<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01120</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Ersatzrichter Wilhelm</p><p>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, absolvierte am 18. Dezember 1992 erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich die Kranführerprüfung (Urk. 16/11). In der Folge war er mit diversen Unterbrüchen in wechselnden Anstellungsverhältnissen als Kranführer erwerbstätig (Urk. 16/4, 16/10/1 und 16/29). Er war seit dem 1. Juni 2010 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Y.___ AG als Kranführer angestellt (Urk. 16/6/1), als ihm die behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte ab dem 15. August 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestierten (Urk. 16/8, 16/22, 16/34, 16/40/13-22 und 16/41). Ab dem 18. August 2011 erhielt er Krankentaggeldversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen (Urk. 16/40/2-7, 16/40/10-12 und 16/74/17-32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erfolgter Früherfassung (Urk. 16/5-7 und 16/12) meldete sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 8. Dezember 2011 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an, da er an Angst und an einer Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion leide (Urk. 16/14). Die behandelnde Ärztin Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hatte in ihrem Bericht vom 7. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Kranführer attestiert und die Auffassung vertreten, eine Tätigkeit als Magaziner oder als Lagerist könne der Versicherte auch mit seiner psychischen Erkrankung noch ausüben. Die Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme der Tätigkeit als Kranführer sei zumindest während der nächsten sechs Monate nicht realistisch (Urk. 16/22). Die IV-Stelle erteilte dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten am 1. März 2012 Kostengutsprache für den Stapelfahrer-Grundkurs S2-33 bei der A.___ GmbH vom 10. bis zum 14. April 2012 (Urk. 16/32), den er erfolgreich absolvierte (Urk. 16/38). Überdies gewährte sie ihm Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch den Eingliederungsberater B.___ vom 27. Mai bis zum 26. November 2012 (Urk. 16/43). Diese wurde bis zum 30. April 2013 verlängert und durch einen externen Vermittlungsauftrag an die C.___ AG erweitert (Urk. 16/57). Am 30. April 2013 schloss die IV-Stelle die Arbeitsvermittlung ab, da es nicht gelungen sei, den Versicherten innert angemessener Zeit in den Arbeitsmarkt zu integrieren (Urk. 16/65). Nach dem Beizug eines weiteren Berichts von Dr. Z.___ vom 7. Oktober 2013 (Urk. 16/72) und des Dossiers des Krankentaggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherers (Urk. 16/40, 16/73 und 16/74) teilte die IV-Stelle dem Versicherten am 19. Dezember 2013 mit, die Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hätten ergeben, dass sich sein Gesundheitszustand mit der Weiterführung der Psychotherapie wesentlich verbessern lasse, und forderte ihn auf, sich einer geeigneten Behandlung zu unterziehen, ansonsten sein Leistungsanspruch anlässlich der per Januar 2015 vorgesehenen Revision gekürzt werde (Urk. 16/79). Überdies stellte sie ihm mit Vorbescheid vom 19. Dezember 2013, ausgehend von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit und einem Invaliditätsgrad von 50 %, ab dem 1. August 2012 eine halbe Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente in Aussicht (Urk. 16/80 und 16/81). Mit Verfügung vom 11. März 2014 sprach die IV-Stelle dem Versicherten wie angekündigt eine halbe Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente ab dem 1. August 2012 zu (Urk. 16/96).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2014 teilte der Versicherte der IV-Stelle mit, er leiste Arbeitseinsätze als Kranführer (Urk. 16/102 und 16/103). Sie sandte ihm darauf den Fragebogen zur Revision der Invalidenrente zu (vgl. Urk. 16/106), den er am 14. August 2014 ausgefüllt retournierte (Urk. 16/107). Die IV-Stelle holte Lohnabrechnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en (Urk. 16/111), einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 16/113) und einen Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht von Dr. Z.___ (Urk. 16/118) ein. Sie gab bei Dr. D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag (vgl. Urk. 16/119-121), das er am 27. März 2015 erstattete (Urk. 16/123). Mit Vorbescheid vom 3. Juli 2015 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 11. März 2014 und die Rentenaufhebung in Aussicht (Urk. 16/128). Dagegen erhob O.___, die den Versicherten behandelnde Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapeutin des Ambulatoriums der E.___ Klinik, am 3. September 2015 Einwand (Urk. 16/131). Die IV-Stelle setzte dem Versicherten eine Frist von zehn Tagen an, um den Einwand zu genehmigen (Urk. 16/132). Nachdem diese Frist ungenutzt verstrichen war, hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Oktober 2015 wie angekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt die renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprechende Verfügung vom 11. März 2014 wiederwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsweise auf und ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nete an, dass die halbe Invalidenrente auf Ende des der Zustellung der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung folgenden Monats aufgehoben werde (Urk. 2 = 8/2 = 16/133). Einer Beschwerde gegen die Verfügung entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 5. Oktober 2016 erhob der Versicherte mit Eingaben vom 8. und vom 19. Oktober 2015 Beschwerde (vgl. Urk. 1/1-2, 3, 16/135-138 und 16/141). Überdies liess er Rechtsanwalt Christos Antoniadis mit Eingabe vom 5. November 2016 (Urk. 7) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen gemäss Verfügung vom 11. März 2014 auszurichten; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zu Lasten der Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin (Urk. 7 S. 2). Ferner wurde um Gewährung der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung und um Bestellung von Rechtsanwalt Christos Antoniadis als unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlicher Rechtsvertreter ersucht (Urk. 7 S. 2). Die IV-Stelle schloss am </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. Dezember 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 15). Davon wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Dezember 2015 Kenntnis gegeben, mit der ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die unentgeltliche Prozessführung bewilligt und Rechtsanwalt Christos Antoniadis als unentgeltlicher Rechtsvertreter bestellt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 17). Am 22. Januar 2016 reichte Rechtsanwalt Christos Antoniadis seine Honorar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">note ein (Urk. 19 und 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, herabzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demje</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigen zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 105 V 29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Rentenverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat in der angefochtenen Verfügung den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, die rentenzusprechende Verfügung sei zweifellos unrichtig. Die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache sei wegen der rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.0) erfolgt. Eine solche sei gemäss Rechtsprechung nicht erheblich und somit nicht invaliditätsrelevant. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen der phobischen Höhenangst sei die angestammte Tätigkeit als Kranfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer nicht mehr möglich. Es seien berufliche Massnahmen durchgeführt und der Beschwerdeführer zum Staplerfahrer umgeschult worden. Seither sei es ihm möglich und zumutbar, mit einer angepassten Tätigkeit von 100 % ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausschliessendes Einkommen zu erzielen (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer geltend machen, von einer zweifello</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügung könne nicht die Rede sein. Vielmehr habe Dr. D.___ anlässlich des Revisionsverfahrens ein Gutachten erstattet, mit dem die medizinische Vorbeurteilung bestätigt werde, die zur Rentenzusprache geführt hatte. Demnach bestehe auch in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Psychotherapeutin O.___ und med. pract. F.___ vom Ambulatorium der E.___ Klink liess der Beschwerdeführer zudem ausführen, es sei nicht eine leichte depressive Störung diagnostiziert worden, sondern eine rezidivierende depressive Störung, bei der sich Phasen mit schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer depressiver Symptomatik abwechselten mit Phasen mittlerer oder leichter Depression. Bisher sei es nach einer schweren depressiven Phase immer wieder zur Remission auf eine leichte depressive Störung gekommen, Überforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situationen könnten aber durchaus recht schnell wieder zu einer Destabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und damit zu einer erneuten schweren depressiven Episode führen (Urk. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In medizinischer Hinsicht beruhte die rentenzusprechende Verfügung vom 11. März 2014 auf den Berichten von Dr. Z.___ vom 31. August 2012 und vom 7. Oktober 2013 sowie der dazu verfassten Stellungnahme des Regionalen Ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Dienstes (RAD) vom 18. November 2013 (Urk. 16/51 und Urk. 16/72; vgl. das Feststellungsblatt für den Beschluss vom 19. Dezember 2013, Urk. 16/78). In ihren Berichten hielt Dr. Z.___ fest, sie behandle den Versicherten seit dem 22. August 2011, und stellte die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 16/51/1 und 16/72/1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Episoden mit Angstzuständen (ICD-10: F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10: F10.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Antabusbehandlung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach stationärer Entwöhnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die HIV-Infektion (CDC Stadium B3, viral load nicht nachweisbar), das Asthma bronchiale und die wahrscheinlich aethyltoxische Hepatopathie (Urk. 16/51/1 und 16/72/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ersten der beiden Berichte erwähnte Dr. Z.___, der Versicherte habe wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holt an starken depressiven Episoden gelitten, die unter Remeron und Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinenz jeweils rasch remittiert seien. Im August 2011 sei es zu einer erneuten Exacerbation mit Hospitalisation gekommen. Das Zustandsbild habe sich darauf verbessert. Im Februar 2012 sei es zu einer weiteren Exacerbation mit depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siver Verstimmung innert weniger Tage gekommen. Wegen erhöhter Leberfunk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsparameter habe der Versicherte kein Antabus mehr einnehmen dürfen. Danach habe er eine ablehnende Haltung gegenüber einer erneuten Antabu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seinnahme entwickelt, da sie seinem Krankheitsverständnis zufolge der Auslöser für seine schlechten Leberwerte gewesen sei. Seither versuche er einen kontrol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten Konsum mit täglich zwei bis drei Gläsern Wein. Sie versuche ihn für ein anderes Trinkverhalten zu motivieren, da der tägliche Konsum bei erhöhten Leberwerten ungünstig sei (Urk. 16/51/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte gerate rasch in Gefühle der Überforderung, in innere Anspan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung, Gedankenkreisen und Schlafstörungen, welche sich in depressiven Phasen bis hin zu schweren Symptomen ausdehnten. Er gelange mit negativen Gedan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenspiralen in Hoffnungslosigkeit, Insuffizienzgefühle und eine verzweifelte Stimmung, in denen Suizidgedanken aufträten, von denen er sich jedoch wegen seiner Tochter und seines Glaubens distanzieren könne. Die Depression werde sicherlich durch den Alkoholkonsum verschlechtert, es sei auch nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen, dass der Alkoholkonsum die schweren depressiven Episoden auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lösen vermöge. Fehlende Möglichkeiten, Spannungen, wie sie in Drucksitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen bei der Arbeit oder im Rahmen von Konflikten vorkämen, auszuhalten oder auf anderen Wegen zu entspannen, führten zu erhöhtem Alkoholkonsum. Bei den letzten beiden Einsätzen als Kranführer habe der Versicherte eine Angstsymptomatik mit Herzrasen und Schwindel beim Klettern in die Höhe bzw. in die Kabine des Krans entwickelt (Urk. 16/51/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Kranführer sei er zu 100 % arbeitsunfähig, da er beim Klettern Angstzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände erlebe und in Anspannung gerate, wenn grosser Zeitdruck und Lärm herrsche. Er habe schon mehrmals Baustellen verlassen, da er die Befürchtung gehabt habe, es passiere sonst ein Unfall, bei dem er anderen schaden würde. In einer angepassten Tätigkeit in einer stressarmen Umgebung, zum Beispiel als Staplerfahrer, Magaziner oder Kranführer vom Boden aus, könne der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte zu 50 bis 60 % eingesetzt werden. Bei günstigen Arbeitsbedingungen sei eine rasche Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 80 bis 90 % denkbar (Urk. 16/51/2-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum weiteren Verlauf führte Dr. Z.___ im Bericht vom 7. Oktober 2013 aus, zwischen dem 31. August 2012 und dem 7. Oktober 2013 seien drei weitere depressive Episoden aufgetreten, die weniger stark ausgeprägt gewesen seien und unter Remeron und der Reduktion des Alkoholkonsums auf ein Glas bis zwei Gläser Wein täglich rasch remittierten (Urk. 16/72/1). Nach wie vor sei der Versicherte als Kranführer zu 100 % arbeitsunfähig. Bei einer Tätigkeit nur vom Boden aus und mit wenig Zeitdruck, zum Beispiel als Staplerfahrer oder Maga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziner, evtl. auch als Kranführer vom Boden aus oder als Hilfsarbeiter in einer Fabrik ohne zu hohen Lärmpegel, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 bis 60 %, die bald auf 80 bis 90 % gesteigert werden könnte. Letzteres sei vom Druck an der Arbeitsstelle abhängig (Urk. 16/72/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, vom RAD hielt in seiner Stellungnahme vom 18. November 2013 fest, es bestehe ein depressives Zustandsbild mit Angstzuständen. Die Alkoholproblematik führe zu keiner Arbeitsunfähigkeit. Der Versicherte sei seit dem 13. August 2011 als Kranführer vorläufig längere Zeit bis bleibend arbeitsunfähig. Für eine angepasste Tätigkeit ohne Stress und ohne hohen Lärmpegel sei eine 50-60%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden. Die Bemühungen der C.___ AG seien ohne Erfolg gewesen. Der Versicherte habe einen Staplerfahrerkurs absolviert. Er könnte als Magazi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner, Staplerfahrer oder in jeder anderen Hilfstätigkeit ein Arbeitspensum von 50 % erfüllen. Bei erfolgreicher Anstellung und Weiterführung der Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie wäre eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auf </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80-90 % möglich. Das Krankheitsbild sei als depressive Störung einzustufen, die schon seit dem 13. August 2011 bestehe und keine relevante Besserung gezeigt habe. Der Versicherte sei aktuell weiterhin in der angestammten Tätigkeit arbeitsunfähig und in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig. Da prognostisch weiterhin eine Verbesserung möglich sei, rege er eine Neuevalua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion in ca. 12 Monaten an (Urk. 16/78/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Revisionsverfahrens wurde am 8. Dezember 2014 ein Verlaufsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt von Dr. Z.___ zu den Akten genommen, in dem sie die bereits gestellten Diagnosen aufführte (Urk. 16/118; vgl. das Aktenverzeichnis). Die letzte Untersuchung habe am 2. Dezember 2014 stattgefunden. Zur letzten Exazerbation sei es im September 2014 gekommen, nachdem der Versicherte das Remeron abgesetzt habe, weil er es für die Tagessedation, die Gewichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunahme und die Libidoabnahme verantwortlich mache (Urk. 16/118/1). In einem zweiten Schritt sei der Alkoholkonsum massiv angestiegen. Schliesslich sei der Versicherte in Gefühle der Verzweiflung gekommen, habe über vergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gene schwierige Lebenssituationen gegrübelt und sich insuffizient gefühlt, weil sein christlicher Glaube ihn nicht mehr ausreichend getragen habe. Die depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Episoden hätte sich unter erneuter Medikation und unter Alkoholabsti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenz rasch gebessert (Urk. 16/118/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bisher sei der Wiedereinstieg in eine angepasste Tätigkeit mit einem Pensum von 50 % nicht gelungen. Die Leistungsfähigkeit unterliege starken Schwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen und die Arbeitgeber auf den Baustellen seien nicht an einem reduzier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einstieg interessiert. Der Versicherte habe wiederholt eine 100%-Stelle angenommen, die er nach zwei bis drei Wochen wegen Überlastung wieder auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben habe (Urk. 16/118/2). Nach wie vor sei er in der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Kranführer zu 100 % arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit, zum Beispiel als Staplerfahrer, Magaziner, eventuell auch als Kranführer vom Boden aus, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 bis 60 % (Urk. 16/118/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ stellte in seinem Gutachten vom 27. März 2015 (Urk. 16/123) die fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 16/123/16):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Depression ohne soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisches Syndrom (ICD-10: F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Phobische Höhenangst (ICD-10: F40.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teilsymptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10: F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnestisches Alkoholproblem, aktuell kontrollierter Konsum (ICD-10: F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychosoziale Belastungen (ICD-10: Z56.x/59.x).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Versicherte leide an einer rezidivierenden Depression, welche die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit gelegentlich einschränke. Die Depressionen hätten bisher immer vollständig remittiert, so dass sie allein auf Dauer nicht eine völlige Arbeitsunfähigkeit begründeten. Vor allem die phobische Höhenangst sei der limitierende Faktor, der ein Arbeiten auf dem Kran nicht mehr ermögliche, so dass deswegen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 16/123/18-19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Theoretisch seien diesbezüglich nicht alle therapeutischen Optionen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpft worden. Es sei theoretisch möglich, eine phobische Höhenangst mit spe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zifischer verhaltenstherapeutischer Expositionstherapie zu bessern oder besten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls gar vollkommen zu überwinden (Urk. 16/123/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit führte Dr. D.___ aus, der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte habe die Umschulung für eine angepasste Tätigkeit als Staplerfahrer erfolgreich absolviert. Allerdings seien seine bisherigen Bemühungen um eine entsprechende Anstellung in einem Lager oder Magazin erfolglos verlaufen. Dies habe zu immer wiederkehrenden depressiven Verstimmungen geführt. Solche könnten vermieden werden, wenn der Versicherte eine entsprechende Hilfe bei der Stellensuche und bei der Wiedereingliederung durch die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung erhalten würde. Der Versicherte sei hochmotiviert zu arbeiten und leide unter der Arbeitslosigkeit und den damit zusammenhängenden psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastungen der finanziellen Not. In einer angepassten Tätigkeit bestehe wie vorbestehend auch aktuell eine Arbeitsfähigkeit von 50 % (Urk. 16/123/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendung einschliesslich unrichtiger Feststellung im Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Würdigung des Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärung aufgrund einer klaren Verletzung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsatzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dererwägungsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Sinne (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2016 vom 18. Juli 2016 E. 4.3 mit zahlreichen Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer bei der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache wegen seiner Angst, in die Höhe bzw. in die Kabine eines Krans zu klettern, die angestammte Tätigkeit als Kranführer nicht mehr ausüben konnte. Aufgrund der Ausführungen der Parteien stellt sich indessen die Frage, ob die rentenzusprechende Verfügung vom 11. März 2014 auf einer nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit beruhte. In diesem Zusammenhang ist vorab zu bemerken, dass Dr. Z.___ am 7. Dezember 2011 noch die Auffassung vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten hatte, der Beschwerdeführer sei psychisch dazu in der Lage, eine (ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte) Tätigkeit als Magaziner oder Lagerist auszuüben (Urk. 16/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihren Berichten vom 31. August 2012 und vom 7. Oktober 2013 ging Dr. Z.___ – ohne eine Begründung – davon aus, eine angepasste Tätigkeit sei gegenwärtig zu 50 bis 60 % bzw. zu ca. 60 % zumutbar (Urk. 16/51/3 und 16/72/3). Inwieweit sie dabei das Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10: F10.24) mitberücksichtigte, dem sie ebenfalls Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumass (Urk. 16/51/1 und 16/72/1), ist unklar. Ebenso ist nicht ersichtlich, auf welchen aktuellen Befunden die fraglichen Arbeitsfähigkeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilungen in angepasster Tätigkeit beruhten, da Dr. Z.___ unter dem Titel „ärztlicher Befund“ in beiden Berichten sowohl den Zustand in depressiven Phasen als auch denjenigen bei besserer Stimmungslage beschrieben hatte (Urk. 16/51/2 und 16/72/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus ist zu bemerken, dass die einzelnen depressiven Episoden gemäss dem ersten Bericht von Dr. Z.___ vom 31. August 2012 jeweils rasch remittierten und in grösseren zeitlichen Abständen auftraten (vgl. Urk. 16/51/1 und 16/52/2). Zwischen dem 31. August 2012 und dem 7. Oktober 2013 traten dem zweiten Bericht vom 7. Oktober 2013 zufolge drei weitere depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soden auf, die jedoch weniger stark ausgeprägt waren und unter Remeron und Reduktion des Alkoholkonsums ebenfalls rasch remittierten (Urk. 16/72/1). Vor diesem Hintergrund lässt sich eine rechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht nachvollziehen (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_201/2016 vom 18. Juli 2016 E. 4.4 und 9C_58/2016 vom 11. Mai 2016 E. 4.2, je mit Hinweisen). Daran vermag auch nichts zu ändern, dass Dr. Z.___ – letztmals am 27. September 2013 (Urk. 16/74/1) – für die Zeit zwischen dem 11. Juni 2012 bis Ende September 2013 ununterbrochen eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit attestiert hatte (Urk. 16/74/2, 16/74/5-10 und 16/74/13), und dass sie von der Gefahr einer erneuten Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensation gesprochen hatte (Urk. 16/51/2; vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_58/2016 vom 11. Mai 2016 E. 4.2). Vielmehr steht aufgrund ihrer Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen fest, dass das depressive Leiden des Beschwerdeführers therapeutisch angehbar und nicht von invalidiätsrelevanter Dauer war. Es ist insbesondere nicht nachvollziehbar, aufgrund welcher depressiven Symptome die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in angepasster Tätigkeit nach einer Remission überhaupt noch einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt gewesen sein könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ verfasste seine Stellungnahme vom 18. November 2013, ohne eine eigene Untersuchung vorgenommen zu haben (Urk. 16/78). Er verfügt über keine fachärztliche Ausbildung als Psychiater und Psychotherapeut. Insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere basiert seine Einschätzung auf der Annahme, der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand habe seit dem 13. August 2011 keine relevante Besserung gezeigt. Letztere wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht offensichtlich der medizinischen Aktenlage, da Dr. Z.___ in beiden Berichten die jeweils rasche Remission der depressiven Episoden beschrieben hatte, die ihren Angaben zufolge in grösseren zeitlichen Abständen aufgetreten waren (vgl. Urk. 16/15/2 und 16/72/1). Auch die mit der Behandlung des Beschwerdeführers betrauten Mitarbeiter des Ambulatoriums der E.___ Klinik, auf welche sich der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers berief (Urk. 7 S. 5), diagnostizierten gemäss ihrem Schreiben vom 3. September 2015 eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, bei der phasenweise eine schwere depressive Symptomatik vorhanden war. Bislang sei es unter Behandlung und vollständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Abstinenz immer wieder zur Remission gekommen (Urk. 3; vgl. auch Urk. 16/131). Die Stellungnahme von Dr. G.___ war somit klar falsch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass die Rentenzusprache auf einer offensichtlich unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügenden Grundlage beruhte, weshalb die Verfügung vom 11. März 2014 zweifellos unrichtig war. Deren Berichtigung ist von erheblicher Bedeutung, da sie periodische Leistungen zum Gegenstand hatte (BGE 140 V 85 E. 4.4 und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 475 E. 1c). Die Rentenaufhebung ist somit grundsätzlich zulässig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt der Rentenanspruch ex nunc et pro futuro bei Erlass der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung vom 5. Oktober 2015. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde zu Recht von keiner Seite in Frage gestellt, dass das Gutachten von Dr. D.___ vom 27. März 2015 (Urk. 16/123) sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Rechtsprechung statuierten Anforderungen an ein medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a) erfüllt. Gestützt darauf steht fest, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer wegen seiner Angst, auf Kräne zu klettern, seit längerem arbeitsunfähig ist und es voraussichtlich auch noch einige Zeit bleiben wird (Urk. 16/123/19). Eine rechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit geht indessen auch aus dem Gutachten von Dr. D.___ nicht hervor, auch wenn darin eine Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von (lediglich) 50 % attestiert wurde (Urk. 16/123). Insbesondere ist unverändert von einer guten Therapierbarkeit des depressiven Leidens mit jeweils rascher Remission auszugehen, so dass in dieser Hinsicht kein invaliditätsrelevanter Gesundheitsschaden besteht (vgl. auch die Urteile des Bundesgerichts 9C_201/2016 vom 18. Juli 2016 E. 4.4 und 9C_58/2016 vom 11. Mai 2016 E. 4.2, je mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sind sodann keinerlei Anhaltspunkte dafür vorhanden, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand des Beschwerdeführers seit der Begutachtung durch Dr. D.___ bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung am 5. Oktober 2015 in invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich relevanter Weise verschlechtert haben könnte (vgl. Art. 88a Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV). Aus dem Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben des Ambulatoriums der E.___ Klinik vom 8. Oktober 2015 geht lediglich hervor, dass der Beschwerdeführer die Wochen zuvor erneut an einer mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen bis schweren depressiven Episode gelitten hatte (Urk. 1/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der geschilderten Ausgangslage war es korrekt, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin einen Einkommensvergleich durchgeführt hat, bei dem sie das Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ausgehend von einer Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 100 % ermittelte. Zu Recht wurde auch von Seiten des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers nicht in Frage gestellt, dass er auf diese Weise ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessendes Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen erzielen kann (Urk. 7; vgl. auch Urk. 2, 16/77, 16/81/2 und 16/126). Die Beschwerdegegnerin hat daher zu Recht einen Rentenanspruch verneint und die halbe Invalidenrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats aufgehoben. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- festzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufzuerlegen, zufolge gewährter unentgeltlicher Prozessführung (Urk. 17) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsanwalt lic. iur. Christos Antoniadis hat für seine Bemühungen und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen als unentgeltlicher Rechtsvertreter im vorliegenden Verfahren eine Honorarnote </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 22. Januar 2016 eingereicht (Urk. 19 und 20). Der geltend gemachte Aufwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8 Stunden und 35 Minuten erscheint </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angemessen. Überdies sind wie beantragt die Umtriebe für das Studium des vorliegenden Urteils und dessen Mitteilung an den Beschwerdeführer zu entschädigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist daher eine Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung von Fr. 2‘500.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inkl. 3 % Kleinspesenpauschale und 8 % Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christos Antoniadis, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>