<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00153</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107322&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00153</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Gesundheitswesen</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeutin</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Bewilligung zur selbständigen Berufsausübung als Psychotherapeutin: Abfolge der Ausbildungen nicht korrekt<br/><br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1). Anwendbares Recht sind die §§ 22 ff. des Gesundheitsgesetzes in der Fassung vom 21. August 2000 (E. 2a). Bei den drei Ausbildungselementen von § 22 Abs. 1 lit. a, b und c des Gesundheitsgesetzes handelt es sich um eine zeitliche Stufenfolge (E. 2c). Es ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn die Gesundheitsdirektion die vor oder während des Psychologiestudiums absolvierten Selbsterfahrungsstunden nur in beschränktem Umfang als Teil der Spezialausbildung anerkennt und verlangt, dass zumindest die Hälfte der notwendigen Selbsterfahrungsstunden erst nach Abschluss des Psychologiestudiums absolviert werde (E. 2d). Auch das Binnenmarktgesetz verschafft der Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Marktzulassung (E. 3a/3b). Die Gesundheitsdirektion hat die Kostenlosigkeit des Verfahrens gemäss Art. 4 Abs. 2 des Binnenmarktgesetzes missachtet (E. 3c). Teilweise Gutheissung der Beschwerde (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Gesundheit ST: BERUFSAUSÃBUNG">BERUFSAUSÃBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERUFSZULASSUNG">BERUFSZULASSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWILLIGT">BEWILLIGT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESUNDHEITSGESETZ">GESUNDHEITSGESETZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PSYCHOTHERAPEUT/-IN">PSYCHOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 22 Abs. I aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 22 Abs. I lit. a aGesundheitsG</span><br/><span class="gerade">§ 22 Abs. I lit. b aGesundheitsG</span><br/><span class="ungerade">§ 22 Abs. I lit. c aGesundheitsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. Nach einer Ausbildung als Primar- und Sekundarlehrerin im Kanton X studierte A an der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich und erwarb im Dezember 1996 das Lizentiat mit Hauptfach Psychologie und erstem Nebenfach Psychopathologie. Nach einer Spezialausbildung am Psychoanalytischen Seminar und am Freud-Institut in ZÃ¼rich und diversen psychotherapeu­tischen Praktika erteilte ihr das Gesundheitsdepartement des Kantons X im November 2000 die Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen psychotherapeutischen TÃ¤tigkeit auf dem Kantons­gebiet. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 22. Dezember 2001 ersuchte A die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich um Bewilligung der selbstÃ¤ndigen psychotherapeutischen TÃ¤tigkeit und belegte unter anderem die erforderliche Selbsterfahrung im Umfang von 768 Einzelsitzungen zwischen 1987 und 1993 bei der Psychoanalytikerin lic. phil. C. Am 5. Februar 2002 schrieb die Direktion der Gesuchstellerin, sie erfÃ¼lle die Anforderungen an die Erst­ausbildung sowie an die zwei­jÃ¤hrige unselbstÃ¤ndige psychotherapeutische TÃ¤tigkeit. Bei der Spezialausbildung erfÃ¼lle sie die Anforderungen bezÃ¼glich Supervision, hingegen kÃ¶nnten die dargelegten Theorie- und Selbsterfahrungsstunden nur anerkannt werden, soweit sie nach abgeschlossenem Psycho­logiestudium absolviert worden seien. Dazu seien weitere Belege einzureichen. Ausserdem sei anhand eines Kurzcurriculums zu belegen, dass Frau C die Anforderungen an eine Ausbildnerin erfÃ¼lle.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nachdem die Gesuchstellerin am 15. Mai 2002 diverse Unterlagen nachgereicht hat­­te, teilte die Gesundheitsdirektion ihr am 29. Mai 2002 mit, dass sie damit die Anforderungen in Bezug auf die Theorie der Spezialausbildung erfÃ¼lle. Bei der Selbsterfahrung kÃ¶nn­­ten zwar tatsÃ¤chlich auch wÃ¤hrend der Erstausbildung absolvierte Stunden anerkannt werden, nicht hingegen solche vor Beginn des Studiums. Sie mÃ¼sse daher noch Belege zum genauen Datum des Studienbeginns und eine detaillierte Aufstellung dazu einreichen, welche Selbsterfahrungsstunden nach Studienbeginn erfolgt seien. Schliesslich sei trotz der eingereichten BestÃ¤tigung des Psychoanalytischen Seminars ZÃ¼rich, wonach C der Seminar­leitung als Psychoanalytikerin bekannt sei und auf ihrer Charta-The­ra­peutInnen-Liste gefÃ¼hrt werde, ein Curriculum von dieser Therapeutin notwendig. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">GestÃ¼tzt auf die von A am 31. Oktober 2002 nachgereichten Belege stell­te die Gesundheitsdirektion ihr am 1. November 2002 formlos einen abschlÃ¤gigen Bescheid in Aussicht. Nach Auffassung der BehÃ¶rde erfÃ¼lle sie zwar die Anforderungen an Erstausbildung, unselbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit, theoretische Spezialausbildung und Supervision. Auch sei C als Ausbildnerin fÃ¼r das Psychoanalytische Seminar ZÃ¼rich an­erkannt. Jedoch habe sie die Selbst­erfahrung bei dieser Therapeutin vor und eher am Anfang ihres Studiums und damit ohne Bezug zur erlernten Theorie absolviert. Nachdem A am 15. November 2002 die Zustellung einer rekursfÃ¤higen VerfÃ¼gung verlangt hatte, wies die Gesundheitsdirektion das Gesuch am 7. MÃ¤rz 2003 fÃ¶rmlich ab.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Gegen diese VerfÃ¼gung gelangte A am 24. April 2003 rechtzeitig mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht und beantragte, die VerfÃ¼gung sei aufzuheben und das Gesuch gutzuheissen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Gesundheitsdirektion beantragte die Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="MsoNormal">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die vorliegende Streitsache gemÃ¤ss § 19a Abs. 2 Ziff. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zu­stÃ¤n­dig. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Verfahren der Direktbeschwerde hat das Verwaltungsgericht den angefochtenen Entscheid nicht nur auf Rechtsverletzungen, sondern auch auf seine Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen (§ 50 Abs. 3 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Die Bewilligung der BerufsausÃ¼bung als Dauerverwaltungsakt beurteilt sich nach Lehre und Rechtsprechung nach demjenigen Recht, das entweder im Zeitpunkt der erst­instanzlichen VerfÃ¼gung oder â bei Vorliegen besonderer GrÃ¼nde â im Zeitpunkt des anstehenden Rechtsmittelentscheides gilt (BGE 127 II 306 E. 7c, 125 II 591 E. 5e/aa, 122 V 85 E. 3; RB 1985 Nr. 116, 1982 Nr. 7; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Basel/Genf 2002, Rz. 325 ff.; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/ Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A. ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 52; vgl. auch Alfred KÃ¶lz, Intertemporales Verwaltungs­recht, ZSR NF 102/II/1983, S. 101 ff., 196 ff.). Die Anwendung des neuen Rechts kann allerdings im Grundsatz von Treu und Glauben ihre Grenze finden, etwa wenn die BehÃ¶rden ein Verfahren ungebÃ¼hrlich lange verschleppt haben und ohne diese Verschleppung das alte Recht angewendet worden wÃ¤re (BGE 110 Ib 332 E. 3; HÃ¤felin/ MÃ¼ller, Rz. 328).