<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-05-02-4D_18-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4D_18/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 2. Mai 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Leemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">1. A.A.________ und B.A.________, </div> <div class="para">2. C.A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>D.D.________ und E.D.________</i>, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Hans Martin Hadorn, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mieterausweisung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer, vom 12. Februar 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegner das Mietverhältnis betreffend die von den Beschwerdeführern bewohnte Wohnung im Mehrfamilienhaus in U.________ kündigten und die Anfechtung der Kündigung durch die Beschwerdeführer erfolglos blieb; </div> <div class="para">dass das Regionalgericht Oberland die Beschwerdeführer in der Folge mit Entscheid vom 27. Januar 2014 verurteilte, die Wohnung im Mehrfamilienhaus in U.________ bis spätestens Montag, 10. Februar 2014 um 10:00 zu räumen und zu verlassen; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer dem Obergericht des Kantons Bern mit Eingabe vom 10. Februar 2014 erklärten, den Entscheid des Regionalgerichts Oberland vom 27. Januar 2014 anfechten zu wollen und unter anderem um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ersuchten; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 25. Februar 2014 erklärten, Beschwerde wegen Rechtsverzögerung zu erheben, im Wesentlichen mit der Begründung, das Obergericht habe über die beantragte Gewährung der aufschiebenden Wirkung noch nicht entschieden; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Bern das von den Beschwerdeführern gegen den Entscheid des Regionalgerichts Oberland vom 27. Januar 2014 erhobene Rechtsmittel als Beschwerde entgegennahm und den Antrag um Aufschub der Vollstreckbarkeit bereits mit Verfügung vom 12. Februar 2014 abwies; </div> <div class="para">dass somit die mit Eingabe vom 25. Februar 2014 gestellten Begehren im Zusammenhang mit der geltend gemachten Rechtsverzögerung bereits im Zeitpunkt der Einreichung gegenstandslos waren; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht nach Erhalt der Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern vom 12. Februar 2014 mit Eingabe vom 26. Februar 2014 erklärten, diese Verfügung mit Beschwerde anzufechten; </div> <div class="para">dass das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdeführer um Anordnung vorsorglicher Massnahmen mit Verfügung vom 27. Februar 2014 abwies; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 9. März 2014 mitteilten, gegen die Beschwerdegegner, deren Rechtsvertreter, den Richter des Regionalgerichts Oberland und den am angefochtenen Entscheid beteiligten Oberrichter Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs bzw. Korruption eingereicht zu haben; </div> <div class="para">dass die Beschwerde in Zivilsachen gemäss <span class="artref">Art. 72 ff. BGG</span> angesichts des massgebenden Streitwertes von weniger als Fr. 15'000.-- nicht erhoben werden kann (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG</span>), und weder geltend gemacht wird noch ersichtlich ist, dass dieses Rechtsmittel dennoch zulässig ist, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG</span> stellt; </div> <div class="para">dass die Eingabe der Beschwerdeführer vom 26. Februar 2014 unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der <span class="artref">Art. 113 ff. BGG</span> zu behandeln ist; </div> <div class="para">dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann (<span class="artref">Art. 116 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer im Weiteren zutreffend ausführen, dass die angefochtene Verfügung betreffend die Verweigerung der aufschiebenden Wirkung als Zwischenentscheid nur unter den Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 93 BGG</span> angefochten und nach <span class="artref">Art. 98 BGG</span> ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Urteil 4A_452/2008 vom 6. November 2008 E. 1); </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. <span class="artref">Art. 117 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer der Vorinstanz verschiedentlich eine Verletzung von Bestimmungen der Zivilprozessordnung (ZPO) vorwerfen, ohne jedoch eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte aufzuzeigen; </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer zwar <span class="artref">Art. 29 BV</span> bzw. <span class="artref">Art. 6 EMRK</span> erwähnen, jedoch nicht mit Aktenhinweisen aufzeigen, inwiefern eines ihrer konkreten Vorbringen in Verletzung des Gehörsanspruchs übergangen worden wäre, sondern in diesem Zusammenhang lediglich unzulässige Kritik am erstinstanzlichen Entscheid üben; </div> <div class="para">dass die Eingaben der Beschwerdeführer die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllen, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht eingetreten werden kann; </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bereits wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 2. Mai 2014 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Leemann </div> </div></body></html>