<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat lässt in der Schweiz Versuche mit der kontrollierten Drogenabgabe durchführen. Das Parlament hat soeben für die Weiterführung der Versuche bis ins Jahr 1996 einen Zusatzkredit von 6 Millionen Franken bewilligt.</p><p>Ich ersuche den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Werden die Ergebnisse dieser Versuche den wissenschaftlichen Anforderungen genügen und so aussagekräftig sein, dass die Fragen, die im Parlament zur Diskussion standen, beantwortet werden können?</p><p>2. Wenn wir einmal von den Ergebnissen der Versuche in menschlicher Hinsicht absehen: Wieviel wird die Abgabe pro Person und Jahr kosten (Wert der verschriebenen Drogen)? Wie hoch sind die allgemeinen, indirekten Kosten (Kosten für das Personal und die medizinische Betreuung, Krankenversicherungskosten und weitere soziale Folgekosten)?</p><p>3. Wie hoch sind zum Vergleich die Kosten einer Entziehungskur in wissenschaftlich erhärteten Zahlen für eine Person, die nicht an einem Drogenabgabeprogramm teilnimmt?</p><p>4. Was geschieht nach Beendigung der Versuche mit den Personen, die daran teilgenommen haben? Welche Lösung schwebt dem Bundesrat vor, wenn er offiziell bekanntgibt, dass die Versuche Ende 1996 auslaufen, dass er aber die Personen, die sich daran beteiligt haben, nicht fallenlassen werde?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Antwort des Bundesrates.