<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00006</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">10. Januar 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk161331674"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kanzlei am Park</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1982 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gelernte Logistikassistentin (Urk. 6/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), zuletzt als Mitarbeiterin Zustellung bei der </span><span id="_Hlk161331711"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätig, meldete sich am 15. August 2011 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf Rücken-, Nacken- und Schulterbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Versicherungsleistungen an (Urk. 6/2). Die IV-Stelle tätigte medizinische (Urk. 6/11) und berufliche Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen (Urk. 6/12) und führte Gespräche mit der Versicherten sowie der dama</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Arbeitgeberin (Urk. 6/26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2-7). Nach einer stationär-psychiatrischen Behandlung im </span><span id="_Hlk161331730"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sanatorium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. Dezember 2012 bis 15. Februar 2013 infolge eines Suizidversuchs der Versicherten (Urk. 6/23) erteilte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3. Mai 2013 Kostengutsprache für ein Aufbautraining vom 6. Mai 2013 bis 5. August 2013 (Urk. 6/24), wobei dieses zugunsten der Weiterführung der Integrationsmassnahmen vom 29. Juli 2013 bis 8. September 2013 bei der dama</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Arbeitgeberin der Versicherten per 5. Juli 2013 beendet wurde (Urk. 6/35, 37). Mit Mitteilung vom 25. Juli 2013 erteilte die IV-Stelle sodann Kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutsprache für eine Umschulung zur Logistikfachfrau BP vom 9. September 2013 bis 28. Februar 2015 (Urk. 6/44), welche die Versicherte berufsbegleitend zu einem Praktikum in einem 40 %-Pensum bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/41 f.) durchlief, wobei sie von Letzterem im Januar 2015 freigestellt wurde (Urk. 6/63</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) und die Abschlussprüfung der vorgenannten Ausbildung nicht bestand (Urk. 6/79</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2). Nachdem die IV-Stelle im November 2015 das Dossier in der Berufsberatung geschlossen und dieses an die Eingliederungsberatung wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tergegeben hatte (Urk. 6/63</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 und Urk. 6/64), verneinte sie mit Verfügung vom 9. Juni 2016 einen Anspruch der Versicherten auf Unterstützung bei der Stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suche (Urk. 6/78). In der Folge gab die IV-Stelle ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten in den Disziplinen Rheumatologie sowie Psychiatrie in Auftrag (Urk. 6/82, 83), welches am 6. Oktober 2016 (Urk. 6/84) respektive am 10. November 2016 (Urk. 6/87) erstattet wurde. Mit Vorbescheid vom 26. Januar 2017 stellte die IV-Stelle der Versicherten die Abweisung ihres Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 6/96). Dagegen erhob die Versicherte Einwand (Urk. 6/103, 108, 111), woraufhin die IV-Stelle einen Bericht der </span><span id="_Hlk161331798"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einholte (Urk. 6/127) und ein Gespräch mit der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten zur Abklärung ihrer persönlichen Situation führte (Urk. 6/138). In der Folge erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein vom 5. Februar 2018 bis 5. August 2018 dauerndes Aufbautraining (Urk. 6/142), welches aufgrund einer zwischenzeitlichen Arbeitsunfähigkeit der Versicherten infolge eines operativen Eingriffs am linken Knie (Urk. 6/158</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14) bis am 31. Oktober 2018 ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">längert wurde (Urk. 6/154). Im Anschluss daran gewährte die IV-Stelle sodann Kostengutsprache für ein Arbeitstraining bis am 6. Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2019 (Urk. 6/163, 174). Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abschluss der Eingliederungsbemühungen (Urk. 6/176) gewährte die IV-Stelle der Versicherten vom 2. Mai 2019 bis 31. Oktober 2019 Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützung bei der Stellensuche in Form von Arbeitsvermittlung plus (Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versuch, Akquisition sowie Nachbetreuung, Urk. 6/188), wobei die Versicherte im genannten Zeitraum einen Arbeitsversuch absolvierte (Urk. 6/186). Am 6. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2019 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass die Unterstützung bei der Stellensuche mangels gelungener Integration in den Arbeitsmarkt innert angemessener Zeit beendet und das Dossier zur Prüfung eines möglichen Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs an die Kundenberatung weitergeleitet werde (Urk. 6/197). In der Folge gab die IV-Stelle ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag (Urk. 6/207), welches am 21. Januar 2021 erstattet wurde (Urk. 6/219). In der Zwischenzeit hatte die Versicherte am 1. Dezember 2019 eine Stelle als Sachbearbeiterin Ersatzteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">management &amp; Administration in einem Pensum von 60 % angetreten (Urk. 6/204). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Vorbescheid vom 8. Dezember 2021 [Urk. 6/230], Einwand vom 24. Januar 2022 [Urk. 6/237], ergänzter Einwand vom 22. Februar 2022 [Urk. 6/239]) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 16. November 2022 vom 1. März 2015 bis Ende April 2017 eine halbe Rente, vom 1. Mai 2017 bis Ende Februar 2018 eine ganze Rente, vom 1. Februar 2019 bis Ende Mai 2019 eine ganze Rente sowie vom 1. November 2019 bis Ende Februar 2020 eine halbe Rente jeweils inklusive einer Kinderrente zu; einen darüber hinausgehenden Rentenanspruch verneinte sie (Urk. 6/244, 249 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 3. Januar 2023 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung der SVA Zürich vom 16. November 2022 inso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fern aufzuheben, als der Beschwerdeführerin ab 1. März 2015 bis Ende April 2017 eine halbe IV-Rente, ab 1. Mai 2017 bis Ende Februar 2018 eine ganze IV-Rente, ab 1. Februar 2019 bis Ende Mai 2019 eine ganze IV-Rente und ab 1. November 2019 eine unbefristete halbe IV-Rente zuzusprechen sei (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), worüber die Beschwerdeführerin mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 10. Februar 2023 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span>–</span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span>–</span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m.w.H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen, nach der Anmeldung der Beschwerdeführerin im Jahr 2011 seien Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen durchgeführt worden, welche im Februar 2015 abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen worden seien. Die anschliessenden medizinischen Abklärungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitarbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zustellung seit 2012 nicht mehr zumutbar sei. Nach Abschluss der beruflichen Unterstützung im Februar 2015 habe eine 50%ige Erwerbsunfähigkeit bestanden, welche zugleich dem Invaliditätsgrad entspreche, womit ab 1. März 2015 Anspruch auf eine halbe Rente bestehe. Aufgrund einer gesundheitlichen Verschlechterung liege ab Februar 2017 bis Ende Februar 2018 eine 100%ige Erwerbsunfähigkeit vor. Da eine gesundheitliche Veränderung erst nach einer Frist von drei Monaten berücksichtigt werde, bestehe ab 1. Mai 2017 bis Ende Februar 2018 Anspruch auf eine ganze Rente. Ab Februar 2018 seien erneut Eingliederungsmassnahmen durchgeführt worden. Die nach deren Abschluss getätigten medizinischen Abklärungen hätten eine 100%ige Erwerbsunfähigkeit ab Februar 2019 bis Ende Mai 2019 ergeben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wiederum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine ganze Rente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ab Juni 2019 bis Oktober 2019 seien wiederum Eingliederungsmassnahmen durchgeführt worden. Gemäss medizinischen Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen bestehe ab November 2019 eine 50%ige und ab Dezember 2019 eine 35%ige Erwerbsunfähigkeit, wobei diese dem Invaliditätsgrad entspreche. Da eine gesundheitliche Veränderung erst nach einer Frist von drei Monaten berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigt werde, bestehe ab November 2019 bis Ende Februar 2020 Anspruch auf eine halbe Rente. Ab März 2020 bestehe kein Rentenanspruch mehr. Dies gelte selbst dann, wenn das von der Beschwerdeführerin effektiv erzielte Einkommen in einem 65 %-Pensum angerechnet würde, zumal auch dann keine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse von mindestens 40 % bestehe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, die bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche hohe Anforderungen an die körperliche Ausdauer gestellt habe (zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis fünfmal täglich 25 kg schwere Postsäcke aufheben und ausleeren, repetitive Armtätigkeiten, tägliches Zustellen von Briefen bei 500 bis 700 Haushalten mit dem Roller oder zu Fuss), sei ihr aufgrund ihrer Rücken- und Kniebeschwerden nicht mehr zumutbar. Zudem sei ihr die bisherige Tätigkeit auch aus psychischen Gründen nicht mehr zumutbar. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der medizinischen Unterlagen und der über Jahre andauernden Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen sei von einer maximalen Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 60 % auszugehen. Sie arbeite nun seit mehr als drei Jahren in einem 60 %-Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum, wobei es sich um eine ideal leidensangepasste Tätigkeit handle. Da sie damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei bei der Ermittlung des Invalideneinkommens auf den in dieser Tätigkeit erzielten Jahreslohn von Fr. 42'900.-- abzustellen. Der Vergleich mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Höhe von Fr. 75'836.25 führe somit zu einem Invaliditätsgrad von 43.4 %. Sollte nicht auf das aktuell erzielte Einkommen abgestellt werden, seien Tabellenlöhne heranzuziehen. Der monatliche Bruttolohn gemäss der LSE Statistik 2020, TA1, Kompetenzniveau 2, Frauen, betrage Fr. 5'046.--, woraus bei einer 35%igen Arbeitsunfähigkeit ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 41'031.-- resultiere und sich ein Invaliditätsgrad von 45 % ergebe (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort hielt die Beschwerdegegnerin ergänzend fest, die Beschwerdeführerin habe gemäss Angaben im Arbeitgeberfragebogen in ihrer angestammten Tätigkeit nur selten mittelschwer bis schwer heben müssen. Die 25 kg schweren Säcke hätten nur 2 bis 5 Mal täglich aufgehoben werden müssen, wobei fraglich sei, ob dies nicht auch in Etappen möglich gewesen sei (Urk. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Rheumatologie sowie für Allgemeine Innere Medizin, und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, nannten in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zusammenfassung vom 12. November 2016 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Emotional-instabile Persönlichkeitsstörung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Typ (ICD-10 F60.31)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung; im Verlauf schwankend zwischen leichtgradig und mittelgradig; Status nach Suizidversuch 12/2012 (ICD-10 F33.0/1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verminderte Belastbarkeit und rechtsbetonte Beschwerden der HWS bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C5/C6 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C5/C6 mit mittelgradiger Stenose links und leichtgradig rechts mit Irritation der Nervenwurzel C6 links und fraglich auch rechts ohne Kompression (MRI 09/2016)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Zeichen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führten sie im Wesentlichen die Folgenden auf (Urk. 6/84</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> S. 54</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">51):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren (ICD-10 F 45.41)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Herauslösen aus dem Elternhaus in der Kindheit (ICD-10 Z 61.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ereignisse in der Kindheit, die den Verlust des Selbstwertgefühls zur Folge haben (ICD-10 Z 61.3)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sonstige belastende Lebensumstände, die Familie und Haushalt negativ beeinflussen (Ärger mit dem Kindsvater, ICD-10 Z 63.6)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit (ICD-10 Z 56)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotin-Abusus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgedehnte chronische Schmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach häuslicher Gewalt am 13.01.2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Stauts nach Intoxikation am 14.12.2012 mit Paracetamol in suizidaler Absicht</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Minimal vermehrt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">varische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Knieachsen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mamma-Augmentationsplastik beidseits 2007</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rheumatologische Gutachterin führte aus, die Untersuchung des Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparates sei durch die Gegenspannung der Versicherten erschwert worden. Die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule (LWS) habe deshalb nicht geprüft werden können. Die Brustwirbelsäule (BWS) sowie die Halswirbelsäule (HWS) seien normal beweglich, radikuläre Zeichen seien nicht vorhanden und der Lasègue sei beidseits normal gewesen (Urk. 6/84</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55). Die MRI-Untersuchung der LWS (08/2105) habe keinen wesentlichen Befund ergeben. Die mittels MRI-Untersuchung der HWS (09/2016) bildgebend erhobenen Befunde seien nicht gravierend, da keine Kompression neurogener Strukturen vorhanden sei. Da die klinischen Beschwerden rechtsbetont, die bildgebenden Befunde demgegenüber linksbetont seien, sei es fraglich, ob die bildgebenden Befunde einen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit den Beschwerden der Versicherten hätten. Die vorhandenen strukturel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Befunde würden das Ausmass der Beschwerden nicht erklären. Um der Versicherten nicht Unrecht zu tun, würden die Befunde der HWS dennoch unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt, obschon dies diskutiert werden könnte (Urk. 6/84</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">56).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte sei durch die eingeschränkte Funktion der HWS limitiert. Gemäss den Empfehlungen der Swiss Insurance Medicine habe eine eingeschränkte Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion der HWS folgende Auswirkungen: «Rückenfunktionseinschränkungen können sich je nach Art und Ausmass unterschiedlich auf die Fähigkeit auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ken, häufig Lasten ohne Hilfsmittel zu heben und zu tragen. Bei HWS-Problemen sind oft zusätzlich Überkopfarbeiten sowie Vibrationen zu meiden. Das längere Verharren in vornüber geneigter Haltung – ob stehend oder sitzend – ist zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meiden. Ebenso sind unerwartete, asymmetrische Lasteinwirkungen auszuschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Eher günstig sind wechselbelastende Tätigkeiten.» </span><span id="_Hlk152321958"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lasten bis zu 12.5 kg hantieren (leichtes bis knapp mittelschweres Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niveau). Tätigkeiten, welche diesem Profil entsprächen, könne sie zu 100 % ausüben bezogen auf ein 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum. Die angestammte Tätigkeit als Mitar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiterin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei welcher sie gemäss Beschreibung im Arbeitgeberfragebogen Briefe sortieren und zustellen sowie PC- und Büroarbeiten habe erledigen müssen, sei angepasst. Entsprechend könne si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die angestammte Tätigkeit zu 100 % ausüben bezogen auf ein Pensum von 100 %. Dasselbe gelte auch für die Tätigkeit als zertifizierte Logistikfachfrau sowie als Serviceaushilfe (Urk. 6/84</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">57 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter führte aus, bei der Versicherten sei es in der Zeit ihrer Persönlichkeitsbildung zu wiederholten Beziehungsabbrüchen sowie psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen und physischen Traumatisierungen gekommen. Sie sei in einem Klima der Unsicherheit aufgewachsen. Es bestünden Schwierigkeiten in der Nähe-Distanz-Regulation, in der emotionalen Stabilität und im Selbstwertempfinden. Aus gutachterlicher Sicht ergäben sich deutliche Hinweise auf eine Störung der Ich-Strukturen. So zeige die Versicherte Verzerrungen in der Selbst- und Fremdwahrnehmung. Durch die Störungen der Ich-Strukturen komme es zur emotionalen Instabilität mit nachfolgenden depressiven Einbrüchen, die in ihrer Intensität durchaus wechselhaft sein könnten und bis zu einer mittelgradigen depressiven Störung mit Suizidalität beschrieben seien. Die soziale Teilhabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht reduziert. Die Versicherte ziehe sich sozial zurück aus Angst vor psychischen Verletzungen (Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">48 f.). Für die Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren spreche sodann die von der rheumatologischen Gutachterin beschrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bene Diskrepanz zwischen den beklagten Schmerzen und den objektiven Befun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sowie das somatische Krankheitskonzept der Versicherten bei bildmorpholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch und neurophysiologisch nachgewiesenen strukturellen Vorschädigungen. Sowohl das Auftreten der chronischen Schmerzen im Zusammenhang mit psychosozialen Belastungsfaktoren als auch die Beeinflussung der subjektiven Schmerzintensität durch psychosoziale und/oder emotionale Faktoren seien diagnostisch verwertbar (Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend lägen aus psychiatrisch-versicherungsmedizinischer Sicht psychiatrische Störungsbilder mit handicapierenden Fähigkeitsstörungen auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit seit Antragsstellung und anhaltend vor. Der psychische Gesundheitszustand sei derzeit als instabil und unzureichend therapiert einzustufen. Die psychischen Störungen seien unzureichend behandelt (Persönlichkeitsstörung) oder gar nicht therapiert (chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren). Gemäss Angaben der Versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe die behandelnde Psychologin sie mehrfach hierüber informiert und ihr Therapieangebote unterbreitet, auf welche sie bisher nicht eingegangen sei. Es liege keine krankheitsbedingte Unfähigkeit zur Therapieadhärenz vor. Es sei zu erwarten, dass nach einem mehrwöchigen stationären Aufenthalt in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Border</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">line-Abteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit anschliessender tagesklinischer mehrwöchiger Versorgung und hernach intensivierter Behandlung beim behandelnden Psychiater respektive bei der behandelnden Psychologin eine Stabilisierung des aktuellen psychischen Gesundheitszustands mit deutlicher Verbesserung der Arbeitsfähigkeit herzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len sein sollte. Durch eine derartige Intensivierung der Behandlung könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im ungeschulten Beruf oder in einer körperlich-psychisch adaptierten Tätigkeit eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 80 bis 100 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungsweise innerhalb eines halben Jahres wiederhergestellt werden (Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">56 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interdisziplinären Konsens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, aktuell bestehe ein instabiler psychischer Gesundheitszustand mit einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit. Durch eine Intensivierung der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Behandlung könne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">innert eines halben Jahres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder zu 80 % bis 100 % hergestellt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> benötige eine gut strukturierte Arbeit mit klaren Aufträgen, die ihrer Kompetenz entsprächen, an einem ruhigen Arbeitsplatz mit nicht zu vielen Ansprechpartnern, in einer HWS-schonenden Tätigkeit. Dabei könne sie Lasten bis zu 12.5 kg hantieren. Die angestammte Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei angepasst (Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückblickend habe vom 19. Dezember 2012 bis 3. Mai 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit bestanden. Während des Integrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">programms vom 6. Mai 2013 bis 5. August 2013 sei die Versicherte zu 50-60 % arbeitsfähig gewesen. Danach seien keine medizinischen Berichte vorhanden, welche ihre Arbeitsfähigkeit verlässlich dokumentierten. Die attestierte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % sei wahrscheinlich bereits seit einiger Zeit bestehend (Urk. 6/87</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, nannte in ihrem Bericht vom 14. August 2020 keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Sie führte aus, die Versicherte sei bei ihr wegen einer Skoliose sowie einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">varum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits in Behandlung gewesen. Am 10. November 2017 sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tibia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kopfvalgisationsosteotomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts und am 16. März 2018 eine solche links durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt worden. Der letzte operative Eingriff zur Metallentfernung sei am 13. März 2019 erfolgt, wobei es der Versicherten gut gegangen und die Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung abgeschlossen worden sei. Zum Ressourcenprofil hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte könne für mittelschwere und leichte körperliche Arbeiten ganztags eingesetzt werden. Vermieden werden sollten das Heben und Tragen von schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Lasten über 10 kg sowie kniende Tätigkeiten. Tätigkeiten auf Leitern könnten nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden (Urk. 6/206</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, nannte in ihrem Gutachten vom 21. Januar 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Hauptdiagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Typus (ICD-10: F60.31) sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als komorbide Diagnosen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichtgradige Episode (ICD-10: F33.0) und eine chronische Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/219</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">47).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, die Kindheit der Versicherten sei durch multiple Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren mit wenig Objektkonstanz infolge wiederkehrender wechselnder Bezugs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">personen sowie einer wenig verantwortungsbewussten Mutter geprägt. Durch die wenig erlebte Stabilität, Sicherheit und Konstanz seien Beeinträchtigungen im Hinblick auf die Ich-Entwicklung mit strukturellen Defiziten bezüglich der Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zur Selbst- und Objektwahrnehmung, Selbst- und Objektdifferenzierung, Selbstwertregulation, Bindungsfähigkeit, Affektwahrnehmung und -kommuni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation anzunehmen, sodass sich eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Typus entwickelt habe. Vor diesem Hintergrund sei das Kontakt- und Beziehungsverhalten im zwischenmenschlichen Bereich sowie die Regulation von Frustrations-, Kränkungs- und Enttäuschungserlebnissen deutlich erschwert, was zu rezidivierenden psychischen Dekompensationen in Form von rezidivie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden depressiven Episoden leichten bis mittelschweren Ausmasses mit Suizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dalität und dysfunktionalen Bewältigungsstrategien zur Affektregulation in Form von einem phasenweise stattgefundenen Alkoholüberkonsum, Essattacken, rücksichtslosem Autofahren, selbstverletzendem Verhalten (Kopf gegen die Wand schlagen) und Zwangssymptomen geführt habe (Urk. 6/219</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">52).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die Ausübung der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Zustellung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergäben sich mittelgradige Fähigkeitsfunktionsstörungen bezüglich der Anpassung an Regeln und Routinen und schwere Fähigkeitsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen bezüglich Durchhaltefähigkeit mit einer folglich reduzierten psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">physischen Belastbarkeit. Aufgrund der erhöhten Erschöpfung und Ermüdung mit objektivierbaren Konzentrationsschwierigkeiten sei mit einer erhöhten Fehler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anfälligkeit nach mehrstündiger kognitiver Tätigkeit (stundenlang Briefe sortie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren, Adressen lesen/entziffern) zu rechnen. Eine erhöhte Erschöpfung sei auch mit Verweis auf den Tagesablauf belegbar, da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte in ihren Aktivitäten eingeschränkt sei und überwiegend passiven Tätigkeiten (Fernsehen) nachgehe sowie auch im Haushalt auf Unterstützung von Familienmitgliedern angewiesen sei. Ferner sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Versicherte im Rahmen der defizitären Selbstwahrnehmung ein fehlendes Gespür für eigene Grenzen aufweise und sie angesichts ihrer forcierten Durchhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strategie keine Pausen mache, was in einer erhöhten Erschöpfung resultiere. Ausserdem sei im Rahmen der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung die Verarbeitung und der Umgang mit körperlichen Schmerzen reduziert, so dass sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bei aufkommenden Schmerzen (Kopf- und/oder Rückenschmerzen) psychophysisch weniger belastbar sei mit negativen Auswirkungen auf die Stimmung im Sinne einer missmutigen und gereizten Stimmungslage, was wiederum dazu führe, dass ein konstantes Leistungsniveau nicht aufrecht erhalten werden könne (Urk. 6/219</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">59 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das angestammte 100 %-Pensum mit täglich mittleren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis hohen Anforderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an die körperliche Ausdauer, die Konzentrationsfähigkeit und das Durchhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen sei aus gutachterlicher Sicht vor dem Hintergrund der bestehenden Funktions- und Fähigkeitsstörungen nicht mehr zumutbar. Allerdings handle es sich bei der angestammten Tätigkeit insbesondere im Hinblick auf die Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störungen im Rahmen der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung bereits um eine leidensangepasste Tätigkeit, da die Versicherte bei der Postzustellung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend alleine arbeite, die Tätigkeit nur für kurze Dauer Kunden- oder Team</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontakt erfordere ohne hohe Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeit und die Aufgaben strukturiert und vorgegeben seien, aber dennoch ausreichend Freiräume bestünden, um Affekte und Stimmungsschwankungen zu regulieren, so dass sich interpersonelle Eskalationen überwiegend vermeiden liessen. Insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt bestehe daher seit Dezember 2019 und mit Zeitpunkt der Begutachtung vorerst und bis auf Weiteres eine 60%ige bis maximal 70%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (Urk. 6/219</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60). Dasselbe gelte auch für eine leidensangepasste Tätigkeit, bei welcher die Versicherte überwiegend alleine an einem Einzelarbeitsplatz arbeite, welche nur selten und für kurze Dauer über den Tag verteilt einen direkten Kunden- oder Teamkontakt erfordere und in welcher die Aufgaben strukturiert und vorgegeben seien, aber dennoch ausreichend Frei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">räume bestünden, um Affekte, Anspannungszustände und Stimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwankungen regulieren zu können und von äusseren Reizen abgeschirmt zu sein (Urk. 6/219</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">68).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Einhaltung der Therapieempfehlungen sei die Prognose im Hinblick auf eine weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammter Tätigkeit oder einer vergleichbaren, leidensangepassten Tätigkeit auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein Pensum von 80 % als günstig zu betrachten, wobei eine genaue Zeitangabe nicht möglich sei (Urk. 6/219 S. 63</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückblickend habe seit Dezember 2016 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden. Während sich die Versicherte vom 7. Februar 2017 bis zum 28. Juni 2017 in tagesklinischer Behandlung befunden habe, habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Während der Integrationsmassnahme von April 2018 bis zum externen Arbeitseinsatz im Mai 2019 habe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bezogen auf den 1. Arbeitsmarkt bestanden. Dies gelte mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch für die Zeit nach dem Austritt aus der psychiatrischen Tagesklinik bis zum Beginn der Integrationsmassnahmen. Mit Beginn des externen Arbeitseinsatzes sei rückblickend seit Mai 2019 von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (Urk. 6/219</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">67).