<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-06-25-6B_549-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_549/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25. Juni 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Denys, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nötigung, Nichteintreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 16. Januar 2018 (SB170361-O/U/cw). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Der Präsident zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Obergericht des Kantons Zürich stellte am 16. Januar 2018 die Rechtskraft des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 30. Mai 2017 hinsichtlich der Dispositivziffern 8 (Herausgabe), 9 (Kostenfestsetzung) und 10 (Entschädigung amtliche Verteidigung) fest. Es verurteilte die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je Fr. 20.--, wovon 29 Tagessätze als durch Untersuchungshaft geleistet gelten. Der Vollzug der Geldstrafe wurde aufgeschoben und die Probezeit auf 3 Jahre festgesetzt. Der Beschwerdeführerin wurde die Weisung erteilt, die begonnene psychologische Behandlung fortzusetzen, solange der behandelnde Arzt dies für notwendig erachte, längstens aber für die Dauer der Probezeit. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wendet sich am 22. Mai 2018 (Poststempel) an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das begründete vorinstanzliche Urteil wurde der damaligen amtlichen Verteidigerin der Beschwerdeführerin am 6. März 2018 zugestellt. Die 30-tägige Frist zur Einreichung der Beschwerde in Strafsachen begann am 7. März 2018 (<span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span>) und endete unter Berücksichtigung von <span class="artref">Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG</span> am 20. April 2018. Die Beschwerde vom 22. Mai 2018 ist folglich verspätet. Die Beschwerdeführerin ersucht wegen ihrer schlechten gesundheitlichen Verfassung sinngemäss um Wiederherstellung der Beschwerdefrist. Ob die Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 50 BGG</span> zur Fristwiederherstellung erfüllt sind, kann vorliegend offen bleiben, da, wie nachfolgende Erwägung zeigt, mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Beschwerdebegründung unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser gegen das Recht verstossen soll, wobei für die Rüge der Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür) qualifizierte Rügeanforderungen bestehen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerde führende Partei hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen (<a class="bgeref_id" href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=16.06.2018&amp;to_date=05.07.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2 S. 116). </div> <div class="para">Die Beschwerdeeingabe an das Bundesgericht genügt diesen Anforderungen nicht. Die Beschwerdeführerin schildert ausschliesslich ihre subjektive Sichtweise der Ereignisse. Sie bringt vor, das Obergericht glaube den Lügen des Ehemannes, der Gutachter habe eine "fiktive Biographie" verfasst und sie habe bei den Einvernahmen im Vorverfahren ohne Dolmetscher und Anwalt nicht alles verstanden. Mit den Erwägungen des Obergerichts, welches sich im Urteil Punkt für Punkt mit den massgebenden Fragen befasst und sich insbesondere auch zur notwendigen Verteidigung und der Verwertbarkeit der Einvernahmen äussert, setzt sich die Beschwerdeführerin nicht im Ansatz auseinander. Blosse Behauptungen von Verfassungsverletzungen genügen den Begründungsanforderungen nicht. Dass und inwiefern das angefochtene Urteil des Obergerichts verfassungs- und/oder rechtswidrig sein könnte, ergibt sich aus der Beschwerde mithin nicht. Darauf ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> mangels einer tauglichen Begründung nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. Juni 2018 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Denys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html></html>