<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-12-20-5A_812-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_812/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. Dezember 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Herrmann, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Rüti, </div> <div class="para">Breitenhofstrasse 30, Postfach 158, 8630 Rüti, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Kanton Zürich, Gesundheitsdirektion, Stampfenbachstrasse 30, 8006 Zürich, </div> <div class="para">2. Kanton Zürich, vertreten durch die Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Hirschengraben 15, Postfach, 8021 Zürich 1. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Abrechnung einer Einkommenspfändung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, vom 4. November 2024 (PS240116-O/U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 20. März 2024 zeigte das Betreibungsamt Rüti der Beschwerdeführerin die Abrechnung einer Einkommenspfändung an (Pfändung Nr. xxx). </div> <div class="para">Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 15. April 2024 Beschwerde beim Bezirksgericht Hinwil. Mit Beschluss vom 27. Mai 2024 trat das Bezirksgericht auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht ein. </div> <div class="para">Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 18. Juni 2024 (Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Mit Verfügung vom 8. Oktober 2024 setzte das Obergericht der Beschwerdeführerin eine Frist an, um zum Zeitpunkt und Ort der Postaufgabe ihrer Beschwerde an das Obergericht Stellung zu nehmen. Die Beschwerdeführerin holte die Verfügung nicht ab. Mit Beschluss vom 4. November 2024 trat das Obergericht auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht ein. </div> <div class="para">Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 25. November 2024 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen. Im Hinblick auf das Akteneinsichtsgesuch der Beschwerdeführerin hat das Bundesgericht ihr am 27. November 2024 mitgeteilt, dass ihr die Akten nicht zugesendet würden, sie diese jedoch am Bundesgericht einsehen könne. Die Beschwerdeführerin hat darauf nicht reagiert. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin macht geltend, die zehntägige Beschwerdefrist reiche nicht aus und sie werde sich bemühen, weitere Ergänzungen innert dreissig Tagen nachzureichen. </div> <div class="para">Gemäss Track &amp; Trace-Auszug der Schweizerischen Post lief die siebentägige Frist zur Abholung des angefochtenen Beschlusses am 13. November 2024 ab, wobei die Beschwerdeführerin den Beschluss jedoch noch einen Tag später am Schalter in Empfang nehmen konnte. Die zehntägige Beschwerdefrist (<span class="artref">Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG</span>) lief am Montag, 25. November 2024 ab. Die Beschwerde kann danach nicht mehr ergänzt werden. Weitere Eingaben brauchen nicht abgewartet zu werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=06.12.2024&amp;to_date=25.12.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=06.12.2024&amp;to_date=25.12.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">140 III 115</a> E. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wiederholt weitgehend wörtlich ihre kantonalen Beschwerden. Dies genügt <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=06.12.2024&amp;to_date=25.12.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.3). Sie bringt zudem vor, die Vorinstanzen hätten alle falsch geurteilt und hielten sich mit Spitzfindigkeiten auf, um den Betrug durch das Betreibungsamt nicht beurteilen zu müssen. Die Gerichte seien daher befangen. Dies genügt nicht, um darzulegen, inwiefern das Obergericht Recht verletzt haben soll, indem es die Beschwerde als verspätet beurteilt hat, oder inwiefern dieses nicht neutral geurteilt haben soll. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, die Akten hätten ihr als zu 100 % Dauerinvalider per Post geschickt werden müssen. Sie stellt damit den Sachverhalt aus eigener Sicht dar, was den Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span>) nicht genügt. Sie belegt nicht, dass sie nicht am Sitz des Obergerichts hätte Einsicht in die Akten nehmen können, worauf das Obergericht sie in der Eingangsanzeige verwiesen hatte. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Die von ihr verlangte Ausrichtung einer Parteientschädigung fällt ausser Betracht (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Dezember 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Herrmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>