<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2F_13/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfügung vom 24. Januar 2011 </div> <div class="para">II. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Zünd, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Feller. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.X.________ und B.X.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Bern, </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Erlass der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2005, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 2D_37/2010 u. 2D_42/2010 vom 23. November 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">Im Zusammenhang mit dem Erlass der Kantons- und Gemeindesteuern sowie der direkten Bundessteuer 2005 gelangten A.X.________ und B.X.________ mit zwei subsidiären Verfassungsbeschwerden an das Bundesgericht. Mit Urteil vom 23. November 2010 hiess das Bundesgericht die Beschwerde im Verfahren 2D_37/2010 gut, soweit es darauf eintrat; es hob das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. Juni 2010 auf und wies die Sache zu neuem Entscheid an dieses zurück; die Beschwerde im Verfahren 2D_42/2010 (betreffend das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Juli 2010) schrieb es als gegenstandslos ab; es wurden weder Gerichtskosten erhoben noch Parteientschädigungen zugesprochen (Ziff. 4.1 des Urteilsdispositivs). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 7. Dezember 2010, nach Entgegennahme des blossen Dispositivs des Urteils vom 23. November 2010, ersuchten A.X.________ und B.X.________ darum, die Frage der Parteientschädigung sei anlässlich der vollständigen Ausfertigung des Urteils nochmals zu überprüfen. Nachdem sie mit Schreiben des Abteilungspräsidenten vom 16. Dezember 2010 auf die Unabänderlichkeit des bundesgerichtlichen Entscheids hingewiesen worden waren, stellten sie am 28. Dezember 2010 ein förmliches Revisionsgesuch betreffend die Ziffer 4.1 des Dispositivs des Urteils vom 23. November 2010 und ersuchten um Zusprechung einer Parteientschädigung für jene Verfahren. Am 17. Januar 2011 lud der Abteilungspräsident die Gesuchsteller ein, dem Bundesgericht bis spätestens am 7. Februar 2011 mitzuteilen, ob sie nach Kenntnisnahme von (namentlich E. 4.2) der Urteilsbegründung am Revisionsgesuch festhalten wollten. In ihrem Antwortschreiben vom 21. Januar 2011 erklären die Gesuchsteller, dass es ihnen als juristische Laien bzw. Privatpersonen nicht bekannt gewesen sei, dass eine rechtlich unvertretene Partei, falls sie obsiegt, keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung habe, um dann wörtlich beizufügen: "Selbstverständlich hätten wir uns und Ihnen die Revision vom 28.12.2010 erspart." Mit dieser Erklärung geben die Gesuchsteller unmissverständlich zum Ausdruck, dass sie ihr Revisionsgesuch zurückziehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Damit kann das Verfahren gestützt auf <span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span> mit Verfügung des Instruktionsrichters bzw. des Abteilungspräsidenten (vgl. <span class="artref">Art. 32 Abs. 1 BGG</span>) abgeschrieben werden, wobei über die Gerichtskosten zu entscheiden und die Höhe einer (allfälligen) Parteientschädigung zu bestimmen ist (<span class="artref">Art. 5 Abs. 2 BZP</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 71 BGG</span>). Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 2 BGG</span>); Anspruch auf Parteientschädigung besteht nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach verfügt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Verfahren wird infolge Rückzugs des Revisionsgesuchs abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 24. Januar 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Zünd Feller </div> </div></body></html>