B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-1065/2012 U r t e i l v o m 1 2 . D e z e m b e r 2 0 1 3 Besetzung Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), Richter Francesco Parrino, Richterin Elena Avenati-Carpani, Gerichtsschreiber Roger Stalder. Parteien A._______, Italien, Beschwerdeführerin, gegen IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2, Vorinstanz. Gegenstand Rentengesuch. C-1065/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Die 1983 geborene A._______ (im Folgenden: Versicherte oder B e- schwerdeführerin) begann nach der obligatorischen Schulzeit im Jahr 2000 eine Ausbildung als Köchin; diese brach sie per Ende Dezember 2001 ab. Am 6. Februar 2003 meldete sie sich bei der IV -Stelle des Kan- tons Basel-Landschaft (im Folgenden: IV-Stelle BL) zum Bezug von Lei s- tungen der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV) in Form einer Rente an (Akten der IV-Stelle BL [im Folgenden: BL-act.] 1). Nach Vorlie- gen der für die Beurteilung des Leistungsanspruchs mas sgeblichen Un- terlagen in medizinischer (BL-act. 5 bis 8, 10, 13, 18, 20 bis 23, 29 bis 30) sowie beruflich-erwerblicher (BL-act. 25 bis 27) Hinsicht meldete sich die Versicherte per Ende April 2006 nach Italien ab; die beabsichtigte Hau s- haltsabklärung konn te deshalb nicht mehr durchgeführt werden (BL - act. 31 bis 33). Daraufhin wurden die Akten der IV -Stelle für Versicherte im Ausland [im Folgenden: IVSTA oder Vorinstanz] übermittelt (BL-act. 34 bis 36). B. In der Folge verlangte die IVSTA die Fragebögen "für die im Haushalt t ä- tigen Versicherten" und "für den Versicherten" (Akten der IVSTA [ im Fol- genden: act.] 5 und 6). Nachdem Dr. med. B._______ vom Regionalen Ärztlichen Dienst Rhone (im Folgenden: RAD) am 7. Februar resp. 14. Mai 2007 die Einschätzung der Inv alidität im Haushalt (Invalidität s- grad [ im Folgenden auch: IV-Grad]: gewichtet 44 % ab 23. September 2004) vorgenommen hatte (act. 11 und 25), erliess die IVSTA am 25. Mai 2007 einen Vorbescheid, mit welchem der Versicherten mit Wirkung ab 1. September 2006 eine Viertelsrente in Aussicht gestellt wurde (act. 27). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (act. 29 bis 89) erliess die IVSTA am 12. Februar 2008 eine dem Vorbescheid vom 25. Mai 2007 im Ergebnis entsprechende Verfügung (act. 93); diese wurde durc h die Ver- fügung vom 30. Mai 2008 (Rente bereits ab 1. September 2005) ersetzt (act. 106; vgl. auch act. 103 [Verfügung vom 23. April 2008]). C. Gegen die Verfügung vom 12. Februar 2008 erhob die Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 27. M ärz 2008 Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung dieses Entscheids. Mit Urteil vom 9. Februar 2010 wurde die Beschwerde – soweit sie nicht gegen s- tandslos geworden war – in dem Sinn gutgeheissen, als dass die ang e-C-1065/2012 Seite 3 fochtenen Verfügungen vom 12. Feb ruar und 30. Mai 2008 aufgehoben wurden und die Sache im Sinne der Erwägungen zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV -Stelle BL zurückgewiesen wurde; soweit weiterg e- hend wurde die Beschwerde abgewiesen (vgl. Akten im Beschwerdeve r- fahren C-2104/2008). D. In der Folge gab Dr. med. C._______ vom RAD beider Basel am 3. Juni 2010 eine Stellungnahme ab (BL -act. 40). Nach Vorliegen des auf dem Formular E 213 von Dr. med. D._______ verfassten Arztberichts vom 31. Juli 2010 (BL -act. 47) erstellte Dr. med. E._______, Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, am 16. November 2010 ein rheum a- tologisches Ergänzungsgutachten (BL -act. 54). Nachdem Dr. med. C._______ diese Expertise am 23. Dezember 2010 geprüft hatte (BL-act. 57), erliess die IV -Stelle BL am 5. August 2011 einen Vorbescheid, mit welchem die Versicherte über die ihr bis Ende August 2008 zustehenden Renten orientiert wurde (BL-act. 65). Hiergegen opponierte die Versicher- te am 18. August (BL -act. 66) und 3. September 2011 (BL -act. 67). In Kenntnis einer we iteren Stellungnahme von Dr. med. C._______ vom 27. Oktober 2011 (BL-act. 68) erliess die IV-Stelle BL am 25. November 2011 einen Beschluss, mit welchem der Versicherten mit Wirkung ab 1. März 2004 bis 31. August 2008 befristete Renten zugesprochen wu r- den (BL-act. 69); die entsprechenden Verfügungen ergingen am 26. J a- nuar 2012 (BL-act. 75 und 76). E. Hiergegen erhob die Versicherte beim Bundesverwaltungsgericht mit Ein- gabe vom 20. Februar 2012 Beschwerde und beantragte (sinngemäss) die Aufhebung der Verfügungen vom 26. Januar 2012 (Beschwerdeakten [im Folgenden: B-act.] 1). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, laut dem Schreiben der IV-Stelle BL sei per 1. September 2008 ein Methodenwechsel vorg e- nommen worden. Dieser Wechsel sei aufgrund des Urteils des Bundes- verwaltungsgerichts vom 9. Februar 2010 und den Informationen auf dem "Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten" vom 15. Februar 2011 vorgenommen worden. Ihres Erachtens gebe es diese Informati o- nen auf dem Fragebogen nicht. Ihre gesund heitliche Situation habe sich zwischen den von Dr. med. E._______ am 26. April 2006 und 16. N o- vember 2010 verfassten Gutachten nicht verändert. Im Weiteren habe Dr. med. E._______ in der Expertise vom 16. November 2010 die au s-C-1065/2012 Seite 4 stehenden Fragen beantwortet u nd eine Einschränkung von 44 % im Haushalt ab 2002 bestätigt. Zusätzlich habe erneut die IVSTA die Verf ü- gungen erlassen, obwohl im erwähnten Urteil stehe, dass die IV-Stelle BL diese zu erlassen hätte. Ob das jetzt rechtlich richtig sei, könne sie nicht beurteilen. F. In ihrer Vernehmlassung vom 17. April 2012 verwies die IVSTA auf die Stellungnahme der IV -Stelle BL vom 13. April 2012 und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Post scriptum führte sie aus, am 1. Januar 2012 sei der neue Art. 40 Abs. 2 quater der Verordnung über die Invalide n- versicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) in Kraft getreten. Dementsprechend sei es rechtens gewesen, dass die Verfügungen vom 26. Januar 2012 durch die IVSTA erlassen worden seien (B-act. 3). In der Stellungnahme der IV-Stelle BL vom 13. April 2012 wurde zusa m- mengefasst ausgeführt, die IV-Stelle sei davon ausgegangen, dass die Versicherte gemäss ihren eigenen Aussagen im früheren Beschwerdever- fahren ab September 2008 einer ausserhäuslichen Tätigkeit nachgehen würde. Auch habe die Versicherte am 18. August 2011 telefonisch mitg e- teilt, dass sie – wenn sie nicht gesundheitlich angeschlagen wäre – einer Arbeit ausser Haus nachgehen würde. Aufgrund dieser klaren Aussagen habe die IV-Stelle zu Recht davon ausgehen dürfen , dass die Beschwer- deführerin ab September 2008 bei guter Gesundheit einer vollzeitlichen, ausserhäuslichen Tätigkeit nachgehen würde. Es sei infolgedessen zu Recht ein Methodenwechsel vorgenommen und die allgemeine Beme s- sungsmethode angewendet worden. Im rheumatologischen Gutachten von Dr. med. E._______ vom 16. November 2010 werde ein nahezu u n- veränderter Zustand zum früheren Gutachten festgehalten. Die Ei n- schränkung im Haushalt werde mit 44 % bestätigt, was von der Versicher- ten nicht beanstandet werde . Dr. med. E._______ gehe davon aus, dass die formelle Berechnung der Arbeitsunfähigkeit im Haushalt bereits seit 2002 Gültigkeit habe. Die IV-Stelle habe sich bei der Beurteilung des G e- sundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit vollumfänglich auf dieses Gutachten gestützt und sei demzufolge davon ausgegangen, dass der Versicherten leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeiten, bei welchen sie nicht über 5 kg heben, stossen oder ziehen müsse, zumutbar seien. Di e- se Beurteilung sei nicht zu beanstanden. G. Mit Zwischenverfügung vom 25. April 2012 wurde die Versicherte unter C-1065/2012 Seite 5 Hinweis auf die Säumnisfolgen aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (B - act. 4 und 5); dieser Aufforderung wurde nachg ekommen resp. bezahlte die Versicherte einen Vorschuss in der Höhe von insgesamt Fr. 415.94 (B-act. 6, 8 bis 10). H. In ihrer Replik vom 22. Mai 2012 hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest (B-act. 7). Zur Begründung führte sie ergänzend au s, den Methodenwechsel ab September 2008 wegen der Aussage, dass sie "bei besserer Gesundheit gerne würde", finde sie nicht korrekt, da sich an ihrer Gesundheit nichts geändert habe. Ihre Aussage, dass sie vom Ehemann und ihrer Schwi e- germutter unterstützt werde, betreffe den Haushalt. Weshalb die IV-Stelle aufgrund des Fragebogens Hinweise auf eine ausserhäusliche Tätigkeit gefunden habe, könne sie nicht nachvollziehen. Da sie keiner ausse r- häuslichen Tätigkeit nachgehen könne, gelte sie immer noch als eine im Haushalt tätige Versicherte. Im Gutachten von Dr. med. E._______ stehe, dass sie auf dem freien Arbeitsmarkt keine Tätigkeit ausüben könne, weshalb sie die Berechnung der IV -Stelle BL keinesfalls verstehen oder gutheissen könne. Der Beginn ihrer Rente knüpfe an die Fussoperationen an, obwohl sie schon Jahre zuvor erhebliche Probleme mit ihren Füssen gehabt habe. Dr. med. E._______ habe auch bestätigt, dass sie bereits ab 2002 im Haushalt eine 44%ige Einschränkung gehabt habe. I. In ihrer Duplik vom 27. Jul i 2012 verwies die Vorinstanz auf die Stellun g- nahme der IV -Stelle BL vom 20. Juli 2012 und beantragte weiterhin die Abweisung der Beschwerde (B-act. 12). Die IV-Stelle BL berichtete ergänzend, aufgrund der klaren Aussagen der Beschwerdeführerin habe die IV-Stelle zu Recht davon ausgehen dürfen, dass jene ab September 2008 bei guter Gesundheit einer ausserhäusl i- chen Tätigkeit mit einem 100%igen Pensum nachgehen würde. Was den angenommenen Rentenbeginn per 1. März 2004 angehe, könnten den Akten keinerlei Hinweise entnommen werden, dass die körperlichen Ei n- schränkungen bereits vor der ersten Operation am 7. März 2003 zu einer massgeblichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit oder in der Haushaltstätigkeit geführt hätten. Somit sei der Be-C-1065/2012 Seite 6 ginn des Wartejahres korrekt auf den 7. März 2003 (erste Vorfusskorre k- tur) festgelegt worden. J. Mit prozessleitender Verfügung vom 8. August 2012 schloss die Instrukt i- onsrichterin den Schriftenwechsel (B-act. 13). K. Mit einer weiteren prozessleitenden Verfügung vom 6. August 2013 wurde Dr. med. E._______ ersucht, dem Bundesverwaltungsgericht innert Frist eine das Gutachten vom 16. November 2010 präzisierende Stellungna h- me einzureichen (B-act. 14); der entsprechende Bericht datiert vom 12. August 2013 (B-act. 15). L. Nachdem den Parteien am 21. August 2013 Gelegenheit zur Stellun g- nahme gegeben worden war (B -act. 16), übermittelte die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht am 23. September 2013 die ergänzende Stel- lungnahme der IV-Stelle BL vom 13. September 2013 und führte aus, die- ser sei seitens der IVSTA nichts Weiteres beizufügen . In dieser Stellung- nahme wurde als Fazit festgehalten, ab 1. September 2008 bestehe bei der Beschwerdeführerin neu ein IV-Grad von 71 %, woraus ein Anspruch auf eine ganze IV -Rente ab diesem Zeitpunkt resultiere (B -act. 18). Die Beschwerdeführerin liess sich auch nach Erhalt der prozessleitenden Ver- fügung vom 4. Oktober 2013 nicht mehr vernehmen (B-act. 18 und 19). M. Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der P arteien ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den a n- fechtbaren Verfügungen gehören jene der IVSTA, welche eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts darstellt (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch C-1065/2012 Seite 7 Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die I n- validenversicherung [IVG, SR 831.20]) und welche die Verfügungen ko r- rekterweise erlassen hatte (Art. 40 Abs. 2 quater IVV). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG). 1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 Bst. d bis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Besti m- mungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozi alver- sicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialversich e- rungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die IV anwendbar (Art. 1 a bis 70 IVG), soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmungen grundsät z- lich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der B e- schwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 1.3 Die Beschwerde wurde frist - und formgerecht eingereicht (vgl. Art. 22a in Verbindung mit Art. 60 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Als Adressatin der angefochtenen Verfügungen vom 26. Januar 2012 (BL-act. 76) ist die Beschwerdeführerin berührt und hat ein schutzwürd i- ges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung (vgl. Art. 59 A TSG). Nachdem auch der Kostenvorschuss (Fr. 415.94 [vgl. Bst. G. hiervor]) fristgerecht geleistet worden ist, ergibt sich zusammenfassend, dass sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt sind. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 1.4 1.4.1 Anfechtungsobjekte bil den die Verfügungen vom 26. Januar 2012 (BL-act. 76), mit welchen der Versicherten ab 1. März bis 30. November 2004 und 1. Juli 2005 bis 31. August 2008 eine Viertelsrente und vom 1. Dezember 2004 bis 30. Juni 2005 eine ganze Rente zugesprochen resp. ein weitergehender Rentenanspruch ab 1. September 2008 abg e- lehnt worden ist. Während die Beschwerdeführerin (sinngemäss) den Verzicht auf die Durchführung eines Methodenwechsels ab September 2008 und die nochmalige Prüfung des Rentenanspruchs beantragt hatte C-1065/2012 Seite 8 (B-act. 1), stellte die Vorinstanz – gestützt auf die Stellungnahme der IV - Stelle BL vom 13. April 2012 – den Antrag auf Abweisung der Beschwer- de (B -act. 3). Streitig und zu prüfen ist demnach der Status der B e- schwerdeführerin ab September 2008 resp. deren Rentenanspruch und in diesem Zusammenhang insbesondere, ob die Vorinstanz den Sachve r- halt rechtsgenüglich abgeklärt und gewürdigt hat. 1.4.2 In ihrer Stellungnahme vom 13. September 2013 führte die IV-Stelle BL aus, ab 1. September 2008 bestehe bei der Versichert en in Anwe n- dung der "Allgemeinen Bemessungsmethode" neu ein IV-Grad von 71 %, was Anspruch auf eine ganze IV -Rente ab diesem Zeitpunkt ergebe. Die Vorinstanz fügte dieser Stellungnahme in ihrer Eingabe vom 23. Septe m- ber 2013 nichts weiteres bei (B -act. 17) ; diese ist somit als Antrag auf (teilweise) Gutheissung der Beschwerde entgegen zu nehmen. 1.5 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvoll ständige Feststellung des rechts erheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG). 2. Im Folgenden sind vorab die im vorliegenden Verfahren im Wesentlichen anwendbaren Normen und Rechtsgrundsätze darzustellen. 2.1 Die Beschwerdeführerin, welche sich per Ende April 2006 nach Italien abgemeldet hatte (BL -act. 33), besitzt die Schweizer Staatsbürgerschaft , weshalb im vorliegenden Fall in erster Linie Schweizer Recht anwendbar ist. 2.2 Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV -Revision Änderungen des IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Weil in zeit- licher Hinsicht – vorbehältlich besonderer übergangsrecht licher Regel - ungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeb lich sind, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1), sind die Leistungsansprüche für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 au f- grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vor liegenden Verfahren fin den demnach grundsätzlich jene Vor - schriften Anwendung, die spätestens beim Erlass der Verfü gungen vom 26. Januar 2012 in Kraft standen; weiter aber auch sol che Vorschriften, C-1065/2012 Seite 9 die zu jenem Zeitpunkt ber eits ausser Kraft getre ten waren, die aber für die Be urteilung allen falls früher entstan dener Leistungsansprüche von Belang sind (das IVG ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IV -Revision] und ab dem 1. Januar 2008 i n der Fassung vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV -Revi- sion]; die IVV in de n entsprechenden Fassungen der 4. und 5. IV-Revi- sion [AS 2003 3859 und 2007 5155]). Aufgrund des Anmeldedatums (6. Februar 2003), des im Rahmen der 5. IV-Revision aufgehobenen aArt. 48 IVG sowie des massgeblichen Ver- fügungszeitpunkts (26. Januar 2012; BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen) ergibt sich betreffend möglichem Rentenanspruch der Beschwerdeführ e- rin ein Beurteilungszeitraum vom 1. Februar 2002 bis 26. Januar 2012. Mit Blick auf das Datum der angefochtenen Verfügungen ( 26. Januar 2012) gelangen ebenfalls die Normen des vom Bundesrat auf den 1. J a- nuar 2012 in Kraft gesetzten ersten Teils der 6. IV -Revision (IV-Revision 6a) zur Anwendung. 2.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG), die Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann (Art. 4 Abs. 1 IVG). Invalidität ist somit der durch einen Gesundheitsschaden verursach- te und nach zumutbarer Behandlung oder Ein gliederung verbleibende länger dauernde (volle oder teilweise) Verlust der Er werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus geglichenen Arbeitsmarkt resp. der Möglichkeit, sich im bisherigen Aufgaben bereich zu betätigen. Der Inval i- ditätsbegriff enthält damit zwei Elemen te: ein medizinisches (Gesun d- heitsschaden mit Aus wirkungen auf die Ar beitsfähigkeit) und ein wir t- schaftliches im weiteren Sinn (dauer hafte oder läng er dauernde Ei n- schränkung der Erwerbs fähigkeit oder der Tätigkeit im Aufgabenbereich; vgl. zum Ganzen UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2009, Art. 8 Rz. 7). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu - mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare T ä- tigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art . 6 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper - lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach z u- mutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilwei-C-1065/2012 Seite 10 se Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). 2.4 Laut Art. 28 Abs. 1 Satz 1 IVG (in der bis Ende 2003 gültig gewes e- nen Fassung) bestand der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn der Versicherte mindestens zu zwei Dritteln, derjenige auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte invalid war. Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewesenen Fassung) be stand der An- spruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreivie rtelsrente, wenn sie min destens 60 % in- valid war. Bei einem In validitätsgrad von mindestens 50 % bestand An- spruch auf eine halbe Rente und bei einem Invalidi tätsgrad von min - destens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Hier an hat die 5. IV - Revision nichts geändert (Art. 28 Abs. 2 IVG in der ab 2008 gelten den Fassung). Laut Art. 28 Abs. 1ter IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 gültig gewes e- nen Fas sung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG (in der ab 2008 gelten den Fa s- sung) wer den Renten, die ei nem Invalidi tätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohn sitz und gewöhnlichen Aufent halt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, so - weit nicht völker rechtliche Vereinbarungen eine abweichende Rege lung vorsehen. E ine solche Ausnahme ist vorliegend gegeben. Nach der Rechtsprechung des EVG stellt diese Regelung nicht eine blosse Au s- zahlungsvorschrift, sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen h a- ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und b e- züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person ar beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichti ge Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versich erten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b/cc). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in C-1065/2012 Seite 11 Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei- lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Be urteilung der me- dizinischen Situation einleuchtet und ob di e Schlussfolgerungen des E x- perten be gründet sind. Ausschlaggebend für den Be weiswert ist grun d- sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweis mittels noch die Bezeic h- nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be- richt oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässi g- keit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstel- lungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vie l- mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unp arteilich- keit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). Auf Stellungnahmen der RAD resp. der medizinischen Dienste kann für den Fall, dass ihnen materiell Gutachtensqualität zukommen soll, nur ab - gestellt wer den, wenn sie den allgemeinen beweisrechtlichen An - forderungen an einen ärztlichen Bericht genügen (Urteil des EVG I 694/05 vom 15. Dezember 2006 E. 2). Die RAD -Ärzte müssen sodann über die im Einzelfall gefragten persön lichen und fachlichen Qua lifika- tionen verfügen, spielt doch die fachliche Qualifikation des Experten für die richterliche Würdigung einer Expertise eine erheb liche Rolle. Bezü g- lich der medizinischen Stichhaltigkeit eines Gut achtens müssen sich Ver- waltung und Gerichte auf die Fachkenntnisse des Experten verlassen können. Deshalb ist für die Eignung eines Arztes als Gutachter in einer bestimmten medizinischen Disziplin ein entsprechender spezialärztlicher Titel des berichtenden oder zumindest des den Bericht visierenden Arztes vorausgesetzt (Urteil des EVG I 178/00 vom 3. August 2000 E. 4a; Urteile des BGer 9C_410/2008 vom 8. September 2008 E. 3.3, I 142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 und I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1; vgl. auch SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2 [nicht publizierte Text- passage der E. 3.3.2 des Entscheides BGE 135 V 254]). Nicht zwingend erfor derlich ist, dass die versicherte Person untersucht wird. Nach Art. 49 Abs. 2 IVV führt der RAD für die Beurteilung der med i- zinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs nur „bei Bedarf“ sel- ber ärztliche Untersuchungen durch. In den übrigen Fällen stützt er seine C-1065/2012 Seite 12 Beurteilung auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen ab. Das Absehen von eigenen Un tersuchungen an sich ist somit kein Grund, um ei nen RAD-Bericht in Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Wesentlichen um die Beurteilung eines fest stehenden medizini schen Sachverhalts geht, und die direkte ärztliche Befassung mit der versiche r- ten Person in den Hintergrund rückt (vgl. Urteile des BGer 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 und I 1094/06 vom 14. November 2007 E. 3.1.1, je mit Hinweisen). 3. 3.1 Betreffend die im Zusammenhang mit den Fragen nach der anwen d- baren Invaliditätsbemessungsmethode massgeblichen Gesetzesbesti m- mungen und die dazu entwickelte Bundesgerichtspraxis kann vorab auf Erwägung 6.1 des Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts C-2104/ 2008 vom 9. Februar 2010 verwiesen werden. 3.2 In den Erwägungen 6.2 und 6.3 dieses Entscheids wurde weiter fes t- gehalten, dass die Beschwerdeführerin nach Abbruch ihrer Lehre per En- de Dezember 2001 resp. nach Geburt ihres ersten Kindes am 28. Juni 2002 keine ausserhäusliche Tätigkeit mehr ausgeübt habe, weshalb die Invaliditätsbemessung im damaligen Verfügungszeitpunkt (12. Febru ar 2008) zurecht mittels eines Betätigungsvergleichs nach der spezifischen Methode erfolgt sei. Die im Bericht für Versicherte im Haushalt vom 7. Februar 2007 (act. 11) ausgewiesene Einschränkung in der Höhe von 44 % wurde weder von der IV -Stelle BL noch v on der Vorinstanz bestri t- ten. Dasselbe gilt auch für die Beschwerdeführerin, welche beschwerd e- weise am 20. Februar 2012 ausgeführt hat te, es sei ihr von Dr. med. E._______ eine Einschränkung im Haushalt in diesem Ausmass bestätigt worden (B-act. 1; vgl. auch übereinstimmende Ausführungen in der Replik vom 22. Mai 2012 [B-act. 7]). 3.3 Die Beschwerdeführerin führte im Beschwerdeverfahren C-2104/2008 aus, bei besserer Gesundheit hätte sie ab September 2008 eine ausse r- häusliche Erwerbstätigkeit aufgenommen (E. 6.4 ). Entgegen der Auffa s- sung in der Beschwerdebegründung hatte sie diese Informationen jedoch weder im Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten noch in demjenigen für die IV -Rentenrevision vom 2. Februar 2011 wiederholt (BL-act. 63). Mit Blick auf die früheren Ausführungen, wonach sich ab September 2008 sowohl die Tochter als auch der Sohn ganztags in der Schule bzw. im Kindergarten aufhalten würden und der Ehemann hal b-C-1065/2012 Seite 13 tags zu Hause sei, ist dennoch davon auszugehen, dass ab September 2008 ein Methodenwechsel vorzunehmen war, zumal die Beschwerdefüh- rerin am 18. August 2011 nochmals bestätigt hatte, im Gesundheitsz u- stand einer Erwerbstätigkeit nachzugehen (BL -act. 66). Mit Blick auf di e- se Ausführungen lässt sich nicht beanstanden, dass per September 2008 ein Wechsel der Bemessungsmethode vorgenommen worden war. Den Ausführungen der Beschwerdeführerin in deren Schreiben vom 3. Se p- tember 2011 (BL-act. 67), wonach sie weiterhin Hausfrau sei, kann insbe- sondere mit Blick auf die von der Rechtsprechung entwickelte Beweisma- xime der "Aussage der ersten Stunde" (vgl. E. 6.3 des Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts C-2104/2008 vom 9. Februar 2010 ) nicht ge- folgt werden. 3.4 Gemäss der im Gutachten von Dr. med. E._______ vom 18. Novem- ber 2010 erwähnten Sozialanamnese geba r die Beschwerdeführerin im Dezember 2010 ihr drittes Kind , weshalb erneut die Möglichkeit eines Wechsels der Invaliditätsbemessungsmethode ab diesem Zeitpunkt be- steht. Mit Blick auf die Umstände, dass sich ab September 2008 sowohl die Tochter als auch der Sohn ganztags in der Schule bzw. im Kinderga r- ten aufhalten und der Ehemann halbtags zu Hause ist, kann nicht unb e- sehen davon ausgegangen werden, dass die Invalidität nach dem G e- burtstermin im Dezember 2010 wiederum nach der spezifischen Methode zu bemessen ist. Vielmehr hat die Vorinstanz diesbezüglich entspreche n- de Abklärungen in die Wege zu leiten resp. zu prüfen, ob im Rahmen der möglichen Neubemessung der Invalidität allenfalls die gemischte Meth o- de zur Anwendung gelangt. 4. In der Erwägung 5.4 des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts C-2104/ 2008 vom 9. Februar 2010 wurde – in Würdigung des Gutachtens von Dr. med. E._______ vom 26. April 2006 (act. 30) und dessen ergänze n- den Stellungnahme vom 21. September 2007 (act. 87) – zusammenfas- send ausgeführt, im Rahmen der ergänzenden medizinischen Abkläru n- gen habe sich Dr. med. E._______ nochmals bzw. ergänzend zu den Fragen hinsichtlich des Beginns der Arbeitsunfähigkeit sowie der Auswi r- kungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf die A rbeits- und Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab dem Zeitpunkt des Leh r- beginns und insbesondere ab Dezember 2001 (Lehrabbruch) zu äussern. 4.1 Im rheumatologischen Ergänzungsgutachten vom 16. November 2010 führte Dr. med. E._______ zusammengefasst aus, im klinischen C-1065/2012 Seite 14 Status ergebe es keine signifikante Veränderung gegenüber der Voru n- tersuchung von 2006. Bereits zum damaligen Zeitpunkt sei er, Dr. med. E._______, von einem stabilen Zustand ausgegangen. Bei der Versicher- ten bestünden erhebliche Einschränku ngen. Sie könne keine nur gehe n- de oder nur stehende Tätigkeit ausführen und bloss zirka 10 bis 15 Minu- ten am Stück gehen. Dann brauche sie Zeit, um sich zu erholen resp. um sich zur Entlastung der Füsse hinzusetzen. Sie könne aufgrund der aus- geprägten seku ndären Handgelenksarthrosen die Hände nicht belasten und nicht über 5 kg heben, stossen oder ziehen. Realistischerweise kö n- ne sie nur eine Tätigkeit durchführen, welche die oberen Extremitäten nur ganz gering oder überhaupt nicht belaste. In Berücksichtigung der Foto- und Röntgendokumente sei retrospektive davon auszugehen, dass die formulierten Einschränkungen bezüglich der Füsse bereits im Zeitpunkt des Beginns der Lehre (August 2000) bestanden hätten. Bezüglich der Hände sei aufgrund der klaren Beschwerd eschilderung davon auszug e- hen, dass die formulierte Limite bereits zum damaligen Zeitpunkt ebe n- falls Gültigkeit gehabt habe. Im Bericht von Dr. med. F._______ vom 6. November 2003 seien verschiedene Arbeitsunfähigkeiten explizit als Hausfrau angegeben word en (100 % ab 7. März, 20. Juni und 11. Se p- tember 2003 jeweils für 6 Wochen). Er, Dr. med. E._______, gehe heute davon aus, dass für diese Zeiträume jeweils Arbeitsunfähigkeiten von 100 % und für die Zeiten nachfolgend an die Operationen ab dem 23. September 2004 und dem 15. Dezember 2005 (Osteosynthesemat e- rialentfernung) jeweils sechsmonatige vollständige Arbeitsunfähigkei ten bestanden hätten. Für diejenigen Zeiten, in welchen keine vollständige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe, sei davon auszugehen, dass die formelle Berechnung der Arbeitsunfähigkeit im Haushalt (44 %) bereits damals Gültigkeit gehabt habe. Hätte eine Beurteilung ab dem Zeitpunkt des Lehrabbruchs "12/2002" als Hausfrau vorgenommen werden mü s- sen, hätte die Einschränkung im Haushalt 44 % betragen, ausser für die erwähnten Zeiten mit dokumentierten 100%igen Arbeitsunfähigkeiten. 4.2 In seiner präzisierenden Stellungnahme vom 12. August 2013 beric h- tete Dr. med. E._______ betreffend den Zeitraum vom 1. September 2008 (Statuswechsel; vgl. E. 3.3 h iervor) bis 16. November 2010 (Datum des Ergänzungsgutachtens; vgl. E. 4.1 hiervor), die Versicherte könne keine nur gehenden oder nur stehenden Tätigkeiten ausführen. Sie könne zirka 10 bis 15 Minuten am Stück gehen, brauche dann zur Entlastung der Füsse Zeit, um sich zu erholen resp. sich hinzusetzen. Sie könne mit den Händen wegen Handgelenksarthrosen nicht über 5 kg heben, stossen oder ziehen. Realistischerweise könne sie nur eine Tätigkeit ausführen, C-1065/2012 Seite 15 welche die oberen Extremitäten nur ganz gering oder überhaupt nicht be- laste. Für ein derartig leichtes Arbeitsprofil bestehe aus rheumatolog i- scher Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 30 % bezogen auf ein Ganztag s- pensum (B-act. 15). 4.3 Die rheumatologische Ergänzungsexpertise von Dr. med. E._______ vom 16. November 2010 erfüllt – insbesondere auch mit Blick auf die präzisierende Stellungnahme vom 12. August 2013 – die an den vollen Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens gestellten Kriterien. Insbesond e- re ist sie für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allse itigen Un- tersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Sie ist zudem in der Dar- legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation für die hier interessierenden Fragen einleuchtend und in den Schlussfolgerungen begründet, so dass darauf abgestellt we r- den kann. Demnach lä sst sich der gesundheitliche Zu stand der B e- schwerdeführerin und dessen Auswirkungen auf die Arbeits - und Lei s- tungsfähigkeit nun auch vor April 2006 (vgl. E. 5.3 des Urteils des Bu n- desverwaltungsgerichts C-2104/2008 vom 9. Februar 2010) schlüssig und zuverlässig beurteilen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/bb; vgl. zum Ga n- zen auch E. 2. 5 hiervor). Zwar sind retrospektive Beurteilungen der A r- beitsunfähigkeit schwierig, weshalb entsprechende Begutachtungen e r- höhten Ansprüchen genügen müssen (vgl. Urteil des EVG I 200/03 vom 26. Juli 2004 E. 4.5). Da Dr. med. E._______ die zur Verfügung stehe n- den Informationsquellen – in Form von Arztberichten der behan delnden Ärzte und Patienten-, Fremd- und Sozialanamnesen – berücksichtigt und umfassend sowie schlüssig gewürdigt hat, ist ohne Weiteres davon au s- zugehen, dass sein Ergänzungsgutachten vom 16. November 2010 die- sen Ansprüchen genügt. Es ist demnach davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ab dem Zeitpunkt des Lehrabbruchs (Ende Dezember 2001) bzw. ab Januar 2002 in ihrer Tätigkeit als Hausfrau zu 44 % in ihrer Arbeits- resp. Leistungsfä- higkeit eingeschränkt war (vgl. hierzu auch E. 6 ff. des Urteils de s Bun- desverwaltungsgerichts C-2104/2008 vom 9. Februar 2010) , wobei e r- gänzend zu erwähnen ist, dass es sich bei der Angabe von Dr. med. E._______ "ab dem Zeitpunkt des Lehrabbruchs 12/2002" betreffend das Jahr – 2002 statt 2001 – offensichtlich um ein Vers ehen handelt. Weiter kann davon ausgegangen werden, dass für die Zeit ab 7. März, 20. Juni und 11. September 2003 jeweils für 6 Wochen sowie ab dem 23. September 2004 und ab dem 15. Dezember 2005 jeweils für sechs C-1065/2012 Seite 16 Monate eine vollständige Arbeits - und Leistungsunfähigkeit in der Täti g- keit als Hausfrau bestanden hatte. Weiter ist aufgrund der beweiskräftigen, präzisierende Stellungnahme von vom 12. August 2013 erstellt, dass die Beschwerdeführerin aufgrund des von Dr. med. E._______ abgegebenen Zumutbarkeitsprofils in einer au s- serhäuslichen Tätigkeit – einer solchen wäre sie bei voller Gesundheit ab September 2008 nachgegangen (vgl. E. 3.3 hiervor) – eine Arbeitsfähig- keit von 30 % (bezogen auf ein Ganztagspensum) aufweist. 4.4 4.4.1 Die Vorinstanz vertrat in der Beschwerdebegründung die Ansicht, den vorliegenden Akten könne kein Hinweis entnommen werden, dass die körperlichen Einschränkungen bereits vor der ersten Operation am 7. März 2003 zu einer massgeblichen Einschränkung d er Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit oder in der Haushaltstätigkeit geführt hä t- ten. Somit werde der Beginn des Wartejahres auf den 7. März 2003 (erste Vorfusskorrektur) festgelegt (BL -act. 76 S. 25). Dieser Auffassung kann mit Blick auf die v oll beweiskräftige Ergänzungsexpertise von Dr. med. E._______ vom 16. November 2010 nicht gefolgt werden. Vielmehr b e- gann nach dem vorstehend Dargelegten bzw. aufgrund des per Ende De- zember 2001 erfolgten Lehrabbruchs (vgl. Bst. A. hiervor) die einjährige gesetzliche Wartezeit bereits im Januar 2002 resp. war diese im Januar 2003 abgelaufen, weshalb die Beschwerdeführerin bereits ab dem 1. J a- nuar 2003 Anspruch auf die Viertelsrente hat; die korrekte Durchführung des Betätigungsvergleichs ergab einen nicht zu beanstandenden IV-Grad von 44 %. 4.4.2 Zu keinen Beanstandungen führt auch die Vorgehensweise, diese Viertelsrente in Anwen dung von Art. 88a Abs. 2 IVV zufolge der am 23. September 2004 erfolgten Operation per 1. Dezember 2004 auf eine ganze IV -Rente zu erhöhe n und – nach Ablauf der sechsmonatigen 100%igen Arbeitsunfähigkeit – in Anwendung von Art. 88 a Abs. 1 Satz 2 IVV per 1. Juli 2005 wiederum auf eine Viertelsrente herabzusetzen. 4.4.3 Entgegen der Auffassung der Vorinstanz ist aufgrund der gemäss Dr. med. E._______ ab dem 15. Dezember 2005 bestehenden erneuten 100%igen Arbeits- und Leistungsunfähigkeit während sechs Monaten die Viertelsrente in Anwendung der vorstehend genannten Verordnungsb e- stimmungen per 1. März 2006 erneut auf eine ganze IV-Rente zu erhöhen C-1065/2012 Seite 17 und diese per 1. Oktober 2006 wiederum auf eine Viertelsrente herabz u- setzen. 4.5 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich zusammenfa s- send, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Januar 2003 bis 30. Nove m- ber 2004 und vom 1. Ju li 2005 bis Ende Februar 2006 s owie ab 1. Okto- ber 2006 bis 31. August 2008 Anspruch auf eine Viertelsrente hat. In der Zeit vom 1. Dezember 2004 bis 30. Juni 2005 und vom 1. März bis 30. September 2006 besteht ein Anspruch auf eine ganze Rente. In di e- sem Zusammenhang ist ergänzend darau f hinzuweisen, dass die für die Zeit ab 7. März, 20. Juni und 11. September 2003 attestierte vollständige Arbeits- und Leistungsunfähigkeit bloss währen d jeweils sechs Wochen keine rentenrelevanten Auswirkungen hatte. In der Folge ist der Renten- anspruch aufgrund des per 1. September 2008 erfolgten Statuswechsels mittels der Bemessungsmethode des Einkommensvergleichs zu prüfen (vgl. E. 3.3 hiervor). 5. 5.1 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mö g- lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Ins o- weit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte mi t- einander zu vergleichen (allgemeine Methode des Einkommensve r- gleichs; BGE 128 V 29 E. 1, 104 V 135 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2; RKUV 1989 U 69 S. 176 E. 1). 5.2 5.2.1 Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Pe r- son ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entsche i- dend, was sie im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tat- sächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nöt i- genfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass- ten Verdienst angeknüpft (BGE 134 V 322 E. 4.1, 129 V 222 E. 4.3.1; RKUV 2006 U 568 S. 66 E. 2). Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Ve r- hältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierbare Ei n-C-1065/2012 Seite 18 kommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs - und Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt werden (AHI 1999 S. 240 E. 3b; En t- scheid des EVG I 517/02 vom 30. Oktober 2002, E. 1.2). 5.2.2 Hinsichtlich der Bestimmung des hypothetischen Valideneinko m- mens ist es in Anbetracht des Bildungstands der Beschwerdeführerin und des Umstands, dass sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Ausbildung zur Köchin erfolgreich abgeschlossen hätte, sachgerecht, im Zeitpunkt des Statuswechsels (September 2008) auf die LSE 2008, privater Sektor, Wirtschaftszwei g Gastgewerbe, Frauen, Anforderungsniveau 3 , abzustützen, womit als Zwischenergebnis ein jährliches hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 47'832.- resultiert (vgl. www.bfs.admin.ch > Themen > Arbeit, Erwerb > Publikationen > Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2008, S. 26, Ta- belle TA1, Wirtschaftszweig 55; zuletzt besucht am 18. November 2013). Unter Berücksichtigung der branchenspezifischen betriebsüblichen w ö- chentlichen Arbeitszeit von 42 Stunden im Jahr 2008 ( BGE 126 V 75 E. 3b bb S. 76; vgl. www.bfs.admin.ch > Themen > Arbeit, Erwerb > E r- werbstätigkeit und Arbeitszeit > detaillierte Daten > Statistik der betrieb s- üblichen Arbeitszeit > Be triebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabte i- lungen, in Stunden pro Woche 1990 -2011, Abschnitt I Ziff. 56 [Gastron o- mie]; zuletzt besucht am 18. November 2013) ergibt sich demnach ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 50'224. -. Davon ist vorliegend auszugehen. 5.3 5.3.1 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich -erwerblichen Si tuation auszugehen, in we l- cher die versicherte Person konkret steht (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b aa). Erwerbslosigkeit aus invaliditätsfremden Gründen vermag keinen Rentenanspruch zu begründen (vgl. BGE 107 V 17 E. 2c; AHI 1999 S. 238 E. 1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesun d- heitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung ebenfalls Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b bb; RKUV 1999 U 343 S. 412 E. 4b aa). Für die Bestim-C-1065/2012 Seite 19 mung des Invalideneinkommens anhand von Tabellenlöhnen bei Vers i- cherten, die nach Eintritt des Gesundheitsschadens lediglich noch leichte und intellektuell nicht anspruchsvolle Arbeiten verrichte n können, ist in der Regel vom durchschnittlichen monatlichen Bruttolohn ( "Total") für Männer oder Frauen bei einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anford e- rungsniveau des Arbeitsplatzes 4) auszugehen. Dabei sind in erster Linie die Lohnverhältnisse im pri vaten Sektor massgebend (SVR 2002 UV Nr. 15 S. 50 E. 3c cc). Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend ei nsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurc h- schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit e i- nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Diens t- jahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 129 V 472 E. 4.2.3, 126 V 75 E. 5b bb und cc; AHI 2002 S. 69 ff. E. 4b). 5.3.2 Aufgrund der schlüssigen sowie überzeugenden und damit voll be- weiskräftigen Beurteilung von Dr. med. E._______ sind der Beschwerde- führerin unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Beeinträch tigungen leidensadaptierte, ausserhäusliche Verweisungstätigkeiten nur noch im Ausmass von 30 % zumutbar. Mit Blick auf die oben zusammengefasst wiedergegebene bundesgerichtliche Rechtsprechung ist zur Bestimmung des hy pothetischen Inv alideneinkommens der Beschwerdeführerin auf den Zentralwert der Tabelle TA1 der LSE 2008 abzustellen. Dieser Wert belief sich für die mit einfachen und re petitiven Tätigkeiten be schäftigen Frauen im privaten Sektor (Anforde rungsniveau 4) im Jahr 2008 au f mo- natlich brutto Fr. 4'116.- bei einer wöchentli chen Arbeitszeit von 40 Stu n- den und inkl. 13. Monatslohn (vgl. www.bfs.admin.ch > Themen > Arbeit, Erwerb > Publikationen > Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2008, S. 26, Tabelle TA1, Wirtschaftszweige t otal; zuletzt besucht am 18. Nove m- ber 2013 ). Unter Umrechnung dieses Einkommens auf die betriebsübl i- che wöchentliche Arbeitszeit von 41.6 Stunden im Jahr 2008 (BGE 126 V C-1065/2012 Seite 20 75 E. 3b bb S. 76; vgl. www.bfs.admin.ch > Themen > Arbeit, Erwerb > Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit > detaillierte Daten > Statistik der b e- triebsüblichen Arbeitszeit > Be triebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaft s- abteilungen, in Stunden pro Woche 1990 -2012, Abschnitte A-S [Abteilun- gen 01 -96]; zuletzt besucht am 18. November 2013 ) und u nter Berück- sichtigung der 70%igen Arbeitsunfähigkeit resultiert demnach als Zw i- schenergebnis ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 15'410. - pro Jahr. 5.3.3 Da die Beschwerdeführerin selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten behindert und im Vergleich z u voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt ist und deshalb mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen muss, rechtfertigt sich entgegen der Auffassung der Vorinstanz vorliegend ein Abzug vom Tabel- lenlohn. In Anbetracht sämtlicher persönlicher und beruflicher Umstände ist dieser auf 5 % zu begrenzen (vgl. zum Ganzen E. 5.3.1 hiervor 2. A b- satz). Demnach reduziert sich das jährliche hypothetische Invaliden ein- kommen von Fr. 15'410.- um Fr. 771.- auf Fr. 14'639.-. 5.4 Aus der Gegenüberstellung eines hypothetischen Valideneinkommens von jährlich Fr. 50'224. - und eines hypothetischen Invalideneinkommens von Fr. 14'639.- pro Jahr resultiert bei einer Erwerbseinbusse von Fr. 35'585.- ein IV-Grad von 71 %, was ab 1. September 2008 bis 30. De- zember 2010 (vgl. E. 3.4 hiervor) Anspruch auf eine ganze IV -Rente er- gibt. 6. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen und sind die angefochtenen Verfügungen aufzuheben, als dass die Beschwerdefüh rerin vom 1. Januar 2003 bis 30. November 2004, vom 1. Juli 2005 bis Ende Februar 2006 sowie ab 1. Oktober 2006 bis 31. August 2008 Anspruch auf eine befristete Viertelsrente und vom 1. Dezember 2004 bis 30. Juni 2005, vom 1. März bis 30. September 2006 sowie ab 1. September 2008 bis 31. Dezember 2010 Anspruch auf eine befristete ganze Rente hat. Die Akten gehen zurück an die Vori n- stanz. Diese ist anzuweisen, entsprechende Verfügungen zu erlassen und die entsprechenden Rentenbetreffnisse unter Berücksichtigung von Art. 26 ATSG rückwirkend auszurichten. Weiter hat die Vorinstanz weitere Abklärungen hinsichtlich des Status resp. der Bemessung der Invalidität ab dem Zeitpunkt der Geburt des dritten Kindes der Beschwerdeführerin im Dezember 2010 vorzunehmen und entsprechend zu verfügen. C-1065/2012 Seite 21 7. Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par- teientschädigung. 7.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei . Der unterliegenden Vorinstanz können allerdings keine Verfahrenskosten auf- erlegt werden (Art. 63 Abs. 2 VwVG). Der obsiegenden Beschwerdeführe- rin sind ebenfalls keine Kosten aufzuerlegen. Dieser ist der geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 415.94 nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. 7.2 Der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin sind keine u n- verhältnismässig hohen Kosten entstanden, weshalb ihr keine Parteien t- schädigung zuzusprechen ist. Als Bundesbehörde hat die Vorinstanz ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 3 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird insoweit gut geheissen und die angefochtenen Ve r- fügungen aufgehoben, als dass die Beschwerdeführerin vom 1. Januar 2003 bis 30. November 2004, vom 1. Juli 2005 bis Ende Februar 20 06 sowie ab 1. Oktober 2006 bis 31. August 2008 jeweils Anspruch auf eine befristete Viertelsrente und vom 1. Dezember 2004 bis 30. Juni 2005, vom 1. März bis 30. September 2006 sowie ab 1. September 2008 bis 31. Dezember 2010 jeweils Anspruch auf eine befristete ganze Rente der IV hat. 2. Die Vorinstanz wird angewiesen, entsprechende Verfügungen zu erlassen und die entsprechenden Rentenbetreffnisse unter Berücksichtigung von Art. 26 ATSG rückwirkend auszurichten sowie weitere Abklärungen hi n- sichtlich des Status resp. der Bemessung der Invalidität ab dem Zeitpunkt der Geburt des dritten Kindes der Beschwerdeführerin im Dezember 2010 vorzunehmen und entsprechend zu verfügen. C-1065/2012 Seite 22 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 415.94 nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: Franziska Schneider Roger Stalder Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern , Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bu ndesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die U n- terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: