A bteilung III C -979/2006 und C -989/2006 {T 0/2} U rteil vom 22. A ugust 2007 M itw irkung: R ichter Antonio Im oberdorf (Kam m erpräsident); R ichter Andreas Trom m er; R ichter Blaise Vuille; G erichtsschreiber D aniel Brand. 1. N ._______, 2. H ._______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verw eigerung der Einreisebew illigung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. Am 3. August 2006 beantragte N ._______ (geb. 1984, Kenia; Beschw er- deführerin) bei der Schw eizerbotschaft in N airobi die Erteilung eines Ein- reisevisum s für die D auer von drei W ochen. Als H auptzw eck der beabsich- tigten R eise gab sie an, den in der Stadt Zürich w ohnhaften Schw eizerbür- ger H ._______ (Beschw erdeführer), den sie als ihren Freund bezeichnete, besuchen zu w ollen. N ach form loser Verw eigerung überm ittelte die Schw eizerische Vertretung das G esuch zur Prüfung und zum Entscheid an die Vorinstanz. B. N achdem das M igrationsam t des Kantons Zürich beim G astgeber ergän- zende Auskünfte eingeholt hatte, w ies die Vorinstanz m it Verfügung vom 29. Septem ber 2006 das Einreisegesuch m it der Begründung ab, die G e- suchstellerin stam m e aus einer R egion, aus w elcher der Zuw anderungs- druck als Folge der dort herrschenden w irtschaftlichen und soziokulturellen Verhältnisse bekannterw eise nach w ie vor stark anhalte. Viele ihrer Lands- leute versuchten, ihren Aufenthalt in der Schw eiz durch Ausschöpfung säm tlicher rechtlicher M ittel zu verlängern, um sich so in U m gehung der bundesrätlichen Begrenzungsm assnahm en eine verm eintlich bessere Zu- kunft aufzubauen. D er Eingeladenen oblägen im H eim atland w eder zw in- gende gesellschaftliche Verpflichtungen noch fam iliäre Verantw ortlichkei- ten, die gegebenenfalls G ew ähr für eine fristgerechte R ückkehr bieten könnten. C . M it Eingabe vom 10. O ktober 2006 beantragt der Beschw erde führende G astgeber sinngem äss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die Erteilung des gew ünschten Besuchervisum s und versichert, dass die R ekurrentin nach Ablauf ihres Besuchsaufenthaltes die Schw eiz fristge- recht verlassen und im H eim atland ihre Ausbildung beenden w erde. D ort lebe sie in einem guten sozialen und w irtschaftlichen U m feld. D . In einer eigenen R echtsm itteleingabe vom 23. O ktober 2006 stellt die Ein- geladene sinngem äss dieselben R echtsbegehren und m acht zur Begrün- dung hauptsächlich geltend, sie w erde im M ai 2007 ihre Ausbildung als Kindergärtnerin, in w elche sie bereits viel Zeit und G eld investiert habe, abschliessen. D a sie als qualifizierte Berufsperson ihren Lebensunterhalt verdienen w olle, liege ihr viel an diesem D iplom . N ach ihrem dreiw öchigen Aufenthalt in der Schw eiz w erde sie w ieder nach Kenia zurückkehren. D er Eingabe beigelegt w aren verschiedene U nterlagen zur fraglichen Aus- bildung der Beschw erdeführerin. E. In ihrer Vernehm lassung vom 30. N ovem ber 2006 spricht sich die Vorin- stanz unter Erläuterung der bisher genannten G ründe für die Abw eisung der Beschw erde aus und hält ergänzend fest, die R ekurrentin sei jung, le- dig und ohne fam iliäre Verpflichtungen. H inzu kom m e, dass sie bereits ei- nen Visum antrag für einen Studienaufenthalt in G rossbritannien gestellt habe, w elchem von den britischen Behörden allerdings nicht entsprochen 3 w orden sei. D iese jederzeitige R eisebereitschaft zeige, dass auch ihre Ausbildung zur Kindergärtnerin sie offenbar nicht ernsthaft von einer Em ig- ration abzuhalten verm öchte. F. M it verfahrensleitender Anordnung vom 14. Februar 2007 w urden die R e- kursverfahren C -979/2006 und C -989/2006 vom Bundesverw altungsgericht aus prozessökonom ischen G ründen vereinigt. G leichzeitig w urde den Be- schw erdeführenden die M öglichkeit gew ährt, zur Vernehm lassung der Vor- instanz Stellung zu nehm en. D ie hierfür gesetzte Frist blieb ungenutzt. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 Verfügungen des Bundesam tes für M igration (BFM ) betreffend Verw eige- rung der Einreisebew illigung unterliegen der Beschw erde an das Bundes- verw altungsgericht (Art. 20 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] i.V.m . Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]). 1.2 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der beim Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes am 1. Januar 2007 bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel. Für die Beurteilung gilt das neue Verfahrensrecht (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 1.3 G em äss Art. 37 VG G richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverw al- tungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021). D as U rteil ist endgültig (Art. 1 Abs. 2 VG G i.V.m . Art. 83 Bst. c Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). 1.4 N ebst der Beschw erdeführerin als Verfügungsbetroffener ist auch der Be- schw erdführer als "M itbeteiligter" (G astgeber und G arant) gem äss Art. 20 Abs. 2 AN AG zur Beschw erdeführung legitim iert; auf die frist- und form ge- rechten Beschw erden ist daher einzutreten (Art. 48 ff. Vw VG ). 2. Ausländer/-innen sind zur Anw esenheit in der Schw eiz berechtigt, w enn sie eine Aufenthalts- oder N iederlassungsbew illigung besitzen oder w enn sie keiner solchen bedürfen (vgl. Art. 1a AN AG ). D ie Behörde entscheidet, im R ahm en der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge m it dem Aus- land, nach freiem Erm essen über die Bew illigung von Aufenthalt oder N ie- derlassung (Art. 4 AN AG ). D aher räum t das schw eizerische R echt w eder einen Anspruch auf Einreise noch auf Erteilung eines Visum s ein (vgl. PETER U EBE R SAX , Einreise und Anw esenheit, in: Peter U ebersax/Peter M ünch/Thom as G eiser/M artin Arnold (H rsg.), Ausländerrecht, Ausländerin- nen und Ausländer im öffentlichen R echt, Privatrecht, Steuerrecht und So- zialrecht der Schw eiz, Basel/G enf/M ünchen 2002, S. 143). D em behördli-4 chen Erm essen steht som it im Falle der Erteilung einer Einreisebew illigung ein w eiterer Spielraum offen als beispielsw eise bei der Verlängerung einer allm ählich den Vertrauensschutz verfestigenden Anw esenheitserlaubnis. D ies gilt auch für die Beurteilung von Einreiseersuchen zur Anw esenheit von bis zu drei M onaten, die bew illigungsfrei, m itunter aber visum spflichtig sind (vgl. Art. 2 Abs. 1 AN AG i.V.m . den nachstehend erw ähnten Visum s- bestim m ungen). 3. Ausländerinnen und Ausländer benötigen zur Einreise in die Schw eiz ne- ben einem Pass ein Visum , sofern sie nicht aufgrund besonderer R egelung von diesem Erfordernis ausgenom m en sind (vgl. Art. 1, Art. 3 und Art. 4 der Verordnung vom 14. Januar 1998 über Einreise und Anm eldung von Ausländerinnen und Ausländern [VEA, SR 142.211]). D ie Beschw erdefüh- rerin kann sich auf keine Ausnahm eregelung berufen; sie ist aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit visum spflichtig. D as Visum w ird verw eigert, w enn die Ausländerin oder der Ausländer die Einreisevoraussetzungen nach Art. 1 VEA nicht erfüllt (vgl. Art. 14 Abs. 1 VEA). So m üssen Personen, die in die Schw eiz reisen m öchten, unter an- derem G ew ähr bieten, dass sie fristgerecht w ieder ausreisen w erden (Art. 1 Abs. 2 Bst. c. VEA). D azu lassen sich jedoch, da ein künftiges Verhalten zu beurteilen ist, in der R egel keine gesicherten Feststellungen, sondern lediglich Voraussagen m achen. D abei sind säm tliche U m stände des kon- kreten Einzelfalles zu w ürdigen. 4. 4.1 Anhaltspunkte zur Beurteilung der fristgerechten W iederausreise können sich aus der allgem einen Lage im H erkunftsland der Besucherin oder des Besuchers ergeben. Einreisegesuche von Bürgerinnen und Bürgern aus Staaten bzw . R egionen m it politisch oder w irtschaftlich vergleichsw eise un- günstigen Verhältnissen können darauf hindeuten, dass die persönliche In- teressenlage in solchen Fällen nicht m it dem Ziel und Zw eck einer zeitlich befristeten Einreisebew illigung in Einklang steht. 4.2 In Kenia sind breite Bevölkerungsschichten von vergleichsw eise schw ieri- gen ökonom ischen und sozialen Lebensbedingungen betroffen. Im D ezem - ber 2002 w urde die KAN U -R egierung unter D aniel arap M oi, der w ährend 24 Jahren Präsident von Kenia w ar, abgew ählt. Seither führt die N ational R ainbow C oalition (N AR C ) die R egierungsgeschäfte m it ihrem Präsidenten M w ai Kibaki. U nter der R egierung von D aniel arap M oi w ar Kenia von ei- nem für Entw icklungsländer-M assstäbe relativ reichen Land zu einem ver- gleichsw eise arm en Land gew orden. D ie letzten zw ölf Jahre unter dieser R egierung w aren gekennzeichnet von einem extrem schw achen W irt- schaftsw achstum , einer im m er schieferen Verteilung von Einkom m en und Verm ögen und von verbreiteter Korruption. Seit 1990 w urde Kenia von ei- nem anhaltenden w irtschaftlichen und sozialen N iedergang geprägt. So lag das Pro-Kopf-Einkom m en 2002 m it U SD 360 unterhalb des N iveaus von 1990 m it U SD 380. D er Bevölkerungsanteil m it einem Einkom m en unter- halb der Arm utsgrenze (1 U SD pro Kopf und Tag) stieg von 43,3% im Jah- re 1990 auf geschätzte 56% im Jahre 2002 (Q uelle: Landesw eites M onito-5 ring von Strategien nachhaltiger Arm utsbekäm pfung/PR SPs, Band 2: Län- derstudien Albanien, Burkina Faso, Kenia, N icaragua, Vietnam , August 2004, S. 82 ff.; H erausgeber: D eutsche G esellschaft für Technische Zu- sam m enarbeit (G TZ) G m bH , im Auftrag des Bundesm inisterium s für w irt- schaftliche Zusam m enarbeit und Entw icklung, w w w .bm z.de). D iese Zahlen w erden vom Ausw ärtigen Am t der Bundesrepublik D eutschland bestätigt (Q uelle:http://w w w .ausw aertiges-am t.de , Länder- und R eiseinform ationen > Kenia > W irtschaftspolitik [Stand N ovem ber 2006, besucht am 15. Au- gust 2007). In Kenia sind nach w ie vor viele – vornehm lich junge M en- schen – arbeitslos oder in unsicheren Verhältnissen beschäftigt. Entspre- chend hoch ist der Anteil jener, die versuchen, nach W esteuropa – unter anderem auch in die Schw eiz – zu gelangen, um sich unter günstigeren Lebensbedingungen eine bessere Existenz aufzubauen. D iese Tendenz zur Ausw anderung zeigt sich erfahrungsgem äss besonders stark bei jün- geren und ungebundenen Personen, die bereits über ein m inim ales sozia- les Beziehungsnetz im Ausland (Verw andte oder Freunde) verfügen. Im Falle der Schw eiz führt dies angesichts der restriktiven frem denpolizeili- chen Zulassungsregelung nicht selten zur U m gehung ausländerrechtlicher Bestim m ungen. 4.3 Bei der R isikoanalyse sind aber nicht nur solch allgem eine U m stände und Erfahrungen, sondern auch, w ie unter Ziffer 3 ausgeführt, säm tliche G e- sichtspunkte des konkreten Einzelfalles zu berücksichtigen. O bliegt einem G esuchsteller oder einer G esuchstellerin im H eim atstaat beispielsw eise eine besondere berufliche, gesellschaftliche oder fam iliäre Verantw ortung, kann dieser U m stand durchaus die Prognose für eine anstandslose W ie- derausreise begünstigen. Andererseits m uss bei G esuchstellern, die in der H eim at keine der erw ähnten Verpflichtungen haben, die sie von einer m ög- lichen Em igration abhalten könnten, aufgrund entsprechender Erfahrungen das R isiko eines frem denpolizeilich nicht vorschriftsgem ässen Verhaltens (nach bew illigter Einreise zu einem Besuchsaufenthalt) hoch eingeschätzt w erden. 4.4 Bei der R ekurrentin handelt es sich um eine unverheiratete 23-jährige Frau, w elche sich gem äss den eingereichten U nterlagen (vgl. Bst. D des Sachverhalts) noch in Ausbildung befindet. Selbst w enn sie in der Zw i- schenzeit ihre Studien beendet und im H eim atland eine Stelle als Kinder- gärtnerin angetreten haben sollte (w ofür sich aus den Akten allerdings kei- ne H inw eise ergeben), erscheint angesichts ihres Alters sow ie in Anbe- tracht der w irtschaftlichen Verhältnisse in Kenia als w enig w ahrscheinlich, dass sich die Beschw erdeführerin bereits eine gefestigte Existenz hat auf- bauen können. Von einer starken beruflichen Verw urzelung im H eim atland kann jedenfalls zum heutigen Zeitpunkt (noch) nicht ausgegangen w erden. D ie Beschw erdeführerin verfügt som it in Kenia fraglos w eder über beson- dere berufliche Verpflichtungen noch über fam iliäre Verantw ortlichkeiten, die sie ernsthaft von einer Em igration abzuhalten verm öchten, zum al sie m it dem G astgeber, den sie als ihren Freund bezeichnet, bereits über eine w ichtige Bezugsperson in der Schw eiz verfügt. Berücksichtigt m an zudem die oben erw ähnte allgem eine w irtschaftliche 6 Lage in Kenia, dürften die m ittelfristigen Zukunftsaussichten der R ekurren- tin zum indest als schw ierig einzustufen sein. Vor diesem H intergrund m üs- sen die Vorbringen auf Beschw erdeebene, w onach genügend G arantien für eine fristgerechte W iederausreise vorhanden seien, als nicht aus- schlaggebend bezeichnet w erden. Im Ü brigen hegte auch die Schw eizeri- sche Vertretung in N airobi, w elche m it den sozialen, w irtschaftlichen und politischen Verhältnissen im H erkunftsstaat der Ausländerin gut vertraut ist und sich som it durchaus ein Bild der Einreisew illigen m achen kann, grosse Bedenken bezüglich der anstandslosen W iederausreise und verw eigerte form los die Einreisebew illigung. 4.5 N ach dem G esagten durfte die Vorinstanz daher zu R echt davon ausge- hen, die W iederausreise der Beschw erdeführerin sei im Sinne der m ass- geblichen Bestim m ungen nicht gesichert. Zw ar lässt sich diese Einschät- zung nicht zu einer gesicherten Feststellung verdichten; sie reicht aber aus, um die Erteilung eines Einreisevisum s – auf das ohnehin kein R echts- anspruch besteht – abzulehnen. D aran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Beschw erdeführer für die rechtzeitige R ückreise seiner Freundin garantieren w ürde; denn eine solche G arantie ist trotz bester und ehrlicher Absichten nicht m öglich bzw . rechtlich nicht durchsetzbar (vgl. Verw al- tungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 57.24). D ie Abw ägung der für und gegen eine W iederausreise sprechenden G esichtspunkte obliegt allein der zuständigen Behörde. D ie G astgeber in der Schw eiz, deren Staatsangehö- rigkeit im Ü brigen keine R olle spielt, haben darauf keinen Einfluss. W ie be- reits m ehrfach betont, ist bei der Beurteilung von Einreisebegehren in ers- ter Linie auf das U m feld bzw . die (persönlichen) Verhältnisse der eingela- denen Personen – und nicht der G astgeber – abzustellen. D er (durchaus verständliche) W unsch des R ekurrenten, seiner Freundin sein Lebensum - feld in der Schw eiz zeigen zu können, hat dem nach in den H intergrund zu treten. 5. Aus diesen G ründen ist som it nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das öffentliche Interesse sow ie die Beachtung der geltenden Bestim m un- gen entsprechend gew ichtete und der R ekurrentin die Einreise verw eiger- te. D ie angefochtene Verfügung verletzt daher Bundesrecht nicht. D er rechtserhebliche Sachverhalt w urde richtig und vollständig festgestellt, und die Vorinstanz hat das ihr zustehende Erm essen pflichtgem äss und zutref- fend gehandhabt (Art. 49 Vw VG ). D ie Beschw erden sind dem zufolge abzu- w eisen. 6. D em Ausgang des Verfahrens entsprechend w erden die unterliegenden Beschw erdeführer kostenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). D ie Verfah- renskosten sind auf Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädi- gungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv S. 7)7 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erden w erden abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden den Beschw erdeführern aufer- legt. Sie sind durch den am 9. N ovem ber 2006 geleisteten Kostenvor- schuss gleicher H öhe gedeckt. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - den Beschw erdeführern (eingeschrieben) - der Vorinstanz (eingeschrieben; Akten R ef-N r. [...] zurück) D er Kam m erpräsident: D er G erichtsschreiber: Antonio Im oberdorf D aniel Brand Versand am :