<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00048</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206076&amp;W10_KEY=4467135&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00048</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 23.08.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 26.02.2007 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Entzug der Staatsbeitragsberechtigung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Der von der Beschwerdeführerin geführten Klinik sollten gemäss Verfügung der Gesundheitsdirektion keine Staatsbeiträge mehr ausgerichtet werden; zudem wurde sie von der Spitalliste gestrichen. Eine Beschwerde an den Bundesrat war insoweit erfolgreich, als der Regierungsrat angewiesen wurde, die Aufnahme der Klinik mit ihrer Halbprivat- und Privatabteilung in die Spitalliste neu zu beurteilen. Die Klinik wurde schliesslich in den Abschnitt B der Spitalliste 2005 aufgenommen. In der Folge wurde das sistierte Rekursverfahren betreffend die Verfügung der Gesundheitsdirektion wieder aufgenommen. Vor Verwaltungsgericht wird beantragt, festzustellen, dass die Beschwerdeführerin staatsbeitragsberechtigt sei.<br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Gesetzliche Grundlagen für die Leistung von Staatsbeiträgen (E. 2). Ausgestaltung der Spitallisten (E. 3). Die von der Beschwerdeführerin geführte Klinik entsprach nicht der bedarfsgerechten Spitalversorgung im Sinne von Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG. Mit der Aufnahme in Abschnitt B der Spitalliste 2005 wurde sodann festgelegt, dass die Klinik die Infrastruktur- und Dienstleistungsvoraussetzungen nach Art. 39 Abs. 1 lit. a bis c KVG erfülle (E. 4). Gestützt auf § 40 GesundheitsG besteht kein Anspruch der Beschwerdeführerin, einen Kostenanteil des Staates an die Investitionen und den Betrieb zu erhalten (E. 8). Keine Weiterausrichtung der Staatsbeiträge gestützt auf Vertrauensschutz (E. 10), ebenfalls nicht aufgrund des Grundsatzes der Gleichbehandlung der Konkurrenten (E. 11). Kosten- und Entschädigungsfolgen (E. 12).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEDARFSPLANUNG">BEDARFSPLANUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLEICHBEHANDLUNG DIREKTER KONKURRENTEN">GLEICHBEHANDLUNG DIREKTER KONKURRENTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KRANKENVERSICHERUNG">KRANKENVERSICHERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHIATRISCHE KLINIK">PSYCHIATRISCHE KLINIK</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPITALLISTE">SPITALLISTE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SPITALVERSORGUNG">SPITALVERSORGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STAATSBEITRAG">STAATSBEITRAG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH">STAATSBEITRÃGE (SUBVENTIONEN), FINANZAUSGLEICH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 39 aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 40 aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">Art. 39 KVG</span><br/><span class="ungerade">§ 1 VSK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit VerfÃ¼gung vom 14. Juli 2004 legte die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich fest, dass fÃ¼r die Klinik F in X mit Wirkung ab 1. Januar 2005 keine StaatsbeitrÃ¤ge mehr ausgerichtet wÃ¼rden; die AntrÃ¤ge von F betreffend Staatsbeitragsberechtigung wurden abgewiesen, soweit darauf einzutreten sei.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess F am 12. August 2004 beim Regierungsrat Rekurs einreichen, wobei beantragt wurde, die angefochtene VerfÃ¼gung aufzuheben. Am 6. September 2004 verfÃ¼gte der PrÃ¤sident des Regierungsrates, dass die aufschiebende Wirkung des Rekurses vom 12. August 2004 wiederhergestellt werde; zudem wurde das Rekursverfahren bis zum Vorliegen eines rechtskrÃ¤ftigen Beschwerdeentscheides des Bundesrats betreffend Aufnahme der Klinik F in die ZÃ¼rcher Spitalliste 2005 sistiert.