<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00151</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 11. Oktober 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Gemeinde </span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Q.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soziale Dienste</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span> </span><span> </span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch die Beiständin </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">O.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Fachstelle Erwachsenenschutz Winterthur-Land</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ ist 1956 geboren und hat den Beruf des Plattenlegers erlernt. Er war seither in diesem Beruf erwerbstätig, zuletzt bei der Y.___ AG, welches Arbeitsverhältnis aus betrieblichen Gründen per 30. November 2009 durch die Arbeitgeberin aufgelöst wurde (Urk. 8/9). Unter Hinweis auf Rückenschmerzen meldete sich X.___ im November 2009 erstmals bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/1). Nach getätigten Abklärungen der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse verneinte die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 6. September 2010 gestützt auf einen errechneten Invaliditätsgrad von 33 % erstmals den Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 8/30). Eine gegen diese Verfügung erho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 20. Februar 2012 ab (Urk. 8/40; Prozess IV.2010.00950). Dieses Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gesuch vom 3. Februar 2015 meldete sich X.___ – diesmal unter Hinweis auf ein Rückenleiden, eine Alkoholproblematik sowie eine Persönlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung - erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 8/43 sowie zur Untermauerung der Neuanmeldung nachgereichte Berichte; Urk. 8/48-49). Die IV-Stelle veranlasste in der Folge eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten, welche durch das Z.___ durchgeführt wurde (Gutachten vom 28. September 2015; Urk. 8/61). Gestützt auf die so getätigten Abklärungen stellte die IV-Stelle dem Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Vorbescheid vom 19. Oktober 2015 (Urk. 8/67) gestützt auf einen er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechneten Invaliditätsgrad von 7 % die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht und hielt daran mit Verfügung vom 15. Dezember 2015 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die den Versicherten mittels Sozialhilfe unterstützende Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hierorts Beschwerde mit den Anträgen, es sei die Verfügung vom 15. Dezember 2015 aufzuheben (1.) und es seien dem Versicherten die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzlichen Leistungen, namentlich eine ganze Invalidenrente, auszurichten (2.), unter Kosten- und Entschädigungsfolge (3.); in verfahrensrechtlicher Hinsicht liess sie die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels beantragen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vernehmlassung vom 11. März 2016 beantragte die IV-Stelle die Abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 23. März 2016 wurde X.___ zum vorliegenden Prozess beigeladen und ihm Gelegenheit zur Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme eingeräumt (Urk. 9). Die ihm hierzu angesetzte Frist verlief in der Folge unbenutzt, was den übrigen Prozessbeteiligten mit Verfügung vom 10. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde, unter gleichzeitigem Verzicht auf Durchführung eines förmlichen zweiten Schriftenwechsels (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Legitimation, einen bestimmten Anspruch auf dem Rechtsmittelweg geltend zu machen, steht in einem engen Zusammenhang mit der Befugnis, die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte Person bei der Verwaltung zum Bezug der entsprechenden Leistung an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zumelden. Ist eine Person berechtigt, die Anmeldung vorzunehmen, kommt ihr regelmässig auch die Legitimation zu, den streitigen Anspruch im Verwaltungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prozess selbständig zu verfolgen (BGE 130 V 560 E. 4.3). Gemäss Art. 66 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) sind zur Geltendmachung des Anspruchs befugt: Der Versicherte, sein gesetzlicher Vertreter sowie Behör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den oder Dritte, die den Versicherten regelmässig unterstützen oder dauernd betreuen. Behörden und Dritte, welche diese Voraussetzungen erfüllen, können auch die entsprechenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheide auf dem Rechtsmittelweg weiterziehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_338/2013 vom 12. August 2013 E. 3.2 mit weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Hinweis; siehe auch Urteil des Bundesgerichts I 113/05 vom 8. Juni 2005 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 2.1 und 2.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialen Dienste </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unterstützen den Beigeladenen regelmässig (vgl. Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3) und sind deshalb nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">66 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVV befugt, seinen Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch geltend zu machen. Somit kommt ihnen nach ständiger Rechtsprechung auch die Legitimation zu, den streitigen Anspruch mittels Beschwerde gegen die Verfügung vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 zu verfolgen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 IVV), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegt ein Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG vor, ist der Rentenan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allseitig") zu prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verwaltung begründete den angefochtenen Entscheid im Wesentlichen da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, dass dem Beigeladenen die Ausübung der ursprünglichen Tätigkeit als Plattenleger gesundheitsbedingt nicht mehr möglich sei. Doch sei ihm die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übung einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % zumutbar. Seit dem letzten Entscheid habe sich der (wohl: somatische) Gesundheitszustand nicht verändert, es sei lediglich von psychiatrischer Seite eine leichte Verschlechterung der emotionalen Belastbarkeit eingetreten. Selbst wenn der Einschränkung Rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung getragen und ein leidensbedingter Abzug von 10 % vorgenommen würde, ergäbe dies keinen IV-Grad von 40 % (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt die Beschwerdeführerin zur Hauptsache geltend machen, dass die vom Z.___ vorgenommene Einschätzung, wonach der Versicherte für leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Arbeiten zu 100 % arbeitsfähig sei, nicht nachvollziehbar sei. Ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der quantitativen und qualitativen Einschränkungen hätten die Gutachter eine Arbeitsfähigkeit lediglich im geschützten Rahmen attestieren dürfen. So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl aufgrund des zumutbaren Tätigkeitsprofils wie auch des Alters des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten sei die Resterwerbsfähigkeit realistischerweise nicht mehr verwertbar. Schliesslich sei der zur Bestimmung des Invalideneinkommens herangezogene Tabellenlohn nicht korrekt (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung ist auf die Neuanmeldung des Beigeladenen vom 3. Februar 2015 eingetreten. Zu prüfen ist daher, ob seit der letzten leistungsverneinenden Verfügung vom 6. September 2010, bestätigt mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. Februar 2012, eine Änderung in den massgeblichen Verhältnissen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist, welche gegebenenfalls nunmehr Anspruch auf eine Rente ergibt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verfügung vom 6. September 2010 lag im Wesentlichen der Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. A.___, stellvertretender Oberarzt am B.___, Neurochirurgie, vom 15. März 2010, zugrunde. Darin hatte dieser mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit die Diagnose </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondyloly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylolisthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und foraminaler Kompression der Wurzel L5 beidseits linksbetont bei schwerer multisegmentaler degenerativer LWS-Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung von L1 bis S2 gestellt, als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nannte er einen Verdacht auf Polyneuropathie. Zur Arbeitsfähigkeit hatte er im Wesentlichen ausgeführt, die angestammte Tätigkeit als Plattenleger sei nicht mehr zumutbar, hingegen sei grundsätzlich – unter Beachtung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedener Einschränkungen (nicht vorwiegend im Gehen, ohne Bücken, Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kopf-Arbeiten, Kauern, Knien, Rotation im Sitzen/Stehen, Heben/Tragen über 5 kg, auf Leitern/Gerüste steigen, Treppen steigen) - eine wechselbelastende leichte körperliche Tätigkeit zu 100 % denkbar (Urk. 8/14 S. 1 bis 4; vgl. dazu auch Urteil des hiesigen Gerichts vom 12. Februar 2012, E. 4.1; Urk. 8/40). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den weiteren Akten ist ersichtlich, dass der Beigeladene (bereits) damals auch an Schulterbeschwerden litt (rezidivierende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Periarthropia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeroscapula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts, vgl. Berichte von Dr. C.___ vom 7. Januar 2010, Urk. 8/11 und von Dr. D.___ vom 26. Januar 2010, Urk. 8/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung fanden folgende Unterlagen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang in die Akten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hausarzt Dr. C.___, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, führte in sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Schreiben vom 28. Mai 2013 zuhanden der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E.___ und F.___, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte für Neurologie, aus, der Versicherte leide seit vielen Jahren an Rücken- und Schulterbeschwerden, welche ihn in die Arbeitsunfähigkeit getrieben hät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Es sei eine IV-Anmeldung gemacht worden, seines Wissens sei der Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch abgeschmettert worden mit der Begründung, dass der Patient in einer behindertengerechten Umgebung für leichte Tätigkeiten voll arbeitsfähig sei. Dies sei durchaus vertretbar, wenn auch der Patient aufgrund seiner schulischen Bildung kaum für nicht körperliche Tätigkeiten einsetzbar sei. Parallel habe seit vielen Jahren ein Alkoholproblem bestanden, welches seit mindestens einem Jahr mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antabus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Griff zu sein scheine. Der Patient gebe an, seit längerem an Konzentrationsstörungen zu leiden und dass seine Ausdauer beim Lesen vermindert sei, sein Namensgedächtnis sei eingeschränkt und es bestehe schnelle Ablenkbarkeit. Zudem bestünden psychische Probleme. Es stelle sich die Frage von hirnorganischen Schädigungen, welche eine Wiederanmeldung bei der IV begründen könnten, ebenfalls, ob allenfalls eine neuropsychologische Abklärung Sinn machen würde (Urk. 8/48 S. 2 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___, Facharzt für Neurologie, diagnostizierte nach erfolgter Abklärung des Versicherten in seinem Bericht vom 18. Juni 2013 an Dr. C.