<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00496</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Kobel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Leimbacher Cerletti, Advokatur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Marktgasse 34, Postfach 456, 8180 Bülach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, arbeitete ab November 1995 als Küchen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter im Y.___ (Angaben vom Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2005 im Fragebogen für den Arbeitgeber, Urk. 6/8); daneben war er ab Januar 2001 teilzeitlich als Unterhaltsreiniger bei der Firma Z.___ tätig (Angaben vom April 2006 im Fragebogen für den Arbeitgeber, Urk. 6/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem Jahr 1998 war X.___ immer wieder wegen Kopfschmerzen in Form von Migräne und Spannungskopfschmerzen in ärztlicher Behandlung; unter anderem wurden in den Jahren 1998, 2003 und 2005 neurologische Abklärungen durchgeführt (Berichte von Dr. med. A.___, Spezialarzt für Neurologie, von Ende 1998, Urk. 6/5/31-32 und Urk. 6/5/33-34, von Ende 2003/Anfang 2004, Urk. 6/5/25-26 und Urk. 6/5/23-24, und von Anfang 2005, Urk. 6/5/22), und im März 2005 hielt sich X.___ während zwei Wochen in der B.___ auf, wo neben den Kopfschmerzen auch ein chronisches Lumbo- und Zervikovertebralsyndrom Gegenstand der Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen war (Austrittsbericht vom 21. April 2005, Urk. 6/5/17-21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Oktober 2005 meldete sich X.___ bei der Invalidenversicherung an (Urk. 6/2),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachdem er zum einen seine Arbeitstätigkeit im Y.___ im Lauf des Jahres 2004 eingestellt (100%ige Arbeitsunfähigkeit ab dem 5. Juli 2004) und im Juli 2005 im Umfang von zwei Stunden an einzelnen Tagen versuchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise wieder aufgenommen hatte (vgl. Urk. 6/5/1-2 und Urk. 6/8/1-2) und zum andern seine Teilzeitstelle in der Reinigung per Ende Juni 2004 verloren hatte (vgl. Urk. 6/15/1+6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, holte die Berichte des Hausarztes Dr. med. C.___, Spezialarzt für Innere Medizin, vom 21./22. Oktober 2005 und vom 28. April 2006 (Urk. 6/5/1-4 und Urk. 6/18/1-2) und die Berichte des D.___ des E.___ vom 26. Oktober 2005 und vom 23. Mai 2006 ein, wo der Versicherte im September 2004 eine Behandlung aufgenommen hatte (Urk. 6/7 und Urk. 6/20), und zog die vertrauensärztlichen Berichte von Dr. med. F.___, Spezialarzt für Innere Medizin, vom 30. April 2005 und vom 10. Februar 2006 zuhanden der Beamtenversicherungskasse bei (Urk. 6/25/1-5 und Urk. 6/25/6-10). Sie erhielt ausserdem Kenntnis von Abklärungen im G.___ in der Abteilung für Psychosoziale Medizin und in der Kopfwehsprechstunde vom Frühjahr 2006 (Urk. 6/22/1-3 und Urk. 6/22/4-6) und von einem Aufenthalt des Versicherten in der H.___ vom Sommer 2006 (Urk. 6/22/7-9). Sodann liess sie den Versicherten durch das I.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 16. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2007, Urk. 6/38; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___, internistische und allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinmedizinische Fallführung, Dr. med. K.___, Spezialarzt für Neurologie, und Dr. med. L.___, Spezialarzt für Psychotherapie und Psychiatrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 26. November 2007 verneinte die IV-Stelle einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 33 % (Urk. 6/43). Im Beschwerdeverfahren hob das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Verfügung mit Urteil vom 30. April 2009 auf und verpflichtete die IV-Stelle zu weiteren Abklärungen in Form einer vertieften Analyse der psychischen Komponente des geklagten Beschwerdebildes und des Zusammenwirkens der somatischen und psychischen Faktoren (Prozess Nr. IV.2008.00120; Urk. 6/59 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.5 und E. 3.6). Das Urteil blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle nahm in der Folge einen vertrauensärztlichen Bericht von Dr. med. Dipl. psych. M.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 9. Februar 2009 zuhanden der Beamtenversicherungskasse zu den Akten (Urk. 6/62), zog das Schreiben der GG.___ vom 25. Juli 2006 zur Auflö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Anstellung im Y.___ per Ende Oktober 2006 bei (Urk. 6/69), holte bei Dr. C.___ den Bericht vom 14. August 2009 ein (Urk. 6/71/1-6, unter anderem mit einem Bericht des D.___ vom 1. November 2006 über die Behandlung im Zeitraum September 2004 bis November 2006, Urk. 6/71/37-39, einem Bericht des E.___ vom 4. August 2008 über eine teilstationäre Behandlung von Mai bis Juli 2008, Urk. 6/71/16-19, und einem Bericht der B.___ vom 29. Mai 2009 über einen Rehabilitationsaufenthalt vom April/Mai 2009, Urk. 6/71/7-13) und liess durch das D.___ den Bericht vom 15. Oktober 2009, Dr. med. N.___, verfassen (Urk. 6/72). Anschliessend liess sie das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre Gutachten der Gutachtenstelle O.___ vom 1. Juli 2010 erstellen (Urk. 6/83; Dr. med. P.___, Spezialarzt für Neurologie, Fallführung, Dr. med. Q.___, Spezialarzt für Innere Medizin und Rheumatologie, und Dr. med. R.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie) und unterbreitete es ihrer RAD-Ärztin Dr. med. S.___ (Stellungnahme von Dr. S.___ vom 13. August 2010, Urk. 6/85/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 13. Mai 2011 sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2004 eine Viertelsrente aufgrund eines Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrades von 47 % zu (Urk. 6/100 und Urk. 6/104). Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2011 verlor X.___ bei einem Überfall in Kosovo sein linkes Auge (vgl. Urk. 6/130/1) und wurde mit einer Augenprothese versorgt (vgl. die Operationsberichte der Augenklinik des G.___ vom 6. Januar und vom 30. Oktober 2012, Urk. 6/114/5 und Urk. 6/114/3-4, den Austrittsbericht der Augenklinik vom 2. November 2012, Urk. 6/131/7-8, den Bericht des T.___ vom 4. Dezember 2012, Urk. 6/134/28, und den Bericht der Augenklinik vom 11. März 2013, Urk. 6/134/29-30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im November 2013 leitete die IV-Stelle ein Rentenrevisionsverfahren in die Wege (Angaben des Versicherten im Fragebogen, Urk. 6/128). Sie führte mit dem Versicherten am 19. Dezember 2013 ein Standortgespräch (Protokoll in Urk. 6/130) und erfuhr dabei, dass der Versicherte am 13. Dezember 2013 als Beifahrer von einem Auffahrunfall betroffen gewesen war und dass ein Schä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">del-Hirn-Trauma 1. Grades diagnostiziert worden war (vgl. die Polizeiunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lagen in Urk. 6/137 und die Austrittsberichte des U.___ vom 16. und 23. Dezember 2013 über die Hospitalisation vom 13. bis zum 16. Dezember 2013, Urk. 6/131/1-4 und Urk. 6/134/42-45). Nachdem sie ausserdem den Bericht von Dr. C.___ vom 8. Januar 2014 (Urk. 6/134/1-6, unter anderem mit einem Bericht des D.___ vom 1. Oktober 2010 über Konsultati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onen des Versicherten vom April und vom Juni 2010, Urk. 6/134/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12) und den Bericht von Dr. med. V.___, Spezialärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 24. Februar 2014 über die Behandlung seit Mai 2011 (Urk. 6/139) eingeholt hatte, veranlasste die IV-Stelle erneut eine polydisziplinäre Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung, die wieder dem I.___ zufiel (Gutachten vom 9. November 2015, Urk. 6/157; Dr. med. W.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Spezialarzt für Rheumatologie, Fallführung, Dr. med. AA.___, Spezialarzt für Neurologie, Dr. med. BB.___, Spezialärztin für Ophthalmologie, und Dr. med. CC.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle holte zum Gutachten des I.___ die Stellungnahme ihres RAD-Arztes Dipl. med. DD.___, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 27. November 2015 ein (Urk. 6/159/16-17) und teilte dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten daraufhin mit Vorbescheid vom 8. Februar 2016 mit, dass sie seine Rente aufzuheben gedenke, da sich sein Gesundheitszustand durch den Verlust des linken Auges vom Dezember 2011 und durch den Autounfall vom Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 verändert habe, die deshalb vorzunehmende neue Einschätzung seines Gesundheitszustandes jedoch keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Erkrankung erkennen lasse (Urk. 6/160). Nachdem der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Leimbacher, am 11. März 2016 Einwendungen hatte vorbringen lassen (Urk. 6/165), entschied die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. März 2016 im Sinne ihres Vorbescheids und hob die Rente auf das Ende des Monats nach der Verfügungszustellung auf (Urk. 2 = Urk. 6/169).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 18. März 2016 liess X.___ durch Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">walt Jürg Leimbacher mit Eingabe vom 29. April 2016 Beschwerde erheben (Urk. 1) und deren Aufhebung beantragen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 1. Juni 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Nachdem der Versicherte die Beschwerde mit Eingabe vom 1. September 2016 ergänzt hatte (Urk. 14), entsprach das Gericht mit Verfügung vom 8. September 2016 dem Antrag des Versicherten um die unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2) und ordnete einen zweiten Schriftenwechsel an (Urk. 16). In der Replik vom 20. September 2016 blieb der Versicherte bei sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem Standpunkt (Urk. 17). Die IV-Stelle verzichtete mit Eingabe vom 6. Oktober 2016 darauf, eine Duplik zu erstatten (Urk. 21), was dem Versicherten am 10. Oktober 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2012 sind die im Zuge der Revision 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) und der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft getreten. In materiellrechtlicher Hinsicht gilt der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung jene Rechtsnormen zugrunde zu legen sind, die gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung ist am 18. März 2016 ergangen. Da ein Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der revidierten Bestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der IV-Revision 6a begonnen hat - zur Diskussion steht die Aufhebung einer Rente, die dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 13. Mai 2011 für die Zeit ab dem 1. Dezember 2004 zugesprochen worden war (Urk. 6/100 und Urk. 6/104) - und die Verfügung eine Dauerleistung betrifft, ist entsprechend der dargelegten intertemporalrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Regelung für die Zeit bis Ende 2011 auf die damals gültig gewesenen Bestimmungen und für die Zeit ab Anfang 2012 auf die neuen Normen der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision 6a abzustellen (vgl. zur 4. IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revision: BGE 130 V 445; Urteil des Bundesgerichts I 428/04 vom 7. Juni 2006, E. 1). Soweit die Revision 6a jedoch keine substanzi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Änderungen gegenüber der früheren Rechtslage gebracht hat, ist die zur altrechtlichen Regelung ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_76/2009 vom 19. Mai 2009, E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Art. 4 Abs. 1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall sein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wird in Art. 7 Abs. 1 ATSG definiert als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsmarkt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Satz 1), und e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indbar ist (Satz 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf das Erfordernis in Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG hatte das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt die Arbeitsunfähigkeit bei bestimmten Leiden seit dem Jahr 2004 nach besonderen Grundsätzen beurteilt. Es hatte diese Leiden unter dem Begriff der p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">athogenetisch-ätiologisch unklare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> syndromale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">debilder ohne nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisbare organische Grundlage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammengefasst und festgestellt, es seien dies Störungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die sich hinsichtlich ihrer invalidisieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Wirkung einer objektiven Beurteilung weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend entzögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weil sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in erster Linie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf den Angaben der Patienten basier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 139 V 547 E. 5.9). Das Bundesgericht war weiter zum Schluss gelangt, dass solche Störungen keinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">direkten Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis einer anspruchsbegründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arbeitsunfähigkeit erlaubten und der Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis daher indirekt, gestützt auf Indizien, zu erbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sei, wobei bei Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit vermutet werde, dass sich der geklagte Gesundheitsschaden nicht invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disierend auswirke (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 139 V 547 E. 7.2 und E. 8.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für diesen Nachweis hatte das Bundesgericht in Anlehnung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an eine bestimmte medizinisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Lehrmeinung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. BGE 139 V 547 E. 3.2.3 mit Hinweis auf Klaus Foerster, Begutachtung und Erwerbsfähigkeit bei Patienten mit psychogenen Störungen, SZS 1996 S. 486 ff.) besondere Kriterien aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt, die in gewisser Ausprägung und Zahl erfüllt sein mussten (BGE 137 V 64 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1). Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium hatte das Bundesgericht eine psychische Komorbidität genannt, also die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diagnose einer weiteren, von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pathogenetisch-ätiologisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unklaren Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu unterscheidenden psychischen Krankheit von erheblicher Schwere, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung und Dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er. Für den Fall des Fehlens einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychischen Komorbidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatte das Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weitere Faktoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezeichnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die bei entsprechender Intensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät auf eine Beeinträchtigung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit hatten hinweisen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, nämlich chronische körperliche Begleiterkrankungen und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en mehrjährigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krankheitsverlauf bei unveränderter oder progredienter Symptomatik ohne län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde Rückbildung, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en ausgewiesenen sozialen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückzug in allen Belangen des Lebens, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en verfestigten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutisch nicht mehr angehbaren in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerseelischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Konfliktbewältigung (sogenannter primärer Krankheitsgewinn, "Flucht in die Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit") sowie unbefriedigende Ergebnisse trotz konsequent durchgeführter am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bulanter oder stationärer Behandlungs- oder Rehabilitationsbemühungen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung der versic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herten Person (BGE 139 V 547 E. 9.1.1, 137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 4.1, 131 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49 E. 1.2, 130 V 352 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ursprünglich hatte das Bundesgericht diese Kriterien für die Diagnose der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltenden somatoformen Schmerzstörung (Code F45.4 der Internationalen Klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelt, später hatte es sie auf alle p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">athogenetisch-ätiologisch unklare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdebilder im dargelegten Sinne ausgedehnt (vgl. die Kasuistik in BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3, 139 V 547 E. 2.2). Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht hatte den Kriterien norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Charakter zugeschrieben und dazu festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, der ursprüngliche Katalog fachpsychologischer Prognosekriterien habe sich zu einem rechtlichen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsprofil verselbständigt (vgl. BGE 139 V 547 E. 3.2.3 und E. 7.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Grundsatzurteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hat das Bundesgericht entschieden, an der bisherigen Rechtsprechung zu den pathogenetisch-ätiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Grundlage nicht länger festzuhalten und die sogenannte Überwindbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutung aufzugeben. Stattdessen hat das Bundesgericht unter Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung von Standardindikatoren einen neuen Prüfungsraster entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen solcher Beschwerdebilder zu ermitteln sind. Er präsentiert sich wie folgt (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „fu</span><span>nktioneller Schweregrad"</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung"</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnos</span><span>erelevanten Befunde</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserf</span><span>olg oder –resistenz</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, p</span><span>ersönliche Res</span><span>sourcen</span><span>)</span></p><p><span>- </span><span>Kompl</span><span>ex „Sozialer Kontext"</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesich</span><span>tspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivit</span><span>ätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewi</span><span>esener Lei</span><span>dens</span><span>druck</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Raster verzichtet insbesondere auf den Begriff des primären Krank-heitsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">winnes und auf die Bedeutung der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Komorbidität als Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kriterium (vgl. BGE 141 V 281 E. 6). Hingegen schreibt das Bundesgericht dem neuen Raster wiederum normativen Charakter zu, weist jedoch darauf hin, dass es die Aufgabe der medizinischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen sei, innerhalb der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1 und E. 5.2). Des Weiteren müssen die funktionellen Einschränkungen nach wie vor mit überwiegender Wahrscheinl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichkeit nachgewiesen sein - nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr anhand der neuen Standardindikatoren -, und es ist die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son, welche die Beweislast dafür trägt (vgl. BGE 141 V 281 E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von vornherein nicht als relevant im Sinne des Invalidenversicherungsrechts gelten geklagte Beschwerden insoweit, als sie aggraviert werden, also als stärker beeinträchtigend dargestellt werden, als sie tatsächlich sind beziehungsweise empfunden werden. Hinweise für eine Aggravation erblickt das Bundesgericht etwa darin, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verhalten oder der Anamnese besteht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intensive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen angegeben werden, die jedoch nur vage charakterisiert werden, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer Weise demonstrativ vorgetragen werden, die unglaubwürdig wirkt, dass keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en in Anspruch genommen werden und dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Einschränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ld jedoch weitgehend intakt ist (BGE 141 V 281 E. 2.2 und E. 3.7.1, 131 V 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren gilt rechtsprechungsgemäss der Grundsatz, dass ein invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlich relevantes Beschwerdebild n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht einzig in Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen darf, die von psychosozialen und soziokulturellen Faktoren her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rühren, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon psychiatrisch zu untersche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">idende Befunde umfassen muss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Beispiel eine von depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Verstimmungszuständen klar unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidbare andauernde Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion im fachmedizinischen Sinne. Je stärker psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosoziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss nach der Rechtsprechung eine fachärztlich festgestellte psychische Störung mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert vorhanden sein. Dort, wo nur Befunde erhoben werden, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsam in ihnen aufgehen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneint das Bundesgericht einen invalidisierenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 127 V 294 E. 5a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genanntes Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rentenanspruch entsteht nach Art. 28 Abs. 1 IVG frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stens in dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig war (lit. b), sofern sie nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid ist (lit. c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erheblich ist rechtsprechungsgemäss jede Änderung in den persönlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen der versicherten Person, die zu einer Über- oder Unterschreitung eines Schwellenwertes der Rentenabstufung führt (vgl. BGE 133 V 545 E. 6.3 und E. 7, unter anderem mit Hinweis auf BGE 130 V 343; vgl. auch die Urteile des Bundesgerichts 8C_844/2016 vom 2. März 2017 E. 6.2 und 9C_223/2011 vom 3. Juni 2011 E. 3.1). Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, so besteht nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung keine Bindung mehr an das Mass der übrigen, unverändert gebliebenen Parameter, die dem vorange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen rechtskräftigen Entscheid zugrundegelegt worden sind. Vielmehr ist der Rentenanspruch diesfalls in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht frei und umfassend zu prüfen (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3, 117 V 198 E. 4b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unerheblich unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten ist dagegen nach der Rechtsprechung die unterschiedliche Beurteilung eines im wesentlichen unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ändert gebliebenen Sachverhaltes (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Frage, ob eine erhebliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Änderung im dargelegten Sinn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen im Zeitpunkt der streitigen Revisionsve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rfügung (BGE 130 V 343 E. 3.5.2; vgl. auch BGE 133 V 108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Grundsatz, wonach eine Sachverhaltsänderung nachgewiesen sein muss, damit eine formell rechtskräftig zugesprochene Rente erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben werden kann, gilt dann nicht, wenn die Voraussetzungen für eine prozessuale Revision oder für eine Wiedererwägung erfüllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 53 Abs. 1 ATSG müssen formell rechtskräftige Verfügungen und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheide in Revision gezogen werden, wenn die versicherte Person oder der Versicherungsträger nach deren Erlass erhebliche neue Tatsachen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deckt oder Beweismittel auffindet, deren Beibringung zuvor nicht möglich war (sogenannte prozessuale Revision im Gegensatz zur Revision aufgrund verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derter Verhältnisse). Ferner bestimmt Art. 53 Abs. 2 ATSG, dass der Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger auf formell rechtskräftige Verfügungen und Einspracheentscheide zurückkommen kann, wenn diese zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (sogenannte Wiedererwägung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was das Invalidenversicherungsrecht im Besonderen betrifft, so kann das Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt dort, wo es bei der Überprüfung einer Revisionsverfügung feststellt, dass zwar die Voraussetzungen für eine Revision zu verneinen sind, dass hingegen die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung gegeben sind, die rentenherab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzende oder -aufhebende Verfügung mit dieser substituierten Begründung schützen (vgl. BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Zweifellose Unrichtigkeit im Sinne der Wiedererwägungsvoraussetzung verlangt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein vernünftiger Zweifel an der Unrichtigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verfügung besteht; massgebend ist die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, einschliesslich der Rechtspraxis,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (BGE 140 V 77 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_566/2016 vom 19. April 2017 E. 2.2). Kein vernünftiger Zweifel kann in der Regel dann beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn eine Leistungszusprache aufgrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d falscher Rechtsregeln erfolgt ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn massgebende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bestimmungen nicht oder unricht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ig angewandt worden sind. Eine unrichtige Anwendung einer Gesetzesbestimmung liegt auch dort vor, wo der Sachverhalt in klarer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von Art. 43 Abs. 1 ATSG unvollständig abgeklärt worden ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 140 V 77 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.1 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgerichts 8C_280/2017 vom 28. Juli 2017 E. 2.3 und 9C_566/2016 vom 19. April 2017 E. 2.2). Dort wo hingegen Anspruchsvoraussetzungen zur Diskussion stehen, deren Beurteilung notwendi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerweise Ermessenszüge aufweist, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus, soweit bei der Beurteilung der einzelnen Schritte das Ermessen vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der damaligen Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszusprechung in vertretbarer Weise ausgeübt worden ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_381/2017 vom 7. August 2017 E. 2 und 8C_280/2017 vom 28. Juli 2017 E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisherige Viertelsrente des Beschwerdeführers mit der angefochtenen Verfügung vom 18. März 2016 zu Recht aufgehoben hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zulässigkeit der Rentenaufhebung hängt davon ab, dass entweder eine Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung im Sachverhalt eingetreten ist oder sich die ursprüngliche Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung als zweifellos unrichtig erweist. Da die ordentliche Rentenrevision aufgrund einer Sachverhaltsänderung vorrangig ist gegenüber der substituierten Begründung der zweifellosen Unrichtigkeit der ursprünglichen Verfügung, ist zunächst die Frage nach einer rentenrelevanten Veränderung zu prüfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebende Vergleichsbasis ist der Sachverhalt, wie er zur Zeit der ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen, rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Mai 2011 (Urk. 6/100 und Urk. 6/104) bestanden hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Mai 2011 lag in medizinischer Hinsicht das Gutachten der Gutachtenstelle O.___ vom 1. Juli 2010 zugrunde (Urk. 6/83; Untersuchungen vom 21. April 2010), das die Beschwerdegegnerin eingeholt hatte, nachdem das Sozialversicherungsgericht im Urteil vom 30. April 2009 die Einschätzung der somatischen Seite des Beschwerdebildes im Gutachten des I.___ vom 16. Juli 2007 als plausibel befunden hatte (Urk. 6/59 E. 3.3), hingegen eine eingehendere Analyse der psychischen Komponente des geklagten Beschwerdebildes für erforderlich gehalten hatte (Urk. 6/59 E. 3.4 und E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Fachgutachter Dr. Q.___ beschrieb ein linksbetontes zervikos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pondylogenes und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang in ein linksseitiges Halbseitenkörperschmerzsyndrom. Die arthrotischen Veränderungen an den Hals- und Lendenwirbeln bezeichnete er aber angesichts eines Röntgenbefundes vom 19. Juni 2009 (Urk. 6/83/38; siehe den Bericht des EE.___ in Urk. 6/71/23) als (erst) beginnend, und Hinweise auf ein zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viko- oder lumboradikuläres Reizsyndrom oder auf eine systemisch entzünd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche rheumatologische Grundkrankheit konnte er nicht erkennen. Aus der Sicht seines Fachgebietes machte er eine Wirbelsäulenfehlform und -fehlhaltung und eine eher gering ausgeprägte muskuläre Dysbalance für einen Teil des Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes verantwortlich, kam jedoch zum Schluss, ganz im Vordergrund müsse eine chronische Schmerzverarbeitungsstörung im Sinne der in den Akten beschriebenen somatoformen Schmerzstörung stehen (Urk. 6/83/38-41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der neurologischen Fachbegutachtung gelangte auch Dr. P.___ zur Diagnose eines Zervikalsyndroms, das er in Übereinstimmung mit der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung von Dr. K.___ im Gutachten des I.___ vom 16. Juli 2007 (vgl. Urk. 6/38/16) als höchstens leichtgradig einstufte (Urk. 6/83/49-50). Ebenfalls übereinstimmend mit Dr. K.___ (Urk. 6/38/15) zog Dr. P.___ verschiedene Ursachen für die langjährigen Kopfschmerzen in Betracht - Spannungskopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen oder schmerzmittelinduzierte Kopfschmerzen (Urk. 6/83/49) -, er zweifelte jedoch angesichts des Verhaltens des Beschwerdeführers im Rahmen der neurologischen Untersuchung und der neuropsychologischen Zusatzunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung (vgl. Urk. 6/83/47-49) an der Schmerzintensität, die dieser angab (Urk. 6/83/50-51), und umschrieb dieses Verhalten mit dem Begriff des Ganser-Syndroms (Urk. 6/83/49-50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Fachgutachter Dr. R.___ schliesslich stellte wie Dr. L.___ des I.___ (Urk. 6/38/12) die Diagnose einer anhaltenden somatofor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men Schmerzstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Code F45.4 der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 6/83/57), beobachtete jedoch ebenfalls Tendenzen der Aggravation (Urk. 6/83/59 und Urk. 6/83/61) und schloss sich hierin dem Neurologen Dr. P.___ wie auch dem Psychiater Dr. L.___ (vgl. Urk. 6/38/13) und der vorbehandelnden Ärztin Dr. N.___ des D.___ (Fremdanamnese gemäss Urk. 6/83/56 und Bericht vom 15. Oktober 2009, Urk. 6/72) an. Als weitere Diagnosen (Urk. 6/83/57) nannte Dr. R.___ leicht- bis mittelgradige rezidivierende depressive Episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (ICD-10 Code F33.0-1), den Verdacht auf eine generalisierte Angststörung (ICD-10 Code F41.1) und akzentuierte Persönlichkeitszüge vom ausweichenden, passiven, wenig durchsetzungsfähigen und ängstlichen Typ (ICD-10 Code Z73.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Zeit zwischen der Begutachtung durch die Gutachtenstelle O.___ und dem Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Mai 2011 sind abgesehen von regelmässigen Konsultationen beim Hausarzt (vgl. Urk. 6/134/3) und einer Blut- und Urinuntersuchung, einer Röntgenuntersuchung des Thorax und eines Elektrokardiogramms je vom 23. März 2011 (Bericht von Dr. C.___ vom 29. März 2011, Urk. 6/134/20) keine medizinischen Abklärungen oder Vorkeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und somit auch keine Veränderungen dokumentiert. Für die Frage nach einer Sachverhaltsänderung seit dem Erlass der Verfügung vom 13. Mai 2011 ist daher in medizinischer Hinsicht der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers zur Zeit der Begutachtung durch die Gutachtenstelle O.___ die massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende Vergleichsbasis.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Zeit nach dem 13. Mai 2011 sind zwei Ereignisse mit Einfluss auf den Gesundheitszustand eingetreten, nämlich zum einen der Verlust des linken Auges im Dezember 2011 und zum andern der Auffahrunfall vom 13. Dezember 2013, der eine viertägige Hospitalisation im U.___ zur Folge hatte (vgl. Sachverhalt Ziffer 1.4). In Bezug auf den Auffahrunfall konnte der Neurologe Dr. AA.___ im zweiten Gutachten des I.___ vom 9. November 2015 (Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vom 21. und 22. September 2015) keine bleibenden Folgen feststellen und wies auf die diesbezüglich unauffälligen Befunde in einem von ihm beigezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Bericht über eine neurologische Untersuchung vom 31. März 2014 (Bericht von Dr. med. FF.___; vgl. Urk. 6/157/10+11) hin (Urk. 6/157/35). Demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber attestierte die Ophthalmologin Dr. BB.___ des I.___ dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufgrund des Verlusts des linken Auges und von festgestellten Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen im rechten Auge eine 25%ige Einschränkung für alle Tätigkeiten mit durchschnittlichen Anforderungen an das Sehvermögen (Urk. 5/157/37), und der Psychiater Dr. CC.___ hielt im psychiatrischen Teilgutachten des I.___ unter Hinweis auf den Bericht von Dr. V.___ vom 24. Februar 2014 (Urk. 6/139) fest, die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung liesse sich heute nicht mehr mit Sicherheit stellen, die Erlebnisse aus dem Überfall flössen jedoch in die depressive Verarbeitungsweise mit ein (Urk. 6/157/27). Dementsprechend sprachen die Gutachter des I.___ in der Gesamtbeurteilung von einem psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Zustandsbild, das sich seit Anfang 2014 leicht verschlechtert habe, wobei sie insgesamt keine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machten (Urk. 6/157/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vergleich zum Zustand zur Zeit der Begutachtung durch die Gutachtenstelle O.___ wurde somit die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die beschriebenen Faktoren in einem gewissen Mass zusätzlich beeinträchtigt; Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die sich umgekehrt positiv auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt hätten, sind demgegenüber nicht ersichtlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist also keine Änderung nachgewiesen, die für sich allein zu einer Senkung des Invaliditätsgrades unter den Schwellenwert für eine Viertelsrente von 40 % führen könnte, sondern die beschriebenen Änderungen sind allenfalls dazu geeignet, den Invaliditätsgrad bis zum Schwellenwert für eine halbe Rente von mindestens 50 % zu erhöhen. Diese Änderungen führen somit zwar dazu, dass der Rentenanspruch des Beschwerdeführers im Sinne der dargelegten Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung (vorstehend E. 2.3) frei und umfassend zu prüfen ist. Insoweit erweist sich das Vorgehen der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 und Urk. 5) als richtig. Führt jedoch diese Prüfung zu einem Invaliditätsgrad von unter 40 %, so kann eine Aufhebung der bisherigen Viertelsrente nur dann zulässig sein, wenn sich die ursprüngliche Zusprechung dieser Rente im Sinne der Wiedererwägungsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raussetzungen als zweifellos unrichtig erweist. Denn könnte eine Zunahme der Arbeitsunfähigkeit ohne diese Schranke zu einer Rentenreduktion oder -aufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung führen, so wären diejenigen Rentenbezüger, deren Gesundheitszustand sich verschlechtert, benachteiligt gegenüber den Rentenbezügern mit unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dertem Gesundheitszustand, deren Rente mangels Revisions- und Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrund unangetastet bleibt. Dies wäre mit dem Gleichbehandlungsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz nicht vereinbar. Etwas anderes kann auch aus dem veröffentlichten Grundsatzurteil des Bundesgerichts vom 21. Januar 2015 nicht abgeleitet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, denn das Bundesgericht hat dort wohl eine neu hinzugekommene Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terverletzung zum Anlass für eine freie und umfassende Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs genommen (BGE 141 V 9 E. 5.3 und E. 6.1), die Rentenaufhebung hat es jedoch mit dem Argument bestätigt, dass trotz dieser Verletzung insgesamt eine gutachterlich attestierte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit eingetreten sei (BGE 141 V 9 E. 6.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen dem Dafürhalten der Beschwerdegegnerin (vgl. die Besprechungsnoti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen vom 3. Februar 2016, Urk. 6/159/19) lässt sich somit eine Aufhebung der bisherigen Viertelsrente des Beschwerdeführers nicht allein mit den beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen gesundheitlichen Veränderungen und der darauf basierenden freien und umfassenden Prüfung des Rentenanspruchs rechtfertigen, sondern die Zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Aufhebung hängt zusätzlich davon ab, dass entsprechend dem Eventu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alstandpunkt der Beschwerdegegnerin (Urk. 5) die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung der rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Mai 2011 gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sind. Als nächstes ist zu prüfen, ob dies der Fall ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der rentenabweisenden Verfügung vom 26. November 2007 (Urk. 6/43) hatte sich die Beschwerdegegnerin auf das Gutachten des I.___ vom 16. Juli 2007 gestützt (Urk. 6/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht stellte im Urteil vom 30. April 2009 fest, dass die somatischen Befunde und die daraus abgeleiteten Diagnosen im Gutachten im Wesentlichen im Einklang mit den Resultaten der vorangegangenen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Erhebungen stünden (Urk. 6/59 E. 3.3), dass das Gutachten hingegen in der Beurteilung der vorhandenen psychischen Problematik von derjenigen in den Vorakten abweiche. Namentlich konstatierte das Gericht, dass der Beschwerdeführer in den früheren Berichten als bedrückt, leidend und depri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">miert geschildert worden sei, wogegen der Psychiater Dr. L.___ des I.___ keine depressiven Symptome habe feststellen können und von einer erheblichen Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krepanz zwischen den als schwerwiegend geklagten Beschwerden und dem feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Leidensdruck gesprochen habe (Urk. 6/59 E. 3.4.2). Angesichts dieser unterschiedlichen Beobachtungen vermisste das Gericht im Gutachten des I.___ die Würdigung der Vorakten und die Auseinandersetzung mit den verschiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Umständen, die für oder gegen eine massgebliche psychische Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung sprächen, und erachtete es im Besonderen als notwendig, dass die Umstände, die im Jahr 2004 zur angegebenen Schmerzverstärkung und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weitung der Symptomatik geführt hätten, näher ausgeleuchtet würden (Urk. 6/59 E. 3.4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann beurteilte das Gericht es als wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer bei guter Gesundheit neben seiner Haupttätigkeit weiterhin eine Nebenbeschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung in etwa gleichem Umfang ausgeübt hätte, wie er sie bis Mitte 2004 bei der Z.___ innegehabt hatte. Es hielt deshalb im Rahmen der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung auch eine Klärung der Frage für erforderlich, wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit der Beschwerdeführer gesundheitlich zur Ausübung einer solchen Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschäftigung in der Lage sei (Urk. 6/59 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit diesen Erwägungen auferlegte das Gericht der Beschwerdegegnerin, eine neue polydisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers zu veranlassen. Es hielt ausserdem fest, dass sich die Analyse der psychischen Komponente des geklagten Beschwerdebildes nicht auf die Diskussion der vorhandenen Vorakten werde beschränken können, sondern dass zusätzlich fremdanamnestische Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben bei den behandelnden Ärzten und gegebenenfalls auch bei den ehemaligen Arbeitgebern einzuholen seien. Ferner erwog das Gericht die Möglichkeit, dass mehrmalige Explorationsgespräche an verschiedenen Tagen geführt würden oder dass eine konkrete Erprobung der Leistungsfähigkeit über einen längeren Beobachtungszeitraum hinweg stattfinde (Urk. 6/59 E. 3.5 und E. 3.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Begutachtung mit Explorationen und Leistungserprobungen während eines längeren Zeitraums im Sinne des gerichtlichen Vorschlags wurde in der Folge nicht angeordnet; die Untersuchungen in der Gutachtenstelle O.___ erfolgten im Rahmen von einmaligen Terminen, die alle auf denselben Tag angesetzt waren (vgl. Urk. 6/83/2). Hingegen war die Beschwerdegegnerin schon im Vorfeld dieser Begutachtung in den Besitz des Berichts des E.___ vom 4. August 2008 über die teilstationäre Behandlung des Beschwerdeführers von Mai bis Juli 2008 gelangt (Urk. 6/71/16-19). Im Rahmen dieser Behandlung war eine Beobachtung über längere Zeit erstmals möglich, währenddem die psychotherapeutischen Konsultationen im D.___ in der Zeit zwischen der Behandlungsaufnahme im September 2004 und der Behandlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beendigung im Oktober 2006 nur in unregelmässigen Abständen erfolgt waren, zuletzt nur noch alle drei Monate (vgl. die Berichte des D.___ vom 23. Mai und vom 1. November 2006, Urk. 6/20/2 und Urk. 6/71/38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfasserinnen des Berichts vom 4. August 2008 schilderten den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer als sehr motiviert und kooperativ beim Eintritt in die Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik, berichteten aber, dass sich nach der ersten Absenz die Abmeldungen, die jeweils von Familienangehörigen mitgeteilt worden seien, gehäuft hätten. Im Therapieverlauf erkannten die Berichterstatterinnen gewisse Fortschritte in der Ausdauer, der Konzentration und der Schmerzreduktion, sie stellten aber fest, dass der Beschwerdeführer auf die Rückmeldungen zu diesen Fortschritten mit zunehmendem Verweis auf seine Schmerzsymptomatik und mit Rückzug rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">giert habe, und interpretierten dies als Widerstand infolge Angst vor der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme von Selbstverantwortung. Während der Paargespräche fielen ihnen sodann gegenseitige familiäre Abhängigkeiten und symptomerhaltende Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tensmuster auf, und sie bezeichneten diese Umstände als Grund dafür, dass die therapeutische Arbeit im tagesklinischen Rahmen nicht mehr habe weitergeführt werden können (Urk. 6/71/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Darstellung des Verlaufs der teilstationären psychiatrischen Behandlung im Jahr 2008 weist darauf hin, dass das Zustandsbild, aus dem zu jener Zeit die Beeinträchtigung in der Arbeitsfähigkeit hergeleitet wurde, von erheblichen psychosozialen Faktoren mitbestimmt wurde. Dr. N.___, die den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer nach dessen Austritt aus dem teilstationären Programm im D.___ weiterbetreute (vgl. Urk. 6/71/19), bestätigte dies in ihrem Bericht vom 15. Oktober 2009. Ihr fielen auch im Rahmen der ambulanten Behandlung, die der Beschwerdeführer im Juni 2007 wieder aufgenommen hatte, die Passi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vität und das fehlende Verständnis für Eigeninitiative auf, und sie beschrieb den Beschwerdeführer zudem als sehr fordernd in Bezug auf Krankschreibungen und sprach von deutlichen Aggravationstendenzen und ausgeprägten Schonungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten (Urk. 6/72/2-4). Dementsprechend hielt sie weitere therapeutische Vorkehren nicht mehr für durchführbar und berichtete, die Behandlung sei des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb Ende September 2009 abgeschlossen worden (Urk. 6/72/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Hinweise auf invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren und auf aggravato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risches Verhalten setzen sich im Gutachten des O.___ vom 1. Juli 2010 fort.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie schon dargelegt (vorstehend E. 3.2.2), konnte der rheumatologische Fachgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter Dr. Q.___ als objektivierbare Befunde nur leichtgradige arthrotische Veränderungen, eine als gering ausgeprägt bezeichnete muskuläre Dysbalance, leicht vermehrten muskulären Hartspann im Schulter-/Nackengürtel und eine Wirbelsäulenfehlform und -fehlhaltung feststellen (Urk. 6/83/36-41), und er leitete aus diesen Befunden wohl eine gewisse verminderte Belastbarkeit ab, jedoch nicht im subjektiv vom Beschwerdeführer angegebenen Ausmass (Urk. 6/83/41). Insgesamt sprach er von einer erschwerten Untersuchung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen der Gegeninnervationen und des Schmerzvermeidungsverhaltens (Urk. 6/83/36</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">38+40) und beschrieb zudem positive Waddell-Zeichen als Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zien für eine nicht-organische Schmerzursache (Urk. 6/37+38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. P.___ beschrieb aus neurologischer Sicht ebenfalls nur einen geringfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen objektivierbaren Befund in Form eines leichtgradigen Zervikalsyndroms (Urk. 6/83/49-50). Darüber hinaus bemerkte auch er, anders als noch der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rologische Teilgutachter Dr. K.___ des I.___ im Jahr 2007 (vgl. Urk. 6/38/15), zahlreiche Zeichen einer aggravatorischen Beschwerdenpräsentation. So fiel ihm auf, dass der Beschwerdeführer trotz der Angabe sehr starker Schmerzen mit entsprechenden Lautäusserungen keine vegetativen Begleitsymptome wie ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrtes Schwitzen oder Erblassen und auch keine motorische Unruhe gezeigt habe, dass beim Prüfen der Kraft eine ausgeprägte Fehlinnervation aufgetreten sei, deren tatsächliches Vorhandensein eine Steh- oder Gehfähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen hätte, und dass die geklagten Sensibilitätsstörungen keinem orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Verteilungsmuster hätten zugeordnet werden können (Urk. 6/83/50). Die Ergebnisse der neuropsychologischen Zusatzuntersuchung sodann (Urk. 6/83/47-49) beurteilte Dr. P.___ bei stark wechselnder Kooperation des Beschwerdeführers als nicht valide (Urk. 6/83/48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49); er schilderte nicht plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sible Auffälligkeiten in den Tests zum Erinnerungsvermögen und hielt fest, die Konzentrationstests seien derart schlecht ausgefallen, dass bei einer effektiven Beeinträchtigung in diesem Ausmass die Fahrtauglichkeit mit Sicherheit nicht mehr gegeben gewesen wäre (Urk. 6/83/50). Dr. P.___ gelangte daher zur Beurteilung, dass die demonstrierten Fehler auch bei Annahme einer erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Schmerzinterferenz nicht erklärbar seien und für eine fehlende Koope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion sprächen und ordnete die Art und Weise der Fehlerpräsentation unter den Begriff des Ganser-Syndroms ein, das zwar im ICD-10 codiert ist (Code F44.80), dessen Merkmale in der Praxis jedoch schwierig abzugrenzen sind gegenüber zielgerichteten, willentlich beeinflussbaren Verhaltensweisen (vgl. Ebner/Kopp, Das Ganser-Syndrom - Trugbild oder Krankheit?, in: Psychiatrie &amp; Neurologie 4/2014, S. 18, und Butke/Hofmann/Offinger/Stanga, Das Ganser-Syndrom: Scheinblödsinn oder Konversionsstörung?, in: Schweiz Med Forum 2005, S. 300). Insgesamt sprach Dr. P.___ von einer ausgeprägten Verdeutlichungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenz, die sowohl die Intensität der Schmerzen generell als auch die Intensität der Kopfschmerzen im Besonderen relativiere (Urk. 6/83/50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Fachgutachter Dr. R.___ nahm den Beschwerdeführer bei der persönlichen Untersuchung als betrübt, ängstlich, unsicher und wenig durchsetzungsfähig wahr und konstatierte einen leicht verminderten Antrieb und eine leicht verminderte körperliche Frische und Spannkraft (Urk. 6/83/56). Er bemerkte jedoch einen gewissen Widerspruch zwischen den Beeinträchtigun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, wie sie der Beschwerdeführer darstellte, und seinem klaren und wachen Blick sowie seiner freundlichen und entspannten Art, welche nicht zu einem durchgehend depressiven Symptomenkomplex und einer gravierenden Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung passe (Urk. 6/83/59). Dementsprechend bestätigte er die Einschätzung von Dr. N.___ (Urk. 6/83/59), die ihm bei der fremdanamnestischen Anfrage wiederum die Aggravationstendenz und Passivität des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer geschildert hatte und von einem erneuten Abbruch eines Schmerzpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gramms nach ein oder zwei Terminen erzählt hatte (vgl. Urk. 6/83/56 sowie den Bericht des D.___ vom 1. Oktober 2010, Urk. 6/134/10-12). Für die Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode sah Dr. R.___ unter diesen Umständen gegenwärtig zu wenig Anhaltspunkte, auch wenn er dem Beschwerdeführer eine gewisse depressive und insbesondere ängstlich verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Stimmung nicht absprach (Urk. 6/83/60). Zusammenfassend hielt Dr. R.___ fest, krankheitsbestimmend seien die Schonhaltung, die Passivität, die deutlichen Aggravationstendenzen und die mangelnde Bereitschaft, mitzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten und eine Eigeninitiative zu zeigen (Urk. 6/83/60-61). Mit den Gründen, die im Jahr 2004 zur Verstärkung der Symptomatik geführt haben sollen, setzte sich Dr. R.___ zwar entgegen der gerichtlichen Vorgabe (Urk. 6/59 E. 3.4.3) nicht näher auseinander, sondern er beschränkte sich darauf, die Aussage des Beschwerdeführers zu zitieren, es sei nach einem Leitungswechsel im Y.___ zu Problemen gekommen (Urk. 6/83/61). Im Kündigungsschreiben der GG.___ vom 25. Juli 2006 erwähnten die Verantwortlichen jedoch, dass das Arbeitsverhältnis zusätzlich zu den krankheitsbedingten Absenzen durch die als verdeckt bezeichnete Nebenbeschäftigung belastet worden sei (Urk. 6/69/1). Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Beschwerdeführer am Auftreten der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten am Arbeitsplatz beteiligt war, und es lässt diese Schwierigkeiten nicht ohne Weiteres als dazu geeignet erscheinen, eine langdauernde gesundheitliche Verschlechterung auszulösen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ergänzen sich die Beobachtungen der behandelnden medizinischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen des E.___ und des D.___ und die Feststellungen der Gutachter der Gutachtenstelle O.___ zu einem kohärenten, im Vergleich zur Aktenlage zur Zeit der Begutachtung im I.___ des Jahres 2007 vertieften Bild. Es zeigte sich, dass die anfänglichen Momente der guten Kooperation, die im Urteil vom 30. April 2009 erwähnt sind (Urk. 6/59 E. 3.4.3), im Lauf der Zeit zurückgingen und das gesamte psychische Beschwerdebild zunehmend von krankheitsfremden Faktoren beeinflusst wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Ausmass dieser Faktoren erlaubt es nicht, aufgrund der Akten, wie sie sich bis zur Zeit des Erlasses der rentenzusprechenden Verfügung vom 13. Mai 2011 präsentierten, einen krankheitsbedingten Kern abzugrenzen, der die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit des Beschwerdeführers mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Wahrscheinlichkeit über die organisch bedingten Beeinträchtigungen hinaus einschränken würde. Bereits Dr. M.___ hatte in seinem vertrauensärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bericht zuhanden der Beamtenversicherungskasse vom 9. Februar 2009 eine solche Abgrenzbarkeit nicht für möglich gehalten (Urk. 6/62/6-7), und bezeichnenderweise hielt Dr. R.___ den Beschwerdeführer aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht auch nur für zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maximal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 30 % in der Arbeits- und Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit beeinträchtigt (Urk. 6/83/61). Auch wenn die Gutachter diese Relativierung in der Gesamtbeurteilung fallen liessen und aus gesamtmedizinischer Hinsicht von einer Beeinträchtigung der Arbeitsunfähigkeit von fixen 30 % ausgingen (Urk. 6/83/31), so leuchtet zwar durchaus ein, dass die Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers von einer psychischen Problematik beeinflusst war, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der zahlreichen krankheitsfremden Faktoren ist jedoch beweisrechtlich nicht erstellt, dass diese psychische Problematik tatsächlich Krankheitswert im Sinne des Invalidenversicherungsrechts hatte oder dass eine allfällige psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Problematik mit Krankheitswert sich einschränkend auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auswirkte. Daran ändert nichts, dass die Gutachter in ihrer Beurteilung gemäss der zutreffenden Ansicht in der Beschwerdeschrift (Urk. 1 S. 7) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchten, die krankheitsfremden Faktoren auszuklammern. Für die Zeit bis zum Erlass der Verfügung vom 13. Mai 2011 durfte somit keine höhere Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung in der Arbeitsfähigkeit als diejenige angenommen werden, die dem Beschwerdeführer aus rheumatologischer und neurologischer Sicht attestiert wurde. Diese belief sich nach der übereinstimmenden Einschätzung von Q.___ und Dr. P.___ für eine leichte bis mässig belastende Tätigkeit auf 20 %, bei zumutbarem ganztägigen Einsatz (Urk. 6/83/41 und Urk. 6/83/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter der Gutachtenstelle O.___ zitierten sodann zwar die Passage im Urteil vom 30. April 2009, wonach festzulegen sei, wieweit der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer mit Rücksicht auf seine gesundheitlichen Probleme dazu in der Lage sei, neben einer Haupttätigkeit eine Nebenbeschäftigung auszuüben, wie er sie bis Mitte 2004 innegehabt habe (Urk. 6/83/10). Sie unterliessen es jedoch, diese Frage tatsächlich abzuhandeln. Dass der Rheumatologe und der Neurologe dem Beschwerdeführer nur eine Einschränkung in der Leistungsfähigkeit, nicht aber eine Einschränkung in der Präsenzzeit attestierten, könnte für die Zumutbarkeit einer Nebenbeschäftigung sprechen. Wie zu zeigen ist, kann diese Frage jedoch offen bleiben, da selbst bei Unzumutbarkeit einer Nebenbeschäftigung - wovon die Beschwerdegegnerin bei der Bemessung des Invalideneinkommens ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen ist (vgl. das Feststellungsblatt vom 15. November 2010, Urk. 6/85/5-6) - ein Invaliditätsgrad von deutlich unter 40 % resultiert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Bemessung des Valideneinkommens ist zu postulieren, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer bei guter Gesundheit in seiner Anstellung im Y.___ verblieben wäre und dass er nach dem Verlust seiner Stelle bei der Z.___ wieder eine vergleichbare Nebentätigkeit mit vergleichba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Einkommen ausgeübt hätte. Es ist hierzu auf die Erwägungen im Urteil vom 30. April 2009 zu verweisen (Urk. 6/59 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Kündigungsschreiben der GG.___ vom 25. Juli 2006 ist zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, dass der Beschwerdeführer nur im Jahr 2002 vorübergehend in den Genuss einer Besoldungserhöhung gekommen war, dass der Lohn jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer neuen Leistungsbeurteilung bereits auf den 1. Januar 2003 wieder auf Fr. 53‘007.-- reduziert wurde (Urk. 6/69/1). Die Lohnreduktion erfolgte also, bevor sich der Beschwerdeführer Ende 2003 wegen vermehrter Kopfschmerzen in die Behandlung von Dr. A.___ begab (vgl. Urk. 6/5/25), und kann somit nicht mit einer krankheitsbedingten Leistungsverminderung im Zusammenhang gestanden sein. Daher verbietet es sich entgegen dem unrichtigen Vorgehen der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/84 und Urk. 6/85/6), den höheren Lohn des Jahres 2002 in das Valideneinkommen einzubeziehen, sondern massgebend für das Valideneinkommen ist vielmehr der Lohn des Beschwerdeführers im Jahr 2003, bevor er seine Arbeitstätigkeit ab dem 5. Juli 2004 aufgrund durchgehender 100%iger Arbeitsunfähigkeit eingestellt hatte (vgl. Urk. 6/5/1). Für das Jahr 2003 ist sowohl im Fragebogen für den Arbeitgeber als auch im Auszug aus dem Individuellen Konto ein Betrag von Fr. 55‘113.-- eingetragen (Urk. 6/8/2 Ziffer 20 und Urk. 6/6/3). Von diesem Betrag ist auszugehen; er ist etwas höher als der Betrag von Fr. 53‘538.--, den die Arbeitgeberin als mutmasslichen Lohn im Jahr 2005 angab (Urk. 6/8/2 Ziffer 16), was mit Wochenendzulagen zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhängen mag, die zum Grundlohn hinzutreten. Was den Einkommensteil aus der Nebenbeschäftigung betrifft, so ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin, auf den Durchschnittslohn der Jahre 2001 bis 2003 abzustellen (vgl. Urk. 6/85/6) und somit anzunehmen, der Beschwerdeführer hätte wieder eine Nebenbeschäftigung mit diesem Durchschnittslohn gesucht und gefunden (die Kündigung erfolgte gemäss den Angaben der Arbeitgeberin, weil der Einsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrieb den Auftrag gekündigt hatte, also aus krankheitsfremden Gründen; vgl. Urk. 6/15/1 und Urk. 6/15/6), nicht offensichtlich unrichtig. Dieser Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittslohn beträgt Fr. 14‘127.-- ([Fr. 13‘605.-- + Fr. 17‘170.-- + Fr. 11‘605.--] : 3; vgl. Urk. 6/6/1 und Urk. 6/15/7-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es resultiert ein Jahres-Gesamtlohn von Fr. 69‘240.-- (Fr. 55‘113.-- + Fr. 14‘127.--). Richtigerweise ist sodann der allfällige Rentenbeginn erst auf das Jahr 2005 zu legen und entgegen dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 6/100 und Urk. 6/104; vgl. auch Urk. 6/85/6-7 und die Beurteilung im Gutachten der Gutachtenstelle O.___, Urk. 6/83/31) nicht bereits auf den 1. Dezember 2004. Der Beschwerdeführer war nämlich, wie aus den Eintragun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in den beiden Fragebogen für den Arbeitgeber zu schliessen ist (Urk. 6/8/2 Ziffer 20 und Urk. 6/15/2 Ziffer 20), erst ab Mitte Mai 2004 im Sinne der Voraussetzungen für den Lauf des Wartejahres (Art. 28 Abs. 1 IVG) ohne wesentlichen Unterbruch (weniger als 30 aufeinanderfolgende Tage nach Art. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV) in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berücksichtigung der Teuerung (für Männer um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0,9 % von 2003 auf 2004 und von 2004 auf 2005; vgl. Bundesamt für Statistik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Schweizerischer Lohnindex, Landesindex der Konsumentenpreise, Tabelle T 39)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergibt sich für das Jahr 2005 ein Jahreslohn von Fr. 70‘492.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legung des Invalideneinkommens zog die Beschwerdegegnerin zu Recht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Tabellenlöhne heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 6/84 und 6/85/6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wie sie der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu entnehmen sind (vgl. BGE 126 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V 75 E. 3b mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der LSE 2004 belief sich im Jahr 2004 der Zentralwert (Lohn, über dem beziehungsweise unter dem sich 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aller Lohnangaben befinden) des monat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Bruttolohnes (unter anteilsmä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssiger Berücksichtigung des 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohnes), der bei 40 Wochenstunden von männlichen Arbeitnehmern des Anforderungsniveaus 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) im Privaten Sektor erzielt wird, auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4'588.-- (S. 53 Tabelle TA1). Umgerechnet auf die im Jahr 2004 betriebsübliche w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">öchentliche Arbeitszeit von 41,7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt für Statistik, Tabelle T 03.02.03.01.04.01) resultiert ein Monatslohn von Fr. 4‘783.-- beziehungsweise ein Jahreslohn von Fr. 57‘396.--. Dieser vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert sich aufgrund der 20%igen Leistungs- und Lohneinbusse auf Fr. 45‘917.--. Eine weitere Reduktion ist hingegen nicht gerechtfertigt, da dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer weiterhin ein Vollzeitpensum zuzumuten ist und somit die krankheitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Lohnverminderung mit dem 20%igen Abzug bereits berücksichtigt ist. Teuerungsangepasst (wiederum 0,9 %) ergibt sich für das Jahr 2005 ein Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn von Fr. 46‘330.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vergleich des Invalideneinkommens von Fr. 46‘330.-- mit dem Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von Fr. 70‘492.-- führt zu einem Invaliditätsgrad von gerundet 34 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst wurde beim Erlass der Verfügung vom 13. Mai 2011 zum einen die Beweisregel klar verletzt, wonach anspruchsbegründende Tatsachen mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein müssen und die Person, die sich auf den Anspruch beruft, die Beweislast trägt, und zum andern wurde mit der Berücksichtigung des Lohnes des Jahres 2002 im Y.___ das Valideneinkommen in nicht vertretbarer Weise fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt. Der auf diese Weise ermittelte Invaliditätsgrad von 47 % und die darauf basierende Rentenzusprechung sind daher als zweifellos unrichtig im Sinne der entsprechenden Wiedererwägungsvoraussetzung zu qualifizieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist der Weg offen für eine Rentenaufhebung, falls die vorzunehmende freie Prüfung im Revisionsverfahren, das die Beschwerdegegnerin Ende 2013 eingeleitet hat, zu einem Invaliditätsgrad von unter 40 % führt. Diese Prüfung ist im Folgenden vorzunehmen. Offen bleiben kann, ob eine Rentenaufhebung auch gestützt auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlussbestimmung a IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgen könnte, worauf sich die Beschwerdegegnerin indessen nicht berufen hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. W.___ als Verfasser des rheumatologischen Teilgutachtens des I.___ stellte im Herbst 2015 die Diagnose eines zervikal- und lumbalbetonten panvertebralen Schmerzsyndroms mit mässig ausgeprägten Myogelosen im Nacken-/Schultergürtel und im Beckengürtel bei muskulärer Dysbalance (Urk. 6/157/30). Dabei bezeichnete er die erhobenen pathologischen Befunde - vergleichbar mit Dr. Q.___ der Gutachtenstelle O.___ im Jahr 2010 - als insgesamt geringfügig; er konnte in den Bildern einer Magnetresonanzuntersuchung der Wirbelsäule vom März 2014 im Gegensatz zu den konventionellen Röntgenbildern des Jahres 2009 überhaupt keine relevanten degenerativen Veränderungen an der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belsäule erkennen und charakterisierte die festgestellten Fazettengelenksarth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rosen an den Lendenwirbeln immer noch als erst beginnend (Urk. 6/157/30-31). Er sprach von einer massgeblichen psychosozialen Überlagerung des Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes und schloss sich Dr. Q.___ Attest einer 80%igen Arbeits- und Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit (Urk. 6/83/41) auch für den Zeitpunkt der aktuellen Begutachtung explizit an (Urk. 6/157/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Neurologe Dr. AA.___ stufte die geklagten Kopfschmerzen und Schmerzen am ganzen Körper als zervikozephales und chronisches lumbales Schmerzsyndrom ein, bezeichnete aber den zervikalen Befund mit lediglich leichtgradiger Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungseinschränkung der Halswirbelsäule als wenig eindrücklich. Neurologische Auffälligkeiten konnte er nicht feststellen, insbesondere auch keine Folgen des Auffahrunfalles vom 13. Dezember 2013, und die geklagten Sensibilitätsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen konnte er nicht verifizieren (Urk. 6/157/34-35). Dementsprechend stellte Dr. AA.___ aus neurologischer Sicht keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit und hielt somit mit dem Hinweis auf eine stark ausgeprägte Aggravation nicht einmal eine nur 20%ige Einschränkung, wie Dr. P.___ sie dem Beschwerdeführer attestiert hatte (Urk. 6/83/51), für neurologisch gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fertigt (Urk. 6/157/35-36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Offensichtlich ist sodann die Beeinträchtigung der Sehfähigkeit durch den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lust des linken Auges und durch gewisse Veränderungen am rechten Auge, nämlich eine Presbyopie (Altersweitsichtigkeit), einen beginnenden Katarakt (grauer Star) und eine chronische Benetzungsstörung; Dr. BB.___ attestierte dem Beschwerdeführer aufgrund dieser Befunde für Tätigkeiten mit durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Anforderungen an das Sehvermögen eine Einschränkung von 25 % (Urk. 6/157/37).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus somatischer Sicht bleibt es somit bei der 20%igen Beeinträchtigung in der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Schmerzen, wie sie dem Beschwerdeführer im Gutachten der Gutachtenstelle O.___ bescheinigt worden war, und hinzu kommt die Einschränkung aufgrund der Augenproblematik.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der psychiatrische Teilgutachter Dr. CC.___ stellte, insoweit übereinstimmend mit Dr. R.___ der Gutachtenstelle O.___ (Urk. 6/83/57), die Diagnosen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und einer rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung, die er als gegenwärtig leicht qualifizierte. Ausserdem beobachtete er gleichermassen akzentuierte Persönlichkeitszüge (Urk. 6/157/26). Ohne nähere Begründung gelangte er aufgrund seiner Diagnosen zu einer Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von 40 % für eine Tätigkeit als Hilfskoch und zu einer solchen von 30 % für eine angepasste Tätigkeit (Urk. 6/157/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Beurteilung floss in die Gesamtbeurteilung ein, in der die Gutachter dem Beschwerdeführer für leichte bis mittelschwere, adaptierte berufliche Tätigkeiten eine 70%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit zubilligten, vollschichtig umsetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar mit einem erhöhten Pausenbedarf von 10-15 Minuten pro Stunde und leicht reduziertem Rendement (Urk. 6/157/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie sämtliche Gutachter der Gutachtenstelle O.___ beobachteten indessen auch die Gutachter des I.___ mannigfache Zeichen der Inkonsistenz und der Übertrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bung der geklagten Beschwerden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. W.___ fiel auf, dass der Beschwerdeführer während des Anamnesegesprächs keine Schwierigkeiten gehabt habe, ruhig sitzen zu bleiben, und dass er beim Aus- und Anziehen keine Bewegungseinschränkungen gezeigt habe, dies im Gegensatz zur Untersuchungssituation, wo eine ausgeprägte Gegeninnervation ersichtlich gewesen sei (Urk. 6/157/28-29 und Urk. 6/157/30). Aufgrund dieser Inkonsistenzen sprach er von einer deutlichen Selbstlimitierung und einer massgeblichen psychosozialen Überlagerung des Schmerzbildes (Urk. 6/157/31). Auch Dr. AA.___ schilderte Diskrepanzen zwischen dem generellen Auftreten des Beschwerdeführers und dessen Verhalten in der spezifischen Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation, insbesondere den Widerspruch zwischen dem muskulösen Körperbau und den fehlenden Einschränkungen bei unauffälliger Beobachtung auf der einen Seite und dem Verhalten bei der Kraftprüfung auf der anderen Seite, und er berichtete zudem von einem auffälligen Bewegungsmuster bei der Prüfung des Strichganges, die aufgehört habe, als der Beschwerdeführer auf die Rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-vanz dieses Tests für die Fahreignungsprüfung hingewiesen worden sei (Urk. 6/157/34) Ferner wies Dr. AA.___ auf Widersprüche in der Schilderung des Überfalls vom Dezember 2011 und des Unfalles vom Dezember 2013 hin (Urk. 6/157/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. CC.___ nahm den Beschwerdeführer zwar beim Eintritt ins Zimmer als betrübt und kränklich und im Gespräch als etwas bedrückt wahr (Urk. 6/157/23); er konstatierte aber, dass dieser dazu in der Lage sei, eine Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahl von sozialen Kontakten mit seinen Angehörigen und Verwandten zu pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 6/157/25) - der Beschwerdeführer berichtete, sich am Nachmittag oft bei den Verwandten in der näheren Umgebung oder bei befreundeten Familien aufzuhalten (Urk. 6/157/22), was im Gegensatz zu seiner Angabe gegenüber dem Neurologen Dr. AA.___ steht, das Haus nur noch selten zu verlassen (Urk. 6/157/32). Und wenn Dr. CC.___ des Weiteren festhielt, die bisherige Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie habe lege artis stattgefunden und die Kooperation des Beschwerdeführers sei intakt (Urk. 6/157/24), so leuchtet dies insoweit nicht ein, als Dr. CC.___ nicht auf die Feststellungen von Dr. N.___ in der Vergangenheit einging und die im Mai 2011 aufgenommene psychotherapeutische Behandlung bei Dr. V.___ wiederum nur in monatlichen (Aussage des Beschwerdeführers; Urk. 6/157/21) oder sogar zweimonatlichen Abständen (Bericht von Dr. V.___ vom 24. Februar 2014; Urk. 6/139/4) erfolgte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist es aufgrund der markanten krankheitsfremden Faktoren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialer und aggravatorischer Art beweisrechtlich nach wie vor nicht möglich, aus dem gesamten Beschwerdebild ein psychisches Leiden eines Ausmasses zu iso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lieren, das die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers über das körperlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingte Mass hinaus einschränkte. Dies gilt insbesondere deshalb, weil das aggravatorische Verhalten auch die Intensität allfälliger organisch nicht erklär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barer Schmerzen relativiert und weil die Gutachter des I.___ das psychische Zustandsbild als nur leicht verschlechtert bezeichneten und insgesamt keine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit seit der Begutachtung durch die Gutachtenstelle O.___ konstatierten (Urk. 6/157/39). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiterhin kann daher keine höhere Beeinträchtigung in der Arbeitsfähigkeit angenommen werden als die aus organischer Sicht attestierte. Aufgrund der Schmerzen beläuft sich diese nach dem Ausgeführten im Falle von angepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeiten auf 20 %, dies in Übereinstimmung mit der Beurteilung durch die Gutachter der Gutachtenstelle O.___. Sodann ist, wie auch in der Beschwerdeschrift dargetan wurde (vgl. Urk. 1 S. 5), davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen, dass der Stellenmarkt genügend Arbeitsmöglichkeiten bereit hält, die der Beschwerdeführer mit seiner Sehbehinderung uneingeschränkt wahrzunehmen vermag (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_508/2014 vom 4. November 2014 E. 3.3 mit Hinweisen). Zu bemerken ist in diesem Zusammenhang namentlich, dass der Beschwerdeführer die Anforderungen zur Lenkung eines Personenwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts I 29/92 vom 24. Juli 2003 E. 6.2) offenbar erfüllt (vgl. Urk. 6/157/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Ermittlung des Invaliditätsgrades ist damit nach wie vor der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleich massgebend, wie er vorstehend (E. 3.3.6 und E. 3.3.7) zur Beurteilung der Verfügung vom 13. Mai 2011 durchgeführt worden ist. Da sich das Validen- und Invalideneinkommen im Zeitverlauf mutmasslich gleich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelt haben, bleibt es beim Invaliditätsgrad von 34 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die strittige Aufhebung der bisherigen Invalidenrente des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers rechtens. Die Verfügung vom 18. März 2016 ist daher zu bestätigen, und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Verfahren für den unterliegenden Beschwerdeführer kostenpflichtig. Die Kosten sind unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) ermessensweise auf Fr. 900.-- festzusetzen, sie sind jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat gemäss der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichten Honorarnote vom 20. September 2016 (Urk. 18) zeitliche Aufwendun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen von 8,08 Stunden sowie Barauslagen im Gesamtbetrag von Fr. 116.-- gehabt. Diese Aufwendungen erscheinen als angemessen; nicht zu entschädigen sind jedoch die beiden ersten Positionen „Brief von IV, Aktennotiz“ und „Brief von IV“ à 5 Minuten beziehungsweise à Fr. 18.35, da diese Aufwendungen vor dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 18. März 2016 angefallen sind. Vom Betrag von Fr. 1‘779.95 (Honorar für 8,08 Stunden zu einem Stundenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz von Fr. 220.--) ist somit der Betrag von Fr. 36.70 abzuziehen, und es bleibt ein zu entschädigender Gesamtaufwand von 1‘859.25 (Fr. 1‘743.25 + Fr. 116.--). Unter Berücksichtigung der Mehrwertsteuer (8 %) beläuft sich damit die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung, die dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers auszurichten ist, auf Fr. 2‘008.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Jürg Leimbacher, Bülach, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'008.-- (inklusive</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Barauslagen und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Leimbacher</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p></div> </div></body></html>