<h2>SubmittedText<h2><p>1991 hat der Nationalrat Art. 23a des Geschäftsreglementes des Nationalrats gutgeheissen, der besagt: </p><p>.Die Kommissionsberatungen werden ins Deutsche, Französische und Italienische übersetzt, es sei denn, sämtliche Kommissionsmitglieder gleicher Sprache verzichten auf die Übersetzung..</p><p>Kann das Büro Auskunft darüber erteilen, wie und wann es diese umsetzen wird?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Umsetzung des Artikels 23a des Geschäftsreglementes des Nationalrates wurde unmittelbar nach dem Inkrafttreten und auch in der Folge zur Diskussion gestellt. Dabei ging es in erster Linie um die personellen und finanziellen Mittel, aber auch um die für die notwendige Infrastruktur (Übersetzungsanlagen in den Sitzungszimmern).</p><p>Im Nationalrat werden pro Jahr rund 250 Kommissionssitzungstage durchgeführ. Angesichts des enormen Auwandes für die Übersetzung (rund 10'000 Franken pro Sitzungstag für die Übersetzerinnen und Übersetzer sowie die technischen Insatllationen) hat man bis jetzt darauf verzichtet, den erwähnten Reglementsartikel umzusetzen. Was die Infrastruktur betrifft, ist in Zusammenarbeit mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) im Bundeshaus Ost ein Sitzungszimmer mit Simultanübersetzungsanlage eingerichtet worden, das auch dem Parlament zur Verfügung steht. </p><p>In Analogie zum ebenfalls 1991 beschlossenen Artikel 13a des Geschäftsreglementes des Ständerates ("Wenn ein Kommissionsmitglied es verlangt, werden die Kommissionsberatungen ins Deutsche, Französische oder Italienische übersetzt") wurden in dne nationalrätlichen Kommissionen die Simultanübersetzung organisiert, wenn ein kommissionsmitglied dies verlangt oder die Kommissionen selbst es beschlossen hat. Dies war vor allem der Fall bei umfangreichen Hearings.</p><p>Um ihre Sprachkenntnisse verbessern zu können, steht den Ratsmitlgiedern zudem ein Kredit für den auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichteten Besuch von Sprachkursen zur Verfügung. Von diesem Angebot haben schon viele Ratsmitglieder Gebrauch gemacht.</p><p>Das Büro ist angesichts der kanppen finanziellen Mittel der Meinung, ndass die bishherige realistische Aulsegung des Artikels 23a des Geschäftsreglementes ausriecht und sich keine weiteren Massnahmen aufdrängen.</p>  Antwort des Bundesrates.