<h2>SubmittedText<h2><p>Der G-20-Gipfel vom Juni 2012 in Los Cabos hat die OECD beauftragt, die Erosion des Steuersubstrats durch Gewinnverschiebungen ("Base Erosion and Profit Shifting") zu bekämpfen. Die Finanzminister von Deutschland, Frankreich und Grossbritannien stellen der OECD für dieses Programm je 150 000 Euro zur Verfügung.</p><p>- Welchen Beitrag leistet die Schweiz?</p><p>- Wie wirkt die Schweiz in diesem wichtigen neuen Programm der OECD zur Bekämpfung schädlicher Steuerpraktiken mit?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Das Projekt Beps, "Base erosion and profit shifting", zu Deutsch "Aushöhlung der Besteuerungsgrundlage und Gewinnverlagerung", ist im Fiskalkomitee der OECD angesiedelt und befindet sich gegenwärtig noch in der Entwicklungsphase. Es ist vorgesehen, dass das Fiskalkomitee an seiner Sitzung zum Jahresanfang 2013 das Projekt näher behandeln und die Eckpunkte der weiteren Arbeiten festlegen wird. Die zuständigen schweizerischen Fachleute aus der Bundesverwaltung werden sich in diesem Rahmen mit dem Projekt befassen. Die Finanzierung dieses OECD-Projekts wird durch das OECD-Budget sichergestellt. Beps ist Teil des normalen, durch alle Mitgliedstaaten finanzierten Arbeitsprogramms, zu welchem die Schweiz über ihre Mitgliedschaftsgebühren beiträgt. Diese betragen in diesem Jahr 5 067 478.57 Euro, d. h. 1,61 Prozent des ordentlichen Budgets, womit die Schweiz der dreizehntwichtigste obligatorische Beitragszahler ist. Einzelne an diesem Projekt besonders interessierte Staaten haben bekanntgegeben, dass sie für das Projekt finanzielle Sonderbeiträge leisten wollen.</p>