<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01096</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 15. Februar 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">rechtsanker</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, meldete sich am 13. November 2008 bei der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erteilte am 24. Februar 2011 Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für einen Handelsdiplomkurs VSH als Umschulung (Urk. 7/59) und am 27. Februar 2012 für einen Arbeitsversuch vom 1. März bis 31. August 2012 (Urk. 7/85), der in der Folge per 21. März 2012 abgebrochen wurde (Urk. 7/110). Mit Verfügung vom 3. April 2013 sprach die IV-Stelle dem Versicherten von Juni 2009 bis Februar 2010 eine befristete ganze Rente zu (Urk. 7/125 = Urk. 7/126). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Juni 2015 meldete sich der Versicherte erneut an (Urk. 7/147). Die IV-Stelle holte unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein, das von den Ärzten des Zentrums Y.___ am 8. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 7/205). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/209, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/211, Urk. 7/214) verneinte sie mit Verfügung vom 8. September 2017 einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rentenanspruch (Urk. 7/218 = Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 10. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8. September 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm ab Dezember 2015 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszurichten (Urk. 1 S. 2 oben Ziff. 1-2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. November 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 9. Februar 2018 wurde antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Mitte Ziff. 1-2, Urk. 8) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung bewilligt (Urk. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. März 2018 erstattete der Beschwerdeführer eine Replik (Urk. 13) und am 3. Mai 2018 die Beschwerdegegnerin eine Duplik (Urk. 15), was dem Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 4. Mai 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ts; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktivitätenniveaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> in allen vergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im konkreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten – allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span id="XX072"></span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, die noch bestehenden psychischen Beschwerden begründeten keine dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hafte und erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und müssten daher für die Rentenprüfung ausgeklammert werden. Es lägen diverse psychosoziale Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungssituationen vor (S. 2 oben). Bei voller Arbeitsfähigkeit in näher umschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen angepassten Tätigkeiten betrage der Invaliditätsgrad 8 % (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Duplik führte die Beschwerdegegnerin aus, die geänderte bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung betreffend Depressionen ändere aus näher dargelegten Gründen nichts am Resultat (Urk. 15 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), es sei auf die im Y.___-Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 60 % abzustellen (S. 10 Ziff. 14). Auch gemäss Beurteilung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) sei auf das Y.___-Gutachten abzustellen (Urk. 13 S. 3 Ziff. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, implantierte laut Operationsbericht vom 4. November 2014 gleichentags eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hüfttotalendoprothese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts, dies bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts und Status nach Hüft-Totalprothese links am 4. Februar 2010 (Urk. 7/152).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. Dezember 2014 erfolgte eine weitere Operation, dies nach - am 28. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 bildgebend festgestellter (Urk. 7/160/11) - proximaler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periradikulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fraktur rechts (Urk. 7/153). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. April 2015 berichtete Dr. Z.___ über eine Kontrolle rund ½ Jahr nach Hüft-To</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">talprothese und 4 Monate nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">periartikulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fraktur: Die Koordination etc. seien gut, die Kraft noch deutlich ungenügend. Es sei unwahrscheinlich, dass der Patient in seinem alten Beruf wieder vollständig arbeitsfähig werde, er empfehle jetzt eine Anmeldung bei der Invalidenversicherung mit der Frage nach einer möglichen Umschulung (Urk. 7/163/14-15). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. September 2015 berichteten Dr. med. A.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, B.___, Physiotherapeutin, und PD Dr. med. C.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation sowie für Rheumatologie, D.___, über eine Funktionsorientierte Medizinische Abklärung (FOMA), die am 7./8. September 2015 im Auftrag des Krankentaggeldversicherers erfolgt war (Urk. 7/167/12-27 = Urk. 7/177/31-49 = Urk. 7/181/15-30 = Urk. 7/181/33-48). Sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannten folgende Diagnosen mit Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 unten Ziff. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Restbeschwerden im Bereich der Hüfte rechts bei / mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Totalprothesen-Implantation 14. November 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">periprothetischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Fraktur 27. November 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cerclage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2014 nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">periprothetischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Fraktur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-Totalprothesen-Implantation (anamnestisch gemäss Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sichertem 2010) links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bandscheibenhernienproblematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> auf 2 Seg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ment</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">höhen 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch einen Status nach Blasentumor, unter anderem mit Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chemo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapiebehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, anamnestisch gemäss Versichertem Herzgefässverengungen, sowie eine Adipositas (S. 2 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungsbereitschaft des Klienten beurteilten sie als zuverlässig, die Konsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenz in den Tests sei gut gewesen. Die Belastbarkeit liege allgemein im Bereich einer leichten bis mittelschweren Arbeit (S. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die - als sehr schwer zu taxierende - angestammte Tätigkeit als Maler sei der Versicherte nicht mehr als arbeitsfähig zu erachten (S. 3 Ziff. 6.1). Für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderweitige leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter Einbezug be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stimmter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> näher umschriebener (S. 3 Ziff. 3.3) - Einschränkungen sei der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte als arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig zu betrachten (S. 4 Ziff. 6.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bildgebende Abklärung vom 7. Oktober 2015 eines Verdachts auf Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hernie L4/5 links ergab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intraforaminal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen nach oben umgeschlagenen Band</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheibenprolaps auf Höhe L4/5 (Urk. 7/167/28-29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. E.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem Bericht vom 22. Oktober 2015 (Urk. 7/167/6-11) aus, dass er den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit 21. August 2010 behandle (Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1) 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumboradikuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom L4 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-Totalprothese rechts und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periprothetischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Fraktur 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-Totalprothese links 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sensibilitätsstörung Füsse beidseits bei Status nach Chemotherapie 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subluxierende Bizepssehne und eventuell SLAP-Läsion linke Schulter 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 24. Oktober 2014 (Ziff. 1.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Überweisungsschreiben vom 9. Dezember 2015 (Urk. 7/177/54-55 = Urk. 7/177/58-59) nannte Dr. E.___ folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebralsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lumboradikulärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Schmerzsyndrom L4 links bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">intrafo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">raminaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Diskushernie L4/5 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Resektion eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">paravesikalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Karzinoms mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hemizystekto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Februar 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach kombinierter Chemo- und Radiotherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-Totalprothese links wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-Totalprothese rechts sowie Revision wegen Schaftfraktur Dezember 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit seit 25. Oktober 2014 und bis auf weiteres (S. 1 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er führte aus, in der arbeitsmedizinischen Beurteilung werde seines Erachtens die psychische Einschränkung des Patienten zu wenig gewürdigt, dieser leide an einer mittelgradigen depressiven Episode. Er und auch der behandelnde Psychiater teilten die Ansicht nicht, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2016 wieder arbeitsfähig sein werde (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Februar 2016 wurde über die 7-Jahreskontrolle nach der 2009 erfolgten Blasenkarzinom-Behandlung berichtet (Urk. 77/181/10-11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Bericht vom 4. April 2016 (Urk. 7/181/1-7) nannte Dr. E.___ nebst den in seinem Bericht vom 22. Oktober 2015 (vorstehend E. 3.1) genannten Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen eine Deckplattenimpressionsfraktur Lendenwirbelkörper (LWK) 2 (Ziff. 1.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Als angepasste Tätigkeit bezeichnete er eine leichte Arbeit mit Wechselbelastung (Ziff. 2.1), dabei betrage die Leistungsfähigkeit aktuell 50 % (Ziff. 2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.___ - laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Medizinalberuferegister</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> praktischer Arzt, laut eigenem Stempel und Telefonbucheintrag Facharzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie - erstattete der Invalidenversicherung einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht (Urk. 4/183), der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit 26. April 2015 datiert, jedoch am 3. Mai 2016 eingegangen ist, so dass er v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">om 26. April 2016 stammen dürfte. Darin führte er aus, er behandle den Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit 5. November 2015 (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnose ein Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drom (ICD-10 F48.0) seit November 2015 (Ziff. 1.1). Er atte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % als Maler seit 5. November 2015 (Ziff. 1.6). Eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wechselbelastende Tätigkeit mit vielen Pausen zwischen Sitzen und Gehen wäre zirka 4-6 Stunden pro Tag möglich (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. Dezember 2016 wurde das Y.___-Gutachten im Auftrag der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin erstattet (Urk. 7/205/1-60). Darin wurden folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (S. 52 f. Ziff. 7.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Episode, leicht- bis mittelgradig</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom bei degenerativen LWS-Veränderungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach radikulärer Reizsymptomatik der Wurzel L4 links bei nach kranial luxierter Diskushernie L4/5 (MRI Oktober 2015)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Radikulopathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Deckplattenimpressionsfraktur LWK2 (Erstdiagnose 29. Februar 2016)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-Totalprothese links am 4. Februar 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hüft-Totalprothese rechts am 4. November 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">periprothetische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Calcarfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 27. November 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Osteosynthese der Fraktur mittels zwei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cerclagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> am 2. Dezember 2014</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">trochanterica</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Distal-symmetrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">axonale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> sensible Polyneuropathie an den Beinen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chemotoxisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Status nach Chemotherapie 2008 wegen eines Platten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">epithelkarzinoms</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden unter anderem psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, gegenwärtig abstinent, psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische und Verhaltensstörungen durch Tabak, gegenwärtig abstinent, akzentu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ierte Persönlichkeitszüge, ein Status nach Plattenepithelkarzinom, eine arterielle Hypertonie, eine Adipositas und eine insignifikante Koronarsklerose genannt (S. 53 Ziff. 7.2). </span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit wurde unter anderem ausgeführt, für die angestammte Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Maler werde der Explorand als nicht mehr arbeitsfähig beurteilt, dies einerseits aus der Summe der Einschränkungen von Seiten des Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">appa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rates (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom, Hüfte rechts) und andererseits der Polyneuro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie, vor allem der daraus resultierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Afferenzstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit entsprechenden Auswirkungen in für das Gleichgewicht schwierigeren Situationen wie beispiels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf Leitern. Diese Arbeitsunfähigkeit gelte seit der Hüftoperation rechts im November 2014 (S. 57 Ziff. 9.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine adaptierte Tätigkeit müsse aus somatischer Sicht körperlich leicht sein, ohne das Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilogramm, ohne Zwangshaltungen (wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Überkopfarbeiten) und mit der Möglichkeit von Positionswechseln. Auch sollten wegen der Polyneuropathie keine höheren Anforderungen ans Gleichge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichtssystem (Arbeiten im Dunkeln, auf Leitern, auf unebenem Boden etc.) vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sein. Aus rein somatischer Sicht wäre eine derart angepasste Tätigkeit vollschichtig möglich. Aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht werde der Explorand als zu 60 % arbeitsfähig beurteilt, dies ebenfalls seit Ende 2014 oder Anfang 2015 (S. 57 f. Ziff. 9.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Therapieverlauf sei bezüglich der Rückenproblematik eigentlich günstig gewesen, wobei einschränkend gesagt werden müsse, dass der Explorand aktuell, wo er nicht arbeite, auch keinen körperlichen Belastungen ausgesetzt sei und unter entsprechenden Belastungen sich die Situation auch wieder akzentuieren könnte. Bezüglich der Hüftproblematik rechts und der Polyneuropathie sei der Zustand stationär. Aus psychiatrischer Sicht habe sich die Situation eher akzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuiert, dies wahrscheinlich aus mehreren Gründen, zu erwähnen seien eine ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wisse Perspektivlosigkeit, die fehlende Reintegration nach der Handelsschule und aktuell die Notwendigkeit des Aufbrauchens seines Sparguthabens. Es bestehe auch eine soziale Isolation. Auch erwähnenswert sei, dass trotz der entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den erfolgreichen Zusatzausbildung der Explorand realisiere, dass eine Büro-tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit für ihn nicht geeignet sei (S. 58 Ziff. 10.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Beurteilung des Schweregrades wurde aus psychiatrischer Sicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt, der Versicherte zeige Symptome, die eine Depression leichten bis mittle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Grades rechtfertigten (S. 45 Ziff. 4.4.5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich resultierender Funktionsstörungen wurde ausgeführt, der Versicherte sei in seinem Antrieb und in seiner Leistungsfähigkeit reduziert. Er könne sich weniger gut auf neue Situationen einstellen beziehungsweise überfordere sich durch einen hohen Leistungswillen. Er habe Mühe, konzentriert an einer Arbeit zu sein und flexibel auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren. Er sei im Denken negativ und werde wahrscheinlich zwischen einem misstrauisch vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen Verhalten und Aktivismus schwanken. Infolge der Schlafstörungen sei eine gewisse Tagesmüdigkeit möglich. Zudem benötige er eine längere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Regene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und Erholungszeit (S. 45 Ziff. 4.4.5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend individuelle Belastungsfaktoren und Ressourcen (sozialer Kontext) wurde ausgeführt, der Versicherte sage von sich aus, dass er selbst nicht ein geistig arbeitender Mensch sei und dass ein Wechsel zwischen körperlicher und geistiger Tätigkeit notwendig sei. Er habe keine Fremdsprachenkenntnisse und sei in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schweiz nicht gut integriert. Er habe eine hohe Berufserfahrung, sei jedoch in einem ungünstigen Alter. Er lebe sozial zurückgezogen (S. 45 Ziff. 4.4.5.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Diskussion allfälliger relevanter Persönlichkeitsfaktoren wurde ausgeführt, eine Persönlichkeitsstörung im engeren Sinne sei nicht vorhanden. Es bestünden akzentuierte Persönlichkeitszüge. Der Versicherte sei rational strukturiert und habe Mühe, die Dinge auf emotionaler Ebene zu reflektieren. Zudem erscheine die Beziehungsgestaltung eher ungünstig (S. 45 Ziff. 4.4.5.