<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00270</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1965 geborene X.___, welcher über keine Berufsausbildung verfügte, reiste am 24. April 1984 in die Schweiz ein und absolvierte im Jahr 1990 eine Anlehre als Maschinenschlosser und im Jahr 1991 eine Anlehre als Heizungsmonteur. Ab dem 1. November 1991 war er als Heizungs-Hilfsmonteur angestellt. Nachdem er am 9. April 1992 ein Schleudertrauma der Halswirbel-säule erlitten hatte, meldete er sich am 25. Mai 1993 (Eingangsdatum) unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweis auf das erlittene Schleudertrauma bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/2). Die IV-Stelle tätigte beruflich-er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche sowie medizinische Abklärungen, zog die Akten der Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bei (Urk. 8/14/1-50) und liess den Versicherten begutachten. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erstattete sein Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten am 9. März 1994 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/22). Gestützt darauf (vgl. Urk. 8/26) sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 24. Juni 1994 bei einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 75 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab dem 1. April 1993 zu (Urk. 8/27 und Urk. 8/30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In den darauffolgenden Rentenrevisionsverfahren bestätigte die IV-Stelle wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt die bisherige ganze Rente bei gleichgebliebenem Gesundheitszustand (Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 5. Mai 1995 [Urk. 8/44]; Verfügung vom 2. Juli 1997 [Urk. 8/49]; Mitteilung vom 19. September 2000 [Urk. 8/53]; Mitteilung vom 20. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2002 [Urk. 8/64]; Mitteilung vom 30. Mai 2005 [Urk. 8/75]; inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nes Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellungsblatt vom 12. Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2006 [Urk. 8/80]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Mai 2008 eröffnete die IV-Stelle erneut ein Rentenrevisionsverfahren (Urk. 8/85) und informierte den Versicherten am 6. Januar 2009 darüber, dass eine medizinische Abklärung notwendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde (Urk. 8/91). Der Versicherte lehnte eine Begutachtung ab (vgl. das Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vom 28. Januar 2009 [Urk. 8/97]), weshalb ihm die IV-Stelle mit Vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 13. Januar 2010 die Aufhebung der Invalidenrente ankündigte (Urk. 8/100). Nach Einwanderhebung und mehreren Schriftenwechseln erklärte sich der Versicherte mit Eingabe vom 23. Juli 2010 bereit, sich begutachten zu lassen, allerdings nicht bei der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheid vom 17. August 2010 stellte die IV-Stelle daher erneut in Aussicht, die Rente aufzuheben (Urk. 8/118), wogegen der Versicherte am 14. September 2010 abermals Einwand erhob (Urk. 8/126). Es folgten weitere Eingaben. Am 12. Mai 2011 unterzog sich der Versicherte schliesslich sowohl einer orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dischen (vgl. Urk. 8/152/3) als auch einer neurologischen Untersuchung (vgl. Urk. 8/153/19) bei der MEDAS Z.___. Die neuropsychologische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung musste allerdings zweimal wegen Übelkeit des Versicherten abgebrochen werden und konnte nicht abgeschlossen werden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. 8/154/6). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistierte am 7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 die wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungsergebnisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/149).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese erstattete am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. 8/152), ein neurologisches (Urk. 8/153) und ein unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiges neuropsychologisches Gutachten (Urk. 8/154) und erklärte, dass eine interdisziplinäre Beurteilung ohne psychiatrische Untersuchung nicht stattfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne (Urk. 8/150). Nach Einholung eines Berichts des behandelnden Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaters des Versicherten (Bericht vom 27. Januar 2014, Urk. 8/166) veranlasste die IV-Stelle am 18. März 2014 (Urk. 8/168) eine psychiatrische Begutachtung des Versicherten an der A.___. Dres. med. B.___ und Michael C.___, Fachärzte FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten das Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181). Am 9. April 2015 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, in Folge der Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menteneinnahme werde seine Fahrtauglichkeit angezweifelt. Er werde gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, die notwendig erscheinenden Massnahmen zu ergreifen (Urk. 8/183). Am 10. Dezember 2015 teilte ihm die IV-Stelle mit, es seien keine beruflichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederungsmassnahmen möglich (Urk. 8/192; vgl. auch das Verlaufsprotokoll zur Eingliederungsberatung vom 10. Dezember 2015 [Urk. 8/193]). Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 17. Dezember 2015 [Urk. 8/199]; Einwand vom 26. Januar 2016 [Urk. 8/204]) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. Februar 2016 die bisherige ganze Invalidenrente auf Ende des nach Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf; einer allfälligen da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen gerichteten Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Urk. 2 [= Urk. 8/209]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 26. Februar 2016 Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm weiterhin die bisherige ganze Invalidenrente auszurichten. In prozessualer Hin-sicht beantragte er die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde sowie die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1 S. 2). In der Beschwerdeantwort vom 31. März 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 11. April 2016 wurde das Gesuch des Beschwerdeführers um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde abgewiesen. Sodann erachtete das Gericht die Anord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung eines zweiten Schriftenwechsels als nicht erforderlich und stellte dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin zu (Urk. 9). Mit Eingabe vom 15. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest (Urk. 11), was der Beschwerdegegnerin am 21. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 angezeigt wurde (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Anlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die verlässliche Beurteilung des psychischen Gesundheitszustandes und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3; Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_880/2015 vom 30. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 4.2.4). Wichtigste Grundlage gutachterlicher Schlussfolgerungen bildet – gegebenenfalls neben standardisierten Tests – die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (Urteil des Bundesgerichts 8C_47/2016 vom 15. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 3.2.2 mit Hinweis). Bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden kommt der Expertin oder dem Experten ein weiter Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messensspielraum zu, und es ist nicht zwingend notwendig, dass fremdanam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 3). Rechtsprechungsgemäss gibt es keine verbindliche Mindestdauer für eine psychiatrische Exploration, sondern es wird lediglich verlangt, dass die Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist, wobei der für eine psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie angemessen sein muss (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 3.2 und 8C_47/2016 vom 15. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Februar 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Untersuchungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer keinen Gesundheitsschaden aufweise, welcher ihn in seiner Arbeitsfähigkeit einschränken würde. Die suboptimale Leistungsbereit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft in der psychiatrischen Untersuchung begründe keinen Gesundheitsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mit Krankheitswert. Vielmehr erübrige sich gemäss dem Bundesgericht in solchen Fällen die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Standardindikatoren. Hinweise auf eine Aggravation ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben sich so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohl aus der aktuellen als auch aus früheren Untersuchungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 26. Februar 2016 im Wesentlichen vor, die Beschwerdegegnerin habe das recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Gehör verletzt, indem sie nicht auf die Argumente im Einwandverfahren eingegangen sei und ihren Entscheid nicht begründet habe (Urk. 1 S. 3). Die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtene Verfügung enthalte sodann keine Angaben dazu, ob die Rente wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägungsweise oder revisionsweise aufgehoben worden sei. Bereits dieser Mangel müsse zur Aufhebung der Verfügung führen (Urk. 1 S. 6). Es bestünden aber ohnehin weder Gründe für eine Wiedererwägung noch für eine Revision. Im Gutachten der A.___ vom 19. November 2014 sei von einem unveränderten Zustandsbild seit circa 1993 bis 1994 ausgegangen worden (Urk. 1 S. 6 f.). Eine Aggravation sei zudem ausgeschlossen (Urk. 1 S. 7 f.) Ein Entzug der Rente nach 22 Jahren stelle eine rechtsungleiche Behandlung dar, würden Renten, welche aufgrund eines pathogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch-ätiologisch unklaren syndromalen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdebildes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugesprochen worden seien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestützt auf lit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a Abs. 1 der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestimmungen der Änderung vom 18. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (6. IV-Revision)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> doch bereits nach 15 Jahren nicht mehr entzogen (Urk. 1 S. 8). Dem Beschwerdeführer seien sodann keine Eingliederungsmassnahmen angeboten worden, obwohl von einer Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgegangen werde (Urk. 1 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Eingabe vom 15. April 2016 brachte der Beschwerdeführer vor, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin habe es auch in der Beschwerdeantwort unterlassen, eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung für die angefochtene Verfügung nachzuliefern. Eine Aggravation liege nicht vor. Der Gesundheitszustand sei seit über 20 Jahren unverändert (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den nachfolgenden Erwägungen ist vorauszuschicken, dass die Bestimmungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisbare organische Grundlage in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den SchlB IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. Revision zur Anwen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung gelangen, „wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füllt sind“. Mit anderen Worten ist beim Nachweis einer Verbesserung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes (E. 1.1) nicht auf die genannten Spezialnormierungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugreifen, was die Beschwerdegegnerin denn auch nicht getan hat. Im Üb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen erfolgte die Rentenzusprache aufgrund einer depressiven Symptomatik und nicht aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Zustandsbildes. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Lit. a Abs. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">SchlB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">G 6. Revision – gemäss welcher Bestimmung eine Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">herabsetzung oder –aufhebung nicht mehr möglich ist, wenn ein Rentenbezüger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im Zei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tpunkt des Inkrafttretens der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6. IVG-Revision</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">5. Altersjahr zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gelegt hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder im Zeitpunkt, in dem die Überprüfung eingeleitet wird, seit mehr als 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Jahren eine Rente de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r Invalidenversicherung bezieht – ist vorliegend auch nicht analog, unter dem Aspekt einer rechtsungleichen Behandlung, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">anzuziehen. Im Gegensatz zur Regelung in lit. a Abs. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">SchlB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">G 6. Revision ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherten Personen, die das 55. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Jahren bezogen haben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht ausgeschlossen. Die Verwaltung hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">allenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Eingliederungsmassnahmen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_752/2013 vom 27. Juni 2014 E. 4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass die Beschwerdegegnerin die Rentenaufhebung nicht begründet hätte, trifft nicht zu. Sie ging implizit von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes aus, indem sie festhielt, aktuell sei kein Gesundheitsschaden mehr ausgewiesen, zumal es auch an der Leistungsbereitschaft des Beschwerdeführers in der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Untersuchung gefehlt habe und Anhaltspunkte für eine Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion bestanden hätten. Die Erwägung, es hätten sich bereits früher Hinweise auf eine Aggravation ergeben, bietet zwar Anlass, davon auszugehen, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin subsidiär auch eine wiedererwägungsweise Rentenaufhebung in Betracht gezogen hätte. Primär ging sie aber, wie gesagt, von einer Verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serung aus. Inwiefern die Beschwerdegegnerin damit die Begründungspflicht verletzt haben sollte, ist nicht ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dass die Beschwerdegegnerin auf den Einwand des Beschwerdeführers nicht eingegangen wäre, kann sodann auch nicht bestätigt werden. Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich nicht ausdrücklich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">htli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Einwand auseinandersetzen. Vielmehr durfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sie sich auf die für den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheid wesentlichen Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">punkte beschränken, was sie auch tat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Sie begnügte sich mit einer kurzen, auf das Wesentliche beschränkten Stellungnahme, indem sie festhielt, es seien keine neuen medizinischen Unterlagen eingereicht worden, die eine andere Beurteilung des Sachverhalts rechtfertigten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Übrigen wäre eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei dieser Ausgangslage ohnehin als geheilt zu betrachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein widersprüchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 8) ist eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls nicht erkennbar. Bei der Meldung einer verkehrsrelevanten Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problematik an das Strassenverkehrsamt handelte es sich um eine angemessene Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtsmassnahme (Urk. 8/183). Wie sich den nachfolgenden Erwägungen entnehmen lässt, nahm der Beschwerdeführer vor den Augen der Gutachter zu hohe Dosen an Temesta ein (E. 5). Er nahm auch anlässlich des Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beratungsgesprächs vom 10. Dezember 2015 eine Tablette Temesta ein und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärte, täglich bis zu 4-6 Tabletten einzunehmen, wenn er Ängste habe (Urk. 8/193). Angesichts dieses offenkundigen Medikamentenmissbrauchs – wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei unerheblich ist, ob es sich dabei um eine regelmässige Gewohnheit oder bloss um ein weiteres Merkmal der festgestellten Aggravation handelt (E. 5) – lässt sich das Verhalten der Beschwerdegegnerin nicht beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24. Juni 1994 (Urk. 8/27 und Urk. 8/30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) erfolgte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf die Begutachtung von Dr. Y.___, welcher dem Beschwerdeführer aufgrund einer schweren Depression eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit attestiert hatte (vgl. das Gutachten vom 9. März 1994 [Urk. 8/22]). Dieses Gutachten dient als Vergleichsbasis zur Beurteilung, ob im aktuellen Rentenrevisionsverfahren von einer Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse auszugehen ist, da in den vorausgegangenen Rentenrevisionsverfahren eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingehende Untersuchung des Beschwerdeführers nicht mehr erfolgte, sondern in jeweils knapp gehaltenen Arztberichten von einem stationären Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand berichtet wurde (Urk. 8/34, Urk. 8/48, Urk. 8/52, Urk. 8/73/3, Urk. 8/79). Das Privatgutachten von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt FMH für Neurologie, vom 22. August 2002 (Urk. 8/62) eignet sich sodann nicht als Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichsbasis, denn es wurde nicht von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (Urk. 8/61) und umfasste lediglich neurologische/neuropsychologische Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rsuchungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktuellen R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entenr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">evisionsverfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s erstattete die MEDAS Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 30. September 2011 ein orthopädisches (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/152), ein neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisches (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/153) u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd ein unvollständiges neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologisches Gutachten (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8/154).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im orthopädischen Gutachten wurde keine Diagnose mit Auswirkung auf die Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit aufgeführt. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit nannte der Gutachter ein chronisches zervikales, lumbales Rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">drom bei Haltungsstörung mit begleitenden Myogelosen, Inserti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">onstendinosen der paravertebralen Muskulatur, Ausschluss eines Bandschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">benschadens, einer Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">roforameneinengung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-10:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> M54.80) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sowie einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fluxoesophagitis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 8/152/23). Der begutachtende Orthopäde gelangte zum Schluss, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ine pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">thophysiologische Plausibilität für die lang anhaltenden und sich auswei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den, organüberschreitenden subjektiv wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genommenen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tombilder bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sicht nicht. Eine wesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tliche strukturelle Störung, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die geklagte stärkste Schmerzsymptomatik