<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_653/2007 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 13. November 2007 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Lustenberger, Seiler, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Wey. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">L.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Franziska Ryser-Zwygart, Niklaus Konrad-Strasse 12, 4500 Solothurn, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 13. August 2007. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Verfügung vom 15. August 2005 und Einspracheentscheid vom 11. April 2006 verneinte die IV-Stelle Luzern einen Anspruch des 1956 geborenen L.________ auf eine Rente der Invalidenversicherung mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades. </div> <div class="para">Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern wies die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. August 2007 ab. </div> <div class="para">L.________ lässt Beschwerde führen mit dem Antrag auf Anordnung eines gerichtlichen medizinischen Gutachtens und Zusprechung einer unbefristeten ganzen Rente; eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Verwaltung zurückzuweisen. Das überdies gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde mit Zwischenentscheid vom 17. Oktober 2007 abgewiesen. </div> <div class="para">Erwägungen: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (<span class="artref">Art. 82 ff. BGG</span>) kann wegen Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>) und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 BGG</span>; vgl. zur auch unter der Herrschaft des BGG gültigen Abgrenzung von Tat- und Rechtsfragen im Bereich der Invaliditätsbemessung [<span class="artref">Art. 16 ATSG</span>] für die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach <span class="artref">Art. 28 Abs. 1 IVG</span> <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=01.11.2007&amp;to_date=20.11.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a>). </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">2.1 Die Vorinstanz hat in pflichtgemässer Würdigung der gesamten Aktenlage - namentlich gestützt auf das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), vom 20. Mai 2005, worin mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Zervikalgie linksbetont mit intermittierender Zervikobrachialgie links sowie rezidivierende Lumbalgien diagnostiziert wurden - mit einlässlicher und nachvollziehbarer Begründung erkannt, dass der Versicherte in einer adaptierten Tätigkeit (kein Tragen schwerer Lasten, kein Vibrationsstress, keine monotonen Arbeiten mit anhaltender Extension in der Halswirbelsäule oder mit lang dauernder starker Kopfprotraktion ohne Bewegungswechsel) voll arbeitsfähig ist. </div> <div class="para">2.2 Gegen diese Betrachtungsweise wendet sich der Beschwerdeführer, wobei er insbesondere auf die psychiatrischen (Kurz-)Berichte des Dr. med. P.________, vom 26. Januar und 28. Juni 2005 abstellt, der eine anhaltende mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.2), eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2) sowie eine nichtorganische Insomnie (ICD-10 F50.0) feststellte und vor diesem Hintergrund eine vollständige Leistungsunfähigkeit annahm. Mit Blick auf die Diagnose der Insomnie hielt der Psychiater Dr. med. F.________ in seinem für die MEDAS angefertigten Teilgutachten vom 18. März 2005 fest, Dr. med. P.________ stütze sich lediglich auf die subjektiv geklagten Schlafprobleme des Versicherten, was nicht genüge. Vielmehr sei hierzu eine Abklärung im Schlaflabor erforderlich. Der Versicherte macht geltend, weil eine solche Abklärung nicht erfolgt sei, sei der ermittelte Sachverhalt unvollständig, weshalb entsprechende Weiterungen zu veranlassen seien. Ferner weist er darauf hin, Dr. med. M.________, Facharzt für Neurologie, habe in seinem - im Rahmen des MEDAS-Gutachtens verfassten - Bericht vom 16. März 2005 die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung gestellt, die schliesslich aber nicht in die Gesamtbeurteilung des MEDAS-Gutachtens eingeflossen sei. </div> <div class="para">2.3 Die sich im Wesentlichen gegen die vorinstanzliche Arbeits(un)fähigkeitsbemessung richtenden und somit Tatsächliches beschlagenden Vorbringen in der Beschwerde vermögen an der Betrachtungsweise des kantonalen Gerichts indessen nichts zu ändern. So erübrigt sich eine Abklärung in einem Schlaflabor bereits deshalb, weil dieses bloss das Vorliegen einer Insomnie bestätigen könnte, die für sich alleine noch keine invalidisierende Arbeitsunfähigkeit zur Folge hätte (vgl. Urteil I 602/06 vom 31. Mai 2007, E. 4). Zudem betrachtete der behandelnde Psychiater Dr. med. P.________ die Insomnie im Rahmen der Depression, die aufgrund des Gutachtens der MEDAS nicht als invalidisierend anzusehen ist. Schliesslich vermöchte im Lichte der Rechtsprechung hinsichtlich der grundsätzlich fehlenden invalidisierenden Wirkung aetiologisch-pathogenetisch unerklärlicher syndromaler Leidenszustände (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=01.11.2007&amp;to_date=20.11.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-65%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page65">BGE 132 V 65</a>, 131 V 49, 130 V 352 und 396) auch die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung keine Beeinträchtigung des Leistungsvermögens des Versicherten zu rechtfertigen, zumal, wie bereits die Ausführungen des kantonalen Gerichts hinreichend belegen, die Morbiditätskriterien nicht erfüllt sind. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Beschwerde hatte keine Aussicht auf Erfolg, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> als offensichtlich unbegründet (Abs. 2 lit. a), ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid, erledigt wird. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei auferlegt (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Luzern, 13. November 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Wey </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>