<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00075</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Gerichtsschreiberin Oertli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957 und zuletzt als Bauarbeiter tätig, wurde mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 4. November 2005 (Urk. 8/32) wegen Rückenbeschwerden (Urk. 8/22 und Urk. 8/27) mit Wirkung ab 1. November 2004 eine Dreiviertelsrente der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validenversicherung zugesprochen, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 60 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, leitete im Februar 2006 ein Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 8/39 ff.), nachdem der Versicherte am 1. Januar 2006 eine Anstellung als Reinigungskraft mit einem Monatslohn von Fr. 1‘250.-- angetreten hatte (Urk. 8/36). Sie holte einen aktuellen IK-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug (Urk. 8/38), Berichte des behandelnden Rheumatologen (Urk. 8/39/3-4 und Urk. 8/42/3-4) und beim Versicherten Auskunft über das Teilzeitarbeitsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis ein (Urk. 8/40) und teilte dem Versicherten am 11. August 2006 mit, dass weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bestehe (Urk. 8/46). Anfang 2010 führte die IV-Stelle erneut eine Rentenrevision durch und bestätigte nach medizinischen und erwerblichen Abklärungen (Urk. 8/51 ff.) mit Mitteilung vom 25. Mai 2010 (Urk. 8/58) wiederum den Fortbestand des Anspruchs auf eine Dreiviertelsrente, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 60 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines im Mai 2014 eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre medizinische Abklärung durch die MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Gutachten vom 6. Juli 2015, Urk. 8/80/2-28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Vorbescheid vom 19. August 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Einstellung der Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Ende des der Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung der Verfügung folgenden Monats </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Aussicht (Urk. 8/83). Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer erhob am 12. Oktober 2015 unter Beilage einer Stellungnahme des behandelnden Rheumatologen zum Gutachten (Urk. 8/89) Einwand (Urk. 8/90). Die IV-Stelle nahm Rücksprache mit ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Urk. 8/92) und hielt hernach mit Verfügung vom 3. Dezember 2015 an der Renteneinstellung fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 16. Dezember 2015 wandte sich der behandelnde Rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loge erneut an die IV-Stelle (Urk. 8/96), worauf die Teamleiterin des RAD ihm mit Schreiben vom 28. Dezember 2015 (Urk. 8/98) antwortete.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 3. Dezember 2015 (Urk. 2) liess X.___ am 15. Januar 2016 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragen (S. 2), es sei die Verfügung aufzuheben und ihm weiterhin die bisherige Rente auszurichten. Eventuell sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und eine neue polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäre Abklärung in Auftrag zu geben. Subeventuell sei die Verfügung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, das gesetzliche Mahn- und Bedenkzeitverfahren zu initialisieren. Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 16. Februar 2016 (Beschwerdeantwort Urk. 7) auf Abweisung der Beschwerde. Am 8. März 2016 nahm der Beschwerdeführer zur Beschwerdeantwort Stellung (Urk. 11). Die Beschwerdegegnerin verzichtete in der Folge mit Eingabe vom 24. März 2016 auf das Einreichen einer weiteren Stellungnahme (Urk. 14), wovon der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. März 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle stützte sich bei der Einstellung der Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Dezember 2015 (Urk. 2) auf die Angaben im Y.___-Gutachten vom 6. Juli 2015 und führten hierzu aus, der Gesundheitszustand habe sich laut den Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen der Gutachter deutlich verbessert. Die bisherige Tätigkeit als Bauar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiter sei dem Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht seit dem Jahr 2004 und auch weiterhin nicht mehr zumutbar. Für eine leichte angepasste Tätigkeit bestehe jedoch seit Mai 2015 eine volle Arbeitsfähigkeit. Es ergebe sich ein In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validitätsgrad, der unter der rentenbegründenden Schwelle von 40 % liege. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem äusserte sich die Beschwerdegegnerin zu den Einwendungen des behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Rheumatologen zum Gutachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort vom 16. Februar 2016 (Urk. 7) führte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin ergänzend aus, es werde im Y.___-Gutachten vom 6. Juli 2015 explizit festgehalten, dass insgesamt von einer objektiven Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen sei. Im Gegensatz zur letzten Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung im Jahr 2005 habe anlässlich der im Rahmen des Y.___-Gutachtens erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten neurologischen Untersuchung kein lumboradikuläres Reizsyndrom mehr festgestellt werden können. Zudem habe auch ein Vergleich der objektivierbaren Befunde der muskuloskelettalen Strukturen gezeigt, dass sich in den letzten Jahren eine deutliche Verbesserung ergeben habe (Ziff. 2). Es sei weiter hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben, dass auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich revisionsrechtlich von Bedeutung sein könnten. Dazu gehöre die Verbesserung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aufgrund einer Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Dies sei vorliegend ebenfalls der Fall. So zeige der verbesserte Finger-Boden-Abstand eine verbesserte Beweglichkeit. Zudem liessen auch die vom Beschwerdeführer geschilderten Freizeitaktivitäten mit täglichen Spaziergängen, Gartenarbeiten sowie dem Unterhalt eines kleinen Landwirtschaftsbetriebs klar auf eine im Vergleich zu früher verbesserte Arbeitsfähigkeit schliessen. Damit wäre auch bei einem an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustand ein Revisionsgrund gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Ziff. 3). Schliesslich könne beim über 55-jährigen Beschwerdeführer aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmsweise von der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen abgesehen werden, da er fortwährend in einem 20%-Pensum gearbeitet habe, womit keine arbeitsmarktliche Desintegration bestehe. Es könne deshalb davon ausgegangen werden, dass die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit trotz des fortgeschrittenen Alters auf dem Weg der Selbsteingliederung erfolgen könne (Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hielt der Renteneinstellung in seiner Beschwerde vom 15. Januar 2016 (Urk. 1) im Wesentlichen entgegen, dass auf das Y.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 6. Juli 2015 nicht abgestellt werden könne. Er verwies in diesem Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang auf die Beanstandungen des behandelnden Rheumatologen. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass die Y.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter auch keine wesentliche Verbesserung hätten aufzeigen können (S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Weiteren bemängelt er eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da er trotz laufender Rechtsmittelfrist keine Kopie des Antwortschreibens der RAD-Ärztin vom 28. Dezember 2015 an den behandelnden Rheumatologen erhalten habe (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich rügte der Beschwerdeführer, dass kein gesetzliches Mahn- und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denkzeitverfahren durchgeführt worden sei (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Stellungnahme vom 8. März 2016 (Urk. 11) liess der Beschwerdeführer zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem geltend machen, seine Schwiegermutter halte ein paar Hühner und Schafe. Selbstverständlich könne dabei noch nicht von einem Landwirtschaftsbetrieb gesprochen werden, zumal auch das Futter bloss eingekauft werde. Es müsse zudem nochmals betont werden, dass er die Schwiegermutter bei der Fütterung unterstütze. Durch diese Hilfeleistungen wie auch seine 20%ige Hilfsarbeitertä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit habe er aber seine noch vorhandenen Ressourcen vollständig aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">braucht. Es habe sich weder die medizinische noch die tatsächliche Situation verändert, weshalb er weiterhin Anspruch auf die bisherige Invalidenrente habe. Die zusammen mit der Ehefrau ausgeübte Tätigkeit im Reinigungsdienst hätte er alleine nicht erhalten. Er werde aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und der somatischen Beschwerden sowie der langjährigen Abstinenz von einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht alleine eine Tätigkeit finden können und schon gar keine Stelle im Vollpensum erhalten. Es könne und dürfe deshalb nicht von einem Ausnahmefall gesprochen werden, weshalb die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin immerhin anzuhalten sei, zuerst Eingliederungsmassnahmen zu initia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Zusprechung einer Dreiviertelsrente mit Verfügung vom 4. November 2005 lag im Wesentlichen das Gutachten von Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die FMH, vom 1. Mai 2005 (Urk. 8/22) zugrunde. Dr. Z.___ nannte damals die folgenden Diagnosen (S. 9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lumboradikulär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Reizsyndrom L5/S1 links bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Diskushernienentfern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung, partieller Laminektomie und Fascetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigung L5/S1 links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">KSW</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.03.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">04</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">median links gelegener Rezidivhern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie mit Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntakt zur Nervenwurzel S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ypertrophe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Spondylarthroseveränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen Segment L4/5 und L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichtgradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Osteochon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drose mit Fibulovaskulärer Endpl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attenv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eränderung L5/S1 rechts ventral</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esiduelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> laterale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fussrand- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grosszehenheberschwäche links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esiduelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Muskelatrophie Extensor digi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orum brevis, Tibialis anterior, Peroneal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gruppe, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Quadricepsmuskel Bein links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ce</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rvikocephales Syndrom links mit:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berlastungszeichen an der linken und oberen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Halswirbelsäule (HWS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie an der Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">occipitalmuskulatur linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">altersentsprechender rad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iologischer Darstellung der HWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlenden klinischen neurologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an der oberen Extremität </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ gab an, die subjektiven unteren Kreuzschmerzen mit Schmerzen aber auch dysästhetischen Empfindungen im linken Bein, vor allem am linken Fussrand aber auch am medialen Fussrand bis zur Grosszehe zeigten in der Kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nik einen reproduzierbaren positiven Lasèguetest mit typischer Schmerzaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strahlung in die Grosszehe aber auch den lateralen Fussrand. Als objektive kli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Befunde zeigten sich ein fehlender ASR-Reflex links und eine Kennmus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kelatrophie für das Segment L5/S1 links im Bereich des Extensor digitorum bre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vis (L5) und der Peronealloge (S1). Betroffen seien auch der Tibialis anterior so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie der Quadricepsmuskel. Aus objektiver Sicht lasse sich im Segment L4/5 keine Kompression des Segmentnervs festhalten, so dass dieser Befund wohl eher sekundärer Natur sei. Im MRI zeige sich im Segment L4/5 aber auch L5/S1 eine hypertrophe Spondylarthrose als objektivierbare Schmerzursache, vor allem bei Reklinationsbewegungen, wie der Versicherte bei der klinischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung auch angegeben habe (S. 9 f.). Die aktuell als Hauptbeschwerden angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Kopfschmerzen aus dem Nacken heraus entsprächen typischen Span</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungskopfschmerzen. Es fänden sich typische funktionelle Überlastungszeichen im Sinne der manuellen Medizin, in der mittleren / oberen Halswirbelsäule so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie an den kurzen Suboccipitalmuskeln, die verhärtet und druckempfindlich seien. Durch Provokation in diesem Bereich lasse sich der Spannungskopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz in seiner typischen Ausprägung auslösen. Es fänden sich sonst klinisch an der Halswirbelsäule keine wesentlichen strukturellen Veränderungen oder Einschränkungen (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Befunde L4/5 aber vor allem auch L5/S1 in Klinik und MRI nach dem Wirbelsäuleneingriff vom 1. März 2004 sei die geschilderte 100%ige Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungseinschränkung im Beruf als Bauarbeiter nachvollziehbar (S. 10). Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit wechselnder Arbeitsposition und in weitgehend eigenbestimmtem Rhythmus ohne schweres Heben und Tragen in normaler sitzender oder stehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Körperposition, ohne Vorbeugehaltung, ohne Treppen- und Leiternsteigen und ohne grosse Anfordernisse an Gehdistanzen sowie ohne hoch differenzierte Sprachanforderungen seien aktuell zu 50 %, halbtags möglich (S. 11 f.). Dies sei steigerbar, abhängig davon, ob eine gut angepasste Tätigkeit gefunden und ein Ausweichen sowie eine Beschwerdechronifizierung über den sekundären Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsgewinn vermieden werden könne (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Rheumatologe Dr. A.___, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin FMH, berichtete der IV-Stelle ein erstes Mal am 27. Februar 2006 im Rahmen des damaligen Rentenrevisionsverfahrens (Urk. 8/39/3-4). Er diagnostizierte ein chronisches lumboradikuläres Reizsyndrom S1 links bei Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernienrezidiv auf Höhe L5/S1 links und einem Status nach Diskushernien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation L5/S1 links am 1. März 2004 mit deutlicher Fusssenkerschwäche links sowie ein chronisches cervicospondylogenes Syndrom bei Fehlform/Fehlhaltung mit muskulärer Dysbalance. Dr. A.___ gab an, die Lendenwirbelsäulenbeweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit sei allseits um gut dreiviertel eingeschränkt; endphasig sei die Exten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion stark schmerzhaft. Der Finger-Boden-Abstand (FBA) betrage vorne 49 Zentimeter. Es bestehe zudem eine Dysfunktion im Bereich der oberen und un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teren Halswirbelsäule mit ausgeprägter muskulärer Dysbalance. Aus neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sei der ASR links abgeschwächt. Es bestehe links eine Fusssenker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwäche sowie eine Hypästhesie im Bereich des Dermatomes S1 links. Der BSR sei symmetrisch. Er gab zudem an, die Restarbeitsfähigkeit habe sich seit dem 1. Juni 2005 deutlich reduziert. Die radikuläre Komponente S1 links habe beim bekannten Diskushernienrezidiv zugenommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Rückfrage der IV-Stelle betreffend die Restarbeitsfähigkeit in einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepassten Tätigkeit (Urk. 8/42/4) gab Dr. A.___ im Bericht vom 10. April 2006 (Urk. 8/42/3) an, die radikuläre Komponente nach Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernienrezidiv im linken Bein habe sich leider verstärkt und auch die Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktion im Bereich der mittleren/unteren Halswirbelsäule habe zugenommen. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit könne von einer Reduktion der Restarbeitsfähigkeit von 50 % auf maximal 25 % ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 3. Mai 2010 (Urk. 8/55/5-6) nannte Dr. A.___ ein chronisches sensomotorisches lumboradikuläres Reizsyndrom der Wurzel S1 links bei Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernienrezidiv auf Höhe L5/S1 links und einem Status nach Diskushernien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation L5/S1 links am 1. März 2004 mit deutlicher Fusssenkerschwäche links sowie ein chronisches cervicospondylogenes Syndrom bei Fehlform/Fehlhaltung mit muskulärer Dysbalance. Dr. A.___ gab an, die Lendenwirbelsäulenbeweg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit sei allseits um gut dreiviertel vermindert; endphasig sei die Extension stark schmerzhaft. Der FBA betrage vorn 51 Zentimeter. Es bestehe zudem eine Dysfunktion im Bereich der oberen und unteren Halswirbelsäule mit deutlicher muskulärer Dysbalance beidseits. Aus neurologischer Sicht sei der ASR links abgeschwächt. Es bestehe eine Hypästhesie im Bereich des Dermatomes S1 links. Der PSR sei symmetrisch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 8. August 2014 (Urk. 8/66/1-2) nannte Dr. A.___ im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen dieselben Diagnosen und Befunde wie in den Vorberichten. Er gab an, aufgrund der nach wie vor bestehenden, in letzter Zeit eher zunehmenden Beschwerden sei eine Teilzeittätigkeit auch im Rahmen einer dem Leiden opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal angepassten Tätigkeit aktuell nicht möglich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass für die Rentenaufhebung war das Y.___-Gutachten vom 6. Juli 2015 (Urk. 8/80/2-28), für das Dr. med. B.___, Fallführung FMH Allgemeine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nere Medizin, Dr. med. C.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. D.___, FMH Orthopädische Chirurgie, und Dr. med. E.___, FMH Neurologie, verantwortlich zeichneten. Sie nannten in ihrer Expertise die folgenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 23):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom, aktuell ohne anamnestische Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben einer ausstrahlenden Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degenerative Veränderungen im Segment </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenwirbelkörper (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sakralwirbelkörper (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Osteochondrose und Spondylarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Diskushernien-Operation LWK5/SWK1 links am 01.03.2004</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zervikovertebrales Schmerzsyndrom, anamnestisch mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t Ausstrahlungen ins Okziput</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">moderate degenerative Veränderungen im Sinne von Unkarthrosen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem gaben sie die folgenden Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit an (S. 24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Intermittierende Spann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungskopfschmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gaben an, der Beschwerdeführer leide an chronischen Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen. Bezüglich anderer, insbesondere internistischer Leiden sei die Anamnese bland. Es seien zudem durchwegs unauffällige Befunde im allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meininternistischen Status gefunden worden. Alle Laborwerte hätten im Norm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich gelegen. Eine allgemeininternistische Diagnose könne nicht gestellt werden. Die Arbeitsfähigkeit sei aus allgemeininternistischer Sicht nicht beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt (S. 7 f.). Auch aus psychiatrischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Es könne ausser der chronischen Schmerzstörung keine weitere psychiatrische Diagnose gestellt werden. Eine ausgeprägte psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Komorbidität oder schwere, chronische körperliche Begleiterkrankungen lägen nicht vor. Es lasse sich kein ausgeprägter sozialer Rückzug feststellen. Dass alle therapeutischen Bemühungen scheiterten, hange wesentlich damit zusammen, dass der Beschwerdeführer aufgrund der ausgeprägten subjektiven Krankheitsüberzeugung wenig Motivation zeige, sich trotz allfälliger Restbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden aktiv um seine Genesung zu bemühen und sich den Belastungen der Arbeitswelt wieder auszusetzen (S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer berichtete den Gutachtern, dass er von Januar 2006 bis August 2009 in der Reinigung bei der F.___ gearbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet habe. Seither sei er beim G.___ mit einem 20%-Pensum angestellt. Es handle sich dabei eigentlich um eine 50%-Stelle, die er mit seiner Frau zusammen habe. Er mache die leichteren Reinigungsarbeiten wie Küche aufräumen und Geschirr versorgen und seine Ehefrau helfe bei den schwereren Arbeiten (S. 6 und 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der orthopädischen Untersuchung fokussierten sich die aktuellen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den auf den lumbosakralen Bereich. Diese seien nach Angabe des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers belastungsabhängig. So führe auch die Teilzeittätigkeit im Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst jeweils zu verstärkten Schmerzen. Daneben habe der Beschwerdeführer über häufige Kopfschmerzen berichtet, die seines Erachtens vom Nacken aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gingen (S. 16). Neben seinen beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Aktivitäten führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er gemäss eigenen Angaben hobbymässig einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb und seine Schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen über den Alltag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erahnen, dass er insgesamt regelmässig kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich zumindest leichteren Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten nachgehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Spezifische Behandlungsmassnahmen würden seit längerem nicht mehr durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt, nachdem frühere Serien mit Physiotherapie keine anhaltende Wirkung gebracht hätten. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe über intermittierende Spritzen berichtet, die ihm vom behandelnden Rheumatologen appliziert wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Daneben habe er mehrere Antirheumatika zur Verfügung, die er gemäss ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genen Aussagen intermittierend einsetze, im Zeitpunkt der Untersuchung zuletzt wahrscheinlich vor zwei Tagen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der orthopädischen Begutachtung ergaben sich unter anderem folgende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde: Das Gangbild auf Treppe und ebenem Terrain wirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> teilweise etwas steif, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Ablauf her aber korrekt. Auch die extens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ionsnahen Gangvarian</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten gelangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> korrekt, wenngleich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewisse koordinative Schwierigkeiten bekundet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch eine tiefe Hocke einzunehmen und macht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrere Schritte im Kauergang, die zwar beschwerlich wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Dennoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkannte der orthopädische Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits zu Beginn der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung eine global noch gut erhaltene Bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">astungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der unteren Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hälfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Detailuntersuchung des Rumpfes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich eine deutliche Selbstlimita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer den Oberkörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beim Messen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">FBA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anfangs nur leicht nach vorne gebeugt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Wert von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr als 50 Zentimeter ergeben habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Nach wiederholter Motivation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe er dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Stehen wenigstens ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wert von 42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zentimeter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erreichen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Langsitz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies allerdings stark</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> relativiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, indem es dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei gestreckten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beinen die Fingerspitzen bis auf Malleolenhöhe zu führen, was einem relativen FBA von weniger als 10 Zentimetern entspreche. Auch in den übrigen Ebenen habe der Beschwerdeführer die Bewegungen bei fokussierten Untersuchungen vorsichtig mit wiederholtem Verweis auf lumbale Rückenschmerzen durchgeführt. Die spontanen Bewegungsabläufe seien aber unauffällig gewesen, was sich wiederholt bei den Transfers auf dem Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungstisch gezeigt habe. Auch die ausgiebige Palpation des Rückens habe un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter gleichzeitiger Ablenkung nicht zu erkennbaren Schmerzäusserungen bei nach wie vor sehr schön konfigurierter Muskulatur geführt. Die Bewegungen des Kopfes gelängen bei gleichzeitiger Ablenkung in alle Richtungen frei und die gut entwickelte Nackenmuskulatur zeige keine Verhärtungen. Auffallend seien die deutlichen Gebrauchspuren beider Handflächen mit fokalen Schwielen und einer insgesamt derben Haut, was auf erhebliche manuelle Aktivitäten in jüngster Zeit hinweise (S. 16 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Neu angefertigte Röntgenbilder der Hals- und Lendenwirbelsäule hätten über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittliche degenerative Veränderungen lediglich im Segment LWK5/ SWK1 gezeigt, wo vor gut zehn Jahren aufgrund einer Diskushernie eine entsprechende Operation erfolgt sei. Die übrigen Alternationen seien moderaten Ausmasses und insgesamt als altersentsprechend anzusehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hätten sich bei der orthopädischen Untersuchung vor allem an der Lendenwirbelsäule und in geringem Ausmass auch an der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule pathologische Befunde objektivieren lassen. Diese vermöchten eine etwas verminderte Belastbarkeit in diesem Bereich zu begründen, was sich aber nur bei körperlich belastenden Aktivitäten limitierend auswirke (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut der neurologischen Beurteilung berichtete der Beschwerdeführer über einen lumbalen Schmerz beim Lasèguemanöver bei zirka 45 °. Der Langsitz sei jedoch gut durchführbar (S. 22). Es bestehe somit ein Pseudo-Lasègue im Sinne eines positiven Waddell-Zeichens (S. 23). Beim Aufrichten aus dem Liegen sei kein rückenschonendes Verhalten erkennbar. Es finde sich eine Reflexasymmetrie zu Ungunsten von links, was auf eine S1-Symptomatik hinweisen könnte. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend mache der Beschwerdeführer auch Angaben über eine besonders stark ausgeprägte Sensibilitätsminderung im Dermaton S1 links. Es werde jedoch die Sensibilität am ganzen linken Bein als deutlich vermindert beschrieben, so dass die Befunde insgesamt schwierig einzuordnen seien. Neuromyographisch fänden sich Hinweise auf einen diskreten neurogenen Umbau im Myotom L5 im Sinne einer residuellen Schädigung. Frische Denervationszeichen liessen sich jedoch weder im Myotom L5 noch S1 nachweisen (S. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend könne aus neurologischer Sicht davon ausgegangen werden, dass ein leichtes subklinisches residuelles Ausfallsyndrom L5 links vorhanden sei. Eine relevante Fussheberparese sei allerdings im Untersuchungszeitpunkt nicht mehr vorhanden. Die Befunde liessen darauf schliessen, dass sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer körperlich deutlich stärker belaste als er zugebe (S. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten weiter aus, Dr. Z.___ habe ein lumboradikuläres Reizsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom L5/S1 angegeben, das bei der heutigen neurologischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung nicht mehr vorhanden gewesen sei. Der damalige Befund sei bei der ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Untersuchung nicht reproduzierbar. Es bestehe im Gegenteil ein Pseudo-Lasègue im Sinne eines positiven Waddell-Zeichens. Der ASR sei links weiterhin vermindert und es finde sich eine diskrete Störung der muskulären Trophik am linken Unterschenkel. Es handle sich um einen residuellen Befund, der keine akute Reizsymptomatik erklären würde. Aus neurologischer Sicht seien die Feststellungen im Gutachten des Orthopäden nicht nachvollziehbar (S. 23). An anderer Stelle gaben die Gutachter an, offenbar hätten natürliche Heilungspro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesse, wie dies in der Regel der Fall sei, zu einer Besserung geführt (S. 25). Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züglich der Rumpfbeweglichkeit hätten sich bei der Untersuchung durch Dr. Z.___ noch deutlich grössere Einschränkungen ergeben, als heute erkenn- bar seien. Es könne somit von einer objektiven Verbesserung des Zustandsbildes ausgegangen werden (S. 18). Mit Sicherheit sei die gutachterliche Einschätzung spätestens ab Mai 2015 zu bestätigen (S. 25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sei der 58-jährige Beschwerdeführer für eine körperlich leichte bis selten mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % arbeits- und leistungsfähig. Für die angestammte, körperlich schwere Tätigkeit bestehe andauernd eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Subjektiv berichte der Beschwerdeführer über seit Jahren weitgehend identische Beschwerdebilder, was auf einen unveränderten Gesundheitszustand hindeuten könnte. Wenn man aber die objektivierbaren Befunde der muskuloskelettaeren Strukturen vergleiche, dann habe sich in den letzten Jahren eine deutliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung ergeben. Dies zeige sich am besten beim relativen FBA, der bei gleichzeitiger Ablenkung nur noch 10 Zentimeter betrage, nachdem früher Werte über 50 Zentimeter dokumentiert worden seien. Mittlerweile bestehe so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit eine Rumpfbeweglichkeit, die für die Alterskategorie des Beschwerdeführers als gut bezeichnet werden könne. In Anbetracht seiner Angaben über den Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf des Alltags habe sich der Beschwerdeführer über die Jahre offensichtlich auch gut an die bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen adaptieren können. Die von ihm geschilderten Aktivitäten entsprächen in etwa einem Ganztagespensum in einer körperlich leichten Tätigkeit, wie dies von Dr. Z.___ bereits in seiner Begutachtung im Jahr 2005 als realistisch erachtet worden sei (S. 26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Prüfung des Eintritts einer anspruchserheblichen Änderung stellt sich zunächst die Frage nach der massgebenden zeitlichen Vergleichsbasis, da seit der Rentenzusprechung mit Verfügung vom 4. November 2005 zwei abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossene Rentenrevisionsverfahren stattgefunden haben (vgl. hievor E. 1.4). Anlass für das bereits Anfang 2006 eingeleitete erste Revisionsverfahren war der Antritt einer Teilzeitstelle. Die IV-Stelle holte damals erwerbliche Unterlagen (Urk. 8/36, Urk. 8/38 und Urk. 8/40) und Berichte beim behandelnden Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologen Dr. A.___ ein, der eine Verschlechterung und Reduktion der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % auf 25 % in angepasster Tätigkeit attestierte (E. 3.2). Die IV-Stelle traf indes keine weiteren Abklärungen und ging einzig gestützt auf eine kurze Stellungnahme ihres RAD davon aus, dass keine wesentliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung eingetreten sei (Urk. 8/45 S. 2). Zudem nahm sie damals auch keinen neuen Einkommensvergleich vor, so dass die Mitteilung vom 11. August 2006, die das Rentenrevisionsverfahren mit dem Hinweis abschloss, es sei bei der Überprüfung des Invaliditätsgrades keine Änderung festgestellt worden, die sich auf die Rente auswirke (Urk. 8/46), als zeitliche Vergleichsbasis nicht in Frage kommt. Nach Lage der Akten ging auch der Bestätigung eines unveränderten Rentenanspruchs mit Mitteilung vom 25. Mai 2010 (Urk. 8/58) keine rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konforme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bklärung und Beweiswürdigung namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des massgebenden me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischen Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> voraus, holte die IV-Stelle damals doch einzig kurze Berichte bei den behandelnden Ärzten ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/54 und Urk. 8/55/5-6) und nahm hernach aus versicherungsmedizinischer Sicht wiederum einen stationä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Gesundheitszustandstand an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 8/57 S. 2; vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 108</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_46/2009 vom 14. August 2009 E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleichsbasis für eine anspruchserhebliche Änderung des Invaliditätsgrades im Sinne eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es nach Art. 17 Abs. 1 ATSG bildet somit die Rentenzusprechung mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. November 2005</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beantwortung der Frage, ob eine für den Anspruch relevante Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustands eingetreten ist, kann auf das Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. Juli 2015 abgestellt werden, das nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendigen Untersuchungen in al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinmedizinischer, orthopädischer, neurologischer und psychiatrischer Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in Kenntnis der medizinischen Aktenlage zustande kam, nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar begründet ist und sämtlichen erforderlichen Kriterien an den Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert einer Expertise entspricht (vgl. E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. So ist es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die streitigen Belange umfassend und beantwortet die relevante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach der verbleibenden Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und einer Veränderung des Gesundheitszustandes seit der Rentenzusprechung einleuchtend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Rheumatologe Dr. A.___ kritisierte das Y.___-Gutachten mit Schreiben vom 7. Oktober (Urk. 8/89) und 16. Dezember 2015 (Urk. 8/96). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Grundstein hierfür legte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offenbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Vorhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des orthopädischen Gutachters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach der Eindruck entstehe, dass Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts der tatsächlich praktizierten ausserhäuslichen Tätigkeit im Umfang von 20 % und der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brauchsspuren an den Händen beim Attest einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit im Wesentlichen auf die Selbsteinschätzungen des Beschwerdeführers abgestellt habe. An derselben Stelle gab der orthopädische Gutachter an, es könne aber wiederum auch eine objektivierbare Verbesserung bei den klinischen Befunden am Rücken gestellt werden und zwar namentlich mit Bezug auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer erreichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">FBA-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ert von 10 Zentimetern, der für seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terskategorie als guter Wert bezeichnet werden könne (Urk. 8/80/2-28 S. 18). Diese Ausführungen nahm Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in seiner Stellungnahme vom 7. Oktober 2015 (Urk. 8/89) zum Anlass, einerseits die von ihm attestierte 100%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damit zu rechtfertigen, dass es die vom Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen mit der Ehefrau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeübte 20%-Beschäftigung in der Raumpflege auf dem Arbeitsmarkt in Tat und Wahrheit gar nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Andererseits kritisierte er die Messung des FBA durch den orthopädischen Gutachter. Er gab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> scheine in der Ausbildung entgangen zu sein, dass der FBA von der Hüftbeweglichkeit abhängig sei und durch Motivation bei Patienten mit normalen Hüftgelenken leicht reduziert werden könne, ohne das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies als Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis für eine objektivierbare Verbesserung des Rückens gewertet werden könnte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese Bemerkung veranlasste den RAD-Arzt Dr. med. H.___, Chirurgie und Traumatologie, Dr. A.___ in seiner Stellungnahme vom 30. November 2015 das Studium der einschlägigen Fachliteratur zu empfehlen (Urk. 8/92 S. 2). Dr. A.___ reagierte nach Verfügungserlass am 16. Dezember 2015 erneut (Urk. 8/96) und bemängelte unter anderem, einen FBA von unter 10 Zentime</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern habe beim Beschwerdeführer mit 150%iger Sicherheit nie objektiviert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können. Er habe null Verständnis dafür, dass Renten mit derart problema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen, undifferenzierten, ja unseriösen Gutachten gekippt würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorwegzuschicken ist, dass eine Verbesserung des Gesundheitszustandes jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht einzig mit einer Verbesserung des FBA begründet werden kann. Dies taten auch die Gutachter des Y.___ nicht. Auf der andere Seite kommt der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weglichkeit des Rückens bei der Beurteilung der rückenbedingten Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eine wichtige Bedeutung zu, weshalb sich in orthopädischen Gutachten regelmässig entsprechende Ausführungen wie beispielsweise zum FBA, zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weglichkeit in den einzelnen Segmenten und auch zum spontanen Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalten finden. Die Y.___-Gutachter gaben unter anderem an, es sei dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im Langsitz möglich gewesen, bei gestreckten Beinen die Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerspitzen bis auf Malleolenhöhe zu führen, was einem relativen FBA von we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niger als 10 Zentimetern entspreche (Urk. 8/80/2-28 S. 16 f.). Diesem Wert massen die Gutachter eine erhebliche Bedeutung zu, da sie davon ausgingen, dass sich der Beschwerdeführer bei der Vorneigung selbst limitiert habe. Der behandelnde Rheumatologe Dr. A.___ kann dies offenbar nicht nachvollzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Wie es sich damit verhält, muss vorliegend nicht beantwortet werden, da der FBA nicht die einzige gutachterlich festgestellte Verbesserung der Rumpf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweglichkeit ist. Im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchung im Jahr 2004 war eine Vorbeugung nur gerade im Umfang von knapp 10/15 ° möglich. Das Aus- und Ankleiden verlief langsam (8/22 S. 6). Praktisch jegliche Rumpfbewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung war mit Schmerzen verbunden. Bei der Untersuchung im Y.___ beobachtete der orthopädische Gutachter beim Entkleiden wiederholt tiefes Vorneigen des Oberkörpers beim Hantieren an den Füssen (Urk. 8/80/2-28 S. 13). Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer nahm mit flüssigen Spontanbewegungen des Rumpfes und ohne erkennbare Einschränkungen die Bauchlage ein. Er drehte sich sodann unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig in Rückenlage, ohne erkennbare Schonhaltung des Rumpfes und ohne Einschränkung bei Rotation und Seitenneigung (Urk. 8/80/2-28 S. 14). Die Y.___-Gutachter konnten darüber hinaus bei den erwähnten Spontanbewegungen auch keine Schmerzäusserungen wahrnehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht vollends deutlich wird, ob der neurologische Gutachter mit Bezug auf die neuromyographisch festgestellte alte residuelle Schädigung lediglich eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere Beurteilung vornahm als Dr. Z.___ (vgl. die Angabe, wonach aus neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht die Feststellungen im Gutachten von Dr. Z.___ nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar seien) oder ob er — wie ebenfalls angegeben — von einer zwischenzeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Heilung ausging. Er begründete seine Annahme, wonach nur noch ein leichtes subklinisches residuelles Ausfallsyndrom L5 links vorhanden sei indes nachvollziehbar. Die Angaben des Beschwerdeführers waren schwierig fassbar (Urk. 8/80/2-28 S. 22). Eine relevante Fussheberparese war im Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitpunkt nicht mehr vorhanden. Der Langsitz war gut durchführbar. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde liessen darauf schliessen, dass sich der Beschwerdeführer körperlich deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich stärker belaste als er zugebe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine gewisse Verbesserung stellten die Gutachter sodann auch mit Bezug auf die Halswirbelsäule fest. Dr. Z.___ beschrieb verhärtete Halswirbelsäulenmus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keln (Urk. 8/22 S. 10). Der orthopädische Gutachter des Y.___ konnte keine tast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Verspannungen der gut entwickelten Nackenmuskulatur feststellen (Urk. 8/80/2-18 S. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst praktisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> identisch gebliebene Diagnosen schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich erhebliche Steigerung des tatsächlichen Leistungsvermögens und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei es aufgrund eines objektiv geminderten Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades ein- und desselben Leidens, sei es aufgrund einer verbesserten Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densanpassung der versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht aus (Urteil des Bundesgerichts 8C_959/2012 vom 3. April 2013 E. 2.4 unter Verweis auf Urteil 8C_373/2012 vom 25. Oktober 2012 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch eine solche – vom Gutachter Dr. Z.___ zudem in Aussicht gestellte — Verbesserung ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer konnte im Begutachtungszeitpunkt besser mit den Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden umgehen – sei es weil er sich daran gewöhnt hatte, sei es weil die Schmerzen nicht mehr im selben Ausmass vorhanden waren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Erstbegutachtung im Jahr 2005 sind nur wenige Aktivitäten wie etwas Mithilfe in der Küche und etwas Gartenarbeit, Unterstützung bei der Kinderbetreuung und gelegentliches Velofahren dokumentiert. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer gab damals erhebliche Funktionseinschränkungen an. So konnte er etwa nur 20 bis 30 Minuten spazieren und ein bis zwei Stunden am Stück lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (Urk. 8/22 S. 2 und 4). In der Nacht traten regelmässig Parästhesien in den Beinen auf, welche die Nachtruhe störten; zwischen drei und fünf Uhr sei er re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelmässig wach gewesen. Der Beschwerdeführer war ferner täglich auf ein bis zwei Tabletten Imfamac angewiesen (8/22 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Y.___-Begutachtung arbeitete der Beschwerdeführer in einem 20%-Pensum in der Reinigung, wobei ihn die Ehefrau bei den schwereren Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiten unterstützte (Urk. 8/80/2-28 S. 6). Er half daneben seiner Schwiegermut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter bei der Versorgung ihrer Tiere (zwei Gänse, 30 Hühner und fünf Schafe) auf einem rund 40 Aare grossen Grundstück (S. 7 und S. 10; so auch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer in seiner Stellungnahme vom 8. März 2016, Urk. 11), machte täglich ausgedehnte Spaziergänge von ein bis zwei Stunden mit dem kürzlich verstor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Hund der Schwiegermutter und erwog, sich zur künftigen Begleitung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen eigenen Hund anzuschaffen. Zudem hatte er mit der Ehefrau zusammen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Garten mit Salat und Blumen. Er verrichtete zu Hause nach wie vor Kü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenarbeiten und fuhr die Kinder am Morgen zum Bahnhof. Er litt nur noch unter leichten schmerzbedingten Schlafstörungen (S. 10 und S. 11) und griff auch nur noch bei Bedarf auf Antirheumatika zurück, zuletzt etwa zwei Tage vor der Untersuchung (S. 13 und 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine anspruchserhebliche Verbesserung ist damit ausgewiesen, und es ist auf die von den Y.___-Gutachtern attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis selten mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit abzustellen. Die vom behandelnden Rheumatologen hiegegen vorgebrachten Einwendungen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derslautenden Einschätzungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen die Beweiswertigkeit des Y.___-Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens nicht in Zweifel zu ziehen (vgl. zum Ganzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_677/2014 vom 29. Oktober 2014 E. 7.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweisen, u.a. auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">SVR 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV Nr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 15 S. 43 E. 2.2.1 [I 514/06]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt hinzu, dass die in emotionalem Stil gehaltenen und von grossem Engage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment zeugenden Eingaben von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine gewisse Objektivität vermissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die von ihm attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit für sämtlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he Tätigkeiten in Anbetracht der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Beschwerdeführer geschilderten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erwerblichen und anderen Aktivitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zu überzeugen vermag. Unbestrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ist, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darum bemüht war, weiterhin aktiv zu blei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter diagnostizierten aus psychiatrischer Sicht eine chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Abgrenzung zu einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz im Vordergrund steht, vgl. Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_168/2015 vom 13. April 2016 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 8C_478/2015 vom 12. Februar 2016 E. 4.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Schmerzstörung keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei dieser Ausgangslage bestehen gewichtige Indizien dafür, dass der für eine inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierende Gesundheitsschädigung erforderliche Schweregrad der Schmerzst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht erreicht wurde respektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_154/2016 vom 19. Oktober 2016 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichwohl ist die juristische Anspruchsprüfung in jedem Fall Aufgabe des Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwenders und insoweit die medizinische Schätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit rechtlich nicht verbindlich (vgl. das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 9C_154/2016 E. 4.1 unter Hinweis auf BGE 141 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 5.2.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prüfung der Standardindikatoren ist vorliegend mit den vorhandenen Akten und namentlich der Expertise des Y.___ vom 6. Juli 2015 möglich, weshalb – ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl das Gutachten nach alten Verfahrensstandard eingeholt wurde – keine weiteren Abklärungen angezeigt sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur intertempo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ralen Rechtslage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bezug auf den Komplex „Gesundheitsschädigung“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhob der Psychiater abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen von der psychischen Überlagerung der geklagten Beschwerden einen unauffälligen psychischen Befund. Der Beschwerdeführer war auch nie in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer oder psychologischer Behandlung (Urk. 8/80/2-28 S. 11). Eine schwere, chronische körperliche Begleiterkrankung liegt nicht vor. Es besteht eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Komorbidität mit Bezug auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degenerativen Veränderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden Einschränkungen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Wirbelsäule. Der Beschwerdeführer gab zwar an, von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hysiotherapeutischen Behandlungen nicht längerfristig profitiert zu haben. Insgesamt scheint er mit den Rückenbeschwerden aber im Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszeitpunkt besser zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekommen zu sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als im Zeitpunkt der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer verfügt über gute Ressourcen. Er wird durch seine Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lie unterstützt und hat zusammen mit seiner Ehefrau ohne fremde Hilfe eine neue Anstellung gefunden. Der Beschwerdeführer ging bis kurz vor der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung täglich ausgedehnt mit dem Hund spazieren, unterstützte die Schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">germutter bei der Versorgung ihrer Tiere und traf sich regelmässig mit zahlrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Kollegen und Bekannten (Urk. 8/80/2-28 S. 11 und 13). Einschränkend wirken sich die subjektive Krankheitsüberzeugung und der Umstand aus, dass der Beschwerdeführer darunter leidet, seine angestammte Tätigkeit auf dem Bau nicht mehr ausüben zu können (Urk. 8/80/2-28 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer verharrt nicht in passivem Verhalten. Er hält sich aktiv, konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bislang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die vorhandenen Ressourcen in seinem privaten Leben besser umsetzen als in einer Erwerbstätigkeit. Insofern muss eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichmässige Einschränkung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Lebensbereichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verneint werden. Mit Bezug auf den Erwerbsbereich führte der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer über Jahre hinweg eine rund 20%igen Erwerbstätigkeit aus. Es ist nicht do</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kumentiert, dass er – erfolglos – versuchte, die Erwerbstätigkeit auszubauen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die einschlägigen Indikatoren nicht in ausgesprochener Weise gegeben sind, weshalb massgebliche Auswirkungen der chronischen Schmerzstörung auf die Arbeitsfähigkeit zu verneinen sind, wie dies bereits der psychiatrische Gutachter tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu keinen besonderen Bemerkungen Anlass gibt der unbestritten gebliebene Einkommensvergleich der Beschwerdegegnerin, der unter Beizug der vom Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desamt für Statistik herausgegebenen schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012, hochgerechnet auf das Jahr 2015, zustande kam (vgl. der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mensvergleich auf dem Feststellungsblatt vom 19. August 2015, Urk. 8/81). Aus dem Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 74‘536.89 mit dem – nach Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme eines 10 %igen Leidensabzugs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. hiezu BGE 126 V 75) – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">errechneten Invalideneinkommen von Fr. 59‘959.35 resultiert ein Invaliditätsgrad von 20 %, der unter der rentenbegründenden Schwelle von 40 % liegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung ist eine medizinisch attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteingliederung verwertbar. Aus einer medizinisch attestierten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit kann un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbar auf eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein entsprechender Einkommensvergleich (mit dem Ergebnis eines tieferen Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrades) vorgenommen werden. Es können im Einzelfall jedoch Erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungsentfaltung entgegenstehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmten Leistungspotentials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Die Verwaltung muss sich vor der Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente vergewissern, ob sich ein medizinisch-theoretisch wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewonnenes Leistungsvermögen ohne Weiteres in einem entsprechend tieferen Invaliditätsgrad niederschlägt oder ob dafür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausnahmsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Einzelfall eine erwerbsbezogene Abklärung (der Eignung, Belastungsfähigkeit usw.) und/oder die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen im Rechtssinne vorausgesetzt ist. Insbesondere wenn bisher schon eine erhebliche Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bestand, zieht der anspruchserhebliche Zugewinn an Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit jedoch kaum zusätzlichen Eingliederungsbedarf nach sich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statt vieler </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_768/2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 10. September 2010 E. 4.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_163/2009 E. 4.1 und 4.2.2). Diese Rechtsprechung findet Anwendung so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl bei einer revisions- als auch bei der wiedererwägungsweisen Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente, jedoch nur bei versicherten Personen, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen haben (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_920/2013 vom 20. Mai 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4.4 und 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3, publiziert in: SVR 2011 IV Nr. 73 S. 220, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einzelfall als unzumutbar erachtet hat das Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss der beispiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haften Aufzählung in 8C_597/2014 vom 6. Oktober 2015 (E. 3.2) etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Selbsteingliederung insbesondere bei über 20-jährigem Rentenbezug (Urteile 9C_768/2009 vom 10. September 2010 E. 4; 9C_675/2010 vom 30. November 2010 E. 5.3 und 5.4; 8C_338/2012 vom 28. August 2012 E. 4.2.2; 9C_178/2014 vom 29. Juli 2014 E. 7.2; 9C_68/2015 vom 24. April 2015 E. 5.1) beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt (Urteile 8C_338/2012 vom 28. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2012 E. 4.2.2; 9C_920/2013 vom 20. Mai 2014 E. 4.5; 9C_178/2014 vom 29. Juli 2014 E. 7.2; </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_163%2F2009+Selbsteingliederung+55&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-5%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 5</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.2.2 S. 8). Umgekehrt hingegen wurde die Zumutbarkeit einer Selbsteingliederung namentlich dann angenommen, wenn die versicherte Person trotz Rentenbezuges regelmässig gearbeitet hatte und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her auch keine arbeitsmarktliche Desintegration bestand (Urteile 9C_315/2011 vom 30. Mai 2011 E. 3.3 i.f.; 8C_586/2014 vom 22.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2014 E. 8.2; 9C_661/2014 vom 17. September 2015 E. 3.4; vgl. auch Urteile 9C_68/2011 vom 16. Mai 2011 E. 3.3 i.f.; 8C_39/2012 vom 24.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2012 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_508/2016 vom 21. November 2016 E. 6.2).</span></p><p><span>8.</span><span>2</span><span> </span><span>Der </span><span>Mitte 1957</span><span> geborene Beschwerdeführer war im Zeitpunkt der Rentenaufhe</span><span>bung </span><span>mit Verfügung vom 3. Dezember 2015 </span><span>per </span><span>Ende Januar 2016</span><span> (Urk. 2; </span><span>BGE 141 V 5</span><span>) 5</span><span>8</span><span> Jahre alt. Er fällt damit unter den vom Bundesgericht bes</span><span>onders geschützten Bezügerkreis</span><span>.</span></p><p><span> </span><span>Der Beschwerdeführer bezog </span><span>im Zeitpunkt der Renteneinstellung seit über zehn</span><span> Jahren eine </span><span>Dreiviertelsrente ausgehend von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit </span><span>(vgl. vorstehend E.</span><span> 3.1</span><span>). </span><span>Es gelang ihm </span><span>zwar während des Rentenbezugs</span><span> </span><span>zusammen mit seiner Ehefrau</span><span> </span><span>zweimal eine neue Teilzeitan</span><span>stellung in der Reinigungsbranche zu finden </span><span>(</span><span>zuletzt war er in einem zirka 20%-Pensum tätig, Urk. 8/80/2-28 S. 6, 13 und 24</span><span>)</span><span>, weshalb nicht von einer vollständigen arbeitsmarktlichen Desintegration auszugehen ist. Es gibt indes keine Anhaltspunkte, wonach der Ausbau der aktuellen Stelle auf ein 100%-Pensum möglich wäre, zumal die Anforderungen an diese Tätigkeit das von den Y.___-Gutachtern formulierte Belastungsprofil wahrscheinlich teilweise auch überschreiten (vgl. die diesbezügliche Angabe im Y.___-Gutachten, Urk. 8/80/ 2-28 S. 18). Der Beschwerdeführer hat in der Schweiz als Hilfsarbeiter in der Landwirtschaft und von 1995 bis zum Eintritt der Invalidität als Bauarbeiter ge</span><span>arbeitet (Urk. 8/16). </span><span>Eine besonders breite Ausbildung und Berufserfahrung (vgl. Bundesgerichtsurteil 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.2</span><span>; vgl. Urk.</span><span>)</span><span>, die er in einer angepassten Tätigkeit verwerten könnte,</span><span> oder </span><span>eine besondere </span><span>Agilität im Berufsleben </span><span>sind</span><span> </span><span>somit </span><span>ebenfalls nicht gegeben. </span><span>Klare Anhaltspunkte dafür, dass die Verwertung des grundsätzlich vorhandenen Leistungspotentials ohne vor</span><span>gängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenan</span><span>strengung </span><span>des Beschwerdeführers</span><span> möglich ist, sind demnach im Lichte der vor</span><span>handenen Akten nicht gegeben. Die IV-Stelle wird bei ihren Abklärungen indes zu beachten haben, dass es laut einem Eintrag auf der Internetseite der </span><span>I.___</span><span> Hinweise dafür gibt, dass der Beschwer</span><span>deführer zurzeit eine Tätigkeit als Sigrist inne hat, wobei er vorübergehend krankheitshalber nicht im Dienst zu sein scheint. Der Beschwerdeführer wird im Rahmen der Abklärungen hierzu zu befragen sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt nach dem Gesagten beim Grundsatz, wonach bei Versicherten, die bei Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente das 55. Altersjahrs vollendet haben oder die eine Rentenbezugsdauer von mindestens 15 Jahren aufweisen, eine Selbsteingli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ederung nicht mehr zumutbar ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für die Annahme eines Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmefalls besteht kein hinreichender Anlass.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Daran vermag auch der Hinweis der Y.___-Gutachter, wonach mangels Motivation keine beruflichen Massnahmen zu empfehlen seien (Urk. 8/80/2-28 S. 26), nichts zu ändern. Fehlender Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungsbereitschaft wäre indes mit einem Mahn- und Bedenkzeitverfahren zu begegnen (Art. 21 Abs. 4 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung hat - die Motivation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorausgesetzt (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 Abs. 4 ATSG) - die Verwertbarkeit der wiedergewonnenen Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu prüfen und die nach den konkreten Umständen sich als unerlässlich herausstellenden Eingliederungsmassnahmen an die Hand zu nehmen, sofern und soweit deren Voraussetzungen erfüllt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 9C_68/2015 vom 24. April 2015 E. 5.2). Anschliessend ist über die revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Aufhebung des Rentenanspruchs neu zu verfügen.</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Verletzung des rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Gehörs ist zunächst festzuhalten, dass sowohl das Schreiben von Dr. A.___ vom 16. Dezember 2015 (Urk. 8/96) als auch die Antwort der RAD-Teamleiterin Dr. med. J.___, Fachärztin Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, vom 28. Dezember 2015 (Urk. 8/98) nach Erlass der angefochtenen Verfügung ergingen und insofern nicht zur Begründung derselben herangezo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen wurden. Grundsätzlich folgt aus dem Inhalt und der Funktion des Aktenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtsrechts als Teil des Anspruchs auf rechtliches Gehör, dass sämtliche be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiserheblichen Akten den Beteiligten gezeigt werden müssen, sofern in der sie unmittelbar betreffenden Verfügung darauf abgestellt wird. Denn es gehört zum Kerngehalt des rechtlichen Gehörs, dass die Verfügungsadressaten vor Erlass ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes für sie nachteiligen Verwaltungsaktes zum Beweisergebnis Stellung nehmen können. Daraus ergibt sich, dass der Versicherer, welcher neue Akten beizieht, auf die er sich in seiner Verfügung zu stützen gedenkt, grundsätzlich verpflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet ist, die Beteiligten über den Aktenbeizug zu informieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 132 V 387 E. 3 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Berücksichtigung dieser Grundsätze wurde das rechtliche Gehör des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers durch die fehlende Zustellung einer Kopie des Briefes der RAD-Ärztin vom 28. Dezember 2015 nicht verletzt, auch wenn dies – da der Anwalt des Beschwerdeführers auch eine Kopie des Schreibens von Dr. A.___ vom 16. Dezember 2015 erhalten hatte (Urk. 8/96) – wünschenswert gewesen wäre.</span></p><p><span> </span><span>Zudem sprach die RAD-Ärztin den behandelnden Rheumatologen im Schreiben vom 28. Dezember 2015 (Urk. 8/98) persönlich an. Sie bedankte sich für das Engagement und wollte dem unglücklich verlaufenden Schlagabtausch zwi</span><span>schen dem behandelnden Arzt und dem RAD ein Ende setzen. Daneben be</span><span>merkte sie zwar auch, dass sie das Gutachten aufgrund der Einwände in den Eingaben von Dr. A.___ nochmals angesehen habe und die Schlussfolgerung der Gutachter in der Zusammenschau der Befunde gut nachvollziehbar sei. Sie lieferte aber keine eigentliche neue Begründung für die bereits hinreichend be</span><span>gründete Verfügung vom 3. Dezember 2015. Ihre Argumente spiegeln sich auch nicht in der Beschwerdeantwort vom 16. Februar 2016 wieder (Urk. 7).</span></p><p><span> </span><span>Bei dieser Sachlage ist keine Verletzung des rechtlichen Gehörs ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der anwaltlich vertretene Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Anspruch auf eine Prozessentschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Vorliegend scheint unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und der Schwierigkeit des Prozesses eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘300.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gutgeheissen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, dass die Verfügung vom 3. Dezember 2015 aufgehoben und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">IV-Stelle</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">damit sie </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">im Sinne der Erwägungen verfahre.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubOertli</p></div> </div></body></html>