<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00114</span></p><p><span>damit vereinigt: UV.2016.00129</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin 1 Zustelladresse: Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer 2 vertreten durch Rechtsanwalt Rainer Deecke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Industriestrasse 13c, 6300 Zug</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1995</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lehrling Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">installateur EFZ bei der Y.___ AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und in die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ser Eigenschaft be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i der Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen die Folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en von Unfällen versichert. Am 18. Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlitt er während eines Fussballspiels einen Schlag auf das rechte Knie, worauf dieses anschwoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Schadenmeldung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Mai 2014, Urk. 7/7/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva erbrachte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gesetzlichen Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. September 2014 verletzte sich der Versicherte wiederum bei einem Fussballspiel, als er auf das rechte Knie fiel und sich eine Verstau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung/Verdrehung zuzog (Schadenmeldung vom 19. September 2014, Urk. 7/8/1), wobei die Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gesetzlichen Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erbrachte. Am 31. Mai 2015 erlitt der Versicherte eine weitere Verletzung am rechten Knie, als er sich dieses beim Fussballspielen verdrehte (Schadenmeldung vom 2. Juni 2015, Urk. 7/9/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Juni 2015 wurde ein Kostengutsprachegesuch für eine operative Sanie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des rechten Knies mittels vorderer Kreuzbandplastik und Teilmeniskekto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mie eingereicht (Urk. 7/9/19). Am 11. Juni 2015 kündigte die Suva an, dass sie die Kosten für die vorgesehene Operation vom 12. Juni 2015 und die darauffol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Nachbehandlungen nicht übernehme (Urk. 7/9/25). Hieran hielt sie mit Verfügung vom 23. September 2015 fest (Urk. 7/9/49). Dagegen reichte der Versicherte am 14. Oktober 2015 Einsprache ein (Urk. 7/9/53). Gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung erhob auch die Helsana Versicherungen AG als Krankenversicherer am 16. Oktober 2015 vorsorglich (Urk. 7/9/55) und am 23. Oktober 2015 begründet Einsprache (Urk. 7/9/57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einspracheentscheid vom 19. April 2016 (Urk. 2) anerkannte die Suva in teilweiser Gutheissung der Einsprachen die Übernahme der Heilkosten im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang mit der Operation vom 12. Juni 2015 zu einem Anteil von 50 % und die Ausrichtung von Taggeldern bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 3. Juni bis 3. August 2015 und bei einer Arbeitsunfähigkeit von 80 % vom 4. August bis 31. August 2015. Einen Anspruch auf darüber hinausgehende Leistungen verneinte sie (S. 12 Ziff. 8 lit. b, lit. c und lit. d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 19. April 2016 erhob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Helsana Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen AG (Beschwerdeführerin 1) am 4. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, dieser sei aufzuheben und die Suva habe die gesetzlichen Leistungen zu erbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen respektive für die Heilbehandlungen am rechten Knie im vollen Umfang aufzukommen; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Das entsprechende Verfahren wurde unter der Prozessnummer UV.2016.00114 angelegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 23. Mai 2016 führte auch der Versicherte (Beschwerdeführer 2) Beschwerde (Urk. 7/1). Er beantragte, es sei der Einspracheentscheid vom 14. April 2016 (richtig: 19. April 2016) aufzuheben und es sei festzustellen, dass der Knieschaden rechts (insbesondere die vordere Kreuzbandruptur) kausal auf das Unfallereignis vom 18. Mai 2014 zurückzuführen sei. Weiter sei die Suva zu verpflichten, die Behandlungskosten sowie weitere Leistungen (u.a. Taggelder) im Zusammenhang mit den Unfallereignissen vom 18. Mai 2014, vom 17. September 2014 und vom 31. Mai 2015 zu übernehmen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um einen zweiten Schriftenwechsel (Urk. 7/1 S. 2). Dieses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfahren wurde unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Prozessnummer UV.2016.00129</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angelegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 7/0-10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 29. Juni 2016 