<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2013.00091</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=213736&amp;W10_KEY=13013526&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2013.00091</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.01.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 07.03.2014 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Abweisung des Familiennachzugsgesuchs Der Beschwerdeführer heiratete 1984 eine Schweizerin und erhielt im Rahmen des Familiennachzuges eine Aufenthaltsbewilligung. Aufgrund seiner Straffälligkeit wurde seine Aufenthaltsbewilligung 1995 nicht mehr verlängert. Er wurde aus der Schweiz weggewiesen und es wurde eine Einreisesperre von 1997 bis 2007 verhängt. Die Einreisesperre wurde in der Folge mehrmals suspendiert, um ihm den Besuch seiner Ehefrau und der Kinder zu ermöglichen. Während eines Besuches ist er wiederum straffällig geworden. Im Jahre 2007 stellten er und seine Ehefrau ein Gesuch um Aufenthaltsbewilligung, welches 2007 abgelehnt wurde. Die Ehe wurde 2012 geschieden. Aufgrund der Scheidung besteht kein Anspruch nach Art. 7 Abs. 1 Salz 1 ANAG. Da sein Aufenthalt seit dem Ablehnungsentscheid lediglich toleriert wurde, besteht auch kein Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 7 ANAG. Die Kinder sind alle volljährig und besondere Umstände werden nicht geltend gemacht. Es besteht daher kein Anspruch aufgrund von Art. 8 EMRK. Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABWEISUNG">ABWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENNACHZUG">FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFFÃLLIGKEIT">STRAFFÃLLIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 4 ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 7 ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=21392" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2013.00091</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">24. Januar 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Ersatzrichter Mischa Morgenbesser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Linda Rindlisbacher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A,<b> </b>vertreten durch RA I, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Sicherheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Aufenthaltsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A, geboren 1956, StaatsangehÃ¶riger von C, heiratete am 2. Januar 1984 in dem Land C die 1960 geborene Schweizerin B. Am 29. Februar 1984 reiste er in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Ehe gingen die Kinder D (geboren 1986), E (geboren 1989) und F (geboren 1995) hervor. </p> <p class="Sachverhalt2">Wegen strafrechtlicher Verurteilungen wurde A am 4. Juli 1986 und am 20. Mai 1987 jeweils unter Androhung von schwerer wiegenden Massnahmen fremdenpolizeilich verwarnt. Am 6. Dezember 1990 wurde er verhaftet und in Untersuchungshaft versetzt. Das Obergericht des Kantons ZÃ¼rich erkannte ihn am 31. MÃ¤rz 1992 der mehrfachen Widerhandlung (Verbrechen) gegen das BetÃ¤ubungsmittelgesetz vom 3. Oktober 1951 (BetmG) schuldig und verurteilte ihn zu acht Jahren Zuchthaus. Die Strafe trat er am 2. Oktober 1991 vorzeitig an. Das Migrationsamt verfÃ¼gte am 12. September 1995, die Aufenthaltsbewilligung von A werde infolge seiner StraffÃ¤lligkeit nicht mehr verlÃ¤ngert und er habe den Kanton ZÃ¼rich unverzÃ¼glich nach der Entlassung aus dem Strafvollzug zu verlassen. Die bedingte Entlassung erfolgte am 5. April 1996. Nachdem der Regierungsrat den gegen die WegweisungsverfÃ¼gung erhobenen Rekurs mit Beschluss vom 25. Juni 1996 abgewiesen hatte, zog A die Sache weiter an das Bundesgericht, welches die Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom 3. Dezember 1996 abwies. Das (heutige) Bundesamt fÃ¼r Migration (BFM) dehnte am 3. MÃ¤rz 1997 die Wegweisung auf das Gebiet der ganzen Schweiz aus und verhÃ¤ngte Ã¼ber A eine vom 1. Mai 1997 bis 30. April 2007 gÃ¼ltige Einreisesperre. Am 30. April 1997 wurde A ins Land C abgemeldet.</p> <p class="Sachverhalt2">Das BFM suspendierte mehrmals die Einreisesperre, um A den Besuch der Ehefrau und der Kinder zu ermÃ¶glichen. Am 9. Juni 2002 wurde A anlÃ¤sslich eines solchen Besuches bei der Einreise am Flughafen ZÃ¼rich wegen Verdachts auf BetÃ¤ubungsmittelhandel verhaftet. Mit Urteil vom 11. September 2002 wurde er vom Bezirksgericht G wegen im MÃ¤rz 1997 begangener Widerhandlung gegen das BetmG (Verbrechen) mit 16 Monaten GefÃ¤ngnis bestraft. Der Justizvollzug des Kantons ZÃ¼rich (JUV) widerrief hierauf mit VerfÃ¼gung vom 6. November 2002 die am 18. MÃ¤rz 1996 gewÃ¤hrte bedingte Entlassung und ordnete den Vollzug des damals noch nicht verbÃ¼ssten Strafrests von 974 Tagen Zuchthaus an. GestÃ¼tzt auf eine VerfÃ¼gung des JUV vom 3. Februar 2005 wurde er am 5. Februar 2005 mit einer Probezeit von drei Jahren bedingt entlassen und ins Land C ausgeschafft.</p> <p class="Sachverhalt2">Nachdem A am 18. April 2007 zwecks eines vom BFM bewilligten Familienbesuches in die Schweiz eingereist war, stellten er und seine Ehefrau am 10. Mai 2007 das Gesuch, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Das Migrationsamt wies das Gesuch mit VerfÃ¼gung vom 12. November 2007 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">A erhob hiergegen am 10. Dezember 2007 Rekurs an den Regierungsrat.</p> <p class="Sachverhalt1">WÃ¤hrend des Rekursverfahrens erkannte die Staatsanwaltschaft G / Unterland A mit Strafbefehl vom 27. Juni 2011 der mehrfachen Veruntreuung (zum Nachteil seiner Arbeitgeberin H AG) schuldig und bestrafte ihn mit sechs Monaten Freiheitsstrafe und ordnete den Vollzug der Strafe an. Ferner wurde die Ehe A/B mit rechtskrÃ¤ftigem Urteil des Bezirksgerichts G vom 6. Juli 2012 geschieden. </p> <p class="Urteilstext"><span>Am 19.</span> <span>Dezember 2012 wies der Regierungsrat den Rekurs ab, soweit er nicht gegenstandslos geworden war.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Gegen den Rekursentscheid erhob A am 11. Februar 2013 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich und beantragte, es sei der Rekursentscheid aufzuheben und das Migrationsamt sei einzuladen, A die Aufenthaltsbewilligung gewÃ¤hren; eventualiter sei A der Aufenthalt bis Anfang Juni 2013 zu belassen und er sei aufzufordern, das Land erst nach dem 1. Juni 2013 zu verlassen; unter gesetzlicher Regelung der Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</p> <p class="Sachverhalt1">Der Regierungsrat beantragte am 1. MÃ¤rz 2013 die Abweisung der Beschwerde; das Migrationsamt verzichtete auf eine Vernehmlassung. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) prÃ¼ft das Verwaltungsgericht seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen. Diese ist unter anderem betreffend erstinstanzliche Rekursentscheide des Regierungsrats auf dem vorliegenden Gebiet des AuslÃ¤nderrechts nach §§ 41â44 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 f. sowie 19b Abs. 2 lit. a Ziff. 1 VRG gegeben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Am 1.</span> <span>Januar 2008 ist das AuslÃ¤ndergesetz vom 16.</span> <span>Dezember 2005 (<a id="firstSearchTerm"><span class="highlight">AuG</span></a>; SR 142.20) unter Aufhebung des zuvor geltenden Bundesgesetzes vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder (ANAG; BS 1 121 sowie Ãnderungen gemÃ¤ss Fussnote zu Ziff. I des Anhangs 2 zum AuG) in Kraft getreten (AS 2007 5489). GemÃ¤ss Art.</span> <span>126 Abs.</span> <span>1 AuG bleibt das frÃ¼here materielle Recht aber anwendbar auf Gesuche, die vor dem 1.</span> <span>Januar 2008 eingereicht worden sind. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat sein Gesuch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung am 10. Mai 2007 gestellt, sodass auf das vorliegende Verfahren grundsÃ¤tzlich das frÃ¼here materielle Recht anwendbar bleibt, auch wenn die Scheidung erst nach Inkrafttreten des AuG erfolgt ist (BGr, 23.</span> <span>September 2009, 2C_241/2009, E.</span> <span>2).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss Art.</span> <span>4 ANAG entscheidet die BehÃ¶rde, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der VertrÃ¤ge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen Ã¼ber die Bewilligung von Aufenthalt oder Niederlassung. Zu prÃ¼fen ist demnach nachfolgend, ob der BeschwerdefÃ¼hrer gestÃ¼tzt auf Landes- oder VÃ¶lkerrecht einen Anspruch auf Anwesenheit in der Schweiz hat. Falls kein solcher Anspruch besteht, ist zu prÃ¼fen, ob sich die von der Vorinstanz vorgenommene ErmessensausÃ¼bung rechtens erweist. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><b><span>3.1</span></b><span> Zwischen der Schweiz und </span>dem Land C<span> besteht kein Staatsvertrag, welcher dem BeschwerdefÃ¼hrer einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung verschafft. Es stellt sich die Frage, ob sich ein solcher Anspruch aus Art.</span> <span>7 ANAG bzw. aus Art.</span> <span>8 Abs.</span> <span>1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) bzw. aus Art.</span> <span>13 Abs.</span> <span>1 der </span><span>Bundesverfassung (BV) ergibt. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>3.2 </span></b><span>GemÃ¤ss Art.</span> <span>7 Abs.</span> <span>1 Satz</span> <span>1 ANAG hat der auslÃ¤ndische Ehegatte eines Schweizer BÃ¼rgers Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Da die Ehe zwischen dem BeschwerdefÃ¼hrer und B am 6.</span> <span>Juli 2012 geschieden wurde, ist diese Voraussetzung nicht mehr erfÃ¼llt.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>3.3</span></b><span> Ferner hat der auslÃ¤ndische Ehegatte eines Schweizer BÃ¼rgers nach einem ordnungsgemÃ¤ssen und ununterbrochenen Aufenthalt von fÃ¼nf Jahren Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung. Der Anspruch erlischt, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt (Art.</span> <span>7 Abs.</span> <span>1 SÃ¤tze 2 und 3 ANAG). Der Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung setzt somit (unter anderem) einen ordnungsgemÃ¤ssen und ununterbrochenen Aufenthalt von fÃ¼nf Jahren voraus: OrdnungsgemÃ¤ss ist der Aufenthalt, wenn er auslÃ¤nderrechtlich bewilligt ist, nicht hingegen, wenn er aufgrund eines laufenden Verfahrens lediglich toleriert wird, sofern der Ausgang des Rechtsstreits zu keiner Bewilligung fÃ¼hrt (BGE 137 II 10 E.</span> <span>4.4 S. 13</span> <span>f. und E.</span> <span>4.6 S.</span> <span>15; ferner BGE 137 II 1 E.</span> <span>4.3 S.</span> <span>8; 120 Ib 360 E.</span> <span>3b S.</span> <span>367; Urteile 2C_268/2011 vom 22.</span> <span>Juli 2011 E.</span> <span>6.1; 2C_77/2011 vom 25. Mai 2011 E.</span> <span>2.2; 2A.105/2001 vom 26.</span> <span>Juni 2001 E.</span> <span>3). Unerheblich ist dabei, ob diese Tolerierung von Gesetzes wegen stattfindet oder behÃ¶rdlich bzw. richterlich angeordnet worden ist (vgl. BGE 137 II 10 E.</span> <span>4.6 S. 15). Der BeschwerdefÃ¼hrer reiste am 18.</span> <span>April 2007 gestÃ¼tzt auf die SuspensionsverfÃ¼gung des BFM vom 23.</span> <span>MÃ¤rz 2007, mit welcher die verhÃ¤ngte Einreisesperre fÃ¼r eine Aufenthaltsdauer von max. 30</span> <span>Tage</span>n<span> ausgesetzt wurde, in die Schweiz ein. Vor Ablauf dieser 30-Tage-Frist stellte der BeschwerdefÃ¼hrer ein Gesuch </span>um<span> Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Am 12.</span> <span>November 2007 wies der Beschwerdegegner das Gesuch ab. Sowohl seit dem Ablauf der 30</span>-<span>Tage-Frist am 18.</span> <span>Mai 2007 bis zum erstinstanzlichen Entscheid als auch seit dem Abweisungsentscheid vom 12.</span> <span>November 2007 wurde bzw. wird der Aufenthalt des BeschwerdefÃ¼hrers lediglich toleriert (vgl. BGE 137 II 10 E.</span> <span>4.6 S.</span> <span>15</span> <span>f.). Daher besteht vorliegend kein Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung (BGr, 11.</span> <span>April 2013, 2C_887/2012, E.</span> <span>3.3).</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>3.4</span></b><span> Da es eine dem Art.</span> <span>50 AuG vergleichbare Regelung im alten Recht nicht gab, kann sich der BeschwerdefÃ¼hrer hierauf von vornherein nicht berufen (BGr, 11.</span> <span>April 2013, 2C_887/2012, E.</span> <span>3.4.1). Der BeschwerdefÃ¼hrer kann aber auch aus dem Anspruch auf Schutz der Familie gemÃ¤ss Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 BV nichts zu seinen Gunsten ableiten. Geht es um die familiÃ¤re Beziehung zwischen einem Elternteil und Kindern, erlischt der Rechtsanspruch aus Art.</span> <span>8 Abs.</span> <span>1 EMRK beziehungsweise Art.</span> <span>13 Abs.</span> <span>1 BV in der Regel, wenn die Kinder volljÃ¤hrig sind. Eine Ausnahme besteht dann, wenn ein besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis zwischen Elternteil und (volljÃ¤hrigen) Kindern besteht, welches sich auf Grund besonderer UmstÃ¤nde wie dauernder Krankheit oder Behinderung ergeben kann. Die besonderen UmstÃ¤nde bewirken, dass die erwachsenen Kinder oder Elternteile der Betreuung und Pflege durch ihre AngehÃ¶rigen bedÃ¼rfen (vgl. VGr, 4.</span> <span>Februar 2004, VB.2003.00355, E.</span> <span>1.3). Im Anwendungsbereich von Art.</span> <span>8 Abs.</span> <span>1 EMRK ist dabei auf </span>den<span> Zeitpunkt des behÃ¶rdlichen bzw. gerichtlichen Entscheids abzustellen (B</span>G<span>E </span><span>136 II 497</span><span> E.</span> 3.2 S. 500<span> mit Hinweisen, VGr, 4.</span> <span>Februar 2004, VB.2003.00355, E. 1.4). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer hat nicht behauptet, solche besonderen UmstÃ¤nde seien gegeben. Dass die FamilienverhÃ¤ltnisse intakt sind und tatsÃ¤chlich gelebt werden, fÃ¼hrt nicht zu einem besondere</span>n<span> AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis im genannten Sinn. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><b><span>4.1</span></b><span> Da der BeschwerdefÃ¼hrer keinen gesetzlichen oder vÃ¶lkerrechtlichen Anspruch auf Anwesenheit in der Schweiz hat, ist zu prÃ¼fen, ob sich die von der Vorinstanz im Rahmen von Art.</span> <span>4 ANAG vorzunehmende ErmessensausÃ¼bung rechtens erweist. Zu beachten ist, dass das auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwaltungsgericht nur bei Rechtsverletzungen einschliesslich Ermessensmissbrauch, Ermes­sensÃ¼berschreitung oder Ermessensunterschreitung in den vorinstanzlichen Entscheid eingreift (§</span> <span>50 in Verbindung mit §</span> <span>20 Abs.</span> <span>1 VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>4.2</span></b><span> Die Vorinstanz hat in ihrer ErwÃ¤gung</span> <span>7 unter der Annahme, dass der BeschwerdefÃ¼hrer einen gesetzlichen Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung hÃ¤tte und/oder davon auszugehen wÃ¤re, dass die Verweigerung einer Aufenthaltsbewilligung einen Eingriff in das Grundrecht auf Achtung des Familienlebens bewirken wÃ¼rde, eine umfassende InteressensabwÃ¤gung vorgenommen und gelangte zum Schluss, dass das Ã¶ffentliche Interesse an der Wegweisung des BeschwerdefÃ¼hrers schwerer wiege als sein persÃ¶nliches Interesse am Aufenthalt in der Schweiz. Auf diese zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz kann vorab verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Wie in ErwÃ¤gung</span> <span>3 festgestellt, hat der BeschwerdefÃ¼hrer keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Nieder- oder Aufenthaltsbewilligung, weshalb die Erteilung einer solchen Bewilligung im freien Ermessen der Vorinstanzen steht. Die umfassende InteressensabwÃ¤gung der Vorinstanz unter der (fiktiven) Annahme eines gesetzlichen Anspruchs auf eine Niederlassungs- oder Aufenthaltsbewilligung, genÃ¼gt ohne Weiteres auch den Anforderungen einer gestÃ¼tzt auf Art.</span> <span>4 ANAG vorzunehmenden InteressenabwÃ¤gung im Rahmen des der Vorinstanz zustehenden Ermessens. Eine rechtsverletzende ErmessensausÃ¼bung ist nicht erkennbar. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>4.3</span></b><span> An dieser Beurteilung Ã¤ndert auch die im vorliegenden Beschwerdeverfahren vorgebrachten gesundheitlichen Probleme des BeschwerdefÃ¼hrers nichts. Den vom BeschwerdefÃ¼hrer beigelegten Dokumenten lÃ¤sst sich zwar entnehmen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Januar 2013 hospitalisiert wurde und ihm im Anschluss an die Hospitalisierung Medikamente und eine Physiotherapie verschrieben wurden. Im Ãbrigen bleiben die von ihm angerufenen Gesundheitsprobleme aber unsubstanziiert. Zudem ist nicht ersichtlich, dass dem BeschwerdefÃ¼hrer die notwendige medizinische Hilfe nicht auch im Ausland gewÃ¤hrt werden kann. </span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Nach dem Gesagten ist der Hauptantrag abzuweisen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>FÃ¼r den Fall, dass der Hauptantrag abgewiesen wird, beantragt der BeschwerdefÃ¼hrer, dass er bis zum 1.</span> <span>Juni 2013 in der Schweiz verbleiben darf. Dieser Antrag ist durch Zeitablauf gegenstandslos geworden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss wird der BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig und kann keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. BGG angefochten werden, soweit der BeschwerdefÃ¼hrer einen Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend macht. Andernfalls kann lediglich die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG wegen der Verletzung verfassungsmÃ¤ssiger Rechte ergriffen werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an:â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>