06/07 24 IV. Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 57 Abs. 1 l it. a und d IVG i.V.m. Art. 69 Abs. 1 und 2 IVV. Entzug der aufschiebenden Wirkung der Einsprache. Wird der angefochtene Einspracheentscheid aufgehoben, be deutet dies, dass die ursprüngliche Verfügung, über welche die Beschwerde gegnerin nun nochmals zu entscheiden hat, vorläufig weiterhin gilt. Damit gilt auch weiterhin die Ein- stellung der Invalidenrente. Revisionsgründe bilden namentlich Veränderungen des Gesundheitszustands oder seiner Auswirkungen. D iese Voraussetzung ist nicht erfüllt, wenn bloss eine unterschiedliche Beu rteilung eines im Wesentli- chen unverändert gebliebenen Sachverhalts erfolgt. Auch eine neue Gerichts- oder Verwaltungspraxis rechtfertigt grundsätzlich k eine Revision des laufen- den Rentenanspruchs zum Nachteil des Versicherten. Ungenügende Abklärung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin. Es ist nicht mit überwie- gender Wahrscheinlichkeit erhellt, dass die Beschwe rdeführerin voll arbeitsfä- hig ist. Das tatsächliche Ausmass der Arbeitsfähigkeit wurde nicht ermittelt. Obergericht, 10. April 2006, OG V 05 26