<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01186</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Fraefel</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 31. Mai 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Haftplicht- und Versicherungsrecht</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">lic</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">iur</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">. Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 2577, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1973 in Portugal, verheiratet und Mutter zweier Kinder (geboren 1994 und 2001), war nach Absolvierung der Grundschule in Portugal und ihrer Einreise in die Schweiz im Jahr 1991 mit Unterbrüchen als Hilfsarbeiterin an verschiedenen Stellen tätig, zuletzt ab dem Jahr 2006 bis zum 17. Dezember 2008 (letzter Arbeitstag) im Umfang von 100 % im Reinigungsgeschäft des Ehemannes, wobei sie nebst Hilfsarbeiten auch admi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nistrative Arbeiten erledigte (Urk. 6/3, Urk. 6/33-34, Urk. 6/42).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Januar 2010 meldete sich die Versicherte zum Leistungsbezug bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle (nachfolgend: IV-Stelle), an (Urk. 6/3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab und holte unter anderem von der Z.___ Klinik ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologisches und psychiatrisches Gutachten vom 29. Dezember 2011 (Urk. 6/31) ein, und liess eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt vom 4. August 2014 durchführen (Urk. 6/42). Am 14. August 2014 auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erlegte sie der Versicherten als Schadenminderungspflicht, eine regelmässige am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit einer begleitenden medikamentösen Unterstützung in Anspruch zu nehmen (Urk. 6/45). Nach durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/47-48, Urk. 6/52) und dem Einholen weiterer medizinischer Unterlagen (Urk. 6/67, Urk. 6/69 und Urk. 6/72) sprach sie der Versicherten mit Verfügung vom 28. September 2016 für die Zeit ab 1. Juli 2010 bis zum 31. Dezember 2011 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine befristete ganze Invalidenrente zu; für die Zeit ab 1. Januar 2012 verneinte sie bei einem Invaliditätsgrad von 33 % einen Rentenanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 26. Oktober 2016 Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei insoweit aufzuheben, als ihr ab 1. Januar 2012 zumindest eine Teilrente auszurichten sei; eventualiter seien in medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischer Hinsicht weitere Abklärungen vorzunehmen. In ihrer Vernehmlassung vom 19. Januar 2017 (Urk. 5) beantragte die Beschwerdegegnerin eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da es sich beim Gesundheitsschaden der Beschwerdeführerin, der zur Rentenzusprechung geführt habe, um ein behandelbares, psychisches Leiden gehandelt habe, dem nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keine invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disierende Wirkung zukomme. Die Beschwerdeantwort wurde der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am 6. Februar 2017 zur Kenntnis zugestellt (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiat</span><span>rische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fachärztlich festgestellte psychische K</span><span>rankheit ist jedoch nicht ohne W</span><span>eiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchti</span><span>gung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Mass</span><span>stab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 294 E. 4c; 139 V 547 E. 5.2; zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts 8C_841/2016 vom 30. November 2017 E. 4.2.1).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Geht es um psychische Erkrankungen wie depressive Störungen leicht- bis mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telgradiger Natur (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 409 und 143 V 418)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit systematisierte Indikatoren beachtlich, die - unter Berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sationspotentialen (Ressourcen) anderseits - erlauben, das tatsächlich erreichba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten verlieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht per se ihren Beweiswert. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich ist (Urteile des Bundesgerichts 9C_790/2017 vom 24. Januar 2018 E. 2.1.1 und 9C_191/2017 vom 15. Februar 2018 E. 6.2.1-2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent ergibt sich ein Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zent Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Drei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">destens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX111"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hinweis). Ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung der Rente (BGE 125 V 413 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5). Spricht die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zu und wird beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen angefochten, hat dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelverfahrens in dem Sinne zur Folge, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 E. 2d mit Hinweisen). Die gerichtliche Prüfung hat vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch die Aufhebung der Rente zu erfassen (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, nach Ablauf der Wartezeit sei der Versicherten aufgrund des Gesundheitszustandes keine Erwerbstätigkeit mehr zumutbar gewesen. Daraus resultiere im Rahmen eines Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleichs ein Invaliditätsgrad von 100 % und damit die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente für die Zeit ab 1. Juli 2010. Aufgrund des Gutachtens der Z.___ Klinik vom 29. Dezember 2011 sei, die Versicherte seit dem Begutachtungszeitpunkt vom 21. September 2011 zu 50 % arbeitsfähig in der bisherigen und in einer anderen leidensangepassten Tätigkeit. Daraus resultiere im Rahmen eines weiteren Einkommensvergleichs ein Invaliditätsgrad von 33 %. Die Rente sei daher nach Art. 88a Abs. 1 IVV per Ende Dezember 2011 aufzuhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin macht hauptsächlich geltend, die bisherigen medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Abklärungen seien ungenügend, würden diese doch lediglich auf der Begutachtung im Herbst 2011 beruhen. Seit diesem Zeitpunkt habe sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert. So seien gemäss den Berichten von Dr. med. Noel Fischer vom 5. Februar 2015 (Urk. 6/67/1-4) sowie des Kantonsspitals A.___, Rheumatologie, vom 21. Dezember 2015 und vom 22. Februar 2016 (Urk. 6/67/6-8 und Urk. 6/69/1-6) neue Diagnosen hinzugekommen. Gemäss dem Bericht des KWS vom 22. Februar 2016 sei sie arbeitsunfähig. Im Weiteren erhebt sie verschiedene Einwände gegen den von der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin ermittelten Invaliditätsgrad von 33 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die angefochtene Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) basiert im Wesentlichen auf dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten der Z.___ Klinik vom 29. Dezember 2011 (Urk. 6/31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieses beruht auf einer psychiatrischen und rheumatologischen Untersuchung vom 21. September, 18. November und 2. Dezember 2011. Dabei diagnostizierten die Ärzte (Urk. 6/31/26 f.) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere depressive Episode, verdachtsweise mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11), sowie – ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit – einen systemischen Lupus erythematodes (Erstmanifestation 1996), gegenwärtig in Remission. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Danach kamen die Gutachter in ihrer konsensualen Gesamtbeurteilung zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m Schluss (Urk. 6/31/27 ff.), in körperlicher Hinsicht wirke sich die Grunderkran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung nicht auf die Arbeitsfähigkeit aus. Aus rein rheumatologischer Sicht wäre daher eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess sehr zu empfehlen, wobei angesichts der anamnetisch dokumentierten arthritischen Gelenksmanifestation an den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Händen – trotz der fehlenden aktuellen entzündlichen Zeichen – eine körperlich leichte Arbeit anzustreben sei. Die Beeinträchtigung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit resultiere aus psychischen Gründen. In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit – welche einer administrativen Tätigkeit entspreche – wie auch in einer sonstigen (körperlich leichten) Tätigkeit sei die Versicherte ab dem Zeitpunkt der Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zu 50 % arbeitsfähig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Gutachten der Z.___ Klinik vom 29. Dezember 2011 wurde eine umfassende Beurteilung des Gesundheitszustandes vorgenommen. Es wurden darin sämtliche Beschwerden und die Anamnese mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berücksichtigt sowie die Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet dargelegt. Das Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten erfüllt grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alle rechtsprechungsgemäss erfo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rderlichen Kriterien für beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kräftige ärztlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Entscheidungsgrundlagen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 13</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 V 231 E. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht ist das Gutachten unbestritten und dessen Ergebnis aufgrund der Akten zu bestätigen. In psychischer Hinsicht wurde im Gutachten ausführlich dargelegt, dass die Beschwerdeführerin als Reaktion auf ihre Grun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derkrankung eine psychische Störung entwickelte, die sich allmählich verselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigte. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassung kann allein aus dem Umstand, dass die depressive Störung von den Ärz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit geeigneten Therapien als grundsätzlich behandelbar betrachtet wurde, nicht mehr abgeleitet werden, dass aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht von vorneherein keine relevante psychische Beeinträchtigung vorliege. Das Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgericht hat seine diesbezügliche Rechtsprechung, auf die die Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin Bezug nimmt, in BGE 143 V 409 aufgegeben und festgehalten, dass allein die Therapierbarkeit einer psychischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Störung einer invalidisierenden Krankheit nicht entgegensteht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinzu kommt, dass die im Gutachten aufgeführten Arbeitsunfähigkeiten der Versicherten in der Zeit vor der Begutachtung (Urk. 6/31/36) – welche die Grundlage für die zugesprochene ganze Invalidenrente ab 1. Juli 2010 bis zum 31. Dezember 2011 bildeten (Urk. 6/44/11) - im Einklang stehen mit der medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">nischen Aktenlage und keineswegs nur auf der diagnostizierten depressiven Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rung basierten. Vielmehr wurde der Beschwerdeführerin insbesondere während der akuten Phasen des Lupus erythematodes wegen Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen, Weichteilbeschwerden und Kopfschmerzen (Bericht des A.___ vom 5. Februar 2010; Urk. 6/10) beziehungsweise wegen der intermittierend auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">getretenen Polyarthritiden und der leichten bis mittelschweren kognitiven Min</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">derleistung (Bericht der Rheumaklinik des B.___ vom 16. Dezember 2010; Urk. 6/15) eine fast durchgehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Antrag auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reformatio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht näher, sondern beliess es beim Hinweis auf die – mittlerweile überholte – Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung des Bundesgerichts. Aufgrund der Aktenlage besteht kein Anlass, die attestierten Arbeitsunfähigkeiten in Zweifel zu ziehen. Auch diesbezüglich ist das Gutachten zu bestätigen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere substantiierte Einwände gegen das Gutachten der Z.___ Klinik vom 29. Dezember 2011 wurden nicht vorgebracht. Auch durch die übrigen medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Akten wird es nicht in Frage gestellt. Unbestritten und aufgrund der Akten nicht zu beanstanden ist auch, dass der Zeitpunkt der Verbesserung des Gesundheitszustands auf den 21. September 2011 anzusetzen ist. Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send ist daher festzuhalten, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl in Bezug auf die Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen wie auch in Bezug auf die Beurteilung d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Arbeitsfähigkeit auf das Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">29. Dezember 2011 abzustellen und deshalb ab dem 21. September 2011 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0%igen Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der angestammten oder in einer sonstigen Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gutachterlich umschriebenen Sinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) auszugehen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die ab 1. Juli 2010 bis Ende 2011 zugesprochene ganze Invalidenrente entspricht nach dem Gesagten der Rechts– und Aktenlage und ist zu bestätigen. Im Weiteren ist auch festzuhalten, dass die gutachterliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zumindest die Zeit bis zum 31. Dezember 2011 beschlägt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der in den Akten liegenden medizinischen Unterlagen kann nicht abschliessend darüber befunden werden, ob sich der Gesundheitszustand seit 1. Januar 2012 bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 28. September 2016 (Urk. 2) in relevanter Weise verändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem ganzen Zeitraum von fast fünf Jahren fehlt eine fachmedizinische, psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Beurteilung. In somatischer Hinsicht liegen fast ausschliesslich Berichte der behandelnden Ärzte des A.___, Rheumatologie, und des B.___, Rheu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matologie und Dermatologie, vor, denen jedoch keine oder jedenfalls keine abschliessende und schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit entnommen wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den kann. Im Bericht des A.___, Rheumatologie, vom 22. Februar 2016 (Urk. 6/69/1) wird zwar festgehalten, es seien nur noch in geringem Umfang kör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichte, wechselbelastende Verrichtungen möglich, welche keine besonde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren kognitiven Ansprüche stellen würden. Es handelt sich dabei jedoch um eine auch die psychischen Aspekte umfassende Gesamtbeurteilung ohne fundierte Begründung der angegebenen Arbeitsunfähigkeit. Zudem ist in diesem Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang auch zu berücksichtigen, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelnde Arztpersonen beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapiekräfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Patienten aussagen (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b/cc)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ande</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rerseits ist aber auch darauf hinzuweisen, dass im massgebenden Zeitraum in den Arztberichten neue Diagnosen aufgeführt wurden, wie eine chronische </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthropathia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">humeroscapularis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendinotica</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts oder ein chronisches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom (vgl. Bericht des A.___, Rheumatologie, vom 22. Februar 2016, Urk. 6/69/1). Vor allem aber fehlt für den massgebenden Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raum eine angesichts der verschiedenartigen Leiden aufschlussreiche ärztliche Gesamtbeurteilung. Die Frage, ob im massgebenden Zeitraum eine revisionsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich relevante Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten ist, lässt sich daher aufgrund der Akten weder abschliessend bejahen noch verneinen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie Sache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist daher zur wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, damit sie ein polydisziplinäres Gutachten einhole. Dieses wird sich konkret und ausführlich zur Veränderung des somatischen und psychischen Gesundheitszustandes im massgebenden Zeitraum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab 1. Januar 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der Beschwerdeführerin in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten und/oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu äussern haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf die 50%ige Arbeitsfähigkeit ab dem 21. September 2011 zu Recht einen Invaliditätsgrad ermittelt hat, der weniger als 40 % beträgt und damit keinen Rentenanspruch mehr begründet. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX171"></span><span id="XX088"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span id="XX081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch rea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit aus, </span><span id="XX085"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">können für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Bestimmung des Invalideneinkommens Tabellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span id="XX086"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtgemässem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.4</span><span> </span><span id="XX082"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezog eine versicherte Person aus invaliditätsfremden Gründen (z.B. geringe Schulbildung, fehlende berufliche Ausbildung, mangelnde Deutschkenntnisse, beschränkte Anstellungsmöglichkeiten wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Saisonnierstatus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ein deutlich unterdurchschnittliches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Validene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ist diesem Umstand bei der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG Rechnung zu tragen, sofern keine Anhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkte dafür bestehen, dass sie sich aus freien Stücken mit einem bescheideneren Einkommensniveau begnügen wollte. Nur dadurch ist der Grundsatz gewahrt, dass die auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte zurückzuführenden Lohneinbus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen entweder überhaupt nicht oder aber bei beiden Vergleichseinkommen gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässig zu berücksichtigen sind. Diese Parallelisierung der Einkommen kann pra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">xisgemäss entweder auf Seiten des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch eine entsprechende Heraufsetzung des effektiv erzielten Einkommens oder aber auf Seiten des Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommens durch eine entsprechende Herabsetzung des statistischen Wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes erfolgen (BGE 135 V 58 E. 3.1, 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Gesundheitsschaden hätte die Beschwerdeführerin unbestrittenermassen ihre zuletzt ausgeübte Tätigkeit im Reinigungsbetrieb des Ehemannes fortgesetzt. Aufgrund der Angaben im Arbeitgeberbericht dieses Betriebes vom 24. Juli 2012 ist das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Jahr 2012 auf Fr. 42'000.-- festzusetzen (Urk. 6/33). Insoweit kann der Auffassung der Beschwerdeführerin zugestimmt werden (Urk. 1). Entgegen ihrer Auffassung besteht jedoch kein Anlass für eine Parallelisierung, handelt es sich doch offenkundig um einen kleinen Familienbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trieb des Ehemannes, bei welchem der Lohn der Versicherten umsatzabhängig war; so erzielte sie in diesem Betrieb in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Jahren 2006 und 2007 jeweils ein jährliches Einkommen von Fr. 12'772.-- und im Jahr 2008 ein solches von Fr. 39'571.-- (gemäss dem individuellen Konto, Urk. 6/34). Somit ist mit überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in diesem kleinen Familienbetrieb des Ehemannes aus freien Stücken ein allenfalls bescheideneres Einkommensniveau in Kauf genommen hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Invalideneinkommens hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Tabellenlöhne abgestellt, zumal die Beschwerdeführerin nach dem 17. Dezem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2008 keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt hat. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der standardisierte Monats</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lohn (Vollzeitäquivalent basierend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frauen der LSE 2012 (Tabelle TA1, privater Sektor Schweiz 2012) betrug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4'112.--. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser Betrag ist auf die im Jahr 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden hoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BFS, betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsabteilungen, Total</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auf ein Pensum von 50 % umzurechnen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Daraus resultiert ein jährliches Bruttoeinkommen von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">25'720.56 (Fr. 4’112</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- x 12 : 40 x 41,7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0,5). Die Beschwerdeführerin kann eine körperlich leichte Tätigkeit, insbesondere auch administrativer Natur, zu 50 % ausüben ohne zusätzlich rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante Leistungsminderung (Urk. 6/31/32). Zu Recht hat die Beschwerdegegnerin daher keinen Leidensabzug vorgenommen, was unbestritten ist (Urk. 1-2). Bei einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 42'000.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 25'720.56 resultiert ein Invaliditätsgrad von 38,8 %, der zu keiner Rente Anspruch gibt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in dem Sinne gutzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heissen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochtene Verfügung vom 28. September 2016, soweit damit ein Rentenanspruch ab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Januar 2012 verneint wurde, im Sinne der Erwägungen aufzuheben und die Sache an die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt das Kantons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zürich, IV-Stelle, zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsanspruch der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab Januar 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht des Verfahrensausgangs ist die Beschwerdegegnerin zu verpflich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung zu bezahlen. Diese </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">misst sich nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht). Da die Rückweisung der Sache zur weiteren Abklärung als vollständiges Obsiegen gilt, ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung von Fr. 1’200.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">8. September 2016, soweit damit ein Rentenanspruch ab 1. Januar 2012 verneint wurde, im Sinne der Erwägungen </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">aufgehoben </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">die Sache an die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">anstalt das Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">rerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ab 1. Januar 2012 </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">neu verfüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Pro</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1’200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG </span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigFraefel</p><p></p></div> </div></body></html>