<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Deklarationspflicht für tierquälerisch erzeugte Magret und andere Produkte von Gänsen und Enten aus Stopfmast zu erlassen</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichts vom 11. September 2020 "Obligatorische Deklaration der Herstellungsmethoden von Nahrungsmitteln" in Er-füllung des Postulates (17.3967) der WBK-S in Aussicht gestellt, die Einführung einer Deklarationspflicht für Stopfleber vertieft zu prüfen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen und das Staatssekretariat für Wirtschaft haben dazu eine Regulierungsfolgenabschätzung (RFA) in Auftrag gegeben (www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ernährung &gt; Lebensmittelsicherheit &gt; Kennzeichnung). Um das Thema Deklarationen und Importrestriktionen und deren handelsrechtliche Einbettung aus ganzheitlicher Sicht zu beleuchten, wird der Bundesrat im 2023 eine Aussprache führen. In diesem Rahmen wird er auch die Ergebnisse der RFA zu Stopfleber einbeziehen. Da bei anderen Produkten aus der Stopfmast die gleiche Tierschutzproblematik besteht wie bei der Stopfleber, wird er auch diese Produkte in seiner Aussprache einbeziehen.</p><p>Die vom Parlament überwiesene Motion (20.4267) WBK-S "Deklaration von in der Schweiz verbotenen Produktionsmethoden" verpflichtet den Bundesrat zudem bereits, bei pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen die in der Schweiz verbotenen Produktionsmethoden einer Deklarationspflicht zu unterstellen. Im Rahmen der Umsetzung dieser Motion muss geprüft werden, ob und wie eine Deklarationspflicht für Produkte aus der Stopfmast völkerrechtskonform umgesetzt werden könnte.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.