A bteilung I A -2089/2006 {T 1/2} U rteil vom 8. M ärz 2007 M itw irkung: R ichter Beat Forster (Vorsitz); R ichter Jürg Kölliker; R ichter André M oser; G erichtsschreiberin M ichelle Eichenberger. B K W FM B Energie A G , Viktoriaplatz 2, 3000 Bern 25, Beschw erdeführerin, vertreten durch R echtsanw alt, LL.M . W alter Streit, G esell- schaftsstrasse 27, Postfach 6858, 3001 Bern, gegen Eidg. D epartem ent für U m w elt, Verkehr, Energie und K om m unikation (U VEK ), Bundeshaus N ord, 3003 Bern, Vorinstanz, betreffend N ichtigkeit bzw . A ufhebung der B efristung der B etriebsbew illigung des K ernkraftw erks M ühleberg; Verfügung des U VEK vom 13. Juni 2006. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Entscheid vom 28. O ktober 1998 verlängerte der Bundesrat der BKW FM B Energie AG die Betriebsbew illigung für das Kernkraftw erk M ühleberg (KKW M ühleberg) vom 14. D ezem ber 1992 bis am 31. D ezem ber 2012. Er führte unter anderem aus, der w esentliche G rund der Befristung sei m it der Vornahm e einer Alternativenevaluation zum KKW M ühleberg w eggefallen. D em Ergebnis einer Abstim m ung im Kanton Bern, der ebenfalls befristeten Bew illigung für das Kernkraftw erk Beznau II und dem U m stand, dass bei einer Lebensdauer des KKW M ühlebergs von 40 Jahren nach 20 Jahren eine U m w andlung in eine unbefristete Bew illigung in der Ö ffentlichkeit nicht verstanden w ürde, sei jedoch m it einer erneuten Befristung R ech- nung zu tragen. B. D ie BKW FM B Energie AG reichte am 25. Januar 2005 beim Bundesrat ein G esuch um Aufhebung dieser Befristung ein. D ieser trat am 10. Juni 2005 m angels Zuständigkeit nicht auf das G esuch ein und überw ies es zw ecks w eiterer Behandlung an das Eidg. D epartem ent für U m w elt, Verkehr, Ener- gie und Kom m unikation (U VEK). M it Verfügung vom 13. Juni 2006 w ies das U VEK das Begehren der BKW FM B Energie AG um Feststellung, die Befristung der Bew illigung sei m it Inkrafttreten des Kernenergiegesetzes vom 21. M ärz 2003 (KEG , SR 732.1) dahin gefallen bzw . nichtig gew or- den, ab. D ie Befristung stelle keinen derart schw erw iegenden inhaltlichen M angel dar, w elcher die N ichtigkeit der Bew illigung in diesem Punkt zur Folge habe. Auf das Eventualbegehren, die Befristung sei ohne D urchfüh- rung eines erneuten Betriebsbew illigungsverfahrens aufzuheben, trat es nicht ein. D enn hierbei gehe es um eine w esentliche Änderung der Bew illi- gung, die in einem ordentlichen Bew illigungsverfahren erfolgen m üsse. C . M it Eingabe vom 13. Juli 2006 führt die BKW FM B Energie AG (Beschw er- deführerin) gegen die Verfügung des U VEK (Vorinstanz) bei der Eidg. R e- kurskom m ission für Infrastruktur und U m w elt (R EKO /IN U M ) Beschw erde. Sie verlangt die Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es sei festzu- stellen, dass die Befristung der Betriebsbew illigung des KKW M ühleberg m it dem Inkrafttreten des KEG dahin gefallen sei und sie für das Kernkraft- w erk über eine unbefristete Bew illigung verfüge. Eventualiter sei die Be- fristung der Betriebsbew illigung aufzuheben. D ie Beschw erdeführerin m acht vorab N ichtigkeit der Befristung geltend. Bei der Befristung handle es sich keinesw egs um eine polizeirechtliche, sondern vielm ehr um eine politisch m otivierte. Eine rein politisch begründete Befristung habe m it dem Inkrafttreten des KEG jedoch jegliche R echtsgrundlage verloren. Zur w ei- teren Begründung bringt die Beschw erdeführerin vor, der W egfall der Be- fristung w ürde keine sicherheitsrelevanten Fragen aufw erfen. Zudem sei das KKW M ühleberg in der Schw eiz das einzige Kernkraftw erk, w elches ohne jeglichen sachlichen G rund noch über eine Befristung verfüge, w es- halb eine Verletzung des R echtsgleichheitsgebots und des G ebots der G leichbehandlung der G ew erbegenossen vorliege. D urch die Befristung w erde sie gegenüber anderen Kernkraftw erken diskrim iniert und im W ett- bew erb behindert. Auch habe die Vorinstanz verfassungs- und gesetzes-3 rechtliche Verfahrensbestim m ungen verletzt, indem sie nicht auf das Even- tualbegehren, die Befristung sei aufzuheben, eingetreten sei. Ebenfalls sei, da die Strom produktion des KKW M ühleberg für die G ew ährung der Strom versorgung der N ordw estschw eiz von em inenter Bedeutung sei, R echtssicherheit zu schaffen. Schliesslich w erde durch die Befristung das Verhältnism ässigkeitsprinzip verletzt und die D urchführung eines erneuten Betriebsbew illigungsverfahrens sei verfassungsw idrig. D . D ie Vorinstanz beantragt m it Vernehm lassung vom 10. O ktober 2006 die Abw eisung der Beschw erde. M it der diskrim inierenden W irkung der Be- fristung für die Beschw erdeführerin habe sie sich auseinandergesetzt. Auch bedeute eine Befristung keine Festlegung der Lebensdauer eines Kernkraftw erks. W enn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt w ürden, habe die Beschw erdeführerin Anspruch auf die Erteilung einer w eiteren Bew illigung. Eine Bew illigung könne jedoch nicht nur aus Sicherheitsgrün- den befristet w erden. D ie Prüfung w eiterer Befristungsgründe und auch der Verhältnism ässigkeit sei aber nur im ordentlichen Verfahren gestützt auf eine um fassende D okum entation m öglich. D a die Befristung eine w ich- tige Abw eichung von der Betriebsbew illigung darstelle, sei ein erneutes Betriebsbew illigungsverfahren durchzuführen. D a die hierfür notw endigen U nterlagen von der Beschw erdeführerin nicht eingereicht w orden seien, habe auf jenes Begehren nicht eingetreten w erden können. Auch sei nicht ersichtlich, inw iefern eine Befristung die Strom versorgung in Frage stellen könne. W eiter führt die Vorinstanz aus, die Voraussetzungen gem äss Evi- denztheorie seien nicht gegeben, w eshalb die Befristung nicht nichtig ge- w orden sei. Im Ü brigen seien die R echtsgrundlagen im KEG gleich w ie un- ter dem alten Atom gesetz. E. In ihren Schlussbem erkungen vom 27. N ovem ber 2006 hält die Beschw er- deführerin an ihren Anträgen und der Begründung fest. Zusätzlich w eist sie darauf hin, dass es sich bei der Befristung keinesw egs um ein w ichtiges Eigenschaftsm erkm al der Bew illigung handle. Vielm ehr sei die Befristung einzig politisch m otiviert und es bestehe ein R echtsanspruch auf eine un- befristete Betriebsbew illigung, w enn säm tliche Voraussetzungen gem äss KEG erfüllt seien. Eine Befristung sei nur ausnahm sw eise und einzig, w enn Aspekte der Sicherheit (noch) nicht abschliessend beurteilt w erden könnten, m öglich. Schliesslich sei die D urchführung eines ordentlichen Be- triebsbew illigungsverfahrens zw ecks G ew ährung des G ehörsanspruchs D ritter nicht nötig, da die D auer der Betriebsbew illigung an neues zw in- gendes R echt anzupassen sei und die Anlage hierbei keine technischen Änderungen erfahre und dauernd überw acht w erde. F. Per 1. Januar 2007 übernahm das Bundesverw altungsgericht das bei der R EKO /IN U M anhängig gem achte Verfahren. G . Auf w eitere Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten befind- lichen Schriftstücke w ird, sow eit erforderlich, in den nachfolgenden Erw ä- gungen eingegangen.4 D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. Beschw erden gegen Verfügungen des U VEK im Bereich der Kernenergie, die nicht in den Anw endungsbereich der Ausnahm eregelung von Art. 32 Abs. 1 Bst. e des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32) fallen, w erden vom Bundesverw altungsgericht beurteilt. Es ist dam it zur Ü bernahm e des vorliegenden Verfahrens von der R EKO /IN U M und der Beurteilung der vorliegenden Beschw erde zuständig (Art. 53 Abs. 2 VG G ). 2. Zur Beschw erde ist nach Art. 48 Bst. a des Bundesgesetzes vom 20. D e- zem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) befugt, w er durch die angefochtene Verfügung berührt ist und ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. D ie Beschw erdeführerin ist als Adressatin der angefochtenen Verfügung zur Beschw erde legiti- m iert. 3. D ie Beschw erdeführerin verlangt unter anderem die Feststellung, die Be- fristung der Betriebsbew illigung des KKW M ühleberg sei m it dem Inkraft- treten des Kernenergiegesetzes vom 21. M ärz 2003 (KEG , SR 732.1) da- hin gefallen und sie verfüge für dieses W erk über eine unbefristete Bew illi- gung. Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Feststellungsbegehrens ist das Vorliegen eines Feststellungsinteresses. Ein solches ist gegeben, w enn die antragstellende Person ohne die verbindliche und sofortige Fest- stellung des Bestandes, N ichtbestandes oder U m fangs öffentlichrecht- licher R echte und Pflichten G efahr liefe, dass sie oder die Behörde ihr nachteilige M assnahm en treffen oder ihr günstige unterlassen w ürde. Ein rechtliches Interesse ist nicht erforderlich, vielm ehr genügt auch ein bloss tatsächliches Interesse (vgl. ALFR ED KÖ LZ / ISABELLE H ÄN ER , Verw altungsver- fahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, R z. 200 ff.). D ie gesuchstellende Person, die ihr schutzw ürdiges Interesse m it einem Leistungs- oder G estaltungsbegehren w ahren kann, hat ein sol- ches und nicht nur ein auf Feststellung gerichtetes Begehren zu stellen, sofern ihr daraus nicht unzum utbare N achteile entstehen (G rundsatz der Subsidiarität der Feststellungsverfügung; vgl. TH O M AS M ER KLI / AR TH U R AESC H LIM AN N / R U TH H ER ZO G , Kom m entar zum G esetz über die Verw altungs- rechtspflege im Kanton Bern, Bern 1997, N . 20 zu Art. 49, m it H inw eisen; KÖ LZ/H ÄN E R , a.a.O ., R z. 207). Im vorliegenden Fall kom m t dem obgenann- ten H auptbegehren um Feststellung der N ichtigkeit der Befristung neben dem Eventualantrag, die Befristung der Bew illigung sei aufzuheben, selb- ständige Bedeutung zu. Folglich ist darauf einzutreten. 4. D a Eingabeform und -frist (Art. 11, 50 und 52 Abs. 1 Vw VG ) gew ahrt und auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen (Art. 52 und 63 Abs. 4 Vw VG ) erfüllt sind, ist auf die Beschw erde einzutreten. 5. D as Bundesverw altungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf R echtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger Fest- stellung des rechtserheblichen Sachverhalts und R echtsfehler bei der Aus- übung des Erm essens – sow ie Angem essenheit hin (Art. 49 Vw VG ).5 6. D ie Beschw erdeführerin m acht vorab N ichtigkeit der Befristung geltend. N ichtigkeit könne bei D auerverfügungen auch durch nachträgliche R echts- änderung eintreten. Eine rein politisch begründete Befristung der Betriebs- bew illigung für das KKW M ühleberg habe m it Inkrafttreten des KEG jegli- che R echtsgrundlage verloren. D enn nach der Konzeption des KEG seien politische Aspekte ausschliesslich im R ahm enbew illigungsverfahren durch die politischen Behörden zu beurteilen. D a zudem das KKW M ühleberg keiner Änderung der R ahm enbew illigung gem äss Art. 65 Abs. 1 KEG be- dürfe, könne es gem äss Art. 106 KEG als bestehendes Kernkraftw erk ohne neue R ahm enbew illigung w eiterbetrieben w erden. D adurch sei eben- falls klar, dass der W eiterbetrieb nicht von politischen Ü berlegungen ab- hängig gem acht w erden dürfe. D ie Erteilung der Betriebsbew illigung ge- m äss Art. 19 ff. KEG sei ein reiner Akt der R echtsanw endung und kein po- litischer Entscheid. W enn die gesetzlichen Bew illigungsvorschriften erfüllt seien, bestehe ein R echtsanspruch auf Erteilung. Zw ar könne eine Bew illi- gung ausnahm sw eise befristet w erden, dies jedoch bloss aus polizeirecht- lichen und nicht politischen G ründen. D ies ergebe sich auch aus der Bot- schaft zum KEG . D as KKW M ühleberg erfülle säm tliche gesetzlichen Vo- raussetzungen. Ebenso genüge es den m it Bew illigung vom 14. D ezem - ber 1992 angeordneten Auflagen, w elche auf eine unbefristete Bew illigung ausgerichtet seien. 