A bteilung IV D -5665/2007 /m al {T 0/2} U rte il v o m 3 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichterin N ina Spälti G iannakitsas (Vorsitz), R ichter M artin Zoller, R ichter H ans Schürch, G erichtsschreiber Lorenz M auerhofer. A ._______, angeblich geboren _______, unbekannter H erkunft (angeblich Palästinenser), zurzeit Em pfangs- und Verfahrenszentrum , Freiburgerstrasse 50, 4057 Basel, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 22. August 2007 i.S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / N _______. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -5665/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer – eigenen Angaben zufolge ein M inderjäh- riger palästinensischer H erkunft, der im Irak aufgew achsen sei – am 26. Juni 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum des BFM in Basel ein Asylgesuch einreichte, dass er anlässlich der Kurzbefragung durch das BFM vom 3. Juli 2007 angab, er sei im palästinensischen B._______ geboren und ab dem Al- ter von neun oder zehn M onaten m it seinen Eltern im Irak w ohnhaft gew esen, w o auch sein jüngerer Bruder geboren w orden sei, dass er am 4. Juni 1991 geboren und heute 16½ Jahre alt sei, dass er im Irak stets in C ._______ im Q uartier D ._______ gelebt habe, dort aber nie zur Schule gegangen, sondern von einem Freund seines Vaters unterrichtet w orden sei, dass er in C ._______ ab dem Alter von 8 Jahren als G ipser gearbeitet habe, dass seine M utter vor fünf Jahren – als er 13 oder 13½ Jahre alt gew e- sen sei – gestorben sei, auch sein kleiner Bruder gestorben sei und zudem sein Vater 2½ oder 3 Jahre vor seiner Ausreise aus dem Irak verschw unden sei, dass er C ._______ vor einiger Zeit respektive vor über einem Jahr ver- lassen habe, da er im Irak niem anden m ehr habe, er noch jung sei und er sich eine bessere Zukunft aufbauen w olle, dass er in C ._______ zudem Problem e m it der Fam ilie eines M äd- chens gehabt habe, w eil er m it diesem geschlafen habe, dass er von C ._______ m it einem Fischerboot nach Istanbul gereist sei, von w o er per LKW die Schw eiz erreicht habe, respektive dass er sich zw ischenzeitlich noch 8 M onate in Frankreich aufgehalten habe, w o er m it einem Araber in der Landw irtschaft tätig gew esen sei, dass er auf die Frage nach R eise- oder Identitätspapieren angab, er habe über einen Pass verfügt, gültig bis zu seinem 18. Altersjahr, w el- cher ihm vom palästinensischen Konsulat in E._______ ausgestellt S eite 2D -5665/2007 w orden sei, diesen Pass jedoch zusam m en m it seinem G eburtsschein vor einem Jahr auf seiner R eise in der Türkei verloren, dass das BFM bei einem allgem einpraktizierenden Arzt eine radiologi- sche Knochenanalyse zur Altersbestim m ung in Auftrag gab, w orauf der Arzt am 5. Juli 2007 attestierte, das Knochenw achstum der H and res- pektive des H andgelenks des Beschw erdeführers sei abgeschlossen, w eshalb sein Alter 19 Jahre oder m ehr betrage, dass das BFM dem Beschw erdeführer am 13. Juli 2007 das rechtliche G ehör zur Frage seines Alters gew ährte, w obei es ihm Vorhalte betref- fend sein äusseres Erscheinungsbild respektive sein Aussehen, das R esultat der Knochenaltersanalyse und seine Papierlosigkeit m achte, dass der Beschw erdeführer an der geltend gem achten M inderjährig- keit festhielt, w orauf ihm vom BFM eröffnet w urde, er w erde im R ah- m en der w eiteren Behandlung seines G esuches als Erw achsener be- handelt, dass der Beschw erdeführer am 16. August 2007 vom BFM einlässlich zu seinen G esuchsgründen angehört w urde, dass er dabei am Vorbringen betreffend seine M inderjährigkeit festhielt und angab, er habe keine ihm bekannte Verw andtschaft, da sein Vater und seine M utter Einzelkinder gew esen seien, dass er zu Anfang der D irektanhörung ausführte, er sei im Alter von drei Jahren nach C ._______, ins Q uartier D ._______ gekom m en (vgl. act. A14, S. 4 - 6), im w eiteren Verlauf der Anhörung jedoch – unter Berufung auf eine Ähnlichkeit der N am en respektive eine Verw echs- lung bei der Ü bersetzung – geltend m achte, er habe bisher stets vom Q uartier D ._______ in E._______ gesprochen, da er sein ganzes Le- ben in E._______ verbracht und gegenüber dem BFM nie etw as von C ._______ gesagt habe (vgl. a.a.O ., ab S. 7 M itte), dass er ausführte, sein Vater – w elchen er letztm als von 4 Jahren ge- sehen habe – sei verschw unden, als er 14 oder 14½ Jahre alt gew e- sen sei (vgl. a.a.O ., S. 5 und 6), und ferner angab, er habe den Irak vor ungefähr 2½ Jahren verlassen, S eite 3D -5665/2007 dass er als G rund für seine Ausreise zur H auptsache geltend m achte, er habe an seinem bisherigen W ohnort Problem e m it der Fam ilie eines M ädchens gehabt, m it w elchem er geschlafen habe, dass er sich ferner auf die im Irak herrschenden Kriegsverhältnisse be- rief, dass er auf Frage nach seinen Papieren und zu den U m ständen seiner R eise angab, er habe keine Papiere gehabt und er sei von E._______ in einem Auto nach Istanbul gereist und später per Schiff nach Frank- reich gelangt, von w o er die Schw eiz erreicht habe, w obei er dazu – auf Vorhalte des BFM – anm erkte, seine W ege seien auf jeden Fall alle illegal gew esen (vgl. a.a.O ., S. 9), dass das BFM m it Verfügung vom 22. August 2007 (eröffnet am 24. August 2007) in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgeset- zes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31), auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eintrat und dessen W egw eisung aus der Schw eiz anordnete, dass es dabei zur H auptsache ausführte, aufgrund erheblicher W ider- sprüche in den Angaben des Beschw erdeführers seien keine glaubhaf- ten G ründe für ein entschuldbares Fehlen von R eise- oder Identitäts- papiere gegeben und aufgrund der Akten sei insbesondere nicht von dessen M inderjährigkeit auszugehen, dass der Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfülle und aufgrund der Akten – nachdem der Beschw erdeführer offensichtlich seine Identität und H erkunft verschleiere – keine w eiteren Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungs- vollzugshindernisses erforderlich seien, dass es ferner den W egw eisungsvollzug als zulässig, zum utbar und m öglich erkannte, dass der Beschw erdeführer m it Eingabe vom 24. August 2007 (Post- stem pel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverw altungsgericht Be- schw erde erhob, w obei er – dem w esentlichen Sinngehalt nach – das Eintreten auf sein Asylgesuch, eventualtiter die G ew ährung einer vor- läufigen Aufnahm e beantragte, S eite 4D -5665/2007 dass er in seiner Eingabe zur H auptsache ausführte, er habe seine Fa- m ilie verloren, sei alleine auf dieser W elt, könne nirgends hingehen und m öchte sich hier (in der Schw eiz) in die Kultur einfügen und sich w ie alle anderen ein Leben aufbauen, dass die vorinstanzlichen Akten am 27. August 2007 beim Bundesver- w altungsgericht eintrafen (A rt. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 und 52 des Verw altungsverfahrensge- setzes vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]), dass die vorliegende Beschw erde – w ie nachfolgend aufgezeigt – of- fensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel ver- zichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentschei- de grundsätzlich auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Ent- scheidung an die Vorinstanz zurückzuw eisen ist (Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1 S. 240 f.), S eite 5D -5665/2007 dass indes beim N ichteintretenstatbestand von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Abs. 3 AsylG (in Kraft seit dem 1. Januar 2007), auf w elchen sich die angefochtene Verfügung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkun- dige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von A rt. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurteilen hat (vgl. dazu nachfolgend), w eshalb insow eit bei dage- gen erhobenen Beschw erden auch die Flüchtlingseigenschaft Pro- zessgegenstand bildet (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurtei- lungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich auch m ateriell zur Sache zu äus- sern hatte (vgl. dazu unten), dass gem äss A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein- getreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspa- piere abgeben, dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsu- chende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flücht- lingseigenschaft festgestellt w ird (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Ab- klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W eg- w eisungsvollzugshindernisses ergibt (A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass der Beschw erdeführer innert der Frist von 48 Stunden keine Pa- piere eingereicht hat, w om it die G rundvoraussetzung für einen N icht- eintretensentscheid in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG er- füllt ist, dass aufgrund der Akten – vor dem H intergrund der offenkundig w ider- sprüchlichen, praktisch durchw egs unsubstanziierten und vielfach aus- w eichenden Angaben und Ausführungen des Beschw erdeführers – m it dem BFM darin einig zu gehen ist, dass keine entschuldbaren G ründe für das Fehlen von Identitätspapieren (im Sinne von A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ) gegeben sind, S eite 6D -5665/2007 dass das BFM in seinen Erw ägungen – auf w elche anstelle einer W ie- derholung zu verw eisen ist (vgl. A rt. 6 und A rt. 111 Abs. 3 AsylG i.V.m . A rt. 109 Abs. 3 BG G ) – zutreffend zum Schluss gelangt, dass die Flüchtlingseigenschaft (offensichtlich) nicht gegeben ist (im Sinne von A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) und dass aufgrund der Akten keine N ot- w endigkeit zur Vornahm e von w eiteren Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernis- ses besteht (im Sinne von A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass in der Beschw ede den detaillierten Feststellungen des BFM nichts Stichhaltiges entgegen gesetzt w ird, dass die Angaben und Ausführungen des Beschw erdeführers zu sei- nem Alter in sich unvereinbar sind und sich seine Schilderungen zu seiner angeblichen H erkunft aus dem Irak als substanzlos und w idersprüchlich erw eisen, dass unter diesen U m ständen w eder von der M inderjährigkeit noch von der behaupteten H erkunft aus dem Irak auszugehen ist, dass vielm ehr zu erkennen ist, der Beschw erdeführer versuche sein tatsächliches Alter und insbesondere seine tatsächliche H erkunft zu verschleiern, dass der Beschw erdeführer vor diesem H intergrund die Flüchtlingsei- genschaft offensichtlich nicht erfüllt und in seinem Fall – w ie nachste- hend ausgeführt w ird – auch keine w eiteren Abklärungen in Bezug auf den W egw eisungsvollzug nötig erscheinen, dass daher der N ichteintretensentscheid in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu bestätigen ist, dass die Anordnung der W egw eisung zu bestätigen ist, da der Be- schw erdeführer – abgesehen vom bisherigen Asylbew erberstatus – über keine Aufenthaltsbew illigung verfügt und keinen Anspruch auf Er- teilung einer solchen hat (A rt. 44 Abs. 1 AsylG ; EM AR K 2001 N r. 21), dass bei dieser Sachlage zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegenstehen, da die Vorinstanz eine vor- läufige Aufnahm e anzuordnen hat (gem äss den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlas- sung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]), w enn der Vollzug der W eg- S eite 7D -5665/2007 w eisung als unzulässig, unzum utbar oder unm öglich zu erkennen ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass w eder aufgrund der Akten G ründe ersichtlich sind noch in der Beschw erde G ründe geltend gem acht w erden, die in rechtserheblicher W eise gegen den vom BFM angeordneten Vollzug der W egw eisung sprechen, dass im Falle des Beschw erdeführers – gem äss den Akten ein junger und gesunder M ann, w elcher vor seiner Einreise in die Schw eiz in der Landw irtschaft gearbeitet habe – von der Zulässigkeit, Zum utbarkeit und M öglichkeit des W egw eisungsvollzuges auszugehen ist (vgl. A rt. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . A rt. 14a Abs. 2 - 4 AN AG ), dass in diesem Zusam m enhang festzuhalten bleibt, dass es bei vorlie- gender Aktenlage – bei Fehlen von überzeugenden H inw eisen seitens des Beschw erdeführers auf seine tatsächliche H erkunft und seine tat- sächlichen persönlichen Verhältnisse – nicht Sache der Behörden ist, nach allfälligen W egw eisungshindernissen in hypothetischen H er- kunftsländern zu forschen (vgl. EM AR K 2005 N r. 1 E. 3.2.2., insbeson- dere ab S. 5 M itte), dass dem nach der angeordnete W egw eisungsvollzug zu bestätigen ist, m ithin die Anordnung einer vorläufigen Aufnahm e ausser Betracht fällt, dass nach vorstehenden Erw ägungen die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die eingereichte Beschw erde als offensichtlich unbe- gründet im vereinfachten Verfahren abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG sow ie A rt. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). (D ispositiv nächste Seite) S eite 8D -5665/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichts- kasse zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungs- schein) - die Vorinstanz, Em pfangs- und Verfahrenszentrum Basel (vorab per Telefax) (R ef.-N r. N _______) - _______ (per Telefax) D ie R ichterin: D er G erichtsschreiber: N ina Spälti G iannakitsas Lorenz M auerhofer Versand: S eite 9