B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung V E-3335/2013 U r t e i l v o m 1 2 . M ä r z 2 0 1 4 Besetzung Richterin Christa Luterbacher (Vorsitz), Richter Bruno Huber, Richter Daniel Willisegger, Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann Parteien A._______, geboren am (…), Eritrea, c/o Schweizerische Botschaft in Khartum, Beschwerdeführer, Gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 18. März 2013 / N (…). E-3335/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Mit englischsprachiger Eingabe vom 14. Februar 2011 (Eingang bei der Botschaft) wandte sich der Beschwerdeführer an die Schweizerische Bot- schaft in Khartum, Sudan, und ersuchte um Asyl in der Schweiz. Er brachte dabei im Wesentlichen vor, er habe Eritrea aus vielen Gründen verlassen. Er habe im Jahr 1995 den Militärdienst angetreten und bis 2002 mit grosser Hingabe seinem Heimatland gedient. Er habe heiraten wollen. Seine Familie habe den (…) 2002 für die Hochzeitsfeierlichkeiten bestimmt. Ein paar Monate vor diesem Datum habe er die Militärbehörde um einen einmonatigen Dispens ersucht. Das zuständige Departement habe sein Gesuch abgelehnt, weshalb er an seiner eigenen Hochzeit nicht hätte teilnehmen können. Als der Hochzeitstermin näher gerückt sei, habe er sich wieder an seine Militärvorgesetzten gewandt, welche sein Anliegen ebenfalls abgewiesen hätten. Sein direkter Vorgesetzter habe ihm aufgrund bestehende r persönlicher Konflikte und unterschiedlicher politischer Auffassungen die Teilnahme an der Hochzeitsfeier verweigert. Eine Woche vor der geplanten Hochzeit habe er wieder seine Vorgesetz- ten um eine Dispenserlaubnis ersucht, nachdem seine eigene Familie und die Familie seiner Braut die Hochzeitszeremonie vorbereitet und ent- sprechende finanzielle Ausgaben getätigt hatten. Er sei eine Woche vor seiner Hochzeit gezielt zu einer einmonatigen, harten Arbeitsstrafe wegen "mangelndem Respekt gegenüber einem Vorgesetzten" verurteilt worden. Diese Strafe hätte er auf einem landwirtschaftlichen Betrieb des Depa r- tementes verbüssen müssen. Er habe diese Situation nicht länger ausgehalten und sei vom Militä r- dienst desertiert. Am Tag seiner Hochzeit sei er nach Hause zu seiner Familie und Braut geflohen. Die Hochzeit habe friedlich gefeiert werden können. Am nächsten Tag sei die Militärpolizei zu Hause erschienen und habe ihn in den Militärdienst zurückführen wollen. Ihm sei die Flucht g e- lungen, und er habe sich auf einem Bauernhof im Dorf verstecken kö n- nen. Anschliessend habe er sich in den Sudan begeben. Er ersuche um eine Prüfung seines Asylgesuches. B. Mit Schreiben vom 21. Februar 2011 überwies die Schweizerische Bo t- schaft in Khartum das Asylgesuch des Beschwerdeführers dem BFM. E-3335/2013 Seite 3 C. Mit Schreiben vom 30. Juli 2012 setzte das BFM d en Beschwerdeführer darüber in Kenntnis, dass die Schweizerische Botschaft in Khartum aus Kapazitätsgründen keine Befragung durchführen könne, weswegen ihn das Bundesamt – unter Hinweis auf seine Pflicht, bei der Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (Art. 8 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]) – auffordere, das Gesuch mit einer schriftlichen Stel- lungnahme zu ergänzen. D. Der Beschwerdeführer ergänzte seine bisher geltend gemachten Vorbrin- gen mit einer weiteren englischsprachigen Eingabe, welche am 30. Au- gust 2012 bei der Botschaft einging. Ergänzend machte er insbesondere geltend, er sei mit B._______, gebo- ren 1983 , verheiratet und habe eine T ochter. Er wolle seinen Bruder in das vorliegende Asylgesuch einschliessen. C._______, der Bruder seiner Ehefrau, lebe in der Schweiz. Der Beschwerdeführer habe als Soldat r e- spektive im Rang (…) vom (…) 1995 bis zum (…) 2002 in der Division (…) in (…) Militärdienst geleistet. Am (…) 2002 sei er aus dem