<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00426</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107138&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00426</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.03.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 11.09.2003 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Aufenthaltsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wegen Straffälligkeit.<br/>Anwesenheitsanspruch des Ehemanns einer Niedergelassenen (E. 1). Gründe für die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Ehegatten von Niedergelassenen im Besondern (E. 2b). Aus der Abwägung folgt das Überwiegen des öffentlichen Interesses an der Fernhaltung des Beschwerdeführers: Massgebend sind die Schwere der Straftaten (geahndet mit knapp 23 Monaten Freiheitsstrafe), die fehlende Integration und Resozialisierung (obwohl die schwersten Delikte über 8 Jahre zurückliegen) und die Zumutbarkeit einer Rückkehr ins gemeinsame Heimatland für die Ehefrau und die (11- bzw. 9-jährigen) Kinder (E. 3+4).<br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EHEFRAU">EHEFRAU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENLEBEN">FAMILIENLEBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INTEGRATION">INTEGRATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KIND/-ER">KIND/-ER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NIEDERGELASSENE/-R">NIEDERGELASSENE/-R</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃFFENTLICHE ORDNUNG">ÃFFENTLICHE ORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RESOZIALISIERUNG">RESOZIALISIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFFÃLLIGKEIT">STRAFFÃLLIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Garantien der EMRK ST: ÃBRIGE GARANTIEN DER EMRK">ÃBRIGE GARANTIEN DER EMRK</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERSCHULDEN">VERSCHULDEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUMUTBARKEIT">ZUMUTBARKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 11 lit. III ANAG</span><br/><span class="gerade">Art. 17 lit. II ANAG</span><br/><span class="ungerade">Art. 16 lit. III ANAV</span><br/><span class="gerade">Art. 13 lit. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 100 lit. I b OG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. I h VRG</span><br/><span class="gerade">§ 43 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A, StaatsbÃ¼rger von Jugoslawien (heute Serbien-Montenegro) aus Montenegro, reiste 1992 fÃ¼r zwei Tage illegal in die Schweiz ein und heiratete die im Kanton ZÃ¼rich niedergelassene jugoslawische StaatsangehÃ¶rige C. Nachdem er am 18. Oktober 1992 zum zweiten Mal illegal in die Schweiz eingereist war, wurde ihm am 26. Januar 1993 eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt, die in der Folge insgesamt bis zum 16. Oktober 2001 verlÃ¤ngert wurde. Ebenso wurde ihm spÃ¤ter der Stel­lenantritt bewilligt. Der Ehe entstammen die SÃ¶hne D und E, die im Besitz der Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich sind. A arbeitete frÃ¼hestens ab dem 1. August 1995 bis zum 31. Mai 1996 als Elektrohilfsmonteur sowie vom 1. MÃ¤rz bis zum 30. September 1999 als Hausbursche. Aufgrund von zwei UnfÃ¤llen in den Jahren 1996 und 1997 bezog er vom 1. Ok­tober 1998 bis zum 31. Mai 1999 eine volle IV-Rente. Ab 1. Februar 2001 arbeitete er als Hauswart mit einem Pensum von rund 50 %; heute hilft er seiner Ehefrau, welche seit dem 1. Januar 2002 diese Stelle bekleidet, bei der Arbeit und der Kinderbetreuung. Ein IV-Ver­fah­ren ist anscheinend noch pendent.