<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00097</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Leicht</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 21. August 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1975 geborene X.___ meldete sich am 19. Juni 1996 unter Hinweis auf psychische Probleme und eine Angsterkrankung bei der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/12). Mit Verfügungen vom 10. Januar 1996 und 1. April 1997 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle dem Versicherten berufliche Massnahmen (erstmalige berufliche Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung) zu (Urk. 7/27 und Urk. 7/31). Mit Verfügung vom 11. Februar 1998 wurden die beruflichen Massnahmen per 20. September 1997 infolge Abbruchs aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 7/43). Mit Verfügung vom 20. Februar 1998 wurde dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer bei einem Invaliditätsgrad von 85 % eine ganze Rente mit Wirkung ab 1. Oktober 1997 zugesprochen (Urk. 7/44). Im Rahmen eines Revisionsverfahrens wurden dem Versicherten mit Verfügung vom 26. April 1999 erneut berufliche Massnahmen (erstmalige berufliche Ausbildung) zugesprochen und die Rente wurde mit Verfügung vom 5. Mai 1999 per 30. April 1999 eingestellt (Urk. 7/54). Der Versicherte schloss die Ausbildung am 2. Juli 1999 erfolgreich ab (Urk. 7/57). Mit Verfügung vom 26. Januar 2001 wurden dem Versicherten wiederum beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Massnahmen (erstmalige berufliche Ausbildung) zugesprochen (Urk. 7/66), welche der Versicherte vorzeitig abbrach. Mit Verfügung vom 18. Oktober 2001 wurden die beruflichen Massnahmen abgeschlossen (Urk. 7/69). Der Versicherte war vom 1. Januar 2001 bis 2007 bei der A.___ tätig (Urk. 7/83). Am 30. Juni 2008 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/71). Am 8. Mai 2009 veranlasste die IV-Stelle eine medizinische Abklärung (Urk. 7/86). Das psychiatrische Gutachten wurde am 7. März 2011 erstattet (Urk. 7/101). Mit Verfügung vom 12. März 2012 wurde dem Versicherten eine vom 1. August 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 31. Januar 2009 befristete ganze Rente zugesprochen (Urk. 7/141). Am 13. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 wurde Kostengutsprache für ein Arbeitstraining erteilt (Urk. 7/142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Am 26. Februar 2013 wurde die Arbeitsvermittlung abgeschlossen (Urk. 7/169). Am 24. November 2015 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/171). Da der Versicherte trotz mehrmaliger Aufforderung keine Beweismittel einreichte, trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. Mai 2016 auf das Leistungsbegehren nicht ein (Urk. 7/184). Am 9. September 2016 erfolgte eine weitere Anmeldung (Urk. 7/186), welcher der Versicherte einen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt von Dr. B.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">therapie, vom 22. August 2016 beilegte (Urk. 7/185). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. Dezember 2016 auf das Leistungsbegehren des Versicherten nicht ein (Urk. 7/197 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 25. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin sei zu verpflichten, auf das Leistungsbegehren einzutreten, die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen Abklärungen vorzunehmen und die gesetzlich geschuldeten Leistungen zu erbringen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 5. April 2017 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer mit Verfügung vom 12. April 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 8). Mit Eingabe vom 23. Juni 2017 reichte der Beschwerdeführer einen Bericht seines behandelnden Psychiaters Dr. B.___ ein (Urk. 9 und Urk. 10), welcher der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin am 26. Juni 2017 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (Urk. 11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Entscheidfindung erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX105"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei einer Neuanmeldung nach rückwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Zusprechung einer befristeten Invalidenrente sind d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Eintretens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen gemäss Art. 87 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 2 IVV analog anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wenden (vgl. BGE 133 V 263).</span><span id="XX106"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV soll verhindert werden, dass sich die Verwaltung nach vorangegangener rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftiger Leistungsverweigerung immer wieder mit gleich lautenden und nicht näher begründeten, das heisst keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Gesuchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befassen muss (BGE 109 V 108 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2a, 264 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="XX186"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beweismass des Glaubhaftmachens im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 und 3 IVV sind herabgesetzte Anforderungen an den Beweis verbunden: Die Tatsachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderung muss nicht nach dem im Sozialversicherungsrecht sonst üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b) erstellt sein. Es genügt, dass für das Vorhandensein des geltend gemachten rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Sachumstandes wenigstens gewisse Anhaltspunkte bestehen, auch wenn durchaus noch mit der Möglichkeit zu rechnen ist, bei eingehender Abklärung werde sich die behauptete Änderung nicht erstellen lassen (BGE 130 V 64 E. 5.2, 130 V 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Erheblich ist eine Sachverhaltsänderung, wenn angenommen werden kann, der Anspruch auf eine (höhere) Invalidenrente sei begründet, falls sich die geltend gemachten Umstände als richtig erweisen sollten (Urteil des Bundesgerichts 8C_844/2012 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2013 E. 2.3 mit Hinweisen auf 8C_1009/2010 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011 E. 2.2 und 9C_838/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2012 E. 3.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin, der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer habe nicht glaubhaft dargelegt, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten Verfügung wesentlich verändert hätten. Es liege lediglich eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes vor. Der Bericht von Dr. B.___ be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätige die bereits im Gutachten von 2011 gestellten Diagnosen. Es würden keine neuen medizinischen Sachverhalte genannt (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber im Wesentlichen geltend, er habe trotz diverser Eingliederungshilfen und Arbeitsversuche nicht wieder einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliedert werden können, was nicht am Arbeitsmarkt liege, sondern an seinen fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Voraussetzungen. Es treffe nicht zu, dass der behandelnde Psychiater Dr. B.___ die im Gutachten von Dr. C.___ gestellten Diagnosen bestätige. Er habe lediglich die bisherigen Diagnosen aufgelistet. Eine eigene Diagnostik habe er nicht vorgenommen. Dr. B.___ schreibe, Willens- und Antriebsmangel seien nicht überwindbar, sie seien wesentlicher Bestandteil der einschränkenden Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung. Da der Beschwerdeführer 2011 zu 70 % arbeitsfähig gewesen sein solle für jegliche Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt und aufgrund der Beurteilung 2016 lediglich noch als in einem geschützten Rahmen arbeitsfähig betrachtet werde, habe sich der Schweregrad oder die Ausprägung der Krankheit offensichtlich geändert (Urk. 1 S. 8 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span id="VV001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span id="VV004"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Richtet sich die Beschwerde gegen einen Nichteintretensentscheid, hat das Gericht, ungeachtet der Vorbringen der beschwerdeführenden Partei, zu prüfen und darüber zu entscheiden, ob die Verwaltung zu Recht nicht auf das Leistungs- oder Feststellungsbegehren eingetreten ist. Der richterliche Entscheid in der Sache (Sachentscheid) hat in dieser besonderen verfahrensmässigen Situation den formellen Gesichtspunkt des Nichteintretens durch die untere Instanz zum Gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand. Dagegen hat sich das Gericht mit den materiellen Anträgen nicht zu befassen (BGE 121 V 157 E. 2b, 116 V 265 E. 2a, SVR 1997, UV Nr. 66 S. 225 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer mehr oder anderes verlangt, nämlich die mit der Kritik am Gutachten von Dr. C.___ geforderte Wiedererwägung der rechtskräf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Verfügung vom 12. März 2012, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden, da das Zurückkommen auf formell rechtskräftige Verfügungen in das Ermessen des Versicherungsträgers gestellt ist und kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf Wiedererwägung besteht (vgl. BGE 133 V 50 E. 4.1 und 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung seines An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs auf rechtliches Gehör (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruches auf rechtliches Gehör bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügt, wenn die Begründung kurz die Überlegungen nennt, auf die sich der Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheid stützt und dieser sachgerecht angefochten werden kann (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_511/2007 vom 22. November 2007 E. 4.2.2 mit weiteren Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Vorliegend beschränkt sich der Streitgegenstand auf die Frage, ob die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin auf das erneute Leistungsbegehren des Beschwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist. Dementsprechend musste sie auf die Vorbringen des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers, welche diese Frage nicht betreffen, nicht eingehen. Die Eintre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensfrage hat sie angemessen begründet, weshalb eine sachgerechte Anfechtung ohne weiteres möglich war. Somit ist eine Verletzung der Begründungspflicht zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer Verfügung vom 12. März 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/141) im Wesentlichen auf das psychiatrische Gutachten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2011 (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">101).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ stellte die folgenden Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (F61.0), seit Adoleszenz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit schizoiden und ängstlich-hypochondrisch-zwanghaften Anteilen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit St. n. Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurasthenie (F48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei rezidivierender depressiver Störung, gegenwärtig remittiert (F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">St. n. kombinierter Störung schulischer Fertigkeiten (F81.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gutachter führte aus, der Beschwerdeführer beschreibe, aktuell unter depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siven Symptomen zu leiden. Aus objektiver Sicht würden die Eingangskriterien der ICD 10 für eine depressive Episode nicht erfüllt. Auf die ängstlich-depressive Verstimmung bei körperlichen Missempfindungen allein könne aus objektiver Sicht nicht abgestellt werden. Es sei eine gegenwärtig remittierte rezidivierende depressive Störung (F33.4) festzustellen, die keine Arbeitsunfähigkeit mehr be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründe. Zudem sei eine eindeutige Abgrenzung eigentlicher depressiver Zustands</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilder von Stimmungsschwankungen im Rahmen der kombinierten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (hier vor allem bezüglich des ängstlich-hypochondrischen Anteils) oft nicht möglich. Ein relevanter mindernder Einfluss eines eigenständigen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Syndroms auf die Arbeitsfähigkeit sei zurzeit nicht begründbar. Aufgrund der subjektiven Angaben des Beschwerdeführers anlässlich der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung könne von einer Neurasthenie gemäss ICD 10 F48.0 ausgegangen werden. Sie sei Folge der remittierten depressiven Episode. Die diagnostischen Kriterien würden weitgehend erfüllt. Der Beschwerdeführer erlebe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grübler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">isch, ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, niedergeschlagen, verzagt, verlangsamt und unzulänglich sowie labil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die von ihm geschilderten Symptome seien aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht durch die Diagnose der Neurasthenie ausreichend und vollständig erklärbar. Die damit verbundenen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gering ausgeprägten und vor allem subjektiv erlebten) Defizite seien nicht geeignet, eine relevante Arbeitsunfähigkeit zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund der Untersuchungen, der Akten und der Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers sei als Hauptdiagnose von einer leicht ausgeprägten kombinierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung (ICD 10 F61.0) mit schizoiden und ängstlich-hypochon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drisch-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwanghaften Anteilen auszugehen. Die leicht ausgeprägte Persönlichkeitsstörung habe einen relevanten Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Es bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Arbeitsfähigkeit von 30 % mit überwiegender Wahrscheinlichkeit seit Schulabschluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies gelte unabhängig von der Tätigkeit, da die Einschränkung berufliche Grundfertigkeiten betreffe (hier vor allem die zwischenmenschlichen Interaktionen). Die tatsächliche volle Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zwischen 2001 und 2007 lasse sich vor allem durch ein hilfreiches zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menschliches Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und der Führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person erklären. Medizinisch-theoretisch sei die Prognose einer Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung chronisch stabil. Auf dem Boden der Persönlichkeitsstörung habe sich eine rezidivierende depressive Störung gezeigt, die zwischen August 2007 und Oktober 2008 zu einer depressiven Episode geführt und gemäss Akten eine Arbeitsunfähigkeit begründet habe und ab November 2008 als remittiert gelten könne (Urk. 7/105 S. 9 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In dem im Rahmen der Neuanmeldung eingereichten Bericht vom 22. August 2016 führte der behandelnde Psychiater Dr. B.___ aus, der Beschwerdeführer habe ihn wegen depressiver Symptomatik, insbesondere Minderwertigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühlen, rezidivierend negativen Gedanken, Antriebsmangel und Energielosigkeit bei chronischer innerer Anspannung und Schlafstörungen und teils übermässiger Ängstlichkeit aufgesucht. Bei den immer wieder auftretenden Versagenserleb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen liege die eigentliche Problematik in seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(von Kindertagen an besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den) Unfähigkeit, insbesondere wegen Antriebsmangel und Initiativlosigkeit, Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben anzupacken und zu erledigen. Aufgrund seiner konstitutionellen Schwächen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe der Beschwerdeführer nur im Rahmen eines geschützten Arbeitsplatzes Chancen, die (reduzierten) Anforderungen zu erfüllen. Ob die gegenwärtig imponierenden Störungen und Schwächen schon 2011 derart offensichtlich gewesen seien, entziehe sich seiner Kenntnis. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Subjektiv g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebe er eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an. Mit den im Gutachten attestierten Leistungseinbussen von 30 % sei der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt völlig unbrauchbar und nur in einem geschützten Arbeitsmarkt unterzubringen. Ein qualitativ adäquates Leistungspensum werde der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der bestehenden Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nie erreichen. Wegen der qualitativen Einschränkungen (insbesondere Verlangsamung, Überforderung bei mehreren Aufgaben, interpersonelles Schonklima) sei von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt auszugehen (Urk. 7/185).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht von Dr. B.___ vom 22. August 2016 ist nicht geeignet, die geltend gemachte erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers glaubhaft zu machen. Dr. B.___ erwähnt eine depressive Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tik mit Minderwertigkeitsgefühlen, rezidivierend negativen Gedanken, Antriebs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mangel und Energielosigkeit bei chronischer innerer Anspannung und Schlaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen und übermässige Ängstlichkeit. In Übereinstimmung damit hielt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits im Gutachten vom 7. März 2011 fest, dass der Beschwerdeführer seit der Jugendzeit an negativen Gedanken, Angst und niedergeschlagener Stimmung leide (Urk. 7/101 S. 4). Im Vordergrund der subjektiv empfundenen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung stehe eine ängstlich-depressive Verstimmung bei körperlichen Missempfin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen (Urk. 7/101 S. 6). Der Beschwerdeführer erlebe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grüblerisch, ängstlich, niedergeschlagen, verzagt, verlangsamt und unzulänglich sowie labil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/101 S. 9). Dr. C.___ diagnostizierte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung (F61.0) sowie eine Neurasthenie (F48.0). Aufgrund der Persönlichkeitsstörung attestierte er eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % seit Schulabschluss. Wie der Beschwerdeführer selbst ausführt, nimmt Dr. B.___ keine eigene Diagnostik vor, sondern verweist lediglich auf die von Dr. C.___ gestellten Diagnosen und stellt sich bezüglich Arbeitsfähigkeit auf den Standpunkt, mit den im Gutachten attestierten Leistungseinbussen von 30 % sei der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt völlig unbrauchbar und nur in einem geschützten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt unterzubringen (Urk. 7/185). Damit vermag er keine Verschlechterung dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zutun, sondern es handelt sich lediglich um eine andere Beurteilung desselben Sachverhaltes. Dr. B.___ weist denn auch auf konstitutionelle Schwächen und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Kindertagen bestehende Unfähigkeit, insbesondere wegen Antriebsmangel und Initiativlosigkeit, Aufgaben anzupacken und zu erledigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hin. Dass der Beschwerdeführer nie ein qualitativ adäquates Leistungspensum erreichen werde, begründet er mit der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehenden Persönlichkeitsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/185). Er geht somit - wie Dr. C.___ - davon aus, dass die Einschränkungen auf die Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung zurückzuführen sind und bereits seit der Kindheit bestehen. Dr. B.___ erwähnt schliesslich die vom Beschwerdeführer subjektiv erlebte deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Verschlechterung, welche jedoch nicht geeignet ist, eine wesentliche Tatsachenänderung glaubhaft zu machen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichte Bericht von Dr. B.___ (Urk. 10) datiert vom 30. Mai 2017 und damit nach Erlass der angefochtenen Verfügung. Daher ist er zur Beurteilung der massgeblichen Rechtsfrage (E. 3.2) zum Vornherein unbeachtlich (BGE 130 V 64 E. 5.2.5; Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_266/2015 vom 29. Juni 2015 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin zum Schluss gelangt ist, dass es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, in rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügender Weise eine anspruchserhebliche Verschlechterung seines Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes glaubhaft zu machen. Die Beschwerdegegnerin ist somit zu Recht nicht auf die Neuanmeldung eingetreten. Die Beschwerde ist daher abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, soweit auf sie eingetreten wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Kaspar Gehring</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstLeicht</p><p><span> </span></p></div> </div></body></html>