A bteilung IV D -5211/2007 spn/m al {T 0/2} U rteil vom 27. A ugust 2007 M itw irkung: R ichterin Spälti G iannakitsas, R ichter Zoller, R ichter Schürch G erichtsschreiber M auerhofer A ._______, geboren _______, Serbien, w ohnhaft _______, vertreten durch D r. iur. M arkus Bachm ann, R echtsanw alt, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), vorm als Bundesam t für Flüchtlinge (BFF), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 19. Juli 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer – ein Staatsangehöriger der dam aligen Bundesrepublik Ju- goslaw ien (heute Serbien) – am 13. O ktober 1992 ein erstes M al in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, dass er sein G esuch zusam m en m it seiner dam aligen Lebenspartnerin B._______ ein- reichte, w orauf am 30. O ktober 1992 ihr gem einsam er Sohn C ._______ in die Schw eiz nachfolgte, dass er zur Begründung seines ersten G esuches geltend m achte, er sei ein ethnischer Bosnier, stam m e aus X._______ (R egion Sandjak in Serbien) und er habe seine H eim at verlassen, w eil ihm die serbische Polizei m it dem Einzug in die R eservetruppen gedroht habe, er aber nicht für die Serben im Krieg gegen sein eigenes Volk käm pfen w olle, dass das BFF am 17. Februar 1993 das Asylgesuch des Beschw erdeführers, seiner Le- benspartnerin und des gem einsam en Sohnes abw ies und deren W egw eisung aus der Schw eiz verfügte, dass das BFF gleichzeitig – anstelle des W egw eisungsvollzuges und gestützt auf den Bundesratsbeschluss (BR B) vom 18. D ezem ber 1991 betreffend R efraktäre und D eser- teure aus Jugoslaw ien – die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers, seiner Le- benspartnerin und des gem einsam en Sohnes anordnete, dass am 2. N ovem ber 1994 der gem einsam e Sohn D ._______ geboren w urde, dass die gruppenw eise vorläufige Aufnahm e gem äss dem vorgenannten BR B vom Bun- desrat am 25. Februar 1998 auf den 30. April 1998 aufgehoben w urde, dass das BFF m it Schreiben vom 3. N ovem ber 1999 dem Beschw erdeführer, seiner Le- benspartnerin und den gem einsam en Kindern eine Ausreisefrist bis zum 30. N ovem ber 1999 ansetzte, dass am 29. N ovem ber 1999 betreffend dieses Schreiben – respektive sinngem äss ge- gen die Aufhebung der gruppenw eise vorläufigen Aufnahm e – bei der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) Beschw erde eingereicht w urde, dass die AR K m it U rteil vom 18. M ai 2000 auf die Beschw erde nicht eintrat, die Akten je- doch gleichzeitig dem BFF zur Prüfung einer schw erw iegenden persönlichen N otlage im Sinne des BR B vom 1. M ärz 2000 („hum anitäre Aktion 2000“) überw ies, dass das BFM m it Verfügung vom 3. Juli 2000 – gestützt auf den BR B vom 1. M ärz 2000 sow ie einen positiven Antrag der zuständigen kantonalen Behörde – die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers, seiner Lebenspartnerin B._______ und der Kinder C ._______ und D ._______ anordnete, dass dem BFF am 4. Februar 2003 von der für die Kinder C ._______ und D ._______ zuständigen Vorm undschaftsbehörde unter anderem m itgeteilt w urde, der Beschw erde- führer habe sich von seiner Lebenspartnerin B._______ getrennt, dass das BFM m it Verfügung vom 19. M ai 2004 die dem Beschw erdeführer gew ährte vorläufige Aufnahm e aufhob und den sofortigen W egw eisungsvollzug des Beschw erde-3 führers anordnete, dass dieser Entscheid in Anw endung von Art. 14a Abs. 6 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) er- ging, nach vorgängiger G ew ährung des rechtlichen G ehörs, da der Beschw erdeführer am 5. Februar 2004 in U ntersuchungshaft genom m en w orden w ar (w egen verschiede- nen Einbruchdiebstählen) und da gegen ihn ein internationaler H aftbefehl der Behörden von Y._______ bestand (w egen Freiheitsberaubung und R aub), dass dieser Entscheid unangefochten in R echtskraft erw uchs und der Beschw erdeführer am 14. Juli 2004 von der Schw eiz nach Y._______ überstellt w urde, dass der Beschw erdeführer am 14. M ai 2007 ein zw eites M al in der Schw eiz um Asyl nachsuchte, dass er nach der Einreichung seines zw eiten G esuches von der Polizei in H aft genom - m en w urde, da er in verschiedenen Kantonen zur Verhaftung ausgeschrieben w ar, dass er – nach seiner Entlassung durch die zuständigen Strafbehörden – am 26. Juni 2007 vom BFM kurz befragt und am 13. Juli 2007 vom BFM direkt zu den G ründen für sein zw eites Asylgesuch angehört w urde, dass er dabei angab, er sei im O ktober 2004 nach X._______ in der R egion Sandjak in Serbien zurückgekehrt, w o er jedoch keine Arbeit gefunden habe und von der U nterstüt- zung seiner