<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_106/2007/bnm </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfügung vom 23. April 2007 </div> <div class="para">Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">1. X.________ und 8 Mitbeteiligte, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Konkursamt B.________, </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Neuschätzung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 8. März 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 8. März 2007 des Obergerichts des Kantons Zürich, das (als obere SchK-Aufsichtsbehörde) einen Rekurs der Beschwerdeführer gegen einen ihr Begehren auf Neuschätzung (von Grundstücken und Pfandtiteln im Rahmen der Auflage des Kollokationsplanes im Konkurs der Z.________ Immobilien AG) abweisenden Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht im angefochtenen Beschluss in formeller Hinsicht erwog, die offensichtlich unbegründeten und missbräuchlichen Ausstands- und Ablehnungsbegehren (wegen Mitwirkung von Gerichtspersonen an früheren Entscheiden) seien prozessual unbeachtlich, über den Rekurs werde im schriftlichen, als Bestandteil des Vollstreckungsverfahrens nicht <span class="artref">Art. 6 EMRK</span> unterliegenden Verfahren gemäss Art. 17/18 SchKG entschieden, für ein Beweisverfahren bestehe kein Anlass, die Mitwirkung eines gemäss <span class="artref">§ 27 Satz 2 GVG</span>/ZH vom Obergericht bestellten Ersatzrichters am vorinstanzlichen Entscheid sei rechtmässig, </div> <div class="para">dass das Obergericht in materieller Hinsicht erwog, gemäss <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=15.04.2007&amp;to_date=04.05.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F114-III-29%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page29">BGE 114 III 29</a> E. 3c bestehe jedenfalls im summarischen Konkursverfahren kein Anspruch auf eine zweite Schätzung nach <span class="artref">Art. 9 Abs. 2 VZG</span>, ob grundsätzlich kein solcher Anspruch bestehe, brauche vorliegend nicht geprüft zu werden, weil es noch nicht um die Grundstückverwertung, sondern einzig um den Schätzungswert der in das Konkursinventar aufzunehmenden Vermögenswerte des Gemeinschuldners gehe, das Inventarisierungsergebnis diene allein der Bestimmung des weiteren Verfahrensverlaufs (ordentliches oder summarisches Konkursverfahren oder Verfahrenseinstellung), eine Ermessensüberschreitung des Konkursamtes bei der Schätzung liege nicht vor, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer Nr. 3, 4, 5, 6 und 8 der (gestützt auf <span class="artref">Art. 42 Abs. 5 BGG</span> i.V.m. <span class="artref">Art. 40 BGG</span> ergangenen) Aufforderung vom 28. März 2007 des Bundesgerichts, diesem bis zum 18. April 2007 ein entweder selbst oder durch einen bevollmächtigten Anwalt unterzeichnetes Beschwerdeexemplar zukommen zu lassen, nicht nachgekommen sind, weshalb die Beschwerde, soweit sie von den genannten Beschwerdeführern erhoben wird, androhungsgemäss unbeachtet bleibt (Art. 42 Abs. 5 a.E. BGG), </div> <div class="para">dass sodann die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95f. BGG) verletzt (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 55 Abs. 1 lit. c OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften (Botschaft, a.a.O. Ziff. 2.2.4, S. 4232) und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=15.04.2007&amp;to_date=04.05.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F116-II-745%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page745">BGE 116 II 745</a> E. 3 S. 749), </div> <div class="para">dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift (entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft, a.a.O. Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=15.04.2007&amp;to_date=04.05.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), </div> <div class="para">dass die vorliegende Beschwerde an das Bundesgericht, soweit sie von den Beschwerdeführern Nr. 1, 2, 7 und 9 erhoben wird, zum vornherein diesen Anforderungen nicht genügt, soweit die Beschwerdeführer kantonale Eingaben zum integrierenden Bestandteil erklären, </div> <div class="para">dass daran das Hineinkopieren der kantonalen Eingaben in die Beschwerdeschrift nichts ändert, weil es diesen an einer auf den obergerichtlichen Beschluss bezogenen Begründung fehlt, </div> <div class="para">dass die Beschwerde, soweit sie eine eigenständige Begründung enthält, ebenfalls unzulässig ist, weil sich die Beschwerdeführer nicht mit den einlässlichen obergerichtlichen Erwägungen auseinandersetzen, indem sie diese entweder pauschal oder mit nicht entscheidbezogenen Vorbringen bestreiten, eine Reihe von Gesetzesbestimmungen anrufen und Verfassungsverletzungen behaupten, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführer erst recht nicht nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen anhand der obergerichtlichen Erwägungen aufzeigen, inwiefern der Beschluss vom 8. März 2007 rechts- oder verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass dies insbesondere für ihre Kritik an den obergerichtlichen Erwägungen zur konkursamtlichen Schätzung gilt, </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die unterliegenden Beschwerdeführer unter Solidarhaft kostenpflichtig werden (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>), zumal der von ihnen angerufene Grundsatz der Kostenlosigkeit mit dem Inkrafttreten des BGG am 1. Januar 2007 dahingefallen ist (AS 2006 S. 1243 und 1247), </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">verfügt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'200.-- wird den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Diese Verfügung wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Zürich (II. Zivilkammer) und dem Konkursamt Affoltern schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 23. April 2007 </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>