<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, konkrete Massnahmen in den Bereichen Nothilfe und Wiederaufbauhilfe auszuarbeiten, um eine Verbesserung der Situation der Vertriebenen in Syrien und der Flüchtlinge aus Syrien in den Nachbarländern zu erreichen. Falls die Finanzierung dieser Massnahmen mit den bestehenden Rahmenkrediten nicht möglich ist, ist eine Zusatzfinanzierung mittels eines ausserordentlichen Rahmenkredits zu prüfen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Schweiz beteiligt sich seit 2011 stark am internationalen Engagement zugunsten der Opfer des Syrienkonflikts und hat bis Ende 2014 dafür 128 Millionen Schweizerfranken eingesetzt. Sie setzt sich zudem für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts sowie für die Lösung des Konflikts ein. Die Nothilfe ist auf die betroffenen Personen in Syrien und in den Nachbarstaaten ausgerichtet und umfasst auch Massnahmen in den Bereichen Bildung, Wasserversorgung und Gesundheitsversorgung.</p><p>Die Uno-Hilfspläne für dieses Jahr beinhalten neu auch Massnahmen zur Steigerung der Widerstandsfähigkeit der betroffenen Bevölkerung. Die Schweiz engagiert sich bereits in diesem Bereich. Angesichts der aktuellen Lage ist aber an Wiederaufbauhilfe in Syrien selber noch nicht zu denken.</p><p>Der Bundesrat hat am 6. März 2015 zusätzliche Massnahmen für die Opfer des Syrienkonflikts beschlossen. Die Hilfe vor Ort wird durch Umverteilung von Mitteln innerhalb der humanitären Hilfe um weitere 50 Millionen Franken verstärkt. Des Weiteren sollen in den nächsten drei Jahren im Grundsatz zusätzlich 3000 schutzbedürftige Personen aus der Krisenregion aufgenommen werden.</p><p>Der Bundesrat überprüft weiterhin laufend die konkret zu treffenden Massnahmen im Sinne des Anliegens des Postulates sowie deren Finanzierung und wird gegebenenfalls darüber Bericht erstatten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.