<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AB.2018.00043</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel als Einzelrichter<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. April 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p><span>1.</span><span> </span><span>X.___</span><span> ist der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, als </span><span>Selbständigerwerbender</span><span> angeschlossen (</span><span>vgl. </span><span>Urk. </span><span>10/62). Mit Verfügung vom 2</span><span>6. </span><span>Januar 2018 setzte die Ausgleichskasse die AHV/IV/EO-Bei</span><span>träge für das Beitragsjahr 2013 ausgehend von einem beitragspflichtigen Ein</span><span>kommen von </span><span>Fr. </span><span>13'900.-- auf </span><span>Fr. </span><span>724.80, die FAK-Beiträge auf </span><span>Fr. </span><span>166.80 und die Verwaltungskosten auf </span><span>Fr. </span><span>36.-- fest (</span><span>Urk. </span><span>10/170). Dagegen erhob der Ver</span><span>si</span><span>cherte am 2</span><span>7. </span><span>Januar 2018 Einsprache und beantragte, das selbständige Erwerbs</span><span>einkommen für das Beitragsjahr 2013 sei gemäss Einschätzung des kantonalen Steueramtes auf</span><span> </span><span>Fr. </span><span>18'190.-- festzulegen (Urk. </span><span>10/171). Mit </span><span>Einspracheentscheid</span><span> vom 2</span><span>5. </span><span>April 2018 führte die Ausgleichskasse aus, das Kantonale Steueramt habe ein korrigiertes Einkommen von </span><span>Fr. </span><span>16'620.-- sowie ein Eigenkapital von </span><span>Fr. </span><span>2'285.-- gemeldet und hiess die Einsprache insoweit gut, als sie die ange</span><span>fochtene Verfügung aufhob (</span><span>Urk. </span><span>2 [= 10/196]).</span></p><p><span> </span><span>Dagegen erhob </span><span>X.___</span><span> mit Eingabe vom</span><span> 2</span><span>2. </span><span>Juni 2018 (recte: 22. </span><span>Mai 2018) Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht (</span><span>Urk. </span><span>1). Nach</span><span>dem ihm mit Verfügung vom 2</span><span>8. </span><span>Mai 2018 eine Nachfrist angesetzt worden war um seine Beschwerde hinreichend zu begründen (</span><span>Urk. </span><span>4), beantragte er mit Eingabe vom 1</span><span>5. </span><span>Juni 2018, der </span><span>Einspracheentscheid</span><span> vom 2</span><span>5. </span><span>April 2018 sei auf</span><span>zuheben und es sei festzustellen, dass die von der Ausgleichskasse berechneten Einkommen aus selbständiger Tätigkeit in Bezug auf seine amtsvor</span><span>mund</span><span>schaft</span><span>liche Tätigkeit als Einkommen aus unselbständiger Tätigkeit zu qualifizieren seien. Weiter sei die Ausgleichskasse zu verpflichten, die Arbeitgeber- und Arbeit</span><span>nehmerbeiträge bei seiner früheren Arbeitgeberin einzufordern, eventua</span><span>liter seien ihm die bereits geleiste</span><span>ten Beiträge zurückzuerstatten (Urk. 6).</span></p><p><span> </span><span>Mit Beschwerdeantwort vom 2</span><span>8. </span><span>August 2018 beantragte die Ausgleichskasse, die Sache sei an sie zurückzuweisen (</span><span>Urk. </span><span>9).</span></p><p><span> </span><span>Mit Schreiben vom 2</span><span>3. </span><span>März 2019 teilte der Beschwerdeführer mit, es sei zwi</span><span>schenzeitlich ein Entscheid des Obergerichts Schaffhausen ergangen, in welchem seine Tätigkeit als Vormund als unselbständige Tätigkeit qualifiziert worden sei (</span><span>Urk. </span><span>12). </span><span>Besagten Entscheid legte er indessen nicht bei. </span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Da der Streitwert </span><span>Fr. </span><span>20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Be</span><span>schwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (</span><span>§ </span><span>11 </span><span>Abs. </span><span>1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p><br/></p><p><span>3.</span><span> </span><span>Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Sache sei an sie zurückzuweisen. Als Begründung führt sie aus, mit </span><span>Einspracheentscheid</span><span> vom 2</span><span>5. </span><span>April 2018 sei zwar die Verfügung vom 2</span><span>6. </span><span>Januar 2018 aufgehoben worden, indes habe sie es fälsch</span><span>licherweise unterlassen, eine neue Verfügung zu erlassen (Urk. 9). Dieser Antrag stimmt insoweit mit demjenigen des Beschwerdeführers überein, als dieser die Aufhebung des </span><span>Einspracheentscheids</span><span> verlangt (Urk. 6).</span></p><p><span> </span><span>Der Antrag auf Rückweisung der Sache steht mit der Rechts- und Aktenlage in Einklang. Im </span><span>Einspracheentscheid</span><span> vom 2</span><span>5. </span><span>April 2018 wurde zwar ausgeführt, am 14. Februar 2018 habe das Kantonale Steueramt der Ausgleichskasse korrigierte Angaben zu den Beitragsgrundlagen für das Beitragsjahr 2013 gemeldet. Indes versäumte es die Ausgleichskasse, gestützt auf die korrigierten Angaben neue Beiträge festzusetzen (Urk. 2). Die Sache ist daher</span><span> in Gutheissung der Beschwerde</span><span> an sie zurückzuweisen, damit sie die</span><span> geschuldeten</span><span> Beiträge </span><span>festsetze</span><span>. </span></p><p><br/></p><p><span>4</span><span>.</span><span> </span><span id="VV081"></span><span>Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span>waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2)</span><span>. Grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Prozessent</span><span>schä</span><span>digung hat, wer seine Interessen im Beschwerdeverfahren selber wahrnimmt, unabhängig davon, ob es sich bei der nicht vertretenen Person um einen Anwalt oder um einen juristischen Laien handelt. Eine Ausnahme davon wird nur ge</span><span>macht, wenn es sich um eine komplizierte Sache mit hohem Streitwert handelt und die Interessenwahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, der den Rahmen dessen überschreitet, was der einzelne üblicher- oder </span><span>zumut</span><span>barerweise</span><span> nebenbei zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat (vgl. Wilhelm, in: Zünd/Pfiffner </span><span>Rauber</span><span>, Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, </span><span>2. </span><span>Auflage, Zürich 2009, </span><span>§ </span><span>34 </span><span>Rz</span><span>. 5). Solche Umstände liegen hier nicht vor. Es besteht somit kein Anspruch auf eine Prozessentschädigung.</span></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">In Gutheissung der Beschwerde wird der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, vom 2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">April 2018 aufgehoben und die Sache wird zur </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">F</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">estsetzung der vom Beschwerdeführer für das Beitragsjahr 2013 geschuldeten persönlichen AHV/IV/EO- und FAK-Beiträge an die Ausgleichskasse zurückgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">. </span></p><p class="Standard Listenabsatz"><br/></p><p>2.<span> </span>Das Verfahren ist kostenlos.</p><p>3.<span> </span>Dem Beschwerdeführer wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">, unter Beilage einer Kopie von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">9</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, unter Beilage eines Doppels von </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Urk. </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">12</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p>5.<span> </span>Gegen diesen Entscheid kann innert <span>30 Tagen</span> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</p><p><span> </span>Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</p><p><span> </span>Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelCuriger</p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>