<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2016.00668</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Janett</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">7. August 2017</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yvonne Mäder</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsauskunftsstelle Zürcher Oberland RZO</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 10, Postfach 1136, 8620 Wetzikon ZH</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1956, arbeitete als Verkaufsmitarbeiterin im 100%-Pensum in der Konditorei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/88/1-2). Am 22. Januar 2014 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf ein seit Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren bestehendes Rückenleiden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürichs, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 9/2). Die IV-Stelle tätigte daraufhin berufliche und medizinische Abklärungen. Nachdem die Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte ihre angestammte Tätigkeit im April 2014 wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollumfänglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen hatte, verfügte die IV-Stelle am 24. September 2014 die Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des Leistungsbegehrens mangels Erfüllung des Wartejahres (Urk. 9/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im März 2015 meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine Verschlech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung ihres Gesundheitszustandes seit Dezember 2014 erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 9/32-33)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In der Folge trat die IV-Stelle auf das Leistungsbegehren ein (vgl. Urk. 9/40) und klärte die beruflichen und medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Verhältnisse ab (Urk. 9/41, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/45, Urk. 9/47, Urk. 9/55, Urk. 9/63, Urk. 9/69). Mit Vorbescheid vom 18. Januar 2016 stellte sie der Versicherten die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 9/74). Dagegen erhob die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 2. Februar 2016 Einwand (Urk. 9/78) und reichte am 8. März 2016 sowie am 25. April 2016 weitere Arztberichte ein (Urk. 9/83-85, Urk. 9/121). Mit Verfügung vom 19. Mai 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren gemäss Vorbescheid ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 9. Juni 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine halbe Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zuzusprechen. Eventualiter seien weitere Arztberichte einzuholen oder es sei eine Begutachtung durchzuführen. In formeller Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1). Mit Verfügung vom 17. Juni 2016 wies das Gericht das Gesuch um unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Rechtsvertretung mangels prozessualer Bedürftigkeit ab (Urk. 6). Mit Beschwerdeantwort vom 21. Juli 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 9/1-130), was der Beschwerdeführerin am 25. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreivier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu verge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Wurde ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tengesuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch zufolge Nichtablaufs der Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 IVG) rechtskräftig abgewiesen, so darf die Verwaltung im Hinblick auf ein neues Gesuch nicht geltend machen, die Invalidität habe nicht zugenommen (vgl. Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 118 mit Hinweis auf BGE 97 V 58 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin wies das erste Leistungsgesuch der Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin (Urk. 9/2) mit Verfügung vom 24. September 2014 (Urk. 9/30) mangels Erfüllung der einjährigen Wartefrist ab, da die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin ab April 2014 wieder zu 100 % ihrer angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nachgegangen war (vgl. Urk. 9/24/4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/27/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Folglich darf das neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erliche Leistungsgesuch der Beschwerdeführerin vom März 2015 nicht unter dem eingeschränkten Blickwinkel der Revision geprüft werden, sondern ist wie eine erstmalige Anmeldung zu behandeln. Es ist daher zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin zu Recht verneint hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, der Beschwerdeführerin sei ihre bisherige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaufsmitarbeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer Bäckerei nur noch zu 50 % zumutbar. In einer angepassten leichten, wechselbelastenden Tätigkeit sei sie zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. Da nur noch leichte Tätigkeiten zumutbar seien, verringere sich das Invalideneinkommen um 10 %. Damit ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 12 % (Urk. 2). In der Beschwerdeantwort vom 21. Juli 2016 ergänzte die Beschwerdegegnerin, der Beschwerdeführerin sei eine Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit, die auf ihre Einschränkungen Rücksicht nehme, trotz der vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Diagnosen möglich. Sie verfüge über genügend Ressourcen, in zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barer Weise einer Tätigkeit nachzugehen, in welcher sie weder lange in einer Position verharren noch Dinge heben müsse. Vorstellbar sei eine Arbeit, in welcher Positionswechsel immer möglich seien, wie zum Beispiel in einem Büro (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits im Wesentlichen geltend, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sich in der angefochtenen Verfügung auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufsbericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurochirurgie FMH, vom 25. August 2015 gestützt, gemäss welchem die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin in einer angepassten Tätigkeit bis 100 % arbeitsfähig sein könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe seine Einschätzung jedoch aufgrund des MRI vom Feb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruar 2016 revidiert und schätze die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nun auch in einer optimal angepassten Tätigkeit nicht höher als 50 % ein. Damit ergebe sich bei einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit und einer 10%igen Reduktion des Invalideneinkommens ein Invaliditätsgrad von 55.8 % (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den Arztzeugnissen vom 10. und 13. April 2015 (Urk. 9/38) diagnostizierte der behandelnde Facharzt der Beschwerdeführerin, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein chro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lumbovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom bei schwerer segmentaler Degeneration und Instabilität L3/4 sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L5/S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er hielt fest, die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin könne keine Arbeiten in ungünstiger,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Beispiel ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bückter, Körperstellung ausführen und das Heben und Tragen von Lasten von über 5 kg sei zu vermeiden. Ab dem 1. Dezember 2014 bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der medizinischen Beurteilung vom 24. April 2015 (Urk. 9/47/17-18) gab der beurteilende Arzt de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen des Krankentaggeldversicherers (Allianz Suisse) der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin an, es bestehe ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lumbovertebral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pseudora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dikulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden rechtsbetont bei deutlichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egenerativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen (aktive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L3/L4 und L5/S1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondyloarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L5-S1 und aktiviertes Facettengelenk L3/L4 links) sowie eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rhizarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts, Degeneration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeroskapular</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und des rechten AC-Gelenkes sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bau </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">azetabular</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beider Hüften und der Fusswurzeln. Eine wechselbelastende (sitzende/stehende/gehende) Arbeit sei möglich. Denkbar seien Büroarbeiten, leichte Serienarbeiten oder eine Hauswarttätigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in Beantwortung der Fragen der Allianz Suisse am 29. Juni 2015 (Urk. 9/55) aus, verglichen mit dem Vorbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sich die Schmerzsituation wieder verschlechtert, so dass eine in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traartikuläre Kortison-Infiltration der Facettengelenke L3/4 habe vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men werden müssen. In der angestammten Tätigkeit als Verkäuferin sei die Beschwerdeführerin maximal zu 50 % arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit sei vor allem dadurch eingeschränkt, dass die Beschwerdeführerin lange stehen müsse sowie gezwungen sei, hohe Gewichte zu heben und zu tragen. Es sei schwer zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sagen, ob die Verlagerung der beruflichen Tätigkeit auf andere Arbeiten zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führen könne. Auf jeden Fall käme eine wechselbelastende, eher leichte Tätigkeit in Frage.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsbericht vom 25. August 2015 (Urk. 9/63) beurteilte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit mit 50 % und erachtete die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit als bis zu 100 % arbeitsfähig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein am 11. Februar 2016 im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchgeführtes MRI der LWS (Urk. 9/84) ergab eine rechtskonvexe Skoliose mit schwerer linksseitiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> LWK3/4 sowie eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuroforamens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links ohne Nervenwurzelkompression, LWK4/5 Verlagerung der rechts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezessalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> L5-Wurzel, LWK5/SWK1 Einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rezessalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S1-Wurzel links sowie in liegender Position keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Spinalkanalstenose.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 2. März 2016 (Urk. 9/83) hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, in der Zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenzeit habe sich keine neue, abweichende Ursache der Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit ergeben. Es sei eher zur Verschlechterung der bereits vorstehenden Problematik, der Schmerzen in der LWS-Gegend unter Belastung und beim Gehen, gekommen. Die jetzige Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Verkäuferin sei mit 50 % zu beurteilen. Die Prognose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der angestammten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei nach wie vor un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicher und es sei eher nicht mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen, da die aktuellen klinischen und radiologischen Befunde für eine Verschlechterung sprächen. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte aus, dass er nicht denke, dass eine Verlagerung der beruflichen Tätigkeit eine Verbesserung der Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit herbeibringen könnte. Jedoch wäre es seines Erachtens durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus sinnvoll, wenn die Beschwerdeführerin eine körperlich leichtere Tätigkeit ausüben könnte, da sich dadurch hoffentlich die Verschlechterung des Rückenzustandes verlangsamen würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) führte in seinen Stellungnahmen vom 12. Dezember 2015 (Urk. 9/73/4-5) und 14. Mai 2016 (Urk. 9/124/3) im We</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen aus, bei der Beschwerdeführerin bestehe ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bovertebral-Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei degenerativen Veränderungen der LWS. Es bestün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Verkäuferin, indem ihr langes Stehen sowie das Heben und Tragen von hohen Gewichten nicht zumutbar seien. Zumutbar seien leichte wechselbelastende Tätigkeiten. In der bisherigen Tätigkeit als Verkäuferin bestehe eine 50%ige Arbeitsunfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit seit Juni 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In angepassten Tätigkeiten gemäss Belastungsprofil sei die Beschwerdeführerin ab August 2015 zu 100 % arbeitsfähig. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom Februar 2016 werde lediglich das angefertigte Bild beschrieben, ohne dass sich daraus eine klinische Relevanz oder eine funkti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onelle Einschränkung ableiten lasse. Im Arztbericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. März 2016 würden im Vergleich zu seinen Berichten vom 29. Juni und 25. August 2015 keine wesentlichen neuen klinischen Befunde oder funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nelle Einschränkungen genannt, welche eine dauerhafte Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit seit Mitte 2015 begründeten. Speziell würden keine neurologischen Befunde beschrieben, welche mit den beschriebenen Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen in der Bildgebung korrelierten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den Parteien besteht insoweit Einigkeit, als die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit aufgrund ihrer Rückenbeschwerden nur noch zu 50 % arbeitsfähig ist. H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepassten Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeiten machte die Beschwerdeführerin geltend, es bestehe lediglich e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e 50%ige Arbeitsfähigkeit (E. 3.2). Die Beschwerdegegner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging demgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über gestützt auf die Stellungnahmen des RAD (E. 4.7) von e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er 100%igen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er angepassten leichten, wechselbelastenden Tätigkeit aus (E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Vorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sachent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch auf Stellungnahmen des RAD kann indessen nur abgestellt werden, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen an ärztliche Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte genügen. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Ergebnis von RAD-Berichten kann dann nicht ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist die Einschätzung des RAD nachvollziehbar und schlüssig und überzeugt insbesondere mit Blick auf den in den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dokumentierten Verlauf sowie die Ergebnisse der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildgeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen. Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des behandelnden Arztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermag die E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inschätzung des RAD nicht zu wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen; vielmehr entspricht dessen Einschätzung im Wesentlichen gerade der Beurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD. Der behandelnde Arzt wies in seinen Berichten mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals darauf hin, dass er lediglich eine körperlich leichtere Tätigkeit als zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbar erachtet (E. 4.3, E. 4.6), und ging von einer Unzumutbarkeit von Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten in ungünstiger Körperhaltung mit langem Stehen sowie mit hohen Gewichten respektive Gewichten über 5 kg aus (E. 4.1, E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3). Die vom RAD als zumutbar angesehene leichte wechselbelastende Tätigkeit trägt diesen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannten Einschränkungen vollauf Rechnung. Im Übrigen erachtete auch der beurteilende Arzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine wechselbelastende Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit als möglich (E. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (E. 3.2) geht aus dem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 (E. 4.6) nicht hervor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seine Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung revidiert h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Beschwerdeführerin nun auch in einer an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit als lediglich 50 % arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitsfähig erachtete. Soweit Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> – wie bereits im Bericht vom 29. Juni 2015 (E. 4.3) – davon ausging, dass mit einer Verlagerung der beruflichen Tätigkeit keine Verbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung der Arbeitsfähigkeit erzielt werden könne, kann die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal er die Ausübung einer körperlich leichteren Tätigkeit weiterhin als „durchaus sinnvoll“ bezeichnete (E. 4.6). Darüber h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus ist schliesslich darauf h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, dass es e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrungstatsache entspricht, dass die behandelnden Ärzte mitunter im H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zweifel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc mit H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich zielt auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin, gemäss der Beurteilung des Case Managers der Allianz (Urk. 9/69/13-16) sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie mit einer 50%-Stelle an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grenze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins Leere. Nach der Rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in erster Linie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antworten (Urteile des Bundesgerichts 9C_396/2014 vom 15. April 2015 E. 5.4 und 9C_401/2014 vom 26. November 2014 E. 4.3.3; je mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist gestützt auf die nachvollziehbaren Ausführungen des RAD mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegenden Wahrsche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin aus me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er angepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Aktenlage besteht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_468/2007 vom 6. Dezember 2007 E. 5.2.2 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Leistungsbeeinträchtigung zu prüfen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin legte dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Jahreslohn von Fr. 53‘300.00, welchen die Beschwerdeführerin gemäss Krankheitsmeldung vom Dezember 2014 im Jahr 2014 verdient hätte, zugrunde und ging von ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem an die Nominallohnentwicklung angepassten Jahreseinkommen von Fr. 53‘833.00 für das Jahr 2015 aus (vgl. Urk. 9/47/3, Urk. 9/72). Dies ist mit Blick auf den (hypothetischen) Beginn des Rentenanspruchs im November 2015 (Ablauf des Wartejahres) nicht zu beanstanden. Ebenfalls nicht zu bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standen ist, dass sich die Beschwerdegegnerin zur Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Tabellen der Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesamtes für Statistik stützte und ausgehend vom Tabellenlohn für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Zentralwert, Total Frauen) in der Höhe von Fr. 4‘112.00 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Monat (LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1) ein an die Nominallohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2015 angepasstes Invalideneinkommen von Fr. 52‘842.40 errechnete, welches sie um 10 % auf Fr. 47‘558.15 kürzte. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit ergibt sich ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 12 %. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin selbst unter Berücksichtigung des maximal zulässigen Abzuges von 25 % (vgl. BGE 126 V 75) keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anspruch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinbusse erleiden würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend ist zu bemerken, dass es der Beschwerdeführerin zumutbar ist, ihre Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten. Die Beschwerdeführerin absolvierte eine Ausbildung mit Sekretärinnen-Diplom und arbeitete unter anderem auch als Büroangestellte und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rezeptionistin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie ist deutscher Muttersprache, verfügt über sehr gute Kenntnisse einer zweiten Amtssprache und zudem über Anwender-PC-Kenntnisse (Urk. 9/88/2). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt bietet der Beschwerdeführerin folglich (genü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend) Stellen, die sich mit den vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen beziehungsweise dem definierten Belastungsprofil (leichte wechsel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätigkeiten) vereinbaren lassen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die rentenabweisende Verfügung vom 19. Mai 2016 als rechtens. Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgangsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 6</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yvonne Mäder</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span id="_GoBack"></span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Be</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">-</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">weis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstJanett</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>