<h2>SubmittedText<h2><text><p>In den "Strategischen Zielen des Bundesrates für die Schweizerische Post AG 2013-2016" wie auch in jenen 2017-2020 hat der Bundesrat festgelegt, die Post könne im Ausland beim Personenverkehr Geschäfte weiterentwickeln, wenn eine nachhaltige Rendite sichergestellt ist (Ziff 2.5). Ausserdem verfüge die Post über ein Risikomanagement nach ISO-Norm 31000 (Ziff. 2.7). Der Verwaltungsrat sorgt für die Umsetzung dieser Ziele und erstattet dem Bundesrat dazu Bericht (Art. 7 Abs. 3 POG).</p><p>Laut Medienmitteilungen habe die Car Postal France als Tochterunternehmen der schweizerischen Post Schulden von über Euro 40 Millionen, wobei das Fahrgeschäft innerhalb von zehn Jahren bloss in drei Jahren einen operativen Gewinn erwirtschaftet habe.</p><p>1. Hat sich der Verwaltungsrat der Schweizerischen Post in seiner Berichterstattung über die Erreichung der strategischen Ziele dazu geäussert, inwiefern er in Frankreich eine nachhaltige Rendite sichergestellt?</p><p>2. Wer ist vom Verwaltungsrat der Schweizerischen Post als Risikobeauftragter nach ISO-Norm 31000 eingesetzt worden und hat sich der Risikobeauftragte zu den Ausfall- und Verlustrisiken bei CarPostal France geäussert? Wie sind diese Risiken in der Rechnungslegung abgebildet worden?</p><p>3. In der Kurzberichterstattung des Bundesrates über die Erfüllung der strategischen Ziele der verselbständigten Einheiten des Bundes im Jahr 2016 an die Eidgenössischen Räte vom Juli 2017 erwähnt der Bundesrat bei der Post den Ausbau des Postauto-Netzes in Frankreich (A.4). Er sagt aber nichts, zur Einbringlichkeit der Schulden der Car Postal France und zu deren (unzureichenden) Rendite. Warum nicht?</p></text>