<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozial</span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">versicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01268</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 6. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, meldete sich am 29. März 1999 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Diskushernie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, verneinte mit Verfügung vom 25. Januar 2001 einen Anspruch auf eine Rente und berufliche Massnahmen (Urk. 7/26 = Urk. 7/27). Die dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/31) hiess das hiesige Gericht mit Urteil vom 19. September 2001 teilweise gut und bejahte einen Anspruch des Versicherten auf Berufsberatung und Arbeitsvermittlung (Prozess Nr. IV.2001.00121, Urk. 7/35/12-28). Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 26. März 2002 mit, dass er sich für den Anspruch auf Berufsberatung und Arbeitsvermittlung innert der angesetzten Frist nicht gemeldet habe, weshalb das diesbezügliche Verfahren als gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standlos abgeschrieben werde (Urk. 7/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Januar 2003 ersuchte der Versicherte die IV-Stelle um erneute Prüfung eines Rentenanspruchs (Urk. 7/42). Mit Verfügung vom 14. Juli 2003 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch (Urk. 7/55). Die IV-Stelle wies die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 7/56, Urk. 7/58/1-2, Urk. 7/61) mit Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 27. Oktober 2003 ab (Urk. 7/69), der vom hiesigen Gericht mit Urteil vom 6. Oktober 2004 bestätigt wurde (Prozess Nr. IV.2003.00452, Urk. 7/77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte meldete sich am 28. April 2005 unter Hinweis auf eine Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hernie erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/80). Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom 3. Juni 2005 auf das neue Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren nicht ein (Urk. 7/81). Auf die dagegen erhobene Einsprache (Urk. 7/83) trat die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 8. September 2005 ebenfalls nicht ein (Urk. 7/89</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. November 2010 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kushernie erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/100). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein interdisziplinäres Gutachten ein, das am 6. Dezember 2011 erstattet wurde (Urk. 7/119). Mit Verfügung vom 16. April 2013 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 54 % ab 1. Mai 2011 eine halbe Rente zu (Urk. 7/144, vgl. Urk. 7/140).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 10. Juni 2014 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 7/161) klärte die IV-Stelle die medizinische und erwerbliche Situation ab. Mit Vorbescheid vom 30. Juni 2014 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 16. April 2013 in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht (Urk. 7/165 = Urk. 3/4). Nachdem der Versicherte dagegen Einwand erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 7/172 = Urk. 3/5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, veranlasste die IV-Stelle beim A.___ ein polydisziplinäres Gutachten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 31. August 2015 erstattet wurde (Urk. 7/188 = Urk. 3/7). Mit Verfügung vom 6. November 2015 hielt die IV-Stelle an der angekündigten wiedererwägungsweisen Aufhebung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 16. April 2013 fest (Urk. 7/191 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 8. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 6. November 2015 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm die bisherige Rente weiterhin auszurichten. Ferner beantragte er die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2 Mitte). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 5. Januar 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Dies wurde dem Beschwerdeführer am 11. Januar 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründeten und seither stetig weiter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wickelten Rechtsprechung vermochten eine fachärztlich (psychiatrisch) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte somatoforme Schmerzstörung und vergleichbare psychosomatische Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handenen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinweisen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargelegten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschlussgründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf mögliche psychische Komorbiditäten verliert eine depressive Problematik nicht bereits wegen einer medizinischen Konnexität zum Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiden ihre Bedeutung als potentiell ressourcenhemmender Faktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3). Bei Störungen im mittelgradigen Bereich ist indes die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung - weiterhin - besonders sorgfältig zu prüfen. Es darf nicht unbesehen darauf geschlossen werden, eine solche Störung vermöchte eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde (teilweise) Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu bewirken und wäre damit eine relevante Komorbidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.3; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1 mit Hinweis und 9C_168/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Auch nach der Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung vom 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelten psychische Störungen der hier interessierenden Art nur als invalidisierend, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sind, was namentlich bei noch nicht lange chronifizierten Krankheitsgeschehen voraussetzt, dass keine therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.3.1.2; v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1). An der bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlichen Praxis, wonach leichte bis höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in der Regel therapierbar sind und invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich zu keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. Urteile des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichtes 9C_836/2014 vom 23. März 2015 E. 3.1, 9C_474/2013 vom 20.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 5.4, 9C_696/2012 vom 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2013 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2.1, 9C_250/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 vom 29. November 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5, 9C_736/2011 vom 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 E. 4.2.2.1 sowie 9C_917/2012 E. 3.2 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2013) hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nichts geändert (vgl. Urteile des Bundesgerichtes 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 7.2.1 und 9C_168/2015 vom 13. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist eine mittelgradige depressive Episode eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„blosse“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Begleiterscheinung (zum Beispiel Urteil des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">esgerichts 8C_689/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; vgl. auch Rahel Sager, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Depression, in: SZS 2015 308 ff., 312) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer somatoformen Schmerzstörung oder einem vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leiden (vgl. BGE 137 V 64 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), beurteilt sich die Frage der invalidisierenden Wirkung der gesundheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigungen nach der Schme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzrechtsprechung (BGE 141 V 281; vgl. BGE 140 V 290 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2; vgl. Urteile des Bundesgeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chts 8C_624/2015 vom 25. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2 und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine leichte depressive Episode stellt nach der Gerichtspraxis keine Komorbidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät von hinreichender Erheblichkeit im Sinne der früheren Rechtsprechung zu den unklaren syndromalen Beschwerdebildern dar. Sie ist auch grundsätzlich nicht geeignet, eine leistungsspezifische Invalidität zu begründen (Urteil des Bundesgerichts 9C_337/2015 vom 7. April 2016 E. 4.4.1 mit weiteren Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. 2a; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraussetzungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lose Unrichtigkeit der ursprünglichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenverfügung erst vom Gericht fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellt, so kann es die auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei perio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beurteilung, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Wiedererwägung wegen zweifelloser Unrichtigkeit zulässig sei, ist vom Rechtszustand auszugehen, wie er im Zeitpunkt des Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungserlasses bestanden hat, wozu auch die seinerzeitige Rechtspraxis gehört; eine Praxisänderung vermag aber kaum je die fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ühere Praxis als zweifellos unrichtig erscheinen zu lassen (BGE 125 V 383 E. 3 S. 389).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Rentenrevision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. 17 Abs. 1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung vom 6. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 (Urk. 2) fest, dass der Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers bei der Rentenzusprache weder auf seine Dauerhaftigkeit noch auf Überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeit geprüft worden sei, weshalb eine Wiedererwägung in Betracht falle. Mit dem A.___-Gutachten vom August 2015 sei aber auch eine Verbesserung des Gesundheitsschadens festgestellt worden. Ein Revisionsgrund liege also vor. Im A.___-Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die körperliche Beeinträchtigung aus orthopädischer Sicht weder erklärt noch begründet worden. Eine Einschränkung sei somit nicht nachvollziehbar (S. 2 unten). Aus psychiatrischer Sicht könne kein eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Gesundheitsschaden abgeleitet werden. Die depressive Störung mit leichter Episode sei nicht langandauernd. Zudem bestehe hier noch eine nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frequente Therapie, welche intensiviert werden könne und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wodurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine weitere Verbesserung erreicht werden könne. Es sei von keinem eigenständigen Gesundheitsschaden auszugehen. Die chronische Schmerzstörung als solche habe keine relevante Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Ressourcen würden vor allem in der Freizeitgestaltung vorliegen. Hierbei bestehe eine Diskrepanz. Diese Ressourcen könnten auch im erwerblichen Bereich aktiviert werden (S. 3 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich hingegen auf den Standpunkt (Urk. 1), dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sogenannte Päus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bonog-Rechtsprechung vorliegend nicht greife, da aufgrund der eingereichten medizinischen Berichte, Stellungnahmen und zwei erstellten Gutachten eine Verschlechterung bildgebend nachgewiesen worden sei und die Depression als eigenständiges Krankheitsbild klar komorbid ausgewiesen werde (S. 5 Ziff. 3.1). Selbst unter Anwendung der bestrittenen Päusbonog-Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung habe das Bundesgericht mit Urteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) seine Schmerzrechtsprechung geändert. Gemäss dem neuen strukturieren Beweisverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seinem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fall aufgrund beider Begutachtungen und der Arztberichte, dass die Bewertung anhand des Indikatorenkataloges massgebliche Aspekte psychosomatischen Leidens umfasse und für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> objektiv unüberwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar seien (S. 6 Ziff. 3.2). Es liege keine wesentliche Verbesserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands mit entsprechender Beeinflussung der Erwerbsfähigkeit vor, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern ein an sich gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebliebener Gesundheitszustand, der lediglich anders bewertet worden sei. Deshalb habe kein Revisionsgrund vorgelegen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe demnach weiterhin Anspruch auf mindestens eine halbe Rente (S. 7 f. Ziff. 3.3, Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. April 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verfügten Rentenzusprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/144)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zugrunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte in seinem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schreiben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 21. Oktober 2010 (Urk. 7/103/6) aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verschlechtert habe. Der allgemeine und psychische Zustand impliziere weiterhin eine mindestens 60-80%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine Begutachtung wäre indiziert.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. phil. D.___, Klinischer Psychologe und Supervisor, E.___, nannten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Januar 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/110/6-8) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronisches spondylogenes Syndrom bei Status nach Sequesterekto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mie L5/S1 rechts, Hemilaminotomie L5 rechts am 8. Juni 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">breitflächig rechts paramediane Protrusion bis beginnende Hernie L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">postoperativ fortgeschrittene Osteochondrose L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kleine rechtsparamediane Hernie mit subligamentärer Luxation von wenig Diskusmaterial nach kaudal L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontakt zur S1 Wurzel rechts ohne eindeutige Verlagerung/Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Morbus Scheuermann thorakolumbal</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cervikocephales und cervicospondylogenes Syndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei seit 31. März 1998 zu 100 % arbeitsunfähig wegen Schmerzen der Lendenwirbelsäule und der Depression. Er sei heute für den Beruf als Gartenbauer, aber auch in einer angepassten Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig. Die Störung sei deutlich chronifiziert, die Schmerzen wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden zunehmen und die Depression sei etwa konstant, weshalb die Prognose schlecht sei (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des F.___ nannten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18. Mai 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/113) die folgenden Diagnosen (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicocephales Syndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylarthrose C3/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales Syndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hemilaminotomie und Resektion mediolateraler Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">hernie L5/S1 am 8. Juni 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">L3/4 dehydrierter Diskus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">L4/5 dehydrierter Diskus mit breitbasiger Diskusvorwölbung und Kontakt zur Nervenwurzel L5 recessal beidseits, rechtsbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">L5/S1 deutlich höhengeminderter Diskus mit einer paramedian rechts gelegenen Diskushernie, Kontakt zur Nervenwurzel S1 recessal rechts, deutliche Osteochondrose Modic Typ 1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskrete Signalanhebungen in den STIR Sequenzen an der Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kante L2-4, Differentialdiagnose Romanus-Läsionen, im Rahmen einer unspezifischen seronegativen Spondylarthropathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei in der angestammten Tätigkeit als Gärtner zu 100 % arbeitsunfähig. Aufgrund des positiven und negativen Leistungsbildes sowie des gescheiterten Arbeitsversuches 2007 über drei Monate in der Reinigung sei er auch für angepasste Tätigkeiten zu 100 % arbeitsunfähig (S. 5 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Z.___ erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen interdisziplinäre Gutachten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Dezember 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/119) gestützt auf die ihnen überlassenen Akten (S. 3 ff. Ziff. 2), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 14 ff. Ziff. 3) und auf die während des stationären Aufenthalts des Beschwerdeführers im Z.___ vom 24. bis 27. Oktober 2011 (S. 1 unten) durchgeführten allgemeinmedizinischen (S. 19 f. Ziff. 4.1), rheumatologischen (S. 20 ff. Ziff. 4.2) und psychiatrischen (S. 26 ff. Ziff. 4.3) Untersuchungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit (S. 33 f. Ziff. 5.3.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit intermittierender spondylogener Ausstrahlung nach rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskushernienoperation L5/S1 mit Hemilaminektomie L5/Sequesterektomie L5/S1 rechts am 8. Juni 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im MRI Lendenwirbelsäule vom 29. April 2010 Diskusprotrusion L4/5, Osteochondrose L5/S1, kleine rechts mediolateral gelegene Diskusher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nie, deutliche hypertrophe Spondylarthrosen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten zum Verlauf aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht aus, dass im Jahr 2008 noch eine in ihrem Ausmass eher geringfügige degenerative Veränderung im Lendenwirbelsäulen-Bereich vorgelegen habe. Im Jahr 2010 seien deutliche degenerative Erscheinungen der L4/5 und zunehmend solche auch am lumbosa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cralen Übergang zum Vorschein gekommen. Zusammengefasst sei davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, dass ungefähr um das Jahr 2009 eine Verschlechterung sowohl der Belastbarkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als auch der Beweglichkeit des Achsenorgans eingetreten sei. Aus psychiatrischer Sicht hätten sie einen Beschwerdeführer in depressiver Stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung vorgefunden mit vermindertem Antrieb, Selbstvertrauen und Selbstwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefühl. Nach eigenen Angaben leide der Beschwerdeführer auch unter Suizidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">danken. Auf der anderen Seite hätten die vom Beschwerdeführer angegebenen Konzentrationsstörungen nicht objektiviert werden können. Zusammengefasst bestehe heute eine depressive Symptomatik mit vermindertem Antrieb, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrter Schmerzwahrnehmung, Verzerrung der Realität in depressiver Weise mit Selbstvorwürfen und Verlust des Selbstwertgefühls und gedanklicher Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">engung. Es sei davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer ursprünglich nicht gelungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, seine Schmerzen adäquat zu verarbeiten. Er sei immer als Gärtner tätig gewesen, mit mittelschwerer bis schwerer Arbeit betraut. Unter der psychosozialen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastung sei er dann im Verlaufe der Jahre wahrscheinlich auch nach und nach depressiv geworden, was dann im Jahr 2009/2010 mani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festiert worden sei und ihn in entsprechende Behandlung gebracht habe (S. 35 Ziff. 5.3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht sei die Beweglichkeit und Belastbarkeit des Achsenor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gans bei Fortschreiten der degenerativen Veränderung deutlich reduziert. Die angestammte Tätigkeit als Gärtner komme nicht mehr in Frage. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei in seiner ursprünglich ausgeübten Tätigkeit praktisch arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig. Ein Gärtner müsse in der Lage sein, repetitiv schwere Gewichte heben und tragen zu können, was dem Beschwerdeführer seit der Rückenoperation 1998 nicht mehr zumutbar sei. Eine rückenadaptierte Tätigkeit sei ihm jedoch auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Aktenlage bis ins Jahr 2009 noch weitgehend zumutbar gewesen. Aus psychiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer ebenfalls bis ins Jahr 2009 in seinen psychischen Funktionen nicht derart eingeschränkt gewesen, dass er die somatisch ausgewiesene Leistungsfähigkeit nicht hätte erbringen können. Zu einer entscheidenden Verschlechterung sei es im Jahr 2009 gekommen, sei es durch fortschreitende degenerative Veränderungen am Achsenorgan, durch Verstärkung auch der Schmerzwahrnehmung und nun neu durch das Auftreten der depressiven Störung. Zweifellos hätten dabei auch psychosoziale Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten eine Rolle gespielt. Andererseits sei nicht anzunehmen, dass der Beschwerdeführer psychisch dekompensiert wäre, wenn er körperlich noch voll leistungsfähig gewesen wäre. Die depressive Symptomatik mit vermindertem Antrieb, vermehrter Schmerzwahrnehmung, Verzerrung der Realität und gedanklicher Einengung führe zu verminderter Fähigkeit, sich realitätsgerecht auf gestellte Angaben zu konzentrieren und diese dann auch zu bewältigen (S. 35 f. Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2009 für eine rückenadaptierte, körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit in Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung aus rheumatologischer Sicht zu 60 % arbeitsfähig sei. Aus psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht sei ihm eine entsprechende Präsenzzeit an einem Arbeitsplatz eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls zuzumuten, doch würde die Leistungsfähigkeit durch vermehrten Pausenbedarf, respektive Verlangsamung auf 50 % reduziert. Die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in adaptierter Tätigkeit betrage seit zirka Mitte 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 % (S. 36 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten ergänzend aus, dass psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Faktoren bei der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit sicher mitbeteiligt seien, aber nicht das ursprünglich hauptsächliche Problem darstellen würden. Es bestehe ein kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somato-psychisches Leiden mit entsprechenden Auswirkungen auf die psychosoziale Umgebung des Beschwerdeführers (S. 38 Ziff. 12.3). Zur chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren bestehe als Komorbidität eine depressive Störung. Zweifellose leide der Beschwerdeführer seit Jahren an chronischen körperlichen Begleiterkrankungen, insbesondere an den Folgen der degenerativen Erscheinungen am Achsenorgan. Von einem aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesenen sozialen Rückzug könne nicht gesprochen werden. Hingegen könne gesagt werden, dass der Beschwerdeführer sowohl somatisch wie auch psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrisch behandelt worden sei und diese Behandlungsergebnisse unbefriedigend geblieben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 39 Ziff. 12.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Dezember 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/127/4-5) aus, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten umfassend sei, auf der Anamnese und allseitigen Untersuchungen beruhe, die geklagten Beschwerden und die Vorakten berücksichtige, die Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge einleuchtend sei und die medizinischen Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ussfolgerungen begründet seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/139/2) verwies der RAD-Arzt auf seine Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 28. Dezember 2011 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 3.6). Aus medizinischer Sicht bedürfe es keiner weiteren Begründung und Ergänzung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Daraufhin erging die ursprüngliche Zusprache einer halben Rente ab 1. Mai 2011 (Urk. 7/144). Die Beschwerdegegnerin ging dabei davon aus, dass der Beschwerdeführer seit 1998 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Dem Beschwerdeführer sei von 1998 bis 2009 eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar gewesen, weshalb für diesen Zeitraum kein eine Rente begründender Invaliditätsgrad resultiere. Seit 2009 sei dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit nur noch zu 50 % zumutbar. Die Beschwerdegegnerin errechnete einen Invaliditätsgrad von 54 % (vgl. Urk. 7/140). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anschluss an die im Mai 2014 eingeleitete Rentenrevision (vgl. Urk. 7/161) ergingen die nachfolgenden Berichte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ nannte in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. Juni 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/163/6-7) die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervicocephales Syndrom mit/bei Spondylarthrose C3/4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales Syndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hemilaminektomie und Resekton mediolateraler Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nie L5/S1 am 8. Juni 1998</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">L3/4 dehydrierter Diskus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">L4/5 dehydrierter Diskus mit breitbasiger Diskusvorwölbung und Kontakt zur Nervenwurzel L5 recessal beidseits, rechtsbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">L5/S1 deutliche höhengeminderter Diskus mit einer paramedian rechts gelegenen Diskushernie, Kontakt zur Nervenwurzel S1 recessal rechts, deutliche Osteochondrose Modic Typ 1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diskrete Signalanhebungen in den STIR Sequenzen an der Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kante L2-4, Differentialdiagnose Romanus-Läsion, im Rahmen einer un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spezifischen seronegativen Spondylarthropathie (MRI vom 29. April 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sei gleich geblieben, es habe sich nichts verändert (S. 1 Mitte). Das gereizt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">depressive Zustandsbild gelte als Begleitzustand chronischer Schmerzen und die Behandlung sei naturgemäss schwierig, da die psychiatrische Komplikation durch die persistierenden Schmerzen aufrechterhalten werde. Der Beschwerdeführer habe mehrmals ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht zu arbeiten, jedoch ohne Erfolg. Die Wahrscheinlichkeit einer restitutio ad integrum sei kaum vorstellbar, die Prognose düster und der Verlauf invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend (S. 1 unten). Die Art und das Ausmass der vorliegenden somatischen Beschwerden sowie die schmerzbedingte psychische Störung und deren Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsdefizit impliziere langfristig eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. phil.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. August 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/171 = Urk. 3/8) aus, dass beim Beschwerdeführer eine nachweisbare organische Grundlage vorhanden sei. So leide er im Halswirbelsäulenbereich unter einer schmerzhaften Arthrose und im Lendenwirbelsäulenbereich unter einer Diskushernie L5/S1 mit Kontakt zur Nervenwurzel trotz Operation im Jahr 199</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erneute Operation-Indikation sei vorhanden, was die beiden MRI-Bilder vom 2013 auch bestätigen würden. Dass die Depression sowie die Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verarbeitung der Schmerzen keine organische Grundlage hätten – es handle sich in beiden Fällen um psychiatrische Störungen – sei selbstverständlich. Daher handle es sich nicht um ein Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage (S. 2 Mitte). Die Depression sei eine Folge der andauernden somatischen Schmerzen sowie der zunehmenden Unmöglichkeit, am Leben zu partizipieren. Die Depression habe sich im Laufe der langen Krankheitsdauer seit 2001 längst verselbständigt und würde mit Sicherheit auch weiterbestehen, sogar wenn die Schmerzen nicht mehr vorhanden wären. Die Depression sei heute auch vollständig unabhängig von den wechselnden Schmerzen und per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistierend sowie therapieresistent, weshalb sie keine Begleiterscheinung der somatoformen Schmerzstörung sei (S. 2 Mitte). Der Beschwerdeführer sei zu 100 % arbeitsunfähig, auch für angepasste Tätigkeiten, (S. 2 unten). Die Störung sei nicht überwindbar (S. 3 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___ erstatteten das von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">31. August 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/188 = Urk. 3/7) gestützt auf die ihnen überlassenen Akten (S. 4 ff. lit. C), die Angaben des Beschwerdeführers (S. 25 ff., S. 35 ff., S. 44 ff.), die von ihnen durchgeführten Untersuchungen (S. 1 unten) sowie auf ein orthopädisch-traumatologisches (S. 24 ff.), ein inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistisches (S. 34 ff.) und ein psychiatrisches (S. 43 ff.) Teilgutachten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter nannten die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit (S. 18 Ziff. F.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, an der Grenze zu einer mittelgradigen Episode (ICD-10 F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Status nach Hemilaminektomie und Resektion einer mehrfachfragmentierten und luxierten Diskushernie L5/S1 8. Juni 1998 mit anamnestisch unbefriedigendem Verlauf, postoperativ per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sistierende lumbosacrale Rückenbeschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im aktuellen MRI der Lendenwirbelsäule vom 23. Juli 2015 aktivierter Morbus Baastrup L4/5, deutliche Spondylarthrosen mit Punctum maximum L4/5, vorbestehende Diskushernie L5/S1 mit fraglichem Kontakt zur absteigenden Nervenwurzel S1 rechts, vorbestehende Osteochondrose L5/S1 und vorbestehendem Anulus-Riss L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">klinisch eingeschränkter Beweglichkeit und Minderbelastbarkeit der Lendenwirbelsäule ohne assoziierte sensomotorische Ausfälle</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rumpfmuskulärer Dysbalance mit defizitärer Bauchmuskulatur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren (F45.41, S. 18 f. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Arbeitsfähigkeit als Hilfsgärtner sei infolge der Rückenprobleme bei korre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lierender MRI-Pathologie aufgehoben. Dem Beschwerdeführer seien rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptierte leichte wechselbelastende Tätigkeiten zumutbar; somit keine Arbeiten in Zwangshaltungen wie vornüber gebeugt stehend, kniend, hocken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, kauernd und keine repetitiven Bewegungsanforderungen an den Rumpf. Das Heben, Tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und Bewegen von Lasten sei mit 10 kg limitiert. Bei Beachtung des Belastungsprofils bestehe in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 80 % entsprechend einem uneingeschränkten Pensum und einer Minderung der Leistungsfähigkeit von 20 % (S. 31 f.) Aus internistischer Sicht liege keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vor (S. 41).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei im Juni 1998 bei lumbalem Bandscheibenvorfall (L5/S1) am Rücken operiert worden. Er leide seitdem an ausgeprägten Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen. Die Schmerzsymptomatik sei organmedizinisch nicht vollständig erklärbar. Es gebe deutliche Hinweise für emotionale Faktoren und psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale Belastungen, die entscheidend zwar nicht an der Entstehung, aber an der Aufrechterhaltung der Schmerzsymptomatik beteiligt seien. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe die sozialen Konsequenzen des Rückenleidens (Verlust des Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens, finanzielle Probleme) persönlichkeitsnah verarbeitet, habe Wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losigkeitsgefühle entwickelt, insbesondere da er nicht mehr in finanzieller Hinsicht seine Familie habe versorgen können, was für ihn einen hohen Wert dargestellt habe. Zusammenfassend ergebe sich damit die Diagnose einer soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung im Sinne der Variante F45.41, mithin chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (S. 49 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom Dezember 2011 (vgl. vorstehend E. 3.5) sei weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend plausibel. Relativ knapp gehalten sei die Darstellung der üblichen Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktivitäten. Ansonsten habe damals noch eine etwas stärker ausgeprägte Depression als derzeit bestanden. Möglicherweise habe das daran gelegen, dass gemäss Vorgutachten das Hauptproblem die (damals 18-jährige) Tochter gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sei. Der Beschwerdeführer hätte damals berichtet, dass die Tochter nicht richtig lerne, lüge und nicht zu Hause helfe; der Beschwerdeführer liege ständig im Streit mit ihr. Inzwischen sei die Tochter ausser Haus (S. 50 oben). Der Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. phil.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom August 2014 (vgl. vorstehend E. 4.3) nehme insbesondere zu den organischen Hintergründen der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung Stellung. Es handle sich dabei aber eindeutig um fachfremde Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen. Mit Nachdruck werde ein Zusammenhang zwischen den Schmerzen und der Depression bestritten; diese Einschätzung sei wenig nachvollziehbar. Die Depression hänge ganz wesentlich mit der Schmerzsymptomatik, aber auch mit der schwierigen sozialen und finanziellen Situation zusammen. Bei Rückbildung der Schmerzsymptomatik wäre mindestens eine deutliche Besserung der Depression zu erwarten. Ob diese ganz verschwände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würde sicher davon abhängen, inwieweit sich die soziale Situation verbessern würde (S. 50 Mitte). Aus psychiatrischer Sicht seien überwiegend sachorientierte, gut vorstruktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierte Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emotionale Belastbarkeit geeignet. Bei rezidivierender depressiver Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung seien Nachtschichten sowie sehr unregelmässige Arbeitszeiten nicht geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit betrage aus rein psychiatrischer Sicht 60 % (S. 50 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Konsens sei die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsgärtner dauerhaft aufgehoben (S. 20 oben). In einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehe eine Restarbeitsfähigkeit von 60 % (S. 20 Mitte). Im Vorgutachten sei eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit seit Mitte 2009 beschreiben worden. Insofern habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine leichte Besserung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingestellt (S. 21 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Anästhesiologie, RAD, führte in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 8. September 2015 (Urk. 7/190/3-4 = Urk. 3/9/3-4) aus, dass das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten (vgl. vorstehend E. 4.4) umfassend sei, auf allseitigen Untersuchungen beruhe, die geklagten Beschwerden und die Vorakten berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtige. Die Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sei einleuchtend und die medizinischen Schlussfolgerungen seien begründet. Der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand habe sich in psychiatrischer Hinsicht (Depression) leicht verbessert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachfolgend ist zu prüfen, ob die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 16. April 2013 (Urk. 7/144), mit welcher dem Beschwerdeführer ab Mai 2011 eine halbe Rente zugesprochen wurde, infolge zweifelloser Unrichtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit rechtens ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich anlässlich ihrer damaligen Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache auf das interdisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom Dezember 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten (vorstehend E. 3.5) erscheint denn auch für die streitigen Belange umfassend, beruhte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es doch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigte auch die geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers. Zudem wurde es in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) erstellt und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ation ein und die Schlussfolgerungen wurden nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar begründet. Damit erfüllte das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten die praxisgemässen Kriterien an ein beweiskräftiges Gutachten (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter diagnostizierten ein chronisches lumbovertebrales Syndrom, eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren sowie eine mittelgradige depressive Episode mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. In somatischer Hinsicht sei der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit als Gärtner vollständig arbeitsunfähig. Für angepasste, rückenadaptierte, körperliche leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in Wechselhaltung bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingegen eine 60%ige Arbeitsfähigkeit. In psychiatrischer Hinsicht attestierten sie dem Beschwerdeführer eine 50%ige Arbeitsfähigkeit infolge der Verminderung der Leistungsfähigkeit durch vermehrten Pausenbedarf respektive Verlangsamung. Insgesamt betrage die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit seit Mitte 2009 50 % (vorstehend E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, der Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers sei bei der Rentenzusprache weder auf seine Dauerhaftigkeit noch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überwindbarkeit geprüft worden (vorstehend E. 2.1). Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Die Überwindbarkeit der somatoformen Schmerzstörung wurde zwar im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten nicht explizit thematisiert, dies liegt jedoch daran, dass sich im Gutachten keine Hinweise dafür finden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass für die Rückenbeschwerden im vom Beschwerdeführer angegebenen Ausmass kein organisches Substrat vorhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hingegen wurde im Gutachten zu den Foerster-Kriterien (vorstehend E. 1.3, vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.3) Stellung genommen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gutachter feststellten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzig von keinem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgewiesenen sozialen Rückzug gesprochen werden könne (vorstehend E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung der somatoformen Schmerzstörung als nicht überwindbar war somit zum Verfügungszeitpunkt im April 2013 nicht offensichtlich falsch. Die ursprüngliche Rentenzusprache erweist sich nach dem Gesagten deshalb nicht als zweifellos unrichtig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb die Verfügung vom 16. April 2013 nicht wiedererwägungsweise aufgehoben werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt zu prüfen, ob ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vorliegt (vgl. vorstehend E. 1.6). Ob eine revisionsrechtlich erhebliche Veränderung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist, ergibt sich aus dem Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der Rentenzusprache mit Verfügung vom 16. April 2013 (Urk. 7/144) bestand, mit jenem zur Zeit der strittigen Verfügung vom 6. November 2015 (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der damaligen Rentenzusprache lag im Wesentlichen das interdisziplinäre Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten vom Dezember 2011 zugrunde (vorstehend E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der im Mai 2014 eingeleite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rentenrevision (vorstehend E. 4.1) erstatteten die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im August 2015 ein polydisziplinäres Gutachten. Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten (vorstehend E. 4.4) erscheint </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen und berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden des Beschwerdeführers. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem wurde es in Kenntnis der Vorakten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anamnese) erstellt und leuchtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die Schlussfolgerungen wurden nachvollziehbar begründet. Damit erfüllt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten die praxisgemässen Kriterien an ein beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftiges Gutachten (vgl. vorstehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter diagnostizierten sodann eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, an der Grenze zu einer mittelgradigen Episode, und ein lumbovertebrales und lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine chronische Schmerzstörung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psychischen Faktoren. In somatischer Hinsicht sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer in der angestammten Tätigkeit als Gärtner infolge der Rückenprobleme bei korrelierender MRI-Pathologie vollständig arbeitsunfähig. Für angepasste, rückenadaptierte leichte wechselbelastende Tätigkeiten bestehe hingegen eine 80%ige Arbeitsfähigkeit entsprechend einem uneingeschränkten Pensum und einer Minderung der Leistungsfähigkeit von 20 %. Aus psychiatrischer Sicht seien überwiegend sachorientierte, gut vorstrukturierte Tätigkeiten ohne beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emotionale Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit geeignet. Bei rezidivierender depressiver Störung seien Nachtschichten sowie sehr unregelmässige Arbeitszeiten nicht geeignet. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit betrage aus rein psychiatrischer Sicht 60 %. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt sei d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen Tätigkeit als Hilfsgärtner dauerhaft aufgehoben. In einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Restarbeitsfähigkeit von 60 % (vorstehend E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der somatische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers scheint sich im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich zur medizinischen Situation, wie sie sich im Jahr 2013 präsentierte, nicht wesentlich verändert zu haben. So wurde von den A.___-Gutachtern als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit unverändert einzig ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom genannt (Urk. 7/188 S. 29 Ziff. 4; vgl. Urk. 7/119 S. 33 Ziff. 5.3.1), wobei im aktuellen Verlaufs-MRT der Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule (LWS) vom 23. Juli 2015 im Vergleich zum MRI der LWS vom 29. April 2010, welches den Z.___-Gutachtern vorgelegen hatte, keine gravierenden pathomorphologischen Unterschiede beschrieben wurden (Urk. 7/188 S. 31 Ziff. 5). Die bildgebenden Befunde würden unter anderem unter Belastungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingungen die subjektiv vorgetragenen tieflumbal lokalisierten Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden rechtfertigen. Die Rumpfbeweglichkeit wurde nach wie vor als ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt beschrieben, bei einem Schober der LWS von nunmehr 10/13 cm (Urk. 7/188 S. 28 Ziff. 3) im Vergleich zu einem solchen von 10/12 cm anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Untersuchung im Z.___ (Urk. 7/119 S. 22 Ziff. 4.2.3). An der Halswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule fanden sich nach wie vor keine relevanten die Arbeitsfähigkeit beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussenden Faktoren (Urk. 7/188 S. 27 Ziff. 3 und Urk. 7/119 S. 25 Ziff. 4.2.5). Die A.___-Gutachter umschrieben das dem Beschwerdeführer zumutbare Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsprofil denn auch unverändert mit rückenadaptierten, körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg (Urk. 7/188 S. 31 f: Ziff. 5; vgl. dazu Urk. 7/119 S. 25 Ziff. 4.2.5 und 4.2.7), beurteilten aber die verbleibende Restarbeitsfähigkeit mit 80 % höher als die Z.___-Gutachter, die von einer verbleibenden 60%igen Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten ausgingen, und nannten als Beginn ihrer geschätzten Restarbeitsfähigkeit das Jahr 2003 (Urk. 7/118 S. 32 Ziff. 5). Damit schätzten sie die dem Beschwerdeführer verbleibende Restarbeitsfähigkeit retrospektiv höher ein als die Z.___-Gutachter, dies ohne eingehende Begründung, insbesondere auch angesichts der im Z.___-Gutachten aus somatischer Sicht festgestellten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung der Belastbarkeit und Beweglichkeit um das Jahr 2009 (Urk. 7/119 S. 35 Ziff. 5.3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesagtem scheint es sich bei der Einschätzung der A.___-Gutachter um eine bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit zu handeln, die für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG darstellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht wurde hingegen im A.___-Gutachten nur noch eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode, an der Grenze zu einer mittelgradigen Episode, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit und eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren nunmehr ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit diagnostiziert. Die Gutachter hielten in schlüssiger Weise fest, dass zum Zeitpunkt der Vorbegutachtung im Dezember 2011 eine etwas stärker ausgeprägte Depression vorgelegen habe. Dies könne daran gelegen haben, dass damals das Hauptproblem die Tochter gewesen sei, mit welcher der Beschwerdeführer ständig im Streit gelegen habe (vgl. Urk. 7/119 S. 28 Ziff. 4.3.2). Die Tochter sei mittlerweile ausgezogen. Die depressive Symptomatik hat sich demnach leicht verbessert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren hielten die A.___-Gutachter gegenüber dem Vorgutachten vom 6. Dezember 2011 eine verbesserte Ressourcensituation fest. Gegenüber der Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der üblichen Tagesaktivitäten anlässlich der Z.___-Untersuchung, wonach der Beschwerdeführer gerne lese und auch fern sehe, manchmal, wenn die Schmerzen exazerbieren würden, den ganzen Tag im Bett liege, an anderen Tagen sich die Zeitung am Kiosk hole und auch spazieren gehe, sicher zweimal die Woche mit seinem älteren Bruder Kontakt habe und einen Nachbarn und Kollegen alle zwei bis drei Wochen treffe (Urk. 7/119 S. 29 Ziff. 4.3.2), habe er nunmehr angegeben, nach dem Frühstück jeweils einen Spaziergang von einer halben Stunde, manchmal auch etwas länger zu unternehmen. Auch nach dem Mittagessen mache er nochmals einen Spaziergang. Er lese Zeitung und schaue sehr viel fern. An der Hausarbeit und am Einkauf beteilige er sich nicht, dies werde durch die Ehefrau und seinen jüngsten Sohn, der bei ihm wohne, erledigt. Ausserhalb seiner eigenen Familie habe er regelmässig Kontakt zu seinem Bruder und dessen Kindern. Einmal pro Woche besuche der Bruder ihn oder er den Bruder. Er benutze öffentliche Verkehrsmittel, da er einen Führerausweis, aber kein Auto besitze. Falls er ein Auto hätte, würde er sich schon kürzere Autofahrten zutrauen. Etwa alle drei Jahre fliege er mit dem Flugzeug in die Ferien in den I.___. Zuletzt sei er im Oktober 2014 dort gewesen, er habe seine Brüder besucht (Urk. 7/188 S. 44 f. Ziff. 2.1). Der Beschwerdeführer habe sodann angegeben, dass er auf keinen Fall eine körperlich schwere Arbeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten könne. Ob er in der Lage wäre, eine körperlich leichte Tätigkeit auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üben, könne er nicht genau sagen, er müsste es erst ausprobieren (Urk. 7/188 S. 48 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die A.___-Gutachter schlossen aus Gesagtem, dass der Beschwerdeführer in beruflicher Hinsicht durchgehend inaktiv sei, er beispielsweise keinerlei Aktivi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten zeige, sich eine körperlich leichte Arbeit zu suchen. Von belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Tätigkeiten wie einer beruflichen Arbeit oder auch der Mithilfe im Haushalt ziehe sich der Beschwerdeführer zurück. Anders sehe die Situation in nicht belastenden Bereichen aus. Es bestehe eine starke Diskrepanz zwischen weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hendem Rückzug von eher belastenden Lebensbereichen und weit weniger aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägtem Rückzug von angenehmen Aktivitäten (Freizeitbereich mit Spazier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gängen, Fernsehen, Zeitung lesen, Urlaubsreisen). Der Beschwerdeführer verfüge über Ressourcen, die er im Rahmen beruflicher Tätigkeit aktivieren könnte. Es liege auch keine Persönlichkeitsstörung oder Persönlichkeitsakzentuierung vor, die es erschweren würde, Ressourcen in Richtung einer beruflichen Tätigkeit zu aktivieren (Urk. 7/188 S. 49 Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesagtem scheint sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in psychischer Hinsicht verbessert zu haben. Zu prüfen bleibt die Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der vorliegenden rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leichte Episode, ist die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu beachten, wonach eine leichte depressive Episode keine Komorbidität von hinreichender Erheblichkeit im Sinne der früheren Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zu den unklaren syndromalen Beschwerdebildern darstellt und auch grundsätzlich nicht geeignet ist, eine leistungsspezifische Invalidität zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Vielmehr gelten leichte Störungen aus dem depressiven Formenkreis als in der Regel therapierbar (vgl. vorstehend E. 1.4). Zur Therapierbarkeit nahm der A.___-Psychiater nicht explizit Stellung. Er hielt einzig fest, dass in absehbarer Zeit nicht mit einer wesentlichen Veränderung des Krankheitsbildes zu rechnen sei (Urk. 7/188 S. 51 Ziff. 5). Nach Gesagtem und angesichts des erhobenen, in weiten Teilen unauffälligen psychiatrischen Befundes (Urk. 7/188 S. 47 f. Ziff. 3) sowie der geschilderten aktuellen psychiatrischen Behandlung, die lediglich alle fünf bis sechs Wochen stattfindende psychiatrische Gespräche und zweimal im Monat stattfindende psychotherapeutische Gespräche umfasse (Urk. 7/188 S. 45 Ziff. 2.1), erscheint die Einschätzung des A.___-Gutachters, wonach aus der vorliegenden Depression Fähigkeitsstörungen in den Bereichen Durchhaltefähigkeit, Flexibilität und Umstellungsfähigkeit sowie emotionale Belastbarkeit resultieren würden und die quantitative Arbeitsfähigkeit um 40 % reduziert sei (Urk. 7/188 S. 49 Ziff. 5), als nicht nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann sind für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden somatoformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisiert hat (BGE 141 V 281 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „</span><span>funktioneller Schweregrad"</span><span> </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivit</span><span>ätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanam</span><span>nestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der A.___-Psychiater stellte die Existenz der vom Beschwerdeführer beschriebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen ausgeprägten Rückenschmerzen grundsätzlich nicht in Frage. Bei der Diagnosestellung legte er das Hauptaugenmerk auf den Umstand, dass die Schmerzsymptomatik organmedizinisch nicht vollständig erklärbar sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In Bezug auf die Schwere der Beeinträchtigung wies der psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrische Gutachter vor allem darauf hin, dass der Beschwerdeführer an Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen leide, die zum Teil ins rechte, insbesondere aber in das linke Bein ausstrahlen würden (Urk. 7/188 S. 44 Mitte). In Bezug auf die im Komplex Gesundheitsschädigung (BGE 141 V 281 E. 4.3.1) zu prüfenden Merkmale führte der Gutachter wie erwähnt aus, dass der Beschwerdeführer psychiatrisch und psychotherapeutisch ambulant im E.___ behandelt werde. Psychotherapeutische Gespräche würden zweimal im Monat und psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iatrische Gespräche alle fünf bis sechs Wochen stattfinden (Urk. 7/188 S. 45 unten). Es wurden keine Angaben bezüglich eines Behandlungserfolgs oder einer Behandlungsresistenz gemacht. Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte sodann eine komorbide rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig im Ausmass einer leichtgradigen depressiven Episode. Die Depression hänge ganz wesentlich mit der Schmerzsymptomatik, aber auch mit der schwierigen sozialen und finanziellen Situation zusammen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 4.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In Bezug auf die im Komplex Persönlichkeit (BGE 141 V 281 E. 4.3.2) zu prüfenden Merkmale liegt sodann gemäss gutachterlicher Beurteilung weder eine Persönlichkeitsakzentuierung noch eine Persönlichkeitsstörung vor (Urk. 7/188 S. 48 Mitte). In Bezug auf die im Komplex sozialer Kontext (BGE 141 V 281 E. 4.3.3) zu prüfenden Merkmalen ist dem Gutachten zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer ausserhalb seiner eigenen Familie regelmässig Kontakt zu seinem Bruder und dessen Kindern habe. Einmal in der Woche besuche entweder der Bruder ihn oder umgekehrt er den Bruder (Urk. 7/188 S. 44 unten). Hinsichtlich des beweisrechtlich entscheidenden Aspekts der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4) lässt sich dem A.___-Gutachten wie erwähnt entnehmen, dass eine starke Diskrepanz zwischen weitgehendem Rückzug von eher belastenden Lebensbereichen (Arbeit, Haushalt) und weit weniger ausgeprägtem Rückzug von angenehmen Aktivitäten (Freizeitbereich) bestehe. Der Beschwerdeführer verfüge über Ressourcen, die er im Rahmen beruflicher Tätigkeiten aktivieren könnte. Es liege auch keine Persönlichkeitsstörung oder –akzentuierung vor, die es erschweren würde, Ressourcen in Richtung einer beruflichen Tätigkeit zu aktivieren (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">188 S. 49 unten).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das von den A.___-Gutachtern anhand eines strukturierten, normativen Prüf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rasters beurteilte Leistungsvermögen des Beschwerdeführers in Bezug auf die Diagnose der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren erscheint nach dem Dargelegten als überzeugend. Demnach hat die somatoforme Schmerzstörung dem Gutachten folgend keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (vgl. vorstehend E. 4.4). Die gegenwärtig leichte depressive Störung hat nach dem oben Gesagten ebenfalls keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (vorstehend E. 6.6.1). </span></p><p><span>Da die Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes ist (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG), kommt der Arztperson bei der Folgenabschätzung der von ihr erhobenen gesundheitlichen Beeinträchtigung keine abschliessende Beurteilungskompetenz zu, sondern sie nimmt hierzu Stellung, das heisst sie gibt eine Schätzung ab. Diese ist durch die rechtsanwendenden Behörden im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zu würdigen (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2 S. 194 ff.). Weil die Arbeitsfähigkeit somit keine rein medizinische, sondern letztlich eine juristische Frage ist, können sich Konstellationen ergeben, bei welchen von der im medizinischen Gutachten festgestellten Arbeitsfähigkeit abzuweichen ist, ohne dass dieses seinen Beweiswert verlöre (SVR 2013 IV Nr. 9 S. 21, 8C_842/2011 E. 4.2.2). Im vorliegenden Fall ist insofern vom </span><span>A.___</span><span>-Gut</span><span>achten abzuweichen, als dass festgehalten werden kann, dass in psychiatrischer Hinsicht nunmehr keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr besteht.</span></p><p><span>6.6.3</span><span> </span><span>Daran vermögen auch die weiteren in den Akten liegenden Berichte nichts zu </span><span> </span><span>ändern. </span></p><p><span>Die von </span><span>Dr. B.___</span><span> in seinem Bericht vom Juni 2014 attestierte 100%ige Arbeits</span><span>unfähigkeit aufgrund der somatischen Beschwerden sowie der schmerzbeding</span><span>ten psychischen Störung und deren Funktionsdefizit (vorstehend E. 4.2) ist nicht näher begründet. Sodann ist in Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Der Bericht von </span><span>Dr. B.___</span><span> vermag demnach das </span><span>A.___</span><span>-Gut</span><span>achten nicht zu entkräften. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten wurde bereits dargelegt, weshalb nicht auf den Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phil. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom August 2014 (vorstehend E. 4.3) abzustellen sei. So handelt es sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um fachfremde Beurteilungen und die Depression hängt entgegen der Ansicht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. phil.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ganz wesentlich mit der Schmerzsymptomatik, aber auch mit der schwierigen sozialen und finanziellen Situation zusammen (vorstehend E. 4.4). Dieser Bericht vermag somit das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten ebenfalls nicht zu entkräften.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass sich der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache im April 2013 in psychiatrischer Hinsicht verbessert hat und nunmehr aus psychischer Sicht keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit mehr besteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht handelt es sich bei der Beurteilung durch die A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachter mit überwiegender Wahrscheinlichkeit indes um eine bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit, so dass weiterhin gemäss der Beurteilung durch die Z.___-Gutachter von einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in angepassten Tätigkeiten von 60 % auszugehen ist (vorstehend E. 3.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt damit die Ermittlung des Invaliditätsgrades anhand eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleiches. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p><span> </span><span>Der bei der Bemessung des Invalideneinkommens zu berücksichtigenden ausge</span><span>glichenen Arbeitsmarktlage (Art. 16 ATSG) ist grundsätzlich auch bei der Fest</span><span>setzung des Validenlohnes Rechnung zu tragen, wobei auf die Ergebnisse der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruktur</span><span>erhebung (LSE) abgestellt werden kann (Urteil des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Ermittlung des Valideneinkommens bei der ursprünglichen Rentenzusprache auf die LSE-Angaben, da das Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men des Beschwerdeführers gemäss IK-Auszug (vgl. Urk. 7/102) nach Aufrech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Nominallohnentwicklung nicht den realen Wirtschaftsverhältnissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da die ausgeübte Erwerbstätigkeit vor Eintritt des Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zehn Jahre zurück </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Branchenüblichkeit als Grundlage für das Valideneinkommen heran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da in der LSE 2010 die Ziffer 01 Gartenbau nicht mehr enthalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">LSE 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dabei ermittelte die Beschwerdegegnerin für das Jahr 2012 ein Valideneinkommen von Fr. 61‘087.-- (Urk. 7/140 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dies blieb unbestritten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2013 in der Höhe von 0.7 %, im Jahr 2014 in der Höhe von 0.8 % und im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % (Schweizerischer Lohnindex nach Sektor, Tabellengruppe T1.93 Nominallohnin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dex 1993-2015, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen/Arbeitskosten, Lohnentwicklung) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 62‘255.-- (Fr. 61‘087.-- x 1.007 x 1.008 x 1.004) für das Jahr 2015.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer ist eine angepasste, rückenadaptierte leichte wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastende Tätigkeiten in einem Pensum von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 % zumutbar (vorstehend E. 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Es rechtfertigt sich deshalb für die Bemessung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alideneinkommens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE abzustellen. Das im Jahr 2012 von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (LSE 2012, S. 35, Tabellengruppe TA1, Monatlicher Bruttolohn nach Wirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">szeigen, Kompetenzniveau und Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlecht, Privater Sektor, Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveau 1, Total Männer), mithin Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">520</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- pro Jahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einem Pensum von 100 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung im Jahr 2013 in der Höhe von 0.7 %, im Jahr 2014 in der Höhe von 0.8 % und im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 % (vorstehend E. 7.3) sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stunden (Arbeitsmarktindikatoren 2016, S. 98, Tabellengruppe T18, Wöchentliche Normalarbeitszeit der Vollzeitarbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmenden nach Wirtschaftssektoren, -abschnitten und –abteilungen, Total) ergibt dies ein Valideneinkommen von rund Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">423</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- für das Jahr 2015 (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">62</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- x 1.007 x 1.008 x 1.004 : 40 x 41.7) bei einem Pensum von 100 % und Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">854</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- bei einem Pensum von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer bei der ursprüngli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rentenzusprache einen leidensbedingten Abzug von 10 %, da der Beschwerdeführer nur noch Teilzeit erwerbstätig sein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7/140 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Dieser Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt sich auch vorliegend und stimmt mit der Rechtsprechung überein, wonach bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilzeitlich erwerbstätig sein können, ein Abzug vom Tabellenlohn nach BGE 126 V 75 (Urteil des Bundesgerichts 8C_20/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2012 E. 3.2) vorzunehmen ist. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10 % beträgt das Invalideneinkommen rund Fr. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">869</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 62‘255.-- mit den Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">869</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">386</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- und damit einen Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %, womit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neu ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine Viertelsrente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist die angefochtene Verfügung aufzuheben mit der Feststellung, dass die bisher ausgerichtete halbe Rente in Anwendung von Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (IVV) mit Wirkung ab 1. Januar 2016 auf eine Viertelsrente herabzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ersuchte am 8. Dezember 2015 um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2). Die Voraussetzungen zur Bewilligung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung gemäss § 16 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) sind erfüllt (vgl. Urk. 11, Urk. 12/1, Urk. 12/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 900.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin und dem Beschwerdeführer je zur Hälfte aufzuerlegen, wobei infolge bewilligter unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlicher Prozessführung die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten einst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen sind, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 GSVGer.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 8. Dezember 2015 wird dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 6. November 2015 auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gehoben mit der Feststellung, dass die bisher ausgerichtete halbe Rente mit Wirkung ab 1. Januar 2016 auf eine Viertelsrente herabzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte auferlegt. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">deführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p></p></div> </div></body></html>