<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00303</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die 1966 geborene X.___, welche eine einjährige Handelsschule sowie eine Ausbildung als Verkäuferin absolviert hatte, war vom 1. September 2010 bis 31. Januar 2015 als Empfangsmitarbeiterin in einem 50%-Pensum angestellt. Am 12. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Eingangsdatum) meldete sie sich un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Hinweis auf eine depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Angstzustände, eine Bandscheibenproblematik an der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule (HSW) sowie eine Fibromyalgie bei der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung an (U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rk. 6/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 6/10/1-22), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klärte die erwerblichen und medizinischen Verhältnisse ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und teilte der Versicherten am 10. November 2015 mit, es seien keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich (Urk. 6/22). Sie veranlasste sodann eine Haushaltabklärung, welche am 23. März 2016 bei der Versicherten zu Hause vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen wurde und eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung von 26.75 % im Aufgabenbereich Haushalt ergab (Urk. 6/28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid vom 30. August 2016 [Urk. 6/30]; Einwand vom 27. September 2016 [Urk. 6/34] mit ergänzender Begründung vom 31. Oktober 2016 [Urk. 6/37]) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. Februar 2017 einen Anspruch auf Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= Urk. 6/39]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 9. März 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> allen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls nach weiteren medizinischen Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gesetzlichen Leistungen der Invalidenversicherung, insbesondere eine Invalidenrente, zuzusprechen. In pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessualer Hinsicht beantragte die Beschwerdeführerin die Anordnung eines zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 25. April 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 28. April 2017 angezeigt wurde, unter dem Hinweis, dass die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels nicht als erforderlich erachtet werde (Urk. 7). Mit Eingabe vom 19. Mai 2017 (Urk. 8) reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht des Y.___ vom 21. März 2017 (Urk. 9/1) sowie ein Auswertungsblatt der Blutuntersuchung vom 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2017 (Urk. 9/2) ein. Daraufhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde den Parteien mit Beschluss vom 15. August 2017 mitgeteilt, es werde eine psychiatrische Begutachtung der Beschwerdeführerin bei Dr. med. Z.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fachärztin FMH für All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinmedizin sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Aussicht genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, unter Bekanntgabe des vorgesehenen Fragenkatalogs (Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin machte in ihrer Stellungnahme vom 31. August 2017 keine Ausstandsgründe gegen die vorgesehene Gutachterin geltend, beantragte jedoch eine Ergänzung des Fragenkatalogs (Urk. 12). Die Beschwerdeführerin beantragte ebenfalls eine Ergänzung des Fragenkatalogs und bemängelte, es sei nicht ersichtlich, wie das Gericht die in Aussicht genommene Expertin ausgewählt habe. Vor der Gutachtensvergabe sei eine Einigung zwischen den Parteien hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich Auswahl der Gutachterperson zu erzielen (Urk. 14). Mit Beschluss vom 6. Oktober 2017 gab das Gericht den Anträgen der Parteien auf Ergänzung des Fragenkatalogs nicht statt und ernannte die in Aussicht genommene Dr. Z.___ als Gutachterin, unter dem Hinweis, dass kein Anspruch der Parteien auf Bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung einer ihnen genehmen sachverständigen Person bestehe und dass die Beschwerdeführerin weder die Fachkompetenz der in Aussicht genommenen Expertin in Frage gestellt noch einen Ausstandsgrund geltend gemacht habe (Urk. 16). Der Gutachtensauftrag wurde am 27. November 2017 erteilt (Urk. 18). Mit Eingabe vom 13. Dezember 2017 (Urk. 19) reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 5. Dezember 2017 (Urk. 20) zu den Akten. Die Begutachtung der Beschwerdeführerin fand am 5. März 2018 statt und das Gutachten wurde am 5. April 2018 erstattet (Urk. 24). Den Parteien wurde daraufhin eine nicht erstreckbare Frist von zwanzig Tagen angesetzt, um zum Gutachten Stellung zu nehmen (Urk. 25). Dem Fristerstreckungsgesuch der Beschwerdeführerin vom 11. Mai 2018 (Urk. 27) wurde nicht stattgegeben, stattdessen wurde eine einma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lige Notfrist bis am 18. Mai 2018 gewährt (Verfügung vom 14. Mai 2018; Urk. 28). Die Parteien nahmen in ihren Eingaben vom 15. Mai 2018 (Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin, Urk. 29) beziehungsweise vom 17. Mai 2018 (Beschwerdeführerin, Urk. 31) jeweils Stellung zum Gutachten. Die Stellungnahmen wurden der jewei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Gegenpartei mit Verfügung vom 22. Mai 2018 zugestellt (Urk. 32). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts [ATSG])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann die ärztliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung, zumindest ohne einlässliche Befassung mit den spezifischen normativen Vorgaben und ohne entsprechende Begründung, zwar den rechtlich geforderten Beweis des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 Abs. 2 ATSG) nicht erbringen, weil sie weitgehend vom Ermessen des medizinisch-psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachverständigen abhängt. Die medizinische Einschätzung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ist aber eine wichtige Grundlage für die anschliessende juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistung der versicherten Person noch zugemutet werden kann (BGE 140 V 193 E. 3.2). Dabei gilt, dass die versicherte Person als grundsätzlich gesund anzusehen ist und sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätigkeit nachgehen kann (vgl. BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit haben sich sowohl die