<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2017.00050</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 3. April 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsanwälte Pugatsch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 11, Postfach, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Easy Sana Krankenversicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1966</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, war bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Easy Sana Krankenversicherung AG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Martigny (nachfolgend: Groupe Mutuel), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Bundesgesetz über die Kran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenversicherung (KVG) gegen Krankheit versichert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelnder Zahnarzt die Groupe Mutuel am 19. Januar 2017 um Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache für eine zahnärztliche Behandlung mit Brückenversorgung vor einer geplanten Herzklappenoperation mit Klappenersatz (vgl. Urk. 8/3/1) im Betrag von Fr. 13'471.05 ersuchte (Urk. 8/4). Mit Schreiben vom 8. Februar 2017 (Urk. 8/5) ersuchte die Groupe Mutuel den behandelnden Zahnarzt des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten um Erstellung eines erneuten Kostenvoranschlages für lediglich eine Extraktion der Zähne des Oberkiefers und deren Ersatz durch eine Totalprothese, worauf der behandelnde Zahnarzt der Groupe Mutuel am 10. Februar 2017 mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilte, dass er mit einer Extraktion der Zähne und dem Ersatz durch eine Total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prothese nicht einverstanden sei (Urk. 8/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 10. April 2017 (Urk. 13/28) stellte die die Groupe Mutuel fest, dass ein Anspruch auf Übernahme der Kosten einer Zahnextraktion und Ersatz der Zähne durch eine Totalprothese im Betrag von Fr. 3'500.-- ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei und verneinte eine Leistungspflicht für die zahnmedizinischen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen gemäss dem Kostenvoranschlag vom 19. Januar 2017 im Betrag von Fr. 13'471.05. Die vom Versicherten am 11. April 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dagegen erhobene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/14) wies die Groupe Mutuel mit Entscheid vom 26. April 2017 (Urk. 8/16 = Urk. 2) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 26. April 2017 (Urk. 2) erhob der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 24. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dessen Aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung sowie die Übernahme der vorgesehenen zahnärztlichen Behandlung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss dem Kostenvoranschlag vom 19. Januar 2017 im Betrag von Fr. 13'471.05 (S. 2). </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juli 2017 (Urk. 7) beantragte die Groupe Mutuel die Abweisung der Beschwerde, wovon der Beschwerdeführer am 7. Juli 2017 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 1a Abs. 2 lit. a KVG gewährt die soziale Krankenversicherung Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen bei Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG), wobei Krankheit nach Art. 3 Abs. 1 ATSG je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de Beeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungen, deren Kosten die Krankenversicherung bei Krankheit zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men hat, sind in Art. 25 KVG in allgemeiner Weise umschrieben. Darin er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnt sind die Leistungen der Ärzte und Ärztinnen, der Chiropraktoren und Chiropraktorinnen sowie der Personen, die im Auftrag von Ärzten und Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen beziehungsweise Chiropraktoren und Chiropraktorinnen Leistungen erbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Die zahnärztlichen Leistungen sind darin hingegen nicht aufgeführt. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Art. 31 Abs. 1 KVG sind die Kosten zahnärztlicher Heilbehandlungen im Krankheitsfalle nur unter den einschränkenden Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen durch die Krankenversicherung zu tragen, dass sie entweder durch eine schwere, nicht vermeidbare Erkrankung des Kausystems (Art. 31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lit. a KVG) oder aber durch eine schwere Allgemeinerkrankung oder ihre Folgen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingt sind (Art. 31 Abs. 1 lit. b KVG) oder dass sie sich zur Behandlung einer schweren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 31 Abs. 1 lit. c KVG; vgl. BGE 125 V 278 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 33 Abs. 2 und 5 KVG in Verbindung mit Art. 33 lit. d der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Krankenversicherung (KVV) hat das Departement des Innern in der Verordnung über die Leistungen in der obligatorischen Krankenpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (KLV) zu jedem der erwähnten Unterabsätze von Art. 31 Abs. 1 KVG einen eigenen Artikel erlassen, nämlich zu lit. a den Art. 17 KLV, zu lit. b den Art. 18 KLV und zu lit. c den Art. 19 KLV. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Art. 18 KLV sind Allgemeinerkrankungen aufgeführt, welche eine zahnmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinische Behandlung erfordern können. Gemäss Abs. 1 dieser Bestimmung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherung die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die durch eine der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darin aufgeführten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeinerkrankungen oder ihre Folgen bedingt und zur Behandlung des Leidens notwendig sind (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 Bst. b KVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung übernimmt die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Kosten der in Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 aufgeführten Leistungen nur auf vorgängige besondere Gutsprache des Versicherers und mit ausdrücklicher Bewilligung des Vertrauensar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ztes oder der Vertrauensärztin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19 KLV übernimmt die Versicherung die Kosten der zahnärztlichen Behandlungen, die zur Unterstützung und Sicherstellung der ärztlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Herzklappenersatz, Gefässprothesenimplantation, kraniellen Shunt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (lit. a) notwendig sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sinn dieser Bestimmung ist die Unterstützung und Sicherstellung der ärztlichen Behandlungen der aufgelisteten schweren Allgemeinerkrankungen. Die medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Behandlung dieser Leiden zählt unbestrittenermassen zu den Pflichtleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der sozialen Krankenversicherung. Diese Behandlung verträgt in der Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel keinen Aufschub, sondern muss unverzüglich erfolgen können. Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung für eine erfolgreiche Behandlung kann eine zahnärztliche Versorgung sein. Erschiene deren Finanzierung durch die soziale Krankenversicherung nicht als gesichert, könnte die sofortige medizinische Behandlung der Krankheit in Frage gestellt und damit die Gesundheit, wenn nicht gar das Leben, gefährdet sein (Urteil des Bundesgerichts K 51/04 vom 24. August 2004 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In BGE 124 V 185 hat das Bundesgericht entschieden, dass die in Art. 17-19a KLV erwähnten Erkrankungen, deren zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung von der sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Krankenversicherung zu übernehmen ist, abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send aufgezählt sind. Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran hat das Bundesgericht seither festgehalten (BGE 130 V 464 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; BGE 127 V 328 E. 3a und 339 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 32 Abs. 1 KVG hält fest, dass die Leistungen wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam, zweckmässig und wirtschaftlich sein müssen (Satz 1). Die Wirksamkeit muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach wissenschaftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Methoden nachgewiesen sein (Satz 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Leistung ist wirksam, wenn sie ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignet ist, das angestrebte diagnostische oder therapeutische Ziel zu erreichen (BGE 137 V 295 E. 6.1). Die Zweckmässigkeit fragt nach dem diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen oder therapeutischen Nutzen der Anwendung im Einzelfall unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der damit verbundenen Risiken, gemessen am angestrebten Heiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folg der möglichst vollständigen Beseitigung der körperlichen oder psychischen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung sowie allenfalls an der Missbrauchsgefahr (BGE 137 V 295 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2). Das Wirtschaftlichkeitserfordernis bezieht sich auf die Wahl unter meh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reren zweckmässigen Diagnose- oder Behandlungsalternativen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bei vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem medizinischem Nutzen ist die kostengünstigste Variante beziehungsweise die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis zu wählen. Wo es nur eine Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnose- oder Behandlungsmöglichkeit gibt, ist nach dem allgemeinen Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung, BV) die Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verweigern, wenn zwischen Aufwand und Heilerfolg ein grobes Miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis besteht (BGE 136 V 395 E.7.4; vgl. Gebhard Eugster, Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, in: Soziale Sicherheit, SBVR Bd. XIV, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 2007, S. 494 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei mehreren möglichen Behandlungen hat eine Abwägung zwischen den Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und dem Nutzen der einzelnen Vorkehren stattzufinden, wobei von zwei gleichermassen zweckmässigen Behandlungen grundsätzlich nur die kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">günstigere als notwendig und wirtschaftlich gilt. Dementsprechend besteht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts K 4/03 vom 21. März 2003 E. 3) grundsätzlich kein Anspruch auf eine Versorgung mit Implantaten, wenn die Kaufähigkeit auf zweckmässige und kostengünstigere Weise auch mit einer herkömmlichen prothetischen Versorgung wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergestellt werden kann, dies selbst dann, wenn das Setzen von Implantaten Vorteile für die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son aufweist (vgl. BGE 128 V 54 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Einspracheentscheid vom 26. April 2017 (Urk. 2) davon aus, dass die vorgesehenen zahnmedizinischen Behandlungen mit einer Versorgung durch eine neue Brücke, Revision von Wurzelbehandlungen, Wurzelfüllungen und Zahnkronen weder wirksam, zweckmässig noch wirtschaftlich sei, und dass eine Extraktion sämtlicher Zähne im Oberkiefer mit einem Ersatz der Zähne durch eine Totalprothese die wirksa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me, zweckmässige und wirtschaftliche Behandlungsalternative darstelle (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bringt hiegegen vor, dass bei einer Sanierung mittels ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Totalprothese eine Unverträglichkeit des Prothesenmaterials nicht auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessen sei (Urk. 1 S. 4), weshalb die Kosten einer Sanierung durch Implanta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te, falls sich eine solche bei einer allfälligen Prothesenunverträglichkeit als er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderlich erweisen sollte, sowie die Folgekosten einer Räumung und anschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senden provisorischen Versorgung mittels Immediatprothese zu berücksichtigen seien (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diologie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 19. Januar 2017 (Urk. 8/3/1) un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter anderem eine symptomatische, schwere Aortenklappenstenose bei bikuspider Aortenklappe und erwähnte, dass beim Beschwerdeführer eine Herzklappenope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ration mit Klappenersatz indiziert sei, und dass beim bestehenden schlechten Zahnstatus eine vorgängige Zahnsanierung erforderlich sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von den Parteien wird nicht bestritten (Urk. 1, Urk. 2), dass beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die Durchführung zahnärztlicher Behandlungen zur Unterstützung und Sicherstellung einer Herzklappenoperation mit Herzklappenersatz notwendig sind. Gestützt auf die Beurteilung durch Dr. Y.___ vom 19. Januar 2017 hat folglich als erstellt zu gelten, dass beim Beschwerdeführer vorgängige zahnärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Behandlungen zur Behandlung einer schweren Allgemeinerkrankung im Sinne einer schweren Aortenklappenstenose mit Herzklappenersatz erforderlich sind. Bei den vorliegend streitigen zahnärztlichen Behandlungen handelt es sich gemäss Art. 31 Abs. 2 lit. c KVG in Verbindung mit Art. 19 lit. a KLV daher grundsätzlich um Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver-sicherung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist im Folgenden, ob ein Anspruch des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers auf eine zahnärztliche Behandlung gemäss dem Kostenvoranschlag seines behandelnden Zahnarztes vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2017 im Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13'471.05 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen ist, oder ob die Beschwerdegegnerin den Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Beschwerdeführers zu Recht auf eine Behandlung mit Extraktion al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Zähne des Oberkiefers und Ersatz durch eine Totalprothese beschränkt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. dent. Z.___, Zahnarzt, stellte in seiner Stellungnahme vom 14. März 2017 (Urk. 8/9) fest, dass paradontal eine gute Situation bestehe, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb eine Revision der Wurzelbehandlungen verschiedener Zähne indiziert sei, und dass die Prognose in Bezug auf die Zähne im Oberkiefer, abgesehen vom Zahn 25, als gut anzusehen sei. Eine Extraktion aller Zähne im Oberkiefer sei daher nicht zweckmässig. Bei einer Extraktion und einem anschliessenden Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satz durch eine Totalprothese müssten sodann die Folgekosten einer Räumung und anschliessenden provisorischen Versorgung mittels einer Immediatprothese berücksichtigt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. dent. A.___, Vertrauenszahnarzt der Beschwerdegegnerin, führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te in seiner Stellungnahme vom 3. April 2017 (Urk. 8/11) aus, dass mit einer Revision einer ungenügenden Wurzelbehandlung ein relativ grosses Risiko eines Misserfolges verbunden sei, und dass die Erfolgsrate auf Grund der schwierigen Anatomie der Wurzelkanäle bei ungefähr 60 % bis 70 % zu liegen komme. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem könne auch ein Wurzelriss entstehen, mit der Folge, dass der Zahn verloren gehe. Beim Beschwerdeführer bestehe sodann ein horizontaler und teilweise auch ein vertikaler Knochenabbau an den Pfeilerzähnen und sein Gebiss sei pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radontal geschädigt. Auf Grund eines erhöhten Risikos für einen Misserfolg sei die Voraussetzung der Zweckmässigkeit der vorgeschlagenen zahnärztlichen Behandlung nicht erfüllt. Jedenfalls erfülle sie nicht die Voraussetzung der Wirtschaftlichkeit. Denn die Kosten einer Extraktion aller Zähne und Anferti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung einer Totalprothese würden höchstens Fr. 3'500.-- betragen. Im Vergleich zur vorgeschlagenen zahnmedizinischen Behandlung kämen die Kosten einer alternativen Behandlung mittels Extraktion und Totalprothese daher um rund Fr. 10'000.-- tiefer zu liegen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte in seiner Stellungnahme vom 25. April 2017 (Urk. 8/17/2) aus, dass die von Dr. A.___ empfohlene Massnahme mit Extraktion aller Zähne und Ersatz durch eine Totalprothese nicht zweckmässig sei, da mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Folgekosten dabei nicht berücksichtigt worden seien. Bei der vorgeschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genen Immediatprothese handle es sich nicht um eine definitive Prothese und es könne eine mögliche Prothesenunverträglichkeit nicht ausgeschlossen werden. Zudem gelte es zu beachten, dass eine Versorgung eines bezahnten Patienten mit einer Totalprothese generell mit grossen Gefahren verbunden sei. Bei einer Berücksichtigung der möglichen Folgekosten nach einer Räumung des Oberkie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fers seien Kosten von Fr. 3'500.-- nicht als realistisch anzusehen. Insbesondere sei eine Sanierung einer Prothesenunverträglichkeit mittels Implantaten sehr kostspielig (S.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ erwähnte in seiner Stellungnahme vom 6. Mai 2017 (Urk. 8/18), dass beim Beschwerdeführer das Paradont nicht gesund sei, und dass die Pfeilerzäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne nicht als sicher bezeichnet werden könnten. Er führte aus, dass eine Prothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senunverträglichkeit zwar nicht auszuschliessen sei, dass indes auch eine Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verträglichkeit des Brückenmaterials nicht ausgeschlossen werden könne. Es treffe zudem nicht zu, dass eine Versorgung bezahnter Patienten mittels einer Totalprothese generell mit grossen Gefahren verbunden sei, wie dies Dr. Z.___ postuliert worden sei. Vielmehr werde die von Dr. Z.___ diesbezüglich vertretene Ansicht durch die grosse Anzahl von Patienten mit To</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">talprothesen widerlegt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Würdigung der erwähnten zahnmedizinischen Akten ist davon auszugehen, dass es sich bei der von Dr. A.___ vorgeschlagenen Behandlungsalternative im Sinne einer Extraktion aller Zähne des Oberkiefers und deren Ersatz durch eine Totalprothese um eine wirksame und zweckmässige Behandlung handelte. Denn in Anbetracht der notorischen grossen Verbreitung von solchen Prothesen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mag insbesondere die entgegenstehende Beurteilung durch Dr. Z.___, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach solche Prothesen bei bezahnten Patienten grundsätzlich mit grossen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren verbunden seien, nicht zu überzeugen. Sodann erscheinen die Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen von Dr. Z.___ zum Risiko einer Prothesenunverträglichkeit nicht als nachvollziehbar. Denn von Dr. A.___ wurde dagegen zu Recht eingewendet, dass auch bei Einsetzung einer Brücke das Risiko einer Unverträglichkeit in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug deren Material besteht. Dass das Risiko einer Unverträglichkeit und dasjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge von weiteren gesundheitlichen Gefahren und Nebenwirkungen bei einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgung mit einer Totalprothese im Vergleich zu einer solchen mit einer Brücke signifikant höher zu liegen käme, lässt sich den Akten nicht entnehmen. Man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels einer nachvollziehbaren Begründung kann auf die Beurteilung durch Dr. Z.___ diesbezüglich daher nicht abgestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, ob es sich bei der durch Dr. Z.___ vorgeschlagenen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung mit einer Revision von Wurzelbehandlungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Versorgung durch eine neue Brücke, Wurzelfüllungen und Zahnkronen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um eine zweckmässige zahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Behandlung handelte, kann vorliegend offen gelassen werden. Denn selbst wenn die von Dr. Z.___ vorgeschlagene Behandlung ebenso zweckmässig wie die Totalprothese wäre, was offen bleiben kann, bestünde kein Anspruch auf Übernahme der Kosten für diese erheblich teurere Behandlung. Bei mehreren möglichen Behandlungen hat, wie bereits erwähnt (vorstehend </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.8) nämlich eine Abwägung zwischen den Kosten und dem Nutzen der einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Vorkehren stattzufinden, wobei von zwei gleichermassen zweckmässigen Behandlungen grundsätzlich nur die kostengünstigere als notwendig und wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlich gilt. Aus diesem Grunde besteht vorliegend kein Anspruch auf die Versorgung mit einer neuen Brücke und einer Revision von Wurzelbehandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, wenn mit einer herkömmlichen Versorgung mit einer Totalprothese die vorgesehene, notwendige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herzklappenoperation mit Herzklappenersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt werden kann und wenn die Kaufähigkeit damit auf zweckmässige und kostengünstigere Weise auch wiederhergestellt werden kann. Dies selbst dann, wenn, was vorliegend anzunehmen ist, die von Dr. Z.___ vorgesehene Versorgung gewisse Vorteile für Beschwerdeführer aufweisen dürfte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem ist ein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Brückenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision von Wurzelbehandlungen, Wurzelfüllungen und Zahnkronen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kostenvoranschlag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2017 im Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13'471.05 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegend nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Vielmehr beschränkt sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsanspruch des Beschwerdeführers auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die anteilsmässige Übernahme der Kosten der wirtschaftlichen Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alternative einer Versorgung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch eine Totalprothese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Daniel Richter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Easy Sana Krankenversicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>