A bteilung III C -2565/2006 {T 0/2} U rteil vom 6. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Stefan M esm er (vorsitzender R ichter); R ichter M ichael Peterli; R ichterin Franziska Schneider; G erichtsschreiberin Ingrid Künzli. X._______, Beschw erdeführer, vertreten durch Advokatin Sarah Brutschin, H enric Petri-Str. 19, 4051 Basel, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend IV, B eschw erde gegen die Verfügung vom 18. Juli 2005. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 30. Juli 1963 geborene französische Staatsangehörige X._______ (im Folgenden: Beschw erdeführer) w ar ab 1981 (m it U nterbrüchen) als Elektrom onteur m it G renzgängerstatus in der Schw eiz tätig (act. 13, S. 2). Am 3. N ovem ber 2003 m eldete er sich bei der Eidgenössischen Invaliden- versicherung, IV-Stelle Basel-Stadt (im Folgenden: IV-Stelle Basel-Stadt) zum Bezug von Leistungen der schw eizerischen Invalidenversicherung an und beantragte insbesondere eine U m schulung im R ahm en beruflicher M assnahm en. B. D er Beschw erdeführer hatte am 27. N ovem ber 2001 beim Sturz von einer Leiter ein m assives D istorsionstraum a des rechten oberen Sprung- gelenkes (O SG [act. 4, S. 22]) erlitten. Im Arztbericht für G renzgänger vom 18. August 2004 von D r. m ed. A._______, Arzt für Allgem einm edizin FM H und D r. m ed. B._______, FM H für R heum atologie (act. 23, S. 1) w urde dem Beschw erdeführer eine 100% Arbeitsunfähigkeit in seinem angestam m ten Beruf als Elektrom onteur bescheinigt. Es bestehe seit dem Som m er 2002 eine gesundheitlich stabile Situation und es sei davon auszugehen, dass dem Beschw erdeführer ab diesem Zeitpunkt aus m edizinisch theoretischer Sicht in einer alternativen Tätigkeit, die vorw iegend sitzend, allenfalls w echselnd belastend, ohne Besteigen von Leitern oder w iederholte Torsions- und Bückbew egungen der Lendenw irbelsäule zu bew ältigen sein m üsste, eine 100% Arbeits- fähigkeit attestiert w erden könne. Es erscheine sinnvoll, w enn die vom Beschw erdeführer gew ünschten U m schulungsm assnahm en bald m öglichst konkret geplant w erden könnten. C . M it Verfügung vom 8. Septem ber 2004 (act. 40, S. 5) w urde die Kosten- übernahm e für eine U m schulung im R ahm en einer beruflichen M assnahm e von der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IV-Stelle) ab- gew iesen. D ie IV-Stelle begründete ihren Entscheid im W esentlichen dam it, dass ein invaliditätsbedingter M inderverdienst fehle. Ein Anspruch auf U m schulung bestehe nur, w enn ein dauernder, invaliditätsbedingter M inderverdienst bei zum utbarer Tätigkeit von m indestens 20% vorliege. Aus m edizinischer Sicht sei dem Beschw erdeführer die Ausübung seiner angestam m ten Tätigkeit zw ar nicht m ehr zuzum uten, jedoch seien säm tliche alternativen, vorw iegend sitzenden Tätigkeiten zu 100% zum utbar. D ie Abklärungen hätten ergeben, dass trotz gesundheitlicher Einschränkungen dem Beschw erdeführer eine Vielzahl von beruflichen Tätigkeiten offen stünden, w elche seinen N eigungen und Fähigkeiten entsprechen und ihm ein vergleichbares Einkom m en erm öglichen w ürden. Invaliditätsfrem de G ründe (persönliche Interessen, w irtschaftliche G ründe etc.) könnten bei der Beurteilung des Anspruchs nicht berücksichtigt 3 w erden. Es bestehe jedoch die M öglichkeit, dass der Beschw erdeführer bei der Stellensuche beraten w erde. Er erhalte eine entsprechende Ver- fügung. D . G egen die Verfügung vom 8. Septem ber 2004 liess der Beschw erdeführer am 8. O ktober 2004 vorsorglich Einsprache erheben (act. 34, S. 1) und be- antragen, die Verfügung sei aufzuheben und sein Antrag auf U m schulung sei gutzuheissen. D ie IV-Stelle sei zu U nrecht davon ausgegangen, sein Invaliditätsgrad betrage nicht m indestens 20% . D ie Einreichung einer aus- führlichen Einsprache – nach erfolgter Akteneinsicht – behielt sich der Beschw erdeführer vor. E. Am 3. N ovem ber 2004 reichte der Beschw erdeführer innerhalb der ge- w ährten Frist eine Einspracheergänzung (act. 40, S. 1) ein und hielt an den gestellten R echtsbegehren fest – ergänzend unter Kostenfolge. Zur Begründung führte er w eiter aus, die IV-Stelle habe den Anspruch auf U m - schulung einzig deshalb abgelehnt, w eil sich eine Einkom m enseinbusse von m indestens 20% aus invaliditätsbedingten G ründen nicht begründen lasse. D ie w eiteren Anspruchsvoraussetzungen seien ungeprüft geblieben, w eshalb sich die Einsprache nur gegen die fehlende Anerkennung einer Einkom m enseinbusse von m indestens 20% richten könne. Es lasse sich w eder aus der angefochtenen Verfügung noch aus den Verfahrensakten entnehm en, w ie die IV-Stelle Basel-Stadt zur Auffassung gelangt sei, es stünden ihm trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen eine Vielzahl beruflicher Tätigkeiten offen, w elche seinen N eigungen und Fähigkeiten entsprächen und ihm ein vergleichbares Einkom m en eröffneten. Sow eit er- sichtlich habe keine G egenüberstellung der m assgeblichen Einkom m en unter Berücksichtigung der G leichw ertigkeit stattgefunden. D am it habe die IV-Stelle Basel-Stadt ihre Begründungspflicht verletzt. Laut dem von der C .______ AG ausgefüllten Fragebogen Arbeitgeber vom 18. D ezem ber 2003 (act. 16, S. 2) könnte der Beschw erdeführer ohne G esundheitsschaden ein m onatliches Einkom m en von Fr. 5'300.-- erzielen, w obei noch abzuklären sei, ob bei diesem Betrag der 13. M onatslohn inbegriffen sei. G em äss Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG , SR 831.20) habe der Versicherte Anspruch auf U m schulung in eine neue Erw erbstätigkeit, w enn die U m schulung in- folge Invalidität notw endig sei und dadurch die Erw erbsfähigkeit voraus- sichtlich erhalten oder w esentlich verbessert w erden könne. N ach der R echtsprechung sei unter U m schulung grundsätzlich die Sum m e aller Ein- gliederungsm assnahm en berufsbildender Art zu verstehen, die notw endig und geeignet seien, dem vor Eintritt der Invalidität bereits erw erbstätig gew esenen Versicherten eine seiner früheren annähernd gleichw ertige Erw erbstätigkeit zu verm itteln (BG E 124 V 108, E. 2a). Für die Beurteilung der G leichw ertigkeit im Sinne der R echtsprechung sei in erster Linie auf die zu vergleichenden Erw erbsm öglichkeiten im ursprünglichen und im 4 neuen Beruf bzw . in einer dem Versicherten zum utbaren Tätigkeit abzustellen. Für die Beurteilung der künftigen Einkom m ensentw icklung sei jedoch auch der qualitative Stellenw ert der beiden zu vergleichenden Berufe m itzuberücksichtigen. D ie Vorinstanz habe jedoch keine konkreten Tätigkeiten nennen können, w elche zum utbar w ären. D a es sich bei den ins Auge gefassten Arbeiten um H ilfsarbeitertätigkeiten handeln w ürde, könnten diese im Vergleich zur Tätigkeit als Elektrom onteur nicht als gleichw ertig im Sinne der R echtsprechung gelten. D ie Erw erbsaussichten seien m ittel- bis längerfristig betrachtet nicht im gleichen M asse gew ährleistet, w om it auch bei einer m öglichen Einkom m enseinbusse von unter 20% ein Anspruch auf U m schulung bestehe (BG E 124 V 108 ff., insb. E. 3c). F. Im R ahm en einer IV-Abklärung (vgl. Verfügung vom 11. M ai 2005 [act. 74]) arbeitete der Beschw erdeführer vom 18. bis zum 28. April 2005 im O ffice C enter der D ._______ als kaufm ännischer M itarbeiter m it einem Pensum von 50% . Vorgesehen w ar eine Abklärung w ährend der D auer von drei M onaten. D er Beschw erdeführer w ar jedoch gem äss Arztzeugnis (act. 67 und 75) vom 27. April – 27. M ai 2005 krankgeschrieben, w eshalb die Abklärung per 28. April 2005 als beendet erklärt w urde. D ie G ruppenleiterin O ffice C enter des D ._______ erklärte, aufgrund der kurzen Präsenz sei es nicht m öglich gew esen, über die fachlichen Fähigkeiten und die Belastbarkeit des Beschw erdeführers eine abschliessende Aussage zu m achen. G em äss dem ersten Eindruck seien aber die kaufm ännischen Kenntnisse sow ie der schriftliche Ausdruck in der deutschen Sprache eher nicht ausreichend, um im deutschsprachigen R aum als kaufm ännischer M itarbeiter zu arbeiten (act. 71). G . M it Einspracheentscheid vom 18. Juli 2005 (act. 80) w ies die IV-Stelle die gegen die Verfügung vom 8. Septem ber 2004 gerichtete Einsprache ab und führte im W esentlichen aus, dem Beschw erdeführer sei bereits am 6. Septem ber 2004 Beratung und U nterstützung bei der Stellensuche gew ährt w orden (act. 28). W eiter hielt sie fest, in der R egel bestünde nur Anspruch auf die dem jew eiligen Eingliederungszw eck angem essenen, notw endigen M assnahm en, nicht aber auf die nach den jew eiligen U m ständen bestm öglichen Vorkehren (BG E 110 V 102). D as G esetz w olle die Eingliederung lediglich so w eit sicherstellen, als diese im Einzelfall notw endig, aber auch genügend sei. D ies bedeute, dass eine Eingliederungsm assnahm e unter Berücksichtigung der gesam ten tatsächlichen und rechtlichen U m stände des Einzelfalles in einem angem essenen Verhältnis zum angestrebten Eingliederungsziel stehen m üsse. D er Anspruch auf U m schulung setze voraus, dass die dauernde invaliditätsbedingte Erw erbseinbusse etw a 20% betrage. Betreffend dem Valideneinkom m en führte die Voristanz aus, der Be- schw erdeführer habe zu keinem Zeitpunkt soviel verdient, w ie er laut dem erw ähnten Fragebogen Arbeitgeber angeblich verdienen könnte. Er habe häufig die Stelle gew echselt sow ie tem porär gearbeitet und dam it aus 5 freien Stücken darauf verzichtet, längere Zeit bei einem einzigen Arbeit- geber angestellt zu sein. Es sei daher nicht auf den hypothetisch bei einer D aueranstellung erzielbaren Lohn abzustellen, sondern auf einen D urch- schnitt des tatsächlich erzielten Einkom m ens (1996 bis 2001: Fr. 33'041.--, 1992 bis 2001: Fr. 40'487.--, vgl. individueller Kontenauszug [act. 13]). D er Beschw erdeführer verfüge über eine im Jahre _______ erfolgreich ab- geschlossene Ausbildung als "Technicien Superieur en M anagem ent C om m ercial des Forces de Vente" (act. 10.1, S. 6). D abei handle es sich um eine m ehrjährige höhere Ausbildung des "C ycle Superieur de Form ation des Forces de Vente", die von der Vereinigung der französischen H andels- und Industriekam m ern angeboten w erde. D er Beschw erdeführer habe w ährend Jahren als ausgebildeter und offenbar gut qualifizierter Elektrom onteur in der Schw eiz gearbeitet, w eshalb diese Berufserfahrung auch in einer alternativen Tätigkeit nicht ausser Acht gelassen w erden dürfe. Es sei bei der Bestim m ung des Invaliden- einkom m ens auf das Anforderungsniveau 3 ("Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt"), w enn nicht gar auf einen D urchschnitt zw ischen den Anforderungsniveaus 1 und 2 einerseits und dem Anforderungsniveau 3 anderseits abzustellen (Fr. 68'717.--). Selbst w enn die Verw eistätigkeit unter "D etailhandel und R eparatur" eingestuft w ürde, ergäbe sich ein Invalideneinkom m en von ca. Fr. 60'000.--. Auch w enn zusätzlich noch ein leidensbedingter Abzug in hypothetischer H öhe von 25% gem acht w ürde, liege das Invalideneinkom m en im m er noch über dem Valideneinkom m en, w eshalb die Invalidität im Sinne des G esetzes nicht ausgew iesen sei und der Beschw erdeführer keinen Anspruch auf U m schulung habe. D ie Tatsache, dass dem Beschw erdeführer Arbeitsverm ittlung angeboten w orden sei, erw eise sich vor dem Ergebnis dieser Ausführungen als etw as w idersprüchlich. D araus lasse sich aber nicht ein Anspruch auf U m schu- lung ableiten. H . G egen diesen Entscheid erhob der Beschw erdeführer am 14. Septem ber 2005 bei der Eidgenössischen R ekurskom m ission der Alter-, H interlas- senen und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen (im Folgenden: R ekurskom m ission) Beschw erde und beantragte die Auf- hebung des angefochtenen Einspracheentscheids sow ie die G utheissung des Anspruch auf berufliche M assnahm e, insbesondere U m schulung – unter Kostenfolge. Zur Begründung führte er im W esentlichen aus, entgegen der unbelegten Annahm e der Vorinstanz habe er nicht freiw illig auf den branchenüblichen Lohn als Elektrom onteur verzichtet. Vielm ehr habe er die Tem porärjobs nur m angels einer Festanstellung angenom m en. W ie von der IV-Stelle richtig ausgeführt, sei am 27. N ovem ber 2001 überdies eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit eingetreten, w elche ihn ebenfalls an der Erzielung eines branchenüblichen Einkom m ens gehindert habe. Es bestehe kein G rund, nicht auf die Lohnangaben des Stellenverm ittlungsbüros abzustellen, w o- nach er ein Validen-Jahreseinkom m en von Fr. 68'900.-- erzielen könnte. 6 Zur Bestim m ung des Invalideneinkom m ens könne nicht auf die statisti- schen Löhne im Anforderungsniveau 3 abgestellt w erden, da ihm die Ausbildung als "technicien superieur" nur in seiner angestam m ten Tätigkeit w eitere Q ualifikationen verschafft habe. Es sei vielm ehr vom statistischen Lohn im Anforderungsniveau 4 auszugehen, da w eder die m ehrjährige Berufserfahrung noch die zusätzliche Ausbildung ihn befähigten, in einer anderen qualifizierten Tätigkeit zu arbeiten, als jener eines gelernten Elektrom onteurs. D as jährliche Invalideneinkom m en betrage dam it – hoch- gerechnet auf ein Jahr – Fr. 57'008.--. Aus der G egenüberstellung von Validen- und Invalideneinkom m en resultiere daher ein Invaliditätsgrad von 17,25% , w obei noch kein leidensbedingter Abzug berücksichtigt sei. D ieser Invaliditätsgrad sei für die Zusprechung von beruflichen M assnahm en ausreichend, stelle doch die bundesgerichtliche G renze von 20% bloss ein R ichtw ert dar. Zusam m enfassend hielt der Beschw erdeführer fest, die Vorinstanz sei zu U nrecht davon ausgegangen, dass das Ausm ass der geforderten Erw erbs- einbusse nicht erreicht sei, resp. dass die angestam m te und die noch als zum utbar erachtete Tätigkeit – w elche nicht näher bezeichnet w orden sei – gleichw ertig seien. O b die übrigen Voraussetzungen zur G utheissung des Anspruchs auf berufliche M assnahm en, insbesondere der U m schulung erfüllt seien, habe die IV-Stelle nicht geprüft, w eshalb das Verfahren im Falle der G utheissung der Beschw erde zur Prüfung dieser Fragen an die Vorinstanz zurückzuw eisen sei. I. D ie IV-Stelle verzichtete in ihrer Eingabe vom 8. N ovem ber 2005 auf eige- ne Ausführungen, beantragte aber die Abw eisung der Beschw erde und reichte eine von der IV-Stelle Basel-Stadt ausgearbeitete Vernehm lassung vom 28. O ktober 2005 ein. In dieser w ird die Abw eisung der Beschw erde beantragt. Zur Begründung dieses Antrages w ird im W esentlichen ausgeführt, entgegen der Behauptung des Beschw erdeführers gebe es in den Akten sehr w ohl Anhaltspunkte dafür, dass er freiw illig tem porär gearbeitet und dam it auf den branchenüblichen Lohn als Elektrom onteur verzichtet habe (act. 23, S. 3). W eiter w ird erneut festgehalten, dass bei der Bestim m ung des Invalidenlohns des Beschw erdeführers vom Anforderungsniveau 3 auszugehen sei. Jedoch sei selbst bei einer Einstufung in das Anforde- rungsniveau 4 ("einfache und repetitive Tätigkeiten") das Invalidenein- kom m en höher als das Valideneinkom m en. W eiter hielt die IV-Stelle an der Einschätzung fest, w onach der Abschluss als "Technicien Superieur en M anagem ent C om m ercial des Forces de Vente" dem Beschw erdeführer auch in anderen Tätigkeiten zusätzliche Q ualifikationen verschaffe. J. In seiner R eplik vom 27. Februar 2006 hielt der Beschw erdeführer am er- griffenen R echtsm ittel vollum fänglich fest und stellte ausführlich dar, dass er nicht freiw illig auf den branchenüblichen Lohn verzichtet habe.7 K. In ihrer D uplik vom 14. M ärz 2006 verzichtete die IV-Stelle erneut auf eigene Ausführungen und hielt an ihrem Antrag auf Abw eisung fest. In der beigelegten Stellungnahm e vom 10. M ärz 2006 verw ies die IV-Stelle Basel-Stadt auf ihre früheren Ausführungen. L. M it Schreiben vom 17. Juli 2006 schloss die R ekurskom m ission den Schriftenw echsel. M . Am 30. August 2006 reichte der Beschw erdeführer eine Bestätigung der M ._______ AG vom 25. Juli 2006 ein, in w elcher die Verdienst- m öglichkeiten eines Elektrom onteurs erläutert w erden. G em äss dieser Eingabe könnte der Beschw erdeführer in seinem angestam m ten Beruf m it einem Stundenlohn von Fr. 33.-- pro Stunde rechnen. U m gerechnet beliefe sich sein Jahreslohn auf Fr. 71'581.35; m it Ausrichtung eines 13. M onatslohnes Fr. 77'546.45. N . Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw altungsgericht über, w elches den Parteien am 29. Januar 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers m itteilte. Es ging kein Aus- standsbegehren ein. O . Auf die w eiteren Ausführungen der Parteien ist in den folgenden Erw ä- gungen – sow eit erforderlich – näher einzugehen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. 1.1 G em äss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes- verw altungsgericht (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungs- gericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vor- instanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D ie IV- Stelle für Versicherte im Ausland ist eine derartige Behörde (Art. 33 Bst. d VG G ; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG , SR 831.20]). D a die angefochtene Anordnung ohne Zw eifel als Verfügung im Sinne von Art. 5 Vw VG zu qualifizieren ist und zudem keine Ausnahm e gem äss Art. 32 VG G vorliegt, ist das Bundesverw altungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschw erde zuständig.8 1.2 G em äss Art. 48 Abs. 1 Vw VG ist zur Beschw erdeführung vor dem Bundes- verw altungsgericht legitim iert, w er vor der Vorinstanz am Verfahren teilge- nom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. O ktober 2000 über den Allgem ei- nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG , SR 830.1]). Als G esuchsteller hat der Beschw erdeführer am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en, ist als Adressat durch die angefochtene Verfügung ohne Zw eifel besonders berührt und hat an ihrer Aufhebung bzw . Änderung ein schutzw ürdiges Interesse. Auf die frist- und form ge- recht eingereichte Beschw erde ist daher einzutreten. 2. D as Verfahren vor dem Bundesverw altungsgericht richtet sich im W esentlichen nach den Vorschriften des VG G , des Vw VG (vgl. Art. 37 VG G ) sow ie des ATSG , w obei das neue, am 1. Januar 2007 in Kraft getretene Verfahrensrecht anw endbar ist (Art. 53 Abs. 2, letzter Satz VG G ). 2.1 M it der Beschw erde an das Verw altungsgericht kann gerügt w erden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Ü berschreitung oder des M issbrauchs von Erm essen), beruhe auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder sei unangem essen (Art. 49 Vw VG ). 2.2 D as Bundesverw altungsgericht ist gem äss dem G rundsatz der R echts- anw endung von Am tes w egen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 Vw VG ). Es kann die Beschw erde auch aus anderen als den geltend gem achten G ründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis m it einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abw eicht (vgl. Fritz G ygi, Bundesverw altungs- rechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 3. Vorab ist zu prüfen, w elche m ateriellen R echtsnorm en im vorliegenden Verfahren zur Anw endung gelangen. 3.1 D er Beschw erdeführer ist Staatsangehöriger eines M itgliedstaates der Europäischen G em einschaft, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der schw eize- rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen G em einschaft m it ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (Abkom m en über die Personenfreizügigkeit [FZA, SR 0.142.112.681]), insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der System e der sozialen Sicher- heit regelt, anw endbar ist (Art. 153a des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversicherung [AH VG ; SR 831.10] vom 20. D ezem ber 1946, in der am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Fassung). N ach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 des R ates vom 14. Juni 1971 haben die Personen, die im G ebiet eines M itgliedstaates w ohnen und für w elche daher diese Verordnung gilt, die gleichen R echte und Pflichten 9 aufgrund der R echtsvorschriften eines M itgliedstaates w ie die Staats- angehörigen dieses Staates selbst, sow eit besondere Bestim m ungen der Verordnung 1408/71 nichts anderes vorsehen. D em nach richtet sich vor- liegend der Anspruch des Beschw erdeführers auf Leistungen der In- validenversicherung nach dem internen schw eizerischen R echt, insbeson- dere dem IVG sow ie der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201). 3.2 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m ass- gebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G eltung haben, und es w ird nach ständiger Praxis der Sozialver- sicherungsgerichte auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verw altungsaktes eingetretenen Sachverhalt abgestellt (BG E 130 V 329, BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw eisen). D em zufolge ist ein allfälliger Anspruch für die Zeit vor einem R echts- w echsel aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen N orm en zu prüfen (BG E 130 V 445). Vorliegend finden som it grundsätzlich – pro rata tem poris – auch solche Vorschriften des IVG und der IVV Anw endung, die vor Erlass des Einspracheentscheids vom 18. Juli 2005 in Kraft gestandenen w aren (für die Zeit ab dem 1. Juni 2002 in der Fassung vom 8. O ktober 1999, vgl. dazu auch das FZA [E. 3.1]; für die Zeit ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. O ktober 2000 [Anhang 8 ATSG ]; für die Zeit ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung der Änderungen vom 21. M ärz 2003 [4. IVG -R evision] insb. die Änderung des Art. 17 IVG ; vgl. BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw eisen). Zudem sind die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bestim m ungen des ATSG sow ie der entsprechenden Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) – für die Zeit seit ihrem Inkrafttreten – anw endbar. In seinem Entscheid BG E 130 V 343 hat das Eidgenössische Versicherungs- gericht (EVG ) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3 bis 13 ATSG enthaltenen Legaldefinitionen in aller R egel um form ellgesetzliche Fas- sungen der höchstrichterlichen R echtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor dem Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich dam it keine Änderungen ergeben, so dass die frühere R echtsprechung über- nom m en und w eitergeführt w erden kann. N ach dem m assgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Ent- scheids (hier 18. Juli 2005) eingetretene R echts- und Sachverhalts- änderungen können im derzeitigen Verfahren grundsätzlich nicht be- rücksichtigt w erden; Tatsachen, die den Sachverhalt seither verändert haben, können im N orm alfall G egenstand einer neuen Verw altungs- verfügung sein (BG E 121 V 366 E. 1b m it H inw eisen). Leistungen w erden m axim al für die zw ölf der Anm eldung (3. N ovem ber 2003) vorangehenden M onate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG ). 