___ ein Alkoholabhängigkeitssyndrom sowie ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er gab in seiner Beurteilung im Wesentlichen an, aufgrund der aktuellen neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen Untersuchung ergäben sich keine Anhaltspunkte für eine relevante hirnorganische Schädigung oder Erkrankung. Auffallend seien lediglich leichte mnestische Defizite, welche jedoch noch knapp im altersüblichen Normbereich lägen. Zusammenfassend ergebe sich aus neurologischer Sicht keine neue Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose, welche allenfalls bei der IV geltend gemacht werden könnte. Möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise müsste die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Alkohol- (und Benzodiazepin-?) Abhängigkeit stärker ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wichtet werden (Urk. 8/48 S. 4-5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf eine von der Beschwerdeführerin veranlasste Abklärung des Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten in der G.___ stellten die verantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich zeichnenden Fachpersonen Dr. med. univ. H.___ sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. phil. I.___, Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chologin, in ihrem Bericht vom 19. März 2015 folgende Diagnosen: 1. Rezidivierende depressive Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ggw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. leichtgradige Episode (ICD-10 F33.0), 2. Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10 F90.0), 3. Ängstlich (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6), Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom aber in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handlung mit aversiven oder hemmenden Medikamenten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Antabus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) (ICD-10 F.10.2). Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa (Benzodiazepine), schädlicher Gebrauch (ICD-10 F13.0); für die somatischen Diagnosen verwiesen sie auf den Hausarzt. Sie gaben im Wesentlichen an, es sei eine ausführliche Anamnese erhoben worden, bei der sich bereits Hinweise auf ein ADHS im Kin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des- und Jugendalter gezeigt hätten. Eine Abklärung mit dem HASE habe ein leichtes ADHS im Erwachsenenalter bestätigen können. Weiter hätten sich auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Abklärungen eine Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden Zügen sowie kognitive Defizite ergeben. Die Arbeitsfähigkeit werde aufgrund der körperlichen und psychischen Einschränkungen auf max. 20 – 40 % ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzt (Urk. 8/49).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In dem von der IV-Stelle im Rahmen der vorliegenden Neuanmeldung veranlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten polydisziplinären (psychiatrischen, orthopädischen, internistischen, neuropsychologischen und neurologischen) Gutachten des Z.___ vom 28. September 2015 stellten die verantwortlich zeichnenden Fachärzte folgende Diagnosen (Urk. 8/61 S. 9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit („letzte Tätigkeit“) (Urk. 8/61 S. 9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Leichte kognitive Störungen (F06.7) bei langjähriger Alkoholabhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keit (F10.2) und einer grenzwertigen Minderbega</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bung (F70.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert (F33.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylolysis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondyloslisthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und foraminaler Kompres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sion der Wurzel L5 beidseits (linksbetont) mit/bei schweren multiseg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mentalen LWS-Veränderungen von L1-S1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">punctum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> maximum L4/5 und L5/S1, klinisch chronisch rezidivierenden Lumbalgien mit Ischi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">algien entlang L5 links, Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">interkorporeller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L4 bis S1 mit dorsaler Instrumentation am 9. November 2009, persistie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rendes, sensibles L5/S1 Syndrom rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulterteilsteife rechts bei Läsion der Supraspinatus-Sehne, Luxation und Reizung der Bizeps </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">longus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-Sehne, Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">scubacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Subacromialraumes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf äthyltoxischen Leberschaden bei chronischer Alkohol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">krankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chronische Bronchitis bei Verdacht auf COPD</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Benzodiazepinabhängigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (F13.