<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00067</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 14. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Thöni Gysler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizergasse 8, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1983 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war ab dem 10. Mai 2010 als h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auswirtschaftliche Mitarbeiterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einem 60 %-Pensum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(und daneben in einem Pensum von ungefähr 20 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% als Vereinsabwartin beim Sportamt der Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dadurch bei der Unfallversicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegen die Folgen von Unfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llen versichert. Die Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeigte mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallmeldung vom 20. Juni 2011 (Urk. 8/G1) an, die Versicherte sei am 16. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2011 eine Treppe hinuntergestürzt und habe sich dabei am rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk verletzt. Die am 17. Juni 2011 konsultierten Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> diagnostizierten eine Kalkaneuskontusion rechts sowie eine Distorsion des rechten oberen Sprunggelenks mit Verdacht auf eine late</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rale Kapsel-Band-Läsion (Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/M3). Die Unfallversicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kam für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erbrachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Taggeldleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Bei persistierenden Beschwerden im Bereich des rechten Fusses – es wurde ein CRPS diagnostiziert (vgl. zum Beispiel Urk. 8/M21) – sowie einer vollständigen Parese des rechten Beines nach durchgeführter Grenzstranginfiltration am 21. Dezember 2012 war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin wiederholt stationär hospitalisiert (Urk. 8/M28, Urk. 8/M32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 8/M44). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebar die Versicherte einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Sohn (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. IV.2017.00843, Urk. 6/96/29). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Innere Medizin, spez. Rheumatologie, nahm am 26. September 2014 im Auftrag der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Aktenbeurteilung vor (Urk. 8/M54), worau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin diese die Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 21. Oktober 2014 (Urk. 8/G91) per 30. September 2014 einstellte. Dagegen erhob die Versicherte am 24. November 2014 Einsprache (Urk. 8/J4). Die Unfallversicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> veranlasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in der Folge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine neurologische, orthopädische und psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Begutachtung (Expertise von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Neurologie FMH, vom 21. April 2015 [Urk. 8/M56], Expertise von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 20. Mai 2015 [Urk. 8/M57], Expertise von Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Spezialärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Juli 2015 [Urk. 8/M58]). Mit Entscheid vom 12. August 2015 wies die Unfallversicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die am 24. November 2014 erho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bene Einsprache ab (Urk. 8/J6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dagegen erhob die Versicherte am 14. September 2015 Beschwerde beim hiesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Gericht (Urk. 8/J11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> S. 4-15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">; vgl. auch die Beschwerdeergänzung vom 23. September 2015 [Urk. 8/J14]), welches die Beschwerde mit Urteil vom 24. Februar 2016 in dem Sinne guthiess, als es den angefochtenen Entscheid aufhob und die Sache an die Unfallversicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zurückwies, damit diese unter Wahrung des Anspruchs auf das rechtliche Gehör (Einräumung der Möglichkeit, zum Gutachten Stellung zu nehmen) über die Leistungsansprüche der Versicherten erneut entscheide (Urk. 8/J20). In der Folge räumte die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der Versicherten mit Schreiben vom 16. März 2016 Gelegenheit zur Stellungnahme zum Gutachten ein (Urk. 8/G122). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Schriftenwechsel (Urk. 8/G123 f.) nahm die Versicherte mit Eingabe vom 13. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 Stellung (Urk. 8/G126). Am 22. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2016 verfügte die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">cherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die rückwirkende Einstellung der Versicherungsleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungen per 30. September 2014 (Urk. 8/G127). Dagegen erhob die Versicherte am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 24. August 2016 Einsprache (Urk. 8/J21), woraufhin das Einsprachever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren bis zum Vorliegen des IV-Gutachtens sistiert wurde (Urk. 8/J22). Nach Erhalt des IV-Gutachtens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Begutachtung durch das F.___) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wurde der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genheit eingeräumt, auch dazu Stellung zu nehmen (Urk. 8/J24), was diese mit Eingabe vom 24. Januar 2017 tat (Urk. 8/J25). Mit Entscheid vom 1. Februar 2017 wies die Unfallversicherung Stadt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e Einsprache vom 24. August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ab (Urk. 2 [= Urk. 8/J27]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 6. März 2017 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihr weiterhin die gesetzlichen Leistungen (Heilungskosten und Taggeld) auszurichten; eventuell sei ihr eine ganze Invalidenrente der Unfallversicherung sowie eine Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung von mindestens 50 % zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Bestellung einer unentgeltlichen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung (Urk. 1 S. 2). Mit Eingabe vom 12. April 2017 beantragte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Am 21. Juli 2017 wurde das Gesuch um Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertretung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen. Sodann wurde der Beschwerdegegnerin das Doppel der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ant-wort zugestellt (Urk. 11; vgl. auch Urk. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 7. September 2011 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (vgl. das parallel laufende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeverfahren IV.2017.00843). Diese liess die Beschwerdeführerin polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plinär beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, begutachten. Das Gutachten wurde am 3. Oktober 2016 erstattet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. Urk. 8/M61 im vorliegenden Verfahren)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Mit Verfügung vom 22. Juni 2017 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Leistungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidenversicherung. Die dagegen von der Beschwerdeführerin am 21. August 2017 beim hiesigen Gericht eingereichte Beschwerde wurde mit heutigem Urteil abgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 sind die am 25. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Juni 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweck</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen deckt sich die adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die Adäquanz hat hier gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 134 V 109 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschädigung herbeizuführen, ist nach der in BGE 115 V 133 ergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genen Rechtsprechung auf eine weite Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die aufgrund ihrer Veranlagung für psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Störungen anfälliger sind und einen Unfall seelisch weniger gut ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 E. 4b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und psychischen Gesundheitsschädigungen ist im Einzelfall zu verlangen, dass dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (vgl. RKUV 1996 Nr. U 264 S. 288 E. 3b; BGE 115 V 133 E. 7 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – folgende Einteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen wurde: banale beziehungsweise leichte Unfälle einerseits, sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">were Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischen liegende mittlere Bereich (BGE 115 V 133 E. 6; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1, 120 V 352 E. 5b/aa; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Einteilung der Unfälle mit psychischen Folgeschäden in leichte, mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere und schwere Unfälle ist nicht das Unfallerlebnis des Betroffenen mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, sondern das objektiv erfassbare Unfallereignis (vgl. BGE 120 V 352 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 237</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 1995 Nr. U 215 S. 91).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei banalen Unfällen wie zum Beispiel bei geringfügigem Anschlagen des Kopfes oder Übertreten des Fusses und bei leichten Unfällen wie zum Beispiel einem gewöhnlichen Sturz oder Ausrutschen kann der adäquate Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen in der Regel ohne weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkenntnisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erheblichen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden zu verursachen (BGE 120 V 352 E. 5b/aa, 115 V 133 E. 6a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung ist bei leichten Unfällen der adäquate Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhang zwischen Unfall und nachfolgenden Gesundheitsstörungen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen. Unter Umständen ist eine Adäquanz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung jedoch auch bei leichten Unfällen vorzunehmen, wie die Rechtsprechung schon wiederholt entschieden hat: Ergeben sich aus einem als leicht zu qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifizierenden Unfall unmittelbare Folgen, die eine psychische Fehlentwicklung nicht mehr als offensichtlich unfallunabhängig erscheinen lassen (z.B. Kompli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kationen durch die besondere Art der erlittenen Verletzung, verzögerter Hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsverlauf, langdauernde Arbeitsunfähigkeit), ist die Adäquanzfrage als Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Regel auch bei solchen Unfällen zu prüfen; dabei sind die Kriterien, die für Unfälle im mittleren Bereich gelten, heranzuziehen. Dies hat sinngemäss auch bei als leicht einzustufenden Unfällen mit Schleudertrauma der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säule zu gelten (RKUV 1998 Nr. U 297 S. 244 E. 3b).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">urteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">men mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu for-schen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">güns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen, der Nachweis einer anhaltenden unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung, insbesondere die Ausbildung eines Morbus Sudecks (CRPS), könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erbracht werden. Die bestehende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeproblematik habe trotz eines über Jahre stattfindenden, alle möglichen Fachrichtungen und bildgebenden Verfahren umfassenden, Abklärungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rens nicht abschliessend geklärt werden können. Immer wieder sei dement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend in den medizinischen Akten erwähnt worden, dass die beschriebene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeproblematik nicht mit einem objektivierbaren Korrelat erklärt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne. Die natürliche Kausalität der Beinproblematik könne im Hinblick auf das Ereignis vom 16. Juni 2011 somit nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwiesen werden, weshalb die Leistungseinstellung zu Recht erfolgt sei. Auch die F.