<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-03-21-5A_245-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_245/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 21. März 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Basel-Stadt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Gerichtskosten (Abschreibungsentscheid, Regelung des persönlichen Verkehrs), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 15. April 2015 (VD.2014.240). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Nachdem A.________ ihre Beschwerde gegen den Entscheid der KESB Basel-Stadt vom 13. November 2014 mit Schreiben vom 14. April 2015 an das Appellationsgericht Basel-Stadt unter Hinweis auf eine aussergerichtliche Einigung der Eltern zurückgezogen hatte, sagte dieses mit Entscheid vom 15. April 2015 die auf den 22. April 2015 angesetzte Verhandlung ab und schrieb das Beschwerdeverfahren als erledigt ab, unter Auferlegung einer Abschreibungsgebühr von Fr. 500.-- an A.________. </div> <div class="para">Zufolge offener Rechnung sandte das Appellationsgericht hierfür am 7. Februar 2018 eine 2. Mahnung an A.________. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 12. März 2018 verlangt A.________ beim Bundesgericht die unverzügliche Aufhebung des aus der Luft gegriffenen Entscheides des Appellationsgerichts vom 15. April 2015 und die sofortige Einstellung der damit verbundenen Kostenforderung. Ferner verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Abschreibungsentscheid des Appellationsgerichtes Basel-Stadt in einer Kindesschutzsache. Der Entscheid datiert vom 15. April 2015. Gemäss von Amtes wegen eingeholter Zustellbescheinigung wurde er gleichentags mit Einschreiben Nr. xxx an die Beschwerdeführerin verschickt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Zustellung des Entscheides löste die 30-tägige Beschwerdefrist von <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> aus, welche mittlerweile längst verstrichen ist. </div> <div class="para">Auf die erst drei Jahre später eingereichte Beschwerde kann nicht eingetreten werden und die inhaltliche Kritik der Beschwerdeführerin (sie habe nie ein KESB-Verfahren gewollt; die KESB habe ihr Schreiben einfach als Verwaltungsrekurs an das Appellationsgericht weitergereicht; ihr rechtliches Gehör sei verletzt worden; er gebe keine gesetzliche Grundlage für eine Kostenauferlegung) ist somit nicht zu hören. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Angesichts der offensichtlichen Unzulässigkeit der Beschwerde ergeht der vorliegende Entscheid im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Aufgrund der konkreten Umstände rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist somit gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der KESB Basel-Stadt und dem Appellationsgericht Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 21. März 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>