Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni Verfügung vom 10. August 2021 ReferenzZK1 21 114 InstanzI. Zivilkammer BesetzungCavegn, Vorsitzender ParteienA._____, Beschwerdeführer Gegenstandfürsorgerische Unterbringung / Auftrag zur Begutachtung Anfechtungsobj.Entscheid Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Surselva vom 15.07.2021, mitgeteilt am 15.07.2021 Mitteilung10. August 20212 / 3 In Erwägung, –dass A._____ mit Entscheid 15. Juli 2021 der Kollegialbehörde der KESB Sur- selva gestützt auf Art. 449 Abs. 1 ZGB mit sofortiger Wirkung in eine Klinik der Psychiatrischen Dienste des Kantons Graubünden PDGR untergebracht wur- de, –dass A._____ dagegen am 28. Juli 2021 (Poststempel) beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhob, –dass die Klinik B._____ am 30. Juli 2021 festhielt, A._____ befinde sich im offenen stationären Setting, er sei krankheits- und behandlungseinsichtig und es gebe keine Anhaltspunkte für Eigen- oder Fremdgefährdung, –die KESB Surselva mit Eingabe vom 3. August 2021 die Abweisung der Be- schwerde beantragte, –das Kantonsgericht A._____ sowie der KESB Surselva unter Hinweis auf eine fehlende Rechtsmittelbelehrung zur Beschwerdeerhebung insbesondere zur Frage, ob überhaupt eine Fürsorgerische Unterbringung angeordnet worden ist, Frist für eine Stellungnahme bis 6. August 2021 ansetzte, –die KESB Surselva keine Stellungnahme einreichte, –A._____ mit Schreiben vom 5. August 2021 (Poststempel 9. August 2021) den Rückzug seiner Beschwerde erklärte, –dass die Beschwerde damit gegenstandslos geworden ist und am Geschäfts- verzeichnis abgeschrieben werden kann, –dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 400.00 unter diesen Umständen beim Kanton Graubünden verbleiben und auf die Gerichtskasse genommen werden,3 / 3 wird erkannt: 1. Die Beschwerde wird zufolge Gegenstandslosigkeit am Geschäftsverzeich- nis abgeschrieben 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 400.00 verbleiben beim Kanton Graubünden und werden auf die Gerichtskasse genommen. 3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivil- sachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG. 4. Mitteilung an: