<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-06-13-6B_394-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_394/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. Juni 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Mathys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich</i>, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mehrfacher Betrug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 7. Februar 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte die Beschwerdeführerin am 7. Februar 2014 wegen mehrfachen Betrugs zum Nachteil der Sozialen Dienste der Stadt Zürich zu einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 30.--, aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Beschwerdeführerin beantragt beim Bundesgericht einen Freispruch (act. 1). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Da die Beschwerde keine Begründung enthielt, wurde die Beschwerdeführerin auf diesen Mangel aufmerksam gemacht (act. 7). Darauf hat sie eine Begründung nachgereicht (act. 8). Es kann offenbleiben, ob diese noch innert Frist erfolgt ist, da darauf bereits aus einem anderen Grund nicht eingetreten werden kann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin macht zum einen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend (Ziff. 1). Sie begründet die Rüge nicht, weshalb das Vorbringen den Anforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht genügt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Bezug auf die Frage der Arglist bzw. der Opfermitverantwortung macht die Beschwerdeführerin geltend, die Vorinstanz übergehe, "dass die von mir eingereichten Unterlagen erst nach 7 Monaten vermisst wurden, obwohl ich während dieser Zeit in ständigem Kontakt mit dem Sozialamt war" (Ziff. 2). Offenbar geht es bei diesem für sich allein unverständlichen Vorbringen darum, dass die Beschwerdeführerin angeblich sieben Monate warten musste, bis ihr das Sozialamt ihre Unterlagen aushändigte (Kopie einer Stellungnahme in act. 9 S. 1 unten). Indessen ergibt sich daraus nicht, dass die Feststellung der Vorinstanz, die Aussagen der Beschwerdeführerin seien als Schutzbehauptungen zu werten (Urteil S. 7 E. 4), offensichtlich unrichtig im Sinne von <span class="artref">Art. 97 Abs. 1 BGG</span> wäre, noch lässt sich daraus herleiten, inwieweit die Sozialen Dienste ihren Irrtum mit einem Minimum von Aufmerksamkeit hätten vermeiden können. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Das nachträglich gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin (vgl. act. 11 und 12) ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (<span class="artref">Art. 65 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. Juni 2014 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Mathys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: C. Monn </div> </div></body></html>