<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01349</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren im Jahre 1964 in der Türkei, war mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiratet. Sie ist Mutter zweier Kinder, geboren 1992 und 199</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 1990 reiste sie aus Frankreich in die Schweiz ein (Urk. 5/31/1, Urk. 5/31/3). Sie erlangte im Jahre 2005 das Schweizer Bürgerrecht (Urk. 5/1, Urk. 5/31/1). Seit 1. Juni 2007 arbeitete sie im Restaurant/Service der von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geführten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH (Urk. 5/31/5-6, Urk. 5/40/2). Am 5. Januar 2009 meldete sie sich bei der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 5/31, Aktenverzeichnis zu Urk. 5/1-237). Nach durchgeführten Abklärungen verfügte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 19. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2010 die Abweisung des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens (Urk. 5/72). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf das neue Leistungsbegehren der Versicherten vom 25. Oktober 2011 trat die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 25. Mai 2012 nicht ein (Urk. 5/108). Die dagegen von der Versicherten am 27. Juni 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 5/110/3-11) hiess das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 12. Mai 2014 gut und wies die Sache an die IV-Stelle zurück, damit sie auf die Neuanmeldung der Versicherten vom 25. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 eintrete und nach Vornahme der notwendigen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen über deren Leistungsanspruch verfüge (Urk. 5/139/14). Danach holte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiater der Versicherten, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei den weiteren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> behandelnden Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Berichte ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 5/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">151-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">152, Urk. 5/157). Alsdann teilte sie der Versicherten am 1. Dezember 2014 mit, dass eine polydisziplinäre Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung (allgemeine-innere Medizin, Psychiatrie, Neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie) notwendig sei (Urk. 5/159). Die Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen fanden am 26. und 27. Januar 2015 in der Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> statt (Urk. 5/165). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete ihr Gutachten am 30. April 2015 (Urk. 5/176). Mit Schreiben vom 14. Dezember 2015 auferlegte die IV-Stelle der Versicherten eine Mitwirkungspflicht. Sie wies sie darauf hin, dass der Anspruch auf eine Invalidenrente erst nach Absolvierung einer inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven fachpsychiatrischen Therapie bei einem ihrer Sprache mächtigen Therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inklusive regelmässiger Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentenspiegel-Überprüfung geprüft werde (Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/182). Die Versicherte liess der IV-Stelle am 18. Januar 2016 mitteilen, dass sie die Therapie bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absolvieren werde (Urk. 5/186). In der Folge holte die IV-Stelle den Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/187). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach kündigte sie der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Vorbescheid vom 2. Dezember 2016 die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung ihres Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens an (Urk. 5/198). Dagegen erhob die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 20. Februar 2017 Einwand (Urk. 5/214). Nach Prüfung des Einwandes wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten mit Verfügung vom 7. November 2017 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 8. Dezember 2017 Beschwerde und beantragte, in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin beantragte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Beschwerdeantwort vom 26. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2018 Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 4, unter Beilage der IV-Akten [Urk. 5/1-237]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Replik vom 16. Mai 2018 hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest (Urk. 9). Die Beschwerdegegnerin erklärte mit Eingabe vom 31. Mai 2018,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie auf eine Duplik verzichte (Urk. 11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin am 1. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie “</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie</span><span> “</span><span>Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so wird nach Art. 87 Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung nur geprüft, wenn die Vorauss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etzungen gemäss Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sich der Grad der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründende In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017 erwog die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter hätten der Beschwerdeführerin medizinisch-theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">retisch eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Aus rechtlicher Sicht sei jedoch festzuhalten, dass kein schweres psychisches Leiden habe festgestellt werden können. Die psychosozialen Belastungsfaktoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden im Vordergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Therapieoptionen seien nicht ausgeschöpft. Es liege keine Therapieresis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenz vor. Die auferlegte Schadenminderungspflicht sei nicht erfüllt worden. Aus recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Sicht bestehe daher kein Anspruch auf Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Beschwerdeantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte die Beschwerdegegnerin überdies aus, dass aus dem C.