<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-07-20-4A_348-2021.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_348/2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. Juli 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Hohl, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Jürg M. Ammann, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, </div> <div class="para">weiterer Verfahrensbeteiligter. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mietvertrag; Prätendentenstreit, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, </div> <div class="para">vom 24. Mai 2021 (Z1 2021 13). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerin mit Klage vom 17. Juni 2020 gegen den weiteren Verfahrensbeteiligten und den Beschwerdeführer beim Kantonsgericht Zug beantragte, es sei festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin an dem durch die Nidwaldner Kantonalbank dortselbst hinterlegten Saldo des auf den weiteren Verfahrensbeteiligten lautenden Mieterkautionskontos Nr. xxx im Umfang von Fr. 26'000.-- berechtigt ist, und es sei die Nidwaldner Kantonalbank anzuweisen, den durch sie auf dem genannten Mieterkautionssparkonto bei ihr hinterlegten Betrag im Umfang von Fr. 26'000.-- an sie herauszugeben; </div> <div class="para">dass der Einzelrichter am Kantonsgericht mit Entscheid vom 16. März 2021 feststellte, dass die Beschwerdegegnerin an dem durch die Nidwaldner Kantonalbank dortselbst hinterlegten Saldo des auf den weiteren Verfahrensbeteiligten lautenden Mieterkautionskontos IBAN yyy im Umfang von Fr. 26'000.-- berechtigt ist, und die Nidwaldner Kantonalbank anwies, den auf dem genannten Mieterkaustionssparkonto hinterlegten Betrag im Umfang von Fr. 26'000.-- an die Beschwerdegegnerin auf ein von dieser Bank direkt zu bezeichnendes Konto zu überweisen; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid am 30. April/ 3. Mai 2021 beim Obergericht des Kantons Zug Berufung erhob; </div> <div class="para">dass das Obergericht auf die Berufung mit Präsidialverfügung vom 24. Mai 2021 nicht eintrat; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 21. Juni 2021 (Postaufgabe am 25. Juni 2021) beim Bundesgericht Beschwerde erhob; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer am 29. Juni 2021, am 1. Juli 2021 und am 15. Juli 2021 (Daten der Postaufgaben) je weitere, allesamt vom 28. Juni 2021 datierte Eingaben einreichte; </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass eine Beschwerde - abgesehen von der hier nicht gegebenen Ausnahme nach <span class="artref">Art. 43 BGG</span> - innert der Beschwerdefrist mit einem Antrag und vollständig begründet einzureichen ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>) und eine Ergänzung der Beschwerdebegründung nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht zugelassen werden kann (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=10.07.2021&amp;to_date=29.07.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.4; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=21&amp;from_date=10.07.2021&amp;to_date=29.07.2021&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-III-489%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page489">133 III 489</a> E. 3.3); </div> <div class="para">dass der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer bzw. seiner Ehefrau nach eigenen Angaben am 26. Mai 2021 zugestellt wurde und die 30-tägige Frist für eine Beschwerde an das Bundesgericht (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) demnach am 27. Mai 2021 zu laufen begann (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>) am 25. Juni 2021 endete; </div> <div class="para">dass demnach die Eingaben bzw. Beschwerdeergänzungen, die der Beschwerdeführer am 29. Juni 2021, am 1. Juli 2021 und am 15. Juli 2021 der Post übergab (<span class="artref">Art. 48 Abs. 1 BGG</span>), nach Ablauf der Beschwerdefrist erfolgten und damit unbeachtet zu bleiben haben; </div> <div class="para">dass das Obergericht auf die Berufung des Beschwerdeführers nicht eintrat, weil sie offensichtlich nicht hinreichend begründet sei und weil die Anträge des Beschwerdeführers, wonach die Beschwerdegegnerin ihn für die Kosten des Zwischenentscheids vom 9. Oktober 2020 (Abweisung der Widerklage) zu entschädigen habe und die Nidwaldner Kantonalbank zu verpflichten sei, den Restbetrag von Fr. 24'000.75 "an den jetzigen Eigentümer" zurückzugeben, offenkundig unzulässig bzw. verspätet seien;eine vom Beschwerdeführer nach Ablauf der Berufungsfrist eingereichte zusätzliche Eingabe sei ebenso verspätet; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeeingabe vom 21./25. Juni 2021 den vorstehend dargestellten Anforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt, weil der Beschwerdeführer darin keine sachdienlichen Rügen gegen den angefochtenen Entscheid erhebt, in denen er hinreichend darlegen würde, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie auf die bei ihr erhobene Berufung mit dieser Begründung nicht eintrat; </div> <div class="para">dass somit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, weil sie innerhalb der Beschwerdefrist offensichtlich nicht hinreichend begründet wurde (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, C.________ und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Juli 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Hohl </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>