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach den dargelegten GrundsÃ¤tzen gelangen vorliegend die seit 1. Januar 2002 in Kraft stehenden §§ 22 ff. des Gesundheitsgesetzes in der Fassung vom 21. August 2000 samt Ãbergangsbestimmung (GesundheitsG, OS 56, 398) zur Anwendung. Die Beschwerde­­fÃ¼hrerin hat zwar ihr Gesuch um Erteilung der BerufsausÃ¼bungs­bewilligung noch am 22. De­zember 2001 gestellt, konnte jedoch nicht davon ausgehen, dass die BehÃ¶rde es noch vor Jahresende wÃ¼rde behandeln kÃ¶nnen. Zudem fehlten in jenem Zeitpunkt ohnehin verschie­dene Unterlagen, welche die BeschwerdefÃ¼hrerin letztlich erst im Oktober 2002 einreichte. Die neuen Gesetzesbestimmungen unterscheiden sich im vorliegend strittigen Punkt der Spezialausbildung allerdings ohnehin nicht von den Richtlinien der Gesundheits­direktion vom MÃ¤rz 1999, welche diese in der angefochtenen VerfÃ¼gung fÃ¼r anwendbar er­achtet hat. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Da die BeschwerdefÃ¼hrerin bisher nicht als selbstÃ¤ndige Psychotherapeutin im Kanton ZÃ¼rich tÃ¤tig war, gelten fÃ¼r sie die erleichterten Anforderungen der Ã¼bergangsrecht­lichen Zulassung gemÃ¤ss Art. II der Gesetzesnovelle nicht. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Nach § 22 Abs. 1 GesundheitsG wird die Bewilligung zur selbstÃ¤ndigen nichtÃ¤rztlichen psychotherapeutischen BerufstÃ¤tigkeit an Gesuchstellende erteilt, die sich ausweisen Ã¼ber </p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> a) ein abgeschlossenes Psychologiestudium einschliesslich Psychopatho­­­logie an einer schweizerischen Hochschule,</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> b) eine integrale Spezialausbildung in mindestens einer anerkannten, bei der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Krankheiten und StÃ¶rungen bewÃ¤hrten Psychotherapiemethode, die Theorie, Selbsterfahrung und Supervision in der entsprechenden Richtung umfasst, sowie</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat"> c) eine mindestens zweijÃ¤hrige klinische psychotherapeutische TÃ¤tigkeit in unselbstÃ¤ndiger Stellung an einer anerkannten Institution unter psychiatrischer oder psychotherapeutischer Leitung oder in einer anerkannten psychotherapeutischen Fachpraxis.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die zur Detaillierung dieser Bestimmung vorgesehene AusfÃ¼hrungsverordnung (vgl. Weisung des Regierungsrates, ABl 1999, 216 unten) wurde bisher noch nicht erlassen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Gesundheitsdirektion bringt vor, diese Ordnung beruhe auf einer Stufenfolge von Voraussetzungen, indem das Psychologiestudium als Erstausbildung, die psychotherapeu­tische Spezialausbildung und die unselbstÃ¤ndige TÃ¤tigkeit in dieser Reihenfolge absolviert werden mÃ¼ssten. In der Erstausbildung wÃ¼rden die theoretischen Grundlagen vermittelt, welche fÃ¼r die Spezialausbildung notwendig seien. Die psychotherapeutische Spezialausbildung mÃ¼sse daher grundsÃ¤tzlich erst nach der Erstausbildung absolviert werden und die vertiefte fachliche Umsetzung der in der Theorie erlernten psychotherapeutischen Metho­de auf die eigene Person (Selbsterfahrung) umfassen. Das schliesse auch die Anerkennung von Selbsterfahrungsstunden, welche zu Therapiezwecken erfolgt seien, in der Regel aus. Im Sinne eines Entgegenkommens anerkenne die Gesundheitsdirektion aber, dass die HÃ¤lfte der notwendigen 200 Selbsterfahrungsstunden wÃ¤hrend der Erstausbildung absolviert wÃ¼rde. Die Gesuchstellerin habe ihre Erstausbildung 1996 abgeschlossen und zwischen 1987 und 1993 insgesamt 768 Stunden