</p> <p class="Urteilstext">Mit Beschluss vom 7. Juli 2004 hatte der Regierungsrat die Klinik F von der Spitalliste gestrichen (RRB 1036/2004). Gegen diesen Beschluss liess F am 10. August 2004 beim Bundesrat Beschwerde einreichen. Mit ZwischenverfÃ¼gung vom 26. August 2004 stellte das EidgenÃ¶ssische Justiz- und Polizeidepartement die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wieder her. Der Bundesrat hiess am 3. Juni 2005 die Beschwerde teilweise gut und hob RRB 1036/2004 soweit auf, als er die Halbprivat- und Privatabteilung von F betreffe; der Regierungsrat wurde angewiesen, die Aufnahme von F mit der Halbprivat- und Privatabteilung in die Spitalliste 2005 im Sinne der ErwÃ¤gungen neu zu beurteilen. Am 14. September 2005 beschloss der Regierungsrat, die integrale ZÃ¼rcher Spitalliste 2005 in eine unterteilte Spitalliste mit einem Abschnitt A und einem Abschnitt B umzuwandeln, wobei F lediglich in den Abschnitt B aufgenommen wurde.</p> <p class="Urteilstext">Am 16. Juni 2005 hatte die Staatskanzlei des Kantons ZÃ¼rich verfÃ¼gt, dass das sistierte Rekursverfahren betreffend die VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 14. Juli 2004 wieder aufgenommen werde. Nach durchgefÃ¼hrten Schriftenwechseln beschloss der Regierungsrat am 6. Dezember 2005, den Rekurs abzuweisen, soweit er nicht gegen­standslos sei; er hielt fest, dass an F mit Wirkung ab 1. Januar 2006 keine StaatsbeitrÃ¤ge mehr ausgerichtet wÃ¼rden.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">F liess am 3. Februar 2006 beim Verwaltungsgericht Beschwerde fÃ¼hren. Es wurde beantragt, den Beschluss des Regierungsrats vom 6. Dezember 2005 aufzuheben und festzustellen, dass F staatsbeitragsberechtigt sei. Sowohl die Staatskanzlei im Auftrag des Regierungsrats mit Vernehmlassung vom 7. MÃ¤rz 2006 als auch die Gesundheitsdirektion mit Beschwerdeantwort vom 9./13. MÃ¤rz 2006 schlossen auf Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde vom 3. Februar 2006 richtet sich gegen einen Beschluss des Regierungsrates. Die sachliche ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsgerichtes zur Behandlung der Streitigkeit ist gegeben (§ 43 Abs. 1 lit. c des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG, LS 175.2]). Unter anderem da der Streitwert offensichtlich Ã¼ber Fr. 20'000.- liegt, ist die Kammer zur Beurteilung der Beschwerde zustÃ¤ndig (§ 38 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">§ 39 des Gesetzes Ã¼ber das Gesundheitswesen vom 4. November 1962 (GesundheitsG, LS 810.1) legt fest, dass der Staat zentrale KantonsspitÃ¤ler, Heil- und Pflegeanstalten fÃ¼r psychisch Kranke und SpezialkrankenhÃ¤user errichte und betreibe, deren Einzugsgebiet sich Ã¼ber den ganzen Kanton erstrecke (Abs. 1); die Errichtung und der Betrieb anderer SpitÃ¤ler und Krankenheime seien Sache der Gemeinde (Abs. 2). BezÃ¼glich der StaatsbeitrÃ¤ge bestimmt § 40 Abs. 1 Satz 1 GesundheitsG, dass der Staat Kostenanteile an die Investitionen und den Betrieb der den BedÃ¼rfnissen der BevÃ¶lkerung dienenden KrankenhÃ¤user leiste. GemÃ¤ss § 82 GesundheitsG ist der Regierungsrat zum Erlass weiterer Bestimmungen "zum Vollzug und zur AusfÃ¼hrung dieses Gesetzes" befugt, wobei nach § 83 lit. a GesundheitsG die regierungsrÃ¤tliche Verordnung Ã¼ber die StaatsbeitrÃ¤ge der Genehmigung des Kantonsrats bedarf. </p> <p class="Urteilstext"><span>Unter dem Randtitel "Beitragsberechtigte Krankenpflege" bestimmt § 