medizinischen Sachverständigen als auch die Organe der Rechtsanwendung bei ihrer Einschätzung des Leistungsvermögens an den normativen Vorgaben zu orientieren; die Gutachter im Idealfall gemäss der entsprechend formulierten Fragestellung (BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wender prüfen die medizinischen Angaben frei insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 6). Im Rahmen der Beweiswürdigung obliegt es den Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendern zu überprüfen, ob in concreto ausschliesslich funktionelle Ausfälle bei der medizinischen Einschätzung berücksichtigt wurden und ob die Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung auf einer objektivierten Grundlage erfolgte (BGE 141 V 281 E. 5.2.2; Art. 7 Abs. 2 ATSG). Es soll keine losgelöste juristische Parallelüberprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung nach Massgabe des strukturierten Beweisverfahrens stattfinden (BGE 141 V 281 E. 5.2.3; vgl. auch Andreas Traub, in: Ueli Kieser [Hrsg.], Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtstagung 2016, S. 142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3), sondern im Rahmen der Beweiswürdigung überprüft werden, ob die funktionellen Auswirkungen medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisch anhand der Indikatoren schlüssig und widerspruchsfrei festgestellt wurden und somit den normativen Vorgaben Rechnung tragen (BGE 141 V 281 E. 6; Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2017 vom 1. Dezember 2017 E. 4.2.4). Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend bleibt letztlich immer die Frage der funktionellen Auswirkungen einer Störung, welche im Rahmen des Sozialversicherungsrechts abschliessend nur aus juristischer Sicht beantwortet werden kann. Nach BGE 141 V 281 kann somit der Beweis für eine lang andauernde und erhebliche gesundheitsbedingte Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nur dann als geleistet betrachtet werden, wenn die Prüfung der mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblichen Beweisthemen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung ein stimmi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ges Gesamtbild einer Einschränkung in allen Lebensbereichen (Konsistenz) für die Bejahung einer Arbeitsunfähigkeit zeigt. Fehlt es daran, ist der Beweis nicht geleistet und nicht zu erbringen, was sich nach den Regeln über die (materielle) Beweislast zuungunsten der rentenansprechenden Pers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">on auswirkt (BGE 144 V 50 E. 4.3, 143 V 418 E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Gerichtsgutachten weicht das Gericht nach der Pra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">xis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Fachleute ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Eine abweichende Beurteilung kann ferner gerecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fertigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachleute dem Gericht als triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, dass es die Überprüfung durch eine weitere Fachperson im Rahmen einer Oberexpertise für angezeigt hält, sei es, dass es ohne eine solche vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen zieht (BGE 125 V 351 E. 3b/aa; vgl. auch das aktuelle Urteil des Bundesgerichts 8C_599/2017 vom 14. März 2018 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid vom 7. Februar 2017, es sei keine IV-relevante Einschränkung des Gesundheitszustands ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Ausserdem würde die Beschwerdeführerin bei guter Gesundheit ohnehin bloss ein Arbeitspensum von 50 % bekleiden (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin in der Beschwerde vom 9. März 2017 vor, sie wäre im Gesundheitsfall zu 100 % erwerbstätig. Die medizinische Situation sei ausserdem nicht hinreichend abgeklärt worden (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Eingabe vom 19. Mai 2017 brachte die Beschwerdeführerin sodann vor, im Bericht des Y.___ vom 21. März 2017 seien ihr eine rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, eine Dysthymia nervosa seit dem frühen Erwachsenenalter, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung sowie eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung attestiert worden. Es sei langfristig von einer deutlichen Beeinträchtigung im sozialen, emotionalen und beruflichen Bereich auszugehen. Diese Einschätzung decke sich mit derjenigen von Dr. A.___. Die Beschwerdeführerin sei sodann seit mehr als 20 Jahren in psychiatrischer Behandlung und sei auch medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tös behandelt worden. Es müsse von einer Therapieresistenz ausgegangen werden (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem den Parteien mit Verfügung vom 20. April 2018 eine nicht erstreckbare Frist von 20 Tagen zur Stellungnahme zum Gutachten angesetzt worden war (Urk. 25), die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 11. Mai 2018 um Erstreckung der Frist um 30 Tage beantragt hatte (Urk. 27) und ihr eine einmalige Notfrist bis am 18. Mai 2018 gewährt worden war (Urk. 28), rügte sie in ihrer Eingabe vom 17. Mai 2018 in prozessualer Hinsicht, die Verfahrensführung verletze den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnismässigkeitsgrundsatz und den Anspruch auf rechtliches Gehör (Urk. 31 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht ist als einfaches und rasches Verfahren ausgestaltet (Art. 61 lit. a ATSG). Elemente des raschen Verfahrens sind kurze Fristen, Verzicht auf zweite Schriftenwechsel, mündliches Verfahren und Verfahrensabschluss innert nützlicher Frist (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufl., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zürich/Basel/Genf 2015, N 42 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 61). Die in der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung vom 20. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">April 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angesetzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht erstreckbare Frist von 20 Tagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diente der Beschleunigung des Verfahrens, welches von Beginn an zügig vorangetrieben worden war. Das Vorbringen des Rechtsvertreters, es sei nicht auf die Schulfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rienzeit und die Feiertage Rücksicht genommen worden (Urk. 31 S. 2), geht indessen fehl. Es ist gesetzlich geregelt, während welcher Zeiten richterliche Fris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten stillstehen (§ 13 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht [SVGer] in Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 ATSG). Auf allfällige Schulferien, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che nicht nur kantonal, sondern auch innerkantonal variieren, kann bei der Fristansetzung nicht zusätzlich Rücksicht genommen werden. Abgesehen davon hatte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin vorgängig keine Abwesenheiten angezeigt gehabt und in seinem Fristerstreckungsgesuch vom 11. Mai 2018 die übliche anwaltliche Begründung für eine Verlängerung der angesetzten Frist angeführt: Es sei ihm aufgrund anderweitiger dringender Fristen und nicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schiebbarer Pendenzen nicht möglich, innert der angesetzten Frist zum umfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reichen medizinischen Bericht Stellung zu nehmen (Urk. 27). Das Gerichtsgutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten ist jedoch nicht umfangreich, sondern umfasst bloss 20 maschinenbeschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bene Seiten, was – auch im Vergleich zu anderen Gutachten – ein bescheidener Umfang ist. Zudem war dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin der Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stoff bereits hinlänglich bekannt. Es musste ihm daher möglich sein, fristgerecht eine Stellungnahme auszuarbeiten, zumal ihm als Anwalt auch bekannt ist, dass Angelegenheiten, in welchen nicht erstreckbare Fristen angesetzt werden, priori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tär zu behandeln sind. Entgegenkommenderweise wurde dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin aber dennoch eine dreitägige Notfrist bis am 18. Mai 2018 gewährt (Urk. 28). Damit betrug die gesamte Frist also 23 Tage. Innert dieser Frist vermochte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin denn auch eine ausführli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che Stellungnahme zu verfassen (Urk. 31). Eine Verletzung des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Verhältnismässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsgrundsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">es oder des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf rechtliches Gehör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> liegt nach dem Gesagten nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ stellte in ihrem Gutachten vom 5. April 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Diagnose mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einfluss auf die Arbeits- und Leistung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die in der Vergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nheit vorgelegene Depression sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als remittiert zu bewerten. Hinweise für ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne somatoforme Schmerzstörung hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> finden lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Als Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ohne Auswirkung auf die Arbeits- und Leist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsfähigkeit nannte Dr. Z.___ (Urk. 24 S. 17):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F34.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sowie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ängstlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, unsichere, vermeidende Persönlichkeitszüge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z73.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ hielt sodann fest, auf psychiatrischem Gebiet sei die Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> das zuletzt ausgeübte Pensum von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">%, aber auch für ein vollschichtiges Pensum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> arbeitsfähig. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine (versicherungs)psychiatrisch relevanten Gründe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ersichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, weswegen dieses Pensum nicht möglich sein sollte.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheine, als ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Vergangenheit krankheitsfremde Faktoren bei der Attestie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung der Arbeitsunfähigkeit eine Rolle gespielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten. Diese Faktoren seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei der aktuellen Begutachtung bewusst ausser Acht gelassen und strikt nicht mitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden (Urk. 24 S. 17)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ führte zur von ihr gestellten Diagnose Dysthymie aus, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m Rahmen der psychiatrischen gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achterlichen Untersuchung hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weder eine vordergründige psychomotorische Antriebsminderung noch eine erhebliche Einschränkung der Freudfähigkeit oder ein Interessensverlust, welcher alle Belange des alltäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Lebens beträfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, ausgemacht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie affektive Bedrücktheit habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich lediglich situationsbezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, dies insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sondere bei Schilderungen der beruflichen Situation und der Krebsdiagnose, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> seitens der Explorandin als realitätsbezogene Einschätzung und nicht als dep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sive Komponente zu werten sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Durch ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen raschen Themenwechsel habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">von der Bedrücktheit ablenken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unmittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geklart</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine anhaltende erhebl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">iche depressive Affektivität liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> demnach nicht vor. Im Rahmen der aktuellen psychiatrischen Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weder eine verminderte Konzentration noch eine vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derte Aufmerksamkeit währe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nd der Gesprächsdauer von fast drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Stunden fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die kognitiven Fähigkeiten seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als normgerecht zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beurteilen. Ein Morgentief sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht festgestellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e über eine subjektive Beeinträchtigung des Schlafes, die Schlafqualität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei jedoch gesamthaft zufriedenstellend. Dies könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht als depressionstypisch gewertet werden, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ndern sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Rahmen einer dysthymen Komponente zu sehen. Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sionstypische Denkinhalte würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführerin verneint. Es liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kein depressionstypischer Gewichtsverlu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">st vor, das Körpergewicht befinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich im Bereich der Norm. Die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eäusserten negativen Gedanken hinsichtlich der Zukunft wü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rden im Rahmen der Dysthymia interpretiert. Darüber hinaus reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en allein negative Zukunftsperspektiven nicht aus, um von einer Depre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssion auszugehen. Insgesamt sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Lage, einen Tagesablauf selbständig zu planen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">iesen zu strukturieren und die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Struktur auch einzuhalten. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Lag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e, sich alleine um ihre Belange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie mehrheitlich um den Haushalt zu kümmern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> berichte über diverse Freizeitbeschäftigungen und soziale Kontakte mit regelmässigen Treffen. Ein depression</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sbedingter, sozialer Rückzug liege nicht vor. Auch sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein Auto ohne jegliche kognitive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Einbussen und Verkehrsvergehen zu len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie habe sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> regelmässig diverse Ferienaufenthalte wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genommen, was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">orhandene Ressourcen schliessen lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Das berichtete Tagesaktivitätsniveau mit dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vorhandenen Leistungsniveau sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gesamthaft mit einer depressiven krankheitswertigen Störung nicht vereinbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sicherlich nachvollziehbar, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aufgrund der noch unklaren finanziellen und beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichen Zukunftsperspekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ive im Moment belastet erscheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Überforderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">situation könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> allerdings nicht mit einer psychischen Stör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ung erklärt werden, sondern müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als krankheitsfremd bewertet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 24 S. 13 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ führte sodann aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mindestens deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">liche und auffällige Persönlichkeitszüge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">festzustellen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> abhängige und teilweise ängstlich-unsichere, welche bislang im Zuge ihrer bisherigen beruflichen Lauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bahn im Sinne einer Erwerbseinbusse nicht vordergründig zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Tragen gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, sich im Rahmen der depressiven Entgleisung und der momentanen Lebenssituation möglic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">herweise weiterhin akzentuiert hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und somit die Gesamtsituation möglicherweise verkomplizierten. Die di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">esbezüglichen Wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wirkungen könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht vonei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nander separiert werden und müssten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> somit letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">endlich Spekulation bleiben. Das Ausmass einer manifesten Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung im Sinne einer anhaltenden und eigenstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digen Gesundheitsschädigung werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> jedoch keinesfalls erreicht.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, die Schule </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Berufsausbildung mit Erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> abzuschliessen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Folge über Jahre hinweg </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Aus der Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bekannt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sie zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gewesen sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine feste Beziehung einzugehen und eine stabile Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine Auffälligkeit hinsichtlich der Persönlichkeit, welche sich auf die Arbeitsfähigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eit direkt ausgewirkt hätte, liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (bislang) für das fast gesamte Erwerbsleben nicht vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im November 2014 aufgrund von Diskrepanzen am Arbeitsplatz im Alter von fast 50 Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dekompensiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Mit einer manifesten Persönlichkeitsstörung wären massive Auffälligkeiten und Leistungseinbussen sowie psychiatrisch dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tierte Auffälligkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu einem früheren Zeitpunkt zu erwarten gew</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">esen, begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nend in der Kindheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r Jugendzeit. Diese Aspekte seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als massgebliche Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">terien gemäss ICD-10 zu berücksichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 24 S. 15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich verneinte Dr. Z.___ das Vorliegen einer somatoformen Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung und führte aus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llein di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Äusserung von Schmerzen reiche zur Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellung einer somatoformen Schmerzstörung als eigenständige psychische Erkrankung nicht aus. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schilder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Schmerzen mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wechselnden Intensität. Zwischen dem Schmerzbeginn und einem erheblichen emotionalen Konflikt oder einer gravierenden psychosozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alen Belastungssitua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tion bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kein kausaler Zusammenhang. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ine Pain prone personality liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin nicht vor. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch keine kognitive Fixierung auf die S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chmerzsymptomatik. Psychisch sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durch di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Schmerzsymptomatik als solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht direkt tangiert. Die Schmerzen zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en sich behandelbar und auch durch ärztliche und nichtärztliche Massnahmen modulier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar, wie beispielswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">se durch Physiotherapie oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anwendungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gemäss eigenen Aussagen. Es sei der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des Weiteren möglich, sich durch gegensteuernde Massnahmen von der Schmerzsymptomatologie zu distanzieren und verschiedenen Interessen, auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Freizeitbeschäftigungen od</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er Ferienurlauben, nachzugehen. Das Lenken eines Fahrzeuges sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> schmerzbedingt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schränkt. Es sei der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auch möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Haushaltsdurchfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung selbstständig und ohne Unterstützung zu übernehmen. Das Sozialleben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus rein psychischen Gründen nicht eingeschränkt. Eine schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bedingte soziale Isolation liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch liege keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ängstliche oder neurotische Verarbeitung der Schmerzen oder eine andere pathologische Schmerzverarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 24 S. 15 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ nahm eine sorgfältige klinische Untersuchung mit eingehender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor und konnte dabei bloss Befunde erheben, welche in affektiver Hinsicht nicht über eine Dys</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thymie hinausgehen. Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Vorliegen einer Persönlic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem berechtigten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweis auf fehlende Auffälligkeiten und Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinbussen bereits ab der Kindheit- oder Jugendzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und konnte bloss akzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuierte Persönlichkeitszüge feststellen (Z-Diagnose). Diese Einschätzung erweist sich als schlüssig und nachvollziehbar, vermag zu überzeugen und erfolgte in Auseinandersetzung mit den sich bei den Akten befindlichen Berichten der behandelnden Ärzte auf psychiatrischem Fachgebiet, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Bezug auf deren Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass behandelnde Ärzte und Ärz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tinnen mitun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blick auf ihre auftragsrechtl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iche Vertrauensstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung in Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und Patienten aussagen (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">125 V 351 E. 3b/cc).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gründe für ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abweichen vom Gutachten liegen dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach keine vor (vgl. E. 1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ begründete überdies, weshalb sie die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung, deren wesentliches Merkmal ein andauernder, schwerer und quälender Schmerz ist (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weltgesundheitsorganisation, Internationale Klassifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V, Klinisch-diagnostische Leitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nien, Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10. Aufl., Bern 2015, F45.4 S. 233), nicht bestätigen könne. Sie hielt insbesondere fest, die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schilder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Schmerzen mit einer wechselnden Intensität, wobei psychisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine kognitive Fixierung auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und keine direkte Tangierung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chmerzsymptomatik bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Schmerzen zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en sich behandelbar und auch durch ärztliche und nichtärztliche Massnahmen modulierbar, wie beispielswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">se durch Physiotherapie oder z.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">B. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rch Anwendungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gemäss eigenen Aussagen der Beschwerdeführerin (vgl. E. 4 und Urk. 24 S. 8). Diese Ausführungen erweisen sich als nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar und schlüssig. Die Beschwerdeführerin wandte ein, Dr. Z.___ habe angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben, sie könne bezüglich der somatoformen Schmerzstörung keine abschliessende Beurteilung vornehmen, da sie nicht zu beurteilen vermöge, ob ein somatisches Korrelat für die beklagten Schmerzen vorliege und gesichert bestätigt sei. Sie habe damit klar die Grenzen ihrer Beurteilungsmöglichkeiten bezeichnet. Dennoch nehme sie eine Beurteilung der ausserhalb ihres Fachgebietes liegenden Schmerzsymptomatik vor (vgl. Urk. 31 S. 5 f.). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Dr. Z.___ bemerkte lediglich und zu Recht, dass die Beurteilung, ob ein somatisches Korrelat für die beklagten Schmerzen vorliege, nicht in ihrem Kompetenzbereich liege, und sie diesbezüglich auf die fachärztlich-somatische Beurteilung verweisen müsse (Urk. 24 S. 16). Ausserdem handelt es sich bei der anhaltenden Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) um eine psychische Störung, welche von einem Facharzt beziehungsweise einer Fachärztin für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chotherapie diagnostiziert werden muss. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob sich aufgrund der gutachterlich festgestellten Befunde eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigen lässt. Aufgrund der neusten Rechtsprechung sind grundsätzlich sämtliche affektiven Störungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der leichten bis mittelschweren depressiven Erkrankungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einem struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierten Beweisverfahren unterstellt (BGE 143 V 418 E. 7.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 143 V 409</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Dysthymie ist nach der im gebräuchlichen Klassifikationssystem ICD-10 enthaltenen Umschreibung eine chronische depressive Verstimmung, die weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Störung zu erfüllen. Findet sich im Psychostatus nur eine Dysthymie, so kann dies rechtsprechungsgemäss wohl eine Einbusse an Leistungsfähigkeit mit sich bringen, kommt aber für sich allein betrachtet nicht einem Gesundheitsschaden im Sinne des Gesetzes gleich. Diese Schlussfolgerung, die sich auf medizinische Empirie abstützt und damit eine Rechtsfrage darstellt, ist freilich nicht absolut zu setzen; eine dysthyme Störung kann die Arbeitsfähigkeit im Einzelfall erheblich beeinträchtigen, wenn sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zusammen mit anderen Befunden –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie etwa einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsstör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung – auftritt (Urteile des Bundesgerichts 8C_623/2013 vom 11. März 2014 und 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E. 3.2, je mit Hinweisen). Diese Grundsätze werden durch die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 nicht relativiert (Urteil des Bundesgerichts 9C_146/2015 vom 19. Januar 2016 E 3.2 mit Hinweis; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_162/2015 vom 30. September 2015 E. 3.3.3). Bei der Beschwerdeführerin konnte, wie bereits gesagt, keine Persönlichkeitsstörung festgestellt werden, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern lediglich eine akzentuierte Persönlichkeit im Rahmen einer Z-Diagnose (E. 4.1). A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kzentuierte Persönlichkeitszüge, welche für sich allein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heblichen Gesundheitsschaden zu begründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.4 mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweis auf 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.1), können das Leistungsvermögen unter Umständen aber durchaus beeinflussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">300/2017 vom 1. Februar 2018 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3 unt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 4.3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ gelangte zum Schluss, es liege keine Arbeitsunfähigkeit vor (Urk. 24 S. 17). Das angegebene Aktivitätsniveau sei mindestens im mittleren-normalen Bereich anzusiedeln. Eine wesentliche Einschränkung aufgrund einer psychischen Gesundheitsschädigung habe nicht ausgemacht werden können. Die (von den behandelnden Ärzten) attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit sei weder mit dem gelebten Aktivitätsprofil und den Interessen noch mit der niederfrequenten (ambulanten) Behandlung vereinbar. Funktionseinschränkungen lägen nicht vor (Urk. 24 S. 19). Die Gutachterin nahm also eine Ressourcenprüfung vor und äus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">serte sich zum Aspekt der Konsistenz (vgl. die Standardindikatoren gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">BGE 141 V 281 E. 4.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Damit vermag das Gutachten eine genügende Grundlage für die Rentenprüfung zu bilden, denn es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erlaubt eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlüssige Beurteilung im Lichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Standardindikatoren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vgl. das Urteil des Bundesgerichts 8C_676/2017 vom 28. Februar 2018 E. 6.1 mit weiteren Hinweisen). Demgemäss geht der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wand der Beschwerdeführerin, das Gutachten sei nicht verwertbar, da die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achterin die veralteten Foerster-Kriterien angewandt habe (Urk. 31 S. 4 ff.), fehl. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der Beschwerdeführerin kam es in der Vergangenheit zu ein paar Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">terbrüchen. Sie gab an, mit 25 Jahren von ihrem Freund verlassen worden zu sein, weshalb sie aus Trauer drei Wochen nicht mehr habe arbeiten können. In ihrem 33. Lebensjahr hätten eine Beziehungskrise und eine Überforderung bei der Arbeit dazu geführt, dass sie etwa vier Wochen aus Kummer nicht habe arbeiten können. Sie habe die Stelle gekündigt und eine neue Beschäftigung gefunden, bei welcher sie dann allerdings gemobbt worden sei. Im Zusammenhang mit dem Mobbing und der anschliessenden Kündigung der Arbeitsstelle habe sie fast ein Jahr lang keinen Job mehr gefunden und sei beim Regionalen Arbeitsvermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungszentrum (RAV) angemeldet gewesen. Danach habe sie an verschiedenen Stellen stabil und ohne Pausen oder krankheitsbedingte Ausfälle gearbeitet. Schliesslich habe ihr Mann ihr eine Stellenreduktion auf 60 % respektive 50 % vorgeschlagen, weshalb sie seit 2006 zuerst ein Arbeitspensum von 60 % und später von 50 % bekleidet habe. Im Rahmen einer Re-Organisation bei der letzten Arbeitsstelle habe sie eine neue Vorgesetzte bekommen, die sie unterdrückt, gemobbt und geplagt habe. Unter dieser Last sei sie (die Beschwerdeführerin) zusammengebrochen, habe die Kündigung erreicht und seitdem keine feste Stelle mehr angenommen. Seit November 2014 sei sie krankgeschrieben (Urk. 24 S. 7). Diese Schilderungen legen nahe, dass bei der Beschwerdeführerin stets äussere, krankheitsfremde Faktoren zu einer Arbeitsunfähigkeit geführt hatten, was grundsätzlich – wie von der Gutachterin festgestellt (Urk. 24 S. 17) – versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rungsrechtlich unbeachtlich ist. Die akzentuierte Persönlichkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin mag die Folgen der psychosozialen Belastungsfaktoren verstärkt haben. Doch letztlich kam es – auch unter Berücksichtigung dieses Umstands – in der Vergangenheit jeweils bloss zu vorübergehenden Arbeitsunfähigkeiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weshalb sich die belastende Situation bei der letzten Arbeitsstelle – abweichend vom bisherigen Verlauf – längerfristig auf die Leistungsfähigkeit der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin hätte auswirken sollen, erscheint indessen nicht nachvollziehbar, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fügt sie doch über erhebliche persönliche Ressourcen: Sie erledigt den Haushalt komplett alleine, wobei sie sich die gesamten Arbeiten mit individuellen Pausen einteilt. Die Einkäufe werden von ihr und ihrem Ehemann abwechselnd getätigt; sie geht zu Fuss zum Supermarkt und trägt die Waren selber nach Hause. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitlich übernimmt sie auch das Kochen. In ihrer Freizeit geht die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin fast jeden Tag für mindestens etwa 30 Minuten spazieren, teilweise auch abends nach dem Essen zusammen mit dem Ehemann. Tagsüber ist sie zu Hause, liest, sieht fern, schreibt WhatsApp-Nachrichten an ihren Ehemann und an Kol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leginnen und liest auf dem iPad die Nachrichten. Das Malen, ihr Hobby, hat sie derzeit zurückgestellt, Yoga hat sie seit der Brustkrebs-Diagnose aufgegeben. Die Beschwerdeführerin besitzt sodann einen Führerschein und lenkt zwischenzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich für kurze Strecken das Auto, so etwa für halbstündige Fahrten alle drei Wochen zu ihren Eltern nach B.___. Ihre Schwester sieht sie etwa einmal alle zwei Monate. Ausserdem pflegt sie einen guten Kontakt zu ihren vielen Kollegin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen und Freunden. Mit zwei Kolleginnen telefoniert sie etwa einmal alle zwei Wochen, gelegentlich geht sie auch einen Kaffee trinken. Mit ihren Eltern telefo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">niert sie einmal wöchentlich. In den Ausgang geht sie nur selten, unter anderem aus finanziellen Gründen. Sie geht aber gern in die Läden und sieht sich um («lädele»), kann sich aus finanziellen Gründen aber meist nichts kaufen. Die letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Ferien verbrachte die Beschwerdeführerin zusammen mit ihrem Ehemann im November 2017 (fünf Tage Wellness). Davor weilte sie im Herbst 2016 während einer Woche in Österreich in den Ferien (Urk. 24 S. 4 f.; vgl. auch die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chenden Schilderungen zum Tagesablauf [Urk. 24 S. 5 f.]). Nebst den vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen – nicht massgeblich eingeschränkten – Ressourcen kommt hinzu, dass sich die Beschwerdeführerin lediglich alle drei Wochen psychiatrisch-psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">peutisch für jeweils eine Stunde behandeln lässt (Urk. 24 S. 9), was nicht von einem erheblichen Leidensdruck zeugt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten erweist sich die gutachterliche Einschätzung zur Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit als überzeugend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">– wie vorliegend – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vollständigkeit halber ist anzufügen, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie formellen Rügen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin gegen das Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 31 S. 3) dessen Beweistauglichkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht in Frage zu stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermögen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vereinzelte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Flüchtigkeitsfehler sind dafür von vorn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herein n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">icht geeignet, denn daraus lässt sich weder ableiten, die persönliche Anamnese sei oberflächlich erfolgt, noch lassen sich Rückschlüsse über die inhaltliche Stringenz der gutachterlichen Äusserungen ziehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Gutachten werde ausgeführt, sie habe ihr Pensum auf Wunsch ihres Mannes reduziert (Urk. 31 S. 6), trifft nicht zu. Die Gutachterin hielt fest, der Mann der Beschwerdeführerin habe ihr eine Stellenreduktion auf 60 % respektive 50 % vorgeschlagen (Urk. 24 S. 7) – dabei handelt es sich um einen anderen Informationsgehalt der Aussage. Entgegen der Ansicht der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin entsteht sodann nicht der Eindruck, die Gutachterin habe sich nicht als unabhängige Expertin geäussert und tendenziöse Bemerkungen angebracht (vgl. die Aufzählung in Urk. 31 S. 9). Auch eine Kompetenzüberschreitung von ihrer Seite her (vgl. das Vorbringen in Urk. 31 S. 4 f.) liegt nicht vor; Dr. Z.___ durfte sich bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchaus an den normativen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> orientieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 1.1.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiter ist festzuhalten, dass sich die Gutachterin zum Längsverlauf der psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Beeinträchtigung entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 31 S. 6 f.) geäussert hat (vgl. Urk. 24 S. 14 f.). Allerdings liessen sich mangels ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Unterlagen vor 2014 keine objektivierbaren Aussagen über diese Zeit machen (Urk. 24 S. 18); im Bericht des Y.___ vom 21. März 2017 (Urk. 9/1) waren bloss die Aussagen der Beschwerdeführerin selbst wiedergege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin missversteht die Gutachterin sodann, wenn sie vorbringt, diese habe eine psychiatrische Erkrankung grundsätzlich verneint (Urk. 31 S. 8). Dass die Gutachterin die Diagnose Dysthymia stellte, bedingt, dass sie die Voraussetzungen für diese Diagnose als erfüllt betrachtete. Sie empfahl diesbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">züglich denn auch eine Weiterführung der therapeutischen und medikamentösen Behandlung (Urk. 24 S. 17). Wenn die Gutachterin eine «psychiatrische Diagnose mit anhaltendem und eigenständigem Krankheitswert mit Einfluss auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit» (Urk. 24 S. 17) verneinte, brachte sie damit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zig zum Ausdruck, nicht von einer Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit ausgehen zu können. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bemängelte schliesslich, das psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achten genüge den Qualitätsleitlinien für versicherungspsychiatrische Gutachten nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 31 S. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). Weder Gesetz noch Rechtsprechung schreiben den Psychiatern eine Begutachtung nach den entsprechenden Richtlinien vor. Ob das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vorliegende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achten den Qualitätsleitlinien der Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hweizerischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sellschaft für Psychiatrie und Psychothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rapie SGPP für versicherungspsychiatrische Gutachten vom 16. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Juni 2016 entspricht, bedarf daher keiner vertiefte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n Prüfung; insbesondere verlöre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> es (auch) bei Verneinung seine Beweiskraft nicht (Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8C_105/2017 vom 6. Juni 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4.4 und 9C_7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">15/2016 vom 24. Januar 2017, E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist dem bei der Beschwerdeführerin festgestellten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Leiden aus rechtlicher Sicht keine invalidisierende Wirkung beizumessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ere Begutachtung ist nicht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeigt. Mit dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführerin in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Bürotätigkeit sowie in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anderen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leichten Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine 100%ige Arbeitstätigkeit zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utbar, zumal sich den Akten auch nicht entnehmen lässt, aus somatischer Sicht bestehe eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Urk. 6/15/5 und Urk. 6/20/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ührerin zu tragen (Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen, können die Kosten eines Gerichtsgutachtens der Verwaltung auferlegt werden. Dies ist unter anderem der Fall, wenn die Verwaltung zur Klärung der medizinischen Situation notwendige Aspekte unbeantwortet gelassen oder auf eine Expertise abgestellt hat, welche die Anforderungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage nicht erfüllt (BGE 140 V 70 E. 6.1 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das hiesige Gericht gelangte mit Beschluss vom 15. August 2017 zum Schluss, aufgrund der bis dahin vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Akten lasse sich nicht feststellen, ob ein Rentenanspruch der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin zu Recht verneint worden sei (Urk. 10 S. 5). Damit rechtfertigt es sich, die Kosten für das Gerichtsgutachten im Betrag von Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3'088.05 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Rechnung von der G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">skasse bereits beglichen;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 33)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin zu überbin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 1'000.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Gericht die Kosten des Gerichtsgutach</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tens </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">im Betrag von Fr.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 3'088.05</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. B</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">arauslagen und MWSt) zu erstatten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>