<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00030</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107074&amp;W10_KEY=13013573&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00030</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.02.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen diesen Entscheid am 20.08.2003 teilweise gutgeheissen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnnachzahlungen</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Lohnnachforderung einer Bewegungstherapeutin geschützt wegen diskriminierender Einreihung gegenüber den Polizeibeamten, die sich aus der Gleichwertigkeit ihrer Tätigkeit mit denjenigen der Ergo- und Physiotherapeutinnen ergibt. Auf die Beschwerde ist einzutreten, da eine Streitigkeit nach Gleichstellungsgesetz (GlG) vorliegt (E. 1). Die Gleichwertigkeit der Tätigkeiten der Bewegungstherapeutin einerseits sowie der Ergo- und der Physiotherapeutin anderseits ist unbestritten. Dass die Bewegungstherapeutin im Regierungsratsbeschluss (RRB) 707/2001 betreffend Lohnnachzahlungen im Gesundheitswesen (zur Umsetzung der Urteile des Verwaltungsgerichts VK.1996.00015+17) nicht erfasst ist, ist unwesentlich, da sich der Anspruch direkt aus Art. 3 GlG ergibt (E. 2a-b). Die Verjährungseinrede wurde nicht erhoben (E. 2c). Pauschalierende Ermittlung des Forderungsbetrags gemäss RRB 707/2001 (E. 2d). Verzugszins ist ab Mahnung geschuldet (E. 2e). Gutheissung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEWEGUNGSTHERAPIERENDE">BEWEGUNGSTHERAPIERENDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DISKRIMINIERUNG">DISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERGOTHERAPEUT/-IN">ERGOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GESCHLECHTERGLEICHHEIT">GESCHLECHTERGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU">GLEICHBERECHTIGUNG VON MANN UND FRAU</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNDISKRIMINIERUNG">LOHNDISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNNACHZAHLUNG">LOHNNACHZAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MAHNUNG">MAHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PFLEGEBERUFE">PFLEGEBERUFE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PHYSIOTHERAPEUT/-IN">PHYSIOTHERAPEUT/-IN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERFÃHRUNGSREGELUNG">ÃBERFÃHRUNGSREGELUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFALLTAG">VERFALLTAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERJÃHRUNG">VERJÃHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERZUGSZINS">VERZUGSZINS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 8 lit. III BV</span><br/><span class="gerade">Art. 3 GlG</span><br/><span class="ungerade">Art. 102 OR</span><br/><span class="gerade">Art. 128 lit. Ziff.3 OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 323 OR</span><br/><span class="gerade">§ 74 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 40 lit. I VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2003 Nr. 115 S. 240</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A. Mit Urteilen vom 22. Januar 2001 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich die Gleichstellungsklagen mehrerer BerufsverbÃ¤nde und EinzelklÃ¤gerinnen betreffend die Einreihung von Physiotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen teilweise gut. Dabei wurde deren Diskriminierung festgestellt, soweit sie unterhalb folgender Lohnklassen einge­reiht waren: fÃ¼r die Therapeutin Einreihungsklasse 14, fÃ¼r die Therapeutin mit besonderen Aufgaben (mbA) Einreihungsklasse 15-17 und fÃ¼r die Leitende Therapeutin Einreihungs­­klasse 17-19. Dies bedeutete fÃ¼r die Therapeutin in der Grundfunktion und fÃ¼r die The­rapeutin mbA je einen Anstieg um zwei Klassen (VK.96.00015, E. 10c, und VK.96.00017, E. 10d, beide unter www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Gleichentags ergingen noch andere Urteile betreffend Gleichstellungsklagen im Gesundheitswesen (VK.96.00011, VK.96.00013, ebenfalls unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung). Entsprechend diesen Urteilen erliess der Regierungsrat des Kantons ZÃ¼rich mit Beschluss vom 16. Mai 2001 (RRB 707/2001) einen korrigierten Einreihungsplan fÃ¼r Berufe des Gesundheitswesens mit Geltung ab 1. Juli 2001 (Neueinreihung Gesundheitsberufe). Sodann genehmigte der Regie­rungsrat am 29. August 2001 (RRB 1283/2001) eine mit den PersonalverbÃ¤nden am 11. Juli 2001 getroffene Vereinbarung betreffend Lohnnachzahlungen im Gesundheitswesen. Danach gilt fÃ¼r die Physio- und Ergotherapeutinnen in der Grundfunktion eine ErhÃ¶hung um 2 Klassen und 2 Stufen sowie fÃ¼r die Physio- und Ergotherapeutinnen mbA eine ErhÃ¶hung um 2 Klassen und 1 Stufe; fÃ¼r die an den erwÃ¤hnten Verfahren vor Verwaltungs­gericht nicht beteiligten AngehÃ¶rigen der betroffenen Berufe und Funktionen wurde eine pauschalierte Lohnnachzahlung fÃ¼r die Zeit vom 1. MÃ¤rz 1996 bis 30. Juni 2001 gewÃ¤hrt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>B. A arbeitet seit 1. Juni 1994 als Bewegungstherapeutin in der kantonalen Klinik X. BesoldungsmÃ¤ssig war sie anfÃ¤nglich unter der Richtposition Therapeutin in der Klasse 12 eingereiht und seit 1. Ja­­nuar 2000 unter der Richtposition Therapeutin mbA in Klasse 13. Per 1. Juli 2001 wurde A neu in Klasse 15, Erfahrungsstufe 9, eingereiht; diese Ãber­fÃ¼hrung erfolgte ­â wie dem Schreiben der Klinik X vom 26. Ju­ni 2001 entnommen werden kann â gestÃ¼tzt auf RRB 707/2001. In der Folge stellte A ein Gesuch um Lohnnach­zahlung, welches die Zentralstelle Lohnnachzahlung fÃ¼r Berufe im Gesundheitswesen am 11. Oktober 2001 abwies. Diese ablehnende Haltung wurde namentlich damit begrÃ¼ndet, dass nur diejenigen Be­rufsgruppen und Funktionen, deren Besoldungen vom Verwaltungsgericht als diskriminierend gewÃ¼rdigt worden seien, Anspruch auf Lohnnachzahlungen hÃ¤tten. Hierauf gelangte A am 15. Januar 2002 unter Erneuerung ihres Gesuchs an die Klinik X und fÃ¼hrte aus, ihre TÃ¤tigkeit sei gleichwertig mit derjenigen einer Ergotherapeutin. Mit der Anhebung um zwei Klassen sei RRB 707/2001 korrekt auf sie selbst angewandt worden. Eine Gleichbehandlung drÃ¤nge sich aber auch be­zÃ¼glich der Nachzahlungen auf. Die Klinik X lehnte das Gesuch mit VerfÃ¼gung des Personalwesens vom 11. Februar 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 15. MÃ¤rz 2002 rekurrierte A an die Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich mit dem Antrag, die VerfÃ¼gung vom 11. Februar 2002 aufzuheben und ihr Lohnnachzahlungen im Betrag von Fr. 25'301.75 sowie Fr. 1'580.10 Zins zu leisten. Die Direktion wies den Rekurs am 9. Juli 2002 ab. Zur BegrÃ¼ndung wurde ausge­fÃ¼hrt, die Neueinreihungen seien unabhÃ¤ngig von den Lohnnachzahlungen zu beurteilen; bei den Nachzahlungen gehe es ausschliesslich um den Vollzug der Verwaltungsgerichtsur­teile vom 22. Januar 2001 und der Vereinbarung vom 11. Juli 2001 zwischen den kantonalen Instanzen einerseits und den IndividualklÃ¤gerinnen sowie den klagenden BerufsverbÃ¤nden und Gewerkschaften anderseits; im Therapiebereich seien davon nur die diplomier­ten Ergo- und Physiotherapeutinnen SRK betroffen. FÃ¼r Lohnnachzahlungen an andere Therapeutinnen, insbesondere Mal-, Musik- und Bewegungstherapeutinnen, die nicht geklagt hÃ¤tten, fehle dem­nach eine Rechtsgrundlage zur Lohnnachzahlung. Bei den Lohnnachzahlungen handle es sich um ein reines Verfahren zum Vollzug der Verwaltungsgerichts­entscheide vom 22. Ja­nuar 2001, weshalb keine neue materielle WÃ¼rdigung des Kreises der nachzahlungsberechtigten Berufsgruppen mÃ¶glich sei. A sei im Sinn des Grundsatzes der Rechtsgleichheit im Rahmen der ÃberfÃ¼hrung gleich behandelt worden wie die Ergo- und Physiotherapeutinnen, indem sie wie diese aufgrund ihrer Ausbildung, Erfahrung sowie ihrer konkreten TÃ¤tigkeit diskriminierungsfrei um zwei Lohn­klassen angehoben worden sei. Mit Bezug auf die Lohnnachzahlung bestehe angesichts des fehlenden Diploms hingegen kein Anspruch, gleich behandelt zu werden wie die diplomierten Ergo- und Physiotherapeutinnen. Im Unterschied zu diesen habe A zudem weder die Kosten eines jahrelangen Prozesses noch das Prozessrisiko ge­tragen; sie kÃ¶nne deshalb nicht plÃ¶tzlich in den Genuss von Leis­tungen kommen, die auf­grund von VerjÃ¤hrungsfristen ausschliesslich den klagenden Partei­en geschuldet seien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Entscheid erhob A am 11. September 2002 Beschwerde ans Verwaltungsgericht, in der sie wiederum Lohnnachzahlungen von Fr. 25'301.75 sowie Fr. 1'518.10 Zins verlangt, unter (Kosten- und) EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners. Mit der Beschwerde wird geltend gemacht, die Vorinstanz argumentiere zu Unrecht bloss formaljuristisch, ohne auf die Frage der lohnmÃ¤ssigen Diskriminierung im Vergleich zu den Polizeibeamten einzugehen. Der Anspruch auf gleichen Lohn fÃ¼r gleich­wertige Arbeit gemÃ¤ss Art. 3 des Gleichstellungsgesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG) bedÃ¼rfe keiner zusÃ¤tzlichen Grundlage und mÃ¼sse vom Beschwerdegegner umgesetzt werden â auch ohne zusÃ¤tzliche gerichtliche Verpflichtung. Die frÃ¼here, bis zum 30. Juni 2001 praktizierte Einreihung der Bewegungstherapeutin bedeute genauso eine Diskriminierung gegenÃ¼ber den Polizeibeamten, wie dies das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Ergo- und Physio­therapeutinnen festgestellt habe. Bei der Bewegungstherapie handle es sich ebenfalls um einen typischen Frauenberuf. Im Ãbrigen liege eine Verletzung des Grundsatzes der rechts­gleichen Behandlung vor; es sei nicht ersichtlich, aus welchen GrÃ¼n­den sie als Bewegungs­therapeutin in Bezug auf die Nachzahlungen anders behandelt werden sollte als die Physio- und Ergotherapeutin, an deren Einreihung sich ihre eigene orientiere. Angesichts der lohnmÃ¤ssigen Diskriminierung habe sie Anspruch auf Nachzahlung fÃ¼r die nicht verjÃ¤hrten Lohn­ansprÃ¼che der vergangenen fÃ¼nf Jahre, also ab MÃ¤rz 1996 bis Ende Juni 2001.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Gesundheitsdirektion schloss mit Vernehmlassung vom 4./9. Oktober 2002 auf Beschwerdeabweisung. Sie wiederholt ihren Standpunkt, wonach es bei den Lohnnachzah­lungen ausschliesslich um den Vollzug der Verwaltungsgerichtsurteile vom 22. Januar 2001 gehe und somit keineswegs um eine Streitigkeit nach dem Gleichstellungsgesetz. Zu­dem verweist sie darauf, dass die Bewegungstherapeutin im Unterschied zur Physio- oder Ergotherapeutin nicht Ã¼ber ein Diplom SRK verfÃ¼ge; dies rechtfertige eine Ungleichbehand­lung. Von Seiten des Beschwerdegegners ist keine Stellungnahme eingegangen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Die im Streit liegende Forderung Ã¼bersteigt den Betrag von Fr. 20'000.-. Die Sache ist daher in Dreierbesetzung zu erledigen (vgl. § 38 Abs. 1 und 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Beschwerde richtet sich gegen einen Rekursentscheid der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich Ã¼ber eine personalrechtliche Anordnung gemÃ¤ss § 74 Abs. 1 VRG. Ungeachtet § 74 Abs. 2 VRG ist das LohngefÃ¼ge vom Verwaltungsgericht jedenfalls insoweit Ã¼berprÃ¼fbar, als es darum geht, eine allfÃ¤llige <i>geschlechtsdiskriminierende</i> Lohnbenach­­teiligung ausfindig zu machen (vgl. VGr, 23. Oktober 2002, PB.2002.00022, E. 1b, www.vgrzh.ch/rechtsprechung; Bea Rotach Tomschin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 451; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 217; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 74 N. 12 f.). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin stÃ¼tzt sich fÃ¼r ihr Begehren auf das Diskriminierungsverbot gemÃ¤ss Art. 3 GlG, wonach Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund ihres Geschlechts â unter anderem namentlich bei der EntlÃ¶hnung â nicht benachteiligt werden dÃ¼rfen. Zur BegrÃ¼ndung beruft sie sich auf den Vergleich mit den Physio- und Ergotherapeutin­nen, welche gemÃ¤ss den Urteilen des Verwaltungsgerichts vom 22. Januar 2001 sowie RRB 707/2001 und 1283/2001 hÃ¶her eingereiht wurden und entsprechend in den Genuss rÃ¼ckwirkender Lohnnachzahlungen kamen. Das Verwaltungsgericht hatte in besagten Entscheiden den Arbeitswert des Polizeiberufs mit den Arbeitswerten von Physio- und Ergothe­rapeutinnen verglichen und war dabei unter anderem zum Ergebnis gelangt, dass die Therapeutinnen in der Grundfunktion infolge diskriminierender EntlÃ¶hnung neu mindes­tens in die Klasse 14 und die Therapeutinnen mbA mindestens in Klasse 15 einzureihen sind; ausserdem wurde die rÃ¼ckwirkende Geltendmachung entsprechender Lohnnachzahlungen geschÃ¼tzt (VK.96.00015, E. 10c+11, und VK.96.00017, E. 10d+11, beide unter www.vgrzh.ch/recht­sprechung). Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin nun geltend macht, ihre Arbeit entspreche von den Anforderungen her der TÃ¤tigkeit der Physio- und Ergotherapeutin, welche entsprechend der festgestellten Diskriminierung Anspruch auf Lohnnachzahlun­­gen haben, so macht sie damit indirekt auch eine lohnmÃ¤ssige Diskriminierung gegenÃ¼ber den AngehÃ¶rigen des nicht weiblich identifizierten Polizeiberufs geltend. Im Ãbrigen verweist sie ausdrÃ¼cklich auf den Vergleich mit den Polizeibeamten und fÃ¼hrt aus, dass die frÃ¼here, bis zum 30. Juni 2001 praktizierte Einreihung der Bewegungstherapeutin ab Besol­­dungsklasse 12 genauso eine Diskriminierung gegenÃ¼ber dem Polizeibeamten bedeute, wie sie das Verwaltungsgericht fÃ¼r die Ergo- und Physiotherapeutin festgestellt habe. Schliesslich macht die BeschwerdefÃ¼hrerin unwidersprochen geltend, dass die Funktion der Bewegungstherapeutin ein typischer Frauenberuf sei; in der Ausbildung betrage der Frau­enanteil 90 %. Es handelt sich somit um eine Streitigkeit, auf die das Gleich­stel­lungs­ge­setz zur Anwendung gelangt. Auf die Beschwerde ist einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt sich wie gesehen auf den Standpunkt, ihre TÃ¤tig­­keit als Bewegungstherapeutin sei mindestens gleichwertig wie diejenige der Ergo- und Physiotherapeutin. Dies ist aufgrund der Aktenlage ohne weiteres glaubhaft und wird von Seiten des Beschwerdegegners respektive der Vorinstanz auch nicht ernsthaft in Abrede ge­stellt. FÃ¼r eine Gleichwertigkeit der Berufe spricht allein schon der formale Umstand, dass der Beschwerdegegner die Bewegungstherapeutin auch nach der per 1. Juli 2001 erfolgten Neueinreihung derselben Klasse zuteilt wie die Physio- und die Ergotherapeutin. Es wird auch nicht etwa geltend gemacht, die Einreihung der Bewegungstherapeutin sei zu Un­recht oder gar versehentlich in Klasse 14 (respektive in Klasse 15 fÃ¼r die Bewegungs­the­rapeutin mbA) erfolgt. Vielmehr fÃ¼hrte die Gesundheitsdirektion im angefochtenen Entscheid ex­pli­zit aus, die BeschwerdefÃ¼hrerin sei als Bewegungstherapeutin aufgrund ihrer Ausbildung, Erfahrung sowie ihrer konkreten TÃ¤tigkeit im Sinn des Grundsatzes der rechts­gleichen Behandlung wie die Ergo- und die Physiotherapeutin diskriminierungsfrei um zwei Lohnklassen angehoben worden. Mit diesen klaren Ãusserungen wird deutlich, dass die Vorinstanz fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin auch mit Bezug auf die Ausbildung keinen Minderwert gegen-Ã¼ber den Physio- und Ergotherapeutinnen erblickt. Ihr Hinweis darauf, dass die Bewegungs­therapeutin kein Diplom als Ergo- oder Physiotherapeutin vorweisen kÃ¶nne, ist demgegen-Ã¼ber bloss formeller Natur; die Vorinstanz will daraus offen­sichtlich einzig ableiten, dass die Bewegungstherapeutin nicht in den Kreis der gemÃ¤ss Verwaltungsgerichtsentscheid nachzahlungsberechtigten Personen gehÃ¶re. Auch die Vernehmlassung der Vorinstanz vom 4./9. Oktober 2002 stellt die materielle Gleichwertigkeit zwischen der Bewegungstherapeutin einerseits sowie den Physio- und Ergotherapeutinnen an­der­seits nicht in Frage. Sodann wird in der Beschwerde Ã¼berzeu­gend dargelegt, dass Ausbildung und TÃ¤tigkeit der Beschwer­defÃ¼hrerin gleichwertig sind mit denjenigen von Ergo- und Physiotherapeutin (vgl. ferner zu den Physio- und Ergotherapeutinnen VGr, 22. Ja­nuar 2001, VK.96.00015, E. 9, und VK.96.00017, E. 9, beide unter www.vgrzh.ch/recht­­sprechung). Davon ist im Folgen­den aus­zugehen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht hat die TÃ¤tigkeit der Bewegungstherapeutin in den Urteilen vom 22. Januar 2001 nicht bewertet, weshalb die BeschwerdefÃ¼hrerin aus diesen Urteilen keine unmittelbaren LohnansprÃ¼che geltend machen kann. Insoweit kann der vorinstanzlichen Argumentation noch gefolgt werden. Im Unterschied zur Sachlage, wie sie das Verwal­tungsgericht in einem neuen Entscheid betreffend die Funktion der Betreuerin zu beurteilen hatte (VGr, 5. Februar 2003, PB.2002.00017, www.vgrzh.ch/recht­spre­chung), ist die Gleich­wertigkeit der hier in Frage stehenden TÃ¤tigkeit der Be­wegungstherapeutin mit derjen­igen der Physio- bzw. der Ergotherapeutin â wie gesehen â gegeben. Daraus, dass die Ur­teile des Verwaltungsgerichts vom 22. Ja­nuar 2001 die Gleich­wertigkeit der TÃ¤tig­keiten von Physio- bzw. Ergothera­peutinnen einerseits und von Polizeibeamten anderseits ermittelt haben, ergibt sich somit indirekt auch eine Gleichwertig­keit der TÃ¤tigkeiten von Bewegungstherapeutinnen und Polizeibeamten. Es bestehen sodann keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, dass diese Gleich­wertigkeit erst neuerdings eingetreten wÃ¤re, weshalb davon auszugehen ist, dass die lohnmÃ¤ssige Diskriminierung der Bewegungs­therapeutin gegen­Ã¼ber den Polizeibeamten wÃ¤hrend des gesamten im vorliegenden Verfahren strittigen Zeitraums gegeben war. Mithin ist die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrer Funktion als Bewegungstherapeutin zur Ver­meidung lohnmÃ¤ssiger Diskriminierung gegen­Ã¼ber den Polizeibeamten grundsÃ¤tzlich gleich zu stellen wie die Physio- und Ergotherapeu­tinnen gemÃ¤ss den Urteilen des Verwal­tungsgerichts vom 22. Januar 2001.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Das Verwaltungsgericht hat in den Urteilen vom 22. Januar 2001 den Anspruch auf rÃ¼ckwirkende Lohnnachzahlungen in Ãbereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Praxis und der herrschenden Lehrmeinung bejaht (VK.96.00015, E. 11, und VK.96.00017, E. 11, beide unter www.vgrzh.ch/recht­sprechung). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Anspruch auf rÃ¼ckwirkende Lohnnachzahlungen infolge diskriminierender Ent­lÃ¶hnung besteht ohne weiteres auch fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin und benÃ¶tigt neben Art. 3 GlG keine zusÃ¤tzliche Rechtsgrundlage. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Hinweis der Vorinstanz auf den Umstand, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in den erwÃ¤hnten Verfahren betreffend EntlÃ¶hnung der Physio- und Ergotherapeutinnen nicht zu den Klagenden gehÃ¶rt und deshalb weder die Kosten eines jahrelangen Prozesses noch das Prozessrisiko zu tragen gehabt habe, hilft dagegen nichts. Der allgemein anerkannte Anspruch auf rÃ¼ckwirkende Lohnnachzahlungen hÃ¤ngt selbstverstÃ¤ndlich nicht davon ab, ob sich die berechtigte Partei auf einen Pilotprozess und auf das damit einhergehende Prozessrisiko eingelassen hat oder nicht. Auch von einem in irgendeiner Weise treuwidrigen Verhal­ten kann auf Seiten der BeschwerdefÃ¼hrerin keine Rede sein. Es besteht somit kein sach­­licher Grund, um der BeschwerdefÃ¼hrerin den Anspruch auf rÃ¼ckwirkende Lohnnachzahlungen zu versagen. Nur am Rand sei zuhanden der Vorinstanz erwÃ¤hnt, dass die seiner­­zeit klagenden Einzelpersonen insofern einen finanziellen Vorteil haben, als ihnen aufgrund der frÃ¼heren Klageeinleitung Lohnnachzahlungen rÃ¼ckwirkend bis 1. Juli 1991 gewÃ¤hrt worden sind. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Bei der Frage von rÃ¼ckwirkenden AnsprÃ¼chen auf diskriminierungsfreien Lohn bleibt immerhin zu beachten, dass deren Geltendmachung die VerjÃ¤hrung entgegenstehen kann. Nach Art. 128 Ziff. 3 des Obligationenrechts (OR) verjÃ¤hren periodische Forderungen aus dem ArbeitsverhÃ¤ltnis nach fÃ¼nf Jahren. Diese VerjÃ¤hrungsvorschrift ist auf Ã¶ffent­lichrechtliche Lohnnachforderungen analog anwendbar (BGE 124 II 436 E. 10k, 125 I 14 E. 3b+c; Ulrich HÃ¤felin/Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich/Ba­sel/Genf 2002, Rz. 793).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Bei Forderungen Privater gegen den Staat ist der Frage der VerjÃ¤hrung im gerichtlichen Verfahren allerdings nicht von Amts wegen nachzugehen (vgl. BGE 101 Ib 348, 106 Ib 357 E. 3a; HÃ¤felin/MÃ¼ller, Rz. 787). Weder der Beschwerdegegner noch die Vorinstanz haben den Anspruch im Hinblick auf einen (teilweisen) Eintritt der VerjÃ¤hrung zurÃ¼ck­­gewiesen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat deshalb entsprechend ihrem Begehren Anspruch auf SalÃ¤rnachzahlungen ab 1. MÃ¤rz 1996. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Vorinstanz und Beschwerdegegner lassen die AusfÃ¼hrungen der BeschwerdefÃ¼hrerin zum Quantitativ der Nachzahlungen unwidersprochen und erheben insbesondere auch keine Einwendungen zur pauschalierenden Ermittlung des Betrags, wie sie die Beschwerde­fÃ¼hrerin unter Bezugnahme auf die Vereinbarung vom 11. Juli 2001 vorschlÃ¤gt. Die nach­folgenden Berechnungen der Beschwerde erweisen sich sodann als fehlerfrei (vgl. namentlich auch die Zusammenstellung Ã¼ber die Besoldung der Jahre 1996 bis 2001). Es kann ihnen gefolgt werden. Demnach ist der Beschwerdegegner zu verpflichten, der BeschwerdefÃ¼hrerin den geforderten Betrag von Fr. 25'301.75 nachzuzahlen.</span></p> <p class="Einzug1"><i><span> </span></i></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die BeschwerdefÃ¼hrerin verlangt ausserdem Verzugszinse von 5 % im bezifferten Umfang von Fr. 1'518.10. Sie begrÃ¼ndet diese Zinsforderung mit dem Hinweis auf § 40 Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 (VVPG); danach gel­te der 25. eines jeden Monats als Verfalltag im Sinn von Art. 102 Abs. 1 OR. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r Ã¶ffentlichrechtliche Geldforderungen gilt der Grundsatz, dass sie im Verzugsfall zu verzinsen sind, wenn dies nach allgemeinen RechtsgrundsÃ¤tzen, im Hinblick auf die fÃ¼r Ã¤hnliche zivilrechtliche TatbestÃ¤nde geltende Ord­nung, gerechtfertigt ist. Eine Verzugs­zinspflicht wird deshalb bei Gehaltsnachforderun­gen bejaht (vgl. Max Imboden/RenÃ© Rhi­now, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Bd. I, 6. A., Basel/Frankfurt a.M. 1986, Nr. 31 B I). In analoger Anwendung der Regelung in Art. 102 Abs. 1 OR setzt auch die Zins­pflicht bei Ã¶ffentlich­recht­lichen Forderungen im Allgemeinen eine Mahnung voraus (vgl. Imboden/Rhinow, Nr. 31 B IV). Wo fÃ¼r die ErfÃ¼llung ein bestimmter Verfalltag verab­redet ist, kommt der Schuldner mit dem Ablauf dieses Tages in Verzug (Art. 102 Abs. 2 OR). Die gesetzliche Pflicht zur Lohnausrichtung auf das Monatsende gemÃ¤ss Art. 323 OR fÃ¼hrt allerdings nicht zur Annahme eines Verfalltags (vgl. Rolf Weber, Berner Kommentar, 2000, Art. 102 N. 111 OR; Wolfgang Wiegand, Basler Kommentar, 1996, Art. 102 N. 10 OR; Manfred Rehbinder, Berner Kommentar, 1985, Art. 323 N. 24 OR). Dasselbe dÃ¼rfte wohl fÃ¼r die mit der Beschwerde angerufene Regelung in § 40 Abs. 1 VVPG, wonach der Monatslohn "in der Regel am 25. Tag des Kalendermonats ausbezahlt" wird, gelten. Diese Frage muss vorliegend allerdings nicht entschieden werden, da der mit dem Rechtsbegehren geforderte Betrag von Fr. 1'518.10 auch ohne die Annahme eines Verfalltags im Sinn von Art. 102 Abs. 1 OR ausgewiesen ist: Wie gesehen sind Verzugszinse jedenfalls ab Mah­­nung geschuldet. Als Mahnung gilt die klare WillensÃ¤usserung des GlÃ¤ubigers, die Be­zahlung der geschuldeten Leistung zu verlangen (Weber, Art. 102 N. 66 ff.). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die QualitÃ¤t einer Mahnung erreicht bereits die Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 13. Juli 2001 an die kantonale Zentralstelle Lohnnachzahlungen. Dass der Stempel "16. Juli 2001" fÃ¼r den Eingang bei der kantonalen BehÃ¶rde handschriftlich auf den 21. Au­gust korrigiert worden ist, vermag keine ernsthaften Zweifel am erstgenannten Eingangsdatum zu begrÃ¼nden; dies gilt umso weniger, als ein weiterer Stempel die Erfassung auf den 26. Juli 2001 datiert hat und somit den Eingang am 21. August 2001 erst recht unplausibel macht. Es ist deshalb davon auszugehen, dass das Gesuch am erstvermerkten Da­tum, also am 16. Juli 2001, bei der kantonalen BehÃ¶rde eingetroffen war und Verzugszin­se dem­nach ab diesem Datum geschuldet sind. Der Zinssatz von 5 % entspricht dem Ãb­lichen (vgl. Art. 104 Abs. 1 OR; RenÃ© Rhinow/Beat KrÃ¤henmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, ErgÃ¤nzungsband, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 31 B V). Ab diesem Datum sind Ã¼ber 19 Monate verstrichen und somit auf der ausgewiesenen Forderung von Fr. 25'301.75 bis heute Zinsen im Umfang von rund Fr. 2'000.- aufgelaufen. Die Beschwer­de ist demzufolge auch mit Bezug auf die Zinsforderung von Fr. 1'518.10 voll­um­fÃ¤nglich gutzuheissen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. FÃ¼r das Beschwerdeverfahren sind gemÃ¤ss Art. 13 Abs. 5 GlG keine Kosten zu erheben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. ... </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>In Gutheissung der Beschwerde werden die VerfÃ¼gungen der Klinik X vom 11. Fe­-bru­ar 2002 und der Gesundheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich vom 9. Juli 2002 aufgehoben und der Beschwerdegegner verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin Fr. --.-- sowie Fr. --.-- (Zins) zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen ab Rechtskraft dieses Entscheids.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>... </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>