<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt zu prüfen und Bericht zu erstatten, wie er innert relativ kurzer Frist, gestützt auf die geltende Verfassung und Gesetzgebung, die überschüssigen Goldreserven so verwenden kann, dass sie zu (mindestens) zwei Dritteln an die Kantone gehen (Art. 99 Abs. 4 der Bundesverfassung).</p><p>Es bietet sich an, die Vereinbarung zwischen dem EFD und der SNB über die Goldausschüttung der SNB vom 21. März 2002 anzupassen oder zu ergänzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat am 29. Januar Grundsatzentscheide zur Goldverwendung getroffen. Er ist der Auffassung, dass der Erlös aus dem Verkauf der 1300 Tonnen Gold in seiner Substanz erhalten und dass dazu eine separate Verfassungsgrundlage geschaffen werden muss. Die Erträge sollen zu einem Drittel dem Bund und zu zwei Drittel den Kantonen zukommen. Zudem soll eine zusätzliche Gewinnausschüttungsvereinbarung mit der SNB es ermöglichen, die Erträge auf dem von der SNB verkauften und reinvestierten Gold bereits in der Übergangsphase bis zum Inkrafttreten der Verfassungsgrundlage zu einem Drittel an den Bund und zu zwei Dritteln an die Kantone auszuschütten. Mit der vom Bundesrat vorgeschlagenen Verwendung der Erträge aus dem Goldvermögen wird dem Anliegen der Finanzkommission grundsätzlich entsprochen.</p>  Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzuschreiben.