<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01149</span><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 21. November 2017</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kurt Pfau</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Stadthausstrasse 12, Postfach 2197, 8401 Winterthur</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1961 geborene X.___, diplomierter Pflegefachmann und Vater vierer 1990, 1993, 1996 und 2005 geborener Kinder, war seit Oktober 2007 bei der Stiftung Y.___ tätig, zuletzt seit Februar 2010 zu einem 90%igen Pensum als medizinische Nachtbetreuung (Urk. 17/19). Letzter effektiver Arbeitstag war der 6. Januar 2014 (Urk. 17/23/3, vgl. demgegenüber Urk. 17/39/2, wonach der letzte Arbeitstag der 27. Dezember 2013 war). Mit Datum vom 13. Mai 2014 meldete er sich unter Hinweis auf eine manische Depression bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 17/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten der Krankentaggeldversicherung (Urk. 17/16) sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug vom 3. Oktober 2014, Urk. 17/24) bei und tätigte berufliche und medizinische Abklärungen. Insbesondere veranlasste sie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Psychiatrie/Orthopädie) Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 17. Dezember 2015 (vgl. Untersuchungsbericht vom 28. Dezember 2015, Urk. 17/39 f.). Zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich teilte sie dem Versicherten mit, mangels subjektiver Eingliederungsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit seien Eingliederungsmassnahmen aktuell nicht angezeigt (vgl. Mittei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 1. Oktober 2014, Urk. 17/22, vgl. auch Verlaufsprotokoll zur Eingliederungsberatung, Urk. 17/23/1). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 17/47, Urk. 17/49, Urk. 17/55) wies die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren des Versicherten mit Verfügung vom 22. September 2016 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 18. Oktober 2016 Beschwerde (Urk. 1). Mit der innert im Sinne einer Notfrist erstreckten Nachfrist (vgl. Urk. 3, Urk. 8) einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdebegründung vom 29. November 2016 beantragte der nunmehr vertretene Beschwerdeführer, es sei die angefochtene Verfügung vom 22. September 2016 aufzuheben und ein neutrales, psychiatrisch-orthopädisches Gutachten einzuholen sowie (sinngemäss), es seien ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Durchführung einer öffentlichen Verhandlung sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Bestellung von Rechtsanwalt Dr. Kurt Pfau zum unentgelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Rechtsbeista</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ausserdem gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Kurzaustrittsbericht der Psychiatrie Z.___ vom 24. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 zu den Akten (Urk. 11). Mit nachträglicher Eingabe vom 5. Dezember 2016 wies er zusätzlich den Austrittsbericht der Psychiatrie Z.___ vom 28. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2016 ins Recht (Urk. 12, Urk. 13). Die Doppel dieser Eingaben wurden der Beschwerdegegnerin am 7. Dezember 2016 zur Stellungnahme zugestellt (Urk. 14). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Januar 2017 schloss diese auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 16), was dem Beschwerdeführer am 26. Januar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 21). Des Weiteren reichte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer am 18. August 2017 (Eingangsdatum, Urk. 22) den Ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Bericht der Psychiatrie Z.___ vom 18. Juli 2017 (Urk. 23) ins Recht, welcher der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (Urk. 24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung von Rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Dr. Kurt Pfau zum unentgeltlichen Rechtsbeistand (Verfügung vom 29. August 2017, Urk. 24) führte das Gericht am 6. November 2017 eine Hauptverhandlung durch, an welcher der Beschwerdeführer an seinen Rechtsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren festhielt (Protokoll S. 6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zember 2015 E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dreiviertels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span id="VV042"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span id="UV053"></span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte bei Bedarf sel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wisser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Verfahrensregeln entfalten daher bei Einholung v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on RAD-Berichten keine Wir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte gehö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_197/2014 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von der Rückweisung der Sache an den Versicherungsträger zur Gewährung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Grundsatz der Verfahrensökonomie dann abzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen, wenn dieses Vorgehen zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem gleichlaufenden und der Anhörung gleichgestellten Interesse der versicherten Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Anspruchs nicht zu vereinbaren sind (vgl. zum Ganzen BGE 137 I 195 E. 2.3.2; BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2; BGE 133 I 201 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungenügenden Abklärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch den Versicherungsträger holt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">expertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betref</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reformatorisch entscheidenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Rückweisung an den Versicherungsträger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bleibt hingegen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Frage begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachtlichen Ausführungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erforderlich ist (B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">GE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">137 V 210</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen; Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_815/2012 vom 21. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> publi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert in SVR 1/2014 UV Nr. 2 S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschwerdegegnerin im Wesentli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, gestützt auf den orthopädisch-psychiatrischen Untersuchungsbericht des RAD vom 28. Dezember 2015 bestehe aus orthopädischer Sicht eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit von Dezember 2013 bis Juni 2014. Da die gesundheitliche Einschränkung somit nicht länger als ein Jahr angedauert habe, bestehe kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. In psychiatrischer Hinsicht bestehe keine Erkrankung mit erheblicher und dauerhafter Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, womit kein rechtserheblicher Gesundheitsschaden vorliege. Ausserdem verfüge der Beschwerdeführer über genügend Kraft für Freizeitakti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vitäten, womit auch genügend Ressourcen bestünden, um einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte der Beschwerdeführer im Wesentlichen ein, der behandelnde Psychiater habe wiederholt eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradig depressive Episode diagnostiziert und wiederholt eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit bescheinigt. Mit Schreiben vom 1. Oktober 2014 sei ihm (dem Beschwerdeführer) bestätigt worden, dass die Arbeitsvermittlung als abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen zu betrachten sei, da er sich wegen seines psychischen Zustandes nicht eingliederungsfähig fühle. Ausserdem sei den Akten zu entnehmen, dass die Krankentaggeldversicherung bis 6. Januar 2016 Krankentaggelder abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet habe. Es sei unverständlich, weshalb die Beschwerdegegnerin die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit so anders beurteile als die Krankentaggeldversicherung. Dass er (der Beschwerdeführer) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Lage sein soll, seine bisherige Tätigkeit als Kran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenpfleger problemlos wieder aufzunehmen, sei angesichts des orthopädischen Belastungsprofils des RAD wirklichkeitsfremd. So habe ein Krankenpfleger nicht selten mit Gewichten von mehr als 25 kg zu tun, zum Beispiel beim Umlagern von Patienten. Mithin bestünden echte Zweifel an der Beurteilung der IV-Stelle, weshalb eine neutrale medizinische Begutachtung durchzuführen sei (Urk. 10 S. 3 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Ergänzung hierzu liess der Beschwerdeführer anlässlich der Hauptverhand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung ausführen, die Beschwerdegegnerin verharmlose seine psychische Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit zu einer leichten depressiven Episode, wohingegen eine bipolare Störung vorliege, überlagert mit depressiven Episoden. Der behandelnde Psychiater habe seit dem 6. Januar 2014 an dieser Diagnose sowie einer depressiven Episode mittleren Grades festgehalten und sei bereits damals von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit aus psychischer Sicht ausgegangen. Daran habe er bis zum Sommer 2016 festgehalten. Bei einer bipolaren psychischen Störung sei von einer eigentlichen Geisteskrankheit auszugehen, die nicht nur vorübergehenden Charakter habe, sondern eine dauernde psychische Störung darstelle. Bipolare Störungen hätten vielfach einen chronischen Verlauf, mit wechselhaften Zuständen, was die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit erschwere. Aus dem Austrittsbericht der Psychiatrie Z.___ vom 28. November 2016 komme zum Ausdruck, dass er (der Beschwerdeführer) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Grund dieser bipolaren affektiven Störung in Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bindung mit einer mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits im Jahre 2014 habe stationär behandelt werden müssen. Er habe dann nochmals Mitte Oktober 2016 notfallmässig im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung (FU) in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychiatrie Z.___ hospitalisiert werden müssen und sei - nach einem Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch zur Beerdigung seines älteren Sohnes - letztlich am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. November 2016 aus der stationären Behandlung entlassen worden, wobei einerseits ein Case Management durch die Psychiatrie Z.___ und andererseits eine ambulante Behandlung im Ambulatorium der Psychiatrie Z.___ seit dem 7. Dezember 2016 installiert wurde. Nur dadurch habe eine Beistandschaft durch die KESB vorläufig vermieden werden können. Schliesslich ergebe sich aus dem Verlaufsbericht des Ambulatoriums der Psychiatrie Z.___ vom 18. Juli 2017, dass das Krankheitsbild zwischen mittelgradigen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwergradigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> depressiven Episoden schwanke. Es bestünden nach diesem Bericht weiterhin Konzentrationsprobleme, Erschöpfbarkeit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AntriebsA</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, affektive Verflachung und Ratlosigkeit, weiter hypomanische oder manische Phasen. Es komme auch in diesem Bericht zum Ausdruck, dass dieses Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbild oft in der konkreten Ausprägung sehr stark schwanke. Er (der Beschwerdeführer) sei medikamentös gut eingestellt, gleichwohl habe sich nach diesem Verlaufsbericht die depressive Ausprägung verschlechtert und es werde auf die spezifischen Elemente hingewiesen, die mit diesen depressiven Episoden einhergingen, nämlich sozialer Rückzug, auch eine gewisse Verwahrlosung, Antriebsschwäche, völlige Ratlosigkeit in der praktischen Lebensgestaltung. Es werde darauf hingewiesen, dass trotz regelmässiger Therapie und trotz medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentöser Behandlung auf Grund des gegebenen Krankheitsbildes eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit unter 40 % gegeben sei. Mit dieser medizinischen Aktenlage kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trastiere die Meinung des RAD ganz massiv, weshalb Abklärungsbedarf bestehe (Protokoll S. 6 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 3. Juni 2014 hielt der seit anfangs März 2014 erneut (s.u.) behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31.3) fest. Ca. 2003 sei es zu einer ersten depressiven Episode gekommen im Rahmen einer Ehekrise. Der Beschwerdeführer habe mit Schlaftabletten einen Suizidversuch begangen. Eine psycho- und pharmakotherapeutische (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Efexor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) Behandlung habe schnelle Besserung gebracht. Im Nachgang einer Rückenoperation wegen einer Diskushernie L4/L5 mit Lähmungserscheinungen im Mai 2012 sowie zufolge familiärer Schwierigkeiten (Verkehrsunfall des Sohns, Trennung von der Ehefrau) sei es im September 2012 erneut zu einer depressiven Episode mit Suizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dalität gekommen. Auch hier habe mit der psycho- und pharmakothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peuti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trittico</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Quetiapin) Behandlung eine baldige Remission und Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme der Arbeit erreicht werden können. Der Beschwerdeführer sei in diesem Zusammenhang vom 24. September bis 11. Oktober 2012 bei ihm (Dr. A.___) in Behandlung gewesen. Anfangs 2014 sei der Beschwerdeführer in Belgrad und in der Schweiz auffällig geworden, woraufhin er per </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FU in die Psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___-K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linik (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingewiesen und alsdann in die Klinik B.___, Psychiatrie Z.___, überwiesen worden sei. Mittels medikamentöser Therapie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Olanazapin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sei die manische Symptomatik allmählich zurückgegangen. Seit März 2014 bestehe wiederum eine depressive Episode, welche medikamentös (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wellbutrin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Solian</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ferrum Hausmann, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Amlodipin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mepha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Expidet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und psychothera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peutisch (1x/Woche) behandelt werde. Das Ableben der Mutter am 23. Mai 2014 habe die Symptomatik nochmals verschlechtert (Urk. 17/18/1-3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Befundung notierte Dr. A.___ leichte Konzentrations- und Merk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen. Der Denkvorgang des Beschwerdeführers sei leicht verlangsamt und mittelgradig umständlich. Grübelneigung, Schuldgefühle, Durchschlaf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und Müdigkeit seien mittelgradig ausgeprägt. Sodann sei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer mittelgradig deprimiert, gereizt, innerlich unruhig, affektlabil, affekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">starr, antriebsarm, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hoffnungslos und ängstlich. Insbesondere habe er Angst, in ein Loch zu fallen und nie mehr herauszufinden, vor allem morgens. Die moto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rische Unruhe und Aggressivität taxierte Dr. A.___ als „leicht“ (Urk. 17/18/2). In Sachen Aktivitäten und Hobbys notierte er ausserdem: „Haushalt, Schwimmen, Treffen mit den Nachbarn, unter anderem zum Tischtennis oder Schach spielen. Er unternimmt regelmässig etwas mit seinem jüngsten Sohn“ (Urk. 17/18/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Pflegefach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mann seit März 2014 zufolge verminderter Belastbarkeit, Konzentrationsprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme, verminderten Antriebs sowie schneller Ermüdbarkeit zu 100 % arbeitsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig. Die Einschränkungen liessen sich mit medizinischen Massnahmen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindern und es könne mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit (in noch nicht abschätzbarer Zeit) gerechnet werden (Urk. 17/18/3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Austrittsbericht der Psychiatrie Z.___ vom 6. März 2014 wird im Wesentlichen der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf eine Manie mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F 30.2), differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialdiagnostisch schizoaffektive Störung, gegenwärtig manische Episode (ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10: F25.0) festgehalten (Urk. 17/26/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer habe sich unter Aufrechterhaltung der FU aufgrund eines manischen Zustandsbildes, anlässlich welchem er an seinem Arbeitsort randa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liert und mit Stühlen geworfen habe, vom 16. Januar bis 28. Februar 2014 zur stationären Therapie in der Psychiatrie Z.___ aufgehalten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Eintritt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei der manisch-psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotische Mischzustand unter der bereits eingeleiteten Pharmakotherapie (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zyprexa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen. Es hätten sich noch diskrete Verfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsideen gezeigt. Ferner habe der Beschwerdeführer von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> „Erregungszustän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den“ berichtet. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Formalgedanklich habe sich in den ersten Gesprächen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drucksvoll eine Weitschweifigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Ideenflüchtigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezeigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Thematisch vordergründig sei stets die schwierige familiäre Situation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewesen (Urk. 17/26/3-4). Nach einer Stabilisierung seien im weiteren Verlauf auch die Tagesausflüge weitestgehend unproblematisch verlaufen. Schliesslich sei der Beschwerdeführer bei gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> organisierter ambulanter Nachbetreuung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Installation eines Case</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Managements in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem stabilisierten, zufriedenstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zustandsbild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entlassen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Austritt sei er w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und allseits orien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert gewesen. Es hätten keine Aufmerksamkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- oder Gedächtnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen bestanden. Das formale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Denken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geordnet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewesen, ohne Befürchtungen, Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Störungen. Ausserdem sei der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Austritt im Affekt freundlich und schwingungsfähig gewesen bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unauffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Antrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ohne Anzeichen auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Suizidalität oder Fremdgefährdung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 17/26/5)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im orthopädischen Untersuchungsbericht vom 28. Dezember 2015 stellte Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, RAD, keine Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierte er (1) eine chronische Lumbalgie und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lumbo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ischialgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> links mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">residuellem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sensiblem L5-Syndrom links bei Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sequest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Diskektomie L4/5 links (5/2012) sowie (2) Bewegungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz und partielle Bewegungseinschränkung des linken Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenks bei Zustand nach konservativ therapierter distaler, handgelenksnaher Unterarm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fraktur (1/2014, Urk. 17/39/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe berichtet, seit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abschluss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postoperativen Phase im Nachgang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Bandscheiben-Operation im Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unverä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndert und gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibend an bewegungs- und belastungsunabhängigen Schmerzen im Bereich der LWS, des linken Gesässes sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aussenseite des linken Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenkels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu leiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. An der Aussenseite des linken Unterschenkels und Fusses empfinde er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusätzlich ein Taubheitsgefühl. Sodann habe er n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Ope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion für längere Zeit erhebliche Probleme in Form einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stuhlinkontinenz gehabt, was sich inzwischen zwar gebessert habe, aber nicht vollkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klungen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Januar 2014 habe er sich während eines Aufenthaltes in Bel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad eine handgelenksnahe Fraktur des linken Unterarmes zugezogen, welche konservativ mit Gipsruhigstellung behandelt worden sei. Seitdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien das Beugen des Handgelenkes sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Umwendebewegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schmerzhaft einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt. Schmerzmedikamente nehme er indes nicht regelmässig ein (Urk. 17/39/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Befundung notierte Dr. C.___, während </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der etwa 25 Minuten dauernden Erhebung der orthopädischen Anamnese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer ruhig, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne verbale oder mimische Schmerzäusserungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf dem Stuhl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gesessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Ankleiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als auch das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auskleiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flüssig im Stehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne Festhalten am Mobiliar, Trickbewegungen oder Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 17/39/3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich der HWS, BWS, LWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie des linken Handgelenks bei leichter Verdichtung im Bereich des distalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Radioulnargelenks</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausserdem zeige sich bei Rotation und Seitneigung eine weitgehende Fixierung der LWS. Bei der segmentalen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung der groben Kraft sei keine Reduktion der Kraft in den Kennmuskeln der oberen und unteren Extremitäten aufgefallen. Die Prüfung der Berührungssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sibilität links habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abschwächung an der Aussenseite des Oberschenkels und noch stärker des Unterschenkels sowie im Dermatom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L5 auf dem Fussrü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cken angegeben. An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aussenseite des linken Fusses</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einschliesslich lateralem Anteil der Fusssohle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine praktisch aufg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehobene Berührungssensibilität (Urk. 17/39/3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ kam zum Schluss, es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein somatischer Gesundheitsschaden ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen, der die Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beeinträch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In seiner bisherigen Tätigkei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t als Psychiatriepfleger bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus rein ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">discher Sicht durchgehend eine 100%ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit seit Dezember 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie zuletzt ausgeübte Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entspreche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus rein orthopädischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einer optimal behinderungsangepassten Tätigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">profil einer aus orthopädischer Sicht möglichen Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieb Dr. C.___ wie folgt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">: </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">„</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Körperlich leichte bis selten mittelschwere Arbeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Heben und Tragen von Lasten mehr als 10 kg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> regelmässig bis selten 15 kg, ohne häufiges Bücken oder längeres Stehen in vornüber gebeugter Haltung, ohne verdrehte Zwangshaltungen des Rumpfes oder längere Arbeiten über Kopf, ohne Notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit kraftvollen Hantierens mit der linken Hand beziehungsweise biegende, stossende oder vibrierende Einwirkungen auf das linke Handgelenk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ (Urk. 17/39/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Untersuchungsbericht vom 28. Dezember 2015 diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, RAD, mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F 31.1). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielt er (1) akzentuierte Persönlichkeitszüge, zurückgezogen und scheu (Z 73.1), (2) Hepatitis C, (3) Hypertonie sowie (4) Diabetes mellitus fest (Urk. 17/40/7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe berichtet, seit zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahren nicht mehr gelacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu haben. Seit 2012 würden seine Nerv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en immer dünner. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Weihnachten 2013 habe er in Belgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ramba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Zamba angerichtet, sei aggressiv zu den Eltern und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Verwandtschaft gewesen, habe mit der Kreditkarte drei- bis viertausend Franken Schulden gemacht und das Geld an Arme verschenkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rasant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auto gefahren und habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemeint, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihn die Polizei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschatte. Nach der Rückkehr in die Schweiz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> er - sich gegen ve</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rmeintliche Verfolger wehrend - a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n seiner Arbeitsstelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">randaliert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einen Kollegen mit einem Stuhl beworfen. Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Kollegen fast verletzt (weint). Dafür schäme er sich sehr. Seither gehe es ihm schlecht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Depression beschäftige ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manchmal sei er auch gereizt. Neulich habe er einen Teller und ein Glas vom Tisch gewischt. Er verliere die Hoffnung. Er habe inzwischen auch einige Freunde verloren. Erfreulicherweise habe sich der Kontakt zur Frau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zu den Kindern verbessert. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie rufe manchmal an. Zweimal pro Woche bekomme er Besuch oder gehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uchen. Mit seinem Sohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei es auch schwierig. Er habe schon zwei Lehren abgebrochen und nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einem Verkehrsunfall acht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tage im künstli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Koma gelegen. Leider sei dann (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23.5.14) auch seine Mutter in Belgrad </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">storben. Finanziell werde es im Januar eng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sein Krankentaggeld laufe aus, weshalb er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wohl bald aufs Sozialamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Darüber hinaus müsse er noch für zwei Kinder Unterhalt bezahlen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pharmakotherapie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Risperidon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Helvepharm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (1mg 0-0-3), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Venlafaxin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Helvepharm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ret</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. (300mg-O-O-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Temesta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">exp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. 1mg in Reserve sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Amlodipin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Met</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">formin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 17/40/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Befundung notierte med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___, der Beschwerdeführer sei p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünktlich und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem eigenen Auto </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alleine ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">getroffen. Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">freundl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ich und bereitwillig im Kontakt und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spreche mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stimmlautstärke. Weiter habe ein häufiger Blickkontakt sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flüssiger und zusammenhängender Gedanken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nhalt für Sinnestäuschungen, I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- oder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> inhalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Denkstörungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ffektiv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Hinsicht sei der Beschwerdeführer wenig schwingungsfähig, habe aber im Laufe des Gesprächs m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelächelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mimik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei gering, i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nsbesondere bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Darstellung seiner Leiden. Demgegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Erörterungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen in der Stadt Belgra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d und des Namens Alexandar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leben in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mimik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekommen. Gestik und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Antrieb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien unauffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann habe der Beschwerdeführer prompt geantwortet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und mehrere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eigeninitiative</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesprächsbeiträge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geleistet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem sei er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die gesamte Unters</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uchungszeit (135 Minuten von 9-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11.15h)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ufmerksam und kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zentriert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geblieben (Urk. 17/40/4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___ hielt weiter fest, der Beschwerdeführer zeige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich als eine eher zurückgez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ogene und scheue Persönlichkeit. Schulisch/beruflich sei sein Leben erfolgreich verlaufen. Demgegenüber habe er im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Privat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">viel Unglück erlebt. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konfliktreich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. 2012 sei es zur Trennung gekommen. Der älteste Sohn sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus der Schweiz ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. Der Sohn habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 einen schweren Verkehrsunfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem sei der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2012 an einem operationsbedürftigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kauda</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erkrankt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, von dem er sich erfreulicherweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wieder arbeitsfähig erholt habe. Eine kurze manische Phase im Jahre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ambulant therapiert werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anschliessend habe der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin als Nachtwache bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ gearbeitet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Jahre 2013 habe er erneut manisch dekompensiert, woraufhin er schliesslich in die Psychiatrie eingewiesen worden sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blick besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kein Zweifel an der bipolaren affektiven Störung. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austritts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bericht der Psychiatrie sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes nichts P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">athologisches mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entnehmen. Auch könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiater nicht zugestimmt werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soweit er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telgradige Depression festgestellt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So entspreche das vom Beschwerdeführer im Bericht von Dr. A.___ vom 3. Juni 2014 geschilderte Funktionsniveau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keiner mittelgradigen Depression. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ICD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Richtlinien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würden festlegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass bei ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner mittelgradigen Depression „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die betroffene Person meist grosse Schwierigkeiten hat, alltägliche Aktivitäten fortzusetzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“. Somit bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens seit dem 3. Juni 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14 nur noch eine leichte Depression. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht ganz nachvollziehbar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die berufliche Rein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tegration nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrmals darauf hingewiesen, dass sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein manisches Auftreten geschämt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Kontaktaufnahme mit dem Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitgeber grosse Ängste ausgelöst habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So habe er denn auch ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geplantes Arbeitgeber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch und andere Empfehlungen (ambulante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ergotherapie) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abgelehnt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Selbst der Empfehlung zu einer tagesklini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Behandlung habe der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer keine Folge geleistet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungspsychiatrischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Diskrepanz zum anson</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sten guten Funktionsniveau, weshalb von einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Vermeidungsverhalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen sei. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngesichts der bipolaren affekti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein ungestörter und regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Tag-Nacht-Rhythmus erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Eine Tätigkeit als Nachtwache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ungünstig. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber sei die Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Behindertenheim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tagsüber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es empfehle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ein stufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiser Wiedereinstieg. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner bisherigen Tätigkeit als Pflegefachmann sei der Beschwerdeführer seit Dezember 2013 bis längstens 3. Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig gewesen. S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">either </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe aber eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit (Urk. 17/40/6 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer seitens des Beschwerdeführers erbetenen Stellungnahme vom 27. Juni 2016 hielt Dr. A.___ an seiner medizinischen Beurteilung fest und führte ergänzend aus, entgegen dem Bericht des RAD vom 28. Dezember 2015 könne der Beschwerdeführer die sozialen und häuslichen Aktivitäten nur mit erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Schwierigkeiten ausführen und man habe in der Therapie auch gezielt darauf hingearbeitet, dass er diese Tätigkeiten ausführe. Sodann sei es Ende Dezember 2014/anfangs Januar 2015 erneut zu einer kurzen Episode mit manischen und psychotischen Symptomen gekommen. Ausserdem sei der Beschwerdeführer am 3. Januar 2015 auf dem Eis ausgerutscht und habe sich dabei eine Radiusfraktur zugezogen. Diese Angaben würden in der Anamnese des RAD-Berichts fehlen. Ausserdem sei die Einschätzung des RAD-Arztes, wonach seit Juni 2014 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe, vor diesem Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tergrund schwer nachvollziehbar. Seit Februar 2015 sei keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manisch-psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Symptomatik mehr aufgetreten, insofern habe sich der Zustand seither leicht stabilisiert. Allerdings sei die Ausprägung der depressiven Symptomatik im Verlauf schwankend gewesen. Insbesondere sei es im Mai 2015 zu einer Verschlechterung gekommen, anlässlich welcher der Beschwerdeführer mehrere Wochen nicht mehr zu den Terminen erschienen sei und die verordneten Medi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kamente selbständig abgesetzt habe. Aktuell werde eine stationäre Behandlung in der Psychiatrie Z.___ sowie die Beantragung einer Beistandschaft diskutiert (Urk. 17/54/2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle stützte ihren ablehnenden Entscheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 (Urk. 2 S. 2) auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchungsbericht des RAD vom 28. Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ attestierte dem Beschwerdeführer – entgegen den anderslautenden Erwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungen in der angefochtenen Verfügung vom 22. September 2016 (vgl. Urk. 2 S. 2, E. 2.1) - aus rein orthopädischer Sicht seit Dezember 2013 durchgehend eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 17/39/6). Entgegen der Ansicht von Dr. A.___ (E. 3.5) berücksichtigte Dr. C.___ die im Januar 2014 (allenfalls 2015) zugezogene Radiusfraktur und die anlässlich seiner Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung geklagten Bewegungsschmerzen und partielle Bewegungsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung (Urk. 17/39/6). Dass nach Abschluss der postoperativen Phase der Bandschei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben-Operation im Jahre 2012 auch angesichts der seither unverändert und gleichbleibenden Symptomatik keine Einschränkung für die bisherige Tätigkeit besteht, erscheint insbesondere dadurch schlüssig, dass der Beschwerdeführer diese Tätigkeit bis Dezember 2013 effektiv im Pensum von 90 % ausgeübt hatte und keine spezifischen Behandlungen oder Untersuchungen mehr anforderte (Urk. 17/39/2). Ob der Beschwerdeführer als Pfleger im Nachtdienst regelmässig Gewichte von über 25 kg Heben musste, weshalb diese Tätigkeit das von Dr. C.___ als zumutbar umschriebene Belastungsprofil sprengen würde, kann indes aufgrund der nachfolgenden Erwägungen vorerst offengelassen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> psychiatrischer Hinsicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unbestritten und aufgrund der insoweit kongruen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Aktenlage ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer an einer bipo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laren Störung leidet. Währenddem med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine bipolare Störung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenwärtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> leichte depressive Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postulierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ab Behandlungsbeginn (März 2014) zusätzlich eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Episode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei er in der Stellungnahme vom 27. Juni 2016 einen in der Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik schwankenden Verlauf festhielt. Unverändert seit Behandlungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beginn beurteilte er die Arbeitsunfähigkeit mit 100 %, wobei er anfänglich mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit rechnete (vgl. E. 3.1), wohingegen med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___ ab Juni 2014 ein vollzeitliches Pensum im bisherigen Beruf ohne Nachtwache als zumutbar einschätzte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aktenmässig ist ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer nach einer ersten mani</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Phase mit psychotischen Symptomen im Januar 2014 ein Jahr später (Januar 2015) erneut eine (kurze) Episode mit manischen und psychotischen Symptomen durchlitt, welche eine zweite stationäre Behandlung zur Folge hatte. Anschliessend soll - laut Stellungnahme Dr. A.___ (E. 3.5) - zwar keine manisch-psychotische Symptomatik mehr aufgetreten sein, jedoch die Ausprä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der depressiven Symptomatik schwankend gewesen sein, insbesondere sich im Mai 2016 verschlechtert haben. Im Oktober 2016 erfolgte eine erneute Einweisung mittels FU und stationärer Behandlung. Diese Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisung erfolgte nach Erlass der angefochtenen Verfügung und die nachträglich zu den Akten gegebenen Austrittsberichte der Psychiatrie Z.___ vom 24. bzw. 28. November 2016 (Urk. 11, Urk. 13) betreffend die stationäre </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hopsitalisation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. bis 20. Oktober 2016 und vom 25. Oktober bis 17. November 2016 beziehen sich auf einen Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halt, der sich nach Erlass der angefochtenen Verfügung ereignete. Dasselbe gilt für den Bericht der Psychiatrie Z.___ vom 18. Juli 2017, wonach zum gegebenen Zeitpunkt eine schwere depressive Episode vorlag (Urk. 23). Indes bleiben sie insoweit beachtlich, als sie Rückschlüsse auf den zu beurteilenden massgeblichen Sach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt zulassen (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Bericht vom 28. Dezember 2015 beruht auf fachärztlichen Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden, setzt sich - in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - mit abweichenden medizinischen Einschätzungen aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einander und ist in der Schlussfolgerung nachvollziehbar. Aufgrund des akten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kundigen fluktuierenden Verlaufs der bipolaren Störung bestehen jedoch Zwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fel, ob die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aufgrund der Befunde vom 17. Dezember 2015 (Untersuchungszeitpunkt) der medizinisch zumutbaren Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit über einen längeren Zeitraum, jedenfalls bis zur ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fochte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Verfügung (22. September 2016) entspricht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die unterschiedliche Wertung der depressiven Episode (leicht respektive mittelgradig) lässt sich hier </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus der Verschiedenheit von Behandlungsauftrag einerseits und Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auftrag andererseits erklären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sondern ist vor dem Hintergrund einer bipolaren Störung mit schwankendem Verlauf zu sehen, welche nach Auskunft des behandelnden Arztes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17/28)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausserdem infolge somatischer Faktoren (chronische Virushepatitis C) schwer zu behandeln sei und deren Einfluss auf die Antriebslosigkeit und Müdigkeit nicht feststeht. Hierzu nahm med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prac</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner bleibt festzuhalten, dass sich der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer seit Anfang 2014 einer fachärztlichen Behandlung unterzogen hat und keine medizinischen Angaben darüber vorliegen, dass die Behandlungsmög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeiten nicht ausgeschöpft wären. Wenn med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___ aufgrund ablehnender Haltung des Beschwerdeführers in Bezug auf Eingliederung und tagesklinischer Behandlung darlegt, es bestehe eher ein Vermeidungsverhalten (E. 3.4 in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), so wäre angesichts der bipolaren Störung eine medizinische Stellungnahme des Krankheitseinflusses zu den diesbezüglichen Verhaltens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen zu erwarten gewesen. Ob hinsichtlich der depressiven Episoden in Zusammenhang mit der bipolaren Störung die erhebliche und dauerhafte Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit und damit der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtserhebliche Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaden zu verneinen ist (vgl. Urk. 2 S. 2), kann demzufolge nicht beurteilt werden. Soweit der Beschwerdeführer die zumutbaren therapeutischen Möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiten nicht ausschöpfen würde, müssten ausserdem die Vorschriften von Art. 21 Abs. 4 ATSG beachtet werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten kann daher nicht auf den Untersuchungsbericht von med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. D.___ abgestellt werden (vgl. E. 1.6). Andererseits vermögen auch der Bericht von Dr. A.___ vom 3. Juni 2014 - angesichts der damals ausgeübten Freizeitaktivitäten, der erhobenen Befunde und grundsätzlich guten Prognose - sowie die Stellungnahme vom 27. Juni 2016 (E. 3.5), worin keine objektiven Befunde wiedergegeben werden, nicht als Entscheidungsgrundlage zu überzeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Demzufolge sind weitere medizinische Abklärungen zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit seit Januar 2014 sowie zum Verlauf notwendig. Hierbei ist festzuhalten, dass nebst der psychiatrischen Beurteilung je nach fachärztlicher Einschätzung allenfalls somatische Abklärungen (orthopädisch/rheumatologisch vgl. E. 4.2; vgl. auch der allfällige Einfluss der viralen Hepatitis, Urk. 17/28/5) angezeigt sind. Je nach Ausgang der medizinischen Abklärungen ist nicht aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuschliessen, dass weitere beruflich/erwerbliche Ergänzungen notwendig wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den: arbeitete der Beschwerdeführer doch zuletzt in einem Teilzeitpensum, wobei nicht bekannt ist, aus welchen Gründen und welches Pensum der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschaden (mit oder ohne Nachtdienste) ausü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben würde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts des möglichen umfassenderen Abklärungsbedarfs rechtfertigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegen dem Beschwerdeantrag - eine Rückweisung (E. 1.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, als die Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung vom 22. September 2016 aufzuheben und die Sache an die Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsanstalt das Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückzuweisen ist, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- festzusetzen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat, die dem zum unentgeltlichen Rechtsbeistand ernannten Rechtsanwalt, Kurt Pfau, auszuzahlen ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) in Verbin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit § 7f. der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GebVSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ist die Prozessentschädigung ermessensweise auf Fr. 3‘000.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) festzusetzen und ausgangsgemäss der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">D</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ie Beschwerde </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird in dem Sinne gutge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">heissen, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dass</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> die Verfügung vom 2</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Sep</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tember 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt das Kantons Zürich, IV-Stelle, </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">zurückgewiesen wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">füge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Kurt Pfau, Winterthur, eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gung von Fr. 3‘000</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">)</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Kurt Pfau, unter Beilage einer Kopie des Protokolls S. 6 ff.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie des Protokolls S. 6 ff.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber </p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>