<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01402</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1986, Mutter eines 2011 geborenen Sohnes, arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete zuletzt als Zustellerin bei der Y.___ in einem unre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelmässigen Pensum (Urk. 7/22, Urk. 7/33-34). Am 12. November 2014 meldete sie sich wegen Multipler Sklerose bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 7/15). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 8. April 2016 erstattet wurde (Urk. 7/85).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erteilte der Versicherten diverse Kostengutsprachen für Hilfsmittel (vgl. Urk. 7/53, Urk. 7/67-69, Urk. 7/105, Urk. 7/115, Urk. 7/137). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. Mai 2016 meldete sich die Versicherte sodann zum Bezug von Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung an (Urk. 7/101). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte daher einen Abklärungsbericht für Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senentschädigung ein, welcher am 31. August 2016 erstattet wurde (Urk. 7/136). Nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/138-151) verneinte sie mit Verfügung vom 15. November 2016 (Urk. 7/152 = Urk. 2) einen Anspruch der Versicherten auf Hilflosenentschädigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 15. Dezember 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. November 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine Hilflosenentschädigung für lebenspraktische Begleitung rückwirkend ab 1. Juli 2015 zuzusprechen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 31. Januar 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Replik vom 4. April 2017 (Urk. 9) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen fest. Mit Eingabe vom 21. April 2017 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik (Urk. 12), dies wurde der Beschwerdeführerin am 26. April 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV). Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV liegt ein Bedarf an lebenspraktischer Begleitung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG vor, wenn eine volljährige, versicherte Person ausserhalb eines Heimes lebt und infolge Beeinträchtigung der Gesundheit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Begleitung einer Drittperson nicht selbständig wohnen kann;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Verrichtungen und Kontakte ausserhalb der Wohnung auf Begleitung einer Drittperson angewiesen ist; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernsthaft gefährdet ist, sich dauernd von der Aussenwelt zu isolieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als regelmässig im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVV gilt die lebensprakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Begleitung, wenn sie über eine Periode von drei Monaten gerechnet im Durchschnitt mindestens 2 Stunden pro Woche benötigt wird (BGE 133 V 450 E. 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Ziel der lebenspraktischen Begleitung ist zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhindern, dass Personen schwer verwahrlosen und/oder in ein Heim oder eine Klinik eingewiesen werden müssen. Die zu berücksichtigenden Hilfeleistunge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n müssen dieses Ziel verfolgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rz 8040 des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, KSIH, in der hier anwendbaren Version ab 1. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblich ist, in welcher Umgebung sich die versicherte Person – abgesehen davon, dass sie ausserhalb des Heims wohnen muss – aufhält und ob sie auf die Hilfe des Ehegatten, der Kinder oder der Eltern zählen kann (BGE 133 V 450 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.3 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesetz macht den Anspruch auf Hilflosenentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht davon abhängig, ob die lebenspraktische Begleitung kostenlos erfolgt oder nicht (BGE 133 V 472 E. 5.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Berücksichtigung des Bedarfs an lebenspraktischer Begleitung ist nicht auf Menschen mit Beeinträchtigung der psychischen oder geistigen Gesundheit beschränkt, sondern es können auch körperlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Behinderte lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktische Begleitung beanspruchen (BGE 133 V 450 E. 2.2.3, Rz 8042 KSIH). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist lediglich die psychische Gesundheit beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit gleichzeitig ein Anspruch auf mindestens eine Viertelsrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehen (Art. 38 Abs. 2 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der lebenspraktischen Begleitung ist sodann neben der indirekten auch die direkte Dritthilfe zu berücksichtigen. Demnach kann die Begleitperson die notwendigerweise anfallenden Tätigkeiten auch selber ausführen, wenn die versicherte Person dazu gesundheitsbedingt trotz Anleitung oder Überwachung und Kontrolle nicht in der Lage ist (BGE 133 V 450 E. 10.2). Das Bundesgericht hielt dabei fest, dass massgeblich nicht die Art der Dritthilfe sei, sondern aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die durch die Dritthilfe zu erreichende Selbständigkeit des Wohnens (BGE 133 V 450 E. 4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich muss beim Bedarf an lebenspraktischer Begleitung die Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungspflicht berücksichtigt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Rz 8040 KSIH mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_410/2009 vom 1. April 2010). Die Auswirkungen des Gesundheitsschadens auf die Einsatzfähigkeit sind durch geeignete organisato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Massnahmen und die Mithilfe der Familienangehörigen, denen dadurch keine unverhältnismässige Belastung entstehen darf, möglichst zu mildern. Diese Mithilfe geht weiter als die ohne Gesundheitsschaden zu erwartende Unterstützung. Es ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familienge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinschaft einrichten würde, sofern keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären. Keinesfalls darf aber unter dem Titel Schadenminderungspflicht die Bewältigung der Haushalttätigkeit in einzelnen Funktionen oder insgesamt auf die übrigen Familienmitglieder überwälzt werden mit der Folge, dass gleichsam bei jeder festgestellten Einschränkung danach gefragt werden müsste, ob sich ein Familienmitglied finden lässt, das allenfalls für eine ersatzweise Ausführung der entsprechenden Teilfunktionen in Frage kommt (Urteil des Bundesgerichts I 1013/06 vom 9. November 2007 E. 7.2). Grundsätzlich unerheblich ist die Umgebung, in welcher sich die versicherte Person aufhält. Versicherte, welche mit Familienangehörigen zusammenleben, hätten sonst kaum je Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für lebenspraktische Begleitung. Es ist allein mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, ob die versicherte Person, wäre sie allein auf sich gestellt, erhebliche Dritthilfe benötigen würde. Demgegenüber ist die tatsächlich erbrachte Mithilfe von Familienangehörigen eine Frage der Schadenminderungspflicht, die erst in einem zweiten Schritt zu prüfen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_828/2011 vom 27. Juli 2012 E. 5.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Erarbeitung der Grundlagen für die Bemessung der Hilflosigkeit ist eine enge, sich ergänzende Zusammenarbeit zwischen ärztlicher Fachperson und Verwaltung erforderlich. Erstere hat anzugeben, inwiefern die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son in ihren körperlichen beziehungsweise geistigen Funktionen durch das Leiden eingeschränkt ist. Der Versicherungsträger kann an Ort und Stelle wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere Abklärungen vornehmen. Bei Unklarheiten über physische oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig (BGE 130 V 61 E. 6.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) oder des Pflegebedarfs hat folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">statterin wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">text schliesslich muss plausibel, begründet und detailliert bezüglich der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen alltäglichen Lebensverrichtungen sowie den tatbestandsmässigen Erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">37 IVV) und der lebenspraktischen Begleitung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 IVV) sein. Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich kompetente Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2, 133 V 450 E. 11.1.1, 130 V 61 E. 6.2, 128 V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 93).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die Angaben der vor Ort erfolgten Abklärung davon aus, dass die Beschwerdeführerin in den alltäglichen Lebensverrichtun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen wie Ankleiden, Positionswechsel, Körperpflege, Essen und Notdurft weiterhin selbständig sei. Bei der Fortbewegung ausser Haus für weitere Distanzen sei sie auf Begleitung angewiesen. Eine Anleitung/Begleitung oder Coaching, damit sie selbständig wohnen könne, sei nicht notwendig. Sie könne ihren Alltag selbständig planen und organisieren. Es könne ausschliesslich die minimale Grundsorge der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person angerechnet werden. Da die Unterstützung im Haushalt auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund körperlicher Einschränkungen notwendig sei, könne diese nicht bei der lebenspraktischen Begleitung berücksichtigt werden (S. 1). Es gelte der Bereich Fortbewegung als ausgewiesen. Jedoch könne mit einem Bereich keine Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist eröffnet werden. Da bei Terminen und Pflege gesellschaftlicher Kontakte in weiterer Umgebung Dritthilfe benötigt werde, könne eine Hilflosigkeit leichten Grades im Sonderfall zugesprochen werden. Die einjährige Wartefrist könne ab Mai 2016 (Einsetzen des Elektrorollstuhls) eröffnet werden. Zum heutigen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt sei diese noch nicht erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 6) nahm die Beschwerdegegnerin dahingehend Stellung, dass eine lebenspraktische Begleitung jenen Versicherten zukomme, welche aus gesundheitlichen Gründen nur mit einer regelmässigen Begleitung durch eine Drittperson selbständig Wohnen könnten und bei welchen ohne eine solche ein Heimeintritt die Folge wäre. Regelmässig bedeute, über eine Periode von 3 Monaten gerechnet im Durchschnitt mindestens zwei Stunden pro Woche auf lebenspraktische Begleitung angewiesen zu sein. Die Beschwerdeführerin sei gemäss Abklärungsbericht einzig bei der Wohnungspflege im engeren Sinn ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt, die einmal wöchentlich durch die Spitex erledigt werde (S. 1). Klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nere Einkäufe, einfache Mahlzeiten kochen und die Wäsche könne die Beschwerdeführerin noch selber tätigen. Es sei daher anzunehmen, dass ihr einfache Tätigkeiten wie Staubwischen noch möglich seien. Zudem sei nicht davon auszugehen, dass für die alltägliche Wohnungspflege ein Aufwand von mehr als zwei Stunden pro Woche erforderlich sei. Auch wenn die Wohnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege einmal nicht oder nicht gründlich erfolgen würde, wäre noch kein Heim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eintritt sofort zwingend notwendig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), sie leide an Multipler Sklerose und habe seit Mai 2016 einen Elektrorollstuhl. Sie sei in der Haushaltführung und Fortbewegung erheblich eingeschränkt. Dass sie vorliegend in der Haushaltführung auf Dritthilfe angewiesen sei, sei unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten. Streitig sei, ob diese einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades für lebenspraktische Begleitung auslöse. Die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin beziehe sich auf Weisungen des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV). Vor diesem Hintergrund sei ihr Entscheid richtig. Doch widersprächen diese der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Diese mache es nicht zur Voraussetzung für die Anerkennung des Hilfebedarfs in der Haushaltführung, dass eine versicherte Person auch Hilfe bei der Tagesstrukturierung oder Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung bei der Bewältigung von Alltagssituationen benötige. Auch bei unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkter geistig-psychischer Gesundheit erachte sie einen Hilfebedarf im Haushalt als relevant. Auch eine einzig körperlich Behinderte könne lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">praktische Begleitung zur Ermöglichung des selbständigen Wohnens beanspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik (Urk. 9) wies die Beschwerdeführerin darauf hin, dass ein wöchentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Bedarf von zwei Stunden durchaus ausgewiesen sei. Anfänglich hätten vorwiegend die Eltern, vorab ihre Mutter, die notwendigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützungsleistungen übernommen. Ab Juli 2015 sei zur Entlastung der Eltern zusätzlich die Haushalthilfe der Spitex eingeschaltet worden, welche jede Woche einen zweistündigen Einsatz leiste. Dazu komme seit Juni 2016 ein vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zehntäglicher Einsatz einer Reinigungskraft der Putzagentur für jeweils 2 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Daneben werde sie regelmässig, das heisse fast täglich, auch von ihren Eltern unterstützt. Die Spitex und die Putzagentur würden primär Haushalttä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten wie die Reinigung von Küche und Bad, das Aufnehmen der Böden, das Staubsaugen sowie Teile des Einkaufs übernehmen. Ferner würden sie die gröbere Wäsche übernehmen, denn entgegen dem Abklärungsbericht sei sie nur in der Lage, die kleinere Wäsche selber zu erledigen. Festzuhalten sei ferner, dass auch der erst 5-jährige Sohn im Haushalt einen weit höheren Einsatz leiste, als üblicherweise von kleinen Kindern erwartet werden könne. Neben der Unterstützung im Haushalt benötige sie auch immer wieder Unterstützung in administrativen Angelegenheiten. Dies mache deutlich, dass ein Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützungsbedarf von weit mehr als zwei Stunden pro Woche ausgewiesen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung leichten Grades aufgrund der Notwendigkeit einer lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktischen Begleitung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Z.___, Klinik für Neurologie, berichteten am 16. Januar 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/30/1-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und nannten als Diagnose eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schubför</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mige multiple Sklerose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie führten aus, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verminderte körperliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geistige Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe. Die bisherige Tätigkeit sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin noch zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sechs Stunden pro </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Z.___ führten am 30. Juni 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/41/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, dass s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit Mitte März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spastische Tonuserhöhung der Beine mit spastisch ataktischem Gangbild und Beinschwäche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe. Aktuell bestehe eine spastisch ataktische Gangstörung mit Paraparese der Beine und Fatigue. Die Beschwerdeführerin leide an einer ausgeprägten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körperliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und kognitive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fatiguesymptomatik.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Für eine genauere Einstufung der Symptomatik beziehungswiese der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sei ein neuropsychologisches Gutachten einzuholen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, berichtete am 23. Juli 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) über eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verschlechterung des G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie führte aus, dass es in den vergangenen Wochen zu einem neuen Schub der multiplen Sklerose gekommen sei und die Gehfähigkeit sich deutlich verschlechtert habe. Die Beschwerdeführerin sei nun auf einen Rollator ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und könne im Moment gar nicht arbeiten. In liegender Stellung könne sie ihre Beine nicht mehr bewegen. Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hilfe im Haushalt und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es werde eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rollstuhlgängige Wohnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. September 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) machte Dr. A.___ eine weitere Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Beschwerdeführerin geltend. Sie führte aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ondere die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gehfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiter abgenommen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin sei sehr schnell erschöpft und könne die Treppe bis zum dritten Stock kaum mehr bewältigen. Sie benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unterstützung im Haushalt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es bestehe eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. Juli 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Neurologie, und lic. phil. C.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, D.___, erstatteten ihr bidisziplinäres Gutachten am 8. April 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/85</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/1-18) gestützt auf die Untersuchungen der Beschwerdeführerin sowie die Akten. Sie führten aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch eine psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung wegen nicht auszuschliessender dissoziativer Störung angezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin eine solche jedoch nicht wahrnehmen möchte (S. 1). Sie nannten folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schubförmige Multiple Sklerose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (MS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rstdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">14</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte kognitive Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F06.