<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01092</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin E. Stocker</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Oktober 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1985 geborene X.___ meldete sich erstmals am 13. Februar 2005 unter Hinweis auf soziale Ängste und Depressionen bei der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Leistungsbezug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an (Urk. 7/3). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneinte m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Februar 2006 (Urk. 7/21)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Anspruch auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und mit Verfügung vom 4. Oktober 2006 (Urk. 7/25) wies sie das Leistungsbegehren (Invalidenrente) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte meldete sich am 8. Juni 2009 (Urk. 7/28) unter Hinweis auf Angst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustände und eine frühere Drogenabhängigkeit erneut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) an.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese veranlasste eine psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Begutachtung durch Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. phil. A.___, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP (Expertise vom 15. April 2010, Urk. 7/56), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog Auszüge aus dem individuellen Konto bei (IK; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/57, 7/59) und führte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/66) durch.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 8. Februar 2011 (Urk. 7/76) stellte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens gestützt auf einen anhand der gemischten Methode errech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neten Invaliditätsgrad von 16 % in Aussicht. Hiergegen erhob die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin Einwand (Urk. 7/80, vgl. auch Urk. 7/78), worauf ihre behandelnde Psychiaterin einen Bericht einreichte (Urk. 7/81). Nachdem die Sozialen Dienste der Stadt Winterthur ebenfalls Einwände formuliert hatten (Urk. 7/86), veran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste die IV-Stelle eine neue Begutachtung der Versicherten, welche durch med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. B.___, FMH Psychiatrie, durchgeführt wurde (Expertise vom 7. Oktober 2011, Urk. 7/93).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge gewährte die IV-Stelle der Versicherten verschiedene berufliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so unter anderem eine Gutsprache für die Mehrkosten für eine erstmalige berufliche Ausbildung zum Bürofachdiplom vom 27. August 2012 bis 27. Juli 2013 für ein Jahr (Verfügung vom 12. Juli 2012, Urk. 7/118) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Handelsdiplom VSH vom 28. Juli 2013 bis 20. Februar 2014 (Verfügung vom 30. Juli 2013, Urk. 7/134). Diese Ausbildung schloss die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 5. März 2014 erfolgreich mit dem Handelsdiplom VSH ab (Urk. 7/169/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle führte im November 2014 eine weitere Abklärung der beeinträchtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt durch (Urk. 7/187). Die berufliche Eingliederung wurde am 20. Januar 2015 abgeschlossen unter der Feststellung, die Versicherte habe ihrem Job Coach mitgeteilt, dass sie eine weitere Unterstützung durch die IV-Stelle als nicht mehr notwendig ansehe (Urk. 7/200). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit (neuem) Vorbescheid vom 23. Januar 2015 (Urk. 7/202) kündigte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens (Rente) an. Dagegen erhob die Versicherte Einwand (Urk. 7/205, 7/206, 7/209) und die behandelnde Psychiate</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin, Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, reichte einen aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Verlaufsbericht ein (vom 22. Mai 2015 [Urk. 7/217] samt Ergänzung vom 29. Juni 2015 [Urk. 7/219] und 1. Februar 2016 [Urk. 7/230]). Die IV-Stelle hielt mit Verfügung vom 26. August 2016 (Urk. 2/1) an der Abweisung des Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehrens fest.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 29. September 2016 (Urk. 1) Beschwerde und beantragte, die Verfügung vom 26. August 2016 sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die IV-Stelle zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Abklärung zurückzuweisen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subeventualiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Sache an die IV-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zur Abklärung der Arbeitsfähigkeit durch eine neuropsychologische und psychiatrische Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Prozessführung (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 28. Oktober 2016 (Urk. 6) ersuchte die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Abweisung der Beschwerde, was de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in am 1. November 2016 (Urk. 8) mitgeteilt wurde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbstätigkeit oder der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilinvaliditäten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Ablehnung des Leistungsbegehrens damit, dass die allenfalls noch vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen überwindbar seien. Die Beschwerdeführerin wäre bei guter Gesundheit zu 50 % erwerbstätig und würde sich zu 50 % der Kinderbetreuung widmen. Eine Erhö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung der Erwerbstätigkeit nach der Geburt des zweiten Kindes im September 2015 sei unrealistisch (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber bringt die Beschwerdeführerin vor, sie würde gerne eine Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung machen und wäre dazu bereit, ein 100 % Pensum zu leisten. Bis zur Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung im Oktober 2011 sei auf eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, hernach auf eine solche von 50 % (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten vom 15. April 2010 (Urk. 7/56) stellten Dr. Z.___ und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. A.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hinweise auf Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.9)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Entwicklungsverzögerung (ICD-10: F89)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F90.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Multipler Substanzgebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F19.20)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte kognitive Einschränkungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe wahrscheinlich aufgrund einer schweren Kindheit einen über Jahre bestehenden multiplen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drogenabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrieben. Seit der Schwangerschaft und der Geburt ihrer Tochter im November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2007 sei sie dro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genfrei. Es bestehe eine leichte kognitive Störung (getestet vom IPW im Januar 2010), die möglicherweise im Zusammenhang des jahrelangen Drogenkonsums stehe. Die Beschwerdeführerin habe - wie es bei fast allen Drogenabhängigen festzustellen sei - zahlreiche Entwicklungsschritte im beruflichen und privaten Bereich nicht durchlaufen können. Deswegen bestehe eine Entwicklungsverzö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerung, auch seien Hinweise auf eine Persönlichkeitsstörung vorhanden. Sie hätten eine ADHS-Abklärung durchgeführt. Testpsychologisch bestehe eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F90.0).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei aufgrund ihrer Abklärungen (psychiatrische Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung, Folgen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drogenabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kognitive Einschränkung) nicht in der Lage, eine Ausbildung zu bestehen. Ob sie in der Lage sein werde, eine Volllehre zu durchlaufen oder ob eine Anlehre infrage komme, müsste von der IV-Berufsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ratung abgeklärt werden. Sie attestierten ihr gegenwärtig eine 70%ige Lern- respektive Arbeitsunfähigkeit. Diese bestehe wahrscheinlich schon seit langer Zeit, etwa seit 2006, spätestens seit Beginn 2010 (S. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gutachten vom 7. Oktober 2011 (Urk. 7/93) stellte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B.___ fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 14):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden, zwang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">haften und abhängigen Zügen (ICD-10: F61.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differenzialdiagnose: Soziale Phobie (ICD-10: F40.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Hyperaktivität (ICD-10: F98.8)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung durch multiplen Substanzgebrauch, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F19.20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter hielt fest, die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine schwierige Kindheit mit einem stets fordernden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kritisierenden Vater und einer unsicheren Mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter, die ihrem Partner nichts habe entgegensetzen können, um die Kinder zu schützen. Andererseits werde auch eine emotionale Vernachlässigung beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, sodass die Versicherte als Kind oft sich alleine überlassen gewesen sei. Anamnestisch liessen sich zudem Hinweise erheben, dass die Versicherte bereits als Kind Schwierigkeiten bekundet habe, über längere Zeit aufmerksam zu blei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben. Während der Pubertät habe die Versicherte einerseits versucht, sich gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über dem Vater zu wehren, was wiederholt zu Eskalationen geführt habe. An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dererseits habe sie zunehmend ein depressives Zustandsbild entwickelt und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gonnen, Cannabis und später Kokain zu konsumieren. Zwei Versuche, eine Ausbildung zu absolvieren, seien gescheitert. Nach einem Suizidversuch habe die Versicherte eine ambulante psychiatrische Behandlung begonnen und schliesslich eine mehrmonatige stationäre Psychotherapie in der „D.___“ angeschlossen. Später habe sie längere Zeit in einer betreuten WG gelebt, ohne ihre Sucht kontrollieren zu können. Erneut sei es zu einer depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Entwicklung gekommen, die Mitte des letzten Jahrzehnts schliesslich zum zweiten Suizidversuch geführt habe. Erst als sie ihren heutigen Partner kennen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelernt, sich mit ihm zusammen für einen Entzug entschlossen habe und schliesslich im Jahr 2006 geplant schwanger geworden sei, habe sie es ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schafft, eine dauerhafte Abstinenz einzuhalten. Vorübergehend seien in der Folge starke soziophobische Ängste in den Vordergrund getreten, die sie in ih</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rem Alltag massiv eingeschränkt hätten. In einem rund zehnmonatigen Aufent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt im Mutter-Kind-Haus „E.___“ und einer parallel dazu begonnenen am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bulanten psychiatrischen Behandlung bei ihrer heutigen Therapeutin, Frau Dr. C.___, habe sie sukzessive gelernt, ihre Hemmungen zu überwinden. Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blieben seien bis heute eine erhöhte Unsicherheit und Verletzlichkeit sowie eine verminderte Belastbarkeit beziehungsweise eine erhöhte Erschöpfbarkeit im Zusammenhang mit ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grunderkrankung. Aktuell plane die Versicherte eine Ausbildung nachzuholen (S. 14 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Arbeitsfähigkeit hielt der Gutachter fest, in einer abwechslungsrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Tätigkeit, die es der Beschwerdeführerin ermöglichen würde, ihre Konzentrationsfähigkeit aufrecht zu erhalten, ohne allzu hohen zeitlichen und/oder emotionalen Druck (wohlwollende Umgebung), sollte es ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> spätestens dem Untersuchungsdatum möglich sein, ein circa 80%iges Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum zu erfüllen. Die geringfügig vorhandene Leistungseinbusse könne auf eine noch leicht erhöhte Erschöpfbarkeit und verminderte Belastbarkeit zurückge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führt werden (S. 16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 15. Mai 2014 (Urk. 7/161) stellte die behandelnde Psychiaterin, Dr. C.___ folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aufmerksamkeitsdefizitstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F 90.0), je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">doch kognitiven Einschränkungen; Beginn in Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplexe Angststörung mit agoraphobischen (ICD-10: F 40.0), sozialpho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bischen (ICD-10: F 40.1) und generalisierenden Elementen (ICD-10: F 41.1); Beginn in Adoleszenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte Persönlichkeit mit abhängigen und ängstlich-vermeidenden Zügen; Beginn in Adoleszenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach multiplem Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">per Substanzen (Kokain, Alkohol, Cannabis, Medikamente); Beginn circa 2001</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie schätzte die Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als kauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">männisch Angestellte auf 50 %. Der bisherige Verlauf habe gezeigt, dass die Patientin in geschütztem Rahmen circa 70 % arbeitsfähig sei. Eine Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung in den ersten Arbeitsmarkt mit etwas geringerer %-Belastung zur Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung sei jedoch eindeutig zu favorisieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 18. August 2014 (Urk. 7/171) hielt Dr. C.___ fest, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin lebe mit ihrer 7-jährigen Tochter und ihrem mittleren Bru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der in einer Mietwohnung. Der Kindsvater betreue die Tochter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">engagiert mit. Sie arbeite im Stundenlohn beim F.___. Da es sich um keine Festanstellung handle, seien Pensum und auch die Arbeitszeiten je nach Woche variabel, im Durchschnitt seien es circa 30 %, meistens verteilt auf zwei Morgen und einen Nachmittag/Abend. Wenn die Beschwerdeführerin am Morgen nach Zürich fahre, dann komme sie am frühen Nachmittag nach Hause und ruhe sich auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund grosser Erschöpfung sowie Energielosigkeit circa zwei Stunden aus. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach gehe sie oft mit Kind und Hund spazieren, schaue Inserate an, schreibe Bewerbungen und unterstütze den Partner etwas im Haushalt. Wenn sie zu Hause sei, gehe sie mit dem Hund spazieren und widme sich bereits am Morgen den Stelleninseraten und schlafe dann am Nachmittag auch zwei Stunden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit zwei Monaten sei sie zunehmend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geworden, helfe kaum noch mit im Haushalt. Die zahlreichen Absagen seien sehr demotivierend, sie fühle sich energie- und antriebslos und habe in den letzten zwei Wochen keine Bewer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung mehr geschrieben, weil jede Tätigkeit so viel Kraft brauche und alles schwer geworden sei (Beurteilung: depressives Zustandsbild).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 22. Mai 2015 (Urk. 7/217) stellte Dr. C.___ die gleichen Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen wie im Bericht vom 15. Mai 2014 (E. 3.3), ergänzt durch die Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer rezidivierenden depressiven Episode, aktuell mittelgradig (ICD-10: F 33.1). Der Gesundheitszustand habe sich verschlechtert. Sie schätzte die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit gleich ein wie im Bericht vom 15. Mai 2014.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ präzisierte im Schreiben vom 29. Juni 2015 (Urk. 7/219), der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterte Gesundheitszustand habe sich auf die Kadenz/Häufigkeit der de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Episoden bezogen, die seit einem Jahr sowohl in der Häufigkeit als auch in der Intensität zugenommen hätten (daher sei die Diagnose dieselbe). Im letzten August wie auch in diesem Februar habe sich eine depressive Episode mit niedergeschlagener Stimmung, Energie- und Antriebslosigkeit über mehrere Wochen lang hingezogen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 1. Februar 2016 (Urk. 7/230) hielt Dr. C.___ folgende Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (ICD-10: F 90.0), jedoch kog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nitiven Einschränkungen; Beginn in Kindheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Episode, aktuell leichtgradig (ICD-10: F 33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplexe Angststörung mit agoraphobischen (ICD-10: F 40.0), sozialpho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bischen (ICD-10: F 40.1) und generalisierenden Elementen (ICD-10: F 41.1); Beginn in Adoleszenz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach multiplem Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">per Substanzen (Kokain, Alkohol, Cannabis, Medikamente); Beginn circa 2001</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie schätzte die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit circa 70-80 % in einer Institution mit geschütztem Rahmen (Möglichkeit vermehrter Pausen, we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nig Zeitdruck, verständnisvolles Umfeld). Diese Einschätzung werde objektiviert durch die Institution G.___, welche die Arbeitsfähigkeit in einem Arbeitstraining über längere Zeit eingehend geprüft habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. A.___ vom 15. April 2010 (E. 3.1) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzung mit den fallrelevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Experte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n legten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinischen Zusammenhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge einleuchtend dar, beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinische Situation überzeugend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und setzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit den geklagten Beschwerden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 6 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die streitigen Belange ist das Gutachten umfassend und beantwortet die Frage nach der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter legten unter Verweis auf die (unter anderem aktenanamnestisch erhobene) Krankheitsentwicklung in nachvollziehbarer Weise dar, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin seit Jahren in ihrer Arbeitsfähigkeit (im Umfang von 70 %) eingeschränkt ist, dies aufgrund einer leichten kognitiven Störung sowie der krankheitsbedingten Entwicklungsverzögerung nach jahrlangem Drogenkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sum, einer Angststörung, welche die Experten als Persönlichkeitsstörung fassten sowie der Aufmerksamkeitsdefizitstörung. Schlüssig erscheint weiter die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schätzung, dass vor Aufnahme beruflicher Massnahmen therapeutische Erfolge erzielt werden müssen (Urk. 7/56 S. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch das psychiatrische Gutachten von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. B.___ vom 7. Oktober 2011 (E. 3.2) beruht auf den erforderlichen Untersuchungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist für die streitigen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 4 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Experte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> legte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zusammenhän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge einleuchtend dar, beurteilte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinische Situation überzeugend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 14 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und setzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit den geklagten Beschwerden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinander (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Für die streiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Belange ist das Gutachten umfassend und beantwortet die Frage nach der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 16)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter zeigte auf, dass bei der Beschwerdeführerin am ehesten eine kombi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nierte Persönlichkeitsstörung mit zwanghaften, ängstlich-vermeidenden und abhängigen Zügen vorliegt. Sie stellt hohe Erwartungen an sich und ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht sich keine Defizite zu. Damit setzt sie sich selber massiv unter Druck, sie fühlt sich permanent angespannt, hat Angst zu versagen und fühlt sich rasch überfordert und verletzlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbessert hat sich gemäss dem Experten, dass die Beschwerdeführerin ein anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch starkes Vermeidungsverhalten und den sozialen Rückzug im Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang mit ihren Ängsten im Verlauf zu einem grossen Teil überwunden zu haben scheint.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser Umstände leuchtet es ein, wenn der Gutachter das Wiedererlan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (wohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wollende Umgebung, kein hoher zeitlicher/emotionaler Druck) attestierte und dabei auf etwelche Ressourcen der Beschwerdeführerin verwies (Motivation); dies bei nurmehr diskreten Einschränkungen (erhöhte Unsicherheit und Verletz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit, verminderte Belastbarkeit, erhöhte Erschöpfbarkeit, Urk. 7/93 S. 14 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Beschwerdeführerin ein hohes Arbeitspensum bewältigen kann, zeigte sich auch im Rahmen der Ausbildung zum Handelsdiplom, wobei sie von März 2012 bis Februar 2014 ein kaufmännisches Praktikum in einem 50-70 % Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum absolvierte (Urk. 7/189/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die behandelnde Psychiaterin schätzte die Arbeitsfähigkeit auf 70-80 % in ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nem „geschützten Rahmen“ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Möglichkeit vermehrter Pausen, wenig Zeitdruck, verständnisvolles Umfeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Urk. 7/230</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die von der Psychiaterin formulierte Umschreibung trifft indes nicht bloss auf Tätigkeiten im geschützten Rahmen (in einer entsprechenden Institution) zu, sondern eine entsprechende Stelle ist durchaus auch auf dem freien Arbeitsmarkt zu finden. Allenfalls kann die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin aufgrund der gesteigerten Anforderungen an einen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">platz in qualitativer Hinsicht mit einem etwas geringeren Lohn rechnen. Dass sie aber auf dem ersten Arbeitsmarkt kein Chance hat, eine passende Stelle zu finden, trifft nicht zu (vgl. hierzu auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des Bundesgerichts 8C_831/2013 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Januar 2014 E. 4.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass die Eingliederungsfachleute von einer Einschränkung von 50 % ausgingen (Urk. 1 Ziff. 58 und Urk. 7/159/2) ändert hieran nichts, ist doch die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit aus medizinischer Sicht festzulegen - mithin von Ärzten - und erschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nen deren Darlegungen als kohärent.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestand mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zunächst seit Jahren eine 70%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/56). Spätestens seit dem Untersuchungsda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tum vom 15. September 2011 (Urk. 7/93) kann von einer Arbeitsfähigkeit von 70-80 % in einer angepassten Tätigkeit (abwechslungsreiche Tätigkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit vermehrter Pausen, wenig Zeitdruck, verständnisvolles Umfeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ausgegan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Für eine Prüfung der „Überwindbarkeit“, wie es die Beschwerdegegnerin getan hat (Urk. 2), besteht kein Raum. Die Gesundheitsstörungen der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rerin, welche im Rahmen der Diagnosen einer Persönlichkeitsstörung, einer so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zialen Phobie sowie einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung gefasst wurden, fallen nicht unter die psychosomatischen Erkrankungen, welche eine gesonderte Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fung der sozialversicherungsrechtlichen Relevanz erfordern. Damit ist von der ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleiben die Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen in erwerblicher Hinsicht sowie im Haushalt. Vorweg zu klären ist die Frage, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin bei intakter Gesundheit erwerbstätig respektive im Haushalt tätig wäre. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Üb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ist jedoch anzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beeinträchtigung teiler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgabenbereich nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich nach den Grundsät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen für Erwerbstätige, somit nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG zu bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">contrario</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die gemischte Methode gelangt hier ebenso wenig zur Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbstätigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nach Massgabe der ohne Gesundheitsschaden ausgeüb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entscheidend ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzielen würde, und nicht, was sie bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesundheitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeitspensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung einzustehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 157</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). Das Invalideneinkommen bestimmt sich entsprechend den gesetzlichen Vorgaben danach, was die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte. Dabei kann das – vom Arzt festzulegende – Arbeitspensum unter Umständen grösser sein als das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung geleistete (vgl. BGE 131 V 51 E. 5.1.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">methode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit der Beantwortung der entscheiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willensentscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden. Die Beurteilung hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischer Geschehensabläufe ist eine Tatfrage, soweit sie auf Beweiswürdigung beruht, selbst wenn darin auch Schlussfolgerungen aus der allgemeinen Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benserfahrung mitberücksichtigt werden. Rechtsfragen sind hingegen Folgerun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, die ausschliesslich – losgelöst vom konkreten Sachverhalt – auf die allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine Lebenserfahrung gestützt werden oder die Frage, ob aus festgestellten In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizien mit Recht auf bestimmte Rechtsfolgen geschlossen worden ist (vgl. Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin brach im Alter von 16 und 18 zwei Lehren als Kosmetike</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rin und Pharmaassistentin nach vier respektive sechs Monaten ab. Anschliessend absolvierte sie ein siebenmonatiges Praktikum beim Verein Job (Urk. 7/3/4). Im November und Dezember 2006 war sie sodann während des Weihnachtsverkaufs im H.___ angestellt (Urk. 7/28/5 und Urk. 7/57). Ansonsten ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sie keiner Erwerbstätigkeit nach (vgl. auch Lebenslauf, Urk. 7/99/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Erwerbsbiographie erhellt, dass die Beschwerdeführerin nur während einer kürzeren Phase vollzeitlich erwerbstätig war. Inwieweit dies mit ihrer Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kung sowie dem Drogenkonsum zusammenhing, kann nicht ohne weiteres ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sagt werden. Fest steht, dass sie ein achtmonatiges Therapieprogramm durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">laufen hat, dann längere Zeit keiner Tätigkeit nachging und seit der Niederkunft ihrer Tochter im Jahr 2007 drogenabstinent ist und im Jahr 2008 in ein Mutter-Kind-Haus eingetreten ist. Die Beschwerdeführerin arbeitete schliesslich an zwei Nachmittagen pro Woche in der I.___ (Urk. 7/56/6-7) und steigerte dieses Pensum bis auf 50 % im Jahr 2011 (Urk. 7/99/1). Während der beruflichen Massnahme absolvierte die Beschwerdeführerin ab März 2012 ein 70 %-Pensum (Urk. 7/109/3, Urk. 7/125/1, Urk. 7/132/1, Urk. 7/150/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der Haushaltsabklärung vom 20. Oktober 2010 (Urk. 7/66/3) gab die Beschwerdeführerin an, bei intakter Gesundheit ab Vollendung des 3. Altersjahrs der Tochter einer 50%igen Erwerbstätigkeit nachzugehen. Dies namentlich aufgrund der finanziellen Notwendigkeit bei arbeitslosem und psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chisch erkranktem Kindsvater. Am 3. Dezember 2014 (Urk. 7/187) gab sie zu Protokoll, sie würde gerne 100 % arbeiten, die Tochter sei bereits siebenjährig und besuche den Kindergarten. Im Sommer 2015 werde sie eingeschult. Der Kindsvater und der Bruder könnten die Kinderbetreuung sicherstellen (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Angesichts dieser Umstände ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin nach der Niederkunft einer 50%igen Erwerbstätigkeit nachgegangen und im Umfang von 50 % im Haushalt tätig gewesen wäre. Ihre beschwerdeweise gemachten abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chenden Ausführungen (Urk. 1 Ziff. 57) beziehen sich offensichtlich erst auf ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nen späteren Zeitpunkt, fehlt doch jegliche Auseinandersetzung mit dieser un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">missverständlichen und einleuchtenden Angabe (zum Abstellen auf die Aussage der ersten Stunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Qualifikations-Angaben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gegenüber Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">personen vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2011 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mai 2012 E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der ab März 2012 begonnenen beruflichen Massnahme hat die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführerin dann unter Beweis gestellt, dass sie - bei älter gewordener Tochter - auch ein höheres Pensum ausser Haus zu bewältigen bereit ist. Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichts der finanziell angespannten Situation kann der Beschwerdeführerin ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">folgt werden, wenn sie ein höheres hypothetisches Arbeitspensum geltend macht. Der Verweis der Beschwerdegegnerin auf die Praxis im Sozialhilferecht, wonach alleinerziehende Mütter bis zum Absolvieren der 3. Klasse der Kinder nicht zu einem höheren Arbeitspensum als 50 % gedrängt würden (Urk. 7/187/4), ändert hieran nichts, können doch solche allgemeinen Werte nur als Indiz herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_35/2011 vom 24. Mai 2011, E. 3.4). Angesichts der geäusserten und gezeigten Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">reitschaft ist von einem höheren Pensum auszugehen. Dass dieses indes 100 % umfassen soll, ist nicht überwiegend wahrscheinlich. Bei psychisch krankem Bruder sowie Kindsvater konnte die Beschwerdeführerin nicht davon ausgehen, jederzeit eine verlässliche Kinderbetreuung zu haben. Ein Pensum von 80 % erscheint bei der allein für die Erziehung verantwortlichen Beschwerdeführerin in ihrer Situation als Maximum einer denkbaren Lösung. Mit der Geburt des Sohnes Elia im September 2015 (Urk. 7/226/1) ergab sich sodann jedenfalls kein Grund für eine Erhöhung des Pensums.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ie Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vor der Anmeldung bei der Invalidenversicherung keiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">regelmässigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Erwerbstätigkeit nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und verfügte über keine abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schlossene Berufsausbildung, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">für die Bestimmung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf die Tabellenlöhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bundesamtes für Statistik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> abzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">klar ist aufgrund der medizinischen Aktenlage, ob bereits der Lehrabbruch krankheitsbedingt erfolgt ist. Die Gutachter Dr. Z.___ und Fachpsychologe A.___ konnten sich bezüglich des Beginns der Arbeitsunfähigkeit nicht festle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen und gaben an „seit langer Zeit, etwa seit 2006, spätestens seit Beginn 2010“ (Urk. 7/56/9). Damit wäre davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin bei intakter Gesundheit als Hilfsarbeitern erwerbstätig wäre. Wollte man – zu Gunsten der Beschwerdeführerin - gleichwohl von einem möglichen Lohn für Frauen mit Berufs- und Fachkenntnissen im Bereich Gesundheits- und Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wesen (aufgrund der abgebrochenen Lehre als Pharmaassistentin) ausgehen, ergäbe sich für den Zeitpunkt des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> möglichen Rentenbeginns (Dezember 2009, sechs Monate nach der Anmeldung im Juni 2009, Art. 29 IVG) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Vali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">denlohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (für das hypothetisch ausgeübte Pensum von 50 % von Fr. 35‘212</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">-- (Fr. 5‘539.-- [gemäss Lohnstrukturerhebung, LSE, 2008 Anforderungsniveau 3 Ziff. 85] : 40 x 41.5 [durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit 2009, Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">amt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Ziff. 86-88, Tabelle T03.02.03.01.04.01] x 12 [Monate] : 2499 x 2552 [Nomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nallohnentwicklung, BFS, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsumenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">preise und der Reallöhne 1976-2016, Tabelle T39] x 0.5 [Pensum]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum fraglichen Zeitpunkt war die Beschwerdeführerin im Ausmass von 30 % arbeitsfähig. Ihr standen einfache und repetitive Tätigkeiten offen, womit sie Einkommen von 15‘737.-- (Fr. 4‘116.-- [LSE 2008 TA1, durchschnittlicher Lohn für Frauen] : 40 x 41.6 x 12 : 2499 x 2552 x 0.3) hätte erzielen können. Wollte man noch einen Abzug vom Tabellenlohn von 10 % (aufgrund der qualitativen Einschränkungen) gewähren, ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 14‘163.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Fr. 35‘212.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. 14‘163.-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 21‘049.-- und damit einen Invaliditätsgrad von 60 %. Gewichtet mit dem Erwerbsanteil von 50 % ergibt sich ein Teilinvaliditätsgrad von 30 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Höhe der Einschränkung im Haushalt von 2.6 % (20 % im mit 13 % gewich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">teten Bereich Betreuung von Kindern oder anderen Familienangehörigen, Urk. 7/66/7-8) blieb unbestritten und erscheint angesichts der detaillierten Schilderungen der Abklärungsperson als schlüssig. Damit resultiert im mit 50 % gewichteten Aufgabenbereich ein Teilinvaliditätsgrad von 1.3 % und gesamthaft ein solcher von 31.3 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit besteht kein Anrecht auf eine Rente der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Für die Periode ab Rückerlangung einer 70-80%igen Arbeitsfähigkeit (2011) samt Qualifikationsänderung (80 % Erwerb / 20 % Haushalt) ergibt sich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Va</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Fr. 58‘157</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(Fr. 5‘782.-- [LSE 2010 TA1 Lohn Frauen Anforderungsniveau 3 Ziff. 86] : 40 x 41.5 x 12 : 2579 x 2604 [Nominallohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">entwicklung bis 2011] x 0.8 [hypothetisches Pensum]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Invalideneinkommen beläuft sich ausgehend vom Lohn für Frauen für einfa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">che und repetitive Tätigkeiten von Fr. 4‘206.-- bei einem gemittelten Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sum von 75 % auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">39</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">845.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(: 40 x 41.7 x 12 : 2579 x 2604 x 0.75). Bei ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nem Abzug vom Tabellenlohn von 10 % - sofern überhaupt gerechtfertigt - re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sultiert ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Fr. 35‘861.--. Nach Erlangung des Handels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">diploms im März 2014 (Urk. 7/169/7) ergab sich insofern eine Änderung, als die Beschwerdeführerin nicht mehr auf einfache und repetitive Tätigkeiten be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkt war, was zur Steigerung des Invalideneinkommens führte. Angesichts des Ergebnisses sind Weiterungen indes entbehrlich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">6.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von Fr. 58‘157</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mit dem Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. 35‘861.-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 22‘296.-- und damit einen Invaliditätsgrad von 38 %. Gewichtet mit dem Erwerbsanteil von 80 % ergibt sich ein Teilinvaliditätsgrad von 30 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die unveränderte Höhe der Einschränkung im Haushalt von 2.6 % (20 % im mit 13 % gewichteten Bereich Betreuung von Kindern oder anderen Familienange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hörigen, Urk. 7/187/7-8) blieb wiederum unbestritten und erscheint angesichts der detaillierten Schilderungen der Abklärungsperson als schlüssig. Damit re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sultiert im mit 20 % gewichteten Aufgabenbereich ein Teilinvaliditätsgrad von 0.5 % und gesamthaft ein solcher von 30.5 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit besteht auch nach den Veränderungen betreffend Arbeitsfähigkeit und Qualifikation kein Anrecht auf eine Rente der Invalidenversicherung, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Voraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (§ 16 des Gesetzes über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">), ist der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">antragsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 1 S. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Verfahrenskosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf Fr. 800.-- festzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">se </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ausgangsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge der bewilligten unentgeltli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Prozessführung jedoch einstweilen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gerichtskasse zu nehmen. Die Beschwerdeführerin ist auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Nachzahlungspflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> hinzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beschliesst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">In Bewilligung des Gesuchs vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">September 2016 wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">d </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> unentgeltliche Prozessführung bewilligt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden der Beschwerdeführerin auferlegt, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">folge Gewährung der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">unentgeltliche</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">n Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gemäss</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Winterthur</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, Y.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, Soziale Dienste, Sozial</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">versicherungsfachstelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>G<span id="_GoBack"></span>räubE. Stocker</p><p></p></div> </div></body></html>