<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00393</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Guy Reich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Reich Bortoluzzi Cahenzli Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Münchhaldenstrasse 24, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1960 geborene X.___, welche ausgebildete Pianistin ist und am 2. Juni 2005 und am 12. Juni 2007 je einen Auffahrunfall erlitten hatte (Akten der Zürich Versicherungsgesellschaft [Zürich], Urk. 7/20/1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich am 27. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eingangsdatum)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Leistungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle holte in der Folge ärztliche Berichte (Urk. 7/8, Urk. 7/16) und einen Bericht der Gemeindeverwaltung A.___ (Urk. 7/12), wo die Versicherte vom 1. September 1989 bis am 31. August 1999 als Klavierlehrerin gearbeitet hatte, ein. Nachdem die Versicherte am 6. Juni 2008 einen weiteren Verkehrsunfall erlitten hatte (Urk. 7/20), gab die Zürich als für die Unfälle vom 2. Juni 2005 und vom 6. Juni 2008 zuständige Haftpflichtversicherung (vgl. Urk. 7/20/1) bei der MEDAS B.___ ein Gutachten in Auftrag. Dieses wurde am 1. Oktober 2009 erstattet (Urk. 7/31). Am 27. Juli 2010 verfasste zudem Dr. C.___, Spezial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Neurologie, ein Gutachten im Auftrag der Versicherten (Urk. 7/37). Die IV-Stelle teilte der Versicherten am 1. Juni 2011 mit, dass eine weitere medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärung notwendig sei, welche im Zentrum D.___ vorgenommen werde (Urk. 7/46). Die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte ersuchte darauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin, die Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung sei zu sistieren, da am Bezirks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht Zürich im Zusammenhang mit den drei bekannten Unfällen gegen die Haftpflichtversicherer ein Zivilprozess hängig sei und sich zudem die Gutachten der MEDAS B.___ und von Dr. C.___ in den Akten befänden (Urk. 7/54). Mit Verfügung vom 26. März 2012 hielt die IV-Stelle an der Begutachtung beim D.___ fest </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/58). Die von der Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/62/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 26. Juni 2012 ab (Urk. 7/70).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das D.___ lud in der Folge die Versicherte zu einer mehrtägigen Untersuchung ab dem 4. März 2013 ein (Urk. 7/83). Nachdem die Versicherte das D.___ ersucht hatte, die Begutachtung an einem Tag und erst im Sommer durchzuführen (Urk. 7/85), wurde sie vom D.___ zu einer mehrtägigen Begutachtung ab dem 19. August 2013 aufgeboten (Urk. 7/87/2). Obwohl die Versicherte am 18. Juli 2013 bestätigt hatte, sich der angeordneten Begutachtung zu unterziehen (Urk. 7/96), meldete sie sich kurzfristig von der Untersuchung ab (Urk. 7/97). Die IV-Stelle stellte daraufhin mit Vorbescheid vom 13. November 2013 die Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 7/108). Dagegen erhob die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Einwand (Urk. 7/110 und Urk. 7/113). Am 29. September 2014 teilte die IV-Stelle mit, dass sie eine neue Begutachtung in Auftrag geben werde (Urk. 7/128). Nachdem die Versicherte die IV-Stelle am 20. Februar 2015 darüber in Kenntnis gesetzt hatte, dass das Bezirksgericht Zürich im Rahmen des haft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtrechtlichen Prozesses ein polydisziplinäres Gutachten beim Universitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spital E.___ in Auftrag gegeben habe (Urk. 7/132 und Urk. 7/133), teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass sie sich an der Begutachtung beteiligen und Zusatzfragen stellen möchte (Urk. 7/142). Mit Beschluss vom 14. April 2015 wies das Bezirksgericht Zürich den Antrag auf Aufnahme der Zusatzfragen ab (Urk. 7/145). Das E.___ erstattete am 8. Dezember 2016 sein Gutachten zu Händen des Bezirksgerichts Zürich. Nachdem die Versicherte der IV-Stelle am 27. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 das Gutachten des E.___ (Urk. 7/174/1) und am 10. Februar 2017 diverse ärztliche Berichte zugestellt hatte (Urk. 7/178 und Urk. 7/177), wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 28. Februar 2017 das Leistungsbegehren der Versicherten ab (Urk. 7/186 = Urk. 2). Mit separatem Schreiben vom gleichen Tag gab sie der Versicherten auf, sich einer psychiatrisch störungsspezifischen, kognitiven ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltenstherapeutischen Therapie mit psychodynamischer Einzel- und Gruppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie sowie einem körperlichen Aktivierungstraining zu unterziehen (Urk. 7/185).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 3. April 2017 (Urk. 1) liess die Versicherte Beschwerde erheben und beantragen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine Rente zu leisten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verpflichtung der Beschwerdeführerin sich zur Erhaltung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung des Gesundheitszustandes einer Therapie zu unterziehen, sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Akten aus dem Verfahren Nr. CG110159-L in Sachen X.___ gegen 1. Zürich-Versicherungs-Gesellschaft AG, 2. die Schweizerische Post am Bezirksgericht Zürich, 4. Abteilung, Postfach, 8026 Zürich, seien beizuziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei das Verfahren zu sistieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung zurückzuweisen, </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. Mai 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin am 23. Mai 2017 angezeigt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span id="XX175"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 und am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2012 sind die im Zuge der Revisionen 5 und 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung (IVG), der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts (ATSG) in Kraft getreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In materiell-rechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tene Verfügung ist am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Februar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und somit nach Inkrafttreten der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwähnten IV-Revisionen -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergangen, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmungen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd diejenige bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die damals gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen Normen abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;query_words=Eingliederung+vor+Rente&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-V-445%3Ade&amp;numb%20"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 445</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.; Urteil des Bundesgerichts I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">428/04 vom 7. Juni 2006 E. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinsichtlich Invaliditätsbemessung keine sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stanziellen Änderungen gegenüber der bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2007 gültig gewesenen Rechtslage gebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so dass die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_76/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2009 E. 2), werden die massgeblichen Gesetzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmungen – so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit nichts anderes vermerkt ist – im Folgenden in der seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 geltenden und mit der Revision 6a unverändert gebliebenen Fassung zitiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span id="BV011"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung vom 28. Februar 2017 (Urk. 2) davon aus, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit als Konzertpianistin und Klavierlehrerin nicht mehr arbeitsfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit bestehe jedoch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Die Beschwerdegegnerin setzte das Valideneinkommen auf Fr. 24'625.-- fest und ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin trotz gesundheitlicher Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung ein Einkommen von Fr. 54'332.30 pro Jahr erzielen könnte. Entsprechend verneinte sie einen Leistungsanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin liess dagegen im Wesentlichen einwenden (Urk. 1), die Beschwerdegegnerin habe sich ohne Begründung nicht ans Gutachten des E.___ gehalten. Sie habe die erhobenen Diagnosen und Arbeitsunfähigkeiten in ihrem Entscheid nicht berücksichtigt. Sie habe auch keine Ressourcenabklärungen gemacht oder entsprechende Ergänzungsfragen in diesem Zusammenhang gestellt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie, die Beschwerdeführerin, habe 2005, das heisse im Jahr des ersten Unfalls, eine Änderung bei der Erzielung des Erwerbs vollzogen, welche durch den erlittenen Unfall leider verunmöglicht worden sei. Sie habe nämlich zuvor beschlossen, vermehrt aufzutreten und auch eigene CDs zu produzieren. Die in jenem Jahr bereits festgesetzten Termine für Auftritte mit entsprechenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen hätten wegen des Unfalls abgesagt werden müssen. Der netto Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausfall habe ab dem Jahr 2006 Fr. 130'000.-- betragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anordnung, sich Behandlungsmassnahmen zu unterziehen, lasse sich ebenso wenig wie die Verfügung auf das Gutachten stützen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der MEDAS B.___ stellten mit Gutachten vom 1. Oktober 2009 (Urk. 7/31) die folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/31/22):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches myofasziales Schmerzsyndrom von Nacken und Schultergür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tel, beginnend 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikozephales Schmerzsyndrom, beginnend 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degenerative Diskopathien C4-C7, Erstdiagnose 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter an (Urk. 7/31/23):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensfaktoren bei körperlichen Erkrankungen (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 F54), bestehend seit 2005</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Heckauffahrunfällen Juni 2005, Juni 2007 und Juni 2008 (ICD-10 T91.9)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">remittierte leichtgradige Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt (ICD-10 Z86.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Konzertpianistin sei die Beschwerdeführerin seit Juni 2005 nicht mehr arbeitsfähig. Als Klavierlehrerin sei sie etwa ab März 2006 anfangs zu 10 %, etwa ab November 2006 zu maximal 60 % arbeitsfähig gewesen. Ab Juni 2007 habe wieder eine vollständige Arbeitsunfähigkeit nach einem zweiten Auffahrunfall bestanden. Eine angepasste Tätigkeit, das heisse auch die Tätigkeit als Klavier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrerin sei theoretisch nach Austritt aus der Klinik F.___ im März 2008 zeitlich uneingeschränkt möglich gewesen. Im Juli 2008 sei es durch den dritten Auffahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfall wieder zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit gekommen. Seit Januar 2009 bestehe für die Tätigkeit als Klavierlehrerin eine zeitlich volle Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urk. 7/31/36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ stellte in seinem neurologischen Gutachten vom 27. Juli 2010 (Urk. 7/37) die folgenden Diagnosen (Urk. 7/37/9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach wiederholtem Schädelhirntrauma durch drei erlittene Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fahrunfälle 2005, 2007 und 2008 mit klinisch deutlichem Verdacht auf eine Contusio cerebelli und leichter Contusio corporis callosi sowie Hippocampus-Dysfunktion (2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierenden HWS-Distorsionen (2005, 2007, 2008) mit mittelschwerer kraniozervikaler Gelenksschädigung und Verletzung des rechten Ligamentums alare</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kraniozervikalgelenkskontusion mit noch bestehenden interartikulären Veränderungen (2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach dreimaligem posttraumatischem Stresssyndrom (2005, 2007, 2008) und deren Chronifizierung