<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Das Krankenversicherungsgesetz wird wie folgt geändert:</p><p>Art. 57</p><p>Abs. 1</p><p>Die Versicherer oder ihre Verbände bestellen nach Rücksprache mit den kantonalen Ärztegesellschaften und zugelassenen Patientinnen- und Patientenvertretungen Vertrauensärzte beziehungsweise Vertrauensärztinnen. Diese müssen die Zulassungsvoraussetzungen nach Artikel 36 erfüllen und mindestens fünf Jahre in einer Arztpraxis oder in leitender spitalärztlicher Stellung tätig gewesen sein.</p><p>Abs. 2</p><p>Vertrauensärzte und Vertrauensärztinnen, die in der ganzen Schweiz tätig sein sollen, müssen im Einvernehmen mit der Ärztegesellschaft des Kantons, in dem der Versicherer seinen Hauptsitz oder der Verband der Versicherer seinen Sitz hat, und der zugelassenen Patientinnen- und Patientenvertretung bestellt werden.</p><p>Abs. 3</p><p>Eine kantonale Ärztegesellschaft und eine zugelassene Patientinnen- und Patientenvertretung können einen Vertrauensarzt oder eine Vertrauensärztin aus wichtigen Gründen ablehnen; in diesem Fall entscheidet das Schiedsgericht nach Artikel 89.</p><p>Abs. 4-8</p><p>Unverändert</p><p>Abs. 9</p><p>Der versicherten Person, der Patientin oder dem Patienten wird das Recht auf eine Zweitmeinung bei Streitigkeiten mit der Vertrauensärztin, dem Vertrauensarzt eingeräumt.</p>