<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ZL.2020.00003</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">8. Dezember 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch den Sohn </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Amtshaus </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdplatz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Strassburgstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 9, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1941, bezog eine Altersrente der Alters- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassenenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (AHV) und eine italienische Altersrente (vgl. Urk. 10/4.1), als sie sich am 17. September 2018 bei der Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV (Durchführungsstelle), zum Bezug von Zusatzleistungen anmeldete (vgl. Urk. 10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 9. November 2018 (Urk. 10/V1 = Urk. 3/2) verneinte die Durchführungsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infolge eines Einnahmeüberschusses einen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Zusatzleistungen, wobei sie der Versicherten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermögensverzicht in der Höhe von Fr. 268'000.-- anrechnete. Die dagegen von der Versicherten am 11. Dezember 2018 erhobene Einsprache (Urk. 10/20 = Urk. 3/3/1) wies die Durchführungsstelle mit Entscheid vom 27. November 2019 (Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 10/V2 = Urk. 2) ab. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen R"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte erhob am 6. Dezember 2019 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 27. November 2019 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, dieser sei aufzuheben (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 19. März 2020 (Urk. 9) bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragte die Durchführungsstelle die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 23. März 2020 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 20. August 2020 (Urk. 12) wurde die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ersucht, die beschwerdeweise in Aussicht gestellte Schätzung des Vermögenswertes durch einen lokalen «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geometra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» einzureichen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liess sich innert Frist nicht vernehmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alters-,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) haben Personen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie die Voraussetzungen nach Art. 4-6 ELG erfüllen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den anrechenbaren Einnahmen gehören nach Art. 11 Abs. 1 ELG unter ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Fünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zehntel, bei Altersrentnerinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens, soweit es bei Alleinstehenden Fr. 37'500.-- übersteigt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c), Renten, Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliesslich Renten der AHV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der IV (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. d) sowie Einkünfte und Vermögenswerte, auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzichtet wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung sind bei der Bestimmung des Reinvermögens nach Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c ELG (vgl. vorstehend E. 1.2) die Schulden des Ansprechers oder Bezügers von Ergänzungsleistungen vom rohen Vermögen abzuziehen. Dazu zählen unter anderem Hypothekarschulden, Kleinkredite bei Banken und Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lehen zwischen Privaten sowie Steuerschulden. Die Schuld muss tatsächlich ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen sein, ihre Fälligkeit ist nicht vorausgesetzt. Ungewisse Schulden oder Schulden, deren Höhe noch nicht feststeht, können nicht abgezogen werden. Zudem muss die Schuld einwandfrei belegt sein (BGE 142 V 311 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögenswerte, auf die verzichtet worden ist, sind nach Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG als Einnahmen anzurechnen (vgl. vorstehend E. 1.2). Eine Verzichtshandlung im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG liegt vor, wenn die versicherte Person ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adäquate Gegenleistung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat, wenn sie einen Rechtsanspruch auf bestimmte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte und Vermögenswerte hat, davon aber faktisch nicht Gebrauch macht oder ihre Rechte nicht durchsetzt, oder wenn sie aus von ihr zu verantwortenden Gründen von der Ausübung einer möglichen und zumutbaren Erwerbstätigkeit absieht (BGE 140 V 267 E. 2.2). Die beiden Voraussetzungen „ohne Rechtspflicht“ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und „ohne angemessene Gegenleistung“ müssen nicht kumulativ vorliegen, es re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht aus, wenn alternativ eines der beiden Elemente gegeben ist (BGE 131 V 336 E. 4.4, Urteil des Bundesgerichts 9C_934/2009 vom 28. April 2010 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Prüfung der Frage, ob ein Vermögensverzicht im Sinne von Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG vorliegt, ist bei der entgeltlichen oder unentgeltlichen Entäusserung eines Grundstückes der Verkehrswert zum Zeitpunkt der Hingabe massgebend (Art. 17 Abs. 5 Satz 1 ELV). Nach der Rechtsprechung ist unter dem Verkehrswert einer Liegenschaft im Sinne dieser Bestimmung der Verkaufswert zu verstehen, den sie im normalen Geschäftsverkehr hat. Der so ermittelte Verkehrswert setzt grundsätzlich eine konkrete und aktuelle Liegenschaftsschätzung voraus. Aus Gründen der Praktikabilität können aber auch andere geeignete Schätzungen bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_100/2019 vom 16. Mai 2019 E. 6.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Berücksichtigung eines Vermögensverzichts ist grundsätzlich unerheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie weit die Verzichtshandlung zurückliegt, weshalb jeder Vermögensverzicht ohne zeitliche Beschränkung zu berücksichtigen ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_198/2010 vom 9. August 2010 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2). Dem Aspekt des Zeitablaufs wird jedoch durch die jährliche Reduktion gemäss Art. 17a der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELV) Rechnung getragen. Danach wird der anzurechnende Betrag von Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genswerten, auf die verzichtet worden ist, jährlich um Fr. 10'000.-- vermindert, wobei der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Verzichtes unverändert auf den 1. Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr zu vermindern ist (Abs. 1 und 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ist ein einmal bestehendes Vermögen nicht mehr vorhanden, so trägt die leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsansprechende Person die Beweislast dafür, dass es in Erfüllung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Verpflichtung oder gegen adäquate Gegenleistung hingegeben worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist, wobei der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt (BGE 121 V 204 E. 6a, Urteil des Bundesgerichts 9C_934/2009 vom 28. April 2010 E. 3). Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenige, der nicht darzutun vermag, dass seine Geldhingabe im Austausch gegen eine adäquate Gegenleistung erfolgt ist, kann sich mithin nicht auf den gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Vermögensstand berufen, sondern muss sich die Frage nach den Gründen für den Vermögensrückgang gefallen und mangels entsprechender Beweise hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thetisches Vermögen entgegenhalten lassen (BGE 121 V 204 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts (ATSG) prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auskünfte ein. Mündlich erteilte Auskünfte sind schriftlich festzuhalten. Nach de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Untersuchungsgrundsatz ist der rechtserhebliche Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit besteht. Führen die Abklärungen des Versicherungsträgers bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine Verlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung des Anspruchs auf rechtliches Gehör oder des Untersuchungsgrundsatzes. Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwartet werden können (Urteil des Bundesgerichts 9C_152/2010 vom 24. August 2011 E. 4.5 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Untersuchungsprinzip wird jedoch dadurch eingeschränkt, dass den Betei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligten gewisse Mitwirkungspflichten bei der Sachverhaltsfeststellung auferlegt werden. Die Mitwirkungspflicht der Parteien im Bereich der Sozialversicherungen ist ausdrücklich in Art. 28 Abs. 2 und Art. 43 Abs. 2 ATSG geregelt. Im Bereich der Ergänzungsleistungen zur AHV/IV kommt der Mitwirkungspflicht der Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ein erhebliches Gewicht zu, da diese am besten über den massgebenden Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalt, also über ihre wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnisse Bescheid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wissen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Carigiet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 2. Auflage, Zürich/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Basel/Genf 2009, S. 56).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger aufgrund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Personen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenkfrist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzuräumen (Art. 43 Abs. 3 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2) im Wesentlichen fest, dass die Beschwerdeführerin am 29. Juli 2017 ihre Anteile an verschiedenen Landparzellen und Hausparzellen in Sizilien, Italien, an ihre drei Kinder überschrieben bzw. verschenkt habe. Für die verschenkten Objekte würden keine Verkehrswertschätzungen vorliegen, welche die Höhe des Vermögens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichts unmittelbar ausweisen würden, auf Grundlage der aktuellen «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visura</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soggetto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» mit den ausgewiesenen Katasterrenditen würden sich jedoch praxisge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Verkehrswerte recht gut hochrechnen lassen. Dabei sei ein Vermögens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verzicht in der Höhe von Fr. 268'000.-- errechnet worden. Selbst unter Annahme eines Vermögensverzichts von Fr. 100'000.-- bestünde noch kein rechnerischer Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Zudem sei die rechtliche Lage der «Illega</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lität» der einen Liegenschaft völlig unklar. Offenbar habe die Verletzung von Bau- und Zonenvorschriften bis heute nicht zu einem Abbruch geführt und auch die notarielle Übertragung der Immobilien im Jahr 2017 nicht behindert (S. 1 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1), dass im Vermögenswert der Schenkung, die sie im Jahr 2017 an ihre drei Kinder getätigt habe, offene Schulden gegenüber zwei ihrer Söhne enthalten seien, welche in Abzug gebracht werden müssten. Bei den Schulden handle es sich um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drei Darlehen in der Höhe von Fr. 52'620.86, Fr. 20'000.-- und Fr. 81'091.10, jeweils zuzüglich Zinsen. Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien die Bauten auf der Liegenschaft in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> illegal errichtet worden. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Notar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dürfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss italienischem Recht bei einer vorhandenen Irregularität keinen Kaufvertrag aufsetzen, da er sich sonst strafbar machen würde. Die Handelbarkeit der Parzellen sei deshalb sehr wohl eingeschränkt und der bisher angenommene Wert von Fr. 268'000.-- massiv zu hoch (S. 1 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin einen Anspruch der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin auf Zusatzleistungen zu Rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t verneint hat, wobei insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin ein Verzichtsvermögen in der Höhe von Fr. 268'000.-- anzurechnen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin gab im ausgefüllten Anmeldeformular zum Bezug von Zusatzleistungen vom 17. September 2018 an, am 20. Juli 2017 Liegenschaften abgetreten oder verschenkt zu haben, den Wert jedoch nicht zu kennen (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hierzu das Anmeldeformular in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 5 Frage 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schenkungsvertrag vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Juli 2017 (Urk. 10/16.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist sodann zu entnehmen, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Anteile an verschiedenen Landparzellen und Hausparzellen in Italien, Sizilien, an ihre drei Kinder überschriebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n hat. Dabei handelte es sich einerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Bruchteileigentum der Beschwerdeführerin an einem kleinen Betrieb und Wohnhaus mit diversen landwirtschaftlichen Parzellen in der Provinz Catania, zirka 4 km südwestlich der Kleinstadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visura</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soggetto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16/1-9 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 16.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und andererseits um das Bruchteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tum an einer mehrteiligen Wohnliegenschaft in der Provinz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ragusa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unmittelbar an der Küste, auf dem Gemeindegebiet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visura</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soggetto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16/10-12 = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 16.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schenkung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anteile an verschiedenen Landparzellen und Hausparzellen in Italien ist unbestritten, ebenso wie die grundsätzliche Anrechnung eines Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gensverzichts. Streitig ist hingegen die Höhe des anzurechnenden Vermögens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verzichts (vgl. vorstehend E. 2.1-2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die beiden verschenkten, mehrteiligen Objekte liegen keine Verkehrs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen vor, welche die Höhe des Vermögensverzichts unmittelbar aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ermittelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Werte der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Grundstücke anhand der Angaben der zwei eingereichten, aktuellen G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">undbuchauszüge («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visura</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soggetto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">») vom 14. Oktober 2018 (Urk. 10/16.4; Urk. 10/16.5). Darin wurde für jedes Grundstück ein bestimmter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betrag in Euro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rendita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">», «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reddito</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">») angegeben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabelle «Liegenschaften in Italien», wobei sie für jede Kategorie - namentlich die Kate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gorie Landwirtschaft, die Kategorie C, die Kategorie D und die Kategorie A - e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine separate Berechnung vornahm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/16.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm die folgenden Berechnungen vor:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie Landwirtschaft: [(Rendite Euro x Anteil x Wechselkurs) + 25 % (Ertragswert)] x 75 (Verkehrswert) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie C: Rendite Euro x Anteil x Wechselkurs x 34 (Ertragswert) x 2 (Verkehrswert)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie D: Rendite Euro x Anteil x Wechselkurs x 50 (Ertragswert) x 2 (Verkehrswert)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie A: Rendite Euro x Anteil x Wechselkurs x 100 (Ertragswert) x 2 (Verkehrswert)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei ermittelte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Kategorie Landwirtschaft einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betrag von Fr. 10'384.74, in der Kategorie C von Fr. 10'095.75, in der Kategorie D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 70'436.67 und in der Kategorie A von Fr. 177'414.52 was gesamthaft ein total von Fr. 268'331.68 ergab (Urk. 10/16.6). In der Folge rechnete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Berechnung ihres Anspruchs auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satzleistungen einen Vermögensverzicht von Fr. 268'000.-- an (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung vom 9. November 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/V1 = Urk. 3/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte beschwerdeweise geltend, der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ermittelte Vermögensverzicht in der Höhe von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 268'000.-- sei massiv zu hoch (vorstehend E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die in der Beschwerde in Aussicht gestellte Schätzung des Vermögenswerts durch einen lokalen «Geo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">metra» (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 2) reichte die Beschwerdeführerin trotz Aufforderung durch das Gericht (vgl. Urk. 12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ein.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin hinsichtlich der Abklärung des Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltes eine Mitwirkungspflicht trifft (vgl. vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin macht auch nicht konkret geltend, wie hoch der Wert der hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Liegenschaftsanteile aus ihrer Sicht sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Testrechnung der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergab, dass selbst unter Annahme eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> massiv tieferen Liegenschaftswerts von Fr. 100'000.-- kein Anspruch der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusatzleistungen besteht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/25). Es ist deshalb vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegend nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung eines</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Zusatzleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab September 2018 keine Schätzung von einer sachverständigen Person eingeholt hat, sondern den Wert der Liegenschaften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf die Angaben in den beiden aktuellen G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">buchauszügen («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visura</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soggetto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">») vom 14. Oktober 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ermittelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einnahmenüberschuss ist eindeutig ausgewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies entbindet die Beschwerdegegnerin hingegen nicht,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer erneuten Anmeldung der Beschwerdeführerin zum Bezug von Zusatzleistungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine genaue Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Liegenschaftswerte vorzunehmen bzw. zu veranlassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal vom Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zichtsvermögen jährlich Fr. 10'000.-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzutragen ist (E. 1.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Ermittlung einer validen Basis damit mit dem Zeitablauf an Bedeutung gewinnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Denn einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits ist nicht ganz klar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f welcher Grundlage die Höhe der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewendeten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ertrags- und Verkehrswert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der jeweiligen Kategorie basieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und andererseits haben sich Rechenfehler eingeschlichen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Verweis auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 1. Oktober 1996 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/21), in welcher der totale Abbruch der Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaft verordnet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine Herabsetzung des Werts der Liegenschaft in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend, da die Bauten illegal errichtet worden seien, weshalb lediglich ein Bodenwert angerechnet werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausserdem sei am 18. Oktober 1999 der St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aferlass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bausünder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Liegenschaft abgelehnt worden (vgl. Urk. 10/22). Die Liegenschaft in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müsste demnach abgebrochen werden; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Vermögenswert bliebe nur noch den Wert des Landes (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 10/20 = Urk. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/3/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die beiden Dokumente betreffend die Illegalität der Liegenschaft in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men aus den Jahren 1996 und 1999 und können deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestenfalls Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur möglichen Baurechtswidrigkeit der Immobilien geben. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin hielt diesbezüglich zu Recht fest, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die rechtliche Lage der «Ille</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">galität» dieser Liegenschaft völlig unklar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Verletzung von Bau- und Zonenvorschriften offenbar bis heute nicht zu einem Abbruch geführt und auch die notarielle Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragung der Immobilien im Jahr 2017 von der Beschwerdeführerin auf ihre drei Kinder nicht behindert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf die Handelbarkeit habe die Verletzung des Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts grundsätzlich keinen Einfluss, lediglich auf den Preis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 2.1; Urk. 2 S. 3 Ziff. 2.b). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der von der Beschwerdeführerin eingereichte Auszug des Gesetzes «Norme in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">materia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> di </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">controllo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dell’attività</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urbanistico-edilizia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sanzioni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amministrative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">penali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» vom 28. Februar 1985 (Urk. 3/4) sowie der «La </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">materia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> di </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">conformita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">’ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">catastali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (D.L. 78/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2010)»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 3/5), wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Notar bei einer vorhandenen Irregularität keinen Kaufvertrag aufsetzen darf,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> da er sich sonst strafbar machen würde,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermögen daran nichts zu ändern.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In welchem Ausmass sich die Illegalität der Liegenschaft in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf den Preis auswirkt, kann vorliegend jedoch offengelassen werden, da selbst bei der An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme eines massiv tieferen Liegenschaftswerts von Fr. 100'000.-- kein An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch der Beschwerdeführerin auf Zusatzleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estünde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte erstmals im Rahmen der Beschwerde geltend, dass im Vermögenswert der Schenkung, die sie im Jahr 2017 an ihre drei Kinder getätigt habe, offene Schulden gegenüber zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrer Söhne enthalten gewesen seien, welche in Abzug gebracht werden müssten (vorstehend E. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den begründete sie damit, dass ihr Ehemann bereits im Jahre 2008 verstorben sei und ihr 66 % seines Vermögens hinterlassen habe, der Rest sei an ihre drei Kinder gegangen. In den 66 % des geerbten Vermögens seien auch Beträge enthalten gewesen, die ihr Ehemann zwei ihrer Söhne geschuldet habe (Urk. 1 S. 1 f. Ziff. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es geht aus den Ausführungen in der Beschwerde nicht klar hervor, ob sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt stellt, die geltend gemachten Schulden seien im Zuge der Übertragung der Liegenschaftsanteile in Sizilien ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tilgt worden - es habe sich entsprechend um eine gemischte Schenkung gehandelt – oder ob behauptet wird, die Schulden bestünden noch heute und sie seien in der Berechnung der Zusatzleistungen vom Vermögen abzuziehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Letzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es wäre bereits aufgrund der Angaben in der Anmeldung zum Bezug von Zusatzleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen unglaubhaft: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im ausgefüllten Anmeldeformular vom 17. September 2018 gab die Beschwerdeführerin noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit keinen Schulden belastet zu sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. hierzu das Anmeldeformular in Urk. 10 S. 2 Frage 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass in der bei den Akten liegenden Steuererklärung 2016 der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10/12) keinerlei Schulden deklariert wurden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dennoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu prüfen, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die geltend gemachten Schulden der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderweitig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Schuldentilgung im Zuge der Liegenschaftsübertragung ausgegangen werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Schulden handelt es sich um drei Darlehen, namentlich um ein Darlehen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von Fr. 52'620.86 zuzüglich Zinsen sowie zwei Darlehen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Höhe von Fr. 20'000.-- und Fr. 81'091.10 jeweils zuzüglich Zinsen (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2). Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ur Belegung ihrer Darlehensschuld gegenüber ihrem Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reichte die Beschwerdeführerin ein von ihr am 16. November 2011 unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeichnetes Schreiben ein, in welchem sie bestätigte, dass ihr ihr Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Jahr 2005 bis zum Jahr 2008 ein Darlehen von insgesamt Fr. 52'620.86 gegeben habe. Der Zins betrage 6 % pro Jahr bis der geschuldete Betrag zurückbezahlt werde (Urk. 3/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie reichte jedoch weder den entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chenden Darlehensvertrag zwischen ihr und ihrem Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein, noch entsprechende Bankbelege, welche die Auszahlung des Darlehens belegen würden. Das Bestätigungsschreiben bezüglich den Erhalt des Darlehens vom 16. November 2011 allein vermag deshalb den Erhalt eines Darlehens von ihrem Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu beweisen. So ist völlig unklar, wann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das geltend gemachte Darlehen ausbezahlt haben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soll und ob die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin bereits ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Teil der Schuld getilgt hat, fehlen doch jegliche Bankbelege hierzu. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Beschwerdeverfahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachte Schuld gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über ihrem Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von Fr. 52'620.89 ist demnach nicht einwandfrei belegt (vgl. vorstehend E. 1.3), weshalb sie vorliegend nicht berücksichtigt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich ihrer Darlehensschuld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber ihrem Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von Fr. 20'000.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Fr. 81'091.10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend, dass es sich dabei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> um ein Darlehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 20'000.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihres Sohnes gegenüber ihrem verstorbenen Ehemann handle, welches dieser benötigt habe, um eine Produktion von Rucola und Basilikum in Italien zu finanzieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Beim Darlehen in der Höhe von Fr. 81'091.10 handle es sich um nicht ausbezahlte Löhne. So habe ihr verstorbener Ehemann ihrem Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 1992, als dieser bei ihm zu arbeiten begonnen habe, keinen Lohn auszahlen können, da das Geschäft zu Beginn nicht rentabel ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesen sei. Die nicht ausbezahlten Löhne von Fr. 81'091.10 zuzüglich Zinsen seien in der Geschäftsbuchhaltung ihres verstorbenen Ehemannes und in den Steuerer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen ihres Sohnes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis im Jahr 2001 ausgeführt gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weshalb die geltend gemachten Schulden beziehungsweise Darlehen hernach nicht mehr in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Steuererklärungen geführt wurden, wird nicht erklärt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend gemachten Schuld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en handelt es sich um zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Darlehen zwischen dem verstorbenen Ehemann der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ihrem Sohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vor der Erbteilung sind jedoch gemäss Art. 474 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) die Schulden des Erblassers abzuziehen. Es wird nicht plausibel erklärt, wie die geltend gemachten Schulden des verstor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Vaters auf die Beschwerdeführerin übergegangen sein sollten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anmeldung zum Bezug von Zusatzleistungen noch im Zeitpunkt der Übertragung der Liegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsanteile Schulden der Beschwerdeführerin gegenüber ihren Söhnen ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Anspruch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Zusatzleistungen ab September 2018 infolge eines Einnahmenüberschusses zu Recht verneint hat. Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich, Amt für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger <span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>