<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2015.00240</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Bonetti</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Kristina Herenda</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Herenda Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alfred-Escher-Strasse 10, 8002 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christian Leupi</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossenbacher Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zentralstrasse 44, 6003 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">dieser substituiert durch Rechtsanwältin Vera Häne</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grossenbacher Rechtsanwälte AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Zentralstrasse 44, 6003 Luzern</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1961, war über seine Arbeitgeberin bei der Suva gegen Unfälle obligatorisch versichert, als er am 27. März 2013 bei einem Streit (Strafverfahren: vgl. Urk. 7/105-108; Urk. 11/112) die Treppe hinab stürzte (Urk. 11/2) und sich dabei eine multifragmentäre Kalkaneusfraktur links zuzog. Diese wurde am 2. April 2013 mittels einer Plattenosteosynthese operativ ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgt (Urk. 11/10). Aufgrund eines zunehmend ängstlich-depressiven Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildes begann der Versicherte am 7. Mai 2013 eine psychiatrische Behandlung (Urk. 11/23). Es folgten Physiotherapie (z.B. Urk. 11/44 und 11/151) sowie eine stationäre Rehabilitation vom 30. Oktober bis 4. Dezember 2013 in der Y.___ (Urk. 11/80). Kurz darauf endete das Arbeitsverhältnis des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 11/58). Im Frühjahr 2014 fand eine berufliche Standortbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung wiederum in der Y.___, einschliesslich eines psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Konsiliums, statt (Urk. 11/95 und 11/101). Nach der Entfernung des Osteosynthesematerials am 1. Mai 2014 (Urk. 11/110) wurde das Sprunggelenk wiederholt infiltriert (Urk. 11/120, 11/126 und 11/155) und am 4. August 2014 nochmals geröntgt (Urk. 11/128).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva erbrachte nach dem Unfall zunächst die gesetzlichen Leistungen (Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geld und Heilkosten; Urk. 11/6-7, 11/9, 11/27-30). Mit Schreiben vom 8. Januar 2014 verneinte sie indes gestützt auf die Stellungnahme des sie beratenden Zahnarztes (Urk. 11/83) eine Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem nach der Narkose vom 2. April 2013 festgestellten Zahnschaden (Urk. 11/87). Da der behandelnde Arzt am 18. November 2014 erklärt hatte, eine Arthrodese stehe zurzeit nicht zur Diskussion (Urk. 11/136), wurde am 12. Februar 2015 die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vorgenommen (Urk. 11/157; erste Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vgl. Urk. 11/62). Nachdem die Suva dem Versicherten bereits mit formlosem Schreiben vom 13. Februar 2015 angekündigt hatte, die Kostenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme für die psychiatrische Behandlung und die Taggeldleistungen per 31. März 2015 einzustellen (Urk. 11/160), sprach sie ihm mit Verfügung </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 30. März 2015 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 29 % ab 1. April 2015 von Fr. 1‘759.45 und eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10 % von Fr. 12‘600.-- zu (Urk. 11/164). Die dagegen vom Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten erhobene Einsprache (Urk. 11/168) wies sie mit Entscheid vom 20. Oktober 2015 ab (Urk. 11/177 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid erhob der Versicherte am 20. November 2015 Beschwerde mit dem Antrag, ihm eine Rente von mindestens Fr. 2‘767.90 pro Monat sowie eine Integritätsentschädigung von mindestens Fr. 25‘200.-- zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen (Urk. 1 S. 2). Die Suva schloss in der Beschwerdeantwort vom 1. März 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit der Replik vom 18. Juli 2016 beantragte der Versicherte neu die gerichtliche Anordnung einer Evalua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) sowie die Zusprechung einer Rente von mindestens Fr. 2‘950.-- (Urk. 18). Die Duplik datiert vom 13. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016 (Urk. 22). Zum mit Eingabe vom 1. November 2016 (Urk. 24) eingereichten Röntgenbericht (Urk. 25) nahm die Suva mit Eingabe vom 10. November 2016 Stellung (Urk. 28). Diese Stellungnahme wurde dem Versicherten zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bzw.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getreten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach bisherigem Recht gewährt werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der genannten Übergangsbestimmungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zur Ausnahme betreffend die Kürzung von Komplementärrenten vgl. Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend finden deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen Anwendung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in dieser Fassung zitiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hat im Entscheid vom 20. Oktober 2015 (Urk. 2 Ziff. 3.1) die gesetzlichen Bestimmungen betreffend den Anspruch auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente (Art. 18 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG] in Verbindung mit Art. 7 und 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechts [ATSG]) zutreffend dargelegt. Darauf kann ebenso verwiesen werden wie auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtlichen Ausführungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2-3.5 und 4.3.1) zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG), einschliesslich der Massgeblichkeit des hypothetischen ausgeglichen Arbeitsmarktes (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2012 vom 12. Februar 2013 E. 5.2 mit Hinweisen), der Festsetzung des Invalideneinkommens mittels Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen der Suva (sog. DAP-Zahlen; vgl. Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_443/2016 vom 11. August 2016 E. 4 und E. 5.2 mit Hinweisen auf BGE 129 V 472 E. 4.2.1 und BGE 139 V 592) und des leidensbedingten Abzugs (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_253/2017 vom 29. Juni 2017 E. 4.3.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 75). Ebenfalls richtig sind ihre rechtlichen Ausführungen (Urk. 1 Ziff. 1.4) zu den Prinzipien, die bei der beweismässigen Auswertung (versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsinterner) medizinischer Berichte zu beachten sind (vgl. BGE 139 V 465 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 4, 134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a und 3b/ee; Urteil des Bundesgerichts 8C_620/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 4.2.1). Nicht zu beanstanden ist schliesslich auch ihre Darstellung (Urk. 2 Ziff. 5) der rechtlichen Grundlagen betreffend den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung (Art. 24 f. UVG in Verbindung mit Art. 36 Abs. 1 UVV; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 124 V 29 E. 1b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 1 c, 116 V 156 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3a, RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_826/2012 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2013 E. 2.4 mit diversen Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Vollständigkeit halbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei angefügt, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Erwägungen (Urk. 2 Ziff. 1.1-1.3) zum erforderlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsschaden, insbesondere zur sog. Psycho-Praxis, gilt (BGE 115 V 133; vgl. auch Urteile des Bundesgerichts 8C_806/2009 vom 15. Januar 2010 E. 4.1.1, 8C_584/2010 vom 11. März 2011 E. 4.2-3 und 8C_496/2014 vom 21. November 2014 E. 4.2-3). Soweit nachfolgend Ergänzungen und Präzisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen angezeigt sind, erfolgen diese in den entsprechenden Erwägungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum medizinischen Sachverhalt respektive zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers erwog die Beschwerdegegnerin, mit Blick auf die Psycho-Praxis handle es sich um einen mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten Unfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len. Alsdann seien höchstens die Adäquanzkriterien der körperlichen Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen sowie des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in nicht ausgeprägter Weise erfüllt. Mangels adäquater Kausalität bestehe folglich keine Leistungspflicht für die psychiatrische Problematik (Urk. 2 Ziff. 2.2-2.4). Auszugehen sei somit vom kreisärztlichen Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil (Urk. 2 Ziff. 4.2). Allein das Anstellungsverhältnis lasse nicht auf Befan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit des Kreisarztes schliessen und seine schlüssige Einschätzung stimme mit den Feststellungen der Y.___ überein, welche keine zeitliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung thematisiert habe. Eine EFL sei nur ausnahmsweise bei multiplen und schwierig einzuschätzenden Krankheitsbildern erforderlich (Urk. 10 Ziff. 10.2; Urk. 22 Ziff. 4) und das MRI der Lendenwirbelsäule vom März 2015 zeige weder wesentliche degenerative Veränderungen noch eine Kompression neuraler Strukturen (Urk. 10 Ziff. 11.2). Jene Beschwerden seien weder orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisch nachweisbar, noch unfallbedingt (Urk. 22 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer entgegen, ausschlaggebend sei die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Bei der Beurteilung des Kreisarztes handle es sich um eine nicht objektivierte medizinisch-theoretische Einschätzung, die aufgrund seiner Abhängigkeit naturgemäss zu Gunsten der Beschwerdegegnerin ausfalle (Urk. 1 S. 5). Es sei deshalb vom Gericht eine EFL anzuordnen, zumal sich die Y.___ nicht zum zumutbaren Arbeitspensum geäussert habe (Urk. 18 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 6 f.). Ferner seien neue Beschwerden in der Lendenwirbelsäule als Folge der Sprunggelenksproblematik hinzugekommen, die bei der Bemessung der Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsfähigkeit zu berücksichtigen seien. Schliesslich habe er die medizinischen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft (Urk. 1 S. 12 f.; Urk. 18 S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Heilbehandlung, Taggeld) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">namhafte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Besse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung abgeschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie etwa einer Badekur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Physiotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nspruch auf deren Durchführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">39/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3 und 8C_306/2016 vom 22. September 2016 E.5.3; vgl. auch Urteil des). Allfällige noch behandlungsbedürftige psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Leiden im Rahmen der Psycho-Praxis stellen keinen Grund für einen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schub des Fallabschlusses dar,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> da die psychischen Beeinträchtigungen für die Beurteilung der Adäquanz unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigt bleiben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_892/2015 vom 29. April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Parteien ist beizupflichten, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fallabschluss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per 31. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter Einstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Taggeldes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Prüfung des ordentlichen Rentenanspruchs sowie einer Integritätsentschädigung rechtens erfolgte. So war gemäss den Angaben des behandelnden orthopädischen Chirurgen damals nur eine weitere Infiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion geplant, eine erneute operative Versorgung des Sprunggelenks stand nicht zur Diskussion. Ferner erwartete von der Fortsetzung der seit geraumer Zeit durchgeführten medizinischen Massnahmen (Physiotherapie, Infiltrationen), weder der Beschwerdeführer aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen, noch der Kreisarzt aufgrund seiner Fachkenntnisse künftig eine wesentliche gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Besserung (vgl. Urk. 11/91, 11/136, 11/157/2, 11/157/4 und 3/9). Dasselbe gilt im Übrigen für die nicht weiter relevante Psychotherapie (vgl. Urk. 11/121 und 11/154).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der psychischen Beschwerden ist festzuhalten, dass der Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherer im Zeitpunkt des Fallabschlusses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befugt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Adäquanzfrage zu prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_377/2013 vom 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">454/201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 vom 2. September 2014 E. 6.3). Dabei ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es zulässig, die Frage nach dem natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulassen mit der Begründung, ein solcher wäre gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht adäquat und damit nicht rechtsgenüglich (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1, Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_417/2015 vom 17. Dezember 2015 E. 2.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben ist weiter, dass bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psycho-Praxis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte, also einzig unter Berücksichtigung der physi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Komponenten des Gesundheitsschadens, zu prüfen sind (BGE 115 V 133 E. 6c/aa; aktuell Urteil des Bundesgerichts 8C_44/2017 vom 19. April 2017 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführer mit Einsprache vom 29. April 2015 zumindest </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise die Berücksichtigung der psychischen Unfallfolgen forderte (Urk. 11/168/3), nahm die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid ausführlich zu deren rechtlicher Adäquanz Stellung und verneinte diese (Urk. 2 Ziff. 2). Ihre Schlussfolgerungen sind mit diversen Hinweisen auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung nachvollziehbar sowie schlüssig begründet und werden von der Beschwerdeführerin im Gerichtsverfahren nicht beanstandet, so dass sich wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tere Ausführungen dazu erübrigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der somatischen Beschwerden stellte die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin vollumfänglich auf das Ergebnis der Abschlussuntersuchung durch den Kreisarzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Chirurgie und Traumatologie des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsapparates, ab. Dieser diagnostizierte am 12. Februar 2015 Bewegungs- und Belastungsschmerzen des linken Sprunggelenks nach einer osteosyntheti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Versorgung einer mehrfragmentären Kalkaneusfraktur am 2. April 2013 mit Metallentfernung am 1. Mai 2014 sowie wiederholten Infiltrationen bei Arthrose im Juni 2014, im August 2014 und im Januar 2015. Er kam zum Schluss, es habe sich eine mässige Arthrose im unteren Sprunggelenk, partiell im oberen Sprunggelenk und im calcaneo-cuboidalen Gelenk entwickelt. Der Effekt der wiederholten Infiltrationen sei jeweils nur von kurzer Dauer gewesen, durch die Physiotherapie sei keine namhafte Besserung der Beschwerden und der Beweglichkeit erreicht worden. Bei nicht objektivierbarer deutlicher Athro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie der linksseitigen Beinmuskulatur könne das demonstrierte Schonverhalten des linken Beines nicht nachvollzogen werden. Eine unfallbedingte Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränkung im linken Sprunggelenk sei indes verblieben. Die Progredienz der aktuell mässigen degenerativen Veränderungen am linken Sprunggelenk könne nicht genau vorhergesagt werden. Derzeit sehe er jedoch noch keine Indikation für eine Arthrodese. Unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit für den linken Fuss seien leichte körperliche Tätigkeiten wechselbelastend – vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend im Sitzen mit zeitweisem Stehen und Gehen – ganztags zumutbar. Nicht zumutbar seien Arbeiten in unebenem Gelände, häufige Zwangshaltungen für den linken Fuss wie Arbeiten in Hockstellung oder Pedalbedienung, häufiges Treppensteigen oder das Steigen auf Leitern/Gerüste (Urk. 11/157/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es ist festzuhalten, dass diese Einschätzung – wie von der Beschwerdegegnerin zu Recht bemerkt – weitestgehend dem Zumutbarkeitsprofil entspricht, das die Ärzte der Y.___ nach mehrwöchigem stationärem Aufenthalt im Austrittsbericht vom 6. Dezember 2013 definierten. Gemäss diesem bestanden dannzumal für die zumutbare „(aktuell)“ sehr leichte Arbeit folgende Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen: wechselbelastende, vorwiegend sitzende Tätigkeit, ohne Arbeit in unebenem Gelände, ohne häufige Zwangshaltung für den linken Fuss (wie Knien, Arbeiten in Hockstellung, Pedalbedienung, Kriechen etc.), ohne länger dauernde Tätigkeit in der Hocke oder auf den Knien, ohne häufiges Treppen- oder Leitersteigen, ohne Arbeit an sturzexponierten Stellen wie auf hohen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tern, ungesichertem Baugerüst oder einem Dach. Eine zeitliche Beschränkung des Arbeitspensums oder einen erhöhten Pausenbedarf erwähnten die Ärzte nicht, während sie mit Bezug auf die bisherige Tätigkeit in der Schmiede aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drücklich feststellten, diese sei nicht mehr zumutbar, weil sie schwer und ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tags gehend/stehend sei (Urk. 11/80/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem vorstehenden Zumutbarkeitsprofil wird den vom Beschwerdeführer geklagten, vorwiegend belastungsabhängigen Beschwerden auch genügend Rechnung getragen. Dieser erschien nämlich mit einem Gehstock zur kreisärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Untersuchung und gab insbesondere an, er könne maximal bis 1,5 km gehen, wobei jeder Schritt schmerzhaft sei. Schmerzbedingt vermeide er das Treppensteigen. Bei nebligem, kaltem Wetter habe er mehr Schmerzen. Häufig habe er Beschwerden von den Zehen vorne über das Sprunggelenk, die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seite des linken Beines bis in den unteren Rückenbereich links ausstrahlend (Urk. 11/157/2). Es kommt hinzu, dass untersuchende Ärzte immer wieder anmerkten, der Beschwerdeführer zeige ein ängstliches Schonverhalten. Mit anderen Worten ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sich selbst limitiert und seine wahre Leistungsgrenze aus somatischer Sicht – und nur diese ist vorliegend massgebend (vgl. E. 2.3) – bis anhin nicht erreicht hat (vgl. Urk. 11/157/4, 11/80/4 und 11/154). Nicht zuletzt hat der Beschwerdeführer mit Bezug auf die Sprunggelenksproblematik denn auch weder neue medizinische Fakten noch abweichende fachärztliche Einschätzungen vorgelegt (vgl. E. 2.1), welche Zweifel an der kreisärztlichen Beurteilung wecken könnten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer argumentierte stattdessen in erster Linie mit der fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Objektivität des Kreisarztes, welche er einzig mit dem Anstellungsverhältnis bei der Beschwerdegegnerin begründete. Wie das Bundesgericht bereits in sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Urteil 8C_620/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 4.2.1 ausführte, gilt es h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des in grundsätzlicher Hinsicht angezweifelten Beweiswertes kreisärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Ausführungen einmal mehr darauf hinzuweisen, dass rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss (vgl. u.a. Urteile 8C_943/2008 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2009 E. 4.1, 8C_663/2007 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2008 E. 4.1, U 484/06 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2008 E. 4.1.2 und U 455/06 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2007 E. 3.3) auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner Ärzte Beweiswert zukommt, sofern sie schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 3b/ee S. 353 f. mit Hinweis). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tatsache allein, dass der sich mit der Angelegenheit befassende Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Besondere Umstände, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Misstrauen in die Unparteilichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bjektiv </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründen könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sind nicht ersichtlich und werden seitens des Beschwerdeführers auch nicht dargetan.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">monierte Erforderlichkeit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">EFL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langt, wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im vorgenannten Urteil 8C_620/2009 E.4.2.2 klar gestellt, dass ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derartiges EFL-Testverfahren nicht in jedem Fall, gleichsam losgelöst von der Betrachtungsweise der Ärzteschaft, durchzuführen, sondern allenfalls in Betracht zu ziehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Konstellationen, in welchen sich die beteiligten Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärzte ausserstande sehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine zuverlässige Einschätzung des leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig noch Machbaren vorzunehmen, und deshalb eine konkrete leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orientierte berufliche Abklärung als zweckmässigste Massnahme ausdrücklich empfehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dafür bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegend keine Anhaltspunkte, nachdem sowohl die Ärzte der Y.___ als auch der Kreisarzt ein Zumutbarkeitsprofil erstellen konnten und nur eine allgemeine „Abklärung von beruflichen Massnahmen“ und nicht der Leistungsfähigkeit empfohlen wurde (Urk. 11/80/4). Darüber hinaus ist anzumer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken, dass sich der Beschwerdeführer insofern widersprüchlich verhält, als ihm die Fachleute der beruflichen Eingliederung im Rahmen der beruflichen Abklärung im Februar 2014 aufgrund seiner grossen Skepsis sogar einen erneuten Aufenthalt in der Y.___ angeboten hatten (Urk. 11/95/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich bemängelte der Beschwerdeführer, dass die neu aufgetretenen Beschwerden der Lendenwirbelsäule eine Folge der Sprunggelenksproblematik seien und in die Bemessung der Leistungsfähigkeit miteinfliessen müssten. Dazu reichte er zwei Berichte von Dr. med. A.___, Facharzt für Neurochirurgie und Interventionelle Schmerztherapie, ein (Urk. 3/9-10). Dieser hielt am 27. März 2015 nach Durchführung einer Facettengelenksinfiltration als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose fest, es bestehe der Verdacht auf ein Facettenreizsyndrom L5/S1 linksseitig bei einem Status nach Kalkaneusfraktur und hierdurch bedingter Fehlhaltung bei persistierenden Schmerzen. Dazu erläuterte Dr. A.___, die neue MRI-Untersuchung vom März 2015 zeige keine wesentlichen degenerativen Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen, im Besonderen bestehe keine Kompression neuraler Strukturen, welche die eher pseudoradikulären Schmerzen im linken Bein erklären könnten. Die aktuellen Schmerzen sehe er daher eher im Zusammenhang mit der Fraktur des Kalkaneus. Aus wirbelsäulen-chirurgischer sowie schmerztherapeutischer Sicht bestehe für die Lendenwirbelsäule aktuell keine weitere Behandlungsmög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit (Urk. 3/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie das Bundesgericht in seinem Urteil 8C_588/2013 vom 16. Januar 2014 E. 4.3.3 betreffend eine Versteifung des Sprunggelenks erneut betonte, können unfallbedingte Fuss- und Beinverletzungen, Beinlängenverkürzungen und der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichen zu andauernden Fehlbelastungen führen, die als indirekte Unfallfolgen später zu unfallkausalen Rückenbeschwerden führen. Bereits mit Urteil 8C_456/2009 vom 28. Juli 2009 hatte das Bundesgericht über Rückenbeschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den als indirekte Unfallfolgen einer Fussverletzung zu befinden, die gemäss gutachtlicher Einschätzung zu 60 % auf eine Vorschädigung der Wirbelsäule durch Bauarbeiten, zu 30 % auf eine Dekonditionierung und zu 10 % auf ein Schonhinken zurückzuführen waren. Das Bundesgericht kam in jenem Urteil zum Schluss, die Teilkausalität des Schonhinkens erreiche nicht das rechtlich notwendige Ausmass. Indessen stehe die lange Arbeitsunfähigkeit in einer Kausalkette zwischen dem Unfallereignis und der Dekonditionierung mit dem Symptomatischwerden der Rückenbeschwerden. Die Adäquanz des Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs sei dabei zu bejahen und die Schadenminderungspflicht im Sinne einer aktiven Rückentherapie könne erst nach Durchführung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens (Art. 21 Abs. 4 ATSG) berücksichtigt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klagte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Kreisarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rücken- und Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (vgl. E. 2.4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des vorstehenden Berichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist nun durch eine bildgebende Untersuchung und Infiltration der Lendenwirbelsäule gesichert, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur leichte degenerative Veränderungen an der Wirbelsäule aufweist, welche die geklagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu erklären vermögen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als einzigen neuen Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somit den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verdacht auf ein Facettenreizsyndrom L5/S1 linksseitig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor, d.h. er nennt neu als „eher“ mögliche Ursache der geklagten Beschwerden eine Fehlhaltung (Überbelastung der unteren Rückenpartie) infolge der Sprunggelenksproblematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei handelt es sich um einen Erklärungsansatz für mögliche Beschwerden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu passt, dass die Rückenbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Angaben des Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Monate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach dem Unfall auftraten (z.B. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch keine Angabe entsprechender Schmerzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der erste kreisärztliche Untersuchung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2013; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">11/62/2) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Kreisarzt ein Schonhinken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschrieb. Gleichzeitig ist aber hervorzuheben, dass der Kreisarzt explizit auf die fehlende Atrophie der Beinmuskulatur hinwies und dem Bericht von Dr. A.___ in keinster Weise zu entnehmen ist, dass über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich Rücken- und Beinschmerzen bestehen würden, die eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die kreisärztlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festgelegte Einschränkung des Leistungsvermögens hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgehende Verminderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsfähigkeit (z.B. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in zeitlicher Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu bewirken vermöchten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die neue Verdachtsdiagnose lässt sich mangels eines organischen Korrelats (verneint nach MRI und Infiltration) denn auch nicht durch zusätzliche Abklärungen weiter erhärten, ein Behandlungsbedarf (z.B. medizinisches Training zum Muskelaufbau) besteht offenbar nicht und das kreisärztliche Zumutbarkeitsprofil sieht bereits eine weitgehend rückenscho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nende Tätigkeit vor (nur körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zwangshaltungen in Bodennähe oder das Steigen von Treppen, Gerüsten und Leitern). Unter diesen Umständen spielt es keine Rolle, inwiefern das Schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken allenfalls auch noch mit psychischen, unfallfremden Beschwerden zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhängt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend sind also per 1. April 2015 der Invaliditätsgrad mittels Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensvergleich (vgl. E. 3) und die Integritätseinbusse anhand des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anhangs 3 zur UVV bzw. Feinrasters der Suva (vgl. E. 4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu eruieren. Dabei sind nach dem Gesagten die psychischen Beschwerden ausser Acht zu lassen und muss es aus somatischer Sicht beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 12. Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als noch zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar erachtete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Leistungsprofil sein Bewenden haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Einkommensvergleich erwog die Beschwerdegegnerin, das Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 84‘490.20 setze sich aus dem Monatslohn von Fr. 6‘423.-- inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive Schichtzuschlag zuzüglich eines 13. Monatslohnes und der durchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Erfolgsbeteiligung der Jahre 2010 bis 2014 von Fr. 991.20 zusammen. Dass die Lohnsumme bei der Arbeitgeberin infolge individueller und leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezogener Erhöhungen gestiegen sei, bedeute nicht, dass auch der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer einen höheren Lohn erhalten hätte (Urk. 2 Ziff. 4.1). Mehrstunden habe dieser in den vergangen Jahren nur in einzelnen Monaten geleistet und im Jahr 2012 auch keinen Nebenjob mehr gehabt (Urk. 22 Ziff. 5). Beim Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen könne nicht auf die DAP abgestellt werden, da kein ausreichender Datensatz vorliege (Urk. 22 Ziff. 6). Gestützt auf die Schweizerische Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BFS) für das Jahr 2012, Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1 sowie unter Berücksichtigung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohnentwicklung für Männer, der wöchentlichen Normalarbeitszeit und eines leidensbedingten Abzugs von 10 % sei dieses auf Fr. 59‘881.72 festzusetzen. Es resultiere eine Invaliditätsgrad von 29 % (Urk. 2 Ziff. 4.3 und 4.4; Urk. 10 Ziff. 10.3). Beim Leidensabzug seien die langjährige Betriebsangehörigkeit und das Alter mitberücksichtigt, nicht aber die im Kompetenzniveau 1 irrelevante Berufserfahrung. Beworben habe sich der Beschwerdeführer blind und erst nach dem negativen Rentenbescheid, weshalb die Ernsthaftigkeit der Stellensuche zu hinterfragen sei. Auszugehen sei zudem vom ausgeglichenen und nicht vom aktuellen Arbeitsmarkt (Urk. 10 Ziff. 10.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem entgegnete der Beschwerdeführer, das Valideneinkommen sei aufgrund des Bruttolohns im Jahr 2013 von Fr. 91‘123.50 und der Erhöhung der Lohnsumme bei der Arbeitgeberin von 1,25 % im Jahr 2014 auf Fr. 92‘262.55 festzusetzen. Nach Abzug des Dienstaltersgeschenks verbleibe ein massgeblicher Betrag von Fr. 85‘857.55. Selbst der Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2013 ergebe aufgrund der regelmässig erhaltenen Entschädigung für Überzeiten ein minimales Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen von Fr. 85‘508.16 (Urk. 18 S. 8). Daneben sei er noch jahrelang als Eismeister und Zeitungsausträger tätig gewesen (Urk. 18 S. 3). Das Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deneinkommen sei nach Durchführung der EFL festzulegen. Andernfalls sei gestützt auf den DAP-Auszug in den Akten von einem monatlichen Einkommen von Fr. 4‘333.33 auszugehen. Bei einem Leidensabzug von 20 % resultiere ein massgeblicher Betrag von Fr. 41‘600.-- bzw. ein Invaliditätsgrad von 51,54 %. Allerhöchstens betrage das Invalideneinkommen Fr. 50‘769.04, basierend auf dem Tabellenlohn gemäss LSE sowie unter Berücksichtigung der 40-Stunden-Woche und eines Leidensabzugs von 20 %. Dies ergebe einen Mindestinvalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsgrad von 40,86 % (Urk. 18 S. 9 f.). Ein Leidensabzug von 20 % rechtfertige sich unter anderem, weil er 25 Jahre lang in derselben Firma beschäftigt gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei, regelmässig Boni, Prämien und eine Dienstaltersentschädigung erhalten habe, Mitte fünfzig sei und über keine anderweitige Berufserfahrung verfüge. Die Bewerbungsabsagen hätten gezeigt, dass seine Arbeitskraft auf dem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">glichen Arbeitsmarkt nicht mehr nachgefragt sei (Urk. 1 S. 7 f.; Urk. 18 S. 11). Die Stellensuche habe er nach Abklingen der HWS-Distorsion aufgenommen und sich sowohl auf Inserate als auch spontan beworben (Urk. 18 S. 5 und 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherte im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> – vorliegend am 1. April 2015 –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte (vgl. BGE 134 V 322 E. 4.1). Zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigen ist, dass die Bestimmung des Valideneinkommens ziffernmässig möglichst genau und so konkret wie möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu erfolgen hat. Sind Angaben des ehemali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Arbeitgebers über den hypothetischen Lohn zum Zeitpunkt des Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ginns vorhanden und ist anzunehmen, die versicherte Person sei mit überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gender Wahrscheinlichkeit weiterhin bei diesem Arbeitgeber tätig gewesen, wäre sie nicht invalid geworden, ist diesen Angaben gegenüber der Aufinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">xierung früherer Löhne in der Regel der Vorzug zu geben (vgl. RKUV 2005 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nr. U 538 112, U 66/02 E. 4.1.1). Sie sind genauer und besagen, was der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherte "tatsächlich" verdient hätte (zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 8C_61/2012 vom 25. April 2012 E. 2.4). Bei der Bestimmung des zuletzt erzielten Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mens sind zudem sämtliche Erwerbseinkommen, auch etwa Nebeneinkünfte oder regelmässig geleistete Überstunden, für welche eine </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">AHV-Beitragspflicht besteht, zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 8C_465/2009 vom 12. Februar 2010 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geleistete Überstunden dürfen aber lediglich berücksichtigt werden, soweit sie auch für die Zukunft zu erwarten gewesen wären, weshalb bei mehrjährigen Arbeitsverhältnissen Voraussetzung ist, dass dies in der Vergangenheit bereits wiederholt geschehen ist. Mit anderen Worten sind Überzeiten beim Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen (erst) dann zu berücksichtigen, wenn sie 1. vor dem Unfallereignis regelmässig geleistet und ausbezahlt wurden, und 2. auch nach dem Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis voraussichtlich erbracht und ausbezahlt worden wären. Zu Letzterem sind Auskünfte der damaligen Arbeitgeberin in die Entscheidfindung miteinzubezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen (Urteil des Bundesgerichts 8C_744/2012 vom 20. Dezember 2012 mit diversen Hinweisen). Im Übrigen ist der Erfahrungstatsache Rechnung zu tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, dass ausbezahlte Überzeitentschädigungen oftmals grösseren Schwankun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen unterworfen sind (vgl. dazu etwa Urteil 9C_159/2010 vom 1. Juli 2010 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6.4), weshalb vorbehältlich ganz besonderer Umstände der Durchschnittswert vergangener Jahre zu berücksichtigen ist (Urteil U 431/06 vom 4. Oktober 2007 E. 5.1 mit Hinweis auf RKUV 2000 Nr. U 400 S. 381 E. 2 [U 297/99 vom 14. Juli 2000]; siehe auch AHI 2002 S. 155 E. 3b [I 357/01 vom 17. Dezember 2001] und Urteil I 124/05 vom 7. Dezember 2005 E. 5.2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers hat am 17. Dezember 2014 konkrete Angaben zu seinem mutmasslichen Valideneinkommen (Monatslohn und Schichtzuschlag) für die Jahre 2014 und 2015 sowie die Erfolgsbeteiligun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der letzten Jahre gemacht (Urk. 11/149). Darüber hinaus wies die Personal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verantwortliche bereits in der telefonischen Besprechung vom 13. Oktober 2014 darauf hin, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2014 wohl eine Lohnerhöhung von Fr. 50.— pro Monat erhalten hätte, was der durchschnittlichen Lohnerhö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung in seiner Abteilung entspreche (Urk. 11/132). Darauf ist im Hinblick auf eine möglichst konkrete Festlegung des Valideneinkommens abzustellen, da nicht dargetan ist, dass der Beschwerdeführer mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit mehr als seine Abteilungskollegen erhalten hätte. Der Umstand, dass über alle Abteilungen gesehen die Lohnsumme um 1,25 % erhöht wurde, ist insofern irrelevant (vgl. Urk. 11/171). Demnach ist für das Jahr 2015 grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich von einem zu erwartenden Lohn von Fr. 84‘490.20 auszugehen, näm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich 13 Bruttolöhnen à Fr. 6‘423.— (inkl. Schichtzuschlag) zuzüglich der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittlichen Erfolgsbeteiligung der letzten fünf Jahre von Fr. 991.20. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann ist den vom Beschwerdeführer nachgereichten Lohnunterlagen (Urk. 19/1) zu entnehmen, dass er in den letzten Jahren – ausgenommen im Jahr 2009, in welchem er von Kurzarbeit betroffen war – immer einige Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunden leistete. In den letzten drei Jahren waren es im Schnitt rund 60 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, auf welche kaum je und insbesondere auch im letzten Jahr kein Zuschlag von 25 % bezahlt wurde. Ausgehend von einem aktuellen Stundenlohn von Fr. 33.15 (Bruttolohn von Fr. 5‘735.– für 173 Stunden Arbeit pro Monat bei einer 40-Stundenwoche, vgl. auch Urk. 19/1) ergibt dies einen zusätzlichen Betrag von Fr. 1‘989.–. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer aus den von ihm eingereichten Unterlagen zu früheren Nebeneinkünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 19/4-6), da solche für die Jahre 2012 und 2013 nicht belegt sind (vgl. auch Urk. 11/39/2). Es resultiert ein Valideneinkommen von Fr. 86‘479.20. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Festsetzung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die versicherte Person konkret steht. Ist kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strukturerhebungen (LSE) oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen der Suva (sog. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DAP-Zahlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> herangez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ogen werden (BGE 139 V 592 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dabei ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in der Wahl der Methode. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vielmehr hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die DAP-Methode stets dann zur Anwendung zu bringen, wenn sie im Einzelfall die bundesgerichtlichen Vorgaben einhalten kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_443/2016 vom 11. August 2016 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ch existierender Arbeitsplätze, wobei n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eben allgemeinen Angaben und Verdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">möglichkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zusätzlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die physischen Anfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rderungen an die Stelleninhaber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">festgehalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Der Raster der körperlichen Anforderungskriterien basiert auf dem internationalen medizinischen Standard EFL nach Isernhagen (ergono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mische Funktions- und Leistungsprüfung). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> entschloss sich 1995 zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalideneinkommen entsprechend den gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (BGE 139 V 592 E. 6.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ei Heranziehen der DAP hat sich die Ermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung des Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Damit soll die Überprüfung des Auswahlermessens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Suva bzw. der Repräsentativität der letztlich verwendeten fünf DAP-Löhne ermöglicht werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hat diesfalls die Invalidität aufgrund der LSE-Löhne zu ermitteln. Bemisst die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> das Invalideneinkommen von sich aus aufgrund der LSE-Löhne, ist es rechtsprechungsgemäss wünschenswert, dass sie einen Auszug aus der DAP-Datenbank zu den Akten nimmt, der die Unmöglichkeit, den Anforderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu genügen, dokumentiert. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmen (BGE 129 V 472 E. 4.2.2 S. 480 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. zum Ganzen Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">desgerichts 8C_430/2014 vom 21. Dezember 2015 E. 4.3 und 8C_898/2015 vom 13. Juni 2016 E. 3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdegegnerin hat mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9/162 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Auszug aus der DAP einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reicht und zutreffend festgestellt, dass die Gesamtzahl von neuen Arbeitsplätzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bereits an sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht repräsentativ ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zudem betreffen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vier am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tiefsten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hnten Arbeitsplätze die gleiche Arbeitgeberin und die Differenz zwischen dem höchsten und tiefsten Durchschnittslohn beträgt fast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">40‘000.–. Es ist somit nicht möglich, aus diesem Suchergebnis fünf dem Beschwerdeführer in jeder Hinsicht zumutbare Arbeitsplätze auszuwählen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_430/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dezember 2015 E. 4.4) und das so eruierte Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen einem repräsentativen Durchschnittslohn gegenüberzustellen. Gera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dezu willkürlich wäre es, aus irgendeinem Suchergebnis in der DAP eine ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zelne Zahl am einen oder anderen Ende der Verdienstmöglichkeiten auszuwäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">len und diese dem Invalideneinkommen gleichzusetzen, wie dies der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer mit dem behaupteten Monatslohn von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4‘333.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beantragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellt man infolgedessen auf die im Oktober 2014 veröffentlichte LSE (2012) ab, ist gestützt auf die Tabelle TA1 von einem standardisierten Monatslohn (Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitäquivalent basie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend auf 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden) für einfache Tätigkeiten körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1), Total für Männer von Fr. 5‘210.- auszugehen. Dieser Betrag ist auf die im Jahr 2015 betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden hochzurechnen sowie an die Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nallohnentwicklung der Jahre 2013 bis 2015 anzupassen (BFS, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schweize</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer Lohnindex, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Index und Veränderung auf der Basis 2010 = 100 (NOGA08) [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Internet abrufbar]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallohnindex Männer [T1.1.10], Total, Jahr 2013: 0.8 %, Jahr 2014: 0.7 %, Jahr 2015: 0.3 %). Es ergibt sich ein jährliches Bruttoeinkommen von Fr. 66‘356.– (= Fr. 5‘210.– x 12 : 40 x 41,7 x 1.008 x 1.007 x 1.003).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer dagegen eine 40-Stundenwoche einwendete, so ist diese zwar beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hypothetisch ohne Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen. Dies entspricht dem P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rinzip, dass die Ermittlung des Vali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens so konkret wie möglich zu erfolgen hat und deshalb grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich primär an den zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der rea</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Einkommensentwicklung a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngepassten Lohn anzuknüpfen ist (BGE 139 V 28 E. 3.3.2, 134 V 322 E. 4.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die standardisierten Bruttolöhne der LSE werden demgegenüber zwecks Vergleichbarkeit auf eine fiktive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einheitliche Arbeitszeit von (ebenfalls) 40 Stunden umgerechnet; um den in Wirklichkeit existierenden Wert zu erhalten, ist der tatsächlichen betriebsüblichen A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitszeit (durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlich 41,7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Rechnung zu tragen. Im Rahmen der Invaliditätsbemessung sind die Tabellenlöhne deshalb rechtsprechungsgemäss auf die durchschnittliche betriebsü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bliche Arbeitszeit umzurechnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies gilt auch für den Fall, dass der Versicherte als Valider in einem Betrieb mit einer 40-Stunden-Woche arbeitete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Beschwerdeführer nach Eintritt des Gesundheitsschadens nur in Branchen mit einer 40-Stunden-Woche arbeiten könnte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Recht nicht geltend gemac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_422/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 3.3 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil 8C_965/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2011 E. 4.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer machte weiter einen höheren als den von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegnerin gewährten behinderungsbedingten Abzug von 10 % auf den errechneten Tabellenlohn bzw. den mittels DAP festgelegten Lohn geltend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Kann eine versicherte Person ihre gesundheitsbedingt eingeschränkte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mutmasslich nur mit unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schnittlichem erwerblichem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Erfolg verwerten, so ist von den Tabellenlöhnen der LSE gegebenenfalls ein Abzug vorzunehmen. Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufenthaltskategorie und Beschäf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uf insgesamt höchstens 25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">% zu begrenzen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urteil des Bundesgerichts 8C_754/2015 vom 26. Februar 2016 mit Hinweis auf BGE 129 V 472 E. 4.2.3 und 126 V 75 E. 5b/bb).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es trifft zu, dass der Beschwerdeführer seit mehr als zwei Jahrzehnten für die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">selbe Arbeitgeberin tätig war (vgl. Urk. 19/3) und daher lohnrelevante Vorteile der bisherigen Dienstjahre verliert. Nach gefestigter Rechtsprechung des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">desgerichts ist indes zu berücksichtigten, dass sich das Anfangseinkommen in einer neuen Firma in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre bestimmt. Zudem ist eine lange Dienstdauer beim gleichen Arbeitgeber auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus positiv zu werten, indem die durch die langjährige Betreibstreue ausgewiesene Zuverlässigkeit und Tüch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeit sich bei einem anderen Arbeitgeber im Anfangslohn niederschlägt. Vor allem aber nimmt die Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor ab, je nied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">riger das Kompetenzniveau ist, weshalb dem Merkmal der Dienstjahre vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gend auch keine relevante Bedeutung zukommt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8c_586/2008 vom 15. Januar 2009 E. 4.3 mit Hinweis auf BGE 126 V 75 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E. 5a/cc; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_ 361/2011 vom 20. Juli 2011 E. 6.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob das Merkmal „Alter“ in der Unfallversicherung – mit Blick auf Art. 28 Abs. 4 UVV - überhaupt einen Abzug rechtfertigen kann, hat das Bundesgericht mit vorerwähntem Urteil 8C_754/2015 E. 4.3 offen gelassen. Bereits in früheren Urteilen hielt es zudem mit Blick auf Hilfstätigkeiten fest, dass das Alter kaum ins Gewicht falle, weil Hilfsarbeiten auf dem massgebenden hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den und sich das Alter bei Männer-Hilfsarbeitertätigkeiten im tiefsten Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenzniveau auch im Alterssegment 50 bis 63/65 noch lohnerhöhend auswirke. Dass das Alter die Stellensuche faktisch negativ beeinflussen könne, müsse als invaliditätsfremder Faktor unberücksichtigt bleiben (vgl. vorerwähntes Urteil 8C_361/2011 E. 6.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich hat das Bundesgericht mit Urteil 8C_6/2015 vom 4. Februar 2015 E. 4 bestätigt, dass mit einem leidensbedingten Abzug von 10 % rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chungsgemäss berücksichtigt sei, dass sich eine versicherte Person in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stammten Tätigkeit auf dem Bau keine besonderen feinmotorischen Fertigkeiten habe aneignen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Demnach ist nicht ersichtlich, inwiefern sich im vorliegenden Fall ein höherer als der von der Beschwerdegegnerin gewährte leidensbedingte Abzug von 10 % rechtfertigen würde. Insbesondere ist mit Bezug auf die erhaltenen Absagen (Urk. 3/11 und 19/8) nochmals zu betonen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt ein theoretischer und abstrakter Begriff (vgl. Art. 16 ATSG) ist und die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_253/2017 vom 29 Juni 2017 E. 4.3.3). Das Invalideneinkommen ist daher auf Fr. 59‘720.40 festzusetzen. Die minime Differenz zum von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegnerin eruierten Invalideneinkommen ist eine Folge der Schätzung der Nomi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nallohnentwicklung für das Jahr 2015 und letztlich ohne Einfluss auf den Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liditätsgrad.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Bezug auf die Argumentation des Beschwerdeführers ist zu ergänzen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m Rahmen des DAP-Systems, bei dem aufgrund der ärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschreibungen konkrete Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Abzüge sind nur vorzunehmen, wenn zeitliche oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsmässige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Reduktionen medizinisch begründet sind. Im Übrigen wird spezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fischen Beeinträchtigungen in der Leistungsfähigkeit bei der Auswahl der zumutbaren DAP-Profile Rechnung getragen. Bezüglich der weiteren persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen und beruflichen Merkmale (Teilzeitarbeit, Alter, Anzahl Dienstjahre, Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">enthaltsstatus), die bei der Anwendung der LSE zu einem Abzug führen können, ist darauf hinzuweisen, dass auf den DAP-Blättern in der Regel nicht nur ein Durchschnittslohn, sondern ein Minimum und ein Maximum angegeben sind, innerhalb deren Spannbreite auf die konkreten Umstände Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicht genommen werden kann (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">139 V 592 E. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.3, 129 V 472</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellt man somit dem Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. 86‘479.20 das Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fr. 59‘720.40 gegenüber, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 26‘758.80 bzw. ein für den Rentenanspruch ab 1. April 2015 massgebender Invaliditätsgrad von 31 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Integritätsentschädigung erwog die Beschwerdegegnerin, bei mässiger Arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rose des unteren Sprunggelenks und des calcaneocubodidalen Gelenks sowie teilweise mässiger Arthrose des oberen Sprunggelenks sei gemäss der kreisärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beurteilung gestützt auf die Tabelle 5 „Integritätsentschädigung bei Arthrosen“, Position mässige Panarthrose OSG/USG, von einer Integritätsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von 10 % auszugehen. Eine weitere Verschlimmerung sei hierbei noch nicht berücksichtig (Urk. 2 Ziff. 6). Hinweise für eine schwere Panarthrose bestünden keine (Urk. 10 Ziff. 11.1) Das aktuelle Röntgenbild bestätige sogar eine leichte Arthrose (Urk. 28)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer vertrat hingegen die Auffassung, bei der Integrationsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung sei der Kreisarzt trotz des Vorliegens deutlicher Arthrosezeichen im posterioren subtalaren Gelenk, was mit einer schweren Arthrose gleichzusetzen sei, nur von einer mässigen Arthrose im unteren Sprunggelenk ausgegangen. Angemessen sei deshalb nicht eine minimale, sondern eine Integritätsentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung von 20 % gemäss Tabelle 5. Dies entspreche dem Durchschnitt von mässiger (10 bis 30 %) und schwerer Arthrose (30 bis 40 %). Zudem seien inzwischen Infiltrationen erfolgt und eine Arthrodese erwogen worden (Urk. 18 S. 12). Das aktuelle Röntgenbild zeige denn auch eine weitere Verschlechterung (Urk. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bundesrat hat im Anhang 3 zur UVV Richtlinien für die Bemessung der Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen) wichtige und typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). Für die darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eines Organs wird dem Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, wenn der Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden weniger als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Höchstbetrages des versicherten Verdienstes ergäbe (Ziff. 2). In Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala hat die Medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Abteilung der Suva sodann weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster) erarbeitet. Diese Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala angegebene Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentsatz des Integ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ritätsschadens für den «Regelfall» gilt, der im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie jedoch ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beurteilung des Integritätsschadens basiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeweils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf dem medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Befund. In einem ersten Schritt fällt es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem Arzt zu, sich unter Einbezug der in Anhang 3 der UVV und gegebenenfalls in den SUVA-Tabel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Integritätsschäden dazu zu äussern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ob und inwieweit ein Schaden vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt, welcher dem Typus von Verordnung, Anhang oder Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung entspricht. Verwaltung und Gericht obliegt es danach, gestützt auf die ärztliche Befunder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung die rechtliche Beurteilung vorzunehmen, ob ein Integritätsschaden gegeben ist, ob die Erheblichkeitsschwelle erreicht ist und, bejahendenfalls, welches Ausmass die erhebliche Schädigung angenommen hat. Gelangt der Rechtsanwender im Rahmen der freien Beweiswürdigung zur Auffassung, es lägen keine schlüssigen medizinischen Angaben zum Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen eines Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsschadens vor, bedingt dies regelmässig Aktenergänzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in medizinischer Hinsicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_826/2012 vom 28. Mai 2013 E. 2.4 mit diversen Hinweisen). Dem Gericht ist es nicht möglich, die Beurteilung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der aktenkundigen Diagnosen selbst vorzunehmen, da die Ausschöpfung des in den Tabellen offen gelassenen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 8C_659/2011 vom 6. März 2012 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Festsetzung der Integritäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung wiederum vollumfänglich auf die Beurteilung von Dr. Z.___. Dieser erläuterte mit Bezug auf Tabelle 5 (Revision 2011) betreffend den Integritätsschaden bei Arthrosen, der Integritätsschaden für eine mässige Panarthrose OSG/USG werde mit 10 bis 30 % beziffert. Aufgrund der bestehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mässigen Arthrose des unteren Sprunggelenks und des calcaneocuboidalen Gelenks sowie der teilweise mässigen Arthrose des oberen Sprunggelenks erachte er daher einen Integritätsschaden von 10 % als gerechtfertigt. Eine weitere Verschlimmerung sei hierbei noch nicht berücksichtigt (Urk. 11/158). Ergänzend ist seinem Untersuchungsbericht zu entnehmen, dass die Progredienz der aktuell mässigen degenerativen Veränderungen am linken Sprunggelenk nicht genau vorhergesagt werden könne und er derzeit noch keine Indikation für eine Arthrodese sehe (Urk. 11/157/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die letzte Feststellung deckt sich mit der Einschätzung von Dr. med. B.___, dem vom Beschwerdeführer beigezogenen Facharzt für orthopädische Chirurgie (Urk. 11/136). Grundlage der kreisärztlichen Beurteilung bildete alsdann die MRT-morphologische Untersuchung vom 4. August 2014. Zu dieser hielt Dr. med. C.___, Facharzt für Radiologie, fest, es bestünden deutliche Arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rosezeichen im posterioren subtalaren Gelenk, mässiggradig am OSG und </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">caneocuboidalen Gelenk ohne subchondrales Knochmarksödem oder ostechondrale Läsion (Urk. 11/128/2). Derselbe Radiologe führte zur rund zwei Jahre später erfolgten MRT-Untersuchung vom 16. August 2016 aus, im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zur Voruntersuchung zeige sich eine leicht progrediente fokal deutliche Chondropathie mit subchondralen kleinen Zysten im posterioren mittleren sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">talaren Gelenk, ohne neues Spongiosaödem oder höhergradige Synovitis. Auch bestehe eine moderate, anterior betonte OSG-Arthrose sowie Chopard Arthrose, vor allem im Kalkaneokuboidalgelenk. Im OSG bestehe keine osteochondrale Läsion. Auch seien keine Osteonekrosezeichen ersichtlich. Es handle sich somit um eine leicht progrediente OSG-Arthrose ohne Knochenprellung im posterio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren und mittleren subtalaren Gelenk und ohne Osteonekrosezeichen (Urk. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin bezieht sich das „leicht“ in der aktuellen Beurteilung des Radiologen offenkundig nicht auf den Schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad der Arthrose, sondern die Progredienz. Dies führt zum Schluss, dass die Arthrose in den letzten zwei Jahren kaum mehr zunahm, nachdem nach der Operation im April 2013 schon im Dezember 2013 geringgradige Arthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeichen im OSG und eine posterior betonte subtalare Arthrose bei kleiner </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(ca. 3 mm) Stufenbildung in der calcanearen Gelenkfläche mit Bezug auf das USG feststellbar waren (vgl. Urk. 11/92) und in der Folge eine weitere Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bis August 2014 eintrat (vgl. Befund in E. 4.3). Insofern ist es nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar und erweist sich als sinnvoll, dass Dr. Z.___ bei seiner Beurteilung auf den aktuellen Zustand abstellte und mangels Voraussehbarkeit des weiteren Verlaufs eine Revision im Falle einer Verschlimmerung vorbehielt (vgl. dazu Art. 36 Abs. 4 UVV; ferner Urteil des Bundesgerichts 8C_885/2014 vom 17. März 2015 E. 2.2.1). Klarzustellen ist, dass nach dem vorstehend Gesagten der neue radiologische Bericht nicht auf eine überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinliche, massgebliche Verschlechterung zwischen August 2014 und Erlass des ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Einspracheentscheids schliessen lässt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Feststellung des Beschwerdeführers, „deutliche Arthroseanzeichen“ seien mit schwerer Arthrose gleichzusetzen, entbehrt einer fundierten fachärztlichen Interpretation der Bilddokumente, wobei dieser Befund ohnehin auf eine einzige Gelenksfläche beschränkt ist. Der Kreisarzt kam zum Schluss, dass eine mässige Arthrose im unteren und sogar nur eine „teilweise“ mässige Arthrose im oberen Sprunggelenk bestehe, welche gesamthaft betrachtet einen Integritätsschaden am unteren Ende der Skala begründe. Die medizinischen Berichte (z.B. Urk. 11/62, 11/110, 11/92) weisen denn auch darauf hin, dass es beim Zusatz „deutlich“ (= gut sichtbar) stets um die Entwicklung von einer leichten hin zu einer mässigen Arthrose ging. Eine schwere Arthrose wurde – ebenso wie eine Arthrodese – zu keiner Zeit konkret in Erwägung gezogen. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil 8C_620/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 5.2 (mit Bezug auf eine Femorotibialarthrose) sinngemäss festgehalten, dass bei einer leichten bis mässigen Arthrose noch kein zu entschädigender Schweregrad der Einbusse vorliege, wobei mit dem an der unteren Grenze angesiedelten Integritätsschaden von 5 % die voraussehbare Verschlimmerung des Beschwerdebildes in Richtung einer mässigen Arthrose angemessen berücksichtigt sei. Nur wenn bei der erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Beurteilung bereits eine mässige Arthrose mit wahrscheinlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechternder Tendenz festgestellt werde, ohne dass die Schwere bereits voraussehbar bzw. eine Bezifferung möglich wäre, komme eine Entschädigung im mittleren Bereich von 10 % zur Anwendung. Andernfalls würden sich die Ärzte ausserstande sehen, bei der Beurteilung derartiger Verhältnisse entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend zu differenzieren. Wie bereits dargelegt, ist die Arthrose beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer noch nicht im gesamten Sprunggelenk als mässig zu bezeichnen und derzeit nur noch leicht progredient. Die festgelegte minimale Integritätsentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 10 % trägt den derzeit absehbaren Unfallfolgen somit vollumfänglich Rechnung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Somit hat der Beschwerdeführer zusammenfassend und im Vergleich zum ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Entscheid ab 1. April 2015 Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem minim höheren Invaliditätsgrad von 31 % sowie eine Integritätsentschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung bei einer zu bestätigenden Integritätseinbusse von 10 %. In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s vorliegende Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h Art. 61 lit. a ATSG kostenlos. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung des Bundesgerichts rechtfertigt der Umstand allein, dass einem Beschwerdeführer in einem Beschwerdeverfahren eine geringere Teilrente als beantragt zugesprochen wird, noch keine Reduktion der Parteientschädigung, jedenfalls soweit der Aufwand nicht vom beantragten Umfang der Rente beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flusst wird (Urteil des Bundesgerichts 9C_466/2007 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 E. 5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indes hängt die vorliegende Erhöhung des Invaliditätsgrades um 2 % einzig mit der Berücksichtigung der Überstunden zusammen. Das Obsiegen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers ist geringfügig. Es rechtfertigt sich daher, ihm hierfür lediglich eine reduzierte Parteientschädigung nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (GSVGer) von Fr. 300.– zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2015 dahingehend abgeändert, dass der Beschwerdeführer ab 1. April 2015 Anspruch auf eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunfähigkeit von 31 % hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dem Beschwerdeführer wird eine Prozessentschädigung von Fr. 300.– zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Kristina Herenda</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Vera Häne</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigBonetti</p><p></p></div> </div></body></html>