<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-05-08-7B_251-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_251/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 8. Mai 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Lustenberger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, </div> <div class="para">Hermann-Götz-Strasse 24, 8400 Winterthur, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 25. Februar 2025 (UE250053-O/Z1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 24. Januar 2025 nahm die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland eine Strafuntersuchung gegen zwei Mitarbeiter der Gemeinde U.________ wegen ungetreuer Amtsführung nicht an die Hand. Hiergegen erhob A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich. Dieses verfügte am 25. Februar 2025, dass der Beschwerdeführerin eine nicht erstreckbare Nachfrist von fünf Tagen angesetzt werde, um ihre Eingaben vom 12. und 13. Februar 2025 zu verbessern. Gleichzeitig wurde sie aufgefordert, innert zehn Tagen eine Prozesskaution von Fr. 1'000.-- zu leisten (Verfügung UE250053-O/Z1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">A.________ erhebt Beschwerde in Strafsachen. Sie beantragt dem Bundesgericht, die Verfügung UE250053-O/Z1 sowie die Verfügungen UE250052-O, UE250054-O und UE250055-O seien aufzuheben. Eventualiter "sei der Korrekturprozess mit den Punkten a-j, der ergänzenden Eingabe vom 3. März 2025 (S. 3 + 4) an das Obergericht des Kantons Zürich, zu verfügen". Ebenfalls eventualiter sei "falls vorab sinnvoll - die beigelegte rechtliche Anfechtung zur Klärung der Autorität und Gerichtsbarkeit, betreffend Forderungen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, durch das Bundesgericht zu behandeln". </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 3 BGG</span> ist der angefochtene Entscheid der Beschwerde beizulegen. In Missachtung dieser Vorgabe legte die Beschwerdeführerin ihrer Beschwerde nur die Verfügung UE250053-O/Z1 vom 25. Februar 2025 bei. </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 19. März 2025 wurde sie gestützt auf <span class="artref">Art. 42 Abs. 5 BGG</span> aufgefordert, diesen Mangel zu beheben, ansonsten ihre Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Die Annahme der entsprechenden Postsendung (Gerichtsurkunde) wurde von der Beschwerdeführerin verweigert. Am 24. und 27. März 2025 wandte sie sich mit weiteren Eingaben an das Bundesgericht und erklärte insbesondere, nur Korrespondenz an die "natürliche Person" oder "das lebende Weib" entgegenzunehmen. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin scheint damit zu übersehen, dass sie sich in einem Prozessrechtsverhältnis mit dem Bundesgericht befindet. Die Begründung eines solchen verpflichtet die Parteien, sich nach Treu und Glauben zu verhalten und insbesondere dafür zu sorgen, dass ihnen behördliche Akten zugestellt werden können, welche das Verfahren betreffen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=20.04.2025&amp;to_date=09.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-IV-30%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page30">BGE 146 IV 30</a> E. 1.1.2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=20.04.2025&amp;to_date=09.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-II-429%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page429">141 II 429</a> E. 3.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=20.04.2025&amp;to_date=09.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F138-III-225%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page225">138 III 225</a> E. 3.1). Dieser Obliegenheit kann sich die Beschwerdeführerin nicht mit dem Hinweis entledigen, keine "Frau-Person" zu sein und keine Postsendungen mit der Anrede "Frau" entgegenzunehmen. Gestützt auf <span class="artref">Art. 44 Abs. 2 BGG</span> gilt die Mangelverfügung deshalb als zugestellt und zur Kenntnis genommen (vgl. Urteil 7B_127/2025 vom 31. März 2025 E. 3). </div> <div class="para">Da die Verfügungen UE250052-O, UE250054-O und UE250055-O dem Bundesgericht innert Frist nicht eingereicht wurden, ist auf die Beschwerde, soweit diese Verfügungen damit tatsächlich als angefochten gelten sollen, nicht einzutreten. Dieses Vorgehen rechtfertigt sich deshalb, weil die Beschwerdeschrift offensichtlich eine taugliche Begründung vermissen lässt und daraus in keiner Weise hervorgeht, inwiefern diese Verfügungen rechtsfehlerhaft sein sollten (dazu sogleich E. 5). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Verfügung UE250053-O/Z1 schliesst das Beschwerdeverfahren betreffend Nichtanhandnahme nicht ab und stellt somit einen Zwischenentscheid dar. Gemäss <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> sind andere Vor- und Zwischenentscheide nur dann unmittelbar mit Beschwerde an das Bundesgericht anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a), oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Entgegen den bundesgerichtlichen Vorgaben (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=20.04.2025&amp;to_date=09.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F148-IV-155%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page155">BGE 148 IV 155</a> E. 1.1; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=20.04.2025&amp;to_date=09.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-IV-289%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page289">141 IV 289</a> E. 1.3; je mit Hinweisen) äussert sich die Beschwerdeführerin nicht dazu, inwiefern diese Voraussetzungen erfüllt sind. Dies ist auch nicht offensichtlich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Darüber hinaus leidet die Eingabe auch in der Sache an offensichtlichen Begründungsmängeln. Im Rahmen der von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> verlangten Beschwerdebegründung ist unerlässlich, dass auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, worin eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung liegt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=20.04.2025&amp;to_date=09.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F148-IV-205%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page205">BGE 148 IV 205</a> E. 2.6; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=3&amp;from_date=20.04.2025&amp;to_date=09.05.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F146-IV-297%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page297">146 IV 297</a> E. 1.2). Anstatt diesen Vorgaben nachzukommen und sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen, doziert die Beschwerdeführerin über die Ideen und Vorstellungen der "Cruinn-Community". Diese Ausführungen, welche jeglichen Bezug zur Streitsache vermissen lassen, sind zur Begründung einer Beschwerde an das Bundesgericht ungeeignet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> nicht einzutreten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (vgl. <span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin wird somit für das bundesgerichtliche Verfahren kostenpflichtig (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. Mai 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Koch </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Lustenberger </div> </div></body></html>