beantragte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva Abweisung der Beschwerden; in prozessualer Hinsicht ersuchte sie um Vereinigung der beiden Verfahren UV.2016.00129 und UV.2016.00114 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/6 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom 13. Juli 2016 wurden die beiden Verfahren vereinigt und Kopien der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort und der Beschwerdeschriften</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(im Austausch) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Parteien zugestellt (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 25. Juli 2016 (Urk. 10) äusserte sich der Beschwerdeführer unaufgefordert erneut zur Sache und reichte weitere Unterlagen ein (Urk. 11 und Urk. 12), wovon der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin am 16. August 2016 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unfälle haben sich am 18. Mai 2014, am 17. September 2014 und am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). 1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den Einspracheentscheid (Urk. 2) gestützt auf die Beurteilung ihres Kreisarztes Dr. med. Z.___, Facharzt für ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapartes FMH, damit, dass die Ruptur des vorderen Kreuzbandes (VKB-Ruptur) mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit bereits vor dem 18. Mai 2014 vorgelegen habe. Die VKB-Ruptur rechts könne damit nicht als kausal zu den Ereignissen vom 18. Mai 2014, vom 17. September 2014 oder vom 31. Mai 2015 eingestuft werden. Bei den am 12. Juni 2015 durchgeführten Eingriffen am vorderen Kreuzband und am Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niskus handle es sich um zwei trennbare Beschwerdebilder, die sich in unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedlichen Symptomen und Befunden äusserten und zwei unterschiedliche anatomische Strukturen beträfen. Die beiden Eingriffe - sowohl die VKB-Plastik als auch die Meniskusoperation - stü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden gleichwertig nebeneinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Da sich nicht klar erkennen lasse, ob die „festgestellte volle Arbeitsunfähigkeit rein aufgrund des vorderen Kreuzbandes oder auch aufgrund des Meniskus bedingt“ gewesen sei, erkläre sich die Suva aufgrund der unklaren Situation dazu bereit, die Taggeldkosten, welche sich aus der Auskunft des Beschwerdeführers vom 5. April 2016 ergäben, zu übernehmen (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Übernahme der Heilkosten betreffe, habe sich gemäss der ad-hoc Emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fehlung 13/85 bei trennbaren Gesundheitsschäden die Aufteilung der Kosten nach dem Anteil bei getrennter Behandlung der Schäden zu richten. In diesem Fall müsse der von den jeweiligen Sozialversicherungen zu übernehmende An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil im Einzelfall beziffert werden und dieser habe gestützt auf die ärztlichen Angaben zu erfolgen. Da Kreisarzt Dr. Z.___ den jeweiligen Anteil auf 50 % geschätzt habe, hätten die Suva und die Helsana Versicherungen AG je 50 % der Heilkosten, welche im Zusammenhang mit der Operation vom 12. Juni 2015 entstanden seien, zu übernehmen (S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt dem entgegen (Urk. 1 S. 2), es treffe nicht zu, dass die vordere Kreuzbandruptur im rechten Knie in keinem unfallbedingten Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salzusammenhang stehe. Vor den Unfallereignissen vom 31. Mai 2015, vom 18. Mai 2014 beziehungsweise vom 17. September 2014 sei die subtotale vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Kreuzbandruptur vollkommen asymptomatisch gewesen; symptomatisch und operationsbedürftig sei sie erst durch die erwähnten Unfallereignisse bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hungsweise zumindest durch eines der Ereignisse geworden. Demzufolge hätten die erwähnten Unfallereignisse zu einer Verschlimmerung des Vorzustandes geführt. Zudem sei davon auszugehen, dass eine Operation bezüglich der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren Kreuzbandruptur ohne die Unfallereignisse, falls überhaupt, jedenfalls erst zu einem späteren Zeitpunkt hätte durchgeführt werden müssen. Somit stehe die vordere Kreuzbandruptur zumindest in einem teilkausalen Zusammenhang zu den erwähnten Unfallereignissen. Vorliegend beträfen beide Schäden das rechte Kniegelenk, und auf der Leistungsabrechnung sei auch lediglich ein komplexer Eingriff am Kniegelenk aufgeführt. Von trennbaren Gesundheitsschäden könne damit nicht gesprochen werden, sondern es lägen sich überschneidende Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschäden vor. Die Beschwerdegegnerin habe deshalb für die Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlungskosten am rechten Kniegelenk vollumfänglich aufzukommen, und zwar nicht nur für die Heilkosten im Zusammenhang mit der Operation vom 12. Juni 2015, sondern auch für die Heilbehandlungskosten am rechten Knie vor und nach dieser Operation (Urk. 1 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer seinerseits machte geltend (Urk. 1), es treffe nicht zu, dass die vordere Kreuzbandruptur im rechten Knie in keinem unfallbedingten Kausalzusammenhang stehe. Vor dem Unfallereignis vom 18. Mai 2014 habe er keinerlei Kniebeschwerden gehabt, und symptomatisch und operationsbedürftig sei die Kreuzbandruptur erst durch die Unfallereignisse vom 18. Mai 2014, vom 17. September 2014 und vom 31. Mai 2015 geworden. Selbst wenn von einem Vorzustand auszugehen wäre, hätten erst diese Unfallereignisse zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmerung der Folgen und zu einer symptomatischen Ausprägung geführt. Die Möglichkeit der Aktivierung der älteren Verletzungen sei somit kausal ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zig auf das Unfallereignis vom 18. Mai 2014 zurückzuführen. Somit stehe die vordere Kreuzbandruptur mindestens in einem teilkausalen Zusammenhang zu den erwähnten Unfallereignissen, womit die Beschwerdegegnerin vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leistungspflichtig sei (S. 5 f.). Auch beträfen die beiden Schäden das rechte Knie und fänden sich nicht in verschiedenen Körperteilen. Die Annahme, es handle sich um trennbare Beschwerdebilder, werde deshalb bestritten (S. 7). Der Kreisarzt beachte in seinem Bericht auch nicht, dass der MRI-Bericht eine ältere Kreuzbandruptur lediglich als Differentialdiagnose nenne, und er habe in seiner Beurteilung auch die Aussage von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dische Chirurgie und Traumatologie, nicht einbezogen, wonach es sich um eine frische Läsion mit Hämarthros handle (S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Ereignissen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014, vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014 und vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Kosten des Eingriffs vom 12. Juni 2015 am rechten Knie vollumfänglich (auch hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich Kreuzbandruptur) und allfällige weitere Kosten (Taggelder) aufzukom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnostik AG vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 über das MRI d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es rechten Knies vom selben Tag beschrieb der Radiologe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich strukturalteriertes vorderes Kreuzband (VKB)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, differentialdiagnostisch im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men einer älteren höhergradigen Zerrung/Part</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ialruptur bei fehlenden Begleite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinungen wie Knochenmarksödem. Es bestehe eine leichtgradige Zerrung, mehr des lateralen als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medialen Kollateralbandes, jedoch ohne Hinweis auf eine Ruptur. Fraglich seien eine kleinste vertikale Läsion an der Unterfläche des Hinterhorns des medialen Meniskus und eine Zerrung der meniskokapsulären Verankerung. Begleitend bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kniegelenkserguss (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/9/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. September 2014 berichtete Dr. med. D.___, leitender Arzt Chirurgie am B.___, der Beschwerdeführer habe beim Fussballspielen am 17. September 2014 ein Distorsionstrauma des rechten Knies erlitten und des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen die Notfallstation aufgesucht. Ossäre Läsionen seien ausgeschlossen wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und bei Verdacht auf eine Innenmeniskusläsion sei die ambulante Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung einer Magnetresonanz- (MR-) Tomographie erfolgt. Bereits im Mai 2014 sei eine Kniedistorsion magnetresonanztomographisch abgeklärt und be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelt worden. Damals hätten sich vor allem Zerrungen der medialen und la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teralen Kollateralbänder, aber auch eine damals schon etwas ältere Ruptur des vorderen Kreuzbandes gezeigt. Unter konservativen Massnahmen habe ein problemloser Verlauf stattgefunden. Der Beschwerdeführer habe über „keinerlei Giving Way Symptomatik“ berichtet. Im MRI des Knies nativ rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige sich nun ein Korbhenkelriss des medialen Meniskus, welcher nach zentral umgeschlagen sei, sowie eine unveränderte Darstellung des vorderen Kreuzbandes, das gut vereinbar mit einem alten subtotalen Riss sei, und ein deutlicher Kniegelenkserguss. Bei diesem umgeschlagenen Meniskus sei e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine rasche Kniearthroskopie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> indiziert, und da die Kreuzbandruptur/Zerrung bisher klinisch inapperzept gewesen sei, werde sich die Therapie vor allem auf den Meniskusriss beschränken (Urk. 7/8/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Operationsbericht vom 25. September 2014 beschrieb Dr. D.