A bteilung IV D -5927/2006 law /krc {T 0/2} U rte il v o m 1 4 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter W alter Lang (Vorsitz), R ichter M artin Zoller, R ichter Fulvio H aefeli, G erichtsschreiberin C orinne Krüger. X._______, geboren _______, unbekannter H erkunft, alias Y._______, geboren _______, Togo, vertreten durch W altraud W eber, R echtsberatungs- stelle für Asyl Suchende St. G allen / Appenzell, _______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 21. April 2006 i.S. N ichteintreten auf Asyl- gesuch und W egw eisung / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -5927/2006 Sachverhalt: A . D er Beschw erdeführer, ein m uslim ischer Kousountou aus A._______, verliess seinen H eim atstaat nach eigenen Angaben Anfang Februar 2006 und reiste am 26. Februar 2006 unter U m gehung der G renzkontrolle in die Schw eiz ein. Am gleichen Tag suchte er im Em pfangs- und Verfahrenszentrum B._______ um Asyl nach, von w o aus er am 10. M ärz 2006 ins C ._______ transferiert w urde. D ort fand am 28. M ärz 2006 eine Anhörung zu seinen Personalien, zu seinen Ausreisegründen und zu seinem R eisew eg statt. Am 7. April 2006 führte das BFM m it dem Beschw erdeführer eine direkte Anhörung zu seinen Asylgründen durch. Zur Begründung seines Asylgesuches m achte der Beschw erdeführer geltend, er habe zusam m en m it seinem Vater in dem D orf A._______ gelebt. Ende Januar 2006 sei sein Vater gestorben. Am gleichen Tag habe eine Versam m lung statt gefunden, auf der ihm gesagt w orden sei, aufgrund eines Ahnenkults sei für die Beerdigung seines Vaters M enschenblut nötig. D eshalb sollte er von Fam ilienm itgliedern seines Vaters und von D orfbew ohnern getötet und sein Blut geopfert w erden. N achdem er dies erfahren habe, sei er sofort zu seinem O nkel nach Lom é geflüchtet, von w o aus er vier Tage später m it einem Schiff an einen ihm unbekannten O rt gefahren und anschliessend von einem ihm unbekannten M ann in einem Auto in die Schw eiz gebracht w orden sei. D er Beschw erdeführer gab zudem an, er habe sich nie politisch betätigt oder Problem e m it Behörden gehabt. Anlässlich der D irektanhörung durch das Bundesam t m achte der Beschw erdeführer Schm erzen im Brustbereich geltend. D er Beschw erdeführer reichte innerhalb von 48 Stunden nach Einrei- chung seines Asylgesuches keine R eise- oder Identitätspapiere zu den Akten. Auf die Frage nach dem Besitz eines Identitätsdokum ents erklärte der Beschw erdeführer, er habe sich nie einen R eisepass oder eine Identitätskarte ausstellen lassen. Er besitze jedoch eine G eburts- urkunde, die sich zu H ause in A._______ befinde. B . M it Verfügung vom 21. April 2006 - eröffnet am gleichen Tag - trat das BFM in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asyl- gesuch vom 26. Februar 2006 nicht ein und ordnete die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug an. Zur Begründung des N icht- S eite 2D -5927/2006 eintretens auf das Asylgesuch hielt es zusam m enfassend fest, der Beschw erdeführer habe den Asylbehörden innerhalb der ihm einge- räum ten Frist von 48 Stunden keine Identitätspapiere abgegeben und es lägen auch keine entschuldbaren G ründe vor, die es ihm verunm ög- lichen w ürden, ein rechtsgenügliches Identitätspapier einzureichen. D ie Vorbringen des Beschw erdeführers entbehrten zudem jeglicher G rundlage, w eshalb sie als offensichtlich haltlos zu qualifizieren seien. Folglich seien die Voraussetzungen nach A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gegeben, w eshalb auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei. C . M it Schreiben vom 21. April 2006 teilte D r. m ed. R .G . dem BFM per Telefax m it, nach telefonischer Auskunft von D r. m ed. K.N ., Kardiologe, liege beim Beschw erdeführer eine H erzm uskelerkrankung vor m it einer N eigung zu schw ersten R hythm usstörungen m it dem R isiko eines plötzlichen H erztodes. Eine erste Behandlung bestehe in der G abe eines Betablockers, der die H erzfrequenz senke und dam it das R isiko der m öglicherw eise auch anstrengungsbedingten R hythm usstö- rungen verringere. G rundsätzlich w ären noch w eiterführende diagnos- tische Abklärungen zu treffen. Eine w eitere Behandlung w ürde - je nach R esultat der Abklärungen - in der Im plantation eines D efibrilla- tors bestehen, der die gefährlichen R hythm usstörungen erkennen und im Bedarfsfall m it einem