<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>ZL.2021.00057</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Neuenschwander-Erni</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">17. August 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk138258405"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1955, meldete sich am 6. März 2020 zum Bezug von Zusatzleistungen zu seiner Altersrente an (Urk. 10/63). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (SVA)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. Gallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, verneinte mit Verfügung vom 13. Mai 2020 (Urk. 10/49) einen Anspruch des Versicherten auf Ergänzungsleistungen mit Wirkung ab dem 1. März 2020, unter Anrechnung eines Vermögensverzichts von Fr. 1’072'193.-- (vgl. Berechnungsblatt, Urk. 10/50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 12. Juni 2020 Einsprache (Urk. 10/46; unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnete Version in Urk. 10/43). Nach Aufforderungen durch die SVA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. Gallen (Urk. 10/26, Urk. 10/21) reichte er zahlreiche weitere Unterlagen ein (vgl. Urk. 10/22-25, Urk. 10/16). In der Folge wies die SVA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">St. Gallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zusatzleistungen zur AHV/IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Einsprache mit Entscheid vom 21. Juni 2021 ab, wobei sie den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögensverzicht nunmehr mit Fr. 287'924.-- bezifferte (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Juni 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. Juli 2021 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, dieser sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und seine Ansprüche auf Ergänzungsleistungen seien auf Basis des im Antrag vom 9. März 2020 dokumentierten Vermögens und Einkommens und deren Entwicklung bis zum Gerichtsentscheid neu zu berechnen und nachträglich korrekt auszuzahlen, unter Verrechnung mit der geleisteten Sozialhilfe der Gemeinde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 8). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte mit Vernehm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung vom 16. August 2021 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 18. August 2021 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2021 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ELG) und der Verordnung über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen- und Invalidenversicherung (ELV) wie auch des kantonalrechtlichen Zusatzleistungsgesetzes (ZLG) und der Zusatzleistungsverordnung (ZLV) in Kraft getreten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). Da der Anspruch auf Zusatzleistungen ab März 2020 zu prüfen ist, wobei insbesondere ein allfälliger Vermögensverzicht im Jahr 2019 Gegenstand des Verfahrens bildet, sind die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den vorliegenden Fall anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenden und in dieser Fassung zu zitieren.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die gesetzlichen Voraus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen nach Art. 4-6 ELG erfüllen, Zusatzleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zur Deckung ihres Exis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG; §§ 1, 13, 19a und 20 Abs. 1 ZLG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anrechenbaren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG ermittelt. B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei Altersrent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerinnen und Altersrentnern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wird unter anderem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei alleinstehenden Personen 37'500.-- Franken und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei Ehepaaren 60'000 Franken übersteigt, angerechn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">et (Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. c ELG). Als Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men anzurechnen sind danach unter anderem auch Einkünfte und Vermögens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die leistungsansprechende Person ohne rechtliche Verpflichtung oder ohne adäquate Gegenleistung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat (BGE 131 V 329 E. 4.2 ff. mit Hinweisen). Wenn diese Voraussetzungen für die Annahme eines Verzichts nicht vorliegen, hat eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögensanrechnung selbst dann nicht zu erfolgen, wenn die leistungsanspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Person vor der Anmeldung zum Bezug der Ergänzungsleistungen über ihre Verhältnisse gelebt haben könnte. Das Ergänzungsleistungssystem bietet keine gesetzliche Handhabe dafür, eine wie auch immer geartete «Lebensfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungskontrolle» vorzunehmen und danach zu fragen, ob ein Gesuchsteller in der Vergangenheit im Rahmen einer «Normalitätsgrenze» gelebt hat, die im Übrigen erst noch näher umschrieben werden müsste. Vielmehr haben die Ergänzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungsbehörden von den tatsächlichen Verhältnissen auszugehen, dass ein Gesuchsteller nicht über die notwendigen Mittel zur angemessenen Deckung des Existenzbedarfs verfügt, und nicht danach zu fragen, warum dem so ist (BGE 121 V 204 E. 4b mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass eine Vermögenshingabe gegen eine adäquate Gegenleistung oder aufgrund einer Rechtspflicht erfolgt ist, ist als anspruchsbegründende Tatsache von der leistungsansprechenden Person zu beweisen, wobei der Beweisgrad der über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Wahrscheinlichkeit massgebend ist und sie die Folgen allfälliger Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit zu tragen hat, und zwar in dem Sinne, dass sie sich das angeblich entäusserte Vermögen sowie den darauf entfallenden Ertrag (vgl. Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b ELG) anrechnen lassen muss (BGE 121 V 204 E. 6a; AHI 1995 S. 167 E. 2b; Urteil des Bundesgerichts P 38/06 vom 11. Oktober 2007 E. 3.3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 17a ELV wird der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. g ELG), jährlich um Fr. 10'000.-- vermindert (Abs. 1). Der Wert des Vermögens im Zeitpunkt des Verzichts ist unverändert auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den 1. Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragen und dann jeweils nach einem Jahr zu vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern (Abs. 2). Für die Berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung der jährlichen Ergänzungsleistung ist der verminderte Betrag am 1. Januar des Bezugsjahres massgebend (Abs. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist insbesondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer bei der Berechnung der Zusatzleistungen zu Recht ein Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtsvermögen in der Höhe von Fr. 287</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">924.-- angerechnet hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin berechnete im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch auch das Realvermögen neu (vgl. Urk. 2 S. 7 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) fest, dass die den Firmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG, </span><span id="_Hlk138258736"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AG, </span><span id="_Hlk138258802"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GmbH und </span><span id="_Hlk138258855"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GmbH gewährten Darle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen, die später hätten abgeschrieben werden müssen, respektive die daraus herrührenden Forderungsverzichte nicht als Verzichtshandlungen im Sinne der Rechtsprechung qualifiziert werden könnten. Der Beschwerdeführer habe aus unternehmerischer Sicht in den Zeitpunkten, in denen er den entsprechenden Firmen Darlehen gewährt habe, noch an einen längerfristig realisierbaren wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftlichen Erfolg jener Firmen glauben dürfen, womit die mehrfache Gewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von Darlehen nicht zum Vornherein als aussichtslos im Hinblick auf ein wirtschaftliches Überleben der betroffenen Firmen anzusehen sei (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe jedoch Ende 2018 annähernd sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamtes noch verbliebenes Vermögen für hochspekulative Börsengeschäfte aufs Spiel gesetzt (S. 7 Mitte).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aktien angelegte Vermögen habe per 31. Dezember 2018 Fr. 345'013.30 und per 31. Dezember 2019 noch Fr. 57'088.92 betragen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 7 oben)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der in dieser Zeit erlittene Verlust von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 287'924.38 sei als Vermögensverzicht zu qualifizieren (S. 7 Mitte). Der Beschwerdeführer hätte sich nicht zuletzt mit Blick auf seine früheren Erfahrungen im Zusammenhang mit Options- und Termingeschäften darüber im Klaren sein müssen, dass solche Optionsgeschäfte, auch wenn sie Aktien von grundsätzlich soliden und bekannten Firmen beträfen, im Vergleich zur ganzen Bandbreite von Geldanlagemöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten als äusserst risikoreich gelten würden (S. 7 oben). Der Beschwerdeführer sei mit der Investition in Optionen ein seinen finanziellen Verhältnissen unange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messenes Risiko im Sinne eines eigentlichen Vabanque-Spiels eingegangen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 7 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort vom 16. August 2021 (Urk. 9) hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass es sich im angefochtenen Entscheid um eine substituierte Begründung respektive um eine sogenannte Motivsubstitution handle. Diese sei zweifellos zulässig gewesen, da sie sich im Rahmen des Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenstandes gehalten habe. Nach dem Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen sei sie sogar verpflichtet, eine Verfügung, die zwar rechtlich falsch begründet, im Ergebnis aber richtig sei, mit der zutreffenden rechtlichen Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zu bestätigen (S. 2 Mitte). Der Beschwerdeführer habe damit rechnen müssen, dass die in seinen diversen Eingaben thematisierten und anhand der Akten ausgewiesenen Börsengeschäfte bei der Beurteilung seiner Einsprache als Vermögensverzichtstatbestand qualifiziert würden (S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer führte in seiner Beschwerde (Urk. 1) aus, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der primäre Grund der Ablehnung seines Antrags auf Ergänzungsleistungen ein Verzicht bezogen auf Firmenbeteiligungen und Darlehen gewesen sei. Dafür seien ihm Fr. 1'072'193.-- angerechnet worden (S. 1 unten). Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei die Beschwerdegegnerin diesbezüglich zum Schluss gekommen, dass zu Unrecht ein Vermögensverzicht angenommen worden sei (S. 2 Mitte). Jedoch habe sie einen komplett neuen Sachverhalt («riskante Finanztermingeschäfte») eingeführt, gegen den er keine Einsprache habe erheben können (S. 2 unten). Gemäss BGE 132 V 368 habe die Verwaltung den rechtserheblichen Sachverhalt vor Verfügungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlass abzuklären und dürfe diese Aufgabe nicht ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen (S. 3 unten). Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin sei somit klar rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">widrig (S. 4 Mitte). Zentral für die Abweisung der Einsprache sei die neu eingeführte Wandlung der Verluste aus Anlagegeschäften bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Vermögen, indem ein neuer Vermögensverzicht in der Höhe von Fr. 287'924.-- angerechnet worden sei (S. 5 Mitte). Es sei nicht nachvollziehbar und juristisch unhaltbar, die entstandenen Verluste aus Optionsgeschäften auf Aktien erstklassiger DAX Konzerne als Vermögensverzicht zu bewerten (S. 6 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren habe die Beschwerdegegnerin bei der Vermögensbewertung den Depotwert bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 54'741.46 per 30. Dezember 2019 mit dem Inhalt dieses Depots (Aktien der </span><span id="_Hlk138259212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span id="_Hlk138259460"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) addiert und das bestehende Depotvermögen somit doppelt bewertet. Diese Aktien seien im Übrigen in den Monaten Mai, Juni und August 2020 zu einem Gesamtwert von Fr. 19'928.-- verkauft worden (S. 6 Mitte). Das Darlehen mit Rangrücktritt als nicht ausgezahlte Lohnentschädigung an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH in der Höhe von Fr. 51'688.-- sei als nicht werthaltig zu betrachten. Dies habe auch der Treuhänder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigt (S. 6 unten). Schliesslich sei es schlichtweg irrwitzig, dass aus einem Verlust aus Anlagegeschäften ein Vermögensverzehr und Vermögenserträge entstehen sollen (S. 7 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 58 Abs. 1 ATSG ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig, in dem die versicherte Person oder der Beschwerde führende Dritte zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat. Das ELG enthält keine Regelung zur örtlichen Zuständigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Versicherungsgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb Art. 58 Abs. 1 ATSG anwendbar ist (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts 9C_260/2018 vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18. Dezember 2018, wonach keine Lücke anzunehmen und eine abweichende Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung nicht zulässig ist).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer lebt seit Juni 2020 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Meldebestätigung, Urk. 10/47/1) und begründete dort einen neuen zivilrechtlichen Wohnsitz. Folg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich hatte er am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. Juli 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung) Wohnsitz im Kanton Zürich, womit die Zuständigkeit des hiesigen Gerichts zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde gegeben ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist zunächst, ob die Beschwerdegegnerin mit der substituierten Begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riskante Finanztermingeschäfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. Juni 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Anspruch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf rechtliches Gehör verletzt hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, dass die Einführung eines komplett neuen Sachverhaltes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, gegen den er keine Einsprache habe erheben können, nicht zulässig sei. Gemäss BGE 132 V 368 habe die Verwaltung den rechtserheblichen Sachverhalt vor Verfügungserlass abzuklären und dürfe diese Aufgabe nicht ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verlegen. Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin sei somit klar rechtswidrig (vgl. vorstehend E. 2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span id="VV061"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts besteht grundsätzlich kein Anspruch darauf, zur rechtlichen Würdigung oder zur juristischen Begründung des Entscheides angehört zu werden (BGE 116 V 182 E. 1a). Indessen ist das rechtliche Gehör zumindest der dadurch beschwerten Partei dann zu gewähren, wenn eine Behörde ihren Entscheid mit einer Rechtsnorm oder einem Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund zu begründen beabsichtigt, die im bisherigen Verfahren nicht herange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen wurden, auf die sich die beteiligten Parteien nicht berufen haben und mit deren Erheblichkeit im konkreten Fall sie nicht rechnen konnten (BGE 145 IV 99 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_127/2019 vom 5. August 2019 E. 3.2.3, je mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend hatte die Beschwerdegegnerin in der Verfügung vom 13. Mai 2020 (Urk. 10/45) festgehalten, dass derzeit aufgrund des Einnahmenüberschusses auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine abschliessende Prüfung des Hausverkaufs in Deutschland, der Vermögensab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der letzten Jahre sowie des Vermögens per 31. Dezember 2019 verzichtet werde. Sie behalte sich vor, bei einer allfälligen Einsprache oder einer neuen Anmeldung für Ergänzungsleistungen weitere Abklärungen vorzunehmen und Informationen einzufordern (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgte die neue Begründung, mithin die Anrechnung eines neuen Vermögensverzichts im Zusammenhang mit Verlusten aus Optionsgeschäften, nicht völlig unerwartet. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. November 2020 aufgefordert wurde, unter anderem die Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung seiner Wertpapieranlagen darzulegen, einen Anlegevertrag einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichen und darzutun, wie das Verpassen von Terminen zum Anlageverlust von Fr. 250'000.-- geführt habe (Urk. 10/26/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span id="VV063"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kann eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus – im Sinne einer Heilung des Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Gehörs von einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 142 II 218 E. 2.8.1, 137 I 195 E. 2.3.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid auf eine rechtliche Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e, mit deren Heranziehung d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ohne Weiteres rechnen musste, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würde dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine derart schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche einer Heilung des Mangels von vornherein entgegenstünde. Da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Beschwerdeverfahren vor einer über umfassende Kognition verfügenden richterlichen Behörde einlässlich zur substituierten Begründung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äussern konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Heilung der Gehö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rsverletzung vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend gegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist festzuhalten, dass die Anrechnung eines Vermögensverzichts in der Höhe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1'072'193.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Firmenbeteiligungen und Darlehen nicht mehr strittig ist. Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> explizit fest, dass in der Verfügung vom 13. Mai 2020 zu Unrecht ein Vermögensverzicht aufgrund von Forderungsverzichten hinsichtlich der Firmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">AG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH angenommen worden sei (Urk. 2 S. 6 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das von der Beschwerdegegnerin im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nete, für die Anspruchsberechnung massgebende Vermögen per Anfang 2020 (Art. 23 Abs. 1 ELV) von Fr. 456'816.-- setzt sich wie folgt zusammen (vgl. Urk. 2 S. 7 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><table><tr><td colspan="3"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögen</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wertschriftendepot </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ BANK</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">54’305</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3'000 Inhaberaktien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">42’003</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1'000 Namenaktien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19’083</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Namenaktien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1’239</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Privatkonto CH49 0025 4254 6983 4140 N</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">562</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Privatkonto EUR CH86 0025 4254 6983 4141 X</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darlehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51’688</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögensverzicht</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">287'924</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Total Vermögen </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">456’816</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von diesem Vermögen brachte die Beschwerdegegnerin Schulden in der Höhe von insgesamt Fr. 63'780.-- in Abzug. Unter Berücksichtigung des Freibetrages von Fr. 37'500.-- berechnete sie ein anrechenbares Vermögen von Fr. 355'536.-- und rechnete im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c ELG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Zehntel davon als Einnahme an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 2 S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beanstandete insbesondere die Anrechnung eines Verzichtsvermögens. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren machte er geltend, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin bei der Vermögensbewertung den Depotwert bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 54'741.46 per 30. Dezember 2019 mit dem Inhalt dieses Depots (Aktien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) addiert und das bestehende Depotvermögen somit doppelt bewertet habe. Zudem sei das Darlehen mit Rang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücktritt an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH in der Höhe von Fr. 51'688.-- als nicht werthaltig zu betrachten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des umstrittenen Vermögensverzichts in der Höhe von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 287'924.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machte die Beschwerdegegnerin geltend, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer sein annä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hernd gesamtes noch verbliebenes Vermögen für hochspe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kulative Börsenge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäfte aufs Spiel gesetzt habe. Er hätte sich nicht zuletzt mit Blick auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine früheren Erfahrungen im Zusammenhang mit Options- und Termingeschäften darüber im Klaren sein müssen, dass solche Optionsgeschäfte, auch wenn sie Aktien von grundsätzlich soliden und bekannten Firmen beträfen, im Vergleich zur ganzen Bandbreite von Geldanlagemöglichkeiten als äusserst risikoreich gelten würden (Urk. 2 S. 7 Mitte). Das bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Aktien angelegte Vermögen habe per 31. Dezember 2018 Fr. 345'013.30 und per 31. Dezember 2019 noch Fr. 57'088.92 betragen. Der in dieser Zeit erlittene Verlust belaufe sich somit auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 287'924.38 (Urk. 2 S. 7 oben).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf der Vermögensübersicht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 31. Dezember 2018 (Urk. 10/59/22) wird unter dem Titel «Liquidität/Geldmarkt» ein Betrag von Fr. 385'303.30 aufgeführt und davon ein Betrag von Fr. 40'290.-- («übrige Anla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen») abgezogen. Damit ergab sich ein Total von Fr. 345'013.30. Zu diesem Betrag vermerkte der Beschwerdeführer handschriftlich, dass es sich um eine Anlage aus dem Hausverkauf des Elternhauses in </span><span id="_Hlk138323064"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handle. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Geld war somit nicht in Aktien angelegt, wie von der Beschwerdegegnerin fälschlicherweise festgehalten, sondern als Sicherheit für Termingeschäfte hinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt (vgl. Urk. 1 S. 5). Wesentlich ist indessen, dass der Beschwerdeführer über liquide Mittel in der Höhe von Fr. 345'013.30 verfügt hatte. Per 31. Dezember 2019 verfügte er gemäss Vermögensübersicht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch über Aktien im Wert von Fr. 57'088.92 (vgl. Urk. 10/59/17-18). Insofern ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin von einem Verlust </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus Optionsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schäften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Höhe von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 287'924.38 ausging, zumal der Beschwerdeführer weder den Verlust als solchen noch dessen Höhe in Frage stellte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte geltend, es sei nicht nachvollziehbar und juristisch unhaltbar, die entstandenen Verluste aus Optionsgeschäften auf Aktien erstklas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siger DAX Konzerne als Vermögensverzicht zu bewerten (Urk. 1 S. 6 Mitte).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer den entstan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Verlust aus Optionsgeschäften von rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 287'924.-- zu Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögensverzicht angerechnet hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Bundesgericht hatte sich bereits mehrmals mit der Frage zu befassen, ob und inwiefern bei der Anlage eines Vermögens erlittene Verluste als Verzichtsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen zu qualifizieren sind.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Anlage eines Vermögens </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt demgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermögensverzicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil P 55/05 vom 26. Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2007</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Gegenteil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist es normal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass Vermögen angelegt wird.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass das Risiko eines Totalverlusts bestand, stellt für sich allein keinen Vermögensverzicht dar. Denn ein solches Risiko besteht prinzipiell bei jeder Vermögensanlage; auch bei einer Leibrente kann der Schuldner in Konkurs fallen. Entscheidend für die Risi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschätzung ist die Wahrscheinlichkeit, mit der sich dieses Szenario verwirk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_180/2010 vom 15. Juni 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Tatbestand des Vermögensverzichts wurde ursprünglich aufgenommen, um Fälle zu erfassen, in denen auf Werte verzichtet wurde, um Ergänzungsleistungen zu erwirken. Auf dieses subjektive Element wurde zwar später verzichtet, weil es oft schwierig festzustellen ist. Gleichwohl gilt aber, dass das Ergänzungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungssystem in der Regel von den tatsächlich vorhandenen Mitteln auszugehen hat und nicht danach zu fragen ist, ob der EL-Ansprecher in der Vergangenheit im Rahmen einer Normalitätsgrenze gelebt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat («Lebensführungskontrolle»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Vermögensverzicht muss daher grundsätzlich auf Sachverhalte beschränkt bleiben, in denen bewusst ein Vermögen weggegeben oder zumindest </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in fahrläs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siger Weise eine risikoreiche Investition getätigt wurde, bei welcher ein (erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher) Verlust von Anfang an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (im Zeitpunkt der Investition) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehr wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit absehbar war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_180/2010 vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. Juni 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6 mit Verweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das eingegangene Risiko muss demjenigen eines Vabanquespiels, bei dem alles aufs Spiel gesetzt wird, gleichkommen (Urteile des Bundesgeric</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hts P 55/05 vom 26. Januar 2007</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2 sowie P 16/05 vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26. Apri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l 2006</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1-2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Vermögensverzicht wurde bejaht, als eine Vollmacht erteilt wurde, das Vermögen ohne jede Einschränkung zu verwalten, und der Bevollmächtigte gestützt darauf das ganze Vermögen in Schuldver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schreibungen einer einzigen auf den British Virgin Islands registrierten, nicht börsenkotierten Gesellschaft inves</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiert hatte, welche einen Zins von 12 % ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprach. Insbesondere aus diesem hohen Zins (angesichts des damaligen niedri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Zinsniveaus) wurde geschlossen, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massiv erhöhte Risiko eines Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lusts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bewusst gewesen sein musste, so dass von einem grobfahrlässigen Verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten auszugehen sei (Urteil des Bundesgerichts P 12/06 vom 2. Februar 2007 E. 3.1 und 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Anlage eines Vermögens in Festgeldanlagen in Britischen Pfund und in Optionen auf verschiedene Aktien erstklassiger Unternehmen, woraus im Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang mit der Finanzkrise im Jahr 2008 ein grosser Verlust resultierte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Vermögensverzicht dar (Urteil des Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s 9C_180/2010 vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. Juni 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3 und 6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Zinsen auf Anlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Britischen Pfund waren zwar höher als auf Anlagen in Schweizer Franken, aber es kann keine Rede davon sein, dass eine Anlage in Pfund von vornherein als wahrscheinlich verloren betrachtet werden musste. Sodann ist der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in jenem Fall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach seiner unwidersprochenen Darstellung Optionen nur auf Aktien erstklassiger Gesell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaften eingegangen. Solche Anlagen sind nicht unüblich und können jedenfalls nicht generell als Vabanque-Spiel betrachtet werden. Die Vorinstanz hat denn auch festgestellt, dass der Kurssturz des Britischen Pfunds und der Börsencrash im zweiten Halbjahr 2008 für den gewöhnliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anleger nicht vorhersehbar gewesen seien. Es handelte sich dabei jedenfalls in diesem Umfang um singuläre Ereignisse, mit denen nicht gerechnet werden musste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn das Risiko der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vermögensanlage wohl überdurchschnittlich war und sicherere Anlagen möglich gewesen wären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, fehlt es an einem von Anfang an absehbaren Verlust (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_180/2010 vom 15. Juni 2010</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Kantons Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entschied, dass eine Vermö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gensreduktion innerhalb eines Monats (zwischen November und Dezember 2010) um mehr als 60 % aufgrund von Kursverlusten, die aus der Anlage des Geldes in Aktien und Devisenoptionen resultierten, noch nicht als Vermögensverzicht qua</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lifiziert werden könne, da der Versicherte das Vermögen mittels breiter Diversifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kation in verschiedene Titel, Branchen und Währungen abgesichert habe und nicht gesagt werden könne, dass die Kursverluste von vornherein als wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich hätten betrachtet werden müssen (Urteil des Sozialversicherungsgerichts ZL.2012.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00036 vom 28. Oktober 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3). Die im Jahr 2000 erfolgte Übergabe eines Vermögens an einen Vermögensverwalter mit der Definition einer Ziel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rendite von 9 % ist ebenfalls nicht als Vermögensverzicht zu werten, da die vereinbarte Rendite im damaligen Kontext einer Anlagestrategie im mittleren Risikobereich entsprach (Urteil des Sozialversicherungsgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ZL.2012.00106 vom 12. März 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3). Keine Verzichtshandlung ist ferner im Umstand zu sehen, dass ein EL-Ansprecher den in Aktien einer einzigen Unternehmung investierten Teil seines Vermögens angesichts der sich ab 2007 abzeichnenden Krise auf dem Finanzmarkt nicht in weniger risikoreiche Anlagen investierte, da die Kursverluste im Zusammenhang mit der Finanzkrise in ihrem erheblichen Ausmass auch für Fachleute kaum voraussehbar waren. Ferner konnte dem Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsansprecher auch nicht vorgeworfen werden, dass er, als der Kurs des Titels sank, nicht alle Aktien verkaufte und anderweitig investierte, sondern darauf ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">traute, dass der Kurs seiner Aktien wieder zulege; vor der Krise hatte sich die Investition nämlich durchaus als gewinnbringend erwiesen (Urteil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgerichts ZL.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2011.00106 vom 28. Februar 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kein Verzichtsvermögen wurde weiter angenommen bei Wertschriftenanlagen, welche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich im Jahr 1999 auf rund Fr. 286‘000.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beliefen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei einem Gesa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mtver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen von Fr. 1‘628‘490.--) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einem spezialisierten Vermögensverwalter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> renommierten Bank zusammengestellt und verwaltet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Das Depot setzte sich aus börsenkotierten, handelbaren Aktien von sechs bis acht Firmen aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verschiedenen Branchen zusammen, war mithin diversifiziert, und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enthielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine derivativen oder strukturie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rten Produkte wie etwa Optionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ine solche Geldanlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht als derart risikoreich betrachtet werden, dass von Anfang an mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Verlust des gesamten oder eines Teils des Vermögens gerechnet werden musste. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Weltaktienbörsen in den Jahren vor 1999 kontinuierlich gestiegen waren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsgerichts ZL.2012.00108</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18. September 2014 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend schloss der Beschwerdeführer mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 19. August 2014 einen Rahmenvertrag betreffend Options- und Termingeschäfte (vgl. Urk. 10/16/69-72) und am 7. Februar 2018 einen Rahmenvertrag betreffend Optionsgeschäfte und Financial Futures-Kontrakte (vgl. Urk. 10/16/59-63). In den Unterlagen zur persönlichen Anlagestrategie vom September 2017 (Urk. 10/16/64-67) wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer risikofreudig sei und bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Risikoteil absichern möchte. Er sei Kenner der Materie und seit vielen Jahren am Finanzmarkt tätig. Während seitens der Bank ein Risikoanteil von 60 % vorgeschlagen wurde, wählte der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer ein Risikoprofil mit einer Sicherheit von 0 % und einem Risiko von 100 % (vgl. Urk. 10/16/64). Auf dem Dokument «Anlegerprofil und Anlagestrategie» vom 19. August 2014 (Urk. 10/16/73) bestätigte der Beschwerdeführer, dass er auf die Erstellung eines Anlegerprofils verzichte und sich der Risiken seiner Anlagen bewusst sei. Er verwalte sein Vermögen selbst, ohne Beratung der Bank («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Execu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">only</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Art der Geldanlage ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer in Optionen investierte. Gemäss Angaben des Beschwerdeführers stammen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verluste aus Optionsgeschäften auf Aktien erstklassiger DAX Konzerne </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 6 Mitte); </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 2019 habe er hohe Verluste durch Put Optionen auf erstklas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sige deutsche DAX Werte erlitten (vgl. Einsprache, Urk. 10/46 S. 3 unten). Auf der Positionsliste der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 23. Juni 2019 (Urk. 10/23/19-21) sind denn auch ausschliesslich Optionen verzeichnet.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Optionen sind Rechte zum Kauf oder Verkauf der ihnen unterliegenden Basis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werte. Es wird zwischen Kaufrechten (Call-Optionen oder Calls) und Verkaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechten (Put-Optionen oder Puts) unterschieden. Die Risiko-/Rendite-Profile des Käufers und des Verkäufers einer Option unterscheiden sich stark, da die Option für den Käufer ein Recht beinhaltet (nämlich den Basiswert zum vereinbarten Ausübungspreis zu kaufen oder zu verkaufen), für den Schreiber der Option aber eine Pflicht, nämlich bei Ausübung der Option durch den Optionskäufer die Aktien zum vereinbarten Ausübungspreis zu kaufen (Put-Option) oder zu ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kaufen (Call-Option). Es sind zwei Kauf-/Verkaufs-Ebenen zu unterscheiden: Zum einen kann es sich bei der Option um ein Kaufrecht oder ein Verkaufsrecht handeln, zum anderen kann dieses Recht gekauft oder verkauft werden (Christian Renn, Einsatz und Offenlegung von Derivaten bei Unternehmensübernahmen, Zürich 2010, S. 64).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Positionsliste der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 23. Juni 2019 (Urk. 10/23/19-21) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nicht als Käufer, sondern als Verkäufer der Optionen aufgetreten ist, sind doch sämtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Positionen mit einem Minus versehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verkäufer einer Call-Option hat die Pflicht, den Basiswert zum vorgängig festgelegten Ausübungspreis zu verkaufen (Short Call), sofern der Käufer von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seinem Recht zum Kauf des Basiswertes Gebrauch macht. Der Verkäufer einer Put-Option hat demgegenüber die Pflicht, den Basiswert zum vorgängig festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legten Ausübungspreis zu kaufen (Short Put), sofern der Käufer von seinem Recht zum Verkauf des Basiswertes Gebrauch macht. Als Gegenleistung erhält der Optionsverkäufer vom Käufer einen Optionspreis (Philipp Abegg/Alex </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geissbüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Kurt Haefeli/Eric Huggenberger/Gabriel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Larumbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Schweizerisches Banken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht, 4. Aufl., Zürich 2019, S. 148).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Verkauf von Call-Optionen und von Put-Optionen kann der Anleger höchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens einen Gewinn in der Höhe der Optionsprämie erzielen. Das Gewinnpotenzial ist mit anderen Worten beschränkt. Das Verlustrisiko beim Verkauf eines unge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deckten Calls ist theoretisch unbegrenzt, beim Verkauf eines Puts ist es auf den Ausübungspreis abzüglich der erhaltenen Optionsprämie beschränkt (Reto </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arpa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gaus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Ralph Stalder/Thomas Werlen, Das Schweizerische Bankgeschäft, 8. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2021, S. 648 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2341). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei fast allen Positionen auf der Positionsliste der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23. Juni 2019 (Urk. 10/23/19-21) handelt es sich um Short Put Optionen. Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer als Verkäufer der Option verpflichtete sich, die Wertpapiere zu einem bestimmten Preis (Ausübungspreis) zu kaufen. Wie soeben dargelegt </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 6.4), ist der Gewinn bei diesen Geschäften von Beginn an begrenzt; er beschränkt sich auf die eingenommene Prämie (die der Käufer für die Put Option bezahlt). Ideal ist es, wenn der Kurs der Aktie über dem Ausübungspreis der Option bleibt. Dann verfällt die Option wertlos und die gesamte Prämie kann behalten werden. Liegt der Kurs der Aktie indessen unter dem Ausübungspreis, so muss der Verkäufer der Option die Aktien zum vereinbarten Preis kaufen, auch wenn sie weniger wert sind. Als Beispiel findet sich die Position «EUR -10 Put-Option </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N, Basispreis 22 (Kontraktgrösse 100)» mit Verfall am 21. Juni 2019 (Urk. 10/23/20). Aufgrund der Ausübung vom 21. Juni 2019 wurden auf dem Wertschriftendepot des Beschwerdeführers 1'000 vinkulierte Namen-Aktien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG eingebucht und dem Konto des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers ein Betrag von Euro 22'000 zuzüglich Stempelsteuer und Courtage belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet (vgl. Urk. 10/23/29-30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Position handelt es sich um Short Call Optionen («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">EUR </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-15 Call-Option Deutsche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Boerse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Basispreis 126 (Kontraktgrösse 100)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Verfall am </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. August 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urk. 10/23/19).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch beim Verkauf von Call-Optionen i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st der Gewinn auf die eingenommene Prämie (die der Käufer für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Call</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Option bezahlt)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im besten Fall bleibt der Kurs der Aktie unter dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausübungspreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Option.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dann verfällt die Option wertlos und die gesamte Prämie kann behal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt der Kurs der Aktie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über dem Ausübungspreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen die Aktien z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um aktuellen Marktwert gekauft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und sie gleichzeitig an den Käufer zum niedrigeren Ausübungspreis verkauft werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Verlust</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist praktisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grenzt, da der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Basiswert theoretisch unendlich steigen kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. vorstehend E. 6.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass es sich bei den vom Beschwerdeführer getä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigten Anlagen im Hinblick auf das Verlustrisiko um riskantere Optionsgeschäfte handelte. Anders als beim Kauf von Optionsrechten, wo der Verlust von Anfang an auf die bezahlte Prämie beschränkt ist, kann der Verlust beim Verkauf von Optionsrechten (Short Optionen) aufgrund der Hebelwirkung um ein Vielfaches höher sein als der eingesetzte Betrag. Eine Option bezieht sich meistens auf 100 Aktien (vgl. Positionsliste der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 10/23/19-21); so können mit 30 Optionen 3'000 Aktien bewegt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie unter E. 6.2 dargelegt, ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verzichtstatbestand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn bei einer Geldanlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter den kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Umständen von Anfang an </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit sehr hoher Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit dem Verlust des gesamten oder eines grossen Teils des Vermögens ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnet werden musste.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie sich aus dem vorstehend zitierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s 9C_180/2010 vom 15. Juni 2010 (vgl. E. 6.2.2) ergibt, kann die Investition in Optionen zwar «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls nicht generell als Vabanque-Spiel betrachtet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">». D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> investierte indessen praktisch sein gesamtes Vermögen in Optionen und ging damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein seinen finanziellen Verhältnissen unangemessenes, sehr hohes Risiko ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entsprechend seinem Risikoprofil mit einer Sicherheit von 0 % und einem Risiko von 100 % handelte er als V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erkäufer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Call- und vor allem Put-Optionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer gewählte Anlagestrategie beinhaltete einen limitierten Gewinn und ein hohes Verlustpotential. Dass es sich bei den Basis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten um DAX Werte handelte, vermag daran nichts zu ändern. Da der Beschwerdeführer praktisch nur Short Put Optionen tätigte, bestand ein hohes Risiko für den Fall, dass die Börsenkurse sinken (vgl. vorstehend E. 6.5). Es handelte sich um eine sehr einseitige Strategie ohne Absicherung, zumal er daneben auch nicht massgeblich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andere Wertschriften wie Aktien oder Obli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gationen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">investierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem lagen den Optionen nur wenige Basiswerte zugrunde. Wie der Positionsliste der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 23. Juni 2019 (Urk. 10/23/19-21) zu entnehmen ist, «wettete» der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende oder steigende Kurse von sechs verschiedenen Aktien. Von einer Diver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sifizierung kann somit nicht die Rede sein. Anders als im zitierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sentscheid 9C_180/2010 (vgl. vorstehend E. 4.3.2) kann auch nicht von einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> singuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Ereignis wie einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Börsencrash </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegangen werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer geltend machte, er habe aufgrund einer Erkrankung im Mai 2019 die Termine nicht einhalten können, so dass er im Jahr 2019 fast Fr. 250'000.-- verloren habe, vermag dies nichts daran zu ändern. Zu bemerken bleibt, dass der Beschwerdeführer keine näheren Ausführungen zur Krankheit und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der fehlenden Möglichkeit, die Termine einzuhalten, machte. Auch machte er keine Angaben dazu, wie er den Verlust hätte verhindern können.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten tätigte der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in fahrlässiger Weise eine risi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiche Investition, bei welcher ein erheblicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verlust von Anfang an (im Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Investition) sehr wahrscheinlich und damit absehbar war (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 9C_180/2010 vom 15. Juni 2010 E. 6).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Somit ging die Beschwerdegegnerin zu Recht von einem Vermögensverzicht in der Höhe von Fr. 287'924.-- aus.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte weiter geltend, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdegegnerin bei der Vermögensbewertung den Depotwert bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">30. Dezember 2019 mit dem Inhalt dieses Depots (Aktien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) addiert und das bestehende Depotvermögen somit doppelt bewertet habe (vgl. vorstehend E. 2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin berücksichtigte beim Vermögen das Wertschriftendepot der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Betrag von Fr. 54'305.--. Dieses beinhaltet 3'000 Inha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beraktien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG sowie 1'000 Namenaktien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (vgl. Vermögensauszug der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 31. Dezember 2019, Urk. 10/59/16-18). Indem die Beschwerdegegnerin sowohl das Wertschriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">depot als auch die darin enthaltenen Aktien beim Vermögen anrechnete, berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigte sie dieselben Vermögenswerte doppelt. Die von der Beschwerdegegnerin mit Fr. 42'003.-- angerechneten Inhaberaktien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die mit Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">083</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- berücksichtigten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 1'000 Namenaktien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dürfen somit nicht angerechnet werden. Damit verringert sich das anrechenbare Vermögen, berechnet per 1. Januar 2020 (Art. 23 Abs. 1 ELV), um Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61'08</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.--.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich hielt der Beschwerdeführer fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass das Darlehen mit Rangrücktritt an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH in der Höhe von Fr. 51'688.-- als nicht werthaltig zu betrachten sei, was auch der Treuhänder bestätigt habe (vgl. vorstehend E. 2.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Per 30. Januar 2020 erfolgte ein Forderungsverzicht des Beschwerdeführers gegenüber der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> GmbH - ebenfalls vertreten durch den Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer - im Umfang von Fr. 50'000.-- (vgl. Urk. 10/16/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer hielt dazu in seiner Einsprache vom 12. Juni 2020 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/46) fest, dass der Forderungsverzicht notwendig gewesen sei, um kurzfristig genügend Aktive für die Wandlung der GmbH in eine AG zu bekommen. Seine Forderung in der Bilanz von Fr. 50'000.-- für geleistete Arbeit in den Jahren 2018 und 2019 sei derzeit nicht werthaltig, weil die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG noch keinerlei Umsatz und Ertrag gemacht habe und keine Löhne zahlen könne. Sein Forde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverzicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne bei verbesserter wirtschaftlicher Situation rückgängig gemacht werden, so intern mit dem Verwaltungsrat und dem Firmentreuhänder abgestimmt (S. 2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Januar 2021 erfolgte eine Rücknahme des Forderungsverzichts. Dazu wurde ausgeführt, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG aufgrund erfolgter Kapitalerhö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung auf Fr. 100'000.-- Aktienkapital und damit verbundener vollständiger Einzahlung von Fr. 80'000.-- den Forderungsverzicht gegenüber dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer aufhebe. Es wurde ein bestehendes Guthaben von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 51'688.25 gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über dem Beschwerdeführer bestätigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 10/16/24 unten)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin das gesamte Darlehen an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG im Umfang von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 51'688.-- als Vermögen anrechnete. Soweit sich der Beschwerdeführer auf die Bewertung durch den Treuhänder vom 11. Juni 2020 (wonach die Position auf 0 abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schreiben sei, vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4/2/8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) berief, ist festzuhalten, dass nicht mehr auf diese abgestellt werden kann, zumal nach dieser Bewertung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Rücknahme des For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsverzichts erfolgte. Dem Beschwerdeführer gelang es damit nicht, im Sinne von Art. 23 Abs. 4 ELV glaubhaft zu machen, dass das Vermögen zufolge des per 30. Januar 2020 erfolgten, nachträglich aber wieder zurückgenommenen Forde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsverzichts bei potentiellem Anspruchsbeginn per 1. März 2020 um den For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsverzicht tiefer ausfiel als am 1. Januar des Bezugsjahres.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die einzelnen Positionen der Berechnung der Zusatzleistungen stellen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dungselemente der Verfügung und allenfalls des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Teilas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pekte des verfügungsweise festgelegten Rechtsverhältnisses) dar. Nicht bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standete Berechnungspositionen prüft das kantonale Versicherungsgericht nur, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 125 V 413 E. 2b und 2c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schulden in der Höhe von insgesamt Fr. 63'780.-- (negative Kontostände bei der </span><span id="_Hlk138325431"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bank von Fr. 27'516.-- und Fr. 30'588.--, Schuld aus der Kreditkartenabrechnung von Fr. 5'317.--, negative Kontostände bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ BANK</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund Fr. 211.-- und Fr. 148.--; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2 S. 8 oben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wie auch die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgaben (Krankenversicherung, Miete, Lebensbedarf) in der Höhe von insgesamt Fr. 37'822.-- (vgl. Berechnungsblatt in Urk. 10/50) wurden nicht beanstandet. Dasselbe gilt für die Renteneinnahmen (AHV-Rente und Deutsche Altersrente) von Fr. 18'498.-- (vgl. Berechnungsblatt in Urk. 10/50) und den neu angerechneten Vermögensertrag von Fr. 1'435.-- (Urk. 2 S. 9 oben), welcher sich aus den Erträgen der Aktien der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (Fr. 512.-- sowie Fr. 909.--, vgl. Steuererklärung des Jahres 2019, Urk. 10/29/11) und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> AG (Fr. 13.40, vgl. Urk. 10/9/15) zusammensetzt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer beanstandete jedoch, dass aus einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verlust aus Anlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschäften Vermögenserträge entstehen sollen (Urk. 1 S. 7 oben).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Einkommen aus Vermögen gehört auch der hypothetische Ertrag aus Vermögenswerten, auf welche die Berechtigten verzichtet haben. Dabei ist vom durchschnittlichen Zinssatz für Spareinlagen im Vorjahr des Bezugsjahres auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">254 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 653). Demnach hat die Beschwerdegegnerin bei der Berechnung der Zusatzleistungen zu Recht einen Ertrag aus Vermögens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verzicht in der Höhe von Fr. 115.-- (Fr. 287'924 x 0.0004; vgl. Urk. 2 S. 8 unten) berücksichtigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten berechnet sich das anrechenbare Vermögen wie folgt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><table><tr><td colspan="3"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögen</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wertschriftendepot </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ BANK</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">54’305</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 Namenaktien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1’239</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Privatkonto CH49 0025 4254 6983 4140 N</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">562</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Privatkonto EUR CH86 0025 4254 6983 4141 X</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darlehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">51’688</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögensverzicht</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">287'924</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Total Vermögen </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">395’730</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von diesem Vermögen sind die Schulden von insgesamt Fr. 63'780.-- in Abzug zu bringen. Unter Berücksichtigung des Freibetrages von Fr. 37'500.-- resultiert ein anrechenbares Vermögen von Fr. 294’450.--. Von diesem ist im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 11 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c ELG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Zehntel, mithin Fr. 29’445.--, als Einnahme anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><table><tr><td colspan="3"><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anrechenbare Einnahmen</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anrechenbares Vermögen</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">445</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Renten</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18’498</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermögenserträge</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1’550</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Total Einnahmen </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49’493</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><table><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Total Ausgaben </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">37'822</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Total Einnahmen </span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">493</span></p></td></tr><tr><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgabenüberschuss</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr.</span></p></td><td><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">671</span></p></td></tr></table><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gegenüberstellung der anerkannten Ausgaben und der anrechenbaren Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (vgl. Art. 9 Abs. 1 ELG) führt zu einem Einnahmenüberschuss von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">671.-- pro Jahr. Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführers auf Zusatzleistungen ab März 2020 somit zu Recht verneint. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNeuenschwander-Erni</p><p></p></div> </div></body></html>