<h2>SubmittedText<h2><p>Von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) ist soeben die Presseschau Juli/August 1998 erschienen. Das mit sehr viel Aufwand und sicher in einer grossen Auflage hergestellte Buch beinhaltet auf 221 Seiten eine Sammlung veralteter Informationen.</p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung der nachfolgenden Fragen:</p><p>1. Teilt er die Meinung, dass bei den heutigen technischen Möglichkeiten solche Publikationssammlungen überhaupt nicht mehr nötig respektive nicht mehr erwünscht sind und darum kaum noch Verwendung finden?</p><p>2. Ist er nicht auch der Meinung, dass die teure "Argus"-Sammlung veralteter Presseberichte nicht nötig und deshalb die Herstellung dieser Presseschau und ähnlicher Erzeugnisse zu stoppen seien?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die tägliche Informations- und Kommunikationsarbeit der Deza beruht auf einem von den eidgenössischen Räten erteilten Auftrag. In den vergangenen Jahren liess das Parlament zudem wiederholt die Forderung nach einer Intensivierung der Informationstätigkeit laut werden. Die Presseschau dient dieser Tätigkeit als Informations- und Analyseinstrument, das sich an die interessierten Kreise der Legislative, der Bundesverwaltung, der Privatwirtschaft und der zivilen Gesellschaft richtet. Die fragliche Presseschau ist daher nicht eine Sammlung von Informationen aktueller Ereignisse (diese können selbstverständlich auf der Website der Deza via Internet abgefragt werden), sondern eine Zusammenstellung von Presseberichten, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums erschienen sind, welche den Empfängern erlaubt, sich ein vollständiges und aktualisiertes Bild darüber zu verschaffen, wie in den nationalen Medien über die Themen der internationalen Zusammenarbeit und über die Tätigkeiten der Deza berichtet wird. Auch die Parlamentsdienste veröffentlichen ähnliche Presseschauen ("Rückschau") mit Artikeln über die in den eidgenössischen Räten geführten Debatten. Da die Publikation der Deza einen Berichtszeitraum von zwei Monaten abdeckt, kann sie weder als zu umfangreich noch als überholt erachtet werden. Dieser Erscheinungsrhythmus wird vom Willen, die Publikationsfrequenz einzuschränken, und von der Notwendigkeit, die Kosten zu reduzieren, bestimmt. Diesbezüglich ist zu bemerken, dass es sich hierbei um eine sehr kleine Auflage handelt: 160 Exemplare. Ferner werden die Empfänger regelmässig angefragt, ob ihr Name von der Versandliste zu streichen ist oder nicht. Die Deza wird im Sinne des ihr erteilten parlamentarischen Mandats weiterhin ihre Presseschau herstellen in der Überzeugung, dass diese Publikation ein ausgezeichnetes Informations- und Überprüfungsinstrument darstellt.</p>  Antwort des Bundesrates.