<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00033</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 20. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Meier Fingerhuth Fleisch Häberli, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957 und ohne Berufsausbildung, war seit Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 1989 als Pflegehelferin im Y.___ angestellt (Urk. 7/1/4; Urk. 7/8/2 f.; Urk. 7/9/1). Am 26. Februar 2011 verletzte sie sich bei einem Treppensturz unter anderem an der rechten Schulter (Urk. 7/4/1 und 5). Unter Hinweis auf diesen Unfall meldete sich die Versicherte am 29. September 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte daraufhin zusätzlich zu den Akten der Krankentaggeld-, der Unfall- und der Vorsorgeversicherung (Urk. 7/4, 34, 38 f., 44, 50 und 58 f.) einen Arbeitgeberfragebogen (Urk. 7/8), Auszüge aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 7/9 und 51) und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedene Arztberichte ein (Urk. 7/12 f., 22 und 53). Sie gewährte der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten sodann Beratung und Unterstützung beim Erhalt ihres derzeitigen Arbeitsplatzes (Urk. 7/23 und 46). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/66 ff.) sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügungen vom 18. Februar 2014 für den Monat März 2012 eine ganze und für April 2012 bis und mit August 2013 eine halbe Invalidenrente zu (Urk. 7/91 ff.). Hiergegen wurde kein Rechtsmittel ergriffen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 8. April 2014 stellte die Versicherte einen Revisionsantrag (Urk. 7/106). Nach Beizug diverser Arztberichte (Urk. 7/111) teilte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 19. Mai 2014 mit, dass sie gedenke, auf das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren nicht einzutreten (Urk. 7/113). Hiergegen erhob die BVK Personalvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge des Kantons Zürich Einwand (Urk. 7/119 und 129), worauf die IV-Stelle weitere medizinische Unterlagen einholte (Urk. 7/122 und 128). Wie angekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt trat sie sodann mit Verfügung vom 12. November 2014 auf das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren nicht ein (Urk. 7/131), was ebenfalls unangefochten blieb.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 22. Juli 2015 ersuchte die Versicherte erneut um Überprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung ihres Anspruchs auf eine Invalidenrente, da sich ihr Gesundheitszustand zwischenzeitlich verschlechtert habe (Urk. 7/133). Nachdem die IV-Stelle aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle Arztberichte (Urk. 7/134) beigezogen und den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) um Stellungnahme ersucht hatte (Urk. 7/139/3), stellte sie mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 3. August 2015 in Aussicht, auf das Leistungsbegehren nicht einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten (Urk. 7/140). Nachdem die Versicherte hiergegen Einwand erhoben (Urk. 7/145 und 147) und der RAD erneut Stellung bezogen hatte (Urk. 7/148/2 f.), verfügte die IV-Stelle am 19. November 2015 schliesslich im angekündigten Sinne (Urk. 7/149 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob X.___ am 8. Januar 2016 Beschwerde (Urk. 1) mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, auf das Gesuch vom 22. Juli 2015 einzutreten und den Anspruch auf eine Invalidenrente zu prüfen (S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 4. Februar 2016 ersuchte die IV-Stelle um Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Versicherte mit Verfügung vom 5. Februar 2016 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8). Sie liess sich in der Folge nicht mehr vernehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, wenn die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung auf die Neuanmeldung eingetreten ist (BGE 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechtskräftiger Leistungsverweige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen befassen muss (BGE 109 V 108 E. 2a, 264 E. 3). Hingegen kann diese Eintretensvorschrift nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die glaubhaft zu machende Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gerade jenes Anspruchselement betreffen muss, welches die Verwaltung der früheren rechtskräftigen Leistungsabweisung zugrunde legte. Vielmehr muss es genügen, wenn die versicherte Person zumindest die Änderung eines Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalts aus dem gesamten für die Rentenberechtigung erheblichen Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektrum glaubwürdig dartut. Trifft dies zu, ist die Verwaltung verpflichtet, auf das neue Leistungsbegehren einzutreten und es in tatsächlicher (wie selbstver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständlich auch in rechtlicher) Hinsicht allseitig zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 3a und E. 4b; vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E. 2.