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Axiale Hiatushernie mit Refluxkrankheit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Antrumgastritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sinustachykardie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Cholezystektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 2009</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Zustand nach TE im Kindesalter</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer versicherungsmedizinischen Beurteilung führten die verantwortlich zeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenden Ärzte aus, der Versicherte leide seit vielen Jahren unter einem chronischen Schmerzsyndrom der Lendenwirbelsäule, welches am 9. November 2009 eine operative Versteifung der Segmente L4 bis S1 aufgrund therapie- re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistenter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumboischialgieformer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden erforderlich gemacht habe. Bei anhaltenden chronischen Schmerzen sei der Versicherte auch danach nicht mehr in der Lage gewesen, seiner ursprünglichen Tätigkeit als Plattenleger nachzugehen, so dass bis heute durchgängig eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % für diesen Arbeitsbereich bestehe. Von neurologischer und orthopädischer Seite werde angesichts der aktuell erhobenen Befunde und der beschriebenen Vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die zitierte Arbeitsunfähigkeit in der Grössenordnung von 100 % be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätigt, nachdem weiterhin ein anhaltendes schweres Schmerzsyndrom der Len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denwirbelsäule bei Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">interkorporeller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondylodese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> L4 bis S1 vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege. Ausserdem würden von orthopädischer Seite eine Schultersteife rechts bei Läsion der Supraspinatussehne mit Luxation und Reizung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Biceps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">longus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Sehne, einer Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einer Einengung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subacromialrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> formuliert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf psychiatrischem Fachgebiet sei aufgrund einer leichten kognitiven Störung im Rahmen einer langjährigen Alkoholabhängigkeit und einer primär grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertigen intellektuellen Begabung sowie rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig remittiert, eine anhaltende Beeinträchtigung der emotionalen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastbarkeit beschrieben. Diese bedinge eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der letzten Tätigkeit von 50 %, während in einer leidensadaptierten Tätigkeit unter Berücksichtigung des Belastungsprofils seit der jetzigen Untersuchung eine 100%ige Arbeitsfähigkeit angenommen werde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht liege mit grosser Wahrscheinlichkeit eine COPD bei jahrelangem Nikotinabusus und chronischer Bronchitis vor. Aufgrund dieser Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankung, die bisher weder diagnostisch entsprechend abgeklärt noch therapiert worden sei und dem Vorliegen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hepathopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die sicherlich im Rahmen der Alkoholkrankheit zu sehen und ebenfalls weiter abklärungsbedürftig sei, sei dem Versicherten eine schwere körperliche Arbeit nicht zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Polydisziplinär könne abschliessend Folgendes festgehalten werden: Bei dem Versicherten sei von einer Arbeitsfähigkeit von 0 % in seiner letzten Tätigkeit als Plattenleger seit 3. September 2009 auszugehen, in einer leidensangepassten Tätigkeit sei ab der aktuellen Untersuchung von einer 100%igen Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei vermöge der Versicherte nur noch ganz einfache, klar vorgegebene, struktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rierte Handlungsabläufe zu bewältigen, ohne jedwede zusätzliche nervli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Belastung, d.h. ohne Arbeiten unter einem besonderen Zeitdruck, mit einem besonderen Verantwortungsbereich, mit regelmässigem Publikumsverkehr und mit einem besonderen Anspruch an die kognitive Umstellungsfähigkeit. Zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen seien auch eine Reduktion des Arbeitstempos und die Möglichkeit, wiederholt Pausen einlegen zu können aufgrund des zweifellos verminderten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konzentrativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchhaltevermögens (S. 10). Von somatischer Seite her sei der Versicherte noch in der Lage, leichte bis höchstens mittelschwere körperliche Arbeiten mit regelmässigem Wechsel von Gehen, Stehen und Sitzen ohne Zwangshaltung der Wirbelsäule, ohne häufiges Bücken und unter Vermeidung sämtlicher kniender Tätigkeiten und ohne regelmässiges Heben des rechten Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mes über Brusthöhe zu 100 % zu bewältigen. Die so beschriebene Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100 % bestehe seit der aktuellen Untersuchung (S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend gaben sie an, der Gesundheitszustand habe sich seit 2010 bezüg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der somatischen Erkrankungen nicht verändert, mit Bezug auf die Erkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen im psychiatrischen Fachgebiet sei dagegen eine weitere Progredienz der Einschränkung der emotionalen Belastbarkeit anzunehmen. Diese sei seinerzeit in der Beschreibung des Belastungsprofils nicht berücksichtigt worden, retro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spektiv sei eine exakte Beurteilung nicht möglich. Aktuell sei in jedem Fall eine relevante Störung der affektiven Belastbarkeit gegeben, die sich auch auf die Bewältigung einer leidensangepassten Tätigkeit auswirke (S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die im Verfahren der Neuanmeldung zu den Akten genommenen Unterlagen, namentlich gestützt auf das Gutachten des Z.___ ergibt sich, dass im Vergleich zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustand, wie er der Verfügung vom 6. September 2010 zugrunde lag, zwar in somatischer Hinsicht ein weitgehend unveränderter Gesundheitszustand vorliegt. Jedoch sind in psychiatrischer bzw. neuropsycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Hinsicht zusätzliche Befunde und Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hinzugetreten. Somit liegt ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vor, weshalb der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend neu zu prüfen ist (vgl. E. 2.5 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Begutachtung durch das Z.___ wurde der Beigeladene einer umfassenden polydisziplinären Abklärung unterzogen. Dabei wurden die vom Beigeladenen geklagten Beschwerden umfassend berücksichtigt und beurteilt. Dabei erfolgte das Gutachten in Kenntnis und Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die gezo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit werden ausführlich und für den rechtsanwendenden medizinischen Laien nachvollzieh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet. Es ist daher für die Beantwortung der Fragen umfassend und erfüllt die praxisgemässen Kriterien (vgl. E. 2.6 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) vollumfänglich, sodass darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischen den Parteien sind denn auch weder die im Gutachten erhobenen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funde oder gestellten Diagnosen streitig noch dass vor deren Hintergrund der Beigeladene - entsprechend der gutachterlichen Beurteilung - in seiner ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit als Plattenleger (weiterhin) nicht mehr arbeitsfähig ist. Un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eins sind sich die Parteien hingegen bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">densangepassten Tätigkeit. Entgegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerdeführerischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausführun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, wonach darin eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar sei, kann aber auch insoweit auf die gutachterliche Beurteilung abgestellt werden. Zwar lässt die Beschwerdeführerin zu Recht auf die verschiedenen Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen namentlich aus psychiatrischer/ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neuropsychologischer Hinsicht hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen. Jedoch stellt ein (vor dem Hintergrund der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen formuliertes) medizinisches Anforderungs- und Belastungsprofil eine zum zeitlich zumutbaren Arbeitspensum tretende qualitative oder quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit dar, wodurch in erster Linie das Spektr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">um der erwerblichen Tätigkeiten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche unter Berücksichtigung der Fähigkeiten, Ausbildung und Berufserfahrung der versicherten Person realistischerweise noch in Frage kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(weiter)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eingegrenzt wird (vgl. etwa Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_146/2017 vom 7. Juli 2017 E. 5.2.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend weist das aus me</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dizinischer Sicht noch zumutbare Tätigkeitsprofil in einer angepassten Tätigkeit zwar verschiedene, dem Gesundheitszustand des Beigeladenen Rechnung tra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Einschränkungen aus, womit das Spektrum der noch in Betracht fallen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den erwerblichen Tätigkeiten eingeschränkt wird. Da das vorliegend für eine Verweistätigkeit formulierte medizinische Tätigkeitsprofil – im Vergleich zur angestammten Tätigkeit – auch in psychischer Hinsicht niedrige Anforderungen statuiert (so etwa bezüglich kognitiver Anforderungen, besonderem Zeitdruck oder besonderem Verantwortungsbereich), erscheint darin eine vollschichtige Arbeitsfähigkeit indes durchaus nachvollziehbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3 </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ist aber das Gutachten des Z.___ als beweiskräftig zu qualifizieren, ist gestützt darauf davon auszugehen, dass der Beigeladene in seiner angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Plattenleger nach wie vor nicht mehr arbeitsfähig, er jedoch unter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der in der Expertise formulierten (nunmehr weitergehenden) Einschränkungen ab dem Gutachtenszeitpunkt (28. September 2015) in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der so festgestellten Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bestreitet unter Hinweis auf die gutachterlich attestier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einschränkungen und das Alter des Versicherten zunächst in grundsätzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Hinsicht die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind. Das fortgeschrittene Al</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungslast nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=.+Das+fortgeschrittene+Alter+wird%2C+obgleich+an+sich+ein+invalidit%E4tsfremder+Faktor%2C+in+der+Rechtsprechung+als+Kriterium+anerkannt%2C+welches+zusammen+mit+weiteren+pers%F6nlichen+und+beruflichen+Gegebenheiten+dazu+f%FChren+kann%2C+dass+die+einer+versicherten+Person+verbliebene+Resterwerbsf%E4higkeit+auf+dem+ausgeglichenen+Arbeitsmarkt+realistischerweise+&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-457%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 457</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1; Urteile </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9C_153/2011 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2012 E. 3.1; 9C_918/2008 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 4.2.2 mit Hinweisen). Somit hängt die Verwertbarkeit nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">son für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rufswechsel noch zur Verfügung steht (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=.+Das+fortgeschrittene+Alter+wird%2C+obgleich+an+sich+ein+invalidit%E4tsfremder+Faktor%2C+in+der+Rechtsprechung+als+Kriterium+anerkannt%2C+welches+zusammen+mit+weiteren+pers%F6nlichen+und+beruflichen+Gegebenheiten+dazu+f%FChren+kann%2C+dass+die+einer+versicherten+Person+verbliebene+Resterwerbsf%E4higkeit+auf+dem+ausgeglichenen+Arbeitsmarkt+realistischerweise+&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-457%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 457</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Dabei ist für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, auf das Feststehen der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit abzustellen (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=.+Das+fortgeschrittene+Alter+wird%2C+obgleich+an+sich+ein+invalidit%E4tsfremder+Faktor%2C+in+der+Rechtsprechung+als+Kriterium+anerkannt%2C+welches+zusammen+mit+weiteren+pers%F6nlichen+und+beruflichen+Gegebenheiten+dazu+f%FChren+kann%2C+dass+die+einer+versicherten+Person+verbliebene+Resterwerbsf%E4higkeit+auf+dem+ausgeglichenen+Arbeitsmarkt+realistischerweise+&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-V-457%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 138 V 457</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend stand die medizinische Restarbeitsfähigkeit mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erstattung des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 28. September 2015 fest. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a der Beigeladene 1956 geboren ist, ist d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Frage nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verwertbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seiner Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeglichenen Arbeitsmarkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezogen den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitpunkt zu beurteilen, in welchem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er knapp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 59 Jahre alt war.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Alter von 59 Jahren war der Beigeladene zwar nicht mehr leicht vermittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Indessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verblieben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Ausübung einer leidensangepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit immerhin sechs Jahre bis zu seiner Pensionierung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beigeladene seine erlernte Tätigkeit als Plattenleger nicht mehr ausüben kann, fallen als leidens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur noch Hilfsarbeiten in Betracht. Jedoch werden Hilfsar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiten altersunabhängig nachgefragt und ist bei Hilfsarbeiten regelmässig nicht von einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich aufwändige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einarbeitung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen. Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Alter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allein steht einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verwertbarkeit der Restar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit daher nicht entgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aber auch unter zusätzlicher Berücksichtigung, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leidensange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Hilfstätigkeit verschiedene E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehen, ist keine Unverwertbarkeit anzunehmen. So sind weder die somatischen noch die psychischen bzw. neuropsychologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derart erheblich, dass ausgeschlossen erscheint, dass der Beigeladene die ihm verbleibende Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kraft im Bereich der noch möglichen Hilfsarbeiten auf dem allgemeinen Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsmarkt noch wirtschaftlich nutzen kann. Dies gilt namentlich auch mit Blick auf die intellektuellen Begabungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beigeladenen, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> infrage kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden Hilfstätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diesbezüglich kaum je hohe Anforderungen stellen. Alsdann umfasst der als ausgeglichen unterstellte Arbeitsmarkt einen Fächer verschiedenartiger Stellen, insbesondere auch sog. Nischenarbeitsplätze, also Stellen und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können, was namentlich auch mit Blick auf einige psychisch/neuropsychologisch bedingten Limitierungen des Beigeladenen gilt (verlangsamtes Arbeitstempo [erhöhter Zeitbedarf] und Empfind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit gegenüber Leistungs- bzw. Zeitdruck; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_82/2009 vom 9. Oktober 2009 E. 5.5). Da alsdann aus den Ausführungen des Beigeladenen anlässlich der Begutachtung durch das Z.___ hervorgeht, dass er viele Menschen kennt und regelmässige Kontakte pflegt und für eine Bekannte auch immer wieder verschiedene Arbeiten handwerklicher Art (na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentlich im Garten; vgl. Urk. 8/61 S. 16) ausübt, sind auch weder von Seiten der Persönlichkeit noch dem handwerklichen Geschick des Beigeladenen An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltspunkte ersichtlich, die gegen die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit sprechen würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen und der relativ hohen Hürden, welche von der Rechtsprechung für eine Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen gestellt werden (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2008 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 4.3), ist nicht davon auszugehen, dass dem Beigeladenen der Zugang zu dem als ausgeglichen unterstellten Arbeitsmarkt gänzlich unmöglich ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ermittelte per 2015 (Feststehen der zumutbaren Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit) anknüpfend an das zuletzt als Plattenleger erwirtschaftete Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 73‘358.85, was unbeanstandet blieb. Zu bemerken ist allerdings, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> per 2010 auf Fr. 71‘314.-- festgelegt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden ist (vgl. Urteil des hiesigen Gerichts vom 20. Februar 2012 E. 5.1; Urk. 8/40), was angepasst an die betriebsübliche wö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chentliche Arbeitszeit von 41.7 im Jahr 2015 (statt 41.6 im Jahr 2010) sowie an die Lohnentwicklung per 2015 Fr. 74‘095.25 ergibt (Fr. 71‘314.-- : 41.6 x 41.7 x 1.01 [2011] x 1.008 [2012], x 1.008 [2013] x 1.007 [2014] x 1.003 [2015]; vgl. Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Nominallohnindex Männer, 2011-2016, Tabelle T1.1.10, sowie Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass die Verwaltung das Invalideneinkommen anhand von statistischen Durchschnittswerten (Tabellenlöhne der Schweizerische Lohnstrukturerhebung, LSE), was im Grundsatz nicht zu beanstanden ist. Dabei ist vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für das hier massgebliche Jahr 2015 von der (seit 2012 in revidierter Form durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten) LSE 2012, TA1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-tirage_skill </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">level</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Privater Sektor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen, wobei – wie die Beschwerdeführerin zu Recht geltend machen lässt - mit Blick auf die in Frage kommenden Hilfstätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in allen Bereichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das Kompetenzniveau 1, Total Männer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der diesbezügliche monatliche Bruttolohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trug im Jahr 2012 Fr. 5‘210.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was aufgerechnet auf ein Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und unter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung der massgebenden betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie wiederum angepasst an die Lohnentwicklung p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er 2015 Fr. 66‘356.90</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt (Fr. 5‘210.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">x 12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: 40 x 41.7 x 1.008 [2013] x 1.007 [2014] x 1.003 [2015]; vgl. wiederum Bundesamt für Statistik, Schweizerischer Nominallohnin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dex Männer, 2011-2016, Tabelle T1.1.10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Betrag ist rechtsprechungsgemäss zu kürzen, wenn persönliche und berufli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Ausw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">irkungen auf die Lohnhöhe haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt nur mit unterdurchschnittlichem Einkomm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en verwerten kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Abzug ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist unter dem Aspekt des leidensbedingten Abzugs zu berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, dass dem Beigeladenen zeitlicher Druck nicht zugemutet werden kann (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.4). Demgegenüber rechtfertigt der Umstand, dass eine versicherte Person zwar ganztags arbeitsfähig, hierbei aber nur reduziert leistungsfähig ist, im Gegensatz zu gesundheitlich bedingter Teilzeitarbeit grundsätzlich keinen Abzug vom Ta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bellenlohn (vgl. wiederum Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.2 mit Hinweisen); ebenso wenig stellt das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das Entgegenkommen eines verständnisvollen Arbeitgebers praxis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ein anerkanntes eigenständiges Abzugskriterium dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_176/2012 vom 3. September 2012 E. 8 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In welcher Höhe genau ein Abzug vorzunehmen ist, um den Einschränkungen des Beigeladenen angemessen Rechnung zu tragen, kann jedoch offen bleiben. Denn selbst ein maximal zulässiger Abzug vom Invalideneinkommen von 25 %, was ein Invalideneinkommen von Fr. 49‘767.70 ergäbe, führte zu einem Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditätsgrad von 33 % und mithin nicht zum Anspruch auf eine Invalidenrente.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Lorentz Schmidt Partne</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">r</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">O.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p></p></div> </div></body></html>