<h2>SubmittedText<h2><p>Tausende von Lastwagen überqueren jährlich den Simplonpass mit gefährlichen Gütern. Regelmässig kommt es zu Unfällen, die für die Bevölkerung und die Umwelt eine Gefahr darstellen. Der Kanton Wallis hat dem Bund eine Sicherheitsanalyse mit Lösungsvorschlägen unterbreitet.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat diese Analyse?</p><p>- Hat der Bund die in Aussicht gestellte Statistik über die Anzahl Gefahrguttransporte am Simplon erstellt?</p><p>- Welche Massnahmen schlägt er zur Erhöhung der Sicherheit vor?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei der erwähnten Sicherheitsanalyse handelt es sich um eine Reihe von Vorschlägen, die vom Staatsrat des Kantons Wallis in Form eines Briefes an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation gerichtet worden sind. Diese Vorschläge und weitere Massnahmen werden sorgfältig evaluiert. Für diese Evaluation wird derzeit eine gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem Kanton Wallis gebildet.</p><p>Die Anlage zur Verkehrserfassung auf dem Simplonpass wurde im Juli 2015 installiert. Aktuell werden die Zahlen für die ersten fünf Monate ausgewertet und am 10. Dezember 2015 den Gemeinden präsentiert. Diese Zahlen sind indessen noch nicht repräsentativ, da am Simplon das Verkehrsaufkommen, die Anzahl Lastwagenfahrten und der Anteil der Gefahrguttransporte saisonalen Schwankungen unterworfen sind. Der Bund hat deshalb beschlossen, dass der Messzeitraum mindestens zwölf Monate dauern soll. Erst danach wird eine verlässliche Statistik über die Anzahl Gefahrguttransporte am Simplon vorliegen.</p><p>Der Bundesrat hat wiederholt dargelegt, dass er den aktuellen Gefahrgutverkehr auf der Simplonpassstrasse unter Berücksichtigung der getroffenen Sicherheitsmassnahmen als hinreichend sicher beurteilt.</p><p>Die bereits gestarteten Sensibilisierungskampagnen werden fortgesetzt. Periodisch werden den Lastwagenfahrern Merkblätter mit Hinweisen zum richtigen Verhalten auf der Simplonpassstrasse abgegeben. Dem Kanton Wallis wurde auch angeboten, zusätzliche polizeiliche Kontrollen finanziell zu unterstützen. In den letzten Jahren wurden zudem bereits zahlreiche Massnahmen umgesetzt, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. Es wurden beispielsweise elf zusätzliche Retentionsbecken gebaut wie auch die Fahrzeugrückhaltesysteme an kritischen Punkten entscheidend verbessert.</p>