<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00815</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>I. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. September 2021</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">rechtsanker</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach, 8036 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1964, ist Mutter von vier in den Jahren 1987, 1993, 1994 und 1997 geborenen Kindern (Urk. 7/54/1, 7/76/1) und hat eine Ausbildung zur Hotelfachassistentin absolviert (Urk. 7/28/4, 7/54/2). Ab dem 11. September 2008 war sie in einem Teilzeitpensum bei der Restaurant </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gmbH</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als Reinigerin und Küchenhilfe angestellt (Urk. 7/2/1, 7/8). Unter Hinweis auf eine Polyarthritis, Psoriasis sowie Kniegelenks-, Rücken- und Nackenschmerzen meldete sie sich am 11. März 2012 erstmals bei der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Nachdem die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter anderem einen Arbeitgeber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht (Urk. 7/8) sowie Arztberichte (Urk. 7/9/5-8, 7/10 f.) eingeholt hatte, teilte sie der Versicherten am 1. Juni 2012 schriftlich mit, dass keine beruflichen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen angezeigt seien und der Rentenanspruch geprüft werde (Urk. 7/12). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 7/14, 7/18) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. September 2012 den Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 7/21). Dieser Entscheid blieb unangefochten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. Dezember 2014 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/28). Ab Januar 2015 war sie nur mehr auf Abruf bei der Restaurant </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH als Küchenhilfe tätig (Urk. 7/43). Nach Eingang mehrerer ärztlicher Berichte (Urk. 7/36-38, 7/40) wies die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 12. Juni 2015, Urk. 7/42/3) und zuvor erlassenem Vorbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid (Urk. 7/41) mit Verfügung vom 31. August 2015 ab (Urk. 7/44). Der Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid blieb unangefochten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zusatzgesuch vom 11. September 2015 gelangte die Versicherte abermals an die IV-Stelle und machte geltend, sie benötige nicht in erster Linie eine Rente, sondern Unterstützung beim Erhalt ihrer bisherigen Stelle (Urk. 7/45). Nach erfolgter Eingliederungsberatung (vgl. Urk. 7/56) teilte die IV-Stelle der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten mit Schreiben vom 8. September 2016 mit, dass derzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien und der Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente geprüft werde (Urk. 7/55). In der Folge holte sie nebst einem aktuellen Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug, Urk. 7/64) Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 7/71/8-12, 7/72 f.). Des Weiteren liess sie eine Haushalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung durchführen (Bericht vom 6. März 2019, Urk. 7/76). Nachdem der RAD am 7. Februar 2019 zur Sache Stellung genommen hatte (Urk. 7/78/3-5), stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 18. April 2019 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht (Urk. 7/79), wogegen jene unter Beilage ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterlagen Einwand erhob (Urk. 7/80, 7/83-85). Die Versicherte nahm ausserdem am 14. Oktober 2019 zu einem von der IV-Stelle bei der behandelnden Psychiaterin eingeholten Bericht vom 15. September 2019 (Urk. 7/88) Stellung (Urk. 7/97). Die IV-Stelle gelangte in der Folge erneut an den RAD (Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 11. November 2019, Urk. 7/107/5) sowie den internen Abklärungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst (Bericht vom 2. April 2020, Urk. 7/98). Mit neuem Vorbescheid vom 23. Juni 2020 kündigte sie der Versicherten wiederum die Abweisung des Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehrens an (Urk. 7/100), wogegen diese am 24. September 2020 erneut Einwände erhob (Urk. 7/106). Am 20. Oktober 2020 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne (Urk. 2 = Urk. 7/109).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 19. November 2020 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuheben und ihr sei eine Invalidenrente auszurichten, wobei der Invaliditätsgrad noch zu bestimmen sei. Eventualiter sei die Angelegenheit zwecks Durchführung weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 15. Dezember 2020 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), worüber die Beschwerdeführerin mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 16. Dezember 2020 in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">TSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung [IVV]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades eingetreten ist (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span>gungsvergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span>den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo</span><span>thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Beson</span><span>deren (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerb</span><span>lichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegen</span><span>über Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Massge</span><span>bend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweis</span><span>grad der </span><span>überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_178/2021 vom 11.