A bteilung V E -5981/2007 {T 0/2} U rte il v o m 1 7 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Beat W eber (Vorsitz), R ichter W alter Stöckli, R ichterin Jenny de C oulon Scuntaro, G erichtsschreiber Thom as H ardegger. A._______, unbekannter H erkunft, angeblich Sim babw e, c/o B._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung; Verfü- gung des BFM vom 5. Septem ber 2007 / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandE -(...)/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 6. Juli 2007 Sim babw e verliess, später in D urban (Südafrika) ein Schiff bestieg, das ihn nach H am burg (D eutschland) brachte, und anschliessend per Bahn in den Süden fuhr, w o er - nach einem erfolglosen Versuch - schliesslich zu Fuss am 30. Juli 2007 in die Schw eiz einreiste und dort gleichentags um Asyl nachsuchte, dass das BFM am 30. Juli 2007 den Beschw erdeführer m ittels Form u- lar und H inw eis auf die entsprechende gesetzliche N ichteintretensbe- stim m ung aufforderte, innerhalb von 48 Stunden R eise- oder Identi- tätspapiere abzugeben, dass der Beschw erdeführer am 8. August 2007 w egen Bauchbe- schw erden und am 15. August 2007 w egen eines Infekts einem Arzt zugeführt w urde, dass der Beschw erdeführer anlässlich der Kurzbefragung im Em p- fangs- und Verfahrenszentrum Basel vom 6. August 2007 sow ie der di- rekten Bundesanhörung vom 30. August 2007 zur Begründung seines Asylgesuchs im W esentlichen geltend m achte, Staatsbürger Sim bab- w es zu sein und aus C ._______ zu stam m en, dass sein Vater sim babw ischer und die M utter nigerianischer Staats- zugehörigkeit sei, dass er seit 1992 bei seiner M utter im Im o State, N igeria, gelebt und dort die Schule besucht habe, dass er in N igeria keine Problem e m it den Behörden gehabt habe, dass seine M utter im Jahr (...) verstorben sei und er keine Bezugs- personen und Verw andten m ehr in N igeria gehabt habe, w eshalb er zu seinem Vater nach C ._______, Sim babw e, gezogen sei, w o er in dessen Laden m itgearbeitet habe, dass die R egierung von den H ändlern gefordert habe, dass sie ihre W aren m it fixen Preisen anschreiben sollten, S eite 2E -(...)/2007 dass unter den H ändlern bekannt gew esen sei, dass die R egierung ri- goros (m it H aft, Beschlagnahm ung von W aren) gegen G ebotsbrecher vorgehe, dass am (...) 2007 Polizisten im Laden erschienen seien und ihn ge- fragt hätten, w arum er nicht vorschriftsgem äss die Preise seiner W aren angeschrieben und eine Preissenkung durchgeführt habe, dass er den Polizisten klar gem acht habe, dass er w egen der unstabi- len W ährung nicht im Stande sei, einen fixen Preis anzuschreiben, zu- m al grössere W ährungsschw ankungen jederzeit auftreten könnten, dass die Polizisten daraufhin seine W are im Laden beschlagnahm t, seinen Laden geschlossen, ihn auf den Posten geführt und geschla- gen sow ie aufgefordert hätten, vor G ericht zu erscheinen, dass ihm dort eine Busse in der H öhe von (...) M illionen Sim babw e- D ollars auferlegt w orden sei, dass w eder er noch Verw andte oder Bekannte ein derart hohes Buss- geld hätten begleichen können, dass er deshalb das Land verlassen habe und aus den vorstehend er- w ähnten G ründen nicht m ehr nach Sim babw e zurückkehren könne, dass für w eitere Einzelheiten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Akten verw iesen w ird, dass der Beschw erdeführer keinen Identitätsausw eis dem BFM ein- reichte, dass das BFM m it gleichentags eröffneter Verfügung vom 5. Septem - ber 2007 in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch des Be- schw erdeführers nicht eintrat und seine W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des Entscheids im W esentlichen an- führte, der Beschw erdeführer habe trotz behördlicher Aufforderung kei- ne rechtsgenüglichen R eise- oder Identitätspapiere zu den Akten ge- reicht, S eite 3E -(...)/2007 dass das BFM zur Zeit nicht davon ausgehen könne, der Beschw erde- führer sei Staatsangehöriger von Sim babw e oder habe irgendw elche Problem e m it diesem Land gehabt, dass der Beschw erdeführer in Bezug auf C ._______, die Provinzen Sim babw es und den R eisew eg Kenntnislücken zu erkennen gegeben und tatsachenw idrige Aussagen zum R eisezeitpunkt gem acht habe, dass er zudem die Ereignisse vom 3. Juli 2007 in den Anhörungen w i- dersprüchlich geschildert und unterschiedliche Aussagen zu seinen Sprachenkenntnissen gem acht habe, dass unglaubhafte Aussagen zum Identitätspapier, zur Identitätskarte, zum R eisew eg und keine aktuellen Bem ühungen des Beschw erdefüh- rers zum N achw eis seiner Identität festzustellen seien, dass keine entschuldbaren G ründe vorlägen, die es ihm verunm öglicht hätten, ein rechtsgenügliches R eise- oder Identitätspapier nachzurei- chen, dass die Angaben des Beschw erdeführers den Anforderungen an A rt. 3 und 7 AsylG nicht standhalten w ürden, er die Flüchtlingseigenschaft dem zufolge nicht erfülle, und auch keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungs-voll- zugshindernisses erforderlich seien, dass w eiter keine generellen oder individuellen G ründe gegen eine D urchführbarkeit des W egw eisungsvollzugs (Zulässigkeit, Zum utbar- keit, M öglichkeit) sprechen w ürden, dass aus der Verheim lichung der Staatsangehörigkeit zu schliessen sei, dass w eder die im tatsächlichen H eim atstaat herrschende politi- sche Situation noch andere G ründe gegen die Zum utbarkeit einer R ückführung sprechen w ürden, dass der Beschw erdeführer ferner unglaubhafte Aussagen über seine Eltern und w eitere Verw andte in Sim babw e, N igeria und Kam erun ge- m acht habe, dass bezüglich w eiterer Einzelheiten und zur Verm eidung von W ieder- holungen auf die vorinstanzliche Verfügung und die Vorakten zu ver- w eisen ist, S eite 4E -(...)/2007 dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 7. Septem ber 2007 (Poststem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsge- richt Beschw erde erhob und sinngem äss die Aufhebung der angefoch- tenen Verfügung und die G ew ährung des Asyls beantragte, dass in prozessualer H insicht unter H inw eis auf die Fürsorgeabhängig- keit um "Kostenerlass“ beziehungsw eise um G ew ährung der unentgelt- lichen Prozessführung ersucht w urde, dass auf die Begründung der Anträge, sow eit für den Entscheid w e- sentlich, in den nachfolgenden Erw ägungen einzugehen ist, dass die Vorakten am 10. Septem ber 2007 beim Bundesverw altungs- gericht eintrafen (A rt. 109 Abs. 2 AsylG ), dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM ent- scheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsge- setzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]) und dabei das neue Verfahrensrecht anw endet (A rt. 53 Abs. 2 VG G ), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet und der Beschw erdeentscheid sum m a- risch begründet w ird (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Ver- fahren), dass das BFM das N ichteintreten auf das Asylgesuch m it Erfüllen des Tatbestandes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG begründete, S eite 5E -(...)/2007 dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn die Asylsuchenden glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus ent- schuldbaren G ründen nicht in der Lage, w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft fest- gestellt w ird oder sich auf G rund der Anhörung erw eist, dass zusätzli- che Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder ei- nes W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind (A rt. 32 Abs. 3 AsylG ), dass vorerst zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu R echt die Auffassung vertreten hat, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach Ein- reichung ihres Asylgesuchs kein rechtsgenügliches R eise- oder Identi- tätspapier abgegeben, und bei Bejahung daraufhin die Frage zu beant- w orten ist, ob der Beschw erdeführer glaubhaft m achen kann, dass er aus entschuldbaren G ründen zur fristgerechten Abgabe der erforderli- chen D okum ente nicht in der Lage gew esen ist, dass es sich gem äss dem zur Publikation vorgesehenen U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 beim Begriff "R eise- und Identitätspa- piere" um D okum ente handelt, die "sow ohl die einw andfreie Feststel- lung der Identität als auch die sichere D urchführung der R ückschaf- fung erm öglichen" sollen (vgl. E. 6), dass unter Vorbehalt des Vorliegens entschuldbarer G ründe ein N icht- eintretensentscheid selbst dann zu erfolgen hätte, w enn trotz fehlender Ausweispapiere keine Zw eifel über die Identität des oder der Asylsu- chenden bestehen (a.a.O ., E. 5.3 a.E.), dass hinsichtlich der zur Begründung des Asylgesuches geltend ge- m achten Vorbringen des Beschw erdeführers vorw eg auf dessen im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Basel am 6. August und 30. August 2007 protokollierte Aussagen zu verw eisen ist, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und - nach eingehender Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverw al- tungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, w eshalb für das N ichtein- S eite 6E -(...)/2007 reichen von R eise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren G ründe vorliegen, dass unbestrittenerm assen kein rechtsgenügliches R eise- oder Identi- tätspapier eingereicht w urde, dass der Beschw erdeführer auch auf Beschw erdestufe geltend m ach- te, noch nie ein Identitätspapier besessen zu haben (vgl. Beschw erde S. 1; A 8, S. 3; A 1, S. 5), indessen die Vorinstanz zu R echt die vom Beschw erdeführer angegebenen R eisem odalitäten nicht für nachvoll- ziehbar hält, und das Bundesverw altungsgericht aufgrund der teils un- substanziierten (Inform ationen zum H eim atland), teils tatsachenw idri- gen (R eisew eg, R eisezeitpunkt) und teils w idersprüchlichen (Ereignis vom 3. Juli 2007) Ausführungen des Beschw erdeführers davon aus- geht, er habe für seine R eise authentische Identitäts- und R eisepapie- re verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetzlichen M itw irkungspflicht (vgl. A rt. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aushändigte, dass sich an der erw ähnten Beurteilung zudem selbst dann nichts än- dern könnte, w enn nachträglich R eisepapiere und Identitätspapiere eingereicht w erden sollten, da der Beschw erdeführer keine genügende Entschuldigung für die N ichtabgabe von Identitätspapieren anführen konnte, seine Vorbringen zu den Verfolgungs- und Fluchtgründen als offenkundig haltlos zu bezeichnen sind und es bei der 48-Stunden- Frist von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Beschaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R ei- se in die Schw eiz verw endeten Papiere geht, dass aufgrund der pflichtw idrigen N ichtabgabe entsprechender D oku- m ente die tatsächliche Identität und H erkunft des Beschw erdeführers bis heute nicht feststeht, und aufgrund seiner U nkenntnis der angebli- chen W ohngegend davon ausgegangen w erden kann, dass er nicht aus Zim babw e stam m t, dass in einem zw eiten Schritt, unter Beachtung der im unten erw ähn- ten G rundsatzurteil aufgestellten R ichtlinien, zu prüfen ist, ob aufgrund der Anhörung (und der w eiteren Akten) w eitere Abklärungen zur Fest- stellung der Flüchtlingseigenschaft oder von W egw eisungsvollzugshin- dernissen nötig sind oder gar sogleich die Flüchtlingseigenschaft fest- zustellen ist (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ) oder bereits aufgrund S eite 7E -(...)/2007 einer sum m arischen Prüfung festgestellt w erden kann, dass die asyl- suchende Person die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht erfüllt, dass sich das Bundesverw altungsgericht im zur Publikation vorgese- henen U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 zur Frage geäussert hat, w elchem Bew eism assstab die in A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG er- w ähnte Feststellung beziehungsw eise N ichtfeststellung der Flücht- lingseigenschaft und die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen ge- m äss A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG unterliegen, dass ein N ichteintretensentscheid in der R egel unzulässig ist, w enn das Fehlen der Flüchtlingseigenschaft oder der Vollzugshindernisse nicht offenkundig ist, beziehungsw eise w enn zusätzliche Abklärungen jeglicher A rt nötig erscheinen oder der Entscheid einer einlässlichen Begründung in rechtlicher oder sachlicher H insicht bedarf (vgl. dazu U rteil D -688/2007, a.a.O ., E. 5.6.6, m it w eiterführenden H inw eisen), dass das Bundesverw altungsgericht im R ahm en einer G esam tbetrach- tung der Anhörungsprotokolle zum Ergebnis gelangt, dass die Flücht- lingseigenschaft des Beschw erdeführers offenkundig nicht besteht und m it vorstehend erw ähnter Begründung eindeutig ausgeschlossen w er- den kann (vgl. dazu BVG E D -688/2007 E. 5.6.6), dass der Beschw erdeführer zw ar geltend m achte, das BFM habe ihn m issverstanden, w eshalb es einige M ale zu nicht zufriedenstellenden Antw orten gekom m en sei, beispielsw eise in Bezug auf die Anzahl der Provinzen, die Schilderung von Einzelheiten in C ._______ und im Be- reich der Sprachenkenntnis, dass - so der Beschw erdeführer w eiter - in der zw eiten Anhörung zu- dem seine Anm erkungen beziehungsw eise Korrekturen nicht korrekt protokolliert w orden seien, und im Ü brigen bloss ein Fluss an der G ren- ze zw ischen Südafrika und Sim babw e existiere beziehungsw eise sinn- gem äss in der unm ittelbaren R egion C ._______ kein Fluss existiere, dass hierzu festzuhalten ist, dass der Beschw erdeführer seine Anga- ben in den Anhörungen nach w ortw örtlicher R ückübersetzung in eine ihm verständliche Sprache (m it einer Ausnahm e) vorbehaltlos unter- schriftlich genehm igte (vgl. A 1 S. 9, und A 8 S. 16 und 18), S eite 8E -(...)/2007 dass zudem aus anderen Q uellen (vgl. Bestätigung des H ilfsw erksver- treters vom 30. August 2007) keine H inw eise auf U nregelm ässigkeiten in den Anhörungen zu entnehm en sind, dass dem zufolge die R ügen des Beschw erdeführers in Bezug auf die Protokollführung nicht zutreffen, dass zudem die Angaben des Beschw erdeführers zu den angeblich für seine Ausreise relevanten Vorfällen in keiner W eise plausibel ausgefal- len sind und durchw egs nicht den Eindruck von tatsächlich Erlebtem oder Befürchtetem verm itteln, auch w enn er in der Beschw erde nun nachträglich versucht, m it ergänzenden Inform ationen seine in den An- hörungen zu Tage getretenen w esentlichen Kenntnislücken und U nge- reim theiten etw as auszuglätten, dass m angelnde Substanz (Kenntnisse über W ohnprovinz und -ge- gend), tatsachenw idrige Aussagen (C ._______ ohne fliessende G ew ässer; Ausreisezeit aus N igeria) und W idersprüchliches in Bezug auf das ausreisebegründende Ereignis vom 3. Juli 2007 in den Schilderungen zu erkennen sind, dass es zudem offensichtlich an R ealkennzeichen in den Angaben des Beschw erdeführers fehlt, dass w eiter der Beschw erdeführer in der R echtsm itteleingabe keine stichhaltigen Argum ente sondern überw iegend Schutzbehauptungen vorbringt, die die überzeugenden Erw ägungen in der vorinstanzlichen Verfügung in keiner W eise zu entkräften verm öchten, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers bezüglich seiner Verfol- gungs- und Fluchtgründe som it offensichtlich die Voraussetzungen zur Anerkennung als Flüchtling nicht erfüllen, und offensichtlich auch kei- ne w eiteren Abklärungen im Sinne von A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG nö- tig sind, dass deshalb festzustellen ist, dass keiner der drei in A rt. 32 Abs. 3 AsylG aufgeführten, dem R egelfall des N ichteintretens bei Erfüllen des Tatbestandes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG entgegenstehenden G ründe vorliegt, S eite 9E -(...)/2007 dass das BFM dem nach in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf Er- teilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (A rt. 44 Abs. 1 AsylG , A rt. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 über Verfah- rensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass der Beschw erdeführer nichts Verlässliches über seine W ohnge- gend in C ._______ und über Sim babw e zu berichten w usste, w eshalb aufgrund der Aktenlage nicht davon ausgegangen w erden kann, er stam m e aus C ._______, Sim babw e, dass grundsätzlich von Am tes w egen zu prüfen ist, ob der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), diese U ntersuchungspflicht jedoch nach Treu und G lauben ihre G renze an der M itw irkungspflicht der Asylsuchenden fin- det (A rt. 8 AsylG ), w elche auch die Substanziierungslast tragen (A rt. 7 AsylG ), und es deshalb nicht Sache der Asylbehörden sein kann, nach allfälligen W egw eisungshindernissen in hypothetischen H erkunftslän- dern zu forschen, dass der Beschw erdeführer deshalb die Folgen seiner m angelhaften M itw irkung respektive Verheim lichung seiner w ahren H erkunft zu tra- gen hat, indem verm utungsw eise davon auszugehen ist, es w ürden ei- ner W egw eisung in den tatsächlichen H eim atstaat keine landes- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse im Sinne von A rt. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . A rt. 14a Abs. 2 - 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) entgegenstehen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1, Erw . 3.2.2., S. 5 f.), dass sich zudem aus den Protokollen keine konkreten Anhaltspunkte ergeben, aufgrund derer allenfalls geschlossen w erden könnte, der Beschw erdeführer gerate im Falle der R ückkehr in seinen tatsächli- chen H eim atstaat aus generellen oder individuellen G ründen w irt- schaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbe- drohende Situation, S eite 10E -(...)/2007 dass nach einer Zuw eisung zu einem Arzt (siehe Verm erke vom 8./15./16. August 2007) w egen Bauchschm erzen beziehungsw eise ei- nes Infekts in gesundheitlicher H insicht keine W egw eisungshindernis- se aktenkundig sind und der (...)-jährige Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge über eine m ehrjährige Erfahrung als Autoersatzteilhändler, als Lastenträger im Baubereich und in der Farm arbeit m itbringt, zum indest in N igeria geschult w orden ist, zw ei in N igeria gesprochene Sprachen kennt und insbesondere die englische Sprache beherrscht, dass aufgrund der Aktenlage - und w ie vom BFM zutreffend festgehal- ten - im tatsächlichen H eim atstaat des Beschw erdeführers von einem intakten sozialen und w irtschaftlichen Beziehungsnetz auszugehen ist, dass der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung in Ü berein- stim m ung m it den zu beachtenden Bestim m ungen steht und zu bestä- tigen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, dass sich die Beschw erde - w ie vorstehend aufgezeigt w urde - als zum Vornherein aussichtslos erw iesen hat, w eshalb ungeachtet der angeb- lichen und nicht belegten Bedürftigkeit, das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege („Kostenerlass“) abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem entes vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2] dem Beschw erde- führer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 11E -(...)/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um unentgeltliche R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichts- kasse zu überw eisen. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer durch Verm ittlung des BFM , (...), m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuhanden der Beschw erdeakten zuzustellen (eingeschrieben; Postbeilagen: Einzahlungsschein, Em pfangsbestätigungsform ular) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung (R ef.- N r. N _______, Kopie) - das BFM , (...), z.H . (...) (vorab per Telefax) - (...) (Kopie) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Beat W eber Thom as H ardegger Versand: 17. Septem ber 2007 S eite 12E -(...)/2007 EM PFA N G SB ESTÄ TIG U N G E-(...)/2007; N _______ A._______, unbekannter H erkunft, angeblich Sim babw e H ierm it bestätige ich, heute folgendes D okum ent erhalten zu haben: U rteil des B undesverw altungsgerichts vom 17. Septem ber 2007 O rt: ................................................ D atum : ................................................ U nterschrift: …… …… ……… …… ………. Allfällige Bem erkungen:...................................... D iese Em pfangsbestätigung ist nach deren U nterzeichnung von der eröffnenden Be- hörde dem Bundesverw altungsgericht, Abt. V, Postfach, C H -3000 Bern 14, zuhanden des Beschw erdedossiers zuzustellen. S eite 13