___, in der Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kondylärregion sei der nach zentral umgeschlagene mediale Meniskus gut sichtbar und lasse sich regelrecht reponieren. Im Bereich des vorderen Kreuz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bandes zeige sich, dass wenige Fasern noch durchgängig, die meisten aber im Sinne einer intraligamentären Ruptur retrahiert und zyklopenartig verdickt seien. Hier erfolge ein partielles Shaving soweit nötig. Im lateralen Komparti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment seien die meniskalen Verhältnisse und die Verhältnisse im Bereich des Knorpelüberzugs regelrecht. Im medialen Kompartiment zeige sich nach Repo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sition des eingeschlagenen Meniskus ein konzentrischer Riss in der weiss-roten Zone. Zudem seien im Hinterhorn auch radiäre Einrisse zu finden, sodass eine meniskuserhaltende Naht nicht erfolgsversprechend erscheine und entsprechend eine Teilmeniskektomie soweit nötig durchgeführt werde (Urk. 7/8/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ wies im Auszug der Krankengeschichte anlässlich der Sprechstunde vom 3. Juni 2015 auf die Selbstzuweisung des Beschwerdeführers wegen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden am rechten Knie hin. Er hielt fest, beim Beschwerdeführer sei nach einem Unfall im September 2014 im Spital B.___ eine Operation durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt worden. Damals sei vor allem der Meniskus betroffen gewesen. Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich sei es besser gegangen, trotz VKB-Ruptur und Instabilität, mit jetzt ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem erneuten Unfall am 31. Mai 2015, erneutem Giving-way und medial be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonten Schmerzen. Es bestehe ein unsicheres Gefühl und gelegentlich auch ein Einknicken. Es lägen Bilddokumente von 2014 vor. Im Befund zeige sich ein sportlicher, schlanker, fitter 19-Jähriger. Das linke Knie sei ruhig und das rechte Knie ohne wesentlichen Erguss. Die Schmerzen seien mässig medial, mit aber doch deutlicher Schublade bei 70 Grad Flexion und auch strecknah mit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Stopp. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im mitgebrachten MRI von 2014 sehe man, damals noch ohne Meniskusruptur, eine doch eindeutige VKB-Ruptur. Zum weiteren Prozedere, vor allem der Frage nach operativer Geste, seien neue Bilddokumente zum aktuellen Zustand des rechten Kniegelenkes zu empfehlen (Urk. 7/9/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Medizinisch Radiologischen Instituts vom 9. Juni 2015 über das native MRI des rechten Knies vom selben Tag beschrieb der zuständige Radio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">loge PD Dr. med. E.___, es bestehe eine ausgedehnte Partialruptur des vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Kreuzbandes am femoralen Ansatz und ein verkleinerter Meniskus bei angeblichem Status nach Meniskusoperation mit aktuell vermutlich vertikalem Riss und nach medial disloziertem beziehungsweise umgeschlagenem Fragment an der Meniskusbasis dorsal (Urk. 7/9/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im am gleichen Tag erstellten Röntgenbild ersah Dr. E.___ normale ossäre Strukturen und einen erhaltenen medialen und lateralen Gelenkspalt sowie eine normale femoropatellare Artikulation ohne grösseren Gelenkerguss (Urk. 7/9/16).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Operationsbericht vom 12. Juni 2015 berichtete Dr. A.___ über die am rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Knie durchgeführte Arthroskopie mit VKB-Plastik und Lappenentfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung im medialen Meniskus. Zum technischen Vorgehen hielt er fest, die Arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">roskopie bestätige die Befunde des MRI. Es zeige sich eine deutliche Synovitis aller Gelenkabschnitte, entsprechend einer Synovektomie. Die Knorpelflächen seien soweit einsehbar ohne grössere Defekte, femoropatellär mit erhaltener Kongruenz. Medial zeige sich ein Zustand nach Operation mit subtotaler Resek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion im Korpusbereich und auch dorsal, wobei sich ein grösserer Lappen zeige, der nach interkondylär geschlagen sei. Dieser Lappen werde abgetragen und re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duziert, bis wieder freie Verhältnisse bestünden. Der Knorpel sei soweit einseh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar im ventralen Bereich unauffällig, etwas weich aber ohne Defekt. Interkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylär zeigten sich Reste vom VKB, mit Interposition und kleiner Zyklops, ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend einer Synovitis. Die Notch werde befreit und die laterale Einsicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe einen erhaltenen Meniskus, sodass hier keine Geste notwendig sei (Urk. 7/9/50). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Auszug der Krankengeschichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Sprechstunde vom 18. Juni 2015 vermerkte Dr. A.___, er habe die alten Bilddokumente nochmals durchgese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen. Der Beschwerdeführer habe ein Originaldokument von B.