<h2>SubmittedText<h2><p>1. Unterdessen wurde bekanntgegeben, dass der Besuch der Majak-Anlage "verschoben" wurde. Was ist der Hintergrund dieser erneuten Absage seitens Rosatom?</p><p>2. Wurde ein Ersatztermin schon vereinbart? Wenn ja, wann?</p><p>3. Majak wird auch zu militärischen Zwecken genutzt. Wie wird sichergestellt, dass die Delegation Zugang zu allen Anlagenteilen erhält?</p><p>4. Neben Majak ist die Anlage Seversk ebenfalls Teil der Versorgungskette der AKW Beznau und Gösgen. Die Entsorgungspraxis bezüglich der radioaktiven Abfälle in Seversk entspricht bei Weitem nicht den europäischen und Schweizer Sicherheits- und Umweltstandards (z. B. Einpressen von Atommüll in den Boden). Ist eine Schweizer Expertenreise nach Seversk unter Leitung des BFE auch geplant?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>1. Die Reise wurde verschoben, nicht abgesagt. Die Reise braucht die Bewilligung der russischen Regierung, nicht von Rosatom. Der Reisetermin wurde relativ früh fixiert, dennoch war der Zeitplan offenbar zu eng, um rechtzeitig den positiven Entscheid der russischen Regierung vorliegen zu haben.</p><p>2. Nein, der Ersatztermin konnte noch nicht vereinbart werden.</p><p>3. Die Anlage befindet sich in militärisch sensiblem Gebiet, weshalb die Bewilligung der Besichtigung auch auf oberster Stufe der russischen Regierung erteilt werden muss. Welche Anlagen genau besichtigt werden können, hängt von der Bewilligung des Gesuchs ab.</p><p>4. Eine Reise nach Seversk ist nicht geplant. </p>