<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00565</span></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Jüsi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Kanonengasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Militärstrasse 76, Postfach 2115, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957 in der Türkei, reiste am 24. Juni 2001 in die Schweiz ein, wo ihr Asyl gewährt wurde (Urk. 6/1/1). Sie arbeitete seit dem 1. November 2002 mit einem Pensum von 100 % als Produktionsmitarbeiterin für die Y.___ (Urk. 6/4/5, 6/10 und 6/17), als Dr. med. Z.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, ihr eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ab dem 26. Oktober 2003 bescheinigte (Urk. 6/13/1 und 6/14/9). Im Dezember 2003 sprach die Arbeitgeberin die Kündigung des Anstellungsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses aus gesundheitlichen Gründen per Ende Januar 2004 aus (Urk. 6/17/1 und 6/17/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. August 2004 meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, wegen Rückenschmerzen und psychischen Beschwerden zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Die IV-Stelle klärte die erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen (Urk. 6/10 und 6/17) und medizinischen (Urk. 6/13, 6/14 und 6/18) Verhältnisse ab und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 24. Februar 2005 (Urk. 6/30), ausgehend von einer Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit von 50 % in der zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzt ausgeübten und in jeder anderen angepassten Tätigkeit sowie einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 50 % (Urk. 6/21), ab dem 1. Oktober 2004 eine halbe Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von Amtes wegen leitete die IV-Stelle im Dezember 2006 eine Rentenüberprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung ein, bei der die Versicherte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geltend machte (Urk. 6/35). Nach diversen Abklärungen (vgl. Urk. 6/36 ff.) ordnete die IV-Stelle am 11. Oktober 2007 unter Hinweis auf die Schaden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungspflicht schriftlich den Besuch einer Psychotherapie an, um die Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit von 50 % zu verbessern (Urk. 6/48). Mit Vorbescheid vom selben Datum stellte die IV-Stelle der Versicherte auch die Abweisung des Rentener</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höhungsgesuches in Aussicht (Urk. 6/50), die sie nach erhobenem Einwand (Urk. 6/52) am 3. Januar 2008 verfügte (Urk. 6/55). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein weiteres Revisionsverfahren leitete die IV-Stelle im Oktober 2008 ein, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf die Versicherte wiederum erklärte, ihre gesundheitliche Situation habe sich verschlimmert (Urk. 6/56). Die IV-Stelle nahm einen aktuellen IK-Auszug (Urk. 6/58) und diverse Arztberichte zu den Akten (vgl. Urk. 6/61-63). Hernach teilte sie der Versicherten mit Schreiben vom 24. Februar 2009 mit, es hätten sich keine rentenrelevanten Änderungen ergeben und sie habe wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf eine halbe Invalidenrente (Urk. 6/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im März 2012 leitete die IV-Stelle erneut ein Revisionsverfahren ein (Urk. 6/68). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie klärte die aktuelle erwerbliche (Urk. 6/70 und 6/82) und medizinische (Urk. 6/71</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und 6/78) Situation ab und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom 5. Dezember 2012 die Herabsetzung der halben Invalidenrente auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente in Aussicht (Urk. 6/87). Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 23. Dezember 2012 Einwand (Urk. 6/88), den ihr Rechtsvertreter am 13. Februar 2013 ergänzend begründete (Urk. 6/95). Die IV-Stelle gab darauf bei med. pract. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag (Urk. 6/98), das er am 30. September 2013 erstattete (Urk. 6/106). Die IV-Stelle erliess am 1. November 2013 einen neuen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid, mit dem sie die Aufhebung der Invalidenrente ankündigte (Urk. 6/109</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Dagegen liess die Versicherte Einwand erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 6/111 und 6/115) und neue Arztberichte vom 8. Januar und vom 19. Februar 2014 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen (Urk. 6/114 und 6/122). Mit Verfügung vom 10. April 2014 hob die IV-Stelle die halbe Invalidenrente auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Urk. 6/128). Einer Beschwerde gegen die Verfügung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 6/128/3). Dagegen erhob die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (Urk. 6/140/3-9), welche das Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht mit Urteil IV.2014.00562 vom 30. April 2015 (Urk. 6/158) in dem Sinne guthiess, dass es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zurückwies, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, namentlich der Prüfung der aktuellen somatischen Situation und der Überwindbarkeit der psychischen Leiden, über den Rentenanspruch neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle forderte im November 2015 beim Hausarzt med. pract. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, einen Bericht an (vgl. Urk. 6/163</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-165), den er am 7. Februar 2016 erstattet (Urk. 6/166). Anschliessend ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die IV-Stelle den behandelnden Psychiater Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, wiederholt um Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung eines ärztlichen Verlaufsberichtes (Urk. 6/167-168), der am 29. April 2016 verfasst wurde (Urk. 6/169). Die IV-Stelle holte einen aktuellen IK-Auszug ein (Urk. 6/170) und ordnete die Einholung eines polydisziplinären Gutachtens an (vgl. Urk. 6/171 ff.). Der Rechtsvertreter der Versicherten formulierte Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen (Urk. 6/175), welche von der IV-Stelle und ihrem RAD als suggestiv und nicht relevant bewertet wurden (Urk. 6/176 und 6/198/4). Dies teilte ihm die IV-Stelle mit Schreiben vom 11. August 2016 mit und wies darauf hin, falls die Beantwortung der Zusatzfragen explizit gewünscht werde, so seien sie auf eigene Kosten zu stellen (Urk. 6/176). In der Folge liess sich der Rechtsvertreter der Versicherten nicht vernehmen. Das polydisziplinäre Gutachten wurde am 13. Januar 2017 von der Medizinischen Begutachtungsstelle D.___ erstattet (Urk. 6/196). Am 15. Februar 2017 erliess die IV-Stelle einen negativen Vorbescheid (Urk. 6/199), gegen den die Versicherte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand erheben liess (Urk. 6/205). Mit Verfügung vom 12. April 2017 hielt die IV-Stelle an der Aufhebung der halben Invalidenrente fest (Urk. 2 = 6/209). Einer Beschwerde gegen diesen Entscheid entzog sie die aufschiebende Wirkung (Urk. 2 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 12. April 2017 erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Jüsi, mit Eingabe vom 19. Mai 2017 (Urk. 1) Beschwerde mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, dass der bisherige Invaliditätsgrad und der Rentenanspruch weiterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Eventualiter sei die Sache zur ergänzenden Abklärung des medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Sachverhaltes sowie zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin. Ferner wurde um die Wiederherstellung der aufschieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Wirkung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde und um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung ersucht (Urk. 1 S. 2 und 13 f.). Die IV-Stelle schloss am 26. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Mit Verfügung vom 10. Juli 2017 (Urk. 10) wurde das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen, der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung gewährt und in der Person von Rechtsanwalt Bernhard Jüsi ein unentgeltlicher Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreter bestellt. Dieser wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, eine detaillierte Zusammenstellung über den bisherigen Zeitaufwand und die bisher ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Barauslagen einzureichen. Überdies wurde der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 26. Juni 2017 zur Kenntnisnahme zugestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften wird, soweit erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Augus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durchgeführten Revision keine leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Invalidenversicherung, IVV) und die bisherige Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">szeitpunkt einer (ordentlichen) rechtskräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober 2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung zog die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen in Betracht, es sei auf das polydisziplinäre Gutachten des D.___ vom 13. Januar 2017 abzustellen, gemäss welchem die Beschwerdeführerin aufgrund ihres ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserten Gesundheitszustands seit August 2012 in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100 % arbeitsfähig sei. Dementsprechend führte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin einen Einkommensvergleich durch, bei dem sie einen Invaliditätsgrad von 15 % ermittelte, der keinen Rentenanspruch mehr begründe. Die Prüfung von Eingliederungsmassnahmen im Dezember 2012 habe aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse zu einem negativen Resultat geführt (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin geltend machen, ihre gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Situation habe sich nicht verbessert. Sie leide nach wie vor an einer soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toformen Schmerzstörung, an einer posttraumatischen Belastungsstörung und an einer mittelschweren depressiven Episode. Überdies seien neue somatische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsschäden hinzugetreten. Selbst wenn von einer Erhöhung ihrer Arbeits-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Erwerbsfähigkeit auszugehen wäre, so müssten vor einer Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufhebung Eingliederungsmassnahmen durchgeführt werden (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die letzte materielle Rentenüberprüfung wurde mit der schriftlichen Mitteilung vom 24. Februar 2009 (Urk. 6/65) abgeschlossen, mit welcher keine rentenrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Änderungen und dementsprechend weiterhin ein Anspruch auf eine halbe Invalidenrente festgestellt wurden. Sie bildet daher die zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung der Frage, ob bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 12. April 2017 eine anspruchsrelevante Änderung eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die schriftliche Mitteilung vom 24. Februar 2009 stützte sich in medizinischer Hinsicht auf den Bericht des E.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 28. November 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/61; vgl. das Feststellungsblatt für den Beschluss vom 24. Februar 2009, Urk. 6/64). Dieser enthält die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/61/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mittelschwere depressive Episode (ICD-10: F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische Lumbalgien bei Status nach Diskushernienoperation im Jahr </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 und Status nach Folter.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine arbeitstechnische Limitierung aus psychischen Gründen, aktuell vor allem in Form von Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, verminderter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufmerksamkeitsspanne und vermindertem Energieniveau (Urk. 6/61/2). Aus ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">y</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht sei der Versicherten ihre bisherige Tätigkeit mit einem Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 50 % zumutbar. Die Versicherte erbringe im Haushalt und in der Erzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung ihrer Tochter eine arbeitswertige Leistung, die etwa vereinbar sei mit der attestierten 50%igen Arbeitsfähigkeit. Unter regelmässiger und konse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Weiterführung der Behandlung dürfte die depressive Symptomatik günstig beeinflussbar sein. Die Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung sei über einen Zeithorizont von Jahren anzusetzen, wobei keine vollständige Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomfreiheit zu erwarten sei. Eine weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit sei aus psychiatrischer Sicht möglich (Urk. 6/61/2 und 6/61/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner wurde vermerkt, die Behandlung habe am 7. Februar 2006 begonnen und die letzte Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trolle habe am 19. November 2008 stattgefunden. Bis zum 25. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2008 sei die Versicherte im Abstand von zwei bis drei Wochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig zu Sitzungen erschienen und habe eine expositionszentrierte Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychotherapie, eine bewegungsorientierte Gruppentherapie und eine Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">makotherapie mit Remeron erhalten. Im Verlauf habe sich die Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuation ein wenig gebessert, was zu einem beträchtlichen Teil der Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ration zuzuschreiben sei. Es sei zu einer leichten Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verminderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der depressiven Symptomatik sowie der Angst- und Schlafstörungen gekommen, wobei die somatisch bedingten Rückenbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den in punkto Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerdesituation ein zentraler, jedoch wenig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einflussbarer Faktor geblieben seien. Die per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistierenden Rückenbeschwerden seien für einen grossen Teil des Leidensdruckes verantwortlich, sei es durch direkte körperliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen, sei es durch den permissiven Einfluss auf Albträume, Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und Depressivität. Auf Wunsch der Versicherten sei die Therapie im Februar 2008 unterbrochen worden, da sie damals mit anderen Therapien wie Physiotherapie und psychosozialen Belastungen wie Wohnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suche und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit des Ehemannes beschäftigt wesen sei. Am 7. August 2008 habe sie sich gemeldet und die ambulante Behandlung in Form von Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie, sozialpsychiatrischer Unterstützung und Schwimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gruppenteilnahme wieder aufgenommen (Urk. 6/61/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Entwicklung der gesundheitlichen Situation ab dem 24. Februar 2009 lässt sich den medizinischen Unterlagen entnehmen, dass die Versicherte ab dem 6. April 2009 wiederholt Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, wegen Schmerzen konsultierte. Dieser führte in seinem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 23. August 2009 ein aktuell exacerbiertes chronisches lumbal beton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Panvertebralsyndrom bei Status nach mikrochirurgischer Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herniende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion L4/5 im April 2007, eine posttraumatische Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung und eine Achillodynie rechts als Diagnosen auf. Neun Physiotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitzungen hätten zu keiner relevanten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reduktion geführt. Die Versicherte klage über weiterhin bestehende Schmerzen, vor allem in der Nacken-/Schulterregion rechtsbetont und in der Suboccibital-Muskulatur, etwas weniger lumbal. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine radiculäre Problematik oder ein entzündliches rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisches Leiden hätten nie bestanden. Symptomatische medikamentöse Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pien hätten wenig genützt und die Versicherte lehne eine Infiltrationsbehandlung ab (Urk. 6/71/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen persistierender Knieschmerzen wurden am 15. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2010 in der G.___ Röntgenaufnahmen erstellt, welche eine diskrete femoro-tibiale mediale und femoro-patelläre Arthrose zeigten (Urk. 6/71/10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ hielt in einem weiteren Bericht vom 16. Januar 2011 nebst den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reits bekannten Diagnosen erneute Exacerbationen der panvertebralen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik vom März 2010 und vom Januar 2011 mit ausgeprägten myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faszialen Schmerzen fest. Die Symptomatik werde wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich durch die paral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lel bestehende depressive Komponente überlagert. Ambulante Physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pien hätten in der Vergangenheit eher wenig Erfolg gezeigt (Urk. 6/71/11-12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Verlaufskontrolle am 2. März 2011 erhob Dr. F.___ gemäss seinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 15. März 2011 unveränderte Beschwerden. Er vertrat die Auffas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung, das rheumatologische Beschwerdekorrelat sei insgesamt gering und die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische Betreuung stehe eindeutig im Vordergrund. Er habe empfohlen, die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Behandlung wieder weiter aufzugleisen (Urk. 6/71/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund von geklagten Oberbauchschmerzen nahm Dr. med. H.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Gastroenterologie und Innere Medizin, am 6. März 2012 eine Gastroskopie vor. Diese ergab eine Heliobacter pylori assoziierte Gastritis, eine nicht erosive Refluxerkrankung mit/bei 1 cm kleiner axialer Hiatushernie und gleichzeitiger Kardiainsuffizienz und oberflächliche Ulcerationen im Bulbus duodeni, Heliobacter pylori assoziiert (Urk. 6/71/6). Zur Behandlung der Helio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bacter pylori assoziierten Gastritis und der Refluxerkrankung ordnete Dr. H.___ die Einnahme von Pantoprazol an (Urk. 6/71/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. B.___ führte in seinem Bericht vom 10. März 2012 ein chronisches lumbalbetontes Panvertebralsyndrom bei Status nach Dekompression L4/5 beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits 2007, eine posttraumatische Belastungsstörung/Depression und eine femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tibiale und femoropatelläre Arthrose rechts als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 6/71/4). Aufgrund der Gesamtsituation (schlechte Ausbildung, geringe Deutschkenntnisse, mangelnde Berufsidentität, tiefe Eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivität und chronifiziertes Leiden) sei von einer Arbeitsunfähigkeit von über 70 % für leichtere Arbeiten mit Wechselbelastung auszugehen (Urk. 6/71/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer weiteren Untersuchung durch Dr. F.___ am 11. Juli 2012 klagte die Versicherte über vermehrte Schmerzen im lumbalen Rücken, wobei es sich um Dauerschmerzen mit belastungsabhängiger Schmerzverstärkung handle. Es bestehe eine Schmerzausstrahlung diffus in das Bein links mehr als rechts. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem bestehe eine belastungsabhängige starke Achillodynie beidseits. Die Knie schmerzten rechts mehr als links, zudem leide sie an belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigen Schmerzen beider Hände, auch in den MCP-Gelenken. Die Anwendung von Flector-Pflaster und Panadol bei Bedarf linderten die Schmerzen nur leicht und kurzfristig (Urk. 6/166/47). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ gelangte zum Schluss, es bestehe ein chronisches Schmerzsyndrom, die Kriterien einer Fibromyalgie seien knapp nicht erfüllt (Urk. 6/166/48). NSAR sei aufgrund der gastrointestionalen Vorgeschichte zurückhaltend einzusetzen, weshalb er zusätzlich zu Paracetamol noch Novalgin verabreicht habe. Die Physiotherapien seien in der Vergangenheit immer wieder frustran gewesen und die Versicherte möchte zurzeit keine Einzelphysiotherapie besuchen. Das The</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapiepotential werde zu einem grossen Teil aufgrund sprachlicher Barrieren erschwert. Wahrscheinlich wäre es sinnvoll, die Versicherte in den Alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten zu aktivieren und zum Beispiel in eine Gruppengymnastik der Rheumaliga zu integrieren. Die Versicherte wünsche eine second opinion der I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb er sie dort angemeldet habe (Urk. 6/166/48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des E.___ vom 22. August 2012 (Urk. 7/78) wurde festgehalten, die Einzelpsychotherapie sei im Dezember 2011 auf Wunsch der Versicherten sistiert worden, da sie damals mit anderen Therapien wie Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie und psychosozialen Belastungen beschäftigt gewesen sei. Am 21. Juni 2012 habe sich die Versicherte nach mehrmonatiger Therapiepause erneut ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldet und um psychiatrische Unterstützung ersucht. Aktuell sei die psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische Behandlung vor allem auf die Reintegration der traumatischen Ereignisse und den Umgang mit den aktuellen Schmerzen fokussiert. Zusätzlich liege der Schwerpunkt auf der Organisation einer Tagesstruktur. Die Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespräche fänden alle drei bis vier Wochen statt, wobei die Versicherte immer wieder Pausen einlege (Urk. 6/78/2). Zuletzt sei die Versicherte am 7. August 2012 zur Behandlung erschienen (Urk. 6/78/1). Die Teilnahme an einem Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">programm wäre indiziert, allerdings seien die sprachlichen Kenntnisse ein limitierender Faktor (Urk. 6/78/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden eine sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndromale posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine leichte bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschwere depressive Episode (ICD-10: F32.1), eine anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10: F45.4) und chronische Lumbalgien bei Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushernienoperation (2007) und Status nach Folter festgehalten (Urk. 6/78/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zum letzten Bericht vom November 2008 habe sich die Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">situation etwas verbessert (Urk. 6/78/1-2). Es sei zu einer leichten Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verminderung hinsichtlich der depressiven Symptomatik und der Angststörung sowie der Vermeidungs- und Hyperarousal-Symptome gekommen. Es bestehe weiterhin eine Schlafstörung, einerseits aufgrund der Schmerzen und manchmal wegen Albträumen, welche durch das Auftreten von Rückenschmerzen getrig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gert würden. Die Rückenschmerzen seien permanent da, in der letzten Zeit seien auch Schmerzen auf der ganzen rechten Seite, Gelenkprobleme und Magen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden dazugekommen (Urk. 6/78/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen der psychischen Symptome bestehe eine arbeitstechnische Limitierung von aktuell noch 30 % und diese vor allem in Form einer verminderten Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeitsspanne, eines verminderten Energieniveaus und schneller Ermüd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit. Bei regelmässiger und konsequenter Weiterbehandlung sei langfristig von einer eher günstigen Prognose auszugehen, wobei nicht mit einer voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen sei (Urk. 6/78/2). Aus psychiatrischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit von 70 % erreichbar, wobei der Einstieg ein Pensum von 50 % nicht übersteigen sollte. Unter Weiterführung der Behandlung dürfte die depressive Symptomatik günstig beeinflussbar sei. Die Restsymptomatik der posttraumatischen Belastungsstörung werde sich aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings auch nach der Weiterführung einer Therapie kaum kurativ behandeln lassen (Urk. 6/78/3). Man erachte es als zutreffend, dass die Versicherte im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt und in der Erziehung ihrer Tochter eine arbeitswertige Leistung erbringe, die in etwa vereinbar sei mit der attestierten 70%igen Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/78/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der I.___ vom 24. August 2012 ist zu entnehmen, dass sich die Versicherte am 13. und 29. August 2012 wegen eines therapieresistenten chronischen lumbalbetonten Panvertebralsyndroms und therapieresistenter Polyarthralgien untersuchen liess. Zur weiteren Abklärung sei eine 3-Phasen-Skelettszintigrafie durchgeführt worden, wobei sich degenerative Gelenksveränderungen und insbesondere eine hoch aktive Spondylarthrose lumbosakral links gezeigt hätten. Hinweise für Synovitiden hätten sich keine ergeben. Laborchemisch hätten sich normwertige Entzündungsparameter gezeigt, die Rheumafaktoren und das Anti-CCP seien negativ gewesen. Bei einem leichten Vitamin-D-Mangel habe man eine orale Substitution mit ViDe 3-Tropfen angeordnet (Urk. 6/166/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Februar 2013 wurde in der J.___ ein Arbeitsassessment durchgeführt (Urk. 6/166/38). Als arbeitsrelevante Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen wurden ein chronisches Panvertebralsyndrom (chronisches zerviko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">les Syndrom rechts und chronisches lumbospondylogenes Syndrom rechts), eine Fingerpolyarthrose mit Polyarthralgien, eine Achillodynie (rechts mehr als links), eine subsyndromale posttraumatische Belastungsstörung, eine leichte bis mittelschwere depressive Episode und eine anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung genannt (Urk. 6/166/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das arbeitsbezogene relevante Problem bestehe in einer verminderten Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungstoleranz der Lendenwirbelsäule. Die Versicherte zeige bei den Tests eine mässige Leistungsbereitschaft und man habe drei Selbstlimitierungen festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt, die zum Teil sicher durch sprachliche Barrieren und die Vorgeschichte der Versicherten erklärbar seien (Urk. 6/166/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der klinischen Untersuchung falle eine deprimiert wirkende Patientin mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diversen myofaszialen Befunden der gesamten paravertebralen Muskulatur beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits, rechts inklusive Halswirbelsäule, Musculus trapezius, rechtem Becken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m, rechter glutealer Muskulatur und dorsalem Oberschenkel auf. Die neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologische Untersuchung sei unauffällig. Die Halswirbelsäulenbeweglichkeit sei in alle Richtungen schmerzhaft und bei Rotation und Lateralflexion jeweils zu 1/3 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden und der klinischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung sowie der bildgebenden Abklärung und den Diagnosen aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Sicht zum Teil erklären. Die folgende Beurteilung der Zumutbarkeit stütze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich auf medizinisch-theoretische Überlegungen, ergänzt durch Beobachtungen bei den Leistungstests (Urk. 6/166/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die demonstrierte und die funktionelle Leistungsfähigkeit liege unter den Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsanforderungen der bisherigen Arbeit. Die Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mten Tätigkeit sei nur halbtags zumutbar, da Stehen am Ort und vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geneigtes Stehen oft gefordert werde, was nur maximal drei Stunden pro Tag möglich sei. Aufgrund der Beschwerdekumulation im Tagesverlauf bestehe eine Leistungsminderung von 50 %. Daraus ergebe sich eine zumutbare Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit von 50 % (Urk. 6/166/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer angepassten leichten Tätigkeit mit Wechselbelastung bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 75 %, die entweder ganztags mit Zusatzpausen von zwei Stunden oder in einer um zwei Stunden verkürzten Arbeitszeit geleistet werden könne (Urk. 6/166/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 25. April und am 31. Mai 2013 wurde die Versicherte in der ambulanten Schmerzsprechstunde des K.___ untersucht, wo ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches lumbospondylogenes Syndrom mit/bei aktiver Spondylarthrose lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ral links (Szintigrafie 8/2012), Status nach mikrochirurgischer Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L4/5 beidseits, Diskektomie von rechts 2007, diagnostiziert wurde (Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">166/34). Im Vordergrund der beiden Konsultationen hätten die A.___e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der psychosozialen Belastungsfaktoren (Migration, Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, Folter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) durch die Versicherte gestanden. Diese habe zudem über schwere Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trationsstörungen und Einschränkungen der Merkfähigkeit berichtet. Bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich des Schmerzes habe der lumbosacrale Schmerz im Vordergrund gestanden, aber auch ein zunehmender Schmerz mit neuropathischer Komponente im Bereich der linken Hand. Bei der zuletzt im Jahr 2006 durchgeführten Bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung der Lendenwirbelsäule habe man die Durchführung eines MRI der Brust- und Lendenwirbelsäule veranlasst. Die Versicherte sei zu keiner weiteren Konsultation mehr erschienen, so dass man das Ergebnis der MRI-Untersuchung nicht mehr mit ihr habe besprechen können. Eine körperliche Untersuchung sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht erfolgt, so dass man keine abschliessende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung vornehmen könne (Urk. 6/166/35).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das MRI vom 21. Juni 2013 zeige gemäss dem L.___ eine ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt unauffällige Darstellung der Wirbelsäule. Es zeigten sich nebenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine minimale degenerative Veränderung der Bandscheibe zwischen BWK 9 und BWK 10, minimale Facettengelenksdegenerationen und eine minimale Degeneration der Bandscheibe LWK 4/5 (Urk. 6/16/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter med. pract. A.___ untersuchte die Versicherte am 19. September 2013 psychiatrisch. In seinem Gutachten vom 30. September 2013 (Urk. 6/106) führte er als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) auf. Überdies diagnostizierte er eine leichte depressive Störung (ICD-10: F 32.0) und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) bei Status nach Diskushernienoperation, welchen er keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zumass (Urk. 6/106/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht stünden die Symptome einer posttraumatischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsstörung im Zusammenhang mit durchgemachten Foltererfahrungen in türkischen Gefängnissen im Vordergrund. Die Versicherte berichte glaubhaft von häufigen, sich aufdrängenden Erinnerungen, die mit einem emotionalen Wiedererleben einhergingen. In solchen Momenten sei sie nicht mehr rational handlungsfähig und fühle sich typischerweise blockiert. Situationen, die poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiell zu den geschilderten Flashbacks führen könnten, vermeide sie nach Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit. Zudem bestehe eine grundsätzlich erhöhte Anspannung im Alltag, eine vermehrte Erschöpfbarkeit und eine verminderte Konzentrationsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, was insgesamt zu einer deutlich verminderten Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit führe. Es bestehe auch eine Stressintoleranz, was bei einer Zunahme von Belastungen zu einer spür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Verstärkung der Symptome der PTSD zu führen scheine (Urk. 6/106/13 und 6/106/17). Die zusätzlich beschriebene depressive Komponente scheine ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denziell eher in den Hintergrund getreten zu sein. Zwar seien noch eine gewisse Antriebslosigkeit und eine gedrückte Stimmung spürbar. Die Versicherte selber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe aber an, dass dieselben zwischenzeitlich grösstenteils willentlich über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar seien (Urk. 6/106/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer Tätigkeit, in der ein gewisses Mass an Stresstoleranz gefordert und ein gleichbleibend hohes Mass an Konzentrationsfähigkeit erwartet werde, könne davon ausgegangen werden, dass im Zusammenhang mit der verminderten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastbarkeit, der erhöhten Erschöpfbarkeit und der reduzierten Konzentrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unverändert eine höchstens 50%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. In einer optimal den psychischen Beschwerden angepassten Tätigkeit ohne allzu hohen emotionalen oder zeitlichen Druck, in einer ruhigen und empathischen Umge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung, mit der Möglichkeit, Arbeitszeit und Pausen flexibel zu gestalten, und in der nicht allzu hohe Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit gestellt würden, bestehe seit spätestens dem Untersuchungsdatum, allenfalls auch schon seit Ende August 2012 (Bericht des E.