<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2000.00016</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105732&amp;W10_KEY=4467149&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2000.00016</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.10.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>vorzeitige Auflösung des Dienstverhältnisses</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>.<br/>Die Beschwerde, mit der dem Verwaltungsgericht ausschliesslich beantragt wird, die durch das Gemeinwesen ausgesprochene und durch die Rekursinstanz bestätigte Auflösung des Dienstverhältnisses rückgängig zu machen, ist abzuweisen, da dem Verwaltungsgericht die Anordnung einer solchen Rechtsfolge verwehrt ist.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFHEBUNG">AUFHEBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLÃSUNG">AUFLÃSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES">BEENDIGUNG DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃNDIGUNG">KÃNDIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Personalrechtliche Streitigkeiten ST: PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE">PERSONALRECHTLICHE BESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 74 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 80 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 80b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>A betrachtet sich als von der Stadt ZÃ¼rich auf die Amtsdauer 1999 bis 2003 ge­wÃ¤hlt. Am 19. Januar 2000 beschloss der Stadtrat, das ArbeitsverhÃ¤ltnis auf den 30. April 2000 aufzulÃ¶sen, unter Ausrichtung einer zwei ZwÃ¶lfteln der Jahresbesoldung entspre­chenden AbgangsentschÃ¤digung von Fr. 7'261.85.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Hiergegen liess A am 16. Februar 2000 Rekurs erheben, welchen der Bezirksrat ZÃ¼­rich mit Beschluss vom 29. Juni 2000 - zugestellt am 4. Juli 2000 - abwies.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 12. September 2000 liess A mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht gelan­gen und ihm beantragen, den Beschluss des Bezirksrats sowie die AuflÃ¶sung des Arbeits­verhÃ¤ltnisses aufzuheben, eventualiter den Stadtrat zu verpflichten, die gesetzlich vorgese­henen VermittlungsbemÃ¼hungen nachzuholen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge. Unterm 3. Oktober 2000 liess sich der Bezirksrat mit dem Antrag auf Abweisung des Rechtsmittel vernehmen. Das Gleiche tat der Stadtrat in der Beschwerdeantwort vom 16. Oktober 2000.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid des Bezirksrats ZÃ¼rich Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung des Stadtrats ZÃ¼rich; auf die Beschwerde ist ge­mÃ¤ss § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Laut § 38 Abs. 1 und 2 VRG erledigt das Verwaltungsgericht JustizgeschÃ¤fte, die einen Fr. 20'000.- Ã¼bersteigenden Streitwert aufweisen, abgesehen von hier nicht greifen­den Ausnahmen in Dreierbesetzung. Als solcher gelten bei einem DienstverhÃ¤ltnis die kontroversen BruttobesoldungsansprÃ¼che bis zum Zeitpunkt, wo das Verfahren beim Ge­richt hÃ¤ngig wurde, zuzÃ¼glich derjenigen bis zur - immer in den Augen des Beschwerde­fÃ¼hrers - nÃ¤chstmÃ¶glichen AuflÃ¶sung des DienstverhÃ¤ltnisses (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Boss­hart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5). In diesem Sinn erscheint als umstritten der Lohn des Be­schwerdefÃ¼hrers vom Mai 2000 bis zum Ende der Amtsdauer im Jahr 2003, abzÃ¼glich der AbgangsentschÃ¤digung von Fr. 7'261.85 (= zwei ZwÃ¶lftel der Jahresbesoldung). Das durchbricht die genannte Grenze bei weitem, weshalb sich die Kammer mit dem Rechts­mittel befassen muss.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>§ 80 Abs. 2 VRG verwehrt dem Verwaltungsgericht, die AuflÃ¶sung eines Dienst­verhÃ¤ltnisses rÃ¼ckgÃ¤ngig zu machen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 80 N. 1; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspfle­gegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 220). Dem Hauptantrag der Be­schwerde kann deshalb nicht entsprochen werden. Das gilt aber ebenso fÃ¼r deren Eventual­antrag, der auch nur darauf abzielt, durch eine RÃ¼ckweisung das DienstverhÃ¤ltnis zu retten. Denn am 30. August 2000 hat das Verwaltungsgericht befunden (PB.2000.00007, E. 1b Abs. 2): "Die BeschrÃ¤nkung der verwaltungsgerichtlichen Entscheidungsbefugnis gemÃ¤ss § 80 gilt unabhÃ¤ngig davon, ob der angefochtene Entscheid an einem formellen oder mate­riellen Mangel leidet. Entgegen einem Entscheid des Verwaltungsgerichts zu §</span> <span>79 Abs. 1 VRG in der bisherigen Fassung (RB 1995 Nr. 23 a.E.) steht diese BeschrÃ¤nkung der ver­waltungsgerichtlichen Entscheidungsbefugnis einer RÃ¼ckweisung an die Vorinstanz nicht grundsÃ¤tzlich entgegen. Hingegen kann die vom Verwaltungsgericht angeordnete RÃ¼ck­weisung nicht dazu fÃ¼hren, dass die Rekursinstanz eine im ersten Rechtsgang geschÃ¼tzte AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses im zweiten Rechtsgang rÃ¼ckgÃ¤ngig machen kann. Vielmehr hat sie auf verbesserter Grundlage lediglich Ã¼ber die RechtmÃ¤ssigkeit der AuflÃ¶­sung zu befinden und falls diese nicht gegeben ist, die dem unrechtmÃ¤ssig Entlassenen zu­stehende EntschÃ¤digung zu bestimmen. Einer in diesem Sinne beschrÃ¤nkten RÃ¼ckweisung steht § 80 Abs. 2 VRG nicht entgegen." Eine zusÃ¤tzliche EntschÃ¤digung erstrebt der Be­schwerdefÃ¼hrer aber gerade nicht. Da das Verwaltungsgericht die von ihm allein verlangte Rechtsfolge von vornherein nicht anordnen kann, ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet das Verwaltungsgericht:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>