B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung II B-3012/2012 U r t e i l v o m 5 . F e b r u a r 2 0 1 4 Besetzung Richter Marc Steiner (Vorsitz), Richter Francesco Brentani, Richter Pietro Angeli-Busi, Gerichtsschreiberin Sabine Büttler. Parteien Alfred R. Stielau-Pallas, 5 The Gem, NZ-Pauanui Beach 3546, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hanspeter Geissmann, TMS Trademark Service AG, Mellingerstrasse 2a, Postfach 2006, 5402 Baden, Beschwerdeführer, gegen Klinik Pallas AG, Louis Giroud-Strasse 20, 4600 Olten, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Frick, Walder Wyss AG, Seefeldstrasse 123, Postfach 1236, 8034 Zürich, Beschwerdegegnerin, Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE, Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Verfügung vom 2. Mai 2012 im Widerspruchsverfahren Nr. 11277 betreffend den Schweizer Marken Nr. 551 341 PALLAS / Nr. 600 823 Pallas Seminare (fig.). B-3012/2012 Seite 2 Sachverhalt: A. Die Schweizer Wort -/Bildmarke Nr. 600 823 Pallas Seminare (fig.) von Herrn Alfred Stielau -Pallas wurde am 19. Mai 2010 hinterlegt und ers t- mals auf Swissreg am 2 7. Mai 2010 veröffentlicht. Die Marke hat folgen- des Aussehen und wurde mit dem nachstehenden Waren - und Dienstleistungsverzeich- nis hinterlegt: Klasse 9: Tonträger; DVDs; Videoaufzeichnungen. Klasse 16: Bücher; Lehr - und Unterrichtsmittel (ausgenommen Appar a- te); Tagebücher. Klasse 41: Veranstaltung und Durchführung von Workshops [Ausbi l- dung]; Dienste im Bereich der Unterhaltung, Erziehung und Ausbildung, eingeschlossen On-line angebotene Dienste ab Computer, Internet oder anderen elektronischen Netzwerken; Ausbildung; Publikation und Ve r- mietung von Erziehungs - und Ausbildungsmitteln; Veröffentlichung und Herausgabe von Büchern, Ze itungen, Zeitschriften und andern Informat i- onsträgern, auch via Telekommunikationsnetzwerke; On -line Publikation von elektronischen Büchern und Zeitschriften; Videofilmproduktion; O r- ganisation, Veranstaltung und Leitung von Seminaren, Kolloquien, Ko n- gressen und Symposien; Veranstaltung und Durchführung von Semin a- ren. B. Am 27. August 2010 erhob die Klinik Pallas AG beim Eidgenössischen In- stitut für Geistiges Eigentum (nachfolgend: Vorinstanz ) gestützt auf ihre Schweizer Wortmarke Nr. 551 341 "PALLAS" Widerspruch gegen diese Eintragung. Die Widerspruchsmarke ist am 07. August 2006 für folgende Waren und Dienstleistungen hinterlegt worden: Klasse 3: Wasch- und Bleichmittel; Putz -, Polier -, Fettentfernungs - und Schleifmittel; Seifen; Parfümerien; ätherische Öle, Mittel und Öle zur Körper- und Schönheitspflege; Schönheitsmasken; Mittel zur Gesun d- heitspflege mit kosmetischer Wirkung; Haarwässer; Zahnputzmittel. Klasse 5: Pharmazeutische und veterinärmedizinische Erzeugnisse s o- wie Präparate für die Gesundheitspflege; diätetische Erzeugnisse für medizinische Zwecke, Babykost; Pflaster, Verbandmaterial; Zahnfül l- massen und Abdruckmassen für zahnärztliche Zwecke; Arzneimittel für zahnärztliche Zwecke; Desinfektionsmittel; chirurgische Gewebe und B-3012/2012 Seite 3 Implantate; Augenklappen u nd Augenmasken für medizinische Zwecke; Reinigungsmittel für Kontaktlinsen. Klasse 9: Brillen, Brillenetuis, Brillenfassungen und -gestelle, Brillengl ä- ser; Kontaktlinsen, Kontaktlinsenetuis. Klasse 10: Chirurgische, ärztliche, zahn - und tierärztliche Instr umente und Apparate, künstliche Gliedmassen, Augen und Zähne; künstliche chirurgische Implantate; künstliche Haut für chirurgische Zwecke; orth o- pädische Artikel; chirurgisches Nahtmaterial; Koffer für Ärzte und Chiru r- gen; Massagegeräte für die Schönheitspf lege; künstliche Linsen für ch i- rurgische Implantationen. Klasse 35: Werbung; Geschäftsführung; Unternehmensverwaltung; B ü- roarbeiten; organisatorische Beratung bei Geschäftsführungen und U n- ternehmensverwaltungen. Klasse 42: Dienstleistungen im Bereich der Wissenschaft und Technol o- gie, sowie diesbezügliche Forschungs - und Entwicklungsdienstleistu n- gen; industrielle Analysen und Forschung; Entwurf und Entwicklung von Computern und Computerprogrammen; Rechtsberatung und -vertretung. Klasse 43: Verpflegung; Beherbergung von Gästen. Klasse 44: Dienstleistungen von Kliniken; ärztliche Versorgung; Diens t- leistungen eines Arztes; Dienstleistungen eines Zahnarztes; Dienstlei s- tungen der Augenheilkunde; Gesundheits - und Schönheitspflege; Schönheits- und plastische Chiru rgie; Implantatschirurgie, Laserbehan d- lungen, kosmetische Operationen und Lidkorrekturen; Online - Bereitstellung von Informationen via globalem Kommunikationsnetzwerk über den Gebrauch von Körperpflege - und Schönheitsprodukten, Ko s- metika und Parfümeriewaren. Zur Begründung des Widerspruches führte die Klinik Pallas AG im We- sentlichen aus, durch die vollständige Übernahme ihrer Marke "Pallas" sowie der gleichartigen Waren und Dienstleistungen bestünde eine Ve r- wechslungsgefahr zwischen den Marken. C. Am 1. November 2010 reichte der Widerspruchsgegner seine Wide r- spruchsantwort ein und ersuchte um Abweisung des Widerspruchs . Er bestritt eine Gleichartigkeit zwischen den beanspruchten Waren und Dienstleistungen und machte ausserdem geltend, das Zeichenbestandteil "Pallas" sei kennzeichnungsschwach. Dies schloss er aus der Tatsache, dass die Vorinstanz seine ursprünglich nur als "Pallas" angemeldete Mar- ke im Rahmen des Markeneintragungsverfahrens als dem Gemeingut B-3012/2012 Seite 4 zugehörend zurückgewiesen habe. Erst das zu einer Wort-/Bildmarke ge- änderte Zeichen konnte eingetragen werden. Entsprechend würden beide Marken nur im kennzeichnungsschwachen Element "Pallas" überein- stimmen, so dass die vorhanden Unterschiede , wie der Begriff "Semin a- re" und das grafische Element , die angefochtene Marke genügend von der Widerspruchsmarke abheben würden. D. Die Widersprechende bestritt mit Schreiben vom 4. Mai 2011 die G e- meingutszugehörigkeit ihres Zeichenelementes " Pallas". Weiter wies sie auf die grosse Bekanntheit ihrer Marke hin, welche sie u.a. als Dachma r- ke verwende. Entsprechend handle es sich bei der Widerspruchsmarke um eine bekannte Marke mit entsprechend erhöhter Kennzeichnung s- kraft. D ie vollständige Übernahme der Widerspruchsmarke und die E r- gänzung mit dem beschreibenden W ortelement "Seminare" erhöhe die Gefahr, dass die Abnehmer fälschlicherweise unternehmerische Allianzen vermuteten. Das grafische Element alleine sei nicht geeignet die Gefahr von Verwechslungen zu bannen. Damit sei die Verwechselbarkeit klar zu bejahen. E. Mit Schreiben vom 12. September 2011 bestritt der Widerspruchsgegner eine erhöhte Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke und führte aus, dass selbst wenn eine Bekanntheit bejaht würde, diese sich nicht auf die von der angefochtenen Marke beanspruchten W aren und Dienstlei s- tungen übertragen lasse. Ausserdem hielt der Widerspruchsgegner fest, dass auch seine Marke über eine erhöhte Bekanntheit verfüge. Schlies s- lich verneinte er weiterhin eine Gleicha rtigkeit zwischen den von der W i- derspruchsmarke beanspruch ten Waren und Dienstleistung en und dem von ihm beanspruchten Verzeichnis. F. Mit Verfügung vom 2. Mai 2012 hiess die Vorinstanz den Widerspruch für folgende Dienstleistungen teilweise gut: Klasse 41: Veranstaltung und Durchführung von Workshops [Ausbi l- dung]; Dienste im Bereich der Erziehung und Ausbildung, eingeschlo s- sen On -line angebotene Dienste ab Computer, Internet oder anderen elektronischen Netzwerken; Ausbildung; Publikation und Vermietung von Erziehungs- und Ausbildungsmitteln; Veröffentlichung und Herausgabe von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und andern Informationsträgern, auch via Telekommunikationsnetzwerke; On -line Publikation von elektr o- nischen Büchern und Zeitschriften; Videofilmproduktion; Organisation, B-3012/2012 Seite 5 Veranstaltung und Leitung von Semina ren, Kolloquien, Kongressen und Symposien; Veranstaltung und Durchführung von Seminaren. Hinsichtlich der von der Widerspruchsmarke beanspruchten Dienstleis- tungen "Online-Bereitstellung von Informationen via globalem Kommun i- kationsnetzwerk über den Gebrauc h von Körperpflege - und Schönheits- produkten, Kosmetika und Parfümeriewaren" der Klasse 44 und diesen von der angefochtenen Marke in Klasse 41 beanspruchten Dienstleistun- gen ist die Vorinstanz von Gleichartigkeit ausgegangen. Sie bejahte die Zeichenähnlichkeit, da die Widerspruchsmarke vollständig und unverä n- dert in die jüngere Marke übernommen wurde. In der Folge bejahte sie die Verwechslungsgefahr, da die festgestellten Unt erschiede angesichts der Kennzeichnungskraft und des strengen Massstabs aufgrund der Dienstleitungsgleichartigkeit nicht ausreichten, um eine Verwechslung s- gefahr vollständig zu bannen. Bezüglich den weiteren von der angefoc h- tenen Marke beanspruchten Waren und Dienstleistungen wies die Vori n- stanz den Widerspruch mangels Verwechselbarkeit ab. G. Gegen diese Verfügung erhob Herr Alfred R. Stielau-Pallas (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 4. Juni 201 2 Beschwerde an das Bundesverwa l- tungsgericht. Die Rechtsbegehren lauten wie folgt: “ 1. Es sei der Entscheid der Vorinstanz vom 2. Mai 2012 im Widerspruch s- verfahren Nr. 11277 vollumfänglich aufzuheben. 2. Es sei der Widerspruch abzuweisen. 3. Es seien die Kosten des Verfahrens vor der Vorinstanz der Be schwerde- gegnerin aufzuerlegen, und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflic h- ten, die Beschwerdeführerin für die im vorinstanzlichen Verfahren en t- standenen Parteikosten in richterlich genehmigter Höhe zu entschäd i- gen. Eventualiter sei die Sache zur entspre chenden Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen an die Vorinstanz zurückzuweisen. 4. Unter Kosten - und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerd e- gegnerin in diesem Beschwerdeverfahren.” Zur Begründung führt der Beschwerdeführer aus, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Gleichartigkeit zwischen den von ihre r Marke beanspruchten Dienstleistungen der Klasse 41 und den von der Widerspruchsmarke in den Klassen 42 und 44 beanspruchten Dienstleistungen bejaht. Es b e- stehe kein sachlogische r Zusammenhang zwischen medizinischen bzw. wissenschaftlichen Dienstleistungen und den von ihm angebotenen Se-B-3012/2012 Seite 6 minar- und Bildungsdienstleistungen. Da beide Markeninhaber ausse r- dem in zwei völlig verschiedenen Branchen tätig seien, würde kein A b- nehmer annehmen, die Dienstl eistungen seien ein Gesamtpaket : Das je- weilige Fachwissen und Know-how sei gänzlich unterschiedlich. Auch die jeweiligen Verkehrskreise seien nicht übereinstimmend, denn die Wide r- sprechende richte sich an ein Publikum aus dem Gesundheitssektor, der Beschwerdeführer hingegen an einer Persönlichkeitsschulung Interessier- te. Damit bestehe weder Gleichartigkeit im Zweck der Dienstleistungen, im erforderlichen Know-how, in der der Art der Dienstleistung, noch in den massgebenden Abnehmerkreisen. Schliesslich sei der Begriff "Pallas" von der Vorinstanz in einem ersten Beanstandungsschreiben als beschre i- bend und damit dem Gemeingut zugehörend qualifiziert worden, was da- zu geführt habe , dass der Beschwerdeführer sein ursprünglich als Wor t- marke und in Alleinstellung angemeldete Marke in die die nunmehr stritt i- ge Fassung geändert habe. Die Widerspruchsmarke, welche alleine aus dem Gemeingutsbegriff "Pallas" bestehe, sei demnach schwach. Die vo r- handenen Zusätze der angefochtenen Marke würden damit ausreichen, um eine Ver wechslungsgefahr zu bannen. Ausserdem sei auch hier zu berücksichtigen, dass die beiden Markeninhaber nicht in der gleichen Branche tätig seien und somit auch keine Gefahr von mittelbaren Ver- wechslungen bestehe. H. Die Beschwerdegegnerin erstattete mit Schr eiben vom 13. August 2012 innert erstreckter Frist ihre Beschwerdeantwort. Darin beantragt sie die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Zunächst führt sie an, dass der Beschwerdeführer eine substantiierte Rüge der Entscheidbegründung un- terlassen habe. Die Aussagen des Beschwerdeführers würden sich in abstrakten Behauptungen erschöpfen. Mit Verweis auf die Rechtspr e- chung hält sie fest, dass eine Gleichartigkeit von Dienstleistungen der Klassen 41 und 44 anerkannt sei. Weiter habe die angefochtene Marke die Widerspruchsmarke vollständig übernommen. Mit dem im Zusa m- menhang mit den von der angefochtenen Marke beanspruchten Inform a- tions- und Schulungsdienstleistungen beschreibenden Zusatz "Seminare" vermöge sie sich genauso wenig wie das grafische Element r echtsge- nüglich von der Widerspruchsmarke abzugrenzen. Der Begriff "Pallas" sei nicht beschreibend. Ausserdem verfüge die Widerspruchsmarke über e i- ne gesteigerte Kennzeichnungskraft. Angesichts all dessen, bestünde – wie von der Vorinstanz korrekt festgestellt – die Gefahr von Verwechslun- gen. B-3012/2012 Seite 7 I. Mit Eingabe vom 3 1. Juli 2012 sandte die Vorinstanz sämtliche Vorakten ein und verzichtete im gleichen Schreiben auf die Einreichung einer Stel- lungnahme zur Beschwerde. J. Innert erstreckter Frist reichte der Beschwerdeführer am 1. Oktober 2012 seine Replik ein. Darin hält er seine Rechtsbegehren aufrecht. Er schliesst eine Gefahr von Fehlzurechnungen aufgrund der Tatsache, dass beide Parteien in verschiedenen Marktsektoren tätig seien, aus. Dies u.a. auch, weil eine Zeichenähnlichkeit seiner Meinung nach nicht bestehe , denn die Abnehmer würden sehr wohl zwischen der Widersprechenden, der Pallas Klinik AG, und der angefochtenen Marke "Pallas Se minare (fig.)" unterscheiden können. Schliesslich spricht er der Widerspruch s- marke die erhöhte Bekanntheit ab. K. Mit Duplik vom 4. Dezember 2012 hielt die Beschwerdegegnerin an ihren Anträgen fest. Sie reichte hierzu ergänzende Belege ein. L. Mit Eingabe vo m 25. Januar 2013 nahm der Beschwerdeführer Stellung zu den mit der Duplik eingereichten Beilagen. M. Der Schriftenwechsel wurde mit Verfügung vom 28. Januar 2013 ge- schlossen. N. Die Parteien verzichteten stillschweigend auf die Durchführung einer ö f- fentlichen Parteiverhandlung. O. Auf weitere Vorbringen der Parteien wird, soweit erforderlich, im Rahmen der Erwägungen eingegangen. B-3012/2012 Seite 8 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheid e der Vorinstanz in Widerspruchssachen zuständig (Art. 31 und 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). 1.2 Die Beschwerde wurde innerhalb der gesetzlichen Frist von Art. 50 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsver- fahren (VwVG, SR 172.021) am 15. November 2010 frist - und formg e- recht eingereicht (Art. 52 Abs. 1 VwVG) und der verlangte Kostenvo r- schuss rechtzeitig geleistet (Art. 63 Abs. 4 VwVG). Als Adressat der ange- fochtenen Verfügung ist der Beschw erdeführer beschwert und hat ein schutzwürdiges Interesse an ihrer Aufhebung oder Änderung. Er ist somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Ebenso liegen die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen gemäss Art. 48 ff. VwVG vor. 1.3 Auf die Besc hwerde ist einzutreten, sofern der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und beschwert ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und Bst. c VwVG). Dabei handelt es sich um Verfah- rensvoraussetzungen, ohne die die Beschwerde instanz auf ein Recht s- begehren nicht eintritt (vgl. RENÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS/DANIELA THURNHERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentliches Prozes s- recht, 2. Aufl., Basel 2010, Rz. 1035 f., 1097). Mit