<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_893/2008/sst </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 7. November 2008 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Advokat Peter Volken, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Justizgebäude, Av. Mathieu-Schiner 1, 1950 Sitten, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellungsverfügung (Freiheitsberaubung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, Beschwerdeinstanz, vom 24. September 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass einer Anzeige wegen Freiheitsberaubung keine Folge gegeben wurde. Dies geschah indessen auf Antrag des Staatsanwalts, weshalb der Beschwerdeführer nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG ist. Die angebliche Freiheitsberaubung dauerte nur rund zweieinhalb Stunden, weshalb der Beschwerdeführer in Bezug auf dieses Delikt auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 2 Abs. 1 OHG</span> sein kann. Soweit er sinngemäss geltend macht, er sei im vorinstanzlichen Verfahren nicht hinreichend angehört worden (Beschwerde S. 3 oben), geht sein Vorbringen an der Sache vorbei. Die Untersuchungsrichterin hatte dargelegt, die Polizei könne einerseits Personen, die in berauschtem Zustand Gegenstand öffentlichen Ärgernisses bilden in Polizeigewahrsam nehmen und anderseits Personen auf den Polizeiposten führen, wenn die Feststellung ihrer Identität an Ort und Stelle nicht möglich sei. Der Beschwerde ist nicht zu entnehmen, aus welchem Grund es dem Beschwerdeführer im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht möglich gewesen sein sollte, sich zur Möglichkeit einer Verhaftung "wegen Trunkenheit und Rausch" zu äussern. Da er dies unterliess, ist die Feststellung der Vorinstanz, er habe sich damit nicht auseinandergesetzt, richtig. Was daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> verstossen könnte, sagt er nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Beschwerdeinstanz, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 7. November 2008 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schneider Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>