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Zusprache einer halben Rente vom 1. März 2015 bis 30. April 2017, einer ganzen Rente vom 1. Mai 2017 bis 28. Februar 2018 sowie einer ganzen Rente vom 1. Februar 2019 bis 31. Mai 2019 wurde von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet und gibt mit Blick auf die Akten zu keinen Weiterungen Anlass. Strittig und zu prüfen ist hingegen die Befristung der vom 1. November 2019 bis 29. Februar 2020 zugesprochenen halben Rente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht liegt das rheumatologische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. Oktober 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dieses beruht auf den erforderlichen rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersuchungen, berücksichtigt die seitens der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erfüllt es die rechtsprechungsgemässen Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen an beweistaugliche Entscheidungsgrundlagen. Die Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stimmt zudem mit derjenigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insofern überein, als beide die Versicherte für körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig erachten. Vermieden werden sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Heben und Tragen von schweren Lasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kniende Tätigkeiten sowie solche auf Leitern (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/84 S. 57 f., 6/206 S. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abweichende medizinische Einschätzungen bezüglich der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht liegen nicht in den Akten. Somit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweismass der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin für leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten aus somatischer Sicht in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu überzeugen vermag auch das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es beruht auf sorgfältigen und allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ist in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden. Die Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> detaillierte Befunde erhoben, die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen nachvollziehbar begründet. Daher erfüllt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntgegen der Ansicht der Gutachterin sei sie auch in einer optimal angepassten Tätigkeit nicht 60-70%, sondern höchstens 60 % arbeitsfähig, was sich aus den medizinischen Unterlagen und den über Jahre andauernden Eingliederungsmassnahmen ergebe. Auch ihr behandelnder Psychiater erachte sie als maximal zu 60 % arbeitsfähig (Urk. 1 S. 9 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrischen Gutachterin lagen bei Erstellung ihrer Beurteilung die medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Unterlagen sowie diejenigen bezüglich der durchgeführten Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen vor (Urk. 6/219 S. 3 ff.). Sie nahm zudem Rücksprache mit dem behandelnden Psychiater</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/219 S. 45 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Obwohl dieser ihr gegenüber ausgeführt hatte, er halte das gegenwärtige Pensum von 60 % für das Limit und eine Erhöhung dieser Arbeitsfähigkeit würde seiner Ansicht nach zu einer Dekompensation führen (Urk. 6/219 S. 47), kam sie zum Schluss, dass aus medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch-theoretischer Sicht in einer optimal angepassten Tätigkeit eine 60-70%ige Arbeitsfähigkeit vorliege. Optimal angepasst seien gut strukturierte Arbeiten ohne höheren Leistungsdruck, mit nur vereinzelt direktem Team- und/oder Kunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontakt, ohne hohe Anforderungen an die Kommunikations- und Gruppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit, vorwiegend an einem Einzelarbeitsplatz mit Rückzugsmöglichkeiten (Urk. 6/219 S. 62). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, inwiefern die Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">terin bei ihrer Einschätzung medizinische Fakten unberücksichtigt gelassen hätte. Aus dem Umstand, dass auch nach jahrelangen Eingliederungsbemühungen vorerst nur eine 50%ige Arbeitsfähigkeit erreicht werden konnte, kann nicht geschlossen werden, dass eine weitere Steigerung nicht möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen sein sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass – wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführte – gemäss Studienlage bei Personen, die unter einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Borderline</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung leiden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in 75 % der Fälle erst nach 6 Jahren leitliniengerechter Therapie eine Remission eintritt (Urk. 6/219 S. 68). Auch der Umstand, dass der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Psychiater eine 60%ige Arbeitsfähigkeit als absolutes Maximum bezeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nete, vermag keine Zweifel an der Beurteilung der Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu begründen. Zum einen befasste er sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Gutachten und zeigte insbesondere nicht auf, welche Faktoren die Gutachterin unberücksichtigt