<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Anschlusslösung ab 2023 für die Programmvereinbarung im Bereich Lärmschutz zu erarbeiten. Insbesondere soll eine langfristige Bundesfinanzierung für die Strassenlärmsanierung vorgeschlagen werden, die an einen mit den Kantonen vereinbarten Sanierungsplan zu knüpfen ist.  </p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die vom Bund im Rahmen der Programmvereinbarungen geleistete finanzielle Unterstützung hat sich als wirksam erwiesen, denn das Engagement der Kantone ist seit dem Inkrafttreten dieser Vereinbarungen im Jahr 2008 stark gestiegen. So sind die kantonalen Investitionen heute zehnmal höher als 2008 und haben die Durchführung von Lärmschutzmassnahmen für über 100 000 Personen ermöglicht. Damit waren die Programmvereinbarungen bisher ein sehr wichtiges Instrument.</p><p>Der Bundesrat hat sich bereits in seiner Stellungnahme zur Motion Hêche 19.3237 für die Verlängerung der Programmvereinbarungen ausgesprochen, und der Ständerat folgte ihm am 18. Juni 2019, indem er die Motion angenommen hat. Daher erachtet es der Bundesrat nicht als zweckmässig, eine zweite, analoge Motion zu unterstützen. Darüber hinaus zielt die Motion Burkart 19.3501 darauf ab, eine wichtige und wirksame Massnahme zur Bekämpfung des Strassenlärms - nämlich die Geschwindigkeitsreduktion auf 30 Kilometer pro Stunde - von der finanziellen Unterstützung durch den Bund auszuschliessen. Dies trägt nicht zum Schutz der Gesundheit der exponierten Personen bei.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.