<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1C_341/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. August 2011 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">Ehepaar X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bauverwaltung der EG Hägendorf, 4614 Hägendorf, </div> <div class="para">Oberamt Olten-Gösgen, Amthausquai 23, 4603 Olten, </div> <div class="para">Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Bauvorhaben; Vollstreckung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil vom 20. Juni 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn trat mit Urteil vom 20. Juni 2011 auf eine Beschwerde von Eheleute X.________ gegen die Verfügung des Oberamts Olten-Gösgen mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Eheleute X.________ führen mit Eingabe vom 18. August 2011 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 20. Juni 2011. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführer berufen sich zur Begründung ihrer Beschwerde hauptsächlich auf ein Schreiben vom Gerichtsschreiber des Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn vom 11. April 2011, wonach sie vorläufig von der Kostenvorschusspflicht befreit wurden. Neben dem erwähnten Schreiben reichten die Beschwerdeführer noch mehrere Aktenstücke als Beschwerdebeilagen ein. So unter anderem eine Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 17. Mai 2011, mit welcher den Beschwerdeführern das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abgewiesen wurde und sie zur Leistung eines Kostenvorschusses aufgefordert wurden. Mit Schreiben vom 25. Mai 2011 - welches der Beschwerde ebenfalls beilag - liess das Verwaltungsgericht die Verfügung vom 17. Mai 2011 den Beschwerdeführern nochmals zugehen, diesmal mit der zuvor fälschlicherweise fehlenden Rechtsmittelbelehrung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführer behaupten nicht, dass sie die Verfügung vom 17. Mai 2011 angefochten hätten. Sie ist demnach in Rechtskraft erwachen. Wie unter diesen Umständen der Nichteintretensentscheid vom 20. Juni 2011 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, vermögen die Beschwerdeführer mit ihren Ausführungen nicht aufzuzeigen. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>; vgl. in diesem Zusammenhang <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=19&amp;from_date=12.08.2011&amp;to_date=31.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann indessen verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, der Bauverwaltung der EG Hägendorf, dem Oberamt Olten-Gösgen, dem Bau- und Justizdepartement sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. August 2011 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>