<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00773</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=217218&amp;W10_KEY=13013505&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00773</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 18.05.2017</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 09.10.2017 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Tierschutz</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Tierschutz: Beschlagnahmung eines Hundes; Tierhalteverbot. Der Beschwerdeführer legte nicht dar, inwieweit er auf die Teilnahme an der Einvernahme der Zeugin durch die Staatsanwaltschaft nicht persönlich oder nicht gültig verzichtet habe. Besondere gesetzliche Anforderungen an einen solchen Verzicht bestehen nicht. Die Einvernahme der Zeugin kann verwertet werden (E. 1.3). Im Rechtsmittelverfahren ist der Beizug von Sachverständigen dann geboten, wenn die Feststellungen der an der vorinstanzlichen Anordnung mitwirkenden Fachstelle in Zweifel zu ziehen sind. Vorliegend bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass der Verfasser des Fachgutachtens sich in nicht objektiver Weise mit dem Befund (Bruch des Schienbeins) beim Hund befasst hätte. Auf die Einholung eines externen Gutachtens ist daher zu verzichten (E. 1.4). Durch die Aussagen des Zeugen S wird die Aussage der Zeugin W nicht zwingend widerlegt (E. 3.1). Dem Fachgutachten erscheint die Darstellung der Zeugin W mit Bezug auf die Verletzungen des Hundes als plausibler als diejenige des Beschwerdeführers (E. 3.2.4). Der Beschwerdeführer bringt nichts Substanzielles vor, das ein Abweichen vom Fachgutachten und von der Darstellung der Zeugin W rechtfertigen könnte. Unter diesen Umständen erscheint die definitive Beschlagnahmung des Hundes als notwendig zum Schutz des Tieres. Dies umso mehr, als gemäss dem vorinstanzlichen Entscheid auch die Pflege des Hundes durch den Beschwerdeführer stark zu wünschen übrig liess (E. 3.3). Mangels ausreichender Begründung ist auf die Beschwerde insofern nicht einzutreten, als der Beschwerdeführer die Herausgabe des Hundes verlangt und das unbefristete Tierhalteverbot aufgehoben haben will (E. 4.2). Abweisung, soweit Eintreten. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEGRÃNDUNGSERFORDERNIS">BEGRÃNDUNGSERFORDERNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHLAGNAHME">BESCHLAGNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FACHBERICHT">FACHBERICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GLAUBWÃRDIGKEIT">GLAUBWÃRDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TIERHALTUNGSVERBOT">TIERHALTUNGSVERBOT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: TIERSCHUTZ">TIERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZEUGENEINVERNAHME">ZEUGENEINVERNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZEUGE/ZEUGIN">ZEUGE/ZEUGIN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 147 StPO CH</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 lit. b TSchG</span><br/><span class="gerade">Art. 4 Abs. II TSchG</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 Abs. I TSchG</span><br/><span class="gerade">Art. 23 Abs. I TSchG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 Abs. I TSchV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=33795" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00773</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 3. Kammer</span><b> </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">18. Mai 2017</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Rudolf Bodmer<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, Verwaltungsrichter Matthias Hauser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">A, vertreten durch RA B, </p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrer, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VeterinÃ¤ramt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Tierschutz,</b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, deutscher StaatsangehÃ¶riger, geboren 1979, ist Halter des Hundes "C", Rasse D, geboren am Mitte 2015 (Chip-Nr. 01), den er im September 2015 in Frankreich erwarb. Am Abend des 7. Oktober 2015 will sich W zu A in dessen Wohnung in E begeben haben. Nach ihrer Darstellung habe sich A um Mitternacht oder kurz danach (am frÃ¼hen Morgen des 8. Oktober 2015) auf das Sofa setzen wollen und festgestellt, dass sich der Hund "C" darauf versÃ¤ubert habe. In der Folge habe A den Hund wutentbrannt gepackt und durch den Raum geworfen. Beim Aufprall habe der Hund laut aufgewinselt. W habe sich zum Hund "C" begeben und festgestellt, dass mit dessen rechtem Hinterbein etwas nicht stimme. Sie habe den Hund auf ihren Arm genommen, doch A habe ihn ihr entrissen. Der Hund habe wiederum aufgejault, worauf A ihm Schnauze und Nase zugehalten habe, um ihn ruhig zu stellen. Daraufhin habe W A geohrfeigt. Schliesslich habe sich dieser etwas beruhigt, und sie hÃ¤tten noch Ã¼ber den Vorfall gesprochen. Sie habe dann um ca. 4 Uhr morgens die Wohnung As verlassen. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Das VeterinÃ¤ramt wurde von W am 27. Oktober 2015 Ã¼ber die von ihr erhobenen VorwÃ¼rfe in Kenntnis gesetzt, erÃ¶ffnete in der Folge ein Verfahren gegen A und beschlagnahmte den Hund vorsorglich am 3. November 2015. Parallel lÃ¤uft ein Strafverfahren gegen A wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz, in dessen Verlauf verschiedene Zeugeneinvernahmen stattfanden. A bestritt die Darstellung von W vehement. Nach seiner Ansicht habe sich der Hund "C" am Nachmittag des 7. oder 8. Oktober 2015 beim Spielen am See verletzt, entweder weil er Ã¼ber ein MÃ¤uerchen gesprungen und dabei hÃ¤ngen geblieben sei (Version gegenÃ¼ber dem Tierarzt F) oder weil er mit der Pfote in einer Spalte zwischen zwei Steinen am Seeufer hÃ¤ngen geblieben und umgekippt sei (Version gegenÃ¼ber dem VeterinÃ¤ramt). </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Nach diversen AbklÃ¤rungen beschlagnahmte das VeterinÃ¤ramt den Hund "C" mit VerfÃ¼gung vom 4. Februar 2016 definitiv und sprach gegenÃ¼ber A ein unbefristetes Tierhalteverbot aus. Die Kosten der VerfÃ¼gung wurden A auferlegt. Das VeterinÃ¤ramt folgte mit seinem Entscheid nach WÃ¼rdigung der Arztberichte, der konkreten UmstÃ¤nde und verschiedener Berichte Ã¼ber das Verhalten As gegenÃ¼ber seinem Hund im Wesentlichen der Darstellung von W und hielt die Darstellung der Verletzung des Hundes "C" durch A fÃ¼r nicht zutreffend. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen die VerfÃ¼gung vom 4. Februar 2016 liess der nunmehr anwaltlich vertretene A am 7. MÃ¤rz 2016 bei der Gesundheitsdirektion Rekurs erheben und beantragen, die angefochtene VerfÃ¼gung sei aufzuheben, der Hund "C" an ihn herauszugeben, und es sei kein Tierhalteverbot gegen ihn auszusprechen. Eventualiter sei das Verfahren an die Rekurrentin (recte: an den Rekursgegner) zurÃ¼ckzuweisen, und es sei die Befragung von W vorzunehmen unter Wahrung des Teilnahmerechts von A. Nach Beizug der Protokolle Ã¼ber die polizeiliche Befragung von A, W und G (Nachbarin von A) sowie nach Beizug der in der Strafuntersuchung eingeholten Zeugenaussagen von W und G sowie der Befragung des beschuldigten A wies die Gesundheitsdirektion den Rekurs mit VerfÃ¼gung vom 8. November 2016 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen liess A am 7. Dezember 2016 Beschwerde am Verwaltungsgericht erheben und beantragen, die VerfÃ¼gung der Gesundheitsdirektion vom 8. November 2016 sei aufzuheben, der Hund "C" sei an ihn herauszugeben, und von einem Tierhalteverbot gegen ihn sei abzusehen. Eventualiter sei ein Gutachten Ã¼ber die Verletzung des Hundes "C" sowie deren mÃ¶gliche Ursachen einzuholen. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolge (inkl. MwSt) zulasten des Staates. Die Gesundheitsdirektion verzichtete am 4. Januar 2017 auf Stellungnahme und beantragte die Abweisung der Beschwerde unter Hinweis auf die BegrÃ¼ndung im Rekursentscheid und die Akten. Das VeterinÃ¤ramt liess sich am 24. Januar 2017 vernehmen und beantragte, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Mit Eingabe vom 8. Februar 2017 Ã¤usserte sich A zu den erwÃ¤hnten Eingaben. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde gestÃ¼tzt auf § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Zum Entscheid berufen ist die Kammer (§ 38b Abs. 1 e contrario in Verbindung mit § 38 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer legte mit der Beschwerde die schriftliche Aussage von S vom 14. Oktober 2016 ins Recht, wonach der BeschwerdefÃ¼hrer zu Unrecht der TierquÃ¤lerei und Misshandlung seines Hundes beschuldigt werde. Er habe zudem als direkter Augenzeuge gesehen, wie es zur Verletzung des Tieres am See beim Herumtollen und Spielen gekommen sei. Dieses Schreiben wurde neu zu den Akten gegeben. Im Rahmen des Streitgegenstandes ist die Bezeichnung und Einreichung neuer Beweismittel ohne Weiteres zulÃ¤ssig, umso mehr, als das Verwaltungsgericht vorliegend als erste Gerichtsinstanz mit der Angelegenheit befasst ist (Marco Donatsch in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 52 N. 13). Die Beteiligten konnten sich dazu Ã¤ussern.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Die vom BeschwerdefÃ¼hrer im Rekursverfahren verlangte Befragung von W fand unter Wahrung seines Teilnahmerechts im Rahmen der strafrechtlichen Untersuchung am 7. MÃ¤rz 2016 statt. Allerdings war damals der BeschwerdefÃ¼hrer abwesend, sein [damaliger] Rechtsvertreter hingegen anwesend, der verschiedene ErgÃ¤nzungsfragen stellte. In der Beschwerde bringt der neue Vertreter des BeschwerdefÃ¼hrers vor, der Verzicht auf die Teilnahme an der staatsanwaltlichen Einvernahme vom 7. MÃ¤rz 2016 hÃ¤tte nur durch den BeschwerdefÃ¼hrer selber erklÃ¤rt werden kÃ¶nnen; dieser habe aber nie auf seine Teilnahme verzichtet, weshalb auf die Aussagen von W nicht abgestellt werden kÃ¶nne. </p> <p class="Urteilstext">Nach Art. 147 Abs. 1 der Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 haben die Parteien [und ihre RechtsbeistÃ¤nde] das Recht, bei Beweiserhebungen durch die Staatsanwaltschaft und die Gerichte anwesend zu sein und den einvernommenen Personen Fragen zu stellen. Die Verfahrensleitung bestimmt, wann das Fragerecht ausgeÃ¼bt werden darf. Das Recht auf Teilnahme umfasst auch den Anspruch auf rechtzeitige Benachrichtigung. Auf die Benachrichtigung und auf die Teilnahme an der Beweiserhebung kann in Kenntnis des Rechts verzichtet werden. Der Verzicht kann, solange die Beweiserhebung noch nicht stattgefunden hat, widerrufen werden. Bleibt ein Anwesenheitsberechtigter der Beweiserhebung trotz ordnungsgemÃ¤sser Benachrichtigung und ohne zwingenden Grund fern, ist ein stillschweigender Verzicht anzunehmen. Ein Verzicht lÃ¤sst weder einen Anspruch auf Wiederholung entstehen noch fÃ¼hrt er zur Unverwertbarkeit des Beweisergebnisses (Dorrit Schleiminger Mettler, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. A., Basel 2014, Art. 147 N. 8 ff.; Niklaus Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2. A., Art. 147 N. 6 ff.). Art. 147 StPO begrÃ¼ndet keine Teilhabepflicht, sondern ein Teilhabe-recht der Partei und ihres Rechtsbeistands. Es steht den Parteien somit frei, ob sie teilnehmen wollen oder nicht (Andreas Donatsch/Thomas Hansjakob/Viktor Lieber, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. A., ZÃ¼rich etc. 2014, Art. 147 N. 8). </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist nicht erstellt, dass besondere Anforderungen an den Verzicht einer Partei auf die Teilnahme an der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme einer Belastungszeugin vorgesehen wÃ¤ren, umso weniger, als eine Teilhabe<i>pflicht</i> an dieser Einvernahme nicht besteht und das blosse Fernbleiben einer Partei (wie des BeschwerdefÃ¼hrers) als stillschweigender Verzicht gewertet wird. Der BeschwerdefÃ¼hrer legte denn auch nicht dar, inwieweit er auf Teilnahme an der Einvernahme der Zeugin W nicht persÃ¶nlich oder nicht gÃ¼ltig verzichtet habe oder gar darÃ¼ber nicht benachrichtigt worden wÃ¤re; den Akten lÃ¤sst sich dazu nichts entnehmen mit Ausnahme des vermerkten Verzichts. Sein damaliger Vertreter war jedenfalls anwesend, weshalb der BeschwerdefÃ¼hrer einzig auf seine persÃ¶nliche Anwesenheit an der Zeugeneinvernahme verzichtet hatte. Hingegen Ã¼bte er Ã¼ber seinen damaligen Vertreter sein Recht auf Teilnahme an der Zeugeneinvernahme und das Recht, Fragen an die Zeugin W zu stellen, tatsÃ¤chlich aus.</p> <p class="Urteilstext">Im Ãbrigen hÃ¤tte es dem BeschwerdefÃ¼hrer offengestanden, die behauptete Unverwertbarkeit der Aussage der Zeugin W Ã¼ber seinen neuen Vertreter viel frÃ¼her geltend zu machen. In seiner Eingabe an die Rekursinstanz vom 9. Mai 2016 hatte dieser ausdrÃ¼cklich die Einsicht in das Protokoll der Einvernahme "einer Zeugin" vom 7. MÃ¤rz 2016 verlangt. Die Zustellung des Protokolls mit der Einvernahme der Zeugin W im Original und eine entsprechende Fristansetzung zur Stellungnahme dazu erfolgten mit Einschreiben der Gesundheitsdirektion. In der Stellungnahme vom 24. Mai 2016 liess der BeschwerdefÃ¼hrer nach Einsicht in die Zeugeneinvernahme lediglich ausfÃ¼hren, die Zeugin W sei eine Ã¼beraus ungehaltene und vom BeschwerdefÃ¼hrer abgewiesene Person, weshalb nicht verwunderlich sei, dass sie derartige Geschichten Ã¼ber den BeschwerdefÃ¼hrer erzÃ¤hle, um sich an ihm zu rÃ¤chen. Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer allerdings erst nach mehr als sechs Monaten geltend macht, die Aussage der Zeugin W sei wegen seiner Abwesenheit an der Einvernahme nicht verwertbar, handelt er wider Treu und Glauben, hatte er doch damals nicht einmal die Wiederholung der Zeugeneinvernahme in seiner Anwesenheit beantragt (vgl. dazu BGr, 5. Januar 2012, 6B_807/2011, E. 2). Die Einvernahme der Zeugin W kann daher verwendet werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Schliesslich verlangt der BeschwerdefÃ¼hrer die Einholung eines Gutachtens bei einem externen unabhÃ¤ngigen Gutachter. Denselben Antrag hatte er schon vor Vorinstanz gestellt, welche diesen mit ausfÃ¼hrlicher BegrÃ¼ndung abgewiesen hatte, worauf er in der Beschwerde nicht nÃ¤her eingeht. Bei den Akten liegt ein Fachgutachten des VeterinÃ¤ramtes vom 31. MÃ¤rz 2016 betreffend Tibiafraktur i.