<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00071</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106231&amp;W10_KEY=13013577&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00071</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 16.08.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Falls die ausschreibungskonforme Offerte möglich ist, ist Ausschluss und nicht Berücksichtigung einer nicht ausschreibungskonformen Offerte rechtmässig. Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHLUSS">AUSSCHLUSS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTBERÃCKSICHTIGUNG">NICHTBERÃCKSICHTIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNVOLLSTÃNDIGES ANGEBOT">UNVOLLSTÃNDIGES ANGEBOT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WESENTLICHER MANGEL">WESENTLICHER MANGEL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 26 lit. I d SubmV</span><br/><span class="ungerade">§ 13 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>I. Mit Ausschreibung vom 6. Oktober 2000 erÃ¶ffnete das Amt fÃ¼r Hochbauten der Stadt ZÃ¼rich im offenen Verfahren die Submission fÃ¼r die Fenster- und Fassadenelemente in Metall (BKP 221) mit integriertem Sonnenschutz (BKP 228) fÃ¼r den Neubau der Schul­anlage E. Am Wettbewerb beteiligten sich fÃ¼nf Anbieter, darunter auch A. Diese hielt einleitend zu ihrer Offerte vom 15. No­vem­ber 2000 Ã¼ber Fr. -.- fest, dass fÃ¼r die submissionierte Fixverglasung (zu grosse Prod­ukti­ons­­grÃ¶sse) keine MÃ¶glichkeit bestehe, diese in SSG (Silicone Structurale Glazing) resp. ESG (Einscheibensicherheitsglas) in Kombination als IV-Verglasung einzusetzen. Da­­her sei im Angebot der Firma A eine IV-2-fach-Ver­glas­ung mit normalem Randverbund und K-Wert 1,0 W/m2K mit einbezogen worden. Was die Lamellenstoren betreffe, so seien die zulÃ¤ssigen Grenzmasse Ã¼berschritten; die Lieferwerke wÃ¼rden die daraus entstehenden GarantieansprÃ¼che ablehnen. Als Offertbei­lage liege ein erster Entwurf bezÃ¼glich Normfensterelement bei. Der Einbau der Fixver­glasung mÃ¼sse jedoch noch­­mals auf der Basis der IV-Verglasung Ã¼berarbeitet werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 24. Januar 2001 vergab der Vorsteher des Hochbaudepartementes der Stadt ZÃ¼rich die ausgeschriebenen Arbeiten fÃ¼r Fr. -.- an B, in V (heute C, in W). Der Vergabeentscheid wurde den Anbietern mit Schreiben vom 21. Februar 2001 erÃ¶ffnet. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Hiergegen erhob A mit Eingabe vom 2.</span> MÃ¤rz 2001 sowie ergÃ¤nzter Rechtsmittelschrift vom 19. MÃ¤rz 2001 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie beantragte, den Vergabeentscheid vom 21. Februar 2001 zu widerrufen und ein neues Submissionsverfahren auszuschreiben unter BerÃ¼cksichtigung der im Handel erhÃ¤ltlichen Produkte ein­schliess­lich deren Garantiezusagen. Zur BegrÃ¼ndung machte die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend, dass die ausgeschriebenen GlasgrÃ¶ssen sowie die Ã¼berdimensionierten Lamellenstoren im Schweizer Handel nicht erhÃ¤ltlich seien. Diese Aussagen seien durch namhafte Firmen bestÃ¤tigt worden. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Das Hochbaudepartement der Stadt ZÃ¼rich beantragte in seiner Beschwerdeantwort vom 30. April 2001 die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (RB 1999 Nr. 27 = BEZ 1999 Nr. 13 = ZBl 100/1999, S. 372; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994 (IVÃ¶B) sowie die §§ 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung vom 22. September 1996 (IVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss § 26 Abs. 1 lit. d SubmV kann ein unvollstÃ¤ndiges Angebot zu dessen Ausschluss von der Teilnahme fÃ¼hren, sofern es sich um einen wesentlichen Mangel handelt (RB 1999 Nr. 61 = BEZ 1999 Nr. 25 E. 6; RB 1999 Nr. 72 E. 2 = BEZ 2000 Nr. 6). Un­­­bestrittenermassen hat vorliegend die BeschwerdefÃ¼hrerin ein Angebot eingereicht, wel­ches in wesentlichen Punkten, nÃ¤mlich bezÃ¼glich Material und Masse der Verglasungen, nicht der Ausschreibung entsprach. GemÃ¤ss Begleitschreiben der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 15. November 2000 hÃ¤tte die Offerte zudem hinsichtlich der "Fixverglasung nochmals Ã¼ber­­arbeitet werden" mÃ¼ssen, war mithin nicht definitiv. Schliesslich ist diesem Schreiben sinngemÃ¤ss zu entnehmen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Bezug auf die Storen die verlangten Garantien gemÃ¤ss SIA-Norm 118 nicht zu leisten gewillt war, obschon dies Grund­lage des Angebotes sein musste (vgl. Submissionsunterlagen, S. 2, Ziff. 18.1 lit. c). <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndet ihr unvollstÃ¤ndiges bzw. nicht der Ausschreibung entsprechendes Angebot damit, dass die ausgeschriebenen GlasgrÃ¶ssen sowie "Ã¼berdimensionierten" Lamellenstoren im "CH-Handel" nicht erhÃ¤ltlich seien. Sie belegt ihre Aus­­sage mit BestÃ¤tigungen von verschiedenen Firmen, so der I, der J sowie der K.<i> </i>Diese Unterlagen weisen aber lediglich nach, dass die <i>betreffenden</i> Firmen nicht zur vertragskonfor­men Lieferung der ausgeschriebenen GlÃ¤ser in der Lage sind. Die Ã¼brigen vier Anbieter ha­ben keinerlei Vorbehalte hinsichtlich der Materialwahl der Verglasungen bzw. der Abmessungen gemacht und damit entsprechende Lieferanten gefunden. Die berÃ¼cksichtigte Firma B beispielsweise hat die ausschreibungskonforme Glaslieferung bestÃ¤tigt und als Lieferanten u.a. die Firma L, in X, genannt, welche Ã¼ber die erforderliche OfengrÃ¶sse verfÃ¼gt. Es besteht damit keine LeistungsunmÃ¶glichkeit der ausge­schriebenen Arbeiten. Es liegt kein Grund vor, das nicht der Ausschreibung entsprechende Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin zuzulassen, weil die GlÃ¤ser (nur) im Ausland, nicht aber von Firmen mit Sitz in der Schweiz bezogen werden kÃ¶nnen. Was die Storen be­trifft, so haben die Ã¼brigen Anbieter hinsichtlich der zu leistenden GewÃ¤hrleistung jedenfalls direkt keinerlei Vorbehalte angebracht. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Zusammengefasst ergibt sich, dass das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin bezÃ¼glich wichtiger Materialien, insbesondere bezÃ¼glich Material und Massen der Verglasungen, nicht der Ausschreibung entspricht und damit unter einem wesentlichen Mangel leidet. Ent­gegen den AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤re eine ausschreibungskonforme Offerte mÃ¶glich gewesen. Zu Recht hat daher das Hochbauamt der Stadt ZÃ¼rich die Beschwer­defÃ¼hrerin von der Teilnahme ausgeschlossen und deren Angebot nicht berÃ¼cksichtigt. Die Beschwerde ist abzuweisen. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2">1.<span> </span><span>Die Beschwerde wird abgewiesen. <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2.<span> </span></span><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>