<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00297</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204558&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00297</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 22.10.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Festsetzung des Quartierplans</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Quartierplan: Bemessung der prozentualen Kostenauflagequote der Administrativ- und Vollzugskosten.<br/><br/>Gemäss § 177 Abs. 1 PBG sind die Kosten für die Aufstellung und den Vollzug des Quartierplanes von den beteiligten Grundeigentümern in der Regel im Verhältnis der Flächen ihrer neuen Grundstücke zu bezahlen, wobei besondere Verhältnisse zu berücksichtigen sind. Besondere Verhältnisse liegen nach Lehre und Rechtsprechung nur dann vor, wenn es sich um eigentliche Ausnahmefälle handelt, bei denen eine klare Verletzung des Äquivalenzprinzips vorliegt (E. 2.1 und E. 2.2).<br/>Die Beschwerdeführenden sind der Auffassung, dass sie sich nicht zu 80%, sondern lediglich zu 50% entsprechend ihren Grundstückflächen an den Administrativkosten zu beteiligen haben, da ihre Grundstücke für den Quartierplan bedeutend weniger Aufwand verursacht hätten. Zumal sie bereits überbaut und vollständig erschlossen sind (E. 3.1). Im vorliegenden Fall erweist sich eine prozentuale Kostenauflagequote von 80% entsprechend den Beitragsflächen der Administrativ- und Vollzugskosten des Quartierplans aus folgenden Gründen als rechtmässig (E. 3 und 4):<br/>- Das Lärmgutachten kam den Grundstücken der beschwerdeführenden Parteien zu Gute, auch wenn schliesslich keine Lärmschutzmassnahmen zu ihren Gunsten veranlasst wurden, da es der Abklärung der Lärmbelastung diente und erst durch das Gutachten ersichtlich wurde, dass sich zum Schutze der fraglichen Parzellen keine Massnahmen aufdrängen (E. 4.2).<br/>- Die Übernahme der privaten Strasse, welche im Eigentum der Beschwerdeführer steht, bringt den Beschwerdeführern insofern Vorteile, weil sie fortan nicht für die Sanierung der Strasse und der Kanalisation zuständig sind, nicht mehr haftbar gestützt auf OR 58 sowie von Unterhalt, Reinigung und Kosten der Strassenbeleuchtung befreit sind (E 4.3.2). <br/>- Die Abtretung dieser Privatstrasse war verhandlungsintensiv (E.4.3.4).<br/>- Zudem veranlasste die Abtretung dieser Strasse grundbuchlich einen erheblichen Aufwand (E. 4.3.3) - Im Vergleich zu anderen Grundstückseigentümern und deren Anteil am Quartierplanaufwand, welche zu 100% mit Administrativkosten belastet werden, rechtfertigt sich die Belastung der Beschwerdeführer mit 80% (E. 4.4). Abweisung (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABTRETUNGSENTSCHÃDIGUNG">ABTRETUNGSENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ADMINISTRATIVKOSTEN">ADMINISTRATIVKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃQUIVALENZPRINZIP">ÃQUIVALENZPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFWAND">AUFWAND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENAUFLAGE">KOSTENAUFLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LÃRMGUTACHTEN">LÃRMGUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: QUARTIERPLAN">QUARTIERPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VOLLZUGSKOSTEN">VOLLZUGSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 177 Abs. I PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>A. </span></b><span>Anfang der 90er Jahre wurden MÃ¶glichkeiten untersucht, wie im noch unerschlossenen und unÃ¼berbauten Gebiet Maienried der Stadt E eine bessere Gestaltung des Strasseneinschnittes der Salomon-Hirzel-Strasse und zugleich ein wirksamer LÃ¤rmschutz sowie eine Ãberbauung realisiert werden kÃ¶nnen. Am 25. MÃ¤rz 1992 beschloss der Stadtrat E die Einleitung des Quartierplanverfahrens Maienried. Der Perimeter des amtlichen Quartierplans Maienried wird im Norden durch den Maienriedweg, die forstrechtliche Waldgrenze und die Grenze der Bauzone W2 1.2, im Osten durch die Taggenbergstrasse, im SÃ¼den durch die Salomon-Hirzel-Strasse und im Westen durch die WÃ¼lflingerstrasse, die Neftenbachstrasse und die Bauzonengrenze begrenzt. Zweck des Quartierplanverfahrens ist die Sanierung der bestehenden Erschliessung im Gebiet Halden-Maienried sowie die Herstellung der Baureife der bisher nicht erschlossenen GrundstÃ¼cke. Gleichzeitig wurde mit dem Quartierplan Maienried der private Gestaltungsplan Maienried ausgearbeitet, der im Wesentlichen die erforderlichen LÃ¤rmschutzmassnahmen zur EindÃ¤mmung der von der Autobahn A1 (Ausfahrt WÃ¼lflingen) sowie der Salomon-Hirzel-Strasse ausgehenden LÃ¤rmimmissionen enthielt. FÃ¼r das vorliegende Verfahren von Interesse ist, dass im Rahmen des Quartierplans die EigentÃ¼mer (wozu die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 und 3 gehÃ¶ren) der aus drei Parzellen bestehenden Haltenrebenstrasse diese unentgeltlich an die Stadt E abtraten, welche dafÃ¼r deren Unterhalt und Sanierung Ã¼bernimmt und darauf einen Wendeplatz errichtet.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><b><span>B. </span></b><span>Gegen den (ersten) Festsetzungsbeschluss vom 27. Oktober 1999 waren unter anderem von den heutigen BeschwerdefÃ¼hrenden Rekurse gegen die Belastung ihrer GrundstÃ¼cke mit Administrativkosten eingelegt worden. Mit Entscheid vom 14. Juni 2001 hatte die Baurekurskommission IV die Rekurse teilweise gutgeheissen und den angefochtenen Admini­strativkosten-Verleger des Quartierplans Maienried hinsichtlich der GrundstÃ¼cke (heutige BeschwerdefÃ¼hrende 2 und 3) aufgehoben. Auf den Rekurs des heutigen BeschwerdefÃ¼hrers 1 war wegen VerspÃ¤tung nicht eingetreten worden. In der Folge Ã¼berarbeitete die Stadt E den Kostenverleger und setzte ihn mit Beschluss vom 10. September 2003 neu fest. Danach haben die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden 80 % der Administrativkosten zu tragen. </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen erhob A, EigentÃ¼mer des noch unÃ¼berbauten GrundstÃ¼cks an der Haltenrebenstrasse, ebenso Rekurs wie die StockwerkeigentÃ¼mergemeinschaft C und die StockwerkeigentÃ¼mergemeinschaft B. Die Haltenrebenstrasse zieht sich von der westlichen Begrenzung des Quartierplangebietes (Neftenbachstrasse) als Stichstrasse mit Kehrplatz etwa in der Mitte zwischen Maienriedweg und WÃ¼lflingerstrasse auf der LÃ¤nge von etwa einem Drittel durch das Quartierplangebiet. Im Rekurs verlangten A sowie die beiden StockwerkeigentÃ¼mergemeinschaften, ihre GrundstÃ¼cke seien nicht mit Administrativkosten zu belegen, eventualiter mit hÃ¶chstens 50 % statt 80 %. A liess zusÃ¤tzlich beantragen, sein GrundstÃ¼ck sei nicht mit Kosten fÃ¼r Meteorwasser-Anlagen zu belasten. Mit Entscheid vom 3. Juni 2004 vereinigte die Baurekurskommission IV die drei Rekursverfahren und wies die Rekurse ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dagegen liessen A und die StockwerkeigentÃ¼mergemeinschaften B und C am 7. Juli 2004 Beschwerde beim Verwaltungsgericht einlegen. Sie beantragten, es sei der Entscheid der Baurekurskommission IV vom 3. Juni 2004 aufzuheben und der Kostenverleger fÃ¼r den Quartierplan Maienried insoweit abzuÃ¤ndern, dass ihre GrundstÃ¼cke nur mit je 50 % in den Perimeter der Administrativ- und Vollzugskosten einzubeziehen seien. Die Stadt E, vertreten durch das Baupolizeiamt, liess sich am 25. August 2004 vernehmen und Abweisung der Beschwerde beantragen. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Stellungsnahme.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span> zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich vorliegend aus § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) in Verbindung mit § 329 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Im Unterschied zum vorinstanzlichen Verfahren hÃ¤lt der BeschwerdefÃ¼hrer 1 (A) im vorliegenden Verfahren seinen Antrag, dass der Kostenverleger Meteorwasser-Anlagen abzuÃ¤ndern sei, nicht mehr aufrecht. Es bleibt daher mit Bezug auf alle BeschwerdefÃ¼hrenden einzig zu prÃ¼fen, ob ihnen die Administrativ- und Vollzugskosten zu 80 % oder zu 50 % im VerhÃ¤ltnis zur jeweiligen GrundstÃ¼cksflÃ¤che (§ 177 Abs. 1 PBG) aufzuerlegen sind.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Dasselbe ergibt sich auch daraus, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden einzig die prozentuale Kostenauflagenquote beanstanden, indem ihre GrundstÃ¼cke nur zu 50 % in den Admini­strativ- und Vollzugskostenperimeter einzubeziehen seien. Ihrem Antrag ist demnach nicht zu entnehmen, dass sie den Bestand der Administrativ- und Vollzugskosten als solchen infrage stellen. Die Vorinstanz hatte denn auch im Entscheid vom 14. Juni 2001 festgehalten, dass eine vollstÃ¤ndige Befreiung der GrundstÃ¼cke der beschwerdefÃ¼hrenden Parteien von Verfahrens- und Vollzugskosten nicht infrage komme, ohne sich allerdings zum Ausmass der Kostentragung zu Ã¤ussern.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Die Kosten der Gemeinde fÃ¼r die Aufstellung und den Vollzug des Quartierplans sind von den beteiligten GrundeigentÃ¼mern samt Zins in der Regel im VerhÃ¤ltnis der FlÃ¤chen ihrer neuen GrundstÃ¼cke zu bezahlen. Besondere VerhÃ¤ltnisse sind zu berÃ¼cksichtigen (§ 177 Abs. 1 PBG). Verfahrenskosten nach § 177 Abs. 1 PBG sind alle mit der Aufstellung und dem Vollzug des Quartierplans anfallenden Kosten, wie diejenigen fÃ¼r die administrative Begleitung, die Bearbeitung der PlÃ¤ne mit Einschluss von Architektur- und Ingenieurarbeiten, die Festlegung des Geldausgleichs und des Verlegers der Erstellungskosten, die Vermessung und Vermarkung sowie den grundbuchlichen Vollzug (§ 15 der Quartierplanverordnung vom 18. Januar 1978). § 177 Abs. 1 PBG schafft einen relativ groben Raster fÃ¼r die Verlegung der Administrativkosten, der Pauschalierungen und den Verzicht auf Differenzierungen zulÃ¤sst, sofern die Ergebnisse noch als vertretbar erscheinen. Insbesondere ist Satz 2 von § 177 Abs. 1 PBG, wonach besondere VerhÃ¤ltnisse zu berÃ¼cksichtigen sind, so zu verstehen, dass von der Regel der Belastung entsprechend der FlÃ¤che der Neuzuteilung nur in wirklichen AusnahmefÃ¤llen abgewichen werden darf. Solche AusnahmefÃ¤lle liegen dann vor, wenn das Festhalten am genannten Verteilungsgrundsatz im konkreten Fall eine klare Verletzung des Ãquivalenzprinzips bedeuten wÃ¼rde (VGr, 22. August 2002, VB.2001.00326, E. 6a mit weiteren Hinweisen). Beispielhaft fÃ¼r eine hÃ¶here Belastung wird angefÃ¼hrt, wenn langwierige Verhandlungen mit wenigen EigentÃ¼mern wegen einer Zusammenlegung nach § 140 PBG gefÃ¼hrt werden mÃ¼ssen (Peter MÃ¼ller/Peter Rosenstock/Peter Wipfli/Werner Zuppinger, Kommentar zum ZÃ¼rcher Planungs- und Baugesetz vom 7. September 1975, WÃ¤denswil 1985, § 177 N. 3b). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span> Bei der Festsetzung des Kostenverlegers ist das Ãquivalenzprinzip zu beachten (RB 1988 Nr. 69). Dieses verlangt, dass zwischen den zu leistenden Kostenanteilen und dem wirtschaftlichen Sondervorteil, welcher dem GrundeigentÃ¼mer durch die getroffenen Massnahmen entsteht, im Einzelfall ein vernÃ¼nftiges VerhÃ¤ltnis besteht. Der individuelle Beitrag des Abgabepflichtigen bemisst sich nach dem wirtschaftlichen Sondervorteil, den der Einzelne aus der betreffenden Ã¶ffentlichen Einrichtung zieht (BGE 118 Ib 54 E. 2b). Die HÃ¶he des Beitrags ist vom Mehrwert abhÃ¤ngig, der dem Beitragspflichtigen erwÃ¤chst. Da es oft schwierig oder gar unmÃ¶glich ist, diesen Wertzuwachs in jedem einzelnen Fall zu bestimmen, darf auf schematische, der Durchschnittserfahrung entsprechende MassstÃ¤be abgestellt werden. Der zur Anwendung gelangende Massstab hat indes den aus Art. 8 Abs. 1 BV folgenden Anforderungen zu entsprechen: Er muss sich auf ernsthafte, sachliche GrÃ¼nde stÃ¼tzen und darf nicht Unterscheidungen treffen, fÃ¼r die ein vernÃ¼nftiger Grund in den zu regelnden tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen nicht ersichtlich ist (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allgemeinen Verwaltungsrechts, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 2641, 2655).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.3 </span></b><span>Nach § 50 Abs. 1 VRG kann mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht jede Rechtsverletzung geltend gemacht werden. Nach § 50 Abs. 2 lit. c VRG gelten Ermessensmissbrauch und -Ã¼berschreitung als Rechtsverletzungen. "GewÃ¶hnliche" Fehler in der AusÃ¼bung des Ermessens, d.h. die bloss unzweckmÃ¤ssige ErmessensausÃ¼bung, kann beim Verwaltungsgericht nicht gerÃ¼gt werden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 50 N. 70). ErmessensÃ¼berschreitung liegt vor, wenn die Verwaltung dort Ermessen ausÃ¼bt, wo ihr nach dem Gesetz kein solches zukommt. ErmessensÃ¼berschreitung ist eine Kompetenzanmassung der Verwaltung gegenÃ¼ber dem Gesetzgeber; gleichzeitig verletzt sie den Grundsatz der GesetzmÃ¤ssigkeit der Verwaltung. Ermessensmissbrauch ist dagegen ein qualifizierter Ermessensfehler, der ebenfalls als Rechtsverletzung gilt. Die ErmessensausÃ¼bung muss in jedem Fall pflichtgemÃ¤ss sein, darf nicht von sachfremden Motiven geleitet werden oder Ã¼berhaupt unmotiviert sein. Sie hat sich zudem an den allgemeinen RechtsgrundsÃ¤tzen, den verwaltungsrechtlichen Grundprinzipien und den (weiteren) verfassungsrechtlichen Schranken zu orientieren. Als solche gelten insbesondere das WillkÃ¼rverbot und das Verbot der rechtsungleichen Behandlung, das Gebot von Treu und Glauben sowie der Grundsatz der Notwendigkeit und VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit staatlicher Massnahmen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 78, 80).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Das Protokoll des Bauausschusses vom 8. September 2003, vom Stadtrat E am 10. September 2003 genehmigt, setzt in Dispositiv-Ziffer 1 die Teilrevision des Quartierplans Maienried in E fest, ebenso unter anderem diverse Kostenverleger. Aus dem Kostenverleger "Verfahrens- und Vollzugskosten" geht hervor, dass verschiedene GrundstÃ¼cke im Quartierplangebiet, darunter diejenigen der BeschwerdefÃ¼hrenden, mit 80 % entsprechend ihrer BeitragsflÃ¤chen an den Verfahrens- und Vollzugskosten teilhaben. FÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer 1 geht es dabei nach dem ebenfalls am 10. September 2003 festgesetzten Quartierplanbericht um Fr. 13'600.-, fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrende 2 um Fr. 32'800.- und fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrende 3 um Fr. 27'800.-. Dabei handelt es sich nur um eine KostenschÃ¤tzung. Hingegen haben die massgebenden prozentualen Kostenanteile im bereinigten Quartierplanentwurf definitiven Charakter, da sie aus den kostenpflichtigen FlÃ¤chen abgeleitet und mit dem Quartierplan festgesetzt wurden (vgl. dazu auch RB 1998 Nr. 103). Als zu 80 % kostenpflichtig erklÃ¤rt werden GrundstÃ¼cke, die im Rahmen des Quartierplanverfahrens "eindeutig weniger Projektierungsaufwand" verursachten. Dazu zÃ¤hlt â nebst anderem â insbesondere der Aufwand bezÃ¼glich der Regelung der Haltenrebenstrasse. Nicht kostenpflichtig sind alle GrundstÃ¼cke, die keinerlei VerÃ¤nderungen erfahren und die keinen materiellen Vorteil aus dem Verfahren ziehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden zu Recht mit 80 % der Verfahrens- und Vollzugskosten belastet worden seien. Neben dem planerischen Aufwand habe insbesondere auch der grundbuchliche Vollzug des Quartierplans Kosten nach sich gezogen, was sich gerade beim Transfer der privaten Haltenrebenstrasse in Ã¶ffentliches Eigentum in erhÃ¶htem Mass ausgewirkt habe. Dieser habe auch das daran servitutsberechtigte GrundstÃ¼ck betroffen. Zudem seien die BeschwerdefÃ¼hrenden in Zukunft â als Gegenleistung â von sÃ¤mtlichen Kosten fÃ¼r den Unterhalt der Strasse befreit. Schliesslich seien die lÃ¤rmmÃ¤ssigen Untersuchungen (LÃ¤rmgutachten vom 10. MÃ¤rz 1999) fÃ¼r das gesamte Quartierplangebiet erfolgt und dÃ¼rfe auch der administrative Aufwand (Kopien, Zustellkosten) nicht ausser Acht gelassen werden. Die betroffenen GrundstÃ¼cke hÃ¤tten daher keinen unbedeutenden Planungsaufwand generiert, und die heutigen BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tten aus dem Quartierplanverfahren Vorteile gezogen. Mit der gewÃ¤hlten Quote von 80 % werde dem Aequivalenzprinzip genÃ¼gend Rechnung getragen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Den ErwÃ¤gungen der Vorinstanz ist beizupflichten, weshalb grundsÃ¤tzlich darauf verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Die BeschwerdefÃ¼hrenden werfen der Vorinstanz zunÃ¤chst vor, sie habe die AusfÃ¼hrungen der Beschwerdegegnerin im Rekursverfahren kritiklos abgeschrieben und damit ihre BegrÃ¼ndungspflicht verletzt. Das trifft nicht zu. Die BegrÃ¼ndung einer Anordnung ist angemessen, wenn sie derart abgefasst ist, dass sich der Betroffene Ã¼ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft zu geben und allenfalls in voller Kenntnis der GrÃ¼nde ein Rechtsmittel zu ergreifen vermag. In diesem Sinn mÃ¼ssen wenigstens kurz die Ãberlegungen genannt sein, von denen sich die BehÃ¶rde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stÃ¼tzt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 10 N. 39, § 28 N. 4). Diesen Anforderungen genÃ¼gt die BegrÃ¼ndung des angefochtenen Entscheids. Zumal die AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz auf ihrem Entscheid vom 14. Juni 2001 basieren, worauf auch hingewiesen wird.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden sodann, dass die Kosten fÃ¼r das LÃ¤rmgutachten vom 10. MÃ¤rz 1999 in den allgemeinen Kostenverleger mit einbezogen worden seien. Diese Expertise habe nur das oberhalb der Salomon-Hirzel-Strasse gelegene Gebiet des Quartierplanperimeters betroffen, nicht aber die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden. Diese Kosten dÃ¼rften daher nicht in den allgemeinen Kostenverleger mit einbezogen werden.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.1 </span></b><span>Dieses Vorbringen geht insofern an der Sache vorbei, als sich die Frage, ob die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden mit Verfahrens- und Vollzugskosten zu 80 % oder zu 50 % belastet werden, nicht daran entscheidet, welche konkreten Kosten in den Administrativkosten enthalten sind. Ob nÃ¤mlich die Kosten fÃ¼r das LÃ¤rmgutachten in den Verfahrens- und Vollzugskosten enthalten sind, bleibt auf den prozentualen Kostenverteiler ohne Einfluss. Vermindert wÃ¼rde bei einer allfÃ¤lligen anderen Belastung lediglich der Gesamtbetrag, der zu 80 % zu tragen ist, nicht aber der prozentuale Anteil, den die beschwerdefÃ¼hrenden GrundeigentÃ¼mer zu tragen haben. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden geltend machen, dass die Kosten fÃ¼r das LÃ¤rmgutachten in den Verfahrens- und Vollzugskosten enthalten sind, ist dieses Vorbringen demnach nicht geeignet, einen anderen prozentualen Kostenverleger zu begrÃ¼nden, sondern es bezieht sich auf die Frage, welche Kosten als Verfahrens- und Vollzugskosten einzustufen sind. Das ist indessen nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens; die Zusammensetzung der Verfahrens- und Vollzugskosten wird im Antrag der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht beanstandet und wurde es auch vor Vorinstanz nicht (vorn E. 1.2).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.2.2 </span></b><span>Auch soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden vorbringen, das LÃ¤rmgutachten sei fÃ¼r ihre GrundstÃ¼cke nicht nÃ¶tig gewesen, weshalb ihnen zu Unrecht ein Aufwand fÃ¼r das Quartierplanverfahren belastet werde, was Auswirkungen auf den prozentualen Kostenverleger haben kÃ¶nnte, ist ihnen nicht zu folgen. Vorerst ist darauf hinzuweisen, dass im Rahmen des Quartierplanverfahrens aus LÃ¤rmschutzÃ¼berlegungen eine StrassenÃ¼berdachung der Salomon-Hirzel-Strasse geprÃ¼ft wurde, die jedoch aus finanziellen GrÃ¼nden nicht weiterverfolgt wurde. In der Folge wurden entlang der Salomon-Hirzel-Strasse LÃ¤rmmauern projektiert. Diese Kosten der Schallmauern sind gemÃ¤ss dem Kostenverleger LÃ¤rmschutz sÃ¤mtlichen GrundstÃ¼cken zwischen Salomon-Hirzel-Strasse und dem Maienriedweg zu belasten, ein Gebiet, das mehrere Bautiefen umfasst, wozu die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden aber nicht zÃ¤hlen. Die Kosten der Schallmauern sind jedoch von den Kosten des LÃ¤rmgutachtens zu unterscheiden. Das Gutachten dient der Grundlagenbeschaffung. GestÃ¼tzt darauf werden anschliessend allfÃ¤llige Massnahmen getroffen, wie vorliegend die Projektierung einer Schallmauer entlang der Salomon-Hirzel-Strasse. Die Argumentation der BeschwerdefÃ¼hrenden, wonach das LÃ¤rmgutachten nur das oberhalb der Salomon-Hirzel-Strasse gelegene Gebiet betroffen habe, trifft deshalb nicht zu. Zwar ist nur der Salomon-Hirzel-Strasse entlang eine LÃ¤rmmauer zu erstellen. Indessen musste erst im Rahmen eines Gutachtens abgeklÃ¤rt werden, wo Massnahmen angezeigt sind. Dazu mussten auch Untersuchungen in Bezug auf die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden vorgenommen werden. Es lag keineswegs auf der Hand, dass die in der zweiten und dritten Bautiefe gelegenen GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden â nach EinmÃ¼ndung der Salomon-Hirzel-Strasse in die WÃ¼lflingerstrasse â vom LÃ¤rm der WÃ¼lflingerstrasse nicht auch betroffen sind. Im LÃ¤rmgutachten wird die WÃ¼lflingerstrasse als bedeutende LÃ¤rmquelle bezeichnet und als ebenso stark belastet wie die Salomon-Hirzel-Strasse klassiert; zudem wird die WÃ¼lflingerstrasse in die Grundlagen zur LÃ¤rmberechnung mit einbezogen. Massgebend im vorliegenden Zusammenhang ist daher nicht, wo letztlich konkrete LÃ¤rmschutzmassnahmen ergriffen wurden, sondern dass sich aufgrund des LÃ¤rmgutachtens prÃ¤sentierte, wo sich weitere LÃ¤rmschutzmassnahmen nicht aufdrÃ¤ngen. Diese AbklÃ¤rungen kamen daher auch dem Teil des Quartierplangebietes zustatten, in dem die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden liegen, weshalb der entsprechende Aufwand ebenfalls in ihrem Interesse erfolgte.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen sodann geltend, dass ihre GrundstÃ¼cke in den Quartierplanperimeter einbezogen worden seien, obwohl sie vollstÃ¤ndig erschlossen seien. Es sei aber von Anfang an klar gewesen, dass es fÃ¼r die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden keines Quartierplans bedurft hÃ¤tte, weshalb diese GrundstÃ¼cke auch den weitaus geringsten Aufwand fÃ¼r die QuartierplanbehÃ¶rde verursacht haben und vom Quartierplanverfahren am wenigsten profitieren. </span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.3.1 </span></b><span>ZunÃ¤chst ist anzufÃ¼hren, dass mindestens das GrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers 1 an das Trennsystem (Schmutz-Abwasser/Meteorwasser) angeschlossen wurde. Auf eine generelle EinfÃ¼hrung des Trennsystems musste aus KostengrÃ¼nden und wegen der GefÃ¤llsverhÃ¤ltnisse verzichtet werden. In der Haltenrebenstrasse wurde jedoch von der Grenze des GrundstÃ¼cks des BeschwerdefÃ¼hrers 1 an eine nach Osten fÃ¼hrende neue Meteorwasserleitung M11 installiert und daran neben anderen das GrundstÃ¼ck des BeschwerdefÃ¼hrers 1 angeschlossen. Die daraus resultierenden Kosten ficht er im Beschwerdeverfahren nicht mehr an (vorn E. 1.2). Insofern geniesst sein noch unÃ¼berbautes GrundstÃ¼ck zweifellos einen Vorzug. Zumal lÃ¤ngerfristig zu erwarten ist, dass das Trennsystem flÃ¤chendeckend eingefÃ¼hrt wird.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.3.2 </span></b><span>Wie dargelegt, geht die private, von den AnstÃ¶ssern erstellte und in ihrem Eigentum stehende Haltenrebenstrasse mitsamt der bereits erstellten Kanalisation in das Eigentum der Beschwerdegegnerin Ã¼ber. Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen hierzu geltend, dass sie es nicht als Vorteil erachten, diese Strasse abzutreten. Dieses Vorbringen ist nicht Ã¼berzeugend. Gewiss erfolgte die Abtretung der Haltenrebenstrasse entschÃ¤digungslos. Als Gegenleistung Ã¼bernimmt hingegen die Beschwerdegegnerin mit der Ãbernahme der Strasse die Kosten der Sanierung der Strasse und der Kanalisation. Zudem sind die BeschwerdefÃ¼hrenden kÃ¼nftig von Unterhalt, Reinigung und Kosten der Strassenbeleuchtung befreit; darÃ¼ber hinaus haften sie nicht mehr fÃ¼r SchÃ¤den, die durch mangelhaften Unterhalt entstehen (vgl. Art. 58 des Schweizerischen Obligationenrechts; ferner BEZ 1998 Nr. 26). Den BeschwerdefÃ¼hrenden erwÃ¤chst mithin konkreter Nutzen aus der Abtretung der Haltenrebenstrasse.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.3.3 </span></b><span>Weiter berufen sich die BeschwerdefÃ¼hrenden im Kontext mit der Ãbertragung der Haltenrebenstrasse darauf, dass der grundbuchliche Vollzug nur in bescheidenem Masse Aufwand mit sich gebracht habe, was eine Belastung der GrundstÃ¼cke mit 80 % der Verfahrens- und Vollzugskosten nicht rechtfertige. Hierzu ist festzuhalten, dass sich aus der Ãbertragung der Parzelle 5581 grundbuchlich ein mit denjenigen Parzellen, die von BestandesÃ¤nderungen betroffen waren, angesichts der Vielzahl der an der Haltenrebenstrasse Beteiligten ein vergleichbarer Aufwand ergibt. DarÃ¼ber hinaus gilt es in Betracht zu ziehen, dass fÃ¼r die im Rahmen der frÃ¼heren Rekursentscheide notwendigen Anpassungen des Quartierplans der digitale Datensatz als Grundlage genommen wurde und damit eine Bereinigung der FlÃ¤chen (Abweichungen vom Grundbucheintrag) bereits vorweggenommen wurde. Da zu den Mutationsakten (§ 161 PBG) die Mutationstabelle, die GeometerplÃ¤ne mit den neuen Grenzen sowie der Text der geÃ¤nderten Dienstbarkeiten, Grundlasten, Anmerkungen und Vormerkungen gehÃ¶ren (vgl. dazu Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, Ziff. 4.8.9.1), kam dies sÃ¤mtlichen GrundstÃ¼cken im Quartierplangebiet zugute.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>4.3.4 </span></b><span>Schliesslich ergab sich ein nicht unbetrÃ¤chtlicher planerischer Aufwand im Zusammenhang mit der Ãbertragung der Haltenrebenstrasse, da aus verschiedenen Erschliessungssystemen eines ausgewÃ¤hlt werden musste. So bestand eine Variante zunÃ¤chst darin, die Haltenrebenstrasse durchgehend in den Maienriedweg zu fÃ¼hren, welche in der Folge angesichts von zu erwartendem unerwÃ¼nschtem Durchgangsverkehr allerdings verworfen wurde. Ausserdem erforderte die Abtretung der Haltenrebenstrasse erheblichen Aufwand, da einerseits Verhandlungen mit den privaten GrundeigentÃ¼mern, wozu die BeschwerdefÃ¼hrenden 1 und 3 gehÃ¶ren, nÃ¶tig waren und diese GrundeigentÃ¼mergruppe wenig geneigt war, die Strasse an die Beschwerdegegnerin abzutreten. ZusÃ¤tzlich musste mit anderen AnstÃ¶ssern der Haltenrebenstrasse eine LÃ¶sung Ã¼ber deren Einkauf gefunden werden. Diese VerhÃ¤ltnisse lassen im Lichte der unter E. 2.1 in fine angefÃ¼hrten Beispiele eine hÃ¶here Belastung als gerechtfertigt erscheinen. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>Unter diesen UmstÃ¤nden kann nicht davon ausgegangen werden, die GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tten im Quartierplanverfahren kaum Aufwand verursacht und seien deshalb nur zu 50 % mit Verfahrens- und Vollzugskosten zu belasten. Gerade ein Vergleich mit anderen GrundstÃ¼cken, die zu 100 % mit diesen Kosten belastet wurden, zeigt zudem, dass die auferlegte Belastung in der HÃ¶he von 80 % den BeschwerdefÃ¼hrenden eher entgegenkommt. So partizipierte beispielsweise die Parzelle der Stadt E nur gering an einer Mehrzuteilung (+ 8 m<sup>2</sup>) und verursachte im Ãbrigen keinerlei Aufwand. Die Parzelle von G wurde lediglich am Rande von aufzuhebenden Verkehrsbaulinien betroffen, ansonsten aber vom Quartierplanverfahren nicht berÃ¼hrt. Die Parzelle von H verursachte lediglich beim Kostenverleger "Wege/Trottoirs" und beim Kostenverleger "Fahrbahnen" (Quartierstrassen Mitte) Aufwand. Alle diese Parzellen wurden zu 100 % mit Verfahrens- und Vollzugskosten belastet. DemgegenÃ¼ber erscheint bereits der erwÃ¤hnte Aufwand fÃ¼r die Ãbertragung der Haltenrebenstrasse auf die Beschwerdegegnerin als etwa gleichwertig mit dem Aufwand fÃ¼r die Parzelle von I oder gar grÃ¶sser als bei den erwÃ¤hnten GrundstÃ¼cken der Stadt E und von H, wobei der daraus entstehende Nutzen fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrenden noch zusÃ¤tzlich zu berÃ¼cksichtigen ist (vgl. vorn E. 4.3.2 und 4.3.4). Verglichen mit diesen Parzellen erscheint die Belastung der GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden mit Verfahrens- und Vollzugskosten daher tendenziell gÃ¼nstig. Gewiss wÃ¤ren andere Abstufungen bei der Belastung mit Verfahrens- und Vollzugskosten denkbar gewesen. Doch liegt ein eigentlicher Ermessensmissbrauch nicht vor. Vielmehr zeigt sich gerade im vorliegenden Fall, dass § 177 Abs. 1 PBG einen relativ groben Raster zulÃ¤sst, ohne dass ein Verstoss gegen das Ãquivalenzprinzip erfolgt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerde ist daher abzuweisen. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens den BeschwerdefÃ¼hrenden aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine EntschÃ¤digung ist ihnen nicht zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'560.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer 1 zu 1/5, den BeschwerdefÃ¼hrenden 2 und 3 zu je 2/5 auferlegt. </p> <p class="Einzug2">4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</p> <p class="Urteilstext"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>