<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2010.00062</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=210371&amp;W10_KEY=4467120&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2010.00062</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 13.01.2011</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 10.10.2011 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gestaltungsplan</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Rechtmässigkeit eines kommunalen Gestaltungsplans.<br/><br/>Die Beschwerdegegnerin 1 war zur Erhebung des Rekurses gestützt auf Art. 12 NHG legitimiert (E. 2.3). Mit der Praxis der Vorinstanz, wonach auch kantonale Organisationen wie die Beschwerdegegnerin 2 kommunale Gestaltungspläne ausserhalb der Bauzonen anfechten können, wird das kantonale Verbandsbeschwerderecht im Bereich der Baubewilligungen ausserhalb der Bauzonen entsprechend dem eidgenössischen Verbandsbeschwerderecht in zulässiger Weise auf die möglichen Anwendungsfälle der Umgehung von Art. 24 ff. RPG ausgedehnt (E. 2.4). Kognition des Verwaltungsgerichts (E. 3.1). Rechtsgrundlagen betreffend Gestaltungspläne und unzulässige Umgehung von Art. 24 ff. RPG (E. 3.3-6). Der Gestaltungsplan überschreitet den gemäss Ziff. 2.2.2 Abs. 2 des kantonalen Richtplantextes möglichen Anordnungsspielraum der Gemeinde (E. 4.1.1). Eine Korrektur der richtplanerischen Siedlungsgrenze im Rahmen des Anordnungsspielraums ist nicht vorzunehmen (E. 4.1.3.). Dass die Gemeinde als Gebiet mit traditioneller Streubauweise gilt, ändert daran nichts (E. 4.1.4). Rechtsgrundlagen betreffend Kleinsiedlungen (E. 4.2.1). Der Gestaltungsplan geht erheblich über das bereits bebaute Gebiet hinaus und ermöglicht eine den bestehenden Siedlungsumfang übersteigende Entwicklung (E. 4.2.2). Aufgrund der geplanten Erweiterungsbauten über und unter der Erde und der daraus entstehenden nutzbaren Mehrflächen kann eine massvolle Erweiterung des Garagenbetriebs ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass die Kapazität des Garagenbetriebs mit dem Neuwagenvertrieb massiv erweitert wird. Es liegt daher eine unzulässige Kleinbauzone vor (E. 4.2.3). Rechtsgrundlagen betreffend Bauzonenzuweisung von Gewerbekomplexen, die ausserhalb des kartographisch bezeichneten Siedlungsgebiets liegen (E. 4.3.1). Der infrage stehende Gestaltungsplan ermöglicht eine über die in Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 5 des kantonalen Richtplantextes genannten Zielsetzungen hinausgehende Entwicklung(E. 4.3.2). Der umstrittene Gestaltungsplan soll einen Betrieb ermöglichen, der mit der vorgesehenen Neuwagenvertretung einen völlig neuen Betriebszweig enthält, wofür in einer Landwirtschaftszone kein raumplanerisch motiviertes Bedürfnis erkennbar ist (E. 4.3.3). Verzicht auf die Einholung eines Gutachtens, um die Notwendigkeit der geplanten Erneuerungs- und Erweiterungsmöglichkeiten zu beurteilen. An der für die Sicherung der künftigen Existenz bloss behaupteten Notwendigkeit der gewünschten Erweiterungsbauten im dargelegten Umfang sind im Übrigen Zweifel angebracht (E. 4.3.4). Der Gestaltungsplan verstösst gegen das raumplanerische Ziel, die Siedlungstätigkeit in Bauzonen zusammenzufassen (E. 4.3.5). Die Vorinstanz griff schliesslich nicht in unzulässiger Weise in die Gemeindeautonomie der Beschwerdeführerin 1 ein (E. 4.4). Mögliche Durchstossung des Richtplans mittels eines Gestaltungsplans (E. 5.1). Ein allfälliges Interesse der Öffentlichkeit in Form der Möglichkeit für die Einwohner der Beschwerdeführerin 1, das Angebot des Garagenbetriebs für sich nutzen zu können, hätte hinter den gewichtigen raumplanungsrechtlichen Interessen zurückzutreten (E. 5.2.2). Dem vorliegenden Gestaltungsplan kann keine bloss massvolle Erweiterung der bisher genutzten Fläche attestiert werden und das Gestaltungsplangebiet grenzt nicht unmittelbar an eingezontes Bauland, weshalb der Hinweis auf § 16 Abs. 2 PBG sowie auf die Zonengrösse von 7'000 m2 nicht als weitere Grundlage für den Gestaltungsplan taugt (E. 5.2.2). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDEAUTONOMIE">GEMEINDEAUTONOMIE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESTALTUNGSPLAN">GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KLEINBAUZONE">KLEINBAUZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LANDWIRTSCHAFTSZONE">LANDWIRTSCHAFTSZONE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLANUNGSAUTONOMIE">PLANUNGSAUTONOMIE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATER GESTALTUNGSPLAN">PRIVATER GESTALTUNGSPLAN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STREUBAUWEISE">STREUBAUWEISE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBANDSBESCHWERDE">VERBANDSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEILER">WEILER</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 12 NHG</span><br/><span class="gerade">§ 16 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 338a Abs. II PBG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2011 Nr. 9 S. 27</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=12591" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2010.00062</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">13. Januar 2011</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Bea <br/> Rotach Tomschin, Verwaltungsrichter Lukas Widmer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Anja Tschirky. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1.<b> </b><a id="Anonym_Ruolo_BESF_1_1_2">Gemeinde A,</a> vertreten durch <a id="Anonym_Ruolo_VRTR_3_2_5">Gemeinderat A,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.<b> </b>B<a id="Anonym_Ruolo_BESF_2_3_10">,</a><b> </b><br/> <br/> </span></p> <p class="MsoBodyText">beide vertreten durch RA C<a id="Anonym_Ruolo_VRTR_1_4_16">,</a> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. <a id="Anonym_Ruolo_BESG_1_5_21">Verein I,</a> vertreten durch <a id="Anonym_Ruolo_VRTR_2_6_25">Verein G,</a> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2.<b> </b><a id="Anonym_Ruolo_BESG_2_7_29">Verein G<b>,</b></a><b> </b> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerinnen, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Gestaltungsplan,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>Seit mehr als 50 Jahren besteht im Gebiet D, A, der heute von B gefÃ¼hrte Garagenbetrieb Garage E AG in der Landwirtschaftszone. Um seinen Betrieb mit Tankstelle, Auto-Waschanlage, Wohnhaus und Werkstatt den Anforderungen an einen modernen Garagenbetrieb anzupassen, legte B Ende August 2007 dem Amt fÃ¼r Raumordnung und Vermessung (fortan ARV) den Entwurf eines Gestaltungsplans fÃ¼r die Garage E AG zur VorprÃ¼fung vor. Im Wesentlichen bleibt danach das Wohnhaus bestehen (Baubereich A), doch soll der daran anschliessende, eingeschossige Werkstattanbau durch einen zweigeschossigen BÃ¼ro- und Werkstattanbau ersetzt werden (Baubereich B). Neu soll sÃ¼dlich angrenzend an den Werkstattneubau eine eingeschossige Halle fÃ¼r Postautos (Postautobetrieb A-F) entstehen (Baubereich C). Die bestehende Tankstelle mit Waschbox soll einem Neubau mit Tankstelle, BÃ¼ro- und VerkaufsrÃ¤umen fÃ¼r Neuwagen und Auto-Waschbox weichen (Baubereiche D1 und D2). Neu ist ein Autounterstand fÃ¼r 28 Gebrauchtfahrzeuge zwischen der Halle fÃ¼r Postautos und dem Bereich Tankstelle/Waschbox/VerkaufsrÃ¤ume geplant. Vom WerkstattgebÃ¤ude (westlich) bis zur Waschbox (Ã¶stlich) soll eine Unterniveau-Garage mit 22 ParkplÃ¤tzen fÃ¼r Neuwagen und Kundenfahrzeuge entstehen. BenÃ¶tigt werden dazu das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 (2'370 m<sup>2</sup>) sowie Teile des GrundstÃ¼cks Kat.-Nr. 02 (1'550 m<sup>2</sup>), die B hinzukaufen will. Im Bericht vom 4. Dezember 2007 kam das ARV zum Schluss, dass das nicht zonenkonforme Vorhaben einer Kleinstbauzone gleichkomme, die einzig der Realisierung und Erweiterung des Gewerbebetriebs diene, was sich insbesondere mit der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nicht vereinbaren lasse. Eine solche Durchstossung des Landwirtschaftsgebiets in Form eines privaten Gestaltungsplans sei weder als rechtmÃ¤ssig noch zweckmÃ¤ssig und angemessen zu betrachten.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Am 8. Mai 2008 nahm das ARV eine Neubeurteilung des Entwurfs eines Gestaltungsplans fÃ¼r die Erweiterung der Garage E AG vor. Das Amt hielt fest, die Gemeinden kÃ¶nnten im Einzelfall durch Einzonung eine zweckmÃ¤ssige baurechtliche Ordnung fÃ¼r Kleinsiedlungen bestimmen. Entsprechend mÃ¼sste das infrage stehende Vorhaben auf der Grundlage einer auf das bereits Ã¼berbaute Gebiet beschrÃ¤nkten Bauzone angegangen werden. Dies wÃ¼rde bedeuten, dass im Rahmen eines Kernzonenplans mit spezifischen Bestimmungen die bestehenden Bauten erhalten, erneuert und massvoll erweitert werden kÃ¶nnten, wofÃ¼r eine sachgerechte Kernzone auszuscheiden wÃ¤re. Der Gemeinderat A hielt dennoch am Vorgehen mittels Gestaltungsplans fest, da B dringend auf ErweiterungsmÃ¶glichkeiten fÃ¼r seinen Garagenbetrieb angewiesen sei und die letzte Revision der (kommunalen) Bau- und Zonenordnung nur gerade einige Monate zurÃ¼ckliege. In der Folge verabschiedete der Gemeinderat A den privaten Gestaltungsplan "zuhanden der kantonalen VorprÃ¼fung" und publizierte das Vorhaben am 5. Dezember 2008. Das ARV nahm am 14. Januar 2009 eine zweite VorprÃ¼fung vor, nachdem im Projekt die PerimeterflÃ¤che durch eine Redimensionierung der Ã¼berdeckten AutounterstÃ¤nde von 5'000 m<sup>2</sup> auf 4'000 m<sup>2</sup> reduziert worden war. Es konnte indessen die Schaffung einer Spezialnutzungszone im Rahmen des privaten Gestaltungsplans noch immer nicht befÃ¼rworten. Der Gestaltungsplan stelle vielmehr eine unzulÃ¤ssige Kleinbauzone dar. Am 27. Januar 2009 beantragte der Verein G beim Gemeinderat A, es sei auf die Festsetzung des Privaten Gestaltungsplans zu verzichten, da damit unzulÃ¤ssigerweise in der Landwirtschaftszone eine Gewerbezone begrÃ¼ndet werde. Einen ablehnenden Standpunkt vertrat auch die Planungsgruppe H am 29. Januar 2009 gegenÃ¼ber dem Gemeinderat A; sie machte geltend, die mÃ¶gliche Erweiterung des Garagenbetriebs sei bereits voll ausgeschÃ¶pft worden.</p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Dessen ungeachtet genehmigte der Gemeinderat A am 8. April 2009 den Privaten Gestaltungsplan D und beantragte der Gemeindeversammlung die Zustimmung zum Gestaltungsplan, die anlÃ¤sslich der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2009 mit Ã¼berwÃ¤ltigender Mehrheit erteilt wurde.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 26. Juni 2009 publizierte der Gemeinderat A die Zustimmung der Gemeindeversammlung zum Privaten Gestaltungsplan D. Dagegen erhoben die Vereine I und G am 15. Juli 2009 Rekurs bei der Baurekurskommission III (fortan BRK) mit dem Antrag, der angefochtene Beschluss vom 15. Juni 2009 sei aufzuheben. Am 19. November 2009 fand ein Augenschein auf dem Lokal statt. Am 16. Dezember 2009 hiess die BRK die Rekurse gut und hob den Beschluss der Gemeindeversammlung von A vom 15. Juni 2009 auf.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liessen die Gemeinde A sowie B am 8. Februar 2010 Beschwerde am Verwaltungsgericht erheben mit den AntrÃ¤gen, der Entscheid der BRK vom 16. Dezember 2009 sei aufzuheben und der Beschluss der Gemeindeversammlung von A vom 15. Juni 2009 sei zu bestÃ¤tigen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten von den Vereinen I und G. Mit VerfÃ¼gung vom 7. September 2010 genehmigte die Baudirektion den Privaten Gestaltungsplan D. Die Vereine I und G verlangten in der Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2010 die Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge zulasten der Gemeinde A und Bs, und beanstandeten auch den Genehmigungsentscheid der Baudirektion. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) in der Fassung vom 22. MÃ¤rz 2010 zur Behandlung der gegen einen Entscheid der Baurekurskommission III gerichteten Beschwerde zustÃ¤ndig. Die Legitimation der BeschwerdefÃ¼hrenden ergibt sich aus ihrer konkreten Betroffenheit und ist nicht umstritten (§ 338 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 [PBG]; § 21 Abs. 1, Abs. 2 lit. b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Hingegen machen die BeschwerdefÃ¼hrenden geltend, sie kÃ¶nnten nicht beurteilen, ob die ReprÃ¤sentanten des Vereins G (J; K) zu deren Vertretung berechtigt seien. Bei den Vertretern der Beschwerdegegnerin 2 handelt es sich um deren PrÃ¤sidenten und GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer (Verein G), welche nach Art. 23 der Statuten zur Vertretung berechtigt sind.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Weiter beanstanden die BeschwerdefÃ¼hrenden das Fehlen einer rechtsgenÃ¼genden Vollmacht der Verein I an den Verein G zur Vertretung im vorliegenden Verfahren. Diese Vollmacht wurde indessen bereits im Rekursverfahren erteilt. </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden erachten die Legitimation der Beschwerdegegnerinnen im Rekursverfahren entgegen der Vorinstanz als nicht gegeben. Nach § 338a Abs. 2 PBG sind zum Rekurs und zur Beschwerde gegen Anordnungen und Erlasse, soweit sie sich auf den III. Titel oder § 238 Abs. 2 PBG stÃ¼tzen, sowie gegen Bewilligungen fÃ¼r Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen auch gesamtkantonal tÃ¤tige Vereinigungen berechtigt, die sich neben anderem seit wenigstens zehn Jahren im Kanton statutengemÃ¤ss dem Natur- und Heimatschutz widmen. Die nÃ¤mliche Befugnis steht diesen Vereinigungen zu gegen die Festsetzung von Ã¼berkommunalen GestaltungsplÃ¤nen ausserhalb der Bauzonen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden verweisen darauf, dass die Beschwerdegegnerin 1 keine gesamtkantonal tÃ¤tige Organisation und die Beschwerdegegnerin 2 nach § 338a Abs. 2 PBG gegenÃ¼ber einem wie vorliegend <i>kommunalen</i> Gestaltungsplan nicht zur Beschwerde legitimiert sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden hatten im Rekursverfahren vorgebracht, der Gestaltungsplan diene einzig dazu, einem in der Landwirtschaftszone zonenfremden Betrieb den Ausbau zu ermÃ¶glichen, und begrÃ¼nde in der Wirkung eine Kleinbauzone in der kantonalen Landwirtschaftszone. Damit rÃ¼gten sie sinngemÃ¤ss eine Verletzung des in Art. 24 ff. des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 Ã¼ber die Raumplanung (RPG) konkretisierten Grundsatzes der Trennung von Baugebiet und Nichtbaugebiet.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Beschwerdegegnerin 1 war zur Erhebung des Rekurses gestÃ¼tzt auf Art. 12 des Bundesgesetzes vom 1. Juli 1966 Ã¼ber den Natur- und Heimatschutz (NHG) legitimiert, weil sie als gesamtschweizerische Organisation im Sinn von Art. 12 Abs. 3 NHG sinngemÃ¤ss die Umgehung von Art. 24 ff. RPG rÃ¼gte und die Anwendung dieser Bestimmung eine Bundesaufgabe im Sinn von Art. 2 NHG darstellt (BGE 123 II 289 E. 1e; BGE 117 Ib 97 E. 3a; VGr, 24. Oktober 2002, VB.2001.00313, E. 6b; Anhang 1 der Verordnung Ã¼ber die Bezeichnung der im Bereich des Umweltschutzes sowie des Natur- und Heimatschutzes beschwerdeberechtigten Organisationen [VBO], SR.814.076). Damit kann offenbleiben, ob die Beschwerdegegnerin 1 auch gestÃ¼tzt auf § 338a Abs. 2 PBG rekurslegitimiert war. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Mit Bezug auf die Beschwerdegegnerin 2 als kantonale Organisation hatte sich die Vorinstanz darauf berufen, dass nach stÃ¤ndiger Praxis der Baurekurskommissionen den Natur- und Heimatschutzvereinigungen die Rekursbefugnis auch gegen die Genehmigung von GestaltungsplÃ¤nen zustehe, soweit sie sich damit fÃ¼r die Einhaltung der eidgenÃ¶ssischen Raumplanungsvorschriften einsetzten. Aufgrund der ausdrÃ¼cklichen Bezeichnung von Bewilligungen fÃ¼r Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen als mÃ¶gliche Anfechtungsobjekte (vgl. § 338a Abs. 2 PBG) erstrecke sich die Rechtsmittelbefugnis klarerweise auch auf raumplanerische Anliegen. Insofern kÃ¶nne es nicht darauf ankommen, ob eine formelle Bau- bzw. Ausnahmebewilligung oder ein Gestaltungsplan mit derselben Zielsetzung im Streit liege. Andernfalls hÃ¤tte es der Bauherr in der Hand, den Natur- und HeimatschutzverbÃ¤nden durch die Wahl des Gestaltungsplanverfahrens den Rechtsweg Ã¼ber die Frage der Einhaltung der eidgenÃ¶ssischen Raumplanungsvorschriften zu verwehren, was klar gegen das WillkÃ¼rverbot verstossen wÃ¼rde. Diese Ansicht kontern die BeschwerdefÃ¼hrenden damit, die Kantone hÃ¤tten zu entscheiden, ob und in welchem Umfang kantonal tÃ¤tigen VerbÃ¤nden eine Legitimation zugestanden werden soll. Das Gesetz sehe eine solche bei kommunalen GestaltungsplÃ¤nen aber ausdrÃ¼cklich nicht vor. </p> <p class="Erwgung2">Als Sektion der Beschwerdegegnerin 1, die als selbstÃ¤ndiger Verein organisiert ist (Art. 6 Abs. 2 der Statuten, Statuten), besitzt die Beschwerdegegnerin 2 RechtspersÃ¶nlichkeit und kann grundsÃ¤tzlich eigenstÃ¤ndig Rechtsmittel ergreifen. Ihre Legitimation zum Rekurs im vorliegenden Fall ist ebenfalls gegeben: Die Praxis der Vorinstanz, wonach auch kantonale Organisationen wie die Beschwerdegegnerin 2 kommunale GestaltungsplÃ¤ne ausserhalb der Bauzonen anfechten kÃ¶nnen, ist jedenfalls insoweit Ã¼berzeugend, als es um die Umgehung von Art. 24 ff. RPG geht. Das Rekursrecht stÃ¼tzt sich in diesem Fall gerade nicht auf § 338a Abs. 2 letzter Satz PBG und widerspricht daher entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrenden auch nicht dem Gesetzeswortlaut, sondern auf den im ersten Satz erwÃ¤hnten Fall der Bewilligung von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen. Mit dieser Praxis wird das kantonale Verbandsbeschwerderecht im Bereich der Baubewilligungen ausserhalb der Bauzonen entsprechend dem eidgenÃ¶ssischen Verbandsbeschwerderecht auch auf die mÃ¶glichen AnwendungsfÃ¤lle der Gesetzesumgehung ausgedehnt.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Als erste Rechtsmittelinstanz Ã¼berprÃ¼fen die Baurekurskommissionen kommunale NutzungsplÃ¤ne einschliesslich GestaltungsplÃ¤ne grundsÃ¤tzlich mit voller Kognition, das heisst nicht nur auf ihre GesetzmÃ¤ssigkeit, sondern auch auf ZweckmÃ¤ssigkeit und Angemessenheit hin (§ 20 VRG). Der Grundsatz der vollen Kognition steht jedoch unter dem Vorbehalt, dass sich die RekursbehÃ¶rde bei der Ermessenskontrolle ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen hat, wenn den Gemeinden bei der Festsetzung der Bau- und Zonenordnung Planungsautonomie zusteht, insbesondere wenn es fÃ¼r die Beurteilung auf die Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse ankommt. Sie dÃ¼rfen dann korrigierend eingreifen, wenn sich die kommunale LÃ¶sung aufgrund Ã¼berkommunaler Interessen als unzweckmÃ¤ssig erweist oder den wegleitenden Zielen und GrundsÃ¤tzen der Raumplanung widerspricht. Im Ãbrigen heben sie im Rahmen der Ermessenskontrolle die kommunale Planfestsetzung nur dann auf, wenn deren UnzweckmÃ¤ssigkeit oder die Unangemessenheit offensichtlich ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 20). </p> <p class="Urteilstext">DemgegenÃ¼ber ist das Verwaltungsgericht bei der ÃberprÃ¼fung von Rekursentscheiden Ã¼ber kommunale Nutzungsplanungen gemÃ¤ss § 50 Abs. 1 und 2 VRG auf die Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt. Bei der ÃberprÃ¼fung von Rekursentscheiden, mit welchen kommunale Planfestsetzungen aufgehoben worden sind, hat das Verwaltungsgericht im Rahmen der ihm zustehenden Rechtskontrolle aber auch zu prÃ¼fen, ob die Baurekurskommission in rechtsverletzender Weise die kommunale Planungsautonomie missachtet habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Nach § 83 Abs. 1 PBG werden mit GestaltungsplÃ¤nen fÃ¼r bestimmt umgrenzte Gebiete Zahl, Lage, Ã¤ussere Abmessungen sowie die Nutzweise und Zweckbestimmung der Bauten bindend festgelegt. Dabei darf von den Bestimmungen Ã¼ber die Regelbauweise und von den kantonalen MindestabstÃ¤nden abgewichen werden. § 85 Abs. 1 PBG ermÃ¶glicht, dass GestaltungsplÃ¤ne mit Ã¶ffentlichrechtlicher Wirkung auch von den GrundeigentÃ¼mern aufgestellt werden kÃ¶nnen. Mit dem Gestaltungsplan wird fÃ¼r ein bestimmtes Gebiet eine Spezialbauordnung aufgestellt. Da sich GestaltungsplÃ¤ne auf ein bestimmtes Gebiet beschrÃ¤nken und es einer besonders angepassten, strengen Ordnung unterwerfen, kÃ¶nnen sie auch in einer Nichtbauzone festgesetzt werden. Sie dÃ¼rfen aber nicht dazu missbraucht werden, Art. 24 ff. RPG zu umgehen (Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. A., ZÃ¼rich 1999, N. 318, 320). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Auf bewilligungsrechtlicher Stufe regelt das Bundesrecht die ZulÃ¤ssigkeit von Bauten und Anlagen im Gebiet ausserhalb der Bauzonen in erster Linie in Art. 16a RPG sowie in Art. 24â24d RPG. Die MÃ¶glichkeit, Ausnahmen vom Erfordernis der ZonenkonformitÃ¤t zu bewilligen (Art. 24â24d RPG), entbindet die PlanungsbehÃ¶rden jedoch nicht von ihrer Aufgabe, fÃ¼r besondere VerhÃ¤ltnisse eine adÃ¤quate Nutzungsplanung zu schaffen. FÃ¼r grÃ¶ssere Vorhaben mit erheblichen Auswirkungen auf Raum und Umwelt besteht daher nach der bundesgerichtlichen Praxis eine Planungspflicht, was vermehrt zu projektbezogenen Nutzungsplanungen im Gebiet ausserhalb der Bauzonen gefÃ¼hrt hat (Haller/Karlen, N. 674). Bei der Wahl des Verfahrensweges (Bewilligungsverfahren nach Art. 24 RPG oder Nutzungsplanverfahren) steht den BehÃ¶rden ein gewisser Ermessenspielraum zu (Arnold Marti, Planungspflicht fÃ¼r grÃ¶ssere Vorhaben ausserhalb der Bauzonen â wegleitende Rechtsprechung des Bundesgerichts, ZBl 106/2005, S. 353 ff., insbesondere S. 362 f.; Gian Schmid, Projektbezogene Nutzungsplanung im Gebiet ausserhalb der Bauzonen, ZÃ¼rich 2001, S. 69)<span>. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Projektbezogenen Planungen kann anderseits (gerade wegen ihrer Projektbezogenheit) entgegengehalten werden, dass sie auf eine unzulÃ¤ssige <i>Umgehung von Art. 24 ff. RPG</i> hin­auslaufen. Eine Umgehung von Art. 24 ff. RPG ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dann anzunehmen, wenn mit der fraglichen Planungsmassnahme eine unzulÃ¤ssige Klein(st)bauzone geschaffen wird oder wenn sie sonst auf einer sachlich nicht vertretbaren AbwÃ¤gung der rÃ¤umlichen Interessen beruht. Kleinbauzonen sind im Allgemeinen unzulÃ¤ssig, wenn sie gegen das raumplanerische Ziel verstossen, die SiedlungstÃ¤tigkeit in Bauzonen zusammenzufassen und die Streubauweise fÃ¼r nicht freilandgebundene Bauten zu verhindern. ErmÃ¶glicht eine Kleinstbauzone jedoch keine zusÃ¤tzliche Streubauweise, sondern einzig eine geringfÃ¼gige Erweiterung bereits bebauten Gebiets oder die massvolle Erweiterung bereits bestehender Bauten, ist sie zulÃ¤ssig, sofern sie auch sonst auf einer sachlich vertretbaren InteressenabwÃ¤gung beruht (BGE 124 II 391 E. 3a S. 395; BGr, 26. April 2006, 1A.271/2005, E. 3.1; BGr, 26. Juli 2006, 1A.16/2006, E. 2.1.)</p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Aus der genannten bundesgerichtlichen Rechtsprechung lÃ¤sst sich demnach nicht ableiten, dass projektbezogene Nutzungsplanungen, um den bundesrechtlichen Anforderungen zu entsprechen, <i>zwingend</i> standortgebunden im Sinn von Art. 24 lit. a RPG sein mÃ¼ssen. Wie alle NutzungsplÃ¤ne mÃ¼ssen indessen auch projektbezogene mit den Zielen und GrundsÃ¤tzen des Raumplanungsgesetzes vereinbar sein, und zu diesen bundesrechtlichen Anforderungen gehÃ¶rt wie erwÃ¤hnt auch der (im Fall projektbezogener Nutzungsplanung besonders zu beachtende) Grundsatz, dass kleine, isolierte Bau- und Sondernutzungszonen im Hinblick auf eine klare Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet nach MÃ¶glichkeit zu vermeiden sind, was im Rahmen einer umfassenden InteressenabwÃ¤gung zu prÃ¼fen ist (BGE 124 II 391; BGr, 6. Mai 2002, 1A.193/2001; VGr, 25. August 2005, VB.2005.00124, E. 3; vgl. auch Marti, S. 359; Haller/Karlen, N. 706). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b>Die Frage nach der Standortgebundenheit der durch die projektbezogene Nutzungsplanung ermÃ¶glichten Bauten und Anlagen kann in der Tat <i>mittelbar</i> gleichwohl relevant sein, indem sie im Rahmen der erforderlichen InteressenabwÃ¤gung ein zusÃ¤tzliches Kriterium fÃ¼r oder wider die streitbetroffene Planung bildet. Dies namentlich in FÃ¤llen, in denen das davon erfasste Areal nicht unmittelbar an das Siedlungsgebiet angrenzt: Weil in solchen FÃ¤llen ein Siedlungszusammenhang zu verneinen ist, lÃ¤uft die betreffende Planung auf die Schaffung einer isolierten, kleinen Bau- oder Sondernutzungszone hinaus, was nach dem Gesagten grundsÃ¤tzlich zu vermeiden ist, es sei denn, besondere GrÃ¼nde liessen eine derartige isolierte Kleinbauzone gleichwohl als gerechtfertigt erscheinen (vgl. VGr, 25. August 2005 betreffend die Erweiterung eines Pflegeheims fÃ¼r Behinderte, VB.2005.00124; VGr, 19. April 2007, betreffend den geringfÃ¼gigen Ausbau eines Reitplatzes ohne KapazitÃ¤tsausbau, VB.2006.00462). Als besonderer Grund in diesem Sinn kommt â unter anderem â auch eine allfÃ¤llige Standortgebundenheit der betreffenden Bauten und Anlagen in Betracht. Soweit die erforderliche InteressenabwÃ¤gung unter dem Gesichtswinkel der Anforderungen des kantonalen Richtplans an die Durchstossung des Landwirtschaftsgebiets vorgenommen wird, kommt der Zusammenhang mit der Frage der Standortgebundenheit auch darin zum Ausdruck, dass gemÃ¤ss Ziffer 3.2.3 lit. c des Richtplantextes insbesondere darzulegen ist, weshalb die betreffenden Nutzungen nicht zweckmÃ¤ssig innerhalb des Siedlungsgebiets untergebracht werden kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die Vorinstanz hielt fest, die streitbetroffenen GrundstÃ¼cke (Kat.-Nrn. 01 und 02) befÃ¤nden sich ganz ausserhalb der Bauzonengrenze in der Landwirtschaftszone, in einem Abstand von rund 120 m zum im kantonalen Richtplan vorgesehenen Siedlungsgebiet, das durch den Bahndamm klar abgeschlossen werde. Sie wÃ¼rden vom Siedlungsgebiet durch mehrere GrundstÃ¼cke getrennt, die nicht vom Gestaltungsplan betroffen seien. Somit sei von einer deutlich vom Siedlungsgebiet abgesetzten Lage auszugehen, umso mehr, als das Gestaltungsplangebiet als Insel in das Landwirtschaftsgebiet zu liegen kÃ¤me. Eine Korrektur der richtplanerischen Siedlungsgrenze im Rahmen des Anordnungsspielraums der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 drÃ¤nge sich nicht auf. </p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.1 </b>GemÃ¤ss Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 2 des Textes zum kantonalen Richtplan kann das darin bezeichnete Siedlungsgebiet auf regionaler und kommunaler Stufe grundsÃ¤tzlich weder vergrÃ¶ssert noch verkleinert werden. Durch die generalisierte und nicht parzellenscharfe Darstellung des Siedlungsgebiets verbleibt den Gemeinden jedoch auch bei der Abgrenzung der Bauzonen ein Anordnungsspielraum. Dieser stellt sicher, dass bei der Festsetzung von Bauzonen auf Ã¶rtliche Besonderheiten und UmstÃ¤nde angemessen RÃ¼cksicht genommen werden kann. Die Vorinstanz ging davon aus, der Anordnungsspielraum finde dort seine Grenze, wo die Richtplanfestlegung (von Bau- und Nichtbaugebiet) als solche infrage gestellt werde, was in aller Regel der Fall sei, wenn die Bauzone um mehr als zwei Bautiefen in das Landwirtschaftsland hineinreichen soll. Allerdings ist davon abzusehen, die rÃ¤umliche Komponente des Anordnungsspielraums schematisch auf die Anzahl Bautiefen zu beschrÃ¤nken; massgebend ist nicht die Anzahl der Bautiefen, sondern die konkrete Tiefe der beanspruchten BauzonenflÃ¤che (dazu VGr, 24. Oktober 2002, VB.2001.00313, E. 7d). Diese belÃ¤uft sich fÃ¼r das geplante Projekt auf ca. 80 m in der LÃ¤nge und Ã¼ber 45 m in der Breite und Ã¼berschreitet damit den Ã¼blichen Rahmen betrÃ¤chtlich. Selbst wenn aber aufgrund der zum Bahndamm etwa parallelen Lage des Gestaltungsplangebiets mit Bezug auf die Bautiefe lediglich von der beanspruchten Breite der BauzonenflÃ¤che ausgegangen wÃ¼rde, die etwas mehr als eine Bauzonentiefe betrÃ¤gt, wÃ¤re doch zu bedenken, dass das Projekt nicht etwa an das Siedlungsland anschliesst, sondern im Abstand von etwa 120 m dazu liegt. Wenn die Vorinstanz gestÃ¼tzt darauf zum Schluss kam, der Gestaltungsplan Ã¼berschreite damit den gemÃ¤ss Ziff. 2.2.2 Abs. 2 des kantonalen Richtplantextes mÃ¶glichen Anordnungsspielraum der Gemeinde, ist das zweifellos zutreffend.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.2 </b>Was die Beschwerde hierzu vorbringt, ist nicht geeignet, vom vorinstanzlichen Entscheid abzuweichen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden gestehen selber zu, dass das Siedlungsgebiet an der Bahnlinie A-L ende. Sie bestreiten aber, dass sich der Garagenbetrieb des BeschwerdefÃ¼hrers 2 deutlich vom Siedlungsgebiet absetze. Unmittelbar westlich davon befinde sich ein Wohnhaus mit angegliedertem BaugeschÃ¤ft (Assek.-Nr. 03), ferner ein Restaurant mit fÃ¼nf Wohnungen (Assek.-Nr. 04). Schliesslich stÃ¼nden weiter sÃ¼dlich ein bÃ¤uerliches Wohnhaus und eine grosse Scheune und werde die Parzelle Kat.-Nr. 02 seit langem nicht mehr landwirtschaftlich genutzt. Die Beschwerdegegnerinnen halten hierzu fest, die an das heutige BetriebsgrundstÃ¼ck angrenzende und vom Gestaltungsplan im Umfang von 1'550 m<sup>2</sup> beanspruchte Parzelle (Kat.-Nr. 02) werde nach wie vor landwirtschaftlich genutzt. Zudem gebe es westlich des Betriebs sehr wohl landwirtschaftlich genutzte FlÃ¤chen, wie auch Ã¶stlich und sÃ¼dlich davon, wozu sich die BeschwerdefÃ¼hrenden nicht mehr Ã¤usserten.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.3 </b>Dass das Gestaltungsplangebiet ausserhalb des Siedlungsgebiets liegt, bestÃ¤tigt sich sowohl im kantonalen Richtplan (Siedlung und Landschaft) als auch im regionalen Richtplan (Siedlung und Landschaft, 1998), welche das Siedlungsgebiet gegenÃ¼ber dem Landwirtschaftsgebiet klar entlang des Bahndamms abgrenzen. Die Angaben der Vorinstanz beruhen sodann auf dem vorgenommenen Augenschein und werden durch diesen bestÃ¤tigt. Das nahe der M-Strasse stehende Restaurant (Assek.-Nr. 04) vermag daran nichts zu Ã¤ndern. Zudem blieben die Angaben der Beschwerdegegnerinnen, wonach rund um das Gestaltungsplangebiet noch aktiv Landwirtschaft betrieben werde, im Beschwerdeverfahren unbestritten und ergeben sich nicht zuletzt aus der Bebilderung des Augenscheins. Die Ã¼brigen Bauten, insbesondere diejenigen zwischen Bahndamm und dem Garagenbetrieb (etwa Assek.-Nr. 05), zu denen sich die BeschwerdefÃ¼hrenden im Detail nicht Ã¤ussern, dÃ¼rften hingegen zonenkonform sein (bÃ¤uerliches Wohnhaus und Scheune) und keinen Beleg fÃ¼r eine Ausdehnung der Bauzone ausserhalb des Siedlungsgebiets darstellen. Die Vorinstanz verneinte somit zu Recht, dass eine Korrektur der richtplanerischen Siedlungsgrenze im Rahmen des Anordnungsspielraums vorzunehmen wÃ¤re.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.1.4 </b>Dass die Gemeinde A als Gebiet mit traditioneller Streubauweise gilt (vgl. Ziff. 3.2.4 des kantonalen Richtplans vom 2. April 2001, Richtplantext Kapitel 3: Landschaft, S. 13), Ã¤ndert daran nichts. Damit kann zwar in diesen Gemeinden die Ãnderung von <i>bestehenden</i> GebÃ¤uden zielgerichtet fÃ¼r die Nutzung nicht mehr von der Landwirtschaft benÃ¶tigter Volumen zu kleingewerblichen Zwecken und zu landwirtschaftsfremden Wohnzwecken bewilligt werden, jedoch nur, wenn neben anderem die Umnutzung keine Ersatzbaute zur Folge hat, die nicht notwendig ist, und die Ã¤ussere Erscheinung und die bauliche Grundstruktur im Wesentlichen erhalten bleiben (Art. 39 Abs. 3 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV]). Es ist davon auszugehen, dass der Garagenbetrieb seine heutige Erscheinungsform diesen UmstÃ¤nden verdankt. Mit Bezug auf die geplanten Neu- und Erweiterungsbauten liegt aber eine andere Situation vor. Der Richtplan hÃ¤lt fest, dass auch in Streubaugebieten Neubauten ausserhalb der Bauzone gegenÃ¼ber anderen Gegenden des Kantons in keiner Weise erleichtert wÃ¼rden.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die Vorinstanz prÃ¼fte, ob gestÃ¼tzt auf Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 4 des Richtplantextes eine Abweichung vom Richtplan aufgrund der Regeln fÃ¼r Weiler geltend gemacht werden kÃ¶nnte. Sie kam indessen zum Schluss, dass mit den vom Gestaltungsplan ermÃ¶glichten Ausbau- und ErweiterungsmÃ¶glichkeiten eine Ã¼ber den bestehenden Siedlungsumfang hinausgreifende Entwicklung ermÃ¶glicht wÃ¼rde. DemgegenÃ¼ber verweisen die BeschwerdefÃ¼hrenden auf den VorprÃ¼fbericht des ARV vom 8. Mai 2008, wonach der Garagenbetrieb im Randbereich des richtplanerischen Siedlungsgebiets liege und Bestandteil eines bereits weitgehend Ã¼berbauten und nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Gebietes sei. Das Gebiet D gehÃ¶re zum Dorf A und sei optisch nur durch den Bahndamm vom Baugebiet getrennt. GestÃ¼tzt auf Art. 15 RPG, wonach Bauzonen Land umfassten, das sich fÃ¼r die Ãberbauung eigne und weitgehend Ã¼berbaut sei, und auf Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 4 des kantonalen Richtplantextes, wonach die Gemeinden fÃ¼r Kleinsiedlungen zur Erhaltung ihrer LebensfÃ¤higkeit durch Einzonungen die im Einzelfall zweckmÃ¤ssige baurechtliche Ordnung bestimmen kÃ¶nnten, leiten sie einen Zusammenhang mit dem Siedlungsgebiet her und verneinen eine raumplanerisch verpÃ¶nte Kleinstbauzone. Die Beschwerdegegnerinnen weisen ihrerseits darauf hin, dass der erwÃ¤hnte Bericht des ARV eine Erweiterung des Garagenbetriebs, wie im Gestaltungsplan vorgesehen, ablehne, indem die Frage der Modernisierung und Erweiterung des bestehenden Gewerbebetriebs auf der Grundlage einer auf das bereits Ã¼berbaute Gebiet beschrÃ¤nkten Bauzone angegangen werden mÃ¼sste. Der private Gestaltungsplan gehe jedoch erheblich Ã¼ber das bereits Ã¼berbaute Gebiet hinaus.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>GemÃ¤ss Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 4 des kantonalen Richtplantextes gelten Kleinsiedlungen wie Weiler, abgelegene Ortsteile und andere GebÃ¤udegruppen, die nicht oder nur noch teilweise landwirtschaftlich genutzt werden, als Siedlungsgebiet, auch wenn sie kartografisch als solches nicht dargestellt sind. Die Gemeinden kÃ¶nnen zur Erhaltung ihrer LebensfÃ¤higkeit durch Einzonung die im Einzelfall zweckmÃ¤ssige baurechtliche Ordnung bestimmen. Die Zonengrenzen haben die Kleinsiedlung eng zu umgrenzen. Eine Ã¼ber den bestehenden Siedlungsumfang hinausgreifende Entwicklung darf nicht ermÃ¶glicht werden. Dabei ist festzuhalten, dass die Gemeinde A die im Einzelfall zweckmÃ¤ssige baurechtliche Einordnung vorliegend gerade nicht durch Einzonung bestimmte (vorn I.B).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Zu Recht ging die Vorinstanz davon aus, dass der Gestaltungsplan erheblich Ã¼ber das bereits bebaute Gebiet hinausgehe und eine den bestehenden Siedlungsumfang Ã¼bersteigende Entwicklung ermÃ¶gliche. Das ergibt sich nicht nur aus dem zusÃ¤tzlich beanspruchten Land von 1'550 m<sup>2</sup> fÃ¼r die Erweiterungsbauten, womit die vom Garagenbetrieb bisher beanspruchte BodenflÃ¤che um nicht weniger als 65 % gesteigert wird, sondern auch aus den innerhalb des Ã¼berbauten Gebiets weit erhÃ¶hten NutzflÃ¤chen durch mehrere Neubauten. So erlaubt der Gestaltungsplan weitreichende Erweiterungen des bestehenden Garagenbetriebs in einer Nichtbauzone:</p> <p class="Erwgung2"><span>·<span> </span></span><span>Im Baubereich A (bisher bestehendes Wohn- und GewerbegebÃ¤ude) darf das HauptgebÃ¤ude unter Beibehaltung der GebÃ¤udeprofile umgebaut, mit zusÃ¤tzlichen Dachaufbauten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften ergÃ¤nzt und vielseitig genutzt werden (Wohn- und Gewerbenutzung, Dienstleistungsbetriebe, VerkaufslÃ¤den; nutzbare MehrflÃ¤che nicht abschÃ¤tzbar).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>·<span> </span></span><span>Im Baubereich B (bisher eingeschossiger Ã¶stlicher Werkstattanbau) darf der GebÃ¤udeteil abgebrochen und durch einen mehrgeschossigen Anbau Ã¼ber den gesamten Baubereich ersetzt werden. Die maximal zulÃ¤ssige GebÃ¤udehÃ¶he betrÃ¤gt 11 m, das Flachdach ist weitgehend als begehbare Terrasse fÃ¼r die Wohnung im Haupthaus (3. OG) vorgesehen. Es sind dieselben Nutzungen wie im Haupthaus vorgesehen. Gewinn an nutzbarer FlÃ¤che mindestens ein Stockwerk (ca. 198 m<sup>2</sup>).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>·<span> </span></span><span>Im Baubereich C (neu, sÃ¼dÃ¶stlich anschliessend an Werkstattanbau) sind eingeschossige, mit Flachdach versehene unbeheizte GebÃ¤ude nur mit Gewerbenutzung zulÃ¤ssig. FlÃ¤che ca. 230 m<sup>2</sup>. Vorgesehen ist die Nutzung als Einstellhalle fÃ¼r Postautos.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>·<span> </span></span><span>Die Baubereiche D1 und D2 umfassen die bisher bestehende Tankstelle, Personenwagen-Waschanlage und zwei teilweise als Maschinenraum genutzte Fertiggaragen. Die Tankstelle wird abgebrochen (D1) und durch eine Neuanlage ersetzt. Im Baubereich D2 sind zweigeschossige FlachdachgebÃ¤ude zulÃ¤ssig. Die bestehenden GebÃ¤ude kÃ¶nnen abgebrochen oder beibehalten werden. Vorgesehen ist hier ein zusammenhÃ¤ngender Komplex von Tankstelle, Kundenraum, Autowaschanlage und neuem GebÃ¤udetrakt mit BÃ¼ro- und VerkaufsrÃ¤umen, einer maximal zulÃ¤ssigen GebÃ¤udehÃ¶he von 7,50 m und einer GrundflÃ¤che von ca. 500 m<sup>2 </sup>(ohne Tankstelle). </span></p> <p class="Urteilstext"><span>·<span> </span></span><span>Im Baubereich E (neu, zwischen Baubereich C und D2) ist eine eingeschossige, maximal 4 m hohe Autoeinstellhalle fÃ¼r 28 Occasionsfahrzeuge mit einer GrundflÃ¤che von ca. 162 m<sup>2</sup> geplant.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>·<span> </span></span><span>Im bezeichneten Bereich ist schliesslich eine Unterniveaugarage vorgesehen, die sich unter dem Werkstattanbau (Baubereich B) bis zum neuen BÃ¼ro- und Verkaufstrakt (Baubereich D2) hinzieht mit einer FlÃ¤che von rund 510 m<sup>2</sup>. </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.3 </b>Zwar wurde, wie die Beschwerdegegnerinnen ausfÃ¼hren, der Ausgangszustand der bestehenden Anlagen nicht schlÃ¼ssig erhoben. Indessen kann aufgrund der geplanten Erweiterungsbauten Ã¼ber und unter der Erde und der daraus entstehenden nutzbaren MehrflÃ¤chen eine massvolle Erweiterung des Garagenbetriebs ausgeschlossen werden. So ist gemessen am bisherigen Zustand beim nunmehr zweigeschossigen (bisher eingeschossigen) Anbau am Haupthaus (Baubereich B) mit einer <i>Mehr</i>flÃ¤che von ca. 198 m<sup>2</sup> (1. OG), im Baubereich C neu von ca. 230 m<sup>2</sup>, im Baubereich D2 (ohne Tankstelle und Waschanlage) neu von ca. 740 m<sup>2</sup> (Untergeschoss ca. 230 m<sup>2</sup>, Erdgeschoss und Kundenraum ca. 420 m<sup>2</sup>, BÃ¼ros/Infrastruktur 1. OG ca. 90 m<sup>2</sup>), im Baubereich E ca. 162 m<sup>2</sup>, total mit rund 1'330 m<sup>2</sup> MehrflÃ¤che (oberirdisch ca. 1'100 m<sup>2</sup>) zu rechnen, wofÃ¼r indessen nur ein Bruchteil des zusÃ¤tzlichen Landes von 1'550 m<sup>2</sup> benÃ¶tigt wird. Hinzu kommt, dass die KapazitÃ¤t des Garagenbetriebs mit dem Neuwagenvertrieb massiv erweitert wird, was den Showroom (Baubereich D2) und die Unterniveaugarage fÃ¼r 22 Neu- und Kundenwagen (rund 500 m<sup>2</sup> ohne Tankraum und ohne Untergeschoss Baubereich D2) erklÃ¤rt. Mit der Vorinstanz kann von einer massvollen Erweiterung bestehender Bauten angesichts eines nutzbaren FlÃ¤chenzuwachses von mindestens 1'100 m<sup>2</sup> nicht mehr gesprochen werden, ebenso wenig von einer geringfÃ¼gigen Erweiterung bereits bebauten Gebiets. Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden und entsprechend der Beurteilung des ARV in den Berichten vom 4. Dezember 2007 sowie vom 14. Januar 2009 ist davon auszugehen, dass eine unzulÃ¤ssige Kleinbauzone vorliegt.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die Vorinstanz prÃ¼fte schliesslich die Erweiterung des Garagenbetriebs gestÃ¼tzt auf Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 5 des kantonalen Richtplantextes, kam aber auch hier zum Schluss, dass der Gestaltungsplan Ã¼ber die MÃ¶glichkeiten fÃ¼r die Erneuerung und betriebliche Entwicklung von Fabriken und Gewerbekomplexen hinausgehe. Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen hierzu geltend, Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 5 des Richtplantextes bilde die Grundlage, um ausserhalb des kartografisch bezeichneten Siedlungsgebiets gelegene Gewerbebetriebe einer Bauzone zuzuweisen. Die Voraussetzungen dazu wÃ¼rden vom infrage stehenden Garagenbetrieb vollumfÃ¤nglich erfÃ¼llt, ohne dass dem raumplanerische Interessen entgegenstÃ¼nden. Zudem sei gemÃ¤ss dem Richtplantext der Einbezug einer angemessenen Gebietsreserve in die Bauzone ausdrÃ¼cklich erlaubt, was in Form der zusÃ¤tzlich beanspruchten 1'550 m<sup>2</sup> nicht zu beanstanden sei, da der Garagenbetrieb darauf angewiesen sei. Bei Zweifeln darÃ¼ber wÃ¤re ein externer Expertenbericht einzuholen. Dem halten die Beschwerdegegnerinnen entgegen, nach dem Gestaltungsplan sei eine "immense VergrÃ¶sserung" der NutzflÃ¤che sowie die Etablierung eines zusÃ¤tzlichen Betriebszweigs (Neuwagenverkauf) vorgesehen. Die Vorinstanz habe zu Recht erwogen, dass die vorgesehenen VerÃ¤nderungsmÃ¶glichkeiten das Ausmass einer angemessenen Entwicklung bei Weitem Ã¼berstiegen. Zudem habe sie die Kompetenz zu dieser Beurteilung zweifellos gehabt; es gehe nÃ¤mlich darum, die privaten betriebswirtschaftlichen AusbauwÃ¼nsche gegen die GrundsÃ¤tze der Raumplanung abzuwÃ¤gen.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>GemÃ¤ss Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 5 des kantonalen Richtplantextes kÃ¶nnen zur Sicherstellung angemessener EntwicklungsmÃ¶glichkeiten auch ausserhalb des in der Karte bezeichneten Siedlungsgebiets bestehende Fabriken und Gewerbekomplexe einschliesslich einer angemessenen Gebietsreserve fÃ¼r Erweiterungsbauten einer Bauzone zugewiesen werden, wenn die durch die Einzonung ermÃ¶glichte Erneuerung oder betriebliche Entwicklung im Wesentlichen unter Verwendung der bestehenden verkehrsmÃ¤ssigen und technischen Infrastruktur bewerkstelligt werden kann und wenn neben anderem ihr Weiterbestand bzw. ihre betriebliche Entwicklung zur Erhaltung von ArbeitsplÃ¤tzen als notwendig erachtet wird. Mit der Einzonung darf indessen keine Ã¼ber die genannten Zielsetzungen hinausgehende Entwicklung ermÃ¶glicht werden.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden ermÃ¶glicht der Gestaltungsplan gerade eine Ã¼ber die genannten Zielsetzungen hinausgehende Entwicklung. Die Vorinstanz hat zu Recht dargelegt, dass angesichts eines zusÃ¤tzlichen FlÃ¤chenbedarfs von 65 % des bisher genutzten Bodens nicht mehr von einer angemessenen Gebietsreserve fÃ¼r Erweiterungsbauten gesprochen werden kann. Dasselbe ergibt sich auch aus dem bereits dargelegten Gewinn an NutzflÃ¤chen innerhalb der geplanten Neu- und Erweiterungsbauten (vgl. dazu vorn E. 4.2.2 f.). Auch wenn dem Richtplantext die Ãberlegung zugrunde liegen sollte, ausserhalb des Siedlungsgebiets liegenden Gewerbebetrieben eine Weiterexistenz zu ermÃ¶glichen, darf eine darÃ¼ber hinausgehende Entwicklung nicht ermÃ¶glicht werden, sondern die mÃ¶gliche Erneuerung und betriebliche Entwicklung hat unter anderem unter Wahrung der technischen Infrastruktur zu erfolgen. Dass dies bei Verwirklichung des Gestaltungsplans der Fall sein wÃ¼rde, darf angesichts der grossflÃ¤chigen zusÃ¤tzlichen Bauten bezweifelt werden, kann aber letztlich offenbleiben.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.3 </b>Zu Recht hielt die Vorinstanz nÃ¤mlich fest, der umstrittene Gestaltungsplan solle einen Betrieb ermÃ¶glichen, der mit der vorgesehenen Neuwagenvertretung einen vÃ¶llig neuen Betriebszweig enthalte, wofÃ¼r in einer Landwirtschaftszone kein raumplanerisch motiviertes BedÃ¼rfnis erkennbar sei. Dass die Garage E AG bis Ende der Neunzigerjahre die Markenvertretung fÃ¼r P besass, Ã¤ndert daran nichts, denn in den letzten zehn Jahren arbeitete der Betrieb offenkundig ohne Neuwagenvertretung und sind existenzielle Probleme nicht dargetan (dazu sogleich E. 4.3.4). Die vorgesehenen Erweiterungsbauten sind aber vor allem auf die angestrebte Neuwagenvertretung ausgerichtet (GebÃ¤udetrakt mit BÃ¼ro- und VerkaufsrÃ¤umen; Unterniveau-Einstell­garage fÃ¼r Neuwagen; Anpassung der bisherigen Infrastruktur an Neuwagenvertretung) und wÃ¤ren in diesem Ausmass im Rahmen der bisherigen TÃ¤tigkeit als Q-Vertretung (PeripheriegerÃ¤te fÃ¼r Kundenfahrzeuge wie etwa Bremsen, Batterien, Elektro- und Elektronikbauteile, Heizung/LÃ¼ftung etc.) und OccasionshÃ¤ndler in diesem Ausmass nicht nÃ¶tig.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.4 </b>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden auf die Einholung eines Gutachtens verweisen, um die Notwendigkeit der geplanten Erneuerungs- und ErweiterungsmÃ¶glichkeiten zu beurteilen, ist ihnen nicht zu folgen. Einerseits erklÃ¤rte der Vertreter der BeschwerdefÃ¼hrenden anlÃ¤sslich des Augenscheins der Vorinstanz am 19. November 2009 wÃ¶rtlich, wenn die Erweiterung nicht mÃ¶glich wÃ¤re, ginge "die Garage (â¦) nicht weg", der Betrieb werde nur behindert. Dies spricht dagegen, dass die beantragten ErweiterungsmÃ¶glichkeiten zur mittel- und lÃ¤ngerfristigen Sicherung des Betriebs zwingend notwendig wÃ¤ren. Die in der Beschwerde versuchte Relativierung dieser Aussage Ã¼berzeugt zudem nicht. Dass sich diese Situation inzwischen geÃ¤ndert hÃ¤tte, wird nicht geltend gemacht. Dabei entbindet die Untersuchungsmaxime die Parteien nicht von der Obliegenheit, den massgeblichen Sachverhalt in den Rechtsschriften darzustellen. Die Parteien sind daher gezwungen, die ihnen nÃ¼tzlich scheinenden tatsÃ¤chlichen Behauptungen aufzustellen und entsprechende Beweisbegehren zu stellen (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 60 N. 1). Daran lassen es die BeschwerdefÃ¼hrenden fehlen: Mit Ausnahme des Hinweises, dass sich ein Garagenbetrieb ohne Neuwagenvertretung auf lÃ¤ngere Sicht Ã¶konomisch nicht sinnvoll fÃ¼hren lasse, wird die kÃ¼nftig gefÃ¤hrdete Existenz des Garagenbetriebs im Falle der Nichtgenehmigung des Gestaltungsplans nicht dargetan. Das beantragte Gutachten kÃ¶nnte zwar als Beweismittel Angaben zur wirtschaftlichen Situation und Entwicklung des Betriebs und zur Erforderlichkeit der gewÃ¼nschten Erweiterungsbauten im Hinblick auf den Weiterbestand des Garagenbetriebs machen, darf aber nicht dazu dienen, einen wie vorliegend nicht oder nicht substanziiert behaupteten Sachverhalt Ã¼berhaupt erst zu erstellen. Von der Einholung eines Gutachtens ist daher abzusehen. </p> <p class="Erwgung2">An der fÃ¼r die Sicherung der kÃ¼nftigen Existenz bloss behaupteten Notwendigkeit der gewÃ¼nschten Erweiterungsbauten im dargelegten Umfang (vorn E. 4.2.2â3) sind aber ohnehin Zweifel angebracht: Immerhin hÃ¤lt sich der Garagenbetrieb seit Jahren als Vertretung des Autozulieferers Q, mit dem Handel mit Auto-Occasionen und Serviceleistungen, mit Tankstelle, Waschanlage und seit 1988 mit dem Postautobetrieb A-F und der Wartung der entsprechenden Fahrzeuge im Markt. Dies, obwohl auf der Strecke zwischen N und O (17,2 km) nicht weniger als sieben Garagen je mit Markenvertretung (darunter zwei P-Garagen) und zwei Tankstellen vorhanden sind. Das spricht auch auf lÃ¤ngere Sicht gegen existenzielle Schwierigkeiten.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.5 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden bestreiten sodann, dass raumplanerische Interessen dem geplanten Ausbau des Garagenbetriebs entgegenstÃ¼nden. Indessen liegt auf der Hand, dass ein Garagenbetrieb in der Landwirtschaftszone nicht standortgebunden ist und im Siedlungsgebiet zweckmÃ¤ssig untergebracht werden kÃ¶nnte. Angesichts des Abstands zum Siedlungsgebiet verstÃ¶sst aber der Gestaltungsplan gerade gegen das raumplanerische Ziel, die SiedlungstÃ¤tigkeit in Bauzonen zusammenzufassen, und er leistet einer zusÃ¤tzlichen Streubauweise mit den ErgÃ¤nzungsbauten Vorschub. Es kann auf die bisherigen AusfÃ¼hrungen verwiesen werden (E. 4.1.3 f., 4.2.3). Dass das zusÃ¤tzlich beanspruchte GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 02 nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werde, wurde zudem bereits widerlegt (vorn E. 4.1.4). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die Vorinstanz griff schliesslich nicht in unzulÃ¤ssiger Weise in die Gemeindeautonomie der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 ein. Massgebend dafÃ¼r ist in erster Linie nicht, wie die BeschwerdefÃ¼hrerinnen ausfÃ¼hren lassen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 besser als die Vorinstanz in der Lage sei zu beurteilen, was der Garagenbetrieb benÃ¶tige, um weiterhin qualitativ einwandfreie Reparatur- und Serviceleistungen anbieten zu kÃ¶nnen. Massgebend ist vielmehr, dass auch im Rahmen der Gemeindeautonomie getroffene LÃ¶sungen sich aufgrund Ã¼berkommunaler Interessen als zweckmÃ¤ssig zu erweisen haben und wegleitenden GrundsÃ¤tzen und Zielen der Raumplanung nicht widersprechen dÃ¼rfen (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 20 N. 20 f.). Die BeschwerdefÃ¼hrerin 1 mass den vorliegenden Gestaltungsplan im Wesentlichen nur an den geltend gemachten Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers und ordnete diesen die vom ARV, der Beschwerdegegnerin 2 und der Planungsgruppe H erhobenen â berechtigten â raumplanungsrechtlichen Bedenken unter. Dabei ist zu bedenken, dass rein wirtschaftliche Interessen im Rahmen der raumplanungsrechtlich gebotenen InteressenabwÃ¤gung nicht allzu stark zu gewichten sind (dazu VGr, 19. April 2007, VB.2006.00462, E. 6). Wie dargelegt, lÃ¤sst sich der Gestaltungsplan weder unter Ziff. 2.2.2 lit. a Abs. 4 noch Abs. 5 des Richtplantextes einordnen. Die andere Sicht der BeschwerdefÃ¼hrerin 2 ist offensichtlich unzutreffend. Eine Verletzung der Gemeindeautonomie liegt somit nicht vor.