Übereinkommen vom 1. Juli 1985 über das auf Trusts anzuwendende Recht und über ihre Anerkennung <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924"/><FRBRdate date="2024-09-24" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2007-07-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1985-07-01" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.221.371"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 1° luglio 1985 relativa alla legge applicabile ai trust ed al loro riconoscimento" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 1. Juli 1985 über das auf Trusts anzuwendende Recht und über ihre Anerkennung" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 1&lt;sup&gt;er&lt;/sup&gt; juillet 1985 relative à la loi applicable au trust et à sa reconnaissance" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de"/><FRBRdate date="2024-09-24" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2007-07-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1985-07-01" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de/xml"/><FRBRdate date="2024-09-24" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2007-07-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1985-07-01" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.221.371 </docNumber></p><p><sup> </sup>AS <b>2007</b> 2855; BBl <b>2006</b> 551</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Übersetzung</p><p><docTitle>Übereinkommen <br/>über das auf Trusts anzuwendende Recht und <br/>über ihre Anerkennung</docTitle></p><p>Abgeschlossen in Den Haag am 1. Juli 1985</p><p>Von der Bundesversammlung genehmigt am 20. Dezember 2006<authorialNote><p> Art. 1 Abs. 1 des BB vom 20. Dez. 2006 (<ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/374" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2007</b> 2849</ref>).</p></authorialNote></p><p>Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 26. April 2007</p><p>In Kraft getreten für die Schweiz am 1. Juli 2007</p><p> (Stand am 24. September 2024)</p></preface><preamble><p>Die Unterzeichnerstaaten dieses Übereinkommens,</p><p>in der Erwägung, dass der Trust, wie er von Gerichten des Billigkeitsrechts in den Ländern des <i>Common Law</i> entwickelt und mit einigen Änderungen in andere Länder übernommen wurde, ein einzigartiges Rechtsinstitut ist,</p><p>in dem Wunsch, gemeinsame Bestimmungen über das auf Trusts anzuwendende Recht aufzustellen und die wichtigsten Fragen bezüglich der Anerkennung von Trusts zu regeln,</p><p>haben beschlossen, zu diesem Zweck ein Übereinkommen zu schliessen,<br/>und haben die folgenden Bestimmungen vereinbart:</p></preamble><body><chapter eId="chap_I"><num>Kapitel I: </num><heading>Anwendungsbereich</heading><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para"><content><p>Dieses Übereinkommen bestimmt das auf Trusts anzuwendende Recht und regelt ihre Anerkennung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para"><content><p>Im Sinn dieses Übereinkommens bedeutet der Ausdruck «Trust» die von einer Person, dem Begründer, – durch Rechtsgeschäft unter Lebenden oder für den Todesfall – geschaffenen Rechtsbeziehungen, wenn Vermögen zugunsten eines Begünstigten oder für einen bestimmten Zweck der Aufsicht eines Trustees unterstellt worden ist.</p><blockList><listIntroduction eId="art_2/para/listintro">Ein Trust hat folgende Eigenschaften:</listIntroduction><item eId="art_2/para/lbl_a"><num>a) </num><p>das Vermögen des Trusts stellt ein getrenntes Sondervermögen dar und ist nicht Bestandteil des persönlichen Vermögens des Trustees;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Rechte in Bezug auf das Vermögen des Trusts lauten auf den Namen des Trustees oder auf den einer anderen Person in Vertretung des Trustees;</p></item><item eId="art_2/para/lbl_c"><num>c) </num><p>der Trustee hat die Befugnis und die Verpflichtung, über die er Rechenschaft abzulegen hat, das Vermögen in Übereinstimmung mit den Trustbestimmungen und den ihm durch das Recht auferlegten besonderen Verpflichtungen zu verwalten, zu verwenden oder darüber zu verfügen.