<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00930</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. Juli 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1975 geborene X.___ meldete sich am 15. Januar 2004 (Eingangsda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Schwyz zum Leistungsbezug an (Urk. 9/1). Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Schwyz medizinische sowie berufliche Abklärungen getroffen hatte (Urk. 9/9, 9/14-16), gewährte sie dem Versicherten mit Verfügung vom 2. Juni 2004 berufliche Massnahmen (Urk. 9/19). Mit Bericht vom 11. Juli 2005 wurden diese abgebro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 9/21), da der Versicherte selbständig erwerbstätig wurde. Ein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch wurde mit Verfügung vom 29. Juli 2005 verneint (Urk. 9/2). Nachdem der Versicherte gegen diesen Entscheid Einsprache erhoben hatte (Urk. 9/28), wurde dieser mit Einspracheentscheid vom 31. Oktober 2006 (Urk. 9/39) sowie mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 13. März 2007 bestätigt (Urk. 9/50).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. April 2012 (Eingangsdatum) meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Rücken- und Kniebeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 9/68). Diese tätigte erwerbliche Abklärungen (Urk. 9/70) und zog die Akten des Unfallversicherers bei (Urk. 9/74). Nachdem weitere Arztberichte eingeholt worden waren (Urk. 9/78-79, 9/86, 9/125-127), teilte die IV-Stelle dem Versicherten am 26. Mai 2014 mit, sie übernehme die Kosten für ein Belastbarkeitstraining (Urk. 9/130). Dieses wurde mit Schreiben vom 4. August 2014 abgebrochen (Urk. 9/140). In der Folge veranlasste die IV-Stelle die Erstellung eines polydisziplinären Gutachtens bei der Begutachtungsstelle Y.___, welches am 9. März 2015 erstattet wurde (Urk. 9/159). Mit Schreiben vom 28. September 2015 teilte die IV-Stelle dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit, auf das Y.___-Gutachten könne nicht abgestellt werden, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb eine neue Begutachtung erforderlich sei (Urk. 9/180). Daraufhin wurden aktuelle Berichte der behandelnden Ärzte eingereicht (Urk. 9/181-182). Am 18. Mai 2016 erstattete die Begutachtungsstelle Z.___ ihr Gutachten (Urk. 9/198). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren, in dessen Rahmen weitere Arztberichte eingereicht wurden (Urk. 231, 9/234, 9/242), verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 8. August 2017 einen Anspruch des Versicherten auf eine Rente der Invalidenversicherung (Urk. 2 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[= 9/257]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 8. September 2017 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht und beantragte, die angefochtene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung sei aufzuheben und es sei ihm mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten anzuordnen. In prozessualer Hinsicht wurde beantragt, es sei die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und in der Person von Fürsprecher Frank Goecke ein unentgeltlicher Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treter zu bestellen. Zudem wurde der Antrag gestellt, den Beschwerdeführer per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlich zu befragen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 6. Oktober 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. Oktober 2017 angezeigt wurde (Urk. 11). Mit Schreiben vom 16. Oktober 2017 reichte Rechtsanwalt Frank Goecke seine Honorarnote ein (Urk. 12-13). Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 27. Oktober 2017 legte er einen Arztbericht der A.___ auf (Urk. 14-15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die gesamthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 4.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funktionellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Komplex „Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>-</span><span>Komplex „Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 7.4).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung wurde erwogen, es seien umfassende medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Abklärungen getätigt worden. Auf die Beurteilung der Gutachter könne indes nur teilweise abgestellt werden. Aus rechtlicher Sicht sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer in einer angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, es sei im Wesentlichen auf das Y.___-Gutachten abzustellen. Im Z.___-Gutachten sei zu Unrecht davon ausgegangen worden, dass sich die Knieprobleme des Beschwerdeführers nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden. Diese Beurteilung zeige eine Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässigkeit des Gutachters, welche den Wert des gesamten Gutachtens in Frage stelle. Auch auf die psychiatrische Beurteilung des Z.___-Gutachtens könne nicht abgestellt werden. Die ärztlichen Berichte würden zeigen, dass beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer mindestens eine mittelschwere depressive Episode vorliege. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer verfüge kaum über Ressourcen, weshalb von einer Arbeitsunfähigkeit zwischen 30 % und 80 % auszugehen sei. Schliesslich sei die IV-Stelle von einem zu tiefen Valideneinkommen ausgegangen. Dieses belaufe sich auf Fr. 131'196.-- (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Y.___-Gutachten vom 9. März 2015 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 9/159 S. 29): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits (ICD-10: M 54.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Stabilisierung mittels Spondylodese L5/S1 am 24.5.2013 B.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mikrosequesterektomie L5/S1 am 17.3.2011 bei Radikulärsyndrom S1 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI LWS 9.9.2011: kleiner Rezidiv-Bandscheibenvorfall L5/S1 rechts mit Irritation der abgehenden S1 Nervenwurzel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierende Gonalgie links (ICD-10: M 25) nach</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiplen arthroskopischen Sanierungen in der Vergangenheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniedistorsionstrauma rechts beim Fussballspielen 16.8.1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniearthroskopie rechts mit lateraler Teilmeniskektomie bei umschriebener Chondropathie medialer Femurkondylus, Knorpel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fraktur laterales Tibiaplateau, C.___</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniedistorsionstrauma links 22.9.2001</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniekontusion links an einem Entleerhahn 10.7.2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Kniearthroskopie links mit Diagnose einer grossen trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tisch bedingten Knorpelläsion am Kondylus medialis des linken Knies (C.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kniearthroskopie links, Debridement, Notchplastik, bei Pliquaruptur inframedialis und Chondromalazie Grad II (C.___ 3.3.2004)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Patellarspitzensyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode (ICD-10: F 32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im rheumatologischen Teilgutachten wurde festgehalten, der Explorand klage über Schmerzen in beiden Knien beim Treppensteigen, bei langem Stehen von mehr als 30 Minuten sowie beim Laufen. Häufig habe er zudem ein Blockadege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fühl. Unter Rückenschmerzen leide er ebenfalls, mit Ausstrahlung bis zum linken Knie. Er habe jeden Tag Kopfschmerzen. Seit dem Autounfall im Jahr 2011 leide er unter einem Tinnitus. Hinzu kämen Nackenbeschwerden mit Ausstrahlung in die linke Schulterregion und ein Einschlafgefühl der linken Hand inklusive Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger. Auch mit dem rechten Handgelenk habe er Beschwerden, welche belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abhängig seien (Urk. 9/159 S. 51-52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gangbild sei leicht hinkend, mit leicht vermehrter Valgusstellung rechts und normaler Achsenstellung des linken Knies. Die Lendenwirbelsäule sei in den unteren Segmenten L4/5 und L5/S1 druckdolent. Es bestehe ein Impingement der linken Schulter mit Schmerzhaftigkeit ab 90°, die Elevation sei jedoch vollständig möglich. In den Kniegelenken seien keine Hinweise für eine Überwärmung oder Schwellung erkennbar. Auf der rechten Seite bestehe eine Druckempfindlichkeit im lateralen Kniekompartement mit möglichem positiven Meniskus-Zeichen für den Aussenmeniskus (Urk. 9/159 S. 57-58).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Untersuchung fänden sich Hinweise für ein cervicales Facettensyndrom mit Dermatom-unspezifischen Ausstrahlungen in den linken Arm und ohne sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">somotorische Ausfallsymptomatik. Der Explorand könne keine genaue Angabe zu den Missempfindungen im Handbereich machen. An der linken Schulter bestehe ein leichtes Impingement-Syndrom, ohne Hinweise für eine höhergradige Rotatorenmanschettenläsion. Die Knie seien in der Beweglichkeit nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Das Röntgenbild zeige keine relevanten degenerativen Veränderungen. Auch Knorpelschäden lägen nicht vor. Zusammenfassend könne festgehalten werden, dass zwar somatische Befunde vorliegen würden. Das Ausmass der Schmerzpräsentation sowie das subjektive Erleben der Einschränkungen würden jedoch das somatisch erklärbare Ausmass übersteigen (Urk. 9/159 S. 62).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aus rheumatologischer Sicht sei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte in seiner angestammten Tätigkeit als Heizungsmonteur zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig. In einer angepassten, leichten bis intermittierend mittelschweren Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sei er jedoch zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 9/159 S. 63).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde festgehalten, der Explorand klage über Schmerzen am Rücken, am Kopf, in den Knien und in beiden Schultern. Er habe auch starke Ein- und Durchschlafstörungen, sei nervös, innerlich unruhig, sozial zurückgezogen und gereizt. Immer wieder denke er daran, was er mit seinem Unternehmen hätte aufbauen können und sei dann frustriert und enttäuscht (Urk. 9/159 S. 66).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der affektive Rapport zum Exploranden sei nur teilweise herstellbar. Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkte für Bewusstseins- oder Orientierungsstörungen lägen nicht vor. Der Explorand berichte von deutlichen Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, welche während der Exploration nicht speziell auffallen würden, jedoch auch nicht geprüft würden. Im formalen Denken werde starkes Grübeln beschrieben. Affektiv wirke der Explorand ratlos, insgesamt affektarm, deprimiert und hoff</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nungslos (Urk. 9/159 S. 71-72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei eine deutliche depressive Symptomatik mit Interessenverlust, erhöhter Ermüdbarkeit, Verminderung des Antriebs, vermindertem Selbstwertgefühl, negativen Zukunftsperspektiven sowie Suizidgedanken und Schlafstörungen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">handen. Damit seien die ICD-Kriterien für eine schwere depressive Episode erfüllt. Bestätigt werde diese Einschätzung durch die Hamilton Depression Scale Testung, in welcher der Explorand 30 Punkte erreicht habe. Da die geschilderten Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen nicht ausreichend mit somatischen Befunden erklärt werden könnten, müsse des Weiteren vom Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung ausgegangen werden (Urk. 9/159 S. 74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde ausgeführt, der Versicherte sei sowohl in angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter als auch in angepasster Tätigkeit zu 80 % arbeitsunfähig (Urk. 9/159 S. 75).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Zusammenfassung wurde festgehalten, in seiner ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit sei der Versicherte vollständig arbeitsunfähig. In einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten, leichten bis intermittierend mittelschweren Tätigkeit sei der Versicherte aus rheumatologischer Sicht zu 80 % arbeitsfähig. Aus psychiatrischer Sicht hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen bestehe auch in dieser Verweistätigkeit lediglich eine 20%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (Urk. 9/159 S. 36).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das rheumatologische Teilgutachten vermag zu überzeugen. Es beruht auf sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fältigen und allseitigen Untersuchungen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/159 S. 55-58</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), berücksichtigt die geklagten Beschwerden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/159 S. 51-52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/159 S. 8-28</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Gutachter erhob detail</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lierte Befunde, legte die medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend dar und begründete seine Schlussfolgerungen nachvollziehbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten findet sich zwar der Titel «psychiatrischer Untersuchungsbefund». Festgehalten wurden dort jedoch grösstenteils subjektive Darstellungen des Beschwerdeführers und keine objektiven Beobachtungen des Gutachters. So schreibt der Gutachter, der Explorand gebe deutliche Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions- und Gedächtnisstörungen an (Urk. 9/159 S. 71). Diese seien während der Untersuchung nicht speziell aufgefallen und nicht geprüft worden. Weshalb der Gutachter darauf verzichtete, die angegebenen Konzentrations- und Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen zu prüfen, ist unklar. Weiter wird von deutlichen Schuldgefühlen berichtet, die jedoch nirgends näher erläutert werden. Wie sich der Umstand, dass der Beschwerdeführer Morgengymnastik betreibt (Urk. 9/159 S. 69) und seinen Sohn zumindest teilweise an Fussballspiele begleitet (Urk. 9/159 S. 55), mit dem angegebenen Interessenverlust vereinbaren lässt, wird nicht erläutert. Wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüchlich erscheint zudem, dass gemäss der Beurteilung des Gutachters mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tens seit dem Oktober 2012 von einer schweren depressiven Episode auszugehen sei (Urk. 9/159 S. 75), jedoch in diesem Zeitraum nie eine stationäre Therapie stattgefunden hat. Der Beschwerdeführer befindet sich lediglich alle zwei Wochen in psychiatrischer Behandlung (Urk. 9/159 S. 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich ist zu bemängeln, dass der Gutachter die geschilderten psychosozialen Belastungsfaktoren wie die berufliche Situation und die damit einhergehende negative Zukunftsperspektive nicht von der diagnostizierten Krankheit abgrenzte. Insgesamt erweist sich seine Beurteilung daher nicht schlüssig, weshalb nicht darauf abgestellt werden kann. Die IV-Stelle ordnete daher zu Recht eine neue Begutachtung an.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Z.___-Gutachten vom 18. Mai 2016 wurden folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 9/198 S. 85):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">residuelles radikuläres sensomotorisches Ausfallsyndrom der Wurzel S1 rechts und sensibles der Wurzel S1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerative LWS-Veränderungen (MRI 02/16)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mikrosequestrektomie L5/S1 rechts am 17.3.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Re-Dekompression L5/S1 rechts, Dekompression L5/S1 links und Spondylodese L5/S1 am 24.5.2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">depressive Störung, aktuell leichtgradige Episode (ICD 10: F 32.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">somatoforme Schmerzstörung (ICD 10: F 45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende genannt (Urk. 9/198 S. 85):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Zwangserkrankung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit impulsiven Zügen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Peritendinose der Schultern ohne Funktionsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch beidseitige Patellachondropathie oder –chondromalazie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach mehrfachen arthroskopischen Interventionen links und rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell: keine Funktionsstörung, Kniegelenke reizlos</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Karpaltunnelsyndrome </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Migräne ohne Aura</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach HWS-Distorsionstrauma am 16.7.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperlipidämie gemäss Akten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas (BMI 34,7)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Nikotinabusus </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im orthopädischen Teilgutachten wurde festgehalten, der Explorand klage über tiefsitzende Rückenschmerzen, die teils stechend, teils pulsierend auftreten und bis in die Oberschenkel ausstrahlen würden. Im Bereich der Fusssohlen träten Lähmungserscheinungen auf. Er könne bis zu zwei Stunden sitzen, müsse dabei jedoch immer wieder die Position wechseln. Auch im Schulterbereich habe er Schmerzen, im Gegensatz zu den Rückenschmerzen seien diese jedoch erträglich. In gleicher Intensität wie die Schulterschmerzen würden Schmerzen in den Knien auftreten. Diese seien belastungsabhängig und würden sich vor allem beim Trep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensteigen bemerkbar machen. Im Sitzen habe er praktisch keine Beschwerden (Urk. 9/198 S. 53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gangbild des Exploranden sei leicht hinkend. Er wirke ernst und besorgt. Das An- und Auskleiden erfolge weitestgehend problemlos. Dabei sei der Einbein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand möglich. Der Explorand sei gross und von kräftiger Statur. Die Schulter- und Nackenmuskulatur sei kräftig, palpatorisch jedoch weich und nicht druck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">empfindlich. Der Aufbau der Brustwirbelsäule sei achsengerecht, mit gut entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ckelter paravertebraler Muskulatur. Die Rotation sei nur endgradig leicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Die Funktion der Schultern sowie der Ellbogen, der Hand- und Finger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenke sei einwandfrei. Bei der Funktionsprüfung der Schultern würden diskret endgradige Schmerzen angegeben. Die Beinmuskulatur sei kräftig, die Funktion der Hüft-, Knie- und Fussgelenke einwandfrei. Die Kniegelenke seien reizlos, mit einer beidseitigen deutlichen Druckdolenz der medialen patellaren Gelenksfacet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Urk. 9/198 S. 54-55).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klinisch imponiere der Explorand durch seine kräftige Statur. Aufgrund der lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bosakralen Spondylodese bestehe eine entsprechende Einschränkung der lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bosakralen Dehnbarkeit mit eingeschränkter Funktion. Auffallend sei die unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedliche Tonisierung der paralumbalen Muskulatur mit paralumbaler musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lärer Dybalance (Urk. 9/198 S. 57).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, aufgrund des chronischen lumbosakra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Schmerzsyndroms seien dem Versicherten keine schweren körperlichen Tätigkeiten mehr zumutbar. Leichte bis mittelschwere wechselbelastende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten ohne Zwangshaltungen könne der Versicherte hingegen weitgehend ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten. Schmerzbedingt bestehe eine Einschränkung von 20 % (Urk. 9/198 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 57-59).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im neurologischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand klage über konstante, dumpf auftretende Kreuzschmerzen. Der Schmerz sei bewegungs- und belastungsabhängig und würde auf der linken Seite bis ins Bein über das Knie hinaus ausstrahlen. Rechts reiche die Schmerzausstrahlung nur bis in den Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkel. Hinzu kämen Nackenschmerzen, wobei diese von geringerer Intensität seien als die Rückenschmerzen. Seit ungefähr einem Jahr verspüre er in den Fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerkuppen der rechten Hand ein Taubheitsgefühl, welches am Morgen jeweils am schlimmsten sei. Zudem leide er täglich unter Kopfschmerzen (Urk. 9/198 S. 60-61).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der klinischen Untersuchung sei die aktive Lendenwirbelsäulenbeweglichkeit massiv eingeschränkt. Die paravertebrale Muskulatur sei rechtsbetont vermehrt tonisiert und druckdolent, die radikulären Provokationsmanöver seien negativ. Es liege ein chronisches Lumbovertebral-Syndrom vor. Sichere Anhaltspunkte für eine persistierende radikuläre Reizsymptomatik würden hingegen fehlen. Zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen den angegebenen lumbovertebrogenen Beschwerden und den objektivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Befunden bestehe eine Diskrepanz (Urk. 9/198 S. 66-67).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, körperlich schwere Tätigkeiten seien dem Versicherten nicht mehr zumutbar. Für körperlich leichte Tätigkeiten ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg sowie ohne Zwangshaltungen und mit der Möglichkeit, die Position zu wechseln, sei der Versicherte hingegen arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig (Urk. 9/198 S. 68).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde festgehalten, der Explorand klage über Schmerzen in der Wirbelsäule, die beidseits in die Knie ausstrahlen würden. Hinzu kämen ständige Schulterbeschwerden, Nacken- und Kopfschmerzen. Er sei häufig traurig und ziehe sich aus dem Sozialleben zurück. Des Weiteren leide er unter Ängsten und Kontrollzwängen (Urk. 9/198 S. 72).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Explorand sei bewusstseinsklar und allseits orientiert. Das Denken sei geord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net. Im Gespräch sei er fokussiert und weder in der Konzentration noch in der Aufmerksamkeit beeinträchtigt. Hinweise für Wahnvorstellungen oder Ich-Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen lägen nicht vor. Der affektive Rapport sei herstellbar, die Stimmung eher dysphorisch gereizt. Von der Grundstimmung her wirke er deprimiert, die Schwingungsfähigkeit sei reduziert (Urk. 9/198 S. 74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte sei aufgrund der Schmerzen sehr auf sich fixiert und limitiere sich dadurch in seinem Funktionsradius (Urk. 9/198 S. 77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im interdisziplinären Konsens wurde zur Arbeitsfähigkeit festgehalten, in seiner angestammten Tätigkeit sei der Versicherte aus somatischen Gründen nicht mehr arbeitsfähig. Leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit einem Traglimit von 10 kg könne er zeitlich zu 100 % ausführen, wobei das Rendement unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der chronischen Schmerzen, der depressiven Komponente sowie der Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sönlichkeitsstruktur um 30 % reduziert sei (Urk. 9/198 S. 89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Ansicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vermag das Gutachten zu überzeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Es beruht auf sorgfältigen und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llseitigen Untersuchungen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">198 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 54-55, S. 62-64, S. 73-74)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, berücksichtigt die geklagten Beschwerden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">198 S. 52-53, S. 60-61, S. 72-73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und ist in Kenntnis der relevanten Vorakten abgegeben worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">198 S. 4-39</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Gutachter haben detaillierte Befunde und hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">raus begründete Diagnosen erhoben, die medizinischen Zustände und Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar begründet. Daher erfüllt das Gutachten die rechtsprechungsgemässen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen an beweistaugliche Entscheidungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundlagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer macht geltend, es könne nicht auf das Z.___-Gutachten abgestellt werden. Im orthopädischen Teilgutachten sei zu Unrecht die Gonarth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rose als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtet worden. Der Gutachter habe keine genügenden Befunde erhoben. Insbesondere habe er zu Unrecht darauf verzichtet, eine erneute Röntgenuntersuchung vorzunehmen. Zudem habe der Gutachter nicht begründet, weshalb er eine «failed back surgery» verneine (Urk. 1 S. 5 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem orthopädischen Teilgutachten kann entnommen werden, dass der Gutachter die Funktion der Kniegelenke umfassend prüfte. Er konnte keine Einschränkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen feststellen. Die Kniegelenke waren reizlos. Hingegen bestand eine deutliche Druckdolenz der medialen patellaren Gelenksfacetten (Urk. 9/189 S. 54). Bereits im Y.___-Gutachten war keine Bewegungseinschränkung der Knie festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt worden. Die Röntgenuntersuchung hatte keine relevanten degenerativen Veränderungen gezeigt. Auch relevante Knorpelschäden konnten nicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen werden (Urk. 159 S. 61). Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass der Gutachter die Anordnung einer weiteren Röntgenuntersuchung nicht für notwendig erachtete. Im Übrigen steht die Wahl der Untersuchungsmethode gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung im Ermessen der Gutachter (Urteil des Bundesgerichts 8C_780/2014 vom 25. März 2015, E. 5.1). Auch das Vorbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, der orthopädische Gutachter habe nicht dargelegt, weshalb keine «failed back surgery» vorliege, geht fehl. So begründete er seine Einschätzung mit den bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Befunden und führte aus, aufgrund dieser könnte die beschriebene epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fusionelle Instabilität nicht einwandfrei nachvollzogen werden (Urk. 9/198 S. 58). Abgesehen davon ist es gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheidend, welche Diagnosen gestellt werden. Relevant ist einzig, welche Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten hat (BGE 136 V 279 E. 3.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, entgegen der Einschätzung des psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atrischen Gutachters liege nicht nur eine leichte depressive Episode vor. Vielmehr sei von einem schwereren psychiatrischen Leiden auszugehen, was auch aus dem Bericht der A.___ vom 12. Dezember 2016 hervorgehe (Urk. 1 S. 7). Zwar wurde dem Beschwerdeführer im besagten Bericht die Diagnose einer mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telgradigen depressiven Episode gestellt (Urk. 9/231 S. 1). Es wird jedoch nicht nachvollziehbar dargelegt, wie die behandelnden Ärzte zu dieser Einschätzung gelangten. Zudem stehen die erhobenen Befunde im Widerspruch zur gestellten Diagnose. So wurde festgehalten, im Kontaktverhalten sei der Beschwerdeführer freundlich, der affektive Rapport sei herstellbar. Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis seien gut (Urk. 9/231 S. 2). Wie diese Befunde mit einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen depressiven Episode vereinbar sein sollen, wird nicht erläutert. Aus die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Grund vermag der Bericht die Beweiskraft des Gutachtens nicht in Zweifel zu ziehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits erwähnt, sind gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. E. 1.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachfolgend ist deshalb die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit des Beschwerdeführers anhand der vom Bundesgericht genannten Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">katoren zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter dem Aspekt „funktioneller Schweregrad“ ist in Betracht zu ziehen, dass die diagnoserelevanten Befunde und Symptome nicht besonders ausgeprägt erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der im Rahmen der Begutachtung erhobene Psychostatus war weitgehend unauffällig. Der affektive Rapport war herstellbar, Aufmerksamkeit, Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion und Gedächtnis erschienen nicht relevant beeinträchtigt (Urk. 9/198 S. 74), was auch von den behandelnden Ärzten festgestellt wurde (Urk. 9/231 S. 2). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallend war, dass dem Beschwerdeführer keine emotionale Aufhellung möglich war (Urk. 9/198 S. 74). Im Bericht der A.___ vom 12. Oktober 2017 wird indes von einem aufgeschlossenen Patienten berichtet (Urk. 14 S. 2), der sich über die in der Kochgruppe erzielten Ergebnisse stolz zeigte (Urk. 14 S. 4), was für das Vorhandensein einer emotionalen Schwingungsfähigkeit spricht. Zu berücksichtigen ist ferner, dass die Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft sind. Gegenüber dem psychiatrischen Gutachter gab der Beschwerdeführer an, seit zwei Monaten nicht mehr in psychiatrischer Behandlung zu stehen (Urk. 9/198 S. 72). Davor hatte er seine Psychologin lediglich alle zwei Wochen aufgesucht (Urk. 9/159 S. 70). Im Z.___-Gutachten wurde denn auch darauf hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen, eine Psychotherapie erscheine sinnvoll (Urk. 9/198 S. 78). Wie aus dem Bericht der A.___ vom 12. Oktober 2017 hervorgeht, konnte der Beschwerdeführer von therapeutischen Massnahmen bereits nach kurzer Zeit pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fitieren (Urk. 14 S. 4), was für die Wirksamkeit einer konsequenten Therapie spricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Komorbiditäten wurde im Z.___-Gutachten festgehalten, neben der leichtgradigen depressiven Episode bestehe eine Schmerzstörung, was als Hindernis für eine erfolgreiche Integration zu werten sei (Urk. 9/198 S. 77).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum Komplex „Persönlichkeit“ ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar eine Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akzentuierung, jedoch keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Persönlichkeitsstörung diagnostiziert wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">198 S. 78</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Hinsichtlich des Komplexes „Sozialer Kontext“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ressourcen vorhanden sind. Der Beschwerdeführer trifft sich mit Kollegen und geht einmal pro Woche in eine Autogarage um sich zu unterhalten (Urk. 9/198 S. 71). Er pflegt einen guten Kontakt zu seinen Eltern und besucht seinen Bruder mehrmals pro Monat (Urk. 9/198 S. 69). Auch zu einem seiner Söhne pflegt er ein sehr gutes Verhältnis und begleitet ihn wenn möglich zu seinen Fussballspielen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9/159 S. 55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gemäss seinen eigenen Angaben stellt diese Beziehung für ihn eine grosse Ressource dar (Urk. 14 S. 2). Insgesamt verfügt der Beschwerdeführer somit über ein intaktes soziales Umfeld, ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingter sozialer Rückzug ist nicht erkennbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zum - beweisrechtlich entscheidenden - Aspekt der Konsistenz ist schliesslich zu erwähnen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass angesichts der Alltagstätigkeiten des Versicherten nicht von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen gesprochen werden kann. So betätigt er sich körperlich, interes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siert sich für das Weltgeschehen und geht spazieren (Urk. 9/198 S. 71). Auch zeigt er weiterhin Interesse an Musik, was aus seinen zahlreichen Einträgen auf seinem öffentlich einsehbaren Facebookprofil hervorgeht. Angesichts der nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpften therapeutischen Massnahmen kann zudem nicht von einem erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Leidensdruck ausgegangen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ergibt sich aus der Prüfung der Standardindikatoren und deren Gesamtwürdigung, dass der Beschwerdeführer bei Ausschöpfung der vorhande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Ressourcen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in der Lage ist, eine lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densangepasste Tätigkeit zu verrichten. Dafür sprechen nebst den objektiven Befunden insbesondere das intakte soziale Umfeld sowie der fehlende Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorhandenen Komorbidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine gewisse Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Leistungsfähigkeit zu bejahen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">womit von einer 80%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle stützte sich zur Berechnung des Valideneinkommens auf statistische Werte und ging von einem Valideneinkommen von Fr. 90'122.05 aus (Urk. 2 S. 3). Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, es sei auf sein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen als Selbstständigerwerbender abzustellen. Das relevante Jahresdurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schnittseinkommen belaufe sich auf Fr. 131'196.-- (Urk. 1 S. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Akten geht hervor, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich der Beschwerdeführer im Mai 2009 selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig machte und eine GmbH gründete (Urk. 9/70 S. 3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Geschäftsführer mit Einzelunterschrift und Gesellschafter konnte er über das Gesellsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aftskapitel ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügen und sämtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Entscheidungen der GmbH treffen. Obwohl er formellrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich Arbeitnehmer der von ihm beherrschten GmbH wa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r, ist er daher gemäss bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtlicher Rechtsprechung invalidenversic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herungsrechtlich einem Selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digerwerbenden gleichzustellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_453/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015, E. 4.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie im Handelsregister ersichtlich ist, wurde die GmbH bereits am 14. November 2011 wieder gelöscht. Gemäss bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Rechtsprechung lässt sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Einkommensentwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei kurzzeitig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübter selbständiger Erwerbstätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zuverlässig voraussagen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_868/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2014, E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bereits aus diesem Grund kann das während dieser Zeit ausbezahlte Salär nicht als Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men herangezogen werden. Hinzu kommt, dass die GmbH offensichtlich bereits vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Juni 2011 mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. So wurden nicht nur die Beitragszahlungen an die Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich in den Jahren 2010 und 2011 in Betreibung gesetzt (Urk. 9/217 S. 49-80), sondern es wurde auch allen Angestellten aus betrieblichen Gründen auf Ende Juli 2011 gekündigt (Urk. 9/218 S. 4). Da der Gesundheitsschaden beim Beschwerdeführer gemäss Angaben im Anmeldefor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mular erst am 17. Juni 2011 eintrat (Urk. 9/68 S. 3), erscheint höchst unwahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich, dass sich die betriebliche Situation in dieser kurzen Zeit so dramatisch verschlechtert haben sollte. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wäre der Beschwerdeführer daher selbst ohne Eintritt des Gesundheitsschadens nicht mehr selbständig erwerbstätig. Daher erscheint es gerechtfertigt, zur Bestimmung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss den vom Bundesamt für Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abzustellen. Angesichts der Ausbildung sowie des Alters des Beschwerdeführers ist von einem monatlichen Einkommen von Fr. 5'925.-- auszugehen (LSE 2014, Tabelle T17, Montageberufe). U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) sowie angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Punkten im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. die auf der Website des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten“ publizierten Lohnentwicklungsdaten) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt sich ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 75'090</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">925</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- / 40 x 41,7 x 12 / 2‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">220</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> x 2‘2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Damit ist dem Einkommensvergleich ein Valideneinkommen in dieser Höhe zugrunde zu legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Daten bei Rentenrevisionen vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.2.2,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 142 V 178 E. 2.5.8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittswerten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 321 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b/aa). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/aa). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und darf 25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2; 134 V 322 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b/bb-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 126 V 75 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a/bb). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkts führen dür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fen (Urteile des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung darf das (kantonale) Sozialversicherungsgericht sein Ermessen, wenn es um die Beurteilung des Tabellenlohnabzuges gemäss BGE 126 V 75 geht, nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (BGE 137 V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">71 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 und 126 V 75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde bei der Festsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt oder zu Unrecht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen (vgl. Urteile des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_113/2015 vom 26. Mai 2015 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_808/2013 vom 14. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.1 mit Hinweisen).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Angesichts dessen, dass dem Beschwerdeführer nur noch leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar sind, ist auf den Lohn für prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Tätigkeiten (Zentralwert), Kompetenzniveau 1, abzustellen und somit von einem standardisierten monatlichen Einkommen von Fr. 5‘312.-- auszugehen (LSE 2014, S. 35, Tabelle TA1, TOTAL, Kompetenzniveau 1). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘220 Punkten im Jahr 2014 auf 2‘249 Punkte im Jahr 2017 (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rubrik „Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten“ publizierten Lohnentwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsdaten) ergibt dies bei einem Beschäftigungsgrad von 80 %, welcher dem Beschwerdeführer zumutbar ist, ein Bruttoeinkommen von rund Fr. 53'857.-- (Fr. 5‘312.-- / 40 x 41,7 x 12 / 2‘220 x 2‘249 x 0,8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Gewährung eines behinderungsbedingten Abzugs von 10 % resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 48’471.-- (Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53'857.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x 0,9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invalideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48’471.-- resultiert im Vergleich zum Valideneinkommen von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">75'090.-- eine Erwerbseinbusse von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 26’619</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">35 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entspricht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 8. August 2017 nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass sich angesichts der beweiskräftigen Beurteilungsgrundlagen weitere Abklärungen, so insbesondere die beantragte Befragung des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers sowie die Einholung eines weiteren Gutachtens, erübrigen (antizipierte Beweiswürdigung, vgl. BGE 124 V 90 E. 4b, 122 157 E. 1d und 136 I 229 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. September 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ersuchte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung sowie um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Person von Fürsprecher Frank Goecke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 2). Vorliegend sind die Voraussetzungen zur Bewilligung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Prozessführung und unentgeltlichen Rechtsvertretung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgeric</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht (GSVGer) erfüllt (vgl. Urk. 4-6/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), weshalb dem Gesuch stattzugeben ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen. Ausgangsgemäss sind sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen, zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtkasse zu nehmen. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 GSVGer hinzuweisen, wonach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zahlung der Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fürsprecher Frank Goecke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, macht mit seiner Honorarnote vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden sowie Spesen in der Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 140.40 geltend, wobei 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Minuten für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Schreiben an den Klienten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt 540</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Verfassen der Beschwerde, 60 Minuten für die Eingabe ans Gericht bezüglich unentgeltlicher Prozessführung und ein Schreiben an den Klienten, 15 Minuten für das Verfassen des Schreibens bezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Honorarnote</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">90</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für das Studium des Urteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inklusive Bespre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angefallen seien resp. anfallen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Angesichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen, dass Fürsprecher Frank Goecke den Beschwerdeführer bereits im Verwaltungsverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren vertreten hat,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erscheint dies als übersetzt. Zudem sind darin auch Positionen enthalten, welche grundsätzlich nicht entschädigt werden (vgl. den Leitfaden Amtliche Mandate der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016, S. 57 ff.). So werden administrative Arbeiten, welche vom Sekretariat verrichtet werden können, wie Schreibarbeiten, Terminabsprachen, Bestellung, Verpacken und Rücksendung von Akten, Adressnachforschungen, Aktenablage, Erstellung der Honorarrechnung, Verfassen administrativer Schreiben, Aktenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehr und Fotokopierzeit nicht entschädigt. Dasselbe gilt für soziale Betreuung, minimale Aufwände wie beispielsweise Kenntnisnahme von Vorladungen, Bemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungen in parallelen Verfahren und Rechtsstudium. Barauslagen werden zwar zusätzlich vergütet. Entschädigt werden jedoch nur no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">twendige, effektive Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Vorliegend entfallen mindestens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Minuten auf Positionen, welche grundsätzlich nicht entschädigt werden (Administrativschreiben, Kurztelefonate). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die geltend gemachten Auslagen werden nicht näher bezeichnet. Damit ist unklar, wie sich dieser Betrag im Einzelnen zusammensetzt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund, dass der Rechtsvertreter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bescheidverfahren ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten hat und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein wesentlicher Teil der Beschwerdeschrift die Wiedergabe des Einwandes darstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, erscheint der Aufwand für das Verfassen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrift als zu hoch. Bei grosszügiger Betrachtung können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunden für das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassen der Beschwerdeschrift </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">inklusive Gesuch um unentgeltliche Prozessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie eine halbe Stunde für notwendige Korrespondenz als gerechtfertigt betrachtet werden. Eine weitere Stunde Aufwand kann zudem anerkannt werden, wenn berücksichtigt wird, dass der Rechtsvertreter das Urteil mit de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch zu besprechen hat. Ferner sind Auslagen in der Höhe von rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 57.20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen (Port</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Eingabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. September 2017, 18. September 2017, 16. Oktober 2017, 27. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Fotokopien). Dem unentgeltlichen Rechtsvertreter ist daher eine Entschädigung in der Höhe von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">319.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zuzusprechen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext"><span class="Normal Dispotext">In Bewilligung des Gesuchs </span><span class="Normal Dispotext">vom </span><span class="Normal Dispotext">8. September 2017</span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext">geltliche Prozessführung gewährt und Fürsprecher Frank Goecke als unentgeltlicher Rechts</span><span class="Normal Dispotext">vertreter</span><span class="Normal Dispotext"> </span><span class="Normal Dispotext">bestellt</span><span class="Normal Dispotext">.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Fürsprecher Frank Goecke, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2’319</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Fürsprecher Frank Goecke</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage der Doppel von Urk. 14-15</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger</p><p></p></div> </div></body></html>