<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01173</span></p><p><span> </span></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Melina Tzikas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, absolvierte in ihrer Heimat eine Ausbildung im administrativen Bereich (Urk. 9/21/4). Seit ihrer Einreise in die Schweiz ging sie verschiedenen Erwerbstätigkeiten nach. Zuletzt war sie bis Ende Februar 2014 als Reinigungsmitarbeiterin in verschiedenen Firmen tätig (Urk. 9/11/1, 9/13/4). Am 10. Juni 2015 (Urk. 9/5) meldete sie sich wegen einer psychischen Erkrankung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, nahm in der Folge medizinische (Urk. 9/13, 9/21) und erwerbliche (Urk. 9/11) Abklärungen vor. Wie mit Vorbescheid vom 21. Juli 2016 (Urk. 9/26) angekündigt, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. September 2016 sowohl den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen als auch einen Rentenanspruch der Versicherten (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 24. Oktober 2016 (Urk. 1 S. 2) beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin die Zusprechung der gesetzlichen Leistungen, insbesondere einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenrente oder beruflicher Integrationsmassnahmen. Eventualiter beantragte sie die Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur beruflichen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung. In prozessualer Hinsicht beantragte sie die gerichtliche Anordnung einer beruflichen Abklärung und die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels. Zudem stellte sie ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung und Bestellung von Rechtsanwältin Tzikas als unentgeltliche Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treterin. Mit Beschwerdeantwort vom 30. November 2016 (Urk. 8) beantragte die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mit Verfügung vom 6. Januar 2017 (Urk. 10) zur Kenntnis gebracht wurde. Mit der gleichen Verfügung wurde der Beschwerdeführerin die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Prozessführung gewährt und Rechtsanwältin Tzikas als unentgeltliche Rechtsvertreterin bestellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf die einzelnen Vorbringen in den Rechtsschriften wird, soweit erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle begründete die angefochtene Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 sinngemäss so, dass die Arbeitsunfähigkeit der Versicherten nicht krankheitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingt sei. Vielmehr gehe die geltend gemachte Einschränkung in der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auf persönliche Sorgen zurück. Diese wiederum sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf familiäre Umstände zurückzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nicht krankheitsbedingt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt dem beschwerdeweise entgegen, dass die behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Arztpersonen eindeutige medizinische Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt hätten. Da sie von einer Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von mindestens 50 % im angestammten Tätigkeitsbereich als Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kraft ausgingen, ergebe sich aufgrund eines Prozentvergleichs ein Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 50 % und damit ein Anspruch auf mindestens eine halbe Rente (Urk. 1 S. 6 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Tagesklinik Y.___ der Z.___ (nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: Z.___ Tagesklinik) berichtete der Beschwerdegegnerin am 17. Juli 2015 (Urk. 9/13) über die Behandlung der Beschwerdeführerin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Arztbericht hatte die Beurteilung des Anspruches auf Massnahmen für die berufliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung zum Gegenstand. Die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war gemäss dem Bericht seit dem 30. März 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in teilstationärer Behandlung. Die letzte Kontrolle habe am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015 stattgefunden. Die Tagesklinik erhob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose einer seit mindestens 2009 bestehenden rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.1; Urk. 9/13/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei seit dem Behandlungsbeginn am 30. März 2015 (Urk. 9/13/2, 9/13/5) und fortbestehend in der angestammten Tätigkeit als Rei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nigungskraft zu 100 % arbeitsunfähig. Aktuell werde die Versicherte zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ambulant durch Dr. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie die Psychotherapeutin B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychotherapeutisch-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch behandelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und die Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapeutin B.___ informierten die Beschwerdegegnerin ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits am 15. Dezember 2015 über den Verlauf ihrer ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung der Beschwerdeführerin (Urk. 9/21). Sie diagnostizierten eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11) sowie aus der Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sengruppe ICD-10: Z63 („Andere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Probleme mit Bezug auf den engeren Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lienkreis, einschlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich familiärer Umstände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“) „</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erschwinden oder Tod eines Familienangehörigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10: Z63.4, Urk. 9/21/1). Unter Berücksichtigung beider Diagnosen gingen sie in der angestammten Tätigkeit als Reinigungsmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiterin von einer um 50 % verringerten Arbeitsfähigkeit aus (Urk. 9/21/6). Die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit bzw. eine Erhöhung der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satzfähigkeit sei bedingt möglich. Die Versicherte sollte in einem Tätigkeitsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich mit weniger Stressbelastung am ersten Arbeitsmarkt 50 % arbeitsfähig sein. Mittels eines Belastbarkeitstrainings sollte aber zunächst überprüft werden, ob diese Einschätzung im ersten Arbeitsmarkt auch realisierbar sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem plötzlichen Tod des 24jährigen Sohnes der Beschwerdeführerin vom März 2014 war diese zunächst vom 23. März 2014 bis zum 31. März 2014 in der Z.___, Zentrum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für Depressionen, Angsterkrankungen und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stationär behandelt worden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/13/2, 9/21/2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hierzu befindet sich kein Bericht in den Akten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p><span>3</span><span>.</span></p><p><span>3</span><span>.1</span><span> </span><span>Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span>des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span>). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span>des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span>IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span>trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span>sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span>den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span>heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p><span>3</span><span>.2</span><span> </span><span>Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span>rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p><span>3</span><span>.3</span><span> </span><span>Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span>benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span>nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p><span>3</span><span>.4</span><span> </span><span>Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Eine fachärztlich festgestellte psychi</span><span>sche Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorlie</span><span>gen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. </span></p><p><span> </span><span>Zur Annahme der Invalidität nach </span><span>Art. </span><span>8 ATSG ist – auch bei psychischen Erkran</span><span>kungen – in jedem Fall ein medizinisches Substrat unabdingbar, das (fach-)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychoso</span><span>ziale und soziokulturelle Faktoren wie beispielsweise Sorge um die Familie oder Zukunftsängste (etwa ein drohender finanzieller Notstand) im Einzelfall in den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von Krankheitswert vor</span><span>handen sein</span><span>. </span><span>Wenn und soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren zu einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen verselbständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wir</span><span>kungsgrad seiner – unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen beste</span><span>henden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegrün</span><span>dend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 9C_537/2011 vom 2</span><span>8. </span><span>Juni 2012 </span><br/><span>E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p><span>3</span><span>.5</span><span> </span><span>Invalidität liegt nur vor, wenn nach zumutbarer Eingliederung ein ganzer oder teilweiser Verlust der Erwerbsmöglichkeiten verbleibt (</span><span>Art. </span><span>8 </span><span>Abs. </span><span>1 in Verbin</span><span>dung mit </span><span>Art. </span><span>7 </span><span>Abs. </span><span>1 ATSG sowie </span><span>Art. </span><span>16 ATSG). Der Anspruch auf eine Rente ist daher nicht zu prüfen und eine Rente kann nicht zugesprochen werden, solange Eingliederungsmassnahmen in Betracht fallen können (Urteil des Bun</span><span>desgerichts 9C_108/2012 vom </span><span>5. </span><span>Juni 2012 E. 2.2.1 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>D</span><span>ie Eingliederungsmassnahmen bestehen gemäss </span><span>Art. 8 </span><span>Abs. 3 </span><span>IVG </span><span>in medizi</span><span>nischen Mass</span><span>nahmen (lit. a), Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die beruf</span><span>liche Eingliederung (lit. a</span><span>bis</span><span>), Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapital</span><span>hilfe; lit. b) und in </span><span> </span><span>der</span><span> </span><span>Abgabe von Hilfsmitteln (lit. d).</span> </p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von Dr. A.___ und B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angeführte Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> „Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwinden oder Tod eines Familienangehörigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (ICD-10: Z63.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 9/21/6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann als sogenannte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Z-Kodierung der ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von vornherein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine rechtser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hebliche Gesundheitsschädigung darstellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und ist somit ausser Acht zu lassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil des Bundesgerichts 8C_628/2015 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechung des Bundesgerichts fallen depressive Störungen leicht- bis mittelgradiger Natur, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind. Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesicherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Anforderungen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 zweiter Satz ATSG für eine objektivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan. Einer solchen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigung fehlt es - solange therapeutisch angehbar - bereits diagnosebedingt an einem hinreichenden Schweregrad, um als invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierender Gesundheitsschaden zu gelten. Grundsätzlich können einzig schwere psychische Störungen invalidisierend sein (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e des Bundesgerichts 8C_105/2017 vom 6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 E. 4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie 8C_753/2016 vom 15. Mai 2017 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 und 4.4 mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer liess in der Beschwerdeschrift geltend machen, die Z.___ Tagesklinik habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015 die Diagnose einer rezidivierenden depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung, gegenwärtig mittelgradige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis schwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.1) gestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 1 S. 4 Ziffer 13). Dies trifft jedoch nicht zu. Auch die Z.___ Tagesklinik hat – wie am 15. Dezember 2015 ebenfalls der Psychiater Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Psychotherapeutin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– lediglich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierende depressive Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, gegenwärtig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelgradige Episode erhoben. Von einer schweren Episode ist in keinem der beiden Berichte die Rede </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/13/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Urk. 9/21/1 unten). Daran ändert auch nichts, dass die von Dr. A.___ und der Psychotherapeutin B.___ durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten psychometrischen Tests, auf die in ihrem Bericht nicht mehr weiter eingegangen wurde, gemäss Beurteilungsraster auf eine schwere Depression hinwiesen (vgl. Urk. 9/21/1 f.). Diese Testergebnisse wurden zu Recht nicht als massgeblich erachtet, da ihnen nur ergänzende Funktion zukommt, während die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltensbeobachtung ausschlaggebend bleibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_276/2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 19. August 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die behandelnden Arztpersonen der Z.___ Tagesklinik empfahlen in ihrem Bericht die Fortführung der Teilnahme an ihrem teilstationären Programm sowie der ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung durch B.___ und Dr. A.___ und stellten prognostisch in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit lediglich eine 50%ige Teilarbeitsfähigkeit in Aussicht (Urk. 7/13/5). Weiter berichteten sie von einer leichten Verbesserung des Befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des in den dreieinhalb Monaten seit dem Therapiebeginn, da sich die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin immer mehr auf die Therapien einlasse (Urk. 7/13/3). B.___ und Dr. A.___ stellten eine ungünstige Prognose betreffend Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt (Urk. 7/21/5), sie gaben jedoch keine Empfehlungen betreffend die weitere Behandlung ab. Damit ist aufgrund dieser beiden Berichte eine Therapieresis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenz nicht überwiegend wahrscheinlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere medizinische Abklärungen erübrigen sich, da in beiden Berichten nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar begründet die gleiche Diagnose gestellt wurde und weder innerhalb der Berichte Widersprüche bestehen, noch sich solche durch einen Vergleich der Berichte ergeben. Die diagnostizierte rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F33.1), hat mangels ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesener Therapieresistenz keine invalidisierende Wirkung. Da es damit an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden fehlt, kann auf die beantragte BEFAS-Abklärung verzichtet werden. Im Ergebnis hat die Beschwerdegegnerin einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung zu Recht verneint, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Streitgegenstand des Verfahrens betrifft die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung. Das Verfahren ist daher kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weil die Beschwerde abzuweisen ist,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind die Kosten de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ufolge Gewährung der unentgeltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstweilen auf die Staatskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die an die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> une</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechts-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Melina Tzikas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu entrichtende Entschädigung ist, n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Rechts-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwältin Tzikas keine Zusammenstellung über ihre anwaltlichen Bemü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungen eingereicht hat, nach Ermessen (§ 8 i.V.m. § 9 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht) auf Fr. 2’100.-- (inklusive Barauslagen und 8 % Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Rechtsanwältin Melina Tzikas, Zürich, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2'100.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Melina Tzikas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p></div> </div></body></html>