A bteilung III C -2291/2006 {T 0/2} U rteil vom 20. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Im oberdorf (Kam m erpräsident); R ichter Trom m er und R ichterin Avenati-C arpani; G erichtsschreiber Birgelen. S._______ und Z._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Einreisebew illigung für A._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie 1988 im Kosovo geborene A._______ (nachfolgend: G esuchstellerin) beantragte am 17. M ai 2006 beim Schw eizerischen Verbindungsbüro in Pristina ein Visum für einen dreim onatigen Besuchsaufenthalt bei ihren im Kanton Zürich w ohnhaften G rosseltern S._______ und Z._______ (nach- folgend: G astgeber bzw . Beschw erdeführer). D ie Schw eizerische Vertre- tung verw eigerte eine Erteilung des Visum s in eigener Kom petenz form los und leitete das G esuch an das Bundesam t für M igration (BFM ) zur Prüfung und zum form ellen Entscheid w eiter. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Zürich bei den G astgebern w ei- tere Abklärungen getroffen hatte, w ies die Vorinstanz das G esuch um Be- w illigung der Einreise m it Verfügung vom 22. N ovem ber 2006 ab. Zur Be- gründung führte sie aus, die G esuchstellerin stam m e aus einer R egion, aus w elcher der Zuw anderungsdruck als Folge der dort herrschenden w irt- schaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Landsleute w ürden versuchen, ihren Aufent- halt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern, um sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begrenzungs- m assnahm en eine verm eintlich bessere Zukunft aufzubauen. Persönlich w ürden der G esuchstellerin in ihrem H erkunftsland w eder zw ingende be- rufliche oder gesellschaftliche Verpflichtungen noch fam iliäre Verantw ort- lichkeiten obliegen, w elche gegebenenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten könnten. Schliesslich lägen auch keinerlei G ründe vor, w elche eine Einreise trotzdem zw ingend notw endig m achen w ürden. C . M it Beschw erde vom 14. D ezem ber 2006 beantragten die G astgeber beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung eines dreim o- natigen Visum s. Zur Begründung w urde sinngem äss argum entiert, die Vor- instanz gehe zu U nrecht davon aus, eine W iederausreise w äre nicht genü- gend gew ährleistet. D ie G esuchstellerin w olle nicht in der Schw eiz bleiben und hier heiraten, sondernd lediglich ihnen und w eiteren Verw andten einen Besuch abstatten. Sie w ürden dafür garantieren, dass ihr G ast nach Ablauf der Visum sdauer die Schw eiz fristgem äss w ieder verlassen w erde. Ein Be- such bei ihnen in der Schw eiz entspreche einem M enschenrecht. D . In ihrer Vernehm lassung vom 20. M ärz 2007 spricht sich die Vorinstanz für eine Abw eisung der Beschw erde aus. D ie G esuchstellerin stam m e aus ei- ner R egion m it starkem Zuw anderungsdruck. Zur Erteilung eines Visum s m üssten deshalb fam iliäre, berufliche oder gesellschaftliche Verpflichtun- gen im H eim atland von gew isser Intensität vorausgesetzt w erden. Von sol- chen sei vorliegend jedoch nicht auszugehen, sei doch die G esuchstellerin jung, unverheiratet und arbeitslos. E. In ihrer R eplik vom 19. April 2007 halten die G astgeber im plizit an ihrem R echtsbegehren fest. Sie und w eitere Verw andte der G esuchstellerin w ür- den seit über zw anzig Jahren im Kanton Zürich w ohnen. Sie alle hätten die G esuchstellerin schon lange nicht m ehr gesehen und w ürden säm tliche 3 Kosten ihres Aufenthaltes übernehm en. Es sei zw ar zutreffend, dass die G esuchstellerin in einer R egion lebe, in der ein starker Ausw anderungs- druck herrsche. D ieser gehe aber hauptsächlich von den dort angesiedel- ten R om a und Ashkali, nicht jedoch von der albanisch-stäm m igen Bevölke- rung aus. D ie G esuchstellerin absolviere eine Ausbildung zur N äherin und w olle diese unbedingt beenden; sie sehe ihre Zukunft im Kosovo und nicht in der Schw eiz. Sie (die Beschw erdeführer) hätten eine körperlich und geistig behinderte Tochter, w elche im R ollstuhl sitze, so dass es ihnen nicht m öglich sei, in den Kosovo zu reisen. D er Besuch solle auch dazu dienen, sie ein bisschen in der Pflege der behinderten Tochter zu entlas- ten. Sie und die anderen Verw andten in der Schw eiz w ürden für eine frist- gerechte und anstandslose W iederausreise der G esuchstellerin garantie- ren. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eige- rung der Einreisebew illigung unterliegen der Beschw erde an das Bundes- verw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31, Art. 32 sow ie Art. 33 Bst. d des Verw altungsge- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim In- krafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidge- nössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erde- diensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sow eit das Verw altungsge- richtsgesetz nichts anderes bestim m t. D as U rteil des Bundesverw altungs- gerichts ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.4 D ie Beschw erdeführer sind gem äss Art. 48 Vw VG und Art. 20 AN AG zur Beschw erde legitim iert; auf die frist- und form gerecht eingereichte Be- schw erde ist einzutreten (Art. 49 ff. Vw VG ). 2. 2.1 D ie Schw eizerische R echtsordnung gew ährt grundsätzlich keinen An- spruch auf Bew illigung der Einreise. D er Entscheid darüber ist - vorbehält- lich nachfolgend zu erörternder H inderungsgründe - von der Bew illigungs- behörde in pflichtgem ässer Ausübung ihres Erm essens zu fällen (Art. 4 und Art. 16 Abs. 1 AN AG , Art. 9 Abs. 1 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211], PETER U EBE R SAX, Einreise und Anw esenheit, in: PETER 4 U EBER SA X / PETER M Ü N C H / TH O M AS G EISER / M AR TIN AR N O LD (H rsg.), Ausländer- recht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143; U R S BO LZ, R echtsschutz im Ausländer- und Asylrecht, Basel und Frankfurt a.M . 1990, S. 29 m it w eiteren H inw eisen; PH ILIP G R AN T, La protec- tion de la vie fam iliale et de la vie privée en droit des étrangers, Basel usw . 2000, S. 24). 2.2 Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ei- nen Pass und ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (Art. 1 bis 5 VEA). U m ein Vi- sum zu erhalten, m üssen Ausländerinnen und Ausländer die in Artikel 1 Absatz 2 VEA aufgeführten Voraussetzungen erfüllen. Sie haben unter an- derem G ew ähr für eine fristgerechte W iederausreise zu bieten (Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). 3. 3.1 D ie G esuchstellerin bedarf aufgrund ihrer N ationalität zur Einreise in die Schw eiz nebst dem Pass eines Visum s. D ie Vorinstanz verw eigerte die Er- teilung eines solchen Visum s m it der Begründung, die anstandslose und fristgerechte W iederausreise erscheine nicht als hinreichend gesichert. 3.2 W enn es zu beurteilen gilt, ob das Kriterium der gesicherten W iederausrei- se erfüllt ist, m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine Feststellungen, sondern lediglich Prognosen tref- fen. D abei rechtfertigt es sich durchaus, Einreisegesuchen von Bürgerin- nen und Bürgern aus Staaten oder R egionen m it politisch respektive w irt- schaftlich vergleichsw eise ungünstigen Verhältnissen zum vornherein m it Zurückhaltung zu begegnen, da die persönliche Interessenlage in solchen Fällen häufig nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einrei- sebew illigung in Einklang steht. 3.3 D ie Sicherheitslage in der von der U N M IK verw alteten Provinz Kosovo konnte zw ar im Verlauf der letzten Jahre w eitgehend stabilisiert w erden und der W iederaufbau von Adm inistration und Infrastruktur ist unter Beteili- gung internationaler O rganisationen und Staatengem einschaften in G ang gekom m en. Trotz grosser internationaler U nterstützung ist es aber bisher nicht gelungen, eine W achstum sdynam ik einzuleiten; es herrscht w irt- schaftliche Stagnation und die Arbeitslosigkeit bleibt hartnäckig hoch. So sind m ehr als die H älfte der Erw erbsfähigen ohne oder zum indest ohne re- gelm ässiges Einkom m en. D ie R eduktion der Arbeitslosigkeit und die Erhö- hung des allgem einen Lebensstandards haben zw ar für die U N M IK hohe Priorität, doch in Anbetracht dessen, dass von den Experten für die Zu- kunft ein m assiver R ückgang bei den H ilfsgeldern erw artet w ird, sind auch die w irtschaftlichen Perspektiven zum indest m ittelfristig schlecht. G em äss W orld Bank Brief lag der Arm utsanteil der Bevölkerung im Kosovo im Jahr 2005 bereits bei 37% (Tendenz steigend). Entsprechend hoch ist der An- teil jener, die versuchen, ins Ausland zu gelangen, um sich unter günstige- ren Lebensbedingungen eine bessere Existenz sichern zu können. Laut der "International O rganization for M igration" (IO M ) sollen in einer zu Be-5 ginn des Jahres 2003 durchgeführten U m frage über 50% der Befragten angegeben haben, sie w ürden lieber im Ausland leben und arbeiten. D iese Zahlen m achen deutlich, dass - entgegen der Behauptung der Beschw er- deführer - nicht nur bei den R om a und Ashkali, w elche m it anderen M in- derheiten zusam m en bloss 4% der G esam tbevölkerung im Kosovo ausm a- chen, sondern auch bei der albanisch-stäm m igen M ehrheit schlechte w irt- schaftliche Perspektiven herrschen und ein verbreiteter W unsch nach Em i- gration besteht. U nter den M igrationsw illigen gilt vor allem W esteuropa und dam it auch die Schw eiz als W unschdestination. D er Trend zeigt sich erfahrungsgem äss dort besonders stark, w o durch die Anw esenheit von Verw andten oder Freunden bereits ein m inim ales soziales Beziehungsnetz im Ausland be- steht. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven Zulas- sungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim - m ungen. 4. 4.1 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch säm tliche G esichtspunkte des konkreten Ein- zelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine an- standslose W iederausreise begünstigen. U m gekehrt m uss bei G esuchstel- lern, die in ihrer H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m öglichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entspre- chender Erfahrungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschrifts- gem ässen Verhaltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufent- halt) hoch eingeschätzt w erden. 4.2 Bei der G esuchstellerin handelt es sich um die 19-jährige ledige Enkelin der Beschw erdeführer. G em äss deren Angaben leben ihre Eltern und G e- schw ister in der gleichen O rtschaft w ie sie im Kosovo, w as - die Eltern be- treffend - in einem beim M igrationsam t des Kantons Zürich eingereichten, von der U N M IK am 27. D ezem ber 2005 ausgestellten D okum ent bestätigt w ird. W eitergehendes ist in Bezug auf die persönlichen und fam iliären Ver- hältnisse nicht bekannt. Aus den U m ständen kann jedenfalls nicht ge- schlossen w erden, die G esuchstellerin habe gegenüber Fam ilienangehöri- gen an ihrem Aufenthaltsort irgendw elche Verpflichtungen oder Verant- w ortlichkeiten, die besondere G ew ähr für eine R ückkehr bieten könnten. 