<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00601</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Peyer Partner Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Löwenstrasse 17, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1968</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelernter kaufmännischer Angestellter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 14/5 Ziff. 5.3), meldete sich am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine seit Oktober 1991 bestehende lebenslang deformierte Schulter rechts mit nur noch einer Nervenbahn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/5 Ziff. 6.2-3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Situation ab und zog Akten der Suva (Urk. 14/15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei. Am 29. April 2015 auferlegte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte eine Schadenminderungspflicht im Sinne einer mindestens sechsmona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigen Alkoholabstinenz und forderte ihn auf, ihr bis 10. Juni 2015 mitzuteilen, bei welchem Arzt oder bei welcher Ärztin er die Massnahme durchführen wolle (vgl. Urk. 14/21).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sich der Versicherte hierzu auch nach erneuter Auffor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung seitens der IV-Stelle (vgl. 14/22) nicht vernehmen liess, stellte sie mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 15. März 2016 (Urk. 14/44) die Abweisung des Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens infolge Verletzung der Mitwirkungspflicht in Aussicht. Nachdem der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte dagegen am 29. März 2016 Einwände (Urk. 14/45) erhoben hatte, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 9. Mai 2016 (Urk. 14/47) einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Mit Verfügung vom 13. Mai 2016 (Urk. 14/49) hob die IV-Stelle die Verfügung vom 9. Mai 2016 wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wägungsweise auf. Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em Vorbescheidverfahren (Urk. 14/63; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 14/64, Urk. 14/72) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 7. April 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 14/77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte erhob am 23. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. April 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen Leistungen zu erbringen; insbesondere sei ihm ab April 2015 eine ganze Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuzusprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eventuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei der Fall für die weitere Sach-verhaltsabklärung und insbesondere für die Einholung eines polydisziplinären Gutachtens an die Verwaltung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies wurde dem Beschwerdeführer am 7. November 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX007"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkoholismus und Medikamentenmissbrauch (wie auch Drogensucht) begründen nach ständiger Rechtsprechung keine Invalidität im Sinne des Gesetzes. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr wird eine solche Sucht invalidenversicherungsrechtlich erst bedeutsam, wenn sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden eingetreten ist, oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, welchem Krankheitswert zukommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 124 V 265</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3c; AHI 2002 S. 30, I 454/99 E. 2a). Dabei ist das ganze für die Alkoholsucht massgebende Ursachen- und Folgespektrum in eine Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung einzubeziehen, was impliziert, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer allfälligen Wechselwirkung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwischen Suchtmittelabhängigkeit und psychischer Begleiterkrankung Rechnung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu tragen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Was die krankheitsbedingten Ursachen der Alkoholsucht betrifft, ist für die invalidenversicherungsrechtliche Relevanz der Abhängigkeit erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, dass dem Alkoholismus eine ausreichend schwere und ihrer Natur nach für die Entwicklung einer Suchtkrankheit geeignete Gesundheitsstörung zugrunde liegt, welche zumindest eine erhebliche Teilursache der Alkoholsucht darstellt. Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Erfordernis des Krankheitswerts einer allfälligen verursachenden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Krankheit wird verlangt, dass diese die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit einschränkt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wenn der erforderliche Kausalzusammenhang zwischen Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sucht und krankheitswertigem psychischem Gesundheitsschaden besteht, sind für die Frage der noch zumutbaren Erwerbstätigkeit die psychischen und die suchtbedingten Beeinträchtigungen gesamthaft zu berücksichtigen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_906/2013 vom 23. Mai 2014 E. 2.2 und 9C_701/2012 vom 10. April 2013 E. 2 mit Hinweisen sowie 9C_706/2012 vom 1. Juli 2013 E. 3.2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweis auf I </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">169/06 vom 8. August 2006 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dass aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsmedizinischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein die Arbeitsfähigkeit dauerhaft einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kender Gesundheitsschaden vorliege. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie erstmals gestellt Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Berücksichtigung der bisherigen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschichte nicht nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie leichte kognitive Störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den anamnestisch fortgesetzten Alkoholkonsum zurückzuführen. Die Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auffälligkeiten beruhten nicht auf einer dauerhaften gesundheitlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung und beträfen somit eine versicherungsfremde Zumutbarkeit des Kunden für den Arbeitgeber (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) geltend, er sei lediglich noch im geschützten Rahmen arbeitsfähig, wobei auch eine solche Tätigkeit aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung nur stark reduziert möglich sei (S. 5 unten). Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin sei ein invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechtlich relevanter Alkoholkonsum zweifelsohne zu bejahen. So habe dieser neben zwei aktenkundigen Unfällen bereits zu weiteren Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erkrankungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit geführt. Es sei völlig illusorisch zu glauben, dass ihm krankheitsbedingt ausserhalb des geschützten Rahmens ein abstinentes Leben zumutbar sei. Aufgrund seiner fehlenden Krankheitseinsicht bestehe unmittelbare Lebensgefahr (S. 6 f. Rz 10-11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers und in diesem Zusammenhang, ob die Beschwerdegegnerin den relevanten Sachverhalt genügend abgeklärt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsspital Y.___, stellten in ihrem Bericht vom 4. Februar 2015 (Urk. 14/18/1-4) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dislozierte Humeruskopffraktur rechts (dominant, four-part nach Neer) vom 22. Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermediäre Schenkelhalsfraktur rechts vom 7. April 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach geschlossener Reposition und Stabilisierung mit dyna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mischer Hüftschraube (DHS) am 7. April 2014 (Operateur Dr. med. Stephan Sager, Leitender Arzt Chirurgie, See Spital Horgen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schädel-Hirn-Trauma nach Sturz am 5. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">initielle CT: traumatische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Subarachnoidalblutung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">(SAB), frontobasale Kontusionsblutungen beidseits Subduralhämatom rechts, undislozierte Schädelbasisfraktur rechts mit Frakturausläufern an den Canalis condylaris, das Foramen jugulare und den Canalis hypoglossi, undis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lozierte Kalottenfraktur mit Rissquetschwunde (RQW) occipital</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cCT vom 5. September 2013: Vollständige Resorption der bilateralen frontobasalen Kontusionsblutungen mit residuellen gliotischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">derungen. Aktuell beginnende Konsolidation der bekannten occipi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">talen Kalottenfraktur sowie der Schädelbasisfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholintoxikation am 5. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">initial 3.6 Promille</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">infektassoziiertes intermittierend tachykardes Vorhofflimmern, kurz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zeitige Kammertachykardie am 6. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aspirationspneumonie, 6. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nachweis von vergrünenden Streptokokken, Streptokokkus pneu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">moniae, Hämophilus influenzae, am ehesten im Rahmen einer Koloni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schulterschmerzen rechts bei Messerstichverletzung 1991</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Ärzte rezidivierende Krampfanfälle seit dem 6. Juli 2013 (zweimalig Grand mal Anfall 6. Juli 2013, nicht-konklusives Krampfereignis am 11. Juli 2013, Differenzial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose Alkohol-Entzug) und einen Status nach Osteophytenfraktur Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kante Halswirbelkörper (HWK) 5 (Ziff. 1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 27. Juni 2014 bei ihnen in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 16. Dezember 2014 erfolgt (Ziff. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vom 27. Juni 2014 bis zur Wiedervorstellung am 24. März 2015 bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Der Patient gebe noch Schmerzen im Bereich der rechten Schulter an. Derzeit werde eine intensive physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische Beübung zur Wiedererlangung der Beweglichkeit und zur Linderung der Schmerzsymptomatik durchgeführt (Ziff. 1.7). Bei weiterhin positivem Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlauf sei mit dem Erlangen einer 100%igen Arbeitsfähigkeit zu rechnen (Ziff. 1.9). Der Patient habe sich am 27. Juni 2014 zu Fuss auf ihrer Notfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">station vorgestellt und berichtet, am 22. Juni 2014 während eines Besuches seiner Kinder im Tessin beim Versuch seine Krücke (wegen der Schenkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fraktur vom 7. April 2014) aus einem Bach zu holen, einen Stolpersturz mit Kopfanprall und Schulterkontusion rechtsseitig gehabt zu haben. Es habe eine initiale Betreuung durch das Spital Bellinzona stattgefunden, der Patient habe aber dann eine operative Versorgung seiner Humerusluxationsfraktur abgelehnt, weil er zu Hause seine Katze betreuen müsse (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsspital Y.___, stellten in ihrem Bericht vom 9. Februar 2015 (Urk. 14/19/5-7) folgende Diagnosen (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelschweres Schädel-Hirn-Trauma am 2. Februar 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierende generalisierte Krampfanfälle, Differenzialdiagnose Entzugs-Epilepsie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">initialer GCS 8</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">temporale und occipitale Kalottenfraktur, Differenzialdiagnose vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">stehend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Nasenbeinfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kontusionsblutungen fronto-polar beidseits links mehr als rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">subgaleales Hämatom parietal rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schädel-Hirn-Trauma am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">traumatische SAB</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Subduralhämatom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">frontobasale Kontusionsblutungen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">undislozierte Schädelbasisfraktur rechts und Kalottenfraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf symptomatische Epilepsie, Differenzialdiagnose post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">matisch, Differenzialdiagnose Alkohol induziert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach fokal komplexem Anfall am 11. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">antiepileptische Therapie von Patienten nicht toleriert (aktenanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tisch)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">frontale Spaltbildung HWK 5 bei alter Osteophytenfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am ehesten ohne frische Traumafolgen bei erhaltenem Alignement, Differenzialdiagnose frische Fraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bekannte Osteophytenfraktur ebendort Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erhebliche degenerative Veränderungen der HWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">multifaktorielles Delir</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach infektassoziiertem, intermittierend tachykardem Vorhof</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">flimmern, Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kurzzeitige Kammertachykardie am 6. Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verheilte intermediäre Schenkelhalsfraktur rechts vom 7. April 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Plattenosteosynthese mittels DHS am 7. April 2014 (Seespital Horgen)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verheilte Humeruskopffraktur rechts vom 22. Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Plattenosteosynthese mittels PHILOS am 1. Juli 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronische Schulterschmerzen nach Messerstich-Verletzung 1991</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cholezystolithiasis, Erstdiagnose 2. Februar 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Alkoholgebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">delirantes Zustandsbild Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, es sei eine notfallmässige Zuweisung per Sanität erfolgt. Laut Übergabe sei der Patient am Morgen des 2. Februar 2014 beim Bier ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kaufen zusammengesackt und dabei auf den Hinterkopf geprallt. Fremdanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nestisch habe zweimalig ein generalisierter Krampfanfall stattgefunden, in Anwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senheit des Rettungsdienstes dann ein drittes Mal. Aufgrund des epilep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Anfalls sei die initiale Therapie mit nasalem Midazolam erfolgt, worauf der Krampf sistiert habe. Danach sei der primäre GCS von 8 auf 3 gefallen, weshalb prähospital die Schutzintubation erfolgt sei. Computertomographisch habe sich das oben genannte Verletzungsmuster ergeben, und der Patient habe noch im Schockraum extubiert werden können (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, aufgrund schlechter Führbarkeit des Patienten sei eine Sitzwache eingerichtet worden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei persistierenden hyperaktiven deliranten Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen und uneinsichtigem sowie urteilsunfähigem Patienten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei Rücksprache mit den Kollegen der Psychiatrie gehalten und eine Therapie mit Dipiperon begonnen worden. Am 5. Februar 2015 sei die Übernahme durch das Sanato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rium Z.___ erfolgt (S. 3 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Oberärztin, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzarzt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sana</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torium </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellten in ihrem Bericht vom 16. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (Urk. 14/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/6-8) nach Aufenthalt des Beschwerdeführers vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015 zur stationären psychiatrischen Behandlung folgende Diagnose (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörung durch Alkohol; Abhängigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom (ICD-10 F10.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierende Stürze mit Status nach Schenkelhalsfraktur rechts am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">April 2014 und Status nach Humeruskopffraktur rechts am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Schädelhirntrauma am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Februar 2015 und am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierende epileptische Anfälle (am ehesten entzugsbedingt), aktuell unter Alkoholkarenz und Phenobarbital anfallsfrei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Nebendiagnose nannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine psychische und Verhaltensstörung durch Tabak, Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F17.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Ärzte führten aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Pati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent sei am 5. Februar 2015 per fürsorgerische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unterbringung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitätsspital Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chirurgie) wegen akuter Selbstgefährdung im Rahmen eines Verwirrt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes nach Alkoholen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugskrampfanfall und Schädel-Hirntrauma zur Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handlung ins Sanatorium </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verlegt worden (S. 1 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitätsspital Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begonnene Anfallsprophylaxe mit Phenobarbital sei von ihnen weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei ansonsten unkompliziertem Alkoholentzug ohne relevante Entzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptome beziehungsweise Rückfall. Die Leberwerte seien unter Alkoholkarenz im Verlauf rückläufig gewesen. Auf der Station habe sich der Patient angepasst und freundlich verhalten. Es sei zu einem einmaligen Alkoholkonsum während des Aufenthaltes am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015 gekommen (S. 2 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine stationäre oder ambulante suchtspezifische Nachbetreuung habe er zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nächst abgelehnt und angegeben, nie gänzlich auf Alkohol verzichten zu wollen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ufgrund der fehlenden Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einsicht und Urteilsfähigkeit im Hinblick auf das gesundheitliche Risiko im Falle eines Weiterkonsums von Alkohol und Medikation (Phenobarbital, Gefahr des Atemstillstandes) beziehungsweise eines Absetzens der Medikation (erneute Krampanfälle mit Gefahr von Stürzen und lebensbedrohlichen Verletzungen, unter anderem intrakranielle Blutungen), hätten sie bei unzureichender Stabilisierung ein hohes bis lebensbedrohliches Risiko für den Patienten bei Austritt in die häusliche Weiterversorgung ohne Sicherung einer ausreichend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ambulanten Weiterversorgung und Weiterbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung gesehen. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> daher eine Gefahrenmeldung an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KESB</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie ein Antrag auf Beistandschaft gestellt worden (S. 3 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oberarzt, und med. pract. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Assistenzärztin, Sanatorium </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, stellten in ihrem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/42) nach erneuter stationärer Behandlung des Beschwerdeführers vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol, mnestisches Syndrom (ICD-10 F10.6), bestehend seit unbekanntem Zeitraum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Störung durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom, ständiger Substanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">brauch (ICD-10 F10.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie eine Leberzirrhose (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte führten aus, der Beschwerdeführer sei per </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fürsorgerische Unterbringung am 10. November 2015 über das See Spital Horgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> notfallmässig zur Krisenintervention eingetreten. Laut Fremdanamnese sei es ihm nicht mehr möglich, sich in seiner Wohnung selbständig zu versorgen. Sein Einspruch gegen die fürsorgerische Unterbringung sei im Verlauf am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 durch das Gericht abgelehnt worden. Parallel dazu habe die KES</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine behördlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fürsorgerische Unterbringung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geleitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Beschluss vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. November 2015) und der Beschwerdeführer habe eine Beiständin zugewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bekommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem aktuellen Alkoholentzugssyndrom sei während des stationären Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes mit diversen Medikamenten erfolgreich entgegengewirkt worden. In den ärztlichen und bezugspflegerischen Gesprächen habe sich deutlich eine kogni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Schwäche des Patienten gezeigt, indem es ihm immer wieder schwer gefallen sei, adäquat auf Fragen zu antworten. Auf die Frage, ob er ein Alkoholproblem habe, habe er mit Nein geantwortet. Der Patient sei nur teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise bis gar nicht krankheits- und behandlungseinsichtig. Es bestünden keine Hinweise auf Suizidalität oder Fremdgefährdung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Leitender Arzt, Pflegezentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellte in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/53/1-5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent, aber in beschüt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">der Umgebung (ICD-10 F10.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung (ICD-10 F10.71)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkoholabhängigkeitssyndrom, andere kognitive Beeinträchtigungen (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> F 10.74)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vermutlich seit vielen Jahren bestehendes Alkoholabhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom, welches vom Patienten bagatellisiert werde</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte med. pract. E.___ eine dekompensierte Leberzirrhose Child C, grosse Oesophagusvarizen mit red spots, eine Refluxoesophagitis Grad II, Fundusvarizen, eine hypertensive Gastropathie, einen Diabetes mellitus Typ II seit April 2016, eine leichte Niereninsuffizienz, wahrscheinlich prärenal bedingt und eine Läsion des rechten Schultergelenks mit unvollständiger Hebung des rechten Armes (Ziff. 1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___ führte aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 14. Dezember 2015 bei ihm in Behandlung, und die letzte Kontrolle sei am 15. Juni 2016 erfolgt (Ziff. 1.2). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit in leitender Funktion bei der Swisscom bestehe seit dem 14. Dezember 2016 (richtig wohl: 2015) eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Ziff. 1.6). Es bestehe ein Mangel bei Tätigkeiten, die geplant werden müssten. Dazu habe der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Patient unrealistische Vorstellungen von seiner Arbeitsleistung. Er überschätze sich masslos, sein Sozialverhalten sei enorm gestört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, er gerate immer wieder in Konflikte und werde von den Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewohnern gemieden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kognitive Störungen seien zu vermuten, weshalb der Patient zur kognitiven Testung im Psychiatrie-Zentrum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___ angemeldet worden sei. Gegenwärtig arbeite er nur sechs Stunden in der Woche in einer geschützten Werkstatt. Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei für 10 Stunden pro Woche in einer geschützten Werkstatt möglich (Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. E.___ führte aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Patient bagatellisiere sein Alkoholabhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitssyndrom und verkenne seinen äussert schlechten körperlichen Zustand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ausserhalb des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rahmens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der geschlossenen Abteilung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei mit der Gefahr lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefährlicher Komplikationen wie Oesophagusblutungen oder mit der Entglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung des insulinpflichtigen Diabetes zu rechnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Oberärztin, und lic. phil. H.___, Fachleiterin Neuropsychologie, Psychiatriezentrum I.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Clienia </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannten in ihrem neuropsychologischen Untersuchungsbericht vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/58)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach am 29. Juli 2016 in ihrem Zentrum durchgeführter Untersuchung des Beschwerdeführers als Diagnose eine leichte kognitive Störung mit Aufmerksamkeits- und exekutiven Defiziten, ätiologisch-pathoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch am ehesten im Rahmen des übermässigen Alkoholkonsums (ICD-10 F10), allenfalls verstärkt durch die beiden Schädel-Hirn-Traumata in den Jahren 2013 und 2015 (S. 6 oben). Die Fachpersonen führten aus, im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung hätten sich beim Patienten bei einem grössten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teils unauffälligen kognitiven Leistungsvermögen leichte Defizite in den Bereichen Aufmerksamkeit und Exekutivfunktionen objektivieren lassen. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">züg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der allgemeinen intellektuellen Leistungen hätten sich kursorisch geprüft Hinweise auf ein überdurchschnittliches prämorbides Intelligenzniveau ergeben (S. 5 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Funktions- und Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, bei einer leichten kognitiven Störung sei die Funktionsfähigkeit im Alltag und unter den meisten beruflichen Anforderungen in der Regel nicht eingeschränkt. Schwierigkeiten seien aufgrund der exekutiven Defizite vor allem bei Aufgaben zu erwarten, die von routinierten Handlungen abwichen und ein hohes Mass an Komplexität auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die oben dargestellten Befunde bezögen sich jedoch nur auf die kognitive Leistungsfähigkeit, nicht berücksichtigt worden seien dabei die so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl fremdanamnestisch beschriebenen als auch beobachteten Verhaltensauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligkeiten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zudem habe der Patient ein deutlich ausgeprägtes Bagatellisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhalten (S. 6 Mitte). Die in der Untersuchung objektivierte deutliche Konfabulationstendez scheine auch in den Eigenangaben des Patienten durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zudringen. Die beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten vermöchten die Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in Alltag und Beruf zusätzlich zu beeinträchtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Äusserungen des Patienten lasse sich erahnen, dass er nicht Willens sei, die im stationären Rahmen erarbeitete Abstinenz aktuell aufrecht zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Bei Wiederaufnahme des Alkoholkonsums bestehe jedoch die akute Gefahr einer erneuten Verschlechterung der kognitiven Funktionen, was aus neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chologischer Sicht tunlichst zu vermeiden wäre (S. 6 unten)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte in seinem Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14/74)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, der Beschwerdeführer sei am 14. Dezember 2015 auf die geschlossene Abteilung des Pflegezentrums F.___ eingetreten, dies im Rahmen einer fürsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerischen Unterbringung, die von der KESB des Bezirks K.___ ausgesprochen worden sei. Der Beschwerdeführer befinde sich aus heutiger Sicht nach wie vor gegen seinen ausdrücklichen Willen in ihrer Einrichtung. Er sei am 10. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2015 notfallmässig ins Sanatorium Z.___ zugewiesen worden, nachdem er während der polizeilichen Wohnungsräumung mit dem Messer im betrun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenen Zustand Drohungen gegen sich und andere ausgesprochen habe. Er habe seine Miete nicht mehr bezahlt, seine Wohnung sei völlig verwahrlost gewesen, und er habe erhebliche Mengen Alkohol konsumiert (S. 1 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Beurteilung führte med. pract. E.___ aus, der Beschwerdeführer leide </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neben der Alkoholabhängigkeit unter einer kombinierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung mit paranoiden, dissozialen und narzisstischen Zügen, was zu einer deutlichen Störung des Sozialverhaltens und immer wieder zu Konflikten im Zusammenleben mit anderen Menschen führe. Dies mache ihn unfähig, sich trotz seiner überdurchschnittlichen Intelligenz (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IQ bei psychologischer Testung auf 136 geschätzt) sozial zu integrieren. Sein Verhalten verunmögliche es ihm, sich erfolgreich um einen geeigneten Arbeitsplatz zu bemühen, und es sei als unrealistisch zu betrachten, dass er auf dem freien Arbeitsmarkt einen geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neten Arbeitsplatz erhalte (S. 3 oben). Er glaube, dass die Gründe für die jetzige Situation, mit welcher er sehr unzufrieden sei, ausserhalb seiner eigenen Person lägen. Seine Arbeitslosigkeit (zuletzt etwa 2010 gearbeitet) sei entstanden, weil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine ausländische Diebesbande das Lager ausgeraubt habe und die Firma da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Liefer- und in finanzielle Schwierigkeiten geraten sei, weswegen er trotz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">guter Leistungen entlassen worden sei. Aufgrund seines Alters (damals 42-jährig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und trotz vieler Bewerbungen habe er keine Stelle mehr gefunden. Med. pract. E.___ führte aus, der Beschwerdeführer arbeite sechs Stunden pro Woche in einer geschützten Werkstatt, lehne jedoch einer Erhöhung des Pensums bis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20 Stunden pro Woche wegen der niedrigen Bezahlung vehement ab (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sein Verhalten gegenüber Autoritätspersonen wie Ärzten, Juristen und Behördenmitglieder sei durch abwertende Äusserungen und durch in Frage stellen der Kompetenzen gekennzeichnet (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer trage wochenlang die gleiche ungewaschene Kleidung und mische rohen Knoblauch unter sein Essen. Er wasche sich nur äusserst selten, so dass seine Erscheinung verwahrlost wirke. Er sei bereit, die Kleider im Waschbecken zu waschen, was aber den Stations- und Hygieneregeln wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche. Die Waschmaschine sei ihm angeblich nicht hygienisch genug (S. 2 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Beschwerdeführer leide unter einem insulinpflichtigen Diabetes melli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus, habe jedoch irgendwann die vom Arzt verordneten Insulinabgaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weigert, die ärztlichen Kompetenzen angezweifelt und seine subjektive Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmung über seine Lebenserwartung höher eingeschätzt, als das ärztliche Wissen. Seine Blutzuckerwerte hätten lebensgefährlich hohe Werte erreicht, so dass der Beschwerdeführer mehrmals Gefahr gelaufen sei, in ein diabetisches Koma mit letalem Ausgang zu fallen. Weiter leide er unter Oesophagusvarizen Grad II. Infolge dieser Erkrankung bestehe das Risiko, dass sich lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fährliche Blutungen entwickelten. Auch diesbezüglich habe der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer die Medikament zur Prophylaxe verweigert, indem er das medizinische Fachwissen in Frage gestellt und ignoriert habe (S. 2 unten f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. L.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte in seiner Stellungnahme vom 3. April 2017 (Urk. 14/76/4) aus, die im Arztzeugnis von med. pract. E.___ vom 21. Februar 2017 erstmals gestellte Diagnose der kombinierten Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (paranoid, dissozial, narzisstisch) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei unter Berücksichtigung der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Lebensgeschichte des Kunden nicht nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Untersuchungsbericht sei eine leichte kognitive Störung diagnostiziert. Damit sei von der Reversibilität der anamnestisch bekannten, während fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetztem Alkoholkonsum aufgetretenen Einschränkungen auszugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die im Bericht von med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dokumentierten Verhaltensauffälligkeiten seien glaubhaft, beruhten aber nicht auf einem dauerhaften Gesundheitsschaden. Die Verhaltensauffälligkeiten würden somit die versicherungsfremde Zumutbarkeit des Kunden für einen Arbeitgeber betreffen. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kein die Arbeitsfähigkeit dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft einschränkender Gesundheitsschaden ausgewiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützte sich beim Erlass der angefochtenen Verfügung a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf die Stellungnahmen ihres RAD-Arztes m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ed. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">L.___ vom April 2017 (vgl. vorstehend E. 3.8) und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte sich auf den Standpunkt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kein die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit dauerhaft einschränkender Gesundheitsschaden ausgewiesen sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indem die Diagnose einer kombinierten Persönlichkeitsstörung unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der bisherigen Lebensg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschichte nicht nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie leichte kognitive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den anamnestisch fortgesetzten Alkoholkonsum zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter seien die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verhaltensauffälligkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht nicht relevant (vgl. vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">end E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Einschätzung der Beschwerdegegnerin kann aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folgenden Ausführungen nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefolgt werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wie ausgeführt (vgl. vorstehend E. 1.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründet eine Sucht für sich gesehen keinen Anspruch auf Leistungen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung. Sie wird jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedeutsam, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie ihrerseits eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt hat, in deren Folge ein körperlicher oder geistiger die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder aber wenn sie selber Folge eines körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens ist, welchem Krankheitswert zukommt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend sind selbst in dem im Rahmen der fürsorgerischen Unterbringung im Pflegezentrum F.___ erreichten alkoholabstinenten Zustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers massive Verhaltensstörungen beschrieben (vgl. vorstehend E. 3.5 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche in Anbetracht des Ausmasses und der bislang daraus resultieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Konsequenzen nicht einfach als „die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsfremde Zumutbarkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kunden für einen Arbeitgeber" (vgl. vorstehend E. 3.8) betreffend abgetan werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können, sondern einer sorgfältigen psychiatrischen und vor dem Hintergrund der im Juli 2013 und im Februar 2015 erlittenen Schädel-Hirn Traumata (vgl. vorstehend E. 3.1-2) auch der erneuten neurologischen Abklärung bedürfen. Med. pract. E.___ erachtete den Beschwerdeführer bereits in seinem Bericht vom Juni 2016 (vgl. vorstehend E. 3.5) lediglich noch im geschützten Rahmen für arbeitsfähig und führte weiter aus, dass er seinen äussert schlechten körperlichen Zustand verkenne. Med. pract. E.___ hielt weiter fest, dass ausserhalb des schützenden Rahmens infolge der Malcompliance des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers mit lebensgefährlichen Komplikationen wie Oesophagusblutungen oder der Entgleisung des insulinpflichtigen Diabetes zu rechnen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von med. pract. E.___ im Februar 2017 diagnostizierte kombinierte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstörung mit paranoiden, dissozialen und narzisstischen Zügen darf vorliegend nicht ohne genauere Abklärungen und mit Verweis auf die bisherige Lebensgeschichte verneint werden. So geht nämlich aus dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug; Urk. 14/10) hervor, dass der Beschwerdeführer in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Stellenwechsel hatte und zwischenzeitlich mehrfach arbeitslos war, was auf eine derartige Problematik hindeuten kann. Weiter ist in Anbetracht der Äusserungen des Beschwerdeführers gegenüber med. pract. E.___ fraglich, ob hinsichtlich der Stellenverluste ohne Einholen eines Arbeitgeberberichtes ohne Weiteres auf die Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers abgestellt werden kann (vgl. vorstehend E. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen vermuteten auch die Fachpersonen der Rehaklinik M.___ im Rahmen des Aufenthalts des Beschwerdeführers vom 17. bis 26. Juli 2013 in der statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nären Neurorehabilitation nach der im Juli 2013 erlittenen traumatischen Hirnverletzung die Verhaltensauffälligkeiten als in Zusammenhang mit der Primärpersönlichkeit stehend. Durch die frontale Hirnverletzung hätten die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltensauffälligkeiten eine weitere Akzentuierung erfahren (vgl. Urk. 14/15/37-40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 3 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch in somatischer Hinsicht erweist sich der medizinische Sachverhalt in Anbetracht der in den Berichten der Ärzte der Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsspital Y.___, vom Februar 2015 (vgl. vorstehend E. 3.1-2) dokumentierten verschiedenen massi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ven Unfällen als ungenügend abgeklärt. So wurden unter anderem Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen betreffend die Halswirbelsäule gestellt, zudem erlitt der Beschwerdeführer im Juli 2013 und im Februar 2015 jeweils ein Schädel-Hirn-Trauma, im April 2014 eine intermediäre Schenkelhalsfraktur sowie im Juni 2014 eine dislozierte mehrfragmentäre Humerusfraktur rechts sowie mehrere epileptische Anfälle, wobei ungeklärt blieb, ob überhaupt und wenn ja in welchem Ausmass allfällige Restfolgen hiervon Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers zeitigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV198"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von med. pract. E.___ beschriebenen Situation und der erlittenen zahlreichen schweren Unfälle genügt die vorliegende Aktenbeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung durch RAD-Arzt med. pract. L.___ nicht, um der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers gerecht zu werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Sache ist demnach an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, damit sie den psychischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somatischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitszustand de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen eines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinären Gutachtens abklärt. Die Gutachter haben in diesem Zusammenhang auch dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung zu nehmen, ob das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitssyndrom eine Krankheit bewirkt hat, in deren Folge ein die Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit beeinträchtigender Gesundheitsschaden eingetreten ist, oder ob das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alkohol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abhängigkeitssyndrom selber Folge eines Gesundheitsschadens ist, dem Krankheitswert zukommt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlt es an verlässlichen medizinischen Grundlagen zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der gesundheitlichen Situation und der Arbeitsfähigkeit des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers und damit an der Grundlage für einen Entscheid. Zur Beurteilung seiner invalidenversicherungsrechtlichen Ansprüche bedarf es daher zunächst zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher medizinischer Grundlagen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2017 (Urk. 2) ist folglich aufzuheben und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zu erneutem Entscheid über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nden erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um unentgeltliche Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Prozesses und beim massgebenden Stundenansatz von Fr. 220.-- (zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Mehrwertsteuer) auf Fr. 2‘5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer) festzulegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2) erweist sich damit ebenfalls gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vom 7. April 2017 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechn</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘500</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Michael Grimmer</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p><p></p></div> </div></body></html>