<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00480</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Barbara Laur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren1961</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war vom 1. November 2014 bis 30. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der A.___ AG,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">System Engineer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei der letzte Arbeitstag am 7. Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urk. 7/5/6-7, Urk. 7/7 Ziff. 5.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erschöpfung und eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode (ICD-10 F33.3), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich der Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. September 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/7 Ziff. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewährte dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form eines Ausbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kurses «reception@hotelleriesuisse» vom 5. Oktober bis 15. November 2015 (vgl. Urk. 7/14) respektive vom 15. November bis 31. Dezember 2015 (vgl. Urk. 7/22) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie Kostenübernahme für eine Laufbahnberatung (vgl. Urk. 7/21). Weiter wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Kosten für eine wirtschaftsnahe Integration mit Support am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">platz durch die Genossenschaft B.___ vom 1. März bis 31. April 2016 über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (vgl. Urk. 7/30), woraufhin dort vom 1. November 2016 bis 31. Januar 2017 ein Arbeitsversuch erfolgte (Urk. 7/36). Nachdem der Versicherte eine von 1. Februar bis Ende April 2017 befristete Stelle in einem Pensum von 50 % bei der Genossenschaft B.___ antreten konnte (vgl. Urk. 7/44), schloss die IV-Stelle die Eingliederungsmassnahmen per 31. Januar 2017 ab (Urk. 7/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Klärung der medizinischen Situation holte die IV-Stelle beim Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), namentlich bei C.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, und bei Dr. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, ein allgemeinmedizinisch/internistisches sowie ein psychiatrisches Gutachten ein, welche jeweils am 11. August 2017 erstattet wurden (Urk. 7/52-53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em Vorbescheidverfahren (Urk. 7/59; Urk. 7/64) verneinte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e IV-Stelle mit Verfügung vom 17. April 2018 einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 7/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 17. Mai 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. April 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gesetzlichen Leistungen aus dem Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) zu erbringen, insbesondere seien ihm weitere berufliche Massnahmen zu gewähren, und mit Wirkung ab 1. Mai 2016 sei eine Rente auszurichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1/1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ragte mit Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 11. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>to</span><span>ren, </span><span>die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span>-</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE</span><span> </span><span>141</span><span> V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1).</span><span> </span><span>Die Anerkennung eines rentenbe</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. </span><span>BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span>nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span><span id="XX234"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="XX075"></span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass der Beschwerdeführer von September 2015 bis Januar 2017 mit beruflichen Massnahmen unterstützt worden sei. Er habe gegenüber dem Eingliederungsberater geäussert, dass der Anspruch auf eine Rente geprüft werden solle. Weitere beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen erübrigten sich. Aus medizinischer Sicht führten die gestellten Diagnosen nicht zu einer dauerhaften und erheblichen Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit. Tätigkeiten im Informationsbereich sollten jedoch vermieden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden, da dort grenzenlos gearbeitet werde und dies zu einer erneuten depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Episode führen könne (S. 1 f.). Da der Beschwerdeführer während den Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen von März 2016 bis Januar 2017 ein Taggeld beansprucht habe, wäre ein allfälliger Rentenanspruch gemäss Art. 29. Abs. 2 IVG frühestens ab Februar 2017 entstanden. Bei dem Bericht der behandelnden Ärzte vom 17. Mai 2018 handle es sich lediglich um eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes (Urk. 6 S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1/1) geltend, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die langjährige und schwerwiegende depressive Grunderkrankung gehe gemäss Beurteilung aller involvierten Ärzte mit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er generellen Leistungseinbusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Alle involvierten Ärzte, inklusive RAD-Ärztin Dr. D.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gingen davon aus, dass bei erneuter beruflicher Belastung analog der angestammten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weitere akute depressive Zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de (Episoden) zu erwarten seien, weshalb für die bisherige Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. Eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit werde lediglich im Umfang von 50 % für zumutbar gehalten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 7 ff. Ziff. III). Zudem sei er bei der Wiedereingliederung zu unterstützen (S. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ziff. IV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei einem Valideneinkommen ausgehend vom Lohn als SAP-Basis-Engineer und einem anhand der Rezeptions-Tätigkeit bei der Genossenschaft B.___ bei einem Pensum von 50 % erzielten Verdienstes errechneten Invalideneinkommen resultiere ab Mai 2016 ein Invaliditätsgrad von 77 % und damit ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (S. 11 f. Ziff. V).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in ihrem undatierten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Beschwerdegegnerin einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/19/1-5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode, Erstmani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festation 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. E.___ eine Gicht sowie eine arterielle Hypertonie. Es bestehe eine Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Antriebsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und kognitive Einbussen (Ziff. 1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei seit dem 7. Mai 2015 bei ihr in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 20. Oktober 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). In der zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geübten Tätigkeit als Informatiker bestehe seit dem 7. Mai 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Es bestehe eine verminderte Stresstoleranz, eine rasche Ermü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, eine fehlende Konzentrationsfähigkeit und ein reduziertes Durchhaltever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen. Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Die Frage nach einer behinderungsangepassten Tätigkeit könne erst nach voran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangenen Berufsfindungs- und Belastungserprobungsmassnahmen beantwortet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden (Ziff. 1.6-7, Ziff. 3). Die medizinischen Massnahmen seien ausgeschöpft. Entscheidende Veränderungen seien nur über berufliche Rehabilitationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu erzielen. Bei Findung eines geeigneten Berufsprofils könne mit einer Erhaltung der Arbeitsfähigkeit auf einem veränderten Niveau gerechnet werden (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/26/1-7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit schwerer Episode (ICD-10 F33.3), bestehend von Mai bis September 2015 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erschöpfung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. F.___ eine seit etwa 2014 bestehende Arthritis urica sowie eine arterielle Hypertonie, essentiell seit etwa 2005 (Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 13. November 2014 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 11. August 2015 erfolgt (Ziff. 1.2). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Informatiker bestehe seit dem 19. Juni 2015 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit, aktuell bis 31. Dezember 2015 (Ziff. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die angestammte Tätigkeit sei allenfalls noch zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, dies sei aber auch nicht im Interesse des Versicherten. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ab Januar 2016 im Umfang von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit gradueller Steigerung der Arbeitsfähigkeit ohne Schichtarbeit möglich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, und Dr. H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, stellten in ihrem undatierten, am 20. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Beschwerdegegnerin eingegangenem Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/41) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), Erstmanifestation im Jahr 2000 nach Scheidung von der Ehefrau</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Burnout</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich verbessert (Ziff. 1.1). Die Fachpersonen führten aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 9. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einmal wöchentlich bei der unterzeichnenden Psychologin in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 10. Januar 2017 erfolgt (Ziff. 3.1). Die bisherige Tätigkeit sei etwa zwei bis drei Stunden und eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Umfang von vier bis fünf Stunden pro Tag möglich (Ziff. 2.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (Ziff. 2.2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, eineinhalb Jahre nach einem schweren Rückfall der rezidivierenden depressiven Störung erscheine der Genesungsprozess beim Beschwerdeführer als stagniert. Nach wie vor persistierten eine limitierende Antriebsminderung, Müdigkeit, eine erhöhte Erschöpfbarkeit, Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten und ein erhöhtes Schlafbedürfnis, was eine volle Arbeitsfähigkeit als prognostisch eher unwahrscheinlich erscheinen lasse (Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. August 2017 erstattete C.___, RAD, das von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin veranlasste allgemeinmedizinisch/internistische Gutachten (Urk. 7/52).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> C.___ konnte nach Untersuchung des Beschwerdeführers am 7. August 2017 keine Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellen. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine Gicht-Arthropathie, einen Hypertonus und eine asymptomatische Leistenhernie links mehr als rechts (Ziff. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ führte aus, aus allgemeinmedizinisch-internistischer Sicht sei der Beschwerdeführer voll leistungsfähig. Ein Gesundheitsschaden, welcher die Arbeitsfähigkeit in der bisher ausgeübten Tätigkeit einschränken würde, habe nicht gefunden werden können (Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___, RAD, erstattete am 11. August 2017 das von der Beschwerdegegnerin veranlasste psychiatrische Gutachten (Urk. 7/53). Dr. D.___ nannte nach Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung des Beschwerdeführers am 7. August 2017 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert (ICD-10 F33.4) bei Persönlichkeitsakzentuierung mit vermeidenden und narzisstischen Zügen (Ziff. 10). Dr. D.___ führte aus, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Informatiker bestünden mittelgradige Einschränkungen in der Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zur Planung und Strukturierung, der Flexibilität und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durchhaltefähigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es bestünden leichtgradige Einschränkungen in der Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu Dritten und in der Selbstbehauptungsfähigkeit sowie in der Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zu ausserberuflichen Aktivitäten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Belastungsprofil bestehe in einer strukturierten Tätigkeit mit definiertem Beginn und Ende, in einem kleinen Team mit wohlwollendem Vorgesetzten, wie zum Beispiel als Mitarbeiter des Betriebsteams der Genossenschaft B.___.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit dem 7. Mai 2015 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. Auch in einer angepassten Tätigkeit habe vom 7. Mai 2015 bis Januar 2017 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Seit dem 1. Februar 2017 bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine Steigerung auf 80 % bis 100 % sollte nach Eingewöhnung möglich sein. Um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und sogar zu erhöhen, seien berufliche Massnahmen dringend emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte aus, es liege aktuell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine depressive Symptomatik mehr vor. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden jedoch verschiedenen Ängste, wie Versagensängste oder auch die A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngst davor, nicht geliebt zu werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was dazu fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hre, dass der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Tendenz habe, sich zu verausgaben. Es falle ihm schwer, eigene Grenzen zu setzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Um (unbewusst) einem neuen Zusammenbruch vorzubeugen, würden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidungsstrategien angewendet. Aus diesem Grund sollte der Versicherte nicht mehr in der angestammten Tätigkeit arbeiten, da gerade im Informationsbereich grenzenlos gearbeitet werden könne, und es so sehr bald zu einer erneuten depressiven Episode kommen könne. Bei einer Tätigkeit mit angegebenem Belastungsprofil und langsamem Aufbau des Arbeitspensums sei die Gefahr eines Einbruchs eher gering (Ziff. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychopathologischen Befund führte Dr. D.___ aus, während der gesamten Untersuchungszeit hätten Aufmerksamkeit und Konzentration aufrechterhalten werden können. Die Gedächtnisleistung des Beschwerdeführers sowie die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassungsgabe seien im Gespräch unauffällig gewesen. Es hätten keine formalen Denkstörungen bestanden. Im Affekt sei der Versicherte euthym, und die Schwingungsfähigkeit sei uneingeschränkt gewesen. Ebenso seien Antrieb und Psychomotorik während der Untersuchung unauffällig gewesen (Ziff. 8). Bei der Prüfung der Parameter der funktionellen Leistungsfähigkeit in Anlehnung an den Mini-ICF habe der Versicherte angegeben, es bestünden aufgrund der schnellen Erschöpfbarkeit und des Antriebs- sowie Motivationsmangels eine mittelgradige Einschränkung bei der Planung und Strukturierung von Aufgaben sowie bei der Durchhaltefähigkeit. Weiter seien aufgrund der akzentuierten Persönlichkeitszüge die Flexibilität und Umstellungsfähigkeit mittelgradig eingeschränkt. Wegen der schnellen Erschöpfbarkeit bestünden auch leichtgradige Einschränkungen in der Fähigkeit zu ausserberuflichen Tätigkeiten (Ziff. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten in ihrem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, aktuell teilremittiert, das heisse gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wärtig noch einer leicht bis maximal mittelgradigen depressiven Episode entsprechend, Differenzialdiagnose atypische Depression (ICD-10 F32.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge (selbstunsicher-vermeidend, narzisstisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, der Beschwerdeführer befinde sich seit dem 18. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 in ihrer Gruppenpraxis in psychotherapeutischer Behandlung, zunächst bei Dr. E.___ und seit dem 9. November 2018 bei der unterzeichnenden Psychologin (S. 1 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bisherigen Tätigkeit bestehe seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit bestehe seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2017 eine Arbeitsunfähigkeit von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Steigerung sollte nach Eingewöhnung möglich sein. Begründet werde die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mit den persistie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden psychischen Beschwerden (verminderter Antrieb, reduzierte Vitalgefühle und Müdigkeit, erhöhte Erschöpfbarkeit, gesteigertes Schlafbedürfnis, kognitiv-mnestische Einschränkungen), ferner aber auch in der Persönlichkeitsakzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Patienten mit einer Tendenz sich zu verausgaben (S. 6 Ziff. 5.3). Unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig davon, wie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltenden Beschwerden des Patienten diagnostisch ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geordnet würden, bestehe Konsens darüber, dass mittelgradige Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Informatiker bestünden (S. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit sei eine erhebliche Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsverschlechterung mit voller Arbeitsunfähigkeit zu erwarten (S. 6 oben). Das Belastungsprofil werde in Übereinstimmung mit der Einschätzung von Dr. D.___ festgelegt. Weiter sei ein wenig stressintensives Arbeitsumfeld zu empfehlen, und eine Tätigkeit mit andauernd hohen Anforderungen an die Konzentration sei zu vermeiden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Stimmung des Patienten wirke im Gespräch tatsächlich nicht depressiv herabgemindert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er beurteile diese im Rahmen des Selbstbeurteilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragebogens BDI-II jedoch als «ständig traurig». Wie sehr dies tatsächlich zutreffe oder nicht, sei schwierig zu beantworten, vor allem, weil der Beschwerdeführer auf Anfrage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gespräch hierbei widersprüchliche Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mache (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer angefochtenen Verfügung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) in medizinischer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die RAD-Gutachten von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Aug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ust 2017 (vgl. vorstehend E. 3.4-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während sich in somatischer Hinsicht anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Begutachtung bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit objektivieren liess, was so mit der übrigen Aktenlage übereinstimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und auch nicht bestritten wurde (vgl. vorstehend E. 2.2), verneinte die Beschwerdegegnerin abweichend von der psychiatrischen Einschätzung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vorliegen eines aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">van</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gesundheitsschadens, weshalb auch keine Indikatorenprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommen wurde (vgl. vorstehend E. 2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/67 S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass das psychiatrische Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an eine beweiskräftige E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xpertise (vgl. vorstehend E. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nicht erfüllt. Der Beschwerdegegnerin ist dahingehend zu folgen, dass rein von de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ gestellten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig remittierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.4) bei Persönlichkeitsakzentuierung mit vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden und narzisstischen Zügen, aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht keine relevanten Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal auch akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) als Z-Diagnose nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens fallen (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 9C_894/2015 vom 25. April 2016 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem dürfte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. D.