<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01159</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, war von 2001 bis 2004 im Wohn- und Pflegezentrum Y.___, als Krankenschwester angestellt (Urk. 6/10). Unter Hinweis auf eine Erschöpfungsdepression und ein Burnout meldete sie sich am 31. März 2004 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch der Versicherten mit Verfügung vom 10. Dezember 2004 (Urk. 6/18) ab 1. April 2004 bei einem Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von 100 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine ganze Rente zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Dezember 2005 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch sei bei einem Invaliditätsgrad von 100 % unverändert (Urk. 6/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 20. Oktober 2009 teilte die IV-Stelle der Versicherten erneut mit, der Rentenanspruch sei bei einem Invaliditätsgrad von 78 % unverändert (Urk. 6/39).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im November 2013 wurde wiederum eine Revision eingeleitet (vgl. Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragebogen, Urk. 6/47). Daraufhin klärte die IV-Stelle die medizinische Situation ab und holte insbesondere ein psychiatrisches Gutachten ein, das am 2. April 2015 erstattet wurde (Urk. 6/59). Am 14. Dezember 2015 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 6/67). Am 29. März 2016 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, die Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen abzuschliessen, da die Ziele des Belastbarkeitstrainings nicht erreicht worden seien (Urk. 6/75). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/98-103) hob die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 19. September 2016 (Urk. 6/103 = Urk. 2) die bisherige ganze Rente auf Ende des folgenden Monats nach Zustellung der Verfügung auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 20. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 19. September 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr weiterhin eine Rente auszurichten. Eventuell sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 22. November 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 15. Dezember 2016 (Urk. 7) zur Kenntnis gebracht wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in ihrer Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die medizinischen Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Verbesserung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Voraussetzungen zur Weiterausrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der bisherigen ganzen Rente seien daher nicht mehr gegeben (S. 2 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das vielfältige Aktivitätsniveau der Beschwerdeführerin lasse sich mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltend gemachten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit kaum vereinbaren und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weise auf zahlreiche Ressourcen hin. So gehe die Beschwerdeführerin diver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen Freizeitaktivitäten nach und habe eine geregelte Tagesstruktur (Hilfe im Garten von Freunden, Betreuung einer dementen Nachbarin, Freiwilligen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeit). Aus medizinischer Sicht sei eine Willensanstrengung der (vor allem subjektiv verbleibenden) Defizite durchwegs zumutbar (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin vertrat den Standpunkt, dass kein Revisionsgrund vorliege. Der vom Gutachter 2015 erwähnten im Jahr 2009 eingetretenen gesundheitlichen Verbesserung habe die Beschwerdegegnerin bereits damals Rechnung getragen, indem sie den Invaliditätsgrad von bisher 100 % auf neu 78 % herabgesetzt habe (S. 5 f. Ziff. 2). Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin könne nicht von einer wesentlichen Verbesserung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustandes seit 2009 ausgegangen werden (S. 6 Ziff. 3.1). Es sei nicht nachvollziehbar, aus welchen medizinischen Abklärungen die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin einen verbesserten Gesundheitszustand ableite (S. 6 Ziff. 3.2). Gestützt auf das Gutachten von Prof. Dr. Z.___ liege aktuell noch keine verwertbare Arbeitsfähigkeit vor (S. 8 Ziff. 4). Die Argumentation der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin, wonach angeblich ein vielfältiges Aktivitätsniveau und zahlreiche Ressourcen vorliegen würden, greife ins Leere, da ein willentlich nicht überwindbarer Gesundheitsschaden vorliege (S. 9 Ziff. 5.1). Zudem stünden die Ausführungen zu den vermeintlichen Ressourcen in offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichem Widerspruch zu den gutachterlichen Ausführungen, wonach vorsich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig und unter fachärztlicher Begleitung eine berufliche Wiedereingliederung anzugehen sei (S. 9 Ziff. 5.2). Anzufügen bleibe, dass die zur Überwind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vorgenommene Überprüfung in keiner Art und Weise den vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht im Grundsatzentscheid BGE 141 V 281 genannten Anforderungen entspreche (S. 10 Ziff. 5.3). Es liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (S. 10 Ziff. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig ist die revisionsweise Aufhebung der bisher ausgerichteten ganzen Rente. Zu prüfen ist, ob im Vergleich zur ursprünglichen Rentenzusprache im Jahr 2004 eine anspruchsrelevante Verbesserung eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Leistungszusprache vom 10. Dezember 2004 (Urk. 6/18) lagen im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen die folgenden Berichte zugrunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Bericht vom 22. April 2004 (Urk. 6/8) die folgenden Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erschöpfungsdepression im Sinne einer depressiven Episode</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Burnout-Syndrom am Arbeitsplatz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit April 2003 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis auf weiteres (S. 1 lit. B). Die Beschwerdeführerin habe seit mehreren Jahren depressive Verstimmungen. Seit 2001 arbeite sie als Pflegefachfrau in einem Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heim. Von der direkten Vorgesetzten sei sie als Stellvertreterin auserkoren worden, was aber von der Pflegedienstleitung nicht akzeptiert worden sei. Es sei zu zunehmenden Konflikten am Arbeitsplatz gekommen (S. 2 lit. D Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin leide an Schlafstörungen. Sie habe zwei Wochen praktisch nicht geschlafen. Zudem leide sie an Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen, Vergesslichkeit und Antriebsverlust. Sie benötige für alles mehr Zeit, was Überzeit zur Folge gehabt habe. Zudem leide sie an Erschöpfung, Übelkeit und Schwindel (S. 2 lit. D Ziff. 4 und 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte mit Verlaufsbericht vom 27. August 2004 (Urk. 6/11) aus, die Diagnosen seien unverändert. Im Juli 2004 habe die Beschwerdeführerin einen Rückfall erlitten, nun sei sie wieder stabiler (S. 1). Zurzeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als Krankenpflegerin und eine Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehr in diesen Beruf sei nicht wahrscheinlich. Eine berufliche Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung sei sinnvoll. Es sei möglich, dass bei einer neuen Vision auch wieder eine Teilarbeitsfähigkeit erzielt werden könne (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Regionaler Ärztlicher Dienst, RAD, ging mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellungnahme vom 26. Oktober 2004 davon aus, dass keine Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bestehe (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/12/3 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenbestätigung vom 16. Dezember 2005 (Urk. 6/26) lag der folgende Bericht zugrunde.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 13. Dezember 2005 (Urk. 6/24) die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung (S. 1 lit. A) und führte aus, seit April 2003 bis auf weiteres bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 1 lit. B). Seit dem Rückfall im Juli 2004 sei keine Besserung eingetreten. Die Beschwerdeführerin leide immer noch unter Antriebsmangel, Initiative</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust, Morgentief, gedrückter Erschöpfung. Nach einer Tätigkeit von bis zu einer Stunde, wie zum Beispiel Spazieren mit dem Hund, sei sie müde, erschöpft. Berufliche Massnahmen seien in diesem Zustand leider nicht möglich (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte im Feststellungsblatt vom 16. Dezember 2005 (Urk. 6/25) aus, seit dem Rückfall im Juli 2004 sei keine Besserung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitszustandes eingetreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rentenbestätigung vom 20. Oktober 2009 (Urk. 6/39) lagen im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen die folgenden Berichte zugrunde:</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ nannte mit Bericht vom 11. Januar 2009 (Urk. 6/29) die folg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Diagnosen (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, mittelgradig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf bipolare Störung Typ 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er sehe die Beschwerdeführerin zirka halbjährlich. Dazwischen hätten sie telefonischen Kontakt. Die psychologische Betreuung erfolge telefonisch alle zwei Wochen (Ziff. 1.5). Ab Mai 2008 habe die Beschwerdeführerin im „C.___“ zuerst nachmittags, dann vormittags 3.5 Stunden gejätet. Das sei zu viel für sie gewesen. Sie habe bis September 2008 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehalten. Seit Oktober 2008 fahre sie mit selbstgebasteltem Handwerk zum Markt (Ziff. 1.4). Seit Oktober 2008 würden die Leitsymptome Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwäche, Erschöpfung, rasche Ermüdbarkeit, körperliche Müdigkeit persi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Die Beschwerdeführerin sei auf dem freien Arbeitsmarkt nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittelbar. Sie könne zwei Mal täglich ungefähr 1.5 Stunden zum Beispiel basteln, zur Ergotherapie gehen oder Kunsthandwerk gestalten. Das heisse, sie sei in einer angepassten Tätigkeit zu zirka 30 % arbeitsfähig (S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. D.___, RAD, führte mit Stellungnahme vom 31. August 2009 (Urk. 6/37/2) aus, laut psychiatrischer Standortbestimmung vom 31. August 2009 verhindere bei der 39-jährigen Versicherten ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher psychischer Gesundheitsschaden von Krankheitswert (ICD-10 F33.11) die volle Ausschöpfung der funktionellen Leistungsfähigkeit. Die Versicherte werde ambulant lege artis psychiatrisch und psychotherapeutisch behandelt und weise inzwischen einen stabilisierten Tagesablauf mit einer weitgeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den positiven Regulierung der massiven Schlafstörungen auf. Aus versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmedizinischer Sicht könne im Sinne einer beruflichen Eingliederung versucht werden, die medizintheoretisch zu postulierende Restarbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit von etwa 20 bis 30 % eines Pensums von 100 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter störungsspezifisch orientierten Integrationsbedingungen zu verwirkli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte mit Stellungnahme vom 17. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2009 (Urk. 6/37/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aus, es bestehe eine Restarbeitsfähigkeit von 20-30 % bei einem Pensum von 100 %, medizintheoretisch postuliert für beruflich zu verwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammte und angepasste Tätigkeiten unter der Voraussetzung von professio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neller therapeutischer und beruflicher, störungsspezifisch orien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin errechnete anhand eines Einkommensvergleiches gestützt auf die Annahme einer 25%igen Arbeitsfähigkeit in angestammter und angepasster Tätigkeit einen Invaliditätsgrad von 78 % (Urk. 6/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 19. September 2016 (Urk. 2) lagen die folgenden Arztberichte vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte mit Bericht vom 6. Juni 2012 (Urk. 6/44/2-3) aus, es bestehe eine bipolare Störung, welche zu massiven Schwankungen geführt habe. Seit der Behandlung mit Topamax 2008 sei eine Beruhigung einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten. Persistierendes Leitsymptom sei die Antriebsverminderung und eine enorme Erschöpfbarkeit. Die Beschwerdeführerin habe einen Drang nach Aktivität, den sie aber nicht umsetzen könne. Sie habe massive Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsstörungen. Sie gehe seit 2006 an zwei Gehstöcken. Nach einer Geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strecke von 500 m sei sie erschöpft, müsse stehen bleiben. Somatisch seien durch den Hausarzt diverse Abklärungen gemacht worden. Neurologische oder muskuläre Störungen hätten ausgeschlossen werden können. Die Beschwerdeführerin habe sich jahrelang von einer Psychologin behandeln lassen. In den letzten Jahren seien die Konsultationen telefonisch erfolgt, da die Therapeutin alt geworden sei. Sie sei im August 2011 verstorben. Er selbst sei zwei bis vier Mal jährlich in Kontakt mit der Beschwerdeführerin (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Angaben wiederholte Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Bericht vom 7. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/50/5-6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. habil. Z.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete am 2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebene psychiatrische Gutachten (Urk. 6/59)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nannte als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine nicht näher bezeichnete neurotische Störung mit ICH-Ambivalenzkonflikt (ICD-10 F48.9; S. 33 lit. E Ziff. 1). Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte er eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, gegenwärtig remit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiert (ICD-10 F33.4; S. 33 lit. E Ziff. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diagnose einer bipolaren Störung werde durch den Psychiater Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht belegt (S. 30 Mitte). Die notwendigen klassifikatorischen Symptome weise die Versicherte nicht auf. Es sei zu keinen (hypo-)manischen Phasen bei der Versicherten gekommen. Es dominierten Symptome einer raschen Ermüdbarkeit und Erschöpfung. Die Diagnose einer bipolaren Störung könne daher gutachterlicherseits nicht gestützt werden (S. 30 unten). Psychiatrische Hospitalisationen seien seit der letzten Rentenrevision nicht erfolgt (S. 31 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der behandelnde Psychiater von einer bipolaren Störung ausgehe, sei nicht anzunehmen, dass eine störungsspezifische Behandlung erfolge/erfolgt sei. Die Frequenz der psychiatrischen Konsultationen mit zwei- bis viermalig pro Jahr liesse vermuten, dass eine entsprechende psychotherapeutische Behandlung nicht erfolgt sei (S. 32 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ICH-Störung sei als bewusstseinsfern einzustufen. Deshalb könne eine willentliche Überwindung der Störung nicht angenommen werden. Sie sei jedoch mittels einer störungsspezifischen psychotherapeutischen Therapie be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handelbar (S. 32 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Aktivitätsniveau der Versicherten werde durch den innerpsychischen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wehrmechanismus (Energielosigkeit) gestört. Die Prognose sei vom Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis einer entsprechenden hochfrequenten psychotherapeutischen Behandlung ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig. Diese solle in einem stationären Setting begonnen und dann ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lant fortgeführt werden (S. 33 oben).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter adäquater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Therapie sei innerhalb eines Zeitraumes von 12 bis 18 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monaten mit der schrittweisen beruflichen Wiedereingliederung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu rechnen. Aktuell könne eine vorsichtige berufliche Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederung erfolgen mit dem Ziel, die Arbeitsfähigkeit in geschütztem Rahmen mit einem Pensum von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wiederherzustellen. Es sei zunächst ein Belastbarkeits- und Arbeitstraining durchzuführen mit dem Ziel, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die prinzipiellen Erfordernisse eines Arbeitsalltages zu gewöhnen. Eine Phase der weiteren psychischen Stabilisierung habe den beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Massnahmen voranzugehen (S. 34 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte mit Bericht vom 27. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/78/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6-7) aus, es bestehe weiterhin ein Residualzustand mit Antriebsverlust und Erschöpfung bei einer bipolaren Störung. Zudem bestehe eine asthenische Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung. Im Juli 2015 habe die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Marktaktivität einen Zusammenbruch erlitten. Im Januar 2016 habe sie das Arbeitsintegrationsprojekt begonnen (S. 1). Sie habe e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s aus gesundheitlichen Gründen nicht geschafft, die geforderten 5 x 4 Stunden pro Woche im Belastbarkeitstraining hinzukriegen. Sie habe sich bis heute nicht von den Strapazen des Integrationsversuchs erholt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie bleibe a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uf dem ersten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr vermittelbar. Er empfehle weiterhin das Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten einer Rente (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannte mit Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/98/1-4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die folgenden Diagnosen (S. 2 unten):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bipolare Störung (ICD-10 F31.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifizierter dysthymer Zustand</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere asthenische Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe sich auch einer stationären Behandlung unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen (vgl. Urk. 6/98/5-7). Sie habe über viele Jahre extreme affektive Schwankungen gehabt. Die depressiven Phasen hätten eindeutig überwiegt, aber auch maniforme Phasen mit Angetriebenheit, Kritiklosigkeit und der Tendenz, sich unreflektiert zu übernehmen, seien aufgetreten (S. 2 unten). Der Abbruch des Belastbarkeitstrainings für die Arbeitsintegration sei aus gesundheitlichen Gründen erfolgt (S. 3 Mitte). Da die Diagnose der bipolaren Störung bis anhin von Gutachter und RAD verneint worden sei, sei es ihnen auch ein Leichtes, das Leiden der Beschwerdeführerin als unsubstantiell und nicht von Krankheitswert zu taxieren. So könne auch argumentiert werden, das Leiden sei überwindbar. Dem sei aber keinesfalls so. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei, obwohl sie willens sein würde, ihren Beitrag zu leisten, dazu aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage (S. 3 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. prakt. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte mit Stellungnahme vom 10. Juni 2015 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/80/8 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) aus, in mehren Befunden (Erschöpfung, Ermüdbarkeit) liege gegenüber 2009 eine gesundheitliche Verbesserung vor. Ebenso habe Dr. A.___ 2009 „eine massive Antriebsstörung“ festgestellt. Der psychiatrische Gutachter habe sich nicht explizit zum Antrieb geäussert, allerdings beschreibe er mehrere Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten, so dass nun nicht von einer massiven Antriebsstörung gesprochen werden könne. Zusammengefasst stehe fest, dass sich der Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand verbessert habe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 10. Dezember 2004 (Urk. 6/18) wurde der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% eine ganze Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugesprochen. Die Rentenzusprache erfolgte gestützt auf die Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. A.___, welcher eine Erschöpfungsdepression im Sinne einer depressiven Episode sowie ein Burnout-Syndrom am Arbeitsplatz diagnostiziert hatte und von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen war (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei fällt auf, dass Dr. A.___ keine Angaben zum Schweregrad der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfungsdepression machte. Zudem lagen der Beschwerdegegnerin keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vor. Schliesslich ist fraglich, ob den damals genannten Diagnosen überhaupt eine inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung zukommt. So sind Depressionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach gesicherter psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Erfahrung im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und stellt ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Burn-out" als Z-Diagnose (ICD-10 Z73.0) kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtserhebliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_645/2015 vom 3. Februar 2016 E. 4.1 mit Hinweis auf 8C_810/2013 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9. April 2014 E. 5.2.2 mit weiteren Hinweisen). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die der Rentenzusprache 2004 zugrunde liegenden medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Akten erscheinen damit nicht als ausreichend, um den Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin beurteilen zu können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den weiteren Arztberichten sind keine genügenden Angaben zur Arbeitsfähigkeit zu entnehmen. So nahm die Beschwerdegegnerin im Jahr 2005 wiederum einzig gestützt auf einen Bericht des behandelnden Psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ters Dr. A.___ einen unveränderten Rentenanspruch an. Er diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung und ging nach wie vor von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus (vgl. vorstehend E. 4.2). Auch aus diesem rudimentär abgefassten Bericht geht der Schweregrad der Depression nicht hervor und fehlen Angaben zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die medizinische Aktenlage, welche der Rentenbestätigung 2009 zugrunde lag, erscheint ebenfalls als unzureichend. So wurde von Dr. A.