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>A hat in der Schweiz die folgenden rechtskrÃ¤ftigen Verurteilungen erwirkt:</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>-<span> </span></span><span>Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft ZÃ¼rich vom 30. Oktober 1992: 5 Ta­ge GefÃ¤ngnis (bedingt; Probezeit 2 Jahre) unter Anrech­nung eines Tags Polizeiverhaft wegen mehrfachen Vergehens gegen das Bundesge­setz vom 26. MÃ¤rz 1931 Ã¼ber Aufenthalt und Nieder­lassung der Aus­lÃ¤nder (ANAG);</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>-<span> </span></span><span>Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Uster vom 8. Juli 1993: 15 Tage Ge­fÃ¤ngnis (bedingt; Probezeit 3 Jahre) und Fr. 400.- Busse we­gen FÃ¼hrens eines Motorfahrzeugs trotz Entzug des FÃ¼hrerausweises, Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch und Ãbertretung der Verkehrs­regelnverordnung;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>-<span> </span></span><span>Urteil des Bezirksgerichts ZÃ¼rich vom 8. Juni 1994: 1 Monat GefÃ¤ngnis (bedingt; Probezeit 3 Jahre) wegen Anstiftung zur falschen Anschul­digung, als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Uster vom 8. Juli 1993;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>-<span> </span></span><span>Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft ZÃ¼rich vom 30. Dezember 1994: 30 Tage GefÃ¤ngnis (unbedingt) und Fr. 250.- Busse wegen Entwendung zum Gebrauch, Fahrens ohne FÃ¼hrerausweis und Verletzung der Verkehrsregeln;</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>-<span> </span></span><span>Urteil des Strafgerichts des Kantons Zug vom 30. MÃ¤rz 2001: 17 Mona­te Zuchthaus unter Anrechnung von 18 Tagen erstan­dener Unter­suchungshaft (bedingt; Probezeit 5 Jahre) wegen gewerbs- und banden­mÃ¤ssigen Diebstahls, mehrfacher SachbeschÃ¤digung und mehrfachen Hausfriedensbruchs (begangen zwischen dem 30. Juni und dem 31. Au­gust 1994) sowie Fahrens in angetrunkenem Zustand (begangen am 5. Dezember 1996), teilweise als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft ZÃ¼rich vom 30. Dezember 1994; Wider­­ruf der Ge­wÃ¤hrung des bedingten Strafvollzugs gemÃ¤ss Urteil des Be­zirksge­richts ZÃ¼rich vom 8. Juni 1994; Landesverweisung von 5 Jah­ren (bedingt; Probezeit 5 Jahre);</span></p> <p class="EinzugZitat"><span>-<span> </span></span><span>Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft ZÃ¼rich vom 3. September 2001: 3 Mo­nate GefÃ¤ngnis (unbedingt) wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand und Verletzung der Verkehrsregeln.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Damit wurden A Freiheitsstrafen in der Dauer von insgesamt 21 Monaten und 50 Tagen, also von knapp 23 Monaten, auferlegt. Zwischen dem 11. April 1997 und Januar 2000 mussten er und seine Familie von der Ã¶ffentlichen FÃ¼rsorge mit insgesamt Fr. 110'129.05 unterstÃ¼tzt werden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 10. Oktober 2001 wies die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Migrationsamt) das Gesuch A's um VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab. Sie erwog im Wesentlichen, wegen seiner StraffÃ¤lligkeit sei seine weitere Anwesenheit im Kanton ZÃ¼rich unerwÃ¼nscht.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Den gegen diese VerfÃ¼gung gerichteten Rekurs vom 9. November 2001 wies der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss vom 6. November 2002 ab. Die BegrÃ¼ndung lautete im Wesentlichen, wegen der StraffÃ¤lligkeit A's Ã¼berwÃ¶gen die Ã¶ffentlichen In­teressen an dessen Fernhaltung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 13. Dezember 2002 liess A gegen den Beschluss des Regierungsrats Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und beantragen, es sei dieser Beschluss aufzuheben und die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung anzuordnen, unter Zu­sprechung einer angemessenen ProzessentschÃ¤digung. Im Wesentlichen wurde geltend gemacht, die privaten Interessen des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner Familie Ã¼berwÃ¶gen das Ã¶ffentliche Interesse an seiner Fernhaltung, weil er seit August 1994 nicht mehr in nennens­wertem Mass straffÃ¤llig geworden sei und heute in geordneten VerhÃ¤ltnissen lebe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In seiner Vernehmlassung vom 8. Januar 2003 liess der Regierungsrat beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit verzich­tete stillschweigend auf eine Beschwerdeantwort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. </span>§ 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflege­geset­zes vom 24. Mai 1959 (VRG) gestattet die Beschwerde beim Verwaltungsge­richt auf dem Gebiet der Fremdenpolizei, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundes­gericht offen steht. Das trifft zu fÃ¼r Entscheide Ã¼ber Aufenthalts- und Nieder­las­sungs­bewil­li­gun­gen, auf deren Erteilung der oder die auslÃ¤ndische StaatsangehÃ¶rige einen bundes- oder vÃ¶l­­kerrechtlichen Anspruch hat (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 des Bundes­rechts­pflege­geset­zes vom 16. Dezember 1943 [OG]; BGE 128 II 145 E. 1.1.1).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer wohnt mit seiner niedergelassenen Ehefrau zusammen und hat deshalb gestÃ¼tzt auf Art. 17 Abs. 2 Satz 1 ANAG einen gesetzlichen Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Da die familiÃ¤ren Beziehungen zu seiner Ehefrau und seinen minderjÃ¤hrigen SÃ¶hnen gelebt werden und intakt sind, verfÃ¼gt er weiter Ã¼ber einen Anwesenheitsanspruch aus Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Men­schen­rechts­konvention (EMRK) bzw. Art. 13 Abs. 1 der Bun­desverfassung vom 18. April 1999 (BV). Die Frage, ob im konkreten Fall die Voraussetzungen zur Ver­wirklichung der An­sprÃ¼che tatsÃ¤chlich erfÃ¼llt sind, ist im Rahmen der materiellen PrÃ¼fung zu beurteilen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) GemÃ¤ss Art. 17 Abs. 2 Satz 2 ANAG hat der auslÃ¤ndische Ehegatte einer Nieder­gelassenen nach einem ordnungsgemÃ¤ssen und ununterbrochenen Aufenthalt von fÃ¼nf Jahren Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung. Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt aller­­dings einzig die VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung, womit die Frage der Niederlassungsbewilligung nicht Streitgegenstand bildet. UnabhÃ¤ngig davon hat das Verwaltungs­­gericht von Amts wegen als Vorfrage zu prÃ¼fen, ob ein Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung besteht, weil in diesem Fall die Aufenthaltsbewilligung, die dem Beschwer­defÃ¼hrer ein weniger gefes­tigtes Anwesenheitsrecht gewÃ¤hrt, erst recht nicht verwei­­gert werden kann. Die Frage braucht im Folgenden aber nicht eigens behandelt zu werden, weil die AnsprÃ¼che auf die Aufenthalts- und auf die Niederlassungsbewilligung gemÃ¤ss Art. 17 Abs. 2 Satz 4 ANAG unter denselben Voraussetzungen erlÃ¶schen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Der bundesrechtliche Anspruch auslÃ¤ndischer Ehepartner und ‑partnerinnen von Niedergelassenen auf Erteilung oder VerlÃ¤ngerung der Aufent­halts- bzw. Niederlassungs­be­willigung erlischt, wenn der Anspruchsberechtigte gegen die Ã¶ffentliche Ordnung verstos­­sen hat (Art. 17 Abs. 2 Satz 4 ANAG). Ein Ausweisungsgrund wird nicht vorausgesetzt; der An­spruch erlischt vielmehr bereits aufgrund geringfÃ¼gigerer Ã¶ffentlicher Interessen. Immerhin muss die Bewilligungsverweigerung verhÃ¤ltnismÃ¤s­sig sein (BGr, 30. Sep­tember 2002, 2A.210/2002, E. 2+3.2, www.bger.ch; BGE 122 II 385 E. 3a; Andreas ZÃ¼nd in: Peter Uebersax/Peter MÃ¼nch/Thomas Geiser/Martin Arnold [Hrsg.], AuslÃ¤nderrecht, Basel/Genf/MÃ¼n­chen 2002, Rz. 6.60). SinngemÃ¤ss sind die Kriterien anzuwenden, nach denen die Angemessenheit einer Ausweisung zu beurteilen ist, nÃ¤mlich die Schwere des Verschuldens, die Dau­er der Anwesenheit in der Schweiz sowie die fÃ¼r die auszuweisende Person und ih­re Familien­angehÃ¶rigen drohenden Nachteile (Art. 11 Abs. 3 ANAG in Verbindung mit Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. MÃ¤rz 1949 zum ANAG [ANAV]).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Wird Art. 17 Abs. 2 Satz 4 ANAG in diesem Sinn nach Bundesverfassungs- und VÃ¶lkerrecht ausgelegt, ergeben sich aus Art. 8 EMRK (und dem gleichbedeutenden Art. 13 Abs. 1 BV) keine weitergehenden AnsprÃ¼che. Nach Art. 8 Abs. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Rechtsgut des Familienlebens nur statthaft, soweit er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft fÃ¼r die nationale Sicher­heit, die Ã¶ffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Ver­teidigung der Ordnung oder zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig ist. Die Konvention ver­­langt also eine umfassende AbwÃ¤gung der sich gegenÃ¼berstehenden Interessen: der priva­­ten Inte­ressen an der Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung und der Ã¶ffentlichen Inte­res­­sen an de­ren Verweigerung (vgl. BGE 122 II 1 E. 2, 120 Ib 22 E. 4a, 120 Ib 1 E. 3b+c). Nach der Pra­xis des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte sind insbesondere beachtlich: die Art und Schwere der be­­gangenen Tat, die Dau­er des Aufenthalts im Gaststaat, die seit der Tat ver­strichene Zeit und das Ver­halten der straffÃ¤llig gewordenen Person in diesem Zeitraum, die Nationali­tÃ¤t aller betroffenen Personen, die familiÃ¤re Situation der straffÃ¤llig gewordenen Person, insbesondere die Dauer der Ehe, die IntensitÃ¤t der Beziehung, das Vorhandensein von Kindern und deren Alter. Wesent­lich ist ferner, ob die Ehepartnerin oder der Ehepartner im Zeitpunkt der BegrÃ¼ndung des Familienlebens um die zur Fernhaltemassnahme Anlass ge­bende Tat wusste. Zu berÃ¼cksichtigen sind schliesslich die Schwierigkeiten, welchen die Ehepartnerin bzw. der Ehepartner im Heimatland der straffÃ¤l­lig gewordenen Person ausgesetzt wÃ¤re, wobei solche Schwierigkeiten eine Fernhaltung nicht ausschliessen (EGMR, 2. Au­gust 2001, Boultif, 54273/00, § 48, http://hudoc.echr.coe.int). Nach der Praxis des Bun­­des­gerichts ist die Frage der Zumutbarkeit einer Ausreise nicht aufgrund der per­sÃ¶n­li­chen WÃ¼n­sche der Betroffenen zu beantworten, sondern unter ob­jek­ti­ver Beurteilung ihrer per­sÃ¶nlichen Ver­hÃ¤lt­nisse und Um­stÃ¤nde (BGE 116 Ib 353 E. 3b, 110 Ib 201 E. 2a). Eine all­fÃ¤l­lige Unzumutbarkeit der Aus­rei­se ist mitab­zuwÃ¤gen, fÃ¼hrt aber fÃ¼r sich allein nicht zur Un­zulÃ¤ssigkeit einer Be­wil­li­­gungs­verweige­rung (BGE 120 Ib 129 E. 4b, 116 Ib 353 E. 3f). Dabei ist die Verwei­ge­rung der Aufenthaltsbewilligung eher zulÃ¤ssig als die Aus­wei­sung, weil der auslÃ¤ndischen Person nur im letzteren Fall das Betreten der Schweiz voll­stÃ¤n­dig un­tersagt wird (vgl. BGr, 19. Juli 2002, 2A.141/2002, E. 3.3, www.bger.ch; BGE 120 Ib 6 E. 4a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Nach §§ 50 und 51 VRG kann mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde jede Rechts­­verletzung und jede fÃ¼r den Entscheid erhebliche unrichtige oder ungenÃ¼gende Fest­stellung des Sachverhalts angefochten werden. Laut § 50 Abs. 3 VRG kommt dem Verwal­tungsgericht in der Regel keine freie NachprÃ¼fung des Ermessens der Verwaltungs­behÃ¶rde zu. GemÃ¤ss Bundesgericht betreffen die ver­schiedenen Gesichtspunkte, auf die bei der PrÃ¼fung der Angemessenheit der Aus­weisung â bzw., wie hier, der Verweigerung der Auf­ent­haltsbewilligung â abzustellen ist, die richtige Anwendung von Bundesrecht. Sie seien inso­­fern frei zu prÃ¼fen, doch sei es dem Bundesgericht verwehrt, sein eigenes Er­mes­sen an die Stelle desjenigen der zustÃ¤ndigen kantonalen BehÃ¶rde zu setzen (BGr, 25. Juni 2001, 2A.158/2001, E. 2a, www.bger.ch; BGE 125 II 521 E. 2a). Gleiches gilt kraft Art. 98a Abs. 3 OG auch fÃ¼r das Verwaltungsgericht (VGr, 9. Mai 2001, VB.2001.00022, E. 3b, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Der BeschwerdefÃ¼hrer macht im Wesentlichen geltend, in der InteressenabwÃ¤gung Ã¼berwÃ¶gen die GrÃ¼nde, die fÃ¼r seine Anwesenheit in der Schweiz sprÃ¤chen, gegenÃ¼ber dem Ã¶ffentlichen Interesse an seiner Fernhaltung. Auf diese AbwÃ¤gung ist im Folgenden nÃ¤her einzugehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der BeschwerdefÃ¼hrer macht geltend, die mit Strafbefehlen vom 30. Oktober 1992, 8. Juli 1993 und 30. Dezember 1994 sowie mit Urteil vom 8. Juni 1994 verhÃ¤ngten Strafen seien unbeachtlich, weil er hierfÃ¼r von der damaligen Fremdenpolizei (dem heutigen Migrationsamt) verwarnt worden sei. Diese Ansicht ist unzutreffend: Die Verwarnung â die von der Ausweisungsandrohung nach Art. 16 Abs. 3 ANAV zu unterscheiden ist (vgl. BGE 96 I 266 E. 7) â dient zur Information Ã¼ber die auslÃ¤nderrechtliche Tragweite strafrecht­licher Verfehlungen und bewirkt keine BeeintrÃ¤chtigung der fremdenpolizeilichen Rechtsstellung der betroffenen Person. Sie stellt dem­nach keine abschliessende fremdenpo­lizeiliche Ahndung der ihr zugrunde liegenden Gesetzes­verstÃ¶sse dar; vielmehr sind diese erneut im Gesamtzusammenhang zu wÃ¼rdigen, wenn spÃ¤ter aufgrund weiterer Verfehlungen die Notwendigkeit einer fremdenpolizeilichen Mass­nahme zu beurteilen ist (RB 1998 Nr. 56). Wie sich aus den folgenden ErwÃ¤gungen er­gibt, erscheinen diese vergleichsweise weniger gewichtigen und lÃ¤nger zurÃ¼ckliegenden Bestrafungen im Ãbrigen keineswegs aus­schlaggebend fÃ¼r die fragliche NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Ausgangspunkt der folgenden ErwÃ¤gungen ist demnach, dass der BeschwerdefÃ¼h­­rer Freiheitsstrafen von insgesamt knapp 23 Monaten Dauer erwirkt hat. Ein Grund, die Aufenthaltsbewilligung nicht zu verlÃ¤ngern, ist damit im Sinn von Art. 17 Abs. 2 Satz 4 ANAG gegeben; zu prÃ¼fen bleibt einzig, ob sich die vor diesem Hintergrund erfolgte Bewilligungsverweigerung unter BerÃ¼cksichtigung aller massgeblichen UmstÃ¤nde als verhÃ¤lt­nismÃ¤ssig erweist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Die vom Strafrichter verhÃ¤ngte Strafe bildet den Massstab fÃ¼r die Schwere des Ver­schuldens und die frem­den­po­lizeiliche InteressenabwÃ¤gung. Nach der Praxis des Bundes­gerichts liegt der Richtwert, von dem an in der Regel keine Bewilli­gun­gen mehr erteilt werden, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe, wenn ein mit einer Schwei­zerin verheirateter AuslÃ¤nder um eine erstmalige Bewilligung er­sucht oder nach bloss kurzer Aufenthaltsdauer die VerlÃ¤ngerung seiner Bewilligung be­an­tragt (BGr, 19. Juli 2002, 2A.141/2002, E. 4.2.1, www.bger.ch; BGE 120 Ib 6 E. 4b; Marc Spescha/Peter StrÃ¤uli, AuslÃ¤nderrecht, ZÃ¼rich 2001, S. 45). Inwieweit dieser Richtwert hier sinngemÃ¤ss heranzuziehen ist, braucht nicht abschliessend beantwortet zu werden, sind doch jedenfalls die konkreten UmstÃ¤nde abzuwÃ¤gen (vgl. BGr, 29. April 2002, 2A.571/2001, E. 3, www.bger.ch). Dabei ist auch zu beach­ten, dass die Freiheitsstrafen, zu denen der BeschwerdefÃ¼hrer verurteilt wurde, deutlich Ã¼ber dem Richtwert lÃ¤gen, wenn das Strafgericht des Kantons Zug im Urteil vom 30. MÃ¤rz 2001 die zu verhÃ¤ngende Strafe wegen der langen Verfahrensdauer nicht um ein Drittel re­du­­ziert hÃ¤tte.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Das Bezirksgericht ZÃ¼rich hat in seinem Urteil vom 8. Juni 1994 das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers als "nicht mehr leicht" bezeichnet. Das Strafgericht des Kantons Zug schÃ¤tzte in seinem Urteil vom 30. MÃ¤rz 2001 das Verschulden bei den EinbruchdiebstÃ¤h­len als schwer ein und warf dem BeschwerdefÃ¼hrer "ein hohes Mass an krimineller Ener­gie" vor; beim Fahren in angetrunkenem Zustand wertete es das Verschulden dagegen als eher leicht. Schliesslich hat die Bezirksanwaltschaft ZÃ¼­rich, die den BeschwerdefÃ¼hrer mit Strafbefehl vom 3. September 2001 zu drei Monaten GefÃ¤ngnis wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand verurteilte, auf die GewÃ¤hrung des be­dingten Strafvollzugs wegen unÃ¼berwindlicher Bedenken in subjektiver Hinsicht verzichtet. Wie die Vorinstanz ausfÃ¼hrt, ist auch zu beachten, dass sich der Beschwerde­fÃ¼hrer trotz der damals laufenden Strafuntersuchung nicht vom Delinquieren abhalten liess. Die WÃ¼rdigung der Vorinstanz, das Verschulden des BeschwerdefÃ¼hrers wiege insgesamt schwer und sein Verhalten zeuge von einer be­achtlichen kriminellen Energie und Uneinsichtigkeit, ist grundsÃ¤tzlich nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) In der Beschwerdeschrift wird geltend gemacht, dass die StraffÃ¤lligkeit des Beschwer­defÃ¼hrers auf Alkoholsucht, Existenzangst und eine finanzielle Notlage zurÃ¼ckzufÃ¼h­­ren gewesen sei. Mittlerweile trinke er aber nicht mehr, habe eine gesicherte Arbeitsstel­­le und lebe in geordneten VerhÃ¤ltnissen. Er sei auch seit mehreren Jahren nicht mehr in relevanter Weise straffÃ¤llig geworden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Dem Resozialisierungsgedanken des Strafrechts ist im Rahmen der umfassenden fremdenpolizeilichen InteressenabwÃ¤gung Rechnung zu tragen (BGE 125 II 105 E. 2c). FÃ¼r die FremdenpolizeibehÃ¶rden steht je­doch â anders als fÃ¼r die Straf­behÃ¶rden â das Interesse an der Ã¶ffentlichen Sicherheit im Vordergrund. Daraus kann sich im Vergleich ein stren­gerer Beurteilungsmassstab ergeben (BGr, 18. November 2002, 2A.438/2002, E. 2.2.4, www.bger.ch; BGE 120 Ib 129 E. 5b). Das Risiko eines RÃ¼ckfalls ist umso weniger hinzunehmen, je schwerwiegender die verÃ¼b­ten Taten sind (BGE 120 Ib 6 E. 4c S. 15 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">bb) Der Beschwerde kann insoweit noch gefolgt werden, als die massgeblichen Straf­­taten (nÃ¤mlich die EinbruchdiebstÃ¤hle) bereits vor rund achteinhalb Jahren, zwischen dem 30. Juni und dem 31. August 1994, verÃ¼bt wurden. Indessen hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer nicht nur am 5. Dezember 1996, sondern wiederum am 12. MÃ¤rz 2001 des Fahrens in angetrunkenem Zustand schuldig gemacht. Dies kann umso weniger verharmlost werden, als er dabei in der rechtlich relevanten Fahrzeit einen Blutalkoholgehalt von mindes­tens 1,99 Gewichtspromille aufwies. Im Ãbrigen ist nicht nur die angebliche Ãberwindung der Alkoholsucht ungewiss; auch die berufliche Zukunft des Beschwerde­fÃ¼hrers und die fi­nanziellen VerhÃ¤ltnisse der Familie scheinen nach wie vor prekÃ¤r. Nicht unbedingt zu Las­ten des BeschwerdefÃ¼hrers spricht allerdings, dass er die Stelle als Hauswart mit einem Pen­sum von rund 50 %, die er am 1. Fe­bru­ar 2001 angetreten hat, entgegen seiner Behaup­tung und der entsprechenden Annahme der Vorinstanz nicht mehr selber ausÃ¼bt, sondern nur mehr seiner Ehefrau, die am 1. Januar 2002 diese Anstellung Ã¼bernommen hat, bei der Arbeit "behilflich" ist: Es ist davon auszugehen, dass der Verlust der Arbeitsstelle mit der ungesicherten fremdenpolizeilichen Stellung im Zusammenhang steht.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Der Vorinstanz ist nicht entgangen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine schwersten De­­likte im Sommer 1994 verÃ¼bt hat, wenn er sich auch seither wiederum zweimal des Fahrens in angetrunkenem Zustand schuldig gemacht hat; sie hat diesen Umstand allerdings nicht be­sonders gewichtet. Ihre Schlussfolgerung, vom BeschwerdefÃ¼hrer gehe "eine weit Ã¼ber das zu duldende Mass hinaus gehende Gefahr fÃ¼r die Ã¶ffentliche Ruhe und Ordnung aus", ist im Ergebnis dennoch nicht zu beanstanden: Zwar scheint beim BeschwerdefÃ¼hrer eine gewisse Stabilisierung eingetreten zu sein, doch darf diese anderseits nicht Ã¼berbewer­tet werden, da seine berufliche Zukunft als ungesichert bezeichnet werden muss und die Aus­sage, er trinke nicht mehr, angesichts des erneuten (wenn auch seinerseits rund zwei Jahre zurÃ¼ckliegenden) Fahrens in angetrunkenem Zustand eine blos­se Behauptung darstellt.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">d) Insgesamt ist daher die EinschÃ¤tzung der Vorinstanz, es bestehe ein erhebliches Ã¶ffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwer­defÃ¼hrers, nicht zu beanstanden. </p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Dem Interesse des Staates an einer Fernhaltung sind die Interessen des Beschwer­de­fÃ¼hrers und von dessen Familie an dessen Verbleib in der Schweiz gegenÃ¼berzustellen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Der Vorinstanz kann darin zugestimmt werden, dass trotz der Aufenthaltsdauer von mittlerweile rund zehn Jahren nicht von einer massgebenden Integration des Beschwer­­defÃ¼hrers ausgegangen werden kann. Seine Freizeit verbringt er mit seiner Familie oder beim Kartenspiel mit Freunden, die alle AuslÃ¤nder sind. Beruflich hat der BeschwerdefÃ¼hrer in der Schweiz nicht wirklich Fuss gefasst, was allerdings teilweise auf die unfallbedingte Behinderung zurÃ¼ckgefÃ¼hrt werden mag. Umgekehrt wÃ¤ren ihm die Ausreise und das Leben in seinem Heimatland grundsÃ¤tzlich zuzumuten: Er ist erst im Alter von Ã¼ber 27 Jahren in die Schweiz gelangt, und die Beziehungen zu seiner eigenen Familie sowie zu derjenigen seiner Ehefrau in der jeweiligen Heimat sind in­takt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Im Rahmen der InteressenabwÃ¤gung ebenfalls zu berÃ¼cksichtigen sind <span>die mit ei­ner allfÃ¤lligen NichtverlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung verbundenen Nachteile fÃ¼r die Familie des Betroffenen (Art. 16 Abs. 3 ANAV analog).</span></span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>aa) Die Ehefrau des BeschwerdefÃ¼hrers, welche Ã¼ber die Niederlassungsbewilligung verfÃ¼gt, stammt ebenfalls aus Serbien-Montenegro. Sie wurde in Z (Serbien) geboren, wo sie die Schulen besuchte, und reiste 1970 in die Schweiz ein. Nach ihren eigenen Aussagen, die mit denjenigen ihres Ehemanns Ã¼bereinstimmen, leben ihre Mutter und ihre Schwester in Z; die Behauptung in der Beschwerdeschrift, ihre Eltern und Geschwis­ter seien in der Schweiz niedergelassen, trifft somit nicht zu. Ihre Beziehungen zur eigenen Familie und zu derjenigen ihres Ehemanns sind ebenfalls gut. Insgesamt erscheint die RÃ¼ck­kehr nach Serbien-Montenegro trotz der langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz zumutbar, was von den in der Beschwerdeschrift geÃ¤usserten Bedenken allgemeiner Natur nicht widerlegt wird. <span>Da die Zumutbarkeit nach objektiven Kriterien und nicht nach den per­sÃ¶nlichen WÃ¼n­schen der Betroffenen zu beurteilen ist (BGE 116 Ib 353 E. 3b), ist somit auch nicht entscheidend, dass die Ehefrau dem BeschwerdefÃ¼hrer nicht nach Serbien-Mon­te­negro fol­gen mÃ¶chte und wie sich eine allfÃ¤llige Trennung auswirken wÃ¼rde. </span>Nicht ausschlaggebend erscheint sodann, dass d<span>ie Ehefrau im Zeitpunkt des Ehe­schlusses darauf ver­trauen durfte, die Beziehung in der Schweiz leben zu kÃ¶nnen. </span></span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>bb) Die beiden SÃ¶hne des BeschwerdefÃ¼hrers sind knapp elf bzw. rund neuneinhalb Jahre alt. </span>Die Pra­xis anerkennt zwar, dass bei Kindern in diesem Alter infolge der integrati­ven Wirkung der Einschulung eine gewisse Verwurzelung im Land und Beziehungen aus­ser­halb des familiÃ¤ren Umfelds bestehen, sieht da­rin aber keine besonders intensiven Bezie­hungen, denen neben jenen zu den nÃ¤chsten AngehÃ¶rigen selb­stÃ¤ndige Bedeutung zukÃ¤me (NiccolÃ² Raselli/Christina Hausammann in: Uebersax/MÃ¼nch/Geiser/Arnold, Rz. 13.64; BGE 126 II 377 E. 2c/bb S. 386). Die Ausreise nach Serbien-Montenegro ist demnach fÃ¼r die Kinder wohl nicht unproblematisch, aber insgesamt zumutbar. Dies gilt umso eher, als sie neben Deutsch auch Serbokroatisch sprechen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) In WÃ¼rdigung aller UmstÃ¤nde erweist sich demnach der vorinstanzliche Entscheid als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig.</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. ...</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>