<h2>SubmittedText<h2><p>Hinblicklich der Erreichung der Klimaziele von Paris 2030 muss die Senkung des CO2 Ausstosses in der Schweiz pro Kopf gemessen werden, um der Netto-Zuwanderung in die Schweiz Rechnung zu tragen. Daran soll die Schweiz bei der Erreichung der Pariser-Klimaziele gemessen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung stark angestiegen. Die globale Erwärmung kann nur eingedämmt werden, wenn der weltweite Ausstoss sinkt. Die von der Motionärin vorgeschlagene pro Kopf Betrachtung greift hier zu kurz. Aus diesem Grund setzte bereits das Kyoto-Protokoll von 1997 absolute Verminderungsziele. Diese Logik führt das Übereinkommen von Paris fort und verlangt mit dem Netto-Null-Ziel langfristig eine ausgeglichene Klimabilanz. Der Ansatz ist international unbestritten.</p><p>Die Emissionen pro Kopf sind ein möglicher Indikator, um verschiedene Länder zu vergleichen. Dieser Indikator ist allerdings wesentlich aussagekräftiger, wenn auch die Emissionen abgebildet werden, welche importierte Güter und Dienstleistungen im Ausland verursachen. Addiert man diese Emissionen hinzu, liegt der Treibhausgas-Fussabdruck der Schweiz pro Kopf deutlich über dem europäischen Durchschnitt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.