<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">BV.2011.00067</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">III. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichterin Heine, Vorsitzende</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichterin Annaheim</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichter Vogel</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiberin Condamin</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 30. Oktober 2012</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Sammelstiftung BVG der X.___-Gesellschaft</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Klägerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Y.___ GmbH</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beklagte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font face="RotisSerif" size="4">Nach Einsicht in</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die gegen die Y.___ GmbH gerichtete Klage der Sammelstiftung BVG der X., vom 5. September 2011 mit dem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">"1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von CHF 23168.85 nebst Zins zu 5 % seit 05.09.2011 zuzüglich CHF 1500.-vertraglich geschuldete Umtriebsentschädigung zu zahlen.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> 2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten."</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> sowie in die eingereichten Unterlagen (Urk. 2/1-16);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">unter Hinweis darauf, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Beklagte sich innert der ihr am 8. September 2011 für die Klageantwort angesetzten Frist nicht hat vernehmen lassen, weshalb androhungsgemäss Verzicht auf Stellungnahme anzunehmen ist (vgl. Urk. 3, 4);</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Beklagte der Klägerin ab dem 1. August 2007 zur Durchführung der beruflichen Vorsorge aufgrund des Anfangs 2008 unterzeichneten Anschlussvertrages angeschlossen war (Urk. 2/3, 2/4),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Prämien und Beiträge für 2008 unbezahlt blieben, weshalb die Beklagte am 20. März 2009 und 12. Juli 2010 gemahnt und am 13. August 2010 betrieben werden musste (Urk. 2/13.1-2, 2/15) und das Vorsorgeverhältnis per 30. April 2010 von der Klägerin aufgelöst wurde (Urk. 2/14),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> gemäss Art. 66 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung die gesamten Beiträge schuldet, wobei die Vorsorgeeinrichtung für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge Verzugszinsen verlangen kann,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> es sich bei der eingeklagten Forderung gemäss den unbestritten gebliebenen Angaben der Klägerin einerseits um die Beiträge handelt, wie sie in Ziff. 1.6 des Vorsorgeplanes beziehungsweise des Vorsorgereglements Teil 1 sowie in Ziff. 5.1 und 5.2 des Vorsorgereglements Teil 2 für die obligatorischen und überobligatorischen Altersgutschriften, Risikoleistungen, Verwaltungskosten, Teuerungsausgleich und Sicherheitsfond vorgesehen wurden und die für den einzigen unter das Versicherungsobligatorium fallenden Angestellten der Beklagten, Z.___, erhoben wurden und ab 2008 offen geblieben sind, ferner um bis zum 4. September 2011 aufgelaufene Passivzinsen sowie Inkassokosten (Urk. 1 S. 7, Urk. 2/2, 2/4 S. 4, Urk. 2/7.1-2, 2/7.8, 2/12.1-12.3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die entsprechenden Beitragsrechnungen der Jahre 2007 bis 2010 (Urk. 2/12.1-3) über die Beträge von Fr. 4897.40, Fr. 11599.90, Fr. 11316.20 und Fr. 11012.15 sowie die Berichtigungen, die sich aufgrund des vorzeitigen Vertragsendes und der Anpassungen an die effektiven Lohnsummen ergaben und die zu Gutschriften von Fr. 7341.45 und Fr. 8011.60 führten (Urk. 7/12.3-4), laut den entsprechenden Kontoauszügen (Urk. 2/16.1-4) im Kontokorrent, das schliesslich per 4. September 2011 einen Saldo zugunsten der Klägerin in der Höhe von Fr. 23168.65 aufwies, korrekt berücksichtigt wurden,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die der Beklagten per 1. Januar 2008, 31. Dezember 2008 und 31. Dezember 2009 belasteten Zinsen von Fr. 81.60, Fr. 618.05, Fr. 80.-, Fr. 1155.40 und Fr. 1353.35 (Urk. 2/16.1-3) ihre vertragliche Grundlage in den in Ziff. 9.2 des Anschlussvertrages vorgesehenen Bestimmungen über das Prämienkonto (Urk. 2/2/3, 2/11) und die der Beklagten des weiteren im Kontokorrent für die Mahnung vom 30. März 2009 (Urk. 2/13.1) per 31. Dezember 2008 belasteten Spesen von Fr. 80.-- sowie für die Kosten der Inkassomassnahmen im Zusammenhang mit einem Betreibungsbegehren vom 5. Juni 2009 und mit der Beseitigung des Rechtsvorschlags vom 18. August 2010 (Urk. 2/15) in der Höhe von je Fr. 300.- ihre Grundlage im Kostenreglement (Urk. 2/6) haben und somit ebenfalls ausgewiesen sind,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die dem Kontokorrent mit Valuta vom 25. Januar 2011 ebenfalls belasteten Gerichtskosten von Fr. 500.-- (Urk. 2/16.4) jedoch nicht ausgewiesen sind, da sie im vorliegenden Verfahren nicht näher belegt wurden und die Regelung der Kostenfolgen in einem allfälligen Gerichtsentscheid ohnehin endgültig und rechtskräftig erfolgt wäre,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> die Tragung der Kosten der offenbar erfolglosen Zahlungsbefehle vom 1. Juli 2009 und 13. August 2010 in der Höhe von Fr. 109.- und 100.-- (Urk. 2/15, 2/16.2-3) sich nach Art. 68 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) richtet, weshalb darüber im vorliegenden Verfahren nicht entschieden werden kann (Urk. 2/16.2-3),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> von dem per 1. August 2011 berechneten Saldo von Fr. 23168.85 folglich Fr. 709.- (= Fr. 500.-- + Fr. 109.-- + Fr. 100.--) in Abzug zu bringen sind und die eingeklagte Forderung somit - in teilweiser Gutheissung der Klage - nur im Betrag von Fr. 22468.85 geschützt werden kann;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> der eingeklagte Verzugszins von 5 % ab Klageeinleitung aufgrund von Art. 104 Abs. 1 des Obligationenrechts ohne weiteres ausgewiesen ist;</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in weiterer Erwägung, dass</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> das Verfahren gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG kostenlos ist und nach § 34 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) die praktisch vollständig obsiegende Klägerin als Versicherungsträgerin keinen Anspruch auf Ersatz der Parteikosten hat, zumal allein die Säumnis der Beklagten im vorliegenden Verfahren nicht als mutwillig im Sinne von § 33 Abs. 2 Gesetzes GSVGer gelten kann und ihr Verhalten in früheren Betreibungsverfahren im Zusammenhang mit den im Kontokorrent angeführten Zahlungsbefehlen vom 1. Juli 2009 und 13. August 2010, die nicht Gegenstand der vorliegenden, erst nach Ablauf der einjährigen Frist im Sinne von Art. 88 Abs. 2 SchKG eingereichten Klage bilden, nicht in Betracht fällt;</font> </p><p><font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, der Klägerin</font><font face="RotisSerif" size="4"> </font><font face="RotisSansSerif" size="4">Fr. 22468.85 zuzüglich Zins von 5 % ab 4. September 2011 zu bezahlen, im Mehrbetrag wird die Klage abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Der Klägerin wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Sammelstiftung BVG der X.___-Gesellschaft</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Y.___ GmbH</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>