<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2003.00018</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107268&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2003.00018</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.06.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnzahlung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verpflichtet der Kirchenrat nach Amtseinstellung und Entlassung einer Person, die eine gemeindeeigene Pfarrstelle bekleidet hat, die Kirchgemeinde zur Übernahme der Lohnfortzahlung, so besteht zwischen Kirchgemeinde und Landeskirche keine Streitigkeit, die mit Personalbeschwerde bzw. -klage oder gar allgemeiner Klage an das Verwaltungsgericht gebracht werden könnte. Darüber als jedenfalls innerkirchliche Auseinandersetzung hat vielmehr die Landeskirchliche Rekurskommission zu befinden.<br/>Behandlung der Beschwerde durch die Kammer (E. 1). Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts verneint namentlich mangels personalrechtlichen Charakters der hier einzig angefochtenen Anordnung und wegen einer das Kirchenwesen beschlagenden Angelegenheit (E. 2).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KIRCHE">KIRCHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KIRCHGEMEINDE">KIRCHGEMEINDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDESKIRCHE">LANDESKIRCHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFARRER/-IN">PFARRER/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSKOMMISSION">REKURSKOMMISSION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Staatsorganisation und BehÃ¶rden ST: ÃBRIGES ZU STAATSORGANISATION UND BEHÃRDEN">ÃBRIGES ZU STAATSORGANISATION UND BEHÃRDEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUSTÃNDIGKEIT">ZUSTÃNDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art./§ 37 lit. III KirchenG</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 113 KirchenO</span><br/><span class="gerade">§ 43 lit. I k VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 24 S. 67</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde X verfÃ¼gt im Sinn von Art. 113 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich vom 2. Ju­li 1967 (KO, LS 181.12) auch Ã¼ber eine eigene â das heisst kommunal zu be­soldende â Pfarr­stelle, und zwar seit 1. Juli 2002 fÃ¼r ein volles, sich zuvor nur auf 70 % be­laufendes Arbeitspensum; B hatte diese Stelle als Verweserin bekleidet, ehe sie auf den 1. August 2000 als Pfarrerin gewÃ¤hlt wurde, um per 1. Juli 2002 ebenso die zu­sÃ¤tzlichen 30 % als Ver­weserin zu erhalten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Kirchenrat des Kantons ZÃ¼rich stellte B mit Beschluss vom 5. MÃ¤rz 2003 per sofort im Amt ein. Am 26. MÃ¤rz 2002 kÃ¼ndigte er B's 30 %-Pensum als Verweserin auf Ende April 2003.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In seiner Sitzung vom 7. Mai 2003 beschloss der Kirchenrat, B mit sofortiger Wirkung als Pfarrerin in der Kirchgemeinde X abzuberufen (Dispositiv-Ziffer 1), die Lohnzah­lung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht bis 31. Mai 2002 fortzusetzen (Dispositiv-Zif­fer 2), die Kirchgemeinde X zu verpflichten, B's Lohn ab Amtseinstellung am 5. MÃ¤rz bis zum 31. Mai 2003 zu Ã¼bernehmen (Dispositiv-Ziffer 3) sowie die Kirchenpflege X einzuladen bzw. aufzufordern, die Pfarramts­wohnung bis lÃ¤ngstens 30. September 2003 B zu Ã¼ber­lassen und mit dieser darÃ¼ber fÃ¼r die Zeit vom 1. Juni bis 30. September 2003 einen Mietvertrag einzugehen (Dispositiv-Ziffer 4); als Rechtsmittel wurde unter Dispositiv-Zif­fer 5 die Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich angegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Kirchgemeinde X liess gegen die evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons ZÃ¼rich am 6. Juni 2003 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und diesem beantragen, Dispositiv-Ziffer 3 des kirchenrÃ¤tlichen Beschlusses vom 7. Mai 2003 aufzuhe­ben sowie festzustellen, dass B's "EntschÃ¤digung" fÃ¼r die Zeit vom 5. MÃ¤rz bis 31. Mai 2003 von der Beschwerdegegnerin, eventuell vom Staat ZÃ¼rich, zu Ã¼bernehmen sei, unter EntschÃ¤digungsfolge zu deren Lasten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht erledigt JustizgeschÃ¤fte laut § 38 Abs. 1 f. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) vorab in Dreierbesetzung, es handle sich denn um â hier nicht einschlÃ¤gige â Sondermaterien oder wenn der Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die gegenwÃ¤rtige Kontroverse dreht sich â entsprechend B's Pensum als gewÃ¤hlte Pfarrerin â zumindest um 70 % von knapp drei MonatslÃ¶hnen eines Jahresgehalts von Fr. 126'792.-, was Ã¼ber der erwÃ¤hnten Grenze liegt. Deshalb ist die Kam­mer zum Entscheid berufen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dieser kann kraft § 56 Abs. 2 f. VRG ohne irgendwelche Weiterungen ergehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die ZustÃ¤ndigkeit gilt es von Amts wegen zu prÃ¼fen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) § 74 Abs. 1 VRG gestattet die (spezielle) Beschwerde gegen personalrechtliche An­ordnungen unter anderem des Kirchenrats. Obwohl zweifelnd, beruft sich die Beschwer­de­fÃ¼hrerin fÃ¼r die verwaltungsgerichtliche ZustÃ¤ndigkeit in erster Linie auf diese Vorschrift.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Personalrechtlicher Charakter eignet nur jenen VerfÃ¼gungen, welche die Rechtsstel­lung der Bediensteten in irgendeiner Weise berÃ¼hren, indem sie Rechte bzw. Pflichten begrÃ¼n­den, Ã¤ndern oder aufheben (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 5). Hieran gebricht es vorliegend. Wenn die Beschwerde sagt, "[i]n der Praxis zahlt die Landeskirche den Pfarrern (auch den 'gemeindeeigenen') den Lohn und fordert den Kostenanteil der Gemein­den bei diesen ein (fÃ¼r die 'gemeindeeigenen' Pfarrstellen 100 %)", und zugleich Dispositiv-Ziffer 2 des kirchenrÃ¤tlichen Beschlusses vom 7. Mai 2003 unangefoch­ten lÃ¤sst, wo­nach B das SalÃ¤r bis 31. Mai 2003 bekommt, verdeutlicht das, dass es in der streitgegen­stÃ¤ndlichen Dispositiv-Ziffer 3 des nÃ¤mlichen Beschlusses gar nicht um B's Position geht, sondern darum, ob die Beschwerdegegnerin sich fÃ¼r ihre finanziellen Leistungen bei der Be­schwerdefÃ¼hrerin erholen dÃ¼rfe. Also betrifft die gegenwÃ¤rtige Auseinandersetzung nicht ein VerhÃ¤ltnis zwischen ArbeitgeberIn und -nehmerIn, was allein in den Anwendungs­bereich von § 74 Abs. 1 VRG fiele, oder anders ausgedrÃ¼ckt (Martin RÃ¶hl, Rechtsschutz in der ZÃ¼rcher Landeskirche, in: Isabelle HÃ¤ner [Hrsg.], Nachdenken Ã¼ber den demokratischen Staat und seine Geschichte, BeitrÃ¤ge fÃ¼r Alfred KÃ¶lz, ZÃ¼rich/Basel/Genf 2003, S. 337 ff., 345): "Mit Personalbeschwer­de ... kÃ¶nnen ... erstinstanzliche personalrechtliche Anordnungen des Kirchenrates ... gegenÃ¼ber der Pfarrschaft beim Verwaltungsgericht angefochten werden."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Kann die Kammer das gegenwÃ¤rtige Rechtsmittel aber nicht als Personalbeschwerde an die Hand nehmen, lÃ¤sst es sich auch nicht in eine Personalklage nach § 79 VRG umdeuten, wie es der BeschwerdefÃ¼hrerin eventualiter vorschwebt, denn diese Be­stimmung sieht das Klageverfahren nur fÃ¼r (vermÃ¶gensrechtliche) Streitigkeiten aus dem DienstverhÃ¤ltnis zwischen Angestellten und KÃ¶rperschaften des kantonalen Ã¶ffentlichen Rechts<i> </i>vor,</span></p> <p class="Einzug1"><span>und an einer solchen Streitigkeit fehlt es hier ja gerade, wie eben gesagt (vgl. vorigen Abs.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Alternativ zu § 79 VRG beruft sich die Beschwerde fÃ¼r die ZustÃ¤ndigkeit des Ver­­waltungsgerichts auf § 81 lit. a VRG, wonach dieses als einzige Instanz vermÃ¶gensrecht­­liche Streitigkeiten aus Ã¶ffentlichem Recht zwischen Gemeinden oder GemeindeverbÃ¤nden beurteilt; denn die Beschwerdegegnerin bilde wie die Gemeinden eine dem Kanton untergeordnete Ã¶ffentlichrechtliche KÃ¶rperschaft. Wenngleich Letzteres stim­men mag und laut § 2 Abs. 1 des Gesetzes Ã¼ber die evangelisch-reformierte Landeskirche vom 7. Juli 1963 (KirchenG, LS 181.11) dieselbe sich auf den Kirchgemeinden aufbaut, stellt die Beschwerdegegnerin doch keinen Gemeindeverband im Sinn der genannten Norm dar (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 81 N. 1+4). Abgesehen davon wÃ¼rde deren Anwendung bedingen, dass das Gesetz solche Streitigkeiten nicht der Behandlung durch eine andere BehÃ¶rde Ã¼bertrÃ¼ge; genau so verhÃ¤lt es sich hier indes (siehe auch KÃ¶lz/Boss­hart/ RÃ¶hl, § 81 N. 5 f.), wie sich sogleich zeigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) § 43 VRG verbietet die (allgemeine) Beschwerde unter anderem gegen Anordnun­gen im Bereich des Kirchenwesens (Abs. 1 lit. k), es stehe denn die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zur VerfÃ¼gung oder drehe sich um FÃ¤lle im Sinn von Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101) (Abs. 2). Vorweg greifen die Ausnahmen von § 43 Abs. 2 VRG hier nicht, weil weder der angefochtene Beschluss sich auf Bundes(verwaltungs)recht stÃ¼tzt oder es hÃ¤tte tun mÃ¼ssen (vgl. Art. 97 des Bundesrechtspflegegesetzes vom 16. Dezember 1943 [SR 173.110] in Ver­bindung mit Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 Ã¼ber das Verwaltungs­verfahren [SR 172.021]) noch die Konvention den Schutz von KÃ¶rperschaf­ten Ã¶ffentlichen Rechts â was beide Parteien sind (§ 2 Abs. 2 KirchenG) â bezweckt (siehe Jens Meyer-La­de­wig, Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Baden-Baden 2003, S. 246). Da sich zudem die Landeskirchliche Rekurskommission als kompetent zur Behandlung des gegenwÃ¤rtigen Rechtsmittels erweisen wird, indem § 43 Abs.1 lit. k die Be­schwerde ausschliesst (§ 37 Abs. 3 KirchenG), fragt sich auch nicht, ob der Gerichtscharakter dieser Rekurskommission (so zumindest RÃ¶hl, S. 350) eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht nicht selbst dann erÃ¼brigen wÃ¼rde, wenn trotzdem eine Sache gemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 EMRK vorliegen sollte (verneinend VGr, 20. November 2002, PB.2002.00027, E. 2b/bb Abs. 2 am Ende, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Lehre scheint anzunehmen, sÃ¤mtliche erstinstanzlichen Entscheide des Kirchenrats â wie der angefochtene â wÃ¼rden sich nicht an das Verwaltungsgericht ziehen lassen, aus­ser es stÃ¼nden die Personalbeschwerde oder der Disziplinarrekurs nach § 76 VRG zur Ver­fÃ¼gung (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 43 N. 40 ff. in Verbindung mit § 19 N. 131 f.; RÃ¶hl, S. 344 f.+349 â beides ebenso zum Folgenden; Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 248), was Letzteres hier ja nicht zutrifft (vgl. oben a). Sogar wenn sich die Landeskirchliche Rekurskommission bloss mit innerkirchlichen oder hÃ¶chs­tens noch gemischten Belangen sollte befassen dÃ¼rfen (so Eduard RÃ¼bel, Kirchengesetz und Kirchenordnung der ZÃ¼rcher Landeskirche, 2. A., ZÃ¼rich 1983, S. 46), bliebe sich alles gleich, geht es doch gegenwÃ¤rtig um solches. Laut § 3 Abs. 2 KirchenG nÃ¤mlich regelt die </span></p> <p class="Einzug1"><span>Beschwerdegegnerin ihre innerkirchlichen Angelegenheiten autonom und gibt sich zu diesem Zweck eine Kirchenordnung. Nun beruht die Institution der gemeindeeigenen Pfarrstel­len sowie deren Finanzierung auf Art. 113 KO, und genau das beschlÃ¤gt der aktuelle Streit (siehe RÃ¼bel, S. 17 f.+154; RÃ¶hl, S. 339 ff.+346 ff.; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 133 â wo­raus auch erhellt, dass Kontroversen zwischen Exekutive der kantonalen Kirche und deren </span></p> <p class="Einzug1"><span>Gemeinden Ã¼ber Geldleistungen wie bei der rÃ¶misch-katholischen KÃ¶rperschaft ein innerkirchliches Problem bedeuten kÃ¶nnen).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mithin lÃ¤sst sich auf die Beschwerde auch unter dem Aspekt von § 43 VRG nicht eintreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Kraft § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG gilt es das Rechtsmittel zur Behandlung an die im Sinn von § 37 Abs. 3 KirchenG zustÃ¤ndige Landeskirchliche Rekurs­­­kommission zu Ã¼berweisen. Deswegen erÃ¼brigt sich vor Verwal­tungsgericht auch der Einbezug des Kantons ZÃ¼rich in das Verfahren, wel­chen der Beschwerdeantrag â Ã¼berflÃ¼s­siger Weise â mit betrifft. Ohnehin wird der Staat von dieser Angelegenheit Kenntnis erhalten, weil der gegenwÃ¤rtige Entscheid dem Regierungsrat mitgeteilt werden muss (§ 65 Abs. 1 Satz 1 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. â¦</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.<br/> <br/> Das Rechtsmittel wird zur Behandlung als Rekurs an die Landeskirchliche Rekurs­kom­mission weitergeleitet.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>