</p></item></blockList><p>Die Tatsache, dass sich der Begründer bestimmte Rechte und Befugnisse vorbehält oder dass der Trustee selbst Rechte als Begünstigter hat, steht dem Bestehen eines Trusts nicht notwendigerweise entgegen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para"><content><p>Das Übereinkommen ist nur auf freiwillig errichtete und schriftlich nachgewiesene Trusts anzuwenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Das Übereinkommen ist nicht auf Vorfragen in Bezug auf die Gültigkeit von Testamenten oder anderen Rechtsgeschäften anzuwenden, durch die dem Trustee Vermögen übertragen wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para"><content><p>Das Übereinkommen ist nicht anzuwenden, soweit das nach Kapitel II bestimmte Recht Trusts oder die Art von Trusts, um die es geht, nicht vorsieht.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_II"><num>Kapitel II: </num><heading>Anzuwendendes Recht</heading><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Der Trust untersteht dem vom Begründer gewählten Recht. Die Rechtswahl muss ausdrücklich sein oder sich aus den Bestimmungen der Errichtungsurkunde oder des Schriftstücks ergeben, das den Trust bestätigt, wobei diese, soweit erforderlich, nach den Umständen des Falles auszulegen sind.</p><p>Sieht das nach Absatz 1 gewählte Recht Trusts oder die Art von Trusts, um die es geht, nicht vor, so ist die Rechtswahl unwirksam und das in Artikel 7 bestimmte Recht anzuwenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Ist kein anzuwendendes Recht gewählt worden, so untersteht der Trust dem Recht, mit dem er die engsten Verbindungen aufweist.</p><blockList><listIntroduction eId="art_7/para/listintro">Bei der Bestimmung des Rechts, mit dem der Trust die engsten Verbindungen aufweist, ist insbesondere Folgendes zu berücksichtigen:</listIntroduction><item eId="art_7/para/lbl_a"><num>a) </num><p>der vom Begründer bezeichnete Ort der Verwaltung des Trusts;</p></item><item eId="art_7/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Belegenheit des Vermögens des Trusts;</p></item><item eId="art_7/para/lbl_c"><num>c) </num><p>der Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder der Niederlassung des Trustees;</p></item><item eId="art_7/para/lbl_d"><num>d) </num><p>die Zwecke des Trusts und die Orte, an denen sie erfüllt werden sollen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para"><content><p>Das in Artikel 6 oder 7 bestimmte Recht regelt die Gültigkeit des Trusts, seine Auslegung, seine Wirkungen und seine Verwaltung.</p><blockList><listIntroduction eId="art_8/para/listintro">Dieses Recht regelt insbesondere:</listIntroduction><item eId="art_8/para/lbl_a"><num>a) </num><p>die Ernennung, den Rücktritt und die Abberufung von Trustees, die Fähigkeit, als Trustee zu handeln, und die Übertragung der Aufgaben eines Trustees;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_b"><num>b) </num><p>die Rechte und Pflichten von Trustees untereinander;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_c"><num>c) </num><p>das Recht von Trustees, die Wahrnehmung ihrer Pflichten oder die Ausübung ihrer Befugnisse ganz oder teilweise zu übertragen;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_d"><num>d) </num><p>die Befugnis von Trustees, das Vermögen des Trusts zu verwalten, darüber zu verfügen, daran Sicherungsrechte zu begründen oder neues Vermögen zu erwerben;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_e"><num>e) </num><p>die Befugnisse von Trustees, Investitionen vorzunehmen;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Beschränkungen in Bezug auf die Dauer des Trusts und in Bezug auf die Befugnis, aus den Einkünften des Trusts Rücklagen zu bilden;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_g"><num>g) </num><p>die Beziehungen zwischen den Trustees und den Begünstigten, einschliesslich der persönlichen Haftung der Trustees gegenüber den Begünstigten;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_h"><num>h) </num><p>die Änderung oder Beendigung des Trusts;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_i"><num>i) </num><p>die Verteilung des Vermögens des Trusts;</p></item><item eId="art_8/para/lbl_j"><num>j) </num><p>die Verpflichtung von Trustees, über ihre Verwaltung Rechenschaft abzulegen.