Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 20. Februar 2018 BEK 2018 8 Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin. In Sachen 1. A.________, Privatkläger und Beschwerdeführer, 2. B.________, Privatklägerin und Beschwerdeführerin, 3. C.________, neu firmierend: D.________, Privatklägerin und Beschwerdeführerin, gegen 1. Kantonale Staatsanwaltschaft, Postfach 75, Sicherheitsstützpunkt Bi- berbrugg, 8836 Bennau, Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Staatsanwältin E.________, 2. F.________, Beschuldigter und Beschwerdegegner, betreffend Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch, ungetreue Amtsführung, Urkundenfäl- schung, Rassendiskriminierung) (Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der kantonalen Staats- anwaltschaft vom 3. Januar 2018, SUB 2017 416);- hat der Kantonsgerichtspräsident,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass A.________, B.________ und die C.________ am 4. Juli 2017 bei der kantonalen Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen den im Rubrum er- wähnten Richter am Bezirksgericht Einsiedeln wegen Amtsmissbrauchs, un- getreuer Amtsführung, Urkundenfälschung, und Rassendiskriminierung erstat- teten (U-act. 8.1.001); - dass die kantonale Staatsanwaltschaft mit Nichtanhandnahmeverfügung vom 3. Januar 2018 entschied, dass keine Strafuntersuchung durchgeführt werde; - dass die Beschwerdeführer mit unbegründeter Sammelbeschwerde vom 18. Januar 2018 (KG-act. 1) insgesamt 13 Nichtanhandnahmeverfügungen der kantonalen Staatsanwaltschaft anfechten und dabei beantragten, für die Begründung eine zweimonatige Frist anzusetzen; - dass die Beschwerdeführer mit Eingangsanzeige vom 19. Januar 2018 darauf hingewiesen wurden, dass die Beschwerdefrist von 10 Tagen gemäss Art. 396 StPO eine gesetzliche Frist darstelle und deshalb nicht erstreckt wer- den könne, die vollständige Beschwerdebegründung somit innert der laufen- den Rechtsmittelfrist von 10 Tagen einzureichen sei, und dass die Beschwer- deführer diese Mitteilung am 22. Januar 2018 abgeholt haben (KG-act. 3); - dass die angefochtene Verfügung A.________ und B.________ und damit auch beiden einzelzeichnungsberechtigten Gesellschaftern der C.________ am 15. Januar 2018 zugestellt wurde (vgl. Beilagen zum ange- fochtenen Entscheid sowie Handelsregisterauszug gemäss KG-act. 10) und die 10-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 396 StPO somit am Donnerstag, 25. Januar 2018 abgelaufen ist;Kantonsgericht Schwyz 3 - dass innert der Frist bis zum 25. Januar 2018 keine Begründung einge- reicht worden ist; - dass gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO in der Rechtsmittelschrift unter ande- rem anzugeben ist, welche Gründe einen anderen Entscheid nahe legen und welche Beweismittel angerufen werden, und sich die Rechtsmittelschrift des- halb mit allen (selbständigen) Begründungen der Vorinstanz auseinanderset- zen muss, und auch anzugeben ist, wie anstelle des vorinstanzlichen Disposi- tivs zu entscheiden ist, ansonsten ein Nichteintretensentscheid der Rechtsmit- telinstanz ergeht (Ziegler/Keller, in: Basler Kommentar StPO, 2. Auflage, N 1a und 4 zu Art. 385); - dass keine Nachfrist gemäss Art. 385 Abs. 2 StPO anzusetzen ist, wenn wie vorliegend eine bewusst mangelhafte Eingabe (fehlende Begründung trotz Rechtsmittelbelehrung) eingereicht wird (Lieber in: Donatsch/Hansjakob/Lie- ber, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Auflage, N 3 zu Art. 385; BGer Urteil vom 17. Oktober 2013, 6B_872/2013); - dass auf die Beschwerde vom 18. Januar 2018 somit bereits aus diesem Grunde nicht einzutreten ist; - dass die Beschwerdeführer zudem mit separaten Verfügungen vom 19. Januar 2018 aufgefordert worden sind, eine Sicherheitsleistung von je Fr. 200.00 unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall bis spätestens 5. Februar 2018 zu leisten, die Beschwerdeführer diese Verfügungen am 22. Januar 2018 abgeholt haben (KG-act. 4-6), das Schweizerische Bundes- gericht auf eine gegen diese Verfügungen eingereichte Beschwerde mit Urteil 1B_42/2018 vom 31. Januar 2018 nicht eingetreten ist (KG-act. 9) und die verlangte Sicherheitsleistung innert Frist nicht geleistet worden ist;Kantonsgericht Schwyz 4 - dass für die Sicherheitsleistung gemäss Art. 383 StPO keine Nachfrist angesetzt werden muss (Ziegler/Keller, a.a.O. N 2 zu Art. 383 StPO) und so- mit androhungsgemäss auf die Beschwerde auch wegen Nichtleistens der Sicherheitsleistung nicht einzutreten ist; - dass die Beschwerdeführer ausgangsgemäss kostenpflichtig werden (Art. 428 StPO); - dass Nichteintreten auf eine Beschwerde gestützt auf § 40 Abs. 2 JG in die Kompetenz des Präsidenten fällt; - dass der Entscheid, mit welchem die Rechtsmittelinstanz nicht auf das Rechtsmittel eintritt, mit Strafgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht ange- fochten werden kann (Niklaus Schmid, Praxiskommentar, N 7 zu Art. 385 StPO);- verfügt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 werden den Be- schwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an A.________ (1/R), B.________ (1/R), die D.________ (1/R), F.________ (1/R), die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Kantonsgericht Schwyz 5 Schwyz (1/R), die kantonale Staatsanwaltschaft (1/A), sowie nach defini- tiver Erledigung an die kantonale Staatsanwaltschaft (1/R, mit den Ak- ten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv). Der Kantonsgerichtspräsident Versand 20. Februar 2018 kau