<h2>SubmittedText<h2><p>Den Weinsektor finanziell zu unterstützen, wird immer nötiger; diese Unterstützung scheint jedoch nicht auszureichen, um unseren Weinen einen guten Ruf zu sichern. Ich fordere daher, dass der Bund Massnahmen vorsieht, die in optimaler Weise den Export unserer Weine zu fördern und dank diesen Weinen gleichzeitig das Ansehen unseres Landes zu verbessern vermögen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Export von Schweizer Weinen, der bis vor einiger Zeit eher unbedeutend war, hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die vor allem durch die Uruguay-Runde bedingte und teilweise auch von Kreisen aus dem Inland gewünschte schrittweise Öffnung der Grenzen hatte zur Folge, dass viel mehr Weisswein importiert wurde. Das Weissweinimportvolumen hat in den Jahren 1994 bis 1997 von 7,5 auf 16 Millionen Liter zugenommen. Diese Zunahme führte dazu, dass der Konsum von Schweizer Weisswein im gleichen Zeitraum von 75 auf 66 Millionen Liter sank. Der Import und der Konsum von Rotweinen ist in den letzten Jahren ziemlich gleich geblieben. </p><p>Wenn man die einheimischen Rebflächen und damit das Produktionspotential auf dem heutigen Niveau aufrechterhalten will, das heisst eine Rebfläche von ungefähr 15000 Hektaren und eine jährliche Produktion von 120 bis 130 Millionen Liter, muss die Schweizer Weinwirtschaft sehr rasch neue Absatzmärkte für ihre Produkte finden. Da der einheimische Markt mehr oder weniger gesättigt ist, muss sich die Weinwirtschaft im Ausland umsehen. </p><p>Der Bund unterstützt die Förderung des Schweizer Weinexports seit Jahren. Der dem Schweizerischen Weinexporteurenverband zugesprochene jährliche Beitrag beläuft sich seit 1994 auf drei Millionen Franken. Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit der Förderung des Schweizer Weinexports in den kommenden Jahren bewusst. Die Prioritäten wurden überprüft. Der jährliche Beitrag der Bundeshilfe soll deshalb ab dem Budget 1998 sowie für den Finanzplan 1999 bis 2001 auf 5,85 Millionen Franken erhöht werden. Das Gesamtbudget des Rebbaus bleibt unverändert. </p><p>Der Bundesrat möchte festhalten, dass die auf den importierten Weinen erhobenen Zölle im Jahre 1996 115,9 Millionen Franken eingebracht haben. Für 1997 dürften sie 115 bis 120 Millionen Franken ausmachen. Darin ist der Versteigerungserlös der Weissweinkontingente inbegriffen. Im weiteren ist festzuhalten, dass der Versteigerungserlös mit dem Rebbaufonds nichts zu tun hat. Dieser geht vollumfänglich in die Bundeskasse.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion abzuschreiben.