<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-02-04-6B_34-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_34/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Februar 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, als präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, </div> <div class="para">Postfach, 8036 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellung (Vergewaltigung); Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des⁠ Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 14. Dezember 2020 (UE200353-O/U/BEE). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl stellte die Strafuntersuchung gegen Unbekannt wegen Vergewaltigung etc. am 30. September 2020 ein. Auf eine dagegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich am 14. Dezember 2020 wegen Verspätung nicht ein. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin wegen Verspätung nicht eingetreten. Folglich kann es vor Bundesgericht nur um die Frage gehen, ob die Vorinstanz zu Unrecht einen Nichteintretensbeschluss gefällt hat. Soweit die Beschwerdeführerin um Wiederaufnahme ihrer Strafanzeige sowie um weitere polizeiliche und kriminologische Ermittlungen gegen die unbekannte Täterschaft ersucht und sie auf die aus ihrer Sicht gut dokumentierten Beweise betreffend die erlittene Straftat sowie auf ein "Missverständnis bezüglich Strafverfolgung/Opferschutz/Opferrechte" hinweist, beziehen sich ihre Ausführungen nicht auf den Streitgegenstand. Damit ist sie folglich nicht zu hören. In Bezug auf die verspätet eingereichte Beschwerde spricht die Beschwerdeführerin lediglich von einer "Zustellungsverzögerung Staatsanwaltschaft-Anwältin-Mandantin (10 Tage Frist v.⁠ 14.10.-⁠23.10.2020)." Dass und weshalb der vorinstanzliche Nichteintretensbeschluss gegen das Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte, sagt sie damit nicht. Für ein allfälliges Wiederherstellungsgesuch nach <span class="artref">Art. 94 StPO</span> wäre das Bundesgericht erstinstanzlich nicht zuständig. Inwiefern die auf <span class="artref">Art. 428 StPO</span> gestützte Kostenauflage der Vorinstanz Bundesrecht verletzen könnte, ergibt sich aus der Beschwerde ebenfalls nicht. Darauf ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden der Beschwerdeführerin auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Februar 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>