<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_230/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. Juni 2009 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Favre, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Generalprokurator des Kantons Bern, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Vergewaltigung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, 3. Strafkammer, vom 9. Januar 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich gegen eine Verurteilung wegen Vergewaltigung. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe im kantonalen Verfahren nie die Gelegenheit gehabt, seinen Standpunkt umfassend darzulegen und seine Unschuld zu beweisen. Das Opfer sei eine Lügnerin und habe ihn zu Unrecht der ihm zur Last gelegten Tat beschuldigt. Damit beklagt sich der Beschwerdeführer sinngemäss über eine willkürliche Beweiswürdigung sowie über eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte und insbesondere diejenige, die Vorinstanz habe gegen das Willkürverbot von <span class="artref">Art. 9 BV</span> verstossen, muss in der Beschwerde ausdrücklich vorgebracht und substantiiert begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=14.05.2009&amp;to_date=02.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">BGE 133 IV 286</a> E. 1.4). Dieser Voraussetzung genügt die vorliegende Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer geht in seinen Eingaben nicht auf die entscheiderheblichen Erwägungen der Vorinstanz ein und zeigt nicht nach den gesetzlichen Anforderungen anhand dieser Erwägungen substantiiert auf, dass und inwieweit der angefochtene Entscheid verfassungswidrig sein soll. So genügt es namentlich nicht, den Sachverhalt mit dem pauschalen Hinweis auf die Lügenhaftigkeit des Opfers zu bestreiten. Ebenso wenig lässt sich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs mit der blossen Behauptung begründen, nie die Möglichkeit erhalten zu haben, die Geschehnisse bzw. den eigenen Standpunkt zu schildern. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren mehrfach, namentlich auch anlässlich der Hauptverhandlung vor erster Instanz, im Beisein seines Rechtsvertreters parteiöffentlich zur Sache befragt worden ist (vgl. dazu kantonale Akten, pag. 60 ff., 66 ff., 370 ff.). Dass und inwiefern die Vorinstanz schliesslich in Willkür verfallen sein soll bzw. das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verletzt haben könnte, indem sie den Beweisantrag des Beschwerdeführers auf erneute Einvernahme als Angeschuldigten im Berufungsverfahren in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen hat (kantonale Akten, pag. 551 ff.), geht aus der Beschwerde ebenfalls nicht hervor. Die Beschwerde genügt mithin den strengen Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> nicht. Eine mündliche Parteiverhandlung gemäss <span class="artref">Art. 57 BGG</span>, wie sie der Beschwerdeführer sinngemäss verlangt, ist nicht notwendig. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 3. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Juni 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Favre Arquint Hill </div> <div class="para"> </div> </div></body></html></html>