Selbsterfahrung absolviert. Nach der Erstausbildung bzw. wÃ¤hrend der psychotherapeutischen Spezialausbildung habe sie keine Selbst­er­fahrung gemacht. Damit sei das Gesuch mangels genÃ¼gender Selbsterfahrung bzw. mangels genÃ¼gender psychotherapeutischer Spezialausbildung abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dagegen macht die BeschwerdefÃ¼hrerin im Wesentlichen geltend, es werde in den von der Gesundheitsdirektion angewandten Richtlinien nicht bestimmt, wann die Spezialaus­bildung zu erfolgen habe. Die zeitliche Stufenfolge des Ausbildungsganges werde erst seit ca. einem halben Jahr verlangt und beeinflusse die AusbildungsqualitÃ¤t nicht. Die psycho­analytische TÃ¤tigkeit setzte eine integre, selbstreflexive, ich-flexible PersÃ¶nlichkeit vo­raus, welche nur durch eine tief greifende Lehranalyse zu erreichen sei und die sinnvollerweise vor Aufnahme der eigentlichen therapeutischen Arbeit durchgefÃ¼hrt werde. Die vorgÃ¤ngige Selbsterfahrung diene gerade dem Schutz des Patienten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe fast viermal so viele Stunden Selbsterfahrung absolviert, als die Gegenpartei verlange. Dank ihrer frÃ¼heren Ausbildung und TÃ¤tigkeit als Primar- und Sekundarlehrerin habe sie be­reits psychotherapierelevante Grundlagen erworben gehabt und im Psychologiestudium als Zweitausbildung vertiefen kÃ¶nnen. Die Bewilligungsverweigerung verletze die Wirtschaftsfreiheit, da sie ohne gesetzliche Grundlage erfolge, durch kein Ã¶ffentliches Interesse abgedeckt und unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig sei. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Die von der Gesundheitsdirektion vorgenommene Gesetzesauslegung im Sinne einer zeitlichen Stufenfolge der drei Ausbildungselemente von § 22 Abs. 1 lit. a, b und c GesundheitsG ist in sich schlÃ¼ssig und entspricht Sinn und Zweck einer Regelung, welche dem Gedanken der Spezialisierung verpflichtet ist. Dies ergibt sich bereits aus dem Begriff der Spezialausbildung, welche ohne den Aufbau auf einer Grundausbildung wenig Sinn macht. Zwar bezeichnet § 22 GesundheitsG selber das Psychologiestudium nicht als Grund- oder Erstausbildung, jedoch Ã¤ussert sich Art. II Abs. 2 der Gesetzesnovelle betreffend die Ã¼bergangsrechtliche Zulassung in seinem Verweis auf § 22 Abs. 1 lit. a GesundheitsG in diesem Sinne. Dementsprechend ging auch der Regierungsrat in seiner Weisung an den Kantonsrat davon aus, dass die Spezialausbildung eine Nachdiplomausbildung zum Psychologiestudium bilde (ABl 1999, 214 und 216). Auch das Bundesgericht hat die vorge­sehene Ausbildungsordnung bei der PrÃ¼fung der VerfassungsmÃ¤ssigkeit der fraglichen Gesetzesbestimmung in BGE 128 I 92 im Sinne einer zeitlichen Stufenfolge verstanden, indem es das Psychologiestudium wiederholt als Erst- oder Grundausbildung und die psychotherapeutische Ausbildung als <i>nachfolgende</i> Spezialausbildung in einer bestimmten The­­rapieform bezeichnete. Dabei erwog das Gericht, wenn auch in etwas anderem Zusam­menhang, der angehende Therapeut solle nicht bereits in der Grundausbildung auf eine be­stimmte Therapieform verpflichtet und durch sie geprÃ¤gt werden, bevor er Ã¼ber die im Psychologiestudium vermittelten wissenschaftlichen Grundlagen verfÃ¼ge (E. 2b und c). Diesen Weg zur psychotherapeutischen Spezialausbildung zeichnete im Ãbrigen bereits § 32 Abs. 2 der Verordnung Ã¼ber die Berufe der Gesundheitspflege in seiner Fassung vom 8. Ja­nuar 1992 (VBG) vor, wonach die zur Spezialausbildung gehÃ¶renden je 200 Stunden Theorie, Selbsterfahrung und Supervision <i>nach</i> dem Studium hÃ¤tten besucht werden mÃ¼ssen. Auch wenn diese Bestimmung vom Bundesgericht mit Entscheid vom 3. Dezember 1993 ins­gesamt aufgehoben worden ist, bringt sie im fraglichen Punkt den in dieser Hinsicht Ã¼ber die Jahre beibehaltenen Willen des Gesetzgebers deutlich zum Ausdruck. Grund fÃ¼r die damalige Aufhebung durch das Bundesgericht bildete auch nicht etwa der Umstand, dass die Ausbildungsstufenordnung verfehlt gewesen wÃ¤re, sondern dass die massiv umgestaltete Zulassungsordnung trotz der faktisch geduldeten TÃ¤tigkeit vieler nicht­Ã¤rztlicher Psy­cho­therapeuten nicht mittels Gesetz und ohne Ãbergangsordnung erlassen wurde (vgl. BGr, 3. Dezember 1993, 2P.69/1992). Im gleichen Sinne verlangte etwa auch der auf den Entscheid des Bundesgerichts hin erarbeitete und spÃ¤ter fallengelassene Entwurf der Gesundheitsdirektion vom November 1994 eine <i>nachuniversitÃ¤re</i> Zusatzausbildung (vgl. Hin­weis in RB 1998 Nr. 79).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Ãbrigen ist darauf hinzuweisen, dass auch das vorgesehene Bundesgesetz Ã¼ber die psychologischen Berufe (PsyG) gemÃ¤ss dem Thesenpapier der Arbeitsgruppe des Bundes­amtes fÃ¼r Gesundheit von einer zeitlichen Stufenfolge von Grund- und Spezialausbildung ausgeht. Danach wird nÃ¤mlich fÃ¼r die selbstÃ¤ndige AusÃ¼bung der Psychotherapie ein Weiterbildungstitel verlangt, der nach Absolvieren eines Weiterbildungsprogrammes zu erlangen ist, zu welchem wiederum nur Inhaber eines anerkannten Ausweises Ã¼ber den Hoch­schulabschluss Zugang haben sollen (Thesen 7, 11 und 12, einsehbar unter <a id="_Hlt44226178">w</a>ww.psycho­therapiecharta.ch/pd<a id="_Hlt44393302">f</a>/Psy<a id="_Hlt44297307">G</a>esThesenD<a id="_Hlt44296329">e</a>u.rt<a id="_Hlt44226106">f</a>).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Die Behauptung der BeschwerdefÃ¼hrerin, dass die Gesundheitsdirektion das Erfordernis der zeitlichen Stufenfolge der einzelnen Ausbildungselemente erst in jÃ¼ngerer Zeit anwende, wurde durch die Beschwerdegegnerin bestritten und konnte im Beschwerdeverfahren durch nichts belegt werden. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Immerhin zeigt die vorinstanzliche Beurteilung, dass die Gesundheitsdirektion bereit ist, bei der Anerkennung der Selbsterfahrung einen gewissen Spielraum zu gewÃ¤hren und dem Umstand, dass die Selbsterfahrung als Teil der Spezialausbildung zeit- und kos­tenintensiv ist, Rechnung zu tragen. Gleichzeitig hat die Vorinstanz aber auch berÃ¼cksichtigt, dass Psychotherapien durchaus unterschiedliche Zielsetzungen haben, die ihren Nutzen als Teil einer Spezialausbildung beeinflussen kÃ¶nnen. So dÃ¼rfte eine Therapie, die zur Behandlung einer Krankheit oder sonstigen StÃ¶rung durchgefÃ¼hrt wird, wesentlich anders verlaufen und andere Erfahrungen vermitteln als eine Psychotherapie, die ausschliesslich Lehrzwecken dienen soll. Insofern ist es nicht zu beanstanden, wenn die Gesundheitsdirektion die vor oder wÃ¤hrend des Psychologiestudiums absolvierten Selbsterfahrungsstunden nur in beschrÃ¤nktem Umfang als Teil der Spezialausbildung anerkennt und verlangt, dass zumindest die HÃ¤lfte der notwendigen Selbsterfahrungsstunden erst nach Abschluss des Psychologiestudiums absolviert werde.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin geltend macht, es sei bei der psychoanalytischen The­rapie sinnvoll und liege im Patienteninteresse, dass die Lehranalyse bereits vor Aufnah­me der therapeutischen Arbeit abgeschlossen sei, sticht das Argument nicht. Die Praxis der Gesundheitsdirektion hindert die BeschwerdefÃ¼hrerin weder daran, ihre Lehranalyse schon wÃ¤hrend des Grundstudiums zu beginnen, noch diese vor Aufnahme der psychoanalytischen TÃ¤tigkeit abzuschliessen. Die Anforderung, wenigstens 100 Stunden der Selbsterfahrung erst nach dem Abschluss der Erstausbildung zu absolvieren, beinhaltet auch nicht etwa in irgendeiner Weise eine Schlechterstellung der Psychoanalyse gegenÃ¼ber anderen an­erkannten Therapiemethoden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht denn auch nicht geltend, das Psychoanalytische Seminar ZÃ¼rich verbiete einem Absolventen, wesentliche Teile der Selbsterfahrung erst wÃ¤hrend der Spezialausbildung zu absolvieren. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Schliesslich kann die BeschwerdefÃ¼hrerin auch aus ihrer vorgÃ¤ngigen Ausbildung als Primar- und Sekundarlehrerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Ausgehend vom gesetz­lich vorgezeichneten Ausbildungsweg zur psychotherapeutischen TÃ¤tigkeit kÃ¶nnen aus an­de­ren Ausbildungen und Berufserfahrungen, selbst wenn sie durchaus psychologierelevan­te Elemente enthalten mÃ¶gen, keine grundsÃ¤tzlichen Erleichterungen abgeleitet werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Die dargelegten gesetzlichen Anforderungen an den Ausbildungsgang eines zur selbstÃ¤ndigen BerufsausÃ¼bung zugelassenen Psychotherapeuten liegen im Ã¶ffentlichen Inte­resse des Patientenschutzes und sind auch verhÃ¤ltnismÃ¤ssig (vgl. BGE 128 I 92). GestÃ¼tzt auf das kantonale Gesundheitsrecht hat die Gesundheitsdirektion die ersuchte Bewilligung daher zu Recht verweigert.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Nach Auffassung der Gesundheitsdirektion verschafft auch das Binnenmarktge­setz vom 6. Oktober 1995 (BGBM) der BeschwerdefÃ¼hrerin keinen Anspruch auf Markt­zu­lassung. Sofern die BerufsausÃ¼bungsbewilligung aus dem Kanton X Ã¼berhaupt als kanto­naler FÃ¤higkeitsausweis im Sinne des Gesetzes anerkannt werden mÃ¼sse, kÃ¶nne der Kanton ZÃ¼rich nicht gezwungen werden, seine offensichtlich hÃ¶heren und in gesundheitspo­lizei­li­cher Hinsicht unabdingbaren Anforderungen aufzugeben. Die BeschrÃ¤nkung sei da­­her nach Art. 3 BGBM gerechtfertigt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Dem hÃ¤lt die BeschwerdefÃ¼hrerin im Wesentlichen entgegen, der Kanton ZÃ¼rich stre­be keineswegs explizit und bewusst ein hÃ¶heres QualitÃ¤tsniveau der psychotherapeutischen Ausbildung an als der Kanton X.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Mit ihren Ausbildungsnachweisen und deren Anerkennung durch den Kanton X fÃ¼r die Zulassung als selbstÃ¤ndige Psychotherapeutin verfÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber einen kantonal anerkannten FÃ¤higkeitsausweis zur AusÃ¼bung einer ErwerbstÃ¤tigkeit im Sin­ne von Art. 4 Abs. 1 BGBM. Damit sind MarktbeschrÃ¤nkungen nur unter den Voraussetzungen von Art. 3 Abs. 1 BGBM zulÃ¤ssig. Nach dieser Bestimmung mÃ¼ssen die BeschrÃ¤nkungen gleichermassen auch fÃ¼r ortsansÃ¤ssige Personen gelten, zur Wahrung Ã¼ber­wiegender Ã¶ffentlicher Interessen unerlÃ¤sslich und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig sein. Als Ã¼berwiegende Ã¶ffentliche Interessen fallen nach Art. 3 Abs. 2 BGBM unter anderem insbesondere der Gesundheitsschutz sowie die GewÃ¤hrleistung eines hinreichenden Ausbildungsstandes fÃ¼r bewilligungspflichtige BerufstÃ¤tigkeiten in Betracht. BeschrÃ¤nkungen des freien Zugangs zum Markt sind unter anderem insbesondere dann verhÃ¤ltnismÃ¤ssig, wenn die angestrebte Schutzwirkung nicht bereits durch die Vorschriften des Herkunftsortes erzielt wird (Art. 3 Abs. 3 lit. a BGBM). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Der schweizerische Gesetzgeber wollte mit dem Binnenmarktgesetz analog zum EG-Recht eine Diskriminierung Kantonsfremder und einen offenen oder verdeckten Protek­tionismus zu Gunsten einheimischer Wirtschaftsinteressen vermeiden. Aus dieser Zielsetzung folgt kein Ã¼ber Art. 31 aBV (= Art. 27 der heutigen Bundesverfassung) hinausgehender bundesrechtlicher Schutz gegen jegliche kantonalrechtliche EinschrÃ¤nkung des Wirt­schaftsgeschehens. Das BGBM findet daher keine Anwendung auf innerkantonale Regelungen, die weder rechtlich noch faktisch aus­serkantonale Anbieter diskriminieren (BGE 125 I 276 E. 4f). Das BGBM verwehrt es den Kantonen auch nicht, mit ihren Zulassungsvorschriften hÃ¶here Schutzwirkungen anzustreben als andere Kantone (BGE 128 I 92 E. 3, 125 I 322 E. 4c). Allerdings wird mit der binnenmarktlichen FreizÃ¼gigkeitskonzeption vorerst die Gleichwertigkeit der kantonalen FÃ¤higkeitsausweise vermutet (BGE 125 I 322 E. 4b, 125 I 276 E. 5b, 125 II 56 E. 4b).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Aus der vorstehenden ErwÃ¤gung 2 ergibt sich, welche Anforderungen der Kanton ZÃ¼rich mit § 22 GesundheitsG an die psychotherapeutische Ausbildung und insbesondere an die zeitliche Stufenfolge der einzelnen Ausbildungselemente stellt. Diese Anforderungen verlangen ohne Zweifel einen verhÃ¤ltnismÃ¤ssig hohen Ausbildungsstand von Psychothe­rapeuten im Interesse des Patientenschutzes. Ob der Kanton X mit seinen Anforderungen an die Spezialausbildung der Psychotherapeuten gemÃ¤ss § 37 lit. h seines Gesundheits­gesetzes einen vergleichbaren Ausbildungsstand anstrebt, kann hier offen bleiben. Mass­ge­bend ist im vorliegenden Fall einzig, dass bei der Zulassung der BeschwerdefÃ¼hrerin durch den Kanton X offensichtlich unberÃ¼cksichtigt blieb, dass sie die zur Spezialausbildung ge­hÃ¶­rende Selbsterfahrung im gesamten Umfange lange vor Abschluss des Psychologiestu­diums absolviert hatte. Die Zulassung durch den Kanton X verpflichtet den Kanton ZÃ¼rich daher nicht dazu, an die BeschwerdefÃ¼hrerin geringere Anforderungen als an andere Psychothera­peuten ohne ausserkantonale Zulassung zu stellen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit ihrem Entscheid hat die Gesundheitsdirektion schliesslich das Ausbildungs­de­fi­zit hinreichend konkretisiert und damit dargelegt, in welcher Art die BeschwerdefÃ¼hrerin ih­re Ausbildung zu ergÃ¤nzen hat (vgl. Art. 4 Abs. 3 BGBM; Manfred Wagner, Das Bundes­­­gesetz Ã¼ber den Binnenmarkt (BGBM) in: Heinrich Koller/Georg MÃ¼ller/RenÃ© Rhinow/ Ulrich Zimmerli, Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Bd. 15, Basel/Genf/MÃ¼nchen 1999, N. 45). Die strittige Verweigerung der BerufsausÃ¼bungsbewilligung erweist sich da­mit als recht- und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Die Gesundheitsdirektion hat der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die angefochtene VerfÃ¼gung eine PauschalgebÃ¼hr von Fr. 500.- auferlegt. Damit hat sie Art. 4 Abs. 2 BGBM, der die Kostenlosigkeit des Verfahrens vorschreibt, missachtet. In dieser Hinsicht ist der Ent­scheid aufzuheben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Damit unterliegt die BeschwerdefÃ¼hrerin in der Hauptsache. Da sich die in Art. 4 Abs. 2 BGBM vorgesehene Kostenlosigkeit nach ihrem Sinn und Zweck nur auf das erstinstanzliche, nicht jedoch auf ein allfÃ¤lliges Rechtsmittelverfahren be­zieht (vgl. unverÃ¶ffentlichte Erw. 5 aus RB 1998 Nr. 77 und 78), wird die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Beschwerde­verfahren kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr damit von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird Disp.-Ziff. II der angefochtenen VerfÃ¼gung aufgehoben. Im Ã¼brigen wird die Beschwerde abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'060.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>