</span><span> Mai</span><span> 2021 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p><span>1.5</span><span> </span><span id="XX212"></span><span>Die </span><span>RAD</span><span> stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Vorausset</span><span>zungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invaliden</span><span>versicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgaben</span><span>bereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span>bis</span><span> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüf</span><span>methoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die</span><span> </span><span>Unter</span><span>suchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.3.2).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht –</span><span> </span><span>gewis</span><span>sermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span>tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entschei</span><span>den haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu wür</span><span>digen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span>des</span><span>gerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit</span><span> </span><span>Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra</span><span>xis</span><span>gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span>tionen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Einho</span><span>lung eines</span><span> </span><span>externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswür</span><span>digung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver</span><span>lässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest</span><span>stellungen, </span><span>sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Reine Aktengutachten sind beweiskräftig, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich fest</span><span>stehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befas</span><span>sung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundes</span><span>gerichts 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4 mit Hinweisen)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 20. Oktober 2020 hielt die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zusammengefasst fest, die Beschwerdeführerin sei in ihrer bisherigen Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit im Gastronomie-Bereich gesundheitsbedingt erheblich eingeschränkt. Für leidensangepasste Tätigkeiten habe nach Eingang des Zusatzgesuchs am 15. September 2015 weiterhin eine Arbeitsfähigkeit von 70 % vorgelegen (Urk. 2 S. 1). Von psychiatrischer Seite seien keine Diagnosen ausgewiesen, welche sich längerdauernd auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden. Kurzzeitig habe auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer Operation vom 1. September 2016 bis Januar 2017 eine volle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bestanden. Anschliessend habe wieder von einer 70%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit ausgegangen werden können. Ab dem 20. Juni 2019 habe sich die gesundheitliche Situation sodann längerdauernd verschlechtert; seither sei eine leidensadaptierte Tätigkeit entsprechend dem Belastungsprofil nur noch zu 50 % zumutbar (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall nicht mehr als 25 % erwerbstätig wäre. Die restlichen 75 % entfielen damit auf den Aufgabenbereich Haushalt. Im Haushaltsbereich sei sie bis Juni 2019 zu 20 % eingeschränkt gewesen. Mit Eintritt der verschlechterten gesundheitlichen Situ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation habe sich die Einschränkung ab diesem Zeitpunkt auf 32 % erhöht. Der Invaliditätsgrad sei anhand der gemischten Methode zu bestimmen, wobei für die relevanten Zeitpunkte in den Jahren 2015 bis 2019 jeweils eine Berechnung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen worden sei. Unter Berücksichtigung sämtlicher Faktoren und Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungen habe dieser nie mehr als 40 % betragen, weshalb kein Rentenanspruch begründet worden sei. Einer kurzzeitigen Arbeitsunfähigkeit, wie sie nach der Operation vom 1. September 2016 vorgelegen habe, fehle das Element der Dau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haftigkeit, weshalb insofern keine Rentenrelevanz bestehe (Urk. 2 S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift vom 19. November 2020 im Wesentlichen geltend, dass sie im Gesundheitsfall voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde, was sie im Rahmen der Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsabklärung auch so mitgeteilt habe. Dies wäre nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen notwendig; ihre Kinder seien bereits erwachsen und nicht mehr auf Erziehung und Betreuung angewiesen. Folglich sei sie als zu 100 % Erwerbstätige einzustufen, weshalb die Invaliditätsbemessung nicht nach der gemischten Methode, sondern nach der allgemeinen Bemessungsmethode des Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vergleichs zu erfolgen habe (Urk. 1 S. 4 f.). Des Weiteren erweise sich die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsunfähigkeit durch die Beschwerdegegnerin als ungenügend, da einzig die somatischen Erkrankungen berücksichtigt worden seien. Gemäss der behandelnden Psychiaterin sei jedoch mit einer dauerhaften 100%igen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit zu rechnen. Der im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusätzlich erhobenen For</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung nach einer psychiatrischen Begutachtung beziehungsweise einer psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Beurteilung durch den