{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2014-07-29", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2014-00357_2014-07-29.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=214495&W10_KEY=13013522&nTrefferzeile=87&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "fcdbff8f00a28d170df675c35821de85"}, "Scrapedate": "2025-09-06", "Num": [" VB.2014.00357"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 29.07.2014 VB.2014.00357"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 29.07.2014 VB.2014.00357"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 29.07.2014 VB.2014.00357"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "4. Abteilung/4. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Namensf\u00fchrung | [Namensf\u00fchrung bei Fl\u00fcchtlingen] Fl\u00fcchtlingen im Sinn von Art. 3 bzw. 51 AsylG ist es gem\u00e4ss Art. 24 Abs. 3 IPRG verwehrt, ihren Namen gest\u00fctzt auf Art. 37 Abs. 2 IPRG dem Heimatrecht zu unterstellen; die Namensf\u00fchrung richtet sich nach schweizerischem Recht (E. 2). Um Rechte aus Art. 12 Abs. 2 der Fl\u00fcchtlingskonvention ableiten zu k\u00f6nnen, muss ein Fl\u00fcchtling jene zum Zeitpunkt der Wohnsitznahme in einem Vertragsstaat bereits erworben haben; vorliegend m\u00fcsste die Beschwerdef\u00fchrerin 3 das Recht auf F\u00fchrung des gew\u00fcnschten Familiennamens bereits als noch nicht gezeugtes Kind erworben haben (E. 3.2). Die Rechtsf\u00e4higkeit wird gem\u00e4ss Art. 34 Abs.2 IPRG stets als Vorfrage behandelt und richtet sich nach dem auf das Grundverh\u00e4ltnis anwendbaren Recht (E. 3.3). Nach schweizerischen Recht ist das noch nicht gezeugte Kind nicht rechtsf\u00e4hig (E. 3.4). In der Wahl des Familiennamens nach Heimatrecht kann keine Wahl des Familiennamens im Sinn von Art. 37 Abs. 2 ZStV erblickt werden (E. 4.4). Die Beschr\u00e4nkung auf die Namensf\u00fchrung nach schweizerischem Recht verletzt vorliegend das Recht der Beschwerdef\u00fchrenden auf Achtung ihres Privat- und Familienlebens im Sinn von Art. 8 Abs. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV nicht (E. 5.2 f.). Gutheissung UP/URB. Abweisung. Abweichende Meinung einer Minderheit der Kammer."}], "ScrapyJob": "446973/29/2124", "Zeit UTC": "06.09.2025 22:36:14", "Checksum": "f9ffd271ff57982a3c1115998b8c2ac2"}