<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00069</span></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Samuelsson Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Helsana Unfall AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Recht &amp; Compliance</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8081 Zürich Helsana</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, war seit dem 1. April 2003 als Arztgehilfin bei Dr. med. Y.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, angestellt und damit obligatorisch bei der Helsana Unfall AG (im Folgenden: Helsana) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als sie am 22. Mai 2005 als Beifahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin von einem anfahrenden Motorrad nach hinten auf den Rücken stürzte (Urk. 8/M3). Sie wurde von der Rega ins Z.___ gebracht, wo die behandelnden Ärzte eine instabile Fraktur des Lendenwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körpers (LWK) 1 diagnostizierten und tags darauf eine dorsale Stabilisierung vom Brustwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körper (BWK) 12 bis zum LWK 2 durchführten (Urk. 8/M1). Am 27. Mai 2005 wurden eine Thorakotomie in LISS-Technik, eine Diskektomie BWK 12/LWK 1, eine partielle Korporektomie LWK1, eine ventrale Spondylodese mit Synex-cage und eine autologe Spongiosaplastik durchgeführt (Urk. 8/M2). Darüber wurde die Helsana mit Unfallmeldung vom 28. Mai 2005 in Kenntnis gesetzt (Urk. 8/K1). Sie erbrachte darauf Versicherungsleistungen (vgl. Urk. 8/K6, 8/K14 und 8/K76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte war ab dem 16. Juli 2005 wieder zu 50 % und ab dem 4. August 2005 wieder zu 100 % arbeitsfähig und -tätig (Urk. 8/M5). Am 17. Februar 2006 wurden das Stangenmaterial, die Schanzschrauben und narbiges Gewebe ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ entfernt (Urk. 8/M8). Nach diesem Eingriff war die Versicherte ab dem 6. März 2006 wieder voll arbeitsfähig und nahm ihre Tätigkeit bei Dr. Y.___ mit einem Pensum von 100 % wieder auf (Urk. 8/M11). Die Helsana holte diverse Berichte der Behandler (Urk. 8/M12-14) und anschliessend eine Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme ihres beratenden Arztes Dr. med. A.___, praktischer Arzt FMH und Facharzt FMH für manuelle Medizin, vom 21. September 2007 (Urk. 8/M16) ein. Mit Verfügung vom 27. September 2007 sprach die Helsana der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, ausgehend von einer Integritätseinbusse von 10 %, eine Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung von Fr. 10‘680.-- zu; ein Anspruch auf weitere Sachleistungen (Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungskosten) oder Geldleistungen (Taggelder und Rente) bestehe nicht (Urk. 8/K32). Dagegen erhob die Versicherte Einsprache (Urk. 8/K33 und 8/K46) und reichte ein Gutachten von Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 10. Januar 2008 (Urk. 8/M17) ein (vgl. Urk. 8/8/K46 S. 7). Am 28. August 2009 modifizierte die Versicherte ihre Anträge (Urk. 8/K86) und gab weitere medizinische Unterlagen zu den </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten (Urk. 8/K86/1-3), darunter eine ergänzende Stellungnahme von Dr. B.___ vom 2. Juni 2009 (Urk. 8/K86/1) und ein Bericht von Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 6. Juli 2009 (Urk. 8/K86/3). Die Helsana gab darauf bei Prof. Dr. med. D.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Orthopädie und Leiter der Wirbelsäulenchirurgie in der E.___, ein Gutachten in Auftrag, welches er am 30. April 2009 erstattete (Urk. 8/M20). Am 27. November 2009 führte Dr. B.___ bei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten einen weiteren operativen Eingriff durch, bei dem er eine transpedun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kuläre GSS-Stangenspondylodese L3/4 beidseits, dorsomedial L3/4 rechts, anbrachte und eine Hemilaminotomie, eine Foraminotomie, eine Neuro-lyse mit einer Dekompression L3/4 links, eine Dornfortsatzglättung Th 12 und eine Nar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benkorrektur gluteal links vornahm (Urk. 8/M22). Prof. Dr. D.___ ergänzte auf Ersuchen der Helsana am 6. Februar 2010 sein Gutachten (Urk. 8/M24). Mit Entscheid vom 4. Juni 2010 hiess die Helsana die Einsprache teilweise gut, indem sie den medizinischen Endzustand neu auf den 30. April 2009 festlegte und die angefochtene Verfügung insofern aufhob, als mit ihr der Anspruch auf Ausrichtung einer Invalidenrente im Rahmen einer Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von 20 % verweigert worden war (Urk. 8/K120). Die von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten dagegen erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Beschwerde mit den Anträgen auf Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewährung der Heilbehandlung auch nach dem 30. April 2009, Zusprechung von Taggeldern für zurückliegende Arbeitsunfähigkeiten, einer Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 40 % und einer Integritätsentschädigung aufgrund einer Einbusse von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 20 % (Urk. 8/K138) wurde vom Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht unter der Prozessnummer UV.2010.00232 entgegenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (vgl. Urk. 8/K137). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 21. Juni 2010 sprach die Helsana der Versicherten, ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit und einem Invaliditätsgrad von 20 %, ab dem 1. Mai 2009 eine Invalidenrente zu (Urk. 8/K129). Die von der Versicherten dagegen erhobene Einsprache (Urk. 8/K139) wies die Helsana mit Entscheid vom 8. April 2011 ab (Urk. 8/156). Dagegen liess die Versicherte mit im Wesentlichen gleichen Anträgen wie im früheren Verfahren Beschwerde ans Sozialversicherungsgericht erheben (Urk. 8/K161), die unter der Prozessnummer UV.2011.00167 entgegengenommen wurde. Am 31. Mai 2011 wurden das </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">synthesematerial L3/L4 operativ entfernt und eine suprafusionelle Verlän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung mit Tipolax, eine Spondylodese L2/L3 beidseits, eine Hemilaminotomie L2/L3 beidseits, dorsomedial lateral L2/L3 rechtsbetont, eine Facettenganglion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sanierung L4/L5 links, eine intraoperative BV-Kontrolle und eine Dornfortsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glättung L2 durchgeführt (Urk. 8/M26/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Sozialversicherungsgericht vereinigte die beiden Beschwerdeverfahren und hiess die Beschwerden, soweit es darauf eintrat, mit Urteil UV.2010.00232 vom 29. Juni 2012 in dem Sinne gut, dass es die Einspracheentscheide der Helsana aufhob und die Sache mit der Feststellung, die Facettengelenksarthrose L3/4 sei unfallkausal und die Versicherte habe, da der Endzustand bis zum Erlass des zweiten angefochtenen Einspracheentscheids vom 8. April 2011 nicht erreicht worden sei und dementsprechend über den Rentenanspruch und die Höhe der Integritätsentschädigung noch nicht entschieden werden könne, über den 30. April 2009 hinaus Anspruch auf Taggeld- und Heilbehandlungskosten, an die Helsana zurückwies, damit sie über Anspruch, Höhe und Dauer der Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen neu verfüge. Ferner verpflichtete das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht die Helsana dazu, der Versicherten für das Privatgutachten von Dr. B.___ vom 10. Januar 2008 samt dessen ergänzenden Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahmen vom 2. Juni 2009 und vom 20. April 2010 (Urk. 8/K161/7) sowie für den Bericht von Dr. C.___ vom Juli 2009 eine Entschädigung zu bezahlen (Urk. 8/K173).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Dezember 2012 unterzog sich die Versicherte einem weiteren operativen Eingriff, bei dem Dr. B.___ das Osteosynthesematerial inklusive Schraubenbrüche L2/L3 beidseits entfernte. Überdies führte er eine Revision und eine Verlängerungsspondylodese mit Solaris Titan System der Firma Medtronic von L2 bis L5 beidseits, eine dorsolaterale kortikospongiöse Anlagerung aug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentiert mit Ostiq L3/L3 links, L4/L5 links und L4/L5 dorsomedial rechts, eine schwierige Hemilaminektomie durch ein durchgebautes Segment L3/L4 links zur Dekompression, eine Foraminotomie und eine Neurolyse mit anschliessender intraoperativer BV-Kontrolle durch (Urk. 8/K199/4-5 und 8/M32). Die Helsana erteilte am 10. Juni 2014 den bereits seit längerem geplanten Gutachtensauftrag (inkl. Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit; im Folgenden: EFL) an Prof. Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie sowie Senior Consultant für Schmerztherapie und Gutachten in der G.___ (Urk. 8/K228; vgl. Urk. 8/K180, 8/K189, 8/K191, 8/K222 und 8/K225). Auf dessen Vorschlag und mit dem Einverständnis der Versicherten wurden auch Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Wirbelsäulenchirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie, Dr. med. I.___, Fachärztin FMH für Rheumatologie und Rehabilitation, und Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Neurologie, mit der Begutachtung betraut (Urk. 8/K229 und 8/K233-236). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 6. November 2014 teilte die damalige Rechtsvertreterin der Versicherten der Helsana mit, die Gutachter Prof. Dr. F.___ und Dr. I.___ hätten sich ihrer Mandantin gegenüber in einer Weise geäussert, die klar mache, dass sie befangen seien und die Begutachtung wiederholt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den müsse (Urk. 8/K245). Die Helsana hielt an der noch ausstehenden wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säulenchirurgischen Begutachtung durch Dr. H.___ fest und forderte Prof. Dr. F.___ und Dr. I.___ dazu auf, zu den ihnen gegenüber erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen (Urk. 8/K246-247). Die beiden Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter äusserten sich am 11. November 2014 schriftlich zu den Anschuldigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und machten geltend, sie seien unbefangen (Urk. 8/K248/2). Am 12. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 wurde das Osteosynthesematerial L2/L5 beidseits operativ entfernt (Urk. 8/M42-43). Das polydisziplinäre Gutachten der G.___ unter Einbezug einer EFL wurde am 12. Juni 2016 erstattet (Urk. 8/44). Dazu nahm Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson als neu beauftragte Rechtsvertreterin der Versicherten am 31. August 2016 schriftlich Stellung (Urk. 8/K261/2; vgl. Urk. 8/K261/1 und 8/K262/2) und reichte eine Beurteilung von Dr. med. K.___, Facharzt FMH für Neurochirurgie, vom 28. August 2015 ein (Urk. 8/K261/3 = 8/M45). Diese wurde Prof. Dr. F.___ von der G.___ zur Stellungnahme unterbreitet (Ur. 8/K279), der sich am 15. Juli 2016 im Namen aller Gutachter zur Frage der Integritätseinbusse ergänzend äusserte (Urk. 8/M49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 26. September 2016 (Urk. 8/K292) legte die Helsana den Integritätsschaden neu auf 30 % fest und ordnete diesbezüglich die Auszahlung eines Restbetrags von Fr. 21‘306.-- (Fr. 32‘040.-- [30 %] – Fr. 10‘680.-- [10 %, die bereits ausbezahlt wurden]) an. Mit derselben Verfügung sprach die Helsana der Versicherten auch, ausgehend von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und einem Invaliditätsgrad von 20 %, ab dem 1. Juli 2015 eine Invalidenrente von Fr. 1‘099.-- pro Monat zu. Dagegen liess die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 28. Oktober 2006 Einsprache erheben mit dem Antrag, es sei ihr ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 40 % eine Invalidenrente auszurich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 8/K297). Mit Entscheid vom 31. Januar 2017 wies die Helsana die Einsprache ab (Urk. 2 = 8/K302).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31. Januar 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess der Versicherte, vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson, mit Eingabe vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4. März 2017 (Datum Poststempel: 6. März 2017; Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, es sei ihr ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 40 % ab dem 1. Juli 2015 eine Rente auszurichten; unter Entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen zulasten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin (Urk. 1 S. 2). Zusammen mit der Beschwerde wurde ein Schreiben von Dr. B.___ vom 2. Februar 2017 neu eingereicht (Urk. 3/6). Die Helsana schloss am 27. April 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Davon wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. Mai 2017 Kenntnis gegeben (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften und die im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren neu eingereichte Unterlage (Urk. 3/6) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall ereignete sich am 22. Mai 2005, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den - soweit das Gesetz nichts anderes be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Versicherungsleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts; ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Rechts-anspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad und damit die Höhe der ab dem 1. Juli 2015 zugesprochenen Invalidenrente. Zwischen den Parteien wurde ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere kontrovers diskutiert, ob gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der G.___ vom 12. Juni 2015 (Urk. 8/M44) von einer 20%igen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Medizinische Praxisassis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tentin auszugehen ist (vgl. Urk. 1, 2 und 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter der G.___ diagnostizierten ein residuelles lumbo-spondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logenes Syndrom mit chronischer Lumboischialgie links mehr als rechts vor dem Hintergrund der einleitend aufgeführten medizinischen Vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schichte (Urk. 8/M44 S. 77 ff.). Sie vertraten die Auffassung, die von der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten geklagten – hauptsächlich belastungs- und wetterabhängigen – lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">balen Beschwerden mit Ausstrahlungen zum Oberschenkel und zum Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel links, mit einem brennenden Gefühl um das Sprunggelenk links und zugleich einem Schweregefühl des linken Beines, ferner einer etwas verspannten Muskulatur und Ausstrahlungen der Schmerzen gluteal und inguinal linksbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tont (Urk. 8/M44 S. 75 f.), seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf unfallfremde Ursachen zurückzuführen (Urk. 8/M 44 S. 79). Der Endzustand sei weitgehend erreicht; eine Besserung durch therapeutische Massnahmen könne nicht mehr erwartet werden. Eine Verschlechterung sei anhand des aktuellen Befundes, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Beschwerden im Verlauf de facto unverändert geblieben seien, nicht anzunehmen. Vor diesem Hintergrund sei eine Zunahme der strukturellen Veränderungen, die allenfalls zu weiteren Beschwerden führten und die über den aktuell festzustellenden Endzustand hinausgingen, kaum zu erwarten (Urk. 8/M44 S. 82).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchungen bestehe eine volle Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Medizinische Praxisassistentin, wobei der Versicherten aufgrund medizinisch-prognostischer Überlegungen vermehrte Pausen von ca. 1 ½ Stunden zugestanden werden könnten. Daraus resultiere eine 80%ige Leistungsfähigkeit (Urk. 8/M44 S. 84 und 86). Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Körperhaltungen und Funktionen, werde auf die EFL verwiesen (Urk. 8/M44 S. 85). Demnach sei der Versicherten ganztags eine leichte bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschwere wechselbelastende Arbeit zumutbar, bei der sie manchmal (maximal drei Stunden pro Tag) sitzen, nach vorne geneigt stehen und stossen müsse (Urk. 8/M44 S. 95). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem weiteren operativen Eingriff zur Osteosynthesematerialentfernung vom 12. Dezember 2014, welcher nach den gutachterlichen Untersuchungen vom September und November 2014 durchgeführt worden war, attestierte Dr. B.___ der Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 18. Januar 2015, eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vom 19. bis zum 30. Januar 2015, eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit vom 1. Februar 2015 bis zum 2. Mai 2016, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 3. bis zum 8. Mai 2016 und eine andauernde 40%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 9. Mai 2016 (Urk. 8/M46/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. K.___ vertrat am 28. August 2015 im Wesentlichen den Standpunkt, die von den Gutachtern der G.___ erhobenen Beschwerden redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten die Lebensqualität und machten das Leben schlecht planbar. Das Arbeitspensum sei zumindest seit 2012 eingeschränkt. Im Durchschnitt habe die Versicherte noch halbtags arbeiten können. Ein höheres Pensum werde sie dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhaft nicht mehr erreichen. Diese Selbsteinschätzung stehe weit unterhalb der Einschätzung der Gutachter der G.___. Es stelle sich deshalb die Frage, ob sich die Versicherte zu wenig zutraue oder ob ihre Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkter sei. Eine verlässliche Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit bedinge einen ausführlichen Untersuchungsbefund. Die orthopädische Befunderhebung im Gutachten sei extrem kurz gefasst. Es werde die Feststellung getroffen, die Wirbelsäule sei im Lot, die Narben seien reizlos und die Beweglichkeit sei eingeschränkt in allen Richtungen. Inwieweit die Beweglichkeit der Wirbelsäule eingeschränkt sei, werde nicht mitgeteilt (Urk. 8/M45 S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Untersuchungsbefund sei etwas ausführlicher. Die Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule sei detailliert untersucht worden und es würden Gradangaben zur Beweglichkeit bei Rotation und bei Seitwärtsneigung genannt. Über die Lenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule gebe der rheumatologische Untersuchungsbefund nur eine grobe Orientierung. Das Nach-vorne-Bücken (Flexion) gelinge bis zu einem Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger-Boden-Abstand von 20 cm. Das sei viel, wenn man bedenke, dass nur ein einziges Segment der Lendenwirbelsäule überhaupt beweglich sei. Über die Reklination der Lendenwirbelsäule sage der Untersuchungsbefund nichts. Beim Aufrichten nach dem Bücken werde ein Kletterphänomen beschrieben mit Abstützen. Ein Fersenerschütterungsschmerz sei nicht untersucht worden. Bei der Beweglichkeit werde ein Schober Index mit +2 angegeben, also patholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch. Bei der Seitenneigung sei die Lendenwirbelsäule steif, nur in welchem Umfang im Vergleich zur physiologischen Beweglichkeit werde nicht beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben und sei kaum nachvollziehbar (Urk. 8/45M S. 8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neurologische Untersuchung trage dann noch ein negatives Lasèguezeichen zur Beurteilung der Wirbelsäule bei (Urk. 8/45M S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend gebe der berichtete Untersuchungsbefund nur eine grobe Orientierung über die Wirbelsäule der Versicherten. Dies erleichtere erheblich die Abgabe von gutachterlichen Einschätzungen und die Beantwortung der Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellungen, die Nachvollziehbarkeit der gutachterlichen Aussagen leide dafür erheblich (Urk. 8/M45 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gutachterliche EFL sei aufwendig ausgefallen. Deren Ergebnisse könnten eigentlich nur dann nachvollzogen werden, wenn die Begutachtung ein schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siges und nachvollziehbares Gesamtbild erlaube mit angegebenen Beschwerden, detailliertem Untersuchungsbefund, Analyse der Morphologie und den EFL-Befunden. Die Aussage, die Selbsteinschätzung der Versicherten sei erheblich zu tief, bleibe eine subjektive Einschätzung. Die EFL gehe davon aus, dass länger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fristig nur eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit zumutbar sei. Die aktuellen Röntgenbilder der Wirbelsäule belegten dies eindrücklich. Wie man aber zur Annahme gelange, dass eine Ganztagstätigkeit möglich sei im angestammten Berufsumfeld, lasse die EFL offen. Es werde nur analysiert, dass das Sitzen limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert sei auf maximal drei Stunden pro Tag. Eine Interpretation der EFL-Resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tate bezogen auf die Gesamtbelastung werde nicht gemacht. Was die EFL nicht beantworte, seien die ganz entscheidenden Fragen nach den notwendigen Ruhepausen, nach der Geschwindigkeit und der Erholung durch Ruhepausen. Ohne einen Abgleich mit einem detaillierten Untersuchungsbefund könne man mit der vorliegenden EFL-Untersuchung wenig anfangen. Der vorliegende, lediglich grob orientierende körperliche Untersuchungsbefund sei nicht geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net, ein objektives verlässlicheres Bild der Einschränkungen und Ressourcen der Versicherten zu begründen. Dies führe dann zu einer wesentlich positiveren Einschätzung der beruflichen Leistungsfähigkeit (Urk. 8/M45 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung der aktuellen Arbeitsfähigkeit sei schwierig. Die angestammte Tätigkeit als Medizinische Praxisassistentin könne erfreulicherweise fortgesetzt werden; stärkere Wirbelsäulenbelastungen könnten vermieden werden. Aus Sicht der Wirbelsäulenchirurgie bewerte man nach einer chirurgischen Instru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentierung vom 2. bis zum 5. LWK ein postoperatives Resultat im Allgemeinen als gut, wenn der Patient mit einem 50 %-Pensum in seine angestammte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zurückkehre. Ein 50 %-Pensum als Medizinische Praxisassistentin sei nicht mit exakt 50 % gleichzusetzen. Im Alltag werde immer „50 % plus MWST“ geleistet; eine laufende Untersuchung könne nicht pünktlich verlassen werden, sondern sie müsse begleitet werden, bis sie beendet sei (Urk. 8/M45 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn man vom pathologischen Befund der Wirbelsäule der Versicherten aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehe, dann seien eine geringere Belastbarkeit und damit auch eine zeitliche Limite der leichten bis mittelschweren Tätigkeit der Medizinischen Praxis-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">assis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentin plausibel. Über die zeitlichen Limiten gebe die Begutachtung keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kunft (Urk. 8/M45 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung einer Arbeitsfähigkeit sei immer eine Schätzung. Objektivieren lasse sich eine solche Schätzung mittels klinischer Beobachtungen und/oder Erfahrungen. Würden diese systematisch gesammelt und ausgewertet, könnten daraus Empfehlungen/Richtlinien entstehen. Vor diesem Hintergrund erweise sich eine Arbeitsfähigkeit von 50 % als realistisch. Bei Nachuntersuchungen von Patienten mit Langstreckenspondylodesen sei die Teilzeitarbeitsfähigkeit die Regel, eine volle Arbeitsfähigkeit die Ausnahme. Es gebe Leitlinien der Deutschen Rentenversicherung zur Sozialmedizinischen Begutachtung, die sich für die Einschätzung der Leistungsfähigkeit durchaus heranziehen liessen. Daraus ergebe sich Folgendes (Urk. 8/M45 S. 10 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Leistungsvermögen nach Spondylodesen sei je nach Umfang des Eingriffs (ein-/mehrsegmental) und der Lokalisation (HWS/LWS) unterschiedlich zu beurteilen. Weiterhin sei für die Prognose und die sozialmedizinische Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung entscheidend, ob die Operation als Ersteingriff oder als Folgeeingriff nach vorangegangen Operationen erfolgt sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer einsegementalen Spondylodese an der Lendenwirbelsäule mit kompli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionslosem Verlauf liege nach drei bis maximal zwölf Monaten ein Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen von 6 Stunden und mehr für körperlich leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeiten vor. Sei eine postoperative Ruhigstellung im Korsett erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlich, sollte drei bis sechs Monate postoperativ eine medizinische Rehabilitations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistung durchgeführt werden zum Abtrainieren des Korsetts. Bei Stabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Wirbelsäule mit „Fixateur interne“ oder „Postero-lateraler interkorpo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reller Fusion“ (PLIF) sei eine Anschlussrehabilitation (AHB) sinnvoll. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach mehrsegmentaler lumbaler Spondylodese als Eingriff, zum Beispiel in Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bination mit einer Nukleotomie, sollte nach zwölf Monaten in der Mehrzahl der Fälle ein über sechsstündiges Leistungsvermögen für körperlich leichte bis mittelschwere Arbeiten erreicht werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach mehrsegmentaler lumbaler Spondylodese als Folgeeingriff wegen lange anhaltender Schmerzen und/oder Instabilität nach Nukleotomie oder Lamin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektomie oder instabiler vorangegangener einsegmentaler Spondylodese könne auch trotz intensiver rehabilitativer Leistungen ein Leistungsvermögen von weniger als sechs Stunden bestehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Versicherten liege eine mehrsegmentale lumbale Spondylodese nach sechs vorausgegangenen Operationen vor. Wende man die Kriterien für die sozialmedizinische Begutachtung der Deutschen Rentenversicherung an, so gelange man zur Einschätzung, eine leichte Arbeit sei mit einem Halbtagspen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum zumutbar (Urk. 8/M45 S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten der G.___ vom 12. Juni 2015 basiert auf den von der Helsana zur Verfügung gestellten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 8/M44 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 2 ff.). Es beruht insbesondere auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen schmerzmedizinisch-psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen, neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen, elektromyographischen, rheumatologisch-rehabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tativen und wirbelsäulenorthopädischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sowie einer EFL, die am 22. und 29. September sowie am 7., 17. und 18. November 2014 durchgeführt wurden (Urk. 8/M44 S. 2). Das polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen und beantwortet die gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n umfassend. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere ist der Vorwurf, die Facettengelenksarthrose L3/4 sei nicht – wie vom Sozialversicherungsgericht gefordert – in die Beurteilung miteinbezogen worden (Urk. 1 S. 8 ff.), unzutreffend. Vielmehr wurde hinsichtlich der fraglichen dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerativen Veränderung bemerkt, sie sei – in Anbetracht der Eskalation der Symptome nach der Infiltration vom 27. Februar 2009 – nicht überwiegend wahrscheinlich verantwortlich für die geklagten Schmerzen und dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend nicht an der Arbeitsunfähigkeit beteiligt (Urk. 8/M44 S. 79; vgl. auch Urk. 8/M44 S. 71). Sämtliche gutachterlichen Ausführungen sind schlüssig und nachvollziehbar begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In formeller Hinsicht ist vorab zu bemerken, dass Vorwürfe hinsichtlich einer Befangenheit zweier Gutachter erhoben worden waren (Urk. 8/K245 und 8/K261/2 S. 2 f. und 6). Sie wurden mit den Stellungnahmen vom 11. November 2014 (Urk. 8/248/2) nachvollziehbar und schlüssig widerlegt Es wurde denn auch weder in der Einsprachebegründung (vgl. Urk. 8/K297) noch in der Beschwerdeschrift (Urk. 1) daran festgehalten. Es ist auch sonst nichts ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, weswegen anzunehmen wäre, die erforderliche Unbefangenheit einer Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterin oder eines Gutachters habe gefehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin vertrat den Standpunkt, eine EFL sei für massgeblich durch Schmerzen bedingte Belastbarkeitsgrenzen ein unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignetes Assessmenttool (Urk. 1 S. 5 f.). Dazu ist festzuhalten, dass die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter der G.___ einzig mit Bezug auf Körperhaltungen und Funktionen auf die Resultate der EFL verwiesen (Urk. 8/M44 S. 85). Diese wurden ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsgemäss erhoben und – insoweit korrekt – im Rahmen einer Gesamtbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung mitberücksichtigt. Es trifft daher nicht zu, dass die gutachterliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit bloss auf den Ergebnissen der EFL, das heisst auf Angaben zur funktionellen Leistungsgrenze beruht, wie es die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin ihren Ausführungen zufolge anzunehmen scheint (Urk. 1 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist Dr. K.___ beizupflichten, dass eine aufwändige EFL durchgeführt wurde (Urk. 8/M45 S. 9). Die einzelnen Tests wurden zum Teil vor dem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen des funktionellen Limits abgebrochen, da sie sich – im Hinblick auf eine längerfristig zumutbare Belastbarkeit bei residuellem lumbospondylo-genem Syndrom nach diversen operativen Eingriffen im Bereich der Lendenwirbelsäule – auf den vordefinierten leichten bis mittelschweren Bereich beschränkten (Urk. 8/M44 S. 56 und S. 72). Dieses Vorgehen deckt sich gemäss Dr. K.___ mit den Erkenntnissen aus den aktuellen Röntgenbildern (Urk. 8/M45 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der Resultate der EFL ist der Beschwerdeführerin in qualitativer Hinsicht eine leichte bis mittelschwere wechselbelastende Arbeit zumutbar, bei der sie manchmal (maximal drei Stunden pro Tag) sitzen, nach vorne geneigt stehen und stossen muss (Urk. 8/M44 S. 95). Das ermittelte Tätigkeitsprofil steht im Einklang mit den Ausführungen von Dr. B.___ vom 15. September 2014, gemäss welchen bei der vorliegenden Langstrecken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spondylodese ein monotones Stehen und Sitzen sowie das Tragen von Gewichten über 10 kg dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhaft zu meiden ist, ebenso Belastungen, insbesondere in Flexion/Extension oder Drehungen des Oberkörpers gegen das Becken (Urk. 8/M41 S. 1). Es wurde denn auch nicht bestritten, dass die Beschwerdeführerin funktionell dazu in der Lage ist, im getesteten Umfang Gewichte zu heben, zu stemmen, sich zu bücken, zu strecken, zu sitzen, zu gehen, zu stossen etc. (Urk. 1 S. 5). Ebenso wenig wurde geltend gemacht, die Ausübung der angestammten Tätigkeit sei mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtungen verbunden, die eine durch das ermittelte funktionelle Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofil gesetzte Grenze überschreiten. Weder Dr. B.___ noch Dr. K.___ stellten in Frage, dass die Versicherte ihre angestammte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in funktioneller Hinsicht unverändert ausüben kann (Urk. 8/M17 S. 2 und 8/M45 S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses Ergebnis entspricht auch den gutachterlich erhobenen Befunden. Zwar wurde diesbezüglich gerügt, der Wirbelsäulenstatus sei nicht hinreichend abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärt bzw. beschrieben worden (Urk. 1 S. 8 und 8/M45 S. 5 f.). Aus orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht werde im Gutachten lediglich eine eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule in allen Richtungen vermerkt (Urk. 8/M45 S. 8 mit Hinweis auf Urk. 8/M44 S. 51). Überdies gebe die rheumatologische Untersuchung zur Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denwirbelsäule nur eine grobe Orientierung. Über die Reklination werde nichts gesagt, ein Fersenerschütterungsschmerz werde nicht untersucht und bei der Seitenneigung werde die Lendenwirbelsäule als steif bezeichnet, ohne dass beschrieben werde, in welchem Umfang im Vergleich zur physiologischen Beweglichkeit (Urk. 8/45M S. 8 f. und S. 94). Diesen Beanstandungen ist entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genzuhalten, dass hinsichtlich der gesamten Wirbelsäule die relevanten Befunde erhoben wurden, unter anderem eine leichte Skoliose der unteren Brustwirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule zur rechten Seite mit Lendenwulst am thoracolumbalen Übergang, ein Finger-Bodenabstand von 20 cm bei der Neigung nach vorne mit Steifhalten der Lendenwirbelsäule, eine Halswirbelsäule mit ausgesprochen guter globaler Beweglichkeit mit einer Rotation zu beiden Seiten von 90°, einem Kinn-Ster</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">num-Abstand von 0/22, einer Seitneigung beidseits von 50°, eine Weichteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">empfindlichkeit paravertebral zu beiden Seiten über der gesamten Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule, ein beidseits gut möglicher Zehen- und Fersengang, eine gute Kraft der Fussheber und –senker usw. (Urk. 8/M44 S. 51 f.). In Anbetracht der sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fältig dokumentierten Spondylodesen, insbesondere der Röntgenbefunde vom Oktober 2014 (vgl. Urk. 8/M44 S. 61 f.), erübrigten sich weitere Erörterungen zur Beweglichkeit. Wie Dr. K.___ diesbezüglich selbst erkannte, ist es als günstig zu werten, dass im Rahmen der rheumatologischen Untersuchung eine Flexion bis zu einem Finger-Boden-Abstand von 20 cm erhoben werden konnte (Urk. 8/M44 S. 51), obwohl lediglich noch ein einziges Segment der Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule beweglich ist (Urk. 8/M44 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In quantitativer Hinsicht trugen die Gutachter der G.___ den – haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich belastungs- und wetterabhängigen – Beschwerden insofern Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung, als sie der Beschwerdeführerin einen erhöhten Pausenbedarf von ca. 1 ½ Stunden pro Arbeitstag bzw. eine damit einhergehende verminderte Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 80 % zugestanden (Urk. 8/M44 S. 72, 84 und 86). Damit erweist sich der Vorwurf Dr. K.___, über die zeitlichen Limiten gebe die Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung keine Auskunft (Urk. 8/45 S. 10), als unzutreffend. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es wurde eingewandt, die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit widerspreche der Erfahrung, dass nach einer chirurgischen Instrumentierung vom 2. bis zum 5. LWK ein postoperatives Resultat im Allgemeinen als gut gelte, wenn der Patient mit einem 50 %-Pensum in seine angestammte Tätigkeit zurückkehre (Urk. 1 S. 7 f. mit Hinweis Urk. 8/M45; vgl. Urk. 8/M45 S. 10). Selbst wenn Letzteres zutreffen sollte, liesse sich daraus nicht folgern, der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten sei eine Arbeitstätigkeit von über 50 % unzumutbar. Es sind allein die konkreten Verhältnisse im hier zu beurteilenden Einzelfall entscheidend (vgl. auch Urk. 1 S. 7), welche sich durchaus günstiger präsentieren können als der angeführte Durchschnitt. Ob er in der behaupteten Form tatsächlich existiert, kann deshalb offen bleiben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren beriefen sich die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin und Dr. K.___ auf die deutschen Leitlinien für die sozialmedizinische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung, Leistungsfähigkeit bei Bandscheiben- und bandscheiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">assoziierten Erkrankungen, um die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in Frage zu stellen (vgl. Urk. 1 S. 7 und 8/M45 S. 10 f.). Im angeführten Dokument wurde – unter anderem – die Auffassung vertreten, nach mehrsegmentaler lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baler Spondylodese als Folgeeingriff wegen lange anhaltender Schmerzen und/oder Instabilität nach Nukleotomie oder Laminektomie oder instabiler vorangegangener einsegmentaler Spondylodese könne auch trotz intensiver rehabilitativer Leistungen ein Leistungsvermögen von weniger als sechs Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den bestehen (vgl. Seite 32 der angeführten Leitlinie; vgl. auch Urk. 8/M45 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 11). Diese Ausführungen vermögen nichts daran zu ändern, dass selbst in kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plexeren Fällen andere bzw. günstigere Verläufe möglich sind. Der angeführten Leitlinie lässt sich jedenfalls nichts entnehmen, weswegen der Schluss gezogen werden müsste, die gutachterliche Beurteilung sei nicht korrekt. Ebenso wenig trifft es zu, dass dieselbe von den Leitlinien weit entfernt ist, das heisst massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blich davon abweicht (Urk. 1 S. 8). Immerhin wurde richtig erkannt, dass eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von der Natur der Sache her unausweichlich Ermessenszüge aufweist (Urk. 1 S. 4), weshalb divergierende Einschätzungen allein nicht gegen die Beweiskraft des Gutachtens sprechen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_761/2013 vom 16. Dezember 2013 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.1). Mit den Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Dr. K.___ bezüglich des Bestehens einer leidglich 50%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Urk. 8/M45 S. 5 und S. 11) und der von Dr. B.___ attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten 40%igen Arbeitsunfähigkeit (Urk. 8/M46/1) liegen zwar anderslautende ärztliche Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit vor, jedoch keine, die schlüssig und nachvollziehbar begründet wurden (vgl. Urk. 8/M45 und 8/M46/1). Der Verweis auf klinische Beobachtungen und/oder Erfahrungen oder allgemeine Leitlinien (Urk. 8/M45 S. 10 ff.), auf den sich Dr. K.___ beschränkte, genügt jeden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wurde nichts vorgetragen, was das von der Helsana in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten in C.___ zu ziehen vermöchte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig ist etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Derar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiges aus den Akten ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Vielmehr erfüllt das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierten Anforderungen an ein medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Helsana darauf abgestellt hat. Damit ist ausgewiesen, dass der Endzustand im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchungen bereits erreicht (Urk. 8/M44 S. 82; vgl. auch Urk. 7 S. 3) und die Versicherte zu 80 % in der angestammten Tätigkeit arbeitsfähig war. Auch Dr. B.___ bestätigte am 15. September 2014 das Erreichen des End</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands, nachdem der Knochendurchbau stattgefunden habe (Urk. 8/M41 S. 1). Es trifft zwar zu, dass danach – am 12. Dezember 2014 – noch das Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">synthesematerial L2/L5 beidseits operativ entfernt wurde (Urk. 1 S. 9; Urk. 8/M42-43). Dieser Eingriff führte indessen zu keiner relevanten Änderung des gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlich erhobenen Gesundheitszustands (vgl. Urk. 3/6, 8/M42 und 8/M46/1-3) und vermag daher die Aktualität des Gutachtens nicht in Frage zu stellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf das polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre Gutachten von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgehen durfte. Dementsprechend erweist es sich auch als korrekt, dass sie einen Invaliditätsgrad von 20 % ermittelte, den sie folgerichtig der Berechnung der Rentenhöhe zu Grunde legte. Die Beschwerde ist daher abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Helsana Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p></div> </div></body></html>