B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-2067/2013 U r t e i l v o m 26 . J u n i 2 0 1 4 Besetzung Richter Ronald Flury (Vorsitz), Richter Stephan Breitenmoser, Richter Pascal Richard, Gerichtsschreiberin Lorena Studer. Parteien X._______, Beschwerdeführer, gegen Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, Vorinstanz, Schweizer Verband der Sozialversicherungs-Fachleute SVS, Geschäftsstelle Prüfungen, c/o Kaufmännischer Verband Schweiz, Erstinstanz. Gegenstand Berufsprüfung für Sozialversicherungs-Fachleute 2011, Parteientschädigung. B-2067/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) legte 2011 die Berufspr ü- fung für Sozialversicherungs-Fachleute ab. Mit Verfügung vom 15. November 2011 verfügte die Prüfungskommission des Schweizer i- schen Verbandes der Sozialversicherungs -Fachleute (nachfolgend: Ers t- instanz), der Beschwerdeführer habe die Prüfung nicht bestanden. B. Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. phil. I, lic. iur. Karin Goy Blesi, dipl. Sozialversicherungsexpertin, am 16. Dezember 2011 Beschwerde beim Bundesamt für Ber ufsbildung und Technologie (BBT, seit dem 1. Januar 2013: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI; nachfolgend: Vorinstanz), wobei er – un- ter Kosten- und Entschädigungsfolge – in erster Linie beantragte, es sei festzustellen, dass er d ie Berufsprüfung für Sozialversicherungs - Fachleute bestanden habe. C. Mit Verfügung vom 1. März 2013 stellte die Vorinstanz unter anderem fest, dass die Erstinstanz die Prüfungsleistung des Beschwerdeführers im Verlaufe des Beschwerdeverfahrens einer nochmal igen Beurteilung u n- terzogen und die Prüfung neu als bestanden gewertet habe; somit wü r- den die angefochtene Verfügung durch eine neue ersetzt und dem B e- schwerdeführer der Fachausweis erteilt. Daher verfügte die Vorinstanz, die Beschwerde werde als gegenstan dslos abgeschrieben (Ziff. 1), der bezahlte Kostenvorschuss im Betrag von Fr. 860. – sei dem Beschwerde- führer zurück zu erstatten (Ziff. 2) und es sei ihm eine Parteientschäd i- gung von Fr. 500.– zuzusprechen (Ziff. 3). Zur Begründung von Ziff. 3 hält die Vorinstanz in der Verfügung fest, dass eine Parteientschädigung von Fr. 500.– (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) in Würdigung der notwe n- digen Vertretungskosten, den in vergleichbaren Fällen üblicherweise z u- gesprochenen Beträgen und den Skaleneffekten bei 25 Beschwerden als angemessen erscheine. D. Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. April 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragt, Ziff. 3 der angefochtenen Verfügung sei vollumfänglich aufzuheben und es sei eine Parteientschädigung nach beigelegter Kostennote in der Höhe von Fr. 4'076.95 festzusetzen. B-2067/2013 Seite 3 Der Beschwerdeführer räumt ein, dass seine Rechtsvertreterin im vor - instanzlichen Verfahren keine Kostennote eingereicht habe , weshalb die Vorinstanz die Parteien tschädigung von Amtes wegen ermessensweise festgesetzt habe. Jedoch seien von den insgesamt 25 erhobenen B e- schwerden nur deren acht unter Zusprechung einer Parteientschädigung von je Fr. 500. – gutgeheissen worden. Anders als von der Vorinstanz dargestellt, hätten demnach nicht 25 Personen Fr. 500.– erhalten. Der Beschwerdeführer führt weiter aus, i m Jahr 2011 seien erstmalig kei- ne Lösungen zur Berufsprüfung abgegeben worden. Daher habe er eine Rechtsvertreterin beiziehen müssen, ansonsten eine erfolgreiche Be- schwerdeerhebung gegen die Verfügung der Erstinstanz nicht möglich gewesen wäre. Zudem sei ein dreifacher, sehr aufwendiger und komple- xer Schriftenwechsel durchgeführt worden, wobei die Argumente der Erst- instanz jedes Mal erneut hätten widerlegt werden müssen. E. Mit Vernehmlassung vom 31. Mai 2013 beantragt die Vorinstanz, die B e- schwerde sei unter Kostenfolge abzuweisen. Sie führt aus, der Recht s- vertreterin des Beschwerdeführers sei am 28. Januar 2013 mitgeteilt worden, dass der Schriftenwechsel abgeschlo ssen sei, womit diese g e- nügend Zeit gehabt