B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-5772/2019 U r t e i l v o m 2 5 . N o v e m b e r 2 0 1 9 Besetzung Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen Stiftung Antidoping Schweiz, Eigerstrasse 60, 3007 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Einfuhr von Dopingmitteln, Verfügung der Stiftung Antidoping Schweiz vom 23. Oktober 2019. C-5772/2019 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Stiftung Antidoping Schweiz (nachfolgend: Vorinstanz) mit Verfü- gung vom 23. Oktober 2019 anlässlich einer Mitteilung der Zoll stelle Zü- rich-Flughafen vom 14. Januar 2019 über eine durchgeführte Postkontrolle die Einziehung und Vernichtung von 300 beschlagnahmten Tabletten (In- halt: Prasteron [Dehydropedi androsteron, D HEA]) anordnete und A._______ eine Gebühr von Fr. 400.– auferlegte (Beilage 6 zu BVGer-act. ad 1), dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) hiergegen bei der Vo- rinstanz mit den E-Mails vom 24. Oktober 2019 und 25. Oktober 2019 sein Unverständnis über die Einziehung und Vernichtung sowie die Auferlegung der Gebühr in der Höhe von Fr. 400.– zum Ausdruck brachte und die um- gehende Auslieferung des unbeanstandeten Rests der Sendung verlangte (BVGer-act. 1), dass die Vorinstanz diese Eingabe mitsamt den Akten am 1. November 2019 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete zur Prüfung, ob es sich bei den Eingaben vom 24. bzw. 25. Oktober 2019 um eine Beschwerde handle (BVGer-act. ad 1), dass sich die Eingabe vom 25. Oktober 2019 zwar auf die angefochtene Verfügung bezieht, aber – trotz Rechtsmittelbelehrung, wonach Beschwer- den samt Beweismitteln an das Bundesverwaltungsgericht zu richten seien – bei der Stiftung Antidoping Schweiz eingereicht wurde (BVGer-act. 1), dass die per E -Mail erfolgte Eingabe zudem keine rechtsgültige Unter- schrift enthält (BVGer-act. 1), dass der Beschwerdeführer ʺdie umgehende Auslieferung des unbean- standeten Rests der Sendungʺ verlangte (BVGer-act. 1), dass der Beschwerdeführer unter diesen Umständen mit Zwischenverfü- gung vom 6. November 2019 (BVGer-act. 2) unter Hinweis auf die Säum- nisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefordert wurde, innert 5 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenverfügung zu erklären, ob er vor Bun- desverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung vom 23. Oktober 2019 erheben wolle und was er diesfalls genau verlangte, dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 6. November 2019 (BVGer-act. 2) ebenfalls aufgefordert wurde, innert derselben Frist C-5772/2019 Seite 3 (5 Tage ab Eröffnung) eine eigenhändige Unterschrift im Original nachzu- reichen, dass der Beschwerdeführer ausserdem mit Zwischenverfügung vom 6. No- vember 2019 (BVGer-act. 2) gestützt auf Art. 63 Abs. 4 VwVG unter Hin- weis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) aufgefor- dert wurde, bis am 6. Dezember 201 9 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.– in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten, dass der Beschwerdeführer die Zwischenverfü gung vom 6. November 2019 am 8. November 2019 in Empfang genommen hat (Rückschein; BVGer-act. 3), dass die Zwischenverfügung vom 6. November 2019 somit eröffnet worden ist, dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, so fern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass Verfügungen der Stiftung Antidoping Schweiz im Bereich der Markt- überwachung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder Vertre- ters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG), dass der Beschwerdeführer innert der mit Zwischenverfügung vom 6. No- vember 2019 angesetzten Frist weder seinen Beschwerdewillen erklärt noch seine Beschwerde verbessert hat, dass somit androhungsgemäss und im einzelrich terlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), C-5772/2019 Seite 4 dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig ersch einen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung aus- zurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE) Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) – das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungs- schutz und Sport VBS, Bereich Sport (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Viktoria Helfenstein Rahel Schöb C-5772/2019 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange- legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerisch en Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge- ben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An- gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: