<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2001.00209</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106281&amp;W10_KEY=4467148&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2001.00209</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 04.09.2001</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gebührenforderung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Schuldnerstellung bei Wasser-, Abwasser- und Kehrichtgebühren<br/><br/>Auf die Beschwerde ist einzutreten (E. 1).<br/>Der Bezirksrat ist zu Unrecht auf den einen Rekurs nicht eingetreten (E. 2a).<br/>Eine Rückweisung an den Bezirksrat erübrigt sich indessen (E. 2b).<br/>Schuldner sind die jeweiligen "Eigentümer bzw. Baurechtsberechtigter" (E. 3a).<br/>Die Vorinstanz erwog, nur im Grundbuch eigetragene Baurechtsberechtigte seien Gebührenschuldner (E. 3b).<br/>Dieser Auffassung ist beizutreten (E. 3c).<br/>Die Begründung der Beschwerdegegnerin, weshalb die Gebührenrechnungen stets der Anlagebetreiberin und nicht den Grundstückeigentümern zugestellt worden seien, überzeugt. Es liegt deshalb keine Praxisänderung vor, die im Übrigen zulässig wäre. Dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin stehen auch keine Gründe des Vertrauensschutzes entgegen (E. 3d).<br/>Die Bestimmungen über die Abwassergebühren wurden richtig angewandt (E. 3e).<br/>Es liegen keine genügenden Hinweise auf eine fehlerhafte Funktionsweise des Wasserzählers vor (E. 4).<br/>Dass der Bezirksrat zu Unrecht auf den einen Rekurs nicht eingetreten ist, führt zu teilweiser Übernahme der Kosten auf die Gerichtskasse (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ABWASSERGEBÃHR">ABWASSERGEBÃHR</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAURECHT">BAURECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BAURECHTSBERECHTIGTE/-R">BAURECHTSBERECHTIGTE/-R</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDBUCH">GRUNDBUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRAXISÃNDERUNG">PRAXISÃNDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULDNER">SCHULDNER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERTRAUENSSCHUTZ">VERTRAUENSSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WASSERGEBÃHR">WASSERGEBÃHR</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 675 ZGB</span><br/><span class="ungerade">Art. 779 ZGB</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 5 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die E AG betrieb seit 1975 auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nrn. 1 und 2 in U eine Tennisanlage; die auf diesen GrundstÃ¼cken befindlichen Ge­bÃ¤ude und AussenplÃ¤tze waren von ihr erstellt und finanziert worden. Die Aktien der Gesellschaft gehÃ¶rten mehrheitlich D und dessen SÃ¶hnen A und B. 1995 Ã¼bernahmen A und B von ihrem Vater D die beiden GrundstÃ¼cke je zur HÃ¤lfte. Am 26. Mai 2000 wurde die Gesellschaft in Anwendung von Art. 708 Abs. 4 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) und von Art. 86 Abs. 2 der Handelsregisterverordnung (HRegV) von Amtes wegen als aufgelÃ¶st erklÃ¤rt, weil die ihr zur Wiederherstellung des gesetzmÃ¤ssigen Zustands in Bezug auf die Verwaltung und Ver­tretung angesetzte Frist fruchtlos abgelaufen war. Heute wird die genannte Tennisanlage von der am 15. September 1998 ins Handelsregister eingetragenen F GmbH betrieben, an welcher Gesellschaft unter anderem A und B beteiligt sind.