Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 21. Oktober 2019 BEK 2019 158 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner. In Sachen A.________ AG, Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________ AG, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin, vertreten durch D.________ AG, betreffend Konkurseröffnung (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Ma- rch vom 4. September 2019, ZES 2019 384);- hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass am 4. September 2019 der Einzelrichter am Bezirksgericht March über die Firma A.________ AG die Konkurseröffnung mit Wirkung ab 4. Sep- tember 2019, 10.45 Uhr verfügte; - dass gegen diese Verfügung die A.________ AG (nachfolgend Be- schwerdeführerin) mit Eingabe vom 16. September 2019 (Eingang: 17. Sep- tember 2019) während noch laufender Rechtsmittelfrist beim Kantonsgericht Beschwerde erheben liess (u.a.) mit den Anträgen um Aufhebung des Kon- kurses, eventualiter um Gewährung eines Konkursaufschubs von drei Mona- ten (KG-act. 1); - dass am 17. September 2019 der Beschwerde die (beantragte) auf- schiebende Wirkung mangels Nachweises der Tilgung bzw. Hinterlegung der Schuld inkl. Zinsen, Kosten und erstinstanzliche Gerichtskosten nicht zuer- kannt wurde, mit derselben prozessleitenden Verfügung darauf hingewiesen wurde, dass innert der Rechtsmittelfrist die vollständige Tilgung der Forderung nebst Zinsen und der weiteren Kosten von total Fr. 118‘325.70 durch Urkun- den nachzuweisen oder dieser Betrag beim Kantonsgericht Schwyz zu hinter- legen oder einen Verzicht der Gläubigerin auf Konkursdurchführung vorzule- gen ist, und die Beschwerdeführerin zudem aufgefordert wurde, innert 10 Ta- gen seit Zustellung dieser Verfügung in Bezug auf die Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit noch einen Zwischenabschluss mit Aktiven und Passiven, eine vollständige Kreditorenliste sowie einen aktuellen Betreibungsregister- auszug nebst Nachweis, dass (allfällige) weitere Betreibungsforderungen mit Konkursandrohung bezahlt oder zumindest gedeckt sind, einzureichen sowie einen Kostenvorschuss für die mutmasslichen zweitinstanzlichen Gerichtskos- ten von Fr. 750.00 zu bezahlen (zum Ganzen KG-act. 2 Ziff. 1-3);Kantonsgericht Schwyz 3 - dass diese Verfügung der Beschwerdeführerin am 19. September 2019 zugestellt wurde (Anhang zu KG-act. 2, Track & Trace vom 1. Oktober 2019), die Beschwerdeführerin innert den genannten Fristen weder den Vorausset- zungen gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1, 2 oder 3 SchKG nachkam noch die zusätzlich angeforderten Belege zur Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit einreichte noch den Kostenvorschuss leistete; - dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innert der mit Verfügung vom 3. Oktober 2019 gestützt auf Art. 101 Abs. 3 ZPO angesetzten Nachfrist bis 14. Oktober 2019 nicht bezahlte, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 101 Abs. 3 ZPO; KG-act. 7 Ziff. 1 und 2); - dass davon abgesehen die Beschwerdeführerin bereits die Vorausset- zungen gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG für die Aufhebung eines Konkursent- scheides nicht erfüllen würde, der sich auf dem zwischenzeitlich gesperrten Bankkonto der Beschwerdeführerin befindende Betrag von über Fr. 38‘528.00 daran nichts zu ändern und eine nur teilweise Erfüllung der Voraussetzungen von Art. 174 Abs. 2 SchKG ebenso nicht zu genügen vermöchte und die Be- schwerde damit abzuweisen wäre, wenn darauf überhaupt eingetreten werden könnte; - dass auch auf das erst zweitinstanzlich gestellte Eventualbegehren ei- nes Konkursaufschubs nicht einzutreten ist, da solche Gesuche im Rechtsmit- telverfahren nicht nachholbar sind (vgl. Staehelin, BSK Ergänzungsband, 2. A. 2017, Art. 192 SchKG ad N 16 mit Hinweis auf CAN 2015 Nr. 83; unbe- sehen davon [vgl. Staehelin, a.a.O., Kommentar zu Art. 192 SchKG ad N 16] ein solches Begehren von der Gläubigerin nicht unterstützt würde [vgl. KG- act. 5, S. 3]);Kantonsgericht Schwyz 4 - dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die zweitinstanzlichen Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 106 Abs. 1 ZPO); - dass über Nichteintreten gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41 Abs. 1 JG präsidial entschieden werden kann;-Kantonsgericht Schwyz 5 verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die zweitinstanzlichen Kosten von Fr. 400.00 werden der Beschwerde- führerin auferlegt. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre- chen. Es handelt sich um eine Konkurssache. 4. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R) und an die C.________ AG (2/R) sowie an das Konkursamt March (1/R), den Betreibungskreis Altendorf Lachen (1/R), das Handelsregister des Kantons Schwyz (1/R) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vor- instanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantonsgerichts- kasse (1/ü, im Dispositiv). Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Versand 21. Oktober 2019 kau