A bteilung V E -1908/2007 w eb/hat/scb {T 0/2} U rteil vom 14. M ai 2007 M itw irkung: R ichter W eber, H aefeli, Brodard, G erichtsschreiber H ardegger 1. B._______, Irak 2. C ._______, Irak, 3. D ._______, Irak, 4. E._______, Irak, 5. F._______, Irak, 6. G ._______, Irak, alle w ohnhaft H ._______, alle vertreten durch I._______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 13. Februar 2007 in Sachen A berkennung der Flüchtlingseigen- schaft und A sylw iderruf / N J._______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, I. dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 12. M ai 1997 in die Schw eiz einreiste und gleichentags ein Asylgesuch stellte, dass die Beschw erdeführerin für sich und ihre fünf Kinder am 15. D ezem ber 1997 bei der Schw eizer Vertretung in (...) ein Asylgesuch stellte, dass das dam alige Bundesam t für Flüchtlinge (BFF) m it Verfügung vom 19. D ezem ber 1997 - eröffnet durch die Schw eizer Vertretung in (...) am 29. D ezem ber 1997 - das Asylgesuch der Beschw erdeführerin und ihrer Kinder (...) abw ies und die Einreise in die Schw eiz verw eigerte, dass eine gegen die Verfügung vom 19. D ezem ber 1997 erhobene Beschw erde vom 2. Februar 1998 von der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) m it U rteil vom 18. Februar 1998 abgew iesen w urde, dass die Beschw erdeführerin m it drei Kindern am 1. August 1998 illegal in die Schw eiz einreiste und für sich, (...) Asylgesuche stellte, dass die Beschw erdeführerin am 29. Juni 1999 ihre Tochter (...) zur W elt brachte, dass das Bundesam t die Asylgesuche der Beschw erdeführer und ihrer Kinder (...) m it Verfügung vom 9. Septem ber 1999 ablehnte und gleichzeitig die W egw eisung aus der Schw eiz anordnete, w obei es die Beschw erdeführer w egen U nzulässigkeit des Vollzugs der W egw eisung vorläufig aufnahm , dass die Beschw erdeführer am 6. O ktober 1999 gegen diese Verfügung bei der AR K eine Beschw erde einreichen liessen, dass das Bundesam t im R ahm en der Vernehm lassung am 30. M ärz 2000 seine Verfü- gung vom 9. Septem ber 1999 w iedererw ägungsw eise aufhob und das Asylverfahren w ieder aufnahm , w eshalb die AR K m it Beschluss vom 7. April 2000 die Beschw erde als gegenstandslos gew orden abschrieb, dass das Bundesam t in der Folge Abklärungen durch die Schw eizerische Botschaft in (...) veranlasste und den Beschw erdeführern am 26. Juli 2000 das rechtliche G ehör zu den Ergebnissen gew ährte, dass das Bundesam t m it Verfügung vom 20. M ärz 2003 H errn (...) und Frau (...) die Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 Abs. 1 und 2 AsylG und den Kindern (...) im Sinne von Art. 51 Abs. 1 AsylG feststellte und den Beschw erdeführern in der Schw eiz Asyl gew ährte, dass das Bundesam t gleichzeitig festhielt, die sich nicht in der Schw eiz aufhaltenden zw ei Kinder der Beschw erdeführer, (...), käm en nicht in den G enuss des Asyls, da sie nicht in die Asylgesuche der Beschw erdeführer einbezogen seien,3 II. dass die Beschw erdeführer m it Eingabe vom 27. D ezem ber 2006 (Eingang BFM : 5. Ja- nuar 2007) das BFM um Bew illigung des Fam iliennachzugs und Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft ihrer Kinder (...) ersuchten, dass das BFM m it Schreiben vom 19. Januar 2007 den Beschw erdeführern das rechtli- che G ehör zur Absicht gew ährte, ihre Flüchtlingseigenschaft abzuerkennen und das Asyl zu w iderrufen, dass das BFM dabei im W esentlichen anführte, es m üsse aus den Stem pelungen in den m ittlerw eile annullierten R eiseausw eisen der Beschw erdeführer schliessen, dass sich diese vom 8. Juli 2004 bis zum 3. August 2004 im Irak aufgehalten haben, dass die Beschw erdeführer am 27. Januar 2007 eine Stellungnahm e dazu einreichten, dass das BFM m it Verfügung vom 13. Februar 2007 - eröffnet am 15. Februar 2007 - den Beschw erdeführern gestützt auf Art. 63 Abs. 1 Bst. b AsylG und Art. 1 Bst. C , Ziff. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge vom 28. Juli 1951 (FK) die Flüchtlingseigenschaft aberkannte und das ihnen gew ährte Asyl w iderrief, dass in der Folge der R echtsvertreter beim BFM Akteneinsicht beantragte, w elche ihm m it Schreiben vom 28. Februar 2007 im gesetzlich zulässigen U m fang gew ährt w urde, dass die Beschw erdeführer m it Eingabe vom 14. M ärz 2007 und N achtrag vom 16. M ärz 2007 an das Bundesverw altungsgericht (BVG er) gegen die Verfügung des BFM vom 13. Februar 2007 Beschw erde erheben liessen und beantragten, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben beziehungsw eise (sinngem äss) festzustellen, dass sie die Flüchtlingseigenschaft und die Voraussetzungen zur Asylgew ährung w eiterhin erfüllten, dass in form eller H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen Prozessführung und die am tliche Verbeiständung in der Person des R echtsvertreters im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG ersucht w urde, dass der Instruktionsrichter des Bundesverw altungsgerichts m it Zw ischenverfügung vom 26. M ärz 2007 die G esuche um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG abw ies und den Beschw erdeführern zur Bezahlung eines Kostenvorschusses Frist bis zum 10. April 2007 ansetzte, verbunden m it der Androhung, bei ungenutzter Frist w erde auf die Beschw erde nicht eingetreten (Art. 63 Abs. 4 Vw VG ), dass die Beschw erdeführer innert Frist den Kostenvorschuss leisteten und am 10. April 2007 unaufgefordert eine Stellungnahm e einreichten, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG , SR 142.31] i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. 4 Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]) sow ie über G esuche um W iederherstellung der Anerken- nung der Flüchtlingseigenschaft und um Aufhebung von Asylw iderrufen befindet und da- bei das neue Verfahrensrecht anw endet (Art. 53 Abs. 2 VG G ), dass die Beschw erdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt sind, ein schutz- w ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung haben und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert sind (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi- ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entschieden w ird und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offen- sichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG , Art. 32 VO AR K), dass gem äss Art. 63 Abs. 1 Bst. b AsylG das gew ährte Asyl aus G ründen nach Art. 1 C Ziff. 1 - 6 FK w iderrufen w erden kann, dass gem äss Art. 1 C FK eine Person, auf die die Bestim m ungen des Abschnittes A (w elcher die D efinition des Flüchtlings abhandelt) zutreffen, unter anderem nicht m ehr unter das Abkom m en fällt, w enn sie sich freiw illig w ieder unter den Schutz des Landes, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, gestellt hat (Ziff. 1), w enn sie freiw illig in das Land, das sie aus Furcht vor Verfolgung verlassen oder nicht m ehr betreten hat, zurück- gekehrt ist und sich dort niedergelassen hat (Ziff. 4) oder w enn sie nach W egfall der U m stände, auf G rund deren sie als Flüchtling anerkannt w orden ist, es nicht m ehr ab- lehnen kann, den Schutz ihres H eim atstaates in Anspruch zu nehm en (Ziff. 5), dass die letztgenannte Bestim m ung jedoch nicht auf diejenigen Flüchtlinge anw endbar ist, die den Schutz ihres H eim atstaates aus triftigen G ründen, die auf frühere Verfolgun- gen zurückgehen, ablehnen (Ziff. 5, 2. Abs.; vgl. hierzu die w eiterhin zutreffende Praxis der AR K in Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m issi- on [EM AR K] 2002 N r. 21 E. 3b S. 171 f.; 1995 N r. 16 E. 6a S. 161). dass w eiter Lehre und R echtsprechung bei einer Anw endung von Art. 1 C Ziff. 1 FK ku- m ulativ voraussetzen, dass der Flüchtling freiw illig in Kontakt m it seinem H eim atstaat getreten ist, er m it der Absicht gehandelt hat, von seinem H eim atstaat Schutz in An- spruch zu nehm en und er diesen auch tatsächlich erhalten hat (vgl. hierzu die w eiterhin zutreffende Praxis der AR K in EM AR K 2002 N r. 21 E. 6 S. 172; N r. 8 E. 8 S. 65; 1998 N r. 29 