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend Konsistenz wurde ausgeführt, es ergäben sich keine Hinweise für Aggravation, Simulation oder Dissimulation (S. 46 Ziff. 4.4.5.6) beziehungsweise die Konsistenz sei in jeder Hinsicht gegeben (S. 57 Ziff. 8.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Feststellungsblatt vom 20. März 2017 (Urk. 7/208) nahm Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates, RAD am 5. Januar 2017 zum Y.___-Gutachten Stellung (S. 7 f.) und kam zum Schluss, in angepasster Tätigkeit habe von November 2014 bis Dezember 2015 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestanden und seit Januar 2015 bestehe eine Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen von 40 % (S. 8 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die heute massgebende Rechtsprechung (vorstehend E. 1.2) existierte im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, als das Y.___-Gutachten erstattet wurde (Ende 2016), noch nicht, weshalb sich die Gutachter noch nicht direkt an ihr orientieren konnten. Es ist deshalb zu prüfen, ob dennoch eine schlüssige Beurteilung im Sinne des strukturierten Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens möglich ist (vorstehend E. 1.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex der Gesundheitsschädigung wurden im Gutachten substantiierte Feststellungen getroffen, dies insbesondere zur Ausprägung der diagnoserele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">van</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Befunde (S. 45 Ziff. 4.4.5.2), zum Behandlungsverlauf und allfälligen Komor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täten (S. 58 Ziff. 10.1). Dazu zu zählen sind auch die Darlegungen hinsichtlich der Funktionsstörungen, die sich aus den diagnostizierten Leiden ergeben (S. 45 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 4.4.5.3). Sodann wurden Persönlichkeitsfaktoren und persönliche Ressourcen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beleuchtet (S. 45 Ziff. 4.4.5.5) und zum sozialem Kontext dargelegt, dass ein solcher nahezu inexistent erscheine (S. 45 Ziff. 4.4.5.4). Dass die Ausführungen betreffend Konsistenz (S. 45 Ziff. 4.4.5.6 und S. 57 Ziff. 8.4) eher knapp er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen, liegt daran, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktivitätenniveau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in allen vergleichbaren Lebensbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen of</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ensichtlich gleichmässig eingeschränkt erscheint, worüber hinaus wenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sagen bleibt, während der hier ebenfalls relevante Leidensdruck durch die seit November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 stattfindende Behandlung durch med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. F.___ (vorsteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 3.8). dokumentiert ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Y.___-Gutachten genügt somit sowohl den herkömmlichen (vorstehend E. 1.6) als auch den heute nachträglich zur Anwendung kommenden Anforderungen eines strukturierten Beweisverfahrens. Auch seitens des RAD waren keine Mängel des Gutachtens ersichtlich (vorstehend E. 3.10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchsgrundlage lassen sich mithin anhand der Standardindikatoren schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob die medizinische Beurteilung die massgebenden normativen Rahmenbedingungen respektiert hat und das Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren eingeschätzt wurde (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2.2), ist demnach im Ergebnis zu bejahen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demensprechend besteht keine Veranlassung, die im Gutachten attestierte und vom RAD bestätigte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 40 % ausser Betracht zu lassen. Dies gilt umso mehr, als die ursprüngliche Begründung, mangels Dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haftigkeit depressiver Episoden sei «vorfrageweise» ein relevanter Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden zu verneinen (Urk. 7/208 S. 8 unten), ohnehin überholt ist. Dass ein invalidisierender Gesundheitsschaden auch unter der geltenden Rechtsprechung zu verneinen sei, weil die Therapiefrequenz ungenügend sei, angeblich ein hohes Aktivitätsniveau im Freizeitbereich bestehe, und der Beschwerdeführer über «einen uneingeschränkten Tagesablauf» verfüge (Urk. 15 S. 1 unten), zielt am zentralen Punkt des strukturierten Beweisverfahrens, wonach Defizite und Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen abzuwägen sind, vorbei und ist als Ausdruck einer in dieser Form nicht mehr zulässigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">juristische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parallelüberprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 5.2.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und 143 V 418 E. 6) nicht geeignet, zu einem anderen Schluss zu führen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von den von der Beschwerdegegnerin verwendeten Vergleichsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen (Urk. 2 S. 2 Mitte) resultiert somit beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 73'378.-- ein Invalideneinkommen von Fr. 40'511.-- (Fr. 67'519.-- x 0.6), mithin eine Einkommenseinbusse von Fr. 32'867.--, was einen Invaliditätsgrad von 45 % ergibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit besteht ein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dies gemäss Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG angesichts der am 2. Juni 2015 erfolgten Anmeldung ab 1. Dezember 2015. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist die angefochtene Verfügung aufzuheben und die dagegen erhobene Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter machte mit Honorarnoten vom 4. September 2018 (Urk. 18/1-2) einen Aufwand von (7.5 + 4.0 =) 11.5 Stunden und Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen von (33.75 + 18.-- =) Fr. 51.75 geltend, womit er beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) mit Fr. 2'785.60 (inklu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) von der Beschwerdegegnerin zu entschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 8. September 2017 mit der Feststellung aufgehoben, dass der Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2015 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hat. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schwerdeführers, Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein, Zürich,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’785.60</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><p></p></div> </div></body></html>