<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-06-30-9C_344-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_344/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 30. Juni 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>III. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Moser-Szeless, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Traub. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 4. März 2025 (IV.2023.00667). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 2. November 2023 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich A.________ (geb. 1957) nach Durchführung eines Neuanmeldungsverfahrens mit Wirkung ab Januar 2022 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu; diese wurde bis Ende August 2022 befristet (Ablösung durch eine Altersrente). Zuvor hatte die IV-Stelle verschiedene Gesuche um Kostengutsprache für Hilfsmittel und um Hilflosenentschädigung abgelehnt. </div> <div class="para">Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wies die gegen die Verfügung vom 2. November 2023 erhobene Beschwerde ab (Urteil vom 4. März 2025). </div> <div class="para">A.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Er beantragt sinngemäss die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente und ersucht um unentgeltliche Rechtspflege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Zu den Gültigkeitserfordernissen einer Beschwerdeschrift gehört, dass in gedrängter Form begründet wird, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Dabei ist gezielt und sachbezogen auf die vorinstanzlichen Erwägungen, die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblich sind, einzugehen und aufzuzeigen, aus welchem Grund die Vorinstanz im Einzelnen Bundesrecht verletzt haben soll (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=24.06.2025&amp;to_date=13.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">BGE 142 III 364</a> E. 2.4; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=24.06.2025&amp;to_date=13.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-V-53%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page53">134 V 53</a> E. 3.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=24.06.2025&amp;to_date=13.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-IV-286%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page286">133 IV 286</a> E. 1.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Das kantonale Gericht verwirft die Rüge einer Verletzung des rechtlichen Gehörs; die IV-Stelle habe sich mit den wesentlichen Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt (angefochtenes Urteil E. 3). Es frage sich, ob im Vergleich zum Sachverhalt, der einer früheren Anspruchsbeurteilung der Invalidenversicherung im Jahr 2007 zugrundelag, bis zum Erlass der strittigen Verfügung vom 2. November 2023 eine anspruchserhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands (Schmerzsyndrom und leichte neuropsychologische Defizite nach einem Distorsionstrauma der Halswirbelsäule 2003) eingetreten sei (dazu <span class="artref">Art. 17 ATSG</span>; <span class="artref">Art. 87 Abs. 3 IVV</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=24.06.2025&amp;to_date=13.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-9%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page9">BGE 141 V 9</a> E. 2.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=10&amp;from_date=24.06.2025&amp;to_date=13.07.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-108%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page108">133 V 108</a> E. 5.1). Nach einer eingehenden Auswertung des medizinischen Dossiers im Hinblick auf die frühere und die aktuelle gesundheitliche Situation (E. 4) bejaht die Vorinstanz - der Verwaltung folgend - einen Revisionsgrund im Sinn von <span class="artref">Art. 17 ATSG</span>, da nunmehr eine Arbeits- resp. Erwerbsunfähigkeit von 50 Prozent vorliege. Allerdings sei eine vollständige Arbeitsunfähigkeit nicht ausgewiesen (E. 5). Schliesslich ermittelt die Vorinstanz einen Invaliditätsgrad von 50 Prozent, der einen Anspruch auf eine Invalidenrente von 50 Prozent einer ganzen Rente ab Januar 2022 begründe (E. 6). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Der Beschwerdeführer schildert in seiner Eingabe an das Bundesgericht gesundheitliche Beschwerden und kognitive Beeinträchtigungen und übt pauschale Kritik an den von der Vorinstanz verwendeten medizinischen Entscheidungsgrundlagen. Er bezieht sich auf Vorfälle in den Jahren 2015, 2020 und 2022, die zu einer starken Ausweitung der vorbestehenden Schmerzen geführt hätten. Die kognitiven Defizite seien nicht sachgemäss abgeklärt worden. Ausserdem betont der Beschwerdeführer, sich stets an gesundheitsrelevante Verhaltensregeln gehalten und Therapien beansprucht zu haben. Trotzdem müsse er schmerzbedingt einen Grossteil des Tages im Bett verbringen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> In seiner Eingabe beschreibt der Beschwerdeführer seine gesundheitliche Situation abweichend von demjenigen Sachverhalt, auf den die Vorinstanz als Ergebnis ihrer Beweiswürdigung abgestellt hat. Er setzt sich aber an keiner Stelle mit den Erwägungen des kantonalen Gerichts auseinander. Weder zeigt der Beschwerdeführer auf, dass die Vorinstanz gesetzliche Regeln falsch angewendet habe, noch dass sie den zugrundeliegenden Sachverhalt offensichtlich unrichtig resp. in Verletzung von Bundesrecht festgestellt habe (vgl. <span class="artref"><artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Die Beschwerdebegründung genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht (oben E. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf das Rechtsmittel ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten. Auf die Erhebung von Gerichtskosten wird verzichtet (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 30. Juni 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Moser-Szeless </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Traub </div> </div></body></html>