<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00539</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichter Sonderegger<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Romana Kronenberg Müller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Müller, </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Streiff</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> &amp; Partner AG, Advokatur / Notariat / Mediation</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 25, Postfach 326, 8730 Uznach</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1981 und zuletzt im Verkauf tätig (Urk. 9/8), mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich erstmals am 8. Juni 2015 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf Depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, Burnout, Schlafstörungen und Schmerzen bei der Sozialversicherungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 9/1). Die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle tätigte erwerbliche und medizinische Abklärungen und gewährte vom 2. Oktober 2015 bis zum 1. April 2016 Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 9/22). Im Anschluss über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm die IV-Stelle die Kosten eines Arbeitstrainings vom 1. April bis zum 31. Juli 2016 (Urk. 9/48), welches allerdings per 22. April 2016 vorzeitig beendet wurde, da die Tätigkeit gesundheitlich nicht angepasst gewesen sei (Urk. 9/55). Mit Schreiben vom 28. Juli 2016 setzte die IV-Stelle den Versicherten darüber in Kenntnis, dass aufgrund des Gesundheitszustandes keine beruflichen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen möglich seien und der Anspruch auf eine Rente geprüft werde (Urk. 9/66). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 14. November 2016, Urk. 9/75; Einwand vom 29. November 2016, Urk. 9/77-78) wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 13. Januar 2017 ab (Urk. 9/82). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zusatzgesuch vom 14. Februar 2017 (Eingangsdatum, Urk. 9/84; vgl. Urk. 9/95) ersuchte der Versicherte erneut um Eingliederungsmassnahmen. Die IV-Stelle tätigte daraufhin wiederum Abklärungen und übernahm die Kosten für eine Potenzialabklärung vom 5. Februar bis zum 2. März 2018 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Espas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/118) und im Anschluss daran für Arbeitsvermittlung von März bis September 2018 (Urk. 9/119). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Potenzialabklärung zeigte sich eine Sehschwäche, welche in der Folge medizinisch abgeklärt wurde (vgl. Low Vision Bericht vom 22. März 2018, Urk. 9/133; Augenärztliches Zeugnis vom 23. August 2018, Urk. 9/135). Der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte beantragte daraufhin Hilflosenentschädigung (Urk. 9/136). Mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 3. Juli 2018 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab, da die Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen für eine Hilflosenentschädigung im Sonderfall ab März 2018 erfüllt seien und die einjährige Wartefrist damit im März 2019 ablaufe (Urk. 9/152; Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 17. Mai 2018, Urk. 9/143). Am 17. Juli 2018 teilte die IV-Stelle mit, dass sie die Kosten für eine Kanterfilterbrille übernehme (Urk. 9/154). Sie erteilte am 14. August 2018 Kostengutsprache für ein sehbehindertentechnisches Assess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ment (Urk. 9/155) und in der Folge für eine sehbehindertentechnische Grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulung vom 29. Oktober 2018 bis zum 18. Januar 2019 (Urk. 9/159) sowie eine sehbehindertentechnische berufliche Abklärung vom 21. Januar bis zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. April 2019 (Urk. 9/185). Mit Mitteilungen vom 5. April 2019 erteilte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle Kostengutsprache für eine Lichtschutzbrille, eine Fernbrille und weisse Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cke (Urk. 9/196-198). Am 6. Mai 2019 informierte die IV-Stelle, dass sie im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verständnis mit dem Versicherten die Eingliederungsmassnahmen beende und den Rentenanspruch prüfe (Urk. 9/210). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 13. Juni 2019 sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine Hilflosenentschädigung gestützt auf eine leichte Hilflosigkeit bei Aufenthalt zu Hause zu (Urk. 9/217-218) und sicherte im Anschluss die Kostenübernahme für ein Monokular sowie für ein Lese- und Schreibsystem zu (Urk. 9/226-228; Urk. 9/234). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle tätigte weitere medizinische und erwerbliche Abklärungen und holte das polydisziplinäre Gutachten der Gutachtensstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH, folgend: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vom 2. Dezember 2019 ein (Urk. 9/241). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 21. Februar 2020, Urk. 9/247; Einwand vom 5. März 2020, Urk. 9/250; ergänzende Stellungnahme und Berichte der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handelnden Ärzte, Urk. 9/255-256; Urk. 9/260-261) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Juni 2020 einen Rentenanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle erteilte am 19. August 2020 Kostengutsprache für eine Lupenbrille (Urk. 9/276). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die rentenablehnende Verfügung vom 19. Juni 2020 reichte der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 21. August 2020 Beschwerde am hiesigen Gericht ein (Urk. 1) und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien ihm die von Gesetzes wegen zustehenden Leistungen zu gewähren, namentlich eine IV-Rente. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um unentgeltliche Rechtspflege und Bestel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Romana Kronenberg Müller als unentgeltliche Rechtsvertreterin (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 4. November 2020 schloss die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 9/1-278), worüber der Beschwerdeführer am 11. November 2020 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 10). Mit Schreiben vom 23. November 2020 reichte die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers ihre Honorarnote ein (Urk. 11 und Urk. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt dafür, dass der Beschwerdeführer gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten in einer angepassten Tätigkeit voll arbeitsfähig sei. Aufgrund der Niereninsuffizienz und seiner Sehschwäche sei ein erhöhter Pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senbedarf gegeben, so dass eine reduzierte Arbeitsfähigkeit von 75 % anzuneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men sei. Eingliederungsmassnahmen könnten erneut geprüft werden, wenn eine strikte Cannabis-Absenz anhand von Laborwerten sowie eine psychiatrisch-psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutische Behandlung über drei Monate nachgewiesen werde (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte demgegenüber vor, dass die im polydisziplinären Gutachten festgehaltenen Inkonsistenzen bezüglich der Sehkraft wahrscheinlich auf tagesformabhängige unterschiedliche Testresultate zurückzuführen seien. Tatsache sei, dass er einen weissen Stock benutze und Schwierigkeiten beim Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzen von Distanzen habe. So halte auch die behandelnde Augenärztin fest, dass die Einschränkungen im Rahmen der myopen Netzhautveränderungen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärbar seien. Es komme nur eine sehbehindertengerechte Tätigkeit in Frage und keine Tätigkeit mit durchschnittlichen Anforderungen an die Sehkraft. Entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend werde beantragt, ein gerichtliches Gutachten einzuholen. Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien darüber hinaus die Vorbringen der behandelnden Ärzte nicht gehört worden, so dass bereits aus diesem Grund die Verfügung aufzuheben sei. Im psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Teilgutachten werde die Diagnose «emotional instabile Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung, impulsiver Typ» mit Hinweis auf die jahrelange Tätigkeit in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf eine gerade einmal 60-minütige Untersuchung verneint. Die Anamnese sei unvollständig gemacht und die Konflikte nicht erhoben worden. Auch die depressive Episode sei klar erstellt, es gehöre zum Krankheitsbild, dass sie manchmal da sei und manchmal nicht. Darüber hinaus bestehe bereits auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des ADHS eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Werde nicht auf den behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Psychiater abgestellt, so sei ein neues Gutachten einzuholen. Auch die orthopädische Einschätzung sei nicht nachvollziehbar, so hätten die Arbeitsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suche gezeigt, dass er für körperlich repetitive Arbeiten, welchen Schweregrades auch immer, voll arbeitsunfähig sei. Aktuell könne weder eine Nervenschädigung noch eine Labrum- oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Läsion ausgeschlossen werden. Entsprechend sei ein neues polydisziplinäres Gerichtsgutachten einzuholen (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Grad der Invalidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass die Vorbringen der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sionsfall nach Art. 17 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit Erlass der früheren rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Veränderung genügt, um nu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nmehr eine anspruchsbegründende Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_351/2020 vom 21. September 2020 E. 3.1, insbesondere mit Hinweis auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektivierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indikatoren, die es </span><span>–</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einer</span><span>seits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span>–</span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 9C_590/2017 vom 15.</span><span> </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva</span><span>liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizi</span><span>nisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwie</span><span>gender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ein Beweisverfahren bleibt daher entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztlicher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. BGE 143 V 418 E. 7.1). Insbesondere in Fällen, in welchen nach der Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leichtgradigen depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung auszugehen ist, die nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einhergeht, bedarf es in aller Regel keines struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander wi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellen (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her</span><span>kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125</span><span> </span><span>V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu prüfen, ob die Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durchdringt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mit den Vorbringen der Ärzte im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auseinandergesetzt. Dadurch sei die Beschwerdegegnerin der ihr obliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Begründungspflicht nicht nachgekommen und habe dadurch den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (Urk. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs auf rechtliches Gehör bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Es genügt, wenn die Begründung kurz die Überlegungen nennt, auf die sich der Entscheid stützt und dieser sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bundesgerichts 8C_511/2007 vom 22. November 2007 E. 4.2.2 mit weiteren Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 133 I 201 E.2.2 mit weiteren Hinweisen). Inwiefern der Beschwerdeführer die angefochtene Verfügung nicht sachgerecht anfechten konnte, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht näher dargetan. Eine Verletzung der Begründungspflicht und damit des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt daher nicht vor.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19. Juni 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2) im Wesentlichen auf das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinäre Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2. Dezember 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab. Darin werden die bis zur B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egutachtung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktenkundigen medizinischen Berichte zusammengefasst (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/241/13 ff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.), weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. Soweit erforderlich, wird in den nachfolgenden Erwägungen aber darauf Bezug genommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter notierten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myopie bedingte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fundusveränderungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myopia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> magna (ICD-10 H44.2) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Amblyopie mit Innen- und Höhenschielen (rechtes Auge) (ICD-10 H53.0; H50.0; H50.2) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Niereninsuffizienz (ICD-10 N18.3) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">GFR</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">32ml/min./1.73m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten die Gutachter fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gendes: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einfache Aktivität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s- und Aufmerksamkeitsstörung (I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">CD-10 F90.0) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Cannabinoide, ständiger Gebrauch (ICD-10 F12.25) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Beschwerden an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hemithorax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Schulter, Arm und Hand der dominanten rechten Seite (ICD-10 M79.60) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bildgebend unauffälliger Befund an zervikaler und thorakaler Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">säule sowie Schulter (MRI 27.06.2014 und 27.04.2015, Sonographie 06.07.2016) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch unauffälliger Befund ohne jeglichen Hinweis für längerdau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ernde Schonung der Extremität </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anlagebedingte Fehlsichtigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myopia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> magna, Astigmatismus) (ICD-10 H52.1; H52.2) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Benetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ungsstörung (ICD-10 H04.1) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">askörperdestruktion (ICD-10 H43.8) </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10F17.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter führten aus (Urk. 9/241/9 ff.), dass b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei der ophthalmologischen Untersuchung eine hochgradige Myopie beidseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen, die eine Atrophie der Netzhaut verursache. Dies kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Reduktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Sehschärfe und eine gewisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesichtsfeldeinschränkung erzeugen. Sowohl die zentrale Netzhautdicke als auch die retinale Nervenfaserschi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht lä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Norm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich, so dass die Funktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbusse nicht erheblich sein kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Am rechten Auge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine angeborene Sehschwäche aufgrund einer S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chielstellung ohne Stereofunktion. Es bestü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nden aus ophthalmologischer Sicht keine Hinweise für ein Alport-Syndrom. Aus ophthalmologischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Tätigkeiten mit durchschnittliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Anforderungen an die Sehfähigk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit, wie auch für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Verkäufer, eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Tätigkeiten mit hohen Anford</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erungen an die Sehfähigkeit seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenso wenig geeignet wie potenziell gefährliche Arbeitsplätze, zum Beispiel auf Gerüs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten oder an schnell drehenden Maschinen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der allgemeininternistischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festgestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass eine fortgeschrittene Niereninsuffizienz mit einer GFR von aktuell 32 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/min./1.73m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aufgrund der Niereninsuffizienz s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> körperlich schwer belastende berufliche Tätigkeiten nicht zumutbar. Für körperlich leichte bis m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ittelschwere Tätigkeiten bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der orthopädischen Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tersuchung der Wirbelsäule zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich eine freie Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte mit Inkonsistenzen im Verlauf der Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung. Bei der neurologischen Prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Läs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eines grösseren peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pheren Nervens ebenso wie eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spinale Kompressionsproblematik eher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen werden. Radiologisch bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zervikothorakalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule und an der rechten Schulter unauffällige Verhältnisse. Zusammenfassend liessen sich die vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geschilderten Beschwerd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en durch die klinischen und rad</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iologischen Befunde aus orthopädischer Sic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht keinesfalls begründen. Es fa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwielung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an der rechten Hand und die Umfangsmessung nicht mit der angegebenen, lang dauernden Schon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der Extremität vereinbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Aus orthopädischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für körperlich leichte bis mittelschwere Tä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten, ohne Heben und Tragen von Lasten über 20 kg und ohne Überkopftä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten, eine zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der psychiatrischen Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die in den Akten dokumentierte ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fache Aktivitäts- und Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">merksamkeitsstörung bestätigt wo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden. Beim Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsgesprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch seien entsprechende Symptome </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit einer gewissen psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">moto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Unruhe und einem Rededrang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgefallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein regelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Cannabiskonsum und es handle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich um eine Störung durch Cannabinoide, ständiger Gebrauch. Die psychiatrischen Diagnosen beding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en keine Einschränkung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit und aus psychiatrischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angestammte Tätigkeit sei als körperlich schwer belastende Tätigkeit zu qualifizieren und sei seit April nicht mehr zumutbar. Eine optimal angepasste Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit wäre eine körperlich leichte bis selten mittelschwere Tätigkeit mit durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Anforderungen an die Sehfähigkeit. Potenziell gefährliche Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plätze, zum Beispiel auf Gerüsten oder an schnell drehenden Maschinen, seien nicht geeignet. Eine Anwesenheit von 8 Stunden täglich sei möglich, wobei eine Leistungseinschränkung aufgrund der Niereninsuffizienz und der einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Sehfähigkeit mit entsprechend erhöhtem Pausenbedarf bestehe. Er sei zu 75% arbeits- und leistungsfähig. Die aktuelle Einschätzung gelte seit Januar 2019, zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor könne auf die medizinischen Grundlagen verwiesen werden, die bei der letzten Verfügung im Januar 2017 massgeblich erachtet worden seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einschränkungen aus allgemeininternis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht und aus ophthalmol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ogi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht addier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sich nicht, sondern ergänz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sich. Es könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en die gleichen Zeitabschnitte zum Einlegen verme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hrter Pausen verwendet werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en keine medizinischen Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit empfoh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len werden. Die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g kö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Erhalt der bestehenden medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit beitragen. Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufliche Massnahmen im Sinne einer Unterstützung bei der Suche eines ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Arbeitsplatzes könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en empfohlen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, da der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Arbeit motiviert schein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus psychiatrischer Sicht sollt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dazu bereit sein, auf den Cannabis-Konsum zu verzichten und sich entsprechenden Kontrollen der Abstinenz zu unterziehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reichte der Beschwerdeführer den Bericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ophtalmologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 2. April 2020 ein. Sie notierte darin folgende Diagnosen (Urk. 9/255):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">OD Pathologische Myopie rechts mehr als links (grösser als 20 Dioptrien) mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ausgeprägtem Strabismus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">convergens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">incomitans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">massiver Abduktionseinschränkung rechts bei myopischer Myopathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter Abduktionseinschränkung links bei myopischer Myopathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zunehmender störender horizontaler Diplopie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vorbestandener </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schielamblyopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">möglicher systemischer Krankheitsassoziation bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tubulo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> interstitieller Nierenerkrankung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">konzentrischer Gesichtsfeldeinschränkung rechts grösser als links im Rahmen der pathologischen Myopie mit myopischer Netzhautdegene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ration</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fundus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">myopicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Staphylom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Muster</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Störung der Netzhautschicht und Verdünnung im Rahmen Myopie-assoziierter Degeneration</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Schieloperation rechts am 20. Februar 2020 am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">B.___-Spital</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im abschlägigen Bescheid mit der gutachterlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ophtalmologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung stehe, dass in ihren Berichten keine Ursache für das schlechtere Sehen angegeben werde und dass keine strukturellen/morphologischen Veränderungen vorlägen. Im Brief vom 17. Mai 2019 an die Beschwerdegegnerin habe sie die Diagnose des ausgeprägten Strabismus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">convergens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei pathologischer Myopie von über 20 Dioptrien erwähnt. Es hätten sich von Beginn weg ein pathologischer Fundus aufgrund dieser Myopie mit myopen Netzhautdegenerationen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Staphylom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Muster gezeigt. Es hätten sich ebenfalls eine massive Abduktionsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung rechts und eine leichte Abduktionseinschränkung links und eine aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schielamblyopie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts gezeigt. Inwieweit hier ein Augenarzt von nicht vorliegenden morphologischen Befunden sprechen könne, entziehe sich ihrer Kenntnis. Die Befunde seien eindeutig. Die Unterstellung, es handle sich um eine Simulation und dass die Sehkraft somit weiterhin bei 0.6 anzunehmen sei, könne sie nicht nachvollziehen. Auch die massive Gesichtsfeldeinschränkung sei im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men der myopen Netzhautveränderungen erklärbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie verweise auch auf die Berichte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Augenklinik (vgl. hierzu Urk. 9/255/4 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nahm in seinem Bericht vom 7. Mai 2020 Stellung zum psychiatrischen Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten und bemängelte, dass der psychiatrische Gutachter mangelhaft recher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiert und vor allem bewertet habe. Die Anamnese sei mangelhaft und führe zur Argumentation, dass keine schwerwiegende Diagnose zutreffe. Soziale Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensweisen und Konflikte, die der angesprochenen Persönlichkeitsstörung ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprächen, seien allerdings in der Vergangenheit und der Gegenwart zu beobach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Auf die beobachtbare Depression werde seitens des Gutachters nicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen. Die Symptome des ADHS seien nur unvollständig und nicht in ihrer Schwere angemessen erfasst worden. Der moderate Cannabis-Konsum werde pau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schal beurteilt, nämlich könne er sich «ungünstig auf die Arbeitsmotivation» aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirken - dass dieser aber einer in gewissen Grenzen vertretbaren Selbstmedika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion wegen ADHS entsprechen könnte, werde in der Argumentation verkannt (Urk. 9/261). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nahm am 8. Mai 2020 Stellung zum Vorbescheid (Urk. 9/260). Er konstatierte, dass im Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten ungenügend auf die Schmerzsymptomatik der rechten Schulter respektive Hemi-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxseite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingegangen werde und nur in einem Nebensatz von leichten bis mittelschweren Arbeiten gesprochen werde. Die Schmerzsymptomatik im rechten Schulterbereich und in der Hemi-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thoraxseite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei von zentraler Bedeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer sei aufgrund dieser Beschwerden zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig geschrieben worden, selbst nach der Rehabilitation sei ein erneuter Arbeitsversuch gescheitert. Für körperlich repetitive Arbeiten, welchen Schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grads auch immer, sei er voll arbeitsunfähig, da diese Versuche des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öfteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt worden und jedes Mal gescheitert seien. Diese körperliche chronische Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung (chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hemithorakales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom rechts) müsse in den Gutachten sowie in der Resterwerbsfähigkeit berücksichtigt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens erstellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. August 2020 zuhanden der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Urk. 3/8).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte darin ergänzend aus, dass er den Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedentlich als depressiv habe klassifizieren müssen und in diversen Berichten sei auch die entsprechende Symptomatik ausgewiesen. Zur rezidivie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pression gehöre, dass sie immer wieder auftrete, aber zwischen den depressiven Phasen praktisch verschwinde. Im Längsschnitt seien immer wieder depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soden wechselnder Stärke (leicht- und mittelgradig) aufgetreten, seit dem Behandlungsbeginn 2015 liessen sich mindestens vier Episoden nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen. Entsprechend sei auch mehrfach ein Antidepressivum verordnet worden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das ADHS sei ein zu berücksichtigender Faktor bei der Arbeitsunfähigkeit (die er auf 50 % einschätze), da die Gesprächsführung mit dem Beschwerdeführer äus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serst schwierig sei und er dauernd und immer wieder vom Gesprächspartner strukturiert werden müsse. Dies sei ein zentrales Element in der Therapie, um nicht zuletzt an der sozialen Beziehungsgestaltung zu arbeiten. Darüber hinaus sei das ADHS motorisch ebenfalls ausgewiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer konsumiere Cannabis seit er 21 Jahre alt sei, anfangs ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legentlich, dann täglich, mit 23 Jahren habe er Pilze ausprobiert, mit 24 Jahren habe er den Cannabiskonsum sistiert und angefangen Kokain zu sniffen, zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen 25 und 27 habe er Crack geraucht. In </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">casu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brauche der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cananbis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Co-Medikation, um etwas ruhiger hinsichtlich seines ADHS und sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner emotionalen Instabilität zu werden und seine Wut und Verzweiflung zu zü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geln. Er befürworte diesbezüglich eine pragmatische Linie. Bei diesem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei Cannabis eindeutig Teil der Lösung, nicht Teil des Problems. Es wäre umgekehrt sogar kontraindiziert, in diesem Fall aktuell das Cannabis abzusetzen, da er nach Angaben der Ehefrau sofort ausfälliger, wütender und reizbarer werde, dies auch gegen sie und die kleine Tochter. Bezüglich des amotivationalen Syn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms sei festzuhalten, dass er den Beschwerdeführer enorm motiviert erlebe. Dies zeige sich sowohl in der Psychotherapie als auch bei der Arbeitsanamnese sowie bei der Trainingstherapie der lädierten Schulter. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Diagnose emotionale instabile Persönlichkeit sei festzuhalten, dass es in Hol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">land schnell wechselnde Anstellungen gewesen seien, in der Schweiz habe er in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 4.5 Jahre gearbeitet. Die Hyperaktivität habe zum grossen Arbeitsauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen gepasst. Die Wahrheit sei aber, dass es ständig explosive Konflikte mit Mitarbeitern und dem Stellvertreter des Vorgesetzten gegeben habe, die Fachlei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin und ein Mitarbeiter hätten ihn oft beruhigen müssen. Auch die Ehefrau müsse oft vermitteln bei Streit mit Nachbarn, Spaziergängern, Fachstellen, Insti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tutionen, Taggeldkassen, dem Rektor der Spezialschule der autistischen Tochter etc. Auch die Beziehung zur Ehefrau sei oft auf der Kippe wegen des explosiven Wesens des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 14. August 2020 führte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie, aus, dass ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cervicospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom rechts und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Periarthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts bestehe bei Vorliegen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">myo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendinotischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Befunden der rechtsseitigen Nackenmuskulatur und des Musculus pectoralis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mayor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts und schmerzbedingter eingeschränkter Abduktion der rechten Schulter sowie Reizung der rechten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei positivem Palm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">up</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Test. In der aktuellen Bildgebung (Röntgen und Sonographie) der Halswirbelsäule (HWS)/Brustwirbelsäule (BWS) und der rechten Schulter fänden sich keine wesentlichen strukturellen Pathologien. Er empfehle zur Vervollständigung der Dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnostik noch ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-MRI der rechten Schulter zum Ausschluss einer all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Labrum-Läsion oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pulley</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Läsion, die gegebenenfalls einen Teil der Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terbeschwerden erklären könnten, zumal sich diese sonographisch nicht gut be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteilen liessen (Urk. 3/11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzuhalten, dass die Augenprobleme bei der Erstanmeldung noch nicht zur Diskussion standen, sondern sich erst im Rahmen der Potenzialabklärung als Gesundheitsschädigung mit allfälligen funktionellen Auswirkungen zeigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit liegt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine umfassende Neuprüfung eines allfälligen Rentenanspruches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu erfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1), was auch seitens der Parteien unbestritten blieb.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH vom 2. Dezember 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfüllt sämtliche recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungsgrundlagen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.4).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es beruht auf fachärztlichen Untersuchungen durch die Gutachter (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/241/25 ff.; Urk. 9/241/9 ff.; Urk. 9/241/38 ff.; Urk. 9/241/49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.) und wurde in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. /241/13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ff.) abgegeben. Es würdigt die vorhandenen Arztberichte sorgfältig, in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sbesondere auch die Berichte von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/241/35 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ff.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie die Berichte zu den vorhergehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ophtalmologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Untersuchungen (Urk. 9/241/53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt die vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und setzt sich mit diesen hinreichend auseinander. Die Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge ist einleuchtend und das Gutachten ist schlüssig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte gegen das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ophtalmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Teilgutachten vor, dass Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ophtalmologie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Testresultate unter Berücksichtigung der in den Akten liegenden Berichte als nicht plausibel erachte, dabei allerdings ausser Acht lasse, dass die Ergebnisse unter anderem von der Tagesform bzw. Befindlichkeit des Beschwerdeführers sowie der Art der Messung und der messenden Person abhänge. Auch nutze der Beschwerdeführer effektiv ein Bildschirmlesegerät. Ein morphologisches Korrelat für die Reduktion der Seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schärfe müsse entsprechend nicht gesucht werden, da nicht davon auszugehen sei, dass sich diese in 12 Tagen im Juni 2018 erheblich reduziert habe. Auch die angeblichen Inkonsistenzen bei der Gesichtsfeldprüfung seien durch die Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terin nicht aufgelöst worden und es sei nicht berücksichtigt worden, dass die Werte bei jeder Messung anders ausfallen könne. Klar sei, dass er einen weissen Stock benutze, da insbesondere die räumliche Orientierung stark eingeschränkt sei (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notierte im Rahmen der Untersuchungsbefunde, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer bei der Gesichtsfeldprüfung mit dem Goldmann-Perimeter sowohl links als auch rechts auffällige Angaben gemacht habe (Urk. 9/241/51). Sie konstatierte diesbezüglich, dass dies ein Hinweis auf Aggravation darstelle. Für die angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Reduktion der Sehschärfe des linken Auges bestehe kein morphologisches Korrelat. Auch im Rahmen der Aktendurchsicht ergäben sich erhebliche Inkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistenzen: Am 14. Juni 2018 habe er mit Brillenkorrektur eine Nahsehschärfe links von 0.6 partiell angegeben, am 26. Juni 2018 gebe er in der Sehbehinder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenambulanz einen Vergrösserungsbedarf links von 8-fach an. Damit werde er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelt, wie hoch die Vergrösserung sein müsse, damit es der jeweiligen Person möglich sei, Schrift in Zeitungsdruckgrösse zu lesen. Um Schrift in Zeitungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druckgrösse lesen zu können, sei eine Mindestsehschärfe von ca. 0.4 erforderlich. Am 14. Juni 2018 habe er mit der Brillenkorrektur eine deutlich bessere Nahseh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schärfe als 0.4 angegeben. Ein achtfacher Vergrösserungsbedarf bestehe bei hoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig sehbehinderten Personen mit einer Nahsehschärfe kleiner als 0.1; eine Brillenkorrektur sei bei einem solch hohen Vergrösserungsbedarf nicht mehr möglich, so dass elektronische Hilfsmittel zum Einsatz kommen müssten. Ein morphologisches Korrelat für eine derartige Verschlechterung in 12 Tagen habe nicht bestanden und bestehe immer noch nicht (Urk. 9/241/53). Darüber hinaus habe er in der heutigen Gesichtsfeldprüfung ein deutlich besseres Gesichtsfeld angegeben. Die Inkonsistenzen der Angaben des Beschwerdeführers seien bemer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenswert (Urk. 9/241/53). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. April 2020 gehen keinerlei Erklärungen hervor, wie diese Inkonsistenzen zu erklären sein könnten (E. 4.2). Darüber hinaus verneinte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entgegen den Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen von morphologischen Korrelaten zu der verminderten Sehfähigkeit - sie verneinte lediglich ein morphologisches Korrelat, welches innert 12 Tagen zu einer derart massiven Verschlechterung der Befunde hätte führen können (Urk. 9/241/53). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konstatierte des Weiteren, dass aufgrund der inkonsistenten Angaben die Sehschärfe lediglich geschätzt werden könne. Aufgrund der unterschiedlichen Befunde sei von einer Sehschärfe zwischen 0.4 und 0.8 auszugehen. Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend bestehe damit eine funktionelle Einäugigkeit mit einer gewissen Re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der Sehschärfe am funktionell besseren Auge und einem geringen Gesichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausfall aufgrund Myopie bedingter retinaler Veränderungen. Es bestehe ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend eine 25%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für alle Tätigkeiten mit durchschnittlichen Anforderungen an die Sehfähigkeit (Urk. 9/241/53 f.). Damit berücksichtigte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entgegen den Vorbringen des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers (Urk. 1 S. 11) alle objektivierbaren Befunde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers und auch die Stellungnahme von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinerlei Zweifel am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ophtalmologischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Teilgut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorzubringen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychiatrische Teilgutachten von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrie und Psychotherapie, wurde seitens des Beschwerdeführers unter Hinblick auf die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemachten Angaben ebenfalls bemängelt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> konstatierte, dass insbesondere die Depression im Längsschnitt immer wieder zu Arbeitsunfähigkeiten geführt habe (Urk. 3/8). Dies wurde auch von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in Abrede gestellt, konstatierte dieser doch, dass - falls sich im weiteren Verlauf wieder eine manifeste depressive Episode entwickeln sollte - wieder antidepressive Medikation eingesetzt werden sollte (Urk. 9/241/34). Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über hinaus machte auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seinem Schreiben vom 17. August 2020 nicht geltend, dass eine Depression aktuell vorliege bzw. funktionelle Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen nach sich ziehen würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Ausführungen von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Bezug auf das ADHS (vgl. E. 4.5, Urk. 3/8) ist festzuhalten, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Herleitung der Diagnose ebenfalls eine psychomotorische Unruhe und einen Rededrang feststellen konnte. Der Beschwerdeführer habe aber strukturiert werden können. Es ergäben sich im Längsverlauf bei der Anamnese Hinweise auf die Störung, dies bereits im Jugend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alter (Urk. 9/241/33). Entsprechend wurden die von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> genannten Symptome umfassend berücksichtigt, allerdings von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterschiedlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewertet - dies allein vermag allerdings das psychiatrische Teilgutachten nicht in Zweifel zu ziehen. Darüber hinaus war der Medikamentenspiegel des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers klar im nicht therapeutischen Bereich (Urk. 9/241/60; Urk. 9/241/34). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bemängelte darüber hinaus, dass die Anamnese mangelhaft sei und das Verneinen der Diagnose «emotional instabile Persönlichkeitsstörung» nicht nachvollziehbar sei (Urk. 3/8). Allerdings ist hierzu festzuhalten, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ausführliche Anamnese erhob und unter Berücksichtigung dieser zum Schluss kam, dass der Verlauf mit früher sonst voller Leistungsfähigkeit während mehrerer Jahre gegen die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung spreche (Urk. 9/241/33). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machte darüber hinaus keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konkreten, objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiv fassbaren Aspekte namhaft, die Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entgangen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 2. August 2006 U 58/06 E. 2.2) oder die zu einer anderen rechtlichen Beurteilung Anlass geben würden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weitere Ausführungen bezüglich des Cannabiskonsums erübrigen sich, da sowohl Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diesen als ohne Auswirkungen auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit beurteilen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers sowie von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das psychiatrische Teilgutachten von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht in Zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fel zu ziehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nachvollziehbar und schlüssig verneinte, kann auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere Ausführungen zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukturierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 verzichtet werden (vgl. E. 2.3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für orthopädische Chirurgie, diagnostizierte in seinem orthopädischen Teilgutachten chronische Beschwerden an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hemithorax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Arm und Hand der dominanten rechten Seite mit bildgebend und klinisch unauffälligem Befund (Urk. 9/241/43). Er führte des Weiteren aus, dass die im Alltag geltend gemachten Einschränkungen insbesondere angesichts der massiven Gebrauchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spuren der vermeintlich geschonten rechten oberen Extremität keinesfalls nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzogen werden könnten (Urk. 9/241/45) und beurteilte den Beschwerdeführer für körperlich leichte und zumindest mittelschwere Verrichtungen (Heben und Tragen von Lasten von bis zu 20 kg sowie Überkopfverrichtungen) als vollum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fänglich arbeitsfähig (Urk. 9/241/46). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Bericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 9/260, E. 4.4) sowie aus dem Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 4.6) gehen keinerlei neuen objektivierbaren Befunde hervor. Insbesondere die Sonographie der rechten Schulter sowie das Röntgen der HWS/BWS und der Schulter zeigten keine wesentlichen strukturellen Patholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gien. Entsprechend ist auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, wonach der Umstand allein, dass behandelnde Fachärzte eine vom eingeholten Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abweichende Meinung äussern, nicht Anlass zu weiteren Abklärungen gibt oder das Gutachten in Frage zu s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermögen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; anders würde es sich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, wenn die behandelnden Ärzte konkrete, objektiv fassbare Aspekte nam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft machen, die dem ärztlichen Experten entgangen sind oder mit denen er sich nicht befasst hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2006 U 58/06 E. 2.2) - was vorliegend allerdings nicht der Fall ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH vom 2. Dezember 2019 infolge der Niereninsuffizienz und der einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten Sehfähigkeit mit entsprechend erhöhtem Pausenbedarf von einer 75%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten bis selten mittelschweren Tätigkeit mit durchschnittlichen Anforderungen an die Sehfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und ohne potenziell gefährliche Arbeitsplätze, zum Beispiel auf Gerüsten oder schnell drehenden Maschinen, auszugehen (vgl. E. 4.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verwies in ihrer Verfügung auf die hohe Restarbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit und berief sich im Feststellungsblatt vom 21. Februar 2020 auf den im Jahr 2016 vorgenommenen Einkommensvergleich (Urk. 2 und Urk. 9/246/5). Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin zog die Beschwerdegegnerin für die Einkommen im Jahr 2015 das in den Jahren 2012 bis 2014 erzielte Durchschnittseinkommen bereinigt um die Nomi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nallohnentwicklung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 53'615.-- heran und stellte dem den Hilfsarbeiterlohn gemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Bundesamt für Statistik her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Höhe von Fr. 66'918.30 für das Jahr 2015 gegenüber (Urk. 9/73). Ausgehend von einer 75%igen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit resultiert daraus klarerweise kein rentenbegründender Invaliditätsgrad, was auch seitens des Beschwerdeführers unbestritten blieb (vgl. Urk. 1). Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reits sämtliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berücksichtigt wurden, so dass die Beschwerdegegnerin richtigerweise keinen Leidensabzug berücksichtigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en) - was ebenfalls unbestritten blieb. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine nähere Prüfung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Einkommensvergleichs </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Amtes wegen besteht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Anlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 125 V 413 E. 1b und 2c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig und sind die Gerichtskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ermessensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Da die Voraussetzungen für die unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt sind (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3/12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), sind sie jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso sind die Voraussetzungen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsvertretung (§ 16 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt und es ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwältin Dr. Romana Kronenberg Müller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unentgeltliche Rechtsvertreter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Dr. Romana Kronenberg Müller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, machte mit Honorarnote vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23. November 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12) einen Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19.51</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden und Barauslagen von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">90.90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend. Angesichts der Tatsache, dass vorliegend keine schwierigen Rechtsfragen zu klären waren, erscheint dieser Aufwand, insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr als fünf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunden für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aktenstudium sowie 11.33 Stunden für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Ausarbeitung der Beschwerdeschrift, als übersetzt. Bei grosszügiger Betrachtung können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stunde Aufwand für Instruktion und Besprechung mit dem Klienten, drei weitere Stunden für Aktenstudium sowie sechs Stunden für das Abfassen einer sich auf das Wesentliche beschränkenden Rechtsschrift als gerechtfertigt betrachtet we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Eine weitere Stunde kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Erstellung der weiteren Eingaben und Abklärungen anerkannt werden und eine Stunde für die Nachbearbeitung des Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teils. Damit erscheint </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- unter Berücksichtigung von angemessenen Barauslagen eine Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung in der Höhe von Fr. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Baraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen und Mehrwertsteuer) als ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist auf § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unentgeltliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtspflege verpflichtet ist, sobald er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst, </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">In Bewilligung des Gesuchs vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">21. August 2020</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"> wird dem Beschwerdeführer die unentgelt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">liche </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">Prozessführung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"> gewährt und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">Rechtsanwältin Dr. Romana Kronenberg Müller, Uznach, als</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"> Rechtsvertreter</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispoformell"> bestellt;</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, zufolge Ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">währung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Rechtsanwältin Dr. Romana Kronenberg Müller, Uznach,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’900</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nach</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Romana Kronenberg Müller</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstCasanova</p><p></p></div> </div></body></html>