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para"><content><p>Bei der Anwendung dieses Kapitels kann ein abtrennbarer Teilbereich des Trusts, insbesondere seine Verwaltung, einem anderen Recht unterliegen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para"><content><p>Das auf die Gültigkeit des Trusts anzuwendende Recht bestimmt, ob dieses Recht oder das für einen abtrennbaren Teilbereich des Trusts massgebliche Recht durch ein anderes Recht ersetzt werden kann.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_III"><num>Kapitel III: </num><heading>Anerkennung</heading><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Ein Trust, der nach dem in Kapitel II bestimmten Recht errichtet worden ist, wird als Trust anerkannt.</p><p>Die Anerkennung hat mindestens die Wirkung, dass das Vermögen des Trusts ein vom persönlichen Vermögen des Trustees getrenntes Sondervermögen darstellt, dass der Trustee in seiner Eigenschaft als Trustee klagen oder verklagt werden kann und dass er in dieser Eigenschaft vor einem Notar oder jeder Person auftreten kann, die in amtlicher Eigenschaft tätig wird.</p><blockList><listIntroduction eId="art_11/para/listintro">Soweit das auf den Trust anzuwendende Recht dies erfordert oder vorsieht, hat die Anerkennung insbesondere die Wirkung:</listIntroduction><item eId="art_11/para/lbl_a"><num>a) </num><p>dass die persönlichen Gläubiger des Trustees keinen Zugriff auf das Vermögen des Trusts nehmen können;</p></item><item eId="art_11/para/lbl_b"><num>b) </num><p>dass das Vermögen des Trusts im Fall der Zahlungsunfähigkeit oder des Konkurses des Trustees nicht Bestandteil des Vermögens des Trustees ist;</p></item><item eId="art_11/para/lbl_c"><num>c) </num><p>dass das Vermögen des Trusts weder Bestandteil des ehelichen Vermögens noch des Nachlasses des Trustees ist;</p></item><item eId="art_11/para/lbl_d"><num>d) </num><p>dass das Vermögen des Trusts herausverlangt werden kann, wenn der Trustee unter Verletzung der sich aus dem Trust ergebenden Verpflichtungen Vermögen des Trusts mit seinem persönlichen Vermögen vermischt oder Vermögen des Trusts veräussert hat. Die Rechte und Pflichten eines Dritten, der das Vermögen des Trusts in seinem Besitz hat, unterstehen jedoch weiterhin dem durch die Kollisionsnormen des Staates des angerufenen Gerichts bestimmten Recht.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Will ein Trustee bewegliches oder unbewegliches Vermögen oder Rechte daran in ein Register eintragen lassen, so ist er hierzu, soweit dies nicht nach dem Recht des Staates, in dem die Eintragung erfolgen soll, verboten oder mit diesem Recht unvereinbar ist, in seiner Eigenschaft als Trustee oder unter anderweitiger Offenlegung des Bestehens eines Trusts befugt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para"><content><p>Ein Staat ist nicht verpflichtet, einen Trust anzuerkennen, dessen wesentliche Bestandteile mit Ausnahme der Wahl des anzuwendenden Rechts, des Ortes der Verwaltung und des gewöhnlichen Aufenthalts des Trustees engere Verbindungen mit Staaten aufweisen, die das Rechtsinstitut des Trusts oder die Art von Trust, um die es geht, nicht kennen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_14"><num><b>Art. 14</b></num><paragraph eId="art_14/para"><content><p>Das Übereinkommen steht der Anwendung von Rechtsvorschriften nicht entgegen, die für die Anerkennung von Trusts günstiger sind.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_IV"><num>Kapitel IV: </num><heading>Allgemeine Bestimmungen</heading><article eId="art_15"><num><b>Art. 15</b></num><paragraph eId="art_15/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_15/para/listintro">Soweit von Bestimmungen des Rechts, auf das die Kollisionsnormen des Staates des angerufenen Gerichts verweisen, durch Rechtsgeschäft nicht abgewichen werden kann, steht das Übereinkommen der Anwendung dieser Bestimmungen nicht entgegen, insbesondere auf folgenden Gebieten:</listIntroduction><item eId="art_15/para/lbl_a"><num>a) </num><p>Schutz Minderjähriger und Handlungsunfähiger;</p></item><item eId="art_15/para/lbl_b"><num>b) </num><p>persönliche und vermögensrechtliche Wirkungen der Ehe;</p></item><item eId="art_15/para/lbl_c"><num>c) </num><p>Erbrecht einschliesslich Testamentsrecht, insbesondere Pflichtteil;</p></item><item eId="art_15/para/lbl_d"><num>d) </num><p>Übertragung von Eigentum und dingliche Sicherungsrechte;</p></item><item eId="art_15/para/lbl_e"><num>e) </num><p>Schutz von Gläubigern bei Zahlungsunfähigkeit;</p></item><item eId="art_15/para/lbl_f"><num>f) </num><p>Schutz gutgläubiger Dritter in anderen Belangen.</p></item></blockList><p>Steht Absatz 1 der Anerkennung eines Trusts entgegen, so wird das Gericht versuchen, die Zwecke des Trusts mit anderen rechtlichen Mitteln zu verwirklichen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_16"><num><b>Art. 16</b></num><paragraph eId="art_16/para"><content><p>Das Übereinkommen berührt nicht die Anwendung von Bestimmungen des Rechts des Staates des angerufenen Gerichts, die ohne Rücksicht auf Kollisionsnormen auch auf internationale Sachverhalte anzuwenden sind.</p><p>Besteht eine hinreichend enge Verbindung des Streitgegenstands mit einem anderen Staat, so kann ausnahmsweise auch gleich gearteten Vorschriften dieses Staates Wirkung verliehen werden.</p><p>Jeder Vertragsstaat kann durch Vorbehalt erklären, dass er Absatz 2 nicht anwenden wird.</p></content></paragraph></article><article eId="art_17"><num><b>Art. 17</b></num><paragraph eId="art_17/para"><content><p>In diesem Übereinkommen bedeutet der Ausdruck «Recht» die in einem Staat geltenden Rechtsnormen unter Ausschluss seiner Kollisionsnormen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_18"><num><b>Art. 18</b></num><paragraph eId="art_18/para"><content><p>Die Bestimmungen des Übereinkommens können ausser Betracht bleiben, wenn ihre Anwendung mit der öffentlichen Ordnung (Ordre public) offensichtlich unvereinbar wäre.</p></content></paragraph></article><article eId="art_19"><num><b>Art. 19</b></num><paragraph eId="art_19/para"><content><p>Das Übereinkommen lässt die Befugnisse der Staaten in Steuersachen unberührt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_20"><num><b>Art. 20</b></num><paragraph eId="art_20/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann jederzeit erklären, dass das Übereinkommen auch auf Trusts Anwendung findet, die durch gerichtliche Entscheidung errichtet wurden.</p><p>Diese Erklärung ist dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande zu notifizieren und wird mit dem Eingang der Notifikation wirksam.</p><p>Artikel 31 gilt für die Rücknahme dieser Erklärung entsprechend.</p></content></paragraph></article><article eId="art_21"><num><b>Art. 21</b></num><paragraph eId="art_21/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann sich das Recht vorbehalten, Kapitel III nur auf Trusts anzuwenden, deren Gültigkeit dem Recht eines Vertragsstaats unterliegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_22"><num><b>Art. 22</b></num><paragraph eId="art_22/para"><content><p>Das Übereinkommen ist ohne Rücksicht auf den Tag anzuwenden, an dem der Trust errichtet worden ist.</p><p>Ein Vertragsstaat kann sich jedoch das Recht vorbehalten, das Übereinkommen nicht auf Trusts anzuwenden, die errichtet wurden, bevor das Übereinkommen für ihn in Kraft getreten ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_23"><num><b>Art. 23</b></num><paragraph eId="art_23/para"><content><p>Umfasst ein Staat mehrere Gebietseinheiten, von denen jede für Trusts ihre eigenen Rechtsnormen hat, so ist bei der Bestimmung des nach diesem Übereinkommen anzuwendenden Rechts eine Verweisung auf das Recht dieses Staates als Verweisung auf das Recht zu verstehen, das in der betreffenden Gebietseinheit gilt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_24"><num><b>Art. 24</b></num><paragraph eId="art_24/para"><content><p>Ein Staat, in dem verschiedene Gebietseinheiten ihre eigenen Rechtsnormen für Trusts haben, ist nicht verpflichtet, das Übereinkommen auf Kollisionen zwischen den Rechtsordnungen dieser Gebietseinheiten anzuwenden.</p></content></paragraph></article><article eId="art_25"><num><b>Art. 25</b></num><paragraph eId="art_25/para"><content><p>Dieses Übereinkommen berührt nicht andere internationale Übereinkünfte, deren Vertragspartei ein Vertragsstaat des Übereinkommens ist oder wird und die Bestimmungen über die durch dieses Übereinkommen geregelten Angelegenheiten enthalten.</p></content></paragraph></article></chapter><chapter eId="chap_V"><num>Kapitel V: </num><heading>Schlussbestimmungen</heading><article eId="art_26"><num><b>Art. 26</b></num><paragraph eId="art_26/para"><content><p>Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung, der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder dem Beitritt oder bei der Abgabe einer Erklärung nach Artikel 29 die in den Artikeln 16, 21 und 22 vorgesehenen Vorbehalte anbringen.</p><p>Andere Vorbehalte sind nicht zulässig.</p><p>Jeder Vertragsstaat kann einen von ihm angebrachten Vorbehalt jederzeit zurücknehmen; die Wirkung des Vorbehalts endet am ersten Tag des dritten Kalendermonats nach der Notifikation der Rücknahme.</p></content></paragraph></article><article eId="art_27"><num><b>Art. 27</b></num><paragraph eId="art_27/para"><content><p>Das Übereinkommen liegt für die Staaten zur Unterzeichnung auf, die zur Zeit der Fünfzehnten Tagung der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht Mitglied der Konferenz waren.</p><p>Es bedarf der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung; die Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunden werden beim Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande hinterlegt.</p></content></paragraph></article><article eId="art_28"><num><b>Art. 28</b></num><paragraph eId="art_28/para"><content><p>Jeder andere Staat kann dem Übereinkommen beitreten, nachdem es gemäss Artikel 30 Absatz 1 in Kraft getreten ist.</p><p>Die Beitrittsurkunde wird beim Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande hinterlegt.</p><p>Der Beitritt wirkt nur in den Beziehungen zwischen dem beitretenden Staat und den Vertragsstaaten, die binnen zwölf Monaten nach Eingang der in Artikel 32 vorgesehenen Notifikation nicht Einspruch gegen den Beitritt erhoben haben. Nach dem Beitritt kann ein solcher Einspruch auch von einem Mitgliedstaat in dem Zeitpunkt erhoben werden, in dem er das Übereinkommen ratifiziert, annimmt oder genehmigt. Die Einsprüche werden dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande notifiziert.</p></content></paragraph></article><article eId="art_29"><num><b>Art. 29</b></num><paragraph eId="art_29/para"><content><p>Ein Staat, der aus zwei oder mehr Gebietseinheiten besteht, in denen unterschiedliche Rechtsordnungen gelten, kann bei der Unterzeichnung, der Ratifikation, der Annahme, der Genehmigung oder dem Beitritt erklären, dass sich das Übereinkommen auf alle seine Gebietseinheiten oder nur auf eine oder mehrere davon erstreckt; er kann diese Erklärung durch Abgabe einer neuen Erklärung jederzeit ändern.</p><p>Eine solche Erklärung wird dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande unter ausdrücklicher Bezeichnung der Gebietseinheiten notifiziert, für die das Übereinkommen gilt.</p><p>Gibt ein Staat keine Erklärung nach diesem Artikel ab, so erstreckt sich das Übereinkommen auf alle Gebietseinheiten dieses Staates.</p></content></paragraph></article><article eId="art_30"><num><b>Art. 30</b></num><paragraph eId="art_30/para"><content><p>Das Übereinkommen tritt am ersten Tag des dritten Kalendermonats nach der in Artikel 27 vorgesehenen Hinterlegung der dritten Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde in Kraft.</p><blockList><listIntroduction eId="art_30/para/listintro">Danach tritt das Übereinkommen in Kraft:</listIntroduction><item eId="art_30/para/lbl_a"><num>a) </num><p>für jeden Staat, der es später ratifiziert, annimmt oder genehmigt, am ersten Tag des dritten Kalendermonats nach Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme- oder Genehmigungsurkunde;</p></item><item eId="art_30/para/lbl_b"><num>b) </num><p>für jeden beitretenden Staat am ersten Tag des dritten Kalendermonats nach Ablauf der in Artikel 28 vorgesehenen Frist;</p></item><item eId="art_30/para/lbl_c"><num>c) </num><p>für eine Gebietseinheit, auf die das Übereinkommen nach Artikel 29 erstreckt worden ist, am ersten Tag des dritten Kalendermonats nach der in dem betreffenden Artikel vorgesehenen Notifikation.</p></item></blockList></content></paragraph></article><article eId="art_31"><num><b>Art. 31</b></num><paragraph eId="art_31/para"><content><p>Jeder Vertragsstaat kann dieses Übereinkommen schriftlich durch eine förmliche Notifikation kündigen, die an das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande, den Verwahrer des Übereinkommens, zu richten ist.</p><p>Die Kündigung wird am ersten Tag des Monats, der auf einen Zeitabschnitt von sechs Monaten nach Eingang der Notifikation beim Verwahrer folgt, oder zu einem in der Notifikation genannten späteren Zeitpunkt wirksam.</p></content></paragraph></article><article eId="art_32"><num><b>Art. 32</b></num><paragraph eId="art_32/para"><content><blockList><listIntroduction eId="art_32/para/listintro">Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande notifiziert den Mitgliedstaaten der Konferenz sowie den Staaten, die nach Artikel 28 beigetreten sind:</listIntroduction><item eId="art_32/para/lbl_a"><num>a) </num><p>jede Unterzeichnung, Ratifikation, Annahme und Genehmigung nach Artikel 27;</p></item><item eId="art_32/para/lbl_b"><num>b) </num><p>den Tag, an dem das Übereinkommen nach Artikel 30 in Kraft tritt;</p></item><item eId="art_32/para/lbl_c"><num>c) </num><p>jeden Beitritt und jeden gegen einen Beitritt erhobenen Einspruch nach Artikel 28;</p></item><item eId="art_32/para/lbl_d"><num>d) </num><p>jede Erstreckung nach Artikel 29;</p></item><item eId="art_32/para/lbl_e"><num>e) </num><p>jede Erklärung nach Artikel 20;</p></item><item eId="art_32/para/lbl_f"><num>f) </num><p>jeden Vorbehalt und jede Rücknahme eines Vorbehalts nach Artikel 26;</p></item><item eId="art_32/para/lbl_g"><num>g) </num><p>jede Kündigung nach Artikel 31.</p></item></blockList></content></paragraph></article></chapter><signature><p><i>Zu Urkund dessen</i> haben die hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.</p><p>Geschehen in Den Haag am 1. Juli 1985 in englischer und französischer Sprache, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist, in einer Urschrift, die im Archiv der Regierung des Königreichs der Niederlande hinterlegt und von der jedem Staat, der zur Zeit der Fünfzehnten Tagung der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht Mitglied der Konferenz war, auf diplomatischem Weg eine beglaubigte Abschrift übermittelt wird.</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">(Es folgen die Unterschriften)</p></signature></body><components><component eId="scope_u1"><doc name="scope"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924"/><FRBRdate date="2024-09-24" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2007-07-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1985-07-01" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.221.371"/><FRBRname xml:lang="it" value="Convenzione del 1° luglio 1985 relativa alla legge applicabile ai trust ed al loro riconoscimento" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Übereinkommen vom 1. Juli 1985 über das auf Trusts anzuwendende Recht und über ihre Anerkennung" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="fr" value="Convention du 1&lt;sup&gt;er&lt;/sup&gt; juillet 1985 relative à la loi applicable au trust et à sa reconnaissance" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de"/><FRBRdate date="2024-09-24" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2007-07-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1985-07-01" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2007/375/20240924/de/xml"/><FRBRdate date="2024-09-24" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="2007-07-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1985-07-01" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml"/></FRBRManifestation></identification></meta><preface><container name="headerOfAnnex"><block name="heading">Geltungsbereich am 24. September 2024<inline name="man-font-weight-normal"><authorialNote><p>  <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2007/375" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">AS <b>2007</b> 2855</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2012/63" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2012</b> 465</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2020/337" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2020</b> 1665</ref>; <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/oc/2024/523" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp"><b>2024</b> 523</ref>. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereichs ist auf der Publikationsplattform des Bundesrechts «Fedlex» unter folgender Adresse veröffentlicht: <ref href="https://www.fedlex.admin.ch/de/treaty">www.fedlex.admin.ch/de/treaty</ref>.</p></authorialNote></inline></block></container></preface><mainBody><table border="1"><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Vertragsstaaten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Ratifikation <br/>Beitritt (B)</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"><p>Inkrafttreten</p></th><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/><th xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration"/></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>Australien</p></td><td><p>17. Oktober</p></td><td><p>1991</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>China</p></td><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td><p>    Hongkong</p></td><td><p>16. Juni</p></td><td><p>1997</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>1997</p></td></tr><tr><td><p>Italien</p></td><td><p>21. Februar</p></td><td><p>1990</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Kanada* <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup></p></td><td><p>20. Oktober</p></td><td><p>1992</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1993</p></td></tr><tr><td><p>Liechtenstein</p></td><td><p>13. Dezember</p></td><td><p>2004 B</p></td><td><p>  1. April</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Luxemburg*</p></td><td><p>16. Oktober</p></td><td><p>2003</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>2004</p></td></tr><tr><td><p>Malta</p></td><td><p>  7. Dezember</p></td><td><p>1994 B</p></td><td><p>  1. März</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>Monaco*</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2007 B</p></td><td><p>  1. September</p></td><td><p>2008</p></td></tr><tr><td><p>Niederlande </p></td><td><p>28. November</p></td><td><p>1995</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>1996</p></td></tr><tr><td><p>    Curaçao</p></td><td><p>27. November</p></td><td><p>2023</p></td><td><p>  1. Februar</p></td><td><p>2024</p></td></tr><tr><td><p>Panama</p></td><td><p>30. August</p></td><td><p>2017 B</p></td><td><p>  1. Dezember</p></td><td><p>2018</p></td></tr><tr><td><p>San Marino</p></td><td><p>28. April</p></td><td><p>2005 B</p></td><td><p>  1. August</p></td><td><p>2006</p></td></tr><tr><td><p>Schweiz</p></td><td><p>26. April</p></td><td><p>2007</p></td><td><p>  1. Juli</p></td><td><p>2007</p></td></tr><tr><td><p>Vereinigtes Königreich* <sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup></p></td><td><p>17. November</p></td><td><p>1989</p></td><td><p>  1. Januar</p></td><td><p>1992</p></td></tr><tr><td><p>Zypern*</p></td><td><p>15. März</p></td><td><p>2017</p></td><td><p>  1. Juni</p></td><td><p>2017</p></td></tr><tr><td/><td/><td/><td/><td/></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num>* </num><p>Vorbehalte und Erklärungen.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num/><p>Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht. Die englischen Texte können auf der Internetseite des Depositars, des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten des Königreichs der Niederlande: <br/></p><p><ref href="https://treatydatabase.overheid.nl/en/Treaty/Details/000066.html">https://treatydatabase.overheid.nl/en/Treaty/Details/000066.html</ref> eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht (DV), Sektion Staatsverträge, 3003 Bern, bezogen werden.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">a</sup> </num><p>Das Übereinkommen gilt für die Provinzen Alberta, Britisch-Kolumbien, Manitoba, Neubraunschweig, Neufundland und Labrador, Neuschottland, Prinz-Eduard-Insel, Saskatchewan und Ontario.</p></item></blockList></td></tr><tr><td colspan="5"><blockList><item><num><sup xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">b</sup> </num><p>Das Übereinkommen gilt auch für Akrotiri und Dhekelia, Bermudas, Südgeorgien und Südliche Sandwichinsel, Gibraltar, Guernsey, Insel Man, Falklandinseln, Turks-und-Caicosinseln, Britische Jungferninseln, Jersey, Montserrat, St. Helena und das Britische Antarktis-Territorium.</p></item></blockList></td></tr></table></mainBody></doc></component></components></act></akomaNtoso>