<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00150</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. April 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Ausfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Werdstrasse 36, Postfach 9562, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1985 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach einer Ausbildung zum Poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mechaniker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunächst bei verschiedenen Arbeitgebern angestellt und seit Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 mehrheitlich nicht erwerbstätig. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2017 meldete er sich unter Hinweis auf eine psychische Erkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsbezug an (Urk. 8/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ns Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und aufer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legte ihm mit Schreiben vom 6. September 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/13) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahme und eine Behandlung zur Verbesse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(psychiatrisch/psychotherapeutische Behandlung, aktive Zusammenarbeit mit Psychiater, nachgewiesene Abstinenz von Alkohol und Cannabis sowie Herstellung einer Tagesstruktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> während mindestens sechs Monaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach durchgefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rtem Vorbescheidverfahren (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/30 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/32) und einem Standortgespräch am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 (Urk. 8/34) wies sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2019 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 sei aufzuheben und es sei die Sache zu neuer Abklärung und Entscheidung an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorinstanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuweisen. Zudem sei ihm die unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung einer unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtsvertretung zu bewilligen. Am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2019 (Urk. 7) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgeh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX007"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholismus und Medikamentenmissbrauch (wie auch Drogensucht) begründen nach ständiger Rechtsprechung keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. Vielmehr wird eine solche Sucht invalidenversicherungsrechtlich erst bedeutsam, wenn sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden eingetreten ist, oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, welchem Krankheitswert zukommt (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 124 V 265</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3c; AHI 2002 S. 30, I 454/99 E. 2a). Dabei ist das ganze für die Alkoholsucht massgebende Ursachen- und Folgespektrum in eine Gesamtwür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung einzubeziehen, was impliziert, dass einer allfälligen Wechselwirkung zwischen Suchtmittelabhängigkeit und psychischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begleiterkrankung Rechnung zu tragen ist. Was die krankheitsbedingten Ursachen der Alkoholsucht betrifft, ist für die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der Abhängigkeit erforderlich, dass dem Alkoholismus eine ausreichend schwere und ihrer Natur nach für die Entwicklung einer Suchtkrankheit geeignete Gesundheitsstörung zugrunde liegt, welche zumindest eine erhebliche Teilursache der Alkoholsucht darstellt. Mit dem Erfordernis des Krankheitswerts einer allfälligen verursachenden psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit wird verlangt, dass diese die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Wenn der erforderliche Kausalzusammenhang zwischen Alkoholsucht und krankheitswertigem psychischem Gesundheitsschaden besteht, sind für die Frage der noch zumutbaren Erwerbstätigkeit die psychischen und die suchtbedingten Beeinträchtigungen gesamthaft zu berücksichtigen (vgl. Urteile des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_906/2013 vom 23. Mai 2014 E. 2.2 und 9C_701/2012 vom 10. April 2013 E. 2 mit Hinweisen sowie 9C_706/2012 vom 1. Juli 2013 E. 3.2 mit Hinweis auf I 169/06 vom 8. August 2006 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 7 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muss die versicherte Person alles ihr Zumutbare unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (Art. 8 ATSG) zu verhindern. Art. 21 Abs. 4 ATSG bestimmt, dass einer versicherten Person die Leistungen vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden können, wenn sie sich einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglichkeit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, entzieht oder widersetzt oder nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare dazu beiträgt. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen. Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungs- oder Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit darstellen, sind nicht zumutbar. Die Regelungen von Art. 43 Abs. 3 ATSG (Nichteintreten oder Sachentscheid aufgrund der Akten) und Art. 7b Abs. 1 IVG (Kürzung oder Verweigerung der Leistung) sind grundsätzlich nebeneinander an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendbar. Die Sanktion bei verletzter Schadenminderungs- oder Mitwirkungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht hat sich an das Verhältnismässigkeitsprinzip zu halten und insbesondere das Ausmass des Verschuldens der versicherten Person zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_370/2013 vom 22. November 2013 E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2019 (Urk. 2) damit, dass sie dem Beschwerdeführer eine Schadenminderungspflicht auferlegt habe. Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erfüllt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe erklärt, dass er die Massnahmen auch inskünftig nicht durchführen werde. Auf die Konsequenzen einer verweigerten Mitwirkung sei er hingewiesen worden. Ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden liege nicht vor (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Laufe des Verfahrens hielt sie ergänzend fest (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7), nebst der psychischen Erkrankung werde das Beschwerdebild des Beschwerdeführers durch den Konsum von Alkohol und THC mitbestimmt. Sie sei gestützt auf die Aktenlage davon aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen, dass sich seine Arbeitsfähigkeit mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fortführung einer regelmässi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen psychotherapeutischen Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens sechs Monaten und einer Abstinenz von Alkohol und Cannabis wesentlich verbessern lasse. Zudem habe sie die Herstellung einer Tagesstruktur beispielsweise im Rahmen eines Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigungsprogrammes seitens des Sozialamts als förderlich angesehen (S. 1 f.). Es sei weiterhin von einem Alkoholkonsum auszugehen. Zudem sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ablehnend gegenüber jeglicher Medikation und spreche sich weiterhin gegen eine externe Kontrolle seiner Blutwerte aus. Ein schriftliches Mahn- und Bedenkzeitverfahren sei zwar nicht durchgeführt worden. Es sei jedoch im Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheid eine Abweisung der Leistungen angekündigt worden, da er seiner Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungspflicht nicht in genügender Weise nachgekommen sei. Daraufhin sei er im Rahmen eines persönlichen Gesprächs über die Säumnisfolgen aufgeklärt worden. 12 Tage nach dem Gespräch habe er mitgeteilt, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahmen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werde. Ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wohl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> klar gewesen, welche Konsequenzen sein Handeln nach sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch sei ihm genügend Bedenkzeit eingeräumt worden, denn der angefochtene Entscheid sei erst ergangen, nachdem er sich gegen die angeordneten Massnahmen ausgesprochen habe. Abgesehen davon, dass er sich rasch unter Druck gesetzt fühle, sprächen keine medizinischen Probleme gegen die Durchführung der geforderten Massnahmen. Diese seien ihm zumutbar. Der Rentenanspruch sei damit gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG zu Recht verneint worden (S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 stelle keine Mah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nung im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG dar. Es fehle die schriftliche Mitteilung, der Hinweis auf mögliche Rechtsfolgen und auch eine Fristansetzung seien nicht getroffen worden. Zudem hätte ihm eine ausreichende Bedenkfrist eingeräumt werden müssen, in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welcher er sich mit seiner behandelnden Ärztin hätte be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Stattdessen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits einen Tag später die angefochtene Verfügung erlassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3-5). Seine behandelnde Ärztin habe im Gespräch mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zum Ausdruck gebracht, dass ein Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten einzuholen sei. Er leide an einer schweren Depression, einer para</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Persönlichkeitsstörung und allenfalls an einem Krankheitsbild mit schizoiden Zügen. Auch äussere er Verschwörungstheorien und habe lediglich mit seiner Schwester Kontakt. Seine Suchtproblematik habe sich hingegen deutlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bessert. Der RAD sei zwar davon ausgegangen, dass weiterhin eine Sucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik bestehe, doch habe er in seiner Stellungnahme ebenso festgehalten, eine abschliessende Beurteilung sei nur im Rahmen eines Gutachtens möglich (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 f.). Weshalb dennoch kein invalidenversicherungsrechtlicher Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden festgehalten worden sei, bleibe schleierhaft. Dass sein Alkoholmiss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der THC-Konsum sekundärer Natur seien, sei im Übrigen nicht gewürdigt worden (S. 4). Ohnehin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachweis, dass ihm eine Behandlung zumutbar sei, nicht erbracht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Seine Suchtproblematik sei wohl Folge eines Versuchs der Selbstmedikation, mit der die Grunderkrankung angegangen werden sollte (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Stv. Oberärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte in ihrem Bericht vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit ungefähr 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">könne derzeit aufgrund der seit Jahren im Vordergrund stehenden depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">siven Symptomatik nicht abschliessend beurteilt werden, zudem fehlende fremdanamnestische Angaben für weitere differentialdiagnostische Überle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vom Persönlichkeitsstil her im Vordergrund misstrauisch, selbstunsicher und erhöhte Kränkbarkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach psychische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keitssyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bis Frühling 2017 zunehmende selbständige Reduktion des Konsums, aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ell seit einigen Monaten eigenanamnestisch Normalkonsum (alle paar Tage ein Bier)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte sie aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eigen- wie fremdanamnestisch sei der Beschwerdeführer 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in eine schwere depressive Krise mit Suizidalität geraten, damals sei sicherlich über einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">längeren Zeitraum keine Arbeitsfähigkeit mehr gegeben gewesen. Noch im Januar 2017 sei er nicht auf eigene Initiative zum Sozialamt gegangen, sondern habe von seiner Schwester </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">motiviert werden müssen. Seine wich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigsten Unterlagen seien auch von seiner Schwester zusammengesucht worden. Er habe in den letzten Jahren nich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t einmal mehr die Post geöffnet. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie wichtigsten administrativen Angelegenheiten habe über Jahre die Schwester übernommen, was von ihm nur widerwillig akzeptiert worden sei. Es sei nicht davon auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass in den letzten Jahren eine Arbeitstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt möglich gewesen wäre. Die Arbeitsfähigkeit auf längere Sicht sei derzeit schwer abzuschätzen. Die depressive Symptomatik habe sich deutlich verbessert. Er schaffe es besser, sich wieder Sorge zu tragen und habe auch selbständig den Alkoholkonsum gestoppt. Da davon auszugehen sei, dass unter der depressiven Störung auch eine besondere Persönlichkeitsstruktur vorliege mit dysfunktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Lösungsstrategien und dysfunktionaler Beziehungsgestaltung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei eine gelin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Reintegration auf dem ersten Arbeitsmarkt auch mittelfristig wohl schwierig.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Voraussetzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dafür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wären unterstützende Massnahmen sowie eine sehr wert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzende und einfühlsame Begleitung bei der Reintegration (S. 1 f.). Er komme ungefähr alle drei bis vier Wochen zu Gesprächsterminen. Aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor allem eine supportive Begleitung und klärende Gespräche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über Ärzten sei er generell sehr kritisch eingestellt, Medikamente würden auch aus dem somatischen Bereich abgelehnt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine Psychotherapie im engeren Sinne sei er nicht motiviert, zudem erscheine der Zeitpunkt auch verfrüht. Derzeit werde weiterhin vor allem versucht, eine tragfähige Beziehung zu ihm aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bauen und zu einer gewissen Klärung beizutragen. Er habe ausgeprägte Vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungstendenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Seit Behandlungsbeginn (8. August 2016; S. 2), wahrscheinlich schon seit 2010 sei der Beschwerdeführer als Polymechaniker zu 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 5). Betreffend eine allfällige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit werde eine Potentialabklärung empfohlen (S. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur von der Beschwerdegegnerin gemachten Anfrage für einen Behandlungsplan hielt med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/22) fest, die Termine fänden in ungefähr dreiwöchentlichen Abständen statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine höhere Frequenz werde vom Beschwerdeführer nicht gewünscht. Er habe in den letzten Monaten bereits grosse Fortschritte gemacht und habe den Alkohol- und THC-Konsum in Eigenmotivation fast vollständig sistiert. Für einen laborchemischen Nachweis der Abstinenz sei er nicht bereit. Er habe in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen mit Behörden und Institutionen gemacht und wolle keine per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichen Daten teilen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er sei sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurückhaltend bezüglich Medikation und auch sehr misstrauisch. Aus psychiatrischer Sicht sei eine Medikation derzeit in der Behandlung nicht prioritär (S. 1 f.). Der Beziehungsaufbau zum Beschwerdeführer werde derzeit als prioritär angesehen. Dabei sei zu beachten, dass er in den letzten Jahren kaum mehr Kontakte gepfleg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe, der Kontakt zur Familie sei - bis auf seltene Kontakte zu einer der Schwestern - gänzlich abgebrochen. Dieser Prozess (Beziehungs- und Vertrauensaufbau) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lasse sich nicht beschleunigen. Es werde bereits als Erfolg angesehen, dass er sich auf die dreiwöchigen Gespräche a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einlasse. Eine Psychotherapie im engeren Sinne sei derzeit nicht möglich. Aktuell werde im Sinne von psycho-edukativen Gesprächen vor allem versucht darauf hinzuarbeiten, dass er selbst zunehmend aus seiner Vermeidungshaltung herauskomme und sich so womöglich auf ein Integrationsprojekt vom Sozialamt einlasse. Grundsätzlich sei er motiviert für eine Tagesstruktur, aufgrund seiner sehr eigenen Wahrnehmung und Deutung der Realität sei er dabei aber sehr ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geengt (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2018 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/26) hielt med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit fest (S. 1 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit ungefähr 2010, zwischenzeitlich schwer mit Verdacht auf psychotische Symptome</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verletzliche Persönlichkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">könne derzeit aufgrund der seit Jahren im Vordergrund stehenden depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">siven Symptomatik nicht abschliessend beurteilt werden, zudem ungenü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gende fremdanamnestische Angaben für weitere differentialdiagnostische Überlegungen (wünsche keinen Kontakt zu Angehörigen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bisherige Angaben würden auf eine selbstunsichere und überangepasste Lebensführung im Kindes- und Jugendalter deuten</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">SKID Selbstbeurteilung wolle er nicht ausfüllen, da er nicht wisse, was danach mit diesen Unterlagen passiere (aufgrund persönlicher schlechter Vorerfahrungen)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vom Persönlichkeitsstil her im Kontakt misstrauisch, ängstlich-vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dend/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">selbstunsicher und hohe Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kritik</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">in den letzten Jahren deutlich eingeschränkte persönliche Ressourcen zur Selbstfürsorge und Selbstbehauptung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: aktuell schädlicher Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch, Status nach Abhängigkeitssyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ab Herbst 2016 bis heute zunehmende selbständige Reduktion des Alko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">konsums</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deutliche Reduktion des Konsums (auch Tage ohne Alkohol möglich), fokussiere viel mehr auf gesündere Lebensführung: körperliche Aktivität (Velo fahren), Ernährungsumstellung (grosses Interesse an gesunder, schad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stofffreier und wenig umweltbelastender Ernährung)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">der übermässige Konsum von psychotropen Substanzen in den letzten Jahren müsse als «Selbst-Medikations-Versuch» betrachtet werden</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ablehnend gegenüber jeglichen Medikamenten («Chemie», «Machtstellung der Pharmaindustrie») wie auch gegenüber externen Kontrollen durch «Behörden/System» bezüglich seiner Blutwerte</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte sie aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Ressourcenprofil für eine berufliche Tätigkeit könne nicht genannt werden. Rein technisch-inhaltlich (gelernter Polymechaniker) bestehe wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich weniger ein Problem als im Vertrauensverlust in Mitmenschen und das Wirtschafts- und Sozialsystem der Schweiz. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehe weiter keine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. Bezüglich einer angepassten Tätigkeit werde zuerst ein langsamer Einstieg in einem Inte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grationsprojekt empfohlen. Derzeit sehe sich der Beschwerdeführer aber überfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert damit. Es beständen starke Vermeidungs- und Rückzugstendenzen bei Stress/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druck. Sie hoffe, dass nach einer weiteren Stabilisierung in einigen Monaten die Teilnahme an einem Integrationsprojekt gelingen könne. Danach wären beruf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Massnahmen und eine Potentialabklärung notwendig, um Klarheit über Ressourcen und Defizite zu bekommen (arbeitstechnisch und Sozialkontakt; S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Psychopharmakotherapie werde empfohlen (stimmungsstabilisierend, schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fördernd, Unterbrechung Grübelneigung und Gedankenkreisen), der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer lehne dies aber strikt ab, was respektiert werde (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pract. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Arbeitsmedizin,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte in seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2018 aus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/29/5), die auferlegte Schade</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht sei vom Beschwerdeführer nicht erfüllt worden. Ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dennoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere medizinische Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärungen angezeigt seien, müss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e vom Rechtsanwender beurteilt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine abschliessende Beurteilung des primären Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stands und eventueller Folgeschäden sei auch aufgrund der anhaltenden Sucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik erschwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wahrscheinlich nur im Rahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eines Medas-Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2018 zum Vorbescheid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/31) führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die behandelnde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, der über Jahre bestehende Alkohol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauch werde im Rahmen eines Selbstmedikationsversuches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewertet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ebenso der THC-Konsum) und sei somit als sekundär und nicht primär zu werten (S. 1). Es werde unbedingt die E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rstellung eines fachärztlichen p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sychiatrischen Gutachtens empfohlen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es treffe zu, dass die Schadenminderungspflicht nicht erfüllt worden sei. Es sei bereits erläutert worden, weshalb dies in direktem Zusammenhang mit der Diagnose des Beschwerdeführers stehe und somit nicht umsetzbar sei. Das bestehende Misstrauen gegenüber Ärzten - se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i es für eine Entzugsbehandlung oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachweis einer Abstinenz mit Blutentnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Behörden (Wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n persönlichen Informationen wie Blutwerte) sei diagnose-immanent und als Symptom der Erkrankung zu werten. Der Aufbau einer tragfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eziehung (a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch einer therapeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n) benötige Zeit und könne nicht beschleu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nigt werden. Vertrauensaufbau benötige Zeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Verlauf der letzten über zwei Jahre im Rahmen seiner Möglichkeiten gut mitgearbeitet, sei es im </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ambu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">latorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem Sozialamt. Er habe selbständig und eigenmotiviert den Alkoholkonsum massiv reduziert und sei per definitionem nicht mehr abhängig, auch wenn weiter ein Missbrauch bestehe. Er habe vor ungefähr vier Wochen mitgeteilt, dass er gerne regelmässiger in die Therapie kommen möchte, auch wenn er Angst davor habe, da i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n die Termine emotional sehr aufwühlen würden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2018 hielt pract. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom RAD fest, aus versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinischer Sicht sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Rahmen seiner Möglichkeiten an den therapeutischen Massnahmen teilnehme. Die ihm auferlegte Schadenminderungspflicht sei aus medizinischer Sicht min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens teilweise erfüllt und auf Grund der Erkrankung teilweise eingeschränkt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/36/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2018 präzisierte pract. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, der Beschwerdeführer erfülle aus medizinischer Sicht die Schadenminderungspflicht im Rahmen seiner derzeit - durch den behandelnden Arzt eingeschätzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enden Möglichkeiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/36/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/13) auferlegte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin dem Beschwerdeführer während mindestens sechs Monaten eine Alko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hol- und Cannabisabstinenz, die Fortführung einer regelmässigen und adäquaten psychiatrisch/psychotherapeutischen Behandlung, eine aktive Zusammenarbeit mit der Psychiaterin sowie die Herstellung einer Tagesstruktur. Ob es sich bei den angeordneten Massnahmen um solche im Rahmen der Mitwirkungspflicht bei der Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG) handelt - wovon die Beschwerdegegnerin in ihrem Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2017 aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ging </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- oder ob sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter dem Titel der Schadenmin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG) auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlegt wurden - wie dies in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeführt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - kann vorliegend offen bleiben. Denn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG legt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in beiden Fällen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass Leistungen nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG gekürzt oder verweigert werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die auferlegten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Entzugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung kann zudem unter beiden Titeln nur angeordnet werden, wenn sie zumutbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG, Art 7a IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete die von ihr auferlegten Massnahmen einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits damit, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zurzeit nicht beurteilt werden könne, ob die Einschränkung der Erwerbsfähigkeit längere Zeit andauere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anordnung einer (kurzfristigen) Entzugsbehandlung und der Nachweis einer Abstinenz bereits im Abklärungsverfahren kann unter dem Titel der Mitwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht angezeigt sein, wenn es darum geht, einen invaliditätsfremden Alkohol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konsum bei der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auszublenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_370/2013 vom 22. November 2013 E. 4.2.1 mit Hinweisen). Die Zulässigkeit der Anordnung einer längeren Entzugsbehandlung unter dem Titel Mitwirkungspflicht liess das Bundesgericht offen (E. 4.2.2) und verwies im Falle einer möglichen wesentlichen Verbesserung der Arbeitsfähigkeit auf eine entsprechende Anordnung unter dem Titel der Schadenminderungspflicht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd der medizinischen Aktenlage ist nicht erstellt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgängige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sechsmonatige Absti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erforderlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um allfällige invaliditätsfremde suchtbedingte Faktoren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausblenden zu können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des vorgenannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_370/2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschilderten Voraussetzungen für die Anordnung einer Entzugsbehandlung sind vorliegend nicht erfüllt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So war die behandelnde med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchaus in der Lage, eine Zumutbarkeitsbeurteilung vorzunehmen und schätzte die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit auf 0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine allfällige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit empfahl sie eine Potentialab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; dass dazu ein vorgängiger Entzug erforderlich wäre, machte sie nicht geltend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt zwar fest, eine abschliessende Beurteilung des primären Gesundheitszustands und eventueller Folgeschäden sei auch aufgrund der anhaltenden Suchtproblematik erschwert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wahrscheinlich sei eine solche nur im Rahmen eines Medas-Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich. Dass ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholentzug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erforder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich wäre, bevor eine Begutachtung durchgeführt werden könnte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist seinen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.4 hievor). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von vornherein verfügter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verzicht auf die erforderlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Verweis auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie vom Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllten Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit nicht zulässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fässler, Schadenminderungsauflagen und Leistungsverweigerung im Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverfahren? SZS 2017 S. 137, 159-160 und 165)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin nicht einmal geltend machte, dass eine Begutachtung nicht möglich wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellte sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin zur Begründung der von ihr geforderten Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den Standpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwarte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Erhöhung der Eingliederungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Akten ist jedoch nicht zu entnehmen, gestützt auf welche Erkenntnisse sie von einer wesentlichen Verbesserung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch eine unter anderem sechsmonatige Alkoholabstinenz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt umso mehr, als sie verfügungsweise annahm, eine Arbeitstätigkeit sei seit Juni 2018 nicht mehr möglich, ohne indes den Zeitpunkt näher darzulegen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der behandelnden med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leidet der Beschwerdeführer an einer rezidivie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden depressiven Störung sowie an einer verletzlichen Persönlichkeit. Den über Jahre bestehenden Alkoholmissbrauch sowie den THC-Konsum wertete sie im Rahmen eines Selbstmedikationsversuches und somit als sekundärer und nicht primärer Natur (E. 3.5 hievor). Pract. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich dazu nicht. Es ist damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszuschliessen, dass die Alkoholerkrankung Folge der patholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen psychischen Grundproblematik des Beschwerdeführers ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trotz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erfüllen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der ihm auferlegten Massnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich relevantem Ausmass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbessert werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ere Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unumgänglich. Dies umso mehr, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schadenminderungspflicht in einem Kausalzusammenhang zur Erwerbsfähigkeit stehen muss und eine allfällige Sanktion bei einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verletzung der Schadenminderungspflicht verhältnismässig zu sein hat (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer/Reich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">muth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufl., 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 25 zu Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7-7b IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ist der Ansicht, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine medizinischen Probleme gegen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auferlegten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahmen sprechen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Zumutbarkeit der Durchführung der geforderten Massnahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7a IVG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachpersonen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befragt, auch tätigte die Beschwerdegegnerin keine weiteren entsprechenden Abklärungen. Von einer Zumutbarkeit ist damit nicht ohne weiteres auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt med. pract. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass der Beschwerdeführer die ihm auferlegten Massnahmen aufgrund seiner Diagnosen nicht erfüllen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Das bestehende Miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauen gegenüber Ärzten - sei es für eine Entzugsbehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer Abstinenz mit Blu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tentnahmen -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Behörden (Weitergabe an per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Informationen wie Blutwerte) wertete sie als diagnose-immanent und als Symptom der Erkrankung, der Zeitpunkt für eine Psychotherapie im engeren Sinne erachtete sie als verfrüht (E. 3.1 und E. 3.5 hievor). Pract. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Ansicht, dass der Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schadenminderungspflicht im Rahmen seiner derzeit bestehenden Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachkommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.7 hievor). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Leistungsverweigerung ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zulässig, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus entschuldbaren Gründen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erfüllt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, etwa weil die versicherte Person krankheitshalber oder aus anderen Gründen ihren Pflichten nicht nachkommen kann (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 5.3 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch hierzu wären weitere Abklärungen erforderlich gewesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend wäre die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten gewesen, eine umfas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sende psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu veranlassen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere Aufschluss darüber gibt, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Alkoholkrankheit eine Folge eines psychischen Gesundheitsschadens ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(primäres vs. sekundäres Suchtgeschehen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob zur Beurteilung der invalidenversicherungsrechtlich relevanten Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit ein kurzfristiger, im Rahmen einer Abklärungsmassnahme durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">render Entzug erforderlich und ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein solcher zumutbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ebenso hätte diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie zu den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines Entzuges </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">darauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äussern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da insoweit nicht einfach auf die erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgemäss mitunter zu Gunsten ihrer Patienten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aussagenden behandelnden Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werden kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf eine Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungspflicht aufzufordern, sich der notwendigen Massnahme zu unterziehen. Weigert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich, kann gestützt auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG entschieden werden, wobei auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Bestimmung zu beachten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erst wenn feststeht, dass die Alkoholabhängigkeit die aus invaliden-versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Sicht massgebende Arbeits- und Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt und dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein langfristiger Entzug aus ärztlicher Sicht zumutbar ist, kann im Rahmen der Schadenminderungspflicht ein - allenfalls auch stationärer - Entzug verlangt und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Weigerung mit Sanktionen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7b IVG belegt werden. Die angefochtene Verfügung ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben und die Sache an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuweisen, damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere Abklärungen tätige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begehren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu entscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen kann offenbleiben, ob die Beschwerdegegnerin das Mahn- und Bedenkzeitverfahren rechtsgenügend durchgeführt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). Die Kosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer steht eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetzes über das Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gericht, GSVGer). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist ihm eine Prozessentschädigung von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) auszurichten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche Prozessführung unter Bestellung eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Rechtsvertret</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich damit als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">9. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Januar 2019 aufgehoben und die Sache wird an die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gungen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, über den Leistungsanspruch de</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden der Kostenpflichtigen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">9</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Ausfeld</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage eines Doppels von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">7</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>