<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00910</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sigg Schwarz Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1984 und zuletzt als Disponentin tätig (Urk. 7/1), mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich am 22. Dezember 2009 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf eine im Jahr 2004 erlittene Halswirbelsäulen(HWS)-Distorsion bei der IV-Stelle Luzern zum Leistungsbezug an (Urk. 7/13). Die IV-Stelle tätigte medizinische sowie beruflich-erwerbliche Abklärungen und gab die Erstellung eines bidisziplinären Gutachtens (rheumatologisch, psychiatrisch) in Auftrag. In der Folge kam die Versicherte jedoch weder der Aufforderung zur rheumatologischen (Urk. 7/48 und 7/59) noch jener zur psychiatrischen Untersuchung (Urk. 7/50 und 7/61) nach, weshalb die IV-Stelle das Leistungsbegehren nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren (Urk. 7/62) mit Verfügung vom 2. Februar 2012 (Urk. 7/64) gestützt auf die Akten abwies.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. April 2015 meldete sich X.___ bei der aufgrund eines Wohnort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsels nunmehr zuständigen Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/82). Diese zog die Akten der IV-Stelle Luzern bei (Urk. 7/69), holte weitere medizinische Berichte ein, liess einen aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto erstellen (IK-Auszug, Urk. 7/87) und ordnete eine polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten an. Gestützt auf das am 13. November 2015 erstattete Gutachten der Y.___ (Urk. 7/114) stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 18. November 2015 (Urk. 7/117) die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht und auferlegte ihr als Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderungspflicht die Fortführung der psychiatrischen Therapie (Urk. 7/116). Nach erhobenem Einwand gegen den Vorbescheid (Urk. 7/118, 7/126, 7/132) unter Auflage neuer medizinischer Berichte (Urk. 7/131) und hierzu ergangener Stellungnahme durch die Gutachter der Y.___ (Urk. 7/137) sowie ergänzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Stellungnahme durch die Versicherte (Urk. 7/144) wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. Juni 2016 (Urk. 2) das Leistungsbegehren ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 29. August 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente zuzuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen. Eventualiter seien weitere Abklärungen vorzunehmen. In prozessualer Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 3. Oktober 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-152), was der Beschwerdeführerin am 5. Oktober 2016 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd anschliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagen muss. Auf der Ebene der Arbeitsunfähigkeit bezweckte die durch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 130 V 352 begründete Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung die Sicherstellung eines gesetzmässigen Versicherungsvollzuges mittels der Regel/Ausnahme-Vorgabe beziehungsweise (seit E. 7.3 von BGE 130 V 396 und BGE 131 V 49) der Überwindbarkeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutung. Deren Rechtsnatur kann offen bleiben. Denn an dieser Rechtsprechung ist nicht festzuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten. Das bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Regel/Ausnahme-Modell wird durch ein st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rukturiertes Beweisverfahren er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG – ausschliessliche Berücksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung und objektivierte Zumutbarkeitsprüfung bei materieller Beweisl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ast der rentenansprechenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son (Art. 7 Abs. 2 ATSG) – ändert sich dadurch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nichts. An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somatoformer Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. Diese lassen sich in die Ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegorien Schweregrad und Konsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz der funktionellen Auswirkungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen. Auf den Begriff des primären Krankheitsgewinnes und die Präponderanz der psychiatrischen Komorbidität ist zu verzichten. Der Prüfungsraster ist recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Natur. Recht und Medizin wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken sowohl bei der Formulierung der Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren wie auch bei deren – rechtlich gebotener – Anwendung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zusammen. Im Grunde konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisieren die in E. 4 und 5 formulierten Beweisthemen und Vorgehensweisen für die Invaliditätsbemessung bei psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Leiden die gesetzgeberischen Anordnungen nach Art. 7 Abs. 2 ATSG. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anerkennung eines rentenbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbelas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin zusammengefasst, die Abklärungen hätten ergeben, dass seit Februar 2012 keine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes eingetreten sei. Nach wie vor sei keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, das Gutachten der Y.___ sei oberflächlich und berücksichtige ihre Beschwerden nicht adäquat. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere sei das psychiatrische Gutachten nicht nachvollziehbar, nachdem in den Vorakten schwere psychiatrische Diagnosen, welche durchaus invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend wirken könnten, gestellt worden seien und sie sich in den Monaten vor der Begutachtung über lange Zeit in psychiatrischen Kliniken aufgehalten habe. Sodann sei auch die bis zum Frühjahr 2016 behandelnde Psychiaterin mit dem Gutachten nicht einverstanden und stelle entgegen dem Gutachten Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Der Gutachter sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die schizoaffektive Störung remittiert sei. Für die Diagnosestellung einer schizoaffektiven Störung beziehungsweise eines psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Erlebens seien Fremdanamnesen unumgänglich und mehrere Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungstermine nötig. Schliesslich bilde für ein qualitativ hochwertiges psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risches Gutachten eine umfassende mehrstündige psychiatrische Untersuchung meist Voraussetzung. Gemäss der behandelnden Psychiaterin sei die schizoaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektive Störung auf dem Boden einer defizitären Persönlichkeitsstruktur nach Gewalterfahrung durch den Ehemann und fehlender Leistungsfähigkeit durch die Beschwerdeführerin entstanden. Es liege eine chronische Überforderung vor, welche - weil die Versicherte verbal sehr adäquat und sozial nett sei - lange Zeit von der Umgebung nicht wahrgenommen werde. Dass das Gutachten und hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei insbesondere das psychiatrische Gutachten den Qualitätsanforderungen an eine sorgfältige Expertise nicht zu genügen vermöge, werde auch dadurch belegt, dass drei behandelnde Ärzte unabhängig voneinander zum Schluss gekommen seien, es lägen schwerwiegende psychische Probleme vor. Mithin sei auf die ausführlichen Berichte der behandelnden Ärzte abzustellen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem eine Begutachtung infolge unentschuldigten Fernbleibens der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin nicht hatte erfolgen können, verneinte die IV-Stelle Luzern nach korrekt durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren (Urk. 7/47) mit Verfügung vom 2. Februar 2012 (Urk. 7/64) das Vorliegen eines invalidenrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich relevanten Gesundheitsschadens insbesondere gestützt auf den Bericht der Z.___ vom 8. Januar 2009 (Urk. 7/26/34-43). Danach lagen ein chronisches cervicocephales und cerivobrachiales Schmerzsyndrom rechtsbetont nach HWS-Distorsion und eine depressive Episode leichten Grades vor und es wurde der Verdacht auf eine beginnende anhaltende somatoforme Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung genannt (Urk. 7/26/34) sowie ausgeführt, der Beschwerdeführerin sei ihre bisherige Tätigkeit vollumfänglich zumutbar (Urk. 7/26/35, 40 und Urk. 7/69/19 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der erneuten Anmeldung hat sich die Beschwerdeführerin im Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 einer interdisziplinären Begutachtung unterzogen (Urk. 7/114). Es ist daher im Folgenden zu prüfen, ob zwischenzeitlich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Rentenanspruch relevante Änderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustandes und damit des Invaliditätsgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingetreten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 9C_994/209 vom 22. März 2010 E. 5; 9C_244/2016 vom 16. Januar 2017 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das von der IV-Stelle eingeholte polydisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 13. November 2015 (Urk. 7/114) beruht auf internistischen, neurologischen, psychiatrischen und orthopädischen Untersuchungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung klagte die Beschwerdeführerin über Schmerzen im ganzen Körper. Der Schmerz betreffe die Wirbelsäule, den Brustkorb, die Muskeln, die Nerven, die Faszien und die Knochen. Sie habe Schmerzen in den Kniegelenken, in den ganzen Beinen und in den Sprungge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lenken. Manchmal seien die Schmerzen so ausgeprägt, dass sie nicht laufen könne. Ursache der Schmerzen sei die Verletzung der HWS, welche bei einem Unfall im März 2004 schwer verletzt worden sei. Seither schmerzten alle daran hängenden Glieder (Urk. 7/114/28). Aktuell seien die Schmerzen mit 10 von 10 auf der VAS einzustufen. Nach dem Unfallereignis habe sie mehrere Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuche unternommen und sei sogar längere Zeit bei der A.