<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-01-16-8C_622-2019.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b> 8C_622/2019 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 16. Januar 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Maillard, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Grünvogel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Stadt Zürich, vertreten durch das Sozialdepartement, Zentrale Verwaltung, Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8036 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. Juli 2019 (VB.2018.00489). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Beschwerde vom 13. September 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. Juli 2019, </div> <div class="para">in die Verfügung vom 18. September 2019, worin das Bundesgericht A.________ eine Frist gesetzt hat, innert welcher er die offenkundig überaus weitschweifige Beschwerde zu verbessern habe, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe, </div> <div class="para">in die neu aufgelegte Beschwerdeschrift vom 30. September 2019, </div> <div class="para">in die Verfügung des Bundesgerichts vom 7. Oktober 2019, mit welcher das beschwerdeweise gestellte Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wegen offensichtlich nur unzureichend erfolgter Verbesserung der Beschwerdeschrift abgewiesen und A.________ zur Leistung eines Kostenvorschusses innert Frist angehalten wurde, </div> <div class="para">in die Eingabe von A.________ vom 29. Oktober 2019 mit welcher er um ein Zurückkommen auf die Verfügung vom 7. Oktober 2019 ersuchte, </div> <div class="para">in die ablehnende Antwort dazu, mit welcher ihm aber für die Leistung des Kostenvorschusses Ratenzahlungen gewährt wurden, </div> <div class="para">in die eingegangenen Zahlungen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der einverlangte Kostenvorschuss fristgerecht und vollständig eingegangen ist, </div> <div class="para">dass sich daher das Bundesgericht zur Frage der Weitschweifigkeit der Eingabe vom 30. September 2019 abschliessend zu äussern hat, </div> <div class="para">dass umfangreiche Ausführungen nicht per se mit verpönter Weitschweifigkeit gleichzustellen sind, </div> <div class="para">dass insbesondere die Darlegung komplizierter Sachverhalte und Rechtsverhältnisse unter Umständen ausführliche Erörterungen erfordert, </div> <div class="para">dass solches vorliegend aber nicht gegeben ist, dreht sich doch der Streit allein um die Frage, ob sich die gestützt auf § 24 SHG/ZH vorgenommene Kürzung des Grundbedarfs des Beschwerdeführers für den Lebensunterhalt um 15 % während längstens drei Monaten, bis er sich der angeordneten Arbeitstätigkeit unterzieht, mit Bundes- und Verfassungsrecht vereinbaren lässt, </div> <div class="para">dass in Sozialhilfestreitigkeiten, die dem kantonalen Recht zurechenbar sind, weiter zwar eine qualifizierte Begründungspflicht gilt (Art. 95 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), indessen darf auch in solchen Fällen eine Beschränkung auf das Wesentliche erwartet werden, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer seine erste Eingabe vom Umfang her reduzierte, indem er das Inhaltsverzeichnis und die Geschehensschilderungen (einschliesslich der Prozessgeschichte) gänzlich wegliess, </div> <div class="para">dass er ferner durch das zu Lasten der Lesbarkeit gehende Entfernen von Leerzeilen wie auch einiger Sätze des weiteren Textes die Eingabe auf das vom Bundesgericht in der Verfügung vom 18. September 2018 angegebene Mindestmass herunter brach, </div> <div class="para">dass er damit zwar rein formal die Beschwerdeschrift erheblich gekürzt hat; die bisherigen formellen und materiellen Vorbringen liess er inhaltlich aber weitgehendst unverändert, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht ihn in der Verfügung vom 18. September 2018 angehalten hatte, die Eingabe nicht nur seitenmässig zu reduzieren, sondern er habe sich darin darauf zu beschränken, konzis aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht mit dem angefochtenen Entscheid gegen verfassungsmässige Rechte verstossen haben soll; die Verletzung von einfachem kantonalem Recht könne vor Bundesgericht nicht gerügt werden, </div> <div class="para">dass diese fehlende Überarbeitung die Beschwerde gesamthaft gesehen (nach wie vor) als überaus weitschweifig erscheinen lässt: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">- statt einigermassen zielgerichtet aufzuzeigen, inwiefern die von der Vorinstanz bestätigte Leistungsreduktion verfassungswidrig sein soll, wird in überaus weitläufiger Art und Weise mit teilweise nur sehr bedingt nachvollziehbaren Argumenten alles nur irgendwie Mögliche und Unmögliche, auch in verfahrensmässiger Hinsicht, infrage gestellt; </div> <div class="para">- dies, obwohl die Angelegenheit - wie bereits erwähnt - weder besonders komplex ist noch juristisch grosse Anforderungen stellen würde, auch wenn dies der Beschwerdeführer anders zu sehen scheint; </div> <div class="para">- auch wird über weite Strecken appellatorisch argumentiert; daran ändert nichts, dass Rechtsnormen und auch verfassungsmässige Rechte angeführt sind, </div> <div class="para">dass damit androhungsgemäss zu verfahren ist, wobei das vereinfachte Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG</span> zur Anwendung gelangt, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer zu überbinden sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und dem Bezirksrat Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 16. Januar 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Maillard </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Grünvogel </div> </div></body></html>