___-Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zahlreiche psychosoziale Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungsfaktoren hervorgehen würden, welche die Beschwerdeführerin stark belasten würden. Die bei der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung erhobenen objektiven Befunde seien absolut unauffällig gewesen, was im Widerspruch zu den geltend gemachten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen stehen würde und gegen einen schweren psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden spreche. Auch hätten bei der Begutachtung Hinweise auf eine Symptomverdeutlichung bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und ein Test zur Detektion von Ag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation/Simulation sei positiv ausgefallen. Sodann stehe auch das weiterhin hohe Aktivitätsniveau im privaten Bereich mit selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diger Erledigung des Haushalts, Einkaufen, genauem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen der Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, Kartenspielen sowie regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Reisen ins Ausland im Widerspruch zu den geltend gemachten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen im erwerblichen Bereich. Schliesslich würde die Tatsache, dass in Bezug auf das psychische Leiden noch nie eine stationäre Behandlung statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funden habe, ebenfalls gegen einen schweren psychischen Gesundheitsschaden sprechen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber im Wesentlichen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___ AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 30. Juni 2011 (Urk. 5/76)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). Gemäss den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtern sei sie aufgrund der Symptomatik im Rahmen der leicht-mittelgradigen depressiven Episode sowie des chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lebens derzeit in einer Tätigkeit, welche allfällige organische Limiten berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen würde, aus rein psychiatrischer Sicht zu 40 % arbeitsunfähig (Urk. 1 S. 3). Die Gutachter würden weiter auf mehrere körperliche Begleiterkrankungen und einen deutlichen sozialen Rückzug mit Kontakten fast ausschliesslich innerhalb der Kernfamilie sowie auf eine psychiatrische Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer verweisen (Urk. 1 S. 4). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten eine versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, was eine Aussonderung allfälliger “psychosozialer Faktoren“ bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten würde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9 S. 3). Alsdann habe sie die ihr von der Beschwerdegegnerin aufgetragene fachpsychiatrische Therapie durchgeführt. Als Therapie habe Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutische Gespräche und Psychophar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maka angegeben (Urk. 1 S. 4). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sodann ausgeführt, dass sie seit Jahren an Depressionen leide, welche sich nach einem einschneidenden Unfall und darauffolgenden Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen langsam entwickelt hätten. Der Krankheitsverlauf habe sich mittlerweile chronifiziert und die Prognose sei nicht gut. Sie könne nur in geschütztem Rahmen ein paar Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den beschäftigt werden, um dem sozialen Rückzug ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenzuwirken (Urk. 1 S. 5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Trotz der von der Beschwerdegegnerin verlangten Therapie und einer Umstellung der Medikation habe sich ihr Gesundheitszustand seit der Begutachtung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor rund zweieinhalb Jahren nicht verbessert (Urk. 1 S. 8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Erlass der Verfügung der IV-Stelle A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Februar 2010 (Urk. 5/72) präsentierte sich die medizinische Aktenlage im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Arztbericht vom 29. September 2008 diagnostizierte Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">T.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Urologie, einen Status nach Hepatitis B, Leber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giome, eine unklare parenchymatiöse Neubildung in der Leber (beginnende Leber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zirrhose), einen Status nach Nierenkoliken links Mai 2005 und Oktober 2005 und rechts anfangs 2008, einen Status nach Eisenmangelanämie, eine COPD, eine ASS-Allergie, eine Reizdarmsymptomatik sowie eine persistierende Mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">häma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turie (Urk. 5/14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, welcher die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin vom 11. Juni 2001 bis 6. Dezember 2005 und wieder ab 28. Januar 2008 behandelte, nannte im Arztbericht vom 26. März 2009 die Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnosen depressive Verstimmung mit Angst, mehrere Leberrundherde un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klarer Genese, Differentialdiagnose (DD): Adenom, Malignom, chronische Hepatitis B und chronisches Lumbovertebralsyndrom (Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit) sowie Status nach Nierenkolik links (Urk. 5/43/2). Seit mehre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Monaten be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stünden persistierende, an Grösse zunehmende Leberrundherde un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klarer Genese. Die Beschwerdeführerin habe dadurch eine Depression mit Angst entwickelt, da mehrere Familienangehörige an einem Hepatom oder einer Leber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zirrhose verstorben seien. In ihrer bisherigen Tätigkeit als Mitarbeiterin - im Restaurant Z.___ GmbH (vgl. Arbeitgeberfragebogen, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/40/2) - sei die Beschwerdeführerin seit dem 30. September 2008 bis auf weiteres zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 5/43/3). In seinem Verlaufsbericht vom 26. November 2009 schrieb Dr. E.___, nach erfolgter Rehabilitation wegen Unfall sei die Be-schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin in einer leichten, wechselbelastenden, psychisch nicht allzu strengen Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 5/60/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht des F.___, Klinik für Gastroen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terologie und Hepatologie, Departement für Innere Medizin, vom 25. Mai 2009 sind die folgenden Diagnosen zu entnehmen (Urk. 5/49/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hepatitis B</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keine Hinweise für das Vorliegen einer Leberzirrhose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mehrere, bildgebend (CT, MRI) nicht-malignitätsverdächtige befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stante Leberläsionen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hepatomegalie und Lebersteatose, DD: nicht-alkoholische Fettleber</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tumormarker (AFP, Ca 19-9 und CEA) normwertig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Laktoseintoleranz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Nierenkoliken links Mai 2005 und Oktober 2005 und rechts Anfangs 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Eisenmangelanämie mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hämatochezie bei Hämorrhoiden, Status nach Ligatur am 16. März 2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Analfissur bei 6 Uhr (April 2004)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">axiale Hiatushernie (Juni 2003)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Uterus myomatosus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD bei persistierendem Nikotinabusus (kumulativ 30py)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ASS-/Reovist-Allergie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des G.