A bteilung IV D -7534/2006 D -3708/2006 {T 0/2} U rteil vom 27. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Fulvio H aefeli, R ichterin R egula Schenker Senn, R ichter W alter Lang G erichtsschreiberin G abriela Freihofer A._______, Türkei, B._______, Türkei, Beschw erdeführer 1 und 2 (N ) C ._______, Türkei, Beschw erdeführer 3 (N ) vertreten durch lic. iur. Ludw ig Kovacs, gegen B undesam t für M igration (B FM ), vorm als Bundesam t für Flüchtlinge (BFF), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügungen vom 25. O ktober 2004 i.S. A syl und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. a) Eigenen Angaben zufolge verliessen die Beschw erdeführer 1 bis 3 ihren H eim atstaat am 2. N ovem ber 2003 und gelangten am 9. N ovem ber 2003 in die Schw eiz, w o sie am folgenden Tag um Asyl ersuchten. Am 11. N ovem ber 2003 fanden in Basel die Em pfangsstellenbefragungen statt, und am 6. Januar 2004 (Beschw erdeführer 3) respektive am 13. Januar 2004 (Beschw erdeführer 1) und am 12. Februar 2004 (Beschw erdeführerin 2) w urden die Beschw erdeführer vom zu ihren Asylgründen angehört. Im W esentlichen m achten die Beschw erdeführer 1 und 2 geltend, sie hätten seit 1988 offen m itgeholfen, die PKK zu unterstützen. Sie hätten ihnen alle zw ei bis drei M onate Lebensm ittel, Kleider und Schuhe besorgt. D ie Behörden hätten dabei von ihrer Sym pathie für die PKK gew usst. D er Beschw erdeführer 1 sei desw egen m ehrm als verhaftet, aber jew eilen w ieder freigelassen w orden. D ie Beschw erdeführerin 2 sei im Jahre 1994 zw eim al beziehungsw eise zw ei- bis dreim al für einige Tage verhaftet w orden. Im Jahre 1992 sei das H aus der Fam ilie niedergebrannt w orden und sie hätten fortan in einem anderen H aus w ohnen m üssen. Ab Ende 1993 hätten sie der PKK keine H ilfe m ehr geleistet. N achdem der Beschw erdeführer 1 Ende 1995 beschlossen habe, nach D eutschland zu fliehen, habe er die sich bei ihm befindlichen, für die PKK-Käm pfer bestim m ten W affen, Kleider und Schuhe bei einem M ann nam ens D ._______ deponiert. Als diese G egenstände bei D ._______ gefunden w orden seien, habe dieser in der Folge im Verhör den N am en des Beschw erdeführers 1 preisgegeben. D araufhin sei er am in U ntersuchungshaft genom m en und dank des Einsatzes seiner zw ei Anw älte nach 50 Tagen auf Kaution freigelassen w orden. Am sei er vom Agri C eza M ahkem esi (G ericht für schw ere Strafsachen) zu einer H aft von vier Jahren und zw ei M onaten verurteilt w orden. U m zu verhindern, dass er ins G efängnis kom m e, hätten seine Anw älte sogleich beim Kassationshof in Ankara Berufung eingelegt. D eshalb sei er im M ai 1996 nach Istanbul und von dort aus im August 1996 nach D eutschland ausgereist, w o er um Asyl ersucht habe. D ie Beschw erdeführer 2 und 3 seien schon im O ktober 1994 nach D eutschland gereist. D as Asylgesuch sei jedoch in der Folge durch alle Instanzen abgew iesen w orden. Am 26. Februar 2003 sei der Beschw erdeführer 1 von den deutschen Behörden in die Türkei zurückgeführt w orden. D ort angekom m en, sei er festgenom m en, w ährend vier bis fünf Tagen in U ntersuchungshaft behalten und danach w ieder freigelassen w orden. Er habe in der Folge Kontakt m it seinem H eim atdorf aufgenom m en, w obei ihm m itgeteilt w orden sei, dass nach ihm gesucht w erde. D eshalb habe er sich m it seiner Frau zur W iederausreise entschlossen. D er Beschw erdeführer 3 m achte anlässlich der Befragungen im W esentlichen geltend, seine Fam ilie habe früher Kurden in den Bergen unterstützt, w esw egen sie unter D ruck gestanden seien. D er N am e der Fam ilie sei seither negativ 3 besetzt. Im D orf habe er m anchm al N achrichten hin- und hergetragen. Er habe aber desw egen keine Problem e m it den Behörden gehabt. Er sei m it seiner M utter im Jahre 1994 nach D eutschland gereist und der Vater sei später nachgekom m en. N ach Ablehnung des Asylgesuchs durch alle Instanzen seien er und seine M utter im M ärz 2003 selbst in die Türkei zurückgekehrt, w ährend der Vater von den deutschen Behörden zurückgeführt w orden sei. N ach der R ückkehr habe er keine Problem e m it den türkischen Behörden gehabt. Für den Inhalt der w eiteren Aussagen w ird auf die Akten verw iesen. b) Am 4. M ärz 2004 beantragte das BFF beim deutschen Bundesam t für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFL) die deutschen Asylakten der Beschw erdeführer. D iese w urden dem BFF in der Folge zugestellt. c) Am 2. Juni 2004 forderte das BFF die Beschw erdeführer 1 und 2 dazu auf, vom in D eutschland bestellten R echtsvertreter zusätzliche Bew eism ittel aus dem deutschen Asylverfahren und Präzisierungen ins R echt zu legen. M it Eingabe vom 24. August 2004 w urden die geforderten U nterlagen beim BFF eingereicht. D ie folgenden türkischen Verfahrensdokum ente w urden ins R echt gelegt: - Schreiben der Staatsanw altschaft an das Kassationsgericht vom - U rteil des Kassationsgerichts vom - Schreiben der Staatsanw altschaft des Kassationsgerichts an die Staatsanw altschaft von E._______ vom - U rteil (Provisorische H aftentlassung) des Agir C eza M ahkem esi von E._______ vom - Schreiben der Staatsanw altschaft E._______ an die Staatsanw altschaft F._______ vom - Schreiben der Staatsanw altschaft F._______ an die Flughafenpolizei vom D ie D okum ente w urden in der Folge einer BFF-internen Prüfung unterzogen. d) M it Zuschrift vom 7. Septem ber 2004 forderte das BFF die Beschw erdeführer 1 und 2 dazu auf, zusätzlich zum U rteil des Kassationsgerichts vom die Anklageschrift und das erstinstanzliche U rteil nachzureichen. D ie angesetzte Frist verstrich unbenutzt. B. M it zw ei separaten Verfügungen vom 25. O ktober 2004 stellte das BFF fest, die Beschw erdeführer erfüllten die Flüchtlingseigenschaft nicht, und lehnte die Asylgesuche ab. G leichzeitig verfügte es die W egw eisung aus der Schw eiz und den Vollzug. C . M it Beschw erde vom 24. N ovem ber 2004 liessen die Beschw erdeführer 1 bis 3 beantragen, die Verfügungen vom 25. O ktober 2004 seien aufzuheben, die Personen G ._______, und H ._______ seien notfalls rechtshilfew eise zu befragen. Es sei festzustellen, dass die Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Es sei w eiterhin festzustellen, dass der G rundsatz der N ichtrückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG anzuw enden sei. D ie Asylgesuche seien gutzuheissen. D . M it Zw ischenverfügung vom 2. D ezem ber 2004 stellte der dam als zuständige Instruktionsrichter der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) fest, die Beschw erdeverfahren N und N w ürden vereinigt und setzte Frist an zur Leistung 4 eines Kostenvorschusses in der H öhe von Fr. 800.-- sow ie zur Einreichung der in Aussicht gestellten Bew eism ittel im O riginal und der Zeugenaussagen. E. Am 8. D ezem ber 2004 w urde der erhobene Kostenvorschuss einbezahlt. F. M it Eingabe vom 27. D ezem ber 2004 w urden die Ü bersetzung des Schreibens von R echtsanw alt H ._______ vom sow ie ein Schreiben des "Zeugen" G ._______ vom zu den Akten gereicht. G . M it zw ei Vernehm lassungen vom 7. M ai 2007 beantragte das BFM die Abw eisung der Beschw erde. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021), sofern keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31); das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (Art. 105 AsylG ; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht hat per 1. Januar 2007, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der bei der ehem aligen AR K hängigen R echtsm ittel übernom m en. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (Art. 106 Abs. 1 AsylG ). 2. D ie Beschw erde ist form - und fristgerecht eingereicht; die Beschw erdeführer sind legitim iert (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 50 ff. Vw VG ). Auf die Beschw erde ist m ithin einzutreten. 3. 3.1 G em äss Art. 2 Abs. 1 AsylG gew ährt die Schw eiz grundsätzlich Flüchtlingen Asyl. Als Flüchtling w ird eine ausländische Person anerkannt, w enn sie in ihrem H eim atstaat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder w egen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden. Als ernsthafte N achteile gelten nam entlich die G efährdung von Leib, Leben oder Freiheit sow ie 5 M assnahm en, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken; den frauenspezifischen Fluchtgründen ist R echnung zu tragen (Art. 3 AsylG ). 3.2 W er um Asyl nachsucht, m uss die Flüchtlingseigenschaft nachw eisen oder zum indest glaubhaft m achen. D iese ist glaubhaft gem acht, w enn die Behörde ihr Vorhandensein m it überw iegender W ahrscheinlichkeit für gegeben hält. U nglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in w esentlichen Punkten zu w enig begründet oder in sich w idersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder m assgeblich auf gefälschte oder verfälschte Bew eism ittel abgestützt w erden (Art. 7 AsylG ). 4. 4.1 D as Bundesam t lehnte die Asylgesuche der Beschw erdeführer 1 und 2 ab, da ihre Vorbringen w eder den Anforderungen an die G laubhaftigkeit noch denjenigen an die Flüchtlingseigenschaft standhielten. D ie Vorinstanz führte dazu im W esentlichen aus, w enn die Beschw erdeführer 1 und 2 tatsächlich derm assen offen die PKK unterstützt hätten, w ären die türkischen Behörden dam als konsequent gegen jene vorgegangen, w as aber nicht der Fall gew esen sei. D eshalb seien die vorgebrachten Aktivitäten Ende der 80er-Jahre nicht glaubhaft. D en Beschw erdeführern 1 und 2 seien die Vorbringen aufgrund von W idersprüchen und tatsachenw idrigen Elem enten auch im deutschen Asylverfahren nicht geglaubt w orden. D er Beschw erdeführer 1 berufe sich in seiner Asylbegründung auf eine gerichtliche Verurteilung des Agir C eza M ahkem esi in E._______ vom zu vier Jahren und zw ei M onaten H aft. D ieses U rteil habe er nicht beigebracht, hingegen jenes des Kassationsgerichts, w elches das erstinstanzliche U rteil aber bestätigt habe. D ieses und die anderen D okum ente w ürden als authentisch qualifiziert. Ein Agir C eza M ahkem esi beurteile jedoch keine D elikte politischer, sondern ausschliesslich strafrechtlicher N atur. D ie vom Beschw erdeführer 1 geltend gem achte illegale Lagerung von W affen falle in diesen Bereich. Ein Zusam m enhang m it politischen Aktivitäten zu G unsten der PKK könne dabei aber ausgeschlossen w erden, zum al in diesem Falle das Staatssicherheitsgericht D G M den Fall behandelt hätte. D ie Anklageschrift habe der Beschw erdeführer 1 trotz entsprechender Aufforderung nicht eingereicht, w om it er zu erkennen gebe, dass er dem U rteil des Kassationsgerichts nichts W esentliches hinzuzufügen habe. D er Beschw erdeführer sei som it nicht w egen politischer, sondern ausschliesslich w egen gem einrechtlicher D elikte verurteilt w orden, w as indessen nicht asylrelevant sei. Aus dem U rteil über die provisorische H aftentlassung vom gehe hervor, dass der Beschw erdeführer 1 unter das Am nestiegesetz 4616 falle, w eshalb er nach seiner anfänglichen Inhaftnahm e nach seiner R ückkehr in die Türkei um gehend w ieder freigelassen w orden sei. D ie Angelegenheit sei som it erledigt und er m üsse die 1996 ausgesprochene Strafe nicht m ehr verbüssen. Vor diesem H intergrund sei das Vorbringen, er habe vernom m en, gesucht zu w erden, als konstruiert zu w erten. D er Beschw erdeführer 3 erfülle zudem die Anforderungen an die Flüchtlingseigenschaft ebenfalls nicht, zum al er über keine eigenen Asylgründe verfüge. Insofern er sich auf die vom Vater geltend gem achte Verfolgung beziehe, 6 sei festzuhalten, dass dieser keiner G efährdung im Sinne von Art. 3 AsylG ausgesetzt gew esen sei, w eshalb nicht von einer R eflexverfolgung auszugehen sei. 4.2 4.2.1 In der R echtsm itteleingabe w ird gerügt, die Vorinstanz habe den Beschw erdeführern 1 bis 3 zu U nrecht kein Asyl gew ährt und dam it Bundesrecht verletzt. D ie Ausführungen in der Beschw erde sow ie die eingereichten D okum ente erw eisen sich jedoch nach einer Prüfung der vorliegenden Akten als nicht geeignet, um die Schlussfolgerungen des Bundesam tes zu entkräften. So ist m it der Vorinstanz noch einm al zu betonen, dass die vorgebrachten Aktivitäten für die PKK aus den vom Bundesam t dargelegten G ründen als nicht glaubhaft zu w erten sind. D ieser Schluss w ird dadurch unterm auert, dass in der Beschw erdeeingabe geltend gem acht w ird, die Beschw erdeführerin 2 sei m ehrfach verhaftet und m isshandelt w orden. Anlässlich der Em pfangsstellenbefragung gab die Beschw erdeführerin 2 dem gegenüber zu Protokoll, bis 1994 zw ei- bis dreim al vier bis fünf Tage in U ntersuchungshaft gew esen (vgl. A 3, S. 4), respektive im Januar und Februar 1994 sechs und sieben Tage inhaftiert und gefoltert w orden zu sein (vgl. A 10, S. 15). Auch der Beschw erdeführer 1 m achte geltend, seine Frau sei zw eim al im Jahre 1994 festgenom m en w orden (vgl. A 9, S. 13 f.). D adurch, dass in der Beschw erde durch den Ausdruck "m ehrfach" suggeriert w ird, die Beschw erdeführerin 2 sei häufiger als zw ei-, dreim al verhaftet w orden, w erden die Zw eifel am W ahrheitsgehalt dieser Vorbringen, m indestens aber an der geltend gem achten Intensität der Behelligungen verstärkt. Es w ird in der Beschw erde der Eindruck erw eckt, m it der Steigerung der angeblichen Verhaftungen von zw ei-, dreim al auf eine unbestim m te, m ehrfache Anzahl, w ollten die Beschw erdeführer 1 und 2 ihren Vorbringen noch m ehr G ew icht verleihen. Im R ahm en des Beschw erdeverfahrens w urden sodann auf entsprechende Aufforderung hin je ein Bestätigungsschreiben des Anw alts H ._______ vom m it deutscher Ü bersetzung sow ie des "Zeugen" G ._______ aus I._______, datierend vom , eingereicht. G ._______. bestätigt unter anderem , er habe 1996 w ährend eines kurzen Aufenthalts im D orf erfahren, dass der Beschw erdeführer von den Sicherheitskräften festgenom m en w orden sei, w eil er W affen von PKK-M itgliedern bei sich versteckt habe. D er Anw alt erklärt in seinem Schreiben, er habe den Fall des Beschw erdeführers nach dessen Festnahm e übernom m en. Es sei ihm und dem Beschw erdeführer gelungen, die U ntersuchungsbehörden zu überzeugen, dass die beschlagnahm ten W affen (AK-47, Kalaschnikow ) nicht der PKK gehört hätten, sondern dass der Beschw erdeführer diese zum persönlichen Schutz gebraucht habe. D eshalb sei das Verfahren nicht vor dem Staatssicherheitsgericht, sondern vor dem Schw urgericht durchgeführt w orden. D em entsprechend sei das Strafm ass niedrig gew esen. Falls ein neues Verfahren gegen den Beschw erdeführer eröffnet w erden sollte, könnte aber ein härteres Strafm ass gegen ihn ausgesprochen w erden. D iesbezüglich hielt das BFM in seiner Vernehm lassung fest, es erscheine als äusserst zw eifelhaft, dass der Beschw erdeführer die Polizei und die zuständige G erichtsbehörde m it dieser Erklärung von seiner "U nschuld" habe überzeugen können. D er Beschw erdeführer sei für seinen persönlichen Schutz sicherlich nicht auf eine ganze Ladung von autom atischen W affen (Kalaschnikow s) angew iesen gew esen. D ies hätte ihm kein 7 türkisches G ericht geglaubt. Bekanntlich w ürden Beschuldigungen im Zusam enhang m it PKK-Aktivitäten m it äusserster Akribie überprüft und bereits beim Vorliegen eines geringen Verdachts an das Staatssicherheitsgericht überw iesen. G ._______ bestätige zw ar zudem schriftlich, dass der G rund für die Festnahm e (Aufbew ahrung von PKK-W affen) auch der D orfbevölkerung bekannt gew esen sei. W enn dies so gew esen w äre, hätte das G erichtsverfahren aber einen ganz anderen Verlauf genom m en und der Beschw erdeführer w äre vom Staatsicherheitsgericht zu einer schw eren Strafe verurteilt w orden. D as dem Beschw erdeführer zur Last gelegt D elikt (illegaler W affenbesitz) sei vom Strafgericht und nicht vom Staatssicherheitsgericht beurteilt w orden. D as Vergehen des Beschw erdeführers habe dem zufolge keinen politischen H intergrund gehabt. D er Beschw erdeführer sei nach der R ückkehr aus D eutschland ein paar Tage inhaftiert gew esen, sei aber aufgrund eines Am nestiegesetzes rasch freigelassen w orden und habe die 1996 ausgesprochene Strafe nicht verbüssen m üssen. O ffenbar sei auch dem türkischen Anw alt des Beschw erdeführers nichts über die Eröffnung eines neuen Verfahrens bekannt. D azu w ürden in der Tat keine G ründe vorliegen. Som it sei nach w ie vor nicht von einer G efährdung des Beschw erdeführers in seinem H eim atland auszugehen. D ieser Einschätzung der Vorinstanz in ihrer Vernehm lassung schliesst sich das Bundesverw altungsgericht vollum fänglich an. D arüber hinaus fällt auf, dass der Beschw erdeführer 1 anlässlich der Befragungen zu Protokoll gab, die für die PKK bestim m ten G egenstände seien bei D ._______ gefunden w orden, w oraufhin dieser den Beschw erdeführer 1 anlässlich eines Verhörs verraten habe (vgl. A 9, S. 10), und auch in der Beschw erde w ird angeführt, die W affen seien bei D ._______ gefunden w orden. D er Anw alt H ._______ führt in seinem Schreiben vom im W iderspruch dazu aber aus, die W affen seien im H aus des Beschw erdeführers 1 aufgefunden w orden. D ies verstärkt die erheblichen Zw eifel an den geltend gem achten Aktivitäten für die PKK und den dam it im Zusam m enhang stehenden angeblich politischen H intergrund des Strafverfahrens noch zusätzlich. D ie auf Beschw erdeebene eingereichten Bestätigungsschreiben sind vor diesem H intergrund als blosse G efälligkeitsschreiben ohne Bew eisw ert zu qualifizieren. 4.2.2 In der Beschw erde w ird sodann die Verletzung des U ntersuchungsgrundsatzes und des rechtlichen G ehörs gerügt. H iezu ist festzuhalten, dass die behördliche U ntersuchungspflicht im Asylverfahren (Art. 12 Vw VG i.V.m . Art. 6 AsylG ) nicht uneingeschränkt gilt, sondern eng m it der M itw irkungspflicht der Asylsuchenden im Sinne von Art. 8 Abs. 1 AsylG korreliert. Für das Bundesverw altungsgericht besteht insbesondere keine Pflicht, über die Vorbringen der Beschw erde führenden Seite hinaus den Sachverhalt vollkom m en neu zu erforschen, sondern es kann sich vielm ehr darauf beschränken, die Stichhaltigkeit der betreffenden Vorbringen zu prüfen, es sei denn, bereits die vorinstanzlichen Akten oder aber die Ausführungen in der Beschw erdeschrift legten zusätzliche Abklärungen zum Sachverhalt nahe (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der AR K [EM AR K] 1995 N r. 23 E. 5a S. 222 f., BG E 110 V 52 f., Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 61 [1997] N r. 31 E. 3.3.3., ALFR E D KÖ LZ/ISABELLE H ÄN ER , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, R z. 603, 675 f.; U LR IC H H ÄFELIN /G EO R G M Ü LLE R , Allgem eines Verw altungsrecht, 4. Aufl., Zürich 2002, R z. 1625). Asylsuchende sind einerseits nach Art. 8 Abs. 1 AsylG zur M itw irkung 8 an der Feststellung des Sachverhalts verpflichtet, andererseits haben sie aber auch einen Anspruch darauf, w as sich unm ittelbar aus dem Anspruch auf rechtliches G ehör nach Art. 29 Abs. 2 BV ergibt. Insbesondere sind sie nach Art. 33 Abs. 1 Vw VG berechtigt, Bew eise anzubieten, w elche grundsätzlich im R ahm en der G ew ährung des rechtlichen G ehörs auch abzunehm en sind, sow eit der zu bew eisende Sachverhalt rechtserheblich ist. D ie Behörde darf aber - im Sinne einer antizipierten Bew eisw ürdigung - von einer Abnahm e angebotener Bew eism ittel absehen, w enn ohne W illkür vorw eg die Annahm e getroffen w erden kann, die rechtliche Ü berzeugung w ürde durch w eitere Bew eiserhebungen nicht geändert, also insbesondere dann, w enn der betreffende Sachverhalt bereits hinreichend erstellt erscheint, die Behörde den Sachverhalt aufgrund eigener Sachkunde und der Aktenlage ausreichend w ürdigen kann oder von vornherein gew iss ist, dass der angebotene Bew eis keine w esentlichen Erkenntnisse zu verm itteln verm ag (vgl. KÖ LZ/H ÄN E R , a.a.O ., R z. 111, 271 und 320; EM AR K 2003 N r. 13 E. 4c S. 83 f., EM AR K 1995 N r. 23 E. 5b S. 223). Von einer Verletzung des U ntersuchungsgrundsatzes durch die Vorinstanz kann beim vorliegenden Sachverhalt nicht die R ede sein, zum al ein politischer H intergrund der Verurteilung des Beschw erdeführers aufgrund der von ihm selbst eingereichten türkischen Strafverfahrensdokum ente – w ie oben dargelegt - ausgeschlossen w erden kann. D iese lassen jeglichen H inw eis auf eine politisch m otivierte Verurteilung des Beschw erdeführers verm issen. G ._______ und der Anw alt des Beschw erdeführers 1 w urden nicht in einem förm lichen Verfahren einvernom m en. D eren Schreiben haben lediglich die Q ualität von schriftlichen Auskünften D ritter. D er Inhalt dieser Schreiben verm ag indes – w ie oben festgehalten w urde - nicht zu überzeugen, zum al eine politische Verfolgung des Beschw erdeführers 1 sich aus den von diesem selbst eingereichten D okum enten des ihn betreffenden türkischen Strafverfahrens nicht entnehm en lässt. Es besteht deshalb kein Anlass, diese Personen als Zeugen einzuvernehm en, zum al der entscheidw esentliche Sachverhalt nach dem G esagten erstellt ist (vgl. Art. 14 Abs. 1 Vw VG ). 4.2.3 Zusam m enfassend ist festzuhalten, dass es den Beschw erdeführern 1 und 2 nicht gelungen ist, eine in der Vergangenheit aus den in Art. 3 AsylG aufgezählten G ründen erlittene Verfolgung glaubhaft zu m achen, zum al die erfolgte Verurteilung des Beschw erdeführers 1 w egen illegalen W affenbesitzes einer politischen Verfolgungsm otivation entbehrt und folglich als legitim zu bezeichnen ist. D ie Beschw erdeführer 1 und 2 können auch keine begründete Furcht vor asylrechtlich relevanter Verfolgung glaubhaft m achen, zum al der Beschw erdeführer 1 für das vorerw ähnte D elikt am nestiert w urde, folglich er m it keiner Fahndung m ehr rechnen m uss und die geltend gem achten Aktivitäten für die PKK unglaubhaft sind. Es sind daher auch keine G ründe ersichtlich, w eshalb der Beschw erdeführer 3, w elcher keine eigenen behördlichen Problem e geltend m achte, sondern w egen des Vaters als M inderjähriger nach D eutschland und später auch in die Schw eiz gereist ist (vgl. A 1, S. 4 f.), bei einer R ückkehr einer asylrelevanten Verfolgung ausgesetzt sein könnte. Es kann im Ü brigen auf die zutreffenden Erw ägungen der Vorinstanz in den Verfügungen und Vernehm lassungen verw iesen w erden, ohne auf die w eiteren Ausführungen in der Beschw erde einzugehen, w elche am 9 Ergebnis nichts zu ändern verm ögen, zum al im W esentlichen die Vorbringen w iederholt w erden und auf deren asylrechtlicher R elevanz beharrt w ird. 4.3 N ach dem G esagten ist festzustellen, dass die Beschw erdeführer 1 bis 3 keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft m achen oder nachw eisen und sie nicht als Flüchtlinge anerkannt w erden können. M angels erfüllter Flüchtlingsei- genschaft ist ihnen zu R echt das nachgesuchte Asyl nicht gew ährt w orden. 5. 5.1 Lehnt das Bundesam t das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt es in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz und ordnet den Vollzug an; dabei ist der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen (Art. 44 Abs. 1 AsylG ). Ist der Vollzug der W egw eisung nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zum utbar, so regelt das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG ; Art. 14a Abs. 1 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 5.2 D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zulässig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Ausländers in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entgegenstehen. D er Vollzug kann insbesondere nicht zum utbar sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (Art. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). 5.3 N iem and darf in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezw ungen w erden, in dem sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem G rund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet sind oder in dem die G efahr besteht, dass er zur Ausreise in ein solches Land gezw ungen w ird (Art. 5 Abs. 1 AsylG ). 5.4 G em äss Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Ü bereinkom m ens vom 10. D ezem ber 1984 gegen Folter und andere grausam e, unm enschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) darf niem and der Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterw orfen w erden. 5.5 D ie Beschw erdeführer verfügen w eder über eine frem denpolizeiliche Aufenthaltsbew illigung noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen. D ie W egw eisung w urde dem nach zu R echt angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG ; EM AR K 2001 N r. 21). 5.6 D ie Vorinstanz w ies in ihren angefochtenen Verfügungen zutreffend darauf hin, dass der G rundsatz der N ichtrückschiebung nur Personen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen (vgl. M AR IO G ATTIKER , D as Asyl- und W egw eisungsverfahren, Bern 1999, S. 89). D a es den Beschw erdeführern nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche G efährdung nachzuw eisen oder glaubhaft zu m achen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen N on-refoulem ents im vorliegenden Verfahren keine 10 Anw endung finden. Eine R ückkehr der Beschw erdeführer in ihren H eim atstaat ist dem nach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtm ässig. 5.7 Sodann ergeben sich w eder aus den Aussagen der Beschw erdeführer noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer Ausschaffung in ihren H eim atstaat dort m it beachtlicher W ahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EM R K oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt w ären. G em äss Praxis des Europäischen G erichtshofes für M enschenrechte sow ie jener des U N -Anti- Folterausschusses m üssten die Beschw erdeführer eine konkrete G efahr ("real risk") nachw eisen oder glaubhaft m achen, dass ihnen im Fall einer R ückschiebung Folter oder unm enschliche Behandlung drohen w ürde (vgl. EM AR K 2001 N r. 16, S. 122, m .w .H .). D ie allgem eine M enschenrechtssituation in ihrem H eim atstaat lässt den W egw eisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt klarerw eise nicht als unzulässig erscheinen. N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung sow ohl im Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestim m ungen zulässig. 5.8 Aus hum anitären G ründen, nicht in Erfüllung völkerrechtlicher Pflichten der Schw eiz, w ird auf den Vollzug der W egw eisung auch verzichtet, w enn die R ückkehr in den H eim atstaat für den Betroffenen eine konkrete G efährdung darstellt. Eine solche G efährdung kann angesichts der im H eim atland herrschenden allgem einen politischen Lage, die sich durch Krieg, Bürgerkrieg oder durch eine Situation allgem einer G ew alt kennzeichnet, oder aufgrund anderer G efahrenm om ente, w ie beispielsw eise einer notw endigen, aber nicht erhältlichen m edizinischen Behandlung, angenom m en w erden (vgl. Botschaft zum Bundesbeschluss über das Asylverfahren vom 22. Juni 1990, BBl 1990 II 668). 5.9 Eine Situation, w elche die Beschw erdeführer 1 bis 3 als „G ew alt- oder de-facto- Flüchtling“ qualifizieren w ürde, lässt sich aufgrund der heutigen Situation in der Türkei nicht in genereller Form bejahen. Im Jahr 2004 beurteilte die AR K die Si- tuation in den südöstlichen Provinzen der Türkei neu (vgl. EM AR K 2004 N r. 8). D ie AR K kam zum Schluss, dass unter Berücksichtigung der neu gew ürdigten U m stände nicht m ehr von einer generellen U nzum utbarkeit der R ückkehr in die südöstlichen Provinzen der Türkei ausgegangen w erden m uss. D iese Beurteilung hat auch für das Bundesverw altungsgericht G ültigkeit. 5.10 Es sind aus den Akten auch keine individuellen G ründen gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs der Beschw erdeführer 1 bis 3 ersichtlich, w elche über Verw andte und Freunde im H eim atstaat verfügen (vgl. vgl. A 3, S. 2; A 9, S. 4 f.), die sie bei ihrer W iedereingliederung unterstützen können. D er Beschw erdeführer 1 hat zudem die M öglichkeit, w ie schon vor seiner Ausreise w ieder als J._______ und K._______ tätig zu sein (vgl. A 9, S. 5). Zudem sollte die jahrelange schulische Ausbildung des Beschw erdeführers 3 in D eutschland und die Berufsschule (vgl. A 8, S. 5) diesem helfen, sich in der Türkei ein w irtschaftliches Auskom m en zu sichern. Auch sind schliesslich im vorliegenden Verfahren keine gesundheitlichen Problem e der Beschw erdeführer 1 bis 3 aktenkundig, w elche gegen die Zum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs sprechen könnten. 5.11 N ach dem G esagten ist der Vollzug der W egw eisung som it als zum utbar zu bezeichnen. 5.12 Schliesslich obliegt es den Beschw erdeführern, sich bei der zuständigen 11 Vertretung ihres H eim atstaates die für eine R ückkehr notw endigen R eisedokum ente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG ), w eshalb der Vollzug der W egw eisung auch als m öglich zu bezeichnen ist. 5.13 Insgesam t sind die durch die Vorinstanz verfügten W egw eisungen zu bestätigen. D ie Vorinstanz hat deren Vollzug zu R echt als zulässig, zum utbar und m öglich erachtet. N ach dem G esagten fällt eine Anordnung der vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht (Art. 14a Abs. 1 - 4 AN AG ). 6. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtenen Verfügungen Bundesrecht nicht verletzen, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellen und angem essen sind (Art. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esagten abzuw eisen. 7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschw erdeführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ), auf insgesam t Fr. 800.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) und m it dem am 8. D ezem ber 2004 geleisteten Kostenvorschuss in derselben H öhe zu verrechnen. (D ispositiv nächste Seite)12 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 800.--, w erden den Beschw erdeführern auferlegt und m it dem geleisteten Kostenvorschuss in derselben H öhe verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter der Beschw erdeführer, 2 Expl. (eingeschrieben) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N und N ) - (Beilagen: Fam ilienbüchlein, D eutscher Führerschein) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Fulvio H aefeli G abriela Freihofer Versand am :