<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00224</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1983, arbeitete zuletzt seit August 2003 als Business Manager bei der Y.___ AG (Urk. 2/7/37). Unter Hinweis auf chronische Schmerzen meldete sie sich erstmals am 7. Februar 2009 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 2/7/6). Nachdem die Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Schwyz, IV-Stelle, die medizinische und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbliche Situation (Urk. 2/7/9, Urk. 2/7/11-12) abgeklärt hatte, teilte sie der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten am 15. April 2009 mit, dass zurzeit keine beruflichen Massnahmen not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig seien (Urk. 2/7/15). Mit Verfügung vom 13. November 2009 (Urk. 2/7/22) verneinte sie sodann einen Rentenanspruch der Versicherten mangels dauernder Arbeitsunfähigkeit von mindestens 40 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Januar/12. Februar 2013 meldete sich die Versicherte erneut zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (Urk. 2/7/24, Urk. 2/7/27). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte Abklärungen der medizinischen und erwerbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Situation (Urk. 2/7/31-35, Urk. 2/7/37-39, Urk. 2/7/54) und gewährte der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Frühinterventionsmassnahmen in Form einer Laufbahnberatung (Urk. 2/7/40) sowie eines Job Coachings (Urk. 2/7/45). Im April 2014 schloss die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die Frühinterventionsmassnahmen ab (Urk. 2/7/57) und veranlasste eine rheumatologische sowie psychiatrische Begutachtung, über welche am 28. Mai respektive 2. Juni 2014 berichtet wurde (Urk. 2/7/65, Urk. 2/7/67). Die zuständige Pensionskasse entrichtet der Versicherten eine Teilinvalidenrente (Urk. 2/7/49, Urk. 2/7/93). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 2/7/70, Urk. 2/7/79, Urk. 2/7/83, Urk. 2/7/85, Urk. 2/7/94, Urk. 2/7/105, Urk. 2/7/111) verneinte die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 22. Januar 2015 (Urk. 2/7/113) einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Versicherten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Versicherten am 19. Februar 2015 dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 2/1) wies das hiesige Gericht im Verfahren IV.2015.00235 mit Urteil vom 13. Mai 2016 ab (Urk. 2/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hiess die von der Beschwerdeführerin am 28. Juni 2016 dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erhobene Beschwerde (Urk. 2/19) mit Urteil 8C_445/2016 vom 7. Februar 2017 (Urk. 1) teilweise gut und wies die Sache zur Einholung eines Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens und zu neuer Entscheidung an das hiesige Gericht zurück. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung des Urteils des Bundesgerichts stellte das hiesige Gericht mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss vom 3. März 2017 (Urk. 3) die Einholung eines polydisziplinären Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens bei der Medas Z.___ in Aussicht und gab den Parteien Gelegenheit, Einwendungen gegen die in Aussicht genommene Begutachtungsstelle und die dort tätigen Ärztinnen und Ärzte vorzubringen sowie sich zu den Fragen an die Sachverständigen zu äussern beziehungsweise Abänderungs- und Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anträge zu stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erhob mit Eingabe vom 15. März 2017 (Urk. 5) keine Einwände gegen die in Aussicht genommene Begutachtungsstelle und teilte mit, dass sie keine Ergänzungen beantrage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 11. Mai 2017 (Urk. 7) erklärte sich auch die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin mit einer Begutachtung durch die Ärzte der Medas Z.___ und grundsätzlich ebenfalls mit dem Fragenkatalog als einverstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Nach Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache mit ihrem behandelnden Arzt wies sie indessen darauf hin, dass für die Begutachtung ein Schmerzspezialist hinzugezogen werden sollte. Diesbezüglich wurde sie auf die Ausführungen im Beschluss vom 3. März 2017 (Urk. 3) hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, wonach die abschliessende Festlegung der notwendigen Fachrichtungen den Gutachterinnen und Gutachtern obliege und dies insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere für einen all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligen Beizug eines Spezialisten oder einer Spezialistin für Stoffwechselerkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen gelte (vgl. Urk. 3 S. 2 Ziff. 1). Dasselbe habe auch für den Beizug eines Schmerzspezialisten zu gelten (vgl. Urk. 9 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss vom 18. Mai 2017 (Urk. 9) hat das Gericht über das Gutachten und die Fragestellung definitiv beschlossen und die Medas Z.___ mit der Begutachtung beauftragt. Ein Rechtsmittel gegen diesen Beschluss wurde nicht erhoben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 31. Juli 2017 (Urk. 13) hat die Medas Z.___ mitgeteilt, welche Ärztinnen und Ärzte für die Begutachtung vorgesehen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 8. August 2017 (Urk. 14) hat das Gericht den Parteien Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit gegeben, gegen die vorgesehenen Gutachterinnen und Gutachter begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete Einwände zu erheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem beide Parteien auf solche Einwände verzichtet respektive keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände vorgebracht haben (vgl. Urk. 16), hat das Gericht mit Beschluss vom 15. September 2017 (Urk. 18) die Medas Z.___ beauftragt und die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterinnen und Gutachter ernannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin und die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nahmen am 15. Mai 2018 (Urk. 32; Urk. 33) Stellung zum Gutachten vom 23. Februar 2018 (Urk. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgebenden rechtlichen Bestimmungen betreffend den Invaliditätsbegriff (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts; ATSG, Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung; IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und die Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), den Anspruch auf eine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenrente (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG), die Bemessung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrades (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG), sowie betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswert eines medizinischen Gutachtens (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden im Urteil des hiesigen Gerichts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. Mai 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Sachen der Parteien (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 1) sowie im Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_445</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 vom 7. Februar 2017 (Urk. 1 E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) umfassend wiedergegeben, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb vollumfänglich darauf ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hielt im Wesentlichen fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass mehrere Differenzen in der Beurteilung der medizinischen Situation zwischen Dr. med. A.___ und den übrigen behandelnden oder ausschliesslich begutachtenden Ärzten vorlägen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che die Erstere nicht überzeugend zu erklären vermöge. Infolge dieser Unverein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeiten könne der Einschätzung der Frau Dr. med. A.___ gemäss Gutachten vom 28. Mai 2014 nicht gefolgt werden. Die Sache sei zur Einholung eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtsgutachtens und anschliessendem neuen Entscheid an die Vorinstanz zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuweisen (Urk. 1 S. 7 E. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Vollzug des Urteils des Bundesgerichts vom 7. Februar 2017 gab das hiesige Gericht zur Klärung der noch offenen Fragen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit eine polydisziplinäre Begutachtung der Beschwerdeführerin in Auftrag:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Medas Z.___ erstatteten ihr polydisziplinäres Gutachten am 23. Februar 2018 (Urk. 24) gestützt auf die Akten sowie die eigenen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen und Beobachtungen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin und nannten folgende Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 56 f. Ziff. 4.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ehlers-Danlos Syndrom Typ III (hypermobile Form) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Entwicklung einer generalisierten chronischen Schmerzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fatigue-Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierendem zervikospondylogenem und lumbospondylogenem Schmerzsyndrom, vermutlich infolge rezidivierender funktioneller Blo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ckaden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kiefergelenksdysfunktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Postural Orthostatic Tachycardia Syndrome (POTS) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurasthenie (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">komplizierte, protrahierte Trauerreaktion (ICD-10 F38.