___ stellten im Bericht vom 4. Juni 2009 als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine dislozierte Joch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bein- und Jochbogenfraktur rechts mit Orbitabodenbeteiligung (Urk. 5/50/2). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei vom 16. bis 21. März 2009 behandelt worden. Für den Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum von 14. März bis 24. April 2009 at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">testierten sie ihr eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit (Urk. 5/50/3). Am 27. Oktober 2009 berichteten sie über die weitere Behandlung der Beschwerdeführerin bis 13. Oktober 2009. Nach Austritt aus dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe die Beschwerdeführerin über persistierende Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagt. Die Hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sibilität im Versorgungsbereich des Nervus (N.) infra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orbitalis rechts habe sie ebenfalls als sehr störend empfunden. Die klinische Untersuchung habe immer reizlose Wundverhältnisse, keine Anzeichen für Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündung und lediglich eine leichte persistierende Schwellung der Wange rechts gezeigt (Urk. 5/59/1). Gemäss den Ärzten des G.___ waren die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befunde der post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operativen augenärztlichen und orthoptischen Untersuchung und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der intra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">operativen Inspektion bei der Osteosynthese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">materialentfernung wie auch die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen der bildgebenden Untersuchungen (konventionelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Röntgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der, Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">putertomogramm, Magnetresonanztomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grafie) unauffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/59/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 21. September 2009 diagnostizierten die Dres. med. H.___, Chefarzt, I.___, Oberarzt, und J.___, Assistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt, von der Psychiatrie A.___, Kantonsspital A.___, eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1, bestehend seit Frühjahr 2009), eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4, bestehend seit „2007?“) sowie Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tacken (ICD-10: F41.0, bestehend seit März 2009; Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit, Urk. 5/56/2). Als Diagnosen ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit bezeichneten sie eine Gast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ritis und rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Harn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fekte, welche seit einigen Jahren bestehen würden (Urk. 5/56/2). Bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin bestünden eine verminderte Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration und Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit - die Beschwerdeführerin sei gedanklich ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesend - sowie Nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagenheit, ein vermindertes Energieniveau und eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderte Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Service</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellte sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit Mai 2009 bis auf weiteres zu 75 % arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig (Urk. 5/56/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeinmedizin, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) gelangte am 21. Dezember 2009 zum Schluss, dass ein bleibender Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht ausgewiesen sei (Urk. 5/61/3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. L.___ hielt in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 10. Februar 2010 sodann fest, die mittelgradige depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik der Beschwerdeführerin stehe in einem engen zeitlichen und ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall vom 14. März 2009 und seinen Folgen (Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung, mehrfache Operation) und könne nicht als eigenständiges psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisches Krankheitsbild angesehen werden, zumal eine frühere entsprechende psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Anamnese fehle. Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrungsgemäss seien derartige im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang mit Unfällen auftretende psychische Reaktionen als Anpassungsstörung (in diesem Fall als längere de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Reaktion gemäss ICD-10 F43.21) einzustufen, gut behandelbar und die Prognose sei gut, falls nicht soziale Faktoren die The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie erschweren würden oder sich ein wesentlicher Krankheitsgewinn ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickle. Anpassungsstörungen würden keinen dauerhaften psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den darstellen. Die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren genannten Diagnosen (somatoforme Schmerzstörung und Panikattacken) würden nicht mit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men und Befunden beschrieben und seien damit nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 5/71/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 25. Oktober 2011 sind folgende medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Gutachten aktenkundig:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die D.___-Gutachter stellten in ihrem Gutachten vom 30. Juni 2011 (Urk. 5/76) die folgenden Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 5/76/18-19, Urk. 5/76/31, Urk. 5/76/40-41):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1 G)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Blow in-Fraktur des rechten Mittelgesichts vom 14. März 2009 (Stückfraktur des rechten Os zygomaticum. Impressionsfraktur der Orbita unter Beteiligung der lateralen Orbitawand und des Orbitabodens, der Fissura infraorbitalis sowie der ventralen und lateralen Kieferhöhlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wand, multiple kleine Stückfragmente mit Aufspiessung des Musculus rectus lateralis), keine intrakranielle oder cervikale Verletzung. Status nach Reposition und Osteosynthese des Jochbeins rechts, Orbitabo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vision und -plastik vom 17. März 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residuale, unfallkausale traumatische Schädigung des N. maxillaris rechts mit persistierender Allodynie und neuralgischem Schmerz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">residualer, unfallkausaler, anhaltender Oberkieferschmerz im Sinne eines Nozizeptorenschmerzes, überwiegend wahrscheinlich myofascial mit myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">artropathischem Kieferschmerz rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inkomitierende Hyperphorie rechts (bis Hypertropie im Abblick) bei Rec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tus-inferiorparese rechts, Fusion im Gebrauchsblickfeld (zum Teil Dip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lopie im Abblick). Status nach Augenmuskeloperation 2011. Geringe Refraktionsanomalie (korrigiert).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesamtbeurteilung der D.___-Gutachter kann entnommen werden, dass aus neurologischer Sicht seit der operativen Versorgung der am 14. März 2009 erlittenen Blow in-Fraktur des rechten Mittelgesichts unfallkausal eine residuale traumatische Schädigung des N. maxillaris rechts mit persistierender Allodynie und neuralgischem Schmerz sowie überwiegend wahrscheinlich unfallkausal ein anhaltender Oberkieferschmerz im Sinne eines Nozizeptorenschmerzes, überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich myofascial unfallkausal mit myoartropathischem Kiefer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz rechts, bestünden. Allenfalls teilweise unfallkausal sei hingegen ein leichter zervikozephaler, myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fascial vermittelter Kopfschmerz zu beschreiben. Zusätzlich sei seitens der Augenklinik des G.___ eine inkomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierende Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phorie rechts (bis Hypertropie im Abblick) bei Rectus-inferior-parese rechts zu konstatieren. Bei Status nach Augenmuskeloperation anfangs 2011 sei mittlerweile die Fusion im Gebrauchsblickfeld wiedererlangt worden. Es bestehe jedoch noch Diplopie im Abblick insbesondere bei Blick nach unten rechts (Urk. 5/76/19). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin führten die D.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter aus, aufgrund der gemischten leicht bis mittelgradigen Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik sei eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit um 20 % begründ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Nach mittlerweile zweijährigem Verlauf sei ein Endstadium erreicht (Urk. 5/76/20). Aus psychiatrischer Sicht führe die - unfallunabhängige - rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung der Beschwerdeführerin zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 5/76/33). Die Beschwerdeführerin sei wegen der mit dem psychischen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbild einhergehenden Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung psychischer Grundfunktionen nur in der Lage, ihrem körperlichen Belastungsprofil und ihrem Ausbildungs- und Kenntnisstand entsprechende Tätigkeiten sechs Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den täglich zu verrichten. Eine darüber hinausgehende Minderung der Leistungsfähigkeit bestehe nicht. Ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich beim Auftreten von Panikattacken könne es kurzzeitig zu einer vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden weiteren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit kommen (Urk. 5/76/34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/176)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> waren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeinmedizin und Arbeitsmedizin, Umweltmedizin, fallverant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlicher Oberarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Begutachtung, zertifizierter medizinischer Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(SIM), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tifizierter medizinischer Gutachter (SIM), Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie und Psychotherapie sowie Neurologie, Leiter der Abteilung Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizin Universitäre Psychiatrische Kliniken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. et. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberarzt, Neurologie FMH, zertifizierter medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Gutachter (SIM)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzarzt Neurologie, beteiligt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/42, Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/60, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/176/33):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierte leicht-mittelgradige depressive Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10: F32.0/1), differentialdiagnostisch (DD) nach/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch posttraumatische Belastungsstörung, derzeit weitgehend remittiert/subsyndromal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paroxysmale Angststörung am ehesten im Rahmen von Diagnose 1, DD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> im Sinne einer Panikstörung (ICD-10: F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit histrionen Anteilen (ICD-10: Z73.1)</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bezeichneten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/176/33-34):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Jochbein- und Jochbogenfraktur rechts mit Orbitaboden-Beteiligung im März 2009 (ICD-10: S02.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Episodische Migräne ohne Aura (ICD-10: G43.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Störung durch Tabak, Nikotinabhängigkeit (ICD-10: Z17.20)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Mamma-Augmentationsplastik (Türkei) im Jahr 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hysteropexie im Jahr 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pneumonie, ambulant behandelt, im Dezember 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hämorrhoidenoperation im Jahr 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diverse Allergien gemäss Ausweis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die C.