Kantonales Verfahrensrecht. Art. 64 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV. Bei Bauprojekten muss die verlangte besondere Beziehungsnähe zum Streitgegenstand insbe sondere in räumlicher Hinsicht gegeben sein. Die Beschwerdeführer sind Eigentümer der der Bauparze lle unmittelbar benachbarten Liegenschaften. Eine hinreichend enge nachbarliche Raumbeziehung zum Baugrundstück ist gegeben. Obergericht, 11. Februar 2011, OG V 10 38 Aus den Erwägungen: 1. b) Zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist berechtigt, wer durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Au fhebung oder Änderung hat (Art. 64 i.V.m Art. 46 Abs. 1 lit. a VRPV). Als schutzwürdiges Interesse genügt ein aktuelles praktisches tatsächliches Int eresse (Entscheide O bergericht des Kantons Uri vom 06.02.2009, OG V 08 56 und OG V 08 57, i.S. der vorliegenden Beschwerdeführer; Entscheid Obergericht des Kantons Uri vom 12.06.1998, OG V 97 48, publ. in Rechenschaftsbericht über die Rechtspflege des Kantons Uri in den Jahren 1998 und 1999, Nr. 19; Entscheid Obergericht des Kantons Uri vom 30.04.1999, OG V 99 17, publ. in Rechenschaftsbericht des Kantons Uri in den Jahren 1998 und 1999, Nr. 18). Die vorgesehene Errichtung dreier Mehrfamilienhäuser sowie einer Tiefgarage über zwei Stockwerke begründet das schutzwürdige Interesse. Die erforderliche besondere Beziehungsnähe dient der Abgrenzung zur nicht zugelassenen Popularbeschwerde. Der Beschwerdeführer muss stärker als jedermann betroffen sein und in einer besonderen, beachtenswerten nahen Beziehung zur Streitsache stehen. Dabei muss die verlangte besondere B eziehungsnähe zum Streitgegenstand bei Bauprojekten insb. in räumlicher Hinsicht gegeben sein (Entscheide Obergericht des Kantons Uri vom 06.02.2009, OG V 08 56 und OG V 08 57, i.S. der vorliegenden Beschwerde führer; Entscheid Obergericht des Kantons Uri vom 30.04.1999, OG V 99 17, publ. in Rechenschaftsbericht über die Rechtspflege des Kantons Uri in den Jahren 1998 und 1999, Nr. 18 S. 55). Die Beschwerdeführer sind Eigent ümer der der Bauparzelle unmittelbar benachbarten Liegenschaften Nr. A und B. Eine hinreichend enge nachbarliche Raumbeziehung zum Baugrundstück ist gegeben (Entscheide Obergericht des Kantons Uri vom 06.02.2009, OG V 08 56 und OG V 08 57, i.S. der vorlieg enden Beschwerdeführer; Entscheid Obergericht des Kantons Uri vom 30.04.1999, OG V 99 17, publ. in Rechenschaftsbericht über die Rechtspflege des Kantons Uri in den Jahren 1998 und 1999, Nr. 18 S. 55). Damit verfügen die Beschwerdeführer über die notwendige Beschwerdelegitimation.