<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01232</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">MLaw Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 141, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, war seit Januar 2003 bei der Z.___ AG als Treuhänderin tätig (vgl. Urk. 7/10), als sie sich am 26. Februar 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete (Urk. 7/1). Aufgrund der Ergebnisse ihrer medizinischen und erwerblichen Abklärungen sprach ihr die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 7/38, Urk. 7/41 und Urk. 7/47) mit Verfügung vom 5. Oktober 2016 eine befristete ganze Invalidenrente für die Periode vom 1. September 2009 bis 30. November 2012 zu (Urk. 7/56 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 7. November 2016 Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, es sei ihr über den 30. November 2012 hinaus eine Invalidenrente auszurichten (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Dezember 2016, welche der Beschwerdeführerin am 23. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8), schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht hat mit in der Zwischenzeit rechtskräftig gewordenem Urteil vom 6. Juni 2016 im Prozess Nr. UV.2015.00054 in Sachen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin den Anspruch auf eine Rente der Unfallversicherung entsprechend einem Invaliditätsgrad von 20 % mit Wirkung ab 1. November 2013 bestätigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs, jedoch frühes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX111"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">log anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d damit sowohl die Zusprechung als auch die Aufhebung der Rente zu erfassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nnen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor-akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Zusprache der befristeten Rente damit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2), bei Entstehung des Rentenanspruchs habe die Arbeitsunfähigkeit zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 75 und 100 % gelegen, zuletzt habe eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit dem Zeitpunkt der medizinischen Begutachtung im November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 betrage die Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen und in andern, dem Leid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en angepassten Tätigkeiten 20 %. Der Invaliditätsgrad habe somit ab September 2011 80 % und ab Dezember 2012 20 % betragen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein (Urk. 1), die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgerungen im Gutachten vom 27. Februar 2013 seien weder schlüssig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch nachvollziehbar (Ziff. 1.2). Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachter sei losgelöst von jeder Begründung und deshalb nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar (Ziff. 1.5 S. 4). Den diversen vorliegenden Artberichten sei zu entnehmen, dass sie in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei (Ziff. 3 S. 6). Im Übrigen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verfügung nur ungenügend begründet, weshalb der Anspruch auf recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gehör verletzt sei (Ziff. 4 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin über den 30. November 2012 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist vorab die Rüge, die Beschwerdegegnerin habe das rechtliche Gehör verletzt, indem sie die Verfügung nur ungenügend begründet hat (Urk. 1 Ziff. 4 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, wie er neben der expli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) garantiert wird (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a), ist die Pflicht der Behörde, die Vorbringen der betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Verfügungen – sofern sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49 Abs. 3 Satz 2 ATSG) – zu begründen, bezweckt insbesondere, die betroffene Person in die Lage zu versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a, vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies bedeutet indessen nicht, dass sich die Verwaltung ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss; vielmehr kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E 126 V 75 E. 5b/dd mit Hinweis, 118 V 56 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur. Daher führt dessen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens darf sich die IV-Stelle nicht darauf be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränken, die Einwände des Versicherten bloss zur Kenntnis zu nehmen und zu prüfen, sondern sie hat in der ablehnenden Verfügung die Gründe anzugeben, weshalb sie diesen nicht folgt oder sie nicht berücksichtigen kann (vgl. Art. 74 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV], BGE 124 V 180 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Das rechtliche Gehör wird unheilbar verletzt, wenn trotz Einwänden des Versicherten die Verfügung den identischen Wortlaut aufweist wie der Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid (Urteil des Bundesgerichts I 658/04 vom 27. Januar 2006 E. 4; Meyer/ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Zürich/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Basel/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Genf 2014, N 7 zu Art. 57a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Vorbescheid vom 5. Februar 2016 (Urk. 7/38) begründete die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin damit, mit Ablauf des Wartejahres per 30. März 2011 sei eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit zwischen 75 und 100 %, zuletzt von 80 % ausgewiesen. Seit dem Zeitpunkt der medizinischen Begutachtung (28. November 2012) betrage die Arbeitsunfähigkeit für die