___ lediglich rudimentär festgestellte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche abgesehen davon bis zu diesem Zeitpunkt von keinem der übrigen behandelnden Ärzte festgestellt wurde (vgl. vorstehend E. 3.1 und E. 3.3),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der der Beschwerdeführer noch in der angestammten Tätigkeit vollerwerbstätig war, ohne dass sie sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nachweislich negativ ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter erscheinen die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genannten Einschränkungen des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit als Informatiker bei weitgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end unauffälligem psychopathologischen Befund nicht nachvollziehbar. Insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere stellte Dr. D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en unauffälligen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Antrieb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest und berichtete weiter über eine unauffällige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufmerksamkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Konzentration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s- und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie über eine unauffällige Auffassungsgabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weshalb dann allein gestützt auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subjektiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben des Beschwerdeführers, unter Verweis auf schnelle Erschöpfbarkeit sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Antriebs- und Motivationsmangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlussendlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis zu mittelgradige Einschränkungen angenommen wurden, erscheint nicht plausibel.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch kann die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt ausgeübte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit des Beschwerdeführers als System Engineer nicht einfach mit sämtlichen Tätigkeiten in der Informatikbranche gleichgesetzt werden, handelt es sich dabei doch um einen sehr spezialisierten Bereich mit hohen Anforderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Zeit- und Leistungsdruck, was nicht allen Tätigkeiten im Informatikbereich immanent ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die letzten Arbeitsstellen des Beschwerdeführers als System Engineer mit zuviel Stress für ihn einhergingen, indem er Schicht- und Pikettdienst leisten musste und unter massivem Zeit- und Leistungsdruck stand, diese Tätigkeiten mithin bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der vorhandenen rezidivierenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung eine erhebliche Rückfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefahr in sich bergen, erweist sich als nachvollziehbar. Als nicht nachvollziehbar erweist sich jedoch eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matikberufen. Jedoch unterblieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt genauere Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dazu, ob der Beschwerdeführer in einem anderen Informatikbereich mit geregelten Arbeitszeiten und weniger hohen Anforderungen arbeitsfähig wäre, wobei diesbezüglich aufgrund seiner langjährigen spezialisierten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren wäre, ob er überhaupt das Wissen und Können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für einen anderen Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matikbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitbringen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und welches seine Verdienstaussichten wären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Annahme, dass im Rahmen einer angepassten Tätigkeit die verbleibende Restarbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sgeschöpft werden soll, erweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das von Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formulierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsprofil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine angepasste Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, da die Formulierung nahe einer Tätigkeit im geschützten Rahmen liegt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nicht zu überzeugen vermag weiter die Annahme von Dr. D.___, dass selbst in einer angepassten Tätigkeit vom 7. Mai 2015 bis 31. Januar 2017 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bestanden haben soll, nahm der Beschwerdeführer doch seit Oktober 2015 aktiv an verschiedenen Eingliederungsmassnahmen teil (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend Sachverhalt Ziff. 1). Schlüssige Aussagen zum tatsächlich vorhandenen Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in angestammter und in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit lassen sich weiter mangels hinreichender Plausibilität und Diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renzierung weder den Berichten der behandelnden Psychologin G.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Januar 2017 und vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018 (vgl. vorstehend E. 3.3 und E. 3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch den übrigen Akten entnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend fehlt es an einer aussagekräftigen medizinischen Grundlage zur Feststellung des tatsächlichen Leistungsvermögens des Beschwerdeführers und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Bestimmung des Invaliditätsgrades.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist deshalb in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in psychiatrischer Hinsicht gutachterlich abklären lässt. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere eingehend zur Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Systeem Engineer, in einer Verweistätigkeit in der Infor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik- sowie in einer anderen Branche und erforderlichenfalls zu den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indikatoren zu äussern haben. Danach hat die Beschwerdegegnerin über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers und über allfällige weitere Eingliede</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen neu zu entscheiden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht dem obsiegenden Beschwerdeführer eine Prozessentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tschädigung vorliegend auf Fr. 2’3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 17. April 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu entscheide.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Barbara Laur</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p><br/></p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>