<h2>SubmittedText<h2><p>Seit ungefähr drei Jahren bezieht das VBS aus Kostengründen Tomaten - Tomatenpüree, Sugo - aus dem Ausland, vornehmlich aus Italien. Dies hat zur Folge, dass die schweizerischen Gemüseproduzenten insbesondere in den Sommermonaten einen Grossteil ihres einheimischen Tomatenüberschusses von über 500 Tonnen "aufs Feld ausbringen müssen". Mit anderen Worten: Das VBS zwingt die heimischen Gemüsebauern, ihre überschüssigen Tomaten wegzuwerfen.</p><p>Ich bitte deshalb den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Stimmt es, dass das VBS aus Kostengründen Tomaten - Tomatenpüree, Sugo - neu, um Kosten einzusparen, aus dem Ausland bezieht und somit zynisch in Kauf nimmt, dass die heimischen Gemüseproduzenten einen Teil ihres Tomatenüberschusses vernichten müssen?</p><p>2. Findet die Landesregierung nicht auch, dass es paradox und ein Affront gegenüber den schweizerischen Gemüsebauern ist, dass ausgerechnet das VBS, welches per Verfassung zur Landesverteidigung verpflichtet ist, einheimische Gemüseproduzenten dazu zwingt, überschüssige Tomaten aus schnöden Kostengründen zu vernichten?</p><p>3. Sieht der Bundesrat künftig wieder eine Möglichkeit, dass das VBS insbesondere in den Sommermonaten die bis vor drei Jahren durchgeführte, bewährte Entlastungsmassnahme wieder durchführt und somit wieder Abnehmer von einheimischen Tomaten wird?</p>