<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">1B_193/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. April 2012 </div> <div class="para">I. öffentlich-rechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Pfäffli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________ AG, </div> <div class="para">Alpenstrasse 111, 3627 Heimberg, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafverfahren; Nichtanhandnahme, Rechtsverzögerung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 14. März 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">X.________ erstattete am 28. Oktober 2011 Strafanzeige gegen die Y.________ AG wegen "Unterschlagung und Betrugsversuches". Am 17. Februar 2012 reichte X.________ eine "Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den zuständigen Beamten" bei der Kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben ein. Die Beschwerde wurde zuständigkeitshalber an die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern weitergeleitet. Die Beschwerdekammer nahm die als "Dienstaufsichtsbeschwerde" bezeichnete Eingabe als Beschwerde wegen Rechtsverzögerung entgegen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland nahm mit Verfügung vom 21. Februar 2012 das Verfahren gegen die Y.________ AG nicht an die Hand. Dagegen erhob X.________ am 7. März 2012 Beschwerde. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern schrieb mit Beschluss vom 14. März 2012 die Rechtsverzögerungsbeschwerde als gegenstandslos ab und wies die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung ab. Zur Begründung führte die Beschwerdekammer zusammenfassend aus, dass mit dem Erlass der Nichtanhandnahmeverfügung die Rechtsverzögerungsbeschwerde gegenstandslos geworden sei. Was der Beschwerdeführer gegen die Nichtanhandnahmeverfügung vorbringe, sei allenfalls in zivilrechtlicher Hinsicht relevant. Hinsichtlich des behaupteten Betrugs sei nicht ersichtlich, inwiefern die Angezeigte arglistig gehandelt haben sollte. Für eine Nötigungshandlung seien keine Anhaltspunkte ersichtlich und der Tatbestand der behaupteten Irreführung der Rechtspflege sei eindeutig nicht erfüllt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">X.________ führt mit Eingabe vom 3. April 2012 Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von <span class="artref">Art. 95 ff. BGG</span> nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer nennt keinen zulässigen Beschwerdegrund. Aus seinen Ausführungen ergibt sich nicht, inwiefern die Auffassung der Beschwerdekammer, ein strafbares Verhalten sei nicht ersichtlich, Recht im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verletzen sollte. Somit legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern die Abweisung seiner Beschwerde rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref>; vgl. in diesem Zusammenhang <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=4&amp;from_date=19.03.2012&amp;to_date=07.04.2012&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-49%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page49">BGE 136 I 49</a> E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> entschieden werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5. </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. April 2012 </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Fonjallaz </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Pfäffli </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>