<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00655</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Reto Zanotelli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">pensionskasse pro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 4, Postfach 434, 6431 Schwyz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, war seit 2005 als Hilfsmonteur bei der Y.___ angestellt (Urk. 7/9; Urk. 7/37/189) Am 8. Fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruar 2016 wurde ihm per 31. Mai 2016 gekündigt (Urk. 7/22/115). Am 26. Februar 2016 (Urk. 7/13) meldete er sich wegen eines am 6. August 2015 erlitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Sehnenrisses in der linken Schulter bei der Invalidenversicherung an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und zog die Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 7/22/1-135; Urk. 7/37/1-217). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/39; Urk. 7/49) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Mai 2017 einen Leistungsanspruch des Versicherten (Urk. 7/54 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 23. Mai 2017 (Urk. 2) erhob der Versicherte am 7. Juni 2017 Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprache einer Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente ab 1. August 2016 und Gewährung von Massnahmen zur beruflichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 12. Juli 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 13. Juli 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 8). Die mit Gerichtsverfügung vom 17. August 2017 (Urk. 9) beigeladene Pensionskasse verzichtete auf Stellungnahme (vgl. Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8 ATSG) </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) wie folgt: Der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit als Hilfselektriker nicht mehr arbeitsfähig. Eine angepasste, leichte Tätigkeit ohne Heben und Tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und Transportieren von mittelschweren und schweren Lasten sei ihm jedoch vollständig zumutbar. Dies bestätige auch der behandelnde Arzt. Aufgrund der langjährigen Berufserfahrung des Beschwerdeführers würde eine Kontrolltätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im Bereich seiner bisherigen Tätigkeit als Elektriker einer solchen ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit entsprechen. Da er in einer angepassten Tätigkeit selbständig ein Einkommen erzielen könne, bestehe kein Leistungsanspruch (S. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte geltend (Urk. 1), er sei seit dem Unfall vom 6. August 2015 bis zum 31. Januar 2017 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen und der Endzustand sei nicht erreicht; mithin habe er nach Ablauf der einjährigen Wartezeit Anspruch auf eine ganze Rente. Selbst wenn von voller Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer angepassten Tätigkeit ab Frühjahr 2017 ausgegangen werden müsse, so müsse ab 1. August 2016 eine befristete ganze Rente ausgerichtet werden (S. 4). Weiter habe er aufgrund seines Alters, der nach vierzigjährigem Arbeitsleben im elektronischen Bereich stark herabgesetzten Anpassungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und der fehlenden Erfahrung in anderen Bereichen grosse Mühe, seine all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällige Restarbeitsfähigkeit zu verwerten. Für die von der Beschwerdegegnerin angeführte Verweistätigkeit verfüge er nicht über die nötige Qualifikation eines Elektrokontrolleurs, zudem wäre für Messarbeiten regelmässige Überkopfarbeit nötig. Die Verhältnisse würden sich nicht von denjenigen bei revisions- oder wiedererwägungsweiser Aufhebung einer Rente bei über 55-Jährigen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheiden, welche grundsätzlich Anspruch auf Wiedereingliederungsmassnahmen hätten (S. 5). Er dürfe deshalb nicht auf den ihm unzumutbaren Weg der Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung verwiesen werden (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer erlitt am 6. August 2015 eine posttraumatische trans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">murale Supraspinatusruptur links mit instabiler Bizeps longus-Sehne nach traumatischer ventro-kaudaler Schulterluxation links mit Spontanreposition (Urk. 7/22/46). Die operative Sanierung erfolgte am 16. Dezember 2015 (Urk. 7/22/93). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates, Kreisarzt, stellte nach Untersuchung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Dezember 2016 in seinem gleichentags verfassten Bericht (Urk. 7/37/202-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">207) folgende Diagnose (S. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sturz am 6. August 2015 auf die linke Schulter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit traumatischer transmuraler Supraspinatusruptur mit massiver Dela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">minierung bursaseitig und instabiler Bizeps longus-Sehne sowie Knorpeldefekt am Humeruskopf zentral nach traumatischer ventro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kaudaler Schulterluxation und geschlossener Reposition</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Schulterarthroskopie links am 16. Dezember 2015 mit Teno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dese der Biceps longus-Sehne, ausgedehnter subacromialer Bursektomie und Acromioplastik, Rekonstruktion der Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sehne in Suture-Bridge-Technik und Débridement im Beriech des Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">defekts am Humeruskopf</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer sei auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähig. Als Einschränkungen gälten derzeit sämtliche Überkopfarbeiten; allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mein solle oberhalb der Schulterhorizontalen mit dem linken Arm nicht gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitet werden müssen. Ferner sei der Umgang mit Arbeitsgeräten, die Vibra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionen und Stösse in den linken Arm einleiteten, ungeeignet (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der medizinische Endzustand sei nicht erreicht, es sei bezüglich des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gungsumfangs des linken Schultergelenks </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">noch eine namhafte Verbesserung zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ler Ärztlicher Dienst (RAD), hielt am 4. Januar 2017 (Urk. 7/38/4-5) fest, der Beschwerdeführer sei als Hilfselektriker seit 6. August 2015 vollständig arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig. Nach kreisärztlicher Beurteilung bestehe bei entsprechendem Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofil ab 13. Dezember 2016 volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Der Gesundheitszustand könne sich noch verbessern. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädischer Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, hielt mit Bericht vom 20. März 2017 (Urk.7/48) fest, dass gut 15 Monate postoperativ ein zufriedenstellender Bewegungsumfang bestehe. Die Kraftentwicklung der linken Schulter sei deutlich reduziert. Es sei für die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % zu attestieren. Überkopfar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit und manuelle Tätigkeiten mit Gewichtsbelastung seien auch in Zukunft nicht mehr realistisch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt auf entsprechende Anfrage der Beschwerdegegnerin, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in einer leichten Tätigkeit ohne Heben, Tragen und Transportieren von mittelschweren und schweren Las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, ohne beidseitiges Arbeiten in Armhalteposition und Überkopfarbeiten und ohne Vibrationseinwirkungen verhalte, am 1. Mai 2017 (Urk. 7/52) fest, dass in einer Tätigkeit ohne Heben oder Tragen von mittleren oder schweren Lasten und ohne Arbeiten über Brustniveau eine volle Arbeitsfähigkeit gegeben wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Akten ist ausgewiesen und grundsätzlich unbestrit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Hilfsmonteur und Elektriker nicht mehr ausführen kann, sind dabei doch regelmässig Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfarbeiten notwendig, die ihm nicht mehr zumutbar sind. Hingegen sind ihm alle behinderungsangepassten Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren bis schweren Lasten und ohne Arbeiten über Brustniveau im Umfang von 100 % zumutbar. Dies ergibt sich übereinstimmend aus den Berichten des behandelnden Arztes Dr. B.___, der dies ausdrücklich bestätigte (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.5), sowie aus den Beurteilungen des Kreisarztes und des RAD. Dies bestreitet denn auch der Beschwerdeführer nicht. Soweit er geltend macht, der medizinische Endzustand sei noch nicht erreicht, steht dies in Widerspruch zur Beurteilung durch Dr. B.___ vom März 2017 (vgl. vorstehend E. 3.4), wie auch zur Beurteilung durch Kreisarzt Dr. Z.___, der bereits im Dezember 2016 von voller Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ausging und im Übrigen eine Verbesserung hinsichtlich des linken Arms noch für möglich hielt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war somit gemäss ärztlicher Einschätzung ab 6. August 2015 bis 6. Dezember 2016 in jeder Tätigkeit zu 100 % arbeitsunfähig. Ab Dezember 2016 ist von voller Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Einkommensvergleich ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des (hypothetischen) Rentenb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eginns, mithin auf das Jahr 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, abzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222). Gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach der Geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machung des Leistungsansp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruches nach Art. 29 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (Art. 29 Abs. 3 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Ablauf des Wartejahres im August 2016 war der Beschwerdeführer gemäss ärztlicher Einschätzung in jeder Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig. Bei voller Arbeitsunfähigkeit in jeder Tätigkeit beträgt der Invaliditätsgrad 100 %, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb der Beschwerdeführer ab 1. August 2016 Anspruch auf eine befristete ganze Rente hat. Ab Dezember 2016 bestand wieder volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit, was nach drei Monaten zu berücksichtigen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 88a Abs. 1 der Verordnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin errechnete gestützt auf die Angaben im Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers für das massgebliche Jahr 2016 ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 68‘330.15 (Urk. 7/38/5). Dies ist nicht zu beanstanden und unbestritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">öffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die LSE ermittelte die Beschwerdegegnerin für das Jahr 2016 ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 66‘852.40 (Urk. 7/38/5). Auch dieser Wert ist unbestritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vergleich dieser beiden Einkommenszahlen ergab einen leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schliessenden Invaliditätsgrad von 2 % (vgl. Urk. 7/38/5). Diese Verbesserung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ab 1. April 2017 zu berücksichtigen, womit der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ab 1. August 2016 bis 31. März 2017 befristete ganze Rente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist am 10. August 1956 geboren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt sich die Frage, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schon fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s nach allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meiner Lebenserfahrung in einem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt noch als vermittelbar gelten und die ihm verbliebene Leistungsfähigkeit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werblich verwerten kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gerichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grundsätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Zumutbarkeit einer vollen Erwerbstätigkeit stand im Dezember 2016 fest (vgl. vorstehend E. 4.2). Zu diesem Zeitpunkt war der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer 60 