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gemeindeverwaltung bezog die jÃ¤hrlichen Wasser- und AbwassergebÃ¼hren seit Aufnahme des Tennisbetriebs im Jahre 1975 von der E AG. Am 17. Januar 2000 stellte die Gemeindeverwaltung hinsichtlich der Bezugsperiode 1997 fÃ¼r Wasser, Abwasser und Kehricht der genannten Tennisanlage Rechnung im Gesamtbetrag von Fr. 7'710.85. Die Rechnungs­stellung erfolgte jedoch nicht mehr an die E AG, sondern im Original an A und in Kopie an B.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hiergegen erhob Rechtsanwalt C als Rechtsvertreter von A am 14. Februar 2000 Einsprache mit dem Antrag, die GebÃ¼hrenrechnung aufzuheben. Er machte geltend, Schuldner der streitigen GebÃ¼hren sei nicht A, sondern nach wie vor die E AG; nachdem die GebÃ¼hren seit vielen Jahren von dieser bezogen worden seien, sei der bezÃ¼glich der fraglichen Bemessungsperiode 1997 vollzogene Schuldnerwechsel nicht zulÃ¤ssig. Eventualiter wurde geltend gemacht, zwischen A und B bestehe angesichts des Miteigentums an den fraglichen GrundstÃ¼cken keine Solidarschuldnerschaft, weshalb A hÃ¶chstens die HÃ¤lfte des GebÃ¼hrenbetrags auferlegt werden dÃ¼rfe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit Schreiben vom 29. Juni 2000 an A hielt der Werkvorsteher fest, dem gestellten Begehren zu Hauptsache nicht entsprechen zu kÃ¶nnen. Er erklÃ¤rte sich jedoch bereit, bei der Bemessung der KlÃ¤rgebÃ¼hr den fÃ¼r die Sprinkleranlage der AussenplÃ¤tze verbrauchten Wasseranteil in Abzug zu bringen, was eine Reduktion des Gesamtbetrags von ursprÃ¼nglich Fr. 7'710.85 auf Fr. 7'568.- ergab; ferner erklÃ¤rte er sich bereit, den neuen Gesamtbetrag je zur HÃ¤lfte A und B in Rechnung zu stellen. Das Original des Schreibens samt Rechnung vom 3. Juli 2000 wurde A, eine Kopie dieses Schreibens samt Rechnung vom 3. Juli 2000<br/> B zugestellt. Nachdem A dem Werkvorsteher mitgeteilt hatte, er wÃ¼nsche zuhanden seines Rechtsvertreters einen fÃ¶rmlichen, rekursfÃ¤higen Einspracheentscheid, fasste die Werkkommission Y am 24. August 2000 einen entsprechenden Beschluss, welcher inhaltlich dem Schreiben des Werkvorstehers vom 29. Juni 2000 entsprach. Der Einspracheentscheid wurde Rechtsanwalt C sowie je in einer Kopie A und B zugestellt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Eingaben vom 26. bzw. 27. September 2000 erhob Rechtsanwalt C namens A bzw. B Rekurs gegen den Einspracheentscheid, mit den gleichlautendem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben, soweit damit A bzw. B zur Zahlung einer Wasser-, Abwasser- und KehrichtgebÃ¼hr fÃ¼r die Bezugsperiode 1997 verpflichtet werde; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Gemeinde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat V beschloss am 25. Mai 2001, die Rekursverfahren zu vereinigen (Disp. Ziff. 1), den Rekurs von A abzuweisen (Disp. Ziff. 2) und auf den Rekurs von B nicht einzutreten (Disp. Ziff. 3). Die Rekurskosten, worunter eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 600.-, auferlegte er zu 2/3 A und zu 1/3 B (Disp. Ziff. 4).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Mit Eingaben vom 27. Juni 2001 erhoben A und B beim Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den Rekursentscheid. A beantragte, es sei Disp. Ziff. 2 des Rekursentscheids sowie die mit dem Einspracheentscheid modifizierte GebÃ¼hrenrechnung ersatzlos aufzuheben; eventuell sei die Sache zum Neuentscheid an die Werkkommission zurÃ¼ckzuweisen. B beantragte, es sei in Aufhebung von Disp. Ziff. 3 des Rekursentscheids die <br/> <br/> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sache zur materiellen Beurteilung an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen; eventuell sei die im Einspracheentscheid modifizierte GebÃ¼hrenrechnung ersatzlos aufzuheben; subeventuell sei die Sache zum Neuentscheid an die Werkkommission zurÃ¼ckzuweisen. In beiden Beschwerden wurde beantragt, die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und diese zur Zahlung einer ParteientschÃ¤digung an die BeschwerdefÃ¼hrer zu verpflichten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. Juli 2001 wurden die beiden Beschwerdeverfahren vereinigt und die E AG in Liquidation als Mitbeteiligte in das Verfahren einbezogen. Sie Ã¤usserte sich mit Eingabe vom 13. August 2001 zu den Beschwerden. Der Bezirksrat V beantragte am 10. Juli 2001 Abweisung der Beschwerden. Den nÃ¤mlichen Antrag stellte am 23. August 2001 namens der Gemeinde X deren Werkkommission, die zudem die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung verlangte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde ist aufgrund des Streitwerts nach § 38 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) der Einzelrichter berufen. Da die Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Der Bezirksrat ist auf den Rekurs des BeschwerdefÃ¼hrers 2 nicht eingetreten. Er erwog, B habe weder die Rechnung vom 17. Januar 2000 noch jene vom 3. Juli 2000 angefochten, wobei sich letztere unmittelbar an ihn gerichtet und den ausdrÃ¼cklichen Hinweis enthalten habe, dass dagegen binnen 30 Tagen bei der Werkkommission Y Einsprache erhoben werden kÃ¶nne. Der Einspracheentscheid der Werkkommission vom 24. August 2000 habe sich an Rechtsanwalt C als Vertreter von A gerichtet und sich auf dessen Ein­sprache vom 14. Februar 2000 bezogen, welche Rechtsanwalt C ausschliesslich im Namen </span></p> <p class="Einzug1"><span>von A erhoben habe; dass eine Kopie dieses Einspracheentscheids auch noch B zugestellt worden sei, vermÃ¶ge diesem angesichts des geschilderten Verfahrensablaufs (verpasste Ein­sprachefrist) kein Rekursrecht zu verschaffen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dieser Betrachtungsweise kann nicht beigetreten werden. Geht man davon aus, dass der ursprÃ¼nglichen Rechnung vom 17. Januar 2000 angesichts der darin enthaltenen Berech­nung und Rechtsmittelbelehrung VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t zukam, so belastete diese VerfÃ¼gung B nicht, weshalb er sich damals nicht zur Einspracheerhebung veranlasst sehen musste. Ihm gegenÃ¼ber sind GebÃ¼hren erstmals mit Rechnung vom 3. Juli 2000 â im Zusammenhang mit dem Schreiben des Werkvorstands vom 29. Juni 2000, der die GebÃ¼hren reduzierte und neue je hÃ¤lftig A und B in Rechnung stellte â geltend gemacht worden. Wohl trifft es zu, dass B gegen diese Rechnung un­ge­achtet der darauf enthaltenen Rechtsmittelbelehrung keine Einsprache erhoben hat. Zu berÃ¼cksichtigen ist jedoch, dass das Schreiben des Werkvorstehers vom 29. Juni 2000 samt damit verbundener neuer Rechnungstellung eine unklare Situation schuf: Einerseits handelte es sich dabei um eine Antwort auf die Einsprache vom 14. Februar 2000 von A bzw. dessen Rechtsvertreter, nicht jedoch um einen fÃ¶rmlichen Einspracheentscheid. Anderseits wurde aufgrund dieses Schrei­bens erstmals auch B als Schuldner belangt. Gesamthaft betrachtet kÃ¶nnen die neuen Rechnungen vom 3. Juli 2000 an A und B zwar als WiedererwÃ¤gung der VerfÃ¼gung vom 17. Januar 2000 betrachtet werden. Angesichts des geschilderten Verfahrensablaufs bedeutet es jedoch einen Ã¼berspitzten Formalismus, wenn B entgegengehalten wird, er habe sein Rekursrecht verwirkt, weil er gegen die Rechnung vom 3. Juli 2000 nicht Einsprache erhoben habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zum gleichen Ergebnis gelangt man, wenn abweichend von der vorstehenden Beurteilung davon ausgegangen wird, der Rechnung vom 17. Januar 2000 an A sei noch keine VerfÃ¼gungsqualitÃ¤t zugekommen. Diesfalls trÃ¤fe das auch auf die neuen Rechnungen vom 3. Juli 2000 an A und B zu. Damit wÃ¤re eine verbindliche Ver­fÃ¼gung gegenÃ¼ber B erstmals mit dem Einspracheentscheid vom 24. August 2000 ergangen, den er â nunmehr ebenfalls vertreten durch Rechtsanwalt C â unbe­strit­tenermassen rechtzeitig mit Rekurs an den Bezirksrat angefochten hat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Demnach ist Dispositiv Ziffer 3 des Rekursentscheids, womit auf den Rekurs von B nicht eingetreten wurde, aufzuheben. Weil die RechtmÃ¤ssigkeit der GebÃ¼hrenverfÃ¼gung ohnehin im Zusammenhang mit der Beschwerde von A zu Ã¼berprÃ¼fen ist, wobei sich die nÃ¤mlichen Sach- und Rechtsfragen stellen, kann davon abgesehen werden, die Sache zur materiellen Behandlung an den Bezirksrat zurÃ¼ckzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. In der Sache selbst ist in erster Linie streitig, wer hinsichtlich der fÃ¼r die Bezugsperiode 1997 fÃ¼r die Tennisanlage zu erhebenden Wasser-, Abwasser- und KehrichtgebÃ¼hren als GebÃ¼hrenschuldner zu gelten habe. Nach Auffassung der Beschwerdegegnerin kÃ¶nnen A und B in ihrer Eigenschaft als MiteigentÃ¼mer der GrundstÃ¼cke Kat.Nrn. 1 und 2 be­langt werden, ungeachtet dessen, dass sie wÃ¤hrend rund 20 Jahren der E AG, die am 26. Mai 2000 als aufgelÃ¶st erklÃ¤rt wurde und heute in Liquidation ist, die GebÃ¼hrenrechnungen zustellte. Die BeschwerdefÃ¼hrenden erblicken in diesem Vorgehen einen unzulÃ¤ssigen "Schuldnerwechsel". </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) GemÃ¤ss Art. 59 Abs. 2 des Wasserreglements der Beschwerdegegnerin vom 21. Juni 1983 (WasserR) sind Schuldner der <i>(Wasser-)BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren</i> "die jeweiligen EigentÃ¼mer bzw. Baurechtsberechtigten der Liegenschaften". Laut Art. 59 Abs. 1 des (hier noch nicht anwendbaren Wasserreglements vom 7. Dezember 1999 schulden diejenigen die Abgaben und GebÃ¼hren, "die im Zeitpunkt der FÃ¤lligkeit der angeschlossenen Liegenschaft als "Beziehende" gelten, wobei Letztere in Art. 12 Abs. 2 als "die EigentÃ¼mer bzw. EigentÃ¼merinnen oder Baurechtsberechtigten der angeschlossenen Liegenschaft" definiert werden. GemÃ¤ss Art. 28 Satz 2 der Verordnung Ã¼ber BeitrÃ¤ge und GebÃ¼hren fÃ¼r Abwasseranlagen (GebÃ¼hrenverordnung) vom 4. Dezember 1979 (AbwGebV) wird die KlÃ¤rgebÃ¼hr von demjenigen geschuldet, "welcher im Zeitpunkt der Rechnungstellung EigentÃ¼mer der Liegenschaft ist". </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der BeschwerdefÃ¼hrer 1 hat schon vor Bezirksrat vorgebracht, die Gemeinde habe als GebÃ¼hrenschuldnerin wÃ¤hrend mehr als 20 Jahren die E AG betrachtet, welche 1975 auch die Baubewilligung fÃ¼r die Tennishalle und das Restaurant erhalten, den Bau finanziert habe und Schuldnerin der errichteten Grundpfandrechte sei. Zwischen dem damaligen GrundeigentÃ¼mer D und der E AG sei damals ein Bau­rechtsvertrag abgeschlossen worden, der heute leider nicht mehr auffindbar sei. Die streitige GebÃ¼hrenrechnung 1998 fÃ¼r die Be­zugsperiode 1997 sei zunÃ¤chst ebenfalls an die E AG ergangen. Da an deren Stelle inzwischen die F GmbH den Betrieb Ã¼bernommen habe, habe der Rekurrent um die Ausstellung einer Rechnung an die neue Betriebsgesellschaft ersucht, welchem Ersuchen jedoch die Gemeindeverwaltung nicht stattgegeben habe. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat hat diesen Standpunkt verworfen. Ob mit dem vom Rekurrenten geltend gemachten, heute nicht mehr auffindbaren Baurechtsvertrag ein selbstÃ¤ndiges und dauerndes oder ein unselbstÃ¤ndiges Baurecht vereinbart worden sei, sei nicht entscheidungs­wesentlich; denn im Grundbuch sei jedenfalls kein Bauberechtigter, sondern lediglich ein Ãberbaurecht als Dienstbarkeit, datiert vom 11. November 1976, eingetragen. Wenn die Rekursgegnerin als "Baurechtsberechtigte" im Sinn von Art. 59 Abs. 1 AbwGebV und damit als GebÃ¼hrenschuldner grundsÃ¤tzlich nur Inhaber eines im Grundbuch eingetragenen Baurechts anerkenne, sei dagegen nichts einzuwenden. Wenn die Rekursgegnerin gleichwohl wÃ¤hrend Ã¼ber zwanzig Jahren die Wasser-, Abwasser- und KehrichtgebÃ¼hren fÃ¼r die Tennis­anlage der E AG in Rechnung gestellt habe, sei dies unerheblich. Mit dieser administrativen Vereinfachung habe man den Grundeigen­tÃ¼mern entgegenkommen wollen. Das entspreche der Praxis der Gemeinde bei MietverhÃ¤lt­nissen, die GebÃ¼hrenrechnungen einfachheitshalber dem Mieter zuzustellen. Die hieraus fÃ¼r den EigentÃ¼mer folgende administrative Vereinfachung bewirke keinen Schuldnerwechsel, weshalb der EigentÃ¼mer hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kÃ¶nne. Solange die GebÃ¼hren durch die E AG bezahlt worden seien, habe fÃ¼r die Gemeinde kein Grund bestanden, den GrundeigentÃ¼mern als eigentlichen GebÃ¼hrenschuldnern Rechnung zu stellen. Dies habe sich erst aufgedrÃ¤ngt, nachdem die E AG die GebÃ¼hrenrechnung fÃ¼r die Bezugsperiode 1997 nicht bezahlt habe, wobei die Gemeindeverwaltung erst im Jahr 2000 aufgrund einer Betreibung erfahren habe, dass die E AG inaktiv geworden sei. Auf schÃ¼tzenswertes Vertrauen kÃ¶nne sich der Rekurrent schon deswegen nicht berufen, weil das bisherige Vorgehen der Gemeindeverwaltung (Rechnungs­stellung an die E AG) ihn zu keinen nachteiligen nicht mehr rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machenden Dispositionen veranlasst habe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Wenn laut Art. 59 Abs. 2 WasserR Schuldner der BenÃ¼tzungsgebÃ¼hren "die jeweiligen EigentÃ¼mer bzw. Baurechtsberechtigten der Liegenschaften" sind, so ist diese Vorschrift dahin auszulegen, dass in jenen FÃ¤llen, in denen aufgrund eines Baurechts der GebÃ¤udeeigentÃ¼mer nicht identisch mit dem GrundeigentÃ¼mer ist, nicht letzterer, sondern der Baurechtsberechtigte als GebÃ¤udeeigentÃ¼mer die GebÃ¼hren schuldet. Die BeschwerdefÃ¼hrer machen geltend, Baurechte kÃ¶nnten auch ohne Grundbucheintrag und damit ohne dingliche Wirkung begrÃ¼ndet werden; als "Baurechtsberechtigte" im Sinn von Art. 59 Abs. 2 WasserR seien auch die Inhaber solcher ohne dingliche Wirkung begrÃ¼ndeter Baurechte zu betrachten. Dieser Auffassung kann nicht beigetreten werden. Unter Baurechtsberechtigten sind In­haber von Baurechten im Sinn von Art. 675 in Verbindung mit Art. 779 ff. ZGB zu verstehen. Derartige Baurechte, die als Dienstbarkeit ein gesondertes Eigentum am GebÃ¤ude begrÃ¼nden, bedÃ¼rfen zu ihrer BegrÃ¼ndung, unabhÃ¤ngig davon, ob sie als unselb­stÃ¤ndige oder als selbstÃ¤ndige und dauernde Baurechte ausgestaltet sind, stets der Eintragung im Grundbuch und sind daher stets mit dinglicher Wirkung verbunden, was sich gerade auch aus der vom BeschwerdefÃ¼hrer zitierten Lehrmeinung ergibt (Peter R. Isler, Basler Kom­mentar, Art. 779 ZGB N. 18; im gleichen Sinn: Peter Tuor/Bernhard Schnyder/ JÃ¶rg Schmid, Das schweizerische Zivilgesetzbuch, 11. A., ZÃ¼rich 1995, S. 796 f.; Dieter Zobl, Grundbuchrecht, ZÃ¼rich 1999, Rz. 185). Das will nicht heissen, dass Vereinbarungen Ã¼ber ein Baurecht, die nicht mit einer im Grundbuch eingetragenen entsprechenden Dienstbarkeit verbunden werden, von vornherein nicht mÃ¶glich wÃ¤ren; derartige Vereinbarungen, die keine dingliche Wirkung entfalten und daher auch kein gesondertes Eigentum am GebÃ¤ude zu bewirken vermÃ¶gen, fallen jedoch nach zutreffender Betrachtungsweise der Beschwerde­gegnerin (Rekursantwort S. 3, Beschwerdeantwort S. 1), der bei der Auslegung ihres eigenen kommunalen Rechts ohnehin ein weiter Beurteilungsspielraum zusteht (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 19), nicht unter den in Art. 59 Abs. 2 WasserR verwendeten Begriff des Baurechts bzw. Baurechtsberechtigten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrer behaupten nicht, hinsichtlich der streitbetroffenen Tennis­anlage auf den GrundstÃ¼cken Kat.Nrn. 1 und 2 bestehe ein Baurecht mit gesondertem Eigentum und dinglicher Wirkung im Sinn von Art. 675 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 779 ZGB. Sie rÃ¤umen im Gegenteil selber ein, es sei bloss ein vertragliches, obligatorisch wirkendes Baurecht begrÃ¼ndet worden, welche Sachdarstellung sie gerade dazu veranlasst, die nach dem Gesagten unzutreffende Auslegung zu vertreten, wonach auch ein derartiges, bloss vertragliches Baurecht die GebÃ¼hrenschuldnerschaft eines Baurechtsberechtigten im Sinn von Art. 59 Abs. 2 WasserR begrÃ¼nde. Wie bereits der Bezirksrat festgestellt hat, ist im Grundbuch zulasten des GrundstÃ¼cks Kat.Nr. 2 als Dienstbarkeit ein "Ãberbaurecht" eingetragen; in der Beschwerde wird nicht geltend gemacht, dabei handle es sich um ein Baurecht zugunsten der E AG im genannten Sinn; es dÃ¼rfte sich dabei um ein Ãberbaurecht im Sinn von Art. 674 ZGB handeln.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die BeschwerdefÃ¼hrer machen geltend, die vorstehend als richtig erkannte Aus­legung von Art. 59 Abs. 2 WasserR stehe im Widerspruch dazu, dass die Beschwerdegegnerin die fraglichen GebÃ¼hren seit 1975 wÃ¤hrend Ã¼ber 20 Jahren nicht von ihnen als Grund­­eigentÃ¼mern, sondern von der E AG bezogen habe; das lasse sich nur so erklÃ¤ren, dass die Beschwerdegegnerin von Anfang an Kenntnis von der â bloss obligatorischen â Bau­be­rech­ti­gung E AG gehabt habe und dass sie - in anderer Auslegung von Art. 59 Abs. 2 WasserR - davon ausgegangen sei, bereits eine derartige Bauberechtigung begrÃ¼nde die GebÃ¼hrenschulderschaft.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Tat mutet das Vorgehen der Beschwerdegegnerin, die bis anhin (Bezugsperioden 1975 â 1996) die GebÃ¼hren von der E AG bezog, widersprÃ¼chlich an. Die Beschwerdegegnerin weist jedoch darauf hin, dies sei lediglich aus GrÃ¼nden der administrativen Ver­einfachung geschehen und entspreche ihrer Praxis bei lÃ¤ngerdauernden Miet­verhÃ¤ltnissen, die GebÃ¼hren dem Mieter in Rechnung zu stellen. Damit erklÃ¤rt sie die Rechnungsstellung an die Adresse der E AG Ã¼berzeugender als die BeschwerdefÃ¼hrer. Es ist nicht erfindlich, </span></p> <p class="Einzug1"><span>auf welche Weise die Beschwerdegegnerin vom heute nicht einmal mehr auffindbaren âBau­rechtsvertragâ Kenntnis erhalten haben soll. Daraus in Verbindung mit der Tatsache, dass die bisherigen GebÃ¼hrenrechnungen nie Anlass fÃ¼r eine recht­liche Auseinandersetzung zwischen den Parteien - insbesondere nicht Ã¼ber die Frage der Schuldnerschaft â boten, ergibt sich, dass das bisherige Vorgehen der Beschwerdegegnerin (Rechnungstellung an die E AG), nicht auf einer bewussten Auslegung der fraglichen Bestimmung beruhte. Es lÃ¤sst sich demnach der Beschwerdegegnerin auch nicht entgegenhalten, die streitbetroffene GebÃ¼hrenauflage fÃ¼r die Bezugsperiode 1997 be­inhalte eine eigentliche PraxisÃ¤nderung. So betrachtet stellt es auch keinen rechtlich nicht hinzunehmenden Widerspruch dar, wenn die Beschwerdegegnerin im Einvernehmen mit den BeschwerdefÃ¼hrern (vgl. dazu Rekurs­schriften an den Bezirksrat je S. 6 ) in den folgenden Jahren (d.h. ab Bezugsperiode 1998) die GebÃ¼hren von der F GmbH, der Nachfolgerin der E AG in Liquidation, bezieht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Selbst wenn es sich aber um eine PraxisÃ¤nderung handeln wÃ¼rde, kÃ¶nnen die BeschwerdefÃ¼hrer hieraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Eine PraxisÃ¤nderung ist nicht von vornherein ausgeschlossen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 81); sie muss sich allerdings auf ernsthafte und sachliche GrÃ¼nde stÃ¼tzen; zudem muss das in ihnen zum Ausdruck kommende Interesse an der richtigen (bzw. "besseren") Rechtsanwendung gegenÃ¼ber demjenigen an der Rechtsicherheit Ã¼berwiegen (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Grundriss des Allge­meinen Verwaltungsrechts, 3. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 417 ff.). Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall erfÃ¼llt, und zwar auch dann, wenn richtigerweise davon ausgegangen wird, dass allein die Tatsache, dass sich die Eintreibung der GebÃ¼hrenforderung hinsichtlich der Bezugsperiode 1997 bei der E AG als schwierig oder unmÃ¶glich erwies, keinen hin­reichenden Grund darstellte. Denn zum einen entspricht es dem Sinn von Art. 59 Abs. 2 WasserR wie dargelegt weit besser, wenn als Baurechtsberechtigte lediglich Personen gelten, die EigentÃ¼mer allein des GebÃ¤udes (und nicht der Liegenschaft) sind. Zum andern sind hier keine UmstÃ¤nde erkennbar, die unter dem Gesichtswinkel der Rechtsicherheit einer PraxisÃ¤nderung entgegenstÃ¼nden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Schliesslich stehen dem Vorgehen der Beschwerdegegnerin (unabhÃ¤ngig davon, ob darin die Beantwortung einer sich erstmals stellenden Auslegungsfrage oder eine PraxisÃ¤nderung erblickt wird) auch keine GrÃ¼nde des Vertrauensschutzes entgegen. Wie der Bezirks­rat zutreffend erwogen hat, kÃ¶nnen sich die BeschwerdefÃ¼hrer schon deswegen nicht auf schÃ¼tzenswertes Vertrauen berufen, weil sie gestÃ¼tzt auf das frÃ¼here Verhalten der Beschwerdegegnerin (Rechnungstellung an die E AG) keine nachteiligen Dispositionen getroffen haben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Hinsichtlich der ebenfalls im Streit liegenden <i>AbwassergebÃ¼hren</i> kann der Beschwerdegegnerin von vornherein nicht vorgeworfen werden, sie habe die fÃ¼r die GebÃ¼hren­schuldnerschaft massgebenden Vorschriften ihres kommunalen Rechts falsch oder widersprÃ¼chlich ausgelegt. Denn gemÃ¤ss Art. 28 Satz 2 AbwGebV wird die KlÃ¤rgebÃ¼hr von demjenigen geschuldet, welcher im Zeitpunkt der Rechnungstellung EigentÃ¼mer der Liegenschaft ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Erstmals in den Rekursen an den Bezirksrat brachten die BeschwerdefÃ¼hrer vor, die im Bezugsjahr 1997 fÃ¼r die E AG erfasste Wassermenge sei um 30 % hÃ¶her als in den vorangehenden und den nachfolgenden Jahren; dies kÃ¶nne plausibel nur mit einem Fehler bei der ZÃ¤hlung erklÃ¤rt werden. Der Bezirksrat hat diesen Einwand als unbegrÃ¼ndet verworfen: Werde vom WasserbezÃ¼ger die Messgenauigkeit angezweifelt, so werde der Wassermesser durch die Wasserversorgung ausgebaut und einer amtlichen PrÃ¼fung unterzogen, wobei der WasserbezÃ¼ger vermutete StÃ¶rungen sofort zu melden habe (Art. 47 und 48 Was­serR). Hier sei keine solche Meldung erfolgt. Es sei im Ãbrigen kein Grund er­sicht­lich, weshalb der WasserzÃ¤hler fÃ¼r die Tennisanlage nur gerade in der Bezugsperiode 1997, nicht aber zuvor und danach, fehlerhaft gewesen sein sollte. - Die BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gen, der Bezirksrat habe mit dieser BegrÃ¼ndung bzw. dem Verzicht auf eine weitere AbklÃ¤rung des Sachverhalts seine Untersuchungspflicht verletzt. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die RÃ¼ge ist unbegrÃ¼ndet. In seiner Einsprache vom 14. Februar 2000 gegen die GebÃ¼hrenrechnung vom 17. Januar 2000 hatte der heutige BeschwerdefÃ¼hrer 1 noch keine Zweifel an der Berechnung bzw. der dieser zugrunde gelegten Wassermenge angebracht. Man kann sich daher fragen, ob diese Berechnung Ã¼berhaupt Streitgegenstand im Rekursverfahren bilden konnte. Selbst wenn dies mit dem Bezirksrat bejaht wird, war dieser aufgrund der summarischen RÃ¼ge nicht verpflichtet, mit eigenen Sachverhaltsermittlungen den geÃ¤usserten Zweifeln nÃ¤her nachzugehen. Schwankungen der vorliegenden GrÃ¶ssenordnung im Wasserbezug einer grossen Tennisanlage (1996 1260 m<sup>2</sup>, 1997 1450 m<sup>2</sup>, 1998 1'050 m<sup>2</sup>) legen jedenfalls nicht nahe, dass derartige Zweifel begrÃ¼ndet sein kÃ¶nnten. Wie der Bezirksrat zutreffend erwogen hat, ist denn auch nicht anzunehmen, dass der WasserzÃ¤hler nur gerade in der Bezugsperiode 1997 nicht richtig funktioniert haben soll. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerden werden abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>