___ nebst einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradigen rezidivierenden depressiven Störung der Verdacht auf eine bipo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lare Störung Typ 2 geäussert (vgl. vorstehend E. 5.2). Indes ist letztere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose angesichts der genannten Befunde nicht nachvollziehbar. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ging nunmehr von einer 30%igen Arbeitsfähigkeit in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit aus, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auf dem freien Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sei. Eine nähere Begründung dieser Einschätzung fehlt. Der RAD ging, ebenfalls ohne nähere Begründung, von einer 20 bis 30%igen Arbeitsfähigkeit bei störungsspezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fisch orientierten Integrationsbedingungen aus (vorstehend E. 5.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die der ursprünglichen Rentenzusprache und den darauffolgenden Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stätigungen zugrunde liegenden medizinischen Akten erscheinen nach dem Gesagten nicht als ausreichend, um den Gesundheitszustand und die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin beurteilen zu können. Unter diesen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen kann nicht geprüft werden, ob im Vergleich dazu eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">präsentierte sich die Situation wie folgt: Dr. A.___ diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte nach wie vor eine bipolare Störung. Zudem nannte er als Diagnose einen chronifizierten dysthymischen Zustand und eine schwere asthenische Persönlichkeitsstörung (vorstehend E. 6.5). Der psychiatrische Gutachter Prof. Dr. Z.___ nannte im Jahr 2015 als einzige Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine nicht näher bezeichnete neurotische Störung mit ICH-Ambivalenzkonflikt (ICD-10 F48.9) und entkräftete insbesondere die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer bipolaren Störung. Er war der Ansicht, unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adäquater Therapie sei innerhalb eines Zeitraumes von 12 bis 18 Monaten mit der schrittweisen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruflichen Wiedereingliederung der Beschwerdeführerin zu rechnen. Es könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine vorsichtige berufliche Wiedereingliederung erfolgen mit dem Ziel, die Arbeitsfähigkeit in geschütztem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rahmen mit einem Pensum von 50 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herzustellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 6.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Belastbarkeitstraining, welches die Beschwerdeführerin von Januar bis März 2016 durchlief, konnte jedoch das gesetzte Ziel von vier Stunden pro Tag im dritten Monat nicht erreicht werden. Bereits drei Stunden Anwesenheit pro Tag gelangen nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konstant (vgl. Urk. 6/73). Trotzdem ging die Beschwerdegegnerin in der Fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge, ohne erneute Stellungnahme von Prof. Dr. Z.___ oder eine neue ärztliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung, welche den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) entspricht, einzuholen, davon aus, dass ein verbesserter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand vorliegt (vgl. Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine adäquate Therapie, wie sie Prof. Z.___ empfohlen hat (vgl. vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 6.3), wurde, soweit ersichtlich, bisher nicht installiert. Nach Lage der Akten fand während des ganzen Rentenbezugs keine adäquate regelmässige therapeutische Behandlung statt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was einen massgeblichen psychischen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als fraglich erscheinen lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2007 erfolgte eine einmalige Hospita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lisation in der F.___ (vgl. Urk. 6/98/5-7). Von diesem Aufenthalt konnte die Beschwerdeführerin insgesamt gut profitieren (S. 3 oben). Ansonsten fanden nur 14-tägliche Telefonate mit einer Psychologin statt und zwei bis vier Mal im Jahr Konsultationen des Psychiaters Dr. A.___ (vgl. vorstehend E. 6.2). Weshalb der RAD die psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung dennoch als lege artis beurteilte (vgl. vorstehend E. 5.3), erscheint fraglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten fehlt es an einer verlässlichen Einschätzung der Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit. Es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht geprüft werden, ob eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende Beurteilung des Leistungsanspruchs als unvollständig, weshalb die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach ergänzenden psychiatrischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Damit erübrigt sich eine Prüfung der von der Beschwerdeführerin gerügten Verletzung des rechtlichen Gehörs (vgl. Urk. 1 S. 10 Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 GSVGer – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien und beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemässen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 185</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (zuzüglich MWSt) ist die Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung vorliegend auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 1‘700</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) festzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die ang</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">efochtene Verfügung vom 19. September </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">201</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>