<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00693</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 5. Juli 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1996, wurde erstmals im Zusammenhang mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Behandlung des Geburtsgebrechens Ziffer 342 der Verordnung über Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen (GgV) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet (Urk. 7/2), welche ihr mit Mitteilung vom 22. Oktober 2008 Kostengutsprache für medizinische Massnahmen gewährte (Urk. 7/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische Beschwerden meldete sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 20. April 2014 erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und erteilte mit Mitteilung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Januar 2015 (Urk. 7/35) Kostengutsprache für ambulante Psychotherapie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 12 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG). Mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vom 12. Februar 2015 wurde das Leistungsbegehren für Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen abgewiesen (Urk. 7/36). Die IV-Stelle holte daraufhin ein psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisches Gutachten ein, das am 23. November 2015 erstattet wurde (Urk. 7/61). Mit Mitteilung vom 25. Februar 2016 wurde der Anspruch auf berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen erneut verneint (Urk. 7/73). Nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">escheidverfahren (Urk. 7/75; Urk. 7/76, Urk. 7/78) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Mai 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 7/81 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 17. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 2. August 2016 (Urk. 6) di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 4. Januar 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span>Das Gericht</span><span> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass die vorliegende Diagnose aus medizinischer Sicht eine Erkrankung darstelle, jedoch das Erfordernis einer langandauernden, schweren Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit nicht erfülle. Damit bestehe kein Gesundheitsschaden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der IV-Leistungen auszulösen vermöge (S. 1 unten). Die Beschwerdeführerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füge über Ressourcen, welche gegen eine psychiatrische Erkrankung erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Schweregrades sprächen. Sie arbeite Teilzeit, erledige Haushaltsarbeiten, pflege Kontakte und gehe Freizeitbeschäftigungen nach. Ein sozialer Rückzug sei zu verneinen. Ferner würden keine ins Gewicht fallenden weiteren somatischen Beschwerden bestehen. Ein Anspruch auf eine Invalidenrente sei damit nicht entstanden (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf den Standpunkt (Urk. 1), dass die behandelnden Fachärzte sowie der Gutachter über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstimmend von derselben psychiatrischen Diagnose mit Krankheitswert ausgehen und seit September 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren würden. Der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) empfehle ebenfalls, auf die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung des Gutachters abzustellen (S. 6 Mitte). Im Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8C_371/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht festgehalten, dass eine Angststörung aufgrund klinischer psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Untersuchungen klar diagnostiziert werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und damit überprüf- respektive objektivierbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Dieses Störungsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehöre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu den patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern. Die Ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach das Leiden der Beschwerdeführerin angeblich keine langdauernde und schwere Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Einschränkung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würden ins </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> greifen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und im vorliegenden Fall fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen (S. 6 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Behauptung der Beschwerdegegnerin bestritten, wonach angeblich Ressourcen vorlägen, die gegen eine schwerwiegende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychiatrische Erkrankung sprächen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser pauschalen Behauptung steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einerseits entgegen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie von der Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie-Spitex unterstützt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was aktenkundig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich der Gutachter ausführlich mit der Kranke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngeschichte und ihrer Tagesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung befasst und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei in Kenntnis der genauen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände des vorliegenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einzelfalles „medizinisch-theoretisch und unter Berücksichtigung des Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eaus im Alltag“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzung gelangt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer Sicht die Leistungs-und Erwerbsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit September 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in erheblichem Masse ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt und lediglich eine Arbeitsfähigkeit im geschützten Rahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei (S. 7 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, wie es sich mit der Arbeitsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin verhält und ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gesundheitsschaden verneint hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend macht (vgl. Urk. 1 S. 6), wäre diese - falls sie überhaupt zu bejahen wäre – jedenfalls leicht und als geheilt zu betrachten, handelt es sich beim hiesigen Gericht doch um eine Beschwerdeinstanz, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, sowie lic. phil. Z.___, Psychologin, A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten im Bericht vom 10. März 2014 (Urk. 7/14/2-4) als Verdachtsdiagnosen eine Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01) sowie eine sonstige emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nale Störung des Kindesalters (ICD-10 F93.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu hielten sie fest, die Beschwerdeführerin habe sich im Juni 2013 erneut gemeldet, um bis zum geplanten stationären Eintritt begleitet zu werden. In dieser Zeit habe sie sich aufgrund der Ängste sehr ambivalent gezeigt. Einerseits habe sie sich eine stationäre Behandlung gewünscht, andererseits habe sie sich nicht zugetraut, den Schritt in die Klinik zu machen und all das Unbekannte zu schaffen. Der Eintritt in die B.___ sei im September 2013 doch gelungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und lic. phil. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nannten im Bericht vom 3. Juni 2014 (Urk. 7/14/5-7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) als Diagnosen (Ziff. 1.1) eine Anpassungsstörung mit Angst und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiver Reaktion (Erstdiagnose 2006; ICD-10 F43.2), eine soziale Pho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bie (Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose 2008; ICD-10 F40.1), eine Panikstörung (Erstdiagnose 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12; ICD-10 F41.0), eine Agoraphobie mit Panikstörung (Erstdiagnose 2014; ICD-10 F40.01), eine generalisierte Angststörung (Erstdiagnose B.___ 2014; ICD-10 F41.1) sowie eine sekundäre Depression (Erstdiagnose B.___ 2014, ICD-10 F32.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bis September 2013 (seither sei die Beschwerdeführerin in stationärer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung) sei es ihr aufgrund ihrer starken Angst und ihres ausgeprägten Vermei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltens nicht möglich gewesen, eine Ausbildung in Angriff zu nehmen. Eine Lehre hätte sie aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes bereits abgebrochen (Ziff. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der B.___ berichteten im Austrittsbericht vom 15. August 2014 (Urk. 7/18) über die dritte Hospitalisation vom 13. Februar bis 16. Mai 2014 und nannten als Diagnosen eine Panikstörung mit Agoraphobie (ICD-10 F40.01) sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten sie aus, die beschriebene Symptomatik erfülle die Kriterien einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Panikstörung mit Agoraphobie mit depressiver Entwicklung. Ein mögliches trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisches Erleben in der frühen Kindheit aufgrund einer Trennungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik habe nicht abschliessend geklärt werden können. Im Rahmen der Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgaben der Adoleszenz (Ablösung, Berufswahl) könne von einer Reaktivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tiefer liegender Ängste vor dem Hintergrund eines insgesamt stark belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Familiensystems ausgegangen werden. Die Beschwerdeführerin habe ausgespro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gute Ressourcen in den Bereichen sozialer Kompetenzen und kreativer Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten. Es scheine, dass ihre starke Ambivalenz, sowie eine fehlende innere Erlaubnis zur gesunden altersentsprechenden Weiterentwicklung, die möglicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise systembedingt sei, den psychischen Entwicklungsprozess stagnieren lasse. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine unterstützende medikamentöse Therapie zur Angstreduktion und Stimm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hellung habe in der subjektiven Wahrnehmung der Beschwerdeführerin keinen Effekt erbracht. Nach Erleben der ersten Panikattacke, die die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin als Rückfall erlebt habe, habe sich die Angst vor der Angst verstärkt, so dass weitere Expositionen im Rahmen einer verhaltenstherapeutischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung vermieden worden seien. Differentialdiagnostisch sei ausserdem an die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung vom ängstlich vermeidenden Typ zu denken. Es erfolgte schliesslich die Entlassung auf drängenden eigenen Wunsch und gegen die ärztliche Empfehlung sowie entgegen den mütterlichen Wunsch, jedoch mit ihrem Einverständnis in die ambulante Weiterbehandlung (S. 7 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte im Bericht vom 1. Dezember 2014 (Urk. 7/26/4-7) aus, er behandle die Beschwerdeführerin seit dem 20. August 2014, und nannte als Diagnosen eine Panikstörung mit Agoraphobie (ICD-10 F40.01) sowie eine mittelgradige de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Episode (ICD-10 F32.1). Diese ergänzte er durch die Diagnosen einer vorsätzlichen Selbstschädigung durch scharfen Gegenstand (ICD-10 X78), einer Depersonalisations-/Derealisationsstörung, einer abweichenden Elternsituation, einer psychischen Belastung in der Familie und einer schwerwiegenden sozialen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung in den Bereichen Familie, Ausbildung und Freundeskreis (Ziff. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führte er aus, die Beschwerdeführerin besuche die Psychotherapie pünkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und regelmässig (wöchentlich). Sie gebe sich grosse Mühe, die ihr gestellten Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben zu erfüllen. So stehe sie jeden Morgen auf, gehe täglich nach draus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, helfe im Haushalt, übe Bus- und Zugfahrten im Sinne von Expositions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übungen, treffe Kollegen, wende die gelernten Skills an bei Spannungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und Verlorenheitsgefühl, versuche negative Glaubenssätze in positive umzuwandeln, mache Achtsamkeitsübungen und wende Atemübungen bei Angstzuständen an. Aus eigenem Antrieb und mit Hilfe der Psychiatriespitex kümmere sie sich um einen Hund. Sie habe das Fotografieren intensiviert, habe ihren Vater getroffen und werde ihre Grossmutter nächstens zur Arbeit begleiten. Dies alles zeige, dass sie in kleinen Schritten Fortschritte mache. Aber sie sei auch sehr schnell überfordert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin zeige sehr viel Bereitschaft, aber die Schritte seien klein und sie brauche noch sehr viel Unterstützung. Sie habe zu wenig eigenen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trieb, um alleine Initiativen zu ergreifen und Fortschritte zu machen. Auch neun Monate in der B.___ hätten nicht zu einer Besserung des Zustandes geführt und die Dauer der Zeit mit Depersonalisationsgefühlen sei bereits lang. Dies zeige, dass es noch viel Zeit und Therapie brauche, bis der Zustand stabiler werde und sie doch noch eine Ausbildung aufnehmen könne (S. 1 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte im Bericht vom 6. März 2015 (Urk. 7/45) aus, er behandle die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin seit dem 28. März 2011 (Ziff. 1.2), und nannte als Diagnosen eine Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit Agoraphobie, eine generalisierte Angststörung (ICD-10 F40.01), ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ängstliche selbstunsichere Persönlichkeit (ICD-10 F60.6) sowie einen Status nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h mittelgradiger Depression mit Selbstverletzung (ICD-10 F32.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits 2007 habe die Beschwerdeführerin als Kind Ängste entwickelt und habe nicht mehr alleine schlafen wollen. Es sei eine ambulante Abklärung im A.___ vorgenommen worden. Im Jahre 2012 mit 15 Jahren hätten sich die Ängste erneut verstärkt. Es sei zunehmend zu einer Depressionsentwicklung mit Ritzen der Haut gekommen, die dann zur Hospitalisation geführt habe. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei eine ängstliche junge Frau mit ungerichteten Ängsten sowie agoraphobischen Ängsten teilweise mit Panikattacken. Es bestünden Deperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalisations- und Derealisationserleben. Sie sei depressiv wirkend, grüblerisch, affektiv niedergeschlagen, labil, es komme immer wieder zu Weinattacken. Es bestehe eine innere Unruhe und ein Antriebsmangel (Ziff. 1.4). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gehe regelmässig in eine delegierte Psychotherapie bei Frau E.___, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem bestehe eine regelmässige Begleitung durch die Psychiatriespitex (Ziff. 1.5). Es bestehe seit dem 1. August 2012 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Bis heute sei die Beschwerdeführerin arbeitsunfähig aufgrund ihrer Ängste und den depressiven Zuständen. Wie dies auf längere Sicht aussehe, könne er nicht beantworten (Ziff. 1.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 3.4) nannte im Bericht vom 13. April 2015 (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50/3-6) die bereits bekannten Diagnosen (Ziff. 1.1). Dazu führte er aus, dass die Beschwerdeführerin seit Beginn der Therapie kleine Fortschritte erzielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe. Sie habe gelernt, mit Angst- und Panikattacken umzugehen, habe Bus- un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zugfahrten trainiert, halte Spannungszustände besser aus, schneide sich mome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tan nicht mehr, gehe einmal pro Woche mit dem Hund spazieren, helfe einmal pro Woche mit der Grossmutter zwei bis drei Stunden in einer Bäckerei, helfe der Mutter im Haushalt. Es bestünden nach wie vor grosse Ängstlichkeit und Verunsicherung, Derealisations- und Depersonalisationsgefühle, Panikat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tacken, grosse Spannungszustände oder Leeregefühle, die zu selbstverletzendem Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten führten, ein niedriges Selbstbewusstsein, Einschlafschwierigkeiten und Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivlosigkeit. Es seien zaghafte Fortschritte spürbar, aber der Weg sei noch lang. Eine Prognose sei nicht möglich (Ziff. 1.4). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei im Umfang von zwei bis drei Stunden pro Woche möglich (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im psychiatrischen Gutachten vom 23. November 2015 (Urk. 7/61) folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 14 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">teilremittierte Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10 F40.01)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beginn September 2012, Maximum September 2013, danach lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">same Besserung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell: persistierende Derealisations-/Depersonalisationssympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">matik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, innere Unruhe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ermüdung, Einschränkungen bei längeren Zugfahrten an fremde Orte, bei Menschenmengen in engen Räumen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">soziale Kontakte ausser Haus und ÖV-Nahverkehr möglich</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">seit November 2014 Mitarbeit in einer Bäckerei, seit Juli 2015 regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mässig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (S. 14 unten):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">spezifische Phobien (ICD-10 F40.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spinnenphobie, Höhenangst, Liftangst, Clownangst</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit durch Ängste, die sich insbesondere in ständigem, bei Beanspruchung verstärktem, Derealisations-/De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonalisationserleben zeigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eingeschränkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig Vertrauen in ihre Fähigkeiten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dadurch wenig belastbar. Dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ängste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die die Arbeit in engen Räumen unter vielen Menschen sowie das Zurücklegen des Arbeitsweges einschränken könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Das ständige Gefühl von Derealisation belaste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychisch, es konsumier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die ängstliche Aktivierung Energie und geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb mit einer leichten Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riebsstörung beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzeitigen Ermüdbarkeit einher. Aktuell arbeite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Hilfsarbeiterin i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der Produktion einer Bäckerei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Seit Sommer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie regelmässig einen Vormittag (8.30 Uhr bis 11.30 Uhr) einschliesslich Anreise mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den öffentlichen Verkehrsmitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Aktuell, ab November 2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wolle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Pensum auf zwei Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittage aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dehnen. Aus dem Aktivitätsniveau in der Freizeit geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hervor, dass diese Steigerung durchaus zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und in weiteren Schritten ausgebaut werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Haushalt besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Einschränkung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im geschützten Rahmen wären aktuell täglich 4 Stunden zumutbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezogen auf die jetzige Tätigkeit in der Bäckerei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ofort ein Pensum von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 Vormittagen zumutbar. Wahrscheinlich sei ab dem 1. Januar 2016 ein Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von drei Vormittagen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar, ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 von vier Vormittagen, ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 von fünf Vormittagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was einer Arbeitsfähigkeit von 50 % entspreche (S. 18 Ziff. 9.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Beantwortung der von der Beschwerdegegnerin gestellten Zusatzfragen führt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e er unter anderem weiter aus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufgrund der Akten und Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> man annehmen, dass seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 keine verwertbare </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgelegen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Seit Juli 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen halben Tag in einer Bäckerei in der Produktion helfen. Diese Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, vermittelt durch persönliche Beziehungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber mindestens teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise den Charakter einer geschützten Tätigkeit. Insofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwer abschätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jetzt schon eine auf dem freien Arbeitsmarkt verwertbare Leistung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbringen könne (S. 19 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, führte in der Stellungnahme vom 2. Dezember 2015 (Urk. 7/72/2; Urk. 7/74/7 f.) unter anderem aus, dass auf die Beurteilungen im Gutachten voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfänglich abgestellt werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) auf für die strittigen Belange um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Untersuchungen beruht und die von der Beschwerdeführerin geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden in angemessener Weise berücksichtigt. Sodann wurde es in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet und trägt der kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten medizinischen Situation Rechnung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die vom Gutachter vorgenommene psychiatrische Beurteilung erweist sich hinsichtlich der Herleitung und Abgren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Diagnosen sowie insbesondere der Derealisation- und Depersonali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionssymptomatik vorliegend als ausgesprochen fallbezogen aufschlussreich und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lässt die Schlussfolgerungen als nachvollziehbar erscheinen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leuchtet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dementsprechend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu überzeugen vermögen insbesondere die Ausführungen zu den bestehenden Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der geringen Belastbarkeit aufgrund der Ängste, die sich in ständigem, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei Beanspruchung verstärktem, Derealisations-/Depersonalisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erleben zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend, womit es die praxisgemässen Kriterien (vgl. vorstehend E. 1.4) vollumfänglich erfüllt und für die Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findung dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf abgestellt werden kann. Der psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter kam in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner Gesamtbeurteilung zum Schluss, dass aktuell im geschützten Rahmen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Tätigkeit von täglich vier Stunden zumutbar wäre. Aufgrund der Akten und der Angaben der Beschwerdeführerin müsse man annehmen, dass seit September 2012 keine verwertbare Arbeitsfähigkeit mehr vorgelegen habe. Seit Juli 2015 könne die Beschwerdeführerin einen halben Tag in einer Bäckerei in der Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">duk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion helfen. Diese Tätigkeit habe aber mindestens teilweise den Charakter einer geschützten Tätigkeit. Insofern sei schwer abschätzbar, ob die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin jetzt schon eine auf dem freien Arbeitsmarkt verwertbare Leistung erbringe (vgl. vorstehend E.3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens durch die Sozialversicherung recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig eingeholten Gutachten ist Beweiskraft zuzuerkennen, solange </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Indizien gegen deren Zuverlässigkeit sprechen (BGE 125 V 351</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3b/bb).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht und den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) liegen vorliegend keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indizien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor, welche das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Zweifel zu ziehen vermögen. Ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere liegen in medizinischer Hinsicht keine gegensätzlichen Meinungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äusse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen vor, die ein Abweichen rechtfertigen würden. So </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> denn auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hauptdiagnose der Agora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phobie mit Panikstörung unstrittig sei und aktuelle fachärztliche Einschätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen zu Diagnosen und Arbeitsfähigkeit nicht vorliegen würden (vgl. Urk 7/61 S. 18 Ziff. 9.8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Folgerichtig empfahl auch die Psychiaterin des RAD vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich auf die Beurteilungen des Gutachtens abzustellen (Urk. 7/74/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdegegnerin die Ansicht vertritt, dass trotz fachärztlich be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinigter voller Arbeitsunfähigkeit kein invalidisierender Gesundheitsschaden bestehe, vermag dies nicht zu überzeugen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar ist der Beschwerdegegnerin darin beizupflichten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arztperson bei der Folgenabschätzung der erhobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die Arbeitsfähigkeit keine ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Beurteilungskompetenz zukommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Soweit die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin hingegen argumentiert, dass die Diagnose einer teilre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittierten Agoraphobie mit Panikstörung aus medizinischer Sicht zwar eine Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung darstelle, jedoch das Erfordernis einer langandauernden, schweren Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit nicht erfülle, verkennt sie offensichtlich, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Eignung eines Gesundheitsschadens, die Leistungsfähigkeit rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblich einzuschränken, nicht bereits die Befunde und Diagnosen, sondern erst deren Folgeabschätzung entscheidend ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdegegnerin weiter vorbringt, dass sich die im Gutachten festgestellten Einschränkungen lediglich aufgrund der subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin ergeben würden und sich keine objektiven Befunde erheben liessen, ist sie auf die fachärztliche Aussage des psychiatrischen Gutachters zu verweisen, wonach es in der Natur solcher Angststörungen liegen, dass sich objektive Befunde im engeren Sinne nicht hätten erheben lassen. Die Störung und die genannten Beschwerden liessen sich nur indirekt objektivieren, anhand der subjektiven Angaben, der geschilderten Einschränkungen in Arbeit und Freizeit etc. (vgl. Urk. 7/61 S. 19 Ziff. 10 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm unter B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erücksichtigung der vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Ressourcen eine objektive Beurteilung vor, welche auf das Vorliegen eines inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierenden Gesundheitsschadens schliessen lässt. So bedarf es für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Annahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eines invalidisierenden Gesundheitsschadens grundsätzlich einer fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose, die sich lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">systems abstützt (BGE 130 V 396 E. 6, Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 30. August 2010 E. 3.2.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sind - unter sozialversicherungsrechtlichen Aspekten - keine Gründe ersichtlich, sich über diese Feststellungen hinwegzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Überprüfung der sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrechtlichen Relevanz und Trag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weite </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überzeugt nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: So vermögen die von ihr unter anderem genannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ressourcen respektive Aktivitäten (vgl. Urk. 2 und Urk. 6) die Beurteilung im psychiatrischen Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage zu stellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass keine wesentlichen Inkonsistenzen festgestellt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/61 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gegen solche sprechen auch die Kooperation der Beschwerdeführerin in Bezug auf die Ausschöpfung der therapeutischen Massnahmen und die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin ihr Arbeitspensum in der Bäckerei von sich aus zu erhöhen versucht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend ist der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entgegenzuhalten, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von ihr erwähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> respektive Aktivitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angesichts der vorhandenen Diagnosen und Befunde sowie des Umfangs und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Art der Einschränkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere der Derealisations-/Depersonalisationssymptomatik, bei weitem nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genügend ausgeprägt sind, um von der lege artis festgestellten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Gutachten abzuweichen. Wenn die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin an einem Morgen pro Woche für drei Stunden einer - gemäss Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten zumindest teilweise im geschützten Rahmen stattfindenden - Tätigkeit nachgeht, bei welcher es ihr bereits nach zwei bis zweieinhalb Stunden schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter geht (vgl. Urk. 7/61 S. 13 oben), kann dies entgegen der Ansicht der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin wohl kaum als regelmässige Tätigkeit respektive als Ressourc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezeichnet werden, die gegen eine psychiatrische Erkrankung erheblichen Schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades spricht. Angesichts der vorliegenden Hauptdiagnose einer Agoraphobie erweist sich zudem der Verweis auf das gemeinsame Haushalterledigen, das drei Stunden am Stück Zeichnen und längere Zeit in einem Buch lesen Können (vgl. Urk. 6 S. 2 Mitte), bei welchen die durch die Hauptdiagnose bedingten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen wenig oder gar keine Auswirkungen zeitigen, als wenig über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend. Schliesslich kann die Beschwerdegegnerin auch nichts aus der Tatsache ableiten, dass die Beschwerdeführerin zu therapeutischen Zwecken - teilweise alleine oder zusammen mit der Betreuerin der Spitex oder der Mutter - und als Übung den öffentlichen Verkehr benutzt oder sonstigen Aktivitäten im Sinne einer Exposition nachgeht, um unter Leuten zu sein (vgl. Urk. 7/61 S. 8 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erweisen sich die vorhandenen und von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin teilweise genannten Ressourcen in der im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten festgestellten Arbeits(un)fähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t als gebührend berücksichtigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermag die Beschwerdegegnerin keine substantiellen Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte vorzubringen, welche ein Abweichen von der im psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten festgestellten Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die vorhandenen Berichte ist damit - im hier massgeblichen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum vom September 2012 bis zum 17. Mai 2016 - von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Die vom psychiatrischen Gutachter prognosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte Steigerung der Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 3.7) konnte – soweit aufgrund der Akten ersichtlich - offenbar nicht realisiert werden (vgl. Urk. 7/78 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Grad der Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demnach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit Anspruch auf eine ganze Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anmeldung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> datiert vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">datum; Urk. 7/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe von Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente somit ab 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sechs Monate nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dieser Feststellung ist die angefochtene Verfügung, in Gutheissung der dagegen erhobenen Beschwerde, aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen bleibt Folgendes: Entzieht oder widersetzt sich eine versicherte Person einer zumutbaren Behandlung oder Eingliederung ins Erwerbsleben, die eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder eine neue Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichkeit verspricht, oder trägt sie nicht aus eigenem Antrieb das ihr Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare dazu bei, so können ihr die Leistungen vorübergehend oder dauernd gekürzt oder verweigert werden. Sie muss vorher schriftlich gemahnt und auf die Rechtsfolgen hingewiesen werden; ihr ist eine angemessene Bedenkzeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">räumen. Behandlungs- oder Eingliederungsmassnahmen, die eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen, sind nicht zumutbar (Art. 21 Abs. 4 ATSG). Zusätzlich sieht Art. 7 Abs. 2 IVG vor, dass die versicherte Person an allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhaltung des bestehenden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbereich dienen, aktiv teilnehmen muss. Dies sind insbesondere: Massnahmen der Frühintervention (lit. a); Integrationsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (lit. b); Massnahmen beruflicher Art (lit. c) medizinische Behandlungen nach Art. 25 KVG (lit. d) sowie Massnahmen zur Wiedereingliederung von Rentenbezügerinnen und Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügern nach Artikel 8a Absatz 2 (lit. e).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem psychiatrischen Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. November 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 waren der Beschwerdeführerin medizinisch-theoretisch im Zeitpunkt der Erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung des Gutachtens zwei Halbtage in angepasster Tätigkeit zumutbar. Ab dem 1. Januar 2016 erachtete er ein Pensum von drei Vormittagen, ab dem 1. März 2016 von vier Vormittagen und ab dem 1. Mai 2016 von fünf Vormittagen als wahrscheinlich zumutbar. Ab dem 1. Mai 2016 bestehe somit eine Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 50 % (Urk. 7/61 S. 19 Ziff. 2). Eine psychotherapeutische Behandlung sei weiterhin indiziert und gerade hinsichtlich der Begleitung des beruflichen Reintegrationsprozesses wichtig (S. 19 unten Ziff. 3). Weiter hielt Dr. F.___ fest, der Beschwerdeführerin wären berufliche Massnahmen zumutbar (S. 17 unten). Schliesslich empfahl er, der grundsätzlich motivierten Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin für mindestens zwei Jahre eine Schadenminderungspflicht aufzuerlegen bei gleichzeitiger psychotherapeutischer Begleitung im Umfang von mindestens zwei Terminen pro Monat (S. 20 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die Ausführungen des Gutachters läge es demnach nahe, dass die Beschwerdegegnerin solche im Sinne der Selbsteingliederung und damit der Schadenminderungspflicht zumutbare Massnahmen prüfen würde, zumal der Grundsatz der Schadenminderung auch nach rechtskräftiger Rentenzusprache beachtlich ist. Art. 21 Abs. 4 ATSG beschränkt das Mahn- und Bedenkzeitver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren nicht auf die Zeit vor der Rentenverfügung, sondern erklärt dieses ohne zeitliche Einschränkung unter anderem mit der Bedingung für anwendbar, dass eine zumutbare Behandlung eine wesentliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit verspricht. Die Beschwerdegegnerin verfügt demnach mit Art. 21 Abs. 4 ATSG über das rechtliche Instrument, um die laufende Invalidenrente gegebenenfalls aufzuheben. Sie hätte zu diesem Zweck das Mahn- und Bedenkzeitverfahren einzuleiten und die Folgen einer Verletzung anzudrohen, wobei grundsätzlich auch nichts dagegen spricht, einer allfälligen mangelhaften Mitwirkung gestützt auf Art. 21 Abs. 4 ATSG anstelle der blossen Kürzung unter Umständen eine gänzliche Rentenaufhebung folgen zu lassen. Denn die durch Art. 21 Abs. 4 ATSG ersetzte Bestimmung von Art. 31 Abs. 1 alt IVG (gültig bis 31. Dezember 2002) sah ausdrücklich den Entzug der Invalidenrente als Sanktion einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Mitwirkungspflicht vor, wogegen Art. 21 Abs. 4 ATSG zwar den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenentzug nicht erwähnt, allerdings die Kürzung und Verweigerung von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen zulässt. Darunter ist analog zur ursprünglichen Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auch die nachträgliche Aufhebung einer laufenden Rente zu subsumieren (Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu, die gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2‘300</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">17. Mai</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 201</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird festgestellt, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ab dem 1.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> November</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 201</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Anspruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ganze</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p></div> </div></body></html>