<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01169</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. März 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Antoniadis Advokaturbüro</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 89, 8004 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1964, Mutter dreier erwachsener Kinder, meldete sich am 9. Dezember 2012 (richtig wohl: 2013) unter Hinweis auf die Folgen einer Brustkrebserkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 7/19 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, teilte der Versicherten mit Schreiben vom 13. Oktober 2014 mit, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Gesundheitszustandes seien derzeit keine beruflichen Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massnahmen möglich (Urk. 7/35) und sprach ihr mit Verfügung vom 18. März 2015 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente ab 1. Juli 2014 zu (Urk. 7/52). Mit Schreiben vom 6. August 2015 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, der Rentenanspruch sei unverändert (Urk. 7/66).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang eines am 23. März 2016 ausgefüllten Revisionsfragebogens (Urk. 7/69) holte die IV-Stelle unter anderem beim Universitätsspital Y.___ ein internistisch-psychiatrisches Gutachten ein, welches am 6. Februar 2017 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattet wurde (Urk. 7/88). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/94, Urk. 7/96) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. September 2017 die bisher ausgerichtete Rente auf (Urk. 7/104 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 27. Oktober 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 27. September 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zu verpflichten, ihr nach wie vor die gesetzlichen Leistungen auszurichten (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 8. Dezember 2017 (Urk. 6) beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 16. Februar 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt und der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 8). Die Pensionskasse Z.___, welche mit Gerichtsverfügung vom 21. Februar 2019 zum Prozess beigeladen wurde (Urk. 10), verzichtete mit Schreiben vom 5. März 2019 auf eine detaillierte Stellungnahme und verwies auf die Ausführungen der IV-Stelle (Urk. 12), was den anderen Verfahrensbeteiligten am 7. März 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zuspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">text unbeachtlich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p><span> </span><span>Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span>cher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX104"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG betrifft Änderungen in den persönlichen Verhältnissen der versicherten Person (BGE 133 V 454 E. 7.1). Dazu gehört namentlich der Gesundheitszustand. Dabei ist nicht die Diagnose massgebend, sondern in erster Linie der psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik. Aus einer anderen Diagnose oder einer unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus medizinischer Sicht allein kann somit nicht auf eine für den Invaliditätsgrad erhebliche Tatsachenänderung geschlossen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_602/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der ursprünglichen Rentenzusprache im März 2013 ging die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin gestützt auf die Beurteilung durch den RAD von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit infolge der Brustkrebserkrankung aus und sprach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin dementsprechend eine ganze Rente ab 1. Juli 2014 zu. Eine medizinische Neubeurteilung sei in neun bis zwölf Monaten angezeigt (vgl. Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt Urk. 7/44 S. 5, Urk. 7/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Aufhebung der Rente begründete die Beschwerdegegnerin in der angefochte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Verfügung vom 27. September 2017 (Urk. 2) damit, dass die Befunde eine Verbesserung des Gesundheitszustandes gezeigt hätten. Nach den medizinischen Abklärungen sei der Beschwerdeführerin eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne Heben und Tragen mit dem rechten Arm zu 80 % zumutbar (S. 1). Daraus ergebe sich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 20 % (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort wies die Beschwerdegegnerin ergänzend da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rauf hin, dass die Rentenzusprache primär aufgrund einer seit Juli 2013 die Arbeitsfähigkeit limitierenden Brustkrebserkrankung erfolgt sei. Die psychische Problematik sei nur am Rande erwähnt und weder medizinisch noch rechtlich gewürdigt worden (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, aufgrund des Anscheins der Befangenheit sei das Gutachten von Dr. A.___ nicht verwertbar. Es sei nicht zutreffend, dass sie den ersten Termin nicht wahrgenommen habe (Urk. 1 S. 8 Rz 20 f.). Die beiden Gutachten von Dr. A.___ und Dr. B.___ seien zudem nicht geeignet, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Verbesserung des Gesundheitszustandes aufzuzeigen (S. 9 Rz 24). Dr. A.___ behaupte, es sei zu einer Verbesserung des klinischen Zustandsbildes gekommen, ohne diese behauptete Verbesserung zu begründen oder gar zu belegen (S. 9 Rz 25). Im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten von Dr. B.___ würden sodann die geklagten Beschwerden nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rücksichtigt. Weder die Schmerzen noch der Schwindel oder die Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen würden diskutiert. Das Gutachten leuchte auch in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge nicht ein, weil überhaupt keine medizinischen Zusammenhänge dargelegt würden. Insbesondere spreche sich Dr. B.___ nicht darüber aus, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden habe (S. 10 f. Rz 28). Das bidisziplinäre Gutachten sei nicht geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net, die behauptete Verbesserung des Gesundheitszustandes mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen (S. 11 Rz 29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach, ob und in welchem Ausmass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand und die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache im März 2015 per 1. Juli 2014 verändert haben, und damit, ob die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügte Aufhebung der Rente rechtens ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin, diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierte in seinem Bericht vom 28. November 2013 (Urk. 7/14/5-9) ein Mammakarzinom mit nachfolgender Radiatio und Chemotherapie sowie eine seit Jahren bestehende saisonale depressive Verstimmung (Ziff. 1.1). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin leide an einem Erschöpfungszustand im Rahmen der Depression und der Belastung durch das Mammakarzinom (Ziff. 3.4). Für die Tätigkeit als Servicemit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiterin habe er eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 30. Januar bis 7. Februar 2013 attestiert, die weitere Arbeitsunfähigkeit ab 1. Juli 2013 sei durch die gynäkologischen Fachärzte attestiert worden (Ziff. 2). Seit Juli 2013 werde die Beschwerdeführerin psychotherapeutisch behandelt (Ziff. 3.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik D.___, Psychiatriezentrum E.___, diagnostizier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in ihrem Bericht vom 29. November 2013 (Urk. 7/13) eine Anpassungsstörung bei Krebserkrankung mit längerer depressiver Reaktion, Angstsymptomatik und ausgeprägten Schlafstörungen (ICD-10 F43.21; Ziff. 1.1). Die Behandlung habe neun stützende Gespräche zur Begleitung während der Chemotherapie umfasst und vom 29. Juli bis 25. November 2013 gedauert (Ziff. 1.2). In der ersten Zeit nach der Krebsdiagnose habe sich die Beschwerdeführerin zuversichtlich und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisch stabil gezeigt. Unter der Chemotherapie sei es zunehmend zu einer depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siven Entwicklung, Schlafstörungen und zeitweiligem Auftreten phobischer Symptome gekommen. Die Prognose sei abhängig vom weiteren Verlauf der Tumorerkrankung. Bei gutem somatischen Verlauf sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin sich auch psychisch wieder werde stabilisieren können (Ziff. 1.4). Die Behandlung mit Temesta habe die Beschwerdeführerin im Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 abgesetzt, da sie keine Wirkung mehr verspürt habe. Gemäss der Ärztin des Spitals F.___ werde neu mit Mirtazapin begonnen (Ziff. 1.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 17. Juni 2014 (Urk. 7/28) führte die zuständige Ärztin des Kantonsspitals G.___, Klinik für Radio-Onkologie, aus, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe wegen eines lymphknotenpositiven Mammakarzinoms operiert werden müssen und habe anschliessend Chemotherapie sowie Bestrahlung erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Bezüglich Bestrahlung sei es zu Müdigkeit und erythematösen Haut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reaktionen sowie Schwellungen im Radiotherapiegebiet gekommen (Ziff. 1.7). Vom 24. Januar bis 7. März 2014 sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hig gewesen (Ziff. 1.6). Ob die berufliche Tätigkeit wiederaufgenommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne, müsse in der Nachsorge entschieden werden. Aus radio-onkologischer Sicht gebe es keine Gründe, die gegen einen sofortigen Beginn der Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung sprechen würden, dies müsse vom Gesamtverlauf abhängig gemacht werden (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 6. bis 27. März 2015 war die Beschwerdeführerin in der Klinik H.___ hospitalisiert, wobei ihr mit Verfügung vom 18. März 2015 die ganze Rente zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen worden war (vgl. Urk. 7/52). Im Bericht vom 19. Mai 2015 (Urk. 7/72/9-12) nannten die Ärzte im Wesentlichen folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit ängstlich- und depressiven Symptomen (ICD-10 F43.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Quadrantektomie rechts mit Rotationsplastik und vollständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ger Axilladissektion Juli 2013 bei Mammakarzinom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziel der Behandlung sei der Umgang mit ihren Ängsten und die schrittweise Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierung gewesen. Bei Eintritt habe die Beschwerdeführerin über Müdigkeit, Schwindel, Gedankenkreisen und Adynamie geklagt. Mit zunehmender Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme an den Therapien, Reduktion der Medikamente und Integration in die Pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tientengruppe sei die Müdigkeit etwas zurückgegangen. Die Beschwerdeführerin habe sich zunehmend von Gedanken um die Tumorerkrankung zu distanzieren und sogar ihre sonst negativen Sorgen um die aktuell unklare Erkrankung der älteren Tochter zu relativieren vermocht (S. 3). Die Beschwerdeführerin nehme weiterhin Trittico ein. Für die Zeit des stationären Aufenthaltes sowie für weitere zwei Wochen bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, danach müsse die Arbeitsfähigkeit durch die nachbehandelnden Ärzte neubeurteilt werden (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Mai 2015 führte Dr. C.___ bei unveränderter Diagnose (Urk. 7/59 Ziff. 8) aus, die Beschwerdeführerin leide unter rascher Erschöpfbarkeit, Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeiner Schwäche sowie psychischer Belastung (Ziff. 3.2). Nach durchgeführter Operation und abgeschlossener Chemo- sowie Strahlentherapie werde eine Brustrekonstruktion durchgeführt, welche jedoch noch nicht abgeschlossen sei. Die Beschwerdeführerin besuche eine Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie und werde medikamentös behandelt (Ziff. 3.3). Seit August 2014 sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin als Serviceangestellte arbeitsunfähig (Ziff. 3.4.3-4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der im Jahr 2016 veranlassten Rentenrevision (vgl. Urk. 7/69) zeigte sich die medizinische Aktenlage wie folgt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer Hospitalisation vom 19. bis 23. Oktober 2015 zur operativen Entfer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung der Gebärmutter sowie der Eierstöcke führten die Ärzte des Spitals F.___, Frauenklinik, im Austrittsbericht vom 23. Oktober 2015 (Urk. 7/72/6-7) aus, der intra- und postoperative Verlauf gestalte sich problemlos. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin habe früh mobilisiert werden können und habe in gutem All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinzustand und reizlosen Wundverhältnissen entlassen werden können (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 12. April 2016 (Eingangsdatum) führte der Chefarzt der Frauenklinik, Spital F.___, bei unveränderten Diagnosen (Urk. 7/71 Ziff. 1.2) aus, somatisch bestünden Probleme mit den Nachwirkungen der Brustwandbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">strahlungen (Ziff. 1.3). Der Beschwerdeführerin könne lediglich noch eine kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">perlich leichte Tätigkeit zugemutet werden, sie sei zudem leicht eingeschränkt in der manuellen Geschicklichkeit sowie der Kraft der Hände (Ziff. 2.2). Die Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentration, Merkfähigkeit und Durchhaltefähigkeit sowie die Belastbarkeit im All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tag wie auch im Beruf seien stark eingeschränkt (Ziff. 2.3). Zum zeitlichen Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang einer zumutbaren Tätigkeit machte der Arzt keine Angaben (vgl. Ziff. 2.1), führte jedoch aus, für Massnahmen der Wiedereingliederung bestehe eine Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit von maximal zwei Stunden pro Tag (Ziff. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 7. April 2016 (Urk. 7/72/1-4) neben der bekannten Brustkrebserkrankung eine Depression (Ziff. 1.2) und führte aus, die Beschwerdeführerin leide unter rascher Ermüdbarkeit und Erschöpfbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit sowie verminderter körperlicher und seelischer Belastbarkeit (Ziff. 1.3). Nä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">here Angaben zum zumutbaren Belastungsprofil machte Dr. C.___ nicht, er führte jedoch aus, er rechne mittel- bis langfristig nicht mit einer wesentlichen Besserung (Ziff. 3.3). Dem Bericht legte Dr. C.___ einen Dosierungsplan für die Medikamente bei, gemäss welchem die Beschwerdeführerin unter anderem mit Trittico behandelt wird (Urk. 7/72/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht vom 23. Mai 2016 (Urk. 7/74) nannten die Ärzte der Klinik D.___ neben den bekannten Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode mit so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie sonstige näher bezeichnete Probleme verbunden mit der sozialen Umgebung (ICD-10 Z60.8). Die Beschwerdeführerin befinde sich seit Juli 2013 in psychoonkologischer Behandlung, das Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild habe sich leider verschlechtert (Ziff. 1.2). Die Beschwerdeführerin sei im Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken eingeengt mit Hyperfokus auf die Krebserkrankung und innerfamiliäre Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leme, es bestehe ein ausgeprägtes Gedankenkreisen (Ziff. 1.3). Bei der Alltags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struktur und den sozialen Kontakten sei die Beschwerdeführerin auf Hilfe von Dritten angewiesen (Ziff. 1.4). Zurzeit sei eine Arbeitstätigkeit undenkbar, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin sei vollständig arbeitsunfähig (Ziff. 2.1). Die Behandlungen würden alternierend zu den Hausbesuchen der psychiatrischen Spitex in zirka zweiwöchentlichem Rhythmus stattfinden (Ziff. 3.1). Die Beschwerdeführerin nehme täglich Trittico und Duloxetin sowie gelegentlich zusätzlich zum Schlafen Truxal ein (Ziff. 3.2). Aufgrund der derzeitigen körperlichen und psychosozialen Faktoren sei davon auszugehen, dass sich das Zustandsbild auf absehbare Zeit kaum verbessern werde (Ziff. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 8. sowie 12. August 2016 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin durch Dr. med. B.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, sowie Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsspital I.___, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, internistisch-psychiatrisch begutachtet. In ihrem Gutachten vom 6. Februar 2017 (Urk. 7/88) nannten die Ärzte folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 7 Ziff. 6.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach trippel-negativem, invasiv duktalem Mammakarzinom rechts mit intra- und peritumoralem DCIS high-grade, ED Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia (ICD-10 F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: inkomplette Remission einer depressiven Episode (ICD-10 F32.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann folgende (S. 7 Ziff. 6.2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperthyreose (aktenanamnestisch)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rhizarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Belastungsinkontinenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spezifische Phobie (Thanato-/Kanzerophobie) (ICD-10 F40.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Fachgutachten (Urk. 7/88/9-20) führte Dr. A.___ aus, die im Bericht der D.___ gestellte Diagnose einer depressiven Episode könne nicht bestätigt werden. Eine für die Diagnose notwendige Kombination aus relevanten Defiziten in den Bereichen Psychomotorik, Hedonie und Affektivität liege nicht vor. Das von der Beschwerdeführerin demonstrierte Bild entspreche bei berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Persistenz der bereits 2015 bestandenen Beschwerden als seit der Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung der Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion ununterbrochenes Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tinuum und bei erfülltem Zeitkriterium eher einer Dysthymia. Vorliegend sei hingegen eine Angststörung, in Form einer spezifischen Phobie vorhanden. So</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit bekannt, sei es der Beschwerdeführerin bisher nicht möglich gewesen, im Rahmen der laufenden integrierten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung die angstbesetzten Kognitionen zu relativieren. Dennoch zeige die angepasste Psychopharmakotherapie ihre Wirkung, sodass differentialdiagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch aktuell eine inkomplette Remission einer depressiven Episode in Frage komme (S. 9 Ziff. 6.1). Das Vorliegen von Defiziten wie im Bericht der D.___ aufgeführt, könne momentan nicht bestätigt werden. Die Durchhaltefähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei leicht- bis mittelgradig eingeschränkt. Auch in den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passung an Regeln und Routinen sowie Planung und Strukturierung von Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sei es zu relevanten Verbesserungen gekommen. Die Belastbarkeit im Alltag und im Beruf könne als lediglich leicht eingeschränkt eingeschätzt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Die Selbsteinschätzung der Beschwerdeführerin, wonach es seit der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache zu keiner Verschlechterung, jedoch auch zu keiner Verbesserung ihrer psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit gekommen sei, sei aktuell zu teilen. Die spezifische Pho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bie führe anscheinend zur relevanten ungünstigen Veränderung in der Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmung. Ausserdem spielten die Schmerzen im vernarbten Gewebe mit ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her Wahrscheinlichkeit bei der Persistenz der vorbestehenden Symptomatik eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechterhaltende Rolle, wobei es der Beschwerdeführerin aufgrund der persis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renden Schmerzsymptomatik nachvollziehbarerweise schwerer falle als in einer anderen Situation, die Ängste zu relativieren und die positiven Einschätzungen seitens des Onkologen zu akzeptieren (S. 10 f. Ziff. 6.6). In der bisherigen sowie einer angepassten Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine um 20 % ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkte Arbeitsfähigkeit. In der Zeit seit dem letzten psychiatrischen Bericht der ambulanten Behandler sei es demnach zu einer erheblichen Verbesserung im klinischen Zustandsbild gekommen. Der Zeitpunkt der Verbesserung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit aus psychiatrischer Sicht sei spätestens mit dem Zeitpunkt der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zum vorliegenden Gutachten zu datieren (S. 11 Ziff. 6.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der abschliessenden Beurteilung (Urk. 7/88/1-8) hielten Dr. B.___ sowie Prof. Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Klinikdirek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tor, fest, zusammenfassend handle es sich um eine 52-jährige Versicherte, welche seit dem Jahre 2013 an einem Mammakarzinom leide und in dessen Folge eine Anpassungsstörung entwickelt habe, welche unter kombinierter Psychopharma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kotherapie (Trittico, Duloxetin, Truxal bei Bedarf) sowie Psychotherapie deutlich gebessert habe, so dass aktuell eine Dysthymie resultiere. Infolge der wiederholten Operationen und der Radiotherapie sei es zu narbigen Veränderungen und Struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turen im Bereich der rechten Brust gekommen, was bei Belastung zu einer Schmerzausstrahlung in die rechte Schulter führe (S. 8 oben). Im angestammten Beruf als Hotelfachfrau beziehungsweise im Service sei die Beschwerdeführerin aufgrund der Schmerzen in Brust und Schulter rechts bei körperlicher Belastung nicht mehr arbeitsfähig (S. 8 Ziff. 7.2). In einer körperlich leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schweren Verweistätigkeit, ohne Notwendigkeit zum Heben von Lasten mit dem rechten Arm, sei sie medizinisch-theoretisch zu 80 % arbeitsfähig. Es werde empfohlen, mit einem Pensum von 50-60 % zu beginnen und das Pensum graduell zu steigern (S. 8 Ziff. 7.3). Die genannte Arbeitsfähigkeit bestehe spätes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens seit dem Zeitpunkt der aktuellen Exploration (S. 8 Ziff. 7.4). Da die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin während längerer Zeit nicht mehr im Arbeitsprozess gewesen sei, werde eine langsame Wiedereingliederung ins Berufsleben empfohlen (S. 8 Ziff. 7.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem Austrittsbericht des Spitals F.___ vom 14. Februar 2017 habe vom 9. bis zum 13. Februar 2017 eine Hospitalisation der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin stattgefunden aufgrund persistierender thorako-lateraler «Spannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen» in der rechten Brust bei mässiger Kapselbildung. Am 10. Februar 2017 seien eine Narbenexzision/Narbenkorrektur der Hautinsel rechts, ein Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plantatwechsel, eine Kapsulotomie sowie das Lösen von Narbenadhärenzen infero-lateral vorgenommen worden. Der intra- und postoperative Verlauf sei problemlos gewesen (Urk. 7/89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. April 2017 diagnostizierte die zuständige Ärztin der D.___ eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) sowie eine bösartige Neubildung der Brustdrüse in der Eigenanamnese (ICD-10 Z85.3). Die Beschwerdeführerin werde mit Trittico, Relaxane sowie Duloxetin behandelt und sei momentan auf dem ersten Arbeitsmarkt vollständig arbeitsunfähig. Die de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Symptomatik mit im Vordergrund stehend kognitiven Einschränkungen, Freudlosigkeit, Affektlabilität, starkem Grübeln und hoher Müdigkeit führe zu einer deutlichen Reduktion der Belastbarkeit. Die Beschwerdeführerin könne mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentan nur mit viel Anstrengung eine Tagesstruktur, die zur Deckung der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedürfnisse diene, aufrechterhalten. Eine Massnahme zur Wiedereingliederung, zunächst im geschützten Rahmen, sei dennoch möglich beziehungsweise indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert. Dabei sei zu berücksichtigen, dass es sich um eine schrittweise Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung handeln solle, um eine Überforderung der Beschwerdeführerin und eine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere psychische Destabilisierung zu vermeiden (Urk. 7/95/2-3 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 20. April 2017 hielt der Hausarzt Dr. C.___ ohne weitere Begründung fest, er halte eine leidensangepasste Tätigkeit im Umfang von 80 % für nicht zumutbar (Urk. 7/95/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 25. April 2017 (Urk. 7/97) führte Dr. C.___ bei bekann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Diagnosen (Ziff. 2) aus, die Beschwerdeführerin, welche früher im Gastge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbe tätig gewesen sei, sei auf gute körperliche Belastbarkeit bei ihrer meist stehenden Tätigkeit angewiesen. Dies sei seit der Diagnosestellung und der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden belastenden Therapien nicht mehr möglich. Zudem sei die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Belastbarkeit erheblich eingeschränkt (Ziff. 3.a). Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (Ziff. 3.b). Die Leistungsfähigkeit sei sowohl aus körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen als auch aus psychischen Gründen eingeschränkt, aus seiner Sicht bestehe eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit sowie andere Tätigkeiten (Ziff. 3.c). Aufgrund des protrahierten Verlaufes, welcher sich mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerweile über vier Jahre seit Diagnosestellung erstrecke, schätze er die Prognose bezüglich Wiedererlangung der (Teil-)Arbeitsfähigkeit als ungünstig ein (Ziff. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. 7/58, Urk. 7/95/4-9) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen relevanten An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben und insbesondere keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Rentenrevision ist das Vorliegen eines Revisionsgrundes und damit eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen (vgl. vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zutreffend ausführte, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgte die Rentenzusprache im März 2015 per 1. Juli 2014 primär aufgrund der im Juli 2013 diagnostizierten Brustkrebserkrankung (Urk. 6, vgl. Feststellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blatt vom 11. Januar 2014, Urk. 7/44 S. 3). Dies ändert jedoch nichts an der Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache, dass in psychiatrischer Hinsicht bereits in diesem Zeitpunkt auch eine An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, eine Angstsymptomatik und ausgeprägte Schlafstörungen beziehungsweise eine depressive Verstimmung diagnostiziert worden waren (E. 3.1-2, E. 3.4; vgl. Feststellungsblatt vom 11. Januar 2014, Urk. 7/44 S. 3). Wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deantwort vom 8. Dezember 2017 ausdrücklich festhielt, war die psychische Problematik bei der erstmaligen Rentenzusprache nur am Rande erwähnt und weder rechtlich noch medizinisch gewürdigt worden (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die vorliegend strittige Rentenaufhebung sodann stützte sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin auf das Y.___-Gutachten vom 6. Februar 2017 und ging dementspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend lediglich noch von einer Dysthymia und damit von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes sowie einer nun möglichen Arbeitsfähigkeit von 80 % aus (vgl. E. 3.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der vorliegenden medizinischen Berichte ist davon auszugehen, dass mit den durchgeführten Operationen sowie der Chemo- und Strahlentherapie die onkologische Behandlung der Brustkrebserkrankung aus rein somatischer Sicht vorerst abgeschlossen ist (vgl. E. 3.5, E. 4.2; vgl. auch den Austrittsbericht des Spitals F.___ vom 14. Februar 2017, Urk. 7/89; vgl. auch Urk. 7/88/7). Dies war im Wesentlichen bereits im Verfügungszeitpunkt im März 2015 (Urk. 7/52) der Fall. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen bleibt die Frage, ob sich auch der psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand der Beschwerdeführerin verbessert hat beziehungsweise ob aus psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrischer Sicht wieder eine relevante Arbeitsfähigkeit besteht. Die von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilung im psychiatrischen Teilgutachten von Dr. A.___ geltend gemachte Verbesserung des Gesundheitszustandes kann jedoch nicht nachvollzogen werden. Dr. A.___ führte in seinem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten einerseits aus, weder die im Bericht der D.___ vom 23. Mai 2016 aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten Defizite noch die genannte Diagnose einer depressiven Episode könnten momentan bestätigt werden. Andererseits teilte er ausdrücklich die Selbstein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Beschwerdeführerin, wonach es seit der Rentenzusprache weder zu einer Verschlechterung noch zu einer Verbesserung der psychischen Gesundheit gekommen sei. Zudem beschrieb er das Beschwerdebild bei Persistenz seit 2015 als ununterbrochenes Kontinuum, womit eben gerade keine wesentliche Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung ausgewiesen wird, sondern bloss eine andere Beurteilung, namentlich als Dysthymia, vorgenommen wurde (vgl. Urk. 7/88/17 unten). Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hielt Dr. A.___ demgegenüber fest, sowohl in der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen als auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine 80%ige Arbeitsfähigkeit, es sei demnach zu einer erheblichen Verbesserung im klinischen Zustandsbild gekommen (E. 4.6). Insgesamt erweist sich damit das Gutachten von Dr. A.___ hinsichtlich der Beurteilung des Verlaufes und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besondere hinsichtlich der geltend gemachten Verbesserung des Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes als widersprüchlich und wenig plausibel und damit nicht überzeugend, so dass nicht von einer Verbesserung auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber diagnostizierten sowohl die Ärzte der Klinik D.___ als auch der Klinik H.___ sowie der Hausarzt Dr. C.___ übereinstimmend und seit der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenzusprache per 1. Juli 2014 unverändert eine Depression (E. 4.4, E. 4.10) bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise eine Anpassungsstörung mit ängstlich- und depressiven Symptomen (E. 3.4) sowie eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (E. 4.5, E. 4.8). Die Beschwerdeführerin sei in den Bereichen der Konzentration, der Merk- und Durchhaltefähigkeit sowie der Belastbarkeit im Alltag wie auch im Beruf stark eingeschränkt, das Denken sei eingeengt mit Hyperfokus auf die Krebserkrankung und innerfamiliäre Probleme, es bestehe ein ausgeprägtes Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dankenkreisen. Die kognitiven Fähigkeiten seien stark eingeschränkt, die Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit deutlich reduziert (vgl. E. 4.3, E. 4.5, E. 4.8, E. 4.10). Unabhängig von der Diagnose und den einzelnen Einschränkungen hielten alle behandelnden Ärzte die Beschwerdeführerin für nicht mehr arbeitsfähig. Ausgewiesen ist zudem, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahre 2013 auch medikamentös behandelt wird, zunächst mit Temesta (E. 3.2), später mit Trittico (E. 4.4, E. 3.4), seit Mai 2016 zusätzlich mit Duloxetin (E. 4.5) sowie seit April 2017 mit Trittico, Duloxetin und Relaxane (E. 4.8). Die psychotherapeutischen Gespräche finden sodann in zirka zweiwöchentlichem Rhythmus statt, alternierend zu den Hausbesuchen der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrischen Spitex (E. 4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ergibt sich aus diesen übereinstimmenden medizinischen Berichten, dass sich die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin in psychischer Hinsicht seit der Rentenzusprache im März 2015 per 1. Juli 2014 nicht wesentlich verändert hat beziehungsweise mindestens keine Verbesserung eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung des Gesundheitszustandes aufgrund der vorliegenden medizinischen Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht nachvollziehbar und die Voraussetzungen für eine Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind nicht erfüllt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dementsprechend ist die Beschwerde gutzuheissen und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführerin weiterhin eine ganze Invalidenrente aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Mit Honorarnoten vom 7. März 2019 machte der un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Christos Antoniadis, Zürich, Aufwendungen von insgesamt 13 Stunden sowie Auslagen von total Fr. 43.20 geltend (Urk. 15/1-2), was angemessen erscheint. Unter Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer von 8% beziehungsweis 7,7%) ist die Beschwerdegegnerin somit zu verpflichten, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin eine Entschädigung von insgesamt Fr. 3'135.10 zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 27. September 2017 aufgehoben und es wird festge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf die bisherige ganze Rente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Christos Antoniadis, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung von </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3’135</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christos Antoniadis</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse Z.___ </span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversich</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">erungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKübler-Zillig</p><p></p></div> </div></body></html>