<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00490</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. April 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1968, arbeitete von März bis Oktober 2001 als Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">helfer im Zustelldienst bei der Y.___ (Urk. 11/16 = Urk. 11/17 Ziff. 1 und 5). Am 19. November 2001 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 11/4 = Urk. 11/5). Mit Verfügung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2002 verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Rente (Urk. 11/35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle nahm einen Bericht des damaligen behandelnden Psychiaters (Urk. 11/39) als Neuanmeldung des Versicherten entgegen und verneinte mit Verfügung vom 17. März 2005 (Urk. 11/70) einen Rentenanspruch. Eine da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen vom Versicherten erhobene Einsprache (Urk. 11/74) hiess die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 18. Oktober 2006 (Urk. 11/95) teilweise gut und sprach dem Versicherten ab 1. April 2004 eine halbe Rente mit zugehörigen Kinderrenten zu (Urk. 11/106). Dagegen erhob der Versicherte am 15. Februar 2007 Beschwerde (Urk. 11/117/3-10). Mit Urteil vom 26. September 2008 (Prozess Nr. IV.2007.00261) wies das hiesige Gericht die Beschwerde ab und verneinte zudem einen Rentenanspruch (Urk. 11/133 S. 13 unten Ziff. 1). Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 26. November 2008 nicht ein (Urk. 11/134 = Urk. 11/135). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 erfolgte eine erneute Anmeldung des Versicherten (Urk. 11/152).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Verfügung vom 19. Januar 2012 (Urk. 11/191) verneinte die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IV-Stelle einen Anspruch auf IV-Leistungen. Die dagegen vom Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten am 20. Juni 2012 erhobene Beschwerde (Urk. 11/202/3-8) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 12. November 2013 (Prozess Nr. IV.2012.00659) ab (Urk. 11/211/1-14 S. 13 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Juli 2015 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 11/217). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren (Urk. 11/227-230) trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 15. März 2016 (Urk. 11/231 = Urk. 2) auf die Neuanmeldung des Versicherten nicht ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 28. April 2016 Beschwerde (Urk. 1) gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 15. März 2016 (Urk. 2). Mit Eingabe vom 13. Juni 2016 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antragte der neu mandatierte Rechtsvertreter des Versicherten, die Verfügung vom 15. März 2016 sei aufzuheben und es sei der massgebende aktuelle Sachverhalt, insbesondere der gegenwärtige Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, durch ein medizinisches Gutachten genauer abzuklären. Nach Erhalt des Gutachtens sei die Rentenfrage erneut zu prüfen (Urk. 6 S. 2 Ziff. 1-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 18. Juli 2016 (Urk. 10) die Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Dezember 2016 (Urk. 17) reichte der Beschwerdeführer dem Gericht einen Arztbericht (Urk. 18) ein. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. Januar 2017 fand am hiesigen Gericht eine Instruktionsverhandlung statt. Dabei überreichte der Beschwerdeführer dem Gericht einen weiteren Arztbericht (Urk. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rechtsvertreter informierte das Gericht am 2. März 2017, dass er den Beschwerdeführer nicht mehr vertrete (Urk. 20). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen stellen (ZAK 1966 S. 279, vgl. auch BGE 130 V 64 E. 5.2, 72 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. Daher hat das Gericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verwaltung nur zu überprüfen, wenn das Eintreten streitig ist, das heisst wenn die Verwaltung gestützt auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVV Nichteintreten beschlossen hat und die versicherte Person deswegen Beschwerde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Eintretensfrage, wenn die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eten ist (BGE 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des Art. 87 Abs. 2 und 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">machten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids in der Regel nach dem Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin vertrat den Standpunkt, der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor (Urk. 2 S. 2 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wies in der Eingabe vom 13. Juni 2016 auf einen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt des behandelnden Psychiaters vom 6. Februar 2016 hin. Der Psychiater begründe darin, warum es zu einer wesentlichen Verschlechterung seines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes gekommen sei (Urk. 6 S. 3 Ziff. 3). Zwischen dem me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gutachten vom 22. April 2011 und der angefochtenen Verfügung lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge sodann ein Zeitraum von fast fünf Jahren. Eine genauere Untersuchung der medizinischen Situation sei daher gerechtfertigt (Urk. 6 S. 4 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers vom 15. Juli 2015 zu Recht nicht eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Psychiater Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte in einem Schreiben vom 2. Dezember 2008 (Urk. 11/136) aus, dem Beschwerdeführer gehe es zunehmend schlechter. Er beschreibe Symptome, die klar dem Bild einer Somatisierungsstörung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprächen. Zusätzlich leide er an einer Depression. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Februar 2010 (Urk. 11/160/1) berichtete Dr. Z.___, dass es insgesamt zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes gekommen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Psychiater stellte folgende Diagnosen: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Borderline-Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verschwommenes Sehen und Benommenheit haben zugenommen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Funktionsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ führte aus, der Beschwerdeführer leide unter Gewaltfantasien. Er sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig und sei auch nicht fähig, leichte Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beiten auszuführen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, erstattete am 22. April 2011 ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 11/167/5-49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ stellte folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 35 Ziff. 4.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achse I: klinische Störungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schädlicher Gebrauch von Benzodiazepinen, iatrogen mit-induziert seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> zirka ein bis zwei Jahren (Differentialdiagnose: low-dose-Abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keit von Benzodiazepinen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achse II: Persönlichkeitsstörungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, disso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len und narzisstischen Anteilen; als Persönlichkeitsorganisa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tion seit der späten Adoleszenz bestehend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achse III: medizinische Krankheitsfaktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbal- und cervicalbetontes Panvertebral-Syndrom, bei Fehlform und Fehlhaltung der Wirbelsäule (linkskonvexe Skoliose) bei dorsalem Übergang und Hyperlaxizität, Erstdiagnose 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte der Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter (S. 35 Ziff. 4.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achse I: klinische Störungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">episodisch paroxysmale Angst, Beginn unbekannt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störungen durch Tabak, Abhängigkeitssyndrom, ständiger Substanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch, seit Jahren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achse II: Persönlichkeitsstörung entfällt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achsel III: medizinische Krankheitsfaktoren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Spannungskopfschmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Myalgien im Bereich der Extremitäten bei Dekonditionierung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Achse IV: psychosoziale und umgebungsbedingte Probleme</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte aus, eine von Dr. Z.___ postulierte mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom bestehe nicht. Hierfür fehlten in sämtlichen Vorberichten jedwede psychopathologisch stringenten Hinweise (S. 31 unten). Die Schilderungen des Beschwerdeführers zeigten eine maladaptive, sich wiederholende und biographisch früh einsetzende dysfunktionale Beziehungsgestaltung in der Partnerschaft, im Beruf und in anderen sozialen Bezügen. Diese sei kontaminiert durch Gewalterfahrungen und eigene Gewaltausübung (S. 33 oben). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine irgendwie bedeutsame Minderung der Arbeitsfähigkeit sei aus dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samten Störungsbild nicht abzuleiten. Probanden mit Persönlichkeitsstörun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen seien prinzipiell arbeitsfähig, das gelte auch für den Beschwerdeführer. Die Einschränkungen, die aus der Somatisierungsstörung resultierten, seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch eine zumutbare Willensanstrengung überwindbar. Eine relevante so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische und/oder psychische Komorbidität bestehe nicht. Auf keinen Fall liege eine mittelschwere oder gar schwere depressive Episode vor. Ein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rendes Leiden liege somit nicht vor. Allerdings bestehe ein Störungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komplex, der eine Behandlung impliziere (S. 39 oben). Nach den Fachbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilungen auf rheumatologisch-orthopädischem und internistischem Gebiet bestehe für eine leichte, wechselbelastende Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Das gelte insbesondere für die zuletzt ausgeübten Tätigkeiten (S. 39 unten). Von psychiatrischer Seite bestünden leichte Einschränkungen der Konzentration, die aber durch einen Benzodiazepinabusus mindestens mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewirkt würden und die sich unter anderem in einer Tagesmüdigkeit nieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagen würden (S. 40 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen kann auf die im Urteil des hiesigen Gerichts vom 12. November 2013 zitierten Arztberichte (Urk. 11/211 S. 6 ff. E. 4.1-4.8) verwiesen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. Juli 2015 meldete sich der Beschwerdeführer erneut bei der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung an (Urk. 11/217). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist neu seit dem 24. August 2015 bei Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in ambulanter psychiatrischer Behandlung (Urk. 11/225 Ziff. 1.2). Dr. B.___ stellte im Bericht vom 26. November 2015 (Urk. 11/225) folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidiverende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, disso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">len und narzisstischen Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ führte zur Anamnese aus, der Beschwerdeführer habe beim ersten Termin von seinem langjährigen psychischen Leiden erzählt, das durch eine depressive Stimmungslage, eine Antriebsstörung und Schmerzen geprägt sei (Ziff. 1.4). Eine stationäre Therapie sei indiziert. Der Patient werde in der C.