</p> <p class="Urteilstext">Zusammengefasst fÃ¼hrte die Genehmigung des Gestaltungsplans gerade zu einer unzulÃ¤ssigen Kleinbauzone, was zu vermeiden ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Es bleibt zu prÃ¼fen, ob der Gestaltungsplan als Durchstossung des Richtplans zulÃ¤ssig wÃ¤re. Mit der nachgeordneten Richt- und Nutzungsplanung kann das Landwirtschaftsgebiet zur Wahrnehmung der Aufgaben des jeweiligen PlanungstrÃ¤gers in der Nutzungsplanung durch Festsetzung von Freihaltezonen, Erholungszonen, GestaltungsplÃ¤nen oder Zonen fÃ¼r Ã¶ffentliche Bauten und Anlagen "durchstossen" werden. Im Rahmen der Genehmigung solcher Planungsmassnahmen sind jedoch hohe Anforderungen an die sachgerechte InteressenabwÃ¤gung zu stellen. Insbesondere ist darzulegen, weshalb die betreffenden Nutzungen nicht zweckmÃ¤ssig innerhalb des Siedlungsgebiets untergebracht werden kÃ¶nnen (Ziff. 3.2.3 lit. c des kantonalen Richtplantextes). </p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass das Ã¶ffentliche Interesse an der Beibehaltung der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet und daran, dass nicht zusÃ¤tzliches Landwirtschaftsland umgenutzt werde, stÃ¤rker zu gewichten sei als das private Interesse des BeschwerdefÃ¼hrers 2 an seinem Betrieb. Dem halten die BeschwerdefÃ¼hrenden entgegen, der Weiler "D" grenze unmittelbar an Baugebiet an, leiste somit der Zersiedelung keinen Vorschub, und sei voll erschlossen. Zwar kÃ¶nnte der Garagenbetrieb auch innerhalb des Siedlungsgebiets untergebracht werden, was allerdings nach 50 Jahren am selben Standort nicht infrage komme. Schliesslich hÃ¤tten Gemeinderat und Stimmberechtigte das Interesse an einem Weiterbestand "ihrer" Garage wesentlich hÃ¶her gewichtet als die von der Vorinstanz zu Unrecht geltend gemachten Ã¶ffentlichen Interessen. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.1 </b>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden geltend machen, die Neuwagenvertretung sei kein vollstÃ¤ndig neuer Betriebszweig, kann auf die bisherigen AusfÃ¼hrungen verwiesen werden (vorn E. 4.3.3). Ebenso wurde bereits widerlegt, dass der Weiler "D" unmittelbar an Baugebiet angrenzt und die umliegenden GrundstÃ¼cke landwirtschaftlich nicht mehr genÃ¼tzt wÃ¼rden (vorn E. 4.1.3 f.). Richtig ist dagegen, dass der Weiler D im Richtplan nicht als FruchtfolgeflÃ¤che bezeichnet wird. Insofern sind die Anordnungen des Sachplans FruchtfolgeflÃ¤chen nicht zu berÃ¼cksichtigen (Ziff. 3.2.3 lit. c des Richtplantextes). Die Vorinstanz hat hingegen nicht ihre subjektive Sicht anstelle derjenigen der BeschwerdefÃ¼hrerin 1 gesetzt, sondern dargetan, weshalb aus ihrer Sicht massgebende raumplanungsrechtliche Interessen hÃ¶her zu gewichten sind als diejenigen der BeschwerdefÃ¼hrenden an der Erweiterung des Garagenbetriebs. Sie hat ihre Kognition nicht Ã¼berschritten (vorn E. 3.1). Dem halten die BeschwerdefÃ¼hrenden nichts Substanzielles entgegen. Insbesondere vermag der BeschwerdefÃ¼hrer 2 ein privates Interesse am beabsichtigten Aus- und Erweiterungsbau seines Betriebs aus existenziellen GrÃ¼nden nicht darzutun (vorn E. 4.3.4). Ein allfÃ¤lliges Interesse der Ãffentlichkeit in Form der MÃ¶glichkeit fÃ¼r die Einwohner der BeschwerdefÃ¼hrerin 1, das Angebot des Garagenbetriebs fÃ¼r sich nutzen zu kÃ¶nnen, hÃ¤tte aber hinter den gewichtigen raumplanungsrechtlichen Interessen zurÃ¼ckzustehen.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.2.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden beanstanden, die Vorinstanz habe sich nicht mit ihrem Hinweis auf § 16 Abs. 2 PBG als weitere Grundlage fÃ¼r den Gestaltungsplan auseinandergesetzt. Dem ist entgegenzuhalten, dass eine Verletzung des rechtlichen GehÃ¶rs nicht schon dann vorliegt, wenn sich eine Instanz nicht mit jedem vorgebrachten Argument einer Partei auseinandersetzt, sondern sich auf die fÃ¼r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschrÃ¤nkt (Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. A., ZÃ¼rich etc. 2006, Rz. 1706). In der Eingabe vom 18. September 2009 hatte der BeschwerdefÃ¼hrer 2 ausfÃ¼hren lassen, § 16 Abs. 2 PBG erlaube Abweichungen von der Ã¼bergeordneten Richtplanung, wenn sie sachlich gerechtfertigt und untergeordneter Natur seien. Unter Hinweis auf das Verfahren VB.2001.00048 sei die GestaltungsplanflÃ¤che von ca. 3'500 m<sup>2</sup> noch als geringfÃ¼gige Abweichung zu bezeichnen. Ausserdem sei sie sachlich gerechtfertigt, nachdem die GestaltungsplanflÃ¤che seit Jahren gewerblich genutzt werde, das Gestaltungsplangebiet verkehrs- und leitungsmÃ¤ssig voll erschlossen sei und unmittelbar an eingezontes Bauland anstosse. </p> <p class="Urteilstext">Im angegebenen Verfahren (VB.2001.00048 und damit vereinigte) ging es im Wesentlichen um die Umzonung bestimmter GrundstÃ¼cke von der Landwirtschaftszone in eine neu geschaffene Erholungszone R. Zu beurteilen war die ZulÃ¤ssigkeit der Erholungszone R fÃ¼r den Reitstall T. Das Gericht hielt dabei fest, die Durchstossung des kommunalen Richtplans sei angesichts der ZonengrÃ¶sse von unter 7'000 m<sup>2</sup> und des Umstands, dass mit der Zonierung im Wesentlichen nur eine bestehende Baute mit ihrer spezifischen Nutzung und deren massvolle Erweiterung geregelt werden, untergeordneter Natur und sachgerecht (E. 4b). Wie dargelegt, kann dem vorliegenden Gestaltungsplan jedoch keine bloss massvolle Erweiterung der bisher genutzten FlÃ¤che attestiert werden (vorn E. 4.2.3) und grenzt das Gestaltungsplangebiet nicht unmittelbar an eingezontes Bauland (vorn E. 4.1.3). Der Hinweis auf § 16 Abs. 2 PBG sowie auf die ZonengrÃ¶sse von 7'000 m<sup>2</sup> taugt daher nicht als weitere Grundlage fÃ¼r den Gestaltungsplan.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens den BeschwerdefÃ¼hrenden zu gleichen Teilen, unter solidarischer Haftung fÃ¼r den Teil des andern, aufzuerlegen (§ 65a in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). AusgangsgemÃ¤ss ist ihnen keine ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 VRG). Mangels besonderer Umtriebe steht eine solche der Beschwerdegegnerschaft nicht zu.</p> <p class="Urteilstext">DemgemÃ¤ss erkennt die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 5'100.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden 1 und 2 je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung eines jeden fÃ¼r den Gesamtbetrag.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Es werden keine ParteientschÃ¤digungen zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung anâ¦ </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>