<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2018.00106</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiber Schetty</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 7. März 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schweri</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die im Jahre 1967</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">war seit dem 9. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ AG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lagermitarbeiterin angestellt und als solche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 6. Januar 2016 fiel ihr beim Abladen eines Transportwagens eine Kunststoff</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schachtel auf die rechte Hand (Urk. 9/1). Die Erstbehandlung fand im Spital Z.___ statt, wobei die behandelnden Fachärzte in ihrem Kurzbericht vom 6. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2016 von einer Handgelenksdistorsion/-kontusion rechts ausgingen (Urk. 9/19); die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht mit Schreiben vom 13. Ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar 2016 (Urk. 9/2). Im Zuge der weiteren Abklärungen holte die Suva bei Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Chirurgie, eine ärztliche Stellungnahme ein, welche am 8. März 2016 erging (Urk. 9/85/8). Nach einer weiteren Verbesserung der Symptomatik wurde der Versicherten ab 30. März 2016 wieder eine uneinge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Arbeitsfähigkeit attestiert (Urk. 9/85/10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem es im weiteren Verlauf wieder zu einer Zunahme der Beschwerden ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen war, meldete die Versicherte am 17. November 2016 einen Rückfall zur Leistungsprüfung an, bei erneuter Arbeitsunfähigkeit ab dem 28. September 2016 (Urk. 9/42/3). Mit Schreiben vom 17. Januar 2017 lehnte die Suva – nach erfolg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter kreisärztlicher Kurzbeurteilung (Urk. 9/56) - mangels Kausalzusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hangs weitere Leistungen ab (Urk. 9/58). Eine ausführliche Begründung der kreisärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Kurzbeurteilung erfolgte am 1. Februar 2017 (Urk. 9/63); mit Verfügung vom 3. Februar 2017 (Urk. 9/64) bestätigte die Suva ihre in Aussicht gestellte Leistungsverweigerung. Im Rahmen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte die Suva eine chirurgische Beurteilung ein (Beurteilung vom 6. April 2018, Urk. 9/88) und hielt an ihrer Einschätzung mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. April 2018 fest (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Vertreterin der Versicherten am 11. Mai 2018 Beschwerde und beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, für die rechtsseitigen Handgelenksbeschwerden weiterhin die Leistungen nach UVG zu erbringen, eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ein handchirurgisches Gutachten zu veranlassen; unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerdeantwort vom 12. Juli 2018 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (Urk. 8), was der Beschwerdeführerin mit Verfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 4. Oktober 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span id="UV104"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span>wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span>entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span>ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span>punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p><span> </span><span>Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span>6. Januar 2016</span><span> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall An</span><span>wendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV004"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten gewährt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2). Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">serdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV029"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherungsleistungen werden auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 UVV). Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, mög</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">licherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt; von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV106"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). Diese Beweisgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ante noch nicht wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit, dass auf die umfassende Beurteilung von PD Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Chirurgie (Suva, Versicherungsmedizin, Kompetenzzentrum), vom 6. April 2018 abgestellt werden könne. Demzufolge sei die Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht posttraumatischer Natur. Der Gesundheitsschaden beruhe viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr auf einer anatomischen Konstellation im ersten Strecksehnenfach; die durch den Unfall erlittene Handgelenkskontusion verheile nach 3 bis 8 Wochen. Die Argumentation von Dr. med. C.___, Oberarzt am Spital Z.___, stütze sich auf den Grundsatz «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hoc», dem kein Beweiswert zukomme (Urk. 2 S. 9 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Vertreterin der Beschwerdeführerin im Wesentlichen geltend, dass die kreisärztliche Beurteilung von PD Dr. B.___ eine blosse Vermu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung darstelle, welche diametral allen vorangegangenen Beurteilungen wider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche. Dr. C.___ halte demgegenüber an seiner Beurteilung weiterhin fest; er als Handchirurg sehe in seiner Praxis häufig Fälle mit dieser Unterform der Seh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nenscheidenentzündung nach einem Unfallereignis. Die allgemeinen Ausführun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von PD Dr. B.___ zum Phänomen der Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden keinen Nachweis mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit erbringen, dass der entzündliche Prozess an der rechten Hand der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin nicht Folge des Unfallereignisses vom 6. Januar 2016 gewesen sein solle (Urk. 1 S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 15. Januar 2016 eine traumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche De </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quervain’sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Tendovaginitis rechts (dominant) nach Distorsions- und Schlagtrauma am 6. Januar 2016 sowie ein aktuell schwach ausgeprägtes War</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenberg-Syndrom.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der heutigen Kontrolle würden sogar leicht zunehmende Schmerzen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlung nach proximal und distal sowie eine Schwellung über dem radio-dor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">salen rechten Handgelenk bestehen. Bei der Patientin bestehe keine Vorschädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung oder –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der oberen Extremitäten. In der Sonographie zeige sich im Bereich des ersten Strecksehnenfachs eine deutliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">peritendinöse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schwellung im Sinne einer posttraumatischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Synovialitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (gerade im Vergleich zur Gegenseite). Er habe die zu erwartende lange Ausheilungszeit von etwa drei Monaten als auch die Wichtigkeit der Schonung in diesem Zeitraum betont (Urk. 9/36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ hielt in seinem Bericht vom 8. März 2016 zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Suva fest, dass ein Weichteilplus über dem 1. Strecksehnenfach bestehe, Finkelstein angedeutet. 9 Wochen nach Kontusion des rechten Unterarmes mit traumatischer Tendovagi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nitis de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei die Abheilung im Gange, der Eintritt der Arbeitsfähigkeit könne ab Ostern erwartet werden, bei aktueller Arbeitsfähigkeit von 0 % (Urk. 9/85/8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 29. März 2016 hielt Dr. C.___ fest, dass der Finkelstein-Test rechts noch leicht positiv und auch das Wartenberg-Syndrom noch schwach vorhanden seien. Insgesamt sei die Intensität der Beschwerden deutlich zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen. Die Beschwerdeführerin zeige einen guten Heilverlauf, sei von ihm aber wiederholt daran erinnert worden, dass die posttraumatische Entzündungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reaktion viel länger anhalte, als üblicherweise vermutet. Eine mögliche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufnahme bestehe ab dem 30. März 2016 (Urk. 9/85/9 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Bericht vom 29. September 2016 (Untersuchung vom 28. September 2016) berichtete Dr. C.___ über aktuell bestehende überlastungsbedingte Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden an der linken (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">adominanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) Hand: Schnappdaumen, Tendovaginitis de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thenarschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit etwa Anfang September 2016. Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">züglich der unfallrelevanten Beschwerden diagnostizierte Dr. C.___ eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> traumatische De </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain’sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tendovaginitis rechts nach Distorsions- und Schlagtrauma am 6. Januar 2016 mit nun nur noch minimalen Restbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden und nun </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredientem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wartenberg-Syndrom. Die Arbeitsunfähigkeit sei bis zum 17. Oktober 2016 auf 100 % festgesetzt worden (Urk. 9/49).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. C.___ vom 5. Januar 2017 ist zu entnehmen, dass nun wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der die Beschwerden an der rechten Hand im Vordergrund stehen, nachdem dieser bereits mit Bericht vom 7. Dezember 2016 auf eine Zunahme der Beschwerden an der rechten Hand hingewiesen hat (Urk. 9/50/3). Mit der rechten Hand seien fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Bewegungen noch mit Beschwerden verbunden: Rührbewegung beim Ko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen, Apfelschneiden (mit Messerführung zum Daumen hin) sowie Staubsaugen. Diese an sich leichten Belastungen würden wiederholt zu einer Schmerzexazer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bation führen, sodass eine Arbeitswiederaufnahme mit stärkerer manueller Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit immer noch nicht anzudenken sei (Urk. 9/85/20 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin Neurochirurgie (Kreisärztin), führte in ihrer Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung vom 1. Februar 2017 aus, dass von ärztlicher Seite eine Ausheilung der De </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain’schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tendovaginitis rechts sowie des Wartenberg-Syndroms rechts zwischenzeitlich dokumentiert worden sei. Posttraumatische strukturelle Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungen im Bereich des ersten Strecksehnenfachs seien nach dem Unfall nicht festgestellt worden, es sei durch den Unfall nur zu einer vorübergehenden Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlimmerung gekommen, der Status quo ante sei nach der Ausheilung erreicht worden. Weder die Beschwerden an der linken Hand seit Spätsommer 2016 noch die Beschwerden an der rechten Hand seit Herbst 2016 seien überwiegend wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich auf den Unfall zurückzuführen (Urk. 9/63 S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ führte in seinem Bericht vom 14. Februar 2017 aus, dass aktuell von verbleibenden Beschwerden einer posttraumatischen De </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain’schen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tendovaginitis rechts nach Distorsions- und Schlagtrauma am 6. Januar 2016 und nun mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredientem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wartenberg-Syndrom auszugehen sei.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe wieder darauf hingewiesen, dass ein langer Verlauf des entzündlichen Prozesses bei einer Sehnenscheidenentzündung (vor allem nach einer traumati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Auslösung) bekannt sei und es ohne weiteres 9 bis 12 Monate oder auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr in Anspruch nehmen könne, bis eine stabile Ausheilung erreicht sei. Er halte nach wie vor seine Beurteilung aufrecht, dass es sich bei der Handproblematik um eine klare Unfallfolge handle. Es gebe in der gesamten Vorgeschichte keinen Hinweis darauf, dass diese eine andere (nicht-traumatische) Ursache habe (Urk. 9/74/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. B.___ führte in seiner chirurgischen Beurteilung vom 6. April 2018 aus, dass zu bezweifeln sei, dass die nach dem Unfall diagnostizierte Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> posttraumatischer Natur sei. Die Beschwerdeführerin weise als Frau im Alter von 49 Jahren zwei prädisponierende Faktoren für eine Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf. Dass ein solches Kontusionstrauma mit dem nachfolgenden Hämatom und der dadurch verursachten «</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fibrosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» zu einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Engnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des ersten Strecksehnenfachs führe, sei schon in früheren Arbeiten in den 30iger und 50iger Jahren als sehr selten bezeichnet worden (Urk. 9/88 S. 12). Weiter sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch auf der bis anhin asymptomatischen Seite die gleiche anatomische Situation habe. Mit über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit sei die klinisch diagnostizierte Handgelenks- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kontu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht für die diagnostizierte Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verant</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wortlich, sondern beruhe auf der anatomischen Konstellation im ersten Streck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehnenfach beidseits. Eine Handgelenkskontusion heile in der Regel nach 3 bis 8 Wochen ab (S. 13 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist die Unfallkausalität der Verschlechterung der Beschwerden an der rechten Hand, welche sich nach Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit per 30. März 2016 spätestens ab Dezember 2016 abzeichnete (vgl. Urk. 9/50/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Festzuhalten ist dabei, dass </span><span id="VV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte nach der Rechtsprechung Beweiswert zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">personen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 8C_348/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 2.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. B.___ verneint als einziger involvierter Facharzt die posttraumatische Na</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tur der diagnostizierten Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch wenn es zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffen mag, dass die Beschwerdeführerin als 49-jährige Frau zwei prädisponie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende Faktoren zeigt, kann daraus für den vorliegenden Einzelfall nicht ohne weiteres auf eine nichttraumatische Ursache geschlossen werden, zumal insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere Dr. C.___ beim vorliegenden Sachverhalt von Anfang an eine trauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert und stets auf einen längeren Heilungsverlauf hingewiesen hat. Auch im Rahmen der ersten kreisärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Einschätzung wurde die traumatische Ursache der Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht in Frage gestellt, sondern lediglich das Vorliegen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">status</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> quo ante angeführt (Urk. 9/63 S. 4). Diese Begründung vermag allerdings aufgrund der durchgehend dokumentierten Restbeschwerden am rechten Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk nicht zu überzeugen (vgl. etwa Bericht vom 9. Juni 2016, Urk. 9/85/11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter erscheint es - ohne dass PD Dr. B.___ eigene Untersuchungen vorgenom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men hat - auch fraglich, aufgrund der Überlastung der Hand auf der linken Seite sowie der bekannten Häufung des «bilateral </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">involvement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">» auf eine gleiche ana</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomische Situation auf der linken Seite und damit auf eine nichttraumatische Ursache zu schliessen (vgl. Urk. 9/88 S. 12 unten). Mit gleichem Recht könnte man gestützt auf die im Bericht von Dr. C.___ vom 15. Januar 2016 erwähnte Sonographie aufgrund der fehlenden Schwellung auf der linken Seite (Urk. 9/36/2) auf eine traumatische Ursache schliessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt vermag insbesondere die Einschätzung von Dr. C.___ zumindest ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ringe Zweifel an der Einschätzung der Sachlage durch PD Dr. B.___ zu wecken, zumal es sich bei dessen chirurgischer Einschätzung um eine reine Aktenbeurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung handelt. Demgegenüber ist </span><span id="VV044"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Bezug auf Berichte von Hausärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräften auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund erscheint es zwecks fundierter Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der Sachlage - insbesondere zur Prüfung der Unfallkausalität der Tendovaginitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenosans</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Quervain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - angezeigt, die Sache zur externen Begut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achtung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen der Beschwerdeführerin gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che in Anwendung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG, namentlich unter Berücksichtigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1’200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, d</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ass der angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">scheid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">9. April 2018</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> die Sache an die Suva zurückge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">, über den Leis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tungsanspruch der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1’200</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Yolanda </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Schweri</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Gräub<span id="CURSOR"></span>Schetty</p><p></p></div> </div></body></html>