Beschluss vom 30. September 2011 I. Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Tito Ponti, Vorsitz, Emanuel Hochstrasser und Patrick Robert-Nicoud, Gerichtsschreiber Stefan Graf Parteien A., Beschwerdeführerin gegen BUNDESANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin Gegenstand Einstellung des Verfahrens (Art. 322 Abs. 2 StPO) Bundesstrafgericht Tribunal pénal fédéral Tribunale penale federale Tribunal penal federal Geschäftsnummer: BB.2011.86 - 2 - Die I. Beschwerdekammer hält fest, dass: - die Bundesanwaltschaft am 8. August 2011 das gegen B. geführte Strafver- fahren bezüglich der von A. ihm gegenüber erhobenen Vorwürfe einstellte (vgl. act. 1, 1.1); - A. hiergegen mit „Einsprache“ (Postaufgabe am 26. August 2011) an die I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangte, worin sie diesbe- züglich keine formellen Anträge stellt, jedoch zum Ausdruck bringt, mit der Einstellung nicht einverstanden zu sein (act. 1); - sie am 29. August 2011 mit eingeschriebenem Brief eingeladen wurde, bis 8. September 2011 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- zu leisten und innert der gleichen Frist die angefochtene Verfügung einzureichen (act. 2); - sie diese Postsendung innerhalb der hierfür von der Post angesetzten Frist nicht abholte (act. 3); - sie am 13. September 2011 daher erneut eingeladen wurde, bis 23. September 2011 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- zu leisten und die angefochtene Verfügung einzureichen, andernfalls auf ihre Eingabe nicht eingetreten werde (act. 4); - sie auch innerhalb dieser Nachfrist weder die angefochtene Verfügung ein- reichte noch den verlangten Kostenvorschuss leistete. Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: - gemäss Art. 3 Abs. 2 Satz 4 des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bun- desstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) nicht auf die Beschwerde ein- getreten wird, nachdem die Beschwerdeführerin den verlangten Kostenvor- schuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat; - bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten der Beschwerde- führerin aufzuerlegen sind (Art. 428 Abs. 1 StPO); - diese vorliegend auf das reglementarische Minimum von Fr. 200.-- festge- setzt werden (Art. 73 StBOG i.V.m. Art. 5 und Art. 8 Abs. 1 BStKR); - 3 - und erkennt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin zur Be- zahlung auferlegt. Bellinzona, 30. September 2011 Im Namen der I. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: Zustellung an - A. - Bundesanwaltschaft Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.