<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00908</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Kübler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 11. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1969 geborene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Vater eines im Jahr 2013 geborenen Sohnes, arbeitete zuletzt seit dem 1. März 2013 als Chauffeur der Kategorie CE bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> AG, wobei er ab dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2014 krankgeschrieben war. Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 wurde ihm von der Arbeitgeberin per 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2015 gekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digt (Urk. 5/3 und Urk. 5/12). Am 14. November 2014 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Schmerzen, Knie, Kopfschmerzen, Tinni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tus, kein Selbstvertrauen, Freude</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verlust, keine Motivation, keine Ziele, lustlos, Schlafstörung und kein Appetit bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezug an (Urk. 5/3). Daraufhin nahm die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle beruflich-erwerbliche sowie medizinische Abklärungen vor und zog die Akten der Krankenversicherung bei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/9, Urk. 5/11-13, Urk. 5/16, Urk. 5/18, Urk. 5/20 und Urk. 5/28). Mit Schreiben vom 30. November 2015 teilte die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle dem Versicherten mit, dass zurzeit keine beruflichen Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen möglich seien und die medizinischen Voraussetzungen für einen Rentenanspruch geprüft würden (Urk. 5/29). Nach Beizug des verkehrsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachtens des Instituts für Rechtsmedizin vom 15. Dezember 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/34), einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 29. März 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/76/5) und eines Verlaufsberichts des Zent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rums </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 21. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk. 5/38) teilte die IV-Stelle dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten am 3. August 2016 – unter dem Titel «Durchführung einer Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme zur Verbesserung des Gesundheitszustandes» – mit, dass gemäss ihren Abklärungen zurzeit nicht abschliessend beurteilt werden könne, ob die Einschränkung seiner Erwerbsfähigkeit bleibend sei oder zumindest längere Zeit andauere. Gemäss der medizinischen Einschätzung könne sein Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand mit einer Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinenz von mindestens drei Monaten wesentlich verbessert werden. Er habe ihr bis 1. September 2016 mitzuteilen, bei welchem Arzt oder welcher Ärztin er diese Massnahme durchführen werde. Wenn er an dieser Massnahme nicht teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehme, könne dies dazu führen, dass auf sein Begehren nicht eingetreten werde oder aufgrund der Akten entschieden werden müsse und ein allfälliger Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch abgelehnt oder gekürzt werde (Urk. 5/44). Am 23. August 2016 wandte sich der Versicherte telefonisch an die IV-Stelle und liess verlauten, dass er mit der Auferlegung der Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht nicht einverstanden sei. Er sei kein Alkoholiker. Er sei sein ganzes Leben LKW gefahren und habe regelmässig Alkoholkontrollen durchlaufen müssen (Urk. 5/45). Am 25. August 2016 teilte er ihr jedoch mit, dass er die auferlegte Massnahme im Zentrum B.___ durchführen werde. Ausserdem orientierte er sie – wie schon am 23. August 2016 – über einen am 16. August 2016 erlittenen Unfall mit Fraktur des vorderen Atlasbogenstücks (Urk. 5/46-47). Am 20. Januar 2017 legte Dr. C.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, die Ergebnisse der Laboruntersuchungen vor (Urk. 5/65-66, vgl. bereits Urk. 5/58-61). Auf Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderung der IV-Stelle hin erstattete das Zentrum B.___ zwei weitere Verlaufsberichte, datierend vom 23. März und 30. März 2017 (Urk. 5/74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren (Vorbescheid vom 30. Mai 2017, Urk. 5/78; Einwand vom 26. Juni 2017, Urk. 5/81) wies die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 22. August 2017 ab (Urk. 5/86 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte am 4. September 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihm seien Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Invalidenversicherung zuzusprechen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 6. Oktober 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 5/1-88), was dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mit Verfügung vom 10. Oktober 2017 angezeigt wurde (Urk. 6). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben vom 14. Oktober und 9. November 2017 äusserte sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer ergänzend zur Sache und reichte weitere Unterlagen ein (Urk. 7-10). Mit Mitteilung vom 14. November 2017 wurde der Beschwerdegegnerin je eine Kopie der Eingaben des Beschwerdeführers samt Beilagen zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span id="XX001"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 V 396 E. 5.3 und E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, die es </span><span>-</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span>seits </span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span>richts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span>tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachge</span><span>wiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründend sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selbständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Erklärung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild bei einer (angenomme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen) positiven Veränderung der suchtbedingten psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögens sich entsprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p><span>1.6</span><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span>ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span>menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span>tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="XX172"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 43 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">künfte ein (Abs. 1 Satz 1). Soweit ärztliche oder fachliche Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich die versicherte Person diesen zu unterziehen (Abs. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person oder andere Personen, die Leistungen beanspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, den Auskunfts- oder Mitwirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten in unentschuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund der Akten verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Personen vorher schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit einzuräumen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG muss die versicherte Person alles ihr Zumutbare unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) zu verhindern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 ATSG bestimmt, dass einer versicherten Person die Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden können, wenn sie sich einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verspricht, entzieht oder widersetzt oder nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumutbare dazu beiträgt. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuräumen. Behandlungs- oder Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, sind nicht zumutbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung des Leistungsbegehrens damit, dass sie dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. August 2016 eine Schadenminderungspflicht im Rahmen einer kontrollierten Alkoholabstinenz auferlegt habe, diese jedoch nicht umgesetzt worden sei. Gemäss Bericht des Zentrums B.___ vom 30. März 2017 sei noch immer ein Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holkonsum ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie im Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014 festgehalten, werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund der Akten entschieden. Eine abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit könne unter fortlaufendem Alkoholkonsum nicht durchgeführt werden. Jedoch könne festgehalten werden, dass es sich bei der diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode grundsätzlich nur um eine vorübergehende Erkrankung handle, welche behandelbar sei. Somit bestehe insgesamt kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor, die Alkoholabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigkeit sei niemals überprüft worden. Dennoch werde ihm unter anderem aus diesem Grund die Invalidenunterstützung verweigert. Er sei nicht alkoholab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängig, schon gar nicht von Bier. Ihm sei vorgeworfen worden, nicht mitgearbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet zu haben. Dies, obwohl er drei Bluttests bei Dr. C.___ gemacht habe, immer mit guten Daten. Die Depression sei nicht vorübergehender Natur, sondern inzwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen als chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch diagnostiziert (Urk. 1). </span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des Zentrums B.___ an den Krankenversicherer vom 3. November 2014 wurden folgende Diagnosen gestellt (Urk. 5/16/26):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10, F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (E66.0, BMI=30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meniscus, operiert: Oktober 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen Schlafstörungen (Durchschlaf 3 Std.), Müdigkeit, Vergesslichkeit, Inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit und Kraftlosigkeit könne sich der Beschwerdeführer nicht auf das LKW-Fahren konzentrieren. Damit gefährde er andere im Strassenverkehr. Aus den genannten Gründen sei der Beschwerdeführer seit dem 22. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 5/16/25-26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die auf Veranlassung des Krankenversicherers am 8. Dezember 2014 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte verhaltensneurologisch-neuropsychologische Abklärung betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante kognitiv-mentale Basisfunktionen und handlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begleitende Kognitionen ergab laut Dr. D.___, Fachärztin FMH Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie/Verhaltensneurologie, hinsichtlich der medizinisch-theoretischen Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Bericht vom 23. Dezember 2014, Urk. 5/16/11- 15; vgl. auch Bericht von Dr. E.___, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, an den Krankenversicherer vom 26. Januar 2015, Urk. 5/16/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Zentrums B.___ an die Beschwerdegegnerin vom 24. März 2015 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit gestellt (Urk. 5/18/7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10, F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von Alkohol (F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte sei seit dem 22. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig im gelernten Beruf. Seine Arbeitsunfähigkeit hänge mit seiner gesamten psychosozialen Belastung, mit dem dadurch verursachten Stress, der Depression und mit den Konzentrationsschwierigkeiten zusammen. Wenn er diese Bereiche seines Lebens verändern könne, verbessere sich auch sein Zustand. Der Alkoholkonsum belaufe sich auf 2-3 Flaschen Bier pro Tag (Urk. 5/18/6-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Verlaufsbericht an den Krankenversicherer vom 29. Juli 2015 diagnostizierten der Ärzte des Zentrums B.___ was folgt (Urk. 5/28/5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10, F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeit (F10.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (E66.0, BMI=30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meniscus, operiert: Oktober 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer konsumiere regelmässig Alkohol (3 Deziliter Wodka-Cola). Er bagatellisiere diesen Konsum. Wegen Schlafstörungen (Durchschlaf 3 Std.), Müdigkeit, Vergesslichkeit, Interesselosigkeit, Kraftlosigkeit sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer seit dem 22. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig. Bisher bestehe eine Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">resistenz trotz Medikation (Urk. 5/28/4-5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verkehrsmedizinischen Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin vom 15. Dezember 2015 wurde ausgeführt, es habe sich im Rahmen der aktuellen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrsmedizinischen Untersuchung gezeigt, dass der Beschwerdeführer seit 2013/2014 an einer Depression (aktuell mittelschwere depressive Episode) mit relevanten Einschränkungen (unter anderem Konzentrations- und Aufmerksam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Vergesslichkeit und Antriebslosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit) leide. Der Beschwerdeführer habe von einem Alkoholkonsum von täglich durchschnittlich zwei bis drei Gläsern Wodka à 4 Zentiliter in den letzten zwei Jahren berichtet. Im psychotherapeutischen Bericht (des Zentrums B.___) vom März 2015 werde die Diagnose eines schädlichen Gebrauchs von Alkohol und im Bericht (des Zentrums F.___) vom Oktober 2015 die Diagnose einer Alkoholabhängigkeit gestellt. In der Gesamtschau könne gesagt werden, dass beim Beschwerdeführer eine verkehrsmedizinisch bedeut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">same psychiatrische Erkrankung im Sinne einer länger bestehenden mittelgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen depressiven Episode mit erheblichen kognitiven Einschränkungen bestehe. Zudem liege eine Alkoholabhängigkeit vor. Gemäss den allgemeinen Richtlinien sei die Fahreignung bei Vorliegen einer Alkoholabhängigkeit nicht gegeben (Urk. 5.34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt G.___ führte in seiner Stellungnahme vom 29. März 2016 aus, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Fahruneignung bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % als Chauffeur seit Juli 2014. Es sei unklar, wie die angepasste Arbeitsfähigkeit und zudem auch der Krankheitsverlauf zu beurteilen seien. Es werde empfohlen, einen Bericht über die stattgehabte Psychotherapie sowie Nachweise über die Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinenz einzuholen. Falls nicht vorliegend, werde eine Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht empfohlen, da der Schweregrad der Depression unter Alkoholkonsum nicht beurteilbar sei (Urk. 5/76/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Verlaufsbericht des Zentrums B.___ vom 21. April 2016 gehen folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hervor (Urk. 5/38/4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10, F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von Alkohol (F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Seine schwierige Lebenssituation (negative Zukunftsperspektiven) habe zu einer Chronifizierung der Depression geführt. Die Prognose sei in Anbetracht der Chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nifizierung und der Konzentrations- und Gedächtnisstörung eher schlecht. Der Beschwerdeführer sei seit dem 22. Juli 2014 zu 100 % arbeitsunfähig im zuletzt ausgeübten Beruf als Lastwagenfahrer. Sein Alkoholkonsum belaufe sich auf 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3 Flaschen Bier pro Tag (Urk. 5/38/4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht des Zentrum B.___ vom 23. März 2017 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 5/74/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode (ICD-10, F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol (F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer sei im gelernten Beruf weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig seit dem 22. Juli 2014 wegen innerer Unruhe, Nervosität, Schlafstörungen (Durchschlaf: 3 Std.), Müdigkeit, Konzentrationsstörungen (LKW-Unfall Juni 2014 wegen Konzentrationsstörungen), Vergesslichkeit, Lust- und Interesselosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit, Rückzug, Antriebslosigkeit, Kraftlosigkeit. Zurzeit würden keine Hinweise auf Alkoholkonsum bestehen (gemäss Laborwerte, Bahnhofpraxis Winterthur [Hausarzt]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Seine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit hänge mit seiner gesamten psychosozialen Belastung, mit dem dadurch verursachten Stress, der Depression und mit den Konzentrationsschwierigkeiten zusammen. Die Depression und die kognitiven Störungen verunmöglichten die zuverlässige und konzentrierte Arbeit (Urk. 5/74/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In dem vom Zentrum B.___ am 30. März 2017 erstatteten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsbericht wurden die gleichen Diagnosen genannt wie im Verlaufsbericht vom 23. März 2017. Seine schwierige Lebenssituation (negative Zukunftsper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektiven) habe zur Chronifizierung der Depression geführt. Die Prognose sei in Anbetracht der Chronifizierung und der Konzentrations- und Gedächtnisstörung eher schlecht. Der Alkoholkonsum belaufe sich auf 2-3 Flaschen Bier pro Tag. Trotz der medikamentösen und der psychotherapeutischen Behandlung habe keine dauerhafte Verbesserung seiner Depression erreicht werden können (Urk. 5/75/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer am 3. August 2016 unter Hinweis auf dessen Mitwirkungs- und Schadenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungspflicht sowie die Folgen der Nichtbeachtung gemäss Art. 43 Abs. 3 und Art. 21 Abs. 4 ATSG (vgl. E. 1.7) zu einer dreimonatigen Alkoholabstinenz auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefordert hat (vgl. Sachverhalt Ziffer 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift – weiterhin (vgl. Urk. 5/45) – die Zumutbarkeit dieser Massnahme in Frage stellt, ist zu bemerken, dass das Zentrum B.___ in den Verlaufsberichten vom 24. März 2015 und vom 21. April 2016 einen schädlichen Gebrauch von Alkohol diagnostizierte (vgl. E. 3.2 und E. 3.7). Aus dem Verlaufsbericht vom 29. Juli 2015 geht sodann die Diagnose einer Alkoholabhängigkeit hervor (vgl. E. 3.4). Seitens des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich wurde aufgrund der Vorakten sowie der im Juli 2015 durchgeführten verkehrsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung nebst einer verkehrsmedizinisch bedeutsamen psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Erkrankung in Form einer länger bestehenden mittelgradigen depressiven Episode eine Alkoholabhängigkeit festgestellt (vgl. E. 3.5). Laut dem betreffenden verkehrsmedizinischen Gutachten muss der Beschwerdeführer vor einer erneuten Beurteilung der Fahreignung den Nachweis einer mindestens einjährigen, fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutisch kontrollierten Alkoholabstinenz erbringen und in psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Behandlung bleiben (Urk. 5/34/2 und Urk. 5/34/5). Gestützt auf die Aktenlage hat RAD-Arzt G.___ in seiner Stellungnahme vom 29. März 2016 sodann empfohlen, eine Schadenminderungspflicht (Alkoholabstinenz) anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnen, da der Schweregrad der Depression unter Alkoholkonsum nicht beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar sei (Urk. 5/76/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Blick auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die dargelegte Aktenlage durfte die Beschwerdegegnerin – entgegen der vom Beschwerdeführer offenbar vertretenen Auffassung – davon ausgehen, dass bei ihm zumindest überwiegend wahrscheinlich eine Alkoholabhängigkeit mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit besteht und es zur zuverlässigen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einer Alkoholabstinenz bedarf. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung, dass der Beschwerdeführer aufgrund der Massnahme aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich dazu verpflichtet wurde, während mindestens drei Monaten alle 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Wochen Laborproben abzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, weist die Massnahme eine geringe Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griffsintensität aus. Sie beinhaltete insbesondere keine Gesundheitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fährdung für den Beschwerdeführer (vgl. Art. 7a IVG) – im Gegenteil: Sie bezweckte auch die Verbesserung seines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes. Unter diesen Gegebenheiten kann davon ausgegangen werden, dass die Massnahme für den Beschwerdeführer zumutbar war, zumal die Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen an die Mitwirkungs- und Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht dort strenger sind, wo eine erhöhte Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht, namentlich wenn es – wie vorliegend – um die Beurteilung von Rentenleistungen geht (vgl. BGE 113 V 22 E. 4d.; SVR 2007 IV Nr. 34 S. 121, E. 3.1; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_128/2007 vom 14. Januar 2008 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Verletzung der Mitwirkungs- und Scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht – einzig – mit dem Bericht des Zentrums B.___ vom 30. März 2017, in welchem ein Alkoholkonsum von zwei bis drei Flaschen Bier pro Tag angegeben sei (Urk. 2 und Urk. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, er trinke überhaupt kein Bier. Um eine Abstinenz nachzuweisen brauche es einen Haartest, ein Bluttest reiche dafür nicht aus (Urk. 1). Den Nachweis zu seiner Alkoholabstinenz habe bereits Dr. C.___ erbracht, belegt mit Beilagen der Kontrollen vom 16. September 2015 (wohl 15. September 2016, vgl. Urk. 5/55-56) bis 9. Januar 2017. Dies bestätige auch, dass er seine Mitwirkungspflicht wahrgenommen habe (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorwegzunehmen ist, dass der Beschwerdeführer der Auflage der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin, ihr bis zum 1. September 2016 mitzuteilen, bei welchem Arzt er die auferlegte Massnahme durchführen werde, am 25. August 2016 nachgekommen ist (Urk. 5/46). Der Beschwerdeführer erfüllte die Auflage der Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin auch insofern, als er zwischen dem 15. September 2016 und dem 9. Januar 2017 an vier Daten Laborproben abgab (Urk. 5/56, Urk. 5/58-60 und Urk. 5/65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">66). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Verlaufsbericht des Zentrum B.___ vom 30. März 2017 lässt sich ein Alkoholkonsum des Beschwerdeführers von 2-3 Flaschen Bier pro Tag entnehmen, was grundsätzlich auf eine Verletzung der Abstinenzauflage schliessen liesse (Urk. 5/75/5). Es bestehen jedoch verschiedene Anhaltspunkte, welche am Inhalt des betreffenden Berichts zweifeln lassen. So entspricht der Abschnitt «aktuelle Beschwerden» wortwörtlich demjenigen des Verlaufsberichts vom 21. April 2016, welcher ebenfalls vom Zentrum B.___ erstattet wurde (Urk. 5/38/5 und Urk. 5/75/5). Von dieser Analogie umfasst ist auch die Angabe «finanziell KTG», was am 30. März 2017 aber offensichtlich nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten entsprach – zumal der Beschwerdeführer in dieser Zeit von der Sozialhilfe unterstützt wurde (Urk. 10/5 und Urk. 5/74/7). Hinzu kommt, dass dieselben unterzeichnenden Medizinalpersonen im nur eine Woche zuvor verfassten ärztlichen Bericht (vom 23. März 2017) ausführten, es beständen zurzeit keine Anzeichen für Alkoholkonsum (Urk. 5/74/7). Während sie im Vorbericht vom 29. Juli 2015 (vgl. E. 3.4) eine Alkoholabhängigkeit diagnostiziert hatten, führten sie sodann in jenem Bericht nunmehr einen Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol an (Urk. 5/74/6). Die gleiche Diagnose stellten sie – trotz des darin angeführten Bierkonsums – auch in ihrem Bericht vom 30. März 2017 (Urk. 5/75/4), was widersprüchlich erscheint. Unter diesen Umständen bestehen erhebliche Zweifel an der Aussagekraft des Verlaufsberichts vom 30. März 2017. Ein Alkoholkonsum des Beschwerdeführers im massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Zeitraum ist gestützt darauf nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch die Stellungnahme von RAD-Arzt G.___ vom 9. Mai 2017, in welcher er die Schadenminderungspflicht als nicht umgesetzt erachtet, wird einzig mit dem Bericht des Zentrums B.___ vom 30. März 2017 begründet (vgl. Urk. 5/76/7). Damit vermag auch diese Stellungnahme keinen Alkoholkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum des Beschwerdeführers aufzuzeigen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann auch an, dass ein Nachweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nun </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittels Haarprobe zu führen wäre (Urk. 5/76/7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Laborwerte lassen eine Verletzung der Abstinenzauflage nicht als über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich erscheinen, zumal das Zentrum B.___ in seinem Verlaufsbericht vom 23. März 2017 den Laborwerten keine Hinweise auf Alkoholkonsum entnehmen konnte und es sich dabei um den einzigen ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Bericht handelt, welcher die Laborergebnisse überhaupt thematisiert (Urk. 5/74/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt kann aufgrund der vorliegenden Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer seine Mitwirkungs- und Schadenminderungspflicht verletzt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (Urk. 2) waren demnach die eingangs genannten Voraussetzungen gemäss Art. 43 Abs. 3 ATSG für einen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid aufgrund der (vorhandenen) Akten (vgl. E. 1.7) insofern nicht erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob – wie die Beschwerdegegnerin geltend machte – aufgrund der vorhandenen medizinischen Aktenlage das Vorliegen eines invalidisierenden Leidens ohne weiteres verneint werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Auffassung in der angefochtenen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung vom 22. August 2017 (Urk. 2), wie erwähnt, damit, dass es sich bei der vom Zentrum B.___ diagnostizierten mittelgradigen depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Episode grundsätzlich um eine vorübergehende Erkrankung handle, welche behandelbar sei (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort vom 6. Oktober 2017 hielt sie zudem dafür, dass das depressive Geschehen auch wesentlich durch nicht versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte psychosoziale Belastungsfaktoren aufrechterhalten werde. Zudem gälten mittelgradige depressive Episoden nicht als invalidisierend, solange nicht sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che therapeutischen Optionen konsequent ausgeschöpft worden seien. Dies sei vorliegend nicht der Fall (Urk. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 (Urteil 8C_130/2017 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017) sowie BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 409 (Urteil 8C_841/2016 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2017) hat das Bundesgericht seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bisherige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur invalidisierenden Wirkung von leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren depressiven Erkrankungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geändert und festgestellt, dass die Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pierbarkeit allein keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der Beeinträchtigung und deren Relevanz im iv-rechtlichen Kontext zu liefern vermöge. Weiter hat es erkannt, dass sämtliche psychischen Erkrankungen, namentlich auch depressive Störungen leicht- bis mittelgradiger Natur, grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein solches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibt entbehrlich, wenn im Rahmen beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_126/2018 vom 19. Oktober 2018 E. 3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Beurteilung der behandelnden Ärzte des Zentrums B.___ sowie des Zentrums H.___ besteht trotz ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter psychiatrischer Behandlung seit Juli 2014 unverändert ein mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradiges depressives Zustandsbild (vgl. E. 3.1, E. 3.3–4 und E. 3.7–8). Das Vorliegen einer länger dauernden mittelgradigen depressiven Symptomatik wurde sodann auch im verkehrsmedizinischen Gutachten vom 15. Dezember 2015 angenommen (vgl. E. 3.5). Aus den erwähnten Berichten des Zentrums B.___ sowie des Zentrums F.___ geht zwar hervor, dass das depressive Beschwerdebild von Anbeginn an massgeblich durch psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren beeinflusst wurde. Eine fachärztliche Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme zur sich stellenden Frage, in welchem Ausmass die psychosozialen Belastungsfaktoren im Verlauf seit Juli 2014 bis zum massgebenden Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung direkt funktionelle Auswirkungen zeitigten und daher auszuklammern sind (vgl. dazu etwa Urteile des Bundesgericht 8C_329/2018 vom 7. September 2018 E. 5.2.3.2 und 9C_680/2017 vom 22. Juni 2018 E. 5.2), liegt jedoch nicht vor. Gleiches gilt hinsichtlich des Einflusses der aktenkundigen Alkoholproblematik auf den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers (vgl. E. 1.3). Im Weiteren ist der Beschwerdegegnerin zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darin beizupflichten, dass die bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Behandlungsbemühungen keine Therapieresistenz ausweisen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allein deswe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen darf aber nach dem Gesagten nicht mehr auf eine fehlende invalidisierende Wirkung der depressiven Symptomatik geschlossen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick darauf und da auch keine schlüssigen fachärztlichen Feststellungen zu den nunmehr auch bei depressiven Leiden beachtlichen Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 vorliegen, kann nicht zuverlässig beurteilt werden, ob ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden vorliegt oder nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu erwähnen bleibt, dass sich der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage am 16. August 2016 eine vordere Atlasbogenfraktur zuzog und deswegen von seinem Chiropraktiker an das Kantonsspital I.___ überwiesen wurde. Bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Beurteilung der Ärzte des I.___ fehlt jedoch ein vollständiger Bericht (Urk. 5/47). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt erweist sich demnach als ergänzungsbedürftig. Die angefochtene Verfügung ist daher aufzuheben und die Sache an die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin zurückzuweisen, damit sie in somatischer Hinsicht den vollständigen Bericht des I.___ vom 18. August 2016 sowie allfällige Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte beiziehe. Zudem hat sie jedenfalls eine den Grundsätzen von BGE 141 V 281 entsprechende psychiatrische Stellungnahme des RAD oder eines externen Gutachters resp. einer Gutachterin einzuholen, wobei sich der Facharzt resp. die Fachärztin insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere auch zum Einfluss invaliditätsfremder psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in bisheriger Tätigkeit als LKW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fahrer und in angepasster Tätigkeit sowie zum Einfluss der Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik auf dessen psychischen Gesundheitszustand zu äussern hat. Danach hat die Beschwerdegegnerin über den Leistungsanspruch des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers (Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente, berufliche Massnahmen) erneut zu verfügen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungen geht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend sind die Kosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">22. August 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgeho</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKübler</p><p></p></div> </div></body></html>