<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00046</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106349&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00046</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 12.09.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 10.09.2002 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Baubewilligung für Mobilfunk-Antenne: Bei bereits überbauten Grundstücken sind künftige Ausbaumöglichkeiten grundsätzlich nicht als Orte mit empfindlicher Nutzung gemäss Art. 3 Abs. 3 NISV zu berücksichtigen.<br/><br/>Künftige zulässige Nutzungen sind gemäss Art. 3 Abs. 3 NISV nur bei noch nicht überbauten Grundstücken zu berücksichtigen (E. 1b). Ausnahmen in Sonderfällen? (offen gelassen; E. 1c). Die Verpflichtung zur späteren Anpassung der Anlage bereits im Rahmen der Baubewilligung ist zulässig (E. 2). Sachverhaltsabklärungen der Vorinstanz (E. 4).<br/>Teilweise Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANPASSUNG">ANPASSUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EMPFINDLICHE NUTZUNG">EMPFINDLICHE NUTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNFTIGE AUSBAUMÃGLICHKEIT">KÃNFTIGE AUSBAUMÃGLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUE TATSACHE">NEUE TATSACHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PROJEKTUNTERLAGEN">PROJEKTUNTERLAGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSABKLÃRUNG">SACHVERHALTSABKLÃRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: SACHVERHALTSFESTSTELLUNG">SACHVERHALTSFESTSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT">ÃBRIGES UMWELTSCHUTZRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 41 lit. II a LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 lit. III NISV</span><br/><span class="gerade">§ 316 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 321 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">Art. 11 Abs. II USG</span><br/><span class="ungerade">§ 52 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2001 Nr. 53</span><br/><span class="ungerade">RB 2001 Nr. 80</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Der Bauausschuss der Stadt Winterthur erteilte der A AG am 3. Juli 2000 die Baubewilligung fÃ¼r eine Mobilfunk-Basisstation mit fÃ¼nf Antennenmasten auf dem be­stehenden GebÃ¤ude N-strasse 5a in Winterthur (GrundstÃ¼ck Kat.Nr. 1). Gegen die Baubewilligung erhoben 20 Personen gemeinsam Rekurs an die Baurekurs­kom­mis­sion IV des Kantons ZÃ¼rich. Mit Ent­scheid vom 7. Dezember 2000 trat diese auf den Re­kurs von fÃ¼nf Personen nicht ein, hiess den Rekurs im Ãbrigen gut und hob die Bewilligung des Bauausschus­ses der Stadt Winterthur auf.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen den Ent­scheid der Baurekurskommission IV erhob die A AG mit Eingabe vom 2. Februar 2001 Beschwerde an das. Sie beantragte zur Hauptsache, der angefochtene Ent­scheid sei aufzuheben und der Beschluss des Bauausschusses der Stadt Winterthur zu bestÃ¤tigen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der privaten Beschwerdegegner. Eventuell sei die Baubewilligung mit einem Vorbehalt zu ergÃ¤nzen, wonach bei einem Vollausbau von NachbargrundstÃ¼cken die Mobilfunkantenne bei Bedarf so anzupassen sei, dass die vorgeschriebenen Belastungsgrenzwerte eingehalten werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegnerschaft stellte in ihren Beschwerdeantworten vom 11. April 2001 (Beschwerdegegner Nrn. 1 â 6, 10 und 11) und 17. April 2001 (Beschwerdegegner Nrn. 7 â 9) Antrag auf Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Die Baurekurskommission IV beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 12. April 2001 ebenfalls, die Beschwerde sei abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Vor­in­stanz und der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben. </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Strittig ist zwischen den Parteien zunÃ¤chst, ob mit der Baubewilligung fÃ¼r die fragliche Antennenanlage die Vorschriften des Bundesumweltrechts Ã¼ber die Begrenzung nichtionisierender Strahlung eingehalten sind. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die Verordnung vom 23. Dezember 1999 Ã¼ber den Schutz vor nicht­ioni­sie­ren­der Strahlung (NISV) legt einerseits <i>Im­mis­sions­grenz­werte</i> fest, die Ã¼berall eingehalten werden mÃ¼ssen, wo sich Menschen aufhalten kÃ¶nnen (Art. 13 Abs. 1 NISV). Anderseits sieht sie fÃ¼r Mobilfunkstationen <i>Anlagegrenz­werte</i> vor, die im Gegensatz zu den Im­mis­sions­grenz­werten nur an Orten mit empfindlicher Nutzung (Art. 3 Abs. 3 NISV) einzuhalten sind (An­­hang 1 Ziff. 65 NISV) und nur fÃ¼r die von einer einzelnen Anlage erzeugte Strahlung gelten (Art. 3 Abs. 6 NISV). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vor­in­stanz stellte in ihrem Ent­scheid fest, dass die von der strittigen Anlage aus­gehende elektromagnetische Strahlung an keinem Ort, wo sich normalerweise Menschen aufhalten, zu einer Ãberschreitung der Im­mis­sions­grenz­werte fÃ¼hre (E. 9). Mit Bezug auf die An­la­ge­grenz­werte gelangte sie zum Schluss, dass diese an den in Art. 3 Abs. 3 NISV genannten Orten mit empfindlicher Nutzung, insbesondere bei RÃ¤umen in GebÃ¤uden, in denen sich Personen regelmÃ¤ssig wÃ¤hrend lÃ¤ngerer Zeit aufhalten (Art. 3 Abs. 3 lit. a NISV), ebenfalls eingehalten seien (E. 10 aâc). Andere in Art. 3 Abs. 3 NISV genan­nte Standorte wie raumplanungsrechtlich festgesetzte KinderspielplÃ¤tze (lit. b) oder unÃ¼berbaute GrundstÃ¼cke (lit. c) waren nach ihrem Ent­scheid nicht zu beurteilen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Des weiteren Ã¼berprÃ¼fte die Vor­in­stanz aber auch mÃ¶gliche Orte mit empfindlicher Nutzung, die sich bei einer kÃ¼nftigen Erweiterung oder Ersetzung bestehender Bauten ergeben kÃ¶nnten. Dabei stellte sie fest, dass u.a. beim benachbarten Mehrfamilienhaus N-stras­se 7 eine Aufstockung um ein zusÃ¤tzliches Vollgeschoss sowie ein Dachgeschoss zulÃ¤ssig wÃ¤re und dass in den derart ermÃ¶glichten WohnrÃ¤umen eine den An­la­ge­grenz­wert Ã¼bersteigende Strahlenbelastung resultieren wÃ¼rde. Ãhnliche VerhÃ¤ltnisse bestÃ¼nden auch bei weiteren Nach­bargrundstÃ¼cken. Diese Feststellung veranlasste sie zur Aufhebung der Baubewilligung (E. 10d; vgl. auch den gleichlautenden Ent­scheid BEZ 2000 Nr. 61, E. 12d). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet diese Rechtsanwendung mit dem Hinweis, dass nach Art. 3 Abs. 3 lit. c NISV kÃ¼nftig mÃ¶gliche Nutzungen nur bei unÃ¼berbauten, nicht aber bei bereits genutzten GrundstÃ¼cken zu berÃ¼cksichtigen seien. In der Vernehmlassung begrÃ¼ndet die Vor­in­stanz ihre weiter gehende Auffassung damit, dass die BerÃ¼cksichtigung von bisher nicht ausgeschÃ¶pften BaumÃ¶glichkeiten nach dem Grundsatz in maiore minus geboten sei. Auch bei den in Art. 3 Abs. 3 lit. c NISV ausdrÃ¼cklich genannten unÃ¼berbauten FlÃ¤chen mÃ¼sse die Einhaltung des An­la­ge­grenz­wertes fÃ¼r kÃ¼nftige Bauten und Nutzungen mit Hilfe eines realistischen Vergleichsprojekts bestimmt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Nach Art. 3 Abs. 3 NISV gelten als Orte mit empfindlicher Nutzung:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"a. RÃ¤ume in GebÃ¤uden, in denen sich Personen regelmÃ¤ssig wÃ¤hrend lÃ¤ngerer Zeit aufhalten;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>b. Ã¶ffentliche oder private, raumplanungsrechtlich festgesetzte KinderspielplÃ¤tze;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>c. diejenigen FlÃ¤chen von unÃ¼berbauten GrundstÃ¼cken, auf denen Nutzungen nach den Buchstaben a und b zugelassen sind."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach dem Wortlaut der Bestimmung sind somit kÃ¼nftig zulÃ¤ssige Nutzungen nur bei noch nicht Ã¼berbauten GrundstÃ¼cken zu berÃ¼cksichtigen. Eine vergleichbare Ordnung findet sich auch im Bereich des LÃ¤rm­schutz­rechts: Nach Art. 41 der LÃ¤rmschutz-Verord­nung vom 15. Dezember 1986 (LSV) gelten die Be­las­tungs­grenz­werte bei GebÃ¤uden mit lÃ¤rm­emp­find­li­chen RÃ¤umen (Abs. 1) und ausserdem "in noch nicht Ã¼berbauten Bauzonen dort, wo nach dem Bau- und Planungsrecht GebÃ¤ude mit lÃ¤rm­emp­find­li­chen RÃ¤umen erstellt werden dÃ¼rfen" (Abs. 2 lit. a). In die gleiche Richtung weisen die Vorschriften Ã¼ber den massgeblichen Ort fÃ¼r die Ermittlung der LÃ¤rmbelastung (Art. 39 Abs. 1 und 3 LSV). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese Regeln des Verordnungsrechts beruhen auf der Annahme, dass bei einem noch nicht Ã¼berbauten GrundstÃ¼ck in absehbarer Zeit mit einer neuen baulichen Nutzung zu rechnen ist. Bei bestehenden Bauten wird dagegen in der Regel von einem lÃ¤ngerfristigen Bestand ausgegangen, weshalb es sich eher rechtfertigt, zur Ermittlung der strahlen- bzw. lÃ¤rm­emp­find­li­chen Nutzungen auf den bestehenden Zustand abzustellen. Entgegen der Auffassung der Vor­in­stanz ist somit bei dieser Unterscheidung das Argument a maiore minus nicht allein massgeblich. Die in den beiden Ver­ord­nungen gewÃ¤hlte Regelung ist zwar nicht die einzig denkbare; sie stellt aber eine mit guten GrÃ¼nden vertretbare LÃ¶sung dar, und der Ver­ord­nungsgeber hat mit deren Wahl den ihm zustehenden Gestaltungsspielraum nicht Ã¼berschritten. Die Bestimmung von Art. 41 Abs. 2 lit. a LSV wird denn auch seit ihrem Inkrafttreten am 1. April 1987 regelmÃ¤ssig angewandt, ohne dass ihre GesetzmÃ¤ssigkeit, soweit ersichtlich, in der Rechtsprechung oder Lehre in Frage gestellt worden wÃ¤re (zur analogen Rechtsfrage bei der RÃ¼cksichtnahme auf RÃ¤ume unterschiedlicher LÃ¤rm­­emp­find­li­chkeit gemÃ¤ss Art. 42 LSV vgl. Robert Wolf in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 1998, Art. 25 N. 57).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegner Nrn. 7 â 9 werden durch diese Regeln auch keine Eigentumsrechte der Besitzer von Liegenschaften im Bereich der elektromag­netischen Strahlung tangiert. Die Erstellung neuer Wohn- oder ArbeitsrÃ¤ume hÃ¤ngt nach der Ver­ord­nung nicht davon ab, dass der An­la­ge­grenz­wert an den betreffenden Orten eingehalten wird. Ãberdies ist der Inhaber der Sendeanlage verpflichtet, bei der kÃ¼nftigen Errichtung neuer Orte mit empfindlicher Nutzung die Emissionen der Anlage nÃ¶tigenfalls so weit zu begrenzen, dass die An­la­ge­grenz­werte auch an diesen Orten eingehalten sind (vgl. hinten, E. 2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Ob erwartete kÃ¼nftige Nutzungen eines ganz oder teilweise Ã¼berbauten GrundstÃ¼cks in SonderfÃ¤llen als Orte mit empfindlicher Nutzung im Sinn von Art. 3 Abs. 3 NISV gewertet werden mÃ¼ssen, braucht hier nicht entschieden zu werden. Denkbar ist z.B., dass bei einer mit grosser Wahrscheinlichkeit bevorstehenden Erweiterung eines GebÃ¤udes oder bei einem baufÃ¤lligen GebÃ¤ude, dessen Ersetzung absehbar ist, auch die nach der Erweiterung bzw. NeuÃ¼berbauung in Frage kommenden Nutzungen zu berÃ¼cksichtigen sind. Ferner kann es sich rechtfertigen, bei einer teilweise Ã¼berbauten Parzelle, die ohne Beseitigung bestehender Bauwerke Raum fÃ¼r zusÃ¤tzliche Bauten bietet, die verbleibende FlÃ¤che wie ein separates, unÃ¼berbautes GrundstÃ¼ck zu behandeln. Dass Sachverhalte dieser Art vorlÃ¤gen, wird hier jedoch nicht geltend gemacht. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Des Weiteren ist zu prÃ¼fen, ob die Baubewilligung im Sinn des Eventualantrags der BeschwerdefÃ¼hrerin mit einem Vorbehalt zu ergÃ¤nzen ist, wonach bei einem spÃ¤teren Ausbau von NachbargrundstÃ¼cken die Mobilfunkantenne so angepasst werden muss, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte auch bei neu erstellten Orten mit empfindlicher Nutzung eingehalten werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf § 321 PBG lÃ¤sst sich ein derartiger Vorbehalt nicht stÃ¼tzen, da es nach dem Ge­sagten nicht darum geht, einen inhaltlichen oder formalen Mangel des Bauvorhabens zu be­heben. Eine Verpflichtung zur spÃ¤teren Anpassung der Anlage kann sich dagegen aus dem Umweltrecht des Bundes ergeben. Die An­la­ge­grenz­werte stehen im Dienst der vorsorg­li­chen Emissionsbegrenzung (Art. 11 Abs. 2 USG; vgl. Art. 4 in Verbindung mit Anhang 1 NISV), bei welcher nach dem Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit auch den Anliegen der von den Emissionen betroffenen Personen Rechnung zu tragen ist. Auf eine Emissionsbegrenzung, die technisch und betrieblich mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist, kann daher verzichtet werden, wenn der Aufwand in einem offensichtlichen MissverhÃ¤ltnis zum erziel­baren Nutzen steht (vgl. AndrÃ© Schrade/Theo Loretan, Kommentar USG, Art. 11 N. 35; Robert Wolf, Elektrosmog: Zur Rechtslage bei Erstellung und Betrieb von ortsfesten Anlagen, URP 1996 S. 102, 117 f.). Die Regelung der NISV, nach welcher bei Ã¼berbauten Grund­stÃ¼cken die Einhaltung des An­la­ge­grenz­wertes nur an bereits bestehenden GebÃ¤uden Ã¼berprÃ¼ft wird (vorn, E. 1b), ist Ausdruck dieses Grundsatzes. Wenn aber im Interesse des Anlageninhabers auf eine frÃ¼hzeitige BerÃ¼cksichtigung kÃ¼nftiger AusbaumÃ¶g­lichkeiten der von der Strahlung betroffenen GrundstÃ¼cke verzichtet wird, ist es anderseits auch gerechtfertigt, von diesem eine Anpassung der Anlage an spÃ¤tere Ãnderungen der empfindlichen Nutzungen im Sinn von Art. 3 Abs. 3 NISV zu verlangen (vgl. auch BGr, URP 1999 S. 800 E. 4e; AndrÃ© Schrade/Heidi Wiestner, Kommentar USG, Art. 16 N. 19). Entsprechendes gilt wohl auch fÃ¼r eine allfÃ¤llige kÃ¼nftige Ãberschreitung der Im­mis­sions­grenz­werte; diese sind von vornherein darauf ausgerich­tet, eine Ã¼bermÃ¤ssige Be­las­tung der betroffenen Personen zu verhindern (Art. 13â15 und Art. 11 Abs. 3 USG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Verpflichtung zur Anpassung der Anlage trifft deren Inhaber im Prinzip unabhÃ¤ngig davon, ob sie in der Baubewilligung ausdrÃ¼cklich erwÃ¤hnt wird. Mit Blick auf den Vertrauensschutz des Anlageninhabers sowie angesichts der Tatsache, dass sich die Rechts­­folge nicht klar aus dem Verordnungstext ergibt und zu der Frage noch keine hÃ¶chst­­rich­ter­liche Rechtsprechung vor­liegt, ist es jedoch gerechtfertigt, die Baubewilligung mit einem ent­sprechenden Vorbehalt zu verbinden. Die vorliegend angefochtene Bewilligung ist daher in diesem Sinn zu ergÃ¤nzen. Festzuhalten ist anderseits, dass mit der Aufnahme des Vorbehalts in die Baubewilligung keine Pflicht des Anlageninhabers begrÃ¼ndet wird, die Ã¼ber das anwendbare materielle Recht hinausgeht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Die Beschwerdegegner Nrn. 1 â 6, 10 und 11 wiederholen in der Beschwerdeantwort ihre bereits mit dem Rekurs an die Vor­in­stanz erhobenen EinwÃ¤nde gegen die Bau­bewilligung. Diese erweisen sich jedoch als unbegrÃ¼ndet und rechtfertigen nicht die Aufhebung der Baubewilligung: </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Ob fÃ¼r die strittige Antennenanlage ein BedÃ¼rfnis besteht, was die Beschwerde­gegner bestreiten, ist nicht zu prÃ¼fen, da der Betreiber der Anlage keinen BedÃ¼rfnisnachweis er­bringen muss. Die Vorschriften Ã¼ber die Begrenzung der Emissionen bieten keine Grund­lage dafÃ¼r, die Notwendigkeit oder WÃ¼nschbarkeit einer projektierten Anlage zu Ã¼berprÃ¼fen (vgl. Schrade/Loretan, Art. 11 Nr. 17a; Wolf, S. 122). Mit Bezug auf die Errichtung von Mobilfunknetzen ist daher auch der von den Betreibern angestrebte Versorgungsgrad nicht Gegenstand der umweltrechtlichen PrÃ¼fung (vgl. VGr, 24. August 2000, VB.1999.00293, E. 8.c.cc). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit den von der Beschwerdegegnerschaft beanstandeten allgemeinen Anforde­rungen der Baubewilligung wiederholte die BaubehÃ¶rde lediglich allgemeine RechtsgrundsÃ¤tze, welche von jedermann zu beachten sind. Zu einer weiter gehenden Konkretisierung derselben war sie nicht verpflichtet. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Unter Hinweis auf mÃ¶gliche gesundheitsschÃ¤digende Wirkungen der elektromag­ne­tischen Strahlung beanstandet die Beschwerdegegnerschaft sinngemÃ¤ss die mit der NISV festgelegten Grenzwerte. Diese wurden jedoch vom Bundesgericht Ã¼berprÃ¼ft und als zulÃ¤ssig anerkannt (BGE 126 II 399 E. 4; vgl. VGr, BEZ 2000 Nr. 52, E. 13). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die von der Beschwerdegegnerschaft befÃ¼rchtete Wertverminderung ihrer Liegenschaften ist, sofern ein entsprechender Schaden Ã¼berhaupt eintritt, nicht im vorliegenden Verfahren zu beurteilen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Was die in der Baubewilligung erwÃ¤hnte ErgÃ¤nzung der Projektunterlagen, insbeson­dere das nachtrÃ¤glich bereinigte Stand­ort­da­ten­blatt, anbelangt, so zeigen die Beschwerde­gegner nicht auf, inwiefern sie dadurch benachteiligt seien. Soweit sie eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs geltend machen wollten, wÃ¤re diese jedenfalls geheilt, da sie Gelegen­heit hatten, in die entsprechenden Unterlagen Einsicht zu nehmen und sich zu diesen zu Ã¤ussern. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Mit ihren ergÃ¤nzenden Vorbringen in der Beschwerdeantwort berufen sich die Beschwerdegegner zum Teil auf neue Tatsachen. Das ist nach § 52 Abs. 2 VRG nur zulÃ¤ssig, soweit es durch den angefochtenen Ent­scheid notwendig geworden ist. Inwieweit dies hier zutrÃ¤fe, ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdegegnern auch nicht dargetan. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Aus den ergÃ¤nzenden Vorbringen ergeben sich indessen auch bei materieller Beurteilung keine fÃ¼r den Ent­scheid massgeblichen Gesichtspunkte: Soweit die AusfÃ¼hrungen der Beschwerdeantwort auf die BerÃ¼cksichtigung kÃ¼nftig mÃ¶glicher Bauvorhaben Bezug nehmen, kann auf das vorn Gesagte (E. 1) verwiesen werden. â Der ungenÃ¼gende Kartenausschnitt des den Gesuchsunterlagen beiliegenden Katasterplanes konnte zwar tatsÃ¤chlich als irrefÃ¼hrend erscheinen; mit dem Stand­ort­da­ten­blatt wurden aber dennoch die Immissions­orte beim GebÃ¤ude N-strasse 2 berechnet, und das GebÃ¤ude N-strasse 4 ist eine niedrige und aus diesem Grund deutlich unterhalb der Hauptstrahlrichtung gelegene Baute (vgl. hinten, E. 4b). â Ob die A AG oder, wie die Beschwerdegegner behaup­ten, die A AG GrundeigentÃ¼merin des vorgesehenen Antennenstandortes ist, ist im vorliegenden Zusammenhang nicht von Belang. Ein Baugesuch kann nicht nur vom GrundeigentÃ¼mer, sondern auch durch eine von diesem ermÃ¤chtigte Bauherr­schaft eingereicht werden. Auf das nachtrÃ¤gliche Einholen eines Nachweises gemÃ¤ss § 310 Abs. 3 PBG ist bei der heutigen Sachlage zu verzichten. â Inwiefern eine vom BUWAL durchgefÃ¼hrte Vernehmlassung zu neuen Messweisen und Stand­ort­da­ten­blÃ¤ttern, auf welche die Beschwerdegegner Bezug nehmen, die Beurteilung des vorliegend strittigen Bauvorhabens beeinflussen kÃ¶nnte, wird von ihnen nicht dargetan. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Die Beschwerdegegner Nrn. 7 â 9 machen mit der Beschwerdeantwort MÃ¤ngel der SachverhaltsabklÃ¤rung geltend, welche als Grundlage fÃ¼r die Berechnung der elektromagnetischen Immissionen gemÃ¤ss Stand­ort­da­ten­blatt dienten: fehlerhafte HÃ¶henkoten, fehlerhafte Angaben zur vertikalen Hauptstrahlrichtung, unzutreffend eingetragene FussbodenhÃ¶hen an Orten mit empfindlicher Nutzung, unzutreffende Annahmen im Hinblick auf die GebÃ¤udedÃ¤mpfung. Bereits in ihrem Rekurs an die Vor­in­stanz hatten sie beanstandet, dass die HÃ¶henangaben fÃ¼r Orte mit empfindlicher Nutzung nicht zutrÃ¤fen und auf den ZusatzblÃ¤ttern 2 und 3 des Stand­ort­da­ten­blattes die vertikalen Abweichungen gemÃ¤ss den eingereichten Unterlagen nicht Ã¼berprÃ¼fbar seien (Rekursschrift, Anhang "Detaillierte EinwÃ¤nde", S. 2). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Im Ent­scheid der Vor­in­stanz wird anerkannt, dass die Baugesuchsunterlagen Ungenauigkeiten enthalten, namentlich mit Bezug auf die HÃ¶henangaben (E. 2b, S. 5). Auch in der Vernehmlassung weist die Vor­in­stanz darauf hin, dass die Baugesuchsunterlagen teil­weise mangelhaft gewesen seien und damit die immissionsmÃ¤ssige Beurteilung des Bau­vorhabens erschwert hÃ¤tten. Diesem Umstand kann bei der Verteilung der Kosten des vor­in­stanz­lichen Verfahrens Rechnung getragen werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Vor­in­stanz hat jedoch nicht allein auf die Angaben der Stand­ort­da­ten­blÃ¤tter abgestellt, sondern eigene Berechnungen zur erwarteten Strahlenbelastung an den massgeblichen Standorten vorgenommen. Dass sie dabei die von ihr ausdrÃ¼cklich anerkannten Unge­nauigkeiten der Planunterlagen ausser Acht gelassen habe, wie die Beschwerdegegner ver­muten, wird von diesen nicht nÃ¤her begrÃ¼ndet und ist auch nicht anzunehmen. Sie ermittelte insbesondere die Werte fÃ¼r den in der Hauptstrahlrichtung der Antennen 2 und 5 gelegenen Bereich im 2. Obergeschoss des Hauses N-strasse 5, den sie als Messpunkt C bezeichnete (E. 9c, S. 14) und der als der am hÃ¶chsten belastete Ort mit empfindlicher Nutzung gelten kann. Aufgrund der detaillierten Berechnungen der Vor­in­stanz betrÃ¤gt die elek­trische FeldstÃ¤rke an dieser Stelle 2,22 V/m (E. 10c, S. 23), was deutlich unterhalb des fÃ¼r Anlagen dieser Art geltenden An­la­ge­grenz­wertes von 5,0 V/m (Ziff. 64 lit. c Anh. 1 NISV) liegt. Dabei ging die Vor­in­stanz allerdings davon aus, dass an dieser Stelle eine GebÃ¤udedÃ¤mpfung von 5 dB (bzw. einem Faktor von ca. 3,2; vgl. E. 9f, S. 18) vorliege. Diese Annahme trifft nur zu, wenn der betreffende Fassadenabschnitt keine Fenster aufweist, worÃ¼ber vorliegend nichts bekannt ist, und sie steht im Gegensatz zu den Angaben der Bauherrschaft, welche an dieser Stelle keine GebÃ¤udedÃ¤mpfung angenommen hatte (Stand­ort­da­ten­blatt vom 29. Februar 2000). Selbst wenn jedoch auf die Einrechnung einer GebÃ¤udedÃ¤mpfung verzichtet wird, erhÃ¶ht sich die elektrische FeldstÃ¤rke an dieser Stelle lediglich auf 3, 97 V/m, womit der An­la­ge­grenz­wert von 5,0 V/m noch eingehalten ist. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegner Nrn. 7 â 9 haben zu den detaillierten AusfÃ¼hrungen der <br/> Vor­in­stanz nicht Stellung genommen, sondern im Wesentlichen nur ihre bereits mit dem Rekurs erhobene Kritik am Stand­ort­da­ten­blatt und den Unterlagen der Gesuchstellerin wiederholt. Sie zeigen damit nicht auf, inwiefern die Berechnungen der Vor­in­stanz unzutreffend wÃ¤ren. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die weiteren Einwendungen der Beschwerdegegner Nrn. 7 â 9 vermÃ¶gen dieses Ergebnis nicht in Frage zu stellen. Wieweit diese mit Blick auf § 52 Abs. 2 VRG Ã¼berhaupt zulÃ¤ssig sind, kann dabei offen bleiben. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegner machen darauf aufmerksam, dass bei einzelnen Antennen (insbesondere Antennen 1 und 5) die im Stand­ort­da­ten­blatt enthaltenen Angaben zur vertikalen Neigung der Hauptstrahlrichtung nicht mit den Angaben der Antennendiagramme Ã¼bereinstimmen. Die Vor­in­stanz hat jedoch ihren Berechnungen, wie aus den Angaben zur Distanz und zur HÃ¶hendifferenz beim Messpunkt C hervorgeht, offensichtlich nicht die vertikale Abweichung von der Hauptstrahlrichtung, sondern die Abweichung zur Horizontalen zugrunde gelegt und diese direkt zur Ermittlung der DÃ¤mpfung anhand der Antennen­diagramme herangezogen. Bei diesem Vorgehen bleibt der im Stand­ort­da­ten­blatt genannte Neigungswinkel der Hauptstrahlrichtung ohne Einfluss auf das Resultat. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dem Einwand der Beschwerdegegner, dass als kritischer Ort bezÃ¼glich der Liegenschaft N-strasse 5 der in der Hauptstrahlrichtung der Antennen 2 und 5 liegende Fassadenabschnitt gewÃ¤hlt werden mÃ¼sse, trug die Vor­in­stanz in ihren ErwÃ¤gungen bereits Rechnung. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdegegner machen gelten, dass beim GebÃ¤ude N-strasse 7 keine Ge­bÃ¤udedÃ¤mpfung berÃ¼cksichtigt werden dÃ¼rfe, weil sich die kritischen Orte mit empfindlicher Nutzung im Dachstock des GebÃ¤udes befÃ¤nden. BezÃ¼glich dieses GebÃ¤udes wird jedoch auch im Stand­ort­da­ten­blatt der Gesuchstellerin keine GebÃ¤udedÃ¤mpfung angenommen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Beim GebÃ¤ude N-strasse 4, dessen fehlende BerÃ¼cksichtigung die Beschwerdegegner beanstanden, handelt es sich um eine sehr niedrige und damit nicht kritische Baute (vgl. die von den Beschwerdegegnern eingereichte Fotografie im Verfahren VB.2001.00047). Auch die Beschwerdegegner machen nicht geltend, dass der An­la­ge­grenz­wert in den bestehenden WohnrÃ¤umen Ã¼berschritten sei. Die von ihnen in Aussicht gestellte kÃ¼nftige, offenbar noch sehr unbestimmte AusbaumÃ¶glichkeit ist nach dem Gesagten nicht zu berÃ¼cksichtigen (vorn, E. 3b). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der von den Beschwerdegegnern eingereichte Entwurf des BUWAL fÃ¼r ein neues Stand­ort­da­ten­blatt (Stand­ort­da­ten­blatt fÃ¼r Mobilfunk- und WLL-Basisstationen; Entwurf vom 20.3.2001) liegt nur in einer Fassung fÃ¼r die Vernehmlassung vor und ist noch nicht de­finitiv. Dass die Anwendung des bisherigen Stand­ort­da­ten­blatts zu Ergebnissen fÃ¼hre, die zum Gesetz oder zur Ver­ord­nung im Widerspruch stÃ¼nden, wird von den Beschwerdegegnern nicht dargetan. Ob die HÃ¶he der Antennen in deren Mitte oder an der Unterkante gemes­­sen wird, wie es den ErlÃ¤uterungen zum Vernehmlassungsentwurf des BUWAL entsprÃ¤che und von den Beschwerdegegnern gefordert wird, hat auf das Ergebnis nur einen geringen Einfluss; welche Messweise die richtige sei, braucht daher nicht beurteilt zu werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die Beschwerden sind somit teilweise gutzuheissen. Die Baubewilligung des Bauausschusses Winterthur ist mit einem Vorbehalt bezÃ¼glich der kÃ¼nftigen Anpassung der Antennenanlage zu ergÃ¤nzen und im Ãbrigen zu bestÃ¤tigen (vorn, E. 2). ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Der vorliegende Entscheid kann mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden, sofern eine Verletzung von Bundesrecht gerÃ¼gt wird. </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerden wird der angefochtene Ent­scheid der Baurekurskommission IV aufgehoben, soweit diese auf die Rekurse eingetreten ist. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Der Beschluss des Bauausschusses Winterthur vom 3. Juli 2000 wird in Dispositiv Ziff. I lit. B wie folgt ergÃ¤nzt:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>"Die Baubewilligung steht unter dem Vorbehalt, dass die Emissionen der Anlage reduziert werden mÃ¼ssen, soweit dies nach den Vorschrif­ten des Umweltrechts kÃ¼nftig erforderlich ist, um an neu erstellten Orten fÃ¼r den Aufenthalt von Personen die massgeblichen Grenzwerte fÃ¼r nicht­ioni­sie­ren­de Strahlung einzuhalten." </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> Im Ãbrigen wird der Beschluss bestÃ¤tigt. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>