___-Gutachter hielten in ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesamtbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter anderem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Kriterien für eine chronifizierte leicht-mittelgradige depressive Episode erfüllt seien, dies ohne somatisches Syndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/176/37-38). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin imponiere als intelligente und aufgestellte Frau, die sich gezielt Nachrichten über die Kriegs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">biete und ihre ehemalige Heimat ansehe. Als 16-jährige sei sie im Gefängnis gewesen. Hier könnte eine posttraumatische Belastungsstörung dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kutiert werden, die später in die depressive Symptomatik übergegangen sei. Nach dem Unfall vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2009 habe sie weitere psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren zu verkraften gehabt. Hierzu zähle ein Konflikt mit dem Ehemann, der nach der Verletzung des Gesichtes exazerbiert sei, bis er dann im Dezember 2012 ausgezogen sei. Die Schwester der Beschwerdeführerin habe im Oktober 2012 ein Aneurysma im Gehirn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlitten, welches operiert worden sei. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Neffe der Beschwerdeführerin sei im August 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 in Syrien ums Leben gekommen. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Onkel sei an den Folgen einer Lebererkrankung gestorben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Bruder habe sich wegen Echinokokken einer Operation an der Leber unterziehen müssen. Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sei der Bruder der Mutter an Leberzirrhose gestorben. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin selbst habe abdominale Beschwerden entwickelt. In diesem Rahmen seien Adenome festgestellt worden, was die Beschwerdeführerin als Vorstufe zum Krebs interpretiert habe. Sie habe insgesamt drei Suizidversuche hinter sich. Die festgestellte mittelgradige depressive Episode sowie das chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leben würden die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeitsfähigkeit deutlich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken. Anderseits sei bisher keine konsequente stationäre Behandlung erfolgt, weswegen hier noch eine gesundheitliche Besserung zu erwarten sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/176/38).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die zuletzt ausgeübte Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit im Verkauf und im Service</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuell zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Es sollte berücksichtigt werden, dass die externen Stressoren, wie Zeit- und Termindruck sowie insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere häufige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und anspruchsvoller Kundenkontakt und unübersichtliche/schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Team</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situationen, Nachtarbeit etc. zu vermeiden seien, da die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie die Durchhaltefähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der reduzierten Stresstoleranz dann zusätzlich eingeschränkt würden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/176/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer Verweisungstätigkeit sei die Beschwerdeführerin aktuell ebenfalls zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig. Es sei davon auszugehen, dass unter einer leitliniengerechten Therapie im stationären Rahmen aufgrund der sonst guten Ressourcen der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin noch eine gesundheitliche Verbesserung zu erzielen sei und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einhergehend eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit möglich sei (Urk. 5/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">176/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 9. Juli 2016 führte Dr. B.___ als psychiatrische Diagnose eine rezidivierende depressive Störung, schwankend zwischen mittelgradigen und schweren Episoden (ICD-10: F33.11, 33.2) an (Urk. 5/187/6). Der Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlauf habe sich mittlerweile bereits chronifiziert. Die Prognose sei nicht gut. Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin zu 80 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Die Beschwerdeführerin könne nur in geschütztem Rahmen ein paar Stunden beschäftigt werden, um ihrem sozialen Rückzug entgegen zu wirken (Urk. 5/187/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsverneinenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Februar 2010 (Urk. 5/72)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 7. November 2017 (Urk. 2) erheblich verschlechtert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trifft, so hielten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Expertise auf den erforderlichen fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Untersuchungen (allgemeininternistisch, neurologisch und psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch) beruht, fest, dass bei der internmedizinischen Untersuchung lediglich ein verschärftes Atemgeräusch mit längerem Ausatmen - wie bei COPD nach jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langem Nikotinabusus - aufgefallen sei. Sodann habe in der neurologischen Untersuchung bezüglich der a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 14. März 2009 erlittenen Gesichtsschädelfraktur nur eine diskrete Hypästhesie und leichte Hyperpathie mit Allodynie periorbital festgestellt werden können, was ohne relevante medizinische Bedeutung bleibe. Somit könne davon ausgegangen werden, dass die Folgen diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfalls weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend ausgeheilt seien (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter ist angesichts der genannten Befunde nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar und unbestritten (vgl. Urk. 1, Urk. 9). Eine erhebliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustands aus somatischer Sicht ist daher zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alsdann hielten die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter zwar fest, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus psychischer Sicht zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeschränkt sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/38-39). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist aber im Folgenden zu prüfen, ob i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Anwendung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geänderten bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">141 V 281 zu unterziehen sind (vgl. E. 1.2.2), auf eine invalidisierende Wirkung des psychischen Leidens der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin geschlossen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Komplex “</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsschädigung“ anbelangt, so hielt der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter fest, dass unter Berücksichtigung des gesamten kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Eindrucks, des von der Beschwerdeführerin beschriebenen Tagesablaufs, dem beobachtbaren Verhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz Hinweisen auf eine verdeutlichende Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomdarstellung eine klinisch relevante depressive Sym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese sei nur mit einer gewissen diagnostischen Unschärfe als eine leicht bis mittelgradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darstellbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der psychiatrischen Behandlung ist darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss ihren Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit 2009 alle zwei Wochen zu Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in die Gesprächstherapie begibt und von diesem Fluoxetin® verschrieben bekommt. Bis März 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie zudem einmalig für neun Wochen im Medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Zentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinischer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 5/176/53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter führte dazu aus, dass trotz der langjährigen depressiven Störung bisher neben der ambulanten Therapie und der einmaligen für neun Wochen durchgeführten tagesklinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behandlung keine stationären Aufenthalte stattgefunden hätten (Urk. 5/176/58-59</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gerade in Bezug auf den nur wenig strukturierten Tagesab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien daher noch nicht alle Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">op</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen einer leitlinien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerechten integriert-psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Therapie ausgeschöpft (Urk. 5/176/59). Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesen Ausführungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermag es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugen, dass der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter die Depressivität am Ende seiner Beurteilung als psychiatrische Komor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer bezeichnet hat (Urk. 5/176/59). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter hielt weiter fest, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anamnestisch eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatische Belastungsstörung nach Gefängnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt mit statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehabter Folterung und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niedrigung bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerden seien im Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrittweise in den Hintergrund getreten. Aktuell lasse sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kein Vermeidungsverhalten der Beschwerdeführerin mehr eruieren (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/56).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alsdann seien d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Angstattacken zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erst nach dem Unfall mit Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fraktur im März 2009 im Zusammenhang mit der bis heute anhaltenden depressiven Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik aufgetreten (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/56). Insofern sei davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass die diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte paroxysmale Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung im Rahmen der affek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Störung zu sehen sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/56-57). Schliesslich hielt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter fest, dass bezüglich der chronifizierten Schmerzsymptomatik im Bereich des Nackens, der Schultern, der rechten Flanke mit Ausstrahlung ins rechte Bein sowie der chronifizierten Gesichtsschmerzen eine Diagnosestellung aus heutiger Sicht nicht mehr mit ausreichender Sicherheit möglich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/57)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Allemal fehlt bei den Ausführungen des Gutachters zur Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik ein explizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Bezug zum Schweregrad (vgl. BGE 142 V 106 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eine ausgeprägte psychiatrische Komorbidität ist mit Blick auf die er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnten Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine somatische Komorbidität liegt ebenfalls nicht vor, wobei insbesondere darauf hinzuweisen ist, dass laut den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Folgen des Unfalls vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2009 weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geheilt sind (Urk. 5/176/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was den Komplex “Persönlichkeit“ betrifft, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zu bemerken, dass laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin deutlich erkennba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Ressourcen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/176/59). Die Beschwerdeführerin selbst führte aus, dass sie vor dem Unfall vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2009 eine fleissige, intelligente, aktive und gesel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lige Person und sehr leistungsfähig gewesen sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/50-51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit dem Komplex “Sozialer Kontext“ ist zu beachten, dass sich die Kontakte der Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben auf die Kern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">familie beschränken würden. Die Ausnahme sei ein telefonischer Kontakt mit einer alten Freundin alle paar Monate. Bis zum Sommer (2014) sei sie auch in ein politisches Lokal mit Mitgliedern der kurdisch-ale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Gemeinde ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Wie den weiteren Ausführungen der Beschwerdeführerin zu entnehmen ist, erfolgte ihr Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben im Rahmen der kurdisch-alevitischen Gemeinde, weil ihr Ehemann eine Beziehung zu einer Frau aus diesem Lokal pflegte (Urk. 5/176/53). Nebst den von den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachtern er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlreichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychosozialen Aspekten (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorstehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ist ferner zu erwähnen, dass die Beschwerdeführerin gemeinsam mit ihrem Ehemann Schulden in der Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">400‘000.