B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung V E-4551/2013 U r t e i l v o m 1 8 . S e p t e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichterin Christa Luterbacher, mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer; Gerichtsschreiberin Sarah Diack. Parteien A._______, geboren am (…), Pakistan, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 11. Juli 2013 / N (…). E-4551/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 29. Dezember 2012 in die Schweiz einreiste, wo er gleichentags im Empfangs- und Ver- fahrenszentrum (EVZ) (…) um Asyl nachsuchte, dass er anlässlich der Kurzbefragung im EVZ vom 9. Januar 2013 sowie der Anhörung beim BFM zu den Asylgründen vom 28. Juni 2013 zur Be- gründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, er flüchte vor einer verfeindeten pakistanischen Familie, dass sich diese namentlich mit der Polizei verbündet habe, seinen [Ver- wandten] und seine [Verwandten] geschlagen und gefoltert und zwei [Verwandte] und seinen [Verwandten] umgebracht habe, mit dem Ziel, seiner Familie [Eigentum] wegzunehmen, dass die verfeindete Familie ihn auch in [Drittstaat A.] weiterhin verfolgt habe und sich Angehörige dieser Familie auch in [europäischer Drittstatt B., C. und D.] befinden würden, dass das BFM mit Verfügung vom 11. Juli 2013 – eröffnet am 17. Juli 2013 – das Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 29. Dezember 2012 abwies und gleichzeitig die Wegweisung aus der Schweiz und deren Voll- zug anordnete, dass das BFM zu Be gründung im Wesentlichen ausführte, dass die Asy l- vorbringen des Beschwerdeführers aufgrund von Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten nicht geglaubt werden könnten, dass es namentlich nicht plausibel sei, dass der Beschwerdeführer – un- abhängig davon, ob er bereits als [kleines Kind] nach [Drittstaat A.] ge- gangen sei – zum angeblichen Streit mit dieser Familie nichts Genaueres wisse, dass sodann nicht nachvollziehbar sei, dass die verfeindete Familie den Beschwerdeführer und seine Familie sowohl in Pakistan, [Drittstaat A.] als auch in Europa verfolgen solle, da gemäss seinen Angaben die verfeinde- te Familie seiner Familie [das geforderte Eigentum] bereits weggenom- men habe und somit ein Verfolgungsinteresse weggefallen sei, E-4551/2013 Seite 3 dass weiter auch nicht plausibel sei, weshalb sein Vater gerade ihn von [Drittstaat A.] weggeschickt habe, während die restliche Familie dort verblieben sei, dass er sodann widersprüchliche Angaben gemacht habe, indem er an der Erstbefragung zunächst ausgeführt habe, er sei als [kleines Kind] mit seiner [Verwandten] von Pakistan nach [Drittstaat A.] ausgewandert, an der Anhörung jedoch zu Protokoll gegeben habe, in [Drittstaat A.] geboren und noch nie in Pakistan gewesen zu sein, dass die Vorbringen des Beschwerdeführers somit den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht standh alten würden, womit die Asylrelevanz nicht überprüft werden müsse, dass sodann der Wegweisungsvollzug als zulässig, zumutbar und mög- lich qualifiziert werde, dass in Pakistan und insbesondere auch am Herkunftsort des Beschwe r- deführers B._______ keine Situation allgemeiner Gewalt herrsche, dass dem Beschwerdeführer aufgrund seiner widersprüchlichen Angaben nicht geglaubt werden könne, dass seine ganze Familie Pakistan damals verlassen habe, dass vielmehr davon auszugehen sei, er verfüge über ein gefestigtes Be- ziehungsnetz und über eine gesicherte Wohnsituation im Heimatland, dass seine Familienangehörigen in [Drittstaat A.] ihn finanziell unterstüt- zen könnten, da sein [Verwandter] gemäss seinen Angaben viel Geld verdiene, dass der Wegweisungsvollzug daher als zulässig, zumutbar und möglich qualifiziert werde, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. August 2013 gegen di e- sen Entsc heid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob, die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die Feststellung der Flüch t- lingseigenschaft und die Asylgewährung und eventualiter die Feststellung der Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung sowie die Gew ährung der vorläufigen Aufnahme beantragte, E-4551/2013 Seite 4 dass er in formeller Hinsicht sinngemäss um Gewährung der unentgeltl i- chen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersuchte, dass auf die Begründung der Beschwerde – soweit für den Entscheid we- sentlich – in den Erwägungen eingegangen wird, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 19. A u- gust 2013 infol ge Aussichtslosigkeit der Begehren sein Gesuch um u n- entgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abwies und einen Kostenvorschuss über Fr. 600.-- erhob, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss fristgerecht am 31. A u- gust 2013 leistete, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei- det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG und das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), dass de r Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beso n- ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung bezie- hungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde l e- gitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu- treten ist (Art. 105 AsylG, 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), E-4551/2013 Seite 5 dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserhebli chen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin en tschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur su mmarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrifte n- wechsel verzichtet wurde, dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem He imatstaat oder im Land, in dem s ie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, N atio- nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass die Flüchtling seigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, dass Vorbringen insbeson dere dann unglaubhaft sind, wenn sie in w e- sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden, dass der Beschwerdeführer al s Fluchtgrund im Wesentlichen geltend machte, seine Familie sei, als er (…) Jahre alt gewesen sei, von Pakistan nach [Drittstaat A.] übergesiedelt, weil eine verfeindete pakistanische Familie sie verfolgt habe, dass sich diese namentlich mit der Polizei ve rbündet habe, seinen [Ver- wandten] und seine [Verwandten] geschlagen und gefoltert und zwei E-4551/2013 Seite 6 [Verwandte] und seinen [Verwandten] umgebracht habe, mit dem Ziel, i h- nen [Eigentum] wegzunehmen (A 5 S. 9; A 22 S. 4 ff.), dass die verfeindete Familie sie auch in [Drittstaat A.] weiterhin verfolge und dort einen [Verwandten] spitalreif geschlagen und Drohungen gegen seine Familie ausgesprochen habe (A 5 S. 9; A 22 S. 6 f.), da diese zur (sinngemäss) Eigentumsübertragung [Eigentums] noch eine Unterschrift seines [Verwandten] benötigen würden (A 22 S. 15), dass der Beschwerdeführer zunächst nach [europäischer Drittstaat B.] gereist sei, dann jedoch, als er herausgefunden habe, dass die verfeinde- te Familie auch dort anwesend sei, nach [europäischer Drittstaat D.] wei- tergereist sei (A 22 S. 13 f.), dass sich dieselbe Situation in [europäischer Drittstaat D.] und in [europä- ischer Drittstaat C.] wiederholt habe, weshalb er schliesslich in die Schweiz gekommen sei (A 22 S. 14 f.), dass dem eingereichten (…) Personenausweis [des Drittstaates A.] des Beschwerdeführers zu entnehmen ist, dass er pakistanischer Staatsa n- gehöriger ist, dass im vorliegenden Asylverfahren nur eine Verfolgung in Bezug auf den Heimatstaat Pakistan geprüft wird, womit die Vorbringen in Bezug auf [Drittstaaten A., B., C. und D.] unbeachtlich sind, dass zunächst keine Hinweise auf eine konkret gegen den Beschwerd e- führer gerichtete Verfolgung ersichtlich sind, da der Beschwerdeführer ausführt, die verfeindete Familie habe ihn n ie persönlich behelligt (A 5 S. 9; A 22 S. 10) und er habe diese nie zu Gesicht bekommen (A 22 S. 7), dass angesichts der geschilderten Bedrohungssituation durch die ve r- feindete Familie nicht einleuchtet, weshalb der Beschwerdeführer als ei n- ziger [Drittstaat A.] verlassen haben soll, während [seine Familie] dort geblieben [ist] (A 22 S. 10), dass auch seine Ausführungen (sein [Verwandter] habe ihn ins Ausland geschickt [A 22 S. 5] und dieser habe nur ihn weggeschickt, weil er als einziger seiner Geschwister volljährig gewesen und viel unterwegs gew e- sen sei [A 22 S. 10]) im Hinblick auf eine Verfolgung nicht zu überzeugen vermögen, E-4551/2013 Seite 7 dass aufgrund des soeben Gesagten und des Umstandes, dass er über den Hergang des Familienstreits praktisch keine Angaben machen kann ("Ich kann nicht viel sagen" [A 22 S. 6]) und sodann sein Unwissen damit begründet, dass sich diese Begebenheiten vor seiner Geburt zugetragen hätten und sein [Verwandter] erst vor kurzer Zeit angefangen habe, da r- über zu sprechen (A 22 S. 6), seine Verfolgungs vorbringen als u n- substantiiert und somit unglaubhaft zu qualifizieren sind, dass es dem Beschwerdeführer somit insgesamt nicht gelingt, glaubhaft zu machen, er sei bei einer Rückkehr nach Pakistan (asylrelevanten) R e- pressalien ausgesetzt, dass an diesen Erwägungen auch die bei der Vorinstanz (A 21) und beim Bundesverwaltungsgericht eingereichten Polizeirapporte und das Dok u- ment über die Eigentumsverhältnisse nichts zu ändern vermögen, da die Beweismittel nur in Kopie vorliegen , solche Schreiben erfahrungsgemäss in Pakistan leicht erhältlich sind und ihr Beweiswert somit als sehr gering einzustufen ist, dass der Polizeirapport sich auf den Tod des [Verwandten] im Jahr [200…] beziehen soll (A 22 S. 5), womit es dem Dokument mangels zei t- lich genügend engen Bezugs an Relevanz fehlt, dass die vorinstanzlichen Erwägungen somit insgesamt zu stützen sind, wonach die Schilderungen unglaubhaft seien und somit den Anforderu n- gen an die Flüchtlingseigenschaft nicht gerecht würden, weshalb das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegw eisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewill i- gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen b e- steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 m.w.H.), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), E-4551/2013 Seite 8 dass bei der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernissen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweissta n- dard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das hei sst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtl i- che Verpflichtungen der Schweiz einer W eiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat -, Herkunfts - oder einen Drittstaat entg e- genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwu n- gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mas s- geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Gefährdung na chzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non - Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet, dass aufgrund der Akten keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass dem Beschwerdeführer bei einer Rückkehr eine menschenrechtswidrige B e- handlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schwe i- zerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 ge gen Folter oder e ine andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte und Gr undfreiheiten (EMRK, SR 0.101) droht, dass auch die allgemeine Me nschenrechtssituation in Pakistan den Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig e r- scheinen lässt, weshalb sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker - und landesrechtlicher Bestimmungen als zu- lässig erweist (Art. 83 Abs. 3 AuG), E-4551/2013 Seite 9 dass sich der Vollzug für ausländische Personen als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat - oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage ko n- kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass in Pakistan kein Krieg oder Bürge rkrieg und keine Situation allg e- meiner Gewalt herrscht, die einen Wegweisungsvollzug generell als u n- zumutbar erscheinen liesse, dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe betreffend Z u- mutbarkeit des Wegweisungsvollzugs geltend machte, er verfüge – ent- gegen der Ansicht der Vorinstanz – in Pakistan nicht über ein tragfähiges Beziehungsnetz, da dort nur noch seine [Verwandten] und eine [Verwand- te] wohnen würden, die zwei [Verwandte] aber schon sehr alt seien, der [Verwandte] mit grossen gesundheitlichen Problemen kämpfe und oft im Spital sei und sie damit nicht für ihn sorgen könnten, dass er, da er Pakistan mit (…) Jahren verlassen habe, überhaupt keinen Bezug zu diesem Land habe und somit nicht dorthin zurückkehren könne, dass auch an dieser Stelle die diesbezüglichen vorinstanzlichen Erw ä- gungen, wonach die Aussagen des Beschwerdeführers nicht geglaubt werden könnten und somit auch nicht davon auszugehen sei, dass seine gesamte Verwandtschaft Pakistan verlassen habe, zu stützen sind, dass nämlich davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer könne bei e i- ner Rückkehr auf ein familiäres Beziehungsnetz zurückgreifen, zumal er ausführt, seine [Verwandte] lebe dort, dass im Übrigen sein Vorbringen, er habe mit diesem Land nichts zu tun, angesichts seiner pakistanischen Staatsangehörigkeit nicht überzeugt, dass der Beschwerdeführer weiter angab, sein Vater besitze eine Baufi r- ma und verdiene zwischen 6'000 und 10'000 [Währung] im Monat (A 22 S. 12; Anmerkung des Gerichts: 10'000 [Währung] entsprechen zirka 32'000 Schweizer Franken), womit davon auszuge hen ist , dass seine Familie für pakistanische Verhältnisse eher wohlhabend ist, zumal er aus- führt, dass seine Familie nie finanzielle Probleme gehabt habe (A 5 S. 4), dass somit anzunehmen ist, der Beschwerdeführer könne bei einer Rück- kehr auf ausreichende finanzielle Ressourcen zurückgreifen, um sich in seinem Heimatland eine Wiedereingliederung zu ermöglichen, E-4551/2013 Seite 10 dass er im Übrigen auch aus eigenen K räften ein Einkommen finden kann, zumal er über Arbeitserfahrung in der (…)firma seines Vaters ve r- fügt (A 5 S. 4) und – soweit aktenkundig – gesund und noch jung ist, dass daher keine Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvol l- zugs nach Pakistan sprechen, dass der Vollzug der Wegw eisung des Beschwerdeführers in den He i- matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der B e- schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513–515), dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist , darzutun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundes recht verletzt, den recht s- erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unan- gemessen ist (Art. 106 Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuwe i- sen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesve rwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), dass die Verfahrenskosten durch den am 31. August 2013 gel eisteten Kostenvorschuss in selber Höhe gedeckt sind. (Dispositiv nächste Seite) E-4551/2013 Seite 11 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auf- erlegt. Diese sind durch den am 31. August 2013 geleisteten Kostenvo r- schuss in selber Höhe gedeckt. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale Migrationsbehörde. Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Christa Luterbacher Sarah Diack Versand: