A bteilung V E -5621/2006 {T 0/2} U rteil vom 4. A pril 2007 M itw irkung: R ichterin Kojic, R ichter Scherrer, R ichterin Luterbacher G erichtsschreiberin Bodenm ann A._______, sow ie B._______, Bosnien und H erzegow ina, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung des B FM vom 17. N ovem ber 2006 in Sachen N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass die Beschw erdeführer, serbischsprechende Bosniaken aus X._______, Kroatisch- M uslim ische Föderation, eigenen Angaben zufolge am 10. respektive 11. Juli 2005 in die Schw eiz einreisten und gleichentags um Asyl ersuchten, dass sie anlässlich der sum m arischen Befragung im Transitzentrum Altstätten vom 27. Juli respektive 2. August 2005 und der am 10. August 2005 durchgeführten D i- rektanhörung durch das BFM im W esentlichen geltend m achten, sie hätten vor dem Krieg in Y._______, R epublika Srpska gelebt, dass der Beschw erdeführer im Jahr 2003 an seinen früheren W ohnort in Y._______ zu- rückgekehrt sei und dort vor seinem H aus von den dort lebenden Serben angegriffen w orden sei, w orauf er sich nach dem Einschreiten von SFO R -Soldaten in Spitalpflege habe begeben m üssen, dass die Beschw erdeführer an ihrem letzten W ohnort in X._______ w egen der M itglied- schaft des Beschw erdeführers bei der SD P-Partei von M itgliedern der SD A-Partei bedroht w orden seien, w orauf sie am 25. April 2004 ihr H eim atland verlassen hätten und nach Frankreich gereist seien, w o sie ein Asylgesuch gestellt hätten, w elches abgelehnt w orden sei, dass die Beschw erdeführer am 30. M ai 2005 nach Tuzla gereist seien, dass die Beschw erdeführer sow ohl in Z._______, im H aus des Vaters der Beschw erdeführerin, als auch in X._______ von SD A-M itgliedern erneut beschim pft und tätlich angegriffen w orden seien, dass der Beschw erdeführer hierauf an beiden O rten bei der Polizei vorgesprochen habe, w orauf er von der Polizei in X._______ des W ahlbetruges bezichtigt w orden sei, w orauf die Beschw erdeführer ihr H eim atland w ieder verlassen und in der Schw eiz ein Asylgesuch eingereicht hätten, dass die Beschw erdeführer zur Stützung ihrer Vorbringen w ährend des erstinstanzlichen Verfahrens diverse Bew eism ittel eingereicht haben (Verm ögensbestätigung vom 27. Fe- bruar 2004, Arztbericht vom 15. Januar 2004, Bestätigungen vom 17. M ärz 2005 und 21. Februar 2005, W ohnsitzbestätigung vom 14. Januar 2005), dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen auf die Akten verw iesen w ird, dass das BFM m it Verfügung vom 17. N ovem ber 2006 - eröffnet am 20. N ovem ber 2006 - in Anw endung von Art. 34 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung der Beschw erdeführer aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen anführte, der Bundesrat habe auf G rund einer Lageanalyse m it Beschluss vom 25. Juni 2003 Bosnien und H erzegow ina als verfolgungssicheren Staat im Sinne von Art. 34 Abs. 1 AsylG bezeichnet, w eshalb auf Asylgesuche von Staatsangehörigen von Bosnien und H erzegow ina nicht eingetre- ten w erde, ausser die Anhörung ergebe H inw eise auf eine Verfolgung, 3 dass im Falle der Beschw erdeführer aus den Akten keine H inw eise ersichtlich seien, w elche die w iderlegbare Verm utung der Verfolgungssicherheit um stossen könnten, dass vielm ehr aufgrund der zahlreichen w idersprüchlichen, realitätsfrem den und durch- w egs unsubstantiierten Aussagen der beiden Beschw erdeführer von der offensichtlichen H altlosigkeit der geltend gem achten Vorbringen auszugehen sei, dass nam entlich die Aussagen des Beschw erdeführers zum angeblichen Ü berfall im Jahr 2003 respektive die Schilderungen der Beschw erdeführer zu ihrem Verhalten in X._______ und zu den unsubstantiiert dargelegten Behelligungen durch die SD A- M itglieder w idersprüchlich ausgefallen seien, dass die Beschw erdeführer zudem trotz der ihnen angeblich drohenden