<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00114</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Kobel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___ </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, leidet seit ihrer Kindheit an Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerden, die auf eine Wirbelsäulenfehlform mit Anomalien der Wirbelkör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per Th9-L3 und muskuläre Dysbalance zurückzuführen sind (Bericht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rheumaklinik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vom 29. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1994, Urk. 10/7). Nach einer abgebrochenen Lehre als Hochbau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichnerin durchlief sie eine zweijährige Ausbildung als Kinderpflegerin und arbeitete danach temporär als Behinderten-Betreuerin (vgl. den Bericht der früheren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Regionalstelle für berufliche Eingliederung vom 5. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1994, Urk. 10/13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wegen zunehmender Schmerzen meldete sich X.___ im Mai 1994 bei der Invalidenversicherung an (Urk. 10/4). Die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, verneinte mit den Verfügungen vom 9. Februar und vom 22. März 1996 den Anspruch der Versicherten auf eine Rente und auf berufliche Massnahmen (Urk. 10/34 und Urk. 10/37); das Sozialversicherungsgericht bestätigte mit Urteil vom 17. Juli 1997 den Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenentscheid, wies die Sache hingegen in Bezug auf den Anspruch auf beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurück (Prozess Nr. IV.1996.00152; Urk. 10/48). Die Versicherte hatte sich unterdessen auf eigene Kosten im Bereich der Naturheilkunde weitergebildet (vgl. die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in Urk. 10/56) und absolvierte danach von Februar 1999 bis Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2002 eine Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Therapie und Aku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tur, die ihr von der Invalidenversicherung finanziert wurde (Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en vom 23. Februar und vom 11. März 1999, Urk. 10/69 und Urk. 10/73). An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessend war sie bis Ende 2004 als selbständige Therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tin tätig (vgl. Urk. 10/115/5 sowie den Bericht der IV-Stelle über die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vor Ort vom 2. Juli 2007, Urk. 10/155).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2005 meldete sich X.___ erneut bei der Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 10/115). Nach der Beschaffung der Berichte des Rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logen Dr. Z.___ vom 12. Mai 2005 (Urk. 10/121) und des Hausarztes Dr. med. A.___ vom 6. Juni 2005 (Urk. 10/122) liess die IV-Stelle die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte durch die Gutachtenstelle B.___, des Universitätsspitals P.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 12. Juni 2006, Urk. 10/131; Ergänzungen der Gutachtenstelle B.___ vom 16. Januar 2007, Urk. 10/141). Sodann nahm die IV-Stelle Kenntnis von einem Bericht des Y.___ vom 3. Januar 2007 über eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monatige Hospitalisation der Versicherten von Anfang Dezember 2006 bis Anfang Januar 2007 (Urk. 10/142/2-3), einem Bericht der C.___ vom 9. August 2007 über einen vierwöchigen Aufenthalt zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chosomatischen Rehabilitation im Sommer 2007 (Urk. 10/160/9-12), einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht von Dr. med. D.___, Spezialarzt für Chirurgie, Wirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden, Schleudertrauma und orthopädische Traumatologie, vom 14. Mai 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/177) und einem Bericht von Dr. med. E.___, Spezial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. Juli 2008 über die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Versicherten von Februar bis Mai 2008 (Urk. 10/179/4-7). An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end liess die IV-Stelle die Versicherte ein zweites Mal polydisziplinär </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begutachten, diesmal unter Einschluss einer psychiatrischen Exploration (Gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten der Medizinischen Begutachtungsstelle F.___, Dr. med. G.___, Spezialarzt für Innere Medizin, Dr. med. H.___, Spezialärztin für In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nere Medizin, Dr. med. I.___, Spezialärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, und Dr. med. J.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. Juli 2009, Urk. 10/193).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. November 2009 stellte die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 50 % ab dem 1. Dezember 1999 fest und sprach ihr die Rente infolge ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">späteter Anmeldung ab dem 1. April 2004 zu (Urk. 10/203 und Urk. 10/206). Die Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende 2010 führte die IV-Stelle ein Rentenrevisionsverfahren durch (Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten vom Oktober 2010, Urk. 10/209). Nach Einholen des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Hausarztes Dr. A.___ vom 16. Dezember 2010 (Urk. 10/212) teilte sie der Versicherten am 1. Februar 2011 mit, dass sie bei unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 50 % weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Rente habe (Urk. 10/214).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Frühjahr 2013 folgte ein weiteres Revisionsverfahren von Amtes wegen. Nach Beschaffung der Angaben von Dr. A.___ vom 5. Februar 2013 und der Versicherten vom 6. Februar 2013 (Urk. 10/215 und Urk. 10/216) bestätigte die IV-Stelle mit Mitteilung vom 22. März 2013 erneut den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Versicherten auf die bisherige Rente (Urk. 10/219).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. September 2016 gelangte die Sozialberatungsstelle des Y.___ namens der Versicherten an die IV-Stelle und ersuchte um eine Erhöhung der Invalidenrente (Urk. 10/224). Das Gesuch belegte sie mit einem Bericht vom 19. September 2016 über eine Hospitalisation der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten seit dem 12. September 2016 (Urk. 10/223/1-2) sowie mit Gesuchen von Dr. A.___ und dem behandelnden Physiotherapeuten K.___ um Erhöhung der Zusatzleistungen aus den Jahren 2014 und 2015 (Urk. 10/223/3-8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund einer Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. L.___, Spezialarzt für Anästhesiologie, vom 28. September 2016 (Urk. 10/226/3) eröffnete die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 3. Oktober 2016, dass sie auf das Rentenerhöhungsgesuch nicht einzutreten gedenke, da keine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebliche Veränderung glaubhaft gemacht sei, und setzte ihr eine 30tägige Frist zur Stellungnahme an (Urk. 10/227). Die Versicherte, vertreten durch die M.___, reichte daraufhin mit Eingabe vom 13. Oktober 2016 (Urk. 10/229) einen Bericht von med. prakt. N.___, Spezialarzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychiatrie, vom 7. Oktober 2016 ein, bei dem die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 5. Oktober 2016 die Behandlung aufgenommen hatte (Urk. 10/230). Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess sie innert erstreckter Frist mit Eingabe vom 23. November 2016 (Urk. 10/236) einen weiteren Bericht von Dr. N.___ vom 19. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 nachreichen (Urk. 10/235). Die IV-Stelle holte die Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme des RAD-Arztes Dr. med. O.___, Spezialarzt für Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie, vom 16. Dezember 2016 ein (Urk. 10/238/2) und trat anschliessend mit Verfügung vom 29. Dezember 2016 wie beabsichtigt auf das Gesuch um Erhöhung der Invalidenrente nicht ein (Urk. 2 = Urk. 10/239).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 29. Dezember 2016 liess X.___, vertre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten durch Advokatin Karin Wüthrich, Procap Schweiz, mit Eingabe vom 30. Januar 2017 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragen, die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung sei aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, auf das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren einzutreten. In prozessualer Hinsicht liess sie um die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung und um die unentgeltliche Rechtsvertretung ersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 2. März 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). Mit Verfügung vom 8. März 2017 wurde die Versicherte darüber informiert, und ihr wurde der Entscheid über die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Rechtspflege auf einen späteren Zeitpunkt hin in Aussicht gestellt (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind. Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidität und nach Durchführung der medizinischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Tätigkeit bei ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Arbeitsmarktlage erzielen könnte (soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanntes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanntes Valideneinkommen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur Rentenrevision gibt rechtsprechungsgemäss jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird ein Gesuch um Rentenrevision eingereicht, so ist darin gemäss Art. 87 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität in einer für den Anspruch erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Weise geändert hat. Die Regelung in Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedeutet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Rechtskraft der frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Verfügung einer neuen Prüfung so lange entge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gensteht, als der seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit beurteilte Sachverhalt sich in der Zwischenzeit nicht verändert hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftiger Anspruchsprüfung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, keine Veränderung des Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalts darlegenden Gesuchen befassen muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 130 V 64 E. 5.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung der Frage, ob sich der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG erheblich geändert hat - und damit bereits für die Eintretensfrage der Glaubhaftigkeit einer Änderung im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV -, gilt die letzte rechtskräftige Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung - bei einer Bestätigung der bisherigen Rente auch die Mitteilung nach Art. 74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lit. f IVV und Art. 51 ATSG - welche auf einer materiellen Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prüfung mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (Urteile des Bundesgerichts 9C_52/2016 vom 23. März 2016 E. 3.1, 9C_213/2015 vom 5. November 2015 E. 4.3.2, 9C_635/2015 vom 16. Oktober 2015 E. 2.1 und 8C_162/2015 vom 30. September 2015 E. 2.1, je mit Hinweis auf BGE 133 V 108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Glaubhaftmachung im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV muss nach höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richterlicher Rechtsprechung nicht der Beweis nach dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht allgemein massgebenden Grad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit erbracht sein, sondern die Beweisanforderungen sind herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt. Es genügt hier nach der Formulierung des Bundesgerichts, wenn für den geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstand wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, dass sich die behauptete Sachverhaltsänderung bei eingehender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärung nicht erstellen lassen wird (Urteil des Bundesgerichts 8C_531/2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 10. Juni 2014 E. 4.1.3 mit Hinweisen). Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss besteht bei der Beurteilung der Frage nach einer glaubhaften Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltsänderung ein gewisser Spielraum. Namentlich ist zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigen, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und an die Glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haftmachung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dementsprechend mehr oder weniger hohe Anforderungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu stellen (Urteil des Bundesgerichts 8C_531/2013 vom 10. Juni 2014 E. 4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verneint die Verwaltung die Glaubhaftigkeit einer Sachverhaltsänderung, so erledigt sie das Revisionsgesuch durch Erlass einer Nichteintretensverfügung (vgl. BGE 109 V 108 E. 2b). Dabei spielt der Untersuchungsgrundsatz, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach die Verwaltung und das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erheblichen Sachverhalts zu sorgen haben, hier nicht in gleichem Mass. Wird im Revisionsgesuch kein Eintretenstatbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand glaubhaft gemacht, sondern bloss auf ergänzende Beweismittel hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, die noch beigebracht würden oder von der Verwaltung beizuziehen seien, so ist der versicherten Person nach höchstrichterlicher Rechtsprechung eine angemessene Frist zur Einreichung der Beweismittel anzusetzen und ihr gleichzeitig anzudro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, dass ansonsten gegebenenfalls auf Nichteintreten zu erkennen sei (BGE 130 V 64 E. 5.2.5). Sind dem Gesuch zwar ärztliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legt, sind diese aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so weni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g substantiiert, dass sich ein Eintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur aufgrund weiterer Erkenntnisse allenfalls begründen lässt, ist es der Verwaltung unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, entsprechende Erhebungen von sich aus selbst anzustellen oder bei der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son Belege nachzufordern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtung der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nachforderung weiterer Angaben, analog zum Fall, wo im Rentenrevisionsgesuch auf Beweismittel nur verwiesen wird, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht indessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur, wenn den - für sich allein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen nicht Glaubhaftigkeit begründenden - Arztberichten konkrete Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise darauf entnommen werden können, dass möglicherweise eine mittels weiterer Erhebungen erstellbare rechtserhebliche Änderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g vorliegt (Urteil des Bundesgerichts 8C_531/2013 vom 10. Juni 2014 E. 4.1.4 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergeht eine Nichteintretensverfügung, nachdem die Verwaltung das darge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte formelle Vorgehen mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fristansetzung und Androhung der Säumnisfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehalten hat, so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen die Gerichte ihrer beschwerdeweisen Überprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung den Sachverhalt zu Grunde, wie er sich der Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">darbot (BGE 130 V 64 E. 5.2.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin mit der angefochtenen Verfügung vom 29. Dezember 2016 (Urk. 2) auf das Rentenerhöhungsgesuch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 20. September 2016 (Urk. 10/224) zu Recht nicht eingetreten ist. Es stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich damit die Frage nach der Glaubhaftigkeit einer Sachverhaltsände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist zu ermitteln, welches die massgebende Vergleichsbasis ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit der Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 19. November 2009 ab dem 1. April 2004 eine halbe Rente aufgrund eines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Invaliditätsgrades von 50 % zu (Urk. 10/203 und Urk. 10/206) und beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilte den Rentenanspruch im Rahmen der beiden Revisionsverfahren der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahre 2010/2011 und 2013 als unverändert. Es fragt sich, ob den beiden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen, die der Beschwerdeführerin mit den Mitteilungen vom 1. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2011 und vom 22. März 2013 eröffnet worden sind (Urk. 10/214 und Urk. 10/219), eine rechtskonforme Sachverhaltsabklärung und Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung im Sinne der dargelegten Rechtsprechung zur Tauglichkeit einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung oder einer Mitteilung als Vergleichsbasis (vgl. E. 1.2 vorstehend) zugrunde liegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht hat verschiedentlich ausgeführt, dass unter einer rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konformen Sachverhaltsabklärung im Sinne des Grundsatzurteils in BGE 133 V 108 eine Abklärung zu verstehen sei, die - wenn sie inhaltlich zu einem anderen Ergebnis führte - geeignet sei, eine Rentenerhöhung, -herab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung oder -aufhebung zu begründen (Urteile des Bundesgericht 9C_52/2016 vom 23. März 2016 E. 3.1 und 9C_213/2015 vom 5. November 2015 E. 4.3.2, je mit Hinweisen). Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die lediglich in der Einholung von Verlaufsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten bei den behandelnden Ärzten bestanden, hat das Bundesgericht hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei als zu oberflächlich für eine rechtskonforme, eine taugliche Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">basis schaffende Sachverhaltserhebung beurteilt (Urteile des Bundesgericht 9C_52/2016 vom 23. März 2016 E. 3.2 und 9C_213/2015 vom 5. November 2015 E. 4.3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegendenfalls bestand die medizinische Abklärung in beiden Rentenre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">onsverfahren nur in der Einholung von hausärztlichen Angaben, und diese sind zudem beide Male sehr summarisch gehalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei den Angaben vom 5. Februar 2013 (Urk. 10/215) handelt es sich gar nicht um einen eigenständigen Arztbericht, sondern lediglich um den vom behandelnden Arzt auszufüllenden Teil des Fragebogens für die Rentenrevi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion, und Dr. A.___ beschränkte sich im Wesentlichen auf die Nennung der Diagnosen und der aktuellen Medikation. Die Mitteilung des unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derten Rentenanspruchs vom 22. März 2013 (Urk. 10/219), die einzig auf diesen Angaben basiert, kann deshalb entgegen der Auffassung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 S. 1) nicht als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsbasis für die Frage nach einer glaubhaft gemachten Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung dienen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 16. Dezember 2010 sodann, den die Beschwerdegegnerin im Zuge des ersten Revisionsverfahrens einholte, listete Dr. A.___ ebenfalls die bekannten organisch-medizinischen Diagnosen auf (Urk. 10/212/2), wie sie zuletzt im Gutachten des F.___ vom 25. Juli 2009 gestellt worden waren (vgl. Urk. 10/193/40), und als psychiatrische Diagnose nannte er eine anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende somatoforme Schmerzstörung mit depressiv-ängstlicher Entwicklung (Urk. 10/212/2), dies in Abweichung des Psychiaters des F.___, der als einzige psychiatrische Diagnose (ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) einen Verdacht auf Alkoholabhängigkeit formuliert hatte (vgl. Urk. 10/193/40). Zum Verlauf hielt Dr. A.___ fest, gegenüber der letzten Berichterstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung habe sich eher eine Verschlechterung des Zustandsbilds zugetragen, und er schilderte die Beschwerdeführerin als gebrechlich wirkend, ängstlich und stets am ganzen Körper zitternd (Urk. 10/212/2). Die Beschwerdegegnerin sah jedoch davon ab, erneute fachärztliche Beurteilungen einzuholen, weshalb auch hier nicht von einer rechtskonformen Sachverhaltsabklärung im Sinne der dargelegten Anforderungen gesprochen werden kann. Die Bekanntgabe des unveränderten Rentenanspruchs vom 1. Februar 2011 (Urk. 10/214) kann deshalb ebenfalls nicht als Vergleichsbasis herangezogen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massgebende Vergleichsbasis für die Frage nach der Glaubhaftigkeit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentenrelevanten Sachverhaltsänderung ist damit die Verfügung vom 19. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009, mit der die Beschwerdegegnerin erstmals über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin befunden hat (Urk. 10/203 und Urk. 10/206).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist somit, ob glaubhaft ist, dass sich der Sachverhalt im Zeitraum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen der Verfügung vom 19. November 2009 (Urk. 10/203 und Urk. 10/206</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und der angefochtenen Verfügung vom 29. Dezember 2016 massgebend geändert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Beweismittel zugelassen sind zum einen der Bericht des Y.___ vom 19. September 2016 samt den beigelegten Dokumenten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahre 2014 und 2015 (Urk. 10/223) und zum andern die Berichte des Psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ters med. prakt. N.___ vom 7. Oktober und vom 19. November 2016 (Urk. 10/230 und Urk. 10/235), welche die Beschwerdeführerin innert der von der Beschwerdegegnerin angesetzten und in der Folge erstreckten Frist ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereicht hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss dem Bericht des Y.___ vom 19. September 2016 wurde die Beschwerdeführerin dort am 12. September 2016 in einem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmezustand mit psychischer und physischer Überforderung und massiven Schmerzen hospitalisiert. Als organische Diagnosen nannte das Y.___ die bekannte Diastematomyelie (Fehlbildung des Spinalkanals) mit Blockwirbelbildung auf der Höhe Th11/L2 und Wirbelkörperanomalien im Bereich Th9-L3 (Urk. 10/223/1), wie sie auch im Gutachten des F.___ vom Juli 2009 wiedergegeben sind (vgl. Urk. 10/193/31). Wegen der geklagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schmerzzunahme führte das Spital aber neu eine SPECT-Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ingle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mission </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omputer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omography) und stellte da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzündlich aktives Neoarthros im kongenital zweigeteilten 9. Brustwirbel fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st. Es führte aus, dieser Befund erkläre die starken, zum Teil bis in den Lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bosakralbereich ausstrahlenden Schmerzen bestens und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kläre ebenso die massiv reduzierte Belastungsfähigkeit der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin, welche aktuell als zu 100 % arbeitsunfähig betrachtet werden müsse (Urk. 10/223/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit ersichtlich, handelt es sich bei der SPECT-Untersuchung vom Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 um die erstmalige derartige Untersuchung. Die Gutachter des F.___ erstellten im Jahr 2009 lediglich konventionelle Röntgenbilder der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule (vgl. Urk. 10/193/30-31), mit denen sich keine Entzündungsaktivität darstellen liess, und die Gutachtenstelle B.___ hatte im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahr 2006 keine eigenen bildgebenden Untersuchungen gemacht, sondern nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bezug genommen auf eine Skelettszintigraphie des Jahres 1994, diverse Röntgenaufnahmen in der Zeit zwischen 1981 und 2005 und Magnetreso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nanztomographien der Brust- und der Lendenwirbelsäule der Jahre 1994 und 2005, ohne dass den Zusammenfassungen der damaligen Berichte Hinweise auf entzündliche Prozesse entnommen werden könnten (vgl. Urk. 10/131/15). Es fehlt damit eine Vergleichsuntersuchung, welche bereits für sich allein die Beantwortung der Frage nach einer glaubhaften Zustandsänderung erlaubt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die gesamten Umstände der Hospitalisation und die weiteren Formulierungen im Bericht des Y.___ vom 19. September 2016 lassen jedoch eine Veränderung auch ohne eine derartige unmittelbare Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sis als glaubhaft erscheinen. So berichtete die Beschwerdeführerin anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der Hospitalisation, sie habe in den letzten Monaten den Grossteil des Tages im Liegen zugebracht (Urk. 10/223/1). Demgegenüber hatte sie bei der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung im F.___ zwar ebenfalls dargetan, es sei ihr am liebsten, wenn sie liegen könne (Urk. 10/193/19), und sie lege sich nach dem morgendlichen Aufstehen und einem einstündigen Bad in der Badewanne wieder hin (Urk. 10/193/27); sie hatte damals jedoch einen Tagesablauf geschildert, in dem auch Spaziergänge, Hausarbeiten und Einkäufe ihren Platz gehabt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 10/193/36-37). Vor allem aber war nach dem Spitalaufenthalt von Dezember 2006/Januar 2007, der ebenfalls aufgrund einer akuten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunahme - damals vor allem in der Lendenwirbelsäule - erfolgt war (vgl. den Bericht des Y.___ vom 3. Januar 2007, Urk. 10/142/2-3), keine Hospitalisation wegen der Schmerzen mehr notwendig geworden bis zur aktuellen Spitalbehandlung vom September 2016. Dies spricht für eine Veränderung im subjektiven Schmerzbild in der letzten Zeit, und die neu festgestellte Entzündungsaktivität stellt in diesem Kontext einen Hinweis auf eine organische Grundlage für diese Veränderung dar. Zusätzlich erscheint eine Änderung im Sinne einer Verschlimmerung seit dem Jahr 2009 auch deshalb als plausibel, weil die Ärzte des Y.___ das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückenleiden der Beschwerdeführerin als generell progredient beschrieben und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hierzu zum einen auf die sekundären degenerativen Veränderungen hinwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, die im Laufe des Wachstums und des Älterwerdens zu den kongenitalen Veränderungen hinzuträten, und zum andern von einer aktuellen ankylosie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Versteifung der Segmente Th11-L2 sprachen (Urk. 10/223/2). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin liess diese Passage des Spitalberichts, auf die der RAD-Arzt Dr. L.___ in seiner Stellungnahme vom 28. September 2016 keinen Bezug ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hatte (vgl. Urk. 10/226/3), zu Recht hervorheben (vgl. Urk. 1 S. 5). Eine Verschlimmerung des Rückenleidens ist des Weiteren dazu geeignet, die Leistungsfähigkeit und die Erwerbsfähigkeit der Beschwerdeführerin weiter einzuschränken und ist damit potentiell rentenrelevant.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist schon mit dem rheumatologischen Befund, wie er im Bericht des Y.___ vom 19. September 2016 beschrieben ist, eine Sachverhaltsänderung im Sinne von Art. 87 Abs. 2 IVV glaubhaft dargetan. Da die Beschwerdegegnerin allein schon deswegen zum Eintreten auf das Rentenerhöhungsgesuch verpflichtet ist, kann offen bleiben, ob der Bericht des Y.___ und die Berichte von med. prakt. N.___ vom 7. Oktober und vom 19. November 2016 (Urk. 10/230 und Urk. 10/235) zusätzlich eine Veränderung im psychischen Zustandsbild als glaubhaft er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinen lassen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die Beschwerde gutzuheissen, und die Beschwerdegegnerin ist in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebung der angefochtenen Verfügung vom 29. Dezember 2016 zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, auf das Rentenerhöhungsgesuch der Beschwerdeführerin vom 20. September 2016 einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Verfahren für die unterliegende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin kostenpflichtig. Die Kosten sind unter Berücksichtigung des g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) ermessensweise auf Fr. 600.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht festzusetzenden Ersatz der Parteikosten, die ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen sind; als weitere Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungskrite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien nennen die ergänzenden kantonalen Vorschriften (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [GSVGer] sowie § 8 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnung über die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">büh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht [GebV SVGer]) den Zeitaufwand und die Barauslagen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung dieser Kriterien rechtfertigt es sich, der Beschwerde-führerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indem die Kosten der Beschwerdegegnerin auferlegt werden und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin eine Prozessentschädigung erhält, wird das Gesuch um die unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird gutgeheissen, und die Sozialversicherungsanstalt des Kantons </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zürich, IV-Stelle, wird in Aufhebung der angefochtenen Verfügung vom 29. Dezem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r 2016 verpflichtet, auf das Rentenerhöhungsgesuch vom 20. September 2016 einzutreten.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu be</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p><p></p></div> </div></body></html>