B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-2162/2011 U r t e i l v o m 2 . M a i 2 0 1 4 Besetzung Richter Maurizio Greppi (Vorsitz), Richter Christoph Rohrer, Richter Vito Valenti, Gerichtsschreiber Milan Lazic. Parteien A._______, vertreten durch Rechtsanwalt Abelardo Vazquez Conde, Beschwerdeführer, gegen IV-Stelle für Versicherte Ausland, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Invalidenrente, Neuanmeldung, Verfügung vom 14. März 2011 C-2162/2011 Seite 2 Sachverhalt: A. Der am _______ Januar 1956 geborene, verheiratete spanische Staat s- angehörige A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) arbeitete ge- mäss Auszug aus dem individuellen Konto (IK) – mit Unterbrüchen – von 1974 bis 1990 als Kellner in der Schweiz und leistete in dieser Zeit Be i- träge an die schweizerische Alters -, Hinterlassenen- und Invalidenversi- cherung (AHV/IV; vgl. vorinstanzliche Akten [ im Folgenden: act.] 3, 27 und 52). B. B.a Am 17. Februar 2005 stellte der Beschwerdeführer erstmals über den spanischen Sozialversicherungsträger ein Gesuch auf Ausrichtung einer Invalidenrente (act. 1). Zur Begründung machte er Schmerzen geltenden, unter denen er seit Jahren leide. Die Vorinstanz wies nach eingehenden medizinischen und beruflichen Abklärungen mit Verfügung vom 27. Fe b- ruar 2006 das Gesuch mangels einer dauernden Erwerbsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes ab (vgl. act. 6-10, 12-26 sowie 29-42). B.b Am 15. März 2006 erhob der Beschwerdeführer, vertrete n durch den spanischen Rechtsanwalt Abelardo Vazquez Conde, vorsorglich B e- schwerde und ersuchte um völkerrechtskonforme Eröffnung der Verf ü- gung. Nachdem nach mehrmaliger Aufforderung eine rechtskonforme Er- öffnung nicht erfolgt war, hiess die Vorinstanz mit Einspracheentscheid vom 23. April 2008 die Einsprache insoweit gut, als sie den spanischen Sozialversicherungsträger um Eröffnung der Verfügung ersuchte; in mate- rieller Hinsicht wies sie die Einsprache hingegen ab (vgl. act. 50). Die ge- gen diesen Einspracheentscheid erhobene Beschwerde vom 9. Juli 2008 wies das Bundes verwaltungsgericht mit Urteil C-4654/2008 vom 3. März 2010 ab, überwies allerdings aufgrund eines im damaligen Beschwerd e- verfahren einge reichten Arztberichts die Akten zur Prüfung als Neua n- meldung an die Vorinstanz. C. Weisungsgemäss nahm die IVSTA in der Folge die Neuanmeldung ent- gegen und leitete die notwendigen Abklärungen ein. Nachdem der B e- schwerdeführer medizinische Unterlagen aus dem Zeitraum vom 2. D e- zember 2008 bis zum 9. Juni 2010 eingereicht hatte , unterbreitete die Vorinstanz diese ihrem medizinischen Dienst zur Stellungnahme (vgl. act. 59-74). Gestützt auf dessen Stellungnahme vom 7. November 2010 stell- te die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom C-2162/2011 Seite 3 10. November 2010 mangels Erwerbsunfähigkeit im Sinne des Gesetzes die Abweisung des Gesuchs in Aussicht. Am 23. November 2010 erhob der Beschwerdeführer dagegen Einwand und begründete diesen mit Ei n- gabe vom 13. Januar 2011 (vgl. 75-77 sowie 100). Im Rahmen des Vo r- bescheidverfahrens übermittelte der spanische Sozialversicherungsträger mit Schreiben vom 14. Dezember 2010 weitere medizinische Unterlagen aus dem Zeitraum vom 5. August 1999 bis 1. Dezember 2010 (vgl. act. 78-98). Nachdem die neuen Unterlagen dem medizin ischen Dienst zur ergänzenden Stellungnahme unterbreitet worden waren, wies die Vori n- stanz mit Verfügung vom 14. März 2011 das Gesuch des Beschwerdefüh- rers ab (vgl. act. 102 und 105 f.). D. Mit Beschwerde vom 6. April 2011 gelangte der Beschwerdeführer, ver - treten durch Rechtsanwalt Francisco José Vazquez Bürger, an das Bundesverwaltungsgericht und beantragte sinngemäss, die Verfügung vom 14. März 2011 sei aufzuheben und es sei ihm eine schweizerische Invalidenrente zu gewähren , eventualiter sei die Vorinstanz zu verpflic h- ten, ihn medizinisch begutachten zu lassen . Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die Vorinstanz sei zu Unrecht nicht auf das Rentenb e- gehren eingegangen und habe ihn weder bei der Erstanmeldung noch bei der Neuanmeldung persönlich u ntersuchen lassen. Eine erhebliche Ve r- schlechterung des Gesundheitszustandes sei eindeutig eingetreten und nachgewiesen. Die Vorinstanz berücksichtige nicht sämtliche relevanten Leiden, bestehe doch eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Festste l- lungen der spanischen Ärzte und denjenigen des medizinischen Dienstes der IVSTA. Daher sei eine neue Begutachtung durchzuführen. E. Nachdem der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 19. April 2011 zur Leistung eines Verfahrenskostenvorschusses von Fr. 400. - aufgefordert worden ist, überwies er am 19. Mai 2011 einen Betrag von Fr. 420.- zuhanden der Gerichtskasse. F. Mit Vernehmlassung vom 29. Juli 2011 beantragte die Vorinstanz die A b- weisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, aufgrund zweier sich widersprechender Beurteilungen des ärztlichen Dienstes sei eine dritte Stellungnahme eingeholt worden. Gemäss dieser Stellungnahme habe der Gesundheitszustand seit der erstmaligen Pr ü- fung keine wesentliche Änderung erfahren, weshalb hinsichtlich d er Ar-C-2162/2011 Seite 4 beitsfähigkeit auf die Beurteilung de s medizinischen Dienstes vom 8. Januar 2009 abzustellen sei . Daher bestehe im angestammten Beruf eine Arbeitsunfähigkeit von 50% und in leichten Verweisungstätigkeiten eine Einschränkung von 20%. Ein Einkommensvergleich führe schliess- lich zu einem rentenauschliessenden Invaliditätsgrad. G. Mit Replik vom 23. August 2011 bestätigte der Beschwerdeführer sin n- gemäss seine Anträge und hielt insbesondere am Antrag fest, eine fach- ärztliche Begutachtung durchführen zu lassen. H. Mit Duplik vom 9. September 2011 führte die Vorinstanz aus, mangels neuer Vorbringen und Beweismittel in der Replik halte sie an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. I. Die Duplik der Vorinstanz wurde dem Be schwerdeführer mit Verfügung vom 15. September 2011 zur Kenntnis gebracht. J. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten U n- terlagen wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach- folgenden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We- sentlichen nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bundesge - setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021 [vgl. auch Art. 37 VGG]) sowie des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1 [vgl. auch Art. 3 Bst. d bis VwVG]). Dabei fin den nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln diejenigen Verfahrens - regeln Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung in Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VGG). C-2162/2011 Seite 5 1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwal tungsgericht Be - schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Als Vor - instanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen g e- hört auch die IV -Stelle für Versicherte im Ausland, die mit Verfügungen über Leistungen der IV befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Inva - lidenversicherung [IVG, SR 831.20]). Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge nom- men; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutz - würdiges Interesse an deren Anfechtung bzw. Änderung. Er ist daher zur Beschwerde legitimiert (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG und Art. 59 ATSG). 1.4 Der Beschwerdeführer ist spanischer Staatsangehöriger, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zw i- schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Euro- päischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. 1.4.1 Anhang II des FZA betreffend die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit wurde per 1. April 2012 geändert (Besch luss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012; AS 2012 2345). Vorliegend ist angesichts des Verfügungszeitpunktes auf die bis Ende März 2012 gültige Fassung (vgl. namentlich AS 2002 1527, AS 2006 979 und 995, AS 2006 5851, AS 2009 2411 und 2421) abzustellen, wonach die Vertrags parteien untereinander insbesondere folgende Rechtsakte (oder gleich wertige Vorschriften) anwenden (Art. 1 Abs. 1 i.V.m. Abschnitt A Anhang II des FZA): die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 z ur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familien - angehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu - und abwandern (AS 2004 121 [vgl. auch AS 2008 4219, AS 2009 4831]; nachfolgend: Ver- ordnung Nr. 1408/71) sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbst ständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (AS 2005 3909 [vgl. auch AS 2009 621, AS 2009 4845]; nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72). Im Rahmen des FZA ist auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne dieser C-2162/2011 Seite 6 Koordinierungsverordnungen zu betrachten (Art . 1 Abs. 2 Anhang II des FZA). 1.4.2 Gemäss Art. 48 der Verordnung Nr. 574/72 sind die von den be - teiligten Trägern getroffenen endgültigen Entscheidungen dem be arbei- tenden Träger zu übermitteln. Der bearbeitende Träger hat anschliessend die Entscheidungen de m Antragsteller in Form einer in dessen Sprache abgefassten zusammenfassenden Mitteilung zuzustellen und die "Rechts- behelfsfristen" beginnen erst mit der Zustellung der zusammenfassenden Mitteilung an den Antragsteller zu laufen. 1.4.3 Der spanische Sozialversi cherungsträger hat dem Beschwerdefü h- rer die angefochtene Verfügung am 7. Juni 2011 im Sinne von Art. 48 der Verordnung Nr. 574/72 zugestellt (act. 110 f.), wodurch schliesslich die Rechtsmittelfrist zu laufen begann. Die Beschwerde wurde bereits am 6. April 2011 noch vor der formell korrekten Eröffnung eingereicht und e r- folgte somit fristgerecht. 1.5 Der mit Zwischenverfügung vom 19. April 2011 einverlangte Verfa h- renskostenvorschuss wurde vom Beschwerdeführer am 19. Mai 2011 fristgerecht geleistet, weshalb auf die im Übrigen formgerecht eingereich- te Beschwerde einzutreten ist (vgl. Art. 52 Abs. 1 VwVG und Art. 63 Abs. 4 VwVG). 2. 2.1 Nach Art. 40 Abs. 4 der vorliegend anwendbaren Verordnung Nr. 1408/71 (vgl. E. 1.4 ff. hiervor) ist die vom Träger eines Staates getrof- fene Entscheidung über die Invalidität eines Antragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind – was für die schweizerischen bzw. spanischen Rechtsvorschriften nicht zutrifft. Demnach bestimmt sich die Frage ob und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversiche - rung besteht, allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften und es besteht für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz keine Bindung an Feststellungen und Entscheide ausländischer Versiche - rungsträger, Krankenkassen, Behörden und Ärzte bezüglich Invali ditäts- grad und Anspruchsbeginn (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI -Praxis 1996, S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen die aus dem Ausland stammenden Beweismittel der freien Beweiswürdigung C-2162/2011 Seite 7 durch das Gericht (vgl. E. 3.2.1 hiernach; Urt eil des EVG vom 11. De - zember 1981 i.S. D.; BGE 125 V 351 E. 3a). 