<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span id="CURSOR"></span><span>IV.2017.00381</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Stadler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 7. September 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Advokatin Karin </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wüthrich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Procap</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Schweiz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973 und Mutter einer 2002 geborenen Tochter, war vom 1. September 2001 bis 31. Mai 2003 als Strassensozialarbeiterin bei A.___ in einem 70%-Pensum angestellt (Urk. 11/11). Vom 1. Januar 2004 bis 31. Juli 2004 war sie als Jugendarbeiterin bei B.___ anfäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich in einem 45%-Pensum und zuletzt während fünf Stunden pro Woche ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt (Urk. 11/13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. August 2004 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte bei der Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf psychische Probleme zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 11/6). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab. Ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend von einem Invaliditätsgrad von 70 % sprach ihr die IV-Stelle mit Verfügung vom 9. Juni 2005 eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab 1. April 2004 zu (Urk. 11/34). Im Zuge einer ersten amtlichen Revision setzte die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle die ganze Rente mit Verfügung vom 20. März 2006 gestützt auf einen Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 46 % mit Wirkung ab 1. Mai 2006 auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herab (Urk. 11/48). Anlässlich eines erneuten Revisionsverfahrens veranlasste die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. C.___, über welche am 30. November 2007 berichtet wurde (Urk. 11/61) und verfügte am 12. März 2008 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 16 % die Einstellung der Invalidenrente (Urk. 11/71).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte war vom 1. Oktober 2011 bis 28. September 2014 bei der J.___ als Sozialarbeiterin in einem 60%-Pensum angestellt (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/79</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/124</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Februar 2013 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf eine Depression sowie Angst- und Zwangsstörungen bei der IV-Stelle erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 11/79). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab, zog die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 11/82) und holte die Berichte der behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte (Urk. 11/94, Urk. 11/161 und Urk. 11/183) sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug, Urk. 11/132) ein. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der Eingliederungsberatung gewährte die IV-Stelle zunächst unter dem Titel Frühintervention für die Dauer vom 18. Dezember 2013 bis 30. Juni 2014 ein Achtsamkeitstraining (Urk. 11/116) und anschliessend als Integrations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">massnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Kostengut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> für einen persönlichen Support am Arbeitsplatz (sog. wirtschaftsnahe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Integration mit Support am Arbeitsplatz, WISA) vom 1. Oktober 2014 bis 31. März 2015 (Urk. 11/129) sowie vom 3. März 2015 bis 2. Juni 2015 (Urk. 11/153). Für die Dauer der Integrationsmassnahme wurde der Versicherten am 15. Oktober 2014 sowie am 17. März 2015 ein IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Taggeld zuge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sprochen (Urk. 11/130-131, Urk. 11/139 und Urk. 11/149 sowie Urk. 11/154 und Urk. 11/157). Mit Schreiben vom 18. April 2015 (Urk. 11/162) beantragte die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherte die Verlängerung des WISA um zwei bis drei Monate. Mit Mitteilung vom 2. Juni 2015 sprach ihr die IV-Stelle einen Arbeitsversuch in einem 50%-Pensum mit IV-Taggeld vom 3. Juni bis 31. August 2015 zu (Urk. 11/170, Urk. 11/173 und Urk. 11/174). Aufgrund der Festanstellung per 1. September 2015 in einem 50%-Pensum (Urk. 11/180) schloss die IV-Stelle die beruflichen Massnahmen mit Mitteilung vom 8. September 2015 ab (Urk. 11/186). Im Rahmen der Rentenprü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fung beauftragte die IV-Stelle Dr. D.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, mit der Durchführung einer psychiatrischen Begutachtung über welche am 27. Dezember 2015 berichtet wurde (Urk. 11/197). Die IV-Stelle ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anlasste in der Folge eine aktenbasierte Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD). Dr. E.___, Orthopädische Chirurgie, nahm am 6. Januar 2016 Stellung (Urk. 11/199 S. 6). Mit Vorbescheid vom 9. März 2016 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 11/200). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 14. März 2016 sowie ergänzend am 30. Mai 2016 und am 21. November 2016 Einwand (Urk. 11/201, Urk. 11/212 inkl. Beilage [Urk. 11/211] sowie Urk. 11/218 inkl. Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">lage [Urk. 11/217]). Hiernach holte die IV-Stelle eine Stellungnahme von Dr. D.___ und von RAD-Arzt Dr. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Facharzt für Neurologie, ein (Urk. 11/219 und Urk. 11/224). In der Folge verneinte die IV-Stelle am 24. Februar 2017 wie vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">beschieden einen Rentenanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob die Versicherte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 Beschwerde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) und beantragte, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 24. Februar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 sei aufzuheben und es sei ihr eine Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessualer Hinsicht beantragte sie, es sei ihr die unentgeltliche Prozessführung sowie einen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu gewähren. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oss mit Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2017 (Urk. 