<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00171</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203993&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00171</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 05.11.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bauliche Massnahmen in einem Nachtlokal:<br/>Anwendbarkeit der SIA-Norm 181 aufgrund der Lärmschutzverordnung (Art. 32. Abs. 1; E. 3.1). Restaurants und Vergnügungsbetriebe zählen zu Betrieben mit stark störendem Innenlärm; ein Schallpegelbegrenzer kann nur die Lautstärke der Musikanlage begrenzen (E. 3.2). Die Wirtschaftlichkeit von Massnahmen ist für die Einhaltung der Planungswerte nicht massgebend (E. 3.3). Wohnungen von Angestellten des Nachtlokals zählen zu den lärmempfindlichen Räumen (E. 3.4).<br/>Verwendung eines Schallpegelbegrenzers:<br/>Der Lärm einer Musikanlage, der über die Gebäudestrukturen auf lärmempfindliche Räume einwirkt, wird sinngemäss wie Aussenlärm behandelt (E. 4.1). Einsatz eines Schallpegelbegrenzers: Rechtmässigkeit (E. 4.2), Verhältnismässigkeit (E. 4.3); der Einsatz hat keinen Einfluss auf die Schallpegeldifferenz zwischen zwei Räumen (E. 4.4).<br/>Teilweise Gutheissung (Rückweisung an die Baubehörde zur Festlegung des einzuhaltenden Schallpegels).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INNENLÃRM">INNENLÃRM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Umweltschutz ST: LÃRMSCHUTZ">LÃRMSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MUSIKANLAGE">MUSIKANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTLOKAL">NACHTLOKAL</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHALLPEGELBEGRENZER">SCHALLPEGELBEGRENZER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHALLSCHUTZ">SCHALLSCHUTZ</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 32 Abs. 1 LSV</span><br/><span class="gerade">Art. 41 Abs. 1 LSV</span><br/><span class="ungerade">Art. 11 Abs. II USG</span><br/><span class="gerade">Art. 21 USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 25 Abs. I USG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Am 16. April 2002 erteilte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich der A GmbH die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Umnutzung des ehemaligen Restaurants im Erd­ge­schoss des GebÃ¤udes an der L-Strasse in ZÃ¼rich in ein Nachtlokal (Bar/Cabaret mit KleinbÃ¼hne).</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die A GmbH erhob gegen die lÃ¤rmschutzrechtlichen Auflagen der Baube­willigung Rekurs. WiedererwÃ¤gungsweise hob die Bausektion mit Beschluss vom 31. Juli 2002 zwei ihrer Auflagen der Bewilligung vom 16. April 2002 auf und ersetzte diese durch zwei neue Auflagen. Auch dagegen erhob die A GmbH Rekurs.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission I des Kantons ZÃ¼rich vereinigte die beiden Rekursverfahren aus prozessÃ¶konomischen GrÃ¼nden. Mit Entscheid vom 11. April 2003 hiess sie den Rekurs gegen die Auflagen der Baubewilligung vom 16. April 2002 teilweise gut, soweit das Ver­fahren nicht durch WiedererwÃ¤gung gegenstandslos geworden war. Disp.-Ziff. I.10 der Baubewilligung wurde so angepasst, dass fÃ¼r die haustechnischen Anlagen die fÃ¼r mittel lÃ¤rmempfindliche RÃ¤ume vorgeschriebenen Mindestanforderungen der SIA-Norm 181 zu berÃ¼cksichtigen seien und nicht die erhÃ¶hten Anforderungen, wie dies in der Baubewil­ligung vorgesehen war. Der Rekurs gegen den Beschluss vom 31. Juli 2002 wurde abge­wiesen.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>IV. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Eingabe vom 6. Mai 2003 erhob die A GmbH fristgerecht Beschwerde gegen den Entscheid der Baurekurskommission I vom 11. April 2003 und stellte folgende AntrÃ¤ge:</span></p> <p class="EinzugZitat">"1. In Gutheissung der Beschwerde seien</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">1.1 im Verfahren G.-Nr. R1.2002.05066 Ziffer II letzter Absatz,</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">1.2 im Verfahren G.-Nr. R1.2002.05164 Ziffer III vollstÃ¤ndig,</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">1.3 in beiden Verfahren Ziffern IV (Kostenregelung) und V (UmtriebsentschÃ¤digungen) je vollstÃ¤ndig aufzuheben.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2. Demzufolge seien</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2.1 nur noch an der Bedingung bzw. Auflage festzuhalten, wonach in der Bar / Cabaret von einem Spezialisten (z.B. C) ein sog. Cesva-Limiter Ã¼ber RS-232 Schnittstelle eingestellt und nicht manipulierbar installiert wird, worauf anschliessend und dauernd mittels Messmikrophon die Kontrolle und Protokollierung der Raumschallpegel erfolgt</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2.2 die Kosten der Rekursverfahren vollstÃ¤ndig der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich aufzuerlegen, eventuell vollstÃ¤ndig auf die Staatskasse zu nehmen</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">2.3 der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die Rekursverfahren eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens seien der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich aufzuerlegen, eventuell auf die Staatskasse zu nehmen.</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">4. Der BeschwerdefÃ¼hrerin sei fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine angemessene EntschÃ¤digung zuzusprechen."</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz ersuchte mit Eingabe vom 20. Mai 2003 ohne weitere Bemerkungen um Abweisung der Beschwerde. Die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich reichte ihre Beschwerde­antwort am 10. Juni 2003 ein und beantragte ebenfalls die Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, in den EntscheidgrÃ¼nden wiedergegeben.</span></p> <p class="Zwischentitel"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.1 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht neu geltend, sie habe am 31. MÃ¤rz 2003 mit dem Untervermieter D einen Mietvertrag Ã¼ber das ganze erste Obergeschoss im Hause an der L-Strasse abgeschlossen. Die dort befindlichen Einzimmerappartements wÃ¼rden seit Mietbeginn am 1. April 2003 den in der Bar / Cabaret engagierten TÃ¤nzerinnen als Unterkunft dienen. Infolgedessen werde wÃ¤hrend der Betriebszeiten der Bar / Cabaret niemand irgendwelchen StÃ¶rungen ausgesetzt, weil dann die Appartements leer stÃ¼nden. Der Abschluss des Untermietvertrages habe lange nach Einreichung der Rekurse stattgefunden. Es handle sich zwar um neue Tatsachen und Beweismittel, die zulÃ¤ssig seien. Die rechtlichen Schlussfolgerungen seien jedoch nicht neu. Vielmehr werde die RÃ¼ge, dass die mit der Baubewilligung verbundenen Bedingungen und Auflagen im ange­fochtenen Umfang unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig seien, durch die neue Tatsache lediglich unterstÃ¼tzt.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.2 </span></b><span>GemÃ¤ss § 52 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) kÃ¶nnen neue Tatsachen im Beschwerdeverfahren nur soweit geltend gemacht werden, als es durch die angefochtene Anordnung notwendig geworden ist, sofern das Verwaltungsgericht als zweite gerichtliche Instanz entscheidet. Aufgrund der reformatorischen Funktion des Verwaltungsgerichts (§ 63 VRG) rechtfertigt sich die BerÃ¼cksichtigung neu ein­getretener Tatsachen, wenn wichtige prozessÃ¶konomische GrÃ¼nde dafÃ¼r sprechen, der Streitgegenstand nicht verÃ¤ndert wird und keine neuen Ermessensfragen aufgeworfen werden (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 52 N 17, mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>1.3 </span></b><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin behauptet nicht, die Geltendmachung der neuen Tatsachen sei durch die angefochtene Anordnung notwendig geworden. Es ist daher allein zu prÃ¼fen, ob wichtige prozessÃ¶konomische GrÃ¼nde vorliegen, welche deren BerÃ¼cksichtigung aus­nahms­weise rechtfertigen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Werden die neuen AusfÃ¼hrungen nicht zugelassen, besteht die Gefahr, dass die Beschwer­defÃ¼hrerin im Zusammenhang mit einer Vollstreckungsanordnung geltend machen wÃ¼rde, die Massnahme sei unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig, weil die Ã¼ber der Bar / Cabaret liegenden Wohn­rÃ¤ume lediglich von den Angestellten dieses Betriebs genutzt wÃ¼rden und somit zu den Betriebszeiten niemand beeintrÃ¤chtigt werde. Es rechtfertigt sich daher, diese Behaup­tungen bereits im vorliegenden Verfahren zu berÃ¼cksichtigen.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Im Anschluss an den WiedererwÃ¤gungs-Entscheid der BaubehÃ¶rde vom 31. Juli 2002 waren vor der Bau­re­kurs­kom­mis­si­on im Wesentlichen noch die folgenden Anordnungen strittig: </span></p> <p class="EinzugZitat">â Die SchalldÃ¤mmung zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Ober­geschoss sei durch bauliche Massnahmen an der Zwischen­decke so zu verbessern, dass sie eine bewertete Schallpegel­dif­fe­renz von 62 dB erreicht.<br/> <br/> </p> <p class="EinzugZitat">â Bei einem Betrieb nach 22 Uhr seien die erhÃ¶hten Anforderungen nach der SIA-Norm 181 einzuhalten. Die den erhÃ¶hten Anfor­de­run­gen entsprechende Schallpegeldifferenz von 67 dB sei jedoch auf­grund der WiedererwÃ¤gung nicht mit baulichen Massnahmen, son­dern mit einem nicht manipulierbaren Schallpegelbegrenzer im Res­taurant zu begrenzen. <br/> <br/> </p> <p class="EinzugZitat">â Der Schutz gegen GerÃ¤usche von haustechnischen Anlagen habe den erhÃ¶hten Anforderungen gemÃ¤ss SIA-Norm 181 Ziff. 3 23 4 zu genÃ¼gen.<br/> <br/> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die letzte der genannten Anordnungen wurde von der Bau­re­kurs­kom­mis­si­on in teil­weiser Gutheissung des ersten Rekurses dahin gehend abgeÃ¤ndert, dass fÃ¼r den Schutz gegen GerÃ¤usche haustechnischer Anlagen die Mindestanforderungen gemÃ¤ss SIA-Norm 181 Ziff. 3 23 3 ausreichen. Dieser Punkt ist im Verfahren vor Ver­wal­tungs­ge­richt nicht mehr strittig. Im Ãbrigen wies die Vor­in­stanz die Rekurse ab, und die zwei erstgenannten Anordnungen werden mit der vorliegenden Be­schwer­de erneut bean­stan­det. Auf bauliche Massnahmen an der Zwischendecke will die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin gÃ¤nzlich verzichten. Mit der Installation eines Schallpegelbegrenzers erklÃ¤rt sie sich zwar einverstanden; nach ihren AntrÃ¤gen soll dieser jedoch lediglich der Kontrolle und Protokollierung der Raumschall­pegel, nicht der Einhaltung einer Schallpegeldifferenz von 67 dB entsprechend den erhÃ¶h­ten Anfor­de­run­gen der SIA-Norm 181 dienen. GemÃ¤ss der BegrÃ¼ndung der Be­schwer­de soll der Begrenzer "richtig eingestellt" sein, ohne dass sich die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin zum genauen Mass der Begrenzung Ã¤ussert. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><i> </i><span>Bauliche Massnahmen</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Ortsfeste Anlagen dÃ¼rfen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein erzeugten LÃ¤rmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht Ã¼berschreiten (Art. 25 Abs. 1 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983, USG). Diese Bestimmung regelt die Begrenzung des von einer neuen lÃ¤rmigen Anlage verursachten AussenlÃ¤rms. SinngemÃ¤ss wird jedoch auch der LÃ¤rm einer Anlage, der sich Ã¼ber die GebÃ¤ude­struk­turen fortpflanzt und auf diesem Weg auf lÃ¤rmempfindliche RÃ¤ume des gleichen GebÃ¤udes einwirkt, wie AussenlÃ¤rm nach Art. 25 USG beurteilt. FÃ¼r das zulÃ¤ssige Mass der LÃ¤rmbelastung wird dennoch auf die Kriterien abgestellt, welche den Schallschutz gegen InnenlÃ¤rm nach Art. 21 USG definieren (Robert Wolf, in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2003, Art. 21 N 10 und Art. 25 N 60).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Der Bauherr eines neuen GebÃ¤udes sorgt dafÃ¼r, dass der Schallschutz bei Aussenbauteilen und Trennbauteilen lÃ¤rmempfindlicher RÃ¤ume sowie bei Treppen und haustechnischen An­lagen den anerkannten Regeln der Baukunde entspricht. Als solche gelten beim LÃ¤rm der zivilen FlugplÃ¤tze mit Verkehr von Grossflugzeugen insbesondere die erhÃ¶hten Anforde­rungen und beim LÃ¤rm der Ã¼brigen ortsfesten Anlagen insbesondere die Mindestanfor­derungen nach der SIA-Norm 181 des Schweizerischen Ingenieur- und Architekten-Vereins (Art. 32 Abs. 1 der LÃ¤rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986, LSV, in Verbindung mit Art. 21 USG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Vorinstanz hat gestÃ¼tzt auf Ziff. 2 3 und Ziff. 3 21 3 SIA-Norm 181 festgehalten, nach den Mindestanforderungen dieser Norm habe der Trennbauteil zwischen dem Nachtlokal im Erdgeschoss und den WohnrÃ¤umen im Obergeschoss eine Standard-Schallpegel­differenz von 62 dB aufzuweisen. Diese zutreffenden AusfÃ¼hrungen werden von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht bestritten. Sie macht lediglich geltend, mit einem Schallpegelbe­grenzer kÃ¶nne erreicht werden, dass im Obergeschoss keine StÃ¶rungen mehr wahrgenom­men werden kÃ¶nnten, sodass alle weiteren Massnahmen Ã¼berflÃ¼ssig und damit unverhÃ¤lt­nismÃ¤ssig wÃ¤ren. Mit der Reduktion des LÃ¤rms an der Quelle werde eine viel weiter­gehende und sehr viel wirksamere Massnahme getroffen, als dies mit dem baulichen Schallschutz je mÃ¶glich sei.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Mit der Installation eines Schallpegelbegrenzers kann lediglich die LautstÃ¤rke der Musikanlage kontrolliert bzw. beschrÃ¤nkt werden. Der unabhÃ¤ngig von dieser Anlage entstehende LÃ¤rm (Stimmen, Geschirr etc.) wird dadurch nicht beeinflusst. Mit baulichen Schallschutzmassnahmen wird auch die Weiterleitung dieses LÃ¤rms reduziert. Dem­ent­sprechend werden Restaurationsbetriebe und VergnÃ¼gungslokale in der SIA-Norm 181, Ziff. 3 21 3, von vornherein zu den Betrieben mit sehr stark stÃ¶rendem InnenlÃ¤rm gezÃ¤hlt, bei welchen gegenÃ¼ber mittel lÃ¤rmempfindlichen RÃ¤umen als Mindestanforderung eine Standard-Schallpegeldifferenz von 62 dB einzuhalten ist. Die Verwendung von Musik wÃ¤hrend der Nachtzeit, welche vorliegend die erhÃ¶hten Anforderungen einer Stan­dard-Schall­pegel­dif­ferenz von 67 dB begrÃ¼ndet, ist dabei noch nicht berÃ¼cksich­tigt. Im Ãbrigen wird auch die Einhaltung der Mindestanforderungen der SIA-Norm 181 teilweise noch als ungenÃ¼gend kritisiert (Wolf in: Kommentar USG, Art. 21 N 21 mit Hinweisen). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dass der nicht durch die Musikanlage erzeugte LÃ¤rm in den Wohnungen Ã¼ber dem Nachtlokal nicht mehr wahrgenommen wird, kann mit dem Einbau eines Schall­pegel­begrenzers nicht erreicht werden. Zu diesem Zweck muss die heute ungenÃ¼gende Standard-Schallpegeldifferenz der Trennbauteile von lediglich 58 dB verbessert werden. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Die Vorinstanz hat zutreffend dargetan, dass die Wirtschaftlichkeit von Massnahmen zur Einhaltung der Planungswerte nicht massgebend ist. Der Gesetzgeber hat in Art. 25 USG ausdrÃ¼cklich die Einhaltung der Planungswerte vorgeschrieben (Andreas ZÃ¼rcher, Die vorsorgliche Emissionsbegrenzung nach dem Umweltschutzgesetz, ZÃ¼rich 1996, S. 263). Lediglich bei der Anwendung des Vorsorgeprinzips im Sinne von Art. 11 Abs. 2 USG spielen WirtschaftlichkeitsÃ¼berlegungen eine Rolle. Mit den Planungswerten wird in generellabstrakter Form das mindestens erforderliche Mass an Vorsorge bestimmt (Schra­de/Loretan in: Kommentar USG, Art. 11 N 34b). Eine Entlastung von der Pflicht, die Planungswerte einzuhalten, mÃ¼sste mit ausserordentlichen technischen, betrieblichen oder Ã¶rtlichen Gegebenheiten begrÃ¼ndet werden kÃ¶nnen (ZÃ¼rcher, S. 264).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Die Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin wendet ein, dass die Wohnungen nur den Angestellten des Nachtlokals als Unterkunft dienten und deshalb wÃ¤hrend den Betriebszeiten des Nachtlokals leer stÃ¼nden. Dieser ausserordentliche Umstand lasse ein Festhalten am Planungswert als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig erscheinen.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die ZulÃ¤ssigkeit der ersuchten ZweckÃ¤nderung in ein Nachtlokal hÃ¤ngt von der Einhaltung des Planungswertes ab (Art. 25 Abs. 1 USG). Die Planungswerte sind bei GebÃ¤uden mit lÃ¤rmempfindlichen RÃ¤umen und damit auch bei den lÃ¤rmempfindlichen RÃ¤umen selber einzuhalten (Art. 41 Abs. 1 LSV). Es ist unbestritten, dass es sich bei den Wohnungen Ã¼ber dem Nachtlokal grundsÃ¤tzlich um lÃ¤rmempfindliche RÃ¤ume handelt. Der Umstand, dass diese RÃ¤ume den Angestellten des Nachtlokals als Unterkunft dienen, Ã¤ndert daran nichts. Sodann ist nicht sichergestellt, dass die RÃ¤umlichkeiten tatsÃ¤chlich nur ausserhalb der Betriebszeiten des Nachtlokals genutzt werden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat die RÃ¤um­lichkeiten gemietet. Der Mietvertrag stellt lediglich einen Untermietvertrag dar. Die Bedin­gungen des Hauptmietvertrages sind nicht bekannt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat nicht dar­getan, dass der Untervermieter Ã¼berhaupt befugt ist, die RÃ¤umlichkeiten an sie unterzu­vermieten (vgl. Art. 262 Abs. 1 des Schweizerischen Obligationenrechts vom 30. MÃ¤rz 1911, OR). Ebenso wurde nicht dargetan, dass die Untervermietung wÃ¤hrend der ganzen Betriebsdauer des Nachtlokals gewÃ¤hrleistet ist. Selbst wenn aber die Zustimmung zur Untervermietung vorliegen wÃ¼rde und sichergestellt wÃ¤re, dass die WohnrÃ¤um­lich­keiten im ersten Obergeschoss allein von Angestellten des Nachtlokals als Unterkunft genutzt wÃ¼rden, wÃ¤re die angeordnete Massnahme nicht unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. So ist die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin unhaltbar, dass die WohnrÃ¤ume wÃ¤hrend den Betriebszeiten des Nachtlokals leer stehen wÃ¼rden. Es ist nicht davon auszugehen, dass immer alle Bewohner der RÃ¤ume im ersten Obergeschoss wÃ¤hrend den Betriebszeiten des Nachtlokals auch tatsÃ¤chlich arbeiten werden. Die Angestellten haben auch Anspruch auf Freizeit und Ferien. Dieser gesetzliche Anspruch soll ermÃ¶glichen, dass sich die Arbeit­nehmer erholen kÃ¶nnen. Auch unter BerÃ¼cksichtigung der neuen Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin erweist sich somit die angeordnete Massnahme hinsichtlich der Verbesserung der SchalldÃ¤mmung der Decke zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss keineswegs als unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> Verwendung eines Schallpegelbegrenzers</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Wie erwÃ¤hnt, wird LÃ¤rm einer Anlage, der sich Ã¼ber die GebÃ¤udestrukturen fortpflanzt und derart auf lÃ¤rmempfindliche RÃ¤ume im gleichen GebÃ¤ude einwirkt, sinn­ge­mÃ¤ss wie AussenlÃ¤rm beurteilt. Das hat zur Folge, dass auch die GrundsÃ¤tze Ã¼ber die vorsorgliche Emissionsbegrenzung nach Art. 11 Abs. 2 USG anwendbar sind (Wolf in: Kommentar USG, Art. 25 N 60). UnabhÃ¤ngig von der bestehenden Umweltbelastung sind gemÃ¤ss Art. 11 Abs. 2 USG Emissionen im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich mÃ¶glich und wirtschaftlich tragbar ist.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span>Die Vorinstanz fÃ¼hrte aus, in Anbetracht der in Fachkreisen geÃ¼bten Kritik an den vorgeschriebenen Mindestanforderungen und der vom Bundesgericht gehegten Zweifel an den Bestimmungen des Mindestschutzes sowie unter BerÃ¼cksichtigung der Tatsache, dass es sich bei der Zeit zwischen 22 Uhr und 23 Uhr um die besonders lÃ¤rmempfindliche Ein­schlafphase handle, die fÃ¼r die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner besonders wichtig sei, bestehe neben der Verbesserung des Schallschutzes in Beachtung des Vorsorgegrundsatzes Anlass zur Anordnung weitergehender Massnahmen. Die Anordnung, dass bei einem Betrieb des Nachtlokals nach 22 Uhr die Einhaltung der erhÃ¶hten Anforderungen gemÃ¤ss SIA-Norm 181 mit einem nicht manipulierbaren Schallpegelbegrenzer zu gewÃ¤hrleisten sei, sei daher rechtmÃ¤ssig.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Zu diesen AusfÃ¼hrungen Ã¤ussert sich die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht konkret. Sie macht allein geltend, die UnverhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der angeordneten Massnahmen wirke sich umso gravierender aus, als eine Standard-Schallpegeldifferenz von 67 dB verlangt werde, ob­wohl der von ihr beigezogene Experte (Bericht E GmbH vom 15. Mai 2002) darauf hingewiesen habe, dass selbst die Mindestanforderungen von 62 dB gemÃ¤ss SIA-Norm 181 nur im optimalen Falle zu erreichen seien. Sodann bewirke ein um 5 dB reduzierter Schallpegel weder von der Wahrnehmung noch vom technischen Aufwand her eine nennenswerte LautstÃ¤rkenverÃ¤nderung.</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin beigezogene Experte bemerkte lediglich, dass mit baulichen Massnahmen eine Verbesserung der Standard-Schallpegeldifferenz um 3â4 dB erreicht werden kÃ¶nne. Aus diesem Grund hat die Beschwerdegegnerin denn auch wiedererwÃ¤gungsweise auf bauliche Massnahmen zur Durchsetzung der erhÃ¶hten Anforderungen gemÃ¤ss SIA-Norm 181 verzichtet und stattdessen die Einhaltung dieser Werte durch den Einsatz eines Schallpegelbegrenzers verlangt. Die Kosten fÃ¼r diese Massnahme wurde von der Vorinstanz auf Fr. 6'500.- geschÃ¤tzt, was von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht beanstandet wurde. Die Massnahme erscheint in Beachtung des Vorsorgeprinzips als angemessen und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Nicht stichhaltig ist die Behauptung der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin, ein um 5 dB reduzierter Schallpegel bewirke keine nennenswerte LautstÃ¤rkeverÃ¤nderung (dazu Wolf, a.a.O., Vorbem. zu Art. 19â25 N 9). Nicht nachvollziehbar sind ferner ihre AusfÃ¼hrungen zum Vergleich zwischen den erhÃ¶hten Anforderungen der SIA-Norm 181 und den Planungs-/<br/> Im­missionsgrenz- und Alarmwerten gemÃ¤ss Anhang zur LSV. Bei den als Standard-Schallpegeldifferenz definierten Anforderungen der SIA-Norm 181 und den im Anhang zur LSV als Beurteilungspegel Lr festgelegten zulÃ¤ssigen LÃ¤rmimmissionen (Art. 38 Abs. 1 LSV) handelt es sich um vÃ¶llig verschiedene, nicht miteinander vergleichbare Werte. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>In anderer Hinsicht bedarf der angefochtene Ent­scheid jedoch einer Korrektur. GemÃ¤ss der Anordnung der BaubehÃ¶rde ist durch den Einsatz des Schallpegelbegren­zers eine Schallpegeldifferenz von 67 dB (zwischen dem Restaurant und den darÃ¼ber lie­gen­den WohnrÃ¤umen) zu gewÃ¤hrleisten. Die Vor­in­stanz hat diese Anordnung geschÃ¼tzt. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Diese Umschreibung beruht auf einem MissverstÃ¤ndnis. Die </span><span>Schallpegeldifferenz entspricht dem Unterschied des Schallpegels zwischen dem lÃ¤rmigen Raum (hier dem Restaurant) und dem lÃ¤rm­emp­find­li­chen Raum (hier den WohnrÃ¤umen); sie wird durch die DÃ¤mmwirkung der dazwischen liegenden Trennbauteile (WÃ¤nde, Decke) bestimmt. Wird der Schallpegel im lÃ¤rmigen Raum reduziert, so vermindert sich der Pegel im lÃ¤rm­emp­find­li­chen Raum im gleichen Mass; die Pegeldifferenz bleibt jedoch dieselbe. Der Einsatz eines Schallpegelbegrenzers hat somit keinen Einfluss auf die Schall­pe­gel­differenz zwi­schen den beiden RÃ¤umen. Die Anordnung, dass mit dem Schall­pegel­begrenzer eine Pegeldifferenz von 67 dB, entsprechend den erhÃ¶hten Anforderungen nach der SIA-Norm 181, zu gewÃ¤hrleisten sei, ergibt keinen Sinn. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Absicht der BehÃ¶rde geht offenbar dahin, durch den Einsatz des Schall­pegel­be­gren­zers den LÃ¤rm im Restaurant â und damit im gleichen Mass auch in den oben liegenden Wohn­rÃ¤umen â zu reduzieren. Das entspricht auch dem Sinn der Anordnung und der erklÃ¤rten Absicht der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die BehÃ¶rde jedoch nicht eine Pegeldifferenz, sondern den Schallpegel im Restaurant, auf den der Begrenzer einzustellen ist, als dB-Wert festlegen. </span><span>Diese Festlegung ist bisher nicht erfolgt. Die Sache ist daher an die BaubehÃ¶rde zurÃ¼ck­zuweisen, damit diese bestimmt, welcher Schallpegel im Restaurant bei einem Betrieb nach 22 Uhr mithilfe des Begrenzers einzuhalten ist. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Be­schwer­de ist somit grÃ¶sstenteils abzuweisen, mit Bezug auf die erforderliche Festlegung des zulÃ¤ssigen Schallpegels im Restaurant jedoch gutzuheissen. Angesichts dieses Verfahrensausgangs wird die BeschwerdefÃ¼hrerin zu drei Vierteln und die Be­schwer­de­geg­nerin zu einem Viertel kostenpflichtig. Die Voraussetzungen fÃ¼r die Zuspre­chung einer ParteientschÃ¤digung sind nicht erfÃ¼llt (§ 17 Abs. 2 VRG). Der Kos­ten­entscheid der Vor­in­stanz bedarf angesichts des geringfÃ¼gigen zusÃ¤tzlichen Obsiegens der Be­schwer­de­fÃ¼h­re­rin keiner Korrektur. </span></p> <p class="Zwischentitel"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Be­schwer­de wird Dispositiv Ziffer I.1, SÃ¤tze 2 und 3, des Ent­scheids der Bausektion der Stadt ZÃ¼rich vom 31. Juli 2002 aufgehoben und die Sache zur Festlegung des einzuhaltenden Schallpegels im Sinn der ErwÃ¤gungen an die Bausektion zurÃ¼ckgewiesen. In diesem Umfang wird auch Dispositiv Ziffer III des Ent­scheids der Baurekurskommission I vom 11. April 2003 aufgehoben. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2"> Im Ãbrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Kosten werden zu drei Vierteln der BeschwerdefÃ¼hrerin und zu einem Viertel der Be­schwer­de­geg­nerin auferlegt. </p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">6. â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>