<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00110</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Hediger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene X.___, Hausfrau ohne Berufsausbildung und Mutter vierer 1990, 1998, 1999 und 2004 geborener Kinder (Urk. 12/32/10, Urk. 17 S. 2), meldete sich mit Datum vom 1. September 2015 unter Hinweis auf eine Depression sowie ein Trauma bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug vom 14. Oktober 2015, Urk. 12/7) bei und tätigte medizinische Abklärungen. Am 11. März 2016 teilte sie der Versicherten mit, aufgrund ihrer Tätigkeit als Hausfrau seien keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen notwendig (Urk. 12/12). Im Hinblick auf die Rentenprüfung tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen. Insbesondere veranlasste sie das bidisziplinäre (Rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gie/Psychiatrie) Gutachten der Y.___ vom 28. September 2016 (Urk. 12/32/1-37). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 12/34, Urk. 12/41, Urk. 12/43 ff.) verneinte sie mit Verfügung vom 27. Dezember 2016 einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 28. Januar 2017 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihr eine ganze Rente zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. In prozessualer Hinsicht ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgeltlichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1). Ausserdem legte sie diverse Beilagen auf (Urk. 3/1-3). Am 9. März 2017 reichte die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin die angeforderten Unterlagen zum Nachweis der prozessualen Bedürftig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nach (Urk. 8, Urk. 9, Urk. 10/1-13). Mit Beschwerdeantwort vom 25. April 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 11), was der Beschwerdeführerin am 3. Mai 2017 zu Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Mit Eingaben vom 27. Oktober und 2. November 2017 gab die Beschwerdeführerin weitere Unterlagen zu den Akten (Urk. 14-17). Am 6. November 2017 wurde der Beschwerdegegnerin je eine Kopie dieser Eingaben zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen ist, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 8 Abs. 1 d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es Allgemeinen Teils des Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bundesgesetzes über die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in einem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätz</span><span>lich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild allenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens sind als Standardindikatoren die folgenden Aspekte massgebend (BGE 141 V 281 E. 4.1.3):</span></p><p><span>Funktioneller Schweregrad</span></p><p><span>- </span><span>Gesundheitsschädigung</span></p><p><span>-</span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde</span></p><p><span>-</span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz</span></p><p><span>-</span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Persönlichkeit: Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen</span></p><p><span>- </span><span>sozialer Kontext</span></p><p><span>Konsistenz (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichba</span><span>ren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungs</span><span>anamnestisch</span><span> ausgewiesener Leidens</span><span>druck</span></p><p><span> </span><span>Diese</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span>der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span>sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span>zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Annahme der Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkrankungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen sein. Das bedeutet, dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychischen Leidenszustand. Solche von der sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo die begutachtende Person dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidisierender psychischer Gesundheitsschaden gegeben (BGE 127 V 294 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2012 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei nichterwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird für die Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Invalidität in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG darauf abgestellt, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chem Masse sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG ist sinngemäss anwendbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 ATSG; spezifische Methode; statt vieler BGE 130 V 97 E. 3.3.1). Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Versicherten gelten insbesondere die übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge und künstlerische Tätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, die gesundheitliche Einschränkung sei ursächlich auf eine Reihe psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sozialer, invaliditätsfremder Belastungsfaktoren zurückzuführen. Auf eine Abklärung vor Ort sei deshalb verzichtet worden. Da der IV-Grad unter 40 % liege bestehe kein Anspruch auf eine Rente (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen wandte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen ein, sie sei aufgrund ihrer schweren Lebensgeschichte seit 19 Jahren psychisch krank und ihre Beschwerden schwankten zwischen mittel- und schwergradig. Der Umstand, dass sie zwei Mal wöchentlich Unterstützung durch die Spitex brauche, sage schon genug über ihren Gesundheitszustand aus. Auf das psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten könne nicht abgestellt werden. Ihre Beschwerden seien nicht vollständig berücksichtigt worden und die Übersetzung sei nicht immer korrekt gewesen. Der Streit in der Familie sei aufgrund ihrer psychischen Erkrankung entstanden und nicht umgekehrt. Ausserdem hätten die Streitereien in der Familie entgegen dem Gutachten keinen wesentlichen Einfluss auf ihre Arbeitsfähigkeit. Vielmehr sei auf den Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt FMH für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrie und Psychotherapie, A.___ abzustellen, wonach sie (die Beschwerdeführerin) an einer rezidivierenden, mittelgradigen, depressiven Störung sowie posttraumatischen Belastungsstörung leide und zu 100 % arbeitsunfähig. Zudem leide sie an rheumatologischen Beschwerden. Der rheumatologische Gutachter sei versicherungsfreundlich, weshalb (sinngemäss) auf dessen Einschätzung nicht abgestellt werden könne (Urk. 1 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der wesentlichen medizinischen Vorakten wird auf die betreffenden Ausführungen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bidisziplinären Gutachten vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verwiesen (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/4 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostizierten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gutachter mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ittelschwere depressive Episode (ICD-10: F32.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auswi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rkung auf die Arbeitsfähigkeit notierten sie folgende Diagnosen (Urk. 12/32/27):</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diverse psychosoziale Faktoren: Konflikte mit dem Ehemann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(Z63.0), Konflikte in der Fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">milie (Z63.8), mangelnde Sprachkenntnisse (Z60.0), fehle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nde schulische Bildung (Z55) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht näher spezifizierbare Weichteildruckpunkte diffus vertei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lt parazer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">vikal, Schultergürtelregion, Musculus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> infraspinatus-Region und hochpa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rathorakal-Region beidseits ohne strukturelles Korrelat im Sinne von Tenderpoints bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lobalmuskulärer Insuffizienz mit thorakaler Fehlhaltung und knapp nicht korrigierbare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> thorakaler langgezogener Kyphosebildung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fehlenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Hinweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> für eine vertebrogene Dysfunktion oder Schmerzquelle bei panaxial segmental unauffälliger Untersuchung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Verdacht auf Somatisierungskomponente bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">eutlicher Beschwerdelinderung unter Einnahme des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Antidepres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sivums Deanxit und eines Schlafmedikamentes, dessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Name von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> nicht genannt werden kann</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der psychiatrischen Exploration im Beisein einer persisch sprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Übersetzerin habe die Beschwerdeführerin angegeben, i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Herz tue weh. Sie würde ihren Mann und ihre Kinder nicht mögen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Rücken sei so schwer. Sie könne daher nicht mehr kochen. Sie denke viel. Am Tag habe sie Angst vor allen Leuten, vor den Kindern und vor ihrem Mann. Wenn sie den Namen ihres Mannes höre, werde ihr Herz eng. Seitdem ihr Mann sie das l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etzte Mal geschla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen habe, habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie Orientierungsstörungen. Die Töchter sagten, sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei "ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückt"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Welt und weine viel. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kinder würden ihr nicht zuhören. Vor sechs oder sieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die KESB für Jugendliche und Kinder gekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der KESB sei dann die Mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tter ihrer Kinder geworden. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seither nur noch Abfall. Sie habe keine Geduld und keine Nerven mehr, möchte alleine sein und mit niemandem reden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie habe auf der Welt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und in ihrem Leben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine gute Zeit, sie sei nie glücklich. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schon daran gedacht, sich das Leben zu nehmen, aber dann erinnere sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich an ihren jüngs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Sohn, den sie sehr möge, und sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was mit ihm pas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieren würde, wenn sie sich etwas antäte. Die psychischen Probleme hätten angefangen, als sie ihren Mann geheiratet habe. Seitdem habe sie einen Stein im Herzen und es sei alles immer schlimmer geworden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12/32/11 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der Befundung hielt der psychiatrische Gutachter fest, die Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wach und zu allen Qualitäten orientiert. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gespräch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Orientierungsstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch für eine Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Konzentration oder der Auffassungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegeben. Vielmehr habe die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesamten Gespräch folgen können. Ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">inhaltlich und formal im st</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rengen Sinne unauffällig, jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geprägt von einer sehr bildhaften blumigen Sprache und einer gewissen inhaltlichen Zentrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung auf das eigene Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es keine Hinweise auf Flash-backs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegeben; die Beschwerdeführerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr Heimatland Afghanistan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en, weil der Ehemann verfolgt wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sei. Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auch auf konkretes Nachfragen nicht davon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie selbst unmittelbar in Kr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iegsereignisse verwickelt gewesen sei oder unmittelbar Kriegshandlungen in Afghanistan erlebt habe. Weiter habe die Beschwerdeführerin keine Hypervi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gilanz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezeigt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an keiner Stelle von Intrusionen oder traumatischen Kriegserinnerungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gesprochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Phobien und Zwänge seien auszuschliessen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Stimmung der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin wirke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ernst und "abgelöscht" und daher zum depressiven Po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l hin verschoben (Urk. 12/32/15 f.). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Rating mit der Hamilton Depressionsskala </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(21 Items) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> insgesamt 21 Punkte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erreicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mittelschweren Depression (20-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 Punkte) ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im TOMM Test habe sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersten Lerndurchgang 20 Punkte und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im zweiten Lerndurchgang 16 Punkte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erzielt. Dies spreche für eine deutliche Aggravation. Sodann fehlten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinweise auf akzentuierte Persönlichkeitszüge o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der eine Persönlichkeitsstörung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genüber zeigten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eigenar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, die kulturell bedingt seien. Weiter bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine belastbaren Hinweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n einer posttraumatischen Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ngsstörung im Sinne des ICD-10. So habe die Beschwerdeführerin keine für eine posttraumatisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">he Belastungsstörung typische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Symptome (keine Flash-backs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, keine emotionale Abweichung - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weder in Richtung einer emotionalen Beteiligung noch in Rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einer auffallenden Indiffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renz oder einer emotio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Verstei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerung -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beim Sprechen über de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Krieg, keine Hypervigilanz) gezeigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von den Kardinalsymptomen einer Depression gemäss ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seien eine gedrückte Stimmung, Anhedonie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Antriebsminderung, pessimistische Zukunftsperspektiven und Suizidgedanken festzustellen, so dass formal die Diagnose einer mittelschweren depressiven Episod</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (ICD-10: F32.1) zu stellen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Obwohl diese Symptomatik schon s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit längerem unverändert bestehe, we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hier keine rezidivierende depressive Störung diagnostiziert, da die bestehende Symptomatik zweifellos überwiegend durch psychosoziale Faktoren verursacht und unterhalten w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: Konflikte mit dem Ehemann (Z63.0), Konflikte in der Familie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Z63.8), mangelnde Sprachkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse (Z60.0), fe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hlende schulische Bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung (Z55). Vor diesem Hintergrund sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der eigentliche Krankheitswert der depressiven Störung zu relativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ieren, was wiederum im Rahmen der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sbeurteilung zu berücksichtigen sei (Urk. 12/32/17 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine objektiv leichte bis maximal mittelschwere Beeinträchtigung der Gesundheit, die überwiegend auf psychosoziale Faktoren zurückzuführen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausserdem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es Hinweise auf Aggravation der Beschwerden und Diskrepanzen bei den Schilderungen der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen (Urk. 12/32/19). Bei einer mittelgradi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maximal eine 50%ige Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit zu attestieren. Da im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegenden Fall die genannten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosozialen Faktoren eine entscheidende ursächliche Rolle spiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich im Umfang von 20% zuerkannt werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine leichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> repetitive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> serielle Hilfstätigkeit auszuüben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsfähigkeit im Haushalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte grundsätzlich dasselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie für die ausserhäusliche Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so dass auch hier aus psychiatrischer Sicht maximal eine 20%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nkung der Arbeitsfähigkeit zuerkannt werden könne (Urk. 12/32/20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In rheumatologischer Hinsicht leide die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben seit acht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahren, deutlich verstärkt seit drei Jahren (vgl. demgegenüber Urk. 12/32/25 f., wonach sie seit dem ersten Tag nach Einreise in die Schweiz an körperlichen Beschwerden leide), an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden im Schultergürtelbereich beidseits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, über der oberen Thoraxapertur und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Bereich der Brust sowie beider Axillen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Beschwerden habe sie vor allem tagsüber, nicht in der Nacht, weil sie morgens und abends das Medikament Deanxit (Antidepressivum) ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehme und abends ein Schlafmittel, welches sie aber nicht benennen kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese beiden Medikamente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien schmerzlindernd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne habe sie wesentlich mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerden. Ausserdem nehme sie Tropfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen die Schmerzen, die sie nicht benennen könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Pan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">adol bei Bedarf, mit einer güns</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Wirkung von et</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wa 2-3 Stunden. Der Hausarzt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> immer wieder Physiotherapien ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben, die unergiebig </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zurzeit und seit längerem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine spezifischen Behandlungen oder Physiotherapien mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt (Urk. 12/32/22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen seiner Befunderhebung führte der rheumatologische Gutachter aus, weder beim Sitzen im Wartezimmer noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Anamneseerhebung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe eine wahrnehmbare Schmerzperzeption bestanden;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin habe die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sitzposition</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht geändert. Auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das spontan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Bewegungsverhalten und die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegungsausschl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äge beim Aus- und Ankleiden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unauffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abstütz- oder Ausweichreaktion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die übrigen Untersuchungen des Bewegungsapparates seien - bis auf einzelne, diffuse Tenderpoints im Bereich der oberen Körperhälfte – unauffällig gewesen, ohne sichere Triggerpunkte und ohne Hartspannbildungen. Demgegenüber bestehe eine g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Adipositas mit BMI 29 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lobale muskuläre Dekonditionierung mit thorakal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlhaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 12/32/22 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Gutachter hielt weiter fest, für das beschriebene Beschwerdebild bestehe kein somatisches Korrelat. Zusammenfassend handle es sich um ein nicht näher definierbares und nicht näher eingrenzbares weichteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatisches Beschwerdebild, lokalisiert im Bereich der oberen Körperhälfte sowie parazervikal, mit offensichtlich guter Kompensation und ohne spezifische somatische Therapiebedürftigkeit. Angesichts der Aussage der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin, wonach sie seit dem ersten Tag ihrer Einreise in die Schweiz krank sei und wobei die Einnahme von Antidepressiva (Deanxit) sowie eines Schlafmedika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ments ihre Schmerzen lindere, sei von einer Somatisierungsstörung auszugehen. Diese Einschätzung sei auch der Beschwerdeführerin einsichtig. Sie habe in diesem Zusammenhang ergänzt, dass auch nach Einschätzung ihrer Hausärztin keine physische Krankheit vorliege und «vieles in ihrem Kopf» bestehe. Mithin liege aus rheumatologischer-somatischer Sicht ein subjektives Leiden ohne objektivierbaren Krankheitswert vor. Entsprechend sei die Beschwerdeführerin sowohl rückwirkend als auch aktuell aus somatischer Sicht betreffend sämtliche leichten bis zeitweise mittelschweren Tätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 12/32/25 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der bidisziplinären Konsensbeurteilung kamen die Gutachter zum Schluss, aufgrund der formal zu diagnostizierenden depressiven Symptomatik bestehe theoretisch eine 20%ige Arbeitsunfähigkeit. Dies gelte sowohl für eine leichte bis zeitweise mittelschwere berufliche Tätigkeit als auch für den Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsbereich. Jedenfalls seien keine weiteren, sich spezifisch auf den Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich auswirkenden Einschränkungen ersichtlich (Urk. 12/32/27).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das bisdisziplinäre Gutachten der Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 28. September 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erging in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten und den beklagten Beschwerden sowie gestützt auf die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinischen Untersuchungen vom 28. Juli und 16. August 2016. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es leuchtet in der Darle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein und ist hinsichtlich der im Einklang mit der objektiven Befundlage gestellten Diagnosen und Arbeitsfähigkeitsbeurteilung schlüssig. Insbesondere haben die Gutachter zu den Diagnosen und Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen in den Vorakten differenziert Stellung bezogen und – soweit Diskrepanzen bestanden – ihre abweichende Einschätzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g plausibel begründet (Urk. 12/32/21, Urk. 12/32/37</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann erhellt aus dem Gutachten hinreichend, dass die Ausprägung der psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen und somatischen diagnoserelevanten Befunde nicht stark ins Gewicht fällt. Weder aus somatischer noch aus psychiatrischer Sicht wurde der Beschwerdeführerin eine länger andauernde wesentliche Arbeitsunfähigkeit attestiert. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somatische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Hinsicht erwies sich die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersuchung - bis auf diffuse Tenderpoints im Bereich der oberen Körperhälfte - als unauffällig. Der rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologische Gutachter hielt fest, es bestehe lediglich ein moderates Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild mit guter Kompensation (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/37). Entsprechend zeigte die Beschwerdeführerin ein unauffälliges Sitz- und Bewegungsverhalten. Ebenso gelang das Aus- und Ankleiden ohne Einschränkung und ohne Angaben von Schmerzen. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang ferner die gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen Hinweise auf eine Adipositas (BMI 29 kg/m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und eine globale muskuläre Dekonditionierung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/22). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann kam auch der psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachter zum Schluss, es bestehe objektiv lediglich eine leichte bis maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal mittelschwere Beeinträchtigung der Gesundheit, welche darüber hinaus zweifellos überwiegend durch psychosoziale Faktoren verursacht sei und unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten werde (Urk. 12/32/18 f.). Eine posttraumatische Belastungsstörung wurde explizit ausgeschlossen. Ausserdem stellte der psychiatrische Gutachter eine deutliche Aggravation fest (Urk. 12/32/17). Damit ist bereits gesagt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die depressive Symptomatik und deren Bewältigung massgeblich durch invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde Faktoren (subjektives Krankheitsempfinden, Aggravation und psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziale Faktoren [vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/18 f., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/28], vgl. auch Bericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/10/7] sowie den Bericht der behandelnden Hausärztin, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin FMH für Allgemeine Medizin, wonach die Beschwerdeführerin 2012 zufolge psychosozialer Belastungen einen Kollaps erlitt und sie in fast allen Lebensbereichen überfordert sei [</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/8/7]) verursacht resp. behindert wird, wofür die Invalidenversicherung nicht einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehen hat (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2, E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber bleibt ungeachtet des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen festzuhalten, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arüber hinaus Widersprüche in den Beschwerdeschilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung gab die Beschwerdeführerin etwa an, vor «allen Leuten» Angst zu haben und nicht mehr alleine weggehen zu können (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/13). Gleichzeitig führte sie aus, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittags jeweils auf einen nahegelegenen Parkplatz zu gehen, um dort zwei Stunden zu sitzen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/8). Ausserdem sei sie einmal so lange im Glatt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrum geblieben, bis sie bei Geschäftsschluss habe «rausgeschmissen» werden müssen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/13). Weiter führte sie gegenüber dem rheumatologischen Gutachter zunächst aus, sie habe seit acht Jahren Schmerzen. Später gab sie an, sie leide seit dem ersten Tag in der Schweiz an Beschwerden am Bewegungsap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">parat (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/37). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fragen nach der Schmerzintensität sowie Einnahmefre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quenz von Schmerzmitteln vermochte die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht zu beantworten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/36). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In sozialer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist schliesslich festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben eine sehr gute Beziehung zu ihrer Mutter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> pflegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mit dieser telefoniere sie monatlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde sie seitens der Nachbarschaft gemocht und betreffend die Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kamenteneinnahme sowie Wahrnehmung von Terminen von ihren Töchtern unterstützt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausserdem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu ihrem jüngsten Sohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">offenbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine innige, tragende Beziehung (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">32/15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> pflegte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unlängst einen regelmässigen Kontakt zu einer Freundin, von welcher sie auch im Haushalt (Wäsche waschen) Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rstützung erfuhr (Urk. 12/32/10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f.). Darüber hinaus ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie offenbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Lage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">regelmässig in die Moschee zu gehen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/32/13 f.). Insgesamt ergeben sich damit auch unter Berücksichtigung der im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren keine erheblichen funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das überzeugende Gutachten vermag denn auch nicht durch die seitens der Beschwerdeführerin erbetene Stellungnahme von Dr. Z.___ vom 4. Januar 2017 (Urk. 12/48/15 = Urk. 3/1) in Zweifel gezogen zu werden. Seine Stellungnahme ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu wenig aussagekräftig und auch nicht umfassend genug.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere mangelt es an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer einl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">euchtenden Darlegung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hänge sowie differenzierten Auseinandersetzung mit den b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eklagten Beschwerden. Darüber hinaus lässt die Stellungnahme von Dr. Z.___ vom 4. Januar 2017 eine plausible</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erklärung für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darin postulierte posttraumatische Belastungsstörung vermissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jedenfalls ist angesichts dessen, dass die Beschwerdeführerin nach eigenen Angaben keine Kriegshandlungen in Afghanistan erlebt hat (vgl. Urk. 12/32/11), nicht einsichtig, inwiefern sie an Flash-backs vom Krieg in Afghanistan leiden soll (Urk. 12/48/15 f., vgl. auch Bericht vom 11. November 2015, Urk. 12/10/7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Annahme einer posttraumatischen Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung sprechen ferner die eigenen Angaben der Beschwerdeführerin, wonach ihre psychischen Probleme angefangen hätten, als sie ihren Mann geheiratet habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die Beschwerden ihrer Ansicht nach mit den Belastungen zu Hause zusammenhängten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 12/32/11, vgl. auch Bericht von Dr. Z.___ vom 11. November 2015, Urk. 12/10/7). Kommt hinzu, dass die von Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angaben zur Arbeitsfähigkeit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin unvollstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dig, unklar und derar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t knapp gehalten sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass sie nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nachvollzogen werden können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Übrigen widerspricht sich Dr. Z.___ selbst, in dem er in seiner Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungnahme vom 4. Januar 2017 einerseits moniert, es sei «fern jeglicher Reali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät», dass psychosoziale Umstände für die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin verantwortlich seien (Urk. 12/48/15), und er andererseits in einer früheren Berichterstattung vom 11. November 2015 notierte, psychosoziale Belastungsfaktoren (psychische Störung des Ehemannes und der Tochter) wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den sich einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken (vgl. Urk. 12/10/8). Schliesslich hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Gericht der Erfahrung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statsache Rechnung zu tragen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der mit Nachtrag vom 2. November 2017 zu den Akten gegebene Bericht von Dr. Z.___ datiert vom 11. Oktober 2017 und erging somit nach Erlass der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fochtenen Verfügung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung beurteilt das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsgericht die Gesetzmässigkeit des angefochtenen Entscheids </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Abschlusses des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfahrens gegeben war. Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung sein (BGE 131 V 242 E. 2.1, 121 V 362 E. 1b).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abgesehen davon ist dieser Bericht inhaltlich praktisch identisch mit den vorangehenden Berichten und soweit darin eine (unbegründete) deutliche Zunahme der Depression postuliert wird, so steht diese im Widerspruch zu dem auf 1-2 Mal monatlich reduzierten Behandlungsrhythmus (Urk. 17 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Einwendungen der Beschwerdeführerin liefert das Gutachten kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerlei Hinweise dafür, dass keine korrekte Übersetzung stattgefunden habe, geschweige denn dafür, dass deutsche Berichtungen seitens der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin nicht zugelassen worden seien (Urk. 12/48/14, vgl. auch Urk. 1 S. 3). Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbe gilt für die Darstellung, wonach die Beschwerden nicht adäquat erfragt und im Gutachten nicht vollständig aufgenommen worden seien (Urk. 12/48/14 ff., vgl. auch Urk. 1 S. 4). Vielmehr ist dem Gutachten zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin einerseits eine blumige Sprache verwendet und sie anderer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits auch auf Nachfragen keine präzisen Antworten gegeben und sich oft nur vage ausgedrückt hat (vgl. Urk. 12/32/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Freilich vermag die Beschwerdeführerin aus ihrer subjektiven Unterstützungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftigkeit durch die Spitex (vgl. Urk. 1 S. 2, vgl. auch Urk. 14+15) nichts zu ihrem Vorteil abzuleiten. Sodann sind die beschwerdeweise behaupteten rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologischen Beschwerden (vgl. Urk. 1 S. 5), mit Ausnahme der gutachterlich festgestellten diffusen weichteilrheumatischen Tenderpoints (ohne somatisches Korrelat und offensichtlich gut kompensiert, vgl. Urk. 12/32/34 ff.), in Abwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senheit entsprechender Arztberichte nicht ausgewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Inwiefern der begutachtende Dr. med. C.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">FMH </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Innere Medizin und Rheumatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Y.___, versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">freundlich sein soll – so wie beschwerdeweise vorgebracht (Urk. 1 S. 5) - hat die Beschwerdeführerin nicht in objektiver Weise begründet. Es sind denn auch keinerlei konkreten Umstände ersichtlich, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögten. Freilich kann dabei nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Im Übrigen wurde die Beschwerdeführerin mit Mitteilung vom 2. Mai 2016 über die vorgesehene Begutachtung, die Fachrichtungen sowie über die Wahl der Gutachterstelle und beurteilenden Gutachter orientiert. Gleichzeitig wurde sie auf die Möglichkeit hingewiesen, aus triftigen Gründen innert angesetzter Frist Einwendungen gegen die genannten Gutachter einzureichen (vgl. Urk. 12/19). Dies hat sie in der Folge unterlassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist gestützt auf das beweistaugliche Gutachten der Y.___ vom 28. September 2016 mit dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführerin (theoretisch) sämtliche leichten bis zeitweise mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telschweren beruflichen Tätigkeiten sowie Tätigkeiten in ihrem häuslichen Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich im Pensum von 80 % zuzumuten sind. Vor diesem Hintergrund ist gestützt auf den vorliegend anwendbaren Betätigungsvergleich für ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich im Haushalt tätige Versicherte (vgl. E. 1.4) sowie unter zusätzlichem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf die freie Zeiteinteilung sowie Schadenminderungspflicht der Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mitglieder im Aufgabenbereich ein rentenbegründender Invaliditätsgrad im Umfang von mindestens 40 % von Vornherein ausgeschlossen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene Entscheid erweist sich damit als rechtens, womit die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da vorliegend die Voraussetzungen zur Bewi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lligung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung gemäss § 16 Abs. 1 und 2 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) erfüllt sind (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 und Urk. 10/1-13), ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihrem Gesuch vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Januar 2017 (Urk. 1 S. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu entsprechen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des Verfahrens sind auf Fr. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), zufolge Gewäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu nehmen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist sodann auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der ihr erlassenen Gerichtskosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p><span>Das Gericht beschliesst:</span></p><p>In Bewilligung des Gesuchs vom 28. Januar 2017 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt,</p><p><br/></p><p><br/></p><p><span>und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHediger</p><p></p></div> </div></body></html>