<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt sicherzustellen, dass Unternehmen nicht die gleichen Daten und Informationen an verschiedene Behörden liefern müssen. Die Koordination des Bundesamtes für Statistik, der verschiedenen Bundesämter sowie der Kantone und Gemeinden muss dazu führen, dass der Aufwand durch Befragungen und Kontrollen für die Unternehmen beträchtlich abnimmt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat teilt das Anliegen der Motionäre, durch eine verbesserte Koordination Redundanzen bei der Lieferung von Daten und Informationen von Unternehmen an die Behörden weiter abzubauen. Nicht vom Bund koordiniert werden können Befragungen durch private Institutionen, Verbände und Hochschulen, welche ebenfalls eine bedeutende Belastung der Befragten zur Folge haben. Die Motion entspricht einer wichtigen Stossrichtung der Strategie Digitale Schweiz sowie der in der E-Government-Strategie Schweiz verankerten Zielsetzung, den Aufwand bei der Abwicklung von Behördengeschäften zu reduzieren. Zudem sind entsprechende Grundsätze für die weitere Entwicklung der Bundesstatistik im statistischen Mehrjahresprogramm des Bundes 2016-2019 festgelegt.</p><p>Der Bundesrat weist darauf hin, dass für die Umsetzung teilweise Rechtsgrundlagen geschaffen, die Daten der betroffenen Behörden vereinheitlicht und Prozesse und Informatiklösungen aufeinander abgestimmt werden müssen. Für die Realisierung sind grössere Investitionen notwendig. Diese Massnahmen sollen dabei in den Augen des Bundesrates nicht nur bei den Unternehmen, sondern auch bei den Verwaltungseinheiten von Bund und Kantonen mittelfristig zu Entlastungen führen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.