4. Aufgrund der Beschw erdebegehren streitig und daher zu prüfen ist, ob der Beschw erdeführer Anspruch auf M assnahm en beruflicher Art im Sinne 10 einer U m schulung gem äss Art. 17 IVG hat. H ierbei ist unbestritten und aufgrund der vorliegenden Akten auch nicht zu bezw eifeln, dass der Beschw erdeführer in seiner angestam m ten Tätigkeit als Elektrom onteur zu 100% arbeitsunfähig ist. 4.1 G rundsätzlich hat Anspruch auf Leistungen der schw eizerischen Invaliden- versicherung, w er die allgem einen Voraussetzungen gem äss Art. 4 ff. IVG erfüllt. D ie Invalidität (Art. 8 ATSG ) kann Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U nfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG ). Sie gilt als eingetreten, so- bald die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere der Beeinträchtigung erreicht w ird (Art. 4 Abs. 2 IVG ). G renzgänger aus Frankreich sind dabei den Schw eizern gleichgestellt (vgl. dazu E. 3.1 hiervor; Art. 6 Abs. 2 IVG findet aufgrund der R egelungen des FZA keine Anw endung). 4.2 Zu den Leistungen der Invalidenversicherung gehören neben den R enten und der H ilflosenentschädigung auch Eingliederungsm assnahm en. G e- m äss Art. 8 IVG haben invalide oder von einer Invalidität unm ittelbar bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsm assnahm en, sow eit diese notw endig und geeignet sind, die Erw erbsfähigkeit w ieder herzustel- len, zu erhalten oder zu verbessern (und gem äss der im R ahm en der 4. IV- R evision w ieder gestrichenen Fassung des IVG vom 5. O ktober 1967 zu- dem ihre Verw ertung zu fördern). Als Eingliederungsm assnahm en gelten auch M assnahm en beruflicher Art w ie Berufsberatung, U m schulung oder Arbeitsverm ittlung. D iese M assnahm en w erden in Art. 15 ff. IVG und Art. 5 ff. IVV näher um schrieben. D er Anspruch auf Eingliederungsm assnahm en entsteht, sobald solche im H inblick auf das Alter und den G esund- heitszustand des Versicherten angezeigt sind (Art. 10 Abs. l IVG ). 4.3 D er Versicherte hat Anspruch auf U m schulung auf eine neue Erw erbs- tätigkeit, w enn die U m schulung infolge Invalidität notw endig ist und da- durch die Erw erbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder w esentlich ver- bessert w erden kann (Art. 17 Abs. 1 in der vorliegend anw endbaren, bis zum 31. D ezem ber 2003 geltenden Fassung, die gesundheitlich stabile Situation w urde im Som m er 2002 festgestellt). Ergänzend ist festzuhalten, dass im R ahm en der 4. IV-R evision per 1. Januar 2004 der Begriff "w esentlich" vor "verbessert" in Art. 17 Abs. 1 IVG (und Art. 6 Abs. 1 IVV) gestrichen w orden ist. G em äss bundesgerichtlicher Praxis hat diese Änderung jedoch keine Ausw irkung auf die unter der H errschaft des bis Ende 2003 in Kraft gestandenen R echts entw ickelten G rundsätze (U rteile des Bundesgerichts I 798/05 vom 8. Juni 2006, E 1.2, I 210/05 vom 10. N ovem ber 2005, E. 3.3.1, und I 18/05 vom 8. Juli 2005, E. 2). D ies gilt nam entlich in Bezug auf die für den U m schulungsanspruch in der R egel vorausgesetzte invaliditätsbedingte Erw erbseinbusse von rund 20% (vgl. dazu E. 4.4 hiernach; vgl. BG E 124 V 110 f. Erw . 2b, BG E 130 V 490 E. 4.2). Aus diesem G rund hätte auch die Anw endung des neueren R echts keinen Einfluss auf die Beurteilung in vorliegendem Verfahren.11 4.4 U nter U m schulung ist grundsätzlich die G esam theit der Eingliederungs- m assnahm en berufsbildender Art zu verstehen, die notw endig und geeig- net sind, um einem Versicherten, der bereits vor Eintritt der Invalidität – m it oder ohne Ausbildung – erw erbstätig w ar, eine Erw erbsm öglichkeit nach Eintritt der Invalidität zu verschaffen, w elche der früheren Tätigkeit annähernd gleichw ertig ist (ZAK 1992 S. 365 E. Ib m it H inw eisen). D er Begriff der annähernden G leichw ertigkeit bezieht sich nach der R echt- sprechung nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Eingliederung zu erw artenden Verdienst- m öglichkeiten (BG E 122 V 79 E. 3b/bb m it H inw eisen). Jedoch ist im R ahm en der vorzunehm enden Prognose (vgl. BG E 110 V 102 E. 2 = ZAK 1984 S. 278 f. E. 2) unter Berücksichtigung der gesam ten U m stände nicht nur der G esichtspunkt der Verdienstm öglichkeit, sondern auch der für die künftige Einkom m ensentw icklung ebenfalls bedeutsam e qualitative Stellenw ert der beiden zu vergleichenden Berufe m it zu berücksichtigen. D ie annähernde G leichw ertigkeit der Erw erbsm öglichkeit in der alten und neuen Tätigkeit dürfte auf w eite Sicht nur dann zu verw irklichen sein, w enn auch die beiden Ausbildungen einen einigerm assen vergleichbaren W ert aufw eisen (AH I 1997 S. 86 E. 2b, 2000 S. 28 E. 3b; U LR IC H M EYER -BLASER , Zum Verhältnism ässigkeitsgrundsatz im staatlichen Leistungsrecht, Bern 1985, S. 186). In der R egel besteht nur Anspruch auf die dem jew eiligen Eingliederungszw eck angem essenen, notw endigen M assnahm en, nicht aber auf die nach den gegebenen U m ständen bestm öglichen Vorkehren. G em äss G esetz soll die Eingliederung nur sow eit sichergestellt w erden, als diese im Einzelfall notw endig, aber auch genügend ist. Ferner m uss der voraussichtliche Erfolg einer Eingliederungsm assnahm e in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen (ZAK 1988 S. 468 E. 2a m it H inw eisen). N eben der Eignung der M assnahm e w ird auch die Eignung des Ver- sicherten, d.h. seine subjektive und objektive Eingliederungsfähigkeit verlangt; im R ahm en des Eignungserfordernisses sind Berufsneigungen des Versicherten bei der Art des Arbeitseinsatzes zu berücksichtigen, sie können jedoch für die Zum utbarkeit einer geeigneten Tätigkeit nicht aus- schlaggebend sein (vgl. U LR IC H M EYER -BLASER , R echtsprechung des Bundes- gerichtes zum IVG ; Zürich 1997, S. 130 m it H inw eisen). Schliesslich setzt der Anspruch auf U m schulung voraus, dass die versicherte Person w egen der Art und Schw ere des G esundheitsschadens im bisher ausgeübten und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zum utbaren Erw erbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erw erbseinbusse von etw a 20% erleidet, w obei es sich um einen blossen R ichtw ert handelt (vgl. U rteil des Bundesgerichts I 588/04 vom 31. Januar 2005, BG E 124 V 110). 4.5 Für die Bestim m ung der Erw erbseinbusse (resp. des Invaliditätsgrades) w ird das Erw erbseinkom m en, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung der m edizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsm assnahm en – w obei vorliegend gerade diese strittig sind – durch eine ihr zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener 12 Arbeitsm arktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom m en), in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das sie erzielen könnte, w enn sie nicht invalid gew orden w äre (sog. Valideneinkom m en, Art. 16 ATSG ). 4.6 D er Einkom m ensvergleich bei Erw erbstätigen hat in der R egel so zu erfol- gen, dass die beiden hypothetischen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig m öglichst genau erm ittelt und einander gegenübergestellt w erden, w orauf sich, w ie bereits festgehalten, aus der Einkom m ensdifferenz die Erw erbs- einbusse und dam it der Invaliditätsgrad bestim m en lassen. Sow eit die fraglichen Erw erbseinkom m en ziffernm ässig nicht genau erm ittelt w erden können, sind sie nach M assgabe der im Einzelfall bekannten U m stände zu schätzen und sind die so gew onnenen Annäherungsw erte m iteinander zu vergleichen (allgem eine M ethode des Einkom m ensvergleichs). 4.6.1 Für die Erm ittlung des Einkom m ens, w elches der Versicherte ohne Eintritt der Invalidität erzielen könnte (Valideneinkom m en), ist entscheidend, w as er im Zeitpunkt des frühestm öglichen R entenbeginns, im vorliegenden Fall im N ovem ber 2002, nach dem Bew eisgrad der überw iegenden W ahr- scheinlichkeit als G esunder tatsächlich verdient hätte. D abei w ird in der R egel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom m ensentw icklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es em piri- scher Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne G esund- heitsschaden fortgesetzt w orden w äre. Ausnahm en m üssen m it überw ie- gender W ahrscheinlichkeit erstellt sein. 4.6.2 Für die Bestim m ung des Invalideneinkom m ens ist prim är von der beruflich- erw erblichen Situation auszugehen, in w elcher die versicherte Person kon- kret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erw erbseinkom m en ge- geben, nam entlich w eil die versicherte Person nach Eintritt des G esund- heitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zum utbare neue Erw erbstätigkeit aufgenom m en hat, so sind nach der R echtsprechung grundsätzlich die gesam tschw eizerischen Tabellenlöhne gem äss den vom Bundesam t für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe- bungen (LSE) heranzuziehen (vgl. das U rteil des Bundesgerichts U 75/03 vom 12. O ktober 2006), allenfalls die Zahlen der D okum entation über Arbeitsplätze (D AP; vgl. BG E 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3.b). 5. D ie Vorinstanz m acht in ihrem Einspracheentscheid vom 18. Juli 2005 und in ihren Stellungnahm en im Beschw erdeverfahren geltend, der Be- schw erdeführer erleide trotz der unbestrittenen Arbeitsunfähigkeit in seiner angestam m ten Tätigkeit als Elektrom onteur keine dauernde invaliditäts- bedingte Erw erbseinbusse von etw a 20% , w eshalb kein Anspruch auf U m schulung bestehe. 5.1 D ie Vorinstanz ging von einem jährlichen Valideneinkom m en von durch- schnittlich Fr. 33'041.-- bis Fr. 40'487.-- aus. Sie stellt sich auf den Stand- punkt, der Beschw erdeführer habe freiw illig auf eine Festanstellung ver- zichtet und dadurch einen M inderverdienst in Kauf genom m en. Sein Lebenslauf belege, dass er von 1983 bis 1985, von 1987 bis 1991 und von 1998 bis 2001 in Tem poräreinsätzen gearbeitet habe. D ie eingereichten 13 U nterlagen betreffend die Suche nach einer Festanstellung stam m ten hauptsächlich aus der Zeit von 1998 und 1999. D er Beschw erdeführer verm öge nicht m it dem erforderlichen Bew eisgrad der überw iegenden W ahrscheinlichkeit zu belegen, dass er Schw ierigkeiten gehabt habe, eine Festanstellung zu finden, und nicht etw a freiw illig auf den branchenübli- chen Lohn als Elektrom onteur verzichtet habe. Zur Berechnung des Invalideneinkom m ens stützte sich die Vorinstanz auf die schw eizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesam tes für Statistik des Jahres 2002 (LSE 2002). Sie argum entierte, die langjährige Berufs- erfahrung als Elektrom onteur und die in Frankreich abgeschlossene Ausbildung als "Technicien Supérieur en M anagem ent C om m ercial des Forces de Vente" (act. 10.1, S. 4) qualifiziere den Beschw erdeführer auch für geeignete Verw eistätigkeiten. D ie Vorinstanz hielt dafür, dass ein Invalideneinkom m en in einer beruflichen Tätigkeit m indestens gem äss Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) m öglich w äre. D ie Tabelle A1 der LSE 2002 ("Total der M änner") w eise bei diesem Anforderungsniveau ein m onatliches Einkom m en von Fr. 5'493.-- aus. H ochgerechnet auf ein Jahr (x12) und auf die W ochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (/40x41.7) resultiere ein Jahreseinkom m en von Fr. 68'717.--. D er Einkom m ensvergleich ergebe, dass aufgrund der gesundheitlichen Beeinträchtigung kein M inderverdienst einträte. Selbst bei einem leidens- bedingten Abzug von 25% könne der Beschw erdeführer noch im m er ein Invalideneinkom m en erzielen, w elches über dem Valideneinkom m en liege. W eiter führt die Vorinstanz aus, dass sich am R esultat auch nichts ändern w ürde, w enn nicht auf das "Total der M änner", sondern auf die Position "52 D etailhandel und R eparatur" abgestellt w ürde. D as Invalidenein- kom m en fiele zw ar rund 12% tiefer aus, betrüge aber im m er noch ungefähr Fr. 60'000.--, w as selbst bei einem leidensbedingten Abzug von 25% zu einem im Vergleich zum Valideneinkom m en gleichw ertigen In- valideneinkom m en führen w ürde. 5.2 D er Beschw erdeführer m acht in Bezug auf das Valideneinkom m en gel- tend, er habe nicht freiw illig auf eine Festanstellung und ein höheres G ehalt verzichtet. Er habe erhebliche M ühe gehabt, eine Festanstellung zu finden, w eshalb er sich bei Tem porärbüros habe anstellen lassen. G em äss Auskunft seiner letzten Arbeitgeberin, der C ._______ AG , w äre er ohne G esundheitsschaden in der Lage, ein Einkom m en von m onatlich Fr. 5'300.-- zu erzielen, w as auf ein Jahr hochgerechnet Fr. 68'900.-- ergäbe (inkl. 13. M onatsgehalt). 5.3 W ie bereits erw ähnt, ist gem äss R echtsprechung Anknüpfungspunkt für die Bestim m ung des Valideneinkom m ens grundsätzlich der zuletzt erzielte, der Teuerung sow ie der realen Einkom m ensentw icklung angepasste Verdienst beziehungsw eise das an die branchenspezifische N om inal- lohnentw icklung angepasste frühere Einkom m en (AH I 2000 305 ff. E. 2c). N ur w enn sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das Validen- einkom m en nicht hinreichend genau beziffern lässt, ist auf Erfahrungs- und D urchschnittsw erte abzustellen (AH I 1999 240 E. 3b).14 Im vorliegenden Verfahren ist nach Auffassung des Bundesverw altungs- gerichts – entgegen der Auffassung des Beschw erdeführers – vom tat- sächlich erzielten Lohn, d.h. von seinem individuellen AH V/IV-Konten- auszug auszugehen. G em äss Praxis des Bundesgerichts ist entscheidend, w as der Versicherte als G esunder tatsächlich verdienen w ürde, und nicht, w as er bestenfalls verdienen könnte. W enn ein Versicherter in der Lage w ar, voll im angestam m ten Beruf erw erbstätig zu sein, er aber sein Arbeitspensum aus freien Stücken reduziert hat oder die Ausübung einer G anztagestätigkeit aus G ründen des Arbeitsm arktes nicht m öglich w ar, so hat für diese Einkom m ensm inderung im Invaliditätsfall nicht die Invaliden- versicherung einzustehen (vgl. BG E 131 V 51). D er Kontoauszug des Beschw erdeführers w eist für das Jahr 2001 nur gerade Fr. 37'524.-- aus. Für das Jahr 2000 w erden Fr. 37'151.-- auf- geführt. Berücksichtigt m an also die beiden letzten Jahre vor dem U nfall, so liegt das Einkom m en noch unter dem von der Vorinstanz berechneten D urchschnitt. Aus dem vom Beschw erdeführer geltend gem achten U m - stand, w onach er keine Festanstellung habe finden können, lässt sich aber nach dem oben G esagten, nichts zu seinen G unsten ableiten, da auf den tatsächlich erzielten Lohn abzustellen ist. D urch die eingereichten U nter- lagen w ird zudem nicht ausreichend nachgew iesen, dass der Beschw erde- führer ausreichend intensiv nach einer Festanstellung gesucht hätte, w obei der gesam te ihm zugängliche Arbeitsm arkt zu berücksichtigen ist (also auch Bem ühungen um eine Anstellung in Frankreich). Aus den Akten geht zudem hervor, dass der Beschw erdeführer w ährend m ehrerer Jahre eine Festanstellung innehatte (1991 bis 1997). Selbst in dieser Zeit erzielte er nur einen jährlichen Verdienst zw ischen Fr. 47'452.-- bis Fr. 54'615.--. Zw eifellos lag dieser Lohn schon dam als im unteren Bereich des für einen ausgebildeten Elektriker im Schw eizer D urchschnitt erzielbaren Einkom m ens (vgl. die LSE 1996). D araus kann jedoch nichts zugunsten des Beschw erdeführers abgeleitet w erden, m uss er sich doch den tatsächlich erzielten Lohn anrechnen lassen, auch w enn er unter dem üblichen D urchschnittslohn liegt. G inge m an vom höchsten jem als vom Beschw erdeführer erzielten Jahreseinkom m en von Fr. 54'615.-- im Jahre 1997 aus und erhöhte diesen Betrag um die Teuerung und den hypothetischen Lohnanstiegs bis zum Jahre 2002, w ürde das Validen- einkom m en des Beschw erdeführer m axim al etw a Fr. 58'307.-- pro Jahr betragen. An diesem Ergebnis verm ögen aus obigen G ründen auch die Angaben der C ._______ AG (Fragebogen Arbeitgeber, zu erzielender M onatslohn von Fr. 5'300.-- [act. 16, S. 2]) und die vom Beschw erdeführer – ohnehin verspätet (vgl. Art. 32 Abs. 2 Vw VG ) – eingereichte Bestätigung der Firm a M ._______ AG vom 25. Juli 2006 (angeblicher Jahreslohn von Fr. 77'000.--) nichts zu ändern. W ie oben ausgeführt, ist prim är auf den tat- sächlich erzielten Lohn abzustellen. 5.4 Bei der Bestim m ung des Invalideneinkom m ens ist – m it der Vorinstanz – auf das ärztliche G utachten vom 18. August 2004 (act. 23, S. 6) 15 abzustellen, das überzeugend und nachvollziehbar zum Schluss kom m t, dass der Beschw erdeführer in einer vorw iegend sitzend zu bew ältigenden Tätigkeit aus rheum atologischer Sicht zu 100% arbeitsfähig sei – w obei von Tätigkeiten abgeraten w ird, bei denen gelegentlich Leitern zu besteigen w ären. W egen unspezifischen Kreuzschm erzen w urde zudem von w iederholten Torsions- und Bückbew egungen abgeraten. D as Bundesverw altungsgericht erachtet es als ausreichend belegt, dass der Beschw erdeführer in Verw eistätigkeiten, in denen er vorw iegend sit- zend arbeiten kann, aus m edizinischer Sicht zu 100% arbeitsfähig ist. D a der Beschw erdeführer seit seinem U nfall nicht m ehr erw erbstätig w ar, sind zur Bestim m ung des Invalideneinkom m ens D urchschnittw erte bei- zuziehen. U nter Annahm e einer beruflichen Tätigkeit m it Anforderungs- niveau 3 gem äss LSE 2002 hielt die Vorinstanz ein Jahreseinkom m en von etw a Fr. 60'000.-- für erreichbar, w as über dem m axim alen Validen- einkom m en von Fr. 58'307.-- liegt. Lässt m an – w ie vom Beschw erdeführer verlangt – bei der Bestim m ung der Verw eistätigkeit seine berufliche Aus- bildung und Erfahrung als Elektriker sow ie seine Fortbildung im R ahm en des "C ycle Superieur de Form ation des Forces de Vente" ausser Betracht, und legt m an der Berechnung des m öglichen Invalideneinkom m ens eine Tätigkeit m it Anforderungsniveau 4 gem äss LSE 2002 (einfache und repe- titive Tätigkeiten) zugrunde, so resultiert allerdings ein w esentlich tieferes Einkom m en. Bei Annahm e einer ungelernten Tätigkeit gem äss Anforde- rungsniveau 4, Position 52 (D etailhandel und R eparatur), w elche einen unter dem Tabellendurchschnitt liegenden Lohn ausw eist, ergibt sich bei einer w öchentlichen Arbeitszeit vom 40 Stunden ein M onatslohn von Fr. 4'234.--, aufgerechnet auf branchenübliche 41,7 Arbeitsstunden pro W oche ein jährliches Invalideneinkom m en von Fr. 52'967.--. 5.5 Selbst in dem für den Beschw erdeführer günstigsten Fall (höchstes Valideneinkom m en von Fr. 58'307.-- und tiefstes Invalideneinkom m en von Fr. 52'967.--) ergibt der Einkom m ensvergleich eine Einbusse von nur 9% . Angesichts des Alters des Beschw erdeführers und seiner vollen Arbeits- fähigkeit in einer Verw eistätigkeit lässt sich ein zusätzlicher leidens- bedingter Abzug nicht rechtfertigen. Im Ergebnis ist also der Vorinstanz zu folgen und festzuhalten, dass die Einkom m enseinbusse des Beschw erdeführers bei W eitem nicht den von der R echtsprechung verlangten R ichtw ert von 20% erreicht. D a aber das Vorliegen einer derartigen Einkom m enseinbusse nach ständiger Praxis unabdingbar ist, hat die Vorinstanz zu R echt darauf verzichtet, die w eiteren Voraussetzungen für eine U m schulung zu prüfen, und hat das G esuch um Kostenübernahm e für eine U m schulung im R ahm en einer beruflichen M assnahm e abgew iesen. 5.6 Betreffend die vom Bundesgericht geforderten G leichw ertigkeit der zu ver- gleichenden Tätigkeiten ist hier ergänzend festzuhalten, dass aufgrund der vorhandenen Q ualifikationen des Beschw erdeführers durchaus eine Ver- w eistätigkeit in qualifizierten Tätigkeiten als m öglich erscheint. In den Jahren 1996 bis 1997 absolvierte er W eiterbildungen im Bereiche Tele-16 kom m unikation und Schaltungstechnik. Zusätzlich verfügt er über eine Ausbildung als "Technicien Superieur en M anagem ent C om m ercial des Forces de Vente" (act. 10.1, S. 6) der französischen H andels- und Industriekam m er. W eiter gibt er in seinen Bew erbungsunterlagen an, über gute PC -Kenntnisse zu verfügen. Q ualifizierte Tätigkeiten auch ausserhalb des angestam m ten Aufgabenbereichs erscheinen daher als m öglich. Es ist davon auszugehen, dass er bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage in einer qualifizierten Stellung Arbeit finden kann, beispielsw eise als Kun- denberater oder Sachbearbeiter im Elektrobereich oder im Telem arketing. D abei können ihm auch seine um fangreiche Berufserfahrung als Elektriker und seine erw orbenen Spezialkenntnisse zusätzliche Q ualifikationen ver- schaffen. Allfällige m angelnde D eutschkenntnisse können vorliegend nicht als anspruchsbegründende U m stände geltend gem acht w erden, da es dem Beschw erdeführer freisteht, in Frankreich oder in der französisch- sprachigen Schw eiz eine Anstellung zu suchen. N ach dem oben G esagten ist unter Berücksichtigung der gesam ten U m stände, auch in Bezug auf die künftige Einkom m ensentw icklung, die G leichw ertigkeit der zu vergleichenden Tätigkeiten gegeben. 6. D ie Vorinstanz hat dam it zu R echt entschieden, dass der Beschw erde- führer keinen Anspruch auf berufliche M assnahm en im Sinne einer U m schulung gem äss Art. 17 IVG hat. D ie Beschw erde vom 14. Septem ber 2005 ist daher vollum fänglich abzuw eisen. 7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteientschädigung. 7.1 Verfahrenskosten w erden nicht erhoben, da es im vorliegenden Verfahren um die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen geht, und gem äss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden und nach der Praxis des Bundesverw altungsgerichts für die hängigen IV-Verfahren auch w eiterhin anw endbaren Bestim m ungen von der Erhebung von Verfahrenskosten abzusehen ist (Art. 69 Abs. 2 IVG in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1946 über die Alters- und H interlassenenversicherung [AH VG , SR 831.10]). 7.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG i.V. Art. 7 Abs. 3 R eglem ent über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]).17 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde vom 14. Septem ber 2005 gegen den Einspracheent- scheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland vom 18. Juli 2005 w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (als G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (R ef-N r. _______, als G erichtsurkunde) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (als G erichtsurkunde) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Stefan M esm er Ingrid Künzli R echtsm ittelbelehrung: G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundes- gericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :