<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_432/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 11. Januar 2011 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft See / Oberland, Büro B-1, Weiherallee 15, Postfach, 8610 Uster. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafverfahren; Sistierungsverfügung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Rekursentscheid vom 29. November 2010 der Oberstaatsanwaltschaft </div> <div class="para">des Kantons Zürich. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft See / Oberland führte in der Zeit vom 29. Juni 2009 bis 25. Mai 2010 eine durch das Bezirksstatthalteramt Arlesheim am 28. Mai 2008 gegen X.________ u.a. wegen mehrfachen Betruges eingeleitete Strafuntersuchung. Die Staatsanwaltschaft Potsdam führte ein gleichartiges Verfahren und beantragte die Auslieferung, die nach einem Entscheid des Bundesgerichts vollzogen wurde. In der Folge wurde die Staatsanwaltschaft Potsdam um Übernahme des bei der Staatsanwaltschaft See / Oberland hängigen Verfahrens ersucht. Der Leitende Oberstaatsanwalt kam mit Schreiben vom 24. August 2010 diesem Ersuchen nach. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft See / Oberland sistierte mit Verfügung vom 16. September 2010 das Verfahren gegen X.________ mit der Begründung, dass das Verfahren von der Staatsanwaltschaft Potsdam übernommen worden sei und dieses deshalb - bis zur Mitteilung der rechtskräftigen Erledigung - vorläufig eingestellt bleibe. Gegen diese Verfügung erhob X.________ am 10. Oktober 2010 Rekurs. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich wies den Rekurs mit Entscheid vom 29. November 2010 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">X.________ führt mit Eingaben vom 16. und 27. Dezember 2010 Beschwerde in Strafsachen gegen den Rekursentscheid der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Oberstaatsanwaltschaft mit der Abweisung des Rekurses Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzt haben sollte. Da die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Ausführungen keine hinreichende Auseinandersetzung mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheids darstellen, ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Da die Beschwerde nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos ist, ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abzuweisen (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>). Auf eine Kostenauflage kann indessen verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und seinem amtlichen Verteidiger, der Staatsanwaltschaft See / Oberland und der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 11. Januar 2011 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Fonjallaz Pfäffli </div> </div></body></html>