<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PK.1998.00012</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105476&amp;W10_KEY=4467150&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PK.1998.00012</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.05.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 26.03.1999 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Besoldung (Wiederaufnahme des Verfahrens VK.94.00024)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>PK.1998.00012+00013<br/>Handarbeits- und Haushaltungslehrkräfte (H+H-Lehrkräfte): Lohngleichheit<br/>(vgl. BGE 124 II 409. - Zu prüfen ist vorliegend nur noch, ob ein Vollpensum mit 24 oder erst mit 26 Unterrichtsstunden erreicht ist):<br/><br/>Gutachten: Anlage des Gutachtens im Allgemeinen (E. 3a); Ermittlung der Arbeitszeit mittels Selbstdeklaration und über einen Zeitraum von 5 Wochen hinweg ausreichend (E. 3b); Beschränkung der Expertise auf die Ermittlung des Arbeitszeitumfangs der H+H-Lehrkräfte - ohne Vergleich mit anderen Lehrkräften - genügt (E. 3c).<br/>Keine Einsichtnahme in das gesamte Datenmaterial, das dem Gutachten zugrunde liegt, da keine konkreten Zweifel an der Durchführung der Untersuchung oder an der Auswertung ersichtlich sind (E. 4).<br/>Jahresarbeitszeit: Berechnungen bezüglich der H+H-Lehrkräfte und des Staatspersonals mit 42 h-Woche (E. 5a-c); Berücksichtigung der Ferienarbeitszeit der Lehrkräfte (E. 5d).<br/>Ergebnisse im Einzelnen (E. 6a/b): Die H+H-Lehrkräfte erreichen im Durchschnitt n i c h t ein volles Pensum, wie es das Staatspersonal mit 42 h-Woche erfüllt. Die Verpflichtung des Kantons, den H+H-Lehrkräften einen Lohn im Rahmen der Lohnklasse 18 zu entrichten, berechnet sich somit auf der Grundlage von 26 (und nicht 24) wöchentlichen Unterrichtsstunden. Eine diesbezügliche geschlechtsbezogene Diskriminierung liegt nicht vor (E. 6c/d).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 4 ABV ST: GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU">GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDARBEITSLEHRERIN">HANDARBEITSLEHRERIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAUSHALTUNGSLEHRERIN">HAUSHALTUNGSLEHRERIN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KLAGEVERFAHREN">KLAGEVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLICHTSTUNDENZAHL">PFLICHTSTUNDENZAHL</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 4 lit. II aBV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 lit. III BV</span><br/><span class="gerade">Art. 5 GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 GlG</span><br/><span class="gerade">§ 80a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Am 1. Juli 1994 reichten 16 kantonal besoldete Handarbeitsleh­rerinnen beim Verwaltungsgericht eine Gleichstellungsklage gegen den Kanton ZÃ¼rich ein mit den fol­genden AntrÃ¤gen:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="EinzugZitat">1. Es seien den KlÃ¤gerinnen fÃ¼r die Zeit vom 1. Juli 1991 bis 1. Juli 1994 folgende Lohnguthaben (zu­sÃ¤tz­lich 5 % mittlerer Verzugszins) nach­zuzahlen:</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> Der KlÃ¤gerin l Fr. 29'592.--<br/> Der KlÃ¤gerin 2 Fr. 16'262.--<br/> Der KlÃ¤gerin 3 Fr. 20'448.--<br/> Der KlÃ¤gerin 4 Fr. 9'414.--<br/> Der KlÃ¤gerin 5 Fr. 13'389.--<br/> Der KlÃ¤gerin 6 Fr. 31'670.--<br/> Der KlÃ¤gerin 7 Fr. 37'632.--<br/> Der KlÃ¤gerin 8 Fr. 24'450.--<br/> Der KlÃ¤gerin 9 Fr. 23'519.--<br/> Der KlÃ¤gerin 10 Fr. 22'135.--<br/> Der KlÃ¤gerin 11 Fr. 29'410.--<br/> Der KlÃ¤gerin 12 Fr. 22'181.--<br/> Der KlÃ¤gerin 13 Fr. 18'907.--<br/> Der KlÃ¤gerin 14 Fr. 34'317.--<br/> Der KlÃ¤gerin 15 Fr. 41'425.--<br/> Der KlÃ¤gerin 16 Fr. 40'566.--</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> Total: Fr. 415'317.--</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2. Den KlÃ¤gerinnen sei auch inskÃ¼nftig, d.h. ab l. Juli 1994 der Lohn zu zahlen, der einer Einstufung in Lohnklasse 19 entspricht.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">3. Unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolge zugunsten der KlÃ¤gerinnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">FÃ¼r den beklagten Kanton beantragte die Finanzdirektion am 28. No­vember 1994 die vollumfÃ¤ngliche Abweisung der Klage.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Am 11. Januar 1995 reichten zehn kantonal besoldete Haushaltungsleh­rerinnen beim Verwaltungsgericht eine Gleichstellungsklage gegen den Kanton ZÃ¼rich ein mit den folgenden AntrÃ¤gen:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="EinzugZitat">1. Es seien den KlÃ¤gerinnen fÃ¼r die Zeit vom 1. Juli 1991 bis 31. De­zem­ber 1994 folgende Lohnguthaben (zu­sÃ¤tz­lich 5 % mittlerer Verzugs­zins) nach­zuzahlen:</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> Der KlÃ¤gerin l Fr. 35'415.--<br/> Der KlÃ¤gerin 2 Fr. 21'340.--<br/> Der KlÃ¤gerin 3 Fr. 28'665.--<br/> Der KlÃ¤gerin 4 Fr. 35'190.--<br/> Der KlÃ¤gerin 5 Fr. 34'023.--<br/> Der KlÃ¤gerin 6 Fr. 31'295.--<br/> Der KlÃ¤gerin 7 Fr. 25'333.--<br/> Der KlÃ¤gerin 8 Fr. 13'191.--<br/> Der KlÃ¤gerin 9 Fr. 21'661.--<br/> Der KlÃ¤gerin 10 Fr. 24'304.--<br/> <br/> Total: Fr. 270'417.--</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2. Den KlÃ¤gerinnen sei auch inskÃ¼nftig, d.h. ab l. Januar 1995 der Lohn zu zahlen, der einer Einstufung in Lohnklasse 19 entspricht.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">3. Unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolge zugunsten der KlÃ¤gerinnen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">FÃ¼r den beklagten Kanton beantragte die Finanzdirektion am 8. Mai 1995 die voll­um­fÃ¤ngliche Abweisung der Klage.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Nach ErgÃ¤nzung der Akten stellte das Verwaltungsgericht am 10. Juli 1996 in teilweiser Gutheissung beider Klagen fest, dass der Beklagte verpflichtet sei, den KlÃ¤gerin­nen ab 1. Juli 1991 einen der Lohnklasse 18 entsprechenden und von einer wÃ¶chentlichen Pflichtstundenzahl von 24 h ausgehenden Lohn zu bezahlen (Disp.-Ziff. 1). Das Gericht er­achtete die Einreihung der Handarbeits‑ sowie der Haushaltungslehrerinnen in Lohn­klas­se 17 im Vergleich zu derjenigen der PrimarlehrkrÃ¤fte in Lohnklasse 19 als diskrimi­nierend und kam aufgrund einer Korrektur bei der Bewertung des Kriteriums "geistige An­forderun­gen" zu einem der Lohnklasse 18 entsprechenden Funktionswert. Glaubhaft und vom Kan­ton ZÃ¼rich nicht widerlegt schien dem Gericht eine Diskriminierung auch inso­fern, als im Zusammenhang mit der Umsetzung der neuen Funktionswerte die wÃ¶chentli­chen Pflicht­stun­denzahl fÃ¼r Handarbeits‑ und Haushaltungslehrerinnen von 24 auf 26 erhÃ¶ht worden war. Mit Disp.-Ziff. 2 wurde die den Zeitraum vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 1994 betref­fen­de Leistungsklage der Handarbeitslehrerinnen sowie die den Zeitraum vom 1. Juli 1991 bis 31. Dezember 1994 betreffende Leistungsklage der Haushaltungslehre­rinnen sistiert. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Eine vom Kanton ZÃ¼rich gegen diese beiden Teilurteile erhobene Verwaltungs­ge­richtsbeschwerde hiess das Bundesgericht am 8. Juni 1998 teilweise gut, hob die Urteile auf und wies die Sache zur neuen Beurteilung im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Verwal­tungsgericht zurÃ¼ck (BGE 124 II 409). Es erwog, die Beurteilung des Verwal­tungs­gerichts, wonach die geistigen Anforderungen an Handarbeits‑ und Haushaltungs­leh­rerinnen gleich hoch seien wie diejenigen an PrimarlehrkrÃ¤fte, liege im Rahmen des Er­mes­sens und sei nicht bundesrechtswidrig. Ebenso wenig sei zu beanstanden, wenn das Ver­waltungsgericht eine Diskriminierung bezÃ¼glich der ErhÃ¶hung der Pflichtstundenzahl als glaubhaft erachtet habe. Jedoch sei dem Kanton ZÃ¼rich die MÃ¶glichkeit einzurÃ¤umen, diesbezÃ¼glich den Be­weis des Gegenteils zu fÃ¼hren und namentlich nachzuweisen, dass bei Handarbeits‑ und HaushaltungslehrkrÃ¤ften ein Vollpensum nicht schon mit 24, sondern erst mit 26 Unter­richtsstunden erreicht werde. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">IV. Am 24. August 1998 auferlegte der PrÃ¤sident des Verwaltungsgerichts dem Be­klagten den Beweis im Sinn dieser letzteren bundesgerichtlichen ErwÃ¤gung. Auf die Be­weiseingabe des Beklagten vom 7. Oktober 1998 beschloss das Verwaltungsgericht am 29. Oktober 1998 den Beizug einer Arbeitszeituntersuchung betr. KindergÃ¤rtnerinnen und Kin­dergÃ¤rtner, Primarlehrerinnen und Primarlehrer, Hortnerinnen und Hortner der Stadt ZÃ¼rich aus einer die KindergÃ¤rtnerinnen betreffenden Lohngleichheitsklage (VK.97.00011). Gleich­zeitig ordnete es die Einholung eines Gutachtens Ã¼ber die wÃ¶chent­liche Arbeitszeit der Handarbeits‑ und HaushaltungslehrkrÃ¤fte bei einem Wochenpensum von 24 bzw. 26 Stun­den an und bestellte als Gutachterin X. und als Projektbegleiter Y. vom Institut I. in ZÃ¼rich. Nach DurchfÃ¼hrung von zwei Ex­perten­instruktionsverhandlungen wurde der Gut­ach­tensauftrag am 12. Februar 1999 hin­sichtlich konzeptioneller Fragen konkretisiert (be­stÃ¤tigt durch BGE vom 26. MÃ¤rz 1999, 1A.36/1999). Gleichzeitig fand eine Vereinigung der beiden bis dahin getrennt ge­fÃ¼hrten Verfahren statt. Letzte Einzelheiten wurden an­lÃ¤ss­lich einer Verhandlung vom 21. April 1999 mit den Parteien abgesprochen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Arbeitszeituntersuchung im engeren Sinn fand in den Wochen 22 bis 26 des Jahrs 1999 statt; den Bericht darÃ¼ber erstattete die Expertin am 8. September 1999. Die Stellungnahme der Parteien hierzu erfolgten am 29. Oktober und am 1. November 1999. Die vom Gericht mit Beschluss vom 11. November 1999 gestellten ErgÃ¤nzungsfragen be­antwortete die Gutachterin am 17. Januar 2000 unter Beilage einer bereinigten und er­gÃ¤nz­ten Fassung des Berichts. Auf Bitte des Gerichts vom 2. Februar 2000 reichte die Ex­pertin am 16. Februar 2000 zusÃ¤tzliche Berechnungen nach. Die letzten Stellungnahmen der Par­teien erfolgten am 20. MÃ¤rz und 10. April 2000.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Am 7. Februar 2000 teilte die klÃ¤gerische Rechtsvertreterin dem Verwaltungsge­richt den Tod zweier KlÃ¤gerinnen mit. Deren Erben sind in der Zwischenzeit in den hÃ¤ngi­gen Prozess eingetreten, was vorzumerken ist.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Die feststellenden Teilurteile des Verwaltungsgerichts vom 10. Juli 1996 wurden durch das Bundesgericht ganz aufgehoben und im Sinn der ErwÃ¤gungen zur neuen Beur­tei­lung zurÃ¼ckgewiesen. Aufgrund der ErwÃ¤gungen steht die Frage der Lohneinreihung der Handarbeits‑ und Haushaltungslehrerinnen im vorliegenden Verfahren nicht mehr zur Dis­kussion, bedarf aber nach wie vor der Feststellung im neuerlichen Entscheid.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Strittig ist einzig die der Lohnberechnung zugrunde zu legende Pflichtstundenzahl beider Berufsgruppen. Gelingt dem Beklagten der auferlegte Gegenbeweis, dass die ErhÃ¶­hung dieser Pflichtstundenzahl von 24 auf 26 zur Erreichung eines vollen Pensums not­wen­dig und damit nicht diskriminierend war, so ist festzustellen, dass sich die Lohnver­pflichtung des Beklagten aufgrund von 26 wÃ¶chentlichen Pflichtstunden berechnet. Bei Misslingen des Beweises ist erneut im Sinn des aufgehobenen Teilurteils zu entscheiden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">UnabhÃ¤ngig vom Beweisergebnis in dieser Frage rechtfertigt es sich, die von den KlÃ¤gerinnen erhobene Leistungsklagen, welche nach wie vor unter VK.94.00024 und VK.95.00002 hÃ¤ngig sind, erst nach rechtskrÃ¤ftiger Erledigung der vorab im neu erÃ¶ffneten und vereinigten Verfahren PK.98.00012 zu entscheidenden Grundsatzfrage zu behandeln. Die Verfahren VK.94.00024 und VK.95.00002 bleiben daher weiterhin sistiert.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Zu beurteilen ist, ob der Beklagte bei der strukturellen Besoldungs­revision im Jahr 1991 berechtigten Anlass hatte anzunehmen, dass die Handarbeits‑ und Haushal­tungs­lehrkrÃ¤fte (nachfolgend H+H LehrkrÃ¤fte) mit einem Wochenpensum von 24 Lektio­nen kein volles Pensum erfÃ¼llten und dieses erst mit 26 Wochenlektionen erreicht wÃ¼rde. Da es naturgemÃ¤ss ausgeschlossen ist, im heutigen Verfahren die dannzumal ge­leis­tete Ar­beits­zeit der dannzumal beschÃ¤ftigten Personen zu untersuchen, gingen die Par­teien und das Ge­richt bei der Konzeption der Arbeitszeituntersuchung davon aus, dass die ak­tuell geleistete Arbeitszeit der aktuell voll beschÃ¤ftigen LehrkrÃ¤fte zu untersuchen sei. Der Um­stand, dass sich das Arbeitsumfeld dieser LehrkrÃ¤fte inzwischen verÃ¤ndert hat, sollte nÃ¶­ti­genfalls bei der WÃ¼rdigung der Untersuchungsergebnisse berÃ¼cksichtigt werden. Ange­sichts des zu er­wartenden grossen Streubereichs der Arbeitszeitangaben sollte die Unter­su­chung eine mÃ¶g­lichst grosse Zahl von LehrkrÃ¤ften in die Stichprobe miteinbezie­hen. Auf Empfehlung der Expertin wurde die Stichprobe bei den Handarbeitslehrerinnen auf 100 fest­gesetzt; bei den Haushaltungslehrerinnen sollte die gesamte Population von 92 voll­be­schÃ¤ftigen LehrkrÃ¤f­ten untersucht werden, wobei sich diese Zahl infolge doppel­ter Adress­erfassung bzw. Adress­fehlern (Antwort auf Frage 1) auf 74 redu­zierte. Da die Frage, bei wel­chem Wo­chen­pensum eine VollbeschÃ¤ftigung erreicht werde, vor der Unter­suchung offen war, wur­den alle LehrkrÃ¤fte mit Pensen zwischen 24 und 26 Stunden in die Untersuchung einbe­zo­gen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Der Beklagte hat sich wiederholt gegen die Erfassungsmethode des Selbstauf­schreibens gewandt, ohne jedoch konkret eine andere Methode vorschlagen zu kÃ¶nnen. Da die Arbeitszeit von LehrkrÃ¤ften ausserhalb des Unterrichts zu allen Tages‑ und Nachtzeiten wÃ¤hrend der ganzen Woche und auch in privater Umgebung stattfinden kann, ist es prak­tisch undenkbar, die geleistete Arbeitszeit anders als mittels Selbstdeklaration zu erfassen. Eine Fremddeklaration wÃ¼rde eine stÃ¤ndige Beobachtung und Begleitung durch eine Dritt­person voraussetzen, was fÃ¼r die LehrkrÃ¤fte und ihre Familien nicht zumutbar wÃ¤re und den finanziellen Aufwand fÃ¼r eine derartige Untersuchung um einiges vervielfachen wÃ¼rde. Infolge der bekannten Problematik, welche mit der Selbstdeklaration verbunden ist, wurde der Gutachterin aber nahe gelegt, geeignete Kontrollinstrumente in die Untersuchung ein­zubauen, welche eine nachtrÃ¤gliche PlausibilitÃ¤tskontrolle der Angaben ermÃ¶glichten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der Beklagte hat sich sodann dagegen gewandt, dass die Untersuchung Ã¼ber einen Zeitraum von fÃ¼nf Wochen durchgefÃ¼hrt werde und befÃ¼rwortete eine Untersuchungsdauer von einem Jahr. Infolge der unterschiedlichen Verteilung der gesamten Jahresarbeitszeit auf die verschiedenen Unterrichts‑ und Schulferienwochen des Jahrs kÃ¶nnte in der Tat nur eine einjÃ¤hrige Untersuchung ein vollstÃ¤ndiges Bild Ã¼ber die Jahresarbeitszeit geben. Nach den Ã¼berzeugenden AusfÃ¼hrungen der Gutachterin jedoch wÃ¤re bei der vorliegend gegebe­nen geringen Gesamtpopulation der zu untersuchenden LehrkrÃ¤fte bei einer lÃ¤ngeren Phase der Selbstdeklaration mit einem wesentlichen RÃ¼ckgang der Mitwirkungsbereitschaft so­wie der AufschreibqualitÃ¤t zu rechnen. Eine Ã¼ber ein Jahr dauernde Untersuchung liesse daher letzten Endes weniger aussagekrÃ¤ftige Ergebnisse als eine solche Ã¼ber fÃ¼nf Wochen erwarten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) In konzeptioneller Hinsicht bildete Hauptstreitpunkt zwischen den Parteien die Frage, welche BezugsgrÃ¶sse massgebend sei fÃ¼r die Beurteilung des zu untersuchenden Arbeitspensums der KlÃ¤gerinnen. WÃ¤hrend die KlÃ¤gerinnen den Vergleich mit einer 42‑h-Woche nach dem kantonalen Personalrecht als massgebend erachten, will der Beklagte sich lediglich auf die Vergleichszahlen der PrimarlehrkrÃ¤fte beziehen. Dabei erachtet er aber die von der beigezogenen Untersu­chung Y. aus dem Jahr 1995 ermittelte durchschnittliche wÃ¶chentliche Arbeitszeit von 45.34 h der stÃ¤dtischen PrimarlehrkrÃ¤fte nicht als mit einer neuen auf die H+H LehrkrÃ¤fte des Kantons beschrÃ¤nkten Untersuchung vergleichbar und geht damit offenbar davon aus, dass die heute geleistete wÃ¶chentliche Arbeitszeit der Pri­mar­lehrkrÃ¤fte im kantonalen Durchschnitt hÃ¶her sei. Die KlÃ¤gerinnen haben dagegen ein­ge­wendet, wenn schon ein Ver­gleich mit anderen Lehrberufen stattfinden mÃ¼sse, so seien hierfÃ¼r auch die anderen Volks­schullehrkrÃ¤fte, d.h. diejenigen der Oberstufe (Sekundar‑, Real‑ und Oberschule) zu unter­su­chen, da die Handarbeitslehrerinnen teilweise und die Haus­haltungslehrerinnen aus­schliess­lich in dieser Stufe unterrichten wÃ¼rden. Damit neh­men die KlÃ¤gerinnen offen­sicht­lich an, dass die OberstufenlehrkrÃ¤fte durchschnittlich we­niger Arbeitszeit aufwenden als die PrimarlehrkrÃ¤fte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im kantonalen Recht gibt es keine verbindlichen Vorgaben betreffend die Gesamt­arbeitszeit (Lektionen, Vor‑ und Nachbearbeitung, Administration etc.) der Volkschullehr­krÃ¤fte. GestÃ¼tzt auf § 3 Abs. 1 des Lehrerbesoldungsgesetzes vom 3. Juli 1949 sind in § 32 und § 38 der Lehrerbesoldungsverordnung vom 5. MÃ¤rz 1986 allein die wÃ¶chentliche Pflicht­stundenzahlen (Lektionen) der verschiedenen Lehrberufe der Volksschule geregelt. Von den vollzeitig beschÃ¤ftigten VolkschullehrkrÃ¤ften wird damit erwartet, dass sie die fÃ¼r die ErfÃ¼llung der jeweiligen Pflichtstunden notwendige Arbeitszeit je nach Bedarf erbrin­gen, und es wird angenommen, dass diese individuell unterschiedliche Arbeitszeit jeweils einem vollen Pensum entspricht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Bundesgericht hat in seinem fÃ¼r das Verwaltungsgericht bindenden RÃ¼ckwei­sungsentscheid erwogen, die ErhÃ¶hung der Pflichtstundenzahl kÃ¶nne dadurch gerechtfertigt werden, dass ein Vollpensum von 42 wÃ¶chentlichen Arbeitsstunden nicht schon mit 24, son­dern erst mit 26 Unterrichtsstunden erreicht werde. Es fÃ¼hrte weiter aus, ob die bean­standete ErhÃ¶hung der Pflichtstundenzahl diskriminierend sei, hÃ¤nge namentlich davon ob, ob die Gesamtarbeitsbelastung der H+H LehrkrÃ¤fte erst bei 26 oder schon bei 24 Pflicht­stun­den einem vollen, mit den Ã¼brigen LehrkrÃ¤ften vergleichbaren Pensum entspreche (Ur­teil S. 37). Damit hat das Bundesgericht als massgebende VergleichsgrÃ¶sse sowohl die Ar­beitszeit der Ã¼brigen LehrkrÃ¤fte als auch die 42‑h-Woche genannt, dies offenbar in der An­nahme, die beiden Zahlen stimmten in etwa Ã¼berein.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Parteien haben im vorliegenden Verfahren keine Behauptungen darÃ¼ber aufge­stellt, welche durchschnittliche wÃ¶chentliche Gesamtarbeitszeit eine Lehrkraft der Volks­schule im Kanton ZÃ¼rich tatsÃ¤chlich erbringt. Weder behauptet der Beklagte, diese Ar­beits­zeit liege generell Ã¼ber 42 Stunden pro Woche, noch behaupten die KlÃ¤gerinnen, sie liege generell unter diesem Wert.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Eine Arbeitszeituntersuchung bezogen auf alle Lehrberufe im Kanton ZÃ¼rich wurde vom beweispflichtigen Beklagten weder verlangt noch vorgelegt. Offenbar ging er mit sei­ner Beweisofferte davon aus, ein Vergleich habe nur mit der Arbeitszeit der Primarlehr­krÃ¤f­te zu erfolgen. Diese Annahme ist unzutreffend. Wenngleich sich die KlÃ¤gerinnen be­zÃ¼glich der Arbeitsbewertung ihrer Funktion in erster Linie mit den PrimarlehrkrÃ¤ften ver­glichen haben wollten, erscheint es plausibel, sie bezÃ¼glich der Pflichtstundenzahl auch mit weiteren Lehrberufen, insbesondere mit denjenigen der gesamten Volksschule (d.h. Pri­mar‑, Sekundar‑, Real‑, Oberschule und Sonderklassen) zu vergleichen. Der Diskriminie­rungsvorwurf entstand ja gerade daraus, dass der Kanton im Rahmen des Teilprojekts Leh­rerschaft, welches neben den Volksschul‑, H+H LehrkrÃ¤ften auch die Mittelschul‑, Semi­nar‑, Technikums‑ und BerufsschullehrkrÃ¤fte sowie die Professoren der UniversitÃ¤t er­fass­te, aufgrund der Bewertungsergebnisse einzig bei den H+H LehrkrÃ¤ften eine ErhÃ¶hung der Pflichtstundenzahl vornahm. Eine fÃ¼r den Arbeitszeitvergleich taugliche Datenerhe­bung mÃ¼sste daher mÃ¶glichst breit erfolgen und dÃ¼rfte sich nicht nur auf einen spezifischen Lehr­beruf der Volksschule beschrÃ¤nken. Zutreffende VergleichsgrÃ¶sse wÃ¤re daher die durchschnittliche Arbeitszeit aller VolksschullehrkrÃ¤fte des Kantons ZÃ¼rich.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Verwaltungsgericht hatte keinen Anlass, von Amtes wegen und unabhÃ¤ngig vom Beweisantrag des Beklagten, eine Arbeitszeituntersuchung fÃ¼r alle Volksschullehr­krÃ¤fte des Kantons ZÃ¼rich zu veranlassen. Eine derartige Untersuchung erwiese sich nÃ¤m­lich, selbst wenn sie vom Beklagten beantragt worden wÃ¤re, als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, nach­dem es der Kanton Ã¼ber Jahre hinweg unterlassen hat, die verschiedenen Lehrerpensen ei­ner wissenschaftlichen Gesamtuntersuchung zu unterziehen. Es ist fraglich, ob ein Ge­mein­wesen eine sachlich gebotene, indessen unterlassene systematische Arbeitszeitunter­su­chung in nahezu beliebigem Umfang nachholen lassen kann. Diese Ãberlegungen mÃ¼s­sen insbesondere fÃ¼r GleichstellungsfÃ¤lle gelten, wo eine diskriminierende Lohnungleich­heit innerhalb eines nie analytisch untersuchten Lohnsystems glaubhaft gemacht ist. WÃ¼rde hier dem Gemeinwesen im Rahmen des Gegenbeweises gestattet, eine analytische Vollun­ter­su­chung bezÃ¼glich aller Verwaltungsfunktionen durchzufÃ¼hren, um die Richtigkeit der ver­meintlich diskriminierenden Einreihung innerhalb des gesamten Systems nachzuweisen, so hÃ¤tte dies mehrjÃ¤hrige VerfahrensverzÃ¶gerungen zur Folge und liefe damit letztlich auf ei­ne Vereitelung des Bundesrechts hinaus. Angesichts der hohen Kosten einer solchen Unter­suchung wÃ¼rde damit auch in rechtsmissbrÃ¤uchlicher Weise die Kostenlosigkeit des Ver­fah­rens gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 5 GlG ausgenÃ¼tzt. Ãhnlich wie in diesen FÃ¤llen verhÃ¤lt es sich hier, wo zwar nicht mehr der Arbeitswert, sondern nur die Arbeitsdauer im Streit liegt, wo der Kanton aber bisher eine systematische Untersuchung der Lehrerarbeitszeiten unter­las­sen hat. Eine Gesamtuntersuchung kam schliesslich auch aus ZeitgrÃ¼nden nicht in Frage, denn die Untersuchung sollte noch im damals laufenden Schuljahr durchgefÃ¼hrt werden, da auf Beginn des Schuljahrs 1999/2000 infolge der EinfÃ¼hrung des englischen Sprachunter­richts in der 1. Klasse der Oberstufe die Pensen der HaushaltungslehrkrÃ¤fte stark reduziert wer­den sollten und alsdann eine zu geringe Anzahl Personen Ã¼berhaupt noch vollzeitig tÃ¤­tig sein wÃ¼rde. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Verwaltungsgericht hat keinen Grund zur Annahme, dass die durchschnittli­chen Arbeitspensen der verschiedenen VolksschullehrkrÃ¤fte im Kanton ZÃ¼rich allgemein wesentlich von der in der kantonalen Verwaltung massgeblichen 42‑h-Woche abweichen. Weder haben die Parteien konkrete diesbezÃ¼gliche Behauptungen aufgestellt, noch ergeben sich konkrete Anhaltspunkte aus den Akten. Zwar ist aufgrund der beigezogenen Untersu­chung von Y. anzunehmen, dass die stÃ¤dtischen PrimarlehrkrÃ¤fte 1995 durchschnittlich rund 45 h pro Woche arbeiteten, jedoch lÃ¤sst dies zum einen insbesondere aus geografi­schen GrÃ¼nden und zum anderen mangels Untersuchung weiterer Funktionen der Volks­schule keine direkten SchlÃ¼sse auf die durchschnittliche Arbeitszeit <i>aller</i> Volksschullehr­krÃ¤f­te zu. Viel­mehr ist mit dem Regierungsrat davon auszugehen, dass ein volles Lehrer­pensum dem vollen Angestelltenpensum von 42 Wochenstunden entspricht (vgl. Weisung des Regie­rungsrates vom 3. Oktober 1990, VK.94.00024).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Zu beachten ist im Weiteren, dass nicht jede Abweichung vom Durchschnitt der VolksschullehrkrÃ¤fte die erfolgte ErhÃ¶hung der Pflichtstundenzahl zu rechtfertigen ver­mÃ¶ch­te. FÃ¼r die Beantwortung der Frage, ob die ErhÃ¶hung der Pflichtstundenzahl der H+H LehrkrÃ¤fte diskriminierend war oder nicht, wÃ¤re nÃ¤mlich nicht nur von Belang, wie lange die VolksschullehrkrÃ¤fte durchschnittlich arbeiten, sondern auch, welche Unterschiede in den jeweiligen Arbeitszeiten pro Funktion bestehen. So zeigte etwa die Untersuchung von Y. aus dem Jahr 1995 eine Differenz in der durchschnittlichen Arbeitszeit der Primar­lehr­krÃ¤fte der Unter‑ und der Mittelstufe von Ã¼ber zwei Stunden pro Woche. Solche Un­ter­schie­de, welche den Kanton bei der Besoldungsrevision 1991 offenbar nicht zu Anpas­sun­gen der entsprechenden Pflichtstundenzahlen bewegen konnten (§ 32 der Lehrerbesol­dungs­verord­nung vom 5. MÃ¤rz 1986 erfuhr insofern keine Ãnderung), mÃ¼ssten gleichsam den Massstab fÃ¼r die im Bereich der Lehrberufe kantonal anerkannten Arbeitszeitdifferen­zen, d.h. eine Art von Rahmenarbeitszeit bestimmen. Vermochte eine bestimmte Durch­schnittsabwei­chung nach oben den Kanton zu keiner Herabsetzung der Pflichtstundenzahl zu veranlas­sen, so dÃ¼rfte auch eine ebensolche Abweichung nach unten nicht eine Herauf­setzung der Pflichtstundenzahl rechtfertigen. ErgÃ¤be sich also etwa bei einer Gesamtunter­suchung, dass die im Jahr 1995 fÃ¼r die PrimarlehrkrÃ¤fte der Unterstufe ermittelte wÃ¶chent­liche Arbeits­zeit von 44.23 h dem kantonalen Durchschnitt aller VolkschullehrkrÃ¤fte (ohne H+H Lehr­krÃ¤fte) entspricht, so hÃ¤tte dies folgende Auswirkungen fÃ¼r den Ver­gleich: Der ermittelte Wert von 44.23 h mÃ¼sste vorerst um die Differenz zum hÃ¶chsten Gruppendurchschnitts­wert reduziert werden. Diese Differenz betrÃ¤gt 2.23 h (im VerhÃ¤ltnis zum hÃ¶chsten Grup­pen­durchschnittswert bei den PrimarlehrkrÃ¤ften der Mittelstufe mit 46.46 h). Daraus folgt die massgebliche VergleichsgrÃ¶sse von ‑ hier zufÃ¤lli­gerweise ebenfalls ‑ 42 h (44.23 h - 2.23 h). Diese einfache Modellrechnung soll zeigen, dass auch eine angenommene Ar­beits­zeit aller VolksschullehrkrÃ¤fte von durchschnittlich Ã¼ber 44 h innerhalb des aufgezeigten UnschÃ¤rfebereichs nicht zwingend zu einer Ã¼ber 42 h liegenden VergleichsgrÃ¶sse fÃ¼hren wÃ¼rde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Aus diesen GrÃ¼nden beschrÃ¤nkte das Verwaltungsgericht den Gutachtensauftrag auf die Ermittlung des absoluten Arbeitszeitumfangs der beiden fraglichen Berufsgruppen und verzichtete auf eine Untersuchung der Arbeitszeit der PrimarlehrkrÃ¤fte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. a) Die Gutachterin hat ihren Gutachtensauftrag aufgrund des gemeinsam erar­bei­teten Konzeptes grundsÃ¤tzlich korrekt ausgefÃ¼hrt. Allerdings haben sich in den Untersu­chungsbericht verschiedene Fehler eingeschlichen, die dem Gericht Anlass zur Stellung mehrerer ErgÃ¤nzungsfragen gaben. Der daraufhin bereinigte Bericht mit den wei­teren Ant­worten und zusÃ¤tzlichen Berechnungen liefert im We­sent­lichen eine brauchbare Grundlage fÃ¼r die Beantwortung der interessierenden Fragen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die KlÃ¤gerinnen verlangen Einsicht in das gesamte von der Expertin erhobene Datenmaterial, um dieses auf weitere FlÃ¼chtigkeitsfehler hin untersuchen zu kÃ¶nnen, da solche angesichts der kleinen StichprobengrÃ¶ssen eine massgebliche VerfÃ¤lschung der Re­sultate bewirken kÃ¶nnten. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dem Antrag ist nicht stattzugeben. Ein Gutachtensauftrag wird in der Regel durch die Abgabe eines schriftlichen Berichts und die Beantwortung allfÃ¤lliger ErgÃ¤nzungsfragen erfÃ¼llt. Dabei bleibt es dem Gutachter Ã¼berlassen, inwiefern er eigene Sachverhaltserhe­bun­gen in seinem Bericht darstellen oder dokumentieren will. Ein Einbezug sÃ¤mtlicher Roh­da­ten einer Untersuchung in den Bericht findet regelmÃ¤ssig nicht statt und war auch vorlie­gend bei der gemeinsamen Erarbeitung des Untersuchungskonzeptes nicht vorgese­hen. Der Beizug sÃ¤mtlicher Rohdaten lÃ¤sst sich daher nur dann rechtfertigen, wenn das vorgelegte Gutachten konkrete Zweifel an der korrekten DurchfÃ¼hrung der Untersuchung oder der Aus­wertung der erhobenen Daten begrÃ¼ndet. Wenn auch im vorliegenden Fall die erste Fas­sung des Berichts in der Tat gravierende Fehler enthielt, so hat sich in der Folge doch gezeigt, dass diese im Wesentlichen auf einer irrefÃ¼hrenden Darstellung der Graphi­ken und der dementsprechend falschen textlichen Beschreibungen durch die Expertin be­ruhten. GrundsÃ¤tzliche Berechnungsfehler sind jedoch entgegen der von den KlÃ¤­gerinnen ur­sprÃ¼ng­lich in den Raum gestellten Vermutung keine aufgetaucht. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. a) Mit Bezug auf die im bereinigten Untersuchungsbericht dargestellten Ergeb­nis­se erachtet der Beklagte den ihm obliegenden Beweis im Wesentlichen als erbracht, wÃ¤h­rend die KlÃ¤gerinnen einerseits die Berechnungsmethoden der Expertin zur Ermittlung der Wochenarbeitszeit J sowie die Aussagekraft der erhobenen Daten, insbesondere hin­sichtlich der Ferienarbeitszeit, bezweifeln. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) KlÃ¤rungsbedÃ¼rftig ist vorerst die von der Expertin angewandte Formel zur Er­mitt­lung der Wochenarbeitszeit J. Die Gutachterin hat ihre Berechnung dargelegt und ist dabei offenbar von der bereits in der Untersuchung aus dem Jahr 1995 verwendeten For­mel, insbesondere von 188 Arbeitstagen wÃ¤hrend des Schuljahrs ausgegangen. Die KlÃ¤ge­rinnen wenden dagegen ein, fÃ¼r die Ermittlung der im Schuljahr gegebenen Arbeitstage ei­ner Lehrkraft dÃ¼rften neben den Wochenenden und Schulferien nur diejenigen gesetzlichen Feiertage abgezogen werden, die ausserhalb dieser bereits subtrahierten Tage lÃ¤gen. Der Einwand ist grundsÃ¤tzlich berechtigt, allerdings lÃ¤sst sich der Formel der Expertin mangels detaillierter Angaben nicht entnehmen, inwiefern dem bereits Rechnung getragen wurde. Eine fÃ¼r jedes Jahr und den ganzen Kanton gÃ¼ltige Formel lÃ¤sst sich jedoch ohnehin nicht erstellen, da einerseits bestimmte Feiertage in jedem Jahr auf andere Wochentage fallen und andererseits auch die Ferien nicht im ganzen Kan­ton einheitlich liegen. Aus GrÃ¼nden der Einfachheit rechtfertigt es sich, die Rechnung vor­liegend bezogen auf das untersuchte Jahr 1999 und ausgehend von den Schulferien und Freitagen in der Stadt ZÃ¼rich vorzuneh­men. DemgemÃ¤ss hat die massgebende Berechnung der Jahresarbeitszeit der H+H Lehr­krÃ¤fte (JAZ-H+H) folgendermassen auszusehen:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">JAZ-H+H = Wochendurchschnitt : 5 x 189* + Ferienarbeitszeit </p> <p class="Einzug1"> *<span>Anzahl Tage 1999 365</span></p> <p class="Einzug1"><span> Wochenenden 52 x 2 -104</span></p> <p class="Einzug1"><span> Ferientage 13 x 5 - 65</span></p> <p class="Einzug1"><span>Frei-Tage ausserhalb Wochenenden und Ferien (Karfreitag, Ostermontag, <br/> Auffahrt + BrÃ¼cke, Pfingstmontag, SechselÃ¤uten, Knabenschiessen) - 7<br/> ____</span></p> <p class="Einzug1"><span> Arbeitstage 1999 189</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Der Vergleich mit der fÃ¼r die kantonalen Angestellten massgebenden 42‑h-Wo­che ist sodann konsequenterweise ebenfalls auf die Jahresarbeitszeit zu beziehen, da sich auch hier die Lage der Feiertage jedes Jahr anders auswirkt. Massgebend fÃ¼r die Berech­nung sind die §§ 116 f. der Vollziehungsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 (VVPG). Da im Jahr 1999 von den insgesamt 11 ½ Feiertagen gemÃ¤ss § 117 VVPG deren 6 ½ ausserhalb der Wochenenden anfielen (Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, Nachmittag des 24.12. sowie Fasnachtsmontag ausserhalb des Bezirks ZÃ¼rich bzw. je ½ Tag am SechselÃ¤uten und Knabenschiessen im Bezirk ZÃ¼rich), sieht die Jahresarbeitszeit fÃ¼r das ZÃ¼rcher Personal 1999 (JAZ-ZH) folgendermassen aus:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">JAZ-ZH = 48 x 42 â (6,5 x 42:5) = 1961.4 (bei 4 Wochen Ferien)</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Diese Jahresarbeitszeit reduziert sich um je 42 h fÃ¼r jede Woche eines hÃ¶heren Fe­rienanspruchs, der gemÃ¤ss § 79 VVPG vom Alter der Angestellten abhÃ¤ngt (fÃ¼nf Wochen ab 50., sechs Wochen ab 60. Altersjahr). Da im Rahmen der vorliegenden Untersuchung zehn der 151 erfassten Personen eine Stundenentlastung haben, welche Ã¼berwiegend al­ters­mÃ¤ssig begrÃ¼ndet ist (dies ist gemÃ¤ss § 39 der Lehrerbesoldungsverord­nung ab dem 57. Altersjahr mÃ¶glich), rechtfertigt sich der Vergleich mit einer leicht redu­zierten JAZ-ZH von ca. 1'950 Stunden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Die KlÃ¤gerinnen weisen sodann bei der ermittelten Ferienarbeitszeit zu Recht dar­auf hin, dass die Aussagekraft des Gutachtens diesbezÃ¼glich fraglich sei. Vorerst ist die Ermittlungsgenauigkeit bei der Ferienarbeitszeit von vornherein eine andere als bei der Wo­chenarbeitszeit, da die Teilnehmerinnen jene nicht einzeln erfasst, sondern lediglich fÃ¼r das ganze Jahr geschÃ¤tzt haben. Hinzu kommen sodann exorbitant hohe Standardabwei­chun­gen in diesem Bereich von teilweise weit Ã¼ber 50 % des ermittelten Durchschnitts­werts. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dennoch ist ein Abstellen auf diese Werte im vorliegenden Verfahren unumgÃ¤ng­lich. Eine Erfassung der Ferienarbeitszeit analog zu derjenigen der Wochenarbeitszeit hÃ¤tte infolge der Lage und Verschiedenartigkeit der fÃ¼nf verschiedenen SchulferienblÃ¶cke zwangs­lÃ¤ufig die Dauer der Untersuchung auf mindestens ein halbes Jahr, wenn nicht gar ein Jahr verlÃ¤ngert. Darunter hÃ¤tte ‑ wie bereits ausgefÃ¼hrt ‑ wiederum die QualitÃ¤t und Aus­sagekraft der Daten gelitten. Nachdem auch die KlÃ¤gerinnen im Rahmen des Grobkon­zepts keine EinwÃ¤nde gegen die Erfassung der Ferienarbeitszeiten mittels SchÃ¤tzungen er­ho­ben haben, erscheinen ihre diesbezÃ¼glichen EinwÃ¤nde heute ‑ nach Vorliegen von of­fen­bar als zu tief erachteten Ergebnisse ‑ als allzu ergebnisbezogen. Angesichts des ge­samten Problemkontextes ist es vielmehr nahe liegend, dass die Selbstangaben der erfass­ten Per­sonen hier tendenziell eher hoch ausgefallen sein dÃ¼rften, wie dies der Beklagte geltend macht. Auch wenn daher die von der Expertin ermittelten konkreten Gesamtergeb­nisse den falschen Anschein von Genauigkeit vortÃ¤uschen mÃ¶gen, bleibt letztlich nichts anderes Ã¼b­rig, als auf diese Zahlen abzustellen. Dies fÃ¤llt umso leichter, als die vorgelegten Ergeb­nis­se mit Bezug auf die Wochen‑ bzw. Jahresarbeitszeit im massgeblichen Vergleich sogar noch einen beachtlichen Spielraum offen lassen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. a) Die Gutachterin errechnete die folgenden Gesamtjahresarbeitszeiten fÃ¼r die un­tersuchten LehrkrÃ¤fte wie folgt, wobei die doppelt differenzierten An­gaben gemÃ¤ss den zusÃ¤tzlichen Berechnungen in act. 70 entsprechend der Formel in act. 71 (Wochenar­beits­zeit J x 47 = Jahresarbeitszeit JAZ-Exp.) umgerechnet sind:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">JAZ-Exp.</p> <p class="Einzug1">Pensum 24 h 25 h 26 h total</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Handarbeit 1861.2 2030.4 1884.7 1896</p> <p class="Einzug1"> <span>(39.6x47) (43.2x47) (40.1x47)</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Haushaltung 1800.1 1941.1 1804.8 1846 <span>(38.3x47) (41.3x47) (38.4x47)</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Gesamt 1850.9 1975.0 1850.0 1876.6</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Diese Zahlen erhÃ¶hen sich bei VerÃ¤nderung der Umrechnungsformel gemÃ¤ss den obigen AusfÃ¼hrungen (E. 5b) wie folgt (JAZ-Exp. minus Ferienarbeitszeit [FAZ] : 188 x 189 + FAZ):</p> <p class="Einzug1"> </p> <span><br/> </span> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">JAZ-H+H</p> <p class="Einzug1">Pensum 24 h 25 h 26 h </p> <p class="Einzug1">Handarbeit 1870.1 2040.3 1893.8 <span>(FAZ 182.9) (FAZ 175) (FAZ 165.8)</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Haushaltung 1808.9 1950.6 1813.7 <span>(FAZ 147.3) (FAZ 163.7) (FAZ 124.6)</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Da die durch die Formelkorrektur resultierenden ErhÃ¶hungen der einzelnen Durch­schnittswerte nur gering sind, vermÃ¶gen sie auch die pro Berufsgruppe bzw. pro Pensen­gruppe gezogenen Durchschnittsergebnisse nur wenig, d.h. um ca. 8 bis 10 h zu beeinflus­sen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Bei der solchermassen ermittelten Jahresarbeitszeit beider Berufsgruppen fÃ¤llt auf, dass diese bei einem Pensum von 24 und einem solchen von 26 Wochenstunden nur wenig differiert, wÃ¤hrend diejenigen Personen mit einem 25‑h-Pensum auffallend mehr Jah­resarbeitszeit aufwenden. Dieses erhÃ¶hte Ergebnis rÃ¼hrt nach der Interpretation der Gut­achterin praktisch ausschliesslich aus der ZufÃ¤lligkeit, dass Personen aus dieser Kate­gorie vermehrt in Klassenlagern anwesend waren (Frage 6). Das lÃ¤sst den Schluss zu, dass eine ErhÃ¶hung des Wochenpensums von 24 auf 25 und 26 Stunden grundsÃ¤tzlich nur zu einer geringfÃ¼gigen Zunahme der Wochenarbeitszeit fÃ¼hrt, diese jedoch vor allem dann auffÃ¤llig ansteigt, wenn sich die LehrkrÃ¤fte an Klassenlagern beteiligen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Mit den dargestellten Jahresarbeitszeiten unterschreiten sowohl die Handarbeits‑ als auch die HaushaltungslehrkrÃ¤fte mit einem 24‑h-Pensum die massgebende Jahresar­beitszeit der kantonalen Angestellten massgeblich und erreichen dieses auch mit einem Pen­sum von 26 Wochenstunden noch nicht. Nur dank Beteiligung an Klassenlagern errei­chen die erfassten Haushaltungslehrerinnen mit einem Pensum von 25 h ein volles An­ge­stelltenpensum von 1'950 Jahresstunden und Ã¼berschreiten die Handarbeitslehrerinnen mit dem gleichen Pensum dieses sogar etwas. Insgesamt lÃ¤sst sich sagen, dass alle erfass­ten Lehrpersonen mit Pensen von 24, 25 und 26 h im Gesamtdurchschnitt jedenfalls ein volles Angestelltenpensum von 1'950 Jahresstunden um rund 65 Stunden unterschreiten; Berech­nung gemÃ¤ss Formel in E. 6a: </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><span>JAZ-Exp. (gesamt) 1876.6</span></p> <p class="Einzug1"><span>abzÃ¼glich Ferienarbeitszeit ‑ 158.3</span></p> <p class="Einzug1"><span>(act. 61 S. 19) 1718.3</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Umrechnung auf</span></p> <p class="Einzug1"><span>189 Arbeitstage (: 188 x 189) 1727.4</span></p> <p class="Einzug1"><span>zuzÃ¼glich Ferienarbeitszeit + 158.3</span></p> <p class="Einzug1"><span> 1885.7</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Auch die KlÃ¤gerinnen kommen bei ihren Berechnungen zum Schluss, die durch­schnittliche Jahresarbeitszeit aller untersuchten LehrkrÃ¤fte ergÃ¤ben 1'915,5 h, eine Zahl die ebenfalls deutlich unter dem massgebenden Vergleichswert liegt. Die Diffe­renz zwischen der dargelegten Berechnung und derjenigen der KlÃ¤gerinnen rÃ¼hrt im Ã¼bri­gen hauptsÃ¤ch­lich daher, dass sie einerseits von den Schularbeitstagen im Jahr 2000 ausge­hen und dabei fÃ¤lschlicherweise nur drei Feiertage ausserhalb der Schulferien berÃ¼cksichti­gen (korrekt sind es mit Karfreitag, SechselÃ¤uten und Knabenschiessen deren sechs) und andererseits die ermittelten Jahresstunden von 1'115.5 (recte 1'915.5) lediglich durch 45 Wo­chen teilen, indem sie von generell zehn anrechenbaren Feiertagen und allgemein fÃ¼nf Wochen Ferien fÃ¼r kantonale Angestellte ausgehen, was wie dargelegt ebenfalls un­korrekt ist.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Zusammenfassend zeigen die Untersuchungsergebnisse mit hinreichender Deut­lichkeit, dass sowohl die Handarbeits‑ als auch die Haushaltungslehrerinnen mit einem 24‑h-Pensum kein volles Jahresarbeitspensum der kantonalen Angestellten erreichen. Selbst wenn man zur VervollstÃ¤ndigung des Bilds alle Pensen zwischen 24 und 26 Wo­chenstunden in den Vergleich miteinbezieht, um so den erhÃ¶hten Arbeitszeiten infolge der bei den Pensen von 25 Wochenstunden angefallenen Klassenlagern Rechnung zu tragen, erfÃ¼llt keine der beiden Berufsgruppen ein volles Pensum. Da zudem der Unterschied im Wochenpensum von 24 und 26 Stunden keine erheblichen Auswirkungen auf die Gesamt­arbeitszeit zu bewirken vermag, muss die seinerzeit erfolgte PensumserhÃ¶hung von 24 auf 26 Stunden fÃ¼r beide Berufsgruppen als sachlich hinreichend gerechtfertigt erachtet wer­den. Die Vermutung einer geschlechtsspezifischen Diskriminierung ist damit widerlegt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">In teilweiser Gutheissung der Klage ist demnach festzustellen, dass der Beklagte verpflichtet ist, den KlÃ¤gerinnen ab 1. Juli 1991 einen der Lohnklasse 18 entsprechenden und von einer wÃ¶chentlichen Pflichtstundenzahl von 26 ausgehenden Lohn zu bezahlen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">7. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss beschliesst das Verwaltungsgericht:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Der Eintritt der Erben der KlÃ¤gerinnen II.2 (VK.95.00002) und I.16 (VK.94.00024) in den Prozess wird vorgemerkt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die den Zeitraum vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 1994 betreffende Leistungsklage der KlÃ¤gerinnen des Verfahrens VK.94.00024 und die den Zeitraum vom 1. Juli 1991 bis 31. Dezember 1994 betreffende Leistungsklage der KlÃ¤gerinnen des Verfahrens VK.95.00002 bleiben weiterhin sistiert.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Klagen wird festgestellt, dass der Beklagte verpflichtet ist, den KlÃ¤gerinnen ab 1. Juli 1991 einen der Lohnklasse 18 entsprechenden und von einer wÃ¶chentlichen Pflichtstundenzahl von 26 ausgehenden Lohn zu bezahlen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>