___) eine etwa 70- bis 80%ige Arbeitsfähigkeit. Ob das geschilderte angepasste Arbeitsplatzprofil einer Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt entspreche, könne aus medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Sicht nicht beurteilt werden (Urk. 6/106/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. Januar 2014 untersuchte Dr. F.___ die Versicherte und gelangte zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung, es bestehe eine Gonarthrose und Femoropatellararthrose rechts, welche konventionell radiologisch gegenüber dem Vorbefund 2010 leicht fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schreitend sei. Zudem bestehe aufgrund des leichten Ergusses der Verdacht einer leichten Aktivierung. Er habe eine NSAR-Therapie (Olfen DR täglich für sechs Wochen) sowie lokal (Rheumon Gel 2x täglich) verordnet, dazu Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie zur Kniestabilisation (Urk. 6/166/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hielt in seinem Bericht vom 8. Januar 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/114) fest, er behandle die Versicherte seit dem 11. Dezember 2012, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem med. pract. B.___ sie aufgrund einer psychischen Dekompensation bei zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmender psychosozialer Belastungssituation an ihn überwiesen habe. Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen führte er eine chronische posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode mit somatischem Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom (ICD-10: F33.1), und eine chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) bei chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schem lumbalbetontem Panvertebralsyndrom, einem Status nach Diskusher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation, Fingerpolyarthrose und Polyarthralgien, auf (Urk. 6/114/1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht bestehe aufgrund der vorliegenden Psychopathologie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie der raschen Ermüdbarkeit, der Antriebsstörung, der verminderten Stress</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tole</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ranz und der kognitiven Einschränkung sowie des ausgeprägten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltens eine deutliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im angestam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beruf als Hilfsarbeiterin. Die Fähigkeit, sich in Bezug auf wechselnde An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderungen der Umwelt angemessen zu verhalten, sei deutlich einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Die Versicherte habe Schwierigkeiten, sich neuen Situationen erwartungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss anzupassen (Urk. 6/114/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die schwere psychopathologische Beeinträchtigung der Versicherten bestehe seit mehreren Jahren. Bisherige ambulante Behandlungsversuche hätten nur eine leichte Stabilisierung des psychischen Zustands ergeben. Ein ausgeprägtes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meidungs- und Sicherheitsverhalten habe bis jetzt eine Veränderung der negati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Interpretationen des Traumas und seiner Folgen verhindert und die post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matische Belastungsstörungsproblematik auf diese Weise aufrechterhalten. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der körperlichen Begleiterkrankungen, der Chronifizierung ohne Remis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des primären Krankheitsgewinns, des Angst-Vermeidungs-Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens sowie der bisherigen kaum erfolgreichen Behandlungsversuche müsse mit einem protrahierten und invalidisierenden Verlauf gerechnet werden (Urk. 6/114/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine leichte behinderungsangepasste Beschäftigung im Umfang von 30-40 % in einem geschützten Rahmen würde aus therapeutischer Sicht und zur Förde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Selbstwertgefühls und der Tagesstrukturierung Sinn machen (Urk. 6/114/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren Bericht vom 19. Februar 2014 (Urk. 6/122) vertrat med. pract. B.___ die Auffassung, der Gesundheitszustand der Versicherten habe sich nicht verändert. Die Beschwerden bestünden etwa im gleichen Ausmass. Die soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Erkrankungen des Bewegungsapparates wirkten sich nebst der Psyche ebenfalls deutlich negativ auf die Arbeitsfähigkeit aus. Aktuell bereite der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten das Greifen von Gegenständen Mühe, da sie Schmerzen an den Hand- und an den Fingergelenken habe. Sie klage auch über Sprungge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkschmerzen und eine Ischialgie rechts, Schulterschmerzen rechts und Fersenschmerzen (plan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tare Fascitis-Beschwerden). Diese seien ebenfalls entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, ebenso wie die Arthrose.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht vom 12. März 2014 zur Untersuchung am 5. März 2014 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merkte Dr. F.___, die Symptomatik habe sich – nach der Physiotherapie und der Wassertherapie im Medbase – mittlerweile etwas stabilisiert. Er empfehle, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapien weiterzuführen. Aus rein rheumatologischer Sicht sei nicht ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb nicht zumindest eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Arbeiten mit Wechselbelastung möglich sein sollte (Urk. 6/166/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 3. November 2014 untersuchte Dr. med. M.___, Facharzt FMH für Neurologie, die Versicherte und diagnostizierte ein Carpaltunnelsyndrom rechts und chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp (Urk. 6/196/143). Eine Operationsindikation bestehe derzeit noch nicht. Er habe eine Steroidin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tration mit 10mg Kenacort durchgeführt (Urk. 6/196/144).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ untersuchte die Versicherte am 18. Juni und am 18. November 2015 erneut (Urk. 6/166/6 und 6/166/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seinem Bericht vom 19. Juni 2015 zufolge führte die Versicherte die im März 2014 verordnete Wasser-Physiotherapie nicht durch. Sie absolviere regelmässig und diszipliniert ihr instruiertes rücken- und nackenstabilisierendes Heimgym</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nastik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">programm, was ihr jeweils kurzfristig helfe. Zusätzlich nehme sie seit längerem täglich Magnesiocard und unregelmässig Schmerzmedikamente ein, welche jeweils nur für kurze Zeit hälfen. In den letzten Monaten habe die Schmerzintensität wieder sukzessive zugenommen. Das Karpaltunnelsyndrom sei etwas besser, es gebe weniger Kribbelparästhesien in den rechten Fingern. Aktuell klage die Versicherte vor allem über Schmerzen nachts und bei Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen im Nacken- und Schulterblattbereich (Urk. 6/166/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinen letzten Verlaufsbericht vom 23. Dezember 2015 führte Dr. F.___ die folgenden Diagnosen auf (Urk. 6/166/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches lumbal betontes Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">exazerbiert 4/09, 3/10, 01/11</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach mikrochirurgischer Diskusherniendekompression L4/5 04/07</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myofasziale Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneute Exazerbation 06/15</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Röntgen LWS 06/15: leichte Osteochondrose/Spondylarthrose L4/5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatische Belastungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende depressive Episoden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kriegsfolteropfer</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rezidivierende Achillodynie beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diskrete femorotibiale mediale und femoropatellare Arthrose rechts (Kni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">röntgen 09/10)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knieröntgen 01/14: mässige Gonarthrose und Femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patellar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">throse rechts, Ultraschall leichter Erguss, Verdacht auf leichte Aktivierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Polyarthralgien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verdacht auf Insertionstendinopathien</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Helicobacter pylori assoziierter Gastritis und nicht erosive Reflux</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erkrankung, oberflächliche Ulcerationen Bulbus duodeni (Gastros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopie 03/12)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zervikobrachialgie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Röntgen HWS 06/15: fortgeschrittene Osteochondrose C6/7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leichtes Karpaltunnelsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/2015 Progrediente Symptomatik, DD im Rahmen Diagnose 7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Untersuchung am 18. November 2015 habe die Versicherte erklärt, nach der erneuten Physiotherapiestaffel bestehe ein wechselnder Verlauf. Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich seien die Nackenschmerzen nach der Therapie intensiver, aktuell habe sie wieder vermehrte Schmerzen im rechten Arm. Kurzfristig helfe die Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie zum Teil, sie führe ihr Heimprogramm regelmässig durch, langfristig sei noch keine Beschwerdereduktion eingetreten (Urk. 6/166/6-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch bestünden keine Hinweise auf eine radikuläre Problematik. Die zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenzeitlichen Kribbelparästhesien seien wahrscheinlich immer noch auf das bereits bekannte Karpaltunnelsyndrom zurückzuführen. Er empfehle, eine neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Verlaufskontrolle zu veranlassen zur Standortbestimmung bei sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv zunehmender Symptomatik und objektiv immer noch fehlenden senso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torischen Defiziten. Eine weitere symptomatische Therapie sei sicher indiziert, wie auch eine weitere Physiotherapie zur Nacken- und Rückenstabilisation und Detonisierung (Urk. 6/166/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zweifellos bestehe aus rheumatologischer Sicht aufgrund der Degenerationen im Bereich der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule, der Lendenwirbelsäule und des rechten Knies eine eingeschränkte Belastbarkeit des Achsenskelettes und des rechten Knies. Zudem möge die neurologische Komponente eine Rolle spielen. Des Weiteren bestehe zweifelsohne eine psychische Problematik. Um dieser Situation gerecht zu werden, empfehle er unbedingt eine polydisziplinäre gutachterliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbeitsfähigkeit aus interdisziplinärer Sicht (Urk. 6/166/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.18</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Stellungnahme vom 7. Februar 2016 mass med. pract. B.___ den im letzten Verlaufsbericht von Dr. F.___ erwähnten Diagnosen und einer Finger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polyarthrose eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu (Urk. 6/116/1-2). Er vertrat die Auffassung, aus somatischer Sicht betrage die Arbeitsunfähigkeit für leichtere Arbeiten mit Wechselbelastung 50-70 % (Urk. 6/166/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.19</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der neurologischen und elektrophysiologischen Verlaufsuntersuchung durch Dr. M.___ am 12. Februar 2016 liess sich dessen Bericht vom 17. Februar 2016 zufolge erneut ein leichtgradiges Carpaltunnensyndrom rechts nachweisen. Der elektrophysiologische Schädigungsgrad des Nervus medianus im Carpaltunnel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abschnitt sei im Vergleich zur Voruntersuchung nahezu identisch. Im Übrigen ergäben sich keine Hinweise auf eine zusätzlich peripher-neurogene Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik, weiterhin auch nicht auf eine zerviko-radikuläre oder zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viko-myeläre Symptomatik. Im Vordergrund der Beschwerden stehe weiterhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein vermutlich myofasziales zervikales Schmerzsyndrom (sowie Brachialgien beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits, rechtsbetont). Dr. M.___ habe erneut eine Steroidinfiltration mit 20mg Kenacort durchgeführt. Sollte durch diese Intervention keine länger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Beschwerdereduktion der CTS-typischen Beschwerden an der rechten Hand erreicht werden können, so wäre aus seiner Sicht die Indikation für eine opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Dekompression des rechten Carpaltunnels gegeben (Urk. 6/196/130-131).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einem weiteren Bericht vom 11. November 2016 bestätigte Dr. M.___, aus neurologischer Sicht habe bis zur letzten Untersuchung am 12. Februar 2016 keine Arbeitsunfähigkeit bestanden (Urk. 6/188/1 und 6/118/2). Ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit seien das leichtgradige Carpaltunnel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom rechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das chronisch zerviko-zephale Schmerzsyndrom mit Brachialgien beidseits (rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akzentuiert, am ehesten myofaszial) und die chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp gewesen (Urk. 6/168/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.20</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ bestätigte in seinem Verlaufsbericht vom 29. April 2016 seine bereits gestellten psychiatrischen Diagnosen und erwähnte neu das Karpaltunnelsyndrom rechts und chronische Kopfschmerzen vom Spannungstyp (Urk. 6/169/1). Er attestierte ab Januar 2013 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der raschen Ermüdbarkeit, der Antriebsstörung, der verminderten Stres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz und der kognitiven Einschränkung sowie des ausgeprägten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsverhaltens und der chronischen Schmerzen bestehe eine deutliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin. Die Fähigkeit, sich in Bezug auf wechselnde Anforderungen der Umwelt angemessen zu verhalten, sei deutlich eingeschränkt. Die Versicherte habe Schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigkeiten, sich neuen Situationen erwartungsgemäss anzupassen (Urk. 6/169/3). Zur Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit machte er keine Angaben (Urk. 6/169/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.21</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. August 2016 wurde der Versicherten in der Klinik für Hand- und Plastische Chirurgie des K.___ eine operative halboffene Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">paldachspaltung in Lokalanästhesie empfohlen (Urk. 6/196/132-133), die am 30. August 2016 durchgeführt wurde (Urk. 6/196/134 und 6/196/141-142). Anschliessend wurde empfohlen, die Hand für drei Wochen postoperativ nicht zu belasten und bei Beschwerdepersistenz zu einer Nachkontrolle zu erscheinen (Urk. 6/196/135).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.22</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Oktober 2016 wurden im N.___ MRI-Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen der Lenden- und der Halswirbelsäule erstellt, welche zur folgenden Beurteilung führten (Urk. 6/196/128-129):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L4/5: Diskopathie mit diffus dehydrierter Bandscheibe und breitbasiger media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Diskushernie mit leichter Impression des Duralsackes und Einengung des Abgangs beider Recessus (mit möglicher Irritation L5 recessal beidseits)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">L5/S1: Recht deutlich linksbetonte Spondylarthrose sowie epidurale Lipomatose ohne sichtbare Kompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C4-C6: Leichte Segmentdegeneration mit jeweils Spondylose und geringgradige Bandscheibenerschlaffung mit leichter Impression des Duralsackes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C6/7: Mässiggradige Oesteochondrose mit auch hier nur leichter Impression des Duralsackes</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Keine umschriebene Diskushernie beziehungsweise höhergradige Kompression und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine foraminale Engstellung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.23</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. Januar 2017 (Urk. 6/196) wurden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die folgenden Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt (Urk. 6/196/105-106):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungs- und positionsabhängige lumbovertebrale Schmerzen bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Segmentdiskopathie betont L4/L5 bei Status nach mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Dekompression am 26. April 2007 und L5/S1 mit linksbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonter Spondylarthrosenbildung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Hinweise für eine Facettengelenks- oder radikuläre Reiz- res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pektive Ausfallssymptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chronisches Schmerzsyndrom mit Betonung rechts zervikal und im Schulterbereich sowie lumbal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deutliche Belastbarkeitseinschränkung am linken Kniegelenk bei mässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig fortgeschrittener medialer und beginnender lateraler Gonarthrose mit zusätzlich beginnender Femoropatellar-Arthrose mit deutlicher Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehung am Ober- und Unterpol der Patella</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retropatellärer Knorpelschaden mit diskret beginnender medialer Gonarthrose am rechten Kniegelenk.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien die folgenden Diagnosen (Urk. 6/196/106):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Metabolisches Syndrom mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arterieller Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas Grad I nach WHO</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach CTS-Operation rechts am 30. August 2016</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Posttraumatische Belastungsstörung, remittiert (ICD-10: F43.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht sei die Versicherte in einer angepassten Tätigkeit ohne kniende Arbeiten, ohne Arbeiten auf unebenem Boden, ohne repetitiv längere Wegstrecken, ohne repetitive Wegstrecken auf der Treppe, ohne vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über gebückte Arbeitsabläufe, ohne repetitives Heben von Gewichten von mehr als 10 kg, im Wechsel zwischen sitzenden und stehenden Arbeitsabläufen mit Beto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der sitzenden Position zu 100 % arbeitsfähig. Ob die angestammte Tätigkeit noch ausgeübt werden könne, könne aufgrund des fehlenden Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">profils und der diskrepanten Angaben der Versicherten über zehn Jahre retro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spektiv nicht mehr beurteilt werden (Urk. 6/196/113).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus chirurgisch-internistischer, neurologischer und psychiatrischer Sicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für sämtliche in Frage kommenden Tätigkeiten, wobei der Wiedereinstieg aus psychiatrischer Sicht schrittweise erfolgen sollte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neuropsychologischer Sicht könne die Arbeitsfähigkeit aufgrund des Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vationsverhaltens nicht beurteilt werden (Urk. 6/196/113-114).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das aktuell ermittelte Belastbarkeitsprofil gelte aus somatischer Sicht mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens seit dem Arbeitsassessment am 21. Februar 2013 im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die damaligen Befunde deckten sich weitestgehend mit den aktuellen. Aus psychiatrischer Sicht sei die Beurteilung etwas schwieriger. Bereits am 22. August 2012 hätten die Ärzte des E.___ eine lediglich subsyndromale posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert und eine 70%ige Arbeitsfähigkeit attestiert. Med. pract. A.___ habe in seinem Gutachten vom 30. September 2013 die Diagnose einer posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gestellt, daneben ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte depressive Störung und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Insgesamt habe eine 70-80%ige Arbeitsfähigkeit bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Weshalb Dr. C.___ später wieder eine posttraumatische Belastungsstörung und zusätzlich eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgradige depressive Episode, diagnostiziert und daraus eine 30-40%ige Arbeitsfähigkeit im ge–schützten Rahmen ableite, werde anhand der Berichte nicht klar. Es sei überwiegend wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Versicherte seit August 2012 aus psychiatrischer Sicht annähernd zu 100 % arbeitsfähig wäre. Diese Beurteilung korreliere weitgehend mit der Einschätzung im psychiatrischen Gutachten von med. pract. A.___ vom 30. September 2013. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist strittig und zu prüfen, ob auf das polydisziplinäre Gutachten des D.___ vom 13. Januar 2017 (Urk. 6/196) abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten basiert auf den von der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung gestellten und zusätzlich eingeholten Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/196/2-5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie den fachärztlichen chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch-internistischen, rheumatologischen, neurologischen und psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Untersuchungen der Beschwerdeführerin am 3., 6. und 28. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/196/1). Am 14. Oktober 2016 wurde die Beschwerdeführerin während d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rei Stunden auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsychologischen Untersuchungen unterzogen. Auf eine in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Auswertung der betreffenden Leistungstests wurde indessen verzichtet, da die Testergebnisse auf ein Aggravationsverhalten der Explorandin schliessen liessen und als nicht valide zu werten seien (Urk. 6/196/1, 6/196/69 und 6/196/73-77). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Beschwerdeschrift wurde diesbezüglich moniert, es seien jegliche Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse der neuropsychologischen Untersuchung verneint worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, die Beschwerdeführerin habe beim Reaktionstest eine verlangsamte Reaktionszeit aufgewiesen (Urk. 1 S. 7 mit Hinweis auf Urk. 6/196/57). Dazu ist festzuhalten, dass sich die neuropsychologische Teilgutachterin Dr. sc. hum. psych. P.___ nicht auf die erwähnte Feststellung einer verlangsamten Reaktionszeit beschränkte. Vielmehr legte sie anhand der entsprechenden Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien eingehend und nachvollziehbar dar, weshalb die neuropsychologischen Test</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebnisse nicht als valide zu betrachten seien und auf ein Aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der Explorandin schliessen liessen (Urk. 6/196/74-76). Unter diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen war es auch folgerichtig und korrekt, dass Dr. P.___ die Ergebnisse der Leistungstests inhaltlich nicht auswertete. Da deutliche Hinweise auf eine mangelnde Mitarbeit der Explorandin bestanden, ist der neuropsychologischen Teilgutachterin auch nicht vorzuwerfen, dass sie – im Rahmen ihres Ermessens – auf eine Nachuntersuchung verzichtete, waren von einer solchen doch keine aussagekräftigen Resultate zu erwarten. Ihre mangelnde Motivation und Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit hat die Beschwerdeführerin selbst zu vertreten. Darüber hinaus stellt eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsychologische Untersuchung lediglich eine Zusatzuntersuchung dar, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei begründeter Indikation in Erwägung zu ziehen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_338/2016 vom 21. Februar 2017 E. 5.4 mit Hinweis auf Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2.2 der Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der Eidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nössischen Invalidenversicherung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trie und Psychotherapie [SGPP] vom Februar 2012; abrufbar unter: www.ivsk.ch/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mm/Qualitaetsleitlinien-fuer-psychiatrische-Gutachten.pdf). Eine solch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt die Verfasserin des psychiatrischen Teilgutachtens, Dr. med. Q.___, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, im vorliegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Fall – wie zu zeigen sein wird zu Recht – nicht für zwingend notwendig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydisziplinäre Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen und beantwortet die gestellten Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere setzt es sich auch mit den zum Teil anderslautenden ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungen, namentlich den im Raum stehenden psychiatrischen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (namentlich einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung und einer Somatisierungsstörung) und den Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen der diversen Behandler, auseinander. Die gutachterlichen Ausführungen sind schlüssig und nachvollziehbar begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychiatrischen Teilgutachten führte der Rechtsvertreter der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin an, eine zeitweilige Besserung – wie sie med. pract. A.___ in seinem psychiatrischen Gutachten vom 30. September 2013 festgestellt habe – werde nicht bestritten. Bereits die Arztberichte von Dr. C.___ vom 8. Januar und vom 19. Februar 2014 hätten jedoch klare Hinweise auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erneute Verschlechterung enthalten. Inzwischen habe sich der psychische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand erneut beziehungsweise weiter verschlechtert. Die psychischen Leiden der Beschwerdeführerin stünden mit der erlittenen Folter in der Türkei in Zusammenhang. Zwar sei die Beschwerdeführerin selbst hier in Sicherheit. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund ihrer Vergangenheit und des Umstands, dass sie noch zahlreiche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kannte und Familienangehörige in der Türkei habe, welche nun selbst an Leib und Leben bedroht seien, habe die Beschwerdeführerin mit der Zuspitzung des totalitären Systems unter Präsident Erdogan wieder vermehrt unter Flashbacks zu leiden. Die Existenz solcher Triggermomente sei bereits in den Berichten der IPW vom 12. Februar 2014 (gemeint wohl: 12. Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bruar 2004; vgl. Urk. 6/205/2) und vom 25. Oktober 2004 sowie im Bericht von Dr. Z.___ vom 6. September 2004 dargestellt worden. Die triggernden Nachrichten zum aktuellen Klima in der Türkei führten zu vermehrten Flashbacks, Panikattacken und Albträumen. Es sei deshalb besonderes bedauerlich, dass seine diesbezüglich gestellten Ergänzungsfragen der psychiatrischen Gutachterin nicht unterbreitet worden seien (Urk. 1 S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu den angeführten Berichten zu bemerken, dass weder in demjenigen von Dr. Z.___ vom 6. September 2004 (Urk. 6/13/1-2) noch im Bericht der IPW vom 25. Oktober 2004 (Urk. 6/18/5-7) von Triggermomenten die Rede war. Im Bericht der IPW vom 12. Februar 2004 (Urk. 6/13/4-6) wurden zwar Trigger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">momente erwähnt, jedoch nicht beschrieben (Urk. 6/13/5). Erst im Bericht des E.___ vom 28. November 2008 wurde zu diesem Punkt ausgeführt, die Albträume würden durch das Auftreten von Rückenschmerzen getriggert (Urk. 6/61/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ungeachtet dessen ist zu berücksichtigen, dass der psychiatrischen Gutachterin Dr. Q.___ aufgrund der umfangreichen Vorakten nicht nur die Schilderungen der Beschwerdeführerin zu ihren Gefängnis- und Foltererlebnissen in der Türkei, sondern auch ihre Ausführungen zu den Triggern bekannt waren. Namentlich hatte die Beschwerdeführerin am 19. September 2013 gegenüber dem psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Gutachter med. pract. A.___ erklärt, wenn jemand unvermittelt den Raum betrete, wenn sie laute Schritte höre oder wenn ihre Rückenschmerzen zunähmen, werde sie an traumatische Situationen erinnert, erlebe dieselben wieder und fühle sich emotional zurückversetzt. Manchmal komme es über mehrere Tage zu keinem der beschriebenen Vorfälle. Andererseits gebe es auch Tage, an denen sie von einer Ausnahmesituation in die nächste stolpere. Um entsprechenden Reaktionen vorzubeugen, habe sie begonnen, gewisse Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen zu meiden. Wenn immer möglich fahre sie nicht mehr Lift oder schaue keine Nachrichten mehr (Urk. 6/106/11). Auch gegenüber Dr. C.___ hatte die Beschwerdeführerin davon berichtetet, Personen und Reize, zum Beispiel Nachrichten, zu meiden, die sie an das Trauma erinnern könnten (Urk. 6/114/2). Fragen zum Erleben von Tagesnachrichten aus der Türkei drängten sich angesichts dieser Ausführungen nicht auf, weshalb zu Unrecht gerügt wurde, solche seien unterblieben (Urk. 1 S. 7). Dies muss umso mehr gelten, als Dr. C.___ in seinem Bericht vom 8. Januar 2014 (lediglich) eine psychische Dekompensation bei zunehmender psychosozialer Belastungssituation (Konsequenzen der IV-Revision) beschrieben hatte, während er weder Flashbacks generell noch deren vermehrtes Auftreten unter den erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Befunden erwähnte (Urk. 6/114/2). Ebenso wenig lassen sich dem Bericht von med. pract. B.___ vom 19. Februar 2014 Hinweise auf die behauptete Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands entnehmen, wurden in demselben doch unveränderte Verhältnisse festgehalten (Urk. 6/122). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen ihrer Beschwerdeschilderung wies die Beschwerdeführerin die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter des D.___ sodann ausdrücklich darauf hin, sie leide aktuell psychisch an den Ereignissen in der Türkei, und berichtete von erlebter Folter (Urk. 6/196/47). Die relevanten Fakten für eine korrekte Beurteilung waren somit bekannt. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Zusatzfragen betreffend die Auswirkungen der aktuellen Ereignisse in der Türkei auf den Gesundheitszustand sowie die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (Urk. 6/175) zu weiteren Erkenntnissen geführt hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es trifft zwar zu, dass die Beschwerdeführerin während der hier zur Diskussion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Begutachtung angab, sie leide unter Albträumen, die sie fast jede Nacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehrmals habe (Urk. 6/196/47, 6/196/78-79, 6/196/82 und 6/196/88), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und von nächtlichen und morgendlichen Panikattacken berichtete (Urk. 6/196/87). Darüber hinaus liessen ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erungen auf vorhandene Fl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ash</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">backs schliessen (Urk. 6/196/80-81). Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erkannte in diesem Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang indessen zutreffend, die Explorandin könne ihre Albträume nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben und die Flashbacks nur vage, was die Einschätzung bestätige, dass die Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung nicht mehr vorhanden und für die Explorandin präsent, das heisst remittiert seien (Urk. 6/196/97). An der Korrektheit und Schlüssigkeit dieser Beurteilung vermag auch die Tatsache nichts zu ändern, dass – erst nach der Erstattung des Gutachtens – ein angeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich konfrontativer Gesprächsstil der psychiatrischen Gutachterin gerügt und deren fehlende Erfahrung im Umgang mit Folteropfern behauptet wurde (Urk. 1 S. 7 und 8; vgl. auch Urk. 6/205/5 und 6/205/6). Die Berichte der gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Behandler, welche Dr. Q.___ für ihre Beurteilung zur Verfügung stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, enthielten ebenfalls keine Schilderungen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich aktuell erlebter Flashbacks und Albträume mehr (vgl. Urk. 6/114, 6/122 und 6/169). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die festgestellte Remission wird auch nicht – wie behauptet (Urk. 1 S. 7 f.) – durch die Angaben im Bericht des E.___ vom 28. November 2008 (Urk. 6/61) in Frage gestellt, gemäss welchem die Behandlung der post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatischen Belastungsstörung über einen Zeithorizont von Jahren anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzen und keine vollständige Symptomfreiheit zu erwarten sei (Urk. 6/61/3). Zwischen der fraglichen Prognose und der diagnostizierten Remission sind einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits tatsächlich mehrere Jahre verstrichen, andererseits wurde die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung im festgestellten Umfang zwar nicht erwartet, aber auch nie als aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen bezeichnet. Insofern sind keine Widersprüche ersichtlich, welche zu Zweifeln an der gutachterlichen Beurteilung von Dr. Q.___ hinsichtlich einer Remission der posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung Anlass geben könnten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin bei der aktuellen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Begutachtung über keine depressiven Beschwerden mehr klagte (Urk. 6/196/78-79) und gegenüber Dr. Q.___ ausdrücklich verneinte, durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend über mindestens 1-2 Wochen traurig zu sein. Sie sei auf keinen Fall durchgehend traurig. Ab und zu sei sie traurig, dann unternehme sie etwas und versuche, sich zu überwinden, oder Freunde zu treffen (Urk. 6/196/81). In Anbetracht dieser Ausführungen und der psychiatrisch erhobenen Befunde (Urk. 6/196/85-90) erscheint es auch nachvollziehbar und schlüssig, dass Dr. Q.___ keine Diagnose einer depressiven Störung stellte (Urk. 6/196/96).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu Recht wurde nicht beanstandet, dass Dr. Q.___ eine Somatisierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ICD-10: F45.0) diagnostizierte, die gemäss bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung zu den mit einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">formen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10: F45.4) vergleichbaren psychosomatischen Leiden gehört, auf welche die mit Urteil des Bundesgerichts 9C_492/2014 vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte und präzisierte Rechtsprechung an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendbar ist (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_689/2015 vom 3. Dezember 2015 E. 3 und 9C_340/2015 vom 23. März 2016 E. 4.3, je mit Hinweisen; vgl. auch Urk. 1 S. 10 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeschrift wurde jedoch moniert, Dr. Q.___ habe erklärt, es handle sich hierbei üblicherweise eher um ein schweres Krankheitsbild, dessen Ausprägung im vorliegenden Fall in Anbetracht des hohen Alltagsfunktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveaus als leicht zu bewerten sei (Urk. 1 S. 7 mit Hinweis auf Urk. 6/196/94). Dem könne nicht gefolgt werden, da die Beschwerdeführerin im Rahmen der Exploration gemäss Begutachterin glaubhaft dargetan habe, dass sie durch Ängste und Schlafstörungen eingeschränkt sei. Sie leide unter Nachhall-Erinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen an die traumatischen Erlebnisse in der Türkei, unter Albträumen und unter Panik- und Angstattacken im Zusammenhang mit diesen Erinner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen. Dies löse Stimmungsschwan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen mit depressiven Einbrüchen aus. Ausserdem habe sie Schmerzen im Nacken, im Kopf, im Lendenwirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich und auch in den Händen, was sie bei vielen Verrichtungen einschränke (Urk. 1 S. 7 mit Hinweis auf Urk. 6/196/90 f.). Dieser Argumentation ist entgegenzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ihrem eigenen Bekunden zufolge – ungeachtet der noch geklagten Beschwerden – in der Lage war, ihre Kolleginnen fast täglich zu treffen, regelmässig spazieren zu gehen, Besuch zu empfangen, Hobbies wie Musikhören und Filmeanschauen zu pflegen sowie den gemeinsamen Haushalt mit der Tochter zusammen zu führen, wobei sie ihren eigenen Angaben zufolge nicht wirklich der Unterstützung ihrer Tochter bedurfte (Urk. 6/196/44-45, 6/196/83 und 6/196/85). Auch sonst waren keine wesentlichen Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungen im Alltag auszumachen. Die gutachterliche Einschätzung erweist sich deshalb auch in diesem Punkt als korrekt. Ob sich die Verhältnisse – wie in der Beschwerdeschrift behauptet (Urk. 1 S. 11) – heute anders präsentieren, kann hier offen bleiben, da lediglich der Sachverhalt bis zum Erlass der angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Verfügung am 12. April 2017 massgeblich ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren wurde gerügt, die Schlussfolgerung Dr. Q.___, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin vermöge die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar zu vermitteln, sei angesichts des offenbar glaubhaften Katalogs von Leiden und Beschwerden schwer verständlich bzw. nicht nachvollziehbar, zumal die Gutachterin nicht umhin komme, den Eindruck einer Aggravation zu verneinen (Urk. 1 S. 7 mit Hinweis auf Urk. 6/196/86 und 6/196/97). Die angeführten Umstände ändern nichts an der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin, dazu befragt, welche psychischen Gründe sie am Arbeiten hindern würden, lediglich erklärte, sie könne nicht lange bleiben, sie könne sich nicht auf die Arbeit kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrieren und sie habe bei allem Mühe (Urk. 6/196/85). Diese weitgehend pauschalen Angaben, stehen – wie Dr. Q.___ richtig erkannte – im Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch zum im Alltag entfalteten Aktivitätenniveau. Dabei wäre eine gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Einschränkung in allen vergleichbaren Lebensbereichen ein massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Indikator (BGE 141 V 281 E. 4.4.1). Die (einzig) konkret geklagten Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trationsschwierigkeiten lassen sich nicht mit den in dieser Hinsicht erhobenen unauffälligen Befunden (Urk. 6/196/86-87) in Einklang bringen. Es ist deshalb auch nicht zu beanstanden, dass Dr. Q.___ die betreffenden Erklärungen der Beschwerdeführerin als nicht nachvollziehbar wertete und entsprechende Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">panzen feststellte (Urk. 6/196/96-97). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die weiteren von Dr. Q.___ aufgezeigten Diskrepanzen (Urk. 6/196/96-96) stimmen mit den Untersuchungsergebnissen und der weiteren Aktenlage über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein, weshalb das psychiatrische Teilgutachten – entgegen der in der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrift vertretenen Ansicht (Urk. 1 S. 7) – auch in dieser Hinsicht überzeugt. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass die am 3. Oktober 2016 entnommene Blutprobe eine nicht nachweisbare Serumskonzentration von Trazo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">don (Trittico) aufwies. Erst am 28. Oktober 2016 wurde eine Serums</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentration dieses Medikamentes nachgewiesen, die als niedrig einzustufen und mit der Einnahme der vom behandelnden Psychiater verordneten Standarddosis von 150 mg retard vereinbar war. Die Explorandin vermochte indessen weder die aktuelle Dosis noch die galenische Form zu nennen (Urk. 6/196/10 und 6/196/96-97). Der nachlässige Umgang mit der verordneten Medikamentenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme lässt auf einen fehlenden Leidensdruck schliessen (BGE 141 V 281 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zwar wurde in der Beschwerdeschrift geltend gemacht, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe seit Jahren sämtliche ihr angebotenen Therapiemöglichkeiten wahrgenommen (Urk. 1 S. 11). Dies trifft indessen nicht zu. So legte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin vom 25. Februar bis zum 7. August 2008 auf eigenen Wunsch eine Therapiepause ein, da sie mit anderen Therapien wie Physiotherapie, Fit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ness und sozialen Belastungen wie Wohnungssuche und Arbeitslosigkeit ihres Ehemannes genügend beschäftigt sei (Urk. 6/61/1-2 und 6/62/11). Ob sie die Behandlung wegen der per Oktober 2008 von Amtes wegen geplanten Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">revision wieder in Angriff nahm, kann offen bleiben. Im November 2008 unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog sich die Beschwerdeführerin jedenfalls keiner medikamentösen Behandlung ihrer psychischen Beschwerden (Urk. 6/61/2). Dem Abschlussbericht des E.___ ist hierzu zu entnehmen, sie habe die Einnahme von Remeron selbständig abgesetzt und sich zur erneuten psychopharmakologischen Medikation nicht motivieren lassen. Das therapeutische Setting habe man eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls auf Wunsch der Versicherten abgeschlossen, sie bleibe nur noch nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwellig in der R.___ angebunden, welche sich alle drei Wochen einmal treffe (Urk. 6/71/14). Eine weitere Therapiepause erfolgte von Dezember 2011 bis zum 21. Juni 2012, anschliessend fanden lediglich alle drei bis vier Wochen einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutische Sitzungen und keine medikamentöse Behandlung statt (Urk. 6/78/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Letztere wurde erst bei Dr. C.___ wieder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen (Urk. 6/114). Selbst die von Dr. F.___ angebotenen Infiltrationsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen gegen die geklagten somatischen Beschwerden lehnte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin ab (Urk. 6/71/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeschrift wurde insoweit zutreffend erkannt, dass der Verlauf und der Ausgang von Therapien wichtige Schweregradindikatoren sind (Urk. 1 S. 10; BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Die diagnostizierte Schmerzstörung, welche zu den mit einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) vergleichbaren psychosomatischen Leiden zu zählen ist (vgl. Ziffer 5.5 hiervor), kann nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur dann als invalidisierend gelten, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar ist (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2). Entsprechende Feststellungen hat Dr. Q.___ – in Überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmung mit der medizinischen Aktenlage – nicht getroffen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist als Zwischenergebnis festzuhalten, dass die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Teilgutachterin mit nachvollziehbarer und schlüssiger Begründung kein psychisches Leiden mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte. Die Schmerzstörung ist nicht invalidisierend, so dass sie auch keine Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen zu den gutachterlich diagnostizierten somatischen Leiden entfalten kann, welche im Rahmen einer Gesamtbetrachtung beurteilt werden müssten. Das Fehlen einer solchen wurde daher von Seiten der Beschwerdeführerin zu Unrecht gerügt (Urk. 1 S. 9 und 11; vgl. auch Urk. 6/205/2 und 6/205/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darüber hinaus wurde nichts vorgetragen, was das polydisziplinäre Gutachten des D.___ in Zweifel zu ziehen vermöchte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig ist etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Derar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiges aus den Akten ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Vielmehr erfüllt das Gutachten sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che von der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierten Anforderungen an ein medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sches Gutachten (vgl. auch BGE 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin darauf abgestellt hat. Mit demselben ist ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der letzten Rentenüberprüfung insofern verbesserte, als sie seit August 2012 aus psychiatrischer Sicht wieder zu 100 % arbeitsfähig ist (Urk. 6/196/114). Aus somatischer und polydisziplinärer Sicht bestand und besteht für eine Tätigkeit ohne kniende Arbeiten, ohne Arbeiten auf unebenem Boden, ohne repetitiv längere Wegstrecken, ohne repetitive Wegstrecken auf der Treppe, ohne vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über gebückte Arbeitsabläufe, ohne repetitives Heben von Gewichten von mehr als 10 kg, im Wechsel zwischen sitzenden und stehenden Arbeitsabläufen mit Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonung der sitzenden Position, eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/196/113-114). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat im Ergebnis richtig erkannt, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit einer 100%igen Arbeitstätigkeit, welche dem gutachterlich formu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierten Belastbarkeitsprofil entspricht, ein rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen erzielen kann (vgl. Urk. 2). Es ist jedoch anzumerken, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin letztmals im Mai 2014 eine halbe Invalidenrente ausgerichtet wurde und eine Rentenaufhebung ab Juni 2014 zur Diskussion steht (vgl. Urk. 6/128, 6/140/4, 6/154 und 6/158). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich ist daher – in einem ersten Schritt – massgeblich, welches hypothetische Valideneinkommen die Beschwerdeführerin als Gesunde im Jahr 2014 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzt erzielten, der Teuerung und der realen Einkommensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 297</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 322</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">129 V 222</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin verlor ihre letzte Anstellung als Produktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin der Y.___ aus gesundheitlichen Gründen (Urk. 6/17/1 und 6/17/6). Es erscheint daher überwiegend wahrscheinlich, dass sie ohne Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt eines Gesundheitsschadens nach wie vor im angestammten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis tätig wäre. Das zuletzt im Jahr 2004 mit dieser Tätigkeit erzielte und der Rentenzusprache zu Grunde gelegte Valideneinkommen von Fr. 55‘562.-- (Urk. 6/17/2, 6/17/8 und 6/21/1) ist daher der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nominallohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung (Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desamt für Statistik [BFS], Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Lohnindex [Basis 1939 = 100; im Internet abrufbar unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">http://www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">], Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">index Frauen, Total; 2004: 116.6, 2014: 132.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzupassen. Dementsprechend ist von einem massgeblichen Valideneinkommen von Fr. 62‘948.-- im Jahr 2014 auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin übt keine erwerbliche Tätigkeit mehr aus. Es ist daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">korrekt, zur Bestimmung des hypothetischen Invalideneinkommens Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhebung (LSE) heranzuziehen. In Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht des im polydisziplinären Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. Januar 2017 umschriebenen Zumutbarkeitsprofils, der fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ausbildung und der geringen beruflichen Erfahrung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin ist es nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, dass die Beschwerdegegnerin die Auffassung vertrat, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetische Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen sei ausgehend vom Lohn für Hilfsarbeiten (Zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert) für Frauen im Kompetenzniveau 1 zu ermitteln. Es ist folglich von einem Einkommen von Fr. 4‘112.-- pro Monat auszugehen (vgl. LSE 2012, Tabelle TA1, Total, Ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau 1, Frauen). Unter Berücksichtigung einer be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">triebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden und der Nominallohnent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung (Basis 1939 = 100; Nominallohnindex Frauen, 2012: 129.9, 2014: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">132.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; im Internet abrufbar unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">http://www.bfs.admin.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ergibt dies ein hypothetisches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalideneinkommen von Fr. 52‘312.-- im Jahr 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Fr. 4‘112.--: 40 x 41,7 x 12 : 129.9 x 132.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resultiert ein Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 16,89 % ([Fr. 62‘948.-- - Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52‘312.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">] : Fr. 62‘948.-- x 100), welcher keinen Rentenanspruch mehr zu begründen vermag. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Jahre 2015 bis 2017 erschient einzig eine Anpassung der Validen- und Invalideneinkommen an die Nominallohnentwicklung angezeigt, so dass jeweils ein unveränderter und rentenausschliessender Invaliditätsgrad resultiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin liess den Standpunkt vertreten, vor einer revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen Rentenkürzung bzw. –aufhebung müssten Eingliederungsmass–nahmen durchgeführt werden (Urk. 1 S. 12 f.; vgl. auch Urk. 6/205/7-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung ist im Regelfall eine medizinisch attestierte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung der Arbeitsfähigkeit grundsätzlich auf dem Weg der Selbsteinglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung verwertbar (vgl. anstatt Vieler das Urteil des Bundesgerichts 9C_661/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. September 2015 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingliederungsmassnahmen können indes bereits aus medizinischer Sicht eine Conditio sine qua non für eine Umsetzung eines (potentiellen) Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögens sein. Der Schluss, ein auf der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit beruhendes Invalideneinkommen dürfe (noch) nicht angerechnet werden, fällt also zunächst dann in Betracht, wenn das grundsätzlich attestierte Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsvermögen in der ärztlichen Beurteilung unter den ausdrücklichen Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt der Durchführung befähigender Massnahmen gestellt wird (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). Dies trifft hier nicht zu, auch wenn Wiedereingliederungsmassnahmen mit einem langsamen und schrittweisen Einstieg als sinnvoll und unterstützend bezeichnet wurden (Urk. 6/196/98 und 6/196/113-114; vgl. Urk. 1 S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren können nach langjährigem Rentenbezug ausnahmsweise Erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse des Arbeitsmarktes der sofortigen Anrechnung einer medizinisch vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denen Leistungsfähigkeit und medizinisch möglichen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entfaltung entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervorgeht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich ist. Das bedeutet nicht, dass sich die versicherte Person auf eine Besitzstandsgarantie berufen kann, sondern lediglich, dass ihr zugestanden wird, dass ihre Rente erst nach Prüfung und Durchführung von Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen eingestellt wird. Diese Rechtsprechung ist allerdings auf Fälle be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt worden, in denen die revisionsweise Rentenaufhebung eine versicherte Person betrifft, welche das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_661/2014 vom 17. September 2015 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1957 geborene Beschwerdeführerin war 2014 bereits 57 Jahre alt, das heisst sie hatte ihr 55. Altersjahr schon überschritten. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass seit der Rentenzusprache ab dem 1. Oktober 2004 eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bestand. Objektiv betrachtet wäre es der Beschwerdeführerin somit möglich und zumutbar gewesen, einer entsprechenden Erwerbstätigkeit nachzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. Ist der versicherten Person, wie in der hier zu beurteilenden Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion, die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit seit Jahren zumutbar und die berufliche Selbstintegration seither allein aus invaliditätsfremden Gründen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blieben, ist die arbeitsmarktliche Desintegration nicht invaliditätsbedingt. In einem solchen Fall besteht vor der Rentenaufhebung kein Anspruch auf Abklärung bzw. Durchführung beruflicher Eingliederungsmassnahmen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_393/2016 vom 25. August 2016). Der Rentenauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung ab Juni 2014 steht somit nichts entgegen. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin mit der angefochtenen Verfügung an derselben festgehalten hat. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- festzusetzen. Ausgangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, zufolge ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">währter unentgeltlicher Prozessführung (Urk. 10) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Bernhard Jüsi hat für seine Bemühungen und Auslagen als unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlicher Rechtsvertreter im vorliegenden Verfahren keine Honorarnote einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reicht. In Anbetracht der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses erscheint es angemessen, ihm eine Entschädigung von Fr. 2‘700.-- (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Bernhard Jüsi, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Bernhard Jüsi</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>