<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Änderung des Energiegesetzes vom 26. Juni 1998 (EnG):</p><p>1. Art. 9 Gebäudebereich</p><p>....</p><p>Abs. 4</p><p>Zur nachhaltigen Senkung der Emissionen im Inland fördert der Bund im Rahmen von Energie Schweiz den Minergie-P-Baustandard; insbesondere Bauten, welche sich durch eine emissionsarme Energieversorgung, durch eine umweltverträgliche Holz- und Biomassenutzung sowie optimal in Dach und Fassaden integrierte Solaranlagen auszeichnen. Die Anreize bis zur landesweiten Einführung dieses Baustandards können bei Minergie-P-Neubauten bis zu einem Drittel und bei Minergie-P-Bausanierungen bis zu zwei Drittel der Mehrinvestitionen betragen.</p><p>2. Art. 29 Änderung bisherigen Rechtes</p><p>.... </p><p>Abs. 2bis</p><p>Bis zur landesweiten Einführung des Minergie-P-Baustandards erhebt der Bund auf dem Energieinhalt der fossilen Energieträger eine zweckgebundene Abgabe von 0,2 Rappen pro Kilowattstunde zur Förderung der Massnahmen gemäss Artikel 8 Absatz 7 und Artikel 9 Absatz 4 EnG. </p><p>Abs. 3bis</p><p>Finanzhilfen dürfen nur ausgerichtet werden, wenn sichergestellt ist, dass den Anliegen des Landschafts- und Ortsbildschutzes Rechnung getragen wird und die Vorschriften über den Umweltschutz eingehalten werden. Für Produktionsprozesse, die in hohem Masse auf den Einsatz von nicht erneuerbaren Energieträgern angewiesen sind, kann der Bundesrat besondere Regelungen mit Ausnahmen vorsehen. In Härtefällen können auch für andere energieintensive Unternehmen Erleichterungen vorgesehen werden.</p>