<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2000.00344</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105871&amp;W10_KEY=13013580&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2000.00344</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 21.12.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeutin</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Anspruch einer Theologin mit jahrelanger selbständiger Tätigkeit auf Zulassung nach den Richtlinien der Gesundheitsdirektion Da die Beschwerdeführerin schon vor dem 31. Dezember 1994 als selbständige Therapeutin tätig war, gelten für sie die erleichterten Ausbildungsanforderungen (E. 3). Ihre Erstausbildung genügt den Anforderungen klar nicht (E. 3a). Dass die Spezialausbildung nicht "integral" sein muss, hat den Verzicht auf den Einbezug von Selbsterfahrung und Supervision in einen einheitlichen Lehrgang zur Folge (E. 3b). Das theoretische Ausbildungsangebot der von der Beschwerdeführerin absolvierten Institution genügt schon quantitativ nicht (E. 3c). Die theoretische Ausbildung ist zudem nicht umfassend, sondern als Zusatzausbildung konzipiert (E. 3d).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: CHARTA">CHARTA</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRAL">INTEGRAL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPEUT/-IN">PSYCHOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPIE">PSYCHOTHERAPIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RICHTLINIEN">RICHTLINIEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG">SELBSTÃNDIGE BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPEZIALAUSBILDUNG">SPEZIALAUSBILDUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: THEORIE">THEORIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERGANGSRECHT">ÃBERGANGSRECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 7 Abs. I aGesundheitsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Die an der UniversitÃ¤t Basel diplomierte Theologin A ersuchte die Gesundheitsdi­rektion des Kantons ZÃ¼rich am 10. Februar 1999 um Zulassung als selbstÃ¤ndig tÃ¤tige Psy­chotherapeutin. Die hierfÃ¼r erforderliche Spezialausbildung belegte sie durch einen Kurs­ausweis des Instituts E. Da die von diesem In­stitut angebotene Ausbildung von der CHAR­TA nicht anerkannt und der Fachkommission der Gesundheitsdirektion nicht bekannt war, ersuchte diese die Gesuchstellerin, einen Fragebogen durch die Ausbildungsinstitution be­antworten zu lassen. Nach Eingang eines Berichts von Prof. D teilte die Gesundheitsdirek­tion der Gesuchstellerin am 28. April 2000 mit, die Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen Berufs­ausÃ¼bung als Psychotherapeu­tin kÃ¶nne ihr nicht erteilt werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Auf Ersuchen von A wies die Direktion das Gesuch am 13. Sep­tember 2000 fÃ¶rm­lich ab. Sie erwog, nach Ziff. 5 der Richtlinien der Gesundheitsdirektion vom MÃ¤rz 1999 kÃ¶nne die Bewilligung an Gesuchstellende erteilt werden, die vor dem 31. Dezember 1994 im Kanton psychotherapeutisch tÃ¤tig geworden seien und Ã¼ber eine ausreichende Ausbil­dung verfÃ¼gten. Die Ausbildung gelte als ausreichend, wenn entweder die Zulassungsvor­aussetzung der Erstausbildung oder aber jene der Spezialausbildung erfÃ¼llt seien, wobei von einer integralen Ausrichtung der Spezialausbildung abgesehen werde. Die seit dem 1. Januar 1988 selbstÃ¤ndig tÃ¤tige Gesuchstellerin habe weder eine rechtsgenÃ¼gende Erst­ausbildung noch eine rechtsgenÃ¼gende Spezialausbildung absolviert. Die vom Institut fÃ¼r Ehe und Familien angebotene Ausbildung umfasse 288 Stunden Theorie und sei allein schon von der Stundenzahl her ungenÃ¼gend. Diese sei auch nicht als umfassende Ausbil­dung in Psychotherapie, sondern lediglich