<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2016.00318</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=217047&amp;W10_KEY=13013507&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2016.00318</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.03.2017</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 29.05.2017 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Lohnkürzung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>[arbeitsplatzbezogene Arbeitsunfähigkeit] Gemäss § 99 VVO besteht bei ganzer oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfalls vom dritten Dienstjahr an Anspruch auf vollen Lohn während längstens zwölf Monaten (Abs. 3); besteht nach Ablauf der ordentlichen Lohnfortzahlung begründete Aussicht, dass der oder die Angestellte in absehbarer Zeit wieder arbeitsfähig wird, oder ist die Wiederaufnahme der Arbeit oder die Auflösung des Arbeitsverhältnisses wegen Invalidität noch ungewiss, bewilligt die zuständige Direktion oder das zuständige kantonale Gericht in der Regel die Weiterausrichtung von 75 % des Lohns bis zu einer gesamten Lohnfortzahlungsdauer von längstens zwei Jahren (Abs. 4; E. 2.2). Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, sie sei ab dem Ende der maximalen Lohnfortzahlungsdauer von zwei Jahren bis zum Ende des Anstellungsverhältnisses arbeitsfähig gewesen und in unzulässiger Weise daran gehindert worden, ihrer Arbeit nachzugehen, findet in den Akten keine Stütze. Vielmehr erhellt aus diesen, dass die Beschwerdeführerin (auch) in der fraglichen Zeit arbeitsplatzbezogen arbeitsunfähig war und eine Rückkehr an den betreffenden Arbeitsplatz ihre erneute psychische Dekompensation hätte befürchten lassen (E. 3). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSPLATZBEZOGENE ARBEITSUNFÃHIGKEIT">ARBEITSPLATZBEZOGENE ARBEITSUNFÃHIGKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 99 Abs. III VVPG</span><br/><span class="ungerade">§ 99 Abs. IV VVPG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=33012" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2016.00318</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">15. MÃ¤rz 2017</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter AndrÃ© Moser, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Staat ZÃ¼rich,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> vertreten durch das Volksschulamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>betreffend LohnkÃ¼rzung</span></b><b>,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A unterrichtete im Schuljahr 2010/2011 in einem Teilpensum an der Volksschule B. Ab dem 21. MÃ¤rz 2011 war sie bis Ende Juli 2012 krankgeschrieben. Am 29. Juni 2012 bescheinigte der sie behandelnde Arzt, die ArbeitsunfÃ¤higkeit sei per 1. August 2012 "aufgehoben", A stehe fÃ¼r das Schuljahr 2012/2013 wieder als Lehrperson zur VerfÃ¼gung. Ab 1. August 2012 wurde A vorlÃ¤ufig bzw. bis zum Vorliegen des Resultats einer anzuberaumenden dienstrechtlichen AbklÃ¤rung besoldet beurlaubt. Die "BVK Personalvorsorge des Kantons ZÃ¼rich" (BVK) teilte dem Volksschulamt des Kantons ZÃ¼rich (VSA) am 10. Oktober 2012 mit, eine gutachterliche Untersuchung habe ergeben, dass A aus medizinischer Sicht weder aktuell noch in absehbarer Zeit in der Lage sei, ihren Berufsauftrag in B "auszufÃ¼llen". Das ArbeitsverhÃ¤ltnis wurde zu nicht bekanntem Zeitpunkt arbeitgeberseitig per 31. Juli 2013 beendet. Das VSA teilte A am 10. Januar 2013 mit, die ausserordentliche Lohnfortzahlung ende am 19. MÃ¤rz 2013, weshalb der Lohn fÃ¼r die nicht erteilten Lektionen ab dem 20. MÃ¤rz 2013 eingestellt werden mÃ¼sse, und gewÃ¤hrte ihr Gelegenheit zur Ãusserung hierzu. A verzichtete implizit auf Stellungnahme, worauf das VSA mit VerfÃ¼gung vom 12. Februar 2013 eine vollstÃ¤ndige LohnkÃ¼rzung fÃ¼r die Zeit von 20. MÃ¤rz bis 31. Juli 2013 aussprach. Auf Verlangen von A begrÃ¼ndete das VSA die Einstellung der Lohnfortzahlung mit VerfÃ¼gung vom 25. Februar 2013.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Einen am 1. MÃ¤rz 2013 gegen die VerfÃ¼gung vom 12. bzw. 25. Februar desselben Jahres erhobenen Rekurs wies die Bildungsdirektion mit VerfÃ¼gung vom 18. Mai 2016 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A fÃ¼hrte am 4./6 Juni 2016 Beschwerde beim Verwaltungsgericht und verlangte sinngemÃ¤ss die Ausrichtung des Lohns fÃ¼r die Zeit zwischen dem 20. MÃ¤rz und dem 31. Juli 2013. </p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) prÃ¼ft das Verwaltungsgericht seine ZustÃ¤ndigkeit von Amts wegen. Diese ist bei erstinstanzlichen Rekursentscheiden einer Direktion in personalrechtlichen Streitigkeiten gegeben (§ 41 Abs. 1 in Verbindung mit §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 1, 19a Abs. 1, 19b Abs. 2 lit. b Ziff. 2 sowie 42â44 e contrario VRG). </p> <p class="Urteilstext">Da auch die weiteren Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der BeschÃ¤ftigungsgrad der BeschwerdefÃ¼hrerin betrug zuletzt 46,43 %. Es ist vorliegend ein Streitwert in der HÃ¶he von knapp Fr. 19'000.- anzunehmen. Weil der vorliegenden Streitigkeit keine grundsÃ¤tzliche Bedeutung zukommt, ist der Einzelrichter fÃ¼r die GeschÃ¤ftserledigung zustÃ¤ndig (§ 38b Abs. 1 lit. c und Abs. 2 e contrario VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>An der Volksschule tÃ¤tige Lehrpersonen, welche im Lehrplan vorgesehene FÃ¤cher unterrichten, unterstehen gemÃ¤ss § 1 Abs. 1 Satz 1 des Lehrpersonalgesetzes vom 10. Mai 1999 (LPG, LS 412.31) diesem Gesetz. EnthÃ¤lt das Lehrpersonalgesetz keine ausdrÃ¼ckliche Regelung, richtet sich das AnstellungsverhÃ¤ltnis der Lehrpersonen nach den fÃ¼r das Ã¼brige Staatspersonal anwendbaren Bestimmungen (§ 2 LPG). Zum Anspruch auf Lohnausrichtung bei gesundheits- bzw. krankheitsbedingter ArbeitsunfÃ¤higkeit enthÃ¤lt das Lehrpersonalgesetz keine Bestimmung (vgl. auch § 27 Abs. 1 und 2 der Lehrpersonalverordnung vom 19. Juli 2000 [LS 412.311]).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Nach § 43 lit. c des (kantonalen) Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG, LS 177.10) regelt der Regierungsrat unter anderem den Anspruch auf Lohnfortzahlung bei Krankheit. Bei ganzer oder teilweiser ArbeitsunfÃ¤higkeit wegen Krankheit oder Unfalls besteht vom dritten Dienstjahr an Anspruch auf vollen Lohn wÃ¤hrend lÃ¤ngstens zwÃ¶lf Monaten (§ 99 Abs. 3 der Vollzugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 [VVO, LS 177.111]). Besteht nach Ablauf der ordentlichen Lohnfortzahlung begrÃ¼ndete Aussicht, dass die oder der Angestellte in absehbarer Zeit wieder arbeitsfÃ¤hig wird, oder ist die Wiederaufnahme der Arbeit oder die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses wegen InvaliditÃ¤t noch ungewiss, bewilligt die zustÃ¤ndige Direktion oder das zustÃ¤ndige kantonale Gericht in der Regel die Weiterausrichtung von hÃ¶chstens 75 % des Lohns bis zu einer gesamten Lohnfortzahlungsdauer von lÃ¤ngstens zwei Jahren (§ 99 Abs. 4 VVO). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht sinngemÃ¤ss geltend, sie sei (jedenfalls) ab dem Ende der maximalen Lohnfortzahlungsdauer von zwei Jahren bis zum Ende des AnstellungsverhÃ¤ltnisses arbeitsfÃ¤hig gewesen und in unzulÃ¤ssiger Weise daran gehindert worden, ihrer Arbeit nachzugehen. Weil die damalige Arbeitgeberin bzw. das VSA dafÃ¼r verantwortlich zeichne, dass sie ihrer Arbeitspflicht nicht habe nachkommen kÃ¶nnen, habe sie fÃ¼r die fragliche Zeitspanne vom 20. MÃ¤rz bis zum 31. Juli 2013 Anspruch auf Lohnzahlung.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Aus den Akten geht hervor, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin zwischen dem 21. MÃ¤rz 2011 und dem 31. Juli 2012 von verschiedenen Ãrzten, bei denen sie in Behandlung stand, eine vollstÃ¤ndige ArbeitsunfÃ¤higkeit bescheinigt wurde. Der behandelnde Psychiater informierte das VSA am 16. September 2011 darÃ¼ber, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin eine psychotische Phase durchlebe. Sie habe ein verhaspeltes Feindbild entwickelt und vermeide eine vom VSA angebahnte vertrauensÃ¤rztliche Untersuchung, weil sie vermute, man wolle sie hinters Licht fÃ¼hren. Eine lÃ¤ngerfristige Prognose hinsichtlich der gesundheitlichen Entwicklung sei schwierig. Aus den vorliegenden Unterlagen erhellt, dass die Krankheit der BeschwerdefÃ¼hrerin sich auch massgeblich auf deren EinschÃ¤tzung der Situation am Arbeitsplatz in B auswirkte und die BeschwerdefÃ¼hrerin beispielsweise der Ãberzeugung war, man trachte ihr dort nach dem Leben. Am 26. Juli 2012 teilte der behandelnde Psychiater dem VSA mit, da keine Aussicht auf DurchfÃ¼hrung der vertrauensÃ¤rztlichen Untersuchung mehr bestehe, kÃ¶nne er eine weitere Krankschreibung nicht vertreten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sei offenbar in einem anderen AnstellungsverhÃ¤ltnis im Kanton C ohne Weiteres arbeitsfÃ¤hig, man habe das entsprechende ArbeitsverhÃ¤ltnis soeben um ein Jahr verlÃ¤ngert. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nne unter starker Belastung zu paranoiden Reaktionen neigen. Eine dienstrechtliche AbklÃ¤rung der ArbeitsfÃ¤higkeit halte er fÃ¼r die adÃ¤quate Vorgehensweise. </p> <p class="Urteilstext">Im Rahmen einer Besprechung vom 15. August 2012 zwischen Vertretern der Volksschule B, dem VSA und der BeschwerdefÃ¼hrerin wiederholte Letztere bereits frÃ¼her erhobene VorwÃ¼rfe, wonach sie im FrÃ¼hling 2011 von unterschiedlichen Personen an der Schule rassistisch angegriffen und bedroht worden sei. Sie erklÃ¤rte auch, nicht an "WahrnehmungsstÃ¶rungen" oder sonstigen gesundheitlichen Problemen zu leiden. Auf Vorhalt, dass sie gemÃ¤ss Mitteilung einer beauftragten Ãrztin nicht zu der vom VSA anberaumten vertrauensÃ¤rztlichen Untersuchung erschienen sei, entgegnete sie, da mÃ¼sse ein Komplott gegen sie dahinterstecken. Schliesslich kÃ¼ndigte sie an, sie werde ihr AnstellungsverhÃ¤ltnis "per Ende August" kÃ¼ndigen, worauf ihr sinngemÃ¤ss erklÃ¤rt wurde, dass eine solche KÃ¼ndigung akzeptiert wÃ¼rde. Sollte keine (arbeitnehmerseitige) KÃ¼ndigung erfolgen bzw. die BeschwerdefÃ¼hrerin an einer WeiterbeschÃ¤ftigung an der Volksschule B interessiert sein, mÃ¼sse vor einem Wiedereinstieg mit Blick auf die zweifelhafte ArbeitsfÃ¤higkeit eine dienstrechtliche AbklÃ¤rung durchgefÃ¼hrt werden. Zwei Tage spÃ¤ter teilte die BeschwerdefÃ¼hrerin mit, dass sie ihr ArbeitsverhÃ¤ltnis nicht kÃ¼ndigen werde. Am 31. August 2012 beantragte das VSA der BVK, unter anderem abzuklÃ¤ren, ob und gegebenenfalls unter welchen Bedingungen die BeschwerdefÃ¼hrerin aus medizinischer Sicht aktuell und in absehbarer Zeit in der Lage sei, ihren Berufsauftrag in B zu erfÃ¼llen. </p> <p class="Urteilstext">Die BVK teilte dem VSA am 10. Oktober 2012 mit, die dienstrechtliche AbklÃ¤rung bzw. das damit in Zusammenhang stehende Gutachten einer VertrauensÃ¤rztin vom 30. September 2012 habe ergeben, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin grundsÃ¤tzlich in der Lage scheine, ihre bisherige berufliche TÃ¤tigkeit im bisherigen Pensum an einer anderen Schule fortzusetzen; sie sei fÃ¼r ihren Lehrberuf grundsÃ¤tzlich als arbeitsfÃ¤hig einzustufen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¤ussere den Wunsch, wieder (mehr) zu arbeiten, ein Wiedereinstieg mÃ¼sse aber in jedem Fall als eine Art Arbeitsversuch beurteilt werden. Was die ErfÃ¼llung des Berufsauftrags in B angehe, sei die BeschwerdefÃ¼hrerin hierzu aus medizinischer Sicht weder aktuell noch in absehbarer Zeit in der Lage. Aufgrund der Grunderkrankung sowie der Vorgeschichte mÃ¼sse vielmehr davon ausgegangen werden, dass der Versuch einer Wiedereingliederung in B mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer erneuten psychischen Dekompensation fÃ¼hren wÃ¼rde. </p> <p class="Urteilstext">Am 29. Oktober 2012 leitete das VSA den Bericht der BVK vom 10. Oktober 2012 an die BeschwerdefÃ¼hrerin weiter. Es teilte ihr unter anderem mit, da die dienstrechtliche AbklÃ¤rung ergeben habe, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin aus medizinischer Sicht weder aktuell noch in absehbarer Zeit in der Lage sei, ihren Berufsauftrag in B zu erfÃ¼llen, werde im MÃ¤rz 2013 eine vollstÃ¤ndige Lohneinstellung erfolgen, weil dann die maximale ausserordentliche Lohnfortzahlung gemÃ¤ss § 99 Abs. 4 VVO ausgeschÃ¶pft sei. Eine Reaktion der BeschwerdefÃ¼hrerin auf dieses Schreiben blieb aus. Am 10. Januar 2013 schrieb das VSA der BeschwerdefÃ¼hrerin, die ausserordentliche Lohnfortzahlung ende am 19. MÃ¤rz 2013, weshalb der Lohn fÃ¼r die nicht erteilten Lektionen ab 20. MÃ¤rz 2013 eingestellt werden mÃ¼sse, und gab ihr Gelegenheit zur Stellungnahme hierzu. Eine solche blieb aus, worauf das VSA am 12. Februar 2013 die strittige Lohneinstellung verfÃ¼gte. Am 15. Februar 2013 verlangte die BeschwerdefÃ¼hrerin eine BegrÃ¼ndung der VerfÃ¼gung vom 12. Februar 2013 und machte geltend, sie sei seit lÃ¤ngerer Zeit "gesund geschrieben" und kÃ¶nne ihrer Arbeit nicht aus gesundheitlichen GrÃ¼nden, sondern aufgrund der "kategorischen und aktiven Ablehnung der Schulpflege B" nicht nachgehen. An ihrer zweiten Arbeitsstelle habe sie ununterbrochen gearbeitet.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Die ArbeitsfÃ¤higkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin betreffend ihre Anstellung im Kanton C wird vom VSA nicht in Abrede gestellt, und es liegen auch keine Anzeichen dafÃ¼r vor, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin an der betreffenden Schule ihren beruflichen Pflichten nicht ordnungsgemÃ¤ss hÃ¤tte nachkommen kÃ¶nnen. Vielmehr erhellt aus dem Vorstehenden und den Akten, dass es sich bei der ArbeitsunfÃ¤higkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin um eine <i>arbeitsplatzbezogene</i> handelte. Kennzeichnend fÃ¼r eine derartige ArbeitsunfÃ¤higkeit ist, dass die Betroffenen nur in Bezug auf die konkrete Stelle an der Arbeit verhindert, im Ãbrigen aber ganz normal einsatzfÃ¤hig und auch in ihrer privaten Lebensgestaltung kaum eingeschrÃ¤nkt sind (Ullin Streiff/Adrian von Kaenel/Roger Rudolph, Arbeitsvertrag, 7. A., ZÃ¼rich etc. 2012, Art. 314a/b N. 10 S. 416 mit weiteren Hinweisen). Verschiedene Ãrzte der BeschwerdefÃ¼hrerin bescheinigten ihr fÃ¼r die Zeit vom 21. MÃ¤rz 2011 bis zum 31. Juli 2012 eine vollstÃ¤ndige ArbeitsunfÃ¤higkeit, wobei der zuletzt behandelnde Psychiater im Anschluss erklÃ¤rte, die gutachterliche AbklÃ¤rung einer allenfalls fortbestehenden arbeitsplatzbezogenen ArbeitsunfÃ¤higkeit sei aus seiner Sicht adÃ¤quat. Die entsprechende Untersuchung ergab denn auch, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin grundsÃ¤tzlich zur ErfÃ¼llung des Lehrberufs in der Lage sei, dies jedoch hinsichtlich der hier interessierenden Anstellung in B krankheitsbedingt nicht gelte, vielmehr eine RÃ¼ckkehr an den dortigen Arbeitsplatz eine erneute psychische Dekompensation befÃ¼rchten lasse. Vor diesem Hintergrund durfte das VSA grundsÃ¤tzlich davon ausgehen, dass eine RÃ¼ckkehr der BeschwerdefÃ¼hrerin an den fraglichen Arbeitsplatz in B aus gesundheitlichen GrÃ¼nden nicht mehr mÃ¶glich sei. Das Resultat der dienstrechtlichen AbklÃ¤rung wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin erÃ¶ffnet, und sie erhob hiergegen keine EinwÃ¤nde. Auch verzichtete sie zunÃ¤chst darauf, sich zur beabsichtigten Lohneinstellung zu Ã¤ussern, und machte erst im Februar 2013 geltend, es bestehe kein gesundheitliches Arbeitshindernis; vielmehr werde ihre TÃ¤tigkeit in B durch die Schulpflege verhindert. Eine (neue) Ã¤rztliche EinschÃ¤tzung betreffend ihre gesundheitliche Verfassung und die damit in Zusammenhang stehende â bisher durch die Krankheit beeintrÃ¤chtigte â EinschÃ¤tzung ihrer Situation am Arbeitsplatz bei der Volksschule B brachte die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht bei. Auch sonst lagen bzw. liegen keine objektiven Anhaltspunkte dafÃ¼r vor, dass die EinschÃ¤tzung der Gutachterin vom September 2012, wonach eine RÃ¼ckkehr an die Volksschule B eine erneute Kompensation der BeschwerdefÃ¼hrerin befÃ¼rchten lasse, im FrÃ¼hling 2013 nicht mehr aktuell bzw. zutreffend gewesen sei. Vielmehr scheinen die damaligen Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin ebenfalls in Zusammenhang mit deren Erkrankung zu stehen und vermochten sie auch keine ernsthaften Zweifel an einer weiterbestehenden â arbeitsplatzbezogenen â ArbeitsunfÃ¤higkeit der BeschwerdefÃ¼hrerin wecken, welche das VSA hÃ¤tten zu erneuter AbklÃ¤rung veranlassen mÃ¼ssen. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin ab dem 21. MÃ¤rz 2011 bis zum Ende des ArbeitsverhÃ¤ltnisses am 31. Juli 2012 durchgehend und in vollem Umfang â arbeitsplatzbezogen â arbeitsunfÃ¤hig und entsprechend nicht in der Lage war, ihren Arbeitsauftrag an der Volksschule B zu erfÃ¼llen. Deshalb und zufolge â unbestrittenen â Ablaufs der maximalen Lohnfortzahlung per 20. MÃ¤rz 2013 hat die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die hier interessierende Zeitspanne vom 21. MÃ¤rz bis 31. Juli 2013 keinen Anspruch auf Lohn(ersatz).</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Kosten des vorliegenden personalrechtlichen Beschwerdeverfahrens sind gestÃ¼tzt auf § 65a Abs. 3 Satz 1 VRG auf die Gerichtskasse zu nehmen. </p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Weil der Streitwert mehr als Fr. 15'000.- betrÃ¤gt, steht als Rechtsmittel die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 137.110) zur VerfÃ¼gung (Art. 85 Abs. 1 lit. b BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'800.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1'860.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gung 6 Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist binnen 30 Tagen ab Zustellung einzureichen beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern.</span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. Mitteilung anâ¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>