<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, folgende Massnahmen zu prüfen und über die Ergebnisse Bericht zu erstatten: </p><p>- gesetzliche Verankerung des Vorkaufsrechts bezüglich Grundstücken des Bundes und der Bundesbetriebe durch Standortkantone oder -gemeinden;</p><p>- gesetzliche Regelung dafür, dass diese Grundstücke von den Erwerberkantonen und -gemeinden nur im Baurecht vergeben werden dürfen;</p><p>- gesetzliche Verankerung des folgenden Prinzips: Wenn der Kanton bzw. die Gemeinde keinen Gebrauch vom Vorkaufsrecht macht, so erfolgt die Vergabe des Grundstücks an Private nur im Baurecht, allenfalls mit Bevorzugung von gemeinnützigen Bauträgern und Wohnbaugenossenschaften.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist bereit, einen Bericht zu erstellen, der aufzeigen soll, ob und inwiefern die angeregten Massnahmen sinnvoll sind und allenfalls realisiert werden könnten. Die durch die regulatorischen Massnahmen entstehenden Kosten und die dem Bund und seinen Bundesbetrieben entgehenden Verkaufserlöse sind dem möglichen Nutzen der verlangten Massnahmen gegenüberzustellen. Basierend auf diesen Einschätzungen ist zu prüfen, ob sich die Nutzungsbeschränkungen aus übergeordneter Sicht rechtfertigen lassen. Dabei ist auch dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die unterschiedlichen Rechtsebenen, die tangiert wären (Bund, Bundesbetriebe, Kantone und Gemeinden), auch unterschiedliche Rechtsgrundlagen erfordern würden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.