Verfolgung durch die SD A freiw illig in ihr H eim atland zurückgekehrt seien, dass ferner die Bew eiskraft der lediglich in Kopie eingereichten Bew eism ittel als gering einzuschätzen sei, zum al die inhaltlichen Angaben der Bestätigung vom 17. M ärz 2005 und des Arztzeugnisses vom 15. Januar 2004 den Aussagen des Beschw erdeführers eindeutig w idersprechen w ürden, dass sich auf G rund dieser offensichtlichen U ngereim theiten keine H inw eise auf eine Verfolgungssituation der Beschw erdeführer ergeben w ürden, w eshalb es ihnen nicht ge- lungen sei, die Verm utung fehlender Verfolgung zu w iderlegen, dass die W egw eisung aus der Schw eiz in der R egel die Folge eines N ichteintretensent- scheides darstelle und der W egw eisungsvollzug zulässig, zum utbar und m öglich sei, dass nam entlich die von der Beschw erdeführerin geltend gem achten Krankheiten einen w eiteren Aufenthalt in der Schw eiz nicht zw ingend voraussetzen w ürden, dass es den Beschw erdeführern aufgrund der im H eim atland vorhandenen m edizi- nischen Einrichtungen zuzum uten sei, die zur Verfügung stehenden Institutionen in An- spruch zu nehm en, dass die Beschw erdeführer m it Eingabe vom 25. N ovem ber 2006 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid bei der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) Beschw erde er- hoben und beantragten, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuw eisen, auf das Asylgesuch einzutreten, dass die Beschw erdeführer in verfahrensrechtlicher H insicht um die G ew ährung der un- entgeltlichen R echtspflege ersuchten, dass sie zur Begründung nam entlich vortrugen, sie könnten w eder in die R epublika Srpska noch in die Föderation zurückkehren, w eil sie von den Serben verfolgt w ürden beziehungsw eise w eil sie SD P-M itglieder seien, dass es in ihrem Fall H inw eise auf Verfolgung gebe, w eshalb auch die H ilfsw erksvertre- terin anlässlich ihrer D irektanhörung einen m ateriellen Entscheid in der Sache beantragt habe, dass im W eiteren der Sachverhalt nicht hinreichend erstellt sei, zum al die Vorinstanz keine w eiteren Abklärungen zu den vorgetragenen gesundheitlichen Problem en vorge- nom m en habe, 4 dass die AR K m it Zw ischenverfügung vom 29. N ovem ber 2006 die Beschw erdeführer aufforderte, Arztberichte nachzureichen, dass gleichzeitig das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege auf einen späteren Zeitpunkt verw iesen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ver- zichtet w urde, dass die Beschw erdeführer m it Eingabe vom 28. D ezem ber 2006 drei Arztberichte nach- reichten, dass das BFM in seiner Vernehm lassung vom 5. Februar 2007 an der angefochtenen Verfügung festhielt und ergänzend ausführte, die nachgereichten Arztberichte verm öch- ten an der Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges nichts zu ändern, zum al auf die festgestellten gesundheitlichen Schw ierigkeiten m it M edikam enten und therapeutischen M assnahm en eingew irkt w erden könne, dass insbesondere in den grösseren Städten der bosnisch-herzegow inischen Föderation qualifizierte Einrichtungen zur Behandlung der psychischen und som atischen Beschw er- den der Beschw erdeführer vorhanden seien und es den Beschw erdeführern zum utbar sei, die im H eim atland vorhandenen Institutionen in Anspruch zu nehm en, dass die Beschw erdeführer in ihrer R eplikeingabe vom 26. Februar 2007 an ihren bishe- rigen Ausführungen vollum fänglich festhielten, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.21]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31-34 des Verw al- tungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32], Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass das Bundesverw altungsgericht die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei der AR K hängigen R echtsm ittel übernim m t und dabei das neue Verfahrensrecht anw endet (Art. 53 Abs. 2 VG G ), dass die Beschw erdeführer legitim iert sind, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide auf G rund von Art. 34 AsylG praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorin-5 stanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. die diesbe- züglich w eiterhin geltende Praxis der AR K, publiziert in den Entscheidungen und M ittei- lungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission / EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zu- kom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf G esuche oder Beschw erden von Asylsuchenden aus vom Bundesrat bezeich- neten verfolgungssicheren Staaten (sogenannte "Safe C ountries") nicht eingetreten w ird, ausser es gebe H inw eise auf eine Verfolgung (Art. 34 Abs. 2 AsylG ), dass die von Art. 36 Abs. 1 AsylG geforderte Anhörung nach Art. 29 und 30 AsylG vorab durchgeführt w orden ist, dass der Bundesrat m it Beschluss vom 25. Juni 2003 Bosnien und H erzegow ina als ver- folgungssicheren Staat im Sinne von Art. 34 Abs. 1 AsylG bezeichnet hat, dass dem zufolge zu prüfen ist, ob die Ausführungen der Beschw erdeführer H inw eise auf eine Verfolgung enthalten, dass die Protokolle und eingereichten Bew eism ittel keine H inw eise enthalten, die in Be- rücksichtigung der heutigen Situation in Bosnien und H erzegow ina Zw eifel an der grund- sätzlich w iderlegbaren Verm utung einer Verfolgungssicherheit gem äss Art. 34 AsylG aufkom m en lassen, dass die Vorinstanz zu R echt festgestellt hat, dass die Vorbringen der Beschw erdefüh- rer W idersprüche und U ngereim theiten enthalten, dass nam entlich die zeitlichen Angaben des Beschw erdeführers zum angeblichen Ü ber- griff vom Frühling/Som m er 2003 m it W idersprüchen behaftet sind (vgl. dazu: A1, S. 5 sow ie A8, S. 11 und 15), dass die Beschw erdeführer ferner unterschiedliche Angaben zu ihrem Verhalten in X._______ respektive zu den angeblichen Ü bergriffen durch die M itglieder der SD A ge- m acht haben (vgl. A7, S. 10ff.; A8, S. 10ff.), dass im W eiteren aus dem Inhalt der Bestätigung vom 17. M ärz 2005 hervorgeht, dass der Ü bergriff auf den Beschw erdeführer am 4. Januar 2004 stattgefunden haben soll (vgl. A5, Bew eism ittel 3), w as m it den eigenen Angaben des Beschw erdeführers, der diesen Ü bergriff auf das Frühjahr 2003 (vgl. A8, S. 15) respektive Som m er 2003 (vgl. A1 S. 5) datierte, nicht zu vereinbaren ist, dass ferner aus der eingereichten Arztbestätigung vom 15. Januar 2004 (vgl. A5, Be- w eism ittel 2) hervorgeht, dass der Beschw erdeführer am 15. Januar 2004 behandelt 6 w orden sein soll, w as ebenfalls m it den Angaben des Beschw erdeführers nicht in Ein- klang zu bringen ist, dass die diesbezüglich vorgebrachten Erklärungen des Beschw erdeführers anlässlich der D irektanhörung (vgl. A8, S. 15) respektive in der R echtsm itteleingabe, w onach ein Schreibfehler der Behörden beziehungsw eise des Arztes vorliege, als blosse Schutzbe- hauptungen qualifiziert w erden m üssen, die jedenfalls nicht geeignet sind, die festge- stellten U ngereim theiten plausibel aufzuklären, dass nach dem G esagten das BFM in Anw endung von Art. 34 Abs. 2 AsylG zu R echt auf das Asylgesuch der Beschw erdeführer nicht eingetreten ist, w oran auch die Bem er- kung der H ilfsw erksvertretung im Anschluss an die D irektanhörung nichts zu ändern ver- m ag, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend die Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzen noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen haben, w eshalb die ver- fügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestä- tigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 [AsylV 1, SR 142.311], vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da die Beschw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen darzulegen verm ögen, w elche geeignet w