<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00749</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Sozialversicherungsrichterin Käch</p><p>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> </span><span class="Standard berschrift2">vom </span><span class="Standard berschrift2">22. November 2016</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1962, arbeitete seit dem Jahre 1981 in einem Pensum von 100 % als Produktionsmitarbeiterin bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG (Urk. 7/2 Ziff. 3), als am 10. Oktober 2014 die Meldung zur Früherfassung bei der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung erfolgte (Urk. 7/2). Nach einem Gespräch zwischen der Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberin und der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich die Versicherte am 15. Dezember 2014 zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneuter Rücksprache mit der Arbeitgeberin teilte die IV-Stelle mit Schreiben vom 10. Februar 2015 mit, es seien keine beruflichen Eingliede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen möglich (Urk. 7/14). Die IV-Stelle klärte die medizinische (Urk. 7/31, Urk. 7/34, Urk. 7/36, Urk. 7/41) und erwerbliche Situation (Urk. 7/16, Urk. 7/21) ab und zog Akten der Kranken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taggeld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung bei (Urk. 7/15, Urk. 7/30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/51, Urk. 7/54) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 9. Juni 2016 einen Rentenanspruch der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten (Urk. 7/58 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 14. Juni 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 1/1-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 5. September 2016 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin am 16. September 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG (seit 1. Januar 2004: in Verbindung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 9. Juni 2016 begründete die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung des Rentenbegehrens damit, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behinderungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepasste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit noch in einem Umfang von 70 % zumutbar sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraus resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 33 % (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, sie leide unter Rücken- und Kopfschmerzen sowie Schmerzen im Arm und an der rechten Schulter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und könne daher höchstens 50 % arbeiten (Urk. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach der Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte in seinem Bericht vom 13. November 2014 fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende Diagnosen (Urk. 7/5/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Stadium II nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ficat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">und Arlette rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Azetabulumzyste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ventral, Labrumzyste ventral rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin habe im Augu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">st im Rahmen einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">infiltrativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung der Halswirbelsäule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(HWS) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steroide erhalten und klage nun über zunehmende Hüftschmerzen, welche im September sehr ausgeprägt gewesen seien, jetzt all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mählich bessern würden. Entweder als Folge der Arthrose oder als Risikofaktor der Steroid-Applikation habe sich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entwickelt. Er rate zur regelmässigen Einnahme der antientzündlichen Therapie, zudem könnten mit physiotherapeutischen Massnahmen die muskulären Komponenten beruhigt werden. Sollte dies alles nicht funktionieren, sei die Beschwerdeführerin wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich mit einem Hüftgelenksersatz besser beraten (Urk. 7/5/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führte am 12. Dezember 2014 (Urk. 7/15/3-5) aus, im Vordergrund stehe die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts mit beginnender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Coxarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche zweifelsohne in absehbarer Zukunft einen Hüftgelenksersatz rechts notwendig machen werde. Die diskreten Veränderun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Bereich der HWS und der Schulterfunktion rechts dürften sich unter der eingeschlagenen Therapie bis zirka Ende Januar 2015 verbessern (S. 2 Mitte). Die subjektiv beklagten Beschwerden seien objektivierbar (S. 2 Ziff. 4). Eine Besserung der Gesundheitsschädigung sei im Bereich des rechten Hüftgelenkes erst nach dem Gelenkersatz zu erwarten (S. 3 Ziff. 6). Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit sei glaubhaft auf 50 % bis mindestens Ende Januar 2015 eingestuft. Je nach Entwicklung des Hüftleidens rechts könne eine Änderung auf zirka Februar 2015 erwartet werden (S. 3 Ziff. 7.1). Unabhängig von der beruflichen Tätigkeit vor der Krankheit sei die Beschwerdeführerin für längeres Gehen, Stehen sowie für Verrichtungen in gebeugter oder vor allem kniender Stellung, ferner für Heben und Tragen von Lasten über 5 kg vor allem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und über Schulterhöhe eingeschränkt. Die Einschränkung betrage zirka 50 % in Bezug auf ein volles Pensum (S. 3 Ziff. 7.2). Unabhängig von der beruflichen Tätigkeit seien der Patientin Tätigkeiten zumutbar mit einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkter Gehleistung vor allem sitzender Art unter Vermeidung von Tragen von Lasten und von Heben von Gewichten über 10 kg über Schulterhöhe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in Rendement von maximal </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50 % zu erwarten (S. 3 Ziff. 7.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 16. Januar 2015 hielt er ergänzend dazu fest, die Beschwerdeführerin sei vor allem eingeschränkt und behindert durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Femurkopfnekrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts mit beginnender Hüftarthrose und deutlich weniger durch das vorbestehende Schulterleiden rechts bei Verdacht auf degenerative Veränderungen der HWS.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Aufgrund dieser Beschwerden habe er angenommen, dass die Patientin vor allem für längeres Stehen, Gehen oder Verrichtungen in gebeugter oder knien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Stellung behindert sei, vor allem wenn dabei Lasten über 5 kg getragen oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehoben werden müssten (gemäss Ziff. 7.2 des Berichts vom 12. Dezember 2014). Aufgrund der deutlich verbesserten Symptomatik im Schultergelenk rechts scheine ihm dagegen vor allem bei sitzender Tätigkeit mit eingeschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter Gehleistung denkbar, dass gegenüber der Beurteilung in Ziff. 7.2 etwas schwerere Lasten und Gewichte bewegt werden könnten (bis maximal 10 kg). Im Zweifelsfalle könne er sich aber mit Gewichtslimitationen von 10 kg zufrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den geben (Urk. 7/15/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 5. Mai 2015 führte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie, aus, fünf Wochen nach dem operativen Einsetzen einer Hüft-Totalprothese rechts sei die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin mit dem Verlauf sehr zufrieden, die präoperativen Schmerzen seien vollständig verschwunden. Die Beschwerdeführerin sei für weitere vier Wochen vollständig arbeitsunfähig, anschliessend könne mit einem Arbeitsaufbau von etwa 50 % angefangen werden (Urk. 7/30/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Allgemeine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Innere Medizin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nierenkrankheiten, attestierte am 15. Juni 2015 eine vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dige Arbeitsunfähigkeit bis 30. Juni 2015 und anschliessend eine solche von 50 % (Urk. 7/30/3 Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin würde gerne an den bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitsplatz zurückkehren (Urk. 7/30/3 Ziff. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 23. Juni 2015 folgende Diagnosen (Urk. 7/31/1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende Schulterschmerzen rechts bei AC-Gelenksarthrose, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subacro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">minales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Supraspinatussehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eps</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, keine deutliche SLAP II-Läsion</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin berichte über einen starken Schulterschmerz rechts, den sie regelmässig bei den Verrichtungen der Überkopfarbeiten behindere. Er favo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risiere eine physiotherapeutische Nachbehandlung, allfällig ergänzt mit einer Infiltration. Sollte dies nicht erfolgreich sein, wäre eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthroskopische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mioplastik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und AC-Gelenksresektion indiziert, dann könne man auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bizepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> betrachten und allfällige Veränderungen behandeln (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/31/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 19. Oktober 2015 (Urk. 7/41/3-4) nannten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom linksbetont mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konventionell radiologisch Übergangsanomalie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylarthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der unteren beiden Segmente</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kernspintomographisch keine Hinweise für eine Kompression neuraler Strukturen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">röntgenologisch Sakralisierung von L5, degenerative Veränderung betont L4/5 und L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zerviko-radikulärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Reizsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-Totalprothese rechts am 20. März 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin berichte, an einigen Tagen habe sie deutlich weniger Lumbalgien, an anderen Tagen nur leicht reduzierte Schmerzen (S. 1). Bei aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ell reduzierten Schmerzen sei der Beginn einer Physiotherapie mit Aufbau der autochthonen Wirbelsäulenmuskulatur und Stabilisierung der Rumpfmuskulatur für den weiteren Verlauf essentiell und eine Therapieserie rezeptiert. Bei Bedarf werde sich die Beschwerdeführerin selbständig für weitere Infiltrationstherapien melden, gegebenenfalls könne dann eine Sakralblockade durchgeführt werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 20. Oktober 2015 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, sechs Monate postoperativ sei die Patientin mit dem bisherigen Verlauf zufrieden, es persistierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsabhängige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden im rechten Hüftgelenk beim Heben von Lasten im Rahmen ihrer bisherigen Tätigkeit. Dabei müsse sie regelmässig Lasten bis zu 20 kg heben und sich dabei zur Seite drehen. Bei einer chronischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wirbelsäu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenproblematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Infiltrationstherapie führe die starke Belastung zu rezidivie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">render Beschwerdezunahme (Urk. 7/34 Ziff. 1.4). Seitens des Hüftgelenks bestehe aktuell keine weitere Medikation (Ziff. 1.5). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Zusammenschau mit den LWS-Beschwerden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">solle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Heben von Lasten auf etwa 10 kg reduziert we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, um eine Progredienz der Symptomatik zu vermeiden (Ziff. 1.6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Heben von Lasten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse reduziert werden, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tragen und Heben von Lasten bis 20 kg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell nicht indiziert (Ziff. 1.7).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Durch eine reduzierte Belastung ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grösserer, schwerer Gegenstände über 10 kg wäre der Beschwerdeführerin deutlich geholfen und eine Wiedereingliederung möglich (Ziff. 1.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf entsprechende telefonische Rückfrage der Beschwerdegegnerin erklärte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, rein aufgrund der Hüftproblematik sollte in einer angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit möglich sein. Ob dies auch mit den Problemen am Rücken möglich sei, könne er nicht beurteilen (Urk. 7/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nannte in seinem Bericht vom 1. November 2015 (Urk. 7/41/1-2) fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Hüft-Totalprothese rechts am 20. März 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zerviko-radikulärem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Reizsyndrom </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom linksbetont</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Zusammenschau aller vorliegenden Befunde liege aktuell bei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ein multiples Schmerzsyndrom vor, weshalb sie in ihrer Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eingeschränkt sei und vorerst nur zu 50 % arbeiten könne. Mehrere Versuche einer vollen Arbeitsfähigkeit hätten zu einer Exazerbation der Schmerzen geführt. Die Patientin nutze die Arbeitsfähigkeit von 50 % und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werde in der Physiotherapie wie auch in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Klinik behandelt. Er gehe bis auf weiteres von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % für die nächsten sechs Monate aus (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, beurteilte den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin als weitestgehend stabil. Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich der Bewertung der Arbeitsunfähigkeit für die bisherige beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise weiterhin ausgeübte Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin sei der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebene Verlauf der Arbeitsunfähigkeit nachvollziehbar, weshalb empfohlen werde, darauf abzustellen. Angaben zur Arbeitsfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit in einer (theoretischen) angepassten Tätigkeit fehlten. Im Hinblick auf das im Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfragebogen enthaltene Anforderungsprofil der ausgeübten Tätigkeit sei davon auszugehen, dass diese nicht unbedingt einer angepassten Tätigkeit entspreche, da sie zwar körperlich leicht sei, jedoch über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend im Stehen und Gehen ausgeführt werden müsse. Medizintheoretisch sei unter gesamthafter Berücksichtigung aller ausgewiesenen Gesundheitsschäden davon auszugehen, dass eine optimal angepasste Tätigkeit ab 1. Juli 2015 in einem etwas höheren Prozentsatz von 70 % (Präsenz sechs Stunden täglich, Leistungsminderung um zirka 10 % wegen der Notwendigkeit häufigerer, kurzer Ruhepausen) möglich wäre, sofern dabei das folgende Belastungsprofil beachtet werde: körperlich leichte Arbeiten ohne Heben und Tragen von Lasten von über sechs bis acht Kilogramm, überwiegend sitzend, aber mit der Möglichkeit, zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schendurch aufzustehen und einige Schritte zu gehen, ohne Arbeiten über Kopf, im Knien, Kauern oder Hocken, ohne häufiges Treppensteigen oder längeres Verharren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in vornübergebeugter Haltung (Urk. 7/50 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. 7/5/9, Urk. 7/5/2-3) ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen relevanten Angaben und insbesondere keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Abweisung des Begehrens insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere auf die Würdigung der medizinischen Akten durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ging von einer Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer angepassten Tätigkeit aus (Urk. 2 S. 2). Diese Beurteilung vermag indessen nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei den Akten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">befinden sich medizinische Berichte des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie der Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik. Dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">machte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher die Beschwerdeführe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin aufgrund der Schulterbeschwerden behandelte, wie auch die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Klinik keine Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit, weder in der bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen noch in einer angepassten Tätigkeit (E. 3.1, E. 3.5-6). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % ausging, erfolgte sodann vor der Hüftoperation im März 2015 (E. 3.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auf diese Berichte kann somit nicht abgestellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Angaben des Hausarztes Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> anbelangt, ist davon auszugehen, dass sich dessen Einschätzung, wonach die Beschwerdeführerin in einem Pensum von 50 % arbeitsfähig ist, auf die bisherige Tätigkeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Produktions</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mitar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiterin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bezieht. In seinem Bericht vom 15. Juni 2015 wies er denn auch aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin gerne wieder an den bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Arbeitsplatz zurückkehren wolle (E. 3.4). Auch aus seinem zweiten Bericht vom 1. November 2015 ergeben sich keine Angaben bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit (E. 3.8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einzig Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher die Hüftoperation ausführte, äusserte sich zur Arbeitsfähigkeit sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit und hielt unter Beachtung des Belastungsprofils ein Pensum von 100 % in einer behinderungsangepassten Tätigkeit für zumutbar. Allerdings wies Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> explizit darauf hin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er könne nicht beurteilen, ob dies auch mit den bestehenden Rückenbeschwerden möglich sei (E. 3.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend liegen damit keine Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit vor, welche alle bestehenden gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beschwerden der Beschwerdeführerin mitberücksichtigen. Dies ist auch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bewusst, hielt er doch selber fest, Angaben zur Arbeitsfähigkeit beziehungsweise Arbeitsunfähigkeit in einer (theoretischen) angepassten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit würden fehlen (E. 3.9). Damit kann aber gerade keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorgenommen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung haben Ärzte den Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand einer versicherten Person zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit diese noch arbeitsfähig ist (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Es ist nicht Aufgabe einer Behörde beziehungsweise eines behördeninternen Arztes, lediglich aufgrund der in den Akten beschriebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Befunde festzulegen, welche Tätigkeiten dieser in welchem Umfang noch zugemutet werden können, zumal in aller Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- wie auch im vorliegenden Fall </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine eigenen Untersuchungen durchgeführt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich die für die Berechnung des Invaliditätsgrades der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin notwendigen Angaben aus den vorliegenden Akten nicht ergeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die von der Beschwerdegegnerin auf 70 % festgelegte Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit in den Akten keine Stütze finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sind weitere geeignete Abklärungen notwendig. Zu diesem Zweck ist die Sache an die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurückzuweisen. Diese wird gestützt auf die weiteren Abklärungen über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu zu befinden haben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung einer Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. Juni 2016 wird in dem Sinne gutge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">heissen, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben und die Sache an die Sozialver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Abklärungen im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">auferlegt. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>