Seite 1 Entscheid vom 9. März 2018 (530 17 58) __________________________________________________ ___________________ Splittingtarif / Unterstützungsabzug / Kinderabzug Besetzung Steuergerichtspräsident C. Baader, Steuer richter Jörg Felix, Markus Zeller, Gerichtsschreiberin I. Wissler Parteien A.____ , Beschwerdeführerin gegen Steuerverwaltung des Kantons Basel -Landschaft , Rheinstrasse 33 , 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin betreffend direkte Bundessteuer 2016 Seite 2 Sachverhalt: 1. Mit Veranlagungsverfügung der direkten Bundessteue r 2016 vom 18. Mai 2017 wurde die Pflichtige u.a. zum Tarif für Alleinstehende veranlagt. 2. Mit Schreiben vom 12. Juni 2017 erhob die Pflichti ge hiergegen Einsprache und bean- tragte, die Gewährung des Kinderabzugs, des erhöhten Versicherungsabzugs sowie die An- wendung des Elterntarifs. Zur Begründung führte sie u. a. aus, die Einsprecherin lebe mit ihrem 22-jährigen Sohn, der sich noch im Studium befinde, in einem gemeinsamen Haushalt. Der Sohn habe kein steuerbares Einkommen und das Vermögen belaufe sich auf Fr. 38‘836.--. Die Pflichtige unterstütze ihn durch Gewährung von Unterkunft , Verpflegung sowie Nebenkosten und bezahle die Krankenkassenprämie. Der Sohn habe die st udienbedingten Auslagen selbst getragen. Streitig sei einzig, die tatsächliche Sorge f ür das in Ausbildung stehende Kind auf- grund eines bestehenden Unterstützungsbedarfs. Der Gesetzgeber habe das Einkommen, nicht jedoch das Vermögen des in Ausbildung stehenden Kindes berücksichtigen wollen. Nur äus- serst hohe Vermögen würden zu einem Entfallen der Unt erstützungspflicht führen. Der Sohn könne seinen Lebensbedarf mangels Einkommen nicht selbst decken. Auch die Vermögenser- träge würden zur Bestreitung des Lebensunterhalts nicht genügen. Damit verfüge er nicht über ein ausreichendes Vermögen, welches er ohne weiteres auf zehren könne. Es könne kaum der Sinn der Kinderersparnisse sein, die Eltern ab Eintritt der Volljährigkeit vollumfänglich von deren Unterstützungspflicht zu befreien. Des Weiteren liege auch ein Verstoss gegen die Eigentums- garantie vor. Die Beschwerdeführerin bleibe nicht nur sittlich sondern auch rechtlich zur Leis- tung von Unterhalt verpflichtet. Das Vermögen des Sohne s sei keineswegs derart bedeutend, dass eine Unterhaltspflicht entfalle. 3. Mit Einsprache-Entscheid vom 13. September 2017 wi es die Steuerverwaltung die Ein- sprache ab. Zur Begründung führte sie u.a. aus, die Pf lichtige stelle zu Recht fest, dass in der Wegleitung und im Steuerformular nur das Einkommen d es Kindes erwähnt sei. Das Vorhan- densein von Vermögen habe einen entscheidenden Einfluss auf die Frage, ob Sozialabzüge zu gewähren seien. Verfüge das mündige Kind über grösser e Vermögenswerte, mit welchen es seinen Lebensunterhalt bestreiten könne, sei keine Unte rstützungsbedürftigkeit im Sinne des Steuerrechts gegeben. Der Sohn verfüge im Jahre 2016 über Vermögenswerte in Höhe von Fr. 113‘836.-- resp. ein steuerbares Gesamtvermögen von Fr. 38‘836.-- was einen zahlbaren Steu- Seite 3 erbetrag von Fr. 50.10 zur Folge habe. Dadurch sei es dem Sohn möglich an seinen Unterhalt beizutragen. Auch unter Berücksichtigung, dass er während des Studiums bloss im reduzierten Mass einer Arbeitstätigkeit nachgehen könne, sei ein angemessener Vermögensverzehr in Kauf zu nehmen. Die Höhe des Vermögens erlaube eine zumutbar e finanzielle Mitwirkung des Soh- nes. Durch die häusliche Gemeinschaft erspare sich der Sohn wesentliche Auslagen, die ihm ohne die Zahlungen der Mutter für Kost und Logis separ at anfallen würden. Dies würde die Fi- nanzen des Sohnes entlasten. Daraus dürfe nicht automatisch eine objektive steuerliche Unter- stützungspflicht abgeleitet werden. Der Gesetzgeber habe für unterschiedliche Familienkonstel- lationen verschiedene Steuertarife vorgesehen. Insofer n sei die Eigentumsgarantie nicht ver- letzt. Die Gewährung der begehrten Steuervorteile (Ta rifkorrektur) resp. Vollsplitting, Kinderab- zug inkl. Versicherungspauschale scheitere damit in Überei nstimmung mit den Erkenntnissen zur Vorperiode 2015 am vorhandenen Vermögen des Sohnes. 4. Mit Schreiben vom 11. Oktober 2017 erhob die Pflicht ige Beschwerde mit den Begeh- ren, 1. Die Beschwerdeführerin sei neu entsprechend der Steuererklärung und unter Aufhebung des Einsprache-Entscheids vom 13. September 2017 bezügli ch der direkten Bundessteuer 2016 zu veranlagen unter (1) Gewährung des Kinderabzug s nach Art. 35 Abs. 1 lit. a DBG, (2) Anwendung des Elterntarifs nach Art. 36 Abs. 2bis DBG, (3) Gewährung des Versicherungsab- zugs nach Art. 33 Abs. 1bis lit. b DBG. 2. Eventualiter sei die Beschwerdeführerin unter Aufhe- bung des Einsprache-Entscheids neu zu veranlagen unter (1) Gewährung des Unterstützungs- abzugs nach Art. 35 Abs. 1 lit. a DBG, (2) Anwendung des Elterntarifs Art. 36 Abs. 2bis DBG. 3. Unter o/e Kostenfolge. Zur Begründung ist im Wesentlichen auf die Ausführu ngen in der Einsprache zu verwei- sen. Ergänzend führte die Pflichtige aus, massgebend sei, dass das Vermögen des Sohnes nicht genüge, um seinen Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten. Erst eine weitgehende fi- nanzielle Unabhängigkeit des Kindes würde die Unterstüt zungsbedürftigkeit entfallen lassen. Auch im Steuerrecht dürfe nur so lange pauschalisiert we rden, wie dies dem Sinn und Zweck des Gesetzes entspreche. Die Grenze von Fr. 75‘000.-- sei nicht haltbar. Der angefochtene Entscheid verletze das Gebot der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und das Verbot der konfiskatorischen Besteuerung. Wenn der Be schwerdeführerin vorliegend eine Steuerbelastung zugemutet werde, die mehr als das Dopp elte dessen betrage, was unter Be- rücksichtigung ihrer tatsächlichen wirtschaftlichen Verhält nisse zuzumuten wäre, bedeute dies nichts anderes, als das ihr für die gesamten Ausbildungsja hre ihres Sohnes die Möglichkeit, auch nur noch geringfügige Sparrücklagen zu tätigen ent zogen werde, was der Gesetzgeber Seite 4 nicht gewollt habe. Eventualiter sei der Unterstützung sabzug zu gewähren. Hinsichtlich der Er- werbsunfähigkeit sei darauf hinzuweisen, dass der Sohn ei n Vollzeitstudium absolviere. Der Elterntarif knüpfe an die Gewährung des Unterstützungs abzugs an. Einziges zusätzliches Er- fordernis sei ein Zusammenleben in häuslicher Gemeinschaft. 5. Mit Vernehmlassung vom 13. Dezember 2017 beantragt e die Steuerverwaltung die Ab- weisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie u.a. aus, vorliegend gehe es einzig um die Frage, ob eine Person mit einem Vermögen von Fr. 11 3‘000.-- unterstützungsbedürftig im steu- errechtlichen Sinne sei. Das Vermögen des Sohnes zeige de utlich, dass ihm die Bestreitung des eigenen Lebensunterhalts ohne weiteres zugemutet we rden könne und dürfe. Immerhin habe er im Steuerjahr 2015 über Wertschriften und Gu thaben von Fr. 164‘000.-- und im Jahre 2016 über solche in Höhe von Fr. 113‘836 verfügt. Die Mutter habe dagegen im Jahr 2015 ein Vermögen von Fr. 14‘754.-- und im Jahre 2016 ein Verm ögen von Fr. 37‘301.-- besessen. In- wiefern dem Sohn die Bestreitung des eigenen Lebensun terhalts nicht zugemutet werden kön- ne sei nicht ersichtlich. Interne Abklärungen hätten zude m ergeben, dass der Vater monatlich rund Fr. 1‘125.-- an Unterhaltzahlungen an den Sohn leiste. Diese seien aufgrund des Alters des Sohnes beim Vater nicht mehr steuerlich abzugsfähig u nd deshalb vom Sohn auch nicht steuerbar. Dennoch würden die Leistungen bei der Beur teilung der wirtschaftlichen Leistungs- fähigkeit bzw. bei der Beurteilung, ob jemand unterstü tzungsbedürftig sei oder nicht, berück- sichtigt. Die Vermögens- und Einkommensverhältnisse des Sohnes im Jahre 2016 würden nicht auf eine Bedürftigkeit des Sohnes hinweisen. Entspreche nd sei der Kinderabzug sowie das Vollsplitting bzw. der Elterntarif bei der Beschwerdef ührerin zu Recht verweigert worden. Kon- sequenterweise entfalle auch der Unterstützungsabzug sowie der erhöhte Versicherungsabzug. Das Steuergericht zieht i n E r w ä g u n g : 1. Das Steuergericht ist gemäss Art. 140 des Bundesgesetz es über die direkte Bundes- steuer (DBG) vom 14. Dezember 1990 zur Anhandnahme der vorliegenden Streitsache zustän- dig, wobei gemäss § 4 der Vollzugsverordnung DBG vom 13. Dezember 1994 i.V.m. § 129 Abs. 1 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (S teuergesetz) vom 7. Februar 1974 (StG) Beschwerden, deren umstrittener Steuerbetrag wie im vorliegenden Fall Fr. 2’000.-- nicht übersteigt, vom Präsidenten des Steuergerichts als Einzelrichter beurteilt werden. Seite 5 Aufgrund dessen, dass im Parallelfall betreffend die Staatssteuer 2016 der umstrittene Steuerbetrag die Grenze von Fr. 2‘000.-- übersteigt, was zur Folge hat, dass der Fall gemäss § 129 Abs. 2 StG durch den Präsidenten und zwei Richteri nnen und Richtern des Steuergerichts zu beurteilen ist, ist der vorliegende Fall aus prozess ökonomischen Gründen demselben Spruchkörper, d.h. dem Dreiergericht zur Beurteilung zu unterbreiten. Da die in formeller Hinsicht an eine Beschwerde zu ste llenden Anforderungen erfüllt sind, ist ohne weiteres darauf einzutreten. 2. Strittig ist, ob die Beschwerdeführerin einen Anspru ch auf den Tarif für Verheiratete resp. Einelternfamilien, den Kinderabzug, den Versicherungsabzug oder den Unterstützungsab- zug hat. a) Gemäss Art. 36 Abs. 2bis DBG gilt für die in rechtl ich und tatsächlich ungetrenn- ter Ehe lebenden Ehepaare und die verwitweten, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebenden, geschiedenen und ledigen steuerpflichtigen Personen, di e mit Kindern oder un- terstützungsbedürftigen Personen im gleichen Haushalt zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, der Tarif für Verheiratete und Einelternfamilien gemäss Abs. 2 (sog. Verheiratetentarif). Der so ermittelte Steuerbetrag ermässigt sich um 251 Franken für jedes Kind oder jede unterstützungsbedürftige Person. Gemäss Art. 35 Abs. 1 lit. a DBG werden vom Einkomme n 6500 Franken für je- des minderjährige oder in der beruflichen oder schulisch en Ausbildung stehende Kind, für des- sen Unterhalt die steuerpflichtige Person sorgt abgezogen ; werden die Eltern getrennt besteu- ert, so wird der Kinderabzug hälftig aufgeteilt, wen n das Kind unter gemeinsamer elterlicher Sorge steht und keine Unterhaltsbeiträge nach Artikel 3 3 Absatz 1 Buchstabe c für das Kind geltend gemacht werden; Die Sozialabzüge werden nach den Verhältnissen am Ende der Steu- erperiode (Art. 40) oder der Steuerpflicht festgesetzt (Abs. 2). b) Eine direkte Verknüpfung von Sozialabzügen und Tar ifen erfolgt durch die An- wendung des neu eingeführten sog. Elterntarifs nach Ar t. 36 Abs. 2bis auch für diejenigen Steuerpflichtigen, die zwar nicht gemeinsam mit einem E hegatten veranlagt werden, aber mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen im gl eichen Haushalt zusammenleben und für deren Unterhalt zur Hauptsache aufkommen (Baumgartner, Eichenberger in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Art. 35 DBG N 4). Seite 6 Steuerpflichtige mit Kindern werden zum Elterntarif besteuert (Art. 36 Abs. 2bis DBG). Der Elterntarif ist der mildeste der drei Tari fe. Er besteht aus dem Verheiratetentarif (Ba- sis) und einem Abzug vom Steuerbetrag in der Höhe von ma ximal 251 Franken pro Kind oder unterstützungsbedürftige Person. Dieser Abzug im Eltern tarif ist eine direkte Tarifmassnahme und kein Sozialabzug (vgl. Kreisschreiben Nr. 30, Ehepaar- und Familienbesteuerung nach dem Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 21. Dezember 2010 (KS 30), Stand: 01.01.2014, Ziff. 13.4). Der Elterntarif wird ebenfalls Steuerpflichtigen ge währt, die mit volljährigen Kin- dern in Ausbildung zusammenleben. Auch hier muss die Vo raussetzung erfüllt sein, dass die Person, welche den Elterntarif beansprucht, hauptsächl ich für den Unterhalt des Kindes auf- kommt. Der Elterntarif wird in Analogie zum Kinderab zug daher nur gewährt, wenn das volljäh- rige Kind in Ausbildung im massgebenden Zeitpunkt tatsäc hlich auf den Unterhaltsbeitrag der Eltern angewiesen ist. Erzielt das Kind ein Einkommen, das ihm einen selbständigen Lebensun- terhalt ermöglicht, so kann der Elterntarif nicht mehr beansprucht werden. Verfügt das Kind bei- spielsweise über ein umfangreiches Vermögen, wird der Elterntarif nicht gewährt, wenn dadurch Vermögenserträge erzielt werden, die einen selbständige n Lebensunterhalt des Kindes erlau- ben. Unter Ausbildung ist wie beim Kinderabzug ein Le hrgang für die berufliche Erstausbildung zu verstehen (vgl. KS 30, Ziff. 13.4.3). c) Vorliegend lebt die Beschwerdeführerin mit ihrem volljährigen noch in Ausbildung stehenden Sohn in häuslicher Gemeinschaft. Die Beschwerde führerin wies im Jahre 2016 ein steuerbares Gesamteinkommen von Fr. 73‘821.-- sowie auf grund der selbstbewohnten Liegen- schaft ein negatives steuerbares Vermögen aus, wobei sie Wertschriften und Guthaben in Höhe von Fr. 37‘501.-- verzeichnen konnte. Der Sohn erzielte im hier zur Beurteilung stehenden Steuerjahr kein steuerbares Einkommen. Hingegen konnte er ein Vermögen von Fr. 11 3‘836.-- resp. nach Abzug des steu- erfreien Betrages von Fr. 75‘000.--, ein steuerbares Vermögen von Fr. 38‘836.-- ausweisen. Im Weiteren hat die Steuerverwaltung des Kantons C.____ bestätigt, dass der Sohn der Pflichtigen Unterhaltszahlungen von seinem Vater in Höhe von Fr. 1‘124.70 pro Monat erhält. Aufgrund der Tatsache, dass der Sohn volljährig ist, sind diese Unt erhaltszahlungen beim Vater weder steu- erlich abziehbar, noch sind sie beim Sohn der Beschwerdeführerin steuerbar. Die Beschwerdeführerin führte in ihrer Beschwerde a us, dass der Sohn seinen Lebensunterhalt weder aus dem Einkommen noch aus den Ve rmögenserträgen bestreiten könnte. Selbst wenn es als zumutbar erachtet werden soll te, dass der Sohn aus seinem Ver- mögen an seinen Lebensunterhalt beitrage, bleibe die Beschwerdeführerin nicht nur sittlich, Seite 7 sondern auch rechtlich zur Leistung von Unterhalt verpflic htet. Das Vermögen des Sohnes sei indessen keineswegs als derart bedeutend anzusehen, dass eine Unterhaltspflicht entfiele. Nach Ansicht der Steuerverwaltung sei beim Sohn der Pf lichtigen hingegen auf- grund seiner finanziellen Lage keine Bedürftigkeit im steuerrechtlichen Sinne erkennbar, was zu einer Verweigerung des Kinderabzugs sowie des Vollsplitt ings resp. Elterntarifs bei der Be- schwerdeführerin führe, wobei in der Konsequenz auch k ein Unterstützungsabzug und kein Versicherungsabzug zu gewähren seien. 3. a) Bestimmten Verhältnissen des Steuerpflichtigen wi rd durch feste Abzüge (Sozi- alabzüge, Steuerfreibeträge) Rechnung getragen. Im Gegensatz zu den Abzügen für besondere Aufwendungen hat der Steuerpflichtige nicht die Aufwe ndungen selbst, sondern nur das Vorlie- gen bestimmter persönlicher Verhältnisse nachzuweisen ( vgl. Höhn/Waldburger, Steuerrecht, Band I, 9. Auflage, Bern 2001, § 14 N 139). Funktio n der Sozialabzüge bzw. Freibeträge ist es, der persönlich-wirtschaftlichen Situation des Steuerpfl ichtigen Rechnung zu tragen, um damit der subjektiven Leistungsfähigkeit möglichst nahezukommen ( vgl. Blumenstein/Locher, System des schweizerischen Steuerrechts, 7. A. Zürich 2016, S. 319). b) Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist der Sozi alabzug für ein mündi- ges Kind in Ausbildung auch dann zulässig, wenn dieses ei n eigenes Einkommen erzielt. Dies trifft sogar zu, wenn der Steuerpflichtige für weniger als 50% der Kosten des Unterhalts und der Ausbildung des Kindes aufkommt. Voraussetzung ist aber, dass die Eltern für das Kind mindes- tens Beiträge in Höhe des Sozialabzugs erbringen. Ferne r muss das Kind auf den Unterhalts- beitrag angewiesen sein (vgl. BGer Nr. 2A.323/2003 vom 30. Januar 2004, E. 4.2; BGer Nr. 2A.536/2001 vom 29. Mai 2002, E. 3.2.1). Weiter präzi siert das Bundesgericht, dass das Kind auf die Unterstützungsleistungen der Eltern angewies en, d.h. unterstützungsbedürftig sein muss. Dies ist nicht der Fall, wenn das volljährige Kind trotz seiner Ausbildung in der Lage ist, seinen Unterhalt aus Arbeitserwerb oder anderen Mitte ln selber zu bestreiten. Dabei sind auch die Vermögensverhältnisse des Kindes zu berücksichtigen, sow eit die Verwertung des Vermö- gens zur Finanzierung des Lebensunterhalts zumutbar erschei nt (vgl. BGer 2C_357/2010 vom 14. Juni 2011, E. 2.1). Das Bundesgericht liess jedoch offen, in welchem konkreten Umfang das Vermögen des Kindes beizuziehen ist. c) Der Umfang der elterlichen Unterhaltspflicht gegen über ihren Kindern, ist im Zivil- recht geregelt. Nach Art. 276 Abs. 3 des Schweizerischen Z ivilgesetzbuches [ZGB] vom 10. Seite 8 Dezember 1907 (SR 210) sind die Eltern von der Unterha ltspflicht in dem Mass befreit, als dem Kinde zugemutet werden kann, den Unterhalt aus seinem Arbeitserwerb oder anderen Mitteln zu bestreiten. Diese Beitragspflicht des Kindes konkretisie rt die Überleitung von Fremd- zu Ei- genverantwortung. Unterhaltspflicht für andere setzt e in Unterhaltsbedürfnis voraus, das im Zu- ge normaler Entwicklung abnehmen sollte (vgl. BSK ZGB I - Breitschmid, Art. 276 N 31). Die Unterhaltspflicht der Eltern dauert bis zur Volljähri gkeit des Kindes (Art. 277 Abs. 1 ZGB; eben- so: Baumgartner/Eichenberger in: Zweifel/Beusch [Hrsg. ], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Art. 35 DBG N 14). d) Der Kinderabzug ist also nur unter der Voraussetzun g zu gewähren, dass das Kind tatsächlich auf die Unterstützung angewiesen ist. V erfügt das mündige Kind über Vermö- gen, so ist der Kinderabzug nur zu gewähren, wenn die Eltern tatsächlich für den Unterhalt des Kindes aufkommen. Dies ist nicht mehr der Fall, wenn das Kind über grössere Vermögenswerte verfügt (vgl. Baselbieter Steuerbuch, Band 1 - Einkom men, 34 Nr. 1, Entscheid des Steuerge- richts [StGE] vom 24. August 2012, 510 12 18). e) Wo das Kind über eigene Mittel verfügt, die entwe der Unterhaltscharakter haben (Art. 319: Erträge des Kindesvermögens; Art. 320: Erträ ge aus Abfindungen, Schadenersatz u.Ä.) oder dem freien Kindesvermögen zugehören (Art. 321/322: was dem Kind lebzeitig oder von Todes wegen zu freiem, nicht elterlichen Nutzung un terliegenden Vermögen zugewendet wurde; Art. 323: Arbeitserwerb), würde eine absolute Unterhaltspflicht der Eltern ungeachtet der effektiven Leistungsfähigkeit weder vor dem Fairnessprin zip des Art. 2 noch dessen spezifisch familienrechtlicher Ausprägung in Art. 272 standhalte n (vgl. BSK ZGB I - Breitschmid, Art. 276 N 30). Entscheidend ist somit nicht nur die elterliche Unter haltspflicht gegenüber den Kindern, sondern auch ob das Kind nach steuerrechtlichen Gesichtspunkten auf die Unterhalts- leistungen der Eltern angewiesen und damit unterstützun gsbedürftig ist. Sobald das Kind über eigenes Erwerbseinkommen oder Vermögen verfügt vermin dert sich die elterliche Unterhalts- pflicht entsprechend oder entfällt sogar ganz. Die Unterstützungsbedürftigkeit muss nachhaltig und nich t nur vorübergehender Natur und zudem objektiv vorhanden sein. Die Praxis nim mt dabei für die Feststellung der Un- terstützungsbedürftigkeit Zuflucht durch Festlegung be stimmter Einkommens- bzw. Vermö- gensobergrenzen. In Zürich wird eine Unterstützungsbedürftigkeit einer Person mit steuerrecht- lichem Wohnsitz in der Schweiz angenommen, wenn eine E inzelperson nur über ein steuerba- res Einkommen von höchstens Fr. 13‘000.-- und ein steue rbares Vermögen von höchstens Fr. Seite 9 46‘000.-- verfügt. In Bern muss das Einkommen weniger a ls Fr. 16‘000.-- und das Reinvermö- gen nicht mehr als Fr. 50‘000.-- betragen. In Luzern wird sodann auf das betreibungsrechtliche Existenzminimum abgestellt (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. A. Zürich 2016, Art. 35 N 68). 4. Der Sohn der Beschwerdeführerin verfügt über ein V ermögen in Höhe von Fr. 113‘836.-- . Damit kann er auf nicht unerhebliche eigene finanziel le Mittel zurückgreifen, die er auch für seinen Lebensunterhalt verwenden kann. Fraglich ist dem nach, ob dem Sohn ein Verzehr sei- nes Vermögens in Höhe von Fr. 113‘836.-- zugemutet werden kann. a) Zunächst ist festzuhalten, dass sich der Sohn der Besch werdeführerin nicht ohne weiteres auf die Unterhaltspflicht seiner Eltern beru fen kann, zumal seine finanziellen Mittel bei einer allfälligen Bedarfsermittlung nicht einfach ausse r Acht zu lassen wären. Mit anderen Wor- ten ist der Sohn der Beschwerdeführerin im Rahmen seine r Möglichkeiten gesetzlich dazu ver- pflichtet auch selbst zu seinem Unterhalt beizutragen. Zum einen ist der Sohn nicht erst nach Abschluss seines Studiums finanziell selbständig, sondern muss bereits früher dafür sorgen. Zum anderen kann er sich nicht darauf berufen, dass ihm sein Vermögen nach seinem Studium als Startkapital in die „finanzielle“ Selbständigkeit zur Verfügung stehen muss. Das Gegenteil ist der Fall. Im Kanton Aargau hiess das Stimmvolk eine Revision des Stipendiengesetzes, (StipG) an der Abstimmung vom 4. März 2018 gut, wonach die Aar gauer Studierenden künftig einen Drittel ihres Stipendiums beim Kanton als Kredit aufne hmen müssen (§ 11 Abs. 1 StipG). Die Studierenden müssten innerhalb von zehn Jahren nach Ausb ildungsende das zinslos gewährte Darlehen zurückzahlen (§ 10 Abs. 2 StipG). Eine ähnliche Regelung gilt im Übrigen bereits auch in anderen Kantonen. b) Das Bundesgericht geht in seiner neueren Rechtsprech ung davon aus, dass die Eigenverantwortung des volljährigen Kindes unabhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfä- higkeit der Eltern besteht und eine Erwerbstätigkeit n ebst dem Studium bis zu 20 % durchaus zumutbar ist. Solche pauschalen Annahmen sind indes im mer in der konkreten Situation da- raufhin zu verifizieren, ob sie realistisch sind (Angebot an Arbeitsstellen; konkretes Curriculum) (vgl. BSK ZGB I - Breitschmid, Art. 276 N 31). c) Aus den bisherigen Erwägungen folgt, dass der Sohn zw ar kein so grosses Ver- mögen ausweisen kann, wie in dem Fall, in dem das Bun desgericht am 14. Juni 2011 zu urtei- Seite 10 len hatte. Es hielt jedoch fest, dass entscheidend sei, dass die wirtschaftliche Leis- tungsfähigkeit durch diese Vermögenspositionen positiv b eeinflusst werde (BGer 2C_357/2010 vom 14. Juni 2011, E. 3.2). Allerdings hatte das Bunde sgericht keine Stellung dazu bezogen, bis zu welcher Höhe das Kindesvermögen als unantastbar zu g elten habe und unter keinen Umständen für den Lebensunterhalt verwendet werden dür fe. Dies gilt es im Folgenden festzu- setzen. d) Bei der Ermittlung der maximalen (unantastbaren) Vermögensgrenze im Zusam- menhang mit den Berechnungen der Sozialhilfe, den Er gänzungsleistungen, sowie beim Steu- ererlass oder auch bei den Berechnungen betr. die unent geltliche Prozesshilfe gelten unter- schiedliche Ansätze. Das Bundesgesetz über die Zuständigkeit für die Unte rstützung Bedürftiger, Zu- ständigkeitsgesetz, ZUG vom 24. Juni 1977 bestimmt nach Art. 1 Abs. 1 welcher Kanton für die Unterstützung eines Bedürftigen zuständig ist. Die Bed ürftigkeit wird nach den am Unterstüt- zungsort geltenden Vorschriften und Grundsätzen beurteilt (Art. 2 Abs. 2 ZUG). Die kantonale Rechtsordnung gilt somit entsprechend auch für den Fall der direkten Bundessteuer. Gemäss § 16 Abs. 2 lit. a der kantonalen Sozialhilfe verordnung (SHV) vom 25. September 2001 beträgt der freie Vermögensbetrag für eine unterstützte Person Fr. 2‘200.--. Gemäss Art. 11 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über Erg änzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) vom 6. Oktober 2006 werden als Ein- nahmen ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei al leinstehenden Personen 37‘500 Fran- ken übersteigt angerechnet. Gemäss der Praxis des Steuergerichts ist einem Gesuchstelle r bei der Beurtei- lung eines Steuererlasses als Notgroschen der dreifache Gru ndbetrag des Existenzminimums zu belassen (vgl. Entscheid des Steuergerichts [StGE] vom 23. Juni 2017, 510 17 2 mit weite- ren Hinweisen, unter www.bl.ch/steuergericht ). Schliesslich findet sich auch bei der Berechnung der unentgeltlichen Prozesshilfe ein Freibetrag resp. Notgroschen, welcher einem Gesuch steller belassen werden muss. Die Höhe des Notgroschens ergibt sich hier aus den Verhältnisse n des konkreten Einzelfalls wie namentlich Alter, Gesundheit und den übrigen Vermögen sverhältnissen des Gesuchstellers. Eine fixe Pauschalisierung dieses Freibetrags lehnt das B undesgericht zu Recht ab. Die Beträ- ge variieren bei der Berechnung der unentgeltlichen Prozesshilfe zwischen Fr. 10‘000.-- und 20‘000.--. Bei einer Reserve von mehr als Fr. 20‘000. -- werden spezielle ökonomische gesund- heitliche und soziale Verhältnisse vorausgesetzt (vgl. Dani el Wuffli, Die unentgeltliche Rechts- Seite 11 pflege in der Schweizerischen Zivilprozessordnung, (Diss. Bern, Zürich/St. Gallen 2015, R. 181). e) Es ist festzustellen, dass die Vermögensgrenzen stark vari ieren und bei der Be- rechnung der Sozialhilfe am tiefsten sind. Sozialhilfel eistungen des Staates treten denn auch stellvertretend (Subsidiarität nach § 5 des Gesetzes über die Sozial- und die Jugendhilfe (Sozi- alhilfegesetz, SHG) vom 21.06.2001) an die Stelle ei nes fehlenden Ein-kommens, welches die betroffene Person aus irgendwelchen Gründen nicht erziel en kann. Hier wird der Lebensunter- halt vollumfänglich durch den Staat getragen. Anders ist dies bei der Berechnung von Ergän- zungsleistungen. Diese kommen zum Zug, wenn beispielsweise die Alters- und Hinterlassenen- rente, die Witwen- oder Waisenrente oder die Leistung en der IV den Existenzbedarf einer Per- son nicht zu decken vermögen. Sie treten nicht stellvertre tend, sondern lediglich ergänzend an die Stelle von fehlendem Einkommen. Die Praxis der Berechnung der unentgeltlichen Rechtshil- fe erscheint für den vorliegenden Fall hingegen weni g hilfreich, hat das Bundesgericht bislang offenbar auf eine engere Eingrenzung und Pauschalierung der Höhe des Vermögens verzichtet und ist auch der unantastbare Betrag eher niedrig. 5. a) Ausgehend davon, dass der Sohn der Beschwerdefüh rerin selbst einen Beitrag an seinen Lebensunterhalt zu leisten hat und diesen auch aufgrund seiner wirtschaftlichen Leis- tungsfähigkeit zu leisten vermag, erscheint eine Anlehn ung an die Vermögensgrenze die bei der Berechnung von Ergänzungsleistungen zur Anwendung gelangt, als sinnvoll. Wie bereits erwähnt, hat der Sohn keinen Anspruch darauf, dass ihm sein Vermögen unangetastet bis nach Abschluss des Studiums zur Verfügung steht, ansonsten er di e ihm bereits von Gesetzes we- gen zugeteilte Eigenverantwortung wieder auf die El tern zurückschieben könnte, was nicht im Sinne des Gesetzgebers ist. In der Folge könnten die Eltern sodann zu Unrecht steuerliche Vor- teile für sich in Form von Sozialabzügen oder günstigeren Tarifen beanspruchen, was zu unge- wollten Vermögensverschiebungen führen, das schweizerisc he Sozialversicherungssystem un- terlaufen und das Prinzip der gleichmässigen Besteuerung aushebeln würde. Dies kann jedoch kaum Sinn und Zweck von Sozialabzügen und Elterntarifen resp. Verheiratentarifen sein. b) Konkret ergibt sich damit folgendes: Der Sohn verf ügte im Jahre 2016 über ein Vermögen in Höhe von Fr. 113‘836.--. Die Beschwerdefü hrerin verfügte nota bene über Wert- schriften und Guthaben in Höhe von Fr. 37‘501.--. Zude m erhielt der Sohn der Beschwerdefüh- rerin Unterhaltszahlungen von seinem Vater in Höhe vo n Fr. 1‘124.70 pro Monat, welche in der Seite 12 Beschwerde nicht erwähnt wurden und erst bei genauere n Abklärungen zutage traten. Diese Unterhaltszahlungen sind beim Zahlenden zwar nicht abzug sfähig und beim Empfänger auch nicht steuerbar (Art. 24 lit. e DBG), gehören aber de nnoch zu den Einkünften des Sohnes, wel- che jedoch nicht zum Zwecke der Äufnung, sondern zum Zw ecke der Deckung des täglichen Lebensunterhalts dienen. c) Der Sohn studiert an der Universität C.____. Die Re gelstudiendauer für ein Jura- studium beträgt neun bis 10 Semester. Ausgehend von 10 Semestern und damit 5 Jahren ergibt sich nachfolgende Rechnung: Vermögen Sohn Fr. 113‘836 Freigrenze nach EL Fr. - 37‘500 Anrechenbares Vermögen Fr. 76‘336 Voraussichtliche Normdauer Studium 5 Jahre Anrechenbarer jährlicher Vermögensverzehr Fr. 15‘267 Steuerbares Einkommen 2016 Fr. -3‘006 Veranlagung 2016 Unterhaltszahlung Vater Fr. 13‘500 12 x 1‘125 Vermögensverzehr Fr. 15‘267 Verfügbarer Betrag zur Deckung Lebensbedarf Fr. 25‘761 d) Analog der Freigrenze bei der Berechnung von Ergä nzungsleistungen ist vorlie- gend ebenfalls von einem Betrag von Fr. 37‘500.-- auszug ehen, die dem Sohn als sog. Not- groschen und damit als unantastbar zu belassen sind. Der darüber hinausgehende Betrag von Fr. 76‘336.-- ist hingegen für den täglichen Lebensunt erhalt zu verwenden. Geteilt durch fünf Jahre (Studiendauer) ergibt sich ein zumutbarer jährl icher Vermögensverzehr von Fr. 15‘267.--. Aufgrund dieser Berechnung stehen dem Sohn insgesamt Fr. 25‘761.-- pro Jahr zur Deckung seines Lebensunterhalts zur Verfügung. Im Kanton Basel- Landschaft gelten alleinstehende Personen als unterstützungsbedürftig, wenn ihr steuerbar es Einkommen Fr. 25'000.-- nicht er- reicht. Damit ist der Sohn nicht unterstützungsbedürftig . Daraus folgt, dass vorliegend der Ver- heiratetentarif nach Art. 36 Abs. 2bis DBG nicht zur A nwendung kommt und auch kein erhöhter Versicherungsabzug nach Art. 33 Abs. 1bis lit. b DBG gel tend gemacht werden kann. Mangels Seite 13 Unterstützungsbedürftigkeit gemäss Art. 35 Abs. 1 lit. a DBG entfällt sodann auch der Unter- stützungsabzug. e) Zusammenfassend ergibt sich somit, dass der Beschwerdefü hrerin aufgrund der weitgehenden finanziellen Unabhängigkeit des Sohnes we der ein Kinderabzug, ein Versiche- rungsabzug noch der Verheiratetentarif oder Unterstü tzungsabzug zustehen. Die Beschwerde erweist sich dem Gesagten zufolge als unbegründet und ist abzuweisen. 6. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind der Besc hwerdeführerin die Verfah- renskosten in Höhe von Fr. 500.-- aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Seite 14 Demgemäss w i r d e r k a n n t : ://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Beschwerdeführerin hat gemäss Art. 144 Abs. 1 DBG die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 500.-- (inkl. Auslagen von pauschal Fr. 10 0.--) zu bezahlen, welche mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss verrechnet werden. 3. Mitteilung an die Beschwerdeführerin (1), die Ei dgenössische Steuerverwaltung, Bern (1) und die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft (3). Gegen diesen Entscheid wurde am 2. Juli 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Verfahrensnummer 810 18 182/183) erhoben.