<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2004.00004</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=204524&amp;W10_KEY=4467140&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2004.00004</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 19.10.2004</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnnachzahlungen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anspruch auf Lohnnachzahlungen für frühere Hebammenschülerinnen (Fortsetzung zu PB.2003.00009):<br/>Bei der verkürzten Hebammenausbildung, die eine abgeschlossene Pflegeausbildung voraussetzt, handelt es sich um eine nicht berufsbegleitende Zusatzausbildung. Daher besteht für die praktische Tätigkeit solcher Hebammenschülerinnen - im Gegensatz zu diplomierten Pflegepersonen, die eine berufsbegleitende Weiterbildung absolviert haben - kein Anspruch auf Lohnnachzahlungen (E. 2.1).<br/>Hingegen ist die Ausbildung bzw. praktische Tätigkeit der Hebammenschülerinnen mit jener der Polizeiaspiranten vergleichbar, sodass hier eine Lohndiskriminierung - entsprechend jener der Diplomierten Krankenschwestern gegenüber den Polizeibeamten (VK.96.00011) - zu bejahen ist (E. 2.2 f.).<br/>Die Zinspflicht bei öffentlichrechtlichen Forderungen setzt im Allgemeinen eine Mahnung voraus. So führt die gesetzliche Pflicht zur Lohnausrichtung auf das Monatsende nicht zur Annahme eines Verfalltages (E. 2.5).<br/>Eine Parteientschädigung kann ausnahmsweise gestützt auf das Verursacherprinzip auch der mehrheitlich unterliegenden Partei zugesprochen werden (E. 3.3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSBILDUNG">AUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHLECHTERGLEICHHEIT">GESCHLECHTERGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HEBAMMENSCHÃLERIN">HEBAMMENSCHÃLERIN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNDISKRIMINIERUNG">LOHNDISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNNACHZAHLUNG">LOHNNACHZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARTEIENTSCHÃDIGUNG">PARTEIENTSCHÃDIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLEGEBERUFE">PFLEGEBERUFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: POLIZEI">POLIZEI</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ÃBRIGES ZU ART. 8,9,29 FF. BV">ÃBRIGES ZU ART. 8,9,29 FF. BV</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERURSACHERPRINZIP">VERURSACHERPRINZIP</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 102 OR</span><br/><span class="gerade">Art. 323 OR</span><br/><span class="ungerade">§ 17 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 40 Abs. I VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>A</span></b><span>. Mit Entscheid vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht die Gleichstellungsklagen diverser BerufsverbÃ¤nde und EinzelklÃ¤gerinnen betreffend die Einreihung der Diplomierten Krankenschwestern, der Diplomierten Krankenschwestern mit Zusatzausbildung und der Stationsschwestern teilweise gut. Dabei wurde festgehalten, grundsÃ¤tzlich seien die Diplomierten Krankenschwestern, denen Auszubildende und/oder Hilfspersonal unterstellt seien, in die Lohnklassen 14 und 15 (anstatt 12 bis 13) einzureihen. Folgerichtig seien Diplomierte Krankenschwestern mit Zusatzausbildung in die Klassen 15 oder 16 (anstatt 13 bis 14) und Stationsschwestern in die Klassen 15, 16 oder 17 (anstatt 14 bis 16) einzureihen (VK.96.00011, E. 10c, vgl. auch E. 4a, www.vgrzh.ch). Die von den IndividualklÃ¤gerinnen gestellten rÃ¼ckwirkenden Lohnbegehren fÃ¼r die Zeit vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 1996 sistierte das Gericht einstweilen. Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (in Sachen BerufsschullehrkrÃ¤fte im Gesundheitswesen [VK.96.00013], Physiotherapierende [VK.96.00015] und Ergotherapierende [VK.96.00017], alle ebenfalls unter www.vgrzh.ch). Im Zusammenhang mit der wÃ¤hrend der Ausbildungszeit auszurichtenden EntlÃ¶hnung wurde in den Urteilen nichts weiter festgehalten, bildete diese Frage doch auch nicht Gegenstand jener Verfahren.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 16. Mai 2001 erliess der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss (RRB) 707/2001 einen Einreihungsplan (Neueinreihung Gesundheitsberufe). Demnach sind Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit Diplomniveau (DN) II neu in die Lohnklasse 14 einzureihen. Diplomierte Krankenschwestern/pfleger mit DN I und mit besonderen Aufgaben (mbA) sind ebenfalls in die Klasse 14 einzureihen, jene mit DN II und mbA hingegen in die Klasse 15 (RRB 707/2001 E. B.5). Neu eingereiht wurden auch die Hebammen. In diesem Zusammenhang hielt der Regierungsrat fest, bei dieser Berufsgruppe handle es sich um diplomiertes Pflegepersonal im weiteren Sinn, das bisher, gleich wie die Krankenschwestern in der Grundfunktion, in Klasse 12 eingereiht gewesen sei. Die Ausbildung zur Hebamme erfolge entweder Ã¼ber eine dreijÃ¤hrige SRK-anerkannte Berufslehre oder eine 18-monatige Zusatzausbildung nach dem erlangten DN II. Das Aufgabengebiet der Hebamme entspreche von den Anforderungen her demjenigen der Krankenschwester DN II. Vor diesem Hintergrund rechtfertige es sich im Sinne der Gleichbehandlung mit dem diplomierten Pflegepersonal, die Hebamme mit Grundausbildung der Krankenschwester DN II in Klasse 14 und die Hebamme mit Zusatzausbildung der Krankenschwester mit Zusatzausbildung in Klasse 15 gleichzustellen (RRB 707/2001 E. C). Ãber die wÃ¤hrend der Ausbildungszeit zu entrichtende EntlÃ¶hnung erfolgten keine nÃ¤heren Angaben. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Weiteren erliess der Regierungsrat am 29. August 2001 (RRB 1283/2001) einen Beschluss betreffend Lohnnachzahlungen fÃ¼r Pflege-, medizinisch-technische und therapeutische Berufe (Genehmigung Vereinbarung). Dieser Beschluss grÃ¼ndet auf einer Einigung, welche zur Umsetzung der Verwaltungsgerichtsurteile bzw. im Zusammenhang mit den sistierten Leistungsklagen der IndividualklÃ¤gerinnen zwischen diesen, den klagenden BerufsverbÃ¤nden und Gewerkschaften einerseits und dem Kanton ZÃ¼rich, vertreten durch die Finanzdirektion und die Gesundheitsdirektion, sowie dem Verband ZÃ¼rcher KrankenhÃ¤user anderseits erzielt werden konnte (Vereinbarung). Danach ist den 47 IndividualklÃ¤gerinnen fÃ¼r die Zeit vom 1. Juli 1991 bis 30. Juni 2001 eine Lohnnachzahlung fÃ¼r die entsprechenden Klassen und Stufen zu gewÃ¤hren, die anhand der jeweiligen Einreihungsgeschichte berechnet wird. Es wird ein jÃ¤hrlicher Verzugszins von 5 % ab mittlerem Verfalldatum gewÃ¤hrt (RRB 1283/2001 E. B.1). FÃ¼r die Ã¼brigen AngehÃ¶rigen der betroffenen Berufe und Funktionen ist eine pauschalierte Lohnnachzahlung fÃ¼r die Zeit vom 1. MÃ¤rz 1996 bis 30. Juni 2001 zu gewÃ¤hren, die im Grundsatz der mit den klagenden Parteien vereinbarten Klassen- und StufenerhÃ¶hung entspricht. Davon ausgehend wurde aufgrund des jÃ¤hrlich erzielten Bruttolohns und in der Annahme einer durchschnittlichen Einstufung in Erfahrungsstufe 5 (nach der StufenerhÃ¶hung) ein pauschalierter Prozentsatz fÃ¼r jede Berufsgruppe und Funktion berechnet. Auf dem Auszahlungsbetrag wird ein pauschaler Verzugszins von 6 % fÃ¼r die gesamte Verfallzeit gewÃ¤hrt, was ungefÃ¤hr einem jÃ¤hrlichen Verzugszins von etwas weniger als 2.5 % entspricht (RRB 1283/2001 E. B.2).</span></p> <p class="Einzug1">GemÃ¤ss der Vereinbarung gestaltet sich die fÃ¼r die Nachzahlung massgebende ErhÃ¶hung fÃ¼r einzelne Funktionen wie folgt:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"><b><span>Pflegende:</span></b></p> <div> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Funktion</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Bezeichnung alt</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Bezeich-nung neu</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Einrei-</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>hung </span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>bisher</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Ein-</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>rei-</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>hung</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>neu</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>fÃ¼r Nachzahlung massgebende </span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>ErhÃ¶hung gemÃ¤ss Urteilen und Vergleich 3.4.01:</span></b></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>in kant. SpitÃ¤lern in Prozenten des Bruttolohnes:</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>1.3.96â 30.6.01, </span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>* nur bis 31.12.99</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>* falls am 1.1.00 <br/> 1 Stufe: 1.1.00-30.6.01</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Diplomierte Krankenschwester/-Pfle­ger Diplomniveau I</span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4524</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Fa SRK mit Passerellen­Programm</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Pflegende Diplomniveau I</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>11</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>13</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen plus 1 Stufe, abzgl. StufenerhÃ¶hung 1.1.00</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>13.99</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>10.67</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Diplomierte Krankenschwester/-Pfle­ger Diplomniveau II </span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4524</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>AKP, IKP, KWS, PsyKP</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Pflegende Diplomniveau II</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>12</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>14</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen plus 1 Stufe, abzgl. StufenerhÃ¶hung 1.1.00</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>14.67</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>11.33</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Diplomierte Krankenschwester/-Pfle­ger Diplomniveau I m.b.A. (Gruppenleitung) Stv.</span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4524</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>12</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>14</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen plus 1 Stufe, abzgl. StufenerhÃ¶hung 1.1.00</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>14.67</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>11.33</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Diplomierte Krankenschwester/-Pfle­ger Diplomniveau II m.b.A. (Gruppenleitung, Ausbildner/-in) Stv. </span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4524</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>13</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen plus 1 Stufe, abzgl. StufenerhÃ¶hung 1.1.00</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15.30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>11.93</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Krankenschwester/<br/> -Pfleger mit Zusatz­ausbildung (IPS, OPS, AnÃ¤sthesie, Notfall, HÃ¶Fa I). FC 4523</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>13</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen plus 1 Stufe, abzgl. StufenerhÃ¶hung 1.1.00</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15.30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>11.93</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Krankenschwester/<br/> -Pfleger mit Zusatzausbildung (IPS, OPS, AnÃ¤sthe­sie, Notfall, HÃ¶Fa I, Ausbilder/<br/> -in) m.b.A., Stv.</span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4523</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>14</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>16</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen plus 1 Stufe, abzgl. StufenerhÃ¶hung 1.1.00</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15.87</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>12.49</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Pflegeexperte/-in HÃ¶Fa II in beratender Funktion (bis alt LK 16, analog Stationsleitung)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Pflegeexpertin Stufe II</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15</span></p> <p class="Einzug1"><span>16</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>17</span></p> <p class="Einzug1"><span>18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>1 Klasse plus 1 Stufe, abzgl. StufenerhÃ¶hung 1.1.00</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>9.38</span></p> <p class="Einzug1"><span>8.74</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>6.18</span></p> <p class="Einzug1"><span>5.55</span></p> </td> </tr> </table> </div> <p class="Einzug1"><b><span> </span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span> </span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>Hebammen:</span></b></p> <div> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Funktion</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Bezeichnung alt</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Bezeich-nung neu</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Einrei-</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>hung </span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>bisher</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>Ein-</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>rei-</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>hung</span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>neu</span></b></p> </td> <td rowspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>fÃ¼r Nachzahlung massgebende </span></b></p> <p class="Einzug1"><b><span>ErhÃ¶hung gemÃ¤ss Urteilen und Vergleich 3.4.01:</span></b></p> </td> <td colspan="2" valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>in kant. SpitÃ¤lern in Prozenten des Bruttolohnes:</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>1.3.96â 31.12.99</span></b></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><b><span>1.1.00â30.6.01</span></b></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Hebamme AKP/ Geburtshelfer Zusatzausbildung</span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4551</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>verkÃ¼rzte Grundausbildung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>13</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen</span></p> <p class="Einzug1"><span>1 Stufe bis 1999</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15.30</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>11.93</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Hebamme/Ge­burtshelfer Zusatzausbildung m.b.A. Stv.</span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4551</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span> </span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>13</span></p> <p class="Einzug1"><span>14</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15</span></p> <p class="Einzug1"><span>16</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>2 Klassen </span></p> <p class="Einzug1"><span>1 Stufe bis 1999</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>15.30</span></p> <p class="Einzug1"><span>15.87</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>11.93</span></p> <p class="Einzug1"><span>12.49</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Hebamme/Ge­burtshelfer</span></p> <p class="Einzug1"><span>Leitung/GebÃ¤rab­tei­lung</span></p> <p class="Einzug1"><span>FC 4550</span></p> <p class="Einzug1"><span>(bis alt LK 16, analog zu Stationsleitung)</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Oberhebam­me</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>Leitung GebÃ¤rabteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>14</span></p> <p class="Einzug1"><span>15</span></p> <p class="Einzug1"><span>16</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>16</span></p> <p class="Einzug1"><span>17</span></p> <p class="Einzug1"><span>18</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>1 Klasse</span></p> <p class="Einzug1"><span>1 Stufe bis 1999</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>9.12</span></p> <p class="Einzug1"><span>9.38</span></p> <p class="Einzug1"><span>8.74</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Einzug1"><span>5.94</span></p> <p class="Einzug1"><span>6.18</span></p> <p class="Einzug1"><span>5.55</span></p> </td> </tr> </table> </div> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Auszubildenden werden in der Vereinbarung und in RRB 1283/2001 ebenfalls nicht weiter erwÃ¤hnt.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>B</span></b><span>. A (geboren 1972) war von 1996 bis 1998 als Kranken­pflegende DN II am UniversitÃ¤tsspital ZÃ¼rich (USZ) tÃ¤tig und als solche in der Besoldungsklasse 12 Erfahrungsstufe (ES) 0 bzw. 1 eingereiht. Am 9. MÃ¤rz 1998 nahm sie die 18-monatige Zusatzausbildung zur Hebamme auf, welche sie anfangs September 1999 abschloss. GemÃ¤ss Ausbildungsvertrag vom 3. Februar 1998 wurde sie wÃ¤hrend der Ausbildung gemÃ¤ss Lohnklasse 12 ES 1 entlÃ¶hnt. Vom Lohn wurde ihr ein monatliches Schulgeld von Fr. 1'000.- abgezogen. Heute erhalten HebammenschÃ¼lerinnen aus dem Kanton ZÃ¼rich einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 3'000.-, haben aber kein Schulgeld mehr zu entrichten (der Ausbildungslohn variiert je nach kantonaler Herkunft zwischen Fr. 1'200.- und Fr. 3'000.-).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 25. Januar 2002 erhielt A fÃ¼r die TÃ¤tigkeit als Pflegende DN II in den Jahren 1996 bis 1998 Lohnnachzahlungen im Umfang von Fr. 16'329.50. FÃ¼r die Zeit ihrer Zusatzausbildung wurden ihr keine Nachzahlungen gewÃ¤hrt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>In der Folge gelangte A mit Einsprache an das USZ und verlangte Lohnnachzahlungen auch fÃ¼r die Zeit der Zusatzausbildung. Die Einsprache wurde am 2. Mai 2002 unter anderem mit der BegrÃ¼ndung abgewiesen, bei der Hebammenausbildung handle es sich im Gegensatz zu den IPS-, OPS- und AnÃ¤sthesieausbildungen um eine verkÃ¼rzte Grundausbildung und nicht um eine Weiterbildung. Die HebammenschÃ¼lerin sei daher als Lernende zu qualifizieren und habe somit keinen Anspruch auf Lohnnachzahlungen. Ãberdies kÃ¶nne bei den HebammenschÃ¼lerinnen als Lernende "angesichts derselben Einreihung" in Lohnklasse 12 nicht von einer diskriminierenden Einreihung gesprochen werden.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>II.</span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Rekurs vom 3. Juni 2002 gelangte A an die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich. Sie stellte sich auf den Standpunkt, es seien ihr auch fÃ¼r die Zeit wÃ¤hrend der Zusatzausbildung gestÃ¼tzt auf das Verwaltungsgerichtsurteil vom 22. Januar 2001 Lohnnachzahlungen im Umfang von zwei Klassen zu gewÃ¤hren. Ihre EntlÃ¶hnung wÃ¤hrend der Ausbildung zur Hebamme gemÃ¤ss Besoldungsklasse 12 sei aber auch im Vergleich zum kantonalen Polizeibeamten in Ausbildung, welcher in Lohnklasse 13 eingereiht sei, klar diskriminierend gewesen, habe sie doch zudem ein Schulgeld zu entrichten gehabt.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 23. Januar 2003 wies die Gesundheitsdirektion den Rekurs mit der BegrÃ¼ndung ab, mit Beginn der verkÃ¼rzten Grundausbildung zur Hebamme habe A weder in der fÃ¼r die Nachzahlungen massgeblichen Funktion als Pflegefachfrau noch als Pflegefachfrau in Weiterbildung gearbeitet, sondern sei in ein eigentliches AusbildungsverhÃ¤ltnis eingetreten und habe den neuen Status einer "Lernenden" erhalten. Als Lernende sei sie nicht selbstÃ¤ndig einsetzbar gewesen, weder als Pflegefachfrau noch als Hebamme. FÃ¼r den Anspruch auf Lohnnachzahlungen sei jedoch die tatsÃ¤chliche AusÃ¼bung der in der Vereinbarung festgelegten Berufe und Funktionen entscheidend, zumal diese rÃ¼ckwirkend bereits geleistete Arbeit und nicht Neuausbildungen vergÃ¼ten sollten. Der entscheidende Unterschied zu einer berufsbegleitenden Weiterbildung zur Pflegefachfrau OPS, IPS oder AnÃ¤sthesie bestehe darin, dass diese berufsbegleitenden Weiterbildungen es den Pflegefachfrauen weiterhin erlaubten, im angestammten Beruf und Arbeitsumfeld ihre Arbeitsleistung zu erbringen. DemgegenÃ¼ber habe die Arbeitsstelle, welche A innegehabt habe, neu besetzt werden mÃ¼ssen. Da es sich bei den Lohnnachzahlungen ausserdem um ein reines Vollzugsverfahren der Verwaltungsgerichtsentscheide vom 22. Januar 2001 handle, komme eine neue materielle WÃ¼rdigung des Kreises der nachzahlungsberechtigten Berufsgruppen nicht in Betracht, weshalb auch nicht weiter auf das Argument einzugehen sei, wonach der Polizeibeamte in Ausbildung in Lohnklasse 13 eingereiht sei.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>III.</span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Am 21. Februar 2003 gelangte A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragte, es seien ihr Nachzahlungen im Betrag von Fr. 12'277.30 plus Fr. 766.65 Zins zu leisten. Als BegrÃ¼ndung hielt sie unter anderem fest, die EntlÃ¶hnung der Hebamme in Ausbildung habe sich von derjenigen der diplomierten Krankenschwester in der Grundfunktion abgeleitet. Die fÃ¼r Letztere festgestellte Diskriminierung im Vergleich zum Polizeibeamten im Umfang von zwei Klassen habe sich somit auch auf die EntlÃ¶hnung der HebammenschÃ¼lerinnen ausgewirkt. In diesem Zusammenhang sei nicht relevant, ob es sich bei der Hebammenausbildung um eine Zusatzausbildung oder um eine Weiterbildung handle. Im Weiteren stelle die EntlÃ¶hnung der HebammenschÃ¼lerin gemÃ¤ss Lohnklasse 12 im Vergleich zum hÃ¶her eingereihten Kantonspolizisten in Ausbildung zweifellos eine Diskriminierung dar.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Entscheid vom 11. Juni 2003 wies das Verwaltungsgericht in teilweiser Gutheissung der Beschwerde die Sache an die Vorinstanz zurÃ¼ck. Im Entscheid wurde festgehalten, materiell mÃ¼sse auf die Frage, ob der Lohn wÃ¤hrend der Ausbildung zur Hebamme im Vergleich zu jenem des in Ausbildung stehenden Polizeibeamten diskriminierend gewesen sei, grundsÃ¤tzlich eingegangen werden. Sollte die Vergleichbarkeit des in Ausbildung stehenden Polizisten und der in Ausbildung stehenden Hebamme bejaht werden, wÃ¤re im Weiteren zu beachten, dass die EntlÃ¶hnungen nicht isoliert verglichen werden kÃ¶nnen, sondern sich eine so genannte gesamtheitliche Betrachtungsweise aufdrÃ¤nge, bildeten doch beispielsweise die Ausbildung als solche und deren Kosten wesentliche Bestandteile im VerhÃ¤ltnis zwischen der ausbildenden Arbeitgeberschaft und der noch in Ausbildung stehenden Person. Hingegen wurde die von der Vorinstanz gezogene Schlussfolgerung, wonach es sich bei der Hebammenschule um eine so genannte Zusatzausbildung und nicht um eine berufsbegleitende Weiterbildung handle, weshalb A fÃ¼r die Zeit ihrer Hebammenausbildung auch keine Lohnnachzahlungen geltend machen kÃ¶nne, welche sich aus ihrer TÃ¤tigkeit als Diplomierte Krankenschwester ableiten liessen, als korrekt erachtet. Ebenso wurde davon ausgegangen, dass auch die GrundsÃ¤tze von Treu und Glauben bzw. der Besitzstandsgarantie und des Rechtsgleichheitsgebots A keine weitergehenden AnsprÃ¼che zu verschaffen vermÃ¶gen, weshalb auch kein Vergleich mit den Pflegenden, welche eine Ausbildung OPS, IPS oder AnÃ¤sthesie absolviert hÃ¤tten, angehe (PB.2003.00009, E. 2b+3b/c+4, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>IV.</span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 5. Februar 2004 wies die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich den Rekurs von A erneut ab. Die Vorinstanz ging unter anderem davon aus, die Ausbildung zur Hebamme und die Polizeischule seien so unterschiedlich gestaltet, dass sich die beiden Ausbildungen und damit auch die entsprechenden EntschÃ¤digungen bzw. Besoldungen gar nicht vergleichen liessen. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>V.</span></b></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 8. MÃ¤rz 2004 gelangte A wiederum an das Verwaltungsgericht. Sie stellte die AntrÃ¤ge, es sei die VerfÃ¼gung vom 5. Februar 2004 aufzuheben, und es seien Nachzahlungen im Betrag von Fr. 12'777.30 plus Fr. 766.65 (6 % Zins) zu leisten; eventualiter seien ihr Nachzahlungen im Betrag von Fr. 7'300.- zuzÃ¼glich 5 % Zins seit 1. September 1999 (recte: 6. September 1999) zu leisten, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten des Beschwerdegegners. Sie machte von neuem geltend, die Hebammenausbildung lasse sich direkt mit derjenigen der Operationsschwestern und Notfallassistierenden vergleichen. Aus diesem Grund, aber auch gestÃ¼tzt auf den direkten Vergleich mit den in Ausbildung stehenden Polizisten, sei die Beschwerde gutzuheissen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das UniversitÃ¤tsspital ZÃ¼rich beantragte mit Schreiben vom 8. April 2004 namens des Staats ZÃ¼rich die Abweisung der Beschwerde, unter EntschÃ¤digungsfolge zu Lasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung gleichen Datums ebenfalls die vollumfÃ¤ngliche Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 1. Juni 2004 wurden dem Beschwerdegegner Frist zur Einreichung diverser Urkunden und der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Stellungnahme im Zusammenhang mit der Berechnung des Quantitativs angesetzt. Die Parteien kamen innert erstreckter Frist diesen Auflagen nach. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><span>Am 2. September 2004 wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin Frist zur freigestellten Stellungnahme zu den vom Beschwerdegegner eingereichten Urkunden angesetzt. Die Stellungnahme ging am 14. September 2004 beim Gericht ein. Gleichzeitig stellte die BeschwerdefÃ¼hrerin neue AntrÃ¤ge, nÃ¤mlich es sei der Beschwerdegegner zu verpflichten, ihr Lohnnachzahlungen im Betrag von Fr. 20'000.- brutto zu leisten, eventualiter solche von Fr. 13'293.- brutto.</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung, weshalb die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts gegeben ist (§ 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]; zum Ganzen VGr, 11. Juni 2003, PB.2003.00009,E. 1b/c, www.vgrzh.ch). Da der Streitwert nicht Ã¼ber Fr. 20'000.- liegt, ist die Entscheidung in einzelrichterlicher Kompetenz zu fÃ¤llen (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>Im Rahmen des vorliegenden Verfahrens ist auf die erweiterten AntrÃ¤ge der BeschwerdefÃ¼hrerin, welche sie in ihrer Stellungnahme vom 13. September 2004 gestellt hat, nicht einzutreten (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 54 N. 5, mit Hinweisen). Es steht der BeschwerdefÃ¼hrerin frei, diesbezÃ¼glich ein neues Verfahren einzuleiten. Immerhin sei an dieser Stelle angemerkt, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin schon bei Einleitung des Beschwerde- bzw. Rekursverfahrens bekannt war, dass die HebammenschÃ¼lerinnen frÃ¼her im Gegensatz zu den Polizeiaspiranten ein Schulgeld zu entrichten hatten. Es wÃ¤re ihr daher offen gestanden, die damit im Zusammenhang stehenden erweiterten AntrÃ¤ge schon vorher zu stellen. Der VollstÃ¤ndigkeit halber ist noch darauf hinzuweisen, dass bereits im Urteil vom 22. Januar 2001 festgehalten worden war, einzelne den Polizeibeamten zukommende Privilegien wÃ¼rden im kantonalen LohngefÃ¼ge eine Ausnahme darstellen und seien somit nicht geschlechtsdiskriminierend, kÃ¶nnten doch auch andere nicht frauenspezifische Berufsgruppen entsprechende AnsprÃ¼che erheben (VK.96.00011, E. 12b, www.vgrzh.ch). Die Frage des Schulgeldes wÃ¤re alsdann auch unter diesem Gesichtspunkt zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>2.1</span></b><span> Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht wie ausgefÃ¼hrt erneut geltend, die damalige und hier zur Diskussion stehende verkÃ¼rzte Ausbildung zur Hebamme sei berufsbegleitender Natur gewesen, weshalb ihr wie dem Ã¼brigen Pflegepersonal Lohnnachzahlungen auch fÃ¼r die Zeit der Ausbildung zustÃ¼nden. So hÃ¤tten auch die Absolventen und Absolventinnen der verkÃ¼rzten eineinhalbjÃ¤hrigen Grundausbildung zu technischen Operations- und Notfallassistierenden am UniversitÃ¤tsspital Lohnnachzahlungen fÃ¼r die Zeit der Ausbildung erhalten. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht hat im RÃ¼ckweisungsentscheid vom 11. Juni 2003 ausgefÃ¼hrt, die Unterscheidung zwischen einer berufsbegleitenden Weiterbildung und einer nicht berufsbegleitenden Zusatzausbildung sei fÃ¼r die Frage der GewÃ¤hrung von Lohnnachzahlungen fÃ¼r die Zeit der Ausbildung von Bedeutung. Im ersteren Fall sei die betreffende Person weiterhin im angestammten Bereich berufstÃ¤tig und verfÃ¼ge diesbezÃ¼glich Ã¼ber eine abgeschlossene Ausbildung, weshalb sie grundsÃ¤tzlich auch in den Genuss von Lohnnachzahlungen gemÃ¤ss Vereinbarung und RRB 1283/2001 komme. Bei einer (nicht berufsbegleitenden) Zusatzausbildung stehe hingegen die Ausbildung der betreffenden Person im Vordergrund, selbst wenn mit einer allfÃ¤lligen EntlÃ¶hnung auch die zur Ausbildung gehÃ¶rende praktische TÃ¤tigkeit abgegolten werde. Daher kÃ¶nne in diesem letzteren Fall die betreffende Person fÃ¼r die Ausbildungszeit weder gestÃ¼tzt auf die Verwaltungsgerichtsurteile vom 21. Januar 2001 (welche sich auf die EntlÃ¶hnung von fertig ausgebildetem Personal bezogen) noch gestÃ¼tzt auf den Einreihungsplan des Regierungsrats (RRB 1283/2001) oder die diesem zugrunde liegende Vereinbarung einen Anspruch auf Lohnnachzahlung geltend machen, sei sie doch wÃ¤hrend der Ausbildung einerseits nicht mehr im angestammten Bereich tÃ¤tig und andererseits fÃ¼r die neue Funktion noch nicht fertig ausgebildet. Entsprechend seien die EntlÃ¶hnungen wÃ¤hrend der Zusatzausbildungszeit in den genannten Urteilen und Erlassen unerwÃ¤hnt geblieben (PB.2003.00009, E. 2a, www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>An dieser Auffassung ist festzuhalten. Entsprechend ist das Vorliegen einer Geschlechtsdiskriminierung analog den Diplomierten Krankenschwestern gemÃ¤ss Urteil vom 22. Ja-nuar 2001 (VK.96.00011) bzw. ein daraus fliessender Anspruch auf Lohnnachzahlungen aufgrund des Einreihungsplans des Regierungsrats (RRB 1283/2001) sowie der Vereinbarung in Bezug auf die hier zur Diskussion stehende Hebamme <i>in Ausbildung </i>zu verneinen. Es ist unbestritten, dass die auszubildende Hebamme, auch wenn sie die verkÃ¼rzte Schulung absolviert, nicht mehr im angestammten Bereich tÃ¤tig ist, welchen sie fÃ¼r die anzustrebende Neuausbildung verlassen hat. Daran Ã¤ndert nichts, dass sie fÃ¼r die praktische Ausbildungszeit teilweise auf ihr bisheriges Wissen zurÃ¼ckgreifen kann, was die verkÃ¼rzte Ausbildung erst ermÃ¶glicht. Im Gegensatz dazu erlaubt die verkÃ¼rzte Ausbildung beispielsweise zur Operationsschwester oder zum Operationspfleger den Betreffenden weiterhin, innerhalb des angestammten Berufsbereichs <i>autonom </i>tÃ¤tig zu sein, auch wenn das <br/> â wie dies von der BeschwerdefÃ¼hrerin geltend gemacht wird â auf anderen als den ursprÃ¼nglichen Stationen oder Abteilungen der Fall ist. In diesem Zusammenhang kann auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz im Rekursentscheid vom 23. Januar 2003 verwiesen werden (§§ 80c und 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Damit soll nicht gesagt werden, dass die in der verkÃ¼rzten Ausbildung zur Hebamme stehende SchÃ¼lerin theoretisch nicht ebenso autonom in ihrer ursprÃ¼nglichen BerufstÃ¤tigkeit einsetzbar wÃ¤re und der Ausbildungsgang nicht entsprechend hÃ¤tte gestaltet werden kÃ¶nnen. Dies ist hier aber nicht weiter zu beleuchten, denn die Gestaltung der Ausbildung als solche und damit einhergehend auch die MÃ¶glichkeiten der Auszubildenden, weiterhin im angestammten Beruf autonom entsprechend ihrer Erstausbildung tÃ¤tig zu sein, liegt in der Kompetenz des Staats bzw. des Beschwerdegegners. Genauso wie die Grenzen der JustiziabilitÃ¤t klar gesprengt wÃ¼rden, wenn Ã¶ffentlichen Angestellten unter Anrufung der Rechtsgleichheit gestattet wÃ¼rde, ihre EntlÃ¶hnung mit derjenigen einer beliebigen anderen Arbeit in der Verwaltung zu vergleichen, wÃ¤re dies der Fall, wenn die Ausgestaltung von AusbildungsgÃ¤ngen unter BerÃ¼cksichtigung der MÃ¶glichkeiten der praktischen BetÃ¤tigung im erlernten Bereich unter Beibehaltung der bisherigen Selbstverantwortung entsprechend verglichen werden wollten (dazu u.a. VGr, 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 3a mit Hinweis auf RB 1996 Nr. 20 und 19, www.vgrzh.ch), was die BeschwerdefÃ¼hrerin denn auch im Gegensatz zur Beschwerdeschrift vom 21. Februar 2003 so nicht mehr geltend macht. Somit stellt es aufgrund der unterschiedlichen Gestaltung der Ausbildungen auch keine Verletzung der Rechtsgleichheit, und schon gar nicht eine Geschlechtsdiskriminierung, dar, wenn zum Beispiel die Operationspflegenden im Gegensatz zu den Hebammen auch fÃ¼r die Zeit ihrer Ausbildung Lohnnachzahlungen erhalten haben. FÃ¼r das vorliegende Verfahren ist ausserdem unerheblich, dass es sowohl fÃ¼r die Ausbildung zur Hebamme als auch zur Operationsschwester zwei AusbildungsmÃ¶glichkeiten gibt, nÃ¤mlich eine dreijÃ¤hrige Grundausbildung und eine verkÃ¼rzte Ausbildung am UniversitÃ¤tsspital. Von einer wesentlich schmaleren Vergleichsbasis ist allerdings im Zusammenhang mit der geltend gemachten Geschlechtsdiskriminierung im Vergleich zum Polizeiaspiranten auszugehen, worauf zurÃ¼ckzukommen ist. Vorerst ist aber zusammenfassend festzuhalten, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin aus dem Vergleich mit den AnÃ¤sthesie-, Intensiv- oder Operationspflegenden nichts zu ihren Gunsten ableiten kann. Insoweit ist die Beschwerde abzuweisen. Der VollstÃ¤ndigkeit halber ist nochmals auf die entsprechenden AusfÃ¼hrungen im RÃ¼ckweisungsentscheid vom 11. Juni 2003 zu verweisen (PB.2003.0009, E. 2a/b+4a+7b, www.vgrzh.ch).