<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>KV.2016.00050</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 7. September 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Prämienverbilligung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Stadt Dietikon</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bremgartnerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 22, 8953 Dietikon</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. April 2016 ersuchte X.___, geboren 1987, die Stadt Dietikon um Ausrichtung einer individuellen Prämienverbilligung (IPV) für das Jahr 2016 (Urk. 6/28). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Prä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mienverbilligung (nachfolgend: SVA), verneinte mit Verfügung vom 3. Mai 2016 (Urk. 6/4) und diese bestätigendem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Juni 2016 (Urk. 6/36 = Urk. 2) einen Anspruch des bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Atupri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Krankenkasse (vgl. Urk. 6/1/4) obligatorisch krankenversicherten X.___ für das Jahr 2016 mit der Begründung, die Steuererklärung 2015 weise ein steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bares Gesamteinkommen aus, welches über der vom Regierungsrat festgesetzten Einkommensgrenze liege, die zum Bezug einer Prämienverbilligung berechtigen würde (Urk. 2 S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 27. Juni 2016 Beschwerde gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte unter anderem die Ausrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der IPV für das Jahr 2016 (Urk. 1 S. 2). Die SVA beantragte mit Vernehm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung vom 25. August 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 7. September 2016 (Urk. 7) wurde die Stadt Dietikon, AHV-Zweigstelle/Prämienverbilligung, zum Prozess beigeladen und die Beschwerdeantwort dem Beschwerdeführer zugestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Stadt Dietikon verzichtete am 21. September 2016 auf eine Stellungnahme (Urk. 9). Der Beschwerdeführer nahm am 1. Oktober 2016 unter Auflage weite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer Unterlagen (Urk. 12/1-5) erneut Stellung (Urk. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 3. Mai 2017 (Urk. 14) reichte der Beschwerdeführer den Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzungsentscheid des Steueramtes Dietikon vom 29. März 2017 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2016 (Urk. 15) ein, welcher den Parteien mit Gerichtsverfügung vom 12. Mai 2017 (Urk. 16) zur Stellungnahme zugestellt wurde. Die in der Folge eingereichten Eingaben des Beschwerdeführers vom 28. Mai (Urk. 18), der Beigeladenen vom 30. Mai (Urk. 19) und der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin vom 15. Juni 2017 (Urk. 21) wurden den entsprechenden Parteien am 19. Juni 2017 jeweils zur Kenntnis gebracht (Urk. 22).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. Juni 2017 liess sich der Beschwerdeführer abermals und unaufgefordert vernehmen (Urk. 23), wovon den anderen Verfahrensbeteiligten Kenntnis gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben wurde (Urk. 24).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorab ist die - zumindest anfänglich vom Beschwerdeführer gerügte - sachliche Zuständigkeit der Beschwerdegegnerin zu prüfen. Denn es stellt sich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin für den Erlass des vorliegend angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Juni 2016 (wie auch für die diesem zugrunde liegende Verfügung vom 3. Mai 2016) sachlich zuständig gewesen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss § 19b Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Krankenversicherungsgesetz (EG KVG) können Personen, welche die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen, aber kein Antragsformular für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IPV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhalten haben, bei der Gemeinde einen Antrag auf Prämienverbilligung stellen. Die Gemeinde entscheidet über den Antrag. Heisst sie den Antrag gut, weist sie die SVA zur Auszahlung der Prämi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enverbilligung an den Versicherer zu (Abs. 2). Desgleichen entscheidet die Gemeinde über den Anspruch, sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Person von dem gemäss § 9 Abs. 1 und 2 EG KVG bestimmten Einkommen und Vermögen abweichen (§ 16 Abs. 1 und 2 der Verordnung zum EG KVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, VEG KVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die SVA ist demgegenüber für die Durchführung der Prämienverbilligung gemäss § 8 Abs. 1 EG KVG und den Datenaustausch gemäss Art. 65 Abs. 2 KVG zuständig (§ 19 Abs. 1 EG KVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf die in E. 1.2 dargestellte Gesetzeslage wäre es Aufgabe der Beigeladenen gewesen, über den Antrag des Beschwerdeführers auf IPV zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheiden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nichtigkeit einer Verfügung (oder eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheids</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wird nach der Rechtsprechung nur angenommen, wenn der ihr anhaftende Mangel besonders schwer ist, wenn er offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und wenn zudem die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet wird. Als Nichtigkeitsgründe fallen hauptsächlich schwerwiegende Verfahrensfehler sowie die Unzuständigkeit der verfügenden Behörden in Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tracht. Der Erlass einer Verfügung durch eine unzuständige Behörde ist indessen nicht durchwegs als derart offensichtlicher Mangel anzusehen, dass stets die Nichtigkeit der fraglichen Verfügung anzunehmen wäre. Gegen die Annahme der Nichtigkeit und die damit verbundene Aufhebung der fraglichen Verfügung kann insbesondere der Grundsatz der Prozessökonomie sprechen (vgl. Melchior Volz, in: Kommentar zum Gesetz über das Sozialversicherungsgericht, 2. Aufl., 2009, § 13 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 28). Aus einer mangelhaften Eröffnung darf der betroffenen Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son indes kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachteil erwachsen (Art. 49 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Dargelegten ist unter dem Gesichtspunkt der Prozessökonomie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit der Beiladung der Stadt Dietikon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als wohl eigentlich zuständige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Behörde für den vorliegenden Entscheid über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Prämienverbilligungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Verfahren weiterzuführen, zumal sich aus diesem Vorgehen für den Beschwerdeführer auch keine Nachteile ergeben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses Vorgehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch im Einklang mit den Rechtsbegehren des Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers, ersucht dieser doch in erster Linie um Beurteilung und Gewährung der Prämienver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">billigung 2016 (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 65 Abs. 1 Satz 1 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) gewähren die Kantone Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen Prämienverbilligungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Vollzug der Prämienverbilligung sind die Kantone zuständig. In ihren Ausführungserlassen zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">65 KVG haben sie die Anspruchsberechtigung sowie das Verfahren für die Ermittlung der Berechtigten, die Festsetzung und die Auszahlung der Beiträge zu bestim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men. Nach der Rechtsprechung geniessen die Kantone eine erhebliche Freiheit in der Ausgestaltung der Prämienverbilligung, indem sie autonom festlegen können, was unter "bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen" zu verstehen ist. Deshalb stellen die von den Kantonen erlassenen Bestimmungen bezüglich der Prämienverbilligung in der Krankenversicherung grundsätzlich autonomes kantonales Ausführungsrecht zu Bundesrecht dar (BGE 136 I 220 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 I 313 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Im Kanton Zürich findet sich die Rege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung der Prämienverbilligung in §§ 8-24 EG KVG und der Verordnung zum EG KVG. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Laut § 8 Abs. 1 EG KVG wird die Prämienverbilligung Personen in bescheide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen wirtschaftlichen Verhältnissen mit steuerrechtlichem Aufenthalt oder Wohnsitz und zivilrechtlichem Wohnsitz im Kanton gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf Prämienverbilligung beurteilt sich nach den persönlichen Verhältnissen am 1. April des dem Auszahlungsjahr vorangehenden Jahres (Stichtag) und den am Stichtag bekannten wirtschaftlichen Verhältnissen (§ 9 Abs. 1 EG KVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die wirtschaftlichen Verhältnisse </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmen sich nach dem steuerbaren Gesamteinkommen und steuerbaren Gesamtvermögen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der am Stichtag im Kanton vorliegenden jüngsten Steuereinschätzung (§ 9 Abs. 2 EG KVG). Liegt am Stichtag keine den Anforderungen von Abs. 2 genügende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einschätzung vor oder weichen die aktuellen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse von jenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 1 bzw. Abs. 2 ab, wird auf Antrag der anspruchsberechtigten Person auf die jüngste Steuererklärung abgestellt (§ 9 Abs. 3 EG KVG). Liegt in den Fällen von Abs. 3 keine Steuererklärung vor, ist die nächste Steuererklärung abzuwarten, sofern diese innert sechs Monaten nach Antragsstellung ordentlich fällig wird (Abs. 4). In den übrigen Fällen kann auf andere Ausweise über die aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse abgestellt werden (Abs. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weichen die wirtschaftlichen Verhältnisse einer Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von den nach § 9 Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 EG KVG bestimmten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einkommen und Vermögen ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, kann sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Folgejahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für dieses Jahr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Gemeinde eine Prämienver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">billigung oder deren Anpassung b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eantragen (§ 16 Abs. 1 Satz 1 VEG KVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Antrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist nur für das betreffende Jahr gültig (§ 16 Abs. 1 Satz 2 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EG KVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Prämien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligung für das Jahr 2016 und damit einhergehend die rechtliche Frage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellung, welche Steuereinschätzung für die Beurteilung des Prämienver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">billigungsanspruchs massgebend ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in ihrem Entscheid (Urk. 2) auf den Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, aufgrund des Fehlens einer Steuerveranlagung am Stichtag 1. April 2015 habe gestützt auf § 9 Abs. 3 EG KVG auf die jüngste Steuererklärung abgestellt werden müssen. Dies sei die Steuererklärung 2015 gewesen, welche ein steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bares Gesamteinkommen von Fr. 47‘700.-- ausweise und somit über der vom Regierungsrat festgesetzten Einkommensgrenze liege (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer zusammenfassend geltend (Urk. 1), für die Prämienverbilligung 2016 sei die Steuerveranlagung des Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tons St. Gallen vom 4. Juni 2014 für das Jahr 2013 massgebend gewesen, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che als einzige am Stichtag vom 1. April 2015 vorgelegen habe (S. 15). Einen Antrag im Sinne von § 9 Abs. 3 EG KVG habe er nicht gestellt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu Beginn eines Leistungsjahres sind die dieses Jahr betreffenden Grundlagen zur Bestimmung der Prämienverbilligung wie finanzielle Verhältnisse, Famili</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enstatus etc. noch nicht bekannt. Deshalb müssen die Vollzugsorgane bei der Berechnung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Prämienverbilligung auf ältere, nicht das Leistungsjahr betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fende Daten abstellen, ansonsten der Aufwand zu gross wäre für eine persönli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Abklärung der finanziellen Umstände. Im Kanton Zürich wird deshalb auf die Steuereinschätzungen abgestellt, welche am Stichtag vorliegen, was den Nachteil mangelnder Flexibilität und Aktualität der Bemessungsgrundlagen zur Folge hat (vgl. Gebhard Eugster, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum KVG, Zürich Basel Genf 2010, Art. 65 N 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es Vorgehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Einklang mit der höchstrichterliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung, wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Abstellen auf Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daten, selbst wenn diese nicht immer die reale wirtschaftliche Lage der betroffenen Person widerspiegelt, nicht zu beanstanden ist, wäre doch die genaue Berücksichtigung aller Einzelsituationen mit einem unverhältnismässi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, administrativen Aufwand verbunden (vgl. dazu BGE 122 I 343 E. 3g/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteile des Bundesgerichts 8C_612/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 6.4; 2P.79/1998 vom 10. Mai 1999 E. 3d f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer zog im Juli 2014 aus dem Kanton St. Gallen in den Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ton Zürich und nahm Wohnsitz in der Stadt Dietikon (vgl. Urk. 3/3). Dement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend lag am Stichtag 1. April 2015 lediglich die Veranlagungsverfügung und Schlussrechnung der Kantons- und Gemeindesteuer 2013 des Kantons St. Gallen vom 4. Juni 2014 (Urk. 6/9) vor. Aktenkundig ist zudem die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung des Steueramtes der Stadt Dietikon vom 2. September 2015 betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 2014 (Urk. 6/10) sowie mit Datum vom 6. April 2016 die Schlussrechnung für das Jahr 2015 (Urk. 6/11). Vom Beschwerdeführer im Prozess später nachgereicht wurden der Einschätzungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 2016 und die dazugehö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Schlussrechnung vom 29. März 2017 (Urk. 15).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie in E. 2.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und E. 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgeführt, wird für die Bemessung des Anspruchs auf Prämienverbilligung auf die massgebenden wirtschaftlichen Verhältnisse gemäss dem steuerbaren Gesamteinkommen und dem steuerbaren Gesamtver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mögen der am Stichtag vom 1. April im Kanton vorliegende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jüngste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschätzung abgestellt. Je nachdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> welche Steuereinschätzung am massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Stichtag die jeweils jüngste ist, können gemäss der zitierten Gesetzes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmung (vgl. vorstehend E. 2.2) die Steuerfaktoren eines früheren oder eines späteren Jahres B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erücksichtigung finden, je nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem, für welches Jahr bezogen auf den Stichtag bereits eine Steuereinschätzung vorliegt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Wortlaut von § 9 Abs. 2 EG KVG sind die wirtschaftlichen Verhält</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisse in jedem Fall auf eine im Kanton Zürich ergangene Steuereinschätzung zu bestimmen, weshalb auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachte und am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stichtag vorgelegene ausserkantonale Veranlagungsverfügung und Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung der Stadt St. Gallen betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2013 vom 4. Juni 2014 (Urk. 6/9) nicht abgestellt werden kann. Aufgrund der historisch gewachsenen föderalistischen Staatsstruktur der Schweiz hat jeder der 26 Kantone sein eigenes Steuergesetz und belastet die Einkommen, Vermögen, Erbschaften, Kapital- und Grundstückgewinne sowie andere Steuerobjekte höchst unterschiedlich (vgl. Das Schweizerische Steuersystem, Ausgabe 2017, Schweizerische Steuerkonferenz, S. 6). So berücksichtigen viele Kantone die Höhe des Einkommens der gesuchstellenden Person bei der Bemessung der IPV, indem ein Anteil des Vermögens (steuerbares Vermögen, Nettovermögen oder Reinvermögen) zum Einkommen hinzugerechnet wird, wobei die Sätze unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlich sehr stark variieren. Auch Abzüge (Freibeträge) sind unterschiedlich hoch (vgl. abgeschlossene Vernehmlassung Teilrevision EG KVG, Prämienver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">billigung, Beschluss, S. 24 f. E. 5.2.2; abgerufen im August 2017 auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">http://www.zh.ch/in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">net/de/aktuell/vernehmlassungen/info.html). Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abstellen auf die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verfügung und Schlussrechnung des Kantons St. Gallen für das Jahr 2013 ist somit nicht ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiteres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich, da der Kanton St. Gallen eine dem Kanton Zürich abweichende Besteuerung kennt. Diese Ablehnung ergeht auch aus der Überlegung, dass es sich bei der Prämienverbil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ligung um ein Massengeschäft handelt, welches nur dann mit vertretbarem Aufwand bewältigt werden kann, wenn das Verfahren weitgehend automatisiert abgewickelt werden kann. Verlässliche und elektronisch greifbare Daten über das Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen und Vermögen ergeben sich in erster Linie nur aus den Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschätzungen, welche im Kanton Zürich ergangen und somit einfach ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">füg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar sind. Eine Steuereinschätzung aus einem anderen Kanton, welcher ein anderes Steuerrecht pflegt als der hiesige Kanton, würde mangels Kompatibilität einen unzumutbaren Mehraufwand in der Abklärung der Prämienverbilligung verursachen, was gerade gegen den Sinn und Zweck der einfachen Datenerhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung spricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich weist auch das von der SVA Zürich herausgegebene Merkblatt „Indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viduelle Prämienverbilligung 2016“ (Urk. 6/17) explizit darauf hin, dass eine „zürcherische“ Steuerveranlagung am Stichtag vorliegen muss und „zür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherische“ Steuerfaktoren für die Anspruchsbeurteilung einer Prämien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbilli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung massgebend sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Berücksichtigung unterschiedlicher Steuerkriterien für die Anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messung der Prämienverbilligung verletzt das Rechtsgleichheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbot gemäss Art. 8 Bundesverfassung (BV) nicht, da die beiden unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlichen Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">systeme der Kantone Zürich und St. Gallen nach Massgabe ihrer Ungleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heit auch ungleich behandelt werden können und das Prämien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verbilligungsver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kantonal ausgestaltet ist, das heisst, die Kantone können selbständig festlegen, wie der Begriff der bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnisse zu definieren ist und bestimmen, welcher Personenkreis Anspruch auf Prämienver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">billigung hat (vgl. vorstehend E. 2.1). Folglich führt das Abstellen auf den zürcherischen Steuereinschätzungsentscheid auch nicht wie vom Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer gerügt (vgl. Urk. 1 S. 13 ff.) zu einer Diskriminierung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit lag am Stichtag vom 1. April 2015 keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Einschätzung vor, weshalb gemäss § 9 Abs. 3 EG KVG auf Antrag der anspruchsberechtigten Person auf die jüngste Steuererklärung abzustellen wäre. Einen solchen Antrag hat der Beschwerdeführer indes nicht gestellt und dies auch in seiner Einsprache vom 9. Mai 2016 (Urk. 6/5 S. 6 Ziff. 18) wie auch in seiner Beschwerde vom 27. Juni 2016 (Urk. 1 S. 10 ff.) explizit bestätigt. Ein Abstellen auf andere Ausweise über die aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse (§ 9 Abs. 5 EG KVG) bedingt aber das Vorliegen von entsprechenden Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitteln. Solche lagen im Zeitpunkt der ablehnenden Verfügung (mit Ausnahme der in diesem Zusammenhang nicht aktuellen Veranlagungsverfügung und Schlussrechnung der Kantons- und Gemeindesteuer 2013 des Kantons St. Gallen vom 4. Juni 2014, Urk. 6/9) jedoch nicht vor. Erst mit Beschwerdeer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hebung reichte der Beschwerdeführer eine Lohnabrechnung vom Mai 2016 (Urk. 3/20) sowie eine Vermögensübersicht per 27. Juni 2016 (Urk. 3/24) ein. Einerseits ist dem Beschwerdeführer zugute zu halten, dass er die Einreichung von Belegen betreffend seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse mehrmals angeboten hat (vgl. Urk. 1 S. 8), weder die Beschwerdegegnerin noch die Beigeladene aber solche je </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einverlangt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> haben. Andererseits unterliegt der Beschwerdeführer auch einer Mitwirkungspflicht. Folglich konnten die Beigela</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dene respektive die Beschwerdegegnerin aufgrund fehlender Belege in dieser Hinsicht gar nicht über einen allfälligen Prämienverbilligungsanspruch des Beschwerdeführers entscheiden und hätten den Fall bis zum Vorliegen aktueller Belege respektive bis zur neusten Steuereinschätzung sistieren müssen. Dies war aber vorliegend aus den nachstehenden Gründen nicht notwendig:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn auf die vom Beschwerdeführer offerierten (jedoch nur teilweise eingereichten) Lohnabrechnungen, Arbeitsverträge und Bankunterlagen im Sinne eines Abbildes der wirtschaftlichen Verhältnisse abgestellt worden wäre, hätte die zuständige Behörde die gesetzliche Pflicht gehabt, ihren Entscheid bei Gewährung einer Prämienverbilligung auf anderer Grundlage als einer (im Kanton Zürich ergangenen) Steuereinschätzung nach § 9 Abs. 2 EG KVG zu überprüfen, sobald eine rechtskräftige Steuereinschätzung für das dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlungsjahr vorangehende Jahr vorliegt (§ 19b Abs. 3 EG KVG). In Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung dieses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsatzes durfte sich die zuständige Behörde im damaligen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahrensstadium daher auf die im Zeitpunkt der Gesuchstellung bereits vorliegende Schlussrechnung der Staats- und Gemeindesteuern 2015 vom 6. April 2016 (Urk. 6/11) stützen, welche auf einen im Kanton Zürich ergange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen rechtskräftigen Einschätzungsentscheid beruhte. Denn gemäss dieser Schlussrechnung ist ersichtlich, dass das satzbestimmende Einkommen des Beschwerdeführers im Jahr 2015 von Fr. 47‘700.-- die Limite für einen Bezug von Prämienverbilligung (maximales Einkommen Fr. 42‘900.-- für alleinste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hende Erwachsene in der Prämienregion 2, vgl. Urk. 6/17/2) überstieg, womit bei Gewährung der Prämienverbilligung in Anwendung der Bestimmungen von § 19b Abs. 3 in Verbindung mit § 20 Abs. 1 EG KVG der unrechtmässig ausbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahlte Betrag hätte zurückgefordert werden müssen. Im Ergebnis durfte die Beschwerdegegnerin daher die zum Zeitpunkt der Gesuchstellung vom 21. April 2016 bereits vorliegende Schlussrechnung für das Jahr 2015 heranziehen und gestützt auf diese Steuerfaktoren den Anspruch des Beschwerdeführers auf Prämienverbilligung verneinen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich einer allfälligen Prämienverbilligung gestützt auf § 16 Abs. 1 VEG KVG aufgrund veränderter Grundlagen lässt sich sodann Folgendes sagen: Diese Bestimmung sieht vor, dass bei Abweichung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Stichtags von jenen, die als Beurteilungsgrundlage dienten, eine Prämienverbilligung verlangt werden kann, dies aber nur ab dem Folgejahr für dieses Folgejahr. Eine Prämienverbilligung für das Jahr 2016 könnte gestützt auf § 16 Abs. 1 VEG KVG vorliegend demnach nur dann zugesprochen werden, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers im Jahr 2015 einen Anspruch zuliessen, da wie erwähnt eine anspruchsauslösende Abweichung gegenüber der herangezogenen Steuereinschätzung nur für das Folgejahr erfolgen kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend ist zwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unbestritten und nachträglich durch den Einschätzungsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 29. März 2017 betreffend die Staats- und Gemeindesteuern 2016 (Urk. 15) erstellt, dass der Beschwerdeführer mit einem steuerbarem Einkommen von Fr. 4‘000.-- und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 48‘000.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Regierungsrat festgesetzten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Voraussetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Prämienverbilligung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. § 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. a VEG KVG) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an sich erfüllt hätte. Aufgrund der gesetzgeberischen Ausgestaltung der Prämienverbilligung, wonach der Einfachheit halber auf die per Stichtag des dem Auszahlungsjahr vorangehenden Jahres vorliegende aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ellste Steuereinschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Kantons Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt wird, kann die Prämi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enverbilligung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für das Jahr 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht gewährt werden. Dies ist im Lichte des Grundsatzes von Art. 65 Abs. 3 KVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinsichtlich der Bedarfsgerechtigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stossend, aber vom Gesetzgeber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der Automatisierung der Abwicklung der Prämienverbilligung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">so gewollt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst der Entwurf des total revidierten Einführungsgesetzes zum Krankenversicherungsgesetz behält in den neuen §§11-13 die Regel bei, dass die Änderung der persönlichen und finan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziellen Verhältnisse erst geltend gemacht werden kann, wenn die Steuererklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Jahres, in dem die Änderung eingetreten ist, vorliegt, also im Folge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahr. Immerhin sieht die Revision aber vor, dass die Prämienverbilligung rückwirkend auf das Jahr angepasst wird, in dem eine Veränderung eingetreten ist. In Härtefällen und in weiteren in der Verordnung bezeichneten Fällen wird es sodann möglich sein, die Prämienverbilligung bereits in dem Jahr anzupas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen, in welchem sich ihre Bemessungsgrundlagen geändert haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Entscheid als rechtens, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Prämienverbilligung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Dietikon</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p><p></p></div> </div></body></html>