<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00059</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206147&amp;W10_KEY=4467134&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00059</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.09.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Neufestsetzung der Baulinien an der N-Strasse</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Der Hauptantrag der Beschwerde lautet, es sei die Nichtigkeit des Beschlusses des Gemeinderates festzustellen, da die Baulinienfestsetzung in "funktioneller" Unzuständigkeit erfolgt sei. Voraussetzungen der Nichtigkeit einer Anordnung (E. 2). Die Städte Zürich und Winterthur sind befugt, für die Sicherung von Strassen überkommunaler Bedeutung auf ihrem Gebiet Baulinien festzusetzen (E. 3.1). Das Verfahren nach § 108 Abs. 3 PBG entspricht den bundesrechtlichen Anforderungen. Die alleinige Anwendung von § 108 Abs. 3 PBG (und nicht auch von § 7 PBG) erscheint als sachgerecht (E. 3.2). Zur Wahrung des öffentlichen Interesses an einem erhöhten Schutz der Freihaltezone war der Beschwerdegegner im Rahmen seines weiten Ermessens berechtigt, geringfügig vom Grundsatz der gleichmässigen Belastung der beiden Strassenseiten abzuweichen (E. 4.3). Der Baulinienfestsetzung liegen vertretbare Vorstellungen über eine künftige Strassennutzung zugrunde. Sie entsprechen dem gesetzlichen Zweck und erweisen sich nicht als überdimensioniert und unverhältnismässig. Das von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verlangte aktuelle Bedürfnis ist gegeben (E. 4.4 f.).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSLEGUNG">AUSLEGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIGKEIT">NICHTIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: SONDERNUTZUNGSPLÃNE">SONDERNUTZUNGSPLÃNE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHREN">VERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSBAULINIEN">VERKEHRSBAULINIEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 7 PBG</span><br/><span class="gerade">§ 108 PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 RPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2006 Nr. 61</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Der Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich setzte mit Beschluss vom 12. Januar 2005 die Baulinien an der N-Strasse und der im regionalen Richtplan vorgesehenen neuen Verbindung X fest. Der Beschluss wurde am 21. Januar 2005 im Amtsblatt des Kantons ZÃ¼rich publiziert.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Gegen diese Festsetzung rekurrierten mit gemeinsamer Rekurseingabe die Erbengemeinschaft A, nÃ¤mlich B, C, D, E und F, sowie die G AG, H, I und J an die Baurekurskommission I, welche den Rekurs am 16. Dezember 2005 abwies.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Dagegen erhoben am 7. Februar 2006 mit gemeinsamer Beschwerdeschrift die Erbengemeinschaft A, nÃ¤mlich B, C, D, E und F, sowie die G AG, H, I und J Beschwerde an das Verwaltungsgericht und stellten folgende AntrÃ¤ge:</p> <p class="Sachverhalt2">"1. Es sei die Nichtigkeit des Beschlusses des Gemeinderats der Stadt ZÃ¼rich vom 12. Januar 2005 festzustellen.</p> <p class="Urteilstext">2.<span> </span>Eventualiter: Es seien der angefochtene Entscheid sowie der Beschluss des Gemeinderats der Stadt ZÃ¼rich vom 12. Januar 2005 aufzuheben.</p> <p class="Urteilstext">3.<span> </span>Subeventualiter: Es seien die den BeschwerdefÃ¼hrern von der Vorinstanz auferlegten Kosten angemessen zu reduzieren und es sei Dispositivziffer II des angefochtenen Entscheids entsprechend zu korrigieren. Sodann sei Dispositivziffer III des angefochtenen Entscheids aufzuheben.</p> <p class="Urteilstext">4.<span> </span>Alles unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners fÃ¼r das Rekurs- und das Beschwerdeverfahren."</p> <p class="Sachverhalt2">Die Baurekurskommission beantragte am 7./8. MÃ¤rz 2006 die Abweisung der Beschwerde. In der Beschwerdeantwort vom 10. April 2006 stellte das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt ZÃ¼rich den Antrag, die Beschwerde sei vollumfÃ¤nglich abzuweisen, unter EntschÃ¤digungsfolge zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichts ergibt sich aus § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2; vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 41 N. 13 f., § 19 N. 92 ff.). Alle BeschwerdefÃ¼hrenden sind EigentÃ¼mer von GrundstÃ¼cken, welche von den festgesetzten Baulinien direkt betroffen sind. Sie sind damit zur Beschwerde legitimiert. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der Hauptantrag der Beschwerde lautet, es sei die Nichtigkeit des Beschlusses des Gemeinderates vom 12. Januar 2005 festzustellen, da die Baulinienfestsetzung in "funktioneller" UnzustÃ¤ndigkeit erfolgt sei. FÃ¼r die Festsetzung dieser Baulinien sei die kantonale Baudirektion zustÃ¤ndig.