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde. Mit Verfügung vom 26. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 12)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunfts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokultu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p>2.1<span> </span><span>In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) vom 24. Februar 2017 hielt die Beschwer</span><span>degegnerin fest, gemäss </span><span>medizinischer Begutachtung vom 27. Dezember 2015 (Urk. 11/197) habe sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin verbessert. Die vorhandenen psychischen Belastungen würden zu den invalidi</span><span>tätsfremden Faktoren zählen und seien bei der Beurteilung nicht zu berücksich</span><span>tigen. Es bestehe somit kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. </span></p><p><span>2.2</span><span> </span><span>Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 30. März 2017 (Urk. 1) zusammengefasst geltend, das psychiatrische Gutachten vom 27. Dezember 2015 bilde keine rechtsgenügende Grundlage für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Ihre Arbeitsfähigkeit sei aufgrund einer rezidivierenden depressiven Episode nach wie vor eingeschränkt. Bereits bei einer leichten depressiven Episode gebe es Schwierigkeiten, die normale Berufstätigkeit und die sozialen Aktivitäten fortzusetzen. Die durch die Beschwerdegegnerin angeführten angeblichen psychosozialen Belastungsfaktoren seien nicht invaliditätsfremd, sondern vorliegend sogar als mittelbar invaliditätsbegründend zu berücksichti</span><span>gen. Der Beschwerdeführerin sei deshalb eine Invalidenrente auszurichten, eventuell sei die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegeg</span><span>nerin zurückzuweisen. </span></p><p><span>2.3</span><span> </span><span>Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 14. Februar 2013 (Eingangsdatum, Urk. 11/79) eingetreten. Streitig und zu prüfen ist demnach, ob seit der mit Verfügung vom 12. März 2008 (Urk. 11/71) erfolgten Rentenaufhebung bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 24. Februar 2017 (Urk. 2) eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Veränderung in gesundheitlicher oder erwerblicher Hinsicht eingetreten ist, die erneut Anspruch auf eine Rente begründet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die Rentenverfügung vom 12. März 2008 (Urk. 11/71), welcher in medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Hinsicht im Wesentlichen der Facharztbericht von Dr. G.___, Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, sowie das medizinische Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. C.___ zugrunde lagen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ führte in ihrem Arztbericht vom 28. Mai 2007 (Urk. 11/54) zu Hän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den der IV-Stelle aus, die Beschwerdeführerin sei vom 25. September 2003 bis 18. Dezember 2006 wegen einer Anpassungsstörung nach psychosozialer und psychisch belastender Schwangerschaft und Geburt sowie anschliessender Kün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digung (ICD-10: F43.21) bei ihr in Behandlung gewesen. Ausserdem diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte sie einen rezidivierenden Erschöpfungszustand seit 2003, eine Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit Hang zum Perfektionismus sowie einen Status nach Anorexie. Die The</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rapie sei im Dezember 2006 aufgrund der Zielerreichung abgeschlossen worden. Die Beschwerdeführerin habe längere stabile Phasen und könne die Kinderbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treuung, den Haushalt sowie das 40 bis 50%ige Arbeitspensum bewältigen. Des Weiteren zeige sie mehr Zuversicht, Selbstvertrauen und Lebensfreude, die depressiven Symptome seien gewichen. Die Lebensbewältigung, insbesondere das Einteilen der Kräfte sowie die Beziehungen, werde aber immer eine Herausforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung bleiben. Speziell die verlangsamte Entwicklung der Tochter beeinflusse die Gesundheit der Beschwerdeführerin. Das Konzentrations- und Auffassungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen sowie die Anpassungsfähigkeit seien uneingeschränkt. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gerate jedoch schnell in die Erschöpfung und brauche vergleichsweise lange sich zu erholen. Die Belastbarkeit sei entsprechend beschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Auftrag der Beschwerdegegnerin führte Dr. C.___ am 21. November 2007 eine psychiatrische Begutachtung durch, über welche er am 30. November 2007 berichtete (Urk. 11/61). Er hielt folgende Diagnosen fest (Urk. 11/61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 11):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Verdacht auf rezidivierende depressive Episoden, gegenwärtig remittiert (ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">10: F33.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Anamnestisch Status nach Anorexia </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">nervosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"> (ICD-10: F50.01)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Anamnestisch Status nach Zwangsstörung (ICD-10: F42.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Akzentuierte Persönlichkeit mit selbstunsicheren und anankastischen Zügen (ICD-10: Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe von Ängsten vor weiteren seelischen Einbrüchen sowie von Versagensängsten berichtet. Sie verfüge über eine gute Introspektions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit und sei in der Lage, ihre Problematik genau zu verbalisieren. Eine gewisse Selbstwertproblematik sei weiterhin evident. Die Stimmungslage der Beschwerdeführerin sei jedoch ausgeglichen bei einer guten affektiven Schwin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsfähigkeit. Der Antrieb sei gerichtet. Alles in allem präsentiere sie sich in einem recht stabilen psychischen Zustandsbild. Noch vorhanden seien eine erhöhte Erschöpfbarkeit und Ermüdbarkeit. Die Vergangenheit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zeige eine Häufung psychischer Krisen unterschiedlicher Schweregrade. Dr. C.