<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">IV.2008.01228</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Spitz, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Condamin</font> </p><p><font size="4">Gerichtssekretär Schetty</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 23. März 2009</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwältin Petra Oehmke</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">OZB Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Bahnhofplatz 9, Postfach 976, </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügungen vom 21. Oktober 2008 dem Beschwerdeführer IV-Taggelder in der Höhe von Fr. 103.80 (Grundansatz) zugesprochen hat (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> nach Einsicht in die Beschwerde vom 27. November 2008, mit welcher die Vertreterin des Beschwerdeführers die Aufhebung der angefochtenen Verfügungen beantragt hat (Urk. 1), in die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 15. Januar 2009 (Urk. 6), mit welcher diese die teilweise Gutheissung der Beschwerde beantragt hat, in die weiteren Schreiben der beschwerdeführenden Partei vom 26. Januar 2009 (Urk. 10) und der Beschwerdegegnerin vom 4. Februar 2009 (Urk. 13) sowie die weiteren Akten;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Beschwerdegegnerin das Taggeld in den angefochtenen Verfügungen gestützt auf das Einkommen des Beschwerdeführers vom 15. April bis 31. Juli 2004 ermittelte (Urk. 6 S. 1); sie in der Beschwerdeantwort festhielt, dass demgegenüber gestützt auf Art. 6 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Verbindung mit Art. 23 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) von einem relevanten Einkommen von Fr. 66'356.--, erzielt von August 2002 bis August 2003, auszugehen sei, was einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'104.30 entspreche (Fr. 66'356.-- / 13, Urk. 6 S. 3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Vertreterin des Beschwerdeführers mit Schreiben vom 26. Januar 2009 festhielt, dass sie mit der in der Beschwerdeantwort vorgenommenen Berechnung grundsätzlich einverstanden sei, das Einkommen aber in einem Schuljahr erzielt worden sei, so dass von einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'530.-- (Fr. 66'356.-- / 12) auszugehen sei (Urk. 10),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Beschwerdegegnerin an ihrem Standpunkt mit Duplik vom 4. Februar 2009 festhielt (Urk. 13),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> für die rechtlichen Grundlagen auf die zutreffenden Ausführungen in der Beschwerdeantwort verwiesen werden kann (Urk. 6),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> somit hinsichtlich der Berechnungsgrundlage des Taggeldes unbestrittenermassen von einem Einkommen von Fr. 66'356.--, erzielt von August 2002 bis August 2003, auszugehen ist (Urk. 6, Urk. 7/7, Urk. 10),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> der Beschwerdeführer gemäss Praktikumsbericht vom 2. Juni 2003 sein Praktikum bis zu den Sommerferien (12. Juli 2003) absolvierte (Urk. 7/2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auzugehen ist, dass das Einkommen der Dauer eines Schuljahres entspricht, welches nach Ablauf der Ferien Mitte August 2003 endete,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> bei diesem Sachverhalt der IK-Auszug korrekterweise Buchungen für die Monate August 2002 und August 2003 enthält, was aber nicht dazu führt, dass das entsprechende Einkommen durch 13 zu teilen ist, handelt es sich doch effektiv um ein Jahreseinkommen (Urk. 7/5 S. 2; Urk. 7/14),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> entsprechend dem Schreiben der Vertreterin des Beschwerdeführers vom 26. Januar 2009 demnach von einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'530.-- auszugehen ist (Urk. 10, Fr. 66'356.-- / 12),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> dies zur Aufhebung der angefochtenen Verfügungen sowie zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde führt (vergleiche Urk. 1 S. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> das Verfahren kostenpflichtig ist, da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht; die Gerichtskosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</font><sup><font face="RotisSerif" size="4">bis</font></sup><font face="RotisSerif" size="4"> IVG in der seit dem 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Fassung), auf Fr. 600.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Beschwerdegegnerin ausgangsgemäss zu verpflichten ist, dem Beschwerdeführer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche in Anwendung von Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde werden die angefochtenen Verfügungen vom 21. Oktober 2008 aufgehoben und es wird festgestellt, dass hinsichtlich der Berechnungsgrundlage für die Taggelder der Monate September 2008 bis Dezember 2008 von einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'530.-- auszugehen ist.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwältin Petra Oehmke</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">sowie an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>