{"Signatur": "CH_BVGE_001", "Spider": "CH_BVGer", "Datum": "2011-08-22", "PDF": {"Datei": "CH_BVGer/CH_BVGE_001_BVGE-2011-40_2011-08-22.pdf", "URL": "https://jurispub.admin.ch/publiws/download;jsessionid=B799F2E83B6BDB79E8EAA5A0134613AE?decisionId=bf2ce29f-2e55-4e80-9b2c-9899f7b9826e", "Checksum": "84a4219bae30b3fb0a76a8769501e672"}, "Scrapedate": "2025-09-08", "Num": ["BVGE 2011/40"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 22.08.2011 BVGE 2011/40"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 22.08.2011 BVGE 2011/40"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Bundesverwaltungsgericht 22.08.2011 BVGE 2011/40"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conf\u00e9deration Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Bundesverwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abteilung II"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Acquisti pubblici | \n\u00d6ffentliches Beschaffungswesen. Beanstandung des vom Zuschlags\u00adempf\u00e4nger\nangebotenen Stundentarifs als aussergew\u00f6hnlich nied\u00adrig. Pflicht der Vergabestelle zur Einholung\nzus\u00e4tzlicher Infor\u00adma\u00adtionen beim Anbieter. \nArt.&#160;XIII Ziff.&#160;4 Bst.&#160;a des \u00dcbereinkommens vom 15.&#160;April\n\u00fcber das \u00f6ffentliche Beschaffungswesen. Art.&#160;25 Abs.&#160;4 V\u00f6B. Art.&#160;11 B\u00f6B.\n1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nBegriff der Offerte mit einem \u00ab&#160;aussergew\u00f6hnlich niedrigen Preis&#160;\u00bb. Gesetzliche\nGrundlagen, Rechtsprechung und Doktrin, juristische Natur und generelle Schlussfolgerungen: eine Pflicht\nder Vergabestelle zur Einholung zus\u00e4tzlicher Informationen al\u00adlein aufgrund eines aussergew\u00f6hnlich\nniedrigen Angebots\u00adpreises w\u00e4re lediglich auf offensichtliche und krasse F\u00e4lle zu be\u00adschr\u00e4n\u00adken\n(E.&#160;4.1-4.7).\n2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nVorliegend weisen die Preisunterschiede zwischen den Offerten \u00e4hnliche oder sogar niedrigere\nWerte auf als die in der Praxis behandelten F\u00e4lle. Es kann demnach nicht auf das Vorliegen eines\nAusschlussgrunds geschlossen werden, welcher eine Pflicht zur Einholung zus\u00e4tzlicher Informationen\nbeim Anbieter durch die Vergabestelle begr\u00fcndet h\u00e4tte (E.&#160;5.1.4, 5.3).\n3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;\nEine unterhalb von den Stundenans\u00e4tzen gem\u00e4ss Empfehlungen der Koordinationskonferenz\nder Bau- und Liegenschaftsorgane \u00f6ffentlichen Bauherren oder des Schweize\u00adrischen Ingenieur-\nund Archi\u00adtek\u00adten-Vereins liegen\u00adde Offerte ist nicht zwangsl\u00e4ufig als ausser\u00adgew\u00f6hnlich\nniedrig zu bezeichnen (E.&#160;5.2.1). \n"}], "ScrapyJob": "446973/32/2119", "Zeit UTC": "08.09.2025 02:55:36", "Checksum": "8ac0be488f56c8377e1581def8c439f9"}