Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (mit Anhang) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.30"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 28 luglio 1951 sullo statuto dei rifugiati (con. All.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (mit Anhang)" shortForm="FK"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.142.30</docNumber></p><p> AS <b>1955</b> 443; BBl <b>1954</b> II 69</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung aus dem englischen und französischen Originaltext<i><authorialNote><p> Der französische Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der französischen Ausgabe dieser Sammlung.</p></authorialNote></i></p><p><docTitle>Abkommen <br/>über die Rechtsstellung der Flüchtlinge</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Genf am 28. Juli 1951 <br/>Von der Bundesversammlung genehmigt am 14. Dezember 1954<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1955/441_459_467" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1955</b> 441</ref></p></authorialNote> <br/>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 21. Januar 1955 <br/>In Kraft getreten für die Schweiz am 21. April 1955</p><p> (Stand am 14. Juni 2012)</p></preface><preamble><p fedlex:role="heading"><i>Präambel</i></p><p><i>In der Erwägung, </i>dass die Charta der Vereinten Nationen<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2003/160" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.120</b></ref></p></authorialNote> und die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung angenommene allgemeine Erklärung der Menschenrechte den Grundsatz bestätigt haben, dass die Menschen ohne Unterschied die Menschenrechte und Freiheitsrechte geniessen sollen,</p><p><i>in der Erwägung, </i>dass die Vereinten Nationen wiederholt ihr grosses Interesse für die Flüchtlinge bekundet haben und dass sie sich bestrebt haben, diesen in möglichst weitem Umfang die Ausübung der Menschenrechte und der Grundfreiheiten zu gewährleisten,</p><p><i>in der Erwägung, </i>dass es wünschenswert ist, die früheren internationalen Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge zu verbessern und zusammenzufassen sowie den Anwendungsbereich dieser Abkommen und den dadurch gewährten Schutz durch eine neue Vereinbarung zu erweitern,</p><p><i>in der Erwägung, </i>dass sich aus der Asylgewährung für einzelne Länder eine ausserordentlich schwere Belastung ergeben kann und dass eine befriedigende Lösung des Problems, dessen Tragweite und internationale Bedeutung die Organisation der Vereinten Nationen anerkannt hat, ohne internationale Zusammenarbeit nicht erreicht werden kann,</p><p><i>in der Hoffnung, </i>dass alle Staaten mit Rücksicht auf den sozialen und humanitären Charakter des Flüchtlingsproblems alles in ihrer Macht Liegende tun werden, um zu verhindern, dass dieses Problem zu Spannungen zwischen den Staaten führt,</p><p><i>und in Kenntnis </i>schliesslich, dass der Hochkommissär der Vereinten Nationen für Flüchtlinge mit der Aufgabe betraut ist, die Anwendung der internationalen Abkommen über den Schutz der Flüchtlinge zu überwachen, und dass die wirksame Durchführung der zur Lösung des Problems getroffenen Massnahmen von der Zusammenarbeit der Staaten mit dem Hochkommissär abhängt,</p><p>haben die hohen Vertragsparteien folgendes vereinbart:</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>Kapitel I </num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><subdivision eId="art_1/subdiv"><heading>Definition des Begriffs «Flüchtling»</heading><paragraph eId="art_1/subdiv/para"><content><p>A.  «Flüchtling» im Sinne dieses Abkommens ist jede Person,</p><blockList eId="art_1/subdiv/para/list_u1"><item eId="art_1/subdiv/para/list_u1/lbl_1"><num>1. </num><p>die nach den Vereinbarungen vom 12. Mai 1926 und 30. Juni 1928 oder nach den Abkommen vom 28. Oktober 1933 und 10. Februar 1938 und des Protokolls vom 14. September 1939 oder nach der Verfassung der Internationalen Flüchtlingsorganisation als Flüchtling betrachtet wurde;</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u1/bull_u2"><num/><p>die von der Internationalen Flüchtlingsorganisation während ihrer Tätigkeit getroffenen Entscheide über die Anerkennung eines Flüchtlings sind kein Hindernis, um einer Person, die die Bedingungen von Ziffer 2 dieses Abschnittes erfüllt, die Flüchtlingseigenschaft zuerkennen zu können;</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u1/lbl_2"><num>2. </num><p>die sich auf Grund von Ereignissen, die vor dem 1. Januar 1951 eingetreten sind, und aus begründeter Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Staatszugehörigkeit, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung ausserhalb ihres Heimatlandes befindet und dessen Schutz nicht beanspruchen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht beanspruchen will; oder die sich als Staatenlose infolge solcher Ereignisse ausserhalb ihres Wohnsitzstaates befindet und dorthin nicht zurückkehren kann oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht zurückkehren will.</p></item></blockList><p>Wenn jemand mehr als eine Staatsangehörigkeit besitzt, wird als Heimatstaat jedes Land betrachtet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt. Wer nicht aus einem stichhaltigen, auf begründeter Furcht beruhenden Grunde den Schutz eines der Staaten, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, ablehnt, gilt nicht als des Schutzes seines Heimatstaates beraubt.</p><blockList eId="art_1/subdiv/para/list_u2"><item eId="art_1/subdiv/para/list_u2/lbl_B_1"><num>B.  1. </num><blockList><listIntroduction eId="art_1/subdiv/para/list_u2/lbl_B_1/listintro">Im Sinne dieses Abkommens sind unter den im Artikel 1, Abschnitt A enthaltenen Worten «Ereignisse, die vor dem 1. Januar 1951 eingetreten sind», zu verstehen:</listIntroduction><item eId="art_1/subdiv/para/list_u2/lbl_B_1/lbl_a"><num>a) </num><p>«Ereignisse, die vor dem 1. Januar 1951 in Europa eingetreten sind» oder</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u2/lbl_B_1/lbl_b"><num>b) </num><p>«Ereignisse, die vor dem 1. Januar 1951 in Europa oder anderswo eingetreten sind».</p></item></blockList></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u2/bull_u2"><num/><p>Jeder vertragsschliessende Staat hat im Zeitpunkt der Unterzeichnung, der Ratifikation oder des Beitritts eine Erklärung darüber abzugeben, welche Bedeutung er dem Ausdruck mit Bezug auf seine aus diesem Abkommen übernommenen Verpflichtungen zu geben beabsichtigt.</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u2/lbl_2"><num>2. </num><p>Jeder vertragsschliessende Staat, der die Alternative unter Buchstabe a angenommen hat, kann jederzeit durch Mitteilung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen seine Verpflichtungen durch Annahme der Alternative gemäss Buchstabe b erweitern.</p></item></blockList><p>C.  Eine Person, auf die die Bestimmungen des Abschnittes A zutreffen, fällt nicht mehr unter dieses Abkommen,</p><blockList eId="art_1/subdiv/para/list_u3"><item eId="art_1/subdiv/para/list_u3/lbl_1"><num>1. </num><p>wenn sie sich freiwillig wieder unter den Schutz des Landes, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, gestellt hat; oder</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u3/lbl_2"><num>2. </num><p>wenn sie freiwillig die verlorene Staatsangehörigkeit wieder erworben hat; oder</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u3/lbl_3"><num>3. </num><p>wenn sie eine neue Staatsangehörigkeit erworben hat und den Schutz des neuen Heimatstaates geniesst; oder</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u3/lbl_4"><num>4. </num><p>wenn sie freiwillig in das Land, das sie aus Furcht vor Verfolgung verlassen oder nicht mehr betreten hat, zurückgekehrt ist und sich dort niedergelassen hat; oder</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u3/lbl_5"><num>5. </num><p>wenn sie nach Wegfall der Umstände, auf Grund deren sie als Flüchtling anerkannt worden ist, es nicht mehr ablehnen kann, den Schutz ihres Heimatstaates in Anspruch zu nehmen.</p></item></blockList><p>Diese Bestimmungen sind jedoch nicht auf die in Ziffer 1 des Abschnittes A erwähnten Flüchtlinge anwendbar, die den Schutz ihres Heimatstaates aus triftigen Gründen, die auf frühere Verfolgungen zurückgehen, ablehnen;</p><blockList eId="art_1/subdiv/para/list_u4"><item eId="art_1/subdiv/para/list_u4/lbl_6"><num>6. </num><p>wenn sie staatenlos und nach Wegfall der Umstände, auf Grund deren sie als Flüchtling anerkannt worden ist, in der Lage ist, in das Land ihres früheren Wohnsitzes zurückzukehren;</p></item></blockList><p>Diese Bestimmungen sind jedoch nicht auf die in Ziffer 1 des Abschnitts A erwähnten Flüchtlinge anwendbar, die die Rückkehr in das Land ihres früheren Wohnsitzes aus triftigen Gründen, die auf frühere Verfolgungen zurückgehen, ablehnen.</p><p>D.  Dieses Abkommen ist nicht anwendbar auf Personen, die zurzeit durch eine andere Organisation oder Institution der Vereinten Nationen als den Hochkommissär der Vereinten Nationen für Flüchtlinge Schutz oder Hilfe erhalten.</p><p>Wenn dieser Schutz oder diese Hilfe aus irgendeinem Grunde wegfallen, ohne dass die Stellung dieser Personen durch entsprechende Beschlüsse der Generalversammlung der Vereinten Nationen endgültig geregelt worden wäre, geniessen sie alle Rechte dieses Abkommens.</p><p>E.  Dieses Abkommen ist nicht anwendbar auf Personen, welche nach Auffassung der zuständigen Behörden des Wohnsitzstaates im Besitze aller Rechte und Pflichten von Staatsangehörigen des Landes stehen.</p><blockList eId="art_1/subdiv/para/list_u5"><listIntroduction eId="art_1/subdiv/para/list_u5/listintro">F.  Die Bestimmungen dieses Abkommens sind nicht anwendbar auf Personen, für die ernsthafte Gründe für den Verdacht bestehen:</listIntroduction><item eId="art_1/subdiv/para/list_u5/lbl_a"><num>a) </num><p>dass sie ein Verbrechen gegen den Frieden, ein Kriegsverbrechen oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sinne der internationalen Vertragswerke begangen haben, die Bestimmungen zur Verhinderung solcher Verbrechen enthalten;</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u5/lbl_b"><num>b) </num><p>dass sie ein schweres Verbrechen des gemeinen Rechts ausserhalb des Gastlandes begangen haben, bevor sie dort als Flüchtling aufgenommen worden sind;</p></item><item eId="art_1/subdiv/para/list_u5/lbl_c"><num>c) </num><p>dass sie sich Handlungen zuschulden kommen liessen, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen gerichtet sind.</p></item></blockList></content></paragraph></subdivision></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Allgemeine Verpflichtungen</heading><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Jeder Flüchtling hat gegenüber dem Land, in dem er sich aufhält, Pflichten, zu denen insbesondere die Verpflichtung gehört, sich den Gesetzen und Verordnungen sowie den Massnahmen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zu unterziehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Verbot unterschiedlicher Behandlung</heading><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten haben die Bestimmungen dieses Abkommens auf die Flüchtlinge ohne Unterschied der Rasse, der Religion oder des Herkunftslandes anzuwenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Religion</heading><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten haben den Flüchtlingen auf ihrem Gebiet mindestens die gleiche Freiheit in der Religionsausübung und im Religionsunterricht der Kinder zuzugestehen wie den eigenen Staatsangehörigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Rechte ausserhalb des Abkommens</heading><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Die Bestimmungen dieses Abkommens berühren die sonstigen Rechte und Vorteile nicht, die den Flüchtlingen unabhängig von diesem Abkommen gewährt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Ausdruck «unter den gleichen Umständen»</heading><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Im Sinne dieses Abkommens bedeutet der Ausdruck «unter den gleichen Umständen», dass eine Person alle Bedingungen (vor allem diejenigen über Dauer und Voraussetzungen von Aufenthalt und Niederlassung) zur Ausübung eines Rechts erfüllen muss, gleich wie wenn sie nicht Flüchtling wäre. Ausgenommen hievon sind nur die Bedingungen, die ihrer Natur nach von einem Flüchtling nicht erfüllt werden können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Befreiung vom Erfordernis der Gegenseitigkeit</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><p>Unter Vorbehalt günstigerer Bestimmungen dieses Abkommens hat jeder vertragsschliessende Staat den Flüchtlingen die Behandlung zuteil werden zu lassen, die er Ausländern im Allgemeinen gewährt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Nach dreijährigem Aufenthalt sind die Flüchtlinge in den vertragsschliessenden Staaten von der Gegenseitigkeit in Bezug auf die gesetzlichen Bestimmungen befreit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten haben den Flüchtlingen die Rechte und Vergünstigungen, die ihnen ohne Rücksicht auf Gegenseitigkeit schon beim Inkrafttreten dieses Abkommens zukamen, weiterhin zu gewähren.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>4.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten werden wohlwollend die Möglichkeit in Betracht ziehen, den Flüchtlingen bei fehlender Gegenseitigkeit weitergehende Rechte und Vergünstigungen als die zu gewähren, auf die sie gemäss den Ziffern 2 und 3 Anspruch erheben können, sowie ferner die Möglichkeit, Flüchtlinge, die die Voraussetzungen dieser beiden Ziffern nicht erfüllen, vom Erfordernis der Gegenseitigkeit zu befreien.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_5"><num>5.</num><content><p>Die Bestimmungen der Ziffern 2 und 3 finden sowohl auf die in den Artikeln 13, 18, 19, 21 und 22 des Abkommens erwähnten Rechte und Vergünstigungen Anwendung als auch auf solche, die in diesem Abkommen nicht enthalten sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Befreiung von Sondermassnahmen</heading><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten haben Sondermassnahmen, die gegen die Person, das Vermögen oder die Interessen der Angehörigen eines bestimmten Staates ergriffen werden könnten, nicht auf einen Flüchtling anzuwenden, der formell Angehöriger dieses Staates ist, nur weil er dessen Staatsangehörigkeit besitzt. Die vertragsschliessenden Staaten, die auf Grund ihrer Gesetzgebung diesen allgemeinen Grundsatz nicht einhalten können, werden in geeigneten Fällen Ausnahmen zugunsten der Flüchtlinge machen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Vorläufige Massnahmen</heading><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Keine Bestimmung dieses Abkommens hindert einen vertragsschliessenden Staat daran, in Kriegszeiten oder bei andern schwerwiegenden und aussergewöhnlichen Umständen gegenüber einer bestimmten Person vorübergehend die für die Staatssicherheit erforderlichen Massnahmen zu ergreifen, bis abgeklärt ist, ob die Person tatsächlich Flüchtling ist und ob die gegen sie ergriffenen Massnahmen im Interesse der Staatssicherheit aufrecht erhalten bleiben müssen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Fortdauer des Aufenthaltes</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Ist ein Flüchtling im Verlaufe des zweiten Weltkrieges verschleppt und in das Gebiet eines der vertragsschliessenden Staaten gebracht worden und hält sich dort auf, so gilt die Dauer des Zwangsaufenthaltes in diesem Gebiet als rechtmässige Anwesenheit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Ist ein Flüchtling während des zweiten Weltkrieges aus dem Gebiet eines vertragsschliessenden Staates verschleppt worden und vor dem Inkrafttreten dieses Abkommens dorthin zurückgekehrt, um dort Wohnsitz zu nehmen, so gilt die Zeit vor und nach dieser Zwangsverschleppung in allen Fällen, in denen ein ununterbrochener Aufenthalt verlangt wird, als ein einziger ununterbrochener Zeitraum.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Geflüchtete Seeleute</heading><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten werden wohlwollend die Möglichkeit prüfen, Flüchtlingen, die reguläre Besatzungsmitglieder eines Schiffes sind, das ihre Flagge führt, die Wohnsitznahme auf ihrem Gebiet zu gestatten, ihnen Reisepapiere auszustellen oder sie vorübergehend aufzunehmen, um ihnen insbesondere die Wohnsitznahme in einem andern Land zu erleichtern.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_II"><num>Kapitel II </num><heading>Rechtsstellung</heading><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Personenrechtliche Stellung</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><p>Die personenrechtliche Stellung eines Flüchtlings bestimmt sich nach dem Gesetz seines Wohnsitzlandes oder, wenn er keinen Wohnsitz hat, nach dem Gesetz des Aufenthaltslandes.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Rechte, die ein Flüchtling vorher erworben hat und die auf seiner personenrechtlichen Stellung beruhen, insbesondere solche Rechte, die sich aus der Eheschliessung ergeben, sind von den vertragsschliessenden Staaten zu achten, vorausgesetzt, dass die in der Gesetzgebung dieses Staates allfällig vorgesehenen Formalitäten erfüllt sind; Voraussetzung ist ferner, dass es sich um Rechte handelt, die von diesem Staat auch dann anerkannt worden wären, wenn die fragliche Person nicht Flüchtling geworden wäre.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Bewegliches und unbewegliches Eigentum</heading><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten haben den Flüchtlingen mit Bezug auf den Erwerb von beweglichem und unbeweglichem Eigentum und den dazu gehörenden Rechten und in Bezug auf Miet‑ und andere Verträge über bewegliches und unbewegliches Eigentum eine möglichst günstige Behandlung zuteil werden zu lassen, die auf alle Fälle nicht ungünstiger sein darf als die, welche Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen zugestanden wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Geistiges und gewerbliches Eigentum</heading><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Mit Bezug auf den Schutz des gewerblichen Eigentums, insbesondere von Erfindungen, technischen Plänen, Modellen, Fabrikmarken, Handelsfirmen und den Schutz von Werken der Literatur, Kunst und Wissenschaft geniessen Flüchtlinge im Wohnsitzstaat den Schutz, der den eigenen Staatsangehörigen gewährt wird. Im Gebiet eines andern vertragsschliessenden Staates geniesst der Flüchtling den Schutz, der dort Staatsangehörigen des Landes gewährt wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Vereinsrecht</heading><paragraph eId="art_15/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten haben den Flüchtlingen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf Vereinigungen zu unpolitischen und nicht auf Erwerb gerichteten Zwecken sowie in Bezug auf Gewerkschaften die günstigste Behandlung zu gewähren, die den Angehörigen eines fremden Landes unter den gleichen Umständen gewährt wird. </p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Zutritt zu den Gerichten</heading><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><p>Flüchtlinge haben auf dem Gebiete der vertragsschliessenden Staaten freien Zutritt zu den Gerichten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><p>Flüchtlingen wird im Wohnsitzstaat hinsichtlich der Zulassung vor Gericht, einschliesslich des Armenrechts und der Befreiung von der <i>cautio judicatum solvi,</i> die gleiche Behandlung zuteil wie den Angehörigen dieses Staates.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_3"><num>3.</num><content><p>In den vertragsschliessenden Staaten, in denen ein Flüchtling nicht seinen ordentlichen Aufenthalt hat, geniesst er mit Bezug auf die in Ziffer 2 erwähnten Rechte die gleiche Behandlung wie ein Angehöriger des Landes, in dem er seinen ordentlichen Aufenthalt hat.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_III"><num>Kapitel III </num><heading>Erwerbstätigkeit</heading><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Stellenantritt</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten gewähren Flüchtlingen, die sich ordnungsgemäss auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf den Stellenantritt die günstigste Behandlung, die sie unter denselben Umständen Angehörigen eines fremden Landes zubilligen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_17/para_2/listintro">Auf jeden Fall finden einschränkende Massnahmen gegen Ausländer oder gegen die Anstellung von Ausländern zum Schutze des einheimischen Arbeitsmarktes auf Flüchtlinge keine Anwendung, die bereits im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Abkommens durch den betreffenden vertragsschliessenden Staat davon ausgenommen waren oder eine der nachstehenden Bedingungen erfüllen:</listIntroduction><item eId="art_17/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>sich schon drei Jahre im Land aufhalten;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>mit einem Staatsangehörigen des Aufenthaltsstaates verheiratet sind; ein Flüchtling, der den Ehegatten verlassen hat, kann sich nicht auf diese Bestimmung berufen;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>ein oder mehrere Kinder haben, die die Staatsangehörigkeit des Aufenthaltsstaates besitzen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten prüfen wohlwollend, ob Massnahmen getroffen werden können, um die Rechte aller Flüchtlinge in Bezug auf den Stellenantritt den eigenen Staatsangehörigen möglichst anzugleichen, insbesondere der Flüchtlinge, die auf Grund eines Anwerbungsprogramms für Arbeitskräfte oder eines Einwanderungsplanes in ihr Gebiet gekommen sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Selbständige Erwerbstätigkeit</heading><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten gewähren den Flüchtlingen, die sich ordnungsgemäss auf ihrem Gebiet aufhalten, in Bezug auf die selbständige Erwerbstätigkeit in der Landwirtschaft, Industrie, im Gewerbe und Handel sowie die Gründung von Handels‑ oder Industriefirmen eine möglichst günstige Behandlung, die jedenfalls nicht ungünstiger sein darf als die unter den gleichen Umständen Ausländern im allgemeinen gewährte Behandlung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Freie Berufe</heading><paragraph eId="art_19/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder vertragsschliessende Staat sichert den Flüchtlingen, die sich rechtmässig auf seinem Gebiet aufhalten, die Diplome besitzen, welche von den zuständigen Behörden dieses Staates anerkannt werden, und die einen freien Beruf ausüben wollen, eine möglichst günstige Behandlung zu; sie darf jedenfalls nicht ungünstiger sein als die, welche unter den gleichen Umständen Ausländern im allgemeinen gewährt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_19/para_2"><num>2.