<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, die bestehenden Lücken in der Gesetzgebung zur Früherkennung und Verhinderung von Gefährdungen durch den Terrorismus und Extremismus rasch zu schliessen. Zu beheben sind namentlich die Mängel des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) in der Beschaffung von Informationen durch die Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig sind Massnahmen zu treffen zur Verbesserung der zu knappen Ressourcenlage und zur besseren Durchsetzung des Gesetzes in den Kantonen. Die parlamentarische Kontrolle ist ebenfalls anzupassen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Motion geht in die Richtung der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen zur Überprüfung und Verbesserung der Gesetzgebung und mehrerer anderer parlamentarischer Vorstösse nach dem tragischen 11. September 2001.</p><p>Der Bundesrat verweist zudem auf die schon vorher angelaufenen Arbeiten zur Überprüfung des präventiven Instrumentariums und die Beteiligung der Schweiz an internationalen Gremien im Bereiche der nachrichten- und sicherheitsdienstlichen, aber auch der kriminalpolizeilichen Zusammenarbeit.</p><p>In allen Bereichen, wo sich ein Handlungsbedarf aufgrund einer Lagebeurteilung als notwendig erweist, wird der Bundesrat Vorschläge unterbreiten. Damit wird namentlich dem Begehren nach Güterabwägung zwischen Freiheit und Sicherheit entsprochen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.