Militä r- dienst geflohen. Am Tag nach seiner Hochzeit hätten Militärpolizisten nach ihm gesucht. Weil er von einer Ladenbesitzerin frühzeitig gewarnt worden sei, habe er fliehen können. Er sei ständig unter psychologischem Stress gestanden, weil er zu einem Ort weit entfernt von seinem Wohnort habe flüchten müssen. Er habe Eritrea am 20 . April 2006 verlassen und sich in den Sudan begeben. Im Sudan sei er als Flüchtling registriert und dem W ody-Sherife-Camp zugeteilt worden. Dort habe er sich vom (…) April bis zum (…) Juli 2006 aufgehalten. Weil sich das Leben im Lager sehr schwierig gestaltet habe und aus Angst vor einer Verschleppung durch die Rashaida-Nomaden habe er das Lager verlassen müssen. Das UNHCR h abe ihm keinen hinreichenden Schutz im Flüchtlingslager g e- ben können. Es habe nicht genügend zu essen gegeben . Zudem habe er sich vor den eritreischen Spionen gefürchtet, die seine Rückführung nach Eritrea hätten veranlassen können. Er lebe zur Zeit mit se iner Ehefrau und seinem Kind bei einem Bekannten im Sudan. Er decke seinen L e- bensunterhalt, indem er allgemeine Arbeiten, namentlich Reinigungsa r- beiten, verrichte. Er fürchte um sein Leben und lebe ohne Sicherheit. Die Arbeits- und Lebenssituation sei sehr schwierig. Seit seiner Ausreise aus Eritrea habe er keinen Kontakt mit den heimatlichen Behörden mehr g e- habt. E-3335/2013 Seite 4 Zur Stützung seiner Vorbringen reichte der Beschwerdeführer Kopien von zwei fremdsprachigen Ausweisen, eine Bestätigung der Absolvierung e i- nes m edizinischen Trainings sowie eine fremdsprachige Bestätigung zu den Akten. E. Mit Verfügung vom 18. März 2013 – eröffnet am 8. Mai 2013 – verweiger- te das BFM dem Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz und leh n- te sein Asylgesuch ab. Das Bundesamt begründete die Verweigerung der Einreise in die Schweiz und die Ablehnung des Asylgesuchs des Beschwerdeführers im Wesentlichen damit, dass aufgrund des vollständig erstellten Sachve r- halts davon ausgegangen werden könne, es liege keine unmittelbare G e- fährdung vor, welche eine Einreise in die Schweiz notwendig erscheinen lasse. Die Schilderungen des Beschwerdeführers würden darauf schlies- sen lassen, dass er ernstzunehmende Schwierigkeiten mit den eritre i- schen Behörden habe. Es sei daher zu prüfen, ob einer A sylgewährung durch die Schweiz der Asylausschlussgrund von Art. 52 Abs. 2 AsylG ent- gegenstehe, wonach einer Person das Asyl verweigert werden könne, wenn ihr zugemutet werden könne, sich in einem anderen Staat um Au f- nahme zu bemühen. Der Beschwerdeführer s ei eigenen Angaben ge- mäss im UNHCR-Flüchtlingslager in Wody-Sherife aufgenommen worden und habe sich als Flüchtling registrieren lassen. Laut Berichten des UNHCR würden sich zahlreiche eritreische Flüchtlinge im Sudan aufha l- ten. Vor diesem Hintergrund sei nicht zu verkennen, dass die Lage vor Ort für Menschen wie den Beschwerdeführer nicht einfach sei. Dennoch würden keine konkreten Anhaltspunkte für die Annahme bestehen, dass ein weiterer Verbleib des Beschwerdeführers im Sudan nicht zumutbar oder möglich wäre. Flüchtlinge im Sudan, die vom UNHCR registriert worden seien, würden einem Flüchtlingslager zugeteilt, wo sie sich au f- halten könnten und die nötige Versorgung erhalten würden. Der B e- schwerdeführer verfüge nicht über ein freies Aufenthaltsrecht für da s ganze Land. Es sei ihm aber zumutbar, wieder in das ihm zugewiesene Flüchtlingslager zurückzukehren, sollte seine Situation tatsächlich kritisch sein. Die Befürchtung, nach Eritrea zurückgeschafft zu werden, werde als u n- begründet erachtet. Gemäss gesich erten Erkenntnissen sei das Risiko einer Deportation oder Verschleppung für Eritreer, die im Sudan vom UNHCR als Flüchtlinge anerkannt seien, gering, was das Bundesverwa l-E-3335/2013 Seite 5 tungsgericht in