</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>2.2 </span></b><span>Wie ausgefÃ¼hrt, ist bei der Geltendmachung einer Geschlechtsdiskriminierung von einer entsprechend schmaleren Vergleichsbasis auszugehen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, die in der verkÃ¼rzten Ausbildung stehende Hebamme sei (immer bezogen auf die damaligen und hier zur Diskussion stehenden VerhÃ¤ltnisse) im Vergleich zum in Ausbildung stehenden Polizeiaspiranten lohnmÃ¤ssig geschlechtsdiskriminiert. Das Verwaltungsgericht hat im RÃ¼ckweisungsentscheid vom 11. Juni 2003 ausgefÃ¼hrt, dass â sollte die Vergleichbarkeit des in Ausbildung stehenden Polizisten mit der in Ausbildung stehenden Hebamme bejaht werden â im Weiteren zu beachten wÃ¤re, dass bei den Auszubildenden die EntlÃ¶hnungen nicht isoliert verglichen werden kÃ¶nnen. Vielmehr drÃ¤nge sich eine so genannte gesamtheitliche Betrachtungsweise auf, bildeten doch beispielsweise die Ausbildung als solche und deren Kosten wesentliche Bestandteile im VerhÃ¤ltnis zwischen der auszubildenden Arbeitgeberschaft und der noch in Ausbildung stehenden Person (PB.2003.0009, E. 3b am Ende, www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz hat die Vergleichbarkeit der beiden Ausbildungen verneint, und zwar unter anderem mit der BegrÃ¼ndung, fÃ¼r die Ausbildung zum Polizisten sei eine abgeschlossene Berufslehre vorausgesetzt, nicht aber fÃ¼r die Ausbildung zur Hebamme. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem kann so nicht beigepflichtet werden, geht es doch vorliegend um die Vergleichbarkeit bezogen auf die <i>verkÃ¼rzte </i>Hebammenausbildung, fÃ¼r welche gleichermassen eine abgeschlossene Pflegeausbildung erforderlich ist. Ob es sich bei dieser Hebammenausbildung um eine verkÃ¼rzte Grund- oder eine klassische Zweitausbildung handelt, braucht hier nicht weiter untersucht zu werden. Selbst die Vorinstanz hat in ihrem ersten Rekursentscheid vom 23. Januar 2003 ausgefÃ¼hrt, bei der Hebammenausbildung gehe es hauptsÃ¤chlich um die Erlernung eines neuen Berufs, was eher zu Gunsten der Vergleichbarkeit mit der Polizeischule spricht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Weiter hat die Vorinstanz im Entscheid vom 5. Februar 2004 die Vergleichbarkeit der beiden AusbildungsgÃ¤nge unter Hinweis darauf verneint, dass die HebammenschÃ¼lerin in einem befristeten AnstellungsverhÃ¤ltnis zur Schule stehe, welches nach bestandenem Diplom ende. Im Gegensatz dazu bewerbe sich der Aspirant fÃ¼r die Polizeischule bei der Kantonspolizei. Nach bestandenem viermonatigem Auswahlverfahren werde der Aspirant sogleich unbefristet bei der Kantonspolizei angestellt und kÃ¶nne bereits wÃ¤hrend der Ausbildung fÃ¼r besondere EinsÃ¤tze zum Polizeidienst aufgeboten werden. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Auch diese AnknÃ¼pfungspunkte genÃ¼gen nicht, um die Vergleichbarkeit der beiden Auszubildenden zu verneinen, kann doch auch ein PolizeischÃ¼ler nach der Ausbildung das Korps verlassen. Sodann ist die auszubildende Hebamme ebenfalls massgebend praktisch tÃ¤tig.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Schliesslich kann entgegen den AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz nicht davon ausgegangen werden, die Polizeiaspiranten wÃ¼rden im Gegensatz zu den in Ausbildung stehenden Hebammen durch die praktischen EinsÃ¤tze einen hÃ¶heren wirtschaftlich fassbaren Arbeitswert erbringen. Aus dem Bericht der Arbeitsgruppe "Projekt Hebammenschule am UniversitÃ¤tsspitals ZÃ¼rich" vom Mai 1996 (Bericht) geht unmissverstÃ¤ndlich hervor, dass die HebammenschÃ¼lerin einen geldwerten Einsatz erbringt, was sich im Abzug des Stationsgeldes in der HÃ¶he von Fr. 46'492.- fÃ¼r die gesamte Ausbildungszeit von den Schul- und Besoldungskosten niederschlÃ¤gt (woraus sich die um diesen Betrag reduzierten Ausbildungskosten ergeben). Nach Auskunft der Kantonspolizei ZÃ¼rich erbringen die Polizeiaspiranten wÃ¤hrend der Ausbildungszeit keinen wirtschaftlichen Nutzen, da die prÃ¤ventive und intervenierende TÃ¤tigkeit der Auszubildenden anlÃ¤sslich des dreimonatigen Praktikums (Patrouillen, sichtbare PrÃ¤senz, Unfallaufnahmen, Kontrollen etc.) sich nicht in einem Geldwert ausdrÃ¼cken lÃ¤sst. GestÃ¼tzt auf diese EinschÃ¤tzung kann jedoch nicht gesagt werden, der Polizeiaspirant erbringe keinen wirtschaftlich fassbaren Nutzen. Wenn sich schon die Arbeiten des Polizeisoldaten und der Diplomierten Krankenschwester bzw. des Krankenpflegers substanziell und aussagekrÃ¤ftig miteinander vergleichen lassen und die beiden TÃ¤tigkeiten in dieselbe Lohnklasse gehÃ¶ren, so muss dies naturgemÃ¤ss auch fÃ¼r die praktischen TÃ¤tigkeiten der vorliegend zur Diskussion stehenden Auszubildenden gelten, wozu auch die MÃ¶glichkeit gehÃ¶rt, Polizeiaspiranten und -aspirantinnen wÃ¤hrend des Vollzeitunterrichts zu besonderen EinsÃ¤tzen aufzubieten (vgl. Ziff. 4.3 der Organisation der Polizeischule, DB 10.2.1; zum Ganzen vgl. VGr, 22. Januar 2001, VK96.00011, E. 8c+9, www.vgrzh.ch). Weitere diesbezÃ¼gliche AbklÃ¤rungen erÃ¼brigen sich, ist doch gestÃ¼tzt auf die vorliegenden Unterlagen rechtsgenÃ¼gend erstellt, dass die Hebamme in Ausbildung durch ihre EinsÃ¤tze mindestens ebenso einen wirtschaftlichen Nutzen erbringt wie der Polizist in Ausbildung. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>2.3 </span></b><span>Es ergibt sich daher, dass die beiden Ausbildungen bzw. LohnansprÃ¼che vergleichbar sind, zumal die jÃ¤hrlich fÃ¼r den Polizeiaspiranten aufgewendeten Ausbildungskosten sogar hÃ¶her ausfallen als jene fÃ¼r die zukÃ¼nftige Hebamme. Eine Diskriminierung der BeschwerdefÃ¼hrerin ist somit glaubhaft gemacht (Art. 6 Gleichstellungsgesetz vom 24. MÃ¤rz 1995 [GlG]). Zwar dÃ¼rfte die Position "Schulkosten" fÃ¼r die auszubildende Hebamme etwas hÃ¶her ausfallen als noch im Bericht vom Mai 1996 ausgewiesen, da die Besoldungen der LehrkrÃ¤fte im Gesundheitswesen gestÃ¼tzt auf das Verwaltungsgerichtsurteil vom 22. Januar 2001 (VK.96.00013, www.vgrzh.ch) rÃ¼ckwirkend nach oben korrigiert worden sind. Dies Ã¤ndert aber nichts an der Vergleichbarkeit der beiden Ausbildungskategorien. Mithin ist die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r ihre damalige Funktion als Hebamme in Ausbildung zur Vermeidung lohnmÃ¤ssiger Diskriminierung gegenÃ¼ber dem Polizisten in Ausbildung gleichzustellen. Sie ist daher in Lohnklasse 13 ES 1 einzureihen. Berechtigte GrÃ¼nde fÃ¼r eine "Abklassierung" der Hebamme in Ausbildung wurden vom Beschwerdegegner, welchem die Beweislast dafÃ¼r oblÃ¤ge, weder behauptet noch sind solche ersichtlich.