<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2007.00195</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206735&amp;W10_KEY=13013558&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2007.00195</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.05.2007</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Gebühren</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verweigerung Ausnahmebewilligung für Verzicht auf Durchführung der periodischen Aufzugskontrolle; Nichteintreten der BRK auf nachträglich überwiesenen bedingten Rekurs (Der Gemeinderat verweigerte dem Beschwerdeführer die nachgesuchte Ausnahmebewilligung für den Verzicht auf die Durchführung der periodischen Aufzugskontrolle und erhob hierfür eine Verfahrensgebühr von Fr. 170.-. Der Beschwerdeführer reichte ein Wiedererwägungsgesuch mit der Schlussbemerkung ein, im Falle des Nichteintretens auf dieses gelte sein Schreiben als rechtzeitiger Rekurs an die BRK gegen die Dispensverweigerung. Die Gemeinde stellte dem Beschwerdeführer die Gebühr in Rechnung und leitete eine Betreibung ein. Das Begehren der Gemeinde um definitive Rechtsöffnung wurde von der Rechtsöffnungsrichterin abgewiesen, da der Gemeinderatsbeschluss wegen nicht erfolgter Überweisung der Rekursschrift an die BRK nicht rechtskräftig sei. Diese Eingabe überweis die Gemeindeverwaltung nachträglich an die BRK, welche darauf nicht eintrat und dem Beschwerdeführer Rekurskosten auferlegte.) Es ist fraglich, ob die Beschwerdegegnerin gestützt auf § 5 Abs. 2 VRG zu einer Überweisung an die BRK verpflichtet gewesen wäre. Die Frage kann jedoch offen bleiben, da die Rechtsöffnungsrichterin die verwaltungsprozessuale Rechtslage nicht allseitig abzuklären hatte. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin hätte sich gegen die Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens gerichtlich wehren müssen, statt seine Eingabe nachträglich an die BRK zu überweisen, verstösst gegen Treu und Glauben, hatte der Beschwerdeführer doch im Rechtsöffnungsverfahren das Vorliegen eines definitiven Rechtsöffnungstitels mit dem Argument bestritten, dass er gegen den Beschluss der Beschwerdegegnerin fristgerecht Rekurs erhoben habe (E. 2.1). Hat die BRK aufgrund der nachträglichen Überweisung des Wiedererwägungsgesuchs somit zu Recht ein Rekursverfahren eröffnet, war sie auch befugt und verpflichtet, dieses durch einen förmlichen, mit einer Kostenauflage verbundenen Entscheid abzuschliessen (E. 2.2). Auf die bedingte Rekurserhebung trat die BRK zu Recht nicht ein (E. 2.3). Abweisung der Beschwerde.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BEDINGUNGSFEINDLICHKEIT">BEDINGUNGSFEINDLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃHREN">GEBÃHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETENSENTSCHEID">NICHTEINTRETENSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERWEISUNGSPFLICHT">ÃBERWEISUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFAHRENSKOSTEN">VERFAHRENSKOSTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 5 Abs. II VRG</span><br/><span class="gerade">§ 38 Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=7840" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2007.00195</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Entscheid</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">24. Mai 2007</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter JÃ¼rg Bosshart, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>GerichtssekretÃ¤r Andreas Conne. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="Anonym_ORT_1_5"><span>A,</span></a></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><a id="Anonym_Ruolo_BESG_1_2_7"><span>Gemeinderat X,</span></a></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner</span></b><span>, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend GebÃ¼hren,</b></p> <span><br/> </span> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Der Gemeinderat X verweigerte A am 24. Januar 2006 die nachgesuchte Ausnahmebewilligung fÃ¼r den Verzicht auf die DurchfÃ¼hrung der periodischen Aufzugskontrolle beim GebÃ¤ude Vers. Nr. 01 an der L-Strasse in X. Er erhob hierfÃ¼r eine VerfahrensgebÃ¼hr von Fr. 170.-, welche nach Rechtskraft dieses Beschlusses in Rechnung gestellt werde. Als zulÃ¤ssiges Rechtsmittel wurde der Rekurs an die Baurekurskommission IV bezeichnet, unter Hinweis auf die erforderliche Form und einzuhaltende Frist eines solchen Rechtsmittels.</p> <p class="Sachverhalt2">Mit Schreiben vom 14. Februar 2006 ersuchte A den Gemeinderat um WiedererwÃ¤gung dieses Beschlusses. Darin heisst es abschliessend: "Im Falle eines Nichteintretens auf mein WiedererwÃ¤gungsgesuch gilt dieses Schreiben als rechtzeitiger Rekurs gegen die Dispensverweigerung vom 24.1.06". Mit VerfÃ¼gung vom 21. Februar 2006 â binnen der noch laufenden Rekursfrist von dreissig Tagen â teilte der Gemeinderat A mit, dass auf das Gesuch nicht eingetreten werden kÃ¶nne. Unter Bezugnahme auf die abschliessende Bemerkung in dessen Schreiben vom 14. Februar 2006 wurde A zudem darauf aufmerksam gemacht, dass ein Rekurs gegen die am 14. Februar 2006 beschlossene Bewilligungsverweigerung direkt an die Baurekurskommission zu richten sei.</p> <p class="Urteilstext">In der Folge stellte die Finanzverwaltung X â offenbar aufgrund einer ihr seitens der Baurekurskommission erteilten Rechtskraftbescheinigung â A die GebÃ¼hr von Fr. 170.- in Rechnung, leitete die Betreibung ein und ersuchte, nachdem dagegen Rechtsvorschlag erhoben worden war, am 16. Oktober 2006 um definitive RechtsÃ¶ffnung fÃ¼r die GebÃ¼hr von Fr. 170.- nebst Zins von 5 % seit 3. Mai 2006 und fÃ¼r die Zahlungsbefehlskosten. Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Y wies dieses Begehren am 15. Dezember 2006 ab. Sie erwog, der Beklagte A habe an der Verhandlung vom 15. Dezember 2006 ausgefÃ¼hrt, die Rechtskraftbescheinigung der Baurekurskommission sei zu Unrecht erfolgt, habe er doch gegen den die streitige Kostenauflage enthaltenden Beschluss vom 24. Januar 2006 im Zusammenhang mit seinem WiederwÃ¤gungsgesuch vom 14. Februar 2006 auch Rekurs erhoben, welches Rechtsmittel vom Gemeinderat X nach Verwerfung des WiedererwÃ¤gungsgesuchs nicht an die zustÃ¤ndige RechtsmittelbehÃ¶rde weitergeleitet worden sei. Aufgrund dieser Sachdarstellung sowie im Hinblick darauf, dass der Gemeinderat X gestÃ¼tzt auf § 5 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Weiterleitung der Eingabe vom 14. Februar 2006 an die Baurekurskommission verpflichtet gewesen wÃ¤re, kÃ¶nne nicht auf die vorliegende Rechtskraftbescheinigung abgestellt werden. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Aufgrund dieser bezirksgerichtlichen VerfÃ¼gung Ã¼berwies die Gemeindeverwaltung X am 13. Februar 2007 die Eingabe As vom 14. Februar 2006 der Baurekurskommission IV. Diese nahm mit (unter anderem auch A mitgeteilter) VerfÃ¼gung vom 15. Februar 2007 vom Rekurseingang Vormerk, unter Hinweis darauf, dass einstweilen auf Einholung einer Vernehmlassung verzichtet werde. Mit Schreiben vom 17. Februar 2007 an die Kanzlei der Baurekurskommission bestÃ¤tigte A den Empfang dieser prozessleitenden VerfÃ¼gung, ersuchte um "Zustellung des gemeinderÃ¤tlichen Ueberweisungspapiers unbekannten Datums" und fÃ¼gte abschliessend bei: "Gerne erwarte ich Ihre weiteren rekursrelevanten Massnahmen".</p> <p class="Urteilstext">Die Baurekurskommission IV beschloss am 15. MÃ¤rz 2007, auf den Rekurs nicht einzutreten. Die Rekurskosten von Fr. 1'000.-, worunter eine StaatsgebÃ¼hr von Fr. 800.-, auferlegte sie dem Rekurrenten. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 20. April 2007 (die mit Eingabe vom 21. April 2007 bezÃ¼glich eines Schreibfehlers berichtigt wurde), beantragte A dem Verwaltungsgericht:</p> <p class="EinzugZitat"><span>1.<span> </span></span><span>Es sei der Beschluss der BRK wegen ihrer UnzustÃ¤ndigkeit i.S. SchKG-Recht und wegen Behandlung der unerlaubten u. verspÃ¤teten gemeinderÃ¤tlichen Ãberweisung meines kombinierten WiedererwÃ¤gungsgesuchs/Rekurses vom 14.2.06 zu kassieren.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2.<span> </span></span><span>Die Kosten der Vorinstanz und des Verfahrens vor Verwaltungsgericht seien der Gemeinde X aufzuerlegen.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>3.<span> </span></span><span>Es sei mir eine angemessene ParteientschÃ¤digung fÃ¼r meine ausserordentlich zeitaufwÃ¤ndigen Rechtsschutz-Massnahmen vor 2 Rekursinstanzen z.L. der Gemeinde X zuzusprechen."</span></p> <p class="Urteilstext">Der Gemeinderat X beantragte am 11. Mai 2007 Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Baurekurskommission IV ersuchte unter Verzicht auf weitere Bemerkungen um Abweisung der Beschwerde. </p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist nach § 41 Abs. 1 VRG zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf das Rechtsmittel einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>NÃ¤her zu prÃ¼fen ist, ob zur Behandlung der Angelegenheit gerichtsintern der Einzelrichter oder die Kammer zustÃ¤ndig ist. Aufgrund der BeschwerdebegrÃ¼ndung ergibt sich, dass sich der BeschwerdefÃ¼hrer einzig gegen die Kostenauflage im Nichteintretensbeschluss der Baurekurskommission vom 15. MÃ¤rz 2007 wehrt. Er will diesen Nichteintretensbeschluss nicht deswegen aufgehoben haben, weil er der Auffassung wÃ¤re, die Baurekurskommission hÃ¤tte seine ihr am 13. Februar 2007 Ã¼berwiesene Eingabe vom 14. Februar 2006 materiell als Rekurs behandeln sollen. Er beanstandet im Gegenteil, dass sich die Baurekurskommission auf diese Ãberweisung Ã¼berhaupt eingelassen und einen fÃ¶rmlichen (Nichteintretens-)Beschluss, verbunden mit einer Kostenauflage fÃ¼r das Rekursverfahren, gefasst habe. Demnach liegt die Verweigerung der Ausnahmebewilligung gemÃ¤ss Beschluss des Gemeinderats vom 24. Januar 2006 (bzw. die Weigerung der Baurekurskommission, hierÃ¼ber einen materiellen Rekursentscheid zu treffen) nicht im Streit. Unter diesen UmstÃ¤nden rechtfertigt es sich, nicht von einer Bewilligungsstreitigkeit auszugehen, welche (mangels Vorliegens eines bezifferbaren Streitwerts) jedenfalls die ZustÃ¤ndigkeit der Kammer begrÃ¼nden wÃ¼rde (vgl. § 38 Abs. 1 VRG, und dazu Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 38 N. 5), sondern von einer GebÃ¼hrenstreitigkeit, welche dann in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit fÃ¤llt, wenn der Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt (§ 38 Abs. 2 VRG). Letzteres trifft hier zu. Das gilt selbst dann, wenn angenommen wird, zum Streitgegenstand gehÃ¶re nicht nur die RekursgebÃ¼hr von Fr. 1'000.- im Nichteintretensbeschluss der Baurekurskommission, sondern zusÃ¤tzlich auch die VerfahrensgebÃ¼hr von Fr. 170.- gemÃ¤ss der die Ausnahmebewilligung verweigernden VerfÃ¼gung des Gemeinderats X vom 24. Januar 2006 (welche GebÃ¼hrenauflage das RechtsÃ¶ffnungsverfahren vor Bezirksgericht Y und damit indirekt auch das Rekursverfahren vor Baurekurskommission IV veranlasst hat). Die Angelegenheit ist demnach nicht von der Kammer, sondern vom Einzelrichter zu behandeln. Dementsprechend ist auch das Rubrum anzupassen.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Wenngleich nach dem Gesagten davon auszugehen ist, dass die verweigerte Ausnahmebewilligung nicht (mehr) Streitgegenstand bildet, ist im Hinblick auf die streitbetroffene GebÃ¼hrenauflage zu prÃ¼fen, ob die Baurekurskommission zu Recht ein fÃ¶rmliches Rekursverfahren erÃ¶ffnet hat.</p> <p class="Erwgung2">Dieses Verfahren ist aufgrund des Ãberweisungsschreibens der Beschwerdegegnerin vom 13. Februar 2007 erÃ¶ffnet worden, welche sich dabei auf die ErwÃ¤gungen des Bezirksgerichts stÃ¼tzen konnte. Die Einzelrichterin hatte im RechtsÃ¶ffnungsverfahren erwogen, dass die KlÃ¤gerin (heutige Beschwerdegegnerin) verpflichtet gewesen wÃ¤re, die Eingabe des heutigen BeschwerdefÃ¼hrers vom 14. Februar 2006 an die Baurekurskommission zu Ã¼berweisen und dass es deren Sache gewesen wÃ¤re, darÃ¼ber zu befinden, ob mit dieser (primÃ¤r auf eine WiedererwÃ¤gung abzielenden) Eingabe zugleich gÃ¼ltig Rekurs erhoben worden sei. Ob die Beschwerdegegnerin gestÃ¼tzt auf § 5 Abs. 2 VRG zu einer derartigen Ãberweisung verpflichtet gewesen wÃ¤re, ist allerdings fraglich, nachdem sie den BeschwerdefÃ¼hrer bereits mit VerfÃ¼gung vom 21. Februar 2006 ausdrÃ¼cklich darauf hingewiesen hatte, dass der Rekurs direkt an die Baurekurskommission zu richten sei. Die Frage kann jedoch offen bleiben. Selbst wenn der im RechtsÃ¶ffnungsverfahren diesbezÃ¼glich vorgenommenen Beurteilung nicht beizutreten wÃ¤re, kÃ¶nnte der BeschwerdefÃ¼hrer hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts hatte die verwaltungsprozessuale Rechtslage nicht allseitig abzuklÃ¤ren, sondern lediglich â im summarischen Verfahren â darÃ¼ber zu befinden, ob ein definitiver RechtÃ¶ffnungstitel im Sinn von Art. 80 des Bundesgesetzes vom 11. April 1889 Ã¼ber Schuldbetreibung und Konkurs vorliege und dementsprechend RechtsÃ¶ffnung zu erteilen sei. In ihren ErwÃ¤gungen stÃ¼tzte sich die Einzelrichterin auf die eigene Darstellung des Beklagten (heutigen BeschwerdefÃ¼hrers), der geltend gemacht hatte, dass er mit seiner Eingabe vom 14. Februar 2006 an den Gemeinderat fristgerecht auch Rekurs gegen den Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 24. Januar 2006 erhoben habe.</p> <p class="Erwgung2">UnbegrÃ¼ndet ist sodann auch der Einwand des BeschwerdefÃ¼hrers, die Beschwerdegegnerin hÃ¤tte sich gegen die Abweisung des RechtsÃ¶ffnungsbegehrens mit Nichtigkeitsbeschwerde an das Obergericht â als dem in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen offen stehenden Rechtsmittel â wehren mÃ¼ssen, statt mit der <i>nachtrÃ¤glichen</i> Ãberweisung der Eingabe vom 14. Februar 2006 an die Baurekurskommission doch noch ein Rekursverfahren vor jener Instanz zu veranlassen: Zum einen scheint der BeschwerdefÃ¼hrer dabei von der irrtÃ¼mlichen Vorstellung auszugehen, der bezirksgerichtliche Entscheid sei "endgÃ¼ltig" in dem Sinn, dass fÃ¼r die streitbetroffene GebÃ¼hrenforderung Ã¼berhaupt keine RechtsÃ¶ffnung mehr erwirkt werden kÃ¶nne. Indessen schliesst die am 15. Dezember 2006 verfÃ¼gte Abweisung des RechtsÃ¶ffnungsbegehrens der KlÃ¤gerin (heutigen Beschwerdegegnerin) nicht aus, dass sie sich nachtrÃ¤glich noch einen definitiven RechtsÃ¶ffnungstitel verschaffen kann (vgl. Hans Fritzsche/Hans Ulrich Walder, Schuldbetreibung und Konkurs, Band I, 3. A., ZÃ¼rich 1984, § 18 Rz. 22). Vor allem aber verstÃ¶sst der genannte Einwand gegen den auch im Rechtsmittelverfahren geltenden Grundsatz von Treu und Glauben (dazu KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 81), hatte der BeschwerdefÃ¼hrer doch wie erwÃ¤hnt im bezirksgerichtlichen Verfahren das Vorliegen eines definitiven RechtsÃ¶ffnungstitels mit dem Argument bestritten, dass er gegen den Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 24. Januar 2006 fristgerecht Rekurs erhoben habe.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Hat die Baurekurskommission aufgrund der am 13. Februar 2007 erfolgten Ãberweisung der Eingabe vom 14. Februar 2006 somit zu Recht ein Rekursverfahren erÃ¶ffnet, war sie auch befugt und verpflichtet, dieses durch einen fÃ¶rmlichen, mit einer Kostenauflage verbundenen Entscheid abzuschliessen.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Wie sich aus dem Gesagten ergibt, hat die Beschwerdegegnerin ein schutzwÃ¼rdiges Interesse daran, bezÃ¼glich der GebÃ¼hrenforderung von Fr. 170.- zu einem definitiven RechtsÃ¶ffnungstitel zu gelangen. Im Hinblick darauf ist hier auch noch festzuhalten, dass die Baurekurskommission auf den Rekurs zu Recht nicht eingetreten ist. Es kann diesbezÃ¼glich auf die zutreffenden ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG). Mit der Eingabe vom 14. Februar 2006 machte der BeschwerdefÃ¼hrer die Rekurserhebung von einer Bedingung (Nichteintreten auf WiedererwÃ¤gungsgesuch) abhÃ¤ngig, woraus die Baurekurskommission zu Recht auf einen ungÃ¼ltigen Rekurs geschlossen hat (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 59, § 23 N. 8). Sofern der heutige Entscheid des Verwaltungsgerichts in Rechtskraft erwÃ¤chst, wird damit ein definitiver RechtsÃ¶ffnungstitel nicht nur bezÃ¼glich der Kostenauflage von Fr. 1'000.- der Baurekurskommission, sondern auch bezÃ¼glich der Kostenauflage der Beschwerdegegnerin im Beschluss vom 24. Januar 2006 vorliegen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen. Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihm bei diesem Verfahrensausgang von vornherein nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss verfÃ¼gt der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinn der ErwÃ¤gungen abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 860.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>