<h2>SubmittedText<h2><p>Zwischen 1996 und 2000 ist das Total der Metallkäufe des Bundes in der Schweiz stark zurückgegangen, und zwar von 480 auf 287 Millionen Franken. Wir ersuchen deshalb den Bundesrat, uns die Gründe für diese Entwicklung und die Auswirkungen auf die Arbeitsplätze zu erläutern.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aus der jährlichen Beschaffungsstatistik geht hervor, dass die Metallkäufe des Bundes in der Schweiz von 480 Millionen Franken im Jahr 1996 auf 287 Millionen im Jahr 2000 zurückgegangen sind. Diese Tatsache ist in erster Linie damit erklärbar, dass sich in dieser Zeitspanne die Zahl der statistisch erfassten Institutionen verändert hat. 1996 und 1997 wurden noch der Bund, die PTT und die SBB erhoben, in den folgenden drei Jahren nur noch der Bund und die SBB. Deshalb ist das erhobene statistische Material nicht einheitlich; es lässt namentlich in Bezug auf die Arbeitsplätze keine sicheren Schlussfolgerungen zu. Dies umso mehr, als ein Drittel der Metallkäufe allein von den PTT getätigt wurde. Die Käufe des Bundes blieben relativ stabil in der Grössenordnung von 100 Millionen Franken; diese entfallen im Wesentlichen auf die Beschaffung von Halbfabrikaten, Werkzeugen usw. für das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.</p><p>In seiner Antwort auf das Schreiben der Geschäftsprüfungskommission des Nationalrates vom 5. Februar 2002 zum Beschaffungswesen kündigte der Bundesrat eine Revision der betreffenden bundeseigenen Statistik an. Ziel dieser Revision ist die Erhöhung der Zuverlässigkeit bei der Erhebung und Auswertung der gesammelten Daten.</p>  Antwort des Bundesrates.