<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hält in seiner Antwort fest, dass "sich Unwetterereignisse häufen und nicht mehr als einmalig gelten". Angesichts dieser Feststellung werden sich gerade die im August 2005 am stärksten betroffenen Berggebiete möglicherweise mit weiteren Schäden und auch mit enormen Aufwendungen für Präventionsmassnahmen konfrontiert sehen. Anderseits hat gerade das Ereignis vom August 2005 gezeigt, dass Naturereignisse in den Bergen ihre schädlichen Auswirkungen bis ins Mittelland haben. Es sei beispielsweise an die Schwemmholzproblematik erinnert.</p><p>Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, um den erhöhten Hochwasserrisiken im Gebirge und im Flachland entgegenzutreten?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Prävention ist kostengünstiger als die Schadenbehebung. Deshalb hat der Bundesrat stets Gewicht auf die Gefahrenprävention gelegt. In diesem Zusammenhang sind bereits verschiedene Massnahmen getroffen worden. Bei der wegen der Schuldenbremse erforderlichen Kompensation der zusätzlichen Mittel für die Behebung der Unwetterschäden wurde darauf geachtet, die Kredite für die Gefahrenprävention zu schonen. Organisatorisch wurde innerhalb des neuen Bafu eine Abteilung Gefahrenprävention gebildet, die den ganzen Naturgefahrenbereich umfasst. Die Umsetzung des integralen Risikomanagements soll damit gefördert werden. Des Weiteren hat der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Leutenegger Oberholzer 05.3661 zur Verbesserung der finanziellen Planungssicherheit im Hochwasserschutz die Schaffung zweckgebundener Vermögen für prüfenswert erklärt. Das UVEK klärt derzeit ab, wie eine solche Fondslösung aussehen könnte.</p>