<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00563</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span><br/></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Kobel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 24. Januar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">arbeitundversicherung.ch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 10, Postfach 106, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">X.___, geboren 1961, absolvierte in ihrer Heimat Serbien eine jour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalistische Ausbildung und war von 1985 bis 1997 zunächst als freie Jour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">listin, danach im Marketing und schliesslich in einer Export-Import-Firma tätig (Lebenslauf in Urk. 9/79). Im Jahr 1997 zog sie in die Schweiz und verheiratete sich mit Y.___ (Familienbüchlein, Urk. 9/75/1-2; Angaben in der Anmeldung bei der Invalidenversicherung vom 10. September 2003, Urk. 9/7). Ab 1998 hatte sie in der Schweiz verschiedene Stellen in der Gastronomie inne, unterbrochen von Zeiten der Arbeitslosigkeit (vgl. die Auszüge aus dem indivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ellen Konto vom 14. Juni 2002 und vom 16. August 2004, Urk. 9/2 und Urk. 9/14, die Aufstellung in Urk. 9/10 sowie die Angaben des Restaurants Z.___ vom 13. Oktober 2003 und des Hotels A.___ vom 5. Mai 2004, Urk. 9/11 und Urk. 9/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem das letzte Arbeitsverhältnis per Ende April 2002 aufgelöst worden war (vgl. Urk. 9/13/1), bezog X.___ Arbeitslosenentschädigung (Angaben der Arbeitslosenkasse GBI vom 17. August 2004, Urk. 9/15/1). Am 10. September 2003 meldete sie sich wegen Rückenbeschwerden bei der Invalidenversicherung an (Urk. 9/7), und am 27. Dezember 2003 wurde sie Mutter einer Tochter (Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">burts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schein in Urk 9/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, holte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte von Dr. med. B.___, Spezialarzt für Chirurgie, speziell Wirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden, Schleudertrauma und orthopädische Traumatologie, vom 21./25. Oktober 2003 und vom 11. Oktober 2004 ein (Urk. 9/12 und Urk. 9/16), führte im Februar 2005 Abklärungen im Haushalt der Versicherten durch (Bericht vom 2. März 2005 in Urk. 9/19) und verneinte daraufhin mit Verfügung vom 7. März 2005 deren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 23,5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % (Urk. 9/21). Dabei ging sie davon aus, dass die Versicherte bei guter Gesundheit zu 100 % im Haushalt tätig wäre (vgl. das Feststellungsblatt in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/20). Im Einspracheverfahren nahm die IV-Stelle von der Versicherten einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht von Dr. med. C.___, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. September 2005 (Urk. 9/35; vgl. auch das Zeugnis von Dr. C.___ zuhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den der Arbeitslosenkasse vom 29. Mai 2002, Urk. 9/15/3) und einen Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialarzt für Neurologie, vom 30. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2005 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9/37) entgegen und wies die Einsprache hernach mit Entscheid vom 3. November 2005 ab (Urk. 9/41; vgl. auch das Feststellungsblatt in Urk. 9/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Caterina Nägeli, liess gegen den Einspracheentscheid Beschwerde erheben und im Beschwerdeverfahren die weiteren Berichte von Dr. C.___ vom 5. Januar, 15. Januar und 8. April 2006 (Urk. 9/45/14, Urk. 9/45/16-17 und Urk. 9/50/12-16) sowie einen weiteren Bericht von Dr. B.___ vom 20. Februar 2006 (Urk. 9/50/9-11) einreichen. Mit Urteil vom 31. Januar 2007 wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde ab (Urk. 9/51). Das Urteil blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2014 wandte sich X.___ mit dem Gesuch um Übernahme der Kosten von orthopädischen Serienschuhen erneut an die Invalidenversicherung, zog dieses Gesuch jedoch wieder zurück (vgl. Urk. 9/52-63 sowie den Bericht von Dr. B.___ vom 13. Februar 2015, Urk. 9/66). Des Weiteren nahmen im Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 das E.___ und im März 2015 die neue Rechtsvertreterin Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz Einsicht in die Akten der Invalidenversicherung von X.___ (Urk. 9/64-65 und Urk. 9/67-69). Im Dezember 2015 liess X.___ der IV-Stelle schliesslich unter Hinweis auf eine gesundheitliche Verschlechterung in den letzten zwölf Monaten eine neue Anmeldung einreichen (Urk. 9/73 und Urk. 9/74) und berief sich hierzu auf die Berichte des E.___ vom 21. September und vom 14. Dezember 2015 über eine interdisziplinäre Beurteilung (Urk. 9/71/4-9 und Urk. 9/71/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beschaffte den Bericht von Dr. C.___ vom 18. Januar 2016 (Urk. 9/78/1-6 einschliesslich eines Schmerztagebuchs der Versicherten während einer Woche im Oktober 2015, Urk. 9/78/14-15) und den Bericht der Hausärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Medizin, vom 21. Januar 2016 (Urk. 9/80 und Urk. 9/81/4 mit den Radiologieberichten vom 1. April 2005 [Mag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resonanztomographie der Halswirbelsäule] und vom 19. Dezember 2013 [Ultra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schall des Schultergelenks rechts], Urk. 9/81/1-3). Nachdem sie der Versicherten am 26. Januar 2016 mitgeteilt hatte, dass keine beruflichen Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen möglich seien (Urk. 9/82), ordnete sie eine polydisziplinäre Begutachtung an (Mitteilung vom 23. März 2016, Urk. 9/86, und Korrespondenz hierzu, Urk. 9/87-102). Diese wurde im Juli 2016 von der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtenstelle G.___ durchgeführt (Gutachten vom 29. August 2016; Hauptgutachter Dr. med. H.___, Neurologie; Teilgutachterin Dr. med. I.___, Psychiatrie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapie;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Teilgutachterin Dr. med. J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Teilgutachter Dr. med. K.___, Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates; Teilgutachterin Dipl.-Psych. L.___, Neuropsychologie, Urk. 9/103 und Urk. 9/104/1-6). Am 15. November 2016 führte die IV-Stelle Erhebungen im Haushalt der Versicherten durch; diese war seit März 2016 von ihrem Ehemann geschieden und lebte zusammen mit ihrer Tochter (Bericht vom 22. November 2016, Urk. 9/112).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 6. Januar 2017 eröffnete die IV-Stelle der Versicherten, dass sie ihren Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 3 % erneut zu verneinen gedenke und hierbei davon ausgehe, dass die Versicherte als Gesunde nunmehr zu 80 % im Beruf und zu 20 % im Haushalt tätig wäre (Urk. 9/115; vgl. auch den Einkommensvergleich und das Feststellungsblatt in Urk. 9/113 und Urk. 9/114). X.___ liess durch Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz mit den Eingaben vom 1. Februar und vom 7. März 2017 Einwendungen erheben und beantragen, ihr sei eine ganze Rente zuzusprechen (Urk. 9/118 und Urk. 9/123). Mit Verfügung vom 11. April 2017 entschied die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle im Sinne ihres Vorbescheids und verneinte den Rentenanspruch (Urk. 2 = Urk. 9/129).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung liess X.___, vertreten durch Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz, mit Eingabe vom 19. Mai 2017 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragen, die Verfügung sei aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, ihr die gesetzlichen Leistungen auszurichten, insbesondere sei ihr eine ganze Invalidenrente zu bezahlen (Urk. 1 S. 2). In prozessualer Hinsicht liess sie um die unentgeltliche Rechtsverbeständung ersuchen (Urk. 1 S. 8). Sodann liess sie als neues Beweismittel einen Bericht von Dr. D.___ vom 17. März 2017 über eine neuroangiologische Verlaufsuntersuchung einreichen (Urk. 3). Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 30. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8). Mit Verfügung vom 6. Juli 2017 wurde der Versicherten die Beschwerdeantwort zur Kenntnis gebracht und gleichzeitig wurde ihr die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Rechtspflege gewährt (Urk. 10). Nachdem die Versicherte mit Eingabe vom 30. November 2017 hatte mitteilen lassen, dass ihre Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung Kostengutsprache erteilt habe (Urk. 13), wurde die Verfügung vom 6. Juli 2017 betreffend die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 7. Dezember 2017 widerrufen (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 11. Januar 2018 wurde den Parteien Gelegenheit gegeben, unter dem Blickwinkel der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Auswirkungen von psychischen Erkrankungen Stellung zu nehmen (Urk. 16). Die Versicherte liess davon mit Eingabe vom 22. Februar 2018 Gebrauch machen (Urk. 20) und zudem einen Bericht des M.___, N.___, vom 18. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2017 über eine ambulante Abklärung zum Hörvermögen und zum geklagten Tinnitus bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringen (Urk. 21). Die IV-Stelle gab ihre Stellungnahme mit Eingabe vom 26. Februar 2018 ab (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgegli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Satz 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indbar ist (Satz 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf das Erfordernis in Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG hat das Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht spezifische Leitlinien aufgestellt. Im Grundsatzurteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hat es in Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung ein neues Prüfungraster in Form von spezifischen Standardindikatoren entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen von sogenannten pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere von somatoformen Schmerzstörungen und vergleichbaren Leiden, zu ermitteln sind. Das Raster präsentiert sich wie folgt (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „fu</span><span>nktioneller Schweregrad"</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung"</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnos</span><span>erelevanten Befunde</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserf</span><span>olg oder –resistenz</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, p</span><span>ersönliche Res</span><span>sourcen</span><span>)</span></p><p><span>- </span><span>Kompl</span><span>ex „Sozialer Kontext"</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesich</span><span>tspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivit</span><span>ätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Raster </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ormativen Charakter zu, weist jedoch darauf hin, dass es die Aufgabe der medizinischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen ist, mittels der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1 und E. 5.2). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionellen Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Wahrscheinl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichkeit nachgewiesen sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und es ist die versicherte Person, welche die Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Nachweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägt (vgl. BGE 141 V 281 E. 6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ferner betont das Bundesgericht, dass es sich beim neu entwickelten Raster nicht um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"abhakbare Checkliste"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt, sondern dass dessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handhabung den Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den des Einzelfalls gerecht werden muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 141 V 281 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem weiteren Schritt hat das Bundesgericht in zwei Grundsatzurteilen vom 30. November 2017 die Anwendbarkeit der neu entwickelten Standardindikatoren auf grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen ausgedehnt, indem es für alle diese Erkrankungen das strukturierte Beweisverfahren als massgebend erklärt hat (BGE 143 V 418 E. 7, BGE 143 V 409 E. 4.4 und E. 4.5). Damit hat das Bundesgericht insbesondere seine bisherige Rechtsprechung zu den depressiven Störungen geändert und nicht länger daran festgehalten, dass rezidivierende oder episodische Depressionen leicht- bis mittelgradiger Natur einzig dann als invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenermassen therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resistent sind (vgl. die Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung in BGE 143 V 409 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von vornherein nicht als invalidenversicherungsrechtlich relevant gelten geklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerden insoweit, als sie aggraviert werden, also als stärker beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigend dargestellt werden, als sie tatsächlich sind beziehungsweise empfunden werden. Hinweise für eine Aggravation erblickt das Bundesgericht etwa darin, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen und dem gezeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Verhalten oder der Anamnese besteht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intensive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzen angegeben werden, die jedoch nur vage charakterisiert werden, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer Weise demonstrativ vorgetragen werden, die unglaubwürdig wirkt, dass keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en in Anspruch genommen werden und dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ld jedoch weitgehend intakt ist (BGE 141 V 281 E. 2.2 und E. 3.7.1, 131 V 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Des Weiteren gilt rechtsprechungsgemäss der Grundsatz, dass ein invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsrechtlich relevantes Beschwerdebild n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht einzig in Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen darf, die von psychosozialen und soziokulturellen Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rühren, sondern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">davon psychiatrisch zu untersche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">idende Befunde umfassen muss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidbare andauernde Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion im fachmedizinischen Sinne. Je stärker psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">soziale oder soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine fachärztlich festgestellte psychische Störung mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert vorhanden sein. Dort, wo nur Befunde erhoben werden, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den psychosozialen und sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichsam in ihnen aufgehen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneint das Bundesgericht einen invalidisierenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Gesundheitsschaden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 127 V 294 E. 5a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweis)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei nicht erwerbstätigen Versicherten wird gestützt auf Art. 28a Abs. 2 IVG für die Bemessung der Invalidität darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig sind, sich im nichterwerblichen Aufgabenbereich zu betätigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt (vgl. Satz 1). W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aren sie daneben auch in einem nichterwerblichen Aufgabenbereich tätig, namentlich im Haushalt, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt (vgl. Satz 2). In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (vgl. Satz 3; sogenannte gemischte Methode der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Per 1. Januar 2018 ist in Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2–4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein neues Berechnungsmodell für die Festlegung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode eingeführt worden. Neu ist in Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 3 lit. a IVV vorgesehen, dass das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person durch die Teilerwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre, auf eine Vollerwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit hochgerechnet wird. Dieses neue Berechnungsmodell gelangt indessen vorliegendenfalls noch nicht zur Anwednung, da die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 11. April 2017 datiert und der Beurteilung nach dem allgemeinen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Grundsatz jene Rechtsnormen zugrunde zu legen sind, die galten, als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 130 V 445 E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen, und Urteil des Bundesgerichts 8C_462/2017 vom 30. Januar 2017 E. 5.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rentenanspruch entsteht nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG frühestens in dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch durchschnittlich mindestens zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig war (lit. b), sofern sie nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % invalid ist (lit. c). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich kann der Rentenanspruch gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG nicht vor Ablauf von sechs Monaten nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h der Geltendmachung entstehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und den Invaliditätsgrad (Art. 8 und Art. 16 ATSG), wie sie nach Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG für die Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">höhe massgebend sind, nach dem Einkommen zu fragen ist, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Person auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem gesamten in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einer dem Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den angepassten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbaren Tätigkeit erzielen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beurteilt sich die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit (Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t. 6 ATSG), wie sie für das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG massgebend ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundheitlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Einbusse an funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionellem Leistungsvermögen, und es kommt dabei in der Regel einzig auf die Einschränkungen im bisherigen Beruf an (vgl. BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E 130 V 97 E. 3.2, 105 V 156 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2a, 97 V 226 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der gemischten Methode ist für die Bestimmung der Wartezeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Rentenbeginn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s analog zur Rechtsprechung zur Ermittlung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grades auf den gewichteten Durchschnitt der Arbeitsunfähigkeit in beiden Teilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichen abzustellen (BGE 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0 V 97 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt rechtsprechungsgemäss jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Die Grundsätze zur Rentenrevision gelten rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss auch dort, wo sich eine versicherte Person, deren Rentenanspruch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neint worden ist, bei der Invalidenversicherung erneut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Rentenbezug anmeldet. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ort ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu prüfen, ob seit dem Erlass des rentenabweisenden Entscheids eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten ist (vgl. BGE 130 V 71 E. 3.1 und 3.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen; vgl. auch BGE 133 V 108 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hatte den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Einspracheentscheid vom 3. November 2005 ein erstes Mal verneint (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9/41). Dieser Entscheid war vom Sozialversicherungsgericht mit dem Urteil vom 31. Januar 2007 bestätigt worden (Urk. 9/51), und das Urteil war unange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochten in Rechtskraft erwachsen. Bei der neuen Anmeldung vom Dezember 2015 war daher vorab zu prüfen, ob seit dem Erlass des Einspracheentscheids vom 3. November 2005 eine Änderung im Sachverhalt eingetreten war. Dies hat die Beschwerdegegnerin, wie sich aus dem Folgenden ergibt, zu Recht implizit bejaht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass des Einspracheentscheids vom 3. November 2005 war die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführerin seit der Geburt ihrer Tochter im Dezember 2003 bei guter Gesundheit zu 100 % im Haushalt tätig gewesen wäre (Urk. 9/19/2+5, Urk. 9/20, Urk. 9/21, Urk. 9/39 und Urk. 9/41). Die Beschwerdeführerin hatte dieser Annahme im Gerichtsverfahren widersprochen und geltend gemacht, sie wäre nach einer Babypause von einigen Monaten bis einem Jahr wieder einer Erwerbstätigkeit im Umfang von 60-80 % nachgegangen (Urk. 9/50/20). Das Sozialversicherungsgericht war indessen im Urteil vom 31. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2007 für den Zeitraum bis zum Erlass des Einspracheentscheids vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. November 2005 der Annahme der Beschwerdegegnerin gefolgt (Urk. 9/51 E. 2.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), dies insbesondere gestützt auf die Aussage der Beschwerdeführerin anlässlich der Haushaltabklärung, sie könne sich vorstellen, wieder eine Arbeit aufzunehmen, wenn die Tochter etwa drei Jahre alt sei (vgl. Urk. 9/19/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als die Beschwerdeführerin im Dezember 2015 ihre neue Anmeldung einreichte, stand sie vor der Scheidung und ihre Tochter war zwölf Jahre alt. Ihre Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen anlässlich der Haushaltabkärung vom November 2016, wonach sie nun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr wieder berufstätig wäre (Urk. 9/112/2+3), sind daher glaubhaft. Ferner ist davon auszugehen, dass der Wiedereinstieg ins Berufsleben bei guter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit schon vor einigen Jahren erfolgt wäre, denn die Beschwerdeführerin gab an, dieser wäre etwa auf den Zeitpunkt des Eintritts ihrer Tochter in den Kindergarten geplant gewesen (Urk. 9/112/2). Damit ist zunächst eine veränderte Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung als potentiell rentenrelevante Änderung nachgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als weitere Änderungen mit potentiellem Einfluss auf den Rentenanspruch sind im Gutachten der G.___ medizinische Befunde dokumentiert. Denn wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend die Psychiaterin Dr. I.___ von einem schwankenden, jedoch insgesamt unverändert gebliebenen psychischen Zustandsbild seit dem Jahr 2003 ausging (Urk. 9/103/31-32), wies der Orthopäde Dr. K.___ darauf hin, dass anlässlich der erstmaligen Rentenbeurteilung lediglich Befunde an der Lendenwirbelsäule zur Diskussion gestanden hätten, dass sich in der Zwischenzeit jedoch auch Befunde im Bereich der Halswirbelsäule mit Diskushernien, eine Impingement-Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik an beiden Schultern und Probleme an den Füssen mit Hallux-valgus-Bildung manifestiert hätten (Urk. 9/103/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser Veränderungen in der Aufgabenverteilung und in den medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Befunden hat die Beschwerdegegnerin die Voraussetzungen für eine Revision im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 ATSG, die auch bei der Neuanmeldung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sein müssen, zu Recht als erfüllt erachtet und hat daher den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch der Beschwerdeführerin richtigerweise frei und umfassend neu geprüft (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3, 117 V 198 E. 4b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen dieser neuen Prüfung erfolgte die polydisziplinäre Begutachtung durch die G.___ mit den Untersuchungen vom Juli 2016 und der Fertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung des Gutachtens im August 2016 (Urk. 9/103).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gelangten in der Gesamtbeurteilung zum Schluss, aus somatischer Sicht bestehe bereits seit Mitte Juni 2003 keine Arbeitsfähigkeit für eine Tätigkeit im Gastgewerbe/Service mehr, hingegen sei die Beschwerdeführerin in einer adap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Tätigkeit nur im Umfang von 20 % eingeschränkt (Urk. 9/103/57-58). Es ist diese Arbeitsfähigkeitsbeurteilung, welche die Beschwerdegegnerin in medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischer Hinsicht der Ermittlung der Einbusse im Erwerbseinkommen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grunde legte (vgl. Urk. 2 S. 2). In Bezug auf die Aufgabenverteilung ging die Beschwerdegegnerin aufgrund der Erhebungen im Haushalt vom November 2016 davon aus, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Haushalt zu insgesamt 15 % einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt sei und bei guter Gesundheit zu 80 % im Beruf und zu 20 % im Haushalt tätig wäre (Urk. 2 S. 2; vgl. Urk. 9/112/3 und Urk. 9/112/5-7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Orthopäde Dr. K.___ nannte als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (Urk. 9/103/42-43) ein chronisches lumbovertebrales Syndrom und ein chronisches zervikovertebrales Syndrom, je mit degenerativen Veränderungen ossärer und diskogener Art, eine beidseitige Knick-Senk-Spreizfuss-Deformität mit Hallux-Valgus und Hammerzehen, rechtsseitig im Jahr 2014 operiert, eine rechtsbetonte Impingement-Symptomatik beider Schultergelenke und eine Rhiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthrose rechts (Daumen-Sattelgelenk).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diesen Diagnosen liegen ein ausführliches Explorationsgespräch, eine eingehende klinische Untersuchung und aktuelle Röntgenaufnahmen der Hals- und der Len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule, der Schultern, des Beckens und der Füsse (vgl. Urk. 9/103/23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24 und Urk. 9/104/7-9) zugrunde. Zudem sind die Diagnosen ohne Weiteres verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar mit den Feststellungen der behandelnden Ärzte. Während Dr. B.___ in den Jahren 2003 und 2004 lediglich ein lumbovertebrales Syndrom als einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kende Diagnose angegeben hatte (Urk. 9/12/5 und Urk. 9/16/1), erwähnte er im Jahr 2006 zusätzlich zervikale Probleme und ging insgesamt von einem Panverte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bralsyndrom aus (Urk. 9/50/9), und im Bericht von Dr. B.___ vom 13. Februar 2015 (Urk. 9/66/1-2) sowie in demjenigen Teil des inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinären Berichts des E.___ vom 21. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015, der ebenfalls von Dr. B.___ stammte, sind schliesslich dieselben Diagnosen aufgeführt, die Dr. K.___ für massgeblich hielt (Urk. 9/71/5). Dr. K.___ konstatierte denn auch ausdrücklich die Überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung seiner orthopädischen Diagnosen mit denjeni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Bericht des E.___ (Urk. 9/103/41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Recht liess deshalb auch die Beschwerdeführerin diese Diagnostik nicht in Frage stellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Arbeitsfähigkeit betrifft, so erachtete Dr. K.___ eine Tätigkeit im Service, wie sie die Beschwerdeführerin vor der erstmaligen Anmeldung bei der Invalidenversicherung ausgeübt hatte, als nicht mehr zumutbar. Demgegenüber beurteilte er eine körperlich angepasste Tätigkeit als zumutbar und beschrieb diese als wechselbelastend und körperlich leicht, mit der Möglichkeit des Wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selns zwischen Sitzen, Gehen und Stehen sowie ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg, ohne Zwangspositionen der Wirbelsäule, ohne Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, ohne längere Gehstrecken und ohne Überwinden von Höhendifferenzen im Sinne von Treppen, Leitern oder Gerüsten. Sodann wies Dr. K.___ auf ein redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziertes Arbeitstempo und auf die Notwendigkeit von zusätzlichen, betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unüblichen Pausen zur Erholung, namentlich im Hinblick auf die Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzproblematik, hin und bemass die Arbeitsfähigkeit in einer leidensange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit daher auf 80 % (Urk. 9/103/43).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin liess in der Stellungnahme vom 7. März 2017 vorbringen, Dr. K.___ weiche mit der Bemessung des Umfangs der Arbeitsfähigkeit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend von der Beurteilung der behandelnden Ärzte ab (Urk. 9/123/3). Diesem Vorbringen kann indessen nicht gefolgt werden, denn wie Dr. K.___ zutreffend erwähnte (Urk. 9/103/44), ging im Bericht des E.___ vom 21. September 2015 auch Dr. med. O.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, davon aus, dass die Beschwerdeführerin aus rein ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pädischer Sicht eine angepasste Tätigkeit mindestens halbtags würde ausüben können (Urk. 9/71/9). Die Einschätzungen des Orthopäden der G.___ und des orthopädischen Chirurgen des E.___ sind da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit ohne Weiteres miteinander vereinbar. Soweit hingegen Dr. B.___ als Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Chirurgie der Beschwerdeführerin aufgrund des zervikal- und lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">balbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonten paravertebralen Schmerzsyndroms gar keine Tätigkeit mehr zumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete (Urk. 9/71/9), so unterschied er in dieser Beurteilung nicht zwischen objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Befunden und subjektiv geklagten Schmerzen, weshalb sich daraus eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls kein Widerspruch zur Beurteilung von Dr. K.___ ergibt. Auf das Attest einer 80%igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. K.___ aus orthopädischer Sicht kann daher abgestellt werden. Dies gilt umso mehr, als Dr. K.___ darauf hinwies, dass keine schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegenden neurologischen Defizite und insbesondere keine motorischen Ausfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheinungen feststellbar gewesen seien und dass die Schultergelenke immerhin für Bewegungen bis zur Horizontale einsetzbar seien (Urk. 9/103/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Fehlen von neurologischen Ausfallerscheinungen, die von der Wirbelsäule ausgehen, ergab sich aus dem klinischen Befund, den der Neurologe Dr. H.___ erhob. Insbesondere zeigten sich bei diesen Untersuchungen normale Mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reflexe und eine normale Motorik (Urk. 9/103/22), und in der Gesamtbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung hielten die Gutachter fest, es bestünden keine Hinweise auf eine zervikale und lumbale Wurzelkompression, da - abgesehen von möglichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurzelreiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erscheinungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich C7 - keine sensiblen motorischen Ausfälle mit Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurzelbezug und Reflexminderungen festzustellen gewesen seien (Urk. 9/103/53). Eine festgestellte sensible Störung am rechten Bein (vgl. Urk. 9/103/22) sei soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch nicht zu erklären und weitere nervliche Ausfälle wie Paresen und Reflex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veränderungen als Symptome einer peripheren oder zentralen Nervenschädigung lägen ebenfalls nicht vor (Urk. 9/103/54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Sensibilitätsstörung wurde sodann keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zugeschrieben, dies mit der Begründung, dass kein begleitendes neuropathisches Schmerzsyndrom bestehe (Urk. 9/103/54). Dies leuchtet ein, und das Gleiche gilt für die Ausführungen, wonach ein beidseitiges Carpaltunnelsyndrom die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nicht beeinträchtige, da keine sensomotorischen Ausfälle des Nervus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medianus, keine Sensibilitätsausfälle, keine Einschränkungen des Tastsinnes, keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lähmung der Daumenballenmuskulatur und damit auch keine Einschränkung der Greiffunktion der Hände gegeben seien (Urk. 9/103/54).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In das Fachgebiet der Neurologie fallen auch die Kopfschmerzen in der Gestalt von Migräne, nach der Schilderung der Beschwerdeführerin in der Frequenz von früher fünf bis sechs Attacken pro Monat und gegenwärtig einer Dauermigräne (Urk. 9/103/19-20). In der Gesamtbeurteilung massen die Gutachter dieser Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik indessen ebenfalls keinen dauerhaften Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu und begründeten dies damit, dass die Kopfschmerzen teilweise auf den Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrauch eines Medikamentes zurückzuführen seien und ein Entzug in dem Sinne zu einer Besserung führen würde, dass nur noch gelegentlich mit einer migräne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingten eintägigen Arbeitsunfähigkeit zu rechnen wäre (Urk. 9/103/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch diese Beurteilung leuchtet ein. Soweit die Beschwerdeführerin geltend machen liess, bis zur erfolgreichen Durchführung des Entzugs sei von der höheren Arbeitsunfähigkeit auszugehen, wie sie im unbehandelten Zustand bestehe (vgl. Urk. 1 S. 6, Urk. 9/123/4), so hielten die Gutachter einen lediglich kurzen statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären Aufenthalt als ausreichend für den Medikamentenentzug (Urk. 9/103/52). Die Situation ist daher nicht vergleichbar mit dem Fall, wo eine psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung grundsätzlich als behandelbar erachtet wird, die Behandlung jedoch noch nicht aufgenommen worden und der Zeitpunkt des Erfolgseintritts ungewiss ist (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 127 V 294 E. 4b und 4c). Hinzu kommt, dass auch die Hausärztin Dr. F.___, welche die Beschwerdeführerin gemäss der Angabe in ihrem Bericht vom 21. Januar 2016 bereits seit sieben Jahren behandelte, der Migräne keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zuerkannte (vgl. Urk. 9/80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich liess sich Dr. H.___ die Symptomatik des Tinnitus schildern, der nach den Angaben der Beschwerdeführerin schon seit Jahren besteht, seit dem Jahr 2000 stark störend ausgeprägt ist und seit einer akuten Verschlechterung vom 29. März 2016 in nochmals betonter Form persistiert (Urk. 9/103/19; vgl. auch Urk. 9/103/16, wo der Beginn des Tinnitus im Jahr 2010 angesiedelt ist und von einer Verstärkung in den Jahren 2013 und 2016 die Rede ist). Als Ursache für die akute Verschlechterung zogen die Gutachter einen Hörsturz bei vorgängiger Stressbelastung in Betracht (Urk. 9/103/52), äusserten sich aber ansonsten nicht zur Ätiologie. Die erforderlichen Ergänzungen finden sich jedoch zum einen im Bericht von Dr. D.___ vom 17. März 2017, wonach aus neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Sicht keine Ursache für den Tinnitus habe gefunden werden können und eine otorhinolaryngologische Untersuchung abgesehen von einer Hochton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerhörigkeit nichts Auffälliges gezeigt habe (Urk. 3). Und zum andern ergab gemäss dem Bericht des M.___ vom 18. September 2017 auch die weitere otorhinolaryngologische Abklärung vom September 2017 ausser einer als geringgradig eingestuften sensorineuralen Schwerhörigkeit keine objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Befunde. Im Bericht wird vielmehr auf ein komplexes Zusammenspiel von Emotions-, Stress-, Gedächtnis- und Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samkeitsarealen im Gehirn hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, welches zur Enstehung des Tinnitus führen könne, und als im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund einer Behandlung stehend wurde eine psychiatrisch-psychotherapeutische Intervention genannt (Urk. 21 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen fällt die Beurteilung der Auswirkungen des Tinnitus nicht isoliert in das Fachgebiet der Neurologie, sondern kann nur unter Einbezug der Psychiatrie erfasst werden, weshalb nachstehend noch näher darauf einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen sein wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren konnte auch die Fachärztin der Allgemeinen Inneren Medizin Dr. J.___ aus der Sicht ihres Fachgebietes keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit stellen, sondern nannte nur eine in dieser Hinsicht unerhebliche Refluxkrankheit (Urk. 9/103/48). Entgegen den Vorbringen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (Urk. 1 S. 5, Urk. 9/123/3) steht diese Beurteilung nicht im Widerspruch zum Bericht des E.___ vom 21. September 2015. Denn wenn sich die Teilgutachterin der Einschätzung in diesem Bericht aus allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinmedizinisch-internistischer Sicht anschloss (vgl. Urk. 9/103/49), so bezog sich dies nur auf die dortige internistische Beurteilung. Dr. med. P.___ aus inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistisch-kardiologischer Sicht und Dr. med. Q.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht gingen indessen ebenfalls von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 9/71/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenüber der Psychiaterin Dr. I.___ schliesslich berichtete die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin von Schlafstörungen, Albträumen und Kraftlosigkeit (Urk. 9/103/24+25), und die Psychiaterin beschrieb die Beschwerdeführerin als wechselhaft im Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drucksverhalten, teilweise leicht erregt und teilweise expansiv, ferner beobachtete sie einen leicht reduzierten Antrieb und nach dem Explorations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespräch eine etwas erschöpfte und verspannte Gangart (Urk. 9/103/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Neuropsychologin Dipl.-Psych. L.___, welche im Rahmen der psychiatrischen Teilbegutachtung ebenfalls ein Explorationsgespräch führte und zudem die spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Testungen vornahm, schilderte die Beschwerdeführerin zudem Mühe mit konzentrativ anstrengenden Aufgaben und Gedächtnisprobleme (Urk. 9/104/2-3), sie wirkte in der Grundstimmung und in der Schwingungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindert, und es war eine starke Verlangsamung in psychomotorischer Hinsicht und im allgemeinen Arbeitstempo zu beobachten (Urk. 9/104/3). Die Testverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren lieferten allerdings Ergebnisse, die von der Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologin als heterogen und inkonsistent bezeichnet wurden, indem die Beschwerdeführerin etwa ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fache Aufgaben auf dem Niveau von Demenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patienten gelöst habe, bei schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigeren Aufgaben hingegen ein Lösungsniveau im Normbereich erreicht habe (Urk. 9/104/4-5). Die Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologin beurteilte die Testergebnisse deshalb als insgesamt nicht valide, äusserte erhebliche Zweifel an der Anstrengungs- und Kooperations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereitschaft der Beschwerdeführerin und konnte angesichts der teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise normgerechten Testergebnisse bedeutsame Defizite in Orientierung, Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnis, Sprache und Rechnen sowie im visuell-perzeptiven und visuell-kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Bereich ausschliessen (Urk. 9/104/5-6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit leuchtet ein, dass im Teilgutachten von Dr. I.___ neben einer rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung mit gegenwärtig leichter depressiver Episode (Code F33.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Internationalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassifikation psychischer Störungen der Welt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitsorganisation, ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), verbunden mit akzentuierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügen (ICD-10 Code Z73.1) (Urk. 9/103/33+34), keine weiteren psychiatrischen Diagnosen gestellt wurden (vgl. Urk. 9/103/52+55).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenfalls einleuchtend ist, dass Dr. I.___ der gegenwärtigen depressiven Episode lediglich einen leichten Ausprägungsgrad zuschrieb, dies im Gegensatz zu den Fachpersonen des E.___, die sowohl im Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber als auch im Dezember 2015 von einer schweren Depression ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprochen hatten (Urk. 9/71/2+3+9), und zu Dr. C.___, der im Oktober 2015 glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chermassen Anzeichen einer schweren Depression beobachtet hatte (Urk. 9/78/2). Denn die Verstärkung der depressiven Symptomatik, die im Jahr 2015 konstatiert wurde (Urk. 9/71/8, Urk. 9/78/2), stand im Zusammenhang mit erheblichen fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liären Belastungen, indem die Mutter der Beschwerdeführerin schwer erkrankte und schliesslich starb, die Beschwerdeführerin zudem ein erwachsenes Patenkind durch eine Erkrankung verlor und sich zusätzlich Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">probleme akzentuierten, was im März 2016 zur Scheidung führte (vgl. Urk. 9/71/5, Urk. 9/103/24-25). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenüber berichtete die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin anlässlich der Teilbegut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Dr. I.___ von einer gewissen Besserung ihrer psychischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung nach Abschluss der Scheidung (Urk. 9/103/31+33), zeigte sich im Gespräch mit der Psychiaterin differenziert und mitteilungsbereit (Urk. 9/103/27) und gab an, aktuell wieder eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle zu einem Pensum von 50 % zu suchen (Urk. 9/103/26). Unter diesen Umständen tat Dr. I.___ nachvollziehbar dar, dass die erhobenen Befunde, auch angesichts des Verhaltens bei der neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Testung, keinen Hinweis auf das Vorliegen einer schweren de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Störung lieferten, sondern dass mit der Symptomatik von Schlafstörungen, einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität nur die diagnostischen Kriterien einer leichten depressiven Episode erfüllt seien (Urk. 9/103/31-32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn Dr. I.___ angesichts der Diagnose einer zur Zeit lediglich leichten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Episode die Einschränkung der Beschwerdeführerin in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder in einer körperlich angepassten Arbeitstätigkeit aus rein psychiatrischer Sicht auf 20 % festlegte und dies mit Beeinträchtigungen in der Fähigkeit zur Planung, in der Flexibiltät, in der Entscheidungsfähigkeit, im Durchhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, in der Selbstbehauptungsfähigkeit und in der Kontakt- und Gruppenfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit begründete (Urk. 9/103/32-35), so ist dies plausibel. Denn dieser Beurteilung ging eine eingehende Auseinandersetzung mit den massgebenden Indikatoren der Rechtsprechung voraus, und die Psychiaterin stellte den einschränkenden Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, wie dem Rückzug der Beschwerdeführerin auf das Leben mit ihrer Tochter (Urk. 9/103/31+33), den Persönlichkeitsakzentuierungen mit histrionischen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigen Anteilen (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/103/32) und den sozialen Belastungen (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/103/33), auch die vorhandenen Ressourcen gegenüber, wie etwa die gute Kommunikationsfähigkeit (Urk. 9/103/33), welche sie zum einen im Gespräch mit der Beschwerdeführerin unmittelbar beobachten konnte (Urk. 9/103/27) und welche die Beschwerdeführerin zum andern mit dem Hinweis auf ihre Fähigkeiten im Schreiben und im Verständnis für andere Menschen auch selbst bestätigte (vgl. Urk. 9/103/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine höhere Einschränkung, wie sie die Beschwerdeführerin geltend machte (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 6 f., Urk. 9/123/4-5), kann jedoch schon aufgrund des nur leichten Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grades der Depression nicht angenommen werden. Zwar schlossen die Gutachter in der Gesamtbeurteilung nicht aus, dass die Beschwerdeführerin vor März 2016 aufgrund des damaligen psychischen Zustands höhergradig in der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eingeschränkt gewesen sein könnte (vgl. Urk. 9/103/57+59). Ein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch der Beschwerdeführerin aufgrund der neuen Anmeldung vom Dezember 2015 fällt aber erst für die Zeit ab dem 1. Juni 2016 in Betracht, da die sechs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">monatige Frist nach 29 Abs. 1 IVG auch im Falle einer neuen Anmeldung gilt (vgl. Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV über Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH), Rz 2030).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu dieser Zeit traute sich die Beschwerdeführerin aber nach eigener Aussage gegenüber den Gutachtern der G.___ immerhin eine Arbeitstätigkeit im Umfang von etwa 50 % zu (vgl. Urk. 9/103/33+35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit umgekehrt die Beschwerdegegnerin nicht einmal die gutachterlich festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legte 20%ige Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht anerkennt (Urk. 9/128/2-3) und hierzu in der Stellungnahme vom 26. Februar 2018 auf die noch nicht ausgeschöpften therapeutischen Möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten hinwies (Urk. 22 S. 2 f.), so hat Dr. I.___ die aktuell durchgeführte ambulante psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutische und medikamentöse Behandlung (vgl. Urk. 9/103/20) als genügend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilt (Urk. 9/103/33), und in der Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beurteilung wurde die Weiterführung dieser Behandlung empfohlen (Urk. 9/103/60). Es bestehen daher entgegen dem Dafürhalten der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin (Urk. 22 S. 2) keine Hinweise auf die Indikation einer stationären psychiatrischen Behandlung und darauf, dass eine solche Behandlung sich besser dazu eignen würde, die depressive Erkrankung anzugehen, als die durchgeführte ambulante Behandlung. Es gilt sodann festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass die Gutachter am Bestehen einer immerhin leichten und in ihrer Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägung zudem schwankenden depressiven Symptomatik trotz der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beobachteten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Inkonsistenzen nicht zweifelten und namentlich auch der Hauptgutachter Dr. H.___ die Beschwerdeführerin als deprimiert wirkend und erschöpft be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieb (Urk. 9/103/21). Da aber bereits eine leichte Depression definitionsgemäss mit Schwierigkeiten einhergeht, die normale Berufstätigkeit und die sozialen Aktivitäten fortzusetzen (ICD-10 F32.0 zur leichten depressiven Episode), leuchtet die gutachterliche Festlegung einer 20%igen Einschränkung ein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Auswirkungen des Tinnitus sodann, der nach der otorhinolaryngolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beurteilung des M.___ vom September 2017 am ehesten ebenfalls psychotherapeutisch anzugehen wäre (Urk. 21 S. 2), nahm Dr. I.___ nicht gesondert Bezug. Hingegen trugen die Gutachter dieser Proble</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik in der Gesamtbeurteilung Rechnung und erachteten Tätigkeiten mit erhöhten Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an die Funktion des Gehörs und potentiell lärm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigende Tätigkeiten sowie Tätigkeiten mit erhöhter Stressbelastung als ungeeignet (Urk. 9/103/52+55+58+59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin diese nur qualitative Berücksichtigung als unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichend erachtete und hierzu auf die Ergebnisse des Tinnitus-Handicap-Inven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tars gemäss dem Bericht des M.___ vom September 2017 (Urk. 21 S. 2) verweisen liess (Urk. 20 S. 4), so handelt es sich bei diesem Inventar um ein Selbstbeurteilungsschema (vgl. Kleinjung T. et al., Validierung einer deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprachigen Version des "Tinnitus Handicap Inventory" in: Psychiat Prax 2007; 34, Supplement 1: S140-S142). Angesichts dessen, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin in den neuropsychologischen Testverfahren inkonsistente, auf ein aggra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vatorisches Verhalten hindeutende Ergebnisse erzielt hatte, kann aber aus ihren Antworten im Tinnitus-Fragebogen, denen eine massive Beeinträchtigung im Sinne eines dekompensierten Tinnitus entsprach (Urk. 21 S. 2), nicht ohne Weiteres auf eine effektive Behinderung in diesem Ausmass geschlossen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin liess schliesslich rügen, dem Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fehle es an einer schlüssigen Gesamtwürdigung sämtlicher festgestellten Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigungen (Urk. 20 S. 4 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozentuale Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit, die von verschiedenen, gleichzeitig vorhandenen Leiden herrühren, sind weder zwangsläufig zu kumu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lieren, noch gehen diese Einschränkungen ohne Weiteres ineinander auf, sondern es bedarf für die Festlegung der gesamten Arbeitsunfähigkeit einer fallbezogenen interdisziplinären Würdigung (vgl. die Wiedergabe der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen einer Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtenstelle im Urteil des Bundesgerichts I 246/02 und I 247/02 vom 7. November 2003 E. 7.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter gelangten in der Gesamtbeurteilung in Übereinstimmung mit der Beurteilung im orthopädischen Teilgutachten (Urk. 9/103/43) zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit im Service schon seit Mitte Juni 2003 aus körperlichen Gründen nicht mehr zuzumuten sei (Urk. 9/103/57). Ferner charakterisierten sie eine körperlich angepasste Tätigkeit ebenfalls in Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung mit dem Orthopäden Dr. K.___ als wechselbelastend und kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich leicht, mit der Möglichkeit des Wechselns zwischen Sitzen, Gehen und Stehen sowie ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg, ohne Zwangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitionen der Wirbelsäule, ohne Überkopfarbeiten, ohne längere Gehstrecken und ohne Überwinden von Höhendifferenzen im Sinne von Treppen, Leitern oder Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rüsten (Urk. 9/103/58). Aufgrund des psychischen Leidens legten sie sodann ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Beurteilung im psychiatrischen Teilgutachten (Urk. 9/103/32-35) eine seit März 2016 noch 20%ige Einschränkung in einer adaptierten Tätigkeit fest und spezifizierten eine solche Tätigkeit unter Einbezug des Tinnitus als Tätigkeit ohne erhöhte Anforderungen an die Nervenkraft, ohne besondere An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderungen an Konzentration und Aufmerksamkeit, ohne Zeitdruck, ohne erhöhte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anforderungen an die Funktion des Gehörs und ohne potentiell lärm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigende Auswirkungen (Urk. 9/103/57-59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber fehlt in der Gesamtbeurteilung die weitere 20%ige Einschränkung aus orthopädischen Gründen, wie sie Dr. K.___ in seinem Teilgutachten ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichts des reduzierten Arbeitstempos und der schmerzbedingt erforderlichen zusätzlichen Pausen festlegte (vgl. Urk. 9/103/43). Die Gutachter scheinen somit davon ausgegangen zu sein, dass mit der Attestierung einer 20%igen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung aus psychiatrischer Sicht gleichzeitig auch der 20%igen Einschränkung aus orthopädischer Sicht Rechnung getragen werden könne.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die zeitlichen Einschränkungen der Verlangsamung und des erhöh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Pausenbedarfs leuchtet dies ein, denn ein Arbeitsunterbruch kann gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitig der körperlichen Erholung und der psychischen Regenerierung dienen. Qualitativ kommen hingegen zu den körperlichen Einschränkungen weitere, psychisch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Einschränkungen hinzu; eine leidensangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit muss sowohl der verminderten Belastbarkeit des Bewegungsapparates als auch dem verminderten Konzentrationsvermögen, der verminderten Stress</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz und der niedrigen Lärm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz Rechnung tragen. Dadurch wird die Palette an infrage kommenden Tätigkeiten zusätzlich eingeschränkt, was zu einer Schmälerung des mutmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verdienstes führt. Dieser Umstand ist bei der Festlegung des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens durch einen angemessenen Abzug von den statistischen Löhnen zu berücksichtigen; das Vorgehen der Beschwerdegegnerin, unter der Annahme, die psychischen Einschränkungen seien invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechtlich nicht rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vant (vgl. Urk. 9/128/3), von einem solchen Abzug abzusehen (vgl. Urk. 9/113/1), ist in dieser Hinsicht zu korrigieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt damit, welche Auswirkungen die dargelegten medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen auf das Erwerbseinkommen und die Leistungsfähigkeit im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführerin ist die angestammte Tätigkeit als Serviceangestellte sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on seit Mitte Juni 2003 medizinisch nicht mehr zuzumuten (vorstehend E. 4.6.3). In Bezug auf die berufliche Tätigkeit war daher das Wartejahr im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. b IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Zeit der neuen Anmeldung vom Dezember 2015 bereits bestanden. Unabhängig davon, ob die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit entsprechend der Annahme der Beschwerdegegnerin zu 80 % (Urk. 2 S. 2) oder entsprechend ihren eigenen Vorbringen zu 100 % erwerbstätig wäre (Urk. 1 S. 7, Urk. 20 S. 5), hätte sie daher ab Juni 2016 - nach Ablauf der sechsmonatigen Frist nach 29 Abs. 1 IVG - Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn ab dann eine mindestens 40%ige Einbusse in Erwerb und Haushalt bestünde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bemessung des Valideneinkommens ging die Beschwerdegegnerin zu Recht davon aus, dass die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit wie bereits vor der Geburt ihrer Tochter wieder als Serviceangestellte tätig wäre (vgl. Urk. 9/113/1). Denn die Beschwerdeführerin gab anlässlich der Haushaltab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vom November 2016 an, zur Zeit des Eintritts der Tochter in den Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">garten im Jahr 2008 den beruflichen Wiedereinstieg ins Auge gefasst und in Gasthäusern nach Stellen gefragt zu haben, und sie sah aufgrund der nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichenden sprachlichen Kenntnisse auch aktuell keine Möglichkeit, im ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Beruf als Journalistin zu arbeiten (Urk. 9/112/2). Dementsprechend bezeichnete sie gegenüber der Psychiaterin der G.___ nach wie vor die - gesundheitlich an sich nicht mehr zumutbare - Tätigkeit im Service als ihren Suchbereich (Urk. 9/103/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie das Gericht im Urteil vom 31. Januar 2007 festgehalten hatte, wäre die Beschwerdeführerin in der ersten Zeit nach der Geburt ihrer Tochter nicht berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig gewesen (Urk. 9/51 E. 2.4). Die Beschwerdegegnerin ging daher richtiger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise davon aus, dass die Beschwerdeführerin auch bei guter Gesundheit nicht mehr im zuletzt innegehabten Arbeitsverhältnis stünde, und ermittelte das Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen daher korrektermassen anhand statistischer Lohnangaben (Urk. 9/113/1). In der massgebenden Tabelle TA1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Bruttolohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweigen, Kompet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enzniveau und Geschlecht im Privaten Sektor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) der Schweizeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Jahres 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 178 E. 2.5.3.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5.7) ist im Bereich "Gastgewerbe/Beherbung u. Gastronomie" (Ziffern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">56) für Tätigkeiten aus dem Stellenspektrum des Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveaus 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Bruttomonats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn von Fr. 3'767.-- angegeben (Lohn, über dem beziehungsweise unter dem sich 50 % aller Lohnangaben befinden [sogenannter Zentralwert], unter anteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siger Berücksichtigung des 13. Monatslohnes und standardisiert auf 40 Woch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stunden). Die Beschwerdegegnerin hat zutreffenderweise diesen Wert als Ausgangspunkt für ihre Berechnung herangezogen (Urk. 9/113/1). Namentlich hat sie zu Recht das Kompetenzniveau 1 und nicht das Kompetenzniveau 2 (Praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst/ Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienst) als einschlägig erachtet, da die aufgezählten Tätigkeiten des Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveaus 2 mehrheitlich eine Ausbildung voraussetzen, wogegen dies für eine Tätigkeit im Service in der Regel nicht der Fall ist und die Beschwerdeführerin denn auch nicht über eine berufsspezifische Qualifikation verfügt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umgerechnet auf die im Jahr 2016 im Bereich "Gastgewerbe/Beherbung und Gastronomie" betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 42,4 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik - Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit [BUA], Tabelle T 03.02.03.01.04.01) und unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung (für Frauen im Bereich "Beherbergung und Gastronomie" um 0,3 % im Jahr 2015 und um 0,9 % im Jahr 2016;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Bundesamt für Statistik, Tabelle T1.2.10) ergibt sich für das Jahr 2016 ein Valideneinkommen von monatlich Fr. 4'041.-- und jährlich Fr. 48'492.-- (12 x Fr. 4'041.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was das Invalideneinkommen betrifft, so fallen für die Beschwerdeführerin eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nur Tätigkeiten aus dem Stellenspektrum des Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzniveaus 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belle TA1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der LSE 2014 in Betracht, da sie ihre Ausbildung im Bereich des Jour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalismus in der Schweiz mutmasslich nicht verwerten kann. Über alle Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reiche hinweg beläuft sich hier der Bruttomonatslohn von Frauen auf Fr. 4'300.--. Es ist dieser Wert, der massgebend ist, denn er umfasst sowohl die Stellen des Sektors 2 (Produktion) als auch die Stellen des Sektors 3 (Dienstleistungen), und für die Beschwerdeführerin kommen Stellen beider Sektoren in Frage. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin ist daher zu Unrecht vom Wert von Fr. 4'424.-- ausgegangen (Urk. 9/113/1), in dem lediglich die Löhne des Sektors 2 enthalten sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der im Jahr 2016 betriebsüblichen wöchentlichen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeit von 41,7 Stunden (vgl. die oben zitierte Tabelle T 03.02.03.01.04.01) und der Lohnentwicklung (für Frauen um 0,5 % im Jahr 2015 und um 0,8 % im Jahr 2016;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. die oben zitierte Tabelle T1.2.10) ergibt sich für das Jahr 2016 bei voller Leistungsfähigkeit ein Monatslohn von Fr. 4'541.-- beziehungsweise ein Jahreslohn von Fr. 54'492.-- (12 x 4'541.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend der um 20 % verminderten Leistungsfähigkeit ist der Jahreslohn von Fr. 54'492.-- zunächst um diesen Prozentsatz zu reduzieren, was einen Betrag von Fr. 43'594.-- ergibt. Im Sinne der vorstehenden Erwägungen (E. 4.6.3) ist sodann eine weitere Reduktion aufgrund dessen vorzunehmen, dass eine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich angepasste Tätigkeit verschieden gearteten sowohl körperlichen als auch psychischen Einschränkungen Rechnung tragen muss. Eine solche Reduktion auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund eingeschränkter Verdienstmöglichkeiten und weiterer lohnrelevanter per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und beruflicher Merkmale kann rechtsprechungsgemäss maximal 25 % betragen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.3 mit Hinweisen); sie ist vorliegendenfalls ermessensweise auf 20 % festzusetzen und führt zu einem Invalideneinkommen von Fr. 34'875.--.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird dieses Invalideneinkommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von Fr. 34'875.-- dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen für eine Vollzeitstelle von Fr. 48'492.-- gegenübergestellt, so resultiert daraus ein Invaliditätsgrad von 28,08 %. Damit hat die Beschwerdeführerin selbst dann keinen Anspruch auf eine Rente, wenn im Sinne ihrer Darstellung (Urk. 1 S. 7, Urk. 20 S. 5) davon ausgegangen wird, dass sie bei guter Gesundheit zu 100 % berufstätig wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein noch niedrigerer Invaliditätsgrad ergäbe sich bei der Qualifikation der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin als zu 80 % im Beruf und zu 20 % im Haushalt tätig, wie sie die Beschwerdegegnerin vorgenommen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2 S. 2). Nach der Berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise, die bis Ende 2017 gegolten hat, wäre für die Erwerbseinbusse das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 34'875.-- zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen für eine 80%-Stelle, also zu einem Betrag von Fr. 38'794.-- (80 % von Fr. 48'492.--), in Beziehung zu setzen. Daraus resultierte ein Prozentsatz von 10,10 und gemessen am Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungsgrad von 80 % ein Prozentsatz von 8,08 (80 % von 10,10 %). Infolge der 15%igen Einschränkung im Haushalt, wie sie durch die Haushaltabklärung vom November 2016 ermittelt (Urk. 9/112/7) und von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt worden ist, käme eine anteilsmässige Leistungseinbusse von 3 % hinzu (20 % von 15 %), was zu einem Gesamtinvaliditätsgrad von lediglich 11,08 % führte. Und selbst wenn man von der höheren Einschränkung im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt von 38,5 % ausginge, wie sie im Urteil vom 31. Januar 2007 als Maximalwert genannt worden ist (Urk. 9/51 E. 2.5.3), wäre mit einer so ermittelten anteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Leistungseinbusse von 7,7 % (20 % von 38,5 %) immer noch kein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründender Gesamtinvaliditätsgrad erreicht, sondern erst ein solcher von 15,78 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin geltend machte, die ab Januar 2018 gültige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechnungsweise mit Hochrechnung des Valideneinkommens auf ein Einkommen einer Vollzeitstelle (vorstehend E. 1.3.3) sei bereits in der Zeit davor anzuwenden (Urk. 20 S. 5), so führte auch dieses - unrichtige - Vorgehen nicht zu einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rentenbegründenden Invaliditätsgrad. Denn diesfalls beliefe sich der anteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich auf 22,46 %, und mit der Hinzurechnung eines anteilsmässigen Invaliditätgrades im Haushalt von 3 % oder von 7,7 % wäre nach wie vor kein Gesamtinvaliditätsgrad gegeben, der zu einer Rente berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit diesen Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Regula Aeschlimann Wirz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p><p><br/></p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>