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Fehlerhafte VerfÃ¼gungen sind in der Regel anfechtbar; nur in seltenen FÃ¤llen bewirkt die Fehlerhaftigkeit einer VerfÃ¼gung deren Nichtigkeit. Ob Nichtigkeit vorliegt, bestimmt sich nach der Evidenztheorie: Es muss ein schwerwiegender Rechtsfehler vorhanden sein, der Fehler muss offenkundig oder zumindest leicht erkennbar sein, und die Annahme der Nichtigkeit darf nicht zu einer ernsthaften GefÃ¤hrdung der Rechtssicherheit fÃ¼hren. Diese Voraussetzungen mÃ¼ssen kumulativ erfÃ¼llt sein. Nur qualifizierte Fehler vermÃ¶gen somit NichtigkeitsgrÃ¼nde zu setzen. Ob Nichtigkeit anzunehmen ist, ergibt sich letztlich im Einzelfall aus einer AbwÃ¤gung zwischen dem Interesse an der Rechtssicherheit und dem Interesse an der richtigen Rechtsanwendung (Pierre Tschannen/Ulrich Zimmerli, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. A., Bern 2005, § 31 N. 16 f.; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, All­gemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich etc. 2002, Rz. 956 ff.).</p> <p class="Erwgung2">Als NichtigkeitsgrÃ¼nde fallen namentlich schwerwiegende ZustÃ¤ndigkeitsfehler, schwerwiegende Verfahrens- und Formfehler sowie schwerwiegende inhaltliche MÃ¤ngel in Betracht (BGr, 14. MÃ¤rz 2005, 2P.104/2004, E. 6.4.1, www.bger.ch). Sachliche und funktionelle UnzustÃ¤ndigkeit haben in der Regel Nichtigkeit zur Folge, es sei denn, der verfÃ¼genden BehÃ¶rde komme auf dem betreffenden Gebiet allgemeine Entscheidungsgewalt zu. Auch bei qualifizierter funktioneller oder sachlicher UnzustÃ¤ndigkeit ist der Schluss auf Nichtigkeit unzulÃ¤ssig, wenn er mit der Rechtssicherheit nicht vereinbar wÃ¤re (Max Imboden/RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Basel/Frank­furt a.M. 1986/1990, Nr. 40 B V a 1).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Das Gesetz muss in erster Linie aus sich selbst heraus, das heisst nach Wortlaut, Sinn und Zweck und den ihm zugrunde liegenden Wertungen auf der Basis einer teleologischen VerstÃ¤ndnismethode ausgelegt werden. Die Auslegung ist auf die Regelungsabsicht des Gesetzgebers auszurichten, welche mit Hilfe der herkÃ¶mmlichen Auslegungsmethoden ermittelt werden muss. Den einzelnen Auslegungselementen kommt nicht ein stets gleich bleibendes Gewicht im Sinne einer hierarchischen PrioritÃ¤tenordnung zu. Die Gesetzesmaterialien kÃ¶nnen als Auslegungshilfe herangezogen werden; ihre Bedeutung ist unterschiedlich je nachdem, ob es sich um neue oder Ã¤ltere Gesetze handelt (VGr, 2. Dezember 2004, VB.2004.00423, E. 3.2.1 mit Hinweisen, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.1 </b>GemÃ¤ss § 108 Abs. 1 des Planungs‑ und Baugeset­zes vom 7. September 1975 (PBG, LS 700.1) ist fÃ¼r die Festsetzung von Bau- und Niveaulinien fÃ¼r kommunale Anlagen die Gemeinde zustÃ¤ndig, in den anderen FÃ¤llen die Baudirektion. Die N-Strasse und die vorgesehene neue Verbindung X sind im regionalen Richtplan der Stadt ZÃ¼rich verzeichnet und somit nach § 5 Abs. 1 des Strassengesetzes vom 27. September 1981 (StrassG, LS 722.1) als Staatsstrassen zu qualifizieren. ZustÃ¤ndig zur Festsetzung von Bau- und Niveaulinien fÃ¼r Staatsstrassen ist nach dem Wortlaut von § 108 Abs. 1 PBG die Baudirektion.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.2 </b>Seit dem Ende des vorletzten Jahrhunderts setzt die Stadt ZÃ¼rich Baulinien nicht nur fÃ¼r kommunale, sondern auch fÃ¼r Staatsstrassen auf ihrem Gebiet fest. Diese Kompetenz konnte sich auf die ZustÃ¤ndigkeitsordnung des Baugesetzes fÃ¼r Ortschaften mit stÃ¤dtischen VerhÃ¤ltnissen vom 23. April 1893 (BauG; ZG 5, 3 [abgelÃ¶st durch das Planungs- und Baugesetz]) sowie des Strassengesetzes vom 20. August 1893 (aStrassG; ZG 5, 89 [abgelÃ¶st durch das aktuelle Strassengesetz]) stÃ¼tzen. FÃ¼r Strassen und Ã¶ffentliche Fusswege der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur galten besondere Bestimmungen (§ 57 ff. aStrassG). Diese StÃ¤dte waren gemÃ¤ss § 1 Abs. 2 in Verbindung mit § 17a BauG insbesondere befugt, an Strassen I. und II. Klasse Bau- und Niveaulinien festzusetzen (vgl. auch § 31 aStrassG). Als Strassen I. Klasse galten diejenigen Strassen, welche dem Verkehr grÃ¶sserer Landesteile dienten oder die Verbindung einzelner politischer Gemeinden des Kantons unter sich und ihren Hauptbestandteilen sowie mit den Eisenbahn- und Dampfschiffstationen vermittelten oder mit entsprechenden Strassen anderer Kantone und LÃ¤nder zusammenhingen (§ 2 aStrassG). Strassen II. Klasse waren die nicht in die I. Klasse fallenden Ã¶ffentlichen Strassen, welche den Lokalverkehr zwischen einzelnen Teilen von politischen Gemeinden und Zivilgemeinden vermittelten, sofern sie den an Strassen II. Klasse gestellten Anforderungen entsprachen (§ 3 aStrassG). </p> <p class="Erwgung3">In der vorberatenden Kommission des Kantonsrates wurde lange darÃ¼ber diskutiert, wie mit den unter dem alten Strassengesetz vorgesehenen Kompetenzen der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur im neuen Strassengesetz zu verfahren sei. Man einigte sich dahin, den StÃ¤dten die Kompetenzen zu belassen (vgl. Protokolle der kantonsrÃ¤tlichen Kommission zur Beratung des Antrages des Regierungsrates vom 28. Dezember 1978 betreffend das Gesetz Ã¼ber den Bau und den Unterhalt der Ã¶ffentlichen Strassen, insbesondere die Sitzungen vom 6. September 1979, 27. November 1979 und 29. Januar 1980). Dieser Antrag wurde nach kurzer Diskussion im Kantonsrat Ã¼bernommen (Prot. KR 1979-83, S. 5602 ff., 5665). Wie sich aus den Gesetzesmaterialien ergibt, wollte der Kantonsrat die Kompetenzen dieser StÃ¤dte durch das Planungs- und Baugesetz sowie das Strassengesetz nicht schmÃ¤lern (vgl. Richard Koch, Das Strassenrecht des Kantons ZÃ¼rich [Strassenpolizeirecht] â unter BerÃ¼cksichtigung des Nationalstrassen- und Umweltschutzrechts, ZÃ¼rich 1997, S. 76; Prot. KR 1971-75, S. 8993 ff., 9257). Diese Kompetenzaufteilung wurde bis heute praxisgemÃ¤ss fortgesetzt. Aktenkundig ist dazu eine Weisung des Kantonsingenieurs vom 28. Mai 1998, welche den GeschÃ¤ftsablauf bei Verkehrsbau- und Niveaulinien an Strassen auf dem Gebiet der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur festlegt.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.3 </b>Im geltenden Strassengesetz haben die StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur nach wie vor eine weit reichende Entscheidungsgewalt in Bezug auf Staatsstrassen auf ihrem Gebiet. Staatsstrassen werden zwar grundsÃ¤tzlich vom Staat erstellt, ausgebaut (§ 6 Abs. 1 StrassG) und unterhalten (§ 26 Abs. 1 StrassG). Bei Strassen Ã¼berkommunaler Bedeutung auf dem Gebiet der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur liegt die ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r die Erstellung, den Ausbau und den Unterhalt dieser Strassen bei diesen StÃ¤dten (§ 43 Abs. 1 StrassG). Ãberkommunale Bedeutung haben die Strassen des kantonalen und regionalen Verkehrsplanes (Abs. 2). Auch die Projektierung von solchen Strassen obliegt den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur (§ 45 StrassG). Dabei umfasst die Baupflicht nicht nur alle Teile der Strasse; sie erstreckt sich Ã¼berdies auf Anpassungen und Verlegungen bestehender anderer Strassen und Wege jeder Art, soweit sie notwendige Verbindungen und deren bisherige FunktionstÃ¼chtigkeit erhalten (§ 7 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a StrassG). Ebenso sind Anpassungen an anstossende GrundstÃ¼cke von der Baupflicht erfasst (Abs. 2 lit. b).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.4 </b>Auch im Planungs- und Baugesetz finden sich Anhaltspunkte fÃ¼r die Sonderstellung der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur: So kÃ¶nnen sie bei Strassen fÃ¼r den grossen Durchgangsverkehr den seitlichen Zutritt allgemein untersagen (§ 241 Abs. 1 PBG). § 265 Abs. 2 PBG verleiht ihnen bei fehlenden Baulinien in einem bestimmten Sachgebiet sogar Rechtssetzungskompetenzen.</p> <p class="Erwgung3">§ 108 PBG enthÃ¤lt zwar keinen Hinweis auf die Sonderstellung der StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur; dennoch ist davon auszugehen, dass sie befugt sind, fÃ¼r die Sicherung von Strassen Ã¼berkommunaler Bedeutung auf ihrem Gebiet Baulinien festzusetzen. Baulinien mÃ¼ssen so festgesetzt werden, dass sie den BedÃ¼rfnissen beim voraussichtlichen Endausbau der betreffenden Anlagen genÃ¼gen (§ 98 PBG). Diese BedÃ¼rfnisse legen die StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur nicht nur fÃ¼r ihre kommunalen Strassen, sondern â wie im vorliegenden Fall â auch fÃ¼r Strassen Ã¼berkommunaler Bedeutung auf ihrem Gebiet fest. Sinn und Zweck dieser Kompetenzaufteilung ist es, den StÃ¤dten ZÃ¼rich und Winterthur einen Handlungsspielraum einzurÃ¤umen, damit sie die besonderen VerhÃ¤ltnisse auf ihrem Gebiet angemessen berÃ¼cksichtigen kÃ¶nnen. Baulinien hÃ¤ngen gestalterisch eng mit der Strassenprojektierung zusammen. Sie dienen der Sicherung einer solchen Anlage (§ 96 Abs. 1 PBG). Bei der Planfestsetzung ist umfassend zu berÃ¼cksichtigen und abzuwÃ¤gen, ob das mit der Baulinie zu sichernde Projekt in bestmÃ¶glicher Weise allen zu berÃ¼cksichtigenden Interessen Rechnung trÃ¤gt (Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, Griff 4 S. 8). Ein Auseinanderfallen der Kompetenz zur Strassenprojektierung und derjenigen zur Festsetzung der Baulinien wÃ¤re bei diesem engen Sachzusammenhang wenig praktikabel. Die StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur sind aufgrund ihrer GrÃ¶sse zudem personell in der Lage, solche Festsetzungen vorzunehmen. Korrektiv wirken dabei der kantonale Verkehrsplan (vgl. § 16 PBG) und das Aufsichtsrecht nach § 2 lit. a und b PBG sowie § 40 StrassG. Ausserdem bedÃ¼rfen Bau- und NiveaulinienplÃ¤ne der Gemeinden der Genehmigung (§ 109 PBG). GemÃ¤ss § 5 Abs. 1 PBG werden genehmigungsbedÃ¼rftige Erlasse und VerfÃ¼gungen auf RechtsmÃ¤ssigkeit, ZweckmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit geprÃ¼ft. Das Fehlen einer ausdrÃ¼cklichen Kompetenzzuweisung an die StÃ¤dte ZÃ¼rich und Winterthur in § 108 PBG kann deshalb lediglich bedeuten, dass die durch das alte Strassengesetz und das Baugesetz fÃ¼r Ortschaften mit stÃ¤dtischen VerhÃ¤ltnissen begrÃ¼ndete Ordnung als selbstverstÃ¤ndlich zu gelten hat und daher in den neuen Gesetzen nicht eigens zum Ausdruck zu bringen war (Koch, S. 76).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.1.5 </b>Die Voraussetzungen der Nichtigkeit einer Anordnung (oben 2.2) sind aus den genannten GrÃ¼nden nicht erfÃ¼llt. Es liegt insbesondere kein ZustÃ¤ndigkeitsfehler vor.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen weiter geltend, die Nichtigkeit oder zumindest die Anfechtbarkeit des Beschlusses vom 12. Januar 2005 ergebe sich aus der Verletzung von Verfahrensvorschriften: Der Beschlussfassung durch den Gemeinderat sei zu Unrecht kein Ã¶ffentliches Mitwirkungsverfahren nach § 7 PBG vorausgegangen. Die Vorinstanz hat diese Frage offen gelassen und festgehalten, dass das rechtliche GehÃ¶r der BeschwerdefÃ¼hrenden gewahrt sei, weil die MÃ¶glichkeit zur Ergreifung eines Rechtsmittels gegen den Festsetzungsbeschluss eingerÃ¤umt worden sei. Die BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tten sich zudem im Quartierplanverfahren zu den Planabsichten Ã¤ussern kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung2">Mit der Revision des Planungs- und Baugesetzes vom 1. September 1991 wurde das frÃ¼her nur fÃ¼r RichtplÃ¤ne vorgesehene Verfahren gemÃ¤ss § 7 PBG grundsÃ¤tzlich auf die NutzungsplÃ¤ne ausgedehnt. Damit wurde die kantonale Regelung den Vorgaben des Bundesrechts angepasst, insbesondere Art. 4 und 33 des Bundesgesetzes Ã¼ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG, SR 700; vgl. auch ABl 1989, 1745, sowie Prot. KR 1987-91, S. 13259). Art. 4 Abs. 2 RPG verlangt ein Mitwirkungsverfahren, Art. 33 RPG stellt Anforderungen an den durch die Kantone zu gewÃ¤hrleistenden Rechtsschutz auf und begrÃ¼ndet die Pflicht, NutzungsplÃ¤ne Ã¶ffentlich aufzulegen. Art. 33 RPG gilt fÃ¼r sÃ¤mtliche NutzungsplÃ¤ne, auch fÃ¼r BaulinienplÃ¤ne als SondernutzungsplÃ¤ne. Es stellt sich daher zunÃ¤chst die Frage, ob vorliegend den bundesrechtlichen Anforderungen an das Verfahren genÃ¼gt wurde.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Ohne weiteres erfÃ¼llt ist die GewÃ¤hrleistung eines bundesrechtskonformen Rechtsschutzes. Bei NutzungsplÃ¤nen besteht ein GehÃ¶rsanspruch der GrundeigentÃ¼mer. Sie sind beim Erlass oder bei der Ãnderung solcher PlÃ¤ne in geeigneter Form individuell anzuhÃ¶ren, bevor Ã¼ber die Zoneneinteilung ihrer GrundstÃ¼cke definitiv entschieden wird. Diese ÃusserungsmÃ¶glichkeit muss allerdings nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung und entgegen der in der Literatur vertretenen Auffassung nicht notwendigerweise vor der Beschlussfassung Ã¼ber den Plan bestehen. Es genÃ¼gt, dass Einwendungen im Rahmen des Einsprache- oder Beschwerdeverfahrens vorgebracht werden kÃ¶nnen (BGE 119 Ia 141 E. 5c/bb, 114 Ia 233 E. 2c/ce; Heinz Aemisegger/Stephan Haag in: Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, ZÃ¼rich 1999, Art. 33 N. 11 mit Hinweisen). Die BeschwerdefÃ¼hrenden konnten ihre Einwendungen vor einer Instanz geltend machen, welche Ã¼ber volle Kognition verfÃ¼gt. Das rechtliche GehÃ¶r ist demzufolge genÃ¼gend gewahrt worden.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Fraglich ist im vorliegenden Fall, ob die Anforderungen an ein Mitwirkungsverfahren im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RPG erfÃ¼llt sind. Nach dieser Bestimmung sorgen die mit Planungsaufgaben betrauten BehÃ¶rden dafÃ¼r, dass die BevÃ¶lkerung bei Planungen in geeigneter Weise mitwirken kann. Mitwirkung im Sinne dieser Bestimmung bedeutet, dass eigene Meinungen und VorschlÃ¤ge im Entwurfsstadium eingebracht werden kÃ¶nnen und die planenden BehÃ¶rden sich damit materiell auseinandersetzen, ohne dass jedoch ein Anspruch auf individuelle Beantwortung jeder Mitwirkungseingabe bestÃ¼nde. Der Anspruch auf Mitwirkung ist nicht formeller Natur. FÃ¼r untergeordnete PlanÃ¤nderungen kann die Mitwirkung daher zulÃ¤ssigerweise unterbleiben. Ãber die konkrete Ausgestaltung der Mitwirkung entscheidet der kantonale Gesetzgeber (vgl. VGr, 15. September 2005, VB.2005.00030, E. 4.4, www.vgrzh.ch). Fehlende Mitwirkung macht eine Planung nicht nichtig, sondern nur anfechtbar (Rudolf Muggli in: Kommentar zum Bundesgesetz Ã¼ber die Raumplanung, ZÃ¼rich 1999, Art. 4 N. 29).</p> <p class="Erwgung3">Information und Mitwirkung nach Art. 4 RPG unterscheiden sich vom Rechtsschutz gegen die Planfestsetzung (Muggli, Art. 4 N. 5). Der Kreis der nach Art. 4 RPG Berechtigten (die "BevÃ¶lkerung", das heisst Personen, die durch die Planung berÃ¼hrt sein kÃ¶nnen; siehe Muggli, Art. 4 N. 13) ist weiter gezogen; es stehen ihnen andererseits nicht die weit gehenden Verfahrensrechte zu, wie sie den Beteiligten eines auf Erlass einer IndividualverfÃ¼gung gerichteten Verfahrens sowie den Beteiligten eines gegen die Planfestsetzung angehobenen Rechtsmittelverfahrens zukommen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>GemÃ¤ss § 108 Abs. 3 PBG sind Bau- und Niveaulinien Ã¶ffentlich bekannt zu machen und mit den nÃ¶tigen ErlÃ¤uterungen Ã¶ffentlich aufzulegen; die Auflage ist den betroffenen GrundeigentÃ¼mern schriftlich mitzuteilen. Dieses Verfahren wurde eingehalten. Die GrundeigentÃ¼mer wurden zudem an der im Rahmen des Quartierplanverfahrens durchgefÃ¼hrten Orientierung vom 10. April 2003 Ã¼ber die anstehende Baulinienfestsetzung informiert und hatten die Gelegenheit, sich zu den Planabsichten zu Ã¤ussern.</p> <p class="Erwgung3">Wie sich aus § 108 Abs. 3 PBG ergibt, knÃ¼pft im Kanton ZÃ¼rich die fÃ¼r die BevÃ¶lkerung ermÃ¶glichte Mitwirkung an die Ã¶ffentliche Planauflage an, was mit dem Bundesrecht vereinbar ist. So hat das Bundesgericht im Zusammenhang mit einem durch die Baudirektion des Kantons ZÃ¼rich festgesetzten Nutzungsplan ausgefÃ¼hrt, dass in der Sache einzig deshalb Bedenken angemeldet werden kÃ¶nnten, weil der Planfestsetzung durch die Baudirektion im Unterschied zum Planerlass durch die Gemeindeversammlung oder Gemeindeparlamente kein umfassender politischer Meinungsbildungsprozess vorausging. Weiter nimmt das Bundesgericht im selben Urteil Bezug auf einen nicht publizierten Entscheid vom 17. September 1987, wo es das Verfahren der Bau- und Niveaulinienfestsetzung gemÃ¤ss § 108 PBG nicht beanstandet hat. In jenem Verfahren ging es um die Festsetzung von Bau- und Niveaulinien fÃ¼r Kantonsstrassen durch die Baudirektion. Es wies einzig darauf hin, dass gemÃ¤ss § 13 StrassG die Projekte der Staatsstrassen der BevÃ¶lkerung vor der Kreditbewilligung in einer Orientierungsversammlung oder durch Ã¶ffentliche Auflage zur Stellungnahme zu unterbreiten sind, eine Regelung, die dem Informations- und Mitwirkungsgebot des Art. 4 RPG entspreche (BGE 114 Ia 233 E. 2c/cf). Vorliegend wurden die Baulinien durch das Gemeindeparlament, den Gemeinderat der Stadt ZÃ¼rich, festgesetzt. Damit konnte eine demokratische Auseinandersetzung stattfinden (vgl. FranÃ§ois Ruckstuhl, Der Rechtsschutz im zÃ¼rcherischen Planungs- und Baurecht, ZBl 86/1985, S. 281 ff., 286 f.). Die Mitwirkungsrechte entsprechen demzufolge den bundesrechtlichen Anforderungen.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.4 </b>Das Verfahren nach § 7 PBG wurde mit der Revision des Planungs- und Baugesetzes von 1991 zwar grundsÃ¤tzlich auf NutzungsplÃ¤ne ausgedehnt (oben 3.2). Der Gesetzgeber wollte mit dieser Bestimmung jedoch die Bau- und Niveaulinien sowie die QuartierplÃ¤ne nicht erfassen (vgl. Robert Wolf/Erich Kull, Das revidierte Planungs- und Baugesetz [PBG] des Kantons ZÃ¼rich, VLP-Schriftenfolge Nr. 58, Bern 1992, Rz. 18). FÃ¼r diese gelten die besonderen Verfahrensbestimmungen nach § 108 Abs. 3 respektive §§ 148 und 152 ff. PBG. Das Verfahren nach § 108 Abs. 3 PBG entsprach bereits den bundesrechtlichen Vorgaben, weshalb die Bestimmung keiner Revision unterzogen werden musste. Die alleinige Anwendung von § 108 Abs. 3 PBG auf das Verfahren bei der Festlegung von Baulinien erscheint als sachgerecht, gilt es doch zu bedenken, dass bereits der Verkehrsrichtplan, auf welchem Baulinien fussen, dem Verfahren nach § 7 PBG unterliegt. Zudem wird im Rahmen der Strassenprojektierung, als deren Vorstufe eine Baulinienvorlage erscheint, nach Massgabe von § 45 Abs. 2 in Verbindung mit § 13 StrassG ein mit § 7 PBG identisches Mitwirkungsverfahren durchgefÃ¼hrt (vgl. Koch, S. 74 mit Hinweisen; anders Fritzsche/BÃ¶sch, Griff 4 S. 8).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.5 </b>Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die Verfahrensrechte genÃ¼gend gewahrt worden sind. Das Hauptbegehren der BeschwerdefÃ¼hrenden ist demnach abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Verkehrsbaulinien im Sinne von § 96 Abs. 2 lit. a PBG dienen der Sicherung bestehender und geplanter Strassen, Wege etc. Sie bewirken laut § 99 Abs. 1 PBG ein grundsÃ¤tzliches Verbot von Bauten und Anlagen, die dem Zweck der Baulinien widerspre­chen. Mit der Rechtskraft der Baulinie steht entsprechend § 110 PBG dem WerktrÃ¤ger im Rahmen der Zweckbestimmung das Enteignungsrecht zu. Als eigentumsbeschrÃ¤nkende Massnahmen sind Baulinien nur zulÃ¤ssig und mit Art. 36 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 vereinbar, wenn sie auf einer gesetzlichen Grundlage beruhen, im Ã¶ffentlichen Interesse liegen, das im konkreten Fall die entgegenstehen­den privaten Belange der betroffenen GrundeigentÃ¼mer Ã¼berwiegt, mithin sich als verhÃ¤lt­nismÃ¤ssig erweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Hinsichtlich der ÃberprÃ¼fung des planerischen Ermessens einer Gemeinde hat das Verwaltungsgericht in seiner Rechtsprechung stets festgehalten, dass die Rechtsmittel­instanzen in planerischen Fragen, bei welchen den GemeindebehÃ¶rden ein erhebliches pro­spektiv-technisches Ermessen eingerÃ¤umt werden muss, ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼ben hÃ¤tten. Sie setzen in solchen FÃ¤llen ihr Ermessen nicht an die Stelle desjenigen der PlanungsbehÃ¶rde und sie sollen nicht eine vertretbare LÃ¶sung durch eine andere bloss gleichermassen ver­tretbare ersetzen (VGr, 21. MÃ¤rz 2001, VB.2000.00342, E. 2b mit Hinweis auf VGr, 14. April 1999, VB.98.00307; RB 1971 Nr. 53 = ZBl 73/1972, S. 148 = ZR 70 Nr. 41; RB 1973 Nr. 9 = ZBl 74/1973, S. 414 = ZR 72 Nr. 99). Entsprechend prÃ¼ft auch das Bundesgericht zwar ohne BeschrÃ¤nkung seiner Kognition umfassend, ob ausreichende Ã¶f­fentliche Interessen, welche die entgegenstehenden privaten Interessen Ã¼berwiegen, die Baulinienfestsetzung rechtfertigen. Doch auferlegt es sich ZurÃ¼ckhaltung, soweit die Be­urteilung von einer WÃ¼rdigung der Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse abhÃ¤ngt, welche die kantonalen BehÃ¶rden besser kennen und Ã¼berblicken als das Bundesgericht, und soweit sich ausge­sprochene Ermessensfragen stellen. Das Bundesgericht hielt fest, diese ZurÃ¼ckhaltung sei nicht nur bei der Festsetzung und Abgrenzung von Nutzungszonen zu beachten, sondern ebenso sehr bei der Ziehung von Baulinien fÃ¼r die Anlegung Ã¶ffentlicher Strassen und Wege. Das Bundesgericht sei nicht oberste PlanungsbehÃ¶rde. Es habe nicht sein Ermessen an die Stelle desjenigen der zustÃ¤ndigen kantonalen Planungsinstanzen zu setzen. Wohl aber habe es umfassend zu prÃ¼fen, ob die fÃ¼r die Rechtfertigung der EigentumsbeschrÃ¤n­kung geforderten Ã¶ffentlichen Interessen vollstÃ¤ndig ermittelt und mit den entgegenstehen­den privaten Interessen richtig abgewogen worden seien und ob die VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit des Eingriffs in Beachtung der allfÃ¤lligen Enteignungsfolge in dem im AusfÃ¼hrungsprojekt festzulegenden Ausmass gewahrt sei (BGE 118 Ia 394 E. 2b mit Hinweisen).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>In der Beschwerde wird gerÃ¼gt, dass die BeschwerdefÃ¼hrenden in nicht gerechtfertigter Weise ungleich behandelt wÃ¼rden, da die festgesetzten Baulinien entlang der N-Strasse asymmetrisch zulasten der BeschwerdefÃ¼hrenden gezogen worden seien.</p> <p class="Erwgung2">Nach Auffassung der Vorinstanz ergibt sich aus dem Rechtsgleichheitsgebot, dass bei der Festsetzung von Baulinien beide Strassenseiten grundsÃ¤tzlich gleichmÃ¤ssig zu belasten sind. Von diesem Grundsatz soll nur dann abgewichen werden, wenn dies aus technischen oder schwerwiegenden finanziellen GrÃ¼nden unumgÃ¤nglich erscheint, wenn durch die gleichmÃ¤ssige Verlegung die einen AnstÃ¶sser dadurch bedeutend hÃ¤rter getroffen werden oder wenn eine InteressenabwÃ¤gung zwischen den betroffenen und den gegenÃ¼berliegenden AnstÃ¶ssern oder Ã¶ffentliche Interessen dies rechtfertigen. Diese AusfÃ¼hrungen sind plausibel.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>NÃ¶rdlich der N-Strasse soll die Baulinie in einer Tiefe von rund 7 m gezogen werden, auf der gegenÃ¼berliegenden Seite in einer solchen von rund 9.5 m. Die GrundstÃ¼cke nÃ¶rdlich der N-Strasse sind der Freihaltezone, das sÃ¼dlich angrenzende Quartierplangebiet ist der Wohnzone W2 sowie den Erholungszonen E1 und E2 zugewiesen. Die Vorinstanz erachtete die Mehrbelastung der sÃ¼dlich der N-Strasse gelegenen GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden als recht- und zweckmÃ¤ssig. Eine Strasse, welche Land in der Bauzone erschliessen soll, sei grundsÃ¤tzlich durch Siedlungsgebiet zu fÃ¼hren. Die Vorinstanz beruft sich dabei auf BGE 118 Ib 497. Die asymmetrische Verteilung der Baulinienziehung lasse sich auch aufgrund einer InteressenabwÃ¤gung der beidseitigen AnstÃ¶sser rechtfertigen: Den EigentÃ¼mern von der Freihaltezone zugewiesenen GrundstÃ¼cken wÃ¼rden durch einen allfÃ¤lligen Ausbau des StrassenkÃ¶rpers keine markanten Vorteile erwachsen, da darauf nur der Bewirtschaftung oder unmittelbaren Bewerbung der FreiflÃ¤chen dienende Bauten und Anlagen erstellt werden dÃ¼rften. Hingegen stehe dem gegenÃ¼berliegenden Gebiet eine bauliche Entwicklung bevor. Die EigentÃ¼mer dieser GrundstÃ¼cke wÃ¼rden von einer verbesserten Groberschliessungsanlage profitieren.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Letzterem gilt es vorab beizupflichten (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Die Baulinien an der N-Strasse sind im konkreten Fall um 1.25 m zulasten der GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden verschoben. Daraus ergibt sich einerseits eine leicht stÃ¤rkere Belastung des Eigentums der BeschwerdefÃ¼hrenden, andererseits jedoch auch ein erhÃ¶hter Schutz der Freihaltezone, was im Ã¶ffentlichen Interesse liegt. Zur Wahrung dieses Ã¶ffentlichen Interesses war der Beschwerdegegner im Rahmen seines weiten Ermessens berechtigt, geringfÃ¼gig vom Grundsatz der gleichmÃ¤ssigen Belastung abzuweichen. Der Eingriff in das Eigentum der BeschwerdefÃ¼hrenden ist ausserdem verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung3">Dem Begehren der BeschwerdefÃ¼hrenden, die Baulinien sogar asymmetrisch zulasten der nÃ¶rdlich der N-Strasse gelegenen und vorwiegend im Eigentum der Stadt ZÃ¼rich stehenden GrundstÃ¼cke zu ziehen, kÃ¶nnte Ã¼brigens schon deshalb nicht entsprochen werden, weil dies den Streitgegenstand in unzulÃ¤ssiger Weise erweitern wÃ¼rde (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 3). Das Rekursbegehren verlangte lediglich die gleichmÃ¤ssige Belastung der beidseitigen Anlieger.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen weiter geltend, dass die Baulinien Ã¼berdimensioniert, mithin unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig seien.</p> <p class="Erwgung2">Auch wenn das Verwaltungsgericht keinen Anlass hat, in das Ermessen der PlanungsbehÃ¶rde einzugreifen (oben 4.2), schliesst dies nicht aus, dass die konkrete LinienfÃ¼hrung im Bereich der GrundstÃ¼cke der BeschwerdefÃ¼hrenden daraufhin zu prÃ¼fen ist, ob die geplante StrassenfÃ¼hrung in BerÃ¼cksichtigung der gegebenen VerhÃ¤ltnisse sinnvoll, mÃ¶glich und zumutbar ist und ob das Mass der belasteten FlÃ¤che nicht weiter geht, als es der Zweck der Baulinie zu rechtfertigen vermag. FÃ¼r die Belastung einer zu grossen FlÃ¤che kÃ¶nnte sich die Baulinienziehung nicht mehr auf ein ausreichendes Ã¶ffentliches Interesse stÃ¼tzen; auch wÃ¼rde sie insoweit den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit verletzen (vgl. BGE 118 Ia 394 E. 3c). Verkehrsbaulinien dienen neben den in § 96 Abs. 2 lit. a PBG genannten Zwecken auch der Sicherung des Strassenabstands im Sinne von § 265 Abs. 1 PBG. Diese Bestimmung besagt, dass bei fehlenden Baulinien oberirdische GebÃ¤ude einen Abstand von 6 m gegenÃ¼ber Strassen einzuhalten haben, sofern die Bau- und Zonenordnung keine anderen AbstÃ¤nde vorschreibt. GrundsÃ¤tzlich ist es also zulÃ¤ssig, mit Baulinien den Strassenabstand grÃ¶sser oder kleiner als 6 m anzusetzen (VGr, 15. September 2005, VB.2005.00029, E. 3.1, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.1 </b>Die Baulinien entlang der N-Strasse weisen einen Querschnitt von 21.5 m auf, basierend auf der Annahme von 6 m Fahrbahn, 3.5 m Fuss- und Veloweg und zwei Mal einer Vorgartentiefe von 6 m. Dieser Baulinienabstand einer im regionalen Richtplan eingetragenen Staatsstrasse kann nicht als Ã¼berdimensioniert betrachtet werden. Dass den Verkehrsanlagen (Radweg und Buslinie) Ã¼bergeordnetes Interesse zukommt, haben die BeschwerdefÃ¼hrenden ebenfalls anerkannt. Die N-Strasse soll mit der Realisierung der neuen Verbindung X als Strassenverbindung zwar aufgehoben werden, die Vorinstanz geht jedoch â nicht zuletzt wegen der baulichen Entwicklung im Quartierplangebiet sÃ¼dlich der N-Strasse â von einer Zunahme des Verkehrs aus. Die Stadt ZÃ¼rich rechne zudem damit, dass in nÃ¤chster Zukunft die heute eingesetzten Midibusse durch grÃ¶ssere Fahrzeuge ersetzt werden mÃ¼ssten. Es sei nicht auszuschliessen, dass sich ein Ausbau der N-Strasse aus verkehrstechnischen GrÃ¼nden oder GrÃ¼nden der Verkehrssicherheit aufdrÃ¤ngen werde. Der Baulinienfestsetzung an der N-Strasse liegen vertretbare Vorstellungen Ã¼ber eine kÃ¼nftige Strassennutzung zugrunde. Im Ãbrigen ist auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen der Vorinstanz zu verweisen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.2 </b>Hinsichtlich der Dimensionierung der Baulinie fÃ¼r die neue Verbindung X fÃ¼hren die BeschwerdefÃ¼hrenden aus, dass die im Ã¶stlichen Bereich der Bauzone gelegenen GrundstÃ¼cke bis zu 6 m tief von der Baulinie angeschnitten wÃ¼rden. Bei zweck- und verhÃ¤ltnismÃ¤ssiger Ziehung der Baulinien kÃ¶nne dies verhindert werden. Aus dem Baulinienplan ergebe sich nÃ¤mlich, dass die neue Verbindung von Osten her einen unterirdischen Anschluss aufweisen werde, indem darauf verzichtet worden sei, die Baulinie bis zur O-Strasse durchzuziehen. Vor diesem Hintergrund sei nicht nachvollziehbar, weshalb genau im Bereich eines Schulhauses und eines Wohnquartiers die<br/> Ein-/Ausfahrt zu einem neuen Strassentunnel verlaufen solle. Durch eine beschrÃ¤nkte VerlÃ¤ngerung des unterirdischen Verlaufs der neuen Verbindungsstrasse kÃ¶nne die Baulinie so angepasst werden, dass sie die Bauzone nicht mehr tangiere.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.3 </b>FÃ¼r die neue Verbindung X liegen noch keine konkreten PlÃ¤ne vor. Es ist deshalb insbesondere noch nicht bestimmt, wie lange die Strasse unter Niveau gefÃ¼hrt werden wird. Dies festzulegen ist Sache des AusfÃ¼hrungsprojekts, was nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist. Baulinien sind so festzusetzen, dass sie den BedÃ¼rfnissen des voraussichtlichen Endausbaus der betreffenden Anlagen genÃ¼gen (§ 98 PBG). GemÃ¤ss dem Eintrag im regionalen Richtplan soll die neue Verbindung gewÃ¤hrleisten, dass auch grossrÃ¤umigerer Verkehr sich weitgehend auf die umweltvertrÃ¤glichere Tangentialverbindung abstÃ¼tzen kann. Das neue StrassenstÃ¼ck sei jedoch aus heutiger Sicht nur in Verbindung mit der unterirdischen VerlÃ¤ngerung der O-Strasse sinnvoll. Dem Protokoll des ZÃ¼rcher Stadtrates kann entnommen werden, dass die Baulinie vor allem die fÃ¼r die Verkehrsanlage voraussichtlich benÃ¶tigte FlÃ¤che grundeigentÃ¼merverbindlich festsetzen soll. Daneben beschrÃ¤nke sich der Eingriff der Baulinien auf die Freihaltewirkung. Der Baulinienplan sieht fÃ¼r die Verkehrsanlage einen Baulinienquerschnitt von 30 m vor, womit dereinst auch eine tiefgelegte StrassenfÃ¼hrung realisiert werden kÃ¶nnte. Eine solche StrassenfÃ¼hrung drÃ¤nge sich aus technischen GrÃ¼nden (Anschluss an die vorgesehene unterirdische O-Strasse) wie auch zum Schutz der Umwelt auf.</p> <p class="Erwgung3">Die Festlegung der Baulinien fÃ¼r die neue Verbindung X entspricht dem gesetzlichen Zweck. Es darf angenommen werden, dass eine tiefgelegte StrassenfÃ¼hrung realisiert werden kÃ¶nnte. Die Baulinienbreite von 30 m kann damit nicht als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig qualifiziert werden. Dies gilt auch fÃ¼r den Ã¶stlichen Bereich. Mit der Vorinstanz ist zu schliessen, dass sich die Baulinien als recht- und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig erweisen, nicht zuletzt um ein konkretes Strassenprojekt nicht zu prÃ¤judizieren.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.4.4 </b>Nach Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden wurden die Baulinien auch deshalb so grosszÃ¼gig gezogen, weil die durch sie gesicherten Strassenausbauten alles andere als konkretisiert seien. Dieser Einwand verfÃ¤ngt nicht, denn Baulinien sind nicht erst zu ziehen, wenn das Vorhaben erstellt werden muss. Vielmehr ist das aktuelle BedÃ¼rfnis fÃ¼r die Landsicherung schon dann gegeben, wenn ersichtlich ist, dass die Erstellung Ã¼ber kurz oder lang notwendig sein wird (BGE 118 Ia 372 E. 4b). Im Bereich sÃ¼dlich der N-Strasse zeichnen sich bauliche Entwicklungen ab, was die Festlegung von Baulinien sowohl fÃ¼r die N-Strasse als auch die neue Verbindung X bereits zum jetzigen Zeitpunkt aufdrÃ¤ngt. Daran Ã¤ndert nichts, dass die Realisierung der Verkehrsanlagen auf einen weiten Planungshorizont ausgerichtet ist. Das von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verlangte aktuelle BedÃ¼rfnis ist entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden gegeben.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Die festgelegten Baulinien erweisen sich nicht als Ã¼berdimensioniert und unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Mit ihrem Subeventualantrag verlangen die BeschwerdefÃ¼hrenden, die von der Vorinstanz auferlegten Kosten angemessen zu reduzieren und Dispositiv-Ziffer II des angefochtenen Entscheids entsprechend zu korrigieren, sodann Dispositiv-Ziffer III aufzuheben. Sie erachten sowohl die HÃ¶he der Kosten als auch die Pflicht zur Leistung einer ParteientschÃ¤digung deshalb als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, weil zu Unrecht kein Mitwirkungsverfahren durchgefÃ¼hrt worden sei. Wenn auf die DurchfÃ¼hrung dieses Verfahrens verzichtet werde, mÃ¼ssten die entsprechenden Anliegen im Rekursverfahren vorgebracht werden, was nicht zum Nachteil der Betroffenen geschehen dÃ¼rfe. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Das gebotene Verfahren wurde eingehalten, weshalb kein Grund besteht, die GebÃ¼hren nicht verordnungskonform und die ParteientschÃ¤digung nicht praxisgemÃ¤ss festzusetzen.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>7.</b></p> <p class="Erwgung2">AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens den BeschwerdefÃ¼hrenden (unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander) wie folgt aufzuerlegen: Den BeschwerdefÃ¼hrenden 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 und 1.5 zu je 1/25, den BeschwerdefÃ¼hrenden 2, 3, 4 und 5 zu je 1/5 (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 und § 14 VRG; vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 14 N. 3). Den unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrenden steht nach § 70 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 VRG keine ParteientschÃ¤digung zu. Eine solche EntschÃ¤digung ist aber auch dem Beschwerdegegner nicht zuzusprechen. Die Beantwortung von Rechtsmitteln gehÃ¶rt zum Aufgabenbereich des Gemeinwesens, weshalb dieses nur bei ausserordentlichen BemÃ¼hungen eine ProzessentschÃ¤digung beanspruchen kann (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 19 ff.). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfÃ¼llt.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 6'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden (unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander) wie folgt auferlegt: Den BeschwerdefÃ¼hrenden 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 und 1.5 zu je 1/25, den BeschwerdefÃ¼hrenden 2, 3, 4 und 5 zu je 1/5.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. ParteientschÃ¤digungen werden nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>