<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_366/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. Juni 2009 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">K.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten </div> <div class="para">durch Rechtsanwalt Markus Leimbacher, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Alters- und Hinterlassenenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. Februar 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse des Kantons Zürich dem 1935 geborenen K.________ mit Verfügung vom 28. Oktober 2003 rückwirkend ab 1. Juli 2003 eine Entschädigung der AHV für schwere Hilflosigkeit zugesprochen hat, obwohl die Abklärungen der IV-Stelle des Kantons Aargau, deren Ergebnis der Kasse mitgeteilt worden war, eine mittelschwere Hilflosigkeit ergeben hatten, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse im Rahmen einer im September 2006 eingeleiteten Revision davon Kenntnis erhalten hatte, dass sie dem Versicherten irrtümlich eine zu hohe Hilflosenentschädigung ausgerichtet hatte, worauf sie die Verfügung vom 28. Oktober 2003 in Wiedererwägung zog und K.________ mit Wirkung ab 1. Juli 2003 eine Entschädigung für mittelschwere Hilflosigkeit zusprach (Verfügung vom 5. Februar 2007), </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse mit einer weiteren Verfügung gleichen Datums die im Zeitraum vom 1. Juli 2003 bis 31. Januar 2007 zuviel ausbezahlte Hilflosenentschädigung in der Höhe von Fr. 13'747.- zurückforderte, </div> <div class="para">dass K.________ gegen beide Verfügungen Einsprache erhob, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse in teilweiser Gutheissung der Einsprache gegen die Rückerstattungsverfügung die Rückforderung mit Entscheid vom 5. April 2007 auf Fr. 11'788.- reduzierte, weil K.________ zwischenzeitlich ab 1. Oktober 2006 eine Entschädigung für schwere Hilflosigkeit zuerkannt worden war, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse die Einsprache gegen die Wiedererwägungsverfügung mit Entscheid vom 22. Oktober 2008 abwies, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die vom Versicherten gegen die Einspracheentscheide erhobenen Beschwerden nach Vereinigung der Verfahren mit Entscheid vom 27. Februar 2009 abwies, </div> <div class="para">dass K.________ mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragen lässt, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz unter Hinweis auf die Bestimmungen über die Wiedererwägung (<span class="artref">Art. 53 Abs. 2 ATSG</span>), den Anspruch von Bezügern einer Altersrente auf eine Hilflosenentschädigung (<span class="artref">Art. 43bis Abs. 1 AHVG</span>) und den Grad der Hilflosigkeit sowie dessen Bemessung (<span class="artref">Art. 43bis Abs. 5 Satz 1 AHVG</span>; <span class="artref">Art. 9 ATSG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=03.06.2009&amp;to_date=22.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-88%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page88">BGE 121 V 88</a> E. 3a S. 90; <span class="artref">Art. 36 Abs. 1 IVV</span> (seit 1. Januar 2004: <span class="artref">Art. 37 Abs. 1 IVV</span>), <span class="artref">Art. 36 Abs. 2 IVV</span> (in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung) bzw. <span class="artref">Art. 37 Abs. 2 IVV</span> (in der ab 1. Januar 2004 geltenden Fassung) zutreffend festgehalten hat, die Zusprechung einer Entschädigung für schwere Hilflosigkeit ab 1. Juli 2003 sei offensichtlich zu Unrecht erfolgt und die Berichtigung sei von erheblicher Bedeutung, sodass die Wiedererwägungsvoraussetzungen erfüllt seien, </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nichts geltend gemacht wird, was hinsichtlich der Festlegung des Hilflosigkeitsgrades durch das Sozialversicherungsgericht auf eine offensichtlich unrichtige oder bundesrechtswidrige Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 95 lit. a und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/95/a" type="end"></artref> schliessen lassen würde, weshalb das Bundesgericht auf den vorinstanzlich dargelegten Sachverhalt abstellt (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz ferner gestützt auf <span class="artref">Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG</span>, wonach unrechtmässig bezogene Leistungen zurückzuerstatten sind, die Rückerstattungspflicht des Versicherten bejaht hat, wobei sie in Bezug auf die Höhe der Rückerstattung in Übereinstimmung mit der Ausgleichskasse festgehalten hat, dass der Beschwerdeführer die vom 1. Juli 2003 bis 30. September 2006 zu Unrecht bezogenen Hilflosenentschädigungen im Betrag von Fr. 11'788.- zurückzuzahlen habe, </div> <div class="para">dass der Versicherte, soweit er die Zulässigkeit der Rückforderung aufgrund von <span class="artref">Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG</span> bestreitet, weil er die Leistungen gutgläubig bezogen habe und eine grosse Härte vorliege, darauf hinzuweisen ist, dass über den Erlass der Rückerstattung noch nicht verfügt wurde, er entsprechend den Darlegungen der Vorinstanz vielmehr bei der Verwaltung ein entsprechendes Gesuch einzureichen hat, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer sodann behauptet, die Rückforderung der Ausgleichskasse sei bei Erlass der Verfügung vom 5. Februar 2007 bereits verwirkt gewesen, </div> <div class="para">dass der Rückforderungsanspruch nach <span class="artref">Art. 25 Abs. 2 Satz 1 ATSG</span> mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem die Versicherungseinrichtung davon Kenntnis erhalten hat, erlischt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass nach der Rechtsprechung unter "Kenntnis erhalten" der Zeitpunkt zu verstehen ist, in welchem die Verwaltung bei Beachtung der ihr zumutbaren Aufmerksamkeit hätte erkennen müssen, dass die Voraussetzungen für eine Rückerstattung bestehen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=17&amp;from_date=03.06.2009&amp;to_date=22.06.2009&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-270%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page270">BGE 122 V 270</a> E. 5a S. 274 f.), </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse gemäss Feststellungen der Vorinstanz im Rahmen des im September 2006 eingeleiteten Revisionsverfahrens Kenntnis davon erhielt, dass sie seit 1. Juli 2003 zu Unrecht eine Entschädigung der AHV für schwere Hilflosigkeit ausgerichtet hatte, </div> <div class="para">dass demzufolge die Rückforderungsverfügung vom 5. Februar 2007 vor Ablauf der Verwirkungsfrist ergangen ist, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer behauptet, der zur Rückforderung berechtigende Irrtum der Kasse bei der Festsetzung der Hilflosenentschädigung gemäss Verfügung vom 28. Oktober 2003 hätte unter Beachtung der zumutbaren Aufmerksamkeit bereits bei der Erstellung des Jahresschlussberichts erkannt werden müssen, </div> <div class="para">dass dieser Einwand nicht stichhaltig ist, weil nach Erlass der Verfügung vom 28. Oktober 2003 erst wieder im Rahmen der im Herbst 2006 eingeleiteten Revision eine Überprüfung des Hilflosigkeitsgrades durch die IV-Stelle erfolgte, und das Revisionsverfahren dazu führte, dass die Ausgleichskasse von ihrem Irrtum Kenntnis erhielt, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span> erledigt wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 15. Juni 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Widmer </div> </div></body></html>