<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2006.00141</span></p><p><span> </span></p><p></p></td></tr></table><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Faesi als Einzelrichter</p><p>Gerichtssekretärin Lamas</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 8. August 2006</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der 1959 geborene deutsche Staatsangehörige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erwarb 1984 in Deutschland das Ingenieur-Diplom. Bis 1994 war er in Deutschland als Ingeni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eur in verschiedenen Industriezweigen tätig. Von 1994 bis 1997 unternahm er eine Weltreise und war danach bis 2002 vorwiegend als Reiseleiter in verschie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denen Ländern beschäftigt. Nach seiner Einreise in die Schweiz arbeitete er ab Juni 2003 als Bar-Mitarbeiter im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Zürich (Lebenslauf, Urk. 7/19). Am 30. Juni 2004 erlitt er einen Unfall und zog sich tiefe Schnittverletzungen distal am rechten Unterschenkel/Fuss mit Durchtrennung des Nervus peronaeus profundus sowie der Sehnen Extentor hallucis longus und Extentor digitorum communis zu, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche operativ versorgt werden mussten (Urk. 7/24/11/1). Am 14. August 2004 lief sein (befristeter) Arbeitsvertrag aus (Urk. 7/14). Eine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsstelle in einer Garten- und Landschaftsbaufirma konnte infolge des Unfal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">les nicht angetreten werden. Seit dem 29. September 2004 bezieht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer Vermittlungsfähigkeit von 100 % Taggelder der Arbeitslosenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (Urk. 7/13). Seit Herbst 2004 absolviert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Nachdiplomstudium Umwelt (Urk. 7/19).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 6. Oktober 2005 (Urk. 8/20) gelangte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Invalidenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung und ersuchte um Übernahme der Kosten des Nachdiplomstudiums. Nach erfolgten Abklärungen wies die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 8. November 2005 (Urk. 7/7) einen Anspruch auf berufliche Massnahmen ab und hielt mit Einspracheentscheid vom 25. Janu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2006 (Urk. 2) daran fest.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen den Einspracheentscheid erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 28. Januar 2006 (Urk. 1). Beschwerde und beantragte die Kostenübernahme des Nachdiplomstudiums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die Invalidenversicherung. In ihrer Beschwerdeantwort vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10. März 2006 (Urk. 6) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde. Mit Gerichtsverfügung vom 16. März 2006 (Urk. 8) wurde der Schriftenwechsel geschlossen. Mit Eingaben vom 18. und 20. März sowie vom 5. April 2006 (Urk. 9-11) wiederholte der Beschwerdeführer seinen Antrag.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die massgebenden rechtlichen Bestimmungen und die Rechtsprechung zum Beg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">riff der Umschulung (Art. 17 des Bundesgesetzes über die Invalidenversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung, IVG) sowie zum Umschulungsanspruch und dessen Umfang sind im angefochtenen Entscheid zutreffend wiedergegeben (Urk. 2 S. 1 f.). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzungen, verwiesen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Umschulung gelten Ausbildungsmassnahmen, die Versicherte nach Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss einer erstmaligen beruflichen Ausbildung oder nach Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ohne vorgängige berufliche Ausbildung wegen ihrer Invalidität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit benötigen (Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung gilt im Gebiet der Invalidenversicherung ganz allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mein der Grundsatz, dass die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern (BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen). Dieses Gebot der Selbsteingliederung ist Ausdruck des in der ganzen Sozialversicherung gel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht, wobei jedoch von der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherten nur Vorkehren verlangt werden können, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung). Ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner anspruchsberechtigten Person sind Massnahmen zuzumuten, die ein ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn sie keinerlei Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu erwarten hätte (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts in Sachen S. vom 15. Juli 2002, I 55/02, Erw. 1b). Deshalb besteht kein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch, wenn die versicherte Person selbst ohne Eingliederungsmassnahmen zumutbarerweise in der Lage wäre, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men zu erzielen. Die Selbsteingliederung als Ausdruck der allgemeinen Scha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denminderungspflicht geht nicht nur dem Renten-, sondern auch dem gesetzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Eingliederungsanspruch vor (Art. 10 Abs. 2 IVG). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="IV075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b.cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Umschulung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die medizinischen Berichte davon aus, dass kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege, der die Notwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">digkeit beruflicher Eingliederungsmassnahmen begründen könnte. Nachdem der Beschwerdeführer seit 1994 nicht mehr als Ingenieur gearbeitet habe, was aktu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ell </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch arbeitsmarkt- und nicht invaliditätsbedingt sei, die gesundheitlichen Einschränkungen lediglich für längeres Gehen und Treppensteigen bestünden, stünden dem Versicherten aufgrund seiner beruflichen Vorkenntnisse genug andere Tätigkeiten offen (Urk. 2 und 6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem hielt der Beschwerdeführer entgegen, der Abschluss als Umweltingenieur werde eine vorwiegend sitzende Tätigkeit ermöglichen. Ferner sei es sinnvoller an die bereits erfolgte Ausbildung anzuknüpfen (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des Paraplegikerzentrums der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Januar 2005 (Urk. 7/11) hielt Prof. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, es bestehe eine in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">komplette Läsion des Nervus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peronaeus profundus im Bereich </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Fussgelenks rechts. Nach dem Eletromyogramm bestünden noch leichte Denervierungszei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, jedoch auch Zeichen einer deutlichen Reinnervation. Funktionell wirkten sich diese noch sehr geringgradig aus. Die Parese sei daher sicher neurogen be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingt und nicht auf Grund einer Sehnenverletzung. Mit einer weiteren Besse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei zu rechnen. Eine spezielle Therapie zur Förderung der Reinnervation sei nicht möglich.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte im Bericht vom 31. Oktober 2005 (Urk. 7/8) eine Restparese und Belastungsschmerzen des oberen Sprunggelenkes bei Status nach Schnittverletzung distal am Unterschenkel fest. Es bestünde eine bleibende leichte Gehbehinderung. Sie attestierte dem Beschwerdeführer ab 30. Juni 2004 ein 100%ige Arbeitsunfähigkeit für Gartenarbeiten. Hinsichtlich der Arbeitsbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lastbarkeit erachtete sie den Beschwerdeführer bei Gehen langer Streckern und beim Treppensteigen als eingeschränkt. Eine behinderungsbedingte Tätigkeit sei ganztags zumutbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den medizinischen Berichten ist zu entnehmen, dass dem Beschwerdeführer seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bar-Mitarbeiter, welche das wiederholte Gehen beinhaltet, nicht mehr zumutbar ist. Nachdem unter Berücksichtigung der genannten Einschränkung jegliche behinderungsangepasste Tätigkeit ganz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tags möglich ist, steht dem Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht ein breiter Fächer von geeigneten Tätigkeiten offen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Des weiteren ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer in den körperlich zumutba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Tätigkeiten auch ohne Umschulung ein dem des Bar-Mitarbeiters gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertiges Einkommen erzielen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es wird nicht bestritten, dass der Beschwerdeführer nach Abschluss des Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dip</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lomstudiums allenfalls bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätte; dies genügt jedoch nicht für einen Leistungsanspruch gegenüber der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung. Es wird vielmehr vorausgesetzt, dass die berufliche Massnahmen invaliditätsbedingt notwendig ist und im Verhältnis ihrer Kosten zu einer we</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sentlichen Verbesserung der Erwerbsfähigkeit führen würde. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war - wie vorstehend erwähnt - seit 1994 nicht mehr als Ingenieur tätig, sondern reiste nach seiner Reiseleiter-Tätigkeit 2003 in die Schweiz ein, wo er als Bar-Mitarbeiter beschäftigt war. Nach Ablauf seines Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beitsvertrages beabsichtigte er in einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb zu arbeiten. Nebst Deutsch beherrscht der Beschwerdeführer Englisch und zum Teil Russisch (Urk. 7/19). Aufgrund seiner Berufsbiographie und seiner Vorbildung sowie der vorhandenen Schlüsselqualifikationen stehen ihm somit zahlreiche Möglichkeiten offen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Invalidität im Rechtssinne liegt zudem nicht vor, wenn ein Gebrechen der versicherten Person lediglich den Zugang zu einer kleinen Anzahl von Berufen verwehrt, ohne ansonsten die freie Berufswahl zu verhindern (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 2. November 1998 in Sachen C., AHI 2000 S. 185). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erzielte zuletzt im Jahre 2004 ein Einkommen von Fr. 52'000.-- ( = 13 x 4'000.--; Urk. 7/14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung pri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherte konkret steht. Übt er nach Eintritt der Invalidität keine Erwerbstätigkeit aus, können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen oder die Zahlen der Blätter dokumentierter Arbeitsplätze (DAP) herangezogen werden (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer steht behinderungsbedingt noch eine relativ breite Pa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lette möglicher Tätigkeiten offen, so dass auf das gemäss Lohnstrukturerhebung (LSE) von Männern in einfachen und repetitiven Tätigkeiten im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige erzielte Einkommen abzustellen ist, das im Jahr 2004 monatlich Fr. 4'588.-- betrug (LSE 2004, S. 13, Tab. TA1, Total, Niveau 4), was angepasst an die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41,6 Stunden (Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Volkswirtschaft 7/2006, S. 90, Tab. B 9.2) Fr. 57'258.-- entspricht (Fr. 4'588.-- x 12 : 40,0 x 41,6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vergleicht man die beiden Einkommen, so würde der Beschwerdeführer selbst bei grosszügiger Annahme eines angemessenen leidensbedingten Abzuges von 5 % (vgl. BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc mit Hinweis) - woraus ein Einkommen von Fr. 54'395.-- resultiert - mit einer zumutbaren Beschäftigung sogar mehr als in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bar-Mitarbeiter verdienen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten wäre der Beschwerdeführer im Rahmen der ihm obliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Schadensminderungspflicht (vgl. BGE 113 V 22 Erw. 4a mit Hinweisen) be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehungsweise durch Selbsteingliederung in der Lage, eine dem von ihm zuletzt ausgeübten Beruf des Bar-Mitarbeiters gleichwertige, aus medizinischer Sicht zumutbare Tätigkeit auszuüben, weshalb kein Anspruch auf Umschulung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steht und der angefochtene Einspracheentscheid vom 25. Januar 2006 zu bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Der Einzelrichter erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Beschwerde"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherung</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> seit der Zustellung beim Eidgenössi</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhof</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">quai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">mittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, so</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">weit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der EinzelrichterDie Gerichtssekretärin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>FaesiLamas </p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>