<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>BV.2016.00048</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">17. Januar 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Müller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Küng &amp; Vögeli Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schaffhauserstrasse 135, 8302 Kloten</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stiftung für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR)</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Obstgartenstrasse 19, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am 25. November 1955 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: Kläger) war ab dem Jahr 1973 bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und gab seine dortige Tätigkeit per Ende November 2015 definitiv auf (Urk. 2/4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Urk. 1 S. 4 und Urk. 1 S. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 9. Juni 2016 reichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klage gegen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stiftung für den fle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (nachfolgend: Beklagte) mit dem folgenden Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2) ein:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">«Es sei die Beklagte zu verpflichten, die dem Kläger gemäss GAV FAR beziehungsweise Regl FAR zustehenden Leistungen, namentlich eine ordentliche Überbrückungsrente im Sinne von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">16 GAV FAR beziehungsweise Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">15 Regl FAR sowie eines Beitrags zum Ersatz der BVG-Altersgutschriften im Sinne von Art. 19 GAV FAR beziehungsweise Art. 20 Regl FAR, ab dem 1. Dezember 2015 auszurichten, soweit bereits verfallen zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 9. Juni 2016.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Alles unter Entschädigungsfolge (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beklagten.»</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer machte im Wesentlichen geltend, er sei zunächst als Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeiter und danach, jedenfalls spätestens seit dem Jahre 2003, vollzeitlich als Polier für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> tätig gewesen (Urk. 1 S. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, werde von seinen Geschwistern geführt, weshalb die Frage, ob er dem GAV unterstellt sei, zwischen den Parteien diskutiert und geprüft worden sei (Urk. 1 S. 6). Es habe ein Schriftverkehr stattgefunden und mit Schreiben vom 27. August 2015 habe die Auszahlungsstelle der Beklagten dem Kläger mitgeteilt, dass er nicht leistungsberechtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei, zumal er als Mitglied der Inhaberfamilie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Löhne beziehe, die nicht der Entschädigung eines Poliers ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprächen, sondern derjenigen eines leitenden Angestellten oder eines Mitinhabers des Unternehmens. Zudem sei der Kläger seit 2004 hauptberuflich als Selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ständig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erwerbender im Liegenschaftenhandel tätig und erziele daraus seit 2009 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">AHV-pflichtige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Einkommen zwischen rund Fr. 300'000.-- und Fr. 900'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">- pro Jahr. Entsprechend könnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> dem Kläger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die Jahre, in denen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sein Haupteinkommen im Immobilienhandel erzie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lt habe, nicht als Beschäftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ung in einem dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeitsvertrag für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhaupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gewerbe (GAV FAR)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> unterstellten Betrieb angerechnet werden (Urk. 1 S. 7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Schreiben vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">12. Oktober 2015 habe die Geschäftsstelle der Beklagten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geteilt, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er sogenannte Ausschuss Rekurse (des Stiftungsrates) der Beklagten den Ablehnungsentscheid der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auszahlungsstelle der Beklagten bestätigt habe (Urk. 1 S. 8). Danach sei es zu einem weiteren Schriftenwechsel gekommen (Urk. 1 S. 9). Der Kläger habe trotz des abschlägigen Bescheids der Beklagten seine Tätigkeit als (Hochbau-)Polier der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> per November 2015 defi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nitiv aufgegeben (Urk. 1 S. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Klageantwort vom 10. August 2016 beantragte die Beklagte die vollumfäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">liche Abweisung der Klage, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers (Urk. 6 S. 2). Nach zweimalig erstreckter Frist (Urk. 10 und Urk. 11) erstattete der Kläger mit Eingabe vom 14. November 2016 die Replik und hielt an seinen Rechtsbegehren fest (Urk. 12). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach zweimalig erstreckter Frist (Urk. 15 und Urk. 16) erstattete die Beklagte mit Eingabe vom 17. Februar 2017 die Duplik und hielt ebenfalls an ihrem Rechtsbegehren fest. Neu stellte sie den Eventualan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">trag, dem Kläger seien Rentenleistungen und BVG-Altersgutschriften im Sinne von Art. 16 und Art. 19 GAV FAR längstens vom 1. Dezember 2015 bis zum 1. Dezember 2016 auszurichten (Urk. 17 S. 2). Mit Eingabe vom 9. März 2017 nahm der Kläger unaufgefordert Stellung zur Duplik der Beklagten (Urk. 20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Voraussetzung für den Anspruch auf eine ordentliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Überbrückungsrente gemäss Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GAV FAR ist, da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss der GAV FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in räumlicher, betrieblicher und persönlicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinsicht anwendbar ist, was in einem Streit um Leistungsansprüche vorfrageweise zu überprüfen ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 9C_123/2010 vom 3. Mai 2010 E. 2.1 mit weiteren Hinweisen, insbesondere auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">134 III 625</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV), die GBI Gewerkschaft Bau &amp; Industrie (heute: Unia) sowie die Gew</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkschaft SYNA schlossen am 12. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2002 einen Gesamtarbeitsvertrag für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhaupt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewerbe (GAV FAR), mit dessen Vollzug die Stiftung für den flexiblen Alters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücktritt im Bauhauptgewerbe (Stiftung FAR) betraut ist. Durch B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschluss des Bundesrates vom 5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2003 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BBl 2003 4039</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde der GAV FAR erstmals teilweise allgemeinverbindlich erklärt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesratsbeschluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde durch Beschlüsse vom 8. August und 26. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2006, 1. November 2007, 6. Dezember 2012, 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 und 7. August 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verlängert resp. angepasst (BBl 2006 6751, 8865; 2007 7881; 2012 9763; 2015 8307; 2016 5033; 2017 5823</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dient eine Allgemeinverbindlicherklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(nachfolgend: AVE) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ausdehnung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geltungsbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines zwischen Verbänden abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossenen Gesamtarbeitsvertrages auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer des betreffenden Wirtschaftszweiges oder Berufes, die am Vertrag nicht beteiligt sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 1 Abs. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen materiellen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung hatten. Dies bedeutet, dass auf den Zeitpunkt der Entstehung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenanspruchs abzustellen ist (vgl. das Urteil des Bundesver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgerichts C-2073/2016 vom 15. Dezember 2017 E. 3.1.1 mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Entgegen der Ansicht des Klägers (Urk. 12 S. 13) ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbindlicherklärung des GAV FAR vom 10. November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Der ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesratsbeschluss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trat am 1. Dezember 2015 in Kraft und somit zeitgleich mit der Entstehung eines allfälligen Anspruchs des Klägers auf eine Überbrückungsrente. Darauf, wann der Kläger sein 60. Altersjahr exakt vollendet hatte (Urk. 12 S. 13), kommt es nicht an, da es sich dabei nicht um die einzige Voraussetzung für die Entstehung eines Rentenanspruchs handelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vorliegend ist entscheidend, dass ein allfälliger Anspruch erst nach der definiti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Aufgabe der Erwerbstätigkeit – unter Vorbehalt von Art. 15 GAV FAR – ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen konnte (Art. 14 Abs. 1 GAV FAR). Da der Kläger seine Tätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erst per 30. November 2015 aufgegeben hatte, konnte ein allfälliger Anspruch auf eine Überbrückungsrente frühestens am Folgetag und damit am 1. Dezember 2015 entstehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Anwendbarkeit des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GAV FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowohl in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räumlicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrieblicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinsicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss den allgemeinverbindlich erklärten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bestimmungen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GAV FAR grundsätzlich für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schweiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit Ausnahme des Kantons Wallis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und weiteren – hier nicht interessieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausnahmen (Art. 1 Abs. 1-3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVE GAV FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 5.6.2003</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Änderungen vom 8. August 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, 6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die allgemein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindlich erklärten Bestimmungen des GAV FAR gelten für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeber (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betriebe,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betriebsteile und selbständige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akkordanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diverser Bereiche, unter anderem für den Bereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hoch-, Tief-, Untertag- und Strassenbau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 4 lit. a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AVE GAV FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit Sitz in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> St. Gallen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei welcher der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer während über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dreissig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahren angestellt gewesen war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/4 und Urk. 1 S. 4 und U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rk. 1 S. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelt es sich um ein Bauunternehmen, welches gemäss Handelsregister </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Ausführung von Hoch- und Tiefbauten bezweckt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fraglich und zu prüfen bleibt, ob der Kläger in den persönlichen Geltungsbereich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GAV FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der allgemeinen Regel des Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Zivilgesetzbuches (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ZGB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach derjenige das Vorhandensein einer Tatsache zu beweisen hat, der aus ihr Rechte ableiten will, liegt die Beweislast für den persönlichen Geltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich und somit die Anwendbarkeit des GAV FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Beschwerdeführer.