<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01038</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wiegand Kübler Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 125, Postfach 2578, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, absolvierte nach der Sekundarschule eine Handelsschule und anschliessend eine kaufmännische Lehre bei einer Bank und war danach mehrere Jahre als Anlageberater tätig. In den Jahren 1996 bis 2000 schloss er auf dem zweiten Bildungsweg die Matura und die Ausbildung zum Primarlehrer ab. In der Folge war er als Mittelstufenlehrer tätig (vgl. Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benslauf, Urk. 10/59/4). Am 14. Mai 2010 meldete er sich unter Hinweis auf Depressionen und Herz-/Lungenprobleme erstmals bei der Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons St. Gallen, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Bezug von Leistungen der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 10/13). Die zuständige IV-Stelle tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und gewährte Eingliederungsmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen im Sinne von Arbeitsplatzerhalt und Arbeitsvermittlung (Urk. 10/41 ff.). Mit Mitteilung vom 2. November 2011 hielt die IV-Stelle den erfolgreichen Abschluss der Arbeitsvermittlung sowie die rentenausschliessende Eingliederung fest (Urk. 10/54).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 30. November 2012 ersuchte X.___, welcher seinen Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sitz zwischenzeitlich nach Y.___ verlegt hatte, unter Angabe einer Depression erneut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Leistungen der Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/61 Ziff. 1.4 und Ziff. 6.2). Die nunmehr zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen bei und forderte den Versicherten auf, in Bezug auf die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderten Verhältnisse seit letztmaliger „Verfügung“ neue Beweismittel einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen (Urk. 10/66 ff.). In der Folge wurden medizinische Berichte der Z.___ vom 28. Dezember 2012 (Urk. 10/74) und vom 6. Februar 2013 (Urk. 10/85) sowie ein im Auftrag der Personalvorsorge A.___ erstelltes psychiatrisches Gutachten vom 19. Juni 2013 (Urk. 10/90) eingereicht. Mit Mitteilung vom 21. Oktober 2013 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Potentialabklärung vom 28. Oktober bis 22. November 2013 bei B.___, zuzüglich Reise-, Verpflegungskosten sowie Taggeld (Urk. 10/103 f.; vgl. auch Schlussbericht Potenzialerhebung Urk. 10/111). Am 21. Mai 2014 teilte die IV-Stelle mit, dass keine Erfolg ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechenden beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien, weshalb nun der Anspruch auf eine Rente geprüft werde (Urk. 10/126).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem auf einen Wechsel zu einem anderen behandelnden Psychiater hingewiesen worden (Urk. 10/135) und ein Bericht dieses Arztes eingegangen war (Urk. 10/145), veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Abklärung (Urk. 10/160, Gutachten vom 20. Juli 2015). Am 23. März 2016 reichte das De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">partement Soziales </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Stadt Y.___ ein in ihrem Auftrag erstelltes psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrisches und neuropsychologisches Gutachten der Z.___ ein (Urk. 10/173 und Urk. 10/174, Gutachten vom 7. März 2016). Nachdem die IV-Stelle am 20. April 2016 vorerst mitgeteilt hatte, dass sie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärung für notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig erachte (Urk. 10/177), hierauf Einwendungen des Versicherten eingegangen waren (Urk. 10/178), eröffnete sie am 9. Mai 2016, da die medizinische Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage aufgrund der Gutachten des Z.___ ausreiche, werde auf eine weitere Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung verzichtet (Urk. 10/181). Mit Vorbescheid vom 13. Mai 2016 (Urk. 10/183) stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht. Nach Einwendungen des Versicherten (Urk. 10/191 und Urk. 10/194) hielt die IV-Stelle hieran mit Verfügung vom 12. August 2016 (Urk. 2) fest. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 15. September 2016 Beschwerde und beantragte (Urk. 1 S. 2), die Verfügung vom 12. August 2016 sei aufzuhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und ihm sei rückwirkend bei einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab 1. Juli 2013 bis am 31. Mai 2016 eine ganze Rente zuzusprechen. So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann sei die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie den IV-Grad ab 1. Juni 2016 ermittle und verfüge. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">willigung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsanwalt Stephan Kübler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Rechtsvertreter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die IV-Stelle schloss i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n ihrer Beschwerdeantwort vom 17. Oktober 2016 (Urk. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was dem Beschwerdeführer am 18. Oktober 2016 (Urk. 11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) mitgeteilt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anze Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Bejahung eines Rentenanspruches im Rahmen einer Neuanmeldung nach vorausgegangener rechtskräftiger Verneinung wird analog zur Rentenre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vision gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG eine erhebliche Änderung des Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades verlangt (BGE 130 V 71, 117 V 198 E. 3a mit Hi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nweis; vgl. auch BGE 133 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V 108 E. 5.2 mit Hinweisen). Die Frage, ob eine solche Änderung eingetre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s im Zeitpunkt der letzten mate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riellen rentenverweigernden rechtskräftigen Verfügung mit demjenigen zur Zeit des auf die Neuanmeldung hin ergangenen Entscheids (BGE 130 V 64 E. 2 mit Hinweis, 130 V 71 E. 3.1 mit Hinweisen). Dabei ist zu beachten, dass Anlass zur Rentenrevision jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen gibt, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Dagegen stellt eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen gleich gebliebenen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhaltes keine revisionsbegründende Tatsachenänderung im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG dar (BGE 112 V 371 E. 2b; vgl. a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uch BGE 133 V 545 E. 6.1, 130 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V 343 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründet ihre Leistungsabweisung damit (Urk. 2), dass sich die medizinischen Gutachter in der Diagnosestellung einer rezidivierenden depressiven Störung, leichter bis mittelgradiger Ausprägung einig seien. Auf die aus medizinischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit könne jedoch nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt werden, da leichte bis mittelschwere psychische Störungen als therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch behandelbar gälten und in der Regel keine dauerhafte und erhebliche Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit zur Folge hätten. Beim Beschwerdeführer habe sich gezeigt, dass die Unterstützung des behandelnden Arztes und der psychiatrischen Spitex zu einer Verbesserung des Gesundheitszustandes geführt hätten. Somit sei von einer Behandelbarkeit des Leidens auszugehen. Den Akten sei auch zu entneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierige Lebensumstände (zum Beispiel die Trennung von der Ehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau) zur Entwicklung der psychischen Problematik beigetragen hätten und ak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell die Erkrankung noch von mehreren psychosozialen Belastungsfaktoren aufrechterhalten werde. Ausserdem hätten sich Hinweise auf eine Symptom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausweitung ergeben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1 S. 6 f.), er leide seit Jahren an rezidivierenden depressiven Episoden und stehe deswegen seit Jahren in fachärztlicher Behandlung. Der von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin beauftragte Psychiater habe festgehalten, dass er in der Regel mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig depressiv sei und nicht ausgeschlossen werden könne, dass es phasen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise sogar mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressive Episoden gegeben habe. Es habe sich eine verselbständigte psychische Störung herausgebildet und neben allfällig vorhandenen psychosozialen Belastungen komme ihr eine eigenständige Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutung zu. Die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit durch die depressive Symptomatik sei auch durch die ungünstige Konstellation einer akzentuierten Persönlichkeit mit narzisstischen Zügen unterhalten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ersten depressiven Episoden in den Jahren 2005/06 und 2010 stehe er seit dem Jahr 2012 ununterbrochen in fachärztlicher psychiatrischer Behandlung, habe die ihm offenstehenden Therapieangebote angenommen und werde auch medikamentös behandelt. Trotz der konsequenten Depressions- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Ausschöpfung der therapeutischen und medikamentösen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsmöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich das psychische Leiden jedoch als resistent erwiesen. Der rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden depressiven Störung komme damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wirkung zu (S. 8 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung nach der Neuanmeldung vom 30. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/61</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In revisionsrechtlicher Hinsicht ist damit vorab zu untersuchen, ob sich seit dem Entscheid vom 2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2011 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/54</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">revisionsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründende Tatsachenänderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugetragen hat (vgl. E. 1.5 hiervor). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Entscheid vom 2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2011</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/54) war damit begründet, dass der Beschwerdeführer ab 1. August 2011 selber eine Anstellung als Primarlehrer gefunden hatte und ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen konnte. Diese Anstellung hat er bereits per Juli 2012 wegen Zeichen der Erschöpfung (Urk. 1 S. 3 unten), mithin aus gesundheitlichen Gründen, wieder aufgegeben (Urk. 10/96/2-3, vgl. Urk. 10/52). Damit liegt in erwerblicher Hinsicht eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsbegründende Tatsachenänderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor und es steht u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nabhängig davon, ob es zusätzlich auch zu einer Veränderung des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes gekommen ist,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> umfassende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überprüfung des Rentenanspruchs nichts im Wege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 141 V 9 E. 2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der C.