<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2020.00108</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Ersatzrichterin Gasser Küffer<br/>Gerichtsschreiberin Peter</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">2. </span><span class="Standard berschrift2">Oktober 2020</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis Mai 2017 an einer Wirtschaftsschule als Dozent tätige, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1960 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldete sich unter Hinweis auf eine seit demselben Datum bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20. Mai 2019 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 9/14). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte ein Standortgespräch durch (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/25), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog die Akten des Krankentaggeldversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers bei (Urk. 9/28/1-47)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigte Abklärungen in medizinischer Hinsicht (Urk. 9/29)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 5. September 2019, Urk. 9/35; Einwand vom 8. Oktober 2019, Urk. 9/37</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2019, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/40</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Januar 2020 einen Leistungsanspruch (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Eingabe vom 6. Februar 2020 Beschwerde (Urk. 1). Auf die mit Verfügung vom 12. Februar 2020</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> angesetzte Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist hin reichte er eine verbesserte Beschwerde ein (Urk. 6) und beantragte, es sei ihm eine Rente zuzusprechen unter gleichzeitiger Prüfung eines Anspruchs auf Eingliederungsmassnahmen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 7. April 2020 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. April 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX031"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben gemäss Art. 8 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zu erhalten oder zu verbessern; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span id="XX138"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche berufliche Ausbildung offen stehenden zumutba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">busse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 130 V 488 E. 4.2; AHI 2000 S. 27 E. 2b und S. 62 E. 1 je mit Hinweisen). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.1). Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit schliessen lassen (BGE 143 V 418 E. 7.1; vgl. BGE 144 V 50 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus Gründen der Verhältnismässigkeit kann dort von einem strukturierten Beweisverfahren abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net ist. Daher bleibt es entbehrlich, wenn im Rahmen beweiswertiger fachärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Berichte (vgl. BGE 125 V 351) eine Arbeitsunfähigkeit in nachvollziehbar begründeter Weise verneint wird und allfälligen gegenteiligen Einschätzungen mangels fachärztlicher Qualifikation oder aus anderen Gründen kein Beweiswert beigemessen werden kann (BGE 143 V 409 E. 4.5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span id="XX021"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme einer Invalidität aus psychischen Gründen bedarf es in jedem Fall eines medizinischen Substrats, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt. Bestimmen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale oder soziokulturelle Faktoren das Krankheitsgeschehen mit, dürfen die Beeinträchtigungen nicht einzig von den belastenden invaliditätsfremden Fakto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren herrühren, sondern das Beschwerdebild hat davon psychiatrisch zu unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidende Befunde zu umfassen. Solche von der soziokulturellen oder psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sozialen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann (BGE 141 V 281 E. 4.3.3; 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 9C_543/2018 vom 21. November 2018 E. 2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit sind psychosoziale und soziokulturelle Faktoren nur mittelbar invaliditäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründend, wenn und soweit sie den Wirkungsgrad der unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden Folgen des Gesundheitsschadens beeinflussen. Zeitigen soziale Belastungen direkt negative funktionelle Folgen, bleiben sie bei der Beurteilung der Gesundheitsbeeinträchtigung ausgeklammert (Urteil des Bundesgerichts 8C_717/2018 vom 22. März 2019 E. 3). In einer versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsmedizinischen Begutachtung, welche sich nach den normativen Vorga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben der Rechtsprechung orientiert, ist es daher nicht nur zulässig, sondern sogar geboten, solche invalidenversicherungsrechtlich nicht relevanten Umstände auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuzeigen und gegebenenfalls bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klammern (Urteil des Bundesgerichts 9C_740/2018 vom 7. Mai 2019 E. 5.2.1).</span><span id="VV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung vom 6. Januar 2020 (Urk. 2) damit, dass die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers ab 20. Mai 2017 ausschliesslich auf Einflüsse aus dem sozialen Umfeld zurü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen gewesen sei, was einem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf IV-Leistungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entgegenstehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Zudem seien die behandelnden Ärzte bereits seit Sommer 2018 von einer vollen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit ausgegangen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auftrag der Krankentaggeldversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung durchgeführte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verhaltensneurologisch-neuropsychologische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung hätten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine relevanten Befunde mit Auswirkungen auf die L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit objektiviert werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können. Es würden somit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine gesundheitlichen Prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche den Beschwerdeführer in der Arbeitsfähigkeit einschränk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, womit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Anspruch auf berufliche Massnahmen oder eine Rente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu vernei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen sei. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte in seiner Beschwerde vom 6. Februar 2020 (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zunächst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vor, die Verfügung basiere auf falsche Tatsachen und auf den durch die Krankentaggeldversicherung eingeholten Arztbericht könne nicht abgestellt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Die IV habe keine eigenen medizinischen Abklärungen vorgenommen, obwohl er die Einholung einer Zweitmeinung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlangt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit dem Verlust der Arbeitsstelle brachte der Beschwerdeführer vor, die Beschwerdegegnerin sei fälschlicherweise von einer Freistellung ausgegangen. Das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies nicht zutreffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne dem Entscheid des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich entnommen werden. Auch habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Übrigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nie gesagt, dass er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> solange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig sei, bis der Rechtsstreit mit seiner ehemaligen Arbeitgeberin beendet sei. Es handle sich dabei um eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Parteibehauptung der Beschwerdegegnerin. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeergänzung vom 1. März 2020 (Urk. 6) präzisierte der Beschwerdeführer sein Rechtsbegehren und machte einen Anspruch auf eine IV-Rente und auf Eingliederungsmassnahmen geltend, da ein Gesundheitsschaden vorliege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in seiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rbstätigkeit einschränke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 25. April 2018 hielt der behandelnde Arzt PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH für Innere Medizin, delegierte Psychotherapie FMPP, fest (Urk. 9/28/23), der Beschwerdeführer habe im Rahmen der psychosozialen Problematik an seinem Arbeitsplatz multiple «Verletzungen» erlitten und leide deswegen unter einer mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telschweren Depression (ICD-10: F32), welche mit SSRI und Gespräc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hstherapie behandelt werde. Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Entlassung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am bisherigen Arbeitsort </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in eine mittelschwere Depression gefallen und nicht mehr in der Lage, seine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederaufzunehmen, weshalb er in der Zwischenzeit freigestellt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sei. Es sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">danach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu einer Erholung gekommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer wieder zu 30 % arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer komme zur regelmäs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Gesprächstherapie und er scheine sich ganz langsam zu erholen. Im Januar 2018 seien Arbeitsversuche mit einem Pensum von 30 % gestartet worden, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che erfolgreich erscheinen würden, sodass ab Mitte des Jahres das Pensum auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50 % ausgebaut werden solle.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Prognose der Arbeitsfähigkeit sei langfristig gut. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Auftrag der Krankentaggeldversicherung wurde der Beschwerdeführer am 31. Mai 2018 verhaltensneurologisch-neuropsychologisch abgeklärt (Urk. 9/28/19-21). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Neurologie, spez. Kogni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Neurologie, stellte fest (Urk. 9/28/20), aus verhaltensneurologisch-psychopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thologischer Sicht hätten hinsichtlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressogener</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kernsymptome keine rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten affektpathologischen Alterationen objektiviert werden können. Die Gedankengänge des Versicherten seien kohärent und seine Kontroll- und Steue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsfähigkeit würden sich als intakt erweisen. Über den gesamten Verlauf der Exploration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdeführer keine Antriebs-, Initiations- oder Impuls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kontrollstörung, keine psychomotorische Hemmung oder anderweitige affektpa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">thologische Störungsbilder gezeigt. Die berufsbezogene neuropsychologisch-leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungspsychologische Abklärung ergebe bei dem allseits orientierten und adipösen Beschwerdeführer unter Berücksichtigung eines prämorbid mittleren bis hohen Leistungsprofils sowie ordentlichem Leistungswillen im Untersuchungsgang eine diskrete verbale Lernschwäche und eine leichte figural-räumliche Abrufschwä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che. Die sonstige kognitive Leistungsfähigkeit sei durchwegs intakt. Gesamthaft liessen sich aktuell höchstens minimale kognitive Einschränkungen an die im angestammten Beruf des Beschwerdeführers gestellten Anforderungen an die kognitive Belastbarkeit, die kognitive Flexibilität und die Fehlerkontrolle ablei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Die aufgeführten Befunde würden gemäss Mini-ICF-APP nicht für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vante Beeinträchtigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des psychosozialen Funktionsniveaus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die nor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mativ-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kriterienorientierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nach heute anerkann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ressourcenlimitierten Modellen ergebe keine Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit. Die für die Bemessung von Arbeitsfähigkeitsprozenten nach versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Kriterien geforderte klinisch-objektive Schweregradbeurteilun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> heute aus verhaltensneurologisch-psychopathologischer beziehungsweise neuropsychologisch-leistungspsychologischer Sicht für die angestammte Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Dozent und für jede andere bildungsadäquate Tätigkeit keine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit implizieren. Aus therapeutisch-rehabilitativen Gründen sei zwecks Festigung des positiven Verlaufs eine graduelle Leistungssteigerung (sozial-adaptiv) zu empfehlen. Das aktuelle Pensum sei für vier Wochen auf 50 % zu steigern und anschliessend um 20 % alle zwei bis vier Wochen weiter zu erhöhen bis zum Erreichen des angestammten Arbeitspensums. Allenfalls sei der Einsatz eines Berufscoachs in Erwägung zu ziehen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arztbericht vom 9. Juli 2019 (Urk. 9/29) hielt PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, der Beschwerdeführer sei bereits seit 20 Jahren in Behandlung. Gegenwärtig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fänden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monatlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein bis zwei Behandlungstermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> statt. Der bisherige Verlauf der attes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tierten Arbeitsunfähigkeit zeige sich wie folgt: 100 % arbeitsunfähig vom 20. Mai 2017 bis 9. Dezember 2018; 70 % arbeitsunfähig vom 10. Dezember 2018 bis 15. Mai 2019; 100 % arbeitsunfähig vom 16. Mai 2019 bis 9. Juli 2019; 70 % arbeitsunfähig vom 10. Juli 2019 bis auf Weiteres. Aus dem Bericht geht sodann hervor, dass seit anfangs 2017 Spannungen am Arbeitsplatz mit Mobbing bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den hätten und am 19. Mai 2017 die Kündigung erfolgt sei. Aktuell liege eine mittelschwere depressive Verstimmung als Folge der Kündigung vor (Urk. 9/29/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose der Arbeitsfähigkeit sei noch unbestimmt. Gegenwär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tig übe der Beschwerdeführer eine Tätigkeit in einem Treuhandbüro aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 9/29/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit den Funktionseinschränkungen hielt PD</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, die Belastbarkeit des Beschwerdeführers sei ungenügend (Urk. 9/29/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherige als auch eine dem Leiden angepasste Tätigkeit sei zu drei bis vier Stunden täglich zumutbar. Die Prognose zur Eingliederung erachtete PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Abschluss einer Weiterbildung als gut (Urk. 9/29/5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angefochtenen Verfügung stützte sich die Beschwerdegegnerin hauptsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich auf die im Auftrag der Krankentaggeldversicherung durchgeführte verhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tensneurologisch-neuropsychologische Abklärung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach keine relevanten Befunde mit Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit objektiviert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konnten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und seit Mai 2018 eine Arbeitsfähigkeit in der bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Umfang von 100 % zumutbar ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 2 S. 2). Die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbeitsfähigkeit durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. Mai 2018 ist anhand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Vorakten nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, berücksichtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t die vom Beschwerdeführer gek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erweist sich insgesamt als schlüssig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Besc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeführer in Frage gestellt, ohne sich dabei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf eine stichhaltige anderslautende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fachliche medizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stützen zu können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t der behandelnde Arzt PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht vom 9. Juli 2019 fest, dass ab 16. Mai 2018 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe und seit 10. Juli 2019 von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei (vgl. E. 3.3). Im Bericht vom 25. April 2018 führte PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dagegen aus, der Beschwerdeführer sei seit Januar in einem 30 %-Pensum tätig und es sei eine Steigerung auf 50 % ab Mitte des Jahres geplant. Zudem ging PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum damaligen Zeitpunkt von einer Erholung des Beschwerdeführers aus (vgl. E. 3.1). Eine Begründung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dafür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder Ausführun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb es doch nicht zu der im Zeitpunkt des Berichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 25. April 2018 erhofften </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesundheitlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erholung mit Steigerung des Arbeitspensums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen sein soll, finden sich im Bericht vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2019 nicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt einzig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass als Folge der Kündigung (im Jahr 2017) eine mittelschwere depressive Verstimmung vorliege und bereits seit anfangs 2017 Spannungen am Arbeitsort mit Mobb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ing </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten (vgl. E. 3.3). Diese Umstände waren schon zum Zeitpunkt der im Auftrag der Krankentaggeldversicherung durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führten Abklärung bekannt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hielt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> doch PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht vom 25. April 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 bereits fest, es bestehe eine psychosoziale Problematik rund um den Arbeitsplatz und der Beschwerdeführer habe multiple </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">«</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verletzungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten. PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ging zu diesem Zeitpunkt und trotz der genannten Umstände von einer steigerungsfähigen Arbeitsfähigkeit aus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. E. 3.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso hatte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">August 2017 dafürgehalten, es bestehe ein reaktives Geschehen (Anpassungsstörung), wobei Anpassungsstörungen ohne objektive Entsprechung bekanntlich als überwindbar zu betrachten seien (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/28/36-38). Mittels der von ihm zur Beurteilung der Frage hinsichtlich des objektiven (effektiven) handlungsbezogenen Funktionsni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">veaus empfohlenen neuropsychologischen Leistungstestung (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/28/37) lies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen sich sodann keine relevanten affektpathologischen Alterationen objektivieren (vgl. die verhaltensneurologisch-neuropsychologische Abklärung vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche Objektivierung lässt sich auch dem Bericht von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. Juli 2019 nicht entnehmen. Auch fehlen im letztgenannten Bericht objektive Befunde, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">welche auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit einschränkende psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erkrankung hindeut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">et</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr spricht der Umstand, dass der Beschwerdeführer gemäss seinem Behandler über Ressourcen verfügt, die ihm das Absolvieren einer dreijährigen Weiterbildung erlauben sollen, und Zweifel an der Fahreignung zu verneinen sind (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/29/4 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9/25/4), gegen eine massgebli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Zusammenfassend besteht damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kein begründeter Anlass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbaren Einschätzung von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abzuweichen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund durfte die Beschwerdegegnerin in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">antizipierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswürdigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf weitere Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verzichten. Ein allfälliger detaillierter Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufsbericht von PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte indessen auch der Beschwerdeführer aufle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen können, wenn sich daraus entscheidwesentliche Erkenntnisse ergeben hätten (vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_827/2018 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2019 E. 6.2.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die überzeugende Beurteilung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des behandelnden Arztes PD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> machen vorliegend deutlich, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeprägte psychosoziale Belastungen eine entscheidende Rolle spielen. Dies </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar aus dem Zusammenhang heraus nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, muss jedoch rechtsprechungsgemäss hinsichtlich des Bestehens einer Invalidität ausser Betracht bleiben (vorstehend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngesichts dessen, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der Begutachtung eine Arbeitsunfähigkeit in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nachvollziehbar begründeter Weise ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neint wurde (vgl. vorne E. 1.2.3, BGE 143 V 409 E. 4.5.3; BGE 143 V 418 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1, vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2018 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kann von der Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens (E. 1.4.1) abgesehen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist der Beschwerdeführer darauf hinzuw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eisen, dass die Frage, ob es tatsächlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iner Freistellung im Rahmen seiner früheren Anstellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Verfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beurteilende Arbeitsfähigkeit nicht relevant ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Gleich verhält es sich mit dem Umstand, dass der Beschwerdeführer nie gesagt haben soll, er sei arbeitsunfähig bis zur Beendigung des Rechtsstreits mit seiner früheren Arbeitgeberin. Ob es sich dabei um eine reine Parteibehaup</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung der Beschwerdegegnerin handelt, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hat für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens jedenfalls keine Relevanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, geht es d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">och um die Frage, ob eine dauer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hafte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesen ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was eine allfällige Datenschutzverletzung betrifft, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tut er nicht dar, welche gesetzlichen Bestimmungen konkret verletzt worden sein sollten,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> was</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in diesem Punkt zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde führt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sodann ist auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Beschwerdegegnerin – wie der Beschwerdeführer geltend mach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - zu erkennen. Der Beschwerdeführer begründet indessen auch nicht weiter, inwiefern eine so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lche Verletzung vorlieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en soll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Darauf ist daher nicht weiter einzugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Demzufolge hat die Beschwerdegegnerin das Vorliegen eines invalidisierenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leidens zu Recht verneint. Die Beschwerde erweist sich als unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gründet und is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verfahrenskosten gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VG sind ermessensweise auf Fr. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- festzusetzen und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelPeter </p></div> </div></body></html>