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten tun, entsprechend ihren Gesetzen und Verfassungen, alles in ihrer Macht Liegende, um die Ansiedlung solcher Flüchtlinge in Gebieten ausserhalb des Mutterlandes zu sichern, für deren internationale Beziehungen sie verantwortlich sind.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>Kapitel IV </num><heading>Wohlfahrt</heading><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Rationierung</heading><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Wo ein Rationierungssystem besteht, das die allgemeine Verteilung von Mangelwaren regelt und dem die ganze Bevölkerung unterworfen ist, sind die Flüchtlinge wie die Einheimischen zu behandeln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Unterkunft</heading><paragraph eId="art_21/para"><content><p>Mit Bezug auf die Unterkunft haben die vertragsschliessenden Staaten, soweit diese Frage durch Gesetze und Verordnungen geregelt ist oder unter der Kontrolle der öffentlichen Behörden steht, den Flüchtlingen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, eine möglichst günstige Behandlung zuteil werden zu lassen. Diese Behandlung darf auf alle Fälle nicht ungünstiger sein, als sie unter den gleichen Umständen Ausländern im Allgemeinen gewährt wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><heading>Öffentlicher Unterricht</heading><paragraph eId="art_22/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten gewähren den Flüchtlingen mit Bezug auf den Unterricht in den Primarschulen die gleiche Behandlung wie den Einheimischen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_22/para_2"><num>2.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten gewähren den Flüchtlingen hinsichtlich des Unterrichts in andern als den Primarschulen, insbesondere was die Zulassung zum Studium, die Anerkennung von ausländischen Studienzeugnissen, Diplomen und Universitätsgraden, sowie den Gebührenerlass und die Erteilung von Stipendien anbetrifft, eine möglichst günstige Behandlung, die nicht ungünstiger sein soll als die Ausländern im allgemeinen unter den gleichen Umständen gewährte Behandlung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><heading>Öffentliche Fürsorge</heading><paragraph eId="art_23/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten gewähren den auf ihrem Gebiet rechtmässig sich aufhaltenden Flüchtlingen die gleiche Fürsorge und öffentliche Unterstützung wie den Einheimischen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><heading>Arbeitsgesetzgebung und soziale Sicherheit</heading><paragraph eId="art_24/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_24/para_1/listintro">Die vertragsschliessenden Staaten gewähren den rechtmässig auf ihrem Gebiet sich aufhaltenden Flüchtlingen die gleiche Behandlung wie Einheimischen mit Bezug auf:</listIntroduction><item eId="art_24/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Entlöhnung mit Einschluss der Familienzulagen, die Bestandteil des Lohnes sind, Arbeitszeit, Überstunden, bezahlte Ferien, Beschränkungen bei Heimarbeit, Mindestalter für Arbeitnehmer, Lehrzeit und Berufsausbildung, Arbeit der Frauen und Jugendlichen, Vorteile aus Gesamtarbeitsverträgen, soweit diese Bedingungen durch die Gesetzgebung geregelt sind oder zur Zuständigkeit der Verwaltungsbehörden gehören;</p></item><item eId="art_24/para_1/lbl_b"><num>b) </num><blockList><listIntroduction eId="art_24/para_1/lbl_b/listintro">die soziale Sicherheit (gesetzliche Bestimmungen über Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten, Mutterschaft, Krankheit, Invalidität, Alter und Todesfall, Arbeitslosigkeit, Familienlasten sowie über alle andern Risiken, die nach der Landesgesetzgebung durch eine umfassende Sozialversicherung gedeckt sind), vorbehältlich:</listIntroduction><item eId="art_24/para_1/lbl_b/lbl_i"><num>(i) </num><p>geeigneter Abmachungen über die Aufrechterhaltung erworbener Rechte und Anwartschaften,</p></item><item eId="art_24/para_1/lbl_b/lbl_ii"><num>(ii) </num><p>der besondern durch die Landesgesetzgebung des Aufenthaltslandes vorgeschriebenen Bestimmungen, die Leistungen oder Teilleistungen ausschliesslich aus öffentlichen Mitteln vorsehen, sowie Zuwendungen an Personen, die die Bedingungen für die Auszahlung einer normalen Rente nicht erfüllen.</p></item></blockList></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Entschädigungsansprüche, die durch den Tod eines Flüchtlings infolge Arbeitsunfall oder Berufskrankheit entstehen, werden dadurch nicht beeinträchtigt, dass sich der Begünstigte ausserhalb des Gebietes des vertragsschliessenden Staates aufhält.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten werden die Vorteile der untereinander abgeschlossenen oder noch abzuschliessenden Abkommen über die Erhaltung wohl erworbener Rechte und von Anwartschaften auf dem Gebiete der sozialen Sicherheit auf die Flüchtlinge ausdehnen, sofern diese die Bedingungen erfüllen, die für die Staatsangehörigen der Signatarstaaten dieser Abkommen vorgesehen sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_24/para_4"><num>4.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten werden mit Wohlwollen die Möglichkeit prüfen, die Vorteile ähnlicher Abkommen, die zwischen ihnen und Nichtvertragsstaaten in Kraft sind oder sein werden, soweit als möglich auf Flüchtlinge auszudehnen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_V"><num>Kapitel V </num><heading>Administrative Massnahmen</heading><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><heading>Verwaltungshilfe</heading><paragraph eId="art_25/para_1"><num>1.</num><content><p>Wenn ein Flüchtling normalerweise für die Ausübung eines Rechtes die Mitwirkung ausländischer Behörden benötigt, an die er nicht gelangen kann, haben die vertragsschliessenden Staaten, auf deren Gebiet er sich aufhält, dafür zu sorgen, dass ihm die Beihilfe entweder durch die eigenen Behörden oder eine internationale Behörde gewährt wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_2"><num>2.</num><content><p>Die in Ziffer 1 erwähnten Behörden werden den Flüchtlingen die Dokumente oder Bescheinigungen ausstellen oder unter ihrer Aufsicht ausstellen lassen, die normalerweise einem Ausländer durch seine heimatlichen Behörden oder durch deren Vermittlung ausgestellt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_3"><num>3.</num><content><p>Die in dieser Weise ausgestellten Dokumente oder Bescheinigungen ersetzen die amtlichen Urkunden, die Ausländern durch die Behörden ihres Landes oder durch deren Vermittlung ausgestellt werden; sie gelten als rechtmässig bis zum Beweise des Gegenteils.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_4"><num>4.</num><content><p>Abgesehen von Ausnahmen, die zugunsten von Bedürftigen zugelassen werden müssen, können für die hier erwähnten Amtshandlungen Gebühren erhoben werden; diese müssen aber mässig sein und den Gebühren entsprechen, die von Einheimischen für ähnliche Amtshandlungen erhoben werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_25/para_5"><num>5.</num><content><p>Die Bestimmungen dieses Artikels berühren die Artikel 27 und 28 nicht.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><heading>Freizügigkeit</heading><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Jeder vertragsschliessende Staat räumt den Flüchtlingen, die sich rechtmässig auf seinem Gebiet aufhalten, das Recht ein, dort ihren Aufenthaltsort zu wählen und sich frei zu bewegen, vorbehältlich der Bestimmungen, die unter den gleichen Umständen für Ausländer im allgemeinen gelten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><heading>Identitätsausweise</heading><paragraph eId="art_27/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten stellen jedem Flüchtling, der sich auf ihrem Gebiet aufhält und der kein gültiges Reisepapier besitzt, einen Identitätsausweis aus.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><heading>Reiseausweise</heading><paragraph eId="art_28/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten stellen den Flüchtlingen, die sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten, Reiseausweise aus, die ihnen Reisen ausserhalb dieses Gebietes gestatten, vorausgesetzt, dass keine zwingenden Gründe der Staatssicherheit oder öffentlichen Ordnung entgegenstehen; die Bestimmungen im Anhang zu diesem Abkommen finden auf diese Dokumente Anwendung. Die vertragsschliessenden Staaten können einen solchen Reiseausweis auch jedem andern Flüchtling auf ihrem Gebiet ausstellen; sie werden den Fällen von Flüchtlingen besondere Aufmerksamkeit schenken, die sich auf ihrem Gebiet aufhalten und nicht in der Lage sind, von dem Lande, wo sie ihren ordentlichen Aufenthalt haben, einen Reiseausweis zu erlangen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_28/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Reiseausweise, die Flüchtlingen auf Grund früherer internationaler Vereinbarungen von den Parteien dieser Vereinbarungen ausgestellt worden sind, werden von den vertragsschliessenden Staaten dieses Abkommens anerkannt und so behandelt, als wären sie den Flüchtlingen auf Grund dieses Artikels ausgestellt worden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><heading>Steuern und Abgaben</heading><paragraph eId="art_29/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten erheben von den Flüchtlingen keine anderen oder höheren Gebühren, Abgaben oder Steuern irgendwelcher Art, als sie unter ähnlichen Verhältnissen jetzt oder künftig von den eigenen Staatsangehörigen verlangt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_29/para_2"><num>2.</num><content><p>Diese Vorschrift steht der Anwendung der gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen nicht entgegen, welche die Gebühren für die Ausstellung von Verwaltungsdokumenten, einschliesslich Identitätsausweisen, an Ausländer betreffen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><heading>Vermögenstransfer</heading><paragraph eId="art_30/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder vertragsschliessende Staat gestattet den Flüchtlingen nach Massgabe seiner Gesetze und Verordnungen, Vermögenswerte, die sie auf sein Staatsgebiet gebracht haben, in das Gebiet eines anderen Landes überzuführen, in dem sie zur Ansiedlung zugelassen worden sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_30/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder vertragsschliessende Staat prüft wohlwollend die Gesuche von Flüchtlingen, die um die Ermächtigung nachsuchen, alle andern Vermögenswerte, die zur Ansiedlung in einem anderen Land erforderlich sind, gleichgültig wo sie liegen, in ein anderes Land zu überführen, in dem sie zur Ansiedlung aufgenommen worden sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><heading>Flüchtlinge, die sich unrechtmässig im Aufnahmeland aufhalten</heading><paragraph eId="art_31/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten ergreifen wegen illegaler Einreise oder unrechtmässigen Aufenthalts keine Strafmassnahmen gegen Flüchtlinge, die unmittelbar aus einem Gebiet kommen, wo ihr Leben oder ihre Freiheit im Sinne von Artikel 1 bedroht war und sofern sie sich unverzüglich den Behörden stellen und triftige Gründe für ihre illegale Einreise oder Anwesenheit darlegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_31/para_2"><num>2.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten schränken die Bewegungsfreiheit dieser Flüchtlinge nur soweit notwendig ein. Solche Beschränkungen sollen nur solange bestehen, bis die Rechtsstellung der Flüchtlinge im Aufnahmeland geregelt ist oder bis sie die Einreiseerlaubnis in ein anderes Land erhalten haben. Die vertragsschliessenden Staaten gewähren solchen Flüchtlingen eine angemessene Frist und alle erforderlichen Erleichterungen, damit sie die Einreisebewilligung in ein anderes Land erhalten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><heading>Ausweisung</heading><paragraph eId="art_32/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten weisen einen Flüchtling, der sich rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhält, nur aus Gründen der Staatssicherheit oder der öffentlichen Ordnung aus.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_32/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Ausweisung eines Flüchtlings kann nur auf Grund eines Entscheides, der nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren getroffen wurde, durchgeführt werden. Soweit nicht zwingende Gründe der Staatssicherheit entgegenstehen, muss dem Flüchtling erlaubt werden, Beweise zu seiner Entlastung beizubringen, Rekurs einzureichen und sich dabei vor einer zuständigen Behörde oder vor einer oder mehreren von der zuständigen Behörde bezeichneten Personen vertreten zu lassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_32/para_3"><num>3.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten räumen einem ausgewiesenen Flüchtling eine angemessene Frist ein, um ihm den Versuch zu einer rechtmässigen Einreise in ein anderes Land zu ermöglichen. Die vertragsschliessenden Staaten können während dieser Frist alle innerstaatlichen Massnahmen treffen, die sie für notwendig erachten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_33"><num><b>Art. 33</b></num><heading>Verbot der Ausweisung und Zurückstellung</heading><paragraph eId="art_33/para_1"><num>1.</num><content><p>Kein vertragsschliessender Staat darf einen Flüchtling in irgendeiner Form in das Gebiet eines Landes ausweisen oder zurückstellen, wo sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatszugehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder seiner politischen Anschauungen gefährdet wäre.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_33/para_2"><num>2.</num><content><p>Auf diese Vorschrift kann sich ein Flüchtling nicht berufen, wenn erhebliche Gründe dafür vorliegen, dass er als eine Gefahr für die Sicherheit des Aufenthaltsstaates angesehen werden muss oder wenn er eine Bedrohung für die Gemeinschaft dieses Landes bedeutet, weil er wegen eines besonders schweren Verbrechens oder Vergehens rechtskräftig verurteilt worden ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_34"><num><b>Art. 34</b></num><heading>Einbürgerung</heading><paragraph eId="art_34/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten erleichtern soweit als möglich die Assimilierung und Einbürgerung der Flüchtlinge. Sie bemühen sich insbesondere, das Einbürgerungsverfahren zu beschleunigen und die Kosten des Verfahrens nach Möglichkeit herabzusetzen.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VI"><num>Kapitel VI </num><heading>Durchführungs‑ und Übergangsbestimmungen</heading><article eId="art_35"><num><b>Art. 35</b></num><heading>Zusammenarbeit der staatlichen Behörden <br/>mit den Vereinten Nationen</heading><paragraph eId="art_35/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten verpflichten sich, mit dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge oder mit jeder anderen Institution, die ihm nachfolgen könnte, bei der Ausübung ihrer Befugnisse zusammenzuarbeiten und im besondern ihre Aufgabe zu erleichtern, die Durchführung dieses Abkommens zu überwachen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_35/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_35/para_2/listintro">Um dem Hochkommissariat oder jeder andern ihm allenfalls nachfolgenden Institution der Vereinten Nationen die Berichterstattung an die zuständigen Organe der Vereinten Nationen zu ermöglichen, verpflichten sich die vertragsschliessenden Staaten, ihnen in geeigneter Form die gewünschten Informationen und statistischen Angaben zu machen über:</listIntroduction><item eId="art_35/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die Rechtsstellung der Flüchtlinge;</p></item><item eId="art_35/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>die Durchführung dieses Abkommens;</p></item><item eId="art_35/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>die Gesetze, Verordnungen und Dekrete über Flüchtlinge, die in Kraft sind oder erlassen werden.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_36"><num><b>Art. 36</b></num><heading>Auskünfte über die innerstaatliche Gesetzgebung</heading><paragraph eId="art_36/para"><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten werden dem Generalsekretär der Vereinten Nationen den Text der Gesetze und Verordnungen mitteilen, die sie zur Durchführung dieser Vereinbarung erlassen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_37"><num><b>Art. 37</b></num><heading>Verhältnis zu früheren Abkommen</heading><paragraph eId="art_37/para"><content><p>Unbeschadet der Bestimmungen in Ziffer 2 des Artikels 28 dieses Abkommens ersetzt dieses Abkommen im Verhältnis zwischen den vertragsschliessenden Staaten die Vereinbarungen vom 5. Juli 1922, 31. Mai 1924, 12. Mai 1926, 30. Juni 1928 und 30. Juli 1935, sowie die Abkommen vom 28. Oktober 1933, 10. Februar 1938, das Protokoll vom 14. September 1939 und das Übereinkommen vom 15. Oktober 1946<authorialNote><p> [BS <b>11</b> 786]. An den andern in diesem Art. erwähnten Abk. war die Schweiz nicht  beteiligt.</p></authorialNote>.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_VII"><num>Kapitel VII </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_38"><num><b>Art. 38</b></num><heading>Schlichtung von Streitfällen</heading><paragraph eId="art_38/para"><content><p>Streitfragen zwischen den Parteien dieses Abkommens über seine Auslegung oder Durchführung sind auf Begehren einer der beteiligten Parteien dem Internationalen Gerichtshof zu unterbreiten, sofern sie nicht auf andere Weise beigelegt werden können.</p></content></paragraph></article><article eId="art_39"><num><b>Art. 39</b></num><heading>Unterzeichnung, Ratifikation und Beitritt</heading><paragraph eId="art_39/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Abkommen liegt am 28. Juli 1951 in Genf zur Unterzeichnung auf und wird nachher beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt. Es kann vom 28. Juli bis zum 31. August 1951 am europäischen Sitz der Vereinten Nationen und sodann erneut vom 17. September 1951 bis zum 31. Dezember 1952 am Sitz der Organisation der Vereinten Nationen unterzeichnet werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Abkommen kann von allen Mitgliedstaaten der Organisation der Vereinten Nationen unterzeichnet werden sowie von jedem andern Nichtmitgliedstaat, der zur Konferenz der Bevollmächtigten über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und Staatenlosen eingeladen worden ist, oder von jedem Staat, den die Generalversammlung zur Unterzeichnung eingeladen hat. Das Abkommen muss ratifiziert werden; die Ratifikationsurkunden sind beim Generalsekretär der Vereinten Nationen zu hinterlegen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_39/para_3"><num>3.</num><content><p>Die in Ziffer 2 dieses Artikels genannten Staaten können diesem Abkommen vom 28. Juli 1951 an beitreten. Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer Beitrittserklärung beim Generalsekretär der Vereinten Nationen. </p></content></paragraph></article><article eId="art_40"><num><b>Art. 40</b></num><heading>Örtlicher Geltungsbereich</heading><paragraph eId="art_40/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder Staat kann im Zeitpunkt der Unterzeichnung, der Ratifikation oder des Beitritts erklären, dass sich dieses Abkommen auf alle Gebiete erstrecken soll, die er auf internationalem Boden vertritt, oder nur auf eines oder mehrere von ihnen. Eine solche Erklärung wird im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Abkommens für den betreffenden Staat wirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_2"><num>2.</num><content><p>In jedem späteren Zeitpunkt erfolgt die Ausdehnung des Geltungsbereiches durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gerichtete Mitteilung; sie wird nach Ablauf von neunzig Tagen seit dem Eingang der Mitteilung beim Generalsekretär der Vereinten Nationen rechtswirksam oder allenfalls zu jenem späteren Zeitpunkt, in dem das Abkommen für den betreffenden Staat in Kraft tritt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_40/para_3"><num>3.</num><content><p>Jeder beteiligte Staat wird für die Gebiete, auf die sich dieses Abkommen im Zeitpunkt der Unterzeichnung, Ratifikation oder dem Beitritt nicht erstreckt, die Möglichkeit von Massnahmen zur Ausdehnung der Gültigkeit des Abkommens prüfen, unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Regierungen dieser Gebiete, falls dies verfassungsmässig erforderlich ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_41"><num><b>Art. 41</b></num><heading>Bundesstaatsklausel</heading><paragraph eId="art_41/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_41/para/listintro">Bei Bundesstaaten oder solchen Staaten, die nicht Einheitsstaaten sind, finden nachstehende Bestimmungen Anwendung:</listIntroduction><item eId="art_41/para/lbl_a"><num>a. </num><p>Mit Bezug auf die Artikel dieses Abkommens, deren Durchführung in die Zuständigkeit der gesetzgebenden Organe des Bundes fällt, sind die Verpflichtungen der Bundesregierung die gleichen wie die von Staaten, die nicht Bundesstaaten sind;</p></item><item eId="art_41/para/lbl_b"><num>b. </num><p>die Artikel dieses Abkommens, deren Durchführung in die Zuständigkeit der Gesetzgebung jedes der Gliedstaaten, Provinzen oder Kantone fällt, die nach der Bundesverfassung nicht verpflichtet sind, gesetzliche Massnahmen zu ergreifen, wird die Bundesregierung so bald als möglich und in empfehlendem Sinne den zuständigen Behörden der Gliedstaaten, Provinzen oder Kantone zur Kenntnis bringen;</p></item><item eId="art_41/para/lbl_c"><num>c. </num><p>ein Bundesstaat, der Vertragspartner dieses Abkommens ist, wird auf das ihm vom Generalsekretär der Vereinten Nationen übermittelte Begehren jedes anderen vertragsschliessenden Staates eine Darstellung über die im Bund oder seinen Gliedstaaten geltenden gesetzlichen Bestimmungen und der Praxis in Bezug auf irgendeine Bestimmung des Abkommens geben; darin soll dargelegt werden, inwieweit diese Bestimmung durch einen gesetzgeberischen Akt oder eine andere Massnahme Wirksamkeit erhalten hat.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_42"><num><b>Art. 42</b></num><heading>Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_42/para_1"><num>1.</num><content><p>Im Zeitpunkt der Unterzeichnung, der Ratifikation oder des Beitritts kann jeder Staat zu den Artikeln des Abkommens Vorbehalte machen, ausgenommen zu den Artikeln 1, 3, 4, 16 Ziffer 1, 33, 36 bis einschliesslich 46.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_42/para_2"><num>2.</num><content><p>Jeder vertragsschliessende Staat, der gemäss Ziffer 1 dieses Artikels einen Vorbehalt gemacht hat, kann ihn jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen zurückziehen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_43"><num><b>Art. 43</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_43/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Abkommen tritt am neunzigsten Tage nach dem Tage der Hinterlegung der sechsten Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_43/para_2"><num>2.</num><content><p>Für jeden Staat, der das Abkommen nach Hinterlegung der sechsten Ratifikations- oder Beitrittsurkunde ratifiziert oder ihm beitritt, tritt das Abkommen am neunzigsten Tag nach dem Tag der Hinterlegung der Ratifikations‑ oder Beitrittsurkunde dieses Staates in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_44"><num><b>Art. 44</b></num><heading>Kündigung</heading><paragraph eId="art_44/para_1"><num>1.</num><content><p>Die vertragsschliessenden Staaten können das Abkommen jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen kündigen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_44/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Kündigung wird für den betreffenden Staat ein Jahr nach dem Eingang der Mitteilung beim Generalsekretär der Vereinten Nationen wirksam.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_44/para_3"><num>3.</num><content><p>Jeder Staat, der eine Erklärung oder Mitteilung gemäss Artikel 40 gemacht hat, kann jederzeit später dem Generalsekretär der Vereinten Nationen mitteilen, dass das Abkommen für das bezeichnete Gebiet keine Wirksamkeit mehr hat. Das Abkommen tritt alsdann für dieses Gebiet ein Jahr nach dem Eingang der Mitteilung beim Generalsekretär ausser Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_45"><num><b>Art. 45</b></num><heading>Revision</heading><paragraph eId="art_45/para_1"><num>1.</num><content><p>Jeder vertragsschliessende Staat kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Generalsekretär der Vereinten Nationen die Revision dieses Abkommens verlangen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_45/para_2"><num>2.</num><content><p>Die Generalversammlung der Vereinten Nationen wird gegebenenfalls die im Hinblick auf dieses Gesuch zu treffenden Massnahmen beantragen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_46"><num><b>Art. 46</b></num><heading>Mitteilungen durch den Generalsekretär der Vereinten Nationen</heading><paragraph eId="art_46/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_46/para/listintro">Der Generalsekretär der Vereinten Nationen wird allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sowie den in Artikel 39 erwähnten Nichtmitgliedstaaten mitteilen:</listIntroduction><item eId="art_46/para/lbl_a"><num>a) </num><p>die Erklärungen und Mitteilungen gemäss Abschnitt B des Artikels 1;</p></item><item eId="art_46/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Unterzeichnungen, Ratifikationen und Beitrittserklärungen gemäss Artikel 39;</p></item><item eId="art_46/para/lbl_c"><num>c) </num><p>die Erklärungen und Mitteilungen gemäss Artikel 40;</p></item><item eId="art_46/para/lbl_d"><num>d) </num><p>die gemäss Artikel 42 formulierten oder zurückgezogenen Vorbehalte;</p></item><item eId="art_46/para/lbl_e"><num>e) </num><p>den Zeitpunkt, an dem dieses Abkommen gemäss Artikel 43 in Kraft tritt;</p></item><item eId="art_46/para/lbl_f"><num>f) </num><p>die Kündigungen und Mitteilungen gemäss Artikel 44;</p></item><item eId="art_46/para/lbl_g"><num>g) </num><p>die Revisionsbegehren gemäss Artikel 45.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die gehörig bevollmächtigten Unterzeichneten dieses Abkommen im Namen ihrer Regierungen unterzeichnet.</p><p>Ausgefertigt in Genf, am 28. Juli eintausendneunhunderteinundfünfzig, in einem einzigen Exemplar, dessen englischer und französischer Text gleicherweise authentisch sind, und das in den Archiven der Organisation der Vereinten Nationen hinterlegt wird. Allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sowie den in Artikel 39 genannten Nichtmitgliedstaaten werden beglaubigte Abschriften übermittelt.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.30"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 28 luglio 1951 sullo statuto dei rifugiati (con. All.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (mit Anhang)" shortForm="FK"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Anhang</block></container></preface><mainBody><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 1</p><p>1.  Der in Artikel 28 dieses Abkommens erwähnte Reiseausweis hat dem beigefügten Muster<authorialNote><p> In der AS nicht veröffentlicht.</p></authorialNote> zu entsprechen.</p><p>2.  Der Ausweis ist mindestens in zwei Sprachen abzufassen, von denen eine die englische oder französische Sprache sein muss.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 2</p><p>Vorbehältlich der Vorschriften des Ausstellungslandes können Kinder in den Ausweis eines Elternteiles oder ausnahmsweise eines anderen erwachsenen Flüchtlings aufgenommen werden.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 3</p><p>Die für die Ausstellung des Ausweises erhobenen Gebühren dürfen den niedrigsten Ansatz, der für heimatliche Pässe gilt, nicht übersteigen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 4</p><p>Ausser in besondern oder aussergewöhnlichen Fällen ist der Ausweis für möglichst viele Staaten auszustellen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 5</p><p>Die Gültigkeitsdauer des Ausweises soll nach Wahl der ausstellenden Behörde ein oder zwei Jahre betragen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 6</p><p>1.  Die Erneuerung oder Verlängerung des Reiseausweises ist Sache der ausstellenden Behörde, solange der Inhaber sich nicht in einem andern Gebiet niedergelassen hat und sich rechtmässig auf dem Gebiet dieser Behörde aufhält. Zur Ausstellung eines neuen Ausweises ist unter der gleichen Bedingung die Behörde zuständig, die den frühern Ausweis abgegeben hat.</p><p>2.  Diplomatische und konsularische Vertretungen, die dazu besonders ermächtigt wurden, können die Gültigkeitsdauer der von ihrer Regierung ausgestellten Ausweise um höchstens sechs Monate verlängern.</p><p>3.  Die vertragsschliessenden Staaten prüfen wohlwollend, ob Flüchtlingen, die sich nicht mehr rechtmässig auf ihrem Gebiet aufhalten und die vom Land ihres rechtmässigen Aufenthalts keinen Reiseausweis erhalten können, ein solcher ausgestellt, erneuert oder verlängert werden kann.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 7</p><p>Die vertragsschliessenden Staaten werden die gemäss Artikel 28 dieser Vereinbarung abgegebenen Ausweise anerkennen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 8</p><p>Die zuständigen Behörden des Landes, in das der Flüchtling reisen will, werden in seinen Reiseausweis ein Visum eintragen, wenn dies notwendig ist, und sie bereit sind, ihn aufzunehmen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 9</p><p>1.  Die vertragsschliessenden Staaten verpflichten sich, Flüchtlingen, die das Einreisevisum des endgültigen Bestimmungslandes erhalten haben, Transitvisa zu erteilen.</p><p>2.  Die Erteilung dieses Visums kann aus Gründen verweigert werden, die auch gegenüber jedem andern Ausländer die Verweigerung des Visums rechtfertigen würden.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 10</p><p>Die Gebühren für die Erteilung von Aus‑, Ein‑ oder Durchreisevisa dürfen den für Visa in ausländischen Pässen vorgesehenen niedrigsten Ansatz nicht übersteigen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 11</p><p>Wenn ein Flüchtling sich rechtmässig auf dem Gebiet eines andern vertragsschliessenden Staates niederlässt, ist es Sache der zuständigen Behörden dieses Gebietes, ihm gemäss Artikel 28 einen neuen Reiseausweis abzugeben; der Flüchtling kann sie darum ersuchen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 12</p><p>Die Behörde, die einen neuen Ausweis abgibt, hat den frühern einzuziehen und dem Ausstellungsland zurückzusenden, falls dies im Ausweis vorgesehen ist; ist dies nicht der Fall, zieht sie ihn ein und annulliert ihn.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 13</p><p>1.  Jeder vertragsschliessende Staat verpflichtet sich, dem Inhaber eines von ihm gemäss Artikel 28 des Abkommens ausgestellten Reiseausweises zu gestatten, jederzeit während der Gültigkeitsdauer des Ausweises in sein Gebiet zurückzukehren.</p><p>2.  Unter Vorbehalt von Ziffer 1 kann jeder vertragsschliessende Staat verlangen, dass sich der Inhaber des Ausweises allen Formalitäten unterwirft, die in Bezug auf Ausreise oder Rückkehr in das Land vorgeschrieben werden können.</p><p>3.  Die vertragsschliessenden Staaten behalten sich das Recht vor, in Ausnahmefällen oder wenn die Aufenthaltsbewilligung eines Flüchtlings für eine bestimmte Zeit gültig ist, die Frist zur Rückkehr bei der Ausstellung des Ausweises zu beschränken; diese Frist darf aber nicht weniger als drei Monate betragen.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 14</p><p>Die Bestimmungen dieses Anhanges, mit Ausnahme von Paragraph 13, berühren in keiner Weise die Gesetze und Verordnungen, die auf dem Gebiet der vertragsschliessenden Staaten die Bedingungen für die Zulassung, die Durchreise, den Aufenthalt, die Niederlassung und die Ausreise regeln.