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) auf den Standpunkt, dass das Leistungsbegehren der Versicherten mit Verfügung vom 12. November 2014 abgewiesen worden sei. Eine erneute Prüfung sei möglich, wenn glaubhaft dargelegt werde, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse nach diesem Datum in einer für den Anspruch erheblichen Weise verändert haben. Diese Voraussetzung sei mit dem neu eingereichten Gesuch nicht erfüllt worden. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts und gemäss der medizinischen Beurteilung keine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Vorbescheidverfahren habe die Beschwerdeführerin keine neuen Akten ein-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht, sondern insbesondere auf die von der BVK veranlassten Gutachten vom 2. und 15. Juni 2015 verwiesen. Diese seien jedoch vom RAD in dessen Stellungnahmen bereits berücksichtigt worden (zum Ganzen Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte machte demgegenüber in ihrer Beschwerdeschrift vom 8. Januar 2016 (Urk. 1) im Wesentlichen geltend, dass die beiden durch die BVK veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassten Gutachten vom 2. und 15. Juni 2015 beweisen würden, dass sich die bekannten Leiden in ihrer Intensität und in ihrer Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit verändert hätten. Gestützt auf die beiden Gutachten könne angenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men werden, dass die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invalidenrente habe. Damit einhergehend sei die IV-Stelle gestützt auf die Rechtsprechung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet, auf das neue Leistungsbegehren der Versicherten einzutreten (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage zusammengefasst wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Februar 2011 zog sich die Versicherte bei einem Treppensturz unter anderem eine Verletzung an der rechten Schulter zu, welche zunächst konser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vativ therapiert wurde (Urk. 7/4/17 ff.). Am 15. Juli 2011 führte Dr. med. Z.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates, eine arthroskopische Rotatorenmanschettenrekonstruktion (Supraspinatus), eine Acromioplastik, eine Bursektomie sowie eine Bicepsteno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomie durch (Urk. 7/4/12). Der postoperative Verlauf sei regelrecht gewesen (Urk. 7/4/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 7. November 2011 hielt Dr. Z.___ sodann fest, dass seit dem 24. März 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Mit einer Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufnahme der beruflichen Tätigkeit könne ab Mitte November 2011 gerechnet werden (50%-Pensum; Urk. 7/12/5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 17. bis 20. Januar 2012 wurde die Versicherte am Y.___, Klinik für Gynäkologie, aufgrund eines invasiv-duktalen Mammakarzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noms operiert. Dr. med. A.___, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, wies in seinem Bericht vom 21. Februar 2012 darauf hin, dass prognostisch von einem niedrigen Systemrisiko auszugehen sei. Vom 17. Januar bis 2. März 2012 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Hiernach sei die angestammte Tätigkeit wahrscheinlich wieder ohne verminderte Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumutbar (Urk. 7/22/2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gie des Bewegungsapparates, legte am 25. April 2012 zuhanden der BVK ein vertrauensärztliches Gutachten vor. Demnach klage die Versicherte immer noch über sehr starke Schmerzen, vor allem bei Überkopf-Bewegungen im Bereich der rechten Schulter im Sinne eines Impingement. Die durchgeführte Untersuchung zeige eine intakte Rotatorenmanschette, aber eine schwere, akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierte AC-Gelenksarthrose und einen für die Impingement-Problematik wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich verantwortlichen spitzigen Enthesiophyten an der lateralen Kontur des Acromeons (Urk. 7/34/7). Aktuell sei die Versicherte in ihrem Beruf als Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehelferin zu 100 % arbeitsunfähig. Sie könne jedoch vor allem in sitzender Position für den rechten Arm wenig belastende Tätigkeiten ausführen (Urk. 7/34/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie, äusserte sich in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 13. November 2012 dahingehend, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sämtliche Tätigkeiten, bei denen der rechte Arm über die Horizontale gehoben werden muss und welche ein Heben von Lasten von mehr als 10 Kilo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gramm beidhändig oder mit rechts erfordern aufgrund der rechtsseitigen AC-Gelenksveränderungen mit Impingement nur noch vereinzelt zumutbar seien. In der angestammten Tätigkeit als Pflegehelferin legte Dr. C.