<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00070</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215483&amp;W10_KEY=13013517&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00070</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.09.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Neueinreihung/Lohnnachzahlung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[Neuplatzierung einer Stelle in einer höheren Funktionsstufe] Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Neueinreihung ihrer Stelle in einer höheren Funktionsstufe lasse darauf schliessen, dass die ursprüngliche Platzierung ihrer Stelle rechtsfehlerhaft gewesen sei. Die ursprüngliche Zuweisung der Stelle ist formell rechtskräftig. Die von der Beschwerdeführerin anbegehrte rückwirkende Gewährung der Höhereinreihung ihrer Stelle setzte daher mit Bezug auf die frühere Einreihungsverfügung einen Rückkommensanspruch voraus (E. 2.1 f.). Eine unrichtige Rechtsanwendung ist grundsätzlich im Anschluss an die Verfügung durch das Ergreifen ordentlicher Rechtsmittel zu rügen und rechtfertigt nur dann ganz ausnahmsweise ein Rückkommen auf die Verfügung, wenn dieser schwerwiegende materielle Fehler anhaften. Solche schwerwiegenden Mängel werden zu Recht nicht geltend gemacht (E. 2.4). Mangels eines Rückkommensgrunds besteht kein Anspruch auf Überprüfung der ursprünglichen Platzierung der Stelle (E. 2.5). Abweisung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKKOMMENSGRUND">RÃCKKOMMENSGRUND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERERWÃGUNG">WIEDERERWÃGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 29 BV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=27546" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00070</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 4. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">2. September 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Jso Schumacher<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Stadt ZÃ¼rich, vertreten durch den Stadtrat von ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend Neueinreihung/Lohnnachzahlung</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A wurde mit VerfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 per 1. Januar 2009 als "SB [Sachbearbeiterin] Finanzen/Rechnungswesen" durch das Amt X der Stadt ZÃ¼rich angestellt; ihre Stelle wurde der Funktionskette "1503 Sachbearbeitung" in der Funktionsstufe 5 zugeordnet. Die AnstellungsverfÃ¼gung wurde nicht angefochten. </p> <p class="Sachverhalt2">Mit VerfÃ¼gung vom 3. September 2013 wurde die Stelle von A mit Wirkung per 2. April 2013 der Funktionsstufe 6 zugewiesen. Auf Verlangen von A begrÃ¼ndete das Amt X dies am 20. September 2013 dahingehend, dass sich aufgrund der kontinuierlichen VerÃ¤nderung bzw. Weiterentwicklung der Aufgaben im Amt X eine Neubeurteilung verschiedener Funktionen aufgedrÃ¤ngt habe. Aufgrund eines Gesuchs aus dem Amt X sei auch ihre Stelle neu beurteilt worden. Die Neueinreihung habe einen rÃ¼ckwirkend gewÃ¤hrten Funktionsstufenwechsel zur Folge gehabt. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>A liess am 18. Oktober 2013 Einsprache gegen die VerfÃ¼gung des Amts X vom 3. September 2013 erheben und beantragen, diese sei insoweit aufzuheben, als die Einreihung in die Funktionsstufe 06 rÃ¼ckwirkend per 1. Januar 2009 vorzunehmen sei; im Ãbrigen, also fÃ¼r die Zeitperiode ab dem 4. April 2013, sei die VerfÃ¼gung als in Rechtskraft erwachsen zu erklÃ¤ren. Der Stadtrat der Stadt ZÃ¼rich wies die Einsprache mit Beschluss vom 18. Dezember 2013 ab, soweit er darauf eintrat, und bestÃ¤tigte die VerfÃ¼gung des Amts X vom 3. September 2013.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess am 7. Februar 2014 Rekurs beim Bezirksrat ZÃ¼rich erheben und im Wesentlichen beantragen, der Beschluss des Stadtrats vom 18. Dezember 2013 sei aufzuheben und es sei ihr ab dem 1. Januar 2009 der Lohn fÃ¼r die Funktionsstufe 6 zu entrichten. Der Bezirksrat trat mit Beschluss vom 11. Dezember 2014 auf den Rekurs nicht ein, soweit damit die ÃberprÃ¼fung der rechtskrÃ¤ftigen VerfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 verlangt werde, und wies den Rekurs im Ãbrigen ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A liess am 29. Januar 2015 Beschwerde beim Verwaltungsgericht fÃ¼hren und beantragen, es sei ihr unter Aufhebung des Rekursentscheids vom 11. Dezember 2014 sowie unter EntschÃ¤digungsfolge ab 1. Januar 2009 der Lohn fÃ¼r die Funktionsstufe 6 zu entrichten. Der Bezirksrat verzichtete am 10./11. Februar 2015 auf Vernehmlassung und verwies auf die BegrÃ¼ndung seines Beschlusses vom 11. Dezember 2014. Die Stadt ZÃ¼rich beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. MÃ¤rz 2015, die Beschwerde sei unter EntschÃ¤digungsfolge abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. A verzichtete am 18. Mai 2015 auf weitere Stellungnahme.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) prÃ¼ft das Verwaltungsgericht seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen. Rekursentscheide eines Bezirksrats Ã¼ber kommunale Anordnungen etwa auf dem vorliegenden Gebiet des Personalrechts kÃ¶nnen beim Verwaltungsgericht mit Beschwerde angefochten werden (§ 41 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 lit. a und Abs. 3, 19a, 19b Abs. 2 lit. c sowie §§ 42â44 e contrario VRG). </p> <p class="Urteilstext">Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Vorliegend ist umstritten, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin Anspruch darauf hat, bereits ab 1. Januar 2009 von der mit VerfÃ¼gung vom 3. September 2013 festgesetzten Neueinreihung ihrer Stelle zu profitieren. Mit dem Funktionsstufenwechsel war eine ErhÃ¶hung des Bruttomonatslohns auf Fr. 6'460.10 verbunden. Angesichts der aus den Akten ersichtlichen Lohndaten ist von einem Streitwert von knapp Fr. 30'000.- auszugehen. Die Sache ist folglich durch die Kammer zu erledigen (§ 38b Abs. 1 lit. c e contrario VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt die rÃ¼ckwirkende Ausrichtung des Lohns "fÃ¼r die Funktionsstufe 6". Die damit infrage gestellte Zuweisung ihrer Stelle zur Funktionsstufe 5 erfolgte mit VerfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellt, verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin daher im Ergebnis eine ÃberprÃ¼fung der frÃ¼heren Einreihung ihrer Stelle bzw. der AnstellungsverfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008. Sie macht denn auch im Wesentlichen geltend, die AnstellungsverfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 verstosse gegen die gesetzlichen Grundlagen im kommunalen Personalrecht und sei daher ursprÃ¼nglich fehlerhaft, weshalb sie nach den GrundsÃ¤tzen des Verwaltungsrechts ex tunc zu korrigieren sei. Insofern muss nicht die VerfÃ¼gung vom 3. September 2014 als AusgangsverfÃ¼gung betrachtet werden; vielmehr ersuchte die BeschwerdefÃ¼hrerin im Einspracheverfahren inhaltlich darum, die AnstellungsverfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 bzw. die darin festgelegte Platzierung ihrer Stelle auf Funktionsstufe 5 in WiedererwÃ¤gung zu ziehen, und machte bzw. macht sie auch im Rekurs- und im Beschwerdeverfahren einen RÃ¼ckkommensanspruch bezÃ¼glich der AnstellungsverfÃ¼gung geltend bzw. setzte die von ihr anbegehrte rÃ¼ckwirkende GewÃ¤hrung der HÃ¶hereinreihung ihrer Stelle einen solchen Behandlungsanspruch voraus (dazu nachfolgend 2.2). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die AnstellungsverfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 bzw. die darin festgesetzte Platzierung der Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin auf Funktionsstufe 5 wurde wie erwÃ¤hnt nicht angefochten. Die AnstellungsverfÃ¼gung erwuchs damit in formelle Rechtskraft und ist grundsÃ¤tzlich rechtsbestÃ¤ndig (vgl. Martin Bertschi in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], Vorbemerkungen zu §§ 86aâ86d N. 6). Ein Anspruch auf Ãnderung der AnstellungsverfÃ¼gung setzte daher ausreichende RÃ¼ckkommensgrÃ¼nde voraus (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. A., ZÃ¼rich/St. Gal­len 2010, Rz. 1032; Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli/Markus MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., Bern 2014, § 31 N. 30). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ergibt sich aus Art. 29 Abs. 1 und 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (SR 101) ein RÃ¼ckkommensanspruch, wenn sich die VerhÃ¤ltnisse seit dem ersten Entscheid erheblich geÃ¤ndert haben (sogenannte Anpassung; vgl. dazu Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 86aâ86d N. 17) oder wenn Gesuchstellende Tatsachen und Beweismittel anfÃ¼hren, die ihnen im frÃ¼heren Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen fÃ¼r sie rechtlich oder tatsÃ¤chlich unmÃ¶glich war oder keine Veranlassung bestand (sogenannte Revision; vgl. dazu Bertschi, Vorbemerkungen zu §§ 86aâ86d N. 14 f.; vgl. ferner § 86a VRG); dies darf aber nicht dazu dienen, rechtskrÃ¤ftige Entscheide immer wieder infrage zu stellen oder gesetzliche Vorschriften Ã¼ber die Rechtsmittelfristen zu umgehen (BGr, 26. August 2011, 2C_114/2011, E. 2.2). Vorliegend macht die BeschwerdefÃ¼hrerin â zu Recht â weder RevisionsgrÃ¼nde noch eine nachtrÃ¤gliche Ãnderung der massgebenden SachumstÃ¤nde oder Rechtsgrundlagen geltend. Vielmehr stellt sie sich auf den Standpunkt, die AnstellungsverfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 sei zufolge unrichtiger Rechtsanwendung ursprÃ¼nglich fehlerhaft. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Eine unrichtige Rechtsanwendung ist grundsÃ¤tzlich im Anschluss an die VerfÃ¼gung durch das Ergreifen ordentlicher Rechtsmittel geltend zu machen und rechtfertigt nur dann ganz ausnahmsweise ein RÃ¼ckkommen auf die VerfÃ¼gung, wenn dieser schwerwiegende materielle Fehler anhaften (VGr, 1. April 2015, VB.2015.00033, E. 4.2 Abs. 2 mit Hinweisen). Solche schwerwiegenden MÃ¤ngel werden von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht nicht geltend gemacht. </p> <p class="Erwgung2">Bei DauerverfÃ¼gungen, welche sich Ã¼ber eine lÃ¤ngere Zeit bzw. in Zukunft weiterhin auswirken, mag unrichtige Rechtsanwendung schliesslich nach Ansicht von Tschannen/Zimmerli/MÃ¼ller als RÃ¼ckkommensgrund in Betracht kommen, sofern sie klar zutage tritt (§ 31 N. 40). Vorliegend erscheint indes bereits fraglich, ob die AnstellungsverfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 angesichts der bereits seit 2. April 2013 geltenden neuen Stelleneinreihung Ã¼berhaupt noch fÃ¼r eine DauerverfÃ¼gung gehalten werden kann. Jedenfalls aber liegt kein Fall offenkundig unrichtiger Rechtsanwendung vor. Namentlich ergibt sich aus der VerfÃ¼gung vom 3. September 2013 bzw. der darin festgesetzten Neuzuordnung der Stelle der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Funktionsstufe 6 nicht ohne Weiteres, dass die ursprÃ¼ngliche Stellenplatzierung auf Funktionsstufe 5 rechtsfehlerhaft vorgenommen worden wÃ¤re: Wie die Vorinstanz, auf deren diesbezÃ¼gliche ErwÃ¤gungen im Ãbrigen verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG), zu Recht ausfÃ¼hrt, kommt der Beschwerdegegnerin bei der Platzierung von Stellen im Grenzbereich zweier Funktionsstufen bzw. bei in verschiedenen Funktionsstufen anzusiedelnden Anforderungen einer Stelle ein gewisser Ermessenspielraum zu und kÃ¶nnen auch geringfÃ¼gige VerÃ¤nderungen des Anforderungsprofils insofern zu einer HÃ¶herplatzierung einer Stelle fÃ¼hren. Dass die Beschwerdegegnerin vorliegend diesen Ermessenspielraum im Rahmen der PrÃ¼fung, ob sich die Platzierung der Stelle auf einer hÃ¶heren Funktionsstufe rechtfertigen lasse, zugunsten der BeschwerdefÃ¼hrerin nutzte, lÃ¤sst nicht darauf schliessen, dass die ursprÃ¼ngliche Platzierung der Stelle rechtsfehlerhaft gewesen sei. Entgegen der Beschwerde lÃ¤sst sich im Ãbrigen auch dem strategischen Plan des Ã¼bergeordneten Departements nicht entnehmen, dass die im Jahr 2013 vorgenommene Neuzuordnung verschiedener Stellen im Amt X darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren wÃ¤re, dass frÃ¼here Funktionsstufenzuweisungen (ursprÃ¼nglich) rechtsfehlerhaft gewesen seien; vielmehr wird die Anhebung des Lohnniveaus darin mit der gestiegenen KomplexitÃ¤t der Aufgaben infolge verschiedener GesetzesÃ¤nderungen sowie wiederholter Ãnderungen der Informatikinfrastruktur â und damit letztlich mit gestiegenen Anforderungen an die Angestellten â erklÃ¤rt.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin mangels eines RÃ¼ckkommensgrunds keinen Anspruch auf ÃberprÃ¼fung ihrer AnstellungsverfÃ¼gung vom 8. Dezember 2008 hat. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das vorliegende Verfahren ist gemÃ¤ss § 65a Abs. 3 VRG kostenlos. Der unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrerin ist keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Urteilstext">Auch die Beschwerdegegnerin hat die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung beantragt. Nach § 17 Abs. 2 VRG kann die unterliegende Partei oder Amtsstelle zu einer angemessenen EntschÃ¤digung fÃ¼r die Umtriebe ihres Gegners verpflichtet werden, namentlich wenn die rechtsgenÃ¼gende Darlegung komplizierter Sachverhalte und schwieriger Rechtsfragen besonderen Aufwand erforderte oder den Beizug eines Rechtsbeistands rechtfertigte (lit. a) oder wenn ihre Rechtsbegehren oder die angefochtene Anordnung offensichtlich unbegrÃ¼ndet waren (lit. b). Gemeinwesen haben jedoch â zumindest im Fall des § 17 Abs. 2 lit. a VRG â in der Regel keinen Anspruch auf ParteientschÃ¤digung; vor allem grÃ¶ssere und leistungsfÃ¤higere sind gehalten, sich so zu organisieren, dass sie Verwaltungsstreitsachen selbst durchfechten kÃ¶nnen (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 17 N. 51). </p> <p class="Urteilstext">Der im vorliegenden Fall zu leistende Aufwand erscheint nicht als aussergewÃ¶hnlich, sondern als im Rahmen der ordentlichen VerwaltungstÃ¤tigkeit liegend. Auch ist das Begehren der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht als offensichtlich unbegrÃ¼ndet zu beurteilen. Folglich ist (auch) der Beschwerdegegnerin keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Weil der Streitwert mehr als Fr. 15'000.- betrÃ¤gt, ist als Rechtsmittel auf die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) zu verweisen (Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'600.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 5 Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>