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 15</p><p>Weder die Abgabe des Ausweises noch die eingetragenen Vermerke bestimmen oder berühren den Status des Inhabers, insbesondere was die Staatszugehörigkeit anbelangt.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Paragraph 16</p><p>Die Ausstellung des Ausweises gibt dem Inhaber keinen Anspruch auf diplomatischen oder konsularischen Schutz des Staates, der den Ausweis abgegeben hat, und überträgt dessen Vertretern keine Schutzbefugnisse.</p></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.30"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 28 luglio 1951 sullo statuto dei rifugiati (con. All.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (mit Anhang)" shortForm="FK"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 14. Juni 2012<sup><authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1955/443_461_469" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>1955</b> 443</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1975/1778_1778_1778" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1975</b> 1778</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1976/2847_2847_2847" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1976</b> 2847</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1980/373_373_373" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1980</b> 373</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1982/434_434_434" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1982</b> 434 </ref><ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1982/2068_2068_2068" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">2068</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1983/1172_1172_1172" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1983</b> 1172</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1984/331_331_331" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1984</b> 331</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1985/72_72_72" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1985</b> 72</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1986/171_171_171" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1986</b> 171</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1987/274_274_274" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1987</b> 274</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1988/1554_1554_1554" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1988</b> 1554</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1989/2434_2434_2434" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1989</b> 2434</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1991/817_817_817" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1991</b> 817</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/1993/2334_2334_2334" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>1993</b> 2334</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2002/636" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2002</b> 3978</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2006/256" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2006</b> 1651</ref>, <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2009/307" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2009</b> 2491 </ref>und <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/409" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 3601</ref>.  Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege).</p></authorialNote></sup></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation <br/>Beitritt (B) <br/>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th colspan="2" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td colspan="2"><p>Afghanistan</p></td><td><p>30. August</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>28. November</p></td><td><p>2005</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Ägypten*</p></td><td><p>22. Mai</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>20. August</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Albanien</p></td><td><p>18. August</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>16. November</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Algerien</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>1963 N</p></td><td><p>  3. Juli</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Angola* </p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Antigua und Barbuda</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>  6. Dezember</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Äquatorialguinea</p></td><td><p>  7. Februar</p></td><td><p>1986 B</p></td><td><p>  8. Mai</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Argentinien</p></td><td><p>15. November</p></td><td><p>1961 B</p></td><td><p>13. Februar</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Armenien</p></td><td><p>  6. Juli</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>  4. Oktober</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Aserbaidschan</p></td><td><p>12. Februar</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>13. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Äthiopien*</p></td><td><p>10. November</p></td><td><p>1969 B</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Australien</p></td><td><p>22. Januar</p></td><td><p>1954 B</p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Norfolk-Insel</p></td><td><p>22. Januar</p></td><td><p>1954 B</p></td><td><p>22. Januar</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Bahamas*</p></td><td><p>15. September</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>14. Dezember</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Belarus</p></td><td><p>23. August</p></td><td><p>2001 B</p></td><td><p>21. November</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Belgien* **</p></td><td><p>22. Juli</p></td><td><p>1953 </p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Belize</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>1990 B</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>1990</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Benin</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1962 N</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Bolivien</p></td><td><p>  9. Februar</p></td><td><p>1982 B</p></td><td><p>10. Mai</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Bosnien und Herzegowina</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  6. März</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Botsuana*</p></td><td><p>  6. Januar</p></td><td><p>1969 B</p></td><td><p>  6. April</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Brasilien*</p></td><td><p>16. November</p></td><td><p>1960</p></td><td><p>14. Februar</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Bulgarien</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>10. August</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Burkina Faso</p></td><td><p>18. Juni</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>16. September</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Burundi</p></td><td><p>19. Juli</p></td><td><p>1963 B</p></td><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Chile*</p></td><td><p>28. Januar</p></td><td><p>1972 B</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1972</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>China*</p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>1982 B</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Macau<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"> a</sup></p></td><td><p>  3. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td><td><p>20. Dezember</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Costa Rica</p></td><td><p>28. März</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>26. Juni</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Côte d’Ivoire</p></td><td><p>  8. Dezember</p></td><td><p>1961 N</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Dänemark*</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>1952</p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Grönland*</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>1952 B</p></td><td><p>  4. Dezember</p></td><td><p>1952</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Deutschland**</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Dominica</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Dominikanische Republik</p></td><td><p>  4. Januar</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  4. April</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Dschibuti</p></td><td><p>  9. August</p></td><td><p>1977 N</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>1977</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Ecuador*</p></td><td><p>17. August</p></td><td><p>1955 B</p></td><td><p>15. November</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>El Salvador</p></td><td><p>28. April</p></td><td><p>1983 B</p></td><td><p>27. Juli</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Estland*</p></td><td><p>10. April</p></td><td><p>1997 B</p></td><td><p>  9. Juli</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Fidschi*</p></td><td><p>12. Juni</p></td><td><p>1972 N</p></td><td><p>10. Oktober</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Finnland*</p></td><td><p>10. Oktober</p></td><td><p>1968 B</p></td><td><p>  8. Januar</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Frankreich* **</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>1954</p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Kolonien, Protektorate und <br/>    Gebiete, die vom französischen, <br/>    für die Kolonien zuständigen <br/>    Ministerium abhängen</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>1954 B</p></td><td><p>23. Juni</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Gabun</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1964 B</p></td><td><p>26. Juli</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Gambia*</p></td><td><p>  7. September</p></td><td><p>1966 N</p></td><td><p>18. Februar</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Georgien*</p></td><td><p>  9. August</p></td><td><p>1999 B</p></td><td><p>  7. November</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Ghana</p></td><td><p>18. März</p></td><td><p>1963 B</p></td><td><p>16. Juni</p></td><td><p>1963</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Griechenland*</p></td><td><p> 5. April</p></td><td><p>1960</p></td><td><p> 4. Juli</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Guatemala</p></td><td><p>22. September</p></td><td><p>1983 B</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>1983</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Guinea</p></td><td><p>28. Dezember</p></td><td><p>1965 N</p></td><td><p>  2. Oktober</p></td><td><p>1958</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Guinea-Bissau</p></td><td><p>11. Februar</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>11. Mai</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Haiti</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>1984 B</p></td><td><p>24. Dezember</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Heiliger Stuhl*</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>1956</p></td><td><p>13. Juni</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Honduras*</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>21. Juni</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Iran*</p></td><td><p>28. Juli</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>26. Oktober</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Irland*</p></td><td><p>29. November</p></td><td><p>1956 B</p></td><td><p>27. Februar</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Island</p></td><td><p>30. November</p></td><td><p>1955 B</p></td><td><p>28. Februar</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Israel*</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1954</p></td><td><p>30. Dezember</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Italien**</p></td><td><p>15. November</p></td><td><p>1954</p></td><td><p>13. Februar</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Jamaika*</p></td><td><p>30. Juli</p></td><td><p>1964 N</p></td><td><p>  6. August</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Japan</p></td><td><p>  3. Oktober</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1982</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Jemen</p></td><td><p>18. Januar</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>17. April</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kambodscha</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>13. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kamerun</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>1961 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kanada*</p></td><td><p>  4. Juni</p></td><td><p>1969 B</p></td><td><p>  2. September</p></td><td><p>1969</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kasachstan</p></td><td><p>15. Januar</p></td><td><p>1999 B</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>1999</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kenia</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>1966 B</p></td><td><p>14. August</p></td><td><p>1966</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kirgisistan</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1996 B</p></td><td><p>  6. Januar</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kolumbien</p></td><td><p>10. Oktober</p></td><td><p>1961</p></td><td><p>  8. Januar</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kongo (Brazzaville)</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1962 N</p></td><td><p>15. August</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kongo (Kinshasa)</p></td><td><p>19. Juli</p></td><td><p>1965 B</p></td><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Korea (Süd-)</p></td><td><p>  3. Dezember</p></td><td><p>1992 B</p></td><td><p>  3. März</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Kroatien</p></td><td><p>12. Oktober</p></td><td><p>1992 N</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Lesotho</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>12. August</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Lettland*</p></td><td><p>31. Juli</p></td><td><p>1997 B</p></td><td><p>29. Oktober</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Liberia</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1964 B</p></td><td><p>13. Januar</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Liechtenstein</p></td><td><p>  8. März</p></td><td><p>1957</p></td><td><p>  6. Juni</p></td><td><p>1957</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Litauen</p></td><td><p>28. April</p></td><td><p>1997 B</p></td><td><p>27. Juli</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Luxemburg* **</p></td><td><p>23. Juli</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Madagaskar*</p></td><td><p>18. Dezember</p></td><td><p>1967 B</p></td><td><p>17. März</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Malawi*</p></td><td><p>10. Dezember</p></td><td><p>1987 B</p></td><td><p>  9. März</p></td><td><p>1988</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Mali</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1973 N</p></td><td><p>22. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Malta</p></td><td><p>17. Juni</p></td><td><p>1971 B</p></td><td><p>15. September</p></td><td><p>1971</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Marokko</p></td><td><p>  7. November</p></td><td><p>1956 N</p></td><td><p>  2. März</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Mauretanien</p></td><td><p>  5. Mai</p></td><td><p>1987 B</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1987</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Mazedonien</p></td><td><p>18. Januar</p></td><td><p>1994 N</p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Mexiko*</p></td><td><p>  7. Juni</p></td><td><p>2000 B</p></td><td><p>  5. September</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Moldau*</p></td><td><p>31. Januar</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>  1. Mai</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Monaco*</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1954 B</p></td><td><p>16. August</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Montenegro</p></td><td><p>10. Oktober</p></td><td><p>2006 N</p></td><td><p>  3. Juni</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Mosambik*</p></td><td><p>16. Dezember</p></td><td><p>1983 B</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>1984</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Namibia*</p></td><td><p>17. Februar</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>18. Mai</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Nauru</p></td><td><p>28. Juni</p></td><td><p>2011 B</p></td><td><p>26. September</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Neuseeland*</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>28. September</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Nicaragua</p></td><td><p>28. März</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>26. Juni</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Niederlande* **</p></td><td><p>  3. Mai</p></td><td><p>1956</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Niger</p></td><td><p>25. August</p></td><td><p>1961 N</p></td><td><p>  3. August</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Nigeria</p></td><td><p>23. Oktober</p></td><td><p>1967 B</p></td><td><p>21. Januar</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Norwegen*</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>1953</p></td><td><p>22. April</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Österreich*</p></td><td><p>  1. November</p></td><td><p>1954</p></td><td><p>31. Januar</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Panama</p></td><td><p>  2. August</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>31. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Papua-Neuguinea*</p></td><td><p>17. Juli</p></td><td><p>1986 B</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>1986</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Paraguay</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>1970 B</p></td><td><p>30. Juni</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Peru</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>1964 B</p></td><td><p>21. März</p></td><td><p>1965</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Philippinen</p></td><td><p>22. Juli</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>20. Oktober</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Polen*</p></td><td><p>27. September</p></td><td><p>1991 B</p></td><td><p>26. Dezember</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Portugal*</p></td><td><p>22. Dezember</p></td><td><p>1960 B</p></td><td><p>22. März</p></td><td><p>1961</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Ruanda*</p></td><td><p>  3. Januar</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>  2. April</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Rumänien</p></td><td><p>  7. August</p></td><td><p>1991 B</p></td><td><p>  5. November</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Russland</p></td><td><p>  2. Februar</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>  3. Mai</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Salomoninseln</p></td><td><p>28. Februar</p></td><td><p>1995 B</p></td><td><p>29. Mai</p></td><td><p>1995</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Sambia*</p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>1969 N</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1964</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Samoa</p></td><td><p>21. September</p></td><td><p>1988 B</p></td><td><p>20. Dezember</p></td><td><p>1988</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>São Tomé und Príncipe</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  2. Mai</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Schweden*</p></td><td><p>26. Oktober</p></td><td><p>1954</p></td><td><p>24. Januar</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Schweiz</p></td><td><p>21. Januar</p></td><td><p>1955</p></td><td><p>21. April</p></td><td><p>1955</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Senegal</p></td><td><p>  2. Mai</p></td><td><p>1963 N</p></td><td><p>20. Juni</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Serbien</p></td><td><p>12. März </p></td><td><p>2001 N</p></td><td><p>27. April </p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Seychellen</p></td><td><p>23. April</p></td><td><p>1980 B</p></td><td><p>22. Juli</p></td><td><p>1980</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Sierra Leone*</p></td><td><p>22. Mai</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>20. August</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Simbabwe*</p></td><td><p>25. August</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>23. November</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Slowakei</p></td><td><p>  4. Februar</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Slowenien</p></td><td><p>  6. Juli</p></td><td><p>1992 N</p></td><td><p>25. Juni</p></td><td><p>1991</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Somalia</p></td><td><p>10. Oktober</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>  8. Januar</p></td><td><p>1979</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Spanien*</p></td><td><p>14. August</p></td><td><p>1978 B</p></td><td><p>12. November</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>St. Kitts und Nevis</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>  