BRKE I Nr. 34/1992 vom 13. März 1992 in BEZ 1992 Nr. 17 2.b) Der Beschluss für die Einleitung des Quartierplanve rfahrens F. ist recht s- kräftig. Es steht s omit fest, dass das einbezogene Gebiet quartierplanbedürftig und die rekurrentische Parzelle (einstweilen) zu Recht in den Quartierplanperimeter ei n- bezogen worden ist. Aus § 177 Abs. 1 und 2 PBG ergibt sich, dass Akontozahlungen an die Administrativkosten von allen Quartierplangenossen gleichmässig einzuve r- langen sind. Jeder Quartierplangenosse hat seinen Anteil an den Administrativko s- ten unabhängig davon zu tragen, ob er mit der Durchführung des Quartierplans ei n- verstanden ist oder nicht. Dies gilt umso mehr für die Erhebung von blossen Akont o- zahlungen, da es dabei noch nicht um eine definitive Kostenerhebung geht. Einziges Anliegen des Rekurrenten ist die zinslose Stundung des ihn treffe nden Anteils an der Adm inistrativkostenbevorschussung während einer bestimmten Zeit. Die grundsätzliche Leistungspflicht stellt er ebensowenig in Frage wie die H öhe der Forderung. Diesbezüglich ist die individuelle Abrechnung vom 12. März 1991 bzw. die (nachgelieferte) allgemeine Vors chussverpflichtung vom 5. August 1991 in Rechtskraft erwachsen. Die Stundung von Kostenbeiträgen im Quartie rplanverfahren sieht das Planungs- und Baug esetz nur bei Entschädigungen und Vergütungen (§ 164 PBG) sowie bei den Kosten für die Erstellung der Ersc hliessungsanlagen vor (§ 174 PBG). Auf die Belastung mit Administrativkosten finden die §§ 164 und 174 PBG keine Anwendung (Müller/Rosenstock/W ipfli/Zuppinger, Kommentar zum Zü rcher Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975, N 5d zu § 177). Die unte rsc hied- liche Behandlung der Kostenarten rührt daher, dass es sich bei den Verfa hrenskos- ten im allgemeinen um kleinere Beiträge handelt (vgl. Protokoll der kanton srätlichen Kommission zum Planungs- und Baugesetz, S. 353), welche für den Leistungspflich- tigen ke ine derart grosse Belastung bedeuten wie die Ausgleichsford erungen und insbesondere die Erschliessungskosten. Auf freiwi lliger Basis ist die Stundung der Verfahrenskosten durch die Gemeinde selbstverständlich in belieb igem Umfang und zu jeder Zeit möglich; einen gesetzlichen A nspruch darauf hat der Rekurrent jedoch nicht. Der Rekurs ist daher abzuweisen.