<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00184</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiberin Kübler-Zillig</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. Juni 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk144827918"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1969, verfügt über ein abgeschlossenes Studium in Kommunikation (Urk. 6/10 Ziff. 5.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und arbeitete seit dem Jahre 1997 als kaufmännische Angestellte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zuletzt in einem Pensum von 50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/10 Ziff. 5.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Juli 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sie sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hinweis auf verschiedene gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Invalidenversicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/10 Ziff. 6.1). Die Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte in der Folge medizinische sowie erwerbliche Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und übernahm m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Mitteilung vom 14. Dezember 2020 im Rahmen der Frühintervention die Kosten für ein Job Coaching zur Unterstützung bei der Stellensuche (Urk. 6/29)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nachdem sich die Versicherte gut durch das RAV unterstützt fühlte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Massnahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mitteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1. April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frühzeitig beendet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/31). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/41, Urk. 6/49) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 25. Februar 2022 einen Leistungsanspruch der Versicherten (Urk. 6/54 = Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 25. März 2022 Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. Februar 2022 (Urk. 2) und beantragte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Zusprache einer mindestens halben Rente sowie eventuell die Durchführung einer interdisziplinären Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 13. Mai 2022 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Mai 2022 mitgeteilt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des </span><span>Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_529/2021 vom 26. Juli 2022 E. 3.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2) fest, aufgrund der fachärztlichen Einschätzung bestehe aus kardiologischer Sicht keine Einschränkung in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Sales Leader Support. Insgesamt liege kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Beschwerdeführerin sei in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Es bestehe kein Anspruch auf eine Rente der Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Beschwerdeantwort (Urk. 5) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin werde gemäss den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilungen durch die behandelnden Ärzte nicht massgeblich beeinträchtigt. Die Einschätzung durch den Hausarzt sei nicht überzeugend und beruhe nicht auf pathologischen Befunden (S. 1 f. Ziff. 1 und 2). Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch bei guter Gesundheit nicht in einem Vollzeitpensum arbeiten würde. Seit der Anstellung im Jahre 1997 habe das Arbeitspensum zwischen 50 % und 80 % betragen. Im Jahre 2005 habe die Beschwerdeführerin den Beschäftigungsgrad auf 50 % geän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert. Auch wenn nicht ausgeschlossen sei, dass die Reduktion im Zusammenhang mit den im Jahre 2005 aufgetretenen gesundheitlichen Beschwerden erfolgt sei, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei eine präventive Verringerung des Pensums aus Rücksicht auf den Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand nicht mit einem aus gesundheitlichen Gründen erzwungenen Abbau gleichzusetzen. Die Kündigung sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund einer betrieblichen Umstruk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">turierung erfolgt (S. 2 Ziff. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, das Pensum von 50 % bei der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bei der </span><span id="_Hlk144828050"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei nicht freiwillig gewählt gewesen, sondern alleine dem Umstand geschuldet, dass sie schon seit mindestens dem Jahre 2005 nicht mehr in der Lage gewesen sei, in einem höheren Pensum zu arbeiten. Im Gesundheitsfall würde sie längstens in einem Pensum von 100 % arbeiten. Im Jahre 2005 seien erstmals Herzrhythmusstörungen festgestellt worden, seit dem Jahre 2016 leide sie fast täglich an Arrhythmien (Urk. 1 S. 2). In den allermeisten Fällen wirkten die Notfallmedikamente, es gebe aber auch immer wieder Situationen, in denen sie mit dem Krankenwagen ins Spital gebracht werden müsse. Nach Arrhythmien leide sie oft noch an starken migräneartigen Kopfschmerzen und müsse sich übergeben. Zudem leide sie zyklusbedingt an Migräne mit starkem Erbrechen, manchmal bis zu drei Tage lang. Sie leide an einer Reihe von weiteren gesundheitlichen Diagnosen, die ihre Leistungsfähigkeit erheblich einschränkten, welche jedoch bei der Beurteilung der Invalidität völlig ausser Acht gelassen worden seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei davon auszugehen, dass die Arbeitsunfähigkeit auch für zumutbare Tätigkeiten mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens 50 % ausmache. Darüber hinaus sei sie auch bei einigen Arbeiten im Haus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt auf Unterstützung angewiesen. Infolge ihrer Invalidität verdiene sie jährlich Fr. 108'450.-- weniger, als wenn sie gesund wäre, und müsse zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">während der Sommermonate </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund ihrer Hitzeunverträglichkeit mit Taxikos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten von rund Fr. 2'400.-- rechnen (S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist demnach der Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin und dabei insbesondere die Frage, ob der medizinische Sachverhalt rechtsge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nüglich abgeklärt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 18. August 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Arzt des </span><span id="_Hlk144828100"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herzzentrums</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere einen hochgradigen Verdacht auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atriale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tachykardie aus den rechtsseitigen Lungenvenen und paroxysmales Vorhof</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">flimmern (Urk. 6/18/34-35 S. 1). Der Beschwerdeführerin seien die möglichen Therapieoptionen erläutert worden, wobei sie zunächst ein konservatives Proze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere mit einem fixen Betablocker wünsche, da dies bereits sehr viel genützt habe (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Kardiologie, erstattete am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Mai 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seine Standortbestimmung im Sinne einer Zweitmeinung und führte aus, seit zirka dem Jahre 2005 bestünden Episoden von Schwindel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Synkopen im Kontext mit Herzrasen und meist durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Manöver terminbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den letzten Monaten seien diese zirka </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöchentlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgetreten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/18/13-15 S. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Ruhe-EKG habe eine leicht verkürzte PQ-Zeit ergeben, das Belastungs-EKG sei formal unauffällig ausgefallen. Ebenso sei die Echokardiographie morphologisch unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig mit intakter systolischer und diastolischer Funktion vom linken und vom rechten Ventrikel, die Vorhofgrösse sei beidseits normal. Mehrfach dokumentiert sei eine regelmässige Schmalkomp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">extachykardie von zirka 230/min mit regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">R-Abstand. Die Myokard-Perfusions-Szintigraphie am 6. September 2017 sei unauffällig ausgefallen. Dennoch empfehle er ergänzend die Durchfüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung eines </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-CT zum definitiven Ausschluss einer koronaren Problematik oder Koronaranomalie sowie eine nochmalige Elektrophysiologie. Zusätzliche medika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentöse Massnahmen seien nicht gewinnbringend, im Kontext mit den aktuellen Beschwerden spiele jedoch sicherlich der deutlich zu tiefe Eisenspiegel hinein sowie die erschöpften Reserven von Vitamin D (S. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. Juni 2020 führte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergänzend aus, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Koro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-CT habe keine koro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nare Stenosierung ergeben (Urk. 6/7/1-3 S. 3, vgl. auch Urk. 6/7/4-5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrem Bericht vom 30. Juni 2020 nannte die Ärztin des Herz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnosen (Urk. 6/18/23-24 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dyslipidämie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hochgradiger Verdacht auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atriale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Tachykardie aus den rechten Lungenvenen und paroxysmales VHF</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Doppelniere rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atopische Dermatitis anamnestisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne mit Aura</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine familiäre Dyslipidämie sei wahrscheinlich. Die Beschwerdeführerin sei leicht übergewichtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mache keinen Sport</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Ernährung werde als ausgewogen beschrieben. Weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren seien nicht vorhanden. Aufgrund des grenzwertig erhöhten LDL und des niedrigen kardiovaskulären Risikos sei der Einsatz </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer Statin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Moment nicht absolut notwendig. Es werde eine erneute Kontrolle des Lipidprofils in sechs Monaten empfohlen, um die Indikation für eine Statin-Therapie erneut zu beurteilen. Zudem würden körperliche Aktivitäten gemäss dem subjektiven Wohlbefinden empfohlen (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nannte in seinem Bericht vom 11. September 2020 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/18/1-7 Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">supraventrikuläre Tachyarrhythmie paroxysmal</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Skoliose BWS und LWS</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne/Kopfschmerzen ohne Aura, mit starker </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Emesi</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seit dem Jahre 2005 bestehe eine belastende und symptomatische tachykarde, supraventrikuläre Rhythmusstörung mit neben den Palpitationen auch Präsyn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopen und teils Dyspnoe. Die Episoden seien stets belastungsinduziert. Eine Ablation im Jahre 2016 habe keine anhaltende Reduktion der Episoden gebracht. Zudem bestehe seit der Jugend eine Skoliose, welche ihr im Alltag bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tragen schwerer Gegenstände Schmerzen im Rücken bereite, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Bürotätigkeit jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Beschwerden verursache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine Migräne führe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einmal monatlich zu ein- bis dreitägigen Episoden mit insbesondere starkem Erbrechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Ziff. 2.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der kardiologischen Beschwerden könne er keine objektiven Befunde erheben, diesbezüglich verweise er auf die Berichte der kardiologischen Fachärzte (Ziff. 2.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine dauerhafte berufliche Tätigkeit von mehr als 50 % sei aufgrund der damit verbundenen körperlichen und auch geistigen Belastung und dadurch erzeugter Häufung der belastend-symptomatischen tachykarden Rhythmusstö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen nicht mehr zumutbar (Ziff. 2.7). Ausserhalb der tachykarden Episoden oder der Migräne bestünden keine geistigen Einschränkungen, während der Episoden seien das Konzentrationsvermögen, die Aufmerksamkeit sowie die Entscheidungsfindung stark eingeschränkt. Die körperliche Leistungsfähigkeit bei mittleren oder schweren Tätigkeiten sei durch die Skoliose stark limitiert, in der bisherigen Tätigkeit habe damit jedoch kein Problem bestanden (Ziff. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin sei aufgrund der Rhythmusstörung in allen Tätigkeiten gleichermassen eingeschränkt. Jede Tätigkeit in einem Pensum von mehr als fünf Stunden täglich werde vermehrte Episoden nach sich ziehen (Ziff. 4.3). Im Haushalt bestünden reversible und leichte Einschränkungen bei der Wäsche, beim Einkauf und bei der Wohnungspflege (Ziff. 4.5). Die Einschränkungen bestünden bereits seit dem Jahre 2005. Da die Beschwerdeführerin aus eigenem Wunsch eine Stelle mit einem Pensum von lediglich 50 % angetreten habe, sei die Situation bisher unter Kontrolle gewesen, weshalb auch nie eine Arbeitsunfähigkeit habe attestiert werden müssen (Ziff. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge stellte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. Juli 2020 bis 31. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 202</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeitszeugnisse zu 50 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus (vgl. Urk. 6/46</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 3/10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 15. April 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/35) diagnostizierte der Arzt des Herzzentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die bekannten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tachykardien (Ziff. 2.5) und führte aus, der Verlauf mit rezidivierendem Vorhofflimmern sei stabil (Ziff. 2.1). Sofern die Tachykardien behandelt würden, sei die Prognose aus kardialer Sicht gut (Ziff. 2.7). Eine leidensangepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin im Umfang von acht Stunden täglich zumutbar (Ziff. 4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Juni 2021 hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest, anlässlich des einmaligen Sprechstun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dentermins im Mai 2020 sowie den im Juni 2020 zusätzlich durchgeführten Abklärungen seien eine strukturell unauffällige Herzsituation mit normaler systolischer/diastolischer Funktion und intakten Herzklappen sowie eine unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällige koronare Situation befundet worden. Eine mögliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhythmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Problematik (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reentry</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Tachykardie) sei noch nicht ausgeschlossen, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei hierzu im Herzzentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Behandlung beziehungsweise Abklärung (Urk. 6/38/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Arzt Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie für Innere Medizin, hielt am 11. August 2021 zusammenfassend fest, es handle sich um eine seit Jahren bestehende Situation einer paroxysmalen supraventrikulären Tachyarrhythmie, welche sich in den letzten Jahren nicht verschlechtert habe. Der behandelnde Kardiologe gehe von einer strukturell unauffälligen Herzsituation mit normaler systolischer/dia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stolischer Funktion und intakten Herzklappen sowie insgesamt einer unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälligen koronaren Situation aus. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rhythmologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kardiologe am </span><span id="_Hlk144828301"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Universitätsspital D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe keine Arbeitsunfähigkeit dokumentiert und gehe von einer zumutbaren Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von acht Stunden täglich aus. Der Hausarzt sodann verweise auf den Kardiologen und begründe die von ihm attestierte Arbeitsunfähigkeit mit Konzentrationsstörungen, welche jedoch in der Diagnoseliste nicht genannt würden und auch nicht abgeklärt worden seien. Eine Arbeitsfähigkeit von mehr als 50 % halte er aufgrund der körperlichen und geistigen Belastung als nicht zumutbar. Dies vermöge versicherungsmedizinisch nicht zu überzeugen, es fehlten pathologische Befunde in der klinischen Untersuchung (Urk. 6/40 S. 5)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen bei den Akten liegenden Arztberichte (Urk. 6/18/30-33, Urk. 6/18/37</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43) enthalten keine für die Beurteilung der vorliegend strittigen Fragen relevanten Angaben, so dass auf deren detaillierte Wiedergabe verzichtet werden kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unbestritten und aufgrund der vorliegenden medizinischen Akten ausgewiesen ist, dass die Beschwerdeführerin seit dem Jahre 2005 an kardiologischen Beschwerden leidet (E. 2.1, E. 3.2, E. 3.4). Strittig und zu prüfen bleibt jedoch, ob und in welchem Ausmass sich diese Beschwerden auf die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswirken.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die behandelnden Ärzte des Herzzentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten insbesondere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atriale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tachykardien und beschrieben in ihrem Bericht vom 15. April 2021 einen stabilen Verlauf. Sofern die Tachykardien behandelt würden, erachteten sie die Prognose aus kardialer Sicht als gut. Entsprechend attestierten sie der Beschwerdeführerin in einer leidensangepassten Tätigkeit eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von acht Stunden täglich (E. 3.5). Diese Beurteilung wird gestützt durch die von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdeführerin beim Kardiologen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeholte Zweit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinung. Dieser berichtete am 29. Mai 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine strukturell unauffällige Herzsituation mit normaler systolischer sowie diastolische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Funktion sowie eine unauffällige koronare Situation (E. 3.2, E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber attestierte einzig der Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in seinem Bericht vom 11. September 2020 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Arbeitsunfähigkeit von 50 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zur Begründung führte er die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tachykarden Rhythmusstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an, welche die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in allen Tätigkeiten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichermassen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einschränkten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In demselben Bericht hielt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch auch fest, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich der kardiologischen Beschwerden könne er keine objektiven Befunde erheben und verweise auf die Beurteilungen durch die kardiologischen Fachärzte (E. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seine Beurteilung erscheint damit weder überzeugend noch nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist auch der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt behandelnde Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen ist auf d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie E-Mail</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführerin an ihren früheren Arbeitgeber vom 16. Juli 2020 hinzuweisen, in welchem die Beschwerdeführerin selber ausdrücklich festgehalten hatte, ihre Herzerkrankung habe das Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verhältnis nicht beeinträchtigt (Urk. 6/17/2 unten).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die übrigen somatischen Beeinträchtigungen betrifft, so ging selbst der Hausarzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon aus, dass die aufgrund der Skoliose bestehenden Rückenschmerzen lediglich beim Tragen schwerer Gegenstände, nicht jedoch während der Bürotätigkeit auftreten würden (E. 3.4). Die Migräne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sodann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin zyklusbedingt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es ist nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin deswegen in spezieller gynäkologischer Behandlung steht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span id="VV029"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der erstinstanzliche Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. c ATSG). Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a, vgl. BGE 130 I 180 E. 3.2).</span></p><p><span> </span><span>Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweis</span><span>führungslast begriffsnotwendig aus. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="VV040"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung). In einem solchen Vorgehen liegt kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin ist seit Jahren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Herzzentrum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Behandlung und holte auch bereits eine Zweitmeinung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem weiteren Kardiologen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein. Bezüglich der Skoliose gab selbst der Hausarzt an, die Beschwerdeführerin werde dadurch in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigt. Auf weitere Abklärungen kann somit verzichtet werden, wären doch davon keine für den vorliegenden Fall massgebenden neuen Erkenntnisse zu erwarten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin bringt schliesslich vor, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as Pensum von 50 % bei der zuletzt ausgeübten Tätigkeit sei nicht freiwillig gewählt gewesen, sondern alleine dem Umstand geschuldet, dass sie seit dem Jahre 2005 nicht mehr in der Lage gewesen sei, in einem höheren Pensum zu arbeiten. B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei guter Gesundheit wäre sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">längstens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzeitlich arbeitstätig (E. 2.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bundesgerichtliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine - präventive - Reduktion des Arbeitspensums aus Rücksicht auf den Gesundheitszustand nicht mit einem aus gesundheitlichen Gründen erzwungenen Abbau gleichzusetzen (Urteil des Bundesgerichts 8C_822/2008 vom 24. April 2009 E. 4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den vorliegenden medizinischen Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte dafür, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ass der Entscheid der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Jahre 2005 ihr Arbeitspensum zu verringern, tatsächlich auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zwingende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesundheitliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gründe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgte. Nachdem jedoch die behandelnden Kardiologen des Herzzentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in einer angepassten Tätigkeit, wozu die bisherige und auch aktuelle Bürotätigkeit ohne Weiteres zu zählen ist, eine Arbeitsfähigkeit von acht Stunden täglich attestierten, kann die Frage, aus welchen Gründen die Beschwerdeführerin im Jahre 2005 ihr Arbeitspensum reduziert hatte, offen bleiben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erweist sich der medizinische Sachverhalt als genügend abgeklärt und kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf die medizinischen Berichte des Herzzentrums </span><span id="_Hlk144828469"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie des Kardiologen Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als dahingehend erstellt betrachtet werden, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der Beschwerdeführerin trotz der diagnostizierten Herzbeschwerden eine körperlich leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollumfänglich zumutbar ist.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die angestammte und auch aktuell wieder ausgeübte Bürotätigkeit ist dabei als hinreichend leidensadaptiert zu werten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit fehlt es an einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidisierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitsschaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die Ableh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines Leistungsanspruchs durch die Beschwerdegegnerin ist nicht zu beanstanden. Der angefochtene Entscheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25. Februar 2022 erweist sich als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert innerhalb des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.--) auf Fr. 600.--festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Grieder-MartensKübler-Zillig</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p></p></div> </div></body></html></html>