___ tätig gewesen, dies aber stets unter Schmerzen. Sie habe schmerzbedingt oftmals gefehlt. Seit sechs Jahren sei sie nicht mehr in der Lage zu arbeiten. Vor diesem Hintergrund sei die Stimmung traurig gedrückt. Sie erlebe sich enttäuscht, vor allem über die ausbleibende Unterstützung durch die Versicherungen (Urk. 7/114/29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Gutachter hielt fest, eine Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit sei nicht zu benennen. Als Diagnosen ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit führte er eine (1) anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4), eine (2) histrionische Persönlichkeitsakzentuierung (Z73) sowie einen (3) Zustand nach schizoaffektiver Störung, aktuell remittiert, auf (Urk. 7/114/36). Weiter notierte er, die eingehende psychiatrische Exploration habe einen unauffälligen Befund ergeben. Die Versicherte habe in der Beschwerdedarstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ausgesprochen klagsam mit deutlicher histrionischer Komponente gewirkt. Sie habe einzelne Merkmale einer depressiven Symptomatik geschildert, die diagnostischen Algorithmen einer depressiven Episode seien aber nicht erfüllt. Demgegenüber sei die in der Vergangenheit wiederholt gestellte Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung zu bestätigen, seien die von der Versicherten beklagten Schmerzen durch somatische Befunde offenbar nicht hinlänglich erklärbar und stehe die Schmerzentwicklung in enger Verknüpfung mit zahlrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen psychosozialen und psychobiographischen Belastungs- und Konfliktfak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren. Hinsichtlich wahnhafter Symptomatik erklärte der Gutachter ferner, die Diagnose einer schizoaffektiven Psychose sei wiederholt thematisiert und dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kutiert worden. Anlässlich der Begutachtung habe die Explorandin ein auffal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lendes, histrionisch anmutendes, gelegentlich aber auch maniert wirkendes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten gezeigt, ohne dass jedoch eindeutige psychotische Symptome vorgelegen hätten. Die in der Vergangenheit diskutierte schizoaffektive Symptomatik sei vor dem Hintergrund seinerzeit beschriebener wahnhafter Beziehungssetzungen durchaus als differentialdiagnostische Erwägung nachvollziehbar, auf der Basis der aktuell erhobenen Befunde jedoch nicht zu erhärten. Falls in einem früheren Zeitpunkt eine psychotische Symptomatik im Rahmen einer schizoaffektiven Psychose vorgelegen habe, so sei diese ebenso wie die seinerzeit beschriebene mittelschwere bis schwere depressive Episode weitgehend remittiert. Verblieben sei das Bild einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung kombiniert mit Symptomen einer histrionischen Persönlichkeitsakzentuierung und einzelnen Merkmalen einer depressiven Störung, welche aber nicht vollumfänglich dem Bild einer depressiven Episode entspreche. Ferner sei festzuhalten, dass die in der Vergangenheit wiederholt diskutierte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht zu bestätigen sei und die diagnostischen Kriterien weder nach ICD-10 noch nach DSM-IV beziehungsweise DSM-5 erfüllt seien (Urk. 7/114/36-37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter notierte der Gutachter, die Beschwerdeführerin verfüge über ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Ressourcen in den komplexen Ich-Funktionen wie Realitätsprüfung, Urteilsbildung, Intentionalität und Antrieb. Die von der Versicherten geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Alltagsaktivitäten begründeten keine nachhaltige Beeinträchtigung der Beziehungsfähigkeit und Kontaktgestaltung. Es gebe keine Hinweise auf einen sozialen Rückzug aus allen Lebensbereichen und auch keine Anhaltspunkte für eine gravierende Antriebsminderung. Mithin sei die Beschwerdeführerin in der Lage, Willenskräfte zu mobilisieren, um etwaige Hemmungen gegenüber einer Arbeitsleistung zu überwinden. Sodann führte der psychiatrische Experte aus, die von der Beschwerdeführerin beklagten Beschwerden wirkten aggraviert und es bestünden erhebliche Inkonsistenzen zwischen lebhafter Psychomotorik, Gestik und Mimik einerseits sowie der geschilderten Schmerzproblematik ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerseits. Zudem würden die Bewegungsabläufe der Versicherten nicht zu der von ihr geschilderten Schmerzintensität passen (Urk. 7/114/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den Indikatoren zur Kategorie „funktioneller Schweregrad“ ist dem Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten beim Komplex „Gesundheitsschädigung“ hinsichtlich Ausprägung und Schwere der objektiven Befunde zu entnehmen, dass eine deutliche Selbstlimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierung und darüber hinaus eine vermehrt nach innen gerichtete Selbstwahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmung mit dysfunktionaler, ängstlich depressiv geprägter Verarbeitung kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perlicher Funktionen bestehe. Zum Indikator „Behandlungserfolg oder -resis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenz“ notierte der Gutachter, die Beschwerdeführerin sei in der Vergangenheit psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt worden, ohne dass eine nachhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige Besserung erzielt worden sei. Aktuell werde keine psychopharmakologische Behandlung durchgeführt und die Explorandin nehme dem eigenen Bekunden zufolge gelegentlich Analgetika ein. Sodann erfolge medikamentös lediglich auf homöopathisch-pflanzlicher Basis eine Therapie, welche dem beklagten Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regrad der Symptome nicht angemessen wäre. Ferner seien die psychiatrischen Komorbiditäten neben der somatoformen Störung nicht derart ausgeprägt, dass die Beschwerdeführerin unfähig wäre, die schmerzbedingten Hemmungen gegenüber einer Arbeitsleistung zu überwinden. Schliesslich verfüge die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte trotz der histrionischen Prägung auf Persönlichkeitsebene über ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Ressourcen in den Bereichen Kontaktgestaltung, Beziehungsfähigkeit, Intentionalität und Antrieb (Urk. 7/114/38). Hinsichtlich des Komplexes „Sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Kontext“ sei ausserdem zu vermerken, dass ein ausgewiesener sozialer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug aus allen sozialen Bereichen nicht vorhanden sei. Betreffend Indikatoren zur Kategorie „Konsistenzprüfung“ ergibt sich aus dem Gutachten, dass die Beschwerdeführerin zwar einerseits eine massive Beeinträchtigung beklagt, andererseits aber über Lesen, Internetnutzung sowie das Führen eines Tage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">buchs berichtet habe und Emotionen unter anderem mit einem Spracherken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungsprogramm niederschreibe. Des Weiteren habe sie eine lebhafte Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung mit ihrem Hund geschildert, sei - kontrastierend zu den von ihr angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benen Beschwerden - in der Lage, ein Auto zu benützen, auch wenn sie es ihren Ausführungen zufolge nur für kurze Wegstrecken benütze. Schliesslich sei es ihr auch möglich gewesen, vor zwei Jahren in die Türkei zu reisen. Die Explorandin zeige durchaus einen Leidensdruck, unterziehe sich einer kontinuierlichen Behandlung und beschreibe eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung mit wöchentlicher Sitzungsfrequenz (Urk. 7/114/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend kam der Gutachter zum Schluss, dass Hinweise auf eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotische Störung nicht betätigt werden könnten, sich die Beschwerdeführerin zwar mit auffälligen, gelegentlich etwas maniert wirkendem Verhalten präsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere, welches aber offenkundig sehr histrionisch geprägt und darüber hinaus mit einer nicht unerheblichen Verdeutlichungs- und Aggravationstendenz ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">knüpft sei. Mithin sei sie in der Lage, jegliche ihrem Ausbildungs- und Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisstand entsprechende Tätigkeit auszuüben. Damit sei aus psychiatrischer Sicht eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit weder in der bisherigen Tätigkeit noch in einer Verweisungstätigkeit gegeben (Urk. 7/114/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl anlässlich der internistischen (Urk. 7/114/46-47) als auch der neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen (Urk. 7/114/53) Untersuchung wurden unauffällige Befunde erhoben und eine Einschränkung der Arbeits- oder Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin verneint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der orthopädische Gutachter führte aus, die Beschwerdeführerin habe auf ein multilokuläres Schmerzerleben hingewiesen. Anlässlich der aktuellen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung habe sich die HWS für Rotation und Seitneigung frei, für die Inklination und Reklination end- bis mittelgradig funktionseingeschränkt dargestellt. Beim Versuch der Weiterführung sei eine muskuläre Gegenspannung erfolgt. Eine diffuse Druckdolenz über den Dornfortsätzen der Wirbelsäule in allen Abschnitten als auch der paravertebralen Muskulatur kennzeichne das Beschwerdebild. Auch die Funktionsuntersuchung der Brust- und Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule habe sich nicht eingeschränkt dargestellt. Ungünstig erscheine die Hyperlordose bei myostatischer Insuffizienz der Rumpfmuskulatur. Die Extre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitäten seien schmerzfrei uneingeschränkt beweglich. Zeichen der Deformie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, von entzündlichen Veränderungen, Schwellungen oder Rötungen lägen nicht vor. Hieraus ergebe sich weder für die zuletzt ausgeübte noch für eine lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densangepasste Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichte bis mittelschwere Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten überwiegend im Stehen, Gehen und Sitzen mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg auszuüben (Urk. 7/114/62).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Konsens wurde zusammenfassend ausgeführt, Diagnosen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit bestünden keine. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, jegliche ihrem Ausbildungs- und Kenntnisstand sowie ihrem körperlichen Belastbarkeitsprofil angepasste Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu verrichten, wobei sie lediglich Tätigkeiten mit einfachem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwortungsgrad ausüben sollte. Arbeiten mit besonderen Anforderungen an die Konflikt- und Teamfähigkeit mit besonderen psychischen Belastungen wie hohem Zeitdruck seien zu vermeiden (Urk. 7/114/17). Eine wesentliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung in den massgeblichen Verhältnissen seit der letzten Verfügung vom 3. Februar 2012 sei nicht eingetreten (Urk. 7/114/24). Die Prognose sei zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft, da sich die Beschwerdeführerin vollständig invalidisiert erlebe und keiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lei Veränderungsmotivation aufweise (Urk. 7/114/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten der Y.___ vom 13. November 2015 vermag die an eine beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu erfüllen; die Gutachter tätigten sorgfältige, allseitige Untersuchungen (Urk. 7/114/28-35, 43-47, 50-53, 57-61), berücksichtigten die geklagten Beschwerden und setzten sich eingehend mit den früheren ärztlichen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen auseinander (Urk. 7/114/36-37, 42, 46, 53, 62). Sodann legten sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dar und begründeten ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Dem Gutachten kommt somit volle Beweiskraft zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach insbesondere das psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Gutachten oberflächlich und nicht nachvollziehbar sei (E. 2.2), hält einer näheren Prüfung nicht stand. Der psychiatrische Gutachter erhob eine ausführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Anamnese mit detaillierten Angaben zum Tagesablauf und der Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staltung der Beschwerdeführerin (Urk. 7/114/28-33), er legte den psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Befund sorgfältig dar (Urk. 7/114/33-35) und nannte die zu stellenden Diagnosen (Urk. 7/114/36). Im Weiteren erklärte er unter Bezugnahme auf frühere ärztliche Einschätzungen, weshalb die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung zu bestätigten sei, demgegenüber psychotische Symptome sich nicht hätten finden lassen, mithin auf der Basis der aktuell erhobenen Befunde eine schizoaffektive Störung nicht zu erhärten sei. Ferner erklärte er, dass die einzelnen geschilderten Merkmale die diagnostischen Algorithmen einer depressiven Episode nicht erfüllten und auch die Kriterien für eine - wie in der Vergangenheit oft wiederholt diskutiert - posttraumatische Belastungsstörung nicht vorlägen (Urk. 7/114/36-37). Sodann nahm der Gutachter sich am Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fungsraster zur Schmerzrechtsprechung orientierend Stellung zu den jeweiligen Indikatoren und benannte die zentralen Aspekte (Urk. 7/114/38-40; E. 3.3.2). Seine hierauf gestützte Beurteilung, wonach die Beschwerdeführerin zwar ein auffälliges - offenkundig sehr histrionisch geprägtes und mit einer nicht uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Verdeutlichungs- und Aggravationstendenz verknüpftes - Verhalten zeige, welches aber mangels Vorliegens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer psychischen Störung mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und mit Blick auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorhandenen Ressourcen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Leistungsfähigkeit führe (Urk. 7/114/39; E. 3.3.2), ist schlüssig und überzeugt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, für die Diagnosestellung einer schizoaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fektiven Störung sei eine Fremdanamnese unumgänglich und für ein qualitativ hochwertiges Gutachten meist eine umfassende mehrstündige Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung Voraussetzung (E. 2.2), vermag sie ebenso wenig durchzudringen. So ergibt sich einerseits aus dem Gutachten, dass die psychiatrische Untersuchung zwei Stunden andauerte (Urk. 7/111, 7/114/33). Andererseits kommt es nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nicht auf die Dauer der Untersuchung an. Massgebend ist vielmehr, ob die darauf basierenden ärztlichen Folgerungen inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig sind (Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 9C_252/2012 vom 7. September 2012 E. 8.2 und 9C_330/2011 vom 8. Juni 2011 E. 5), was vorliegend zutrifft. Schliesslich steht der begutachtenden Person bei der Wahl der Untersuchungsmethoden ein weiter Ermessensspiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum zu und bildet die Einholung fremdanamnestischer Angaben keine Voraussetzung für die Erstellung eines beweiskräftigen Gutachtens (Urteile des Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin vermag auch ihr Einwand, sie habe sich vor der Begutachtung durch die Y.___ über längere Zeit in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Kliniken aufgehalten (E. 2.2), das psychiatrische Gutachten nicht als mangelhaft erscheinen zu lassen. So fällt insbesondere ins Gewicht, dass in den Berichten der B.___ ein regelmässiger Cannabiskonsum seit 2011 dokumentiert ist, welcher auch Grund für einen frühzeitigen Austritt aus der ersten stationären Behandlung und für einen nachfolgenden Wiedereintritt in die genannte Klinik war (Urk. 7/101/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach ständiger Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründet ein Suchtgeschehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. Vielmehr wird eine solche Sucht invalidenversicherungsrechtlich erst bedeutsam, wenn sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden eingetreten ist, oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, welchem Krankheitswert zukommt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 124 V 265</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass eine relevante Pathologie auszuschliessen ist, ergibt sich wie bereits dargelegt rechtsgenüglich aus dem Gutachten der Y.___. Ferner sind auch psychosoziale Faktoren alleine, wie etwa Wohn- oder finanzielle Situation (vgl. Urk. 7/101/7), nicht geeignet, einen invalidenversicherungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich relevanten Gesundheitsschaden zu begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist der Vollständigkeit halber darauf hinzuweisen, dass ein Administ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativgutachten nicht stets in Frage zu stellen ist, bloss weil es zu einer anderen Einschätzung als die behandelnden Ärzte gelangt; vorbehalten bleiben Fälle, in welchen sich eine klärende Ergänzung oder direkt eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige, nicht rein subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver ärztlicher Interpretation entspringende Aspekte benennen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_820/2016 vom 27. September 2017 E. 5.3). Solche Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte sind vorliegend nicht gegeben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im psychiatrischen Gutachten als Diagnose ohne Relevanz für die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit aufgeführte somatoforme Schmerzstörung (E. 3.3.2) gehört zu den psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosomatischen Leiden, auf welche die neue Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 (E. 1.3) grundsätzlich Anwendung findet. Hierzu hat sich der Gutachter ausführlich geäussert. Vorab ist von Bedeutung, dass er beim Komplex „Gesundheitsschädigung“ von einer deutlichen Selbstlimitierung ausging und der somatoformen Schmerzstörung insgesamt keine Einschränkung der funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nellen Leistungsfähigkeit zumass. Ein Leiden von erheblicher Schwere und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägung im Sinn von BGE 141 V 281 liegt damit nicht vor. Hinzu kommt, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass es an einer eigenständigen Begleiterkrankung, welcher invalidisierende Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zukäme, fehlt. Dass der Gutachter unter der Kategorie „funktioneller Schweregrad“ das Vorliegen allfälliger „Komorbiditäten“ diskutierte, liegt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht - wie die Beschwerdeführerin bemängelt (Urk. 2 S. 6) - im Verkennen der neuen Schmerzrechtsprechung, sondern vielmehr in deren Umsetzung begründet (vgl. E. 1.3). Im Weiteren verfügt die Beschwerdeführerin gemäss Gutachten über persönliche Ressourcen (Kontaktgestaltung, Beziehungs-fähigkeit, Intentionalität und Antrieb, E. 3.3.2 am Ende) sowie über mobilisierende Ressourcen im Bereich „sozialer Kontext“: Die - zwar geschiedene und nunmehr mit der Mutter und den Geschwistern zusam-menlebende - Beschwerdeführerin pflegt intensive innerfamiliäre Kontakte zur Mutter, zum Vater und zu den Geschwistern, hat gute Kontakte zu einem sehr guten Freund sowie in die Nachbarschaft, die sie als freundlich und hilfsbereit beschreibt. Zudem verfügt sie über eine Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur in der Wohngemeinschaft mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern (Urk. 7/144/29-30). Beweisrechtlich entscheidend und vorliegend zielführend ist der Aspekt in der Kategorie „Konsistenz“ insbesondere in Bezug auf den Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichbaren Lebensbereichen: Die Beschwerdeführerin beklagt einerseits massive Beeinträchtigungen, berichtet andererseits aber über verschiedene Aktivitäten (Lesen, Internetnutzung, Führen eines Tagebuchs, Beschäftigung mit dem Hund, tägliches Einkaufen, Fahrradfahren), ist in der Lage ein Auto zu benützen und war auch fähig, eine Reise in die Türkei zu unternehmen (E. 3.3.2; Urk. 7/114/29, 57). Der Einschätzung des Gutachters, wonach aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nicht gegeben ist, ist damit auch im Licht der Rechtsprechung nach BGE 141 V 281 zu folgen, fehlt es doch offenkundig an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> funktionelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob ein Ausschlussgrund in Form einer Aggravation vorliegt (vgl. hierzu insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere die Ausführungen des Gutachters, E. 3.3.2), muss mithin nicht geprüft werden. Immerhin ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin selten Schmerzmedikamente zu sich nimmt (Urk. 7/114/30) und ihre geklagten Beschwerden - zumindest teilweise - in der ausbleibenden Unterstützung durch die Versicherungen zu gründen scheinen (Urk. 7/101/14, 7/114/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ergeben sich auch aus den im Vorbescheidverfahren eingereichten Berichten der behandelnden Ärzte beziehungsweise aus deren Stellungnahmen zur Anfrage der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin keine Anhaltspunkte, welche gegen die Beweistauglichkeit des Gutachtens der Y.___ sprächen. So äusserte sich nicht nur die Hausärztin Dr. med. C.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, auf fachfremden Gebiet, indem sie festhielt, ihrer Einschätzung zufolge stellten vor allem die psychiatrischen Diagnosen eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit dar (Urk. 7/131). Auch Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, begründete die von ihm festgestellte vollständige Arbeitsunfähigkeit - zumindest teilweise - mit einer psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Problematik (Urk. 7/131/1-5). Alsdann führten die Gutachter Stellung nehmend zu den zusätzlich aufgelegten Berichten aus, die Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">struktur der Beschwerdeführerin sei zwar offenkundig, führe aber nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. So habe weder die Diagnose einer schi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zoaffektiven Störung noch jene einer posttraumatischen Belastungsstörung bestätigt werden können, womit es an einer gravierenden psychiatrischen Begleitsymptomatik im Zeitpunkt der Begutachtung gefehlt habe. Die Weige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Beschwerdeführerin, sich einer angemessenen Medikation zu unterzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, unterstreiche den Eindruck eines geringen Leidensdruckes. Schliesslich zeige die, auch von der behandelnden Psychiaterin als „Flucht“ in die seelische Erkrankung, beschriebene Entwicklung des Störungsbildes, dass das Verhalten der Beschwerdeführerin weitgehend willensgesteuert sei (Urk. 7/137/3). Aus orthopädischer Sicht hielten die Gutachter fest, die Aussage von Dr. E.___, wonach die Beschwerdeführerin an einem schweren posttraumatischen cer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vicocephalen Schmerzsyndrom bei Status nach Beschleunigungstrauma vom 23. August 2004 leide, sei nicht haltbar. Zwei Jahre nach der HWS-Distorsion habe eine MRI-Abklärung eine unauffällige HWS zur Darstellung gebracht. Die Ärzte des F.___ hätten (die geklagten Beschwerden) als myotendinotisches Cervicalsyndrom ohne Hinweise auf entzündliche oder radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuläre Ätiologien bewertet und Prof. Dr. G.___ habe ausgeführt, es sei unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöhnlich, dass nach einem beschwerdefreien Intervall von mehr als einem Jahr, nachdem man von einem Status quo ausgehen könnte, erneut Beschwerden auftreten würden. Mithin ergäben sich aus den zahlreichen neu aufgelegten Unterlagen keine neuen Gesichtspunkte (Urk. 7/137/4). Dem ist nichts anzufü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Vielmehr ist angesichts der vom psychiatrischen Gutachter aufgezeigten Inkonsistenzen (Beklagen massiver Beeinträchtigungen bei gleichzeitig regen und freudvollen Aktivitäten, vgl. etwa Urk. 7/114/29) sowie mit Blick auf die verschiedentlich geäusserten, krankheitsfremden Gründe für die geklagten Beschwerden (vgl. etwa Urk. 7/131/12, wonach es nach dem negativen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid [der Invalidenversicherung] eher zu einer Verschlechterung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes kam; Urk. 7/101/14, wo berichtet wird, die Beschwerdeführerin führe die psychiatrische Erkrankung auf den Unfall und die Schwierigkeiten mit den Institutionen zurück) den Gutachtern auch in diesem Punkt zu folgen und unvermindert auf das Gutachten der Y.___ abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es - unverändert - an einem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit mangelt, wobei eine Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Gesundheitszustandes seit Februar 2012 nicht ausgewiesen ist. Davon scheint im Übrigen auch die Beschwerdeführerin selber auszugehen, hat sie doch in ihrer erneuten Anmeldung vom April 2015 notiert, sie sei im Jahr 2009 an einer Depression erkrankt und seit dem 23. Juli 2009 vollständig arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (Urk. 7/82). Bereits im Januar 2009 waren geklagte Schmerzen am ganzen Körper aktenkundig (Urk. 7/26/37) und bestand gemäss Dr. E.___ eine erhöhte Ermüdbarkeit, Vergesslichkeit, verminderte intellektuelle Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit sowie Belastbarkeit (Bericht vom 12. August 2010, Urk. 7/29). Sodann waren bereits verschiedene psychosoziale Belastungsfaktoren namhaft gemacht (Urk. 7/35/4, 6: schwierige Arbeitsplatzsituation, Verschuldung) und beschrieb Dr. med. H.___ von der Beschwerdeführerin beklagte HWS-Schmerzen, ein Rückzugsverhalten, Lust- und Interesselosigkeit sowie eine Depression mit Antriebs- und Energielosigkeit als Folge der Situation am Arbeitsplatz (Bericht vom 13. Dezember 2010, Urk. 7/38/4). Angesichts dieser Aktenlage haben die Gutachter zu Recht eine wesentliche Veränderung der massgeblichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse seit Februar 2012 verneint (E. 3.3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem weder eine Veränderung noch ein Gesundheitsschaden mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen ist, besteht kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die prozessuale Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ausgewiesen ist (Urk. 3/6), ist ihrem Gesuch vom 29. August 2016 um Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung und Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertrete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin in der Person von Rechtsanwältin lic. iur. Lotti Sigg zu entsprechen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(§ 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss sind sie de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Honorarnote vom 25. Oktober 2016 (Urk. 9) machte Rechtsanwältin lic. iur. Lotti Sigg einen Aufwand von 6 Stunden und 5 Minuten zu Fr. 220.-- sowie Barauslagen von Fr. 40.15 und damit insgesamt Fr. 1‘488.80 (inklusive Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) geltend. Dies erscheint der Streitsache als angemessen, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Entschädigung auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘488.80 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive Barauslagen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung der Gerichtskosten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Entschädigung an Rechtsanwäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tin lic. iur. Lotti Sigg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verpflichtet ist, sobald </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">In Bewilligung des Gesuchs </span><span class="Normal Dispotext">vom </span><span class="Normal Dispotext">29. August 2016</span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">wird der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Normal Dispotext">geltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwältin lic. iur. Lotti Sigg als unentgeltliche Rechtsvertreterin</span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">bestellt,</span></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Dispotext"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Lotti Sigg, Winterthur, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'488.80 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Lotti Sigg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p></div> </div></body></html>