<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_106/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 13. April 2010 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Abteilung A, Postfach 9680, 8036 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Beschlagnahme, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 22. Februar 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt aufgrund einer Strafanzeige der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich vom 18. September 2007 ein Verfahren gegen X.________ wegen Betrugs. Dem Angeschuldigten wird u.a. vorgeworfen, sich trotz Berufsausübungsverbots weiterhin als praxisberechtigter Arzt ausgegeben zu haben, welcher rund um die Uhr Pikett- bzw. Notfalldienst leiste, teilweise unter wahrheitswidrigem Hinweis, er sei Vertragsarzt der Krankenkassen. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führte am 22. Oktober 2009 eine Hausdurchsuchung durch und beschlagnahmte mit Verfügung vom 7. Januar 2010 zahlreiche am Arbeitsplatz und den dazugehörenden Nebenräumen des Angeschuldigten sichergestellte Patientendossiers, Medikamente sowie medizinische Geräte und Hilfsmittel. Dagegen erhob X.________ Rekurs, welchen die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit Entscheid vom 22. Februar 2010 abwies. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">X.________ führt mit Eingabe vom 6. April 2010 Beschwerde in Strafsachen gegen den Rekursentscheid der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Streitgegenstand ist die umstrittene Beschlagnahme. Soweit der Beschwerdeführer Anträge stellt, die über den Streitgegenstand hinausgehen, ist darauf von vornherein nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer setzt sich nicht sachbezogen mit den dem Rekursentscheid zugrunde liegenden Erwägungen auseinander. Er legt im Einzelnen nicht dar, inwiefern die Abweisung seines Rekurses durch die Oberstaatsanwaltschaft Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzen sollte. Da die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheids darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung einer unentgeltlichen Prozessvertretung nicht zu entsprechen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Entsprechend dem Verfahrensausgang trägt somit der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden Entscheid gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Staatsanwaltschaft I und der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. April 2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Féraud Pfäffli </div> </div></body></html>