<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_192/2008/ble </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 10. März 2008 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hungerbühler, Müller, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Hugi Yar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Migrationsamt des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausschaffungshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Haftrichter, vom 21. Februar 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ (geb. 1985) stammt nach eigenen Angaben aus Nigeria. Das Migrationsamt des Kantons Zürich nahm ihn am 19. Februar 2008 in Ausschaffungshaft, welche der Haftrichter am Bezirksgericht Zürich am 21. Februar 2008 prüfte und bis zum 18. Mai 2008 genehmigte. X.________ beantragt vor Bundesgericht sinngemäss, er sei aus der Haft zu entlassen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Seine Eingabe erweist sich aufgrund der eingeholten Unterlagen als offensichtlich unbegründet und kann im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> erledigt werden; es braucht unter diesen Umständen nicht geprüft zu werden, ob sie den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 BGG</span> genügen würde: Der Beschwerdeführer ist im Jahr 2003 im Asylverfahren rechtskräftig aus der Schweiz weggewiesen worden, hat das Land jedoch in Missachtung seiner Mitwirkungs- und Ausreisepflicht nicht verlassen. Er erfüllt damit den Haftgrund von Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 AuG (SR 142.20; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=29.02.2008&amp;to_date=19.03.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-II-377%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page377">BGE 130 II 377</a> E. 3.2.2 S. 382 f.). Zwar hat er vor dem Haftrichter erklärt, bereit zu sein, freiwillig in seine Heimat zurückzukehren, falls er dies müsse; da er hierzu jedoch längst Gelegenheit gehabt hätte, erscheint seine Zusicherung wenig glaubwürdig. Die Tatsache, dass er hier während fast fünf Jahren unterstützt wurde, verschafft ihm kein Anwesenheitsrecht, was er verkennt; er hätte die Schweiz bereits bis zum 14. Mai 2003 verlassen müssen. Der Beschwerdeführer soll am 11. März 2008 einer nigerianischen Delegation in Bern vorgeführt werden; kooperiert er mit dieser, wird er mit einem Laissez-passer relativ rasch in seine Heimat zurückkehren können, auch wenn er über keinen ordentlichen Pass verfügt, wie er einwendet. Da sein Fall - zumal er nach seinen Aussagen bereit sein will, mit den Behörden zusammenzuarbeiten - keine besonderen rechtlichen oder tatsächlichen Probleme stellte, musste er für das haftrichterliche Verfahren nicht verbeiständet werden (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=29.02.2008&amp;to_date=19.03.2008&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-II-274%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page275">BGE 122 II 275</a> ff.). Auch rechtfertigt es sich nicht, ihm vor Bundesgericht einen Anwalt beizugeben (vgl. <span class="artref">Art. 64 BGG</span>). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird. Es kann aufgrund der besonderen Umstände (Bedürftigkeit, absehbarer Wegweisungsvollzug) davon abgesehen werden, Kosten zu erheben (vgl. <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Migrationsamt des Kantons Zürich wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Migrationsamt des Kantons Zürich, dem Bezirksgericht Zürich, Haftrichter, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 10. März 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Merkli Hugi Yar </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>