<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2005.00130</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">I. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Spitz</font> </p><p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Bürker-Pagani</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Sonderegger</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 31. August 2005</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">M.___</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch das Sozialdepartement der Stadt Zürich, Zentrale Ressourcendienste</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rechtsdienst, lic. iur. Isabelle Bindschedler</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Werdstrasse 75, Postfach, 8036 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA)</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt, IV-Stelle, mit Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2004 einen Rentenanspruch von M.___ verneint hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 31. Januar 2005, mit welcher der Beschwerdeführer, vertreten durch lic. iur. Isabelle Bindschedler vom Sozialdepartement der Stadt Zürich, die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides zur Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen respektive zur Prüfung beruflicher Massnahmen sowie eventualiter die Zusprechung einer Invalidenrente beantragt (Urk. 1 S. 2), sowie in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der IV-Stelle vom 7. März 2005 (Urk. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in der Erwägung, </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid auf das Gutachten von Dr. med. A.___, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen, vom 26. Juli 2004 (Urk. 7/17) abstützt (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass der Beschwerdeführer, der bis zum Unfall vom 17. April 1994, als er eine Malleolar-Luxationsfraktur rechts erlitt, als Maler/Restaurateur (Urk. 7/17 S. 2, Urk. 7/22 S. 5) tätig gewesen war, seither jedoch keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgegangen ist (Urk. 7/17 S. 2, Urk. 7/24), im Wesentlichen geltend macht, auf das Gutachten könne nicht abgestellt werden, zumal daraus nicht ersichtlich sei, inwiefern sich der auffallende Muskelschwund an der rechten Hand auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, und zudem unklar bleibe, welche Verweisungstätigkeiten er noch ausüben könne (Urk. 1 S. 4),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass im Gutachten als Diagnosen ein Status nach Subtalar- und Chopartarthrodese am rechten Fussgelenk mit interner Fixation am 17. April 1998 sowie ein unklarer Kraftverlust in der rechten Hand mit auffallender Tenaratrophie aufgeführt wird (Urk. 7/17 S. 5),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass der Gutachter Dr. A.___ unter den objektiven Befunden ausführt, der Tenarmuskel sowie der Musculus interosseus dorsalis I erschienen atrophisch und zudem finde sich an der rechten Hand ein positives Gaenslen-Zeichen, ansonsten seien die Fingergelenke und das Handgelenk unauffällig und normal beweglich, und neurologisch seien Motorik und Sensibilität gut und intakt (Urk. 7/17 S. 3 ff.), </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass er es jedoch unterlässt, die Auswirkungen des Muskelschwunds und der Entzündung der Fingergrundgelenke und den damit verbundenen Kraftverlust in der rechten Hand auf die Arbeitsfähigkeit zu erläutern, obschon sie vom Beschwerdeführer als die am stärksten beeinträchtigenden Beschwerden erachtet werden (Urk. 7/17 S. 3 und 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass der Gutachter Dr. A.___ dem Beschwerdeführer aufgrund der Einschränkung im rechten Fussgelenk eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bescheinigt und ihn "in fast allen Berufen" als zu 70 % arbeitsfähig erachtet (Urk. 7/17 S. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass er sich mithin inhaltlich und sprachlich nicht eindeutig und abschliessend zur Frage der dem Beschwerdeführer zumutbaren Tätigkeiten äussert, obschon er vom Regionalen Ärztlichen Dienst der Beschwerdegegnerin explizit dazu aufgefordert worden ist (vgl. Urk. 7/11),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass aus diesen Gründen unklar bleibt, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Beschwerdeführer arbeitsfähig ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dass demzufolge der angefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur erneuten Abklärung und zu einem neuen Entscheid über den Rentenanspruch sowie gegebenenfalls zum Entscheid über den Anspruch auf berufliche Massnahmen zurückzuweisen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2004 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialdepartement der Stadt Zürich, Zentrale Ressourcendienste</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p></div></body></html>