<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2002.00030</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106859&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2002.00030</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.09.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 21.03.2003 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzungen 1992-1995</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Handelsbilanz und Steuerbilanz Auswirkungen von entsprechden Mängeln auf spätere Steuerjahre Die steuerrechtliche Gewinnermittlung knüpft dem Grundsatz nach an die kaufmännische Rechnungslegung an: Kaufmännische Bilanz und Erfolgsrechnung bilden entsprechenden Ausgangspunkt und Grundlage (Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz). Bei der Überprüfung der Handelsrechtskonformität einer im Verfahren eingereichten Bilanz und Erfolgsrechnung haben Steuerverwaltung und Steuerjustiz grosse Zurückhaltung zu üben; entsprechende Korrekturen sind auf ins Auge springende Verstösse gegen zwingendes Handelsrecht zu beschränken. Vorbehalten bleiben allerdings die verschiedenen Korrekturmöglichkeiten, die sich aufgrund der steuerrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften ergeben. Alle vorgenommenen Korrekturen finden Eingang in die sog. Steuerbilanz (E. 3a). Hat eine Handelsbilanz Grundlage einer rechtskräftigen Einschätzung gebildet und wird nachträglich entdeckt, dass sie handelsrechtswidrig ist oder einer steuerrechtlichen Korrektur bedurft hätte, so kann der Mangel nur beseitigt werden, wenn die Rechtskraft aufgehoben wird. Ist dies mittels Revision oder Nachsteuer aber (aus formellen oder materiellen Gründen) nicht möglich, so kann der nicht beseitigte Fehler - wegen dem Grundsatz der "Bilanzidentität" - die Handels- bzw. Steuerbilanzen der späteren Geschäftsjahre beeinflussen, so dass auch diese mangelhaft sein können. Da sich die Rechtskraft von Veranlagungsentscheiden aber nur auf die Festsetzung der Steuerfaktoren, und nicht auf die der Einschätzung zu Grunde liegende Handels- und Steuerbilanz bezieht, erlangen diese keine Verbindlichkeit für die nachfolgenden Steuerperioden und können in diesen einer neuen Prüfung unterworfen werden (E. 3b und c). Ein Berichtigungsverbot von Handels- und Steuerbilanz, das sich höchstens aus dem Grundsatz der "Bilanzidentität" herleiten liesse, verträgt sich nicht mit dem Ziel der Einschätzung im Sinn des Grundsatzes der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, und ist daher abzulehen; Abweisung der Beschwerde des kt. Steueramts (E. 3d). Bezüglich Simulation und geschäftsmässiger Begründetheit bleibt das Verwaltungsgericht bei seiner betreffend die Einschätzung der Pflichtigen für das Steuerjahr 1991 vertretenen und vom Bundesgericht als willkürfrei beurteilten Rechtsauffassung (vgl. SB.1997.00018) und weist die Beschwerde der Pflichtigen ab (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN">ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERICHTIGUNG">BERICHTIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: EinschÃ¤tzungs-,Rekurs- und Beschwerdeverfahren ST: BESCHWERDEVERFAHREN">BESCHWERDEVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN">BESTEUERUNG DER JURISTISCHEN PERSONEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BILANZBERICHTIGUNG">BILANZBERICHTIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BILANZIDENTITÃT">BILANZIDENTITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BILANZIERUNGSFEHLER">BILANZIERUNGSFEHLER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BILANZIERUNGSVORSCHRIFT">BILANZIERUNGSVORSCHRIFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BILANZZUSAMMENHANG">BILANZZUSAMMENHANG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BÃCHER">BÃCHER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEWINNERMITTLUNG">GEWINNERMITTLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDELSBILANZ">HANDELSBILANZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HANDELSRECHTSKONFORM">HANDELSRECHTSKONFORM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KORREKTURVORSCHRIFTEN">KORREKTURVORSCHRIFTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MASSGEBLICHKEITSPRINZIP">MASSGEBLICHKEITSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSKRAFT">RECHTSKRAFT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STEUERBILANZ">STEUERBILANZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 45 lit. I aStG</span><br/><span class="ungerade">§ 71 aStG</span><br/><span class="gerade">Art. 127 lit. II BV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2002 Nr. 106</span><br/><span class="gerade">RB 2002 Nr. 109</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die A AG hat ihren Sitz in ZÃ¼rich [...]. AlleinaktionÃ¤r, PrÃ¤sident und Delegierter des Verwaltungsrats ist C. Am 29. Juni 1989 verpflichtete sich die Gesellschaft gegenÃ¼ber der damals indirekt Ã¼ber die D AG eben­falls vom Genannten beherrschten E AG, deren VerwaltungsratsprÃ¤sident dessen Sohn, F, war, zur Realisation des Spielfilms "M" einen Kredit von Fr. 3 bis 3,3 Mio. bis En­de 1990 zinslos zur VerfÃ¼gung zu stellen. Ausserdem erklÃ¤rte er sich bereit, die geplante Ak­­tienkapitalerhÃ¶hung um Fr. 1,2 Mio. zu zeichnen und zu liberieren. Am 28. Dezember 1989 erwarb die A AG das gesamte Aktienkapital der E AG von damals noch 100 Namenaktien Ã Fr. 1'000.- nominal fÃ¼r Fr. 90'000.-; gleichzeitig Ã¼ber­nahm sie von der D AG ein Darlehen im Betrag von rund Fr. 300'000.-, welches diese der E AG gewÃ¤hrt hatte. Am 7. September 1990 wurde deren AktienkapitalerhÃ¶hung wie geplant um Fr. 1,2 Mio. erhÃ¶ht und von der A AG liberiert. Diese erwarb sodann von der E AG vom Spielfilm "M" fÃ¼r Fr. 3,3 Mio. die Nutzungsrechte, welchen Preis sie mit ihrer Darlehensforderung in gleicher HÃ¶he gegenÃ¼ber der VerÃ¤usserin verrechnete. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht pflichtete in seinem Beschwerdeentscheid vom 28. Januar 1998 (SB.97.00018) der von der Steuerrekurskommission I mit Bezug auf die EinschÃ¤tzung der A AG fÃ¼r das Steuerjahr 1991vertretenen Auffassung bei, die ver­schiedenen Kredit­zahlungen zu Gunsten der E AG von Fr. 2'911'648.-, das Darlehen fÃ¼r die spÃ¤tere Umwandlung in Aktienkapital von Fr. 1'200'000.-, die Ãbernahme von Darlehen der D AG von Fr. 300'000.- sowie der Kauf der Aktien der E AG von der D AG von Fr. 90'000.-, ins­gesamt also Fr. 4'501'648.-, seien samt und sonders simuliert und daher als verdeckte GewinnausschÃ¼t­tungen der Pflichtigen an den HauptaktionÃ¤r C zu wÃ¼rdigen. Die Dar­lehen sei­en im streitbetroffenen Steuerjahr durch entsprechende Herabsetzung des steuerbaren Ka­­pitals zu berÃ¼cksichtigen. Dem steuerbaren Ertrag seien sie erst in demjenigen Zeitpunkt und in demjenigen Umfang aufzurechnen, in welchem auf den erwÃ¤hnten Ak­tiven der Erfolgs­rechnung als Aufwand belastete Wertberichtigungen vorgenommen wÃ¼rden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Bundesgericht wies die hiergegen gerichtete staatsrechtliche Beschwerde der Pflichtigen am 28. Juni 2000 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Steuerrekurskommission I veranlagte die Pflichtige mit (teilweise gut heis­sendem) Rekursentscheid vom 7. MÃ¤rz 2002 fÃ¼r die Steuerjahre 1992 bis 1995 mit einem steuerbaren Ertrag von Fr. ... sowie mit einem steuerbaren Kapital (je zum Satz von 1,5 â°) von Fr. ....</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kommission erwog, die auf den der E AG gewÃ¤hrten Darlehen bzw. auf den von dieser Gesellschaft erworbenen Nutzungsrechten in den GeschÃ¤ftsjahren 1991/92, 1992/93 und 1993/94 erfolgswirksam verbuchten Abschreibungen von Fr. 1'115'375.-, Fr. 1'100'000.- bzw. Fr. 1'080'133.- seien als verdeckte GewinnausschÃ¼ttungen dem steuerbaren Ertrag der Steuerjahre 1993, 1994 bzw. 1995 aufzurechnen. DemgegenÃ¼ber erweise sich der Erwerb sÃ¤mtlicher Aktien der E AG am 28. Dezember 1989 zum Preis von Fr. 90'000.- und die KapitalerhÃ¶hung vom 7. September 1990 im Betrag von Fr. 1,2 Mio. (entgegen dem zur EinschÃ¤tzung 1991 verfochtenen Standpunkt) nicht als simuliert. Die Entfernung der betreffenden Aktiven aus der Steuerbilanz per 30. Juni 1990 sei daher offensichtlich verfehlt. Die bei der EinschÃ¤tzung 1991 erfolgte Korrek­tur des steuerbaren Kapitals sei daher bei den EinschÃ¤tzungen 1992 bis 1995 rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen, was zu einer jeweiligen ErhÃ¶hung des Kapitals um Fr. 1'290'000.- fÃ¼hre.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Das kantonale Steueramt beantragte dem Verwaltungsgericht mit Beschwerde vom 9. April 2002 (SB.2002.00030), es sei das steuerbare Kapital der Pflichtigen fÃ¼r die Steuerjahre 1992 bis 1995 auf Fr. ... festzusetzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Pflichtige liess ihrerseits am 12. April 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben (SB.2002.00032) mit dem Antrag, sie sei fÃ¼r die Steuerjahre 1992 bis 1995 mit einem steuerbaren Ertrag von Fr. ... und mit einem steuerbaren Kapital von Fr. ... einzuschÃ¤tzen. Ausserdem verlangte sie die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Parteien schlossen wechselseitig auf Abweisung der Beschwerde, die Pflichtige mit dem Begehren um eine ParteientschÃ¤digung. Die Steuerrekurskommission I beantragte die Abweisung beider Beschwerden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerde des kantonalen Steueramts (SB.2002.00030) und die Beschwerde der Pflichtigen (SB.2002.00032) haben denselben Rekursentscheid zum Gegenstand und wer­fen dieselben Streitfragen auf. Es rechtfertigt sich daher, die Verfahren zu vereinigen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Fest­stel­lung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Re­kurskommission in <span>Ã¼</span>bereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessen­­heit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch (RB 1999 Nr. 147).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Der steuerbare Ertrag einer Aktiengesellschaft berechnet sich nach dem gemÃ¤ss § 269 Abs. 1 StG vorliegend noch anwendbaren § 45 Abs. 1 des frÃ¼heren Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG) aufgrund des Saldos der Erfolgsrechnung, unter BerÃ¼cksichtigung des Saldovortrags aus dem Vorjahr (lit. a), erhÃ¶ht (unter anderem) um die der Rechnung be­lasteten, geschÃ¤ftsmÃ¤ssig nicht begrÃ¼ndeten Aufwendungen, wie verdeckte GewinnausschÃ¼ttungen (lit. b).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der Steuergesetzgeber knÃ¼pft die steuerrechtliche Gewinnermittlung dem Grundsatz nach an die kaufmÃ¤nnische Rechnungslegung an. Weil eigenstÃ¤ndige steuerrechtliche Rechnungslegungsvorschriften fehlen, stÃ¼tzt sich die Steuergesetzgebung auf die kaufmÃ¤nnische Gewinnermittlungsmethode, wie sie im Wesentlichen in den Art. 957 - 964 des Obligationen­rechts vom 30. MÃ¤rz 1911 (OR; mit Sonderbestimmungen fÃ¼r Aktiengesellschaften: Art. 662 - 670 OR) verankert ist (vgl. Francis Cagianut/Ernst HÃ¶hn, Unternehmungssteuerrecht, 3. A., Bern 1993, § 4 Ziff. 3; Peter BrÃ¼lisauer/Stephan Kuhn, in Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht I/2a, Basel/Genf/MÃ¼nchen 2000, Art. 58 DBG N. 9; Felix Richner/Walter Frei/Barbara Weber/Hans R. BrÃ¼tsch, ZÃ¼rcher Steuergesetz, 2. A. ZÃ¼rich 1997, § 45 N. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach dem steuerrechtlichen Grundsatz der Massgeblichkeit der Handelsbilanz bildet die kaufmÃ¤nnische Bilanz und Erfolgsrechnung Ausgangspunkt und Grundlage der steu­errechtlichen Gewinnermittlung. Massgeblich sind die nach den zwingenden Vorschrif­ten des Handelsrechts ordnungsmÃ¤ssig gefÃ¼hrten BÃ¼cher (Cagianut/HÃ¶hn, § 4 Ziff. 3, 26 ff. und 55). Steuerrechtlich wird der wirtschaftliche Sachverhalt demnach so beurteilt, wie er nach den Vorschriften des Handelsrechts in den GeschÃ¤ftsbÃ¼chern dargestellt werden muss, und nicht so, wie er in einer konkreten Bilanz pflichtwidrig dargestellt worden ist (Markus Reich, Die Realisation stiller Reserven im Bilanzsteuerrecht, ZÃ¼rich 1983, S. 41 ff.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei der ÃberprÃ¼fung der HandelsrechtskonformitÃ¤t einer im Verfahren eingereichten Bilanz und Erfolgsrechnung haben Steuerverwaltung und Steuerjustiz allerdings grosse ZurÃ¼ckhaltung zu Ã¼ben. Es kann nicht Aufgabe der steuerrechtlichen Gewinnermittlung sein, umstrittene Fragen der Bilanzierung und Bewertung vorfrageweise einer LÃ¶sung zuzufÃ¼hren oder gar die kaufmÃ¤nnische Rechnungslegung weiterzuentwickeln. Steuerrechtlich darf und muss deshalb lediglich bei offenkundigen, ins Auge springenden VerstÃ¶ssen gegen zwingendes Handelsrecht von einer von der Revisionsstelle geprÃ¼ften und von der Generalversammlung genehmigten Handelsbilanz â genauer: von der Bilanz und Erfolgsrechnung umfassenden Jahresrechnung â abgewichen werden (RB 1999 Nr. 38; BrÃ¼lisauer/ Kuhn, Art. 58 DBG N. 36; kritisch hierzu: Markus Berger, Probleme der Bilanzberichtigung, ASA 70 [2001/02], 550 ff.). Vorbehalten bleiben freilich die verschiedenen Korrekturen, die sich aufgrund der steuerrechtlichen Gewinnermittlungsvorschriften ergeben (vgl. BrÃ¼lisauer/Kuhn, Art. 58 DBG N. 32 ff.; Cagianut/HÃ¶hn, § 4 Ziff. 55 ff.). Rechtsgrund sol­cher Abweichungen bilden indessen nicht handelsrechtliche, sondern steuerrechtliche Regeln und Prin­zipien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Wird im Rahmen der Steuerveranlagung wegen offenkundiger VerstÃ¶sse gegen zwin­­gende handelsrechtliche Bilanzierungsvorschriften oder gestÃ¼tzt auf steuerrechtliche Korrekturvorschriften von der Handelsbilanz der steuerpflichtigen Person abgewichen und werden dabei Bilanzwerte hÃ¶her oder niedriger festgelegt, so klaffen (handelsrechtlicher) Buchwert und Ertragssteuerwert (Gewinnsteuerwert) auseinander. Diese Abweichungen fin­den in die sog. Steuerbilanz Eingang und werden in der Regel fÃ¼r kÃ¼nftige Steuerveranlagungen in einer Korrekturaufstellung festgehalten (Ernst HÃ¶hn/Robert Waldburger, Steuerrecht, 9. A. Bern/Stuttgart/Wien 2002, § 46 Rz 20). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Hat eine Handelsbilanz Grundlage einer rechtskrÃ¤ftigen EinschÃ¤tzung gebildet und wird erst nachtrÃ¤glich entdeckt, dass sie handelsrechtswidrig ist oder einer steuerrechtlichen Korrektur bedurft hÃ¤tte, so kann der Mangel nur beseitigt werden, wenn die Rechtskraft aufgehoben wird, das heisst lediglich unter den gesetzlichen Voraussetzungen einer Re­vision (§ 155 StG) bzw. einer Nachsteuer (§ 160 StG; Francis Cagianut, Bedeutung der kaufmÃ¤nnischen Buchhaltung und Bilanz im Steuerrecht, ASA 37 [1968/69], 144; Danielle Yersin, Les corrections et modifications apportÃ©es par une entreprise Ã sa comptabilitÃ© et leurs consÃ©quences fiscales, RDAF 1977, 377). Dasselbe muss fÃ¼r fehlerhafte handels- und steuerrechtliche Korrekturen der Handelsbilanz gelten, die ihren Niederschlag in der Steuer­­bilanz gefunden haben und Grundlage einer rechtskrÃ¤ftigen EinschÃ¤tzung geworden sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Ist die Behebung des Mangels mittels Revision oder Nachsteuer aber aus formel­len oder materiellen GrÃ¼nden nicht mÃ¶glich, so kann der nicht beseitigte Fehler - wegen der nach dem Grundsatz der BilanzkontinuitÃ¤t (bzw. des "Bilanzzusammenhangs"; vgl. Rolf Benz, Handelsrechtliche und steuerrechtliche GrundsÃ¤tze ordnungsmÃ¤ssiger Bilanzierung, ZÃ¼rich 2000, S. 151) gebotenen IdentitÃ¤t von Schlussbilanz und Anfangsbilanz des Folgejahrs ("BilanzidentitÃ¤t") - die Handels- bzw. Steuerbilanzen der spÃ¤teren GeschÃ¤ftsjahre beeinflussen, so dass auch diese mangelhaft sein kÃ¶nnen. Es stellt sich die Frage, ob in den darauf folgenden Steuerperioden fehlerhafte Bilanzen hinsichtlich derartiger MÃ¤ngel berichtigt werden kÃ¶nnen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung kÃ¶nnen Veranlagungsentscheide nur mit Bezug auf die Festsetzung der Steuerfaktoren (vgl. § 139 Abs. 1 StG) - bei juristischen Personen also des steuerbaren Ertrags (bzw. des steuerbaren Reingewinns) und des steuerbaren Kapitals - (im sog. Dispositiv des Entscheids) rechtskrÃ¤ftig werden. DemgegenÃ¼ber nehmen die Moti­ve eines Entscheids nicht an der Rechtskraft teil (vgl. RB 2001 Nr. 106, 1996 Nr. 44 je mit Verweisungen; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kauf­mann, Kommentar zum harmonisier­ten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 140 N. 12 ff. und § 147 N. 8). In materielle Rechts­­kraft erwachsen kann somit bloss die Festlegung der aus dem konkreten Steuerrechts­verhÃ¤ltnis fliessenden Steuerfaktoren bzw. der Steuerforderung, nicht hingegen die diesem RechtsverhÃ¤ltnis zu Grunde liegende Tatsachen‑ oder Rechtslage. Bei periodisch zu erhebenden Steuern wird das SteuerrechtsverhÃ¤ltnis zeitlich begrenzt durch die einzelnen Steuerperioden. Im Rahmen der Beurteilung der EinschÃ¤tzung einer anderen Steuerperiode kann daher sowohl die tatsÃ¤chliche als auch die rechtliche Ausgangslage vollumfÃ¤nglich Ã¼berprÃ¼ft und, sofern erforderlich, abweichend gewÃ¼rdigt werden (vgl. BGE 121 II 273 E. 1a = StE 1997 B 93.4 Nr. 3; BGr, 17. Juli 1996, StE 1997 B 93.4 Nr. 4 mit Hinweisen; BGr, 4. Oktober 1967, ASA 37 [1968/69] S. 71). Dem steht auch das Gebot von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 19. April 1998 [BV]) grundsÃ¤tzlich nicht entgegen (BGr, 3. Mai 1999, StE A 21.14 Nr. 13).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Daraus folgt, dass sich die Rechtskraft einer EinschÃ¤tzung nicht auf die ihr zu Grun­de liegende Handels- und Steuerbilanz erstreckt. Diese erlangt insoweit keine Verbindlichkeit fÃ¼r die nachfolgenden Steuerperioden und kann, falls sie Auswirkungen auf die Folgebilanzen hat, in den spÃ¤teren Steuerperioden neuer PrÃ¼fung unterworfen werden. Wenn aber die Rechtskraft einer ÃberprÃ¼fung solcher "verschleppter" Bilanzierungsfehler (Berger, S. 557 ff.) von Handels- und Steuerbilanz nicht entgegensteht, kÃ¶nn­te ein Berichtigungs­verbot hÃ¶chstens aus dem vorerwÃ¤hnten ma­teriellrechtlichen Grundsatz der Bilanzkon­tinuitÃ¤t abgeleitet werden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Oberstes Ziel der EinschÃ¤tzung ist nach Gesetz und Verfassung die "vollstÃ¤ndige und gerechte Besteuerung" (§ 71 aStG) im Sinn des Grundsatzes der Besteuerung nach der wirtschaftlichen LeistungsfÃ¤higkeit (Art. 19 Abs. 1 der Kantonsverfassung vom 18. April 1869, Art. 127 Abs. 2 BV). Weil die Ein­schÃ¤tzung die Feststellung der Steuerfaktoren fÃ¼r eine bestimmte Steuerperiode zum Gegenstand hat, fordert das Gesetz die steuerperiodenbezogene materiell richtige und gerechte Besteuerung der Steuerpflichtigen. Lediglich bei rechtskrÃ¤ftig gewordenen EinschÃ¤tzungen misst es der Rechtssicherheit â in den Schranken von Revision und Nachsteuer â eine hÃ¶here Bedeutung zu. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit diesen Wertungen des Gesetzgebers vertrÃ¤gt es sich nicht, dem Grundsatz der BilanzkontinuitÃ¤t einen hÃ¶heren Stellenwert einzurÃ¤umen und auf eine Handels- bzw. Steu­erbilanz abzustellen, die ihrerseits infolge fehlerhafter frÃ¼herer Festsetzung der Buch- bzw. Ertragssteuerwerte handels- bzw. steuerrechtswidrig ist. Demzufolge ist fÃ¼r jede Steuerperiode der handels- und steuerrechtskonforme Unternehmensgewinn festzusetzen und sind dementsprechend "verschleppte" Bilanzierungsfehler in den Folgejahren richtigzustellen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In derartigen FÃ¤llen fragt es sich aber, ob aus dem gesamten gesetzlichen System der Gewinnbesteuerung gegebenenfalls ein auf das WillkÃ¼rverbot von Art. 9 BV gestÃ¼tzter besonderer Revisionsgrund zu Gunsten und zu Lasten der steuerpflichtigen Person abgelei­tet werden kÃ¶nnte, der es erlaubte, mit dem Ziel der Herstellung der BilanzkontinuitÃ¤t auch rechtskrÃ¤ftige EinschÃ¤tzungen abzuÃ¤ndern und diesen zu Grunde liegende Handels- und Steuerbilanzen zu berichtigen, sofern sie Quelle von berichtigten "verschleppten" Bilanzierungsfehlern sind. Das Gericht braucht jedoch diese Frage vorliegend weder zu beantworten noch hat es einer Antwort darauf vorzugreifen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Das kantonale Steueramt beantragt mit seiner Beschwerde die Wiederherstellung seines Einspracheentscheids hinsichtlich der Festsetzung des steuerbaren Kapitals fÃ¼r die Steuerjahre 1992 bis 1995 einzig mit der von ihm vertretenen, in den vorstehenden ErwÃ¤gungen aber verworfenen Bindungswirkung der Steuerbilanz, die der rechtskrÃ¤ftigen EinschÃ¤tzung 1991 zu Grunde gelegt wurde. Die ErwÃ¤gungen, welche die Rekurskommission zur Korrektur der Steuerbilanz mit Bezug auf die Beteiligung der Pflichtigen an der E AG bewogen hat, ficht das Steueramt dagegen nicht an. Im Ãbrigen kann insoweit auf die zutreffende vorinstanzliche BegrÃ¼ndung verwiesen werden (vgl. § 161 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 [GVG]).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Somit ist die Beschwerde des kantonalen Steueramts abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. In ihrer Beschwerde stellt sich die Pflichtige auf den Standpunkt, die Darlehen, die sie der E AG zur Finanzierung des Spielfilms "M" gewÃ¤hrt habe, seien nicht simuliert gewesen, so dass die in den GeschÃ¤ftsjahren 1991/92, 1992/93 und 1993/94 erfolgswirksam verbuchten Abschreibungen von Fr. 1'115'375.-, Fr. 1'100'000.- bzw. Fr. 1'080'133.- auf den betreffenden Darlehen bzw. auf den von ihr erworbenen Nutzungsrechten geschÃ¤fts­mÃ¤ssig begrÃ¼ndet seien. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht sieht sich indessen auch im vorliegenden Verfahren nicht veranlasst, von seiner im Beschwerdeentscheid vom 28. Januar 1998 betreffend die EinschÃ¤t­zung der Pflichtigen fÃ¼r das Steuerjahr 1991 vertretenen und vom Bundes­gericht als willkÃ¼rfrei beurteilten Rechtsauffassung abzuweichen, die fraglichen Darlehen seien simuliert und daher als verdeckte GewinnausschÃ¼ttungen der Pflichtigen an ihren HauptaktionÃ¤r C zu wÃ¼rdigen. Das Gericht verweist zum einen auf die BegrÃ¼ndung seines Beschwerdeent­scheids sowie des damaligen Rekursentscheids vom 6. MÃ¤rz 1997, zum an­dern auf die einlÃ¤sslichen und zutreffenden ErwÃ¤gungen der Rekurskommission im angefoch­tenen Rekursentscheid, denen es vollumfÃ¤nglich beitritt (vgl. § 161 GVG). All diese tat­sÃ¤chlichen und rechtlichen EntscheidgrÃ¼nde brauchen hier nicht wiedergegeben zu werden, zumal sich die Pflichtige in der Beschwerdeschrift im Kern in der Wiederholung von Argumenten er­schÃ¶pft, die bereits in den erwÃ¤hnten Entscheiden entkrÃ¤ftet worden sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hervorzuheben ist abschliessend einzig die Feststellung, dass der Umstand, dass die Abschreibungen nicht mehr auf der simulierten Darlehensforderung selber, sondern auf den in Verrechnung mit dieser Forderung am 30. Oktober 1990 erworbenen Nutzungsrechte vor­­genommen wurden, nichts an der WÃ¼rdigung Ã¤ndert, dass die Abschreibungen geschÃ¤fts­­mÃ¤ssig nicht begrÃ¼ndet gewesen sind. Wie die Rekurskommission zutreffend dargelegt hat, war nÃ¤mlich der Erwerb der Nutzungsrechte bereits in der Darlehensvereinbarung vom 29. Juni 1989 vorgesehen und sind diese Rechte lediglich an die Stelle der Darlehensforderung getreten. Das Argument der Pflichtigen, wenn es sich beim Filmprojekt um ein potentiell lukratives GeschÃ¤ft mit entsprechenden Gewinnchancen gehandelt habe, was die Rekurskommission zugestehe, dann mÃ¼sse dessen Finanzierung ebenfalls "geschÃ¤ftlichen" Charakter haben, trifft nicht zu, wenn wie vorliegend wiederholt von den Vorinstanzen und dem Verwaltungsgericht festgestellt worden ist, die Finanzierung des GeschÃ¤fts dem Drittvergleich nicht standhÃ¤lt und daher dem AktionÃ¤r und nicht der Gesellschaft zugerechnet werden muss. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das fÃ¼hrt zur Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten den Parteien anteilmÃ¤ssig aufzuer­legen (§ 151 Abs. 1 StG in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG). Da die Pflichtige hinsicht­lich der steueramtlichen Beschwerde obsiegt, ist ihr insoweit eine ParteientschÃ¤digung zuzu­­sprechen. DemgegenÃ¼ber unterliegt sie mit ihrer eigenen Beschwerde, so dass ihr dies­be­zÃ¼glich die geforderte EntschÃ¤digung versagt bleiben muss (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit § 152 und § 153 Abs. 4 StG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Beschwerdeverfahren SB.2002.00030 und SB.2002.00032 werden vereinigt;</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>und entscheidet:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>