mehreren Urteilen bestätigt habe. Das UNHCR registriere vor Ort sämtli che Eritreer, die sich in einem Flüchtlingslager meldeten, unabhängig davon, weshalb sie Eritrea verlassen hätten. Es gebe vorli e- gend keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass dem Beschwerdeführer eine Rückführung nach Eritrea drohen könnte. Er verfüge gem äss den Akten nicht über ein Risikoprofil, das eine Befürchtung vor einer Ve r- schleppung nach Eritrea objektiv begründen könnte. Da er den Flüch t- lingsstatus durch das UNHCR erhalten habe, habe er jederzeit die Mö g- lichkeit, sich bei einer Vertretung des UNHC R im Sudan zu melden. Das UNHCR habe den Sudan an seine internationalen Verpflichtungen eri n- nert und der Sudan habe die Flüchtlingskonvention unterzeichnet. Das Leben in Khartum sei für eritreische Flüchtlinge nicht einfach. Angesichts seines längeren Aufe nthalts und seiner Arbeitstätigkeit im Sudan könne jedoch davon ausgegangen werden, dass die Hürden für eine zumutbare Existenz in Khartum nicht unüberwindbar seien. Die schwierigen Leben s- bedingungen und humanitäre Überlegungen stellten keinen Grund für e i- ne Einreisebewilligung dar. Im Sudan bestehe überdies eine grosse eri t- reische Diaspora, die für in Not geratene Landsleute bereitstehe und weitgehend Unterstützung biete. Gemäss den Akten lebe ein Schwager des Beschwerdeführers in der Schweiz. Obwohl er d adurch über einen Anknüpfungspunkt zur Schweiz verfüge, sei dieser nicht derart gewichtig, dass eine Abwägung der G e- samtumstände dazu führen müsste, dass es gerade die Schweiz sei, die den erforderlichen Schutz gewähren sollte. Dieser Anknüpfungspunkt stelle alleine noch keine besondere Beziehungsnähe zur Schweiz dar. F. Das BFM leitete am 12. Juni 2013 eine englischsprachige Eingabe des Beschwerdeführers vom 28. Mai 2013 (Eingang bei der Schweizer Bo t- schaft in Khartum am 30. Mai 2013) an das Bundesverwaltun gsgericht weiter, mit welcher dieser gegen den vorinstanzlichen Entscheid beim Gericht Beschwerde erhob und sinngemäss die Aufhebung der Verfügung des BFM sowie die Bewilligung der Einreise in die Schweiz zwecks Fes t- stellung der Flüchtlingseigenschaft beantragte. Zur Begründung führte der Beschwerdeführer im Wesentlichen aus, das Leben im Sudan sei von Unsicherheit geprägt. Die sudanesische Polizei forderte das Vorweisen eines Identitätspapieres. Wenn man eine Flüch t- lings-Karte vorweise, werde man auf den Polizeiposten mitgeführt und nur unter Zahlung einer Geldsumme wieder freigelassen oder nach Eri t-E-3335/2013 Seite 6 rea deportiert. Ein Aufenthalt im Flüchtlingslager sei ebenfalls nicht mö g- lich, weil dort ständig die Gefahr einer Entführung durch die Rashaida - Nomaden besteh e. Das UNHCR sei sich dieser Situation bewusst und habe bereits diesbezügliche Gespräche geführt. Er könne nicht nach Erit- rea zurück. Er w olle im Sudan verbleiben, benötige aber einen weiteren Staat, der ihm Schutz gewähre. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den B e- hörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver - waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entsche i- det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel, so auch vorliegend, endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 1.2 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 21 VwVG letzter Teilsatz). Der Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfügung beso n- ders berührt, hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung b e- ziehungsweise Änderung und ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist mithin einzutreten. 