durch flash-backs</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Schlafstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">traumatisch bedingte mittelbare psychosoziale Rückzugstendenzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leichte bis mittelschwere kognitive Funktionsstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Folge der Unfälle, besonders des ersten von 2005, könne die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ihren Beruf als Pianistin nie wieder ausüben. Insofern betrachte er sie seit 2005 – trotz zeitweilig vorübergehend erfolgreicher Arbeitsversuche – als 100 % arbeitsunfähig. Wegen der persistierenden Licht- und Lärmüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit, der inneren Unsicherheit und Affektlabilität könne er dem Berufsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlag als Klavierlehrerin nicht zustimmen. Vielmehr halte er einen Teilzeitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigungsversuch von Konzert- oder Theaterbetrieb für erfolgsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechender. Er halte eine Gesamterwerbsunfähigkeit von 40 % für inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinär konsensfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig und vertretbar (Urk. 7/37/9-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die E.___-Gutachter erhoben in ihrem Gutachten vom 8. Dezember 2016 (Urk. 7/174) als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/174/24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatische Belastungsstörung gemäss DSM-5/undifferenzierte Somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung gemäss ICD-10 (F45.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auffällige Persönlichkeitszüge/formale Denkstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose am ehesten im Rahmen von Diagnose 1 in Kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nation mit akzentuierten Persönlichkeitsmerkmalen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose formal nicht ausgeschlossen im Rahmen Waxman-Geschwind-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unauffälliges MRI-Schädel und Schlafentzugs-EEG 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch: assoziative Lockerung, Vorbeireden, Weitschweifigkeit und Umständlichkeit, Angetriebenheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chronisches zervikozephales und zervikospondylogenes Syndrom links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach dreimaligem indirekten HWS-Trauma 2005, 2007, 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative Veränderungen mit Osteochondrose C6/C7 und Chondro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sen C4/C5, C5/C6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leicht- bis mässiggradige Funktionseinschränkung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichte attentionale Beeinträchtigung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten schmerzbedingt im Rahmen der Diagnosen 1 bis 3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach dreimaligen HWS-Akzelerationstraumata mit Heckkollision 2005, 2007, 2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stets ohne Bewusstseinsverlust oder anderen Zeichen für ein Schädel-Hirn-Trauma</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stets ohne bildgebend fassbare strukturelle Verletzung der Wirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter (Urk. 7/174/24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Proximales-Interphalangealgelenk-Arthrose Digitus V links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Status nach Distorsionstrauma 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">primäres Raynaud-Syndrom seit 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">negative Kollagenoseserologie 2013 und 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kapillarmikroskopie Juli 2014: unauffällig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intermittierende Palpitationen bei Mitralklappenprolapssyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Echokardiographie 19. Februar 2013: minime Mitralinsuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">normale cochleo-vestibuläre Funktion bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">möglicher, selektiver Funktionseinschränkung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Utriculus rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posteriorem Bogengang rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aphte harter Gaumen links April 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei als Pianistin zu 100 % arbeitsunfähig. In der Tätigkeit als Klavierlehrerin bestehe eine 50 bis 75%ige Arbeitsunfähigkeit. Im Haushalt sei sie zu 15 % eingeschränkt (Urk. 7/174/31). In einer optimal angepassten Tätigkeit, leicht bis mittelschwer, wechselpositioniert, ohne Einnehmen längerer statischer Haltungen, ohne hohe feinmotorische Beanspruchung in Bereich der oberen Extremitäten, ohne längere Überkopfarbeiten und ohne Arbeiten auf Leitern sowie in der Höhe, ohne Kälte-Exposition, sowie mit wenig sozialen Interaktionen, sodass die formale Denkstörung keine grosse Rolle spiele, bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit mit Einschränkung vorwiegend aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht. Hinsichtlich des zeitlichen Verlaufes in einer angepassten Tätigkeit scheine jeweils nach den einzelnen Unfällen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für vier Wochen, von 50 % während weiteren drei Monaten und von 25 % während weiteren zwei Monaten plausibel. Die psychische Störung und damit die genannte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit habe sich vermutlich irgendwann ab Juli 2009 manifestiert. Genauere Angaben zum Verlauf der Arbeitsfähigkeit in idealangepasster Tätigkeit könnten aus psychiatrischer Sicht nicht gemacht werden. (Urk. 7/174/31-32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des E.___ vom 8. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) beruht auf den erforderlichen internistischen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen, neurologischen inklusive neuropsychologischen, rheumatologischen sowie audiologischen und neuro-oto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llrelevanten Vorakten erstellt. Das Gutachten erfüllt grundsätzlich (vgl. nachstehend) die Voraussetzungen für beweiskräftige medizinische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist es in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Einzelfall (gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich) befassten Arztpersonen, selber abschliessend und für die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Aufgrund dieser tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten hat die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung wie folgt verteilt: Sache des (begutachtenden) Mediziners ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst mit den Mitteln fachgerechter ärztlicher Untersuchung unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der subjektiven Beschwerden die Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht kompetent sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit kommt der Arztperson hingegen keine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungskompetenz zu (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2). Von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit kann aus rechtlicher Sicht abgewichen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, ohne dass ein - wie vorliegend grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich beweiskräftiges - Gutachten dadurch seinen Beweiswert verlöre. Darin liegt weder eine Geringschätzung der ärztlichen Beurteilung noch eine gerichtliche Kompetenzanmassung, sondern es ist die notwendige Folge des rein juristischen Charakters der sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Begriffe von Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit und Invalidität (Urteil des Bundesgerichts 9C_106/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 E. 6.3 mit Hinweis auf Susanne Bollinger, Invalidisierende Krankheitsbilder nach der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung, in: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2015, herausgegeben von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 114).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von den E.___-Gutachtern attestierte Arbeitsunfähigkeit war sowohl für ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeiten als Pianistin (50 %) und als Klavierlehrerin (50 bis 75 %) wie auch für angepasste Tätigkeiten (50 %) überwiegend psychiatrisch begründet (Urk. 7/174/31-32). Aus somatischer Sicht wurde für die Tätigkeit als Pianistin rheumatologisch-neuropsychologisch sowie neurologisch-neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologisch je eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/174/31). Als Klavierlehrerin wurde rheumatologisch-neuropsychologisch eine 30- bis 40%ige und neurologisch-neuropsychologisch eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/174/31). In angepassten Tätigkeiten wurde von den Gutachtern lediglich psychiatrisch eine Einschränkung attestiert, und zwar im Umfang von 50 % (Urk. 7/174/31-32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des E.___ führten im Rahmen der rheumatologischen Untersuchung der Beschwerdeführerin eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit durch (vgl. insbesondere Urk. 7/174/119 ff.). Diese ergab aus rein rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht keine Befunde, welche der Tätigkeit als Pianistin entgegenstehen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Vielmehr erfüllte die Beschwerdeführerin in sämtlichen Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeitstests die Anforderungen für die Ausübung der Tätigkeit als Pianistin (vgl. Urk. 7/174/104: keine funktionelle Einschränkung, Urk. 7/174/122 ff. und Urk. 7/174/130 ff.). In Anbetracht der Tatsache, dass bei der Arbeit als Klavier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrerin im Vergleich zur Tätigkeit als Konzert-Pianistin vermehrt die Möglichkeit besteht, Positionswechsel einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, ist auch für diese Tätigkeit aus rein rheumatologischer Sicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der neurologischen Untersuchung war die Bewegung der HWS unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt möglich, klar fassbare Myogelosen zervikal wurden von den Gutachtern nicht festgestellt (Urk. 7/174/71). Bei der Untersuchung der Hirnnerven ergaben sich isokore Pupillen, die auf Licht und Konvergenz seitengleich reagierten. Die Fundi waren beidseits gut einsehbar. Die Gesichtsfelder waren fingerperimetrisch intakt. Die Optomotorik zeigte sich unauffällig. Es lag weder ein pathologischer Nystagmus vor noch wurden Doppelbilder angegeben. Die Sensibilität war im Gesicht seitengleich normal, die Cornealreflexe seitengleich. Die Gesichtsmusku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">latur war seitengleich normal innerviert, eine Faszialparese bestand nicht. Die Zungenmotalität war normal, ohne Zungenfaszikulationen. Eine Atrophie bestand nicht. Die Gaumensegel waren symmetrisch (Urk. 7/174/71-72). Stand und Gang waren bis auf eine minime Unsicherheit im Blind- und Strichgang unauffällig. Die Motorik ebenfalls. Die Muskeleigenreflexe waren zwar allseits schwach bis mittellebhaft, Kloni jedoch nicht vorhanden. Der Babinski war beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits negativ. Die Testung der Koordination zeigte keinerlei negative Befunde. Im Rahmen der Prüfung der Sensibilität ergab sich eine taktile Hypästhesie und Hypalgesie über den fünf Fingerkuppen der linken Hand. Ansonsten war die Sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibilität für alle Modalitäten normal, die Pallästhesie bimalleolär 7/8, der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sinn intakt. Das Vegetativum war unauffällig. Nervenreizzeichen waren nicht feststellbar (Urk. 7/174/72). Das Schlafentzugs-EEG zeigte sich unauffällig (Urk. 7/174/73 und Urk. 7/174/75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese im Wesentlichen blanden Befunde ergeben aus rein neurologischer Sicht, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Sensibilitätsstörungen nur dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kret waren (vgl. Urk. 7/174/75), keinen Anhalt für eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit, sei es als Pianistin, sei es als Klavierlehrerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts anderes ergibt sich aus dem Gutachten von Dr. C.___ vom 27. Juli 2010 (E. 3.2). Wie im neurologischen Gutachten des E.___ festgehalten (Urk. 7/174/76), fanden sich zu keiner Zeit Hinweise auf eine Ataxie oder eine anderweitige zere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belläre Funktionsstörung im klassischen Sinn, und die riesige Liste der von Dr. C.