<h2>SubmittedText<h2><p>Im Juni 2020 beauftragte das Parlament den Bundesrat mit der Motion Engler (Hêche) (19.4177), mit den Kantonen eine integrale Strategie für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel vorzulegen, inkl. der erforderlichen Instrumente sowie finanziellen Mittel.</p><p>Angesichts der Studie "Biodiversitätsschädigende Subventionen":</p><p>Wie sorgt der Bundesrat dafür, dass dabei negative Einflüsse auf die Biodiversität von Anfang an vermieden, wenigstens vermindert oder internalisiert werden?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Waldgesetz und in der bundesrätlichen Waldpolitik sind die nachhaltige Waldbewirtschaftung und ein naturnaher Waldbau bereits verankert. Ziel der Motion Hêche sind resiliente Wälder. Resiliente Wälder sind verbunden mit einer hohen Artenvielfalt. In diesem Sinne wird der Bundesrat in Umsetzung der Motion Massnahmen vorschlagen, welche die Resilienz der Wälder stärken und dabei die Auswirkungen auf die Biodiversität berücksichtigen oder diese unmittelbar fördern. Das UVEK erarbeitet ferner zurzeit eine integrale Wald- und Holzstrategie 2050. Diese wird die Biodiversitätsleistung des Waldes ebenfalls berücksichtigen.</p>