<h2>SubmittedText<h2><p>Wie der Bundesrat in seiner Antwort vom 4. März 2005 auf meine Interpellation "Aufgabenüberprüfung der Bundesverwaltung durch externe Experten" festhält, sind gegenwärtig in der Bundesverwaltung mehrere Massnahmen zur Aufgabenreduktion und zur Effizienzsteigerung im Gange oder geplant.</p><p>Mit diesen Massnahmen, die teilweise gleichzeitig ablaufen und bei denen u. a. Personalabbauszenarien eine wesentliche Rolle spielen, wird das Bundespersonal einer andauernden starken Belastung ausgesetzt. Das Bundespersonal, das auch in Zukunft eine effiziente und wirkungsvolle Abwicklung der Bundesaufgaben gewährleisten muss, ist durch die bereits getroffenen und umgesetzten Massnahmen sehr stark verunsichert. </p><p>Disqualifizierende öffentliche Äusserungen einzelner Bundesräte tragen das ihre zur Entmutigung der von Spar- und Abbauprojekten bedrohten Mitarbeitenden bei.</p><p>Was unternimmt der Bundesrat, um den berechtigten Ängsten seines Personals Rechnung zu tragen? Wie werden die Betroffenen über die verschiedenen Vorhaben informiert und in die Arbeiten einbezogen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Auffassung, wonach die verschiedenen Reformvorhaben eine hohe Belastung für das Personal bedeuten und zu Verunsicherung führen können. Aus diesem Grund hat er mit der Verordnung über die Stellen- und Personalbewirtschaftung im Rahmen von Entlastungsprogrammen und Reorganisationen (SR 172.220.111.5) bereits frühzeitig die Rahmenbedingungen, nach welchen ein allfälliger Stellenabbau zu erfolgen hat, festgelegt. Die darin enthaltenen Eckwerte sowie die weiteren unter dem Programm "Umbau mit Perspektiven" geschaffenen Instrumente sollen Vertrauen bilden. Ferner war der Bundesrat zusammen mit den Personalverbänden bemüht, mit dem Gesamtpaket Lohnmassnahmen/berufliche Vorsorge im August 2004 die Verlässlichkeit seiner Personalpolitik zu stärken.</p><p>Im Rahmen von "Umbau mit Perspektiven" ist ein Kommunikationskonzept erarbeitet worden. Vom Stellenabbau Betroffene werden von den Ämtern frühzeitig und umfassend orientiert. Für die Linienchefs werden Weiterbildungskurse angeboten, die helfen sollen, in schwierigen Prozessen eine offene Kommunikation mit den Mitarbeitenden zu gewährleisten.</p>  Antwort des Bundesrates.