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die stationäre Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung vom 17. Januar bis 9. April 2010 diagnostizierte die zuständige Ärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, ohne psychotische Symptome (ICD-10 F33.2) und eine akzentuierte Persönlichkeit mit narzisstischen Zügen (ICD-10 Z73.1). Der Beschwerdeführer sei aufgrund eines depressiven Zustandsbildes bei akzentuierten Persönlichkeitszügen freiwillig auf die Psychotherapiestation der Klinik eingetreten. Bei Eintritt habe er im Affekt deutlich niedergestimmt gewirkt, wobei positive Einzelaffekte auslenkbar ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen seien. Er habe vor allem eine starke Antriebsstörung angegeben, beglei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend durch das Gefühl „einfach nicht mehr zu mögen". Die depressive Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik sei bei Austritt weitestgehend zurückgegangen und es habe einzig eine leichte Antriebsstörung mit schneller Erschöpfbarkeit weiter bestanden (Urk. 10/33/5-8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht von Dr. med. D.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, Oberärztin am E.___, vom 8. November 2010 (Urk. 10/39) können folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit entnommen werden (S. 1): Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig Episode (ICD-10 F33.1), zuvor schwere Episode (ICD-10 F33.2) und ein Status nach zentralen Lungenembolien. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei eine narzisstische Persönlichkeitsakzentuierung. Der Beschwerdeführer sei am Anfang der ambulanten Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Paroxelin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingestellt worden. Er habe sich weiterhin über sehr starke Stimmungsschwankungen und Versagens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängste, was seine Tätigkeit als Lehrer anbelangt, beklagt. Da das ambulante Setting nicht mehr als ausreichend erschienen sei, sei er in die Psychiatrische C.___ eingewiesen worden. Beim Beschwerdeführer bestünden eine depressive Grundstimmung, eine reduzierte affektive Schwingungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, Insuffizienzerleben und Zukunfts- und Existenzängste und je nach Befin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ein variierendes Sinnlosigkeitsgefühl. Insgesamt sei die Prognose als positiv zu beurteilen, die Genesung könne sich jedoch verzögern. Die gegenwärtige Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung bestehe in ärztlichen Gesprächen ca. einmal pro Monat und psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logisch, psychotherapeutischen Gesprächen alle zwei Wochen (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss nicht aktenkundigem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber im Gutachten vom 19. Juni 2013 (vgl. E. 3.4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hienach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auszugsweise wiedergegebenem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Austrittsbericht vom 16. Oktober 2012 war der Beschwerdeführer vom 27. August bis 11. Oktober 2012 in der Z.___, F.___, hospitalisiert. Bei Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungsbeginn stand ein deutlich depressives Zustandsbild im Vordergrund. Die depressive Symptomatik war unter der Therapie rückläufig und der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer konnte in deutlich stabilerem Zustand aus- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise in die tagesklinische Betreuung übertreten (Urk. 10/90 S. 3-4). Am 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtete die zuständige Assistenzärztin der Z.___ über die teilstationäre Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung vom 15. Oktober 2012 bis 18. Januar 2013 in der Tagesklinik. Der Beschwerdeführer habe im August 2011 eine neue Anstellung zu 80 % als Leh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer aufgenommen. Nach deutlicher Überforderung und wiederholten Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitstagen, vor allem im Frühjahr 2012 mit Zunahme der depressiven Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik, habe er selber gekündigt und sich in stationäre psychiatrische Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in die F.___ begeben, mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachfolgender teilst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ationären Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung in der Tagesklinik. Grob orientierend sei von einer aktuellen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit im geschützten Rahmen und in angepasster Tätigkeit von 20 - 40 % auszugehen, die bei weiterer therapeutischer Unterstützung und schrittweise in den nächsten sechs Monaten auf 60 bis 80 % gesteigert werden könne (Urk. 10/85; vgl. auch Urk. 10/74).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, welcher im Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag der Personalvorsorge A.___ am 19. Juni 2013 ein Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten verfasste, stellte folgende Diagnosen (Urk. 10/90 S. 16): Rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig mittelgradig bis schwer (ICD-10 F32.1), bei narzisstisch akzentuierter Persönlichkeit (ICD-10 Z73.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter hielt fest, der Beschwerdeführer habe über Müdigkeit, Antriebslosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und Freudlosigkeit und Appetitlosigkeit berichtet. Auch die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, sei herabgesetzt. Aktuell sei er auf Freiwilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genbasis bei der Suchthilfe Y.___ für jeweils zwei Stunden an vier Tagen die Woche arbeitstätig. In der psychiatrischen Untersuchung sei eine deutlich herabgesetzte Stimmungslage bei einer eingeschränkten affektiven Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsfähigkeit aufgefallen. Gestik und Mimik seien verarmt. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe mit leiser Stimme gesprochen und der Antrieb sei im Sinne einer psychomotorischen Verlangsamung reduziert gewesen. Aufgrund des langjähri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Verlaufes, zweier stationärer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne wesentliche Zustands</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbesserung, bei einem vom behandelnden Psychiater als stagnierend um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriebenen Verlauf, müsse die Prognose eher pessimistisch eingeschätzt werden (S. 17 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den spezifischen Fragen erläuterte der Gutachter (S. 18 Ziff. 7), eine grundsätzliche Berufsunfähigkeit sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben. Dies sei davon abhängig, ob sich der Beschwerdeführer im weiteren Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf auffangen könne. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit könne bis zum Ende die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses Schuljahres bestätigt werden, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie bisherigen Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> adäquat und medizinisch indiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es liege ein Leiden mit Krankheitswert vor. Psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziale Faktoren seien nicht ursächlich an der Ausbildung des Krankheitsgesche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beteiligt und der Beschwerdeführer habe alle ihm zumutbaren Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men zur Schadenminderung ergriffen (S. 19 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge fand vom 28. Oktober bis 22. November 2013 die Potentialerhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung bei B.___ statt. Diese ergab aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptomatiken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine stark beeinträchtigte beziehungsweise nicht gegebene Arbeits- und Leistungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit (vgl. Schlussbericht vom 3. Dezember 2013, Urk. 10/111). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, wies im Formularbericht vom 2. Juni 2014 an die Beschwerdegegnerin darauf hin, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bei ihm vom 5. Januar 2013 bis zum 10. April 2014 in zunächst wö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentlicher (Urk. 10/90/10) ambulanter Behandlung gewesen war. Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine rezidivierende depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sode, aktuell mittelgradig, bestehend seit dem ersten Halbjahr 2012 und eine narzisstische Persönlichkeitsstörung mit unklarem Beginn, möglicherweise im Erwachsenenalter, auf und beschrieb den Beschwerdeführer als antriebsarm und in sich versunken. Die Stimmung sei bedrückt niedergestimmt ohne Freude und Interesse, er reagiere aber noch erstaunlich positiv auf Freunde und zum Teil auf Kinder. Die Prognose sei schlecht. Die Symptomatik habe sich im Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungszeitraum nach vorübergehender leichter Verbesserung wieder zunehmend verschlechtert. Es wurde eine Arbeitsunfähigkeit vom 5. Januar 2013 bis 10. April 2014 in der Tätigkeit als Lehre attestiert und festgehalten, in einer be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinderungsangepassten Tätigkeit, zum Beispiel Nachhilfeunterricht oder Ähnli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ches, sei ein Pensum von maximal drei Stunden täglich möglich (Urk. 10/130).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Facharzt Psychiatrie, diagnostizierte im Bericht vom 18. November 2014 (Urk. 10/145/6) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezidivierende depressive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsstörung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">narzisstische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n und passiv-aggressiven Zügen (ICD-10 F61). Der Beschwerdeführer stehe seit dem 30. Mai 2014 bei ihm in re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelmässiger ambulanter Behandlung. Zuvor sei er bis Ende März 2014 bei Dr. H.___ gewesen. Wegen starken Beeinträchtigungsideen habe sich der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer gegenüber Dr. H.___ verbal aggressiv verhalten, so dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung habe abgeschlossen werden müssen. Das psychische Zustandsbild habe sich von Mai bis November 2014 trotz intensiver Behandlung weiter ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert und krankheitsbedingt sei es dem Beschwerdeführer zunehmend nicht mehr möglich, den alltäglichen, administrativen und finanziellen Angele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheiten nachzukommen. Aktuell leide er unter einer schweren depressiven Episode mit einem stark verminderten Antrieb, Hemmung, Angstzuständen und einem starken Verlust des Selbstwertgefühls. Zeitweise komme es auch zu einer Agitiertheit. Es sei ihm zwischenzeitlich kaum mehr möglich, emotional zu rea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gieren und Interesse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an sozialen Kontakten zu entwickeln. Die weitere Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des psychischen Zustandsbilds habe sich auch auf die Betreuung seiner Kinder am Wochenende ausgewirkt, bei der er zunehmend überfordert sei, so dass die Besuche wiederholt vorzeitig hätten abgebrochen oder abgesagt werden müssen. Aktuell seien auch ein ausgeprägtes Misstrauen und Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungsideen gegenüber seinem sozialen Umfeld, insbesondere gegenüber den Behörden, zu beobachten. Bedingt durch die pathologische Persönlichkeit mit narzisstischen und passiv-aggressiven Zügen seien die Behandlung und die Integration deutlich erschwert und die depressive Episode werde dadurch ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stärkt und chronifiziert. Wegen der schweren therapieresistenten psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Erkrankung sei zum Ausschluss einer hirnorganischen Erkrankung ein Schädel-MRI durchgeführt worden, welches jedoch unauffällig gewesen sei. Er habe einen weiteren Klinikaufenthalt, eine therapeutische Wohnform und eine Meldung an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde empfohlen, was der Beschwerdeführer bis anhin jedoch abgelehnt habe (Urk. 10/145/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie FMH, welcher im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 30. Juni 2015 eine Begutachtung durchführte, hielt in der Expertise vom 20. Juli 2015 die folgenden Diagnosen fest (Urk. 10/160 S. 8): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mit anhaltender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sode, phasenweise leichtgradige depressive Episode (ICD-10 F33.