<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00645</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1969 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher in seinem Heimatland von 1987 bis 1989 die Medizinische Fakultät an der Universität besucht hatte, reiste im Jahr 1990 als Flüchtling in die Schweiz ein. Hier begann er im Jahr 1997 ein Medizinstudium, welches er zufolge Nichtbestehens einer Prüfung (2004) nicht beenden konnte (Urk. 7/1, Urk. 7/5/7, Urk. 7/10/11, Urk. 7/19/3 und Urk. 7/55/5). Ab 2001 arbeitete er aushilfsweise auf Abruf als zweite Assistenz bei grösseren Operationen im Operationssaal, wobei der Umfang seiner Tätigkeit etwa 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% betrug (Urk. 7/1, Urk. 7/5/7, Urk. 7/10/11 und Urk. 7/55/5), sowie ab 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2008 als Pflegehilfe auf Abruf (Urk. 7/11/3). Im Übrigen wurde er ab dem 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2007 von den Sozialen Diensten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stadt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterstützt (Urk. 7/26). Am 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2008 (Eingangsdatum) meldete er sich aufgrund psychischer Probleme, Kopfschmerzen, Angst-, Schlaf-, Konzentrations- und Gedächtnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an und beantragte Massnahmen für die berufliche Eingliederung sowie eine Rente (Urk. 7/1). Die IV-Stelle klärte die medizinischen und beruflich-erwerblichen Verhältnisse des Versicherten ab und liess ihn von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten. Dieser attestierte dem Versicherten eine vollständige Arbeitsfähigkeit (Psychiatrisch-psychotherapeutisches Gutachten vom 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2010 [Urk. 7/19]; vgl. auch die Stellungnahme vom 14. April 2010 [Urk. 7/43]). Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 6. Oktober 2010 ab (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/47). Dagegen erhob dieser beim hiesigen Gericht am 8. November 2010 Beschwerde (Urk. 7/48/4-11), welche mit Urteil vom 31. Mai 2012 im Verfahren IV.2010.01070 abgewiesen wurde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/52). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Februar 2014 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hin-weis auf die bereits bekannte Symptomatik sowie zusätzlich unter Hinweis auf Rückenschmerzen erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/55). Die IV-Stelle holte aufgrund der vom Versicherten eingereichten Arztberichte vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014 von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie (Urk. 7/58/1), und vom 7. März 2014 von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin (Urk. 7/58/2), eine Stellungnahme von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (Schreiben der IV-Stelle vom 14. Mai 2014 an Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> [Urk. 7/59], Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 19. Mai 2014 [Urk. 7/60]). Mit Vorbescheid vom 28. Mai 2014 stellte die IV-Stelle in Aussicht, dass auf das Leistungsbegehren nicht eingetreten werde (Urk. 7/63). Nachdem Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 18.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2014 im Namen des Versicherten Einwand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhoben hatte (Urk. 7/64 f. und Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/67/1 [nachgereichte Unterschrift des Versicherten]), veranlasste die IV-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telle eine psychiatrische Begutachtung des Versicherten (Urk. 7/72). Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. habil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutachten am 30. März 2015 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/76) und ergänzte es auf Veranlassung der IV-Stelle (Urk. 7/77) am 9. Mai 2015 (Urk. 7/78). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 19. Juli 2018 ab (Urk. 7/147). Dagegen erhob der Versicherte Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht, welche mit Urteil vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. November 2019 abgewiesen wurde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/160). Eine dagegen erhobene Beschwerde beim Bundesgericht zog der Versicherte mit Eingabe vom 19. Mai 2020 wieder zurück (Urk. 7/164/2), weshalb das Verfahren mit Verfügung vom 25. Mai 2020 abgeschrieben wurde (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/165). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 3. Juni 2021 meldete sich der Versicherte unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweis auf eine Verschlechterung seines psychischen Gesundheitszustandes erneut zum Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug bei der IV-Stelle an (Urk. 7/168) und legte einen Bericht seines behandelnden Psychiaters, Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, auf (Urk. 7/167).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nachdem die IV-Stelle in Aussicht gestellt hatte, auf das Begehren nicht einzutreten (Urk. 7/175), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhob der Versicherte Einwand und ersuchte um Durchführung beruflicher Massnahmen (Urk. 7/183). In der Folge teilte die IV-Stelle mit Schreiben vom 4. Februar 2022 mit, sie übernehme die Kosten einer beruflichen Abklärung vom 14. Februar bis 13. März 2022 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/190). Diese Massnahme wurde mit Mitteilung vom 1. März 2022 per 28.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2022 abgebrochen (Urk. 7/193). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge holte die IV-Stelle medizinische Berichte ein (Urk. 7/198 und 209). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie mit Verfügung vom 10. November 2022 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 [= 7/214]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 12. Dezember 2022 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. In prozessrechtlicher Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsvertreters in der Person von Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sebastian Lorentz. Zudem beantragte er die Einholung eines Gerichtsgutachtens sowie die Anord</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. Januar 2023 auf Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 24.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2023 angezeigt wurde. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass das Gericht einen weiteren Schriftenwechsel nicht als notwendig erachte (Urk. 8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 8. März 2023 wies der Beschwerdeführer erneut darauf hin, dass er die Einholung eines Gerichtsgutachtens als nötig erachte, legte einen wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Bericht des behandelnden Psychiaters auf (Urk. 10) und ersuchte gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig darum, ihm die dafür entstandenen Kosten im Umfang vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">368.50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu ersetzen (Urk. 9).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Schreiben vom 14. März 2023 legte er einen Artikel aus der Schwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen Ärztezeitung mit dem Titel «ICD-11 – Empfehlung zur Verwendung in der Psychiatrie» auf (Urk. 12-13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangs</span><span>bestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p><span> </span><span>Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span>die Vorbringen</span><span> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi</span><span>cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (</span><span>Urteil des Bundes</span><span>gerichts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf</span><span> </span><span>BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid wurde erwogen, die Stellungnahme des behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Arztes sei dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vorgelegt worden. Dieser sei zum Schluss gekommen, dass sich der medizinische Sachverhalt unverändert präsentiere. Es bestehe kein Anlass für weitere medizinische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, die IV-Stelle orientiere sich zu Unrecht immer noch am Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 5. Januar 2010. In der Zwischenzeit seien jedoch Eingliederungsmassnahmen durchgeführt worden. Die Fachpersonen der beruflichen Integration seien zum Schluss gekommen, dass er in seiner Arbeitsfähigkeit stark eingeschränkt sei. Ihre Einschätzung würde die gutachterliche Einschätzung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. habil. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 30.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützen. Die Beweislage präsentiere sich somit anders als bei Erlass der letzten leistungsabweisenden Verfügung vom 19. Juli 2018. Es könne nicht länger auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gutachten des Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgestellt werden, da der Sachverhalt nun ein anderer sei (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im September 2009 wurde der Beschwerdeführer erstmals psychiatrisch begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtet. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete sein Gutachten am 5. Januar 2010 (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/19) und stellte die Diagnose einer Neurasthenie (ICD-10: F48.0) bei Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Begutachtung klagte der Versicherte darüber, dass es ihm nicht gut gehe. Er schwitze viel, sei innerlich unruhig. Er leide an Ein- und Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlafstörungen, Albträumen und wiederkehrenden Erinnerungen an die erlitte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Traumata. Die Auffassung, Merkfähigkeit, Konzentration und das Gedächtnis seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollständig eingeschränkt. Er habe Angst vor einer Ohnmacht, vor Kontrollverlust, vor Hunden und vor einem Herzinfarkt. Er leide an Atemnot, Herzklopfen, Durchfall, häufigem Wasserlösen, Schwindelgefühlen sowie Orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierungsstörungen. Sozial habe er sich zurückgezogen, weil ihm seine Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den peinlich seien. Er vergesse auch Termine (Urk. 7/19 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielt fest, der Versicherte sei wach und allseits orientiert. Das formale Denken sei logisch und kohärent. Hinweise auf inhaltliche Denkstörungen bestünden nicht. Auffassung, Merkfähigkeit und Konzentration würden unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig erscheinen, das Gedächtnis erscheine normal. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Affekt sei der Versicherte ausgeglichen, der affektive Rapport komme gut zustande (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/19 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Versicherten angegebenen Anamnese und der subjektiven Beschwerdeschilderung sei ein Verdacht auf eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung nachvollziehbar. Aufgrund der unzureichenden objektiven Befunde könne diese Diagnose aus versicherungsmedizinischer Sicht jedoch nicht gestellt werden. Vielmehr seien die Symptome und Defizite durch eine Neurasthenie zu erklären (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/19 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, der Versicherte sei in seiner Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit nicht relevant eingeschränkt (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/19 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15). Gestützt auf diese Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2010 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/47).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem sich der Beschwerdeführer am 10. Februar 2014 erneut zum Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug angemeldet hatte (Urk. 7/55), veranlasste die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt in seinem Gutachten vom 30.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 die Diagnose einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Extrembelastung (ICD-10 F62.0) auf der Grundlage einer posttraumatischen Belastungsstörung nach Folterung und politischer Inhaftierung (ICD-10 F43</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/76 S. 53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Explorand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Albträume und schlechten Schlaf. Er könne sich nicht konzentrieren. Er vergesse zudem viel. Manchmal sei er auch völlig blockiert. Er könne nicht mit Stress umgehen, was seine psychische Problematik verstärke. Er habe Angst davor, dass der Geheimdienst i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n beobachte und könne niemandem vertrauen. Er leide unter sich spontan aufdrängenden Nachhallerinnerungen. Immer wieder sehe er szenische Abläufe des Geschehens im Rahmen seiner Inhaftierung, die er nicht willentlich unterdrücken könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er leide auch unter somatischen Beschwerden wie Magen- und Kopfschmerzen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chmerzen im Thorax und im Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/76 S. 42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Befund hielt Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, der Explorand wirke angespannt und selbstunsicher. Häufig schaue er auf den Boden oder wirke verlegen. Er wirke ängstlich und psychomotorisch unruhig. Er sei allseits orientiert, das Langzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gedächtnis wirke weitgehend intakt. Bezüglich der Benennung von Jahresdaten und bei zeitlichen Zusammenhängen habe er Schwierigkeiten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konzentration und Aufmerksamkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leicht herabgesetzt. Im Verlauf des Untersuchs sei ein Abfall der neuro-kognitiven Leistungsfähigkeit zu beobachten. Der formale Gedankengang sei mässiggradig verlangsamt, das inhaltliche Denken erscheine problemzentriert. Im Affekt wirke er anges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t, sei deutlich ängstlich und miss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauisch, die Grundstimmung sei deutlich zum negativen Pol verschoben. Die Schwingungsfähigkeit erscheine reduziert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Vitalgefühle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien reduziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Antrieb sei gemindert, die Psychomotorik unruhig, die Freudfähigkeit sei reduziert (Urk. 7/76 S. 45-46).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit hielt Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, der Versicherte sei in der zuletzt ausgeübten und in jeder angepassten Tätigkeit zu 60-70% arbeitsunfähig (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/76 S. 55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter führte Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, im Vergleich zum psychischen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand zum Zeitpunkt der ersten Begutachtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2010 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien keine neuen Beschwerden hinzugetreten. Die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestellte Diagnose passe jedoch nicht zu den Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Einschätzung des Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei seiner Einschätzung nach nicht korrekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/76 S. 51). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit Dezember 2007 bestünden beim Versicherten mittelschwere bis schwere Funktionsstörungen, die eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 60-70</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/76 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">55). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund dieser Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelangte das hiesige Gericht zum Schluss, dass es sich bei der Einschätzung des Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um eine andere Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich gebliebenen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachverhaltes handle. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erachtete es als erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sich der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit der Begutachtung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahr 2010 nicht verändert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die IV-Stelle das Leistungsbegehren zu Recht abgewiesen hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des hiesi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Gerichts vom 21. November 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, IV.2018.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">761).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit der Neuanmeldung zum Leistungsbezug vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Juni 2021 legte der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des behandelnden Psychiaters vom 1. Juni 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie vom 18. Mai 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf (Urk. 7/167</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 7/202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesen über eine deutliche Verschlechterung seit der leistungsabweisenden Verfügung vom Juli 2018. Er versäumte es indes, anhand von objektiven Befunden darzulegen, inwiefern sich der Gesundheitszustand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verschlechtert haben sollte. Stattdessen beschränkte er sich darauf, subjektive Beschwerden des Versicherten wiederzugeben. So hielt er fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leide </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Jahren unter starken Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen, Albträumen, ausgeprägter depressiver Stimmungslage, sozialem Rückzug sowie Angst- und Panikzuständen. Diese Symptome hätten seit Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsbeginn bei ihm zugenommen. Sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aktionsradius werde immer kleiner und das inhaltliche Denken kreise zunehmend zwanghaft um die ängstliche Sorge um seine Gesundheit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Zukunft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Er leide auch unter Störungen wie Verdau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsprobleme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Herzbeschwerden, allergischen Reaktionen, entzündliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erkrankungen, Migräne, Tinnitus und Schwindel.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte sei seit Jahren zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% arbeitsunfähig und werde es auf absehbare Zeit hin auch bleiben (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/167).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschilderten Beschwerden finden sich bereits im Gutachten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie in demjenigen des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hatte der Beschwerdeführer sogar von einer vollständig eingeschränkten Auffassung, Merkfähigkeit und Konzentration berichtet (Urk. 7/19 S. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem hatte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gleichen Beschwerden schon im August 2019 im Rahmen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens gegen die leistungsabweisende Verfügung vom 19. Juli 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/158 S. 4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Inwiefern sich diesbezüglich eine Verschlechterung ergeben haben sollte, lässt sich weder dem Bericht des Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch den übrigen Akten entnehmen. Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Umstand, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über «seit Jahren» bestehende Beschwerden berichtet und eine seit Jahren vollständig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeschränkte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit attestiert, zeigt, dass keine Änderung des Gesundheitszustandes eingetreten ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neben der posttraumatischen Belastungsstörung die Diagnosen einer rezidivierenden depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11) sowie eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.6) nannte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist nicht mit einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Veränderung des Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geht doch aus seinen Berichten hervor, dass sich seine Einschät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zung inhaltlich mit derjenigen von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deckt. So monierte er in seinem Schreiben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. September 2022, es sei unverständlich, weshalb sich die IV-Stelle über die relevanten Beurteilungen von Prof. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ihm hinweg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt habe (Urk. 7/209 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass sich der Aktionsradius des Beschwerdeführers als Zeichen einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes weiter verkleinert haben soll, wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies ausführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/167 S. 1), widerspricht zudem der Aktenlage. Anlässlich der Begutachtung durch Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im März 2015 hatte der Beschwerdeführer angegeben, sich sozial </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zurückgezogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu haben, auch kaum Kontakt zu seiner Familie im Heimatland zu haben und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit seiner Flucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nie wieder in sein Heimatland gereist zu sein (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/76 S. 39). Im Februar 2018 fand indes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eheschliessung zwischen dem Beschwerdeführer und seiner heuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Ehefrau im Irak statt und im November 2020 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemeinsame</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kind geboren (Urk. 7/166</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">offenbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstmals seit rund 30 Jahren (Urk. 7/1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3) im Stande sah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in sein Heimatland zu reisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Familie gründen konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und in einer stabilen Beziehung lebt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, pass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ins Bild eines sich stetig verschlechternden psychischen Gesundheitszustandes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welches Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeichnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer mit Anmelde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formular vom 7. Juli 2021 die Frage, seit wann die gesundheitliche Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung bestehen würde, mit der Antwort «seit Jahren» beantwortete (Urk. 7/170 S. 6), was ebenfalls zeigt, dass sein Gesundheitszustand im Wesentlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich geblieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht geltend, die gutachterliche Einschätzung von Prof.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werde nunmehr durch die Berichte der Fachleute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die ihn im Rahmen der Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begleitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt. Damit handle es sich um eine andere Beweislage als im Zeitpunkt der Verfügung vom 19. Juli 2018, womit sich ein neuer Sachverhalt präsentiere (Urk. 1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem ist entgegenzuhalten, dass bei einer Neuanmeldung eine wesentliche Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten sein muss, damit der Anspruch der versicherten Person neu beurteilt werden kann (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 8C_455/2020 vom 20. Oktober 2020 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Änderung der Beweislage ist nicht mit einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse gleichzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine solche wäre allenfalls im Rahmen einer prozessualen Revision zu berücksichtigen, w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enn d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Voraussetzungen erfüllt wären, was vorliegend jedoch nicht der Fall ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, es sei zu berücksichtigen, dass es sich bei der medizinischen Wissenschaft nicht um eine statische Grösse handle, sondern dass diese sich beständig weiterentwickle. Der behandelnde Arzt sei inzwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen der Überzeugung, dass er an einer komplexen posttraumatischen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsstörung im Sinne der neuen ICD-11-Richtlinien leide. Es könne nicht angehen, vorliegenden Sachverhalt nach einem veralteten medizinischen For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schungsstand zu beurteilen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sollte das Gericht nicht auf den Bericht des Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abstellen, sei ein Gerichtsgutachten einzuholen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit diesem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorbringen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermag der Beschwerdeführer nicht durchzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zu beurteilen ist vorliegend die Frage, ob sich der Gesundheitszustand seit Erlass der Verfügung vom 19. Juli 2018 wesentlich verändert hat. Nicht von Belang ist hingegen, ob die Beschwerden gemäss neuester Klassifikation einer anderen Diagnose zuzuordnen sind. Anhand der Akten ist überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der letzten leistungsabweisenden Verfügung nicht verändert hat. Aus diesem Grund ist unerheblich, dass der behandelnde Arzt nunmehr die Diagnose einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung im Sinne von ICD-11 statt der posttraumatischen Belastungsstörung nach ICD-10 stellt. Ebenfalls nicht ins Gewicht fällt der Umstand, dass in der Schweizerischen Ärztezeitung offenbar empfohlen wird, bei Vorliegen einer komplexen posttraumatischen Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung bereits die neuen Richtlinien nach ICD-11 anzuwenden (Urk. 13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus diesem Grund ist der Antrag des Beschwerdeführers um Erstattung der für die Erstellung des Arztberichts entstandenen Kosten (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11) abzuweisen. Angesichts dessen, dass anhand der Unterlagen überwiegend wahrscheinlich erstellt ist, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Erlass der letzten leistungsabweisenden Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht verändert hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holung eines Gerichtsgutachtens als nicht notwendig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antizipierte Beweiswür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung; BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3, je mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit Erlass der Verfügung vom 19.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2018 nicht verändert hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> was die Abweisung der Beschwerde zur Folge hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit seiner Eingabe vom 12. Dezember 2022 ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwalt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sebastian Lorentz (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die unentgeltliche Rechtspflege kann nur gewährt werden, wenn die Rechtsvor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehr nicht aussichtslos ist. Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Begehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträcht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt sich aufgrund einer vorläufigen und summarischen Prüfung der Prozessaussichten, wobei die Verhältnisse im Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs massgebend sind (BGE 142 III 138 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Neuanmeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> legte der Beschwerdeführer Berichte seines behandelnden Psychiaters auf. Dieser hielt zwar dafür, der psychopathologische Befund habe sich seit Erlass der letzten leistungsabweisenden Verfügung deutlich verschlechtert (Urk. 7/167, 7/198, 7/209), indes führte er keine Befunde auf, die diese Einschätzung hätten nachvollziehen lassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr wurden die gleichen Beschwerden wiedergegeben, die bereits anlässlich der letzten Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannt wurden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Behandler führte denn auch aus, der Beschwerdeführer sei seit Jahren vollständig arbeitsunfähig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Anbetracht dieser Beweislage waren die Erfolgsaussichten der Beschwerdebegehren von Beginn an beträchtlich geringer als die Verlustgefahren. Eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, hätte demzufolge davon abgesehen, gegen die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) ein Rechtsmittel zu erheben, wie dies der Beschwerdeführer getan hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem erweist sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 10. November 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als aussichtslos, weshalb die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsvertretung vorliegend nicht erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell">Die Gesuche um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell">12. Dezember</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell"> 2022</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell">werden abgewiesen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span id="_Hlk130298856"></span><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage von Kopien der Urk. 9-13</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelMuraro</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html>