Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Geschäfts-Nr.: RT180133-O/U Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter lic. iur. M. Spahn und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. G. Ramer Jenny Urteil vom 6. September 2018 in Sachen A._____, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer gegen Gemeinde B._____, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin vertreten durch Amt für Jugend und Berufsberatung betreffend Rechtsöffnung Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 10. Juli 2018 (EB180792-L) - 2 - Erwägungen: 1.1. Mit Urteil vom 10. Juli 2018 erteilte die Vorinstanz der Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) in der Betreibung Nr. … des Betrei- bungsamtes Zürich 2 (Zahlungsbefehl vom 22. Februar 2018) definitive Recht s- öffnung für bevorschusste Unterhaltsbeiträge für C._____ im Umfang von Fr. 8'441.75 nebst 5% Zins seit 22. Februar 2018 (Urk. 14 S. 9 f. = Urk. 18 S. 9 f.). 1.2. Dagegen erhob der Gesuchsgegner und Beschwerdeführer (fortan G e- suchsgegner) innert Frist (Urk. 15b, Urk. 17) Beschwerde mit folgenden Anträgen (Urk. 17 S. 1): "1. Mir ist eine unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, bzw. die Zeit zu geben einen Antrag dazu zu stellen und diese Beschwerde daraufhin überarbeitet einzureichen. 2. Die Rechtsöffnung zur Betreibung Nr. … ist nicht zu erteilen 3. Mir ist eine Umtriebsentschädigung zuzusprechen" Mit Eingabe vom 23. August 2018, gleichentags vom Gesuchsgegner über- bracht, ersuchte er um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, um "die mittlerweile eingeleitete Pfändung zu unterbrechen" (Urk. 22). Eine weite- re Eingabe erfolgte am 27. August 2018 (Urk. 23). 1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Beschwerde - wie nachstehend zu zeigen ist - sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf die Einholung einer Beschwerdeantwort der Gegenpartei verzichtet wer- den (Art. 322 Abs. 1 ZPO). 2. Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Dabei gilt das Rügeprinzip (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter -Somm et al., ZPO Komm., Art. 321 N 15), d.h. die Beschwerde führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln (unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich un- richtige Feststellung des Sachverhalts) der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet. Neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel - 3 - sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Novenverbot, Art. 326 Abs. 1 ZPO). 3.1. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen, mit der vom Bezirksgericht Zürich mit rechtskräfti ger Verfügung vom 4. Mai 2012 geneh- migten Vereinbarung der Parteien vom 24. April 2012 liege ein definitiver Recht s- öffnungstitel vor. Aus der Auszahlungsbestätigung für bevorschusste Alimente vom 18. Juni 2018 werde deutlich, dass die Gesuchstellerin an D._____ insge- samt Fr. 17'374.80 überwiesen habe, was von E._____, Mitarbeiterin der Ge- suchstellerin, unter Bezugnahme auf die streitgegenständliche Betreibung mit U n- terschrift bestätigt worden sei (Urk. 9; Urk. 18 S. 4 f.). Demnach sei der Unter- haltsanspruch für den Sohn C._____ im fraglichen Umfang infolge Legalzession auf die Gesuchstellerin übergegangen (Art. 289 Abs. 2 ZGB) und deren Aktivlegi- timation ausgewiesen. Weiter verweise das Rechtsöffnungsgesuch auf den Kon- toauszug vom 21. Februar 2018 (Urk. 1 S. 2; Urk. 3/4), mit welchem die betriebe- ne Forderung von Fr. 8'441.75 hinreichend dargetan worden sei (Urk. 18 S. 6). Der Gesuchsgegner beanstande sodann zwar die Anrechnung seiner Zahlungen an die Unterhaltsbeiträge, bringe jedoch nicht vor, wie sie stattdessen hätten an- gerechnet werden sollen, und behaupte weder, er habe weitere, über den ange- rechneten Umfang hinausgehende Zahlungen erbracht, noch erbringe er hierfür einen Nachweis. Folglich lägen keine Einwände vor, welche der Rechtsöffnung entgegenstehen könnten. Entsprechend sei der Gesuchstellerin im beantragten Umfang - mit Ausnahme der Betreibungskosten - definitive Rechtsöffnung zu er- teilen (Urk. 18 S. 7). 3.2. Der Gesuchsgegner beantragt mit seiner Beschwerde zunächst, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren bzw. Zeit zu geben, einen Antrag dazu zu stellen und seine Beschwerde daraufhin überarbeitet einzureichen. Zur Begründung führt er die fehlende Chancengleichheit gegenüber der Gesuchstelle- rin, Unterstützungsbedarf in rechtlicher H insicht, fehlende Aussichtslosigkeit der Beschwerde sowie seine Mittellosigkeit ins Feld (Urk. 17 S. 1). Bei der Frist zur Einreichung der Beschwerdebegründung handelt es sich um eine gesetzliche Frist. Als solche ist sie unabänderlich und kann daher nic ht - 4 - erstreckt werden (Art. 144 Abs. 1 ZPO). Eine Ergänzung oder Vervollständigung der Beschwerde nach Ablauf der Rechtsmittelfrist ist demnach nicht möglich (Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., Art. 321 N 4 f.). Die Beschwerdeschrift des G e- suchsgegners traf am letzten Tag der Frist (13. August 2018) bei der erkennen- den Kammer ein (Urk. 17). Für deren Verbesserung bzw. Ergänzung innert B e- schwerdefrist bestand somit zufolge Zeitablaufs keine Möglichkeit. Infolgedessen wäre eine nachträgliche Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes - selbst bei erfüllten Voraussetzungen (vgl. dazu nachstehend Ziff. 6) - obsolet. Das vom Gesuchsgegner angeführte Kriterium der Waffengleichheit allein greift hi n- sichtlich seines Antrages auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung nicht, wenn nicht gleichzeitig auch die beiden Voraussetzungen der Mittellosigkeit und der fehlenden Aussichtslosigkeit gegeben sind (Art. 117 lit. a und b und Art. 118 Abs. 1 lit. c ZPO). Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass der Gesuchsgegner seinen Standpunkt in der Beschwerdeschrift sehr wohl darzutun vermochte, ihm jedoch - wie nachstehend auszuführen ist - in der Sache nicht gefolgt werden kann. 3.3. Sodann rügt der Gesuchsgegner, die Behauptung der Vor instanz sei falsch, wonach er seine Forderung (gemeint: Zahlungen) nicht substantiiert habe. Aus seinen Ausführungen werde klar ersichtlich, dass er geltend mache, al le seine Zahlungen hätten bis zur Abdeckung der bevorschussten Zahlungen der Gemei n- de an die K inder angerechnet werden müssen, er i n der Folge keine offenen B e- träge mehr gehabt hätte und die Gemeinde befriedigt gewesen wäre (Urk. 17 S. 3, 3. Absatz). Die Rüge ist stichhaltig. D er Gesuchsgegner führte erstinstanzlich aus , es sei aufgrund der Kontoauszüge (Urk. 3/4, Urk. 3/5) nicht nachvollziehbar, wie die Gesuchstellerin die bezahlten Beträge angerechnet habe. Nach richtiger Anwen- dung von § 9 Abs. 1 der Verordnung über die Alimentenhilfe ( AlimV) hätte es nach s einen Zahlungen keine Bevorschussung geben dür fen und er hätte auch keine angeblich offenen Beträge (Urk. 12 S. 2). Mit diesen Vorbringen hat der Ge- suchsgegner hinreichend klar behauptet, dass die betriebene Forderung getilgt sei. - 5 - Indes kann dem Gesuchsgegner in der Sache nicht gefolgt werden: Gemäss Kontoauszug vom 25. Mai 2018 (Urk. 3/5) hat der Gesuchsgegner in der massge- blichen Zeit vom 1. Juni 2016 bis 31. Dezember 2017 - ohne die nicht zu berüc k- sichtigende Direktzahlung von Fr. 203.45 vom 6. Juli 2016 (Urk. 3/5) - Fr. 38'257.25 bezahlt. Seine monatlichen Verpflichtungen belaufen sich auf Fr. 1'700.