<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2016.00065</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 30, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1949, Staatsangehöriger der Bundesrepublik Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land, bezog eine Altersrente der schweizerischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (AHV; Urk. 15/3) sowie eine Altersrente der Deutschen Rentenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (Urk. 15/1-2), als er am 15. September 2015 in der Gemeinde Y.___ im Kanton Zürich Wohnsitz nahm (Urk. 6/3). Am 20. November 2015 ersuchte er die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich um Befreiung von der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungspflicht in der Schweiz (Urk. 6/1). Mit Verfügung vom 11. Februar 2016 (Urk. 6/4) stellte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, dass der Versicherte als Bezüger einer schweizerischen Altersrente mit Wohnsitz in der Schweiz der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz unterstehe und wies sein Gesuch um Befreiung von der Versicherungspflicht ab. Der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte wurde verpflichtet, bis spätestens 31. Mai 2016 bei einer aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannten schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen Krankenversicherung eine obligatorische Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen und seiner Wohngemeinde einen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsnachweis zukommen zu lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 11. Februar 2016 (Urk. 6/4) erhob der Versicherte am 8. März 2016 Einsprache (Urk. 6/5) und beantragte deren Aufhebung und die Befreiung von der Krankenversicherungspflicht gestützt auf Art. 2 Abs. 2 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verordnung üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er die Krankenversicherung (KVV; S. 1). Mit Entscheid vom 20. Juli 2016 (Urk. 6/7 = Urk. 2) wies die Gesundheitsdirektion des Kantons Zü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich die Einsprache des Versicherten ab und verpflichtete diesen, bis spätestens 21. Oktober 2016 bei einer anerkannten schweizerischen Krankenversicherung eine obligatorische Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen und seiner Wohnge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinde einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachweis zukommen zu lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 20. Juli 2016 (Urk. 2) erhob der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 22. August 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte dessen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung und eine Befreiung von der Krankenversicherungspflicht (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. September 2016 (Urk. 5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte die Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kantons Zürich die Abweisung der Beschwerde (S. 1). Mit Verfügung vom 16. September 2016 (Urk. 7) wurde der Beschwerdeführer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefordert, im Rahmen einer schriftlichen Stellungnahme verschiedene Fragen zu beantworten sowie verschiedene Unterlagen einzureichen, und es wurde ein zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Schriftenwechsel angeordnet. Mit Eingaben vom 9. Januar (Urk. 13) und vom 10. Januar 2017 (Urk. 14) nahm der Beschwerdeführer zu den Fragen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss der Verfügung vom 16. September 2016 Stellung, reichte verschiedene Unterlagen (Urk. 15/1-4, Urk. 17/1-2) ein und hielt an seinem beschwerdeweise gestellten Rechtsbegehren fest. Mit Duplik vom 22. Februar 2017 (Urk. 19) hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest (S. 2), wovon dem Beschwerdeführer am 24. Februar 2017 eine Kopie zugestellt wurde (Urk. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grundsätzlich muss sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme in der Schweiz für Krankenpflege versichern lassen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung, KVG), wobei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankenversicherer nach Art. 11 KVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verpflichtet sind, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jede versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungspflichtige Person in ihrem örtlichen Tätigkeitsbereich auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 4 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 KVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bundesrat kann indessen Ausnahmen von der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungspflicht vorsehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 KVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 2 Abs. 2 KVV sind insbesondere diejenigen Personen a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf Gesuch hin von der V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherungspflicht ausgenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die nach dem Recht eines Staates, mit dem keine Regelung über die Abgrenzung der Versicherungspflicht besteht, obligatorisch krankenversichert sind, sofern der Einbezug in die schweizerische Versicherung für sie eine Doppelbelastung bedeuten würde und sie für Behandlungen in der Schweiz über einen gleichwertigen Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz verfügen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 2 Abs. 8 KVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Personen, für welche eine Unterstellung unter die schweizerische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur Folge hätte und die sich auf Grund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chern könnten, auf Gesuch hin von der Versicherungspflicht ausgenommen. Dem Gesuch ist eine schriftliche Bestätigung der zuständigen ausländischen Stelle mit allen erforderlichen Angaben beizulegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1999 zwischen der Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Fre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">izügigkeit (Freizügigkeitsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FZA) in Kraft getreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 des FZA ausgearbeiteten und Bestandteil des Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II („Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit") FZA in Verbindung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragspar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien untereinander insbesondere die VO 883/2004 und die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 (VO 987/2009) des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der VO 883/2004 oder gleichwertige Vorschriften an. Die beiden genannten ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinschaftsrechtlichen Verordnungen sind für die Schweiz durch den Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012 zur Ersetzung des Anhangs II des Abkommens über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit per 1. April 2012 in Kraft getreten (AS 2012 2345; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_455/2011 vom 4. Mai 2012 E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In zeitlicher Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das FZA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen VO 883/2004, welche die VO 1408/71 ersetzt hat, sowie die VO </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">987/2009, welche die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Durchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der VO 1408/71 (VO 574/72) ersetzt hat, anzuwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend die Frage nach der Krankenversicherungspflicht des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers in der Zeit ab 21. Oktober 2016 (vgl. Urk. 2 S. 5) und daher für einen Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Ink</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rafttreten des FZA und der VO 883/2004 sowie der VO 987/2009 im Streite steht (vgl. die Übergangsbestimmungen von Art. 87 VO 883/2004 und das Urteil des Bundesgerichts 9C_651/2012 E. 51.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sind das FZA und die VO 883/2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwendbar, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Staatsangehörige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bundesrepublik Deutschland und damit Staatsangehörige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliedstaates ist, für welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitglied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">staaten im Sinne von Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der VO 883/2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelten. Ebenfalls gegeben ist die sachliche Anwendbarkeit, da sich der Geltungsbereich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VO 883/2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem auf Leistungen bei Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und Mutterschaft bezieht (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 Abs. 1 lit. a VO 883/2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die VO 883/2004, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem für Rechtsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften über Zweige der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialen Sicherheit, die Leistungen bei Krankheit und Mutterschaft betreffen, gilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, enthält </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Kapitel 1 des Titels III besondere Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chriften für diese Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">art. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Titel II </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VO 883/2004 (Art. 11-16) enthält </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allgemeine Kollisionsre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geln zur Bestimmung der anzuwendenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsvorschriften. Dabei legt Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VO 883/2004 den kollisionsrechtlichen Grundsatz der Einheitlichkeit der an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Rechtsvorschriften in dem Sinne fest, dass für jede betroffene Person die Rechtsvorschriften nur eines Mitgliedstaates massgebend sind (BGE 138 V 258 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweis). Ausnahmen vorbehalten, gilt für Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mende das Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schäftigungslandprinzip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 11 Abs. 3 lit. a der VO 883/2004 und Art. 13 Abs. 2 lit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VO </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1408/71; BGE 136 V 244 E. 3.2.1 S. 247).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die VO 883/2004 gilt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter anderem für Rechtsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften über Zweige der sozialen Sicherheit, die Leistungen bei Krankheit und Mutterschaft betreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und enthält </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Kapitel 1 des Titels III besondere Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chriften für diese Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">art. Die VO 883/2004 enthält in deren Abschnitt 2 besondere Vorschriften </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Rentner und ihre Familienangehörigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Unter Vorbehalt der abkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben - darunter auch des Diskrimi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nierungsverbots (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 4 der VO 883/2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) - ist es indes Sache des innerstaatlichen Rechts, festzulegen, un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter welchen Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen Leistungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währt werden (vgl. BGE 131 V 209 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Abschnitt 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Titels III</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Kapitel 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der VO 883/2004 sind – wie erwähnt - besondere Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriften für die Leistungen bei Krankheit und Mutterschaft für Rentner und ihre Familienangehörigen geregelt. Die für die Krankenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Rentner geltenden Kollisionsnormen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VO 883/2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellen indes nicht nur Kollisionsnormen dar, sondern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfolgen auf Grund der Anknüpfung an die materiellrechtliche Leistungsberechtigung für den Fall der Krankheit das konkrete materiellrechtliche Ziel der europaweiten Erhaltung einer (aber auch nur einer) solchen Absicherung nach den Rechtsvorschriften eines der in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht kommenden Staates (Rolf Schuler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in: Europäisches Sozialrecht, Maximi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lian Fuchs [Hrsg.], </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Baden-Baden 2005, N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Vorbemerkungen zu Titel III Kapitel 1 Abschnitt 2: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentner und ihre Familienangehörigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der VO 883/2004).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Art. 23 VO 883/2004 ist der Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsanspruch von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentnern geregelt, welche einen Rentenanspruch auf Grund der Rechtsvorschriften mehrerer Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliedstaaten haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Leistungen bei Krankheit und Mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terschaft in ihrem Wohnland haben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach dieser Bestimmung hat eine Person wie auch ihre Familienange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörigen, die eine Rente oder Renten nach den Rechtsvorschriften von zwei oder mehr Mitgliedstaaten erhält, wovon einer der Wohnmitgliedstaat ist, und die Anspruch auf Sachleistungen nach den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorschriften dieses Mitgliedstaats hat, Anspruch auf Sachleistungen bei Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit und Mutterschaft vom Träger des Wohnorts für dessen Rechnung, als ob sie allein nach den Rechtsvorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten dieses Mitgliedstaats Anspruch auf eine Rente hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Regelung bestimmt für Bezieher von Renten aus mehreren Mitgliedstaaten (Doppel- oder Mehrfachrentner) und deren Familienangehörige das Wohnland als primären kollisionsrechtlichen Anknüpfungspunkt und den dort zuständigen Träger als primär leistungszuständig und kostentragungspflichtig, sofern (auch) nach dessen Rechtsvorschriften ein Anspruch auf Leistungen im Falle von Krankheit und Mutterschaft besteht. Unter den Voraussetzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutet daher die Verlegung des Wohnsitzes in einen anderen Mitgliedstaat den Wechsel des nationalen Sicherungssystems gegen Krankheit, Mutterschaft und Pflege (Statutenwechsel). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vorschrift </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Art. 23 VO 883/2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt eine Kollisionsnorm dar. Sie ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net für Leistungen bei Krankheit und Mutterschaft die alleinige und endgültige, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das heisst die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">primäre Zuständigkeit des Trägers des Wohnlandes für Bezieher mehrerer (Teil-)Renten und damit auch die Anwendung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für diesen geltenden Rechtsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rschriften unter zwei Voraussetzungen an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Einerseits muss d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Rentner (auc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h) nach dem Rentenrecht des Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">andes eine Rente tatsächlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen, ein Anspruch nur dem Grunde nach genügt nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Andererseits muss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner nach den Rechtsvorschriften des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wohnsitzstaates einen konkreten Anspruch auf Sachleistungen bei Krankheit besitzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die versicherungsrechtlichen und leistungsrechtlichen Voraussetzungen bemessen sich nach den Rechtsvorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten des Wohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rolf Schuler, a.a.O., N 3 und N 6 zu Art. 23 VO 883/2004). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 14 Abs. 2 Satz 1 VO 883/2004 schreibt vor, dass eine Person, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach den Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats der Pflichtversicherung in diesem Mitgliedstaat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterliegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in einem anderen Mitgliedstaat keiner freiwilligen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung oder freiwilligen Weiterversicherung unterliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Bestimmung sieht bei einem Zusammentreffen von Pflichtversicherung und freiwilliger Versicherung den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorrang der Pflichtversicherung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt eine Person in einem Mitgliedstaat einer Pflichtversicherung darf sie in einem anderen Mitgliedstaat keiner freiwilligen Versicherung oder freiwilligen Weiterversicherung unterliegen (Heinz-Dietrich Steinmeyer, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in: Europäisches Sozialrecht, Maximilian Fuchs [Hrsg.], </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufl., Baden-Baden 2005, N </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 14 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VO 883/2004).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. Juli 2015 (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer als in der Schweiz wohnhafter deutscher Staatsangehöriger, welcher sowohl eine Rente aus der Schweiz als auch ein solche aus Deutschland bezieht, gemäss dem FZA und der VO 883/2004 ausschliesslich in der Schweiz und insbesondere nicht in Deutschland gegen Krankheit pflichtversichert sei, weshalb er nicht gestützt auf Art. 2 Abs. 2 KVV von der Krankenversicherungspflicht befreit werden könne (S. 4). Da der Beschwerdeführer in Deutschland gesetzlich versichert sei, könne er zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Schweiz die Leistungen des KVG im Rahmen der Sachleistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe gemäss Art. 17 VO 883/2004 beziehen, weshalb der Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz seiner deutschen Krankenversicherung grundsätzlich identisch mit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen einer Versicherung gemäss dem KVG sei, da er indes bei einer Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung unter das KVG nicht mit einer Verschlechterung seines bisherigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzes zu rechnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe, könne er auch nicht gemäss Art. 2 Abs. 8 KVV von der Krankenversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht in der Schweiz befreit werden (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt hiegegen vor, dass er schwer erkrankt sei, dass er darauf angewiesen sei, sich in Deutschland ärztlich behandeln zu lassen, und dass er dies mit einer Unterstellung unter das KVG nicht mehr könnte (Urk. 1 S. 3). Da seine gegenwärtige deutsche Krankenversicherung eine umfassendere Versicherungsdeckung als die Pflichtleistungen gemäss dem KVG umfasse und insbesondere auch Pflegeleistungen und die Behandlung von Zahnschäden ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">decke, wäre er bei einer Unterstellung unter das KVG verpflichtet, Zusatzversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungen abzuschliessen, um seine bisherige Versicherungsdeckung beibehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten zu können. Auf Grund seines Gesundheitszustandes und Alters könnte er in der Schweiz indes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen eine Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung abschliessen. Aus diesem Grunde sei ein Anspruch auf eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz gestützt auf Art. 2 Abs. 8 KVV zu bejahen (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer als deutscher Staats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höriger seit dem 15. September 2015 in Y.___, Kanton Zürich, Schweiz (Urk. 6/3), wohnhaft ist, dass er seit 1. Januar 2015 eine Altersrente der schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen AHV (Urk. 15/3) und seit 1. April 2015 eine Altersrente der Deutschen Rentenversicherung (Urk. 15/2) bezieht. Vom Beschwerdeführer wird der Wohnsitz in der Schweiz nicht bestritten. In seiner Eingabe vom 10. Januar 2017 (Urk. 14) erklärte der Beschwerdeführer vielmehr ausdrücklich, dass sich sein Wohnsitz in Y.___ und damit in der Schweiz befinde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren geht aus den Akten hervor, dass der Beschwerdeführer in Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land bei der Z.___ (bis 31. Dezember 2016: A.___; vgl. Urk. 17/1) im Rahmen einer freiwilligen gesetzlichen Versicherung im Sinne von § 9 des Fünften Buches des deutschen Sozialgesetzbuches kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichert ist (Urk. 15/4, Urk. 17/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer einen Rentenanpruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Grund der Rechtsvorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrerer Vertragsstaaten des FZA hat, wovon einer, nämlich die Schweiz, der Wohnstaat ist, und da der Beschwerdeführer bei einer Unterstellung unter das KVG Anspruch auf Leistungen bei Krankheit in der Schweiz hätte, hat er gemäss Art. 23 VO 883/2004 Anspruch auf Sachleistungen bei Krankheit in der Schweiz vom schweizerischen Träger für dessen Rechnung, als ob er allein nach den Rechtsvorschrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten der Schweiz Anspruch auf eine Rente hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem steht fest, dass der Beschwerdeführer gemäss Art. 23 VO 883/2004 den schweizerischen Rechtsvorschriften unterliegt. Da der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nicht nur den schweizerischen Rechtsvorschriften untersteht, sondern zudem in der Schweiz wohnt, fällt er auch nicht unter einen der in An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang XI Schweiz Ziff. 3 lit. a der VO 883/2004 vorgesehenen Tatbestände der Befreiung von der Versicherungspflicht in der schweizerischen Krankenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung. O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b ihn eine Krankenversicherungspflicht nach KVG trifft oder ob eine Befreiung davon möglich ist, beurteilt sich demnach unter Vorbehalt eines Verstosses gegen das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Recht des FZA </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach innerstaatlichem schweizerischem Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">95a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 KVG untersteht der Beschwerdeführer daher grundsätzlich der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt indes ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Befreiung von der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungspflicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer fällt unter keinen der in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 KVV aufgezählten Ausnahmetatbestände, die im Gegensatz zu den Befreiungstatbeständen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 bis 8 von Gesetzes wegen, ohne Gesuch der betroffenen Person und Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissung desselben durch die zuständige Stelle, greifen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer fällt auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter keinen der in Art. 2 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4-7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KVV aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zähl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Befreiungstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestände.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Befreiung von der Versicherungspflicht in der Schweiz gestützt auf Art. 2 Abs. 2 KVV (vgl. vorstehend E. 1.1.2) kommt vorliegend schon deshalb nicht in Betracht, weil der Beschwerdeführer in Deutschland im Rahmen der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung gemäss § 9 des Fünften Buches des deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Sozialgesetzbuches versichert ist und damit als freiwillig Versicherter in Deutschland nicht pflichtversichert beziehungsweise nicht „obligatorisch kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenversichert“ im Sinne von Art. 2 Abs. 2 KVV ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Rechtsprechung (BGE 132 V 310 E. 8.5.3) ist der Ausdruck „nach dem Recht eines Staates, mit dem keine Regelung über die Abgrenzung der Versicherungspflicht besteht" in Art. 2 Abs. 2 KVV verfassungskonform dahin auszulegen, dass damit nicht nur die Fälle gemeint sind, in denen es an einem die Abgrenzung der Versicherungspflicht regelnden Staatsvertrag schlechthin fehlt, sondern auch jene Situationen, in denen ein solches Abkommen zwar be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht, für den konkreten Fall aber zur Anwendung nicht nur der schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Rechtsvorschriften, sondern auch der Gesetzgebung des anderen Staates führt und in diesem Sinne die Abgrenzung der Versicherungspflicht nicht regelt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend gilt es indes zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer bei einer Unterstellung unter das KVG einerseits bei einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankenversicherer nach Art. 11 KVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorisch gemäss den Vorschriften des KVG krankenversichert und daneben gleichzeitig noch bei der Z.___ gemäss den deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Rechtsvorschriften gesetzlich krankenversichert wäre. Diesbezüglich gilt es indes Art. 14 Abs. 2 Satz 1 VO 883/2004 zu beachten, wonach bei einem Zusammentreffen von Pflichtversicherung und freiwilliger Versicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflichtversicherung Vorrang zukommt, und wonach eine Person, welche in einem Vertragsstaat des FZA </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Pflichtversicherung unterliegt, in einem ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Vertragsstaat keiner freiwilligen Versicherung oder freiwilligen Weiterversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung unterliegen darf. Demzufolge käme bei einer Unterstellung des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführers unter das KVG der schweizerischen obligatorischen Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegeversicherung als Pflichtversicherung gegenüber der freiwilligen deutschen gesetzlichen Krankenversicherung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorrang zu und eine Weiterführung der freiwilligen Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Z.___ wäre für den Beschwerdeführer nicht mehr zulässig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach besteht vorliegend mit dem FZA und den erwähnten Kollisionsnormen von Art. 23 und von Art. 14 Abs. 2 Satz 1 VO 883/2004 eine staatsvertragliche Abgrenzung der Versicherungspflicht, welche die Zuständigkeit nur eines Staa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes und eine doppelte beziehungsweise mehrfache Zuständigkeit verschiedener Vertragsstaaten des FZA ausschliesst. Eine Befreiung von der Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht gestützt auf Art. 2 Abs. 2 KVV fällt daher auch aus diesem Grunde vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend nicht in Betracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfen bleiben die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 2 Abs. 8 KVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 1.1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Rechtsprechung kommt die Ausnahmeregelung von Art. 2 Abs. 8 KVV nicht allen Personen zugute, für die eine Unterstellung unter die schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerische Versicherung eine klare Verschlechterung des bisherigen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur Folge hätte und die sich nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Umfang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Schweiz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versichern könnten, sondern nur jenen, bei denen Letzteres auf ihr Alter und/oder ihren Gesundheitszustand zurückzuführen ist. Die Norm schützt somit nicht all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemein Personen, für die der Wechsel zum schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen System zwar einen teureren und/oder weniger guten Versicherungsschutz bedeutet, die sich aber immerhin - wenn auch möglicherweise nicht im bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Umfang, aber doch insoweit im bisherigen Umfang, als diesen Umfang ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rantierende Versicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en in der Schweiz überhaupt angeboten werden - über das gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Minimum (obligatorische Krankenpflegeversicherung) hinaus zusatzversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chern können (pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vatrechtliche Versicherung nach dem Bundesgesetz über den Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertrag, VVG; vgl. Art. 12 Abs. 2 und 3 KVG). Sie kann nur von denjenigen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen mit Erfolg angerufen werden, die sich - im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men des in der Schweiz nutzbaren Versicherungsangebots - nur deshalb nicht oder nur zu kaum trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Bedingungen im bisherigen Umfang zusatzversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chern können, weil sie wegen ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes entsprechende Zusatzver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen entweder überhaupt nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen können. Art. 2 Abs. 8 KVV soll mit anderen Worten nicht den Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil verhindern, den eine Person dadurch erlei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">det, dass das schweizerische System den Versicherungsschutz, den sie bisher unter dem aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ländischen System genoss, überhaupt nicht oder nicht zu gleich günstigen Bedingungen vorsieht. Er soll viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr den Nachteil vermeiden, der daraus resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert, dass eine Person bis zum Erreichen ihres bisherigen ausländi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsniveaus von in der Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tatsächlich vorhandenen Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boten wegen ihres Alters und/oder Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen Gebrauch machen kann (BGE 132 V 310 E. 8.5.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der Rechtsprechung wird auch für den Befreiungstatbestand von Art. 2 Abs. 8 KVV ein gleichwertiger Versicherungsschutz mit demjenigen nach dem KVG vorausgesetzt, obwohl im Wortlaut von Art. 2 Abs. 8 KVV (im Gegensatz zum Wortlaut von Art. 2 Abs. 2-5 und 7 KVV) nicht explizit ein gleichwertiger Versicherungsschutz verlangt wird. Denn die Tatsache des Fehlens einer aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drücklichen Erwähnung der Voraussetzung eines gleichwertigen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutzes ist schon aus gesetzessystematischen Gründen und mit Blick auf einen umfassenden (Mindest-)Versicherungsschutz relevant. Ausserdem ist eine Lücke in der Versicherungsdeckung (im Vergleich zu den Mindestvorschriften des KVG) - jedenfalls wenn sie erheblich ist - auch angesichts der mit dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obligatorium angestrebten Solidarität zwischen Gesunden und Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken als klarer Mangel zu werten, der durch Unterstellung unter die Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht beho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2011 vom 12. September 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die gesetzgeberisch gewollte Solidarität zwischen Gesunden und Kranken sind die Ausnahmen von der Versicherungspflicht generell eng zu hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, und es ist der Befürchtung des Gesetzgebers Rechnung zu tragen, dass sich das schweizerische Obligatorium unterlaufen liesse, wenn beispielsweise der Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis einer ausländischen freiwilligen privaten Versicherung allgemein als Befreiungsgrund akzeptiert würde (BGE 132 V 310 E. 8.5.6). Für die Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung von Art. 2 Abs. 8 KVV sind daher strenge Massstäbe zu setzen. Insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere darf diese Bestimmung nicht dazu dienen, blosse Nachteile zu verhindern, die eine Person dadurch erleidet, dass das schweizerische System den Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschutz, den sie bisher unter dem ausländischen System genoss, überhaupt nicht oder nicht zu gleich günstigen Bedingungen vorsieht (SVR 2009 KV Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10 S. 35, 9C_921/2008 E. 4.3). Sie soll aber immerhin den Nachteil ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, der daraus resultiert, dass eine Person bis zum Erreichen ihres bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ländi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Versicherungsniveaus von in der Schweiz tatsächlich vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geboten wegen ihres Alters und/oder Gesundheitszustandes nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen Gebrauch machen kann (BGE 132 V 310 E. 8.5.6; Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2011 vom 12. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist in Deutschland nicht obligatorisch pflichtversichert, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern verfügt bei der Z.___ über eine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung gemäss § 9 des Fünften Buches des deutschen Sozialge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzbuches. Insofern ist der vorliegende Sachverhalt daher grundsätzlich vom Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsbereich der Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelung von Art. 2 Abs. 8 KVV umfasst. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es sich bei Krankenversicherung des Beschwerdeführers bei der Z.___ um eine deutsche gesetzliche Krankenversicherung und mithin um eine Sozialversicherung handelt, hätte der Beschwerdeführer im Rahmen der Sachleistungsaushilfe gemäss Art. 17 VO 883/2004 in der Schweiz Anspruch auf Sachleistungen nach den in der Schweiz geltenden Rechtsvorschriften und somit Anspruch auf sämtliche Leistungen gemäss dem KVG. Demzufolge han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delte es sich hierbei um einen im Vergleich zum KVG identischen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsschutz. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er sich bei den Akten befindenden Satzung der Z.___ in der Fas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung vom 1. Januar 2017 (Urk. 17/2 S. 11) lässt sich indes entnehmen (§ 17 Abs. 2 Ziff. 2), dass die freiwillige Mitgliedschaft bei dieser endet, sobald die versicherte Person ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt. Diese Bestimmung stimmt inhaltlich mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 14 Abs. 2 Satz 1 VO 883/2004 überein, wonach eine Person, die in einem Mitgliedstaat der Pflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung untersteht, in einem anderen Mitgliedstaat keiner freiwilligen Versicherung oder freiwilligen Weiterversicherung unterliegen darf (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend E. 1.10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge hätte die Krankenversicherung bei der Z.___ (beziehungsweise bis 31. Dezember 2016 bei der A.___) bereits auf Grund einer Wohnsitznahme des Beschwerdeführers in der Schweiz enden müssen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die A.___ ihr Schreiben vom 10. Oktober 2016 (Urk. 15/4), worin sie gegenüber dem Beschwerdeführer bestätigte, dass dieser seit dem 1. Januar 2015 freiwillig gesetzlich krankenversichert gewesen sei, an eine Adresse des Beschwerdeführers in der Bundesrepublik Deutschland sandte, ist vorliegend indes mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abschluss beziehungsweise die Aufrechterhaltung dieser Versicherung lediglich auf Grund unrichtiger Angaben des Beschwerdeführers zu seinem schweizerischen Wohnort zustande kam.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewährt offenbarem Rechtsmissbrauch keinen Rechtsschutz. Das Rechtsmissbrauchsverbot gilt als all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeiner Rechtsgrundsatz auch im öf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fentlichen Recht. Es steht der Inanspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme eines Rechtsinstituts zu Zwecken entgegen, welche dieses nicht schützen will (BGE 134 I 65 E. 5.1.; 131 I 166 E. 6.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweisen), und lässt scheinbares Recht weichen, wo offenbares Unrecht geschaffen würde (BGE 125 III 257 E. 2c). Nur stossendes, zweckwidriges Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erscheint aber rechtsmissbräuchlich und soll über das Rechtsmissbrauchsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bot sanktioniert werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_740/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 5.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SVR 2014 UV Nr. 9 S. 29, 8C_607/2013 E. 6.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Beschwerdeführer auf Grund unrichtiger tatsächlicher Angaben zu seinem tatsächlichen schweizerischen Wohnort beziehungsweise auf Grund unterbliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Angaben zur Änderung seines Wohnortes nach der Wohnsitznahme in der Schweiz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Abschluss beziehungsweise die Fortführung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses mit der A.___ beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise der Z.___ erwirkte, obwohl dies auf Grund von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ 17 Abs. 2 Ziff. 2 der Satzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Z.___ und auf Grund von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 14 Abs. 2 Satz 1 VO 883/2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeschlossen wäre, erscheint das Verhalten des Beschwerdeführes als zweckwidrig und damit als rechtsmiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bräuchlich, weshalb er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem ist ein Anspruch des Beschwerdeführers auf Befreiung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 2 Abs. 8 KVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Grund rechtsmiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bräuchli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhaltens des Beschwerdeführers zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Ergebnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. Juli 2016 (Urk. 2) einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Beschwerdeführers auf Befreiung von der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht in der Schweiz für die Zeit ab 21. Oktober 2016 verneinte und das ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende Gesuch des Beschwerdeführers abwies, weshalb die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>