<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00545</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brühwiler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst Zürich, lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Affolternstrasse 42, Postfach 6944, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, meldete sich am 8. Januar 2013 unter Hinweis auf psychische Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte mit Verfügung vom 7. Mai 2013 (Urk. 7/15) einen Anspruch auf berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Massnahmen (Arbeitsvermittlung) und tags darauf am 8. Mai 2013 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 7/16). Gegen beide Verfügungen erhob die Versicherte am 7. (Urk. 7/18/3-6) und 10. Juni 2013 (Urk. 7/19/3-8) Beschwerde, welche das hiesige Gericht (nach Vereinigung der beiden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren, vgl. Urk. 7/21) mit Urteil vom 21. Oktober 2013 im Prozess Nr. IV.2013.00537 (Urk. 7/22) rechtskräftig abwies.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Juni 2016 meldete sich die Versicherte erneut zum Bezug von Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/28). Nach durchgeführtem Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidverfahren (Urk. 7/36-37, Urk. 7/47) und Auflage verschiedener medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Berichte durch die Versicherte trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. April 2017 auf das neue Leistungsbegehren nicht ein, da eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse nicht glaubhaft dargelegt worden sei (Urk. 7/53 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 16. Mai 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 11. April 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei auf das Revisionsbegehren einzutreten und es seien die notwendigen Abklärungen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 20. Juni 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 4. Juli 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage des Bedeutungsgehalts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 und 3 IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt in BGE 130 V 64 E. 5.2.5 festgehalten, dass die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son mit dem Revisionsgesuch oder der Neuanmeldung die massgebliche Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderung glaubhaft machen muss, ihr mithin ausnahmsweise eine Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führungslast zukommt. Tritt die Verwaltung auf das erneute Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehren ein, hat sie demgegenüber gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenänderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtserheblichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid (Urk. 2) damit, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung vom 8. Mai 2013 wesentlich verändert hätten. Der medizinische Sachverhalt sei weiterhin unverändert (S. 1). In der bisherigen Krankengeschichte fänden sich keine Hinweise für ein orthopädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Leiden. Ebenfalls befinde sich die Beschwerdeführerin in einer diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen adäquaten Behandlung und ihre Tätigkeit als Kassiererin sei bei der aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ellen Problematik als optimal angepasst zu betrachten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), sie leide seit zirka Februar 2015 an chronischen Rückenbeschwerden und neu auch an beidseitigen Schulterschmerzen. Zusätzlich bestünden die bekannten psychischen Beschwerden und eine Migräne. Damit lägen die vom Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt verlangten Anhaltspunkte vor und die Beschwerdegegnerin hätte auf das Leistungsbegehren eintreten und weitere Abklärungen treffen müssen. Eine erhebliche Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse sei zumindest glaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft gemacht worden (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin eine anspruchserhebliche Änderung seit der letzten materiell-rechtlichen Leistungsprüfung im Mai 2013 glaubhaft zu machen vermochte, oder ob die Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Neuanmeldung der Beschwerdeführerin vom 14. Juni 2016 nicht eingetreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Rahmen der Abweisung der Leistungsansprüche vom 7. und 8. Mai 2013 relevanten Arztberichte zeigen bezüglich des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin folgendes Bild:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Februar 2002 liess sich die Beschwerdeführerin auf der Notfallstation Medizin des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ambulant behandeln. Die Ärzte diagnostizierten eine Migraine accompagnée und berichteten, dass diese seit Jahren bekannt sei und zirka 1-2 Mal pro Monat vor allem bei Stress auftrete, begleitet von Hypästhesien in der rechten Hand. Die Ärzte verzichteten bei typischer Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese und Befunde für eine Migraine accompagnée auf radiologische Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und entliessen die Beschwerdeführerin nach Abgabe von Medikamenten in deutlich gebessertem Gesundheitszus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tand (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/9/4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 10. Januar 2013 wurde die Beschwerdeführerin durch Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sychiatrisch begutachtet (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/10/3-20). Er stellte die Diagnose einer fraglichen durchlaufenen Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungsstörung mit depressiver Reaktion (ICD-10 F43.2), aktuell remittiert (S. 9 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und kam zum Schluss, es lasse sich bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin aktuell keine eigenständige krankheitswertige psychische Störung diagnostizieren. Die subjektiv beklagten Beschwerden könnten zwar nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden. Bei diesen handle es sich aber nicht um eine psychische Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik als Ausdruck einer primär psychischen Störung. Gegebenenfalls könnte vor mehr als einem Jahr eine psychische Symptomatik vorgelegen haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Ausdruck einer Anpassungsstörung, die allerdings inzwischen als remittiert zu betrachten sei (S. 16 Ziff. 5). Ebenfalls seien gewisse psychosoziale Belastungsfaktoren in den Arbeitsplatzauseinandersetzungen zu benennen, welche sogar als krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde Faktoren den deutlich überwiegenden Anteil am Umstand hätten, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb die Beschwerdeführerin aktuell noch nicht wieder eine normale oder weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehende sie in wirtschaftliche Unabhängigkeit führende Arbeitstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen habe (S. 16 Ziff. 6). Aus psychiatrischer Sicht sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin deshalb in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Kassiererin weiterhin zu 100 % arbeitsfähig und sei auch in irgendwelchen Tätigkeiten nicht durch eine psychische Symptomatik oder Beschwerden durch eine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung eingeschränkt (S. 17 Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___, Facharzt für Neurologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Regionaler Ärztlicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dienst (RAD), nannte in seiner Stellungnahme vom 12. März 2013 (Urk. 7/11/2-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3) als Funktionseinschränkungen eine Beeinträchtigung durch Migräneattacken (Migraine accompagnée seit 10 Jahren), Ängste bezüglich Vorliegen einer dementiellen Erkrankung sowie eine passagere depressive Repression. Er hielt fest, dass anhand des fachpsychiatrischen Gutachtens eine andauernde Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Erwerbsmöglichkeit der Beschwerdeführerin in bisheriger Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aufgrund von Beeinträchtigungen der körperlichen, geistigen und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gesundheit überwiegend nicht wahrscheinlich sei. Die vorgängig in der Haupt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sache auslösende Störung im Sinne einer Anpassungsstörung mit depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver Reaktion sei zwischenzeitlich remittiert und die Arbeitsfähigkeit von 100 % in angestammter Tätigkeit plausibel begründet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt der Beschwerdeführerin, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Innere Medizin und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Nephrologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bescheinigte der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin einstweilen bis 19. März 2013 auf der Taggeldkarte des Krankentag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldversicherers eine seit dem 29. September 2011 durchgehend bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit (Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k. 7/19/39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verfügungen vom Mai 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingegangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht vom 5. Juni 2013 berichtete Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, zuhanden des Rechtsvertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s der Beschwerdeführerin (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19/38</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und nannte als Diagnose eine anfänglich mittelgradige bis schwergradige depressive Episode bei einer kombinierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Er kritisierte das aus seiner Sicht in keiner Weise nachvollziehbare Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich Untersuchung, Aufzeichnung, Bewertung der Phänomene, Gewichtung der Symptomatik, Diagnostik und Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und führte aus, bislang sei eine Reintegration nicht möglich. Ein erster Versuch sei vor kurzem gescheitert. Eine Unterstützung (zumindest Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beratung) wäre hilfreich. Aus seiner Sicht sei die Beschwerdeführerin im Moment maximal auch erst zu 50 % belastbar (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ericht vom 12. Juli 2013 (Urk. 7/23/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) führte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, die Beschwerdeführerin sei übergewissenhaft, ständig in der Sorge und Angst vor Ungenügen und Schelte. Sie zeige bereits seit der Kindheit einen absurd anmu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Stolz auf vollbrachte, übermenschliche Anstrengungen (Pensen, Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen), sei gleichzeitig ihrem Ex-Mann sowie beruflichen Vorgesetzten gegenüber abhängig, unterwürfig, wolle niemanden enttäuschen. Gemäss ICD-10 F6, Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangskriterien für Persönlichkeitsstörungen, entwickle sich ein deutliches sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektives Leiden manchmal erst im späteren Verlauf, wie bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin vorliegend. Ihr miserables Selbstwertgefühl könne sie nur via überstei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerte Leistungserbringung ein Stück weit kompensieren (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Glaubhaftmachung der geltend gemachten Verschlechterung ihres Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes legte die Beschwerdeführerin folgende Berichte auf:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 24. Februar 2015 (Urk. 7/34/3) in der E.___ erhobenen bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Befunde der Lendenwirbelsäule (LWS) ergaben eine Retrolisthesis L2/L3 und L4/L5, erosive Osteochondrosen L2/L3 und L3/L4, eine Diskusprotru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion oder Hernie in sämtlichen Segmenten, jeweils ohne neurale Kompression, sowie Spondylarthrosen L1-S1 mit grösster Ausprägung L2/L3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ berichtete am 22. Juni 2016 der Beschwerdegegnerin (Urk. 7/32). Er nannte als Diagnose eine mittelgradige depressive Episode bei rezidivierender depressiver Störung (ICD-10 F33.1) und eine kombinierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung (ICD-10 F61.0; paranoide, anankastische, abhängige Züge). Insgesamt gehe es der Beschwerdeführerin ein wenig besser. Nach wie vor sei sie jedoch stark beeinträchtigt durch ihre Fixierung auf den Ex-Mann, welcher sie Jahrzehnte lang ausgebeutet und erniedrigt habe (finanziell, durch Schläge, sexuell, usw.). Sie erlebe immer wieder Phasen von Verzweiflung bis Suizida</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lität, Schlaflosigkeit und Erschöpfung, Kopfschmerzen, Trauer. Ihre Vitalität sei insgesamt herabgesetzt, ihre Ausdauer erniedrigt, ihre Ermüdbarkeit erhöht. Aus psychischen Gründen sei sie seit Jahren und voraussichtlich auch noch weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin zu maximal 50 % arbeitsfähig (S. 1 oben). Die Beschwerdeführerin habe während längerer Zeit in einem 50%-Pensum in einem Kleiderladen gearbeitet. Dieser habe nun geschlossen. Sie versuche nun einen Kurs in Krankenpflege zu belegen, da sie in einem helfenden Beruf (Pflegeassistentin oder ähnliches) ihre Teil-Arbeitsfähigkeit wahrscheinlich länger erhalten und eventuell im lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigen Verlauf sogar etwas steigern könne (S. 1 unten). Nebst einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente brauche die Beschwerdeführerin Unterstützung bei der Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 18. Juli 2016 (Urk. 7/34/1) aus, die Beschwerdeführerin klage über chronische Rückenschmerzen. Er diagnostizierte chronische Rückenschmerzen, eine Retrolisthesis L2/L3 und L3/L4, erosive Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondrosen L2/L3 und L3/L4, eine Diskushernie sowie Spondylarthrosen vom L1-S1 mit grösster Ausprägung L2/L3 (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Neurochirurgie, nannte in seinem Bericht vom 20. Juli 2016 (Urk. 7/50/2-3) gestützt auf seine gleichentags erfolgte Untersuchung der Beschwerdeführerin folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lumbalsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Schilddrüsenüberfunktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychosoziale Belastungssituation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anamnestisch habe die Beschwerdeführerin von seit zwei Jahren immer wieder bestehenden Rücken-Kreuzschmerzen berichtet. Im Jahr 2015 hätte sie fünf Mal starke Rücken-Kreuzschmerzereignisse, teilweise auch mit Ausstrahlungen in die Beine, gehabt (S. 1). Bei der Beschwerdeführerin bestehe ein chronisches Lumbalsyndrom, teilweise mit ischialgiformer Ausstrahlung. Ein morphologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sches Korrelat sei schwierig auszumachen. Die multisegmentalen Diskusdege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nerationen könnten Rückenschmerzen verursachen. Es sei auch nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlossen, dass die beginnende bis mässige Spondylarthrose einen Teil der Schmerzen erkläre. Auf jeden Fall gebe es keine Indikation für ein operatives Vorgehen. Aufgrund der klinischen und radiologischen Befunde bestehe eine mindestens 50%ige Arbeitsfähigkeit für mittelschwere Tätigkeiten (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Kurzbericht vom 21. Februar 2017 (Urk. 7/46) informierte Dr. C.___ die Rechtsschutzversicherung der Beschwerdeführerin, dass die Beschwerdeführerin seit dem 16. Juni 2005 (bei ihm) in hausärztlicher Behandlung stehe und aus internistischer Sicht mindestens zu 50 % arbeitsfähig sei. Zusätzlich zu den bekannten Diagnosen klage die Beschwerdeführerin in letzter Zeit über Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terschmerzen beidseits (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. Juli 2016 wurde eine Computer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomographie der LWS erstellt und eine Facettengelenksinfiltration LWK 3-5 beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits durchgeführt (Bericht vom 21. Juli 2017, Urk. 7/50/4). Als Befund wurde die bekannte erosive Osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondrose im Segment LWK 3/4 mit begleitend mässiger Spondylarthrose erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sowie im Segment LWK 4/5 eine minimale Retrolisthesis und bekannte Spondylarthrosen, ferner leichtgradige Foraminalstenosen ossär in den Seg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menten (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss der Stellungnahme von RAD-Arzt med. pract. B.___ vom 11. April 2017 (Urk. 7/52/3) fänden sich in der Historie keine Hinweise für ein orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disches oder ähnliches Leiden von relevantem Ausmass und eine diesbezügliche adäquate Behandlung. Die Beschwerdeführerin sei als Kassiererin, deren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit bei dieser Problematik als optimal angepasst gelte, vollständig arbeitsfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Beschwerdeführerin stand zur Zeit der Verfügungserlasse vom Mai 2013 in erster Linie eine psychische Problematik im Vordergrund der Beschwerden. So ging Dr. A.___ in seinem Gutachten vom 10. Januar 2013 von einer durchlaufenen Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion aus und verwies auf psychosoziale Faktoren (vgl. vorstehend E. 3.3). Aus den Berichten von Dr. D.___ kurz nach Verfügungserlass vom 5. Juni 2013 (vgl. vorstehend E. 3.6) und anlässlich der Neuanmeldung vom 22. Juni 2016 (vgl. vorstehend E. 4.4) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin an einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10 F33.1) und an einer kombinierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD-10 F61.0) leidet. Mithin liegt gemäss dem behandelnden Facharzt ein verselbständigter psychischer Gesundheitsschaden vor, welcher die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Beschwerdeführerin generell einschränkt. Dabei gilt zu beachten, dass nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass psychosoziale Faktoren zudem auch einen Einfluss haben, kann ebenfalls nicht ausgeschlossen werden – steht allerdings einer invalidenversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechtlich relevanten Verschlechterung des Gesundheitsschadens bzw. seiner Auswirkungen gerade auch unter Berücksichtigung der regelmässig statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">findenden Therapie der Beschwerdeführerin (vorstehend E. 4.3) nicht entgegen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung können sich psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale und soziokulturelle Faktoren, wenn und soweit sie zu einer eigentlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmern, mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_537/2011 vom 28. Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Indem d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur fachärztlich diagnostizierten psychischen Erkrankung der Beschwerdeführerin auch weder Stellung genommen noch Abklärungen getätigt hat, lässt sich nicht ausschliessen, dass bei der Beschwerdeführerin eine solche – invalidenversicherungsrechtlich relevante - vorliegt, welche anlässlich der letzten materiell-rechtlichen Leistungsprüfung im Mai 2013 noch verneint wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine möglicherweise anspruchsrelevante Verschlechterung ergibt auch der soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin. Standen anlässlich des leistungsabweisenden Entscheides vom Mai 2008 überwiegend psychische Gesundheitsprobleme im Vordergrund, sind nun zusätzlich Rücken- und Kreuzschmerzen aktenkundig. So erhob die E.___ am 24. Februar 2015 als Befunde eine Retrolisthesis, eine Diskusprotrusion oder Hernie sowie Spondylarthrosen (vgl. vorstehend E. 4.3). Auch Dr. C.___ berichtete von chronischen Rückenschmerzen der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. 4.4) und auch Dr. F.___ diagnostizierte ein chronisches Lumbalsyndrom (vgl. vorstehend E. 4.5). Ferner ist eine am 21. Juli 2016 durchgeführte Facetten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksinfiltration der LWK 3-5 beidseits aktenkundig (vgl. vorstehend E. 4.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit wiesen sowohl Dr. C.___ (vgl. vorstehend E. 4.4) als auch Dr. F.___ (vgl. vorstehend E. 4.5) auf eine 50%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung hin, wobei Dr. C.___ die reduzierte Arbeitsfähigkeit auf eine psychische Erkrankung zurückführte, welche für alle Tätigkeiten gelte, Dr. F.___ sein ärztliches Attest auf mittelschwere Tätigkeiten bezog. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus gesundheitlichen Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in der Lage ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die Anforderungen am Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz im Rahmen des bei der letztmaligen leistungsverweigernden Verfügung berücksichtigten Pensums von 100 % hinreichend zu erfüllen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Argumentation des RAD-Arztes med. pract. B.___, es fänden sich in der Historie keine Hinweise für ein orthopädisches oder ähnliches Leiden von rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vantem Ausmass, ist, was das strittige Nichteintreten betrifft, damit nicht stich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig. Ebenso fusst seine Annahme, der ausgeübte Beruf der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin als Kassiererin stelle eine optimal angepasste Tätigkeit dar, weshalb keine Arbeitsunfähigkeit vorliege (vgl. vorstehend E. 4.8), auf einer überholten und damit falschen Information, denn die Beschwerdeführerin war bereits im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt der Neuanmeldung nicht mehr als Kassiererin tätig, sondern seit April 2015 lediglich in einem 8%-Pensum als bezahlte Begleiterin (Urk. 7/28 Ziff. 5.4). Zuvor war sie als Verkäuferin in einem Kleiderladen im Umfang eines Pensums von 50 % erwerbstätig gewesen, welcher jedoch in der Zwischenzeit geschlossen wurde (vgl. Urk. 7/32 S. 1). Ebenfalls liess die Beschwerdegegnerin den von der Beschwerdeführerin geäusserten Wunsch, in einem helfenden Beruf Fuss zu fassen (vgl. Urk. 7/32 S. 1), unberücksichtigt. Folglich hat sich die Beschwerdegegnerin bei ihrer Entscheidfindung nicht auf die aktuellen berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnisse der Beschwerdeführerin gestützt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten liegen zumindest Anhaltspunkte für eine mögliche ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmedizinisch relevante Verschlechterung vor, was zur Glaubhaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ausreicht (vgl. vorstehend E. 1.4). Die Beschwerdegegnerin ist somit zu Unrecht nicht auf die Neuanmeldung eingetreten, weshalb die Beschwerde gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheissen und die Sache zur materiellen Beurteilung an sie zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">om Streitwert fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">600.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung (Art. 61 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g ATSG). Die Entschädigung wird unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig vom Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses bemessen (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht). Vorliegend erscheint eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessentschädigung von Fr. 1‘5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird die angefochtene Verfügung der Sozialversiche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 11. April 2017 aufgehoben und es wird die Beschwerdegegnerin verpflichtet, auf die Neuanmeldung einzutreten und diese materiell zu prüfen.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA-ARAG Rechtsschutz AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrühwiler</p><p class="Normal Heading3"></p></div> </div></body></html>