<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00863</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 1. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1975, war von August 2009 bis Dezember 2011 bei Y.___ als Betriebsmitarbeiterin tätig (Urk. 7/27/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Februar 2012 meldete sich die Versicherte bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Bezug von Hilfsmitteln an (Urk. 7/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerden (Persönlichkeitsstörung, Alkoholabhängigkeitssyndrom) meldete sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann am 1. November 2012 bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug (Integration/Rente) an (Urk. 7/7). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und holte bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. A.___, Facharzt für Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Innere Medizin und Facharzt für Rheumatologie, ein bidisziplinäres Gutachten ein, das am 11. Juni 2014 erstattet wurde (Urk. 7/65). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 5. Dezember 2012 erfolgte eine Gutsprache für eine Hör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerätepauschale (Urk. 7/20), und mit Mitteilung vom 5. August 2013 eine Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutsprache für ein Belastbarkeitstraining vom 17. Juni bis 16. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 (Urk. 7/39). Mit Mitteilung vom 16. Oktober 2013 wurde die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermittlung abgeschlossen (Urk. 7/52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/70-85) sprach die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Versicherten mit Verfügung vom 15. Juni 2016 bei einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 40 % eine Viertelsrente ab 1. Dezember 2013 und bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine befristete ganze Rente vom 1. März bis 30. September 2014 zu (Urk. 7/90-91 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 15. Juni 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es seien ihr ab dem frühest möglichen Zeitpunkt Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen auf der Basis eines Invaliditätsgrades von mindestens 50 % auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Spätestens mit Wirkung ab März 2014 sei ihr eine ganze Rente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und es seien ihr mit Wirkung über September 2014 hinaus weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin Rentenleistungen auszurichten (S. 2 Ziff. 2). Eventuell sei die Angele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit zu weiteren Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (S. 2 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 23. September 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 18. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 10. März 2017 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss ständiger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Verfahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der entscheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügenden Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Versicherungsträger holt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie einen (im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Admini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> refor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torisch entscheidenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt es dem kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung gestützt auf die Abklärungen davon aus, die Beschwerdeführerin sei seit Oktober 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in ihrer Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt. Die erforderliche durchschnit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Arbeitsunfähigkeit v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on 40 % werde erstmals per 11. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 erreicht. Aufgrund der ausgewiesenen geregelten Tagesstruktur, der Freizeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestaltung und der sozialen Kontakte seien erhebliche Ressourcen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Die Abklärungen hätten ergeben, dass die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Diagnosen als überwindbar gälten. Dies bedeute, dass mit zumutbarer Willensan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">streng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung die bisherige Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar sei. Eine Besserung der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Situation sei unter dauerhafter Alkoholabstinenz möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rein somatisch-rheumatologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sicht sei gemäss Gutachten vom Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 nach Ablauf des Wartejahres keine Arbeitsfähigkeit gegeben. Ab Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtungszeitpunkt seien angepasste Tätigkeiten zu 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil 2 S. 2 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend (Urk. 1), d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beginn der Wartefrist sei auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 festzulegen, zumal die Gutachter von einer an diesen Klinikaufenthalt folgenden dauernden Arbeitsunfähigkeit ausgegangen seien. Ein Rentenanspruch best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehe somit ab August 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 6). Weiter gehe die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entgegen der klaren interdisziplinären Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung der Arbeitsfähigkeit ab Juni 2014 nicht von einer 50%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sondern bloss noch von einer 30%igen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Leistungsfähigkeit, da das psychische Leiden überwindbar sei. Dies werde be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten (S. 7). Sollte der IV-Stelle wider Erwarten gefolgt werden, seien weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abklärungen angezeigt, da keine rechtsgenügende Auseinan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung mit den nach der neuen Rechtsprechung massgebenden Faktoren und Indikatoren stattgefunden habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Umfang und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitliche Dauer des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs, wobei insbesondere das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Orthopädische Chirurgie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete am 7. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2003 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/21/4-5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nannte folgende Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">massives lumbospondylogenes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom bei grosser Disk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">us</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hernie L5/S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass bei Dekompensation in den letzten zwei Tagen eine notfallmässige Aufnahme vor dem geplanten Eingriff von nächster Woche stattgefunden habe. Bei Kompressionssyndrom S1 links sei die Indikation zur baldmöglichsten operativen Dekompression L5/S1 links gegeben. Es habe ein unkomplizierter operativer Eingriff am 2. Oktober stattgefunden (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des C.___ berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2008 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/21/29-31)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 18. Juni bis 14. Juli 2008 und nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabhängigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F17.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin zum zweiten Mal zum Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzug in die Klinik komme. Nach dem Entzug möchte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin in die D.___ wechseln. Nach dem letzten Aufenthalt sei die Beschwerdeführerin einen Monat trocken gewesen, dann habe sie wieder schleichend begonnen Alkohol zu trinken. Als Grund für den Alkoholabusus habe sie grundlose Unzufriedenheit angegeben (S. 1 f.). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin sei zurzeit eher auf der depressiven Seite, seit der Krankschreibung durch das Nichtstun eigentlich noch mehr. Sie fühle sich leer und habe in letzter Zeit Suizidgedanken (S. 2). Der somatische Alkoholentzug sei unter Valium-Gabe komplikationslos verlaufen. Das Valium sei komplikationslos innerhalb von sechs Tagen abgebaut worden. Die Beschwerdeführerin habe sich durchgehend am dreiwöchigen stationären Informations- und Motiva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsprogramm beteiligt. Die Beschwerdeführerin werde in die D.___ zur Weiterbehandlung entlassen (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der D.___ berichteten am 29. Juli 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/21/25-28)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über die Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 14. Juli bis 29. Juli 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nannten folgende Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeit vom Typ des Intoxikationstrinkens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, einmaliges Intoxikationsereignis in beschützender Umgebung in der D.___ (ICD-10 F10.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anamnestisch Hinweise auf alkoholinduzierte depressive Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lung (ICD-10 F10.54), Differentialdiagnose (DD) bipolare affektive Störung, DD im Rahmen einer Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabhängigkeit (ICD-10 F17.24)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach zweimaliger Panikattacke </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass sich die Beschwerdeführerin schon am zweiten Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende nach Eintritt ohne Rücksprache vom Areal entfernt habe und es zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen mit einem Patienten einer anderen Abteilung zu einem Intoxika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis mit Alkohol und Kontrollverlust über die Konsummenge ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen sei. In der Folge habe sich die Beschwerdeführerin entschlossen, die Klinik zu verlassen (S. 1). Bei Verdacht auf eine strukturelle Störung seien sicher weitere, vertiefte diagnostische Abklärungen bei einer Fachperson zu erwägen (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der E.___ berichteten am 3. Februar 2009 über die am Vortag durchgeführte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Revisionsfensterung L5/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S1 links mit Entfernung der Disk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ushernie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/21/22-23). Die Beschwerdeführerin könne am Folgetag mobilisiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie des Bewegungsapparates, G.___, berichtete am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Januar 2011 (Urk. 7/21/70-71) und nannte als Diagnose einen Status n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach Distorsion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des oberen Sprunggelenks (OSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verdacht auf ossären Ausriss am Ligamentum deltoideum rechts am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. Er führte aus, dass primär ein Ausbau der konservativen Massnahmen mit Ruhig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung im OSG-Bereich für vier Wochen sowie Physiotherapie zur Propriozeption erfolgen sollte. Die Arbeitsunfähigkeit sei für eine Woche weiter verlängert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden, anschliessend bestehe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit eine weitere Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der H.___ berichteten am 15. Februar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/23/13-16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Aufenthalt der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin vom 6. bis 28. Januar 2012 und nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störungen durch Alkohol/Abhängigkeitssyndrom/gegenwärtig absti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nt, aber in beschützender Umgebung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störungen durch Tabak/Abhängigkeitssyndrom/ständiger Substanzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F17.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin zum dritten Mal zum Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug komme. Sie möchte ihr Alkoholproblem wieder in den Griff be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen und strebe die vollständige Abstinenz an (S. 1). Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gebe an, depressiv verstimmt zu sein, vor allem seit sie Ende 2011 ihre Arbeit verloren habe. Sie habe Ein- und Durchschlafstörungen und versuche mit dem Alkoholkonsum diesen entgegen zu wirken (S. 2). Die Alko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holentzugstherapie sei zu Beginn komplikationslos verlaufen, wobei zur Dämmung der Entzugssymptomatik Valium gegeben worden sei. Am 12. Janu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2012 habe die Beschwerdeführerin jedoch einen Rückfall erlitten, als sie im bewilligten Urlaub zuerst Cannabis und danach Alkohol kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miert habe. Es habe im Verlauf keine weiteren Rückfälle gegeben. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin sei am 28. Januar 2012 in einem psychopathologischen und somatisch stabilen Zustand nach Hause ausgetreten. Aufgrund des Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls sei das Risiko hoch, dass die Beschwerdeführerin ausserhalb der protek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Umgebung erneut rückfällig werde und in die alten Verhaltensmuster zurückfalle. Deswegen sei der Beschwerdeführerin im Austrittsgespräch emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fohlen worden, zusätzlich zur Nachbetreuung durch ihre Psychologin eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der H.___ berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/23/22-25)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über den Aufenthalt der Beschwerdeführerin vom 7. August bis 15. Oktober 2012 und nannten folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (ICD-10 F60.30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> abstinent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">in beschütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der Umgebung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F10.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass die Beschwerdeführerin zur Stabilisierung und zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ihrer starken Ängste sowie ihrer depressiven Stimmung komme. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin gebe an, dass sie aufgrund ihrer starken Ängste, ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Stimmung sowie aufgrund des ständigen Überfordertseins zu viel Alkohol trinke. Sie sei ständig nervös, beginne mehrere Dinge gleichzeitig, würde jedoch keines dieser Dinge zu Ende bringen. Selbst einfache Dinge könne sie nicht erledigen. Sie habe schon mehrere Therapien gemacht, habe jedoch noch nie eine verhaltenstherapeutische Behandlung gehabt (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den Therapien erlernten Fertigkeiten habe die Beschwerdeführerin ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, so gut wie möglich im Alltag umzusetzen. Dies sei ihr jedoch nur teilweise gelungen, so dass es zu mehreren alkoholbedingten Rückfällen gekommen sei. Die Beschwerdeführerin sei jedoch diesbezüglich stets einsichtig gewesen und habe sich bemüht, ihr Problemverhalten zu verändern (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">H.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichteten am 22. November 2013 (Urk. 7/58/1-5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nannten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> nach Diskushernienoperation L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">motional instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F60.30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> abstinent, aber in Behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dlung mit aversiven oder hemmenden Medikamenten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F10.23) bestehend seit mindestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass bei Weiterführung der Psychotherapie sowie der Phar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kotherapie von einem positiven Verlauf ausgegangen werden könne (S. 2 Ziff. 1.4). B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei Tätigkeit in einer Reparaturwerkstatt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2012 bis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eiteres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es bestünden vor allem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">körperliche Einschränkungen aufgrund eines Bandscheibenvorfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oderate psychische Einschränkungen in Form von Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3 Ziff. 1.6 und Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychiatrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Facharzt für Allgemeine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Innere Medizin und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, erstatteten ihr bidisziplinäres Gutachten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/16-33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nannten folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit langdauernder Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 9): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Syndrom, radikuläres Reiz- und Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fallsyndrom L3, L4 und S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, Behandlung mit aversiven Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">menten, trotzdem episodischer Substanzgebrauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F10.26)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische Verhaltensstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F10.8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Differentialdiagnose: emotional instabile Persönlichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F60.30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne langdauernde Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten sie die Folgenden (S. 9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom des Rückens, nicht ausreichend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abstützbar, nicht dermatombezogene Hyposensibilität der linken Körperhälfte, inklusive der Stirnregion, für ausschliesslich taktile Reize bei allseits normalem Lage- und Vibrationssinn</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Reizmagen-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Alkohol, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit vielen Jahren te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ilweise exzessiv getrunken werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sich ungünstig auf die „psychische Verfassung" und auf die Rückenschmerzen auswirken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin schildere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auch nach wiederholtem Nachfragen, dass sie vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wochen letztmals Alkohol, damals exzessiv, getrunken habe. In </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der klinischen Untersuchung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein Stigma objektiviert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, das unter anderem an e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inen Alkoholkonsum denken lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Daraufhin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der CDT-Wert im Serum bestimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der entsprechend negativ ausfallen respektive unterhalb der sogenannten „Grauzone" des CDT-Wertes liegen sollte. Der CDT-Wert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen negativen Wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Angaben der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich ihres Alkoholkonsums möglich und ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jeweils kurzdau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernd erhöhter Alkoholkonsum könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> derzeit nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschlossen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit diesem Alkoholkonsum k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aus rein soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-rheumatologischer Sicht beurteilt, keine anhaltende Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g der Arbeitsfähigkeit begründet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal keine Hinweise auf somatisch abstützbare Komplikationen objektivierbar s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien (S. 10 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt, seit Jahren, möglicherweise bereits seit 2003, für körperlich mittel- und schwergradig belastende Arbeiten nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mehr gegeben. Entsprechend seien seither ausschliessli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch leichtgradig körperlich belastende Arbeiten mit der Möglichkeit zur Wechselbelastung, entsprechend einer angepassten Verweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit, zumutbar. Für eine angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te Verweistätigkeit könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit Mitte 2013 eine durchschnittliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">%, seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und seit dem Ende der postoperativen Rehabilitationsphase und damit seit spätestens dem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt dieser aktuellen Begutachtung eine Einschränkung der Arbeitsfähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von maximal 30 % begründet werden. Dieses zumutbare Arbeitspensum könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl am Stück als auch mit vermindertem Tempo über den Tag verteilt abgeleistet werden. Für die erlernte berufliche Tätigkeit im kaufmännischen Bereich und für die von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Ende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeübte beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Tätigkeit resultier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en die gleichen Einschränkungen der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten wie die oben erwähnten Einschränkungen für e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine angepasste Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weistätigkeit (S. 16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linären Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die sowohl die somatisch-rheumatologische Komponente als auch die psychosomatisch-psychiatris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Komponente mitberücksichtige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit 2003 für körperlich mittel- bis schwergradige berufliche Tätigkeiten eine vollständige Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit formuliert werden. Für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angepasste Verweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seit Mitte 2013 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13 eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">solche von 100 % und seit Juni 2014 eine solche von 50 % formuliert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dabei berücksichtigt, dass sich die somatischen und die psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matisch-psychiatrischen Anteile an der Arbeitsunfähigkeit überdecken w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ürden (S. 16)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht wurde ausgeführt, dass bei der Beschwerdeführerin die Alkoholabhängigkeit das Hauptproblem sei. So betreibe sie seit 2005 einen phasenweise massiven Alkoholabusus, welcher durch Hospitalisationen habe unterbrochen werden können. Seit 2013 habe die Beschwerdeführerin eine Antabus-Therapie, trotzdem komme es mindestens einmal im Monat zu einem Alkoholabsturz. Das Antabus habe zu einer gewissen Verbesserung geführt. Diverse Verhaltensauffälligkeiten der Beschwerdeführerin liessen an alkoholverursachte Störungen denken. So sei sie reduziert belastbar, neige zu Gefühlsinkontinenz und Gefühlsinstabilität und sei impulsiv (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/65</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-15 S. 8). Eine psychische Komorbidität sei vorhanden, da der Alkoholabusus zu negativen Folgeschäden geführt habe. Trotz der Verhaltensstörungen könne die Beschwerdeführerin einen regelmässigen Tagesablauf führen. So schaue sie zu ihrem Hund, könne den Haushalt selbständig führen, koche für die Schwester, pflege soziale Kontakte mit Kollegen und Kolleginnen, spiele Gitarre und Schlagzeug. Die öffentlichen Verkehrsmittel könne sie ohne Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme benutzen. Diese privaten Lebensaktivitäten sprächen dafür, dass die Beschwerdeführerin einigermassen funktioniere, wenn sie nicht unter Druck stehe. Es könne aus psychiatrischer Sicht von einer zirka 30%igen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit seit Mitte Oktober 2012 ausgegangen werden (S. 9).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dass die Beschwerdeführerin die ambulante Psychotherapie im November 2013 aufgegeben habe, sei ungünstig. Es lägen psychische Störungen vor, welche therapeutisch angehbar seien. Die Abgabe von Psychopharmaka sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indiziert. Es gebe ungünstige krankheitsfremde Faktoren wie die längere Phase</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Arbeitsuntätigkeit, eine schwierige familiäre Situation, die mässige Moti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vation zur Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit. Die Prognose sei aus psychiatrischer Sicht unklar (S. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Anästhesiologie, Regionaler Ärztlicher Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm am 7. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/68/4, betreffend Datum vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/85/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei umfassend und die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schlussfolgerungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neurochirurgie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtete am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. August 2015 (Urk. 7/76) und nannte folgende (vorliegend gekürzt wiede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegebene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Lumbago bei Status nach Spondylodese L4-S1 sowie mikro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chirurgischer Dekompression am 31. Januar 2014 wegen Seg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ment</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">degeneration</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische Verhaltensstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei diesem Verlauf bezüglich des Wirbelsäulenleidens von einer mindestens 50%igen Arbeitsunfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (S. 2 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des K.___ berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/81)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nannten folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeitsstörung: impulsiver Typ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F60.30)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F33.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent (Stand August 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">; ICD-10 F10.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie führten aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf dem ersten Arbeitsmarkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit im geschützten Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund der Grunderkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der emotionalen instabilen Persönlichkeitsstörung mit impulsiven Zügen müsse von einer reduzierten Stresstoleranzgrenze ausgegangen werden. Es be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehe dabei ein vermindertes Leistungsniveau (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n einer behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derungsanpassten Tätigkeit bestehe ab August 2015 eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit (S. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. I.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, RAD, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahm am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/85/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine neuen medizinischen Fakten gegenüber dem Zeitpunkt der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorgebracht worden seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den aufliegenden Akten erhellt, dass sich der aktuelle Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand der Beschwerdeführerin sowie die verbliebene Arbeitsfähigkeit nur ungenügend feststellen lassen und eine abschliessende Beurteilung der stritti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Rentenfrage mithin nicht möglich ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">So wird psychiatrischerseits von den Gutachtern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Alkoholabhängigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin als Hauptproblem betrachtet (vgl. Urk. 7/65/8). Eine solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründet jedoch rechtsprechungsgemäss - wie auch ein Medikamenten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauch oder eine Drogensucht - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per se keine Invalidität im Sinne des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr wird eine solche Sucht invalidenversicherungsrechtlich erst bedeutsam, wenn sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger die Erwerbsfähigkeit beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigender Gesundheitsschaden eingetreten ist, oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, welchem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Krankheitswert zukommt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 124 V 265</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3c; AHI 2002 S. 30, I 454/99</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei ist das ganze für die Alkoholsucht massgebende Ursachen- und Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektrum in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen, was impliziert, dass einer allfälligen Wechselwirkung zwischen Suchtmittelabhängigkeit und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Begleiterkrankung Rechnung zu tragen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die krankheitsbedingten Ursachen der Alkoholsucht betrifft, ist für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der Abhängigkeit erforderlich, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s dem Alkoholismus eine ausreichend schwere und ihrer Natur nach für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entwicklung einer Suchtkrankheit geeignete Gesundheitsstörung zugrunde liegt, welche zumindest eine erhebliche Teilursache der Alkoholsucht dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit dem Erfordernis des Krankheitswerts einer allfälligen verursachenden psychischen Krankheit wird verlangt, dass diese die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ähigkeit einschränkt. Wenn der erforderliche Kausalzusammenhang zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Alkoholsucht und krankheitswertigem psychischem Gesundheitsschaden be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steht, sind für die Frage der noch zumutbaren Erwerbstätigkeit die psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und die suchtbedingten Beeinträchtigungen gesamthaft zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_906/2013 vom 23. Mai 2014 E. 2.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 9C_701/2012 vom 10. April 2013 E. 2 mit Hinweisen sowie 9C_706/2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. Juli 2013 E. 3.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweis auf I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">169/06 vom 8. August 2006 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zitierte Praxis setzt den Grundsatz um, dass funktionelle Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen nur anspruchsbegründend sein können, wenn sie sich als Folgen selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständiger Gesundheitsschädigungen darstellen (Art. 6 ff. ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG). Insofern verhält es sich ähnlich wie im Verhältnis zwischen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen oder soziokulturellen Umständen und fachärztlich festgestellten psychischen Störungen von Krankheitswert (BGE 127 V 294 E. 5a): Wo die Gutachter im Wesentlichen nur Befunde erheben, welche in der Sucht ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in dieser aufgehen, ist kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben. Dies trifft zu, wenn davon auszugehen ist, dass sich beispielsweise ein depressives Zustandsbild </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei einer (angenommenen) positiven Veränderung der suchtbedingten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Problematik wesentlich bessern (und die damit verbundene Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung des Leistungsvermögens sich entsprechend verringern) würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015 vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.1 unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweis auf 8C_580/2014 vom 11. März 2015 E. 2.2.1 und 9C_856/2012 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 19. August 2013 E. 2.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der insoweit finalen Natur der Invalidenversicherung (BGE 120 V 95 E. 4c; Meyer/Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Aufl. 2014, Rz 51 zu Art. 4 IVG) ist nicht entscheidend, ob die Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist oder ob die Sucht ausserhalb eines Kausalzusammenhangs mit dem versicherten Gesundheitsschaden steht. In beiden Konstellationen sind reine Suchtfolgen IV-rechtlich irrelevant, soweit sie als solche allein leistungsmindernd wirken. Hingegen sind sie gleichermassen IV-rechtlich relevant, soweit sie in einem engen Zusammenhang mit einem eigenständigen Gesundheitsschaden stehen. Dies kann der Fall sein, wenn die Alkoholsucht – einem Symptom gleich – Teil eines Gesundheitsschadens bildet (BGE 99 V 28 E. 3b); dies unter der Voraussetzung, dass nicht allein die unmittelbaren Folgen des Rauschmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konsums, sondern wesentlich auch der psychiatrische Befund selber zu Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit führt. Sodann können selbst reine Suchtfolgen invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierend sein, wenn daneben ein psychischer Gesundheitsschaden besteht, welcher die Betäubungsmittelabhängigkeit aufrecht erhält oder deren Folgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblich verstärkt. Umgekehrt können die Auswirkungen der Sucht (una</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von ihrer Genese) wie andere psychosoziale Faktoren auch mittelbar zur Invalidität beitragen, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der Folgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines Gesundheitsschadens beeinflussen (Urteil des Bundesgerichts 8C_582/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. Oktober 2015 E. 2.2.2 unter Hinweis auf 8C_580/2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 11. März 2015 E. 2.2.2 und 9C_856/2012 vom 19. August 2013 E. 2.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend bleibt gestützt auf das Gutachten sowie die übrigen medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Akten unbeantwortet beziehungsweise ungenügend begründet, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elcher Art der Zusammenhang zwischen der Alkoholsucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls diagnostizierten psychischen Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen ist, ob diesen Krankheitswert zukommt und sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selber zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit führen, ob sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Akohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigkeit aufrecht erhalten oder deren Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n massgeblich verstärken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So führten die Gutachter lediglich aus, dass die Therapie mit Antabus zu einer gewissen Verbesserung geführt habe, ohne diese Verbesserung jedoch näher zu begründen beziehungsweise in Bezug auf funktionelle Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen zu erläutern. Sie führten sodann aus, dass diverse Verhaltensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeiten der Beschwerdeführerin an alkoholverursachte Störungen denken liessen und erst eine längere Abstinenz darüber Aufschluss geben würde, ob die Verhaltensstörungen reversibel seien. Schliesslich wird ohne jede weitere Begründung ausgeführt, dass eine psychische Komorbidität vorhanden sei, da der Alkoholabusus zu negativen Folgeschäden geführt habe (Urk. 7/65/8-9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine konsistente versicherungsmedizinische Wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung liegt nach dem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht vor. Es bleibt unklar, ob und in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Ausmass der Substanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abusus durch krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Faktoren ausgelöst worden ist und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls welchen Anteil daran die schwierige psychosoziale Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion gehabt hatte. Sodann bleibt offen, ob aktuell noch eine Suchtproblematik besteht, zumal das Gutachten im Verfügungszeitpunkt immerhin zwei Jahre alt war. Sofern nach wie vor eine Suchtproblematik vorliegt, stellt sich weiter die Frage, ob von einer primären oder sekundären Sucht auszugehen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unklar bleibt zudem auch, weshalb eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus psychiatrischer Sicht (auch in der bisherigen Tätigkeit; vgl. 7/65/11) und eine maximal 30%ige Arbeitsunfähigkeit aus somatisch-rheumatologischer Sicht (in leidensangepassten Tätigkeiten; vgl. 7/65/31 oben) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">interdisziplinär be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trachtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit führen sollen (vgl. 7/65/31 unten). E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine nachvollziehbare Begründung hierfür wurde von den Gutachtern nicht abgegeben. Hierzu bleibt anzumerken, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kumulation der einzelnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">attestierten Arbeitsunfähigkeiten bei Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der jeweiligen Belastungsprofile und der Tatsache, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Beschwerden im Vordergrund stehen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht ohne weiteres als nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar erscheint. Es bleibt daher abzuklären, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in den somatischen Beschwerden begründete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit in der A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbeitsunfähigkeit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der psychischen Beschwerden aufgeht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Verfügungszeitpunkt bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahre alt war, seither weitere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Gutachten zu einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht unwesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teil widersprechende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rztberichte eingereicht worden sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. vorstehend E. 3.11 und E. 3.12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), sich die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaum mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">früheren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlichen Stellungnahmen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt haben und das Gutachten, in welchem unter anderem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch den Anforderungen der neuen Schmerzrechtsprechung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281) nicht genügt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, lassen sich den angeführten Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht genügend Angaben entnehmen, um die Zuverlässigkeit der von ärztlicher Seite attestierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad und die Konsistenz der funktionellen Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der psychischen Problematik aus rechtlicher Sicht sowie die „Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen“ des Suchtgeschehens (vgl. vorstehend E. 4.2-4.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilen zu können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die genannte, nicht schlüssige medizinische Aktenlage erlaubt nach dem Gesag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten keine verlässliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sowohl in einer leidensangepassten Tätigkeit als auch in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erforderlich ist somit eine medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Gesamtbetrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung unter Beachtung der Standardindikatoren, welche die aktuellen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Beschwerdeführerin gesamtheitlich berücksichtigt. Erst wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diese Einschätzung vorliegt, kann beurteilt werden, ob eine renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevante Gesundheitsschädigung vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sende Beurteilung des Leistungsanspruchs in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt als unvollständig, weshalb die angefochtene Verfügung aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende medizinische Abklärungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit der Beschwerdeführerin vornehme. Nach der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eines neuen Einkommensvergleichs wird die IV-Stelle über den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch der Beschwerdeführerin neu zu verfügen haben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Rücksicht auf den Streitwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h der Bedeutung der Streitsache, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu bemessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien ist die Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung vorliegend auf Fr. 2‘285.05 (inkl. Barauslagen und MWSt) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 15. Juni 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">s Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">'285</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">05</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz, Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>