bisherige Tätigkeit als Treuhänderin und auch für andere, dem Leiden angepasste Tätigkeiten 20 %. Die ausgewiesenen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeiten entsprächen dem Invaliditätsgrad (Prozentvergleich; S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Einwänden vom 22. April 2016 (Urk. 7/47) beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin, es seien ergänzende medizinische Abklärungen vorzunehmen und ihr her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h die ihr zustehenden gesetzlichen Leistungen zuzusprechen (S. 1). Zur Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung führte sie im Wesentlichen an, dem vom Unfallversicherer einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holten Gutachten vom 27. Februar 2013 komme kein Beweiswert zu (S. 2 ff.). Gemäss vorliegender Aktenlage sei sie in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt (S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Verfügung vom 2. Oktober 2016 (Urk. 2) nahm die Beschwerdegegnerin zu den erhobenen Einwänden Stellung und führte aus, diese stützten sich auf die vorhandenen Akten. Die Beschwerdeführerin habe keine neuen Arztberichte eingereicht, weshalb ihre Vorbringen auf eine andere Einschätzung der vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Sachlage zielten (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Verletzung der Begründungspflicht ist unter diesen Umständen zu vernei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, kann der Begründung doch unmissverständlich entnommen werden, dass die Beschwerdegegnerin an ihrer Beurteilung festhielt, weil die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin keine neuen Tatsachen vorgebracht hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, nannte im Bericht vom 5. April 2011 (Urk. 7/9) folgende Diagnosen (S. 6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arthrofibrose Kniegelenk links, kleine radiäre Meniskuseinrisse am freien Rand des lateralen Meniskuskorpus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Doppelbündelplastik des vorderen Kreuzbandes (VKB) am 31. März 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbus Sudeck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die sich postoperativ ausgebildete Sudeck Dystrophie sei langsam regredient. Es zeige sich eine stetige Verbesserung der Grundsymptomatik. Es sei geplant, dass die Beschwerdeführerin die Arbeit ab 14. März 2011 wieder zu 25 % aufnehme. Die Prognose sei gut (S. 6 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte im Bericht vom 19. Dezember 2011 (Urk. 7/17) persistierende Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen links bei komplexem regionalem Schmerzsyndrom (complex regional pain syndrome, CRPS) Stadium I Knie links und Status nach VKB-Plastik im März 2010 (S. 5). Das Knie sei nicht geschwollen, jedoch diffus druckdolent, und die Flexion sei nur bis maximal 100° möglich. Ein dreiwöchiger stationärer Rehabilitationsaufenthalt mit einem speziellen CRPS-Programm habe die Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion leider nicht weiter verbessert. Wegen der Schmerzen könne die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin wahrscheinlich nicht lange auf dem Stuhl sitzen und müsse dann wieder herumgehen. Die Arbeitsfähigkeit betrage zirka 50 % (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht der Ärzte der Uniklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Rheumatologie, vom 19. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 (Urk. 3/8) sei die Beschwerdeführerin vom 26. September bis 14. Oktober 2012 in der Klinik hospitalisiert gewesen aufgrund persistierender Kniebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den links nach einer VKB-Ruptur im März 2010. Die Beschwerden seien einerseits auf das CRPS zurückzuführen, andererseits müsse auch von Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen aufgrund der Knorpelschäden ausgegangen werden. Insgesamt sei die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose des CRPS günstig, allerdings sei der Verlauf individuell unterschiedlich und oft langwierig. Bei Austritt sei keine Arbeitsfähigkeit gegeben gewesen. Im Verlauf müsse diese neu beurteilt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Bericht vom 20. Dezember 2012 (Urk. 7/18) bestünden bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin Dauerschmerzen im linken Bein. Es bestehe eine ausgeprägte Überempfindlichkeit ab Höhe des oberen Patellarpols bis Mitte Unterschenkel. Weiterhin bestünden intermittierende Verfärbungen und ein glänzender Haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aspekt (S. 3 Mitte). Aufgrund der aktuell bestehenden Schmerzen sei eine Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit nicht möglich, auch wenn bei der aktuellen Tätigkeit keine vermehrte Belastung des Knies bestehe. Nach Aushei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des CRPS sollte wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit erreicht werden können (S. 4 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Februar 2013 erstatteten Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Innere Medizin sowie für Rheumatol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ogie, Oberarzt, und Prof. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Leitender Arzt Schmerz-/Gutachtenzentrum, Schulthess Klinik, ein Gutachten im Auftrag des Unfallversicherers (Urk. 7/24-3-40 = Urk. 3/4). Sie stützten sich auf die ihnen überlassenen Akten (S. 2 ff.), die Angaben der Beschwerdeführerin (S. 12 ff.), und die von ihnen am 20. Oktober und 28. November 2012 erhobenen Befunde (S. 21 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten folgende Diagnosen (S. 29 Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Schmerzen und Bewegungseinschränkung Kniegelenk link</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Kniegelenk links vom 7. Juni 2010: Retropatellärer Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bau, Knochenmarksödem in der Patella, Flüssigkeitskollektion im Sinne einer Bursitis präpatellaris</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Nachweis eines CRPS 1, Erstdiagnose Juni 2011 mit Arthrofibrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell persistieren leichte Aktivitätszeichen (livide Hautverfärbung, Temperaturdifferenz, Allodynie und Hyperalgesie)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischem Narbendébridement, Teilmeniskektomie lateral und Mobilisation in Narkose am 25. August 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach VKB-Plastik mit ipsilateraler Quadrizepssehne in Doppel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bündeltechnik und Teilmeniskektomie lateral links am 31. März 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Skiunfall mit VKB-Ruptur am 23. Februar 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende symptomatische Gonarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Kniegelenk rechts vom 8. Mai 2012: patellofemorale Arthrose mit tiefen Knorpeldefekten und subchondralen Ödemzonen, über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fend auf den medialen Femurkondylus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vermehrt belastungsabhängige Schultergelenkschmerzen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Nachweis einer Periarthropathia humeroscapularis rechts mit late</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ralem Impingement Januar 2006</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach subacromialer Infiltration</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cholezystolithiasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nachgewiesen im Ultraschallabdomen vom 26. September 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">asymptomatisch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lebersteatose (Ultraschallabdomen 26. September 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mögliche, leichte dysphorische Symptomatik (gemischte affektive Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung; ICD-10 F34.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe eine chronifizierte Schmerzproblematik im Bereich des Kniegelenks links bei Entwicklung eines CRPS 1 (Morbus Sudeck) nach VKB-Ruptur. Der Verlauf sei sehr ungünstig. Trotz gezielter Massnahmen und insbesondere auch eines stationären Aufenthalts in der Uniklinik C.___ mit intensiver gezielter Therapie für das CRPS 1 seien die Beschwerden kaum zu beeinflussen gewesen. Im Vordergrund der Problematik stünden weiterhin die Bewegungseinschränkung, die ausgeprägten Schmerzen sowie auch die Hype</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesie und Allodynie im Bereich des Kniegelenks links. In der letzten Zeit habe sich die Symptomatik nicht relevant verändert, höchstens die Belastbarkeit habe ganz diskret zugenommen, zumindest zu Hause könne die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin teilweise ohne Gehstock gehen. Die beschriebene Problematik stehe absolut im Vordergrund (S. 27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei aktuell noch hauptsächlich eingeschränkt durch die weiterhin bestehenden belastungsabhängigen Schmerzen im Bereich des Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenkes links, aber auch durch die weiterhin persistierende Einschränkung der Beweglichkeit und der Notwendigkeit eines Gehstockes. Dabei sei die Gehstrecke aktuell eingeschränkt auf maximal 500 Meter, auch das Heben gewisser Lasten, wie zum Beispiel beim Wäsche waschen, führe zu einer Schmerzverstärkung im Bereich des Kniegelenkes links. Auch längeres Stehen von über einer Stunde Dauer sei der Beschwerdeführerin aktuell nicht möglich. Zudem sei auch längeres Sitzen mit angewinkelten Beinen ab einer halben bis einer Stunde mit vermehrten Schmerzen verbunden (S. 32 Ziff. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünden keine unfallfremden Diagnosen bis auf eine beginnende leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige symptomatische Gonarthrose rechts (S. 37 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter aus, eine volle Arbeitsfähigkeit sei der Beschwerdeführerin nicht zumutbar. Sie arbeite aktuell in einem Pensum von 20 %, das heisse 8 Stunden während eines Tages pro Woche. Danach seien die Schmerzen maximal ausgebildet, weshalb sie sich unfähig fühle, an zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zlichen Tagen in der Woche zu arbeiten. Aus rein rheumatologischer Sicht sei diese Verteilung der Arbeit nicht ideal. Ganz grundsätzlich sollte die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung auf mehrere Tage pro Woche verteilt werden. Dabei sei insbesondere aufgrund der Schmerzen aber auch aufgrund der verminderten Beweglichkeit eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit anzunehmen. Aus rein rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 % (S. 32 f. Ziff. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Aktenlage sei die Beschwerdeführerin nach dem Unfallereignis am 23. März 2006 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen, ab dem 15. Mai 2006 habe wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestanden. Nach dem ersten opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Eingriff mit VKB-Plastik am 31. März 2010 sei erneut eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Diese habe bis zur zweiten Operation vom 25. August 2010 angedauert. Ab dem 1. Januar 2011 habe gemäss Aktenlage eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % bestanden, ab dem 14. März 2011 eine solche von 75 %. Vom 26. September 2011 bis zum 7. März 2012 sei erneut eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden und ab dem 8. März 2012 habe die Beschwerdeführerin wieder zu einem Pensum von 20 % gearbeitet (S. 37 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ (vorstehend E. 4.2) nahm am 15. Juli 2013 zum Gutachten Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung (Urk. 3/9). Er führte einleitend aus, die darin genannte Arbeitsfähigkeit von 80 % sei diametral gegensätzlich zur Beurteilung der anderen involvierten und angefragten Ärzte, die eine Arbeitsunfähigkeit von 80 %, also eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 20 %, attestierten (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten werde im Abschnitt 3.1 unter anderem ausgeführt, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin könne maximal eine Stunde stehen und nicht mehr als eine halbe bis eine Stunde mit angewinkelten Beinen sitzen. Sie könnte also - so Dr. B.___ - zwei Stunden pro Tag arbeiten, eine sitzend, eine stehend (S. 1 unten). Der Arbeitsweg zu Fuss zur Bahn, in die Bahn, aus der Bahn und zu Fuss zur Arbeit dürfte die im Gutachten genannte Gehstrecke von 500 m überschreiten (S. 2 oben). Wie die Gutachter ohne weitere Ausführungen zu einer Arbeitsfähigkeit von 80 % kämen, sei absolut schleierhaft, würde dies doch eine Arbeitszeit von fünf Mal sechs Stunden bedeuten, was in absolutem Widerspruch zu den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen in Abschnitt 3.1 des Gutachtens stehe (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit die Beschwerdeführerin gegen das Gutachten D.___/ E.___ vom 27. Februar 2013 (E. 4.4) einwandte, dieses beziehungsweise die Schlussfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen seien nicht schlüssig (Urk. 1 Ziff. 1.1-1.7 S. 3 ff.), handelt es sich um eine (wortwörtliche) Wiederholung ihrer Argumente im Verfahren gegen den Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherer (vgl. Urk. 1 im Prozess Nr. UV.2015.0054 Ziff. 1.3-2 S. 4-6). Das Gericht kam im unangefochten gebliebenen Urteil vom 6. Juni 2016 im Prozess Nr. UV.2015.00054 nach einlässlicher Würdigung zum Schluss, dass sich die Einwände gegen das Gutachten als nicht stichhaltig erwiesen und das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten den praxisgemässen Kriterien vollständig genüge (E. 4.5). Auf die Erwägungen 4.1-4.6 jenes Urteils kann ohne Weiterungen verwiesen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hinweis, das Gutachten D.___/ </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___ sei vom Unfallversicherer in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag gegeben worden und im Vordergrund habe die Beurteilung der noch bestehenden Unfallfolgen gestanden (Urk. 1 Ziff. 5.3 S. 7 f.), ist wohl zutreffend, allerdings wurden im Gutachten (E. 4.4) auch Fragen der Beschwerdegegnerin beantwortet und insbesondere wurde festgehalten, dass bis auf eine beginnende leichtgradige symptomatische Gonarthrose rechts keine unfallfremden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen gestellt werden könnten (S. 37). Die Beschwerdegegnerin machte denn auch nicht geltend, an welchen, neben den von den Gutachtern beurteilten, Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden sie leide. Auch reichte sie keine ärztlichen Berichte ein, welche wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere Diagnosen enthalten, die die Arbeitsfähigkeit beeinflussen könnten. Ebenso wenig führte sie zur geltend gemachten mangelnden Aktualität des Gutachtens aus, inwieweit sich ihr Gesundheitszustand seit der Begutachtung verändert haben soll. Es ist daher nicht ersichtlich, welche neuen Erkenntnisse von weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden Abklärungen zu erwarten wären, weshalb darauf zu verzichten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">antizipierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuzustimmen ist der Beschwerdeführerin darin, dass die RAD-Ärztin in ihrer Stellungnahme festhielt, im Gutachten D.___/E.___ sei keine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit zu finden. Sie führte aber weiter aus, dass die angestammte Tätigkeit als Treuhänderin zugleich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste Tätigkeit darstelle (vgl. Feststellungsblatt vom 5. Februar 2016, Urk. 7/36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 5). In dieser Tätigkeit ist die Beschwerdeführerin zu 20 % einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt und kann ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausging, dass die Beschwerdeführerin mit Ablauf des Wartejahres Ende März 2011 mindestens zu 75 % arbeitsunfähig war und ab dem Begutachtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt im November 2012 (vgl. Urk. 7/24 S. 2) von einer 80%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit auszugehen ist. In Anwendung von Art. 88a Abs. 1 IVV besteht der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch bis Ende Februar 2013. In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Kosten des Verfahrens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) sind auf Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen und entsprechend dessen Ausgang de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Parteien je zur Hälfte aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der teilweise obsiegenden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch eine Rechtsschutzversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertretenen Beschwerdeführerin steht eine um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Hälfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> reduzierte Parteientschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 185</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zuzüglich Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer) ermessensweise auf Fr. 500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 5. Oktober 2016 dahingehend abge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ändert, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. September 2011 Anspruch hat auf eine bis 28. Februar 2013 befristete ganze Rente. Im Übrigen wird d</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ie </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>