der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 2. Mai 2012 hat die Vorinstanz die Eintragung der Marke des Beschwerdeführers lediglich teilweise widerrufen. In seiner Beschwerde beantragt der Beschwerdefüh- rer jedoch die vollständige Aufhebung der angefochtenen Verfügung. So- weit die Vorinstanz der strittigen Markeneintragung bereits in der ang e- fochtenen Verfügung Schutz gewährt hat, ist der Beschwerdeführer we- der beschwert, noch hat er in diesem Umfang ein schutzwürdiges Int e- resse an deren Aufhe bung. Auf sein Rechtsbegehren ist demnach nur einzutreten, soweit es auf die Gewährung des Markenschutzes für jenen Teil des Waren- und Dienstleistungsverzeichnisses abzielt, für die der Be- schwerdeführer nicht bereits aufgrund der angefochtenen Verfügung Markenschutz geniesst. Daran ändert auch die Argumentation der B e- schwerdegegnerin nichts, welche – ohne dass sie die vorliegend zu beur- teilende Verfügung selbst angefochten hätte oder auch nur entspreche n-B-3012/2012 Seite 9 de Begehren stellen würde – begründungsweise auf die Notwendigkeit einer reformatio in peius von Amtes wegen verweist (vgl. Beschwerde- antwort, Rn. 27; Beschwerdeduplik, Rn. 22). Aufgrund der Nähe des W i- derspruchsverfahrens zum Zivilprozess würde im Übrigen eine reformatio in peius von Amtes wegen ohnehin ausser Betracht fallen. 2. 2.1 Nach der Legaldefinition von Art. 1 Abs. 1 des Markenschutzgesetzes vom 28. August 1992 (MSchG, SR 232.11) ist die Marke ein Zeichen zur Unterscheidung von Waren oder Dienstleistungen verschiedener Unte r- nehmen voneinander. Das Markenrecht entsteht mit der Eintragung ins Register und steht demjenige n zu, der die Marke zuerst hinterlegt (Art. 5 f. MSchG). Dem Inhaber verleiht es das ausschliessliche Recht, die Marke zur Kennzeichnung der Waren und Dienstleistungen, für die sie beansprucht wird, zu gebrauchen und darüber zu verfügen (Art. 13 Abs. 1 MSchG). 2.2 Gestützt auf Art. 3 Abs. 1 MSchG kann der Inhaber der älteren Marke Widerspruch gegen entsprechende jüngere Markeneintragungen erheben (Art. 31 Abs. 1 MSchG). Vorliegend erhob die ältere Schweizer Wortma r- ke Nr. 551 341 "PALLAS", welche am 07. August 2006 im schweizer i- schen Markenregister eingetragen wurde, Widerspruch gegen die am 27. Mai 2010 auf Swissreg ver öffentlichte und damit jüngere S chweizer Marke Nr. 600 823 "Pallas Seminare" (fig.). Der am 27. August 2010 e r- hobene Widerspruch erfolgte rechtzeitig (vgl. Art. 31 Abs. 2 MSchG). 3. 3.1 Zeichen sind gemäss Art. 3 Abs. 1 lit. c MSchG vom Markenschutz ausgeschlossen, wenn sie einer älteren Marke ähnlich und für gleiche oder gleichartige Waren oder Dienstleistungen registriert sind, so dass sich daraus ein e Verwechslungsgefahr ergibt. Die Beurteilung der Ve r- wechslungsgefahr richtet sich nach der Ähnlichkeit der Zeichen im Eri n- nerungsbild des Letztabnehmers (BGE 121 III 378 E. 2a BOSS/BOKS, BGE 119 II 473 E. 2d Radion/Radiomat; Urteile des Bundesverwaltung s- gerichts B -7934/2007 vom 26. August 2009 E. 2.1 Fructa/Fructaid, B - 3578/2007 vom 31. Oktober 2007 E. 2 Focus/Pure Focus, B-7492/2006 vom 12. Juli 2007 E. 3 Aromata/Aromathera; siehe auch EUGEN MAR- BACH, Markenrecht, in: Roland von Büren / Lucas David [Hrsg.] , Schwei- zerisches Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht, Bd. III/1, Basel 2009 [hiernach: MARBACH, SIWR III/1], N. 867) und nach dem Mass an Gleic h-B-3012/2012 Seite 10 artigkeit zwischen den geschützten Waren und Dienstleistungen. Zw i- schen diesen beiden Elementen besteht eine Wechselwirkung: An die Verschiedenheit der Zeichen sind umso höhere Anforderungen zu stellen, je ähnlicher die Waren und/oder Dienstleistungen sind, und umgekehrt (LUCAS DAVID, in: Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, Marke n- schutzgesetz/Muster- und M odellgesetz, 2. Aufl., Basel 1999, MSchG Art. 3 N. 8). 3.2 Für die Beurteilung der Verwechslungsgefahr gemäss Art. 3 Abs. 1 MSchG ist ausschlaggebend, ob aufgrund der Ähnlichkeit Fehlzurec h- nungen zu befürchten sind, welche das besser berechtigte Zeichen in seiner Individualisierungsfunktion gefährden (BGE 127 III 166 E. 2 a Se- curitas). Eine Verwechslungsgefahr ist anzunehmen, wenn eines der zu vergleichenden Zeichen für das andere gehalten wird ("unmittelbare Ve r- wechslungsgefahr"), aber auch dann, wenn die massgeblichen Verkehrs- kreise die Zeichen zwar auseinanderhalten, dahinter aber unrichtige wir t- schaftliche Zusammenhänge vermuten und namentlich annehmen, dass beide gekennzeichneten Angebote aus demselben Unternehmen sta m- men ("mittelbare Verwechslungsgefahr", vgl. BGE 128 III 97 f. E. 2a Orfi- na/Orfina, BGE 127 III 166 E. 2a Securitas, Urteil des Bundesgerichts 4C.171/2001 vom 5. Oktober 2001 E. 1b Stoxx/StockX [fig.], in: sic! 2002 S. 99, BGE 122 III 382 ff. Kamillosan). 3.3 Weiter sind bei der Beurteilung der Verwechslungsgefahr im Einzelfall der Aufmerksamkeitsgrad, mit dem die Abnehmer bestimmte Waren oder Dienstleistungen nachfragen, sowie die Kennzeichnungskraft der Ze i- chen, da diese massgeblich den Schutzumfang einer Marke bestimmt, zu berücksichtigen ( GALLUS JOLLER, in: Michael G. Noth/Gregor Bü h- ler/Florent Thouvenin [Hrsg.], Markenschutzgesetz [MSchG], Bern 2009, Art. 3 N. 45; siehe auch CHRISTOPH WILLI, Markenschutzgesetz , Ko m- mentar zum schweizerischen Markenrecht unter Berücksichtigung des europäischen und internationalen Markenrechts, Zürich 2002, Art. 3, N. 17 ff.). Für schwächere Marken ist der geschützte Ähnlichkeitsbereich kleiner als für starke. Bei schwachen Marken genügen daher schon b e- scheidenere Abweichungen, um eine hinreichende Unterscheidba rkeit zu schaffen (BGE 122 III 382 E. 2a Kamillosan; Urteile des Bundesverwa l- tungsgerichts B -6046/2008 vom 3. November 2010 E. 3.3 R Rothmans [fig.]/Roseman Crown Agencies KING SIZE [fig.] , B -2653/2008 vom 1. Dezember 2008 E. 3.3 monari c./ANNA MOLINARI). Als schwach ge l- ten insbesondere Marken, deren wesentliche Bestandteile sich eng an Sachbegriffe des allgemeinen Sprachgebrauchs anlehnen ( BVGE B-3012/2012 Seite 11 2010/32 E. 7.3 Pernaton/Pernadol, Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-7492/2006 vom 12. Juli 2007 E. 5 Aromata/Aromathera). Stark sind demgegenüber Marken, die entweder aufgrund ihres fantasiehaften G e- halts auffallen oder aber sich im Verkehr durchgesetzt haben (BGE 122 III 382 E. 2a Kamillosan, mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 4C.258/2004 vom 6. Oktober 2 004 E. 2.2 Yello; MARBACH, SIWR III/1, N. 979 mit Hinweis auf Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B - 7475/2006 vom 20. Juni 2007 E. 6 und 7 Converse All Stars [fig.]/Army tex [fig.] und Entscheid der Eidgenössische Rekurskommission für geisti- ges Eigentum [RKGE] vom 26. Oktober 2006 E. 7 Red Bull [fig.]/Red, Red Devil, in: sic! 2007 S. 531). Die Verwechselbarkeit zweier Zeichen ist daher nicht aufgrund eines abstrakten Zeichenvergleichs, sondern stets vor dem Hintergrund der gesamten Umstände zu beurteilen ( Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B -6046/2008 vom 3. November 2010 R Rothmans [fig]/Roseman Crown Agencies KING SIZE [fig.]). 4. 4.1 Als E rstes sind die massgeblichen Verkehrskreise für die im Wide r- spruch stehenden Dienstleistungen zu bestimmen ( EUGEN MARBACH, Die Verkehrskreise im Markenrecht, in: sic! 1/2007, S. 1, 6 f. und 11). Au s- gangspunkt für die Bestimmung der Verkehrskreise ist das Waren - und Dienstleistungsverzeichnis der älteren Marke ( JOLLER, a.a.O., Art. 3, N. 49). Dabei spielt es entgegen der Mein ung des Beschwerdeführers keine Rolle, welche marketingmässige bzw. tatsächliche Positionierung der Hinterleger mit seinen Waren und Dienstleistungen bezweckt ( JOL- LER, a.a.O., Art. 3 N. 49). Aus diesem Grund sind seine diesbezüglichen Einwendungen nicht zu hören. 4.1.1 Die von der Widerspruchsmarke beanspruchten wissenschaftlichen und industriellen Dienstleistungen der Klasse 42 richten sich vornehmlich an Fachkreise (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B -3556/2012 vom 30. Januar 2013 E. 5 TCS/TCS, B-2380/2011 vom 7. Dezember 2011 E. 5 lawfinder/LexFind.ch [fig.]), können aber auch vom Durchschnittskonsu- menten in Anspruch genommen werden (Urteil des Bundesverwaltung s- gerichts B-3556/2012 vom 30. Januar 2013 E. 5 TCS/TCS). 4.1.2 Gleiches gilt für die in Klasse 44 beanspruchten medizinischen Dienstleistungen und medizinischen Informationsdienstleistungen: Wäh- rend sich insbesondere die medizinischen Informationsdienstleistungen vornehmlich an Durchschnittskonsumenten richten, gehöre n bezüglich den weiteren medizinischen Dienstleistungen auch Fachkräfte wie Ärzte B-3012/2012 Seite 12 und Gesundheitspersonal zu den Verkehrskreisen (vgl. Urteile des Bu n- desverwaltungsgerichts B -3757/2011 vom 12. April 2013 E. 3.1 Weight- Watchers [fig.]/WatchWT [fig.] , B -2261/2011 vom 9. März 2012 E. 7.3.1 Covidien [fig.]/BoneWelding [fig.]). 4.1.3 Angesichts der Tatsache, dass vom Widerspruch auch Dienstlei s- tungen betroffen sind, für welche die Widerspruchsmarke nicht hinterlegt ist, sind die Verkehrskreise der von der angefochtene n Marke in Klasse 41 beanspruchten Dienstleistungen hilfsweise ebenfalls zu bestimmen. Vorliegend sind einzig die Dienstleistungen "Veranstaltung und Durchfüh- rung von Workshops [Ausbildung]; Dienste im Bereich der Erziehung und Ausbildung, eingeschlossen O n-line angebotene Dienste ab Computer, Internet oder anderen elektronischen Netzwerken; Ausbildung; Publikat i- on und Vermietung von Erziehungs - und Ausbildungsmitteln; Veröffentli- chung und Herausgabe von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und andern Informationsträgern, auch via Telekommunikationsnetzwerke; On -line Publikation von elektronischen Büchern und Zeitschriften; Videofilmpr o- duktion; Organisation, Veranstaltung und Leitung von Seminaren, Koll o- quien, Kongressen und Symposien; Veranstaltung und Durchfü hrung von Seminaren" in Klasse 41 strittig. Es sind dies Ausbildungs-, Publikations- und Informationsdienstleistungen welche in erster Linie von Durc h- schnittskonsumenten in Anspruch genommen werden , sich aber auch an Fachleute, wie z.B. Ausbildner, richten (vgl. Urteile des Bundesverwa l- tungsgericht B -8028/2010 vom 2. Mai 2013 E. 4.1.2 SWISSVIEW [fig.]/VIEW, B-6665/2010 vom 21. Juli 2011 E. 6 Home Box Office/Box Of- fice) 4.2 Die Bestimmung der massgeblichen Verkehrskreise ist im Rahmen der Prüfung einer allfälligen Verwechslungsgefahr zweier Marken, vor a l- lem in Bezug auf die Frage zu dessen Aufmerksamkeit, von Bedeutung. Je höher die Aufmerksamkeit bei der in Inanspruchnahme der fraglichen Dienstleistungen, desto höher ist das Unterscheidungsvermögen der an- gesprochenen Abnehmerkreise (JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 52). 4.2.1 In Bezug auf die in Klasse 42 und 44 beanspruchten Dienstleistu n- gen ist festzustellen, dass diese nicht nur alltägliche Bedürfnisse abd e- cken und daher grundsätzlich eine intensivere wirtschaft liche Beziehung voraussetzen. Es ist dem nach anzunehmen, dass die Abnehmer bei der Inanspruchnahme besagter Dienstleistungen einen leicht erhöhten Grad an Aufmerksamkeit walten lassen (vgl. für Klasse 42: Urteil des Bunde s-B-3012/2012 Seite 13 verwaltungsgericht B-3663/2011 vom 17. April 2013 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen "INTEL INSIDE" und "intel inside [fig.]"/GALDAT INSIDE ; für Klasse 44: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B -3757/2011 vom 12. April 2013 E. 3.1 WeightWatchers [fig.]/WatchWT [fig.] , B -2261/2011 vom 9. März 2012 E. 7.4.3 Covidien [fig.]/BoneWelding [fig.]). 4.2.2 Die in Klasse 41 beanspruchten Unterhaltungs - und Ausbildungs- dienstleistungen werden mit einer gewissen Regelmässigkeit und daher mit einer normalen Aufmerksamkeit in Anspruch genommen (vgl. Urteil des B undesverwaltungsgerichts B-8028/2010 vom 2. Mai 2013 E. 4.2.3 SWISSVIEW [fig.]/VIEW). 5. In einem weiteren Schritt ist zu überprüfen, ob die Dienstleistungen der sich gegenüberstehenden Marken aus Sicht der Verkehrskreise gleicha r- tig sind. 5.1 Gleichartigkeit l iegt vor, wenn die angesprochenen Abnehmerkreise auf den Gedanken kommen können, die unter Verwendung identischer oder ähnlicher Marken angepriesenen Waren und Dienstleistungen wü r- den angesichts ihrer üblichen Herstellungs - und Vertriebsstätten aus ein und demselben Unternehmen stammen oder doch wenigstens unter der Kontrolle des gemeinsamen Markeninhabers von verbundenen Unte r- nehmen hergestellt werden (Urteile des Bundesverwaltungsgericht s B- 6665/2010 vom 21. Juli 2011 E. 5.1 Home Box Office/Box Office , B - 4159/2009 vom 25. November 2009 E. 3.1 EFE [fig.] / EVE , mit Verweis u.a. auf DAVID, a.a.O., Art. 3 N. 35). 5.2 Dienstleistungen sind dann gleichartig, wenn sie im weitesten Sinne verstanden dem gleichen Markt zuzurechnen sind (MARBACH, SIWR III/1, N. 851). Im Vordergrund steht die Frage nach einer einheitlichen Organ i- sationsverantwortung, respektive ob der Abnehmer die beiden Dienstlei s- tungen als sinnvolles Leistungspaket wahrnimmt ( MARBACH, SIWR III/1 , N. 851 f.; vgl. auch WILLI, a.a.O., Art. 3 N. 35 und JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 290). Die Zuordnung zum selben Markeninhaber hängt namentlich von der Art und dem Verwendungszweck der strittigen Dienstleistungen ab (WILLI, a.a.O., Art. 3 N 35; JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 280 ff.; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-6665/2010 vom 21. Juli 2011 E. 5.2 mit weiteren Hinweisen Home Box Office/Box Office). B-3012/2012 Seite 14 Dabei kann d ie Klasseneinteilung ein Indiz sein, präjudiziert aber entg e- gen der Ansicht des Beschwerdeführers die Beurteilung der Gleicharti g- keit nicht. Ebenso wenig ist die Rechtsnatur oder der effektive Geschäfts- betrieb des Dienstleistungserbringer s von Bedeutung: Entscheidend ist einzig der Einzelvergleich jedes Waren - und Dienstleistungseintrags mit den Waren und Dienstleistungen der anderen Marke so wie sie im Regis- ter eingetragen sind (Urteil des Bundesverwaltungsgericht s B-7506/2006 vom 21. März 2007 E. 5 [fig. Karomuster]/[fig. Karomuster] ). Hinzu kommt, dass die Indizwirkung der Zugehörigkeit zweier Dienstleistungen zu derselben Klasse zumindest schwächer is t, als dies bei den Ware n- klassen der Fall ist (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B-6665/2010 vom 21. Juli 2011 E. 5.2 Home Box Office/Box Office, B-7698/2008 vom 4. Dezember 2009 E. 4.5.1 Etavis/Estavis, mit Verweis auf: MARBACH, SIWR III/1, N. 799 f., und KASPAR LANDOLT, Die Dienstleistungsmarke, Bern 1993, S. 90). 5.3 In Bezug auf die strittigen Dienstleistungen verneint der Beschwerde- führer die von der Vorinstanz festgestellte Gleichartigkeit gänzlich. Zur Begründung verweist er auf den tatsächlichen Gebrauch der Marke und schliesst aus der Gegebenheit, dass er als L eiter von Persönlichkeits - seminaren nicht im gleichen Bereich wie die Beschwerdegegnerin – eine Klinik – tätig sei, dass die beanspruchten Dienstleistungen nicht subsu- mierbar seien und demnach eine Gleichartigkeit zu verneinen sei (Be- schwerde, Ziffer 12.1, S. 8 f.). 5.3.1 Damit ist bei der Beurteilung der Gleichartigkeit der jewe ils bea n- spruchten Dienstleistungen im Einklang mit der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz festzuhalten, dass es sich bei den von der Widerspruch s- marke beanspruchten Dienstleistungen "Online -Bereitstellung von Info r- mationen via globalem Kommunikationsnetzwerk über den Gebrauch von Körperpflege- und Schönheitsprodukten, Kosmetika und Parfümeriew a- ren" in der Klasse 44 um die Vermittlung von Informationen bzw. im weite- ren Sinn auch Schulungsdienste handelt. Zweck dieser Dienstleistung ist die Information bzw. Schulung des Abnehmers bezüglich des Gebrauchs bestimmter Produkte. Die Information wird online verbreitet und damit quasi publiziert. Wie bereits festgestellt (vgl. E. 4.1.2 hiervor), richtet sich diese Dienstleistung in erster Linie an den Durchschnitt skonsumenten. Das benötigte Know-how ist grundsätzlich publizistischer und didaktischer Natur. Da es sich um Gebrauchsinformationen zu Pflege - und Kosmetik- waren handelt, bedarf es zudem diesbezügliches Fachwissen. B-3012/2012 Seite 15 5.3.2 Die strittigen Dienstleistungen der angefochtenen Marke in Klasse 41 sind einerseits Ausbildungsdienstleistungen, nämlich "Veranstaltung und Durchführung von Workshops [Ausbildung]; Dienste im Bereich der Erziehung und Ausbildung, eingeschlossen On -line an gebotene Dienste ab Computer, Internet oder anderen elektronischen Netzwerken; Ausbi l- dung; Organisation, Veranstaltung und Leitung von Seminaren, Koll o- quien, Kongressen und Symposien; Veranstaltung und Durchführung von Seminaren" und andererseits Publikations- und Produktionsdienstleistun- gen von Erziehungsmitteln bzw. Druckereierzeugnissen , nämlich "Publ i- kation und Vermietung von Erziehungs - und Ausbildungsmitteln; Verö f- fentlichung und Herausgabe von Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und andern Informationsträgern, auch via Telekommunikationsnetzwerke; On- line Publikation von elektronischen Büchern und Zeitschriften; Videofil m- produktion". Zweck der Ausbildungsdienstleistungen ist die Bildung bzw. Schulung der Abnehmer , jener der Publikationsdienste die Herau sgabe von Schulungsmaterial bzw. Druckereierzeugnissen . Setzt man diese Publikations- und Produktionsdienstleistungen in Verbindung zu de n von der Widerspruchsmarke beanspruchten Informationsdienstleistung en in Klasse 44 fällt auf, dass beide die Publikati on von – im weiten Sinne – Schulungsmaterial zum Inhalt haben. Das nötige Know-how ist in beiden Fällen publizistischer Natur. Diesbezüglich ist daher im Einklang mit der Vorinstanz auf eine Gleichartigkeit zu schliessen, denn die Abnehmer – in casu Durchs chnittskonsumenten und Ausbildner (vgl. E . 4.1.2 und E. 4.1.3 hiervor) – werden diese Dienstleistungen als ein sinnvolles Lei s- tungspaket wahrnehmen, da sie denselben Zweck erfüllen und zudem über gleiche Verkehrskreise verfügen (JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 283). Gleiches ist auch in Bezug auf die Ausbildungsdienstleistungen der ange- fochtenen Marke sowie der Informationsdienstleistung der Wide r- spruchsmarke zu sagen: Beiden ist der Schulungs - bzw. erzieherische Zweck sowie der Verkehrskreis (in erster Linie Dur chschnittskonsumen- ten) gemeinsam. Da es sich bei der Informationsdienstleistung explizit um eine Informationsdienstleistung bezüglich dem Gebrauch von Produkten handelt, ist der erzieherische Aspekt analog zu einem Seminar oder Workshop zentral. Diese Einschätzung wird entgegen der Meinung des Beschwerdeführers auch von der bisherigen Rechtsprechung gestützt: So schloss das Bundesverwaltungsgericht auf Gleichartigkeit zwischen der Dienstleistung "medizinische Beratung" de r Klasse 44 und Semina r- dienstleistungen der Klasse 41, da in beiden Dienstleistungen die Info r- mation und Schulung der Abnehmer im Vordergrund stehe (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-5390/2009 vom 17. August 2010 E. 3.1 ORPHAN EUROPE [fig.]/ORPHAN INTERNATIONAL). Vorliegend ist die B-3012/2012 Seite 16 Widerspruchsmarke zwar nicht für "medizinische Beratung" hinterlegt, doch sie beansprucht Schutz im Zusammenhang mit ärztlichen Diensten, welchen ein Aspekt der Beratung nicht abgesprochen werden kann, so dass auch hier eine Gleichartigkeit zu bejahen ist. 6. Angesichts der Dienstleistungsgleichartigkeit gilt es nun zu prüfen, ob vorliegend eine Zeichenähnlichkeit besteht. Wird eine solche bejaht, so ist zu klären, welche Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke z u- kommt und damit , wie ähn lich die Marken sein dürfen, die jene neben sich zu dulden hat. 6.1.1 Entscheidend bei der Beurteilung der Ähnlichkeit zweier Zeichen ist der Gesamteindruck, den die Zeichen bei den massgebenden Verkehr s- kreisen hinterlassen ( MARBACH, SIWR III/1, N. 864). Beim Z eichenver- gleich ist von den Eintragungen im Register auszugehen (Urteil des Bu n- desverwaltungsgerichts B-5325/2007 vom 12. November 2007 E. 3 Ad- wista/ad-vista mit Hinweisen; siehe auch MARBACH, SIWR III/1, N. 705), doch gilt es zu berücksichtigen, dass das angesprochene Publikum die beiden Marken in der Regel nicht gleichzeitig vor sich hat. Deshalb ist auf das Erinnerungsbild abzustellen, welches die Abnehmer von den eing e- tragenen Marken bewahren (Entscheid der RKGE vom 27. April 2006 E. 6 O [fig.], veröffentlicht in sic! 2006 S. 673 f.). Diesem Erinnerungsbild ha f- tet zwangsläufig eine gewisse Verschwommenheit an ( MARBACH, SIWR III/1, N. 867 f.), weshalb es wesentlich durch das Erscheinungsbild der kennzeichnungskräftigen Markenelemente geprägt wird (BGE 122 III 386 E. 2a Kamillosan). Schwache oder gemeinfreie Markenbestandteile dü r- fen jedoch bei der Beurteilung der Markenähnlichkeit nicht einfach au s- geblendet werden ( MARBACH, SIWR III/1, N. 866 mit Hinweis auf BGE 122 III 382 E. 5b Kamillosan; WILLI, a.a.O., Art. 3, N. 65). Vielmehr ist im Einzelfall zu entscheiden, ob und inwieweit dieselben das Markenbild u n- geachtet ihrer Kennzeichnungsschwäche beeinflussen ( MARBACH, SIWR III/1, N. 865 mit Hinweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B - 1085/2008 vom 13. November 2008 Red Bull/Stierbräu). Eine Differenzie- rung und damit eine Gewichtung der Zeichenelemente ist zulässig ( MAR- BACH, SIWR III/1, N. 866 mit Hinweis auf BGE 96 II 400 Eden Club). 6.1.2 Für Kollisionsfälle zwischen komplexen Marken, beispielsweise kombinierten Wort-/Bildmarken, können keine absoluten Regeln darüber aufgestellt werden, welchem Zeichenelement auf der einen oder anderen Seite die für den Gesamteindruck prägende Bedeutung zukommt. Enthält B-3012/2012 Seite 17 eine Marke sowohl kennzeichnungskräftige Wort - als auch Bildelemente, können diese das Erinnerungsbild gleichermassen prägen. Entsprechend kann bereits angesichts einer hohen Zeichenähnlichkeit in Bezug auf das Wort- oder das Bildelement eine Verwechslungsgefahr resultieren ( MAR- BACH, SIWR III/1, N. 930 f.). Sind die Bildelemente einer kombinierten Wort-/Bildmarke nur wenig kennzeichnungskräftig, treten sie beim Ze i- chenvergleich in den Hintergrund ( Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-7367/2010 vom 9. Dezember 2011 E. 6.1.2 mit weiteren Hinweisen HÖFER FAMILY OFFICE [fig.]/HOFER). 6.1.3 Die Wortelemente von Marken sind nach folgenden Kriterien mitein- ander zu vergleichen. Zu beachten sind ihr Klang und ihr Schriftbild, g e- gebenenfalls auch ihr Sinngehalt. Das Silbenmass, die Aussprache - kadenz und die Aufeinanderfolge der Vokale prägen insbesondere den Klang, während das Schriftbild vor allem durch die Wortlänge und durch die Eigenheiten der verwendeten Buchstaben bestimmt wird (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-7492/2006 vom 12. Juli 2007 E. 4 Aroma- ta/Aromathera mit Hinweisen). Bei reinen Wortmarken genügt grundsät z- lich schon eine Übereinstimmung unter einem der drei genannten Ge- sichtspunkte um die Zeichenähnlichkeit zu bejahen. Ein klar erkennbarer, unterschiedlicher Sinngehalt im Widersp ruch stehender Marken kann e i- ne festgestellte visuelle oder akustische Ähnlichkeit jedoch wettmachen. Dazu reicht es aber nicht aus, dass der Sinngehalt der einen Marke de m- jenigen der anderen nicht entspricht, sondern es ist ein Sinngehalt erfo r- derlich, der sich den Wahrnehmenden sofort und unwillkürlich aufdrängt (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-7460/2006 vom 6. Juli 2007 E. 6 Adia/Aida Jobs, Aida Personal, Entscheid der RKGE vom 10. März 2006 E. 7 Minergie/Sinnergie mit weiteren Hinweisen, veröffentlicht in sic! 2006 S. 413). 6.2 Im vorliegenden Fall stehen sich die Zeichen " Pallas" und " Pallas Seminare" (fig.) gegenüber. Während es sich bei der Widerspruchsmarke "Pallas" um eine reine Wortmarke handelt, weist die angefochten Marke "Pallas Seminare" (fig.) auch ein figuratives Element auf, nämlich ein stili- siertes Achteck. Wie schon vorinstanzlich zutreffend festgestellt, übe r- nimmt die angefochtene Marke die Widerspruchsmarke " Pallas" damit vollständig. Grundsätzlich begründet allein dies eine Zeichenähn lichkeit (MARBACH, SIWR III/1, N. 869), denn eine Kombination mit einem Zusatz schafft an sich keine genügende Unterscheidbarkeit ( JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 127). Zulässig ist die Übernahme einer älteren Marke nur au s- nahmsweise, und zwar wenn sie derart mi t der neuen Marke verschmilzt, B-3012/2012 Seite 18 dass dieser Bestandteil nur noch als untergeordneter Teil der jüngeren Marke erscheint (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-1009/2010 vom 14. März 2011 E. 5.2 CREDIT SUISSE/UniCredit Suisse Bank [fig .]; JOL- LER, a.a.O., Art. 3 N. 128). 6.3 Der Beschwerdeführer bringt denn auch vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht bloss die Ähnlichkeit der Wortelemente " Pallas" beurteilt und d a- bei sein zusätzliches Wortelement " Seminare" sowie das figurative El e- ment, welche der angefochtenen Marke gesamthaft einen vom Wide r- spruchszeichen divergierenden Gesamteindruck vermitteln, ausser Acht gelassen (Beschwerde, Ziffern 13 und 14.1, S. 10 ff. ). Insbesondere das figurative Element in der angefochtenen Marke hätte im Rahmen des Zei- chenvergleichs aufgrund der Massgeblichkeit d es Gesamteindrucks stär- ker berücksichtigt und eine Zeichenähnlichkeit folglich verneint werden müssen (Beschwerde, Ziffer 14.1, S.12). Es ist demnach zu prüfen, ob das angefochtene Zeichen die Widerspruchsmarke so übernimmt, dass diese im jüngeren Zeichen nur noch als untergeordneter Teil erscheint. 6.4 6.4.1 Die Widerspruchsmarke besteht als reine Wortmarke aus dem Be - griff "Pallas". Sucht man in den Landessprachen nach dessen Bedeutung so fällt als erstes auf, dass die Definition je nach Nachschlagewerk und Sprache variiert. Die Vorinstanz gibt an, dass "Pallas" gemäss der Online Enzyklopädie WIKIPEDIA ein Sachbegriff sei und verschiedene Figuren der griechischen Mythologie (a. Figur im Epos Aeneis des Virgil, b. einer der Titanen, c. Tochter des Meeresgottes Triton) sowie ein römisches Ge- wand, nämlich die Palla, bezeichne (vgl. Teil D, Ziff. 4 der angefochtenen Verfügung; Beanstandung der Vorinstanz im Markeneintragungsverfahren vom 5. Mai 2010 [Beilage 4 der Widerspruchsantwort]) . Gemäss DUDEN und LE PETIT ROBERT DES NOMS PROPR ES handelt es sich beim Begriff "Pallas" um einen Eigennamen, nämlich den Beinamen der Athene (vgl. Eintrag z u "Pallas" in: DUDEN online, abrufbar unter: http://www.duden.de > Wörterbuch; Eintrag zu Pallas, in: LE PETIT RO- BERT DES NOMS PROPRES, nouvelle édition 2011, Paris). Weiter ist "Pallas" auf Französisch ebenfalls der Name jenes Riesen, welcher von Athene getötet wurde ( vgl. Eintrag zu Pallas, in: LE PETIT ROBERT DES NOMS PROPRES, a.a.O.; Eintrag zu Pallas in: ENCYCLOPÉDIE LAROUSSE ONLINE, abrufbar unter http://www.larousse.fr > encyclopédie). Ausserdem ist "Pal- las" gemäss italienischen und französischen Nachschlagewerke der latei- nische Name des Asteroiden Pallade (vgl. Eintrag zu Pallas, in: sapere.it Enciclopedia online, abrufbar unter: http://www.sapere.it > enciclopedia ; B-3012/2012 Seite 19 Eintrag zu Pallas in: ENCYCLOPÉDIE LAROUSSE ONLINE, a.a.O.). Es ist aber zudem – im Einklang mit der Beschwerdegegnerin – auch festzuhalten, dass der Begriff in etlichen Standardwerken wie im BROCKHAUS WAHRIG DEUTSCHES WÖRTERBUCH (Ausgabe 2011), im PETIT ROBERT DE LA LA N- GUE FRANÇAISE (édition 2012) oder im ZINGARELLI VOCABOLARI O DELLA LINGUA ITALIANA (edizione 2007) nicht aufgeführt wird. 6.4.2 Wie der Beschwerdeführer ausführt, ist "Pallas" auch ein Familien- name und zwar seiner und jener des Gründers der Beschwerdegegnerin. Gemäss dem Telefonverzeichnis directories.ch leben in der Schweiz 30 Personen mit diesem Namen. Dieser Sinngehalt ist ebenfalls zu berüc k- sichtigen. 6.4.2.1 Der Beschwerdeführer schliesst allerdings sinngemäss aus der Tatsache, dass es sich um einen Familiennamen handelt , dass ihm – da es sich um seinen eigenen Familienname handel t – auch die marke n- rechtliche Verwendung des Begriffs zusteht. Gemäss Rechtsprechung und Doktrin sind Personennamen grundsätzlich eintragungsfähig. So können Familiennamen monopolisiert werden und entsprechenden Schutz geniessen. Allerdings sieht das gelt ende Recht für Marken, die aus Personennamen bestehen, keinen unterschiedlichen Schutz vor, weshalb auch für die Eintragung von Vor- und Familiennamen ins Markenregister dieselben absoluten Schutzausschlussgründe wie für die Eintragung der übrigen Markenka tegorien massgeblich sind (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B -7367/2010 vom 9. Dezember 2011 E. 3.1 Hofer/Höfer Family Office [fig.] , B -6222/2009 vom 30. November 2010 Louis Boston). Entsprechend sind aussermarkenrechtliche Einwe n- dungen im Widerspruch sverfahren nicht zu berücksichtigen (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-7367/2010 vom 9. Dezember 2011 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen Hofer/Höfer Family Office [fig.] ). Weder die W i- dersprechende noch der Widerspruchsgegner können Ansprüche aus Firmen-, Namens- und Lauterkeitsrecht geltend machen ( WILLI, a.a.O., Art. 31, N. 15; MARBACH, SIWR III/1, N. 1160) oder sich gar auf das Recht des Gleichnamigen auf Verwendung seines Namens berufen ( WILLI, a.a.O., Art. 31, N. 16). In diesem Sinne geht das Bundesver waltungsge- richt – und vor ihm die Eidgenössische Rekurskommission für geistiges Eigentum (RKGE) – auch in Familiennamen betreffenden Verfahren d a- von aus, dass das Widerspruchsverfahren gemäss Art. 31 MSchG allein die Prüfung von Art. 3 MSchG beschlägt (vgl. die Aufzählung der entspre- chenden Rechtsprechung unter E. 3.3 des Urteils des Bundesverwa l-B-3012/2012 Seite 20 tungsgerichts B-7367/2010 vom 9. Dezember 2011 Hofer/Höfer Family Office [fig.] ). Dass sich vorliegend zwei Familiennamen gegenüber st e- hen, ändert demnach nichts am Prüfschema. 6.4.3 Zur Bedeutung des Begriffs "Pallas" ist demnach zusammenfassend festzustellen, dass es sich einerseits um einen Familiennamen und um den lateinischen Namen eines Asteroiden handelt, sowie andererseits d i- verse Figuren der griechischen Mytholog ie direkt oder im Sinne eines Beinamens bezeichnet werden , wobei die griechische Göttin "Athene" hervorzuheben ist . Diesbezüglich besteht eine sinngehaltliche Überei n- stimmung zwischen der Widerspruchsmarke und der angefochtenen Mar- ke. 6.4.4 Die angefochtene Marke führt als zusätzliches Wortelement den Begriff "Seminare" auf. Als solche werden in erster Linie "Lehrveransta l- tungen, bei der die Teilnehmer unter Anleitung bestimmte Themen era r- beiten" bezeichnet (vgl. Eintrag zu "Seminar", in: DUDEN ONLINE, a.a.O.). Daneben werden als "Seminar" sowohl ein Institut für einen bestimmten Fachbereich an einer Hoch schule samt Infrastruktur als auch die G e- samtheit deren Beschäftigten und Studierenden (vgl. Eintrag zu "Sem i- nar", in: DUDEN ONLINE, a.a.O.) bezeichnet. Dieser Begriff ist allen Ve r- kehrskreisen ohne Gedankenaufwand im soeben definierten Sinne ve r- ständlich – insbesondere im Zusammenhang mit allen Ausbildungsdienst- leistungen für welche die angefochtene Marke hinterlegt ist. 6.4.5 Was die Wortelemente der beiden Zeichen betrifft, kann also fest- gehalten werden, dass sich diese nur durch den zusätzlichen Begriff der angefochtenen Marke "Seminare" unterscheiden. Die phonetischen und sinngehaltlichen Gemeinsamkeiten vermögen den festges tellten Unter- schied, wonach die angefochtene Marke ein Wort mehr hat, nichts an der Ähnlichkeit der Wortelemente beider Zeichen ändern. 