<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">U 316/99 Gb </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Lustenberger, Bundesrichter Meyer und nebenamtliche </div> <div class="para">Richterin Rumo-Jungo; Gerichtsschreiberin Hofer </div> <div class="para">Urteil vom 5. November 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">J.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt </div> <div class="para">Hanspeter Riedener, Langstrasse 4, 8004 Zürich, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstrasse </div> <div class="para">1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">A.- Der 1935 geborene, aus der Bundesrepublik Jugoslawien </div> <div class="para">stammende, J.________ war seit dem 17. März 1986 bei </div> <div class="para">der Firma Z.________ AG als Baureiniger tätig und in dieser </div> <div class="para">Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt </div> <div class="para">(SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. </div> <div class="para">Am 7. Juli 1994 stürzte er bei der Arbeit von </div> <div class="para">einer Leiter und erlitt dabei eine Humerusschaftfraktur </div> <div class="para">links. Anderntags erfolgte im Spital Y.________ eine Osteosynthese </div> <div class="para">mittels Seidelnagel. Die SUVA übernahm die Heilbehandlung </div> <div class="para">und entrichtete Taggelder. Für die weitere Abklärung </div> <div class="para">des Falles holte sie Berichte des Dr. med. K.________, </div> <div class="para">Spital Y.________, vom 11. Juli 1994, vom 6. Februar und </div> <div class="para">6. April 1995 sowie des behandelnden Arztes, Dr. med. </div> <div class="para">B.________ vom 2. November 1994 ein und liess den Versicherten </div> <div class="para">kreisärztlich untersuchen (Bericht des Kreisarztes </div> <div class="para">Dr. med. S.________ vom 2. März 1995). Vom 17. Mai bis </div> <div class="para">7. Juni 1995 hielt sich der Versicherte in der Rehabilitationsklinik </div> <div class="para">X.________ auf (Bericht des Dr. med. </div> <div class="para">W.________ vom 7. Juni 1995). Die dort durchgeführten Behandlungen </div> <div class="para">brachten keine Besserung der Beschwerden, und </div> <div class="para">Dr. med. W.________ riet von weiteren physiotherapeutischen </div> <div class="para">oder operativen Massnahmen ab, da dadurch die Situation </div> <div class="para">weiter chronifiziert werde und auch keine Verbesserung in </div> <div class="para">erwerblicher Hinsicht zu erwarten sei. Weiter holte die </div> <div class="para">SUVA einen Bericht des Dr. med. A.________, Spezialarzt für </div> <div class="para">Radiologie, vom 28. Juni 1995 ein, liess den Versicherten </div> <div class="para">durch Dr. med. E.________, Klinik für Unfallchirurgie, Spital </div> <div class="para">C.________, begutachten (Gutachten vom 21. September </div> <div class="para">1995) und nahm das Zeugnis des Dr. med. B.________ vom </div> <div class="para">11. September 1995 zu den Akten. Schliesslich liess sie den </div> <div class="para">Versicherten erneut kreisärztlich untersuchen (Berichte des </div> <div class="para">Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 28. Juni und vom </div> <div class="para">13. November 1995). Gestützt auf diese Untersuchungen </div> <div class="para">sprach die SUVA dem Versicherten mit Verfügung vom 1. März </div> <div class="para">1996 nebst einer Integritätsentschädigung von 15 % eine Invalidenrente </div> <div class="para">gestützt auf eine Erwerbsunfähigkeit von 15 % </div> <div class="para">mit Wirkung ab 1. März 1996 zu. Auf Einsprache hin erhöhte </div> <div class="para">sie die Invalidenrente auf 20 %, bestätigte jedoch die </div> <div class="para">zugesprochene Integritätsentschädigung (Einspracheentscheid </div> <div class="para">vom 17. Juni 1997). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.- Hiegegen liess J.________ beim Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich Beschwerde einreichen und </div> <div class="para">die Zusprechung einer Integritätsentschädigung von 35 % </div> <div class="para">sowie einer Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit </div> <div class="para">von 70 % beantragen. Das angerufene Gericht wies </div> <div class="para">die Beschwerde nach dem Beizug von verschiedenen Akten der </div> <div class="para">Invalidenversicherung sowie der von der SUVA erstellten </div> <div class="para">DAP-Erfassungsblätter mit Entscheid vom 11. August 1999 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt J.________ </div> <div class="para">seine Rechtsbegehren erneuern und gleichzeitig die nachträgliche </div> <div class="para">Einreichung eines ärztlichen Gutachtens ankündigen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die SUVA beantragt sinngemäss die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, </div> <div class="para">während sich das Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung nicht vernehmen lässt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D.- Nach Abschluss des Schriftenwechsels reicht der </div> <div class="para">Beschwerdeführer mit Eingabe vom 14. April 2000 ein Gutachten </div> <div class="para">des Dr. med. D.________, Spezialarzt für orthopädische </div> <div class="para">Chirurgie, vom 31. März 2000 ein. Gleichzeitig zieht er </div> <div class="para">sein Begehren um Erhöhung der Integritätsentschädigung </div> <div class="para">zurück und hält im Übrigen vollumfänglich an seiner Beschwerde </div> <div class="para">fest. Die SUVA, welche Gelegenheit erhält, sich </div> <div class="para">dazu zu äussern, erneuert ihren Antrag auf Abweisung der </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die dem Eidgenössischen Versicherungsgericht in </div> <div class="para">Streitigkeiten um Versicherungsleistungen zustehende umfassende </div> <div class="para">Kognition hat unter anderem zur Folge, dass grundsätzlich </div> <div class="para">auch neue, erstmals im letztinstanzlichen Rechtsmittelverfahren </div> <div class="para">vorgebrachte Tatsachenbehauptungen und </div> <div class="para">Beweismittel (sog. Noven) zu berücksichtigen sind (RKUV </div> <div class="para">1999 Nr. U 333 S. 197 Erw. 1; ferner <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F100-IB-137%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page148">BGE 100 Ib 148</a> </div> <div class="para">Erw. 3b, 103 Ib 196 Erw. 4a, 102 Ib 127 Erw. 2a). Nach </div> <div class="para">Abschluss des Schriftenwechsels eingereichte Beweismittel, </div> <div class="para">namentlich Gutachten, sind insoweit zu berücksichtigen, als </div> <div class="para">sie zur Feststellung des rechtlich massgebenden Sachverhalts </div> <div class="para">beizutragen vermögen (RKUV 1985 Nr. K 646 S. 239 </div> <div class="para">Erw. 3b; nicht veröffentlichtes Urteil R. vom 10. Juli </div> <div class="para">1996, K 172/95). Das Gutachten des Dr. med. D.________ vom </div> <div class="para">31. März 2000 äussert sich zu diversen streitigen medizinischen </div> <div class="para">Sachfragen, namentlich zu der dem Beschwerdeführer </div> <div class="para">zumutbaren Arbeitsfähigkeit. Es befasst sich mithin mit dem </div> <div class="para">rechtserheblichen Sachverhalt, weshalb es zu den Akten zu </div> <div class="para">nehmen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Streitig ist der Invaliditätsgrad, während die </div> <div class="para">Integritätsentschädigung nicht mehr bestritten wird und der </div> <div class="para">entsprechende Antrag zurückgezogen worden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen </div> <div class="para">Bestimmungen über die Voraussetzungen des Rentenanspruchs </div> <div class="para">(Art. 18 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 UVG), über die </div> <div class="para">Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen nach der Methode </div> <div class="para">des Einkommensvergleichs (<span class="artref">Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG</span>) sowie </div> <div class="para">über die Höhe der Invalidenrente (<span class="artref">Art. 20 Abs. 1 UVG</span>) zutreffend </div> <div class="para">dargelegt. Darauf wird verwiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die </div> <div class="para">Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen </div> <div class="para">angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere </div> <div class="para">Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des </div> <div class="para">Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu </div> <div class="para">beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang </div> <div class="para">und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person </div> <div class="para">arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte </div> <div class="para">eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </div> <div class="para">welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden </div> <div class="para">können (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-256%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page261">BGE 125 V 261</a> Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V </div> <div class="para">314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1). Die Frage der prozentualen </div> <div class="para">Einbusse der Erwerbsfähigkeit gehört jedoch nicht in den </div> <div class="para">Zuständigkeitsbereich des Arztes oder der Ärztin (BGE 114 V </div> <div class="para">314 Erw. 3c). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren </div> <div class="para">gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung </div> <div class="para">(<span class="artref">Art. 40 BZP</span> in Verbindung mit <span class="artref">Art. 19 VwVG</span>; <span class="artref">Art. 95 </span></div> <div class="para">Abs. 2 OG in Verbindung mit <span class="artref"><artref id="CH/173.110/113" type="start"></artref>Art. 113 und 132 OG</span><artref id="CH/173.110/132" type="end"></artref>). Danach </div> <div class="para">haben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte </div> <div class="para">die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, </div> <div class="para">sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen (Gygi, </div> <div class="para">Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., S. 278). Dieses </div> <div class="para">Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel </div> <div class="para">objektiv zu prüfen hat, unabhängig davon, von wem sie stammen, </div> <div class="para">und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren </div> <div class="para">Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen </div> <div class="para">Anspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander </div> <div class="para">widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht </div> <div class="para">erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und </div> <div class="para">die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf </div> <div class="para">die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des </div> <div class="para">Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob </div> <div class="para">der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf </div> <div class="para">allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden </div> <div class="para">berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben </div> <div class="para">worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge </div> <div class="para">und in der Beurteilung der medizinischen Situation </div> <div class="para">einleuchtet und zu Schlussfolgerungen führt, die begründet </div> <div class="para">sind. Das Gericht darf unter diesen Voraussetzungen in seiner </div> <div class="para">Beweiswürdigung auch Arztberichten folgen, welche die </div> <div class="para">Sozialversicherungsträger im Administrativverfahren selber </div> <div class="para">einholen, denn in diesem Verfahrensstadium handeln sie </div> <div class="para">nicht als Partei, sondern treten als dem Gesetzesvollzug </div> <div class="para">dienende Verwaltungsorgane auf. Wenn die vom Sozialversicherungsträger </div> <div class="para">beauftragten Ärzte oder Ärztinnen zu schlüssigen </div> <div class="para">Ergebnissen gelangen, darf das Gericht in seiner </div> <div class="para">Beweiswürdigung auch solchen Berichten oder Gutachten folgen, </div> <div class="para">solange nicht konkrete Indizien gegen deren Zuverlässigkeit </div> <div class="para">sprechen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F122-V-157%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page160">BGE 122 V 160</a> Erw. 1c; RKUV 1991 Nr. U </div> <div class="para">133 S. 312; vgl. auch Meyer, Die Rechtspflege in der </div> <div class="para">Sozialversicherung, in: BJM 1989 S. 30 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Zunächst ist zu prüfen, in welchem Umfang die </div> <div class="para">Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Der Beschwerdeführer klagt seit der Operation vom </div> <div class="para">8. Juli 1994 über anhaltende Schmerzen in der linken Schulter </div> <div class="para">(Berichte des Dr. med. B.________ vom 2. November 1994, </div> <div class="para">des Dr. med. K.________ vom 5. Dezember 1994 und vom </div> <div class="para">6. Februar 1995, des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom </div> <div class="para">2. März und vom 28. Juni 1995, des Dr. med. W.________ vom </div> <div class="para">7. Juni 1995). Erstmals im April 1995 erhob Dr. med. </div> <div class="para">K.________ weitere Schmerzen aufgrund alter Verletzungen, </div> <div class="para">namentlich im Knie, ohne Angabe der betroffenen Seite (Bericht </div> <div class="para">vom 6. April 1995). Später berichteten Dr. med. </div> <div class="para">E.________ über diffuse Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule, </div> <div class="para">die sowohl in den rechten als auch in den linken </div> <div class="para">Arm ausstrahlen (Bericht vom 21. September 1995), und </div> <div class="para">Kreisarzt Dr. med. S.________ über Schmerzen im rechten </div> <div class="para">Knie und im rechten Ellbogen, über Erbrechen, Schlafstörungen </div> <div class="para">und Zahnschmerzen (Abschlussbericht vom 13. November </div> <div class="para">1995). Die Schmerzen am rechten Ellbogen und am rechten </div> <div class="para">Knie werden vom Beschwerdeführer auf den Unfall vom </div> <div class="para">18. Februar 1980 zurückgeführt. Damals wurde indessen mit </div> <div class="para">inzwischen rechtskräftiger Verfügung vom 3. November 1982 </div> <div class="para">entschieden, die Beschwerden an Ellbogen und Knie rechts </div> <div class="para">seien nicht auf den fraglichen Unfall zurückzuführen. Ein </div> <div class="para">Zurückkommen auf diese Beurteilung würde ein Wiedererwägungsgesuch </div> <div class="para">oder eine Rückfallmeldung voraussetzen, welche </div> <div class="para">vorliegend nicht gegeben sind. Darüber hinaus ist unbestritten, </div> <div class="para">dass die Beschwerden jedenfalls nicht mit dem </div> <div class="para">hier zur Beurteilung vorliegenden Unfall vom 7. Juli 1994 </div> <div class="para">in Zusammenhang stehen. Auch der von Dr. med. E.________ </div> <div class="para">erhobene Verdacht einer Rotatorenmanschettenruptur konnte </div> <div class="para">als Unfallfolge ausgeschlossen werden (Gutachten des Dr. </div> <div class="para">med. D.________ vom 31. März 2000). Damit bleiben als </div> <div class="para">unfallbedingte und vorliegend für die Beurteilung der </div> <div class="para">Arbeitsfähigkeit massgebliche körperliche Einschränkungen </div> <div class="para">einzig die schmerzhaften Bewegungseinschränkungen an der </div> <div class="para">linken Schulter (Bericht des Dr. med. K.________ vom </div> <div class="para">17. Mai 1996). Davon geht im Übrigen auch der Beschwerdeführer </div> <div class="para">selbst aus, wie dem Fragenkatalog zu entnehmen ist, </div> <div class="para">den er dem von ihm beigezogenen Gutachter, Dr. med. </div> <div class="para">D.________, vorgelegt hat. Für diese Beschwerden lag als </div> <div class="para">objektivierbares Substrat eine zunächst verzögerte Callusbildung </div> <div class="para">sowie eine Lockerung des Nagels vor (Berichte des </div> <div class="para">Dr. med. A.________ vom 28. Juni 1995 und des Kreisarztes </div> <div class="para">Dr. med. S.________ vom 28. Juni 1995 sowie Gutachten des </div> <div class="para">Dr. med. D.________ vom 31. März 2000). Im Zeitpunkt der </div> <div class="para">Bemessung der Erwerbsunfähigkeit war aber die Fraktur in </div> <div class="para">guter Stellung knöchern konsolidiert (Berichte des Dr. med. </div> <div class="para">W.________ vom 7. Juni 1995 und des Dr. med. E.________ vom </div> <div class="para">21. September 1995). Dr. med. D.________ fand für die angegebenen </div> <div class="para">Schulterbeschwerden überhaupt kein radiologisches </div> <div class="para">Korrelat auf Frakturhöhe und schloss auch eine Rotatorenmanschettenruptur </div> <div class="para">aus, während er die leichte mögliche </div> <div class="para">Tendinopathie der Supraspinatussehne als praktisch altersentsprechend </div> <div class="para">qualifizierte. Gestützt auf seine Untersuchungen </div> <div class="para">hielt dieser Arzt die Beschwerden für schwierig glaubhaft </div> <div class="para">und für noch schwieriger objektivierbar und nahm an, </div> <div class="para">der Beschwerdeführer könne seine linke Schulter unbeobachtet </div> <div class="para">fast normal gebrauchen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Über die verbleibende Arbeitsfähigkeit liegen </div> <div class="para">unterschiedliche ärztliche Angaben vor: Nach Ansicht des </div> <div class="para">Dr. med. B.________ ist der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsunfähig </div> <div class="para">und wird es auch in Zukunft bleiben (Bericht </div> <div class="para">vom 11. September 1995). Diese Beurteilung ist nicht weiter </div> <div class="para">begründet und steht in Diskrepanz zu den objektiv erhobenen </div> <div class="para">Befunden (siehe oben Erw. 3a), weshalb darauf nicht abzustellen </div> <div class="para">ist. Dr. med. W.________ hielt Tätigkeiten mit dem </div> <div class="para">linken Arm bis Schulterhöhe für zumutbar, sofern diese </div> <div class="para">nicht chronisch repetitive Bewegungen sowie das Heben von </div> <div class="para">mehr als 10 kg Gewicht erfordern. Bezüglich des rechten </div> <div class="para">Arms verneinte er jegliche Einschränkung (Bericht vom </div> <div class="para">7. Juni 1995). Der Kreisarzt schätzte die Arbeitsfähigkeit </div> <div class="para">in der angestammten Tätigkeit ab dem 9. Oktober 1995 auf </div> <div class="para">50 % (Bericht vom 6. Oktober 1995). Darauf kommt es bei der </div> <div class="para">Invaliditätsbemessung indessen nicht an. Vielmehr ist die </div> <div class="para">Arbeitsunfähigkeit mit Bezug auf jene behinderungsangepassten </div> <div class="para">Tätigkeiten auf dem gesamten Arbeitsmarkt zu ermitteln, </div> <div class="para">auf welche der Versicherte nach einer gewissen Anpassungszeit </div> <div class="para">zumutbarerweise auszuweichen hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-133%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page133">BGE 115 V 133</a> f. </div> <div class="para">Erw. 2). In seinem Abschlussbericht betonte der Kreisarzt, </div> <div class="para">der Beschwerdeführer sei nicht voll arbeitsunfähig. Vielmehr </div> <div class="para">seien Reinigungsarbeiten (nicht an Fassaden oder auf </div> <div class="para">Gerüsten) ganztägig zumutbar, sofern keine Arbeiten über </div> <div class="para">Schulterhöhe und kein repetitives Heben von Gegenständen </div> <div class="para">vom Boden bis Schulterhöhe erforderlich seien (Bericht vom </div> <div class="para">13. November 1995). Auf Anfrage des Beschwerdeführers hin </div> <div class="para">beurteilte Dr. med. K.________ die Leistungsfähigkeit bei </div> <div class="para">einem ganztägigen Einsatz auf 50 %. In Frage kamen seines </div> <div class="para">Erachtens einzig Überwachungsarbeiten, bei denen der linke </div> <div class="para">Arm bloss als Hilfsarm eingesetzt werden muss. Problematisch </div> <div class="para">sei allerdings, dass Schmerzen auch im rechten Arm, </div> <div class="para">im Rücken sowie in den Knien angegeben würden. Ferner mache </div> <div class="para">der Beschwerdeführer einen erheblich depressiven Eindruck. </div> <div class="para">Die Angabe der Arbeitsfähigkeit bloss mit Bezug auf die </div> <div class="para">unfallbedingte schmerzhafte Einschränkung des linken Schultergelenks </div> <div class="para">beurteilte er als sehr schwierig und enthielt </div> <div class="para">sich einer konkreten Aussage (Bericht vom 17. Mai 1996). </div> <div class="para">Zuhanden der Invalidenversicherung bestätigte er diese </div> <div class="para">Beurteilung und schätzte ferner die Invalidität auf mindestens </div> <div class="para">50 % (Bericht vom 16. Mai 1996). Abgesehen davon, </div> <div class="para">dass die Beurteilung der Invalidität nicht in den Zuständigkeitsbereich </div> <div class="para">der Ärzte und Ärztinnen gehört (BGE 114 V </div> <div class="para">314 Erw. 3c), kann auf die Angaben des Dr. med. K.________ </div> <div class="para">auch deswegen nicht abgestellt werden, weil dieser von den </div> <div class="para">subjektiven Angaben des Beschwerdeführers und nicht von den </div> <div class="para">von ihm selbst erhobenen objektiven Befunden auszugehen </div> <div class="para">schien, die Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung sämtlicher </div> <div class="para">(auch der nicht unfallbedingten) Beschwerden beurteilte </div> <div class="para">und sich nicht über die rein unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit </div> <div class="para">äussern konnte (Berichte vom 16. und 17. Mai </div> <div class="para">1996). Dr. med. D.________ beurteilte die Arbeitsfähigkeit </div> <div class="para">als Baureiniger einmal als nicht mehr voll gegeben und einmal </div> <div class="para">auf 0 %. Für eine leichte Tätigkeit, bei welcher der </div> <div class="para">linke Arm nur wenig eingesetzt werden muss, schätzte er die </div> <div class="para">Arbeitsfähigkeit auf 50 %. Diese Angaben divergieren mit </div> <div class="para">seiner eigenen Annahme, dass der Beschwerdeführer seine </div> <div class="para">linke Schulter unbeobachtet fast normal gebrauchen kann, </div> <div class="para">wobei zwar initial der radiologische Frakturverlauf eine </div> <div class="para">verzögerte ossäre Heilung zeigte, jedoch bereits im Zeitpunkt </div> <div class="para">der Begutachtung durch Dr. med. E.________ im September </div> <div class="para">1995 (Bericht vom 21. September 1995) keine radiologischen </div> <div class="para">Ausfälle mehr erkennbar waren und eine Rotatorenmanschettenruptur </div> <div class="para">auszuschliessen ist. Damit ist nicht </div> <div class="para">ersichtlich, auf welche objektiven Ausfälle der Begutachter </div> <div class="para">die von ihm angegebene zeitliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </div> <div class="para">zurückführen will. Soweit er unmittelbar nach der </div> <div class="para">Feststellung, dass der Beschwerdeführer seine linke Schulter </div> <div class="para">wohl fast normal gebrauchen kann, darauf hinwies, dieser </div> <div class="para">mache einen bedauernswerten Eindruck, begreife die ganze </div> <div class="para">Situation intellektuell nicht und reagiere mit den </div> <div class="para">Schmerzen in der ihm einzig möglichen Art auf das Vorgefallene, </div> <div class="para">erweckt er den Eindruck, dass auch gewisse subjektive </div> <div class="para">Faktoren in die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit Eingang </div> <div class="para">gefunden haben. Andererseits hielt Dr. med. D.________ klar </div> <div class="para">fest, der Unfall stelle eine Teilursache der bereits vom </div> <div class="para">SUVA-Kreisarzt festgestellten Bewegungseinschränkung der </div> <div class="para">linken Schulter dar. Mit dieser Feststellung steht auch die </div> <div class="para">Angabe über die funktionale Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </div> <div class="para">im Einklang, wonach nur mehr Tätigkeiten in Frage kommen, </div> <div class="para">bei denen der linke Arm nur "wenig" eingesetzt werden </div> <div class="para">muss. Da mithin der Beschwerdeführer nach einhelligen ärztlichen </div> <div class="para">Feststellungen die linke Schulter besser bewegen </div> <div class="para">kann als er dies bei den Untersuchungen zuliess, ist mit </div> <div class="para">den Dres. S.________ und W.________ davon auszugehen, der </div> <div class="para">Beschwerdeführer könne ganztags leichte Tätigkeiten ausüben, </div> <div class="para">bei denen der linke Arm nicht über die Schulterhöhe </div> <div class="para">eingesetzt werden muss und die keine repetitiven Bewegungen </div> <div class="para">und kein Heben von Lasten über 10 kg erfordern (Bericht des </div> <div class="para">Dr. med. W.________ vom 7. Juni 1995 sowie Abschlussbericht </div> <div class="para">des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 13. November 1995). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Im Weiteren ist der Umfang der Invalidität streitig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">a) Das Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) </div> <div class="para">für das Jahr 1996 ist unbestritten und beträgt </div> <div class="para">Fr. 56'370.-. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) aa) Bezüglich des trotz der gesundheitsbedingten </div> <div class="para">Behinderung in einer leidensangepassten Tätigkeit zumutbarerweise </div> <div class="para">noch erzielbaren Verdienstes (Invalideneinkommen) </div> <div class="para">sind SUVA und Vorinstanz von sogenannten DAP-Lohnangaben </div> <div class="para">(vgl. hiezu RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412) ausgegangen. Danach </div> <div class="para">könnte der Beschwerdeführer - unter Ausklammerung der Tätigkeiten, </div> <div class="para">bei denen Gewichte bis zu 25 Kilogramm und mehr </div> <div class="para">zu heben sind - einen Lohn von jährlich durchschnittlich </div> <div class="para">Fr. 46'542.- erzielen. </div> <div class="para">In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die Zumutbarkeit </div> <div class="para">der Verweisungstätigkeiten mit dem Argument bestritten, </div> <div class="para">sie trügen den gesundheitlichen Beeinträchtigungen </div> <div class="para">nicht angemessen Rechnung, seien beidhändig auszuführen </div> <div class="para">und setzten zum Teil eine Anlehre voraus. </div> <div class="para">Wie es sich damit im Einzelnen verhält, braucht nicht </div> <div class="para">weiter abgeklärt zu werden, weil mit einem Invalideneinkommen </div> <div class="para">von Fr. 46'542.- den Umständen des vorliegenden Falles </div> <div class="para">nicht genügend Rechnung getragen wird. Insbesondere bleibt </div> <div class="para">damit unberücksichtigt, dass der Beschwerdeführer bisher </div> <div class="para">Schwerarbeit verrichtete, welche in der Regel besser bezahlt </div> <div class="para">ist als die ihm leidensbedingt noch zumutbare leichtere </div> <div class="para">Tätigkeit. Lohnmässig ebenfalls ins Gewicht fällt sein </div> <div class="para">bereits vorgerücktes Alter und die Tatsache, dass er eine </div> <div class="para">langjährige Tätigkeit aufgeben musste und in einem anderen </div> <div class="para">Betrieb neu anzufangen hat. Zudem ist er als Ausländer auf </div> <div class="para">dem Arbeitsmarkt bei der Stellensuche benachteiligt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">bb) Aufgrund der vorstehenden Ausführungen ist somit </div> <div class="para">auf die sogenannten Tabellenlöhne abzustellen, welche </div> <div class="para">rechtsprechungsgemäss für die Ermittlung des Invalideneinkommens </div> <div class="para">herangezogen werden können, wenn eine versicherte </div> <div class="para">Person - wie der Beschwerdeführer - nach Eintritt des Gesundheitsschadens </div> <div class="para">keine neue Erwerbstätigkeit im zumutbaren </div> <div class="para">Umfang mehr aufgenommen hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page76">BGE 126 V 76</a> f. Erw. 3b/bb, </div> <div class="para">124 V 322 Erw. 3b/aa). Ausgehend von Tabelle A 1 der vom </div> <div class="para">Bundesamt für Statistik für das Jahr 1996 durchgeführten </div> <div class="para">Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) betrug der standardisierte </div> <div class="para">monatliche Bruttolohn (Zentralwert, Median) für </div> <div class="para">die im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Aufgaben </div> <div class="para">(Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im Jahr </div> <div class="para">1996 Fr. 4'294.- (LSE 1996, S. 17). In Berücksichtigung </div> <div class="para">einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von </div> <div class="para">41,9 Stunden (LSE 1994, S. 42) resultiert ein monatlicher </div> <div class="para">Verdienst von Fr. 4'498.- oder Fr. 53'976.- im Jahr. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">cc) Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich </div> <div class="para">unter Verwendung statistischer Tabellenlöhne zu </div> <div class="para">beachten, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die </div> <div class="para">selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert </div> <div class="para">sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend </div> <div class="para">einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt </div> <div class="para">sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen </div> <div class="para">Lohnansätzen rechnen müssen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-321%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page323">BGE 124 V 323</a> Erw. 3b/bb mit </div> <div class="para">Hinweisen; vgl. auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page77">BGE 126 V 77</a> ff. Erw. 4 und 5). Sodann </div> <div class="para">ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass weitere persönliche </div> <div class="para">und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie </div> <div class="para">Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder </div> <div class="para">Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen </div> <div class="para">auf die Lohnhöhe haben können (AHI 2000 S. 81 Erw. 2b; vgl. </div> <div class="para">auch <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F124-V-321%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page323">BGE 124 V 323</a> Erw. 3b/aa). In <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page75">BGE 126 V 75</a> hat das </div> <div class="para">Eidgenössische Versicherungsgericht die bisherige Praxis </div> <div class="para">dahingehend präzisiert, dass die Frage, ob und in welchem </div> <div class="para">Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen </div> <div class="para">persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls </div> <div class="para">(leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, </div> <div class="para">Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) </div> <div class="para">abhängig ist. Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf </div> <div class="para">das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen </div> <div class="para">gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf höchstens 25 % </div> <div class="para">zu begrenzen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page80">BGE 126 V 80</a> Erw. 5b/cc). </div> <div class="para">Mit Bezug auf den Beschwerdeführer fällt ein Abzug </div> <div class="para">unter dem Titel der leidensbedingten Einschränkung in </div> <div class="para">Betracht, weil er zufolge der gesundheitlichen Beeinträchtigungen, </div> <div class="para">welche ihn im Gebrauch des linken Armes einschränken, </div> <div class="para">selbst im Rahmen einer angepassten Hilfsarbeit </div> <div class="para">behindert ist und daher mit einer zusätzlichen Lohneinbusse </div> <div class="para">zu rechnen hat. Ferner ist zu berücksichtigen, dass ausländische </div> <div class="para">Arbeitnehmer nicht immer ein dem Durchschnittsgehalt </div> <div class="para">aller Arbeitnehmer (Ausländer und Schweizer) entsprechendes </div> <div class="para">Einkommen erreichen (vgl. Tabelle 4.4.1 der LSE 1994, </div> <div class="para">S. 99, ferner Tabelle TA 12 der LSE 1996, S. 31; AHI 2000 </div> <div class="para">S. 82 Erw. 2b). Weiter ins Gewicht fallen das bereits fortgeschrittene </div> <div class="para">Alter des Beschwerdeführers und der Umstand, </div> <div class="para">dass er in einem anderen Betrieb neu anfangen muss (AHI </div> <div class="para">1999 S. 181 Erw. 3b). Unter Berücksichtigung aller Umstände </div> <div class="para">erscheint damit ein Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von </div> <div class="para">25 % als angemessen. Daraus resultiert bei einer Arbeitsfähigkeit </div> <div class="para">von 100 % in einer leidensangepassten Tätigkeit ein </div> <div class="para">hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 40'482.- für das </div> <div class="para">Jahr 1996. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">c) Die Gegenüberstellung des Valideneinkommens von </div> <div class="para">Fr. 56'370.- und des Invalideneinkommens von Fr. 40'482.- </div> <div class="para">ergibt einen Invaliditätsgrad von 28.18 %. Der Beschwerdeführer </div> <div class="para">hat demnach Anspruch auf eine Invalidenrente auf der </div> <div class="para">Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 28.18 % (zur Frage der </div> <div class="para">Genauigkeit des aus der Gegenüberstellung von Validen- und </div> <div class="para">Invalideneinkommen resultierenden Invaliditätsgrades vgl. </div> <div class="para">das zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehene </div> <div class="para">Urteil E. vom 8. August 2001, I 32/00). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5.- a) Das Verfahren ist kostenlos (<span class="artref">Art. 134 OG</span> e </div> <div class="para">contrario). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens steht </div> <div class="para">dem obsiegenden Beschwerdeführer eine Parteientschädigung </div> <div class="para">zu (Art. 159 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 135 OG</span>). Die </div> <div class="para">Entschädigung für die Kosten der Vertretung ist auf </div> <div class="para">Fr. 1500.- festzusetzen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Am 14. April 2000 reichte der Rechtsvertreter des </div> <div class="para">Versicherten das von ihm in Auftrag gegebene, von Dr. med. </div> <div class="para">D.________ verfasste Gutachten vom 31. März 2000 ein. </div> <div class="para">Gleichzeitig beantragt er, die Kosten der Expertise in Höhe </div> <div class="para">von Fr. 2000.- seien von der SUVA zu übernehmen. Das Gutachten </div> <div class="para">hat klargestellt, dass keine Rotatorenmanschettenruptur </div> <div class="para">vorliegt und dass die Schulterbeweglichkeit in </div> <div class="para">objektiver Hinsicht besser ist als sie vom Beschwerdeführer </div> <div class="para">subjektiv empfunden wird. Diese Angaben dienten mithin der </div> <div class="para">aufgrund der Untersuchungsmaxime erforderlichen Ermittlung </div> <div class="para">bzw. Ergänzung des medizinischen Sachverhaltes, weshalb die </div> <div class="para">SUVA die Kosten für das Gutachten im Sinne von <span class="artref">Art. 159 </span></div> <div class="para">Abs. 2 OG zu vergüten hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F115-V-62%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page63">BGE 115 V 63</a>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I. In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts </div> <div class="para">des Kantons Zürich vom 11. August 1999 und </div> <div class="para">der Einspracheentscheid der SUVA vom 17. Juni 1997 </div> <div class="para">insoweit aufgehoben, als damit die Invalidenrente aufgrund </div> <div class="para">einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % zugesprochen </div> <div class="para">wurde, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer </div> <div class="para">Anspruch auf eine Invalidenrente entsprechend </div> <div class="para">einem Invaliditätsgrad von 28.18 % hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Die SUVA hat dem Beschwerdeführer für das Verfahren </div> <div class="para">vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eine </div> <div class="para">Parteientschädigung von insgesamt Fr. 3500.- (einschliesslich </div> <div class="para">Mehrwertsteuer) zu bezahlen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV. Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich wird </div> <div class="para">über eine Parteientschädigung für das kantonale Verfahren </div> <div class="para">entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen </div> <div class="para">Prozesses zu befinden haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">V. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht </div> <div class="para">des Kantons Zürich und dem Bundesamt für </div> <div class="para">Sozialversicherung zugestellt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 5. November 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der II. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>