A bteilung III C -986/2006 {T 0/2} U rte il v o m 1 0 . O k to b e r 2 0 0 7 R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident), R ichterin Elena Avenati-C arpani, R ichterin R uth Beutler, G erichtsschreiberin Evelyne Sturm . F._______, vertreten durch H ._______, Beschw erdeführerin, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verw eigerung der Einreisebew illigung in Bezug auf A ._______ und B ._______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandC -986/2006 Sachverhalt: A . Am 29. August 2006 ersuchten die serbischen Staatsangehörigen A._______ (geb. [...] 1940, nachfolgend G esuchsteller 1) und B._______ (geb. [...] 1948, nachfolgend G esuchstellerin 2; N am ens- schreibw eise gem äss R eisepass) bei der Schw eizerischen Botschaft in Belgrad um eine Einreisebew illigung für einen einm onatigen Be- suchsaufenthalt bei ihrer im Kanton Aargau w ohnhaften Tochter. D ie Auslandvertretung verw eigerte die beantragten Visa vorerst form los und überm ittelte anschliessend die G esuche der Vorinstanz zum form ellen Entscheid. B . N achdem die Vorinstanz beim M igrationsam t des Kantons Aargau er- gänzende Auskünfte eingeholt hatte, lehnte sie das Einreisebegehren m it Verfügung vom 4. O ktober 2006 ab. Zur Begründung w urde im W esentlichen ausgeführt, die fristgerechte W iederausreise der G e- suchsteller erscheine nicht gesichert, denn sie w ürden aus einer R egion stam m en, aus w elcher der Zuw anderungsdruck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnissen stark anhalte. Ausserdem w ürden den G esuchstellern w eder berufliche noch gesellschaftliche oder fam iliäre Verpflichtungen im H eim atland obliegen. C . M it Beschw erde vom 17. O ktober 2006 an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartem ent (EJPD ) beantragt die Tochter der G esuch- steller, F._______ (nachfolgend Beschw erdeführerin bzw . G astgeberin), vertreten durch H ._______, die Aufhebung der vor- instanzlichen Verfügung und die Bew illigung der Einreise in die Schw eiz. Sie rügt, die Vorinstanz beurteile nur die allgem eine Situation in Serbien und M ontenegro und nehm e auf die persönlichen U m stände der G esuchsteller nicht Bezug. D iese w ürden m it ihren beiden Söhnen im gleichen H aus in Belgrad leben und seien im Fam ilienverband voll integriert. Es bestünden zw ar in der Tat keine zw ingenden beruflichen, gesellschaftlichen oder fam iliären Verantw ortlichkeiten in Belgrad. D ennoch sei nicht ersichtlich, w eshalb die G esuchsteller bei ihrer ver- w itw eten, kinderlosen Tochter in der Schw eiz bleiben sollten, zum al sich in ihrem Kulturkreis üblicherw eise die Söhne um die Eltern küm m erten. Zudem w ürden sie und die Parteivertreterin die Verant- S eite 2C -986/2006 w ortung für die W iederausreise nach Ablauf der Ausreisefrist über- nehm en. D . In ihrer Vernehm lassung vom 17. N ovem ber 2006 beantragt die Vorin- stanz die Abw eisung der Beschw erde und w eist neben dem Zuw an- derungsdruck darauf hin, die fam iliäre Verbundenheit w ürde er- fahrungsgem äss nicht ausreichen, um eine fristgerechte R ückkehr zu garantieren, um so w eniger, da in der Person der G astgeberin eine ver- gleichbar enge Bezugsperson in der Schw eiz leben w ürde. Ebenso- w enig w ürde die G arantie der Beschw erdeführerin ausreichende G e- w ähr für eine fristgerechte W iederausreise bieten. E. D ie Parteivertreterin m acht in ihrer R eplik vom 2. Januar 2007 im W esentlichen erneut geltend, bei der Beurteilung m üssten in erster Linie die persönlichen M otive der G esuchsteller im Vordergrund stehen, nicht jedoch die Situation einer ganzen Personengruppe im H erkunftsland. Sie bestreite nicht, dass die G esuchsteller in einem sehr schw ierigen soziokulturellen U m feld lebten und diese Situation w eder w irtschaftlich noch geographisch den W üschen und Träum en der G esuchsteller entsprächen. D ie Beschw erdeführerin w olle jedoch aus diesen G ründen ihren Eltern die M öglichkeit bieten, einige W ochen bei ihr in der Schw eiz zu w eilen. Ausserdem habe ein Sohn Kinder und es sei selbstverständlich, dass die G esuchsteller ihren Lebensabend m it ihnen verbringen m öchten. G erade bei älteren M enschen stünden die w irtschaftlichen Faktoren w eniger im Vorder- grund als vielm ehr die Fam ilienbande und die kulturelle Zugehörigkeit. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Einreiseverw eigerung unterliegen der Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht (A rt. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20], A rt. 31 ff. des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). D essen U rteil ist entgültig (A rt. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . A rt. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). S eite 3C -986/2006 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die bei Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epar- tem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Ver- fahrensrecht (vgl. A rt. 53 Abs. 2 VG G ). D as Verfahren richtet sich nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) sow eit das Verw altungsgerichtsgesetz nichts anderes bestim m t (vgl. A rt. 37 VG G ). 1.3 D ie Beschw erdeführerin ist als Tochter und G astgeberin nach A rt. 20 Abs. 2 AN AG i.V.m . A rt. 48 Vw VG zur Beschw erde legitim iert. Auf das frist- und form gerechte R echtsm ittel ist daher einzutreten (A rt. 48 ff. Vw VG ). 2. 2.1 Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. A rt. 1a AN AG ). D ie Be- hörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Ausland, nach freiem E rm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N iederlassung (A rt. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Er- teilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBER SAX, Einreise und Anw esen- heit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin A rnold, Ausländerrecht, Ausländerinnen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und Sozialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behördlichen Erm essen steht som it im Falle der E rteilung einer Einreisebew illigung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer all- m ählich den Vertrauensschutz verfestigenden Anw esenheitserlaubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anw esen- heit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei, aber unter U m ständen visum pflichtig sind (vgl. A rt. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m den nachstehenden Visum sbestim m ungen). 2.2 Für die Einreise in die Schw eiz m üssen Ausländerinnen und Aus- länder, sow eit erforderlich, einen Pass und ein Visum haben (A rt. 1 Abs. 1 sow ie A rt. 3 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über die Ein- reise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]). D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach A rt. 1 Abs. 2 VEA nicht S eite 4C -986/2006 erfüllt (vgl. auch A rt. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öchten, unter anderem G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (A rt. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). 2.3 D ie G esuchsteller können sich auf keine Ausnahm eregelung be- rufen und unterliegen aufgrund ihrer N ationalität den Visum sbe- stim m ungen (vgl. A rt. 1-5 VEA). Zur Prüfung des Kriterium s der gesi- cherten W iederausreise m uss ein zukünftiges Verhalten beurteilt w erden. D azu lassen sich in der R egel keine gesicherten Fest- stellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm t- liche U m stände des konkreten Einzelfalles zu w ürdigen. 3. 3.1 D ie Beschw erdeführerin bringt sinngem äss vor, die Berufung auf die Zuw anderung aus der H erkunftsregion der G esuchsteller und der allgem einen Lage sei zu pauschalisiert und rügt, die Situation einer ganzen Personengruppe im H erkunftsland sollte für die Beurteilung nicht Ausschlag gebend sein. Es ist ihr insow eit zuzustim m en, als es zu schem atisch und nicht haltbar w äre, generell und ohne spezifische Anhaltspunkte, ausschliesslich aufgrund der allgem einen Lage im H er- kunftsland auf eine nicht hinreichend gesicherte W iederausreise zu schliessen. Im R ahm en einer G esam tw ürdigung können jedoch aus der allgem einen Lage im H erkunftsland und der Zuw anderungs- situation Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederaus- reise gew onnen w erden. D ie Berücksichtigung dieser U m stände ergibt sich som it im plizit aus A rt. 1 Abs. 2 Bst. c VEA. So können insbeson- dere Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten be- ziehungsw eise R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichs- w eise ungünstigen Verhältnissen darauf hindeuten, dass die persön- liche Interessenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 3.2 D ie politische und w irtschaftliche Situation in Serbien ist w eiterhin schw ierig. Eine unzureichende G eld-, Fisikal- und Strukturpolitik trugen in den vergangenen Jahren zur Verschärfung der w irtschaft- lichen Problem e bei. G egenw ärtig sind zw ischen 20 und 30% der Be- völkerung von Arbeitslosigkeit betroffen und ca. 30 % leben unter der A rm utsgrenze (Q uellen: Länderinform ationen des Staatssekretariats für W irtschaft [SEC O ], <http://w w w .seco.adm in.ch>, besucht am 2. O k- tober 2007; C ountry Profile Serbia des Foreign & C om m onw ealth O ffice, <http://w w w .fco.gov.uk>, besucht am 2. O ktober 2007). D er S eite 5C -986/2006 Zuw anderungsdruck ist daher hoch, w as sich auch in der schw eize- rischen Asylstatistik w iderspiegelt, in der Serbien im Jahre 2006 m it 11.6 % die grösste G ruppe von Asylsuchenden stellte. 3.3 In Anbetracht dieser schw ierigen w irtschaftlichen Situation und unter Berücksichtigung, dass die Bereitschaft, das H eim atland zu ver- lassen, erfahrungsgem äss dort begünstigt w ird, w o bereits Verw andte oder Bekannte im Ausland leben, ist die Beurteilung der Vorinstanz, die das R isiko einer nicht fristgerechten W iederausreise als relativ hoch einschätzte, nicht zu beanstanden. W ie unter Ziff. 3.1 ausgeführt, entbinden die eben genannten U m stände die Vorinstanz jedoch nicht von einer einzelfallbezogenen Beurteilung. N am entlich können beruf- liche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verpflichtungen die Prognose einer anstandslosen W iederausreise begünstigen. 4. 4.1 D ie aus dem Kosovo stam m enden G esuchsteller sind 59 bzw . 67 Jahre alt und leben gem äss den Angaben der Beschw erdeführerin zusam m en m it zw ei Söhnen in Belgrad. D ie Beschw erdeführerin räum t ein, den G esuchstellern w ürden keine berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verpflichtungen in ihrem H eim atland obliegen. Sie ver- w eist jedoch auf die zw ischen den Söhnen und den G esuchstellern bestehenden fam iliären Bande. Ein Sohn habe Kinder. Es sei selbst- verständlich, dass die G esuchsteller als G rosseltern zu dieser Fam ilie gehören und ihren Lebensabend m it ihr verbringen w ürden. Bei einem Verbleib der G esuchsteller in der Schw eiz hätte die Beschw erde- führerin auch nicht die M ittel und die Zeit, um sich angem essen um ihre Eltern zu sorgen. Zudem sei es für alle unvorstellbar, dass die G e- suchsteller den grossen Fam ilienverband verlassen und ein w ieder entw urzeltes und w ahrscheinlich auch einsam es Leben in der Schw eiz w ählen w ürden, nur um finanziell besser gestellt zu sein. 4.2 D em Alter und den fam iliären Beziehungen ist im R ahm en der G e- sam tbeurteilung R echnung zu tragen. Vorliegend dürfte som it durch- aus eine Verw urzelung im H eim atland bestehen. D ass die G esuch- steller ihr vertrautes U m feld aufgeben w ürden und einen dauerhaften Verbleib in der Schw eiz anstreben, kann dem nach nicht ohne W eiteres gefolgert w erden. Anhaltspunkte, die eine fristgerechte W iederausreise als fraglich er- scheinen lassen, ergeben sich jedoch aus den persönlichen Verhält- nissen der G esuchsteller. So führt die Beschw erdeführerin diesbe- S eite 6C -986/2006 züglich aus, die G esuchsteller w ürden sow ohl aufgrund ihrer H erkunft als auch in w irtschaftlicher H insicht in schw ierigen Verhältnissen leben. Es kann zw ar zutreffend sein, dass die w irtschaftlichen Fak- toren für die G esuchsteller angesichts ihres Alters w eniger im Vorder- grund stehen als die fam iliären Bande und die kulturelle Zugehörigkeit. D ennoch sind die schw ierigen Verhältnisse m ithin der G rund, w eshalb die Beschw erdeführerin ihre Eltern für einige W ochen in die Schw eiz einladen m öchte. Selbst w enn die G esuchsteller ihren Lebensabend in ihrem vertrauten U m feld verbringen w ollen, überw iegt angesichts der schw ierigen Verhältnissen und des Alters der G esuchsteller das R i- siko, sie könnten sich über die beantragte Visum sdauer hinaus - w enn auch nicht dauerhaft - bei ihrer Tochter aufhalten. D ass die G esuch- steller gem einsam um Einreise in die Schw eiz ersuchen, ist dabei ebenfalls beachtlich, denn neben der Beschw erdeführerin w ürde sich som it eine w eitere m assgebliche Bezugsperson in der Schw eiz aufhal- ten. 4.3 An diesem Ergebnis verm ag die von der Beschw erdeführerin ge- leistete G arantieerklärung vom 25. Septem ber 2006 nichts zu ändern. Zw ar hat sich die G astgeberin dam it zur Ü bernahm e säm tlicher Kosten für den Lebensunterhalt sow ie der R ückreise der G esuchsteller ver- pflichtet. D ie Beschw erdeführerin kann jedoch w eder aufgrund der G a- rantieerklärung noch gestützt auf ihre Zusicherung (bzw. der Zu- sicherung ihrer Parteivertreterin), sich um die anstandslose W ieder- ausreise der G esuchsteller zu sorgen, dazu angehalten w erden, die fristgerechte Ausreise der G esuchsteller zu veranlassen, w eshalb in erster Linie die Verhältnisse der G esuchsteller ausreichende G ew ähr für eine fristgem ässe W iederausreise bieten m üssen (U rteile des Bun- desverw altungsgerichts C -1000/2006 vom 4. Juni 2007 E. 4.5 und C - 778/2006 vom 9. M ai 2007 E. 5). 4.4 D arüber hinaus bestehen keine H inw eise dafür, dass die Einreise- verw eigerung in den Schutzbereich des P rivat- und Fam ilienlebens eingreifen w ürde (A rt. 13 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101] und A rt. 8 der Konvention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 [EM R K, SR 0.101]). D enn die Beziehungen der erw achsenen Kindern zu ihren Eltern fallen grundsätzlich erst unter der Voraussetzung eines vom Alter unabhängigen Abhängigkeits- verhältnisses in den Schutzbereich des Fam ilienlebens (vgl. STEPH AN BR EITEN M O SE R , in: Bernhard Ehrenzeller/Philippe M astronardi/R ainer J. S eite 7C -986/2006 Schw eizer/Klaus A. Vallender [H rsg.], D ie schw eizerische Bundesver- fassung, Kom m entar, Zürich 2002, N . 24 zu A rt. 13 [m it H inw eisen]). Ein solches Abhängigkeitsverhältnis ist indessen vorliegend nicht er- sichtlich. 5. 5.1 Aus diesen G ründen ist som it nicht zu beanstanden, dass die Vor- instanz das öffentliche Interesse sow ie die Beachtung der geltenden Bestim m ungen entsprechend gew ichtete und den G esuchstellern die Einreise verw eigerte. D ie angefochtene Verfügung verletzt daher das Bundesrecht nicht. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Er- m essen im Ergebnis pflichtgem äss ausgeübt (vgl. 49 Vw VG ). 5.2 D ie Beschw erde ist folglich abzuw eisen und die Verfahrenskosten sind der Beschw erdeführerin in üblicher praxisgem ässer H öhe aufzu- erlegen (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . A rt. 1 und A rt. 2 sow ie A rt. 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädi- gungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). ******* (D ispositiv S. 9) S eite 8C -986/2006 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600 w erden der Beschw erdeführerin auf- erlegt. Sie w erden m it dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.- verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführerin (Einschreiben) - die Vorinstanz (Akten R ef-N r. [...] zurück) D er Kam m erpäsident: D ie G erichtsschreiberin: Antonio Im oberdorf Evelyne Sturm Versand: S eite 9