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ohne anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Akzentuierte Persönlichkeitszüge mit gehemmten und narzisstischen Anteilen (Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwierige finanzielle Situation (Z59)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schwierige Wohnsituation (Z73)</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Gutachter berichtete (S. 9), der Beschwerdeführer habe sich beruflich positiv entwickelt und sei im zweiten Anlauf — nachdem er zuvor als Banker tätig ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wesen sei — Primarlehrer geworden und habe während vielen Jahren Erfolg ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">habt. Vermutlich habe er sich im Laufe der Jahre verausgabt und sei zufolge Überforderung im Jahr 2009 in ein Burnout geraten. Bereits vorgängig habe er an somatischen Beschwerden gelitten, welche eventuell mit der beruflichen Überforderung im Zusammenhang gestanden seien. Der Eintritt in eine psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chiatrische Klinik sei durch eine Lungenembolie überschattet worden. Der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführer habe den Arbeitseinsatz bald wieder steigern können. Seit Sommer 2012 arbeite er nicht mehr als Lehrer. Zur prekären Entwicklung auf psychischem Gebiet hätten Lebensprobleme, insbesondere die im August 2010 erfolgte Trennung von der Ehefrau mitgeholfen. Im Vordergrund scheine aber doch die Überforderung im Lehrerberuf gestanden zu sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beim Beschwerdeführer seien mehrmals stärkere Verstimmungen aufgetreten, wobei sogar schwere depressive Episoden diagnostiziert worden seien. Nach dem Sommer 2012 sei er nie mehr aus der Depression herausgekommen und es sei immer wieder zu depressiven Episoden gekommen. Es lasse sich damit eine rezidivierende depressive Störung diagnostizieren, wobei in der aktuellen Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tersuchung die Symptomatik bei einer mittelgradigen depressiven Episode liege. Der Beschwerdeführer sei nicht suizidal, aber doch phasenweise deutlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">stimmt. Die Konzentration sei gut, er zeige keine Gedächtnisstörungen. Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nestisch falle auf, dass er in der Stimmungslage schwankend sei, soll es doch gute Tage geben, während denen er aktiv sein könne. Dazwischen finde er sich auch in schlechten Phasen, während denen er kaum etwas tue. Die mittelgradige Ausprägung der depressiven Episode könne seit Sommer 2012 als Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schnittswert angenommen werden, wobei es auch zu leichtgradigen depressiven Episoden gekommen sei. Der Beschwerdeführer werde regelmässig ambulant psychiatrisch behandelt und erhalte antidepressiv wirkende Medikamente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(S. 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die durchgeführten therapeutischen Massnahmen erachtete der Gutachter als genügend (S. 12 und S. 16), genauso wie die entsprechende Mitarbeit des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführers (S. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Lebensumstände seien ungünstig, da der Beschwerdeführer nicht mehr in seinem ursprünglichen Wohngebiet in St. Gallen und wegen seiner Lehrertätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">keit nach Y.___ gezogen sei. Hier beklage er, vom Sozialdienst zu wenig Geld zu erhalten, sich keine Wohnung leisten zu können und in einem Zimmer in Untermiete zu leben, was ihn sehr belaste, zumal er den Kindern während den Besuchstagen nur wenig bieten könne. Er halte sich deshalb oft bei seinem Freund in St. Gallen auf. Dort könne er in den Ausgang gehen, da er sich in dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Umgebung wohl fühle und er gedenke nach St. Gallen zurückzukehren. Aus Sicht des Gutachters sei dies eine gute Idee, da dadurch eine positive Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kung auf die Psyche erfolgen sollte S. 9 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Da der Beschwerdeführer während der Ausübung seines Lehrerberufs beziehungsweise teilweise deswegen psychisch erkrankt sei, könne nachvollzogen werden, dass er nicht mehr in einem Schulbetrieb eingespannt sein wolle. Es sei ihm aber zumutbar, alternative Tätigkeiten auszuüben, zum Beispiel als Stellvertreter oder im Nachhilfeunterricht. Der psychische Zustand sollte es ihm er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lauben, derartige Arbeiten zu ca. 60 % auszuüben (vgl. auch Urk. 10/170). In diesem Zusammenhang könne darauf hingewiesen werden, dass er eine regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mässige Tagesgestaltung habe und während den guten Phasen aktiv lebe, indem er Auto fahre, mit den Kindern Fussballspiele besuche, mit dem Freund in den Ausgang gehe, usw. Er sei auch aktiv am Malen. Dies alles lasse den Schluss ziehen, dass noch diverse Lebensaktivitäten vorhanden seien (S. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ungünstige krankheitsfremde Faktoren führten dazu, dass er nicht arbeitstätig sei (lange Phase von Arbeitsuntätigkeit, aggressive Stimmung gegenüber den Behörden, finanzielle Probleme, ungünstige Lebenssituation, Wunsch nach Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rentung). Die Prognose sei unklar und die ambulante psychiatrische Behandlung sollte weitergeführt werden (S. 10 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Gutachten der Z.___ vom 7. März 2016, welches im Auftrag des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Departement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Soziales der Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Fachdisziplinen Psychiatrie, Neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologie erstellt wurde (Urk. 10/173</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, berichtete der zuständige Arzt (S. 8 f.), in der aktuellen Untersuchung seien beim 50-jährigen Beschwerdeführer rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Zustandsbilder von leicht bis mittelgradigem Ausmass (ICD-10 F32.1) und eine Persönlichkeit mit akzentuierten Persönlichkeitszügen mit vor allem narzisstischen, gehemmten und passiv aggressiven Anteilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizieren. Bei mittelgradigen Depressionen sei von einer deutlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Leistungsfähigkeit auszugehen und in diesen Zuständen könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sie eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit „diagnostizieren“. Beim Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei das Zustandsbild schwankend. Im Zustand leichter Depression sei er durchaus fähig, Arbeiten ohne grosse Konzentrationsanforderungen zu leisten. In Zuständen mittelschwerer Depression sei seine Fähigkeit, sich zu konzentrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren, Ängste zu neutralisieren und mit anderen Menschen zusammen zu arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, deutlich eingeschränkt. Die Persönlichkeitsakzentuierung mit narzissti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen, gehemmten, passiv-aggressiven Persönlichkeitsanteilen habe keine di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rekte Auswirkung auf die Arbeits- oder Leistungsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei zum jetzigen Zeitpunkt in seinem bisherigen Beruf als Lehrer zu 100 % arbeitsunfähig. Er sei nicht fähig, Spannungen auszuhalten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Herausforderungen zu meistern oder flexibel mit neuen oder sich verändernden Situationen umzugehen. In einer weniger anforderungsreichen Aufgabe, wo er allein an einem Arbeitsplatz Routinetätigkeiten ausüben könne, sei er jedoch zum jetzigen Zeitpunkt zu 50 % arbeitsfähig. Der psychische Zustand sei seit längerer Zeit stabil und Verbesserungen hätten sich durch die Unterstützung der Psychiatrischen Spitex und der psychiatrisch-psychotherapeutischen Arbeit durch Dr. I.___ gezeigt. Eine adäquate und gute Behandlung sowie die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beit am Gesundungsprozess erachtete der Gutachter sowohl für den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer als auch für den Therapeuten für herausfordernd (S. 8 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Expertise von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. J.___ hielt der Gutachter der Z.___ für differenziert und kompetent. Er schloss sich der Beurteilung von Dr. J.___ in Bezug auf die Diagnose, die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von 100 % als Lehrer und die Zumutbarkeit von administrativen Tätigkeiten an (S. 9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im neuropsychologischen Teilgutachten hielt die zuständige Fachperson fest Urk. 10/173/11-19), auf Nachfrage zur subjektiven Genesungsperspektive gebe der Beschwerdeführer an, dass er der Auffassung sei, dass es ihm am meisten helfen würde, „wenn er in Ruhe gelassen würde", so würden sich seine Ängste verbessern. Er würde gerne seine Belastbarkeit steigern mit einer Zunahme von Wahrnehmen von Sozialkontakten, dies müsste sich jedoch in seinem Tempo entwickeln. Die Schwierigkeit sei, dass er Angst habe, sich zu verabreden, er müsse dann Termine einhalten, was ihn unter Stress setze. Derzeit müsse er mit sehr wenigen finanziellen Mitteln auskommen, was erhebliche Belastungen und Einschränkungen mit sich bringe. Deshalb hoffe er auf eine Rente von der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung, da er dann finanziell etwas besser gestellt sei (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Testabklärung zeige sich vordergründig eine ausreichend gute Kooperation, Fokussierung und angegebene Leistungsbereitschaft. Im Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomvalidierungsverfahren hätten sich Hinweise auf nicht ausreichenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Effort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt. Die überaus starke Angabe von verbaler und visuomotorischer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langsamung und hoher Fehlerzahl sei in diesem Ausmass mit einer leichten bis mittelschweren Depression nicht zu begründen und nicht ausreichend plausibel. Die Testbefunde seien mit dem klinischen Testverhalten nicht ausreichend kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistent, da beim angegebenen Ausmass weitere Auffälligkeiten im Testverhalten zu erwarten wären. Die Werte im Symptomvalidierungsverfahren hätten den Cut-off für den Verdacht bewusster Simulation hingegen nicht erreicht, so dass vorliegend, ohne anderweitige somatische Ätiologie der Störung, am ehesten von einer Symptomausweitung bei allfällig bestehenden kognitiven Symptomen der Depression auszugehen sei (S. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den medizinischen Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.1 bis E. 3.9; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Urk. 10/152/3) ergibt sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nunmehr an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychischen Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leidet.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Rahmen der Erstanmeldung noch erwähnten Lungenprobleme (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.2) ziehen unbestrittenermassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Einschränkung der Leistungsfähigkeit nach sich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In psychiatrischer Hinsicht sind sich die Ärzte einig, dass eine depressive Symptomatik die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers einschränkt, wobei das Ausmass der Depression im Verlauf phasenweise als schwer (E. 3.1), mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig (E. 3.2 und 3.7) und zuletzt als leicht bis mittelgradig (E. 3.8) bezeichnet wurde. Daneben diagnostizierten einzig die beiden behandelnden Psychiater, Dr. H.___ und Dr. I.___, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 3.5 und E. 3.6), was sowohl im Gutachten der Beschwerdegegnerin mit nachvollziehbarer Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung (vgl. Urk. 10/160/10 und Urk. 10/160/15) als auch im Parteigutachten des Z.___ verneint wurde; Dr. I.___ hat im Übrigen die Diagnose selber relativiert (vgl. Urk. 10/173/7). Dr. H.___ begründete sodann nicht, weshalb das vorgängig von allen Ärzten beschriebene Störungsbild einer narzisstisch akzentuierten Persönlichkeit gemäss ICD-10 Z73.1 nunmehr einer Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach ICD-10 F 60.8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechen soll (vgl. Urk. 10/130). Auf eine Persönlichkeitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung ist damit nicht zu schliessen, sondern weiterhin von akzentuierten Persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitszügen auszugehen. Etwas anderes wird denn auch vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher insbesondere auf das Gutachten der Z.___ abstellen will, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemacht (vgl. Urk. 1 S. 6 und S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Vorbringen des Beschwerdeführers ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insoweit zuzustimmen, dass eine invalidisierende Wirkung einer leichten respektive mittelschweren depressiven Störung nicht schlechthin auszuschliessen ist. Deren Annahme bedingt jedoch, dass eine konsequente Depressionstherapie befolgt wird, deren Scheitern das Leiden als resistent ausweist. Fehlt es daran, ist in der Regel keine invalidisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Wirkung des Gesundheitsschadens anzunehmen (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 8C_303/2015 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2015 E. 4.4 mit weiteren Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen und 9C_369/2014 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014). Es sind daher die Umstände des konkreten Falls zu berücksichtigen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Ausschöpfung der therapeutischen und medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentösen Behandlungsmöglichkeiten gesprochen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So ergibt sich aufgrund der Akten, dass sich nach einer ersten stationären Behandlung vom 17. Januar bis 9. April 2010 die depressive Symptomatik weitestgehend zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebildet hatte (E. 3.1). Auch anlässlich einer weiteren stationären Behandlung vom 27. Juli bis 11. Oktober 2012 konnte bei Austritt ein stabilerer Zustand und eine rückläufige depressive Symptomatik verzeichnet werden (E. 3.3). Der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnde Dr. I.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfahl, nachdem sich die Symptomatik wieder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterte, einen weiteren Klinikaufenthalt sowie eine therapeutische Wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">form, was der Beschwerdeführer jedoch ablehnte (vgl. E. 3.6) mit der Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, er gedenke nach St. Gallen zurückzukehren, da dort die Wohnungen günstiger seien und er noch viele Leute kenne. Dabei befürchte er jedoch, von der dortigen IV-Stelle abgeklärt zu werden und dass bei einem Klinikeintritt die Invalidenversicherung den Fall noch mehr verzögere (Urk. 10/160/76). Es ist auch festzustellen, dass die seit Mai 2014 bei Dr. I.___ durchgeführte am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bulante psychiatrische Behandlung lediglich einmal alle drei Wochen stattfindet (vgl. Urk. 10/160/8), was Dr. J.___ zwar als genügend, aber nicht als gut be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnete; der Gutachter der Z.___ erkannte zudem die grosse Herausforderung der Therapie (E. 3.8), weshalb eine solch niedrige Behandlungsfrequenz unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichend ist. Sowohl die Beweggründe, sich aufgrund des laufenden IV-Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens nicht der empfohlenen Therapie im stationären Rahmen zu unterziehen, als auch die niedrige Behandlungsfrequenz im Rahmen der ambulanten psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Behandlung, sprechen nicht für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erheblichen Leidensdruck. Überdies musste selbst im Parteigutachten des Z.___ aufgrund der neuropsychologischen Testung auf eine ungenügende Leistungsbereitschaft und eine Symptomaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitung hingewiesen werden, wenn auch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-off für eine bewusste Simula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion nicht erreicht wurde. Ebenso trat der Wunsch des Beschwerdeführers her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, in Ruhe gelassen und mittels Rente versorgt zu werden, wie dies bereits anlässlich der Begutachtung durch Dr. J.___ festgehalten werden konnte (E. 3.8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem liegen verschiedene psychosoziale Belastungsfaktoren vor, die massgeblich zur Aufrechterhaltung des Beschwerdebildes beitragen und die rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss von vornherein gegen die Leistungspflicht der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung sprechen (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a). Bereits anlässlich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Z.___ im Jahr 2012 wurde erwähnt, dass die damals aktuelle de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressive Episode im Zusammenhang mit mehreren psychosozialen Faktoren wie Umzug in eine neue Stadt ohne soziales Umfeld, Überforderung bei der Arbeit, Kündigung, Arbeitslosigkeit und finanzielle Schwierigkeiten stehe (vgl. Urk. 10/90/5). Dr. J.___ sprach in diesem Zusammenhang von ungünstigen Lebensumständen, welche er zu Recht als krankheitsfremde Faktoren bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete (Urk. 10/160/10 unten und Urk. 10/160/13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraus erhellt, dass einerseits die stationären Behandlungen stets zu einer mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblichen Besserung der Symptomatik geführt haben und anderseits die seit Mai 2014 bei Dr. I.___ durchgeführte ambulante psychiatrische Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Behandlungsfrequenz als niederschwellig zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trachten ist. Eine von letzterem empfohlene stationärer Behandlung lehnt der Beschwerdeführer aus invaliditätsfremden Gründen ab. Es kann daher weder von einer konsequenten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depressionstherapie gesprochen noch gesagt werden, das Leiden könne thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisch nicht angegangen werden (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_418/2010 vom 20. August 2011 E. 5.3.4), weshalb ihm keine invalidisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende Wirkung zuerkannt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner bleibt zu bemerken, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Angaben zum Tagesablauf (Urk. 10/160/6 f.) eine regelmässige Tagesgestaltung aufweist und während guten Phasen aktiv lebt, indem er Auto fährt, spazieren geht, im Migros-Restaurant die Zeitung liest, mit den Kindern Fussballspiele besucht und selbst regelmässig Fussball spielt (Urk. 10/160/4), mit dem Freund in den Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang geht und sich intensiv mit seinen Malarbeiten beschäftigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch mit Blick auf diese Tagesaktivitäten und die hierfür aufgewendeten Ressourcen ist nicht davon auszugehen, dass die diagnostizierte Depression – unabhängig davon, ob sie als leicht oder mittelschwer gefasst wird – eine er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebliche Beeinträchtigung der Gesundheit nach sich zieht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist erstellt, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden mit Krankheitswert vorliegt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der klaren Aktenlage sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von weiteren Beweismassnahmen (etwa der Einholung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachtens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vgl. Urk. 1 S. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichten ist (antizipierte Beweiswürdigung (BGE 124 V 90 E. 4b). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist damit die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sind vorliegend erfüllt (vgl. insbesondere Urk. 3 und Urk. 8). Demzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge ist dem Beschwerdeführer antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und Rechtsanwalt Stephan Kübler als unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren zu bestellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) sind auf Fr. 900.-- festzuset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und entsprechend dessen Ausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esem Verfahrensausgang steht dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nentgeltlichen Rechtsvertreter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers, Rechtsanw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alt Stephan Kübler, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Entschädigung aus der Gerichtskasse zu. Diese bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache und d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwierigkeit des Prozesses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GebV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der mit heutigem Beschluss bestellte unentgeltliche Rechtsbeistand des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers macht mit seiner Honorarnote vom 18. Juli 2017 (Urk. 12) einen Aufwand von 9 Stunden sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 52.30 gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend, was angemessen erscheint. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt Stephan Kübler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist damit eine Entschädigung von Fr. 2‘194.90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Mehrwertsteuer) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus der Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche Rechtspflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">September 2016 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwalt Stephan Kübler, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Winterthur, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">als unentgeltliche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt, </span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">unentgeltliche Rechtsvertreter</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Stephan Kübler, wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘194.90</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. Der Beschwerdeführer wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">§ </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">16 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Stephan Kübler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>