<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_407/2007 /bri </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. August 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Justizgebäude, av. Mathieu-Schiner 1, 1950 Sitten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einstellungsverfügung (Verdacht auf Grenzverrückung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis, Strafgerichtshof I, vom 13. Juni 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, eine mögliche Befangenheit von Bundesrichtern sei "nicht auszuschliessen" (Beschwerde S. 12), ist die Eingabe als Ausstandsbegehren entgegenzunehmen. Auf das Begehren ist indessen nicht einzutreten, weil die Mitwirkung in einem früheren Verfahren auch dann für sich allein keinen Ausstandsgrund darstellt, wenn das Verfahren zu Ungunsten der betroffenen Person ausgegangen ist (<span class="artref">Art. 34 Abs. 2 BGG</span>; Urteil 2F_2/2007 vom 25. April 2007 E. 3.2). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 19. Juli 2006 stellte die Untersuchungsrichterin für das Oberwallis ein auf Anzeige des Beschwerdeführers hin gegen zwei Personen wegen des Verdachts auf Grenzverrückung eröffnetes Strafverfahren ein. Diese Verfügung wurde durch den Strafgerichtshof I des Kantonsgerichts Wallis mit Urteil vom 13. Juni 2007 bestätigt. Entgegen seiner Auffassung (Beschwerde S. 6 oben) ist der Beschwerdeführer als angeblich Geschädigter zur Beschwerde nicht legitimiert, weil er kein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (<span class="artref">Art. 81 Abs. 1 BGG</span>; BGE 6B_12/2007 vom 5. Juli 2007). Dazu kommt, dass er die Verletzung verfassungsmässiger Rechte und Grundsätze (Willkürverbot, allgemeine Verfahrensgarantien, rechtliches Gehör) sowie Befangenheit geltend macht (Beschwerde S. 1), ohne dass die Beschwerde, die sich in teilweise nicht auf den angefochtenen Entscheid bezogener und auch sonst unzulässiger appellatorischer Kritik erschöpft, den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> genügt. Dies gilt auch, wenn man die vom Beschwerdeführer erwartete Nachsicht walten lässt. Da die Beschwerdefrist eine gesetzliche Frist ist, kommt auch eine Nachbesserung nicht in Betracht (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>). Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um einen unentgeltlichen Rechtsbeistand ist als ein solches um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> entgegenzunehmen. Es ist abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Im Übrigen macht der Beschwerdeführer nicht einmal geltend, er sei bedürftig (Beschwerde S. 2). Folglich kommt eine Reduktion der Gerichtsgebühr nicht in Betracht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis und dem Kantonsgericht Wallis, Strafgerichtshof I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 16. August 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>