A bteilung IV D -6074/2007 spn/w er {T 0/2} U rte il v o m 1 8 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichterin N ina Spälti G iannakitsas, R ichter H ans Schürch, G érald Scherrer G erichtsschreiber Patrick W eber X._______, geboren _______, Staatsangehörigkeit unbekannt respektive staatenlos, vertreten durch lic. iur. D om inik H einzer, _______, Beschw erdeführerin, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz, Verfügung vom 31. August 2007 i.S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -6074/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass _______ (kantonale Behörde) die Beschw erdeführerin am 25. Juni 2007 im Zusam m enhang m it dem ihr zur Last gelegten illegalen Aufenthalt in der Schw eiz anhörte, dass die Beschw erdeführerin dabei erw ähnte, Staatsbürgerin Bosnien- H erzegow inas zu sein, aber über keinen entsprechenden R eisepass zu verfügen, dass _______ (kantonale Behörde) am 13. Juli 2007 gestützt auf A rt. 12 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) die W egw eisung der Beschw erdeführerin aus der Schw eiz anordnete und ihr eine diesbezügliche Frist bis zum 22. Juli 2007 einräum te, dass die Beschw erdeführerin - eigenen Angaben zufolge eine Serbin orthodoxen G laubens - am 19. Juli 2007 bei der zuständigen Behörde ein Asylgesuch stellte, dass sie anlässlich der Sum m arbefragung im Em pfangszentrum _______ vom 25. Juli 2007 geltend m achte, in Bosnien H erzegow ina geboren zu sein und in M azedonien gelebt zu haben, dass sie in M azedonien insbesondere seit Anfang 2007 durch Albaner behelligt und bedroht w orden sei, dass sie M azedonien aus den genannten G ründen im Juli 2007 verlas- sen habe und am 17. Juli 2007 bei ihrer in der Schw eiz lebenden und schw er erkrankten Tochter angekom m en sei, dass sie im R ahm en der direkten Bundesanhörung vom 21. August 2007 ausführte, M azedonien w egen ihrer in der Schw eiz lebenden Tochter, w elche ihrer H ilfe bedürfe, und nicht aus anderen G ründen verlassen zu haben, dass die Ausreise bereits früher als in der Sum m arbefragung angege- ben erfolgt sei und sie seit dem 21. M ai 2004 bei der Fam ilie ihrer Tochter in _______ lebe, S eite 2D -6074/2007 dass sie w eder die bosnische noch die m azedonische Staatsbürger- schaft besitze und in M azedonien eine Aufenthaltsbew illigung gehabt habe, dass sie in gesundheitlicher H insicht an einer Sehschw äche leide, dass das BFM auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin m it Verfü- gung vom 31. August 2007 gestützt auf A rt. 33 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den W egw eisunsvollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung im W esentlichen ausführte, die Be- schw erdeführerin bezw ecke m it dem eingereichten Asylgesuch offen- sichtlich, den drohenden Vollzug der W egw eisung zu verhindern, dass sie aufgrund der Aktenlage die Verm utung, das G esuch stehe in einem engen zeitlichen Zusam m enhang m it der von der kantonalen Behörde verfügten W egw eisung, nicht zu w iderlegen verm öge, dass ihren Angaben anlässlich der Anhörung vom 21. August 2007 kei- ne relevanten H inw eise auf Verfolgung zu entnehm en seien, dass sie m ehrm als angegeben habe, sie hätte M azedonien nicht ver- lassen, w enn ihre Tochter in der Schw eiz nicht hilfsbedürftig w äre, dass die angebliche Staatenlosigkeit der Beschw erdeführerin zu be- zw eifeln sei, dass der Vollzug der W egw eisung als zulässig, zum utbar und m öglich erscheine, dass sie seit 1983 m it einer Aufenthaltsbew illigung in M azedonien ge- lebt habe und finanziell durch die in der Schw eiz lebende Tochter, den sich in Bosnien aufhaltenden Sohn und Alim ente ihres geschiedenen M annes unterstützt w orden sei, dass für die w eitere Begründung auf die vorinstanzliche Verfügung zu verw eisen ist, dass die Beschw erdeführerin m it Eingabe ihres Vertreters vom 11. Septem ber 2007 beim Bundesverw altungsgericht gegen diesen Ent- scheid Beschw erde einreichte und beantragt, die angefochtene Verfü- S eite 3D -6074/2007 gung sei aufzuheben, es sei die m angelhafte Sachverhaltsabklärung durch das BFM festzustellen, die Sache sei zur m ateriellen N eubeur- teilung - nam entlich zur vertieften Prüfung von W egw eisungshindernis- sen - an die Vorinstanz zurückzuw eisen, eventualiter sei die Beschw er- deführerin w egen U nzulässigkeit, U nzum utbarkeit beziehungsw eise U nm öglichkeit des W egw eisungsvollzugs vorläufig aufzunehm en, und es sei in prozessualer H insicht die unentgeltliche R echtspflege (A rt. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) zu gew ähren und entsprechend auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten, dass zur Begründung insbesondere geltend gem acht w ird, das BFM habe bestehende W egw eisungshindernisse nicht hinreichend geprüft, dass im vorinstanzlichen Entscheid eine Auseinandesetzung hinsicht- lich des besonderen Abhängigkeitsverhältnisses zw ischen der Be- schw erdeführerin und ihrer Tochter fehle, dass ein dem Bundesam t am 9. August 2007 überm ittelter Arztbericht vom 30. M ärz 2007 unberücksichtigt geblieben sei, dass gem äss dem erw ähnten Arztbericht w egen der physischen und psychischen Leiden der M utter der Beschw erdeführerin ein besonde- res Abhängigkeitsverhältnis zw ischen M utter und Tochter bestehe, dass auch die Lebenssituation der Beschw erdeführerin im Falle ihrer R ückkehr nach M azedonien nicht rechtsgenüglich abgeklärt w orden sei, dass sie dort keine U nterstützung durch ihren in Bosnien lebenden Sohn m ehr erfahre und über kein soziales N etz verfüge, dass die bisherige U nterstützung durch die in der Schw eiz lebende Tochter aufgrund deren Krankheit in Frage gestellt sei, dass auch bezüglich Bosnien keine rechtsgenüglichen Abklärungen im H inblick auf eine allfällige dortige W ohnsitznahm e der Beschw erdefüh- rerin erfolgt seien, dass die Beschw erdeführerin überdies nicht im Besitz von D okum en- ten, w elche ihr die R ückkehr nach Bosnien oder M azedonien erlauben S eite 4D -6074/2007 w ürden, verfüge, w eshalb sich der W egw eisungsvollzug im Ergebnis zudem als unm öglich darstellen dürfte, dass aus den genannten G ründen eine Kassation der angefochtenen Verfügung gerechtfertigt sei, dass bei Verzicht auf eine Kassation eine vorläufige Aufnahm e der Be- schw erdeführerin aus den genannten G ründen anzuordnen sei, dass dabei das erw ähnte besondere Abhängigkeitsverhältnis und m it- hin die Achtung des Fam ilienlebens gem äss A rt. 8 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfrei- heiten (EM R K, SR 0.101) von zentraler Bedeutung sei, dass der Eingabe des Vertreters der Beschw erdeführerin eine Kopie des Arztzeugnisses vom 30. M ärz 2007 beilag, dass die vorinstanzlichen Akten am 13. Septem ber 2007 beim Bundes- verw altungsgericht eintrafen, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32] ; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass die Beschw erdeführerin durch die angefochtene Verfügung be- rührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung bezie- hungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf ihre frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 50 ff. Vw VG ), S eite 5D -6074/2007 dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentschei- de in der vorliegenden Fallkonstellation praxisgem äss auf die Ü berprü- fung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it dar- auf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefoch- tene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und M ittei- lungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungs- gericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeent- scheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass nach A rt. 33 AsylG auf das Asylgesuch einer Person, die sich in der Schw eiz aufhält, nicht eingetreten w ird, w enn sie offensichtlich be- zw eckt, den drohenden Vollzug einer W egw eisung oder Ausw eisung zu verm eiden, es sei denn, eine frühere Einreichung des G esuchs sei nicht m öglich oder nicht zum utbar gew esen oder es ergäben sich H in- w eise auf eine Verfolgung (vgl. EM AR K 1998 N r. 33, w elches U rteil auch unter heutigem R echt G ültigkeit hat), dass ein solcher Zw eck zu verm uten ist, w enn das G esuch in engem zeitlichem Zusam m enhang m it einer Verhaftung, einem Strafverfahren, dem Vollzug einer Strafe oder dem E rlass einer W egw eisungsverfü- gung eingereicht w ird (vgl. A rt. 33 Abs. 2 AsylG ), dass die Beschw erdeführerin gem äss eigenen Angaben am 21. M ai 2004 in die Schw eiz einreiste, am 13. Juli 2007 durch die kantonale S eite 6D -6074/2007 Behörde w eggew iesen w urde und am 19. Juli 2007 ein Asylgesuch stellte, dass die gesetzliche Verm utung dem nach offensichtlich nicht w iderlegt ist, zum al auch der Beschw erdeeingabe nicht entnom m en w erden kann, inw iefern eine frühere G esuchseinreichung nicht m öglich oder zum utbar gew esen sein sollte, dass die Vorinstanz im W eiteren zu R echt und m it hinreichender Be- gründung darlegte, die geltend gem achten Verfolgungsvorbringen er- w iesen sich in jeder H insicht als substanzlos, dass diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die zu bestätigenden Erw ägungen der Vorinstanz und den U m stand, w o- nach die Beschw erdeführerin auf R ekursebene w eder für Bosnien- H erzegow ina noch für M azedonien eine ihr drohende Verfolgung gel- tend m acht, verw iesen w erden kann, dass m ithin das Vorliegen von H inw eisen auf eine Verfolgung zu ver- neinen ist, dass zudem w eder aus den w eiteren Ausführungen in der Beschw erde noch aus den Akten H inw eise auf eine Verfolgung im Sinne des w eiten Verfolgungsbegriffs (vgl. EM AR K 1999 N r. 17 und 2003 N r. 18) abgelei- tet w erden können, dass dem nach gestützt auf A rt. 33 AsylG auf das Asylgesuch der Be- schw erdeführerin nicht einzutreten w ar, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, dass die Beschw erdeführerin w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf E rteilung einer solchen hat, w eshalb die ver- fügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- S eite 7D -6074/2007 stim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, w eil keine H inw eise auf Verfolgung vorliegen und keine Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die der Be- schw erdeführerin in ihrem H eim at- oder H erkunftsstaat droht (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass auf Beschw erdeebene darauf hingew iesen w ird, dass zw ar ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zw ischen der Beschw erdeführerin und ihrer volljährigen Tochter bestehe, sich diese m angels gefestigtem Aufenthaltsrecht in der Schw eiz jedoch nicht auf A rt. 8 EM R K berufen könne, dass w eder die im H eim at- oder H erkunftsstaat der Beschw erdeführe- rin herrschende politische Situation noch andere G ründe gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs dorthin sprechen, dass auch im Ü brigen den Akten keine Anhaltspunkte zu entnehm en sind, w onach der Vollzug der W egw eisung für die Beschw erdeführerin unzum utbar w äre, dass die gesundheitliche Situation der Tochter der Beschw erdeführerin im zu beurteilenden Fall insofern unbeachtlich ist, als ihr vorliegend die Parteistellung fehlt, w eshalb sich für die Vorinstanz entgegen den Beschw erdevorbringen Erw ägungen zum eingereichten diesbezügli- chen Arztzeugnis erübrigten, dass die Beschw erdeführerin, anlässlich der Bundesanhörung angab, einer R ückkehr nach M azedonien stünde bei intakter G esundheit ihrer Tochter nichts entgegen (A 11/12, S. 11), dass sie durch ihre Tochter sow ie bis zu dessen W egzug aus M azedo- nien durch ihren Sohn unterstützt w orden sei und Alim ente aus der ge- schiedenen Ehe beziehe (A 11/12, S. 7), dass auch bei der geltend gem achten Fraglichkeit des Andauerns und der R egelm ässigkeit dieser Einnahm equellen insgesam t nicht eine konkrete G efährdung der Beschw erdeführerin, w elche sich abgesehen S eite 8D -6074/2007 von einer Sehschw äche offenbar in gutem gesundheitlichen Zustand befindet, aus w irtschaftlichen oder sonstigen G ründen ersichtlich ist, dass der Vollzug der W egw eisung als grundsätzlich m öglich (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ) erscheint, da es Pflicht der Beschw erdeführerin ist, sich um die Beschaffung der für die R ückkehr notw endigen R eisepapiere zu bem ühen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), dass die von der Beschw erdeführerin geltend gem achten und gem äss ihren Angaben erfolglosen Anstrengungen, in den Besitz entsprechen- der Papiere zu gelangen (S. 4 der Beschw erdeschrift), eine U nm ög- lichkeit des W egw eisungsvollzugs auf unabsehbare Zeit hin nicht zu begründen verm ögen, w obei nochm als auf ihre Aussage hinsichtlich einer allfälligen R ückkehr nach M azedonien verw iesen w erden kann (A 11/12, S. 7), dass die vorinstanzlichen Zw eifel an der angeblichen Staatenlosigkeit der Beschw erdeführerin in Anbetracht der Aktenlage im Ü brigen als nicht unbegründet erscheinen, dass das BFM entgegen den Beschw erdevorbringen m it rechtsgenüg- lichen Erw ägungen auch die vorstehend abgehandelten allfälligen W egw eisungshindernisse geprüft hat (vgl. S. 3 der angefochtenen Ver- fügung), w eshalb die beantragte R ückw eisung der Sache an die Vorinstanz nicht in Betracht kom m t, dass es der Beschw erdeführerin dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde im vereinfachten Verfahren abzuw eisen ist, dass das G esuch im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 Vw VG aufgrund der fest- gestellten Aussichtslosigkeit der Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) der Beschw erdeführerin aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 9D -6074/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um unentgeltliche R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden der Beschw er- deführerin auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführerin durch Verm ittlung ihrer Vertretung (Ein- schreiben; Beilage: Einzahlungsschein) - das BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den vor- instanzlichen Akten (Kopie; R ef.-N r. N _______; per Kurier) - _______ D ie R ichterin: D er G erichtsschreiber: N ina Spälti G iannakitsas Patrick W eber Versand: S eite 10