<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.1999.00021</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105398&amp;W10_KEY=13013581&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.1999.00021</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.03.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einstellung im Amt und Entlassung aus dem Dienstverhältnis</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einstellung im Amt und vorzeitige Entlassung (Kreiskommandant): Abgrenzung zwischen disziplinarischen und administrativen personalrechtlichen Massnahmen. Objektive Gründe (wie Führungsschwäche, schlechtes Arbeitsklima) überwiegen, so dass von administrativen Massnahmen auszugehen ist. Entgegennahme der Rechtsmittel als Beschwerden (E. 1d). Kein Anspruch auf öffentliche Verhandlung gestützt auf Art. 6 EMRK: Nach der neuesten Rechtsprechung der Strassburger Organe (Fall Pellegrin) sind vermögensrechtliche Ansprüche von Staatsangestellten, welche an der Staatsgewalt teilhaben, dem Wirkungskreis von Art. 6 EMRK entzogen. Dazu gehört die Funktion des Kreiskommandanten (E. 2a/b). Auch kein Anspruch gestützt auf kantonales Verfahrensrecht, nachdem Sachverhalt aus den Akten hinreichend klar ist (E. 2c). Die Einstellung im Amt und die Entlassung sind nach dem alten Personalrecht zu beurteilen und genügen den erforderlichen formalen Grundlagen (E. 3). Kriterien der Abwägung: Öffentliches Interesse und Verhältnismässigkeit (E. 4a). Öffentliches Interesse, insbes. Zumutbarkeit der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses, bei der Entlassung (E. 4b/aa) und bei der Einstellung im Amt (E. 4 b/bb). Nach der konkreten Situation (Führungsschwäche) lagen die personalrechtlichen Massnahmen im öffentlichen Interesse (E. 4c). Verhältnismässigkeit bei der Entlassung und der Einstellung im Amt (E. 4d). Konkret erweist sich die Einstellung im Amt zur Entschärfung der damaligen angespannten Situation als verhältnismässig (E. 4e). Die Entlassung ist dagegen unverhältnismässig: Ein "Coaching" des Beschwerdeführers wurde nicht ernsthaft ins Auge gefasst, obwohl in einem internen Bericht empfohlen und Bereitschaft des Beschwerdeführers dazu vorhanden. Die markant schlechtere und fehlerhaft zustande gekommene Mitarbeiterbeurteilung liess darauf schliessen, dass der Beschwerdeführer in seiner Funktion nicht mehr erwünscht sei (E. 4f/aa und cc, 4h). Andere Umstände führen gesamthaft nicht zu einer anderen Beurteilung (angeblich: mangelnde Bereitschaft zu einer einvernehmlichen Lösung, voreilige Infos an Medien, Verletzung der Schweigepflicht, Verweigerung einer ärztlichen Untersuchung) (E. 4g). Entschädigung/Genugtuung: (1) Lohn bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt der ordentlichen Auflösung des Dienstverhältnisses unter Anrechnung des inzwischen erzielten Ersatzeinkommens; (2) Entschädigung für Erschwerung des beruflichen Fortkommens; (3) (Ermessens-)Entschädigung/Genugtuung für Folgen der ungerechtfertigten Entlassung; insgesamt rund Fr. 65'000.- (E. 5-8). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ADMINISTRATIV">ADMINISTRATIV</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISZIPLINARISCH">DISZIPLINARISCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINSTELLUNG IM AMT">EINSTELLUNG IM AMT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTLASSUNG (ARBEITSRECHT)">ENTLASSUNG (ARBEITSRECHT)</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITARBEITERBEURTEILUNG">MITARBEITERBEURTEILUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE VERHANDLUNG">ÃFFENTLICHE VERHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHES INTERESSE">ÃFFENTLICHES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT">ÃBRIGES ÃFFENTLICHES DIENSTRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 4 lit. II BeamtenV</span><br/><span class="gerade">§ 4 lit. III BeamtenV</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 lit. I EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 12 KV</span><br/><span class="ungerade">Art. 337 lit. c OR</span><br/><span class="gerade">§ 57 lit. IV PG</span><br/><span class="ungerade">§ 59 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 74 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 76 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 80 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. X. arbeitete seit 1984 in den Diensten des Kantons ZÃ¼rich. Auf den 1. April 1989 wÃ¤hlte ihn der Regierungsrat zum Kommandanten eines MilitÃ¤rkreises. In dieser Funktion wurde er 1991 und 1996 jeweils wiedergewÃ¤hlt, im Jahre 1996 im Hinblick auf das damals in Vorbereitung stehende neue Personalgesetz unter dem Vor­behalt einer Ãnderung des Endtermins der Amtsdauer. Als Chef des Kreiskommandos unterstanden ihm im Jahre 1997 acht Mitarbeiter. Am 29. April 1998 wurde X. in der Mitarbeiterbeur­teilung gegenÃ¼ber der letzten Qualifikation "sehr gut" auf die Beurteilung "teilweise ge­nÃ¼­gend" herabgestuft. In der Folge liess die MilitÃ¤rdirek­tion (heute Direktion fÃ¼r Sicherheit und Soziales; nachfolgend: Direktion) durch lic.phil. D. die Personal‑ und FÃ¼hrungssi­tua­tion auf dem Kreiskommando ab­klÃ¤ren. Am 4. Juni 1998 erstattete D. seinen Bericht. Am 24. Juni 1998 gab die Di­rektion beim Institut I. eine psychologische Eignungs­untersuchung Ã¼ber X. in Auftrag. Nach mehreren Tests und Interviews wurde am 12. August 1998 durch das Institut I. Bericht erstattet. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">AnlÃ¤sslich eines GesprÃ¤chs vom 24. September 1998 wurde X. mit so­fortiger Wir­kung in den Dienstverrichtungen eingestellt; gleichzeitig wurde eine vertrau­ensÃ¤rztliche Un­tersuchung angeordnet. In der BegrÃ¼ndung der VerfÃ¼gung wurden X. gravierende FÃ¼h­rungs‑ und Kommunikationsprobleme vorgeworfen. Zudem habe er sich innerhalb und aus­serhalb des Amtsbetriebs Ã¼ber die Behandlung durch seine Vorge­setzten beschwert; in diesem Zusammenhang seien persÃ¶nliche Probleme verbunden mit WahrnehmungsstÃ¶­run­gen erkennbar geworden. Mit Fax vom 24. September 1998 teilte die Direktion der Presse die Einstellung von X. mit und fÃ¼gte bei, aus GrÃ¼nden des PersÃ¶n­lichkeitsschutzes wÃ¼rden keine weiteren AuskÃ¼nfte erteilt. Am 25. September 1998 ver­schickte X. der Presse eben­falls einen Fax, worin er seine Sicht der Dinge darlegte. Die von der Direktion angeordnete vertrauensÃ¤rztliche Untersuchung lehnte X. mit Schreiben vom 30. September 1998 ab. In­des liess er sich durch Dr.med. A. Ã¤rzt­lich untersuchen; diese Untersuchung ergab zusam­mengefasst das Bild einer psychisch ge­sunden PersÃ¶nlichkeit. Am 7. Oktober 1998 setzten sich diverse Personen aus dem lokalen Raum im Rahmen eines offenen Briefes fÃ¼r X. ein. Am 8. Oktober 1998 rea­gierte die Direktion mit einer Pressemitteilung, worin Drittper­so­nen darauf hingewiesen wur­den, sie kÃ¶nnten X. um volle Akteneinsicht angehen, verwei­gerte X. al­lerdings, ihn bezÃ¼glich der Suspendierung von der Schweigepflicht zu entbin­den. Neben einigen weiteren Medienberichten meldete ein lokaler Radiosender am 3. Fe­bru­ar 1999, die Suspen­dierung von X. sei unter anderem mit "WahrnehmungsstÃ¶rungen" und persÃ¶nlichen Pro­blemen begrÃ¼ndet worden. Ein Presseerzeugnis etwa verÃ¶ffentlichte am 15. April 1999 einen Artikel Ã¼ber die VorfÃ¤lle, worin auch X. Stellung bezog. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit VerfÃ¼gung vom 28. April 1999 lÃ¶ste die Direktion das DienstverhÃ¤ltnis mit X. aus wichtigen GrÃ¼nden und unter Einstellung der Lohnzahlungen per 30. Juni 1999 auf. Gleichzeitig sprach sie gegenÃ¼ber X. ein formelles Hausverbot fÃ¼r die BÃ¼rorÃ¤umlichkeiten aus und verpflichtete ihn, seine privaten Akten und Effekten unter Auf­sicht aus dem Kreis­kommando zu entfernen und die dienstlichen Akten abzugeben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. X. rekurrierte sowohl gegen die sofortige Einstellung in seinen Dienst­verrich­tungen wie auch gegen die vorzeitige Entlassung an den Regierungsrat. Im ersten Rekurs­verfahren verlangte er die sofortige Wiedereinsetzung in seine Funktionen als Kreiskom­mandant. Im zweiten Rekursverfahren ersuchte er unter anderem um Aufhebung der Ent­lassungsverfÃ¼gung. FÃ¼r den Eventualfall der AuflÃ¶sung des Dienstver­hÃ¤ltnisses stellte er weitere AntrÃ¤ge, teilweise vermÃ¶gensrechtlicher Natur. Als angemessen betrachtete er die Auszahlung einer EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von 28 MonatslÃ¶hnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Regierungsrat wies die beiden Rekurse am 3. MÃ¤rz 1999 (Rekursentscheid I) bzw. 14. Juli 1999 (Rekursentscheid II) ab, soweit sie nicht als gegenstandslos geworden erledigt wurden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die EinstellungsverfÃ¼gung vom 24. September 1998 schÃ¼tzte der Regierungsrat im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung, es kÃ¶nne der Direktion angesichts der nachhaltigen StÃ¶rung des VertrauensverhÃ¤ltnisses zwischen den Parteien nach Treu und Glauben nicht zugemutet werden, X. wieder in das Amt einzusetzen. Er verwies dazu insbesondere dar­auf, dass es X. nicht gelungen sei, die Personalprobleme auf seinem Amt zu lÃ¶­sen, sowie auf die Beurteilung von X. im Bericht von D.. Die Freistellung von X. kÃ¶n­ne zu einer Ver­besserung des Arbeitsklimas auf der Amtsstelle beitragen und liege da­her im Ã¶ffentlichen Interesse. Beim Entscheid der Direktion handle es sich um eine ver­hÃ¤lt­nismÃ¤ssige und si­tuationsadÃ¤quate Administrativmassnahme.