<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01240</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964 und ohne Berufsausbildung, meldete sich am 7. Juli 2010 erstmals bei der Invalidenversicherung an und ersuchte um Massnahmen für die berufliche Eingliederung (Urk. 7/1). Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte mit Schreiben vom 19. Juli 2010 mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und ein Anspruch auf eine Rente geprüft werde (Urk. 7/6). Sie holte in der Folge nebst einem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/7) einen Arbeitgeberfragebogen (Urk. 7/10), die Akten der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherung (Urk. 7/12) sowie diverse Arztberichte ein (Urk. 7/8; Urk. 7/15 f.). Ausserdem gab sie bei der Klinik Z.___ ein bidisziplinäres Gutachten in Auftrag (Urk. 7/19). Wie im Vorbescheidverfahren angekündigt (Urk. 7/23), wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 30. Juni 2011 ab (Urk. 7/33). Eine hiergegen erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 29. Januar 2013 - welches unangefochten in Rechtskraft erwuchs - vom hiesigen Gericht abgewiesen (Urk. 7/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte war von Februar 2005 bis April 2013 beim Pizzakurier A.___ respektive Restaurant-Pizzeria B.___, als Küchenmitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin angestellt (Urk. 7/51; Urk. 7/55; Urk. 7/89/9). Im Anschluss daran bezog sie - wie auch zwischenzeitlich von November 2009 bis Juni 2010 - Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kentaggelder (Urk. 7/12/5 f.; Urk. 7/50/53-56). Am 3. Oktober 2013 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug an (Urk. 7/41). Die IV-Stelle zog daraufhin einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 7/51), einen weiteren Arbeitgeberfragebogen (Urk. 7/55), Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 7/50) und verschiedene Arztberichte bei (Urk. 7/45, 54, 67 und 69). Überdies beauftragte sie die C.___ GmbH, mit der Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens (C.___-Gutachten vom 9. Dezember 2014; Urk. 7/89). Mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 3. Februar 2015 teilte die IV-Stelle mit, dass sie gedenke, das Leistungsbegehren abzuweisen (Urk. 7/92), wogegen die Versicherte mit Schreiben vom 22. Juni 2015 und Ergänzung vom 4. Oktober 2015 Einwand erhob (Urk. 7/104, Urk. 7/112). Die IV-Stelle entschied indes mit nicht datierter Verfügung im angekündigten Sinne (Urk. 7/114 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die am 6. November 2015 zugegangene Verfügung erhob X.___ am 1. Dezember 2015 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihr sei eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen (S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2016 ersuchte die IV-Stelle um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Versicherte mit Verfügung vom 26. Januar 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8). Innert angesetzter Frist ging von ihrer Seite keine weitere Stellungnahme mehr ein (vgl. Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 30. Oktober 2015 (Urk. 2) zusammengefasst auf den Standpunkt, die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen hätten ergeben, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin ihrer Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin zu einem Pensum von 48 % nachgehen würde. Die restlichen 52 % würden auf den Aufgabenbereich entfallen. Aus medizinischer Sicht sei bei der Beschwerdeführerin seit Ablauf des Wartejahres eine Arbeitsfähigkeit von 75 % für jegliche Tätigkeit in der freien Wirtschaft gegeben. Im Haushaltsbereich könne keine Einschränkung begründet werden. Der Invaliditätsgrad belaufe sich insgesamt auf 0 %, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb weder für eine Rente noch für berufliche Massnahmen ein Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch bestehe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die seitens der Versicherten im Vorbescheidverfahren erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Einwände führte die IV-Stelle an, dass die vom Medizinischen Zentrum D.___ gestellte Diagnose einer schweren depressiven Episode nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar sei, da in solchen Fällen eine Hospitalisation in einer psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Klinik üblicherweise unumgänglich sei. Dem Einwand, die C.___ sei befangen, könne ebenfalls nicht stattgegeben werden. Einerseits könne nur eine individuelle Person befangen sein und andererseits widerspreche es Treu und Glauben, wenn erst nach der Begutachtung die Befangenheit der untersuchenden Ärzte geltend gemacht werde (zum Ganzen S. 2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte machte in ihrer Beschwerdeschrift vom 1. Dezember 2015 (Urk. 1) im Wesentlichen geltend, dass sie an Ängsten, Neurosen, Schwindel, Schlafstörungen sowie Schmerzen an beiden Armen und Schultern leide. Hinzu kämen unter anderem eine vollständige Lust- und Interessenlosigkeit, ein totaler sozialer Rückzug, Konzentrationsstörungen und eine anhaltende Traurigkeit (S. 2). Sowohl die Ärzte der Klinik Z.___ als auch diejenigen der C.