2. Mai</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>St. Vincent und die Grenadinen</p></td><td><p>  3. November</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Südafrika</p></td><td><p>12. Januar</p></td><td><p>1996 B</p></td><td><p>11. April</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Sudan*</p></td><td><p>22. Februar</p></td><td><p>1974 B</p></td><td><p>23. Mai</p></td><td><p>1974</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Suriname</p></td><td><p>29. November</p></td><td><p>1978 N</p></td><td><p>25. November</p></td><td><p>1975</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Swasiland</p></td><td><p>14. Februar</p></td><td><p>2000 B</p></td><td><p>14. Mai</p></td><td><p>2000</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Tadschikistan</p></td><td><p>  7. Dezember</p></td><td><p>1993 B</p></td><td><p>  7. März</p></td><td><p>1994</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Tansania</p></td><td><p>12. Mai</p></td><td><p>1964 B</p></td><td><p>10. August</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Timor-Leste*</p></td><td><p>  7. Mai</p></td><td><p>2003 B</p></td><td><p>  6. August</p></td><td><p>2003</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Togo</p></td><td><p>27. Februar</p></td><td><p>1962 N</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Trinidad und Tobago</p></td><td><p>10. November</p></td><td><p>2000 B</p></td><td><p>  8. Februar</p></td><td><p>2001</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Tschad</p></td><td><p>19. August</p></td><td><p>1981 B</p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>1981</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>11. Mai</p></td><td><p>1993 N</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Tunesien</p></td><td><p>24. Oktober</p></td><td><p>1957 N</p></td><td><p>20. März</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Türkei*</p></td><td><p>30. März</p></td><td><p>1962</p></td><td><p>28. Juni</p></td><td><p>1962</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Turkmenistan</p></td><td><p>  2. März</p></td><td><p>1998 B</p></td><td><p>31. Mai</p></td><td><p>1998</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Tuvalu*</p></td><td><p>  7. März</p></td><td><p>1986 N</p></td><td><p>  1. Oktober</p></td><td><p>1978</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Uganda*</p></td><td><p>27. September</p></td><td><p>1976 B</p></td><td><p>26. Dezember</p></td><td><p>1976</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Ukraine*</p></td><td><p>10. Juni</p></td><td><p>2002 B</p></td><td><p>  8. September</p></td><td><p>2002</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Ungarn</p></td><td><p>14. März</p></td><td><p>1989 B</p></td><td><p>12. Juni</p></td><td><p>1989</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Uruguay</p></td><td><p>22. September</p></td><td><p>1970 B</p></td><td><p>21. Dezember</p></td><td><p>1970</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Vereinigtes Königreich*</p></td><td><p>11. März</p></td><td><p>1954</p></td><td><p>  9. Juni</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Falklandinseln*</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1956 B</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Insel Man*</p></td><td><p>11. März</p></td><td><p>1954 B</p></td><td><p>11. März</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Kanalinseln*</p></td><td><p>11. März</p></td><td><p>1954 B</p></td><td><p>11. März</p></td><td><p>1954</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    Montserrat</p></td><td><p>  4. September</p></td><td><p>1968 B</p></td><td><p>  4. September</p></td><td><p>1968</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>    St. Helena und Nebengebiete <br/>    (Ascension und <br/>    Tristan da Cunha)*</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1956 B</p></td><td><p>25. Oktober</p></td><td><p>1956</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Zentralafrikanische Republik</p></td><td><p>  4. September</p></td><td><p>1962 N</p></td><td><p>13. August</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"><p>Zypern*</p></td><td><p>16. Mai</p></td><td><p>1963 N</p></td><td><p>16. August</p></td><td><p>1960</p></td></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="2"/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>*</p></td><td colspan="5"><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></td></tr><tr><td><p>**</p></td><td colspan="5"><p>Einwendungen.</p></td></tr><tr><td/><td colspan="5"><p>Die Vorbehalte, Erklärungen und Einwendungen, sowie die Vorbehalte und Erklärungen, die anlässlich der Erweiterung der territorialen Geltung des Abkommens gemacht wurden, werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden.</p></td></tr><tr><td><p><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td colspan="5"><p>Auf Grund einer Erklärung der Volksrepublik China vom 13. April 1987 ist das Prot. seit dem 20. Dez. 1999 auf die Besondere Verwaltungsregion (SAR) Macau anwendbar.</p></td></tr></table></mainBody></doc></component><component eId="decl_u2"><doc name="declaration"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.142.30"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 28 luglio 1951 sullo statuto dei rifugiati (con. All.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (mit Anhang)" shortForm="FK"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 28 juillet 1951 relative au statut des réfugiés (avec annexe)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1955/443_461_469/20120614/de/xml"/><FRBRdate date="1955-04-21" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1951-07-28" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2012-06-14" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Erklärungen, die nach Artikel 1 Buchstabe B des Abkommens abgegeben wurden.</block></container></preface><mainBody><blockList eId="decl_u2/list_u1"><listIntroduction eId="decl_u2/list_u1/listintro">Die Worte «Ereignisse, die vor dem 1. Januar 1951 eingetreten sind», werden von den Vertragsstaaten wie folgt verstanden:</listIntroduction><item eId="decl_u2/list_u1/lbl_a"><num>a. </num><p>«Ereignisse, die vor dem 1. Januar 1951 in Europa eingetreten sind»:</p></item></blockList><table fedlex:function="layout"><tr><td/><td><p>Kongo</p><p>Türkei</p></td><td><p>Madagaskar</p></td><td><p>Monaco</p></td></tr></table><blockList eId="decl_u2/list_u2"><item eId="decl_u2/list_u2/lbl_b"><num>b. </num><p>«Ereignisse, die vor dem 1. Januar 1951 in Europa oder anderswo eingetreten sind»:</p></item></blockList><table border="1"><tr><td/><td><p>Ägypten</p></td><td><p>Ecuador</p></td><td><p>Liberia</p></td></tr><tr><td/><td><p>Afghanistan</p></td><td><p>El Salvador</p></td><td><p>Liechtenstein</p></td></tr><tr><td/><td><p>Albanien</p></td><td><p>Estland</p></td><td><p>Litauen</p></td></tr><tr><td/><td><p>Algerien</p></td><td><p>Fidschi</p></td><td><p>Luxemburg</p></td></tr><tr><td/><td><p>Angola</p></td><td><p>Finnland</p></td><td><p>Malawi</p></td></tr><tr><td/><td><p>Antigua und Barbuda</p></td><td><p>Frankreich</p></td><td><p>Mali</p></td></tr><tr><td/><td><p>Äquatorialguinea</p></td><td><p>Gabun</p></td><td><p>Malta</p></td></tr><tr><td/><td><p>Argentinien</p></td><td><p>Gambia</p></td><td><p>Marokko</p></td></tr><tr><td/><td><p>Armenien</p></td><td><p>Georgien</p></td><td><p>Mauretanien</p></td></tr><tr><td/><td><p>Aserbaidschan</p></td><td><p>Ghana</p></td><td><p>Mazedonien</p></td></tr><tr><td/><td><p>Äthiopien</p></td><td><p>Griechenland</p></td><td><p>Mexiko</p></td></tr><tr><td/><td><p>Australien</p></td><td><p>Guatemala</p></td><td><p>Moldau</p></td></tr><tr><td/><td><p>Bahamas</p></td><td><p>Guinea</p></td><td><p>Montenegro</p></td></tr><tr><td/><td><p>Belarus</p></td><td><p>Guinea-Bissau</p></td><td><p>Mosambik</p></td></tr><tr><td/><td><p>Belgien</p></td><td><p>Haiti</p></td><td><p>Namibia</p></td></tr><tr><td/><td><p>Belize</p></td><td><p>Heiliger Stuhl</p></td><td><p>Nauru</p></td></tr><tr><td/><td><p>Benin</p></td><td><p>Honduras</p></td><td><p>Neuseeland</p></td></tr><tr><td/><td><p>Bolivien</p></td><td><p>Iran</p></td><td><p>Nicaragua</p></td></tr><tr><td/><td><p>Bosnien und</p></td><td><p>Irland</p></td><td><p>Niederlande</p></td></tr><tr><td/><td><p>    Herzegowina</p></td><td><p>Island</p></td><td><p>Niger</p></td></tr><tr><td/><td><p>Botswana</p></td><td><p>Israel</p></td><td><p>Nigeria</p></td></tr><tr><td/><td><p>Brasilien</p></td><td><p>Italien</p></td><td><p>Norwegen</p></td></tr><tr><td/><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>Jamaika</p></td><td><p>Österreich</p></td></tr><tr><td/><td><p>Burkina Faso</p></td><td><p>Japan</p></td><td><p>Panama</p></td></tr><tr><td/><td><p>Burundi</p></td><td><p>Jemen</p></td><td><p>Papua-Neuguinea</p></td></tr><tr><td/><td><p>Chile</p></td><td><p>Kamerun</p></td><td><p>Paraguay</p></td></tr><tr><td/><td><p>China</p></td><td><p>Kanada</p></td><td><p>Peru</p></td></tr><tr><td/><td><p>China-Macau</p></td><td><p>Kasachstan</p></td><td><p>Philippinen</p></td></tr><tr><td/><td><p>Costa Rica</p></td><td><p>Kenia</p></td><td><p>Polen</p></td></tr><tr><td/><td><p>Côte d’Ivoire</p></td><td><p>Kirgisistan</p></td><td><p>Portugal</p></td></tr><tr><td/><td><p>Dänemark</p></td><td><p>Kolumbien</p></td><td><p>Rumänien</p></td></tr><tr><td/><td><p>Deutschland</p></td><td><p>Kongo (Kinshasa)</p></td><td><p>Russland</p></td></tr><tr><td/><td><p>Dominica</p></td><td><p>Korea (Süd-)</p></td><td><p>Ruanda</p></td></tr><tr><td/><td><p>Dominikanische</p></td><td><p>Kroatien</p></td><td><p>Salomon-Inseln</p></td></tr><tr><td/><td><p>    Republik</p></td><td><p>Lesotho</p></td><td><p>Sambia</p></td></tr><tr><td/><td><p>Dschibuti</p></td><td><p>Lettland</p></td><td><p>Samoa</p></td></tr><tr><td/><td><p>Sao Tomé und Principe</p></td><td><p>St. Kitts und Nevis</p></td><td><p>Tschad</p></td></tr><tr><td/><td><p>Schweden</p></td><td><p>St. Vincent und</p></td><td><p>Tschechische Republik</p></td></tr><tr><td/><td><p>Schweiz</p></td><td><p>    die Grenadinen</p></td><td><p>Tunesien</p></td></tr><tr><td/><td><p>Senegal</p></td><td><p>Südafrika</p></td><td><p>Turkmenistan</p></td></tr><tr><td/><td><p>Serbien</p></td><td><p>Sudan</p></td><td><p>Tuvalu</p></td></tr><tr><td/><td><p>Seychellen</p></td><td><p>Suriname</p></td><td><p>Uganda</p></td></tr><tr><td/><td><p>Sierra Leone</p></td><td><p>Swasiland</p></td><td><p>Ungarn</p></td></tr><tr><td/><td><p>Simbabwe</p></td><td><p>Tadschikistan</p></td><td><p>Uruguay</p></td></tr><tr><td/><td><p>Slowakei</p></td><td><p>Tansania</p></td><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td></tr><tr><td/><td><p>Slowenien</p></td><td><p>Timor-Leste</p></td><td><p>Zentralafrikanische</p></td></tr><tr><td/><td><p>Somalia</p></td><td><p>Togo</p></td><td><p>    Republik</p></td></tr><tr><td/><td><p>Spanien</p></td><td><p>Trinidad und Tobago</p></td><td><p>Zypern</p></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>