-- sowie Schulden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50‘000.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf ihren Namen hat. Dazu hielt die Beschwerdeführerin fest, dass zwar Betreibungen laufen würden, die aktuell jedoch gestoppt seien, da sie kein ausreichendes Einkommen habe und von der Sozialhilfe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich des beweisrechtlich entscheidenden Aspekts der verhaltensbezogenen “Konsistenz“ kann angesichts des Tagesablaufs/Alltags der Beschwerdeführerin, wozu namentlich das Verfolgen der Nachrichten im Fernsehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am Morgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Erledigung von Haushaltsarbeiten wie Staubsaugen, Geschirrabspülen, Kochen des Abend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">essens für die Tochter, und - bis ca. Sommer 2014 - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der regelmässige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besuch eines poli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Lokals der kurdisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-alevitischen Gemeinde gehörte (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/52-53)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätenniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen gesprochen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Laut dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter bestanden zudem Hinweise auf eine Symptomver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung beziehungsweise Inkonsistenzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/54).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die bereits an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenen bislang unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommenen psychiatrischen Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mühungen lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n überdies nicht auf einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densdruck im Sinne der bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsprechung schliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der beachtlichen Standardindikatoren, insbesondere der Inkonsistenzen zwischen den angegebenen Einschränkungen und dem tatsäch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Aktivitätsniveau, der ausbaufähigen Behandlungsbemühungen, der lediglich leichten Komorbiditäten und des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handenseins eines Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">potentials, sind im Vergleich zu den Berichten vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Februar 2010 (Urk. 5/72)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine erheblichen zusätzlichen funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen der geklagten psychischen Beschwerden mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit nachgewiesen. Aus rechtlicher Sicht ist daher von der medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter zur Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichen (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 193 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1 und 3.2 sowie 130 V 352 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/187)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können bezüglich der Standardindikatoren keine weiteren entscheidrelevanten Hinweise ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin gab bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an, dass sie wegen Müdigkeit und Schlaflosigkeit unfähig sei, eine Tagestruktur ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten (Urk. 5/187). Gegenüber dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie jedoch eine Vielzahl von Aktivitäten (vgl. Urk. 5/176/52-53). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wies zudem auf die Krankheit der Schwester der Beschwerdeführerin hin, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin belaste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Hierbei handelt es sich um einen psychosozialen Faktor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte sodann aus, dass die Beschwerdeführerin nur in geschütztem Rahmen ein paar Stunden beschäftigt werden könne, um ihren sozialen Rückzug entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuwirken (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/187/8).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu ist zu erwähnen, dass der soziale Rückzug der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aus der kur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-alevitischen Gemeinde wegen ihrem Ehemann erfolgte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5/176/53). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist hinsichtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung auch auf die Erfahrungstatsache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte und medizinische Fachpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten und Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen aussagen (vgl. BGE 125 V 35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist somit festzuhalten, dass zwischen dem Erlass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sverneinenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Februar 2010 (Urk. 5/72)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dem Erlass der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung vom 7. November 2017 (Urk. 2) keine wesentliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eingetreten ist. Sodann liegen auch keine Anhaltspunkte dafür vor, dass eine erhebliche Veränderung der erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten sein könnte (vgl. E. 1.4). Ein Anspruch auf eine Rente ist daher nach wie vor zu verneinen (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en des Verfahrens sind auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstHübscher</p><p></p></div> </div></body></html>