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie nannten folgende Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit, aber mit Krankheitswert (S. 57 Ziff. 4.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Segmentdegeneration L3/4, Status nach konservativer Therapie einer klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nen luxierten Diskushernie August 2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte linkskonvexe Skoliose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unerwünschte Nebenwirkungen bei therapeutischer Anwendung: Opioide</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Nikotinkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nicht völlig ausgeschlossene partielle Nebennierenrinden-Insuffizienz, bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">höchst unwahrscheinlicher autochthoner (in der Nebenniere gelegener) Ursache</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">möglicher sekundärer und/oder tertiärer (in der Hypophyse respektive im Hypothalamus situierter) Ursache, in erster Linie als Nebenwirkung von chronischer, unkontrollierter Einnahme von Hydrocortison und/oder chronischer Behandlung mit hochdosierten Opiaten </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Knochendichtemessung Juni 2016 mittels DEXA am distalen Radius grenzwertig zwischen Osteopenie und Osteoporose, an Oberschenkel und Lendenwirbelsäule unauffällig </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, die klinische Untersuchung zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Hauptbefund eine Beweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit, die über das Normalmass hinausgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (Hypermobilität). Dies zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich einerseits am Beighton-Sco</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re von 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber auch an Körperstellen, die ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht im Beighton-Score erfasst wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden: sehr gut bewegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Halswirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übermässig mobile Hüft-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Kniegelenke (S. 46). A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der Diagnose eines Ehlers-Danlos-Syndroms Typ III (hypermobile Form) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu zweifeln. In den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehrmals auch ein cervikospondylogenes und ein lumbospondylogenes Syndrom erwähnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies dürfte weitgehend a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uch zur Problematik des Eh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lers-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danlos-Syndroms gehören und keine eigenständige Erkrankung darstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. Am wahrscheinlichsten handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch um rezidivierende funktionell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Blockaden, die bedingt s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die Hypermobilität. Eine Segmentdegeneration L4/5 mit einer luxierten Diskushernie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 akut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zu einer Hospitalisation zur konservativen Behandlung eines lumboradikulären Syndroms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aktuell best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Hinweise auf eine noch vorliegende radikuläre Kompression und di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e rezidivierenden Wirbelsäulen-Probleme entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen mit weit überwiegender Wahrscheinlichkeit Blockaden im Bereich der HWS, der LWS und der lliosakralgelenke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 46 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rheumatologische Untersuchung ergab, dass die Beschwerdeführerin einen grossen Leidensdruck habe. Das während der Befragung empfundene subjektive Schmerzniveau habe sie auf der 10er-Skala zwischen drei und vier Punkten fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt, was zu ihrem Erscheinungsbild passe. Sie sitze unruhig auf dem Stuhl, wechsle häufig zwischen vorderer und hinterer Sitzhaltung, stütze teilweise mit beiden Händen auf dem Stuhl ab, bitte nach etwa einer Stunde darum, aufstehen und herumgehen zu dürfen (S. 30 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht unklar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Indikation für die Behandlung mit dem Immunsuppressivum Azathioprin. Laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung vor ein paar Jahren unter der Hypothese installiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass eine Autoimmunerkrankung v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orliegen könnte. Eine solche sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch nicht überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend nachgewiesen worden. Vorgängig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offenbar ein Antimalarikum einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das zu Nebenwirkungen (Haarausfall) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Azathioprin gehör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu den Substanzen, die zur symptomatischen Behandlung eines Eh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ers-Danlos-Syndroms empfohlen wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iese Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nochmals evaluiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesetzt werden, zumal eine immunsuppressive The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie nicht ganz harmlos </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Risiko gehäufter Infektionen). Sorge bereite auch der Einsatz eines Opiates (MST) zur Langzeittherapie eines nicht-karzinombe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Schmerzes. Glücklicherweise ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Dosis im Frühling 2017 sukzessive auf aktuell 2 x 40 mg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MST reduziert. Eine weitere Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktion bis hin zum Ausschlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen sollte geprüft werden, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es hier um ein sorgfältiges Abwägen von W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">irkungen und Nebenwirkungen gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und dies im klinischen Kontext nicht einfach zu bewerkstelligen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei (S. 48)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzuhalten, dass eine chronische, hochdosierte Opiatthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie sich dem Endokrinium </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber nicht inert verhalte und schädlich sein könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bei höchst fraglicher Indikation (wie hier bei chronischer somatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer Schmerzstörung) unter enger psychiatrischer Betreuung ausgeschlichen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sollte, wonach mit hoher Wahrscheinlichkeit Hydrokortison und eventuell nötiges Östrogen/Progesteron überflüssig würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 51)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezugnehmend auf die psychiatrische Beurteilung liessen sich z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">usammengefasst viele der beklagten Symptome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl mit einem Ehlers-Danlos-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndrom wie auch mit einer psychiatris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Erkrankung aus dem Formenkreis der somatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abbilden. Die Überlappungen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gross, eine klare Grenzzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht möglich. Die Leistungseins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus diesem Grund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in enger Absprache zwischen dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rheumatologen und dem Psychiater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Komm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinzu, dass es sich beim Ehlers-Danlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndrom um eine sehr seltene Erkrankung handl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zu der es keine grossen Outcome-Stud</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ien aus grossen Kollektiven gebe (S. 56)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen des Ehlers-Danlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndroms mit genereller Hypermotilität und generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierten Weichteilschmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht geeignet für körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich mittelschwere und schwere Tätigkeiten. Ebenso </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie nicht geeignet für mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notone, stereotyp-repetitive Tätigkeiten und Tätigkeiten in Nässe und Kälte. Für sie im Vordergrund st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Komb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ination von Schmerzen und Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Diesbezüglich best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ünden grosse Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berlappungen im Grenzbereich zwis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Soma und Psyche. Wie in der Beurteilung dargelegt, könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en einige der beklagten Symptome sowohl mit somatischen wie auch mit psychiatrischen Codes abgebil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berlagert w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Symptomatik zudem durch Nebenwirkungen einer in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachterlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansicht schlecht indizierten, recht hoch dosierten Opiattherapie. Wegen der grossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berlappung im Grenzbereich zwischen Soma und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es angebracht, eine gemeinsame somatisch-psychiatrische Leistungseinschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g abzugeben. Das Leiden erreiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insgesamt einen Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regrad,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der erhebliche Auswirkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf die funktionelle Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch aus den Akten hervor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es bestehe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eindruck, dass sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin stets Mühe gegeben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im angestammten Arbeitsplatz arbeitsfähig zu bleiben. Unter den Bedingungen am realen Arbeitsplatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Steigerung des Pensums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über 50 % nicht möglich. Es ergäben sich keine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte darauf, dass primär eine mangelhafte Motivation für die Leistungsdefizite verantwortlich wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 58)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Neurasthenie könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> höchstens bei einer hochqualifizierten Arbeit, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spiel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Führungsfunktionen oder hohen Anforderungen an die Kreativität und Flexibilität, eine Arbeitsunfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder mehr bewirken. Die bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit als Betriebsökonomin und Projektleiterin, auch in der Softwareentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, stell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr hohe Anforderungen an die Kreati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vität, Flexibilität, Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ionsfähigkeit und Ausdauer und, wenn sie keine gesundheitsbedingten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen hätte, wäre davon auszugeben, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit ihrer Ausbildung, Erfahrung und Persönlichkeit inzwischen auch Führungsfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionen hätte. Wenn sie sonst keine Beschwerden hätte, aber eine Neurasthenie, würde man aus therapeutischer Sicht auf ein Weiterführen der Arbeit drängen, da ihr das Tagesstruktur, Bestätigung und Kontakte g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was die Heilung der Neurasthenie unterstütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dazu k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ämen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch die Auswirkungen der Schmerzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die psychische Komponente wirke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich vor allem durch die Verlangsamung, die Schwankungen der Leistungsfähigkeit, die Schlafstörungen mit der erhöhten Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesmüdigkeit und dem vermehrten Pausenbedarf auf die Arbeitsfähigkeit aus. Diese verstärk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en die Auswirkungen der Neurasthenie. Auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hier gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass eine erfolgreiche und befriedigende Arbeit sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">günstig auf ihren Gesundheitszustand auswirke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, indem s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie sie von den Schmerzen ablenke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auch ihre Sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lafstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen positiv beeinflusse (S. 59)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die im realen Arbeitskontext gezeigte Leistung von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Normalpensums (halbtätige Präsenz mit voller Leistung) mit den gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Störungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erklärbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der derzeitigen Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t optimal eingegliedert. Es gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine alternative Tätigkeit, bei der die Arbeitsfähigkeit wesentlich höher angesetzt werden könnte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Erkrankung eine bessere berufliche Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riere hätte err</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichen können. Diesbezüglich sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht von einem Krankheitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">winn, sondern von einem Krankheitsverlust auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 59 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sich nur geringe Diskrepanzen zwischen den in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktenl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">listeten und den vom Arbeitgeber registrierten Arbeitsunfähigkeiten. Aus gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlicher Sicht erg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sich keine Hinweise darauf, dass die im klinischen Kontext ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeiten nicht korrekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie auf der tatsächlichen krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingt eingeschränkten Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin basiert (S. 60).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronische Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in aller Regel ein komplexes bio-psycho-soziales Phänomen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei dem somatische und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Faktoren nicht streng auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergehalten werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Dies g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> - wie dargelegt - besonders auch im Fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin (S. 60 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Ressourcen, um teilweise einer Erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit nachzugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, um ein Vollzeitpensum zu bestehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da eine sehr seltene Erkrankung (Ehlers-Danlos Syndrom) im Spiel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und entsprechende Erfahrungen aus grossen Kollektiven in der Fachliteratur fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine seriöse Prognose nicht möglich. Die Indikation für die Opiattherapie wie auch für die hormonelle Substitution mit Kortison sollte im klinischen Kontext nochmals sehr kritisch hinterfragt werden. Insbesondere die ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chdosierte Opiattherapie scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr Nachteile als Vorteile zu bringen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd die Aussicht auf eine lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lange Anwendung von Opiaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Option. Auch in der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen Fachliteratur w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Langzeitanwendung von Opiaten bei Non-Cancer Pain zunehmend kritisch h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interfragt. Diese Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits in Guidelines eingeflossen. Auch Azathioprin gehör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu den Substanzen, die zur symptomatischen Behandlung eines Ehlers-Danlos-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms empfohlen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ürden. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iese Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sollte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nochmals evaluiert b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgesetzt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denkbar, dass sich das Wohlbefinden nach Reduktion der poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pragmatischen Medikation bessere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aggravation, Simulation oder mangelnden Einsatzwillen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin (S. 61)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter führte im Teilgutachten (im Anhang zu Urk. 24) aus, dass die Beschwerdeführerin a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ffektiv erreichbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei und leicht eingeschränkt mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duliere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stimmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorwiegend bedrückt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traurig, aber sie könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch auch lachen. Sie läc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Laufe des Gespräches zunehmend öfters, wobei die Augen mitlächeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immer wied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Tränen in den Augen und weine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederholt, wobei sie s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ich sichtlich schäme und dagegen ankämpfe. Sie wirke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schon zu Beginn müde, was sich im Laufe des Gespräches noch verstärk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Händedruck </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schon zu Beginn eher schwach, was b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eim Abschied noch deutlicher sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Blickkontakt, Mimik und Gestik s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unauffällig. Die Stimme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> norm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al laut und moduliert. Sie fasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rasch Vertrauen und erzähle weitgehend spontan. Sie wechsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> immer wieder ihre Posi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion auf dem Stuhl leicht, stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch wiederholt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kurz auf, halte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der Stuhllehne fest und gehe in die Knie. Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einzelt zucke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie unvermittelt zusammen, wobei sie das zu verbergen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wirke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht demonstrativ. Sonst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie nur gelegentlich Schmerzzeichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Seufzen oder das Gesicht verziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezeigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ein- und Durchschlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und ein Abendtief, das vorwiegend durch die Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und die Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bedingt seien (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> klinisch und anamnestisch Hinweise auf eine überdurchschnittliche In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telligenz. Intelligenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grundsätzlich eine Ressource, aber wenn sie nicht geför</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie auch ein Risikofaktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beruflich und schulisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefördert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Berufsausbildung und ein Studium als Betriebsökonomin absolvieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine wertvolle Ressource. Sie ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine grosse Erfahrung in ihrem Beruf und ein gutes Netzwerk in und ausserhalb der Bank, was ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> helfe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einige ihrer Einschränkungen zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wältigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 5 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr leistungsorientierte und perfektionistische Persönlichkeitszüge und einen grossen Stolz auf ihre Leistungen. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr sportlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ihre körperliche Leistungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr auch von daher wichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Von ihrer Leistungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber auch all die Jahre ihr Selbstwertgefühl ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Durch die Erkrankung mit ihren Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und Konzentrationsstörungen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das in Frage gestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Persönlichkeitszüge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> per se nicht pathologisch und sozial sehr erwünscht, da sie zu einer hohen Leistungsfähigkeit und -bereitschaft beitragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aber sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es ihr möglicherweise schwerer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich mit Einschränkungen zu arrangieren. Ohne die körperliche Erkrankung hätten diese Persönlichkeitszüge wahrscheinlich nie zu Problemen bei der Arbeit geführt. Inzwischen ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie sich hier grosse Kompetenzen erworben, wie sie sich in den Grenzen, die ihr ihre Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankung und ihr K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">örper setzten, doch bewegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und wie sie mit diesen Problemen umgehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch Persönlichkeitszüge un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d Copingmuster, die güns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit Ressourcen, die sonst in einer Psychotherapie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebaut wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. So sei sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dankbar für ihr Leben, ihre Erfolge, die Chancen, die sich ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ganz wichtig für ihre Freunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie engagiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Menschen, die ihr wichtig seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie ihre Freunde, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden, zu de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen sie eine langjährige Vertrauensbeziehung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufbauen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ressourcen die Risiken und Belastungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überwiegen (S. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Grundstimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur leicht bedrückt und die emotiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le Reaktivität nur leicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wahrscheinlich eine Reaktion auf die anhaltenden Schmerzen und keine Depression im eigentlichen Sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausser den erwähnten Ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sikofaktoren und Ressourcen gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es keine Hinweise auf Persönlichkeitseigenschaften, welche die Umsetzung der restlichen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einschränken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder besonders fördern würden (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich Komorbidität führte der psychiatrische Gutachter aus, es sei e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie schwer die Störung mit Schmerzen, Erschöpfung und weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, während die Anzahl der im ICD-10 stellbaren Diagnosen eher wenig aussag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Hier müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en aus klinischer Sicht auch die Störungen, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar klinische Auswirkungen hätt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, aber die Kriterien im ICD-10 nicht erfüll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en oder aufgrund von spezifischen Ausschlusskriterien nicht zulässig s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie hier die Depression und die Albträume, berücksichtigt werden, da di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus klinischer Sicht den Schweregrad und die Komplexität der Gesamtstörung erhöhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ere für die Behandlung. Es liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Komorbidität von erheblicher Schwere, Dauer, Intensität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Ausprägung im Sinne von Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil 141 V 281 des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 vor, auch wenn es wahrscheinlich alles Facette</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n des glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Grundleidens seien (S. 12 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Konsistenz wurde ausgeführt, dass es b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der psychiatrischen Untersuchung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eder Hinweise auf Aggravation noch auf Verdeutlichung oder Simulation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allerdings, wie aufgezeigt, eine gewisse Neigung zur Dissimulation, zum Überspielen unangenehmer Empfindungen, res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive nicht wahrhaben können oder wollen, wie ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei (S. 13)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesem Fall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein spezifischer Einfluss von psychischen Belastungsfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren wesentlich wahrscheinlicher als eine nicht krankhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">itswertige Symptomaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitung. In Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug auf die im Vordergrund stehende Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der Beschwerden, ihres Tagesablaufs, ihrer Aktivitäten und ihrer sozialen Kontakte konsistent mit den Befunden und den Akten und kongruent mit den ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellten Diagnosen. Das spiegle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im «Mini-ICF-Rating» für psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Störungen wieder. Die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Bedarf in psychiatrisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutischer Behandlung, obwohl der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weg dahin für sie aufwändig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für einen Leidensdruck spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Serumspiegel zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, dass sie die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordneten Medikamente ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es auch aufgrund des Engagements ihres Arbeitsgebers und ihrer Vorgesetzten bis heute geschafft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trotz Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen und Ausfällen ihre Stelle zu behalten, was für eine hohe Motivati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on und Leidensdruck spreche (S. 13)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soweit beurteilbar, trotz mehreren Versuchen und hoher Motivation eine nachhaltige Steigerung des Pensums über 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine chronische Müdigkeit k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen beträchtlichen Einfluss auf die Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit und Lebensqualität haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundsätzlich ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Neurasthenie, wie eine Depression, zwar immer Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf den Gesundheitszustand, vor allem durch die Konzentrationsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die Einschränkungen von Antrieb und Durchhaltevermögen, aber nicht im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer auch auf die Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeit (S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie auch unter Komorbidität dargelegt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung sehr komplex und es gebe grosse Überlappungen. Daher lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssen sich viele Symptome und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hränkungen, wie die Erschöpfbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit/Fatigue, nicht eindeutig zuordnen. Von daher mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es wenig Sinn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschätzung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit aus rein psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht vorzunehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es sei auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Gesamtein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chätzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu verweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf jeden Fall könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en die psychischen Störungen die Umsetzung der aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht noch möglichen Arbeitsfähigkeit erschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Dieser Effekt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwierig zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziffern. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien bei der Beurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliesslich gesundheitlich bedingte Einschränkungen berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachleute ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfertigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachleute dem Gericht als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass es die Überprüfung durch eine weitere Fachperson im Rahmen einer Oberexpertise für angezeigt hält, sei es, dass es ohne eine solche vom Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieht (BGE 125 V 351 E. 3b/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend besteht kein Abweichungsgrund. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtsgutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Medas Z.___ vom Februar 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entspricht sämtlichen Anforderungen an den Beweiswert einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Expertise (vgl. vorstehend E. 1). Es ist umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send und vermag zu überzeugen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weshalb darauf abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten der Medas Z.___ wurde auch zum bidisziplinären Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. med. A.___ und PD Dr. med. B.___ vom Mai/Juni 2014 Stellung genommen. Es wurde unter anderem ausgeführt, dass im psychiatrischen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten weder die Differentialdiagnose einer Somatisierungsstörung in Erwägung gezogen noch die hohe Opiatdosis thematisiert worden sei. Zur Indikation für die Opiattherapie und den möglichen Nebenwirkungen in dieser hohen Dosierung nehme der Psychiater keine Stellung. Insgesamt biete das bidisziplinäre Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine schlüssige Erklärung für die von der Beschwerdeführerin beklagte viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fältige Symptomatik und ihre Leistungseinbusse. Beide Gutachter hätten sich in ihrer Beurteilung darauf beschränkt, dass sie nichts gefunden hätten, was den Zustand erklären könnte. Gleichzeitig hätten sie jedoch weder Aggravation noch Simulation postuliert. Insofern bestehe eine Erklärungslücke (Urk. 24 S. 38 f.). Aufgrund der Akten lasse sich nicht eruieren, weshalb PD Dr. B.___ eine allfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lige psychische Komponente der Schmerzen trotz der offensichtlich vorhandenen psychischen Faktoren und Belastungen nicht diskutiert habe, obwohl es mit der Diagnose von psychologischen Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Erkrankungen bereits vor 2009 eine Alternative zur anhaltenden somatoformen Schmerzstörung gegeben habe, die hier ausgeschlossen sei. Von daher dürfe in Bezug auf die Schmerzstörung aus einer Änderung der Diagnose nicht auf eine Veränderung des Gesundheitszustandes geschlossen werden (S. 53 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist gestützt auf das Gutachten der Ärzte der Medas Z.___ davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin hauptsächlich am Ehlers-Danlos-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom Typ III (hypermobile Form), einer Neurasthenie, einer chronischen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie an einer komplizierten, protrahierten Trauerreaktion leidet. Die Ärzte der Medas Z.___ attestier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ihr ab Mitte September 2012 aufgrund dieser Diagnosen eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der derzeitigen Tätigkeit, wobei die Beschwerdeführerin optimal ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegliedert sei (S. 59 f.). In Bezug auf den zeitlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf führten die Gutachter aus, es ergäben sich keine Hinweise darauf, dass die im klinischen Kontext ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich attestierten Arbeitsunfähigkeiten nicht korrekt gewesen seien (S. 60 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der diagnostizierten Neurasthenie, der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie der komplizierten, protrahier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Trauerreaktion handelt es sich um psychische Erkrankungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psycho</span><span>soma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tat</span><span>sächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE</span><span> </span><span>141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grund</span><span>sätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweis</span><span>ver</span><span>fahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krank</span><span>heits</span><span>bild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung ein</span><span>zelne</span><span>r Indikatoren bedürfe. Diese Ab</span><span>klärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Fest</span><span>stellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtser</span><span>heblichen Indikatoren auf Arbeitsun</span><span>fähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span>hindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span>potenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span>vermögen einzu</span><span>schät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>be</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span>spruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es da</span><span>ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>las</span><span>tete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V</span><span> 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist zu prüfen, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine schlüssige Prüfung der massgebenden Standardindikatoren ist gestützt auf das Gutachten der Ärzte der Medas Z.