Entscheid vom 21. März 2013 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, Andreas J. Keller und Jean-Luc Bacher, Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia Parteien 1. A., 2. B. AG, Beschwerdeführer 1 und 2 beide vertreten durch die Rechtsanwälte Adrian Dörig und Thomas Krizaj, gegen STAATSANWALTSCHAFT I DES KANTONS ZÜ- RICH, Beschwerdegegnerin Gegenstand Berichtigung des Entscheides der (II.) Beschwerde- kammer des Bundesstrafgerichts vom 12. Dezem- ber 2011 (Art. 40 Abs. 1 StBOG i.V.m. Art. 129 Abs. 1 BGG) B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: RR.2011.8 -9 - 2 - Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: - sie mit Entscheid RR.2011.8-9 vom 12. Dezember 2011 die Beschwerde von A. und der B. AG abwies, soweit sie darauf eintrat; im Sinne der Erwägungen in Ziffer 9 sie in Dispositiv Ziffer 2 die Gerichtsgebühr auf Fr. 10'000. -- fest- setzte, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvor schusses in gleicher H ö- he; - gemäss den Akten die Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvo r- schusses in der Höhe von Fr. 12'000. -- eingeladen wurden (act. 4); in der Folge die Beschwerdeführer entgegen Dispositiv Ziffer 2 auch einen Kosten- vorschuss in dieser Höhe leisteten (act. 5); die in Dispositiv Ziffer 2 festgehal- tene Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in der Höhe von ledi g- lich Fr. 10'000.-- somit offensichtlich auf einem Versehen beruhte; - für die Revision, Erläuterung und Berichtigung v on - wie vorliegend - Ent- scheiden der Beschwerdekammer nach Art. 37 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. März 2010 über die Organisation der Strafbehörden des Bundes (StBOG; SR 173.71) die Artikel 121 -129 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) sinngemäss gelten; - gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 40 StBOG die Beschwe rdekammer die Erläuterung oder Berichtigung eines von ihr gefällten Entscheids vor- nimmt, wenn dessen Dispositiv unklar, unvollständig oder zweideutig ist, wenn seine Be stimmungen untereinander oder mit den Erwägungen im W i- derspruch stehen, oder wenn es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält; - es sich bei der vorgenannten Anrechnung des geleisteten Kostenvorschu s- ses in der Höhe von lediglich Fr. 10'000. -- um ein offens ichtliches Versehen handelt, welches gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 40 StBOG korrigiert werden kann; Dispositiv Ziffer 2 des Ent scheids RR.2011 .8-9 vom 12. D e- zember 2011 entsprechend zu berichtigen und zudem die Rückerstattung des Restbetrages von Fr. 2'000.-- anzuordnen ist; - für das vorliegende Verfahren weder Kosten noch Entschädigungen zuz u- sprechen sind. - 3 - Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 1. Dispositiv Ziffer 2 des Entscheids des Bundesstrafgerichts RR.2011.8-9 vom 12. Dezember 2011 wird berichtigt und lautet neu wie folgt: "Die Gerichtsgebühr von Fr. 10'000.-- wird den Beschwerdeführern unter so- lidarischer Haftung auferlegt, unter Anrechnung des entsprechenden Betr a- ges aus dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 12'000. --. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, den Beschwerdeführern den Restbetrag von Fr. 2'000.-- zurückzuerstatten." 2. Es werden keine Kosten erhoben noch Entschädigungen zugesprochen. Bellinzona, 22. März 2013 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Die Vorsitzende: Die Gerichtsschreiberin: Zustellung an - Rechtsanwälte Adrian Dörig und Thomas Krizaj - Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich - Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.