<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">2A.731/2006 /fco </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 12. Dezember 2006 </div> <div class="para">II. Öffentlichrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Merkli, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Betschart, Hungerbühler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Häberli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para">vertreten durch Advokat Andreas Waldmann, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt, </div> <div class="para">Postfach, 4001 Basel, </div> <div class="para">Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt </div> <div class="para">als Verwaltungsgericht, Bäumleingasse 1, 4051 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Kantonale Steuern 1993, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil </div> <div class="para">des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt </div> <div class="para">als Verwaltungsgericht vom 13. Juni 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die X.________ AG deklarierte in der Steuererklärung 1993 einen Verlust von 101'866 Franken. Dieses Geschäftsergebnis ging auf den Verkauf einer Liegenschaft unter Buchwert an den Verwaltungsratspräsidenten und Hauptaktionär der X.________ AG zurück. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt anerkannte den daraus resultierenden Veräusserungsverlust nicht und veranlagte die X.________ AG für die kantonalen Steuern 1993 mit einem steuerbaren Reinertrag von 278'320 Franken (Verfügung vom 31. August 1995). Das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schützte diese Veranlagung kantonal letztinstanzlich (Urteil vom 13. Juni 2006). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Am 30. November 2006 hat die X.________ AG beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit dem Antrag, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid an das Appellationsgericht zurückzuweisen. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig, so dass auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> (summarische Begründung; Verzicht auf die Einholung von Akten und Vernehmlassungen) nicht einzutreten ist. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">3.1 Für Streitigkeiten, welche Steuerperioden vor dem 1. Januar 2001 betreffen (vorliegend das Steuerjahr 1993), steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zur Verfügung. Das kantonale Steuerrecht musste bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht dem Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) entsprechen, weshalb insoweit nicht die Verletzung von Bundesverwaltungsrecht in Frage steht (<span class="artref">Art. 97 ff. OG</span> und <span class="artref">Art. 73 StHG</span>; vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=26.11.2006&amp;to_date=15.12.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F123-II-588%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page588">BGE 123 II 588</a> E. 2d/e S. 593 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=26.11.2006&amp;to_date=15.12.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-II-56%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page56">128 II 56</a> E. 1a/b S. 58 f.). Dass das angefochtene Urteil in seiner Rechtsmittelbelehrung versehentlich auf die Möglichkeit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verweist, ändert nichts. Die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin hätte aufgrund der gesetzlichen Ordnung und der erwähnten publizierten Rechtsprechung die offensichtliche Unrichtigkeit dieser Rechtsmittelbelehrung bemerken müssen. </div> <div class="para">3.2 Die Eingabe der Beschwerdeführerin kann nicht in eine staatsrechtliche Beschwerde umgedeutet werden. Zwar werden am Rande auch Verletzungen von Bundesverfassungsrecht gerügt, doch genügen die diesbezüglichen Ausführungen den gesetzlichen Begründungsanforderungen gemäss <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> offensichtlich nicht (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=26.11.2006&amp;to_date=15.12.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F110-IA-1%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page1">BGE 110 Ia 1</a> E. 2 S. 3 f.; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=7&amp;from_date=26.11.2006&amp;to_date=15.12.2006&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F119-IA-197%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page197">119 Ia 197</a> E. 1d S. 201). Dies gilt zunächst insoweit, als eine Verletzung von <span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span> (recte: <span class="artref">Art. 29 Abs. 1 BV</span>) und <span class="artref">Art. 6 Ziff. 1 EMRK</span> geltend gemacht wird: Das Appellationsgericht hat ausdrücklich festgehalten, dass sich die kantonale Steuerrekurskommission eine Rechtsverzögerung habe zu Schulden kommen lassen; es hat lediglich verneint, dass dieser Umstand zu einer "Verjährung" der Steuerforderung führen könne. Inwiefern diese letztere Schlussfolgerung verfassungswidrig sein soll, wird von der Beschwerdeführerin nicht in rechtsgenüglicher Weise dargetan. Gleiches gilt für den in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnten Grundsatz von Treu und Glauben (<span class="artref">Art. 9 BV</span>). Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (<span class="artref">Art. 29 Abs. 2 BV</span>) rügt, setzt sie sich nicht substantiiert mit den Erwägungen des Appellationsgerichts auseinander, so dass ihre Vorbringen rein appellatorischer Natur sind. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (vgl. <span class="artref">Art. 156 OG</span>). Parteientschädigung ist keine auszurichten (vgl. <span class="artref">Art. 159 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Steuerverwaltung und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 12. Dezember 2006 </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>