<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01373</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiberin Bachmann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom </span><span class="Normal Heading2">20. September 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1980, begann Lehren zum Verkäufer und zum Bauspengler, welche er jedoch abbrach (Urk. 9/2). Seit dem 6. Mai 2009 war er als Bauarbeiter bei der A.___ AG tätig (Urk. 9/8). Am 17. November 2012 erlitt er bei einem Sturz vom Fahrrad eine Clavikulafraktur links, welche operativ versorgt wurde und infolge welcher er vorübergehend arbeitsunfähig war (Urk. 9/39/4). Ab November 2014 traten Schmerzen im Bereich des rechten Ellbogens hinzu. Am 20. Januar 2015 wurde X.___ am Ellbogen operiert, infolge welcher Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und eingetretener Komplikation (Schraubenbruch mit Re-Operation vom 18. Juni 2015, nicht durchgeführte Re-Operation Anfang 2016) er seither voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig arbeitsunfähig geschrieben war (Urk. 9/20 S. 4 f.). Am 10. Juni 2015 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich X.___ unter Hinweis auf starke Schmerzen am rechten Ellbogen nach Operation vom 18. Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht und zog die Akten des Kollektiv-Krankentaggeldversicherers bei. Am 8. Dezember 2016 (Urk. 9/34) veranlasste sie zudem eine bidisziplinäre (psychiatrisch-rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische) Abklärung (internistisch-rheumatologisches Gutachten von Dr. B.___, Fachärztin innere Medizin FMH, spez. Rheumaerkrankungen, vom 20. Februar 2017 [Urk. 9/39 S. 1 ff.] und psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Fachgutachten von Dr. C.___, FMH Neurologie und FMH Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 6. /27. Februar 2017 [Urk. 9/41] ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich bidisziplinäre Beurteilung vom 11. März 2017 [Urk. 9/44]). Gestützt auf die Ergebnisse dieser Abklärungen erliess die IV-Stelle am 9. Mai 2017 einen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid, mit welchem sie dem Versicherten die Abweisung seines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens in Aussicht stellte (Urk. 9/50). Daran hielt sie nach erhobenem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand durch den Versicherten (vom 31. Mai 2017 [Urk. 9/51] und 28. September 2017 [Urk. 9/62]) mit Verfügung vom 5. Dezember 2017 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 5. Dezember 2017 liess X.___ hierorts mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e vom 18. Dezember 2017 Beschwerde erheben mit den Anträgen, es sei die ablehnende Verfügung vom 5. Dezember 2017 aufzuheben (1.), es sei der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Sachverhalt vollständig zu prüfen (2.), dem Versicherten sei spätestens ab Dezember 2015 eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen (3.), es seien berufliche Massnahmen zu prüfen (4.), es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und es sei der Unterzeichnende als Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreter einzusetzen (5.); unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle stellte mit Vernehmlassung vom 13. März 2018 Antrag auf Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurde, unter Hinweis darauf, dass über den Antrag über unentgeltliche Rechtspflege zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teils des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX226"></span><span id="XX230"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p><span> </span><span>Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span>toren, die es </span><span>-</span><span> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span>faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderer</span><span>seits </span><span> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span>schätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes</span><span>ge</span><span>richts 9C_590/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span>tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchs</span><span>grundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und wider</span><span>spruchs</span><span>frei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE</span><span> </span><span>144 V 50 E. 4.3). </span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX234"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX237"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten – allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung anhand der massgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen damit, dass gestützt auf das eingeholte Gutachten die Ausübung der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr möglich sei. Eine angepasste Tätigkeit sei zu 70 %–80 % möglich. Eine neurologische oder neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung sei hinfällig, da die Symptomatik auf rein psychiatrischen und orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disch/rheumatologischen gesundheitlichen Einschränkungen beruhe. Da sich der Versicherte nicht arbeitsfähig fühle, würden zur Zeit keine beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen in die Wege geleitet (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen lässt der Beschwerdeführer zur Hauptsache geltend machen, dass das Gutachten der Dres. B.___/C.___ unvollständig sei. So sei der Versicherte weder neurologisch noch neurophysiologisch untersucht worden und die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenden in den Akten liegenden Befunde seien nicht berücksichtigt worden. Weiter seien die Beschwerden bezüglich Skapuladyskinesie nicht befundet und erfasst worden. Auch habe Dr. B.___ den Beschwerdeführer nur oberflächlich untersucht und insbesondere auch das von Dr. O.___ dokumentierte Kopfweh und die Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nicht erfasst. Schliesslich wichen die vom Psychiater Dr. C.___ gestellten Diagnosen erheblich von denjenigen ab, welche die behandelnden Ärzte des D.___, Zentren für Suchtmedizin, gut sieben Monate später gestellt hätten (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer bidisziplinären Konsensbeurteilung vom 11. März 2017 stellten Dr. B.___ und Dr. C.___ folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/44/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren; ICD-10 F 45.41</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typus, ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10 F 60.30</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DD: Persönlichkeitsakzentuierung mit impulsiven Anteilen; ICD-10 Z 73.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des rechten Ellbogens bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">persistierender Apophyse des rechten Epicondylus medialis (DD: kongenitale oder traumatische Anomalie) und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">20.1.2015: Operation am rechten Ellbogen mit Exploration des N. ulnaris sowie Mobilisation des medialen Epicondylus und Osteosyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">these mit Schraubenbruch und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">18.06.2015: Revisions-Operation mit erneuter Osteosynthese mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bildgebend normalen postoperativen Befunden bei vollständig im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Knochen liegender abgebrochener Schraube (Röntgen 07/2016 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">CT 09/2016) mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normalen postoperativen neurophysiologischen Befunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(09/2016) und leichtem Streckdefizit und gering verminderter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pronation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verminderte Belastbarkeit und Beschwerden des linken Schultergelenks mit Scapula-Dyskinesie bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach dislozierter mehrfragmentärer Clavikula-Fraktur links am 17.11.2012 mit Osteosynthese am Unfalltag und </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chirurgischer Entfernung des Osteosynthese-Materials am 04.12.2013 mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">intakter Rotatoren-Manschette ohne wesentliche Degeneration, intak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ten glenohumeralen Ligamenten ohne Labrumriss (MRI 07/2014) und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normalen bildgebenden postoperativen Befunden der Clavicula sowie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normalen bildgebenden Befunden des AC-Gelenks und des Sterno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">clavicular-Gelenks (CT 11/2015 und Röntgen 01/2017)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Teilgutachten führte Dr. B.___ zusammenfassend aus, beim Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten bestünden strukturelle Befunde im Bereich der linken Schulter und des rechten Ellbogens, die seine Leistungsfähigkeit limitierten. Im linken Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenk bestehe eine Scapula-Dyskinesie bei sonst normalen postoperativen Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, insbesondere bei normalen bildgebenden Befunden der Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schette, des Labrums und der glenohumeralen Ligamente sowie der AC- und Sternoclavicular-Gelenke. Im rechten Ellbogen bestehe ein bildgebend normaler postoperativer Befund, wobei die abgebrochene Schraube unverändert vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig mit Knochen umgeben sei und keine Wanderungstendenz zeige. Die struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rellen Befunde seien daher sowohl in der linken Schulter wie auch im rechten Ellbogen gering und erklärten das Ausmass seiner Beschwerden nur zu einem kleinen Teil. Der Versicherte könne daher eine Schulter– und Ellbogen schonende Tätigkeit zu 100 % ausüben bezogen auf ein Pensum von 100 % (Urk. 9/39 S. 62).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter Dr. C.___ hielt in seinem Gutachten fest, der Versicherte beklage seit der ersten Operation am Ellbogen einen Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz. Auch habe er Schmerzen im Schlüsselbein links mit Ausstrahlung in die Schulter und den Kopf sowie in den Arm. Die Schmerzen seien teuflisch, niemand könne ihm helfen. Zu einer Verbesserung komme es kaum noch, zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung durch längeres Verharren in gleicher Position sowie infolge psychosozialen und emotionalen Faktoren. Der Versicherte gebe an, durch seine Schmerzen hässiger geworden zu sein, keinen Lärm mehr zu vertragen und sich sozial zurückgezogen zu haben; er habe keine Geduld und Lust und sei impulsiv, er müsse jeden Tag gegen die Schmerzen kämpfen, die ihn zunehmend zermürben würden (Urk. 9/41 S. 25 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Psychostatus hielt Dr. C.___ fest, es liege keine quantitative oder qualitative Bewusstseinsstörung vor und Gedächtnisstörungen würden nicht beklagt. Bezüglich Aufmerksamkeit hätten sich im Untersuch keine Auffälligkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten ergeben, der formale Gedankengang sei nicht verzögert und das Denken in Kohärenz und Stringenz unauffällig, ohne wahnhafte Inhalte, ohne Beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ideen und Verfolgungswahn, Zwänge und Rituale würden verneint. Auch in der Intelligenz bestünden keine Auffälligkeiten. Affektiv sei der Versicherte gut spür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, die Grundstimmung sei latent aggressiv und wütend gereizt, es bestehe ein dysthymer Schmerzaffekt, die Schwingungsfähigkeit sei leicht verflacht, das Selbstwertempfinden durch die berufliche Situation reduziert, die Psychomotorik durch den Schmerz und die Wut leicht getrieben, der Antrieb jedoch regelrecht. Es bestehe auch eine Reduktion der Freudfähigkeit und der Interessen sowie ein sozialer Rückzug bei Schamgefühlen. Es bestünden existenzielle wirtschaftliche Zukunftsängste, jedoch keine Panikattacken, passiven Todeswünsche oder Suizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dalität (Urk. 9/41 S. 29 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter den Titeln „Konsistenz“ sowie „Persönlichkeit und sozialer Kontext“ hielt Dr. C.___ fest, es sei im Rahmen der Begutachtung zu Verdeutlichungen in der Befundschilderung gekommen, welche im Rahmen der Verbitterung infolge der erfolglosen operativen Eingriffe sowie der angestrengten juristischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen zu sehen seien. Eine bewusstseinsnahe Aggravation oder gar Simulation liege hingegen nicht vor. Die ihm angebotenen therapeutischen Optionen habe der Versicherte nicht regelhaft wahrgenommen, eine krankheitsbedingte Unfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zur Therapieadhärenz liege aber nicht vor. Alsdann ergäben sich aus gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlicher Sicht Hinweise auf eine Persönlichkeitsakzentuierung mit emotional-instabilen Anteilen vom impulsiven Typus, der Explorand sei rasch gereizt, hässig und sozial auffällig und neige zu inneren Spannungszuständen. Durch die Impulsivität seien seine Ich-Strukturen betroffen und seine psychische Resilienz leicht gemindert. Seine Fähigkeit, aversive Gefühle zu ertragen, sei herabgesetzt. Hiedurch würden auch seine Möglichkeiten leiden, die Schmerzen zu überwinden. Diese Problematik gehe allerdings auch Hand in Hand mit Entschädigungswün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen, welche Elemente sich gegenseitig negativ interagierend zu einem mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adaptiven Copingverhalten paarten. Alsdann verfüge der Versicherte durchaus über einige Ressourcen. Er sei mindestens durchschnittlich intelligent und habe einen Beruf erlernt. Die Ehefrau und die Eltern stellten ein stützendes Element dar. Der Versicherte nutze diese Ressourcen nicht (Urk. 9/41 S. 40 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter führte Dr. C.___ – unter den Titeln „Diagnosen, Behandlung und Eingliederung“ – aus, aus psychiatrischer Sicht bestehe einerseits eine Abhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik mit gegenwärtiger Teilnahme an einem ärztlich überwachten Drogenprogramm mit Methadonsubstitution. Andererseits bestehe beim Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten eine Schmerzverarbeitungsstörung infolge der dargestellten Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dyna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mik; auch die Rheumatologin beschreibe eine Diskrepanz zwischen den subjektiv beklagten Beschwerden und den objektiven Befunden. Für die Diagnose sprächen zudem der hohe Schmerzlevel und dessen geringe Variabilität sowie die geringe Wirksamkeit von therapeutischen Massnahmen; psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren von nennenswertem Ausmass (finanzielle Probleme und Entschädigungswün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche) würden das psychopathologische Bild zudem mit beeinflussen (Urk. 9/41 S. 41 f). Schliesslich führte Dr. C.