<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_387/2007 /rom </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 9. August 2007 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Wiprächtiger, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, vertreten durch Y.________, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Spisergasse 15, 9001 St. Gallen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Eröffnung eines Strafverfahrens (Amtsmissbrauch), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde in Strafsachen gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 10. Juli 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Der Vertreter des Beschwerdeführers ist dessen Vater. Da dieser nicht Anwalt ist, kann er seinen Sohn in Strafsachen vor Bundesgericht nicht vertreten (<span class="artref">Art. 40 Abs. 1 BGG</span>), weshalb in Anwendung von <span class="artref">Art. 42 Abs. 5 BGG</span> Frist zur Behebung des Mangels anzusetzen wäre. Darauf kann indessen aus prozessökonomischen Gründen verzichtet werden. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass gegen einen Amtsvormund kein Strafverfahren wegen Amtsmissbrauchs eröffnet worden ist. Gemäss <span class="artref">Art. 81 Abs. 1 BGG</span> ist der Beschwerdeführer nicht legitimiert, gegen die Nichteröffnung Beschwerde zu führen. Einerseits hat die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren teilgenommen, weshalb der Beschwerdeführer nicht Privatstrafkläger ist. Anderseits legt er nicht dar, dass bzw. inwieweit er durch das Verhaltens des Vormunds in seiner psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden sein könnte, weshalb er nicht als Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes angesehen werden kann. Mit der Behauptung, dass sich "das ... Verhalten von Mutter, Beistand und Behörde ... als eine Katastrophe" erwiesen hätte, lässt sich von vornherein gegenüber dem Vormund eine Opferstellung nicht darlegen. Selbst wenn der Beschwerdeführer indessen Opfer wäre, wäre nicht ersichtlich, dass und inwieweit sich der angefochtene Entscheid auf Zivilansprüche auswirken könnte. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist durch eine herabgesetze Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das präsidierende Mitglied: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 9. August 2007 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>