___ (Depressions- und Angststation) angemeldet (Ziff. 1.5). Im Rahmen der Depression bestünden ein Mangel an Konzentration und Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merksamkeit, eine rasche Ermüdbarkeit und eine fehlende Belastbarkeit. Auf der Persönlichkeitsebene zeige der Patient grosse Defizite. Aktuell könne er keine Leistung auf dem ersten Arbeitsmarkt erbringen (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in einer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 17. Dezember 2015 (Urk. 11/226 S. 3) aus, in der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte sei immer wieder von einer rezidivierenden depressiven Störung gesprochen worden, die jedoch von Dr. A.___ im psychiatrischen Gutachten als nicht nachvollziehbar bezeichnet worden sei. In diesem Sinne könne aktuell nicht von einer rezidivierenden depressiven Störung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden. Da insbesondere keine weiteren Episoden geschildert worden seien, könne höchstens von einer neu aufgetretenen mittelgradigen depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode ausgegangen werden. Die Diagnose einer Somatisierungsstörung werde im neuesten Bericht von Dr. B.___ vom 26. November 2015 nicht mehr aufgeführt. Ob der Beschwerdeführer die antidepressive Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion tatsächlich eingenommen habe, sei in Frage zu stellen, da er diese in früheren Behandlungen wegen Nebenwirkungen immer wieder abgesetzt habe. Eine Veränderung sei zusammenfassend nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ äusserte sich in einem Schreiben vom 6. Februar 2016 (Urk. 11/228/1-2) zunächst zur Vorgeschichte des Beschwerdeführers. So sei es in der Zwischenzeit nach 2006 zu einer Verschlechterung des psychischen Zustandsbildes gekommen. In einem Bericht der E.___ sei nach einem stationären Aufenthalt, der vom 27. Juni bis 28. Juli 2012 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauert habe, die Diagnose einer Depression gestellt worden (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ stellte zur aktuellen Behandlung durch ihn fest, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer zeige ein komplexes psychisches Beschwerdebild. Es handle sich um behandlungsbedürftiges depressives Zustandsbild zumindest mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Grades. In der Anamnese hätten sich mehrere depressive Phasen gezeigt. Er, Dr. B.___, gehe deshalb aktuell von einer rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden depressiven Störung aus. Zudem seien die Wahrnehmungen, das Denken und die Affektregulation des Patienten sehr auffällig. Er weise ein tiefgreifendes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und andauerndes Verhaltensmuster auf, welches im Rahmen einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung aufzufassen sei. Der Beschwerdeführer habe dieses Leiden jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lang mit Alkoholkonsum im Griff gehalten und in mehre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen nicht funktioniert. Seit der Abstinenz spüre er ein deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liches sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektives Leiden, welches ihn in mehreren Lebensbereichen inklusive der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit einschränke. Dr. B.___ gehe deshalb von einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung aus. Eine intensive stationäre Therapie sei beim Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer indiziert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es zu einer starken Verschlechterung des Gesundheitszustandes gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei, werde die Beschwerdegegnerin gebeten, den Vorbescheid zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfen und eine seriöse Abklärung durchzuführen (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer stellte dem Gericht am 1. Dezember 2016 (Urk. 17) einen Bericht zu von Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychotherapie, Oberärztin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 4. November 2016 (Urk. 18). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das ambulante Vorgespräch fand am 27. Oktober 2016 statt. Der Patient habe berichtet, dass er ständig nervös sei. Er sei so angespannt und schwer belastbar, dass er teilweise nur wenige Minuten mit anderen Menschen, zum Beispiel auch mit seinen Kindern, aushalte. Sehr schnell trete der Impuls zu körperlichen Übergriffen auf. Er könne nicht garantieren, dass er nicht je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manden schwer körperlich verletzen oder töten würde, sollte er sich durch eine andere Person provoziert fühlen. Er könne sich nur eine Therapie vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, in deren Rahmen keine Gruppentherapie stattfinden würde, er nicht mit anderen zusammen essen müsse und keine Besprechungen in der Gruppe habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ sehe den Patienten zusammenfassend als schwer gestört und drin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend behandlungsbedürftig. Allerdings könne sie dem Patienten aufgrund des Fremdgefährdungspotentials keine stationäre Aufnahme anbieten. Der Patient habe dies verstanden. Sie empfehle die Fortführung der ambulanten Therapie mit schrittweiser Heranführung an Gruppentherapien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte in einem Zwischenbericht vom 9. Januar 2017 (Urk. 19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) dieselben Diagnosen wie im Bericht vom 26. November 2015. Der Psychiater führte aus, der Beschwerdeführer zeige eine Motivation, eine sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionäre Therapie durchzuführen. Er sehe die Notwendigkeit, seine prekäre psychische Situation zu verändern. In diesem Rahmen sei eine stationäre Therapie angestrebt worden. Der Patient habe sich in der C.___ und später in der G.___ vorgestellt. Nach ausführlichen Informatio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen über die Details des Klinikaufenthaltes habe der Patient grosse Skepsis geäussert, dass er aktuell diese Therapie machen könne. Er habe grosse Ängste geäussert, eine Gruppentherapie auszuhalten. Der Patient habe grosse Mühe, sich im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kontakt zu anderen abzugrenzen. Hiervor habe er grosse Angst, da er nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem etwas antun wolle. In den Sprechstunden werde in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensiv daran gear</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet. Das Ziel sei eine Vorbereitung für eine Gruppenakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vität bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Gruppentherapie. Nach wie vor werde eine statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">näre Therapie ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strebt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht stellte im Urteil vom 12. November 2013 im Rahmen der letztmaligen Beurteilung im Wesentlichen auf das psychiatrische Gutachten von Dr. A.___ vom 22. April 2011 (E. 3.3 hiervor) ab. Der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter nannte damals als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Somatisierungsstörung, einen schädlichen Gebrauch von Benzodiazepi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, disso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen und narzisstischen Anteilen und ein lumbal und cervicalbetontes Pan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertebral-Syndrom. Dr. A.___ kam zum Schluss, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer im Hinblick auf die zuletzt von ihm ausgeübten Tätigkeiten nicht in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist neu bei Dr. B.___ in ambulanter psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Behandlung. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte im Bericht vom 26. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er 2015 eine rezidivierende depressive Störung und eine kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nierte Persönlichkeitsstörung und erachtete den Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt als nicht arbeitsfähig (E. 4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass Dr. B.___ eine noch von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte Somatisierungsstörung in der Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liste seines Berichtes vom 26. November 2016 nicht mehr aufführte. Es ist daher davon auszugehen, dass die Diagnosekriterien für eine Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung nicht länger erfüllt sind. Dementsprechend braucht nicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüft zu werden, ob der Beschwerdeführer aufgrund einer solchen Störung in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ verwies im Schreiben vom 6. Februar 2016 auf frühere Arztbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte, in denen die Diagnose einer depressiven Störung gestellt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei (E. 4.3). Zu beachten ist jedoch, dass Dr. A.___ eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung im psychiatrischen Gutachten vom 22. April 2011 nicht bestätigen konnte, während nach Einschätzung von Dr. Z.___ zum Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Begutachtung eine mittlere bis schwere depressive Episode mit somatischem Syndrom bestanden haben soll. Dr. B.___ diagnostizierte nun wiederum wie zuvor Dr. Z.___ eine depressive Störung. Dass es sich um eine neu aufgetretene Depression handelt, ist den Berichten von Dr. B.___ nicht zu entnehmen, geht er doch von einer rezidivierenden depressiven Störung aus. Dies lässt auf eine unterschiedliche Beurteilung desselben Sachverhaltes schliessen. Mit dem RAD der Beschwerdegegnerin ist nach Lage der Akten daher davon auszugehen, dass sich der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers verglichen mit dem Zeitpunkt der Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 19. Januar 2012 nicht wesentlich verändert hat. Dies, nachdem in den Berichten der behandelnden Ärzte seit Jahren ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechter psychischer Gesundheitszustand des Beschwerdeführers beschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden ist. Auch der Bericht von Dr. F.___ vom 4. November 2016 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält keine Hinweise auf eine Verschlechterung, nachdem bereits Dr. Z.___ er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wähnt hatte, dass der Beschwerdeführer wie auch aktuell an Gewaltfanta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sien leide (E. 3.2 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht von Dr. F.___ vom 4. November 2016 sowie der Zwischenbericht von Dr. B.___ vom 9. Januar 2017 können in zeitlicher Hinsicht nicht berücksichtigt werden, da im vorliegenden Verfahren die Verhältnisse zum Zeitpunkt der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung vom 15. März 2016 zu beurteilen sind (E. 1.4 hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich auch bei herabgesetzten Anforderungen an den Beweis einer gesundheitlichen Verschlechterung, dass sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand des Beschwerdeführers im Vergleich zur letztmaligen Beurteilung der Verhältnisse nicht verändert hat und der Beschwerdeführer nicht massgeblich in seiner Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit eingeschränkt ist. Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meldung des Beschwerdeführers vom 15. Juli 2015 daher zu Recht nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens. Die dagegen erhobene Beschwerde ist daher abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten auf Fr. 900.-- festzusetzen und dem unterliegenden Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Ko</span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">pie von Urk. 17-19</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>