___ erwähnte eine psychische Dekompensation im Rahmen einer beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">henden Anorexia </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nervosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche eine psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nötig gemacht habe, Zwangserkrankungen und ein psychophysischer Erschöpfungszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand nach der Geburt der Tochter (Urk. 11/61 S. 10f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Sozialarbeiterin attestierte Dr. C.___ der Beschwerdeführerin eine 40%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Beschwerdeführerin präsentiere sich zwar (unter der bestehenden Medikation) in einem relativ stabilen psychischen Zustand ohne markante psychopathologische Auffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der auffälligen Persönlichkeitsstruktur in Verbindung mit der psychiatrisch belastenden Familienanamnese bestehe jedoch die Gefahr einer psychischen Dekompensation bei Belastungssteigerung. Im Falle einer weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führenden psychischen Stabilisation könne ab Juli 2008 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit angenommen werden. Für eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit bestehe eine vollständige Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/61 S. 11f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den gesamten medizinischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm RAD-Arzt Dr. E.___ am 15. Dezember 2007 Stellung (Urk. 11/66) und hielt gestützt auf die im psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachten von Dr. C.___ festgehaltenen Einschätzungen fest, die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Arbeitsfähigkeit sei nachvollziehbar und es könne darauf abgestellt werden. Entsprechend sei von einer 40%igen Arbeitsunfähigkeit in jetziger Tätigkeit auszugehen. In einer angepassten Tätigkeit, das heisst zeitlich flexible Tätigkeiten ohne permanenten Zeit- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Termindruck bei geringem Publikums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkehr sowie wohlwollende konfliktarme Arbeitsatmosphäre, sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zu 100 % arbeitsfähig. In Anwendung der gemischten Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG), wobei der Anteil Erwerbsbereich mit 70 % und der Anteil Aufgabenbereich mit 30 % festgesetzt wurden, errechnete die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin gestützt auf das effektiv erzielte Bruttoeinkommen im Erwerbsbereich einen Teilinvaliditätsgrad von 23 %, was gewichtet einen Gesamtinvaliditätsgrad von 16,1 % ergab (Urk. 11/66/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ergangener leistungsanspruchsverneinender Verfügung vom 12. März 2008 (Urk. 11/71) meldete sich die Beschwerdeführerin am 14. Februar 2013 (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangsdatum) erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 11/79). Im Rahmen der Neuan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meldung sind die Berichte von Dr. G.___ (Urk. 11/82/6 und Urk. 11/94), Dr. H.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 11/183), sowie das ärztliche Gutachten von Dr. D.___ (Urk. 11/197) akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kundig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ äusserte in ihrem Bericht vom 30. Januar 2013 (Urk. 11/82/6f.) zu Händen der Krankentaggeldversicherung, in akuter Krise habe sich die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin im September 2012 bei ihr gemeldet und stationär ins Kurhaus I.___ eintreten wollen, wo sie vom 24. September bis 24. Oktober 2012 gewesen sei. Seither komme die Beschwerdeführerin zur wöchentlichen psychiatrischen Einzelsitzung zu ihr. Dr. G.___ berichtete, die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin wirke sorgenvoll, rasch verunsichert und schreckhaft, im Kontakt jedoch sehr gewissenhaft und zugewandt. Sie diagnostizierte rezidivierende depressive Episoden, zurzeit mittelgradig bis schwer (ICD-10: F33.1/2), eine Panikstörung (ICD-10: F41.0) sowie Zwangsgedanken (ICD-10: F42.0), wobei sich diese insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere darin äussern würden, dass die Beschwerdeführerin vom Gedanken besetzt sei, sie müsse ohne Psychopharmaka aus der Krise finden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitssituation betreffend bemerkte Dr. G.___, die von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin verrichtete Arbeit beim J.___ in einem Wiedereingliederungsprojekt für randständige Menschen sei mit dem Gesundheitszustand nicht vereinbar. Als ungünstig erachte sie auch die hohe geforderte Flexibilität sowie die relativ wenig klare Betriebsstruktur. Sie attestierte der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 11. September 2012. Seit dem 5. November 2012 erachte sie die Beschwerdeführerin als teilarbeitsfähig (2 x 4 Stunden reine Büroarbeit pro Woche). Dr. G.___ prognostizierte, da die Beschwerdeführerin an einer chronischen psychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erkrankung leide, bestehe auch zukünftig das Risiko einer erneuten Episode und das Einbrechen unter vermehrter Belastung. Sie verfüge aber auch über Ressourcen, wie beispielsweise eine rasche Auffassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gabe, Intelligenz, Pflichtgefühl, Zuverlässigkeit und eine abgeschlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sene Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bildung, entsprechend sei in einem strukturierten Arbeitsumfeld eine Teilzeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit im Umfang von 50 bis 60 % durchaus vorstellbar. Diese Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sagen wiederholte Dr. G.___ auch in ihrem Arztbericht vom 8. Juni 2013 (Urk. 11/94). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arztbericht vom 4. September 2015 (Urk. 11/183) informierte Dr. H.___ zu Händen der IV-Stelle, sie behandle die Beschwerdeführerin seit dem 3. Oktober 2014, wobei sie anfänglich wöchentliche Konsultationen durchgeführt habe, spä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter nur noch alle zwei bis drei Wochen. Die psychischen Beschwerden würden vor allem aus depressiven, ängstlichen sowie zwanghaften Symptomen bestehen. Im Rahmen des Arbeitsversuchs habe die Beschwerdeführerin die Arbeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung mit zunehmendem Pensum stark gespürt und sei schnell an ihre psychischen Grenzen gekommen. Es zeige sich eine schnelle Ermüdbarkeit mit längeren Erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungsphasen sowie das erneute Auftreten von depressiven Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men wie Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeit, Appetit- und Schlafstörungen. Die Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik habe sich nicht verstärkt, bestehe aber weiterhin in Form von Kontrollzwängen. Zusätzlich bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumboischialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hernie, infolge derer die Beschwerdeführerin vom 24. August bis 13. September 2015 zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Prognose stellte Dr. H.___ fest, die Beschwerdeführerin sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der depressiven Erkrankung mit Zwangs- und Angstsymptomatik sowie ihrer anankastischen Persönlichkeitsstruktur an der Grenze ihrer Arbeits- und Leistungsfähigkeit angelangt. Nur unter medikamentöser Therapie und psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch-psychotherapeutischer Behandlung könne sie ein 50%-Pensum in einer ihr angepassten Tätigkeit aufrechterhalten. Eine Steigerung des Pensums sei unrea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">listisch. Im erlernten Beruf als Drogistin sowie im angelernten Beruf als Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin bestehe momentan und bis auf Weiteres keine Arbeitsfähigkeit. Inwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit die Diskushernie dauerhaft Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe, müsse im Verlauf beurteilt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ erstatte am 27. Dezember 2015 im Auftrag der Beschwerdegegnerin ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 11/197). Die Untersuchung fand am 8. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 statt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachterin legte im Wesentlichen dar, die Beschwerdeführerin sei Mutter einer Tochter, die wegen einer seit Geburt bestehenden Entwicklungsverzögerung einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhöhten Pflegeaufwand benötige. Seit dem Jahr 2012 sei die Tochter in einer Pflegefamilie untergebracht, da die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kindheit bestehenden psychischen Probleme mit der Fürsorge als alleiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehende Mutter überfordert gewesen sei. Die Krankheitsentwicklung der Beschwerdeführerin habe mit Schwierigkeiten im Erwerb der altersgemässen Sozialkompetenz, speziell der Selbstbehauptungs- und Durchsetzungsfähigkeit in der Schulklasse, begonnen (Urk. 11/197 S. 19). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf dem Boden einer Persönlichkeitsakzentuierung mit ängstlichen, selbstunsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">cheren und zwanghaften Zügen habe sich vorübergehend während der Ausbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">dungszeit eine Anorexia </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nervosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> und später eine Zwangsstörung entwickelt, letzteres lasse sich klinisch nicht ganz klar herausarbeiten. Im Verlauf der letzten Jahre seien die Diagnosen mehrfach geändert worden, was die wechselnden Akzentuierungen zwischen depressiven, ängstlichen und zwanghaften Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">den widerspiegle (Urk. 11/197/20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Episode, gegenwärtig leichtgradig (ICD-10: F33.4), mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/197 S. 24). Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien die akzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuierte Persönlichkeit mit ängstlichen, selbstunsicheren und zwanghaften Zügen (ICD-10: Z73.1), anamnestisch Status nach Anorexia </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nervosa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: F50.01) sowie anamnestisch Status nach Zwangsstörung (ICD-10: F42.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Während der Untersuchung sei die Beschwerdeführerin bewusstseins- und orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierungsklar gewesen. Die Konzentration und Aufmerksamkeit seien im Gesprächsverlauf gut gewesen, gegen Ende etwas abnehmend. Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zeige eine leicht bedrückte Stimmung, sei im Kontakt sehr zurückhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tend, kaum schwingungsfähig und mit reduzierter Vitalität. Sie grüble nicht, mache sich aber sorgenvolle Gedanken über anstehende Stresssituationen (Besuch der Tochter). Für Zwangshandlungen oder -gedanken gebe es keine objektiven Hinweise und solche seien von der Beschwerdeführerin auch nicht erwähnt worden. Die Stimmung sei morgens gedrückt, würde sich aber im Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufe des Tages bessern. Sie habe leichte Antriebsstörungen und sei psychomoto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch etwas ängstlich-gehemmt (Urk. 11/197 S. 17). Das zeige auch das Freiburger Persönlichkeitsinventar. Der Test gebe Hinweise auf eine sehr gehemmte, intro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vertierte Persönlichkeit. Die von Dr. D.___ durchgeführte Mini-ICF-APP ergab, dass die Durchsetzungsfähigkeit in Konfliktsituationen aufgrund der Introversion und Hemmung als eher gering einzustufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei. Im Rahmen der Stresstoleranz könne sich die Beschwerdeführerin nur bedingt auf grössere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Veränderungen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen (Urk. 11/197 S. 18). Die Hilfsbereitschaft, Kontaktfähigkeit, Sozialkompe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz, Zuverlässigkeit, Motivation, Einsatzbereitschaft sowie die Flexibilität seien als persönliche Ressource der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen. Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigend seien auf der anderen Seite die geringe Ausdauer, Erschöpfbarkeit, reduzierte psychische Belastbarkeit, Schwierigkeiten mit Abgrenzung und Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behauptung, Gehemmtheit und die Introversion (Urk. 11/197 S. 23). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ attestierte der Beschwerdeführerin aufgrund des reduzierten Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltevermögens und der Selbstbehauptungsfähigkeit eine 25%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der angestammten Tätigkeit als Drogistin. Die Anstellungen im sozialen Bereich seien nicht anhaltend und immer wieder von psychischen Krisen begleitet gewesen. Eine dauerhafte Belastbarkeit in diesem Beruf sei wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich nicht gegeben. Als Sozialarbeiterin ohne volle Verantwortungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übernahme, ohne sehr schwierige Klienten und ohne hohe organisatorische Ansprüche sei sie zu 50 % arbeitsunfähig. In einer angepassten Tätigkeit, die ihrer psychischen Leistungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit entspreche (z.B. im Bürobereich), sei die Beschwerdeführerin hingegen vollumfänglich arbeitsfähig (Urk. 11/197 S. 27ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleiche man die Ausgangsbedingungen von 2007 und heute, so sei festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, dass seit 2012 eine wesentliche Erleichterung durch die Entlastung der Pflege der Tochter stattgefunden habe. Der Gesundheitszustand habe sich insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt verbessert. Beruflich habe dies bisher nicht wesentlich zur Besserung beige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragen. Aus rein versicherungspsychiatrischer Sicht seien entsprechend noch Potenziale vorhanden, die Leistungsfähigkeit im Sinne einer Erwerbstätigkeit in der Tätigkeit als Drogistin oder in einer angepassten Tätigkeit auszuschöpfen (Urk. 11/197 S. 22). Den Einschätzungen von Dr. C.___ könne im Wesentlichen gefolgt werden (Urk. 11/197 S. 29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. E.___ stützte sich in seiner Stellungnahme vom 6. Januar 2016 (Urk. 11/199) auf das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___. Der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich gebessert. Die Beschwerdeführerin sei somit in einer angepassten Tätigkeit zu 75 bis 100 % arbeitsfähig. Im Bereich der Sozialarbeit sei von einer Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50 % auszugehen. Man empfehle die Fortführung der psychiatrisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutischen Behandlung im Ermessen des Facharztes über ein Jahr, danach könne eine medizinische Neubeurteilung durchgeführt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. H.___ teilte in ihrem Bericht vom 29. April 2016 (Urk. 11/211/1-4), der im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einwandverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachgereicht wurde, mit, die Beschwerdeführerin komme in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihrer Erwerbstätigkeit immer wieder an ihre psychischen Grenzen. Die aktuelle Arbeit als Atelier-Mitarbeiterin in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Institution stelle eine Art geschützter Arbeitsplatz dar, an dem die Beschwerdeführerin das Programm auch selber mitbestimmen könne und nur wenig zeitlichen Stress habe. Trotz dieser «nischenhaften» Arbeitsstelle benötige sie längere Regenerationszeiten, ziehe sich sozial zurück, zeige Antriebsstörungen am Morgen, Appetit- und Schlafstörungen sowie Stimmungsschwankungen. An den Wochenenden gelinge es der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht, alles Vorgenommene zu erledigen und auch die Besuche der Tochter seien für sie sehr belastend. Aufgrund der Erkrankung und der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sei entsprechend nicht von einer Erhöhung des Arbeitspensums auszugehen. Auch als Drogistin bestehe keine Arbeitsfähigkeit, bestehe diese Arbeit heutzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tage doch vielfach in Beratung und Verkauf von Produkten mit vielen Kunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontakten. Aus ihrer ärztlichen Sicht bestehe im angestammten Beruf als Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Im erlernten Beruf als Drogistin schätze sie die Arbeitsunfähigkeit auf 70 %, da sie zunehmenden Kundenkontakt habe, dem sie mit ihren Persönlichkeitszügen und schnellen Dekompensationen nicht gewachsen sei und der wohl zu Stress führen würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wegen Verdachts auf Asperger-Syndrom war die Beschwerdeführerin von K.___, Psychologin, am 14. Januar und am 4. Februar 2013 abgeklärt worden. In ihrem Bericht vom 27. April 2016 (Urk. 11/211/5f.) legte sie dar, das diagnostische Interview (ASDI) sowie die anamnestischen Erhebungen würden auf eine atypische Autismus-Spektrums-Störung hinweisen. Betroffen sei unter anderem der Bereich der sozialen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung. Diesbezüglich habe die Beschwerdeführerin berichtet, sie habe Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leme, soziale Signale zu verstehen. Insbesondere in einer Gruppe sei sie deshalb schnell verunsichert und verliere den Überblick. Als weiteren Bereich gab K.___ einengende Interessen/Spezialinteressen an. Schliesslich seien auch die repetitiven Routinen und Interessen Anzeichen für eine autistische Störung. So habe die Beschwerdeführerin Kontroll- und Ordnungszwänge, Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedanken und einen Hang zu Perfektionismus. Tagesprogrammände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen würden grossen Stress auslösen und der Umgang mit Neuem sei schwierig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 21. November 2016 (Urk. 11/218) reichte die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin einen Arztbericht der Universitätsklinik L.___ vom 25. Oktober 2016 die Autismus-Spektrums-Abklärung betreffend zu Händen der IV-Stelle ein (Urk. 11/217). Die Beschwerdeführerin wurde am 18. August und am 13. September 2016 klinisch und testpsychologisch untersucht, wobei die Diagnose einer Autismus-Spektrum Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht bestätigt wurde. Es würden sich zwar einzelne klinische Teilaspekte zeigen, die in Richtung Autismus weisen würden, gesamthaft wirke das Verhalten der Beschwerdeführerin aber oft intuitiv und Anzeichen einer autistischen Störung in der verbalen und nonverbalen Kommunikation würden fehlen. Die Art und Ausprägung der zwanghaften Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomanteile seien eher unspezifisch und könnten, konzeptuell passend zur sozialen Unsicherheit, gut auch als Ausdruck einer Cluster-C-Persönlichkeit (nach DSM) verstanden werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Universitätsklinik L.___ hielten aber fest, unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtet der diagnostischen Beurteilung seien die funktionellen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen der Beschwerdeführerin sehr deutlich geworden. Sie stützten die Einschätzung, dass eine überdauernde Beeinträchtigung der Arbeitsleistung bestehe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den gesamten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm RAD-Arzt Dr. F.___ am 5. Januar 2017 Stellung (Urk. 11/224) und stellte fest, es seien keine objektiven Anhaltspunkte für eine wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit der Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung ersichtlich. Dr. H.___ habe zwar eine leichte bis mittelgradige depressive Symptomatik genannt, psychische Befunde seien jedoch keine mitge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilt worden. Weil keine neuen unberücksichtigten medizinischen Fak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten/Tatsachen genannt würden, bestehe kein Grund, die Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. E.___ vom 6. Januar 2016 zu ergänzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In erwerblicher Hinsicht bleibt festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin 1993 eine Lehre als Drogistin abschloss (Urk. 11/105/21) und anschliessend einige Zeit (Oktober 1993 bis August 1995 [Urk. 11/105/20]) wie auch vorübergehend 1996 [Urk. 11/105/18], 1999 [Urk. 11/105/12] sowie 2006/07 [Urk. 11/105/8]) in diesem Beruf arbeitete (Urk. 11/105/2). Die 1996 begonnene Ausbildung an der Fachhochschule M.___, brach sie 1997 ab und arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete danach als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Teilzeiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Projekt N.___ (Urk. 11/105/15), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Receptionistin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/105/14), Korrektorin (Urk. 11/105/13) und Drogistin (Urk. 11/105/12). Von Dezember 1999 bis März 2002 war sie in einer Sport-, Freizeit- und Kulturanlage für Jugendliche zu einem Pensum von 70 % zuständig für die Administration (Urk. 11/105/11). Anschliessend arbeitete sie bis 31. Mai 2003 im selben Pensum als Strassensozialarbeiterin/Projektleiterin (Urk. 11/105/10) bzw. bis 31. Juli 2004 als Projektbegleiterin in der Jugendarbeit zu einem Pensum von ca. 45 % (Urk. 11/105/9). Daneben half sie wiederholt in der Organisation O.___ Festivals mit und von August 2006 bis Juni 2007 übernahm sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">organisatorische und Sekretariatsarbeiten für die P.___ GmbH (Urk. 11/105/7). Seit dem 22. Oktober 2007 war sie zu einem Pensum von 60 % als Sachbearbeiterin und Betreuerin im Bereich Asylko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordination bei der Gemeinde Q.___ angestellt (Urk. 11/105/6) und erzielte hierbei einen Monatslohn von 3'240.-- (x 13; vgl. Urk. 11/70/3). Das hierbei effektiv erzielte Einkommen wurde im Zeitpunkt der Renteneinstellung als Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen herangezogen (Urk. 11/71/2). Im Oktober 2011 wechselte sie zur J.___ und war – ebenfalls im 60%-Pensum - als Sozialarbeiterin im Bereich soziale Integration tätig. Nach einem Arbeitsplatzwechsel – wobei sie zwei Monate parallel an zwei Dienststellen gearbeitet haben soll – kam es im Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012 zu einem gesundheitlichen Einbruch (vgl. Urk. 11/91/3), der zur erneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Anmeldung bei der IV führte. Per Ende der Krankentaggeldzahlungen (28. September 2014) kündigte die J.___ das Arbeitsverhältnis (Urk. 11/124/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit hat sich seit der Rentenaufhebung (Ende April 2008) in tatsächlicher Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicht jedenfalls die erwerbliche Situation dahingehend geändert, als die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin nicht mehr als Sachbearbeiterin/Betreuerin im Asylwesen arbeitet und die nachfolgende Arbeitsstelle als Sozialarbeiterin ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen verlor. Ferner wird die Tochter seit Januar 2013 (Urk. 11/82/6) in einer Pflegefamilie betreut, weshalb sich auch der Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich jedenfalls hinsichtlich des Ausmasses der Kinderbetreuung und damit die Aufteilung im Aufgabenbereich wesentlich geändert hat, und diesem Umstand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit gesundheitlich bedingt - auch in der Einschränkung im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich Rechnung zu tragen wäre. Ob dieser Umstand in Bezug auf die Wahl der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsbemessungsmethode auch zu einem Statuswechsel hin zu einer vollen Erwerbstätigkeit führt, wie die Beschwerdeführerin beschwerdeweise anbringt (Urk. 1 Ziff. 6), kann mit Blick auf das Ergebnis (vgl. E. 6.5) offen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelassen werden. Da die Fremdbetreuung der Tochter mit der psychischen Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forderung der Beschwerdeführerin zusammenhängt (vgl. E. 4.4), ist fraglich, ob im hypotheti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fall ohne Gesundheitsschaden sich ihre Tochter unter der Woche in einer Pflegefamilie aufhalten würde und die Beschwerdeführerin ihr Pensum auf 100 % erhöht hätte. Hier ist auch zu vermerken, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gegenüber der Eingliederungsberaterin am 23. November 2013 ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben hatte, sie würde ohne gesundheitliche Einschränkungen in einem Pensum von 50-60 % arbeiten (Urk. 11/113/3), einer im Zeitpunkt der einmaligen Haushaltsabklärung (Februar 2005) vergleichbaren Angabe (Urk. 11/15/2), wonach die Beschwerdeführerin aus finanziellen Gründen ein 70%iges Pensum anstrebte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin aus gesundheitlichen Gründen in ihrer Erwerbsfähigkeit erneut in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenbegründem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausmass eingeschränkt ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht auf das psychiatrische Gutachten von Dr. D.___ vom 27. Dezember 2015 (Urk. 11/197). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Gutachten wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben. Dr. D.___ hat detaillierte Befunde erhoben, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt. Zudem hat sie die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt. Das genannte Gutachten erfüllt demnach grundsätzlich die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlage (vgl. E. 1.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ legte in ihrem Gutachten im Wesentlichen dar, der durch die behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">delnde Psychiaterin Dr. H.___ gestellten Diagnose einer rezidivierenden depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Episode, gegenwärtig leichte bis mittelschwere depressive Episode (ICD-10: F33.1) bestehend seit Adoleszenz, könne zugestimmt werden, wenn auch aktuell objektiv nur Hinweise auf eine leichte Ausprägung vorhanden seien (Urk. 11/197 S. 20). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies zeige auch das Testergebnis der Hamilton-Depressionsskala, gemäss welchem Hinweise auf eine bloss leichte depressive Symptomatik bestehen wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (Urk. 11/197 S. 17)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Was die Einschätzungen der behandelnden Psychiaterin im Hinblick auf die generalisierte Angststörung (ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10: F41.1) mit Zwangshand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungen und -gedanken (ICD-10: F42) sowie die schnelle Ermüdbarkeit und die wieder auftretenden depressiven Symptome (Antriebslosigkeit, Appetit- und Schlafstörungen) betrifft, stellte Dr. D.___ fest, aus gutachterlicher Sicht liege keine ausgeprägte Symptomatik vor. Selbst die Beschwerdeführerin schätze sich als relativ stabil ein. Sie habe berichtet, seit ihre Tochter im Jahr 2012 in eine Pflegefamilie platziert worden sei, könne sie wieder ungestört durchschlafen und ihre Freizeit nach ihren Bedürfnissen gestalten (vgl. Urk. 11/197 S. 18). Sie könne ihren Haushalt bewältigen und sich um ihren Hund kümmern. Durch dessen Begleitung könne sie ausserdem ihre sozialen Ängste in Bezug auf Menschenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammlungen, im öffentlichen Verkehr oder beim Einkaufen reduzieren (vgl. Urk. 11/197 S. 14 und S. 20). Dr. D.___ gab an, klinisch liessen sich keine konkreten Hinweise auf eine relevante Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik eruieren. Somit sei aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungspsychiatrischer Sicht weder in Bezug auf die depressive, noch auf die ängstliche und die zwanghafte Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik eine relevante Leistungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung für angepasste Tätigkeiten abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leiten (Urk. 11/197 S. 20). Diese Beurteilung von Dr. D.___, die sie in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgab, ist grundsätzlich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtend und plausibel. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch unter dem Gesichtspunkt der vorhandenen persönlichen Ressourcen und Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin ist es nachvollziehbar, dass keine ausgeprägten Einschränkungen festgestellt wurden und die gleiche Einschätzung wie bei Dr. C.___ (vgl. E. 3.2) resultierte. Daran vermögen auch die Ausführun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen von Dr. H.___ keine Zweifel zu begründen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insofern als Dr. H.___ der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Sozialarbeiterin sowie eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestierte (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E 4.3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), konnte Dr. D.___ dieser Einschätzung aus ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischer Sicht nicht folgen. Dr. D.___ führte aus, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin arbeite in ihrer jetzigen Anstellung als angelernte Sozialar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiterin in einem 50%-Pensum und bleibe dabei psychisch stabil. Eine angepasste Tätigkeit solle so ausgestaltet sein, dass ein höheres Pensum (z.B. 70 bis 100 %) zumindest aus medizinisch-theoretischer Sicht realistisch sei. Die prognostische Einschätzung des Krankheitsverlaufs sei wohl problematisch und aus therapeuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sei angesichts der bisherigen Krankheitsentwicklung nicht auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen, dass psychische Krisen mit Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit wieder auftreten würden. Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne auf diese Wahrscheinlichkeit aber nicht abgestellt werden, sei das Eintreten einer Krise doch nicht sicher. Es bestehe auch die Wahrscheinlichkeit, dass keine Krisen mehr auftreten, da die Beschwerdeführerin psychosozial entlasteter sei als noch vor 2012 und weil therapeutisch noch deutliches Behandlungspotenzial vorhanden sei (Urk. 11/197 S. 21).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ schloss sich sowohl in der Beurteilung als auch in der Diagnose den Ausführungen des Vorgutachters Dr. C.___ an (Urk. 11/197 S. 22). Basierend auf dem gleichen Gesundheitsschaden attestierte Dr. C.___ bereits im November 2007 eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, was von Dr. D.___ im Dezember 2015 bestätigt wurde (vgl. E. 3.2 und E. 4.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bescheinigte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit als angelernte Sozialarbeiterin betreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beruhen die marginalen Abweichungen in den prozentualen Angaben durch Dr. C.___ und Dr. D.___ auf einer unterschiedlichen Beurteilung eines im Grunde gleichen Sachverhalts. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der Rentenaufhebung im Jahr 2008 ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine invalidenversicherungsrechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Verschlechterung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes der Beschwerdeführerin eingetreten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. D.___ sprach von einer Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung des Gesundheitszustands (Urk. 11/197 S. 29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund kam Dr. D.___ - nach Prüfung der sogenannten Stan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dard</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">katoren (vgl. Urk. 11/197 S. 22-30) - zum Schluss, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aus rein psychiatrischer Sicht medizinisch-theoretisch noch in der Lage sei, den bisherigen Berufstätigkeiten als Drogistin im Umfang eines 75%-Pensums und derjenigen als Sozialarbeiterin zu 50 % nachzukommen. In einer angepassten Berufstätigkeit (Bürobereich) sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Auch diese Beurteilung der Gutachterin ist angesichts der genannten Befunde sowie der dazugehörigen Erläuterungen einleuchtend und plausibel. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lässt geltend machen, dass sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigung die Ausbildung als Sozialarbeiterin HFS abgeschlossen und heute vollzeitlich in diesem Beruf mindestens Fr. 8'001.-- monatlich verdienen würde, was zur Bemessungsgrundlage des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> heranzuziehen sei (Urk. 1 S. 7). Praxisgemäss werden an den Nachweis eines beruflichen Aufstiegs bzw. eines Berufswechsels mit höherem Einkommen im hypothetischen Fall ohne Gesundheitsschaden hohe Anforderungen gestellt (vgl. zur Kasuistik: Ulrich Meyer/Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl., Zürich 2014, Art. 28a N 63ff.). Vorliegend ist nicht erstellt, ob und wann die psychischen Beschwerden Einfluss auf die Berufswahl bzw. Berufsausbildung genommen haben, ist insbesondere nicht dargetan, dass ohne gesundheitliche Einschränkungen eine berufliche Zweitausbildung anhand genommen bzw. abgeschlossen worden wäre. Auch gab die Beschwerdeführerin gegenüber der Case Managerin an, später als alleinerziehende Mutter keine Möglichkeit mehr gesehen zu haben, das Studium abzuschliessen (Urk. 11/91/3), weshalb auch andere als einzig gesundheitliche Gründe für den fehlenden Abschluss als Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin in Betracht fallen. Entgegen der Behauptung, nach 1995 nie mehr im gelernten Beruf als Drogistin gearbeitet zu haben (Urk. 1 S. 7), ist eine solche Anstellung wiederholt nach 1996, letztmals in den Jahren 2006/07 belegt (E. 5.1). Es ist nicht dargetan, dass ihr die Ausübung dieses Berufes aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zumutbar ist. Angesichts der medizinisch attestierten Leistungsfähigkeit von 75 % ist – selbst unter der Annahme eines Statuswechsels (vgl. E. 5.2) – keine rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit zu erwarten. Ferner ist davon auszugehen, dass seit Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 12. März 2008 (Urk. 11/71) in gesundheitlicher Hinsicht keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentliche Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">änderung eingetreten ist und eine Bürotätigkeit, wie sie die Beschwerdeführerin als Sachbearbeiterin Asylkoordination Q.___ innehatte (vgl. Urk. 11/70/2), aus medizinischer Sicht vollzeitlich zumutbar wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine rentenbegründende Sachverhaltsänderung ist seit Erlass der rentenauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">he</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Verfügung vom 12. März 2008 (Urk. 11/71) nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Die den Anspruch auf eine Rente verneinende Verfügung vom 24. Februar 2017 besteht damit zu Recht und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der vorliegende Prozess nicht als von vornherein aussichtslos bezeichnet wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den kann und die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bedürftig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist (vgl. Urk. 8-9), ist ihr antrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss (Urk. 1) die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen und, da auch die Voraussetzungen zur Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters gemäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erfüllt sind, in der Person von Advokatin Karin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wüthrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Procap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schweiz, eine unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin wird darauf hingewiesen, dass sie nach § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachzahlung verpflichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten sind dabei nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, jedoch zufolge der Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da Advokatin Karin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wüthrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Procap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schweiz, keine Honorarnote eingereicht hat, ist deren Entschädigung ermessensweise ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legen. Mit Blick auf vergleichbare Fälle ist die Prozessentschädigung bei einem gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 185.-- auf insgesamt Fr. 1'648.-- (inkl. Bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 30. März 2017 wird der Beschwerdeführerin Advokatin Karin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wüthrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Procap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schweiz als unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsbeiständin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das vorliegende Verfahren bestellt, und es wird ihr die unentgeltliche Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führung gewährt,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> auferlegt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">§ 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text7"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Advokatin Karin Wüthrich, Olten,</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’648</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">GSVGer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> hingewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Advokatin Karin </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Wüthrich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstStadler</p><p></p></div> </div></body></html>