___ die rein unfallbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Arbeitsunfähigkeit auf maximal 25 % fest (Urk. 7/38/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ untersuchte die Versicherte im Februar 2013 erneut. Eine genaue Beurteilung der Arbeitsfähigkeit war ihm indes aufgrund fehlender Berichte der behandelnden Ärzte nicht möglich. Aufgrund der guten Trophic der Muskulatur bestehe eine Diskrepanz zwischen den beklagten Beschwerden und den objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierbaren Befunden (Urk. 7/44/6). Prinzipiell könne die Beschwerdeführerin vorwiegend leichte Arbeit sitzend und bei voller Präsenzzeit durchführen. Eine schwere körperliche Belastung sei angesichts der beklagten Beschwerden nicht zumutbar (Urk. 7/44/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem vertrauensärztlichen Gutachten zuhanden der BVK von Dr. med. D.___, Facharzt für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, vom 9. August 2013 lässt sich entnehmen, dass die Arbeitsfähigkeit der Versicherten durch die Schulterbeschwerden rechts beeinträchtigt sei. Ohne Einfluss seien dagegen namentlich die Tumorektomie an der Mamma rechts, der Diabetes mellitus sowie die Adipositas (Urk. 7/53/10 f.). In Bezug auf die erfolgte Schulteropera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion zeige sich ein deutlich protrahierter Heilungsverlauf. Das Operationsresultat sei als einwandfrei einzustufen und es bestehe insofern eine deutliche Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panz zu den geklagten Beschwerden. Eine Aggravation werde der Versicherten jedoch nicht vorgeworfen. Aus Gutachtersicht entstehe vielmehr der Eindruck, die diversen Nebenbeschwerden wie Narbenzüge, Verwachsungen, der neu diagnostizierte Diabetes mellitus sowie das deutliche Übergewicht würden sich mit den Schulterbeschwerden vermischen und so das Beeinträchtigungsmuster verstärken (Urk. 7/53/12 f.). Mit einer Steigerung der Arbeitsbelastung auf 75 % könne bei grundsätzlich guter Prognose in Kürze gerechnet werden (Urk. 7/53/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Bezugnahme auf das Gutachten von Dr. D.___ führte RAD-Ärztin med. pract. E.___, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologie, in ihrer Stellungnahme vom 26. August 2013 aus, dass sich Dr. D.___ nicht zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit geäussert habe. Aus medizinisch-theoretischer Sicht seien leichte Tätigkeiten ohne Heben, Tragen und Transportieren von mittelschweren und schweren Lasten sowie ohne beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitiges Arbeiten in Armvorhalteposition und Überkopfarbeiten vollschichtig ab Mai 2013 zumutbar (Urk. 7/64/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 14. August respektive 5. September 2014 legte Dr. D.___ ein weiteres Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vor. Im Unterschied zu früheren Untersuchungen (vgl. E. 3.6) würden sich neu auch Schmerzen und Funktionseinschränkungen im Bereich der linken Schulter auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Diese seien Folge einer Ruptur der Rotatorenmanschette (Urk. 7/122/17; Urk. 7/128/19). Nach Einschätzung des orthopädischen Chirurgen Dr. Z.___ könne die Versicherte weiterhin im Umfang von 75 % als Pflegehelferin tätig sein, sofern sie keine Überkopfarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten durchführen und keine Lasten über 10 Kilogramm heben müsse. Zu vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den seien zudem repetitive Tätigkeiten in ungünstiger Körper- respektive Zwangshaltung (Urk. 7/122/18; Urk. 7/128/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin med. pract. E.___ wies sodann am 11. November 2014 darauf hin, dass die Funktionsminderung der linken Schulter aus medizinischer Sicht nicht zu einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes führe. Tätigkeiten mit vermehrter Belastung des Schultergürtels seien schon aufgrund der Schädigung der rechten Schulter nicht mehr zumutbar gewesen. Das Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil sei unverändert (Urk. 7/130/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Gutachten vom 2. Juni 2015 nahm Dr. D.