liess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um anderen ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde Ärzte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a/cc S. 353 mit weiteren Hinweisen). Es ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin in einer optimal angepassten Tätigkeit zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsfähig ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Person ohne Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität erzielen könnte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), ist entscheidend, was sie im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erdeführerin arbeitete bei Eintritt des Gesundheitsschadens zu 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% als Logistikassistentin. Gemäss Angaben der Arbeitgeberin hätte sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2011 in dieser Tätigkeit ein Jahreseinkommen von Fr. 70'427.-- erwirtschaftet (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/12 S. 3), was unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahr 2020 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 75'295.-- (Fr. 70'427.-- / 2'604 x 2'784) ergibt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter «Statistiken finden» unter der Rubrik «03 – Arbeit und Erwerb» und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unterrubrik «Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten» publizierten Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklungsdaten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span id="XX081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 135 V 297 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, als Invalideneinkommen sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich erzielte Jahreseinkommen von Fr. 42'900.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- (recte: Fr. 43'108.--, vgl. Urk. 6/235 S. 2-13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heranzuziehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tätigkeit sei ideal angepasst, das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnis sei stabil und mit diesem Pensum schöpfe sie die ihr verbliebene Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit voll aus (Urk. 1 S. 12 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss eigener Darstellung arbeitet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin bei ihrer jetzigen Arbeitgeberin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel alleine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Wenn sie an Besprechungen teilnehmen muss, wird ihr dies frühzeitig mitgeteilt, so dass sie sich darauf einstellen kann. Sie hat die Möglichkeit während der Arbeit Musik zu hören, was ihr hilft, sich abzugren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Zudem kann sie ihr Pensum auf 4 oder 5 Tage einteilen und hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jederzeit die Möglichkeit, Pausen einzulegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 1 S. 13 f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit entspricht die Tätigkeit dem Anforderungsprofil, welches die Gutachterin formulierte (Urk. 6/219 S. 62). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausführt (Urk. 1 S. 13 f.), ist ihre derzeitige Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als ideal angepasst anzusehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Da es ihr gemäss beweiskräftiger Beurteilung der Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indes möglich ist, in ideal angepasster Tätigkeit ein Pensum von 65 % auszuüben, rechtfertigt es sich nicht, auf den vertraglich vereinbarten Lohn von Fr. 42'900.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- (respektive den erwirtschafteten Lohn von Fr. 43'108.--)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen. Vielmehr ist dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf ein 65%iges Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sum hochzurechnen, bestehen doch keine Anhaltspunkte dafür, dass die Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geberin einer Erhöhung des Pensums ablehnend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber stehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_7/2014 vom 10. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Invalideneinkommen ist daher ein Einkommen von Fr. 46'475.-- (Fr. 42'900</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> / 60 x 65) heranzuziehen. Dass die Erwirtschaftung eines solchen der Beschwerdeführerin möglich ist, zeigt sich im Übrigen auch darin, dass sie im Jahr 2021 ein Einkommen von Fr. 45'920.-- erwirtschaftete (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/235 S. 15 ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gegenüberstellung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 75'295.-- mit dem Invalideneinkommen von Fr. 46'475.-- ergibt eine Erwerbseinbusse von Fr. 28'820.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 38</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% entspricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der angefochtene Entscheid im Resultat nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>PhilippMuraro</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>