<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Lawsearch Cache - AGVE 2011 2 S. 179</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2011</span> <span class="title">Sozialhilfe</span> <span class="page_no">179</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>46</b></span> <span class="ft2"><b>Inkassohilfe für Kindesunterhaltsansprüche</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Die Inkassohilfe wird auf Gesuch des Unterhaltsgläubigers gewährt.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Die Übernahme oder Weiterführung von Betreibungshandlungen</b></span><br/> <span class="ft2"><b>kann nur aufgrund rechtlicher Hindernisse verweigert werden.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Die Unentgeltlichkeit der Inkassohilfe bezieht sich nur auf die</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Dienstleistung der Inkassostelle und nicht auf die Betreibungskosten.</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Urteil des Verwaltungsgerichts, 4. Kammer, vom 27. September 2011 in Sa-</span><br/> <span class="ft5">chen A. gegen B. und Bezirksamt C. (WBE.2011.110).</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">4.</span><br/> <span class="ft1">4.1.</span><br/> <span class="ft1">Nach Art. 290 ZGB hat die Vormundschaftsbehörde oder eine</span><br/> <span class="ft1">andere vom kantonalen Recht bezeichnete Stelle einem Elternteil auf</span><br/> <span class="ft1">Gesuch bei der Vollstreckung des Unterhaltsanspruches für Kinder in</span><br/> <span class="ft1">geeigneter Weise unentgeltlich zu helfen, wenn der Vater oder die</span><br/> <span class="ft1">Mutter die Unterhaltspflicht nicht erfüllt.</span><br/> <span class="ft1">Nach § 31 Abs. 1 SPG ist für die Inkassohilfe im Sinne von</span><br/> <span class="ft1">Art. 131 Abs. 1 und Art. 290 ZGB sowie für die über die Mündigkeit</span><br/> <span class="ft1">hinausgehenden Unterhaltsansprüche die Gemeinde am zivilrecht-</span><br/> <span class="ft1">lichen Wohnsitz der anspruchsberechtigten Person zuständig. Die</span><br/> <span class="ft1">Gemeinde kann diese Aufgaben an eine geeignete Amtsstelle oder an</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2011</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">180</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">private Institutionen übertragen (§ 31 Abs. 2 SPG). Die Inkassohilfe</span><br/> <span class="ft1">bei der Durchsetzung von Kindesunterhaltsbeiträgen ist im Unter-</span><br/> <span class="ft1">schied zur Inkassohilfe für den Ehegatten (Art. 131 ZGB) unent-</span><br/> <span class="ft1">geltlich (Art. 290 ZGB i.V.m. § 31 Abs. 3 SPG). In § 26 SPV hat der</span><br/> <span class="ft1">Regierungsrat die Kostenbeteiligung und die Gebühren festgesetzt.</span><br/> <span class="ft1">4.2.</span><br/> <span class="ft1">Die Inkassohilfe wird nur auf Gesuch hin, nicht von Amtes we-</span><br/> <span class="ft1">gen, geleistet (Art. 290 ZGB). Das Gesuch kann formlos auch</span><br/> <span class="ft1">mündlich gestellt werden.</span><br/> <span class="ft1">Bezüglich der konkreten Leistung der Inkassohilfe stehen in ei-</span><br/> <span class="ft1">ner ersten Phase Auskünfte und Beratung gegenüber dem Ratsu-</span><br/> <span class="ft1">chenden im Vordergrund, was auch der Beratungsstelle einen Über-</span><br/> <span class="ft1">blick über die Verhältnisse ermöglichen soll (Cyril Hegnauer, in:</span><br/> <span class="ft1">Berner Kommentar, Bern 1997, Art. 270-295 N 11-16; vgl. auch</span><br/> <span class="ft1">Peter Breitschmid, in: Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch I,</span><br/> <span class="ft1">2. Aufl., Basel 2002, Art. 131/132 N 1 ff. und Art. 290 N 1 f.). Fehlt</span><br/> <span class="ft1">ein vollstreckbarer Unterhaltstitel oder ist dieser fehlerhaft, so berät</span><br/> <span class="ft1">die Inkassostelle den Gesuchsteller über die Behebung des Mangels</span><br/> <span