<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01032</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 18. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fürsprecher Urs Lienhard</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Anwalts- und Notariatsbüro</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kasinostrasse 25, 5000 Aarau</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, leidet an kongenitalen Knick- und Platt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füssen, weshalb er zwischen 1968 und 2011 mehrfach an den Füssen operiert wurde (Urk. 6/13, 6/20, 6/67/3 f., 6/78/3-5, 6/157). Die Eidgenössische Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung leistet aufgrund dieses Leidens seit den Achtzigerjahren regelmässig Kostengutsprache für Spezialschuhe, Krückstöcke und Steh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützstühle (vgl. Zusammenfassung der Hilfsmittel in Urk. 6/150; Urk. 6/200), indes lehnte sie die Übernahme von Operationskosten mit der Begründung ab, der Eingliederungserfolg würde dadurch nicht auf Dauer gesichert (Urk. 6/17). Des Weiteren wurden beim Versicherten Mitte der Neunzigerjahre zwei Operationen am rechten Knie zufolge Gonarthrose mit degenerativer Meniskusläsion durchgeführt (Urk. 6/157/1). Ausserdem erstattete ihm die Eidgenössische Invalidenversicherung im September 2007 die Kosten für zwei Hörgeräte (Urk. 6/142).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als angelernter Kleingerätemonteur (Urk. 8/25) war der Versicherte von November 1984 (Urk. 6/15/1) bis zum Erhalt der Kündigung per Ende Dezember 1989 als Ölfeuerungsmonteur angestellt (Urk. 6/25/1). Zu Beginn der Neunzigerjahre nahm die Eidgenössische Invalidenversicherung eine berufliche Eingliederung an die Hand (vgl. Urk. 6/21, 6/25, 6/42, 6/45, 6/51, 6/55, 6/65, 6/72), die sie nach mehreren gesundheitlich bedingten Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brechungen im Juni 1994 erfolglos abschloss (Urk. 6/80). Dementsprechend bezog der Versicherte damals teilweise Taggelder, zumeist und zum Schluss jedoch eine ganze Invalidenrente (Urk. 6/26 f., 6/46, 6/48, 6/56-58, 6/60, 6/75, 6/86). Im Jahr 1995 machte er sich sodann mit dem Einzelunternehmen „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“, einer Verkaufs- und Reparaturstelle für Kaffeemaschinen, selbständig. Seine damalige Ehefrau arbeitete im Betrieb mit, den die Eidge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nössische Invalidenversicherung mit einer Kapitalhilfe von Fr. 45‘000.-- unterstützte (Urk. 6/87-88, 6/96). In der Folge setzte die Eidgenössische Invalidenversicherung die ganze Invalidenrente ab 1. Juli 1999 auf eine halbe Rente herab (Urk. 6/112) und hob diese schliesslich mit Verfügung vom 14. September 2000 – bestätigt mit Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. Februar 2001 (Urk. 6/130) – vollständig auf (Urk. 6/124). Inzwischen war der Versicherte geschieden und beschäftigte als Einzelunternehmer zwei Betriebsmitarbeiter sowie eine Büroangestellte (Urk. 6/117 und 119/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Z.___ der Eidgenössischen Invalidenversicherung ab Anfang 2011 regelmässig Bericht erstattet hatte (Urk. 6/157, 6/159, 6/173, 6/197), liess die neu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">örtlich zuständige Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), den Versicherten eine Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anmeldung (Urk. 6/161-162), einen Arbeitgeberfragebogen (Urk. 6/169/1-6) sowie Buchhaltungsunterlagen (Urk. 6/172, 6/189 und 6/201) einreichen. Weiter holte sie Auszüge aus dem Individuellen Konto (Urk. 6/165, 6/176 und 6/178) und einige Arztberichte (Urk. 6/175, 6/184, 6/218) ein. Darüber hinaus zog sie die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 6/166) und gab einen Abklärungsbericht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Auftrag, der vom 10. Februar 2014 datiert (Urk. 6/203). Gestützt auf die Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Urk. 6/205/3 f. und 6/223/2) sprach die IV-Stelle dem Versicherten schliesslich – nach Rückzug (Urk. 6/221) des Einwands (Urk. 6/2010) gegen den Vorbescheid vom 10. Februar 2014 (Urk. 6/207) – am 14. August 2014 rückwirkend ab 1. Mai 2013 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einem Invaliditätsgrad von 42 % zu (Urk. 6/226).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Revisionsgesuch vom 29. September 2014 (Urk. 6/230) und Schreiben vom 1. April 2015 (Urk. 6/23) machte der Versicherte unter Beilage neuer Arztberichte (Urk. 6/231 bzw. 6/239) jeweils eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend (Urk. 6/230). Die IV-Stelle holte einen aktuel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Auszug aus dem Individuellen Konto (Urk. 6/235) sowie einen weiteren Arztbericht ein (Urk. 6/248), gab bei der IV-Stelle des Kantons Aargau eine Abklärung am Arbeitsort des Versicherten in Auftrag (Urk. 6/247) und nahm zusätzliche Buchhaltungsunterlagen des inzwischen in eine GmbH umge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wandelten Betriebs des Versicherten zu den Akten (Urk. 6/245). Gestützt auf die Stellungnahmen des RAD sowie ihres internen Abklärungsdienstes (Urk. 6/257) stellte die IV-Stelle dem Versicherten sodann mit Vorbescheid vom 4. Juni 2015 die Erhöhung seiner bisherigen Viertels- auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab September 2014 in Aussicht (Urk. 6/252). Dagegen erhob dieser Einwand (Urk. 6/256). Wie angekündigt sprach ihm die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 4. September 2015 