<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess </div> <div class="para">{T 0} </div> <div class="para">H 21/03 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Entscheid vom 28. November 2005 </div> <div class="para">IV. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Ferrari, Bundesrichter Meyer und Ursprung; Gerichtsschreiber Arnold </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">im Handelsregister gelöschte R.________ GmbH, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwältin Helena Böhler, Feldeggstrasse 49, 8008 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgen- </div> <div class="para">strasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 31. Oktober 2002) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse des Kantons Zürich die R.________ GmbH mit Nachzahlungsverfügungen vom 7. Juli 2000 verpflichtete, für an K.________ in den Jahren 1996 bis 1998 ausgerichtete Entschädigungen in der Höhe von insgesamt Fr. 326'129.- (davon Fr. 32'614.- als Spesenersatz) paritätische Sozialversicherungsbeiträge (nebst Akzessorien) im Betrag von Fr. 49'115.35 zu entrichten, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die von der R.________ GmbH dagegen erhobene Beschwerde abwies (Entscheid vom 31. Oktober 2002), </div> <div class="para">dass die R.________ GmbH, vertreten durch Rechtsanwältin Helena Böhler, hiegegen am 16. Januar 2003 Verwaltungsgerichtsbeschwerde einreichen liess mit dem Rechtsbegehren, der kantonale Entscheid sowie die drei Nachzahlungsverfügungen seien aufzuheben, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin am 7. Februar 2003 einen "Nachtrag zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde" einreichte, </div> <div class="para">dass die Ausgleichskasse und das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichten, </div> <div class="para">dass die Verwaltung auf Editionsverfügungen des Instruktionsrichters hin weitere Unterlagen zu den Akten gab, </div> <div class="para">dass das Konkursamt X.________ das Eidgenössische Versicherungsgericht am 22. November 2004 darüber orientierte, dass gemäss Verfügung des Bezirksgerichts Y.________ vom 28. Oktober 2004 der Konkurs über die Beschwerdeführerin eröffnet worden ist und das Amt um Sistierung des Prozesses nach <span class="artref">Art. 207 SchKG</span> ersuchte, </div> <div class="para">dass das Konkursamt X.________ am 29. November 2004 die Einstellung des Konkurses mangels Aktiven verfügte, </div> <div class="para">dass die R.________ GmbH in Liquidation am 22./30. März 2005 im Sinne von <span class="artref">Art. 66 Abs. 2 Satz 2 HRegV</span> gelöscht worden ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde demzufolge als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (<span class="artref">Art. 135 OG</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 40 OG</span> und <span class="artref">Art. 72 Abs. 1 BZP</span>), </div> <div class="para">dass bei diesem Verfahrensausgang über die Prozesskosten mit summarischer Begründung auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu entscheiden ist, </div> <div class="para">dass dabei in erster Linie gestützt auf eine knappe Beurteilung der Akten und ohne Präjudizierung heikler Rechsfragen auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen ist und, soweit sich dieser im konkreten Fall nicht ohne Weiteres feststellen lässt, allgemeine zivilprozessrechtliche Kriterien heranzuziehen sind, wie etwa welche Partei das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst hat oder bei welcher die Gründe eingetreten sind, die dazu geführt haben, dass der Prozess gegenstandslos geworden ist (Urteil B. vom 2. Dezember 2004, K 139/03, Erw. 2.1, mit Hinweisen auf u.a. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=11.11.2005&amp;to_date=30.11.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IA-488%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page494">BGE 118 Ia 494</a> Erw. 4a, zusammengefasst in Anwaltsrevue 2005 S. 123), </div> <div class="para">dass die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 OG</span>), dass über die Einzelfirma "Z.________" am 17. Juli 1996 der Konkurs eröffnet wurde, ohne dass sich dadurch an der langjährigen Geschäftsbeziehung zur nunmehr gelöschten Beschwerdeführerin in der Folge Grundsätzliches geändert hat, </div> <div class="para">dass laut ebenfalls letztinstanzlich bindender Tatsachenfeststellung des kantonalen Gerichts die vor der Konkurseröffnung vom 17. Juli 1996 von der R.________ GmbH an die Einzelfirma "Z.________" entrichteten Entgelte beitragsrechtlich als Einkünfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit qualifiziert wurden, </div> <div class="para">dass sich mithin die Rechtsfrage stellt, ob der kantonale Entscheid vor Bundesrecht stand hält (<span class="artref">Art. 104 lit. a OG</span>), wobei gemäss <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=11.11.2005&amp;to_date=30.11.2005&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F121-V-5%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page5">BGE 121 V 5</a> Erw. 6 bei einem in die Zukunft wirkenden Wechsel des Beitragsstatuts grundsätzlich die freie erstmalige Prüfung der Statutsfrage Platz greift, indes in Grenzfällen Zurückhaltung geboten ist, </div> <div class="para">dass bei rechtsprechungsgemäss gebotener summarischer Prüfung der Aktenlage die Frage des Beitragsstatuts und damit der mutmassliche Ausgang des Verfahrens sich nicht ohne Weiteres feststellen lassen, </div> <div class="para">dass die Gegenstandslosigkeit somit aus einem bei der zwischenzeitlich im Handelsregister gelöschten Beschwerdeführerin liegenden Grund eingetreten ist, </div> <div class="para">dass deshalb die Gerichtskosten aus dem geleisteten Kostenvorschuss zu tilgen sind, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">beschliesst das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit als erledigt vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 3500.- werden aus dem von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieser Entscheid wird der Ausgleichskasse des Kantons Zürich Rechtsanwältin Helena Böhler, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, dem Konkursamt X.________ und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 28. November 2005 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident der IV. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>