<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00525</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene X.___ war bis 2012 als Reinigungsangestellte tätig. Am 25. März 2013 (Eingangsdatum) meldete sie sich bei der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 13/2). Diese tätigte in der Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen. Nachdem sie im Rahmen des Vorbescheidverfahrens vorerst ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH (Expertise vom 19. September 2014, Urk. 13/45), und weitere Arztberichte eingeholt hatte, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasste die IV-Stelle das polydisziplinäre Gutachten der Medizinischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsstelle (MEDAS) Z.___ vom 31. Mai 2016 (Urk. 13/71) und nahm sodann eine Abklärung in Beruf und Haushalt vor (Urk. 13/74). Nach neuerlichem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 22. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016, Urk. 13/77 und Urk. 13/80, Einwand vom 27. September 2016, bzw. vom 2. November 2016, Urk. 13/87) lehnte sie das Leistungsbegehren mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 30. März 2017 ab (Urk. 2 [=Urk. 13/91]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am 11. Mai 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr mindestens eine halbe Rente der Invalidenversicherung auszurichten. Eventualiter sei ihr die Rente jedenfalls bis Ende Mai 2014 auszurichten. In formeller Hinsicht ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Rechtsverbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung in der Person von Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 16. Juni 2017 (Urk. 12, unter Beilage ihrer Akten Urk. 13/1-97) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 4. Juli 2017 (Urk. 14) wurde das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verbeiständung abgewiesen und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird – soweit erforderlich – im Rahmen der nachstehenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2), dass die Beschwerdeführerin als im Gesundheitsfall vollerwerbstätig zu qualifizieren sei. Da diese bislang bei einer Mehrzahl von Arbeitgebern beschäftigt gewesen sei, berechne sich das Valideneinkommen nach statistischen Tabellenwerten, ebenso das Invalideneinkommen. Es sei ein polydisziplinäres Gutachten durchgeführt worden, gemäss welchem seit 2008 eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % in einer gemäss Belastungsprofil angepassten Tätigkeit bestanden habe, wobei vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend für jeweils 3 Monate eine 100%-ige und eine 50%-ige Arbeitsunfähigkeit eingetreten sei. Aufgrund der Einschränkungen werde ein leidensbedingter Abzug von 10 % berücksichtigt. Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von 28 % und es bestehe kein Rentenanspruch. Im Einwandverfahren seien keine neuen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Tatsachen vorgebracht worden, das erstellte Gutachten erfülle die Quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsanforderungen und es sei darauf abzustellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber im Wesentlichen vor (Urk. 1), die medizinische Aktenlage sei während des Einwandverfahrens und bis zum Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungserlass nicht aktualisiert worden. Das Gutachten der MEDAS nenne lediglich aus Gründen der Hirnerkrankung eine Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin von 20 %, obschon offensichtlich sei, dass weitere sowohl somatische als auch psychische Beschwerden bestünden, welche deren Arbeitsfähigkeit einschränken würden. Das Gutachten sei nicht schlüssig und es sei zwingend eine neue Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung anzuordnen. Die Beschwerdegegnerin habe keine Parallelisierung der Einkommen vorgenommen. Ausserdem genüge der gewährte leidensbedingte Abzug von 10 % den Einschränkungen der Beschwerdeführerin nicht und es sei ein mindestens 25%-iger Abzug vorzunehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wurde im April 2016 durch Ärzte der MEDAS allgemein-internistisch, psychiatrisch, rheumatologisch, neurologisch, neuropsychologisch und otorhinolaryngologisch begutachtet. In deren Gutachten vom 31. Mai 2016 (Urk. 13/71) werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. 13/71/4 ff.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Urk. 13/71/30):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peripherer vestibulo-cochleärer Ausfall rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 H83.