rückwirkend ab 1. September 2014 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einem Invaliditätsgrad von 63 % zu (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte am 2. Oktober 2015 unter Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage eines Arztberichts (Urk. 3) Beschwerde und beantragte, die Sache zur Einholung eines rheumatologischen/orthopädischen Gutachtens an die IV-Stelle zurückzuweisen, eventualiter sei der Invaliditätsgrad auf mindestens 70 % festzusetzen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Oktober 2015 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge räumte das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Versicherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Beschluss vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Juni 2017</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– unter Hinweis auf eine mögliche Schlechterstellung im Falle eines Sachurteils – explizit die Möglichkeit zum Rückzug der Beschwerde ein (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klicken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. August 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausdrücklich an der Beschwerde fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allein genommen kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes ist ein theoretischer und abs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Er um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er einen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">satzes. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten, und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 321 E. 3b und 1985 S. 462 E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 343 E. 3.2). An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind praxisgemäss nicht übermässige Anforderungen zu stellen; diese hat vielmehr nur so weit zu gehen, als im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditätsgrades gewährleistet ist. Für die Invaliditätsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nützen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 S. 290 f. E. 3b; Urteile des Bundesgerichts I 273/04 vom 29. März 2005, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I 591/02 vom 5. Mai 2004, I 285/99 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2000 und U 176/98 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2000). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derte mit einem sozialen Entgegenkommen vonseiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteile des Bundesgerichts 9C_95/2007 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2007 E. 4.3 und 9C_98/2014 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 E. 3.1, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu neh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist alsdann entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand des Beschwerdeführers habe sich ab 12. Juni 2014 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechtert, was ab Einreichung des Erhöhungsgesuchs im September 2014 zu berücksichtigen sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei seither noch zu 60 % zumutbar. Eine höhere Arbeitsunfähigkeit sei von Dr. A.___ nur für vier Wochen attestiert worden. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrage sodann Fr. 92‘369.20. Das Invalideneinkommen sei anhand der Schweize</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2012, Zentralwert für Hilfsarbeiten, und unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung eines leidensbedingten Abzugs von 15 % (Alter, Dienstjahre, Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil) auf Fr. 33‘774.30 festzusetzen. Es resultiere ein Invaliditätsgrad von 63 % (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer entgegen, die am 24. April 2015 durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte Abklärung an seinem Arbeitsort habe ergeben, dass er wegen seiner körperlichen Schmerzen, der Medikamenteneinnahme sowie des Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlusts der Hände für maximal eine Stunde pro </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Halbtag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einsatzfähig sei. Damit betrage die Restarbeitsfähigkeit höchstens 25 % (Urk. 1 Ziff. 3). Eine Restarbeitsfähigkeit von 60 % werde in den medizinischen Beurteilungen denn auch nicht schlüssig dargelegt. Daraus ergebe sich vielmehr, dass aus der Plattfuss-Konstellation eine Arthrose in beiden Füssen geworden sei. Diese zwinge ihn, Gehstöcke zu benützen, wodurch zusätzlich Schmerzen in den Handgelenken, Hüften, Schultern und im Nacken bestünden. Dieser Zustand sei im Sinne einer rheumatologischen Systemerkrankung dauernd. Dr. A.___ habe ferner einzig über den Leistenbruch berichtet (Urk. 1 Ziff. 4). Ausgehend von den übrigen Berechnungsgrundlagen der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin resultiere somit ein Invaliditätsgrad von 82 % (Urk. 1 Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, ob vorliegend ein materieller Revisionsgrund nach Art. 17 ATSG gegeben ist, beantwortet sich durch Vergleich des medizinischen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts, wie er der Rentenverfügung vom 14. August 2014 zugrunde lag, mit demjenigen bei Erlass der angefochtenen Verfügung (vgl. E. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegt in die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_335/2015 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. August 2015 E. 2 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 9 E. 2.3 und 6.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Parteien sind sich soweit ersichtlich darin einig, dass ein Revisionsgrund im Sinne einer am 12. Juni 2014 eingetretenen Verschlechterung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes mit negativen Auswirkungen auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsfähigkeit gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben ist. Indessen streiten sie sich über die konkreten Konsequenzen der zusätzlichen Beschwerden mit Bezug auf das Arbeitspensum in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit (vgl. E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Erwägungen der letzten Rentenverfügung vom 14. August 2014 ist bloss zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen eine behinderungsangepasste Tätigkeit (z.B. Kontroll- und Überwachungsarbeiten) zu 100 % zumutbar sei. Als angestammte Tätigkeit wurde Ölfeuerungsmonteur angegeben (Urk. 6/226/8-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Feststellungsblatt zum entsprechenden Vorbescheid vom 10. Februar 2014 fasste der RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädische Chirur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und Traumatologie, in seiner Stellungnahme vom 24. August 2013 zunächst die Diagnosen gemäss Aktenlage zusammen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">OSG-Arthrose links bei einem Zustand nach lateraler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">subfibulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> Dekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">pression und medizinischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Osteophytenabtragung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> am TMT I-Gelenk am 20. Dezember 2010 bei traumatisch bedingtem, aktiviertem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">subfibulärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> sowie einem Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Chopart</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- und USG-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arthrodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> mit Mehrfachrevisionen bei Wundheilstörung,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Lisfranc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-Arthrose rechts bei einem Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">pantalarer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arthrodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">einen Zustand nach mehrfachen operativen Eingriffen beidseits (1968 bis1986) bei kongenitalem Plattfuss und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">beginnende medial betonte Gonarthrose rechts mit degenerativer Menis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">kus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">läsion.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu erläuterte er, aus den Akten ergebe sich eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % zwischen dem 2. Mai und 6. Dezember 2012 und 70 % ab dem 7. Dezember 2012. Gemäss den Berichten könne dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit, die überwiegend stehend und gehend ausgeübt werde, aufgrund der massiv eingeschränkten Steh- und Gehfähigkeit nicht mehr zugemutet werden; in Frage komme aber eine sitzende Tätigkeit ohne rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Arbeitsweg. Unter Berücksichtigung der Berichte der Z.___, datiert zwischen dem 12. Dezember 2012 und 10. Juni 2013, sowie dem hausärztlichen Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin, vom 8. März 2013 kam Dr. B.___ zum Schluss, die aufgelisteten Gesundheitsschäden seien ausgewiesen, einschliesslich der sich daraus ablei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenden Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Für die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit, definiert durch das Anforderungsprofil im von der Ehefrau ausgefüllten Arbeitgeberfragebo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, könne auf die vorgenannten Angaben abgestellt werden. Für eine opti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal angepasste Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 100 % unter Beachtung des folgenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Belastungsprofils: körperlich leichte Arbeit, fast ausschliesslich sitzend, ohne längere Arbeitswege, ohne häufiges Treppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steigen sowie ohne Knien, Kauern, Hocken oder auf Leitern und Gerüste Steigen (Urk. 6/205/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergänzend ist dem Feststellungsblatt vom 23. Mai 2014 zum Einwand zu entnehmen, dass die zuständige Sachbearbeiterin am 5. Mai 2014 nochmals Rücksprache mit Dr. B.___ nahm. Dieser erklärte ihr gegenüber zum neuen Bericht der Z.___ vom 22. April 2014, es würden nochmals die bekannten Befunde und Diagnosen beschrieben. Der Bericht beziehe sich ausschliesslich auf stehende und gehende Tätigkeiten, so dass für diese Tätigkeiten eine volle Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar sei. Somit sei die Beurteilung vom 24. Juni 2013 betreffend eine angepasste Tätigkeit aus medizinischer Sicht weiterhin im vollen Umfang ausgewiesen (Urk. 6/223).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Zwischenfazit ist festzuhalten, dass die für die Zusprechung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> massgebliche RAD-Beurteilung somit im Einklang mit der damaligen Aktenlage bzw. Einschätzung der behandelnden Ärzte stand (vgl. Urk. 6/173 und 6/182-184). Insbesondere äusserte sich bereits Dr. med. D.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">parates, im Bericht der Z.___, Abteilung Orthopädie, vom 10. Juni 2013 ähnlich zur Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten. Kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kret führte er aus, theoretisch komme eine sitzende Tätigkeit ohne relevanten Arbeitsweg in Frage, wobei man aufgrund des Alters und der zusätzlichen Probleme (Tinnitus mit Müdigkeit) eine Umschulung jedoch als nicht mehr realistisch erachte (Urk. 6/184/7). Dies ist die letzte Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten durch eine Behandlungsperson.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu ist zu bemerken, dass das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt wird, das zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenhei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Rester</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist (BGE 107 V 17 E. 2c; Urteile I 401/01 vom 4. April 2002 E. 4b; I 831/05 vom 21. August 2006 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.1.1 mit Hinweisen). Der Einfluss des Lebensalters hängt jeweils von den Umständen ab, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten massgebend sind (vgl. im Detail Urteil 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen). Dabei ist festzustellen, dass das Bundesgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit in einer vorwiegend sitzenden u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastenden Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– insbesondere in einem hohen Arbeitspensum – auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei versicherten Personen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einige Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">älter sind als der Beschwerdeführer,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> regelmässig bejahte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Kasuistik in den Urteilen des Bundesgerichts 9C_84</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/2015 vom 30. Dezember 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1-3, 8C_345/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2013 E. 4.3 und 9C_124/2010 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2010 E. 5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit es den Tinnitus betrifft, geben weder die in der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift aufgestellten Behauptungen (Urk. 1), noch die zuletzt in den Akten dokumentierte Beschwerdeklage Anlass zu weiteren Abklärungen (Urk. 6/247/3-4). Dabei handelt es sich offenbar um eine untergeordnete Problematik. Demnach fand die Argumentation von Dr. D.___ bei der Festset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht nur im Rahmen der Bestimmung des behin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsbedingten Abzugs Eingang in die Invaliditätsbemessung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung wurde neu ab 12. Juni 2014 eine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 40 % ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (Urk. 2). Diese Beurteilung beruht wiederum auf zwei Stellungnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men des RAD-Arztes Dr. B.___, in welchen er sich zu den zwischenzeitlich zu den Akten genommenen Arztberichten äusserte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Oktober 2014 notierte Dr. B.___, neu sei in den zwischen dem 14. März und 2. Juli 2014 erstellten Berichten der Z.___ die Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">multiokuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arthralgien unklarer Zuordnung (Differentialdiag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nose: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psoriasisarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, CPPD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kristallarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) mit Erstmanifestation 2013: Handgelenke beidseits, Hüfte rechts, Schulter rechts und Halswirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule sowie eine Rhizarthrose und MCP-Gelenkarthrose beidseits. In den Berichten würde für die angestammte Tätigkeit eine dauerhafte Arbeitsunf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeit von 70 % angegeben, bezüglich einer angepassten Tätigkeit würden indes keine Angaben gemacht. Unter dem Titel „Versicherungsmedizinische Beurteilung“ schlussfolgerte Dr. B.___, die neuen Berichte würden die bekannten Diagnosen und dementsprechend die 70%-Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit bestätigen. Die neu aufgetretenen Beschwerden an verschiedenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Extremitätengelenken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien, wie die bisherige radiologische und laborchemische Abklärung ergeben habe, im Wesentlichen degenerativ bedingt, also durch Arthrosen, während eine entzündlich-rheumatische Genese weitestgehend ausgeschlossen worden sei. Aus dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betroffensein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beider Hände sei unter Berücksichtigung seiner über 20-jährigen Praxiser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrung medizinisch-theoretisch abzuleiten, dass mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit alle manuellen Tätigkeiten nur eingeschränkt möglich seien, sowohl was die Feinmotorik als auch die Handkraft anbelange, so dass im Endeffekt eben doch auch für eine angepasste Tätigkeit eine Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 40 % resultiere. Als Beginn dieser weiteren Einschränkung sei das Datum der Erstkonsultation in der Abteilung Rheumatologie der Z.