1.3 Der Vollständigkeit halber ist weiter festzus tellen, dass die angefoc h- tene Verfügung des BFM vom 18. März 2013 nur den Beschwerdeführer betrifft. Die Ehefrau und das Kind des Beschwerdeführers werden weder im Betreff auf Seite 1 noch im Anschluss an das Verfügungsdispositiv und die Rechtsmittelbelehrung unter dem Titel "Diese Verfügung bezieht sich auf" erwähnt. Im Schreiben des BFM an den Beschwerdeführer vom 30. Juli 2012 wurde der Beschwerdeführer explizit gefragt, ob es Angehörige gebe, die er in das Asylgesuch einschliessen wolle. In seiner Einga be vom 30. August 2012 hat der Beschwerdeführer in diesem Zusamme n-E-3335/2013 Seite 7 hang seine Ehefrau und das Kind nicht aufgeführt. Auch die Beschwerde bezieht sich einzig auf den Beschwerdeführer und wurde nur von ihm u n- terzeichnet. Die Ehefrau und das Kind des Beschwerd eführers sind im ganzen bisherigen Verfahren – und insbesondere im erstinstanzlichen Verfahren – nie in irgendeiner Weise persönlich vor einer schweizer i- schen Asylbehörde im In - oder Ausland aufgetreten. Mithin kann die a n- gefochtene Verfügung die Ehefrau u nd das Kind des Beschwerdeführers auch nicht einbeziehen (vgl. hierzu auch BVGE 2011/39). Die Ehefrau des Beschwerdeführers und das Kind haben demzufolge bis dato kein Asylverfahren in der Schweiz durchlaufen respektive kein Asyl gesuch in der Schweiz eing ereicht, und d as vorliegende Beschwerdeurteil betrifft einzig den Beschwerdeführer. Soweit der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 30. August 2012 festhält, er wolle seinen Bruder in seinem Asylgesuch einschliessen, ist festzuhalten, dass sich das vorliegende Asylgesuch einzig auf die Person des Beschwerdeführers bezieht. Falls weitere Angehörige – wie der Bru- der respektive gegebenenfalls die weiteren Familienmitglieder wie die Ehefrau und das Kind – um Asyl hätten ersuchen wollen, wären diese gehalten g ewesen, eigene Asylgesuche einzureichen, wobei in diesem Zusammenhang auf die nachstehende Erwägung 3 verwiesen wird. 1.4 Die Beschwerde ist in englischer Sprache und somit nicht in einer Amtssprache des Bundes abgefasst. Auf die Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeverbesserung oder auf die Einholung einer Übersetzung kann indessen aus prozessökonomischen Gründen praxisgemäss ve r- zichtet werden, da der Eingabe des Beschwerdeführers genügend klare, sinngemässe Rechtsbegehren und deren Begründung zu entnehmen sind und ohne Weiteres – die zu beurteilende Sachlage ist rechtsge - nüglich erstellt – darüber befunden werden kann. 1.5 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG und das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 1.6 Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die Durc h- führung eines Schriftenwechsels verzichtet. 2. Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG. E-3335/2013 Seite 8 3. Mit der Änderung des Asylgesetzes vom 28. September 2012 – von der Bundesversammlung als dringlich erklärt und am 29. September 2012 in Kraft getreten – ist die Möglichkeit der Einreichung eines Asylgesuches aus dem Ausland weggefallen (vgl. AS 2012 5359). Das vorliegende U r- teil, welches e in Asylgesuch aus dem Ausland nach altem Recht zum Gegenstand hat, ergeht daher gestützt auf die Übergangsbestimmung zur Änderung vom 28. September 2012, wonach für Asylgesuche, die im Aus- land vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 28. September 2012 gestellt worden sind, die Artikel 12, 19, 20, 41 Abs. 2, 52 und 68 AsylG in der bis- herigen Fassung des Gesetzes gelten. Wird demnach im vorliegenden Beschwerdeverfahren auf das AsylG oder Verordnungstexte verwiesen, bezieht sich dies stets auf die bisherige Fassung der entsprechenden Be- stimmungen. 4. 4.1 Gemäss Art. 19 Abs. 1 AsylG kann ein Asylgesuch im Ausland bei ei - ner Schweizerischen Vertretung gestellt werden, welche es mit einem Be- richt an das Bundesamt überweist (Art. 20 Abs. 1 AsylG). Die Schweizeri- sche Vertretung führt mit der asylsuchenden Person in der Regel eine Be- fragung durch (Art. 10 Abs. 1 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]). Ist dies nicht möglich, so wird die asylsuchende Person von der Vertretung a ufgefordert, ihre Asyl- gründe schriftlich festzuhalten (Art. 10 Abs. 2 AsylV 1). Die Schwei- zerische Vertretung überweist dem Bundesamt das Befragungsprotokoll oder das schriftliche Asylgesuch sowie weitere zweckdienliche Unterl a- gen und einen ergänzenden Be richt, der ihre Beurteilung des Asylg e- suchs enthält (Art. 10 Abs. 3 AsylV 1). 4.2 Vorliegend sah sich die Botschaft in Khartum nicht in der Lage, eine persönliche Anhörung des Beschwerdeführers durchzuführen. Das BFM begründete diesen Verzicht in der Verfügung vom 18. März 2013 mit dem begrenzten Personalbestand der Botschaft sowie den fehlenden Vorau s- setzungen im sicherheitstechnischen und räumlichen Bereich. Das Bu n- desamt ersuchte den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 30. Juli 2012 um Einreichung einer ergän zenden Stellungnahme zwecks Vervollständi- gung des rechtserheblichen Sachverhaltes. Der Beschwerdeführer nahm in der Folge mit Eingabe vom 30. August 2012 (Eingang bei der Botschaft in Khartum) ausführlich zu den gestellten Fragen Stellung und machte persönliche, auf ihn konkret bezogene Angaben. Vorliegend erhielt der E-3335/2013 Seite 9 Beschwerdeführer somit rechtsgenügend Gelegenheit, seine Asylgründe darzulegen und bei der Erhebung und Ergänzung des massgebenden Sachverhalts mitzuwirken. Die Schweizerische Botschaft verzi chtete darauf, in einem ergänzenden Bericht ihre Beurteilung des Asylgesuchs darzulegen, und überwies die Unterlagen dem BFM ohne Kommentar. 5. Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, wenn die asylsuchende Person keine Verfolgung gl aubhaft machen kann oder ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG). Nach Art. 20 Abs. 2 AsylG be- willigt das Bundesamt einer asylsuchenden Person die Einreise in die Schweiz zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihr nicht zugemutet wer- den kann, im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein ande- res Land auszureisen (vgl. BVGE 2007/19 E. 3.2 , BVGE 2011/10 E. 3). Bei diesem Entscheid sind die Voraussetzungen zur Erteilung einer Ei n- reisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu umschreiben, wobei den B e- hörden ein weiter Ermessensspielraum zukommt. Ausschlaggebend für die Erteilung der Einreisebewilligung ist dabei die Schutzbedürftigkeit der betroffenen Personen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schwei- zerischen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2c S. 130, EMARK 2004 Nr. 20 E. 3.b), mithin die Prüfung der Fragen, ob eine G e- fährdung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft gemacht wird und ob der Verbleib am Aufenthaltsort für die Dauer der Sachverhaltsabklärung z u- gemutet werden kann (vgl. BVGE 2011/10 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Hält sich eine asylsuchende Person bereits in e inem Drittstaat auf, ist zwar im Sinne einer Vermutung davon auszugehen, die betreffende Pe r- son habe in diesem Drittstaat bereits Schutz vor Verfolgung gefunden oder könne ihn dort erlangen, weshalb auch anzunehmen ist, es sei ihr zuzumuten, dort zu verble iben beziehungsweise sich dort um Aufnahme zu bemühen. Diese Vermutung kann sich jedoch sowohl in Bezug auf die Schutzgewährung durch den Drittstaat (vgl. EMARK 2005 Nr. 19 E. 5.1 S. 176 f.) wie auch auf die Zumutbarkeit der Inanspruchnahme des Schutzes im Drittstaat als unzutreffend erweisen. Es ist deshalb zu prü - fen, ob die asylsuchende Person im Drittstaat Schutz vor Verfolgung g e- funden hat oder erlangen kann, was in der Regel zur Ablehnung des Asyl- gesuchs und zur Verweigerung der Einreisebewilligung f ührt. In jedem Fall sind die Kriterien zu prüfen, welche die Zufluchtnahme in