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass Poliere grundsätzlich vom persönlichen Geltungsbereich des GAV FAR erfasst sind, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unbestritten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bundesratsbeschluss über die Allgemeinverbindlicherklärung des GAV FAR vom 10. November 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt jedoch folgende Ausnahmeregelung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 2 Abs. 5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ausgenommen (vom persönlichen Geltungsbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">[Anmerkung des Gerichts]) ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">leitende Personal, das technische und kaufmännische Personal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sowie das Kantinen- und Reinigungspersonal eines unterstellten Betriebes. Zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">leitenden Personal gehören Bauführer sowie jede Person, die im Handelsregister als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Proku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rist, Geschäftsführer, Gesellschafter, Direktor, Betriebsinhaber, Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">waltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">oder in ähnlicher Funktion eingetragen ist oder einen wesentlichen Einfluss auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Gang des Unternehmens ausüben kann. Diese Personen sind dem GAV selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dann nicht unterstellt, wenn sie im gleichen Betrieb oder in der gleichen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmensgruppe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine voll- oder teilzeitliche Tätigkeit im Si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nn der obenerwähnten Buchstaben a-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">g </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">(unter anderem also als Polier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">[Anmerkung des Gerichts]) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">üben. Ein wesentlicher Einfluss auf den Gang des Unternehmens wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vermutet, wenn eine Person an einem Betrieb oder an einem den Betrieb beherrschenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Unternehmen e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ine Beteiligung von mehr als 20 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">% hält.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem allgemeinverbindlich erklärten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 14 GAV FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; AVE GAV FAR vom 5. Juni 2003 und 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitnehmende eine Überbrückungsrente beanspruchen, wenn er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kumulativ</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das 60. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Altersjahr vollendet hat,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">das ordentliche AHV-Alter noch nicht erreicht hat,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">während mindestens 15 Jahren innerhalb der letzten 20 Jahre und davon die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">letzten sieben Jahre vor dem Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gsbezug ununterbrochen in einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Betrieb gemäss Geltungsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">eine beitragspflichtige Beschäftigung aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geübt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">d.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">die Erwerbstätigkeit unter Vorbehalt von Artikel 15 definitiv aufgibt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kläger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachte in seiner Klage vom 9. Juni 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund seiner Anstellung als Polier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unterstehe er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem persönlichen Gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbereich des GAV FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Abschluss der Lehre als Maurer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t vollzeitlich als Bauarbeiter und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danach, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">j</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">edenfalls seit dem Jahre 2003, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzeitlich als Polier bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angestellt gewesen (Urk. 1 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4), weshalb er auch persönlich in den Geltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich des GAV FAR falle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer Klageantwort vom 10. August 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der massgebende Zeitraum für die Prüfung einer Überbrückungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente sei vorliegend der 1. Dezember 1995 bis 30. November 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Kläger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe zwar während diesem Zeitraum in einem dem GAV FAR unterstellten Betrieb gearbeitet, er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei vom persönlichen Geltungsbereich des GAV FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgenommen, weil er aufgrund seiner Stellung bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als leitende Person beziehungsweise als leitendes Personal im Sinne des GAV FAR zu quali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fizieren sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bereits aus der Präambel des GAV FAR ergebe sich, dass dieser mit dem Zweck abgeschlossen worden sei, der körperlichen Belastung der Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmer im Bauhauptgewerbe Rechnung zu tragen und die damit verbundenen Beschwerden im Alter zu lindern und dem Baustellenpersonal eine finanziell trag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Frühpensionierung zu ermöglichen. Entsprechend sollten Angestellte, die gewöhnlich nicht auf der Baustelle anzutreffen seien oder aufgrund ihrer Funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion zum leitenden Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezählt werden könnten, nicht von einer Überbrü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckungsrente profitieren können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beklagte brachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vor, der Kläger mache zwar geltend, nicht als Bauführer tätig und auch nicht als Prokurist, Geschäftsführer, Gesellschafter, Direktor, Betriebsinhaber, Verwaltungsrat oder in ähnlicher Funktion im Han</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">delsregister eingetragen gewesen zu sein. Nichtsdestotrotz müsse jedoch davon ausgegangen werden, dass er einen wesentlichen Einfluss auf den Gang der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe ausüben können und insofern einen «Status» als leitende Person innegehabt habe. Das Kriterium der «wesentlichen Einflussnahme auf den Gang des Unternehmens» als eine Art Auffangtatbestand erfordere nicht das Vorliegen einzelner genau definierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Faktoren; vielmehr sei relevant, wie sich das Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bild präsentiere: Der Kläger sei neben seinen fünf Brüdern in der Jubiläums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">broschüre 2010 und in den Firmenbroschüren 2012 und 2016 abgebildet. Das Foto der Firmenbroschüre 2012 sei mit dem Beschrieb «Ein starkes F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ührungsteam: die Gebrüder X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">» untertitelt. Zudem würden die einzelnen Namen des «Führungsteams» aufgeführt, so auch derjenige des Klägers. Dies sei ein erster Beleg, dass der Kläger im Familienunternehmen mit 140 Mitarbeitern faktisch zum leitenden Personal zähle. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch wenn der Kläger einwende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, die Firmenbro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schüre dokument</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ere, dass es sich um ein Familienunternehmen handle, weshalb auch Familienmitglieder abgebildet seien, die nicht mehr operativ im Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmen tätig seien, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei doch festzustellen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> weitere Familien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mitglieder beschäftige, die nicht auf dem Foto abgebildet seien. Dies erstaune nicht, da es sich um jüngere Familienmitglieder handle, während die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aktuell in dritter Generation geführt werde. So sei, mit Ausnahme des Klägers und seines Bruders </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, jede der abgebildeten Ansprechpersonen auch formell eine leitende Person. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">D.___ und E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> seien alle im Handelsregister als Zeichnungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">chtigte eingetragen. Die letztgenannten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> drei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Brüder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bildeten gar die Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">leitung. Zu Recht habe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beiträge abgerechnet, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er als einer der Gebrüder X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der dritten Generation einen ähnlichen Status besitze wie der Kläger. Im Normalfall seien für einen «Chef Werkstatt» (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Bezeichnung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf der Firmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">website) nämlich FAR-Beiträge geschuldet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Kläger sei, genauso wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, nicht als Zeichnungsberechtigter im Handelsregister eingetragen (Urk. 6 S. 8 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beklagte führte sodann aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ie Beziehung des Klägers zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> unterscheide sich erheblich vom übrigen Baustellenpersonal. Dieser signifikante Unterschied zeige sich bereits bei den Leistungen, die der Kläger von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> beziehe. Die mehrjäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rig ausgerichtete Gratifikation, welche in den letzten sieben Jahren Fr. 180'000.-- betragen habe, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei als Lohnbestandteil zu betrachten. Es liege die Vermutung nahe, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> über diese Zahlung den Kläger indirekt am Geschäftserfolg des Unternehmens habe parti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pieren lassen. Auch dies untermauere die Tatsache, dass der Kläger nicht einfach zum «klassischen» Baustellenpersonal zähle. Die Behauptung des Klägers, dieses hohe Salär beruhe allein auf einer grosszügigen Geste seitens der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, überzeuge nicht. Die Leistungen, welche der Kläger beziehe, könnten nicht mit seinem Anstellungsverhältnis als Polier erklärt werden, selbst wenn er sich in dieser Funktion noch so verdient gemacht habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie seien vielmehr auf seinen speziellen Status innerhalb der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> zurückzuführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 6 S. 9 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kläger wandte demgegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Replik vom 14. November 2016 (Urk. 12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein, er sei ununterbrochen und jederzeit vollzeitlich als Polier auf Baustellen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig gewesen. Er reichte diverse Unterlagen ein und bot zusätzliche Beweismittel an (Urk. 12 S. 3-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7). Seine ausschliessliche Tätigkeit als Polier könne auch durch einen Augensc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hein in das Lohnsystem der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bewiesen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12 S. 7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zudem habe er man</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gels leitender Tätigkeit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie Pauschalspesen für leitendes Personal bezogen, wie dies bei den Mitgliedern der Geschäftsführung, den Bereichs- und Abteilungsleitern und den Bauführern der Fall sei (Urk. 12 S. 9). Er habe nie irgendwelchen Einfluss auf den Gang der von den Brüdern geführten Unternehmen ausgeübt, ganz abgesehen davon, dass er dies aufgrund seiner Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung und seiner Tätigkeit als (gewerblicher) Bauarbeiter, später als Polier, gar nie gewollt habe (Urk. 12 S. 11). Seine Beteiligung an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, betrage 10 % des gesamten Aktienkapitals von Fr. 1'200'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12 S. 12 f.).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Er habe nie einen wesentlichen Einfluss auf den Gang der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeübt. Dass er in den Broschüren abgebildet sei, komme daher, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Familienunternehmen sei (Urk. 12 S. 14 ff.). Die Beziehung des Klägers zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterscheide sich tatsächlich nur insofern vom übrigen Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellenpersonal, als dass er Angehöriger der dritten Generation der Inhaberfamilie und an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beteiligt sei. Diese Beteiligung sei für den geltend gemachten Anspruch auf eine Überbrückungsrente indessen irrelevant. Von Relevanz sei nur, dass auf sämtlichen Gratifikationen die geschuldeten Beiträge an die Beklagte abgeführt worden seien (Urk. 12 S. 17 f.). Er habe seine gesamte Schaffenskraft ausschliesslich für einschlägige gewerbliche Tätigkeiten auf Bau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen eingesetzt. Es handle sich bloss um Stimmungsmache gegen den Kläger, dem vorgeworfen werde, dass er in eine über Generationen erfolgreiche Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmerfamilie hineingeboren worden sei. Den Vorwurf des Missbrauchs der Beklagten als Investmentanlage weise er in aller Form zurück (Urk. 12 S. 20). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Eingabe vom 9. März 2017 (Urk. 20) brachte der Kläger ausserdem vor, er leide heute, wie viele seiner anderen Berufskollegen, die auch immer auf dem Bau tätig gewesen seien, an reduzierter Hörfähigkeit und Rückenschmerzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Handelsregisterauszug vom 9. Juni 2016 (Urk. 2/5; vgl. auch die aktuelle Version unter www.zefix.ch) verfügte der Kläger nie über eine im Handelsregister eingetragene formelle Organstellung oder eine Zeichnungsberechtigung für die Gesellschaft (Urk. 2/5). Er war ab dem 30. September 2011 (Mutation) im Besitz von 120 Namenaktien à je Fr. 1'000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, deren Aktien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kapital von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 1'200'000.-- sich aus 1'200 Namenaktien à je Fr. 1'000.-- zusammensetzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 13/18 und Urk. 13/20). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wiederum ist Halterin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">500 Namenaktien à </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 1'000.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 13/19 und www.zefix.ch). Der Kläger ist somit zu 10 % direkt an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und indirekt über seine Beteiligung an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch zu 10 % an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beteiligt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Umstände allein lassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Subsumtion des vorliegenden Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts unter die Ausnahmebestimmung von Art. 2 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AVE GAV FAR vom 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 1980 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und erzielte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Einkommen. Während den letzten zwanzig Jahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor Beendi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Anstellung, das heisst von 1995 bis 2015, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menszahlen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stets über Fr. 100'000.-- pro Jahr. Vor dem Jahr 2007 schwankten die Zahlen zwischen Fr. 103'600.-- (2002) und Fr. 191'700.-- (2005). Ab dem Jahr 2007 stiegen die Einkommenszahlen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eutlich an: Fr. 266'440.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahr 2007, Fr. 287'640.-- im Jahr 2008, Fr. 298'560.-- im Jahr 2009, Fr. 298'560.-- im Jahr 2010, Fr. 249'518.-- im Jahr 2011 (gemäss eigener handschriftlicher Notiz bezog der Kläger in diesem Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankentaggelder), Fr. 290'888.-- im Jahr 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">012, Fr. 298'560.-- im Jahr 2013, Fr. 298'560.-- im Jahr 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 288'680.-- von Januar bis Ende November 2015 (Urk. 2/4 und Urk. 2/15-18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hohe Einkommen des Klägers ist dadurch zu erklären, dass er nebst seinem Lohn auch Gratifikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, deren Höhe für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 bis 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Betrag von Fr. 180'000.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belegt ist (vgl. das «Kumulativjournal Mitarbeiter» [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/15-18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der hohen Einkünfte während mindestens der letzten sieben Jahre der Erwerbstätigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf berechtigterweise die Frage gestellt werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob der Kläger eine beitragspflichtige Beschäftigung gemäss dem per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Geltungsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des GAV FAR ausgeübt haben kann, erreichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Polier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> doch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einkünfte in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieser Grössenordnung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es ist ein Exkurs zur Entstehungsgeschichte der Ausnahmebestimmung, welche mit AVE GAV FAR vom 10. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 2 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allgemeine Geltung erlangte, vorzunehmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor der Änderung lautete die Ausnahmebestimmung: «Ausgenommen ist das leitende Personal, das technische und kaufmännische Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonal sowie das Kantinen- und Reinigungspersonal eines unterstellten Betriebes». Ausschlaggebend für eine Änderung der Ausnahmebestimmung war </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweifellos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das Urteil B 106/06 des Bundesgerichts vom 6. Februar 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Sachverhalt betraf einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Polier, welcher nebst seiner 100%igen Anstellung (als Polier) zusätz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich ein Verwaltungsratsmandat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erselben Gesellschaft bekleidet hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stiftung für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte ihm mitgeteilt, dass seine Rente aufgrund des Verwaltungsratsmandates, welches als leitende Stellung zu qualifizieren sei und damit dem GAV nicht unterstellt sei, um monatlich 16/180 gekürzt werde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraufhin leitete der Polier Klage beim Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht des Kantons Solothurn ein, welches seine Klage guthiess und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stiftung für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtete, ihm eine ungekürzte Überbrückungsrente auszurichten. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stiftung für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelangte daraufhin an das Bundesgericht, welches ihre Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem besagten Urteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. Februar 2008 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abwies. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> begründete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> seinen Entscheid wie folgt: Es sei zwar klar, dass der Versicherte als Mitglied des Verwaltungsrats eine leitende Funktion ausgeübt habe. Entgegen der Auffassung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Stiftung für den fle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">xiblen Alte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rsrücktritt im Bauhauptgewerbe [FAR]) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aber die Frage noch nicht beantwortet, ob der GAV FAR für einen Arbeitnehmer, der zwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">i Funktionen gleichzeitig ausübe – </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wobei er mit der einen (Polier) dem (persönlichen) Geltun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich des GAV FAR unterstehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, mit der anderen (Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">altungsrat) nicht –, anwendbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 3.2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Wie die Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">berechtigung von Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmern zu beurteilen sei, die zwar einerseits eine dem GAV FAR unterstellte Tätigkeit (im Sinne von dessen Art. 3 Abs. 3) ausübten, daneben aber zusätzlich eine leitende Funktion versähen, werde im Reglement FAR nicht geregelt. Auch den von der Beschwerdeführerin ins Recht gelegten, der Meinungsbildung und den (kontrovers geführten) Diskussionen des Stiftungsrates zu Grunde liegenden Dokumenten sei – entgegen ihren Ausführungen – nicht eindeutig zu entnehmen, dass Arbeitnehmer, obwohl sie auf einer Baustelle aktiv seien und körperlich anstrengende Arbeiten ausführten, in jedem Fall aus dem persönlichen Geltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich des GAV FAR ausscheiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, sobald sie zum leitenden Personal gehör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> (E. 3.2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf der Hand, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> in Anbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tracht der grossen Zahl möglicher Destinatäre auf eine einfache und klare Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lung der Anspruchsberechtigung mit minimalem Missbrauchspotenzial für alle unt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erstellten Betriebe angewiesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Wenn der Stiftungsrat präzise Kriterien for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">muliert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, nach welchen die Ans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pruchsberechtigung zu prüfen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, um auf diese Weise einerseits Interpretations- und Anwendungsprobleme möglichst zu vermeiden und andererseits eine einheitliche, rechtsgleiche Behandlung der grossen Zahl potenzieller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Destinatäre zu ermöglichen, sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> dies im Hinblick auf die praktische Anwendung des GAV FAR ohne jeden Zweifel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zweckmässig. Ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> es allerdings seine Absicht gewesen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, entgegen den Intentionen des GAV FAR Arbeitnehmern, die unbestrittenermassen währe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nd der festgelegten Dauer (Art. 14 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 GAV FAR) mit vollem Pensum den mit der Arbeit im Baugewerbe verbundenen grossen körperlic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hen Belastungen ausgesetzt gewesen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, die ungekürzte Überbrückungsrente nur aus dem einzigen Grund zu versagen, weil sie zusätzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine leitende Funktion versehen hätten, müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bezweifelt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den. In diesem Zusammenhang gelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> es insbesonder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e zu berücksichtigen, dass Art. 17 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3 GAV F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">AR unter anderem Personen, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen verschiedener Funktionen im Betrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gemäss Geltungsbereich GAV FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">pro Kalenderjahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mindestens 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">% eine dem GAV FAR unterstellte Tätigkeit leiste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n, die Leistungen nach Massgabe des Teilzeitbeschäftigungsgrades und der Anzahl der teilzeitbeschäftigten Jahre während der letzten 15 Jahre im Bauha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">uptgewerbe anteilmässig gekürzt würden. Diese Bestimmung lasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine andere Interpretation zu, als dass Arbeitnehmer, welche in einem Betrieb arbeite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n, der dem betrieblichen Geltun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gsbereich des GAV FAR unterstehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, auch dann nicht einfach aus dessen persönlic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hem Geltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich herausfielen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, wenn sie neben ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ner Tätigkeit von mindestens 50 % gemäss Art. 3 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">1 GAV FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine zusätzliche Funktion versä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> für welche der GAV FAR nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e. Folge sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> nur, dass die Leistungen nach Massgabe des Teilzei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beschäftigungsgrades gekürzt wü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Zusatzvereinbarung VIII zum GAV FAR vom 7. Oktober 2013 (in Kraft seit 1. Januar 2014) wurde Art. 3 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des Reglements </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Folge dahin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gehend präzisiert, dass das leitende, das technische und kaufmännische Personal dem GAV selbst dann nicht unterstehe, wenn es im gleichen Betrieb oder in der gleichen Unternehmensgruppe eine voll- oder teilzeitliche Tätigkeit im Sinne von Abs. 1 des Art. 3 ausübe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Es wurde somit klar zum Ausdruck gebracht, dass leitendes Personal, selbst wenn es auf einer Baustelle aktiv und körperlic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">h anstrengende Arbeiten ausführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, aus dem Geltungsberei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ch des GAV FAR aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">scheiden soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wer als leitendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Personal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gelten solle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wurde von den Vertragsparteien des GAV im Reglement FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beispielhaft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beschrieben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, was aus der Formulierung «unter anderem»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> hervorgeht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. 3 Abs. 3 des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Reglement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">s FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> enthält den folgenden Text: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">[…] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum leitenden Person</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Sinne dieses Absatzes gehören Bauführer sowie unter anderem jede Person, die im Handelsregister als Prokurist, Geschäfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">führer, Gesellschafter, Direktor, Betriebsinhaber, Verwaltungsrat oder in ähnli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cher Funktion eingetragen ist oder einen wesentlichen Einfluss auf den Gang des Unternehmens ausüben kann. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">[…] Ein wesentlicher Einfluss auf den Gang des Unternehmens wird vermutet, wenn eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Person an einem Betrieb oder an einem den Betrieb beherrschenden Unternehmen eine Beteiligung von mehr als 20 % hält. […].</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Umformulierung des Art. 3 Abs. 3 GAV FAR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">demzufolge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">versucht, die aus der Präambel der GAV FAR hervorgehende Zielsetzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">normativ zu erfassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der GAV FAR wurde abgeschlossen im Bestreben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der körperlichen Belastung der Arbeitnehmer im Bauhauptgewerbe Rechnung zu tragen und die damit verbundenen Beschwerden im Alter zu lindern sowie dem Baustellenper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sonal eine finanziell tragbare Frühpensionierung zu ermöglichen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> In diesem Zusammenhang kann Art. 3 Abs. 3 GAV FAR nur so verstanden werden, dass sämtliches Personal, welches aufgrund seiner Stellung im Unternehmen als leitendes Personal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zu qualifizieren ist, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vom persönlichen Geltungsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">des GAV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zunehmen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die beispielhaften Aufzählungen sind damit nicht abschliessend.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trifft zwar zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der Kläger keine formelle Organstellung innehatte. Seine Gratifikationen erhielt er aber mitnichten aufgrund seiner Position als Polier, beweg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sich diese doch in einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Poliere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> absolut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unüblichen Höhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hätten andere Poliere oder Angestellte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in vergleichbarer Funktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls Gratifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kationen in dieser Höhe erhalten, wäre es dem Kläger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Leichtes gewesen, dies zu beweisen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Augenschein in das Lohnsystem der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einzig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hinsichtlich der über den Kläger geführten Daten (Beweisofferte in Urk. 12 S. 7 und Urk. 13 S. 5) kann daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanten Erkenntnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Tage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fördern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mangels Vorlage eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">geeigneten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beweisstücks </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">vermag der Kläger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">jedenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht nachzuweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Gratifikationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">leitenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellung im Familienunternehmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erhalten hatte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wenn in der eigenen Broschüre der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___ den «Gebrüdern X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">» (B.___, C.___, D.___, E.___, X.___ und A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">) das Prädikat «starkes Führungsteam» verliehen wird (Urk. 7/7), lässt dies nämlich keinen anderen Schluss zu, als dass der Kläger die Stellung eines leiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Mitglieds hatte. Dass der Kläger, wie er selber vorbringt, bloss deshalb auf den Broschüren abgebildet sein soll, weil er mit den geschäftsführenden Herren verwandt sei (Urk. 15), vermag nicht zu überzeugen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Einen zusätzlichen Hinweis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">auf eine leitende Fu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nktion bietet sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ein Zeitungsartikel: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Jubiläumsjahr 2010 wurde vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Publireportage zum 75-jährigen Bestehen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, publiziert (G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> aktuell, Ausgabe Nr. 58/August 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">0 S. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">). Darin findet sich unter dem Foto der sechs Brüder folgendes Zitat: «Die Geschä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ftsleitung im Jubiläumsjahr: E.___, D.___, C.___, B.___, X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">».</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Wenn die Beklagte ausführt, es liege die Vermutung nahe, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den Kläger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">über die ausgerichtete</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Gratifikationen, welche in den letzten sieben Jahren Fr. 180'000.-- betragen hätten, indirekt am Geschäftserfolg des Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hmens habe partizipieren lassen, ist ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">also </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beizupflichten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nebst der direkten Beteiligung von 10 % an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, und der indirekten Beteili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gung von 10 % an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">profitierte der Kläger zusätzlich von einer Gratifikation von Fr. 180'000.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> pro Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gerade </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Konstellation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> von der Ausnahmebestimmung in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. 3 Abs. 3 des Reglements FAR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">erfasst werden sollten, versteht sich von selbst.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Durchführung eines Beweisverfahrens und die Abnahme der angebotenen Beweise kann in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden. Dass der Kläger als Polier auf Baustellen tätig war, schliesst nicht aus, dass er faktisch die Möglichkeit hatte, aufgrund der Nähe zu seinen Brüdern auf die Geschäftsleitung Einfluss zu nehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; ob er es faktisch tat, ist dabei nicht von Relevanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Um Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fluss auf die Geschäftsleitung nehmen zu können, benötigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> er nicht den for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mellen Status einer leitenden Person. Jedenfalls sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gratifikationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Fr. 180'000.--, welche der Kläger in den letzten sieben Jahren seiner Erwerbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derart </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">starkes Indiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für eine Beteili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung am Unternehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit auf einen massgebenden Einfluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die angebotenen Beweise dieses Indiz nicht zu entkräften vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. Dabei spielt auch keine Rolle, ob der Kläger rund 40 % weniger Lohn bezogen haben soll als die Mitglieder der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch ist nicht massgebend, ob der Kläger an reduzierter Hörfähigkeit und an Rückenschmerzen leidet. Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Reglement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FAR wurde die Ausnahmebestimmung zum persönlichen Geltungsbereich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Art. 3 Abs. 3 unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deshalb aufgenommen, weil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim leitenden Personal in finanzieller Hinsicht nicht von einer untragbaren Situation bei einer Frühpensionierung ausgegangen wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Beklagte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ist ferner nicht an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">hre Mitteilung vom 15. Oktober 2004 gebunden. Darin hatte sie dem Kläger mitgeteilt, aufgrund der ihr übermittelten Informa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tionen gehöre er nicht zum leitenden Personal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> er unterstehe damit dem GAV FAR (Urk. 2/6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Die offenkundig veränderten Einkommensverhältnisse ab dem Jahr 2007 (Urk. 2/4) rechtfertigten eine Neubeurteilung der Umstände. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiterungen erübrigen sich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Insbesondere ist nicht darauf einzugehen, ob der Kläger seine Erwerbstätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">per Ende November 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">definitiv aufgegeben hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass dem Kläger kein Anspruch auf eine volle oder gekürzte Überbrück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsrente der Beklagten zusteht, da er vom per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichen Geltungsbereich des GAV FAR nicht erfasst wird.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 73 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die berufliche Alters-, Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen- und Invalidenvorsorge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schliesst einen Anspruc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h der obsiegenden Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägerin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise den mit öffent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g an die Rechtsprechung zu Art. 159 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setz/OG) praxisgemäss keine Parteientschädigungen zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der obsiegenden Beklagten anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 133 E. 5b, 126 V 150 E. 4a, 118 V 169 E. 7 und 117 V 349 E. 8, mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 125 E. 5b und 320 E. 1a und b sowie 112 V 356 E. 6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Klage</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Rolf Müller</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stiftung für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (FAR), unter Beilage des Doppels von Urk. 20</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p>Klicken oder tippen Sie hier, um Text einzugeben.</p></div><p></p></div> </div></body></html>