<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01384</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 9. August 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Departement Soziales der Stadt Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___, Soziale Dienste, Sozialversicherungsfachstelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Pionierstrasse 5, 8403 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1992 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich am 28. April 2011 unter Hinweis auf Rückenschmerzen und psychische Beschwerden bei der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung für berufliche Massnahmen an (Urk. 8/3). Die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische Abklärungen und holte Informationen zur bisherigen schulischen Laufbahn ein. Mit Verfügung vom 7. März 2012 (Urk. 8/31) wies sie den Antrag auf berufliche Massnahmen ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. März 2013 (Urk. 8/33) ersuchte die Versicherte erneut um berufliche Mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">snahmen. Mit Mitteilung vom 1. November 2013 (Urk. 8/41) wurde ihr Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für die Berufswahlabklärung erteilt. Nachdem sie diese Abklärung nicht angetreten hatte, brach die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen am 8. Januar 2014 ab (Urk. 8/48). Nachdem die IV-Stelle einen Leistungsanspruch mittels Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheids vom 1. Dezember 2014 verneint hatte (Urk. 8/54 f.; vgl. auch Urk. 8/57), liess sie die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (allgemeininternistisch, psychiatrisch und neuropsychologisch) begutachten (Expertise vom 7. September 2015; Urk. 8/68) und übernahm mit Mitteilung vom 28. April 2016 die Kosten für eine erneute berufliche Abklärung (Urk. 8/73). Am 13. Juli 2016 brach die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen rückwirkend per 16. Juni 2016 ab (Urk. 8/89). Am 28. September 2016 gab die IV-Stelle der Versicherten Gelegenheit, sich zum Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 1. Dezember 2014 erneut zu äussern (Urk. 8/91), worauf diese am 24. Oktober 2016 dazu Stellung nahm (Urk. 8/92). Mit Verfügung vom 9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (Urk. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Leistungsbegehren ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 11. Dezember 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. November 2016 sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Am 24. Januar 2017 (Urk. 7) beantragte die IV-Stelle die Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 1. Februar 2017 (Urk. 12) gewährte das hiesige Gericht der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 9. November 2016 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin für Hilfsarbeiten zu 80 % arbeitsfähig sei. Es bestehe damit keine dauerhafte Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit, weshalb das Leistungsbegehren abgewiesen werde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 7) hielt sie ergänzend fest, die Gutachter hätten eine Ausbildung auf dem freien Arbeitsmarkt gänzlich ausgeschlossen, hingegen eine Tätigkeit als Hilfsarbeiterin auf dem freien Arbeitsmarkt zu 80 % als zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar erachtet. Dies widerspreche dem neuropsychologischen Teilgutachten nicht, erachte dieses doch eine einfache strukturierte Tätigkeit mit geringen Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen an das intellektuelle Vermögen und die schulischen Fertigkeiten und da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit eben gerade eine Hilfsarbeitertätigkeit als geeignetste berufliche Arbeit (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie habe seit frühester Kindheit eine kognitive Einschränkung und deshalb seit dem Kindergarten Sonderschulmassnahmen beansprucht und auch die Oberstufe in einer Kleinklasse abgeschlossen. Es liege eine Minderintelligenz vor. Eine be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rufliche Grundausbildung mit Berufsattest sei ihr aufgrund der kognitiven Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten nicht möglich. Auf das Gutachten könne nicht abgestellt werden, eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der freien Wirtschaft sei nicht nachvollziehbar. Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr bestehe lediglich eine Arbeitsfähigkeit auf dem zweiten Arbeitsmarkt (S. 2-4). Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei gestützt auf Art. 26 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) festzulegen. Es bestehe ein Invaliditätsgrad von 100 % und damit Anspruch auf eine ganze Rente (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Erlass des Vorbescheides am 1. Dezember 2014 (Urk. 8/54) liess die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin die Beschwerdeführerin im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einwandverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> polydisziplinär abklären (Gutachten vom 7. September 2015; E. 4.2 hernach) und führte berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen durch. Ihr wurde am 28. September 2016 Gelegenheit gegeben, sich erneut zum Vorbescheid vom 1. Dezember 2014 und zu den getätigten Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen zu äussern (Urk. 8/91). Es ist fraglich, ob die Beschwerdegegnerin vor Erlass der angefochtenen Verfügung nicht erneut ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätte durchführen müssen. Nachdem dies von der Beschwerdeführerin jedoch nicht ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rügt wurde und eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs im vorliegenden Beschwerdeverfahren geheilt werden könnte (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts 9C_312/2014 vom 19. September 2014 E. 2.2.2 und 9C_606/2014 vom 9. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 E. 2.3), rechtfertigt sich aus prozessökonomischen Gründen, von einer Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zur Gehörsgewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung abzusehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oberarzt Dr. med. A.___ und Dipl. Psych. B.___, Psychologin, von der C.___ hielten in ihrem Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 19. Juli 2011 (Urk. 8/15) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest (S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode ohne somatisches Syndrom (ICD-10 F33.10)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Soziale Phobien (ICD-10 F40.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 47)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten sie aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 20. Januar 2011 in ihrer Behandlung. Am 30. November 2009 sei ihr Vater verstorben, was für sie sehr schwierig gewesen sei. Sie ermüde rasch, habe soziale Ängste, welche im Zusammenhang mit einer beruflichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integration verstärkt aufträten. Ausserdem liege eine depressive Verstimmung geprägt von sozialem Rückzug, Insuffizienz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefühlen und Affektlabilität vor. Das Eingehen von Beziehungen werde von ihr als Angst auslösend und stressreich empfunden, daher vermeide sie zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menschliche Kontakte im beruflichen oder schulischen Umfeld. Sie habe zu grosse Angst vor Kritik, Missbilligung und Zurückweisung. Sie vermeide Risiken, sich zu blamieren, und zeige sich im Kontakt distanziert aufgrund ihres Misstrauens anderen Personen gegenüber. Vor diesem Hintergrund entständen Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bussen und es komme zu Fehlzeiten. Aufgrund ihrer Adipositas ermüde sie schnell, wenn sie einseitig belastende Tätigkeiten ausüben müsse wie beispiels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise langes Stehen. Ausserdem träten Rückenprobleme auf. Auf dem ersten Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt sei sie zu 100 % arbeitsunfähig. Im geschützten Rahmen sei das Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen einer Arbeit ohne Leistungsdruck und mit einer guten Begleitung vorerst zu 50 % möglich (S. 2-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Innere Medizin FMH, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ipl. psych. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fachpsycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neuropsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e FSP</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, stellten in ihrem Gutachten vom 7. September 2015 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8/68) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit (S. 8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Intelligenzminderung (ICD-10 F70.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 8):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">permagna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (BMI 52 kg/m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose (behandelt) bei Hashimoto-Thyreoiditis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pathologische Glukosetoleranz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lebersteatose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsabhängige Rückenschmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu führten sie aus, i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n psychiatrischer und neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologischer Hinsicht zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich eine leichte Intelligenzminderung. In der Vergangenheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darüber hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus gravierende weitere psychische Störungen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; ab 2011 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen einer rezidivierenden depressiven Störung mit anfänglich mittelgradiger depressiver Episode sowie sozialen Phobien behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei diese (ausschliesslich nicht-medikamentös</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Behandlung Mitte 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">endet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e. Aktuell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lägen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hinweise für eine sozialphobische Symptomatik mehr vor, des Weiteren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in affektiver Hinsicht themenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen, im Zusammenhang mit verschiedenen psychosozialen Belastungen, de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiv-dysphorische Verstimmungszustände, die aber als noch dem normalpsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologischen Spektrum zuzuordnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein Rezidiv der rezidivierenden de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pressiven Störung im Sinne einer erneuten depressiven Episode lieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht vor. Aus psychiatrischer und neuropsychologischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Anforderungen einer Ausbildung in der freien Wirtschaft nicht gewachsen. Infrage komm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Anlehre im geschützten Rahmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie könne aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch ohne Anlehre oder eine sonstige Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt tätig werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies beispielsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Hilfsarbeiterin. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Falle kämen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in qualitativer Hinsicht einfach struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierte Tätigkeiten mit geringen Anforderungen an das intellektuelle Vermögen, ohne überdurchschnittliche Anforderungen an die emotionale Belastbarkeit und ohne sehr unregelmässige Arbeitszeiten infrage. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei sei ein volles Pensum möglich,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgrund des doch relativ niedrigen realisierbaren Arbeitstempos </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergebe sich dabei jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Leistungsminderung von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % (S. 8 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus internistischer Sicht liege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwar keine quantitative Beeinträchtigung der be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruflichen Leistungsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adipositasbedingten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückenbeschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückenbelastende Tätigkeiten nicht geeignet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus neuropsychologischer Sicht habe die Beschwerdeführerin bei der Testung eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gute Anstrengungsbereitschaft gezeigt, die Testergebnisse würden als valide eingeschätzt. Aus der Zusammenschau der Ergebnisse eines umfangreichen In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telligenzverfahrens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie dem kognitiven Leistungsprofil in weiteren Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereichen sei von einer weit unterdurchschnittlichen intellektuellen Begabung auszugehen. Das allgemeine Intelligenzniveau sei bei einem IQ von 68 einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzen, also im Bereich einer leichten Intelligenzminderung. Es handle sich um ein relativ homogen vermindertes Leistungsprofil. In keinem der Intelligenzberei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che sei ein normgerechtes Ergebnis erreicht worden. Ebenso zeigten sich Defizite in den schulischen Fertigkeiten Schreiben und Rechnen, der Wortschatz und das Allgemeinwissen seien schwach ausgebildet. Im Bereich der übrigen erhobenen kognitiven Leistungen lägen keine spezifischen Defizite vor. Sowohl im verbalen als auch im visuellen Gedächtnis erbringe sie für ihr Begabungsniveau über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchschnittliche Leistungen. Bei komplexeren Anforderungen in den Bereichen visuelle Wahrnehmung, visuell-konstruktive Fähigkeiten sowie exekutive Fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten (Ideenproduktion, Denkflexibilität, Interferenzabwehr, Problemlösen) lä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen unterdurchschnittliche Leistungen vor. Diese Defizite in komplexeren Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen seien am ehesten im Zusammenhang mit der allgemeinen leichten Intel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligenzminderung zu sehen und nicht als eigenständige Teilleistungsstörung zu interpretieren. Das Leistungsprofil sei kongruent mit der bisherigen Bildungsbio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">graphie (Sprachheilkindergarten, Besuch einer Kleinklasse, keine Berufsausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung). Als Berufsausbildung komme am ehesten eine praktische Ausbildung auf Anlehre-Niveau im geschützten Rahmen in Frage. An beruflichen Tätigkeiten würden einfache vorstrukturierte Tätigkeiten mit geringen Anforderungen an das intellektuelle Vermögen und die schulischen Fertigkeiten als am geeignetsten er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinen. Seit Juni 2013 sei sie nicht mehr in psychotherapeutischer Behandlung (S. 32 und S. 35 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komme seit Mitte 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine praktische, nicht rückenbelas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Ausbildung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Niveau in geschütztem Rahmen infrage. In einer ungelernten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit als Hilfsarbeiterin mit Berücksichtigung des genannten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastungsprofils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrage die Arbeitsfähigkeit 80 %, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wobei ein zeitlich volles Pen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> möglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei, aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Leistungsminderung von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege (S. 9 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Arbeitsfähigkeit in diesem Umfang habe auch im Zeitpunkt des Schulab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlusses 2009 bestanden. Nach dem Tod ihres Vaters habe die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin jedoch eine Depression entwickelt und sich ab 2011 bei der C.___ in Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung begeben. Über längere Zeit sei die berufliche Belastbarkeit eingeschränkt gewesen, auch die Arbeitsfähigkeit in einer ungelernten Tätigkeit sei erheblich reduziert gewesen. Seit Mitte 2014 erfolge keinerlei ambulante psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung mehr. Mindestens seit diesem Zeitpunkt liege eine ausreichend stabile Situation vor und die Arbeitsfähigkeit betrage wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derum 80 % (S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das polydisziplinäre Gutachten de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. September 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) beruht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den erforderlichen allgemeininternistischen, psychiatrischen und neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ogischen Untersuchungen, ist für die streitigen Belange umfassend und wurde in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den fallrelevanten Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erstellt. Die Gutachter legten die medizinischen Zusammenhänge einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend dar, beurteilten die medizinische Situation überzeugend und setzten sich mit den geklagten Beschwerden und dem Verhalten der Beschwerdeführerin aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einander.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sie wiesen darauf hin, dass die Arbeitsfähigkeit aus internistischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht nicht eingeschränkt, aufgrund der nicht versicherungsrelevanten Adipositas eine rückenbelastende Tätigkeit jedoch nicht geeignet sei. Sie zeigten auf, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an einer leichten Intelligenzminderung leide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Bereich der übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhobenen kognitiven Leistungen hingegen keine spezifischen Defizite vorlägen. Sie führten aus, dass sich nach dem Tod des Vaters im Jahre 2009 eine Depression entwickelt und eine erheblich reduzierte Arbeitsfähigkeit bestanden habe, mindestens seit Mitte 2014 (Zeitpunkt Beendigung der psychotherapeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Behandlung) aber wieder eine stabile Situation vorliege. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langten so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dann zum begründeten und nachvollziehbaren Schluss, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich einer Ausbildung lediglich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Anlehre im geschützten Rahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Frage komme, die Beschwerdeführerin jedoch auch ohne Ausbildung in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfach struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfsarbeitertätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit geringen Anforderungen an das intellektuelle Vermögen, ohne überdurchschnittliche Anforderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die emotionale Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne sehr unregelmässige Arbeitszeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ohne Rückenbelastung zu 80 % arbeitsfähig sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten entspricht damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für den Zeitraum ab Mitte 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n rechtsprechungsgemässen Anfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen an eine beweiskräftige me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dizinische Entscheidungsgrundlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bestritt die Beweiskraft des Gutachtens mit der Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung, das neuropsychologische Teilgutachten und die polydisziplinäre Konsens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung widersprächen sich in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit. Ein Widerspruch ist jedoch nicht auszumachen. So erachtete auch die neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologische Gutachterin sie in einer einfachen vorstrukturierten Tätigkeit mit ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ringen Anforderungen an das intellektuelle Vermögen und die schulischen Fer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeiten als arbeitsfähig. Dies entspricht der gemäss Konsensbeurteilung beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Arbeitsfähigkeit in einer einfachen Hilfsarbeitertätigkeit. Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin vermochte denn auch nicht darzulegen, weshalb sie in einer angepass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Hilfsarbeitertätigkeit nicht zu 80 % arbeitsfähig sein sollte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Vorliegen einer Intelligenzschwäche mit Krankheitswert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allein besagt nicht, dass auch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsvermögen im erwerblichen Bereich in invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich relevantem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beeinträchtigt wäre. Es kann durchaus sein, dass die Behinderung wegen Intelligenzmangels (auch zusammen mit Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen aufgrund anderer Leiden) kein rentenrelevantes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erreicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nem soziokulturellen Umfeld, in dem wenig Wert auf schulische Ausbildung ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt wird, stellt ein gewisses Ausmass an leichter Intelligenzminderung in der Regel denn auch kein Problem dar (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_741/2013 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 E. 3.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dilling</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mombour</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/Schmidt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Internationale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klassifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Klinisch-diagnostische Leit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linien, 10. Aufl. 2015, S. 310</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es liegen keine medizinischen Unterlagen im Recht, welche gegen die ab Mitte 2014 bestehende 80%ige Arbeitsfähigkeit spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen würden. Die behandelnde Psychotherapeutin ging zwar in ihrem Bericht vom 19. Juli 2011 (E. 4.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aus, doch beruhte ihre Einschätzung auch auf fachfremden Aspekten wie der (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht versicherungsrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Adipositas und hat sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überdies seither verbessert. Auf ihre Einschätzung kann deshalb nicht abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch aus den abgebrochenen beruflichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massnahmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann nicht auf eine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsunfähigkeit geschlossen werden. Denn diese wurden gar nicht erst angetreten beziehungsweise nur sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unregelmässig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besucht. Die Einwendungen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermögen damit nichts an der Beweiskraft des Gutachtens zu ändern und es ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Mitte 2014 von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einfach strukturierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilfsarbeitertätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit geringen Anforderungen an das intellektuelle Vermögen, ohne überdurchschnittliche Anforderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an die emo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionale Belastbarkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne sehr unregelmässige Arbeitszeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ohne Rücken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastung auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, wie sich das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin ab Mitte 2014 in wirtschaftlicher Hinsicht auswirkt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p><span> </span><span>Ist</span><span> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon </span><span>auszugehen, dass die versicherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das </span><span>Valideneinkommen</span><span> auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) be</span><span>rechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls rele</span><span>vanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span>E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span> Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt ak</span><span>tuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisio</span><span>nen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVV entspricht bei versicherten Personen, die wegen der In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validität keine zureichenden beruflichen Kenntnisse erwerben konnten, das Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbseinkommen, das sie als Nichtinvalide erzielen könnten, nach Vollendung von 21 und vor Vollendung von 25 Altersjahren 80 % des jährlich aktualisierten Medianwertes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der LSE.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin leidet seit ihrer Kindheit an einer kognitiven Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung und beanspruchte deshalb ab dem Kindergarten Sonderschulmassnahmen. Die Gutachter der Z.___ diagnostizierten eine Minderintelligenz und befanden, dass sie keine Ausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt absolvieren könne. Möglich sei ihr einzig eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausbildung auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Niveau in geschütztem Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Beschwerdeführerin konnte demnach behinderungsbedingt bislang kei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Beruf erlernen, weshalb das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf Art. 26 Abs. 1 IVV festzusetzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. Im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns (Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013; vgl. dazu E. 7.2 hernach) war sie 21 Jahre alt, weshalb der ab 1. Januar 2012 anwendbare Medianwert gemäss der LSE von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">77’000.-- (IV-Rundschreiben Nr. 303 und Nr. 317) um 20 % zu kürzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist folglich auf Fr. 61'600.-- festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Ermittlung des Invalideneinkommens ist auf die Tabellenlöhne gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 abzustellen. Der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) für Frauen in einfachen und repetitiven Tätigkeiten (TA1, Kompetenzniveau 1) beläuft sich auf Fr. 4‘112.--. Dies ergibt unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen durchschnittlichen wö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Bundesamt für Statistik, Betriebsübli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, T. 03.02.03.01.04.01) hochgerechnet per 2013 (vgl. Indices 2012 [2630] und 2013 [2648], Entwicklung der Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löhne, Bundesamt für Statistik, T39, Frauen) in dem der Beschwerdeführerin zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbaren Pensum von 80 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Jahres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41’434.55</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem relativ niedrigen realisierbaren Arbeitstempo und der damit verbundenen Leistungsminderung um 20 % trugen die Z.___-Gutachter mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf 80 % bereits Rechnung. Anhaltspunkte, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen Leidensabzug rechtfertig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en würden, bestehen damit keine.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 61’600</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- mit de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Invalidenein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">41’434.55 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">33 %. Ein Rentenanspruch ist damit zu verneinen und die Beschwerde ist insoweit abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt ein allfälliger (befristeter) Rentenanspruch vor Mitte 2014.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gingen von einer Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes nach 2009 sowie einer erneuten Verbesserung im Zeitpunkt des Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsabbruchs aus. Vorliegend ist jedoch unklar, wann die Beschwerdeführerin ihre Behandlung in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgebrochen hat. So gab sie gegenüber der neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ropsychologischen Gutachterin an, dass dies im Juni 2013 der Fall gewesen sei. Dass die aktuelle Arbeitsfähigkeit erst ab Mitte 2014 bestünde, wie die Gutachter ausführten, wäre damit nicht nachvollziehbar. Ein Bericht der behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde letztmals im Juli 2011 eingeholt (E. 4.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustand der Beschwerdeführerin scheint sich daraufhin verbessert zu haben, konnte sie doch im Oktober 2012 im Arbeitsintegrationsprojekt Trampolin starten und ihr Pensum von zunächst 60</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mindestens bis auf 90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> steigern (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/33 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/43/2). Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes erst Mitte 2014 ist auch deshalb fraglich. Bezüglich der Frage der Arbeitsfähigkeit von November 2009 (Tod des Vaters) bis Mitte 2014 ist das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten damit nicht nachvollziehbar, zumal die Gutachter sich nicht festlegten, in welchem Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fang die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„erheblich reduzierte“</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch aus den übrigen Akten können diesbezüglich keine relevanten Schlüsse gezogen werden. Ob die Beschwerdeführerin allenfalls Anspruch auf eine befristete Rente hat, kann mit den vorhandenen Unterlagen nicht festgestellt werden. Der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Entscheid ist deshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insoweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuheben und die Sache zur Abklärung und anschliessendem neuen Entscheid über einen allfälligen befristeten Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hatte am 28. April 2011 erstmals um berufliche Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen ersucht. Die Beschwerdegegnerin wies das Gesuch mit Verfügung vom 7. März 2012 ab (Urk. 8/31), ohne einen allfälligen Rentenanspruch zu prüfen. Am 5. März 2013 (Urk. 8/33) beantragte die Beschwerdeführerin erneut berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen sowie implizit die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Rente. Das erneute Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsgesuch ist gleich wie eine erstmalige Anmeldung zu behandeln (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 8C_876/2017 vom 15. Mai 2018 E. 4.1 mit Hinweisen), eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allfällige (befristete) Rente wäre damit frühestens sechs Monate nach der Anmeldung (Art. 29 Abs. 1 IVG), mithin ab 1. September 2013 zuzusprechen. Ebenfalls wird die Beschwerdegegnerin die während den beruflichen Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men gegebenenfalls ausgerichteten Taggelder bei der Festlegung eines allfälligen Rentenanspruchs zu berücksichtigen haben (vgl. Art. 47 IVG). Weiter werden im Falle eines befristeten Rentenanspruches die Vorschriften betreffend Änderung des Anspruches (Art. 88a IVV) zu berücksichtigen sein.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin obsiegt nur betreffend die Zeit vom September 2013 bis zur - allfälligen - Besserung Mitte 2014, während hernach der Rentenanspruch zu Recht verneint wurde, so dass sie letztlich zu einem wesentlichen Umfang unterliegt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechend sind die Gerichtskosten, die gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG auf Fr. 750.-- festzulegen sind, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu zwei Dritteln der Beschwerdeführerin und zu einem Drittel der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (vgl. dazu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a des Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über das Sozialversicherungsgericht [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit Art. 106 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 der Schweizerischen Zivilprozessordnung). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist diesbezüglich, dass d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie bundesgerichtliche Rechtsprechung zum „Überklagen“ lediglich bei der Bemessung der Parteientschädigung, nicht aber auf die Verteilung der Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten im kantonalen Verfahren anwendbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_568/2010 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2010 E. 4.1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Eingabe vom 27. Januar 2017 sprach die Beschwerdeführerin von der Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">währung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 9 S. 2). Soweit sie damit - in Abänderung des beschwerdeweise gestellten Antrages </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 2) - auch um unentgeltliche Rechtsvertretung ersuchte, ist das Begehren abzuweisen, da recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemäss nur patentierte Rechtsanwälte zur unentgeltlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verbeistän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zugelassen sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 132 V 200 E. 5.1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">fügung vom 9. November 2016 insoweit aufgehoben wird, als sie den Anspruch auf eine Invalidenrente betreffend die Zeit von September 2013 bis September 2014 verneint, und es wird die Sache diesbezüglich </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">an die Sozialversicherungsanstalt d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">e</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">s Kantons Zü</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Er</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wägungen, über den </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">(befristeten) </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">füge.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> In Bezug auf die Zeit ab Oktober 2014 wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 750.-- werden zu zwei Dritteln der Beschwerdeführerin und zu einem Drittel der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Beschwerdegegnerin nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegten Gerichtskosten von Fr. 5</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00.-- werden zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nommen. D</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ie</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird auf die Nachz</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ahlungspflicht gemäss § 16 Abs. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Departement Soziales der Stadt Winterthur, Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>