<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00994</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 23. Februar 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schifflände 22, Postfach 126, 8024 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1969, ist Mutter dreier Kinder mit den Jahrgängen 1993,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1994 und 1995 (vergleiche zum Sachverhalt im Folgenden das Urteil des Sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alversicherungsgerichts IV.2015.00027 vom 28. März 2015, Urk. 7/31). Sie war von 1990 bis Januar 1999 in einem Voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitpensum als Betriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbeiterin im Krankenheim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig. Danach be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog sie Arbeitslosenentschädigung und seit dem Jahr 2001 ist sie Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. November 2013 meldete sie sich wegen seit dem Jahr 2001 beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hender Rücken-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fuss-, Knie- und Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschwerden bei der Eidgenössi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zur beruflichen Integration und zum Rentenbezug an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, nahm erwerbliche und medizinische Abklärungen vor; am 14. Juli 2014 fand eine Haushaltsabklärung statt. Gestützt darauf quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizierte die IV-Stelle die Versicherte als vollumfänglich im Haushalt tätig und verneinte mit Verfügung vom 26. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 bei einem Invaliditätsgrad von 21 % einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung. In Gutheis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der dagegen erhobenen Beschwerde qualifizierte das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht die Versicherte mit dem unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Urteil IV.2015.00027 vom 28. März 2015 (Urk. 7/31) als zu 100 % Erwerbstäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge; in medizinischer Hinsicht wies das Sozialversicherungsgericht die Sache an die IV-Stelle zurück, damit diese nach weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung des Rückweisungsentscheids nahm die IV-Stelle in medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Hinsicht weitere Abklärungen vor. Gestützt darauf verneinte sie nach vorangegangenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/50, Urk. 7/53) mit Verfügung vom 16. August 2016 bei einem Invaliditätsgrad von 3 % einen Rentenanspruch (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bischoff, Beschwerde erheben (Urk. 1) mit dem Antrag, in Aufhebung der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung sei die Sache zur Neubeurteilung des Invaliditätsgrads an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht stellte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und um Bestellung eines unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 2. November 2016 schloss die IV-Stelle auf Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6). Gestützt auf die Verfügung des hiesigen Gerichts vom 30. November 2016 (Urk. 8) substantiierte die Versicherte mit Eingabe vom 20. Januar 2017 (Urk. 12) ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung in wirtschaftlicher Hinsicht. Mit Verfügung vom 21. Februar 2017 wies das Sozialversicherungsgericht das Gesuch um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche Prozessführung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung ab (Urk. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bewirkt eine Adipositas grundsätzlich keine zu Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen berechtigende Invalidität, wenn sie nicht körperliche oder geistige Schäden verursacht und nicht die Folge von solchen Schäden ist. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, muss sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Einzelfalles dennoch als invalidisierend betrachtet werden, wenn sie weder durch geeignete Behandlung noch durch zumutbare Gewichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abnahme auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> reduziert werden kann, bei welchem das Übergewicht in Verbindung mit allfälligen Folgeschäden keine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde Beeinträchtigung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsfähigkeit bzw. der Betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung im bisherigen Aufgabenbereich zur Folge hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_663/2017 vom 12. Dezember 2017 E. 3.2 mit Hinweisen).</span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Sachverhalt durch die Beschwerdegegnerin ausreichend abgeklärt worden ist. Dem Rückweisungsurteil des Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgerichts vom 28. März 2015 (Urk. 7/31) lag zusammengefasst folgende medizinische Aktenlage zugrunde: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin leidet seit längerer Zeit an Adipositas mit einem Bodymassindex [BMI] von zeitweise 40 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie an verschiedenen multiplen Beschwerden, unter anderem an den Händen und den Knien, welche sowohl therapeutisch als auch operativ angegangen wurden. So wurde ein Carpaltun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelsyndrom (CTS) an der linken Hand im März 1998 und an der rechten Hand am 3. Februar 2014 operiert; am rechten Knie erfolgte am 23. Februar 2012 eine Arthroskopie mit einer medialen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Arztberichte des Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsspitals Z.___, Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, vom 7. April 1999 [Urk. 7/10/16-17], des Stadtspitals A.___, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation, vom 27. März 2007 [Urk. 7/10/14-15], von Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie, Wirbelsäulenleiden, Schleudertrauma und orthopädische Traumatologie, vom 1. Februar 2012 [Urk. 7/10/9], des Seespitals C.___ vom 23. Februar 2013 betreffend die Operation am rechten Knie [Urk. 7/10/10-11], des Medizinischen Radiologischen Instituts MRI Bethanien betreffend eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Magnetresonanztomographie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[MRI] der Halswirbelsäule vom 23. Oktober 2013 [Urk. 7/10/8], des Stadtspitals D.___ vom 18. März 2014 [Urk. 7/10/6-7], von Dr. med. E.___, Fachärztin für All</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeine Medizin sowie Hausärztin der Versicherten, vom 26. März 2014 [Urk. 7/10/1-4]). Ausserdem stellten die Ärzte des Medizinischen Radiologischen Instituts MRI Bethanien bei einem Ultraschall des Schultergelenks links vom 19. März 2014 als Befunde eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansatztendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Supraspinatussehne sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthrose des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Acromi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oclavicular</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-(AC-)Gelenkes fest (Urk. 7/10/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser medizinischen Aktenlage kam das Sozialversicherungsgericht im Rückweisungsurteil vom 28. März 2015 zum Schluss, die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer leidensangepassten Tätigkeit sei nicht hinreichend geklärt, da nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich die Arthrosen im rechten Knie und im linken Schultergelenk auch in einer leidensangepassten Tätigkeit auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten (Urk. 7/31 E. 2.4 und E. 3.3). Die Sache sei daher an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in medizinischer Hinsicht näher abkläre (Urk. 7/13 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf das Rückweisungsurteil vom 28. März 2015 holte die Beschwerdegegnerin je einen Bericht des Z.___, Klinik für Rheumatologie, vom 28. Juli 2015 (Urk. 7/40), dem ein Bericht der selben Klinik vom 8. Mai 2015 (Urk. 7/41) beilag, und von Dr. E.___ vom 13. Oktober 2015 (Urk. 7/43/1-10) ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 8. Mai 2015 (Urk. 7/41) diagnostizierten die Ärzte des Z.___ Gonarthrosen beidseits mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> medial und lateral, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervico-thoraco</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom bei einer segmentalen Dysfunk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion, einer Haltungsschwäche bei einer Wirbelsäulenfehlstatik durch Adipositas und einer Tendenz zu einer axialen Hypermobilität. Angaben zur Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Versicherten machten sie nicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 28. Juli 2015 (Urk. 7/40) bestätigten sie diese Diagnosen. Aus rheumatologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin für eine wechselbelastende - teils sitzende, teils stehende und gehende – Tätigkeit ohne Tragen von Lasten über zehn kg nicht eingeschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ verwies auf den Bericht des Z.___ vom 8. Mai 2015 mit der Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung, die Beschwerdeführerin leide zunehmend an einer depressiven Verstim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung, weshalb sie sich in psychiatrische Behandlung begeben habe (Urk. 7/43/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der die Versicherte seit dem 12. Januar 2016 behandelnde Psychiater Dr. med. F.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 29. März 2016 (Urk. 7/46) eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10; F32.1), bestehend seit circa einem Jahr. Weiter führte der Arzt aus, in der angestammten Tätigkeit sei die Versicherte vier Stunden pro Tag arbeitsfähig. Wegen der depressiven Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik sei die Leistungsfähigkeit aktuell um 50 % vermindert. Eine behinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepasste Tätigkeit sei in zwei bis vier Monaten bis zu sechs Stunden am Tag möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) im Wesentlichen auf den Standpunkt, gemäss dem Bericht des Z.___ vom 28. Juli 2015, welcher die somatischen Leiden der Versicherten berücksichtige, sei diese in einer leidensangepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Die Einschränkung der Versicherten in der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht sei lediglich vorübergehend und könne daher nicht berücksichtigt werden. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen brachte die Beschwerdeführerin hauptsächlich vor, der Bericht des Z.___ vom 28. Juli 2015, auf welchen sich die Beschwerdegegnerin stütze, sei zu rudimentär ausgefallen und hinsichtlich der angegebenen Arbeitsfähigkeit nicht begründet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die in den Akten liegenden medizinischen Unterlagen lassen für den gesamten vom angefochtenen Entscheid erfassten Zeitraum vom Mai 2013 (12 Monate vor dem potentiellen Rentenbeginn) bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung am 16. August 2016 keine abschliessende Beurteilung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes und von dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Kurzbericht des Z.___ vom 28. Juli 2015 (Urk. 7/40) – auf welchen sich die Beschwerdegegnerin in somatischer Hinsicht abstützt – ist in diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tischer und anamnestischer Hinsicht unvollständig, werden doch darin weder die beiden Carpaltunneloperationen und daraus resultierende allfällige Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen auf die Arbeitsfähigkeit, noch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Teilmeniskektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> am rechten Knie erwähnt. Anderseits werden mit der Diagnose eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cervico-thorako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vertebralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Syndroms bei diversen Wirbelsäulenproblemen neue somatische Beschwerden erwähnt, die im Rückweisungsurteil vom 28. März 2015 noch kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ne Beachtung fanden. Abgesehen von der Diagnosestellung besteht der Bericht im Wesentlichen noch aus einem einzigen Satz, in welchem ohne Begründung auf eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit geschlossen wurde. Er erfüllt daher die rechtsprechungsgemässen Anforderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen an einen schlüssigen Arztbericht (E. 1.4) nicht, weshalb darauf nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stellt werden kann. Die IV-Stelle hätte daher nicht allein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gestützt auf diesen Bericht eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vornehmen und auf eine uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkte Leistungsfähigkeit aus somatischer Sicht in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keit schliessen dürfen. Die Sache ist deshalb erneut an die IV-Stelle zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weisen, damit sie die somatisch begründete Arbeitsunfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin medizinisch abklären lasse.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die geltend gemachte psychische Einschränkung der Beschwerdeführerin betrifft, so entspricht die Auffassung der IV-Stelle, dass eine behandelbare depressive Störung keinen Rentenanspruch zu bewirken vermag, nicht mehr der mit den Urteilen 8C_130/2017 und 8C-841/2016 vom 30. November 2017 geänderten Rechtsprechung des Bundesgerichts. Nach dieser neusten Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung muss bei psychischen Erkrankungen nach den für die Beurteilung somatoformer Schmerzstörungen entwickelten Indikatoren geprüft werden, ob und in welchem Umfang sich die Störung auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. Die IV-Stelle wird daher auch zu prüfen lassen haben, wie es sich unter dem Gesichtspunkt der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit einer allfälligen psychisch bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin verhält. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist deshalb an die Beschwerdegegnerin zur Veranlassung einer interdisziplinären, sowohl die somatischen als auch die psychischen Aspekte umfassenden Begutachtung zurückzuweisen. Diese wird sich für den gesamten mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden Zeitraum zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in ihrer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten und einer leidensangepassten Tätigkeit zu äussern haben. Hernach wird die Beschwerdegegnerin über den allfälligen Rentenanspruch neu zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügen haben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist demnach gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss gehen die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- zulasten der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der obsiegenden Beschwerdeführerin steht eine Prozessentschädigung zu. Diese ist nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wand und den Barauslagen festzusetzen. Unter Berücksichtigung dieser Grunds</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätze ist der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1’400.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 16. August 2016 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">aufgehoben</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> und die Sache an die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu befinde.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1’400</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Markus Bischoff</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>