1 Ziff. 1 der Verordnung (des Regierungsrats) Ã¼ber die StaatsbeitrÃ¤ge an die Krankenpflege vom 26. Februar 1968 (VSK, LS 813.21), dass der Staat StaatsbeitrÃ¤ge an Ã¶ffentliche und private KrankenhÃ¤user gemeinnÃ¼tzigen Charakters leiste, "die den BedÃ¼rfnissen der BevÃ¶lkerung des Kantons ZÃ¼rich dienen". § 40 GesundheitsG und § 1 Ziff. 1 VSK geben eine ausreichende gesetzliche Grundlage ab, um StaatsbeitrÃ¤ge nur an solche KrankenhÃ¤user auszurichten, fÃ¼r welche ein aufgrund der kantonalen Spitalplanung ermittelter Bedarf besteht (VGr, 29. Oktober 1996, ZBl 98/1997, S. 121, E. 4). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Art. 39 des Bundesgesetzes vom 18. MÃ¤rz 1994 Ã¼ber die Krankenversicherung (KVG, SR 832.10) regelt, unter welchen Voraussetzungen SpitÃ¤ler und andere Einrichtungen zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung tÃ¤tig werden dÃ¼rfen. Nach Art. 39 Abs. 1 lit. e KVG ist eine Zulassung daran gebunden, dass das betreffende Spital auf der nach LeistungsauftrÃ¤gen in Kategorien gegliederten Spitalliste des Kantons aufgefÃ¼hrt sei. Nach der bundesrÃ¤tlichen Entscheidpraxis zu Beschwerden gegen Spitallisten besteht fÃ¼r die Kantone bei der Ausgestaltung der Spitallisten ein Spielraum des Ermessens, wobei die allgemeinen Schranken der ErmessensausÃ¼bung zu beachten seien (RKUV 1998 521, 541). Ferner hat der Bundesrat in stÃ¤ndiger Entscheidpraxis festgelegt, dass auch Halbprivat- und Privatabteilungen von SpitÃ¤lern zumindest in deren Standortkanton auf der Spitalliste figurieren mÃ¼ssten, damit ihre Patienten den Sockelbeitrag aus der obligatorischen Grundversicherung beanspruchen kÃ¶nnten (vgl. etwa RKUV 1999 363 f., 2001 417). Was die diesbezÃ¼glichen Voraussetzungen betrifft, hat der Kanton zu prÃ¼fen, ob die Klinik die betrieblichen und infrastrukturellen Zulassungsvoraussetzungen gemÃ¤ss Art. 39 Abs. 1 lit. a bis c KVG erfÃ¼lle. </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschluss des Regierungsrates vom 14. September 2005 wurde die Spitalliste unterteilt in einen Abschnitt A und einen Abschnitt B, wobei im letztgenannten Abschnitt Institutionen mit Zulassung zur Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Halbprivat- und Privatabteilung zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aufgefÃ¼hrt sind. Die Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde in Abschnitt B der Spitalliste 2005 aufgenommen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG schreibt vor, dass die SpitÃ¤ler fÃ¼r die Zulassung zur TÃ¤tigkeit zu Lasten der Krankenversicherung der von einem oder mehreren Kantonen gemeinsam aufgestellten Planung fÃ¼r eine bedarfsgerechte Spitalversorgung zu entsprechen hÃ¤tten. Zu dieser Spitalplanung gehÃ¶rt nach der bundesrÃ¤tlichen Praxis eine Bedarfsanalyse, nÃ¤mlich die Definition der Versicherten nach medizinischen Kategorien sowie die Zuweisung und Sicherung der entsprechenden KapazitÃ¤ten durch LeistungsauftrÃ¤ge an die in die Liste aufgenommenen SpitÃ¤ler. FÃ¼r die Zuweisung und Sicherung der KapazitÃ¤ten seien die Angebote der Leistungserbringer zu evaluieren und LÃ¶sungen fÃ¼r eine bedarfsgerechte Versorgung zu erarbeiten. Die Suche nach der im Sinne einer Gesamtbetrachtung wirtschaftlich gÃ¼nstigsten LÃ¶sung mÃ¼sse aufgrund objektiver Kriterien erfolgen und habe dem Gebot der Kostenwahrheit zu entsprechen. Die Auswahl dÃ¼rfe sich nicht allein nach Kriterien der Wirtschaftlichkeit richten. Nur ein umfassender und entsprechend fundierter Vergleich der Angebote trage dem Gebot der Gleichbehandlung tatsÃ¤chlich Rechnung (dazu RKUV 1999 221 f.; bundesrÃ¤tlicher Entscheid vom 3. Juni 2005). Der Bundesrat gelangte in seinem Entscheid vom 3. Juni 2005 bezogen auf die Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin zum Ergebnis, dass die Planung des Kantons ZÃ¼rich 2005 (mit welcher die Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin von der â bisherigen â kantonalen Spitalliste gestrichen wurde) KVG-konform sei und kein Bundesrecht verletze. Hingegen wies der Bundesrat den Regierungsrat an zu prÃ¼fen, ob die Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin mit ihrer Halbprivat- und Privatabteilung in die Spitalliste 2005 aufzunehmen sei; dies bejahte der Regierungsrat spÃ¤ter.</p> <p class="Urteilstext"><span>Dieser bundesrÃ¤tliche Entscheid bedeutet mithin, dass der regierungsrÃ¤tliche Beschluss jedenfalls insoweit zutreffend war, als die von der BeschwerdefÃ¼hrerin gefÃ¼hrte Klinik nicht der bedarfsgerechten Spitalversorgung im Sinne von Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG entsprach. Dadurch, dass der Regierungsrat am 14. September 2005 die Aufnahme der Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin in Abschnitt B der Spitalliste 2005 beschloss, hat er sodann festgelegt, dass die Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin die Infrastruktur- und Dienstleistungsvoraussetzungen nach Art. 39 Abs. 1 lit. a bis c KVG erfÃ¼lle, und "eine Art fachtechnisches Attest" erteilt.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Angesichts dieses Zwischenergebnisses ist nachfolgend zu entscheiden, ob die Aufnahme der Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin in Abschnitt B der Spitalliste 2005 (bzw. sonstige Aspekte) den fÃ¼r die Staatsbeitragsberechtigung massgebenden Sachverhalt erfÃ¼llen oder nicht.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Massgebender Gesichtspunkt bildet die Frage, ob eine Klinik den BedÃ¼rfnissen der BevÃ¶lkerung diene oder nicht (vgl. § 40 GesundheitsG bzw. § 1 Ziff. 1 VSK). Der Gesetzgeber hat mit dieser Formulierung der rechtsanwendenden BehÃ¶rde einen ausserordentlich weiten Interpretations- und Anwendungsspielraum geÃ¶ffnet (VGr, 29. Oktober 1996, ZBl 98/1997, S. 121, E. 4c S. 124). Die Beantwortung der Frage hÃ¤ngt weitgehend von der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe und von Fragen der technischen ZweckmÃ¤ssigkeit ab und verlangt Ã¼berdies in mehrfacher Hinsicht Prognosen Ã¼ber kÃ¼nftige Entwicklungen (VGr, a.a.O., E. 5a S. 126). Die Gerichtsinstanz trÃ¤gt dabei der Erkenntnis Rechnung, dass sie nicht ein fÃ¼r die Kontrolle der ZweckmÃ¤ssigkeit von Spitalplanungen und Bedarfsprognosen geeignetes Organ ist (dazu ZBl 98/1997, S. 129 [redaktioneller Kommentar]). </p> <p class="Urteilstext">Der in Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG festgelegte Ausgangspunkt der bedarfsgerechten Spitalversorgung zielt auf eine analoge Fragestellung ab wie § 40 GesundheitsG. Es geht bei beiden Bestimmungen um diejenige Spitalversorgung, die dem massgebenden Bedarf entspricht. Bezogen auf Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG fÃ¤llt ins Gewicht, dass damit eine optimale Ressourcennutzung, ein Abbau von ÃberkapazitÃ¤ten und so eine EindÃ¤mmung von Kosten angestrebt werden (vgl. Gebhard Eugster, Krankenversicherung, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Teil Soziale Sicherheit, Basel etc. 1998, Rz. 246). Was den BedÃ¼rfnissen der BevÃ¶lkerung dient (und mithin nach § 40 GesundheitsG massgebend ist), entspricht auch einer bedarfsgerechten Spitalversorgung im Sinne von Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG. Dabei muss nÃ¤mlich berÃ¼cksichtigt werden, dass die Krankenpflegeversicherung anstrebt, eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung der BevÃ¶lkerung zu mÃ¶glichst gÃ¼nstigen Preisen zu erreichen (dazu Eugster, Rz. 3). Nichts anderes strebt â bezogen auf die qualitativ hochstehende medizinische Versorgung â § 40 GesundheitsG an.</p> <p class="Urteilstext">Damit ergibt sich als Zwischenergebnis, dass die BerÃ¼cksichtigung eines Spitals im Rahmen der nach Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG ausgearbeiteten bedarfsgerechten Spitalversorgung einen entscheidenden Einfluss auf die Staatsbeitragsberechtigung gemÃ¤ss § 40 GesundheitsG bzw. § 1 Ziff. 1 VSK hat. </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zu prÃ¼fen bleibt, ob aus besonderen GrÃ¼nden â und mithin im Sinne einer Ausnahme â dennoch ein Anspruch auf den Staatsbeitrag besteht. DiesbezÃ¼glich fÃ¤llt ins Gewicht, dass nach § 37 VSK auch KrankenhÃ¤user subventioniert werden kÃ¶nnen, die keine allgemeine Abteilung fÃ¼hren. Bei dieser Bestimmung handelt es sich um eine regierungsrÃ¤tliche Vollzugsbestimmung, die sich auf § 82 GesundheitsG abstÃ¼tzt. Mithin ist mit Blick auf die Normenhierarchie davon auszugehen, dass auch die nach § 37 VSK ausnahmsweise erfolgende Subventionierung voraussetzt, dass die betreffende Einrichtung den BedÃ¼rfnissen der BevÃ¶lkerung dient, wie dies § 40 GesundheitsG festlegt. Ein anderes VerstÃ¤ndnis dieser Ausnahmebestimmung fÃ¤llt deshalb ausser Betracht, weil sonst die gesetzmÃ¤ssige Grundlage fehlen wÃ¼rde.</p> <p class="Urteilstext">Im vorliegenden Fall fÃ¤llt entscheidend ins Gewicht, dass im bundesrÃ¤tlichen Entscheid vom 3. Juni 2005 eingehend geprÃ¼ft wurde, ob der Kanton ZÃ¼rich die Zuweisung und Sicherung der erforderlichen KapazitÃ¤ten durch LeistungsauftrÃ¤ge an die in die Spitalliste aufgenommenen SpitÃ¤ler zutreffend vorgenommen habe oder nicht. Der Bundesrat bejahte dies, wobei er alle EinwÃ¤nde prÃ¼fte, die durch die BeschwerdefÃ¼hrerin erhoben wurden. Der Bundesrat gelangte zum Ergebnis, dass die im Kanton ZÃ¼rich vorgenommene Bedarfsplanung vollstÃ¤ndig sei und die Voraussetzungen erfÃ¼lle, die der Bundesrat an eine Spitalplanung stelle. Damit verbleibt im vorliegenden Verfahren kein Raum, um zu einem anderen Schluss zu gelangen; insbesondere muss berÃ¼cksichtigt werden, dass nach der Rechtsprechung der ausserordentlich weite Interpretations- und Anwendungsspielraum der rechtsanwendenden BehÃ¶rde zu berÃ¼cksichtigen ist. </p> <p class="Urteilstext">Daran vermÃ¶gen die AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin nichts zu Ã¤ndern. Das von ihr vertretene VerstÃ¤ndnis des Ã¶ffentlichen Interesses liefe darauf hinaus, dass eine fassbare Grenzziehung nicht mehr mÃ¶glich wÃ¤re. § 40 GesundheitsG zielt mit der dort ausdrÃ¼cklich festgelegten Bezugnahme auf die BedÃ¼rfnisse der BevÃ¶lkerung nicht auf ein weit gefasstes Ã¶ffentliches Interesse, sondern â wie insbesondere dem Begriff des "BedÃ¼rfnisses" zu entnehmen ist â auf eine engere Umschreibung. Nicht einzusehen ist ferner, weshalb durch den angefochtenen Entscheid das LegalitÃ¤tsprinzip verletzt sein soll; hier fÃ¤llt ins Gewicht, dass nach der feststehenden Rechtsprechung § 1 Ziff. 1 VSK eine ausreichende gesetzliche Grundlage hat (vgl. oben 2 am Ende). Dass â wie endlich vorgebracht wird â die Klinik bereits nach kurzer Zeit voll ausgelastet sei, belegt zwar, dass zusatzversicherte Personen das Angebot beanspruchten; demgegenÃ¼ber ist damit noch nicht erstellt, dass der Betrieb der Klinik auch den BedÃ¼rfnissen der (gesamten) BevÃ¶lkerung entspreche. Wie beizufÃ¼gen ist, schliesst das aber auch nicht aus, dass bei einer VerÃ¤nderung der massgebenden Faktoren eine Ãnderung der bedarfsgerechten Spitalversorgung im Sinne von Art. 39 Abs. 1 lit. d KVG erfolge, was sodann naturgemÃ¤ss Auswirkungen auch auf die Staatsbeitragsberechtigung hÃ¤tte.</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Urteilstext">Damit ergibt sich, dass gestÃ¼tzt auf § 40 GesundheitsG kein Anspruch der BeschwerdefÃ¼hrerin besteht, einen Kostenanteil des Staates an die Investitionen und den Betrieb zu erhalten.</p> <p class="Erwgung1"><b>9. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin beruft sich im Weiteren auf den Vertrauensschutz und fÃ¼hrt diesbezÃ¼glich â zusammengefasst â aus, dass ihre Klinik mit Regierungsratsbeschluss vom 16. Januar 1974 als subventionsberechtigtes Krankenhaus anerkannt worden sei. Im Februar 1993 sei â mit Blick auf die notwendigen Sanierungsmassnahmen â eine Gesamtplanung erstellt worden, worauf der (damals zustÃ¤ndige) Gesundheitsdirektor zunÃ¤chst mit "Geduldsschreiben" reagiert habe, bevor Projektierungskredite bewilligt worden seien. Die Bereitschaft zur Ãbernahme der Sanierungskosten sei wiederholt erklÃ¤rt worden. Am 15. Juli 2003 sei aber schliesslich ausgefÃ¼hrt worden, es wÃ¼rden nur Baumassnahmen bewilligt, die fÃ¼r die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs unumgÃ¤nglich seien. GestÃ¼tzt auf das Verhalten des Kantons habe die BeschwerdefÃ¼hrerin wÃ¤hrend mehrerer Jahre darauf verzichtet, UnterhaltsbeitrÃ¤ge fÃ¼r die laufenden Jahre einzufordern und die entsprechenden Unterhaltsarbeiten zu tÃ¤tigen, welche Unterlassungen nun nicht mehr ohne Nachteil rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden kÃ¶nnten.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellte bei der ersten Instanz unter anderem den Verfahrensantrag, es sei vorzumerken, dass bei einer Schliessung ihrer Klinik gegenÃ¼ber dem Kanton RÃ¼ckforderungen in der HÃ¶he von damals rund Fr. 36 Mio. geltend gemacht wÃ¼rden. Darauf wurde in der AusgangsverfÃ¼gung vom 14. Juli 2004 nicht eingetreten, vor allem weil insofern in einem separaten Verfahren zu entscheiden sei. Diesen Punkt betrafen formell auch der Rekursantrag, die VerfÃ¼gung aufzuheben, und der Beschluss der Vorinstanz, das Rechtsmittel abzuweisen; gleich verhÃ¤lt es sich mit dem Beschwerdeantrag, den Rekursentscheid aufzuheben. Materiell aber befassen sich weder die beiden Rechtsschriften noch die Vorinstanz damit. Sollte â was nicht anzunehmen ist â die BeschwerdefÃ¼hrerin das vor Verwaltungsgericht aufgreifen wollen, kÃ¶nnte sie damit nicht durchdringen. Denn das diesbezÃ¼gliche Nichteintreten in der VerfÃ¼gung vom 14. Juli 2004 ist nicht zu beanstanden und deshalb insofern ebenso wenig die Rekursabweisung durch die Vorinstanz.</p> <p class="Erwgung1"><b>10. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Staatsbeitragsberechtigung wurde zunÃ¤chst mit Beschluss des Regierungsrates vom 30. Juli 1975 festgelegt, wobei hier ausgefÃ¼hrt wurde, "die Klinik F erhebe zwar gegenÃ¼ber den kantonalen AnsÃ¤tzen erhÃ¶hte Taxen, doch seien dieselben immer noch fÃ¼r grÃ¶ssere Teile der BevÃ¶lkerung erschwinglich". In diesem regierungsrÃ¤tlichen Beschluss wurde die Staatsbeitragsberechtigung mit SelbstverstÃ¤ndlichkeit daran geknÃ¼pft, dass die massgebenden gesetzlichen Voraussetzungen auch weiterhin erfÃ¼llt seien. Richtig ist, dass die Gesundheitsdirektion am 11. Dezember 2000 einen Projektierungskredit von Fr. 980'000.- bewilligte und dabei von einem Kostenrahmen der Sanierungs- und Erweiterungsmassnahmen von 35 Millionen Franken ausging. Dass die Sanierungsmassnahmen nicht Ã¼ber das fÃ¼r die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes unumgÃ¤ngliche Mass hinaus berÃ¼cksichtigt wurden, ist offensichtlich Folge davon, dass die Versorgungslage im Kanton ZÃ¼rich Ã¼berprÃ¼ft werden musste. Am 16. MÃ¤rz 1994 betonte der Beschwerdegegner, dass Ã¼ber die weitere Zukunft der Klinik A erst nach Vorliegen eines Konzeptentwurfes entschieden werden kÃ¶nne.</p> <p class="Urteilstext">Dass â wie die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht â in den Jahren ab 1993 die Sanierungsmassnahmen nur in demjenigen Umfang zu StaatsbeitrÃ¤gen gefÃ¼hrt hÃ¤tten, wie sie Baumassnahmen betroffen hÃ¤tten, die fÃ¼r die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes unumgÃ¤nglich gewesen seien, kann bei dieser Ausgangslage nicht begrÃ¼nden, dass Ã¼ber den 31. Dezember 2005 hinaus weiterhin StaatsbeitrÃ¤ge beansprucht werden kÃ¶nnten. Es fehlt nÃ¤mlich â selbst in der Sachverhaltsdarstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin â daran, dass der Beschwerdegegner verbindlich zugesichert hÃ¤tte, Ã¼ber diesen Zeitpunkt hinaus StaatsbeitrÃ¤ge auszurichten. Die Diskussionen und die Aussagen des Beschwerdegegners betrafen regelmÃ¤ssig nicht eine prinzipielle Staatsbeitragsberechtigung (und insbesondere nicht eine weitere Bejahung derselben Ã¼ber den 31. Dezember 2005 hinaus), sondern den Erneuerungsbedarf.</p> <p class="Urteilstext">Damit ergibt sich die Ausgangslage, dass der Beschwerdegegner zunÃ¤chst klar darauf hinwies, dass die Zukunft der Klinik der BeschwerdefÃ¼hrerin vom Vorliegen eines Konzeptes abhÃ¤nge; spÃ¤ter wurde der Sanierungsbedarf anerkannt, doch endete die Staatsbeitragsberechtigung, bevor die Sanierung umgesetzt wurde. Eine Weiterausrichtung der StaatsbeitrÃ¤ge Ã¼ber den 31. Dezember 2005 hinaus kann bei dieser Sachverhaltslage nicht gestÃ¼tzt auf den Vertrauensschutz bejaht werden. Denn die durch den Beschwerdegegner erteilten AuskÃ¼nfte bezogen sich nicht auf die weitere Staatsbeitragsberechtigung, sondern betrafen die Sanierungsmassnahmen, welche aus verschiedenen GrÃ¼nden nicht vor dem Ende der Staatsbeitragsberechtigung durchgefÃ¼hrt werden konnten. Es fehlt also an einer verbindlichen Zusicherung, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber den 31. Dezember 2005 hinaus StaatsbeitrÃ¤ge erhalten kÃ¶nne. Damit aber fehlt es an der Voraussetzung, dass die BehÃ¶rde in einer konkreten Situation mit Bezug auf die BeschwerdefÃ¼hrerin ausgefÃ¼hrt hÃ¤tte, Ã¼ber das genannte Stichdatum hinaus StaatsbeitrÃ¤ge auszurichten. Somit kann die weitere Ausrichtung der StaatsbeitrÃ¤ge auch gestÃ¼tzt auf vertrauensschutzrechtliche Ãberlegungen nicht angenommen werden. </p> <p class="Erwgung1"><b>11. </b> </p> <p class="Urteilstext">Zuletzt beruft sich die BeschwerdefÃ¼hrerin auf den Grundsatz der Gleichbehandlung von Konkurrenten. Dieser Grundsatz, der aus der Wirtschaftsfreiheit fliesst, kann im vorliegenden Fall nur schon deshalb nicht angerufen werden, weil zwischen Institutionen, welche mit allen ihren Abteilungen in die Spitalliste A aufgenommen wurden, und der BeschwerdefÃ¼hrerin, die in die Spitalliste B aufgenommen wurde, ein massgebender Unterschied besteht. Damit liegen von vornherein keine gleichzubehandelnden Gewerbegenossen vor. Bei dieser Ausgangslage kann offen bleiben, ob bezogen auf die Ausrichtung von StaatsbeitrÃ¤gen die Wirtschaftsfreiheit Ã¼berhaupt angerufen werden kÃ¶nne.</p> <p class="Erwgung1"><b>12. </b> </p> <p class="Urteilstext">Damit ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist.</p> <p class="Urteilstext"><b>13.</b></p> <p class="Urteilstext">Die Kosten sind ausgangsgemÃ¤ss der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Angesichts des Unterliegens der BeschwerdefÃ¼hrerin ist ihr keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 10'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 10'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen. </span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>