<span> </span>S. A [zutreffender wohl eher in Sachen Hund "C"], verfasst vom amtlichen Tierarzt Dr. H, der beim Beschwerdegegner arbeitet. <span>Bezogen auf den Beschwerdegegner als FachbehÃ¶rde ist das von einem amtlichen Tierarzt verfasste Fachgutachten als Fachbericht einzustufen </span>(zum Fachbericht vgl. VGr, 12. Mai 2016, VB.2016.00009, E. 4.3). </p> <p class="Erwgung2">Im Rechtsmittelverfahren ist der Beizug von SachverstÃ¤ndigen dann geboten, wenn die Feststellungen der an der vorinstanzlichen Anordnung mitwirkenden Fachstelle in Zweifel zu ziehen sind (Kaspar PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 7 N. 71). Solches wird vom BeschwerdefÃ¼hrer jedoch nicht geltend gemacht. Er beruft sich einzig auf die rein formellen UmstÃ¤nde, dass ein externer Gutachter unabhÃ¤ngig und der Wahrheitspflicht unterstellt sei. Es bestehen jedoch keine Anhaltspunkte dafÃ¼r, noch werden solche geltend gemacht, dass der Verfasser des Gutachtens sich in nicht objektiver Weise mit dem Befund (Bruch des Schienbeins) beim Hund "C" befasst hÃ¤tte, der Ã¼berdies weitgehend mit demjenigen des zunÃ¤chst beigezogenen Tierarztes Ã¼bereinstimmt. Zudem kommt auch der Meinung von Fachstellen ein erhÃ¶hter Beweiswert zu. Die Gerichte dÃ¼rfen grundsÃ¤tzlich darauf abstellen, wenn die Rechtsanwendung technische Probleme oder Fachfragen betrifft, zu deren Beantwortung und Gewichtung die verfÃ¼gende BehÃ¶rde aufgrund ihres Spezialwissens besser geeignet ist (PlÃ¼ss, Kommentar VRG, § 7 N. 74, 146, 149). Das ist vorliegend der Fall. Auf die Einholung eines externen Gutachtens ist daher zu verzichten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Die Vorinstanz hat ihren Entscheid sehr ausfÃ¼hrlich und zutreffend begrÃ¼ndet und ist auf die Vorbringen in der Rekursschrift vom 7. MÃ¤rz 2016 eingegangen, worauf vorab verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). In der Beschwerde verweist der BeschwerdefÃ¼hrer mit Bezug auf die GlaubwÃ¼rdigkeit der Zeugin W im Wesentlichen auf seine Rekursschrift. Eine pauschale Verweisung auf bereits vor anderen Instanzen Vorgebrachtes genÃ¼gt als BegrÃ¼ndung nicht; hingegen darf ergÃ¤nzend auf AusfÃ¼hrungen hingewiesen werden, wenn es sich hierbei um einzelne spezifische Punkte handelt und die Verweisung klar erkennen lÃ¤sst, worauf sie sich bezieht (Alain Griffel, Kommentar VRG, § 23 N. 18 in Verbindung mit § 54 N. 1). Insofern ist auf die RekursbegrÃ¼ndung zurÃ¼ckzugreifen. Die BegrÃ¼ndung ist allerdings teilweise Ã¼berholt: So fand am 7. MÃ¤rz 2016 die Befragung der Zeugin W mindestens in Anwesenheit des damaligen Vertreters des BeschwerdefÃ¼hrers statt, womit seinem Anliegen Rechnung getragen wurde (vorn E. 1.3). Darauf, dass die Zeugin W vom BeschwerdefÃ¼hrer als Ã¼beraus ungehaltene Person und verschmÃ¤hte Liebe bezeichnet wird, wird noch eingegangen. Mehr wird in der Rekursschrift zur fehlenden GlaubwÃ¼rdigkeit der Zeugin jedoch nicht vorgebracht. </p> <p class="Erwgung2">Hingegen begrÃ¼ndet die Beschwerde die beantragte Aufhebung des ausgesprochenen Tierhalteverbots nicht und verweist diesbezÃ¼glich auch nicht auf die Rekursschrift, worin die definitive Beschlagnahme des Hundes und das unbefristete Halteverbot fÃ¼r Hunde als nicht verhÃ¤ltnismÃ¤ssig â da nicht die mildest mÃ¶gliche Massnahme â bezeichnet wurden. Dies wird nachfolgend zu berÃ¼cksichtigen sein (dazu hinten E. 4).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Entsprechend der verfassungsrechtlichen Grundlage in Art. 80 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 besteht der Normzweck des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 (TSchG) im Tierschutz und nicht im Schutz des Menschen vor gefÃ¤hrlichen Tieren (BGr, 3. Juni 2013, 2C_1200/2012, E. 4.1), indem es nach Art. 1 TSchG Zweck des Gesetzes ist, die WÃ¼rde und das Wohlergehen des Tieres zu schÃ¼tzen. Insbesondere ist das unberechtigte ZufÃ¼gen von Schmerzen, Leiden, SchÃ¤den und Angst des Tieres zu vermeiden (Art. 3 lit. b Ziff. 4, Art. 4 Abs. 2 TSchG). Wer Tiere hÃ¤lt oder betreut, muss sie angemessen nÃ¤hren, pflegen, ihnen die fÃ¼r ihr Wohlergehen notwendige BeschÃ¤ftigung und Bewegungsfreiheit sowie soweit nÃ¶tig Unterkunft gewÃ¤hren (Art. 6 Abs. 1 TSchG). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss Art. 23 Abs. 1 TSchG kann die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde insbesondere das Halten von Tieren auf bestimmte oder unbestimmte Zeit den Personen verbieten, die wegen wiederholter oder schwerer Zuwiderhandlung gegen Vorschriften des Tierschutzgesetzes und seiner AusfÃ¼hrungserlasse oder gegen VerfÃ¼gungen bestraft worden sind (lit. a) oder die aus anderen GrÃ¼nden unfÃ¤hig sind, Tiere zu halten oder zu zÃ¼chten (lit. b). Ein solches von einem Kanton ausgesprochenes Verbot ist in der ganzen Schweiz gÃ¼ltig (Art. 23 Abs. 2 TSchG). Wird festgestellt, dass Tiere vernachlÃ¤ssigt oder unter vÃ¶llig ungeeigneten Bedingungen gehalten werden, so schreitet die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde unverzÃ¼glich ein. Sie kann die Tiere vorsorglich beschlagnahmen und auf Kosten der Halterin/des Halters an einem geeigneten Ort unterbringen; wenn nÃ¶tig, lÃ¤sst sie die Tiere verkaufen oder tÃ¶ten (Art. 24 Abs. 1 TSchG).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Nach Art. 3 Abs. 1 und 3 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 sind Tiere so zu halten und ist mit ihnen so umzugehen, dass ihre KÃ¶rperfunktionen und ihr Verhalten nicht gestÃ¶rt werden und ihre AnpassungsfÃ¤higkeit nicht Ã¼berfordert wird. FÃ¼tterung und Pflege sind angemessen, wenn sie nach dem Stand der Erfahrung und den Erkenntnissen der Physiologie, Verhaltenskunde und Hygiene den BedÃ¼rfnissen der Tiere entsprechen. Die Tierhalterin oder der Tierhalter muss das Befinden der Tiere und den Zustand der Einrichtungen im Rahmen der Pflege so oft wie nÃ¶tig Ã¼berprÃ¼fen und ist dafÃ¼r verantwortlich, dass kranke oder verletzte Tiere unverzÃ¼glich ihrem Zustand entsprechend untergebracht, gepflegt und behandelt oder getÃ¶tet werden (Art. 5 Abs. 1 und 2 TSchG). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2">Auch wenn vorliegend dem BeschwerdefÃ¼hrer neben anderem vorgeworfen wird, er habe einen anderen Hund (Labrador "I") beim Zusammentreffen mit seinem Hund "C" in aggressiver Weise vom Boden gehoben und geschÃ¼ttelt, geht es vorliegend darum, ob er an der Verletzung seines Hundes eine Verantwortung trage und ob er den Hund "C" im Zusammenhang mit der erlittenen Verletzung sorgsam pflegte. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer verweist auf den Zeugen S, um die Aussagen der Zeugin W zu bestreiten. In der Befragung als Zeuge vom 13. Dezember 2016 vor der Staatsanwaltschaft I sagte S aus, er habe am Tag des Vorfalls â das mÃ¼sse an einem Wochenende anfangs oder Mitte November gewesen sein, als das Eisfeld in E aufgebaut worden sei â den Welpen des BeschwerdefÃ¼hrers beobachtet. Dieser sei an der Seeanlage herumgesprungen. Auf einmal habe es "gequietscht", eine gewisse Aufregung habe geherrscht, der BeschwerdefÃ¼hrer sei in der Folge zu den Steinen am See hinuntergegangen, habe den Hund aufgehoben und geschaut, was mit dem Hund geschehen sei. Es hÃ¤tten mehrere Leute und Passanten dagesessen und sich um den Hund gekÃ¼mmert. Er habe einfach gesehen, dass der Hund herumgesprungen sei und plÃ¶tzlich gewinselt habe. Mehr habe er nicht gesehen. Der Hund habe sich danach auf dem Pullover des BeschwerdefÃ¼hrers befunden. Ãber die Verletzungen kÃ¶nne er nichts sagen, der Hund sei noch ein wenig herumgegangen, habe aber die Pfote nicht mehr belastet. Ob er gehinkt habe, kÃ¶nne er nicht sagen. Er sei in einer Distanz von 20 bis 30 m zum Hund gewesen. Wenn der BeschwerdefÃ¼hrer aber den Hund auf den Boden geworfen hÃ¤tte, hÃ¤tten die herumstehenden Personen zweifellos reagiert. Mit Schreiben vom 14. Oktober 2016 â dieses Schreiben war im Zeitpunkt der Einvernahme von S anscheinend bekannt, jedoch noch undatiert â hatte der Zeuge S schon zuvor die Anschuldigungen gegen den BeschwerdefÃ¼hrer als unwahr bezeichnet. Er sei direkter Augenzeuge gewesen und habe gesehen, wie es zur Verletzung des Tieres gekommen sei. Er bezeuge, dass sich der Hund des BeschwerdefÃ¼hrers den Beinbruch beim Herumtollen und Spielen zugezogen habe. </p> <p class="Erwgung2">Wie der Beschwerdegegner zu Recht ausfÃ¼hrte, sind die Angaben des Zeugen S zum Vorfall mit dem Hund des BeschwerdefÃ¼hrers recht unprÃ¤zise. In zeitlicher Hinsicht legte der Zeuge S den Vorfall in den November und auf ein Wochenende, derweil der 8. Oktober 2015 ein Donnerstag war. Nicht recht einsichtig ist auch, wie der Zeuge aus 20 bis 30 m Entfernung gesehen haben will, dass der Hund seine Pfote nicht mehr belaste, indessen nicht erkennen konnte, ob er gehinkt habe oder nicht. Schliesslich sah er den Vorfall als solchen nicht direkt, sondern hÃ¶rte nur das plÃ¶tzliche Winseln des Hundes beim Herumspringen am Seeufer. Im Schreiben vom 14. Oktober 2016 bezeugte S zwar, dass sich der Hund beim Herumtollen am See das Bein gebrochen habe; anlÃ¤sslich der spÃ¤teren Zeugeneinvernahme vom 13. Dezember 2016 vermochte er dagegen nichts Genaues zur Verletzung des Hundes zu sagen. </p> <p class="Urteilstext">Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass der Zeuge S gesehen hat, was er bezeugte. Jedoch kann aus den von ihm geschilderten Beobachtungen nicht zwingend geschlossen werden, dass sich der Hund dabei das Bein gebrochen habe. Entsprechend wird dadurch die Zeugenaussage von W auch nicht zwingend widerlegt, denn der Vorfall am See kÃ¶nnte sich immerhin zeitlich nach demjenigen in der Wohnung ereignet haben. Festzuhalten bleibt aber, dass die Angaben des Zeugen S in zeitlicher und sachlicher Hinsicht so vage gehalten sind, dass sie jedenfalls die Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht zu stÃ¼tzen vermÃ¶gen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>W bestÃ¤tigte als Zeugin ihre Aussagen vor der Polizei, dass sie sich am Abend des 7. Oktober 2015 mit dem BeschwerdefÃ¼hrer getroffen und spÃ¤ter mit ihm in dessen Wohnung aufgehalten habe. Sie sei aber nicht am See mit dem BeschwerdefÃ¼hrer gewesen, sondern er habe sie zuhause abgeholt, und nachdem er an der J-Strasse noch etwas abgeholt habe, seien sie in seine Wohnung gegangen, wo es dann vorerst zum Beischlaf gekommen sei. Danach habe sich der Hund C auf dem Sofa versÃ¤ubert. Der BeschwerdefÃ¼hrer habe ihn wutentbrannt gepackt und auf den Boden geworfen. Der Hund habe stark geheult und gejammert, was sie sehr beschÃ¤ftigt habe. Der Vorfall habe sich nach Mitternacht, demnach am frÃ¼hen Morgen des 8. Oktober 2015, ereignet. Morgens um 04.00 Uhr etwa sei sie wieder gegangen (vgl. auch vorn I.A).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Soweit der BeschwerdefÃ¼hrer danach trachtet, die Zeugin W insofern als unglaubwÃ¼rdig hinzustellen, als sie eine Ã¼beraus ungehaltene Person sei und sich wegen seiner ZurÃ¼ckweisung an ihm rÃ¤chen wolle, macht das ihre Aussage als Zeugin nicht unglaubwÃ¼rdig. Sie gestand zu, das GesprÃ¤ch mit dem Anwalt des BeschwerdefÃ¼hrers etwas abrupt und nicht besonders hÃ¶flich beendet zu haben, weil dieser sie dazu habe bewegen wollen, ihre VorwÃ¼rfe an den BeschwerdefÃ¼hrer zu revidieren. Es ist nicht einzusehen, weshalb diese Reaktion die GlaubwÃ¼rdigkeit der Zeugin beeintrÃ¤chtigen sollte, ist sie doch vielmehr Zeichen dafÃ¼r, dass sie von ihrer Wahrnehmung Ã¼berzeugt war. </p> <p class="Erwgung3">Vom BeschwerdefÃ¼hrer wurde ferner nicht substanziiert bestritten, dass in seiner Wohnung ein One-night-stand mit der Zeugin W stattgefunden habe, was sie erst auf Frage seines Vertreters vorgebracht hatte. Vor diesem Hintergrund erweist sich sein Vorbringen, er habe die AnnÃ¤herungsversuche der Zeugin zurÃ¼ckgewiesen, und diese wolle sich an ihm rÃ¤chen, als wenig glaubhaft. In zeitlicher Hinsicht will der BeschwerdefÃ¼hrer die Zeugin etwa um Mitternacht aus der Wohnung geworfen und kurz danach erste SMS von ihr erhalten haben, dass er seinen Hund misshandelt habe. Aus dem SMS-Verkehr zwischen ihm und der Zeugin ergibt sich allerdings etwas anderes (dazu sogleich E. 3.2.2), was gegen die GlaubwÃ¼rdigkeit des BeschwerdefÃ¼hrers spricht. Keine Rolle fÃ¼r die GlaubwÃ¼rdigkeit der Zeugin spielt, ob sie einmal Sadomaso-Praktiken anbot oder nicht, was sie ihren Angaben zufolge mit 24 Jahren gemacht habe, heute aber nicht mehr. Ferner legte sie dar, dass sie und der BeschwerdefÃ¼hrer an jenem Abend reichlich Bier konsumiert hÃ¤tten, was vom BeschwerdefÃ¼hrer nicht substanziiert bestritten wurde.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>Die Aussagen der Zeugin W sind schlÃ¼ssig und konsistent, sowohl vor der Polizei als auch vor der Staatsanwaltschaft. Insbesondere finden sie auch ihre Entsprechung im SMS-Verkehr zwischen der Zeugin und dem BeschwerdefÃ¼hrer, einerseits mit Bezug auf das Treffen vom 7. Oktober 2015 um ca. 17.00 Uhr mit dem BeschwerdefÃ¼hrer und seinem Hund, anderseits aber auch mit Bezug auf den Vorfall mit dessen Hund. Es ist daraus jedenfalls nicht ersichtlich, dass sich die Zeugin schon am Nachmittag des 7. Oktober 2015 um 14.30 Uhr mit dem BeschwerdefÃ¼hrer am See getroffen und sich der Hund bereits an diesem Tag verletzt hÃ¤tte, wie der BeschwerdefÃ¼hrer geltend macht. Der Zeuge S konnte den Zeitpunkt des Vorfalls nicht genau festlegen (vorn E. 3.1), was nicht fÃ¼r den 7. Oktober 2015 spricht.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.3 </b>Am 8. Oktober 2015 gegen Abend â die Zeugin W will die Wohnung des BeschwerdefÃ¼hrers am Morgen des 8. Oktober 2015 um ca. 04.00 Uhr verlassen haben, sie habe viereinhalb Stunden geschlafen, sich anschliessend zum Bus begeben und wÃ¼nschte dem BeschwerdefÃ¼hrer und seinem Hund noch einen "schÃ¶nen Abend" â wandte sich die Zeugin W per SMS an den BeschwerdefÃ¼hrer, um nach dem Wohlergehen des Hundes zu fragen. Bis dahin hatte sie den BeschwerdefÃ¼hrer demnach nicht angetroffen. Der BeschwerdefÃ¼hrer befand sich zum Zeitpunkt, als ihn die Nachricht der Zeugin W erreichte, mit dem Hund beim Arzt; gemÃ¤ss seinen Angaben war dies um etwa 18.00 Uhr. Es kann demnach nicht zutreffen, dass sich die Zeugin W bereits kurz nach Mitternacht mit den VorwÃ¼rfen der Misshandlung des Hundes an den BeschwerdefÃ¼hrer gewandt hÃ¤tte, weil er ihre AnnÃ¤herungsversuche zurÃ¼ckgewiesen habe, worauf schon der Wunsch nach einem "schÃ¶nen Abend" in ihrer SMS-Nachricht hinweist. </p> <p class="Erwgung3">Nachdem die Zeugin W gemÃ¤ss dem SMS-Verkehr (der dem BeschwerdefÃ¼hrer zur Einsicht zur VerfÃ¼gung stand) den BeschwerdefÃ¼hrer weder am 7. noch am 8. Oktober 2015 am See getroffen hatte, stellt sich die Frage, woher sie von der Verletzung des Hundes hÃ¤tte wissen kÃ¶nnen, wenn sie eben beim Vorfall am frÃ¼hen Morgen des 8. Oktober 2015 nicht dabei gewesen wÃ¤re. Auch wenn der SMS-Verkehr anschliessend zunehmend aggressiver wurde, Ã¤ndert dies nichts an den beschriebenen VorgÃ¤ngen. Immerhin wÃ¤re es denkbar, dass der BeschwerdefÃ¼hrer den Hund am 8. Oktober 2015 nachmittags am See ausfÃ¼hrte, wobei dieser dannzumal seine Verletzung bereits gehabt hÃ¤tte, was ihm aber das Gehen nicht verunmÃ¶glichte. VÃ¶llig ausgeschlossen erscheint Solches nicht, nachdem der BeschwerdefÃ¼hrer zugestandenermassen seinen verletzten Hund die Treppen steigen liess, da er fit genug dafÃ¼r gewesen sei und es sich dabei um eine robuste Rasse handle. Selbst wenn der Hund beim Spielen am See am Nachmittag des 8. Oktober 2015 mit einer Pfote zwischen zwei Steinen stecken geblieben und gestÃ¼rzt wÃ¤re, erklÃ¤rte dies zwar die Beobachtungen des Zeugen S, doch wÃ¤re dies jedenfalls nicht ursÃ¤chlich fÃ¼r den Beinbruch gewesen (dazu sogleich E. 3.2.4). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.4 </b>Entgegen den Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers findet die Darstellung der Zeugin W auch ihre Entsprechung im Arztbericht vom 29. Oktober 2015 und dem Fachgutachten. GemÃ¤ss dem Bericht des Arztes Dr. F sei der Hund Ã¼ber ein MÃ¤uerchen gesprungen und hÃ¤ngen geblieben. Die Verletzung sei hochgradig schmerzhaft. Im RÃ¶ntgen ergab sich eine nicht verschobene Tibiafraktur, die konservativ mit festem Verband und Schonung behandelt werden kÃ¶nnte. Die viel feiner gebaute Fibula war nicht gebrochen. AnlÃ¤sslich der Kontrolle vom 20. Oktober 2015 stellte die zustÃ¤ndige TierÃ¤rztin in derselben Praxis fest, dass der BeschwerdefÃ¼hrer das Bein des Hundes nur bis zum Tarsus verbinde. Er habe keinerlei Einsicht, dass der Knochen so vermutlich nicht heilen kÃ¶nne, obwohl mindestens fÃ¼nf Mal erklÃ¤rt worden sei, wie es korrekt wÃ¤re. In der Untersuchung vom 4. November 2015 ergab sich eine deutliche Fehlstellung am gebrochenen Bein, ein massiver Kallus (neu gebildetes Knochengewebe nach einer Fraktur) um die Frakturstellen, und es wurde Schonung des Hundes empfohlen.</p> <p class="Urteilstext">Der Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers, wonach der Hund entweder Ã¼ber ein MÃ¤uerchen gesprungen und hÃ¤ngen geblieben oder zwischen zwei Steinen am Seeufer mit einer Pfote stecken geblieben sei, steht vorab entgegen, dass keine SchÃ¼rfungen oder Kratzer auf der Haut festgestellt wurden. Solche wÃ¤ren aber zwingend zu erwarten gewesen, wenn der Hund in der raschen Bewegung durch das HÃ¤ngenbleiben an der Hinterhand plÃ¶tzlich blockiert worden und gestÃ¼rzt wÃ¤re. Zudem wÃ¤re eine sogenannte Biegefraktur zu erwarten gewesen, ebenso, dass aufgrund der hohen Krafteinwirkung auch die Fibula (Wadenbein), die viel dÃ¼nner ist als die Tibia (Schienbein) gebrochen wÃ¤re. Der radiologische Befund ergab jedoch eine fragmentierte SchrÃ¤gfraktur der Tibia (<span>Bruch geradlinig spitzwinklig zur LÃ¤ngsachse des Knochens) </span>ohne Bruch der Fibula, was auf die Einwirkung starker AxialkrÃ¤fte auf den Knochen hindeutet. Diese starken AxialkrÃ¤fte passten auf den geschilderten Aufprall des Hundebeins auf den Boden aufgrund der diagnostizierten Frakturlinie und ebenso, weil die Fibia nicht auch gebrochen ist. Dem Fachgutachten erscheint die Darstellung der Zeugin W mit Bezug auf die Verletzungen des Hundes deshalb als plausibler als diejenige des BeschwerdefÃ¼hrers. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt nichts Substanzielles vor, das ein Abweichen vom Fachgutachten und von der Darstellung der Zeugin W rechtfertigen kÃ¶nnte. Unter diesen UmstÃ¤nden erscheint die definitive Beschlagnahmung des Hundes als notwendig zum Schutz des Tieres. Dies umso mehr, als gemÃ¤ss dem vorinstanzlichen Entscheid auch die Pflege des Hundes durch den BeschwerdefÃ¼hrer stark zu wÃ¼nschen Ã¼brig liess, worauf vorab verwiesen werden kann (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Allein schon der Umstand, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Hund in der Wut auf den Boden warf mit der Folge des Beinbruchs stellt eine eklatante Verletzung der Pflicht dar, als Tierhalter ein Tier vor Schmerzen, Leiden und Angst zu bewahren (vorn E. 2.1). Danach dauerte es wiederum lange, bis der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Hund einem Tierarzt zeigte, auch wenn dies â folgt man der Darstellung der Zeugin W, wonach die Verletzung des Hundes "C" in den frÃ¼hen Morgenstunden des 8. Oktober 2015 geschah (und nicht am Nachmittag des 7. Oktober 2015) â nicht am Folgetag, sondern etwa 18 Stunden spÃ¤ter der Fall war. Dabei ist wie erwÃ¤hnt nicht ausgeschlossen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seinen Hund zuvor mit bereits gebrochenem Bein noch an den See mitnahm (vorn E. 3.1 in fine), was sich kaum mit seiner Pflicht vereinbaren liesse, das Befinden seines Tiers im Rahmen der Pflege so oft wie nÃ¶tig zu Ã¼berprÃ¼fen und ein verletztes Tier unverzÃ¼glich seinem Zustand entsprechend zu pflegen (vorn E. 2.3). Weiter wird dem BeschwerdefÃ¼hrer zu Recht vorgehalten, den Verband nicht richtig angelegt zu haben, obwohl er dazu von der TierÃ¤rztin energisch angehalten worden war (vorn E. 3.2.4). Der Hinweis des BeschwerdefÃ¼hrers darauf, zwischen ihm und dem Tierarzt habe ein MissverstÃ¤ndnis Ã¼ber die Bruchstelle geherrscht, erscheint dagegen wenig Ã¼berzeugend und hÃ¤tte ihn mindestens nicht davon abgehalten, es nach der Instruktion durch die TierÃ¤rztin am 20. Oktober 2015 richtig zu machen. Er nahm die Fehlstellung des Beines des Hundes damit in Kauf. Entgegen seiner Darstellung liess er seinen Hund auch mit der Verletzung Treppen steigen (vorn E. 3.2.3). Zudem setzte er das Schmerzmittel des Hundes ab, weil dieser es nicht vertragen habe; die Anfrage beim Tierarzt nach einem anderen Schmerzmedikament hÃ¤tte dem Hund auch diesbezÃ¼glich weitere Schmerzen erspart. Wenigstens versorgte er seinen Hund mit dem Schmerzmittel eines anderen Hundes in geringerer Dosierung. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Allerdings beruft sich der BeschwerdefÃ¼hrer auf verschiedene Belege, die ihn als liebevollen Hundehalter auszeichnen. So haben diverse Personen einen vorbereiteten Unterschriftenbogen unterzeichnet, wonach die Unterzeichneten [gemÃ¤ss vorgegebenem Text] den BeschwerdefÃ¼hrer mehrfach mit seinem Hund C gesehen hÃ¤tten und bestÃ¤tigen kÃ¶nnten, dass er mit diesem sehr liebevoll und gewissenhaft umgehe und sich sehr gut um sein Tier kÃ¼mmere. Andere Personen bestÃ¤tigten, dass er seinen Hund nicht schlage. Das wird dem BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht vorgeworfen, sondern dass er in der Wut den Hund zu Boden geworfen habe. Das mag ein einmaliges Vorkommnis in einem kurzen Moment der Unbeherrschtheit, allenfalls auch unter Alkoholeinfluss (vorn E. 3.2.1), gewesen sein. Ein solches wird aber durch die vorliegenden BestÃ¤tigungen nicht ausgeschlossen, ebenso wenig, dass der BeschwerdefÃ¼hrer im Anschluss an diesen Vorfall den Hund ungenÃ¼gend gepflegt habe. Im Ãbrigen sind auch Beobachtungen von Personen im Umfeld des BeschwerdefÃ¼hrers im Recht, die ihm einen schlechten Umgang mit seinem Hund attestieren und ihm aggressives und bedrohliches Verhalten insbesondere beim Nachfragen nach den Verletzungen seines Hundes, aber auch anderweitig, vorwerfen, die ihrerseits aber keinen Beweis fÃ¼r das konkret Vorgefallene liefern.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>In der Rekursschrift beanstandete der BeschwerdefÃ¼hrer, dass die definitive Beschlagnahme und das ihm auferlegte unbefristete Tierhalteverbot nicht die mildesten Massnahmen darstellten und unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig wÃ¤ren. Dazu nahm die Vorinstanz in ihrem Entscheid ausfÃ¼hrlich Stellung. In der Beschwerde verlangt der BeschwerdefÃ¼hrer, der Hund C sei ihm herauszugeben, und es sei ihm gegenÃ¼ber kein Tierhalteverbot auszusprechen, ohne dies jedoch zu begrÃ¼nden. Damit ist die Frage der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der angeordneten Massnahmen angesprochen. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Wesentlich ist mit Bezug auf die Frage der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit der angeordneten Massnahmen, dass die AntrÃ¤ge auf RÃ¼ckgabe des Hundes und Aufhebung des Tierhalteverbots in der Beschwerde nicht begrÃ¼ndet werden. Angesichts des Umstands, dass der BeschwerdefÃ¼hrer anwaltlich vertreten ist und es sich beim Fehlen der BegrÃ¼ndung nicht um einen rein formellen Mangel handelt, war die Beschwerdeschrift nicht zur Verbesserung zurÃ¼ckzuweisen. Fehlt die BegrÃ¼ndung, ist aber auf die Beschwerde nicht einzutreten (Alain Griffel, Kommentar VRG, § 23 N. 8 in Verbindung mit § 54 N. 1; § 23 N. 30 f.). Dies gilt auch dann, wenn eine Beschwerde nur teilweise nicht begrÃ¼ndet wird.</p> <p class="Urteilstext">Demnach ist auf die Beschwerde insofern nicht einzutreten, als sie die Herausgabe des Hundes an den BeschwerdefÃ¼hrer verlangt und das unbefristete Tierhalteverbot aufgehoben haben will. Im Ãbrigen ist die Beschwerde dagegen abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Unter diesen UmstÃ¤nden ist der BeschwerdefÃ¼hrer als vollstÃ¤ndig unterliegend zu betrachten, weshalb ihm die Kosten des Verfahrens zu auferlegen sind (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Bei diesem Ausgang steht ihm eine ParteientschÃ¤digung nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Eine solche wurde von der Gegenpartei nicht verlangt.</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 100.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 3'100.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen. </p> <p class="Einzug2">5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>