<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00030</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. Januar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">OZB Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofplatz 9, Postfach, 8910 Affoltern am Albis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1964 geborene X.___, welche in ihrem Heimatland eine Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung als Chemietechnikerin absolviert hatte, reiste 1985 in die Schweiz ein und arbeitete ab diesem Jahr als Maschinenarbeiterin. Am 24. April 1996 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf ein seit 1985 bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des psychisches Leiden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 9/7). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medizinischen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse ab und veranlasste eine Begutachtung der Versicherten, welche am 15. September 1997 in der Begutachtungsstelle am Spital der Y.___ durchgeführt wurde (Urk. 9/30). Gestützt auf das Gutachten vom 27. Oktober 1997 (Urk. 9/30) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. März 1998 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 9/41). Die dagegen erhobene Beschwerde vom 20. April 1998 (Urk. 9/48) wurde vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 24. März 2000 gutge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissen, und die Sache wurde zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen (Urk. 9/53). Diese klärte den Sachverhalt weiter ab und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlasste eine erneute Begutachtung der Versicherten bei der MEDAS des Spitals Z.___ (Urk. 9/64). Das Gutachten wurde am 8. Mai 2001 erstattet (Urk. 9/71) und am 24. Januar 2002 ergänzt (Urk. 9/82). Mit Verfügung vom 3. April 2002 sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Wirkung ab dem 1. November 1996 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 9/85 und Urk. 9/87). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die bisherige ganze Invalidenrente wurde anlässlich zweier Rentenrevisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren aufgrund der Berichte der behandelnden Ärzte bestätigt (vgl. Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen vom 13. Juni 2003 [Urk. 9/93] und 8. Oktober 2008 [Urk. 9/109]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eröffnete die IV-Stelle erneut ein ordentliches Rentenrevisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (vgl. Fragebogen vom 24. November 2013 [Urk. 9/111]). Am 13. Juni 2014 wurde ein Standortgespräch durchgeführt, anlässlich dessen der Versicherten die Integrationsmassnahmen der Invalidenversicherung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt wurden. Die Versicherte erklärte, sie sei nicht bereit, einen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versuch zu unternehmen. Sie könne sich auch keine Tätigkeit für kurze Zeit im geschützten Rahmen vorstellen (Urk. 9/120). Daraufhin veranlasste die IV-Stelle am 5. August 2014 eine polydisziplinäre Begutachtung der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der A.___ GmbH (Urk. 9/123). Das Gutachten wurde am 1. Dezember 2014 erstattet (Urk. 9/131). Mit Vorbescheid vom 26. Januar 2015 (Urk. 9/135) kündigte die IV-Stelle die Herabsetzung der bisherigen ganzen Invalidenrente auf eine halbe an. Dagegen erhob die Versicherte am 23. Februar 2015 Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand (Urk. 9/140). In der Folge holte die IV-Stelle einen Austrittsbericht der Frauenklinik C.___ vom 27. Januar 2015 (Urk. 9/143) ein, wo sich die Versicherte vom 18. November bis 20. Dezember 2014 in stationärer Behandlung befunden hatte, und räumte der Versicherten Gelegenheit zur Stellungnahme ein (Urk. 9/146 bzw. Urk. 9/148). Die Versicherte nahm mit Eingabe vom 27. August 2015 Stellung (Urk. 9/149). Mit Schreiben vom 1. Oktober 2015 wandte sich die IV-Stelle erneut an die Versicherte und bat diese darum, sich über ihre Bereitschaft und Motivation hinsichtlich berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Massnahmen zu äussern (Urk. 9/150). Mit Schreiben vom 6. Oktober 2015 teilte die Versicherte mit, sie sei an Eingliederungsmassnahmen inte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ressiert (Urk. 9/151). In der Folge meldete sich die behandelnde Psychologin lic. phil. D.___ am 23. Oktober 2015 telefonisch bei der IV-Stelle und teilte mit, dass ein Arbeitsversuch nicht möglich sei (Urk. 9/152/1). Am 27. Oktober 2015 liess Dr. med. E.___, Fachärztin FMH für Psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie und Psychotherapie, der IV-Stelle einen entsprechenden Bericht per Fax</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreiben zukommen (Urk. 9/152/2-8). Mit Verfügung vom 7. Dezember 2015 setzte die IV-Stelle die bisherige ganze Rente auf den ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung auf eine halbe Rente herab und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (Urk. 9/156 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 8. Januar 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, und es sei ihr weiterhin eine ganze Rente der Invalidenversicherung auszurichten. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessualer Hinsicht beantragte sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege (Urk. 1 S. 2), wobei das Gesuch mit Eingabe vom 9. Februar 2016 wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der zurückgezogen wurde (Urk. 7). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 11. Februar 2016 angezeigt wurde (Urk. 10). Mit Verfügung vom 18. Januar 2017 wurde der Beschwerdeführerin sodann Frist angesetzt, um sich zum in der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort enthaltenen Vorbringen der Beschwerdegegnerin, der Verfügung vom 7. Dezember 2015 sei der unter Urk. 9/156 akturierte Begründungsteil 2 als Seite 2 bis 4 (richtig: 3 bis 6) beigelegen, zu äussern (Urk. 11). Die Beschwerdeführerin nahm mit Eingabe vom 20. Januar 2017 Stellung (Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrer Beschwerdeschrift vom 8. Januar 2016 unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die angefochtene Verfügung vom 7. Dezember 2015 sei mangelhaft begründet. Eine Auseinandersetzung mit den im Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren vorgebrachten Argumenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehle vollständig. Ebenso fehle eine Rechtsmittelbelehrung (Urk. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin wandte daraufhin in ihrer Beschwerdeantwort vom 9. Februar 2016 ein (Urk. 8), der mit der Beschwerdeschrift eingereichten Verfügung vom 7. Dezember 2015 sei fälschlicherweise der unter Urk. 9/135 akturierte Vorbescheid (dessen Seiten 2 bis 4) als Begründungsteil 2 beigelegt worden. Die Begründung der angefochtenen Verfügung ergebe sich aber aus dem Aktenstück Nr. 156 der Verwaltungsakten (Urk. 9/156). Dass der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung nicht die Seiten 2 bis 4 des Vorbescheids beigelegen hätten, ergebe sich aus dem Hinwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">is in der Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach der Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungsteil vier Seiten umfasse.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Stellungnahme vom 20. Januar 2017 geltend, sie habe die angefochtene Verfügung genauso erhalten, wie sie der Beschwerdeschrift beigelegt worden sei (Urk. 13). Die Verfügung sei ihr von F.___ und nicht von G.___ aus versandt worden. Sie könne sich deshalb vorstellen, dass der Fehler beim Versand in F.___ vorgefallen sei. Dafür spreche auch die letzte Seite des Verfügungsexemplars.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es trifft zu, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der mit der Beschwerdeschrift</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingereichten Verfügung vom 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht die sich in den Verwaltungsakten befindende Begründung (Urk. 9/156) beigelegt wurde. Beigelegt wurden stattdessen die Seiten 2 bis 4 des Vorbescheids vom 26. Januar 2015 (Urk. 9/135) sowie ein Ausdruck einer AHV/IV-Meldung aus www.eahv.iv.ch betreffend Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid (Urk. 2 letzte Seite). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass der angefochtenen Verfügung vom 7. Dezember 2015 von Seiten der Verwaltung die richtige Begründung (Urk. 9/156) beigelegt worden wäre, lässt sich allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht mit überwiege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nder Wahrscheinlichkeit belegen. In der Verfügung wurde erwähnt, der 2. Teil der Verfügung umfasse vier Seiten und sei integraler Bestandteil der Verfügung (Urk. 2 S. 1). Insbesondere die letzte Seite der eingereichten Verfügung deutet aber mit grosser Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit auf einen Fehler beim Versand in F.___ hin, denn bei diesem Ausdruck handelt es sich um eine behördeninterne Meldung, welche sich nicht in den Akten der Beschwerdegegnerin befindet. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Verfügung vom 7. Dezember 2015 ohne die erforderli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che Begründung eröffnet wurde. Dementsprechend konnte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin nicht erkennen, weshalb ihre Einwände nicht stichhaltig gewesen sein sollten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit wurde der Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör in schwerwiegender Weise verletzt, sodass sich eine Aufhebung der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung und die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur ordnungsgemässen Durchführung des Einwandverfahrens bzw. zur kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rekten Eröffnung des Entscheides rechtfertigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist das Verfahren für die unterliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei kostenpflichtig. Die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sind unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tzulegen und vorliegend auf Fr. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung als vollständiges Obsiegen (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgerichts vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruar 2004 i.S. K., U 199/02, E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweis auf BGE 110 V 57 E. 3a; SVR 1999 IV Nr. 10 S. 28 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Entsprechend die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Besc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin aufzuerlegen. Die Beschwerdegegnerin ist sodann zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung von Fr. 1’000.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [GSVGer]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> in dem Sinne gut</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geheissen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, dass die Verfügung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Eidgenössi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schen Invalidenversicherung, IV-Stelle Zürich, vom 7. Dezember 2015 aufgehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen wird, damit diese</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">im Sinne der Erwägungen verfahre</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Petra Oehmke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Dop</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pels von Urk. 13</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>