Entscheid vom 7. August 2012 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, Andreas J. Keller und Tito Ponti, Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja Parteien A., Beschwerdeführerin gegen STAATSANWALTSCHAFT I DES KANTONS ZÜRICH, Beschwerdegegnerin Gegenstand Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutsch- land Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) Rückzug der Beschwerde B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l Geschäftsnummer: RR.2012.176 - 2 - Die Beschwerdekammer zieht in Betracht, dass: - die Staatsanwaltschaft Ellwangen/BRD gegen eine unbekannte Täterschaft ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung bzw. Mord führt; - in diesem Zusammenhang die Staatsanwaltschaft Ellwangen an die Schweiz gelangte und um Bankdatenermittlung bei der Bank B. AG in Z ü- rich ersuchte; - die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich mit Schlussverfügung vom 19. Juni 2012 dem Rechtshilfeersu chen entsprach und die Mitteilung der ersuchten Bankdaten verfügte (act. 1.1); - A. mit Beschwerde vom 15. Juli 2012 an die Beschwerdekammer des Bu n- desstrafgerichts gelangte und gegen die Herausgabe ihrer Bankdaten o p- ponierte (act. 1); - die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 19. Juli 2012 eingeladen wurde, bis zum 30. Juli 2012 einen Kostenvorschuss von CHF 4'000.-- zu leisten und darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei Säumnis auf die B e- schwerde nicht eingetreten werde; sie zudem aufgefordert wurde, bis zum gleichen Datum in der Schweiz ein Zustelldomizil zu bezeichnen, anson s- ten weitere Zustellungen durch das Bundesstrafgericht grundsätzlich unte r- blieben und insbesondere der Schlussentscheid nicht zugestellt werde (act. 3); - die Beschwerdeführerin mit Schreiben 1. August 2012 ausdrücklich den Rückzug der Beschwerde erklärte (act. 4); - das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt abzuschreiben ist; - die Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des Verfahrens kostenpflic h- tig wird (Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG); für die B e- rechnung das Reglement BStKR zur Anwendung gelangt (Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 Abs. 1 lit. a StBOG); die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 300.-- anzusetzen ist. - 3 - Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 1. Das Verfahren RR.2012.176 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als e r- ledigt abgeschrieben. 2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. Bellinzona, 7. August 2012 Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: Zustellung an - A. - Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, - Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe Rechtsmittelbelehrung Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bede utenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).