diesem E-3335/2013 Seite 10 Drittstaat als zumutbar erscheinen lassen, und diese sind mit einer all - fälligen Beziehungsnähe zur Schweiz abzuwägen. Bei dieser Abwägung bildet die besondere Beziehungsn ähe der asylsuchenden Person zur Schweiz ein zentrales, wenn auch nicht das einzige Kriterium (vgl. BVGE 2011/10 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Zu berücksichtigen sind ausse r- dem die Beziehungsnähe zum Drittstaat (oder zu anderen Staaten) sowie die vorauss ichtlichen Eingliederungs - und Assimilationsmöglichkeiten in der Schweiz beziehungsweise im Drittstaat (oder in anderen Staaten). A l- lein die Tatsache, dass die asylsuchende Person keine besondere Bezi e- hungsnähe zur Schweiz hat, ist deshalb für die Ablehnun g des Asylgesu- ches nicht ausschlaggebend (vgl. EMARK 1997 Nr. 15 E. 2.f S. 131 f.). Hält sich die asylsuchende Person in einem Drittstaat auf, ist die Einreise in die Schweiz beispielsweise zu bewilligen, wenn der Drittstaat keine hin- reichende Gewähr für e in ordentliches Asylverfahren bietet und eine A b- schiebung in den Heimatstaat nicht ausgeschlossen erscheint, auch wenn eine Beziehungsnähe der asylsuchenden Person zur Schweiz fehlt (vgl. EMARK 2005 Nr. 19 E. 4.3 S. 174 f.). Umgekehrt führt der Umstand, dass eine Beziehungsnähe zur Schweiz namentlich aufgrund von hier ansässigen nahen Familienangehörigen gegeben ist, nicht zur Erteilung einer Einreisebewilligung, wenn aufgrund einer Abwägung mit anderen Kriterien der Verbleib im Drittstaat objektiv als zumutbar zu erachten ist. 6. 6.1 Vorliegend gelangt das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten in Übereinstimmung mit dem BFM zum Schluss, dass die geltend gemachten Vorbringen des Beschwerdeführers nicht a priori unglaubhaft erscheinen und darauf schliesse n lassen, dass er in seinem Heimatstaat Eritrea ernstzunehmende Schwierigkeiten mit den heimatlichen Behörden gehabt hat. Ob er bei einer allfälligen Rückkehr nach Eritrea einer flüch t- lingsrechtlich relevanten Gefährdung ausgesetzt sein könnte, kann vo r- liegend dennoch offengelassen werden, da er den zusätzlichen Schutz der Schweiz gemäss Art. 52 Abs. 2 AsylG nicht benötigt, weil es ihm – wie im Nachfolgenden aufzuzeigen sein wird – trotz der zugestandenerma s- sen nicht einfachen Bedingungen für eritreische Fl üchtlinge im Sudan zu- zumuten ist, im Zufluchtsland (Sudan) zu verbleiben. 6.2 Der Beschwerdeführer befindet sich eigenen Angaben zufolge seit April 2006 im Sudan (vom […] April bis […] Juli 2006 im Flüchtlingslager Wody-Sherife, danach habe er das Lager verla ssen und sich an einen andern Ort innerhalb des Sudans begeben) . Aufgrund der Angaben in E-3335/2013 Seite 11 seinem schriftlichen Asylgesuch, seinen ergänzenden Ausführungen vom 30. August 2012 und de n in Kopie vorliegenden Ausweisen ist da von auszugehen, dass er durch das UNHCR im Sudan als Flüchtling ane r- kannt und registriert worden ist. Folglich verfügt er über die erforderliche temporäre Bewilligung, um sich im Sudan aufhalten zu können, und g e- niesst weitgehend Schutz vor einer Abschiebung in sein Heimatland Eri t- rea. Mit diesem Schutz ist allerdings nicht ein freies Aufenthaltsrechts für das ganze Land verbunden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Sudan Schutz gefunden und die Möglichkeit hat, sich in das ihm zugewiesene Flüchtlingslager Wody-Sherife zurückzube- geben, sofern er einen weiteren Aufenthalt an einem jetzigen Aufenthalts- ort im Sudan nicht mehr in Betracht zieht. Obschon unlängst von Deportationen von Eritreern in den Heimatstaat berichtet wurde (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-1452/2012 vom 15. Juni 2012 mit weiteren Hinweisen sowie UNHCR, "UNHCR deeply concerned by deportation of Eritreans from Sudan" vom 26. Juli 2011), ist gleichwohl gemäss gesicherten Erkenntnissen das Risiko einer Verschleppung für Eritreer, die im Sudan vom UNHCR als Flüchtlinge an- erkannt sind, gering, da die sudanesischen Behörden zwar tatsächlich teilweise eritreische Asylsuchende sowie Flüchtlinge deportieren, diese Rückführungen indessen nicht flächendeckend erfolgen (vgl. statt vieler das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D -6054/2011 vom 24. April 2012). Den Akten sind denn auch keine Hinweise zu entnehmen, die auf ein besonderes Profil des Beschwerdeführers, nämlich das Profil einer Person, an deren Auslieferung die eritreische Regierung besonder s inte- ressiert wäre, schliessen liessen. Sodann ist, wenngleich nicht abzuspr e- chen ist, dass die Lebensbedingungen i m Sudan, insbesondere in Khar- tum, auch für den Beschwerdeführer, schwierig sind, nicht anzunehmen, dass er im Sudan den Lebensunterhalt für sich, seine Ehefrau und sein Kind nicht mehr wird bestreiten können. Eigenen Angaben zufolge lebt er einerseits bereits seit April 20 06 im Sudan, andererseits besteht für ihn die Möglichkeit, weiterhin seinen Unterhalt zu bestreiten und seine bishe- rige Erwerbstätigkeit fortzusetzen. Es ist nicht davon auszugehen, dass er inskünftig nicht mehr für sich und seine Familie wird aufkommen kö n- nen. Zudem ist davon auszugehen, dass er allenfalls bei Bedarf mit der Unterstützung der grossen eritreischen Diaspora rec hnen kann. Die all- gemeinen schwierigen Lebensbedingungen im Sudan vermögen für sich alleine keine Asylrelevanz zu entfalten und stellen keine hinreichende Grundlage für die Erteilung einer Einreisebewilligung dar. Schliesslich ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben über E-3335/2013 Seite 12 einen in der Schweiz lebenden Schwager verfügt. Dieser Anknüpfung s- punkt stellt jedoch – wie das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht festgestellt hat – keine gewichtige, enge Beziehungsnähe zur Schweiz dar, die in einer Abwägung der Gesamtumstände dazu führen müsste, dass es gerade die Schweiz ist, die den erforderlichen Schutz für den Beschwerdeführer gewähren sollte. 6.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe während seines Au f- enthalts im Wody -Sherife Camp eine Entführung durch Rashaida - Nomaden befürchtet und deswegen das Camp verlassen. Die Entführung von eritreischen Flüchtlingen, welche nach ihrer Flucht aus Eritrea im Sudan Zuflucht gefunden haben oder weiter in den Gros s- raum Khartum, in den Nahen Osten oder nach Europa reisen, ist gut d o- kumentiert (vgl. mit weiteren Hinweisen, Entscheid des Bundesverwa l- tungsgerichts E-3288/2013 vom 11. November 2013, E. 6.3). In mehreren Berichten (vgl. namentlich UNHCR, Refugees and the Ra s- haida: Human smuggling and trafficking from Eritrea to Sudan and Egypt, Rachel Humphris, März 2013) wird die Problematik des Menschenha n- dels im Ostsudan einlässlich dargestellt und die Rolle der Mensche n- schmuggler sowie die dabei verwendeten Reiserouten näher erläutert. Dabei wird im Zusammenhang mit diesem Menschenhandel, den Entfü h- rungen und Verschleppungen der arabische Nomadenstamm der Rashai- da, welcher im sudanesischen -eritreischen Grenzgebiet lebt, genannt. Die Rashaida kontrollieren einen grossen Teil des Handels und Schmu g- gels in dieser Grenzregion; eine kleinere Anzahl von Angehörigen dieses Nomadenstammes sind auch für den Menschenschmuggel und –handel verantwortlich. Die Rashaida verfügen über ein gut organisiertes Net z- werk. Sie arbeiten mit anderen Nomadenstämmen und mi t ägyptischen Beduinen zusammen. Laut den vorliegenden Berichten werden eritreische Flüchtlinge einerseits aus den Lagern des Ostsudan entführt, wobei diesbezüglich namentlich das Shagarab -Camp erwähnt wird. Andererseits wird von entspreche n- den "Schlepper- bzw. Schmuggelmissbräuchen" ("smuggler abuses") ent- lang den Migrationsrouten Richtung Mittelmeer berichtet, wobei die Ro u- ten vom Sudan aus insbesondere nach Nordwesten in Richtung Libyen oder nach Norden in den Nahen Osten, nach Ägypten, führen. Dabei ha t seit 2006 insbesondere die Halbinsel Sinai als Transitregion für Migranten (welche nach Israel reisen) an Bedeutung zugenommen , und der damit E-3335/2013 Seite 13 einhergehende Menschenschmuggel in diesem Gebiet hat sich als Ph ä- nomen etabliert. Seit Ende 2010 wird über den M enschen- und Orga n- handel, über Folter und Vergewaltigung von Flüchtlingen im Sinai beric h- tet. Die meisten der im Sinai Entführten stammen aus Eritrea oder dem Sudan. Die Flüchtlinge zahlen um die 3000 Dollar, um von den Schle p- pern an die israelische Grenze gebracht zu werden. Für einige endet die Reise mit den Schleppern an der israelischen Grenze, Frauen werden systematisch vergewaltigt und die Menschenschmuggler haben ihre M a- chenschaften aufs lukrative Erpressen von Lösegeldern ausgeweitet (vgl. mit weite ren Hinweisen, Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts E - 3288/2013 vom 11. November 2013 E. 6.3). Der Beschwerdeführer befindet sich seinen Angaben zufolge seit Juli 2006 nicht mehr in einem Flüchtlingslager in Ostsudan und somit nicht auf einer der als ge fährlich einzustufenden Migrationsrouten. Nach Ei n- schätzung des UNHCR ist das Risiko einer Entführung oder Verschle p- pung ("kidnapping") für eritreische Flüchtlinge und Asylsuchende bei der Einreise in den Sudan am höchsten. Einige Asylsuchende werden an de r Grenze zwischen Eritrea und dem Sudan, bevor sie die Flüchtlingscamps erreichen, entführt; andere wiederum werden im Gebiet um die Flüch t- lingslager herum verschleppt (vgl. UNHCR: UNHCR concern at refugee kidnappings, disappearances in eastern Sudan, Brie fing Notes, 25.01.2013). An seinem derzeitigen Aufenthaltsort ausserhalb der Flüch t- lingslager ist der Beschwerdeführer nicht mit überwiegender Wahrschei n- lichkeit von einer entsprechenden Entführung bedroht. Er hat daher keine begründete Furcht im Sinne der asylrechtlichen Rechtsprechung, dass eine Verschleppung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit konkret erfo l- gen wird. 6.4 Aufgrund dieser Erwägungen erscheint es für den Beschwerdeführer objektiv nicht unzumutbar, den im Sudan gegenüber einer allfälligen Ve r- folgungsgefahr in seinem Heimatstaat Eritrea bestehenden Schutz we i- terhin in Anspruch zu nehmen. Eine Schutzgewährung durch die Schweiz erscheint somit unter Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände, wel- che mit dem Aufenthalt des Beschwerdeführers im S udan und seinem dortigen Status als vom UNHCR registrierter Flüchtling verbunden sind, nicht erforderlich. Zusammenfassend ergibt sich, dass das BFM zu Recht und mit zutreffender Begründung feststellte, eine Abwägung der Gesam t- umstände im Sinne von Art. 52 Abs. 2 AsylG führe zum Schluss, dass dem Beschwerdeführer ein Verbleib im Sudan zuzumuten ist. Unter di e-E-3335/2013 Seite 14 sen Umständen hat das Bundesamt zu Recht die Erteilung der Einreis e- bewilligung verweigert und das Asylgesuch abgelehnt. 7. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und auch sonst nicht zu beanstanden ist (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. 8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aus verwaltungs- ökonomischen Gründen sowie in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in fine VwVG und Art. 6 Bst. b des R eglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) ist indessen auf die Erhebung der Verfahrenskosten zu verzichten. (Dispositiv nächste Seite) E-3335/2013 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die Schweize- rische Vertretung in Khartum. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Christa Luterbacher Sandra Bodenmann Versand: