<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2005.00695</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <br/> <font size="4">IV. Kammer</font><br/> <br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs</font><br/> <font size="4">Ersatzrichterin Arnold Gramigna</font><br/> <font size="4">Gerichtssekretär Brügger</font><br/> <br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 30. Mai 2006</font></b><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">H.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Dell'Olivo Frey &amp; Pribnow</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Stadtturmstrasse 10, Postfach 1644, 5401 Baden</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> <p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Einspracheentscheid vom 2. Juni 2005 den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine ganze Invalidenrente verneint hat, da der Invaliditätsgrad lediglich 65 % betrage (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Einsicht in die Beschwerde vom 16. Juni 2005, mit welcher Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 72 % beantragt (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle, vom 19. August 2005 (Urk. 5),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass vorliegend zu Recht unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ist (vgl. Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle [MEDAS] A.___ vom 5. September 2003, Urk. 6/36), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin das Valideneinkommen für das Jahr 1997 auf Fr. 62'292.-- festgesetzt hat (vgl. Urk. 2 S. 3), was sich als zutreffend erweist und von der Beschwerdeführerin auch nicht beanstandet wird, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die einzig strittige Frage die Höhe des Invalideneinkommens betrifft, insbesondere die Frage, ob vom aufgrund der Tabellenlöhne berechneten Einkommen ein Abzug (von 20 %) vorzunehmen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass nach der Rechtsprechung beim Einkommensvergleich unter Verwendung statistischer Tabellenlöhne zu berücksichtigen ist, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass sodann dem Umstand Rechnung zu tragen ist, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass in BGE 126 V 75 ff. das Eidgenössische Versicherungsgericht die bisherige Praxis dahin gehend präzisiert hat, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) abhängig ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen ist, wobei der Abzug auf höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin unter Rückenschmerzen ohne freie Intervalle, deretwegen sie weder länger sitzen noch stehen, gehen oder liegen sowie nicht mehr als 3 Kilogramm heben und tragen kann sowie unter einer psychischen Auffälligkeit leidet, mit der Festlegung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % bereits Rechnung getragen worden ist, zumal nichts ersichtlich ist, was die Beschwerdeführerin vom zeitlichen Einsatz her von einem grösseren Pensum abhalten könnte, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdeführerin im Jahre 1997, für welches der Einkommensvergleich vorzunehmen ist, nicht über 50, sondern erst 44 Jahre alt war, was mithin ein Alter darstellt, für welches kein Abzug vorzunehmen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass für die in Frage kommenden Hilfsarbeitertätigkeiten eine Grundschulausbildung genügend erscheint und auch nicht uneingeschränkte Kenntnisse der deutschen Sprache notwendig sind, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass davon auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin, welche 8 Jahre lang die Schule besucht hat, sich seit 1986 in der Schweiz aufhält, hier soweit integriert ist, dass sie ein Einbürgerungsgesuch gestellt hat (vgl. Urk. 6/78), und ab 1987 bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens regelmässig einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist (Urk. 6/77), diesbezüglich keine zusätzlichen Einschränkungen erleidet, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin somit zu Recht keinen leidensbedingten Abzug vorgenommen hat und der Beschwerdeführerin auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 65 % eine Invalidenrente ausrichtet,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerde somit abzuweisen ist, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Dr. Volker Pribnow</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>