<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2C_637/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 2. Oktober 2009 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Müller, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gemeinde Y.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Ausländerausweis (Kosten), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, Einzelrichter, vom 28. Mai 2009 sowie des Bundesgerichts 2C_493/2009 vom 17. August 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden wies am 28. Mai 2009 eine Beschwerde von X.________ betreffend die Kosten für die Aktualisierung des Ausländerausweises ab. Auf die gegen das verwaltungsgerichtliche Urteil erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 2C_493/2009 vom 17. August 2009 mangels hinreichender, sachbezogener Begründung im vereinfachten Verfahren gemäss <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht ein. </div> <div class="para">Am 30. September 2009 hat X.________ eine vom 24. September 2009 datierte, an das Bundesgericht adressierte als "staatsrechtliche Beschwerde" bezeichnete Rechtsschrift zur Post gegeben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> entscheidet der Präsident der Abteilung als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren über Nichteintreten auf offensichtlich unzulässige Beschwerden. </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 61 BGG</span> erwachsen Entscheide des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft; sie können nicht mit Beschwerde angefochten werden. Soweit sich die "staatsrechtliche Beschwerde", ein Rechtsmittel, das im Übrigen im Bundesgerichtsgesetz nicht mehr vorgesehen ist, gegen das bundesgerichtliche Urteil 2C_493/2009 vom 17. August 2009 richtet, ist sie offensichtlich unzulässig. Mangels substantiierten Revisionsgrundes kann sie namentlich auch nicht als Revisionsgesuch entgegengenommen werden. Was das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 09 37 vom 28. Mai 2009 betrifft, war dagegen innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde einzureichen (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>). Sofern nicht ohnehin schon das Nichteintretensurteil 2C_493/2009 des Bundesgerichts die Rechtskraft des fraglichen verwaltungsgerichtlichen Urteils eintreten liess, erweist sich die nochmals dagegen erhobene Beschwerde als offensichtlich verspätet. Unter diesen prozessualen Umständen Beschwerde zu erheben und dazu eine - auch angesichts der zu relativierenden Tragweite des materiellen Rechtsstreits - unnötig umfangreiche Beschwerdeschrift von über 100 Seiten einzureichen, grenzt an Rechtsmissbrauch (vgl. dazu <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG</span>). </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist gestützt auf <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span> im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. </div> <div class="para">Angesichts der völlig aussichtslosen Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege von vornherein nicht entsprochen werden (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Damit sind die Gerichtskosten dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG</span>), wobei bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr namentlich der Art der Prozessführung Rechnung zu tragen ist (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/65/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/65/2" type="start"></artref>Art. 65 Abs. 2 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/65/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Oktober 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Müller Feller </div> </div></body></html>