<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2D_12/2008/leb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 23. Januar 2008 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Migration des Kantons Luzern, </div> <div class="para">Fruttstrasse 15, 6002 Luzern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichterteilung einer ordentlichen Jahresaufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern vom 20. Dezember 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________, geb. 1953, Staatsangehöriger von Rwanda, reiste 1994 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das Gesuch wurde am 10. Februar 1997 abgewiesen, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung; diese wurde indessen nicht vollstreckt, und X.________ wurde vorläufig aufgenommen. Am 28. Februar 2006 ersuchte er das Amt für Migration des Kantons Luzern, ihm gestützt auf <span class="artref">Art. 13 lit. b der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO; SR 823.21)</span> eine ordentliche Jahresaufenthaltsbewilligung zu erteilen. Das Amt für Migration lehnte das Gesuch mit Verfügung vom 29. Oktober 2007 ab. Hiergegen erhob X.________ am 20. November 2007 Beschwerde an das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern. Dieses forderte ihn am 26. November 2007 auf, bis spätestens zum 11. Dezember 2007 einen Vorschuss von Fr. 1'200.-- zur Sicherstellung der amtlichen Kosten zu leisten oder ein belegtes und begründetes Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege einzureichen, unter Hinweis darauf, dass andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten würde. Am 20. Dezember 2007 trat das Departement auf die Beschwerde nicht ein, weil innert Frist weder der verlangte Kostenvorschuss bezahlt noch ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege eingereicht worden war. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Mit einer als "Mémoire de plainte pour violation des droits fondamentaux" bezeichneten Rechtsschrift vom 18. Januar 2008 beschwert sich X.________ beim Bundesgericht über das Verhalten der Behörden des Kantons Luzern und des Bundes. Er nimmt Bezug auf den Entscheid vom 20. Dezember 2007, sodass die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen jenen Entscheid zu betrachten ist; ein anderes denkbares Anfechtungsobjekt liegt nicht vor. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Rechtsschriften haben die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden, weshalb in der Begründung spezifisch aufzuzeigen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid solche Rechte verletzte (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>). Die Begründung hat sachbezogen zu sein; wird ein Nichteintretensentscheid angefochten, muss sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen auseinandersetzen, welche die Vorinstanz zum Nichteintreten bewogen haben. Der Eingabe vom 18. Januar 2008 lässt sich nichts entnehmen, was Bezug zum vom Justiz- und Sicherheitsdepartement geltend gemachten Nichteintretensgrund (Nichtleisten des Kostenvorschusses innert Frist) hätte. Die Beschwerde enthält mithin offensichtlich keine hinreichende Begründung (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde, könnte darauf eingetreten werden, keine Erfolgsaussichten hätte: Inwiefern das Departement (verfassungsmässige) Rechte verletzt haben könnte, indem es nach unbenutztem Ablauf der Zahlungsfrist und ohne dass ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt und begründet worden wäre, auf die Beschwerde nicht eintrat, bleibt angesichts von § 195 Abs. 2 des Luzerner Gesetzes vom 3. Juli 1972 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG) unerfindlich. Auch ein Rechtsanwalt vermöchte eine Mangelhaftigkeit des Entscheids vom 20. Dezember 2007 nicht aufzuzeigen. Damit ist auch gesagt, dass das Gesuch des Beschwerdeführers um Beigabe eines unentgeltlichen Rechtsanwalts wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 3 Satz 2 BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 23. Januar 2008 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Merkli Feller </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>