<h2>SubmittedText<h2><p>Der Goldvorrat im Keller der Schweizerischen Nationalbank besteht zu 7,3 Prozent aus Goldmünzen. Das entspricht einem Gewicht von 175,2 Tonnen. Der grösste Teil davon sind streng gehütete 100-Franken-Goldstücke, von deren Existenz die Öffentlichkeit kaum etwas weiss. Sie wurden vor einigen Jahrzehnten geprägt und sofort eingelagert. Nie wurde auch nur ein einziges Stück davon verkauft.</p><p>Die 100-Franken-Helvetia gehören zur 30-Gramm-Kategorie. Grossbritannien, Kanada, Südafrika, Australien, Österreich und die USA haben grosse Mengen von Münzen dieser Kategorie in Umlauf gesetzt. Sie können jederzeit und überall an Bankschaltern zu Tageskursen frei gehandelt werden.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Gibt es gesetzliche Schranken gegen den Verkauf der vorhandenen 100-Franken-Goldmünzen?</p><p>2. Unterliegt die Verwendung des Verkaufserlöses irgendwelchen Einschränkungen?</p><p>3. Können aus Barrengold weitere Münzen geprägt werden, die sich mit einem Aufpreis oder Agio verkaufen lassen?</p><p>4. Teilt er die Auffassung, dass es nicht mehr zeitgemäss ist, längst geprägte und für den Handel sehr interessante Münzen weiterhin zu horten, während sechs andere Länder ihre Goldmünzen auf dem internationalen Markt aktiv einsetzen und damit gute Geschäfte machen?</p>