Protokoll vom 21. Mai 2003 über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister (mit Anhängen) <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.08"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 21 maggio 2003 sui registri delle emissioni e dei trasferimenti di sostanze inquinanti (con all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 21 mai 2003 sur les registres des rejets et transferts de polluants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 21. Mai 2003 über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.814.08</docNumber></p><p> AS <b>2009</b> 5133</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung<inline name="man-font-style-normal"><authorialNote><p> Zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz abgestimmte Übersetzung.</p></authorialNote></inline></p><p><docTitle>Protokoll<br/>über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Kiew am 21. Mai 2003</p><p>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 27. April 2007</p><p>In Kraft getreten für die Schweiz am 8. Oktober 2009</p><p> (Stand am 16. Oktober 2024)</p></preface><preamble><p>Die Vertragsparteien dieses Protokolls,</p><p>unter Hinweis auf Artikel 5 Absatz 9 und Artikel 10 Absatz 2 des Übereinkommens von 1998 über den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten (Aarhus-Übereinkommen),</p><p>in der Erkenntnis, dass Schadstofffreisetzungs- und -transferregister<authorialNote><p> Im gegenseitigen Einvernehmen mit Deutschland und Österreich verwendet die Schweiz in Abweichung von der abgestimmten Übersetzung durchgehend «Transfer» bzw.  «transferieren» statt «Verbringung» bzw. «verbringen».</p></authorialNote> ein wichtiges Instrument darstellen, um mehr Verantwortlichkeit der Unternehmen zu erreichen, die Umweltbelastung zu verringern und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, wie dies in der Erklärung von Lucca festgestellt wird, die auf der ersten Tagung der Vertragsparteien des Aarhus-Übereinkommens beschlossen wurde,</p><p>gestützt auf Grundsatz 10 der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung von 1992,</p><p>ferner gestützt auf die Grundsätze und Verpflichtungen, die auf der 1992 abgehaltenen Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung vereinbart wurden, insbesondere auf Kapitel 19 der Agenda 21,</p><p>in Anbetracht des Programms für die weitere Umsetzung der Agenda 21, das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf ihrer neunzehnten Sondertagung 1997 angenommen wurde und in dem sie unter anderem die Erweiterung nationaler Kapazitäten und Möglichkeiten zur Erhebung, zur Verarbeitung und zur Verbreitung von Informationen forderte, um den öffentlichen Zugang zu Informationen über globale Umweltfragen durch geeignete Mittel zu erleichtern,</p><p>gestützt auf den Durchführungsplan des Weltgipfels von 2002 für nachhaltige Entwicklung, der die Erarbeitung zusammenhängender, integrierter Informationen zu Chemikalien anregt, beispielsweise mittels nationaler Schadstofffreisetzungs- und ‑transferregister,</p><p>unter Berücksichtigung der Arbeit des Zwischenstaatlichen Forums für Chemikaliensicherheit, insbesondere der Erklärung von Bahia über Chemikaliensicherheit aus dem Jahr 2000, der Massnahmenprioritäten für den Zeitraum nach dem Jahr 2000 und des Aktionsplans zu Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregistern/Emissionsinventaren,</p><p>ferner unter Berücksichtigung der im Rahmen des Interinstitutionellen Programms für den umweltgerechten Umgang mit Chemikalien durchgeführten Tätigkeiten,</p><p>des Weiteren unter Berücksichtigung der Arbeit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), insbesondere der Empfehlung ihres Rates zur Einführung von Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregistern, in welcher der Rat die Mitgliedstaaten auffordert, nationale Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister einzurichten und öffentlich verfügbar zu machen,</p><p>in dem Wunsch, ein Instrumentarium bereitzustellen, das dazu beiträgt, dass jeder Mensch heutiger und künftiger Generationen in einer seiner Gesundheit und seinem Wohlbefinden zuträglichen Umwelt leben kann, indem die Entwicklung von öffentlich zugänglichen Umweltinformationssystemen sichergestellt wird,</p><p>ferner in dem Wunsch, dafür zu sorgen, dass bei der Entwicklung derartiger Systeme bestimmte Grundsätze berücksichtigt werden, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen, beispielsweise der Vorsorgeansatz, der in Grundsatz 15 der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung von 1992 niedergelegt ist,</p><p>in der Erkenntnis, dass zwischen angemessenen Umweltinformationssystemen und der Ausübung der im Aarhus-Übereinkommen aufgeführten Rechte ein Zusammenhang besteht,</p><p>in Anbetracht der Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit anderen internationalen Initiativen zu Schadstoffen und Abfällen, darunter das Stockholmer Übereinkommen von 2001<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2004/347" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.03</b></ref></p></authorialNote> über persistente organische Schadstoffe und das Basler Übereinkommen von 1989<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1992/1125_1125_1125" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.814.05</b></ref></p></authorialNote> über die Kontrolle des grenzüberschreitenden Transfers gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung,</p><p>in der Erkenntnis, dass mit einem integrierten Vorgehen zur Minimierung der Umweltbelastung und des Abfallaufkommens aus dem Betrieb von Industrieanlagen und sonstigen Quellen ein hohes Schutzniveau für die Umwelt insgesamt erreicht, Fortschritte hin zu einer nachhaltigen, umweltverträglichen Entwicklung erzielt und die Gesundheit gegenwärtiger und künftiger Generationen geschützt werden sollen,</p><p>überzeugt vom Nutzen von Schadstofffreisetzungs- und -transferregistern als einem kosteneffizienten Instrument, mit dem Verbesserungen im Umweltverhalten angeregt werden können, das den öffentlichen Zugang zu Informationen über Schadstoffe gewährleistet, die in einem menschlichen Lebensumfeld freigesetzt oder innerhalb eines solchen oder durch ein solches hindurch transferiert werden, und das von den Regierungen dazu genutzt werden kann, Trends zu verfolgen, Fortschritte bei der Verringerung der Umweltbelastung nachzuweisen, die Einhaltung bestimmter internationaler Übereinkünfte zu überwachen sowie Prioritäten zu setzen und die Fortschritte zu bewerten, die im Rahmen umweltpolitischer Strategien und Programme erzielt wurden,</p><p>im Vertrauen darauf, dass Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister der Industrie wegen des verbesserten Umgangs mit Schadstoffen spürbare Vorteile bringen können,</p><p>in Anbetracht der verschiedenen Möglichkeiten, die Daten aus Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregistern in Verbindung mit gesundheitsbezogenen, ökologischen, demographischen, wirtschaftlichen oder sonstigen Arten einschlägiger Daten zu dem Zweck zu verwenden, mögliche Probleme besser zu begreifen, Stellen, an denen besonders gravierende Probleme auftreten, zu ermitteln, Vorbeugungs‑ und Abmilderungsmassnahmen zu ergreifen sowie Prioritäten für den Umweltschutz zu setzen,</p><p>in der Erkenntnis, dass es wichtig ist, die Privatsphäre bestimmter oder bestimmbarer natürlicher Personen bei der Verarbeitung von Informationen, die an Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister übermittelt werden, im Einklang mit den geltenden internationalen Datenschutznormen zu schützen,</p><p>des Weiteren in der Erkenntnis, dass es wichtig ist, international kompatible nationale Systeme von Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregistern zu entwickeln, um die Vergleichbarkeit der Daten zu erhöhen,</p><p>in Anbetracht dessen, dass viele Mitgliedstaaten der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa, die Europäische Gemeinschaft und die Vertragsparteien des nordamerikanischen Freihandelsabkommens damit befasst sind, Daten über die Freisetzung und den Transfer von Schadstoffen aus verschiedenen Quellen zu erfassen und öffentlich zugänglich zu machen, und in besonderer Anerkennung der langjährigen wertvollen Erfahrungen bestimmter Länder auf diesem Gebiet,</p><p>unter Berücksichtigung der Tatsache, dass bereits bestehende Emissionsregister auf unterschiedlichen Ansätzen beruhen, und der Notwendigkeit, Doppelarbeit zu vermeiden, und in der Erkenntnis, dass daher ein gewisses Mass an Flexibilität erforderlich ist,</p><p>mit der nachdrücklichen Aufforderung, schrittweise nationale Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister aufzubauen,</p><p>des Weiteren mit der nachdrücklichen Aufforderung, Verknüpfungen zwischen den nationalen Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregistern und den Informationssystemen zu sonstigen Freisetzungen von öffentlichem Interesse einzurichten,</p><p>sind wie folgt übereingekommen:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><heading>Ziel</heading><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Ziel dieses Protokolls ist die Verbesserung des öffentlichen Zugangs zu Informationen durch die Einrichtung von zusammenhängenden und integrierten landesweiten Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregistern (PRTR – <i>Pollutant Release and Transfer Registers</i>) nach Massgabe dieses Protokolls, wodurch die Beteiligung der Öffentlichkeit an umweltbezogenen Entscheidungsverfahren erleichtert und ein Beitrag zur Vermeidung und Verminderung der Umweltbelastung geleistet werden könnte.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><heading>Begriffsbestimmungen</heading><paragraph eId="art_2/para_u1"><content><p>Im Sinne dieses Protokolls:</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_1"><num>1.</num><content><p>bedeutet «Vertragspartei», soweit sich aus dem Wortlaut nichts anderes ergibt, einen Staat oder eine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration nach Artikel 24, der oder die zugestimmt hat, durch dieses Protokoll gebunden zu sein, und für den oder die das Protokoll in Kraft ist;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>2.</num><content><p>bedeutet «Übereinkommen» das am 25. Juni 1998 in Aarhus (Dänemark) beschlossene Übereinkommen über den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_3"><num>3.</num><content><p>bedeutet «Öffentlichkeit» eine oder mehrere natürliche oder juristische Personen und, in Übereinstimmung mit den innerstaatlichen Rechtsvorschriften oder der innerstaatlichen Praxis, deren Vereinigungen, Organisationen oder Gruppen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_4"><num>4.</num><content><p>bedeutet «Betrieb»<authorialNote><p> Im gegenseitigen Einvernehmen mit Deutschland und Österreich verwendet die Schweiz in Abweichung von der abgestimmten Übersetzung durchgehend das Wort «Betrieb» statt «Betriebseinrichtung» (auch in der Zusammensetzung «betriebsspezifisch»).</p></authorialNote> eine oder mehrere Anlagen am selben Standort oder an aneinander angrenzenden Standorten, die derselben natürlichen oder juristischen Person gehören oder von ihr betrieben werden;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_5"><num>5.</num><content><p>bedeutet «zuständige Behörde» die innerstaatliche Behörde oder innerstaatlichen Behörden oder eine sonstige zuständige Stelle oder sonstige zuständige Stellen, denen von einer Vertragspartei die Zuständigkeit für das Betreiben eines nationalen Schadstofffreisetzungs- und -transferregister-Systems übertragen wurde;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_6"><num>6.</num><content><p>bedeutet «Schadstoff» einen Stoff, der für die Umwelt oder die Gesundheit des Menschen aufgrund seiner Eigenschaften und weil er in die Umwelt eingebracht wird, schädlich sein kann, oder eine Gruppe derartiger Stoffe;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_7"><num>7.</num><content><p>bedeutet «Freisetzung» jedes Einbringen von Schadstoffen in die Umwelt infolge von Tätigkeiten des Menschen, ob absichtlich oder versehentlich, regelmässig oder nicht regelmässig, einschliesslich Verschütten, Emittieren, Einleiten, Verpressen, Beseitigen oder Verkippen, oder auf dem Weg über Kanalisationssysteme ohne abschliessende Abwasserbehandlung;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_8"><num>8.</num><content><p>bedeutet «Transfer aus dem Betrieb hinaus» den Transfer von Schadstoffen oder von Abfall zur Beseitigung oder Verwertung und von Schadstoffen in Abwasser zur Abwasserbehandlung über die Grenzen des Betriebs hinaus;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_9"><num>9.</num><content><p>bedeutet «diffuse Quellen» die vielen kleinen oder verteilten Quellen, aus denen Schadstoffe in Boden, Luft oder Wasser freigesetzt werden können, deren kombinierte Wirkung auf diese Medien erheblich sein kann und bei denen es praktische Schwierigkeiten bereitet, Meldungen von jeder einzelnen Quelle einzuholen;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_10"><num>10.</num><content><p>sind die Begriffe «national», «innerstaatlich» und «landesweit» im Zusammenhang mit den Verpflichtungen von Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration aus diesem Protokoll dahin gehend auszulegen, dass sie für die betreffende Region gelten, sofern nichts anderes angegeben ist;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_11"><num>11.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_2/para_11/listintro">bedeutet «Abfall» Stoffe oder Gegenstände, die:</listIntroduction><item eId="art_2/para_11/lbl_a"><num>a) </num><p>beseitigt oder verwertet werden,</p></item><item eId="art_2/para_11/lbl_b"><num>b) </num><p>zur Beseitigung oder Verwertung bestimmt sind, oder</p></item><item eId="art_2/para_11/lbl_c"><num>c) </num><p>aufgrund der innerstaatlichen Rechtsvorschriften beseitigt oder verwertet werden müssen;</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_12"><num>12.</num><content><p>bedeutet «gefährlicher Abfall» Abfall, der nach den innerstaatlichen Rechtsvorschriften als gefährlich definiert ist;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_13"><num>13.</num><content><p>bedeutet «sonstiger Abfall» Abfall, der kein gefährlicher Abfall ist;</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_14"><num>14.</num><content><p>bedeutet «Abwasser» Wasser, das nach Gebrauch Stoffe einschliesslich Feststoffe enthält und einer Regelung durch innerstaatliche Rechtsvorschriften unterliegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><paragraph eId="art_3/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei ergreift zur Durchführung dieses Protokolls die erforderlichen Gesetzgebungs‑, Regelungs‑ und sonstigen Massnahmen sowie geeignete Massnahmen zum Vollzug.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Protokoll lässt das Recht jeder Vertragspartei unberührt, ein umfassenderes oder besser öffentlich zugängliches Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister beizubehalten oder einzurichten, als dies aufgrund dieses Protokolls erforderlich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei ergreift die erforderlichen Massnahmen, um zu verlangen, dass die Mitarbeiter eines Betriebs und die Mitglieder der Öffentlichkeit, die den Behörden eine Verletzung der innerstaatlichen Rechtsvorschriften zur Durchführung dieses Protokolls durch einen Betrieb anzeigen, weder vom Betrieb noch von den Behörden wegen des Anzeigens der Verletzung bestraft, verfolgt oder belästigt werden<i>.</i></p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_4"><num>4.</num><content><p>Bei der Durchführung dieses Protokolls lässt sich jede Vertragspartei vom Vorsorgeansatz leiten, wie er in Grundsatz 15 der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung von 1992 niedergelegt ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_5"><num>5.</num><content><p>Um zu vermeiden, dass Daten mehrfach gemeldet werden, können die Systeme von Schadstofffreisetzungs- und -transferregistern soweit praktisch durchführbar in bestehende Informationsquellen wie Meldemechanismen im Rahmen der Erteilung von Zulassungen oder Betriebsgenehmigungen eingebunden werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_6"><num>6.</num><content><p>Die Vertragsparteien streben eine möglichst hohe Übereinstimmung zwischen den nationalen Schadstofffreisetzungs- und -transferregistern an.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><heading>Kernelemente eines Systems von Schadstofffreisetzungs- und ‑transferregistern</heading><paragraph eId="art_4/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_4/para/listintro">In Übereinstimmung mit diesem Protokoll richtet jede Vertragspartei ein öffentlich zugängliches nationales Schadstofffreisetzungs- und -transferregister ein und unterhält es; dieses Register:</listIntroduction><item eId="art_4/para/lbl_a"><num>a) </num><p>ist hinsichtlich der Meldungen zu Punktquellen betriebsspezifisch;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_b"><num>b) </num><p>ist geeignet, Meldungen zu diffusen Quellen aufzunehmen;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_c"><num>c) </num><p>ist schadstoffspezifisch beziehungsweise abfallspezifisch;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_d"><num>d) </num><p>ist medienübergreifend und differenziert zwischen Freisetzungen in Luft, Boden und Wasser;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_e"><num>e) </num><p>enthält Informationen über Transfers;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_f"><num>f) </num><p>beruht auf regelmässigen obligatorischen Meldungen;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_g"><num>g) </num><p>beinhaltet standardisierte, zeitnahe Daten, eine begrenzte Anzahl standardisierter Meldeschwellen und sieht allenfalls in begrenztem Umfang Vertraulichkeit der Daten vor;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_h"><num>h) </num><p>ist zusammenhängend und so ausgestaltet, dass es benutzerfreundlich und öffentlich zugänglich ist, einschliesslich in elektronischer Form;</p></item><item eId="art_4/para/lbl_i"><num>i) </num><p>ermöglicht die Beteiligung der Öffentlichkeit an seiner Entwicklung und Änderung; und</p></item><item eId="art_4/para/lbl_j"><num>j) </num><p>besteht aus einer strukturierten, computergestützten Datenbank oder mehreren miteinander verbundenen Datenbanken, die von der zuständigen Behörde gepflegt wird/werden.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><heading>Ausgestaltung und Struktur</heading><paragraph eId="art_5/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_5/para_1/listintro">Jede Vertragspartei stellt sicher, dass die Daten über Freisetzungen und Transfers, die im Register nach Artikel 4 gespeichert sind, sowohl in zusammengefasster als auch in nicht zusammengefasster Form präsentiert werden, sodass sie nach folgenden Kriterien gesucht und identifiziert werden können:</listIntroduction><item eId="art_5/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>nach dem Betrieb und dessen geographischem Standort;</p></item><item eId="art_5/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>nach der Tätigkeit;</p></item><item eId="art_5/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>nach dem Eigentümer oder Betreiber sowie gegebenenfalls nach dem Unternehmen;</p></item><item eId="art_5/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>nach dem Schadstoff beziehungsweise nach dem Abfall;</p></item><item eId="art_5/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>nach den Umweltmedien, in die der Schadstoff freigesetzt wird; und</p></item><item eId="art_5/para_1/lbl_f"><num>f) </num><p>nach dem Zielort des Transfers gemäss Artikel 7 Absatz 5 sowie gegebenenfalls bei Abfall nach dem Beseitigungs- oder Verwertungsverfahren.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt ausserdem sicher, dass die Daten nach den im Register geführten diffusen Quellen gesucht und lokalisiert werden können.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei berücksichtigt bei der Ausgestaltung ihres Registers die Möglichkeit seiner zukünftigen Erweiterungen und stellt sicher, dass die gemeldeten Daten aus mindestens den letzten zehn Erhebungsjahren öffentlich zugänglich sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_4"><num>4.</num><content><p>Das Register wird so ausgestaltet, dass der öffentliche Zugang über elektronische Mittel wie das Internet so weit wie möglich erleichtert wird. Das Register ist ferner so auszugestalten, dass die gespeicherten Informationen unter normalen Betriebsbedingungen ständig und unmittelbar elektronisch verfügbar sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede Vertragspartei soll in ihrem Register Verknüpfungen zu ihren vorhandenen öffentlich zugänglichen einschlägigen Datenbanken zu umweltschutzbezogenen Themen vorsehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_6"><num>6.</num><content><p>Jede Vertragspartei sieht in ihrem Register Verknüpfungen zu den Schadstofffreisetzungs- und -transferregistern anderer Vertragsparteien und, soweit durchführbar, zu denen anderer Länder vor.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><heading>Inhalt des Registers</heading><paragraph eId="art_6/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para_1/listintro">Jede Vertragspartei stellt sicher, dass ihr Register Folgendes enthält:</listIntroduction><item eId="art_6/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>Daten über nach Artikel 7 Absatz 2 zu meldende Freisetzungen von Schadstoffen,</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>Daten über nach Artikel 7 Absatz 2 zu meldende Transfers aus dem Betrieb hinaus und</p></item><item eId="art_6/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>nach Artikel 7 Absatz 4 zu erhebende Informationen über Freisetzungen von Schadstoffen aus diffusen Quellen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_6/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_6/para_2/listintro">Nach Bewertung der bei der Entwicklung nationaler Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister und bei der Durchführung dieses Protokolls gewonnenen Erfahrungen und unter Berücksichtigung der einschlägigen internationalen Prozesse überprüft die Tagung der Vertragsparteien die Meldepflichten aufgrund dieses Protokolls und befasst sich bei dessen Weiterentwicklung mit folgenden Fragen:</listIntroduction><item eId="art_6/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>Überprüfung der Tätigkeiten nach Anhang I,</p></item><item eId="art_6/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>Überprüfung der Schadstoffe nach Anhang II,</p></item><item eId="art_6/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>Überprüfung der Schwellenwerte nach den Anhängen I und II, und</p></item><item eId="art_6/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>Einbeziehung sonstiger sachbezogener Aspekte wie Informationen über Transfers innerhalb des Betriebs, Lagerung, genauere Festlegung von Meldepflichten für diffuse Quellen oder Aufstellung von Kriterien für die Einbeziehung von Schadstoffen in dieses Protokoll.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><heading>Meldepflichten</heading><paragraph eId="art_7/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/para_1/listintro">Jede Vertragspartei:</listIntroduction><item eId="art_7/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>auferlegt die Pflicht nach Absatz 2 dem Eigentümer oder Betreiber jedes einzelnen Betriebs innerhalb ihres Hoheitsbereichs, der bei einer oder mehreren Tätigkeiten nach Anhang I den anwendbaren Kapazitätsschwellenwert nach Anhang I Spalte 1 überschreitet und</p><blockList><item eId="art_7/para_1/lbl_a/lbl_i"><num>i) </num><p>Schadstoffe nach Anhang II in Mengen freisetzt, welche die anwendbaren Schwellenwerte nach Anhang II Spalte 1 überschreiten,</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_a/lbl_ii"><num>ii) </num><p>Schadstoffe nach Anhang II in Mengen aus dem Betrieb hinaus transferiert, die den anwendbaren Schwellenwert nach Anhang II Spalte 2 überschreiten, sofern sich die Vertragspartei für schadstoffspezifische Transfermeldungen nach Absatz 5 Buchstabe d entschieden hat,</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_a/lbl_iii"><num>iii) </num><p>jährlich gefährliche Abfälle in einer Menge von über 2 Tonnen oder sonstige Abfälle in einer Menge von über 2 000 Tonnen aus dem Betrieb hinaus transferiert, sofern sich die Vertragspartei für abfallspezifische Transfermeldungen nach Absatz 5 Buchstabe d entschieden hat, oder</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_a/lbl_iv"><num>iv) </num><p>Schadstoffe nach Anhang II in Abwasser, das zur Abwasserbehandlung bestimmt ist, in Mengen aus dem Betrieb hinaus transferiert, die den anwendbaren Schwellenwert nach Anhang II Spalte 1b überschreiten,</p></item></blockList></item><item eId="art_7/para_1/bull_u2"><num/><p>oder:</p></item><item eId="art_7/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>auferlegt die Pflicht nach Absatz 2 dem Eigentümer oder Betreiber jedes einzelnen Betriebs innerhalb ihres Hoheitsbereichs, der bei einer oder mehreren Tätigkeiten nach Anhang I den Mitarbeiterschwellenwert nach Anhang I Spalte 2 erreicht oder überschreitet und Schadstoffe nach Anhang II in Mengen herstellt, verarbeitet oder verwendet, die den anwendbaren Schwellenwert nach Anhang II Spalte 3 überschreiten.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei verpflichtet den Eigentümer oder Betreiber eines Betriebs nach Absatz 1, die in den Absätzen 5 und 6 genannten Informationen zu Schadstoffen und Abfällen, bei denen die Schwellenwerte überschritten wurden, nach Massgabe jenes Absatzes zu übermitteln.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_3"><num>3.</num><content><p>Um das Ziel dieses Protokolls zu erreichen, kann eine Vertragspartei hinsichtlich eines bestimmten Schadstoffs beschliessen, entweder einen Schwellenwert für die Freisetzung oder einen Schwellenwert für die Herstellung, die Verarbeitung oder die Verwendung anzuwenden, sofern dadurch die in ihrem Register verfügbaren einschlägigen Informationen über Freisetzungen oder Transfers erweitert werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt sicher, dass ihre zuständige Behörde die in den Absätzen 7 und 8 genannten Daten über die Freisetzung von Schadstoffen aus diffusen Quellen zur Aufnahme in ihr Register erfasst oder durch eine oder mehrere Behörden oder zuständige Stellen erfassen lässt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_5"><num>5.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_7/para_5/listintro">Jede Vertragspartei verpflichtet die Eigentümer oder Betreiber der nach Absatz 2 meldepflichtigen Betriebe, folgende Daten für jeden Betrieb zu erfassen und ihrer zuständigen Behörde vorzulegen:</listIntroduction><item eId="art_7/para_5/lbl_a"><num>a) </num><p>den Namen, die Adresse, den geografischen Standort und die Tätigkeiten des betreffenden Betriebs sowie den Namen des Eigentümers oder Betreibers sowie gegebenenfalls des Unternehmens,</p></item><item eId="art_7/para_5/lbl_b"><num>b) </num><p>den Namen und die Kennnummer nach Anhang II jedes nach Absatz 2 zu meldenden Schadstoffs,</p></item><item eId="art_7/para_5/lbl_c"><num>c) </num><p>die Menge jedes nach Absatz 2 zu meldenden Schadstoffs, die im Erhebungsjahr vom Betrieb in die Umwelt freigesetzt wird, sowohl als Gesamtmenge als auch danach differenziert, ob die Freisetzung in Luft, Wasser oder Boden, einschliesslich Verpressen, erfolgt,</p></item><item eId="art_7/para_5/lbl_d"><num>d) </num><blockList><listIntroduction eId="art_7/para_5/lbl_d/listintro">entweder:</listIntroduction><item eId="art_7/para_5/lbl_d/lbl_i"><num>i) </num><p>die Menge jedes nach Absatz 2 zu meldenden Schadstoffs, die im Erhebungsjahr aus dem Betrieb hinaus transferiert wird, differenziert nach den zur Beseitigung und den zur Verwertung transferierten Mengen, sowie den Namen und die Adresse des aufnehmenden Betriebs, oder</p></item><item eId="art_7/para_5/lbl_d/lbl_ii"><num>ii) </num><p>die Menge des nach Absatz 2 zu meldenden Abfalls, die im Erhebungsjahr nach ausserhalb des Betriebs transferiert wird, differenziert nach gefährlichem Abfall und sonstigem Abfall, wobei mit der Angabe «R» für Verwertung und mit der Angabe «D» für Beseitigung zu vermerken ist, ob der Abfall nach Anhang III zur Verwertung oder zur Beseitigung bestimmt ist, sowie bei grenzüberschreitenden Transfers gefährlicher Abfälle den Namen und die Adresse des Abfallverwertungs‑ oder Abfallbeseitigungsbetriebs und den tatsächlichen Verwertungs‑ oder Beseitigungsort, an dem der transferierte Abfall aufgenommen wird,</p></item></blockList></item><item eId="art_7/para_5/lbl_e"><num>e) </num><p>die Menge jedes nach Absatz 2 zu meldenden Schadstoffs in Abwasser, die im Erhebungsjahr aus dem Betrieb hinaus transferiert wird, und</p></item><item eId="art_7/para_5/lbl_f"><num>f) </num><p>die Methode zur Ermittlung der unter den Buchstaben c bis e genannten Daten nach Artikel 9 Absatz 2 mit dem Hinweis, ob sich die Daten auf Messungen, Berechnungen oder Schätzungen stützen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_6"><num>6.</num><content><p>Die Informationen nach Absatz 5 Buchstaben c bis e umfassen Daten über Freisetzungen und Transfers aufgrund von Routinetätigkeiten und von ausserordentlichen Ereignissen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_7"><num>7.</num><content><p>Jede Vertragspartei präsentiert in ihrem Register in angemessener räumlicher Detaillierung die Informationen über Freisetzungen von Schadstoffen aus diffusen Quellen, für die nach Feststellung der Vertragspartei von den zuständigen Behörden bereits Daten erhoben werden, deren Aufnahme in das Register praktikabel ist. Stellt die Vertragspartei fest, dass solche Daten nicht existieren, so ergreift sie Massnahmen, um Meldungen über Freisetzungen entsprechender Schadstoffe aus einer oder mehreren diffusen Quellen entsprechend ihren nationalen Prioritäten zu veranlassen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_7/para_8"><num>8.</num><content><p>Zu den Informationen nach Absatz 7 gehören auch Angaben über die Methode zur Ermittlung der Informationen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><heading>Meldezyklus</heading><paragraph eId="art_8/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt sicher, dass die in ihr Register aufzunehmenden Daten im Register nach Kalenderjahren zusammengestellt und präsentiert werden sowie öffentlich verfügbar sind. Das Erhebungsjahr ist das Kalenderjahr, auf das sich die Daten beziehen. Das erste Erhebungsjahr ist das Kalenderjahr nach dem Jahr, in dem das Protokoll für die betreffende Vertragspartei in Kraft tritt. Die Meldungen nach Artikel 7 erfolgen jährlich. Das zweite Erhebungsjahr kann jedoch das zweite Kalenderjahr nach dem ersten Erhebungsjahr sein.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei, die keine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration ist, stellt sicher, dass die Daten binnen 15 Monaten nach Ende eines jeden Erhebungsjahrs in ihr Register aufgenommen werden. Für die Datendes ersten Erhebungsjahrs erstreckt sich diese Frist auf zwei Jahre.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei, die eine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration ist, stellt sicher, dass die Daten eines bestimmten Erhebungsjahrs sechs Monate nach dem Zeitpunkt in ihr Register aufgenommen werden, zu dem die Vertragsparteien, die keine Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration sind, hierzu verpflichtet sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><heading>Erhebung der Daten und Aufzeichnung</heading><paragraph eId="art_9/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei verpflichtet die Eigentümer oder Betreiber der nach Artikel 7 meldepflichtigen Betriebe, die Daten zu erheben, die benötigt werden, um mit angemessener Häufigkeit die nach Artikel 7 zu meldenden Freisetzungen des Betriebs und Transfers aus dem Betrieb hinaus im Einklang mit Absatz 2 zu bestimmen, sowie die Aufzeichnungen der Daten, aus denen die gemeldeten Informationen gewonnen wurden, für einen Zeitraum von fünf Jahren nach Ablauf des betreffenden Erhebungsjahrs für die zuständigen Behörden verfügbar zu halten. In diesen Aufzeichnungen ist auch die Datenerhebungsmethode festzuhalten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei verpflichtet die Eigentümer oder Betreiber der nach Artikel 7 meldepflichtigen Betriebe, die besten verfügbaren Informationen zu nutzen; dazu können Überwachungsdaten, Emissionsfaktoren, Massenbilanzen, indirekte Überwachung oder andere Berechnungen, Experteneinschätzungen oder andere Verfahren gehören. Soweit angemessen, sollen dabei international anerkannte Methoden angewandt werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><heading>Qualitätskontrolle</heading><paragraph eId="art_10/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei verpflichtet die Eigentümer oder Betreiber der nach Artikel 7 Absatz 1 meldepflichtigen Betriebe, die Qualität der gemeldeten Daten zu sichern.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt sicher, dass die in ihrem Register enthaltenen Daten insbesondere hinsichtlich Vollständigkeit, Konsistenz und Glaubwürdigkeit einer Qualitätskontrolle durch die zuständige Behörde unterzogen werden; dabei sind etwaige von der Tagung der Vertragsparteien entwickelte Richtlinien zu berücksichtigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><heading>Öffentlicher Zugang zu Informationen</heading><paragraph eId="art_11/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt den öffentlichen Zugang zu den in ihrem Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister enthaltenen Informationen sicher, ohne dass ein Interesse dargelegt werden muss; dazu gewährleistet sie nach Massgabe dieses Protokolls in erster Linie, dass ihr Register über öffentliche Telekommunikationsnetze unmittelbar elektronisch zugänglich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_2"><num>2.</num><content><p>Sind die im Register einer Vertragspartei enthaltenen Informationen nicht durch unmittelbare elektronische Mittel leicht öffentlich zugänglich, so stellt die betreffende Vertragspartei sicher, dass ihre zuständige Behörde diese Informationen auf Antrag so bald wie möglich, spätestens jedoch einen Monat nach Antragstellung, durch sonstige wirksame Mittel zur Verfügung stellt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_3"><num>3.</num><content><p>Vorbehaltlich des Absatzes 4 stellt jede Vertragspartei sicher, dass der Zugang zu den in ihrem Register enthaltenen Informationen unentgeltlich ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_4"><num>4.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann ihrer zuständigen Behörde gestatten, für Reproduktion und Zusendung der konkreten Informationen nach Absatz 2 ein Entgelt zu verlangen, wobei dieses Entgelt eine angemessene Höhe jedoch nicht überschreiten darf.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_11/para_5"><num>5.</num><content><p>Sind die im Register einer Vertragspartei enthaltenen Informationen nicht durch unmittelbare elektronische Mittel leicht öffentlich zugänglich, so ermöglicht die betreffende Vertragspartei den elektronischen Zugang zu ihrem Register an öffentlich zugänglichen Orten, beispielsweise in öffentlichen Bibliotheken, in den Amtszimmern von Kommunalbehörden oder an sonstigen geeigneten Orten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><heading>Vertraulichkeit</heading><paragraph eId="art_12/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_12/para_1/listintro">Jede Vertragspartei kann die zuständige Behörde ermächtigen, im Register gespeicherte Informationen vertraulich zu behandeln, wenn die öffentliche Bekanntgabe dieser Informationen negative Auswirkungen hätte auf:</listIntroduction><item eId="art_12/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>internationale Beziehungen, die Landesverteidigung oder die öffentliche Sicherheit;</p></item><item eId="art_12/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>laufende Gerichtsverfahren, die Möglichkeit einer Person, ein faires Verfahren zu erhalten, oder die Möglichkeit einer Behörde, Untersuchungen strafrechtlicher oder disziplinarischer Art durchzuführen;</p></item><item eId="art_12/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, sofern diese zum Schutz berechtigter wirtschaftlicher Interessen rechtlich geschützt sind;</p></item><item eId="art_12/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>Rechte des geistigen Eigentums; oder</p></item><item eId="art_12/para_1/lbl_e"><num>e) </num><p>die Vertraulichkeit personenbezogener Daten und/oder Akten in Bezug auf eine natürliche Person, sofern diese der Bekanntgabe dieser Informationen an die Öffentlichkeit nicht zugestimmt hat und sofern eine derartige Vertraulichkeit nach innerstaatlichem Recht vorgesehen ist.</p></item></blockList><p>Die genannten Gründe für die Vertraulichkeit sind eng auszulegen; dabei sind das öffentliche Interesse an der Bekanntgabe sowie die Frage zu berücksichtigen, ob sich die Informationen auf Freisetzungen in die Umwelt beziehen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_2"><num>2.</num><content><p>Im Rahmen des Absatzes 1 Buchstabe c wird bei jeder Information über Freisetzungen, die für den Umweltschutz von Belang ist, nach innerstaatlichem Recht die Bekanntgabe erwogen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_12/para_3"><num>3.</num><content><p>Jedes Mal wenn nach Absatz 1 Informationen vertraulich behandelt werden, ist im Register anzugeben, welche Art von Information vorenthalten wird, beispielsweise, falls möglich, durch Nennung der allgemeinen Stoffbezeichnungen, und aus welchem Grund sie vorenthalten wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><heading>Beteiligung der Öffentlichkeit an der Entwicklung nationaler <br/>Schadstofffreisetzungs- und -transferregister</heading><paragraph eId="art_13/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei schafft im Rahmen ihres innerstaatlichen Rechts geeignete Möglichkeiten für die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Entwicklung ihres nationalen Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregisters.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>2.</num><content><p>Im Sinne des Absatzes 1 schafft jede Vertragspartei die Möglichkeit eines unentgeltlichen öffentlichen Zugangs zu den Informationen über die geplanten Massnahmen zur Entwicklung ihres nationalen Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregisters sowie die Möglichkeit, Kommentare, Informationen, Analysen oder Stellungnahmen vorzulegen, die für das Entscheidungsverfahren von Belang sind; die betreffende Behörde berücksichtigt die Beiträge der Öffentlichkeit in angemessener Weise.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt sicher, dass nach einer Entscheidung zum Aufbau oder zu einer wesentlichen Änderung ihres Registers Informationen über diese Entscheidung und die zugrundeliegenden Überlegungen rechtzeitig öffentlich verfügbar sind.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><heading>Zugang zu Gerichten</heading><paragraph eId="art_14/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei stellt im Rahmen ihres innerstaatlichen Rechts sicher, dass jede Person, die der Ansicht ist, dass ihr nach Artikel 11 Absatz 2 gestellter Antrag auf Informationen nicht beachtet, ganz oder teilweise unrechtmässig abgelehnt, unzulänglich beantwortet oder auf andere Weise nicht in Übereinstimmung mit dem genannten Absatz bearbeitet worden ist, Zugang zu einem Überprüfungsverfahren vor einem Gericht oder einer anderen auf gesetzlicher Grundlage geschaffenen unabhängigen und unparteiischen Stelle hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_14/para_2"><num>2.</num><content><p>Absatz 1 berührt nicht die jeweiligen Rechte und Verpflichtungen von Vertragsparteien aus bestehenden, im Verhältnis zwischen ihnen geltenden Verträgen, die den Gegenstand dieses Artikels behandeln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><heading>Aufbau von Kapazitäten</heading><paragraph eId="art_15/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei fördert die öffentliche Bekanntheit ihres Schadstofffreisetzungs- und -transferregisters und stellt sicher, dass Unterstützung und Anleitung dazu gegeben wird, auf ihr Register zuzugreifen und die darin enthaltenen Informationen zu verstehen und zu nutzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_15/para_2"><num>2.</num><content><p>Jede Vertragspartei soll für einen angemessenen Aufbau der Kapazitäten und die Anleitung der zuständigen Behörden und Stellen sorgen, um sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben nach diesem Protokoll zu unterstützen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><heading>Internationale Zusammenarbeit</heading><paragraph eId="art_16/para_1"><num>1.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_1/listintro">Die Vertragsparteien arbeiten zusammen und unterstützen einander je nach Zweckmässigkeit:</listIntroduction><item eId="art_16/para_1/lbl_a"><num>a) </num><p>bei internationalen Massnahmen zur Unterstützung der Ziele dieses Protokolls;</p></item><item eId="art_16/para_1/lbl_b"><num>b) </num><p>auf der Grundlage einvernehmlicher Regelungen zwischen den betreffenden Vertragsparteien beim Aufbau nationaler Systeme nach diesem Protokoll;</p></item><item eId="art_16/para_1/lbl_c"><num>c) </num><p>beim Austausch von Informationen nach diesem Protokoll über Freisetzungen und Transfers in Grenzgebieten; und</p></item><item eId="art_16/para_1/lbl_d"><num>d) </num><p>beim Austausch von Informationen nach diesem Protokoll über Transfers zwischen Vertragsparteien.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_16/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_16/para_2/listintro">Die Vertragsparteien fördern die Zusammenarbeit untereinander und mit einschlägigen internationalen Organisationen je nach Zweckmässigkeit, um Folgendes voranzubringen:</listIntroduction><item eId="art_16/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit auf internationaler Ebene;</p></item><item eId="art_16/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>den Technologietransfer; und</p></item><item eId="art_16/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>die technische Unterstützung von Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind oder deren Volkswirtschaft sich im Übergang befindet, in Fragen, die mit diesem Protokoll zusammenhängen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><heading>Tagung der Vertragsparteien</heading><paragraph eId="art_17/para_1"><num>1.</num><content><p>Hiermit wird eine Tagung der Vertragsparteien eingerichtet. Ihr erstes Treffen wird spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten dieses Protokolls einberufen. Danach finden ordentliche Treffen der Tagung der Vertragsparteien im Anschluss an die ordentlichen Tagungen der Vertragsparteien des Übereinkommens oder parallel dazu statt, es sei denn, die Vertragsparteien dieses Protokolls haben etwas anderes beschlossen. Die Tagung der Vertragsparteien tritt zu einem ausserordentlichen Treffen zusammen, wenn sie dies auf einem ordentlichen Treffen beschliesst oder wenn eine Vertragspartei schriftlich darum ersucht; allerdings muss dieses Ersuchen innerhalb von sechs Monaten, nachdem es vom Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa allen Vertragsparteien mitgeteilt wurde, von mindestens einem Drittel der Vertragsparteien unterstützt werden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_17/para_2/listintro">Die Tagung der Vertragsparteien überprüft auf der Grundlage regelmässiger Berichterstattung der Vertragsparteien ständig die Durchführung und Weiterentwicklung dieses Protokolls; vor diesem Hintergrund:</listIntroduction><item eId="art_17/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>überprüft sie die Entwicklung der Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister und fördert deren fortschreitende Stärkung und Übereinstimmung;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>entwickelt sie Richtlinien zur Erleichterung der Berichterstattung der Vertragsparteien an die Tagung unter Berücksichtigung der Notwendigkeit, diesbezügliche Doppelarbeit zu vermeiden;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_c"><num>c) </num><p>legt sie ein Arbeitsprogramm fest;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_d"><num>d) </num><p>prüft sie und trifft gegebenenfalls Massnahmen zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit nach Artikel 16;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_e"><num>e) </num><p>setzt sie, wenn sie dies für notwendig erachtet, Unterorgane<authorialNote><p> Im gegenseitigen Einvernehmen mit Deutschland verwenden die Schweiz und Österreich in Abweichung von der abgestimmten Übersetzung das Wort «Unterorgane» statt  «Nebengremien».</p></authorialNote> ein;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_f"><num>f) </num><p>prüft sie nach Artikel 20 Vorschläge zur Änderung dieses Protokolls und seiner Anhänge, wenn sie dies für die Zwecke dieses Protokolls für notwendig erachtet, und beschliesst sie;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_g"><num>g) </num><p>berät sie auf ihrem ersten Treffen eine Geschäftsordnung für ihre Treffen und die ihrer Unterorgane<authorialNote><p> Siehe Fussnote 4.</p></authorialNote> und beschliesst sie durch Konsens, gegebenenfalls unter Berücksichtigung einer von der Tagung der Vertragsparteien des Übereinkommens beschlossenen Geschäftsordnung;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_h"><num>h) </num><p>prüft sie die Schaffung finanzieller Regelungen durch Konsens und von Mechanismen für technische Hilfe, um die Durchführung dieses Protokolls zu erleichtern;</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_i"><num>i) </num><p>ersucht sie gegebenenfalls um die Unterstützung sonstiger einschlägiger internationaler Gremien bei der Verfolgung der Ziele dieses Protokolls; und</p></item><item eId="art_17/para_2/lbl_j"><num>j) </num><p>prüft und trifft sie zusätzliche Massnahmen, die sich zur Erfüllung des Zwecks dieses Protokolls als notwendig erweisen könnten, wie die Annahme von seiner Durchführung förderlichen Richtlinien und Empfehlungen.</p></item></blockList></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_3"><num>3.</num><content><p>Die Tagung der Vertragsparteien erleichtert den Austausch von Informationen über die Erfahrungen, die bei der Meldung von Transfers unter Verwendung des schadstoffspezifischen und des abfallspezifischen Ansatzes gewonnen werden, und überprüft diese Erfahrungen, um die Möglichkeit einer Konvergenz zwischen den beiden Ansätzen zu untersuchen; dabei berücksichtigt sie das öffentliche Interesse an Informationen nach Artikel 1 und die generelle Effizienz der nationalen Schadstofffreisetzungs‑ und ‑transferregister.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Vereinten Nationen, deren Sonderorganisationen und die Internationale Atomenergie-Organisation sowie alle nach Artikel 24 zur Unterzeichnung dieses Protokolls berechtigten Staaten oder Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die nicht Vertragsparteien des Protokolls sind, und alle zwischenstaatlichen Organisationen, die in den Bereichen, auf die sich das Protokoll bezieht, sachkundig sind, haben die Berechtigung, als Beobachter an den Treffen der Tagung der Vertragsparteien teilzunehmen. Ihre Zulassung und Teilnahme regelt die Geschäftsordnung, die von der Tagung der Vertragsparteien beschlossen wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_17/para_5"><num>5.</num><content><p>Jede nichtstaatliche Organisation, die in den Bereichen, auf die sich dieses Protokoll bezieht, sachkundig ist und die den Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa über ihren Wunsch informiert hat, bei einem Treffen der Tagung der Vertragsparteien vertreten zu sein, hat die Berechtigung, als Beobachter teilzunehmen, wenn nicht ein Drittel der auf dem Treffen anwesenden Vertragsparteien dagegen Einwände erhebt. Ihre Zulassung und Teilnahme regelt die Geschäftsordnung, die von der Tagung der Vertragsparteien beschlossen wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><heading>Stimmrecht</heading><paragraph eId="art_18/para_1"><num>1.</num><content><p>Vorbehaltlich des Absatzes 2 hat jede Vertragspartei dieses Protokolls eine Stimme.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_18/para_2"><num>2.</num><content><p>Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration üben in Angelegenheiten ihrer Zuständigkeit ihr Stimmrecht mit der Anzahl von Stimmen aus, die der Anzahl ihrer Mitgliedstaaten entspricht, welche Vertragsparteien sind. Diese Organisationen üben ihr Stimmrecht nicht aus, wenn ihre Mitgliedstaaten ihr Stimmrecht ausüben, und umgekehrt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><heading>Anhänge</heading><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Die Anhänge dieses Protokolls sind Bestandteil des Protokolls, und soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, sind Bezugnahmen auf das Protokoll zugleich Bezugnahmen auf seine Anhänge.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><heading>Änderungen</heading><paragraph eId="art_20/para_1"><num>1.</num><content><p>Jede Vertragspartei kann Änderungen dieses Protokolls vorschlagen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_2"><num>2.</num><content><p>Änderungsvorschläge zu diesem Protokoll werden auf den Treffen der Tagung der Vertragsparteien beraten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede vorgeschlagene Änderung dieses Protokolls wird dem Sekretariat schriftlich vorgelegt; dieses übermittelt sie allen Vertragsparteien, den anderen Staaten und Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die zugestimmt haben, durch dieses Protokoll gebunden zu sein, und für die es noch nicht in Kraft getreten ist, sowie den Unterzeichnern spätestens sechs Monate vor dem Treffen, auf der sie zur Beschlussfassung vorgeschlagen wird.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_4"><num>4.</num><content><p>Die Vertragsparteien unternehmen alle Bemühungen, um über alle vorgeschlagenen Änderungen dieses Protokolls eine Einigung durch Konsens zu erzielen. Sind alle Bemühungen, einen Konsens zu erreichen, ausgeschöpft und wurde hierbei keine Einigung erzielt, so wird die Änderung als letztes Mittel mit Dreiviertelmehrheit der auf dem Treffen anwesenden und abstimmenden Vertragsparteien beschlossen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_5"><num>5.</num><content><p>Im Sinne dieses Artikels bedeutet «anwesende und abstimmende Vertragsparteien» die Vertragsparteien, die anwesend sind und eine Ja‑ oder Neinstimme abgeben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_6"><num>6.</num><content><p>Jede nach Absatz 4 beschlossene Änderung dieses Protokolls wird vom Sekretariat dem Verwahrer übermittelt; dieser leitet sie allen Vertragsparteien, den anderen Staaten und Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die zugestimmt haben, durch das Protokoll gebunden zu sein, und für die es noch nicht in Kraft getreten ist, sowie den Unterzeichnern zu.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_7"><num>7.</num><content><p>Änderungen, bei denen es sich nicht um Änderungen von Anhängen handelt, treten für die Vertragsparteien, die sie ratifiziert, angenommen oder genehmigt haben, am neunzigsten Tag nach dem Eingang der Ratifikations‑, Annahme‑ oder Genehmigungsurkunden von mindestens drei Vierteln derjenigen, die zum Zeitpunkt der Beschlussfassung Vertragsparteien waren, beim Verwahrer in Kraft. Danach treten sie für jede andere Vertragspartei am neunzigsten Tag nach dem Zeitpunkt in Kraft, zu dem diese Vertragspartei ihre Urkunde über die Ratifikation, Annahme oder Genehmigung der Änderungen hinterlegt hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_8"><num>8.</num><content><p>Nimmt eine Vertragspartei eine Änderung eines Anhangs nicht an, so notifiziert sie dies dem Verwahrer schriftlich innerhalb von zwölf Monaten nach dem Tag der Zuleitung der Änderung durch den Verwahrer. Der Verwahrer teilt allen Vertragsparteien den Eingang jeder derartigen Notifikation unverzüglich mit. Eine Vertragspartei kann jederzeit eine frühere Notifikation der Nichtannahme zurücknehmen; damit tritt die Änderung des Anhangs für diese Vertragspartei in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_9"><num>9.</num><content><p>Änderungen eines Anhangs treten für die Vertragsparteien, die dem Verwahrer keine Notifikation nach Absatz 8 vorgelegt haben, zwölf Monate nach ihrer Zuleitung durch den Verwahrer nach Absatz 6 in Kraft, sofern zu diesem Zeitpunkt höchstens ein Drittel der Vertragsparteien, die zum Zeitpunkt des Änderungsbeschlusses Vertragsparteien waren, eine solche Notifikation vorgelegt haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_20/para_10"><num>10.</num><content><p>Steht die Änderung eines Anhangs in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Änderung dieses Protokolls, so tritt sie erst in Kraft, wenn die Änderung des Protokolls in Kraft tritt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><heading>Sekretariat</heading><paragraph eId="art_21/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_21/para/listintro">Der Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa erfüllt folgende Sekretariatsaufgaben im Rahmen dieses Protokolls:</listIntroduction><item eId="art_21/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Er bereitet die Treffen der Tagung der Vertragsparteien vor und betreut sie;</p></item><item eId="art_21/para/lbl_b"><num>b) </num><p>er übermittelt den Vertragsparteien Berichte und sonstige Informationen, die er aufgrund dieses Protokolls erhalten hat;</p></item><item eId="art_21/para/lbl_c"><num>c) </num><p>er erstattet der Tagung der Vertragsparteien Bericht über die Tätigkeiten des Sekretariats; und</p></item><item eId="art_21/para/lbl_d"><num>d) </num><p>er nimmt sonstige, ihm von der Tagung der Vertragsparteien zugewiesene Aufgaben im Rahmen der verfügbaren Mittel wahr.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><heading>Überprüfung der Einhaltung der Bestimmungen des Protokolls</heading><paragraph eId="art_22/para"><content><p>Auf ihrem ersten Treffen legt die Tagung der Vertragsparteien durch Konsens aussergerichtliche, nicht konfrontative und auf Konsultation beruhende kooperative Verfahren und institutionelle Regelungen zur Beurteilung und Förderung der Einhaltung der Bestimmungen dieses Protokolls und zur Behandlung von Fällen fest, in denen die Bestimmungen nicht eingehalten wurden. Bei der Festlegung dieser Verfahren und Regelungen prüft die Tagung der Vertragsparteien unter anderem, ob Mitteilungen von Mitgliedern der Öffentlichkeit zu Angelegenheiten im Zusammenhang mit diesem Protokoll zugelassen werden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><heading>Beilegung von Streitigkeiten</heading><paragraph eId="art_23/para_1"><num>1.</num><content><p>Entsteht eine Streitigkeit zwischen zwei oder mehr Vertragsparteien über die Auslegung oder Anwendung dieses Protokolls, so bemühen sich diese, durch Verhandlungen oder andere für die Streitparteien annehmbare friedliche Mittel der Streitbeilegung eine Lösung herbeizuführen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_2"><num>2.</num><content><blockList><listIntroduction eId="art_23/para_2/listintro">Bei der Unterzeichnung, der Ratifikation, der Annahme oder der Genehmigung dieses Protokolls oder beim Beitritt zu ihm oder jederzeit danach kann ein Staat dem Verwahrer schriftlich erklären, dass er für eine nicht nach Absatz 1 beigelegte Streitigkeit eines der folgenden Mittel der Streitbeilegung oder beide gegenüber jeder anderen Vertragspartei, welche dieselbe Verpflichtung übernimmt, als obligatorisch anerkennt:</listIntroduction><item eId="art_23/para_2/lbl_a"><num>a) </num><p>die Vorlage der Streitigkeit beim Internationalen Gerichtshof;</p></item><item eId="art_23/para_2/lbl_b"><num>b) </num><p>ein Schiedsverfahren nach dem in Anhang IV festgelegten Verfahren.</p></item></blockList><p>Eine Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration kann in Bezug auf ein Schiedsverfahren nach dem unter Buchstabe b genannten Verfahren eine Erklärung mit gleicher Wirkung abgeben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_23/para_3"><num>3.