___ aufgezählten Kleinhirn-assoziierten Symptomen ist gemäss E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sehr unspezifisch und kann nicht dazu dienen, eine Contusion cerebelli abzuleiten. Auch ein Zusammenhang der von Dr. C.___ postulierten Gelenk- und Ligament-Schäden mit den Akzelerationstraumata blieb gemäss den E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachtern unbewiesen. Andere von Dr. C.___ angeführte Diagnosen wie das posttraumatische Stresssyndrom oder die kognitiven Funktionsstörungen und die Schlafstörung seien fachfremd und/oder nicht lege artis untersucht worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der neuropsychologischen Begutachtung (Urk. 7/174/187-195) zeigte die formale neuropsychologische Untersuchung der Beschwerdeführerin test</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisch eine leichte attentionale Beeinträchtigung. In computer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützten Aufmerksamkeitsaufgaben (phasische und tonische Aufmerksamkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivierung, geteilte Aufmerksamkeit, Überbrücken von Inkompatibilitäten) fielen die Reaktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeiten im Altersvergleich verlangsamt aus. Es zeigte sich keine durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend erhöhte Fluktuation der Reaktionsgeschwindigkeiten und die Fehler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">häu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">figkeit war unauffällig. Die attentionalen Beeinträchtigungen betrafen gemäss den Gutachtern daher den Aspekt der Geschwindigkeit in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dernder Situation und nicht den der Fehlerkontrolle. Die mnestischen Leistungen fielen altersentsprechend aus. Einzig im figuralen Gedächtnis zeigte sich ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufmerksamkeitsbedingt - etwas knapper Abruf einer zuvor ohne Lern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">intention kopierten komplexen geometrischen Figur. Bis auf eine diskrete Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tendenz (unter anderem in der spontanen verbalen Ideen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">produktion) fielen sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche höheren kognitiven Frontalhirnleistungen (Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterdrückung, kognitive Umstellfähigkeit, verbale und nonverbale Spontan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">produktion) alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend aus. Die höhere visuelle Wahrnehmung, die Visuokonstruktion sowie die geprüften Handlungsfunktionen waren ebenfalls unauffällig. Die Beschwerdeführerin war zu allen Modalitäten vollständig orientiert. Es lag keine Sprachstörung im Sinne einer Aphasie vor, jedoch zeigte sich spontansprachlich eine Tendenz zu erhöhter Beredsamkeit. Die Weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweifig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in der Argumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation liess gemäss Gutachtern formal auf eine Lockerung assoziativer Denkpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesse schliessen. Die Beschwerdeführerin zeigte in einem standardisierten Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilungsverfahren zur subjektiven Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der affektiven Befindlichkeit kein Hinweis auf eine allfällige depressive Verstimmung. In der Verhaltensbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obachtung zeigten sich ein normales Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tempo bei ordentlichem Antrieb und ein grösstenteils gerichteter Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeitsfokus. Die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistungen waren über die fünfstündige Untersuchung hinweg grösstenteils konstant ohne deutliche Ermüdung im Verlauf. Im Anamnesege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spräch gab die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin an, dass tagsüber gelegentlich noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsanfälle“ auftreten würden. Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmend ergab ein weiterer Fragebogen zu Erschöpfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomen und erhöhter Müdigkeit im Alltag ein leicht erhöhter Wert, wobei vor allem körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Müdigkeitssymptome (weniger kognitive) vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuliegen schienen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/174/193).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der – zwar einzig leichter - attentionalen Beeinträchtigung betreffend die Geschwindigkeit in Aufmerksamkeit erfordernder Situation mag es zutreffen, dass die Beschwerdeführerin, wie die Gutachter dafürhielten, aus neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischer Sicht in der Tätigkeit als Pianistin eingeschränkt ist. Nachdem die Gutachter jedoch ausdrücklich darauf hinwiesen, dass im Rahmen der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit die Fehler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontrolle nicht beeinträchtigt ist, ist nicht ersichtlich, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Beschwerdeführerin aus neuropsychologischer Sicht auch in der Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Klavierlehrerin – teilweise – eingeschränkt sein soll. Wie nachfolgend zu zeigen ist, ist es der Beschwerdeführerin jedoch ohnehin auch in einer zumutba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren angepassten Tätigkeit noch möglich, ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessendes Einkommen zu erzielen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychische Beeinträchtigung der Beschwerdeführerin ist einem strukturierten Beweisverfahren zu unterziehen (vgl. E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die E.___-Gutachter führten als psychiatrische Diagnose eine undifferenzierte Somatisierungsstörung an (E. 3.3). Im Weiteren nannten sie - ohne Kodierung - die Diagnose auffällige bzw. akzentuierte (vgl. Urk. 7/174/165) Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">züge. Hierbei dürfte es sich jedoch, wenn überhaupt, um eine Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 Z73.1) handeln. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnosen aus der Z-Kategorie (Kapitel XXI) des ICD-10 Systems sind für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Diese Belastungen fallen als solche nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens (Urteil des Bundesgerichtes 9C_89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4/2015 vom 25. April 2016 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde im Komplex der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung ist festzuhalten, dass sich der psychiatrische Befund weitgehend unauffällig darstellte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> So konnte sich die Beschwerdeführerin im Rahmen der dreistündigen psychiatrischen Untersuchung mit einmaliger kurzer Pause gut auf das Gespräch konzentrieren. Sie gab zwar an, dass sie das Gespräch angestrengt habe und sie nun den Druck im Kopf verstärkt spüre, nach Ansicht des Gutachters wirkte das Gespräch jedoch nicht durch Konzentrationsstörungen beeinträchtigt. Stetiges Abzählen von 7 beginnend mit 100 gelang der Beschwerdeführerin schnell und fehlerfrei. Sowohl die Prüfung der Merkfähigkeit wie auch diejenige des Langzeitgedächtnisses zeigten keine Auffälligkeiten (Urk. 7/174/151). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lend gemäss Gutachter war, dass die Beschwerdeführerin spontan fast nie eine Frage direkt beantwortete, auch geschlossene Fragen nicht. Sie verlor sich sofort in Details, die nichts oder nur sehr entfernt etwas mit der ursprünglichen Frage zu tun hatten. Sie berichtete dabei wortreich, umständlich und weitschweifig und viele Äusserungen blieben inhaltlich ohne wiederholtes Nachfragen schwierig nachvollziehbar. Grammatik und Satzaufbau waren normal. Teilweise nahm die Beschwerdeführerin ein Wort des Gutachters sofort auf und begann zu sprechen, bevor dieser seinen Satz beenden konnte. Die Begutachtung war dadurch stark erschwert und viele Themen konnten nur ansatzweise exploriert werden. Das häufige Unterbrechen und die Strukturierungsversuche des Gutachters wiederum schien die Beziehungsgestaltung zu beeinträchtigen (Urk. 7/174/152). Inhaltliche Denkstörungen oder Sinnestäuschungen lagen ebenso wenig vor wie Hinweise für Gedankenausbreitung, Gedankenentzug, Gedankeneingebung und andere Fremdbeeinflussungserlebnisse. Bei der Bitte, die Bedeutung eines ihr bekannten Sprichwortes zu erklären, hatte die Beschwerdeführerin Mühe, ein illustratives Bild zu schildern. Sie wirkte dabei unter Druck und gab schliesslich an, dass sie nun gerade eine Leere im Kopf habe, was sie immer wiedermal habe (Urk. 7/174/153). Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen konnte der psychiatrische E.___-Gutachter nicht eruieren (Urk. 7/174/153). Bis auf die über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Sorgen bezüglich körperlicher Gesundheit liessen sich in der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung keine Ängste oder Befürchtungen beobachten (Urk. 7/174/154). Die Beschwerdeführerin zeigte im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung wechselnde Emotionen, die gut auf den jeweiligen Gesprächsinhalt bezogen waren. Sie lachte wiederholt zwischendurch. Nach der Rückmeldung des Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters, dass er Mühe habe, den meisten ihrer Ausführungen zu folgern, wirkte die Beschwerdeführerin kurzzeitig sichtlich betroffen und hatte kurz Tränen in den Augen (Urk. 7/174/154). Die Beschwerdeführerin wirkte gemäss Einschätzung des psychiatrischen Gutachters insgesamt lebhaft, jedoch nicht übermässig ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trieben. Sie lief mit zügigem Schritt die Treppe hinab ins im ersten Untergeschoss gelegenen Untersuchungszimmer. Sie sprach viel mit wenigen Sprechpausen. Im Stuhl sass sie ruhig ohne übermässige Bewegungen (Urk. 7/174/154). Die Beschwerdeführerin stand während den Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesprächen mehrmals auf, lief zum Gutachter und zeigte ihm Unterlagen. Im Bewegungsbild wirkte sie bis auf eine relativ starre Haltung von Kopf- und Nacken unauffällig. Mehrmals fasste sich die Beschwerdeführerin an den Kopf oder Nacken und bemerkte, dass sie wegen der Anstrengungen im Gespräch Schmerzen habe (Urk. 7/174/155). In der Untersuchungssituation wirkte die Beschwerdeführerin nicht müde und zeigte keine sekundären Symptome eines Schlafentzuges wie häufiges Gähnen oder dunkle Augenringe. Während der gesamten dreistündigen Untersuchung wirkte sie bis zum Schluss lebhaft ohne Ermüdungserscheinungen (Urk. 7/174/155).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator „Behandlungserfolg und -resistenz“ ist dem psychiatrischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten zu entnehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, dass die Beschwerdeführerin sich selber als psychisch gesund erachtet (Urk. 7/174/141). Entsprechend steht sie auch nicht in psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Behandlung und nimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychopharmaka ein (Urk. 7/174/23, Urk. 7/174/147). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als rechtlich bedeutsame </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Komorbiditäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fallen - nebst Begleiterkrankungen mit eigenständiger invalidisierender Bedeutung (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3) - Beschwerden in Betracht, welchen im konkreten Fall ressourcenhemmende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung beizumessen ist (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1). Die Diagnose auffällige bzw. akzentuierte Persönlichkeitszüge fällt, wie ausgeführt, nicht unter den Begriff des rechtserheblichen Gesundheitsschadens. Allerdings kann dieser Faktor den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand und das Leistungsvermögen ebenfalls beeinflussen (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 418 E. 8.1). Als rein somatische Diagnosen führten die Gutachter ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches zervikozephales und zervikospondylogenes Syndrom linksbetont, einen Status nach dreimalige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> HWS-Akzelerationstraumata mit Heckkollision, PIP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrodese Digitus V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inks, ein primäres Raynaud-Syndrom, eine inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittierende Palpi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation bei Mitralklappenprolapssyndrom, eine normale cochleo-vestibuläre Funktion bei möglicher, selektiver Funktionseinschränkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phte har</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Gaumen an. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie oben gezeigt (vgl. E. 4.4) führen die geltend gemachten somatischen Diagnosen insgesamt zwar zu einer Einschränkung in der Tätigkeit als Pianistin, nicht aber in der Tätigkeit als Klavierlehrerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Komplexes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist den auffälligen Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügen mit Umständlichkeit, Logorrhoe, Angetriebenheit, Weitschweifigkeit, star</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken religiösen Bezügen, vermehrter Beschäftigung mit moralischen Fragen und Hypergraphie (vgl. Urk. 7/174/29) Rechnung zu tragen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex sozialer Kontext ist festzuhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin aktiv in der Freiwilligenarbeit in zwei katholischen Kirchgemeinden ist. Sie gestaltet jeweils eine Liturgie mit, in denen sie die Lesung übernimmt und als Sopranstimme mit drei anderen Personen mehrstimmige meditative Gesänge vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trägt. Sie nimmt auch an Glaubensgrundkursen teil. Zudem übernimmt sie für einen Pfarrer Schreibarbeiten für dessen Vorlesungen. Die Beschwerdeführerin geht in der Regel jeden Nachmittag aus den Haus (Urk. 7/174/146-148).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist weiter die Konsistenz. Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einschränkungen des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen ist festzuhalten, dass diesbezüglich keine gleichmässigen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin kann sich eine feste Anstellung in einer beruflichen Tätigkeit nicht vorstellen (Urk. 7/174/147). Wie im Rahmen des Komplexes sozialer Kontext dargelegt, ist die Beschwerdeführerin jedoch in zwei Kirchgemeinden aktiv. Unter anderem begleitet sie den Gottesdienst als Sängerin (Urk. 7/174/148). Die Beschwerdeführerin komponiert zudem weiterhin Lieder (Urk. 7/174/146) und fährt Auto (Urk. 7/174/149). Sie war auch während der langen und anstrengenden neurologischen Untersuchung im E.___ vital (Urk. 7/174/77, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wonach kein entsprechendes klinisch-somatisches Korrelat für das gezeigte polymorphe Beschwerdebild bestehe und die langanhaltende Vitali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät während der langen Untersuchung frappant gewesen sei).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts des behandlungs- und eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestisch ausgewiesenen Leidensdrucks ist schliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– wie bereits weiter oben erwähnt – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass die Beschwerdeführerin weder in psychiatrischer Behandlung steht noch Psychopharmaka oder Schmerzmittel einnimmt (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/174/67</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als psychisch beeinträchtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtet (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/174/14)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten ist zu folgern, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„Persönlichkeit“ und die „Komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten“ sich zwar negativ auf die Ressourcen der Beschwerdeführerin auswirken. Nichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destotrotz ist jedoch nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit von einer psychisch bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen. So sind die diagnoserelevanten Befunde nur geringgradig ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägt, liegen keine Anzeichen für eine Behandlungsresistenz vor und lässt auch der soziale Kontext auf hinreichende Ressourcen der Beschwerdeführerin schliessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich ins Gewicht (E. 1.3.3) fallen jedoch insbesondere die unzähligen aktenkundigen Inkonsistenzen (E. 4.5.5). Schliesslich fehlt es auch behandlungsanamnestisch an einem Leidensdruck.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit gestützt auf das Gutachten des E.___ vom 8. Dezember 2016 - und in grundsätzlicher Übereinstimmung mit dem Gutachten der MEDAS B.___ vom 1. Oktober 2009 (E. 3.1) - zumindest von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit als Klavierlehrerin und in angepassten Tätigkeiten auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlich bedingten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ist ein Einkommensvergleich vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 28 E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX088"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Festsetzung des Valideneinkommens ist nach der bundesgerichtlichen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung auch ein beruflicher Aufstieg im Gesundheitsfall zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, den eine versicherte Person normalerweise vollzogen hätte; dazu ist aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings erforderlich, dass konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höheres Einkommen tatsächlich realisiert worden wären. Die Absicht, beruflich weiterzukommen, muss durch konkrete Schritte wie Kursbesuche, Ablegung von Prüfungen usw. kundgetan worden sein. Die theoretisch vorhandenen beruflichen Entwicklungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten sind nur dann zu berücksichtigen, wenn sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingetreten wären (BGE 96 V 29; AHI 1998 S. 166 E. 5a, I 287/95; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 97 E. 3b, U 110/92;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil des Bundesgerichts 9C_75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/2010 vom 24. November 2010 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem IK-Auszug der Beschwerdeführerin (Urk. 7/105) ergibt sich, dass die Höhe ihres Einkommens seit jeher stark variierte. So belief sich ihr Einkommen 1995 auf Fr. 35'662.-- (Fr. 31'862.-- + Fr. 3’800.--), 1996 auf Fr. 47'698.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 34'298.-- + Fr. 13'400.--), 1997 auf Fr. 43’285.-- (Fr. 33'028.-- + Fr. 607.-- + Fr. 392.-- + Fr. 658.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">+ Fr. 8600.--), 1998 auf Fr. 37'898.-- (Fr. 29'298.-- + Fr. 8'600.--), 1999 auf Fr. 26'996.-- (Fr. 2'590.-- + Fr. 15'806.-- + Fr. 8'600.--), 2000 auf Fr. 19'100.--, 2001 auf Fr. 38'700.--, 2002 auf Fr. 23'000.--, 2003 auf Fr. 21'600.-- und 2004 auf Fr. 15’200.--. Mit ihrer Beschwerde machte die Beschwerdeführerin – wie dargelegt (vgl. E. 2.2) – ein jährliches Einkommen von Fr. 130'000.-- geltend. Zum Nachweis des höheren Einkommens verwies sie auf diverse Arbeitsverträge. Eine längerfristige, stabile Einkommenssteigerung lässt sich mit den von der Beschwerdeführerin genannten Beweismittel jedoch nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit nachweisen. Ein Erwerbseinkommen, welches mit Einzelaufträgen gene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riert wird, unterliegt naturgemäss grossen Schwankungen. Eine nachhaltige Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung des Valideneinkommens liesse sich daher nur mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag oder einem auf Dauer angelegten Auftragsverhältnis nachweisen. Ein Vertrag, welcher ein längerfristiges Einkommen in Aussicht stellt, wurde von der Beschwerdeführerin nicht beigebracht. Es ist daher in Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin ein Einkommen in Höhe des Einkommens vor dem ersten Unfall erzielt hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin berechnete das Valideneinkommen auf Basis des Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens der Beschwerdeführerin in den letzten vier Jahren vor dem ersten Unfall, das heisst den Jahren 2001 bis 2004 (vgl. Urk. 7/183). Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann offenbleiben, ob auf diese vier Jahre oder in Anbetracht der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Ausbildung während dieser Zeit (Urk. 1 S. 9) auf die Jahre vor der Ausbildung abzustellen ist, hat die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin doch so oder anders keinen Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem von der Beschwerdeführerin in den fünf Jahren (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_868/2009 vom 22. April 2010 E. 2.4) vor Beginn des kleinen Latinums und der englischen Matura (vgl. Urk. 7/37/54), das heisst in den Jahren 1997 bis 2001, erzielten Einkommens ergibt sich für das Jahr 2006 - das Jahr des frühestmöglichen hypothetischen Rentenbeginns (vgl. Art. 29 Abs. 1 lit. b und Art. 48 IVG in der bis am 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) - ein Valideneinkommen von Fr. 36'977.95 ([Fr. 43’285.--: 2130 x 2417 + Fr. 37'898.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> : 2142 x 2417 + Fr. 26'996.-- : 2156 x 2417 + Fr. 19'100.-- : 2190 x 2417 + Fr. 38'700.-- : 2245 x 2417] : 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie dargelegt (E. 4) kann die Beschwerdeführerin ihre angestammte Tätigkeit als Klavierlehrerin noch ausüben. Wie nachfolgend zu zeigen ist, kann sie jedoch selbst in einer anderen Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tabellenlöhne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE herangezogen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Tabelle TA1 der LSE 2006 betrug das Einkommen von Frauen, welche einfache und repetitive Tätigkeiten ausübten, im Jahr 2006 im Median Fr. 4'019.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (LSE 2006 S. 25). Bei einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2006 in allen Sektoren von 41,7 Stunden (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit nach Wirtschaftsabteilungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) entspricht dies einem Jahreseinkommen von Fr. 50'277.70 (Fr. 4'019.-- x 12 : 40 x 41,7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst bei einem maximal zulässigen Abzug vom Tabellenlohn von 25 % (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Ganzen BGE 126 V 75)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würde somit ein rentenausschliessendes Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen (Fr. 50'277.70 x 0,75 = Fr. 37'708.25) resultieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Beschwerdeführerin in der in den Jahren vor dem ersten Unfall im Jahr 2005 überwiegend ausgeübten Tätigkeit als Klavierlehrerin (vgl. Urk. 7/31/12) nie für längere Zeit arbeitsunfähig war, erfüllte sie das War</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tejahr gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung bzw. Art. 28 Abs. 1 lit. b in der ab 1. Januar 2008 gültigen Fassung nie. Es besteht daher auch für die im Nachgang zu den einzelnen Unfällen erlittenen kurzzeitigen Arbeitsunfähigkeiten (vgl. E. 3.3) kein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Antrages der Beschwerdeführerin, es sei die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin auferlegte Schadenminderungspflicht aufzuheben, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. </span><span id="VV001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsgerichtlichen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren sind grundsätzlich nur Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">häl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tnisse zu überprüfen beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindlich - in Form einer Verfügung bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheids </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stellung genommen hat. Insoweit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt die Verfügung beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise der Einspracheentscheid den beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise weiterziehbaren Anfechtungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein anfechtbarer Entscheid über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">minderungspflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liegt nicht vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Ge</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist – soweit auf sie überhaupt einzutreten ist – abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit darauf eingetreten wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Guy Reich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>