RAD sei die Beschwerdegegnerin bislang nicht nachgekommen. Insgesamt weise einiges darauf hin, dass sie [die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin] für angepasste Tätigkeiten mindestens zu 50 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eher aber in höhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem Masse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsunfähig sei. Entsprechend sei der Rentenanspruch mittels eines Einkommensvergleichs festzulegen. Eventualiter sei die Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da die Abklärungen in ungenügender Weise vorgenommen worden seien (Urk. 1 S. 5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischen den Parteien ist strittig, ob Anspruch auf eine Rente der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung besteht. In diesem Zusammenhang ist zunächst zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht davon ausging, dass die Beschwerdeführerin im hypothetischen Gesundheitsfall zu 25 % im Erwerbs- und zu 75 % im Aufgaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereich (Haushalt) tätig wäre.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe sich anlässlich der Haushaltsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung dahingehend geäussert, dass sie im Gesundheitsfall vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde (Urk. 1 S. 4). Tatsächlich äusserte sie sich im Abklärungsverfahren in diesem Sinne (Urk. 7/76/4). Ihr ist insofern beizu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, als dieser «Aussage der ersten Stunde» in beweismässiger Hinsicht ein besonderer Stellenwert zukommt. Allerdings muss sie im Gesamtkontext auch plausibel erscheinen (Urteil des Bundesgerichts 9C_261/2021 vom 8. Juli 2021 E. 3.2.3 mit Hinweisen), was vorliegend aus verschiedenen Gründen nicht der Fall ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So lässt sich aus den seit 1982 im IK-Auszug (Urk. 7/64) verzeichneten Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ableiten, dass die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd ein 100%-Pensum ausgeübt hat. Ihr maximales jährliches Einkommen belief sich auf rund Fr. 22'000.-- (Jahr 1989) respektive Fr. 23'000.-- (Jahr 1991 [inkl. Arbeitslosenentschädigung]; Urk. 7/64/1). Vor der ersten Anmeldung zum Leistungsbezug im März 2012 (Urk. 7/3) ging sie gemäss Arbeitgeberbericht der Restaurant </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> GmbH seit Oktober 2008 während vier bis sechs Stunden wöchentlich einer Erwerbstätigkeit als Küchengehilfin nach (Urk. 7/8/2-3). Diese bei Eintritt des Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schadens seit mehreren Jahren tatsächlich ausgeübte Tätigkeit bildet rechtspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsgemäss ein starkes Indiz dafür, welchem Pensum eine versicherte Person im Gesundheitsfall nachgehen würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_29/2020 vom 19. Februar 2020 E. 5.3.2 mit Hinweis). Zwar hatte sich die Beschwerdeführerin damals noch um drei minderjährige Kinder zu kümmern (vgl. Urk. 7/54/1). Bereits 2008 waren diese jedoch 11, 14 und 15 Jahre alt und somit nicht mehr in einem Ausmass auf persönliche Unterstützung angewiesen, was es der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin verunmöglicht hätte, sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allenfalls verbunden mit einem Stellenwech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um ein höheres Erwerbspensum zu bemühen. Anstrengungen in diese Rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung sind jedoch weder geltend gemacht noch dokumentiert, obwohl seitens der behandelnden Ärzte beispielsweise im Jahr 2015 eine 60-80%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten attestiert worden war (Urk. 7/37/1, vgl. auch Urk. 7/42/3) und somit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pensumserhöhung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch aus medizinischer Sicht nichts entgegengestanden hätte. Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bringt, die Ausübung eines Vollzeitpensums sei aus wirtschaftlichen Gründen erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich (Urk. 1 S. 4), bleibt festzuhalten, dass der wirtschaftlichen Notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit einer Erwerbstätigkeit im Rahmen der Beurteilung der Statusfrage keine entscheidende Bedeutung zukommt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_29/2020 vom 19. Februar 2020 E. 5.3.3 mit Hinweisen). Dies muss vorliegend umso mehr gelten, da die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> soweit ersichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits seit mindestens 2012 finanzielle Unterstützung von der Sozialhilfe erhält (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl.Urk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 7/3/4, 7/28/3 und 7/69), sodass ihre wirtschaftlichen Verhältnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jeher prekär war. Trotz dieser Gegebenheiten sah sich die Beschwerdeführerin über Jahre hinweg nicht veranlasst, ihr Potential im Erwerbsbereich in weiterem Umfang auszuschöpfen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammengefasst erweist sich die Behauptung der Beschwerdeführerin, wonach sie im hypothetischen Gesundheitsfall einem 100%-Pensum nachgehen würde, angesichts ihres bisherigen beruflichen Werdegangs, insbesondere seitdem die Kinder keiner umfassenden Betreuung mehr bedurften, und der übrigen persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Umstände als nicht glaubhaft. Diese sprechen vielmehr für die von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin vorgenommene sozialversicherungsrechtliche Qualifikation, gemäss derer die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall (weiterhin) zu 25 % im Erwerbs- und zu 75 % im Aufgabenbereich (Haushalt) tätig wäre (Urk. 2 S. 2, Urk. 7/76/3 f.). Davon ist im Folgenden auszugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwecks Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin stützte sich die Beschwerdegegnerin in medizinischer Hinsicht in erster Linie auf die beim RAD eingeholten Stellungnahmen vom 23. November 2018 (ergänzt am 7. Februar 2019; Urk. 7/78/3-5) sowie vom 11. November 2019 (Urk. 7/107/5). Der ersten Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beide Facharzt/Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sind folgende Diagnosen mit dauerhaften Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (Urk. 7/78/3 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasisarthritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (Erstdiagnose 2009) mit Manifestation in den</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fingergelenken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Handgelenken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schultergelenken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sacroiliacalgelenken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kniegelenken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Füssen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vulgaris</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Haut und Kopfhaut</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhizarthrose beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Suspensions-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Interpositionsarthroplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> links am 11. September 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wahrscheinlich degenerativ, Differentialdiagnose entzündlich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein dauerhafter Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurde demgegenüber bezüglich folgender Diagnosen verneint (Urk. 7/78/4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Colitis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zurzeit seien aktive Entzündungen nachweisbar, welche schmerzhafte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- und Belastungseinschränkungen sowohl der grossen als auch der kleinen Gelenke zur Folge hätten. Dies habe Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als Küchenhilfe zur Folge. Dem Belastungsprofil entspreche eine leichte wechselbelastende Tätigkeit ohne Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, ohne häufi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ges Treppensteigen, ohne Zwangshaltungen sowie ohne häufiges Gehen auf unebenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gelände. Zu vermeiden seien krafterfordernde und repe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">titive manuelle Tätigkeiten sowie andauernde Vibrationsbelastungen und Nässe-/Kälteexpo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sition. Als Gelenkschutz und zur Verbesserung der Kraftübertragungen seien ergonomische Hilfsmittel zu benutzen. Überdies bestehe ein erhöhter Pausen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedarf (Urk. 7/78/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die bisherige Tätigkeit als Küchenhilfe habe von 2009 bis Januar 2015 eine 70%ige und seit Februar 2015 auf Dauer eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit bestanden. Eine leidensangepasste Tätigkeit sei zu 60-80 % zumutbar, wobei auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer Handoperation zwischenzeitlich von September 2016 bis Januar 2017 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe (Urk. 7/78/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der weiteren Stellungnahme vom 11. November 2019 nach Kenntnisnahme zusätzlicher Berichte der behandelnden Ärzte beurteilte RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als unverändert. In Bezug auf ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeiten hielt er gestützt auf den Bericht von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, vom 19. Juni 2019 (Urk. 7/85/1-3) fest, dass seit dem 20. Juni 2019 nur noch eine 50%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bestehe (Urk. 7/107/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezugnehmend auf zwischenzeitlich eingegangene Berichte der behandelnden Psychiaterin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 26. November 2017 (richtig: 2018 [vgl. Urk. 7/88/1], Urk. 7/73) und vom 15. September 2019 (Urk. 7/88) ist der RAD-Stellungnahme zu entnehmen, dass diese der RAD-Ärztin Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rie und Psychotherapie, vorgelegt worden seien. Aufgrund der angegebenen Befunde und der Diagnosen einer leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0) sowie akzentuierter Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73) bestünden keine länger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dauernden Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/107/5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin rügt, dass die Beschwerdegegnerin im Zuge der Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Arbeitsunfähigkeit einzig die somatischen Erkrankungen berücksichtigt habe, obwohl laut der behandelnden Psychiaterin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer ungüns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Prognose auszugehen und mit einer dauerhaften 100%igen Arbeitsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu rechnen sei (Urk. 1 S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung hielt