<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-08-05-8C_458-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> 8C_458/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 5. August 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Batz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch B.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Bern, </div> <div class="para">Scheibenstrasse 70, 3014 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern </div> <div class="para">vom 18. Mai 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Nach Einsicht</b> </div> <div class="para">in die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 18. Mai 2015, mit welcher das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen (Ziff. 1) und sodann festgestellt wurde, dass dem Verwaltungsgericht am 11. Mai 2015 die Schlussbemerkungen der Beschwerdegegnerin und am 12. Mai 2015 die Schlussbemerkungen der Beschwerdeführerin zugekommen seien (Ziff. 2) und dass ein Doppel der Schlussbemerkungen an die jeweils andere Partei zur Kenntnisnahme ginge (Ziff. 3) und der Termin zur Durchführung der beantragten Verhandlung gemäss <span class="artref">Art. 6 EMRK</span> später angesetzt werde (Ziff. 4), </div> <div class="para">in die Beschwerde der A.________ vom 24. Juni 2015 (Poststempel), mit welcher beantragt wird, es seien Ziff. 1 bis 4 der vorgenannten Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vollumfänglich aufzuheben; ferner sei auch der vorliegenden Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen; sodann werden weitere verfahrensrechtliche Anträge, auf die, soweit erforderlich in den Erwägungen einzugehen ist, und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung, gestellt, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>in Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass es sich bei der angefochtenen Verfügung um eine verfahrensleitende Anordnung handelt, welche nur unter den für den Weiterzug von Vor- und Zwischenentscheiden geltenden Voraussetzungen anfechtbar ist (<span class="artref">Art. 93 BGG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=9&amp;from_date=22.07.2015&amp;to_date=10.08.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-477%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page477">BGE 133 V 477</a> E. 4.1.3 S. 481), </div> <div class="para">dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraus-setzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass vorliegend der Eintretensgrund des <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht zur Diskussion steht, sondern hier einzig der Eintretensgrund des nicht wieder gutzumachenden Nachteils (<span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span>) in Frage kommt, worauf sich denn auch die Beschwerdeführerin beruft, </div> <div class="para">dass dieser Eintretensgrund mit Bezug auf Ziff. 1 der Verfügung vom 18. Mai 2015 nicht erfüllt ist, weil die im Rentenrevisionsverfahren erfolgte vorläufige Einstellung der Invalidenrente in der Regel und jedenfalls auch hier keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge hat, was auch für den vorinstanzlichen Entscheid, die aufschiebende Wirkung der gegen diese Renteneinstellung gerichteten Beschwerde nicht wiederherzustellen, gilt; unter dem Gesichtspunkt der Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ist somit die Beschwerde klarerweise unzulässig (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>; vgl. auch Urteil in Sachen der Beschwerdeführerin 8C_20/2014 vom 15. April 2014 E. 5.2), </div> <div class="para">dass ferner mit Bezug auf Ziff. 2 bis 4 der Verfügung vom 18. Mai 2015 in keiner Weise dargetan wird und auch nicht erkennbar ist, inwiefern sich daraus ein nicht wieder gutzumachender Nachteil für die Beschwerdeführerin ergeben könnte, zumal der Versicherten nach Massgabe des <span class="artref">Art. 93 Abs. 3 BGG</span> die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird, </div> <div class="para">dass für eine öffentliche, mündliche Parteiverhandlung vor Bundesgericht (Art. 57 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 59 Abs. 1 BGG</span>) keine Veranlassung besteht, </div> <div class="para">dass die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin, soweit sie den Anforderungen an die Begründungspflicht überhaupt zu genügen vermögen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), zu keiner andern Betrachtungsweise zu führen vermögen, </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 5. Juli 2015 (Poststempel) nicht innert der Beschwerdefrist (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) eingereicht worden ist und deshalb im vorliegenden Verfahren zum Vornherein unzulässig ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>), </div> <div class="para">dass von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen ist (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span>), womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass sich mit dem vorliegenden Urteil das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde als gegenstandslos erweist, </div> <div class="para">dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> zu entscheiden ist, wobei die Abteilungspräsidentin bzw. der von ihr gemäss <span class="artref">Art. 108 Abs. 2 BGG</span> damit betraute Einzelrichter zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt der Einzelrichter:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 5. August 2015 </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Ursprung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Batz </div> </div></body></html>