<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01011</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1962 geborene X.___, welcher in seinem Heimatland fünf Jahre lang die Primarschule besucht und keine Berufsausbildung absolviert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte, reiste 1979 als Saisonarbeiter in die Schweiz ein und war ab 1991 als Maschinenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richter in einem Vollzeitarbeitspensum angestellt. Am 15. Juli 2010 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) meldete er sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, unter Hinweis auf einen am 11. Mai 2009 erlittenen Herzinfarkt, auf Kreislauf- und Kniebeschwerden sowie auf eine depressive Symptomatik zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 6/1-2). Die IV-Stelle tätigte beruflich-erwerbliche sowie medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abklärungen und veranlasste eine polydisziplinäre Untersuchung des Versicherten bei der Abklärungsstelle Y.___ (Urk. 6/18). Das Gutachten wurde am 29. März 2011 erstattet (Urk. 6/32). Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Vorbescheid vom 5. Juli 2011 [Urk. 6/42]; Einwand vom 26. Juli 2011 [Urk. 6/45] mit ergänzender Begründung vom 25. August 2011 [Urk. 6/51]) wurde das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 6. Oktober 2011 (Urk. 6/59) abgewiesen. Die dagegen erhobene Beschwerde an das hiesige Gericht (Verfahren Nr. IV.2011.01169) vom 3. November 2011 (Urk. 6/64) zog der Versicherte am 10. April 2013 wieder zurück (Urk. 6/89/3; vgl. auch die Abschrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bungsverfügung des hiesigen Gerichts vom 15. April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[Urk. 6/89/1-2]), nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem er mit Unterstützung der IV-Stelle per 1. Juni 2012 eine Stelle als Prothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senhersteller hatte antreten können (Urk. 6/88/6) und in dieser Funktion per 1. Januar 2013 in einem 80 %-Pensum fest angestellt worden war (Urk. 6/88/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Dezember 2016 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte bei der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle unter Hinweis auf einen am 16. Juli 2016 erlittenen zweiten Myokard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infarkt sowie auf die bereits bekannten Beschwerden erneut zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung an (Urk. 6/92). Er legte seiner Neuanmeldung einen Bericht von Dr. med. Z.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. Dezember 2016 (Urk. 6/93) sowie die Akten der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeldversicherung (Urk. 6/94) bei. Die IV-Stelle tätigte in der Folge beruflich-erwerbliche und medizinische Abklärungen. Am 16. Januar 2017 teilte sie dem Versicherten mit, dass berufliche Eingliederungsmassnahmen zur Zeit nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich seien (Urk. 6/104). Am 19. April 2016 wurde beim Versicherten zu Hause eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (vgl. den Abklärungsbericht vom 20. April 2017 (Urk. 6/107). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 3. Mai 2017 [Urk. 6/110]; Einwand vom 17. Mai 2017 [Urk. 6/111] mit Ergänzung vom 22. Juni 2017 [Urk. 6/115]) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit Verfügung vom 26. Juli 2017 ab (Urk. 2 [= Urk. 6/118]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 14. September 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. Juli 2017 eine Rente der Invalidenversicherung auszurichten; eventuell seien ihm berufliche Massnahmen zu gewähren. Subeventuell sei die Sache zur Durchführung weiterer Abklärungen, insbesondere zur psychiatrischen und kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diologischen Begutachtung, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 27. Oktober 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 2. November 2017 angezeigt wurde (Urk. 7). Am 7. November 2017 (Urk. 8), am 6. Dezember 2017 (Urk. 10, inkl. Beilage vom 23. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2017 [Urk. 11]) sowie am 30. April 2018 (Urk. 13, inkl. Beilagen [Urk. 14/1-3]) reichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer weitere Eingaben ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gerichtzieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in ana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatri</span><span>sche Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich fest</span><span>gestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätz</span><span>lich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurtei</span><span>lende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; </span><span>143 V 409</span><span> E. 4.2.1).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in ei</span><span>nem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funk</span><span>tionel</span><span>len Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls ge</span><span>wisser Anpas</span><span>sungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärun</span><span>gen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtser</span><span>heblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben –</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits </span><span>–</span><span> das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>be</span><span>gründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wir</span><span>kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 26. Juli 2017 (Urk. 2), bei der aktuellen Arbeitsstelle übe der Beschwerdeführer keine angepasste Tätigkeit aus, da er dort erheblichem Leistungsdruck ausgesetzt sei. Unter Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 90 % arbeitsfähig sei und dort, unter Berücksichtigung eines lohnmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernden Faktors von 10 %, ein Invalideneinkommen von Fr. 54'312.45 erzielen könne, resultiere bei einem Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 79'604.90 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 32 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift vom 14. September 2017 (Urk. 1) im Wesentlichen vor, das Valideneinkommen sei zu tief bemessen. Bei der Bemessung des Invalideneinkommens sei nicht von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Ein wohlwollendes Arbeitsklima liege bereits bei der jetzigen Arbeitgeberin vor, womit dieser Arbeitsplatz leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passt sei. Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei auf die Einschätzung von Dr. Z.___ abzustellen. Faktisch bestehe gemäss dem Arbeitgeber des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers derzeit aber bloss eine Leistungsfähigkeit von 25 %. Ein Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung, allenfalls auf eine Dreiviertelrente, sei daher zu bejahen. In der Eingabe vom 7. November 2017 (Urk. 8) machte der Beschwerdeführer zudem geltend, von ihm könne im Rahmen der Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungspflicht nicht erwartet werden, eine Psychopharmako-Therapie durchzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen. Mit Eingabe vom 6. Dezember 2017 (Urk. 10) legte er das im Auftrag der Krankentaggeldversicherung erstellte Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. November 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 11) auf und forderte, es sei auf deren Einschätzung, wonach für die Tätigkeit als Prothesenhersteller eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestehe, abzustellen. Mit Eingabe vom 30. April 2018 (Urk. 13) informierte der Beschwerdeführer darüber, dass sein aktueller Arbeitgeber eine Änderungskündigung erlassen habe und das Arbeitspensum per 1. August 2018 auf 40 % reduziert worden sei. Dieses Pensum entspreche seinem tatsächlichen Leistungsvermögen, was auch den beigelegten Berichten der Dres. B.___ und C.___ zu entnehmen sei (vgl. Urk. 14/1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Beurteilung, ob eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes des Beschwerdeführers seit der rentenabweisenden Verfügung vom 6. Oktober 2011 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/59) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetreten ist (E. 1.1), dient das jener zugrunde lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Gutachten des Y.___ vom 29. März 2011 (Urk. 6/32) als zeitliche Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">basis. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Gutachten basierte auf internistischen, psychiatrischen und orthopädischen Untersuchungen (Urk. 6/32/1). Als Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gnosen mit Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">g auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit wurden aufgeführt (Urk. 6/32/18):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Knieschmerzen links (ICD-10 M79.66/Z98.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">us nach Kniedistorsion am 27.2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2008 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dialer Teilmeniskektomie am 19.3.2008 (Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch unauffälliger Befund postoperativ (MRI 30.06.2008) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch kein Hinweis für Inst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">abilität (Stressaufnahmen 17.8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2010) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kein Ansprechen auf intraartikuläre Infiltration am 22.10.2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">symmetrisch frei bewegliche, praktisch reizlose Kniegelenke ohne Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">weis für Instabilität oder Meniskusläsion </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnosen ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auswirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nannten die Gutachter (Urk. 6/32/18 f.): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte depressive Episode (ICD-10 F33.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Beschwerden im Bereich der adominanten linken Schulter (ICO-10 M75.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">symmetrisch frei bewegliche Schultergelenke ohne Hinweis für Impin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gement oder Läsion von Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schette, Labrum, Akromioklavi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">argelenk oder langer Bizepssehne </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Koronare 2-Gefässerkrankung (ICD-10 I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">25.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tatus nach Stent-I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mplantation 05/2009 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normale linksventrikuläre Funktion (kardiologisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">he Untersuchung 10.11.2010, Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kardiovaskuläre Risikofaktoren </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">metabolisches Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch (ca. 30 py) (ICD-10 F17.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Beginnendes metabolisches Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterielle Hypertonie (ICD-10 110) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dyslipidäm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">E78.2) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unter medikamentöser Behandlung kompensiert </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Übergewicht (BMI 29 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) (ICD-10 E66.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diabetische Stoffwechsellage (HbA1c 6,6%)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter führten in der Gesamtbeurteilung aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus polydisziplinärer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei der Beschwerdeführer in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> körperlich leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bis intermittierend mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, wechselbelastende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">% arbeits- und leistungsfähig. Die früher ausgeübte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit in der Kunststofffabrik sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ihm nicht mehr zumutbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine generalisierte Angststörung, eine Panikstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung und eine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden. Letzteres könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestätigt werden, wobei die depressive Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nur leichtgradig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geprägt sei. Auch die Panikstörung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ht stark ausgeprägt. Es bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">attacken. Die Arbeitsfähigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behandelnden Psychiaterin, Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit 0-50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">% angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erhobenen Befunde könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> jedoch versicherungsmedizinisch keine Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit aus psychiatrischer Sicht begründet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6/32/20)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den medizinischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht entnehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem zweiten Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infarkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">längerdauernde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus kardiologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Austrittsbericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. Juli 2016 (Urk. 6/94/3) wurde dem Beschwerdeführer keine Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus kardiologischer Sicht attestiert; bei seiner Argumentation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berief sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf die psychiatrische Beurteilung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 1; vgl. auch Urk. 8). Diese hielt in ihrem Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. Januar 2016 (richtig: 2017) fest, es lägen gute Ergebnisse der somatischen Untersuchungen vor (Urk. 6/101/4), womit keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus kardiologischer Sicht mehr gerechtfertigt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie Krankentaggeldversicherung ging nicht von einer massgebenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Sicht aus, denn sie veranlasste einzig eine psychiatrische Begutachtung des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei Dr. med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 11; vgl. auch die Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. Dezember 2017 [Urk. 10]). Im Gutachten vom 23. November 2017 zitierte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einen neuen Arztbericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">G.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 26. April 2017. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wurde darin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ebenfalls nicht erwähnt. Es wurde bloss festgehalten, der Beschwerdeführer sei bei hohem Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">densdruck und fehlender Belastbarkeit stationär aufgenommen worden (vom 22. bis 26. April 2017). Man beurteile die Symptomatik im Rahmen einer stabilen Angina pectoris (Urk. 11 S. 5). Wenn der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 30. April 2018 (Urk. 13) auf die Beurteilung des behandelnden Hausarztes Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Facharzt FMH für Innere Medizin, verweist, ändert dies nichts. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hatte dem Beschwerdeführer in seinem Bericht vom 12. Dezember 2016 ab dem 1. Dezember 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert und festgehalten, die weitere Arbeitsunfähigkeit werde massgebend durch die behandelnde Psychiaterin attestiert (Urk. 6/96/6-7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, womit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Meinung war, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Arbeitsfähigkeit werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch psychische Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">toren bestimmt. Auf seine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit kann daher nicht abgestellt werden. Seit der rentenabweisenden Verfügung vom 6. Oktober 2011 (Urk. 6/59) liegt somit aus somatischer Sicht unverändert eine 100%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten bis intermittierend mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schweren, wechselbelastenden Tätigkeit vor (vgl. das Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vom 29. März 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">[E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob seit der rentenabweisenden Verfügung vom 6. Oktober 2011 aus psychiatrischer Sicht eine wesentliche Veränderung eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ stellte in ihrem Bericht vom 6. Januar 2017 (Urk. 6/101/2; vgl. auch ihre Berichte vom 5. Dezember 2016 [Urk. 6/93] sowie vom 5. Januar 2017 an die Krankentaggeldversicherung [Urk. 6/101/11-16]) aus psychiatrischer Sicht die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1), mittel- bis schwergradige Ausprägung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1), derzeit mittelgradig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anhaltende Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie hielt sodann fest, der Beschwerdeführer habe im Jahr 2012 die Wiedereinglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derung im Bereich der Implantat-Herstellung geschafft. Er habe aber unter Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zweifeln gelitten und Angst davor gehabt, nicht zu genügen. Er habe ein Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pensum von 80 % erreicht und dieses bis im Juni 2016 ohne Krankheitsausfälle, jedoch unter erhöhtem intrapsychischem Stress, einhalten können. Seit dem zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Myokardinfarkt am 16. Juli 2016 habe sich sein Gesundheitszustand vor allem bezüglich der psychischen Erkrankung (Angst-, Panikstörung, Depression, körperbezogene Ängste, Zunahme von Körpersymptomen) deutlich verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tert. Er habe die Arbeit ab dem 1. November 2016 wieder zu 50 % aufgenommen. Am 19. Dezember 2016 sei ihm dann aber von ihr (Dr. Z.___) eine vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Arbeitsunfähigkeit attestiert worden, da er wegen verstärkter Angst- und Körpersymptome wiederholt die Notfallstation aufgesucht habe, sich dort gereizt, ungeduldig und unzufrieden verhalten habe, sich nicht habe beruhigen können und die somatischen Abklärungen als ungenügend empfunden habe. Der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geber habe mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer nach der Wiederaufnahme der Arbeit sichtbar unter Angst- und Stresssymptomen gelitten habe, dass die Quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tät seiner Arbeit aber weiterhin gut gewesen sei (wenig Fehler). Die Quantität sei reduziert gewesen, was aber nicht zähle; der Beschwerdeführer sei motiviert und pflichtbewusst. Es bestehe keine Gefahr der Kündigung. Die schwere Erkrankung der Ehefrau ängstige den Beschwerdeführer ebenfalls, sodass bei Zustandsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlechterungen der Ehefrau und Hospitalisationen jeweils eine Zunahme von Angst und Stress beim Beschwerdeführer wahrnehmbar sei. Der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rer führe die Tätigkeiten am Arbeitsplatz wechselbelastend aus, je nach den Kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">perbeschwerden, was in Ordnung sei (Urk. 6/101/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ hielt sodann fest, trotz guter Ergebnisse der somatischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chungen bleibe eine unkorrigierbare Interpretation der Körpersymptome als Anzeichen einer lebensbedrohlichen Erkrankung («den dritten Herzinfarkt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lebe ich nicht mehr»). Er habe auch Angst um seine Ehefrau, welche an Krebs erkrankt sei, und um seine (jüngere) Tochter, welche an Epilepsie leide. Sodann habe er Angst vor anderen Menschen, nicht ernst genommen, ausgelacht, ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grenzt und kritisiert zu werden (Urk. 6/101/4). Der Beschwerdeführer habe unter dem hohen innerpsychischen Stress aufgrund seiner Krankheit einen zweiten Herzinfarkt erlitten. Dies zeige ihm jetzt auf, in welchem Teufelskreis er stecke. Wenn er sich mehr anstrenge, werde er krank. Er sei überzeugt, dass es ihn umbringe, wenn er weiterarbeite. Ebenso unkorrigierbar sei er im Rahmen seiner Angsterkrankung von der Schädlichkeit der Pharmakotherapie überzeugt, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halb eine angemessene Psycho- und Pharmakotherapie nicht etabliert werden könne. Er habe bereits negative Erfahrungen mit Antidepressiva gemacht (erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Nebenwirkungen (Urk. 6/101/6). Seit dem 3. Januar 2017 bestehe probe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise eine 50%ige Arbeitsfähigkeit, welche vermutlich aber nicht stabil aufrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erhalten werden könne (Urk. 6/101/7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Haushaltsabklärungsbericht vom 20. April 2017 (Urk. 6/107) schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte der Beschwerdeführer, er habe seine Tätigkeit in der Implantat-Herstellung im Juni 2012 mit 100 % aufgenommen, dann aber auf 80 % reduziert, da die Schichtarbeit für ihn zu belastend gewesen sei. Dieses Pensum habe er bis zum zweiten Herzinfarkt leisten können. Er habe gesundheitsbedingt keine Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitstage zu verzeichnen gehabt und diese Arbeit immer sehr gerne ausgeübt. Von seinem zweiten Herzinfarkt habe er sich bis heute nicht erholen können. Seine Leistung bei der Arbeit betrage bloss circa 20-25 %, obwohl er im Januar 2017 wieder mit einem Arbeitspensum von 50 % eingestiegen sei. Bei guter Gesundheit würde er ein Arbeitspensum von 100 % bekleiden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ hielt in ihrem psychiatrischen Gutachten vom 23. November 2017 zuhanden der Krankentaggeldversicherung die folgenden Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit fest (Urk. 11 S. 13):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Generalisierte Angststörung (ICD-10 F41.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panikstörung (ICD-10 F41.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F33.00)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte Dr. A.___ die folgenden (Urk. 11 S. 13):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedative und Hypnotika, Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtiger Substanzgebrauch (ICD-10 F13.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak, Abhängigkeitssyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom, gegenwärtiger Substanzgebrauch (ICD-10 F17.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___ erhob den folgenden Befund (Psychostatus): Der Beschwerdeführer sei allseits orientiert und bewusstseinsklar. Während des Explorationsgespräches hätten keine Störungen der Konzentration oder der Auffassung festgestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den können. Hinweise für Störungen der Merkfähigkeit oder des Gedächtnisses gebe es nicht. Formalgedanklich sei er klar und kohärent und nicht verlangsamt. Es gebe keine Hinweise für das Vorliegen einer psychotischen Symptomatik wie Wahn, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Es bestünden Befürchtungen in der Art, erneut einen Herzinfarkt zu erleiden und daran zu versterben. Diese Befürchtung trete mehrmals täglich auf. Zwangsgedanken oder -handlungen könnten keine exploriert werden. Affektiv sei der Beschwerdeführer leichtgradig niedergestimmt bei durchgängig erhaltener Schwingungsfähigkeit. Der Rapport sei gut herstellbar. Psychomotorisch sei er leicht angespannt. Es bestünden keine Hinweise für selbstverletzendes Verhalten. Es bestehe keine akute Eigen- oder Fremdgefährdung (Urk. 11 S. 12). Auf der Hamilton Depressionsskala erreiche der Beschwerdeführer 14 Punkte. Dieser Wert weise auf eine vergleichsweise leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gradige psychische Belastung hin, wobei jedoch auch subjektive Beschwerden berücksichtigt worden seien (Urk. 11 S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Seinen Tagesablauf schilderte der Beschwerdeführer Dr. A.___ gegenüber wie folgt: Habe er Frühschicht, stehe er um 06.00 Uhr auf, mache seine Körperpflege, trinke einen Kaffee und esse ein gutes Frühstück. Um 07.00 Uhr besteige er den Zug. Sein Arbeitspensum betrage vier Stunden pro Tag. Nach der Arbeit fahre er nach Hause. Oft müsse er aufgrund von Atemnot und Stressgefühlen auf dem Nachhauseweg eine Pause einschalten. Zu Hause angekommen müsse er sich für rund eine Stunde hinlegen. Dies entspanne ihn, und in dieser Zeit gehe es ihm gut. Nach dieser Pause nehme er mit seiner Frau das Mittagessen ein. Am Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mittag erledigten er und seine Frau gemeinsam den Haushalt und er nehme Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mine wahr. Abends würden sie gemeinsam kochen und essen. Danach gehe er in der Wohnung hin und her. Je nachdem, wann er müde sei, gehe er zu Bett, dies könne zwischen 21.00 und 24.00 Uhr sein. Hobbies habe er keine ausser Spazie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren. Er schaue fern oder höre Radio, wenn ihn etwas interessiere. Er arbeite nicht gerne am PC und benutze diesen nur am Arbeitsplatz. Er fahre Auto, jedoch nur in seiner Wohngegend. Den Arbeitsweg bewältige er mit dem Zug. Administrative Aufgaben erledige seine Frau (Urk. 11 S. 11 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der zusammenfassenden Beurteilung hielt Dr. A.___ fest, der Vorschlag der behandelnden Ärztin, eine Medikation mit Lyrica zu installieren, sei durchaus sinnvoll. Es stünden auch andere Medikamente zur Behandlung einer Angststö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung zur Verfügung. Dennoch könne dem Beschwerdeführer aus gutachterlicher Sicht keine Schadenminderungspflicht auferlegt werden. Der mögliche Nutzen stehe verschiedenen Nachteilen gegenüber. Aufgrund von kardialen Nebenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen sei beim Beschwerdeführer Vorsicht geboten. Beim Krankheitsbild des Beschwerdeführers handle es sich um ein langjähriges und chronifiziertes Zustandsbild, welches sowohl psychotherapeutisch als auch psychopharmakolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gisch nur schwer zu beeinflussen sei. Die regelmässige und langfristige Einnahme von Benzodiazepinen (Temesta) sei nicht zu empfehlen. Es bestehe die Gefahr einer Abhängigkeit, zudem seien Benzodiazepine in der Behandlung von Angst- und Panikstörungen höchstens als Notfallmedikation indiziert. Trotz der langjäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rigen Einnahme von Temesta habe der Beschwerdeführer die vergleichsweise niedrige Tagesdosis jedoch nicht gesteigert (Urk. 11 S. 14-17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___ gelangte zum Schluss, es sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % anzunehmen. Im Bereich Haushalt bestehe keine relevante Einschränkung (Urk. 11 S. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich ihrer Untersuchung vom 10. November 2017, pas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send zum von ihr erhobenen Psychostatus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich eine leichtgradige depressive Symptomatik feststellen (E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), ebenso wie bereits die Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erstanmeldungsverfahren (E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sodann wurde unverändert eine Panikstörung (ICD-10 F41.0) diagnostiziert, welche eine generalisierte Angststörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche von Dr. H.___ zusätzlich gestellt wurde,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als weitere Hauptdiagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesst (vgl. Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifikation psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Störungen, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitlinien, Dil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], 10. Aufl., Bern 2015, Ziff. 41.1 S. 199). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung vom Gutachten des Y.___ stellte Dr. A.___ die Diagnose einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass sich die Gutachter des Y.___ mit der von Dr. Z.___ bereits im Bericht vom 24. September 2010 (Urk. 6/14/3) gestellten Diagnose einer anhaltenden Schmerzstörung mit somatischen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen Anteilen (ICD-10 F45.42) auseinandergesetzt und diesbezüglich festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten hatten, eine zusätzliche Schmerzstörung könne nicht diagnostiziert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den; im Rahmen der psychischen Störungen sei eine Somatisierung mit subjektiv verstärkten Schmerzen möglich (Urk. 6/32/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unabhängig von der klassifikatorischen Einordnung einer Krankheit resultiert aus einer Diagnose allein – mit oder ohne diagnoseinhärenten Bezug zum Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad – allerdings noch keine verlässliche Aussage über das Ausmass der mit dem Gesundheitsschaden korrelierenden funktionellen Leistungseinbusse bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Störungen (BGE 143 V 418 E. 6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die psychischen Leiden sind einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierten Beweisverfahren zu unterziehen, wobei es je nach Krankheitsbild allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedarf. Die Abklärungen enden stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 1.2.2; vgl. auch das Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C 409/2017 vom 21. März 2018 E. 4.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung von Dr. H.___ ist somit einer Prüfung zu unterziehen. Hierbei ist zunächst darauf hinzuweisen, dass gemäss ihrem Gutachten keine ausgeprägte Schmerzstörung vorliegen kann. Zum einen leidet der Beschwerdeführer nicht unter permanenten Schmerzen; wenn er sich beispielsweise nach der Arbeit zu Hause für rund eine Stunde hinlegt, geht es ihm gemäss eigener Angabe gut (Urk. 11 S. 11). Zum anderen stehen nicht die Schmerzen als solche im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund, sondern die durch die Schmerzen ausgelösten Befürchtungen, wieder einen Herzinfarkt zu erleiden (vgl. Urk. 11 S. 10 f.). Wenn Dr. A.___ ausführt, es bestünden Befürchtungen, erneut einen Herzinfarkt zu erleiden und daran zu versterben, wobei diese Befürchtungen mehrmals täglich aufträten (Urk. 11 S. 12), lässt sich damit auch keine ausgeprägte Panikstörung begründen. Befürch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen erreichen nicht die Qualität von eigentlichen Angstattacken. Bereits die Gutachter des Y.___ gelangten zum Schluss, es bestünden keine Panikattacken, weshalb sie die Panikstörung bei den Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit einordneten (Urk. 6/32/21). Kommt hinzu, dass auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. A.___ als bloss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichtgradig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeprägt qualifiziert wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der vom Beschwerdeführer gegenüber Dr. A.___ geschilderte Tagesablauf (E. 5.2.3) deutet sodann auf genügende persönliche Ressourcen hin. Das Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tätsniveau ist insgesamt kaum eingeschränkt, gab der Beschwerdeführer doch sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber an, sein Antrieb sei vorhanden; er gehe von Montag bis Freitag arbeiten, erledige gemeinsam mit seiner Ehefrau den Haushalt und gehe einkaufen. Ab und zu gehe er alleine oder mit einem Kollegen spazieren. Er lasse seine Frau jedoch nicht gerne alleine zu Hause (Urk. 11 S. 11). Dass sich das soziale Netz verkleinert hat, mag zutreffen. Dies ist aber nicht als limitierender Faktor im Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit zu werten, denn ein ausgeprägter Rückzug ist nicht erkennbar: Es bestehen nach wie vor eine sehr gute Beziehung zur Ehefrau, ein sehr guter Kontakt zu den beiden Töchtern und ein guter Kontakt zu den fünf noch lebenden Geschwistern (Urk. 11 S. 8). Darüber hinaus verfügt der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer über Kollegen, mit denen er spazieren geht (Urk. 11 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Angesichts des kaum eingeschränkten Aktivitätsniveaus ist der insgesamt bloss leicht ausgeprägten psychischen Symptomatik keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cenhemmende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung beizumessen. Es fehlt auch an einer rechtlich bedeutsamen Komorbidität der somatoformen Schmerzstörung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ärztin Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anbelangt, so ist darauf hinzuweisen, dass sich die von ihr gestellten Diagnosen seit dem Erstanmeldungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren nicht verändert haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/14/3, Urk. 6/49/1 und E. 3.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie ging bereits damals, das heisst nach dem ersten Herzinfarkt vom 11. Mai 2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von einer Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers im Bereich von 0 bis 50 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Im Bericht vom 24. September 2010 hielt sie fest, es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit; möglicherweise könne der Beschwerdeführer in sechs bis zwölf Monaten in eine angepasste Tätigkeit zu circa 50 % reintegriert werden (Urk. 6/14/7). In ihrer Stellungnahme vom 24. August 2011 erachtete sie eine angepasste Tätigkeit (noch immer) als nicht zumutbar (Urk. 6/49/4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie beschrieb sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähnliche Befunde wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heute, wobei bereits damals die Angst des Beschwerdeführers vor einem erneuten Herzinfarkt im Vordergrund gestanden haben soll </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/14/5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Obwohl Dr. Z.___ in ihrer Stellungnahme vom 24. August 2011 die Einschätzung der Y.___-Gutachter in Frage stellte (Urk. 6/50), wurde letztere schliesslich bestätigt: Der Beschwerdeführer trat per 1. Juni 2012 eine neue Arbeitsstelle an (vgl. den Arbeitgeberfragebogen vom 16. Dezember 2016 [Urk. 6/98]) und war in der Lage, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen zu erzielen, weshalb er die Beschwerde gegen die rentenablehnende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung der Beschwerdegegnerin vom 6. Oktober 2011 beim hiesigen Gericht am 10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wieder zurückzog. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es lässt sich sodann nicht nachvollziehen, worauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ihrem Bericht vom 6. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hinauswill, wenn sie angibt, der Beschwerdeführer habe unter dem hohen innerpsychischen Stress aufgrund seiner Krankheit einen zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Herz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">infarkt erlitten (Urk. 6/101/6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Dass der zweite Herzinfarkt durch psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Stress ausgelöst worden sein soll, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellt eine Mutmassung dar, steht doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der jahrelange Nikotinabusus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">als Risikofaktor im Vordergrund. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der Such</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">telanamnese von Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gab der Beschwerdeführer an, er konsumiere aktuell Tabak in Form von 5-6 Zigaretten pro Tag. Seit dem Jahr 2016 gelinge es ihm, diese Menge nicht zu überschreiten. Bis zum Jahr 2016 (den zweiten Herzinfarkt erlitt der Beschwerdeführer am 16. Juli 2016) habe er «ohne Grenzen, bis 2 Päck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen pro Tag» geraucht (Urk. 11 S. 10; vgl. dazu auch die passende Angabe der Ehefrau des Beschwerdeführers in Urk. 6/94/6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Dass der Beschwerdeführer nach Antritt der neuen Stelle als Prothesen-Hersteller unter hohem innerpsychischem Stress gelitten haben soll, lässt sich im Übrigen nicht einmal den eigenen Aussa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen des Beschwerdeführers anlässlich der Haushaltsabklärung vom 19. April 2016 entnehmen. Der Beschwerdeführer gab an, er habe das Arbeitspensum bis zum zweiten Herzinfarkt leisten können. Er habe gesundheitsbedingt keine Krankheitstage zu verzeichnen gehabt und diese Arbeit immer sehr gerne ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">übt (E. 5.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wenn Dr. Z.___ nach dem zweiten Herzinfarkt praktisch wieder dieselbe Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schätzung vornimmt wie nach dem ersten Herzinfarkt, liegt lediglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine andere Beurteilun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">g eines unveränderten Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haltes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In diesem Zusammenhang ist auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärzte mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin (Urk. 2) handelt es sich bei der Tätigkeit als Prothesenhersteller um eine angepasste Tätigkeit, welche wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastend und in einem wohlwollenden Arbeitsklima ausgeübt werden kann. Dies belegen insbesondere die Ausführungen des Arbeitgebers gegenüber der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychiaterin (Urk. 6/101/3 f.) und auch die eigenen Angaben des Beschwerdeführers (E. 5.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatrischer Sicht keine wesentliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung der tatsächlichen Verhältnisse seit der rentenabweisenden Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Oktober 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzustellen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangels Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse sind keine weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen vorzunehmen. Auch erübrigt sich ein neuer Einkommensvergleich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerde erweist sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en des Verfahrens sind auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stzulegen und ausgangsgemäss vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Aurelia Jenny</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage eines </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dop</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pel</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">s von Urk. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">13 </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">sowie von Kopien von Urk. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">14/1-3</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>