<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2014.01128</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Fehr</p><p>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">19. Oktober 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Christina Ammann</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Sautter &amp; Ammann Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, Postfach 25, 8610 Uster</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1975, zuletzt als Assistentin/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rezeptionistin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG tätig, meldete sich am 12. Februar 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Hinweis auf eine psychische Beeinträchtigung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische und berufliche Abklärungen und wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/17) mit Verfügung vom 24. September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (Urk. 2 = Urk. 8/21) ab (vgl. auch Urk. 8/16 [Auferlegung der Schadensminderungspflicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Hinblick auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erneute</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anmeldung]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte mit Eingabe vom 27. Oktober 2014 (Urk. 1) Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde erheben mit dem Antrag, es sei ihr ab 1. August 2014 eine auf einem Invaliditätsgrad von 100 % basierende ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der IV-Stelle. Zudem liess sie um Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes und Gewährung der unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Prozessführung ersuchen. Die IV-Stelle schloss in ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. Dezember 2014 (Urk. 7) auf Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Repli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cando</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> liess die Versicherte an ihren Anträgen festhalten und ergänzen, dass eventuell eine psychiatrische Expertise einzuholen sei (Urk. 11). Am 27. Januar 2015 verzichtete die IV-Stelle auf die Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung einer Duplik (Urk. 15), wovon der Beschwerdeführerin am 28. Januar 2015 Kenntnis gegeben wurde (Urk. 16). Diese reichte am 5. Februar und 20. April 2015 Arztberichte nach (Urk. 17-18, Urk. 20-21), wozu sich die Beschwerdegegnerin nicht mehr äusserte (Urk. 22). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien ist, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung führt Drogensucht (wie auch Alkoholismus und Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamentenmissbrauch) als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne des Geset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes. Dagegen wird sie im Rahmen der Invalidenversicherung relevant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getreten ist, oder wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt (BGE 124 V 265 E. 3c). Aus letzterem Leitsatz folgt nicht, dass die Auswirkungen einer Drogensucht, die ihrerseits auf einen Gesundheitsschaden zurückgeht, per se </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sind. Die zitierte Praxis setzt vielmehr den Grundsatz um, dass funktionelle Einschränkungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich als Folgen selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ändiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psychosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erheben, welche in der Drogensucht ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">standsbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchtbeding</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beeinträchtigung des Leistungsvermögens sich entsprechend verringern) würde (Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Drogensucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">levant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit einem eigenständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Drogensucht – einem Symptom gleich – Teil eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsscha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittelkonsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeitsunfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) wie andere psychosozi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil 8C_582/2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 8. Oktober 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht in ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nem Fall von durch schädlichem Gebrauch von Alkohol, Cannabis und Kokain verursachten Störungsbildes festgehalten, dass - da keine anhaltende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">forme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzstörung oder ein vergleichbares psychosomatisches Leiden zur Diskussion stehe und der vorinstanzliche Entscheid sich zu Recht nicht auf BGE 130 V 352 stütze - die neue Rechtsprechung von BGE 141 V 281 keine Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen habe (kritisch dazu allerdings</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liebrenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Uttinger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Ebner, Sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abhängig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keitserkrankungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus höchstrichterlicher Sicht [weiterhin] nicht mit anderen psychischen Störungen [z.B. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Störungen] vergleichbar? - Eine Urteilsbesprechung von BGE 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">582/2015 im Lichte der theoretischen Anwend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit des ergebnisoffenen, strukturierten Beweisverfahrens, in: SZS 1/2016 S. 96 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre leistungsabweisende Verfügung vom 24. September 2014 (Urk. 2) damit, die Abklärungen hätten ergeben, dass die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin vor allem durch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abhängigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründet sei und deshalb keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliege. Aus medizinischer Sicht handle es sich um keine IV-relevante Störung, welche nicht therapierbar wäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine langfristige Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit habe. Eine Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin nach Überwindung der Suchtproblematik zu 100 % zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vortragen, sie leide an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der Vergangenheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehrfach in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hospitalisiert werden müssen. Dort seien unter anderem die Diagnosen „F52.2 Gemischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manischdysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aggressive und affektlabile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und paranoider Wahn DD bipolare Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ggw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. manische Episode“ sowie „Status nach psychischer und körperlich-tätlicher Traumatisierung“ gestellt worden. Es liege zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine psychotische Störung vor. Die Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich ein Suchtgeschehen vorliege, basiere nicht auf einer schlüssigen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründung. Die Beschwerdeführerin sei seit mindestens April 2013 nicht mehr arbeitsfähig (Urk. 1 und 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pie, und Assistenzärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellten in ihrem Bericht vom 26. November</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 (Urk. 8/9/7-11) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrische Diagnosen und Belastungsfaktoren nach ICD-10</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F10.0</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol: Akute Intoxikation (akuter Rausch)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F10.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F10.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol: Sons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige psychische und Verhaltensstörungen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F12.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörungen durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cannabino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Psychotische Störung DD Erkrankung aus dem F2-Spektrum</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F12.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörungen durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Cannabino</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ide</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Abhängigkeitssyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somatische Diagnosen nach ICD-10</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E53.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangel an sonstigen näher bezeichneten Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes: B12 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Folat</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">W92.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfall durch künstliche Hitze: St. n. Inhalationstrauma am 27.10.2013</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe sich vom 26. September bis 11. Oktober 2013 (ers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und vom 21. Oktober bis 4. November 2013 (zweite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) in der Klinik aufgehalten. Auch während der zweiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sie sich angetrieben, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und paranoid-wahnhaft präsentiert. Sie habe sich durch einzelnen Mitglieder des Personals (Stationsleiter, Psychologin, Ergotherapeutin und Sozialarbeiterin) beeinträchtigt, verfolgt und beschädigt gefühlt, was sich in massiven Anschuldigungen, Abwertungen und verbalen Drohungen geäussert habe. In der Nacht vom 26./27. Oktober 2013 habe die Beschwerdeführerin eine Pflegeperson tätlich angegriffen und habe überwältigt werden müssen. Sie sei anschliessend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwangsmediziniert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden. Mithilfe eines in ihrer Unterwäsche aufbewahrten Feuerzeugs sei es ihr wenig später gelungen, im Isolationszimmer Feuer zu legen. Dadurch seien insgesamt sieben Personen leicht verletzt worden (Rauchgasvergiftung). Dem Behandlungsteam gegenüber habe sich die Beschwerdeführerin immer wieder abwertend und für eine Therapie gänzlich unmotiviert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei fehlendem Behandlungsauftrag sowie fehlenden akuten Gefährdungsaspekten sei sie schliesslich auf eigenen Wunsch und bezüglich der wahnhaften Symptomatik in teilremittiertem Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand aus der Klinik entlassen worden. Eine psychiatrisch-psychotherapeutische Nachbehandlung sei dringend indiziert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. April 2014 diagnostizierte Oberärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter anderem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">”</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemischte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, manisch-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dysphorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aggressive und affektlabile Anteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und paranoider Wahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">”</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Diffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rentialdiagnose: bipolare Störung, gegenwärtig manische Episode. Da die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin keinerlei Krankheits- oder Behandlungseinsicht zeige, sei die Prognose aktuell eher schlecht (Urk. 8/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assistenzarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Leitende Arzt PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führten in der Anordnung einer medizinischen Massnahme ohne Zustimmung (elektive Zwangsbehandlung gemäss Art. 434 Abs. 1 des Zivilgesetzbuches) vom 22. Mai 2014 (Urk. 12/1) zur Begründung aus, dass eine Fremd- und Selbstgefährdung im Rahmen einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> akuten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychose bestehe. Während des Aufenthalts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Herbst 2014 habe die Beschwerdeführerin Feuer gele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gt. Es sei zu mehreren Anzeigen wegen Körperverletzung gekommen; rückblickend seien diese Taten am ehesten im Rahmen von wahnhaften Verkennungen zu erklären. Das Potential solch aggressiver Handlungen ohne nachvollziehbare Begründung stelle ein erhebliches Risiko für die Beschwerdeführerin und ihre Umgebung dar. Ziele der Massnahme seien eine Remission der psychotischen Symptomatik, eine Stabilisierung des Zustandsbildes, die Bildung einer Krankheitseinsicht und die Etablierung einer Dauermedikation.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Assi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stenzarzt med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten in ihrem Bericht vom 23. Mai 2014 (Urk. 3/3) über die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 25. April 2014 als Hauptdiagnose eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.25) fest. Im Verlauf des Aufenthalts habe sich die Beschwerdeführerin immer häufiger unangepasst, verbal drohend und beleidigend gegenüber dem Pflegepersonal gezeigt. Angesichts fehlender Motivation zum Substanzentzug und zur Teilnahme an Gruppentherapien sei die Beschwerdeführerin nach Aussprache mehrerer nicht befolgter Ermahnungen entlassen worden. Bei Entlassung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei sie in stabilem psychischem und gutem physischem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zustand gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Hinweise für eine akute Fremd- oder Selbstgefährdung. Es werde dringend der Neubeginn einer ambulanten Psychotherapie empfohlen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin FMH für Arbeitsmedizin und Allgemeinmedizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Regionalen Ärztlichen Dienst (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) der Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äusserte sich am 9. Juli 2014 dahingehend, dass seit Jahren ein starker Alkoholkonsum und seit 2012 ein regelmässiger Cannabiskonsum sowie ein multipler Substanzgebrauch bestehe. Die Beschwerdeführerin werde seit dem 14. März 2014 ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht mehr durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ut, sondern nur noch durch einen Allgemeinmediziner. Davor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab September 2013 lediglich in drei- bis zweiwöchentlichen Abständen Konsultationen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein Drogenentzug habe nicht stattgefunden. Da die Beschwerdeführerin seit Jahren Alkohol und Cannabis konsumiere sowie höchstwahrscheinlich weitere Drogen, hingegen noch nie in psychiatrischer Betre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uung betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung gewesen sei, sei überwiegend wahrscheinlich von einem primären Suchtgeschehen auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es handle sich somit (noch) nicht um eine IV-relevante, das heisse erhebliche und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronifizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, welche nicht therapierbar wäre und eine langfristige Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit (in einer Bürotätigkeit) habe. Eine solche Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin nach Überwindung der IV-fremden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu 100 % zumutbar. Wenn eine mindestens sechsmonatige absolute Drogenkarenz eingehalten sei und danach immer noch eine psychotische/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">affek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Restsymptomatik vorhanden wäre, könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e diese neu evaluiert werden (Urk. 8/15/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assistenzärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Oberärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo die Beschwerdeführerin vom 16. Mai bis 11. Juli 2014 hospitalisiert war, stellten in ihrem Bericht vom 6. August 2014 (Urk. 12/2) folgende Diagnosen (nach ICD-10):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F25.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ggw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. manisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F10.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hängigkeitssyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (am 16.05.2014 um 0:40 0.83 Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mille AAT)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E53.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mangel an sonstigen näher bezeichneten Vitaminen des Vitamin-B-Komplexes</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinike</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intritt sei per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fürsorgerische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unterbringung wegen Selbst- und Fremdgefährdung vor dem Hintergrund eines bekannten Alkohol- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Canna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisabhängigkeitssyndroms</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einer akuten Wahnsymptomatik erfolgt (S. 1). Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin habe sich oberflächlich angepasst gezeigt; es habe keine Krankheitseinsicht bestanden. Im Verlauf habe sich eine deutlich verminderte affektive Belastbarkeit gezeigt. Sie habe auf alltägliche Belastungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dyspho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch-gereizt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis hin zur Fremdaggressivität reagiert. Zweimal sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notwendig gewesen. Da die Beschwerdeführerin die Behandlung weiter abgelehnt habe, sei eine elektive Zwangsbehandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zyprexa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ingeleitet worden, gegen die sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht rekurriert habe. Hierunter habe sich der psychopathologische Befund nur geringfügig gebessert. Im Weiteren habe die Beschwerdeführerin einer Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valproat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugestimmt. Dies habe eine deutliche Verbesserung des Befundes gebracht, so dass sie freundlich im Kontakt geworden sei. Kurz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eitig hätten geordnete und lösungsorientierte Gespräche geführt werden können. Bei Beurlaubungen im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trittsvorbereitung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe sie jedoch wieder Alkohol und Cannabis konsumiert. Der psychopathologische Befund habe sich wieder verschlechtert; sie habe erneut teilweise die Medikation verweigert. Zum Zeitpunkt des Austrittes hätten keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweise auf eine Selbst- oder F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">remdgefährdung vorgelegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Patientin scheine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktuell nicht zur Aufrechterhaltung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abstinenz in der Lage zu sein (S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberärztin med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">N.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Psychologin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MSc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hielten in ihrem Bericht vom 25. Januar 2015 (Urk. 18) fest, dass die Beschwerdeführerin, die vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 25. Januar 2015 erneut in der Klinik hospitalisiert war, eine geplante Medikation zur Spannungsregulation durchgehend und verbal-aggressiv abgelehnt habe.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Assistenzärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Oberärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führten in ihrem Bericht vom 15. April 2015 (Urk. 21) aus, dass sich die Zusammenarbeit mit der Beschwerdeführerin während der gesamten vom 9. März bis 15. April 2015 dauernden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sehr schwierig gestaltet habe. Die Beschwerdeführerin habe ihre Empfehlungen abgelehnt. Zudem sei es zu mehreren Konfliktsituationen mit dem Behandlungsteam geko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mmen. Die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 15. April 2015 ohne Anhaltspunkte für eine akute Fremd- und/oder Selbstgefährdung ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten. Die Nachbehandlungssuche habe sich sehr schwierig gestaltet, da die Beschwerdeführerin alles habe selbst organisieren wollen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten ist ausgewiesen, dass die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin alkohol- und cannabisabhängig ist. Weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde namentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. August 2014 (Urk. 12/2) eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung, gegenwärtig manisch (ICD-10 F25.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostiziert.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Licht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dargestellten Praxis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilt es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu klären, ob die Alko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hol- und Drogensucht, die als solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwähnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zu einer Invalidität im Sinne des Gesetzes führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">och invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevant </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. Wie ausgeführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sind leistungsmindernde Suchtfolgen dann IV-rechtlich relevant, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Gesundheitsschaden stehen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies kann der Fall sein, wenn die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ucht – einem Symptom gleich – Teil eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitsschadens bildet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rauschmittelkon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidisierend sein, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betäub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsmittelabhängigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufrecht erhält oder deren Folgen massgeblich verstärkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (unabhängig von ihrer Genese) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen eines G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">esundheitsschadens beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flussen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeits- und Allgemeinmedizinerin und RAD-Ärztin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ansicht, dass bei der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwiegend wahrscheinlich von einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> primären Suchtgeschehen auszugehen sei und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sich dabei noch nicht um </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine IV-relevante erhebliche, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chronifizierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapierbare Störung handle. Nach Überwindung der Suchtproblematik sei der Beschwerdeführerin eine Bürotätigkeit zu 100 % zumutbar. Diese Einschätzung begründete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> damit, dass die Beschwerdeführerin zwar wegen ihrer Alkohol- und Drogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht psychiatrisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreut worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei, nicht jedoch wegen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Immerhin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> brachte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">implizit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewisse Zweifel an ihrer Beurteilung zum Ausd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruck, indem sie ausführte, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> falls nach einer sechsmonatigen Drogenkarenz immer noch eine psychotische/affektive Restsymptomatik vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sollte, diese neu zu evaluieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weiter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festzuhalten, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht Psychiaterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ies ist von besonderer Bedeutung, weil </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abgrenzungsfragen spezifisch psychiatrischer Natur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen (E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 4.1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Begründung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach von einem primären Suchtgeschehen auszugehen sei, weil die Beschwerdeführerin nie wegen ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung in Behandlung gewesen sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überzeugt auch inhaltlich nicht,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus der Nichtbehandlung einer Gesundheitsstörung nicht zwingend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf deren (IV-rechtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Irrelevanz geschlossen werde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann wird im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 7. April 2014 (Urk. 8/12; oben E. 3.2) d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Diagnoseliste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an erster Stelle genannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und es ist im Übrigen ersichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die Beschwerdeführerin in der Familienanamnese eine Vorbelastung in Bezug auf die bipolare Störung und eine Erkrankung aus de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m schizophrenen Formenkreis hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jedenfalls kann allein gestützt auf die Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ohne weiteres von nicht invalidisierenden (reinen) Folgen der Alkohol- und Drogenproblematik ausgegangen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die übrigen medizinischen Expertinnen und Experten äusserten sich zum Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnis zwischen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schizoaffektiven</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung (beziehungsweise einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ebenfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierten Anpassungsstörung oder Psychose) einerseits und der Alkohol- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drogensucht andererseits nicht, so dass nicht beurteilt werden kann, ob die von der Praxis formulierten Kriterien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für eine IV-rechtliche Relevanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.2 und 4.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erfüllt sind oder nicht. Es lässt sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorderhand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht entschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, ob das Suchtgeschehen in einem engen Zusammenhang mit der psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheitsbeeinträchtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (namentlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chizoaffektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Störung) steht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ob die Sucht ein Symptom der psychischen Störung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bildet, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht allein die unmittelbare Folge des Alkohol- und Drogenkonsums, sondern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wesentlich der psychische Gesundheitsschaden selber für die Arbeitsunfähigkeit verantwortlich ist; ferner auch nicht, ob (bei allfälliger Annahme reiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sucht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die psychische Störung die Folgen der Alkohol- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Drogenabhängkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allenfalls massgeblich verstärkt (vgl. zum Ganzen E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hievor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesbezüglich ist auch der Hinweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2014</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wonach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Behandlung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Valproat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zyprexa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie unter Abstinenz eine deutliche Befundbesserung habe erreicht werden können (Urk. 12/2 S. 4), zu wenig aussagekräftig, um die streitentscheidenden Fragen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abschliessend zu beantworten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie angefochtene Verfügung vom 24. September 2014 (Urk. 2) aufzuheben und die Sache zur weiteren medizinischen Abklärung und Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diesbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züglich wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Frage </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu beantworten sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ob zur Begutachtung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hwerdeführerin aus medizinischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine vorgängige Drogen- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Alko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holabstinenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notwendig ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verfahren ist kostenpflichtig. Die Gerichtskosten gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG sind ermessensweise auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Partei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Nach ständiger Rechtsprechung gilt die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Honorarnote vom 26. Januar 2016 (Urk. 24) machte Rechtsanwältin Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann einen Aufwand von 18,75 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 170.40 geltend. Dies erscheint</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gerade noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angemessen. Der gerichtsübliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansatz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> betrug bis Ende 2014 Fr. 200.--; seit 1. Januar 2015 beläuft er sich auf Fr. 220.-- (je</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weils zuzüglich Mehrwertsteuer). Demzufolge sind die im Jahre 2014 erbrachten Leistungen (14,13 Stunden) mit Fr. 200.-- und die späteren (4,62 Stunden) mit Fr. 220.-- (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer) zu entschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Daraus ergibt sich eine Aufwandsentschädigung von Fr. 4‘149.80 (= [14,13 x Fr. 200.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] + [4,62 x Fr. 220.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">] x 1,08). Hinzu kommen die geltend gemach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Barauslagen von Fr. 170.40 beziehungsweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">184</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.05 (inklusive Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wertsteuer).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine Prozessentschädigung in der Höhe von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 4‘333.85</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (inklusive Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mehrwertsteuer)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu bezahlen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erweist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich damit als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 24. Septem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ber 2014 aufgehoben und die Sache </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärung</span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">en im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch neu verfüge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4'333.85</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezah</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">len.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Christina Ammann</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubStocker</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>