<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zuhanden der Räte die Ursachen der Staus auf der A2 am Gotthard abzuklären und alle Möglichkeiten zu prüfen - mit Ausnahme des verfassungsrechtlich unzulässigen Baus einer zweiten Röhre gemäss Artikel 84 Absatz 3 der Bundesverfassung -, die zur Verbesserung der Umwelt- und Verkehrssituation auf der Achse Basel-Chiasso führen können, sowie die erforderlichen Massnahmen einzuleiten, insbesondere mit Bezug auf die Übergangszeit bis zur Inbetriebnahme des Gotthardbasistunnels.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Verkehrssituation am Gotthard war bereits Gegenstand mehrerer parlamentarischer Vorstösse, zu denen der Bundesrat Stellung genommen und einen Prüfungsauftrag angenommen hat. </p><p>Er verweist insbesondere auf seine Antworten zu den folgenden Vorstössen: die Antwort vom 4. Oktober 1999 auf die Motion 99.3456 der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (Überprüfung des Bundesbeschlusses über das Nationalstrassennetz), die Antwort vom 27. Oktober 1999 auf die Motion Maspoli 99.3267 (Gotthard. Verkehrsregelung) und die Antwort vom 13. Juni 2000 auf die Interpellation Bezzola 00.3123 (Autoverlad durch den Gotthard-Eisenbahntunnel). Im Rahmen der flankierenden Massnahmen zum Landverkehrsabkommen (Verkehrverlagerungsgesetz) wird insbesondere auch die Anwendung von Telematik bzw. Verkehrsleitsystemen geprüft.</p><p>Die entsprechenden Untersuchungen sind im Gang, wobei durch enge Zusammenarbeit der betroffenen Bundesämter für Strassen und Verkehr und den Bahnen eine gesamtheitliche Analyse der Situation erfolgt. Im Rahmen dieser Arbeiten werden auch die Anliegen der vorliegenden Motion Pedrina geprüft.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.