hätte, bis zum Entscheid vom 1. März 2013 eine Kos- tennote einzureichen. Die Parteientschädigung bemesse sich vorliegend nach dem notwendigen Zeitaufwand der Rechtsvertreterin , wobei d ie nicht spezifisch juristisch e Fleissarbeit und die fachspezifische Beratung durch die Rechtsvertreterin keinen Entschädigungsanspruch begründe- ten. Ein Anspruch auf Parteientschädigung ergebe sich vorliegend vor a l- lem aus der ersten Eingabe vom 16. Dezember 2011, welche mit Au s- nahme der Anschrift bei den 25 von der Rechtsve rtreterin des Beschwer- deführers betreuten Beschwerden identisch sei . Gleiches gelte im Übr i- gen für die weiteren Eingaben. Bei dieser Sachlage sei eine Pa rteient- schädigung von Fr. 500.– angemessen. F. Die Erstinstanz verzichtete mit Eingabe vom 10. Juni 2013 auf eine Ste l- lungnahme und verweist bezüglich der Akten auf das entsprechende Dossier der Vorinstanz. B-2067/2013 Seite 4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. Gestützt auf Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Ju ni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen i.S.v. Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verwa l- tungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Die B e- schwerde ist gemäss Art. 33 Bst. d VGG zulässig gegen Verfügungen der den Departementen unterstellten Dienststellen der Bundesverwaltung. Der angefochtene Beschwerdeentscheid ist eine Verfügung i.S.v. Art. 5 Abs. 2 VwVG und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Inn o- vation (SBFI) ist eine Vorinst anz des Bundesverwaltungsgerichts i.S.v . Art. 33 Bst. d VGG. Das Bundesverwaltungsgericht ist mithin für die B e- handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men und ist durch die angefocht ene Verfügung beschwert. Er hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, weshalb er zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Eingabefrist und -form sind gewahrt (Art. 50 und 52 Abs. 1 VwVG), der Kostenvorschuss wurde fristgerecht bezahlt (Art. 63 VwVG) und die übr i- gen Sachurteilsvoraussetzungen liegen vor (Art. 44 ff. VwVG). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten. 2. Nach Art. 49 VwVG können mit der Beschwerde die Verletzung von Bu n- desrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit gerügt werden. Vorliegend macht der Beschwerdeführer geltend, die ihm in Dispositivzif- fer 3 der Verfügung vom 1. März 2013 zugesprochene Parteientschädi- gung von Fr. 500.– stehe im Widerspruch zu dem ihm von seiner Rechts- vertreterin in Rechnung gestellten Betrag von Fr. 4'076.95. Damit rügt er sinngemäss, die Vorinstanz werde den konkreten Umständen des Einzel- falls nicht gerecht und habe somit unang emessen gehandelt (Art. 49 Bst. c VwVG; vgl. BENJAMIN SCHINDLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren Vw VG, Zürich/St. Gallen 2008, Art. 49 N 35). Streitgegenstand bildet deshalb vor- liegend einzig die Frage, ob dem Beschwerdeführer für das Verfahren vor B-2067/2013 Seite 5 der Vorinstanz eine höhere Parteientschädigung als die zugesprochene in der Höhe von Fr. 500.– auszurichten ist. 3. 3.1 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für die ihr erwachsene n notwendigen und verhältnismässig hohe n Kosten z u- sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Die Entschädigung wird in der Entschei- dungsformel beziffert und der Körperschaft oder autonomen Anstalt aufer- legt, in deren Namen die Vorinstanz verfügt hat, soweit sie nicht einer u n- terliegenden Gegenpartei auferlegt werden kann (Art. 64 Abs. 2 VwVG). Die Bemessung der Entschädigung regelt gemäss Art. 64 Abs. 5 VwVG der Bundesrat. Art. 8 Abs. 1 der Verordnung über Kosten und Entschäd i- gungen im Verwaltungsverfahren vom 10. September 1969 (Kostenve r- ordnung, SR 172.041.0) hält fest, dass die Partei, die Anspruch auf eine Parteientschädigung erhebt, der Beschwerdeins tanz vor dem Beschwe r- deentscheid eine detaillierte Kostennote einzureichen hat; reicht sie die Kostennote nicht rechtzeitig ein, so setzt die Beschwerdeinstanz die Pa r- teientschädigung von Amtes wegen und nach Ermessen fest. Gemäss Art. 8 Abs. 2 Kostenverordnung sind die Art. 8 - 13 des Regl e- ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) sinngemäss auf die Parteientschädigung anwendbar. Die Parteientschädigung um fasst gemäss Art. 9 VGKE die Kosten der Vertretung (bestehend aus dem An- waltshonorar oder die Entschädigung für eine nichtanwaltliche beruf s- mässige Vertretung, dem Ersatz von Auslagen, namentlich der Kosten für das Kopieren von Schriftstücken, Porti und Telefonspesen sowie der Mehrwertsteuer) und allfällige weitere Auslagen der Partei, wobei unnöt i- ger Aufwand nicht entschädigt wird (Art. 8 VGKE). Der Aufwand und die Kosten sind dann als notwendig zu betrachten, wenn sie zur sachgerec h- ten und wirksamen Rechtsverfolgung oder Rechtsvert eidigung unerläss- lich erscheinen. Ob dies zutrifft, bestimmt sich nach der Prozesslage, wie sie sich dem Betroffenen im Zeitpunkt der Kostenaufwendung darbot (Ur- teil des Bundesverwaltungsgerichts B -6081/2008 vom 11. Februar 2009 E. 6, mit weiteren Hinweisen). Neben einem Ermessensspielraum gemäss Art. 8 Abs. 1 Kostenveror d- nung verfügt die rechtsanwendende Behörde bei der Festsetzung der Parteikosten auch über einen Beurteilungsspielraum. Ein solcher besteht B-2067/2013 Seite 6 insofern, als es sich beim Begriff der notwendige n Kosten um einen u n- bestimmten Rechtsbegriff handelt. Unbestimmte Rechtsbegriffe gebieten eine auf den Einzelfall bezogene Auslegung. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bildet deren Auslegung und Anwendung eine Rechtsfr a- ge, die grundsätzlich ohne Be schränkung der richterlichen Kognition zu überprüfen ist (BGE 119 Ib 33 E. 3b). Nach konstanter Praxis und Leh r- meinung ist bei der Überprüfung der Anwendung und Auslegung von u n- bestimmten Rechtsbegriffen jedoch Zurückhaltung zu üben . D er recht s- anwendenden Behörde ist insbesondere dann ein gewisser Beurteilungs- spielraum zuzugestehen, wenn diese den örtlichen, technischen oder persönlichen Verhältnissen näher steht. Ein Gericht hat so lange nicht einzugreifen, als die Auslegung der Verwaltungsbehö rde als vertretbar erscheint (vgl. statt vieler BGE 119 Ib 254 E. 2b, mit weiteren Hinweisen; ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Ver wal- tungsrecht, 6. Aufl., Zürich/St. Gallen 2010, Rz. 445 ff.). 3.2 Das Bundesverwaltungsgericht übt daher be i der Beurteilung der H ö- he der ausgesprochenen Parteientschädigung zum Einen eine gewisse Zurückhaltung, weil das Bundesamt als Fachbehörde besser in der Lage ist zu beurteilen, in welchem Umfang die dem Beschwerdeführer erwac h- senen Kosten als "notwendige Kosten" zu betrachten sind (BGE 98 Ib 506 E. 2; vgl. auch BGE 111 Ib 97 E. 3 und 109 Ib 26 E. 3, beide betre f- fend eine von der Schätzungskommission festgesetzte Parteientschäd i- gung); zum Anderen prüft das Bundesverwaltungsgericht als Rechtsmi t- telinstanz in Bezug auf das Ermessen lediglich, ob die Vorinstanz ihr E r- messen pflichtgemäss, d.h. unter Wahrung der rechtsstaatlichen Grun d- sätze, insbesondere nicht willkürlich und rechtsungleich, ausgeübt hat (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B -6081/2008 vom 11. Februar 2009 E. 7.2). 4. 4.1 Dem Beschwerdeführer wurde mit Schreiben der Erstinstanz vom 16. November 2011 mitgeteilt, dass er die Berufsprüfung für Sozialvers i- cherungs-Fachleute 2011 nicht bestanden habe. Der Beschwerdeführer erzielte dabei gemäss Prüfungszeugnis vom 15. November 2011 in sechs Fächern ( Recht: 3.0, Alters - und Hinter lassenenversicherung: 3.5, A r- beitslosenversicherung und Insolvenz entschädigung: 3.5, Berufliche Vo r- sorge: 3.0, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV und Sozialhilfe: 3.5, Invali- denversicherung: 3.5) eine ungenügende Note und die Schlussnote 4.0. Gemäss Ziff. 7.11 der Prüfungsordnung über die Berufsprüfung für Soz i-B-2067/2013 Seite 7 alversicherungs-Fachleute vom 12. Mai 2006 (http://www.sbfi. admin.ch/php/modules/bvz/file.php?file=PO_72643_d.pdf&typ=PO, abge- rufen am 3. April 2014) ist die Prüfung bestanden, wenn die Gesamtnote den Wert 4.0 nicht unterschreitet, nicht mehr als zwei Noten unter 4.0 li e- gen und keine Note unter 3.0 erzielt wurde. 4.2 Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers vertrat mit Bezug auf die Berufsprüfung für Sozialversicherungs -Fachleute 2011 im vorinstanz- lichen Verfahren insgesamt 25 Beschwerdeführende. Für den Beschwe r- deführer verfasste sie dabei vier Eingaben, welche – ohne Beilagen – insgesamt 26 Seiten umfassten (Beschwerde vom 16. De zember 2011 sieben Seiten, Beschwerdeergänzung vom 19. Januar 2012 sechs Se i- ten, Replik vom 11. Juli 2012 fünf Seiten und die Triplik vom 29. November 2012 acht Seiten). In der Beschwerde vom 16. Dezember 2011 sind insbesondere die Anträ- ge auf Zustellung der Lösungsvorschläge, Gewährung einer neuen Frist zur Begründung der Beschwerde und Kostenrückerstattung für die Tei l- nahme an der Akteneinsicht des Beschwerdeführers begründet. Die Beschwerdeergänzung vom 19. Januar 2012 enthält im Wesentlichen den Antrag, sieben Noten des Beschwerdeführers seien anzuheben und es sei ihm der Fachausweis zu erteilen. Beigefügt sind ihr die Prüfungslö- sungen des Beschwerdeführers sowie – mit Bezug auf die beanstandeten Fächer – je ein Excel-Sheet (insgesamt rund sieben Seiten) mit Begrün- dungen, bei welchen Prüfungsfragen in welchem Umfang eine Vergabe zusätzlicher Punkte beantragt wird. Identisch für alle Beschwerden e r- stellte die Rechtsvertreterin zudem Übersichten und Zusammenstellun- gen der durch sie erarbeiteten Lösungsvor schläge mit Kommentaren zu den einzelnen Prüfungen sowie zu der Punkteverteilung an sich. Die Replik vom 11. Juli 2012 setzt sich aus einer Übersicht über die seit der Beschwerdeergänzung erreichten Noten und Punkte sowie aus Ver- weisen auf die beigefügten prüfungsspezifischen Beilagen zusammen. In diesen prüfungsspezifischen Beilagen im Umfang von rund 125 Seiten nahm die Vertreterin neben der Darstellung des bisherigen Verlaufs auf rund 30 Seiten zu den einzelnen Vernehmlassungen der Fächerteamve r- antwortlichen Stellung und brachte im Vergleich zur Beschwerdeergä n- zung vom 19. Januar 2012 neue Rügen vor. B-2067/2013 Seite 8 Die Triplik vom 29. November 2012 beinhaltet schliesslich eine Zusa m- menfassung des bisherigen Verfahrens sowie aufgabenspezifische Beil a- gen zur Duplik der Erstinstanz mit ergänzenden Ausführungen im Umfang von rund 30 Seiten. 4.3 Die Erstinstanz lehnte sowohl in der Vernehmlassung als auch in e i- ner zweiten Stellungnahme den Antrag auf Bestehen der Prüfung ab. Im Rahmen der Vernehmlassung anerkannte die Erstinst anz eine Korrektur der Punktezahl in fünf Prüfungen im Umfang von insgesamt 8.5 Punkten , was aufgrund der einzelnen Notenschlüs sel zur Erhöhung der Note in e i- nem Prüfungsfach von 3.0 auf 3.5 führte, in den restlichen Prüfungen zog die höhere Punktezahl keine höhere Note nach sich. Aufgrund der Replik des Beschwerdeführers mit Vorbringen zu den Antworten der Erstinstanz in ihrer Vernehmlassung und neuen Anträgen sowie zu Fragen der Vorin- stanz korrigierte die Erstinstanz im Rahmen ihrer zweiten Stellungnahme erneut die Bewertung in drei Prüfungen im Umfang von insgesamt 3 Punkten. Dies führte in zwei Fächern zur Erteilung einer höheren Note (3.5 statt 3.0 und 4.5 statt 4.0), in einer Prüfung wurde die Note belassen. Im Anschluss an die Triplik, welche sich wiederum mit den Antworten der Erstinstanz in der zweiten Stellungnahme auseinandersetzte, beurteilte die Erstinstanz die Prüfungsleistung des Beschwerdeführers erneut und wertete die Prüfung neu gesamthaft als be standen. Sie reduzierte in e i- nem Prüfungsfach aufgrund einer mit der Wegleitung kaum zu vereinb a- renden Aufgabe die für die Notengebung massgebenden Punkte von 60 auf 49.5 , w oraus die Note 4.5 resultierte , und sie korrigierte in zwei weiteren Prüfungen die Punktezahl um insgesamt 10.5 Punkte, was be i beiden Prüfungen zur Note 4 führte. Zudem wertete sie eine weitere u n- genügende Note aufgrund der Grenzfallregelung auf die Note 4 auf. Zu- sammenfassend erzielte der Beschwerdeführer statt ursprünglich sechs ungenügende Noten bei vier Prüfungen neu die Not e 4 oder höher, was zur Erteilung des Fachausweises führte. 