<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00121</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 43, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957 und zuletzt tätig als Angestellter bei der Y.___ im Nachtdienst (Urk. 8/8), meldete sich erstmals am 20. Mai 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1). Die IV-Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte insbesondere das bidisziplinäre Gutachten von Dr. med. M. Y.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, und Dr. med. M. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. Juli 2013 ein (Urk. 8/35-36; ergänzende Ausführungen zum Gutachten vom 6. November 2013, Urk. 8/39). Mit Verfügung vom 10. April 2014 wurde dem Versicherten mit Wirkung ab Dezember 2011 eine Viertelsrente zugesprochen (Urk. 8/56-57). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 26. Februar 2016 (Eingangsdatum) brachte der Versicherte vor, dass sich sein Gesundheitszustand seit der Verfügung vom 10. April 2014 deutlich verschlechtert habe und ihm eine ganze Rente zuzusprechen sei (Urk. 8/64). Die IV-Stelle tätigte wiederum erwerbliche und medizinische Abklärungen und holte das bidisziplinäre Gutachten von Prof. Dr. med. habil. B.___, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, und Dr. med. C.___, Facharzt für orthopädische Chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie und Traumatologie, vom 10. August 2016 ein (Urk. 8/80). Nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 28. September 2016, Urk. 8/81; Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand vom 24. November 2016, Urk. 8/88) wies die IV-Stelle das Erhöhungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesuch mit Verfügung vom 4. Januar 2017 ab (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob der Versicherte am 30. Januar 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die bisherige Invalidenrente mit Wirkung ab Februar 2016 auf eine Dreiviertelsrente zu erhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Prozessführung und Bestellung von Rechtsanwalt Dr. André Largier als unentgeltlichen Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter. Mit Beschwerdeantwort vom 2. März 2017 (Urk. 7 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 8/1-95) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 6. März 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt dafür, dass die psychischen Beschwerden seit 20 Jahren bestünden und seither unverändert seien. Auch die körperlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen seien bereits bekannt und zeigten keine Veränderung auf. Es handle sich dabei um eine andere Einschätzung eines medizinischen gleichen Sachverhaltes, welche nicht zu berücksichtigen sei (Urk. 2 und Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber im Wesentlichen vor, dass das Störungsbild gemäss Prof. B.___ weitgehend unverändert sei und sich der psychische Gesundheitszustand damit nur leicht verschlechtert habe. Diese leichte Verschlechterung sei allerdings nicht unwesentlich, weil sie den Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad aufgrund der Reduktion der Arbeitsfähigkeit von 60 % auf 50 % ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändere, so dass neu ein Invaliditätsgrad von 60 % resultiere (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Verfügung vom 10. April 2014 lag in medizinischer Hinsicht das bidiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">näre Gutachten von Dr. Y.___ und Dr. A.___ zugrunde (vgl. Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt vom 2. Dezember 2013, Urk. 8/42). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ und Dr. Y.___ notierten folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/35/17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung zurzeit mittelgradig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 F33.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F34.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nhaltend somatoforme Schmerzstöru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ng </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F45.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches, langjähriges thorakovertebrales Schmerzsyndrom mit fixier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ter Kyphoskoliose und Fehlhaltung der Brustwirbelsäule, vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">derter Extensionsfunktion </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 M41.25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">usgeprägte Osteochondrose mit Spondylosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Brustwirbelkörper (BWK) 10-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">12 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intermittierend zervikales und zervik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zephales Schmerzsyndrom ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hend von myofaszialen Beschwerden im Nacken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> M54.82</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">) mit/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Degenerationen Segment </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Halswirbelkörper (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">HWK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5/6 und 6/7 mit Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chondrosen C5/6 und C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">7 sowie bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medianer Diskusprotrusion C7/Th</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1 (20.06.2011) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielten sie folgende fest:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anamnestisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">h intermittierend lumbovertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> M54.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, aktuell seit Jahren beschwerdefrei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Retrolisthesis L3/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Durchgehende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrose L3-L5 und ventral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">e Spondylose. Spondylarthrosen caudal, Funktionsaufnahmen mit dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kreter Gleitinstabilität L3/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">4. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verletzung linker Daumen und ulnarer Unterarm distal bei Schnittver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">letzung ca</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1997 mit subjektiv Kraftminderung Dig IV und V bei Hand- und Faustschluss, Funktion erhalten </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senkfuss-Stellung und leichte Spreizfuss-Stellung beidseits </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metabolisches Syndrom mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas, BMI 33 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diabetes mellitus Typ II </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arterielle Hypertonie, aktuell nicht ausreichend therapiert bei zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lich Tachykardie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hypercholesterinämie/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dyslipidämie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus (ca. 40 py) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intermittierend symptomatische Cholezystolithiasis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pAVK Grad l A. femoralis links in Adduktorenkanal </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kardiovaskuläre Risikofaktoren; Insulinpflichtiger Diabetes mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">itus Typ II, Adi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">positas, Nikotinabusus, arteriel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">le