<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2007 98 S.343</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Beschwerden gegen Einspracheentscheide des Migrationsamts</span> <span class="page_no">343</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>98 Nichtverlängerung</b></span> <span class="ft2"><b>der</b></span> <span class="ft2"><b>Aufenthaltsbewilligung;</b></span> <span class="ft2"><b>Wegweisung</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Im Verfahren betreffend Ausnahme von der zahlenmässigen Begrenzung</b></span><br/> <span class="ft2"><b>können asylrelevante Gründe nicht berücksichtigt werden. Damit werden</b></span><br/> <span class="ft2"><b>bei der Härtefallprüfung lediglich Umstände berücksichtigt, die in der</b></span><br/> <span class="ft2"><b>Person des betroffenen Ausländers bzw. in seinem persönlichen Umfeld</b></span><br/> <span class="ft2"><b>begründet sind. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass sich aufgrund der</b></span><br/> <span class="ft2"><b>geltend gemachten Gründe allenfalls der Vollzug der Wegweisung als un-</b></span><br/> <span class="ft2"><b>zumutbar erweisen kann (Erw. II./5.3. und 7.).</b></span><br/> <br/> <span class="ft3">Aus dem Entscheid des Rekursgerichts im Ausländerrecht vom 30. März</span><br/> <span class="ft3">2007 in Sachen E.C. betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung</span><br/> <span class="ft3">und Wegweisung (1-BE.2006.44).</span><br/> <br/> <span class="ft4"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">II. 5.3. Nachfolgend bleibt zu prüfen, ob aufgrund der Aufent-</span><br/> <span class="ft1">haltsdauer sowie der persönlichen, familiären oder ökonomischen</span><br/> <span class="ft1">Verhältnisse des Beschwerdeführers von einem persönlichen Härte-</span><br/> <span class="ft1">fall auszugehen ist bzw. ob seine Lebens- und Daseinsbedingungen,</span><br/> <span class="ft1">gemessen am durchschnittlichen Schicksal von Ausländern, in gestei-</span><br/> <span class="ft1">gertem Mass in Frage gestellt sind und somit die Nichtverlängerung</span><br/> <span class="ft1">der Bewilligung, d.h. die Rückkehr ins Heimatland, schwere</span><br/> <span class="ft1">Nachteile zur Folge haben würde.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Rekursgericht im Ausländerrecht</span> <span class="page_no">344</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Dabei ist zu beachten, dass kriegerische Ereignisse und staatli-</span><br/> <span class="ft1">che Übergriffe oder ähnlichen Situationen im Heimatland der betrof-</span><br/> <span class="ft1">fenen Person, die den Vollzug einer Wegweisung unzulässig, unzu-</span><br/> <span class="ft1">mutbar oder unmöglich machen, im Rahmen der Härtefallprüfung</span><br/> <span class="ft1">nicht berücksichtigt werden. In diesen Fällen ist allenfalls die Anord-</span><br/> <span class="ft1">nung einer vorläufigen Aufnahme in Betracht zu ziehen (Rundschrei-</span><br/> <span class="ft1">ben vom 17. September 2004 zur Praxis des Bundesamtes für Zu-</span><br/> <span class="ft1">wanderung, Integration und Auswanderung [IMES, heute BFM] bei</span><br/> <span class="ft1">der Anwesenheitsregelung vom Ausländerinnen und Ausländern in</span><br/> <span class="ft1">schwerwiegenden persönlichen Härtefällen). Auch gemäss bundesge-</span><br/> <span class="ft1">richtlicher Rechtsprechung werden im Verfahren betreffend Aus-</span><br/> <span class="ft1">nahme von der zahlenmässigen Begrenzung asylrelevante Gründe</span><br/> <span class="ft1">nicht berücksichtigt. Art. 13 lit. f BVO bezweckt keinen Schutz ge-</span><br/> <span class="ft1">gen die Konsequenzen eines Krieges oder die Repressionen der Be-</span><br/> <span class="ft1">hörden. Gleichwohl sind besondere Erschwernisse im Heimatland im</span><br/> <span class="ft1">Rahmen der Zumutbarkeit einer Rückkehr in persönlicher, familiärer</span><br/> <span class="ft1">und ökonomischer Hinsicht angemessen zu berücksichtigen (vgl.</span><br/> <span class="ft1">zum Ganzen anstatt Vieler BGE 2A.340/2001 vom 13. November</span><br/> <span class="ft1">2001, E. 4.c). Damit werden bei der Härtefallprüfung lediglich Um-</span><br/> <span class="ft1">stände berücksichtigt, die in der Person des betroffenen Ausländers</span><br/> <span class="ft1">bzw. in seinem persönlichen Umfeld begründet sind. Nicht beachtet</span><br/> <span class="ft1">werden demgegenüber Umstände, die sämtliche Personen mit ver-</span><br/> <span class="ft1">gleichbarem Hintergrund wie demjenigen des betroffenen Ausländers</span><br/> <span class="ft1">gleichermassen betreffen. Steht fest, dass im konkreten Fall kein</span><br/> <span class="ft1">Härtefall vorliegt und die entsprechende Aufenthaltsbewilligung</span><br/> <span class="ft1">nicht zu verlängern ist, wird in einem weiteren Schritt geprüft, ob der</span><br/> <span class="ft1">Vollzug der Wegweisung zumutbar ist oder ob die Voraussetzungen</span><br/> <span class="ft1">für eine vorläufige Aufnahme erfüllt sind. Zu beachten ist dabei, dass</span><br/> <span class="ft1">die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen der Härtefall-</span><br/> <span class="ft1">prüfung dem Beschwerdeführer eine weit bessere Rechtstellung ein-</span><br/> <span class="ft1">räumt als eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen einer vorläufigen</span><br/> <span class="ft1">Aufnahme.</span><br/> <span class="ft1">Dementsprechend ist vorab zu prüfen, ob die Wegweisung für</span><br/> <span class="ft1">den Beschwerdeführer eine ungewöhnliche Härte im Sinne von Zif-</span><br/> <span class="ft1">fer 654 der ANAG-Weisungen bedeutet.</span><br/> <span class="ft1">[...]</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Beschwerden gegen Einspracheentscheide des Migrationsamts</span> <span class="page_no">345</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">5.3.3. [...] Hinsichtlich besonderer Erschwernisse bei einer</span><br/> <span class="ft1">Rückkehr macht der Beschwerdeführer geltend, er habe aufgrund</span><br/> <span class="ft1">seiner kurdischen Herkunft in seinem Heimatland mit massiven Re-</span><br/> <span class="ft1">pressalien zu rechnen. Wie bereits erwähnt, werden im Verfahren</span><br/> <span class="ft1">betreffend Ausnahme von der zahlenmässigen Begrenzung asylrele-</span><br/> <span class="ft1">vante Gründe nicht berücksichtigt. Der Einwand des Beschwerdefüh-</span><br/> <span class="ft1">rers betrifft sämtliche in seinem Heimatland lebenden Personen kur-</span><br/> <span class="ft1">discher Herkunft. Insofern liegen keine Umstände vor, die in der Per-</span><br/> <span class="ft1">son des Beschwerdeführers bzw. seinem persönlichen Umfeld be-</span><br/> <span class="ft1">gründet sind, weshalb sie an dieser Stelle nicht berücksichtigt wer-</span><br/> <span class="ft1">den. Dies schliesst jedoch nicht aus, dass sich aus diesem Grund al-</span><br/> <span class="ft1">lenfalls der Vollzug der Wegweisung als unzumutbar erweisen kann</span><br/> <span class="ft1">(vgl. nachstehende Erwägung 7).</span><br/> <span class="ft1">[...]</span><br/> <span class="ft1">7.</span><br/> <span class="ft1">7.1. Wie bereits erwähnt, macht der Beschwerdeführer weiter</span><br/> <span class="ft1">geltend, er habe aufgrund seiner kurdischen Herkunft in seinem</span><br/> <span class="ft1">Heimatland mit massiven Repressalien zu rechnen, weshalb der</span><br/> <span class="ft1">Vollzug der Wegweisung für ihn eine konkrete Gefährdung bedeute</span><br/> <span class="ft1">(vgl. Art. 14a Abs. 4 ANAG).</span><br/> <span class="ft1">7.2. Gemäss Art. 5 Abs. 1 des Asylgesetzes (AsylG) vom</span><br/> <span class="ft1">26. Juni 1998 darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in</span><br/> <span class="ft1">ein Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre</span><br/> <span class="ft1">Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder</span><br/> <span class="ft1">in dem sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen</span><br/> <span class="ft1">zu werden (Rückschiebungsverbot). Auf diese Bestimmung kann</span><br/> <span class="ft1">sich eine Person nach Art. 5 Abs. 2 AsylG allerdings dann nicht beru-</span><br/> <span class="ft1">fen, wenn erhebliche Gründe für die Annahme vorliegen, dass sie die</span><br/> <span class="ft1">Sicherheit der Schweiz gefährdet, oder wenn sie als gemeingefähr-</span><br/> <span class="ft1">lich einzustufen ist, weil sie wegen eines besonders schweren Verbre-</span><br/> <span class="ft1">chens oder Vergehens rechtskräftig verurteilt worden ist (vgl.</span><br/> <span class="ft1">Art. 14a Abs. 4 AsylG).</span><br/> <span class="ft1">In ähnlicher Weise untersagt Art. 33 Abs. 1 des Abkommens</span><br/> <span class="ft1">über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (Flüchtlingskonvention) vom</span><br/> <span class="ft1">28. Juli 1951 den vertragsschliessenden Staaten, einen Flüchtling in</span><br/> <span class="ft1">ein Land auszuweisen, wo sein Leben oder seine Freiheit wegen sei-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Rekursgericht im Ausländerrecht</span> <span class="page_no">346</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">ner Rasse, Religion, Staatszugehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu ei-</span><br/> <span class="ft1">ner bestimmten sozialen Gruppe oder seiner politischen Anschauung</span><br/> <span class="ft1">gefährdet wäre.</span><br/> <span class="ft1">Keiner entsprechenden Ausnahme unterliegt das Folterverbot</span><br/> <span class="ft1">(Art. 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grund-</span><br/> <span class="ft1">freiheiten [EMRK] vom 4. November 1950). Niemand darf in einen</span><br/> <span class="ft1">Staat ausgeschafft werden, in dem ihm Folter oder eine andere Art</span><br/> <span class="ft1">grausamer und unmenschlicher Behandlung oder Bestrafung droht</span><br/> <span class="ft1">(Art. 25 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge-</span><br/> <span class="ft1">nossenschaft [BV] vom 18. April 1999; Art. 3 Ziffer 1 des Überein-</span><br/> <span class="ft1">kommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-</span><br/> <span class="ft1">same, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe</span><br/> <span class="ft1">[Folterschutzkonvention; SR 0.105]; BGE 2A.313/2005 vom 25. Au-</span><br/> <span class="ft1">gust 2005, E. 2.2, S. 3; vgl. auch Entscheid des Rekursgerichts vom</span><br/> <span class="ft1">3. März 2006, 1-BE.2005.66, E. 4.2).</span><br/> <span class="ft1">7.3. Es sind keinerlei Anzeichen vorhanden, dass erhebliche</span><br/> <span class="ft1">Gründe für die Annahme vorliegen, die Sicherheit der Schweiz sei</span><br/> <span class="ft1">durch den Beschwerdeführer gefährdet oder er sei als gemeingefähr-</span><br/> <span class="ft1">lich einzustufen. Der Beschwerdeführer kann sich damit vollum-</span><br/> <span class="ft1">fänglich auf das Rückschiebungsverbot gemäss Art. 5 Abs. 1 AsylG</span><br/> <span class="ft1">berufen.</span><br/> <span class="ft1">Der Vollzug der Wegweisung wäre damit nur dann zulässig,</span><br/> <span class="ft1">wenn feststünde, dass dem Beschwerdeführer in seinem Heimatland</span><br/> <span class="ft1">keine Folter oder andere Art grausamer und unmenschlicher Behand-</span><br/> <span class="ft1">lung oder Bestrafung droht. Zudem müsste feststehen, dass sein Le-</span><br/> <span class="ft1">ben oder seine Freiheit nicht wegen seiner Rasse, Religion, Staatszu-</span><br/> <span class="ft1">gehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen</span><br/> <span class="ft1">Gruppe oder seiner politischen Anschauung gefährdet wäre.</span><br/> <span class="ft1">Wie sich aus dem Nachstehenden ergibt, besteht für das Rekurs-</span><br/> <span class="ft1">gericht vorliegend jedoch keine Veranlassung mit der Zumutbarkeit</span><br/> <span class="ft1">des Wegweisungsvollzugs zu befassen.</span><br/> <span class="ft1">7.4. Ist in Fällen wie dem vorliegenden unklar, ob der Vollzug</span><br/> <span class="ft1">der Wegweisung unzumutbar ist, steht es der kantonalen Fremden-</span><br/> <span class="ft1">polizeibehörde im Rahmen ihres Ermessens frei, entweder das BFM</span><br/> <span class="ft1">um Stellungnahme betreffend Zumutbarkeit der Rückkehr zu ersu-</span><br/> <span class="ft1">chen und dem Betroffenen gegebenenfalls die Aufenthaltsbewilli-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2007</span> <span class="title">Beschwerden gegen Einspracheentscheide des Migrationsamts</span> <span class="page_no">347</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">gung zu belassen bzw. zu verlängern, oder aber gestützt auf Art. 14b</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 ANAG die vorläufige Aufnahme zu beantragen. Ein zweistu-</span><br/> <span class="ft1">figes Vorgehen, bei welchem je in einem separaten Verfahren zu-</span><br/> <span class="ft1">nächst über den Aufenthaltsstatus entschieden und erst danach die</span><br/> <span class="ft1">Zumutbarkeit einer Aus- oder Wegweisung geklärt wird, ist jeden-</span><br/> <span class="ft1">falls nicht bundesrechtswidrig (BGE 2A.313/2005 vom 25. August</span><br/> <span class="ft1">2005, E. 3.3.2).</span><br/> <span class="ft1">Vorliegend verfügte die Vorinstanz die Nichtverlängerung der</span><br/> <span class="ft1">Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung des Beschwerdeführers aus</span><br/> <span class="ft1">dem Kanton Aargau und beantragte beim BFM gestützt auf Art. 14b</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 ANAG die vorläufige Aufnahme. Das BFM hat demzufolge</span><br/> <span class="ft1">zu prüfen, ob sich der Vollzug der Wegweisung als unzumutbar er-</span><br/> <span class="ft1">weist (Art. 14a Abs. 1 ANAG). Dies ist insbesondere dann der Fall,</span><br/> <span class="ft1">wenn er für den Ausländer eine konkrete Gefährdung darstellt. Das</span><br/> <span class="ft1">Bundesgericht hat in einem kürzlich ergangenen Entscheid festgehal-</span><br/> <span class="ft1">ten, ein zweistufiges Vorgehen sei wenig zweckmässig und sollte mit</span><br/> <span class="ft1">Blick auf den Grundsatz der Verfahrensbeschleunigung die Aus-</span><br/> <span class="ft1">nahme bilden (BGE 2A.313/2005 vom 25. August 2005, E. 3.3.2).</span><br/> <span class="ft1">Nachdem jedoch das BFM vor kurzem eine Stellungnahme betref-</span><br/> <span class="ft1">fend die Zumutbarkeit der Rückkehr im Rahmen des Verfahrens be-</span><br/> <span class="ft1">treffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegwei-</span><br/> <span class="ft1">sung aus dem Kanton Aargau verweigerte, weil die kantonale Weg-</span><br/> <span class="ft1">weisungsverfügung ohnehin dem BFM zur Ausdehnung auf die</span><br/> <span class="ft1">ganze Schweiz unterbreitet werden müsse und allfällige Vollzugshin-</span><br/> <span class="ft1">dernisse im Sinne von Art. 14a ANAG von Amtes wegen zu prüfen</span><br/> <span class="ft1">seien (vgl. Entscheid des Rekursgerichts vom 3.</span> <span class="ft1">März 2006,</span><br/> <span class="ft1">1-BE.2005.66, E. 4.4), erweist sich das Vorgehen des Migrations-</span><br/> <span class="ft1">amtes im vorliegenden Fall sowohl aus prozessökonomischen Grün-</span><br/> <span class="ft1">den als auch im Interesse des Beschwerdeführers als angebracht.</span><br/> <span class="ft1">7.5. Insgesamt ist nach dem Gesagten festzuhalten, dass das</span><br/> <span class="ft1">BFM aufgrund des Antrags der Vorinstanz gestützt auf Art. 14b</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 ANAG über die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers</span><br/> <span class="ft1">zu befinden hat.</span><br/></div> </div> </body> </html>