<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AL.2022.00072</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Slavik als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiberin Langone</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">15. September 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Arbeitslosenversicherung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1989 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war seit dem 1. Mai 2019 beim Universitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt und seit Mai 2021 als Doktorand bei d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei letztere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anstellung befristet bis 31. August 2021 war (Urk. 6/9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 21. Juni 2021 kündigte zudem das Uni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Arbeitsverhältnis per 31. August 2021 (Urk. 6/97). Der Versicherte meldete sich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. August 2021 beim Regionalen Arbeitsvermitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungszentrum (RAV) Zürich (Urk. 6/96) und beantragte am 9.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2021 die Ausrichtung von Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losentaggeldern ab 14. November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2021 (Urk. 6/99).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 5. November 2021 (Urk. 6/2) wurde der Versicherte wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen für zehn Tage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab 1. September </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2021 in der Anspruchsberechtigung eingestellt. Die von ihm dagegen erhobene Einsprache vom 17. November 2021 (Urk. 6/4) wies das Amt für Wirtschaft und Arbeit mit Entscheid vom 2. März 2022 (Urk. 6/8) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 7. März 2022 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 5. November 2021. Mit Beschwerdeantwort vom 26. April 2022 (Urk. 5) beantragte der Beschwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Gerichtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 29. April 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 30’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="AL022"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, mit Unterstützung des zuständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes. Sie muss ihre Bemühungen nachweisen können. Gemäss Art. 30 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c AVIG ist die versicherte Person in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie sich persönlich nicht genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend um zumutbare Arbeit bemüht. Dieser Einstellungsgrund ist schon dann gegeben, wenn die versicherte Person vor Eintritt der Arbeitslosigkeit ihren Obliegenheiten nicht nachgekommen ist. Sie hat sich daher bereits während der Kündigungsfrist oder bei einem im vornherein befristeten Arbeitsverhältnis vor dessen Beendigung von sich aus, das heisst ohne besondere Aufforderung durch eine Amtsstelle oder Abgabe eines Merkblattes um einen neuen Arbeitsplatz zu bewerben (BGE 141 V 365 E. 2.2, 139 V 524 E. 4.2; Urteile des Bundesgerichts 8C_209/2018 vom 14. November 2018 E. 3.2, 8C_44/2018 vom 4. Juli 2018 E. 3, 8C_21/2015 vom 3. März 2015 E. 3.5). Die Pflicht zur Stellensuche dauert auch bei einer vorübergehenden Orts- oder Landesabwesenheit fort (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_463/2016 vom 20. September 2016 E. 4.2 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 8C_21/2015 vom 3. März 2015 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="AL023"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine versicherte Person genügend um zumutbare Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Quantität, sondern auch die Qua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lität ihrer Bewerbungen von Bedeutung (BGE 139 V 524 E. 2.1.4 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 8C_583/2009 vom 22. Dezember 2009 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_209/2018 vom 14. November 2018 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei kommt es nicht auf den Erfolg der Arbeitsbemühungen an, sondern viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr auf die Tatsache und Intensität derselben (BGE 124 V 225 E. 6; Urteil des Bundesgerichts C 16/07 vom 22. Februar 2007 E. 3.1). Die Arbeitsbemühungen müssen zudem umso intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden (vgl. Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AVIG, 5. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2019, S. 132). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Quantität der persönlichen Arbeitsbemühungen können zwar keine eindeutigen Zahlenwerte angegeben werden, in der Regel müssen aber mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens zehn bis zwölf geeignete Arbeitsbemühungen je Kontrollperiode nachgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden (BGE 141 V 365 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 139 V 524 E. 2.1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine in qualitativer Hinsicht genügende Suchbemühung setzt voraus, dass mit dem möglichen Arbeitgeber tatsächlich ein Kontakt zustande kommt (Urteil des Bundesgerichts C 275/05 vom 6. November 2006 E. 3.2). Qualitativ nicht genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend ist die blosse Anmeldung bei einem Stellenvermittlungsbüro (Urteil des Bundesgerichts 8C_468/2020 vom 27. Oktober 2020 E. 5.3 mit Hinweisen; vgl. auch Kupfer Bucher, a.a.O., S. 222 mit Hinweis). Qualifizierte Berufsleute dürfen zudem ihre Suchbemühungen nur zu Beginn der Arbeitslosigkeit auf den bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Berufszweig beschränken (BGE 139 V 524 E. 2.1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="AL046"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG) und beträgt 1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tage bei mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerem und 31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 AVIV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdegegner führt zur Begründung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) aus, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor der Anspruchsstellung am 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2021 insgesamt 13 Arbeitsbemühungen nachgewiesen habe. Jede ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person sei bereits vor der Anspruchsstellung zur Stellensuche verpflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet. Praxisgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insbesondere die letzten drei Monate vor der Anspruchsstellung überprüft, wobei zehn bis zwölf Arbeitsbemühungen pro Monat als genügend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erachten seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vorliegend seien die Arbeitsbemühu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in der Zeit vom 1. Juni 2021 bis 31. August 2021 zu beurteilen. Für den zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenden Zeitraum hätten mindestens 30 Bewerbungen erwartet werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die vom Beschwerdeführer nachgewiesenen 13 Bewerbungen seien in quantita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver Hinsicht ungenügend. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer durch seine Dissertation und die Anstellung als wissenschaftlichen Mitarbeiter ausgelastet gewesen sei, vermöge die ungenügenden Arbeitsbemühungen nicht zu rechtfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen (S. 2). Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung von zehn Tagen liege im Bereich des leichten Verschuldens und sei angemessen, weshalb die angefoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung bestätigt werde (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber führte der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sinngemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus (Urk. 1), er habe am 31. Januar 2022 zusätzlich eine E-Mail zur Ergänzung seiner Einsprache an die zuständige Person des Beschwerdegegners geschickt. Diese sei nicht berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darin sei erwähnt worden, dass e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r nach langem Bewerbungsprozess eine Stelle erhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, auf die er sich vor der A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nspruchsstellung beworben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weswegen von der Einstellung in der Anspruchsberechtigung abzusehen sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies sei bereits bei seiner letzten Anspruchsstellung im Jahr 2019 analog von seinem damaligen RAV-Berater gehandhabt worden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdegegner ergänzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eschwerdeführer sich am 31. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2022 von der Arbeitsvermittlung abgemeldet habe, da er eine Anstel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung per 1. April 2022 fand. Auf diese Stelle habe er sich am 24. Mai 2021 und somit tatsächlich vor der Anspruchsstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch nicht im vorliegend zu beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilenden Zeitraum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (1. Juni – 1. September 2021) beworben. Mangels einer zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nah erfolgten Anstellung – rund elf Monate zwischen Bewerbung und Stellenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tritt – werde ihm vorgeworfen, dass er mit quantitativ mehr Arbeitsbemühungen in der relevanten Zeit vor Anspruchsstellung früher eine Anstellung hätte finden können beziehungsweise nicht alles Zumutbare unternommen habe, um die Arbeitslosigkeit möglichst zu vermeiden oder zu verkürzen (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenkundig ist v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orliegend, dass dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Arbeitsverhältnis beim Universitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 21. Juni 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Einhaltung der zweimo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">natigen Kündigungsfrist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">per 31. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2021 gekündigt wurde (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/97). Seine Anstellung bei der Universität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> endete aufgrund des befristeten Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis ebenfalls am 31. August 2021 (Urk. 6/98). Folglich musste der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer ab dem Kündigungszeitpunkt damit rechnen, sich bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ohne neue Stelle wiederzufinden. Bezüglich dem befristeten Arbeitsverhältnis war ihm das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spätestens bei Arbeitsbeginn a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m 1. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2021 klar (Urk. 6/98).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jede versicherte Person ist grundsätzlich bereits vor Anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung zur Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lensuche verpflichtet. Diese Pflicht ist insbesondere schon während der Kündi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfrist und bei einem befristeten Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis mindestens während de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> letzten Monate zu erfüllen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (AVIG-Praxis ALE, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> B314)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mithin hatte der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ab Kenntnis der drohenden Arbeitslosigkeit – ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere Aufforderung – genügend um zumutbare Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eit zu bemühen (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2), wobei praxisgemäss die drei Monate vor der Anmeldung zum Leistungsbezug geprüft werden (Urteil des B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">undesgerichts 8C_44/2018 vom 4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2018 E. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mithin die Zeit von 1. Juni 2021 bis 31. August 2021.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür die Zeit vor der Beendigung der Arbeitsverhältnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachweislich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwölf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsbemühungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wovon drei bereits im April und eine im Mai 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/63-64). Wie bereits ausgeführt, werden von (arbeitslosen) Versicherten im Rahmen ihrer Schadenminderungspflicht nach Art. 17 AVIG angemessene Arbeitsbemühungen sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht gefordert, wobei hinsichtlich Quantität in der Regel monat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich mindestens zehn bis zwölf Bewerbungen zu leisten sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2 und 1.3). Somit hätte der Beschwerdeführer während de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitraum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni bis 31. August 2021 grundsätzlich total mindestens 30 Bewerbungen tätigen müssen. Folglich erweisen sich die insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">acht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewerbungen während der massgebenden Frist von drei Monaten als quantitativ ungenügend. Darüber hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Bewerbungen im Monat August 2021 getätigt. Für den M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2021 findet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nur eine Arbeitsbemühung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Monat Juli 2021 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Arbeitsbemühung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgewiesen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was somit auch aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht der Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tinuität ungenügend ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Umstand, dass der Beschwerdeführer eine der Stelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei der er sich vor der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beworben hätte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daran nichts zu ändern. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einerseits tätigte er d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Bewerbung für besagte Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am 24. Mai 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/64)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, also noch vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu beurteilendem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitraum von 1. Juni bis 31. August 2021.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Andererseits ist zu berücksichtigen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die ungenügenden Arbeitsbemühungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Sanktionen im arbeitslosenversicherungsrechtlichen Sinne nach sich zu zie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen, kausal für die verlängerte Arbeitslosigkeit sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies ist nicht der Fall, wenn der Versicherte trotzdem innert nützlicher Frist eine neue Stelle findet (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s C 277/00 vom 11. Juni 2001 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3a mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend erfolgt di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Anstellung jedoch erst per 1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2022, also rund elf Monate nach der Bewerbung. Bei dieser Sachlage kann offensichtlich nicht von einer nützlichen Frist im Sinne der Rechtsprechung ausgegangen werden. Vielmehr liegt zwischen den quantitativ ungenügenden Bewerbungen und der dadurch verlängerten Arbeitslosigkeit eine Kausalität vor, womit die Einstellung in der Anspruchsberechtigung gerechtfertigt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach er bereits im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019, als er beim RAV angemeldet war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Anstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bemühung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor seinem Anspruchsbeginn gefunden hätte und sein RAV-Berater von einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung abgesehen hätte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts zu seinen Gunsten ableiten. Abgesehen davon, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend dieser Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum nicht Streitgegenstand des Verfahrens bildet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geht aus den Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohnehin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hervor, dass der Beschwerdeführer damals mit einer Bewerbung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 eine Anstellung per 1. Mai 2019 finden konnte (Urk. 6/54). Insoweit sind die Sachverhalte nicht vergleichbar, da damals eine Anstellung innert nütz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licher Frist erfolgt ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Stellenantritt rund vier Monate nach der Bewerbung), wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von vorliegend nicht die Rede sein kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. obenstehende E. 3.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arüber hinaus dürfte es dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umso mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bekannt gewesen sein, dass man bereits während der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kündigungsfrist respektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den letzten drei Monaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitslosigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verpflichtet ist,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in quantitativer Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> genügend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsbemühungen zu tätigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chliesslich ändern auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprache, wonach es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">innerhalb seines Berufsfeldes nur sehr wenige Stellen gebe und es nicht möglich gewesen sein soll, f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ür den massgebenden Zeitraum 30 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewerbungen zu tätigen, nichts daran. Der Beschwerdeführer hat mit dem RAV vereinbart, monatlich zehn bis zwölf Bewerbungen zu tätigen (Urk. 6/53). Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anzahl an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsbemühu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen konnte er sodann auch für die nachfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Kontrollperioden nachweisen (vgl. Urk. 6/33), womit er selber den Beweis erbringt, dass genügend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellen vorhanden gewesen wären.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flicht zur Arbeitssuche in der Zeit vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. August</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2021 nur ungenügend nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen ist. Dementsprechend ist der Einstellungsgrund der ungenügenden persönlichen Arbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">itsbemühungen im Sinne von Art. 30 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c AVIG gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Der Beschwerdegegner hat damit zu Recht eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung verfügt, wobei die Einstellung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zehn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagen innerhalb des für leichtes Verschulden vorgeschriebenen Rahmens von 1 bis 15 Tagen liegt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.4). In Anbetracht der gesamten zuvor genannten Umstände und der Tatsache, dass das Gericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der Verwaltung setzen darf (BGE 123 V 150 E. 2), ist die Annahme eines leichten Verschuldens nicht zu beanstanden. Eine Einstellungsdauer von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zehn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tagen erscheint dabei als gerechtfertigt (vgl. auch Ziff. 1.A/3 des Einstell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rasters </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«KAST/RAV» des SECO in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> D7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der AVIG-Praxis ALE, wonach bei ungenügenden Arbeitsbemühungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dreimonatiger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kündigungsfrist zwischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwölf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einstelltage zu verfügen sind).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich der angefo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2022 als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">seco</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> - Direktion für Arbeit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Arbeitslosenkasse 57 020 </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Syna</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> Zürich </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>SlavikLangone</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>