___ seien als versicherungsfreundliche Adressen bekannt. Das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. November 2014 (IV 2014/115) bestätige klar, dass die Ärzte der C.___ ihre Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten nicht mit genügender Professionalität erstellen (S. 3). Auf das psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Teilgutachten könne ohnehin nicht abgestellt werden, da nicht alle Leiden der Beschwerdeführerin erfasst und keine korrekte Übersetzung erfolgt sei. Ferner sei auch kein psychologisches Screening durchgeführt worden. Schliesslich würden in Bezug auf den Grad der Arbeitsunfähigkeit extrem unterschiedliche Meinungen der Fachärzte vorliegen, weshalb zumin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest für den psychiatrischen Fachbereich um eine Oberbegutachtung ersucht werde (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2016 (Urk. 6) hielt die IV-Stelle an ihren Ausführungen in der angefochtenen Verfügung fest und wies darauf hin, dass selbst bei einer Einschränkung von 10 % im Haushaltsbereich höchstens ein Gesamtinvaliditätsgrad von 5.3 % resultieren würde, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (S. 1). Auf die psychiatrische Stellungnahme des Medizinischen Zentrums D.___ vom 30. März 2015 könne nicht abgestellt werden. Sie enthalte insbesondere keine neuen Befunde oder Tatsachen, welche die Diagnose einer rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung - gegenwärtig schwere Episode - plausibel erscheinen lassen würden. Hierbei handle es sich lediglich um eine andere Beurteilung eines ähnlichen Gesundheitszustandes (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage wie folgt zusammenfassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte wurde am 20. Juli 2007 aufgrund eines papillären Schild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drüsenkarzinoms links im Kantonsspital F.___ operiert (Urk. 7/16/6). Zu diesem Zweck war sie vom 19. bis 23. Juli 2007 hospitalisiert. Der postope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative Verlauf sei gemäss Bericht vom 3. August 2007 komplikationslos gewesen (Urk. 7/8/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 28. Juni 2010 wurde die Beschwerdeführerin aufgrund von Nacken-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen mit Ausstrahlung in die Schultern, Armschmerzen mit Schwer-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt im Bereich der beiden Hände sowie Brustschmerzen bei Berührung im Kantonsspital F.___ untersucht. Im Bericht gleichen Datums wurden die folgenden Diagnosen gestellt (Urk. 7/8/7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinischer Verdacht auf ein leichtgradiges symptomatisches Karpal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tunnelsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches cervikovertebrales Syndrom der unteren Halswirbelsäule mit Schwerpunkt C6/C7 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches Thorakovertebralsyndrom bei thorakalem Flachrücken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Papilläres Schilddrüsenkarzinom pT3pNb mit regionalen Lymph-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">knoten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metastasen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare linksseitige Mastodynie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Diagnosen wurde sodann im Bericht vom 16. September 2010 festgehalten, dass die Arbeitsfähigkeit der Versicherten zufolge der einmaligen Standortbestimmung und der fehlenden Verlaufskontrolle nicht beurteilt werden könne (Urk. 7/15/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, äusserte sich in seinem Bericht vom 3. November 2010 dahingehend, dass sich nebst dem papillären Schilddrüsenkarzinom links sowie dem Thorakovertebral- und Cervikalsyndrom auch eine reaktive Depression mit Vergesslichkeit (ICD-10 F43.21) auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten auswirke (Urk. 7/16/1). Seit dem 12. Juli 2007 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit. Aus rein somatischer Sicht sei eine leichte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aber zumutbar, wobei die Beschwerdeführerin jegliche Arbeit verweigere und sich nicht mehr als leistungsfähig erachte (Urk. 7/16/2). Sie befinde sich auch nicht in psychiatrischer oder psychologischer Behandlung (Urk. 7/16/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Januar 2011 wurde die Versicherte in der Klinik Z.___ sowohl psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch als auch rheumatologisch begutachtet (Urk. 7/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht konnten keinerlei Diagnosen gestellt werden. Die Versicherte sei bewusstseinsklar und zu den Qualitäten Person, Situation, Ort und Zeit vollständig orientiert gewesen. Im Gespräch sei sie aufgeschlossen, freundlich und zugewandt gewesen. Sie habe guten Kontakt zur Dolmetsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin gehalten, gelächelt und gelacht. Der Gedankengang sei geordnet gewesen und Anhaltspunkte für Ich- oder Wahrnehmungsstörungen hätten sich nicht finden lassen. Die Stimmung sei ausgeglichen und die affektive Schwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfähigkeit sowie mimische Beweglichkeit seien unbeeinträchtigt gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Gestische Mitbewegungen seien angemessen eingesetzt worden. Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen durch Ängste, Phobien, Zwänge oder paranoide Ideen hätten sich in der Untersuchungssituation nicht gezeigt. Dies gelte auch in Bezug auf die Ausdauer und Konzentration sowie den Antrieb (Urk. 7/19/10 f.). Die Belastbarkeit für die angestammte Tätigkeit oder für Arbeiten mit vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barem Anforderungsprofil sei nicht eingeschränkt (Urk. 7/19/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht wurden ebenfalls keine Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt. Diese sei ferner durch die folgenden Diagnosen nicht beeinträchtigt (Urk. 7/19/34 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches zervikozephales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Thyreoidektomie, zervikozentraler Lymphadenektomie beidseits, zervikolateraler Lymphadenektomie links und Parathy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">reoidea-Reimplantation in den Musculus sternocleidomastoideus am 20. Juli 2007 wegen papillärem Schilddrüsenkarzinom links pT3pNb</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ausgeprägte myostatische Insuffizienz mit muskulärer Dysbalance sei therapierbar. Durch die lange Schmerzsymptomatik sei es bei der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten konsekutiv zu einem Schonverhalten mit teilweisen Immobilisationen und daraus resultierender muskulärer Dekonditionierung gekommen, wobei allerdings aus medizinischer Sicht kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege. Die minimen degenerativen Veränderungen an der Halswirbelsäule seien ebenfalls nicht über das altersentsprechende Mass hinausgehend. Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner hätten sich anlässlich der neurologischen Untersuchung keinerlei Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (floride) neuroradikuläre Symptomatik ergeben (Urk. 7/19/35 f.). Abgesehen von körperlich schweren Arbeiten seien der Versicherten sowohl die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Küchenhilfe als auch jedwede Verweistätigkeit uneingeschränkt zumutbar (Urk. 7/19/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 5. August bis 9. September 2013 war die Beschwerdeführerin zwecks Resektion eines adamantinomatösem Kraniopharyngeoms sowie Exploration und Rekonstruktion der Sella im H.___, Klinik für Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirurgie, hospitalisiert (Urk. 7/45/3; Urk. 7/67/1). Gemäss Bericht vom 8. November 2013 zeige das erstellte MRI keine chirurgischen Komplika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen und eine komplette Tumorresektion (Urk. 7/45/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber Dr. med. I.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zin, habe die Versicherte gemäss Bericht vom 10. Januar 2014 geäussert, dass sie sich allgemein schwach fühle. Bei etwas rascheren oder grösseren Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bewegungen würden weiterhin Kopfschmerzen auftreten. Zudem sei das Seh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen des linken Auges trotz Operation noch eingeschränkt und es trete täglich starkes und schnelles Herzklopfen auf (Urk. 7/50/49). Gemäss Dr. I.___ stünden bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit eine mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive körperliche Dekonditionierung und ein ängstliches Vermeidungsverhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten weit im Vordergrund. Aus rein neurochirurgischer und endokrinolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht fänden sich keine krankhaften Veränderungen mehr, die objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv eine Arbeitsunfähigkeit für leichte und mittelschwere Arbeiten in siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem Gelände ganz oder auch teilweise begründen könnten (Urk. 7/50/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem C.___-Gutachten vom 9. Dezember 2014 lassen sich die folgenden Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit entnehmen (Urk. 7/89/28):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Visusreduktion und Gesichtsfelddefekte beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende degenerative Veränderungen Knie beidseits (ICD-10 M17.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnende degenerative Veränderungen Hand beidseits (ICD-10 M19.04)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien demgegenüber (Urk. 7/89/28 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Papilläres Schilddrüsenkarzinom (ICD-10 C73)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adamantinomatöses Kranipharyngeom WHO Grad I (ICD-10 D44)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas, BMI 32 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 E66.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisch rezidivierende supraventrikuläre Tachykardien (ICD-10 I47.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein allgemeininternistischer Sicht könne keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Die Versicherte befinde sich in einem unauffälligen Allgemeinzustand und sollte zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes in erster Linie eine deutliche Gewichtsreduktion anstreben (Urk. 7/89/10 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der psychiatrischen Exploration sei die Versicherte sehr freundlich und kooperativ gewesen. Die Mimik und Gestik seien normal ausgeprägt, die affektive Modulation jedoch eingeschränkt gewesen. Die Stimmung sei leicht depressiv gewesen. Die Versicherte habe eine erhöhte Ermüdbarkeit, Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen wegen der Schmerzen, einen eher geringen Appetit sowie negative Zukunftsperspektiven bezüglich ihrer gesundheitlichen und beruflichen Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation angegeben. Es hätten sich weder Hinweise auf manifeste Ängste noch auf Bewusstseins- oder Orientierungsstörungen finden lassen. Die Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeit, die Auffassung und das Gedächtnis seien nicht beeinträchtigt gewesen. Das Denken sei formal geordnet gewesen und inhaltlich hätten keine Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen bestanden. Eine Zirkadianität sei nicht ausgeprägt gewesen und Hinweise auf Suizidalität hätten nicht bestanden (Urk. 7/89/13). Die diagnostizierte leichte depressive Episode kennzeichne sich durch die verminderte Freudempfindungsfähigkeit, erhöhte Ermüdbarkeit, etwas verminderten Appetit, Schlafstörungen und negative Zukunftsperspektiven bezüglich der gesundheitlichen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Zukunft. Es ergebe sich das Bild einer Frau aus einem anderen Kultur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreis, die unter Beschwerden leide und sich nicht mehr arbeitsfähig fühle, die aber in der Familie mitgetragen werde und aus ihrem sozialen Rahmen nicht hinausfalle. Letzteres spreche gegen eine schwere psychische Erkrankung. In Bezug auf die diagnostizierte chronische Schmerzstörung seien nur einzelne Foerster-Kriterien, nämlich der chronische Verlauf und der (teilweise) soziale Rückzug, erfüllt. Es lägen allerdings weder eine schwerer sozialer Rückzug in allen Bereichen des Lebens, noch Hinweise auf einen verfestigten, therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch nicht mehr beeinflussbaren innerseelischen Verlauf vor. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin befinde sich auch nicht in psychiatrischer Behandlung und erhalte kein eigentliches Antidepressivum. Insgesamt sei die Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht eingeschränkt (Urk. 7/89/14 f.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der orthopädischen Beurteilung lässt sich sodann entnehmen, dass sich kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch keine wesentlichen Auffälligkeiten und radiologisch nur geringe pathologische Veränderungen gezeigt hätten. Dazu würden nicht nur die von der Versicherten durchgeführten Spontanbewegungen, sondern ebenso die Ergebnisse der Detailuntersuchung. Zumindest für Aktivitäten, bei denen der Bewegungsapparat nicht ausgesprochen hoch belastet werde, würden sich keine begründbaren Einschränkungen ergeben. Körperlich leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Arbeiten seien uneingeschränkt zumutbar, wobei ein Hebe- und Tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelimit von 10 Kilogramm nur ausnahmsweise überschritten werden und keine länger dauernden Zwangshaltungen von Nacken, Rumpf und unteren Extremitäten vorkommen sollten (Urk. 7/89/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus onkologischer Sicht würden weder das Schilddrüsenkarzinom noch das Kraniopharyngeom, welche beide erfolgreich behandelt worden seien, die Arbeitsfähigkeit zum jetzigen Zeitpunkt direkt beeinträchtigen. Die Prognose sei überdies für beide Tumorerkrankungen sehr gut (Urk. 7/89/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die endokrinologische Untersuchung habe ergeben, dass hinsichtlich des papillären Schilddrüsenkarzinoms keine Anhaltspunkte für ein Tumorrezidiv bestehen würden. Im Weiteren gebe es keine Hinweise für persistentes Krani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">opharyngeomgewebe. Von Seiten der Schilddrüsen- und der Nebennierenrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denfunktion sei die Versicherte adäquat supplementiert. Aus endokrinolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (Urk. 7/89/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund von Gesichtsfeldeinschränkungen und des fehlenden Stereosehens seien potentiell gefährliche Arbeitsplätze (beispielsweise auf Gerüsten oder an schnell drehenden Maschinen) für die Versicherte aus ophtalmologischer Sicht nicht geeignet. Insgesamt bestehe eine 25%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle in der freien Wirtschaft verwertbaren beruflichen Tätigkeiten (Urk. 7/89/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss polydisziplinärem Konsens bestehe in der zuletzt ausgeübten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Küchenhilfe und in jeder anderen körperlich leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren, adaptierten Tätigkeit eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 75 %. Körperlich schwer belastende Tätigkeiten oder potentiell gefährliche Arbeitsplätze seien nicht geeignet. Im Haushalt bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 10 % (Urk. 7/89/31 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gegensatz zum psychiatrischen Teilgutachten der C.___ hielten die Ärzte des Medizinischen Zentrums D.___ in ihrer Stellungnahme vom 30. März 2015 fest, dass eine rezidivierende depressive Störung mit gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig schwerer depressiver Episode ohne psychotische Symptome vorliege (ICD-10 F32.2). Die Versicherte sei sehr wohl in therapeutischer Behandlung. Seit 2011 hätten 24 Sitzungen stattgefunden. Sie nehme zudem Antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siva ein. Neben der schweren Depression seien zwei schwerwiegende soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Diagnosen vorhanden, welche die Therapieresistenz erhalten und die Arbeitsfähigkeit auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % einschränken würden (Urk. 7/103/6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Stellungnahme des Medizinischen Zentrums D.___ äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serte sich die C.___ mit Schreiben vom 17. August 2015 dahingehend, dass die Diagnose einer schweren depressiven Episode nur schwer nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar sei. In einem solchen Fall seien bekanntlich Tätigkeiten und Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten gar nicht mehr möglich und es komme ausserdem oft zu Suizidalität. Häufig werde eine stationäre Behandlung unumgänglich, wobei die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte offenbar bis heute nicht in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert gewesen sei (Urk. 7/108/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das C.___-Gutachten abgestellt und den Rentenanspruch verneint hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das C.___-Gutachten vom 9. Dezember 2014 (vgl. E. 3.7) basiert auf umfassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den internistischen, psychiatrischen, orthopädischen, onkologischen endokri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nologischen sowie ophtalmologischen Untersuchungen, in deren Rahmen namentlich auch eine Blutanalyse durchgeführt und Röntgenbilder erstellt wurden (Urk. 7/89/10 und 18). Die Versicherte konnte sich überdies gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über allen Gutachtern zu ihren aktuellen Beschwerden äussern (Urk. 7/9, 11, 16, 22, 24 und 26), wobei sie in psychiatrischer Hinsicht ausserdem einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend zu diversen Themenbereichen wie der familiären Situation und dem gewöhnlichen Tagesablauf befragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde (Urk. 7/89/11-13). Sämtliche Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertisen wurden sodann in detaillierter Kenntnis der Vorakten erstellt (Urk. 7/89/4 ff.). In diesem Kontext setzten sich die Gutachter auch - soweit möglich - mit den früheren ärztlichen Beurteilungen auseinander (Urk. 7/89/15, 21 und 25). Schliesslich wurden die gestellten Diagnosen sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit jeweils unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der von der Versicherten geschilderten Leiden nachvollziehbar aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt und erläutert (Urk. 7/89/11, 13-15, 19-21, 22 f., 24 f. und 28-32). Das C.___-Gutachten erfüllt damit sämtliche praxisgemässen Kriterien an den Beweiswert von medizinischen Gutachten (vgl. E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte brachte in ihrer Beschwerdeschrift verschiedene Kritikpunkte am C.___-Gutachten an. Zunächst machte sie geltend, dass die C.___ seit Jahren als versicherungsfreundliche Adresse bekannt sei, bei welcher die Resultate im Voraus bekannt seien (Urk. 1 S. 3; E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Raum steht somit der Vorwurf einer versicherungsfreundlichen und in diesem Sinne voreingenommenen Begutachtung. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass sich Ausstandsbegehren stets nur gegen eine bestimmte Person, nicht aber gegen eine Gutachterstelle wie die C.___ richten können (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_91/2016 vom 14. März 2016 mit Hinweis). Ohnehin verhält es sich so, dass Ausstands- oder Ableh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsgründe gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung so früh wie mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich geltend gemacht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müssen. Es verstösst gegen Treu und Glauben, Einwendungen dieser Art erst im Rechtsmittelverfahren vorzubringen, wenn dies schon vorher möglich und zumutbar gewesen wäre. Wird eine sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Person nicht unverzüglich als befangen abgelehnt, wenn die betroffene Person vom Ablehnungsgrund Kenntnis erhält, verwirkt sie den Anspruch auf spätere Anrufung dieser Verfahrensgarantie (BGE 137 V 210 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berufung auf das Urteil IV 2014/115 des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. November 2014 (Urk. 3/1) machte die Versicherte des Weiteren geltend, dass dieses klar bestätige, dass die Ärzte der C.___ ihre Gutachten nicht mit genügender Professionalität und Sorgfalt erstellen würden. Insbesondere auf das psychiatrische Teilgutachten könne nicht abgestellt werden, da weder eine korrekte Übersetzung vorliege, noch alle Beschwerden der Versicherten erfasst oder ein psychologisches Screening durchgeführt worden seien (Urk. 1 S. 3 f.; E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Argumentation der Versicherten lässt das zitierte Urteil nicht darauf schliessen, dass generell nicht auf die Gutachten der C.___ abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden kann. Die im Urteil überprüfte Expertise war offensichtlich mangelhaft und erfüllte die Anforderungen an ein sorgfältig abgefasstes Gutachten nicht (Urk. 3/1 S. 6). Hiervon kann vorliegend allerdings keine Rede sein, da das C.___-Gutachten - wie bereits im Detail ausgeführt - alle praxisgemässen Kriterien erfüllt (vgl. E. 4.2). Die Rügen der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in Bezug auf das psychiatrische Teilgutachten vermögen daran nichts zu ändern. Einerseits legt sie in keiner Weise dar, welche ihrer Aussagen falsch übersetzt und welche der von ihr geschilderten Leiden nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt worden seien. Festzuhalten ist jedenfalls, dass während den Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen der C.___ eine Kurdisch-Dolmetscherin anwesend war und die Übersetzung der Gespräche vorgenommen hat (Urk. 7/89/9, 13 und 16). Im Gutachten finden sich zudem keine Hinweise darauf, dass Probleme mit der Verständigung aufgetreten sind. Inwiefern zusätzlich ein psychologisches Screening zur Feststellung des Grades der Depression notwendig sein sollte, erschliesst sich im Übrigen in Anbetracht der detaillierten Befragung anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der psychiatrischen Exploration (Urk. 7/89/11-13) ebenfalls nicht. Es ist nicht ersichtlich und wird auch von der Versicherten nicht dargelegt, aus welchem Grund die bis anhin getätigten medizinischen Abklärungen unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig sein sollten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzend bleibt hinsichtlich des genannten Urteils des Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts des Kantons St. Gallen anzufügen, dass die versicherte Person in jenem Fall geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte, die C.___ - welche zuvor ein mangelhaftes Gutachten vorgelegt hatte - sei in Bezug auf eine zusätzliche Verlaufsbegut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung vorbefasst. Das Versicherungsgericht folgte dieser Argumentation und wies die kantonale IV-Stelle an, eine neue Expertise bei einer anderen Begutachtungsstelle einzuholen (Urk. 3/1). Dem Urteil lag demnach ein mit der vorliegenden Situation nicht vergleichbarer Sachverhalt zu Grunde, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb sich diese Rechtsprechung nicht als einschlägig erweist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend brachte die Beschwerdeführerin vor, dass stark unterschied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Meinungen der Fachärzte vorliegen würden. Zumindest in Bezug auf die psychischen Leiden sei daher ein Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben (Urk. 1 S. 4; E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte nimmt offenbar Bezug auf die Stellungnahme des Medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zentrums D.___ vom 30. März 2015 und die diagnostizierte rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig schwerer depressiver Episode (vgl. E. 3.8). Wie die C.___ in ihrem Schreiben vom 17. August 2015 indes nachvollziehbar ausführte (vgl. E. 3.9), vermag diese Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung nicht zu überzeugen. Die Beschwerdeführerin begab sich bis anhin noch nie in stationäre psychiatrische Behandlung. Selbst wenn sie seit 2011 insgesamt 24 ambulante Sitzungen im Medizinischen Zentrum D.___ besucht haben sollte - was durchschnittlich sechs Sitzungen pro Jahr respek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive einer Sitzung alle zwei Monate entsprechen würde - lässt dies nicht auf einen so erheblichen Leidensdruck schliessen, wie er bei einer schweren depressiven Episode zu erwarten wäre. Im Übrigen ist die Erfahrungstatsache zu berücksichtigen, dass behandelnde Arztpersonen und Therapiekräfte mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Der Bericht des Medizinischen Zent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rums D.___ vermag nach dem Gesagten die Beweiskraft des C.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens nicht zu schmälern, weswegen auch keine Notwendigkeit besteht, ein Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich das C.___-Gutachten als beweiskräftig, woran die Rügen der Versicherten nichts zu ändern vermögen. Es besteht ausserdem kein Anlass zur Erstellung eines Gerichtsgutachtens zwecks erneuter Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der psychischen Leiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich somit als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgang sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>