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Entlassungsverfahren stellte der Regierungsrat zunÃ¤chst fest, die vorzeitige Auf­lÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses sei in formeller Hinsicht nicht zu beanstanden. Insbe­son­dere sei dem Rekurrenten ausreichend Gelegenheit geboten worden, sich zu allen we­sent­lichen Gesichtspunkten des massgeblichen Sachverhalts zu Ã¤ussern. Im Ãbrigen sei die Direktion funktional zustÃ¤ndig gewesen fÃ¼r die Entlassung. In materieller Hinsicht verwies die Vorinstanz zur BegrÃ¼ndung der Entlassung auf ein nachhaltig gestÃ¶rtes Vertrauensver­hÃ¤ltnis zwischen X. und der Direktion bzw. seinem Vorgesetzten. Weiter stellte der Regie­rungsrat Anzeichen von Ãberforderung sowie erhebliche FÃ¼hrungs‑ und Kommunika­tions­mÃ¤ngel fest. Sodann warf der Regierungsrat dem X. vor, im Zusam­menhang mit seiner Ein­stellung mehrfach gegen die ihm obliegende Treue‑ und Schweige­pflicht verstossen zu haben. Damit kÃ¶nne der Rekurrent ungeachtet eines allenfalls auch nicht in allen Punkten einwandfreien Verhaltens der Direktion nicht fÃ¼r sich in Anspruch nehmen, keinerlei Ver­antwortung im Sinne eines Verschuldens an der fÃ¼r beide Seiten be­lastenden, zunehmen­den ZerstÃ¶rung der gemeinsamen Vertrauensbasis zu tragen. Zudem habe er die ihm Ã¼ber­tragenen Aufgaben im Jahr 1998 nur noch mangelhaft bzw. mit Ver­zÃ¶gerung erledigt. Der Regierungsrat wirft X. schliesslich vor, die angeordnete vertrauensÃ¤rztliche Untersuchung verweigert und es dadurch der Direktion verunmÃ¶glicht zu haben, eine auch fÃ¼r sie zumut­bare LÃ¶sung zu unterbreiten. Aus all diesen GrÃ¼nden konn­te es nach Meinung des Regie­rungsrats der Direktion nicht mehr zugemutet werden, das DienstverhÃ¤ltnis noch bis zum nÃ¤chsten ordentlichen KÃ¼ndigungstermin aufrechtzuer­halten. Die Zahlung einer EntschÃ¤­di­gung lehnte der Regierungsrat mit dem Hinweis darauf ab, dass die Entlassung durch Ei­gen­schaften bzw. das Verhalten des Rekurrenten (mit‑)ver­ursacht worden sei.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. X. gelangte gegen beide Rekursentscheide fristgerecht ans Verwal­tungsge­richt, nÃ¤mlich mit Beschwerde vom 15. April 1999 und mit Rekurs (evt. Be­schwer­de) vom 20. September 1999.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">A. Mit der Beschwerde vom 15. April 1999 (Beschwerde I) stellte er neben dem Begehren um DurchfÃ¼hrung einer Ã¶ffentlichen Verhandlung folgende AntrÃ¤ge:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">"2. Der angefochtene Beschluss sei aufzuheben und es sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an den Regierungsrat zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> 3. Eventuell, fÃ¼r den Fall einer Abweisung des Rekursantrages Ziffer 2:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> Die von der MilitÃ¤rdirektion mit VerfÃ¼gung vom 24. September 1998 angeord­nete sofortige Einstellung in den Dienstverrichtungen und der diese Anordnung schÃ¼tzende Beschluss des Regierungsrates vom 3. MÃ¤rz 1999 seien aufzuhe­ben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> ....</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> 4. Die von der MilitÃ¤rdirektion mit VerfÃ¼gung vom 24. September 1998 angeord­nete Untersuchung durch einen Vertrauensarzt der Beamtenversicherungskasse und der diese Anordnung schÃ¼tzende Beschluss des Regierungsrates vom 3. MÃ¤rz 1999 seien aufzuheben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> ....</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> 5. Dem BeschwerdefÃ¼hrer seien fÃ¼r das vorliegende Beschwerde‑ und das Re­kurs­verfahren vor Regierungsrat angemessene UmtriebsentschÃ¤digungen zuzu­sprechen."</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In der BegrÃ¼ndung stellte sich der BeschwerdefÃ¼hrer zunÃ¤chst auf den Stand­punkt, der Regierungsrat habe verschiedene Fragen zu Unrecht unbeantwortet gelassen und sich mit der Feststellung begnÃ¼gt, die Fortsetzung des DienstverhÃ¤ltnisses erscheine zurzeit fÃ¼r beide Parteien als unzumutbar. Damit sei die Vorinstanz in unzulÃ¤ssiger Weise vom Streitgegenstand abgewichen. Weiter rÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer das Abstellen auf den Be­richt von D.. Dieser sei unter Verletzung der elementarsten Verfahrens‑ und Verteidi­gungs­rechte des BeschwerdefÃ¼hrers zustande gekommen. Sodann beanstandet er die An­ordnung einer vertrauensÃ¤rztlichen Untersuchung. DafÃ¼r habe kein Grund bestanden. Mate­riell ver­weist der BeschwerdefÃ¼hrer auf eine "krasse Entgleisung" des damaligen GeneralsekretÃ¤rs, welcher ihm im FrÃ¼hjahr 1998 WahrnehmungsstÃ¶rungen vorgeworfen habe. Of­fenbar habe der GeneralsekretÃ¤r zum BeschwerdefÃ¼hrer ein gestÃ¶rtes VerhÃ¤ltnis gehabt. Die Direk­tions­vorsteherin habe sich in dieser Situation hinter den GeneralsekretÃ¤r gestellt und das von diesem ab anfangs 1998 gegen den BeschwerdefÃ¼hrer gerichtete Kesseltreiben ge­deckt. Der GeneralsekretÃ¤r habe im FrÃ¼hjahr 1998 verschiedene GesprÃ¤che mit Angestell­ten des Kreiskommandos gefÃ¼hrt, den BeschwerdefÃ¼hrer aber nicht darÃ¼ber orientiert. Erst anlÃ¤sslich seiner Beurteilung vom 29. April 1998 habe er ihn mit VorwÃ¼rfen der Mit­arbei­ter konfrontiert. Der GeneralsekretÃ¤r habe es unterlassen, die VorwÃ¼rfe der Mitarbeiter kri­tisch zu hinterfragen und zu verifizieren. Die Direktion habe in der Folge keine LÃ¶sung der Si­tuation mit einer WeiterbeschÃ¤ftigung des BeschwerdefÃ¼hrers gesucht; dies obschon im Be­richt des Instituts I. festgehalten wurde, der BeschwerdefÃ¼hrer sei sehr motiviert zur konstruktiven LÃ¶sungssuche und Mitarbeit. Somit hat nach Auffassung des BeschwerdefÃ¼hrers der Kan­ton ZÃ¼rich als Arbeitgeber wesentlich zu einer StÃ¶rung des VertrauensverhÃ¤ltnisses beige­tragen. Wenn heute eine Vertrauenskrise bestehe, dann sei dies einseitig der Direktion und ihrem ehemaligen GeneralsekretÃ¤r anzulasten. Vor diesem Hintergrund kÃ¶nne sich der Ar­beitgeber fÃ¼r Sanktionen nicht auf eben dieses gestÃ¶rte VertrauensverhÃ¤ltnis berufen. Er sel­ber habe dagegen im Suspendierungsverfahren adÃ¤quat reagiert und sich absolut kor­rekt verhalten. Mit seiner Freistellung habe zudem keine Verbesserung des Arbeitsklimas auf dem Kreiskommando erreicht werden kÃ¶nnen. Die sofortige Einstellung sei somit we­der als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig noch situationsadÃ¤quat zu beurteilen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Staatskanzlei und die Direktion ersuchten im Hinblick auf die bereits verfÃ¼gte Entlassung von X. zunÃ¤chst um Sistierung des Verfahrens. Diesen AntrÃ¤gen entsprach das Verwaltungsgericht mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 19. Mai 1999. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">B. Mit der Eingabe vom 20. September 1999 (Beschwerde II) stellte der Be­schwer­defÃ¼hrer neben formellen folgende materielle AntrÃ¤ge:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">"4. Es sei festzustellen, dass die von der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit am 28. April 1999 verfÃ¼gte Entlassung per 30. Juni 1999 nicht gerechtfertigt ist.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> 5. Der Staat ZÃ¼rich sei zu verpflichten, dem Rekurrenten eine EntschÃ¤digung von netto Fr. 347'923.90 zu zahlen und auf dem Betrag von Fr. 35'023.50 die Ã¼bli­chen Sozialab­ga­ben und PensionskassenbeitrÃ¤ge zu entrichten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> 6. Dem Rekurrenten sei fÃ¼r das Rekursverfahren vor Regierungsrat und fÃ¼r das vorliegende Rekursverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzuspre­chen."</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In formeller Hinsicht wirft der BeschwerdefÃ¼hrer dem Regierungsrat zunÃ¤chst vor, dieser sei zu Unrecht von einer administrativen Entlassung ausgegangen; indessen sei die Entlassung klarerweise disziplinarischer Natur gewesen. Im Hauptstandpunkt legt er deshalb Disziplinarrekurs ein. Sodann macht er wiederum geltend, der Bericht von D. sei infolge Verletzung der Parteirechte unverwertbar.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zur materiellen BegrÃ¼ndung verweist der BeschwerdefÃ¼hrer zunÃ¤chst auf seinen Werdegang, seine BefÃ¶rderungen sowie auf seine WertschÃ¤tzung und Leistungen innerhalb und ausserhalb der MilitÃ¤rdirektion. Zu Schwierigkeiten am Arbeitsplatz sei es erst ab Mit­te 1997 gekommen, als Y. zunehmend zu intrigieren begonnen habe. Dies habe zu einer Verschlechterung des Arbeitsklimas im 9‑kÃ¶pfigen Team des Kreis­kom­mandos gefÃ¼hrt, weshalb er sich gezwungen gesehen habe, auf den 1. Januar 1998 die Versetzung von Y. zu veranlassen. Leider habe diese Versetzung nicht zu ei­ner Beruhigung gefÃ¼hrt, zumal andere Mitarbeiter be­reits zuvor von Y. gegen den BeschwerdefÃ¼hrer eingenommen worden seien. Ge­stÃ¼tzt auf Besprechungen mit den betroffenen Personen habe der Ge­ne­ralsekretÃ¤r den Be­schwerdefÃ¼hrer am 29. April 1998 mit massiven VorwÃ¼rfen Ã¼berschÃ¼ttet und in der ver­nichtenden Mitarbeiterbeurteilung von "sehr gut" auf "teilweise genÃ¼gend" herabgestuft. Entgegen den Empfehlungen im Bericht des Instituts I. habe die Vorsteherin der Direktion ein Coaching als unpraktikabel abgelehnt und dem BeschwerdefÃ¼hrer nahe ge­legt, von sich aus zu kÃ¼ndigen. Zu Unrecht habe die Direktion sodann eine vertrauens­Ã¤rztliche Untersu­chung angeordnet. Triftige GrÃ¼nde dafÃ¼r hÃ¤tten nicht vorgelegen. Insbe­sondere bestÃ¼nden keine Anzeichen fÃ¼r den vom GeneralsekretÃ¤r geÃ¤usserten Verdacht auf Wahr­nehmungs­stÃ¶rungen. Mit seiner Suspendierung habe sich das Klima auf dem Kreis­kommando auch nicht verbessert, sondern negativ entwickelt. Dies habe zu mehreren KÃ¼ndigungen gefÃ¼hrt. BezÃ¼glich des Vorwurfs, er habe die Ãffentlichkeit infor­miert, verweist der Beschwerde­fÃ¼hrer auf die Medienmitteilungen der Direktion. Er selbst habe darauf adÃ¤quat reagiert, wie sich dies auch aus der Begutachtung von Dr. A. er­gebe. Irgendeine Unwahrheit habe er nicht gesagt. Wenn heute eine Vertrauenskrise be­ste­he, so sei dies einseitig der Direktion und ihrem ehemaligen GeneralsekretÃ¤r anzu­lasten. Schliesslich wendet sich der Beschwer­defÃ¼hrer gegen die beiden VorwÃ¼rfe sÃ¤umi­ger AmtsfÃ¼hrung betreffend das Jahr 1998.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In rechtlicher Hinsicht weist der BeschwerdefÃ¼hrer darauf hin, dass eine ZerstÃ¶­rung des VertrauensverhÃ¤ltnisses nur von demjenigen als Anlass zur KÃ¼ndigung aus wich­tigem Grund genommen werden kÃ¶nne, welcher die UmstÃ¤nde, die ausschliesslich oder doch hauptsÃ¤chlich zur StÃ¶rung des VertrauensverhÃ¤ltnisses beigetragen hÃ¤tten, nicht selbst gesetzt habe. Die Entlassung sei somit nicht gerechtfertigt gewesen. Ausgehend von einem erstmÃ¶glichen KÃ¼ndigungstermin per 31. Januar 2000 verlangt er zunÃ¤chst die Auszahlung eines Betrages, wie er ihn bis zu diesem Zeitpunkt unter Anrechnung des ab 1. Oktober 1999 an der neuen Arbeitsstelle erzielten SalÃ¤rs verdient hÃ¤tte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Unter Hinweis auf die behauptete UnrechtmÃ¤ssigkeit von Einstellung und Entlas­sung an sich sowie angesichts der BegleitumstÃ¤nde verlangt der BeschwerdefÃ¼hrer sodann Schadenersatz und Genugtuung wegen Verletzung in seinen persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnissen. Insbesondere die aufgrund der Informationspraxis der Direktion in der Ãffentlichkeit kol­portierten Mutmassungen und VerdÃ¤chtigungen wÃ¼rden ihm das berufliche Fortkommen auf Dauer erschweren. Es sei davon auszugehen, dass er bei einer AuflÃ¶sung des Dienst­verhÃ¤ltnisses unter normalen UmstÃ¤nden in der Lage gewesen wÃ¤re, mindestens eine gleich besoldete Stelle zu finden. Bis zu seiner Pensionierung hÃ¤tte er deshalb Fr. ..... mehr ver­die­nen kÃ¶nnen, was er als Schaden geltend macht. Als Genugtuung hÃ¤lt der Beschwerde­fÃ¼h­rer angesichts der Schwere der PersÃ¶nlichkeitsverletzung mindestens Fr. 20'000.‑ fÃ¼r angemessen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">C. Am 24. September 1999 nahm das Gericht das sistierte Verfahren wieder auf, vereinigte die beiden Verfahren und setzte Frist an zur Beschwerdeantwort bzw. Ver­nehm­lassung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Direktion verwies mit der Beschwerdeantwort vom 25. Oktober 1999 im We­sentlichen auf ihre AusfÃ¼hrungen im Rekursverfahren. Nach Meinung der Direktion hat der BeschwerdefÃ¼hrer vor seiner Einstellung in den Dienstverrichtungen in klarer Weise eine FÃ¼hrungsunfÃ¤higkeit dokumentiert, welche es nicht mehr zugelassen habe, ihm die FÃ¼h­rung von Mitarbeitern anzuvertrauen. Er habe mit seinem FÃ¼hrungsstil im Kreiskommando ein inakzeptables Klima des Misstrauens geschaffen, das jede zeitgemÃ¤sse selbstÃ¤ndige TÃ¤­tigkeit verunmÃ¶glicht habe. Dies werde insbesondere bestÃ¤tigt durch die Fragenkataloge, welche der BeschwerdefÃ¼hrer im FrÃ¼hjahr 1998 an seine Mitarbeiter verfasst habe; diese zeugten in beinahe unglaublicher Weise von Misstrauen, Kleinlichkeit und fehlendem Ãber­blick. Weiter wirft die Direktion dem BeschwerdefÃ¼hrer vor, er habe bei seinem Ver­halten gegenÃ¼ber der Ãffentlichkeit und in den Medien jede LoyalitÃ¤t gegenÃ¼ber der vorge­setzten Stelle vermissen lassen. Damit habe er jede noch vorhandene Vertrauensgrundlage zur vorgesetzten Stelle schuldhaft zerstÃ¶rt. Ferner verweist die Direktion auf Pflichtver­sÃ¤um­nisse des BeschwerdefÃ¼hrers. Sie beantragt, das Verfahren betreffend Einstellung in den Dienstverrichtungen abzuschreiben, eventualiter ersucht sie um Beschwerdeabwei­sung. Ebenfalls Abweisung beantragt sie bezÃ¼glich der Beschwerde Ã¼ber die AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">FÃ¼r die Vorinstanz liess die Staatskanzlei am 26. Oktober 1999 die Abweisung der Beschwerden beantragen, soweit sie nicht gegenstandslos seien. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Soweit erforderlich, ist auf die weiteren Parteivorbringen zurÃ¼ckzukommen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. a) Mit der Personalbeschwerde kÃ¶nnen unter anderem erstinstanzliche Rekurs­entscheide Ã¼ber personalrechtliche Anordnungen angefochten werden (§ 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997, VRG). UnzulÃ¤ssig ist die Beschwerde in Disziplinarsachen (§ 74 Abs. 2 VRG). Gegen erstinstanzliche Rekurs­entscheide Ã¼ber Disziplinarmassnahmen steht dagegen der Disziplinarrekurs offen (§ 76 VRG). Im Klageverfahren beurteilt das Verwaltungsgericht als einzige Instanz vermÃ¶gens­rechtliche Streitigkeiten aus dem Ã¶ffentlichen DienstverhÃ¤ltnis, einschliesslich Schadener­satzforderungen, soweit nicht das Beschwerde‑ oder Disziplinarrekursverfahren offen steht (§ 79 VRG). HÃ¤lt das Verwaltungsgericht eine Einstellung im Amt oder eine vorzeitige Ent­lassung fÃ¼r nicht gerechtfertigt, stellt es dies fest und bestimmt die EntschÃ¤digung, wel­che das Gemeinwesen zu entrichten hat (§ 80 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Diese gesetzlichen Grundlagen machen deutlich, dass das Verwaltungsgericht fÃ¼r die vom BeschwerdefÃ¼hrer geltend gemachten finanziellen AnsprÃ¼che grundsÃ¤tzlich zustÃ¤ndig ist. Ebenso ist Ã¼ber das Feststellungsbegehren gemÃ¤ss Beschwerde II zu befin­den.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit der Beschwerde vom 15. April 1999 verlangte der BeschwerdefÃ¼hrer indes zur Hauptsache die Aufhebung der angeordneten Einstellung in seinem Amt. Zur Aufhe­bung einer verfÃ¼gten Einstellung ist das Verwaltungsgericht nicht befugt (§ 80 Abs. 2 VRG e contrario). Somit kann auf die HauptantrÃ¤ge gemÃ¤ss Beschwerde I von vornherein nicht eingetreten werden. Allerdings ist fÃ¼r die Beurteilung der mit der zweiten Beschwerde ge­stellten Schadenersatz‑ und GenugtuungsansprÃ¼che auch die Frage nach der RechtmÃ¤ssig­keit der Einstellung im Amt zu prÃ¼fen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) BezÃ¼glich der Abgrenzung zwischen personalrechtlichem Anfechtungs‑ und Klageverfahren wird in der Lehre mit Recht die Meinung vertreten, zumindest in jenen FÃ¤l­len, in denen neben anderen, ohnehin im Anfechtungsverfahren zu behandelnden An­sprÃ¼­chen zusÃ¤tzlich gestÃ¼tzt auf das Haftungsgesetz vom 14. September 1969 der Ersatz wei­te­ren Schadens oder Genugtuung verlangt wird, sei auch Ã¼ber diese haftungsrechtlichen An­sprÃ¼che im Anfechtungsverfahren zu entscheiden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 79 N. 3; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Ver­waltungs­rechts­pflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, in: ZBl 99/1998, S. 193 ff., 220). Auch die haf­tungs­rechtlich begrÃ¼ndeten Begehren des BeschwerdefÃ¼hrers sind somit entsprechend sei­nem Willen im vorliegenden Anfechtungsverfahren entgegenzunehmen und zu beurtei­len.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht sodann geltend, die vorzeitige Entlassung sei dis­ziplinarischer und nicht administrativer Natur, weshalb er sein am 20. September 1999 ein­gelegtes Rechtsmittel gegen die Entlassung als "Rekurs (evt. Beschwerde)" bezeichnet.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Allgemein ist eine Massnahme disziplinarischer Art, wenn sie wegen schuldhaften rechts­widrigen Verhaltens des Betroffenen verfÃ¼gt wird. Die Administrativmassnahme setzt dagegen kein Verschulden voraus und kann vorab wegen mangelnder Eignung, fach­lichen UnvermÃ¶gens oder Untragbarkeit des Amtsinhabers erfolgen bzw. allgemein durch Eigenschaften oder ein Verhalten verursacht sein, die dem Entlassenen zuzurechnen sind (VGr, 3. MÃ¤rz 1997, ZBl 98/1997 S. 563 ff., 566; KÃ¶lz/Bosshard/RÃ¶hl, § 76 N. 7 f., mit Hinweisen). Die Abgrenzung zwischen administrativer und disziplinarischer Entlassung beur­teilt sich mithin insbesondere danach, ob ein Schuldvorwurf erhoben werden kann oder nicht (Tomas Poledna, Disziplinarische und administrative Entlassung von Beamten ‑ vom Sinn und Unsinn einer Unterscheidung, in: ZBl 96/1995, S. 49 ff., 52 f.). Insoweit strebt die dis­zi­plinarische Entlassung einen Erziehungs‑ und Reinigungszweck an, wÃ¤hrend die admini­stra­tive Entlassung die AuflÃ¶sung von dem Gemeinwesen unzumutbaren Dienst­ver­hÃ¤ltnis­sen ermÃ¶glichen soll (Poledna, S. 61). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Regierungsrat hat die Entlassung als Administrativmassnahme qualifiziert. Die­se Qualifikation kann allerdings nicht allein massgeblich sein. KnÃ¼pft nÃ¤mlich die Ent­lassung des Bediensteten ausschliesslich an ein schuldhaftes Verhalten an, wird grund­sÃ¤tz­lich nur die disziplinarische Entlassung als zulÃ¤ssig erachtet. Der Betroffene darf des­halb nicht dadurch um den disziplinarischen Rechtsschutz gebracht werden, dass eine Ent­las­sung als Administrativmassnahme bezeichnet wird, wirkliches Motiv jedoch ein diszi­pli­na­risch relevantes Verhalten bildet. Werden neben VorwÃ¼rfen, die allenfalls eine diszi­plina­ri­sche Entlassung rechtfertigen wÃ¼rden, zugleich solche erhoben, die mangels Ver­schuldens zu einer administrativen Entlassung fÃ¼hren kÃ¶nnen, so wird die MÃ¶glichkeit einer admi­ni­strativen Entlassung nicht eingeschrÃ¤nkt, zumindest, wenn Letztere fÃ¼r sich allein genÃ¼gen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 76 N. 8).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die im Wesentlichen bereits aufgefÃ¼hrten EntscheidgrÃ¼nde der Vorinstanz ma­chen deutlich, dass sie die Entlassung nicht nur formal, sondern auch materiell als Admini­strativmassnahme geschÃ¼tzt hat. Mit den Hinweisen auf FÃ¼hrungs‑ und Kommunikations­schwÃ¤chen, auf das schlechte Arbeitsklima auf dem Kreiskommando, auf die markant schlechtere Mitarbeiterbeurteilung von 1998 und auf die Beurteilung im Bericht von D. hat der Regierungsrat den BeschwerdefÃ¼hrer offensichtlich als ungeeignet zur FortfÃ¼hrung sei­ner TÃ¤tigkeit erachtet. Diese Qualifikation und das mangelnde Vertrauen zwischen dem Be­schwerdefÃ¼hrer und dem GeneralsekretÃ¤r ‑ also verschuldensunabhÃ¤ngige GrÃ¼nde ‑ hat der Regierungsrat als wichtige Grundlagen fÃ¼r die Entlassung genommen. Wenn im Zu­sam­menhang mit der Reaktion des BeschwerdefÃ¼hrers auf seine Einstellung auch Vor­wÃ¼r­fe im disziplinarischen Bereich erhoben wurden (Verletzungen der Treue‑ und Schwei­ge­pflicht), so Ã¼berwiegen in der Argumentation insgesamt doch eindeutig die objektiven Ent­lassungsgrÃ¼nde. Entsprechend der Meinung des Regierungsrats ist von einer admini­strati­ven Entlassung auszugehen. Damit erÃ¼brigen sich AusfÃ¼hrungen zu den Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers, mit welchen er die funktionelle ZustÃ¤ndigkeit der Direktion fÃ¼r eine disziplinarische Entlassung bestreitet, und ist die Eingabe vom 20. September 1999 eben­falls als Beschwerde im Sinn von § 74 VRG entgegenzunehmen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) GemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) hat jedermann Anspruch darauf, dass seine Sache in billiger Weise Ã¶ffentlich von einem Gericht gehÃ¶rt wird, das Ã¼ber zivilrechtliche AnsprÃ¼che und Verpflichtungen zu entschei­den hat. Nach der Praxis der Konventionsorgane und des Bundesgerichts sind Streitigkei­ten aus dem Ã¶ffentlichen DienstverhÃ¤ltnis weitgehend nicht zivilrechtlicher Natur und in­soweit dem Anwendungsbereich von Art. 6 Abs. 1 EMRK entzogen. Das gilt namentlich fÃ¼r die BegrÃ¼ndung des DienstverhÃ¤ltnisses, fÃ¼r Lohneinstufungen und BefÃ¶rderungen so­wie fÃ¼r die Beendigung des DienstverhÃ¤ltnisses. DemgegenÃ¼ber kÃ¶nnen Streitigkeiten Ã¼ber vermÃ¶gensrechtliche AnsprÃ¼che aus dem DienstverhÃ¤ltnis zivilrechtlicher Natur sein (BGr, 11. Juli 1997, ZBl 99/1998, S. 226 ff., S. 228, mit zahlreichen Hinweisen). Zusammenfas­send hielt das Bundesgericht die Verfahrensgarantien von Art. 6 Abs. 1 EMRK fÃ¼r an­wend­bar, wenn ein Ã¶ffentlicher Angestellter eine unmittelbare Forderung auf Geldzahlung gegen den Staat hat. Als massgeblich erachtete das Gericht dabei das Kriterium, ob sich das Gemeinwesen seinem Angestellten gegenÃ¼ber in einer anderen Lage als ein Arbeitge­ber in einem privatrechtlichen VerhÃ¤ltnis befinde (BGr, 11. Juli 1997, ZBl 99/1998 S. 229). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In einem neuen Entscheid hat der EuropÃ¤ische Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte schliesslich eine klare Grenze gezogen (EuropÃ¤ischer Gerichtshof, 8. Dezember 1999, Pel­legrin c. Frankreich, einsehbar Ã¼ber <span class="MsoHyperlink"><span>www.dhcour.coe.fr</span></span>, Seite "ArrÃªts et dÃ©cisions"; neues­tens auch vom Bundesgericht Ã¼bernommen: BGE vom 7. Februar 2000, 1P.529/1999, E. 2b): Dem Wirkungskreis von Art. 6 Abs. 1 EMRK sind die vermÃ¶gensrechtlichen An­sprÃ¼che derjenigen Staatsangestellten entzogen, welche an der Staatsgewalt teilhaben und Funktionen ausÃ¼ben, die im allgemeinen Interesse des Staates oder anderer Ã¶ffentlicher KÃ¶rperschaften liegen (E. 66 und 67). Dazu gehÃ¶ren etwa die AngehÃ¶rigen des MilitÃ¤rs, der Polizei und anderer OrdnungskrÃ¤fte, der Steuerverwaltung oder der Diplomatie (E. 40 und 66). Nur Streitigkeiten Ã¼ber PensionsansprÃ¼che verbleiben auch bezÃ¼glich dieser Per­sonengruppen im Geltungsbereich von Art. 6 Abs. 1 EMRK. Weil das besondere Vertrau­ens‑ und LoyalitÃ¤tsverhÃ¤ltnis zum Staat mit der Pensionierung erlischt, befinden sich die AngehÃ¶rigen einer solchen Personengruppe dann in einer vergleichbaren Situation wie die privatrechtlichen Arbeitnehmer (E. 67). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der BeschwerdefÃ¼hrer war als Kommandant eines MilitÃ¤rkreises tÃ¤­tig. Die Kreiskommandanten sind gemÃ¤ss Art. 121 des eidgenÃ¶ssischen MilitÃ¤rgesetzes vom 3. Fe­bruar 1995 fÃ¼r den Verkehr mit den Wehrpflichtigen und die Bearbeitung der Kontroll­da­ten zustÃ¤ndig. Damit Ã¼bte er als Teil der kantonalen MilitÃ¤rverwaltung eine lei­tende staat­liche Funktion aus, die angesichts des besonderen VertrauensverhÃ¤ltnisses zum Staat mit privatrechtlichen ArbeitsverhÃ¤ltnissen nicht vergleichbar ist. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">SÃ¤mtliche vom BeschwerdefÃ¼hrer geltend gemachten Forderungen stehen im Zu­sammenhang mit der Einstellung im Amt bzw. der vorzeitigen AuflÃ¶sung des Dienstver­hÃ¤ltnisses. Es kann keine Rede davon sein, der Kanton ZÃ¼rich habe sich gegenÃ¼ber dem Be­schwerdefÃ¼hrer in derselben Lage befunden wie ein Arbeitgeber in einem privatrechtli­chen VerhÃ¤ltnis. Zum einen war der BeschwerdefÃ¼hrer in der Funktion als Beamter auf Amtsdauer gewÃ¤hlt, weshalb auf das DienstverhÃ¤ltnis zivilrechtliche Bestimmungen nur teilweise und mittelbar zur Anwendung gelangen. Zudem befand sich der Kanton gerade auch mit Bezug auf die gerÃ¼gte Art und Weise der Entlassung nicht in derselben Lage wie ein privater Arbeitgeber. ZunÃ¤chst ist die Einstellung im Amt eine spezifisch Ã¶ffent­lich­rechtliche Regelung. Aber auch im Bereich der gerÃ¼gten Informationspraxis befand sich der Kanton in einer anderen Situation als ein privater Arbeitgeber: Als BehÃ¶rdemit­glieder bzw. Beamte befanden sich die Vorgesetzten des BeschwerdefÃ¼hrers vielmehr im Span­nungsfeld zwischen der Pflicht zur Verschwiegenheit einerseits und dem Informa­tionsbe­dÃ¼rfnis der BevÃ¶lkerung anderseits. So unterstehen die VorgÃ¤nge in der Verwaltung grund­sÃ¤tzlich der Geheimhaltung. Ãber interne VorgÃ¤nge ist jedoch dann zu informieren, wenn der betreffende Gegenstand von allgemeinem Interesse ist und keine Ã¼berwiegenden Inter­essen des Staates oder Privater entgegenstehen (BGE 107 Ia 304 E. 4b).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Vor diesem Hintergrund kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer weder in Anwendung der neusten Praxis des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs noch unter Beachtung der bisherigen bundesgerichtlichen ErwÃ¤gungen auf die fÃ¼r zivilrechtliche Streitigkeiten geltenden Ver­fahrensgarantien von Art. 6 Abs. 1 EMRK berufen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Massgeblich fÃ¼r die Frage nach Ã¶ffentlicher AnhÃ¶rung ist somit allein das kan­tonale Verfahrensrecht. Im Anfechtungsverfahren, wie es der BeschwerdefÃ¼hrer fÃ¼r sÃ¤mtli­che Forderungen eingeschlagen hat, ist die Anordnung einer mÃ¼ndlichen Verhandlung dem Ermessen des Gerichts Ã¼berlassen (§ 59 Abs. 1 in Verbindung mit § 80c VRG; KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 59 N. 1). Anlass fÃ¼r die Ansetzung einer mÃ¼ndlichen Verhandlung besteht nur dort, wo die Akten nach durchgefÃ¼hrtem Schriftenwechsel keine hinreichende Entschei­dungs­grundlage bieten (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 59 N. 3). Davon kann im hier zu beurtei­len­den Fall keine Rede sein. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat seine AntrÃ¤ge auf DurchfÃ¼h­rung einer mÃ¼ndlichen Verhandlung im Ãbrigen in keiner Weise begrÃ¼ndet. Der Entscheid ist somit aufgrund der Akten zu fÃ¤llen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Anzumerken bleibt in formeller Hinsicht, dass die Stellungnahme der Direktion dem BeschwerdefÃ¼hrer antragsgemÃ¤ss zugestellt worden ist. Da die Stellungnahme keine relevanten neuen Vorbringen enthÃ¤lt, besteht kein Anlass zur DurchfÃ¼hrung eines zweiten Schriftenwechsels.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Die angefochtenen personalrechtlichen Entscheide waren noch vor dem am 1. Juli 1999 erfolgten Wechsel zum neuen kantonalen Personalrecht getroffen worden. FÃ¼r ArbeitsverhÃ¤ltnisse, die beim Inkrafttreten des Personalgesetzes bereits gekÃ¼ndigt, aber noch nicht aufgelÃ¶st waren, gilt bisheriges Recht (§ 57 Abs. 4 des Personalgesetzes vom 27. September 1998, PG). Erst recht gilt das alte Recht somit fÃ¼r die Beurteilung einer Amts­einstellung samt nachfolgender Entlassung, mit welcher das ArbeitsverhÃ¤ltnis im Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Gesetzes bereits aufgelÃ¶st war. Ob die Amtsein­stel­lung und die vorzeitige Entlassung gerechtfertigt waren, wie auch der Anspruch auf allfÃ¤l­lige EntschÃ¤digung, ist daher nach den seinerzeit geltenden Bestimmungen zu prÃ¼fen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Unter damaligem Recht konnte die Wahl‑ oder AufsichtsbehÃ¶rde das Dienst­ver­hÃ¤ltnis aus wichtigen GrÃ¼nden vor Ablauf der Amtsdauer durch schriftliche Voranzeige auf drei Monate hin auflÃ¶sen oder sofort aufheben. Als wichtiger Grund galt jeder Um­stand, bei dessen Vorhandensein der Wahl‑ oder AufsichtsbehÃ¶rde nach Treu und Glauben die Fortsetzung des DienstverhÃ¤ltnisses nicht zugemutet werden konnte (§ 4 Abs. 2 und 3 Beamtenverordnung vom 15. Mai 1991, BVO; OS 51, 507). Es entspricht im Ãbrigen all­gemeiner Lehre und Praxis, dass die Entlassung eines gewÃ¤hlten Beamten nur bei Vorlie­gen wichtiger GrÃ¼nde erfolgen kann (vgl. etwa RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweize­rische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 150 B.IIa). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Im Gegensatz zur vorzeitigen Entlassung war die (vorÃ¼bergehende) Einstellung im Amt aus administrativen GrÃ¼nden unter Lohnfortzahlung, wie sie gegen den Beschwer­defÃ¼hrer am 24. September 1998 ausgesprochen worden war, gesetzlich nicht geregelt. In analoger Anwendung der Rechtsprechung, wonach die administrative Entlassung auch ohne ausdrÃ¼ckliche gesetzliche Grundlage als zulÃ¤ssig gilt (vgl. Rhinow/KrÃ¤henmann, Nr. 150 B.IIa; VGr, 3. MÃ¤rz 1997, ZBl 98/1997, S. 563 ff., 565), muss auch die mildere Massnahme der einstweiligen Amtseinstellung unter Lohnfortzahlung ohne explizite ge­setzliche Regelung zulÃ¤ssig sein. Dies umso mehr, als an sich kein Anspruch auf BeschÃ¤f­tigung besteht (vgl. Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 1. A., ZÃ¼rich 1997, S. 172, bzw. 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 2065; BGE 99 Ib 129 E. 1c) und der Eingriff ‑ je­den­falls bei Lohnfortzahlung ‑ deutlich milder ist als eine Entlassung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Es ist somit davon auszugehen, dass die erforderlichen formalen Grundlagen sowohl fÃ¼r die Einstellung im Amt wie auch fÃ¼r die vorzeitige Entlassung des Beschwerde­fÃ¼hrers vorhanden waren.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. a) Als Eingriffe in die Rechte des Betroffenen bedÃ¼rfen Einstellung und Entlas­sung nicht nur einer gesetzlichen Grundlage, sondern mÃ¼ssen auch im Ã¶ffentlichem Inter­esse liegen und den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit beachten (BGE 101 Ia 172 E. 3; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 467 f., 491, mit Hinweisen; Elmar Mario Jud, Besonderheiten Ã¶ffentlichrechtli­cher DienstverhÃ¤ltnisse nach schweizerischem Recht, insbesondere bei deren Beendigung aus nichtdisziplinarischen GrÃ¼nden, St. Gallen 1975, S. 190). Die Administrativentlassung greift tief in die Rechte des Betroffenen ein (VGr, 25. November 1977, ZBl 79/1978, S. 151 ff., 155). Die Massnahmen setzen demnach eine InteressenabwÃ¤gung voraus: Das Gewicht des Verwaltungsinteresses an einer stÃ¶rungsfreien und geordneten DiensterfÃ¼llung muss gegen das Interesse des Beamten an einer WeiterbeschÃ¤ftigung abgewogen und die Entscheidung im richtigen VerhÃ¤ltnis getroffen werden. Allgemein erweist sich eine Mass­nahme als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, wenn sie zur Verwirkli­chung des im Ã¶ffentlichen Interesse lie­genden Ziels geeignet und notwendig ist (vgl. HÃ¤fe­lin/MÃ¼ller, Rz. 486 ff.