die Beschwerdegegnerin fest, dass von psychiatrischer Seite keine Diagnosen ausgewiesen seien, die sich längerdauernd einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden (Urk. 2 S. 2). Damit übernahm sie die Einschätzung des RAD gemäss Stellungnahme vom 11. November 2019 (Urk. 7/107/5). Dies ist bereits in Anbetracht des Umstands, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konkret keine Arbeitsunfähigkeit attestierte (Urk. 7/73/2) und die Fragen zur Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin nicht beantworten konnte (Urk. 7/73/5, 7/88/1), nicht zu beanstanden. Des Weiteren war es ihr auch nicht möglich, die konkreten Funktionseinschränkungen zu beschreiben, mit dem Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis, dass dies nicht in ihrer Fachkompetenz liege (Urk. 7/73/4). Damit bezog sie sich offensichtlich auf die somatischen Aspekte. Zu den bezüglich erwerblicher Leistungsfähigkeit ins Gewicht fallenden Aspekten äusserte sie sich indessen auch nicht. Im Übrigen mangelt es in Bezug auf die diagnostizierten akzentuierten Persönlichkeitszüge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch unter Berücksichtigung der erhobenen Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an einer nachvollziehbaren Herleitung. Die allein unter Hinweis auf nicht näher bezeichnete Komorbiditäten gestellte ungünstige Prognose mit dem zusätzlichen Hinweis, es sei aus psychiatrischer Sicht mit einer dauerhaften vollständigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit zu rechnen (Urk. 7/73/3), vermag namentlich angesichts der Erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungstatsache, dass behandelnde Arztpersonen mitunter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3b/cc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), ebenfalls nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesamthaft erweist sich der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach die Beschwerdegegnerin zu Unrecht nur die mit den somatischen Erkrankungen einhergehenden Beeinträchtigungen der Arbeitsfähigkeit einbezogen habe, als unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründet. Entgegen ihrer Auffassung (Urk. 1 S. 5) sind folglich auch keine weiteren Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht angezeigt, da von diesen keine anderen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheidrelevanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3, 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht zieht die Beschwerdeführerin die Beurteilungen der RAD-Ärzte nicht in Zweifel. Diese verfügten denn auch insbesondere nicht nur über die konkret notwendigen fachärztlichen Qualifikationen, sondern hatten auch umfassende Kenntnis der medizinischen Akten (vgl. Urk. 7/78/5, 7/107/5). Da es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts ging und aufgrund der von den Ärzten des RAD im Einzelnen genannten Berichte der behandelnden Ärzte ein lückenloser Befund vorlag, durfte auch von einer persönlichen Untersuchung der Beschwerdeführerin abgesehen werden (vgl. vorstehende E. 1.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inhaltlich ist namentlich in Anbetracht der diagnostizierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psoriasisarthritis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit aktiven Entzündungen, welche schmerzhafte Bewegungs- und Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen mehrerer Gelenke mit sich bringen, nachvollziehbar, dass seit mehreren Jahren eine hochgradige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestammte Tätigkeit als Küchenhilfe besteht (Urk. 7/78/4; vgl. auch Urk. 7/85/2). So geht diese unter anderem mit repetitiven manuellen Arbeiten sowie solchen in ungünstigen Körperpositionen einher, welche gemäss medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischem Belastungsprofil zu vermeiden sind (vgl. Urk. 7/71/11, 7/78/4). Die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in Bezug auf leidensangepasste Tätigkeiten hat der RAD in Über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einstimmung mit den Einschätzungen der behandelnden Rheumatologen und der Handchirurgin festgelegt (vgl. Urk. 7/37/1, 7/72/12 und 7/85/2). Eine abwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Betrachtungsweise findet sich zwar in den Berichten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unmüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Praktischer Arzt, vom 12. November 2018 und 2. Juli 2019, welcher von einer 90-100%igen Arbeitsunfähigkeit ausging (Urk. 7/72/2 f., 7/85/6). Diese erweist sich jedoch nicht als aussagekräftig, da Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unmüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum einen nicht über die erforderliche fachärztliche Ausbildung verfügt und die attestierte Arbeitsunfähigkeit zum anderen nicht schlüssig begründet wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Aktenbeurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen des RAD abgestellt. Dementsprechend ist mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführerin die angestammte Tätigkeit als Küchenhilfe seit Februar 2015 dauerhaft nur noch zu 20 % zumutbar ist. Für leidensadaptierte Tätigkeiten gemäss medizinischem Belastungsprofil bestand von 2009 bis zum 19. Juni 2019 grundsätzlich eine 60-80%ige Arbeitsfähigkeit, wobei rechtsprechungsgemäss der Mittelwert in Höhe von 70 % heranzuziehen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_782/2019 vom 15. April 2020 E. 2.2 mit Hinweisen). Infolge eines operativen Eingriffs an der linken Hand am 11. September 2016 bestand allerdings ab diesem Zeitpunkt bis und mit Januar 2017 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Seit dem 20. Juni 2019 sodann beträgt die Arbeitsfähigkeit gemäss Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für angepasste Tätigkeiten noch 50 % (Urk. 7/78/4, 7/107/5). Aus welchen Gründen sich die Arbeitsfähigkeit für ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passte Tätigkeiten um 20 % verringert hat, legte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Detail nicht dar. Da dies im Ergebnis nicht von massgebender Bedeutung ist (vgl. nachstehende E. 5) rechtfertigt es sich, zu diesem Aspekt auf Weiterungen zu verzichten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Invaliditätsgrad hat die Beschwerdegegnerin für verschiedene Zeiträume ab 2015 anhand der gemischten Methode ermittelt (vgl. Urk. 7/99, 7/107/6 f.), was sich aufgrund der konkreten sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation (vgl. vorstehende E. 3.3) als zutreffend erweist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat in diesem Zusammenhang eine Abklärung an Ort und Stelle veranlasst (vgl. Art. 69 Abs. 2 Satz 2 IVV), um die Einschränkungen im Haushalt festzustellen (Bericht vom 6. März 2019, Urk. 7/76). Während laufendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelangte sie erneut an den Abklärungsdienst, da seitens der behandelnden Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Juni 2019 für eine leidensadap</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur noch eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert worden war (Bericht vom 2. April 2020, Urk. 7/98; vgl. auch Urk. 7/107/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beide Abklärungsberichte wurden von einer qualifizierten Person verfasst, welche Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhältnissen sowie der sich aus den medizinischen Diagnosen ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hatte. Ausserdem wurden die Angaben der Beschwerdeführerin berücksichtigt. Im Rahmen der Erstellung des zweiten Berichts wurde zwar auf einen erneuten Besuch bei der Beschwerdeführerin zu Hause verzichtet, was indes nicht schadet, da sich die Verhältnisse, abgesehen von der im Vergleich zur früheren Abklärung reduzierten medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit, nicht verändert hatten. Beide Berichtstexte erweisen sich überdies als plausibel, begründet und ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen. Ihnen kommt folg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Beweiswert zu (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_80/2021 vom 16. Juni 2021 E. 3.2 mit Hinweisen), was seitens der Beschwerdeführerin auch nicht in Abrede gestellt wird. Den Berichten ist eine Einschränkung im Haushaltsbereich von insgesamt 20 % beziehungsweise 32 % (ab Juni 2019) zu entnehmen (Urk. 7/76/8, 7/98/3). Anhaltspunkte dafür, dass es sich hierbei um klar feststell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bare Fehleinschätzungen handeln könnte, liegen nicht vor. Entsprechend besteht seitens des Gerichts praxisgemäss keine Veranlassung, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person einzugreifen (BGE 140 V 543 E. 3.2.1 mit Hinwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die einzelnen von der Beschwerdegegnerin für verschiedene Phasen vorgenommenen Invaliditätsgradberechnungen hat die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehen von den unbegründeten Rügen gegen die Methodenwahl und die zu Grunde gelegte Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">– </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Einwände vorgebracht. Da diese nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar sind, besteht von Seiten des Gerichtes kein Beweggrund, diese in Frage zu stellen. Insbesondere wurde dem Umstand Rechnung getragen, dass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> infolge einer am 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Revision der IVV neu auf ein Vollzeitpensum hochzurechnen war (vgl. Art. 27</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a IVV; vgl. Urk. 7/99/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nicht beigepflichtet werden kann der Beschwerdegegnerin allerdings insofern, als sie der vollständigen Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Handoperation am 1. September 2016 die Relevanz versagt hat (Urk. 2 S. 3). Gemäss den zutref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fenden Darlegungen des RAD bestand aufgrund dieses Eingriffs bis und mit Januar 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mithin für fünf Monate </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für leidensadaptierte Tätigkeiten (Urk. 7/78/3 f., vgl. auch Urk. 7/72/12). Damit ist der Invaliditätsgrad für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Erwerbsbereich (25 %) für diesen Zeitraum ausgehend von den obigen Feststellungen auf 25 % festzulegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Haushaltsbereich (75 %) ist betreffend denselben Zeitraum gestützt auf den beweiskräftigen Haushaltsabklärungsbericht vom 6. März 2019 von einer 20%igen Einschränkung auszugehen (Urk. 7/76/8), was einen Teilinvaliditätsgrad von 15 % zur Folge hat. Zwar mag die linksseitig durchgeführte Suspensions-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Interpositionsarthroplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> postoperativ vorübergehend auch zu stärkeren Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen bei der Erledigung der zumeist beidhändig auszuführenden Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsaufgaben geführt haben. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt tätigen Personen allerdings nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, denen dadurch nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine unverhältnismässige Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer im Haushalt tätigen Person zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären (BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Vorliegend gilt es einerseits zu berücksichtigen, dass die operativ bedingte Einschränkung an der linken Hand nur vorübergehender Natur war. Ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerseits ist zu betonen, dass die Beschwerdeführerin mit zwei erwachsenen Söhnen in einer Haushaltsgemeinschaft lebt. Für den begrenzten Zeitraum der Rekonvaleszenz war diesen im Rahmen der Schadenminderungspflicht eine intensivere Unterstützung der Mutter bei der Erledigung der Haushaltsaufgaben ohne Weiteres zumutbar. Dies muss umso mehr in Anbetracht dessen gelten, dass in der fraglichen Zeit beide keiner Erwerbstätigkeit nachgingen und damit über ausreichend zeitliche Kapazität für die Mithilfe im Haushalt verfügten (vgl. Urk. 7/76/2 f.). Es rechtfertigt sich somit nicht, für den Zeitraum von September 2016 bis Januar 2017 eine höhere Einschränkung im Haushaltsbereich anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkennen, als im Abklärungsbericht vom 6. März 2019 festgehalten wurde. Gesamthaft resultiert demnach für die genannte Periode ein Invaliditätsgrad von 40 % (25 % + 15 %).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vor diesem Hintergrund besteht in Nachachtung von Art. 88a Abs. 1 IVV, wonach eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit zu berücksichtigen ist, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat, von September 2016 bis und mit April 2017 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung. Die in Art. 29 Abs. 1 IVG und Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. b IVG vorgesehenen Karenzfristen waren im September 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch aus Sicht der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin (Urk. 7/107/7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abgelaufen, da das Zusatzgesuch am 11. September 2015 (Eingang bei der Beschwerdegegnerin am 15. September 2015) gestellt worden war (Urk. 7/45) und zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Jahren eine min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 40%ige Arbeitsunfähigkeit im angestammten Tätigkeitsbereich vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hatte (Urk. 7/78/4). Damit ist auch gesagt, dass für den genannten Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raum, verglichen mit dem Sachverhalt bei Erlass der Verfügung vom 31. August 2015 (Urk. 7/44) eine im Sinne von Art. 17 ATSG für den Anspruch relevante Ände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (vgl. vorstehende E. 1.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung vom 20. Oktober 2020 (Urk. 2) zu Unrecht gänzlich ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neint. Die Beschwerdeführerin hat befristet von September 2016 bis und mit April 2017 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Invalidenversicherung. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a ATSG in der hier anwendbaren, bis am 31. Dezember 2020 in Kraft gewesenen Fassung (Art. 83 ATSG) kostenpflichtig. Innerhalb des Kostenrahmens von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- sind die Kosten ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich, die Kosten zu einem Viertel der Beschwerdegegnerin (Fr. 200.--) und zu drei Vierteln der teil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise obsiegenden Beschwerdeführerin (Fr. 600.--) aufzuerlegen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die zur Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung zum „Überklagen“ ist nicht auf die Verteilung der Gerichtskosten im kantonalen Verfahren über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragbar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_568/2010 vom 3. Dezember 2010 E. 4.1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der genannten Kriterien ist die von der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin an die Beschwerdeführerin zu leistende Entschädigung ermessensweise auf Fr. 1’400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Diese ist nicht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reduzieren, da das Hauptbegehren der Beschwerdeführerin, soweit über die zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechende befristete ganze Invalidenrente hinausgehend (sog. Überklagen), den Prozessaufwand nicht wesentlich beeinflusst hat (BGE 117 V 401 E. 2c; Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2015 vom 2. März 2016 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird festgestellt, dass die Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">führerin von September 2016 bis und mit April 2017 Anspruch auf eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> der Invalidenversicherung hat. Insofern wird die angefochtene Verfügung der Sozial</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 20. Oktober 2020 aufgehoben. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 800.-- </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zu einem Viertel (Fr. 200.--) der Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">und zu drei Vierteln (Fr. 600.--) der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">den</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der Beschwerdeführerin eine Prozess</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 1'400.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Silvan Meier Rhein</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FehrWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>