<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2018.00298</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Tiefenbacher</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">23. Oktober 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">A.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 141, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1967, bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AG als Vorarbeiter angestellt, mel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sich am 24. Oktober 2015 unter Hinweis auf diverse Krankheiten bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem Frühinter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventionsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Form von Arbeitsvermittlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27) nicht er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgreich verlaufen waren (vgl. Urk. 8/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35), erkundigte sich die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, IV-Stelle, nach dem Arbeitsverhältnis des Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten (Urk. 8/41), zog Akten des Krankentaggeldversicherers, darunter ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 8/78)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei (Urk. 8/22 und 8/43) und holte bei den behandelnden Ärzten medizinische Berichte ein (Urk. 8/45, 8/51, 8/56, 8/68 und 8/70). Mit Vorbescheid vom 26. Juli 2017 kündigte sie an, einen Leistungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch zu verneinen (Urk. 8/84) und forderte den Versicherten gleichentags auf, die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung zu intensivieren (Urk. 8/83).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Vorbescheid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhob der Versicherte am 14. August 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 8/85) und am 17. Oktober 2017 (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8/92)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einwände,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> worauf die IV-Stelle einen wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teren Arztbericht einholte (Urk. 8/99). Der Versicherte reichte einen Verlaufsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt des behandelnden Psychiaters nach (Urk. 8/104). Mit Verfügung vom 6. März 2018 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (Urk. 2 = Urk. 8/108).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 6. März 2018 (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erhob der Versicherte am 23. März 2018 Beschwerde mit dem Antrag auf Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen. Als Eventualantrag stellte er das Begehren um ergänzende Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juni 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer am 13. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren abweisenden Entscheid (Urk. 2) im Wesentlichen damit, gestützt auf das vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebene Gutachten könne nicht von einer invalidisierenden gesundheitlichen Beeinträchtigung ausgegangen werden. Die im Gutachten aufgeführten Diagno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen gälten aus rechtlicher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht als langandauernd und die Therapiemög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeiten seien nicht ausgeschöpft. An dieser Einschätzung änderten die Berichte der behandelnden Ärzte nichts (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort (Urk. 7) machte sie geltend, bildgebend hätten keine re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">levanten strukturellen Schäden am Achsenskelett nachgewiesen werden können. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer aus soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht vollständig arbeitsfähig (S. 1). In psychiatrischer Hinsicht sei auch nach neuer bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu den leichten bis mittelschwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Depressionen ein besonderes Augenmerk auf die Frage der Therapierbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu legen. Es sei dementsprechend Aufgabe des medizinischen Sachverständigen, nachvollziehbar aufzuzeigen, weshalb - trotz lediglich leichter bis mittelschwerer Depression und an sich guter Therapierbarkeit der Störung - im Einzelfall funk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionelle Leistungseinschränkungen resultierten, die sich auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit auswirkten (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wandte gegen die Argumente der Beschwerdegegnerin zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammengefasst ein (Urk. 1), auf das vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebene Gutachten könne aus näher dargelegten Gründen nicht abgestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (S. 4 f. Ziff. 5). Die behandelnden Ärzte gingen allesamt von einer Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit auch für leidensadaptierte Tätigkeiten aus und begrün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deten dies anhand von konkreten Funktionsstörungen sowie Funktionseinschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen (S. 7 Ziff. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer in der Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkt ist und Anspruch auf eine Invalidenrente hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte im Bericht zu Händen des Krankentaggeldversicherers vom 30. März 2015 (Urk. 8/22/3) ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lumbospondylogenes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Syndrom (Ziff. 1). Vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 20. März 2015 habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden, seit 31. März 2015 sei der Beschwerdeführer zu 50 % arbeitsfähig (Ziff. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Dezember 2015 (Urk. 8/43/7-8) berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sei vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 10. März 2015 zu 100 %, vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 22. April 2015 zu 50 % arbeitsunfähig und ab 27. April 2015 vollständig arbeitsfähig gewesen. Vom 7. bis 20. September 2015 habe wieder eine 100%ige und vom 21. September bis 5. Dezember 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bei einer Präsenz von 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestanden. Seit 6. Dezember 2015 arbeite er zu 100 % (S. 1 Ziff. 4). Er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jetzt den ganzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der gleichen Firma </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine leichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die er ohne wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teres durchführen könne (S. 2 Ziff. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie, stellte im am 15. Juni 2016 eingegangenen Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/45)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnose (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbosakralgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">/-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">glutealgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diffuse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Ausstrahlung in die Beine, klinisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spondylogen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">weise im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kettenmyotendinosen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI LWS (September 2015, vgl. Urk. 8/45/11) ohne relevante Degene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ration und Neurokompression</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vertebrogene</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Schmerzkomponente interspinal (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Prozessi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spinosi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fazettogen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">insuffiziente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Haltemuskulatur</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">körperliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Schwerstarbeit als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Unterlagsbodenleger</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, meist kniend</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da keine relevanten strukturellen Schäden am Achsenskelett hätten nachgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen werden können, sei die Prognose an sich günstig. Unter Berücksichtigung des beruflichen Belastungsprofils als Bodenleger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> monoton gleichbleibender, ergo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nomisch ungünstiger Haltung und einer offenbar drohenden Kündigung bei län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerdauernder Arbeitsunfähigkeit müsse die Prognose hinsichtlich Entwicklung einer chronischen Schmerzproblematik als eher ungünstig beurteilt werden (S. 8 Ziff. 1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) habe keine Arbeitsunfähigkeit attestiert, zum Zeitpunkt seiner Beurteilung habe eine von der Hausärztin attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bis Ende Oktober 2015 bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8 Ziff. 1.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Zeitpunkt seiner Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chung sei die vollständige Wiederaufnahme der Arbeit ab November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geplant gewesen, ob sich dies habe umsetzen lassen, wisse er nicht, da er den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer seit dem 20. Oktober 2015 nicht mehr in der Sprechstunde gesehen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 9 Ziff. 1.9)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch hätten vor allem muskuläre Befunde ohne bildgebend nachgewiesene relevante Degenerationen im Achsenskelett bestanden, so dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von dieser Seite her keine anhaltende Einschränkung der A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rbeitsfähigkeit begründen lasse.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dennoch sei die körperliche Schwerarbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ständig ergonomisch ungünstiger Körperhaltung bei insuffizienter Haltemuskulatur ungünstig und eine berufliche Umstellung hilfreich (S. 10 Ziff. 1.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom 27. Juni 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/51/6-8) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wurden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genannt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (F33.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausstrahlung Beine beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">im Rahmen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kettenmyogelosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, Dezember 2015)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Störung durch Tabak.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer könne nicht lange sitzen und stehen und maximal 60 Mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuten A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uto </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren, weshalb nur leichte Tätigkeiten in Frage kämen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">llerdings bestehe inzwischen eine deutliche Resignation und Depression mit Lust- und An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triebslosigkeit, weshalb eine gerichtete Tätigkeit kaum mehr möglich sei. Auch der Durchhaltewille sei weitgehend nicht mehr vorhanden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach einer ambulanten Behandlung vom 27. Juni bis 29. Juli und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">22. Au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gust bis 9. September 2016 wurden i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Bericht vom 9. September 2016 (Urk. 8/56/7-12) die Diagnosen wiederholt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wobei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Episode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittel- bis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angegeben wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer erscheine äusserlich geordnet, altersentsprechend, bewusstseinsklar und allseits orientiert. In der emotionellen Kontaktaufnahme sei er abwartend, ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hemmt, sachlich und affektiv im Spontanverhalten. Die Stimmung sei deutlich depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert, bei Testungssituationen jedoch frus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">triert, gereizt und affektiv unkontrolliert. Im Gesprächsverlauf sei er eher passiv und bei Fragen schildere er sein Symptomerleben und -verhalten i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit den zunehmenden Schmerzen. Kognitiv in Aufmerksamkeit, Konzent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ration, Merkfähigkeit und Gedächtnis sei er verlangsamt beziehungsweise deut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich eingeschränkt. Es bestehe eine deutliche Vergesslichkeit, das Denken sei for</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mal beweglich, inhaltlich problemzentriert. Es bestünden keine Anhaltspunkte für psychotische Erlebnisweisen (Wahn, Wahrnehmungs- oder Ich-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">törungen). Anamnestisch seien deutliche Suizidgedanken/-wünsche vorhanden, ohne Sui</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zidversuche und konkrete Ausführungspläne. Aktuell bestehe keine Suizidalität (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei seit 7. März 2015 zu 100 % arbeitsunfähig. Er sei sehr behandlungsmotiviert und habe an allen Behandlungsterminen t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rotz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grosser Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schöpfung und starker Schmerzsymptomatik regelmässig teilgenommen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 14. September 2016 (Urk. 8/56/4-6) wurde ausgeführt, der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer leide seit September 2015 unter einer klinisch relevanten depres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Symptomatik. Im bisherigen Therapieverlauf habe bis auf eine Schlafbes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung durch Psychopharmaka keine Reduktion der psychopathologischen Symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik erreicht werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Beschwerdeführer sei weiterhin zu 100 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig, auch für angepasste Tätigkeiten. Die zunehmende Schmerzsymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik habe zur Entwicklung der depressiven Symptome wesentlich beigetragen und halte sie aufrecht. Eine Minderung der Schmerzsymptomatik scheine für eine Reduktion der psychopathologischen Symptome zentral zu sein (S. 2 Ziff. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Laut Bericht vom 6. März 2017 (Urk. 8/70/4-5) habe trotz einer angeblichen Bes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serung des Zustandes in der stationären Behan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dlung (vgl. untenstehende E. 3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) keine nachhaltige Besserung beobachtet werden können. Aktuell habe die De</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pression eher zugenommen (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. September 2017 (Urk. 3/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen die behandelnden Ärzte und Thera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. untenstehende E. 3.4) Stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung und erachteten dieses als nicht beweistauglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. Februar 2018 (Urk. 3/11) wurde berichtet, der Beschwerdeführer habe deutliche Suizidideen und sämtliche Lebensgeister seien erlöscht. Er leide unter Atemnot, Appetitminderung, Schmerzen in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenwirbelsäule (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, den Beinen und im rechten Arm. Eine Operation der Zunge stehe bevor. Er könne nur noch 30 Minuten spazieren, dann sei er erschöpft.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 2. Dezember 2016 bis 4. Januar 2017 war der Beschwerdeführer in der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert. Im Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trittsbericht vom 6. Januar 2017 (Urk. 8/68) wurden folgende Diagnosen genannt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome (F33.2)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.40)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im stationären Umfeld habe sich der Beschwerdeführer niedergeschlagen, antriebslos und zurückgezogen gezeigt. Widerholt seien Krisen aufgetreten, in denen er sich nicht ausreichend von Suizidalität habe distanzieren können und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teils eine intensive Überwachung gefordert hätten. Diese Krisen seien jeweils an familiäre Belastungssituationen gebunden gewesen. Eine Tochter habe Dro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genprobleme und sei aktuell ebenfalls hospitalisiert. Sie und eine weitere Tochter bezichtigten den Beschwerdeführer des sexuellen Missbrauchs. Im Verlauf habe sich die zur Aufnahme führende Symptomatik verbessert. Der Beschwerdeführer habe Ideen und Pläne entwickelt, und die Hoffnungslosigkeit habe sich zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebildet (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die zur Aufnahme führende Symptomatik sei am ehesten im Rahmen einer re</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zidivierenden depressiven Störung in Verbindung mit einer Anpassungsstörung getriggert durch familiäre, finanzielle und gesundheitliche Probleme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in dem vom Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegebenen Gutachten vom 27. April 2017 (Urk. 8/78) eine mittelgradige depressive Episode (F32.1) mit An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passungsstörung bei multipler familiärer Konfliktsituation (F43.2; S. 7 und S. 9). Ausweislich des AMDP-konform erhobenen psychiatrischen Befundes seien Stim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mung und Antrieb reduziert. Vorrangig wirke der Beschwerdeführer stark ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spannt, unruhig und aufgewühlt. Aufgrund der affektiven und vegetativen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einträchtigungen sei ein mittelgradig ausgeprägtes depressives Syndrom zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stätigen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine erhebliche Konfliktsituation sowie daraus resultierende polizeiliche Ermittlungen seien als Belastungsfaktor herauszuarbeiten, so dass zusätzlich die Diagnose einer Belastungsstörung zu stellen sei. Die Effekte von psychosozialen Belastungen und der depressiven Episode überlagerten sich. Insgesamt sei jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine auf 50 % herabgesunkene Arbeitsfähigkeit aufgrund der depressiven Episode h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inreichend schlüssig begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose depressiver Syndrome sei günstig. Mit Hilfe einer Therapieintensi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vierung und leitliniengerechter Therapieführung sei mit dem Wiedererlangen ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner 100%igen Arbeitsfähigkeit spätestens per Ende Juni 2017 zu rechnen (S. 8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei eine auf 50 % herabgesunkene Arbeitsfähigkeit aufgrund der de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Episode hinreichend schlüssig begründet.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vorliegenden psychischen Störungen wirkten sich in jeder Tätigkeit zumindest gleichrangig negativ aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. Januar 2018 (Urk. 3/13) eine depressive Episode mittleren, intermittierend auch schweren Grades (F32.1, F32.2) sowie eine Anpassungsstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (F43.25; S. 1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beide Störungen tangierten die Arbeitsfähigkeit und ihr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">komorbides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auftreten erhöhe deren Folgen. Die aktuelle Arbeitsunfähigkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trage etwa 60 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer sei allseits orientiert, der Gedankengang sei leicht be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schleunigt, es bestünden deutliche Perseverationen und keine Anhaltspunkte für schwere Ich-Störungen oder Sinnestäuschungen. Inhaltlich sei er auf die aktuelle Familiensituation eingeengt, die offenbar mit höchster Dramatik stattfinde: Beide Töchter hätten ihn des wiederholten sexuellen Missbrauchs sowie des gewalttäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Verhaltens zu Hause </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bezichtigt, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer U-Haft geführt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe. Der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zess sei noch hängig. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s lägen mehrere, offensichtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> narzisstische Kränkungen vor. Anamnestisch gebe es Anhaltspunkte für eine Störung der Impulskontrolle, die abklärungsbedürftig sei. Eine neuropsychologische Abklärung sei vorgesehen. Es könnte als Grundmorbus eine Persönlichkeitsstörung vorliegen. Der Affekt sei labil und gereizt, bald </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagsam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bald vorlaut und bedrohlich wirken. Der Antrieb folge dem Affekt. Drohungen seien häufig zu hören, teils gegen sich selbst im Sinne von suizidalen Ideen, teils nach aussen gewendet im Sinne von «ich werde mich einmal rächen», wobei er damit die ganze Gesellschaft mit ihren Gesetzen und alle, die geg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n ihn gewesen seien, meine. Insgesamt spüre man eine erhebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che aggressive Energie in der Tiefe brodeln, die er offensichtlich nicht zu bändi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen vermöge.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der medizinischen Aktenlage kann davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer in somatis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cher Hinsicht an einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lumbosak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ralgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leidet, wobei keine relevanten strukturellen Schäden am Achsenskelett nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen werden konnten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war zwar der Ansicht, dass sich aufgrund der Befunde keine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründen lasse, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Tätigkeit als Bodenleger, die ständig in er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gonomisch ungünstiger Körperhaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auszuführen ist, bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">insuffiziente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">temuskulatur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungünstig und eine berufliche Umstellung als hilfreich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die Hausärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.1) berichtete, dass der Beschwerdeführer eine leichte Tätigkeit ohne weiteres ausführen k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">önne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht wurde in den Berichten über eine rezidivierende de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung in unterschiedlicher Ausprägung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie über eine Anpassungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung (bei familiären Konflikten) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtet. Die behandelnden Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.3) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestierten eine 100%ige Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit seit September 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.4) äusserten sich nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6) attestierte eine aktuelle Arbeitsfähigkeit im Januar 2018 von ungefähr 60 %. Der psychiatrische Gutachter attestierte eine Arbeitsfähigkeit von 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise 4.5 Stunden pro Tag bei einem Rendement von 100 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und stellte unter intensivierter Therapie und leitliniengerechter Therapieführung die Wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erlangung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit innerhalb kurzer Zeit in Aussicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_590/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nuar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gutachten – allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten – eine schlüssige Beurteilung anhand der mas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sgeblichen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar nannten sowohl die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.4) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. 3.5) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim Beschwerdeführer vorliegende psychoso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziale und damit invaliditätsfremde Faktoren. Diese schliessen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegen eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> invalidisierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschadens nicht per se aus. Einzig w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o im Wesentlichen nur Befunde zu erheben sind, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beim Beschwerdeführer überlagern sich gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.5) die Effekte von psychosozialen Belastungen und der depressiven Episode, insgesamt aber er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtete er die Arbeitsfähigkeit aufgrund der depressiven Episode </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- zumindest im Zeitpunkt der Begutachtung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf 50 % herabgesunken.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Mithin führte er die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung nicht auf psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale Faktoren zurück, sondern auf die von ihm festgestellte depressive Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sode mittleren Grades. Insoweit er eine Besserung in Aussicht stellte, handelte es sich dabei lediglich um eine Prognose. Ob sich diese erfüllte, bleibt angesichts der Einschätzung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6) eher fraglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts der von den psychiatrischen Fachärzten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> depressiven Störung unterschiedlicher Ausprägung ist das tatsächlich erreichbare Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen zwingend anhand des strukturierten Beweisverfahrens zu ermitteln</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehende E. 4.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Da die zur Verfügung stehenden medizinischen Akten allerdings keine Aussagen zu den massg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eblichen Indikatoren enthalten und diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus Aussagen in den Berichten auch nicht hergeleitet werden können, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist die Sa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che zur ergänzenden Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Sinnvollerweise wird die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer psychiat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">risch begutachten lassen und dabei die begutachtende Person mit der Bemessung des Leistungsvermögens des Beschwerdeführers anhand der einschlägigen Indi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">katoren beauftragen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens (Fr. 200 bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span id="VV080"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes üb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er das Sozialversicherungsgericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss hat der vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung, welche nach Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses und eines gerichtsüblichen Stundenansatzes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 185.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuzüglich Mehrwertsteuer für durch eine Rechtsschutzversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung Vertretene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1'200.-- inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. März 2018 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den Ren</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">DAS Rechtsschutz-Versicherungs-AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannTiefenbacher</p><div><p><span> </span></p></div></div> </div></body></html>