<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2019-07-03-1B_279-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1B_279/2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 3. Juli 2019</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Chaix, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Muschietti, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Forster. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Wyss, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus, </div> <div class="para">Postgasse 29, 8750 Glarus. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Haftentlassung / Verlängerung der Untersuchungshaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Glarus vom 27. April 2019 </div> <div class="para">(OG.2019.00037). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus eine Strafuntersuchung gegen A.________ führt wegen Beteiligung an einem Einbruchdiebstahl in einer Anwaltskanzlei, und im Kanton Schwyz eine separate Untersuchung wegen Veruntreuung gegen den Beschuldigten hängig ist; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Glarus am 22. Februar 2019 die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten (einstweilen bis zum 25. März 2019) anordnete und das Bundesgericht die von diesem dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 8. April 2019 abwies, soweit es darauf eintrat (Verfahren 1B_121/2019); </div> <div class="para">dass das Obergericht die Untersuchungshaft am 28. März 2019 verlängerte (einstweilen bis zum 22. April 2019) und das Bundesgericht die vom Beschuldigten auch hiegegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 27. Mai 2019 abwies und als zum Vornherein aussichtslos bezeichnete (Verfahren 1B_197/2019); </div> <div class="para">dass das Obergericht die Untersuchungshaft mit Beschluss vom 27. April 2019 ein zweites Mal verlängerte (bis zum 22. Juli 2019) und der Beschuldigte auch diesen Haftverlängerungsentscheid mit Beschwerde vom 5. Juni 2019 beim Bundesgericht anficht und (erneut) seine unverzügliche Haftentlassung beantragt (vorliegendes Verfahren 1B_279/2019); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht in Dreierbesetzung bei Einstimmigkeit über die Abweisung offensichtlich unbegründeter Beschwerden entscheidet und seinen Entscheid summarisch begründet (<span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG</span>; s.a. <span class="artref">Art. 42 Abs. 7 BGG</span>); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in den diversen kantonalen Haftverfahren und in den Haftprüfungsverfahren vor Bundesgericht jeweils vorbringen liess, es fehle am dringenden Tatverdacht eines Verbrechens oder Vergehens, der besondere Haftgrund der Kollusionsgefahr sei nicht erfüllt und die Untersuchungshaft sei unverhältnismässig; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht in seinen Urteilen 1B_121/2019 vom 8. April 2019 (E. 3, S. 8-11) und 1B_197/2019 vom 27. Mai 2019 (E. 2, S. 3-7) den dringenden Tatverdacht der Beteiligung des Beschwerdeführers am untersuchten Einbruchdiebstahl bereits mit ausführlicher Begründung bestätigt hat; </div> <div class="para">dass in den Urteilen 1B_121/2019 (E. 4.1-4.3, S. 12-14) und 1B_197/ 2019 (E. 3, S. 8-11) ebenso der Haftgrund der Kollusionsgefahr bejaht worden ist; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht in seinen Urteilen vom 8. April 2019 (E. 4.4, S. 14-15) und vom 27. Mai 2019 (E. 3.4-3.7, S. 11-14) auch die Rügen des Beschwerdeführers eingehend geprüft und verworfen hat, die Fortdauer der Haft sei unverhältnismässig; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner erneuten Beschwerde vom 5. Juni 2019 nochmals vortragen lässt, es fehle am dringenden Tatverdacht eines Verbrechens oder Vergehens, der besondere Haftgrund der Kollusionsgefahr sei nicht erfüllt und die Untersuchungshaft sei unverhältnismässig (Beschwerdeschrift, S. 9-21, 21-24 und 24-26 bzw. 17-21); </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang keine erheblichen neuen Fakten vorbringt, die eine Haftentlassung derzeit als geboten erscheinen liessen; </div> <div class="para">dass seine Rügen offensichtlich unbegründet sind und diesbezüglich auf die ausführlichen Erwägungen in den Entscheiden des Obergerichtes vom 22. Februar, 28. März und 27. April 2019 sowie in den Bundesgerichtsurteilen 1B_121/2019 vom 8. April 2019 und 1B_197/2019 vom 27. Mai 2019 verwiesen werden kann (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> abzuweisen ist (und im Hinblick auf <span class="artref">Art. 42 Abs. 7 BGG</span> zu bemerken ist, dass die Prozessführung zu einem wesentlichen Teil insistierend repetitiv erscheint); </div> <div class="para">dass das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>); </div> <div class="para">dass schon die im konnexen Urteil 1B_197/2019 vom 27. Mai 2019 beurteilte Beschwerde zum Vornherein aussichtslos war, das Bundesgericht damals aber ausnahmsweise noch auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet hat (vgl. Urteil 1B_197/2019 E. 4), wozu vorliegend kein Grund besteht; </div> <div class="para">dass der vorliegende Beschwerdeentscheid (wie schon das konnexe Urteil des Bundesgerichtes 1B_197/2019 vom 27. Mai 2019) auch dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Glarus schriftlich mitzuteilen ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten sowie dem Obergericht und dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Glarus schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 3. Juli 2019 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Chaix </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Forster </div> </div></body></html>