A bteilung V E -1901/2007 {T 0/2} U rteil vom 23. M ärz 2007 M itw irkung: R ichterinnen Schenker Senn, Teuscher, R ichter H uber G erichtsschreiber D avid X._______, dessen Ehefrau Y._______, und ihr Kind Z._______, Serbien, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 9. M ärz 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass die Beschw erdeführer - zusam m en m it der Fam ilie des gleichnam igen Sohnes des Beschw erdeführers (N _______; E _______) - E._______ erste Asylgesuche in der Schw eiz stellten und diese m it ihrer Volkszugehörigkeit als ethnische R om a und dam it verbundenen Belästigungen, insbesondere seitens der M afia, begründeten, dass die Asylgesuche m it Verfügung des BFM vom F._______ unter Anordnung der W egw eisung und des W egw eisungsvollzuges abgelehnt w urden, dass eine gegen diese Verfügung erhobene Beschw erde vom G ._______ m it U rteil der dam als zuständig gew esenen Schw eizerischen Asylrekurskom m ission (AR K) vom H ._______ vollum fänglich als offensichtlich unbegründet abgew iesen w urde, dass die Beschw erdeführer - w iederum zusam m en m it der Fam ilie des Sohnes des Beschw erdeführers - am I._______ ein auf den Vollzug der W egw eisung beschränktes und hauptsächlich m it der schw ierigen Situation der R om a sow ie m edizinischen Aspekten begründetes W iedererw ägungsgesuch einreichten, w elches m it Verfügung des BFM vom J._______ abgelehnt w urde, dass eine gegen diese Verfügung erhobene Beschw erde vom K._______ m it U rteil der AR K vom L._______ vollum fänglich als offensichtlich unbegründet abgew iesen w urde, dass die Beschw erdeführer seit dem M ._______ unbekannten Aufenthaltes w aren, dass die Beschw erdeführer laut eigenen Angaben am 9. Januar 2007 erneut in die Schw eiz eingereist seien und - w iederum in Begleitung der Fam ilie des gleichnam igen Sohnes des Beschw erdeführers - gleichentags im Em pfangszentrum B._______ ein zw eites M al um Asyl nachsuchten, dass sie die G esuche anlässlich der dort durchgeführten Kurzbefragungen vom 25. Ja- nuar 2007 im W esentlichen dam it begründeten, dass sie nach ihrem Aufenthalt in der Schw eiz direkt in den H eim atstaat zurückgekehrt seien und in der Folge erneut Pro- blem e m it den M afiosi gehabt hätten, w elche sie geschlagen, beschim pft, bedroht und zur Zahlung eines hohen G eldbetrages aufgefordert hätten, dass die Beschw erdeführer Fragen nach w eiteren Auslandaufenthalten ausdrücklich verneinten, dass die Beschw erdeführer am 1. Februar 2007 vom BFM in Anw endung von Art. 17b Abs. 4 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) zur Zahlung eines Ko- stenvorschusses im Betrage von Fr. 1'200.-- bis zum 15. Februar 2007 aufgefordert w ur- den, unter H inw eis auf die Aussichtslosigkeit ihrer Asylgesuche, dass der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet w urde, dass die Beschw erdeführer am 6. Februar 2007 zusam m en m it einem in ihrem Besitz befindlichen Lieferw agen von schw eizerischen G renzw achtbeam ten in B._______ kontrolliert w urden, w obei C ._______ Fahrzeugpapiere, lautend auf den gleichnam igen Sohn des Beschw erdeführers, sichergestellt w urden, dass die Beschw erdeführer am 26. Februar 2007 hierzu sow ie im H inblick auf eine allfäl-3 lige vorsorgliche W egw eisung nach C ._______ G elegenheit zur Stellungnahm e er- hielten, dass sie dabei einräum ten, nach ihrem Aufenthalt in der Schw eiz nach C ._______ w ei- tergereist zu sein und dort um Asyl nachgesucht zu haben, w as in der Folge abgelehnt w orden sei, w oraufhin sie in ihren H eim atstaat zurückgekehrt seien, bevor sie erneut die R eise in die Schw eiz angetreten hätten, dass sie anlässlich der Kurzbefragungen deshalb nicht von ihrem D ._______ erzählt hätten, w eil sie nicht konkret danach gefragt w orden seien beziehungsw eise die entsprechenden Fragen nicht richtig verstanden hätten, dass die Beschw erdeführer anlässlich der durch das Bundesam t durchgeführten Anhö- rungen vom 1. beziehungsw eise 2. M ärz 2007 zu den Asylgründen im W esentlichen w iederholten, von M afiosi geschlagen, bedroht und zur Zahlung eines grossen G eldbe- trages sow ie zur Abtretung ihres H auses aufgefordert w orden zu sein, dass eine Intervention des Beschw erdeführers bei der Polizei erfolglos geblieben sei, dass sie m it den Behörden keine Problem e gehabt hätten, dass sie im D ezem ber 2006 beziehungsw eise Anfang Januar 2007 ausgereist und m it einem Lieferw agen über unbekannte Länder in die Schw eiz gelangt seien, ohne dass sie im Besitze irgendw elcher Papiere gew esen oder an den Landesgrenzen kontrolliert w or- den seien, dass sie im Ü brigen über Zeitpunkt, D auer und U m stände ihrer R ückkehr von C ._______ nach Serbien sow ie ihrer erneuten R eise von Serbien in die Schw eiz keine genaueren Angaben zu m achen im stande seien, dass die Beschw erdeführer w eder Identitätsdokum ente noch andere Bew eism ittel zu den Akten gaben, und sie einer schriftlichen Aufforderung zur Papierbeschaffung innert 48 Stunden nicht nachgekom m en sind, dass sich insbesondere ihre R eisepässe bei den M afiosi befänden, dass die Beschw erdeführer anlässlich der verschiedenen Kurzbefragungen und Anhö- rungen m ehrm als auf die ihnen obliegende M itw irkungspflicht aufm erksam gem acht w ur- den und sie ferner m ehrm als G elegenheit erhielten, zu aufgetretenen W idersprüchen Stellung zu nehm en, dass sie zur Erklärung der W idersprüche N ervosität, Angst, Verw irrtheit und N ichtw issen vorbrachten oder sich auf eine von verschiedenen Versionen festlegten, dass das Bundesam t m it Verfügung vom 9. M ärz 2007 - eröffnet am selben Tag - auf die Asylgesuche der Beschw erdeführer gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht eintrat und deren W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung seines Entscheides im W esentlichen ausführte, die Be- schw erdeführer hätten in der Schw eiz bereits rechtskräftig abgeschlossene Asylverfah- ren und zudem ein ebenfalls rechtskräftig abgeschlossenes W iedererw ägungsverfahren erfolglos durchlaufen, und es lägen keine H inw eise vor, w onach in der Zw ischenzeit Er- eignisse eingetreten seien, die geeignet w ären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant w ären, dass sich die bei der Kurzbefragung geltend gem achte direkte R ückreise der Beschw er-4 deführer von der Schw eiz in ihren H eim atstaat eingestandenerm assen als unzutreffend erw iesen habe, dass zudem die im Verlaufe der zw eiten Asylverfahren gem achten Angaben zur R ück- kehr von C ._______ in den H eim atstaat ebenfalls offensichtlich unglaubhaft seien, zum al die Beschreibung der diesbezüglichen R eiseum stände in verschiedener H insicht erheblich w idersprüchlich und substanzarm ausgefallen sei, dass diese Feststellung ebenso für die geschilderten R eiseum stände von Serbien in die Schw eiz gelte, dass folglich der Schluss nahe liege, die Beschw erdeführer seien seit ihrem ersten Asyl- gesuch in der Schw eiz gar nie nach Serbien zurückgekehrt und hätten som it ihre Verfol- gungsvorbringen gar nicht erlebt, zum al diese für sich besehen vage, stereotyp, unplausibel und w idersprüchlich ausgefallen seien, so beispielsw eise betreffend die angeblich von der M afia eingeforderte G eldsum m e, dass die Beschw erdeführer die ihnen vorgelegten U nstim m igkeiten nicht hätten ausräu- m en können, dass die W egw eisung die R egelfolge eines N ichteintretensentscheides darstelle und keine G ründe ersichtlich seien, die auf U nzulässigkeit, U nzum utbarkeit oder U nm öglich- keit des W egw eisungsvollzuges schliessen lassen könnten, dass seit dem Jahre 2002 in Serbien eine klare Verbesserung der Situation und R echtsstellung nationaler und ethnischer M inderheiten - einschliesslich der R om a – fest- zustellen sei, dass im Ü brigen keine R ückkehrhindernisse m edizinischer Art bestünden und solche insbesondere auch nicht in einem früher erlittenen H erzinfarkt des Beschw erdeführers auszum achen seien, zum al eine entsprechende W ürdigung bereits im R ahm en des er- sten Asyl- beziehungsw eise W iedererw ägungsgesuchs stattgefunden habe und in der H eim atregion der Beschw erdeführer verschiedene m edizinische Strukturen für H erzpati- enten bestünden, dass die Beschw erdeführer m it Eingabe vom 14. M ärz 2007 und Ergänzung gleichen D atum s gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Beschw erde erhoben und dabei die Aufhebung der angefochtenen Verfügung, die R ückw eisung der Sache zur N eubeurteilung beziehungsw eise zur m ateriellen Entscheidung sow ie die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege beantragen, dass sie in der Begründung zunächst eine unvollständige Feststellung des Sachver- haltes geltend m achen, da protokollierte gesundheitliche Beeinträchtigungen der Be- schw erdeführer sow ie die ebenfalls vorgebrachte Intervention bei der Polizei keine Er- w ähnung im Entscheid gefunden hätten, dass sich die Beschw erdeführer sodann für ihr Verschw eigen des Aufenthaltes in C ._______ entschuldigen und auf ihre bereits in den Befragungen vorgebrachten Erklä- rungen verw eisen, dass das BFM keine Protokollstellen bezüglich der ihnen vorgew orfenen Substanzarm ut in den R eiseum ständen nennen könne und sie durchaus Angaben zu ihrer R eise von Serbien in die Schw eiz gem acht hätten, sow eit dies ihnen überhaupt m öglich gew esen sei, da sie in einem geschlossenen Lieferw agen gereist seien,5 dass die aufgetretenen W idersprüche m itunter auf ihre Schw ierigkeiten m it Zahlen und auf M issverständnisse zurückzuführen seien, dass im Ü brigen auch übereinstim m ende Angaben der Beschw erdeführer - so bezüglich der Belästigungen durch die M afia - vorgekom m en seien und subjektive Beschreibungen auch für die G laubhaftigkeit von Aussagen sprechen könnten, dass sie Bew eism ittel (Arztzeugnisse und Bew eise über die tatsächliche R ückkehr nach Serbien) nachzureichen beabsichtigten, dass sich eine gründliche Abklärung ihrer Vorbringen aufdränge und der Schluss einer von vornherein nicht gegebenen Flüchtlingseigenschaft voreilig sei, w eshalb sie An- spruch auf einen m ateriellen Entscheid hätten, dass das BFM schliesslich im R ahm en der Prüfung der W egw eisung und der Zum utbar- keit des W egw eisungsvollzuges die gesundheitlichen Problem e der Beschw erdeführer "völlig unterlassen" habe, dass die vorinstanzlichen Akten einenteils am 15. M ärz 2007 und andernteils am 20. M ärz 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verw altungsverfahrensgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsge- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundes- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass die Beschw erdeführer legitim iert sind, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entschei- dungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission, EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t,6 dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w er- den kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch insbesondere nicht einge- treten w ird, w enn Asylsuchende in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen haben, ausser die Anhörung ergebe H inw eise, in der Zw ischenzeit seien Ereignisse eingetreten, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant sind, dass die Anw endung der genannten Bestim m ung eine sum m arische m aterielle Prüfung der G laubhaftigkeit der Vorbringen beziehungsw eise der G laubw ürdigkeit der G esuch stellenden Person voraussetzt, aus der sich das offensichtliche Fehlen von H inw eisen auf die Erfüllung der Flüchtlingseigenschaft beziehungsw eise auf die Voraussetzungen für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes ergeben m uss, w obei ein tiefer Bew eis- m assstab anzuw enden ist (vgl. EM AR K 2000 N r. 14 m it w eiteren H inw eisen auf die Pra- xis), dass - anders als im Falle der Bestim m ungen gem äss Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG und Art. 34 AsylG , w o ein w eiter Verfolgungsbegriff Anw endung findet, der alle erlittenen oder befürchteten N achteile um fasst, die von M enschenhand zugefügt w erden (vgl. dazu EM AR K 2004 N r. 5 m .w .H .) - im Falle von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG eine Einschrän- kung insofern besteht, als einer Anw endung dieses N ichteintretenstatbestandes nicht alle, sondern nur solche N achteile entgegen stehen, w elchen potenziell flüchtlingsrecht- liche R elevanz zukom m t, dass die Beschw erdeführer unbestrittenerm assen bereits ein Asylverfahren m it rechts- kräftig abschlägigem Ausgang in der Schw eiz durchlaufen haben, dass die Vorinstanz in ihrer Verfügung schlüssig und zutreffend aufgezeigt hat, dass kei- ne H inw eise vorlägen, w onach seit rechtskräftigem Abschluss der vorgängigen Asylverfahren (und ebenso des W iedererw ägungsverfahrens) Ereignisse eingetreten seien, die geeignet w ären, die Flüchtlingseigenschaft der Beschw erdeführer zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant w ären, dass auf die betreffenden Erw ägungen vollum fänglich verw iesen w erden kann und die Beschw erdeschrift keine zureichenden Anhaltspunkte für eine andere Betrachtungsw eise enthält, dass die R üge einer unvollständigen Feststellung des Sachverhaltes offensichtlich unzu- treffend ist, da die von den Beschw erdeführern angeführte Protokollstelle betreffend ihre angeblichen gesundheitlichen Problem e aktenkundig ist und im angefochtenen Ent- scheid gew ürdigt w urde (vgl. dort E. II/2), w obei vorab und zutreffend auf die Argum en- tation in früheren Entscheiden verw iesen w urde, dass auch die angebliche Intervention bei der Polizei in den Protokollen festgehalten ist, jedoch m angels W esentlichkeit keine N otw endigkeit für eine spezielle Erw ähnung im Sachverhaltsteil der angefochtenen Verfügung bestand, w enn die behauptete Verfol- gung durch die M afia und gar der Aufenthalt im H eim atland als offensichtlich unglaub- haft erkannt w urden, dass die Entschuldigung und die Erklärungen hinsichtlich des verschw iegenen 7 D ._______ nicht nur die klar begangene M issachtung der M itw irkungspflicht (vgl. Art. 8 AsylG ) nicht rückgängig m achen können, sondern die Tatsache dieses Ausland- aufenthaltes w esentlichen Teilen der Verfolgungsvorbringen die G rundlage entzieht, zu- m al aus verschiedenen Protokollpassagen die Behauptung einer um gehend nach der R ückkehr aus der Schw eiz eingesetzten Bedrohung durch die M afia hervorgeht (z.B. ac- tum C 3 S. 5), dass die in den Anhörungen und in der Beschw erde vorgelegten Erklärungen im Zusam - m enhang m it den aufgetretenen W idersprüchen und U nstim m igkeiten in keiner W eise stichhaltig sind und als Schutzbehauptungen gew ertet w erden m üssen, dass die R üge nicht verm erkter Protokollstellen als G egenargum ent zu erkannter Sub- stanzlosigkeit nicht nur offensichtlich untauglich ist, sondern vielm ehr gerade der Be- kräftigung dieser vorinstanzlichen Erkenntnis dient, dass dies ebenso auf den H inw eis zutrifft, w onach - nebst zahlreichen U nstim m igkeiten - auch gew isse Ü bereinstim m ungen aufgetreten seien, dass die gesam ten Akten und U m stände in Ü bereinstim m ung m it den Erkenntnissen der Vorinstanz die hinreichend begründete Verm utung aufkom m en lassen, die Beschw erde- führer seien seit ihrem W egzug aus der Schw eiz nie nach Serbien zurückgekehrt, dass vielm ehr von einer gegenüber den schw eizerischen Behörden betriebenen, eigent- lichen Verschleierungsstrategie gesprochen w erden m uss und die Beschw erdeführer einen erheblich unglaubw ürdigen Eindruck hinterlassen, dass zusam m enfassend das BFM zu R echt in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf die Asylgesuche der Beschw erdeführer nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend die Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzen noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen haben, w eshalb die ver- fügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestä- tigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1]; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der W egw eisungsvollzug m angels anderw eitiger gegenteiliger Anhaltspunkte als zulässig, zum utbar und m öglich im Sinne von Art. 14a AN AG zu betrachten und in Be- achtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen insbesondere deshalb zulässig ist, w eil keinerlei Anhaltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Be- handlung ersichtlich sind (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass aus den gesam ten vorliegenden Akten und U m ständen keine Vollzugshindernisse allgem einer oder individueller Art hervorgehen und den angeblichen gesundheitlichen Problem en aus den vom Bundesam t zutreffend genannten G ründen kein vollzugshin- derliches Ausm ass zukom m t, dass es in diesem Zusam m enhang erstaunt, dass nebst dem an H erzbeschw erden lei-8 denden Beschw erdeführer nunm ehr auch die Beschw erdeführerinnen gesundheitlich an- geschlagen sein sollen, da diese auf ihren Personalienblättern im Em pfangszentrum (vgl. acta C 4) die Frage nach gesundheitlichen Problem en ausdrücklich verneinten, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass die in Aussicht gestellten Bew eism ittel in Anbetracht des Erw ogenen sow ie m an- gels W esentlichkeit und Erheblichkeit nicht abzuw arten sind, zum al nicht dargetan w ird, w elchem Bew eisthem a sie konkret dienen sollen, w elchen Ausstellungsdatum s sie sind, w oher sie stam m en und innert w elcher Frist sie vorgelegt w erden, dass zudem die Beschw erdeführer seit Anhebung des Asylverfahrens einer w eit rei- chenden und ihnen m ehrfach und hinlänglich zur Kenntnis gebrachten M itw irkungspflicht nach Art. 8 AsylG unterstanden, ohne dass sie dieser nachzukom m en gew illt gew esen w ären, dass im Ü brigen vorliegend auf die zu bestätigenden Erw ägungen gem äss angefoch- tener Verfügung verw iesen w erden kann und kein Anlass zur Vornahm e w eiterer Abklä- rungen besteht, dass es den Beschw erdeführern dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 Vw VG ungeachtet der Frage der prozessualen Bedürftigkeit w egen von vornhe- rein bestandener Aussichtslosigkeit der R echtsbegehren abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) den Beschw erdeführern aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)9 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden den Beschw erdeführern auferlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , Em pfangs- und Verfahrenszentrum B._______) - die Vorinstanz, Em pfangs- und Verfahrenszentrum B._______, ad N _______, m it der Bitte, dieses U rteil den Beschw erdeführern gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und die Em pfangsbestätigung an das Bundesverw altungsgericht zu retournieren (vorab per Telefax; Beilagen: U rteil im O riginal und Einzahlungsschein je zur Aushändigung an die Beschw erdeführer, Em pfangsbestätigung) - N ._______ des Kantons O ._______ (per Telefax) D ie vorsitzende R ichterin: D er G erichtsschreiber: R egula Schenker Senn U rs D avid Versand am :