4.3 D ie G esuchstellerin selber hat anlässlich der Antragsstellung als Beruf "H ausfrau" angegeben. Eine laufende Ausbildung erw ähnte sie unter der entsprechenden R ubrik des G esuchsform ulars nicht. D ie Beschw erdefüh- rer ihrerseits bestätigten am 25. Septem ber 2006 gegenüber dem M igra- tionsam t des Kantons Zürich, dass die G esuchstellerin im H aushalt tätig sei, um anschliessend anlässlich des Beschw erdeverfahrens geltend zu m achen, sie absolviere eine Ausbildung zur N äherin. O b sich die G esuch- stellerin m om entan in einer Ausbildung befindet oder nicht, ist letztlich je- doch für die R isikoeinschätzung nicht entscheidend. D ie Erfahrung zeigt 6 näm lich ganz allgem ein, dass selbst eine Berufsbildung (ob begonnen oder bereits abgeschlossen) angesichts des herrschenden sozialen und w irtschaftlichen U m felds im Kosovo nicht nachhaltig von einer allfälligen Em igration abhalten kann. 4.4 N ach dem bisher G esagten durfte die Vorinstanz zu R echt davon ausge- hen, die fristgerechte W iederausreise sei nicht gew ährleistet (vgl. Art. 14 Abs. 1 i.V.m . Art. 1 Abs. 2 Bst. c VEA). Zw ar lässt sich diese Einschätzung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung einer Einreisebew illigung - auf w elche w ie bereits erw ähnt ohnehin kein R echtsanspruch besteht - abzulehnen. An dieser R isikoein- schätzung verm ag grundsätzlich nichts zu ändern, dass die Beschw erde- führer und die anderen in der Schw eiz w ohnhaften Verw andten der G e- suchstellerin für eine fristgerechte und anstandslose W iederausreise ga- rantieren w ollen, da sie aus naheliegenden G ründen nicht für ein bestim m - tes Verhalten des G astes in verbindlicher und durchsetzbarer W eise ein- stehen können. 5. D ie Beschw erdeführer m achen geltend, dass die G esuchstellerin sie w äh- rend ihres Aufenthaltes in der Schw eiz auch ein w enig in der Pflege ihrer behinderten Tochter entlasten solle. D iese Aussage lässt zum indest Zw ei- fel am ursprünglich deklarierten Aufenthaltszw eck aufkom m en. Es kann vorliegend offen bleiben, ob die beabsichtigte H ilfestellung der G esuchstel- lerin als bew illigungspflichtige Erw erbstätigkeit und dam it als eine von ei- nem Besuchervisum nicht gedeckte Beschäftigung anzusehen ist, fehlt es doch w ie aufgezeigt bereits an der G ew ähr einer fristgem ässen W ieder- ausreise. 6. D ie Beschw erdeführer m achen w eiter geltend, dass es ihnen w egen ihrer behinderten Tochter nicht m öglich sei, in den Kosovo zu reisen. Ü ber das Krankheitsbild der Tochter ist nur bekannt, dass sie körperlich und geistig behindert ist und im R ollstuhl sitzt. O b dam it eine generelle R eiseunfähig- keit der Tochter verbunden ist und - falls ja - ob nicht allenfalls die M ög- lichkeit einer (vorübergehenden) Frem dbetreuung w ährend der ferienbe- dingten Abw esenheit der Beschw erdeführer besteht, kann nicht ab- schliessend beurteilt w erden. Aus den Akten lässt sich entnehm en, dass zum indest die R eisefähigkeit des Beschw erdeführers selbst nicht einge- schränkt ist, hat er doch die um rund zw ei M onate verspätete Einreichung seiner Stellungnahm e vom 25. Septem ber 2006 gegenüber dem M igra- tionsam t des Kantons Zürich m it seiner Ferienabw esenheit begründet. 7. Aus vorstehenden Erw ägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung im Lichte von Art. 49 Vw VG nicht zu beanstanden ist. D ie Beschw erde ist da- her abzuw eisen. 8. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens w erden die unterliegenden Beschw erdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfahrens- kosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigun- gen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]).7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 600.-- w erden den Beschw erde- führern auferlegt. Sie sind durch den am 29. Januar 2007 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - den Beschw erdeführern (Einschreiben) - der Vorinstanz (Einschreiben; Akten 2 231 042 zurück) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: A. Im oberdorf L. Birgelen Versand am :