<h2>SubmittedText<h2><p>Das Strafgesetzbuch wird ergänzt um die Artikel 48b und 48c mit folgendem Wortlaut:</p><p>Art. 48b </p><p>2a. Strafverschärfung</p><p>Erschwerende Umstände</p><p>Das Gericht verschärft die Strafe, wenn:</p><p>a. das Opfer:</p><p>1. eine Frau ist und es einen Angriff von einer gewissen Schwere auf seine körperliche oder psychische Unversehrtheit erlitten hat;</p><p>2. Angehöriger eines kantonalen oder kommunalen Polizeikorps im Dienst ist oder Angehöriger eines andern eidgenössischen, kantonalen oder kommunalen Dienstes in Uniform, namentlich Angehöriger eines Sicherheitsdienstes, der Feuerwehr oder eines Sanitätsdienstes, oder ein Angehöriger eines Polizeikorps des Bundes, eines Kantons oder einer Gemeinde in Zivil, sofern anzunehmen ist, dass der Täter um diese Funktion des Opfers wusste oder hätte wissen müssen;</p><p>b. der Täter seine Tat begangen hat:</p><p>1. weil das Opfer eine Frau ist. </p><p>Art. 48c </p><p>Wirkung</p><p>Verschärft das Gericht die Strafe, so ist es nicht an die für die Straftat angedrohte Höchststrafe gebunden. Es kann die Höchststrafe jedoch höchstens um die Hälfte überschreiten. Es ist zudem an das gesetzliche Höchstmass der jeweiligen Strafart gebunden.</p>