</num><content><p>Haben die Streitparteien beide in Absatz 2 genannten Mittel der Streitbeilegung anerkannt, so darf die Streitigkeit nur dem Internationalen Gerichtshof vorgelegt werden, sofern die Streitparteien nichts anderes vereinbaren.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><heading>Unterzeichnung</heading><paragraph eId="art_24/para"><content><p>Dieses Protokoll liegt vom 21. bis zum 23. Mai 2003 in Kiew (Ukraine) anlässlich der Fünften Ministerkonferenz «Umwelt für Europa» und danach bis zum 31. Dezember 2003 am Sitz der Vereinten Nationen in New York für alle Staaten, welche Mitglieder der Vereinten Nationen sind, und für Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die aus souveränen Staaten, welche Mitglieder der Vereinten Nationen sind, gebildet werden und denen ihre Mitgliedstaaten die Zuständigkeit für vom Protokoll erfasste Angelegenheiten, einschliesslich der Zuständigkeit, über diese Angelegenheiten Verträge zu schliessen, übertragen haben, zur Unterzeichnung auf.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><heading>Verwahrer</heading><paragraph eId="art_25/para"><content><p>Der Generalsekretär der Vereinten Nationen nimmt die Aufgaben des Verwahrers dieses Protokolls wahr.</p></content></paragraph></article><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><heading>Ratifikation, Annahme, Genehmigung und Beitritt</heading><paragraph eId="art_26/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung durch die in Artikel 24 genannten Staaten und Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die es unterzeichnet haben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_26/para_2"><num>2.</num><content><p>Dieses Protokoll steht vom 1. Januar 2004 an für die in Artikel 24 genannten Staaten und Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration zum Beitritt offen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_26/para_3"><num>3.</num><content><p>Jede in Artikel 24 genannte Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration, die Vertragspartei wird, ohne dass einer ihrer Mitgliedstaaten Vertragspartei ist, ist durch alle Verpflichtungen aus diesem Protokoll gebunden. Ist ein Mitgliedstaat oder sind mehrere Mitgliedstaaten einer solchen Organisation Vertragspartei, so entscheiden die Organisation und ihre Mitgliedstaaten über ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten hinsichtlich der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Protokoll. In diesen Fällen sind die Organisation und die Mitgliedstaaten nicht berechtigt, die Rechte aus dem Protokoll gleichzeitig auszuüben.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_26/para_4"><num>4.</num><content><p>In ihren Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunden erklären die in Artikel 24 genannten Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration den Umfang ihrer Zuständigkeiten für die durch dieses Protokoll erfassten Angelegenheiten. Diese Organisationen teilen dem Verwahrer auch jede wesentliche Änderung des Umfangs ihrer Zuständigkeiten mit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><heading>Inkrafttreten</heading><paragraph eId="art_27/para_1"><num>1.</num><content><p>Dieses Protokoll tritt am neunzigsten Tag nach Hinterlegung der sechzehnten Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde in Kraft.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_2"><num>2.</num><content><p>Für die Zwecke des Absatzes 1 zählt eine von einer Organisation der regionalen Wirtschaftsintegration hinterlegte Urkunde nicht als zusätzliche Urkunde zu den von den Mitgliedstaaten der Organisation hinterlegten Urkunden.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_27/para_3"><num>3.</num><content><p>Für alle Staaten oder Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration, die nach Hinterlegung der sechzehnten Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde dieses Protokoll ratifizieren, annehmen, genehmigen oder ihm beitreten, tritt das Protokoll am neunzigsten Tag nach Hinterlegung der Ratifikations‑, Annahme‑, Genehmigungs‑ oder Beitrittsurkunde durch den Staat oder die Organisation in Kraft.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><heading>Vorbehalte</heading><paragraph eId="art_28/para"><content><p>Vorbehalte zu diesem Protokoll sind nicht zulässig.</p></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><heading>Rücktritt</heading><paragraph eId="art_29/para"><content><p>Eine Vertragspartei kann jederzeit nach Ablauf von drei Jahren nach dem Tag, an dem dieses Protokoll für sie in Kraft getreten ist, durch eine an den Verwahrer gerichtete schriftliche Notifikation von dem Protokoll zurücktreten. Der Rücktritt wird am neunzigsten Tag nach Eingang der Notifikation beim Verwahrer wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><heading>Verbindliche Wortlaute</heading><paragraph eId="art_30/para"><content><p>Die Urschrift dieses Protokolls, dessen englischer, französischer und russischer Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, wird beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt.</p></content></paragraph></article><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Abkommen unterschrieben.</p><p>Geschehen zu Kiew am 21. Mai 2003.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.08"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 21 maggio 2003 sui registri delle emissioni e dei trasferimenti di sostanze inquinanti (con all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 21 mai 2003 sur les registres des rejets et transferts de polluants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 21. Mai 2003 über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang I</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_I/lvl_u1"><heading>Tätigkeiten</heading><content><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr.</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Tätigkeit</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Kapazitätsschwellenwert (Spalte 1)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Mitarbeiterschwellenwert (Spalte 2)</p></th></tr><tr><td><p>1.</p></td><td><p>Energiesektor</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Mineralöl- und Gasraffinerien</p></td><td><p>*</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Vergasungs- und Verflüssigungsanlagen</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Wärmekraftwerke und andere Feuerungsanlagen</p></td><td><p>mit einer Feuerungswärmeleistung von 50 Megawatt (MW)</p></td><td/></tr><tr><td><p>d)</p></td><td><p>Kokereien</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>e)</p></td><td><p>Anlagen zum Mahlen von Kohle</p></td><td><p>mit einer Kapazität von 1 t pro Stunde</p></td><td/></tr><tr><td><p>f)</p></td><td><p>Anlagen zur Herstellung von Kohleprodukten und festen, rauchfreien Brennstoffen</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>2.</p></td><td><p>Herstellung und Verarbeitung von Metallen</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Röst- oder Sinteranlagen für Metallerz (einschliesslich sulfidischer Erze)</p></td><td><p>*</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Anlagen für die Herstellung von Roheisen oder Stahl (Primär- oder Sekundärschmelzung) einschliesslich Stranggiessen</p></td><td><p>mit einer Kapazität von 2,5 t pro Stunde</p></td><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Anlagen zur Verarbeitung von Eisenmetallen durch</p></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>i) </num><p>Warmwalzen</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Kapazität von 20 t Rohstahl pro Stunde</p></td><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>ii) </num><p>Schmieden mit Hämmern</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Schlagenergie von 50 Kilojoule pro Hammer bei einer Wärmeleistung von über 20 MW</p></td><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>iii) </num><p>Aufbringen von schmelzflüssigen metallischen Schutzschichten</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Verarbeitungskapazität von 2 t Rohstahl pro Stunde</p></td><td/></tr><tr><td><p>d)</p></td><td><p>Eisenmetallgiessereien</p></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 20 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>e)</p></td><td><p>Anlagen</p></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>i) </num><p>zur Gewinnung von Nichteisenrohmetallen aus Erzen, Konzentraten oder sekundären Rohstoffen durch metallurgische, chemische oder elektrolytische Verfahren</p></item></blockList></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>ii) </num><p>zum Schmelzen, einschliesslich Legieren, von Nichteisenmetallen, darunter auch Wiedergewinnungsprodukten (Raffination, Giessen usw.)</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Schmelzkapazität von 4 t pro Tag bei Blei und Kadmium oder 20 t pro Tag bei allen anderen Metallen</p></td><td/></tr><tr><td><p>f)</p></td><td><p>Anlagen zur Oberflächenbehandlung von Metallen und Kunststoffen durch ein elektrolytisches oder chemisches Verfahren</p></td><td><p>wenn das Wirkbadvolumen 30 m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup> beträgt</p></td><td/></tr><tr><td><p>3.</p></td><td><p>Mineralverarbeitende Industrie</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Untertage-Bergbau und damit verbundene Tätigkeiten</p></td><td><p>*</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Tagebau</p></td><td><p>wenn die Oberfläche des Abbaugebiets 25 ha entspricht</p></td><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Anlagen zur Herstellung von</p></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>i) </num><p>Zementklinkern in Drehrohröfen</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 500 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>ii) </num><p>Kalk in Drehrohröfen</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von über 50 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>iii) </num><p>Zementklinkern oder Kalk in anderen Öfen</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 50 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>d)</p></td><td><p>Anlagen zur Gewinnung von Asbest und zur Herstellung von Erzeugnissen aus Asbest</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>e)</p></td><td><p>Anlagen zur Herstellung von Glas einschliesslich Anlagen zur Herstellung von Glasfasern</p></td><td><p>mit einer Schmelzkapazität von 20 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>f)</p></td><td><p>Anlagen zum Schmelzen mineralischer Stoffe einschliesslich der Herstellung von Mineralfasern</p></td><td><p>mit einer Schmelzkapazität von 20 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>g)</p></td><td><p>Anlagen zur Herstellung von keramischen Erzeugnissen durch Brennen, und zwar insbesondere von Dachziegeln, Ziegelsteinen, feuerfesten Steinen, Fliesen, Steinzeug oder Porzellan</p></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 75 t pro Tag oder einer Ofenkapazität von 4 m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup> und einer Besatzdichte pro Ofen von 300 kg/m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup></p></td><td/></tr><tr><td><p>4.</p></td><td><p>Chemische Industrie</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von organischen Grundchemikalien wie</p></td><td><p>*</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>i) </num><p>einfachen Kohlenwasserstoffen (linearen oder ringförmigen, gesättigten oder ungesättigten, aliphatischen oder aromatischen)</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>ii) </num><p>sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Alkoholen, Aldehyden, Ketonen, Carbonsäuren, Estern, Acetaten, Ethern, Peroxiden, Epoxidharzen</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>iii) </num><p>schwefelhaltigen Kohlenwasserstoffen</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>iv) </num><p>stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffen, insbesondere Aminen, Amiden, Nitroso-, Nitro- oder Nitratverbindungen, Nitrilen, Cyanaten, Isocyanaten</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>v) </num><p>phosphorhaltigen Kohlenwasserstoffen</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>vi) </num><p>halogenhaltigen Kohlenwasserstoffen</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>vii) </num><p>metallorganischen Verbindungen</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>viii) </num><p>Basiskunststoffen (Polymeren, Chemiefasern, Fasern auf Zellstoffbasis)</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>ix) </num><p>synthetischen Kautschuken</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>x) </num><p>Farbstoffen und Pigmenten</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>xi) </num><p>Tensiden</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von anorganischen Grundchemikalien wie</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>i) </num><p>von Gasen wie Ammoniak, Chlor oder Chlorwasserstoff, Fluor oder Fluorwasserstoff, Kohlenstoffoxiden, Schwefelverbindungen, Stickstoffoxiden, Wasserstoff, Schwefeldioxid, Phosgen</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>ii) </num><p>von Säuren wie Chromsäure, Flusssäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Schwefelsäure, Oleum, schwefeligen Säuren</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>iii) </num><p>von Basen wie Ammoniumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumhydroxid</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>iv) </num><p>von Salzen wie Ammoniumchlorid, Kaliumchlorat, Kaliumkarbonat, Natriumkarbonat, Perborat, Silbernitrat</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>v) </num><p>von Nichtmetallen, Metalloxiden oder sonstigen anorganischen Verbindungen wie Kalziumkarbid, Silicium, Siliciumkarbid</p></item></blockList></td><td/><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Chemieanlagen zur industriellen Herstellung vonphosphor-, stickstoff- oder kaliumhaltigen Düngemitteln (Einnährstoff- oder Mehrnährstoffdünger)</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>d)</p></td><td><p>Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von Ausgangsstoffen für Pflanzenschutzmittel und von Bioziden</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>e)</p></td><td><p>Anlagen zur industriellen Herstellung von Grundarzneimitteln unter Verwendung eines chemischen oder biologischen Verfahrens</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>f)</p></td><td><p>Chemieanlagen zur industriellen Herstellung von Explosivstoffen und Feuerwerksmaterial</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>5.