<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-10-19-5A_789-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_789/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 19. Oktober 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Basel-Stadt, </div> <div class="para">Aeschenvorstadt 56, 4001 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Pfändungsverfahren, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Obere Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt, vom 15. September 2022 (BEZ.2022.63). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 6. Juli 2022 erstellte das Betreibungsamt Basel-Stadt den Kollokationsplan und die Verteilungsliste in der Pfändung Nr. aaa, an der die Gläubiger in den Betreibungen Nrn. bbb, ccc und ddd teilnahmen. </div> <div class="para">Dagegen erhob die Schuldnerin (Beschwerdeführerin) am 22. Juli 2022 Beschwerde bei der unteren Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt Basel-Stadt. Die untere Aufsichtsbehörde wies die Beschwerde mit Entscheid vom 8. August 2022 ab. </div> <div class="para">Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 26. August 2022 Beschwerde beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Mit Entscheid vom 15. September 2022 wies das Appellationsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat (Verfahren BEZ.2022.63). </div> <div class="para">Am 14. Oktober 2022 hat die Beschwerdeführerin Beschwerde gegen den Entscheid BEZ.2022.23 vom 15. September 2022 an das Bundesgericht erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Entscheid BEZ.2022.23 betrifft nicht die Beschwerdeführerin. Vielmehr will sie offensichtlich den sie betreffenden Entscheid BEZ.2022.63 anfechten. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die beschwerdeführende Partei hat in gezielter Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen aufzuzeigen, welche Rechte bzw. Rechtsnormen die Vorinstanz verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=13.10.2022&amp;to_date=01.11.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-86%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page86">BGE 140 III 86</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=24&amp;from_date=13.10.2022&amp;to_date=01.11.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">140 III 115</a> E. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Vor Appellationsgericht verlangte die Beschwerdeführerin, dass aufgrund ihrer Schadenersatzforderung gegen das Finanzdepartement alle an sie gerichteten Forderungen des Finanzdepartements aufzuheben, zu blockieren und zu löschen seien. Das Appellationsgericht hat erwogen, der Bestand der Forderungen des Finanzdepartements und der Bestand des Schadenersatzanspruchs seien materiellrechtliche Fragen. Die Aufsichtsbehörde sei zur Behandlung von materiellrechtlichen Fragen nicht zuständig. Die den Betreibungen zugrundeliegenden Forderungen könnten während des Pfändungsvollzugs nicht mehr bestritten werden und es könnten keine Gegenforderungen gestellt werden. Die Beschwerdeführerin mache schliesslich nicht geltend, dass das Pfändungsverfahren fehlerhaft durchgeführt worden sei. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Vor Bundesgericht hält die Beschwerdeführerin an ihrer Schadenersatzforderung fest. Sie macht geltend, die Schadenersatzforderung gelte als Resümee der ganzen Situation mit dem Finanzdepartement, weshalb sie nicht im SchKG sei und die ganze Begründung des Appellationsgerichts falsch sei. Weshalb vorliegend das SchKG nicht anwendbar sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Appellationsgerichts fehlt. Es genügt nicht, diese pauschal als falsch zu bezeichnen. </div> <div class="para">Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Obere Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt, mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 19. Oktober 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>