6.1 D ie Vorinstanz bestreitet die N ichtigkeit der Befristung. D ie Verfügung lei- de w eder an einem besonders schw erw iegenden Fehler noch stelle die Befristung einen offensichtlichen oder zum indest leicht erkennbaren Fehler dar. Zudem lege die Beschw erdeführerin nicht dar, inw iefern der angeb- liche M angel offensichtlich oder klar erkennbar sei. Im Ü brigen sei die R echtsgrundlage unter dem KEG gleich w ie unter dem alten Atom gesetz. D es W eiteren hält sie fest, es könne vorliegend nicht beurteilt w erden, ob das KKW M ühleberg alle Bew illigungsvoraussetzungen inkl. allfälliger As- pekte aus dem nicht nuklearen Bereich erfülle. D afür sei ein Verfahren nach Art. 6 KEG durchzuführen. D enn die Aufhebung der Befristung sei als w esentliche Abw eichung von der Betriebsbew illigung zu qualifizieren, w es- halb gem äss Art. 61 KEG ein Erlassverfahren (Art. 49 ff. KEG ) durchzufüh- ren sei. 6.2 W enn N ichtigkeit vorliegen w ürde, bliebe für das Bundesverw altungsge- richt nur, diese N ichtigkeit festzuhalten; denn eine nichtige Verfügung bzw . Auflage ist rechtlich unverbindlich und kann keine W irkungen entfalten. N ichtigkeit bildet jedoch die Ausnahm e und ist nur in seltenen Fällen von qualifizierter Fehlerhaftigkeit anzunehm en. O b N ichtigkeit vorliegt, be- stim m t sich dabei nach der sog. Evidenztheorie (vgl. BG E 122 I 99 E. 3a.aa, BG E 116 Ia 215 E. 2c). D anach m üssen kum ulativ drei Voraus- setzungen erfüllt sein: • Es m uss ein schw erw iegender R echtsfehler vorliegen; • der Fehler m uss zudem offenkundig oder zum indest leicht erkennbar sein; • die Annahm e der N ichtigkeit darf nicht zu einer ernsthaften G efähr-6 dung der R echtssicherheit führen. O ffenkundig ist ein Fehler, der einer durchschnittlich, nicht juristisch gebil- deten Person auffallen sollte. Als N ichtigkeitsgründe stehen form elle M än- gel im Vordergrund, so die offensichtliche örtliche oder sachliche U nzu- ständigkeit, gew ichtige Verfahrensfehler w ie die qualifizierte Verletzung des G ehörsanspruchs sow ie schw erw iegende Form - oder Eröffnungsfeh- ler. Inhaltliche M ängel haben dem gegenüber nur in besonders schw eren Fällen die N ichtigkeit einer Verfügung zur Folge (vgl. zum G anzen: U LR IC H H ÄFELIN / G EO R G M Ü LLE R / FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Auflage, Zürich 2006, R z. 955 ff.; PIER R E TSC H AN N EN / U LR IC H ZIM M E R LI, All- gem eines Verw altungsrecht, 2. Auflage, Bern 2005, § 31 R z. 16 ff.; M ER K LI/AESC H LIM AN N /H ER ZO G , a.a.O ., N . 55 ff. zu Art. 49). 6.3 D iese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt. Sollte die Befristung tatsächlich aus rein politischen G ründen auferlegt w orden sein, w ürde dies keinen ausserordentlich schw erw iegenden inhaltlichen M angel darstellen, der offenkundig im obgenannten Sinne ist. D enn w eder die Frage, ob die Befristung einzig politisch m otiviert ist, noch die Frage, ob eine derart be- gründete zeitliche Beschränkung der Betriebsbew illigung (noch) zulässig ist, lassen sich ohne vertieftes Studium der Akten und der R echtslage be- antw orten. D ie Beschw erdeführerin unterlässt es denn auch, die O ffenkun- digkeit des M angels zu begründen. Auf ihre Behauptung, die Befristung sei ausschliesslich politisch m otiviert und deshalb unter der H errschaft des KEG nichtig, ist an dieser Stelle deshalb nicht näher einzugehen. Ander- w eitige schw erw iegende M ängel sind nicht ersichtlich und w erden von der Beschw erdeführerin denn auch nicht geltend gem acht. Folglich w eist die Betriebsbew illigung aufgrund der Befristung keinen qualifizierten M angel auf, der es rechtfertigen w ürde, die Befristung für nichtig zu erklären. D er H auptantrag ist dam it als unbegründet abzuw eisen. 7. D ie Beschw erdeführerin stellt zusätzlich das Eventualbegehren, die rechts- kräftig erteilte Betriebsbew illigung für das KKW M ühleberg sei dahinge- hend zu ändern bzw . anzupassen, als die Befristung aufgehoben w erde. 8. D ie Vorinstanz trat auf das Begehren der Beschw erdeführerin um Aufhe- bung der Befristung nicht ein. D a es sich hierbei um eine w esentliche Ab- w eichung von der Betriebsbew illigung handle, sei gem äss Art. 65 Abs. 2 KEG eine Änderung der Bew illigung nach dem Verfahren für deren Erlass erforderlich. Folglich sei die vorliegende Frage in einem Be- triebsbew illigungsverfahren zu erörtern. D ies gelte nicht bloss für w esent- liche Abw eichungen, w elche Ausw irkungen auf die nukleare Sicherheit und/oder Sicherung hätten. Zudem sei bis anhin über die Befristung stets in einem atom rechtlichen Verfahren und unter Beteiligung der Ö ffentlich- keit entschieden w orden. W eil die eingereichten U nterlagen nicht vollstän- dig seien, könne das ordentliche Bew illigungsverfahren nicht eröffnet w er- den. 9. D ie Beschw erdeführerin ist hingegen der Ansicht, die Vorinstanz habe Art. 65 KEG falsch ausgelegt. Bei dieser Bestim m ung gehe es um bew illi- gungspflichtige Änderungen an der Anlage und nicht um Anpassungen von 7 N ebenbestim m ungen der Bew illigung an geänderte gesetzliche Vorgaben. W eiter sei zu beachten, dass nur Änderungen betreffend die nukleare Si- cherheit und Sicherung unter Art. 65 KEG fielen. N ach dem Sinn und Zw eck sow ie dem W ortlaut der Bestim m ung erfasse Art. 65 KEG einzig w esentliche Änderungen von G egenständen, w elche nach Art. 21 KEG zu bew illigen seien. 10. Art. 65 KEG sieht für w esentliche Abw eichungen von der Betriebsbew illi- gung eine Änderung der Bew illigung nach dem Verfahren für deren Erlass vor (Abs. 2). Für Änderungen, die nicht w esentlich von einer Bew illigung nach Absatz 2 abw eichen, jedoch einen Einfluss auf die nukleare Sicher- heit oder Sicherung haben können, braucht der Inhaber eine Freigabe der Aufsichtsbehörden (Abs. 3). Ü brige Änderungen sind den Aufsichtsbehör- den zu m elden (Abs. 4). Vorliegend ist prim är von Bedeutung und strittig, ob es sich bei der Aufhebung der Befristung überhaupt um eine Änderung der Betriebsbew illigung gem äss Art. 65 KEG handelt, d.h. ob der G el- tungsbereich dieser Bestim m ung betroffen ist. Erst w enn dies allenfalls zu bejahen w äre, ist auf die Frage der W esentlich- oder U nw esentlichkeit der Änderung einzugehen. 10.1 Eine Auslegung ist notw endig, w o der G esetzesw ortlaut entw eder unklar ist oder w o Zw eifel bestehen, ob der scheinbar klare W ortlaut den w ahren Sinn der N orm w iedergibt (vgl. zum G anzen H ÄFELIN /M Ü LLER /U H LM AN N , a.a.O ., R z. 214; U LR IC H H ÄFELIN / W ALTE R H ALLE R , Schw eizerisches Bundesstaats- recht, 6. Auflage, Zürich 2002, R z. 80 und 92). Ausgangspunkt der Ausle- gung bildet der W ortlaut von Art. 65 KEG , w elcher von "w esentliche(n) Ab- w eichungen von der Bau- oder Betriebsbew illigung" (Abs. 2), "Ände- rungen, die nicht w esentlich von einer Bew illigung oder Verfügung nach Absatz 2 abw eichen" (Abs. 3) und "übrige(n) Änderungen" (Abs. 4) spricht. W orauf sich diese Abw eichungen zu beziehen haben, um in den Anw en- dungsbereich von Art. 65 KEG zu fallen, ist dem W ortlaut – in allen drei Am tssprachen – nicht zu entnehm en. U nter Berücksichtigung der Zw eck- vorstellung, die der G esetzgeber m it Art. 65 KEG verbunden hat und die sich vorliegend m it H ilfe des historischen Auslegungselem ents und der G esetzessystem atik ergründen lässt, kann hingegen hergeleitet w erden, dass nicht jegliche Abw eichung von der Betriebsbew illigung, sondern nur eigentliche betriebliche Änderungen in den Anw endungsbereich dieser Be- stim m ung fallen. 10.2 So hängt gem äss Botschaft vom 28. Februar 2001 zum KEG die Frage, ob von einer w esentlichen oder unw esentlichen Anpassung auszugehen ist, vom Inhalt der Bew illigung und vom U m fang der Änderung ab (Botschaft; BBl 2001 III 2789). D ie Betriebsbew illigung um fasst den gesam ten Betrieb unter dem G esichtspunkt der nuklearen Sicherheit und Sicherung (Bot- schaft, a.a.O ., S. 2770). D eren Inhalt w ird in Art. 21 KEG geregelt. Festzu- legen sind der Bew illigungsinhaber (Bst. a), die zulässige R eaktorleistung (Bst. b), die Lim iten für die Abgabe von radioaktiven Stoffen an die U m w elt (Bst. c), die M assnahm en zur Ü berw achung der U m gebung (Bst. d), die Si- cherheits-, Sicherungs- und N otfallschutzm assnahm en (Bst. e) sow ie die freigabebedürftigen Stufen der Inbetriebnahm e (Bst. f). M it Ausnahm e des 8 Bew illigungsinhabers, dessen Änderungen von Art. 66 KEG erfasst w er- den, handelt es sich beim Inhalt der Betriebsbew illigung som it um rein be- triebliche Aspekte. Art. 21 Abs. 2 KEG hält zw ar fest, die Betriebsbew illi- gung könne befristet w erden. Selbst unter Berücksichtigung dieser Be- fristungsm öglichkeit liegt es nahe, anzunehm en, dass nach dem W illen des G esetzgebers Änderungen an der Betriebsbew illigung nur dann unter Art. 65 KEG fallen, w enn sie betriebliche Aspekte betreffen. 10.3 Bestätigt w ird diese Auffassung durch die Botschaft, die als Beispiele für w esentliche und unw esentliche Änderungen gem äss Art. 65 Abs. 2 und 3 KEG lediglich Änderungen an den Anlagen bzw . bauliche und betrieb- liche Änderungen aufzählt. Als w esentliche Änderungen gelten die Leistungserhöhung, sofern die in der Bew illigung genannte M axim allei- stung bereits ausgenutzt w orden ist und die Änderungen an den N ot- standssystem en; unw esentliche Änderungen sind der Ersatz von w ichtigen Kom ponenten oder System en und der Einsatz von M O X-Brennelem enten, solange die sicherheitsrelevanten Eigenschaften des R eaktors nicht w e- sentlich tangiert w erden (Botschaft, a.a.O ., S. 2789). In Ü bereinstim m ung dam it nennt auch Art. 40 der Kernenergieverordnung vom 10. D ezem - ber 2004 (KEV, SR 732.11), der die freigabepflichtigen Änderungen ge- m äss Art. 65 Abs. 2 KEG konkretisiert, nur Änderungen an den Anlagen oder am Betrieb. Solche Abw eichungen sind Änderungen an sicherheits- oder sicherungstechnisch klassierten Bauw erken, Anlageteilen, System en und Ausrüstungen sow ie an Einrichtungen m it sicherheits- oder siche- rungstechnischer Bedeutung, sofern dabei bestehende Sicherheits- und Sicherungsfunktionen erhalten bleiben oder verbessert w erden (Abs. 1 Bst. a), bestim m te Änderungen am R eaktorkern (Abs. 1 Bst. b) und inhaltliche Änderungen an bestim m ten D okum enten (Abs. 1 Bst. c). D ie Auffassung, dass unter Art. 65 KEG lediglich Änderungen an den Anlagen, m it anderen W orten bauliche oder betriebliche Änderungen, subsum iert w erden, w ird im Ü brigen auch in der Lehre vertreten (vgl. R IC C AR D O JAG M ETTI, Schw eizerisches Bundesverw altungsrecht, Band VII, Energie- recht, Basel 2005, R z. 5417). 10.4 D ie Befristung stellt keinen den Bau betreffenden Aspekt dar. Ebenso w e- nig handelt es sich um ein betriebliches, d.h. den inneren Betrieb und Ab- lauf des KKW M ühleberg betreffendes Elem ent. D ies w äre allenfalls dann der Fall, w enn die Befristung die Lebensdauer des Kernkraftw erks festle- gen w ürde, w as aber nicht der Fall ist. D enn die zeitliche Beschränkung gem äss Art. 21 Abs. 2 KEG ist keine gesetzliche Befristung im Sinne der Festlegung der Lebensdauer eines Kernkraftw erks, sondern vielm ehr eine polizeirechtliche, die insbesondere aus Sicherheitsgründen angezeigt sein kann, w enn eine für den Betrieb nicht elem entare Frage noch abgeklärt w erden m uss. Solange die Sicherheit aber gew ährleistet ist, dürfen die Kernkraftw erke w eiter betrieben w erden (Botschaft, a.a.O ., 2739 f. und 2770). H andelt es sich som it bei der Befristung nicht um einen eigentlichen betrieblichen Aspekt der Betriebsbew illigung, fallen dam it zusam m enhän- gende Anpassungen nicht unter Art. 65 KEG . 10.5 D iese Auffassung w ird durch folgende Ü berlegung bestätigt: Art. 65 KEG 9 unterscheidet zw ischen w esentlichen Abw eichungen, die eine Änderung der Betriebsbew illigung nach dem Verfahren für deren Erlass verlangen (Abs. 2), unw esentlichen Änderungen m it m öglichen Ausw irkungen auf die nukleare Sicherheit oder Sicherung, w elche die Freigabe der Aufsichtsbe- hörde benötigen (Abs. 3 ) und übrigen Änderungen, die den Aufsichtsbe- hörden zu m elden sind (Abs. 4). W ie in vorstehender Erw ägung festgehal- ten, handelt es sich bei der Befristung gestützt auf Art. 21 Abs. 2 KEG nicht um eine gesetzliche Befristung im Sinne der Festlegung der Lebens- dauer eines Kernkraftw erkes. H inzu kom m t, dass auch ohne D urchführung eines erneuten Bew illigungsverfahrens die Kernkraftw erke einer ständigen system atischen Sicherheits- und Sicherungsbew ertung unterliegen (Art. 72 Abs. 1 KEG i.V.m . Art. 33 KEV) und ein allfälliger Entzug der Be- w illigung m öglich ist (Art. 67 KEG ). D am it erscheint die D urchführung des Verfahrens für den Erlass der Bew illigung für eine Änderung der Befristung als nicht angem essen. Ebenso sind die beiden anderen Verfahren – Frei- gabe und Anzeige – auf die Änderung der Befristung nicht zugeschnitten. Auch unter diesem Aspekt lässt sich feststellen, dass der G esetzgeber nur eigentliche betriebliche Anpassungen, nicht aber Änderungen bei der poli- zeilichen Befristung von Art. 65 KEG erfasst haben w ill. 10.6 Zusam m enfassend erscheint es som it unter Berücksichtigung der dem G e- setz zugrunde liegenden W erte und Zielsetzungen angebracht, Art. 65 Abs. 2 bis 4 KEG dahingehend auszulegen, dass nur eigentliche betriebliche und bauliche Änderungen darunter zu subsum ieren sind. D ie Aufhebung der Befristung der Betriebsbew illigung w ird som it nicht m iter- fasst. D as Argum ent der Vorinstanz, über die Befristung sei bisher stets ein atom rechtliches Verfahren durchgeführt w orden, verm ag an diesem Er- gebnis nichts zu ändern. D enn die früheren Verfahren erfolgten im m er un- ter der H errschaft des Atom gesetzes. D ie Auslegung von Art. 65 Abs. 2 bis 4 des seit dem 1. Februar 2005 in Kraft getreten KEG hat indessen erge- ben, dass kein solches Erlassverfahren durchzuführen ist. N eues R echt w ird m it seinem Inkrafttreten grundsätzlich sofort anw endbar. M ithin gilt Art. 65 KEG seit dem 1. Februar 2005 und ist im vorliegenden Verfahren m assgebend (vgl. TSC H AN N EN /ZIM M ER LI, a.a.O ., § 24 R z. 8 und 14). 11. Ist som it Art. 65 KEG als spezialgesetzliche R egelung für die Änderung von Bew illigungen vorliegend nicht anw endbar, fragt sich, ob aus anderen G ründen auf die Befristung der Betriebsbew illigung zurückgekom m en w er- den darf. 11.1 D ie Betriebsbew illigung betrifft ein D auerrechtsverhältnis und stellt eine form ell rechtskräftige Verfügung dar. D ie Vorinstanz w äre som it verpflich- tet gew esen, den Antrag der Beschw erdeführerin um Aufhebung der Be- fristung nach den R egeln der W iedererw ägung bzw . des W iderrufs zu be- handeln (vgl. JAG M ETTI, a.a.O ., R z. 2419; TSC H AN N EN /ZIM M ER LI, a.a.O ., § 24 R z. 29 und § 31 R z. 21 ff.). Zur Begründung ihres Antrags bringt die Be- schw erdeführerin einerseits vor, m it Inkrafttreten des KEG habe die Be- fristung, da sie lediglich politisch m otiviert sei, jegliche G rundlage verloren. Andererseits w ürden auch das Fehlen von sicherheitsrelevanten Fragen, der U m stand, dass das KKW M ühleberg in der Schw eiz das einzige Kern-10 kraftw erk sei, w elches noch über eine Befristung verfüge, das Bedürfnis nach R echtssicherheit, da die Strom produktion des KKW M ühleberg für die G ew ährung der Strom versorgung der N ordw estschw eiz von em inenter Be- deutung sei und der Verstoss gegen das Verhältnism ässigkeitsprinzip für die Aufhebung der Befristung sprechen. All diese Vorbringen hätte die Vor- instanz im R ahm en eines W iedererw ägungs- bzw . W iderrufsverfahrens prüfen m üssen. 12. D as Bundesverw altungsgericht entscheidet in der Sache selbst oder w eist diese ausnahm sw eise m it verbindlichen W eisungen an die Vorinstanz zu- rück (Art. 61 Abs. 1 Vw VG ). Eine R ückw eisung ist angezeigt, w enn die Vorinstanz fälschlich einen N ichteintretensentscheid gefällt hat (FR ITZ G YG I, Bundesverw altungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 234). Auch w enn sich die Vorinstanz teilw eise m it den inhaltlichen Vorbringen der Beschw erdeführerin auseinandergesetzt hat, fehlt eine Prüfung des G esuches um Aufhebung der Befristung im Lichte der G rundsätze des Zu- rückkom m ens auf eine rechtskräftige Verfügung. W eil es nicht Aufgabe ei- ner richterlichen Beschw erdeinstanz ist, eine solche Prüfung an Stelle der Verw altung vorzunehm en, gelangt das Bundesverw altungsgericht zum Er- gebnis, dass die Beschw erde teilw eise gutzuheissen und die Streitsache zu neuem Entscheid im Sinne vorstehender Erw ägungen an die Vorinstanz zurückzuw eisen ist. 13. Vorliegend ist die Beschw erdeführerin m it ihrem H auptbegehren um Fest- stellung der N ichtigkeit der Befristung der Betriebsbew illigung nicht durch- gedrungen. Sie gilt insow eit als unterliegend und hat 2/5 der auf Fr. 2'000.- festzusetzenden Verfahrenskosten, ausm achend Fr. 800.-, zu tragen (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). Ihr sind dam it nach Verrechnung m it dem Kosten- vorschuss Fr. 1'200.- zurückzuerstatten. D er Vorinstanz sind keine Verfah- renskosten zu überbinden (Art. 63 Abs. 2 Vw VG ). 14. D er ganz oder teilw eise obsiegenden Partei ist von Am tes w egen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erw achsene notw endige und verhält- nism ässig hohe Kosten zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 7 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädi- gungen vor dem Bundesverw altungsgericht, VG KE, SR 173.320.2). Erhebt eine Partei Anspruch auf Parteientschädigung, hat sie dem G ericht vor dem Entscheid eine detaillierte Kostennote einzureichen (Art. 14 Abs. 1 VG KE). Vorliegend m acht der Vertreter der Beschw erdeführerin pauschal ein An- w altshonorar von Fr. 15'000.- geltend, ohne jedoch seinen zeitlichen Auf- w and und den Stundenansatz anzugeben. D ie geltend gem achte Entschä- digung ist dam it nicht ausgew iesen bzw . der Zeitaufw and auf seine N ot- w endigkeit (Art. 7 Abs. 1 VG KE) hin nicht überprüfbar. D ie Entschädigung ist dam it vom G ericht aufgrund der Akten und nach freiem Erm essen auf Fr. 8'000.- inkl. M ehrw ertsteuer und Auslagen festzusetzen. Entsprechend dem teilw eisen O bsiegen steht der Beschw erdeführerin som it eine Partei- entschädigung von Fr. 4'800.- zu, die ihr durch die Vorinstanz zu entrich- ten ist (Art. 64 Abs. 2 Vw VG ).11 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde vom 13. Juli 2006 w ird m it Bezug auf den H auptantrag abgew iesen. M it Bezug auf das Eventualbegehren w ird die Beschw erde teilw eise gutgeheissen und die Sache im Sinne der Erw ägungen an die Vorinstanz zurückgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten w erden auf Fr. 2'000.- festgesetzt und im Betrag von Fr. 800.- der Beschw erdeführerin auferlegt. Sie w erden m it dem ge- leisteten Kostenvorschuss in der H öhe von Fr. 2'000.- verrechnet. D er R estbetrag von Fr. 1'200.- w ird der Beschw erdeführerin zurückerstattet. Sie w ird zu diesem Zw eck aufgefordert, dem Bundesverw altungsgericht in- nert 30 Tagen ihre Kontonum m er anzugeben. 3. D ie Vorinstanz hat der Beschw erdeführerin eine Parteientschädigung von Fr. 4'800.- zu entrichten. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet (eingeschrieben m it G U ): - der Beschw erdeführerin - der Vorinstanz (U VEK) D er vorsitzende R ichter: D ie G erichtsschreiberin: Beat Forster M ichelle Eichenberger R echtsm ittelbelehrung Sofern der Ausschlussgrund gem äss Art. 83 Bst. n Ziff. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110) vorliegend nicht zur Anw endung gelangt, kann gegen dieses U rteil Beschw erde in öffentlich-recht- lichen Angelegenheiten beim Bundesgericht erhoben w erden. D ie Beschw erde ist innert 30 Tagen seit der Eröffnung des angefochtenen U rteils zu erheben. D ie R echtsschrift ist in einer Am tssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. Sie m uss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen H anden der Schw eizerischen Post oder einer schw eizerischen diplom atischen oder konsularischen Vertretung überge- ben w erden (vgl. Art. 42, 48, 54 und 100 BG G ). Versand am :