A bteilung III C -1086/2007 {T 0/2} U rteil vom 29. M ai 2007 M itw irkung: R ichter M ichael Peterli (Vorsitz), R ichter Alberto M euli (Abteilungspräsident), R ichter Stefan M esm er, G erichtsschreiber W ilhelm -U lrich Schodde B._______, Beschw erdeführerin, gegen Schw eizerische A usgleichskasse, avenue Edm ond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz betreffend A ltersrente (R entenberechnung) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie am 1. Februar 1941 geborene, verheiratete deutsche Staatsangehöri- ge B._______ w ar in den Jahren 1964 bis 1967 m it U nterbrüchen in der Schw eiz w ohnhaft und erw erbstätig. Am 2. M ai 2006 stellte sie bei der deutschen R entenversicherung Bund, Berlin, ein G esuch um Bezug einer schw eizerischen Altersrente (Form ulare der Europäischen G e- m einschaften E 207 und 202 D ; act. 19-29). D abei legte sie unter anderem die Kopie einer Zusicherung einer Aufenthaltsbew illigung (gültig ein Jahr ab dem 13. O ktober 1964; act. 4), eine Studienbescheinigung des Instituts R ichelieu, Lausanne, für 2 Trim ester im Jahre 1966 und für die Zeit bis M ai 1967 (act. 12, 13), Arbeitszeugnisse der Firm a André & C ie, Lausanne, für die Zeit ab 16. O ktober 1967 (act. 16), von Frau G irardet, Préverenges, für die Zeit vom 1. M ai 1965 bis zum 16. April 1966 (act. 14-15), der Firm a Profilnorm SA, Lausanne, für die Zeit vom 1. Juli 1966 bis zum 30. Sep- tem ber 1967 (act. 11), von Frau Elie H aroun, Lausanne, für die Zeit vom 19. O ktober 1964 bis 30. April 1965 (act. 7), eine Aufstellung über ihre Ar- beitsverhältnisse vom 19. O ktober 1964 bis zum 31. O ktober 1967 und ei- nen Q uellensteuernachw eis für die Zeit von M ai 1965 bis 30. April 1966 (act. 17, 18) ins R echt. In der Folge w urde auch ein schw eizerischer Versi- cherungsverlauf (Form ular E 205 C H ) eingeholt, w onach die G esuchstelle- rin von M ai 1965 bis April 1966 und von Juni 1966 bis O ktober 1967 (ins- gesam t 28 M onate) in der Schw eiz Beiträge auf Einkom m en abgerechnet hat (act. 39-47). B. M it Verfügung vom 6. Septem ber 2006 sprach die Schw eizerische Aus- gleichskasse (SAK) der G esuchstellerin rückw irkend ab dem 1. M ärz 2004 eine ordentliche Altersrente von Fr. 72.-- (Fr. 73.-- ab dem 1. Januar 2005) zu. D er R entenberechnung legte die SAK die R entenskala 3, eine anre- chenbare Beitragsdauer von zw ei Jahren und 4 M onaten sow ie ein m ass- gebendes durchschnittliches Jahreseinkom m en von Fr. 9'030.-- zugrunde (act. 48-51). C . M it Schreiben vom 4. O ktober 2006 erhob B._______ bei der SAK Einsprache gegen die Verfügung vom 6. Septem ber 2006 und beantragte sinngem äss die Aufhebung der Verfügung und die Zusprechung einer hö- heren und zeitlich um ein Jahr vorgezogenen Altersrente m it der Be- gründung, dass sie bereits ab dem 62. Alterjahr Anspruch auf eine Alters- rente habe, ihr Jahrgang nicht 42, sondern 41 sei, und dass sie am 1. Feb- ruar und nicht am 1. M ärz geboren sei. W eiter beanstandete sie, dass die Beschäftigungszeit bei Frau Elie H aroun vom 19. O ktober 1964 bis 30. April 1965 bei der R entenberechnung nicht berücksichtigt w orden sei (act. 52-53). M it Einspracheverfügung vom 6. D ezem ber 2006 w ies die SAK die Einsprache ab m it der Begründung, dass die R entenberechnung überprüft w orden und nicht zu beanstanden sei. D ie SAK führte w eiter an, dass für die Beschäftigung bei Frau Elie H aroun keine Beiträge abgerech- net w orden seien, so dass diese Zeit nicht als Beitragsdauer anzuerken- nen sei (act. 66-68). 3 D . G egen die Einspracheverfügung vom 6. D ezem ber 2006 erhob B._______ (nachfolgend: Beschw erdeführerin) am 21. D ezem ber 2006 fristgerecht Beschw erde bei der D eutschen R entenversicherung und beantragte sinngem äss die Aufhebung der Einspracheverfügung und die Zusprechung einer höheren und um ein Jahr vorbezogenen Altersrente basierend auf einer längeren Beitragsdauer; sie forderte, dass auch die Beschäftigung bei Frau Elie H aroun vom 19. O ktober 1964 bis Ende April 1965 zu berücksichtigen sei . E. D ie D eutsche R entenversicherung leitete die Beschw erde an die SAK w ei- ter, w elche sie am 7. Februar 2007 dem Bundesverw altungsgericht über- m ittelte. F. In ihrer Vernehm lassung vom 13. M ärz 2007 beantragte die SAK die Ab- w eisung der Beschw erde m it der Begründung, dass die Beschw erdeführe- rin keinen R entenvorbezug beantragt habe, und dass das ordentliche R en- tenalter für Frauen m it Jahrgang 1941 bei 63 Jahren liege. Abschliessend gab die SAK an, dass ihre N achforschungen bei den Ausgleichskassen "C aisse C antonale Vaudoise de C om pensation" und "C aisse AVS de la Fédération patronale vaudoise" ergeben hätten, dass für die Beschäftigung bei Frau Elie H aroun in der Zeit vom 19. O ktober 1964 bis 30. April 1965 keine Beiträge abgerechnet w orden seien. D ie Beschw erdeführerin liess sich nicht m ehr vernehm en. G . Am 21. M ärz 2007 gab das Bundesverw altungsgericht den Parteien den Spruchkörper bekannt. Es ist kein Ausstandsbegehren eingereicht w orden. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 lit. d VG G und Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversiche- rung vom 20. D ezem ber 1946 (AH VG , SR 831.10) beurteilt das Bundes- verw altungsgericht Beschw erden von Personen im Ausland gegen Verfü- gungen der Schw eizerischen Ausgleichskasse. Es liegt keine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 VG G vor. 1.2 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) findet das Vw VG kei- ne Anw endung in Sozialversicherungssachen, sow eit das Bundesgesetz vom 6. O ktober 2000 über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungs- rechts (ATSG , SR 830.1) anw endbar ist. G em äss Art. 1 Abs. 1 AH VG sind die Bestim m ungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und H interlassenenversicherung anw endbar, sow eit das AH VG nicht ausdrück- lich eine Abw eichung vom ATSG vorsieht. 1.3 D ie Beschw erdeführerin ist durch den angefochtenen Einspracheentscheid berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder 4 Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschw erdelegitim iert ist. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht (Art. 60 ATSG und Art. 52 Vw VG ) eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. 2.1 D ie Beschw erdeführerin ist Staatsangehörige eines M itgliedstaates der Europäischen G em einschaft, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der Schw eizeri- schen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681), w elches die verschiedenen bis dahin geltenden bilate- ralen Abkom m en zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen M itgliedsstaaten der Europäischen G em einschaft insow eit absetzt, als darin derselbe Sachbereich geregelt w ird, anzuw enden ist (Art. 20 FZA). Sow eit dieses Abkom m en, insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der System e der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA), keine abw eichenden Bestim m ungen enthält, ist m angels einer einschlägi- gen gem einschaftsrechtlichen bzw . abkom m ensrechtlichen R egelung die Ausgestaltung des Verfahrens sow ie die Prüfung der Anspruchsvorausset- zungen und die Berechnung einer schw eizerischen Altersrente grundsätz- lich Sache der innerstaatlichen R echtsordnung (BG E 130 V 51 ff.; SVR 2004 AH V N r. 16 S. 49; U rteil des EVG H 13/05 vom 4. April 2005, E. 1.1,). D em nach bestim m t sich vorliegend der Anspruch der Beschw er- deführerin auf eine R ente der Alters- und H interlassenenversicherung (AH V) ausschliesslich nach dem internen schw eizerischen R echt, insbe- sondere dem AH VG und der Verordnung über die Alters- und H interlasse- nenversicherung vom 31. O ktober 1947 (AH VV, SR 831.101). 2.2 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assge- bend, die bei Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Tatbestandes G el- tung hatten (BG E 130 V 445, 127 V 467 Erw . 1, 126 V 136 Erw . 4b). D ie vorliegend strittigen Fragen, ob die Vorinstanz bei der Berechnung der Al- tersrente der Beschw erdeführerin die Beitragsdauer und den Beginn des R entenanspruchs korrekt berücksichtigt hat, beurteilt sich som it nach den im Februar 2004 (Vollendung des R entenalters der Beschw erdeführerin von 63 Jahren) gültigen Bestim m ungen des AH VG und der AH VV. 2.3 N ach Art. 21 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 sow ie Art. 29 Abs. 1 AH VG haben Frauen, die das 64. Altersjahr vollendet haben, und denen für m ehr als ein Jahr Einkom m en in der Schw eiz angerechnet w erden können, Anspruch auf eine Altersrente. D er Anspruch auf die Altersrente entsteht grundsätz- lich am ersten Tag des M onats, w elcher der Vollendung des 64. Altersjah- res folgt, und er erlischt m it dem Tod. G em äss lit. d Abs. 1 bis 3 der Ü ber- gangsbestim m ungen bzw . Schlussbestim m ungen der Änderung des AH VG vom 7. O ktober 1994 (10. AH V-R evision) w urde das R entenalter der Frau vier Jahre nach Inkrafttreten der 10. AH V-R evision (per 1. Januar 1997) 5 auf 63 Jahre und acht Jahre nach Inkrafttreten auf 64 Jahre erhöht. D ie Beschw erdeführerin, die am 1. Februar 2004 das 63. Altersjahr vollendet und w ährend m ehr als eines Jahres Beiträge an die schw eizerische Alters- und H interlassenenversicherung geleistet hat, hat entgegen ihrer Ansicht seit dem 1. M ärz 2004 Anspruch auf eine ordentliche Altersrente. Ein An- trag auf Vorbezug der Altersrente, w elcher m it einer R entenkürzung ver- bunden gew esen w äre, w urde von ihr nicht gestellt. 2.4 D ie ordentlichen R enten w erden gem äss Art. 29bis Abs. 1 AH VG nach M assgabe der Beitragsjahre, der Erw erbseinkom m en sow ie der Erzie- hungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zw i- schen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. D ezem ber vor Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. 2.5 D ie R enten gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AH VG in Form von Vollrenten für Versicherte m it vollständiger Beitragsdauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte m it unvollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. D ie Teilren- te entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 AH VG ), für dessen Berechnung nach der ab dem 1. Januar 1973 geltenden Fassung von Art. 38 Abs. 2 AH VG das Verhältnis zw ischen den vollen Beitragsjah- ren der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrganges sow ie die eingetrete- nen Veränderungen der Beitragsansätze berücksichtigt w erden. Ein volles Beitragsjahr liegt gem äss Art. 50 AH VV vor, w enn eine Person insgesam t länger als elf M onate der Beitragspflicht unterstellt w ar und w ährend dieser Zeit den M indestbeitrag entrichtet hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter Abs. 2 lit. b und c AH VG aufw eist. Als vollständig gilt die Beitrags- dauer, w enn die versicherte Person gleich viele Beitragsjahre aufw eist w ie ihr Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AH VG ). 2.6 N ach der vom Bundesam t für Sozialversicherung (BSV) herausgegebenen Jahrgangstabelle 2004 (R ententabellen 2004, S. 7) beträgt die Beitrags- dauer für den Jahrgang der Versicherten (1941) beim Entstehen des R en- tenanspruchs im Jahr 2004 42 Jahre. 2.7 D ie Beitragsdauer einer versicherten Person bestim m t sich in der R egel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (Art. 30ter AH VG ). D er seit dem 1. Januar 1979 in Kraft stehende Art. 140 Abs. 1 lit. d AH VV schreibt vor, dass das individuelle Konto das Beitragsjahr und die Beitragsdauer in M onaten um fassen m uss. Für die Jahre 1948 bis 1968 w urden hingegen nur die Kalenderjahre der Beitragsleistung in die individuellen Konten ein- getragen, so dass die Beitragsdauer in M onaten daraus nicht hervorgeht. D eshalb ist gem äss der R echtsprechung des EVG in Fällen, in denen Be- lege m it näheren Angaben über die Beitragsdauer für die Jahre 1948 bis 1968 (z.B. W ohnsitzbescheinigungen, Arbeitszeugnisse, zusätzliche Anga- ben der kontenführenden Ausgleichskassen) fehlen, auf die eigens zur Er- m ittlung der m utm asslichen Beitragsdauer publizierten Tabellen des BSV (nachfolgend: Tabellen BSV) abzustellen (BG E 107 V 16 Erw . 3b). D iese Vorgehensart beeinträchtigt die R echtsstellung der Versicherten, die in den Jahren 1948 bis 1968 Beiträge geleistet haben, nicht, da sie auf G rund eines für die Versicherten vorteilhaften versicherungsm athem ati-6 schen Verfahrens gestaltet w urde (beispielsw eise w erden die im individu- ellen Konto registrierten Beiträge auf die nächsthöhere Klasse der Tabel- len aufgerundet). D iese R echtsprechung greift allerdings erst, w enn nicht von vornherein feststeht, dass eine Person kraft des schw eizerischen W ohnsitzes versichert w ar und im individuellen Konto w enigstens der je- w eils gültig gew esene M indestbeitrag eingetragen ist (Art. 1 Abs. 1 Bst. a i.V.m . Art. 3 AH VG ), w eil diesfalls das ganze Jahr als Beitragsdauer zu zählen ist. 2.8 G em äss Art. 138 Abs. 1 AH VV sind die von einem Arbeitnehm er erzielten Erw erbseinkom m en, von w elchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Beiträ- ge abgezogen hat, in das individuelle Konto des Arbeitnehm ers einzutra- gen, selbst w enn der Arbeitgeber die entsprechenden Beiträge der Aus- gleichskasse nicht entrichtet hat. D ies gilt auch bei einer N ettolohnverein- barung, das heisst, w enn der Arbeitgeber säm tliche Beiträge vom Lohn zu seinen Lasten übernim m t. Kann der N achw eis nicht erbracht w erden, dass der Arbeitgeber tatsächlich die AH V-Beiträge vom Lohn seines Arbeitneh- m ers abgezogen hat, oder lässt sich eine behauptete N ettolohnvereinba- rung nicht eindeutig feststellen, so dürfen die entsprechenden Einkom m en nicht ins individuelle Konto eingetragen w erden. D ie Eintragung ins indivi- duelle Konto des Versicherten erfolgt in der R egel einm al jährlich (Art. 139 AH VV). G em äss Art. 141 Abs. 1 AH VV hat der Versicherte das R echt, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein individuelles Konto führt, einen Aus- zug über die darin gem achten Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeit- geber zu verlangen. D er Kontoauszug w ird unentgeltlich abgegeben. Ver- sicherte, w elche die R ichtigkeit einer Eintragung nicht anerkennen, können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kontoauszuges bei der Ausgleichskas- se eine Berichtigung verlangen (Art. 141 Abs. 2 AH VV). W ird kein Konten- auszug oder keine Berichtigung verlangt, oder w ird das Berichtigungsbe- gehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalles die Berichti- gung von Eintragungen nur verlangt w erden, sow eit deren U nrichtigkeit of- fenkundig ist oder dafür der volle Bew eis erbracht w ird (Art. 141 Abs. 3 AH VV). D ies gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige Eintragungen im individuellen Konto, w ie beispielsw eise die N ichtregistrie- rung tatsächlich geleisteter Zahlungen. D iese Kontoberichtigung erstreckt sich alsdann auf die gesam te Beitragsdauer des Versicherten, betrifft so- m it also auch jene Beitragsjahre, für w elche gem äss Art. 16 Abs. 1 AH VG jede N achzahlung von Beiträgen ausgeschlossen ist (BG E 117 V 262 f. Erw . 3a m it H inw eisen). 3. 3.1 Vorliegend ist aufgrund der Angaben im individuellen Beitragskonto der Beschw erdeführerin davon auszugehen, dass sie im Jahre 1965 Beiträge auf Einkom m en von Fr. 600.--, im Jahre 1966 solche auf Einkom m en von Fr. 5'753.-- und im Jahre 1967 solche auf Einkom m en von Fr. 8'175.--, so- m it Beiträge auf Einkom m en von insgesam t Fr. 14'528.-- abgerechnet hat (vgl. act. 35). Arbeitszeugnisse w urden für die Perioden vom 19. O ktober 7 1964 bis 30. April 1965 (7 M onate; act. 7), vom 1. M ai 1965 bis 16. April 1966 (12 M onate; act. 15), vom 1. Juli 1966 bis 30. Septem ber 1967 (15 M onate; act. 11) und vom 16. O ktober bis 31. O ktober 1967 (1 M onat; act. 16) ins R echt gelegt. D ie Beschw erdeführerin w ar ab O ktober 1964 m it einer Jahresaufenthaltsbew illigung (B) in der Schw eiz und erfüllte dam it die Anforderungen für die Annahm e eines schw eizerischen W ohnsitzes (vgl. BG E 119 V 104 f. E. 5b m it H inw eisen). Im Jahre 1964 w urden jedoch keine Beiträge für die Beschw erdeführerin abgerechnet, so dass auch, trotz Vorlage eines Arbeitszeugnisses für 3 M onate (vgl. act. 7), keine Beitragszeiten anerkannt w erden können. D a im Jahre 1965 jedoch der M indestbeitrag für sie abgerechnet w urde, die Beschw erdeführerin m it einer Jahresaufenthaltsbew illigung (B; vgl. act. 4) in der Schw eiz tätig gew esen ist und Arbeitszeugnisse für das gesam te Jahr sow ie U nterlagen über ihre bezahlten Q uellensteuern von M ai bis D ezem ber 1965 ins R echt gelegt w urden (vgl. act. 7, 15, 17), kann das Jahr 1965 als volles Beitragsjahr anerkannt w erden. Im Jahre 1966 liegen Arbeitszeugnisse für 10 M onate vor, so dass diese Zeit auch als Beitragszeit anerkannt w erden kann. D as G leiche gilt für die 10 Beitragsm onate im Jahre 1967. Aufgrund der Beiträge in den Jahren 1965, 1966 und 1967 sind insgesam t Beitragszeiten von 32 M onaten anzuerkennen. 3.2 Als Zw ischenergebnis ist som it festzuhalten, dass bei der Berechnung der Altersrente der Beschw erdeführerin von einer Beitragsdauer von 32 M ona- ten (2 Jahre und 8 M onate) auszugehen ist, und nicht, w ie die Vorinstanz es getan hat, von 28 M onaten (2 Jahre und 4 M onate; act. 48-51). 