<h2>SubmittedText<h2><p>In seiner Antwort auf meine Interpellation hat der Bundesrat am 20. April 1994 bekanntgegeben, 32 Mitarbeiter der SBB seien an einer Erkrankung gestorben, die durch Asbest-Inhalation ausgelöst worden sei. In seiner Antwort sagt er weiter, die Arbeiten zur Sanierung des Rollmaterials seien voll im Gange und im Rahmen des Projektes "Arbeitssicherheit" würden alle Anstrengungen unternommen, um weitere Erkrankungsfälle zu verhindern.</p><p>An einer Sitzung des Gewerkschaftlichen Verkehrsausschusses in der Europäischen Gemeinschaft, die neulich in Brüssel stattfand, wurde der Vertreter des Schweizerischen Eisenbahner-Verbandes auf die SBB-Wagen angesprochen, die zur Sanierung oder zum Abbruch in die Ukraine gebracht würden.</p><p>Ich frage den Bundesrat: Stimmen diese Informationen? Und, wenn ja:</p><p>- Wie viele Wagen wurden oder werden noch in die Ukraine gebracht und zu welchem Zweck?</p><p>- Welche Massnahmen wurden getroffen, um die Personen zu schützen, die mit den Arbeiten betraut sind?</p><p>- Sind die mit den Arbeiten betrauten Personen darüber informiert, welche Risiken mit der Einatmung von Asbest verbunden sind?</p>