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie führten aus, dass e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ine A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der bisherigen Tätigkeit im Zustelldienst wegen eingeschränkter Gehfähigkeit nicht mehr zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Eine leidensa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ngepasste leichte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Sitzen mit überwiegendem Einsatz der voll funktionstüchtigen rechten Hand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seit Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">möglich (S. 9 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Prognose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ungewiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Sollte die bisherige Krankheitsentwicklung allein der MS zuzuschreiben sein, dann sei allerdings von einer schlechten Prognose auszugehen (S. 10). Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Einschränkung im Alltag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestehe durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">störung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verminderte Willküraktivität im Bereich der linken Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (S. 11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">inke dominante Hand sei verkrampft und für feinmotorische Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gaben (Zeichnen) nur zeitlich beschränkt einsetzbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 7/85/29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Lebensbereich der B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> beschränke sich auf die Betreuung ihres </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vierjährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sohnes. In welchem Ausmass eine Unterstützung im Haushalt statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">finde, entziehe sich ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Kenntnis, in den meisten Bereichen komme die B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gutachterlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Einschätzung selbständig ordentlich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (S. 15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gegenüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> berichtete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Beschwerdeführerin, dass einmal in der Woche Unterstützung bei der Haushaltarbeit durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Spitex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mutter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mithelfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">koche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mittagessen selber,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> anschliessend müsse sie sich hinlegen. N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achmittags spiele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Kind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7/85/20).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Leichtere Hausarbeiten versuche sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">selber zu erledigen. Für die Grundreinigung und den Grosseinkauf habe sie die Hilfe der Spitex. Kleinere Sachen kaufe sie auch schon mal selber ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 7/85/28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 31. August 2016 informierte die Abklärungsperson über die am 22. August 2016 am Wohnort der Beschwerdeführerin erfolgte Abklärung (Urk. 7/136), wobei nebst der Beschwerdeführerin auch deren vierjähriger Sohn anwesend gewesen sei. Die alleinerziehende Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe dabei erklärt, dass der Alltag sehr anstrengend sei. Die Gehfähigkeit habe rapide abgenommen, weshalb sie seit Mai 2016 einen Elektrorollstuhl habe. Mit diesem könne sie die Wohnung gut verlassen und die notwendigsten Termine und Besorgungen erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen. Ebenfalls könne sie damit mit ihrem Sohn ins Freie gehen. In der Wohnung bewege sie sich mit dem Rollator fort. Dank den Anpassungen und der gut eingerichteten Wohnung könne sie alle Zimmer mit dem Rollator errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und auch auf den Gartensitzplatz gelangen. Die Beschwerdeführerin berichte, dass sie Linkshänderin sei. Sie könne die linke Hand nicht mehr voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich einsetzen, da sich Zeigefinger und Daumen nicht mehr strecken lassen würden. Sie werde von ihren Eltern regelmässig unterstützt. Die Eltern würden sie bei jeglichen Belangen unterstützen. Beispielsweise würden sie den Sohn hüten, sich um spezielle Besorgungen kümmern sowie Vorratseinkäufe erledigen und sie zu Terminen begleiten. Allerdings seien die Eltern gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich auch angeschlagen und würden an ihre Grenzen stossen. Der Sohn leiste im Alltag viel Unterstützung, obwohl er hierfür nicht verantwortlich gemacht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne. So würde er ihr zum Beispiel bei der Wäsche helfen oder Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände bringen, welche sie schlecht erreichen könne. Damit der Sohn mit der gesamten Situation möglichst gut umgehen könne, besuche er regelmässig eine Psychologin. Einmal wöchentlich komme die Spitex für die oberflächliche Wohnungspflege. Von der Kirchengemeinde erhalte sie ebenfalls Unterstützung bei Bedarf (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich Ankleiden/Auskleiden wird ausgeführt, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mit angepassten Kleidungsstücken selbständig an- und ausziehen könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschlüsse s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwierig zu bedienen, weshalb sie Hosen mit Gummi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug und Shirts ohne Knöpfe trage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie besitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e einen Knöpfer, allerdings sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit grossem Aufwand verbunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bedienen. Den Reissverschluss an der Jacke k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständig bedienen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenfalls geling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Schuhe selbständig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an- und auszuziehen. Den BH könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Kundin ebenfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lls alleine bedienen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kleider s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Schrank auf gut erreichbarer Höhe eingeräumt, damit sie diese selbständig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herausnehmen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für einen regelmässigen Kleiderwechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie angepasste Kleidung sorge die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus eigenem Antrieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufstehen/Absitzen/Abliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ämtliche Positionswechsel selbständig möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Aufstehen aus dem Bett geling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr mittels erlernter Technik selbständig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie an Durchschlafschwierigkeiten leide. Sie könne lange nicht einschlafen und wache oft wieder auf. Bis sie einschlafen könne sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sicherlich 24:00 Uhr. Am Morgen stehe der Sohn um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zirka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 07:00 Uhr auf und dann müsse sie ebenfalls aufstehen. Medikamente zum Schlafen nehme sie keine ein, da sie die Verantwortung für den Sohn trage und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenfalls reagieren können müsse in der Nacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereich Essen (normal zubereitete Mahlzeiten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie mit dem neuen Besteck, welches über breite Griffe verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sämtliche Mahlzeiten selbständig zerkleinern und einnehmen k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie habe ein Wiegemesser und könne so auch die Speisen für den Sohn zerkleinern. Das Trinken aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Becher geling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr ebenfalls selbständig. Sie verzichte bewusst auf Gläser, falls ihr diese aus den Händen fallen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Kau- oder Schluckbeschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Körperpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Badelift sowie ein Halte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griff vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Duschbrause mit Temperaturanzeige vorhanden, damit die Wassertemperatur korrekt eingestellt werden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit diesen Hilfsmitteln gelingt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Duschen/Baden se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig. Die Zahnpflege erledige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie mit der elektrischen Zahnbürste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reinigung nach Verrichtung der Notdurft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n diesem Bereich absolut selbständig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Inkontinenz. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdauung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> intakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass fre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ies Gehen nicht mehr möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei. Seit Juli 2015 sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Rollator angewiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. Da sie mit dem Rollator auss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Haus nicht mehr sicher unterwegs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, besitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie seit Mai 2016 einen Elektrorollstuhl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte, dass dies eine grosse Erleichterung sei und sie die Wohnung nun wieder mit gutem Gewissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlassen könne. Im Wohnhaus sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Lift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorhanden. Die Wohnung befinde sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr zentral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und gleich um die Ecke befinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Migros. Sie k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit Kleinigkeiten selbständig ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaufen. Die Term</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine in der näheren Umgebung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie ebenfalls selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig erreichen. Mit dem Sohn könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie nun wieder problemlos ins Freie gelangen und Aktivitäten unternehmen. Ausflüge ins Nachbarsdorf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Elektrorollstuhl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich. Für weitere Distanzen, zum Beis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">piel nach Zürich ins Z.___, nehme die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Rotkreuzfahrdienst in Anspruch. Sie habe die öffentlichen Verkehrsmittel bereits einmal mit Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung ausprobiert, fühle sich jedoch no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch unsicher. In der Wohnung gehe die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am Rollator. Treppensteigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr nicht mehr möglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich problemlos mitteilen. Ihre Termine verwalte sie selbständig. Da sie teilweise an Konzentrationsschwierigkeiten leide, schreib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sich sämtliche Termine und anfallende Aufgaben in die Agenda und auf eine Pinnwand. Mit dieser Strategie geling</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es ihr, die Termine zuverlässig wahrzunehmen. Die freundschaftliche Kontaktpflege leide unter ihrer Diagnose, weshalb sie aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich zu ihren Eltern regelmässigen Kontakt habe. Einmal wöchentlich werde sie vom Besuchsdienst der Kirche besucht. Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Sohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und den Katzen gehe jeden Tag etwas, so dass ihr bestimmt nicht langweilig w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zum Ausru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen höre si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e gerne Hörbücher. Das Lesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Einschränkung in der linken Hand sowie der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Augen zu anstrengend. Deshalb wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden Hörbücher ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">An r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egelmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Termine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n habe sie w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öchentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Kontrollen und Infusionstherapie im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weimal wöchentlich Ergotherapie zu Hause</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inmal wöchentlich Physiotherapie zu Hause</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage des B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edarf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s auf Hilfe Dritter für die Pflege gesellschaftlicher Kontakte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egen einer Sinnesschädigung (zum Beispiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sehschwäche) oder eines körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Gebrechens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird ausgeführt, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Mai 2016 einen Elektrorollstuhl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besitze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Freies Gehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr aufgrund der MS nicht m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehr möglich. In der Wohnung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Rollator fortbewegen. Im Freien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie auf ihren Elekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rorollstuhl angewiesen. Es liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine schwere körperliche Behinderung vor, bei welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz Benutzung eines Rollstuhles</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n weiterer Umgebung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne Dritthilfe fortbewegen könne. Gemäss KSIH RZ 8068 könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somit die Hilflosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im Sonderfall anerkannt werden. Die Wartefrist k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Einsetzen des Elektrorollstuhls eröffnet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson führte weiter aus, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzungen für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lebenspraktische Begleitung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihren Alltag selbständig plane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n und organisieren. Sie benötige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinerlei Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung bei der Tagesstrukturierung sowie bei der Bewältigung von Alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situationen (z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Beispiel bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fragen der Gesundheit, Ernährung, Hygiene etc.). Bei der lebenspraktischen Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Kinderbetreuung nicht b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden. Es handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich bei der lebenspraktischen Begleitung um die minimale Grundversorgung der versicherten Person. Die diverse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungen im Haushalt fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden aufgrund der körperlichen Einschränkungen statt und könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en somit nicht kumulativ angerechnet werden. (KSIH RZ 8050, 8050.1) Die notwendige Unterstützun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g bei der Kinderbetreuung sowie im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en gegebenenfalls bei der Rentenprüfung berücksichtigt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfeleistungen, die das selbstständige Wohnen ermöglichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden, wird ausgeführt, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Wohnungspflege einmal wöchentlich von der Spitex aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Wäschepflege erledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e die Beschwerdeführerin selbständig. Sie besitze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine eigene Waschmaschine in der Wohnung mit Tumbler-Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion. Die Shirts und Pullover wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden am Bügel getrocknet un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d die übrigen Klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsstücke wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden an e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inem Stewi aufgehängt. Dies könne die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in sitzender Position ausführen. Das Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menlegen sowie versorgen gelinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr ebenfalls selbständig. Einfache Mahlzeiten k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbständig zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereiten. Es sei eine Zeitlang der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mahlzeitendienst aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">probiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden, allerdings hätt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en diese Gerichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie dem Sohn nicht geschmeckt. Deshalb koch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eder selber. Die Post bewäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elbständig. Die Rechnungen zahle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie auf d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Post ein. Termine koordi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie selbständig. Spezielle administrative Aufgaben, wie beispielsweise die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anmeldungen, wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden gemeinsam mit der MS Gesellschaft ausgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht regelmässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Begleitung bei ausserhäuslichen Verrichtungen und Kontakten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird ausgeführt, dass es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hierbei um funktionale Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb der Bereich Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegung zu berücksichtigen gelte (S. 5 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend hielt die Abklärungsperson fest, dass die Beschwerdeführerin nur im Bereich der Fortbewegung seit Juli 2015 auf erhebliche und regelmässige Dritthilfe angewiesen sei. Mit einem ausgewiesenen Bereich könne jedoch die Wartefrist nicht eröffnet werden (S. 6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Voraussetzungen für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lebensprak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Begleitung seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht erfüllt. Medizinische Pflege sowie Überwachung s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht notwendig. Aufgrund d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er körperlichen Behinderung seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Voraussetzungen für eine leichte Hilflosenentschädigung im Sonderfall erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die einjährige Wartefrist könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Mai 2016 eröffnet werden, da zu diesem Zeitpunkt der Elektrorollstuhl eingesetzt w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zum heutigen Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Wartejahr noch nicht erfüllt, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Antrag abgelehnt werden müsse (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend ist gestützt auf die Angaben im aktuellen Abklärungsbericht (vgl. vorstehend E. 3.6) nachvollziehbar aufgeführt und soweit auch unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten, dass die Beschwerdeführerin in sämtlichen alltäglichen Lebensverrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen (Anklei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Essen, Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege, Reinigung nach Verrichten der Notdurft) weiterhin selbständig und ohne regelmässige Hilfe von Dritten zurechtkommt, ausser bei der Fortbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte (vgl. Urk. 7/136 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls unbestritten ist, dass grundsätzlich ein Anspruch auf eine Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung wegen Hilflosigkeit leichten Grades im Sonderfall gemäss Art. 37 Abs. 3 lit. d IVV besteht, da wegen eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte gepflegt werden können. Das Wartejahr war bei Verfügungserlass jedoch noch nicht erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist sodann unbestrittenermassen in der Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung auf Dritthilfe angewiesen. Die Beschwerdegegnerin lehnte die Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung des diesbezüglichen Hilfebedarfs im Sinne eines Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung leichten Grades für lebenspraktische Begleitung unter Verweis auf das Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit (KSIH), Rz 8050 und 8050.1, wonach die benötigte Hilfe im Haushalt nur kumulativ berücksichtigt werden könne, wenn die Beschwerdeführerin entweder bei der Tagesstrukturierung oder Alltagsbewältigung regelmässig Unterstützung benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige sowie mit der Begründung, dass die alltägliche Wohnungspflege einen Aufwand von mehr als zwei Stunden pro Woche nicht überschreite (Urk. 6), ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich bleibt anzumerken, dass ein Bedarf an lebenspraktischer Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung allerdings auch vorliegt, wenn die versicherte Person ohne Dritthilfe nicht selbständig wohnen kann (vorstehend E. 1.3), was die Beschwerdeführerin vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend aufgrund ihrer ebenfalls beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden körperlichen Beschwerden geltend macht (vgl. Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Notwendigkeit der Begleitung zur Ermöglichung des selbständigen Wohnens gilt es festzuhalten, dass die seit 1. Januar 2015 geltende Rz 8050.1 KSIH, wonach die Berücksichtigung des Haushaltes nur kumulativ zu einer Hilfe bei der Tagesstrukturierung oder der Unterstützung bei der Bewälti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Alltagssituationen berücksichtigt werden kann, nicht mit der gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung, wonach auch körperlich Behinderte Anspruch auf eine lebensprak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Begleitung haben und sich die Begleitung zur Ermöglichung des selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigen Wohnens auch auf die Haushaltsarbeiten erstreckt (BGE 133 V 450 E. 2.2.3, E. 9), in Übereinstimmung zu bringen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da Verwaltungswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungen für Gerichtsinstanzen nicht verbindlich sind (vgl. BGE 123 V 70 E. 4a, 118 V 206 E. 4c), ist diese Bestimmung