<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Das Bundesgesetz über die Familienzulagen soll so geändert werden, dass Personen, die ihre Berufstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung aufgeben, eine Zulage erhalten. Diese Zulage soll jedoch nur während eines noch zu bestimmenden Zeitraums bezogen werden können, und zwar dann, wenn das Kind die ständige Anwesenheit eines Elternteils am nötigsten hat. Das Problem der Anspruchskonkurrenz zwischen verschiedenen Zulagen muss noch gelöst werden. Zudem kann der Elternteil, der die Zulage erhält, keine Arbeitslosenentschädigung beziehen. Die Unternehmen sollen dabei so wenig wie möglich belastet werden. Eine Übertragung von Mitteln der Arbeitslosenversicherung kann in Erwägung gezogen werden. </p><p>Die Inkraftsetzung der Änderung kann aufgeschoben werden, bis der Bund finanziell wieder besser dasteht.</p>