Elektroschock die H erztätigkeit w ieder in G ang bringen könnte. D . M it Eingabe vom 21. April 2006 liess der Beschw erdeführer durch seine R echtsvertreterin gegen den Entscheid des BFM bei der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) Beschw erde erheben und beantragen, es sei die U nzum utbarkeit und U nzulässigkeit der W egw eisung festzustellen. In verfahrensrechtlicher H insicht liess er zudem beantragen, es sei ihm die unentgeltliche R echtspflege zu ge- w ähren. E. M it ärztlichem Zeugnis vom 24. April 2006 bestätigte D r. m ed. H .H ., den Beschw erdeführer gleichentags untersucht zu haben. N ach Ab- sprache m it dem Kardiologen D r. m ed. K.N . w erde der Beschw erdefüh- rer am _______ in D ._______ für die em pfohlene O peration ange- m eldet und w erde in den nächsten Tagen einen Term in für die notw en- digen U ntersuchungen erhalten. F. M it Zw ischenverfügung vom 27. April 2006 bestätigte der zuständi- ge Instruktionsrichter der AR K das dem Beschw erdeführer von G eset- zes w egen zustehende R echt auf Aufenthalt in der Schw eiz bis zum S eite 3D -5927/2006 Abschluss des Verfahrens. G leichzeitig w ies er das G esuch um G e- w ährung der unentgeltlichen R echtspflege m angels Bedürftigkeits- nachw eis ab und verzichtete auf die Erhebung eines Kostenvorschus- ses. D ie Beschw erdeakten w urden dem BFM zur Vernehm lassung zu- gestellt. G . M it Schreiben vom 16. M ai 2006 forderte das BFM den Beschw er- deführer auf, bis zum 19. Juni 2006 vom behandelnden Spezialarzt einen ärztlichen Bericht erstellen zu lassen. H . Am 6. Juni 2006 reichte der behandelnde Arzt des Beschw erdefüh- rers, D r. m ed. K.N ., dem BFM einen Bericht der U ntersuchung vom 19. April 2006 sow ie die Prognosen für die anstehende O peration des Beschw erdeführers ein. I. M it Schreiben vom 12. Juli 2006 forderte das BFM den Beschw er- deführer auf, bis zum 11. August 2006 einen ergänzenden ärztlichen Bericht bezüglich der allenfalls bereits durchgeführten O peration er- stellen zu lassen. J. M it Schreiben vom 11. Septem ber 2006 teilte der behandelnde Arzt des Beschw erdeführers, D r. m ed. P.H ., m it, dieser sei am 26. Juli 2006 im D ._______ operiert w orden. Ende Septem ber m üsse noch ein Kontroll-EKG durchgeführt w erden. Zur Zeit bekom m e der Beschw erdeführer w egen erhöhten Blutdruckes M edikam ente. Es sei nicht nötig gew esen, einen D efibrillator zu im plantieren. Abschliessend hielt der Arzt fest, der Beschw erdeführer schildere im einzigen explo- rativen G espräch m it einer Ü bersetzerin in seiner M uttersprache, das Auftreten der H erzrhythm usstörung im Zusam m enhang m it dem gew altsam en Tod seines Vaters und D rohungen, ihn um zubringen. N un, da die H erzsym ptom atik durch die Eingriffe im D ._______ behoben w orden seien, sei im Sinne einer Sym ptom verschiebung neu ein R eizkolon aufgetreten. D er Beschw erdeführer benötige aus Sicht des Psychosom atikers eine psychosom atische Therapie m it Ü bersetzung, bevor er in sein H eim atland zurückgeschafft w erden könne. K . In seiner Vernehm lassung vom 27. Septem ber 2006 nahm das BFM zum Arztbericht vom 11. Septem ber 2006 Stellung und beantragte die Abw eisung der Beschw erde. S eite 4D -5927/2006 L. M it R eplik vom 18. O ktober 2006 nahm die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers zur Vernehm lassung des BFM Stellung. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 G em äss A rt. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32) beurteilt das Bundesverw altungsgericht Beschw erden gegen Verfügungen nach A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.921), sofern keine Ausnahm e nach A rt. 32 VG G vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in A rt. 33 und 34 VG G genannten Behörden. D azu gehören Verfügungen des BFM , w elche gestützt auf das Asylgesetz vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) erlassen w urden; das Bundesverw altungsgericht entscheidet in diesem Bereich endgültig (A rt. 105 AsylG ; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t am 1. Januar 2007, sofern es zuständig ist, die Beurteilung der bei der AR K hängigen R echtsm ittel. D as neue Verfahrensrecht ist anw endbar (vgl. A rt. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 M it Beschw erde kann die Verletzung von Bundesrecht, ein- schliesslich M issbrauch und Ü berschreitung des E rm essens, die un- richtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sach- verhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ). 1.4 D er Beschw erdeführer hat am Verfahren vor dem Bundesam t teil- genom m en, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung bezie- hungsw eise Änderung. D am it ist er zur Einreichung der Beschw erde legitim iert (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ). 1.5 D ie Beschw erde w urde innert der gesetzlichen Frist von 5 Arbeits- tagen in gültiger Form eingereicht (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG S eite 5D -5927/2006 i.V.m . A rt. 52 Vw VG ). D em zufolge ist auf diese einzutreten. 2. In der Beschw erde w ird ausschliesslich der angeordnete Vollzug der W egw eisung angefochten. D ie Verfügung des Bundesam tes vom 21. April 2006 ist som it betreffend N ichteintreten auf das Asylgesuch vom 26. Februar 2006 und Anordnung der W egw eisung (Ziffer 1 und 2 des D ispositivs der angefochtenen Verfügung) m angels Anfechtung in R echtskraft erw achsen. G egenstand des vorliegenden Beschw erdever- fahrens bildet som it aufgrund der R echtsbegehren lediglich die Frage, ob der Vollzug der W egw eisung unzulässig respektive unzum utbar und infolge dessen die vorläufige Aufnahm e anzuordnen ist (vgl. A rt. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . A rt. 14a Abs. 3 und 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]). 3. G em äss A rt. 44 Abs. 2 AsylG regelt das Bundesam t das Anw esen- heitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim m ungen über die vorläufi- ge Aufnahm e von Ausländern, w enn der Vollzug nicht m öglich, nicht zulässig oder nicht zum utbar ist. D er Vollzug ist nicht m öglich, w enn der Ausländer w eder in den H erkunfts- oder in den H eim atstaat noch in einen D rittstaat verbracht w erden kann. Er ist nicht zulässig, w enn völkerrechtliche Verpflichtungen der Schw eiz einer W eiterreise des Ausländers in seinen H eim at-, H erkunfts- oder einen D rittstaat entge- genstehen. N icht zum utbar kann der Vollzug der W egw eisung insbe- sondere sein, w enn er für den Ausländer eine konkrete G efährdung darstellt (A rt. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ). 3.1 3.1.1 Vorliegend stellte sich nach Erlass der vorinstanzlichen Verfügung vom 21. April 2006 heraus, dass der Beschw erdeführer an einer ernsthaften H erzm uskelerkrankung m it einer N eigung zu schw ersten R hythm usstörungen m it dem R isiko eines plötzlichen H erztodes litt (vgl. ärztliches Zeugnis von D r. m ed. R .G . vom 21. April 2006). G em äss Arztbericht des behandelnden Arztes des Beschw erdeführers, D r. m ed. P.H ., vom 11. Septem ber 2006 w urde dieser am 26. Juli 2006 im D ._______ erfolgreich operiert. D ie H erzsym ptom atik w urde durch den Eingriff behoben. Aus dem Bericht ergibt sich, dass der Beschw erdeführer zu dem Zeitpunkt nur noch w egen erhöhten Blutdruckes m edikam entös behandelt w urde. N eu aufgetreten w ar jedoch ein R eizkolon, w elches aus Sicht des Arztes S eite 6D -5927/2006 eine psychosom atische Therapie benötigte, bevor der Beschw erdeführer in sein H eim atland ausgeschafft w erden könne. 3.1.2 D azu nahm die Vorinstanz in ihrer Vernehm lassung vom 27. Septem ber 2006 Stellung. Sie erklärte, aus dem Arztbericht sei klar er- sichtlich, dass die H erzsym ptom atik durch die O peration am 12. Juli (recte: 26. Juli) 2006 behoben w orden sei, w obei sich auch die Im plan- tation eines D efibrillators erübrigt habe. Es seien keine w eiteren The- rapiem assnahm en vorgesehen. N eu aufgetreten sei ein R eizkolon (R eizdarm , psychisch bedingte Funktionsstörung des D ickdarm s m it Verstopfung und/oder D urchfall). D er Beschw erdeführer erhalte zurzeit M edikam ente gegen hohen Blutdruck, Schlafstörungen und R eizkolon. D iesbezüglich verw eise sie auf den U m stand, dass der Beschw erde- führer seine w ahre H erkunft offensichtlich verschw eige. D adurch ver- unm ögliche er dem BFM aufzuzeigen, ob in seinem effektiven H er- kunftsstaat die erw ähnten M edikam ente sow ie die im Zusam m enhang m it dem R eizkolon angezeigte psychosom atische Therapie verfügbar w ären. G leichw ohl könne behauptet w erden, dass M edikam ente zur Behandlung von häufig auftretenden Leiden in städtischen Zentren in Afrika allgem ein erhältlich sind. Ferner w erde festgehalten, dass ein R eizkolon zw ar unangenehm , aber in keiner A rt und W eise lebensbe- drohlich sei. 3.1.3 D ie R echtsvertreterin des Beschw erdeführers erklärte in der R e- plik vom 18. O ktober 2006, zu seiner gesundheitlichen Situation könne sie nur bedingt Stellung beziehen, da er sich nicht m ehr bei ihr gem el- det habe. Aus der Vernehm lassung der Vorinstanz gehe jedoch hervor, dass er einen H erz-Eingriff habe vornehm en lassen m üssen und zur Zeit an einem psychisch bedingten R eizkolon leide. D iese beiden Krankheitsbilder verlangten aus ihrer Sicht eine Phase der Erholung und Kontrolle, w eshalb sie um einen entsprechenden Aufenthalt in der Schw eiz ersuche. 3.1.4 W ie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, w urde das H erzlei- den des Beschw erdeführers durch die O peration vom 26. Juli 2006 be- hoben. W ie aus dem ärztlichen Bericht vom 11. Septem ber 2006 her- vor geht, sind dazu keine w eiteren Therapiem assnahm en vorgesehen. M üsste der Beschw erdeführer allenfalls noch M edikam ente w egen Bluthochdruck oder D arm problem en einnehm en, so sollten diese in al- len grösseren Städten Afrikas erhältlich sein. Ebenfalls beizupflichten ist der Einschätzung der Vorinstanz, dass ein R eizkolon zw ar S eite 7D -5927/2006 unangenehm , in keiner A rt und W eise aber lebensgefährlich sei. D a zudem auch seitens des Beschw erdeführers seit über einem Jahr keine ärztlichen Zeugnisse eingereicht w urden, kann davon ausgegangen w erden, dass inzw ischen - nach einer w ie von der R echtsvertreterin des Beschw erdeführers ersuchten Phase der Erholung - keine gesundheitlichen Problem e m ehr bestehen, die einem Vollzug der W egw eisung allenfalls entgegen stehen könnten. 3.2 G em äss A rt. 8 Abs. 1 Bst. a AsylG sind Asylsuchende verpflichtet, an der Feststellung des Sachverhalts m itzuw irken, insbesondere m üs- sen sie ihre Identität offen legen, diese also nachw eisen oder zum in- dest glaubhaft m achen. Vorliegend hat es der Beschw erdeführer indessen trotz m ehrm aliger schriftlicher und m ündlicher Aufforderung durch das BFM versäum t, ein R eise- oder Identitätsdokum ent einzurei- chen, aus dem seine Identität hervor geht. D iese steht m ithin nach w ie vor nicht fest. D as BFM hat sodann in der angefochtenen Verfügung überzeugend dargelegt, aus w elchen G ründen dem Beschw erdeführer die behauptete H erkunft aus Togo nicht geglaubt w erden kann. Auch das Bundesverw altungsgericht gelangt nach Prüfung der Akten zum Schluss, dass dem Beschw erdeführer aufgrund seines m angelhaften Länderw issens betreffend Togo sow ie der fehlenden Sprachkenntnisse nicht geglaubt w erden kann, dass er tatsächlich Staatsangehöriger dieses Landes ist. Es ist som it nicht m öglich sinnvoll zu prüfen, ob dem Beschw erdeführer im tatsächlichen H eim at- oder H erkunftsstaat eine G efahr droht, die dem Vollzug der W egw eisung entgegenstehen w ürde, und es ist nicht Sache der Asylbehörden, nach allfälligen W egw eisungshindernissen in hypothetischen H erkunftsländern zu forschen. Vielm ehr ist im konkreten Fall anzunehm en, dass der Vollzug der W egw eisung in Anbetracht der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz zulässig und zum utbar (A rt. 14a Abs. 3 und 4 AN AG ) ist (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2005 N r. 1 E. 3.2.2 S. 4 ff.). 3.3 Zusam m enfassend ergibt sich, dass das BFM den Vollzug der W egw eisung zu R echt als zulässig und zum utbar beurteilt hat. D ie Anordnung der vorläufigen Aufnahm e gestützt auf A rt. 14a Abs. 3 oder 4 AN AG fällt daher ausser Betracht. S eite 8D -5927/2006 4. Aus diesen Erw ägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfü- gung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angem essen ist (A rt. 106 AsylG ). D ie Beschw erde ist nach dem G esagten abzuw eisen. 5. D em Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (A rt. 63 Abs. 1 und 5 Vw VG ). Sie sind auf insgesam t Fr. 600.-- festzusetzen (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 1 bis 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv nächste Seite) S eite 9D -5927/2006 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. 3. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (Einschreiben; Beila- ge: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz (R ef.-N r. N _______; zu den Akten) - _______ ad _______ D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: W alter Lang C orinne Krüger Versand: > S eite 10