<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4F_10/2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 26. Juli 2011 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Corboz, Bundesrichterin Kiss, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andras Pakay, </div> <div class="para">Gesuchstellerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Y.________ GmbH, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwälte Philipp J. Dickenmann und Amr Abdelaziz, </div> <div class="para">Gesuchsgegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Wiederherstellung im Verfahren 4A_207/2011. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Handelsgericht des Kantons Zürich die Gesuchstellerin mit Urteil vom 25. Juni 2010 zur Zahlung von EUR 330'000.-- nebst 5 % Zins seit dem 10. Juli 2007 an die Gesuchsgegnerin verpflichtete; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin dieses Urteil beim Kassationsgericht des Kantons Zürich anfocht, das mit Zirkulationsbeschluss vom 21. Februar 2011 deren Beschwerde abwies; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin beide kantonalen Entscheide mittels einer vom 25. März 2011 datierten Rechtsschrift mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht (Verfahren 4A_207/2011); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Bundesgericht mit Urteil vom 20. April 2011 auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eintrat (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht eine vom 2. Mai 2011 datierte Eingabe einreichte, mit der sie beantragte, die bereits vorher zugestellte, vom 28. April 2011 datierte und gegen die beiden erwähnten kantonalen Entscheide gerichtete Beschwerde trotz des Nichteintretensentscheides vom 20. April 2011 zu behandeln; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin zur Begründung ihres Gesuchs vorbringt, ihr früherer Rechtsvertreter habe in einem Brief, den sie erst am 18. März 2011 erhalten habe, die Niederlegung seines Mandates erklärt, worauf es ihr in den verbleibenden zehn Tagen bis zum Ablauf der Beschwerdefrist nicht möglich gewesen sei, "die entsprechende Recht(s)vertretung zu organisieren und die Beschwerde zusammen zu stellen"; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin somit sinngemäss verlangt, dass die am 28. März 2011 abgelaufene dreissigtägige Frist zur Einreichung der mit einer Begründung versehenen Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 sowie <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>) wiederhergestellt oder erstreckt werde; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass zunächst festzuhalten ist, dass diese Frist als gesetzlich bestimmte Frist nicht erstreckt werden kann (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass gemäss <span class="artref">Art. 50 Abs. 1 BGG</span> eine Frist wiederhergestellt werden kann, wenn eine Partei oder die sie vertretende Person durch einen anderen Grund als die mangelhafte Eröffnung im Sinne von <span class="artref">Art. 49 BGG</span> unverschuldeterweise abgehalten worden ist, fristgerecht zu handeln, sofern die Partei unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Handlung nachholt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin indessen im Verfahren 4A_207/2011 fristgerecht gehandelt, also keine Frist verpasst hat, weshalb <span class="artref">Art. 50 BGG</span> von vornherein nicht zur Anwendung kommen kann; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gesuchstellerin im Übrigen bereits in den Erwägungen des Urteils vom 20. April 2011 darauf hingewiesen wurde, dass die Voraussetzungen, unter denen das Gesetz die Möglichkeit einer Ergänzung der Beschwerdebegründung nach Ablauf der Beschwerdefrist vorsieht, nicht gegeben waren (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=25&amp;from_date=23.07.2011&amp;to_date=11.08.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-244%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page244">BGE 134 II 244</a> E. 2.4.2); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass schliesslich festzuhalten ist, dass das von der Gesuchstellerin angestrebte Ziel der nachträglichen Verbesserung der Beschwerdebegründung auch nicht auf dem Wege der Revision im Sinne der <span class="artref">Art. 121 ff. BGG</span> erreicht werden kann; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen das Gesuch vom 2. Mai 2011 abzuweisen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten der Gesuchstellerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Gesuchsgegnerin, der aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist, keine Parteientschädigung zuzusprechen ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Das Gesuch der Gesuchstellerin vom 2. Mai 2011 wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Der Gesuchsgegnerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Handelsgericht des Kantons Zürich und dem Kassationsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. Juli 2011 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Klett Huguenin </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>