<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2023-12-21-1C_669-2023.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_669/2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. Dezember 2023</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Baur. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, Beckenstube 7, 8200 Schaffhausen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Verkehrsabteilung, Bahnhofstrasse 29, 8200 Schaffhausen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Entzug des Führerausweises, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts </div> <div class="para">des Kantons Schaffhausen vom 26. September 2023 (60/2023/6). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verurteilte A.________ mit Strafbefehl vom 10. November 2021 wegen Verletzung der Verkehrsregeln durch Nichtbeherrschung des Fahrzeugs, begangen am 10. März 2021, zu einer Busse von Fr. 500.--. Das Kantonsgericht Schaffhausen bestätigte die Verurteilung mit Entscheid vom 14. September 2022. Auf die dagegen erhobene Berufung von A.________ trat das Obergericht des Kantons Schaffhausen nicht ein. </div> <div class="para">Am 14. November 2022 entzog die Staatsanwaltschaft A.________ aufgrund des Vorfalls vom 10. März 2021 für einen Monat den Führerausweis. Gegen diesen Warnungsentzug gelangte A.________ erfolglos an den Regierungsrat des Kantons Schaffhausen und anschliessend an das Obergericht. Mit Urteil vom 26. September 2023 wies dieses die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 7. Dezember 2023 erhebt A.________ beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Obergerichts. Er beantragt (u.a.) die Aufhebung dieses Urteils sowie des Führerausweisentzugs. </div> <div class="para">Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span> haben Rechtsschriften die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe ergeben sich aus den <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span>. Erhöhte Anforderungen an die Begründung gelten, soweit die Verletzung von Grundrechten sowie von kantonalem und interkantonalem Recht gerügt wird (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerde muss sich wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen; rein appellatorische Kritik reicht nicht aus. Genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht, ist auf sie nicht einzutreten (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-136%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page136">BGE 140 V 136</a> E. 1.1<span class="artref">; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=07.12.2023&amp;to_date=26.12.2023&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-I-171%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page171">138 I 171</a></span> E. 1.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Die Vorinstanz ist im angefochtenen Entscheid zum Schluss gekommen, der Vorfall vom 10. März 2021, der zum umstrittenen Warnungsentzug führte, sei als mittelschwere Widerhandlung im Sinne von <span class="artref">Art. 16b Abs. 1 lit. a SVG</span> zu beurteilen, da nicht alle privilegierenden Elemente einer leichten Widerhandlung im Sinne von <span class="artref">Art. 16a Abs. 1 lit. a SVG</span> gegeben seien. Wohl sei dem Beschwerdeführer, abweichend von der Beurteilung des Regierungsrats, insgesamt lediglich leichte Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Mit dem Regierungsrat sei indes davon auszugehen, dass zufolge der fahrlässigen Verkehrsregelverletzung eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer entstanden sei. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer bestreitet vor Bundesgericht zwar, dass eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer entstanden sei. Er setzt sich mit den einlässlichen diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid indes nicht weiter und sachgerecht auseinander und legt nicht konkret und im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung der Vorinstanz oder deren Entscheid selbst Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzen soll. Er begnügt sich vielmehr im Wesentlichen damit, seine Sicht der Dinge darzutun. Dasselbe gilt, soweit er geltend macht, die Staatsanwaltschaft habe ihn nie darüber informiert, was ihm genau vorgeworfen werde, und einen Verstoss gegen <span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BV</span> rügt, ohne sich zu den Erwägungen der Vorinstanz zu äussern, die eine unzureichende Information des Beschwerdeführers durch die Staatsanwaltschaft bzw. eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>) verneint hat. Seine im Wesentlichen appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid vermag den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht zu genügen, woran seine weiteren Vorbringen nichts ändern, zumal die von ihm angeführten Unfälle anderer Personen für die Beurteilung der durch den Vorfall vom 10. März 2021 entstandenen Gefahr nicht relevant sind. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten. Auf das prozessuale Gesuch des Beschwerdeführers auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung ist entsprechend nicht weiter einzugehen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang wäre der Beschwerdeführer an sich kostenpflichtig; auf eine Kostenerhebung kann indes verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. Dezember 2023 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Baur </div> </div></body></html>