<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-12-17-6B_1071-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_1071/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 17. Dezember 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern</i>, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme (Urkundenfälschung im Amt usw.), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 19. September 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Im Zusammenhang mit einem Erbteilungsprozess reichte der Beschwerdeführer gegen mehrere Personen eine Strafanzeige ein. Die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland nahm das Verfahren am 14. Februar 2014 nicht an die Hand. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern am 19. September 2014 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Offensichtlich strebt er eine Verurteilung der Beschuldigten an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 2 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref> ist in der Begründung einer Beschwerde ans Bundesgericht in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid das Recht verletzt. Die Urkunden, auf die sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Der Beschwerdeführer bringt vor, <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 2 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref> könnten nicht eingehalten werden, da die Bestimmung den allgemeinen Menschenrechten und insbesondere dem Recht auf Zugang zu einem Gericht widerspreche. Die relevanten Prozessunterlagen hätten einen Umfang von ca. 7´000 Seiten. Die Staatsanwaltschaft habe all sein Geld gestohlen, und die Möglichkeit zum Kopieren existiere in dem Gefängnis, in dem er sich zurzeit befinde, nur sehr beschränkt (Beschwerde S. 2 Ziff. 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Diese Vorbringen gehen an der Sache vorbei, wobei offenbleiben kann, wie es sich mit dem Umfang der Akten und der Möglichkeit verhält, im Gefängnis zu kopieren. Ohne jeden Zweifel wäre es dem Beschwerdeführer, der sich sehr eloquent auszudrücken vermag, möglich und zuzumuten, unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid kurz darzulegen, in welchen Punkten und aus welchen Gründen dieser Entscheid seiner Ansicht nach gegen das Recht verstossen soll. Eine solche kurze Begründung kann von ihm ohne Weiteres verlangt werden, weshalb nicht nachvollziehbar ist, inwieweit die Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ihm den Zugang zum Bundesgericht verunmöglichen könnten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Im Übrigen genügt die Beschwerde den Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> tatsächlich nicht. Anstatt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid kurz auseinanderzusetzen, beschränkt sich der Beschwerdeführer auf Vorwürfe gegen eine Oberrichterin und auf eine weitschweifige Darstellung der ganzen Angelegenheit aus seiner Sicht. Da aus der Eingabe nicht ersichtlich ist, aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid nach Auffassung des Bescherdeführers gegen das Recht verstossen soll, ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Analog zum Urteil 6B_286/2014 vom 6. Oktober 2014 ist seiner finanziellen Lage bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. Dezember 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Monn </div> </div></body></html>