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) aa) Der in § 4 Abs. 3 BVO verwendete Begriff der Unzumutbarkeit der Fortset­zung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses wird im Ã¶ffentlichen Dienstrecht Ã¤hnlich verstanden wie im privaten Arbeitsrecht; dementsprechend kann bei der Auslegung dieses unbestimmten Rechts­begriffs auch die Praxis zum privaten Arbeitsrecht herangezogen werden (Peter HÃ¤n­ni, Beendigung Ã¶ffentlicher DienstverhÃ¤ltnisse, in: Thomas Geiser/Peter MÃ¼nch [Hrsg.], Stellenwechsel und Entlassung, Basel/Frankfurt a.M. 1997, S. 169 ff., Rz. 6.35). GemÃ¤ss Art. 337 OR gilt als wichtiger Grund fÃ¼r die sofortige AuflÃ¶sung des Vertrags na­mentlich ein Umstand, bei dessen Vorhandensein dem KÃ¼ndigenden nach Treu und Glau­ben die Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses nicht mehr zugemutet werden darf. Sie ist nach der Rechtsprechung nur bei besonders schweren Verfehlungen des Arbeitnehmers ge­rechtfertigt, welche einerseits objektiv geeignet sind, die fÃ¼r das ArbeitsverhÃ¤ltnis we­sent­li­che Vertrauensgrundlage zu zerstÃ¶ren oder zumindest so tiefgreifend zu erschÃ¼ttern, dass dem Arbeitgebers die Fortsetzung des Vertrages nicht mehr zuzumuten ist, und die ander­seits tatsÃ¤chlich zu einer derartigen ZerstÃ¶rung oder ErschÃ¼tterung des gegenseitigen Ver­trauens gefÃ¼hrt haben (BGE 116 II 145 E. 6a; Adrian Staehelin, ZÃ¼rcher Kommentar, 1996, Art. 337 OR N. 3, je mit zahlreichen Hinweisen). Die fristlose Entlassung muss verhÃ¤ltnis­mÃ¤ssig, das heisst gleichsam "ultima ratio" sein; sie ist deshalb dann nicht zulÃ¤s­sig, wenn dem Arbeitgeber zugemutet werden kann, das ArbeitsverhÃ¤ltnis bis zum Ablauf der verein­barten Dauer oder bis zum nÃ¤chsten KÃ¼ndigungstermin fortzusetzen (BGE 112 II 41 E. 3a; BGr, 22. Februar 1996, JAR 1997, 201; Manfred Rehbinder, Berner Kommentar, 1992, Art. 337 OR N. 2). Nur besonders schwerwiegende GrÃ¼nde rechtfertigen die fristlose Ent­lassung (BGE 117 II 72 E. 3). Ob das dem Arbeitnehmer angelastete Verhalten die erfor­der­liche Schwere erreicht, entscheidet sich nicht allgemein, sondern hÃ¤ngt von den Um­stÃ¤n­den des Einzelfalls ab, insbesondere von der Stellung und Verantwortung des Ar­beit­nehmers sowie von der Natur und Dauer des DienstverhÃ¤ltnisses (BGE 116 II 145 E. 6a, 121 III 64 E. 3). Die nicht vorsÃ¤tzliche schlechte Arbeitsleistung stellt in der Regel keinen Grund fÃ¼r eine vorzeitige KÃ¼ndigung dar. Immerhin kann bei schwerem und fol­gen­reichem Versagen leitender Angestellter auch bei grober FahrlÃ¤ssigkeit eine Unzu­mutbar­keit ange­nommen werden. Im Ãbrigen ist ein vÃ¶lliges berufliches UnvermÃ¶gen des Ar­beit­nehmers erforderlich (Rehbinder, Art. 337 OR N. 8 und N. 11, je mit Hinweisen).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nicht mehr zumutbar ist dem Staat die Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer nicht mehr vertrauenswÃ¼rdig ist (Yvo Hangartner, Treuepflicht und VertrauenswÃ¼rdigkeit der Beamten, in: ZBl 83/1984, S. 385 ff., 395 f.). Massgebend ist so­mit, ob der Betroffene aus objektiver Sicht als Organ des Staates vertrauenswÃ¼rdig ist und nicht, ob seine Vorgesetzten aufgrund der StÃ¶rung der persÃ¶nlichen Beziehung sub­jektiv kein Vertrauen mehr zum Betroffenen haben. Die Fortsetzung des DienstverhÃ¤ltnis­ses kann der BehÃ¶rde erst dann im Sinn von § 4 Abs. 3 BVO nicht mehr zugemutet wer­den, wenn dem Arbeitnehmer objektiv nicht mehr das nÃ¶tige Vertrauen entgegengebracht werden konn­te. Auch im Zivilrecht bezieht sich das Vertrauen im Regelfall in einem ob­jektivierten Sinn auf die Erbringung der geschuldeten Arbeitsleistung und auf die Unterlas­sung von StÃ¶­rungen im Arbeitsablauf und Betriebsfrieden (Rehbinder, Art. 337 OR N. 2 S. 123).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Angesichts der namentlich in finanzieller Hinsicht weniger einschneidenden Konsequenzen fÃ¼r den Betroffenen sind fÃ¼r die Anordnung der (einstweiligen) Einstellung im Amt nicht dieselben Anforderungen zu stellen wie bei der vorzeitigen Entlassung. Ins­besondere muss die Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses nicht grundsÃ¤tzlich als unzumut­bar erscheinen. Vielmehr kann es fÃ¼r die Anordnung dieser provisorischen Massnahme be­reits genÃ¼gen, dass die BeschÃ¤ftigung des Betroffenen im Moment unzumutbar ist, je­doch eine Verbesserung der Situation als mÃ¶glich erscheint, z.B. bei ErÃ¶ffnung einer Strafun­ter­suchung gegen einen Beamten oder zur Beruhigung in einer angespannten Situa­tion.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) aa) Im Vordergrund fÃ¼r die Einstellung wie auch fÃ¼r die vorzeitige Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers standen fÃ¼r die Vorinstanz die im Kreiskommando sei­nerzeit vor­handenen Probleme, der Umgang des BeschwerdefÃ¼hrers mit diesen Problemen sowie das VerhÃ¤ltnis des BeschwerdefÃ¼hrers zum vorgesetzten GeneralsekretÃ¤r. Die Vorin­stanz stell­te Anzeichen der Ãberforderung und Hinweise auf eine (momentane) FÃ¼hrungs‑ und Kom­munikationsschwÃ¤che des BeschwerdefÃ¼hrers fest. Auch nach Versetzung der nach Ein­schÃ¤tzung des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r die Unruhen verantwortlichen Person sei es ihm nicht gelungen, das Arbeitsklima auf dem Kreiskommando zu verbessern. Die­sen AusfÃ¼hrungen muss entnommen werden, dass die Vorinstanz den BeschwerdefÃ¼hrer nicht fÃ¼r fÃ¤hig erach­tete, das Kreiskommando zufriedenstellend zu fÃ¼hren. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Diese Auffassung wurde gestÃ¼tzt durch den Bericht von D. vom 4. Juni 1998, wonach die ZustÃ¤nde im Kreiskommando nahezu unhaltbar geworden seien; es herrsche ein Klima der vÃ¶lligen Verunsicherung und der Angst. Der Bericht be­zeichnete den BeschwerdefÃ¼hrer in gewissem Sinn als fÃ¼hrungsunfÃ¤hig und emp­fahl des­sen Freistellung. Diese Beurteilung von D. ist wohl Hinweis fÃ¼r MÃ¤ngel in der AmtsfÃ¼h­rung. Indes beruhen die negativen Beurteilungspunkte im Wesentlichen auf Befragungen von damaligen und frÃ¼heren Unterstellten des BeschwerdefÃ¼hrers. Eine hier­auf beruhende Beurteilung kann kein umfassendes Bild Ã¼ber die FÃ¼hrungsfÃ¤higkeiten des Vorgesetzten darstellen. Die im Bericht bruchstÃ¼ckhaft aufgefÃ¼hrten VorwÃ¼rfe erwecken sodann den Eindruck einer subjektiven FÃ¤rbung und bleiben ohne Ãberzeugungskraft. Zu beachten ist auch, dass zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und einem Teil der befragten Un­terstellten ein gespanntes VerhÃ¤ltnis bestand. Die mit Angestellten ausserhalb des Kreis­kommandos ge­fÃ¼hrten GesprÃ¤che ergaben im Ãbrigen keine konkreten Hinweise auf die AmtsfÃ¼hrung des BeschwerdefÃ¼hrers. Dem Bericht von D. kann somit in seiner Gesamtheit keine entscheid­relevante Grundlage fÃ¼r vorliegenden Rechtsstreit zukommen, weshalb auf die EinwÃ¤nde des BeschwerdefÃ¼hrers betreffend eine formelle Unverwertbarkeit des Be­richts nicht weiter einzugehen ist. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ãberzeugend und plausibel ist hingegen der ‑ von beiden Parteien unangefoch­tene ‑ Bericht des Instituts I. vom 12. August 1998 Ã¼ber die psychologische Eignungs­un­ter­suchung des BeschwerdefÃ¼hrers. Der Bericht qualifiziert den Be­schwer­de­fÃ¼hrer von den Sachanforderungen her als ausgewiesenen Berufsmann mit hohen QualitÃ¤ts­ansprÃ¼chen. BezÃ¼glich der FÃ¼hrungseigenschaften werden dagegen Probleme fest­gestellt, namentlich dahingehend, dass der BeschwerdefÃ¼hrer auf eine treue Gefolg­schaft angewie­sen sei und bei Abweichungen von Regeln zu hart und zu autoritÃ¤r reagiere. Der Bericht hÃ¤lt deshalb ein Coaching des BeschwerdefÃ¼hrers fÃ¼r erforderlich und stellt fest, er sei sehr motiviert zu konstruktiver LÃ¶sungssuche und Mitarbeit.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Von dieser Beurteilung kann im Folgenden ausgegangen werden. Es besteht kein begrÃ¼ndeter Anlass, den Bericht in Zweifel zu ziehen oder davon abzuweichen. Damit er­Ã¼brigen sich die vom BeschwerdefÃ¼hrer beantragten Zeugeneinvernahmen zu seinen Qua­litÃ¤ten; dies umso mehr, als die notwendigerweise subjektiven Aussagen von Mitarbeitern nicht als geeignet erscheinen, um die Beurteilung durch das Institut I. massgeblich in Frage zu ziehen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Angesichts der dargelegten FÃ¼hrungsschwÃ¤chen und der Situation im Kreis­kommando standen Einstellung und Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers grundsÃ¤tzlich im Ã¶ffentlichen Interesse der FunktionalitÃ¤t der Verwaltung. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Es bleibt zu prÃ¼fen, ob die beiden Massnahmen verhÃ¤ltnismÃ¤ssig waren. Dabei kann im Hinblick auf die unterschiedliche Schwere der getroffenen Anordnungen nicht der­selbe Massstab angelegt werden. Im Gegensatz zur Einstellung im Amt mit Lohnfort­zahlung greift die vorzeitige Entlassung stark in die Rechtsstellung des Betroffenen ein. Sie darf analog zur zivilrechtlichen Regelung (vgl. dazu Rehbinder, Art. 337 OR N. 2 S. 123, mit Hinweisen) grundsÃ¤tzlich nur dann ausgesprochen werden, wenn mildere und ange­mes­sene Mittel fehlen, die geeignet sind, das in der bisherigen Form nicht weiter tragbare ArbeitsverhÃ¤ltnis fortzusetzen. In dieser Hinsicht fÃ¤llt namentlich der Bericht des Instituts I. ins Ge­wicht, worin der BeschwerdefÃ¼hrer als motiviert zur LÃ¶sung der Probleme ge­schil­dert und ein Coaching zur ProblemlÃ¶sung empfohlen wird. Damit wird zum Ausdruck ge­bracht, dass auch ohne Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers reale Aussicht auf eine Besse­rung der Situation bestanden hat. Vorab mit RÃ¼cksicht auf diese Empfehlung stellt sich die Frage nach der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit von Einstellung und vorzeitiger Entlassung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Vor dem Hintergrund der auf dem Kreiskommando im Jahre 1998 eingetrete­nen Situation fÃ¼hrte der Regierungsrat mit Recht aus, "dass die (vorÃ¼bergehende) Freistel­lung des Rekurrenten zu einer Verbesserung des Arbeitsklimas auf dieser Amtsstelle bei­tragen kann". Es lag auf der Hand und war gerechtfertigt, die Span­nungen durch einen mar­kanten Personalentscheid zu entschÃ¤rfen zu versuchen. Das vorgeschlagene Coaching be­durfte, um Erfolg zu versprechen, ohnehin Vorbereitungs‑ und Planungsarbeiten, was im Gegensatz zum berechtigten Anliegen der Verwaltung stand, mÃ¶g­lichst rasch eine Ent­schÃ¤r­fung der Situation herbeizufÃ¼hren. Die (einstweilige) Ein­stellung im Amt erweist sich daher als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">f) aa) Mit Bezug auf den Entscheid, den BeschwerdefÃ¼hrer vorzeitig zu entlassen, erhÃ¤lt das Coaching als empfohlene Massnahme ein anderes Gewicht. Wie vom Beschwer­defÃ¼hrer plausibel dargelegt, hatte die Beschwerdegegnerin ein solches Vorgehen entgegen der Empfehlung im Bericht des Instituts I. nicht in Betracht gezogen. Aus den Akten er­ge­ben sich jedenfalls keinerlei Hinweise auf einen solchen Vorschlag von Seiten der Be­schwer­degegnerin. Sie bestand vielmehr auf einer vertrauensÃ¤rztlichen AbklÃ¤­rung mit der Option, eine Entlassung aus gesundheitlichen GrÃ¼nden vorzunehmen. Dies rÃ¤um­te der Re­gierungsrat im angefochtenen Entscheid weitgehend ein, indem er ausfÃ¼hrte, die mildere Massnahme der blossen Freistellung sei vorab deshalb gewÃ¤hlt worden, um das Ergebnis der angeordneten vertrauensÃ¤rztlichen Untersuchung bei der Entscheidfindung mit berÃ¼ck­sichtigen zu kÃ¶nnen. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer zur vertrauensÃ¤rztlichen Untersu­chung keine Hand geboten hatte, erfolgte schliesslich die Entlassung, ohne dass irgendwel­che Absichten der Direktion, die FÃ¼hrungsdefizite des Be­schwerdefÃ¼hrers und damit seine LeistungsfÃ¤higkeit zu verbessern, ersichtlich wÃ¤ren. Of­fensichtlich hat die Beschwerde­geg­nerin spÃ¤testens nach Vorliegen des Berichts von D. an­fangs Juni 1998 ein anderes Szena­rium als die (administrative bzw. gesundheitlich be­ding­te) Entlassung nicht in Betracht ge­zogen. TatsÃ¤chlich musste aber schon die Beurtei­lung durch den GeneralsekretÃ¤r vom 29. April 1998 den Ein­druck erwecken, der BeschwerdefÃ¼hrer sei als Kreis­kom­mandant nicht weiter er­wÃ¼nscht. Dies nicht nur angesichts der vernichtenden Gesamt­beurteilung an sich, welche den Be­schwer­defÃ¼hrer bei sieben vorhandenen Qualifikations­stufen in die sechste ein­reihte, sondern auch angesichts der nur schwer nachvollziehbaren Diskrepanz zur lediglich zwei Jahre zuvor erfolgten Qualifikation "sehr gut" als zweitbeste Stufe. Im Ãbrigen lÃ¤sst sich das Zustandekommen der Ergebnisse in der Mit­arbei­terbeurteilung jedenfalls in zwei Punkten nicht nachvollziehen: Zum einen erhielt der Be­schwerdefÃ¼hrer unter dem Merkmal "5. FÃ¼hrungsfÃ¤higkeit" bei einer Mehrheit der sieben Kriterien eine Bewertung in der Kategorie "C" (= entspricht knapp den Anforde­run­gen) oder hÃ¶her. Der Durchschnitt liegt damit im Bereich der Stufe "C". Beim Zusammen­zug wurde die FÃ¼hrungsfÃ¤higkeit dagegen ohne nÃ¤here BegrÃ¼ndung in die Kategorie "D" (= klar unter den Anforderungen) eingereiht. Zum andern wurden fÃ¼r die Gesamtbeurtei­lung von den fÃ¼nf Beurteilungsmerkmalen deren drei mit der Kategorie "B" (= entspricht vollumfÃ¤nglich den Anforderungen) benotet. Je ein Merkmal wies die Qualifikation "C" und "D" auf, wovon letztere ‑ wie erwÃ¤hnt ‑ auf einer fehlerhaften Addition beruhte. Ist aber die Mehrheit der Merkmale in der Stufe "B" eingeordnet, folgt daraus gemÃ¤ss der Wer­tungshilfe auf dem Beurteilungsbogen (S. 4) eine Gesamtbeurteilung im Rahmen der zweiten bis vierten Qualifikationsstufe. Die Einreihung in die sechste und damit zweit­schlechteste Stufe ‑ wiederum ohne BegrÃ¼ndung ‑ lÃ¤sst sich in keiner Weise rechtfertigen und grenzt an WillkÃ¼r. Der Regierungsrat fÃ¼hrte denn auch aus, die markante Schlechter­bewertung dÃ¼rfte auch Ausdruck des schon damals getrÃ¼bten persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisses zwischen dem Rekurrenten und seinem Vorgesetzten gewesen sein. Unwidersprochen blieb schliesslich die Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers, der General­sekretÃ¤r habe ihm bereits anlÃ¤sslich der Mitarbeiterbeurteilung die KÃ¼ndigung na­he gelegt. TatsÃ¤chlich lag der Be­schwerdegegnerin bereits im Zeit­punkt der Mitarbeiterbeurteilung offensichtlich nicht dar­an, zur Behebung der festgestell­ten Pro­bleme UnterstÃ¼tzung zu bieten, wurden doch in der Mitarbeiterbeurteilung die be­antragten externen Beurteilungen ausdrÃ¼cklich nicht als <i>FÃ¶r­derungs</i>massnahmen verstan­den (vgl. lit. G der Mitarbeiterbeurteilung, wo der Ausdruck "FÃ¶rderungmassnahmen hand­schriftlich in "Massnahmen" geÃ¤ndert wurde). </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug1">Fraglos wÃ¤re ein Coaching mit gewissem Aufwand fÃ¼r die Beschwerdegegnerin verbunden gewesen. In Anbetracht der unangefochtenen Beurteilung durch das Institut I. und der darin festgestellten Motivation des BeschwerdefÃ¼hrers hÃ¤tte ihm aber dennoch zu­nÃ¤chst Gelegenheit gegeben werden mÃ¼ssen, sich mit Hilfe eines Coaching zu bewÃ¤hren und seine fachlichen MÃ¤ngel zu beheben. UngenÃ¼gende Arbeitsleistung ist dann Grund fÃ¼r eine vorzeitige Entlassung sein, wenn der Arbeitnehmer nicht gewillt oder nicht in der La­ge ist, sich zu verbessern (vgl. auch Jaag, 1. A., S. 167). Solches trifft vor dem Hin­tergrund der massgeblichen Beurteilung durch das Institut I. nicht zu ‑ und wird auch im ange­foch­tenen Entscheid nicht ausgefÃ¼hrt. Die hier festgestellten MÃ¤ngel in der Arbeits­aus­fÃ¼h­rung reichen fÃ¼r eine vorzeitige Entlassung nicht aus.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Daran vermÃ¶gen auch die beiden dem BeschwerdefÃ¼hrer im Rekursent­scheid II zur Last gelegten Saumseligkeiten nichts zu Ã¤ndern.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zum einen ging es um eine verspÃ¤tete Beantwortung einer Anfrage des Gemein­deprÃ¤sidentenverbandes vom 4. <span>Juni 1998</span>. Sodann hatte es der Beschwer­defÃ¼hrer im Juli 1998 unterlassen, Ã¼ber die Aushebungstermine 1999 zu informieren und die Reservationen vorzunehmen. Es ist wohl offenkundig, dass der Be­schwer­defÃ¼hrer in diesen beiden FÃ¤llen lange untÃ¤tig ge­blieben war. Indes kann der Stand­punkt des BeschwerdefÃ¼hrers, er habe die Arbeiten noch rechtzeitig erledigt bzw. er hÃ¤tte sie ohne seine Suspendierung noch rechtzeitig erledigen kÃ¶nnen, nicht widerlegt werden. Von ernsthaft ins Gewicht fallen­den Pflichtverletzungen lÃ¤sst sich daher nicht sprechen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Blosse Mutmassung bleibt schliesslich die Aussage des Regierungsrats, der Be­schwerdefÃ¼hrer habe in seiner Arbeitszeit an der umfangreichen Eingabe an die Direktion vom 14. September 1998 gearbeitet. Nachdem solches vom Be­schwerdefÃ¼hrer ausdrÃ¼ck­lich in Abrede gestellt wurde, lÃ¤sst sich keine Pflichtverletzung annehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Als Massnahme gegen die festgestellten MÃ¤ngel in der AmtsfÃ¼hrung des Be­schwerdefÃ¼hrers erweist sich die am schwersten wiegende Anordnung der vorzeitigen Ent­lassung somit zusammengefasst als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">g) Die Vorinstanz hat fÃ¼r die Entlassung abgesehen von den fachlichen MÃ¤ngeln allerdings noch weitere GrÃ¼nde angefÃ¼hrt. Es ist zu prÃ¼fen, inwieweit weitere VorwÃ¼rfe berechtigt sind bzw. ob die UmstÃ¤nde in ihrer Gesamtheit geeignet sind, die Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers zu rechtfertigen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">aa) Der Regierungsrat weist fÃ¼r seine Annahme des geschwundenen Vertrauens­verhÃ¤ltnisses "in erster Linie" darauf hin, dass es den Parteien nicht gelungen sei, ihre Stand­punkte anzunÃ¤hern und eine einvernehmliche LÃ¶sung zu erzielen. Dies wiederholt der Regierungsrat in der GesamtwÃ¼rdigung: Es kÃ¶nne der Direktion nach dem Ã¼berwiegend auf das Verhalten des Rekurrenten zurÃ¼ckzufÃ¼hrenden Scheitern einer einvernehmlichen LÃ¶­sung nicht zugemutet werden, das DienstverhÃ¤ltnis bis zum nÃ¤chs­ten ordentlichen KÃ¼ndi­gungstermin aufrechtzuerhalten. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Direktion die WeiterbeschÃ¤ftigung des Be­schwer­defÃ¼hrers vermutlich schon mit der Mitarbei­ter­be­ur­teilung vom 29. April 1998, spÃ¤testens aber nach Kenntnisnahme des Berichts von D. vom 4. Juni 1998 nicht mehr in Betracht gezogen hat. Da der BeschwerdefÃ¼hrer zu diesem Zeit­punkt ‑ abgesehen von den dargelegten fachlichen MÃ¤ngeln ‑ keinerlei Grund fÃ¼r Bean­stan­dungen gesetzt hatte, konn­te er sich mit Recht gegen die drohende, aber ungerechtfertigte Entlassung zur Wehr set­zen. Wenn er unter diesen UmstÃ¤nden sein EinverstÃ¤ndnis zur vor­zeitigen AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses ‑ wie sie die Direktion offensichtlich anstreb­te ‑ verweigerte, so kann ihm dies nicht zum Vorwurf gereichen ‑ und schon gar nicht zur BegrÃ¼ndung der Entlas­sung genommen werden. Es mutet eher seltsam an, einen Arbeit­neh­mer wesentlich mit der BegrÃ¼ndung vorzeitig zu entlassen, er habe zu einer vorzeitigen AuflÃ¶sung des Dienst­ver­hÃ¤ltnisses keine Hand geboten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Die Vorinstanz leitet den fÃ¼r die Entlassung massgeblichen Vertrauensverlust ferner daraus ab, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer in der Ãffentlichkeit zu seiner Einstellung geÃ¤ussert und dabei das Vorgehen seiner Vorgesetzten kritisiert habe. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">BezÃ¼glich der Ãusserungen des BeschwerdefÃ¼hrers gegenÃ¼ber der Ãffentlichkeit ist vorab festzuhalten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer erst an die Medien gelangte, nachdem die Direktion ihrerseits die Einstellung im Dienst publik gemacht hatte. Dass der Be­schwer­defÃ¼hrer in seinen Aussagen gegenÃ¼ber Medienvertretern primÃ¤r den eigenen Stand­punkt eingebracht hatte und deshalb seine Darstellung subjektiv war, ist verstÃ¤ndlich, nicht unzulÃ¤ssig und musste Ã¼berdies auch dem durchschnittlichen Medienkonsumenten ohne wei­teres klar sein. Wenn der Arbeitgeber die Suspendierung eines leitenden Mitar­beiters im Hinblick auf das InformationsbedÃ¼rfnis der BevÃ¶lkerung Ã¶ffentlich bekannt gibt, kann es dem Betroffenen nicht verwehrt sein, eine aus seiner Sicht fehlende Berechtigung der Massnahme ebenso publik zu machen. Dies umso mehr hier, als in der Ãffentlichkeit Ã¼ber die GrÃ¼nde der Einstellung lebhaft spekuliert wurde. Die Stellungnahme des Be­schwerde­fÃ¼hrers gegenÃ¼ber Dritten und den Medien kann bei dieser Sachlage, die fÃ¼r ihn zweifellos eine sehr grosse Belastung darstellen musste (vgl. auch Ã¤rztlichen Bericht vom 20. Oktober 1998), nicht als eine relevante Verletzung der Treuepflicht bezeichnet wer­den. Dies auch dann nicht, wenn der BeschwerdefÃ¼hrer mit gewissen Vor­wÃ¼rfen durchaus Ã¼ber das Ziel hinausgeschossen hat. Zu seinen Gunsten ist auch zu be­rÃ¼ck­sichtigen, dass ihm in der Ãffentlichkeit persÃ¶nliche StÃ¶rungen und Wahrnehmungs­stÃ¶run­gen nachgesagt wur­den, was durch die Akten wie gesehen keines­wegs erstellt ist. Schliesslich fÃ¤llt massgeblich ins Gewicht, dass die Treuepflicht nicht ge­gen­Ã¼ber den vorgesetzten Amtsstellen, sondern gegenÃ¼ber dem Staat als solchem besteht (HÃ¤­felin/MÃ¼ller, Rz. 1241). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">cc) Die Ãusserungen des BeschwerdefÃ¼hrers stellen entgegen der vorinstanzlichen Auffassung auch keine Verletzung der Schweigepflicht dar. Die Pflicht zur Verschwiegen­heit umfasst grundsÃ¤tzlich nur Tatsachen, die Geheimnischarakter aufweisen, wo also ein berechtigtes Geheimhaltungsinteresse besteht (Max Imboden/RenÃ© Rhinow, Schweizeri­sche Verwaltungsrechtsprechung, 6. A., Bd. II, Basel/Frankfurt a.M. 1986, Nr. 149 B.I und II, sowie Rhinow/KrÃ¤henmann, Nr. 149 B.I). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Direktion hatte es im Rahmen ihrer Medienmitteilungen unter Hinweis auf den PersÃ¶nlichkeitsschutz unterlassen, gegenÃ¼ber der Ãffentlichkeit Angaben zur BegrÃ¼n­dung ihrer Massnahmen bekanntzugeben. Damit musste offenkundig die PersÃ¶nlichkeit des BeschwerdefÃ¼hrers gemeint sein. Insoweit war er als GeheimnistrÃ¤ger betreffend seine Per­son zu Mitteilungen berechtigt, welche durchaus auch gewisse UmstÃ¤nde der Amtsein­stel­lung mit umfassen durften. In der Pressemitteilung vom 8. Oktober 1998 hatte die Di­rek­tion denn auch ihrerseits verlauten lassen, es stehe den Interessierten frei, den Be­schwer­defÃ¼hrer direkt um volle Akteneinsicht anzugehen; sie, die Direktion, lasse sich nicht zu einer Amtsgeheimnisverletzung verleiten. Dadurch durfte sich der Be­schwer­defÃ¼hrer erst recht fÃ¼r berechtigt fÃ¼hlen, interessierte Personen Ã¼ber die Um­stÃ¤n­de der Einstellung zu informieren, auch wenn es die Direktion ablehnte, den Be­schwerde­fÃ¼h­rer ausdrÃ¼cklich von der Schweigepflicht zu entbinden. TatsÃ¤chlich ist denn auch nicht ersichtlich, mit welchen Ãusserungen der BeschwerdefÃ¼hrer schutzwÃ¼r­di­ge Informationen an die Ãffentlichkeit getragen hÃ¤tte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">dd) Auch die Weigerung des BeschwerdefÃ¼hrers, sich durch einen Vertrauensarzt der Pensionskasse untersuchen zu lassen, kann ihm nicht zum Vorwurf gereichen. Die Mit­wirkung bei einer Ã¤rztlichen Untersuchung kann nach Treu und Glauben nur dann ver­langt werden, wenn konkrete Anhaltspunkte fÃ¼r die Indikation einer Untersuchung beste­hen. Sol­che Anhaltspunkte sind nicht ersichtlich. Es kann dazu auf die vom Beschwerde­fÃ¼hrer eingereichte und von der Gegenpartei nicht eigentlich in Frage gestellte Beurteilung durch Dr. A. vom 20. Oktober 1998 verwiesen werden. Danach ergab sich Ã¼ber den Be­schwer­de­fÃ¼hrer das Bild einer psychisch gesunden PersÃ¶nlichkeit, welche in einer le­bens­kritischen Ausnahmesituation ‑ einem Suspendierungsverfahren als kantonaler Chef­beam­ter unter den Augen der Ãffentlichkeit ‑ adÃ¤quat reagiert habe. WahrnehmungsstÃ¶­rungen seien keine fest­zustellen. PersÃ¶nliche Probleme von psychiatrischer Relevanz seien nicht zu beobach­ten. Der vorinstanzlichen Auffassung, aufgrund der beschriebenen VorfÃ¤lle habe die Direktion begrÃ¼ndeten Anlass gehabt, die Untersu­chung zu veranlassen, kann so­mit nicht gefolgt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">h) Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die Vorinstanzen gegenÃ¼ber dem Be­schwerdefÃ¼hrer gewisse VorwÃ¼rfe zu Recht erhoben haben. Relevant sind seine FÃ¼hrungs­defizite und sein damit einhergehendes Fehlverhalten gegenÃ¼ber Unterstellten sowie in ge­wissem Mass auch sein zu kritisches Verhalten gegenÃ¼ber seinen Vorgesetzten. Insge­samt sind diese MÃ¤ngel in der FÃ¼hrungsfÃ¤higkeit und im Verhalten jedoch noch nicht von der Schwere, welche die vorzeitige Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers als hÃ¤rteste Mass­nahme rechtfertigen wÃ¼rden. Unter BerÃ¼cksichtigung der mÃ¶glichen Alternativmassnahme eines Coa­ching erweist sich die Massnahme als nicht verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Nach Jahren guter bis sehr guter Qualifikationen bis ins Jahr 1996 hÃ¤tte dem BeschwerdefÃ¼hrer zunÃ¤chst Gele­genheit gegeben werden mÃ¼ssen, die neu aufgetauchten MÃ¤ngel zu korrigieren, anstatt ein­zig sei­nen Abgang in Betracht zu ziehen und vorzubereiten. Letzteres Vorgehen wÃ¤re nur dann rechtmÃ¤ssig gewesen, wenn der Betroffene nicht in der Lage oder nicht gewillt gewe­sen wÃ¤re, die MÃ¤ngel zu beheben. Die Beurteilung durch das Institut I. gibt dafÃ¼r jedoch keine An­zeichen; mit der Empfehlung, dem BeschwerdefÃ¼hrer ein Coaching beizugeben, wurde im Gegenteil zum Ausdruck gebracht, dass er durchaus fÃ¼r fÃ¤hig betrachtet wurde, seine Funk­tion weiterhin zu erfÃ¼llen. Der Willen zur Besserung war ihm ohnehin aus­drÃ¼ck­lich attes­tiert worden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Vor diesem Hintergrund ist es nicht ersichtlich, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer bei der RÃ¼ckkehr in sein Amt unter begleitenden Massnahmen nicht mehr genÃ¼gend vertrau­ens­wÃ¼rdig hÃ¤tte sein sollen. Der Umstand, dass ihm von seinen Vorgesetzten kein Ver­trau­en mehr entgegengebracht wurde, ist wie ausgefÃ¼hrt (vgl. vorn E. 4.b/aa), nicht ent­schei­dend. Zur Beurteilung, ob dem Staat die Fortsetzung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses zuge­mutet werden kann, ist der objektive Massstab entscheidend. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die vorzeitige Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers erweist sich zusammengefasst als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig und somit als rechtsverletzend im Sinn von § 75 lit. a VRG. Die Be­schwerde vom 20. September 1999 ist insoweit gutzuheissen und es ist in Anwendung von § 80 Abs. 2 VRG festzustellen, dass die vorzeitige Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers vom 28. April 1999 nicht gerechtfertigt war.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. Somit ist gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG Ã¼ber die durch das Gemeinwesen zu ent­rich­tende EntschÃ¤digung zu befinden. Auch die Frage der EntschÃ¤digung richtet sich nach dem im Zeitpunkt der Entlassung anwendbaren Recht (vgl. dazu auch vorn E. 3.a). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Massgeblich war der inzwischen aufgehobene Art. 12 der Kantonsverfassung vom 18. April 1869 (KV). Danach hatte ein Beam­ter, welcher seiner Stelle innerhalb der Amtsdauer und ohne persÃ¶nliche Verschuldung ent­ho­ben wurde, Anspruch auf volle, und wo diese Enthebung infolge einer Verfassungs‑ oder GesetzesÃ¤nderung stattfindet, auf bil­lige EntschÃ¤digung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dieser Anspruch auf volle EntschÃ¤digung muss umso mehr hier gelten, wo die Ent­lassung nicht gerechtfertigt war. Es bleibt daher unerheblich, dass die Entlassung teil­weise durch beim BeschwerdefÃ¼hrer liegende GrÃ¼nde (insbesondere durch seine FÃ¼hrungs­defi­zi­te) verursacht worden war, welche GrÃ¼nde wie gesehen zu einer vorzeitigen Entlas­sung nicht ausreichten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der BeschwerdefÃ¼hrer war letztmals im Jahr 1996 wiedergewÃ¤hlt worden ‑ wie damals Ã¼blich unter dem Vorbehalt der Ãnderung des Endtermins der Amtsdauer durch das Inkrafttreten des in Vorbereitung stehenden neuen Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG). Mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes per 1. Juli 1999 liegt insofern eine Besonderheit vor, als die Amtsdauer zwar auf diesen Zeitpunkt grundsÃ¤tzlich ablief; indes war das ArbeitsverhÃ¤ltnis auf diesen Zeitpunkt nicht ordentlicherweise beendbar, sondern ‑ wie in der Beschwerde mit Recht aus­gefÃ¼hrt wird ‑ in Anwendung von § 57 Abs. 2 sowie § 17 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 PG erstmals auf den 31. Januar 2000. Der Anspruch auf volle EntschÃ¤digung muss somit den Zeitraum ab Einstellung der Lohnzahlung bis Ende Januar 2000 umfassen. Auf diesen Zeit­punkt hin wÃ¤re die KÃ¼ndigung des DienstverhÃ¤ltnisses ohne weiteres zulÃ¤ssig gewesen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Art. 12 KV gab keinen Anspruch auf eigentliche Lohnfortzahlung, sondern auf Schadenersatz (RB 1962 Nr. 58 = ZR 62 Nr. 58); die EntschÃ¤digung ist nur sozialversiche­rungsrechtlich wie eine Lohnzahlung zu behandeln. Dies bedeutet, dass der Arbeitnehmer lediglich den Nettolohn als EntschÃ¤digung zur Zahlung an sich selbst verlangen kann. Die ArbeitnehmerbeitrÃ¤ge sind durch den Arbeitgeber direkt den Sozialwerken abzuliefern (vgl. auch Rehbinder, Art. 337c OR N. 6, mit Hinweisen). Der BeschwerdefÃ¼hrer hat des­halb grundsÃ¤tzlich Anspruch auf das NettosalÃ¤r inklusive 13. Monatslohn bis Ende Januar 2000.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Allerdings hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer an­rechnen zu lassen, was er an­derswo verdient hat bzw. was er bei gehÃ¶rigen BemÃ¼hungen anderweitig hÃ¤tte ver­dienen kÃ¶nnen (vgl. RB 1962 Nr. 58 = ZR 62 Nr. 58, RB 1975 Nrn. 24 - 26 = ZBl 76/1977, 477 ff., 481 = ZR 74 Nr. 86). Dies ent­spricht der privatrechtlichen Regelung von Art. 337c Abs. 2 OR.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) - f) ..... <i>[ErwÃ¤gungen zu den EinkommensverhÃ¤ltnissen und zur Berechnung des Anspruchs]</i> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. a) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht weiter geltend, der Staat habe ihm mit der Ein­stellung und Entlassung sowie mit den an die Ãffentlichkeit getragenen BegleitumstÃ¤nden das berufliche Fortkommen auf Dauer erschwert. Als weiteren Schaden macht er einen ak­tuellen und kÃ¼nftigen Minderverdienst im Umfang von Fr. ..... geltend.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) TatsÃ¤chlich erscheint es aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung als wahr­scheinlich, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Falle einer ordentlichen KÃ¼ndigung des Dienst­verhÃ¤ltnisses eine besser bezahlte Stelle als die inzwischen angetretene hÃ¤tte finden kÃ¶n­nen. Insofern ist ihm mit der ungerechtfertigten Entlassung auch ab 1. Februar 2000 ein wirtschaftlicher Schaden entstanden. Dieser Schaden lÃ¤sst sich selbstredend nicht beweis­mÃ¤ssig erstellen, weshalb er in analoger Anwendung von Art. 42 Abs. 2 OR zu schÃ¤tzen ist. Dabei kann nicht unbeachtet bleiben, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Abgangszeugnis angesichts der Beurteilung durch das Institut I. im Bereich FÃ¼hrung keinen Anspruch auf eine gute Qualifikation geltend machen kann. Er hÃ¤tte deshalb voraussichtlich auch bei einer ordnungsgemÃ¤ssen KÃ¼ndigung per 31. Januar 2000 eine SalÃ¤reinbusse gegenÃ¼ber dem letzten Einkommen erlitten. ..... Der durch die UmstÃ¤nde der vorzeitigen Entlassung hervorgerufene monatliche Minderverdienst betrÃ¤gt daher rund Fr. 1'500.‑ pro Monat. Die­ser Schaden ist allerdings zeitlich sehr begrenzt, erfÃ¤hrt der Be­schwerdefÃ¼hrer mit dem heu­tigen Urteil doch die ihm zustehende Rehabilitation, soweit sie ihm zusteht. Dadurch wird die BeeintrÃ¤chtigung des wirtschaftlichen Fortkommens be­sei­tigt. Somit muss davon ausgegangen werden, der BeschwerdefÃ¼hrer kÃ¶nne z.B. mit einem Stellenwechsel im ab­seh­baren Zeitraum bis Ende September 2000 ein Einkommen erzie­len, welches er auch bei einer ordentlichen Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses er­reicht hÃ¤tte. Der Betrag von mo­natlich Fr. 1'500.‑ ist ihm daher vom 1. Februar bis 30. September 2000, also fÃ¼r acht Mo­nate, zuzusprechen. Daraus resultieren Fr. 12'000.‑.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">7. a) Die gerichtlich festzusetzende EntschÃ¤digung gemÃ¤ss § 80 Abs. 2 VRG er­schÃ¶pft sich allerdings nicht nur im Verdienstausfall bis zum frÃ¼hestmÃ¶glichen ordentli­chen Beendigungstermin und in anderen SchadenersatzansprÃ¼chen, sondern kann auch in einem mit Art. 337c Abs. 3 OR vergleichbaren Anspruch bestehen. Im Zivilrecht erreicht die zusÃ¤tzliche EntschÃ¤digung den Umfang von bis zu sechs MonatslÃ¶hnen (gilt heute ge­mÃ¤ss § 18 Abs. 3 PG im Ã¶ffentlichen Recht ausdrÃ¼cklich). Im Einzelnen ist die EntschÃ¤di­gung abhÃ¤ngig vom Verhalten des Arbeitgebers, von der Schwere einer PersÃ¶nlichkeits­ver­letzung, vom Mass der Widerrechtlichkeit der Entlassung, von der finanziellen Situation und dem allfÃ¤lligen Mitverschulden des Arbeitnehmers (Rehbinder, Art. 337c OR N. 9 f., mit Hinweisen; ZBJV 130/1994, S. 766 f.). Mit dieser Zahlung wird im Allgemeinen auch der Genugtuungsanspruch fÃ¼r PersÃ¶nlichkeitsverletzung abgegolten (Rehbinder, Art. 337c OR N. 13), also die Genugtuung, welche der BeschwerdefÃ¼hrer kraft § 11 Haftungsgesetz beanspruchen kann.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) FÃ¼r die HÃ¶he der Bemessung ist zugunsten des BeschwerdefÃ¼hrers zu berÃ¼ck­sichtigen, dass er immerhin seit 1984 beim Kanton tÃ¤tig war, also ein langjÃ¤hriges Arbeits­verhÃ¤ltnis vorlag. Erschwerend fÃ¤llt auch ins Gewicht, dass sich die Entlassung quasi vor den Augen der interessierten Ãffentlichkeit abspielte und dabei beweismÃ¤ssig nicht erhÃ¤r­tete VorwÃ¼rfe kursierten. Anderseits ist zu beachten, dass Eigenschaften in der Person des BeschwerdefÃ¼hrers und seine Ã¶ffentliche Kritik an seinen Vorgesetzten Teilursachen fÃ¼r die vorzeitige Entlassung gebildet haben. In BerÃ¼cksichtigung sÃ¤mtlicher UmstÃ¤nde er­scheint eine EntschÃ¤digung von annÃ¤hernd zwei MonatslÃ¶hnen als angemessen, wobei grundsÃ¤tzlich vom Bruttogehalt auszugehen ist (Rehbinder, Art. 337c OR N. 9). ..... Ein darÃ¼ber hinausgehender Anspruch auf Ge­nug­tuung besteht bei der gegebenen Sachlage nicht. Auf Seiten des Staates ist abgesehen von der Tatsache der ungerechtfertigten Ent­las­sung kein unrechtmÃ¤ssiges und damit wider­recht­liches Verhalten im Sinn von § 11 Haf­tungs­gesetz ersichtlich. Insbesondere war die Direktion angesichts der leitenden Stellung des BeschwerdefÃ¼hrers als Kreiskommandant berechtigt, die Ãffentlichkeit Ã¼ber die Ein­stellung im Amt zu informieren (vgl. vorn E. 2.b). Im Ãbrigen erfÃ¤hrt der Beschwerde­fÃ¼h­rer mit dem heutigen Urteil, wie bereits erwÃ¤hnt, die adÃ¤quate Rehabilitation.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">8. Insgesamt resultiert sich somit unter dem Titel Schadenersatz und Genugtuung eine EntschÃ¤digung von Fr. 65'333.75 ..... <i>[zusammengesetzt also aus dem Lohn bis zum nÃ¤chst­mÃ¶glichen Zeitpunkt der ordentlichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses unter An­rechnung des inzwischen erzielten Ersatzeinkommens (E. 5), aus einer EntschÃ¤digung fÃ¼r die Erschwerung des beruflichen Fortkommens (E. 6) sowie aus einer (Ermessens‑)Ent­schÃ¤­digung/Genugtuung fÃ¼r die Folgen der ungerechtfertigten Entlassung (E. 7)]</i>. In die­sem Umfang ist die Forderung des BeschwerdefÃ¼hrers ausgewiesen und der Staat zur Zah­lung zu verpflichten. Im Ã¼bersteigenden Forderungsbetrag ist die Beschwerde dagegen ab­zuwei­sen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">9. Mit der Beschwerde I stellte der BeschwerdefÃ¼hrer den Antrag, die VerfÃ¼gung der Direktion vom 24. September 1998 auch insoweit aufzuheben, als die Untersuchung durch einen Vertrauensarzt angeordnet worden war. Bei dieser Anordnung handelt es sich um einen Zwischenentscheid, welcher gemÃ¤ss § 48 Abs. 2 in Verbindung mit § 80c VRG nur weiterziehbar ist, wenn er fÃ¼r den Betroffenen einen Nachteil zur Folge hat, der sich spÃ¤ter voraussichtlich nicht mehr beheben lÃ¤sst. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die konkrete DurchfÃ¼hrung einer vertrauensÃ¤rztlichen Untersuchung kann unter Beachtung des Grundrechts der persÃ¶nlichen Freiheit nur mit dem EinverstÃ¤ndnis des Be­troffenen erfolgen. Die Weigerung des Betroffenen, sich der Untersuchung zu unterziehen, kÃ¶nnte nur dann zu seinem Nachteil ausgelegt werden, wenn ausreichende GrÃ¼nde zur An­ordnung der Untersuchung bestanden hÃ¤tten. Wie ausgefÃ¼hrt (vgl. vorn E. 4.g/dd) war dies nicht der Fall. Die Weigerung kann bei der gegebenen Aktenlage nicht zu seinem Nachteil ausgelegt werden. Es ist somit nicht ersichtlich, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer durch die hier angefochtene Anordnung ein nicht wieder gut zu machender Nachteil entstehen wÃ¼rde. Auf die Beschwerde I ist auch insoweit nicht einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">10. a) Angesichts des vorliegenden Streitwertes besteht fÃ¼r das Verfahren vor Ver­waltungsgericht keine Kostenfreiheit (§ 80b VRG). Die Kosten werden in der Regel ent­spre­chend dem Unterliegen der Parteien verteilt (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 80c und § 70 VRG). Der BeschwerdefÃ¼hrer obsiegt hinsichtlich der vorzeitigen Entlassung, also in einem Hauptpunkt, unterliegt aber bezÃ¼glich der Einstellung im Amt. In betrags­mÃ¤ssiger Hinsicht unterliegt er zudem weit Ã¼berwiegend, nÃ¤mlich zu rund 80%. Bei diesem Verfah­rensausgang erscheint es insgesamt als gerechtfertigt, ihm 3/4 der Kosten und dem Kanton ZÃ¼rich 1/4 der Kosten aufzuerlegen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Als im Beschwerdeverfahren Ã¼berwiegend unterliegende Partei hat der Be­schwer­defÃ¼hrer gemÃ¤ss § 17 Abs. 2 VRG keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dasselbe gilt fÃ¼r die beiden Rekursverfahren. Im Verfahren betreffend die Ein­stel­lung vermag der BeschwerdefÃ¼hrer mit keinem seiner AntrÃ¤ge durchzudringen. BezÃ¼g­lich des zweiten Rekursverfahrens ist davon auszugehen, dass er mit seinem Hauptantrag, wel­cher auf Aufhebung der EntlassungsverfÃ¼gung zielte, zu schÃ¼tzen gewesen wÃ¤re. Indes hatte er bereits damals eine EntschÃ¤digung in der HÃ¶he von 28 MonatslÃ¶hnen verlangt, also einen Betrag, der ein Mehrfaches der heute zugespro­chenen Ent­schÃ¤­di­gung ausmachte. Als Ã¼berwiegend unterliegende Partei steht ihm somit auch fÃ¼r das Re­kursverfahren betreffend Entlassung keine ParteientschÃ¤digung zu.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde vom 20. September 1999 wird festgestellt, dass die vorzeitige Entlassung des BeschwerdefÃ¼hrers vom 28. April 1999 ungerecht­fertigt war.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Der Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit, wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer Fr. 65'333.75 zu bezahlen. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Im Ãbrigen werden die Beschwerden abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 12'000.‑‑; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.‑‑ Zustellungskosten,<br/> Fr. 12'060.‑‑ Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden zu 3/4 dem BeschwerdefÃ¼hrer und zu 1/4 dem Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit, auf­erlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">6. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>