<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-11-20-4F_19-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4F_19/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. November 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichterinnen Hohl, Kiss, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Th. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. René Schwarzmann, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer.</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revision, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 4A_459/2014 vom 29. September 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Urteil 4A_459/2014 vom 29. September 2014 auf die vom Gesuchsteller gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 3. Juni 2014 erhobene Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> mangels hinreichender Begründung nicht eintrat; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht in diesem Entscheid auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtete und das Gesuch des Gesuchstellers um unentgeltliche Rechtspflege damit als gegenstandslos betrachtete; </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht eine vom 23. Oktober 2014 datierte, als Beschwerde gegen das Urteil 4A_459/2014 bezeichnete Rechtsschrift einreichte, in der er insbesondere auf die <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> Bezug nahm und beantragte, es sei "wegen offensichtlichen Verfassungs- und Gesetzesverletzungen" auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten; </div> <div class="para">dass Entscheide des Bundesgerichts nach <span class="artref">Art. 61 BGG</span> am Tag ihrer Ausfällung in Rechtskraft erwachsen und daher nicht mit Beschwerde angefochten, sondern nur im Verfahren der Revision nach den <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> aufgehoben oder abgeändert werden können; </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 23. Oktober 2014 als Revisionsgesuch zu behandeln ist; </div> <div class="para">dass eine Rechtsschrift gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss und in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt; </div> <div class="para">dass die Revision eines Entscheides des Bundesgerichts nur aufgrund der in den <span class="artref"><artref id="CH/173.110/121" type="start"></artref>Art. 121-123 BGG</span><artref id="CH/173.110/123" type="end"></artref> abschliessend aufgezählten Gründe verlangt werden kann; </div> <div class="para">dass in einem Revisionsgesuch dementsprechend unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteile des Bundesgerichts 4F_14/2012 und 8F_10/2008); </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 23. Oktober 2014 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, da der Gesuchsteller darin dem Bundesgericht (und den Zürcher Gerichten) im Wesentlichen bloss in umfangreichen Ausführungen verschiedene Rechtsverletzungen vorwirft, indessen nur vereinzelt Revisionsgründe anruft und auch insoweit nicht unter Angabe von Beweismitteln in rechtsgenügender Weise ausführt, inwiefern diese gegeben sein sollen; </div> <div class="para">dass dies namentlich auch gilt, soweit der Gesuchsteller den Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 121 lit. c BGG</span> und sinngemäss denjenigen von <span class="artref">Art. 123 Abs. 1 BGG</span> geltend macht; </div> <div class="para">dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren (<span class="artref">Art. 109 BGG</span>) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten diesem Verfahrensausgang entsprechend dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Gesuchsgegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand erwachsen ist; </div> <div class="para">dass dieses Urteil dem Gesuchsteller wegen dessen Wohnsitzes in Deutschland auf dem Rechtshilfeweg zuzustellen ist; </div> <div class="para">dass weitere Eingaben dieser Art in der gleichen Sache künftig ohne Antwort abgelegt werden; </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt, dem Gesuchsteller auf dem Rechtshilfeweg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. November 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>