2.2 Rechts- und Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 14. März 2011) ein- traten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu be - rücksichtigen. Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen Verwal - tungsverfügung sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b, BGE 130 V 329, BGE 130 V 64 E. 5.2.5 sowie BGE 129 V 1 E. 1.2, je mit Hinweisen). 2.2.1 Die Sache beurteilt sich nach denjenigen materiellen Rechtssätzen, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Ge l- tung hatten (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). 2.2.2 Vorliegend sind dies insbesondere das IVG in der Fassung vom 6. Oktober 2006 (5. IV-Revision; AS 2007 5129) und die Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201; in der entsprechenden Fassung der 5. IV -Revision). Noch keine Anwendung findet vorliegend das am 1. Januar 2012 in Kraft getretene erste Mass- nahmenpaket der 6. IV-Revision (IVG in der Fa ssung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659]). 2.2.3 Ferner sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Ar- beitsunfähigkeit (Art . 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) sowie der Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17) entsprechen den von der Rechtsprechung zur Invalidenversicherung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 3.3). Daran hat sich auch nach Inkrafttreten der Revision des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV und ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision) nichts geändert, weshalb im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen wird. 3. 3.1 Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann gerügt we r- den, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich C-2162/2011 Seite 8 der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf e i- ner unrichtigen oder unvollständigen Fest stellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 3.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der B e- gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner Kognition (vgl. Art. 49 VwVG; BENJAMIN SCHINDLER, in: Auer/Müller/ Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal - tungsverfahren, Zürich 2008, Rz. 1 ff. zu Art. 49) kann es die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemac hten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestät i- gen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundes - verwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212; vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b). 3.3 Das Sozialversicherungsverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grund satz gilt indessen nicht uneinge - schränkt. Zum einen findet er sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit Hin - weisen); zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Abklä - rungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des strei - tigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sach - verhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorl iegen es a b- hängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist (vgl. FRITZ GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). 3.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (vgl. MAX KUMMER, Grundriss des Zi- vilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). Im Sozialversiche rungs- recht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr- scheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sach - verhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das G ericht hat viel - mehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes w e-C-2162/2011 Seite 9 gen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltu ng oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Ü berzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und weit e- re Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu ver - zichten (antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das Ve rwaltungs- verfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz. 450; ALF- RED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich 2013, Rz. 153 und 537; FRITZ GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 E. 3c, BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinwe i- sen). 4. 4.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In- validität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder t eilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit ve r- ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver- bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsun - fähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle o der teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Be- ruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 4.1.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG (in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung) besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% A n- spruch auf eine ganze Rente, bei einem Invaliditätsgrad von min destens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei einem Invaliditäts grad von mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem solchen von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. 4.1.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fa s- sung haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, welche ihre E r- werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, e r- halten oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines Jahres (Wartezeit) ohne wesentlichen Unterbruch durch schnittlich zu C-2162/2011 Seite 10 mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 Abs. 1 ATSG) sind (Bst. b und c). Der Invaliditätsgrad von Versicherten mit Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt ausserha lb der Schweiz muss gemäss Art. 29 Abs. 4 erster Satz IVG (in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden Fassung) nach Ablauf der Wartezeit 50% be tragen. Dies gilt jedoch nicht für Schweizer und Bürger eines Staates der Europäischen Gemeinschaft, die daselbst ihren Wohnsitz haben (vgl. Art. 2 FZA). 4.2 Wurde eine Rente rückwirkend befristet zugesprochen oder wurde e i- ne solche wegen eines fehlenden oder zu geringen Invaliditätsgrades b e- reits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV in der bis zum bis 31. Dezember 2011 gültig gewesenen Fa s- sung; BGE 133 V 263 E. 6). Tritt die Verwaltung – wie im vorliegenden Fall – auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzukl ä- ren und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glau b- haft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich ei n- getreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisions- fall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. dazu BGE 130 V 71; AHI 1999 S. 83 E. 1b mit Hinweisen). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderu ng er- fahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie z u- nächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Pr ü- fungspflicht auch dem Gericht (BGE 130 V 71 E. 3.2.2 f.). Eine Änderung des Invaliditätsgrades setzt stets auch eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse voraus. Zu vergleichen ist dabei der Sachve r- halt im Zeitpunkt der letzten der versicherten Person eröffneten recht s- kräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentena n- spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitsz u- standes) beruht; vorbehalten bleibt die Rechtsprechung zur Wiedererw ä- gung und prozessualen Revision (BGE 130 V 71 E. 3.2.3). Ferner muss die Veränderung der Verhältnisse erheblich, das heisst hinsichtlich der Auswirkungen auf den Invaliditätsgrad rentenwirksam sein (vgl. Art. 17 ATSG, BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Unter revisionsrechtlichen C-2162/2011 Seite 11 Gesichtspunkten – welche gleichermassen auch im Neuanmeldungsve r- fahren gelten (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.2; Urtei l des BGer I 658/05 vom 27. März 2006 E. 4.4) – ist die unterschiedliche Beurteilung eines im W e- sentlichen unverändert gebliebenen Sachverhaltes unerheblich (BGE 112 V 371 E. 2b mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 E. 3a). 4.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenversicherungsverfahren ist es, den Ge sundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu ne h- men, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkei- ten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind s o- dann eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Ar- beitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden kö n- nen (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI -Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). 4.3.1 Eine zumutbare Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrec h- nen zu lassen (leidensangepasste Verweisun gstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähigkeit ta t- sächlich verwertet oder nicht. Ebenso ist ein nichterwerbstätiger oder teilweise erwerbstätiger Versicherter aufgrund des im gesamten Sozia l- versicherungsrecht g eltenden Grundsatzes der Schadenminderung s- pflicht gehalten, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren Verhalten s- weisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen seiner Behinderung im ihn betreffenden Aufgabenbereich reduzieren – im Haushalt insbesondere solche, die ihm eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltsarbeiten ermöglichen (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hi n- weisen). 4.3.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs - und Beschwerde - verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Ausschlaggebend für de n Beweiswert ist grundsätzlich w e- der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eing e- reichten oder in Auftrag gegebenen Berichte (vgl. dazu das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [im Folgenden: EVG; heute Bun-C-2162/2011 Seite 12 desgericht] I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3.a). 4.3.3 Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Besch werden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei- lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der m e- dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der E x- perten begründet sind. Au sschlaggebend für den Beweiswert ist grun d- sätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeic h- nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be- richt oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil BGer I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Bewei s- würdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten aufzustel- len (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten ex terner Spezialärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtung en und Untersuchungen s o- wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürd i- gung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigke it der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Berichte der behandelnden Ärzte schliesslich sind aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauens stellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den beha n- delnden Spezialarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 4.3.4 Berichten und Gutachten versicherungsin terner Ärzte kommt Be - weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrü n- det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Z u- verlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in e i- nem Anstellungsve rhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die U n-C-2162/2011 Seite 13 parteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen la ssen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). 4.3.5 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht in jedem Einzelfall zwingend erforderlich, dass solche Ärzte den Versicherten pe r- sönlich untersuchen. Das Fehlen eigener Untersuchungen vermag daher ihre S tellungnahmen, Berichte oder Gutachten für sich alleine nicht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung der erwerblichen Folgen eines bereits feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, folglich die dir ekte ärztliche Befassung mit dem Versicherten in den Hintergrund rückt (vgl. zum Ganzen: Urteile des Bundesgerichts 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 und I 1094/06 vom 14. November 2007 E. 3.1.1 sowie BGE 125 V 351 E. 3.a und E. 3b/ee, je mit Hinweise n). Allerdings müssen versicherungsinterne Ärzte oder solche eines RAD über die zur Beurteilung des Einzelfalles e r- forderlichen persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen, a n- dernfalls ein gewichtiges Indiz gegen die Zuverlässigkeit ihrer Expertis e oder Stellungnahme vorliegt (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts I 142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 ff. und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1, beide mit Hinweisen). 5. Die Vorinstanz ist auf die Neuanmeldung eingetreten, hat die Sache ent- gegen der Behauptung des Beschwerdeführers materiell geprüft und dem ärztlichen Dienst vorgelegt. Gemäss den dargelegten Grundsätzen (vgl. E. 4.2 hiervor) ist massgebend und zu prüfen, ob sich der Gesundheit s- zustand des Beschwerdeführers seit Erlass des Einsprachee ntscheids der Vorinstanz vom 23. April 2008 (Referenzzeitpunkt), der vom Bunde s- verwaltungsgericht mit rechtskräftigem Urteil vom 3. März 2010 bestätigt wurde, bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 14. März 2011 in rentenanspruchser heblicher Weise verschlechtert hat. 5.1 Gestützt auf die Stellungnahme des medizinischen Dienstes der IVSTA (Dr. med. H._______) vom 10. Februar 2006 (vgl. act. 41), hat die Vorinstanz das Erstgesuch des Beschwerdeführers vom 19. November 2004 mit Verfügung vom 27. Februar 2006 abgelehnt (vgl. act. 42). 5.1.1 Im darauffolgenden Beschwerdeverfahren C-4654/2008 stellte das Bundesverwaltungsgericht im Wesentlichen fest, dass entgegen den Vor- bringen des Beschwerdeführers den zahlreichen psychiatrischen wie C-2162/2011 Seite 14 auch den orthopädischen/reumathologischen Unterlagen Beweiswert zu- komme und diese eine zuverlässige Beurteilung der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers erlaubten . Bei einem positiven Testergebnis von 14 von 18 Fibromyalgiepunkten sowie mangels eines korrelierend en somati- schen Substrats für die angegebenen multiplen Schmerzen sei zu Recht eine Fibromyalgie als Befund erhoben worden, die vorliegend mangels einer Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer ent- sprechend der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht invalidisierend sei. Die Ausübung einer schweren Arbeit falle indes aufgrund der im prü- fungsrelevanten Zeitraum festgestellten leichten bis mittleren Zervikalgien und Lumbalgien mit diskreten Auswirkungen auf die Nervenwurzeln (in s- besondere im Bereich C7) aus somatischer Sicht ausser Betracht; dies e Tatsache stehe jedoch der Ausübung der angestammten Tätigkeit als Kellner nicht entgegen. Der medizinische Dienst der IVSTA habe daher zu Recht im Ergebnis festgestellt, es lägen beim Beschwerdeführer für den beurteilungsrelevanten Zeitraum keine Beschwerden vor, die eine Ei n- schränkung der Arbeitsfähigkeit in seiner bisherigen Tätigkeit als Kellner zur Folge haben. Daran habe auch der beschwerdeweise eingereichte Arztbericht von Dr. med . G ._______ vom 3. Juni 2008 (vgl. act. 53.1) nichts geändert, da er die bekannten Diagnosen bestätigt habe, soweit er sich auf die früheren Behandlungen beziehe. 