<h2>SubmittedText<h2><p>Es ist eines der Ziele im schweizerischen Bildungswesen, die verschiedenen Ausbildungsbereiche möglichst durchlässig zu gestalten. In diesem Sinne haben die Bundesbehörden zusammen mit der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren eine Arbeitsgruppe beauftragt, Vorschläge für den Übergang von der Berufsmatur zu den universitären Studien vorzulegen. Der Bericht dieser Arbeitsgruppe scheint inzwischen vorzuliegen.</p><p>Die anstehende Frage ist für unser Bildungswesen, insbesondere für die berufliche und die universitäre Ausbildung, von zentraler Bedeutung. Ich bin daher der Meinung, dass diese Vorschläge möglichst breit diskutiert werden sollten. Ich frage deshalb den Bundesrat, ob er bereit ist, zu den erwähnten Vorschlägen bei den interessierten Kreisen und Institutionen eine Vernehmlassung durchzuführen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt die Einschätzung, wonach eine durchlässige Gestaltung unseres Bildungswesens ganz generell von grosser Bedeutung ist. Dies gilt insbesondere auch für die Schaffung einer vernünftigen Übergangsregelung von der Berufsmatur zu den universitären Studien.</p><p>Der vom Eidgenössischen Departement des Innern, vom Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement und der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren gemeinsam in Auftrag gegebene Bericht ist in der Zwischenzeit in der Tat abgeliefert worden. Die drei Auftraggeber werden am 21. November 2001 von diesem Bericht Kenntnis nehmen und das weitere Vorgehen beschliessen. Ohne dem entsprechenden Entscheid vorgreifen zu wollen, kann schon heute festgestellt werden, dass die verlangte Vernehmlassung mit grosser Wahrscheinlichkeit stattfinden wird. Immerhin haben sich die drei Partner je einzeln bereits in dieser Richtung geäussert. Die Vernehmlassung wird gegebenenfalls gemeinsam von den drei erwähnten Partnern durchgeführt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.