<h2>SubmittedText<h2><p>Die Selbstregulierung hat sich bewährt, sie ermöglicht eine praxisgerechte Umsetzung von Regeln. Hingegen verursachen Vorgaben auf Gesetzes-/Verordnungsebene häufig unnötig hohe Kosten.</p><p>- Welche Bedeutung misst der Bundesrat der Selbstregulierung (z. B. VSB) bei der Umsetzung der FATF-Empfehlungen bei?</p><p>- Wie stellt er sicher, dass ihr ein angemessener Spielraum für die Ausgestaltung erhalten bleibt und dieser auf Stufe Geldwäscherei-Verordnung Finma nicht ungebührlich eingeschränkt wird?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Bei der Verhandlung der FATF-Empfehlungen hat sich die Schweizer Delegation stark engagiert, damit die Selbstregulierung, wie die Schweiz sie kennt (sogenannte "dirigierte" Selbstregulierung, d. h. Beaufsichtigung der Selbstregulierungsorganisationen durch die Finma), auf internationaler Ebene anerkannt wird. Der Bericht über die Länderprüfung der Schweiz vom letzten Jahr anerkennt die Qualität unseres Systems der Selbstregulierung im Geldwäschereibereich. Der Bundesrat ist der Meinung, dass diese dirigierte Selbstregulierung eine wichtige Rolle im Bereich der Geldwäschereiprävention spielt. Sie muss auch entsprechend in den regulatorischen Entwicklungen berücksichtigt werden.</p>