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach translabyrinthärer Resektion eines Meningeoms im Bereich des Kleinhirnbrückenwinkels rechts am 21.05.2008</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach kurativer Radiotherapie bei Lokalrezidiv im Jahre 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Klinisch und radiologisch Verdacht auf beginnende AC-Gelenksarthrose rechts (ICD-10 M19)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches myogelotisch bedingtes zervikoskapuläres Schmerzsyndrom rechts (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">M53.0, M53.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiomorphologisch in der Röntgenaufnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">04.04.16 keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">weise für relevante degenerative </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ossäre Veränderungen der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">säule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">reaktive Myogel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ose der Suboccipital- und Trapez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">iusmuskulatur im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">men einer muskulären Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> chronische zervikal betonte Kopfschmerzen im Rahmen eines chronischen Analgetikaübergebrauchs </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Intermittierendes lumbospondylogenes Schme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rzsyndrom rechts (ICD-10 M54.5)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Abschwächung der abdominellen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nd rückenstabilisierenden Muskel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gruppen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiomorphologisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">in der Röntgenaufnahme der Lendenwirbelsäule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> vom 04.04.16 keine Hinweise für relevante degenerative osteochond</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rotisch/sp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ondylarthrotische Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> intermittierendes sensibles lumboradikuläres Schmerzsyndrom L5/S1 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden eine l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hronische Schmerzstörung mit somatischen und p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren (ICD-10 F45.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ein m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ultifaktorielles Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pfschmerzsyndrom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10 G44.8), a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namnestisch rezidivierende Abdominalschmerzen un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klarer Ätiologie (ICD-10 R10.4) sowie ein c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hronischer Nikotin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abusus und l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eicht erhöhte BSR </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> CRP Wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genannt (Urk. 13/71/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im allgemein-internistischen Teil des Gutachtens (Urk. 13/71/7-9) wurde notiert, die Beschwerdeführerin gebe an, unter chronischen Kopfschmerzen, chronischer Müdigkeit, Problemen in der rechten Schulter und im Oberarm sowie im Bauch zu leiden und es bestünden ausserdem Depressionen. Sie sei 1968 in Bosnien-Herzegowina geboren und 2001 in die Schweiz eingereist. Hier sei sie bei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedenen Arbeitgebern als Reinigungsangestellte beschäftigt gewesen. Seit dem 16. Oktober 2012 arbeite sie nicht mehr. Sie habe 1987 einen Landsmann gehei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ratet und 1988 eine Tochter sowie 1991 einen Sohn geboren. Sie lebe mit dem Ehemann und dem gemeinsamen Sohn im gleichen Haushalt zusammen. Die all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeininternistischen Diagnosen (Abdominalschmerzen unklarer Ätiologie, Nikotinabusus, erhöhte BSR und CRP Werte) würden die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht einschränken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter schilderte (Urk. 13/71/10-15), bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bestünden eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0) und eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F45.41). Die leichte depressive Episode sei gekennzeichnet durch depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Verstimmungen mit verminderter Freudeempfindlichkeit, vermehrter Reiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit mit dann auch aggressiver Gestimmtheit, erhöhter Ermüdbarkeit, Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen und etwas negativen Zukunftsperspektiven sowie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Es bestünden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale und emotionale Belastungsfaktoren auf deren Hintergrund die vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden psychischen Störungen entstünden. Es bestehe aber auch eine deutlich ausgeprägte Krankheits- und Behinderungsüberzeugung. Beide Diagnosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Ihre Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung, gar nicht mehr arbeiten zu können, könne mit objektiv erhebbaren psychiatrischen Befunden nicht gestützt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teilgutachten (Urk. 13/71/18-20) wurde festgehalten, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Befunde bestehe in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte keine quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Es sei hingegen von einer qualitativen Einschränkung auszugehen, indem repetitive Überkopfarbeiten mit dem rechten dominanten Arm vermieden werden sollten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Gutachter (Urk. 13/71/20-24) hielt als Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit einen Zustand nach Meningeom und Meningeom-Rezidiv im Kleinhirnbrückenwirbel rechts (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 D32.0) sowie einen Zustand nach translabyrinthärer Resektion 2008 und transtemporaler Biopsie 2012 sowie kurativer Teilhirnbestrahlung (54 Gy, 2013) mit Ausfall des 8. Hirnnervs (53.8) fest; als ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit notierte er ein multifaktorielles Kopfschmerzsyndrom (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 G44.8) bei Zustand nach Kraniotomie, Spannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopfschmerz und Schmerzmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergebrauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">komponente. Bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bestünden keine nennenswerten Ataxien oder andere Auswirkungen der gelegentlichen Schwindelbeschwerden. Aufgrund des einseitigen Vestibularisaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls seien dennoch Tätigkeiten mit besonderen Anforderungen an das Gleichge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wichtsvermögen dauerhaft ausgeschlossen. Der beklagten Müdigkeit komme aus neurologischer Sicht kein Krankheitswert zu. Neurologisch könnten ab der Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manifestation des Meningeoms körperlich einfache Arbeiten voll verrichtet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den; nach der Bestrahlung im Jahr 2013 habe für drei Monate eine volle und für weitere drei Monate eine 50%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das neuropsychologische Teilgutachten (Urk. 13/71/24-26) nannte leichte, mul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tifakteriell bedingte kognitive Störungen. Das neurologische Testprofil habe im Bereich der Intelligenz eine durchschnittlich leistungsfähige Explorandin ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt, wobei eine leichte Verminderung des Arbeitstempos bei visuell-motori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Aufgaben aufgefallen sei. Die Aufmerksamkeitsfunktionen seien wegen Fehlversuchen und einem verminderten Arbeitstempo beeinträchtigt. Aus neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht relevant beeinträchtigt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im otorhinolaryngologischen Teilgutachten (Urk. 13/71/27-30) wurde als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose ein peripherer vestibulo-cochleärer Ausfall rechts (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 H83.2) aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt. Der Gutachter hielt fest, es bestehe eine funktionelle Taubheit rechts, sodass Tätigkeiten, welche eine gute auditive Kapazität oder ein gutes Sprachverständnis unter Störlärm sowie ein intaktes Richtungshören voraussetzten, für die Beschwerdeführerin nicht geeignet seien; ebensowenig sturzgefährdende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten. Das verlangsamte Arbeitstempo führe zu einer Einschränkung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit von 20 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Gesamtschau (Urk. 13/71/31-34) hielten die Gutachter fest, aus polydiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linärer Sicht könne eine Arbeits- respektive Leistungsfähigkeit von 80 % in sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen körperlich leichten bis intermittierend mittelschweren, adaptierten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten wie auch in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft festgestellt werden. Die Einschränkungen begründeten sie insbesondere mit der funktionellen Taubheit rechts (Urk. 13/71/31 f.), wobei aus rheumatologischer Sicht qualitative Einschränkungen zu berücksichtigen seien (Urk. 13/71/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter erklärten, es sei davon auszugehen, dass die Einschränkung seit 2008 bestehe und 2013 die Arbeitsfähigkeit für drei Monate voll und für weitere drei Monate zu 50 % eingeschränkt gewesen sei. Zwischen der gutachterlichen Beurteilung und der Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin hinsichtlich ihrer Arbeitsfähigkeit bestehe eine deutliche Diskrepanz. Ursächlich hierfür seien wahrscheinlich die chronische Schmerzstörung mit einhergehender Selbstlimitierung wie auch invalidenversicherungsfremde Faktoren wie die feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lende berufliche Ausbildung, der schwierige Arbeitsmarkt, die jahrelange Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abstinenz und ein eventuell vorhandener, sekundärer Krankheitsgewinn (Urk. 13/71/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten der Z.___ vom 31. Mai 2016 vermag die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen vollumfänglich zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfüllen (E. 1.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> So tätigten die Gutachter sorgfältige, umfassende Untersuchungen (Urk. 13/71/7 ff., Urk. 13/71/10 ff., Urk. 13/71/15 ff., Urk. 13/71/20 ff. und Urk. 13/71/24 ff., Urk. 13/71/27 ff.), berücksichtigten die geklagten Beschwerden und begründeten ihre Einschätzung in nachvollziehbarer Weise sowie in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Urk. 13/71/4 ff., Urk. 13/71/15, 20, 24, 30). Sodann legten sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dar und begründeten ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Dem Gutachten kommt somit volle Beweiskraft zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Teilgutachten datiert vom 31. Mai 2016 und wurde damit vor der Rechtsprechungsänderung zum strukturierten Beweisverfahren bei sämtlichen psychischen Erkrankungen erstellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im konkreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die im Gutachten diagnostizierte chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F45.41) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fand die neue Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 (E. 1.2) bereits im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung Anwendung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Gutachter hat denn zu den jeweiligen Indikatoren auch ausführlich Stellung genommen und die zentralen Aspekte benannt (Urk. 13/71/10 ff.), womit einer Überprüfung mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tels Indikatoren auch hinsichtlich Depression nichts im Wege steht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex «Gesundheitsschädigung» führte der Gutachter beim Indikator «Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde» aus, bei der Beschwerdeführerin bestehe eine leicht verminderte Freudeempfindlichkeit, eine erhöhte Reizbarkeit mit dann auch aggressiver Gestimmtheit und verbaler Aggressivität sowie etwas negative Zukunftsperspektiven bezüglich der gesundheitlichen und beruflichen Situation. Die Beschwerdeführerin beklage ausgeweitete Schmerzen im Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparat, Schlafstörungen, eine erhöhte Ermüdbarkeit sowie Konzentrati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons- und Gedächtnisstörungen. Als invaliditätsfremder Faktor bestehe eine finanzielle Abhängigkeit vom Ehemann; ausserdem betreibe die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin einen deutlichen Nikotinabusus. (Urk. 13/71/12 f.). Der psychiatrische Befund stellt sich damit weitgehend unauffällig dar. Angesichts dessen sowie mit Blick darauf, dass der psychiatrische Gutachter den psychiatrischen Befunden keine funktionellen Einschränkungen beimass, ist insgesamt nicht von einer besonders schweren Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Indikator «Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz» hielt der Gutachter fest, es bestehe eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit antidepressiver Medikation. Die Behandlung werde regelmässig wahrgenommen, der Medikamentenspiegel liege jedoch unter dem therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Bereich. Die Dosierung der Medikation könne erhöht werden, um eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichende stimmungsstabilisierende Wirkung zu erreichen. Die Schlafhygiene müsse beachtet werden, wobei tagesstrukturierende Massnahmen helfen würden. Wegen der ausgeprägten Krankheits- und Behinderungsüberzeugung könnten die zwar zumutbaren Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen nicht empfohlen werden (Urk. 13/71/13 f.). Eine lege artis durchgeführte Therapie mit optimaler Koopera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion ist bei der Beschwerdeführerin demnach nicht gescheitert, sondern eine sol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che kann noch ausgeweitet werden. Eine Behandlungsresistenz ist jedenfalls nicht ausgewiesen. Der Eingliederungserfolg wird einzig durch die subjektive Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits- und Behinderungsüberzeugung beeinträchtigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als rechtlich bedeutsame «Komorbiditäten» fallen - nebst Begleiterkrankungen mit eigenständiger invalidisierender Bedeutung (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3) - Beschwerden in Betracht, welchen im konkreten Fall ressourcenhemmende Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung beizumessen ist (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.1). Psychische Komorbiditäten werden durch den Gutachter keine genannt und sind auch nicht ersichtlich. Sofern somatische Komorbiditäten mit eigenständiger invalidisierender Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung bestünden, wurden diese bei der Anamnese (insbesondere Schmerzen im Bewegungsapparat) erhoben (Urk. 13/71/10) und beim Gesundheitsschaden berücksichtigt (ausgeweitete Schmerzen im Bewegungsapparat, Schlafstörungen, erhöhte Ermüdbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Urk. 13/71/12). Ausserdem wurden bei der Gesamtbeurteilung (Urk. 13/71/31) sämtliche gesundheitlichen Aspekte berücksichtigt. Dass darüber hinaus ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cenhemmende Wirkungen der genannten Diagnosen Rechnung zu tragen wäre, ergibt sich nicht aus dem Gutachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex «Persönlichkeit» notierte der Gutachter, es bestünde keine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung. Ausserdem habe vor der Erkrankung eine normale Sozialisation und volle Leistungsfähigkeit bestanden. Die Beschwerdeführerin verfüge über Ressourcen bezüglich einer angelernten Hilfsarbeit mit Berufserfahrung als Rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigerin und sie habe ausserdem zwei Kinder grossgezogen (Urk. 13/71/13). Wie sie schilderte, stehe sie morgens auf und frühstücke, danach gehe sie spazieren oder wieder ins Bett. Wenn es ihr gut gehe, dann koche sie. Die Wäsche könne sie erledigen und auch kleine Einkäufe selbständig besorgen. Drei Monate vor der Untersuchung sei sie letztmals mit dem Bus in ihre bosnische Heimat verreist, um ihre kranke Mutter zu besuchen (Urk. 13/71/11). Die Beschwerdeführerin verfügt demnach über persönliche Ressourcen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des «sozialen Kontext» ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Ehemann und dem gemeinsamen Sohn zusammenwohnt. Nach Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung des Gutachters ist sie in der Familie gut eingebettet und werde von dieser in der Hausarbeit unterstützt und auch an Orte begleitet, welche sie nicht alleine aufsuchen möchte. Obwohl sie nicht viele Kontakte besitze, sei sie ihrer Umgebung gegenüber nicht abgestumpft, sondern verfüge durchaus über Energie (Urk. 13/71/13). Die Beschwerdeführerin gab an, sie habe nicht viele Kolleginnen, kenne in Winterthur aber 2-3 Familien. Ausserdem habe sie einen sehr guten Mann (Urk. 13/71/11). Das soziale Netzwerk der Beschwerdeführerin, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere ihre Familie und ihr Ehemann, hält mithin für sie mobilisierende Ressourcen bereit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur «gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen Lebensberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen» beim Thema «Konsistenz» hielt der Gutachter fest, die Beschwerdeführerin halte sich nicht mehr für arbeitsfähig und sei im Haushalt auf Hilfe angewiesen. In ihrer Freizeit fühle sie sich eingeschränkt, indem sie vermehrt reizbar sei und sich unter vielen Menschen nicht wohl fühle. Vor Eintritt des Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens sei sie deutlich aktiver und leistungsfähiger gewesen (Urk. 13/71/14). Wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich die Beschwerdeführerin in ihren privaten Aktivitäten eine Einschränkung schildert, ist festzustellen, dass sie im Tagesverlauf einigen Aktivitäten – wie etwa Spaziergänge, Einkäufe, Kochen und Haushaltsarbeiten – nachgeht. Ausserdem war sie erst drei Monate vor der Begutachtung noch in der Lage, eine mehrstün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Busfahrt in ihre bosnische Heimat zu unternehmen (vgl. E. 4.2.2). Wenn sie demgegenüber angibt, sie sei überhaupt nicht mehr in der Lage, einer Arbeitstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit nachzugehen, entspricht dies keiner gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätenniveaus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einem «ausgewiesenen Leidensdruck» widerspricht, dass die Beschwerdeführerin trotz der subjektiv starken Beschwerden mit Schmerzen in der Lage ist, stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lange Busreisen in die bosnische Heimat zu unternehmen. Zudem besteht eine deutlich ausgeprägte subjektive Krankheits- und Behinderungsüberzeugung (Urk. 13/71/14). Eine solche steht einer invalidisierenden Gesundheitsschädigung aus rechtlicher Sicht diametral entgegen. Ausserdem lag der Medikamentenspie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel unter dem therapeutischen Bereich (Urk. 13/71/13). Ein ausgewiesener Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densdruck lässt sich daher nicht erhärten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter erachtete eine 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsfähigkeit ohne Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungseinschränkung für zumutbar. Angesichts des nicht erheblichen funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Schweregrades der diagnostizierten Gesundheitsschädigungen, der vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen persönlichen und sozialen Ressourcen, der mangelnden Behandlungsresis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz und dem Fehlen eines erheblichen Leidensdrucks ist diese Einschätzung gestützt auf das strukturierte Beweisverfahren nicht zu beanstanden. Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass auch der Einzelgutachter Dr. Y.___ eine Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung aus psychiatrischer Sicht verneint hatte (Urk. 13/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einwand der Beschwerdeführerin, das Gutachten sei nicht schlüssig, berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtige die geklagten Beschwerden nicht, stelle keine Gesamtschau her und nehme (willkürliche) subjektive Einschätzungen statt objektive Tests vor (Urk. 1, S. 4 f.), ist nicht stichhaltig. Wie dargelegt, erfüllt das Z.___-Gutachten sämtliche Voraussetzungen, welche an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, vollumfänglich (E. 4.1). Nach dem Gesagten sind keine Gründe ersichtlich, die gegen die Beweistauglichkeit des Z.___-Gutachtens sprächen. Dass die Beschwerdegegnerin auf das Gutachten abstellend von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsangestellte oder in einer anderen angepassten Tätigkeit ausging, ist damit nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hieran vermögen auch die weiteren Einwände der Beschwerdeführerin nichts zu ändern:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zunächst bemängelte diese, dass sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheidfindung nicht auf aktuelle medizinische Unterlagen stütze (Urk. 1 S. 2 f.). Das Z.___-Gutachten wurde am 31. Mai 2016 erstellt und stützte sich auf die bis dato verfügbaren medizinischen Akten sowie auf eine eigene Untersuchung der Beschwerdeführerin (vgl. E. 4.1). Dass sich in der Folge Veränderungen zugetra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen hätten, die zu berücksichtigen gewesen wären oder Anlass zu weiteren Abklärungen gegeben hätten, lässt sich denn – entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 2) - der Einwandbegründung nicht entnehmen (vgl. Urk. 13/87). Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf den – im Beschwerdeverfahren - aufgelegten Bericht des A.___, Klinik für Neurologie, vom 6. Dezember 2016 (Urk. 3/3) vorbringen lässt, die Kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerzen dauerten trotz Medikamentenumstellung und –entzug weiter an, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halb der Beizug weiterer Akten von Nöten sei (Urk. 1 S. 3), zielt ihr Vorbringen ins Leere, ergibt sich aus dem genannten Bericht doch im Gegenteil, dass die empfohlenen Massnahmen vorerst noch der Umsetzung bedürfen. Endlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mag die Beschwerdeführerin aus dem Vorbringen, sie habe stets nur diejenigen Medikamente eingenommen, welche ihr verordnet worden seien, weshalb der Vorwurf eines Medikamentenübergebrauchs ungerechtfertigt sei (Urk. 1 S. 4), nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Soweit die Kopfschmerzproblematik über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haupt (vgl. Gutachten, Urk. 13/71/23, wonach die Kopfschmerzen multifaktoriell bedingt sind) medikamenteninduziert ist, ist sie einer Therapie zugänglich (vgl. auch den von der Beschwerdeführerin eingereichten Bericht, Urk. 3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat dem Einkommensvergleich – zugunsten der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 13/2/5, 71/8 und 74/4) – eine (hypothetische) Erwerbstätigkeit von 100 % zugrunde gelegt. Dies wurde von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin als korrekt bezeichnet (Urk. 1 S. 5) und ist insoweit nicht zu bemängeln, als so oder anders kein Rentenanspruch zu begründen ist. Der Beschwerdeführerin ist ihre bisherige Tätigkeit als Reinigungskraft so wie jede andere angepasste Beschäftigung im Umfang von 80 % zumutbar (E. 4.3), wobei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin die qualitative Einschränkung mit einem Abzug von 10 % berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigt hat (Urk. 13/75). Selbst wenn darüber hinaus ein Abzug von 10 % im Rahmen der Aufenthaltsbewilligung B (Urk. 13/2/2) gewährt würde - weitere Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für einen maximalen Abzug von 25 % sind entgegen dem unsubstantiier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Vorbringen der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 5) nicht auszumachen – ergäbe sich kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat sowohl zur Bestimmung des Validen- als auch des Invalideneinkommens auf Tabellenwerte abgestellt, was angesichts des bisher schwankenden Arbeitspensums (vgl. hierzu die vorstehenden Ausführungen) bei verschiedenen Arbeitgebern und den damit einhergehenden im Stundenlohn erzielten, variierenden jährlichen Einkommen (vgl. IK-Auszug, Urk. 13/16) nicht zu beanstanden ist. Eine Parallelisierung, wie sie die Beschwerdeführerin verlangt (Urk. 1 S. 5), erübrigt sich damit. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Tätigkeit in der Reinigung einen Stundenlohn von total mindestens Fr. 25.-- (Urk. 13/2/6, 13/13/2) erzielte, was auf ein 100%-Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum hochgerechnet zu einem Jahreseinkommen von Fr. 50'400.-- führen würde (Fr. 25.-- x 42 x 48). Verglichen mit dem Bruttolohn im privaten Sektor für die Erbringung von sonstigen Dienstleistungen (LSE 2012, TA1, Kompetenzniveau 1, Sektor 94-96, Frauen) von jährlich rund Fr. 46'610.-- (Fr. 3'708 x 12 : 40 x 41.9 [betriebsübliche Arbeitszeit, Sektor 94-96, 2012]) liegt damit kein unterdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliches sondern vielmehr ein über dem Zentralwert des entsprechenden Tabellenlohns liegendes Einkommen vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist mit der Beschwerdegegnerin auf Tabellenwerte abzustellen und das Valideneinkommen - zugunsten der Beschwerdeführerin unter Berücksichtigung des Zentralwerts aller Sektoren - auf Fr. 51'441.-- (Fr. 4’112.-- [LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Frauen, monatlicher Bruttolohn, Total], x 12 : 40 x 41.7) festzusetzen. Nachdem die Beschwerdeführerin in der Lage ist, in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten oder einer anderen angepassten Beschäftigung mit einem Pensum von 80 % tätig zu sein, vermag sie mithin ein jährliches Einkommen von rund Fr. 41'153.-- (Fr. 4’112.-- [LSE 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Frauen] monatlicher Bruttolohn, Total], x 12 : 40 x 41.7 x 0.8) zu erzielen, was einen Invaliditätsgrad von 20 % ergibt (Einkommenseinbusse: Fr. 10'288.--). Selbst unter Berücksichtigung eines maximalen Abzuges von 20 % (vgl. vorstehend) resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 32'922.-- und damit eine Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menseinbusse von Fr. 18’519.-- (Fr. 51'441.-- – Fr. 32'922), was ebenso zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 36 % führte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ihrem Eventualbegehren ersuchte die Beschwerdeführerin um Zusprechung einer befristeten Rente bis mindestens Ende Mai 2014 aufgrund der weiter andauernden Hirntumorbehandlung und ihrer damit verbundenen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit (Urk. 1, S. 2 f.). Dem Gutachten entsprechend besteht bei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin seit dem Jahr 2008 eine 80%-ige Arbeitsfähigkeit, abgesehen von einer jeweils dreimonatigen Phase im Jahr 2013 als diese zu 100 % (21. Februar 2013 bis 20. Mai 2013) beziehungsweise zu 50 % (21. Mai 2013 bis 20. August 2013) arbeitsunfähig war (E. 3.9, Urk. 13/76/7). Die Anmeldung bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung erfolgte am 25. März 2013 (vgl. Sachverhalt Ziff. 1), der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch entstünde daher frühestens am 1. September 2013. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin war in diesem Zeitpunkt zu 80 % arbeitsfähig, was zu einem rentenaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden Invaliditätsgrad führt (E.5). Es besteht daher auch kein Anspruch auf eine befristete Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt. Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 800.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangsgemäss ist diese de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kreso Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p></p></div> </div></body></html>