Hypertonie, Hypercho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lesterinämie </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychiatrischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung der Aktenlage, der subjektiven Angaben und der objektiven Befunde eine rezidivierende, heute mittelgradige depressive Episode vor. Anlässlich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Untersuchung fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden sich keine Hinweise für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine schwere depressive Episode. Vorbestehend aber mü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Dysthymie aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegangen werden. Diese begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit der frühen Lebensgeschichte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Neben der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Symptomatik bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine anhaltende somatoforme Schmerzstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g. Die Förster-Kriterien seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden teilweise erfüllt. Die psychosoziale Belastungssit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uation sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht erheblich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischer Bewegungsapparat-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spezifischer Sicht best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährig, wie in den Vorbeurteilungen beschrieben, radiologische Veränderungen im Bere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich der unteren Halswirbelsäule und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der mittleren und unteren Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule mit Osteochondrosen und Spondylarthrosen. Überbrückende Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylosen, im Sinne einer DISH, was einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">knöchernen Einsteifung gleichkomm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im aktuellen Gutachten nicht objektiviert werden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch im weiteren Verlauf durchaus eine mögliche pathologische Entwicklung im Zus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ammenspiel mit dem metabolischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Syndrom. Die verminderte Beweglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Brustwirbelsäule komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hauptsä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chlich auf Grund der Kyphoskoli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e, der Osteochondrosen und Spondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">larthrosen zustande. Dadurch sei eine Belastungsl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">imitierung gegeben. Hier wäre unter geeigneten medizinischen Massnahmen eine Linderung der Beschwerden durchaus denkbar. Im Bereich der Halswirbelsäul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e und der Lendenwirbelsäule seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerden bei dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerativen Veränderungen seit längerem haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich myofaszial bedingt, trä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ca. alle zwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i Wochen kurzzeitig auf und seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als mindestens teil-reversibel zu werten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">y</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsse beim Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thymie, der Depressivität und der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, die in einem Circulus vitiosus miteinander in Verbindung st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, von einer 40%igen Beeinträchtigung der Arbeits-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Leistungsfähigkeit (gemittelt) ab Datum des Beginns der psychiatrischen Behandlung im Jahre 2010 bei Frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ausgegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden. Eine höhere Bemessung kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Befunden nicht begründet werden. Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits ein Arbeitstraining und andererseits eine Reintegration im ersten Arbeitsmarkt zu 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar. Zu empfehlen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seine Restarbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sfähigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt realisiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und zwar mit einer Arbeit von zwei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[richtig: drei, vgl. auch Urk. 8/39] </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden morgens und zwei Stunden nachmittags. Die Strukturierung des A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lltags we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch wieder etwas Halt geben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutisch und psychopharmakologisch weiterb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ehandelt werden und auch während der Arbeitsintegration sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein gutes Case-Management wichtig, da vom Arbeitgeber viel Verständnis vor allem zu Beginn d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Arbeitsaufnahme gefor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> medizintheoretisch eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für leichtere bis intermittierend mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschwere Tätigkeiten. Dies kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründet werden durch die progredienten degenerativen Veränderungen im Achsenske</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lett, welche im Verlauf auch durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> metabolische Veränderungen im Rahmen einer beginnenden diffusen idiopathisch skelettalen Hyperostose (DISH) m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itbedingt sein dürften. Somit kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die angestammte Tätigkeit als Lager</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitarbeiter und Stapelfahrer wie vor Aufgabe der Arbeitstätigkeit und des Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lebens am 04.08</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2010 aktuell und ab April 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie in der Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuhanden der KPT und des R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egionalen ärztlichen Dienstes vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 4.12.2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus somatischer Sicht zugemutet werden. Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Referenten sei nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer aus Bewegungsapparat-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischer Sicht und rheumatologischer Sicht bereits in den Jahren zuvor aus somatischer Sicht als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig eingestuft worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparats intermittierend auftreten könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verständlich und nachvollziehbar. Dies könne jedoch durch ambulante Therapien und Training in Eigeninitiative mindestens teilweise kompensiert werden zum Erhalt einer Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/35/17 f. i.V.m. Urk. 8/39)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamtmedizinisch bestehe eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeit. Darunter falle auch die angestammte Tätigkeit als Lagermitarbeiter und Stapelfahrer. Die Arbeitsleistung sollte über den Tag aufgeteilt werden in drei Stunden vormittags und 2 Stunden nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittags (Urk. 8/35/20). Diese Einschätzung gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem Zeitpunkt der psyc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischen Behandlung im 2010 (Urk. 8/35/17 f. i.V.m. Urk. 8/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung basiert in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf dem Gutachten von Prof. B.___ und Dr. C.___ vom 10. August 2016. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Darin werden die bis zur Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktenkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/80/4 ff.; vgl. Urk. 8/80/77),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. B.___ und Dr. C.___ notierten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/80/2): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Double depression mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hronifizierter, rezidivierender depressiver Störung, ggw. mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwer; schwankend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(ICD-10 F33.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dysthymie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">F34.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom ohne Radikulopathie mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 M54.10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reppenförmiger polysegmentaler Retrolisthese, betont im Segment </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">LWK5/SWK1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">olysegmentalen Facettengelenksarthrosen und Osteochondrosen betont in den Segmenten LWK3 bis SWK1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches cervico-cephales Schmerzsyndrom ohne Radikulopathie bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 M35.0)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">olysegmentaler Spondylosis </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">olysegmentalen Osteochondrosen betont in den Segmenten C5/6 und C6/C7 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medianer Diskusprotrusion C7/Th</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie folgende (Urk. 8/80/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronischer Schmerz (ICD-10 R52)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach ehemaliger Schnittverletzung im Bereich des rechten dista</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len Unterarmes ohne funktionelle Einschränkungen (ICD-10 S61.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Senk-Spreizfuss beidseits (ICD-10 M21.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">isch-gutachterlicher Sicht liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zur Vorbegutachtung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus 07/2013 ein im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen unveränder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter psychischer Gesundheitszustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 09.04.2014 eine Viertelsrent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e ab dem 01.11.2011 bei einem I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V-Grad von 46</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugesprochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnosen für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss dem Feststellungsblatt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 03.05.2016 eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelgradige depressive Störung und eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die breite Palette an Fähigkeitsstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachterlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht zu einem mässiggradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der zuletzt ausgeübten und in adaptierten Tätigkeiten um 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % bezogen auf ein Vollpensum einschränke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwankungen des Störungsbildes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Richtung einer schweren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depression ausschlü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Bei dieser Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arbeitsfähigkeit handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es sich um eine veränderte Einschätzung eines medizinisch gleichen Sachverhaltes, wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei vergleichbaren psychischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esundheitszuständen als höher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig einstufe als der psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorgutachter. In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitseinschätzung plädiere er für eine 50%ige Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Bezug auf ein Vollpensum. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus orthopädischer Sicht sei der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den klinischen und bildtechnischen Befunden in der biomechanischen Funktion seiner Hals- und Lendenwirbelsäule limitiert. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus orthopädisch-chirurgischer Sicht bestünden folgende Leistungseinschränkungen in qualitativer Hinsicht: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schwerst- und Schwerarbeiten </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ständige mittelschwere Arbeiten </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Heben und Tragen von Lasten körperfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> über 10 kg ohne technische Hilfsmittel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Heben und Tragen von Lasten körpernah über 15 kg ohne technische Hilfsmittel </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Repetitive stereotype Bewegungsabläufe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tätigkeiten mit repetitivem Bücken, Kauern und Hocken </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Das mehr als gelegentliche Arbeiten in Zwangshaltungen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tätigkeiten mit vermehrter Vibrationsbelastung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tätigkeiten mit Pressen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> oder Stemmen, welche zu einer i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ntraspinalen Druckerhöhung führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">en </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">as mehr als gelegentliche Heben von Lasten über die Horizontale (Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lordosierung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lendenwirbelsäule, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">LWS) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Überkopftätigkeiten (Hyperlordosierung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Halswirbelsäule, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">HWS) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Wahrung dieser Schonkriterien bestehe für eine rückenadaptierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit intermittierender stehender, gehender und sitzender Körperposition aus orthopädisch-versicherungsmedizinischer Sicht bezogen auf ein volles Pensum eine quantitativ unlimitierte Arbeitsfähigkeit von 100 % (Urk. 8/80/3 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist zu prüfen, ob ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 ATSG vorliegt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine relevante Veränderung des Gesundheitszustandes und damit ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chender Revisionsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bejahen ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist durch Gegenüberstellung der beide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n bidisziplinären Gutachten zu prüfen, welche beide die erforderlichen Kriterien für ein beweiskräftiges Gutachten erfüllen (vgl. E. 2.2) - was auch seitens der Parteien unbestritten blieb (vgl. Urk. 1; Urk. 2 und Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht ist - gestützt auf die beiden Gutachten (E. 3) - von keiner relevanten Verschlechterung bzw. Veränderung des Gesundheitszustandes aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Sowohl Dr. C.