als Zusatzausbildung zu einer be­reits absolvier­ten Spezialausbildung konzipiert. Die weiteren von der Gesuchstellerin besuchten Theorie­stunden wÃ¼rden teilweise psychologisches Grundlagenwissen vermitteln und kÃ¶nnten nur im Rahmen einer Erstausbildung, nicht aber im Rahmen der psychotherapeutischen Spezi­alausbildung anerkannt werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Gegen diese VerfÃ¼gung wandte sich A am 6. Oktober 2000 an das Verwaltungs­gericht und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die ersuchte Bewil­ligung zu erteilen. Die Gesundheitsdirektion beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 31. Ok­tober 2000 die Abweisung des Rechtsmittels.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit Eingabe vom 30. November 2000 reichte die BeschwerdefÃ¼hrerin unaufgefor­dert eine ergÃ¤nzende Stellungnahme von Prof. D vom 24. November 2000 ins Recht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die vorliegende Streitsache gemÃ¤ss § 41 in Ver­bindung mit § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/ 8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit der vorliegenden direkten Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen so­wohl Rechtsverletzungen als auch die Unangemessenheit der angefochtenen VerfÃ¼gung geltend gemacht werden (§ 50 Abs. 1 und 3 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Die Zulassung selbstÃ¤ndiger Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen hat im Kanton ZÃ¼rich eine lange und wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Jahr 1991 hatte das Verwaltungsgericht festgestellt, dass der damals noch im zÃ¼rcherischen Gesundheits­recht vorgesehene Ausschluss nichtÃ¤rztlicher selbstÃ¤ndiger Psychotherapeuten gegen den Grundsatz der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit verstosse und daher verfassungswidrig sei (vgl. RB 1991 Nr. 81 = ZBl 93/1992, S. 74). In der Folge erliess der Regierungsrat am 8. Januar 1992 gestÃ¼tzt auf die in § 31a des Gesundheitsgesetzes vom 4. November 1962 (Gesund­heitsG) enthaltene ErmÃ¤chtigung die Verordnung Ã¼ber die Berufe der Gesundheitspflege (VBG), welche die frÃ¼here Verordnung Ã¼ber die medizinischen Hilfsberufe vom 11. Au­gust 1966 ersetzte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach § 1 VBG Ã¼bt einen Beruf der Gesundheitspflege aus, wer gegen Entgelt oder berufsmÃ¤ssig Krankheiten, Verletzungen oder sonstige gesundheitliche StÃ¶rungen feststellt oder behandelt, Geburtshilfe ausÃ¼bt oder medizinische Analysen durchfÃ¼hrt. § 2 VBG un­terscheidet zwischen unselbstÃ¤ndiger und selbstÃ¤ndiger AusÃ¼bung der Berufe der Gesund­heitspflege. WÃ¤hrend die unselbstÃ¤ndige BerufsausÃ¼bung ‑ im Namen und auf Rechnung eines zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung berechtigten Aufsichtspflichtigen ‑ nach §§ 35/36 VBG keiner Bewilligung bedarf, ist fÃ¼r die selbstÃ¤ndige BerufsausÃ¼bung nach § 9 VBG ei­ne Bewilligung der Gesundheitsdirektion erforderlich. Die in § 3 VBG einzeln aufgezÃ¤hl­ten TÃ¤tigkeiten gelten jedoch von vornherein als nicht bewilligungspflichtige medizinische Verrichtungen, so auch unter anderem die psychologische Beratung und Beurteilung ge­sun­der Personen (lit. f). Die Psychotherapeuten sind gemÃ¤ss § 8 lit. g VBG zur selbstÃ¤ndi­gen BerufsausÃ¼bung berechtigt. Ihr TÃ¤tigkeitsbereich umfasst laut § 31 VBG die Feststel­lung und Behandlung von Krankheiten, die sich nach anerkannter wissenschaftlicher Lehre mit psychologischen Methoden behandeln lassen (Abs. 1). Die Behandlung von Krankhei­ten mit kÃ¶rperlichen Merkmalen ist nur unter Beizug eines Arztes zulÃ¤ssig (Abs. 2). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Voraussetzungen fÃ¼r die Bewilligungserteilung waren sodann in § 32 VBG um­schrieben: Erforderlich waren ein abgeschlossenes Psychologiestudium unter Einschluss der Psychopathologie an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich oder an einer anderen von der Gesundheits­direk­tion als gleichwertig anerkannten Hochschule und zusÃ¤tzlich eine Berufsarbeit in einer von der Gesundheitsdirektion anerkannten Institution, wobei zwei der drei Praxisjahre bei einem selbstÃ¤ndigen Psychotherapeuten, einem Spezialarzt fÃ¼r Psychiatrie/­Psy­cho­the­rapie oder ei­nem Spezialarzt fÃ¼r Kinder‑ und Jugendpsychiatrie/‑psychotherapie absolviert werden konn­ten (Abs. 1). ZusÃ¤tzlich mussten nach dem Studium 200 Stunden Selbsterfahrung, 200 Stun­den Theorie und 200 Stunden Supervision bei einem selbstÃ¤ndigen Psychotherapeuten oder einem Spezialarzt fÃ¼r Psychiatrie/Psychotherapie besucht worden sein (Abs. 2). Die in der VBG getroffene Zulassungsordnung fÃ¼r die Psychotherapie wurde auf staatsrechtliche Be­schwerde hin vom Bundesgericht am 3. Dezember 1993 Ã¼berprÃ¼ft. Dabei wÃ¼rdigte das Bun­desgericht die in § 32 VBG formulierten Zulassungsvoraussetzungen in den GrundzÃ¼gen (nÃ¤m­lich bezÃ¼glich des Erfordernisses einer Grundausbildung in Psychologie mit Einschluss der Psychopathologie sowie bezÃ¼glich der Umschreibung der erfor­derlichen praktischen TÃ¤tigkeit) als verfassungskonform; ob es sich bei dem bestehenden privaten Ausbildungsan­gebot rechtfertige, den Zugang zum Beruf eines selbstÃ¤ndigen Psychotherapeuten aus­schliess­lich von einem Psychologiestudium an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich oder an einer anderen von der Gesundheitsdirektion anerkannten Hochschule abhÃ¤ngig zu machen, liess das Bun­desgericht offen, weil diese Grundsatzfrage jedenfalls in einem for­mellen Gesetz zu regeln wÃ¤re. Sodann beanstandete das Bundesgericht das Fehlen von Ãbergangsbestimmungen be­zÃ¼glich der in § 32 VBG getroffenen Zulassungsordnung. Weil die verfassungsmÃ¤ssige Zu­lÃ¤ssigkeit von § 32 VBG eng von der zu schaffenden Ãbergangs­regelung abhÃ¤nge, hob es diese Bestimmung als Ganzes auf.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Ein spÃ¤terer Entwurf der Gesundheitsdirektion vom November 1994 sah vor, die Zulassungsvoraussetzungen fÃ¼r Psychotherapeuten und fÃ¼r Kinderpsychotherapeuten im Gesundheitsgesetz (§§ 22 und 22a) zu regeln. In § 22 des Entwurfs wurden die im aufge­hobenen § 32 VBG enthaltenen Bewilligungsvoraussetzungen weitgehend Ã¼bernommen. Diesem Entwurf folgte ein weiterer vom Mai 1997, der eine Regelung in der zu revidieren­den VBG mit weiter umschriebener Zulassungsberechtigung insbesondere hinsichtlich der Grundausbildung vorsah. Deren Erlass unterblieb jedoch infolge eines parlamentarischen Vorstosses, der eine Regelung auf Gesetzesstufe verlangte. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) In dieser Situation beschloss der Regierungsrat am 12. August 1998, angesichts der unsicheren Lage Ã¼ber eine kÃ¼nftige Regelung vorlÃ¤ufig Ã¼berhaupt keine Bewilligungen mehr zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung an nichtÃ¤rztliche Psychotherapeuten und Psycho­therapeutinnen zu erteilen. Die daraufhin von der Gesundheitsdirektion verfolgte restriktive Bewilligungspraxis wÃ¼rdigte das Verwaltungsgericht in einem Entscheid vom 12. No­vem­ber 1998 (RB 1998 Nr. 79) jedoch als verfassungswidrig. Es kam zum Schluss, welche An­forderungen an nichtÃ¤rztliche Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu stellen seien, mÃ¼sse bis zum Erlass einer generell-abstrakten Regelung auf Gesetzes‑ oder Verord­nungsstufe im Einzelfall bestimmt werden. ZulÃ¤ssig sei es aber, jedenfalls eine fundierte Ausbildung in Psychologie einschliesslich Psychopathologie mit anschliessender Berufsar­beit, ergÃ¤nzt durch eine begleitende, spezifisch auf die Psychotherapie ausgerichtete Spezi­alausbildung zu verlangen. Die Gesundheitsdirektion werde nicht darum herumkommen, im Sinn einer Ãbergangsregelung zwecks rechtsgleicher Behandlung aller diesbezÃ¼glichen Gesuche einen mehr oder minder detaillierten Anforderungskatalog fÃ¼r die Zulassung zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung von nichtÃ¤rztlichen Psychotherapeutinnen und Psychothera­peuten zu entwickeln. Dabei stehe es ihr frei, zur Vermeidung einer negativen PrÃ¤judizie­rung der ausstehenden Regelung die Voraussetzungen derart eng zu umschreiben, dass da­mit jedenfalls nicht wesentlich mehr BerufsangehÃ¶rige zugelassen wÃ¼rden, als dies mit der restriktivsten aller denkbaren verhÃ¤ltnismÃ¤ssigen LÃ¶sungen der Fall wÃ¤re. Sie kÃ¶nne den An­forderungskatalog aber auch soweit mildern, dass jedenfalls nicht wesentlich weniger BerufsangehÃ¶rige zugelassen wÃ¼rden als mit der extensivsten aller wahrscheinlichen ge­setzlichen LÃ¶sungen und allfÃ¤lligen spÃ¤teren Differenzen zwischen Praxis und Gesetz als­dann etwa mittels Auflagen und Befristung begegnen. Gleiches habe mit Bezug auf die aus­stehende Regelung des Ãbergangsrechts zu gelten, das seinerseits einer behelfsmÃ¤ssi­gen zwischenzeitlichen Ordnung bedÃ¼rfe.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Anschluss an diesen Entscheid des Verwaltungsgerichts erarbeitete die Gesund­heitsdirektion im MÃ¤rz 1999 ein Merkblatt Ã¼ber ihre Bewilligungspraxis zur FÃ¼hrung einer Psychotherapiepraxis. Nach deren Ziffer 1 wird neben einem abgeschlossenen Psycholo­giestudium oder einer anderen gleichwertigen Ausbildung (lit. a) und einer unselbstÃ¤ndigen psychotherapeutischen TÃ¤tigkeit (mit nÃ¤heren Spezifizierungen; lit. c) eine integrale Spezi­alausbildung in mindestens einer anerkannten, bei der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Krankheiten und StÃ¶rungen bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode vor­ausgesetzt, die Theorie, Selbsterfahrung und Supervision in der entsprechenden Methodik umfasst (lit. b). In den ErlÃ¤uterungen zu diesen Richtlinien werden bezÃ¼glich der Spezial­ausbildung mindestens je 200 Stunden Theorie, Selbsterfahrung und Supervision in einer anerkannten, bei der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Krankhei­ten bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode verlangt. Die Ausbildung muss die vertiefte Anwen­dung der in der Theorie erlernten Methode Ã¼ber eine Umsetzung auf die eigene Person um­fassen (Selbsterfahrung). Sie hat auch die vertiefte Anwendung der gewÃ¤hlten Methode auf andere Personen unter fachlicher Kontrolle zu beinhalten (Supervision). Im Bereich des Ãbergangsrechts sieht das Merkblatt die Bewilligung fÃ¼r vor dem 31. Dezember 1994 selb­stÃ¤ndig tÃ¤tige Psychotherapeuten vor, wenn diese entweder die Zulassungsvoraussetzung der Erstausbildung oder jene der Spezialausbildung erfÃ¼llen, wobei von einer integralen Ausrichtung der Spezialausbildung abgesehen wird (Ziff. 5).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) GemÃ¤ss der vom Kantonsrat am 21. August 2000 beschlossenen Revision von § 22 GesundheitsG werden abgesehen von einer VerschÃ¤rfung im Bereich der Erstausbil­dung im Wesentlichen die gleichen Anforderungen an selbstÃ¤ndige nichtÃ¤rztliche Psycho­therapeuten wie in Ziff. 1 des erwÃ¤hnten Merkblatts gestellt. Mit Bezug auf das Ãbergangs­recht entspricht Ziff. II der Revision ebenfalls dem zitierten Merkblatt mit dem Zusatz, dass das Recht auf Zulassung nach dieser Bestimmung verwirkt ist, wenn nicht innert sechs Monaten seit ihrem Inkrafttreten ein entsprechendes Gesuch gestellt wird. Die Referen­dums­frist betreffend diese GesetzesÃ¤nderung ist Ende Oktober 2000 unbenutzt abgelaufen (Kantonsratsbeschluss vom 20. November 2000). Die Inkraftsetzung ist bis heute nicht er­folgt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Da die BeschwerdefÃ¼hrerin schon vor dem 31. Dezember 1994 als selbstÃ¤ndige Psychotherapeutin im Kanton ZÃ¼rich tÃ¤tig geworden ist, gelten fÃ¼r sie die erleichterten Aus­­bildungsanforderungen gemÃ¤ss Ziff. 5 des Merkblatts. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, ihre Erstausbildung entspreche den An­forderungen gemÃ¤ss Ziff. 1 des Merkblatts.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat einen Abschluss der UniversitÃ¤t Basel in Theologie und hat im Nachdiplomstudium PrÃ¼fungen in Neurosenlehre (60 Stunden), Psychopatholo­gie (60 Stunden) und Psychiatrie (30 Stunden) abgelegt (act. --). DemgegenÃ¼ber hatte die Gesundheitsdirektion der BeschwerdefÃ¼hrerin bereits mit Schreiben vom 7. Ok­to­ber 1999 dargelegt, welche Anforderungen an die Gleichwertigkeit eines anderen Hochschulab­schlusses im Sinn von Ziff. 1 des Merkblatts zu stellen seien, insbesondere welche FÃ¤cher eine auf das Theologiestudium folgende Nachdiplomausbildung im Einzelnen umfassen mÃ¼sse, um als hinreichende Erstausbildung anerkannt werden zu kÃ¶nnen (act. --). Verlangt werden ein in mindestens 400 Stunden vermitteltes Grundlagenwissen in sieben spezifi­schen FÃ¤chern zu je mindestens 30 Stunden sowie mindestens 140 Stunden in zusÃ¤tzlichen vier spezifischen FÃ¤chern zu je mindestens 30 Stunden (vgl. act. --). Da die Nachdiplom­studien der BeschwerdefÃ¼hrerin diese Anforderungen klar nicht erfÃ¼llen, ist einzig zu prÃ¼­fen, ob ihre familientherapeutische Ausbildung beim Institut E eine hinreichende Spezial­ausbildung darstellt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die Gesundheitsdirektion hat in der angefochtenen VerfÃ¼gung allgemein darge­legt, dass eine Spezialausbildung in Psychotherapie die Elemente Theorie, Selbsterfahrung und Supervision zu enthalten habe, die aufeinander abgestimmt sein und ein ganzheitliches Lehrsystem bilden mÃ¼ssten. Der von einer Ausbildungsinstitution vorgeschriebene Theo­rieunterricht mÃ¼sse Metatheorie (insbesondere erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Aspekte der entsprechenden Schule, schulspezifische Geschichte und Ethik), Therapietheo­rie (Gesundheits- und KrankheitsverstÃ¤ndnis: schulspezifische Theorien der psychischen StÃ¶rungen und Erkrankungen inkl. Psychosomatik) sowie Praxistheorie (Diagnostik, Indi­kation und Kontraindikation, Prognostik, Interventions- und Methodenlehre, Exploration und Behandlungstechnik mit Bezug auf bestimmte Krankheits- und StÃ¶rungsbilder) umfas­sen. Mit diesen Kriterien lehnt sich die Gesundheitsdirektion erklÃ¤rtermassen an die­jenigen der Schweizer CHARTA fÃ¼r Psychotherapie an, eine zur QualitÃ¤tssicherung geschlossene Ãbereinkunft verschiedener Ausbildungsinstitutionen fÃ¼r Psychotherapie. Dementspre­chend anerkennt die Gesundheitsdirektion allgemein diejenigen psychotherapeutischen Spezialausbildungen, die von der CHARTA bereits anerkannt sind, und unterzieht nur diejenigen, die bisher nicht anerkannt sind, einer eigenen ÃberprÃ¼fung auf ErfÃ¼llung der Anerkennungsvoraussetzungen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Ãbergangsbestimmungen verzichten erklÃ¤rtermassen darauf, dass die absolvier­te Spezialausbildung integral ausgerichtet sein mÃ¼sse. Was dies im Einzelnen bedeutet, sagt die Gesundheitsdirektion nicht ausdrÃ¼cklich, indem sie zwar in den allgemeinen ErwÃ¤­gungen auf diese VergÃ¼nstigung verweist, alsdann aber die von der BeschwerdefÃ¼hrerin ab­solvierte Ausbildung anhand der von ihr auch in anderen nicht Ã¼bergangsrechtlichen FÃ¤l­len angewandten Kriterien prÃ¼ft und der Ausbildung in E. 4 schliesslich die Qualifikation als umfassende integrale