___ anzunehmen (Urk. 6/257/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner erklärte Dr. B.___ am 1. Juni 2015, die Berichte von Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, spezialisiert in Viszeralchirurgie, enthielten die Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inguinalhernie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits mit einem Zustand nach laparoskopischer Netzplastik am 15. Mai 2015 und daraus abgeleitet die Angabe einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 100 % ab 5. Mai 2015 für mindestens vier Wochen für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit. Dies sei medizinisch-theoretisch nachvollziehbar. Ansonsten würden sich aus diesen Arztberichten aber keine weiteren Konse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quenzen bezüglich der generellen Arbeitsfähigkeit ergeben, weshalb an der letzten RAD-Stellungnahme festzuhalten sei (Urk. 6/257/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wird erstmals im Bericht der Z.___, Abteilung Technische Ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädie, vom 5. Juni 2014 erwähnt, dass der Beschwerdeführer nun Stöcke einsetzen müsse, um überhaupt noch gehen zu können. Dadurch seien Schmerzen in den Handgelenken aufgetreten, die im Haus weiter abgeklärt würden. Im Übrigen sei der Beschwerdeführer aus Sicht der technischen Orthopädie in seiner angestammten Tätigkeit zu 70 % dauernd arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig, was die Invalidenversicherung auch akzeptiert habe. Die Berechnung des Invaliditätsgrades von 42 % beruhe indes auf einer wirtschaftlich-techni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Einschätzung. Es sei sicher noch abzuklären, wie es um die Handbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden stehe. Sollten aufgrund internistischer Aspekte wegen der Unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träglichkeit der Schmerzmedikamente Allergien und deshalb weitere Beschwerden hinzukommen, müsse der Entscheid der Invalidenversicherung angefochten werden (Urk. 6/229/3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abteilung für Rheumatologie berichtete am 12. Juni 2014 nach ersten Abklärungen, der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Schmerzen in beiden Händen, vor allem den Handgelenken, im Daumen sowie den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arpo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halangeal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (MCP)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">II und III beidseits. Daneben bestünden Hüftschmerzen beidseits, Schulterschmerzen rechts sowie Nackenschmerzen. Zudem gebe er rezidivierende, teilweise schuppende Hautausschläge an. Klinisch-neurolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch bestünden keine Hinweise für eine zervikale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Myelonkompression</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es bestünden keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber fragliche Kapselverdickungen MCP II beidseits sowie ein Finger- und Zehenkompressionsschmerz. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">multiloku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdebild könne derzeit nicht sicher zugeordnet werden. Differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tialdiagnostisch käme eine beginnende entzündlich-rheumatologische Syste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merkrankung in Frage. Anamnestisch bestünden bis auf unklare teilweise schuppende Hautveränderungen indes keine Hinweise auf eine Psoriasis oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enterophatische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erkrankung. Der Beschwerdeführer sei für weitere diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Untersuchungen angemeldet (Urk. 6/229/5-6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht zur Befundbesprechung, datiert vom 2. Juli 2014, findet sich end</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich die Diagnose Polyarthralgien unklarer Zuordnung (Erstmanifestation 2013) betreffend die Handgelenke beidseits, das d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">istale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Interphalangealgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> I beidseits und die MCP II und III beidseits; Differentialdiagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psoriasis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und CPPD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kristallarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Laborchemisch würden sich keine Entzündungszeichen zeigen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntinukleäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Antikörper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (ANA)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien mit 1:80 unwesentlich erhöht und die CCP-Antikörper sowie der extrahier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antinukleäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Antigene-(ENA7)-Screen normal. Konventionell-radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch würden sich degenerative Veränderungen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Scapho-Trapezo-Trape</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zoidal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (STT)- und Rhizarthrose beidseits, aber keine entzündlichen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen nachweisen lassen. Im MRI beider Hände zeigten sich ebenfalls die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rhiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und STT-Arthrose beidseits mit Zeichen eines Reizzustandes, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polylobu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> septische Ganglien, ausgehend vom Daumensattelgelenk und Radiocar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">palgelenk rechts, weniger links, aber keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erosiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tenosynovitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Man beurteilte die Beschwerden als am ehesten degenerativ bedingt. Klinisch, laborchemisch sowie bildgebend bestünden zum jetzigen Zeitpunkt keine Hinweise auf eine entzündlich-rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gische Systemerkrankung. Die STT-Arthrose könne auf eine CPPD (Pseudo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gicht) hindeuten, wobei aber keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chondrokalzinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliege. Differentialdi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">agnostisch in Frage komme eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psoriasisarthropathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer wechselnde, teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erythemato-squamöse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hautveränderungen an Unterarm sowie Unterschenkel angebe. Man wolle ihn daher zur dermatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Beurteilung anmelden (Urk. 6/299/8-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die dermatologische Abklärung erfolgte am 29. August 2014 durch Dr. med. E.___, Facharzt für Venerologie und Dermatologie. Zum Befund notierte er deutlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">remittente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und fast abgeheilte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nummuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, postinflammatorisch leicht hyperpigmentierte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichenoide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und schuppende Hauteffloreszenzen an den Armen und Beinen. Klinisch und anamnestisch passe der Befund zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nummulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Exsikkationsekzem, dies sollte jedoch bei frischem Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten von Effloreszenzen neu beurteilt werden. Für eine angefragte differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tialdiagnostisch denkbare Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Rahmen einer bestehenden Arthropathie finde sich aktuell indes kein klinischer Hinweis (Urk. 6/299/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl in den RAD-Stellungnahmen als auch vom Beschwerdeführer selbst (vgl. Urk. 1 Ziff. 4) als nicht relevant beurteilt wurden die jüngeren Berichte von Dr. A.___. Sie betreffen einzig die Leistenhernie rechts. In diesem Zusammenhang wurde am 5. Mai 2015 eine laparoskopische Netzplastik durchgeführt und ab diesem Zeitpunkt eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit während mindestens vier Wochen attestiert (Urk. 6/243 und 6/248/2). Die Leistenhernie war bei einer Routinekontrolle vom Urologen entdeckt worden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der ansonsten klinisch und laborche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">misch eine unveränderte Prostata festgestellt wurde (Urk. 6/243/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich findet sich in den Akten noch ein neuer Abklärungsbericht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, datiert vom 28. April 2015. Dieser wurde erstellt durch eine Abklärungsperson der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, die im Auftrag der IV-Stelle am 24. April 2015 den Betrieb des Beschwerdeführers besuchte (Urk. 6/247/2). Ihr gegenüber gab der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer an, er leide von morgens bis abends unter starken Schmerzen an beiden Füssen und Händen. Er könne keine stehenden oder gehenden Arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten verrichten und in den Händen fehle es ihm an Kraft und motorischem Geschick. Er arbeite im Betrieb effektiv noch 1 bis 1,5 Stunden pro Tag. Am Morgen fahre er die Kaffeemaschinen hoch, fülle frische Bohnen und Wasser ein. Er nehme die Kaffeemaschinen von Kunden entgegen, erstelle den Befund und gebe Leihgeräte ab. Die Kaffeemaschinen würden durchschnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich 15 bis 20 kg wiegen, weshalb die Kunden diese selbst zu tragen hätten und er nur noch Reinigungen sowie kleine Reparaturen selber vornehmen könne. Bei der Kundenberatung, die Stehen und Gehen erfordere, komme er wegen der Schmerzen schnell an seine Grenzen. Er könne Telefone erledigen, wozu er sitzen könne. Er fahre zusammen mit der Ehefrau am Morgen vom Wohnort nach F.___ und am abends nach Ladenschluss wieder zurück. Er könne sich wenn nötig in die für die Kunden nicht zugänglichen Betriebsräumlichkeiten zurückziehen oder sich an den Tisch im Showroom setzen. Wegen seiner gesundheitlichen Einschränkungen bleibe das Geschäft vermehrt, konkret ca. 12 Wochen pro Jahr, geschlossen (Urk. 6/247/3-4). Die Abklärungsperson verzichtete alsdann auf eigene Schlussfolgerungen. Statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dessen erläuterte sie, dass bereits aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Tätigkeit als Ölfeuerungsmonteur als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validentätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelte und sie aufgrund des effektiv geringen Arbeitspensums auf die Erhebung des zeitlichen Umfangs der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedenen Aufgabenbereiche verzichte. Ferner gab sie unter dem Titel medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinisch zumutbare Tätigkeiten wörtlich die RAD-Stellungnahme vom 16. Oktober 2014 wieder (Urk. 6/247/6-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht der vorstehenden medizinischen Berichte ist nachvollziehbar, dass der RAD-Arzt Dr. B.___ eine massgebliche Zunahme der gesundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beschwerden – vorab bedingt durch objektiv nachgewiesene degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rative Veränderungen an den Händen – im Sinne eines materiellen Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsgrundes konstatierte. Ebenso schlüssig ist seine Annahme, die damit zusammenhängende Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit sei mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinlichkeit ab 12. Juni 2014 ausgewiesen, nachdem dannzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal die Abteilung für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rheumatologie erste Abklärungen vorgenommen und erstmals Bericht erstattet hatte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 erster Satz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Dabei ist n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht verlangt, dass die Änderung, nachdem sie ohne wesentliche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brechung drei Monate angedauert hat, voraussic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">htlich weiterhin andauern muss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_675/2016 vom 18. April 2017 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.3.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Erhöhung der Rente erfolgt sodann, wurde die Revision nicht von Amtes wegen eingeleitet, frühestens von dem Monat an, in dem das Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsbegehren gestellt wurde (Art. 88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVV). Im Hinblick auf diese Voraussetzungen ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin nach der gesundheitlichen Verschlechterung im Juni 2012 und dem Eingang des Rentengesuchs im September 2014 (vgl. Eingang Urk. 6/230 gemäss Aktenverzeichnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) eine Rentenanpassung per 1. September 2014 verfügte (vgl. auch Urk. 6/230).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit es die konkreten Auswirkungen der neuen Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten betrifft, ist zu konstatieren, dass sich die Behandlungspersonen dazu nicht weiter äusserten. Im Bericht der Z.___ vom 5. Juni 2014 wurde einzig angedeutet, dass man – unter Vorbehalt der Abklärungsergebnisse der neuen Handbeschwerden sowie der Hautproblematik – nichts gegen die bisherige wirtschaftlich-tech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenden hat. Der RAD-Arzt Dr. B.___ postulierte in seiner Aktenbeurteilung neu eine Einschränkung von 40 %, welche von der Abklärungsperson im neuen Bericht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbständigerwerbende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> übernommen wurde. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kann sodann aus seinen im Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht wiedergegebenen subjektiven Angaben zum effektiven Arbeitspen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum nichts abgeleitet werden, was umso mehr gelten muss, als er auch unangepasste Aufgaben wie Kundenberatung etc. wahrnimmt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Nach Art. 49 IVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können die RAD d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie geeigneten Prüfmetho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rahmen ihrer medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung und Gerichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Okto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 E. 3.5 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beweiswert von RAD-Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei eigener Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 231</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solcher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interner ärztlicher Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 225</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 5.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">135 V 465</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.4 und E. 4.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Vergleich dazu kommt reinen Aktenbeurteilungen des RAD p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raxisgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein geringerer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beweiswert zu (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts seines Facharzttitels ist anzunehmen, dass Dr. B.___ grundsätzlich über die Kompetenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Beurteilung der ausführlich im Bericht der Z.___ vom 2. Juli 2014 wiedergegebenen Befunde verfügt. Indes hat er die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten von 40 % nicht mit medizinischen Überlegungen, sondern mit seiner 20-jährigen Praxiserfahrung begründet. Weshalb diese Einschränkung 40 % und nicht beispielsweise nur 30 oder gar 50 % beträgt, ist deshalb weder für den Beschwerdeführer noch das Gericht nachvollziehbar, obschon dies für den Invaliditätsgrad respektive Rentenanspruch durchaus bedeutsam ist. Ebenso wenig finden sich in der RAD-Beurteilung Angaben zur Ausgestaltung des möglichen 60%-Arbeitspensums (z.B. nur verlängerte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Halbtage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder volle Präsenzzeit mit vermehrten Pausen). Darüber hinaus bedarf es angesichts des sehr eingeschränkten Belastungsprofils (sitzende Tätigkeit bei eingeschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Feinmotorik und Handkraft in beiden Händen) konkreter Angaben zu den effektiv noch möglichen Arbeitsleistungen. Nur so kann gegebenenfalls unter Berücksichtigung des Alters und der wohl fortschreitenden degenerativen Erkrankung über die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Höhe der behinderungsbedingten Abzugs abschliessend entschieden werden. Es bestehen somit Zweifel an der versicherungsinterne Aktenbeurteilung des RAD, weshalb diese allein keine genügende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidgrundlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für den Rentenanspruch bilden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kann über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers somit nicht ohne zusätzliche medizinische Einschätzungen und erwerbliche Abklärungen (mit Blick auf konkret mögliche Arbeitsleistungen) entschieden werden. Dies gilt nicht nur für den strittigen Teil der Rente, sondern mangels nachvollziehbarer Arbeitsfähigkeitseinschätzung auch für die von der Beschwerdegegnerin gewährte Erhöhung auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. 2 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist der medizinische Sachverhalt soweit unbestritten. Einzig die Frage der daraus resultierenden Arbeitsfähigkeit und der zumutbaren Arbeitsleistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedarf weiterer Erörterungen, wobei es in diesem Kontext aber allenfalls schwierige Ermessensentscheide (Invalideneinkommen, lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densbedingter Abzug, Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit) zu treffen gilt. Die angefochtene Verfügung ist deshalb (nach dem vorstehend Gesagten vollumfänglich) aufzuheben und die Sache an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit diese nach Prüfung der genannten Aspekte erneut über den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch verfüge. Der Beschwerdeführer wurde bereits auf den offenen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang dieser Abklärungen und die damit letztlich mögliche Schlechterstellung aufmerksam gemacht, worauf er ausdrücklich auf einen Beschwerderückzug verzichtete (vgl. Sachverhalt E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die obsiegende Beschwerde führende Person hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 und 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers machte mit Kostennote vom 21. August 2017 (Urk. 15) einen Aufwand von 11.5 Stunden à Fr. 220.-- sowie Barauslagen im Betrag von Fr. 100.--, zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % geltend. In der Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">note finden sich mitunter eindeutig dem Verwaltungsverfahren zuzuord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nende Positionen, konkret das Abfassen des Einwands vom 4. Juli 2015 gegen den Vorbescheid und die dazugehörige Instruktionsbesprechung vom 24. Juni 2015. Wie das Bundesgericht in seinem Urteil 8C_57/2014 vom 14. April 2014 E. 3.4 indes ausführlich darlegte, fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage für die Zusprechung einer Parteientschädigung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Invalidenversicherung. Die vorgenannten Positionen sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demnach nicht entschädigungspflichtig, weshalb der geltend gemachte Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand um 3 Stunden (0.75 Stunden für das Einholen von Instruktionen und 2.25 Stunden für das Abfassen des Einwands)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu kürzen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die übrigen Positionen der Kostennote sind als durchaus angemessen zu beurteilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 2‘127.60 (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 4. September 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozial</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">versicherungsan</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stalt des Kantons Zürich zurückgewiesen wird, damit diese nach erfolgten Abklä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenan</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">spruch des Beschwerdeführers neu verfüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘127.60</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Fürsprecher Urs Lienhard</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle unter Beilage einer Kopie von Urk. 12</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigBonetti</p><p></p></div> </div></body></html>