<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2016-10-07-9F_7-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> <b>9F_7/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 7. Oktober 2016</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Glanzmann, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Bundesrichterin Moser-Szeless, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Furrer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Gesuchsteller, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Alters- und Hinterlassenenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Revisionsgesuch gegen das Urteil des </div> <div class="para">Schweizerischen Bundesgerichts 9C_401/2016 </div> <div class="para">vom 16. Juni 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in das Revisionsgesuch vom 22. August 2016 gegen das Urteil 9C_401/2016 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 16. Juni 2016, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller ein Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter Meyer - Einzelrichter im Verfahren 9C_401/2016 - stellt und um Revision dieses Urteils ersucht, </div> <div class="para">dass ein Ausstandsbegehren, das wie im vorliegenden Fall damit begründet wird, dass Gerichtsmitglieder an einem oder mehreren Entscheiden mitgewirkt haben, die für die das Ausstandsbegehren stellende Partei negativ ausfielen, unzulässig ist mit der Folge, dass die vom Ausstandsbegehren betroffenen Gerichtspersonen an einem späteren Verfahren mitwirken können (<span class="artref">Art. 34 Abs. 2 BGG</span>; Urteile 1F_17/2016 vom 20. Juli 2016 E. 1; 4D_19/2015 vom 4. Juni 2015; je mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass auf das Ausstandsgesuch somit nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die Abteilungen in der Regel - vorbehältlich hier nicht gegebener Ausnahmen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/20/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/20/2" type="start"></artref>Art. 20 Abs. 2 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/20/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref>) - in der Besetzung mit drei Richtern oder Richterinnen entscheiden (<span class="artref">Art. 20 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/109" type="start"></artref>Art. 109 BGG</span><artref id="CH/173.110/20/1" type="end"></artref>), mithin kein Anspruch auf Behandlung des Revisionsgesuches "durch das ganze Gerichts-Gremium" besteht, </div> <div class="para">dass ein Rechtsmittel gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, </div> <div class="para">dass die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts unter anderem wegen Verletzung spezifischer Verfahrensvorschriften (<span class="artref">Art. 121 BGG</span>) und wegen Verletzung der EMRK, wenn sie in einem endgültigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) festgestellt wurde (<span class="artref">Art. 122 BGG</span>), verlangt werden kann, </div> <div class="para">dass die Rüge, der einzelrichterliche Entscheid verletze die Vorschriften über die Besetzung des Gerichts (<span class="artref">Art. 121 lit. a BGG</span>), weil ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege in Dreierbesetzung entschieden werden müsse, offensichtlich unbegründet ist, da die einzelrichterliche Beurteilung eines solchen Gesuchs in vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> ausdrücklich vorgesehen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 3 Satz 2 BGG</span>), </div> <div class="para">dass weiter gerügt wird, der Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege sei unbeurteilt geblieben bzw. übersehen worden (<span class="artref">Art. 121 lit. c BGG</span>), dieser jedoch, soweit er nicht gegenstandslos war, infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehren abgewiesen wurde (S. 3 letzter Absatz des Urteils 9C_401/2016), </div> <div class="para">dass der Gesuchsteller - ohne substanziierte Begründung - moniert, der Einzelrichter hätte nach <span class="artref">Art. 41 BGG</span> (Unfähigkeit zur Prozessführung) vorgehen müssen bzw. habe namentlich die EMRK verletzt, wobei <span class="artref">Art. 41 BGG</span> nicht zu den in <span class="artref">Art. 121 BGG</span> genannten Verfahrensvorschriften gehört (Urteil 9F_10/2015 vom 25. November 2015) und kein Urteil des EGMR vorliegt, </div> <div class="para">dass sich der Gesuchsteller zur Begründung des Revisionsgesuches im Übrigen auf den Grundsatz von Treu und Glauben, die Rechtsgleichheit sowie die Menschenwürde beruft, </div> <div class="para">dass diese Vorbringen nicht Tatsachen (<span class="artref">Art. 121 lit. d BGG</span>), sondern rechtliche Standpunkte beschlagen, welche nicht Gegenstand einer Revision sein können (vgl. Urteil 9F_3/2015 vom 18. Februar 2015 E. 4), </div> <div class="para">dass das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unbegründet abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann, </div> <div class="para">dass von der Erhebung von Gerichtskosten umständehalber abzusehen ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), so dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege insoweit gegenstandslos ist, wohingegen die unentgeltliche Verbeiständung bereits infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsvorkehren nicht gewährt werden kann (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass bei fehlenden Anhaltspunkten für eine Postulationsunfähigkeit (vgl. LAURENT MERZ, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 8 und 12 ff. zu <span class="artref">Art. 41 BGG</span>) auch eine Verbeiständung im Rahmen von <span class="artref">Art. 41 BGG</span> nicht in Betracht fällt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf das Ausstandsgesuch wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 7. Oktober 2016 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Glanzmann </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Furrer </div> </div></body></html>