Jahre und vier Monate alt, womit ihm noch knapp fünf Jahre bis zur Pensionierung verblieben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zusammenhang mit der Frage, ob eine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">glichenen Arbeitsmarkt noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verwertbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist, erachtete das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richt etwa einen 60-jährigen Versicherten, welcher mehrheitlich als Wirker in der Textil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">industrie tätig gewesen war, als zwar nicht leicht vermittelbar. Es sah aber mit Bezug auf den hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt gleichwohl Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeiten, eine Stelle zu finden, zumal Hilfsarbeiten auf dem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sunabhängig nachgefragt werden, und der Versicherte zwar eingeschränkt (weiterhin zumutbar waren leichte und mittelschwere Arbeiten im Gehen, Stehen und Sitzen in geschlossenen Räumen), aber immer noch im Rahmen eines Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sums arbeitsfähig war (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 376/05 vom 5. August 2005 E. 4.2). Unter anderem mit Blick auf eine Aktivitätsdauer von immerhin noch sieben Jahren war eine erwerbliche Umsetzung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit auch einem 58-jährigen, kaufmännisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebildeten Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten möglich und zumutbar, der aufgrund hochgradiger Innenohr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hörigkeit auf ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen besonderen Anforderungen genügenden Arbeitsplatz ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen war (vgl. Urteil des Bundesgericht I 819/04 vom 27. Mai 2005 E. 2.2). Als arbeitsmarkttauglich angesehen wurde auch die Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit eines 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jährigen Versicherten mit einer unter anderem wegen rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">logischer und kardialer Problematik um 30 Prozent eingeschränkten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsfähigkeit (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 304/06 E. 4.2 vom 22. Januar 2007), gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">viel wie diejenige eines gleichaltrigen Versicherten, dem trotz verschiedener Rückenschäden ein vergleichsweise weites Spektrum zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">barer Hilfstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten offen stand (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verneint hat das Bundesgericht demgegenüber die Verwertbarkeit der Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eines über 61-jährigen Versicherten, der über keine Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung verfügte, bezüglich der aus medizinischer Sicht im Umfang von 50 % zumutbaren feinmotorischen Tätigkeiten keinerlei Vorkenntnisse besass, dessen Teilarbeitsfähigkeit weiteren krankheitsbedingten Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lag und dem von den Fachleuten der Berufsberatung die für einen Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel erforderliche Anpassungsfähigkeit abgesprochen wurde (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 392/02 E. 3 vom 23. Oktober 2003). Als unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertbar erachtet wurde auch die 50%ige, durch verschiedene Auflagen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich limitierte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eines knapp 64-jährigen Versicherten mit multiplen, die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit einschränkenden Beschwerden (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 401/01 vom 4. April 2002 E. 4c und d), ebenso eine 50%ige Arbeitsfähigkeit einer 61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre und einen Monat alten Versicherten, die bezüglich der für sie in Frage kommenden Tätigkeiten einer Umschulung bedurft hätte (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_437/2008 vom 19. März 2009 E. 4 mit weiteren Hinweisen). Auch erkannte das Bundesgericht bei einem 60 Jahre alten Versicherten, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher in seiner über 20 Jahre dauernden Tätigkeit als Hotelportier meist mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere bis schwere Arbeiten ausgeführt hatte und behinderungsbedingt nur noch teils stehend, teils sitzend tätig sein konnte, wobei nur noch Gewichte bis 5 kg zumutbar und ihm wegen seiner Krankheit sowohl Schichtdienste als auch das Führen von Fahrzeugen und Maschinen nicht mehr möglich war, er würde mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt keinen Arbeitgeber mehr finden (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_345/2013 vom 10. September 2013 E. 4.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Männliche Hilfsarbeiter, die vor Eintritt der Behinderung manuell tätig wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, werden in der Regel für Handlanger- und andere körperliche Tätigkeit einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt. Der diesen Versicherten offenstehende Arbeitsmarkt ist allerdings nicht ausschliesslich auf solche Tätigkeiten beschränkt. In Industrie und Gewerbe werden Arbeiten, welche physische Kraft erfordern, in zunehmendem Masse durch Maschinen verrichtet, während den körperlich weniger belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Bedienungs- und Überwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt; auch in diesen Bereichen stehen somit männlichen Hilfsarbeitern Stellen offen, ebenso im Dienstleistungssektor (Meyer/Reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">muth, Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Auflage, Zürich/Basel/ Genf 2014, N 142 zu Art. 28a mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hat in seinem Heimatland acht Jahre die Grundschule, vier Jahre die Technische Mittelschule und zwei Jahre eine Hochschule für Finanz und Wirtschaft besucht (vgl. Urk. 7/13 Ziff. 5.2). Seine Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenntnisse sind gut (vgl. Urk. 7/18/4). Er war gemäss IK-Auszug (Urk. 7/21) seit seiner Einreise in die Schweiz bis auf wenige Ausnahmen immer arbeitstätig, wobei er zwei Anstellungen sehr lange innehatte. Dies spricht für grosse Zuverlässigkeit. Die angestammte Tätigkeit als Hilfselektriker ist ihm zwar nicht mehr zumutbar. Sofern er jedoch keine mittleren bis schweren Lasten tragen und keine Arbeiten über Brusthöhe verrichten muss, kann er alle Tätigkeiten in einem Pensum von 100 % ausüben. Es bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine weiteren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, was die Ausübung zahlreicher Tätigkeiten zulässt, die keine spezifische Berufsausbildung erfordern. Darunter fallen etwa Überwachungs- und Bedienungsarbeiten, Kontrollarbeiten, leichte Montagearbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> industri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elle Fertigungs- oder Abpackarbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sofern sie auf geeignetem Körperniveau ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> namentlich die behauptete fehlende Anpassungsfähigkeit (Urk. 1 S. 5), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen der Aufnahme einer solchen (Hilfs-)Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht entgegen. Auf dem hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen ausgeglichen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt stehen dem Beschwerdeführer demnach genügend Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen und Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen offen, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal eine besondere Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsumfel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des nicht erforderlich ist, und Hilfsarbeiten grundsätzlich altersun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig nachgefragt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_17/2011 vom 21. April 2011 E. 6.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der dargelegten Grundsätze und der relativ hohen Hürden für die Annahme einer unverwertbaren Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen ist fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuhalten, dass dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer mit Blick auf die verbleibende Aktivitäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauer im massgebenden Zeitpunkt von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knapp fünf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren bis zum ordentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Pensionsalter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verhältnismässig wenig Zeit verbleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch die gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Beeinträchtigung nicht derart einschränkend ist, dass sich der Schluss rechtfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt, eine Anstellung sei nicht mehr realistisch. Ausserdem steht ihm ein breites Spektrum an einfachen Hilfstätigkeiten offen. Die Anstellungschancen im von Gesetzes wegen als ausgeglichen zu betrachtenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt sind somit ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesamt noch intakt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus diesem Grund sind auch keine Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen erforderlich: Der Beschwerdeführer stand bis vor kurzem noch im Erwerbsleben und eine Selbsteingliederung erscheint angesichts seiner Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen und der zu beachtenden, vergleichsweise geringen Einschränkungen noch als zumutbar. Zudem handelt es sich vorliegend nicht um eine revisions- oder wiedererwägungsweise Aufhebung einer Rente, sondern um eine Erstanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung, weshalb die Rechtsprechung zur Hilfe der Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederung bei revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons- oder wiedererwägungsweiser Rentenauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung bei über 55-Jährigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 5.1 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen; vgl. auch Urteile Bundesgerichts 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.4 und 9C_412/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14 vom 20. Oktober 2014 E. 3.1) nicht herangezogen werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine vom 1. August 2016 bis 31. März 2017 befristete ganze Rente hat. Weitere Ansprüche bestehen nicht. In diesem Sinne ist der angefochtene Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid abzuändern und die Beschwerde teilweise gutzuheissen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind auf Fr. 600.-- festzusetzen. Da der Beschwerdeführer lediglich im Rentenpunkt teilweise obsiegt und bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Eingliederungsmassnahmen unterliegt, rechtfertigt es sich, die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten hälftig auf die Parteien aufzuteilen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung seines Unterliegens steht dem Beschwerdeführer eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um die Hälfte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reduzierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungsgericht, GSVGer) und beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) auf Fr. 900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">23. Mai 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> insofern abgeändert, als festgestellt wird, dass der Be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdeführer ab 1. August 2016</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> bis 31. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">März 2017</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine ganze Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">reduzierte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Pro</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Reto Zanotelli, unter Beilage einer Kopie von Urk. 15</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 15</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pensionskasse pro</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p></div> </div></body></html>