<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00381</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204204&amp;W10_KEY=13013569&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00381</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.05.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Submissionsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Submission</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vereinigt mit VB.2003.00390 Anfechtung des Ausschlusses: Befangenheit und Erfüllung der Eignungskriterien Auch im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens sind die Ausstandsregeln von § 5a VRG zu beachten. Angebliche Ausstandsgründe sind umgehend nach deren Entdeckung geltend zu machen. Vorliegend hätte der Beschwerdeführer die angebliche Befangenheit des die Submission durchführenden Beraters früher geltend machen können, weshalb sich die diesbezüglichen Vorbringen als verspätet erweisen und somit darauf nicht einzutreten ist (E. 2.2). Da der Beschwerdeführer die zu den Eignungskriterien administrativer Art zählenden Offertanforderungen, welche in einem Anhang der Submissionsionsunterlagen separat aufgelistet wurden, nur ungenügend erfüllte und damit seinen Eignungsnachweis nicht vollständig erbracht hat, ist sein Ausschluss nicht zu beanstanden (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTAND">AUSSTAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSTANDSGRUND">AUSSTANDSGRUND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEFANGENHEIT">BEFANGENHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EIGNUNGSKRITERIEN">EIGNUNGSKRITERIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: OFFERTMÃNGEL">OFFERTMÃNGEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: SUBMISSIONSRECHT">SUBMISSIONSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 22 SubmV</span><br/><span class="gerade">§ 5a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit gemeinsamer Ausschreibung vom 18. Juli 2003 erÃ¶ffneten die Gemeinden X und Y die im offenen Verfahren durchgefÃ¼hrte Submission zur Erneuerung der amtlichen Vermessung (AV93) Y/X. Die bis zum Eingabetermin eingegangenen acht Angebote wurden vorab einer EignungsprÃ¼fung anhand der in Ziffer 2.1 der Submissionsunterlagen aufgefÃ¼hrten Eignungskriterien unterzogen. Mit sepa­raten BeschlÃ¼ssen der GemeinderÃ¤te X und Y vom 30. September 2003 wurden drei Angebote, darunter dasjenige des Ingenieur- und VermessungsbÃ¼ros IngenieurbÃ¼ro A in Z wegen NichterfÃ¼llens der Eignungskriterien vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit Beschwerde vom 15. Oktober 2003 beantragte das Ingenieur- und VermessungsbÃ¼ro A dem Verwaltungsgericht, die BeschlÃ¼sse der GemeinderÃ¤te X (Verfahren VB.2003.00381) und Y (Verfahren VB.2003.00390) betreffend Verfahrensausschluss seien aufzuheben und sein Angebot zum weiteren Verfahren zuzulassen. â Die Gemeinden X und Y liessen am 7. November 2003 Abweisung der Beschwerde beantragen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des BeschwerdefÃ¼hrers.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Replik vom 5. Dezember 2003 bzw. Duplik vom 19. Januar 2004 hielten die Parteien an ihren bisherigen Standpunkten fest.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit erforderlich, in den nachstehenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>1.1</span></b><span> Die Beschwerden VB.2003.00381 und VB.2003.00390 betreffen denselben Sachverhalt und werfen die nÃ¤mlichen Rechtsfragen auf. Sie sind daher zu vereinen.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>1.2</span></b><span> Vergabeentscheide kantonaler und kommunaler Auftraggeber kÃ¶nnen unmittelbar mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 22). Auf das Beschwerdeverfahren gelangen die Art. 15 ff. der Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen in der vorliegend noch anwendbaren Fassung vom 25. November 1994 (aIVÃ¶B) sowie die § 3 ff. des Gesetzes Ã¼ber den Beitritt des Kantons ZÃ¼rich zur Interkantonalen Vereinbarung Ã¼ber das Ã¶ffentliche Beschaffungswesen vom 22. September 1996 (aIVÃ¶B-BeitrittsG) zur Anwendung. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>1.3</span></b><span> Nicht berÃ¼cksichtigte Anbietende sind zur Beschwerde gegen den Vergabeentscheid legitimiert, wenn sie bei deren Gutheissung eine realistische Chance haben, mit dem eigenen Angebot zum Zug zu kommen oder wenn die Gutheissung der Beschwerde zu einer Wiederholung des Submissionsverfahrens fÃ¼hrt, in welchem sie ein neues Angebot einreichen kÃ¶nnen; andernfalls fehlt ihnen das schutzwÃ¼rdige Interesse an der BeschwerdefÃ¼hrung (RB 1999 Nr. 18 = BEZ 1999 Nr. 11). Da das preislich gÃ¼nstigste Angebot vom BeschwerdefÃ¼hrer stammt, hÃ¤tte dieser, falls seine RÃ¼gen begrÃ¼ndet sind und er die Zulassung zum Verfahren erreichen kann, eine realistische Chance auf den Zuschlag. Seine Legitimation ist daher grundsÃ¤tzlich zu bejahen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer hÃ¤lt den von den Gemeinden mit der Vorbereitung der Submission und der Beurteilung des Submissionsergebnisses beauftragten C fÃ¼r befan­gen, weil er bis Ende 2002 bei der mitofferierenden Firma D beschÃ¤ftigt war. Der externe Submissionsexperte sei nunmehr zwar als selbststÃ¤ndiger Berater tÃ¤tig, pflege jedoch nach wie vor ein ausgezeichnetes VerhÃ¤ltnis zu seinem ehemaligen Arbeitgeber und Partner, was ihn vorliegend als befangen erscheinen lasse. Dem halten die Beschwerdegegnerinnen entgegen, der BeschwerdefÃ¼hrer habe diese RÃ¼ge erst rund einen Monat nach dem Entdecken der angeblichen AusstandsgrÃ¼nde und demzufolge verspÃ¤tet geltend gemacht. Im Ãbrigen lÃ¤gen auch keine AusstandsgrÃ¼nde im Sinn von § 5a Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) vor.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Im Bereich des Ã¶ffentlichen Beschaffungswesens sind die Ausstandsregeln von § 5a VRG ebenfalls zu beachten. Eine diesbezÃ¼gliche RÃ¼ge ist auch im Ã¶ffentlichrechtlichen Vergabeverfahren umgehend geltend zu machen, d.h. grundsÃ¤tzlich zu dem Zeitpunkt, zu welchem der Betroffene Kenntnis der fÃ¼r eine Befangenheit sprechenden Tatsachen erhÃ¤lt. Ein UntÃ¤tigbleiben oder eine Einlassung in ein Verfahren im Wissen um das Vorliegen von AusstandsgrÃ¼nden gilt als Verzicht und fÃ¼hrt grundsÃ¤tzlich zum Verwirken des Anspruchs (BGE 121 I 225 E. 3; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 5a N. 5, auch zum Folgenden). Nur wenn eine Verfahrenspartei von UmstÃ¤nden, welche ein Ausstandsbegehren begrÃ¼ndet erscheinen lassen, erst zusammen mit der VerfÃ¼gung Kenntnis erhÃ¤lt, kann sie die Verletzung der Ausstandsregeln auch noch im anschliessenden Rechtsmittelverfahren rÃ¼gen, sofern ihr keine mangelnde Sorgfalt vorzuwerfen ist, sie also die UmstÃ¤nde nicht schon frÃ¼her hÃ¤tte erkennen mÃ¼ssen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Bereits mit den Submissionsunterlagen vom 18. Juli 2003 wurde bekannt gegeben, dass C als externen Berater mit der DurchfÃ¼hrung der Submission betraut worden war. Das dem BeschwerdefÃ¼hrer mit Schreiben vom 16. September 2003 zugestellte Of­fertÃ¶ffnungs­protokoll enthielt dann die Namen der Mitanbietenden. Somit war ihm bereits ab diesem Zeitpunkt die Teilnahme der Firma D bekannt. Das Ausstandsbegehren gegen den mit der DurchfÃ¼hrung der Submission betrauten externen Berater hat er dagegen erst am 15. Oktober 2003 mit der Beschwerde gegen den zwischenzeitlich verfÃ¼gten Ausschluss seiner Offerte gestellt. AusstandsgrÃ¼nde sind jedoch, wie gesagt, sofort und nicht erst nach rund einem Monat geltend zu machen. GrÃ¼nde, welche die entsprechenden Vorbringen dennoch als rechtzeitig erscheinen liessen, sind nicht ersichtlich. Insbesondere macht der BeschwerdefÃ¼hrer selbst nicht geltend, dass er von der frÃ¼heren TÃ¤tigkeit des Submissionsexperten fÃ¼r die besagte Mitbewerberin erst zusammen mit der AusschlussverfÃ¼gung Kenntnis erhalten habe. Die Vorbringen zur angeblichen Befangenheit des Submissionsexperten erweisen sich damit als verspÃ¤tet, weshalb darauf nicht einzutreten ist. Wie es sich mit dem Vorwurf der Befangenheit in materieller Hinsicht verhÃ¤lt, kann vorliegend offen bleiben.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerinnen haben den BeschwerdefÃ¼hrer von der Teilnahme am weiteren Verfahren ausgeschlossen, weil er einzelne Eignungskriterien nicht erfÃ¼lle.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Eignungskriterien umschreiben die Anforderungen, welche an die Anbieter gestellt werden, um zu gewÃ¤hrleisten, dass sie zur AusfÃ¼hrung des geplanten Auftrags in der Lage sind (RB 2000 Nr. 70 = BEZ 2000 Nr. 25 mit weiteren Hinweisen). GemÃ¤ss § 22 der vorliegend noch anwendbaren alten Submissionsverordnung vom 18. Juni 1997 (aSubmV) betreffen sie insbesondere die finanzielle, wirtschaftliche, fachliche und organisatorische LeistungsfÃ¤higkeit. Die VergabebehÃ¶rde legt die fÃ¼r den betreffenden Auftrag erforderlichen Eignungskriterien anhand objektiver Merkmale fest und bestimmt die zu erbringenden Nachweise (§ 22 aSubmV). Dabei steht ihr, ebenso wie bei der Festlegung der Zuschlagskriterien (RB 1999 Nr. 62 = BEZ 1999 Nr. 13 E. 3b), ein erheblicher Beurteilungsspielraum zur VerfÃ¼gung. Die Eignungskriterien und die geforderten Nachweise sind in der Ausschreibung und den Ausschreibungsunterlagen bekannt zu geben (vgl. § 16 Abs. 3 lit. f und § 17 Abs. 1 lit. g aSubmV).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend wird das gewÃ¤hlte Verfahren in Kapitel 2 der Submissionsunterlagen vom 18. Juli 2003 beschrieben. Demnach werden die Anbietenden zuerst auf ihre Eignung geprÃ¼ft. Nur diejenigen Angebote, welche die Eignungskriterien erfÃ¼llen, werden zum weiteren Verfahren zugelassen und Ã¼berhaupt einer PrÃ¼fung anhand der Zuschlagskriterien unterzogen. Die fÃ¼r die VorprÃ¼fung massgeblichen Eignungskriterien sind in Ziff. 2.1 aufgelistet. Dabei wird unterschieden zwischen solchen administrativer, rechtlicher und technischer Natur. In administrativer Hinsicht wird insbesondere verlangt, dass das eingereichte Angebot vollstÃ¤ndig und korrekt ist und den Offert­anforderungen gemÃ¤ss Anhang 3 entspricht. Zu den technischen Eignungskriterien wird sodann ausgefÃ¼hrt:</span></p> <p class="EinzugZitat">"Der Submissionsteilnehmer hat mit geeigneten Referenzen, aufgeteilt in abgeschlossene und in Arbeit stehende Operate, nachzuweisen, dass er vergleichbare Aufgaben bereits erfolgreich gelÃ¶st hat.</p> <p class="EinzugZitat">Die technische Infrastruktur muss den konkreten Anforderungen der gestellten Aufgaben entsprechen (Einsatz der Orthofotos, GPS, etc.).</p> <p class="EinzugZitat">Die GewÃ¤hrleistung der amtlichen Vermessungsschnittstellen AVS fÃ¼r das DM01AVZH und die Mehranforderungen des Kantons ZÃ¼rich muss schriftlich garantiert sein.</p> <p class="EinzugZitat">Die verbindliche Beschreibung der Massnahmen zur Erreichung der geforderten ProduktequalitÃ¤t und deren Nachweis muss konkret auf die gestellten Aufgaben erfolgen und deren Erfolg aufzeigen."</p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss den Offertanforderungen in Anhang 3 der Submissionsunterlagen besteht grundsÃ¤tzlich Methodenfreiheit. Es wird aber verlangt, dass die Submissionsteilnehmer den vorgesehenen LÃ¶sungsweg ebenenweise, detailliert und nachvollziehbar pro vorhandenen QualitÃ¤tsstandard in der Offerte beschreiben. Unter Ziffer 3 "Technische LÃ¶sung" wird sodann verlangt:</span></p> <p class="EinzugZitat">"â Detaillierte Auftragsanalyse mit Angaben pro Aufgabe bzw. Informationsebene</p> <p class="EinzugZitat">â Detaillierter Beschrieb der vorgesehenen Methoden und Hilfsmittel fÃ¼r jede Aufgabe bzw. Informationsebene mit dem expliziten Nachweis, dass damit die geforderte ZuverlÃ¤ssigkeit und Genauigkeit erreicht wird.</p> <p class="EinzugZitat">â (â¦)</p> <p class="EinzugZitat">â Detaillierter Beschrieb des technischen Ablaufs pro Aufgabe bzw. Informationsebene inklusive: DatenÃ¼bernahme und -abgaben, Verifikation, Zusammenarbeit mit externen Stellen (â¦)</p> <p class="EinzugZitat">â Beschrieb der konkreten Zusammenarbeit mit dem NachfÃ¼hrungsgeometer inklusive: Datenaustausch, Dokumentation, ZustÃ¤ndigkeit, etc.</p> <p class="EinzugZitat">â Konzept zur QualitÃ¤tssicherung mit konkreten, schlÃ¼ssigen und projektbezogenen Angaben zu: Massnahmen zur Umsetzung der Vorgaben und der offerierten AblÃ¤ufe, (â¦), Nachvollziehbarkeit der Produktion, PrÃ¼fung der Produkte, etc.</p> <p class="EinzugZitat">â (â¦)"</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer wendet sich grundsÃ¤tzlich gegen den von den Beschwerdegeg­nerinnen verlangten hohen Detaillierungsgrad der Offerte. Wohl in keinem anderen Gebiet der Vermessung sei die zu erreichende QualitÃ¤t des Endprodukts so genau definiert wie in der amtlichen Vermessung. Diese werde in Verordnungen, Weisungen und Rundbriefen im Detail beschreiben und sowohl nach Abschluss der Arbeiten als zum Teil auch arbeitsbegleitend von den zustÃ¤ndigen kantonalen Instanzen im Detail geprÃ¼ft. Die Arbeit werde nicht abgenommen, wenn der geforderte QualitÃ¤tsstandard nicht erreicht werde. Diese zusÃ¤tzliche betriebsexterne QualitÃ¤tskontrolle beziehe sich auch auf das Endprodukt. Die beim Auftraggeber angeblich bestehende grosse Unsicherheit bezÃ¼glich der erreichbaren QualitÃ¤t des Endprodukts sei daher unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Beschwerdegegnerinnen bestreiten nicht, dass die QualitÃ¤t des Endprodukts in den geltenden Erlassen festgelegt ist. Sie weisen aber zu Recht darauf hin, dass die Wahl der Methode, wie dieses Endprodukt erreicht werden soll, dem Unternehmer Ã¼berlassen bleibt. Abgesehen davon, dass die VergabebehÃ¶rde ein Interesse daran hat, zu wissen, mit welchen Methoden ihr Endprodukt erstellt wird, kann sie aus dem Methodenbeschrieb auch ersehen, ob der Unternehmer die Aufgabe richtig erfasst hat. Damit treten die Beschwerdegegnerinnen fÃ¼r eine mÃ¶glichst frÃ¼hzeitige QualitÃ¤tssicherung â ein umsichtiges und zweckmÃ¤ssiges Anliegen â ein. Der frÃ¼hzeitige Ausschluss mÃ¶glicher MÃ¤ngel ist der nachtrÃ¤glichen Behebung von mit der AbnahmeprÃ¼fung festgestellten MÃ¤ngeln klar vorzuziehen, auch wenn der Unternehmer fÃ¼r den geforderten QualitÃ¤tsstandard haftet. So gesehen besteht bei ungenÃ¼gendem Methodenbeschrieb eine Unsicherheit bezÃ¼glich der erreichbaren QualitÃ¤t des Endprodukts. Der Beschrieb der gewÃ¤hlten Methode ist daher fÃ¼r den Vergleich der Angebote in fachlicher (nicht preislicher) Hinsicht von Bedeutung. Angesichts der Vorgabe, dass die Arbeiten durch einen patentierten Ingenieur-Geometer durchzufÃ¼hren seien, bleiben </span>als Ansatzpunkte fÃ¼r den Angebotsvergleich <span>â abgesehen vom Referenznachweis â im Wesentlichen nur die Angaben zu Methodenwahl und -</span>beschrieb<span>. Es ist folglich nicht zu beanstanden, sondern lag im Ermessensspielraum der VergabebehÃ¶rde, wenn sie fÃ¼r die EignungsprÃ¼fung der Angebote hohe Anforderungen an den Detaillierungsgrad der Methodenbeschriebe stellte.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>GemÃ¤ss dem der angefochtenen AusschlussverfÃ¼gung beiliegenden PrÃ¼fprotokoll vom 23. September 2003 erfÃ¼llt das Angebot die gestellten Eignungskrite­rien in zwei Punkten nicht. Dabei handelt es sich um die Punkte "Offertanforderungen" (vgl. nachfolgend E. 3.3.1â3.3.3) und "Referenzen" (E. 3.3.4).</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.1 </span></b><span>BezÃ¼glich der Offertanforderungen wird ausgefÃ¼hrt:</span></p> <p class="EinzugZitat">"Technische LÃ¶sung:</p> <p class="EinzugZitat">â Es ist nicht ersichtlich, wie die systematische Aktualisierung der Bodenbedeckung inkl. LWN erfolgt. Der Hinweis auf die Begehung genÃ¼gt den Anforderungen der Ausschreibung nicht.</p> <p class="EinzugZitat">â Angaben Ã¼ber ÃP-Textpositionen fehlen.</p> <p class="EinzugZitat">â Angaben Ã¼ber Mehranforderungen absolut minimal."</p> <p class="Urteilstext"><span>Aus der Sicht der VergabebehÃ¶rde geht aus den vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Unterlagen nicht hervor, wie der Arbeitsschritt "systematische Aktualisierung der Bodenbedeckung" konkret geplant sei. Der Hinweis auf die Begehung mit visueller Kontrolle genÃ¼ge den Anforderungen der Ausschreibung nicht. Eine Feldbegehung allein ermÃ¶gliche keine systematische Aktualisierung der Bodenbedeckung. Insbesondere werde nicht beschrieben, wie der Vergleich von Grundbuchplan und Orthofoto bzw. mit den neu erfassten Daten systematisch erfolgen soll. Es werde keine Methode genannt, welche nachvollziehbar zum ausgeschriebenen Endprodukt fÃ¼hre. Die verlangte detaillierte Darlegung der vorgesehenen Methode fÃ¼r diese Aufgabe bzw. Informationsebene fehle. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe seine Eignung zur ErfÃ¼llung dieses wichtigen und zentralen Arbeitsschrittes nicht dargetan.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem hÃ¤lt der BeschwerdefÃ¼hrer entgegen, sein Angebot schrÃ¤nke sich diesbezÃ¼glich keineswegs nur auf die Feldbegehung. Wie in der Offerte festgehalten, werde auch das vorhandene Orthofoto mit der heutigen eingetragenen Bodenbedeckung verglichen. Bei Differenzen wÃ¼rden z.B. WaldrÃ¤nder oder Flurwege mit dem Instrument eingemessen und somit aktualisiert. Wie die Fragebeantwortung vorgÃ¤ngig zur Offertstellung ergeben habe, seien vorliegend die Orthofotos digital verfÃ¼gbar, was einen On-Screen-Vergleich der relevanten Daten erlaube. Angesichts dessen und weil es fÃ¼r Fachleute offenkundig sei, dass ein<br/> Ortho­fotoausdruck auf Papier und daneben ein Planausdruck auf Papier fÃ¼r den nÃ¶tigen Datenvergleich ohnehin ungeeignet seien, habe man annehmen dÃ¼rfen, das Vorgehen mittels On-Screen-Vergleich sei selbstverstÃ¤ndlich und bedÃ¼rfe keiner ausdrÃ¼cklichen ErwÃ¤hnung.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In seiner Offerte hat der BeschwerdefÃ¼hrer erklÃ¤rt: "Der bestehende Grundbuchplan und die Orthofotos werden zur Feststellung der Abweichung der Bodenbedeckung verglichen und wo nÃ¶tig ErgÃ¤nzungsmessungen angeordnet". Den Beschwerdegegnerinnen ist beizupflichten, dass damit keine Aussage darÃ¼ber gemacht wird, wie die vorhandenen Orthofotos im Prozess der Aktualisierung der Bodendeckung eingesetzt werden sollen. Es mag nahe liegen, dass der fragliche Datenvergleich "on-screen" und nicht analog erfolgt, wenn wie hier bereits digitale Orthofotos existieren. Dies bleibt letztlich aber eine Annahme. Die Beschwerdegegnerinnen zeigen Ã¼berzeugend auf, dass zur ErgÃ¤nzung und Aktualisierung der Bodenbedeckung je nach Ausgangslage andere Methoden mÃ¶glich und teilweise auch offeriert worden sind: Neben dem erwÃ¤hnten Vergleich mit den vorhandenen Orthofotos kann das gesamte Gebiet mit einem FeldmessgerÃ¤t neu vermessen werden oder es kann ein neues Luftbild aufgenommen und ausgewertet werden, was eine nachtrÃ¤gliche Vermessung im Feld weit gehend erÃ¼brigt. Der BeschwerdefÃ¼hrer ist somit in diesem unbestritten zentralen Punkt den laut Offertanforderungen verlangten "detaillierte[n] Beschrieb der vorgesehenen Methoden und Hilfsmittel fÃ¼r jede Aufgabe bzw. Informationsebene mit dem expliziten Nachweis, dass damit die geforderte ZuverlÃ¤ssigkeit und Genauigkeit erreicht wird", schuldig geblieben.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.2 </span></b><span>Im Weiteren bemÃ¤ngeln die Beschwerdegegnerinnen, dass im Angebot des BeschwerdefÃ¼hrers jegliche Angaben zu den Ãbersichtsplan-Textpositionen (ÃP-Text­positionen) fehlen. Es geht dabei nicht um die Beschriftung des Grundbuchplans, sondern um die Beschriftung eines Plans in kleineren MassstÃ¤ben. Die Beschwerdegegnerinnen fÃ¼hren aus, das Erfassen der ÃP-Textpositionen sei im ursprÃ¼nglichen Datenmodell AV93 noch nicht enthalten gewesen. Der Kanton habe dafÃ¼r spÃ¤ter ein separates Modell geschaffen und dieses in der Weisung Nr. 14 des Amts fÃ¼r Raumordnung und Vermessung (ARV) vom 12. Mai 2000 verÃ¶ffentlicht. Diese Aufgabenstellung sei noch nicht allen GeometerbÃ¼ros gelÃ¤ufig und erfordere Ã¼berdies ein gewisses kartografisches und gestalterisches Flair, damit das Produkt "digitaler Ãbersichtsplan" im tÃ¤glichen Gebrauch attraktiv wirke.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht hierzu geltend, Angaben Ã¼ber die ÃP-Textpositionen fehlten, da diese keiner besonderen ErwÃ¤hnung bedÃ¼rften. Die Anordnung von Textpositionen sei fÃ¼r Fachleute eine trivial einfache Aufgabe. Die eingesetzten FachkrÃ¤fte seien in Kartografie und Plandarstellung geschult und kÃ¶nnten sich eine Qualifikation dieses Arbeitsschrittes auch aufgrund eigener Erfahrung erlauben. Es werde nach den Regeln des ARV gearbeitet. Die massgeblichen Vorgaben seien in der besagten Weisung Nr. 14 des ARV (Ãbersichtsplan auf der Grundlage von Daten der amtlichen Vermessung) enthalten und fÃ¼r diese Arbeiten verbindlich. In den Submissionsunterlagen sei zudem klar definiert, dass das Erfassen der ÃP-Textpositionen in allen thematischen Ebenen zum Leistungsumfang gehÃ¶re. ZusÃ¤tzlich Kommentare hÃ¤tten sich daher aus Sicht des BeschwerdefÃ¼hrers erÃ¼brigt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem ist mit den Beschwerdegegnerinnen entgegen zu halten, dass gerade weil dieser Arbeitsschritt im Leistungsumfang speziell erwÃ¤hnt wird, (detaillierte) Angaben zu dessen AusfÃ¼hrung verlangt waren. Wie anspruchsvoll die Aufgabenstellung tatsÃ¤chlich ist bzw. wie detaillierte Angaben angebracht gewesen wÃ¤ren, kann dahingestellt bleiben. Jedenfalls stellt das Fehlen jeglicher Angaben zur Leistungserbringung einen formellen Mangel dar.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.3 </span></b><span>Ferner wurde dem BeschwerdefÃ¼hrer vorgehalten, seine Angaben Ã¼ber Mehranforderungen seien absolut minimal. Bei den Mehranforderungen handelt es sich um folgende Informationsebenen: Nutzungszonen, Grundwasserschutzzonen, Baulinien, GewÃ¤sserabstandslinien, Waldabstandslinien und Waldgrenzen gemÃ¤ss eidgenÃ¶ssischem Waldgesetz.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht hierzu geltend, der Umfang der Mehranforderungen ergebe sich aus § 5 der kantonalen Verordnung Ã¼ber die amtliche Vermessung. Das ARV habe dazu in der Weisung Nr. 12 vom 9. April 1999 eine detaillierte Datenbeschreibung abgegeben. Genauer kÃ¶nne das Produkt beim besten Willen nicht beschrieben werden. Mithin sei klar gewesen, wie das Produkt in qualitativer Hinsicht auszusehen habe. Die Beschwerdegegnerinnen bestÃ¤tigen, dass das Endprodukt, aber eben nur dieses, vorgegeben sei. Wie dieses Endprodukt erreicht werde, sei jedoch offen. Ein nachvollziehbarer Methodenbeschrieb sei daher auch hier unabdingbar. Dem hÃ¤lt der BeschwerdefÃ¼hrer entgegen, die Aufgabe sei aus der Sicht des Fachmanns nicht anspruchsvoll, sodass es sich fÃ¼r ihn auch erÃ¼brigt habe, einen detaillierten Arbeitsbeschrieb abzugeben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Wie anspruchsvoll eine Aufgabe ist, hÃ¤ngt regelmÃ¤ssig zu einem wesentlichen Teil von den konkreten UmstÃ¤nden des Einzelfalls ab. Laut den Beschwerdegegnerinnen sind diese vorliegend insofern besonders, als die Ausgangslage der vorhandenen Informationen bezÃ¼glich Mehranforderungen vor allem in X sehr heterogen sei. Es sei fÃ¼r den Auftraggeber von grossem Interesse, ob der Unternehmer diese Ausgangslage erkannt und sich von der Aufgabenstellung ein korrektes Bild gemacht habe. Diese AusfÃ¼hrungen belegen immerhin, dass die Aufgabe nicht als vÃ¶llig anspruchslos zu qualifizieren ist. Wie anspruchsvoll sie letztlich ist, kann wiederum offen bleiben, war doch die Forderung nach einem detaillierten Methodenbeschrieb fÃ¼r jeden Teilbereich klar vorgegeben. Nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer selbst erklÃ¤rt, auf einen detaillierten Arbeitsbeschrieb verzichtet zu haben, bestÃ¤tigt sich damit auch die gegnerische Feststellung, wonach seine Angaben absolut minimal ausgefallen seien. Die Beschwerde erweist sich folglich auch in diesem Punkt als unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Erwgung3"><b><span>3.3.4 </span></b><span>Schliesslich wurde der Ausschluss des BeschwerdefÃ¼hrers noch mit fehlenden "Referenzen bezÃ¼glich Mehranforderungen und ÃP-Positionen" begrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer macht hierzu geltend, die vorgelegten Referenzen seien fÃ¼r die ausgeschriebenen Arbeiten mehr als