<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_280/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Januar 2008 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Féraud, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Markus Züst, </div> <div class="para">Justiz- und Polizeidepartement des Kantons </div> <div class="para">St. Gallen, Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Wechsel des amtlichen Verteidigers, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid vom 13. November 2007 des Präsidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, kantonales Untersuchungsamt, führt gegen den im Fürstentum Liechtenstein wohnhaften X.________ eine Strafuntersuchung wegen jeweils mehrfach begangenen betrügerischen Konkurses, ungetreuer Geschäftsbesorgung, Prozessbetrugs, Urkundenfälschung, Veruntreuung, Misswirtschaft, Unterlassens der Buchführung, Bruchs amtlicher Beschlagnahme, Geldwäscherei und Vergehens gegen das AHVG. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 19. Juni 2006 ersuchte Rechtsanwalt Dr. Markus Züst für X.________ um amtliche Verteidigung. Das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen bewilligte mit Verfügung vom 27. Juni 2006 die amtliche Verteidigung ab Gesuchseinreichung vorderhand für die Dauer des laufenden Freiheitsentzugs, längstens bis zum Abschluss des erstinstanzlichen Gerichtsverfahrens, und übertrug die amtliche Verteidigung Rechtsanwalt Markus Züst. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Am 18. August 2007 ersuchte X.________ um Wechsel des amtlichen Verteidigers. Das Justiz- und Polizeidepartement wies das Gesuch mit Verfügung vom 5. Oktober 2007 ab. Dagegen erhob X.________ Beschwerde, welche der Präsident des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 13. November 2007 abwies. Zusammenfassend führte er aus, dass keine hinreichenden Merkmale vorlägen, wonach eine sachgemässe Vertretung der Interessen des Beschwerdeführers durch den Offizialverteidiger nicht gewährleistet sei. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">X.________ führt mit Eingaben vom 12. und 15. Dezember 2007 (Postaufgabe 14. und 17. Dezember 2007) Beschwerde in Strafsachen (<span class="artref">Art. 78 ff. BGG</span>) gegen den Entscheid des Präsidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. November 2007. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennt die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer beruft sich auf keinen Beschwerdegrund im Sinne von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span>. Es fehlt auch eine Auseinandersetzung mit den ausführlichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid, wonach objektive Gründe für ein fehlendes Vertrauensverhältnis nicht ersichtlich seien. Der Beschwerdeführer legt somit nicht dar, inwiefern die Abweisung seiner Beschwerde durch den Präsidenten des Verwaltungsgerichts Recht verletzen sollte. Mangels einer genügenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann vorliegend verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, Rechtsanwalt Markus Züst, dem Justiz- und Polizeidepartement und dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 16. Januar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Féraud Pfäffli </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>