___-Gutachter (Begutachtung im Rahmen des IV-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens) hätten im Zeitpunkt der Begutachtung kein CRPS mehr feststellen können und seien davon ausgegangen, dass die Parese des rechten Beines nicht objektivierbar und klinisch keiner fassbaren Ursache zuzuordnen sei, was in Übereinstimmung mit sämtlichen einschlägigen Vorbefunden stehe. Die F.___-Gutachter hätten auch festgehalten, dass die subjektiven Angaben zur Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung in krassem Widerspruch zum Funktionsniveau gemäss dem Obser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vationsvideo stünden. Die Lähmung sei demnach im Rahmen einer dissoziativen Bewegungsstörung psychiatrisch zu interpretieren (Urk. 2 S. 7 f.). Was die gemäss F.___-Gutachter festgestellte psychische Beeinträchtigung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin anbelange, so fehle dieser die Unfallbedingtheit. Doch selbst bei Anwendung der Psycho-Praxis und unter der Annahme, es liege ein Ereignis mittlerer Schwere vor, wäre die Adäquanz aufgrund zu wenig erfüllter Kriterien zu verneinen (Urk. 2 S. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin vor, angesichts der fehlenden polydisziplinären Beurteilung in den von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen Gutachten liege keine umfassende Begutachtung vor. Ferner sei die Begutachtung nicht in vollständiger Kenntnis der Vorakten erfolgt (unter Auflistung der betroffenen Akten). Dem Gutachten komme daher kein voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständiger Beweiswert zu. Es werde sodann weder im neurologischen noch im psychiatrischen Gutachten begründet, weshalb gegenüber der Begutachtung von Dr. H.___ diametral unterschiedliche Schlussfolgerungen gezogen würden. Die Schlussfolgerungen in diesen Gutachten seien somit nicht nachvollziehbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 7). Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten hingegen komme volle Beweiskraft zu (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1 S. 8). Darin werde die Diagnose eines CRPS bestätigt. Dr. D.___ bejahe sodann das Vorliegen eines Kausalzusammenhangs (Urk. 1 S. 9-11). Aus psychiatrischer Sicht sei anzumerken, dass die Eignung, eine psychische Fehlentwicklung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zulösen, einem Morbus Sudeck (CRPS) grundsätzlich zugebilligt werden müsse und das Auftreten von psychogenen Bewegungsstörungen als Folge eines CRPS medizinisch anerkannt sei. Die Ausführungen der F.___-Gutachter zur Obser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion seien jedoch unbeachtlich, da diese unrechtmässig erfolgt sei (Urk. 1 S. 11 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sodann sei auch der adäquate Kausalzusammenhang zwischen der psychischen Beeinträchtigung und dem Unfall zu bejahen (Urk. 1 S. 13 f.). Der Fallabschluss sei somit verfrüht erfolgt (Urk. 1 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ hielt in seinem neurologischen Gutachten vom 21. April 2015 (Urk. 8/M56 S. 14-17) zusammenfassend fest, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie aus dem Kosovo stammende, verheiratete Mutter drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Kinder, gebe an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am Morgen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. Juni 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">07 Uhr bei einem Spitex-Hausbesuch in Eile auf einer Treppenhausstiege gestolpert zu sein und dabei mehrere Stufen, mit n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach innen gedrehtem rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nach unten gestürzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu sein. Trotz Schmerzen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie ihre Arbeit zunächst fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nach eigenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angaben am Abend des 16. Juni 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Notfallstation des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für ein fortbestehendes CRPS ergebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich bei der aktuellen neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologischen Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine ausreichende, anhand eines gebräuchlichen Klassifikati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onssystems nachvollziehbare Befu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ndlage. Das Phänomen einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglicherweise zentral-nervös</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterhaltenen Minderinnervation der vormals von einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">CRPS betroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Extremität sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus der aktuelleren Literatur bekannt. Daz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u passe jedoch keinesfalls, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die anlässlich der neurologischen Begutachtung bestimmten Extremitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mfangsmasse keinerlei Atrophie oder Seitendifferenz aufwiesen, was sehr eindeutig gegen einen konstanten Mindergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rauch des rechten Beines spreche, wie ihn die Beschwerdeführerin hier demonstriere. Weitere Inkonsisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich aus den aktuellen Medikam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entenspiegeln. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit weitere Inkonsistenzen erkennbar, die erhebliche Zweifel an der Authentizität und Glaubwürdigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit der Beschwerden aufkommen lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ssen. Im Ergebnis der aktuellen Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit dem Grad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit kein anhaltender unfallkausaler Gesundheitsschaden auf neurologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schem Gebiet feststellbar. Insbesondere auch f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür ein fortbestehendes CRPS ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sich bei der neurologischen Untersuchung keine Hinweise.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte in seinem orthopädischen Gutachten vom 20. Mai 2015 die folgenden Diagnosen auf (Urk. 8/M57 S. 15):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Periarthropathia OSG rechts bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kalkaneuskontusi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">on und OSG-Distorsion 16.6.201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">1 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf durchgem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">achten Morbus Sudeck/CRPS I </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Parese rechtes Bein, aufgetreten nach Grenzstranginfiltration 21.12.2011 (neurologisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">h keine Lähmung nachgewiesen) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts bei degenerativen Veränderungen L3/4 und L4/5</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. D.___ hielt sodann fest (Urk. 8/M57 S. 16), g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">emäss Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">es im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lauf nach dem Unfall zur Ausbildung eines Morbus Sudeck bzw. CRPS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen. Dieser Morbus Sudeck sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">als indirekte Folge des erlitte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen Ereignisses zu betrachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Nach einem solchen Trauma könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> es in seltenen Fällen zur Ausbildung eines Morbus Sudeck kommen. Anhand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> der aktuellen Röntgenbilder sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aber f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">raglich, ob wirklich ein klassi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scher Morbus Sudeck vorgelegen ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Röntgenaufn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ahmen des OSG rechts vom 23. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2015 zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ämlich keine typischen radiologischen Veränderungen des Kno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chens, wie sie bei und nach einem manifest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en Morbus Sudeck bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. In der An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme, dass die im Verlauf gestellte Diagnose Morbus Sudeck des re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Fusses korrekt sei, würde es sich dabei überwiegend wahrscheinlich um Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und Befunde hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eln, die dem Ereignis vom 16. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2011 zuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ordnet werden könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ubjektiv und auch klinisch stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zurzeit aber die funktionelle Ausschaltung des gesamten rechten Beines im Sinne einer Pares</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e im Vordergrund, ohne dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine neurologische Schädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe nachgewiesen werden können. Diese „Lähmung" sei nach einer Grenzstranginfiltration am 21. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2011 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">getreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Grenzstranginfiltration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">im Rahmen der Sudeck-Behandlung anlässlich der Hospitalisation der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">I.___ erfolgt. Dementsprechend bestehe auch für diese funktionel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">le Ausschaltung des gesamten rechen Beines mit überwiegender Wahrscheinlichkeit indirekt eine Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">uordnung zum Ereignis vom 16. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2011.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Ein direkter Zusammenhang liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ber nicht vor. Eine Grenzstranginfil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tration, wie sie bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gemacht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kaum eine solche Lähmung verursachen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. D.___ gelangte zum Schluss, am rechten Bein und rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen keine str</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ukturellen Veränderungen vor. Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Bere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ich der Lendenwirbelsäule fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich gewisse Degenerationen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, die aber nie eine Parese des rechten Beines auslösen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könnten. Ob dies auch aus psychiatrischer und neurologischer Sicht gelte, m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> geprüft werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 8/M57 S. 17)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> fraglich, ob zum jetzigen Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">punkt die Eingliederung in eine berufliche Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schon möglich sei. Es bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> weiterhin eine funktionelle Ausschaltung des gesamten rechten Beines sowie eine Sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hmerzsymptomatik am rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und im Bereich der Wirbelsäule, ohne dass sich strukturelle und pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">thologische Veränderungen im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">reich des B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ewegungsapparates feststellen lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ssen, die diese Problematik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erklären könnten. Dabei handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> es sich um Sekundär- und Ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tiärfolgen zum Unfall vom 16. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2011. Als sekundär </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei der Morbus Sudeck/das CRPS I zu betrachten. Tertiär sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die „Lähmung" des rechten Beines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aufgetreten nach der Grenzstrang-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Infiltra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tion. Diese Grenzstrangi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nfiltration </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Rahmen der Behandlung des Morbus Sudecks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erfolgt, habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> aber die Lähmung kaum verursachen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 8/M57 S. 18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Die bisherigen Tätigkeiten seien jetzt und wohl auch noch für längere Zeit nicht als realistisch zu betrachten. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sollte in Zukunft aber wieder möglich sein (Urk. 8/M57 S. 19). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die zum jetzigen Zeitpunkt festgestellten Veränderungen im Bereich des Bewegungsappar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ates (rechtes Bein, rechter Fuss) seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht als dauernde und erhebliche Schädigung zu werten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 8/M57 S. 21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Abschliessend merkte Dr. D.___ noch Folgendes an (Urk. 8/M57 S. 21-22): </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine deutliche Diskrepanz zwischen den geklagten Beschwerden und den bei der Untersuchung fassbaren Untersuchungsbefunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Vergleich zu den objektivierbaren Feststellungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf. Dies seien Hinweise, die gegen eine Problematik von Seiten des Bewegungsapparates (rechtes Bein und rechter Fuss) sprächen, sondern auf eine funktionelle Problematik im Sinne einer anhaltenden Schmerzstörung mit Somatisierungstendenz deuteten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ stellte in ihrem Gutachten vom 3. Juli 2015 keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte sie einen Status nach Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10 F43.22) auf (Urk. 8/M58 S. 18). Sie hielt sodann fest, aufgrund der anamnestischen Angaben, der medizinischen Akten, sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> selber erhobenen Befunde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell kein psychisches Leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n von Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert feststellbar. In der Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe sie (die Gutachterin)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für eine bewusstseinsfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Psychodynamik feststellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Hinweis für eine dissoziati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve Störung geben würde. Es seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> jedoch Diskrepanzen in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeschilderung und dem F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau im Alltag aufgefallen, die einen starken Hinweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewussts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahe Prozesse darstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, was das Festhalten an einer invalidisierenden Schmerzsymptomatik und Parese des rechten Beines </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anbelange. Es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbar mit einer dissoziativen Lähmung (oder psychogenen Parese) des rechten Beines, das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichzeitig Auto fahre, d.h. den rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aktiv betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das Bedienen des Gaspe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dals und der Bremse. Weiter seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die vorgetragenen heftigsten Schmerzen und die Angabe, sie könne ohne die hohe Dosis an Schmerzmitteln gar nichts mach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, in Frage zu stellen. Die Beschwerdeführerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchungstag bei der Gutachterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beim Neurologen die angeblich dringend benötigten Medikamente nicht oder unvollständig eing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diskrepanz zwischen d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Angaben und dem Verhalten der Beschwerdeführerin sei nicht mit einem bewus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinsfern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Prozess erklärbar, sondern sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Ergebnis eines bewussten Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheids.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diese Einschätzung werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durch das Ergebnis des Strukturierten Fragebogens Simulierter Symptome (SFSS), einem Test zur Symptom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, gestützt. Dort habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen erhöhten Wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der einen zusätzlichen Hinweis auf das Übertreiben oder das absicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Erzeugen von Symptomen liefere (Urk. 8/M58 S. 20 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Gesamtbeurteilung des von der IV-Stelle veranlassten F.___-Gutachtens vom 3. Oktober 2016 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgehalten (Urk. 8/M61 S. 9): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative Bewegungsstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10: F44.4) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, derzeitig mittelgradig bis sch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">were Episode (ICD-10: F33.1) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schmerzstöru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ng mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen und emotional-insta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bilen Anteilen (ICD-10: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z73.52), geringem Strukturn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">iveau nach OPD-2, Achse 4 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzhafte Funktionsstörung des rechten Fusses mit/bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arthrose zwischen Os cuneiforme mediale und MT1,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> normale Minera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lisation (Rx Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 22.6.2016) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach CRPS Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> M89.07) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Hypers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">upinationstrauma OSG rechts 17.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6.2011</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden aufgeführt (Urk. 8/M61 S. 9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unklare Parese rechtes Bein nach Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">stranginfiltration am 21.12.2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fehlende rheumatologische/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">neurologische Erklärung, unauffällige elek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">trophysiologische Untersuchung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRT LWS 21.12.2011 mit Ausschluss einer postinterventionellen Blutung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am wahrscheinlichsten im Rahmen der psychiatrischerse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">its diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tizierten dissoziati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ven Bewegungsstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ach CRPS (Complex Regional Pain-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Synd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rome) Typ I (ICD-10: M89.07) Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n eindeutiger Hinweis für CRPS I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arbeitsunfall 6/2011 mit Hypersupinationstrauma OSG rechts 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">6.2011 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRT LWS 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">9.2011 mit degenerativen Veränderungen LWK3/4 und LWK4/5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Ausstrahlung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann wurde in der interdisziplinären Gesamtbeurteilung festgehalten, aktuell könne – unter Beachtung der Budapest-Kriterien – kein CRPS mehr festgestellt werden (Urk. 8/M61 S. 10 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In der aktuellen Untersuc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hung präsentiere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ne hochgradige Parese des gesam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten rechten Beines. Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bein werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht belastet, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">die Beschwerdeführerin sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">t Beinschiene und Gehstöcken unterwegs, das rechte Bein werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Sitzen wie ein vollständig gelähmtes Bein mit den Händen bewegt und getragen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Das Aufstehen aus dem Stuhl sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nur äusserst um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ständlich möglich, das Bein werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dabei nicht belastet. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> deutlicher Diskrepanz dazu seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die sonstige Fortbewegung mit Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">armkrücken im Gang sowie die Beweglichkeit beim Aus- und Anziehen. Hier zeigten sich unbeobachtet eindeutig Bewegungen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die mindestens dem Kraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grad M 3/5 entsprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen, während die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bei der Untersuchung das rechte Bein jeweils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mit einem Kraftgrad von M O/5 präsentier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. Die angegebenen Paresen im Bereich des rechten Beins </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien klinisch neurologisch nicht objektivierbar und imponierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> am ehesten im Sinne einer willkürlichen Minderinnervation. Die Musku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">latur beider Beine zeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e sich beidseits unauffällig und absolut seitengleich; bei einer wie von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> angegebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nen hochgradigen und la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nge bestehenden peripher beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Parese wäre im Bereich des rechten Beins eine Muskela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trophie zu erwarten, welche eindeutig nicht vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Auch zeigten sich die Muskeleigenreflexe an den Beinen seiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gleich, bei einer peripher-neurologisch bedingten Parese wären im Verlauf Seitenunters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chiede im Reflexniveau zu erwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten. Des Weiteren w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> eine Hypäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">thesie des gesamten rechten Oberschenkels angegeben, die keinem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tom zugeordnet werden könne. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei einer derart angegebenen schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zhaften Störung im rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und einer Plegie wäre eine Muskelkontraktur zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erwarten, was nicht der Fall sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Flexion von doch zumindest 30° wäre unter diesen Umständen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kaum möglich. Ausserdem wäre eine Atrophie der Waden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">muskulatur zu erwarten,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die ebenfalls nicht vorliege. Insgesamt sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">angegebene hochgradige Parese des rechten Beines nicht objektivierbar und klinisch keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">r fassbaren Ursache zuzuordnen – dies in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Übereinstimmung mit sämtlichen einschlägigen Vorbefunden (Urk. 8/M61 S. 12 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sodann wurde festgehalten, die Lähmung sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im Rahmen einer dissoziativen Bewegungsstöru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ng psychiatrisch zu interpretie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (Urk. 8/M61 S. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus den Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergibt sich, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die geklagten rechtsseitigen Fuss- und Beinbeschwerden keinem organischen Substrat zugeordnet werden können. Dies ergibt sich nicht nur aus den von der Beschwerdegegnerin eingeholten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten, sondern auch aus dem F.___-Gutachten. Vor diesem Hintergrund erwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sich die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur Unverwertbarkeit der von der Beschwerdegegnerin eingeholten Gutachten (Urk. 1 S. 6 ff.) als nicht stich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltig, geht sie doch immerhin davon aus, das F.___-Gutachten sei beweiskräftig (Urk. 1 S. 8). In diesem wurde aber – entgegen der Ansicht der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de-führerin (Urk. 1 S. 11) – die Diagnose eines CRPS ebenfalls nicht bestätigt. Vielmehr wurde festgehalten, aktuell könne – unter Beachtung der Budapest-Kriterien – kein CRPS mehr festgestellt werden (E. 3.4). Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten, die Lähmung sei im Rahmen einer dissoziativen Bewegungsstörung psychiatrisch zu interpretieren.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Widersprüchlich verhält sich die Beschwerdeführerin sodann, wenn sie auf der einen Seite vorbringt, die von der Beschwerdegegnerin eingeholten Gutachten seien nicht beweiskräftig, sich auf der anderen Seite dann aber doch auf das Gutachten von Dr. D.___ beruft (Urk. 1 S. 9 f.). Dass aus dem Gutachten von Dr. D.___ die Schlussfolgerung zu ziehen wäre, er hätte das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs ohne Weiteres bejaht, trifft im Übrigen nicht zu. Die Zurückhaltung in seinen Äusserungen (E. 3.2) darf nicht über den Kerngehalt seiner Einschätzung hinwegtäuschen. Er diagnostizierte weder ein CRPS noch hielt er die funktionelle Parese des rechten Beines für somatisch bedingt. Er äusserte Zweifel daran, ob wirklich ein klassischer Morbus Sudeck vorgelegen habe, was sich letztlich in einer blossen Verdachtsdiagnose (Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dacht auf durchgemachten Morbus Sudeck/CRPS I) niederschlug. Nur für den Fall, dass dennoch ein CRPS vorgelegen haben sollte, ging er davon aus, die Beschwerden und Befunde könnten dem Unfallereignis zugeordnet werden. Die blosse Möglichkeit eines Kausalzusammenhanges vermag dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im Sozialversicherungsrecht aber nicht zu genügen. Einen direkten Zusammenhang zwischen dem Unfall und der funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nellen Lähmung des rechten Beines sah er denn auch nicht, bloss einen indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rekten Zusammenhang. Einen solchen bejahte er aber auch nicht vorbehaltlos, denn er gab zu bedenken, dass e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ine Grenzstranginfiltration, wie sie bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schwerdefü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hrerin gemacht worden sei,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> kaum eine solche Lähmung verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit ist nicht mit der gebotenen überwiegenden Wahrscheinlichkeit von einem natürlichen Kausalzusammenhang auszugehen. Zum Schluss rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tivierte Dr. D.___ seine zurückhaltende Einschätzung aber sogleich wieder, indem er auf eine deutliche Diskrepanz zwischen den geklagten Beschwerden und den bei der Untersuchung fassbaren Untersuchungsbefunde im Vergleich zu den objektivierbaren Feststellungen hinwies. Es herrscht somit Einigkeit unter den Gutachtern, dass die geklagten rechtsseitigen Fuss- und Beinbeschwerden nicht objektiviert werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Rückblickend ist davon auszugehen, dass spätestens im Zeitpunkt der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be-urteilung durch Dr. B.___ vom 26. September 2014 (Urk. 8/M54) keine objek-tivierbaren Befunde (mehr) vorlagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geklagten, keinem orga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Befund zuzuordnenden Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und dem Unfallereignis besteht, kann allerdings offenbleiben, sofern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Adäquanz zu verneinen i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quate Kausalzusammenhang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach den gemäss BGE 115 V 133 (sog. Psycho-Praxis) zu beacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enden Grundsätzen zu beurteilen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Zeitpunkt des allfälligen Fallabschlusses ist nach Anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung der Psycho-Praxis dann gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, „wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g keine namhafte Besserung des –</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unfallbedingt b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eeinträchtigten – Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stands mehr erwartet werden kann“ (BGE 137 V 199 E. 2.2.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber den Hergang des Unfalles – sowie auch über dessen Zeitpunkt und Ort – bestehen Diskrepanzen. In der Unfallmeldung der Z.___ vom 20. Juni 2011 wurde festgehalten, der Unfall habe sich am 16. Juni 2011 um 10.07 Uhr an der J.___-strasse in Zürich während eines Arbeitseinsatzes bei einer Spitexkundin ereignet. Die Beschwerdeführerin sei die Treppe hinunter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestürzt (Urk. 8/G1). Im Regress-Frageblatt zur Werkeigentümer-Haftung gab die Beschwerdeführerin demgegenüber an, der Unfall habe sich an der K.___-strasse 175 in Zürich ereignet. Sie sei nach dem Arbeitsende bei einer Kundin im 2. Stock nach unten Richtung Ausgang gegangen. Auf Höhe des 1. Stockwerkes sei die Treppe feucht gewesen, weshalb sie ausgerutscht sei und sich die Ferse am Treppentritt angeschlagen habe (Urk. 8/G6). Im Bericht über die Erstbehandlung vom 17. Juni 2011 des A.___, Klinik für Unfallchirurgie, wurde festgehalten, die Beschwerdeführerin habe am Abend des 17. Juni 2011 während der Arbeit ein Hypersupinationstrauma des rechten Sprunggelenks erlitten (Urk. 8/M3). Gegenüber Dr. C.___ gab die Beschwerdeführerin schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich an, sie sei auf einer Treppenstufe ausgerutscht und mehrere Stufen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">untergestürzt (Urk. 8/M56 S. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ein Treppensturz erscheint angesichts der unterschiedlichen Unfallschilderungen fraglich. Doch selbst wenn von einem Treppensturz ausgegangen wird, ist anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nehmen, dass sich der Körper der Beschwerdeführerin nicht überschlagen und kein Anprall des Oberkörpers stattgefunden hat. Dafür finden sich weder Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">punkte in den Unfallschilderungen noch im Bericht des A.___ über die Erstbehandlung vom 17. Juni 2011 (Urk. 8/M3). Da bei der Erstbehandlung nebst dem Fuss auch das Knie bildgebend untersucht wurde, ist davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehen, dass sich die Beschwerdeführerin auch dieses gestossen hatte. Nach dem Sturz stand die Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben aber wieder auf und setzte ihre Patientenbesuche fort. In Anbetracht dessen ist das Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eignis vom 16. oder 17. Juni 2011 als banal bis leicht einzustufen, womit der adäquate Kausalzusammenhang von vornherein zu verneinen ist (E. 1.4.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn angenommen würde, es handle sich um einen Unfall im mittleren Bereich (E. 1.4.6 f.), wäre die Adäquanz zu verneinen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne kann die Adäquanz nur bejaht werden, wenn min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens drei der sieben Adäquanzkriterien in einfacher Form erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (Urteil des Bund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es-gerichts 8C_897/2009 vom 29. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2010 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Es ist nicht von besonders dramatischen Begleit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">umständen oder einer besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls auszugehen. Die Hürden für die Bejahung dieses Kriteriums liegen weit höher. Die Fussver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung war </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf Grund ihrer Art und Schwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht in spezieller Weise geeignet, eine psychische Fehlentwicklung hervorzurufen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Allerdings kann die Entwicklung eines Morbus Sudeck (CRPS) als schwieriger Heilungsverlauf anerkannt werden, denn ein solcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegt deutlich ausserhalb des normalen Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verlaufs nach den initialen Verletzungen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von einer besonders ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägten Erfüllung des Kriteriums kann all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erdings nicht gesprochen werden, zumal gemäss F.___-Gutachten bereits zum Zeitpunkt, als die Diagnose gestellt worden war, Diskrepanzen und nicht sicher objektivierbare Befunde vorgelegen hatten. Ausserdem gingen die Gutachter davon aus, bereits beim Auftreten der das klinische Bild später dominierenden Lähmungserscheinung im rechten Bein anlässlich der Grenzstrangblockade am 21. Dezember 2011 habe es sich um eine dissoziative Reaktionsbildung gehandelt (Urk. 8/M61 S. 19 f.). Damit standen schon früh psychische Faktoren (oder aber auch ein aggravatorisches Verhalten der Beschwerdeführerin, worauf hier nicht näher einzugehen ist) im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund, welche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">objektivierbaren somatischen Anteile mit der Zeit volls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tändig in den Hintergrund treten liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen sind die Merkmale der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung, der körperlichen Dauerschmerzen sowie der nach Grad und Dauer erheblichen physisch beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt, da für ihre Beurteilung die psychisch beding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Anteile ausgeklammert werden müssen. Eine ärztliche Fehlbehand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte, liegt ebenfalls nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da sich die Gutachter darin einig waren, dass die Grenzstrangin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 21. Dezember 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht Ursache für die „Lähmung“ des rechtens Beines gewesen sein konnte (vgl. dazu auch das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 304/05 vom 23. Juni 2006 E. 3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Vollständigkeit halber ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass das von ihr zitierte Urteil des Bundesgerichts 8C_629/2014 (richtig: 8C_629/2013) vom 29. Januar 2014 vorliegend nicht ausschlaggebend ist. Darin ging es um die Frage, ob ein CRPS natürliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Folge einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> unfallkausalen Operation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sein könne (E. 4). Ein CRPS liegt hier aber gar nicht (mehr) vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den Fallabschluss per 30. September 2014 verfügte, denn spätestens ab diesem Zeitpunkt lagen keine objektivierbaren Befunde mehr vor, auf welche es für die Fortsetzung der ärztlichen Behandlung angekommen wäre, und die psychische Fehlentwicklung ist nicht als adäquate Unfallfolge zu qualifizieren. Es ist somit auch nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin weitere Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen (Invalidenrente, Integritätsentschädigung) verneinte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Oskar Gysler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>