genÃ¼gend. Unter den angegebenen Referenzen habe man die Gemeinde Z als vergleichbares Beispiel herausgestrichen, weil dort die Mehranforderungen wie auch die ÃP-Textpositionen durch den BeschwerdefÃ¼hrer erarbeitet worden seien. Bei einer RÃ¼ckfrage auf der Gemeindekanzlei Z wÃ¤re dies in Erfahrung zu bringen gewesen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nachdem sich die Beschwerde in den Ã¼brigen Punkten als nicht stichhaltig erwiesen hat und die Beschwerdegegnerinnen erklÃ¤ren, die mangelhaften Referenzen seien fÃ¼r den Ausschluss nicht ausschlaggebend gewesen, braucht die Frage im vorliegenden Fall an sich nicht mehr geklÃ¤rt zu werden. Die Vorbringen der Beschwerdegegnerinnen vermÃ¶gen indessen ohne weiteres zu Ã¼berzeugen. Wie sie zutreffend feststellen, wurde die Referenz Z bereits im Jahr 1999 fertig gestellt, zu einem Zeitpunkt also, als die Weisung zu den ÃP-Textpositionen noch nicht verÃ¶ffentlicht und diejenige zu den Mehranforderungen gerade frisch erschienen war. Es ist ihnen beizupflichten, dass unter diesen UmstÃ¤nden aus der Sicht des Auftraggebers kein Grund zur Annahme bestand, mit dieser Referenz kÃ¶nnte auch die ErfÃ¼llung der nicht erwÃ¤hnten Aufgaben "ÃP-Textpositionen" und "Mehranforderungen" belegt werden. Es kann vom Auftraggeber nicht verlangt werden, auch diejenigen Referenzen auf die allfÃ¤llige ErfÃ¼llung weiterer Anforderungen hin zu Ã¼berprÃ¼fen, welche keinerlei Hinweis auf die ErfÃ¼llung der spezifischen Aufgabenproblematik enthalten. Vielmehr obliegt es dem Anbieter zu deklarieren, welche Referenzen welche Leistungspunkte betreffen. Vorliegend hÃ¤tte zumindest erkennbar gemacht werden mÃ¼ssen, dass die fraglichen Arbeiten Ã¼berhaupt schon einmal ausgefÃ¼hrt worden sind, seit die entsprechenden Vorschriften in Kraft stehen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Im Ergebnis lassen sich die Feststellungen der VergabebehÃ¶rde zu den fehlenden oder ungenÃ¼genden Offertangaben demnach bestÃ¤tigen. Der BeschwerdefÃ¼hrer hat den geforderten Eignungsnachweis nicht vollstÃ¤ndig erbracht, was den Verfahrensausschluss rechtfertigt. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten war.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss wird der BeschwerdefÃ¼hrer kostenpflichtig (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 VRG). Zudem hat er den Beschwerdegegnerinnen eine angemessene EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe des Beschwerdeverfahrens zu entrichten (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG). Bei der Bemessung der ParteientschÃ¤digung ist zu berÃ¼cksichtigen, dass die Beschwerdegegnerinnen mit der Beschwerdeantwort im Wesentlichen nur die â ohnehin geschuldete â BegrÃ¼ndung des Ausschlusses nachgeholt haben; in Betracht fÃ¤llt daher vor allem noch der Aufwand, der ihnen mit der Ausarbeitung der Duplik entstanden ist. Als angemessen erweisen sich Fr. 1'000.-.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"> Die Verfahren VB.2003.00381 und VB.2003.00390 werden vereinigt,</p> <p class="Zwischentitel"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 140.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'640.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Der BeschwerdefÃ¼hrer wird verpflichtet, den Beschwerdegegnerinnen eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 1'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Urteilstext"><span>5. â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>