4.4 Die Vorinstanz sprach dem Beschwerdeführer im Anschluss daran ei- ne Parteientschädigung von Fr. 500.– (inkl. Auslagen und Mehrwertste u- er) zu und begründete diesen Betrag damit, dass die Beschwerde vom 16. Dezember 2011 sieben Seiten umfasse und die letzten drei Eingaben im Wesentlichen Zusammenfassungen des Verfahrens und umfangreiche fachspezifische Beilagen enthalten würden . Die nicht spezifisch jurist i- sche Fleissarbeit und die fachspezifische Ber atung durch die Recht s- vertreterin auf dem Gebiet der Sozialversicherung würden keinen En t- schädigungsanspruch begründen; zum Einen, weil die Fleissarbeit durch B-2067/2013 Seite 9 den Beschwerdeführer selber hätte vorgenommen werden können , und zum Anderen, weil der Beschwerdeführer aufgrund der von ihm absolvier- ten Ausbildung selbst über Spezialwissen im Sozialversicherungsrecht verfüge. Ein Anspruch auf Parteientschädigung ergebe sich somit vor a l- lem aus der ersten Eingabe vom 16. Dezember 2011, die – ausser in Be- zug auf die Anschrift – bei 25 Beschwerden identisch gewesen sei. 5. Es ist vorliegend einerseits unbestritten, dass der Beschwerdeführer als obsiegende Partei Anspruch auf die Zusprechung einer Parteientschäd i- gung hat, und andererseits, dass der Beschwerdeführer im Verfahren vor der Vorinstanz keine Kostennote einreichte. Die Vorinstanz legte die H ö- he der Parteientschädigung somit zu Recht in Anwendung von Art. 8 Abs. 1 Kostenverordnung nach Ermessen fest. 5.1 Die dem Beschwerdeführer zugesprochene Parteientschädigung von pauschal Fr. 500.– (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) entspricht bei e i- nem Stundenansatz für nichtanwaltliche Vertreter von mindestens Fr. 100.– und höchstens Fr. 300.– (Art. 10 Abs. 2 VGKE) einem Aufwand von maximal rund vier Stunden. Die Vorinstanz berücksichtigte dabei ge- mäss eigenen Ausführungen hauptsächlich die Beschwerde vom 16. Dezember 2011 im Umfang von sieben Seiten, da die nicht spezifisch juristische Fleissarbeit und die fachspezifische Beratung durch die Rechtsvertreterin auf dem Gebiet der Sozialversicherung keinen En t- schädigungsanspruch begründen würden. 5.2 Bei der Festlegung der Parteientschädigung ist zu berücksichtigen, dass für die Zusammenstellung der geltend gemachten Unterbewer tun- gen und der jeweils geforderten Zusatzpunkte die nicht spezifisch jurist i- sche Fleissarbeit eines Rechtsvertreters in gewissem Umfang entbehrlich sein kann, da diese Vorarbeiten teilweise durch den Beschwerdeführer selbst verrichtet werden können. Weiter ist zu berücksichtigen, dass sich der Beschwerdeführer Spezialwissen im Sozialversicherungsrecht ang e- eignet hat, weshalb in einem gewissen Umfang erwartet werden darf, dass er seine Rechtsvertreterin mit seinem Sachverständ nis zielführend instruiert und diese soweit als möglich von ihren nicht spezifisch jurist i- schen Aufgaben entlas tet ( Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-6081/2008 vom 11. Februar 2009 E. 8). 5.3 Die Vorinstanz berücksichtigte bei der Festlegung der Entschädigung hauptsächlich die Beschwerde vom 16. Dezember 2011, obwohl sich die B-2067/2013 Seite 10 Rechtsvertreterin darin noch nicht auf die einzelnen Prüfungen bezog, sondern vielmehr die Anträge auf Zustellung der Lösungsvorschläge und die Gewährung einer neuen Frist zur Begründung der Beschwerde sowie die Kostenrückerstattung für die Teilnahme an der Akteneinsicht des B e- schwerdeführers begründe te. Die Vorinstanz lässt damit ausser Acht, dass es beispielsweise für die Beschwerdeergänzung vom 19. Januar 2012 zweifellos notwendig war, die Prüfungsfragen, die Antworten des Beschwerdeführers und die jeweils erteilten Punkte zu analysieren , und dass dieser Aufwand nicht mit einem allgemeinen Hinweis auf Fleissa r- beit und