{"Signatur": "SG_VG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2018-03-17", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2016-86--B-2016-87--B-2016-89-92_2018-03-17.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte/?type=1563347022&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=3693&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&cHash=1fcbacfeef98c306023f9ed0f3b88ee7", "Checksum": "3e7b88450c1614479d73c934de8f3f67"}, "Num": ["B 2016/86, B 2016/87, B 2016/89-92"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 17.03.2018 B 2016/86, B 2016/87, B 2016/89-92"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 17.03.2018 B 2016/86, B 2016/87, B 2016/89-92"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 17.03.2018 B 2016/86, B 2016/87, B 2016/89-92"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art.\u00a03 Abs.\u00a04 SVG (SR\u00a0741.01). Art.\u00a08 StrG (sGS\u00a073.21). Verkehrsanordnung; Aufhebung bewirtschaftete Parkpl\u00e4tze.Die (weggefallene) M\u00f6glichkeit des Parkierens bildet f\u00fcr sich allein kein Kriterium f\u00fcr die Einteilung von Strassen bzw. kein Anlass f\u00fcr eine \u00c4nderung der Einteilung. Aus dem Gemeingebrauch, welcher an den Strassenfl\u00e4chen besteht, l\u00e4sst sich zudem kein Anspruch auf eine Beibehaltung von Oberfl\u00e4chenpl\u00e4tzen ableiten. F\u00fcr die Beschr\u00e4nkung des Gemeingebrauchs (kurzfristiges Abstellen von Fahrzeugen; vgl. Art.\u00a020 Abs.\u00a02 StrG) ist kein zus\u00e4tzliches (formelles) Verfahren im Sinn von Art.\u00a039 ff. StrG erforderlich.Im Bereich der 51 aufzuhebenden Parkpl\u00e4tze befinden sich in einer Gehdistanz von 200-500m rund 1930 Parkpl\u00e4tze (oberirdisch und in Parkh\u00e4usern). Somit stehen gen\u00fcgend \u00f6ffentliche Parkpl\u00e4tze in n\u00e4chster Umgebung der Standorte der Beschwerdef\u00fchrer zur Verf\u00fcgung. Die Gehdistanz ist auch f\u00fcr \u00e4ltere Leute zumutbar. Personen mit \u201eParkkarte f\u00fcr behinderte Personen\u201c und Personen, die sie transportieren, k\u00f6nnen sodann Parkierungserleichterungen in Anspruch nehmen und auch an mit Parkverboten signalisierten Stellen bzw. in Begegnungszonen w\u00e4hrend einer gewissen Zeit ihr Fahrzeug abstellen. Soweit durch die Parkplatzaufhebung \u00fcberhaupt eine Erschwerung der bestimmungsgem\u00e4ssen gewerblichen Nutzung der Liegenschaften im betreffenden Gebiet resultiert, kann diese angesichts der vorhandenen, in Gehdistanz erreichbaren Parkplatzinfrastruktur und der aus der Verkehrsverminderung resultierenden Vorteile nicht als unzumutbar gelten. Von einem Eingriff in die Eigentumsgarantie (Art.\u00a026 Abs.\u00a01 BV; SR\u00a0101) oder die Wirtschaftsfreiheit (Art.\u00a027 BV) kann unter diesen Umst\u00e4nden nicht ausgegangen werden (Verwaltungsgericht, B\u00a02016/86 und 87, B\u00a02016/89-92)."}], "ScrapyJob": "446973/61/51", "Zeit UTC": "19.02.2021 00:33:53", "Checksum": "4ff563d1b5e6b0a4c498bbdf6790569a"}