<h2>SubmittedText<h2><p>Im Zusammenhang mit der Katastrophe, die sich am 24. Oktober 2001 im Gotthardtunnel ereignet hat, wird der Bundesrat eingeladen, die notwendigen finanziellen Mittel bereit zu stellen, damit die Sicherheit in den Schweizer Strassentunnels mit einer Röhre gewährleistet ist. In diesen Tunnels sollen Sicherheitsstollen gebaut werden, falls sie noch nicht vorhanden sind.</p><p>Diese Massnahmen sollen sowohl für National- als auch für Hauptstrassen getroffen werden. Dabei sollen beide Strassenkategorien gleich stark subventioniert werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Motionär verlangt, dass alle einröhrigen Tunnels auf National- und Hauptstrassen mit einem Sicherheitsstollen versehen werden, soweit ein solcher nicht besteht.</p><p>Zu dieser Forderung hat der Bundesrat bereits in der Motion Vogel 99.3290 Stellung genommen. Die damaligen Ausführungen sind grundsätzlich heute noch gültig. Vor allem erachtet es der Bundesrat als nicht zwingend, sämtliche einröhrigen Tunnels mit einem Sicherheitsstollen nachzurüsten. Vielmehr sind zunächst kostengünstigere Massnahmen in einem Gesamtzusammenhang zu prüfen. Insofern ist der Bundesrat bereit, das Anliegen entgegenzunehmen.</p><p>Was die Hauptstrassen angeht, ist auf die kantonale Strassenhoheit zu verweisen. Das bedeutet, dass der Bund die Kantone nicht verpflichten könnte, derartige Investitionen zu tätigen. Die vorgeschlagene Finanzierung (gleicher Beitragssatz für National- und Hauptstrassen) steht im Widerspruch zu den Beschlüssen des Parlamentes im Rahmen des Stabilisierungsprogramms und den heutigen Vorgaben zum Projekt "Neuer Finanzausgleich zwischen Bund und Kantonen". Der Bundesrat ist jedoch bereit, den Vorstoss als Postulat entgegenzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.