<h2>SubmittedText<h2><p>- Hat der Entscheid der Bundesversammlung, die Armeeausgaben bis 2035 auf 1% anwachsen zu lassen zur Konsequenz, dass sich die Beschaffung eines Ersatzes für die M109 Panzerhaubitze nach hinten verschiebt?<br>- Wenn ja, wann soll die Beschaffung des Nachfolgesystems neu dem Parlament präsentiert werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat weist in der Armeebotschaft 2024 die Eckwerte für die Ausrichtung der Armee bis 2035 aus. Von den beschriebenen Fähigkeiten leiten sich die erforderlichen Investitionen ab. Das Hauptsystem der Artillerie soll durch ein neues radgestütztes Wirkmittel ersetzt werden, das präzises Unterstützungsfeuer auf mittlere Distanz ermöglicht. Die in Frage kommenden Systeme werden gegenwärtig evaluiert. Es ist vorgesehen, dass der Bundesrat die Beschaffung einer ersten Tranche mit dem Rüstungsprogramm 2026 beantragen wird. Mit einem Anstieg der Armeeausgaben auf 1% des BIP bis 2035 wird ein Teil der Flotte erneuert werden können. Gemäss aktueller Planung sollen diese Systeme ab 2031/2032 bei der Truppe eingeführt werden. Zu Beginn der 2030er Jahre wird mit einem weiteren Rüstungsprogramm Präzisionsmunition beantragt. Mit zusätzlichen finanziellen Mitteln könnte diese Beschaffung schon zu einem früheren Zeitpunkt realisiert werden.</p>