<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1P.134/2003 /bmt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 6. März 2003 </div> <div class="para">I. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident, </div> <div class="para">Bundesgerichtsvizepräsident Nay, Bundesrichter Reeb, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Störi. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">E.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Manfred Küng, Bahnhofstrasse 26/Paradeplatz, Postfach 2707, 8022 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bezirksanwaltschaft Zürich, Büro F-2, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich, </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, Postfach, 8023 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para"><span class="artref">Art. 29 Abs. 2 und <artref id="CH/101/5/1" type="start"></artref>Art. 5 Abs. 1 BV</span><artref id="CH/101/29/2" type="end"></artref> (Wiederaufnahme des Verfahrens), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Entscheid der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 21. Januar 2003. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">A. </div> <div class="para">Die X.________ AG und die Y.________ AG erstatteten am 6. Juli 1999 u.a. gegen E.________ als Organ der A.________ AG Strafanzeige wegen unlauterem Wettbewerb und weiteren Delikten. Im Verlaufe des von der Bezirksanwaltschaft Zürich geführten Strafverfahrens wies E.________ daraufhin, dass zwischen den Strafanzeigerinnen und ihm verschiedene zivilrechtliche Verfahren über den gleichen Prozessgegenstand geführt würden und beantragte, das Strafverfahren bis zu deren Abschluss einzustellen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Bezirksanwaltschaft entsprach diesem Antrag am 7. Dezember 2001. Nachdem die beiden in der Sistierungsverfügung ausdrücklich erwähnten Zivilverfahren rechtskräftig erledigt waren, nahm die Bezirksanwaltschaft Zürich das Strafverfahren formlos wieder auf. Auf schriftliches Ersuchen des Angeschuldigten hin bestätigte sie mit Schreiben vom 11. November 2002 die Wiederaufnahme des Verfahrens. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich wies den Rekurs E.________s gegen die Wiederaufnahme des Verfahrens am 21. Januar 2003 ab. </div> <div class="para">B. </div> <div class="para">Mit staatsrechtlicher Beschwerde vom 24. Februar 2003 wegen Verletzung von <span class="artref">Art. 5 Abs. 1 und <artref id="CH/101/29/2" type="start"></artref>Art. 29 Abs. 2 BV</span><artref id="CH/101/5/1" type="end"></artref> sowie von <span class="artref">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> beantragt E.________, diesen Rekursentscheid der Staatsanwaltschaft aufzuheben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der angefochtene Rekursentscheid schliesst das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht ab, sondern lässt im Gegenteil dessen Fortsetzung zu. Es handelt sich somit um einen Zwischenentscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 87 Abs. 2 OG</span>, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig ist, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken könnte. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern er durch die Fortführung des Strafverfahrens einen solchen erleiden könnte, und das ist auch nicht ersichtlich. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist somit nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 156 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Bezirksanwaltschaft Zürich, Büro F-2, und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 6. März 2003 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>