Spezialwissen per se dem Beschwerdeführer zugeschrieben werden kann. Die Beschwerdeergänzung e nthielt vielmehr vertiefte, i n- haltliche Rügen, aus welchen der Beschwerdeführer bei zahlreichen Fra- gen Anspruch auf eine höhere Bewertung ableitete. Auch die Replik und Triplik enthielten eine einlässliche Auseinandersetzung mit den vorange- gangenen Ausführungen der Erstinstan z und vertiefte Begründungen , weshalb nach wie vor eine höhere Bewertung als rechtens angesehen werde. Die Beilagen zu den Beschwerdeschriften beziehen sich zudem gerade nicht ausschliesslich auf Unterbewertungen der Prüfungsleistung d es Be- schwerdeführers. Die Rechtsvertreterin setzte sich in den Übersichten zu den Prüfungen vielmehr auch mit der Rechtsfrage der Konformität e inzel- ner Prüfungsfragen mit den Ausführungsbestimmungen in der Wegleitung zur Berufsprüfung für Sozialversicherun gs-Fachleute (Ausgabe 2011; http://svs-feas.ch/fileadmin/customer/Wegleitung_Berufspr%C3%BCfung _2011_deutsch.pdf, abgerufen am 3. April 2014) auseinander, beantragte die Streichung einzelner Aufga ben und rügte die vorgenommene Bewer- tung von Folgefehlern . Die Streichung einzelner Aufgaben aufgrund der Nichtkonformität mit der Wegleitung führte beispielsweise im Fach Alters- und Hinterlassenenversicherung dazu, dass die Erstinstanz die für die Notenfestsetzung massgebenden Punkte von 60 auf 49.5 senkte und d er Beschwerdeführer neu die Note 4.5 erzielte. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz ergibt sich ein Anspruch auf Parte i- entschädigung somit nicht hauptsächlich für das durch die Rechtsvertr e- terin erfolgte Verfassen der siebenseitigen Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 2011. Selbst wenn man eine Beteiligung des Beschwerd e- führers bei der Erstellung einer Lösungsvariante sowie der Zusammen- stellung der Unterbewertungen berücksichtigen würde, könnte die Partei- entschädigung nicht auf die Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 2011 reduziert werden, vielmehr muss vorliegend berücksichtigt werden, dass B-2067/2013 Seite 11 sich nach dem 16. Dezember 2011 insbesondere auch Rechtsfragen zur Konformität einzelner Aufgaben mit der Wegleitung stellten. Des Weiteren können die vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung und der Umfang der (erfolgreich) angefochtenen Prüfung en bei ursprünglich sechs ungen ü- genden Noten bis zur abschliessenden Erteilung des Fachausweises ebenso wenig ausser Acht gelassen werden wie der damit verbundene umfangreiche und zeitintensive Schriftenwechsel. 5.4 Die Vorinstanz begründet die Höhe der Parteientschädigung schliess- lich mit den Skaleneffekten, welche sich bei der Vertretung von 25 B e- schwerdeführenden ergeben würden. Der durchschnittliche Aufwand pro vertretener Person reduziert sich a n- erkanntermassen in Verfahren mit mehreren Beschwerdeführenden mit zunehmender Anzahl an Beschwerdeführenden. Insbesondere bei der Ausarbeitung von Standardbriefen und Eingaben ergibt sich ein derartiger Synergie- bzw. Skaleneffekt, da die ohnehin anfallenden Kosten sich auf eine weitere Person verteilen lassen (so beispielsweise im verwaltung s- prozessualen Entschädigungsrecht Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-330/2013 vom 26. Juli 2013 E. 8.4.2.1, mit weiteren Hinweisen). So lassen sich vorliegend neben dem Aufwand für die Fristerstreckungsge- suche insbesondere auch der Aufwand für die Erstellung der Lösungsvor- schläge und für die durch die Rechtsvertreterin erstellten Übersichten zur Nichtkonformität mit der Wegleitung und für die Rüge b ezüglich der B e- wertung von Folgefehlern auf mehrere Beschwerdefüh rende verteilen. Bei den für jeden Beschwerdeführer individuell zusammengestellten E x- cel-Sheets dürfte sich hingegen kaum ein Skaleneffekt ergeben haben. Doch selbst bei Berücksichtigung dieser Skaleneffekte erscheint aufgrund der obigen Ausführungen eine Parteientschädigung von Fr. 500.– als zu tief und nicht angemessen im Verhältnis zu den konkreten Um ständen. Neben der Tatsache, dass sich die Vorinstanz bei der Festsetzung der Parteientschädigung hauptsächlich auf die Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 2011 beschränkte und damit bereits vor der Berücksicht i- gung der Skaleneffekte von zu tiefen notwendigen Kosten ausging, red u- zierten sich sowohl die Anzahl der Beschwerdeführenden im Laufe des für das vorliegende Verfahren notwendigen dreifachen Schriftenwechsels als auch die angesprochenen Skaleneffekte wesentlich. 5.5 Die vom Beschwerdeführer eingereichten Rechnungen seiner Rechtsvertreterin vom 22. März und 6. Dezember 2012 weisen einen B-2067/2013 Seite 12 Aufwand von insgesamt Fr. 4'076.95 aus. Für die Leistungen der Periode vom 20. November 2011 bis 22. März 2012 wurde für juristische Arbeiten ein Stundenansatz von Fr. 200.– und für administrative Aufgaben von Fr. 100.– in Rechnung gestellt. Hinzu kamen die allgemeinen Kosten g e- mäss Beilage zur Rechnung, welche anteilig auf die Anzahl Beschwerde- führenden verteilt wurden. Für die Periode vom 1. Mai bis 30. November 2012 wurden hingegen gemäss Rechnung vom 6. Dezember 2012 alle Leistungen mit einem Stundenans atz von Fr. 100.– abgerechnet. Konnte die Rüge einer Aufgabe sodann für mehrere Personen verwendet we r- den, wurde der Gesamtaufwand für diese Aufgabe durch die Anzahl der davon profitierenden Personen geteilt. Und bei den allgemeinen Aufwe n- dungen wurde der Gesamtaufwand durch die Anzahl Beschwerdeführer bzw. die pro Beschwerdeführer gerügte Anzahl Aufgaben geteilt. Die Vorinstanz bringt zu den vom Beschwerdeführer nachträglich eing e- reichten Rechnungen vor, dass dies e nicht als detaillierte Kostennote qualifiziert werden könnte n und das Honorar der Rechtsvertreterin nicht mit der Parteientschädigung verwechselt werden dürfe. Unabhängig davon, ob die beiden nachgereichten Rechnungen letztlich als detaillierte Kostennote zu qualifizieren wären, ist aus ihnen zumindest der von der Rechtsvertreterin geltend gemachte Aufwand bezüglich des Beschwerdeführers konkret sowie der – wie oben beschrieben hergeleite- te – auf ihn entfallende Anteil an den allgemeinen Aufwendungen bzw. des Gesamtaufwandes für einzelne Prüfungs aufgaben ersichtlich. Aus den eingereichten Rechnungen geht hervor , dass sich der Aufwand der Rechtsvertreterin weit über das Verfassen der Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 2011 erstreckt hat. Wie bereits ausgeführt, kann bei den danach eingereichten Unt erlagen nicht ausschliesslich davon ausgega n- gen werden, dass diese durch den Beschwerdeführer mit Fleissarbeit und auf Grund seines Spezialwissens selbst hätte erbracht werden können. Zudem hat auch die Rechtsvertreterin selbst in ihrer Rechnungsstellung mit der Aufteilung der allgemeinen Aufwendungen und der Aufteilung des Gesamtaufwands für einzelne Prüfungsaufgaben bereits einen gewissen Skaleneffekt berücksichtigt. Dem Beschwerdeführer gelingt es daher mit den eingereichten Rechnungen aufzuzeigen, dass sich der notwendige Aufwand seiner Rechtsvertreterin auf ein Mehrfaches von den rund vier Stunden, welche von der Vorinstanz bei der Parteientschädigung berüc k- sichtigt wurden, belaufen haben muss. B-2067/2013 Seite 13 5.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund obiger Ausführun- gen eine Parteientschädigung von Fr. 500.– (inkl. Auslagen und Meh r- wertsteuer) als deutlich zu tief und unangemessen bzw. geradezu als willkürlich zu betrachten ist und damit eine fehlerhafte Ermessensbetäti- gung der Vorinstanz vorliegt. 6. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in der Sache selbst oder weist diese ausnahmsweise mit verbindlichen Weisungen an die Vori n- stanz zurück (Art. 61 Abs. 1 VwVG). Im vorliegenden Fall liegt kein Grund für eine Rückweisung vor, da eine weitere Sachverhaltsabklärung für die Beantwortung der sich hier stellenden Frage nicht erforderlich ist und das Bundesverwaltungsgericht über die notwendigen Unterlagen verfügt. Bei der Festle gung der Parteientschädigung ist vorliegend insbesondere der beschriebene umfangreiche Schriftenwechsel aufgrund der hohen Anzahl von angefochtenen Prüfungsaufgaben und Noten zu berücksichti- gen. Im ersten Schriftenwechsel gehören dazu insbesondere das Verfas- sen der Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 2011 und die Beschwer- deergänzung vom 19. Januar 2012 (insgesamt 13 Seiten) mit den einze l- nen Excel-Sheets zu den Prüfungen des Beschwerdeführer s im Umfang von sieben Seiten . Bei den Beschwe rdeschriften sind dabei die von der Vorinstanz angesprochenen Skaleneffekte zu berücksichtigen sowie der Umstand, dass ein Teil des von der Rechtsvertreterin geltend gemachten Aufwands bei der Erstellung der Beschwerdeschriften und Beilagen vom Beschwerdeführer selbst hätte erbracht werden können . Des Weiteren entfällt auf den Beschwerdeführer auch ein Anteil am Aufwand zur Erste l- lung der Lösungsvorschläge und der allgemeinen Übersichten zu den einzelnen Prüfungen. Im Rahmen der Replik vom 11. Juli 2012 ist insbe- sondere der Teil der Beilagen im Umfang von 30 Seiten zu berücksicht i- gen, in welchem die Rechtsvertreterin zu den einzelnen Vernehmlassu n- gen der Fächerteamverantwortlichen Stellung nahm und neue Rügen zu den einzelnen Prüfungen des Beschwerdeführers vorbrachte. Auch hier sind jedoch teilweise Skaleneffekte und mögliche Eigenleistungen des Beschwerdeführers zu beachten. Die Triplik vom 29. November 2012 enthielt insbesondere ergänzende Ausführungen zur Duplik der Ersti n- stanz im Umfang von rund 30 Seite n, in welcher die Erstinstanz mitunter Fragen der Vorinstanz beantwortete . Schliesslich entfällt auf den B e- schwerdeführer unter Berücksichtigung der Skaleneffekte ebenfalls ein Anteil an den allgemei nen Aufwendungen, so etwa für das Fristerstre- ckungsgesuch. B-2067/2013 Seite 14 Unter Berücksi chtigung der genannten Umstände, dem Auslagenersatz sowie der Mehrwertsteuer erscheint dem Bundesverwaltungsgericht eine pauschale Parteientschädigung von Fr. 3'000.– vorliegend als angemes- sen. Dementsprechend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und dem Beschwerdeführer zu Lasten der Erstinstanz eine Parteientschäd i- gung von Fr. 3'000.– (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens gilt der Beschwerdeführer als über- wiegend obsiegende Partei. Die Verfahrenskosten sind in der Regel von der unterliegenden Partei zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Keine Verfa h- renskosten werden Vorinstanzen auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Somit sind keine Verfahrenskosten zu erheben. Der vom Besc hwerdeführer ge- leistete Kostenvorschuss von Fr. 400.– ist ihm zurückzuerstatten. 8. Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für die ihr er- wachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten zusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Der Beschwerdeführer war im vorliegenden Ve r- fahren nicht vertreten, und auch sonst sind ihm keine anrechenbaren Kosten in diesem Sinn entstanden. Daher ist praxisgemäss keine Parte i- entschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. VGKE). 9. Dieser Entscheid kann nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht we i- tergezogen werden (Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Er ist somit endgültig. B-2067/2013 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. 2. Die Dispositivziffer 3 der angefochtenen Verfügung vom 1. März 2013 wird dahingehend abgeändert, dass dem Beschwerdeführer zulasten der Erstinstanz eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.– zuzusprechen ist. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvo r- schuss von Fr. 400.– wird dem Beschwerdeführer aus der Gerichtskasse zurückerstattet. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen: Rückerstattungsformular und Beschwerdebeilagen); – die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Einschreiben; Beilage: Akten zurück); – die Erstinstanz (Einschreiben). Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Ronald Flury Lorena Studer Versand: 30. Juni 2014