<h2>SubmittedText<h2><p>Die Ukraine ist eines der grössten Exportländer für Getreide. Die weltweiten Lebensmittelpreise erreichten im Januar den höchsten Stand seit 2011 und werden aufgrund von Ernte-Ausfällen und Kriegen weiter steigen. Das geht aus Berichten der FAO und des International Food Policy Research Institute hervor.</p><p>Ist der Bundesrat und die DEZA bereit, vor diesem Hintergrund die Entwicklungshilfe viel stärker auf landwirtschaftliche Produktivität auszurichten, um den weltweiten Hunger zu verhindern?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Ernährungssicherheit ist ein wichtiges Anliegen der internationalen Zusammenarbeit (IZA) der Schweiz. Die DEZA setzt sich ein für die Verbesserung der Ernährungslage, insbesondere durch die landwirtschaftliche Produktion. Sie trägt dazu bei, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte zu integrieren, um die Produktivität der Ernährungssysteme nachhaltig zu steigern. Die Schweiz verfolgt die Entwicklung der Situation in der Ukraine und deren Auswirkungen auf die globale Ernährungssicherheit kontinuierlich. Die IZA-Programme sind so ausgerichtet, dass sie auf Krisen und veränderte Bedürfnisse angepasst werden können. Kurz- und mittelfristig antwortet die Schweiz mit humanitärer Hilfe und über das Welternährungsprogramm WFP; langfristig mit bilateralen Projekten zu nachhaltigen Ernährungssystemen, sowie über die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO, die internationale Agrarforschung CGIAR und den Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung IFAD. </p>