</p></td><td><p>Abfall- und Abwasserwirtschaft</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Anlagen zur Verbrennung, Pyrolyse, Verwertung, chemischen Behandlung oder Deponierung gefährlicher Abfälle</p></td><td><p>mit einer Aufnahmekapazität von 10 t pro Tag</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Anlagen zur Verbrennung von Siedlungsabfall</p></td><td><p>mit einer Kapazität von 3 t pro Stunde</p></td><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Anlagen zur Beseitigung ungefährlicher Abfälle</p></td><td><p>mit einer Kapazität von 50 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>d)</p></td><td><p>Deponien (mit Ausnahme der Deponien für Inertabfälle)</p></td><td><p>mit einer Aufnahmekapazität von 10 t pro Tag oder mit einer Gesamtkapazität von 25 000 t</p></td><td/></tr><tr><td><p>e)</p></td><td><p>Anlagen zur Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern und tierischen Abfällen</p></td><td><p>mit einer Verarbeitungskapazität von 10 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>f)</p></td><td><p>Kommunale Abwasserbehandlungsanlagen</p></td><td><p>mit einer Kapazität von 100 000 Einwohnergleichwerten</p></td><td/></tr><tr><td><p>g)</p></td><td><p>Eigenständig betriebene Industrieabwasserbehandlungsanlagen für eine oder mehrere der in diesem Anhang beschriebenen Tätigkeiten</p></td><td><p>mit einer Kapazität von 10 000 m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup> pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>6.</p></td><td><p>Papier und Holz</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Industrieanlagen für die Herstellung von Zellstoff aus Holz oder anderen Faserstoffen</p></td><td><p>*</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Industrieanlagen für die Herstellung von Papier und Pappe und sonstigen primären Holzprodukten (wie Spanplatten, Faserplatten und Sperrholz)</p></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 20 t pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Industrieanlagen für den Schutz von Holz und Holzprodukten mit Chemikalien</p></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 50 m<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">3</sup> pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>7.</p></td><td><p>Intensive Tierhaltung und Aquakultur</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Anlagen zur Intensivhaltung oder ‑aufzucht von Geflügel oder Schweinen</p></td><td><blockList><item><num>i) </num><p>mit 40 000 Plätzen für Geflügel</p></item></blockList></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td/><td/><td><blockList><item><num>ii) </num><p>mit 2 000 Plätzen für Mastschweine (über 30 kg)</p></item></blockList></td><td/></tr><tr><td/><td/><td><blockList><item><num>iii) </num><p>mit 750 Plätzen für Sauen</p></item></blockList></td><td/></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Intensive Aquakultur</p></td><td><p>1 000 t Fisch und Schalentiere pro Jahr</p></td><td/></tr><tr><td><p>8.</p></td><td colspan="3"><p>Tierische und pflanzliche Produkte aus dem Lebensmittel- und Getränkesektor</p></td></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Anlagen zum Schlachten</p></td><td><p>mit einer Schlachtkapazität (Tierkörper) von 50 t pro Tag</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Behandlungs- und Verarbeitungsanlagen zur Herstellung von Nahrungsmittel- und Getränkeerzeugnissen aus</p></td><td/><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>i) </num><p>tierischen Rohstoffen (mit Ausnahme von Milch)</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 75 t Fertigerzeugnissen pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td/><td><blockList><item><num>ii) </num><p>pflanzlichen Rohstoffen</p></item></blockList></td><td><p>mit einer Produktionskapazität von 300 t Fertigerzeugnissen pro Tag (Vierteljahresdurchschnittswert)</p></td><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Anlagen zur Behandlung und Verarbeitung von Milch</p></td><td><p>mit einer Aufnahmekapazität von 200 t pro Tag (Jahresdurchschnittswert)</p></td><td/></tr><tr><td><p>9.</p></td><td><p>Sonstige Tätigkeiten</p></td><td/><td/></tr><tr><td><p>a)</p></td><td><p>Anlagen zur Vorbehandlung (zum Beispiel Waschen, Bleichen, Mercerisieren) oder zum Färben von Fasern oder Textilien</p></td><td><p>mit einer Verarbeitungskapazität von 10 t pro Tag</p></td><td><p>10 Mitarbeiter</p></td></tr><tr><td><p>b)</p></td><td><p>Anlagen zum Gerben von Häuten oder Fellen</p></td><td><p>mit einer Verarbeitungskapazität von 12 t Fertigerzeugnissen pro Tag</p></td><td/></tr><tr><td><p>c)</p></td><td><p>Anlagen zur Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnissen unter Verwendung von organischen Lösungsmitteln, insbesondere zum Appretieren, Bedrucken, Beschichten, Entfetten, Imprägnieren, Kleben, Lackieren, Reinigen oder Tränken</p></td><td><p>mit einer Verbrauchskapazität von 150 kg Lösungsmitteln proStunde oder 200 tpro Jahr</p></td><td/></tr><tr><td><p>d)</p></td><td><p>Anlagen zur Herstellung von Kohlenstoff (Hartbrandkohle) oder Elektrographit durch Brennen oder Graphitieren</p></td><td><p>*</p></td><td/></tr><tr><td><p>e)</p></td><td><p>Anlagen für den Bau von und zum Lackieren oder zum Entfernen von Lackierungen von Schiffen</p></td><td><p>mit einer Kapazität für 100 m lange Schiffe</p></td><td/></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Erläuternde Anmerkungen:</p><p>Spalte 1 enthält die in Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a genannten Kapazitätsschwellenwerte.</p><p>Ein Sternchen (*) bedeutet, dass kein Kapazitätsschwellenwert gilt (alle Anlagen sind meldepflichtig).</p><p>Spalte 2 enthält die in Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe b genannten Mitarbeiterschwellenwerte.</p><p>«10 Mitarbeiter» bedeutet das Äquivalent von 10 Vollzeitbeschäftigten.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.08"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 21 maggio 2003 sui registri delle emissioni e dei trasferimenti di sostanze inquinanti (con all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 21 mai 2003 sur les registres des rejets et transferts de polluants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 21. Mai 2003 über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang II</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_II/lvl_u1"><heading>Schadstoff</heading><content><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Nr.</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>CAS-Nummer</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Schadstoff</p></th><th colspan="3" xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Schwellenwert für Freisetzungen (Spalte 1)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Schwellenwert für Transfers von Schadstoffen aus dem Betrieb hinaus (Spalte 2)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Schwellenwert für die Herstellung, Verarbeitung oder Verwendung (Spalte 3)</p></th></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>in Luft (Spalte 1a)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>in Wasser (Spalte 1b)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>in den Boden (Spalte 1c)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>kg/Jahr</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>kg/Jahr</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>kg/Jahr</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>kg/Jahr</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>kg/Jahr</p></th></tr><tr><td><p>  1</p></td><td><p>74-82-8</p></td><td><p>Methan (CH<sub>4</sub>)</p></td><td><p>100 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>  2</p></td><td><p>630-08-0</p></td><td><p>Kohlenmonoxid (CO)</p></td><td><p>500 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>  3</p></td><td><p>124-38-9</p></td><td><p>Kohlendioxid (CO<sub>2</sub>)</p></td><td><p>100 Mio.</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>  4</p></td><td/><td><p>teilfluorierte Kohlenwasserstoffe (HFKWs)</p></td><td><p>100</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>  5</p></td><td><p>10024-97-2</p></td><td><p>Distickstoffoxid (N<sub>2</sub>O)</p></td><td><p>10 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>  6</p></td><td><p>7664-41-7</p></td><td><p>Ammoniak (NH<sub>3</sub>)</p></td><td><p>10 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>  7</p></td><td/><td><p>flüchtige organische Verbindungen ohne Methan (NMVOC)</p></td><td><p>100 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>  8</p></td><td/><td><p>Stickstoffoxide (NO<sub>x</sub>/NO<sub>2</sub>)</p></td><td><p>100 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>  9</p></td><td/><td><p>perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFKWs)</p></td><td><p>100</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>10</p></td><td><p>2551-62-4</p></td><td><p>Schwefelhexafluorid (SF<sub>6</sub>)</p></td><td><p>50</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>11</p></td><td/><td><p>Schwefeloxide (SO<sub>x</sub>/SO<sub>2</sub>)</p></td><td><p>150 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td><p>12</p></td><td/><td><p>Gesamtstickstoff</p></td><td><p>–</p></td><td><p>50 000</p></td><td><p>50 000</p></td><td><p>10 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>13</p></td><td/><td><p>Gesamtphosphor</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>14</p></td><td/><td><p>teilhalogenierte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (HFCKWs)</p></td><td><p>1</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>15</p></td><td/><td><p>Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs)</p></td><td><p>1</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>16</p></td><td/><td><p>Halone</p></td><td><p>1</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>17</p></td><td><p>7440-38-2</p></td><td><p>Arsen und Verbindungen (als As)</p></td><td><p>20</p></td><td><p>5</p></td><td><p>5</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td></tr><tr><td><p>18</p></td><td><p>7440-43-9</p></td><td><p>Cadmium und Verbindungen (als Cd)</p></td><td><p>10</p></td><td><p>5</p></td><td><p>5</p></td><td><p>5</p></td><td><p>5</p></td></tr><tr><td><p>19</p></td><td><p>7440-47-3</p></td><td><p>Chrom und Verbindungen (als Cr)</p></td><td><p>100</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td><td><p>200</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>20</p></td><td><p>7440-50-8</p></td><td><p>Kupfer und Verbindungen (als Cu)</p></td><td><p>100</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td><td><p>500</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>21</p></td><td><p>7439-97-6</p></td><td><p>Quecksilber und Verbindungen (als Hg)</p></td><td><p>10</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>5</p></td></tr><tr><td><p>22</p></td><td><p>7440-02-0</p></td><td><p>Nickel und Verbindungen (als Ni)</p></td><td><p>50</p></td><td><p>20</p></td><td><p>20</p></td><td><p>500</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>23</p></td><td><p>7439-92-1</p></td><td><p>Blei und Verbindungen (als Pb)</p></td><td><p>200</p></td><td><p>20</p></td><td><p>20</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td></tr><tr><td><p>24</p></td><td><p>7440-66-6</p></td><td><p>Zink und Verbindungen (als Zn)</p></td><td><p>200</p></td><td><p>100</p></td><td><p>100</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>25</p></td><td><p>15972-60-8</p></td><td><p>Alachlor</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>26</p></td><td><p>309-00-2</p></td><td><p>Aldrin</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>27</p></td><td><p>1912-24-9</p></td><td><p>Atrazin</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>28</p></td><td><p>57-74-9</p></td><td><p>Chlordan</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>29</p></td><td><p>143-50-0</p></td><td><p>Chlordecon</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>30</p></td><td><p>470-90-6</p></td><td><p>Chlorfenvinphos</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>31</p></td><td><p>85535-84-8</p></td><td><p>Chloralkane, C<sub>10</sub>-C<sub>13</sub></p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>10</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>32</p></td><td><p>2921-88-2</p></td><td><p>Chlorpyrifos</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>33</p></td><td><p>50-29-3</p></td><td><p>DDT</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>34</p></td><td><p>107-06-2</p></td><td><p>1,2-Dichlorethan (EDC)</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10</p></td><td><p>10</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>35</p></td><td><p>75-09-2</p></td><td><p>Dichlormethan (DCM)</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10</p></td><td><p>10</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>36</p></td><td><p>60-57-1</p></td><td><p>Dieldrin</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>37</p></td><td><p>330-54-1</p></td><td><p>Diuron</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>38</p></td><td><p>115-29-7</p></td><td><p>Endosulfan</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>39</p></td><td><p>72-20-8</p></td><td><p>Endrin</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>40</p></td><td/><td><p>Halogenierte organische Verbindungen (als AOX)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>41</p></td><td><p>76-44-8</p></td><td><p>Heptachlor</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>42</p></td><td><p>118-74-1</p></td><td><p>Hexachlorbenzol (HCB)</p></td><td><p>10</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td></tr><tr><td><p>43</p></td><td><p>87-68-3</p></td><td><p>Hexachlorbutadien (HCBD)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>44</p></td><td><p>608-73-1</p></td><td><p>1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan (HCH)</p></td><td><p>10</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>10</p></td></tr><tr><td><p>45</p></td><td><p>58-89-9</p></td><td><p>Lindan</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>46</p></td><td><p>2385-85-5</p></td><td><p>Mirex</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>47</p></td><td/><td><p>PCDD +PCDF (Dioxine +Furane) (als Teq)</p></td><td><p>0,001</p></td><td><p>0,001</p></td><td><p>0,001</p></td><td><p>0,001</p></td><td><p>0,001</p></td></tr><tr><td><p>48</p></td><td><p>608-93-5</p></td><td><p>Pentachlorbenzol</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>50</p></td></tr><tr><td><p>49</p></td><td><p>87-86-5</p></td><td><p>Pentachlorphenol (PCP)</p></td><td><p>10</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>50</p></td><td><p>1336-36-3</p></td><td><p>Polychlorierte Biphenyle (PCBs)</p></td><td><p>0,1</p></td><td><p>0,1</p></td><td><p>0,1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>50</p></td></tr><tr><td><p>51</p></td><td><p>122-34-9</p></td><td><p>Simazin</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>52</p></td><td><p>127-18-4</p></td><td><p>Tetrachlorethylen (PER)</p></td><td><p>2 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>53</p></td><td><p>56-23-5</p></td><td><p>Tetrachlormethan (TCM)</p></td><td><p>100</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>54</p></td><td><p>12002-48-1</p></td><td><p>Trichlorbenzole (TCBs) </p></td><td><p>10</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>55</p></td><td><p>71-55-6</p></td><td><p>1,1,1-Trichlorethan</p></td><td><p>100</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>56</p></td><td><p>79-34-5</p></td><td><p>1,1,2,2-Tetrachlorethan</p></td><td><p>50</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>57</p></td><td><p>79-01-6</p></td><td><p>Trichlorethylen</p></td><td><p>2 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>58</p></td><td><p>67-66-3</p></td><td><p>Trichlormethan</p></td><td><p>500</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>59</p></td><td><p>8001-35-2</p></td><td><p>Toxaphen</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td></tr><tr><td><p>60</p></td><td><p>75-01-4</p></td><td><p>Vinylchlorid</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10</p></td><td><p>10</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>61</p></td><td><p>120-12-7</p></td><td><p>Anthracen</p></td><td><p>50</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td></tr><tr><td><p>62</p></td><td><p>71-43-2</p></td><td><p>Benzol</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>2 000</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>63</p></td><td/><td><p>Bromierte Diphenylether (PBDE)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>64</p></td><td/><td><p>Nonylphenolethoxylate (NP/NPEs) und verwandte Stoffe</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>65</p></td><td><p>100-41-4</p></td><td><p>Ethylbenzol</p></td><td><p>–</p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>2 000</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>66</p></td><td><p>75-21-8</p></td><td><p>Ethylenoxid</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>10</p></td><td><p>10</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>67</p></td><td><p>34123-59-6</p></td><td><p>Isoproturon</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>68</p></td><td><p>91-20-3</p></td><td><p>Naphthalin</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10</p></td><td><p>10</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>69</p></td><td/><td><p>zinnorganische Verbindungen (als Gesamt-Sn)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>70</p></td><td><p>117-81-7</p></td><td><p>Di-(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)</p></td><td><p>10</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>100</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>71</p></td><td><p>108-95-2</p></td><td><p>Phenole (als Gesamt-C)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>20</p></td><td><p>20</p></td><td><p>200</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>72</p></td><td/><td><p>Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>50</p></td><td><p>5</p></td><td><p>5</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td></tr><tr><td><p>73</p></td><td><p>108-88-3</p></td><td><p>Toluol</p></td><td><p>–</p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>2 000</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>74</p></td><td/><td><p>Tributylzinn und Verbindungen</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>75</p></td><td/><td><p>Triphenylzinn und Verbindungen</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>76</p></td><td/><td><p>gesamter organischer Kohlenstoff (TOC) (als Gesamt-C oder CSB/3)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>50 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>**</p></td></tr><tr><td><p>77</p></td><td><p>1582-09-8</p></td><td><p>Trifluralin</p></td><td><p>–</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>5</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>78</p></td><td><p>1330-20-7</p></td><td><p>Xylole</p></td><td><p>–</p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>200</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>2 000</p><p>(als BTEX)<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>79</p></td><td/><td><p>Chloride (als Gesamt-Cl)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>2 Mio.</p></td><td><p>2 Mio.</p></td><td><p>2 Mio.</p></td><td><p>10 000<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td></tr><tr><td><p>80</p></td><td/><td><p>Chlor und anorganische Verbindungen (als HCl)</p></td><td><p>10 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>81</p></td><td><p>1332-21-4</p></td><td><p>Asbest</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>1</p></td><td><p>10</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>82</p></td><td/><td><p>Cyanide (als Gesamt-CN)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>50</p></td><td><p>50</p></td><td><p>500</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>83</p></td><td/><td><p>Fluoride (als Gesamt-F)</p></td><td><p>–</p></td><td><p>2 000</p></td><td><p>2 000</p></td><td><p>10 000</p></td><td><p>10 000<sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup></p></td></tr><tr><td><p>84</p></td><td/><td><p>Fluor und anorganische Verbindungen (als HF)</p></td><td><p>5 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>85</p></td><td><p>74-90-8</p></td><td><p>Cyanwasserstoff (HCN) </p></td><td><p>200</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>10 000</p></td></tr><tr><td><p>86</p></td><td/><td><p>Feinstaub (PM<sub>10</sub>)</p></td><td><p>50 000</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>–</p></td><td><p>*</p></td></tr><tr><td colspan="8"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Einzelschadstoffe sind zu melden, wenn der Schwellenwert für BTEX (der Summenparameter von Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol) überschritten wird.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup> </num><p>Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) sind als Benzo(a)pyren (50-32-8), Benzo(b)fluoranthen (205-99-2), Benzo(k)fluoranthen (207-08-9), Indeno(1,2,3-cd)pyren (193-39-5) zu messen (hergeleitet aus dem Protokoll zum Übereinkommen über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung betreffend persistente organische Schadstoffe).</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">c</sup> </num><p>Als anorganische Verbindungen.</p></item></blockList></td></tr></table><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Erläuternde Anmerkungen:</p><p>Die CAS-Nummer des Schadstoffs bezeichnet die genaue Kennung im Chemical Abstracts Service.</p><p>Spalte 1 enthält die in Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a Ziffern i und iv genannten Schwellenwerte. Wird der Schwellenwert in einer bestimmten Teilspalte (Luft, Wasser oder Boden) überschritten, so sind bei Vertragsparteien, die sich für ein Meldesystem nach Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a entschieden haben, in Bezug auf den jeweiligen Betrieb Freisetzungen oder – bei Schadstoffen in Abwasser, das der Abwasserbehandlung zugeführt wird – Transfers in das in dieser Spalte genannte Umweltmedium zu melden.</p><p>Spalte 2 enthält die in Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii genannten Schwellenwerte. Wird der Schwellenwert in dieser Spalte für einen bestimmten Schadstoff überschritten, so sind bei Vertragsparteien, die sich für ein Meldesystem nach Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii entschieden haben, in Bezug auf den jeweiligen Betrieb Transfers dieses Schadstoffs aus dem Betrieb hinaus zu melden.</p><p>Spalte 3 enthält die in Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe b genannten Schwellenwerte. Wird der Schwellenwert in dieser Spalte für einen bestimmten Schadstoff überschritten, so sind bei Vertragsparteien, die sich für ein Meldesystem nach Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe b entschieden haben, in Bezug auf den jeweiligen Betrieb Freisetzungen und Transfers dieses Schadstoffs aus dem Betrieb hinaus zu melden.</p><p>Ein Strich (–) bedeutet, dass der betreffende Parameter keine Meldepflicht zur Folge hat.</p><p>Ein Sternchen (*) bedeutet, dass bei diesem Schadstoff der in Spalte 1a genannte Freisetzungsschwellenwert zu verwenden ist und nicht ein Schwellenwert für die Herstellung, Verarbeitung oder Verwendung.</p><p>Zwei Sternchen (**) bedeuten, dass bei diesem Schadstoff der in Spalte 1b genannte Freisetzungsschwellenwert zu verwenden ist und nicht ein Schwellenwert für die Herstellung, Verarbeitung oder Verwendung.</p></content></level></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.08"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 21 maggio 2003 sui registri delle emissioni e dei trasferimenti di sostanze inquinanti (con all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 21 mai 2003 sur les registres des rejets et transferts de polluants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 21. Mai 2003 über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang III</block></container></preface><mainBody><part eId="annex_III/part_A"><num>Abschnitt A</num><level eId="annex_III/part_A/lvl_u1"><heading>Beseitigungsverfahren («D»)</heading><content><blockList><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u1"><num>– </num><p>Ablagerungen in oder auf dem Boden (z.B. Deponien)</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u2"><num>– </num><p>Behandlung im Boden (z.B. biologischer Abbau von flüssigen oder schlammigen Abfällen im Erdreich)</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u3"><num>– </num><p>Verpressung (z.B. Verpressung pumpfähiger Abfälle in Bohrlöcher, Salzdome oder natürliche Hohlräume)</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u4"><num>– </num><p>Oberflächenaufbringung (z.B. Ableitung flüssiger oder schlammiger Abfälle in Gruben, Teiche oder Lagunen)</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u5"><num>– </num><p>Speziell angelegte Deponien (z.B. Ablagerung in abgedichteten, getrennten Räumen, die gegeneinander und gegen die Umwelt verschlossen und isoliert werden)</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u6"><num>– </num><p>Einleitung in ein Gewässer mit Ausnahme von Meeren/Ozeanen</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u7"><num>– </num><p>Einleitung in Meere/Ozeane einschliesslich Einbringung in den Meeresboden</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u8"><num>– </num><p>Biologische Behandlung, die nicht an anderer Stelle in diesem Anhang beschrieben ist und durch die Endverbindungen oder Gemische entstehen, die mit einem der Verfahren nach diesem Abschnitt entsorgt werden</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u9"><num>– </num><p>Chemisch/physikalische Behandlung, die nicht an anderer Stelle in diesem Anhang beschrieben ist und durch die Endverbindungen oder Gemische entstehen, die mit einem der Verfahren nach diesem Abschnitt entsorgt werden (z.B. Verdampfen, Trocknen, Kalzinieren, Neutralisieren, Ausfällen)</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u10"><num>– </num><p>Verbrennung an Land</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u11"><num>– </num><p>Verbrennung auf See</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u12"><num>– </num><p>Dauerlagerung (z.B. Lagerung von Behältern in einem Bergwerk)</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u13"><num>– </num><p>Vermengung oder Vermischung vor Anwendung eines der Verfahren nach diesem Abschnitt</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u14"><num>– </num><p>Rekonditionierung vor Anwendung eines der Verfahren nach diesem Abschnitt</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u15"><num>– </num><p>Lagerung bis zur Anwendung eines der Verfahren nach diesem Abschnitt</p></item><item eId="annex_III/part_A/lvl_u1/bull_u16"><num>– </num><p>Lagerung bis zur Anwendung eines der Verfahren nach diesem Abschnitt</p></item></blockList></content></level></part><part eId="annex_III/part_B"><num>Abschnitt B</num><level eId="annex_III/part_B/lvl_u1"><heading>Verwertungsverfahren («R»)</heading><content><blockList><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u1"><num>– </num><p>Verwendung als Brennstoff (ausser zur direkten Verbrennung) oder andere Mittel der Energieerzeugung</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u2"><num>– </num><p>Rückgewinnung/Regenerierung von Lösemitteln</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u3"><num>– </num><p>Verwertung/Rückgewinnung organischer Stoffe, die nicht als Lösemittel verwendet werden</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u4"><num>– </num><p>Verwertung/Rückgewinnung von Metallen und Metallverbindungen</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u5"><num>– </num><p>Verwertung/Rückgewinnung anderer anorganischer Stoffe</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u6"><num>– </num><p>Regenerierung von Säuren oder Basen</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u7"><num>– </num><p>Wiedergewinnung von Bestandteilen, die der Bekämpfung der Verunreinigungen dienen</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u8"><num>– </num><p>Wiedergewinnung von Katalysatorbestandteilen</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u9"><num>– </num><p>Altölraffination oder andere Wiederverwendungsmöglichkeiten von Altöl</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u10"><num>– </num><p>Aufbringung auf den Boden zum Nutzen der Landwirtschaft oder der Ökologie</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u11"><num>– </num><p>Verwendung von Rückständen, die bei einem der vorgenannten Verwertungsverfahren nach diesem Abschnitt gewonnen werden</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u12"><num>– </num><p>Austausch von Abfällen, um sie einem der vorgenannten Verwertungsverfahren nach diesem Abschnitt zu unterziehen</p></item><item eId="annex_III/part_B/lvl_u1/bull_u13"><num>– </num><p>Ansammlung von Stoffen, die für eines der Verfahren nach diesem Abschnitt vorgesehen sind.</p></item></blockList></content></level></part></mainBody></doc></component><component><doc name="annex"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.08"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 21 maggio 2003 sui registri delle emissioni e dei trasferimenti di sostanze inquinanti (con all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 21 mai 2003 sur les registres des rejets et transferts de polluants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 21. Mai 2003 über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="num">Anhang IV</block></container></preface><mainBody><level eId="annex_IV/lvl_u1"><heading>Schiedsverfahren</heading><content><p>1.  Wird eine Streitigkeit einem Schiedsverfahren nach Artikel 23 Absatz 2 dieses Protokolls unterworfen, so notifiziert die eine Streitpartei oder notifizieren die einen Streitparteien auf diplomatischem Weg der anderen Streitpartei oder den anderen Streitparteien sowie dem Sekretariat den Gegenstand des Schiedsverfahrens und geben insbesondere die Artikel des Protokolls an, deren Auslegung oder Anwendung strittig ist. Das Sekretariat leitet die erhaltenen Informationen an alle Vertragsparteien des Protokolls weiter.</p><p>2.  Das Schiedsgericht besteht aus drei Mitgliedern. Sowohl die antragstellende(n) Partei(en) als auch die andere(n) Streitpartei(en) bestellen einen Schiedsrichter; die so bestellten Schiedsrichter ernennen einvernehmlich einen dritten Schiedsrichter zum Präsidenten des Schiedsgerichts. Dieser darf weder Staatsangehöriger einer der Streitparteien sein, seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Hoheitsgebiet einer dieser Parteien haben oder im Dienst einer derselben stehen noch in anderer Eigenschaft mit der Sache befasst gewesen sein.</p><p>3.  Ist der Präsident des Schiedsgerichts nicht binnen zwei Monaten nach Bestellung des zweiten Schiedsrichters ernannt worden, so ernennt der Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa den Präsidenten auf Antrag einer der Streitparteien binnen weiterer zwei Monate.</p><p>4.  Bestellt eine der Streitparteien nicht innerhalb von zwei Monaten nach der in Absatz 1 genannten Notifikation einen Schiedsrichter, so kann die andere Partei den Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa davon in Kenntnis setzen; dieser ernennt den Präsidenten des Schiedsgerichts binnen weiterer zwei Monate. Nach seiner Ernennung fordert der Präsident des Schiedsgerichts die Partei, die keinen Schiedsrichter bestellt hat, auf, diese Bestellung binnen zweier Monate vorzunehmen. Kommt die Partei dieser Aufforderung innerhalb dieser Frist nicht nach, so unterrichtet der Präsident den Exekutivsekretär der Wirtschaftskommission für Europa, der die Bestellung binnen weiterer zwei Monate vornimmt.</p><p>5.  Das Schiedsgericht trifft seine Entscheidung nach Massgabe des Völkerrechts und dieses Protokolls.</p><p>6.  Jedes nach diesem Anhang gebildete Schiedsgericht gibt sich eine Verfahrensordnung.</p><p>7.  Das Schiedsgericht entscheidet über verfahrensrechtliche und materiellrechtliche Fragen mit der Mehrheit seiner Mitglieder.</p><p>8.  Das Gericht kann zur Feststellung der Tatsachen alle geeigneten Massnahmen ergreifen.</p><p>9.  Die Streitparteien erleichtern die Arbeit des Schiedsgerichts; insbesondere werden sie ihm mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln</p><blockList><item eId="annex_IV/lvl_u1/lbl_a"><num>a) </num><p>alle sachdienlichen Schriftstücke vorlegen, Erleichterungen einräumen und Auskünfte erteilen und</p></item><item eId="annex_IV/lvl_u1/lbl_b"><num>b) </num><p>die Möglichkeit geben, soweit nötig Zeugen oder Sachverständige zu laden und ihre Aussagen einzuholen.</p></item></blockList><p>10.  Die Parteien und die Schiedsrichter wahren die Vertraulichkeit aller während des Verfahrens vor dem Schiedsgericht vertraulich erhaltenen Mitteilungen.</p><p>11.  Das Schiedsgericht kann auf Antrag einer der Parteien einstweilige Schutzmassnahmen empfehlen.</p><p>12.  Erscheint eine der Streitparteien nicht vor dem Schiedsgericht oder unterlässt sie es, sich zur Sache zu äussern, so kann die andere Partei das Gericht ersuchen, das Verfahren fortzuführen und seine endgültige Entscheidung zu fällen. Abwesenheit oder das Versäumnis einer Partei, sich zur Sache zu äussern, stellt kein Hindernis für das Verfahren dar. Vor seiner endgültigen Entscheidung muss sich das Schiedsgericht davon überzeugen, dass die Klage tatsächlich und rechtlich begründet ist.</p><p>13.  Das Schiedsgericht kann über Gegenklagen, die mit dem Streitgegenstand unmittelbar im Zusammenhang stehen, verhandeln und entscheiden.</p><p>14.  Sofern das Schiedsgericht nicht wegen der besonderen Umstände des Einzelfalls etwas anderes beschliesst, werden die Kosten des Gerichts, einschliesslich der Vergütung seiner Mitglieder, von den Streitparteien zu gleichen Teilen getragen. Das Gericht verzeichnet alle seine Kosten und legt den Parteien eine Schlussabrechnung vor.</p><p>15.  Hat eine Vertragspartei dieses Protokolls ein rechtliches Interesse an dem Streitgegenstand und kann sie durch die Entscheidung des Falles berührt werden, so kann sie mit Zustimmung des Gerichts dem Verfahren beitreten.</p><p>16.  Das Schiedsgericht fällt seinen Schiedsspruch binnen fünf Monaten nach dem Zeitpunkt, zu dem es gebildet wurde; hält es jedoch eine Verlängerung dieser Frist für notwendig, so soll diese fünf Monate nicht überschreiten.</p><p>17.  Der Schiedsspruch des Schiedsgerichts ist mit einer Begründung zu versehen. Er ist endgültig und für alle Streitparteien bindend. Das Schiedsgericht übermittelt den Schiedsspruch den Streitparteien und dem Sekretariat. Dieses leitet die eingegangene Mitteilung an alle Vertragsparteien dieses Protokolls weiter.</p><p>18.  Streitigkeiten zwischen den Parteien über die Auslegung oder Vollstreckung des Schiedsspruchs können von jeder Partei dem Schiedsgericht, das den Schiedsspruch gefällt hat, oder, falls dieses Gericht nicht befasst werden kann, einem anderen Gericht, das zu diesem Zweck auf die gleiche Weise gebildet wird wie das erste, unterbreitet werden.</p></content></level></mainBody></doc></component><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.814.08"/><FRBRname xml:lang="it" value="Protocollo del 21 maggio 2003 sui registri delle emissioni e dei trasferimenti di sostanze inquinanti (con all.)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Protocole du 21 mai 2003 sur les registres des rejets et transferts de polluants (avec annexes)" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Protokoll vom 21. Mai 2003 über Schadstofffreisetzungs- und -transferregister (mit Anhängen)" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/603/20241016/de/xml"/><FRBRdate date="2003-05-21" name="jolux:dateDocument"/><FRBRdate date="2009-10-08" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="2024-10-16" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 16. Oktober 2024<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2009/603" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2009</b> 5133</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/239" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 1665</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2016/302" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2016</b> 1659</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2019/148" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2019</b> 851</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/585" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2020</b> 3429</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/571" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2024</b> 571</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation</p><p>Beitritt (B)</p><p>Nachfolgeerklärung (N)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td><p>Albanien</p></td><td><p>16. Juni</p></td><td><p>2009 B</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Belgien*</p></td><td><p>12. März</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Bulgarien</p></td><td><p>15. Januar</p></td><td><p>2010</p></td><td><p>15. April</p></td><td><p>2010</p></td></tr><tr><td><p>Dänemark* <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>13. Oktober</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Deutschland</p></td><td><p>28. August</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Estland</p></td><td><p>15. August</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Europäische Union*</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Finnland</p></td><td><p>21. April</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Frankreich*</p></td><td><p>10. Juli</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Irland</p></td><td><p>20. Juni</p></td><td><p>2012</p></td><td><p>18. September</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Israel*</p></td><td><p>14. Januar</p></td><td><p>2013 B</p></td><td><p>14. April</p></td><td><p>2013</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>23. November</p></td><td><p>2020</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>2021</p></td></tr><tr><td><p>Kasachstan</p></td><td><p>24. Januar</p></td><td><p>2020 B</p></td><td><p>23. April</p></td><td><p>2020</p></td></tr><tr><td><p>Kroatien</p></td><td><p>14. Juli</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Lettland</p></td><td><p>24. April</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Litauen</p></td><td><p>  5. März</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg</p></td><td><p>  7. Februar</p></td><td><p>2006</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p>20. Mai</p></td><td><p>2016 B</p></td><td><p>18. August</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>Moldau</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td><p>2013</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>2014</p></td></tr><tr><td><p>Montenegro</p></td><td><p>11. Oktober</p></td><td><p>2017 N</p></td><td><p>  9. Januar</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande</p></td><td><p>11. Februar</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Nordmazedonien</p></td><td><p>  2. November</p></td><td><p>2010</p></td><td><p>31. Januar</p></td><td><p>2011</p></td></tr><tr><td><p>Norwegen</p></td><td><p>27. Juni</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Österreich</p></td><td><p>23. März</p></td><td><p>2010</p></td><td><p>21. Juni</p></td><td><p>2010</p></td></tr><tr><td><p>Polen</p></td><td><p>25. September</p></td><td><p>2012</p></td><td><p>24. Dezember</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Portugal</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>  6. Januar</p></td><td><p>2010</p></td></tr><tr><td><p>Rumänien</p></td><td><p>26. August</p></td><td><p>2009</p></td><td><p> 24. November</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Schweden</p></td><td><p>15. Oktober</p></td><td><p>2008</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>27. April</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Serbien*</p></td><td><p>23. November</p></td><td><p>2011</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td><p>Slowakei</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2008 B</p></td><td><p>  8. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Slowenien</p></td><td><p>23. April</p></td><td><p>2010</p></td><td><p>22. Juli</p></td><td><p>2010</p></td></tr><tr><td><p>Spanien</p></td><td><p>24. September</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>23. Dezember</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Tschechische Republik</p></td><td><p>12. August </p></td><td><p>2009</p></td><td><p>10. November</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Ukraine</p></td><td><p>  2. Mai</p></td><td><p>2016</p></td><td><p>31. Juli</p></td><td><p>2016</p></td></tr><tr><td><p>Ungarn</p></td><td><p>13. Juli</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>11. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich</p></td><td><p>31. Juli</p></td><td><p>2009</p></td><td><p>29. Oktober</p></td><td><p>2009</p></td></tr><tr><td><p>Zypern</p></td><td><p>  5. November</p></td><td><p>2012</p></td><td><p>  3. Februar</p></td><td><p>2012</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: <br/></p><p><ref href="http://treaties.un.org/">http://treaties.un.org/</ref> eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, <br/></p><p>Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Das Protokoll gilt nicht für die Färöer und Grönland.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>