– für C._____, Fr. 1'700.– für den weiteren Sohn F._____ und Fr. 3'900.– für die Ehefrau (Urk. 3/2, Dispositiv -Ziffern 3.4+3.5). Der Anteil für C._____ beträgt somit 17/73 an der Gesamtschuld (§ 9 Abs. 1 AlimV). Folglich entfallen von den Zahlungen des Gesuchsgegners Fr. 8'909.22 auf C._____. Die Gesuchstellerin hat ihm jedoch Fr. 8'933.05 angerechnet (Urk. 9). Daher gelingt es dem Gesuchsgegner nicht, in der vorliegenden Rechtsöffnung eine weiterge- hende Tilgung darzutun. 3.4. Der Gesuchsgegner rügt ferner , die Vorinstanz habe der Gesuchstellerin ei- ne (erstreckte) Frist zur Nachbesserung ihres Rechtsöffnungsgesuchs gewährt. Es sei zu monieren, weshalb ihm keine solche Frist eingeräumt worden sei, zumal die Vorinstanz der Meinung gewesen sei, er habe gewisse relevante Informati o- nen (Höhe der tatsächlichen Schuld aus seiner Sicht) nicht ausgeführt. Dies sei eine Ungleichbehandlung der Parteien (Urk. 17 S. 2, 2. Absatz; S. 3, 1. Absatz). Da der Gesuchsgegner nach Auffassung der Beschwerdeinstanz die Tilgung der betriebenen Forderung hinreichend substantiiert behauptet hat, bestand kein Grund, ihm Gelegenheit zur Nachbesserung seiner diesbezüglichen Behauptung zu geben. Ausführungen zur entsprechenden Rüge, wonach die Vor instanz dies zu Unrecht nicht getan habe, erübrigen sich daher. Angeführt sei dazu lediglich, dass die Fristansetzung zur Nachbesserung des Rechtsöffnungsgesuchs (Urk. 4) nicht zu beanstanden ist. Der Hinweis an die Gesuchstellerin erfolgte unter Anwendung der gerichtlichen Fragepflicht im Sinne von Art. 56 ZPO, welche unter anderem bei offensichtlich unvollständigen Vor- bringen einer Partei einsetzt. Aus der Verfügung vom 29. Mai 2018 erhellt, dass die Vorinstanz die mit der Begründung des Gesuchs erhobenen Tatsachenbe- hauptungen und die eingereichten Urkunden der Gesuchstellerin - mit Ausnahme der fehlenden unterzeichneten Bestätigung - für ausreichend hielt, um ihren A n-- 6 - spruch zu begründen (Urk. 4). Entsprechend hatte die Gesuchstellerin das Tat- sächliche des Rechtsstreits bereits mit Eingabe ihres Gesuchs weitgehend vol l- ständig vorgebracht. Nachzuliefern war nach Auffassung der Vor instanz einzig der erwähnte Urkundenbeweis. Bei dieser Ausgangslage war die Ausübung der gerichtlichen Fragepflicht durch die Vor instanz vertretbar. Auch die E rstreckung der Frist war zulässig, da es sich hierbei um eine gerichtliche Frist handelt e (Art. 144 Abs. 2 ZPO). 3.5. Nicht gefolgt werden kann dem Einwand des Gesuchgegners, die Betrei- bung sei unnötig, da sie ergebnislos verlaufe und weder eine Verjährung noch sonst eine relevante Veränderung anstehe (Urk. 17 S. 2, 3. Absatz). Der Bestand einer fälligen Forderung gegen einen Schuldner berechtigt den Gläubiger, die Forderung auf dem Weg der Schuldbetreibung geltend zu machen. Ob dies aus Sicht des Schuldners opportun erscheint, ist irrelevant. Erneut sei sodann darauf hingewiesen, dass die Frage der Leistungsfähigkeit des Schuldners nicht Gegen- stand des Rechtsöffnungsverfahrens ist, sondern vielmehr des anschliessenden Vollzugs (vgl. auch Urk. 18 S. 2). 3.6. Weiter missversteht der Gesuchsgegner offenbar die Ausführungen der Vor - instanz zum Rechtsöffnungstitel und zur Legalzession, wenn er einwendet, g e- setzliche Bestimmungen könnten keinen Rechtsöffnungstitel darstellen und die Gesuchstellerin habe keine Unterhaltsbeiträge entrichtet (vgl. Urk. 17 S. 2, 4. Absatz). Definitiver Rechtsöffnungstitel ist vorliegend die Vereinbarung vom 24. April 2012 in Ve rbindung mit der rechtskräftigen Verfügung vom 4. Mai 2012 (Urk. 3/2). Aus diesen resultiert die Verpflichtung des Gesuchsgegners zur Zah- lung von monatlichen Kinderunterhaltsbeiträgen. Die Legalzession beschlägt die Anspruchsberechtigung, mithin, wer die f raglichen Kinderunterhaltsbeiträge ge- genüber dem Gesuchsgegner geltend machen darf. Der vorstehend erwähnte Un- terhaltsanspruch geht von Gesetzes wegen (Art. 289 Abs. 2 ZGB) in dem Umfang auf die Gesuchstellerin über, in welchem sie an Stelle des Gesuchsgegners U n- terhaltsbeiträge entrichtet oder eben bevorschusst hat. In diesem Umfang kann sie die bevorschussten Alimente gegen den Gesuchsgegner auf dem Wege der Betreibung geltend machen. - 7 - Die Vorinstanz hat entgegen der Ansicht des Gesuchsgegners (Urk. 17 S. 2, 6. Absatz) die Anspruchsberechtigung der Gesuchstellerin hinsichtlich der betri e- benen Forderung sehr wohl geprüft und deren unterschriftlich bestätigte Aufstel- lung als ausreichend erachtet (Urk. 18 S. 5). Dem ist nichts entgegenzusetzen. Auch die Hö he der betriebenen Forderung hielt sie aufgrund des Kontoauszugs (Urk. 3/4; 18 Monate à Fr. 940.– zuzügl. 1 Monat à Fr. 454.80) in Verbindung mit der unterzeichneten Bestäti gung der Gesuchstellerin (Urk. 9) für ausgewiesen (Urk. 18 S. 6). Der mit Eingabe vom 27. August 2018 nach Ablauf der Beschwerdefrist er- hobene Einwand des Gesuchsgegners, Unterhaltsbeiträge für C._____ (geb. tt.mm.1999) seien nach seiner im Juni 2017 absolvierten Matura nicht mehr ge- schuldet (Urk. 23), ist verspätet und damit unbeachtli ch. Überdies ist erneut da- rauf hinzuweisen, dass im Rahmen des Vollstreckungsverfahrens durch das G e- richt nur zu prüfen ist, ob erstens für die bevorschussten Unterhaltsbeiträge ein definitiver Rechtsöffnungstitel besteht, was aufgrund von Dispositiv Ziffer 3.4 der Verfügung vom 4. Mai 2012 (Urk. 3/2) der Fall ist, und ob zweitens das Gemei n- wesen an Stelle des Schuldners Unterhaltsbeiträge entrichtete, nicht aber, ob der Gesuchsgegner seine Unterhaltspflicht aufgrund absolvierter Matura vor Volljäh- rigkeit (tt.mm.2017) aufheben lassen könnte. Entsprechend gehen die Vorbringen des Gesuchsgegners betreffend die Abänderung des Bevorschussungsbetrags nach C._____s Schulabschluss (Urk. 17 S. 4, 1. Absatz) ins Leere. 3.7. Was der Gesuchsgegner aus seiner Anmerkung ableiten will, er könne den Namen des Leiters der Sozialabteilung nicht erkennen und das Datum der Unter- schrift sei nicht glaubhaft (Urk. 17 S. 3, 1. Absatz; Urk. 9), wird nicht vollends klar. Jedenfalls liegen Anhaltspunkte weder dafür, dass die Mitarbei terin der Gesuc h- stellerin eine unrichtige Bestätigung ausgestellt haben könnte (vgl. auch Urk. 18 S. 5), noch für die fehlende Echtheit der Unterschrift des Leiters der Sozialabtei- lung vor. Weitere Einwände gegen die Erwägungen der Vor instanz zu diesem Punkt bringt der Gesuchsgegner nicht vor (Urk. 17 S. 3). 3.8. Ferner behauptet der Gesuchsgegner erneut, für die Durchsetzung der vor- liegenden Forderung sei eine Vollmacht seines nunmehr volljährigen Sohnes - 8 - C._____ notwendig. Es bedürfe hierzu einer Nachbesserung der Beschwerde durch Fachleute, um nachhaltiger argumentieren zu können (Urk. 17 S. 3, 2. Absatz). Dem ist nicht so. Das Gericht hat das Recht von Amtes wegen anzu- wenden. Es kann für diese Rechtsfrage auf die zutreffenden Erwägungen der Vor- instanz verwiesen werden (vgl. Urk. 18 S. 5). Die vorliegend geltend gemachte Forderung beschlägt bevorschusste Unterhaltsbeiträge für den Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis tt.mm.2017 und damit solche, welche vor Eintritt von C._____s Volljährigkeit (am tt.mm.2017) bevorschusst wurden. Mit deren Leistung gingen die Ansprüche von Gesetzes wegen auf die Gesuchstellerin über. Sie ist somit aus eigenem Recht anspruchsberechtigt. 3.9. Die nachträglich vom Gesuchsgegner gerügte Rechtsverzögerung betref- fend die Scheidung (Urk. 22) ist nicht Gegenstand dieses Rechtsöffnungsverfah- rens und wäre in jenem Verfahren geltend zu machen. Dies gilt auch für die be- hauptete Verletzung des Datenschutzes durch die Gesuchstellerin (Urk. 17 S. 5, 1. Absatz). Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich daher. 4. Insgesamt erweist sich die Beschwerde demnach als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 5. Entsprechend ist der prozessuale Antrag des Gesuchsgegners, der B e- schwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen (Urk. 22), gegenstandslos und abzuschreiben. 6. Der Gesuchsgegner hat für das Beschwerdeverfahren ein Gesuch um G e- währung der unentgeltlichen Rechtspflege gestellt (Urk. 17 S. 1). Da sich die Be- schwerde als offensichtlich unbegründet erweist, ist der Prozessstandpunkt des Gesuchsgegners auch für das Beschwerdeverfahren von Vornherein aussicht s- los. Es fehlt damit an einer der Voraussetzungen für die Gewährung der unent- geltlichen Rechtspflege (Art. 117 lit. b ZPO), weshalb das Gesuch abzuweisen ist. 7.1. Der Streitwert des Beschwerdeverfahrens beträgt Fr. 8'441.75. Die zweiti n- stanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung von Art. 48 in Verbindung mit - 9 - Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 300.– festzusetzen und ausgangsgemäss dem Gesuchsgegner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 7.2. Parteientschädigungen sind für dieses Verfahren nicht zuzusprechen. Der Gesuchstellerin sind keine entschädigungspflichtigen Kosten entstanden (Art. 95 Abs. 3 ZPO) und der Gesuchsgegner hat aufgrund seines Unterliegens keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Es wird erkannt: 1. Das Gesuch des Gesuchsgegners um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Beschwerdeverfahren wird abgewiesen. 2. Die Beschwerde wird abgewiesen. 3. Der Antrag des Gesuchsgegners auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben. 4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 5. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Gesuchsgegner auferlegt. 6. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage der Doppel von Urk. 17, Urk. 20/1-2, Urk. 22 und Urk. 23, sowie an die Vor- instanz, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-- 10 - schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö- gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 8'441.75. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Zürich, 6. September 2018 Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Die Gerichtsschreiberin: lic. iur. G. Ramer Jenny versandt: bz