class="ft1">und vermittelt allenfalls die hierfür nötige Hilfe. Die Inkassostelle</span><br/> <span class="ft1">versucht, wenn dies nicht schon durch den Gesuchsteller erfolglos</span><br/> <span class="ft1">geschehen ist oder aus anderen Gründen als aussichtslos erscheint,</span><br/> <span class="ft1">mit dem Schuldner ins Gespräch zu treten und ihn zur regelmässigen</span><br/> <span class="ft1">und pünktlichen Entrichtung der Unterhaltsbeiträge zu bewegen</span><br/> <span class="ft1">(Hegnauer, a.a.O., N 26). Der Unterhaltsberechtigte erteilt der In-</span><br/> <span class="ft1">kassostelle eine Vollmacht, welche es ermöglicht, dass die Inkasso-</span><br/> <span class="ft1">stelle als sein Vertreter tätig werden kann (vgl. Ingeborg Schwenzer,</span><br/> <span class="ft1">Scheidung, in: FamKomm., Bern 2010, Art. 131 N 5; Thomas Sutter/</span><br/> <span class="ft1">Dieter Freiburghaus, in: Kommentar zum neuen Scheidungsrecht,</span><br/> <span class="ft1">Zürich 1999, Art. 131 N 20 f.).</span><br/> <span class="ft1">Die Übernahme oder Weiterführung des Inkassos, insbesondere</span><br/> <span class="ft1">die Einleitung eines Betreibungsverfahrens darf von der Durchfüh-</span><br/> <span class="ft1">rungsstelle abgelehnt werden, wenn der vorgelegte Rechtstitel als</span><br/> <span class="ft1">nicht vollstreckbar erscheint. In der Literatur werden weitere Ver-</span><br/> <span class="ft1">weigerungsgründe angeführt: So kann ein Inkasso bei einer tatsäch-</span><br/> <span class="ft1">lichen Situation die mit den Pflichten des unterhaltsberechtigten Kin-</span><br/> <span class="ft1">des aus Art. 272 ZGB (Beistand, Rücksichtnahme und Achtung)</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2011</span> <span class="title">Sozialhilfe</span> <span class="page_no">181</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">unvereinbar wären, verweigert werden (Hegnauer, a.a.O., Art. 290</span><br/> <span class="ft1">N 47, 50, 54). Auch die Verletzung von Auskunfts- oder Mitwir-</span><br/> <span class="ft1">kungspflichten durch den Auftraggeber können zur Ablehnung eines</span><br/> <span class="ft1">Inkassomandates Anlass geben (vgl. Albert Guler, Mittel der Durch-</span><br/> <span class="ft1">setzung der nachehelichen Unterhaltspflicht und Sozialhilfeleistun-</span><br/> <span class="ft1">gen, in: Pascal Pichonnaz/Alexandra Rumo-Jungo, Familienvermö-</span><br/> <span class="ft1">gensrecht, Bern 2003, S. 42). Grundsätzlich handelt es sich um</span><br/> <span class="ft1">rechtliche Hindernisse einer Zwangsvollstreckung.</span><br/> <span class="ft1">4.3</span><br/> <span class="ft1">Das Inkasso von Unterhaltsbeiträgen erfolgt, wie bereits er-</span><br/> <span class="ft1">wähnt, auf Gesuch des Unterhaltsgläubigers. Der Gesuchsteller ist</span><br/> <span class="ft1">gehalten, sich um ein klares Gesuch zu bemühen (vgl. Urteil des</span><br/> <span class="ft1">Bundesgerichts vom 8.</span> <span class="ft1">Februar 2007 [5P.518/2006]; Hegnauer,</span><br/> <span class="ft1">a.a.O., Art. 290 N 14). Die Vertretung des Gläubigers durch die In-</span><br/> <span class="ft1">kassostelle umfasst im Betreibungsverfahren insbesondere das Stel-</span><br/> <span class="ft1">len eines Betreibungs- und Fortsetzungsbegehrens sowie auch die</span><br/> <span class="ft1">Vertretung im Rechtsöffnungsverfahren und allenfalls weitere</span><br/> <span class="ft1">Sicherstellungs- und Durchsetzungshandlungen (vgl. BGE 109 Ia 72,</span><br/> <span class="ft1">Erw. 4; auch Breitschmid, a.a.O., Art. 290 N 5; Cyril Hegnauer, Bun-</span><br/> <span class="ft1">desrechtliche Inkassohilfe und kantonaler Anwaltszwang, ZVW</span><br/> <span class="ft1">1983, S. 104). Soll die Inkassostelle im Rahmen gerichtlicher Verfah-</span><br/> <span class="ft1">ren (Rechtsöffnungsverfahren, Anweisung und Sicherstellung nach</span><br/> <span class="ft1">Art. 132 ZGB) tätig werden, bedarf es einer besonderen Prozess-</span><br/> <span class="ft1">vollmacht (Schwenzer, a.a.O., Art. 131 N 5; Sutter/Freiburghaus,</span><br/> <span class="ft1">a.a.O., Art. 131 N 20 f.).</span><br/> <span class="ft1">5. (...)</span><br/> <span class="ft1">6.</span><br/> <span class="ft1">6.1. (...)</span><br/> <span class="ft1">6.2.</span><br/> <span class="ft1">Die Inkassohilfe ist eine Dienstleistung, welche die Behörden</span><br/> <span class="ft1">im Auftrag der Unterhaltsgläubiger ausüben (Breitschmid, a.a.O.,</span><br/> <span class="ft1">Art. 290 N 2). Im Grundsatz liegt das Bestimmungsrecht über die</span><br/> <span class="ft1">Durchsetzungsmassnahmen beim Unterhaltsgläubiger. Die Auffas-</span><br/> <span class="ft1">sung der Beschwerdeführerin, wonach die Leistungen der Inkasso-</span><br/> <span class="ft1">hilfe verweigert werden können, wenn ein Unterhaltsgläubiger selbst</span><br/> <span class="ft1">in der Lage ist, die notwendigen Schritte für ein Betreibungs-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2011</span> <span class="title">Verwaltungsgericht</span> <span class="page_no">182</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">verfahren einzuleiten, geht daher fehl. Das sozialhilferechtliche Sub-</span><br/> <span class="ft1">sidiaritätsprinzip (§ 5 Abs. 1 SPG) kommt angesichts der bundes-</span><br/> <span class="ft1">rechtlichen Vorgaben in Art. 290 ZGB nicht zur Anwendung. Den</span><br/> <span class="ft1">Behörden ist es auch verwehrt, die Leistung der Inkassohilfe von</span><br/> <span class="ft1">zusätzlichen Voraussetzungen abhängig zu machen, wie z.B. von</span><br/> <span class="ft1">erfolglosen Inkassobemühungen des Unterhaltsgläubigers. Einzige</span><br/> <span class="ft1">Voraussetzung der Inkassohilfe ist, dass der Unterhaltsschuldner sei-</span><br/> <span class="ft1">ner Unterhaltpflicht nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig</span><br/> <span class="ft1">nachkommt. Eine Verweigerung von Betreibungsmassnahmen ist nur</span><br/> <span class="ft1">bei Vorliegen von rechtlichen Hindernissen (Erw. 4.2.) möglich und</span><br/> <span class="ft1">auch in diesen Fällen hat die zuständige Behörde die gesuchstellende</span><br/> <span class="ft1">Person über die Möglichkeiten zur Beseitigung der Hinderungsgrün-</span><br/> <span class="ft1">de zu beraten.</span><br/> <span class="ft1">Die Sozialhilfebehörde ist sodann nach dem Untersuchungs-</span><br/> <span class="ft1">grundsatz (§ 17 Abs. 1 VRPG) von Amtes wegen zur Abklärung des</span><br/> <span class="ft1">Sachverhaltes verpflichtet (vgl. AGVE 1997, S. 171; VGE IV/24</span><br/> <span class="ft1">vom 19. April 2011 [WBE.2010.400], Erw. 7.3.) und hat die für den</span><br/> <span class="ft1">Vollzug der Inkassohilfe erforderlichen Unterlagen einzuholen (§ 2</span><br/> <span class="ft1">Abs. 2 SPG i.V.m. § 1 Abs. 4 SPV). Aufgrund der fehlenden Unter-</span><br/> <span class="ft1">schrift auf dem Gesuchsformular und einer fehlenden Vollmacht zu</span><br/> <span class="ft1">Betreibungshandlungen kann daher die Inkassohilfe nicht verweigert</span><br/> <span class="ft1">werden. Die Sozialen Dienste der Gemeinde O. waren vielmehr</span><br/> <span class="ft1">gehalten, die Beschwerdegegnerin über sämtliche der Inkassostelle</span><br/> <span class="ft1">zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aufzuklären und die für die</span><br/> <span class="ft1">Einleitung eines Betreibungsverfahrens erforderliche Vollmacht ein-</span><br/> <span class="ft1">zuholen.</span><br/> <span class="ft1">Das Bezirksamt hat somit zu Recht festgehalten, dass die In-</span><br/> <span class="ft1">kassostelle zur Einleitung eines <i>Betreibungsverfahrens</i> gehalten war.</span><br/> <span class="ft1">6.3.</span><br/> <span class="ft1">Die Inkassohilfe für Kindesunterhaltsbeiträge ist unentgeltlich.</span><br/> <span class="ft1">Die Unterstützung ist nicht von den Fähigkeiten des Unterhalts-</span><br/> <span class="ft1">gläubigers oder seines gesetzlichen Vertreters abhängig. Die Be-</span><br/> <span class="ft1">schwerdeführerin bzw. der Sozialdienst kann daher die Hilfe nicht</span><br/> <span class="ft1">verweigern mit dem Argument, die Beschwerdegegnerin sei in der</span><br/> <span class="ft1">Lage, selber tätig zu werden. Der Vorinstanz ist auch zuzustimmen,</span><br/> <span class="ft1">dass für die Einleitung einer Betreibung auch die verjährungsrecht-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2011</span> <span class="title">Sozialhilfe</span> <span class="page_no">183</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">lichen Aspekte zu beachten sind und neben der Betreibung auch die</span><br/> <span class="ft1">Erwirkung einer Anweisung beim Gericht nach Art. 291 ZGB oder</span><br/> <span class="ft1">die Sicherstellung nach Art. 292 ZGB in Frage kommen kann.</span><br/> <span class="ft1">Die Gemeinden können, sind aber nicht verpflichtet, mit den</span><br/> <span class="ft1">Aufgaben der Inkassohilfe eine private Institution, wie z.B. die In-</span><br/> <span class="ft1">kassostelle D., zu beauftragen (§ 31 Abs. 2 SPG). Sie kann jeweils</span><br/> <span class="ft1">im Einzelfall entscheiden, ob sie die Inkassohilfe selber durch eine</span><br/> <span class="ft1">Verwaltungsabteilung gewähren will oder eine externe private In-</span><br/> <span class="ft1">stitution damit betraut.</span><br/> <span class="ft1">Die Inkassohilfestelle ist immer Beauftragte der Unterhalts-</span><br/> <span class="ft1">gläubiger und es steht ihr kein eigenes Bestimmungsrecht zu. Einem</span><br/> <span class="ft1">Ersuchen der Unterhaltsgläubiger um Inkassohilfe ist grundsätzlich</span><br/> <span class="ft1">stattzugeben, wenn die Unterhaltsbeiträge für die Kinder nicht re-</span><br/> <span class="ft1">gelmässig oder unvollständig bezahlt werden. Die Übernahme oder</span><br/> <span class="ft1">Weiterführung von Betreibungshandlungen kann nur verweigert wer-</span><br/> <span class="ft1">den, wenn rechtliche Hindernisse vorliegen (vgl. Erw. 4.2.), nicht</span><br/> <span class="ft1">aber wenn die Inkassostelle der Meinung ist, eine Betreibung habe</span><br/> <span class="ft1">wenig Aussicht auf Erfolg, weil der Unterhaltsschuldner nicht oder</span><br/> <span class="ft1">ungenügend leistungsfähig ist. Das schliesst selbstverständlich nicht</span><br/> <span class="ft1">aus, dass die Inkassostelle von einer Betreibung abrät. Indessen kann</span><br/> <span class="ft1">sie in diesem Fall die Unterstützung beim Inkasso nicht verweigern.</span><br/> <span class="ft1">Ein Ermessen, ob und in welchem Umfang die Inkassohilfe gewährt</span><br/> <span class="ft1">wird, steht der Sozialbehörde nicht zu. Die Unentgeltlichkeit der</span><br/> <span class="ft1">Inkassohilfe für Kindesunterhaltsbeiträge bezieht sich nur auf die</span><br/> <span class="ft1">Dienstleistung der Inkassostelle, nicht auf die Betreibungskosten.</span><br/> <span class="ft1">Betreibungs- und Rechtsöffnungsgebühren müssen insbesondere in</span><br/> <span class="ft1">Fällen, wo die Inkassostelle eine Betreibung nicht als opportun</span><br/> <span class="ft1">beurteilt, vom Unterhaltsgläubiger bevorschusst werden (vgl. dazu</span><br/> <span class="ft1">Guler, a.a.O., Rz. 42 f.).</span><br/> <span class="ft1">7.</span><br/> <span class="ft1">Zusammenfassend ist der Entscheid des Bezirksamts C. nicht zu</span><br/> <span class="ft1">beanstanden. Das Bezirksamt hat den Gemeinderat O. als zuständige</span><br/> <span class="ft1">Sozialbehörde zu Recht angewiesen, die entsprechende Vollmacht</span><br/> <span class="ft1">einzuholen und mit Zustimmungserklärung der Beschwerdegegnerin</span><br/> <span class="ft1">betreibungsrechtliche Schritte einzuleiten oder eine Inkassostelle zu</span><br/> <span class="ft1">beauftragen.</span><br/></div> </div> </body> </html>