___ über den MRI- Befund mit Originalbildern vom 22. Mai 2014 mitgebracht. Dort sehe man eine frische VKB-Läsion mit eindeutig auch vermehrter Flüssigkeit im VKB-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich und deutlichem Gelenkerguss, Hämarthros. Damals seien die Menisken noch gut erhalten gewesen. Somit müsse der Unfall vom 18. Mai 2014 das Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ereignis sein, da vorgängig der Beschwerdeführer kein Unfallereignis erlitten habe (Urk. 7/9/39 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem Kreisarzt Dr. Z.___ die medizinische Aktenlage ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedentlich beurteilt hatte (vgl. Stellungnahmen vom 11. Juni 2015, Urk. 7/9/24 und vom 21. Juli 2015, Urk. 7/9/40) hielt er in der Stellungnahme vom 21. August 2015 (Urk. 7/9/46) fest, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei die VKB-Ruptur bereits vor dem Unfallereignis vom 18. Mai 2014 entstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, Bereits der Operationssitus vom 25. September 2014 zeige eine alte subto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tale VKB-Läsion (Operationsbericht); dies sei acht Tage nach dem Unfallereignis vom 17. September 2014 gewesen. Das Unfallereignis vom 18. Mai 2014 könne ebenfalls als Ursache für die VKB-Ruptur ausgeschlossen werden, weil im MRI-Bericht vom 22. Mai 2014 vier Tage nach dem Unfallereignis wegen „fehlender Begleiterscheinungen, wie Knochenmarksödem" von einer älteren, höhergradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Zerrung/Partialruptur des VKB ausgegangen worden sei. Der Radiologe Dr. C.___ (B.___) stütze mit diesem Befund die vorgängigen kreisärztlichen Beurteilungen vom 11. Juni 2015 und vom 21. Juli 2015 (Urk. 7/9/46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 14. April 2016 (Urk. 7/9/64) führte der Kreisarzt aus, die beiden Eingriffe, sowohl die VKB-Plastik als auch die Meniskusoperation, stünden gleichwertig nebeneinander und seien in einer Sitzung vorgenommen worden. Es handle sich jedoch um zwei trennbare Beschwerdebilder, weil diese sich in ganz unterschiedlichen Symptomen und Befunden äusserten, und es seien auch zwei ganz unterschiedliche anatomische Strukturen betroffen. Unter der Annahme eines alleinigen Meniskusschadens ohne eine instabilisierende VKB-Ruptur sei von einer vier bis sechs Wochen dauernden Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Unter der Annahme der tatsächlichen Verhältnisse, nämlich bei gleichzeitigem Vorliegen einer alten Suva-fremden VKB-Ruptur mit Knieinsta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilität betrage die Arbeitsunfähigkeit ebenfalls sechs bis acht Wochen; aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings mit der Einschränkung, dass keine 100%ige, sondern lediglich eine 80%ige Arbeitsfähigkeit entstanden wäre, weil das Besteigen von Leitern hätte untersagt werden müssen. Bei der am 12. Juni 2015 durchgeführten Operation betrage der Anteil betreffend das vordere Kreuzband und der Anteil betreffend den Meniskus je 50 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Chefarzt an der G.___ Klinik, hielt im Bericht vom 22. Juni 2016 zu Händen des Beschwerdeführers fest, je nach Unfallmechanis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus mit vorderer Kreuzbandruptur komme es im Knie zu einem mehr oder we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niger heftigen Anschlagen der gelenkbildenden Knochen (Oberschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kel/Unterschenkel), welches in über 80 % der Fälle mit einer sog. Bone bruise (Knochenmarksschwellung) im MRI einhergehe. Allerdings seien dementspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend auch bis 20 % der frischen vorderen Kreuzbandrupturen auch ohne Bone bruise möglich, vor allem bei Überstrecktraumata und Rotationstraumata ohne axiale Belastung, so dass die Aussage eines mit Sicherheit währenden Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlusses einer Unfallkausalität aufgrund des MRI vom 22. Mai 2014 nicht kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekt erscheine (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenlage ergibt, dass sich der Beschwerdeführer beim Fussballspielen bei drei zeitlich auseinanderliegenden Ereignissen Verletzungen am rechten Knie zugezogen und sich deshalb in ärztliche Behandlung begeben hat. Beim Erster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis im Mai 2014 wurde MR-tomographisch vor allem eine Zerrung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen Kollateralbänder und ein deutlich strukturalteriertes Kreuzband gesehen und als Differentialdiagnose eine etwas ältere Zerrung/Partialruptur des vorde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Kreuzbandes festgehalten, wobei der Heilungsverlauf unter konservativer Behandlung problemlos verlief (E. 3.1). Beim Zweitereignis im September 2014 ergab das MRI</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Korbhenkelriss des medialen Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, infolgedessen eine rasche Versorgung des Meniskusrisses mittels Arthroskopie als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indiziert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erachtet und durchgeführt wurde, während die Kreuzbandzerrung/Ruptur bei völlig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lender Giving</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ay</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inapperzept</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em klinischem Verlauf nicht weiter angegangen wurde (E. 3.2). Nach dem Drittereignis im Juni 2015 berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete der Beschwerdeführer mit Bezug auf die Kniestabilität über ein unsicheres Gefühl, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegentlich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einknicken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der klinische Befund bezüglich der Verschieblichkeit des Kniegelenks ergab eine deutliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hublade bei 70 Grad Flexion (E. 3.4). MR-tomographisch zeigte sich nun eine ausgedehnte Partial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur des vorderen Kreuzbandes am femoralen Ansatz (E. 3.5). Anlässlich der Arthroskopie wurden interkondylär Reste des vorderen Kreuzbandes mit Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">position und kleiner Zyklops (Narbengewebe), entsprechend einer Synovitis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funden (E. 3.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausweislich der medizinischen Akten ist damit erstellt, dass sich die Befundlage in Bezug auf das vordere Kreuzband am rechten Knie sowohl klinisch als auch in der Bildgebung zwischen dem Erstereignis im Mai 2014 und dem letzten Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignis im Juni 2015 derart verschlimmert zeigte, dass die Operationsindikation zur Vorderen-Kreuzband-Plastik aufgrund der nunmehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgedehnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Partial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruptur des vorderen Kreuzbandes am femoralen Ansatz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die aufgetretene Instabilität nach dem letzten Ereignis gestellt wurde. Hinweise aus den Akten, dass vor dem Erstereignis im Mai 2014 bereits eine Ruptur/Zerrung des vorde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Kreuzbandes symptomatisch gewesen wäre, sind nicht greifbar. Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer war sodann nach der konservativen Behandlung im Mai 2014 auch soweit beschwerdefrei, dass er wieder in der Lage war, Fussball spielen zu können, bis er sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Fussballmatch erneut am rechten Knie verletzte. Zu Recht wies der Beschwerdeführer auch darauf hin, dass anlässlich des Erstereignisses im Mai 2014 die Diagnose einer „älteren hö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hergradigen Zerrung/Partialruptur bei fehlenden Begleiterscheinungen wie Kno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chenmarksödem“ lediglich als Differentialdiagnose gestellt wurde und damit bereits ein Vorzustand am Kreuzband vor dem Ereignis vom 22. Mai 2014 nicht als gesichert gelten kann (Urk. 1. S. 8 und E. 3.1). Jedenfalls ist ein allfälliger Vorschaden am vorderen Kreuzband nicht derart in Erscheinung getreten, dass dieser im Alltag oder bei sportlichen Aktivitäten (Fussballspielen) Anlass für eine medizinische Behandlung gab. Fest steht damit, dass das als Unfall zu qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifizierende Geschehnis vom 31. Mai 2015 einen bis dahin allenfalls bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Vorzustand am vorderen Kreuzband zumindest aktiviert und behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedürftig gemacht hat und damit zumindest teilkausal für den Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG erlitten hat, der zumindest teilkausal für die Beschwerden am rechten Kniegelenk respektive am vorderen Kreuzband ist. Die Suva hat daher bis zum Zeitpunkt, in dem von der Fortsetzung der ärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG), die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit dem operativen Eingriff vom 12. Juni 2015 vollständig zu erbringen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist dem vertretenen Beschwerdeführer gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (GSVGer) eine Prozessentschädigung zuzusprechen, wobei ein Betrag von Fr. 2‘200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemessen erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht verfügt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Suva vom 19. April 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">im Zusam</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">menhang mit dem Ereignis vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mai 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">im Sinne der Erwägungen Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Rainer Deecke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>