des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführers plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sibel erkläre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei der heutigen klinischen Untersuchung nicht erhoben werden. Eine wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Tätigkeit als Sa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tärinstall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ateur wie auch in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Frühere Arztberichte, in welchen dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer aus orthopädischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, seien nicht nachvollziehbar, hätten die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit doch auf subjektiven Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angaben des Beschwerdeführers ohne strukturelles Korrelat basiert (Urk. 8/152/23 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im neurologischen Gutachten wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 8/153/21):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebrales und zervikozephales Schmerzsyndrom (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">M54.90) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne sensomotorische Ausfälle </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Auffahrunfall 1992 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Karpaltunnelsyndrom beidseits (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">G56.0) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf psychogenen Handtremor beidseits (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> R25.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der begutachtende Neurologe hielt sodann fest, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n der aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ellen klinischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">suchung lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssen sich keine einem organischen neuralen Korrelat zuzuord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nende Pathologien sicher objektivieren, mit Ausnahme eines positiven Tinel-Zeichens über dem Karpalkanal beidseits. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Während der aktuellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anamnese und Untersuchung habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein in sich logisches Denken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gezeigt und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uf bereits früher Gesagtes Bezug nehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">können. Er sei fähig gewesen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seine doch umfangreiche Medikamentenliste mit jeder Dosierung prompt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dig zu nennen. Damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zugehen, dass beim Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">van</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">te </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hirnverletzung stattgefunden habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, aufgrund d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er heute gegebenen Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nese könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine milde traumatische Hirnverletzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sen werden, Hinweise dazu fänden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in den zeitnahen Akten nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 8/153/22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die bisher durchgeführten Untersuchungen bildgebender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art (Schädel-MRI) und funktioneller Art (EEG-Untersuchung) hätten gemäss vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Akten unspezifische Befunde gezeigt. Im Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> von 2002 werde aufgrund des MRI-Befundes, der Hinweise für statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehabte Shearing-Läsionen zeige, und des unspezifisch veränderten EEG-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des eine kausale Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zum Unfall, der 9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Jahre zuvor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stattgefunden habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stellt. Diese Beurteilung könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aus neurologischer Sicht in keiner Art </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und Weise nachvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lzogen werden. Zum einen bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein erhebliches zeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ches Intervall zum vermeintlich verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">enden Ereignis. Zum anderen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die festgehalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Befunde s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ämtliche unspezifisch. Dies gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> insbesondere auch für d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie EEG-Untersuchung. Hier seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> einerseits eine zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beginn der Ableitung gehäufte Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">berlagerung von Beta-Aktivität, andererseits auch eine Einstreuung von Theta-Wellen mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schwerpunkt links frontal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erwähnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dabei handle es sich um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unspezifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Befunde, die der Kollege de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nn auch korrekterweise als leichte und unspezifische Allgemeinveränderung interpretiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine von ihm festgehaltene herdförmige Fu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nktionsstörung links frontal sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kein seltener Befund, dieser sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auch bei gesunden Probanden zu beobachten. Komplett feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nd in der Beurteilung des EEGs sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Beurteilung der Medikation im Hinblick auf die Veränderung der elekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rischen Hirnaktivität. Hier müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> insbesondere das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gemäss Gutachten des Kollegen D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zum Zeitpunkt der Untersuchung ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genommene Val</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ium beachtet werden. Dieses könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu einer Veränderung der hirnelektrischen Aktivität führen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diesen Befunden, dem MRI-Befund und dem EEG-Befund, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schädigung geschlossen werden und vor allem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Kausalzusammenhang mit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">neun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Jahre zuvor erlitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Unfall mehr als fraglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Arbeitsfähigkeit sei aus rein neurologischer Sicht nicht eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urk. 8/153/23)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im (unvollständigen) neuropsychologischen Gutachten wurde festgehalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Durchführung einer ausführlichen neuropsychologischen Testung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen. Wahrend dem Gespräch habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ohne S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chwierigkeiten und detailliert ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber seine Beschwerden und den erlebten Unfall berichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Zu seinem Tagesablauf, seinen Hobbies und weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beitsversuchen befragt, habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nur vage oder gar keine Antwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en erteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Während der Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> immer wieder auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe angegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Angst zu haben und an Übelkeit zu leiden. Teilweise habe er begonnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu weinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und zu zittern, was sich im Verlaufe der Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung verstärkt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Trotz mehrerer Pausen, während welcher er sich auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hinlegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> beide Untersuchungstermine ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gebrochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Daher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nur vereinzelte Testverfahren durchgeführt werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und eine ausführliche Testung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> räum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich-konstruktive Aufgabe habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> deutliche quantitative und qualitative Minder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, alle Verfahren zur Symptomvalidierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auffällig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gefallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Da eine vollständige neuropsychologische Testuntersuchung nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe durchgeführt werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keine Aussagen über die kognitive Leistungsfähigkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer möglich (Urk. 8/154/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Dres. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___ (A.___) erstatteten ihr psychiatrisches Gutachten am 19. November 2014 (Urk. 8/181) und führten darin die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (Urk. 8/181/34):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf mittelschwere bis schwere depressive Episode im Rahmen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ner rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F33.1, F33.2), Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">teilung erschwert durch:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Einnahme von Benzodiazepinen (mindestens 3mg Lorazepam) an bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">den Untersuchungsterminen (ICD-10: F13.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> für suboptimales Leistungs- und nicht authentisches Antwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">verhalten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 8/181/34) nannten die Gutachter den Verdacht auf schädlichen Gebrauch von Benzodia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zepinen (Lorazepam) (ICD-10: F13.1) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.40). Sie hielten ausserdem fest, gesamthaft könne aufgrund der Akten eine manifeste Persönlichkeitsstörung, welche gemäss ICD-10-Definition seit der Adoleszenz beziehungsweise dem frühen Erwachsenenal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter bestehen müsse, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den (Urk. 8/181/35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter wiesen sodann auf folgende Inkonsistenzen hin: Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer habe auffallend Schwierigkeiten gehabt, selbst einfache Merkfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keits- und Konzentrationstests durchzuführen sowie Schwierigkeiten, die zent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ralen biographischen Ereignisse zeitlich zuzuordnen. Zudem habe sich eine un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scharfe zeitliche Orientierung gezeigt. Passend zu dieser fast dementiell anmu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Symptomatik habe der Beschwerdeführer von einer sehr zurückgezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Lebensweise und kaum vorhandenen sozialen Kontakten berichtet. Inkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sistent dazu habe der Beschwerdeführer aber geschildert, er sei in der Lage, sein Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zeug beispielsweise für die Fahrten ins Stadtzentrum oder zu Arztterminen eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ständig zu führen (Urk. 8/181/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter stellten i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n Bezug auf die auffälligen kognitiven Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">drei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hypothesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auf. Diese könnten 1. auf eine organische Komponente, 2. auf die Benzodiazepineinnahme während den Untersuchungen oder 3. auf ein sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">optimales Leistungs-/ nicht authenti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sches Antwortverhalten zurückgeführt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den. Die Hypothese 1 verwarfen die Gutachter unter dem Hinweis auf die neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rologische Begutachtung bei der MEDAS sowie das Fehlen zeitnaher kognitiver Einschränkungen nach dem Unfall. Die Hypothese 2 erachteten die Gutachter als möglich, da der Beschwerdeführer an beiden Untersuchungsterminen allein sichtbar jeweils 3 mg Lorazepam-Tabletten eingenommen habe, was einer rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tiv hohen Dosis entspreche und gemäss der klinischen Erfahrung durchaus zu erheblichen kognitiven Einschränkungen führen könne. Auch die Hypothese 3 zogen die Gutachter in Betracht, da die Testuntersuchungen Hinweise auf eine Aggravation ergeben hätten (Urk. 8/181/38 ff.). Der Einfluss dieser zweier Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">toren (Medikamenteneinnahme während den Untersuchungen und suboptimales Leistungsverhalten) würde die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diagnostische Zuordnung des Schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der depressiven Störung erschweren, so dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nur von einer Verdachtsdiagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegangen werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine weitere Objektivierung erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht möglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 8/181/40). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Gutachter gelangten zum Schluss, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ein Teil der Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auf die nicht medizinischen Faktoren wie die subopt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">imale Leistungsbereitschaft bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf den Gebrauch von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Benzodiazepin zurückzuführen. Zu erwähnen seien deutliche Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">berverdeutlichungstendenzen im Rahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Untersuchung sowie Inkonsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en in Bezug auf das Führen von Fahrzeugen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schliesslich müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ein erheblicher sekundärer Krankheitsgewinn durch die fast vollständige Übernahme von fast allen Verpflichtungen durch die Familie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führers erwähnt werden. Insgesamt präsentiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführer –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ähnlich w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie bei früheren Begutachtungen/Untersuchungen –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> als erheblich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geschränkt. Eine genauere Quantifizierung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> des Anteils nicht medizinischer Faktoren könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht präzise vorgenommen werden. Eine ergänzende neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rops</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ychologische Untersuchung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> angesichts der festgestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und auch angesichts der Benzodiazepin-Einnahme durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> augenblicklich nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diziert beziehungsweise nicht zielführend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In Bezug auf die medizinische un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d soziomedizinische Prognose sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zu berücksichtigen, dass die Grunderkrankung, die affektive Störung mit rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vanter Angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">symptomatik, aktuell nicht leit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">niengemäss behandel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Eine solche Behandlung sollte vom behandelnden Psychiater unbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t erwogen werden. Auch wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">prognostisch aufgrund von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">langjähriger Chronifizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erung und teilweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">berlagerung durch nicht medizinische Faktoren von keiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">günstigen Prognose ausgegangen werde, könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> durch eine adäquate Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung mit Antidepressiva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine Verbesserung der Lebensqual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ität erreicht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 8/181/41).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das orthopädische und neurologische Gutachten der MEDAS sowie das psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Gutachten der A.___ erfüllen die rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemässen Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien für eine beweistaugliche medizinische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgrundlage (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie wurden allesamt sehr sorgfältig verfasst, basieren auf fachärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen, wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten sowie insbesondere auch u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nter Berücksichtigung der geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet. Die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter legten die medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zustände und Zusa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmenhänge einleuchtend dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründeten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das neuropsychologische Gutachten, welches trotz seiner Unvollständigkeit ebenfalls sehr sorgfältig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten verfasst wurde und auf fachärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Untersuchungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> beruht, ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mag als beweistaugliche Entscheidungsgrundlage insoweit zu dienen, als daraus Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nisse über das Verhalten des Beschwerdeführers gezogen werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In somatischer Hinsicht wurden sowohl vom begutachtenden Orthopäden als auch vom begutachtenden Neurologen Einschränkungen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit verneint. In den neuropsychologischen Untersuchungen ergaben sich zwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deutliche quantitative und qual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">itative Minderleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch fielen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alle V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahren zur Symptomvalidierung auffällig aus (E. 4.2.1), was auf Aggravation hindeutet. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der begutachtende Neurologe das neurologische/neuropsychologische Pri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 22. August 2002 in einleuchtender Weise als nicht nachvollziehbar beurteilte (E. 4.2.1). Aus somatischer Sicht ist eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit somit nicht ausgewiesen, was einem unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Gesundheitszustand entspricht, erfolgte die ursprüngliche Rentenzuspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che doch ausschliesslich aufgrund psychiatrischer Diagnosen (vgl. das Feststel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blatt für den Beschluss vom 23. März 1994 [Urk. 8/26]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Begutachtung an der A.___ fand an zwei Terminen statt, am 22. September 2014 von 10.00 bis 11.50 Uhr und am 29. September 2014 von 10.00 bis 11.45 Uhr (Urk. 8/181/1). Die Gutachter nahmen sich damit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittlich viel Zeit und verfassten das Gutachten vom 19. November 2014 (Urk. 8/181) in der Folge äusserst sorgfältig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vor allem der Umstand, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alle Verfahren zur Symptomvalidierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">psychologischen Tests </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">auffällig ausfielen (E. 4.2.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und auch der von den be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gutachtenden Psychiatern durchgeführte Coin-in-the-Hand Test Hinweise für ein suboptimales Leistungsverhalten lieferte (Urk. 8/181/32), lässt erhebliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zweifel am aktuell geklagten und dargestellten Gesundheitszustand des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdeführers aufkommen. Er präsentierte sich gemäss den begutachtenden Psychiatern bei der Auskunftserteilung fast dementiell, was wiederum im Wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruch zu seinen teilweise detaillierten Schilderungen anlässlich der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">logischen Begutachtung (Urk. 8/154/6 und Urk. 8/154/9) steht. Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pant berichtete der Beschwerdeführer gegenüber dem begutachtenden Orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den, er verlasse die Wohnung eigentlich nicht (Urk. 8/152/19), während er dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenden Neurologen gegenüber schilderte, täglich etwas spazieren zu gehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/153/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9). Beide Begutachtungen fanden aber am selben Tag, dem 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, statt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/152/3 und Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">8/153/19).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Es scheint also, als stelle sich der Beschwerdeführer je nach Untersuchung beziehungsweise Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chungszweck unterschiedlich dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ins Auge sticht sodann, dass der Beschwerdeführer bei der neurologischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gutachtung angegeben hatte, am Untersuchungstag weder ein Antidepressivum noch ein Temesta eingenommen zu haben. Befragt nach dem Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> führte er aus, aufgrund der Untersuchung sei es nicht dazu gekommen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, Angst zu haben, nahm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Beschwerdeführer daraufhin noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">während des Gesprächs zwei Tabletten Temesta ein (Urk. 8/154/8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schen Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahm er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jeweils während beider Untersuchungen Temesta (Lorazepam) ein (Urk. 8/181/29; vgl. auch Urk. 8/128/8). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer vermittelte den Gutachtern dadurch den Eindruck, Temesta übermässig zu konsumieren, dabei hatte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Blutanalyse vom 16. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2011 (Urk. 8/151) einen Medikamentenspiegel weit unterhalb des therapeutischen Bereiches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Lorazepam unter 31 nmol/L bei einem Referenzwert von 60-780; dasselbe gilt im Übrigen auch für den Wirkstoff Olanzapin [&lt; 32 nmol/L bei einem Refe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">renzwert von 64-256 beziehungsweise &lt; 10 µg/L bei einem Referenzwert von 20-80]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> somit auf eine Aggravation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hin, was auch von den Gutachtern festgestellt wurde (vgl. Urk. 8/181/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Besonders auffällig hatte sich das Verhalten des Beschwerdeführers bereits vor den Begutachtungen gestaltet, indem er sich zunächst beharrlich weigerte, sich einer durch die Beschwerdegegnerin veranlassten Begutachtung zu unterziehen. Insgesamt erreichte der Beschwerdeführer durch sein Verhalten eine wesentliche Verzögerung des Rentenrevisionsverfahrens: Am 6. Januar 2009 hatte ihn die Beschwerdegegnerin darüber informiert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass eine medizinische Abklärung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig sei und eine Begutachtung veranlasst werde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/91). Der Versicherte lehnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies jedoch mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/97), weshalb ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Aufhebung der Invalidenrente angekündigt wurde (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/100). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er reichte in der Folge einen Bericht des behandelnden Dr. med. E.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 2010 (Urk. 8/109</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erklärte sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erst am 23. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– nach letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maliger Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin (Urk. 8/114) – bereit, sich begutachten zu las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, allerdings nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i der vorgesehenen Stelle (Urk. 8/115-116). Mit Vorbescheid vom 17. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kündigte die Beschwerdegegnerin da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her erneut die Aufhebung der Rente an (Urk. 8/118). Nach erneutem Hin und Her reichte der Beschwerdeführer schliesslich ein Privatgutachten von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. Oktober 2010 (Urk. 8/128</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu den Akten und unterzog sich am 12. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orthopädischen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/152/3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/153/19) bei der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die neuropsychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Untersuchung musste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bekanntlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweimal wegen Übelkeit des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgebroch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en werden und konnte letztlich nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erden (Urk. 8/143, Urk. 8/144 und Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/154/6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der angeblich schlechten gesundheitlichen Verfassung des Beschwerdeführers (Urk. 8/147) sistierte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin am 7. September 2011 die weitere Begutachtung und bat die MEDAS um Zustellung der bisher erfolgten Abklärungsergebnisse (Urk. 8/149). Von der Ankündigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdegegnerin, es sei eine Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen, bis zur Begutachtung bei der MEDAS verstrichen also mehr als zwei Jahre, wobei aufgrund der unvollständigen Untersuchungen und der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fehlenden psychiatrischen Begutachtung keine interdisziplinäre Beurteilung stattfinden konnte (Urk. 8/150). Unerfreulicherweise liess die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren in der Folge nochmals fast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwei Jahre lang ruhen, sodass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Begutachtung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers in der A.___ erst im Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2014 stattfinden konnte (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8/181). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrischen Gutachter der A.___ konnten das Vorliegen einer depressiven Störung grundsätzlich bestätigen; indes konnten sie den Schweregrad aufgrund des offensichtlichen Einflusses von weiteren Faktoren, namentlich des Benzodi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">azepin-Konsums während der Untersuchung sowie des suboptimalen Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhaltens nicht weiter objektivieren, sodass sie bloss einen Verdacht auf eine mittelschwere bis schwere depressive Episode diagnostizieren konnten (Urk. 8/181/40). Bei dieser Sachlage kann aber nicht erstellt werden, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer aktuell nach wie vor an einem invalidisierenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden leiden würde, was Voraussetzung für die weitere Ausrichtung ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Invalidenrente wäre. Zutreffend ist vielmehr, dass mit dem im Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit eine deutliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Wenn die Gutachter – obwohl sie das Vorliegen einer mittelgradigen bis schwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren depressiven Episode aufgrund ihrer Untersuchungen nicht bestätigen konn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten – dafür hielten, dass seit ungefähr 1993 von einem weitgehend unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">änderten Zustandsbild ausgegangen werden könne, übersehen sie, dass der da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">malige Gutachter, Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, keine Anzeichen für eine Rentenbegehrlichkeit er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennen und weder von Inkonsistenzen noch von Aggravationstendenzen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte (Urk. 8/22/4). Wenn solche aktuell indes offensichtlich bestehen, haben sich die medizinischen Verhältnisse insofern verändert. Dass sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer im wesentlichen vordergründig unverändert präsentierte, be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutet daher nicht, dass keine relevante Veränderung seines Gesundheitszustan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des eingetreten wäre, zumal die Beurteilung der A.___-Gutachter aufgrund des Benzodiazepingebrauchs während der Untersuchung sowie aufgrund der fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellten suboptimalen Leistungsbereitschaft und des nicht authentischen Ant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortverhaltens erheblich erschwert war (Urk. 8/181/42). Wenn im Rahmen der grundsätzlich bestehenden depressiven Störung weder eine mittelschwere noch eine schwere depressive Episode nachgewiesen werden kann, besteht aber kein invalidisierender Gesundheitsschaden mehr. Vor diesem Hintergrund ist es un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblich, wenn die Gutachter die präsentierte Einschränkung wegen der für ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil der Problematik verantwortlichen nicht-medizinischen Faktoren nicht genauer quantifizieren konnten (Urk. 8/181/41). Das Einholen fremdanamnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischer Auskünfte von Angehörigen des Beschwerdeführers (vgl. Urk. 1 S. 9 und Urk. 5) oder die Vornahme ergänzender Abklärungen erweisen sich bei dieser Sach- und Aktenlage als nicht erforderlich; letzteres hielten die Gutachter denn auch für nicht zielführend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angesichts seines Verhaltens beim Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ratungsgespräch vom 10. Dezember 2015 im Beisein seines Rechtsvertreters (Urk. 8/193) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmassnahmen angeboten wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den konnten, ist sodann nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Aufhebung der bisherigen Rente zu Recht erfolgt und die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p></div> </div></body></html>