<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2005.00020</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205464&amp;W10_KEY=4467137&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2005.00020</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 14.11.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Überleitung in das neue Personalrecht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Überführung in das neue Personalrecht: Anfechtung der Funktionsstufen- bzw. Besoldungseinreihung [Fortsetzung zu PB.2004.00035].<br/>Für die Wahl der Funktionsstufe ist nach dem Stadtzürcher Personalrecht grundsätzlich allein der Schwierigkeitsgrad einer Funktion massgeblich (E. 2.1). Die Stadt Zürich reihte bei der Überleitung ins neue Personalrecht die Sozialarbeitenden, je nach (Arbeits-)"Modell", in welchem sie tätig sind, in zwei unterschiedliche Funktionsstufen ein (E. 2.2 f.). Das Gebot der Rechtsgleichheit verlangt, dass im öffentlichen Dienstrecht gleichwertige Arbeit gleich entlöhnt wird; den politischen Behörden wird allerdings in der Ausgestaltung von Besoldungsordnungen ein grosser Spielraum zugestanden (E. 2.4). Die Tätigkeit der Sozialarbeitenden ist je nach (Arbeits-)"Modell" in organisatorischer Hinsicht unterschiedlich. Daher ist es unter Respektierung des der Verwaltungsbehörde zustehenden Ermessensspielraums vertretbar, bei ähnlich, aber nicht identisch anspruchsvoller Tätigkeit die Sozialarbeitenden in unterschiedliche Funktionsstufen einzureihen. Daran ändert nichts, dass auch eine gleiche Entlöhnung vertretbar gewesen wäre (E. 2.5-2.8).<br/>Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESOLDUNG">BESOLDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNGSGEBOT">GLEICHBEHANDLUNGSGEBOT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNEINSTUFUNG">LOHNEINSTUFUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALARBEIT">SOZIALARBEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 Abs. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Abs. I EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 47 PR ZÃ¼rich</span><br/><span class="ungerade">Art. 49 PR ZÃ¼rich</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Auf den 1. Juli 2002 setzte der Stadtrat von ZÃ¼rich die Verordnung Ã¼ber das ArbeitsverhÃ¤ltnis des stÃ¤dtischen Personals vom 28. November 2001 (Personalrecht, PR) sowie die entsprechenden AusfÃ¼hrungsbestimmungen vom 27. MÃ¤rz 2002 (AB PR) in Kraft (Stadtratsbeschluss [StRB] Nr. 828 vom 12. Juni 2002). Damit wurde ein neues Lohn­system eingefÃ¼hrt. Das Verfahren der Ãberleitung in das neue Lohnsystem richtet sich nach dem Reglement zum Ãberleitungsverfahren vom 27. MÃ¤rz 2002 (Beilage 1 zu StRB Nr. 454).</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>A arbeitet bei den Sozialen Diensten der Stadt ZÃ¼rich als Sozialarbeiterin. Mit VerfÃ¼gung vom 21. Januar 2003 wurde A rÃ¼ckwirkend per 1. Juli 2002 in die Funktionsstufe 9 der Funktionskette 404 Ã¼berfÃ¼hrt. Als nutzbare Erfahrung wurden ihr 8 Jahre angerechnet. Daraus resultierte ein monatliches SalÃ¤r von Fr. 5'283.20. Sodann zahlt die Stadt ZÃ¼rich an A eine monatliche Zulage in der betragsmÃ¤ssigen GrÃ¶ssenordnung der halben Besoldungsdifferenz zwischen den Funktionsstufen 9 und 10.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Gegen diese VerfÃ¼gung erhob A Einsprache an den Stadtrat von ZÃ¼rich mit dem Antrag, sie in die Funktionsstufe 10 der Funktionskette 404 einzureihen und die anrechenbare nutzbare Erfahrung auf 8 Jahre festzusetzen. Mit Beschluss vom 3. Dezem­ber 2003 wies der Stadtrat die Einsprache ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>In ihrem nachfolgenden Rekurs an den Bezirksrat ZÃ¼rich wiederholte A ihre AntrÃ¤ge. Der Bezirksrat wies den Rekurs am 17. Juni 2004 ab.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit demselben Begehren liess A Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben. Das Verwaltungsgericht gelangte aus prozessualen GrÃ¼nden zur teilweisen Beschwerdegutheissung, hob den angefochtenen Beschluss auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an den Bezirksrat zurÃ¼ck.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Der neue Entscheid des Bezirksrats erging am 24. Februar 2005: Er wies den Rekurs von A wiederum ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Mit Eingabe vom 31. MÃ¤rz/1. April 2005 gelangte A erneut an das Verwaltungsgericht mit dem Antrag, sie unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids in die Funktionsstufe 10 der Funktionskette 404 unter Anrechnung einer nutzbaren Erfahrung von 8 Jahren einzustufen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Stadt ZÃ¼rich.</p> <p class="Urteilstext">Namens der Stadt ZÃ¼rich beantragte der Stadtrat die Abweisung der Beschwerde. Der Bezirksrat hat auf Vernehmlassung verzichtet.</p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid des Bezirksrats Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG). Nach § 74 Abs. 2 VRG ist allerdings das Verwaltungsgericht unter anderem nicht zustÃ¤ndig zur Behandlung von Beschwerden gegen Anordnungen und Rekursentscheide Ã¼ber die Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und -stufen. Die Anwendung dieser Bestimmung kann jedoch durch hÃ¶herrangiges Recht ausgeschlossen werden. Dies ist der Fall, wenn ein Anspruch auf gerichtliche Beurteilung gemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) besteht. </p> <p class="Erwgung2">VermÃ¶gensansprÃ¼che aus dem Ã¶ffent­lichrechtlichen DienstverhÃ¤ltnis stellen grundsÃ¤tzlich zivilrechtliche Streitigkeiten im Sinn von Art. 6 Abs. 1 EMRK dar. Besoldungsstreitigkeiten sind hiervon nur ausgenommen, wenn die betreffenden Angestellten des Gemeinwesens allgemeine Staatsinteressen zu wah­ren haben und an der AusÃ¼bung der Ã¶ffentlichen Gewalt teilhaben. Dies trifft namentlich auf die AngehÃ¶rigen von Armee und Polizei zu (vgl. VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00009, E. 1c, www.vgrzh.ch; RB 2002 Nr. 24 mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Erwgung3">Die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼bt in ihrer Funktion als Sozialarbeiterin keine Ã¶ffentliche Gewalt aus. § 74 Abs. 2 VRG steht deshalb der ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts zur Anhandnahme der vorliegenden Beschwerde nicht entgegen. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Beschwerden mit einem Streitwert bis Fr. 20'000.- behandelt in der Regel der Einzelrichter (vgl. § 38 VRG).</p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.1 </b>Bei Leistungsklagen aus noch andauernden DienstverhÃ¤ltnissen ergibt sich der Streitwert aus den streitigen BruttobesoldungsansprÃ¼chen bis zum Zeitpunkt der HÃ¤ngigkeit beim Verwaltungsgericht zuzÃ¼glich der AnsprÃ¼che bis zur nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses seitens der beschwerdefÃ¼hrenden Partei (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 80b N. 3). </p> <p class="Erwgung3"><b>1.2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist entsprechend dem Inkrafttreten der stÃ¤dtischen Besoldungsrevision per 1. Juli 2002 neu eingereiht worden. Ihr gegen den zweiten Rekursentscheid erhobenes Rechtsmittel ging hierorts am 5. April 2005 ein. GemÃ¤ss Art. 16 Abs. 1 und 4 PR war das DienstverhÃ¤ltnis damals frÃ¼hestens auf Ende Juli 2005 kÃ¼ndbar. Massgeblich fÃ¼r die Streitwertberechnung ist somit die Lohndifferenz fÃ¼r 37 Monate. </p> <p class="Erwgung3">GemÃ¤ss VerfÃ¼gung vom 21. Januar 2003 erzielt die BeschwerdefÃ¼hrerin mit der Neueinreihung ein MonatssalÃ¤r von Fr. 5'283.20 auf der Basis von 13 MonatslÃ¶hnen; dies ergibt umgerechnet auf 12 MonatslÃ¶hne ein monatliches Einkommen von rund Fr. 5'700.-. Hinzu kommt eine Zulage in der betragsmÃ¤ssigen GrÃ¶ssenordnung der halben Besoldungsdifferenz zwischen den Funktionsstufen 9 und 10. Mithin liegt in etwa die halbe Differenz zwischen diesen beiden Funktionsstufen im Streit. Diese halbe Differenz betrÃ¤gt knapp 5 % (vgl. Anhang A zu AB PR), was bezÃ¼glich der BeschwerdefÃ¼hrerin â ausgehend vom damaligen BeschÃ¤ftigungsgrad â pro Monat rund Fr. 280.- ausmacht. Eine exaktere Berechnung der strittigen Lohndifferenz ist nicht erforderlich, da der fÃ¼r den Zeitraum von 37 Monaten resultierende Betrag in der GrÃ¶ssenordnung von Fr. 10'400.- jedenfalls klar unter der massgeblichen Streitwertgrenze von Fr. 20'000.- liegt.</p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur einzelrichterlichen ZustÃ¤ndigkeit.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss Art. 47 PR richtet sich der Lohn der Angestellten nach dem Schwierigkeitsgrad der Funktion, der nutzbaren Erfahrung und dem Leistungsbeitrag. Bei seiner Festsetzung kann auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt berÃ¼cksichtigt werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die drei in Satz 1 genannten Elemente zur Lohnfestsetzung finden ihren Niederschlag im stÃ¤dtischen Lohnsystem wie folgt: Unter BerÃ¼cksichtigung des Schwierigkeitsgrades der einzelnen Funktionen legt der Stadtrat einen Funktionsraster und Funktionsumschreibungen fest. Die Funktionsumschreibungen zeigen modellhaft den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Funktionen auf; sie basieren auf analytischen Arbeitsplatzbewertungen, mit denen die Anforderungen an die Fach-, Selbst-, Sozial-, FÃ¼hrungs- und Beratungskompetenz sowie die Arbeitsbedingungen erfasst werden. Jede Stelle wird aufgrund der Funktionsumschreibung einer von 18 Funktionsstufen zugeordnet. Der Stadtrat erlÃ¤sst eine Lohnskala, indem er den 18 Funktionsstufen je einen Jahreslohn zuordnet (Art. 48-51 PR). Innerhalb einer Funktionsstufe richtet sich der Lohn nach der nutzbaren Erfahrung und dem Leistungsbeitrag der Angestellten (Art. 52 f. PR).</p> <p class="Urteilstext">Mit anderen Worten: FÃ¼r die Wahl der Funktionsstufe ist grundsÃ¤tzlich allein der Schwierigkeitsgrad einer Funktion massgeblich. Allenfalls kÃ¶nnte die in Art. 47 Satz 2 PR erwÃ¤hnte Situation auf dem Arbeitsmarkt zusÃ¤tzlich berÃ¼cksichtigt werden. Diese Frage kann indes offen gelassen werden, da vorliegend keine Hinweise dafÃ¼r vorhanden sind, dass die Einreihung der BeschwerdefÃ¼hrerin in Funktionsstufe 9 durch ArbeitsmarktÃ¼berlegungen beeinflusst worden wÃ¤re. Es bleibt somit dabei, dass fÃ¼r die Einreihung der BeschwerdefÃ¼hrerin in eine Funktionsstufe der Schwierigkeitsgrad ihrer TÃ¤tigkeit entscheidend ist.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin ist nach Ã¼bereinstimmender und zutreffender Auffassung aller Beteiligten der Kette 404 (Soziale Arbeit) zuzuordnen. Strittig ist allein, ob die Einreihung in Funktionsstufe 9 oder in die besser entlÃ¶hnte Funktionsstufe 10 zu erfolgen hat. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.1 </b>In Funktionsstufe 9 der Kette 404 sind die Aufgaben wie folgt umschrieben:</p> <p class="Urteilstext">Beratung, Begleitung und Betreuung von Personen mit sozialen / gesundheitlichen Indikationen:</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Betreuung von Einzelpersonen, Familien und Gruppen mit vorwiegend persÃ¶nlichen oder finanziellen Problemen</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Koordination und Zusammenarbeit mit Fachleuten anderer Bereiche</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Ãbernahme administrativer Aufgaben</p> <p class="Urteilstext">FÃ¼r Funktionsstufe 10 formuliert die Funktionsumschreibung die Aufgaben wie folgt:</p> <p class="Urteilstext">Wie FS 9, jedoch zusÃ¤tzlich:</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Sehr anspruchsvolle Betreuungs- und BeratungstÃ¤tigkeit</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Mitarbeit in Projekten und Gremien (z.B. in Quartieren, Gemeinden)</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Betreuung von Lehrlingen, Praktikanten/Praktikantinnen</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>EinfÃ¼hrung von Mitarbeitenden</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>SchulungstÃ¤tigkeit</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext">Unter dem Titel "Ausbildung, Praxiskenntnisse, Fertigkeiten" verlangt die Funktionsumschreibung zunÃ¤chst ebenfalls dieselben Kriterien fÃ¼r beide Funktionsstufen und nennt anschliessend fÃ¼r Funktionsstufe 10 zusÃ¤tzlich:</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Weiterbildung in einem Spezialbereich</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Erhebliche Praxiskenntnisse</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Erhebliche Kenntnisse der Prozesse und AblÃ¤ufe innerhalb des Betriebes</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.2 </b>HerkÃ¶mmlicherweise erfolgte die soziale Beratung in der Stadt ZÃ¼rich in den Quartiersozialberatungsstellen und Jugendsekretariaten. Im Zuge einer Neuorganisation bildete die Beschwerdegegnerin so genannte Sozialzentren, wo Jugend- und Familienhilfe, Sozialhilfe sowie vormundschaftliche Massnahmen zusammengefÃ¼hrt werden ("Modell ZÃ¼rich"). Die EinfÃ¼hrung dieser neuen Sozialzentren erfolgte schrittweise. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.2.3 </b>Wie die Beschwerdegegnerin unwidersprochen ausfÃ¼hrte, reihte sie diejenigen Sozialarbeitenden, welche mindestens in zwei Themenbereichen im Rahmen des "Modells ZÃ¼rich" arbeiteten, in die besser entlÃ¶hnte Funktionsstufe 10 ein, sofern sie eine zweijÃ¤hrige Berufserfahrung in der sozialen Arbeit aufwiesen. Somit reihte die Beschwerdegegnerin die nach dem bisherigen Modell Arbeitenden grundsÃ¤tzlich in die tiefere Funktionsstufe 9 ein. Zur BegrÃ¼ndung dieser Differenzierung fÃ¼hrte die Beschwerdegegnerin im Wesentlichen aus, angesichts seiner konkreten Ausgestaltung habe das "Modell ZÃ¼rich" im Rahmen der Funktionsbewertung der Stellen der Sozialarbeitenden zu einer Anhebung von Schwierigkeitsgrad, AufgabenkomplexitÃ¤t und Anforderungsniveau gefÃ¼hrt.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist demgegenÃ¼ber der Meinung, sie erfÃ¼lle sÃ¤mtliche Voraussetzungen fÃ¼r eine Einreihung in die Funktionsstufe 10. Von ihr sei eine Ã¤usserst anspruchsvolle Betreuungs- und BeratungstÃ¤tigkeit gefragt. Sie treffe fÃ¼r die zu Betreuenden und Beratenden sÃ¤mtliche notwendigen VorabklÃ¤rungen selbst, sie sei zustÃ¤ndig fÃ¼r das Intake und die Triage. Ihre TÃ¤tigkeit erfordere profunde Kenntnisse in den Fachbereichen der Jugend-, Familien- und Sozialhilfe. Oft sei sie mit Ã¤usserst komplexen und zum Teil unklaren Situationen konfrontiert, die es zu erkennen und analysieren gelte. Ãberdies betreue sie Lehrlinge, Praktikantinnen und Praktikanten, fÃ¼hre Mitarbeitende ein und Ã¼be SchulungstÃ¤tigkeiten aus.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.1 </b>Die Funktionsumschreibungen zeigen den Schwierigkeitsgrad der einzelnen Funktionen nur modellhaft auf (Art. 49 PR). Damit ist von vornherein klar, dass nur ein Teil der stÃ¤dtischen Stellen exakt in die eine oder andere Funktionsstufe passt. Bezogen auf die Differenzierung zwischen den Funktionsstufen 9 und 10 kann es ohne weiteres vorkommen, dass eine Stelle nur einzelne der in Funktionsstufe 10 genannten Zusatzkriterien erfÃ¼llt. In solchen FÃ¤llen wird es weit gehend im Ermessen der VerwaltungsbehÃ¶rde liegen, ob die Einreihung in Funktionsstufe 9 oder 10 erfolgt. Eine Einreihung in Funktionsstufe 10 erscheint â jedenfalls ohne Quervergleiche â erst zwingend, wenn auch sÃ¤mtliche zusÃ¤tzlich fÃ¼r diese Funktionsstufe genannten Kriterien erfÃ¼llt sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.2 </b>Sodann handelt es sich beim an erster Stelle genannten zusÃ¤tzlichen Kriterium "Sehr anspruchsvolle Betreuungs- und BeratungstÃ¤tigkeit" um einen unbestimmten Rechtsbe­griff. Bei der Anwendung eines unbestimmten Rechtsbegriffs kommt den VerwaltungsbehÃ¶rden ein Beurteilungsspielraum zu. Wenn die von der Verwaltung ermittelte Wertung als vertretbar erscheint, darf das Gericht nicht eingreifen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 50 N. 73, mit Hinweisen). </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.3 </b>Ob eine TÃ¤tigkeit noch als "anspruchsvoll" oder bereits als "sehr anspruchsvoll" zu qualifizieren ist, lÃ¤sst sich primÃ¤r im Vergleich mit anderen, Ã¤hnlichen TÃ¤tigkeiten beurteilen. Darauf ist zurÃ¼ckzukommen (vgl. hinten 2.4 ff.).</p> <p class="Erwgung3">Allein aufgrund der Stellenbeschreibung oder der AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin lÃ¤sst sich jedenfalls nicht sagen, dass ihre TÃ¤tigkeit als "sehr anspruchsvoll" hÃ¤tte qualifiziert werden mÃ¼ssen. Zweifellos handelt es sich bei der TÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin zwar um eine anspruchsvolle Beratungsarbeit. Die Aufgaben sind jedoch zur Hauptsache in allgemeiner Weise umschrieben und enden in der Regel mit der Vermittlung von Dienstleistungen oder der Einleitung von Massnahmen. Weiter gehen die Aufgaben nur im Bereich der "Wirtschaftlichen Hilfe": Unter anderem sind RechtsansprÃ¼che gegenÃ¼ber Dritten geltend zu machen und ist wirtschaftliche Hilfe gemÃ¤ss den rechtlichen Grundlagen zu erbringen. Diese vertiefte BeratungstÃ¤tigkeit in einem der verschiedenen sozialen Bereiche genÃ¼gt nicht, um die Einreihung der BeschwerdefÃ¼hrerin in Funktionsstufe 9 als unhaltbar erscheinen zu lassen. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.3.4 </b>Daran wÃ¼rde auch nichts Ã¤ndern, wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin entsprechend ihren AusfÃ¼hrungen von Zeit zu Zeit Praktikantinnen und Praktikanten zu begleiten, neue Mitarbeitende einzufÃ¼hren und SchulungstÃ¤tigkeiten auszuÃ¼ben hÃ¤tte. Die ErfÃ¼llung einzelner in Funktionsstufe 10 genannter Zusatzkriterien gibt wie erwÃ¤hnt noch keinen Anspruch auf eine Einreihung in diese Funktionsstufe. </p> <p class="Erwgung3">Im Ãbrigen kann an dieser Stelle ergÃ¤nzend auf die plausiblen ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden, wonach das Vorhandensein von Aufgaben dieser Art in einem signifikanten Ausmass unglaubhaft sei (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><a id="ERW3"><b>2.4 </b>Das verfassungsrechtliche Gebot der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfassung vom 18. April 1999) verlangt, dass im Ã¶ffentlichen Dienstrecht gleichwertige Arbeit gleich entlÃ¶hnt wird. </a>Es lÃ¤sst sich somit unter dem Aspekt des Gleichbehandlungsgebots prÃ¼fen, ob die TÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin zumindest gleich anspruchsvoll ist wie die Arbeit der nach "Modell ZÃ¼rich" in den Sozialzentren tÃ¤tigen Sozialarbeitenden und dementsprechend hÃ¤tte gleich entlÃ¶hnt werden mÃ¼ssen. </p> <p class="Erwgung2">Das Bundesgericht hat den politischen BehÃ¶rden allerdings einen grossen Spielraum in der Ausgestaltung von Besoldungsordnungen zugestanden (BGE 129 I 161 E. 3.2). GemÃ¤ss § 75 VRG greift auch das Verwaltungsgericht nicht in dieses Ermessen ein, welches den VerwaltungsbehÃ¶rden bei der Besoldungsfestlegung zukommt (vgl. auch KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 75 N. 1).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.1 </b>Die Stellenbeschreibung fÃ¼r die AngehÃ¶rigen eines bereits bestehenden Sozialzentrums nennt zwei Arbeitsschwerpunkte. Zum einen handelt es sich um den Bereich "Wirtschaftliche Hilfe", wo die Aufgaben grundsÃ¤tzlich dieselben sind wie diejenigen der BeschwerdefÃ¼hrerin gemÃ¤ss deren Stellenbeschreibung. Beim zweiten Arbeitsschwerpunkt geht es um die "Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien". Hier sind unter anderem Fremdplatzierungen, Massnahmen zum Kinderschutz oder vormundschaftliche Massnahmen durchzufÃ¼hren sowie AbklÃ¤rungen fÃ¼r BehÃ¶rden im Kindesrecht zu treffen.</p> <p class="Urteilstext">GestÃ¼tzt darauf geht die Beschwerdegegnerin davon aus, dass die in den bereits bestehenden Sozialzentren nach dem "Modell ZÃ¼rich" tÃ¤tigen Sozialarbeitenden mit zwei Themenbereichen befasst sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht demgegenÃ¼ber geltend, dass bei den Sozialarbeitenden in den Sozialzentren wohl von der Stellenbeschreibung her die so genannte polyvalente TÃ¤tigkeit vorgesehen sei, tatsÃ¤chlich jedoch eine Spezialisierung dahin gehend erfolge, dass die einzelnen Sozialarbeitenden nur fÃ¼r je ein Gebiet zustÃ¤ndig seien.</p> <p class="Urteilstext">Diese Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin wird durch C, Mitarbeiterin des Personalmanagements, teilweise bestÃ¤tigt: GemÃ¤ss deren Aussagen, welche die Vorinstanz als Telefonnotiz zu den Akten legte, ist es "irritierend und etwas verwirrendâ¦, dass polyvalent ursprÃ¼nglich fÃ¼r den einzelnen gedacht war, was sich als nicht durchfÃ¼hrbar erwiesen habe, deshalb beziehe man den Begriff polyvalent neu auf die Ebene des Teams".</p> <p class="Urteilstext">Diese â durchaus glaubhaften â AusfÃ¼hrungen legen nahe, dass die in den neuen Sozialzentren angestellten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in ihrer individuellen Arbeit vorwiegend nur in einem Themenbereich tÃ¤tig sind. Immerhin sind sie in ihrem Sozialzentrum aber Mitglied des Teams, welches sich mit den verschiedenen Themengebieten befasst. Zumindest mit ihrer Teamarbeit sind die AngehÃ¶rigen der neuen Sozialzentren demnach in den verschiedenen in der Stellenbeschreibung genannten Themenbereichen tÃ¤tig. </p> <p class="Urteilstext">Dies ist bei den nach herkÃ¶mmlicher Art BeschÃ¤ftigten nicht der Fall. Wie den erwÃ¤hnten Aussagen von C zu entnehmen ist, finden in den bloss virtuellen Zentren keine Ã¼bergreifenden Sitzungen, sondern nur Fachsitzungen statt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht denn auch nicht geltend, dass sie Mitglied eines Teams sei, welches aus Personen verschiedener Themenbereiche zusammengesetzt sei. Wohl mag es zutreffen, dass es auch im herkÃ¶mmlichen System â wie die Beschwerde ausfÃ¼hrt â regelmÃ¤ssige Treffen zwischen den einzelnen Teams gibt. Es liegt indessen auf der Hand, dass solche Treffen zwischen verschiedenen Teams nicht dieselbe Auseinandersetzung mit anderen Themen bewirken wie die ZugehÃ¶rigkeit zum Team eines neuen Sozialzentrums, wo die Teammitglieder in unterschiedlichen Bereichen tÃ¤tig sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist dennoch der Auffassung, dass sie â im "virtuellen" Sozialzentrum â ebenfalls polyvalent arbeite, indem ihr TÃ¤tigkeitsgebiet mehrere Themenbereiche abdecke. Wie gesehen, nennt die Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin weit gehende Kompetenzen nur unter dem Titel "Wirtschaftliche Hilfe". Die Annahme einer polyvalenten TÃ¤tigkeit in dem Sinn, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin selbstÃ¤ndig oder im Team mit mehreren Themengebieten vertieft befasst wÃ¤re, wÃ¼rde der Stellenbeschreibung widersprechen. Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass die TÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin entgegen der Stellenbeschreibung im selben Sinn wie diejenige der Sozialarbeitenden in den Sozialzentren polyvalent wÃ¤re, bestehen nicht.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.4 </b>Aus der Befassung mit mehreren Themengebieten muss zwar nicht generell auf eine anspruchsvollere TÃ¤tigkeit geschlossen werden. TatsÃ¤chlich kann die Arbeit einer hoch spezialisierten Fachperson durchaus auch sehr anspruchsvoll sein. Allenfalls kÃ¶nnte es deshalb â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin ausfÃ¼hrt â unangemessen sein, jemanden tiefer einzustufen, der in einem Themenbereich hÃ¶here Anforderungen erfÃ¼llen muss, als jemanden, der in zwei Themenbereichen mit geringeren Schwierigkeiten konfrontiert ist. Indessen ergibt sich vorliegend weder aus den Stellenbeschreibungen noch aus den Ã¼brigen Akten, dass an die BeschwerdefÃ¼hrerin im ihr zugewiesenen Bereich der "Wirtschaftlichen Hilfe" hÃ¶here Anforderungen gestellt wÃ¼rden als an die Sozialarbeitenden, die gemÃ¤ss "Modell ZÃ¼rich" mit verschiedenen Themenbereichen befasst sind. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin â wie sie mit ihren AusfÃ¼hrungen sinngemÃ¤ss geltend macht â in ihrem Themenbereich hÃ¶here Anforderungen erfÃ¼llen muss als die in den neuen Sozialzentren TÃ¤tigen in ihren Bereichen, ist somit nicht glaubhaft. </p> <p class="Erwgung3"><b>2.5.5 </b>Zusammenfassend ergibt sich, dass die TÃ¤tigkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin von derjenigen eines/r Sozialarbeitenden in einem bereits realisierten Sozialzentrum namentlich in organisatorischer Hinsicht abweicht. Ob die TÃ¤tigkeit der AngehÃ¶rigen von Sozialzentren vor diesem Hintergrund als (leicht) anspruchsvoller zu qualifizieren ist als die Arbeit der BeschwerdefÃ¼hrerin, ist weitgehend eine Frage des Ermessens. Unter Respektierung des der VerwaltungsbehÃ¶rde hier zustehenden Ermessensspielraums erscheint es noch als vertretbar, wenn die Beschwerdegegnerin die Funktion der nach dem neuen "Modell ZÃ¼rich" in verschiedenen Themenbereichen tÃ¤tigen Sozialarbeitenden fÃ¼r (leicht) anspruchsvoller hÃ¤lt als die Funktion der BeschwerdefÃ¼hrerin. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.6 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>2.6.1 </b>Besoldungssysteme der Ã¶ffentlichen Hand teilen die BeschÃ¤ftigten entsprechend den Funktionen regelmÃ¤ssig in Klassen, Stufen, Kategorien oder dergleichen ein. So bestehen auch auf kantonaler Ebene Besoldungsklassen. Mit einem solchen â Ã¼blichen â Besoldungsklassensystem werden TÃ¤tigkeiten mit unterschiedlichem Arbeitswert in pauschalierender Weise jeweils in einer Klasse zusammengefasst. Es ist deshalb als systemimmanent hinzunehmen, dass â wie vorliegend â im Grenzbereich zwischen zwei Lohnstufen bereits sehr geringe Unterschiede zwischen zwei TÃ¤tigkeiten zu signifikanten Lohnunterschieden fÃ¼hren kÃ¶nnen. Vor diesem Hintergrund ist es grundsÃ¤tzlich auch haltbar, angesichts des leicht unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads bei der besoldungsmÃ¤ssigen Einreihung zwischen den AngehÃ¶rigen der neuen Sozialzentren und den noch nicht in einem realen Zentrum TÃ¤tigen zu differenzieren.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.6.2 </b>Im anwendbaren stÃ¤dtischen Recht betrÃ¤gt die Differenz zwischen den Funktionsstufen 9 und 10 annÃ¤hernd 10 %. Es liesse sich die Frage aufwerfen, ob StufensprÃ¼nge solchen Ausmasses allenfalls zu stark pauschalieren. Denn im Unterschied dazu betrÃ¤gt die Lohndifferenz zwischen zwei Besoldungsklassen des kantonalen Rechts bei Einkommen in der hier vorliegenden GrÃ¶ssenordnung nur rund 6 bis 7 % (vgl. Personalverordnung vom 16. Dezember 1998 [LS 177.11]). Die Frage kann vorliegend aber ohne weiteres offen gelassen werden. Wie gesehen erhÃ¤lt die BeschwerdefÃ¼hrerin eine Zulage in der GrÃ¶ssenordnung der halben Differenz zwischen den Funktionsstufen 9 und 10. Mit anderen Worten: Der strittige Lohnunterschied betrÃ¤gt bloss ungefÃ¤hr 5 % und bewegt sich demnach in einer GrÃ¶sse, wie sie sich aus dem Sprung von einer Lohnstufe zur nÃ¤chsten Ã¼blicherweise ergeben kann. </p> <p class="Erwgung3">Im Ãbrigen ist die GewÃ¤hrung der Zulage entgegen der EinschÃ¤tzung der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht als EingestÃ¤ndnis dafÃ¼r zu qualifizieren, dass die Einstufung in die Funktionsstufe 9 nicht sachgerecht wÃ¤re; die GewÃ¤hrung der Zulage erscheint lediglich als Ausdruck dessen, dass der VerwaltungsbehÃ¶rde die im Personalrecht zwischen zwei benachbarten Stufen vorgesehene Lohndifferenz von fast 10 % angesichts des Ã¤hnlichen Schwierigkeitsgrades der beiden hier in Frage stehenden Funktionen als unangemessen erschien. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kann deshalb aus der GewÃ¤hrung dieser Zulage nichts zu Gunsten eines weitergehenden Lohnanspruchs ableiten. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.7 </b>Der Bezirksrat erblickte in der Arbeit der BeschwerdefÃ¼hrerin Elemente, die ohne die Arbeitsmethode des Case Managements verwirklicht werden kÃ¶nnen. Ob die Vorinstanz damit â wie die Beschwerde ausfÃ¼hrt â sinngemÃ¤ss dafÃ¼r hÃ¤lt, die BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nne ihre TÃ¤tigkeit ohne die Arbeitsmethode des Case Managements verwirklichen, braucht nicht beurteilt zu werden. Zwar widersprÃ¤che eine solche Annahme der Stellenbeschreibung, welche die Arbeitsmethode des Case Managements unter den Titeln "FallfÃ¼hrung" und "Besondere Arbeitsbedingungen" ausdrÃ¼cklich erwÃ¤hnt. Indes wÃ¼rde eine solche Annahme nicht den erheblichen Sachverhalt (vgl. § 51 VRG) betreffen. Denn wie gesehen sind nur die AngehÃ¶rigen der real existierenden neuen Sozialzentren in ein Team mit verschiedenen Themenbereichen integriert und lÃ¤sst sich daraus in zulÃ¤ssiger Weise auf eine leicht anspruchsvollere TÃ¤tigkeit schliessen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.8 </b>Es bleibt somit dabei, dass der Entscheid der VerwaltungsbehÃ¶rde, die BeschwerdefÃ¼hrerin unter GewÃ¤hrung einer Zulage in Funktionsstufe 9 einzureihen, im Vergleich zur Einreihung der Sozialarbeitenden in den neuen Zentren vertretbar ist. Daran Ã¤ndert nichts, dass angesichts der Ãhnlichkeit der in Frage stehenden Funktionen auch eine gleiche EntlÃ¶hnung vertretbar gewesen wÃ¤re. Im Rahmen der Lohnfestlegung kann es hÃ¤ufig vorkommen, dass verschiedene LÃ¶sungen rechtsbestÃ¤ndig sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.9 </b>Unter Hinweis auf die behauptete Verletzung des Gleichbehandlungsgebots nennt die BeschwerdefÃ¼hrerin weitere TÃ¤tigkeiten, welche mit der ihrigen vergleichbar, jedoch der Funktionsstufe 10 zugeteilt worden seien, nÃ¤mlich den Fachbereich Pflegekinder, die Infodona (Beratungsstelle fÃ¼r Migrantinnen und ihre Familien), das MieterbÃ¼ro Bernstrasse sowie die Kontakt- und Anlaufstellen fÃ¼r DrogenabhÃ¤ngige. Die Vorinstanz hat sich mit diesen bereits im frÃ¼heren Verfahrensstadium deponierten Vorbringen auseinander gesetzt und dabei keine Ungleichbehandlung festgestellt. Die AusfÃ¼hrungen in der Beschwerde vermÃ¶gen dem, wie das Folgende zeigt, nichts Entscheidendes entgegenzusetzen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.9.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin reicht zunÃ¤chst die ÃberleitungsverfÃ¼gung fÃ¼r den Sozialarbeiter D ein. Daraus ergibt sich jedoch nichts zu dessen Ausbildung, zu den effektiven Aufgaben und zu den Kompetenzen. Sie ist daher nicht geeignet, eine Ungleichbehandlung zu belegen. Hinzu kommt, dass die Mitarbeitenden im betroffenen Bereich Gemeinwesenarbeit (GWA) gemÃ¤ss den unangefochtenen Darlegungen von C in der Lage sein mÃ¼ssen, anspruchsvolle Projekte selbstÃ¤ndig zu konzipieren und zu realisieren. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht nicht geltend, dass ihr in ihrem Bereich entsprechende Aufgaben zukommen. Solches ergibt sich auch nicht aus der Stellenbeschreibung. GemÃ¤ss den weiteren AusfÃ¼hrungen von C setzt die Einreihung in Funktionsstufe 10 im Bereich GWA neben einer dreijÃ¤hrigen Berufserfahrung eine Zusatzqualifizierung im Sinne eines Nachdiplomkurses voraus. Eine dahin gehende Anforderung lÃ¤sst sich der Stellenbeschreibung der BeschwerdefÃ¼hrerin ebenfalls nicht entnehmen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.9.2 </b>Auch die weiteren knappen Hinweise auf die TÃ¤tigkeit von Mitarbeitenden der Infodona sowie der Kontakt- und Anlaufstellen fÃ¼r DrogenabhÃ¤ngige vermÃ¶gen keine Ungleichbehandlung aufzuzeigen. Es versteht sich von selbst, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ­â wie dies ihre Stellenbeschreibung darlegt â gelegentlichen Umgang mit schwierigen oder gewalttÃ¤tigen Personen hat. Ebenso liegt es aber auf der Hand, dass die Sozialarbeitenden in Beratungsstellen fÃ¼r DrogenabhÃ¤ngige noch hÃ¤ufigeren Kontakt mit solchen Personen haben und sie deshalb noch grÃ¶sseren psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Es ist vertretbar, aus solchen psychischen Belastungen bei im Ãbrigen Ã¤hnlich anspruchsvoller TÃ¤tigkeit auf einen hÃ¶heren Schwierigkeitsgrad der Funktion zu schliessen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.10 </b>Es ergibt sich somit, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin auch aus dem Gleichbehandlungsgebot keinen Anspruch auf die beantragte Einreihung in Funktionsstufe 10 abzuleiten vermag. Dies fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">FÃ¼r das vorliegende Verfahren sind gemÃ¤ss § 80b VRG keine Gerichtskosten zu erheben. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin unterliegt, ist ihr keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>