<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-01-25-1C_2-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1C_2/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 25. Januar 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Kneubühler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Störi. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwälte Prof. Dr. Beat Stalder und Tina Marina Heim, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Einwohnergemeinde Diemtigen, Baubewilligungsbehörde, </div> <div class="para">Diemtigtalstrasse 15, 3753 Oey, </div> <div class="para">Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern, Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3013 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Baubewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Dezember 2021 (100.2021.234U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 13. April 2021 erteilte die Regierungsstatthalterin des Verwaltungskreises Frutigen-Niedersimmental der C.________ AG die Bewilligung für den Bau eines eingeschossigen unbeheizten Nebenraums auf der Parzelle Gbbl. Nr. 3241. </div> <div class="para">Am 19. Mai 2021 erhoben A.A.________ und B.A.________ als Eigentümer eines Nachbargrundstücks Beschwerde an die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD), welche sie am 22. Juni 2021 abwies, soweit sie darauf eintrat. </div> <div class="para">Am 13. Dezember 2021 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die von A.A.________ und B.A.________ gegen diesen Direktionsentscheid erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 6. Januar 2022 erheben A.A.________ und B.A.________ Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts mit dem sinngemässen Antrag, es aufzuheben und die C.________ AG zu verpflichten, den Bau auf einen Grenzabstand von 6 m zurückzusetzen, falls sie sich nicht bereit erkläre, sie entweder mit 5 Mio. Franken oder 3 Mio. Franken und den Parzellen Nrn. 1208, 910 und (teilweise) 374 zu entschädigen. </div> <div class="para">Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span> offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben (<span class="artref">Art. 83 BGG</span>). Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführer, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-III-127%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page127">BGE 135 III 127</a> E. 1.6 S. 130; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=2&amp;from_date=06.01.2022&amp;to_date=25.01.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">134 II 244</a> E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht hat sich mit dem Einwand der Beschwerdeführer, es sei ein Grenzabstand von 6 m und nicht bloss von 4 m einzuhalten, eingehend auseinandergesetzt und ihn verworfen. Es hat zudem ausgeführt, dass die Beschwerdeführer für ihre Behauptung, es sei "mit dem Naturschutz" vereinbart worden, zwischen dem Neubau und ihrer Parzelle einen 6 m breiten Grünstreifen zu belassen, keinen Beleg eingereicht hätten und eine solche Vereinbarung ohnehin nicht im Baubewilligungsverfahren zu prüfen wäre. Die Beschwerdeführer setzen sich mit diesen Erwägungen nicht sachgerecht auseinander, sondern wiederholen im Wesentlichen bloss ihre bereits vor Verwaltungsgericht vorgebrachten und von diesem verworfenen Argumente. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. </div> <div class="para">Auf die Erhebung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden. Eine Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin ist nicht zuzusprechen, da diese keinen wesentlichen Aufwand hatte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Kosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Einwohnergemeinde Diemtigen, der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 25. Januar 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Kneubühler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Störi </div> </div></body></html>