<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00545</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>III. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Ersatzrichterin Tanner Imfeld<br/>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">9. </span><span class="Standard berschrift2">Oktober 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1996 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde im Sommer 2012 von der stellver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beiständin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung für berufliche Massnahmen (Berufsberatung, Ausbildung) angemeldet (Urk. 6/12-13). Am 25. März 2014 informierte die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, die Versicherte, dass aufgrund des Gesundheitszustands aktuell keine beruflichen Massnahmen möglich seien (Urk. 6/31). Die IV-Stelle prüfte daraufhin unter Hinweis auf das Erreichen der Volljährigkeit von Amtes wegen den Rentenanspruch (Urk. 6/34, Urk. 6/41). Im März 2015 wurde die Versicherte Mutter eines Sohnes (Urk. 6/43).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle erachtete eine psychiatrische beziehungsweise eine internistisch-psychiatrische Abklärung als erforderlich und ordnete entsprechende Begutachtungen an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/46, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/56). Die Versicherte teilte der IV-Stelle am 9. September 2015 mündlich mit, an der Prüfung des Leistungsbegehrens kein Interesse mehr zu haben (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/57). Die von der IV-Stelle verlangte schriftliche Erklärung reichte sie in der Folge nicht ein. Gestützt auf die Stellungnahme von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, vom Regionalen Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Dienst der IV-Stelle (RAD) vom 25. Januar 2016 hielt die IV-Stelle die Versicherte unter Hinweis auf ihre Mitwirkungspflicht am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 an,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während mindestens einem Jahr eine psychiatrische Therapie zu absolvieren (Urk. 6/66) und wies am 7. März 2016 das Leistungsbegehren ab, weil kein Gesundheitsschaden vorliege, welcher die Arbeitsfähigkeit erheblich beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige (Urk. 6/68).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Frühjahr 2018 meldete sich die Versicherte erneut bei der Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung für berufliche Massnahmen (erstmalige berufliche Ausbildung) an (Urk. 6/73, Urk. 6/76). Die IV-Stelle wies das Leistungsbegehren am 27. August 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt insbesondere auf eine Stellungnahme von RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab, da keine Diagnose ausgewiesen sei, welche eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit bewirke und sich die Versicherte seit ihrem 18. Geburtstag keiner psychiatrischen Behandlung unterzogen habe (Urk. 6/88).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 29. Januar 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich die Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf eine kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plexe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Konzentrationsschwierigkeiten bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zur erstmaligen beruflichen Ausbildung an (Urk. 6/92). Die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle tätigte daraufhin medizinische und erwerbliche Abklärungen und stellte mit Vorbescheid vom 11. Juni 2019 (Urk. 6/100) die Abweisung des Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens in Aussicht, wogegen die Versicherte am 2. Juli 2019 (Urk. 6/102) Einwand erhob. Am 12. Juli 2019 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 30. Juli 2019 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte die Aufhebung der Verfügung vom 12. Juli 2019</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Unterstützung bei der Ausbildung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In prozessualer Hinsicht stellte sie das Gesuch um unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Prozessführung. Mit Beschwerdeantwort vom 10. September 2019 (Urk. 5) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. Am 1. Oktober 2019 (Urk. 8) reichte die Beschwerdeführerin einen weiteren Arztbericht ein (Urk. 9), welcher der Beschwerdegegnerin am 4. Oktober 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nvalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">VG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Nach Massgabe von Art. 16 Abs. 2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c IVG besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen notwendig sind oder nicht, um die Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu erhalten oder zu verbessern (Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss Abs. 3 in medizinischen Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. b) und in der Abgabe von Hilfsmitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. d).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 16 Abs. 1 IVG haben Versicherte, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung in wesentlichem Umfange zusätzliche Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Ausbildung den Fähigkeiten der versicherten Person entspricht. Als erstmalige berufliche Ausbildung gilt gemäss Art. 5 Abs. 1 der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die berufliche Grundbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBG) sowie, nach Abschluss der Volks- oder Sonderschule, der Besuch einer Mittel-, Fach- oder Hochschule und die berufliche Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder auf die Tätigkeit in einer geschützten Werkstätte.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als invalid im Sinne von Art. 16 IVG gilt, wer aufgrund der Art und Schwere seines Gesundheitsschadens (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG, wobei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG zu beachten ist) bei der erstmaligen beruflichen Ausbildung erheblich behindert ist. Das ist dann der Fall, wenn ihm dort wegen der Behinderung in wesentlichem Umfang zusätzliche Kosten entstehen. Bezugspunkt bildet dabei nicht die Erwerbstätigkeit, sondern der beabsichtigte Ausbildungsgang mit seinen spezi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fischen Anforderungen (vgl. Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 3 zu Art. 16 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesetz und Verordnung enthalten keine Vorschriften über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">materiellrechtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Revision von Eingliederungsleistungen wegen einer seit ihrer Zusprechung eingetretenen Veränderung der Verhältnisse. Ebenso wenig ist geregelt, unter welchen Voraussetzungen im Falle einer vorangegangenen Verweigerung von Eingliederungsleistungen ein neues Gesuch entgegenzunehmen und zu prüfen ist. In BGE 105 V 173 hat das Bundesgericht entschieden, dass Eingliederungsleis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen gleich wie Renten und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosenentschädigungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu behandeln sind und dass demzufolge Art. 17 ATSG sowie die dazugehörigen Verordnungsbestimmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen in analoger Weise auch auf die Revision von Eingliederungsleistungen angewendet werden müssen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Revision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Anspruch zu beeinflus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Dies ist insbesondere bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standes der Fall. Weiter sind, a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halts im revisionsrechtlichen Kontext unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung (Urk. 2) damit, dass gemäss ärztlicher Beurteilung seit der letzten Verfügung vom 7. März 2016 keine Veränderung des Gesundheitszustands festgestellt worden sei und keine gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege, welche eine langdauernde oder anhaltende Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe. Entsprechend bestehe kein Anspruch auf IV-Leistungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sie sich seit 31. August 2018 in einer integrierten psychiatrisch-psychothe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Behandlung befinde, weshalb die von der IV-Stelle gemachte Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage erfüllt sei. Gemäss ihrer Therapeutin liege eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Emetophobie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine posttrau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische Belastungsstörung (PTBS) respektive eine komplexe PTBS vor, weshalb ihre Leistungsfähigkeit um 80 % vermindert sei. Im Weiteren sei sie auf dem linken Auge sehr stark sehbeeinträchtigt (Beeinträchtigung von 92 %), weshalb im Alltag Kopf- und Augenschmerzen sowie ein eingeschränktes Sehfeld resul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten, was zu einer Konzentrationsschwäche sowie Überbelastung des gesunden rechten Auges führe (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberärztin am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ambulatorium, und Psychotherapeutin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten in ihrem Bericht vom 9. April 2019 (Urk. 6/96) folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">PTBS (ICD-10 F43.1, seit Kindheit); Differenzialdiagnose: komplexe PTBS (im noch nicht veröffentlichen ICD-11 beschrieben)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Emetophobie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F40.2, seit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Altersjahr)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Titel Ressourcenprofil für berufliche Tätigkeiten hielten die Fachper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen fest, dass eine Aussage betreffend eine angepasste Tätigkeit erst durch ein Belastbarkeitstraining möglich sei. Aktuell werde die Leistungsfähigkeit im angepassten Rahmen auf zirka 2 Stunden pro Tag eingeschätzt, wobei eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderung der Leistungsfähigkeit im Umfang von 80 % vorliege (S. 1 Ziff. 2.1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei seit 31. August 2018 einmal wöchentlich (60 Minu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten) in integriert psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung. Sie habe sich aufgrund einer seit Kindheit bestehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Emetophobie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Angst vor Erbrechen) angemeldet, welche sie im Alltag stark einschränke und belaste. Bei näherer Betrachtung hätten sich weitere Symptome wie zwischenmenschliche Schwierig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten, Panikattacken, Flashbacks, Alpträume, Vermeidungsverhalten, Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert- und Identitätsprobleme sowie eine mangelnde Fähigkeit zur Regulation von Emotionen gezeigt. Aufgrund der Anamnese, die von Vernachlässigung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperlichem Missbrauch in der Kindheit und Jugend geprägt sei, werde davon ausgegangen, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Emetophobie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nur ein einzelnes Symptom auf dem Boden einer komplexen PTBS sei (S. 2 Ziff. 3.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen wiesen sodann darauf hin, dass bei einer sorgfältigen und wohlwollenden Unterstützung eine dem Leiden angepasste Ausbildung respektive Tätigkeit grundsätzlich möglich sei (S. 3 Ziff. 3.3) und eine Belastbarkeit für Massnahmen der Wiedereingliederung im Umfang von zwei Stunden pro Tag bestehe (S. 4 Ziff. 4.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung (Urk. 2) auf eine interne Besprechung vom 11. Juni 2019, bei welcher neben der Kundenberaterin und zwei Mitarbeitern aus dem Bereich Berufs- respektive Eingliederungsberatung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Arbeitsmedizin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.medregom.admin.ch/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, abgerufen am 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Oktober 2019), teilnahm. Als Fazit wurde dabei festgehalten, dass kein IV-relevanter Gesundheitsschaden bestehe und sich der Zustand gemäss ärztlicher Beurteilung seit dem letzten Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 2016 nicht geändert habe, weshalb eine Steigerung des Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsprogramms und die Fortführung der fachlichen Behandlung empfohlen werde (Urk. 6/98 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der medizinischen Aktenlage stehen bei der Beschwerdeführerin psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Beschwerden im Vordergrund, während RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich über den Weiterbildungstitel «Praktischer Arzt» und «Arbeitsmedizin» </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">https://www.medregom.admin.ch/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, abgerufen am 22. Oktober 2019)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren fe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hlt bezüglich der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schlussfolgerung des RAD-Arztes und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anderen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mitar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiter der Beschwerdegegnerin, wonach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weder ein IV-relevanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine Veränderung der gesundheitlichen Situation vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jegliche Begründung. Es mangelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere an einer Auseinandersetzung mit dem Bericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Psychiaterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. April 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">019 (vgl. E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in welchem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer PTBS sowie einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Emetophobie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit im Vergleich zu den Verfügungen vom 7. März 2016 (Urk. 6/68</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/65/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und 27. August 2018 (Urk. 6/88</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/84/4-5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abweichenden Diagnosen a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usgegangen wurde. </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten durfte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungsablehnung nicht auf die interne Einschätzung vom 11. Juni 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abstützen. In den Akten finden sich sodann keine fachärztlichen Stellungnahmen, welche ein abschlies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sendes Bild betreffend die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischer Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben würden. Im Bericht der behandelnden Psychiaterin und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. April 2019 (vgl. E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> insbesondere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die von ihnen postu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lierte Leistungsfähigkeit von 20 % in einer angepassten Tätigkeit nicht näher begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vielmehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf hingewiesen, dass eine Aussage betreffend eine adaptierte Tätigkeit ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t durch ein Belastbarkeitstraining</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich sei. Im Übrigen wä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re diesbezüglich der Erfahrungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Ärztinnen und Ärzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b/cc).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Lichte der obigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwägungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich der medizinische Sachverhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in psychischer Hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als unklar, weshalb es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen bedarf.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter somatischen Gesichtspunkten wird zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der nachgereichte Bericht von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Augenarzt FMH, spez. Augenchirurgie, vom 30. September 2019 (Urk. 9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Weiteren fehlen Angaben über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Frage kommende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstmalige Ausbildung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Sache für weitere Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist in dem Sinne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s (Fr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin aufzuerlegen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit erweist sich das Gesuch der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin um unentgeltliche Prozessführung (Urk. 1 S. 2) als gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 12. Juli 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p><br/></p><p> <span id="_GoBack"></span></p><p> </p><div><p> </p></div><p><span> </span></p></div> </div></body></html>