___ als auch Dr. Y.___ attestierten dem Beschwerdeführer in einer qualitativ angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in einem 100%-Pensum. Dies blieb auch seitens der Parteien unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen bleibt, ob sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers relevant verändert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. B.___ konstatierte, dass er aus gutachterlicher Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung des Vorgutachters konform</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass das Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbild nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar sei. Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stufe jedoch den G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esundheitsschaden als schwererer ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei schnell erschöpfbar. Es bestehe ein erhöhter Pausenbedarf. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlende Selbstbehauptung, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkte soziale Kontakt- und vor allen Dingen auch die Gruppen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit seien betroffen. Der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei in seiner Flexibilität eingeschränkt. Es bestehe eine Selbstlimitierung und Fixierung auf seine depressive Symptomatik und die Arbeitsunfähigkeit. Planen und strukturieren könne der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem einfachen, überschaubaren, zeitlich limitierten Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">smass. An Regeln und Routinen kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er sich grundsätzlich anpassen. Die Selbstpflege sei gegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. B.___ führte aus, dass er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Störungsprofil weitgehend unverändert an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reite Palette an Störungen führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterlicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht zu einem zumindest mässiggradige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Gesundheitsschaden, der die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der zuletzt ausgeübten und in adaptierten Tätigkeiten um 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei dieser Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich um eine veränderte Einschätzung bei medizinisch im Wesentlichen unverändertem Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsbild (andere B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eurteilung). Insofern stimme er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Behandlerin zu, dass die vorliegenden Fähigkeitsstörungen einen höheren Gesundheitsschaden hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rufen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden. Eine volle Arbeitsunfähigkeit liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> indes nicht vor, da der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchaus noch Ressourcen besitze, die er beruflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einsetzen könnte. Die Fixierung auf das depressive Störungsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Selbstlimitierung verhindere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/80/65; vgl. auch Urk. 8/35/19)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der - wie von Prof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgehaltenen und auch anhand der Akten klar feststellbaren (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/35/14; Urk. 8/80/54 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) - fehlenden wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Unterschiede der Befunde ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass keine relevant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Veränderung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes erstellt ist, sondern lediglich eine unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen auf die Arbeitsfähigkeit eines im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wesentlichen unverändert geblie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegt. Dies stellt allerdings</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (vgl. E. 2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die Berichte von Dr. med. D.___, Fachärztin für Psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2016 (Urk. 8/63) und vom 4. April 2016 (Urk. 8/70) vermögen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG zu begründen. Dr. D.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte bereits im Bericht vom 19. Juni 2011 (Urk. 8/10) eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Erschöpfbarkeit, Schlafstörungen, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Antriebsstörung und Reizbarkeit, was im Wesentlichen ihrem Verlaufsbericht vom 4. April 2016 (Urk. 8/70) und ihrem Bericht zur Neubeurteilung vom 23. Februar 2016 (Urk. 8/63) entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG erstellt ist erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG) und auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie dem Beschwerdeführer auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der vorliegende Prozess kann nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet werden. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer bedürftig (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 und Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Antragsgemäss (Urk. 1) ist ihm deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Gerichtskosten sind demnach einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da zudem die anwaltliche Vertretung des Beschwerdeführers geboten war, ist ihm Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. André Largier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. Eine Honorarnote wurde nicht eingereicht, womit - wie mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. März 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) mitgeteilt - die Entschädigung nach Ermessen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist. Unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses ist eine Entschädigung in Höhe von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘800.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) angemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kommt der Beschwerdeführer künftig in günstige wirtschaftliche Verhältnisse, so kann ihn das Gericht zur Nachzahlung der Auslagen für die unentgeltliche Rechtspflege verpflichten (§ 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht, GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst,</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30. Januar 2017 wird dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> die unentgeltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanw</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">alt Dr. André Largier</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, Zürich, als unentgeltliche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r Rechtsvertreter</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> für das vorliegende Verfahren bestellt, </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. iur. André Largier</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>