<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00062</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204207&amp;W10_KEY=4467141&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00062</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.05.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sitzplatzüberdachung als Vordach oder Besonderes Gebäude? Unterschreitung des Grenzabstandes. Einordnung.<br/><br/>Das Bauvorhaben ist von der Vorinstanz zu Recht als Besonderes Gebäude beurteilt worden. Dieses hat nach der kommunalen BZO einen Grenzabstand von 3,5 m einzuhalten. Der Grenzabstand ist bei dieser nach drei Seiten offenen Überdachung von der Dachkante und nicht von einer hypothetischen Fassade aus zu messen. Die Abstandsprivilegien für Besondere Gebäude sind nicht mit den Erleichterungen gemäss § 260 Abs. 3 PBG kumulierbar (E. 3.2).<br/>Einordnung der Sitzplatzüberdachung in ein Ortsbild von regionaler Bedeutung (E. 4). Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESONDERES GEBÃUDE">BESONDERES GEBÃUDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESONDERES GEBÃUDE">BESONDERES GEBÃUDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINORDNUNG">EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRENZABSTAND">GRENZABSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KERNZONENVORSCHRIFTEN">KERNZONENVORSCHRIFTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 49 Abs. III PBG</span><br/><span class="gerade">§ 238 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 238 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 260 Abs. III PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 273 PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschluss vom 7. Juli 2003 erteilte die BaubehÃ¶rde der Gemeinde Wangen-BrÃ¼tti­sel­len D die Baubewilligung fÃ¼r eine SitzplatzÃ¼berdachung auf dem in der Kern­zone A ("Walder-DÃ¶rfli") gelegenen BaurechtsgrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 im DÃ¶rfli Nr. 03 in BrÃ¼ttisellen. Das Bauprojekt sieht eine an die westseitige Stirnfassade anschliessende, Ã¼ber dem Sitzplatz 3,39 m tiefe, auf TrÃ¤gern abgestÃ¼tzte und vollstÃ¤ndig mit Ziegeln eingedeckte Holzkonstruktion vor. Ãber der Treppe, die auf den Sitzplatz fÃ¼hrt, weist die Ãberdachung auf einer LÃ¤nge von 2,6 m lediglich eine Tiefe von 1,5 m auf. Der Anbau soll nach Plan insgesamt eine gesamte LÃ¤nge von 8,9 m erhalten und die Westfassade an der sÃ¼dwestlichen GebÃ¤udeecke um 2 m Ã¼berragen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Baubewilligung fochten A und B, EigentÃ¼mer des westlich an die Parzelle von D angrenzenden BaurechtsgrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 02 im DÃ¶rfli Nr. 04, mit Eingabe vom 16. Juli 2003 bei der Baurekurskommission III an und beantragten die Aufhebung der Baubewilligung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission fÃ¼hrte am 13. November 2003 einen Referentenaugenschein durch. Mit Entscheid vom 17. Dezember 2003 wies sie den Rekurs ab und bestÃ¤tigte den Beschluss der BaubehÃ¶rde Wangen-BrÃ¼ttisellen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen liessen A und B am 5. Februar 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und beantragen, der Entscheid der Baurekurskommission sowie die Baubewilligung der BaubehÃ¶rde Wangen-BrÃ¼ttisellen seien auf­zuheben, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerschaft. In prozessualer Hinsicht beantragen sie die DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission III schloss am 19. Februar 2004 auf Abweisung der Beschwerde. D sowie die BaubehÃ¶rde Wangen-BrÃ¼ttisellen beantragten in ihren Beschwerdeantworten vom 2. und 8. MÃ¤rz 2004 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen bzw. lediglich unter Kostenfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden ersuchen um DurchfÃ¼hrung eines Augenscheins. Im vorliegenden Fall hat bereits die Baurekurskommission einen Referentenaugenschein durchgefÃ¼hrt. Auf das Ergebnis dieses Lokaltermins darf auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren abgestellt werden (RB 1995 Nr. 12). Da sich der massgebliche Sachverhalt aufgrund dieses Augenscheins, der eingereichten PlÃ¤ne und der fotografischen Dokumentationen mit hinreichender Deutlichkeit aus den Akten ergibt, kann auf die DurchfÃ¼hrung eines verwaltungsgerichtlichen Augenscheins verzichtet werden.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden rÃ¼gen vor Verwaltungsgericht, das streitbetroffene Bauvorhaben sei von der Vorinstanz zu Unrecht als Besonderes GebÃ¤ude und nicht als Vordach beurteilt worden. Bei richtiger Beurteilung verletze das Bauvorhaben § 260 Abs. 3 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG). Zudem habe die Ã¶rtliche BaubehÃ¶rde ihren Ermessensspielraum verletzt und willkÃ¼rlich entschieden, das Bauvorhaben erfÃ¼lle Art. 5 der geltenden Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Wangen-BrÃ¼ttisellen (BZO) und ordne sich ohne StÃ¶rwirkung ein.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem hÃ¤lt der private Beschwerdegegner entgegen, die Vorinstanz habe die SitzplatzÃ¼berdachung zu Recht als Besonderes GebÃ¤ude qualifiziert, welches abstandskonform sei und sich rechtsgenÃ¼gend einordne.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Qualifikation des Bauvorhabens â also die Beantwortung der Frage, ob es sich um ein Besonderes GebÃ¤ude oder lediglich um ein Vordach handelt â und die Frage des einzuhaltenden Grenzabstands sind Rechtsfragen, die das Verwaltungsgericht im Beschwerdeverfahren ohne EinschrÃ¤nkungen beantworten kann (vgl. § 50 Abs. 2 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, dass die streitgegenstÃ¤ndliche SitzplatzÃ¼berdachung die begriffsnotwendige Schutzfunktion erfÃ¼lle und ihr die GebÃ¤udequalitÃ¤t auch ohne SeitenwÃ¤nde zukomme. Die Anforderungen an ein Besonderes GebÃ¤ude im Sinne von § 49 Abs. 3 und § 273 PBG seien erfÃ¼llt, weshalb der Anbau einen Grenzabstand von 3,5 m einzuhalten habe. Dessen frei auskragendes Vordach sei nicht auf einen Drittel der Fassade zu beschrÃ¤nken. Das Bauvorhaben sei abstandskonform.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen bezÃ¼glich der Qualifikation des Bauvorhabens geltend, dass gemÃ¤ss Legaldefinition in § 2 Abs. 1 der Allgemeinen Bauverordnung vom 22. Juni 1977 (ABauV) ein GebÃ¤ude dann vorliege, wenn ein Raum Schutzfunktion insbesondere gegen atmosphÃ¤rische EinflÃ¼sse habe und dazu mehr oder weniger vollstÃ¤ndig abgeschlossen sei. VordÃ¤cher seien demgegenÃ¼ber an die Fassade angehÃ¤ngt, in der Regel vorne und seitlich offen und hÃ¤tten weder funktionelle SelbstÃ¤ndigkeit noch Raumcharakter. Ein abgestÃ¼tztes Vordach, welches allseitig offen sei, kÃ¶nne nicht als Besonderes GebÃ¤ude gelten. WÃ¤re dies der Fall, wÃ¼rde eine Unterscheidung zwischen VordÃ¤chern und Besonderen GebÃ¤uden insofern irrelevant, als alle VordÃ¤cher Besondere GebÃ¤ude darstellen wÃ¼rden. Der rÃ¤umliche Abschluss des Besonderen GebÃ¤udes erlaube gerade dessen Abstandsprivilegierung, weil Immissionen im Nahbereich gedÃ¤mmt wÃ¼rden, wÃ¤hrenddem offene VordÃ¤cher keinen wirksamen Immissionenschutz aufwiesen. Der Raumbegriff habe auf diese Weise nachbarschÃ¼tzerische Bedeutung und daran sei festzuhalten. Die Beschwerdeinstanz habe durchaus Gelegenheit, eine prÃ¤zisierende Begriffsbestimmung des Besonderen GebÃ¤udes zu definieren.