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>2.4 </span></b><span>Nachdem die Vergleichbarkeit dieser beiden AusbildungsgÃ¤nge zu bejahen ist, wÃ¤re die Differenz zur Lohnklasse 13 ES 1 zu berechnen. Aufgrund der vorliegenden Akten sowie der sich zum Teil widersprechenden Angaben der BeschwerdefÃ¼hrerin ist dies jedoch nicht exakt mÃ¶glich. So ist nicht ersichtlich, weshalb beispielsweise fÃ¼r das Jahr 1998 die Zulagen nicht relevant sein sollten, fÃ¼r das folgende Jahr aber schon, zumal die Hebamme in Ausbildung Anspruch auf eine zusÃ¤tzliche EntschÃ¤digung fÃ¼r Nacht- und Sonntagsarbeit hatte. Vorliegend kann daher nicht rein tabellarisch die Differenz zwischen Lohnklasse 12 ES 1 und Lohnklasse 13 ES 1 errechnet werden. Insbesondere bezogen auf das Jahr 1998 lÃ¤sst sich die auf die Ausbildungszeit entfallene Brutto- bzw. NettoentlÃ¶hnung nicht rechtsgenÃ¼gend eruieren. Auch ist nicht bekannt, ob der Ausbildungslohn per <br/> 1. oder erst ab dem 9. MÃ¤rz 1998 entrichtet worden ist. An dieser Stelle ist zu bemerken, dass einer Anerkennung des Quantitativs bzw. der von der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgefÃ¼hrten Berechnungen durch die Gegenpartei nicht ohne weiteres bindende Wirkung zukÃ¤me (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 8), ganz abgesehen davon, dass der Beschwerdegegner keine solche Anerkennung platziert hat. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Tatbestand ist somit bezÃ¼glich des Quantitativs nicht rechtsgenÃ¼gend erstellt, weshalb die Angelegenheit in diesem Umfang zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen ist. Dieser steht es frei, die Sache ihrerseits dem Beschwerdegegner bzw. der dafÃ¼r zustÃ¤ndigen Abteilung zu Ã¼berweisen. Es dÃ¼rfte sinnvoll sein, mit der Berechnung zuzuwarten, bis der vorliegende Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>2.5</span></b><span> Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangte in der Beschwerdeschrift vom 8. MÃ¤rz 2004 gestÃ¼tzt auf die Vereinbarung einen Zins von Fr. 766.65 (6 % der verlangten Nachzahlung im Betrag von Fr. 12'777.30), eventualiter einen solchen von 5 % auf Fr. 7'300.- ab Ende der Ausbildungszeit, das heisst ab 6. September 1999. In der Eingabe vom 13. September 2004 erwÃ¤hnte sie im Zusammenhang mit den erweiterten AntrÃ¤gen, auf welche aber aus den dargelegten GrÃ¼nden nicht einzutreten ist (vorn 1.2), den Verzugszins nicht weiter. Daraus kann aber nicht auf einen Verzicht geschlossen werden, verlangt doch die BeschwerdefÃ¼hrerin gesamthaft betrachtet mehr und nicht weniger.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Da die Vereinbarung vorliegend nicht zur Anwendung kommt (dazu vorn 2.1), gilt der fÃ¼r Ã¶ffentlichrechtliche Geldforderungen Ã¼bliche Grundsatz, wonach solche im Verzugsfall zu verzinsen sind, wenn dies nach allgemeinen RechtsgrundsÃ¤tzen, im Hinblick auf die fÃ¼r Ã¤hnliche zivilrechtliche TatbestÃ¤nde geltende Ordnung, gerechtfertigt ist (vgl. Max Imboden/RenÃ© Rhinow, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, Basel/Frankfurt a.M. 1986/1990, Nr. 31 B I). In analoger Anwendung der Regelung in Art. 102 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) setzt auch die Zinspflicht bei Ã¶ffentlichrechtlichen Forderungen im Allgemeinen eine Mahnung voraus (vgl. Imboden/Rhinow, Nr. 31 B IV). Wo fÃ¼r die ErfÃ¼llung ein bestimmter Verfalltag verabredet ist, kommt der Schuldner mit dem Ablauf dieses Tages in Verzug (Art. 102 Abs. 2 OR). Die gesetzliche Pflicht zur Lohnausrichtung auf das Monatsende gemÃ¤ss Art. 323 OR fÃ¼hrt allerdings nicht zur Annahme eines Verfalltags (vgl. Rolf Weber, Berner Kommentar, 2000, Art. 102 OR N. 111; Wolfgang Wiegand, Basler Kommentar, 2003, Art. 102 OR N. 10; Manfred Rehbinder, Berner Kommentar 1985, Art. 323 OR N. 24). Dasselbe gilt vorliegend, wo von einer verfÃ¼gten Anstellung auszugehen ist und gemÃ¤ss gesetzlicher Regelung der Lohn in der Regel am 25. Tag des Kalendermonats auszuzahlen war (vgl. § 13 der Schulordnung der Hebammenschule des UniversitÃ¤tsspitals ZÃ¼rich vom 14. MÃ¤rz 1994 in Verbindung mit § 2 der Angestelltenverordnung vom 26. Juni 1991 bzw. § 68 Abs. 1 der Vollzugsbestimmungen zur Beamtenverordnung vom 17. April 1991 [sÃ¤mtliche diese Erlasse sind nicht heute nicht mehr gÃ¼ltig] sowie § 40 Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999; zum Ganzen vgl. VGr, 26. Februar 2003, PB.2002.00030, E. 2e mit Hinweisen, www.vgrzh.ch). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Somit hat vorliegend der Verzugszins nicht mit der Beendigung des AusbildungsverhÃ¤ltnisses begonnen, sondern erst ab Mahnung. Im Rahmen der RÃ¼ckweisung wird daher Ã¼ber den Beginn des Verzugszinsbetreffnisses zu befinden sein, mithin auch, ob das Schreiben der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 20. Februar 2002 eine Mahnung darstellt oder nicht. </span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>2.6 </span></b><span>Aus verfahrensÃ¶konomischen GrÃ¼nden rechtfertigt es sich, einen Teilentscheid Ã¼ber die behandelten Fragen der Verletzung des Diskriminierungsverbots zu treffen. Darunter fÃ¤llt der Vergleich der BeschwerdefÃ¼hrerin als Hebamme in Ausbildung mit anderen im Gesundheitsbereich BeschÃ¤ftigten respektive Auszubildenden einerseits sowie mit den auszubildenden Polizisten und Polizistinnen andererseits. Im Ergebnis hat sich herausgestellt, dass sich bezogen auf Erstere keine Diskriminierung ableiten lÃ¤sst, wÃ¤hrend im Vergleich zu den Letzteren eine solche im Umfang der Differenz zwischen Lohnklasse 12 ES 1 und Lohnklasse 13 ES 1 gegeben ist. Dies fÃ¼hrt zu einer teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Betreffend die Bestimmung des Quantitativs hat hingegen eine RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz zu erfolgen.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>3.1 </span></b><span>FÃ¼r das Beschwerdeverfahren sind gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 5 GlG keine Kosten zu erheben.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>3.2 </span></b><span>Der Beschwerdegegner verlangt eine ParteientschÃ¤digung. Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt die BeschwerdefÃ¼hrerin mehrheitlich. Dennoch ist sie nicht zu einer ParteientschÃ¤digung an den Beschwerdegegner zu verpflichten. Abgesehen davon, dass dieser keine begrÃ¼ndete Beschwerdeantwort eingereicht, sondern lediglich auf die Vernehmlassung der Vorinstanz verwiesen hat, besitzt das Gemeinwesen in der Regel keinen Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung. Vor allem grÃ¶ssere und leistungsfÃ¤higere Gemeinwesen haben sich so zu organisieren, dass sie Verwaltungsstreitsachen selbst durchfechten kÃ¶nnen. Denn die Erhebung und Beantwortung von Rechtsmitteln gehÃ¶rt zu den angestammten amtlichen Aufgaben. Streitigkeiten im Bereich der Verwaltungsrechtspflege beschlagen zudem meist ein Rechtsgebiet, in welchem das Gemeinwesen gegenÃ¼ber dem beteiligten Privaten einen Wissensvorsprung besitzt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19, mit Hinweisen).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend tritt der Staat ZÃ¼rich als Beschwerdegegner auf, vertreten durch das USZ. Somit handelt es sich hierbei um ein entsprechend leistungsfÃ¤higes Gemeinwesen, weshalb von der Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung abzusehen ist.</span></p> <p class="Urteilstext"><b><span>3.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt ebenfalls eine ParteientschÃ¤digung. Sie weist darauf hin, dass sie zwei Rekurs- und Beschwerdeverfahren habe durchlaufen mÃ¼ssen. Dieser durch den Beschwerdegegner verursachte Aufwand sei ihr zu ersetzen, da es ihm zuzumuten gewesen wÃ¤re, die Rechtslage sorgfÃ¤ltig abzuklÃ¤ren. Der Aufwand der Rechtsvertreterin betrÃ¤gt gemÃ¤ss Eingabe vom 13. September 2004 Ã¼ber 37 Stunden, was Fr. 10'375.- entspreche. In der Beschwerdeschrift vom 8. MÃ¤rz 2004 war noch ein Aufwand in der HÃ¶he von Fr. 6'700.- zuzÃ¼glich 7.6 % Mehrwertsteuer geltend gemacht worden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin unterliegt mehrheitlich, zumal die Beschwerde bezÃ¼glich der Gleichstellung der Hebamme in Ausbildung mit der Diplomierten Krankenschwester abzuweisen ist. Dies schliesst die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung aber nicht von vornherein aus. GestÃ¼tzt auf das Verursacherprinzip ist nÃ¤mlich denkbar, dass die obsiegende Partei zum Ersatz der Parteikosten der unterliegenden Partei zu verpflichten ist, wenn sie das betreffende Verfahren durch ihr Verhalten unnÃ¶tigerweise verursacht hat. Das Verursacherprinzip ermÃ¶glicht es schliesslich, eine ParteientschÃ¤digung nicht nur den Verfahrensbeteiligten unabhÃ¤ngig von ihrem Unterliegen oder Obsiegen, sondern ebenso allen weiteren am Verfahren Beteiligten aufzuerlegen, ungeachtet dessen, ob ihnen im betreffenden Verfahren Parteistellung zukommt. DemgemÃ¤ss kann fÃ¼r Umtriebe, die durch ein fehlerhaftes Verhalten der RechtsmittelbehÃ¶rde verursacht worden sind, eine EntschÃ¤digung zu Lasten der Staatskasse zugesprochen werden (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 33, mit Hinweisen).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Vorliegend sind rechtsgenÃ¼gende AbklÃ¤rungen betreffend den Vergleich der Hebamme in Ausbildung mit dem Polizeiaspiranten seitens der Vorinstanz unvollstÃ¤ndig erfolgt, was eine erste RÃ¼ckweisung zur Folge hatte. Auch nach dem zweiten Rekursentscheid vom 5. Februar 2004 mussten im Rahmen des jetzigen Beschwerdeverfahrens noch weitere AbklÃ¤rungen getroffen werden, was entsprechende Weiterungen zur Folge hatte. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es rechtfertigt sich daher, die Vorinstanz zu verpflichten, der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Lasten der Staatskasse eine ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren zu bezahlen (vgl. dazu VGr, 11. Februar 2004, VB 2003.00400, E. 4, www.vgrzh.ch). Dabei ist zu beachten, dass der Streitwert betreffend die Frage der Einstufung der Hebamme in Ausbildung im Vergleich zum Polizeiaspiranten verhÃ¤ltnismÃ¤ssig gering ist (vgl. § 12 Abs. 1 der GebÃ¼hrenverordnung des Verwaltungsgerichts vom 26. Juni 1997). Zum massgebenden Zeitpunkt betrug die Differenz zwischen der EntlÃ¶hnung gemÃ¤ss Lohnklasse 12 ES 1 und Lohnklasse 13 ES 1 jÃ¤hrlich Fr. 3'150.- oder Fr. 4'725.- fÃ¼r 18 Monate (ohne BerÃ¼cksichtigung weiterer EntschÃ¤digungen, beispielsweise fÃ¼r Nacht- und Sonntagsarbeit). Selbst wenn der Prozess bezÃ¼glich des Vergleichs der Hebamme in Ausbildung mit dem Polizeiaspiranten als eher schwierig zu qualifizieren ist, kann schon wegen des diesbezÃ¼glich verhÃ¤ltnismÃ¤ssig geringen Streitwerts nicht einfach auf den Leistungsauszug der Rechtsvertreterin der BeschwerdefÃ¼hrerin abgestellt werden, wonach sich der Aufwand ab dem 29. Mai 2002 bis heute auf nunmehr Fr. 10'375.60 (inklusive Mehrwertsteuer) bzw. ab dem zweiten Rekursentscheid vom 5. Februar 2004 auf Fr. 5'640.- (ohne Mehrwertsteuer) belÃ¤uft. In BerÃ¼cksichtigung dieser UmstÃ¤nde, aber auch der Tatsache, dass die Beschwerdeschrift hauptsÃ¤chlich AusfÃ¼hrungen zur Frage der Vergleichbarkeit der Hebamme in Ausbildung mit der Diplomierten Schwester bzw. anderen Auszubildenden im Gesundheitswesen enthÃ¤lt, diesbezÃ¼glich die Beschwerde aber abzuweisen ist, erscheint eine EntschÃ¤digung fÃ¼r das Beschwerdeverfahren in der HÃ¶he von Fr. 700.- (inklusiv Mehrwertsteuer) als angemessen. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt auch fÃ¼r die vorangegangenen Rekursverfahren eine ParteientschÃ¤digung. Im RÃ¼ckweisungsentscheid vom 11. Juni 2003 hatte das Verwaltungsgericht ausgefÃ¼hrt, Ã¼ber die Begehren auf ParteientschÃ¤digung fÃ¼r das Rekursverfahren werde die Vorinstanz zu befinden haben (PB.2003.0009, E. 5, www.vgrzh.ch). Im Entscheid vom 5. Februar 2004 sprach die Vorinstanz der BeschwerdefÃ¼hrerin sodann ausgangsgemÃ¤ss keine ParteientschÃ¤digung zu. Beim Ausgang des vorliegenden Verfahrens wird allerdings Dispositiv-Ziffer I des vorinstanzlichen Entscheids teilweise aufzuheben sein, da die BeschwerdefÃ¼hrerin Anspruch auf Auszahlung der Lohndifferenz fÃ¼r die Zeit wÃ¤hrend ihrer Ausbildung zur Hebamme im Umfang des Differenzbetrages bezogen auf Lohnklasse 13 ES 1 hat. Dies Ã¤ndert aber nichts daran, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin vor Vorinstanz insgesamt mehrheitlich unterlegen ist, weshalb ihr keine ParteientschÃ¤digung zusteht. Abgesehen davon hat die BeschwerdefÃ¼hrerin auch im Rekursverfahren hauptsÃ¤chlich AusfÃ¼hrungen im Zusammenhang mit der Vergleichbarkeit der Hebamme in Ausbildung mit anderen AngehÃ¶rigen des Gesundheitswesens gemacht, in welchem Umfang der Rekurs zu Recht abgewiesen worden ist. Im Verlauf des weiteren Verfahrens vor Vorinstanz nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 11. Juni 2003 (PB.2003.00009, www.vgrzh.ch) sind der BeschwerdefÃ¼hrerin ausserdem bis zum Entscheid vom 5. Februar 2004 keine weiteren Aufwendungen entstanden.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird festgehalten, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Anspruch auf Auszahlung des Lohnunterschieds fÃ¼r die Zeit wÃ¤hrend ihrer Ausbildung zur Hebamme 1998/99 im Umfang des Differenzbetrags zwischen Lohnklasse 12 Erfahrungsstufe 1 und Lohnklasse 13 Erfahrungsstufe 1 hat. </p> <p class="Einzug2"> <br/> FÃ¼r die exakte Berechnung des Differenzbetrags sowie die Festlegung des Beginns des Verzugszinses von 5 % wird die Angelegenheit im Sinn der ErwÃ¤gung an die Vorinstanz zurÃ¼ckgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> Dispositiv-Ziffer I der VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 5. Februar 2004 wird insoweit aufgehoben.</p> <p class="Einzug2"> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'100.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Die Gesundheitsdirektion wird verpflichtet, der Beschwerdegegnerin zu Lasten der Staatskasse binnen 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 700.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen. </p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann im Sinn der ErwÃ¤gungen innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung anâ¦</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>