5.1.2 Des Weiteren führte das Bundesverwaltungsgericht aus, der Ste l- lungnahme des medizinischen Die nstes vom 8. Januar 2009 könne i n- dessen entnommen werden, dass beim Beschwerdeführer gestützt auf denselben Bericht neu eine beidseitige Gonarthrose, ein Knochenödem in beiden Knieschreiben, eine Arthrose des Iliosakralgelenks rechts sowie Arthrosen der Hä nde diagnostiziert wurden. Aus medizinischer Sicht e r- gebe sich daher seit dem 3. Juni 2008 in seiner bisherigen Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 50% und in einer leichten Verweistätigkeit eine Einschränkung von 20% . Aufgrund dieser Erwägungen hat das Bundes- verwaltungsgericht mit Urteil vom 3. März 2010 den Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 23. April 2008 bestätigt und die Akten zur Prüfung e i- ner Neuanmeldung an die Vorinstanz überwie sen (vgl. zum Ganzen C-4654/2008, E. 6.1 ff.). Das Urte il des Bu ndesverwaltungsgerichts vom 3. März 2010 ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Von dieser rechtskräftigen richterlichen Beurteilung, die sich auf den Referenzzei t- punkt vom 23. April 2008 bezieht, ist vorliegend auszugehen. 5.2 Die angefochtene Verfügung vom 14. März 2010 erliess die Vori n- stanz gestützt auf die Stellungnahmen ihres ärztlichen Dienstes (Dr. med. C-2162/2011 Seite 15 S._______) vom 7. November 2010 sowie vom 5. März 2011 (vgl. IV-act. 74 und 105). 5.2.1 Zur Prüfung des neuen Gesuch s forderte die Vorinstanz im A n- schluss an das Urteil des Bundesverwaltungsgericht s sowohl den B e- schwerdeführer als auch den spanischen Sozialversicherungsträger zur Einreichung von aktuellen medizinischen Unterlagen auf. Gestützt auf die vom Beschwerdeführer eingereichten medizinischen Unterlagen aus dem Zeitraum vom 2. Dezember 2008 bis zum 9. Juni 2010 (vgl. act. 62 -72) sowie unter Berücksichtigung des rheumatologischen Berichtes von Dr. med. G ._______ vom 3. Juni 2008 (act. 53.1) führt Dr. med. S._______ mit Stellungnahme vom 7. Novem ber aus, dass r heumatolo- gisch eine typische Fibromyalgie diagnostiziert worden sei. Typisch für diese Krankheit sei, dass auf Ersuchen des Patienten immer neue bil d- gebende Untersuchungen durchgeführt würden, die in ihrer klinischen Wertigkeit unklare Befunde ergäben. Die erhobenen Befunde seien beim Beschwerdeführer denn auch ohne klinische oder therapeutische Rel e- vanz. Zwar seien seit mehreren Jahren in beiden Knien im Bereich des Knorpels im MRI eine Hyperintensität des Signales erkennbar, was deren Ursache sei, bleibe jedoch unklar. Im Laufe der Zeit könne keine Pr o- gression festgestellt werden. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit werde kein klinisch relevanter Funktionsausfall der Kniegelenksfunktion sowie and e- rer Gelenke beschrieben. Der klinische Befund s ei vielmehr seit Jahren durch die Fibromyalgie geprägt. Es bestünden auch degenerative Wirbe l- säulenveränderungen ohne relevante Funktionsausfälle. Des Weiteren bestünde ein unklarer, im zeitlichen Verlauf aber stabiler MRI Befund der Kniegelenke, der ebenfalls keinen Funktionsausfall dieser begründe. Eine psychiatrische Erkrankung könne aufgrund der Unterlagen ausgeschlo s- sen werden. Eine rentenrelevante Arbeitsunfähigkeit lasse sich im bish e- rigen Beruf nicht begründen, weshalb dieser weiterhin vollschichtig zu- mutbar bleibe. 5.2.2 Mit Schreiben vom 14. Dezember 2010 übermittelte der spanische Sozialversicherungsträger der IVSTA nebst bereits aktenkundigen medi- zinischen Berichten (vgl. act. 82-94) neu zwei rheumatologische Berichte vom 17. September 2010 und vom 29. Oktober 2010, einen dermatologi- schen Bericht vom 23. September 2010 sowie einen Formularberic ht E 213 vom 1. Dezember 2010 (vgl. act. 95-98). Nachdem seitens des Be- schwerdeführers im Rahmen des hängigen Vorbescheidverfahrens mit Schreiben vom 13. Januar 2 011 insbesondere die Nichtberücksichtigung des Formularberichts E 213 vom 1. Dezember 2010 bemängelt worden C-2162/2011 Seite 16 war, wurden die neu eingereichten Unterlagen Dr. med. S._______ zur ergänzenden Stellungnahme vorgelegt (vgl. act. 100 sowie 102). Mit Stel- lungnahme vom 5. März 2011 (act. 105) hielt Dr. med. S ._______ fest, dass der rheumatologische Bericht von Dr. med. G ._______ vom 29. Oktober 2010 (act. 97) fast wortgleich mit de mjenigen vom 22. April 2010 (act. 70) sei. Ebenso verhalte es sich mit dem rheumatologischen Bericht von Dr. med. I ._______ vom 17. September 2010 (act. 95), der ebenfalls ohne relevante Veränderungen gegenüber der Beurteilung vom 1. März 2010 (act. 68) sei. Das Vorliegen diffuser Schmerzen im Gelenks- und Bewegungsapparat werde seit Jahren erwähnt, ohne dass objekt i- vierbare und rentenrelevante Funktionsausfälle erhoben werden könnten. Dies werde durch den Formularbericht E 213 vom 1. Dezember 2010 bestätigt. Das chronische Schmerzgeschehen werde folgerichtig – mit den typischen Triggerpunkten – seit Jahren als Fibromyalgie interpretiert. An ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ändere sich daher nichts. 5.3 Dr. med. S ._______ legt schlüssig und nachvollziehbar dar, dass beim Beschwerdeführer nach wie vor eine Fibromyalgie im Vordergr und steht, werden doch vom Versicherten seit Jahren diverse Schmerzen gel- tend gemacht, ohne dass jedoch bei den durchgeführten Untersuchungen ein korrelierendes somatisches Substrat festgestellt werden konnte. Dies wird durch die zahlreichen medizinischen Dokumente, welche die Ärztin in ihren beiden Stellungnahmen gewürdigt hat, auch bestätigt. Insbeso n- dere wird dies durch die im Wortlaut nahezu identischen Berichte des den Beschwerdeführer seit Jahren behandelnden Facharztes für Rheumat o- logie Dr. med. G ._______ vom 22. April 2010 sowie vom 29. Oktober 2010 belegt (vgl. 70 und 97). Sie weist daher zu Recht darauf hin, dass der klinische Befund seit Jahren durch die Fibromyalgie geprägt ist, die – wie bereits im Urteil C-4654/2008 vom 3. März 2010 dargelegt – nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich nicht invalidisierend ist (vgl. dazu die Ausführungen in E. 6.5.1 f. des besagten Urteils). Eine zwi- schenzeitliche Änderung, die die Zumutbarkeit einer willentlichen Übe r- windung der Schmerzstörung und eines Wiedereinstiegs in den Arbeit s- prozess ausschliessen würde, ist aus den vorliegenden medizinischen Akten nicht ersichtlich. 5.3.1 Im Vergleich zum Referenzzeitpunkt vom 23. April 2008 hat sich der gesundheitliche Zustand des Beschwerdeführers jedoch insofern verän- dert, als dass nebst den aktenkundigen Schädigungen der Wirbelsäule zusätzlich degenerative Veränderungen in den K niegelenken dokumen- tiert worden sind (vgl. E. 5.2.1 hiervor) . Dies stellte bereits Dr. med. C-2162/2011 Seite 17 H._______ in seiner im Rahmen des B eschwerdeverfahrens C - 4654/2008 verfassten Stellungnahme vom 8. Januar 2009 fest, die sich auf den Bericht von Dr. med. G ._______ vom 3. Juni 2008 stützte und schliesslich Anlass zur Prüfung des vorliegend strittigen Neuanmeldungs- gesuchs gab (vgl. E. 5.1 h iervor; act. 54; Urteil des BVGer C -4654/2008 vom 3. März 2010, E. 6.1 0 f.). Entgegen der Behauptung des Beschwe r- deführers hat auch Dr. med. S._______ – wenn auch in gedrängter Form – die degenerativen Veränderungen in der Wirbelsäule und den Knieg e- lenken festgestellt (vgl. Stellungnahme vom 7. November 2010 in fine, act. 74). Sie weist zu Recht darauf hin, dass der Zustand der degenerati- ven Veränderungen ebenfalls seit Jahren stabil ist, kann dies doch den zahlreichen seit dem Bericht von Dr. med. G ._______ vom 3. Juni 2008 ergangen medizinischen Unterlagen entnommen werden (vgl. act. 62 -71 sowie 91-98). 5.3.2 Ihre Feststellungen werden schliesslich auch vo m IV-Arzt Dr. med. U._______, dessen Drittmeinung im Rahmen des vorliegenden B e- schwerdeverfahrens ei ngeholt worden ist, gestützt. In seiner Stellun g- nahme vom 16. Juli 2011 (act. 113) bestätigt Dr. med. U._______, dass der Beschwerdeführer seit Jahren an chronischen Schmerzen des g e- samten Bewegungsapparates im Rahmen einer Fibromyalgie leide und daneben v erschiedene, wenig über das altersentsprechende Mass h i- nausgehende degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates bestünden. Zudem seien auf mehreren MRI -Bildern im Bereich beider Knie eine Veränderung des Knochenmarks festgestellt worden. Des Wei- teren bestätigt Dr. med. U._______, dass die vom Beschwerdeführer g e- klagten Beschwerden sowie die dokumentierten Befunde über die Jahre konstant seien und die Fibromyalgie für die subjektiven Beschwerden im Vordergrund stehe. 5.4 Vom Beschwerdeführer wird zu Recht auf die widersprüchlichen Beur- teilungen hinsich tlich der Arbeitsfähigkeit hingewiesen. Dr. med. H._______ zum einen attestierte dem Beschwerdeführer i n seiner Stel- lungnahme vom 8. Januar 2009 ab dem 3. Juni 2008 im angestammten Beruf eine Arbeitsunfähigkeit von 50% und in leichten Verweisungstätig- keiten eine Einschränkung von 20% (vgl. act. 54). Dr. med. S ._______ hingegen erachtete den Beschwerdeführer sowohl in seiner bisherigen Tätigkeit als Kellner als auch in leichten Verweisungstätigkeiten weiterhin als vollschichtig arbeitsfähig. Die unterschiedlichen Beurteilungen hat die Vorinstanz im Beschwerdeverfahren erkannt und deshalb zur Klärung des C-2162/2011 Seite 18 Widerspruchs im Rahmen des vorliegenden Beschwe rdeverfahrens bei Dr. med. U._______ eine Drittmeinung eingeholt. 5.4.1 Dr. med. U._______ bestätigt in seiner Stellungnahme vom 16. Juli 2011 Dr. med. S._______ Ausführungen, dass der medizinische Sachver- halt über die Jahre konstant geblieben ist bzw. sich nich t wesentlich ver- ändert hat (vgl. act. 113; ferner E. 5.3 ff. hiervor). Dr. med. U._______ legt des Weiteren dar, dass Dr. med. H ._______ im Gegensatz zu Dr. med. S._______ die degenerativen Veränderungen zusätzlich gewichte und daraus die 50% -ige Arbeitsunfähigkeit als Kellner sowie eine Einschrä n- kung von 20% in leichten Verweisungstätigkeiten ableite . Da die unte r- schiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhaltes unerheblich ist (vgl. BGE 112 V 371 E. 2b), weist Dr. med. U._______ zu Recht darauf hin, dass auf die Beurtei lung von Dr. med. H._______ abzustellen sei, zumal d as Bundesverwaltungsgericht die Stellungnahme von Dr. med. H ._______ vom 8. Januar 2009 bereits mit rechtskräftigem Urteil C-4654/2008 vom 3. März 2010 a ls schlüssig und nachvollziehbar erachtet hat (vgl. E. 6.1 ff. des besagten Urteils). 5.4.2 Allerdings weicht auch die spani sche Amtsärztin Dr. med. C._______ im Formularbericht E 213 vom 1. Dezember 2010 hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit von Dr. med. H ._______ bzw. von Dr. med. U._______ Beurteilung ab. Von einer Rückweisung zwecks ergänzender Abklärungen betreffend die Arbeitsfähigkeit ist vorliegend dennoch abz u- sehen. Zwar attestiert Dr. med. C ._______ im Gegensatz zu den IV - Ärzten dem Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit eine Ar- beitsunfähigkeit von 100% (vgl. act. 98, Ziff. 11). Da sich der Beschwerde- führer jedoch aufgrund der im Sozialversicherungsrecht geltenden Sch a- denminderungspflicht jegliche zumutbare Arbeitsmöglichkeiten anrechnen lassen muss (vgl. E. 4.3.1 hiervor), kann vorliegend die Frage nach der Leistungsfähigkeit im angestammten Beruf letztlich offen gelassen we r- den. Denn aufgrund der Akten zeigt sich, dass der Beschwerdeführer s o- wohl gemäss den IV -Ärzten als auch gemäss Dr. med. C ._______ in ei- ner leichten Verweisungstätigkeit arbeitsfähig ist , wobei die spanische Amtsärztin leichte Verweisungstätigkeiten sogar zu 100% als zumutbar erachtet (vgl. act. 54, 98 Ziff. 11.5 f. und 113). 6. Daher sind die erwerblichen Auswirkungen festzustellen. Die Vorinstanz hat im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens aufgrund der Stellungnahme von Dr. med. U._______ vom 16. Juli 2011 die Prüfung C-2162/2011 Seite 19 der erwerblichen Auswirkungen mittels Einkommensvergleich vom 26. Ju- li 2011 nachgeholt (act. 115). Sie hat zu Gunsten des Beschwerdeführers eine Einschränkung in einer leichten Verweisungstätigkeit von 20% b e- rücksichtigt und dabei einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 34% ermittelt. 6.1 Nicht zu beanstanden ist, dass die Vorinstanz für die Bestimmung des hypothetischen Validen - und Invalideneinkommens auf die schweizer i- schen Tabellenlöhne (LSE) abgestellt hat, da der Einkommensvergleich auf einem vergleichbaren örtlichen Arbeitsmarkt zu erfolgen hat und keine statistischen Zahlen betreffend die spanischen Einkommensverhältnisse vorliegen. Angesichts der verwendeten Zahlen (vgl. LSE 2008, Gastg e- werbe, Männer, Anforderungsniveau 3; betriebsübliche wöchentliche A r- beitszeit 42 Stunden [vgl. dazu die Volkswirtschaft Tabelle B 9.2 Abschnitt Gastgewerbe]) wurde das hypothe tische Valideneinkommen von Fr. 4'500.30 für das Jahr 2008 korrekt ermittelt. Da jedoch der Rentena n- spruch nach Ablauf des obligaten Wartejahres frühestens am 3. Juni 2009 hätte entstehen können, ist der von der Vorinstanz ermittel te Wert vorlie- gend noch an die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2009 anzupa s- sen, was zu einem hypothetischen Verdienst von Fr. 4'594.95 führt (N o- minallohnindex, Männer, Basis 1939 = 100, 2008 = 2'092, 2009 = 2'136 , [4'500.30 x 2'136] : 2'092= 4'594.95). 6.2 Hinsichtlich des hypothetischen Invalideneinkommens kann offenge- lassen werden, ob die Vorinstanz zu Recht von der Regel, wonach bei der Ermittlung des Invalideneinkommens auf den Durchschnittswert Total der LSE-Tabelle TA1 abzustellen ist (vgl. dazu nicht publizierte E. 5.1 von BGE 133 V 545 [9C_237/2007]), abgewichen ist, da sich das Abstellen auf den tieferen Durchschnittswert des tertiären Sektors zu Gunsten des Beschwerdeführers auswirkt. Der unter Berücksichtigung einer gesun d- heitlich bedingten Leistu ngseinschränkung von 20% sowie eines zusät z- lich gewährten und in dieser Höhe nicht zu beanstandenden leidensb e- dingten Abzugs von 20% ermittelte Betrag von Fr. 2'965.04 erweist sich daher für das Jahr 2008 als korrekt (vgl. LSE 2008, Sektor 3, Männer, An- forderungsniveau 4; betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit 41.7 Stu n- den [vgl. dazu die Volkswirtschaft Tabelle B 9.2 Abschnitt Gastgewerbe]) . Allerdings ist auch dieser Betrag an die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2009 anzupassen. Das hypothetische Inv alideneinkommen ent- spricht daher Fr. 3'027.40 (Nominallohnindex, Männer, Basis 1939 = 100, 2008 = 2'092, 2009 = 2'136, [2'965.04 x 2'136] : 2'092= 3'027.40). C-2162/2011 Seite 20 6.3 Vergleicht man die beiden hypothetischen Einkommen von Fr. 4'594.95 sowie von Fr. 3'027.40 resultiert bei einer Erwerbseinbusse von Fr. 1'567.55 ein – von der Vorinstanz im Ergebnis korrekt ermittelter – rentenausschliessender Invaliditätsgrad von gerundet 34% ([4'594.95 - 3'027.40] x 100 : 4'594.95 = 34.12). 7. Zusammenfassend ist festzu halten, dass die Vorinstanz im Ergebnis zu Recht das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers aufgrund eines re n- tenausschliessenden Invaliditätsgrades abgewiesen hat. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 8. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 8.1 Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die Verfahrenskos- ten zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG), die sich aus der Gerichts gebühr und den Auslagen zusammensetzen. Sie werden unter Berück sichtigung des Umfan ges und der Schwierigkeit der Streitsache im vorliegenden Verfahren auf Fr. 420.- festgesetzt (vgl. Art. 63 Abs. 4bis VwVG sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. 8.2 Weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die obsiegende Vor- instanz haben Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). C-2162/2011 Seite 21 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 420.- werden dem Beschwerdeführer aufer- legt. Sie werden mit dem geleisteten Verfahrenskostenvorschuss in glei- cher Höhe verrechnet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Maurizio Greppi Milan Lazic Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der B e- weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel s ind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: