<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Eidgenössisches Versicherungsgericht </div> <div class="para">Tribunale federale delle assicurazioni </div> <div class="para">Tribunal federal d'assicuranzas </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sozialversicherungsabteilung </div> <div class="para">des Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Prozess {T 7} </div> <div class="para">B 81/06 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 4. Dezember 2006 </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Präsident Ferrari, Bundesrichter Lustenberger und Seiler; Gerichtsschreiber Nussbaumer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">R.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">D.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Fürsprecher Daniel Künzler, Marktgasse 16, 3800 Interlaken, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Vorinstanz </div> <div class="para">Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Bern </div> <div class="para"> </div> <div class="para">(Entscheid vom 20. Juni 2006) </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Sachverhalt: </div> <div class="para">Mit Urteil der Gerichtspräsidentin 2 des Gerichtskreises XI Interlaken-Oberhasli vom 9. November 2005 wurde die am 12. Dezember 1996 geschlossene Ehe von R.________ und D.________ geschieden mit der Feststellung, dass die während der Ehe erworbenen Austrittsleistungen der beruflichen Vorsorge hälftig zu teilen seien (Ziff. 9 des Urteilsdispositivs, am 22. November 2005 in Rechtskraft erwachsen). Mit Entscheid vom 20. Juni 2006 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Freizügigkeitsstiftung der UBS AG an, zu Lasten des Vorsorgekontos von R.________ den Betrag von Fr. 7694.60 auf das Vorsorgekonto der D.________ nebst Zinsen in bestimmter Höhe zu überweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">R.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Antrag, die zu überweisende Austrittsleistung sei auf Fr. 4487.70 festzusetzen. D.________ lässt auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen. Die Freizügigkeitsstiftung der UBS AG, die Vorsorgestiftung des SHV Hotela und das Bundesamt für Sozialversicherung reichen eine Vernehmlassung ein, ohne einen bestimmten Antrag zu stellen. Weitere beigeladene Einrichtungen der beruflichen Vorsorge verzichten auf eine Vernehmlassung. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Gehört ein Ehegatte oder gehören beide Ehegatten einer Einrichtung der beruflichen Vorsorge an und ist bei keinem Ehegatten ein Vorsorgefall eingetreten, so hat laut <span class="artref">Art. 122 Abs. 1 ZGB</span> jeder Ehegatte Anspruch auf die Hälfte der nach dem Freizügigkeitsgesetz vom 17. Dezember 1993 für die Ehedauer zu ermittelnden Austrittsleistung des andern Ehegatten. Stehen den Ehegatten gegenseitig Ansprüche zu, so ist nur der Differenzbetrag zu teilen (Abs. 2). Laut <span class="artref">Art. 22 Abs. 2 FZG</span> entspricht die zu teilende Austrittsleistung eines Ehegatten der Differenz zwischen der Austrittsleistung zuzüglich allfälliger Freizügigkeitsguthaben im Zeitpunkt der Ehescheidung und der Austrittsleistung zuzüglich allfälliger Freizügigkeitsguthaben im Zeitpunkt der Eheschliessung (vgl. <span class="artref">Art. 24 FZG</span>). Für diese Berechnung sind die Austrittsleistung und das Freizügigkeitsguthaben im Zeitpunkt der Eheschliessung auf den Zeitpunkt der Ehescheidung aufzuzinsen. Barauszahlungen während der Ehedauer werden nicht berücksichtigt. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das kantonale Gericht hat gestützt auf die eingeholten Berechnungen und Bescheinigungen der verschiedenen Einrichtungen der beruflichen Vorsorge die zu teilende Austrittsleistung des Beschwerdeführers auf Fr. 23'493.- und diejenige von D.________ auf Fr. 8103.80 festgesetzt, woraus sich eine hälftig zu teilende Differenz von Fr. 15'389.20, die Hälfte davon ausmachend Fr. 7694.60 ergibt. Diese Berechnung steht in Einklang mit den Unterlagen der Einrichtungen der beruflichen Vorsorge und den massgebenden gesetzlichen Bestimmungen. Der Beschwerdeführer zieht bei seiner Rechnung das bei der Eheschliessung vorhandene Guthaben nicht von dem bei der Scheidung vorhandenen Guthaben (Fr. 32'179.-) ab, sondern bereits von der Differenz, so dass jenes Guthaben zweimal abgezogen würde. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> erledigt. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens schuldet der unterliegende Beschwerdeführer der obsiegenden Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung (<span class="artref">Art. 159 OG</span>). Nachdem die Beschwerdegegnerin ohne nähere Begründung die Abweisung beantragen liess, rechtfertigt sich eine Minimalentschädigung. </div> <div class="para">Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer R.________ hat der Beschwerdegegnerin D.________ für das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eine Parteientschädigung von Fr. 200.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen. </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, der Vorsorgestiftung des SHV Hotela, Montreux, der GastroSocial Pensionskasse, Aarau, der Freizügigkeitsstiftung der UBS AG, Basel, der Pensionskasse PANVICA, Bern, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 4. Dezember 2006 </div> <div class="para">Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>