<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, so rasch als möglich die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, dass ein grossräumiges Informationssystem zur rechtzeitigen Umleitung des Schwerverkehrs bei ausserordentlichen Ereignissen eingerichtet werden kann.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aufgrund des Verfassungsauftrages zum Schutze der Alpen ist der alpenquerende Strassenschwerverkehr wesentlich zu reduzieren. Das Bedürfnis nach der Einführung von Verkehrslenkungssystemen ergibt sich deshalb nicht speziell aus der Situation beim Schwerverkehr, sondern generell aus der Verkehrspolitik des Bundes, welche darauf ausgerichtet ist, den Strassenverkehr vorab auf den bestehenden Verkehrsflächen hinsichtlich Sicherheit, Leistungsfähigkeit, Komfort und Umwelt zu verbessern. Die Information der Verkehrsteilnehmer ist ein Element des Gesamtsystems; die Verkehrsbeeinflussung und -lenkung gehören ebenfalls dazu.</p><p>Vereinzelt bestehen bereits derartige Anlagen auf dem Nationalstrassennetz, so in den Agglomerationen Genf, Bern, Basel und Luzern. Im Hinblick auf die Expo.01 sind weitere Einrichtungen entlang der A 1 geplant.</p><p>Es geht nun darum, in einer Art Gesamtschau den Bedarf, die Effizienz, den Nutzen und die Kosten eines Telematiksystems darzustellen. Im Auftrag des UVEK ist das Bundesamt für Strassen gegenwärtig daran, ein entsprechendes Leitbild zu erarbeiten, das nächstens verabschiedet werden kann.</p><p>Das Anliegen der Motion stimmt mit der beschriebenen Zielrichtung überein. Der Vorstoss ist indessen nicht motionsfähig, da er einen Antrag im delegierten Kompetenzbereich des Bundesrates zum Gegenstand hat. Der Bundesrat ist aber bereit, den Vorstoss als Postulat entgegenzunehmen.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.