EPF. Projets de construction et concession tramway 1798 8 décembre 1986 Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 115 Stimmen Dagegen 1 Stimme An den Ständerat - Au Conseil des Etats #ST# 86.019 Landesmuseum. Erwerb von Altertümern Musée national. Acquisition d'antiquités Botschaft und Beschlussentwurf vom 7. Mai 1986 (BBI II, 541) Message et projet d'arrêté du 7 mai 1986 (FF II, 557) Beschluss des Ständerates vom 6. Oktober 1986 Décision du Conseil des Etats du 6 octobre 1986 Herr Landoli unterbreitet im Namen der Kommission für Wissenschaft und Forschung den folgenden schriftlichen Bericht: 1. Mit der am 7. Mai 1986 verabschiedeten Vorlage ersucht der Bundesrat die Eidgenössischen Räte, den Zahlungskre- dit für die Erwerbung vaterländischer Altertümer des Schweizerischen Landesmuseums (SLM) auf jährlich 800 000 Franken zu erhöhen. Seit genau 100 Jahren beteiligt sich der Bund mit jährlichen Krediten an den Bestrebungen zur Erwerbung und Erhal- tung vaterländischer Altertümer (Bundesgesetz vom 30. Juni 1886). Diese Kredite wurden mit dem Bundesgesetz vom 27. Juni 1890 betreffend die Errichtung eines Schweizeri- schen Landesmuseums auf das SLM übertragen. Gemäss Artikels dieses Gesetzes werden die historisch- antiquarischen Sammlungen des Landesmuseums einer- seits aus Schenkungen und Legaten und andererseits aus dem Kredit des Bundes geäufnet, der sich seit 1970 auf jährlich 400 000 Franken bemisst. Der Kredit dient dem Ankauf beweglicher Altertümer geschichtlicher und kunst- geschichtlicher Art, die von allgemeinschweizerischer Bedeutung sind und im Sammlungskonzept vorhandene Lücken zu schliessen vermögen. Aufgrund der seit 1970 eingetretenen Geldentwertung und der real gestiegenen Preise für Altertümer ist eine Anpas- sung der Jahrespauschale dringend erforderlich. Aus Spar- gründen beschränkt sich die beantragte Krediterhöhung auf den Ausgleich des Kaufkraftverlustes, ohne die weiterhin fortschreitende Preisentwicklung zu berücksichtigen, die im Kunst- und Antiquitätenhandel sehr schwer vorauszuschät- zen ist. Von Bedeutung ist die Erhöhung der Kredite vor allem auch im Hinblick auf die Einrichtung der im Aufbau begriffenen Zweigstelle des Landesmuseums auf Schloss Prangins bei Nyon. Die Kommission gelangte zur Ueberzeugung, dass diese finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, damit der Bund seine kulturpolitischen Aufgaben in diesem Bereich erfüllen kann. Antrag der Kommission Eintreten und Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Proposition de la commission Entrer en matière et adhérer au projet du Conseil fédéral Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Ziff. l und II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, eh. l et II Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 109 Stimmen Dagegen 3 Stimmen An den Ständerat - Au Conseil des Etats #ST# 86.031 ETH. Bauvorhaben und Tramkonzession Lausanne Süd-West EPF. Projets de construction et concession pour le tramway Lausanne sud-ouest Botschaft und Beschlussentwürfe vom 28. Mai 1986 (BBI II, 1149) Message et projets d'arrêtés du 28 mai 1986 (FF II, 1181) Beschluss des Ständerates vom 6. Oktober 1986 Décision du Conseil des Etats du 6 octobre 1986 Landoli, Berichterstatter: Mit seiner Botschaft an das Parla- ment ersucht der Bundesrat um einen Kredit von gesamthaft 428 Millionen Franken. Diese halbe Milliarde beinhaltet ein breites Spektrum an Bauvorhaben, die alle direkt, aber auch indirekt der Lehre und Forschung an den beiden Techni- schen Hochschulen in Zürich und Lausanne von Nutzen sein werden. Obwohl die neuen Objektkredite und die vorliegenden Zusatzkredite sich auf Bauvorhaben in Schwerzenbach und Zürich, in Villigen (Aargau) und in der Region von Lausanne erstrecken, sind sie doch ganz klar auf drei Schwerpunkte ausgerichtet: erstens die ETH Lausanne, zweitens die ETH Zürich und drittens das Schweizerische Institut für Nuklear- forschung in Villigen. Zu allen drei Objekten müssen Zusatz- kredite eingeholt werden. Eine übersichtliche Zusammen- stellung der gesamten Kredite sehen Sie in der Botschaft auf den Seiten 87 bis 89. 1. Zur Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne ist zu sagen, dass sich die Eidgenossenschaft im Jahre 1968 mit einem Bundesbeschluss verpflichtet hat, innert 25 Jah- ren die Hochschule aus dem Stadtkern von Lausanne nach Ecublens zu verlegen. Der geforderte Baukredit von 221 200 000 Franken ist denn auch der dritte Teilkredit für die zweite Bauetappe. Mit Genugtuung nehmen wir zur Kenntnis, dass in dieser Bauetappe bewusst auf Gebäude der Verwaltung und auf Sportanlagen verzichtet wurde. Dagegen werden Gebäude für die erst beschlossene Abteilung für Informatik errichtet. Diese enthalten Hörsäle, die polyvalent sowohl für Vorlesun- gen als auch für Praktika verwendet werden können. Kommentarlos hat die Kommission Wissenschaft und For- schung dem Liegenschaftserwerb für den Bau von Studen- tenwohnungen zugestimmt. Anlass zur Diskussion gab der ausserordentliche Beitrag von 45 Millionen an eine Trambahn. Lieber diesen einmali- gen, absolut fixierten und keiner Teuerungsklausel unter-Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Landesmuseum. Erwerb von Altertümern Musée national. Acquisition d'antiquités In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1986 Année Anno Band V Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 05 Séance Seduta Geschäftsnummer 86.019 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 08.12.1986 - 14:30 Date Data Seite 1798-1798 Page Pagina Ref. No 20 014 981 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. 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