, darüber zu befinden, mit welchen Mitteln diese zu erfolgen hat. Im Rahmen der Verfahrensleitung kommt ihm ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grosser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ermessenspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweckmässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von medizinischen Erhebungen zu. Die für die Beurteilung des Leistungsanspruches von Amtes wegen durchzuführenden notwendigen Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Sinne von Art. 43 ATSG beinhalten indessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsprechungsgemäss nicht das Recht des Versicherungsträgers, eine „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">second</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">opinion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ zum bereits in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem Gutachten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn ihm dieser nicht passt (Urteil des Bundesgerichts 8C_957/2010 vom 1. April 2011 E. 6.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Urk. 1) liegt ein solcher Fall hier nicht vor. Sprechen - wie vorliegend - konkrete Indizien gegen die Zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigkeit einer Expertise, ist ein weiteres Gutachten einzuholen (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 353). Nach dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesagten (E. 5.1) erschien es daher geboten, – ins</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere da die Beschwerdegegnerin zunächst noch Ergänzungsfragen an Dr. E.___ gestellt hatte (Urk. 7/45-46) – dass die Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der dargelegten fehlenden Beweiskraft des psychiatrischen Fachgutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens der A.___ und zur Vervollständigung des medizinischen Sachverhaltes eine weitere psychiatrische Begutachtung veranlasst hat.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Anforderungen an ein beweiskräftiges Gutachten. Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und enthält insbesondere eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführliche Anamnese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und schlüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sige Herleitung der Diagnosen. Die Einschätzungen werden in nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbarer Weise begründet und das Gutachten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der relevanten Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten abgegeben worden. Der psychiatrische Gutachter setzte sich zudem eingehend mit dem Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründete, weshalb de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen nicht überzeugen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kommt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fern grundsätzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beweiskraft zu.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Vorbringen des Beschwerdeführers, das Gutachten der B.___ sei in sich wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüchlich, da eine Suizidalität des Beschwerdeführers verneint worden sei, geht fehl. Gerade hinsichtlich einer allfälligen Suizidalität sind sich die Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter einig und verneinen übereinstimmend Selbstmordgedanken beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Hinweise auf Selbst- oder Fremdgefährdung (Urk. 7/37/9; Urk. 7/63/30). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist nicht ersichtlich, dass dem dysfunktionalen Alkoholmissbrauch (ICD-10 F10.01) eine invalidisierende Wirkung zukommen und es sich um eine eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständige Krankheit handeln könnte (vgl. E. 1.2.3). Dem B.___-Gutachten kann hierzu entnommen werden, dass der schädliche Alkoholkonsum die Angst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik verursacht haben könnte (Urk. 7/63/41). Gegenüber dem A.___-Gutachter gab der Beschwerdeführer sodann an, seit dem Unfall in Folge der Schmerzen den Alkoholkonsum zur Linderung der Beschwerden benutzt zu ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 7/37/7). Ein Gesundheitsschaden mit Krankheitswert als Ursache des Alkoholkonsums ist damit nicht überwiegend wahrscheinlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die berichteten traumatisierenden Erlebnisse betrifft, so ist darauf hinzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, dass der B.___-Gutachter eine mögliche Persönlichkeitsveränderung nicht einfach verneinte, sondern das Vorliegen einer vorbestehenden Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitspathologie für wahrscheinlicher erachtete (E. 3.3.3). Angesichts der diesbezüglichen Inkonsistenzen ohne ausgeprägte affektive Beteiligung bei der Schil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung (vgl. etwa Urk. 7/63/29) sowie mangels Vorliegens objektivierbarer Informationen sind diese Überlegungen nachvollziehbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Konsiliarius führte aus, dass – unter Ausblendung der nicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Faktoren – von einer um rund 30 % reduzierten Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen ist, wobei die Einschränkungen auf die Persönlichkeitsstörung zurückzuführen seien und wahrscheinlich seit Jahren bestünden (Urk. 7/63/42). Dass die psychischen Beeinträchtigungen seit langer Zeit bestehen, wurde auch vom A.___-Gutachter festgehalten (Urk. 7/37/14). Dass sich somit seit der letztmaligen rechtskräftigen Beurteilung des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands im Jahr 2003 eine Veränderung in psychiatrischer Hinsicht ergeben hat, ist aufgrund dessen nicht überwiegend wahrscheinlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die vorliegend zur Diskussion stehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kombinierte Persönlichkeitsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen invalidisierenden Gesundheitsschaden darstell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ist eine Rechtsfrage. Aus rechtlicher Sicht kann von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit abgewichen werden, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_283/2015 vom 24. Juni 2015 E. 2 mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Frage, ob der Persönlichkeitsstörung invalidenversicherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Relevanz zuzumessen ist oder solches mangels Konsistenz (insbesondere fehlende psychiatrische Behandlung, Urk. 7/63/34; diskrepante Angaben, Urk. 7/63/29, 39) zu verneinen wäre, kann vorliegend offengelassen werden, da im Ergebnis selbst bei Annahme der vom B.___-Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postulierten 30%igen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultierte (vgl. E. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Immerhin ist hierzu festzuhalten, dass die Ausführungen des Beschwerdeführers anlässlich der Begutachtung in der A.___, er habe sich in der Türkei mehrmals das Leben nehmen wollen, sei dann aber auf Anraten eines Kollegen emigriert, um sich ein neues Leben ohne Verfolgung aufzubauen (Urk. 7/37/11), diametral zu seinen Angaben im Rahmen der Untersuchung bei Dr. F.___ stehen, wonach er in der Schweiz kein Asyl habe beantragen wollen, da er in der Türkei nicht mehr verfolgt worden sei (Urk. 7/63/24). Diskrepant ist ferner, dass der Beschwerdeführer gegenüber Dr. E.___ angab, nicht über Details der Folter sprechen zu können (Urk. 7/37/9), während er sich - seinen eigenen Angaben zufolge - in der Behandlung bei Dr. G.___ im positiven Sinne verändert habe und nun über Ängste und traumatisierenden Erlebnisse sprechen könne (Urk. 7/37/5) und anlässlich der Begutachtung in der B.___ ausführlich, wenn auch inkonsistent, über Foltererfahrungen zu berichten im Stande war (Urk. 7/63/12-17). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Kontakte mit seinen beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Exehefrauen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seiner Tochter, seinem Sohn und Neffen pflegt, im Internet surft, sich mit Literatur beschäftigt, täglich zum Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaufen geht und die öffentlichen Verkehrsmittel benützt (Urk. 7/63/26, 34). Dass - wie der Gutachter des A.___ festhielt (Urk. 7/37/11) - die Diskrepanz zwischen offensichtlichen Ressourcen des Beschwerdeführers (Besuch des Gymnasiums, Auswanderung in die Schweiz, schnelle Heirat mit Geburt einer Tochter, rasches und gutes Erlernen der deutschen Sprache) und dem offensichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">defizienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leben in den letzten Jahren als Folge der Folter mit kontinuierlichem Verschwinden der früher vorhandenen Ressourcen zu erklären sei, lässt sich ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts des Vorbeschriebenen nicht halten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenteils fällt auf, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz von Beginn weg kaum einer Erwerbstätigkeit nachging (IK-Auszug, Urk. 7/6, 7/42) und sich - so der Gutachter der B.___ - über lange Abschnitte seines Lebens von anderen unterhalten liess (E. 3.3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat keinen Beruf erlernt und übte verschiedene Hilfstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten aus. Zwischenzeitlich bezog </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausserdem Leistungen der Arbeitslosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (vgl. Urk. 7/6). Der Beschwerdeführer hat somit ausschliesslich Hilfsarbeitertätigkeiten ausgeführt und es ist davon auszugehen, dass er ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen weiterhin solche Tätigkeiten ausführen würde. Da somit sowohl hinsichtlich des (hypothetischen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch bezüglich des Invalideneinkommens derselbe Tätigkeitsbereich (Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitertätigkeiten) zugrunde gelegt werden kann, ist sowohl für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch des Invalideneinkommens auf die Tabellen der Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ik (BFS) abzustellen und von demselben Zentralwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen. Sind die beiden Einkommen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend vom selben Lohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung und es rechtfertigt sich ein Prozentvergleich (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies führt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– bei Abstellen auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. F.___ – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Berücksichtigung des zumutbaren Pensums von 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentenausschliessenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliditätsgrad von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (100 % - 70 % : 100 % x 100)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzuhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einerseits nicht mit dem im Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit erwiesen ist, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit der letztmaligen Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsanspruchs eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Selbst wenn von einer massgebenden Änderung ausgegangen würde und der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kombinierten Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und emotional instabilen Anteilen (ICD-10 F61) eine invalidisierende Wirkung zuerkannt würde, resultierte aus den dargelegten Gründen kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit seiner Beschwerde vom 5. August 2016 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erfüllt (vgl. Urk. 3), weshalb dem Gesuch des Beschwerdeführers zu entsprechen ist. Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der ihm erlassenen Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 5. August 2016 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>