<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-03-27-9C_562-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_562/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 27. März 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>III. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Moser-Szeless, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Stadelmann, Bundesrichterin Bollinger, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Nünlist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Charles Apothéloz-Stiftung Berufliche Vorsorge für Kulturschaffende (CAST), vertreten durch Rechtsanwältin </div> <div class="para">Dr. Isabelle Vetter-Schreiber, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berufliche Vorsorge, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 12. September 2024 (BV.2022.00038). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat mit Urteil 9C_235/2023 vom 17. Juli 2024 eine seitens A.________ gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 8. Februar 2023 erhobene Beschwerde gutgeheissen, soweit es darauf eingetreten ist. Es hat das angefochtene Urteil aufgehoben, die Klage des Versicherten im Sinne der Erwägungen gutgeheissen und die Sache zu neuer Berechnung des maximal möglichen Einkaufsbetrags an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. Zur Neuverlegung der Kosten und (allfälligen) Parteientschädigung des vorangegangenen Verfahrens hat das Bundesgericht die Sache an das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich zurückgewiesen (Verfahren 9C_235/2023). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Nach Abklärungen hat das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich A.________ mit Beschluss vom 12. September 2024 eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'950.- zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt A.________, der Beschluss vom 12. September 2024 sei aufzuheben und nicht nur die Rechnungen der B.________ AG in Höhe von Fr. 950.- sowie der Anwaltskanzlei C.________ in Höhe von Fr. 1'000.-, sondern auch die von Frau D.________ erbrachten Leistungen im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung A.________ / CAST in Höhe von Fr. 2'810.-, somit insgesamt Fr. 4'760.-, seien als durch die Gegenseite erstattungspflichtig zu benennen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> Der kantonale Prozess betreffend Leistungen der beruflichen Vorsorge untersteht nicht den Verfahrensregeln der Art. 56 bis 62 ATSG (vgl. <span class="artref">Art. 2 ATSG</span>). Auch enthalten die Rechtspflegebestimmungen von <span class="artref">Art. 73 BVG</span> keine zu <span class="artref">Art. 61 lit. g ATSG</span> analoge Regelung des Parteikostenersatzes. Daher sind sowohl die Voraussetzungen als auch die Bemessung der Parteientschädigung ausschliesslich dem kantonalen Recht überlassen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=11.03.2025&amp;to_date=30.03.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-143%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page143">BGE 126 V 143</a> E. 1b mit Hinweisen). Damit hat sich das Bundesgericht grundsätzlich nicht zu befassen. Es darf die zugesprochene Parteientschädigung für das vorinstanzliche Verfahren nur daraufhin überprüfen, ob die Anwendung der einschlägigen kantonalen Bestimmungen zu einer Verletzung von Bundesrecht geführt hat (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>; Urteil 9C_804/2019 vom 4. Mai 2020 E. 9.1). Dabei fällt praktisch nur das Willkürverbot von <span class="artref">Art. 9 BV</span> in Betracht (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=11.03.2025&amp;to_date=30.03.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-408%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page408">BGE 125 V 408</a> E. 3a mit Hinweisen; Urteil 9C_447/2022 vom 2. Mai 2023 E. 4.2). </div> <div class="para">Eine Entschädigung ist willkürlich, wenn sie eine Norm oder einen klaren und unumstrittenen Rechtsgrundsatz offensichtlich schwer verletzt, sich mit sachlichen Gründen schlechthin nicht vertreten lässt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=11.03.2025&amp;to_date=30.03.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-I-175%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page175">BGE 132 I 175</a> E. 1.2). Zudem muss nicht nur die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar sein (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=11.03.2025&amp;to_date=30.03.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F144-I-113%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page113">BGE 144 I 113</a> E. 7.1 mit Hinweis; Urteil 9C_447/2022 vom 2. Mai 2023 E. 4.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Streitig und zu prüfen ist, ob die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Parteientschädigung auf Fr. 1'950.- begrenzt hat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Gemäss § 34 Abs. 1 des Gesetzes des Kantons Zürich vom 7. März 1993 über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer/ZH; LS 212.81) verpflichtet das Gericht die unterliegende Partei zum Ersatz der Parteikosten, wenn die obsiegende Partei einen entsprechenden Antrag stellt oder dies von anderen Gesetzen so vorgesehen ist. Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (Abs. 3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Das kantonale Gericht hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'950.- zugesprochen. Dabei hat es die Rechnungen der Anwaltskanzlei C.________ vom 4. Februar 2022 sowie der B.________ AG vom 16. März 2022 überwiegend wahrscheinlich als im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Klage vom 14. Mai 2022 angesehen. Hinsichtlich der übrigen Rechnungen der Treuhänderin (Frau D.________) hat das Gericht erwogen, dass es sich offensichtlich um Aufwand handle, der dem Beschwerdeführer als unvertretene Person für die Wahrung üblicher Interessen (Steuererklärungen, Beitragsabrechnungen, Sozialversicherungsgeschäfte) angefallen sei, weshalb hierfür keine Entschädigung geschuldet sei (vorinstanzliche Erwägung 3. S. 2 f.). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht, insbesondere das Willkürverbot, verletzt haben soll, indem es in Anwendung des kantonalen Rechts einen über Fr. 1'950.- hinausgehenden Anspruch auf Parteientschädigung verneint hat, wird nicht substanziiert. Darauf hinzuweisen bleibt, dass als Parteientschädigung nur unmittelbar im Rahmen des kantonalen Rechtspflegeverfahrens entstandene Kosten auferlegt werden können. Aus dem Vorbringen, dass die Kosten "in direktem Zusammenhang mit dem Streitfall" stünden, kann der Beschwerdeführer daher nichts zu seinen Gunsten ableiten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die offensichtlich unbegründete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>) erledigt. Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 600.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 27. März 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Moser-Szeless </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Nünlist </div> </div></body></html>