Eltern und Verw andten abhängig gew esen sei, dass seine heutige Ehefrau – eine Schw eizer Staatsangehörige m it ursprünglich kroati- scher H erkunft – seit dem Frühjahr 2005 bei ihm in X._______ gelebt habe, dass er in X._______ Problem e bekom m en habe, nachdem er seine heutige Ehefrau heiraten w ollte, da diese eine Katholikin sei, dass ihnen auf der G em einde eine H eirat nicht erlaubt respektive aufgrund von angebli- chen Fehlern in ihren Papieren im m er w ieder verw eigert w orden sei, bis sie für die H ei- rat nach Belgrad ausgew ichen seien, w o ihre Papiere problem los gereicht hätten, dass ihre H eirat in Belgrad den Behörden von X._______ gem eldet w orden sei, w orauf der er von Leuten der Vehabija, von islam ischen Extrem isten, so genannten G otteskrie- gern bedroht w orden sei, da er sich m it einer N icht-M uslim in verheiratet habe, dass er fast täglich telefonisch und auf der Strasse m it dem Tod bedroht w orden sei, w obei diese Leute in seiner N achbarschaft gew ohnt hätten, w as die Situation erschw ert habe, dass er und seine Ehefrau sich pro form a hätten scheiden lassen, w orauf die D rohungen aber nicht zurückgegangen seien, w eshalb sie im Septem ber 2006 nochm als in Belgrad geheiratet hätten, dass er sich nicht an die Polizei gew andt habe, w eil sich ihre Situation durch eine Anzei- ge nur noch verschlechtert hätte, da diese Leute m it der von der SD A beherrschten G e- m eindebehörde in Verbindung ständen, dass sie sich vor diesem H intergrund zur Ausreise aus Serbien entschlossen hätten, dass das BFM m it Verfügung vom 19. Juli 2007 – eröffnet am 25. Juli 2007 – in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eintrat, 4 dass es ausführte, das erste Asylverfahren des Beschw erdeführers sei rechtskräftig ab- geschlossen und die Ereignisse, w elche er für den Zeitraum nach dem Abschluss dieses Verfahrens geltend m ache, seien w eder geeignet, die Flüchtlingseigenschaft zu begrün- den, noch für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant, w eshalb m angels Vorliegens von H inw eisen auf Verfolgung im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf das G esuch des Beschw erdeführers nicht einzutreten sei, dass es die behaupteten Ereignisse als nicht asylrelevant erkannte, da Vorbringen über angebliche Behelligungen durch Fundam entalisten – w elche w enig begründet und unge- reim t ausgefallen seien – w eder von relevanter Art noch Intensität seien und die angebli- chen Schw ierigkeiten m it Behördenvertretern von X._______ keine gezielte Benachteili- gung aus relevanten G ründen erkennen liesse, dass es im W eiteren auf den bloss lokalen C harakter der behaupteten Behelligungen und Schw ierigkeiten verw ies, w elchen sich der Beschw erdeführer ohne w eiteres durch einen U m zug entziehen könne, und zusam m enfassend feststellte, vorliegend seien kei- ne H inw eise auf eine asylrechtlich relevante Verfolgung ersichtlich, dass es schliesslich – unter H inw eis auf die Zuständigkeit der kantonalen Behörde – in seinem Entscheid auf Anordnungen betreffend die W egw eisung des Beschw erdeführers und den W egw eisungsvollzug explizit verzichtete, da der Beschw erdeführer m it einer Schw eizer Bürgerin verheiratet sei und som it grundsätzlich über einen Anspruch auf Er- teilung einer frem denpolizeilichen Aufenthaltsbew illigung verfüge, dass der Beschw erdeführer – handelnd durch seinen R echtsanw alt – gegen diesen Entscheid am 2. August 2007 Beschw erde einreichte, w obei er in seiner Eingabe die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und das Eintreten auf sein Asylgesuch zw ecks Asylgew ährung, eventualiter zw ecks Abw eisung seines Asylgesuches und Anordnung einer vorläufigen Aufnahm e beantragte, dass er dabei geltend m achte, er habe plausibel, nachvollziehbar und w iderspruchsfrei angeführt, dass er w egen seiner H eirat m it einer Katholikin in seiner H eim at als M uslim verfolgt w orden sei, dass die Vorinstanz zu U nrecht auf sein Asylgesuch nicht eingetreten sei, da er sich im vorliegenden zw eiten Asylverfahren auf ganz andere G esuchsgründe berufe, als in dem vor Jahren abgeschlossenen ersten Asylverfahren, dass näm lich bei der Beurteilung, ob auf ein Asylgesuch einzutreten sei oder nicht, ein ganz anderer M assstab gelte, als bei der Beurteilung der Frage, ob der Beschw erdefüh- rer m it den geltend gem achten Asylgründen auch die Flüchtlingseigenschaft erfülle, dass die Vorinstanz aktenw idrig und unter Verletzung von Art. 3 AsylG argum entiere, w enn sie nicht zugestehe, dass er nicht nur von seinen N achbarn, sondern einer ganzen G ruppe von G otteskriegern belästigt und m it dem Tod bedroht w orden sei, dass er allen G rund zur Furcht gehabt habe, dass die G otteskrieger über kurz oder lang ihre D rohungen verw irklichen und ihn töten w ürden, m ithin nicht der geringste Anlass bestehe, die D rohungen als leeres G erede zu titulieren, da die W elt heute voll von isla- m ischen Fundam entalisten sei, die schonungslos ihre D rohungen w ahr m achen w ürden, dass er darüber hinaus auch von der G em eindeverw altung bei der Beschaffung von Pa- pieren schikaniert w orden sei und er ausserdem in seiner H eim at w egen seiner H eirat m it einer Katholikin keine Arbeit erhalten habe, 5 dass die Vorinstanz im W eiteren zu U nrecht vom Bestehen einer innerstaatlichen Auf- enthaltsalternative ausgehe, da er als M uslim nicht in den serbisch-orthodoxen Teil sei- ner H eim at um siedeln könne, da ihm dort der Aufbau einer Existenz unm öglich w äre, dass der Beschw erdeführer schliesslich geltend m achte, die Vorinstanz habe zu U nrecht betreffend die Frage der Anordnung der W egw eisung und des W egw eisungsvollzuges auf den Kom petenzbereich der kantonalen Behörde verw iesen, ein solcher Verw eis un- vereinbar sei m it dem G rundsatz der Berücksichtigung der Einheit der Fam ilie gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG , m ithin die diesbezügliche Praxis der vorm aligen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) einer Ü berprüfung durch das Bundesverw altungsgericht bedürfe, und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 des Verw altungsverfahrensgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]), dass die vorliegende Beschw erde – w ie nachfolgend aufgezeigt – offensichtlich unbe- gründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Be- schw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; ver- einfachtes Verfahren), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück- zuw eisen ist (Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m is- sion [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1 S. 240 f.), dass dem nach die Feststellung der Flüchtlingseigenschaft und die Asylgew ährung nicht G egenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, dass vorliegend die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgericht auch be- züglich der Frage der W egw eisung und des W egw eisungsvollzuges beschränkt ist, da das BFM diesbezüglich keine m aterielle Prüfung vorgenom m en und keine Anordnungen getroffen hat (vgl. dazu unten), dass gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, 6 w enn die asylsuchende Person in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durch- laufen oder sie ihr G esuch zurückgezogen hat, oder w enn sie w ährend des hängigen Asylverfahrens in den H eim at- oder H erkunftsstaat zurückgekehrt ist, ausser die Anhö- rung ergebe H inw eise, in der Zw ischenzeit seien Ereignisse eingetreten, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorüberge- henden Schutzes relevant sind, dass allfällige H inw eise auf Verfolgung – w ie bei der Anw endung von Art. 34 AsylG – nur einem tiefen Bew eism ass genügen m üssen, dam it ein N ichteintretensentscheid in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ausser Betracht fällt (EM AR K 2000 N r. 14), dass indes – anders als im Falle der vorgenannten Bestim m ung, w o ein w eiter Verfol- gungsbegriff gilt, der alle erlittenen oder befürchteten N achteile um fasst, die von M en- schenhand zugefügt w erden (EM AR K 2004 N r. 5) – im Falle von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG eine Einschränkung insofern besteht, als einer Anw endung dieses N ichteintre- tenstatbestandes nicht alle, sondern nur solche N achteile entgegen stehen, w elchen flüchtlingsrechtliche R elevanz zukom m t respektive zukom m en könnte (vgl. dazu EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.5 S. 18), dass der Beschw erdeführer in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlau- fen hat und nach Aufhebung der ihm gew ährten vorläufigen Aufnahm e in seinen H eim at- staat zurückgekehrt ist, w om it die G rundvoraussetzung für einen N ichteintretensent- scheid gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG erfüllt ist, dass das Beschw erdevorbringen, im vorliegenden zw eiten Asylverfahren w ürden ganz andere G esuchsgründe geltend gem acht, als im ersten Verfahren, daran nichts zu än- dern verm ag, dass bei dieser Ausgangslage zu prüfen ist, ob den Vorbringen des Beschw erdeführers relevante H inw eise auf Verfolgung zu entnehm en sind, w elche einem N ichteintretens- entscheid in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG entgegen stehen w ürden, dass aufgrund der Akten festzustellen ist, dass sich den Ausführungen und Schilderun- gen des Beschw erdeführers – w ie von der Vorinstanz im W esentlichen zu R echt erkannt – keine rechtserheblichen H inw eise auf Verfolgung entnehm en lassen, dass den behaupteten Schw ierigkeiten m it Behördenvertretern von X._______ offen- sichtlich keine flüchtlingsrechtlich relevante Intensität zuzum essen ist, m ithin sich die Schw ierigkeiten gem äss den Ausführungen des Beschw erdeführers ohne w eiteres über- w inden liessen, indem die beabsichtigte H eirat in Belgrad vollzogen w urde, dass geltend gem achten D rohungen von Seiten von islam ischen Fundam entalisten ebenfalls nicht auf eine flüchtlingsrechtlich relevante Bedrohungslage schliessen lassen, w obei in dieser H insicht vorab festzuhalten ist, dass die diesbezüglichen Ausführungen des Beschw erdeführers – im Sinne des Vorhalts des BFM und entgegen den anders lau- tenden Beschw erdevorbringen – w enig Substanz aufw eisen und kaum nachvollziehbar auf ein tatsächliches Erleben schliessen lassen, dass die Schilderungen allenfalls auf N achteile von Seiten einer kleinen Personengrup- pe und in einem örtlich eng begrenzten R aum schliessen lassen, m ithin das BFM auf- grund der Ausführungen des Beschw erdeführers zu R echt davon ausgeht, die angebli- chen Behelligungen seien in einem nachbarschaftlichen Konnex zu sehen, dass dem gegenüber das Beschw erdevorbringen, er sei nicht nur von seinen N achbarn, 7 sondern einer ganzen G ruppe von G otteskriegern belästigt und m it dem Tod bedroht w orden, aufgrund der Akten als überzogen zu erkennen ist, dass aufgrund der Akten insbesondere als nicht nachvollziehbar erscheint, dass sich der Beschw erdeführer w egen der angeblichen N achstellungen von „Leuten der Vehabija“ nicht an die Sicherheitskräfte gew andt haben w ill, da von den serbischen Sicherheits- kräften gegen radikalislam ische w ahhabitische Zellen konsequent vorgegangen w ird, m ithin von der Schutzfähigkeit des serbischen Staates auszugehen ist, dass bei dieser Sachlage der N ichteintretensentscheid in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu bestätigen ist, dass das BFM nach der Abw eisung eines Asylgesuches oder dem N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz verfügt und den W egw ei- sungsvollzug anordnet, w obei der G rundsatz der Einheit der Fam ilie zu berücksichtigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG ), dass das BFM in vorliegender Sache – ausserhalb dieser R egel – auf Anordnungen be- treffend die W egw eisung des Beschw erdeführers und den W egw eisungsvollzug explizit verzichtet hat, da der Beschw erdeführer m it einer Schw eizerbürgerin verheiratet sei und som it grundsätzlich über einen Anspruch auf Erteilung einer frem denpolizeilichen Auf- enthaltsbew illigung verfüge (vgl. dazu Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]), dass dieses Vorgehen im Einklang m it der in EM AR K 2001 N r. 21 publizierten Praxis steht (vgl. a.a.O . insb. E. 8d S. 175 f.), dass – entgegen den Beschw erdevorbringen – für das Bundesverw altungsgericht keine Veranlassung besteht, die gefestigte und in EM AR K 2001 N r. 21 w ohlbegründeten Pra- xis zu Art. 44 Abs. 1 AsylG einer Ü berprüfung zu unterziehen, dass das BFM daher zu R echt auf Anordnung betreffend die Frage der W egw eisung und eines allfälligen W egw eisungsvollzuges verzichtet hat, da der diesbezügliche Entscheid aufgrund der vorliegenden Akten in der Kom petenz der zuständigen kantonalen Behörde liegt, w elche bei ihrem Entscheid sow ohl den G rundsatz der Einheit der Fam ilie, respek- tive die aus Art. 8 der Europäischen M enschenrechtskonvention vom 4. N ovem ber 1950 (EM R K, SR 0.101) fliessenden Ansprüche, als auch alle w eiteren Aspekte in Zusam - m enhang m it einem allfälligen W egw eisungsvollzug zu prüfen hat, dass nach vorstehenden Erw ägungen die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die eingereichte Beschw erde als offensichtlich unbegründet im vereinfachten Verfahren abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- dem Beschw erde- führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG sow ie Art. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungs- gericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichtskasse zu über- w eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - das BFM , Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung (R ef.-N r. N _______) - _______ D ie R ichterin: D er G erichtsschreiber: N ina Spälti G iannakitsas Lorenz M auerhofer Versand am :