A bteilung III C -2673/2006 {T 0/2} U rteil vom 11. A pril 2007 M itw irkung: M ichael Peterli, vorsitzender R ichter, Elena Avenati-C arpani, R ichterin Johannes Frölicher, R ichter, G erichtsschreiber W ilhelm -U lrich Schodde S._______ Beschw erdeführer, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Vorinstanz, betreffend Invalidenrente B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D er am 6. M ai 1945 geborene slow enisch-schw eizerische D oppelbürger S._______m eldete sich am 11. Septem ber 2002 bei der IV-Stelle Luzern zum Bezug von Leistungen aus der schw eizerischen Invalidenversiche- rung an und m achte im diesbezüglichen Antragsform ular geltend, seit dem 17. O ktober 2001 w egen Erkrankungen am rechten Arm , gebrochenem Schlüsselbeingelenk, Arthrose an Schlüsselbein- und Schultergelenken so- w ie gebrochenem Ellbogengelenk behindert zu sein. B. N ach Beizug der w irtschaftlichen und m edizinischen U nterlagen, w elchen zu entnehm en w ar, dass S._______von Juli 1999 bis Septem ber 2000 als Elektrom onteur bei der Firm a H erm ann AG bis zur Kündigung durch die Arbeitgeberin teilw eise in einer Vollzeitstelle tätig gew esen ist und seine zuletzt seit dem 6. N ovem ber 2000 bei der Firm a M aréchaux Elektro AG in Luzern ausgeübte Tätigkeit als Elektrom onteur w egen Kündigung durch die Arbeitgeberin am 31. D ezem ber 2001 (letzter Arbeitstag 28. Septem ber 2001; krankgeschrieben seit 17. O ktober 2001) aufgeben m usste, dass er gem äss den Arztberichten des Facharztes für O rthopädie D r. m ed. P.L. vom 27. O ktober 2002 und 9. Januar 2003, anfangs an schm erzhafter Ellbogenarthrose m it Funktionseinschränkung rechts gelitten hat, am 14. O ktober 2002 eine O peration an offener Arthrolyse m it Kashiw agi- Procedere rechts durchgeführt w orden ist, und er im Januar 2003 unter der Voraussetzung einer gew issen Leistungsbereitschaft in vielen Berufen, w ie zum Beispiel in Aufsichts- und Kontrollfunktionen, und m it Ausnahm e von H eben von über 10 kg-schw eren G ew ichten, arbeitsfähig ist, dass er gem äss Bericht der Beruflichen Abklärungsstelle Stiftung Brändi, H orw , vom 6. N ovem ber 2003 einen Extensionsausfall von 15 bis 10 G rad im Ellbogen und 10 G rad im Kniebereich aufw ies und w eitere berufliche Abklärungen von ihm verw eigert bzw . abgebrochen w orden sind, dass er gem äss den Arztberichten des Facharztes für O rthopädie D r. m ed. P. W . vom Kantonsspital X vom 19. M ai und 29. Juli 2004 die Tätigkeit als Elektrom echaniker w eiterhin w ährend 8 Stunden täglich m it W echselbelastung ausführen konnte und m öglichst bald in den Arbeitspro- zess zu reintegrieren w ar, w ies die IV-Stelle Luzern das Leistungsgesuch m it Verfügung vom 28. Septem ber 2004 ab m it der Begründung, dass er ab Januar 2003 in einer behinderungsangepassten Tätigkeit w ieder voll- um fänglich arbeitsfähig sei. H ierbei gab die kantonale IV-Stelle an, dass er in der angestam m ten Tätigkeit als Elektrom onteur ohne G esundheitsscha- den ein Jahreseinkom m en von C H F 60'659.-- und in einer behinderung- sangepassten Tätigkeit, w elche ganztags vollum fänglich m öglich sei, ein Jahreseinkom m en von C H F 47'880.-- erw irtschaften könne, so dass eine Erw erbseinbusse von C H F 12'779.-- bzw . ein Invaliditätsgrad von 21% vor- liege, w elcher zu keinem R entenanspruch führe. C . G egen die Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 28. Septem ber 2004 erhob 3 S._______Einsprache und beantragte sinngem äss die Aufhebung der Verfügung und die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente. Er gab dabei unter anderem an, dass sich sein G esundheitszustand seit Septem ber 2002 erheblich verschlim m ert habe; er habe Schm erzen in Schulter, Knien, H üften, H andgelenken und R ücken, w elche er als Arthrose und R heum a bezeichnete. D er behandelnde Arzt D r. m ed. P. L. habe ihm bereits im M ai und O ktober 2002 das Schm erzm ittel "Vioxx 200m g" verschrieben, w elches ihm H erz- und Atem beschw erden verursacht habe. W eiter gab er an, dass er im Som m er 2004 in Slow enien w egen Schm erzen im Bereich der W irbelsäule den N otarzt habe rufen m üssen. Als Bew eise für seine Vorbringen legte er in Slow enien erstellte m edizinische Berichte sow ie das R ezept von D r. m ed. P. L. vom 19. Februar 2003 ins R echt. H ierzu zählt auch ein selbst übersetztes m edizinisches Zeugnis des Facharztes für O rthopädie D r. m ed. P.J. vom 23. Februar 2004, w onach der G esuchsteller seit 1999 an Schm erzen im linken Knie leidet und öfters, im Zusam m enhang m it arthroseartigen Abnützungen des G elenkes, W asser aus dem Knie entfernt w erden m usste; seit einem U nfall im Septem ber 2003 hätten sich die Beschw erden verschlim m ert. In der Folge w urden w eitere m edizinische U ntersuchungen des G esuchstellers in der Psychiat- rischen Klinik des Kantonsspitals Luzern durchgeführt, w onach die D res. m ed. V. S. und R .M . am 26. O ktober 2004 Verdacht auf som atoform e Schm erzstörung sow ie m ittelgradige depressive Episode diagnostizierten. D er Facharzt für Psychiatrie D r. m ed. K. K. und die Psychologin S. K. kam en am 22. April 2005 zum Schluss, dass die erstm als im Januar 2003 diagnostizierte m ittelgradige D epression m it som atischem Syndrom eine Ausw irkung auf die Arbeitsfähigkeit hat; im Zeitpunkt der Abklärungen am 11. und 12. April 2004 sei m an von einer 50-60% -igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen, w elche durch m edizinische M assnahm en nicht verbessert w erden könnte. D er G esuchsteller sei seit dem 17. O ktober 2001 nicht m ehr erw erbstätig. D ie depressionsbedingte geringe psychische Belastbarkeit führe dazu, dass er für die Erledigung von Aufgaben m ehr Zeit benötige, rasch erm üde und häufiger Fehler m ache. D ie bisherige Tätigkeit sei aus psychiatrischer Sicht grundsätzlich zu- m utbar, es bestehe jedoch eine verm inderte Leistungsfähigkeit. Auch an- dere Tätigkeiten seien ihm zum utbar, diese m üssten jedoch körperlich w e- nig anstrengend m it W echselbelastungen sein und könnten nicht ganztags ausgeübt w erden. In der O rientierung der IV-Stelle Luzern vom 31. M ai 2005 w urde dem G e- suchsteller m itgeteilt, dass im R ahm en des Einspracheentscheids ein An- spruch auf eine halbe R ente ab dem 1. O ktober 2002 bei einem Invalidi- tätsgrad von 55% festgestellt w orden sei. M it Schreiben vom 11. Juli 2005 an den regionalen ärztlichen D ienst Zentralschw eiz brachte der G esuch- steller vor, dass er w eiterhin an Schm erzen im R ückenbereich leide (Lum - balgie) und legte ein selbst übersetztes Arztzeugnis des D r. m ed. A. S. vom 8. Juli 2005 ins R echt, w onach sich dieses Leiden seit Jahren verschlim m ere. 4 D . M it Einspracheverfügung vom 30. N ovem ber 2005 (beim Beschw erdefüh- rer am 31. D ezem ber 2005 eingetroffen) hiess die IV-Stelle für Versicherte im Ausland in G enf (nachfolgend IV-Stelle) die Einsprache von S._______teilw eise gut, hob die angefochtene Verfügung vom 28. Septem ber 2004 auf und sprach ihm rückw irkend ab dem 1. O ktober 2002 eine halbe Invalidenrente zu. H ierbei ging die IV-Stelle aufgrund der Vorakten der IV-Stelle Luzern von einem zum utbaren Erw erbseinkom m en ohne Behinderung von C H F 59'892.-- und m it Behinderung von C H F 26'951.-- aus, w as zu einer Erw erbseinbusse bzw . Invaliditätsgrad von 55% führte. D ie IV-Stelle sprach S._______rückw irkend ab dem 1. O ktober 2002 eine halbe ordentliche Invalidente von m onatlich C H F 791.-- zu (C H F 810.-- ab dem 1. Januar 2003, C H F 826.-- ab dem 1. Januar 2005). D er R entenberechnung w urde dabei die R entenskala 41, eine Beitragsdauer von 33 Jahren und einem M onat sow ie ein m assgebendes durch- schnittliches Jahreseinkom m en von C H F 49'020.-- zugrunde gelegt. E. G egen den Einspracheentscheid erhob S._______(im Folgenden: Be- schw erdeführer) am 25. Januar 2006 Beschw erde bei der IV-Stelle Luzern und beantragte sinngem äss dessen Aufhebung sow ie die Ausrichtung ei- ner ganzen IV-R ente. Als Begründung gab er im W esentlichen an, dass sich seine Leiden seit seiner Anstellung bei der Firm a M aréchaux im M ai 2001 ständig verschlim m ert hätten, er jedoch trotz seiner Erkrankungen w eiterhin schw ere Arbeiten verrichte und som it die entstandenen Arthro- sen, R heum a- und Verschleisserscheinungen zugenom m en hätten. Seine ersten O perationen seien am 6. M ai und 15. O ktober 2002 an Schlüssel- bein- und Schulter- sow ie Ellbogengelenken erfolgt. Vom 17. O ktober 2001 bis Ende O ktober 2003 sei er krank gew esen. Als Bew eise für seine Vor- bringen legte er verschiedene Zeugenaussagen von Bekannten, einen Arztbericht des Facharztes für O rthopädie D r. m ed. P. J. vom 2. Sep- tem ber 2005 sow ie Kopien der Korrespondenz m it seiner früheren Arbeit- geberin, der Firm a M aréchaux Elektro AG Luzern, ins R echt. D er Facharzt bestätigte nach der U ntersuchung vom 2. Septem ber 2006 eine Lum bal- gie, degenerierte Veränderungen der W irbelsäule, beginnende degene- rierte Veränderungen am linken Knie und rechtem Schultergelenk (act. 1- 26). D iese Beschw erde w urde an die für im Ausland w ohnhafte R ekur- renten zuständige Eidgenössische R ekurskom m ission der Alters-, H inter- lassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Per- sonen (nachfolgend Eidg. R ekurskom m ission; ehem aliges D ossier N r IV 61735) w eitergeleitet. F. D ie von der IV-Stelle Luzern zur Stellungnahm e aufgeforderte Verw altung hielt in ihrer Vernehm lassung vom 7. Februar 2006 unter H inw eis auf die Einspracheverfügung vom 30. N ovem ber 2005 und die IV-Akten vollum - fänglich an den darin enthaltenen Ausführungen fest.5 G . In der von der Eidg. R ekurskom m ission einverlangten R eplik hielt der Be- schw erdeführer an seinen Anträgen fest und führte sinngem äss aus, dass sich sein G esundheitszustand w eiterhin verschlechtere, und dass er sich von den zuständigen O rganen schlecht behandelt fühle. W eiter brachte er vor, dass er seit M ai 2001 erkrankt sei, und dass er ab dem 17. O ktober 2001 nicht m ehr gearbeitet habe H . D uplikando hielt die IV-Stelle Luzern an ihrem Abw eisungsantrag fest. I. Am 1. Januar 2007 ging das Beschw erdeverfahren auf das Bundesverw al- tungsgericht über, das den Parteien die Zusam m ensetzung des Spruch- körpers bekannt gab. Es ging kein Ausstandsbegehren ein. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t, sofern es zuständig ist, die Be- urteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei den Beschw erdediensten der D eparte- m ente hängigen R echtsm ittel. D ie Beurteilung erfolgt gem äss Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw al- tungsgericht (VG G , SR 173.32) nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 G em äss Art. 31 VG G in Verbindung m it Art. 33 Bst. d VG G und Art. 69 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche- rung vom 19. Juni 1959 (IVG , SR 831.20) beurteilt das Bundesverw al- tungsgericht Beschw erden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der schw eizerischen IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahm e im Sinne von Art. 32 IVG liegt nicht vor. 1.3 D er Beschw erdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom m en; er ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzw ürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 48 Abs. 1 des Bun- desgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]). Er ist daher zur Beschw erde legitim iert. 1.4 D a die Beschw erde im Ü brigen frist- und form gerecht eingereicht w urde, ist auf die Beschw erde einzutreten. 2. 2.1 Vorliegend ist strittig und vom Bundesverw altungsgericht zu prüfen, ob und gegebenenfalls in w elchem U m fang der Beschw erdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 6 2.2 Betreffend den Anspruch auf eine Invalidenrente ist festzuhalten, dass am 1. Januar 2003 das Bundesgesetz über den Allgem einen Teil des Sozial- versicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 (ATSG , SR 830.1) sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten sind. D as Inkrafttreten der 4. R evision des IVG erfolgte am 1. Januar 2004. W eil in zeitlicher H insicht grundsätzlich diejenigen R echtssätze m assgebend sind, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Sachverhalts G eltung haben, erfolgt die Prüfung des m ateriellen R entenanspruchs für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002 respektive bis zum 31. D ezem ber 2003 aufgrund der bisherigen und ab diesen Stichta- gen nach den jew eiligen neuen N orm en (BG E 130 V 329, 130 V 445). 2.3 D as Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Ver- w altungsaktes eingetretenen Sachverhalt ab (BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H in- w eisen). D er im vorliegenden Verfahren streitige Einspracheentscheid w ur- de am 30. N ovem ber 2005 erlassen, so dass eventuelle nach diesem Zeit- punkt eingetretene Sachverhaltsänderungen nicht berücksichtigt w erden können (BG E 121 V 366 E. 1b). 3. 3.1 Anspruch auf eine R ente der schw eizerischen Invalidenversicherung hat, w er – invalid im Sinne des G esetzes ist (Art. 6 ff. IVG , insbesondere Art. 8 Abs. 1 IVG ) sow ie – beim Eintritt der Invalidität w ährend m indestens eines vollen Jahres Beiträge an die Alters-, H interlassenen- und Invalidenver- sicherung geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG ). D iese zw ei Bedingungen m üssen kum ulativ erfüllt sein. 3.2 D er Beschw erdeführer hat von 1966 bis 2003 m it U nterbrüchen und m ithin w ährend m ehr als einem Jahr Beiträge an die schw eizerische Alters-, H in- terlassenen- und Invalidenversicherung geleistet, so dass die Vorausset- zung der M indestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Inva- lidenrente ohne w eiteres erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG ). 3.3 Laut Art. 8 ATSG in Verbindung m it Art. 4 Abs. 1 IVG ist Invalidität die vo- raussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilw eise Erw erbsunfähigkeit als Folge von G eburtsgebrechen, Krankheit oder U n- fall. Erw erbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen G esundheit verursachte und nach zum utbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilw eise Verlust der Erw erbs- m öglichkeiten auf dem in Betracht kom m enden ausgeglichenen Arbeits- m arkt (Art. 7 ATSG ). D er Begriff des ausgeglichenen Arbeitsm arkts ist ein theoretischer und abstrakter Begriff, w elcher dazu dient, den Leistungsbe- reich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. D er Begriff um schliesst einerseits ein bestim m tes G leichge-7 w icht zw ischen dem Angebot von und der N achfrage nach Stellen; ander- seits bezeichnet er einen Arbeitsm arkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen hält. N ach diesen G esichtspunkten bestim m t sich im Einzelfall, ob die invalide Person die M öglichkeit hat, ihre restliche Erw erbsfähigkeit zu verw erten und sie ein rentenausschlies- sendes Einkom m en zu erzielen verm ag oder nicht (BG E 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen G esundheit bedingte, volle oder teilw eise U nfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufga- benbereich zum utbare Arbeit zu leisten, w obei bei langer D auer auch die zum utbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück- sichtigt w ird. N ach Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, so- bald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jew eilige Leistung erforderliche Art und Schw ere erreicht hat. Ein Anspruch auf eine ganze R ente besteht gem äss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis zum 31. D ezem ber 2003 gültig gew esenen Fassung, w enn die ver- sicherte Person m indestens zu zw ei D ritteln, derjenige auf eine halbe R en- te, w enn sie m indestens zur H älfte und derjenige auf eine Viertelsrente, w enn sie m indestens zu 40% invalid ist. N ach dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 IVG hat ein Versicherter bei einem Invaliditätsgrad von 70% Anspruch auf eine ganze R ente, auf eine D reiviertelsrente bei einem G rad der Invalidität von 60% , auf eine halbe R ente bei einem solchen von 50% und auf eine Vier- telsrente bei einem Invaliditätsgrad von 40% . D ie Lim iten für den Erhalt einer halben R ente w urden m ithin durch die 4. IV-R evision ebenso w enig verändert w ie jene für die Viertelsrente. G em äss Art. 28 Abs. 1ter IVG w erden R enten, die einem Invaliditätsgrad von w eniger als 50% entsprechen, zw ar nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren W ohnsitz und gew öhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG ) in der Schw eiz haben. Eine Ausnahm e von diesem Prinzip gilt jedoch seit 1. Juni 2002 aufgrund des APF für Schw eizer Bürger und Staatsangehörige der Europäischen G em einschaft, w elche Anspruch auf Viertelsrenten haben, w enn sie in einem M itgliedstaat der Europäischen G em einschaft W ohnsitz haben. Für die Bestim m ung des Invaliditätsgrades w ird das Erw erbseinkom m en, das der Versicherte nach Eintritt der Invalidität und nach D urchführung all- fälliger Eingliederungsm assnahm en durch eine ihm zum utbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsm arktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erw erbseinkom m en, das er erzielen könnte, w enn er nicht invalid ge- w orden w äre (Art. 16 ATSG ). D er R entenanspruch entsteht nach Art. 29 IVG frühestens in dem Zeit- punkt, in dem der Versicherte m indestens zu 40% bleibend erw erbsunfähig im Sinne von Art. 7 ATSG gew orden ist (Bst. a: D auerinvalidität), oder w ährend eines Jahres ohne w esentlichen U nterbruch durchschnittlich m in- destens zu 40% arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 ATSG gew esen w ar 8 und der Invaliditätsgrad nach Ablauf der W artezeit m indestens 40% be- trägt (Bst. b: langdauernde Krankheit; vgl. BG E 121 V 272 E. 6). Für die Annahm e bleibender Erw erbsunfähigkeit im Sinne von Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG ist nach ständiger R echtsprechung des Bundesgerichts die überw ie- gende W ahrscheinlichkeit erforderlich, dass ein w eitgehend stabilisierter, im W esentlichen irreversibler G esundheitsschaden vorliegt, der die Er- w erbsfähigkeit des Versicherten auch nach allfällig notw endigen Eingliede- rungsm assnahm en voraussichtlich dauernd in rentenbegründendem Aus- m ass beeinträchtigen w ird. D ie Praxis hat dabei stets das M erkm al der Stabilisierung als H auptkriterium verw endet und der Irreversibilität lediglich akzessorischen C harakter zuerkannt. D araus folgt, dass das M erkm al der Stabilität nicht durch jenes der Irreversibilität ersetzt w erden darf, und dass dieses nur anzuw enden ist, w enn der G esundheitszustand m indestens re- lativ stabilisiert ist. Als relativ stabil gew orden kann ein ausgesprochen la- bil gew esenes Leiden nur dann betrachtet w erden, w enn sich sein C harak- ter deutlich, d.h. in dem Sinn geändert hat, dass es nun die Prognose er- laubt, es w erde in absehbarer Zeit keine praktisch erhebliche W andlung m ehr durchm achen, sich also w eder w esentlich verschlim m ern noch ver- bessern (vgl. hierzu BG E 111 V 21 E. 2 m it H inw eisen). Fehlen diese Vo- raussetzungen, so ist die Frage, w ann ein allfälliger R entenanspruch ent- steht und m ithin der Versicherungsfall eintritt, stets nach M assgabe von Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG zu prüfen. N ach dem ATSG /IVG ist der Begriff der Invalidität, w ie bereits ausgeführt, nicht nach m edizinischen Kriterien definiert, sondern nach der U nfähigkeit, Erw erbseinkom m en zu erzielen (BG E 110 V 275 E. 4a, 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen. D abei sind die Erw erbs- bzw . Arbeitsm öglichkeiten nicht nur im angestam m ten Beruf bzw . der bis- herigen Tätigkeit, sondern auch in zum utbaren Verw eisungstätigkeiten zu prüfen. D er Invaliditätsgrad ist also grundsätzlich nach w irtschaftlichen und nicht nach m edizinischen G rundsätzen zu erm itteln. D as heisst, dass es bei der Bem essung der Invalidität einzig und allein auf die objektiven w irt- schaftlichen Folgen der funktionellen Behinderung ankom m t, w elche nicht unbedingt m it dem vom Arzt festgelegten G rad der funktionellen Ein- schränkung übereinstim m en m üssen (BG E 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). Trotzdem ist die Verw altung – und im Beschw erdfall auch der R ichter – auf U nterlagen angew iesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung gestellt haben. Aufgabe des Arztes ist es, den G esundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehm en, in w el- chem U m fang und gegebenenfalls bezüglich w elcher Tätigkeiten der Versi- cherte arbeitsunfähig ist. Im W eiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine w ichtige G rundlage für die Beurteilung der Frage, w elche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugem utet w erden können (BG E 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c m it H inw eisen; ZAK 1991 S. 319 E. 1c). In diesem Zusam m enhang bleibt zu bem erken, dass aufgrund des im ge- sam ten Sozialversicherungsrecht geltenden G rundsatzes der Schadenm in- derungspflicht ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeits- unfähiger Versicherter gehalten ist, innerhalb nützlicher Frist Arbeit in 9 einem anderen Berufs- oder Erw erbszw eig zu suchen und anzunehm en, sow eit sie m öglich und zum utbar ist (BG E 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). D er Versicherte, der von seiner (R est-)Arbeitsfähigkeit keinen G e- brauch m acht, obw ohl er hierzu nach seinen persönlichen Verhältnissen und eventuell nach einer gew issen Anpassungszeit in der Lage w äre, ist nach der Tätigkeit zu beurteilen, die er bei gutem W illen ausüben könnte (vgl. auch ZAK 1989 S. 220 E. 5b). Aus den ärztlichen Stellungnahm en er- gibt sich, in w elchem Ausm ass ein Versicherter seine verbliebene Arbeits- fähigkeit bei zum utbarer Tätigkeit und zum utbarem Einsatz auf dem aus- geglichenen Arbeitsm arkt verw erten kann. D iese sogenannte Verw ei- sungstätigkeit hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensange- passte Verw eisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204), w obei es unerheblich ist, ob er seine R estarbeitsfähigkeit tatsächlich verw ertet oder nicht. 4. 4.1 Aktenkundig ist, dass der Beschw erdeführer bereits vor Jahren erstm als an schm erzhafter Ellbogenarthrose m it Funktionseinschränkung rechts ge- litten hat, am 14. O ktober 2002 eine O peration an offener Arthrolyse m it Kashiw agi-Procedere rechts durchgeführt w orden ist, er an Schm erzen im linken Knie leidet und öfters, im Zusam m enhang m it arthroseartigen Ab- nützungen des G elenkes, W asser aus dem Knie entfernt w erden m usste; seit einem U nfall im Septem ber 2003 haben sich die Beschw erden gem äss den Angaben des Beschw erdeführers verschlim m ert, und am 26. O ktober 2004 w urde ein Verdacht auf som atoform e Schm erzstörung sow ie m ittel- gradige depressive Episode und erstm als im Januar 2003 m ittelgradige D epression m it som atischem Syndrom m it einer Ausw irkung auf die Ar- beitsfähigkeit diagnostiziert. Bei diesen Leiden handelt es sich gem äss der konstanten R echtsprechung des EVG eindeutig um labile pathologische G eschehen. Ein Versicherungsfall kann dem nach nur eingetreten sein, nachdem der Beschw erdeführer w ährend m ehr als eines Jahres ohne w e- sentlichen U nterbruch eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von 40% bzw . 50% erlitten hat (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung m it Art. 28 Abs. 1ter IVG ). 4.2 Zum Einfluss dieser Leiden auf die Arbeitsfähigkeit des Beschw erdefüh- rers haben verschiedene Fachärzte und Experten Stellung genom m en. D er Facharzt für O rthopädie D r. m ed. P.L. hielt in seinen Berichten vom 27. O ktober 2002 und 9. Januar 2003 fest, dass der Beschw erdeführer im Januar 2003 unter der Voraussetzung einer gew issen Leistungsbe- reitschaft in vielen Berufen, w ie zum Beispiel in Aufsichts- und Kontroll- funktionen, und m it Ausnahm e von H eben von über 10 kg-schw eren G e- w ichten, arbeitsfähig sei. G em äss Bericht der Beruflichen Abklärungsstelle Stiftung Brändi, H orw , vom 6. N ovem ber 2003 lag beim Beschw erdeführer ein Extensionsausfall von 15 bis 10 G rad im Ellbogen und 10 G rad im Kniebereich vor; w eitere berufliche Abklärungen seien aber von ihm ver- w eigert bzw . abgebrochen w orden. D er Facharzt für O rthopädie D r. m ed. P.W . vom Kantonsspital Luzern gab am 19. M ai und 29. Juli 2004 an, dass 10 der Beschw erdeführer die Tätigkeit als Elektrom echaniker w eiterhin w ährend 8 Stunden täglich m it W echselbelastung ausführen könne und m öglichst bald in den Arbeitsprozess zu reintegrieren sei. D ie Fachärzte D res. m ed. V. S. und R . M . der Psychiatrischen Klinik des Kantonsspitals Luzern diagnostizierten am 26. O ktober 2004 Verdacht auf som atoform e Schm erzstörung sow ie m ittelgradige depressive Episode, und der Facharzt für Psychiatrie D r. m ed. K. K. und die Psychologin S. K., Psychiatriezentrum Luzern-Stadt, kam en am 22. April 2005 zum Schluss, dass die erstm als im Januar 2003 diagnostizierte m ittelgradige D epression m it som atischem Syndrom eine Ausw irkung auf die Arbeitsfähigkeit habe; im Zeitpunkt der Abklärungen am 11. und 12. April 2004 sei m an von einer 50-60% -igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen, w elche durch m edizinische M assnahm en nicht verbessert w erden könnte, und der Beschw erdeführer sei seit dem 17. O ktober 2001 nicht m ehr erw erbstätig. D ie depressionsbedingte geringe psychische Belastbarkeit führe dazu, dass er für die Erledigung von Aufgaben m ehr Zeit benötige, rasch erm üde und häufiger Fehler m ache. D ie bisherige Tätigkeit sei aus psychiatrischer Sicht grundsätzlich zum utbar, es bestehe jedoch eine verm inderte Leistungsfähigkeit. Auch andere Tätigkeiten seien ihm zum utbar, diese m üssten jedoch körperlich w enig anstrengend m it W echselbelastungen sein und könnten nicht ganztags ausgeübt w erden. Im vom Beschw erdeführer eingereichten Arztbericht des Facharztes für O rthopädie D r. m ed. P. Jese vom 2. Septem ber 2005 w ird bestätigt, dass bei ihm bei der U ntersuchung vom 2. Septem ber 2006 eine Lum balgie, degenerierte Veränderungen der W irbelsäule, beginnende degenerierte Veränderungen am linken Knie und rechtem Schultergelenk diagnostiziert w orden seien (Beschw erde act. 1-26). 4.3 H insichtlich des Bew eisw ertes eines ärztlichen Berichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange um fassend ist, auf allseitigen U n- tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschw erden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam nese) abgegeben w orden ist, in der Beurtei- lung der m edizinischen Zusam m enhänge und in der D arlegung der m edizi- nischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Bew eisw ert ist grundsätzlich so- m it w eder die H erkunft eines Bew eism ittels noch die Bezeichnung der ein- gereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahm e als Bericht oder G ut- achten, sondern dessen Inhalt (BG E 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AH I 2001 S. 112 f.). So w eicht der R ichter nicht ohne zw ingenden G rund von der Einschätzung der m edizinischen Experten ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der G erichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestim m ten Sachverhalt m edizinisch zu erfassen. 4.4 D ie Angaben des Beschw erdeführers in seiner Beschw erdeschrift sind in- sow eit überzeugend, da Bew eise vorgebracht w erden konnten, dass sich seine Leiden seit seiner Anstellung bei der Firm a M aréchaux im M ai 2001 verschlim m ert haben (Arthrosen, R heum a- und Verschleisserscheinungen) und es nicht ausgeschlossen ist, dass er zw ischenzeitlich einen höheren Invaliditätsgrad aufw eist. D er fachärztliche Bericht von D r. m ed. P. Jese 11 vom 2. Septem ber 2005, der eine Lum balgie, degenerierte Veränderungen der W irbelsäule, beginnende degenerierte Veränderungen am linken Knie und rechtem Schultergelenk bestätigt, w urde von der IV-Stelle Luzern nicht w eiter kom m entiert. D iese stützt ihren Einspracheentscheid einzig auf den Bericht des Psychiatrischen Am bulatorium s Luzern vom 22. April 2005, w onach der Beschw erdeführer an einer psychischen Erkrankung leidet, aufgrund w elcher die Leistungsfähigkeit in jeder zum utbaren Tätigkeit (auch in der bisherigen) um 55% beeinträchtigt ist; eine zusätzliche som atisch begründete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liege aufgrund der Akten nicht vor (vgl. Einspracheentscheid der IV-Stelle Luzern; undatiert). D ieser Einschätzung der Arbeitsfähigkeit kann sich das Bundesverw altungsgericht nicht unbesehen anschliessen, denn einerseits gehen die Beurteilungen der Stellung nehm enden Ärzte in entscheidenden Punkten völlig auseinander und andererseits w erden die Angaben im Arztbericht von D r. m ed. P. J. vom 2. Septem ber 2005 nicht w eiter kom m entiert. Ferner ist ein Einkom m ensvergleich erstellt w orden, w onach der Beschw erdeführer eine Erw erbseinbusse von C H F 32'941.-- bzw . einen Invaliditätsgrad von 55% aufw eisen soll, in den Akten nicht zu finden. D er rechtserhebliche Sachverhalt ist dem nach nicht genügend festgestellt w orden (vgl. Art. 49 Bst. b Vw VG ). 4.5 N ach Art. 61 Abs. 1 Vw VG kann die Beschw erdeinstanz die zu beurtei- lende Sache, statt selbst zu entscheiden, m it verbindlichen W eisungen an die Vorinstanz zurückw eisen. Ein solcher Ausnahm efall ist hier w egen der in entscheidenden Punkten unvollständigen Akten gegeben, w eshalb die Sache an die Vorinstanz zurückgew iesen w ird, dam it sie den rechtserheb- lichen Sachverhalt in m edizinischer und w irtschaftlicher H insicht vollstän- dig abkläre. D ie Verw altung w ird daher angew iesen, den Arztbericht des Facharztes für O rthopädie D r. m ed. P. J. vom 2. Septem ber 2005 und die darin angegebenen Leiden (Lum balgie, degenerierte Veränderungen der W irbelsäule, beginnende degenerierte Veränderungen am linken Knie und rechtem Schultergelenk) zu beurteilen und, w enn nötig, w eitere fach- ärztliche G utachten über diese Leiden einzuholen. Falls erforderlich, ist eine eingehende U ntersuchung des Beschw erdeführers anzuordnen, w o- bei die begutachtenden Ärzte sich insbesondere darüber zu äussern ha- ben w erden, ob und in w elchem Ausm ass der Beschw erdeführer in der zu- letzt ausgeübten Tätigkeit als Elektrom onteur arbeitsfähig ist oder ob allen- falls andere Arbeiten und in w elchem Ausm ass noch zum utbar sind. D abei sind m it dem G esundheitszustand zu vereinbarende, zum utbare Tätig- keiten genau zu bezeichnen. Ebenfalls haben sie sich über den Verlauf der Leiden seit dem Eintritt der m edizinisch attestierten Arbeitsunfähigkeit im O ktober 2001 zu äussern, w obei auch die bereits erstellten psychiat- rischen G utachten zu berücksichtigen sind. D anach hat die IV-Stelle Lu- zern gestützt auf die vervollständigten m edizinischen U nterlagen und Aus- sagen zur Arbeitstauglichkeit den Invaliditätsgrad nötigenfalls m ittels Er- w erbsvergleich festzulegen, dem Beschw erdeführer durch Zustellung eines Vorbescheids das rechtliche G ehör zu gew ähren und anschliessend eine neue anfechtbare Verfügung zu erlassen.12 5. D a im vorliegenden Verfahren über die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen zu entscheiden ist, sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 69 Abs. 2 IVG [in der bis zum 30. Juni 2006 gültigen Fas- sung, vgl. Ü bergangsbestim m ungen zur Änderung des IVG vom 16. D e- zem ber 2005, Bst. c, AS 2006 2004] in Verbindung m it Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversicherung vom 20. D ezem ber 1946 [AH VG , SR 831.10]). Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 69 Vw VG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird teilw eise gutgeheissen und der Einspracheentscheid der IV-Stelle für Versicherte im Ausland in G enf aufgehoben. 2. D ie Akten gehen an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland in G enf, dam it sie gem äss den W eisungen in Erw ägung Ziff. 4.5 vorgehe. 3. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben, und es w ird keine Parteient- schädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (Einschreiben, m it R ückschein) - der Vorinstanz (Einschreiben, m it R ückschein) - dem Bundesam t für Sozialversicherungen (Einschreiben) R echtsm ittelbelehrung D ieses U rteil kann innerhalb von 30 Tagen ab Zustellung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, angefochten w erden (vgl. Art. 42, 48, 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BG G , SR 173.110]). D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: M ichael Peterli W ilhelm -U lrich Schodde