___ sowie die übrigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Akten möglich. Weitere medizinische Abklärungen sind dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend nicht angezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten (im Anhang zu Urk. 24; vgl. auch vorstehend E. 3.2) wurde hinsichtlich der Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, dass aufgrund der Neurasthenie die Konzentration, der Antrieb und das Durchhaltevermögen beeinträchtigt seien (S. 14). Die Beschwerdeführerin sei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrt müde und leide an Ein- und Durchschlafstörungen (S. 4), wobei neben der chronischen Müdigkeit auch die Schmerzen, das tiefe Energie- und Antriebsni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau sowie die Konzentrationsstörungen im Vordergrund stünden (S. 6, S. 10). Wenn die funktionellen Auswirkungen berücksichtigt würden, die sich bei der Arbeit, im Haushalt und im Tagesablauf der Beschwerdeführerin zeigten, sei von einer mittelgradigen Schmerzstörung auszugehen (S. 7 unten). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin habe durch die Erkrankung und deren Folgen als Hauptursache vieles verloren, wie beispielsweise seelische und körperliche Schmerzfreiheit, Arbeits- und Ausbildungs-, respektive Karrieremöglichkeiten, Verdienst und Anerkennung (S. 8 oben). Dieser Trauerprozess sei inzwischen zumindest teilweise in eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Depression übergegangen (S. 8 Mitte). Die Werte in der Fremdbeurteilung entsprächen einer mittelgradigen Depression (S. 9 oben). Bei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sei die Grundstimmung nur leicht bedrückt und die emotionale Reaktivität nur leicht eingeschränkt. Dies sei wahrscheinlich eine Reaktion auf die anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Schmerzen und keine Depression im eigentlichen Sinn (S. 9 Mitte). Für die Beurteilung der anhaltenden Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit sei nicht nur vom momentanen Schweregrad auszugehen, sondern von einem durchschnittli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Schweregrad, was vorliegend einer leichten Depression entspreche (S. 10 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Tagesablauf ist bekannt, dass die Beschwerdeführerin an den Tagen, an de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen sie arbeiten gehe, um 5 Uhr aufstehe, Kaffee trinke und sich langsam auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärme, indem sie die ersten Übungen auf der Yoga-Matte mache. Sie nehme dann ihre Medikamente ein und mache die Morgentoilette. Etwa zwischen 7.45 und 8.15 Uhr verlasse sie das Haus und mache sich auf den knapp 30-minütigen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsweg mit dem Tram. Seit Herbst arbeite sie nun an drei Tagen pro Woche zu 7 Stunden, jeweils am Vormittag und am Nachmittag 3.5 Stunden mit einer län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geren Mittagspause. Etwa um 16 Uhr gehe sie nach Hause und lege sich hin, trinke einen Tee, bereite das Nachtessen vor und mache wieder Yoga-Übungen. Bettruhe sei etwa ab 22 Uhr. An den freien Tagen habe sie meistens diverse Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mine wie Physiotherapie und Arzttermine, ausserdem brauche sie die Zeit an den freien Tagen für die Regeneration, aber auch um administrative Arbeiten zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ledigen (Hauptgutachten S. 28). Diese Angaben zeigen, dass die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin einen erheblichen Teil ihrer freien Zeit zur Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit aufwendet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum zweiten Indikator („Behandlungserfolg oder -resistenz") ergibt sich aus dem Medas-Gutachten, dass die Beschwerdeführerin seit 2012 eine psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung bei Dr. med. C.___ in unregelmässigen Abständen, aktuell etwa sechsmal pro Jahr in Form eine Gesprächstherapie ohne medikamentöse Unterstützung habe (S. 28 Mitte). In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit sei die Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation für das Weiterführen der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung gegeben. Die Psychotherapie werde lege artis durchgeführt und die bisherige Compliance sei gut. Von einem Versuch mit einem Antidepressivum könne keine Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden (psychiatrisches Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten im Anhang zu Urk. 24 S. 15 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gerichtsgutachten wurde festgehalten, dass eine Komorbidität von erheblicher Schwere, Dauer, Intensität und Ausprägung vorliege, auch wenn es wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich alles Facetten des gleichen Grundleidens seien (S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Persönlichkeit wurde ausgeführt, dass der Beschwerdeführerin die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit dem Thema Grenzen nicht einfach falle, da sie als vielseitig begabte Frau guten Leistungen viel Positives für ihren Selbstwert abgewinnen könne. Sie zeige sehr leistungsorientierte und perfektionistische Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züge und einen grossen Stolz auf ihre Leistungen. Harmonie sei ihr sehr wichtig, sie habe erst sehr spät zu lernen begonnen, Signale ihres Körpers zu beachten und auf sich selber und ihre Grenze Rücksicht zu nehmen. Die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin habe auch günstige Persönlichkeitszüge und Coping-Muster, so sei sie dank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar für ihr Leben, ihre Erfolge, die Chancen, die sich ihr geboten hätten und ganz wichtig für ihre Freunde (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend den sozialen Kontext ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leine lebt, keinen Partner hat und seit 2012 zu 50 % als Projektmanagerin bei der Y.___ arbeitet (Hauptgutachten S. 25 Mitte). Beruflich und schulisch sei sie gefördert worden und habe eine Berufsausbildung und ein Studium als Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebsökonomin abschliessen können. Sie habe grosse Erfahrung in ihrem Beruf und ein gutes Netzwerk in und ausserhalb der Bank, was ihr helfe, einige ihrer Einschränkungen zu bewältigen (psychiatrisches Teilgutachten im Anhang zu Urk. 24 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der Aspekt der Konsistenz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten der Ärzte der Medas </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___ wurde ausgeführt, dass weder Hinweise auf Aggravation noch auf Verdeutlichung oder Simulation bestünden. Die Beschwerdeführerin zeige aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings eine gewisse Neigung zur Dissimulation, zum Überspielen unangenehmer Empfindungen, respektive nicht wahrhaben können oder wollen, wie ihr Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand sei. In Bezug auf die im Vordergrund stehende Symptomatik sei ihre Schilderung der Beschwerden, ihres Tagesablaufs, ihrer Aktivitäten und ihrer so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen Kontakte konsistent mit den Befunden und den Akten und kongruent mit den gestellten Diagnosen. Die Beschwerdeführerin sei bei Bedarf in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung, obwohl der Weg dahin für sie aufwändig sei, was für einen Leidensdruck spreche. Die Serumspiegel zeigten, dass sie die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordneten Medikamente einnehme. Sie habe es auch aufgrund des Engagements ihres Arbeitgebers und ihrer Vorgesetzten bis heute geschafft, trotz Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen und Ausfällen ihre Stelle zu behalten, was für eine hohe Motivation und Leidensdruck spreche (S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die abschliessende Würdigung des Beschwerdebildes anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren ergibt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Zeit ab Mitte September 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Einschätzung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, wie sie sich aus dem Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Medas Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt, abgestellt werden kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage sind anhand der Standardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikatoren schlüssig und widerspruchsfrei nachgewiesen (vgl. vorstehend E. 4.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der aktuell ausgeübten, angestammten und gleichzeitig optimal angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwand der Beschwerdegegnerin (Urk. 32), wonach die Arbeitseinteilung der Beschwerdeführerin seit Herbst 2016 geändert habe, ist unbehelflich und vermag die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Medas-Gutachter nicht umzustos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. So kann es nach dem Gesagten (vgl. vorstehend E. 4.5) keine Rolle spielen, ob die Beschwerdeführerin die ihr zumutbaren 50 % jeweils an fünf Halbtagen pro Woche oder an drei Tagen pro Woche zu je sieben Stunden mit längerer Mittagspause arbeitet. Gemäss Gutachter wirken sich insbesondere die Verlang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samung, die Schwankungen der Leistungsfähigkeit, die Schlafstörungen mit der erhöhten Tagesmüdigkeit und dem vermehrten Pausenbedarf auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit aus (Urk. 24 S. 59), womit vor allem die Erholungsphase beziehungsweise die Regenerationszeit entscheidend sind. Die Beschwerdeführerin ist mit der fle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xiblen Gestaltung ihrer Arbeitszeit beim jetzigen Arbeitgeber optimal entlastet (vgl. Urk. 24 S. 25, 28). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen als zu 100 % Erwerbstätige zu qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifizieren ist. Somit ist ein Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 28a Abs. 1 IVG vorzunehmen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">marktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelt und einander gegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden, worauf sich aus der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">differenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span>cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität </span><span>nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom</span><span> </span><span>Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span>er</span><span>heb</span><span>u</span><span>ng (LSE) be</span><span>rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls re</span><span>levanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span>sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92; Urteil des Bundesgerichts 9C_757/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p>5.4Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b/aa).</p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu berücksichtigen sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 129 V 222 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.1 und E. 4.2; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">128 V 174</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend meldete sich die Beschwerdeführerin am 23. Januar/12. Februar 2013 erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 2/7/24, Urk. 2/7/27). Ein (hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer) Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchsbeginn kommt somit frühestens per 1. September 2013 in Frage, weshalb die Verhältnisse des Jahres 2013 massgebend sind (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte insbesondere geltend, ohne Erkrankung hätte sie eine bessere berufliche Karriere erreichen können, was bei der Berechnung des Valideneinkommens berücksichtigt werden müsse (Urk. 33 S. 2 f.). </span><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach Lage der Akten steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin nach der obligatorischen Schulzeit im Jahre 2002 die Matura absolvierte und anschliessend nach einem Zwischenjahr mit Aufenthalt in London ein Bank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">praktikum für Mittelschulabsolventen (verkürzte Banklehre) bei der Y.___ abschloss. Danach arbeitete sie mit einem Pensum von 100 % weiterhin bei der Y.___, ab 2006 vor allem in der Kundenberatung. Berufsbegleitend nahm sie an der Marketing &amp; Business School Zürich (MBSZ) ein Studium in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">triebsökonomie auf, welches aus drei Jahren Handelsschule HF, einer einjährigen Passerelle und einem Jahr Bachelorlehrgang bestand, wobei sie die HF und die Passerelle mit Teilpräsenz absolvierte. Den Bachelorlehrgang hat sie krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bedingt nicht abschliessen können (vgl. Urk. 33 S. 3, Urk. 24 S. 24 f.). Seit März 2008 arbeitete sie krankheitsbedingt Teilzeit in wechselndem Ausmass, seit dem 17. September 2012 konstant zu 50 % (Urk. 24 S. 35, S. 60). Ihre Tätigkeit als Business Manager bei der Y.___ umfasst vor allem die Bearbeitung von Pricing Anträgen sowie die Unterstützung der Relationship Manager in Pricing, die Umsetzung von Pricing Initiativen, die Ausbildung der Relationship Manager im Fachbereich und die Vertretung des Business in Projekten sowie projektorien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tierte Arbeiten (Urk. 2/7/37). Gemäss Angabe der Arbeitgeberin hätte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin im Jahr 2013 ohne Gesundheitsschaden Fr. 66'750.-- verdient (Urk. 2/7/37 S. 3 Ziff. 2.11), wobei sich dies auf ein Pensum von 75 % bezieht (vgl. Ziff. 2.9-2.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin vertrat die Auffassung, dass sie ohne Krankheit mit Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherheit einen Masterabschluss hätte und 2010 befördert worden wäre. Mittler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weile hätte sie eine 100 % Stelle als Projektmanagerin, Consultant oder gar Vice-President innerhalb der Y.___. Zudem hätte sie jeweils nach dem Bachelor- und Masterabschluss die Bank gewechselt, was mit einer Lohnsteigerung verbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den gewesen wäre. Heute würde sie zwischen Fr. 150'000.-- bis Fr. 200'000.-- zuzüglich Boni verdienen (Urk. 33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Anhaltspunkte sind vorliegend zu ungewiss, um darauf abstellen zu können. Zwar trifft es zu, dass das lebenslange Ausüben eines einmal erlernten Berufes in den heutigen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen immer we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">niger die Regel bildet und die ständige berufliche Qualifizierung weit verbreitet ist, dennoch genügen blosse Absichtserklärungen nicht. Vielmehr muss die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicht, beruflich weiterzukommen, bereits durch konkrete Schritte wie Kursbesu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che, Aufnahme eines Studiums etc. kundgetan worden sein (vgl. E. 5.4 hiervor). Der berufsbegleitende Abschluss einer Handelsschule mit Passerelle zum Bachelor lässt vorliegend zwar darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin ihre vorher ausgeübte Tätigkeit als Kundenberaterin lediglich als Karrieresprungbrett für eine weitere Ausbildung und einen damit verbundenen Aufstieg auf der Karriereleiter in der Bank gesehen hat. So ist aus ihren Bemühungen zumindest ersichtlich, dass eine berufliche Fortbildung – vorliegend trotz sich bereits auswirkender Krankheit - geplant war und eine solche von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin denn auch dargetan wurde. Es bestehen somit vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konkrete Anhaltspunkte dafür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin ohne Krankheit ihren Bachelorstudiengang mit überwiegender Wahrscheinlichkeit abgeschlossen hätte. Ihre Vorbringen bezüglich der Höhe des Valideneinkommens sind jedoch unbehelflich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus dem Umstand, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ihrem Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitskollegen ein Abgangssalär von Fr. 200‘000.-- plus fixem Bonus geboten worden sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kann nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geschlossen werden, als Gesunde würde sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gleich viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rdienen. Dafür fehlen – ohne ihren leistungsmässigen Einsatz zu schmälern - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">konkrete Indizien, was Voraussetzung dafür wäre, beim Valideneinkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine entsprechende Entwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zudem sind die nicht unwesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern bei Banken zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigen. Dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sie tatsächlich in eine Kaderfunktion befördert worden wäre und je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weils eine Stelle bei einer anderen Bank gefunden hätte, erscheint zwar als mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich, aber nicht als überwiegend wahrscheinlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich bei dieser Ausgangslage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entwicklung, wie sie vorliegend trotz Krankheit tatsächlich erfolgte und hätte erfolgen können, das Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einkommen gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Durchschnittwerte der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Ziffer 64, 66 Finanzdienstleistungen mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen der Tabelle TA1_b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Monatlicher Bruttolohn (Zentralwert) nach Wirtschaftszwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen, beruflicher Stellung und Geschlecht, Privater Sektor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Kompetenzniveau 3 (unteres Kader), Frauen, festzusetzen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er monatliche Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weiblicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitskräfte betrug dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. 9‘877.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, was nach Berücksichtigung der betriebsübli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen durchschnittlichen Arbeitszeit per 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von 41.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (vgl. betriebsüb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T03.02.03.01.04.01, Ziffer 64 und 66 Finanzdienstleistungen mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angepasst an die Nominallohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wicklung von 1 % im Jahr 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lohnindex 2011-201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Tabelle T1.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziffer 64, 66 Finanzdienstleistungen mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu einem Jahreseinkommen von rund Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">124</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">198</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.-- führt (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">877</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> x 12 : 40 x 41.5 x 1.01)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahre 2013 arbeitete die Beschwerdeführerin gemäss unbestrittenen Angaben in einem 50 % Pensum bei der Y.___. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei handelt es sich um ein lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jähriges stabiles Arbeitsverhältnis, in dem die Beschwerdeführerin ihre verblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bene Arbeitsfähigkeit voll ausschöpft. Anhaltspunkte für einen Soziallohn beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen nicht, weshalb auf das bei der Y.___ erzielte Einkommen abgestellt werden kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Arbeitgeberfragebogen vom 5. April 2013 (Urk. 2/7/37 S. 2 Ziff. 2.10) erzielte sie ab September 2011 bei einem 75%-Pensum jährlich Fr. 66‘750.--. Umgerechnet auf das von der Beschwerdeführerin im massgeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Zeitpunkt effektiv ausgeübte 50%-Pensum und angepasst an die Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung von 0.7 % im Jahr 2012 sowie von 1 % im Jahr 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minallohnindex 2011-201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Tabelle T1.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziffer 64, 66 Finanzdienstleistungen mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) ergibt dies ein Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von jährlich rund Fr. 45‘260.-- (Fr. 44‘500.-- x 1.007 x 1.01). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Vergleich des Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">124</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">198</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">260</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Einkommenseinbusse von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">78</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">938</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- und damit einen Invaliditätsgrad von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rund 63 %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit hat die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. September 2013 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung. Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1’0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Gerichtsgutachtens der Medas </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Februar 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> belaufen sich auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">788.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten eines Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens können dem Versicherungsträger auferlegt werden, wenn die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebnisse aus dem Verwaltungsverfahren in rechtserheblichen Punkten nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichend beweiswertig sind, und zur Durchführung der vom Gericht als notwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig erachteten Beweismassnahme an sich eine Rückweisung in Frage käme, eine solche indessen mit Blick auf die Wahrung der Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fairness entfällt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 225 E. 4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 mit Verweis auf BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung auf das Gutachten von Dr. A.___ sowie PD Dr. B.___ von Mai/Juni 2014, obwohl diesem gemäss Urteil 8C_445/2016 des Bundesgerichts vom 7. Februar 2017 (Urk. 1) nicht gefolgt werden könne (S. 7 E. 6.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kosten für das Gerichtsgutachten aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hielt in Bezug auf „die zu erwartenden Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten" fest, dass diese gemäss geltendem Tarif für polydiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten entsprechend der mit dem Bundesamt für Sozialversicherung geschlosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbarung zu veranschlagen seien, und verwies auf die Urteile des Bundesgerichts 9C_541/2016 und 9C_672/2016 (Urk. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang ist auf das Urteil des Bundesgerichts 8C_113/2017 vom 29. Juni 2017 hinzuweisen. Darin nannte das Bundesgericht gewichtige Gründe, von der bisherigen Rechtsprechung abzurücken (E. 7.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Aufgabe der erörterten Rechtsprechung s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die genannten Instanzen auch nicht an den Tarif gemäss Anhang 2 der Vereinbarung gebunden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies bedeute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellen im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men der mit BGE 139 V 496 umschriebenen (und mit BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">140 V 70 bestätigten) Grundsätze gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 Satz 2 ATSG für die gesamten Kosten des Gerichtsgutachtens a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufzukommen hätten. Abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehnen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere eine Lö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung, die die Kantone im Umfang der den Tarif überschiessenden Kosten in die Pflicht nähme. Denn damit würde die mit BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210 aus Gründen der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensfairness angestrebte Zielsetzung, in ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrtem Masse Gerichtsgutachten zu veranlassen, geradewegs unterlaufen, indem es bei festgestellten Abklärungs- oder Beweiswertmängeln wieder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrt zu Rückweisungen käme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 7.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund sind vorliegend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Gerichtsgutachtens von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">788.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin in vollem Umfang zu übernehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pflichten, de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine angemessene Prozessentschädigung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zurichten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sowie nach Einsicht in die Honorarnoten vom 25. Mai 2018 (Urk. 37/1-2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wird diese beim praxisgemässen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">220.-- (zuzüglich Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">steuer) auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">479</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; Fr. 2'161.80 für das Verfahren IV.2015.00235 und Fr. 3'317.55 für das vorliegende Verfahren) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">festgelegt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">22. Januar 2015</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> mit Wirkung ab 1. September 2013 Anspruch </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dreiviertelsr</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ente</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Gerichtskasse die Kosten für das Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gutachten im Betrag von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">788.10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zu erstatten.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 5</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">’479</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">35</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>