äre, ihre Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihnen in ihrem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass den Akten auch keine H inw eise auf eine konkrete G efährdung der Beschw erdefüh- rer im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu entnehm en sind, dass die Beschw erdeführer zw ar gem äss den eingereichten Arztzeugnissen Eheschw ie- rigkeiten haben und die Beschw erdeführerin nam entlich an einer Epilepsie sow ie einer posttraum atischen Belastungsstörung leidet, dass auch der Beschw erdeführer gem äss Bericht des Sozial Psychiatrischen D ienstes vom 15. D ezem ber 2006 an einer posttraum atischen Belastungsstörung leidet, dass aufgrund der Prüfung der Vorbringen der Beschw erdeführer zu den Asylgründen festzustellen ist, dass keine glaubhaften H inw eise auf eine begründete Furcht vor N ach- teilen vorliegen, w eshalb die diagnostizierten Traum atisierungen respektive Belastungs- störungen auf andere als die im Asylverfahren geltend gem achten U rsachen zurück- geführt w erden m üssen, dass im ärztlichen Bericht vom 15. D ezem ber 2006 betreffend den Beschw erdeführer die posttraum atische Belastungsstörung denn auch als verzögerte Folge von Traum aer-7 lebnissen w ährend des Bürgerkrieges in Bosnien diagnostiziert w ird, dass auch im Arztzeugnis vom 11. D ezem ber 2006 betreffend die Beschw erdeführerin die psychischen Problem e auf schw ere Traum ata im Krieg zurückgeführt w erden, dass auf G rund der Erkenntnisse des Bundesverw altungsgerichtes M edikam ente zur Behandlung von Epilepsie in Bosnien und H erzegow ina erhältlich sind und auch die In- anspruchnahm e einer psychotherapeutischen Behandlung den Beschw erdeführern zugem utet w erden kann, dass das BFM in diesem Zusam m enhang schliesslich zu R echt in seiner Vernehm las- sung vom 5. Februar 2007 auf die M öglichkeit der G ew ährung m edizinischer R ückkehr- hilfe im Sinne von Art. 93 Abs. 1 Bst. c AsylG verw eist, dass beide Beschw erdeführer die serbokroatische Sprache als M uttersprache beherr- schen und beide über Verw andte im H eim atstaat verfügen, w eshalb davon auszugehen ist, dass sie nach w ie vor über ein fam iliäres und soziales Beziehungsnetz in der Föde- ration verfügen, dass die Beschw erdeführer - als Bosniaken - nicht in ein - serbisch dom iniertes – M in- derheitsgebiet zurückkehren m üssen, dass nach dem G esagten nicht davon ausgegangen w erden m uss, dass die Beschw er- deführer in Bosnien und H erzegow ina in eine existenzbedrohende Situation geraten w ürden, w eshalb die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzuges gegeben ist, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es den Beschw erdeführern dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Verfahrenskosten in der H öhe von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D e- zem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) grundsätzlich den Beschw erdeführern aufzuerlegen w ären (vgl. Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass sich die Beschw erdebegehren indessen im Zeitpunkt ihrer Einreichung nicht als aussichtslos erw iesen und auf G rund der eingereichten Fürsorgebestätigung vom 22. N ovem ber 2006 von der Bedürftigkeit der Beschw erdeführer auszugehen ist, w eshalb das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG gutzuheissen und auf die Auferlegung von Verfahrenskosten zu verzichten ist. (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird gutgeheissen. Auf die Auferlegung von Verfahrenskosten w ird verzichtet. 3. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführer (eingeschrieben; über die H erausgabe der bei der Vorin- stanz eingereichten Bew eism ittel entscheidet diese auf Anfrage) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef. N r. N _______) - _______ Kanton _______ D ie R ichterin: D ie G erichtsschreiberin: Therese Kojic Sandra Bodenm ann Versand am :