4. 4.1 G em äss Skalenw ähler ist bei zw ei vollen Beitragsjahren die R entenskala 3 anzuw enden (R ententabellen 2004 S. 10). 4.2 G em äss Art. 29quater AH VG w erden die R enten nach M assgabe des durch- schnittlichen Jahreseinkom m ens berechnet. D ieses setzt sich zusam m en aus den Erw erbseinkom m en, den Erziehungsgutschriften und den Betreu- ungsgutschriften. G em äss Art. 29quinquies, Abs. 3 AH VG w erden Einkom m en, w elche die Ehegatten w ährend der Kalenderjahre der gem einsam en Ehe erzielt haben, geteilt und je zur H älfte den beiden Ehegatten angerechnet. D ie Einkom m ensteilung w ird vorgenom m en, w enn beide Ehegatten renten- berechtigt sind (lit. a) oder bei Auflösung der Ehe durch Scheidung (lit. c). D er Teilung gem äss Abs. 4 der erw ähnten Bestim m ung unterliegen nur Einkom m en aus der Zeit zw ischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. D ezem ber vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, w elcher zuerst rentenberechtigt w ird. Berücksichtigt w er- den jedoch nur Zeiten, in denen beide Ehegatten in der schw eizerischen Alters- und H interlassenenversicherung versichert gew esen sind. 4.3 Vorliegend hat der Ehem ann der Beschw erdeführerin w ährend der ge- m einsam en Ehe keine Beitragszeiten in der Schw eiz zurückgelegt, so dass auch keine Einkom m ensteilung vorzunehm en ist.8 4.4 G em äss Art. 30 Abs. 1 AH VG w ird die Sum m e der Erw erbseinkom m en entsprechend dem R entenindex gem äss Art. 33ter AH VG aufgew ertet; der Bundesrat lässt die Aufw ertungsfaktoren jährlich feststellen. Für die Erm itt- lung des durchschnittlichen Jahreseinkom m ens w ird die Sum m e der auf- gew erteten Erw erbseinkom m en, auf denen die versicherte Person Beiträ- ge bezahlt hat, sow ie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 1 und 2 AH VG ). 4.5 D ie Einkom m en der Beschw erdeführerin von C H F 14'528.-- sind nach Art. 30 Abs. 1 AH VG entsprechend einem vom Bundesrat jährlich festge- setzten Faktor aufzuw erten, um die Inflation auszugleichen. D er Aufw er- tungsfaktor beträgt hier, entsprechend dem ersten m assgebenden Eintrag im individuellen Konto im Jahr 1965 (Art. 29bis Abs. 1 AH VG ), 1.374 (R en- tentabellen 2004 S. 15); dies führt zu einem aufgew erteten Einkom m en von Fr. 19'962.-- (Fr. 14'528.-- x 1.374) im Jahre 2004. D ieser W ert w urde ab dem 1. Januar 2005 der Lohn- und Preisentw icklung angepasst und um 1,9% auf Fr. 20'342.-- erhöht (Verordnung 05 über Anpassungen an die Lohn- und Preisentw icklung bei der AH V/IV, vom 24. Septem ber 2004 [SR 831.108]). 4.6 Versicherten w ird für die Jahre, in w elchen sie die elterliche G ew alt über eines oder m ehrere Kinder ausüben, die das 16. Altersjahr noch nicht er- reicht haben, eine Erziehungsgutschrift angerechnet, w obei Ehepaaren nicht zw ei G utschriften kum ulativ gew ährt w erden (Art. 29sexies Abs. 1 AH VG ). D ie Beschw erdeführerin hatte keine Kinder w ährend der hier in Frage kom m enden Zeit, so dass vorliegend auch keine Erziehungsgut- schriften anzurechnen sind (vgl. act. 22). 5. 5.1 U nter Berücksichtigung dieser Faktoren beträgt das durchschnittliche Jah- reseinkom m en der Beschw erdeführerin im Jahre 2004 bei einer Beitrags- dauer von 32 M onaten (2 Jahre und 8 M onate; 2,6666) Fr. 7'486.-- (Fr. 19'962.-- : 2,6666); der entsprechende W ert für das Jahr 2005 beträgt Fr. 7'628.--. D er aufgerundete Tabellenw ert für das m assgebende durch- schnittliche Jahreseinkom m en in R entenskala 3; vgl. R andziffer 5101 R W L; R ententabellen 2004, S. 100) m uss durch Ergänzung der Tabellen erfolgen, da kein m assgebendes durchschnittliches Jahreseinkom m en un- ter Fr. 12'660.-- in den Tabellen verzeichnet ist. D er ergänzte W ert beträgt hier Fr. 7'596.- für das Jahr 2004 und Fr. 7'740.-- für das Jahr 2005. D ie m onatliche Altersrente im Jahre 2004 beträgt in Skala 3 bei einem m ass- gebenden durchschnittlichen Jahreseinkom m en bis Fr. 12'660.-- Fr. 72.-- bzw . für das Jahr 2005 bis zu einem m assgebenden durchschnittlichen Jahreseinkom m en von Fr. 12'900.-- Fr. 73.-- (R ententabellen 2004 und 2005, S. 100). Bei dieser G elegenheit ist darauf hinzuw eisen, dass selbst bei einer von der Beschw erdeführerin beantragten Anerkennung von zusätzlichen Bei- tragszeiten im Jahre 1964 von 3 M onaten (O ktober bis D ezem ber) für die 9 Beschäftigung bei Frau Elie H aroun ohne entsprechende zusätzliche Beiträge von einer Beitragsdauer von 35 M onaten (2 Jahre und 11 M onate; 2,9166) auszugehen gew esen w äre, und dass das dadurch errechnete durchschnittliche Jahreseinkom m en (2004) von Fr. 6'844.-- (Fr. 19'962.-- : 2,9166) ebenfalls nur bis zur gleichen Altersrente von Fr. 73.-- pro M onat (R ententabellen 2005, S. 100) geführt hätte, w elche bis zu einem m assgebenden durchschnittlichen Jahreseinkom m en von Fr. 12'900.-- gilt. Zu Erreichung einer um Fr. 2.-- höheren R ente (Fr. 75.-- anstatt Fr. 73.-- im Jahre 2005) w äre es notw endig gew esen, dass die Beschw erdeführerin für die zusätzlichen 3 M onate Beitragszeiten auch zusätzliche Einkom m en von ca. dem doppelten M onatslohn hätte erzielen m üssen, w elchen sie vorliegend w ährend ihrer Beschäftigungszeit in der Schw eiz erhalten hat. D ies kann als unw ahrscheinlich bezeichnet w erden. 5.2 Aus dem G esagten ergibt sich, dass die Vorinstanz für die Beschw erde- führerin zw ar in ihrer Verfügung vom 6. Septem ber 2006 zu U nrecht nur eine Beitragsdauer von 2 Jahren und 4 M onaten berücksichtigt hat, doch die Berechnung des R entenbetreffnisses durch die nunm ehr anzurechnenden zusätzlichen 4 M onate nicht beeinflusst w erden kann, da zw ar von einem m assgebenden durchschnittlichen Jahreseinkom m en von Fr. 7'628.-- (W ert 2005) ausgegangen w erden m uss, w elcher W ert aber im m er noch unter dem Tabellenw ert von Fr. 12'900.-- liegt, bis zu w elchem eine m onatliche R ente von Fr. 73.-- zuzusprechen ist (vgl. R ententabellen 2005, S. 100). D ie Beschw erde ist som it abzuw eisen. 5.3 Vorliegend sind keine Verfahrenskosten zu erheben (vgl. Art. 85bis Abs. 2 AH VG ). 10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: D ie Beschw erde gegen die Einspracheverfügung der Schw eizerischen Aus- gleichskasse vom 6. D ezem ber 2006 w ird abgew iesen. 1. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben, und der Beschw erdeführerin w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 2. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben m it R ückschein) - der Vorinstanz (G erichtsurkunde, R ef-N r. y) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (G erichtsurkunde) D er Abteilungspräsident: D er G erichtsschreiber: Alberto M euli W ilhelm -U lrich Schodde R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w er- den (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H än- den hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :