A bteilung IV D -5085/2007 / um k {T 0/2} U rte il v o m 7 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter M artin Zoller (Vorsitz), R ichter W alter Lang, R ichterin N ina Spälti G iannakitsas, G erichtsschreiberin Katarina U m egbolu. I._______, geboren_______, Serbien, vertreten durch_______, Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 27. Juni 2007 i.S. Asyl und W egw eisung B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -5085/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt, dass der Beschw erdeführer, ein Staatsangehöriger Serbiens albani- scher Ethnie m it letztem W ohnsitz in R ._______, Serbien, sein H eim atland eigenen Angaben zufolge am 15. beziehungsw eise 16. M ai 2007 verliess und am 21. M ai 2007 in die Schw eiz einreiste, w o er gleichentags ein Asylgesuch stellte, dass der Beschw erdeführer anlässlich der Kurzbefragungen im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen vom 30. M ai 2007 so- w ie der D irektbefragung vom 12. Juni 2007 zur Begründung seines Asylgesuches im W esentlichen geltend m achte, am 3. O ktober 2003 seien serbische Polizisten in sein H aus eingedrungen und hätten ille- gale W affen und M unition sichergestellt, dass er w ährend der H ausdurchsuchung einen Fluchtversuch unter- nom m en habe, w elcher gescheitert sei, w orauf die Sicherheitskräfte ihn und seinen Bruder S. festgenom m en und ins G efängnis von V._______ gebracht hätten, w o m an ihn bis zum 12. M ärz 2004 festgehalten habe, dass die Behörden am 23. O ktober 2003 seinen serbischen R eisepass eingezogen hätten, dass er w ährend der H aft von G efängnisw ärtern am 5. Januar 2004 verprügelt w orden sei, dass das Bezirksgericht V._______ ihn m it U rteil vom 9. M ärz 2004 w egen illegalen W affenbesitzes und H inderung einer Am tshandlung zu einer Freiheitsstrafe von fünfzehn M onaten verurteilt habe, w ogegen er eine Beschw erde respektive ein G esuch um Beurteilung durch das G em eindegericht in P._______ eingereicht habe, dass er daraufhin durch das Am tsgericht in P._______ m it U rteil vom 10. M ai 2006 zu einer G efängnisstrafe von acht M onaten verurteilt w orden sei, w obei das G ericht die bereits erstandene U ntersuchungs- haft von fünf M onaten und neun Tagen an die neue achtm onatige Frei- heitsstrafe angerechnet habe, S eite 2D -5085/2007 dass er folglich noch eine R eststrafe von zw ei M onaten und einund- zw anzig Tagen hätte verbüssen m üssen, dass diesbezüglich das Am tsgericht in P._______ sein G esuch um Verschiebung des H aftantritts m it Entscheid vom 14. Februar 2007 w egen N ichteinhaltens der G esuchsfrist abgelehnt habe, dass er jedoch nicht bereit gew esen sei, die R eststrafe zu verbüssen, zum al er Angst vor einer erneuten M isshandlung gehabt habe und auch die Ansicht vertrete, w egen seiner albanischen Ethnie und seiner ehem aligen M itgliedschaft bei der U C PM B (U shtria C lirim atare e Presheves, M edvegjes dhe Bujanovcit) sei er unverhältnism ässig hart bestraft w orden, dass er vor diesem H intergrund sein H eim atland verlassen habe und illegal in die Schw eiz eingereist sei, dass ihm seine Ehefrau am 9. Juni 2007 telefonisch m itgeteilt habe, er sei zu H ause von den serbischen Behörden gesucht w orden, dass für den w eiteren Inhalt der Aussagen auf die Protokolle bei den Akten zu verw eisen ist, dass der Beschw erdeführer im Verlaufe des vorinstanzlichen Verfah- rens als N achw eis seiner Identität seine serbische Identitätskarte und zur Stützung seiner Vorbringen diverse Bew eism ittel zu den Akten reichte (vgl. Aufzählung und Inhaltsangabe Bew eism ittelum schlag Akte A6), dass das BFM das Asylgesuch m it Verfügung vom 27. Juni 2007 ab- lehnte und die W egw eisung sow ie den Vollzug anordnete, dass die Vorinstanz zur Begründung ihres Entscheids im W esentlichen ausführte, die Vorbringen des Beschw erdeführers seien teils unglaub- haft, teils nicht asylrelevant, dass hinsichtlich der geltend gem achten M isshandlung vom 5. Januar 2004 davon ausgegangen w erden könne, der im serbischen Strafver- fahren anw altlich vertretene Beschw erdeführer hätte m it H ilfe seiner R echtsanw älte eine entsprechende Anzeige bei den zuständigen Stel- len erstatten und dem BFM einen diesbezüglichen N achw eis beibrin- S eite 3D -5085/2007 gen können, sofern er tatsächlich verprügelt w orden w äre und den Vor- fall angezeigt hätte, dass darüber hinaus eine derartige M isshandlung von albanischstäm - m igen Politikern beziehungsw eise Am tsinhabern in Südserbien publik gem acht w orden w äre, hätte sie sich in der geltend gem achten W eise w irklich zugetragen, dass im W eiteren die Schilderungen des Beschw erdeführers zum ge- nannten Vorfall vom 5. Januar 2004 auch detaillarm , undifferenziert und w enig konkret ausgefallen seien, w eshalb dem Beschw erdeführer dieses Verfolgungsvorbringen nicht geglaubt w erden könne, dass dem Beschw erdeführer folglich eine glaubhafte D arlegung der M isshandlung durch serbische G efängnisw ärter w ährend der U ntersu- chungshaft vom 3. O ktober 2003 bis zum 12. M ärz 2004 nicht gelun- gen sei, und daher auch kein Anlass zur Annahm e bestehe, der Be- schw erdeführer w äre beim Verbüssen der R eststrafe allfälligen physi- schen Ü bergriffen ausgesetzt, dass das Vorbringen des Beschw erdeführers, w egen seiner Ethnie und seiner vorm aligen M itgliedschaft bei der U C PM B w ährend der Straf- verfolgung im Sinne eines Politm alus ungerecht behandelt w orden zu sein, aufgrund der Aktenlage nicht gestützt w erde, zum al die einge- reichten U nterlagen einen rechtsstaatlich korrekt durchgeführten Ver- fahrenslauf w iedergeben, dass der Beschw erdeführer indessen - trotz der D em ilitarisierungser- klärung vom 21. M ai 2001 zw ischen dem G eneralstabschef der U C PM B und der serbischen R egierung sow ie der G eneralam nestie vom 4. Juni 2002 von ehem aligen U C PM B-Käm pfern, deren Voraus- setzung eine von der KFO R ausgehandelte W affenabgabe gew esen sei - am 3. O ktober 2003 w eiterhin W affen und M unition aus dem K rieg illegal bei sich zu H ause aufbew ahrt habe, w as einen schw eren Straftatbestand erfüllt hätte, dass der Beschw erdeführer darüber hinaus anlässlich der H ausdurch- suchung gegenüber den Polizeibeam ten der ethnisch gem ischten Patrouille gem äss den serbischen G erichtsakten G ew alt angew endet habe, S eite 4D -5085/2007 dass vor diesem H intergrund - nach objektivem M assstab beurteilt - das vom G em eindegericht P._______ verhängte Strafm ass nicht als unverhältnism ässig bezeichnet w erden könne, dass es dem Beschw erdeführer som it nicht gelungen sei, glaubhaft darzulegen, seine Bestrafung sei unverhältnism ässig hart ausgefallen, dass schliesslich bei der Festnahm e, der Inhaftierung und der Verurtei- lung des Beschw erdeführers w egen illegalen W affenbesitzes und H in- derung einer Am tshandlung von einem rechtsstaatlich korrekten Straf- verfahren eines souveränen Staates - basierend auf einem gem ein- rechtlichen H intergrund - auszugehen sei, hinsichtlich w elchem ge- stützt auf die beigebrachten U nterlagen keinerlei H inw eise ersichtlich seien, w onach der Beschw erdeführer in einer durch das schw eizeri- sche Asylgesetz geschützten Eigenschaft hätte getroffen w erden sol- len, dass der Beschw erdeführer dam it die Flüchtlingseigenschaft nicht er- fülle, w eshalb sein Asylgesuch abzulehnen sei, dass der Beschw erdeführer diese Verfügung m it Beschw erde vom 26. Juli 2007 beim Bundesverw altungsgericht anfechten und dabei unter anderem beantragen liess, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzuheben und es sei ihm in der Schw eiz Asyl zu gew ähren, dass dem Beschw erdeführer m it Zw ischenverfügung des dam als zuständigen Instruktionsrichters vom 31. Juli 2007 m itgeteilt w urde, er könne den Ausgang des Beschw erdeverfahrens in der Schw eiz abw arten, dass der Beschw erdeführer ferner aufgefordert w urde, innert Frist einen Kostenvorschuss zu leisten, dass der auferlegte Kostenvorschuss fristgerecht am 6. August 2007 einbezahlt w urde, dass die Vorinstanz m it Vernehm lassung vom 23. August 2007 ohne nähere Begründung die Abw eisung der Beschw erde beantragte, dass dem Beschw erdeführer m it Schreiben vom 29. August 2007 die vorinstanzliche Stellungnahm e ohne R eplikrecht zur Kenntnis gebracht w urde, S eite 5D -5085/2007 dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahrensgesetz [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (A rt. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AslyG , SR 142.31] i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 und 50 ff. Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Schw eiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gew ährt (A rt. 2 Abs. 1 AsylG ), w obei als Flüchtling eine ausländische Person anerkannt w ird, w enn sie in ihrem H eim atstaat oder im Land, w o sie zuletzt w ohnte, w egen ihrer R asse, R eligion, N ationalität, Zugehörigkeit zu einer bestim m ten sozialen G ruppe oder ihrer politischen Anschauun- gen w egen ernsthaften N achteilen ausgesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen N achteilen ausgesetzt zu w erden (A rt. 3 Abs. 1 AsylG ), dass als ernsthafte N achteile nam entlich die G efährdung von Leib, Le- ben oder Freiheit sow ie M assnahm en gelten, die einen unerträglichen psychischen D ruck bew irken (A rt. 3 Abs. 2 AsylG ), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgew iesen oder zum indest glaub- haft gem acht w erden m uss (A rt. 7 AsylG ), dass für den Inhalt der Beschw erde auf die Beschw erdeschrift zu ver- w eisen ist, dass die Auffassung der Vorinstanz, w onach die Vorbringen des Be- schw erdeführers teils nicht glaubhaft, teils nicht asylrelevant seien, auch nach Ansicht des Bundesverw altungsgerichts vollum fänglich zu bestätigen ist, S eite 6D -5085/2007 dass die Beschw erdeschrift diese Einschätzung nicht um zustossen verm ag, dass in der Beschw erdeschrift vorab festgestellt w ird, die Vorinstanz habe den Sachverhalt nicht richtig beziehungsw eise unvollständig fest- gestellt und dam it gegen Bundesrecht verstossen, dass die Behörden gestützt auf A rt. 12 Vw VG den Sachverhalt von Am tes w egen abzuklären hätten, w ozu unter anderem auch Auskünfte oder Zeugnisse von D rittpersonen gehören w ürden, der Beschw erde- führer jedoch nie nach allfälligen Zeugen befragt w orden sei, dass der Beschw erdeführer für die erlittene M isshandlung im G efäng- nis von Vranje jedoch einen Zeugen, einen ehem aligen M ithäftling (I.B.), stellen könne, w om it seine diesbezüglichen Aussagen, entgegen der Ansicht der Vorinstanz, als glaubhaft bezeichnet w erden m üssten, dass er den fraglichen Zeugen bis dato einzig aus U nkenntnis der schw eizerischen R echtsnorm en nicht genannt habe, zum al er der irri- gen Annahm e gew esen sei, lediglich anhand von O riginalurkunden seine Asylvorbringen bew eisen zu dürfen, dass der R üge des Beschw erdeführers indessen nicht gefolgt w erden kann, zum al dieser m ehrfach auf seine M itw irkungspflicht aufm erksam gem acht w urde und die angeführte U nkenntnis darüber, in einem Verfahren vor staatlichen Behörden zur Stützung der eigenen Vorbringen nicht säm tliche m öglichen Bew eism ittel anführen zu dürfen, aufgrund der selbst gem achten Erfahrungen in den bisherigen Strafverfahren nicht geglaubt w erden kann, dass der Beschw erdeführer gem äss den protokollierten Aussagen auch keinerlei Andeutungen auf potenzielle Zeugen für die M iss- handlung vom 5. Januar 2004 gem acht hat, dass das neue Vorbringen auf Beschw erdeebene über das Vorhanden- sein eines Zeugen folglich als nachgeschoben und unglaubhaft zu be- zeichnen ist, w eshalb der Antrag auf Befragung von I.B. abzuw eisen ist, dass die geltend gem achte M isshandlung vom 5. Januar 2004 ferner auch deshalb nicht geglaubt w erden kann, da insbesondere im Falle eines tatsächlich erfolgten Ü bergriffs auf den Beschw erdeführer w äh- S eite 7D -5085/2007 rend der U ntersuchungshaft davon ausgegangen w erden m üsste, die seinerzeit m andatierten R echtsvertreter des Beschw erdeführers hätten unverzüglich reagiert und den Vorfall zu G unsten ihres M andanten in dessen eigenem Strafverfahren entsprechend eingesetzt, w orüber der Beschw erdeführer denn auch in der Lage gew esen sein m üsste, im vorliegenden Asylverfahren schriftlichen Bew eis zu erbringen, w as er jedoch nicht konnte, dass der Beschw erdeführer in diesem Zusam m enhang zw ar vorbringt, er habe die M isshandlungen seinem R echtsvertreter nicht gem eldet, da G espräche zw ischen H äftlingen und deren R echtsvertretern streng überw acht und abgehört w ürden, w eshalb die U nterredungen m it den Anw älten in serbischer Sprache hätten stattfinden m üssen und er darüber hinaus auch Angst vor w eiteren M isshandlungen gehabt habe, dass die Ausführungen des Beschw erdeführers indessen nicht über- zeugen, zum al die angesprochenen Ü berw achungsm assnahm en durch die G efängnisleitung vielm ehr der Vorbeugung allfälliger rechts- w idriger Praktiken anlässlich von M andantengesprächen dienen dürf- ten, die angeblichen schw eren Verletzungen im G esicht des Beschw erdeführers (N asenbruch und Zahnverletzung) jedoch ohne w eiteres vom R echtsvertreter anlässlich der Konsultationen im G efängnis hätten w ahrgenom m en w erden m üssen, w orauf dieser im Interesse seines M andanten m it Sicherheit entsprechende M assnahm en eingeleitet hätte, dass der Beschw erdeführer darüber hinaus die geltend gem achte M isshandlung jedoch auch nach der H aftentlassung bei seinen R echtsanw älten nicht geltend gem acht hat, dass nach dem G esagten som it m it der Vorinstanz übereinzustim m en ist, w onach dem Beschw erdeführer der Ü bergriff durch die G efängnis- w ärter anlässlich seiner U ntersuchungshaft im G efängnis von V._______ nicht geglaubt w erden kann, dass dam it auch kein Anlass zur Annahm e besteht, die Furcht des Be- schw erdeführers vor m öglichen körperlichen M isshandlungen bei der Verbüssung seiner R eststrafe sei objektiv begründet, dass der Beschw erdeführer sich diesfalls ohnehin auf rechtsstaatli- chem W ege m ittels einer Anzeige, allenfalls m it H ilfe eine Anw alts, zur W ehr setzen könnte, S eite 8D -5085/2007 dass ferner die in diesem Zusam m enhang erhobene R üge des E rm es- sensm issbrauchs jeglicher G rundlage entbehrt, zum al die Vorinstanz m it sachlich nachvollziehbaren Ausführungen die U nglaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschw erdeführers begründet hat, dass im W eiteren auch keine H inw eise darauf bestehen, der Be- schw erdeführer sei im dargelegten Strafverfahren im H eim atland insbesondere w egen seiner albanischen Ethnie beziehungsw eise seiner ehem aligen Zugehörigkeit zur U C PM B unverhältnism ässig streng bestraft w orden, w as der Beschw erdeführer in der Beschw erdeschrift denn auch bezeichnenderw eise nicht m ehr rügt, dass die Verfolgungsvorbringen des Beschw erdeführers nach dem G e- sagten som it als teilw eise unglaubhaft und überdies zum Teil als nicht asylrelevant zu qualifizieren sind, dass an dieser Einschätzung auch die w eiteren Vorbringen des Be- schw erdeführers auf Beschw erdeebene nichts zu ändern verm ögen, w eshalb es sich erübrigt, darauf näher einzugehen, dass sich der Beschw erdeführer überdies dem H aftantritt zur Verbü- ssung der R eststrafe durch seine Ausreise in die Schw eiz bew usst ent- zogen hat, w eshalb eine diesfalls m öglicherw eise zu erw artende strafrechtliche Konsequenz m ithin rechtsstaatlich legitim en Zw ecken dienen und auch diesbezüglich som it jeglicher Asylrelevanz entbehren w ürde, dass es dem Beschw erdeführer insgesam t nicht gelungen ist, Asylgründe im Sinne von A rt. 3 AsylG nachzuw eisen oder zum indest glaubhaft zu m achen, w eshalb er die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt und die Vorinstanz das Asylgesuch zu R echt abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat (A rt. 44 Abs. 1 AsylG ), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe- w illigung erteilt hat und der Beschw erdeführer zudem keinen Anspruch auf E rteilung einer solchen hat (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [AR K], EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die vom Bundesam t verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist, S eite 9D -5085/2007 dass das Bundesam t das Anw esenheitsverhältnis nach den gesetzli- chen Bestim m ungen über die vorläufige Aufnahm e von Ausländern (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ) regelt, w enn der Vollzug der W egw eisung nicht zulässig, nicht zum utbar oder nicht m öglich ist, dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da nach dem G esagten die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht und keine An- haltspunkte für eine m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschw erdeführer in seinem H eim at- oder H erkunfts- staat droht (A rt. 14a Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20]), dass der Beschw erdeführer diesbezüglich sinngem äss vorbringt, bei seiner R ückkehr nach Serbien hätte er die über ihn verhängte R est- strafe zu verbüssen, w obei ihm w ährend der H aft M enschenrechtsver- letzungen und Folter drohen w ürden, dass der Beschw erdeführer m it U rteil vom 10. M ai 2006 w egen illega- len W affenbesitzes und H inderung einer Am tshandlung strafrechtlich verurteilt w urde und die ausgesprochene Strafe som it einem rechts- staatlichen Zw eck dient, dass im Falle des Beschw erdeführers keine H inw eise darauf bestehen, die achtm onatige Freiheitsstrafe sei im Sinne eines "polit m alus" bezie- hungsw eise w egen dessen albanischer Ethnie oder der ehem aligen Zugehörigkeit zur U C PM B in asylrelevanter W eise ausgesprochen w or- den, dass ferner den Akten auch keine H inw eise darauf entnom m en w erden können, der Beschw erdeführer w ürde bei einer allfälligen Verbüssung seiner R eststrafe von zw ei M onaten und einundzw anzig Tagen einer gem äss A rt. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten (EM R K, SR 0.101) verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt, dass ferner w eder die allgem eine M enschenrechtssituation noch die allgem eine politisch-w irtschaftliche Lage in Serbien gegen die Zum ut- barkeit des W egw eisungsvollzuges sprechen, dass sich aus den Akten zudem keine konkreten Anhaltspunkte erge- ben, aufgrund derer allenfalls geschlossen w erden könnte, der Be- S eite 10D -5085/2007 schw erdeführer geriete im Falle der R ückkehr in seinen H eim atstaat aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitli- cher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass der junge und aktenkundig gesunde Beschw erdeführer vor der Ausreise m ehrere Jahre zusam m en m it seinem Bruder im B._______ in der eigenen Schreinerei gearbeitet hat und es ihm zuzum uten ist, dieser Arbeitstätigkeit w ieder nachzugehen, dass der Beschw erdeführer in R ajince ferner m it seiner Ehefrau, den beiden Kindern, seinen Eltern und diversen G eschw istern über ein sta- biles fam iliäres Beziehungsnetz verfügt, w orauf er nach seiner R ück- kehr zurückgreifen kann, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers daher als zum utbar zu erachten ist (A rt. 14a Abs. 4 AN AG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in seinen H eim atstaat sodann auch m öglich ist (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegen- stehen könnten, und der Beschw erdeführer im Ü brigen verpflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), dass som it keine W egw eisungshindernisse vorliegen, w eshalb der vom Bundesam t verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten im Betrag von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 2 und 3 des R egle- m ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht, [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ) und m it dem am 6. August 2007 in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen sind. S eite 11D -5085/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt und m it dem in gleicher H öhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 3. D ieses U rteil geht an: - die R echtsvertreterin des Beschw erdeführers (über eine allfällige R ückgabe der beim BFM eingereichten U nterlagen befindet die Vorinstanz auf entsprechende Anfrage hin) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, m it den Akten (R ef.-N r. N _______) - _______ (Kopie) D er R ichter: D ie G erichtsschreiberin: M artin Zoller Katarina U m egbolu Versand: S eite 12