<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-05-14-2C_371-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_371/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. Mai 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Brunner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern, Rechtsabteilung, Münsterplatz 3a, Postfach, 3000 Bern 8. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Lebensmittelrechtliche Inspektion, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, </div> <div class="para">vom 7. April 2021 (100.2020.26U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 12. März 2019 führte das Kantonale Laboratorium Bern (nachfolgend: das Kantonale Laboratorium) eine lebensmittelrechtliche Inspektion im Betrieb B.________, durch. Dabei wurden verschiedene hygienische Mängel festgestellt. Insbesondere die Probe einer Kartoffel-Kichererbsen-Mischung zeigte "grosse Mängel in der Prozesshygiene". Am 22. März 2019 eröffnete das Kantonale Laboratorium dem Inhaber der Betriebsbewilligung, A.________, den Inspektions- und Untersuchungsbericht sowie die Verfügung zu dieser Inspektion mit den zu ergreifenden Massnahmen. Das Kantonale Laboratorium ordnete in Ziff. 5 seiner Verfügung insbesondere die folgenden Massnahmen an: </div> <div class="para">a) Sicherstellen, dass in Ihrem Betrieb der Hände- und Produktionshygiene jederzeit die notwendige Beachtung geschenkt wird; </div> <div class="para">b) alle Personen im Betrieb, welche mit verderblichen Lebensmitteln umgehen, diesbezüglich schulen; </div> <div class="para">c) die durchgeführte Schulung im Rahmen der Selbstkontrolle dokumentieren; </div> <div class="para">d) durch Laboranalysen den Erfolg der getroffenen Massnahmen überprüfen lassen; </div> <div class="para">e) uns bis 30. April 2019 den Schulungsnachweis (c) sowie die Analysezertifikate (d) zustellen. </div> <div class="para">Das Kantonale Laboratorium erhob ausserdem eine Gebühr für die Inspektion und die Untersuchungen, total ausmachend Fr. 483.--. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Den von A.________ gegen die Verfügung vom 22. März 2019 erhobenen kantonalen Rechtsmitteln war kein Erfolg beschieden (vgl. namentlich den Beschwerdeentscheid der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern vom 20. Dezember 2019 sowie das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. April 2021). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 6. Mai 2021 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Er beantragt sinngemäss, von den im kantonalen Rechtsmittel-verfahren bestätigten Massnahmen (vgl. E. 1 hiervor) sei abzusehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.1.</b> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> haben Rechtsschriften an das Bundesgericht die Begehren und deren Begründung zu enthalten. Die Begründung hat sachbezogen zu sein und sich auf den Gegenstand des angefochtenen Entscheids zu beziehen. Die beschwerdeführende Partei muss in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen in gedrängter Form plausibel darlegen, inwiefern die Vorinstanz Rechte bzw. Rechtsnormen verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=11.05.2021&amp;to_date=30.05.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2 mit Hinweisen). </div> <div class="para">Das Bundesgericht ist an den vorinstanzlichen festgestellten Sachverhalt gebunden (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), es sei denn, dieser erweise sich in einem entscheidwesentlichen Punkt als offensichtlich falsch oder unvollständig (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=11.05.2021&amp;to_date=30.05.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.4.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=11.05.2021&amp;to_date=30.05.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-350%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page350">133 III 350</a> E. 1.3). Inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung klarerweise unhaltbar sein soll, muss in der Beschwerdeschrift detailliert aufgezeigt und damit qualifiziert (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>) begründet werden (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=11.05.2021&amp;to_date=30.05.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-V-50%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page50">BGE 144 V 50</a> E. 4.2 mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.</b> Inhaltlich begründet A.________ seine Beschwerde insbesondere damit, dass die Lebensmittelkontrolleurin bei der Inspektion vom 12. März 2019 verschiedene Fehler begangen habe. Zum einen habe sie vor der Probeentnahme ihre Hände und auch den für die Probeentnahme verwendeten Löffel nicht gewaschen; zum anderen habe sie die Probe nach der Entnahme nicht unmittelbar in einen kühlen Behälter abgelegt. Auf die Ergebnisse der Inspektion dürfe daher nicht zu seinem Nachteil abgestellt werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.3.</b> Mit den vorstehenden Rügen wiederholt A.________ im Wesentlichen die Vorbringen, die er schon der Vorinstanz unterbreitet hat. Mit den entsprechenden Rügen hat sich die Vorinstanz ausführlich auseinandergesetzt (vgl. E. 3.4 des angefochtenen Entscheids). Nach umfassender Würdigung der Aktenlage ist sie zum Ergebnis gelangt, dass kein ernsthafter Zweifel daran bestehe, dass die Bakterienmenge in der entnommenen Probe auf eine unzureichende Prozesshygiene (im Betrieb des Beschwerdeführers) zurückzuführen sei. Die entsprechende Feststellung ist für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), zumal der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 6. Mai 2021 nicht einmal ansatzweise dartut, dass die Vorinstanz bei ihrer Würdigung in Willkür verfallen wäre. Die Beschwerde enthält nach dem Gesagten offensichtlich keine hinreichende Begründung; darauf ist nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Auf die Erhebung von Verfahrenskosten kann angesichts der Umstände verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>). Der sinngemäss gestellte Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege ist daher gegenstandslos. Parteientschädigungen sind nicht geschuldet (<span class="artref">Art. 68 Abs. 3 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und dem Eidgenössischen Departement des Innern EDI schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. Mai 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Brunner </div> </div></body></html>