E. 3a S. 241 f.), dass aus den Äusserungen und H andlungen des Flüchtlings dabei unzw eifelhaft R ück- schlüsse auf seine fehlende Furcht und seine subjektive Em pfindung, ausreichenden ef- fektiven Schutz zu erhalten, gezogen w erden können, dass das Bundesverw altungsgericht in diesem Kontext eine blosse Anw esenheit auf dem Territorium des H eim atstaates (vgl. auch hierzu die w eiterhin zutreffende Praxis 5 der AR K in EM AR K 1996 N r. 7 E. 10 S. 62 f.) beziehungsw eise eine einm alige, kurze H eim reise ohne Kontakt m it den Behörden im Inland in der R egel als noch nicht genü- genden zw ingenden H inw eis erachtet, um von der fehlenden Furcht und subjektiv als genügend em pfundenem Schutz auszugehen, dass es vielm ehr w eiterer Indizien bedarf, um unzw eifelhafte R ückschlüsse auf eine feh- lende Verfolgungsfurcht zu ziehen (vgl. hierzu die w eiterhin zutreffende Praxis der AR K in EM AR K 2002 N r. 21), dass gem äss R echtsprechung eine aus m oralischen Verpflichtungen gegenüber nahen Angehörigen erfolgte R eise in den H eim atstaat für sich alleine betrachtet in der R egel noch kein genügender G rund darstellen w ürde, um die Flüchtlingseigenschaft abzuer- kennen (vgl. hierzu die w eiterhin zutreffende Praxis der AR K in EM AR K 1996 N r. 12 E. 9 S. 105 f.; 1996 N r. 11 E. 6 S. 89 f.; N r. 7 E. 11 S. 63 ff.), da sich daraus keine genügli- che Absicht der U nterschutzstellung ableiten liesse, dass vorliegend aus den Stem pelungen der annullierten R eiseausw eise unbestrittener- m assen hervorgeht, dass die Beschw erdeführer am 8. Juli 2004 in den Irak eingereist und am 3. August 2004 aus dem Irak ausgereist sind, dass die Beschw erdeführer in ihrer Stellungnahm e vom 27. Januar 2007 dazu präzisiert haben, sich aus gesundheitlichen und finanziellen G ründen ferienhalber im erw ähnten Zeitpunkt in Syrien aufgehalten und von dort aus jew eils die G elegenheit ergriffen zu ha- ben, ihre nahen Verw andten zu treffen, dass indessen diese Verw andten nicht hätten in Syrien einreisen dürfen, w eshalb sich die Beschw erdeführer nach längeren D iskussionen m it einem syrischen H auptm ann und einem irakischen O berstleutnant jew eils im irakisch-syrischen G renz- und H oheitsgebiet hätten aufhalten dürfen (vgl. Schreiben vom 27. Januar 2007, S. 2), w obei sie ihre Päs- se jew eils bei diesen G renzstellen hätten hinterlegen und abends ins syrische G ebiet hätten zurückkehren m üssen, dass sie diese H andlungen aus psychischer N ot (Erkrankung, H eim w eh, fam iliäre Ver- pflichtungen, vgl. Beschw erde, S. 3, Schreiben vom 27. Januar 2007) begangen hätten und froh darüber gew esen seien, dass die zuständigen O ffiziere "...nach langer D iskus- sion" Verständnis für ihre Situation gezeigt und die G renzübertritte aus hum anitären G ründen erlaubt hätten, dass angesichts dieser Sachlage die spätere Verniedlichung des N iveaus der w iederhol- ten Verhandlungen m it irakischen Behörden auf eine bloss noch inform elle Kontaktnah- m e nicht überzeugt (vgl. Schreiben vom 10. April 2007, Ziff. 2 und 5), dass die Behauptung der Beschw erdeführer nicht zutreffen kann, w onach die syrische G renzbehörde im besagten Zeitpunkt irakischen Staatsbürgern einzig w egen fehlender Visa (vgl. Schreiben vom 27. Januar 2007, S. 2 Ziff. 5) eine Einreisebew illigung nach Syrien verw eigert habe, w eshalb - im G egensatz zur blossen Behauptung der Be- schw erdeführer vom 10. April 2007 - w eiterhin davon auszugehen ist, die Beschw erde- führer verheim lichten die effektiven M odalitäten ihres Aufenthaltes auf syrischem und irakischem G ebiet, dass aufgrund der restriktiven Praxis der syrischen (und irakischen) G renzbehörden zu- dem nicht glaubhaft ist, dass syrische und irakische Behörden die R eiseausw eise der Beschw erdeführer über drei W ochen lang (oder täglich aufs N eue) auf ihren G renzpos-6 ten aufbew ahrt haben, nur um aus hum anitären G ründen täglich kurze (zw eistündige) Fam ilientreffen im N iem andsland zu erm öglichen, ohne dass die jew eiligen G renzübertritte in den Ausw eisen dokum entiert w orden w ären, dass die angeblichen Treffen im N iem andsland sich w iederum nicht m it der offiziellen und aktenkundigen R egistrierung durch die G renzbehörden w egen erfolgten G renzübertritts in Einklang bringen lassen, dass sich diese Treffen auch nicht m it dem am 3. August 2004 konsum ierten Visum für die W iedereinreise nach Syrien (bei der R ückkehr aus dem Irak) vereinbaren lassen, dass sich zudem die in der Stellungnahm e vom 27. Januar 2007 vorgebrachte Absicht, die Verw andten an der syrisch-irakischen G renze zu treffen, nicht dam it in Einklang bringen lässt, w onach die Beschw erdeführer die syrischen Behörden in (...) um zw ei Einreisevisa nach Syrien ersucht haben, dass die Beschw erdeführer bis anhin (vgl. Stellungnahm en vom 27. Januar und 10. April 2007) auch keine präzisen Auskünfte über ihre Ferienanschrift in Syrien angegeben ha- ben, dass sich die Beschw erdeführer dem zufolge absichtlich und freiw illig ins H oheitsgebiet der irakischen G renz- und M ilitärbehörden begeben und sich auch nicht davor gescheut haben, m it hohen irakischen M ilitärpersonen der Zentralregierung in direkten Kontakt zu treten und sich bei ihren Verw andtenbesuchen unter deren Schutz zu stellen, dass die Beschw erdeführer durch ihr Verhalten (regulär erfolgte und m it entsprechenden G renzkontrollen verbundene G renzüberschreitungen im Einverständnis irakischer Be- hörden) klar zum Ausdruck gebracht haben, dass sie sich freiw illig unter den Schutz des Landes, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, gestellt haben, dass som it die Erklärung vom 10. April 2007 nicht überzeugt, dass sich der vorliegende Fall in keiner W eise m it der in der Beschw erde angeführten R echtsprechung der AR K vergleichen lässt, dass hinsichtlich des Einw ands, es sei fraglich, ob es sich beim Irak zurzeit noch um ein Staatsgebilde handle, auf die aus Sicht des Bundesverw altungsgerichts nach w ie vor zutreffende R echtsprechung der AR K in EM AR K 2006 N r. 19 zu verw eisen ist, in w elchem U rteil explizit von einer w eiteren Existenz des zentralirakischen Staates ausgegangen w urde (a.a.O ., E. 4.2.), dass die Beschw erdeführer som it auf den flüchtlingsrechtlichen Schutz nicht (m ehr) an- gew iesen sind und die von Art. 1 C Ziff. 1 FK respektive Art. 63 Abs. 1 Bst. b AsylG sta- tuierten Voraussetzungen für eine Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft und den da- m it verbundenen W iderruf des Asyls in Bezug auf die Beschw erdeführer zw eifellos er- füllt sind, dass bei dieser Sachlage der Einw and im Schreiben vom 10. April 2007, w onach der Beschw erdeführer als Verräter der kurdischen Sache eine begründete Furcht vor einer R ückkehr in den Irak habe, zu keiner anderen Betrachtungsw eise zu führen verm ag, dass som it das Bundesam t die Flüchtlingseigenschaft zu R echt aberkannt beziehungs- w eise das Asyl w iderrufen hat, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht som it nicht verletzt, den rechtserhebli-7 chen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass die G esuche um unentgeltliche R echtspflege gem äss Art. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG abgew iesen w urden (vgl. Zw ischenverfügung vom 26. M ärz 2007), dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) den Beschw er- deführern aufzuerlegen, m it dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe zu ver- rechnen und dam it beglichen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden den Beschw erdeführern auferlegt und m it dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher H öhe verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - Beschw erdeführer durch Verm ittlung ihres R echtsvertreters, 2 Expl. (einge- schrieben) - Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten und der Bitte, (...) im Aupersystem nachzuführen (R ef.-N r. N J._______; Kopie) - K._______ (Kopie) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Beat W eber Thom as H ardegger Versand am :