<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.00726</span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p><p><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, VorsitzenderSozialversicherungsrichter VogelErsatzrichterin Bänninger SchäppiGerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil</span><span class="Normal Heading2"> vom </span><span id="ENTSCHEIDDATUM"></span><span class="Normal Heading2">28. Juni 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><br/></p></div><div><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grütlistrasse 20, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, meldete sich am 6. September 2012 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/6). Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 22. Juli 2013 eine ganze Invalidenrente von März bis Juni 2013 in Aussicht (Urk. 8/33). Diesen ersetzte sie durch einen neuen vom 10. März 2014, mit welchem sie dem Versicherten eine ganze Invalidenrente von März bis Mai 2013 in Aussicht stellte (Urk. 8/47). Nachdem der Versicherte am 7. April 2014 Einwand erhoben hatte (Urk. 8/54; ergänzende Einwandbegründung vom 22. Mai 2014, Urk. 8/58) tätigte die IV-Stelle weitere medizinische und erwerbliche Abklärungen und hielt mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 3. Juni 2015 (Urk. 2) an ihrem Vorbescheid fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 2. Juli 2015 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die Angelegenheit zur Vornahme von weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 24. August 2015 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-90), was dem Beschwerdeführer am 16. September 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung dafür, dass der Beschwerdeführer seit August 2011 in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Seit März 2013 sei ihm eine behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Damit habe der Beschwerdeführer gestützt auf einen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich von März 2013 (6 Monate nach Anmeldung) bis Mai 2013 Anspruch auf eine ganze Rente. Der Sachverhalt sei genügend abgeklärt und ein Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sei nicht notwendig (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor (Urk. 1), dass bezüglich seiner Schulter keine verlässliche Grundlage für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, insbesondere auch in einer angepassten Tätigkeit, bestehe. Entsprechend sei die Angelegenheit zurückzuweisen, damit eine orthopädische Begutachtung inklusive einer Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit durchgeführt werde. Insbesondere auch, da gemäss Rechtsprechung schon bei geringen Zweifeln nicht mehr auf versicherungsinterne Abklärungen, zu denen die Berichte des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) gehörten, abgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne. Die Beschwerdegegnerin habe den Untersuchungsgrundsatz klar verletzt, da eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit durch die Schulterspezialisten für die Rentenfrage relevant und deshalb nötig sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX212"></span><span id="VV043"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen die RAD die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmetho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt präsentiert sich folgendermassen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Ärzte der Klinik für Orthopädie der Uniklinik A.___ (fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend: Klinik für Orthopädie) diagnostizierten in ihrem provisorischen Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht vom 18. August 2011 (Urk. 8/3) eine fortgeschrittene Omarthrose links, ovuläre Ossifikation 4 x 3 cm im Musculus subscapularis links, differentialdiag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostisch synoviale Osteochondromatose. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie hätten dem Beschwerdeführer am 16. August 2011 eine Hemiprothese implan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert, was komplikationslos mit korrekten Stellungsverhältnissen in der postoperativen Röntgenkontrolle verlaufen sei. Es bestehe weiterhin ein prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lemloser Verlauf und bei Austritt seien die Wundverhältnisse reizlos. Der Beschwerdeführer sei bis zum Kontrolltermin am 3. Oktober 2011 vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich arbeitsunfähig (Urk. 8/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Verlaufskontrolle sechs Monate postoperativ hielten die Ärzte der Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nik für Orthopädie in ihrem Bericht vom 24. Februar 2012 (Urk. 8/25/2 f.) fest, dass der Beschwerdeführer über einen schmerzhaften Kraftverlust berichte. Die Schmerzen würden auf der visuellen Analogskala von 1 bis 10 mit 7 beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, aktuell nehme er jedoch keine Schmerzmittel. Eine Radiofrequenzablation bei Tachyarrhythmie sei in drei Wochen geplant. Aktuell sei er weiterhin voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich arbeitsunfähig als Koch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. August 2012 führten die Ärzte der Klinik für Orthopädie eine Prothesenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vision mit Implantation eines Keel-Glenoids M links durch. In ihrem Austrittsbericht vom 17. August 2012 notierten sie folgende Diagnosen (Urk. 8/4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen aus OP</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kollaps des Glenoid-Allograft bei Status nach Schulter-Totalprothese am 16. August 2011 (Anatomical Schaft 9, nicht zementiert, Kopf 48 mm), Glenoid-Allograft (System Synthes Gerber) und Osteochond</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rom-Entfernung Subscapularis, Bizepstenodese links bei fortgeschrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tener Omarthrose links und ovulärer Ossifikation 4 x 3 cm im Mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">culus subscapularis links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femoropatellarbetonte Pangonarthrose links mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiple „Chondrome“ Kniegelenk links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine erste klinische und radiologische Nachkontrolle erfolge in der Schulter-Sprechstunde am 26. September 2012. Bis dahin sei der Beschwerdeführer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umfänglich arbeitsunfähig. Bei Eintritt habe er über seit einigen Wochen zunehmende Kniegelenksschmerzen linksseitig geklagt. Konventionell-radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch zeige sich eine femoropatellarbetonte Pangonarthrose mit multiplen Chondromen popliteal. Nach Beurteilung durch das Knie-Team erfolge eine weitere Abklärung mittels MRI (Urk. 8/4/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Orthopädie notierten nach der Verlaufskontrolle drei Monate postoperativ am 5. November 2012 in ihrem Bericht vom 7. November 2012 (Urk. 8/18), dass betreffend Schmerzen eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur letzten Kontrolle stattgefunden habe. Eine Schwäche persistiere weiterhin, weshalb die Kräftigung mit intensiver Physiotherapie weitergeführt werden müsse. Eine Physiotherapieverordnung werde mitgegeben. Er sei zu 100 % arbeitsunfähig als Koch bis Anfang Februar 2013. Der Beschwerdeführer sei zur Zeit in Abklärung bei der IV.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wurde sieben Monate nach der Operation wiederum in der Schulter- und Ellbogensprechstunde der Klinik für Orthopädie untersucht. Die behandelnden Ärzte notierten in ihrem Bericht vom 1. März 2013 (Urk. 8/23), dass sich ein halbes Jahr postoperativ eine unbefriedigende Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion mit Funktionseinschränkung und Schmerzen zeige. Bei neurologisch nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malen Befunden sähen sie die Ursache für die Funktionseinschränkung in der fehlenden Einheilung der Glenoidkomponente sowie der anterioren Subluxation der Humeruskomponente. Aufgrund der fehlenden Besserung trotz Reoperation seien sie mit einer erneuten Revision sehr zurückhaltend. Sollte dennoch der Leidensdruck und die Funktionseinschränkung persistieren, käme aus operativer Sicht nur noch die inverse Schultertotalprothese in Frage. Sie würden nun die konservativen Massnahmen weiterführen und den Beschwerdeführer ein Jahr postoperativ in der Verlaufskontrolle sehen. Er sei vollumfänglich arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig bis Ende März, dann würden sie um Anpassung der Arbeitsunfähigkeit durch den Hausarzt bitten (Urk. 8/23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, notierte in seinem Bericht vom 23. April 2013, dass sich der Beschwerdeführer am 10. und 15. April 2013 bei ihm vorgestellt habe. Wie aus den Unterlagen hervorgehe, sei er mehrmals an der linken Schulter operiert worden. Die Gesamtbeweglichkeit der Schulter sei sehr schlecht, der Prothesesitz sei im Moment doch sehr gut. Es bestehe eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bis Ende Mai 2013, danach sei eine erneute Kontrolle durchzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren (Urk. 8/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. März 2014 wurde der Beschwerdeführer aufgrund eines Herzinfarkts (inferi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orer STEMI) von der Hausarztpraxis direkt ins Herzkatheterlabor des Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitären Herzzentrums E.___ verlegt. Im Austrittsbericht über die Hospitali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation vom 6. bis zum 15. März 2014 hielten die behandelnden Ärzte fest, dass der Beschwerdeführer am 7. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Telemetrieüberwachung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Normalstation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlegt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den oder Rhythmusstörungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sodass die Telemetrie am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. März 2014 habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgehängt werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auf Wunsch des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführers sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine stationäre kardiale Rehabilitation in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Verlauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die antihypertensive Therapie bei weiterhin hohen Blutdruckwerten durch Erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung der Dosen von Bisoprolol, Amlodipin und HCT optimiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei einem HbA1c von 7.6 trotz Metformintherapie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Insulinsubstitution mit Levemir 10 lE/Tag begonnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daraufhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die zuvor le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht bis mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig erhöhten Blutzuckerwerte gut rückläufig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Fortschritte der phy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siotherapeutischen Stufentherapie zur Mobilisierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schleppend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verlaufen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei leichter Anstrengung einen deutlichen Pulsanstieg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spüren k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Am 12. März 2014 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Stufenschema erfolgreich abgeschlossen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orden und er habe am 15. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 kardial kompensiert, hämodynamisch stabil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in gutem Allgemeinzustand in die Rehaklinik F.___ verlegt werden können (Urk. 8/67 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte attestierten eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit vom 6. März bis zum 6. April 2014 und notierten folgende Diagnosen </span><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/67/6): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Koronare Dreigefässerkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Inferiorer STEMI am 06.03.2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronarangiographie am 06.03.2014: 90%ige proximale RCX-Stenose (Culprit Lesion) -&gt;PTCA/1 x DES. 70%ige Stenose des Ramus interme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dius -&gt; PTCA/1 x DES. Chronischer Verschluss der mittleren RCA (infe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ro-basales Aneurysma). Leicht eingeschränkte LVEF 50-55%</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">TTE am 07.03.2014: Normal grosser linker Ventrikel mit leicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schränkter Auswurffraktion (EF biplan = 52%) bei Akinesie mit Wand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verdünnung inferior basal und Hypokinesie anteroseptal basal bis apikal. Diastolische Dysfunktion (Relaxationsstörung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cvRF: arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. AV Knoten Reentrytachykardie, Typ slow-fast</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erfolgreiche Ablation des slow pathway am 22.10.2012</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Diabetes Mellitus Typ 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">unter oraler Medikation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Verdacht auf Polyneuropathie der Füsse</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Schulter-Totalprothese, Glenoid-Allograft und Osteochondrom-Entfernung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgeschrittener Omarthrose mit ovulärer Ossifikation im M. subscapula</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ris links 08/11</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Prothesenrevision mit Implantation eines Keel-Glenoids M links bei Kollaps des Glenoid-Grafts O8/12</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Femoropatellar-betonte Pangonarthrose links bei multiplen Chondromen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kniegelenks</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___, Assistenzärztin der Zürcher G.___ F.___, attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte dem Beschwerdeführer am 25. März 2014 eine vollumfängliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit vom 6. März bis zum Ende der stationären Rehabilitation am 27. März 2014, danach müsse durch den Hausarzt eine Neubeurteilung erfolgen (Urk. 8/57/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Klinik für Orthopädie hielten in ihrem Bericht vom 28. Juli 2014 den Verdacht auf eine Glenoidlockerung in der linken Schulter fest (Urk. 8/61). Es bestehe weiterhin eine unzufriedenstellende Situation für den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer mit starken Schmerzen und hochgradig eingeschränkter Schulterfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion. Es bestehe eine aktive globale Elevation bis knapp 30°. Der in 90° passiv elevierte Arm könne knapp gehalten werden. Es liege ein deutliches Krepitieren glenohumeral vor. Die Narbenverhältnisse seien reizlos und die Funktion des Deltoideus sei intakt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, FMH Orthopädische Chirurgie, diagnostizierte in seinem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztbericht vom 29. August 2014 1) eine Gonarthrose rechts und 2) einen Verdacht auf eine Glenoidlocke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung Schulter links bei Status nach Prothesenrevision linke Schulter 2012 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/63). Es bestehe eine deutlich reduzierte Belastbarkeit des linken Knies. Kniebeugen, Treppen- oder Leitern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigen etc. seien nicht vollumfänglich möglich, ihm sei die letzte Tätigkeit allerdings nicht bekannt. Eine überwiegend im Sitzen ausgeübte Tätigkeit sei ihm 8.5 Stunden täglich möglich (bezogen auf die Knieerkrankung, Urk. 8/63/2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2. März 2015 führten die Ärzte der Klinik für Orthopädie ein CT der linken Schulter durch. In ihrem Bericht vom 4. März 2015 führten sie diesbezüglich aus, dass sich im CT ein feiner Lysesaum unter der glenoidalen Komponente als Hinweis auf eine mögliche Lockerung gezeigt habe. Der Beschwerdeführer leide weiterhin unter starken Schmerzen und hochgradig eingeschränkter Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktion auf der linken Schulter nach zweimaligen Voroperationen. In der heute durchgeführten CT-Untersuchung zeige sich der Verdacht auf eine Glenoidlo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckerung. Als einzige orthopädische Massnahme komme noch die Konversion in eine inverse Schulterprothese mit Beckenkammentnahme in Frage. Der Beschwerdeführer sei jedoch zurzeit mental und psychisch sehr schwach und könne sich eine weitere Operation nicht vorstellen. Er sei daher weiterhin voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich arbeitsunfähig als Koch. Er werde sich bei ausbleibender Besserung, respektive nach Entscheid zur Operation wieder selbständig bei ihnen vorstellen (Urk. 8/79/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den im Recht liegenden Arztberichten der Klinik für Orthopädie geht weder eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Arbeitstätigkeit noch ein entsprechendes Belastungsprofil hervor (E. 3.1-3.5, E. 3.8 und E. 3.10). Auch aus dem Arztbericht von Dr. D.___ geht ein angepasstes Belastungsprofil bezüglich der Schulter nicht hervor (E. 3.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Gonarthrose im linken Knie hielt Dr. J.___ fest, dass eine deutlich reduzierte Belastbarkeit bestehe. Kniebeugen, Treppen- oder Leitern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steigen seien nicht vollumfänglich möglich. Eine überwiegend im Sitzen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übte Tätigkeit sei ihm vollumfänglich möglich (E. 3.10). In Bezug auf Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte von behandelnden Arztpersonen ist allerdings auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sind die vorliegenden Arztberichte der behandelnden Ärzte nicht ausreichend, um allfällige Einschränkungen der Schulter bzw. des Knies rechtsgenüglich festzusetzen und gestützt darauf das Belastungsprofil bzw. die Arbeitsfähigkeit sowohl in einer angepassten als auch in der angestammten Tätigkeit insbesondere auch im zeitlichen Verlauf beurteilen zu können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in medizinischer Hinsicht auf die Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der Ärztin des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) med. pract. B.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, vom 11. Juli 2013 (Urk. 8/31/2 f.) und vom 12. Dezember 2014 (Urk. 8/76/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Stellungnahme vom 11. Juli 2013 konstatierte med. pract. B.___, dass aus medizinischer Sicht anhand der Befunde eine vollumfängliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit nach Operation und Re-Operation von August 2011 bis März 2013 nachvollziehbar sei. Aus medizinischer Sicht sollten bei vorgeschädigter Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationseinwirkungen auf die linke Schulter sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Armvorhalteposi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion, insbesondere repetitive Tätigkeiten mit Belastung der Arme nicht zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutet werden. Das Heben, Tragen und Transportieren von Lasten über 5-8 kg (unter ungünstigen Hebeln) und in günstiger Belastungsposition (körpernah, bis Lendenhöhe) über 20 kg sollte vermieden werden. Leichte (angepasste) Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von mittelschweren und schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Lasten, ohne (beidseitiges) Arbeiten in Armvorhalteposition und Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten seien medizinisch-theoretisch ab März 2013 (Bericht Dr. C.___) voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichtig zumutbar (Urk. 8/31/2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___ der Klinik für Orthopädie hielt im Bericht vom 1. März 2013 (E. 3.5) allerdings lediglich fest, dass der Beschwerdeführer bis Ende März voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich arbeitsunfähig sei, dann sei die Arbeitsunfähigkeit durch den Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt anzupassen. Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit geht aus diesem Bericht - entgegen den Ausführungen von med. pract. B.___ - nicht hervor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist aber weder aus dem Bericht von med. pract. B.___ noch von Dr. C.___ ersichtlich, inwieweit sich der Zustand des Beschwerdeführers auf Ende März 2013 verbessert bzw. verändert haben sollte, so dass ab diesem Zeitpunkt eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit wieder zumutbar sein könnte, bzw. warum sie nicht allenfalls bereits früher zumutbar war. Gegen eine Verbesserung bzw. Veränderung spricht auch der Bericht von Dr. D.___ vom 23. April 2013, in welchem er dem Beschwerdeführer unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert eine weiterbestehende Arbeitsunfähigkeit bis Ende Mai 2013 attestiert. Danach sei erneut eine Kontrolle durchzuführen (Urk. 8/27). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die auf einer reinen Akteneinsicht beruhende Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von med. pract. B.___ vom 11. Juli 2013 sowie die darin festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene eingeschränkte Arbeitsfähigkeit, gerade auch unter Berücksichtigung der nur sehr kurz gehaltenen Begründung sowie der fehlenden eigenen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung, nicht zweifelsfrei nachvollziehbar, so dass nicht darauf abgestützt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann (vgl. E. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die zweite Stellungnahme von med. pract. B.___ vermag keine zuverläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Einschätzung der Arbeitsfähigkeit bzw. eines Belastungsprofils zu begründen (Urk. 8/76/3): Sie konstatierte aufgrund der weiterhin schlechten Funktion der Schulter und des Fehlens von detaillierten Angaben zum Funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onszustand des Knies, dass keine dauerhafte Veränderung ausgewiesen sei und an der Stellungnahme vom 11. Juli 2013 festgehalten werden könne, welche allerdings, wie gezeigt, nicht beweiskräftig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die Aktenlage für eine abschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Leistungsanspruchs als unzulänglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist entsprechend aufzuheben und die Sache ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie den Gesundhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itszustand und die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, insbesondere in einer angepassten Tätigkeit und im zeitlichen Verlauf, in geeigneter Weise kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekt abklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und anschliessend über den Leistungsanspruch neu verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist die Beschwerde gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) auf Fr. 600.-- anzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung vom 2. Juli 2015 (Urk. 1) als gegenstandslos. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertretenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1‘500.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen) festzusetzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3. Juni 2015 aufgehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, </span><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend">IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter A</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">b</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">klärung im Sinne der Erwägun</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsdienst Inclusion Handicap</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p></p></div> </div></body></html>