<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2016.00080</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. November 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1945, reichte im Februar 2016 bei der Gemeinde Y.___ (nachfolgend: Durchführungsstelle) ein Gesuch um Zusprechung von Zusatzleistungen zu ihrer Altersrente der AHV ein (vgl. Urk. 7/12). Die Durchführungsstelle forderte diverse Unterlagen an und sprach X.___ mit Verfügung vom 27. April 2016 ab dem 1. Februar 2016 Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen von Fr. 394.-- pro Monat zu (Urk. 7/23). Dagegen erhob die Gesuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellerin Einsprache (Urk. 7/25), welche mit Entscheid vom 23. Mai 2016 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen wurde (Urk. 2 = 7/26). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 23. Mai 2016 erhob X.___ mit Eingabe vom 8. Juni 2016 (Urk. 1) Beschwerde mit dem Antrag, es seien ihr Ergänzungsleistungen von Fr. 780.-- pro Monat zuzusprechen, eventuell sei die Durchführungsstelle anzuweisen, den Anspruch auf diese Höhe festzusetzen (Urk. 1 S. 1). Überdies ersuchte sie um Gewährung der unentgeltlichen Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung. Die Durchführungsstelle schloss am 5. Juli 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6). Davon wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 6. Juli 2016 Kenntnis gegeben (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird, soweit erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bund und die Kantone gewähren Personen, welche die Voraussetzungen nach Art. 4-6 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) erfüllen, Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur Deckung ihres Existenzbedarfs (Art. 2 Abs. 1 ELG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung besteht ab Beginn des Monats, in dem die Anmeldung eingereicht worden ist, sofern sämtliche gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 12 Abs. 1 ELG). Die jährliche Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistung entspricht dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben (Art. 10 ELG) die anrechenbaren Einnahmen (Art. 11 ELG) übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitlich massgebend für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sind in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen (Art. 23 Abs. 1 der Verordnung über die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung; ELV). Bei der Bemessung der jährlichen Ergänzungsleistung sind die laufenden Renten, Pensionen und anderen wiederkehrenden Leistungen (Art. 11 Abs. 1 lit. d ELG) anzurechnen (Art. 23 Abs. 3 ELV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Einnahmen angerechnet werden unter anderem Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (Art. 11 Abs. 1 lit. b ELG) und bei Altersrentne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rinnen und Altersrentnern ein Zehntel des Reinvermögens, soweit es bei allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden Personen 37‘500 Franken übersteigt (Art. 11 Abs. 1 lit. c ELG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ebenso sind Einkünfte und Vermögenswerte anzurechnen, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG). Der anzurechnende Betrag von Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genswerten, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. b ELG), wird jähr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich um Fr. 10‘000.-- vermindert (Art. 17a Abs. 1 ELV). Der Wert des Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gens im Zeitpunkt des Verzichts ist unverändert auf den 1. Januar des Jahres, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr zu vermindern (Art. 17a Abs. 2 ELV). Für die Berechnung der jährlichen Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistung ist der verminderte Betrag am 1. Januar des Bezugsjahres mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend (Art. 17a Abs. 3 ELV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich der Ergänzungsleistungen trägt der Leistungsansprecher die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">last für das (ganze oder teilweise) Fehlen von Einkommen und Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, wobei der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt (BGE 121 V 204 E. 6a und 6b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist, ob die Durchführungsstelle zusätzlich zu den Kontogut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben von Fr. 17‘141.-- und dem Wert des Autos von Fr. 6‘087.-- auch ein Darlehen an die Tochter von Fr. 70‘000.-- und einen Vermögens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verzicht von Fr. 40‘308.-- berücksichtigen und dementsprechend bei der Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berechnung von einem Gesamtvermögen von Fr. 133‘536.-- ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen durfte (vgl. Urk. 1, 2, 6 und 7/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin räumte ein, sie habe ihrer Tochter nach Erhalt einer Erbschaft ein zinsloses Darlehen von insgesamt Fr. 70‘000.-- gewährt (Urk. 1. S. 2, 7/25 S. 1 und 7/17 S. 1). Dessen Rückzahlung sei ungewiss (Urk. 7/25 S. 1 und 7/17 S. 1). In der Beschwerdeschrift machte die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin zudem geltend, die Verhältnisse ihrer Tochter seien nach wie vor so, dass sie das Darlehen – wenn überhaupt – nur über längere Zeit amortisieren könne (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein Darlehen, für dessen Rückzahlung weder ein bestimmter Termin noch eine Kündigungsfrist noch der Verfall auf beliebige Aufforderung hin vereinbart wurde, ist innerhalb sechs Wochen von der ersten Aufforderung zurückzube</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlen (Art. 318 des Schweizerischen Obligationenrechts; OR). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin hat nie behauptet, sie habe die Fr. 70‘000.-- von ihrer Tochter zurückgefordert. Unter diesen Umständen ist nicht davon auszugehen, die Fr. 70‘000.-- seien uneinbringlich. Die betreffende Forderung ist daher zum Vermögen zu zählen. Selbst wenn sich der Rückforderungsanspruch der Beschwerdeführerin als nicht durchsetzbar erweisen sollte, vermöchte dies nichts zu ihren Gunsten zu bewirken. In dieser Konstellation wäre zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, dass die Beschwerdeführerin ihren eigenen Angaben zufolge aufgrund der (finanziellen) Verhältnisse ihrer Tochter von Anfang an damit rechnen musste, dass das Geld nicht zurückbezahlt wird. Unter diesen Umständen wäre ein Verzichtstatbestand anzunehmen, zumal die Darlehensgewährung ohne eine Rechtspflicht und ohne eine adäquate Gegenleistung erfolgte (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 9C_333/2016 vom 3. November 2016 E. 4.3.3 und 9C_180/2010 vom 15. Juni 2010 E. 5.2). Die Anrechnung der Fr. 70‘000.-- erweist sich somit als korrekt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin erbte mit ihrer Schwester zusammen den Nachlass ihres am 9. April 2012 verstorbenen Vaters (Urk. 1 S. 2, 7/4 und 7/6). Im Rahmen der Erbteilung wurden ihr am 10. Juli und am 27. Dezember 2013 je Fr. 100‘000.-- und am 17. März 2014 Fr. 2‘949.89 auf ihr Konto bei der Z.___ über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen (Urk. 7/6 S. 3, 6 und 9; vgl. auch Urk. 7/17 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Januar 2016 betrugen die Guthaben der Beschwerdeführerin auf ihren Konti bei der Z.___ und bei der A.___ lediglich noch Fr. 17‘141.-- (Urk. 7/21 und 7/22). Überdies besass die Beschwerdeführerin einen Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wagen (Urk. 7/19), den sie ihren Angaben zufolge im Juni 2014 für Fr. 7‘500.-- erworben hatte (Urk. 7/17 S. 1 und 7/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin zog in Betracht, von der Erbschaft von Fr. 202‘949.-- seien Lebenshaltungskosten von Fr. 68‘000.--, das Darlehen an die Tochter von Fr. 70‘000.--, der Autokauf von Fr. 7‘500.-- und das Restvermögen von Fr. 17‘141.-- in Abzug zu bringen. Es verbleibe eine Vermögensminderung um Fr. 40‘308.--, für die keine Belege eingereicht worden seien. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei deshalb in diesem Umfang ein Verzichtsvermögen anzurechnen (Urk. 2 S. 2, 7/18 und 7/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte demgegenüber geltend, sie habe auch diesen Betrag für ihre eigenen Bedürfnisse verbraucht. Es seien ihr im Zusammenhang mit ihrem Umzug nach Y.___ Kosten entstanden (Urk. 7/17 S. 1). Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dies habe sie den Fehlbetrag zwischen ihrer AHV-Rente und ihren Lebenshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungskosten decken müssen (Urk. 7/17 S. 2). In der Beschwerdeschrift brachte die Beschwerdeführerin ferner erstmals vor, sie habe mit ihrer Erbschaft Todes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallkosten von Fr. 25‘000.-- wegen des Versterbens ihres Ehemannes begleichen müssen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es mag zutreffen, dass die Beschwerdeführerin ab Juni 2013 zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts Auslagen zu tätigen hatte, die sie mit ihrer AHV-Rente nicht zu decken vermochte. Diesem Umstand trug die Beschwerdegegnerin insofern Rechnung, als sie – ohne entsprechende Belege – deswegen eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mögensminderung von Fr. 68‘000.-- bis Ende 2015 anerkannte. Dieser Betrag erscheint – in Anbetracht der ausgewiesenen Auslagen (vgl. Urk. 7/2, 7/13 und 7/14) und des aktenkundigen AHV-Renteneinkommens (vgl. Urk. 7/2, 7/15 und 7/16) – als grosszügig bemessen. Die Beschwerdeführerin selbst hatte den Fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betrag in der Beschwerdeschrift denn auch mit lediglich Fr. 64‘000.-- beziffert (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Mietvertrag geht hervor, dass sie am 1. Juli 2014 eine neue Wohnung in Y.___ bezog (Urk. 7/14). Mit dem betreffenden Dokument ist darüber hinaus belegt, dass die Beschwerdeführerin einen Genossenschaftsanteil von Fr. 5'600.-- zu bezahlen hatte (Urk. 7/14 S. 1). Die fragliche Ausgabe ist als erklärbare Vermögensmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung zu qualifizieren, da die Beschwerdeführerin nicht über ihren Genossen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftsanteil verfügen kann, solange sie Mieterin der Genossenschaftswohnung ist; dementsprechend ist er auch nicht zum für die Berechnung massgeblichen Vermögen zu zählen (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_831/2016 vom 11. Juli 2017 E. 5 mit Hinweisen). Es steht folglich lediglich noch eine Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gensminderung von Fr. 34‘708.-- zur Diskussion (Fr. 40‘308.-- - Fr. 5‘600.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin diese Vermögensminderung mit Umzugskosten und Kosten für die Anpassung der Einrichtung begründete (Urk. 7/17 S. 1), kann ihr die Beschwerdegegnerin nicht vorwerfen, sie habe keine Belege dafür beigebracht. Dies wäre nur zulässig, wenn die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin vorgängig im Rahmen eines schriftlichen Mahn- und Bedenkzeitverfahrens zum Einreichen entsprechender Unterlagen aufgefordert hätte (Art. 43 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 2 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 ELG; vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_553/2016 vom 17. November 2016 E. 2.1 mit Hinweisen). Dies wurde – soweit aus den Akten ersichtlich – bis heute unterlassen und wird nachzuholen sein. Bei dieser Gelegenheit wird die Beschwerdegegnerin von der Beschwerdeführerin auch Belege für die von ihr behaupteten mit dem Nachlassvermögen beglichenen Todesfallkosten anzufor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dern haben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es bleibt zu bemerken, dass die Beschwerdegegnerin die Vermögensminderung nicht nur in quantitativer, sondern auch in zeitlicher Hinsicht weiter abzuklären haben wird. Es stellt sich nämlich die Frage, ob die Beschwerdegegnerin nicht bereits seit dem 1. Januar 2015 eine jährliche Verminderung des (allfälligen) Verzichtsvermögens um Fr. 10‘000.-- hätte berücksichtigen müssen. Dafür spricht, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Steuererklärung per Ende Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 lediglich noch ein Vermögen von Fr. 172‘568.-- deklarierte, obwohl sie im selben Jahr aus dem Nachlass ihres Vaters Fr. 200‘000.-- ausbezahlt erhalten hatte (vgl. Urk. 7/3 S. 28 und 34).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gesagten folgt, dass die Beschwerdegegnerin nach weiteren Abklärun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Sinne der Erwägungen und unter Abzug der Fr. 5‘600.-- den Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungsleistungsanspruch der Beschwerdeführerin ab Februar 2016 neu zu berechnen haben wird. Die Sache ist hierfür an die Beschwerdegegnerin zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuweisen; die Beschwerde ist in diesem Sinne teilweise gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG). Das Gesuch der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin um unentgeltliche Prozessführung (vgl. Urk. 1 S. 1) erweist sich damit als gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Einspracheent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid vom 23. Mai 2016 aufgehoben und die Sache an die Gemeinde Y.___, Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV, zurückgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erwä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gungen über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf Ergänzungsleistungen ab Februar 2016 neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p></div> </div></body></html>