Spezialausbildung abspricht. Gleichzeitig ist jedoch eine massge­bende Differenz zu der in anderen FÃ¤llen verlangten Integration der Selbsterfahrung und Supervision in die Spezialausbildung ersichtlich. Indem die Gesundheitsdirektion aus­drÃ¼ck­lich die von der BeschwerdefÃ¼hrerin absolvierte Selbsterfahrung und Supervision anerkennt (E. 3 am Ende), wird im Gegensatz zu den nicht Ã¼bergangsrechtlichen FÃ¤llen darauf verzichtet, von der Ausbildungsinstitution selber einen direkten Einbezug der not­wendigen Stunden in Supervision und Selbsterfahrung im Rahmen des Ausbildungskon­zepts zu verlangen. Dies bedeutet, dass die drei Bestandteile der Spezialausbildung, Theo­rie, Selbsterfahrung und Supervision sich nach Auffassung der Gesundheitsdirektion in den Ã¼bergangsrechtlichen FÃ¤llen nicht zwingend zu einer geschlossenen Einheit zusammen­fÃ¼gen mÃ¼ssen. Diese Auslegung erscheint sinnvoll und deckt sich auch mit dem in der CHARTA verwendeten Begriff der "IntegralitÃ¤t einer Ausbildung" (vgl. Teil B Ziff. 3.1.). Die BeschwerdefÃ¼hrerin selber beanstandet denn auch dieses VerstÃ¤ndnis von Ziff. 5 des Merkblatts nicht.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Mit Bezug auf das theoretische Ausbildungsangebot verlangt die Gesundheitsdi­rektion, dass die entsprechende Institution insgesamt mindestens 300 Stunden an theoreti­scher Wissensvermittlung anbiete. Diese Stundenzahl gewÃ¤hrleiste eine theoretische Wis­sensvermittlung auf angemessenem Niveau, zumal die Theorie sich auf die Exploration, Diagnose, Indikation und Prognose auswirke. Dieses Erfordernis, zu dem sich die Be­schwerdefÃ¼hrerin in ihrer Beschwerdeschrift nicht weiter Ã¤ussert, erscheint durchaus an­gemessen. Zwar verlangen die ErlÃ¤uterungen der Gesundheitsdirektion zu ihrem Merkblatt vom Gesuchsteller selber nur den Nachweis, dass er 200 Theoriestunden absolviert habe. Es leuchtet jedoch ohne weiteres ein, dass ein ernsthaftes institutionelles Ausbildungsan­gebot gesamthaft mehr an Theorie zu umfassen hat, als vom einzelnen Teilnehmer tatsÃ¤ch­lich im Minimum verlangt werden muss. Mit diesem Erfordernis bleibt die Gesundheitsdi­rektion sogar noch unter demjenigen der CHARTA, die eine Theorievermittlung wÃ¤hrend wenigstens 400 Stunden verlangt (Teil B Ziff. 3.3.3.; Teil C Ziff. 1.8.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin beim Institut E zwischen 1977 und 1979 absol­vierte Kurs fÃ¼r Paar- und Familientherapie umfasste gemÃ¤ss ihrem Kurs­ausweis 294 Kurs­stunden (act. --). Dies entspricht auch derjenigen Anzahl an Theoriestunden, wel­che die BeschwerdefÃ¼hrerin gemÃ¤ss eigenen Angaben an diesem Institut besucht haben will (act. --). DemgegenÃ¼ber macht ihr Rechtsvertreter in der Beschwerdeschrift nunmehr geltend, die gesamte Ausbildung Ã¼ber 4 Semester habe insgesamt 576 Stunden umfasst. Diese Behaup­tung ist offensichtlich aktenwidrig. Entgegen den Berechnungen in der Be­schwerdeschrift wird am Institut E nÃ¤mlich nicht wÃ¤hrend 40 Wochen im Jahr, sondern nur wÃ¤hrend der Dauer der akademischen Semester zwischen April und Juli, bzw. November und Februar unterrichtet (vgl. act. --). Insofern decken sich die von Prof. D gemachten An­gaben Ã¼ber den zeitlichen Umfang der Ausbildung von insgesamt 288 Stunden durchaus mit denjeni­gen der hauseigenen BroschÃ¼re, der KursbestÃ¤tigung und der BeschwerdefÃ¼hre­rin selber. Auch das nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Schreiben von Prof. D geht von einer Gesamtstundenzahl von 288 Stunden aus. Nicht zum theoretischen Teil ge­rechnet werden dÃ¼rfen sodann die 70 Stunden der zwei intensiven Kurswochen, die der Selbster­fahrung dienten (act. --). DemgemÃ¤ss ist die Gesundheitsdirektion zu Recht davon ausge­gangen, das Ausbildungsangebot des Instituts E entspreche vom Umfang des theore­tischen Stundenangebot her nicht den an eine hinreichende Spezialausbildung zu stellenden Anfor­derungen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Inhaltlich beanstandete die Gesundheitsdirektion weiter, das Ausbildungsangebot des Instituts E sei keine umfassende Spezialausbildung. Sie stÃ¼tzte sich dabei auf die An­gaben von Prof. D, wonach die Ausbildung von Anfang an als Zusatzausbildung konzipiert gewesen sei, weil viele Absolventen sich theoretische und praktische Kenntnisse schon anderswo erworben hÃ¤tten. Es sei daher nicht angestrebt worden, die Bedingungen einer vollen Ausbildung in Psychotherapie zu erfÃ¼llen. Dem Charak­ter einer Zusatzausbildung entsprechend, die mit anderen kumuliert werden kÃ¶nne, werde denn auch kein Diplom, son­dern nur ein Kursausweis ausgestellt (act. --). Die Beschwer­defÃ¼hrerin wendet dagegen ein, der Begriff der Zusatzausbildung sei von Prof. D nicht in dem von der Gesundheitsdi­rektion verstandenen Sinne verwendet worden. Nach den Zulassungsvoraussetzungen schliesse die Ausbildung an eine Erstausbildung an und sei, da sie die drei Themenbereiche Metatheorie, Therapietheorie sowie Praxistheorie umfasst habe, auch als umfassende Spe­zialausbildung zu bewerten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach den Aufnahmevoraussetzungen des Instituts E steht der Kurs in Paar- und Familientherapie den FachÃ¤rzten der Psychiatrie und Psychotherapie, den Psychologen mit Abschluss und anschliessender Berufspraxis und den Sozialarbeitern mit Diplom, Zu­satzausbildung und Berufspraxis sowie allenfalls auch weiteren Bewerbern mit adÃ¤quater Vorbildung offen (vgl. act. --). Aus diesen unterschiedlichen Gruppen von mÃ¶glichen Kurs­absolventen ergibt sich, dass die Ausbildung des Instituts in theoretischer Hinsicht von einem Ã¤usserst heterogenen Wissensstand der einzelnen Kursteilnehmer ausgehen muss. So wird etwa bei den FachÃ¤rzten bereits eine Spezialausbildung vorausgesetzt, bei den Psychologen neben dem UniversitÃ¤tsabschluss auch die MÃ¶g­­lichkeit eines spezifischen Abschlusses an einem psychotherapeutischen Ausbildungs­institut erwÃ¤hnt, wÃ¤hrend etwa bei den Sozialarbeitern nur gerade eine sehr offen umschrie­bene "Zusatzausbildung (z.B. Arbeit unter Supervision, Supervisorenkurs, Fachkurse)" verlangt wird. Dementsprechend Ã¼berrascht es nicht, wenn Prof. D in seinem Bericht erwÃ¤hnt, dass die Auszubildenden von unterschiedlichen Voraussetzungen herkamen und viele bereits eine psychotherapeutische Ausbildung abgeschlossen hatten. In seinem Schreiben vom 24. November 2000 Ã¤usserte sich Prof. D ergÃ¤nzend dahingehend, in den Jahren 1977 bis 1979 sei keine Professionali­sierung in der Paar- und Familientherapie im Sinn einer Erstausbildung zum Therapeuten in Sicht gewesen, und so sei es bis heute geblieben (act. --). Vor diesem Hintergrund kann kein Zweifel Ã¼ber Inhalt und Stellenwert der weiteren Ãusserung von Prof. D bestehen, wo­nach die Ausbildung eben nicht als volle Ausbildung in Psychotherapie, sondern nur als Zusatz­ausbildung konzipiert gewesen sei. Angesichts dieser klaren eigenen Standortbe­stimmung des Instituts und des ebenfalls zutreffend festgestellten Defizits hinsichtlich des Umfangs der angebotenen Theoriestunden konnte die Gesundheitsdirektion auf weitere AbklÃ¤rungen zu den spezifischen Lerninhalten in den Bereichen Metatheorie, Therapie­theorie und Praxistheorie verzichten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die von der Gesundheitsdirektion ausgesprochene Bewilligungsverweigerung er­weist sich demzufolge als rechtmÃ¤ssig und angemessen. Die Beschwerde ist daher abzu­weisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. ...</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>