___ - unter den Titeln „Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und Arbeitsfähigkeit“ - aus, aus psychiatrisch-ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmässiger Sicht liege ein leichtgradiger IV-relevanter Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden vor bzw. Handi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ca</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pierungen mit Auswirkung auf die mittel- und langfristige Arbeitsfähigkeit infolge verminderter psychophysischer Belastbarkeit und herabgesetztem Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltevermögen infolge der Schmerzverarbeitungsstörung. Er (Dr. C.___) gehe von einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % - 30 % bezogen auf ein Vollpensum unter Abzug IV-fremder Anteile in der zuletzt ausgeübten und in adaptierten Tätigkeiten aus. Aufgrund der Persönlichkeitsproblematik seien zudem qualita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Einschränkungen zu benennen: der Versicherte sollte keine Tätigkeiten mit hoher Stressbelastung durchführen und keine Tätigkeiten, die interpersonelle Kommunikationsfähigkeiten erforderten. Prognostisch werde das Störungsbild davon abhängen, ob es therapeutisch gelinge, den Versicherten aus der Kranken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rolle wieder in zielgerichtete Aktivität zu bringen. Hierzu sei aus gutachterlicher Sicht eine Intensivierung der Behandlung mit störungsspezifischer leitlinienge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechter multimodaler Schmerztherapie erforderlich (Urk. 9/41 S. 44). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der bidisziplinären Zusammenfassung der Arbeitsunfähigkeit gaben Dr. B.___ und Dr. C.___ an, der Versicherte benötige eine Schulter- und Ellbogenschonende Tätigkeit ohne hohe Stressbelastung und ohne interper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonelle Kommunikationsfähigkeit. Dabei könne er Lasten bis zu 12.5 kg hantieren. Eine angepasste Tätigkeit könne er zu 70 % bis 80 % bezogen auf ein Vollpensum ausüben. In einer angepassten Tätigkeit habe nie eine lang andau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde Arbeitsunfähigkeit bestanden. Als Bauhilfsarbeiter oder in einer anderen nicht angepassten Tätigkeit habe er ab 18. Mai 2015 (wohl: 18. Januar 2015) nicht mehr arbeiten können (damals Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit, vgl. Urk. 9/44 und Urk. 9/39/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des D.___, Zentren für Suchtmedizin, vom 18. September 2017 an den Rechtsvertreter des Versicherten, diagnostizierten die verantwortlich zeichnenden Ärzte eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0), eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (F32.11) sowie psychische und Verhaltensstörung durch Opioide: Abhängigkeitssyndrom, gegenwärtig Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme an einem ärztlich überwachten Ersatzdrogenprogramm (F11.22). Sie führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Wesentlichen aus, der Versicherte befinde sich seit längerer Zeit in ihrer psychiatrischen und psychotherapeutischen Behandlung. Im März 2017 sei eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung diagnostiziert worden. Im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lauf der Behandlung habe sich im Rahmen der Schmerzproblematik eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode entwickelt, seit April 2017 nehme er seine Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressivum-Medikation (Efexor) regelmässig. Die genannten Diagnosen hätten Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit; diese solle im Rahmen eines psychiatrischen Gutachtens beurteilt werden (Urk. 3/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung stützte sich für die Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf die von ihr eingeholte bidisziplinäre Expertise der Dres. B.___ und C.___ (E.3.1 hievor). Dies ist nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen. So erstellten die Gutachter ihre Expertise in Kenntnis der Vorakten, unter Berücksichtigung der subjektiven Angaben des Versicherten sowie gestützt auf für die strittigen Belange erforderlichen Untersuchungen. Die Darlegungen der Experten sind nachvollziehbar und die von ihnen angestellten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitseinschätzungen können vom rechtsanwendenden medizinischen Laien nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzogen werden. Insbesondere kann mit Blick auf die postoperativ nur wenig ausgeprägten objektiven bildgebenden und klinischen Befunde am rechten Ell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogen/Unterarm wie an der linken Schulter (einschliesslich Schlüsselbein) nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzogen werden, dass aus somatischer Sicht in einer angepassten - die linke Schulter und den rechten Ellbogen schonenden - leichten Tätigkeit eine vollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Arbeitsfähigkeit besteht, wovon um so mehr auszugehen ist, als in den Akten keine divergierenden fachärztlichen (orthopädisch-rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen) Berichte vorliegen, welche diese Einschätzung als fraglich erscheinen liessen. Aber auch in psychiatrischer Hinsicht leuchten die von Dr. C.___ gestellten Diagnosen ein. Insbesondere kann vor dem Hintergrund der mit den objektiven Befunden nicht korrelierenden, durch Medikamente nur wenig angehbaren hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen wohl durch psychosoziale Umstände beeinflussbaren erheblichen Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (Urk. 9/41 S. 25 f.) nachvollzogen werden, dass Dr. C.___ die Diagnose einer Schmerzstörung gestellt hat. So wies etwa auch der behandelnde Orthopäde Dr. E.___ auf eine Schmerzproblematik hin (vgl. etwa Urk. 9/20 S. 5). Die Expertise erfüllt demzufolge die rechtsprechungsgemässen Anforderungen zum Beweiswert von medizinischen Gutachten (vgl. dazu BGE 125 V 351 E. 3), weshalb darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer einwenden lässt, dass die Untersuchung von Dr. B.___ mit Blick auf die sich stellenden neurologischen Aspekte unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig sei (Urk. 1 S. 5 f.), ist ihm nicht zu folgen. So berücksichtigte Dr. B.___ die vom Beschwerdeführer im Bereich des rechten Ellbogen/Unterarmes geklagten Beschwerden durchaus (Schmerze, Krämpfe; vgl. Urk. 9/39 S. 50). Jedoch waren wenige Monate zuvor (im September 2016) in der Klinik F.___ neurologische und neurophysiologische Abklärungen durchgeführt worden, welche kein neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logisches Korrelat für die geklagte Symptomatik ergeben hatten (vgl. Urk. 9/39 S. 151 f.); vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass Dr. B.___ - welche Kenntnis von diesen Abklärungen und den diesbezügli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen hatte (vgl. Urk. 9/39 S. 35 f.) - keine nochmaligen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen veranlasst hat. Dies gilt umso mehr, als der klinische Untersuch keine Befunde ergab, welche mit Blick auf eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von limitierender Bedeutung gewesen wären: so wies zwar das rechte Ellbogengelenk ein leichtes Streckdefizit bei normaler Beugung sowie eine leicht verminderte Supination aus. Jedoch war die Pronation normal, die Armmusku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur beidseits kräftig und auch die Handkraft rechts lag bei immerhin 88 % (vgl. Urk. 9/39 S. 61 f.). Aber auch der Einwand, wonach die Befunderhebung bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der linken Schulter unvollständig sei, weil die Skapula-Dyskinesie nicht befundet worden sei (Urk. 1 S. 6), ist unzutreffend. Vielmehr hat Dr. B.___ eine solche Skapula-Dyskinesie im Rahmen ihres ausführlichen klinischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchs durchaus erfasst (vgl. Urk. 9/39 S. 54 oben und S. 61 unten), was denn auch in der Diagnoseliste seinen Niederschlag gefunden hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer das Gutachten auch dahin beanstandet, als er gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend machen lässt, dass die behandelnden Psychiater des D.___ in ihrem - gut sieben Monate nach der Begutachtung durch die Dres. B.___ und C.___ erstellten - Bericht vom 18. September 2017 ganz andere Diagnosen gestellt hätten und sich die Fachärzte in der Diagnostik mithin nicht einig seien, vermag dies die Einschätzung von Dr. C.___ nicht in Frage zu stellen. Nicht nur ist zu berücksichtigen, dass für die IV-rechtliche Leistungsprüfung nicht die exakte diagnostische Einordnung der erhobenen psychopathologischen Befunde ausschlaggebend ist, sondern vielmehr deren – im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens zu überprüfenden – funktionellen Auswirkungen auf das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen (vgl. E. 1.2 hievor). Zu berücksichtigen ist aber auch, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oft wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">volle Erkenntnisse zeitigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-) Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten ander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">personen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil diese wichtige - und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende - Aspekte benennen, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. zum Ganzen etwa </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 8C_677/2014 vom 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen). Derartige Aspekte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch nicht benannt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht substanziiert aufgezei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch kann dem Bericht weder hinreichend klar entnommen werden, dass sich seit der Begutachtung durch Dr. C.___ eine Verschlechterung eingestellt hätte noch, dass die Ärzte im Ergebnis zu einer anderen (namentlich tieferen) Einschätzung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit gelangt wären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den beschwerdeweise thematisierten Kopfschmerzen (Urk. 1 S. 4) wurde keine eigenständige Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zugemessen (Urk. 9/44) und ein Zusammenhang mit der depressiven Episode festgestellt (Bericht des D.___ vom 8. Juni 2017, Urk. 3/4). Anlässlich der Berichterstattung vom 18. September 2017 (Urk. 3/5) wurden die Kopfschmerzen nicht mehr erwähnt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vermögen die vorgebrachten Einwendungen die Beweiskraft des bidiszi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plinären Gutachtens der Dres. B.___ und C.___ nicht in Frage zu stellen, ist darauf abzustellen. Danach ist der Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht (vor allem aus somatischen Gründen) zwar in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bauar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiter nicht mehr arbeitsfähig. Jedoch besteht in einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit zu 70 % - 80 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die in einer leidensangepassten Tätigkeit attestierte Arbeitsfähigkeit ist aufgrund eines psychischen Leidens reduziert. Es ist daher ein strukturiertes Beweisver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren durchzuführen (vgl. E. 1.2 und 1.3 hievor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf den Komplex „Gesundheitsschädigung“ ist bezüglich der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der diagnoserelevanten Befunde festzustellen, dass Dr. B.___ die struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turellen (somatischen) Veränderungen als nicht gravierend bezeichnete (Urk. 9/39 S. 66) und auch Dr. C.___ aus psychiatrisch-versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässiger Sicht von einem leichtgradigen IV-relevanten Gesundheitsschaden sprach (Urk. 9/41 S. 42). Zum Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resistenz ist alsdann bezüglich der therapeutischen Möglichkeiten festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, dass der Versicherte in somatischer Sicht verschiedene Optionen nicht oder nicht konsequent wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahm (vgl. etwa Urk. 9/24 S. 6 [Nichtantreten der 2. Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">operation am Ell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bogen sowie nicht konsequente Physiotherapie], Urk. 9/39 S. 121 [Abbruch der Infiltration an der linken Schulter in der Klinik F.___]) und auch im Zeitpunkt der Begutachtung durch Dr. B.___ seit über einem Jahr nicht in physiothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutischer Behandlung stand (vgl. Urk. 9/39 S. 70); in psychiatrischer Hinsicht wurde er alsdann zwar seit längerer Zeit durch das D.___ ambulant betreut, wo (soweit überhaupt; vgl. Urk. 9/23 S. 3 Ziff. 1.5) alle zwei Wochen eine psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trisch-psychotherapeutische Behandlung stattfand (Urk. 9/41 S. 28). Vor diesem Hintergrund und da Dr. C.___ diesbezüglich festhielt, dass eine Intensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierung der Behandlung mit störungsspezifischer multimodaler Schmerztherapie erforderlich sei (Urk. 9/41 S. 43), ist angesichts der bisher nicht ausgeschöpften Behandlungsmöglichkeiten nicht von einer Therapieresistenz auszugehen. Zu berücksichtigen ist indes, dass die festgestellten Defizite in der Affekt- und Impulssteuerung nicht nur qualitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen der Arbeitsfähigkeit zur Folge haben, sondern nach Angaben von Dr. C.___ auch die Ressourcen des Versicherten schmälern, Schmerzen zu überwinden. Mithin ist von einer gewissen rechtlich bedeutsamen Komorbidität auszugehen (vgl. dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 418 E. 8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex „Persönlichkeit“ ist festzustellen, dass der Versicherte nach Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungen von Dr. C.___ durch die Defizite in der Affekt- und Impuls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontrolle in seinen Ich-Strukturen betroffen ist. Dadurch ist seine psychische Resilienz gemindert sowie seine Fähigkeit, aversive Gefühle zu ertragen, einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt, was auch – wie erwähnt – seine Möglichkeiten der Schmerzüberwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung einschränkt. Andererseits verfügt der Beschwerdeführer persönlichkeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen über gewisse Ressourcen (mindestens durchschnittliche Intelligenz; Urk. 9/41 S. 41).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex „Sozialer Kontext“ ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer mit seiner Ehefrau und seinen Eltern über ein stützendes familiäres Netz verfügt. Indes hat er nach eigenen Angaben keine Kollegen und Freunde und hat sich wegen der Schmerzen und aus Schamgefühlen infolge seiner sozialen Lage zurückgezogen. Er hat auch keine speziellen Hobbies (Urk. 9/41 S. 23) und ist weitgehend inaktiv und meistens zuhause, wobei er die Wohnung schmerzbedingt nur selten verlässt (Urk. 9/41 S. 27). Auch wenn der Beschwerdeführer familiär gut gestützt wird, ist ein sozialer Rückzug zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleichmässigen Einschränkung des Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen ist vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund festzustellen, dass die vom Beschwerdeführer berichteten schmerzbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen – er sieht sich nicht mehr in der Lage zu arbeiten – sich auch auf den Alltag auswirken und insoweit konsistent sind. Weniger konsistent erweist sich das Verhalten des Beschwerdeführers mit Blick auf die von ihm in Anspruch genommenen therapeutischen Bemühungen. Zwar enthalten die Akten Hinweise auf zahlreich erfolgte ärztliche (auch Notfall-)Konsultationen (vgl. Urk. 9/39 S. 92 ff.). Indessen ergeben die Akten sowohl in somatischer wie auch psychischer Hinsicht keine Hinweise auf eine konsequente Inanspruchnahme von adäquaten Behandlungen, was mit einem tatsächlichen hohen Leidensdruck nur bedingt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbar ist. Insgesamt ist daher von einer mittleren Ausprägung des Aspekts der Konsistenz auszugehen.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In einer gesamthaften Würdigung der massgebenden Indikatoren (namentlich mit Blick auf die Komplexe Persönlichkeit, Sozialer Kontext und Konsistenz) sind die funktionellen Auswirkungen (Beeinträchtigungen) der im psychiatrischen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend wahrscheinlich erstellt. Damit ist auch aus rechtlicher Sicht von der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung von Dr. C.___ auszugehen, wonach aus psychiatrischer Sicht (auch) in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 20 % - 30 % besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt ist daher gestützt auf das bidisziplinäre Gutachten der Dres. B.___ und C.___ davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer seit dem 18. Januar 2015 in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig ist. Da sich der psychische Zustand erst im Verlauf verschlechterte (vgl. Bericht des D.___ vom 7. März 2016, wonach zu diesem Zeitpunkt aus psychiatrischer Sicht (noch) keine Arbeitsunfähigkeit vorlag: Urk. 9/23 Ziff. 1.7), ist mangels gegenteiliger Hinweise in den Akten mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit davon auszugehen, dass in einer angepassten Tätigkeit jedenfalls ab dem Begutachtungszeitpunkt (Februar 2017) eine Arbeitsfähigkeit von durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich 75 % bestand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung hat das Leistungsbegehren im angefochtenen Entscheid unter Hinweis auf die im Gutachten attestierten Arbeits(un)fähigkeiten ohne Weiteres abgewiesen. In Bezug auf die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsfähigkeit hat sie dabei keinerlei Ausführungen gemacht und insbesondere keinen Einkommensvergleich durchgeführt. Auch den übrigen Akten - nament</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich dem Feststellungsblatt für den Beschluss vom 9. Mai 2017 (Urk. 9/49) bzw. vom 5. Dezember 2017 (Urk. 9/63) - lässt sich kein Einkommensvergleich ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen bzw. ist nicht ersichtlich, dass die Verwaltung überhaupt Vergleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen ermittelt hätte. Jedoch ist f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür die Bestimmung der Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(und mithin der Leistungsansprüche) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von erwerbstätigen Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(auch) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbedingte Erwerbseinbusse massgebend (Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. E. 1.5 hievor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nebst dem Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Bezifferung von Validen- und Invalidenlohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentralen Aspekt der - nachvollziehbar zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den - Invaliditätsbemessung darstellt. Die Sache geht daher an die Verwaltung zurück, damit sie die massgeblichen Vergleichseinkommen und die Invalidität ermittle und hernach über das Leistungsbegehren neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu verpflichten, dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung von Art. 61 lit. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2’000</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und unentgeltliche Rechtsverbei</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständung erweist sich bei diesem Verfahrensausgang als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung der Sozialversi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 5. Dezember 2017 aufgehoben wird mit der Feststellung, dass für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit die Angaben im Gut</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">achten der Dres. B.___ und C.___ massgebend sind, und die Sache wird zur Invaliditätsbemessung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von Fr. 2’000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubBachmann</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>