A bteilung V E -3163/2007/sca {T 0/2} U rte il v o m 2 . O k to b e r 2 0 0 7 R ichterin M arianne Teuscher (Vorsitz), R ichter R obert G alliker, R ichter François Badoud, G erichtsschreiber Sim on Bähler. 1. E_______, geb. _______, C _______, 2. R _______, geb. _______, Libanon, 3. B _______, geb. _______, Libanon, 4. T_______, geb. _______, Libanon, 5. F_______, geb. _______, Libanon, D _______, ____ X_______, alle vertreten durch A_______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 5. April 2007 i.S. Vollzug der W egw eisung N _______, B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandE -3163/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass die Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 4. August 2006 durch die c_______ Botschaft aus dem Libanon evakuiert und m it einem Transportflugzeug der c_______ Luftw affe von D am askus nach G _______ geflogen w urden, dass sie sich in der Folge in C _______ aufhielten, dass sie am 8. D ezem ber 2006 m it einem Visum in die Schw eiz ein- reisten, w o sie, nachdem ihnen am 16. Januar 2007 die Ausstellung von Aufenthaltsbew illigungen verw eigert und eine Ausreisefrist ange- setzt w orden w ar, am 27. Februar 2007 um Asyl nachsuchten, dass die Beschw erdeführerin 1 anlässlich der Kurzbefragung im Em p- fangs- und Verfahrenszentrum Vallorbe vom 2. M ärz 2007 sow ie der di- rekten Anhörung vom 27. M ärz 2007 zur Begründung ihres Asylge- suchs im W esentlichen geltend m achte, den Libanon w egen der israe- lischen Bom benangriffe w ährend des Libanonkrieges vom Som m er 2006 und der Angst vor w eiteren solchen Angriffen auf ihren W ohnort W _______ verlassen zu haben, dass ihr M ann ihnen nach C _______ gefolgt, aber nach Ablauf seines Visum s w ieder in den Libanon zurückgekehrt sei und m ittlerw eilen eine Stelle in F_______ angetreten habe, dass sie (etw a seit sieben Jahren) und ihre Kinder libanesische Staatsangehörige seien, w eshalb sie nicht in C _______ hätten bleiben können, dass sie in die Schw eiz gekom m en sei, w eil sie hier Fam ilienangehöri- ge habe, dass die anderen Beschw erdeführer aufgrund ihres Alters nicht befragt w urden, dass das BFM m it Verfügung vom 5. April 2007 - eröffnet am 5. April 2007 - die Asylgesuche der Beschw erdeführer vom 27. Februar 2007 abgew iesen und die W egw eisung sow ie deren Vollzug angeordnet hat, dass die Beschw erdeführer m it Eingabe vom 7. M ai 2007 gegen die- sen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhoben S eite 2E -3163/2007 haben und beantragten, es sei vom Vollzug der W egw eisung abzusehen, es sei die U nzulässigkeit und die U nzum utbarkeit des Vollzugs der W egw eisung festzustellen und die vorläufige Aufnahm e anzuordnen, w eiter sei die unentgeltliche R echtspflege zu gew ähren, dass die zuständige Instruktionsrichterin des Bundesverw altungsge- richts m it Zw ischenverfügung vom 23. M ai 2007 das G esuch um un- entgeltliche R echtspflege abw ies und den Beschw erdeführern Frist an- setzte bis zum 7. Juni 2007 zur Bezahlung des Kostenvorschusses in der H öhe von Fr. 600.--, dass die Beschw erdeführer den verlangten Kostenvorschuss am 7. Juni 2007 fristgerecht leisteten, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM ent- scheidet (A rt. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31] i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass die Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt sind, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungs- w eise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschw erde le- gitim iert sind (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf ihre frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem verein- fachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw er- deentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), S eite 3E -3163/2007 dass die Ziffern 1 bis 3 des D ispositivs der Verfügung des BFM vom 5. April 2007 nicht angefochten w urden und in R echtskraft erw achsen sind, dass das Bundesam t, ist der Vollzug der in casu rechtskräftig angeord- neten W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich, das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern regelt (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht und keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die den Be- schw erdeführern in ihrem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (A rt. 14a Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20)), dass sich die Situation im Libanon seit dem W affenstillstand vom 14. August 2006 w ieder beruhigt hat, so dass - trotz der Spannungen zw i- schen der R egierung und der pro-syrischen O pposition - nicht von ei- nem drohenden Klim a allgem einer G ew alt gesprochen w erden kann, dass die H erkunftsregion der Beschw erdeführer in keiner W eise von den Käm pfen betroffen w ar, w elche in den letzen M onaten zw ischen der libanesischen A rm ee und der radikal-islam ischen U ntergrundorga- nisation Fatah al-Islam stattgefunden haben, beschränkten sich doch diese auf das Palästinenserlager N ahr al-Bared nahe der nordlibanesi- schen Stadt Tripolis, dass sich die Situation der Beschw erdeführer im Falle einer R ückkehr nach dem Libanon nicht von jener anderer Bew ohner der Stadt W _______, w elche zw ischen dem __. und __. Juli 2006 _______ durch die israelischen Streitkräfte bom bardiert w orden w ar, und der Küstenregion südlich der libanesischen H auptsstadt Beirut unterscheidet, dass der Ehem ann der Beschw erdeführerin 1 und Vater der w eiteren Beschw erdeführer zw ar den Libanon verlassen hat, um in F_______ zu arbeiten, sich seine näheren Angehörigen aber w eiterhin in W _______ aufhalten, so dass die Beschw erdeführer zu ihren libanesischen Verw andten zurückkehren können, S eite 4E -3163/2007 dass sich aus den Akten som it keine konkreten Anhaltspunkte erge- ben, aufgrund derer allenfalls geschlossen w erden könnte, die Be- schw erdeführer gerieten im Falle der R ückkehr in ihren H eim atstaat aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitli- cher N atur in eine existenzbedrohende Situation (A rt. 14a Abs. 4 AN AG ), dass der Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführer in ihren H ei- m atstaat schliesslich m öglich ist, da keine praktischen H indernisse er- kennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, und die Beschw erdeführer über R eisepässe und Laissez-Passer verfügen (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), dass nach dem G esagten som it keine W egw eisungshindernisse vorlie- gen und der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu be- stätigen ist, dass es den Beschw erdeführern dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600 (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun- desverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) den Beschw erdeführern aufzuerlegen (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ) und m it dem in gleichem Betrag geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind. (D ispositiv nächste Seite) S eite 5E -3163/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden den Beschw erdeführern auferlegt und m it dem Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - die Vertreterin der Beschw erdeführer, (eingeschrieben) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N _______) - den G _______ (Beilagen: _______) D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: M arianne Teuscher Sim on Bähler Versand: S eite 6