vorliegend nicht zu beachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Abklärungsbericht lässt sich diesbezüglich entnehmen, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bei der Tagesstrukturierung und der Bewältigung von All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situationen selbständig und ohne regelmässige Hilfe von Dritten zurecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So benötige sie keinerlei Unterstützung bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agen der Gesundheit, Ernährung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hygiene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/136 S. 5). Allerdings trägt der aktuelle Abklärungsbericht den körperlichen Beschwerden der Beschwerdeführerin bei der Beurteilung der Notwendigkeit einer lebenspraktischen Begleitung zu wenig Rechnung. So kann dem Bericht zwar entnommen werden, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohnungspflege einmal wöchentlich von der Spitex ausgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde, die Beschwerdeführerin hingegen d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Wäschepflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selbständig erledige und auch einfache Mahlzeiten selbständig z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereiten könne (Urk. 7/136 S. 5 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus dem Bericht geht jedoch nicht hervor, ob die Beschwerdeführerin ohne Hilfe der Eltern, insbesondere der Mutter, im Stande wäre, den Haushalt selbständig zu führen. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin machte diesbezüglich geltend (Urk. 9), dass seit Juni 2016 zum wöchentlichen Spitexdienst und zur fast täglichen Unterstützung der Eltern ein vierzehntäglicher Einsatz einer Reinigungskraft der Putzagentur für jeweils 2 Stunden komme. Die Spitex und die Putzagentur würden primär Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten wie die Reinigung von Küche und Bad, das Aufnehmen der Böden, das Staubsaugen sowie Teile des Einkaufs übernehmen. Ferner würden sie die gröbere Wäsche übernehmen, denn entgegen dem Abklärungsbericht sei sie nur in der Lage, die kleinere Wäsche selber zu erledigen. Festzuhalten sei ferner, dass auch der erst 5-jährige Sohn im Haushalt einen weit höheren Einsatz leiste, als üblicherweise von kleinen Kindern erwartet werden könne. Neben der Unterstützung im Haushalt benötige sie auch immer wieder Unterstützung in administrativen Angelegenheiten. Dies mache deutlich, dass ein Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf von weit mehr als zwei Stunden pro Woche ausgewiesen sei. Diese Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen der Beschwerdeführerin werden gestützt durch die von ihr einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichte Aufstellung der Leistungen der Spitex und Putzagentur (vgl. Urk. 10). Bei der aktuellen Beurteilung der Hilflosigkeit durch die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungsperson liegt diesbezüglich keine Erhebung des zeitlichen Umfangs der erforderlichen Dritthilfe-Unterstützung vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bestritt die von der Beschwerdeführerin geltend gemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Hilfeleistungen im Haushalt durch die Mutter beziehungsweise die Spitex zwar nicht, machte allerdings geltend, dass diese Hilfestellungen unter einem Aufwand von zwei Stunden pro Woche lägen und nicht von einem zwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Heimeintritt bei Ausbleiben der Dritthilfe ausgegangen werden könne (Urk. 2, Urk. 6). Dieser Ansicht kann indessen nicht ohne weiteres gefolgt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. So klärte die Beschwerdegegnerin den tatsächlichen Umfang der benötigen Dritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe gar nicht ab, weswegen auch nicht beurteilt werden kann, ob dieser die zum Erreichen der Regelmässigkeit und Erheblichkeit erforderlichen zwei Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den pro Wochen erreicht. Insbesondere ist die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben nicht nur in der oberflächlichen Wohnungspflege, sondern auch in elementaren Haushaltsarbeiten auf Dritthilfe angewiesen. Dies gilt es vorerst abzuklären und genau zu eruieren, welche Tätigkeiten die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin tatsächlich nicht mehr selbständig ausüben kann. Erst wenn der tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächliche zeitliche Aufwand der Dritthilfe feststeht, kann auch beurteilt werden, ob beim Ausbleiben der Dritthilfe ein Heimeintritt zwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend zu erfolgen hätte und ob die Hilfeleistungen der Mutter beziehungsweise des erst fünfjährigen Sohnes über das hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, was ihnen im Rahmen der Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht zugemutet werden kann. Diese Beurteilung erfolgt erst in einem zweiten Schritt (vgl. hierzu vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin keine genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen darüber getätigt hat, auf welche Hilfeleistungen die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen angewiesen ist und wie viel Zeit diese in Anspruch nehmen. Damit kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob die Beschwerdeführerin auf eine lebenspraktische Beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung von mindestens zwei Stunden pro Woche angewiesen ist und somit - nach Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht - eine Hilflosenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung leichten Grades auszurichten wäre. Die angefochtene Verfügung ist deshalb auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden Abklärungen über den Leistungsanspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb dievertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">62 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim ab 1. Januar 2015 praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 185.-- ist die Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung vorliegend auf Fr. 1‘700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 15. November 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintr</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">itt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>