6.5 Wie dargelegt, setzt sich die angefochtene Marke aus einer Wor t- kombination und einem grafischen Element zusammen. Die G rafik ist zwischen beide Wortelemente gesetzt und fällt dadurch optisch auf . Je- doch ist entgegen der Annahme des Beschwerdeführers die Tatsache, dass es sich bei der Grafik um die Darstellung der acht Erfolgsfaktoren, welche eine Grundlage seiner Persönlichkeitsseminare bilden, und damit um einen symbolischen Hinweis auf die Tätigkeit des Hinterlegers, ha n- delt, für den Abnehmer nicht erkennbar. Setzt man die Grafik dagegen in Zusammenhang mit den strittigen Dienstleistungen, ist darin weder ein B-3012/2012 Seite 21 symbolischer Gehalt noch ein spezifischer Sinngehalt erkennbar. Es ist somit anzunehmen, dass sie als rein dekoratives Element der angefoc h- tenen Marke wahrgenommen wird (vgl. Urteile des Bundesverwaltung s- gerichts B-8028/2010 vom 2. Mai 2013 E. 6.3.2 SWISSVIEW [fig.]/VIEW, B-7367/2010 vom 9. Dezember 2011 E. 6.8 HÖFER FAMILY OFFICE [fig.]/HOFER). 6.6 Zwischen den im Widerspruch stehenden Marken besteht folglich auf phonetischer, lexikalischer und optischer Ebene eine Über einstimmung, denn das massgebende Element "Pallas" ist übereinstimmend . Das z u- sätzliche Wortelement der angefochtenen Marke ist aufgrund seines b e- schreibenden Sinngehalts von untergeordneter Rolle (vgl. Urteil des Bu n- desverwaltungsgerichts B-8028/2010 vom 2. Mai 2013 E. 6.3.2 SWISS- VIEW [fig.]/VIEW). Das vorliegende grafische Element wird zwar wahrg e- nommen, doch vermag es für sich alleine nicht eine Zeichenähnlichkeit zu verneinen (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts B -8011/2007 vom 24. Oktober 2008 E. 6.3 Emotion / e motion [fig.], B -1171/2007 vom 3. Juni 2008 E. 8.2.1 Orthofix [fig.] / Orthofit [fig.]). Es ist daher der Vori n- stanz zu folgen, wenn diese trotz geringer Unterschiede im Wortklang auf eine Zeichenähnlichkeit schliesst, woran auch das zusätzliche dekorative Element der ange fochtenen Marke nichts zu ändern vermag. Damit hat die Vorinstanz eine Zeichenähnlichkeit zwischen der Wortmarke " Pallas" und der Wort-/Bildmarke "Pallas Seminare" (fig.) zu Recht bejaht. 7. Abschliessend ist in einer Gesamtbetrachtung und unter Berücksicht i- gung der Kennzeichnungskraft beider Marken und des Aufmerksamkeit s- grades, den die massgeblichen Verkehrskreise bei der Nachfrage der b e- anspruchten Waren und Dienstleistungen walten lassen, über die Ve r- wechslungsgefahr zu urteilen. 7.1 Der Beschwerdeführer rüg t, die Vorinstanz habe fälschlicherweise angenommen, die ältere Marke verfüge über einen normalen Schutzu m- fang. Aus einer ersten Beanstandung seines ursprünglich nur als Wor t- marke "Pallas" hinterlegte Markeneintragungsgesuch, wonach der Begriff für Waren der Klasse 9 und 16 sowie Dienstleistungen der Klasse 41 b e- schreibend sei, stellt er fest, dass beide Marken bezüglich des Elements "Pallas" schwach seien (vgl. Beschwerde, Titel II/B, Ziff. 14.1, S. 12). Da- her würden bereits geringe Unterschiede genügen, u m eine Verwech s- lungsgefahr zu vermeiden, weshalb sich die jüngere Marke dank ihrer kennzeichnungskräftigen Grafik und dem zusätzlichen Wortelement ge-B-3012/2012 Seite 22 nügend von der Widerspruchsmarke abhebe um eine Verwechslungsg e- fahr zu vermeiden. Ausserdem würden sich die jeweiligen Dienstleistun- gen an verschiedene Verkehrskreise richten, was von der Vorinstanz ausser Acht gelassen worden sei (vgl. Beschwerde, Titel II/B, Ziff. 14.2, S. 13). 7.1.1 Bei der Beurteilung der Kennzeichnungskraft eines Zeichens ist z u- nächst festzuhalten, dass sich diese nach der Unterscheidungskraft der Marke bzw. ihrer Bestandteile bestimmt ( JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 81). Diese wiederum ist dadurch zu bestimmen, dass das Zeichen in Relation mit den beanspruchten Waren und Dienstleistungen gesetzt wird (JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 82). Daraus ergibt sich – wie die Beschwerdegegnerin zutreffend entgegen der Meinung des Beschwerdeführers festgehalten hat –, dass aus der Tatsache allein, dass einem Zeichen eine Bedeutung zukommt, nicht automatisch auf desse n Schwäche geschlossen werden kann ( vgl. Beschwerdeantwort, Ziff. 2.2.4, Rn. 17 ff.). Geschwächt wird ein Zeichen erst, wenn dieser Sinngehalt im Zusammenhang mit den Wa- ren und Dienstleistungen beschreibend ist (vgl. Urteil des Bundesverwa l- tungsgerichts B-8028/2010 vom 2. Mai 2013 E. 7.1.1 SWISSVIEW [fig.]/VIEW). 7.1.2 Zur Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke ist festzuhalten, dass die eruierten Definitionen (vgl. E. 6.4.3 hiervor) des Begriffs "Pallas" im Zusammenhang mit den in Klasse 44 beans pruchten Informations- dienstleistungen keine beschreibende Bedeutung haben, selbst wenn die Abnehmer im Begriff "Pallas" auf die griechische Göttin Athene schliessen würden, müssten sie Athene ausserdem als die für Weisheit zuständige Göttin assoziieren (vgl. Eintrag zu Athene in: DUDEN online, a.a.O.), da- mit sie allenfalls im Zusammenhang mit den beanspruchten Informations- dienstleistungen auf deren Anpreisung im Sinne von "besonders gute I n- formation" schliessen könnten. Bei einer solche n Assoziationskette kann nicht mehr von einem direkt beschreibenden oder anpreisenden Sinng e- halt gesprochen werden (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B - 2642/2008 vom 30. September 2009 E. 5.5 PARK AVENUE). Das Ze i- chen ist – wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhält – unbestimmt und daher normal kennzeichnungskräftig (vgl. Beschwerdeantwort, Ziff. 2.2.4, Rn. 14 und 21). Etwas anderes hat auch die Vorinstanz nicht fes t- gestellt (vgl. Ziffer D. 7 der angefochtenen Verfügung). Inwiefern der W i- derspruchsmarke – wie von der Beschwerdegegnerin behauptet (vgl. Be- schwerdeantwort, Ziff. 2.2.4, Rn. 20) – dank erhöhter Bekanntheit eine starke Kennzeichnungskraft und einen entsprechend weiten Schutzu m-B-3012/2012 Seite 23 fang zukommt, kann vorliegend aufgrund des nachfolgend Ausgeführten (vgl. E. 7.1.3 und E. 7.2 hiernach) offen bleiben. 7.1.3 7.1.3.1 Zur Kennzeichnungskraft der angefochtenen Marke ist bei der Beurteilung des Zeichenelements "Pallas" das soeben Gesagte grund- sätzlich analog heran zu ziehen. Entgegen der Ansicht des Beschwerd e- führers hat d ie Vorinstanz im Begrif f "Pallas" nämlich auch im Zusa m- menhang mit den strittigen Dienstleistungen der angefochtenen Marke in Klasse 41 keine beschreibende Bedeutung erkannt ( vgl. Ziffer D. 7 der angefochtenen Verfügung), wobei sie im Widerspruchsentscheid – entge- gen der Annahme des Beschwerdeführers – auch nicht an ihre in der ers- ten Beanstandung des Prüfungsverfahrens der angefochtenen Marke g e- äusserte Einschätzung des Begriffs "Pallas" gebunden gewesen wäre (vgl. zur Qualifikation der vorinstanzlichen Beanstandungen als Vertra u- ensgrundlage für den Markenanmelder E. 5 des Urteils des Bundesve r- waltungsgerichts B-3920/2011 GLASS FIBER NET). Der Beurteilung des Begriffs "Pallas" im Zusammenhang mit den strittigen Dienstleistungen der angefochtenen Marke kann sich auch das Bundesverwaltungsgericht anschliessen: Begriffsdefinitionen wie "Beiname der Athene" bzw. "lateini- scher Name eines Asteroiden" oder die Bezeichnung eines Titanen bzw. eines Familiennamens sind im Zusammenhang mit den strittigen Ausbil- dungsdienstleistungen der Klasse 41 zu unbestimmt. Ein direkt beschrei- bender Sinngehalt ist nicht erkennbar, da weder eine Tätigkeit noch eine Zweckbestimmung noch ein Inhalt direkt beschrieben wird. Den massge- benden Abnehmern, in casu Durchschnittskonsumenten und Fachkreise wie Ausbildner (vgl. E. 4.1.3 hiervor), werden – wie die Beschwerdege g- nerin zu Recht zu bedenken gibt – die altgriechischen und römischen Be- deutungen des Begriffs "Pallas" nicht oder zuminde st nicht vollständig bekannt sein . So werden i nsbesondere die Durchschnittskonsumenten den Begriff nicht ohne Weiteres im mythologischen oder astronomischen Sinn verstehen und ausserdem nicht annehmen, dass die angebotenen Ausbildungen einzig bestimmte Ast eroiden oder einzelne Figuren der griechischen Mythologie, geschweige denn die Anwendung einer Palla, betreffen. Selbst für altsprachlich Gebildete ist im Zeichenelement "Pa l- las" im Zusammenhang mit den in Klasse 41 strittigen Ausbildungsdienst- leistungen nicht auf Anhieb und ohne Gedankenaufwand ein beschre i- bender oder anpreisender Sinngehalt im Sinne von "Weis- heits(versprechende)" Seminare erkennbar, denn eine entsprechende Assoziationskette wäre – wie unter E. 7.1.2 aufgeführt – zu lange, muss der Abnehmer doch von Pallas auf Athene und von dort in Kombination B-3012/2012 Seite 24 mit Seminare auf deren Attribut der Weisheit und damit zurück auf deren Inhalt schliessen. An dieser Beurteilung ändert auch der Zusatz "Semin a- re" entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nichts, zumal dieser im Zusammenhang mit Ausbildungsdienstleistungen nichts Wesentliches zur Kennzeichnungskraft beiträgt, beschreibt er doch deren Dienstleistung s- art bzw. Zweckbestimmung direkt. 7.1.3.2 Es ist demnach auch in Bezug auf die angefochtene Marke im Zusammenhang mit den noch strittigen Dienstleistungen der Klasse 41 von einem Zeichen mit gesamthaft normaler Kennzeichnungskraft ausz u- gehen. Daran ändert auch der Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Grafik die Kennzeichnungskraft seines Zeichens erhöhe, da d arin die acht Erfolgsfaktoren, welche eine Grundlage seiner Persönlichkeitssem i- nare bilden würden, symbolisch dargestellte seien . Dies ist für den A b- nehmer nicht erkennbar (vgl. hiervor E. 6.5), so dass die Grafik als dek o- ratives Element die Kennzeichnungskraft der angefochtenen Marke ni cht erhöht. Schliesslich kann der in diesem Zusammenhang vom Beschwe r- deführer sinngemäss vorgebrachte Einwand, das Zeichen " Pallas Semi- nare" sowie die Grafik würden vom Beschwerdeführer seit Jahrzehnten gebraucht und seien dem schweizerischen Publikum deshalb bekannt (vgl. Ziffer 8 der Beschwerdereplik; Ziffer 3 der Widerspruchsreplik), nicht gehört werden, da er diese Behauptung nicht rechtsgenüglich substanti- iert. Wer die durch Benützung gesteigerte Kennzeichn ungskraft seiner Marke behauptet, hat hierzu entsprechende Belege einzureichen (JOLLER, a.a.O., Art. 3 N. 100 mit weiteren Hinweisen). Die vorliegend einzig im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Belege zeigen keinen markenmässigen Gebrauch der angefochtenen Marke. 7.2 Angesichts der Tatsache, dass die Widerspruchsmarke gänzlich in die angefochtene Marke übernommen wurde, sind die vom Beschwerdefü h- rer geltend gemachten optischen und klanglichen Abweichungen als u n- genügend zu qualifizieren. Auch in Bezug auf den Sinngehalt besteht n a- hezu eine vollständige Übereinstimmung, wobei die Abweichung bezü g- lich des schwachen Elements "Seminar" derart klein ist, dass dieser die festgestellten Ähnlichkeiten wettmachen könnte. Weiter vermag auch die in der angefochten en Marke enthaltene Grafik die Verwechslungsgefahr als reines Dekorationselement nicht zu bannen (Urteile des Bundesve r- waltungsgerichts B -8028/2010 vom 2. Mai 2013 E. 7.2 SWISSVIEW [fig.]/VIEW, B-7367/2010 vom 9. Dezember 2011 E. 7.2 HÖFER FAMILY OFFICE [fig.]/HOFER). Zwar ist davon auszugehen, dass die massgebl i- chen Abnehmer bei der Betrachtung der Marken im Zusammenhang mit B-3012/2012 Seite 25 den beanspruchten Waren und Dienstleistungen teils eine erhöhte Au f- merksamkeit walten lassen (vgl . E. 4.2 hiervor). In Anbetracht d es Ei n- gangs Gesagten sowie der Tatsache, dass die Vergleichszeichen vorli e- gend für gleichartige Dienstleistungen hinterlegt sind, und somit nicht schon geringste Abweichungen in den Zeichen ausreichen, um eine Ve r- wechslungsgefahr zu bannen (Urteil des Bund esverwaltungsgerichts B - 6046/2008 vom 3. November 2010 E. 7.1 R Rothmans [fig.]/ Roseman Crown Agencies KING SIZE [fig.]), genügt das Kriterium der erhöhten Aufmerksamkeit alleine nicht um eine Verwechslungsgefahr zu bannen (Urteil des Bundesverwaltungsger ichts B-1009/2010 vom 14. März 2011 E. 6.1 CREDIT SUISSE/UniCredit Suisse Bank [fig.]). 7.3 Aus den oben dargelegten Gründen ist die Beschwerde abzuweisen und die angefochtene Verfügung zu bestätigen. 8. 8.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführ er kos- ten- und entschädigungspflichtig (Art. 63 Abs. 1 und Art. 64 Abs. 1 VwVG). 8.2 Die Gerichtsgebühr ist nach Umfang und Schwierigkeit der Streits a- che, Art der Prozessführung und der finanziellen Lage der Parteien fes t- zulegen (Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist dafür ein Streitwert zu veranschl a- gen (Art. 4 VGKE), wobei d afür im Widerspruchsbeschwerdeverfahren das Interesse der Widersprecherin an der Löschung, beziehungsweise der Widerspruchsgegnerin am Bestand der angefochtenen Marke zu ve r- anschlagen ist. Es würde allerdings zu weit führen und könnte im Verhält- nis zu den geringen Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens abschr e- ckend wirken, wenn dafür im Einzelfall stets konkrete Aufwandsnachwe i- se verlangt würden. Bei eher unbedeutenden Zeichen darf von einem Streitwert zwischen Fr. 50'000.– und Fr. 100'000.– ausgegangen werden (BGE 133 III 492 E. 3.3 Turbinenfuss mit Hinweisen). Von diesem Erfa h- rungswert ist auch im vorliegenden Verfahren auszugehen. Nach dem Gesagten rechtfertigt es sich, die Verfahrenskosten insgesamt auf Fr. 4'000.– festzulegen. Der vom Beschwerdeführer in dieser Höhe g e- leistete Kostenvorschuss verbleibt damit bei der Gerichtskasse. B-3012/2012 Seite 26 8.3 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Antrag eine Entschädigung für die ihr erwachsenen notwendigen Kosten zulasten des Beschwerdeführers zugesprochen werden (A rt. 64 Abs. 1 VwVG in Ve r- bindung mit Art. 7 Abs. 1 VKGE.). Die Parteientschädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Wird – wie vorliegend – keine Kostennote eing e- reicht, hat das Gerich t die Entschädigung aufgrund der Akten festzuse t- zen (Art. 14 Abs. 2 VGKE). Angesichts des doppelten Schriftenwechsels erscheint eine Parteientschädigung von Fr. 5'000.– (inkl. MWST) als a n- gemessen. 9. Gegen dieses Urteil steht keine Beschwerde an das Bundes gericht zur Verfügung (Art. 73 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Es erwächst demnach bei Zustellung in Rechtskraft. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen , soweit darauf eingetreten werden kann. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 4'000.– werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von ihm in selber Höhe geleisteten Kostenvo r- schuss verrechnet. 3. Für das Beschwerdeverfahren wird der Beschwerdegegnerin eine Parte i- entschädigung von Fr. 5'000.– (inkl. MWST) zu Lasten des Beschwerd e- führers zugesprochen. B-3012/2012 Seite 27 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Rechtsvertreter; Einschreiben; Beschwerde- beilagen zurück) – die Beschwerdegegnerin (Rechtsvertreter; Einschreiben; Beilagen zurück) – die Vorinstanz (Ref-Nr. W11277; Einschreiben; Vorakten zurück) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Marc Steiner Sabine Büttler Versand: 12. Februar 2014