<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1F_26/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Februar 2009 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Eusebio, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Härri. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Neumühlequai 10, Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche </div> <div class="para">Urteil vom 22. Mai 2008 1C_464/2008. </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 1. Dezember 2005 ordnete die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich an, X.________ habe vor der Wiedererteilung des ihm im Jahr 1994 entzogenen Führerausweises eine neue Führerprüfung der Kategorie B zu absolvieren; bis zum Bestehen der neuen Führerprüfung bleibe ihm das Führen von Motorfahrzeugen verboten. </div> <div class="para">Die von X.________ dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel wiesen der Regierungsrat und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ab. </div> <div class="para">Die von X.________ gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wies das Bundesgericht am 22. Mai 2008 im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> ab, soweit es darauf eintrat (1C_464/2007). Es kam (E. 3.4) zum Schluss, das Verwaltungsgericht habe im Lichte der Rechtsprechung sein Ermessen offensichtlich nicht überschritten, wenn es die Anordnung einer neuen Führerprüfung als gerechtfertigt beurteilt habe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Mit Schreiben vom 13. September sowie 7. und 11. November 2008 wandte sich X.________ an das Bundesgericht. </div> <div class="para">Dieses antwortete ihm, bundesgerichtliche Urteile würden mit der Ausfällung rechtskräftig (<span class="artref">Art. 61 BGG</span>). Auf einen rechtskräftigen Entscheid könne nur unter den Voraussetzungen der Revision nach <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> zurückgekommen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 1. Dezember 2008 ersucht X.________ um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 22. Mai 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der Gesuchsteller bringt im Revisionsgesuch vor, das Bundesgericht habe verschiedene Anträge nicht beurteilt. In einer weiteren Eingabe vom 16. Februar 2009 an das Bundesgericht legt er dar, das Revisionsgesuch stütze sich auf <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121/d" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/121/c" type="start"></artref>Art. 121 lit. c und d BGG</span><artref id="CH/173.110/121/d" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/d" type="end"></artref>. </div> <div class="para">Wegen der vom Gesuchsteller geltend gemachten Verletzung von Verfahrensvorschriften ist gemäss <span class="artref">Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG</span> das Revisionsgesuch beim Bundesgericht innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des bundesgerichtlichen Entscheids einzureichen. </div> <div class="para">Die vollständige Ausfertigung des bundesgerichtlichen Urteils vom 22. Mai 2008 wurde dem Gesuchsteller am 17. Juni 2008 zugestellt. Das Revisionsgesuch ist somit verspätet. Schon deshalb ist es unbehelflich. Ein Revisionsgrund wurde damit im Übrigen ohnehin nicht dargetan. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch kann deshalb nicht eingetreten werden. </div> <div class="para">Das es aussichtslos war, kann die unentgeltliche Rechtspflege nach <span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span> nicht bewilligt werden. Der Gesuchsteller trägt damit die Kosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Sicherheitsdirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, sowie dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 23. Februar 2009 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Féraud Härri </div> </div></body></html>