___ wiederum zum Gesundheits-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Beschwerdeführerin Stellung. Im zwischenzeitlichen Verlauf habe sich gezeigt, dass das Anstellungspensum von 75 % für die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte nicht mehr zu bewältigen sei. Die Schulterproblematik rechts sei zwar grösstenteils saniert worden, sodass nur noch leichte Einschränkungen des Bewegungs-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfanges und der rohen Kraft bestehen würden. Durch die Rotato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschettenruptur rechts und die in diesem Zusammenhang entstandene Immobilität sei das Schultergelenk links jedoch chronisch überbelastet worden. Wie Jahre zuvor an der rechten Schulter sei es auch hier zu einer Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manschettenruptur gekommen (Urk. 7/134/10 f.). Im Weiteren würden sich eine chronifizierte Schmerzproblematik an der linken Hand bei diagnostisch gesicherter de Quervain Tendinopathie und eine generelle Leistungseinschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung bei Zunahme der internistischen Probleme wie insbesondere persistieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Adipositas per magna und erschwerter Einstellung der Blutzuckerwerte bei Diabetes mellitus Typ II auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Aktuell belaufe sich die verbleibende berufliche Leistungsfähigkeit aus diesen Gründen im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeitsbereich als Pflegehelferin auf 50 % (Urk. 7/134/20 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ revidierte indes seine Einschätzung am 15. Juni 2015 unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung von Langzeitaspekten und der sich daraus ergebenden Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose (Urk. 7/134/26). So könne infolge des instabilen Gesundheitszustandes der multimorbiden Versicherten nicht verbindlich mit einer länger andauernden Berufsleistung gerechnet werden. Es bestehe daher krankheitsbedingt eine 100%ige Berufsunfähigkeit (Urk. 7/134/27). Die Versicherte sei nicht mehr in der Lage, längerfristig eine kalkulierbare Berufsleistung zu erbringen (Urk. 7/134/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärztin med. pract. E.___ nahm am 30. Juli 2015 erneut Stellung zu den Ausführungen von Dr. D.___. Sie machte darauf aufmerksam, dass die Tendinitis de Quervain therapeutisch gut angehbar sei und die Arbeitsfähigkeit nicht dauerhaft einschränke. Die Beeinträchtigung der Schulterfunktion sei bereits in der letzten Stellungnahme (vgl. E. 3.9) berücksichtigt worden. Zusammenfassend sei keine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes ausgewiesen (Urk. 7/139/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu diesem Schluss kam med. pract. E.___ schliesslich auch in ihrer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 29. Oktober 2015. Ergänzend äusserte sie sich erneut zum zumutbaren Belastungsprofil. Bei vorgeschädigten Schultern sollten demnach Tätigkeiten mit häufigen Schlägen und Vibrationseinwirkungen auf die Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern sowie Überkopfarbeiten und Arbeiten in ständiger Armvorhalteposition - insbesondere repetitive Tätigkeiten mit Belastung der Arme - der Versicherten nicht mehr zugemutet werden. Das Heben, Tragen und Transportieren von Las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten über fünf bis acht Kilogramm unter ungünstigen Hebeln und über 20 Kilo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gramm in günstiger Belastungsposition (körpernah bis Lendenhöhe) solle ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mieden werden. Leichte angepasste Tätigkeiten ohne Heben, Tragen und Trans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">portieren von mittelschweren und schweren Lasten, ohne beidseitiges Arbeiten in Armvorhalteposition und Überkopfarbeiten seien medizinisch-theoretisch weiterhin zumutbar (Urk. 7/148/2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien ist strittig, ob die Beschwerdegegnerin mit angefochtener Verfügung vom 19. November 2015 (Urk. 2) berechtigterweise nicht auf das Leistungsbegehren der Versicherten vom 22. Juli 2015 (Urk. 7/133) eingetreten ist (vgl. E. 2.1 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 12. November 2014 - welche unangefochten in Rechtskraft erwuchs - trat die Beschwerdegegnerin auf das Leistungsbegehren der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten vom 8. April 2014 nicht ein (Urk. 7/131). Dieser Entscheid beruhte einerseits auf dem Gutachten von Dr. D.___ vom 14. August respektive 5. September 2014, andererseits auf den Ausführungen von med. pract. E.___ (vgl. E. 3.8 f.). Der nunmehr angefochtenen Verfügung (Urk. 2) lagen dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber die Gutachten von Dr. D.___ vom 2. und 15. Juni 2015 sowie die Stellungnahmen von med. pract. E.___ vom 30. Juli und 29. Oktober 2015 zugrunde (vgl. E. 3.10 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, Dr. D.___ habe im Gutachten vom 2. Juni 2015 festgehalten, dass sich ihre Gesundheitssituation verglichen mit der gutachterlichen Einschätzung aus dem Jahre 2014 deutlich verschlechtert habe. Die Rotatorenmanschettenruptur an der linken Schulter sei bildgebend bestätigt worden und führe zu einer chronifizierten, leistungsbeeinträchtigenden Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik. Diese schwere Funktionseinschränkung werde durch den RAD verkannt (Urk. 1 S. 8 f.). Zusätzlich zu den Schulterbeschwerden links zeige sich neu eine Tendinitis de Quervain links. Trotz mehrfacher Infiltration des Sehnenfaches hätten die belastungsindizierten Beschwerden nur wenig gemildert werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Es sei daher von einer chronifizierten Entzündungsproblematik mit schmerzbedingter Beeinträchtigung der Funktionen und der Leistungsfähigkeit auszugehen. Schliesslich habe Dr. D.___ festgehalten, dass sich auch die inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistischen Probleme derart intensiviert hätten, dass sie heute den Allgemeinzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Versicherten in leistungsbeeinträchtigender Weise tangieren würden (Urk. 1 S. 9). Zusammenfassend sei von einer krankheitsbedingten und bleiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den 100%igen Berufsunfähigkeit auszugehen (Urk. 1 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Gegensatz hierzu stellte sich die Beschwerdegegnerin unter Bezugnahme auf die Ausführungen von med. pract. E.___ auf den Standpunkt, mit dem neuen Gesuch sei nicht glaubhaft dargelegt worden, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten und dass lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vorliege (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin eine für den Rentenanspruch erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse glaubhaft gemacht hat. Als Neuanmeldungsgrund gilt gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung eine anspruchserhebliche Änderung der Invalidität und damit der Erwerbsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Das ausschliessliche Vorliegen einer gesundheitlichen Verschlechterung genügt den Anforderungen hingegen nicht (Urteil des Bundesgerichts 8C_759/2015 vom 25. Februar 2016 E. 4.2). Zusätzlich ist bereits an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass im konkreten Fall hohe Anforderungen an die Glaubhaftmachung der anspruchserheblichen Veränderung der Invalidität zu stellen sind, da die Beschwerdeführerin innert vergleichsweise kurzer Frist von rund acht Monaten nach Erlass der Verfügung vom 12. November 2014 erneut um Leistungen der Invalidenversicherung ersucht hat (Urk. 7/131 und 133; vgl. E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Argumentation der Beschwerdeführerin vermögen die Ein-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Dr. D.___ in dessen Gutachten vom 2. und 15. Juni 2015 aus diversen Gründen nicht zu überzeugen. Zunächst ist zu bemerken, dass es sich bei Dr. D.___ um einen Facharzt für Kardiologie und Allgemeine Innere Medizin, nicht hingegen für Orthopädie respektive Rheumatologie handelt, obwohl vorliegend Leiden der Versicherten im Vordergrund stehen, die diese Fachgebiete betreffen. Zur Erstellung seines Gutachtens - namentlich zur </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Funktionseinschränkungen der Schultern sowie der Arbeits-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit - war Dr. D.___ denn auch massgeblich auf die Einschätzungen der behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ärzte angewiesen (vgl. Urk. 7/134/18, 20 und 26). Diese sagen einer Erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungstatsache entsprechend indes mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aus (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc), weshalb ihre Äusserungen mit gewissem Vorbehalt zu würdigen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hiervon abgesehen leuchtet nicht ein, weshalb Dr. D.___ der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin am 15. Juni 2015 eine 100%ige „Berufsunfähigkeit“ attestiert hat (Urk. 7/134/28), nachdem er nur zwei Wochen zuvor auf eine 50%ige Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit im angestammten Tätigkeitsbereich geschlossen hatte (Urk. 7/134/11). Dies lässt sich namentlich allein in Anbetracht der Umstände, dass sich zwischenzeitlich Probleme mit der Einstellung des Blutdruckes sowie des Blutzuckers ergeben hätten und im Gutachten vom 2. Juni 2015 auf den momentanen Gesundheitszustand und zu wenig auf prognostische Aspekte geachtet worden sei (Urk. 7/134/26), nicht nachvollziehen. Aus welchem Grund sich Probleme mit der Regulation des Blutdrucks und des Blutzuckers dauerhaft auf die Arbeitsfähigkeit auswirken sollten, ist nicht schlüssig. Von entscheiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Bedeutung für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ist ausserdem der aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elle Gesundheitszustand einer versicherten Person; oftmals unsichere Langzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prognosen sind demgegenüber nicht massgeblich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Ausführungen von med. pract. E.___ kann indes aus verschiedenen Gründen abgestellt werden. Bereits vor Erlass der Verfügung vom 12. November 2014 (Urk. 7/131) wies sie darauf hin, dass die Funktionsminderung der linken Schulter aus medizinischer Sicht nicht zu einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes der Versicherten führe, da Tätigkeiten mit vermehrter Belastung des Schultergürtels schon aufgrund der vorangegangenen Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der rechten Schulter nicht mehr zumutbar gewesen seien und das Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil folglich unverändert bleibe (vgl. E. 3.9). In Anbetracht der Tatsache, dass an beiden Schultern dieselbe Problematik in Form einer Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schettenruptur vorliegt (vgl. E. 3.8) - wobei in dieser Hinsicht an der rechten Schulter nur noch leichtgradige Einschränkungen bestehen (vgl. E. 3.10) - über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeugt diese Einschätzung ohne weiteres. Auch in Bezug auf die zwischenzeitlich aufgetretene Tendinitis de Quervain legt med. pract. E.___ nachvollziehbar dar, dass diese therapeutisch gut behandelbar sei, weshalb die Arbeitsfähigkeit nicht dauerhaft eingeschränkt sei (vgl. E. 3.11). Anzufügen ist in diesem Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">text, dass zwar bereits mehrfach eine Infiltration des Sehnenfaches vorgenom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men wurde (Urk. 7/134/18). Bislang ist jedoch offenbar noch keine chirurgische Behandlung erfolgt, obwohl sich keine Hinweise darauf finden lassen, dass eine solche Operation nicht erfolgsversprechend oder für die Versicherte unzumutbar wäre (vgl. Urk. 7/116). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist die IV-Stelle zu Recht gestützt auf die Stellungnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von med. pract. E.___ zum Ergebnis gelangt, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand der Beschwerdeführerin - und damit ihre Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit - nicht wesentlich verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn man indes davon ausgehen würde, dass der Versicherten die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit als Pflegehelferin aus medizinischen Gründen zur Gänze nicht mehr zumutbar wäre, wäre die IV-Stelle nicht gehalten gewesen, auf die Neuanmeldung vom 22. Juli 2015 (Urk. 7/133) einzutreten. So hat die Beschwerdeführerin nicht glaubhaft gemacht, dass ihre Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit eingeschränkt sei. Dr. D.___ hat sich einzig dahingehend geäussert, dass eine 100%ige „Berufsunfähigkeit“, mithin also eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Pflegehelferin, vorliege. Folglich ist davon auszugehen, dass in einer dem individuellen Belastungsprofil (vgl. E. 3.11) angepassten Tätigkeit unverändert eine 100%ige Arbeitsfähigkeit besteht. In diesem Zusammenhang ist insbesondere entgegen der Argumenta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion der Versicherten (Urk. 1 S. 6) festzuhalten, dass die angestammte Tätigkeit den Leiden nicht angepasst war. Die Beschwerdeführerin übernahm auch nach Auftreten der Schulterprobleme weiterhin Überkopfarbeiten und transportierte Lasten, welche nicht dem Belastungsprofil entsprachen (Urk. 7/134/15 und 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits im Juni 2013 führte die Beschwerdegegnerin einen Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich durch, bei welchem sie berechtigterweise im Rahmen der Berechnung des Invalideneinkommens von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepassten Tätigkeit ausging und - infolge der fehlenden Berufsausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung - auf den Lohn für Hilfsarbeiten gemäss Schweizerischer Lohnstrukturer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung 2010 (LSE 2010) abstellte. Es resultierte dazumal ein Invaliditätsgrad von 24 % (Urk. 7/63). Selbst unter Berücksichtigung der zwischenzeitlichen Nominallohnentwicklung würde auch zum jetzigen Zeitpunkt kein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von mindestens 40 % resultieren, der einen Rentenanspruch begründen würde (vgl. E. 1.2), zumal kein Anlass dafür besteht, der Versicherten einen lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densbedingten Abzug vom Invalideneinkommen zu gewähren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Beschwerdeführerin nach dem Gesagten keine anspruchserhebliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung der Invalidität glaubhaft gemacht hat, ist die IV-Stelle auf das Leistungsbegehren vom 22. Juli 2015 zu Recht nicht eingetreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung (Urk. 2) erweist sich folglich als korrekt, weswegen die Beschwerde abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Entsprechend dem Verfahrensausgang sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christine Fleisch</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p></div> </div></body></html>