<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00166</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichter Boller<br/>Gerichtsschreiberin R. Müller</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">20. Dezember 2022</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Rechtsanwältin Franziska </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Venghaus</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 2577, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geboren 1968, meldete sich am 21. September 2015 (Eingangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">datum) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erstmals bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Durchführung medizinischer und erwerblicher Abklärungen stellte die IV-Stelle dem Versicherten m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Vorbescheid vom 22. September 2016 die Abweisung seines Leistungsbegehrens mangels Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigung in Aussicht (Urk. 6/62), wogegen der Versicherte Einwand erhob (Urk. 6/66). In der Folge erachtete die IV-Stelle die Durchführung einer polydisziplinären Abklärung als notwendig (Urk. 6/68), woraufhin der Versicherte mitteilte, dass er sich keiner medizinischen Untersuchung unterziehen werde (Urk. 6/73). Nach Rückzug des Einwands (Urk. 6/75) verfügte die IV-Stelle am 15. März 2017 wie vorbeschieden (Urk. 6/79). Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 7. Juli 2020 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Hinweis auf Schulter- und Nackenbeschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/87). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 6/88, 108) und holte Berichte der behandelnden Ärzte ein (Urk. 6/110, 111). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle das Leistungsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehren des Versicherten mit Verfügung vom 15</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Februar 2022 ab (Urk. 6/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">121/8-11</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> = </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Versicherte am 18. März 2022 (Poststempel) Beschwerde und beantragte, die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 15. Februar 2022 sei aufzuheben und es sei ihm ab 1. Januar 2021 eine Rente gestützt auf einen Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von mindestens 50 % zuzusprechen. Eventualiter seien weitere Abklärungen vorzunehmen (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it Beschwerdeantwort vom 6. Mai </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Mai 2022 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 12. September 2022 legte der Beschwerdeführer einen Bericht der Spitäler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Radiologie und Nuk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">learmedizin, auf (Urk. 8 und 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). </span><span>Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008</span><span> des Kreisschreibens </span><span>zu den Übergangsbe</span><span>stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems</span><span>, K</span><span>S ÜB WE IV</span><span>, gültig ab 1. Januar 2022</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Sie haben alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">läs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere dürfen sie bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geben, warum sie auf die eine und nicht auf die andere medizinische Th</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ese abstellen (BGE 125 V 351 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer sei es seit dem 27. Januar 2020 nicht mehr möglich, seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisherigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbstätigkeit nachzugehen. Zu diesem Zeitpunkt habe das Wartejahr begon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Regionalärztlichen Dienst (RAD) f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ormulierten Zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsprofil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien ihm Tätigkeiten ohne repetitives Heben und Tragen von schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Lasten von mehr als 7 kg rechts, ohne Arbeiten in Zwangshaltungen und monotonen Haltungen des Kopfes, ohne Überkopfarbeiten sowie ohne Arbeiten mit schlagenden oder vibrierenden Maschinen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit August 2020 zu 100 % zumutbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei kein langandauernder Gesundheitsschaden ausgewiesen. Der Beschwerdeführer könne in einer angepassten Tätigkeit ein rentenausschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Einkommen erzielen, weshalb kein Anspruch auf eine Rente oder auf Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsmassnahmen bestehe (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die orthopädische Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche von der Krankentaggeldver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung in Auft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rag gegeben worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und auf welche sich die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin stütze, sei nicht nachvollziehbar und unbegründet. Zudem sei nicht nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar, wie die RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Einschätzung gekommen sei, der psychopathologische Befund des Beschwerdeführers zeige keine mittelgradige depressive Symptomatik. Die Beschwerdegegnerin habe damit den Sachverhalt ungenügend abgeklärt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer orthopädischen Beurteilung (ZAFAS-Beurteilung) vom 20. Juni 2020 zu Händen der Krankentaggeldversicherung nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparates</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/88/13):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verminderte Schulterbelastbarkeit rechts bei/mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">grossem, transmuralem Einriss («</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">full</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thickness</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">») der Supraspi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">natussehne (MRI vom 21.01.2020)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">leichter Degeneration des AC Gelenkes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervico-spondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom ohne radikuläre Zeichen bei/mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">egenerativen HWS-Veränderungen mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Uncarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C3/4, C5/6 und C6/7 mit zunehmender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foraminalstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C3/4 links und Kontakt zu Wurzel C4 links und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Foraminalstenose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> C6/7 mit Kontakt zu Wurzel C7 beidseits (MRI vom 16.01.2020)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem nannte sie folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/88/13):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Olecarani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts 2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Kniebeschwerden links mit Verdacht auf mediale Meniskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">läsion (konservativ behandelt – beschwerdefrei)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Appendektomie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Tonsillektomie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach Angaben des Versicherten habe er Nackenschmerzen seit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Badeunfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Jahr 2012. Mit Physiotherapie sei es wieder gut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> bis ins Jahr 2015, da er sehr viel Überkopf habe arbeiten müssen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Er habe 2019 Schulterprobleme rechts bekommen und auch wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Nackenschmerzen. Er sei dann i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen, wo man ihm wieder Physiotherapie verschrieben habe. Während dem Corona Lockdown habe er keine Therapie gehabt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Seit er MTT mache, gehe es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">wieder besser und auch die Kraft habe sich wieder verbessert. Er arbeite wieder zu 50 % halbtags seit 2 Wochen. Er müsse dort auch w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ieder ungünstige Arbeiten verrichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, sodass sich die Schmerzen wieder verschlechtert hätten. Aktuell habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">er nur Schmerzen in der rechten Schulter und im Nacken bei bestimmten Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gungen wie seitliches Ziehen oder Stossen. Auch Überkopfarbeiten seien nicht gut. Er habe ab und zu auch ein Kribbeln im linken Arm bis in Ring- und Mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">finger links. Momentan habe er kein Kribbeln mehr. Er mache dann Streckübun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen. In der Nacht sei es schlimmer. Er wache viel auf. Seit er Magenprobleme bekommen habe, nehme er keine Schmerzmittel mehr. Er habe Schmerzen in der Stärke 2 bis 3 auf einer Schmerzskala von 0 bis 10. Ab und zu habe er auch Schmerzspitzen in der Stärke 9. Es sei nicht immer gleich (Urk. 6/88/16).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">linisch hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich ausser einer langsameren und vorsichtigeren Bewegung der rechten Schulter und einem leicht reduzierten Schürzengriff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> rechts keine Auffäl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ligkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">finden lassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">. Der Oberarmumfang rechts sei bei Rechtshändigkeit reduziert, was Konsistenz zur durchgemachten und noch andauernden Problema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tik der rechten Schulter beweise. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Radiologisch hätten sich degenerative Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rungen in der HWS mit allfälligem Kontakt zur Wurzel C4 links und C7 beidseits sowie ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">full</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">thickness</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Supraspinatus rechts bei mässiger Degen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">ration des AC Gelenks gezeigt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Versicherte habe sich authentisch, zugewandt und offen präsentiert. Seine Beschwerden seien entsprechend gut nachvollziehbar gewesen (Urk. 6/88/13).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus orthopädischer Sicht bestehe folgendes Zumutbarkeitsprofil: Das repetitive Heben und Tragen von schweren Lasten von mehr als 7 kg rechts, Arbeiten in Zwangshaltungen und monotonen Haltungen des Kopfes, Überkopfarbeiten sowie Arbeiten mit schlagenden oder vibrierenden Maschinen sollten vermieden werden (Urk. 6/88/13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Retrospektiv sei die bestehende Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar und auf die Arbeitsunfähigkeitsbeurteilung des Hau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sarztes könne abgestützt werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">samt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sei der Versicherte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sowohl in angestammter Tätigkeit sowie auch in einer Verweistätigkeit im Rahmen des Zumutbarkeitsprofils ab dem 27. Januar 2020 zu 100 %, ab dem 6. Juni 2020 zu 50 %, ab Juli 2020 zu 25 % und ab August 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">zu 0 % arbeitsunfähig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Zuweisen eines dem Zumutbarkeitsprofil ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">passten Arbeitsplatzes beim bestehenden Arbeitgeber sollte es möglich sein, den Versicherten ab August 2020 wieder zu 100 % zu reintegrieren. Die MTT und Physiotherapie sollten weitergeführt werden (Urk. 6/88/14).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihrem Bericht über die fachvertrauliche Untersuchung auf orthopädischem Fachgebiet vom 27. November 2020 zu Händen der Krankentaggeldversicherung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Orthopädische Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, folgende Diagnosen (Urk. 6/108/202 f.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Freie Funktionen der grossen/kleinen Gelenke der oberen/unteren Extre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mitäten. Kein nervenwurzelbezogenes neurologisches Korrelat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Provozierbare</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzausstrahlungen in den linken Arm bis in Digitus I-III durch die Untersuchung bei bekannten degenerativen Veränderungen in Höhe HWK 3/4 links und in Höhe HWK 6/7 beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fehlstatik der Wirbelsäule, Haltungsinsuffizienz, muskulärer Hartspann und schmächtige Rumpfmuskulatur. Beidseits verkürzte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ischokruralmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ohne Dehnungsschmerzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schlanker Habitus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus, die vom Versicherten geklagten Beschwerden auf orthopädischem Fachgebiet würden ihr Korrelat finden. Die Beschwerden bestünden jedoch nicht ständig, hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n aber ausgelöst werden können (Urk. 6/108/203). Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">provozierbaren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen im Bereich der HWS mit Ausstrahlung in den linken Arm, dies jedoch nur für mittelschwere und zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise schwere Arbeiten. Problematisch seien bei den vorgetragenen Schlafstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen auch Tätigkeiten in Schicht. Im Alltag ergäben sich durch die erhobenen Befunde demgegenüber kaum Einschränkungen (Urk. 6/108/204).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage, welche Therapiemassnahmen geeignet wären, die Arbeitsfähigkeit erheblich zu verbessern oder vollständig wiederherzustellen, verwies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf ihre Ausführungen in der Zus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ammenfassung und Beurteilung (Ur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k. 6/108/205)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dort führte sie aus, dass im Rahmen der Physiotherapie auf die Haltungskorrektur und Dehnung verkürzter Muskelstrukturen, speziell der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ischi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">okruralmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geachtet werden sollte, da </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese Einfluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Haltung habe. Im Bereich HWS/Nacken/Schultergürtel sollte über Dehnung, isometrische Anspannung und postisometrische Dehnung gearbeitet werden. Das Prinzip sei dem Versicherten erklärt und gezeigt worden (Urk. 6/108/203).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schliesslich fest, dass in der angestammten Tätigkeit per 1.1.2021 von einer vollen Arbeitsfähigkeit (8,5 Stunden pro Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tag) auszugehen sei. In einer körperlich leichten und gelegentlich mittelschweren Tätigkeit, welche aus wechselnder Ausgangslage verrichtet werden könne, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe ab sofort eine volle Arbeitsfähigkeit, wobei die ständige Inklination des Kopfes aber auch Tätigkeiten über Kopf mit Reklination des Kopfes vermieden werden sollten (Urk. 6/108/205).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht vom 6. Juli 2021 über den stationären Aufenthalt des Versicherten in der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. März bis 24. April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit genannt (Urk. 6/110/3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rückenschmerzen, nicht näher bezeichnet: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zervikalbereich</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gelenkkrankheit, nicht näher bezeichnet: Schulterregion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden demgegenüber keine genannt (Urk. 6/110/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum Psychostatus des Versicherten bei Eintritt wurde folgendes festgehalten: Bewusstseinsklarer, allseits orientierter Patient mit leichten Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen. Im formalen Denken grübelnd. Kein Anhalt für Befürchtungen und Zwänge. In der Exploration keine Anhaltspunkte für das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">liegen eines Wahnes, von Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Affektiv imponiere der Patient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> deprimiert, ängstlich und gereizt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Er äussere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> dabei Störun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen der Vitalgefühle, Hoffnungslosigkeit, innere Unruhe, I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nsuffizienzgefühle und Schuldgefühle zu erleben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Im Antrieb sei er verarmt. Er gebe einen leichten sozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">alen Rückzug an. Akute suizidale Gedanken verneine er und distanziere sich klar und eindeutig von suizidalen Absichten (Urk. 6/110/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Vergleich zum Eintritt habe der Versicherte beim Austritt im formalen Denken weniger grübelnd gewirkt und affektiv weniger deprimiert, weniger ängstlich und weniger gereizt imponiert. Er habe geäussert, geringere Störungen der Vitalge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fühle, geringere Hoffnungslosigkeit, geringere innere Unruhe sowie geringere Insuffizienzgefühle zu erleben. Im Antrieb sei er weniger verarmt gewesen (Urk. 6/110/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der psychosomatischen Symptomatik des Patienten, könne eine Arbeitsfähigkeit zu einem reduzierten Arbeitspensum von ca. 50-60 % in einer angepassten Tätigkeit prognostiziert werden (Urk. 6/110/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrem Entscheid im Wesentlichen auf die von der Krankentaggeldversicherung eingeholte orthopädische Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 20. Juni 2020. Diesbezüglich ist z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unächst daran zu erinner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Herkunft eines Arztberichts für dessen Beweiswert nicht entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dend ist (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_397/2021 vom 3. August 2021 E. 3.2.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt die an eine beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Beurteilung gestellten for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">malen Anforderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollumfäng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. So kam Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Einbezug der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/88/15 f.), nach umfassender Untersuchung (Urk. 6/88/17 f.) sowie unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer geklagten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unter Physiotherapie und MTT </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbesserten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden (Urk. 6/88/16 f.) nachvollziehbar zum Schluss, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer ab dem 27. Januar 2020 zunächst zu 100 % arbeitsunfähig war, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> August 2020 aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne repetitives Heben und Tragen von schweren Lasten von mehr als 7 kg rechts, ohne Arbeiten in Zwangshaltungen und mono</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tonen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haltungen des Kopfes, ohne Überkopfarbeiten sowie ohne Arbeiten mit schlagenden oder vibrierenden Maschinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der vollumfänglich zumutbar sein würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/88/14). Der Beschwerdeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er bringt nichts vor, was dieser Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus medizinischer Sicht entgegenstehen könnte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte Tätigkeiten ohne ständige Inklination des Kopfes sowie ohne Überkopfarbeiten mit Reklination des Kopfes vollumfänglich zumutbar sind, bestätigte denn auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach einer umfassenden Untersuchung des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ende November 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/108/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">200 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit bekräftigte sie das durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> prognostizierte baldige Erreichen einer vollständigen Arbeitsfähigkeit echtzeitlich und überzeugend. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">davon ausging, dem Beschwerdeführer seien Tätigkeiten im Rahmen des von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> formulierten Belastbarkeitsprofils seit August 2020 zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daran vermag insbesondere auch der vom Beschwerdeführer erst im laufenden Beschwerdeverfahren eingereichte Bericht der Spitäler </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Radiologie und Nuklearmedizin, vom 18. Mai 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts zu ändern. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So bildet nach ständiger Rechtsprechung der Zeitraum bis zum Abschluss des Verwaltungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens – vorliegend somit bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 15. Februar 2022 – Bezugsgrösse für den entscheidungsrelevanten Sachverhalt. Spätere Arztberichte sind nur dann in die Beurteilung mit einzubeziehen, soweit sie Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens gegebene Situation erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_361/2020 vom 26. Februar 2021 E. 3.3 mit Hinweisen). Der vorgenannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztbericht nimmt Bezug auf ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhebetrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Schulter mit e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nschiessenden Schmerzen im Februar 2022 sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine am 17. Mai 2022 durchgeführte MR-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des linken Schultergelenks. Mithin bezieht er sich auf einen nach dem vorliegend massgebenden Beurteilungszeitraum eingetretenen Sachverhalt und lässt damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Rückschlüsse auf den im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens gegebenen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zu. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alsdann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geltend macht, die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe seine psychischen Beschwerden ausser Acht gelassen, verkennt er, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es diesbezüglich an einer fachpsychiatrischen Einschätzung fehlt, zumal keine der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für den Bericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. Juli 2021 verantwortlich zeichnenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonen über einen Facharzttitel für Psychiatrie verfügt. Mithin fehlt es an einer psychiatrischen, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">systems abgestützten Diagnose, welche indes unabdingbare Voraussetzung für die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne des Gesetzes bil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">det (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1, 130 V 396 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5.3 und E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesbezüglich hielt die RAD-Ärztin, Dr. med. Karin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, in ihrer Stellungnahme vom 29. November 2021 denn auch fest, dass der im Bericht der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 6. Juli 2021 aufgeführte psychopathologische Befund keine mittelgradige depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sive Symptomatik gemäss den entsprechenden ICD-10-Kriterien zeige und es überdies nicht nachvollziehbar sei, dass aufgrund der psychosomatischen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik nur eine 50-60%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestehe (Urk. 6/114/5). Diese Beurteilung der über die vorliegend gefragten fachlichen Qualifikationen verfügende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> RAD-Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leuchtet ein. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arauf durfte die Beschwerdegegnerin abstellen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer Tätigkeiten ohne repetitives Heben und Tragen von schweren Lasten von mehr als 7 kg rechts, ohne Arbeiten in Zwangshaltungen und monotonen Haltungen des Kopfes, ohne Überkopfarbeiten sowie ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeiten mit schlagenden oder vibrierenden Maschinen seit August 2020 vollumfänglich zumutbar sind. Von weiteren Abklärungen ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrelevanter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufschluss zu erwarten. Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend ist im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung davon abzusehen (BGE 144 V 361 E. 6.5, 136 I 229 E. 5.3, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, wie sich die eingeschränkte Leistungsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers in erwerblicher Hinsicht auswirkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was die Beschwerdegegnerin ohne Angabe von Gründen unterlassen hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 128 V 29 E. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span id="XX171"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 145 V 141 E. 5.2.1, 139 V 28 E. 3.3.2, 135 V 58 E. 3.1, 134 V 322 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Lohnhöhe haben können (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall nach pflichtgemässem Ermessen ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amthaft zu schätzen und darf 25 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% nicht übersteigen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 134 V </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ähigkeit eingeschränkt ist (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts füh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren dürfen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war seit dem 1. April 2017 bis zum Eintritt der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vollzeitlich bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich der Kettenmontage tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/108/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich aus den Akten nichts Gegenteiliges ergibt, ist davon auszugehen, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt hätte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erzielte zuletzt ein monatlic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hes Bruttosalär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 6'380.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—sowie monatliche Schichtz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ula</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r. 638.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/108/7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter Berücksichtigung der Nominallohnentwick</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung (vgl. Bundesamt für Statistik [BFS], Tabelle T 39, Entwicklung der Nominal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, Männer) ergibt sich für das Jahr 2021 (Art. 28 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 IVG) somit ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerundet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">89'926</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6'380.-- x 13 + 638</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2298</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] x </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2281</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da das Arbeitsverhältnis mit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von dieser per 30. April 2021 gekündigt wurde (Urk. 6/105/224) und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Aktenlage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ausschöpft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind für die Bemessung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne heranzuziehen. Gemäss gefestigter bundesgerichtlicher Rechtsprechung (vgl. etwa Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_458/2017 vom 6. August 2018 E. 6.2.3) sowie unter Berücksichtigung des Belastbarkeitsprofils, ist vorliegend auf die Monatslöhne gemäss LSE 2018, Tabelle TA1, Zeile «Total Privater Sektor», für Männer, Kompetenzniveau 1, abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Unter Angleichung an die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BFS, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tabelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> T </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">03.02.03.01.04.01 Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsabteilungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, TOTAL</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie unter Berücksichtigung der Nominallohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung (vgl. BFS, Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der Konsu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentenpre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ise und der Reallöhne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Männer) ergibt sich für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 100%ige Tätigkeit per 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Invalideneinkommen von gerundet Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">68'396</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Fr. 5'417.-- : 40 x 41.7 x 12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> :</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2260</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">18</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">] x 2281 [2021]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend sind keine Umstände ersichtlich, welche einen Abzug vom Tabel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn zu rechtfertigen vermöcht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 89'926</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und einem Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 68'396</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich eine Einkommenseinbusse von Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21'530</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 24</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">530</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">89</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">'9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">26</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">x 100)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Entscheid im Ergebnis als zutreffend, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ind sie auf Fr. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem unterlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">,</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> unter Beilage </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">je einer Kopie</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"> von Urk. 8 und 9</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelR. Müller</p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div></div> </div></body></html>