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.1 </span></b><span>In Art. 35 BZO wird der Begriff des Besonderen GebÃ¤udes verwendet, ohne dass er nÃ¤her bestimmt wÃ¼rde. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Begriffsumschreibung des kantonalen Rechts massgeblich ist. Die Vorinstanz hat diese zutreffend wiedergeben und im Sinne der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. VGr, 10. September 2003, VB.2003.00210, www.vgrzh.ch, unter Hinweis auf RB 2000 Nr. 100 = BEZ 2001 Nr. 4) angewendet, sodass darauf verwiesen werden kann (§ 28 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 70 VRG). Die Vorinstanz ist zu Recht von einem Besonderen GebÃ¤ude ausgegangen, das gemÃ¤ss Art. 35 Abs. 1 BZO einen Grenzabstand von 3,5 m einzuhalten hat.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.2 </span></b><span>Sowohl die kommunale BewilligungsbehÃ¶rde als auch die Vorinstanz haben von den als "GebÃ¤udeflucht" bzw. als "hypothetische Westfassade" des Anbaus betrachteten senkrechten HolztrÃ¤gern aus gemessen und so einen Abstand von 3,5 m festgestellt, der den Vorschriften genÃ¼ge.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ist jedoch ein GebÃ¤ude zur Seite hin offen, so ist der Grenzabstand von der Dachkante und nicht von den das Dach tragenden Bauteilen zu messen, deren Anordnung je nach Konstruktion verÃ¤ndert werden kann (RB 1991 Nr. 64 = BEZ 1991 Nr. 37). Von der Dachkante gemessen betrÃ¤gt der Abstand zur Grenze jedoch lediglich 2,51 m. Es stellt sich somit die Frage, ob die Unterschreitung des Grenzabstands von knapp einem Meter durch einen Teil der SitzplatzÃ¼berdachung zulÃ¤ssig ist.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.2.3 </span></b><span>GemÃ¤ss § 260 Abs. 3 PBG dÃ¼rfen einzelne VorsprÃ¼nge hÃ¶chstens 2 m in den Abstandsbereich hineinragen, Erker, Balkone und dergleichen jedoch hÃ¶chstens auf einem Drittel der betreffenden FassadenlÃ¤nge.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BewilligungsbehÃ¶rde hat den Dachvorsprung der Anbaute â den von der Kante bis zu den senkrechten TrÃ¤gern reichenden Teil der Ãberdachung â im Sinn dieser Bestimmung als zulÃ¤ssig angesehen. Die Vorinstanz fÃ¼hrt dazu aus, dass dieses Abstandsprivileg von der Rechtsprechung nur bei einzelnen VorsprÃ¼ngen von HauptgebÃ¤uden als anwendbar betrachtet worden sei (unter Hinweis auf VGr, 16. August 2001, BEZ 2001 Nr. 36). Im vorliegenden Fall sei diese EinschrÃ¤nkung allerdings nicht relevant, da der strittige Dachvorsprung den Abstandsbereich nicht stÃ¤rker beanspruche, als dies durch einen Bauteil des HauptgebÃ¤udes zulÃ¤ssig wÃ¤re. Die Vorinstanz fÃ¼hrt weiter aus, dass gemÃ¤ss Art. 32 BZO die Westfassade des streitbetroffenen Wohnhauses gegenÃ¼ber der gemeinsamen GrundstÃ¼cksgrenze einen bauzonengemÃ¤ssen Grundabstand von 4 m einzuhalten habe, welcher jedoch nicht voll ausgeschÃ¶pft werde. Die Messung anlÃ¤sslich des Augenscheins habe einen Abstand von 5,9 m ergeben. Somit kÃ¶nne theoretisch an das bestehende Wohnhaus ein 1,9 m tiefes, die Abstandsprivilegierung beanspruchendes HauptgebÃ¤ude angebaut werden. Ein davon frei auskragendes Vordach hÃ¤tte in Anwendung von § 260 Abs. 3 PBG zur Grenze einen Abstand von 2 m einzuhalten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Beim streitbetroffenen Haus handelt es sich um ein GebÃ¤ude der Kernzone, das beim Um- oder Wiederaufbau engen Grenzen und strengen Anforderungen unterliegt (Art. 5 Abs. 1 BZO) und somit nur hÃ¶chst eingeschrÃ¤nkt durch Erweiterungen des HauptgebÃ¤udes vergrÃ¶ssert werden kann. Unter diesen Voraussetzungen vermag die Argumentation der Vorinstanz mit theoretischen, kaum realisierbaren Anbauten samt VordÃ¤chern zur Ermittlung der maximalen Beanspruchung des Grenzabstands nicht zu Ã¼berzeugen; insbesondere nicht, wenn vorgÃ¤ngig das strittige Bauprojekt ausdrÃ¼cklich als Besonderes GebÃ¤ude qualifiziert wurde, fÃ¼r welches andere Vorschriften gelten.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Ein Vordach ist ein Dach, das Ã¼ber die Fassade hinausragt (Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, S. 28-28). Da die fragliche SitzplatzÃ¼berdachung mangels Einwandungen keine Fassade aufweist und die Positionen der tragenden senkrechten HolzstÃ¼tzen â im Rahmen dessen, was von der Statik her mÃ¶glich ist â frei verÃ¤ndert, also auch ganz zur Dachkante hin verschoben werden kÃ¶nnen, ist die Ausscheidung eines Teil der Ãberdachung als Dachvorsprung, der gesondert unter dem Aspekt der Erleichterung gemÃ¤ss § 260 Abs. 3 PBG betrachtet wird, nicht richtig, da dies zu einer Kumulation mit den bestehenden Abstandsprivilegien fÃ¼r Besondere GebÃ¤ude fÃ¼hren wÃ¼rde. Eine solche Kumulation hat das Verwaltungsgericht in seiner bisherigen Rechtsprechung abgelehnt (VGr, 16. August 2001, BEZ 2001 Nr. 36).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Im Ergebnis ist die Beschwerde in diesem Punkt gutzuheissen und die Baubewilligung durch eine Nebenbestimmung im Sinn von § 321 Abs. 1 PBG zu ergÃ¤nzen, wonach die SitzplatzÃ¼berdachung von der Dachkante bis zur GrundstÃ¼cksgrenze einen Abstand von 3,5 m einzuhalten hat.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Weiter ist die Frage zu beurteilen, ob die streitbetroffene SitzplatzÃ¼berdachung in Ã¤sthetischer Hinsicht den Gestaltungsvorschriften des kantonalen Rechts bzw. den Kernzonenvorschriften des kommunalen Rechts genÃ¼gt oder nicht. Dabei ist zu berÃ¼cksichtigen, dass die streitbetroffene Liegenschaft Teil eines Ortsbilds von regionaler Bedeutung ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Die Baurekurskommission hat mit zutreffenden AusfÃ¼hrungen, auf die verwiesen werden kann (§ 28 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 70 VRG), die Kriterien dargelegt, nach denen die Gestaltung des Bauvorhabens und dessen Einordnung in die bauliche und landschaftliche Umgebung im Lichte von § 238 Abs. 1 und 2 PBG sowie der kommunalen Kernzonenvorschriften zu beurteilen ist. Der ErwÃ¤gung, dass der Ã¶rtlichen BaubehÃ¶rde in Einordnungsfragen eine von den Rechtsmittelinstanzen zu beachtende besondere Entscheidungs- und Ermessensfreiheit zusteht, ist anzufÃ¼gen, dass dementsprechend auch die ÃberprÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts nach § 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 Abs. 2 lit. a VRG regelmÃ¤ssig auf blosse Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Zur Konkretisierung der Kernzonenvorschriften und im Interesse einer einheitlichen Regelung hat die GrundeigentÃ¼merin aller BaurechtsgrundstÃ¼cke fÃ¼r das "DÃ¶rfli" einen "Katalog fÃ¼r bewilligungsfÃ¤hige Bauformen, Baustoffe und Farben bei Ãnderungen oder ErgÃ¤nzungen an den bestehenden GebÃ¤uden" erarbeiten lassen und diesen im Vorentscheidverfahren gemÃ¤ss § 323 f. PBG durch den Gemeinderat genehmigen lassen. Der Genehmigungsentscheid vom 15. Januar 2001 wurde allen BaurechtseigentÃ¼mern samt Gestaltungskatalog zugestellt.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Damit Ã¼ber baurechtliche Probleme Ã¼berhaupt ein <a id="juris3">Vorentscheid</a> getroffen werden kann, mÃ¼ssen verschiedene Voraussetzungen erfÃ¼llt sein. Vorab muss der Gesuchsteller ein aktuelles Interesse dartun (Christian MÃ¤der, Das Baubewilligungsverfahren, ZÃ¼rich 1991, Rz. 512; Fritzsche/BÃ¶sch, S. 21-4). Es muss sich also um ein gegenwÃ¤rtiges Interesse an einem konkreten Projekt handeln. Ein mÃ¶gliches zukÃ¼nftiges Interesse eines beliebigen Bauherrn an einem noch unbestimmten Bauvorhaben genÃ¼gt nicht.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Die im Gestaltungskatalog abstrakt â von einem konkreten Bauprojekt losgelÃ¶st â festgelegten "bewilligungsfÃ¤higen Bauformen, Baustoffe und Farben" sind deshalb einem Vorentscheid nicht zugÃ¤nglich, und die Gestaltungsvorschriften haben â wie die Vorinstanz bereits ausfÃ¼hrte â lediglich die Bedeutung blosser verwaltungsinterner Richtlinien. Drittwirkung im Sinne von Art. 324 Abs. 2 PBG kommt ihnen somit nicht zu. Der Vorinstanz ist im Ergebnis beizupflichten, dass trotz des Gestaltungskatalogs die ÃberprÃ¼fung des konkreten Bauvorhabens hinsichtlich seiner Einordnung nicht unterbleiben kann.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die Vorinstanz ist zum Ergebnis gelangt, dass sich die SitzplatzÃ¼berdachung massvoll in das museal geprÃ¤gte bauliche Umfeld einfÃ¼ge und keine StÃ¶rwirkung erzeuge. Wenn die kommunale BaubehÃ¶rde dem Bauvorhaben eine in sich stimmige Gesamtwirkung zuerkannt habe, sei sie innerhalb des ihr in zustehenden Gestaltungsfragen zustehenden Ermessensspielraums geblieben, weshalb sich ein korrigierendes Eingreifen der Rekursinstanz verbiete.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, dass nur diejenigen Gestaltungselemente des Katalogs, die sich auch in der Fotodokumentation des ursprÃ¼nglichen "Walder-DÃ¶rflis" finden lassen, den Vorgaben von Art. 5 Abs. 1 BZO entsprechen wÃ¼rden. Die Vorschriften des Katalogs hÃ¤tten insofern keinen eigenstÃ¤ndigen Gestaltungscharakter. Gestaltungselemente hingegen, die sich auf den Fotos der ursprÃ¼nglichen, abgerissenen GebÃ¤ude nicht erkennen lassen, seien nur dann zulÃ¤ssig, wenn sie eine zwingende Verbesserung des Gesamteindrucks brÃ¤chten, ansonsten seien sie unzulÃ¤ssig. Dies habe zur Folge, dass in solchen FÃ¤llen fÃ¼r eine Bewilligung eine BegrÃ¼ndung hinsichtlich der Verbesserung verlangt werden mÃ¼sse. Die MassstÃ¤be von § 238 Abs. 1 und 2 PBG seien auf das vorliegende Bauvorhaben nicht einfach Ã¼bertragbar. Eine Ã¤hnliche Ãberdachungs- oder Vordachform wie das streitbetroffene Bauprojekt sei in der Fotodokumentation nicht vorhanden, und es sei nicht ersichtlich, inwieweit die SitzplatzÃ¼berdachung eine Verbesserung des Gesamtbilds bewirke. Der angefochtene Entscheid gebe hierfÃ¼r keine ausreichende BegrÃ¼ndung; bloss fehlende StÃ¶rwirkung und eine stimmige Gesamtwirkung reichten dazu nicht aus. Ob ein Gestaltungselement in der Fotodokumentation des alten "Walder-DÃ¶rflis" vorhanden sei oder nicht, sei kein Ermessensentscheid. Ermessen kÃ¶nne nur dort bestehen, wo es darum gehe, ein abweichendes Gestaltungselement als Verbesserung des bisherigen Erscheinungsbilds zu qualifizieren. Sei fÃ¼r die Beurteilung der baurechtlichen Bewilligung in erster Linie auf Art. 5 BZO unter Massgabe der dort festgelegten Kriterien abzustellen, so sei das Bauvorhaben ausschliesslich an der Verbesserung des bisherigen Gesamtbilds zu messen, wÃ¤hrend alle Ã¼brigen von der Vorinstanz angefÃ¼hrten Kriterien wegfallen wÃ¼rden.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.4.1 </span></b><span>Das Haus des privaten Beschwerdegegners gehÃ¶rt zum so genannten "DÃ¶rfli", einem Quartier mit rekonstruierten ArbeiterhÃ¤usern. Die ursprÃ¼nglichen HÃ¤user wurden ab 1894 in drei Etappen gebaut und bildeten die Arbeitersiedlung der Schuhfabrik Walder &amp; Co. in BrÃ¼ttisellen. Die ganze Siedlung liegt heute in einer Kernzone. Der Ortsteil "Walder-DÃ¶rfli" wurde 1979 ins Inventar der Ortbilder von regionaler Bedeutung aufgenommen. Die einzelnen HÃ¤user sind jedoch nicht Schutzobjekte im Sinne von § 203 ff. PBG und sind demzufolge auch nicht einzeln inventarisiert. Die im Recht liegende Fotodokumentation wurde 1990 erstellt und diente wahrscheinlich als Grundlage zur Erstellung der PlÃ¤ne fÃ¼r den rekonstruktiven Wiederaufbau. Keinesfalls kommt der Dokumentation diejenige Bedeutung zu, die ihr die BeschwerdefÃ¼hrenden beimessen. Es ist nicht so, dass diese Fotos die "bisherige Erscheinung" im Sinne von Art. 5 Abs. 1 BZO festhalten und die allein zulÃ¤ssigen Gestaltungselemente im Sinn eines Numerus clausus verbindlich festschreiben. Der Argumentation der BeschwerdefÃ¼hrenden, dass nur Gestaltungselemente zulÃ¤ssig seien, die sich in der Fotodokumentation finden lassen, kann nicht gefolgt werden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.4.2 </span></b><span>Nach dem Wiederaufbau der Arbeitersiedlung ging mit der Definition der sechs vorhanden Grundtypen AâF das individuelle GeprÃ¤ge der einzelnen HÃ¤user verloren. Wenn die kommunale BaubehÃ¶rde nun durch Bewilligung verschiedener, je eigener baulicher VerÃ¤nderungen wieder eine Individualisierung der Bauten im "DÃ¶rfli" anstrebt, wie sie das in beiden Verfahren geltend macht, und darin grundsÃ¤tzlich eine Verbesserung des bisherigen Erscheinungsbilds sieht, ist dies nicht zu beanstanden. Die kommunale BaubehÃ¶rde stÃ¼tzt sich gemÃ¤ss Anhang zur BZO bei ihren Entscheiden Ã¼ber Bauvorhaben in der Kernzone auf Leitbilder wie den bei den Akten liegenden Katalog. Dieses Vorgehen im Interesse der rechtsgleichen Behandlung ist ebenfalls nicht zu beanstanden, solange dies nicht zu einer schematischen Bewilligungspraxis fÃ¼hrt, die den Einzelfall im Rahmen des Ermessensspielraums nicht genÃ¼gend wÃ¼rdigt.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.4.3 </span></b><span>Die streitbetroffene SitzplatzÃ¼berdachung wird in der baulichen AusfÃ¼hrung dem Wohnhaus angepasst. Die Tragkonstruktion wird aus Holz bestehen und mit Tonziegeln vom gleichen Typ wie das Hauptdach eingedeckt, die Spenglerarbeiten werden in Kupfer ausgefÃ¼hrt. Das Holz erhÃ¤lt eine den sichtbaren Holzteilen am Wohnhaus entsprechende Lasur (vgl. die Baubewilligung vom 7. Juli 2003 in Verbindung mit dem Katalog der Gestaltungsvorschriften). BezÃ¼glich Materialien und Farbe ist eine befriedigende Einordnung zweifellos gegeben. Unter BerÃ¼cksichtigung der Reduktion auf eine Tiefe von 2,39 m entspricht die Dimensionierung der Ãberdachung in der HÃ¶he und der Tiefe etwa dem ostseitigen eingeschossigen Anbau und bildet ein ausgleichendes GegenstÃ¼ck zu diesem. Die Ausgewogenheit des Gesamtbaus wird dadurch nicht gestÃ¶rt. Die Ãberdachung korrespondiert Ã¼berdies mit dem auf Pfosten abgestÃ¼tzten, Ã¼bers Eck gehenden Vordach an der gegenÃ¼berliegenden Fassade des Hauses der BeschwerdefÃ¼hrenden und findet in diesem ein verbindendes Element. Zudem zeigen die weiteren Fotografien des Augenscheins sowie die Aufnahmen im Gestaltungskatalog, dass diese Art von Anbauten lÃ¤ngst Eingang in die Formensprache des "DÃ¶rflis" gefunden hat und deshalb nicht als FremdkÃ¶rper wahrgenommen wird. Soweit erweist sich die Beschwerde als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung3"><span>Hinsichtlich der von Art. 5 Abs. 1 BZO geforderten Verbesserung des Gesamteindrucks des bisherigen Erscheinungsbilds, machten die BeschwerdefÃ¼hrenden im vorinstanzlichen Verfahren zu Recht eine Zergliederung der Westfassade geltend. Dadurch, dass das Vordach auf einer HÃ¶he von 4,2 m an die Westfassade stÃ¶sst, wird der fÃ¼r die Fassade charakteristische und als Gestaltungselement wichtige Steinfries praktisch vollstÃ¤ndig verdeckt, was fraglos eine Verschlechterung des Erscheinungsbilds darstellt. Die Ã¤sthetische WÃ¼rdigung der streitigen SitzplatzÃ¼berdeckung durch die kommunale BaubehÃ¶rde erweist sich in diesem Punkt als nicht mehr nachvollziehbar und vertretbar. Indem die Baurekurskommission in knapper WÃ¼rdigung zum gleichen Ergebnis und damit zur BestÃ¤tigung der angefochtenen Bewilligung gelangt ist, hat sie diesbezÃ¼glich zu Unrecht nicht in den Ermessensspielraum der kommunalen BewilligungsbehÃ¶rde eingegriffen. Ihr Entscheid erweist sich in diesem Punkt als rechtswidrig und ist abzuÃ¤ndern.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.5 </span></b><span>Im Ergebnis ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen und die Baubewilligung durch eine weitere Nebenbestimmung im Sinn von § 321 Abs. 1 PBG zu ergÃ¤nzen, wonach die SitzplatzÃ¼berdachung unterkant des Steinfrieses der Westfassade an das HauptgebÃ¤ude stossen soll.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Insgesamt ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Bei diesem Ausgang rechtfertigt es sich, die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens gestÃ¼tzt auf § 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG zu zwei Dritteln den hauptsÃ¤chlich unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrern und zu einem Drittel dem privaten Beschwerdegegner aufzuerlegen. <span>Eine ParteientschÃ¤digung steht Letzterem nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 32).</span></span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. DemgemÃ¤ss wird Dispositivziffer I des Entscheids der Baurekurskommission III vom 17. Dezember 2003 aufgehoben und die Baubewilligung der BaubehÃ¶rde Wangen-BrÃ¼ttisellen vom 7. Juli 2003 wird durch folgende Nebenbestimmung ergÃ¤nzt:</span></p> <p class="Einzug2"><span>"I. Das Bauprojekt muss so abgeÃ¤ndert werden, dass von der Dachkante der SitzplatzÃ¼berdachung bis zur Grenze zum NachbargrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 ein Abstand von 3,5 m eingehalten wird und dass das Dach der Anbaute unterkant des Steinfrieses der Westfassade an das HauptgebÃ¤ude stÃ¶sst."</span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'100.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'190.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten sowie die Kosten des Rekursverfahrens werden zu zwei Dritteln und unter solidarischer Haftung den BeschwerdefÃ¼hrenden und zu einem Drittel dem privaten Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>