<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-02-08-5A_157-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_157/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Verfügung vom 8. Februar 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, als Einzelrichterin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zingg. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ SA, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Romain Jordan, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.________, </div> <div class="para">2. C.________, </div> <div class="para">3. D.________, </div> <div class="para">4. E.________, </div> <div class="para">alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. François Logoz, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerinnen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">aufschiebende Wirkung (provisorische Rechtsöffnung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 22. Februar 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin am 26. Februar 2016 Beschwerde in Zivilsachen gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Zivilkammer, vom 22. Februar 2016 (Verfahren ZK xxx) erhoben hat, mit der das Obergericht ein Gesuch der Beschwerdeführerin um Aufschub der Vollstreckbarkeit abgewiesen hat, wobei dieses Gesuch sich auf eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen einen Entscheid des Regionalgerichts Emmental-Oberaargau vom 8. Februar 2016 bezog, mit dem den Beschwerdegegnerinnen gegen die Beschwerdeführerin provisorische Rechtsöffnung für Fr. 1'950'000.-- und das Pfandrecht erteilt worden war, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht zugleich um (superprovisorische) vorsorgliche Massnahmen in dem Sinne ersucht hat, dass ihrer kantonalen Beschwerde im Verfahren ZK xxx vor Obergericht aufschiebende Wirkung zuzuerkennen sei, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Präsidialverfügung vom 14. März 2016 gestützt auf <span class="artref">Art. 104 BGG</span> der kantonalen Beschwerde im Verfahren ZK xxx vor Obergericht des Kantons Bern aufschiebende Wirkung zuerkannt hat (nachdem es dies am 29. Februar 2016 bereits superprovisorisch angeordnet hatte), wobei sich die Beschwerdegegnerinnen am 11. März 2016 dem entsprechenden Antrag widersetzt hatten, </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerinnen in ihrer Stellungnahme zum Gesuch um vorsorgliche Massnahmen vom 11. März 2016 unaufgefordert in der Sache Stellung genommen und beantragt haben, die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie einzutreten sei, </div> <div class="para">dass das Obergericht am 12. Dezember 2016 im Verfahren ZK xxx in der Sache entschieden hat (Gutheissung der Beschwerde, Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs), was die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 19. Dezember 2016 mitgeteilt und - ausgehend von der Gegenstandslosigkeit des bundesgerichtlichen Verfahrens - beantragt hat, die Kosten desselben den Beschwerdegegnerinnen aufzuerlegen, </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerinnen mit Stellungnahme vom 17. Januar 2017 das bundesgerichtliche Verfahren ebenfalls als gegenstandslos erachtet, jedoch keine Anträge zur Kostenverteilung gestellt haben, </div> <div class="para">dass der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin als Einzelrichter bzw. Einzelrichterin über die Abschreibung von Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit, Rückzugs oder Vergleichs entscheidet (<span class="artref">Art. 32 Abs. 2 BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=01.02.2017&amp;to_date=20.02.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-III-497%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page497">BGE 136 III 497</a> E. 2.1 S. 500), </div> <div class="para">dass das bundesgerichtliche Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben ist, da das Interesse an der Klärung der Frage, ob der kantonalen Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen gewesen wäre, mit dem kantonalen Entscheid in der Sache entfallen ist, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht in einem solchen Fall mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes entscheidet (<span class="artref">Art. 71 BGG</span> i.V.m. <span class="artref">Art. 72 BZP</span> [SR 273]), wobei in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=01.02.2017&amp;to_date=20.02.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-373%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page373">BGE 125 V 373</a> E. 2a S. 374 f.), </div> <div class="para">dass das Obergericht das Gesuch um Aufschub der Vollstreckbarkeit mit der Begründung abgewiesen hat, die Prozessaussichten der Beschwerdeführerin erschienen bei erster Durchsicht der Beschwerde als eher gering, und sie auf das Aberkennungsverfahren verwiesen hat, </div> <div class="para">dass diese Begründung im Lichte der als verletzt gerügten Bestimmungen von <span class="artref">Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG</span> und <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> einerseits zwar knapp ausgefallen ist und zudem nicht ersichtlich ist, dass das Obergericht eine Interessenabwägung vorgenommen hätte, </div> <div class="para">dass andererseits die Verletzung von <span class="artref">Art. 325 Abs. 2 ZPO</span> nur auf Willkür (<span class="artref">Art. 9 BV</span>) hin hätte überprüft werden können (<span class="artref">Art. 98 BGG</span>), </div> <div class="para">dass damit der mutmassliche Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht ohne weiteres festgestellt werden kann, </div> <div class="para">dass auch die subsidiär anwendbaren Kriterien der Kostenverteilung (Auflage an die Partei, die das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst hat oder in welcher die Gründe eingetreten sind, die zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens geführt haben; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=01.02.2017&amp;to_date=20.02.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-IA-488%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page488">BGE 118 Ia 488</a> E. 4a S. 494) zu keinem eindeutigen Ergebnis führen, zumal im Übrigen das Obergericht mit der Gutheissung der Beschwerde im Ergebnis selber die Erfolgsaussichten der kantonalen Beschwerde nunmehr anders beurteilt hat als in der angefochtenen Verfügung, </div> <div class="para">dass es sich unter diesen Umständen rechtfertigt, die Gerichtskosten den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen (d.h. Fr. 1'000.-- zulasten der Beschwerdeführerin und Fr. 1'000.-- zulasten der solidarisch haftenden Beschwerdegegnerinnen) und sie ihre jeweiligen Parteikosten selber tragen zu lassen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 und Abs. 5, <artref id="CH/173.110/68/1" type="start"></artref>Art. 68 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/1" type="end"></artref>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>verfügt die Einzelrichterin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 2'000.-- werden der Beschwerdeführerin im Umfang von Fr. 1'000.-- und den Beschwerdegegnerinnen im Umfang von Fr. 1'000.-- auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Parteien tragen ihre Parteikosten selber. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 8. Februar 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Einzelrichterin: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zingg </div> </div></body></html>