<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2014.00697</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215234&amp;W10_KEY=4467102&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2014.00697</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 02.06.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Änderung des Zwischenzeugnisses</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Nach § 46 Abs. 2 PG können die Angestellten jederzeit ein Zeugnis verlangen, das über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie über ihre Leistungen und ihr Verhalten Auskunft gibt. Da "jederzeit" ein Zeugnis verlangt werden kann, haben Arbeitnehmende grundsätzlich einen gesetzlich anerkannten Anspruch auf Ausstellung eines Zwischenzeugnisses (E. 3.1). Ein Arbeitszeugnis hat unter anderem die Grundsätze der Wahrheit und der Vollständigkeit zu beachten und zudem gemäss § 46 Abs. 2 PG namentlich über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses Auskunft zu geben. Es folgt damit aus der materiellrechtlichen Regelung über das Arbeitszeugnis, dass in Bezug auf ein Zwischenzeugnis ein Berichtigungsanspruch grundsätzlich innert nützlicher Frist geltend zu machen ist. Nach einem gewissen Zeitablauf - dessen Dauer sich nicht abstrakt, sondern nur aufgrund der Umstände des Einzelfalls bestimmen lässt - ist eine Berichtigung des Zwischenzeugnisses ausgeschlossen, da stattdessen ein neues Zwischenzeugnis auszustellen ist. Denn nur ein aktuelles Zwischenzeugnis ist vollständig und gibt über die Dauer des Arbeitsverhältnisses Auskunft (E. 3.3). <br/>Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ARBEITSZEUGNIS">ARBEITSZEUGNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERICHTIGUNGSANSPRUCH">BERICHTIGUNGSANSPRUCH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENZEUGNIS">ZWISCHENZEUGNIS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 46 Abs. II PG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>4. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=26400" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2014.00697</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">2. Juni 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Marco Donatsch, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Eva Heierle. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrerin, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Amt C des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Ãnderung des Zwischenzeugnisses,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A trat am 1. August 2006 in die Dienste des Amts C (in der Direktion F) des Kantons ZÃ¼rich. Per 1. September 2011 wechselte sie intern von der Abteilung D in die Abteilung E. Aufgrund dieses Wechsels wurde ein auf den 31. August 2011 datiertes Zwischenzeugnis erstellt, welches A nach eigenen Angaben am 14. Dezember 2011 zuging. Mit VerfÃ¼gung vom 24. Juni 2013 lÃ¶ste die Direktion F das ArbeitsverhÃ¤ltnis infolge lang andauernder Krankheit per 30. September 2013 auf. A liess am 14. April 2014 um Berichtigung des Zwischenzeugnisses ersuchen, da es aus ihrer Sicht bloss genÃ¼gend sei, was den zugrunde liegenden Mitarbeiterbeurteilungen nicht entspreche und sie erheblich in ihrem wirtschaftlichen Fortkommen behindere. Am 29. April 2014 teilte die Direktion F dem Rechtsvertreter von A mit, das Zwischenzeugnis sei mit den entsprechenden Mitarbeiterbeurteilungen verglichen worden und entspreche durchaus den Standards, weshalb keine MÃ¶glichkeit bestehe, auf das mittlerweile 2½-jÃ¤hrige Zwischenzeugnis zurÃ¼ckzukommen. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 28. Mai 2014 liess A bei der Direktion F Rekurs erheben und beantragen, das Zwischenzeugnis vom 31. August 2011 sei entschÃ¤digungspflichtig gemÃ¤ss verschiedenen konkreten ÃnderungsvorschlÃ¤gen zu berichtigen. Die Direktion F wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 3. November 2014 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">A liess dagegen am 3. Dezember 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und folgende AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="Einzug1"><span>" 1. Unter Aufhebung der VerfÃ¼gung der Vorinstanz und RÃ¼ckweisung an diese sei sie anzuweisen, das ZeugnisÃ¤nderungsbegehren inhaltlich zu prÃ¼fen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> 2. Eventualantrag: Unter Aufhebung der vorinstanzlichen VerfÃ¼gung sei das Zwischenzeugnis [â¦] vom 31. August 2011 wie folgt (Ãnderungen gelb unterlegt) zu Ã¤ndern: [â¦].</span></p> <p class="Einzug1"><span> 3. Unter EntschÃ¤digungsfolge."</span></p> <p class="Urteilstext">In prozessualer Hinsicht ersuchte A um DurchfÃ¼hrung mÃ¼ndlicher, Ã¶ffentlicher Partei-, Beweis- und Schlussverhandlungen. Die Direktion F liess sich am 22./21. Januar 2015 mit dem Schluss auf kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde sowie auf Ausschluss der Ãffentlichkeit von einer allfÃ¤lligen mÃ¼ndlichen Verhandlung vernehmen. Mit Eingabe vom 9. Februar 2015 liess A darauf hinweisen, dass sie bereits im gegen die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses gerichteten Rekursverfahren vor dem Regierungsrat ein Ausstandsbegehren gegen den Vorsteher der Direktion F gestellt habe, weil dieser die EntlassungsverfÃ¼gung unterzeichnet habe. Sie stelle nun ein "entsprechendes Ausstandsbegehren [â¦], wofÃ¼r auf die dortige BegrÃ¼ndung verwiesen" werde. Sodann werde der im verwaltungsgerichtlichen (Entlassungs-)Verfahren VB.2014.00333 "analog gestellte Antrag die Beschwerdeantwort sei vollumfÃ¤nglich aus dem Recht zu weisen und aus den Akten zu entfernen, [â¦] auf die Beschwerdeantwort vom 28. Januar 2015 ausgedehnt". Schliesslich erklÃ¤rte sie ihre Eingabe vom 23. Januar 2015 im Verfahren VB.2014.00333 zum integralen Bestandteil ihrer Vernehmlassung und beantragte somit, es sei dem Amt C eine Frist "zwecks VervollstÃ¤ndigung/Revidierens [des] Personaldossiers" anzusetzen. Am 10. Februar 2015 setzte der Rechtsvertreter von A das Verwaltungsgericht Ã¼ber den Wegfall des VertretungsverhÃ¤ltnisses in Kenntnis. Die Direktion F hielt am 6. MÃ¤rz 2015 an ihren AntrÃ¤gen fest. Am 20./23. MÃ¤rz 2015 ersuchte A das Verwaltungsgericht um Zusendung bestimmter AktenstÃ¼cke, worauf ihr der PrÃ¤sident am 27. MÃ¤rz 2015 telefonisch mitteilte, sie kÃ¶nne ihr Akteneinsichtsrecht nur auf dem Gericht ausÃ¼ben. A bat das Verwaltungsgericht daraufhin am 7. April 2015, ihr Kopien bestimmter AktenstÃ¼cke zuzusenden; der PrÃ¤sident wies sie am 9. April 2015 telefonisch (erneut) darauf hin, dass ihr das Verwaltungsgericht keine Akten oder Kopien davon zustelle, sie aber anlÃ¤sslich einer Akteneinsicht auf dem Gericht Kopien machen lassen kÃ¶nne. Die Direktion F verzichtete am 17. April 2015 auf weitere Stellungnahme. Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 22. April 2015 lud das Verwaltungsgericht die Parteien zur Verhandlung zur mÃ¼ndlichen Darlegung von Parteistandpunkten vor und setzte die Verhandlung auf den 26. Mai 2015 an. Die Verhandlung wurde termingerecht durchgefÃ¼hrt.</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>GemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2) prÃ¼ft das Verwaltungsgericht seine ZustÃ¤ndigkeit von Amtes wegen. Diese ist bei Rekursentscheiden einer Direktion in personalrechtlichen Streitigkeiten gegeben (vgl. § 41 in Verbindung mit §§ 19 ff. sowie §§ 42â44 e contrario VRG).</p> <p class="Erwgung2">Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Nach § 38b Abs. 1 lit. c VRG ist gerichtsintern der Einzelrichter fÃ¼r die GeschÃ¤ftserledigung zustÃ¤ndig, wenn der Streitwert Fr. 20'000.- nicht Ã¼bersteigt. Das Verwaltungsgericht beziffert den Streitwert von Auseinandersetzungen um ein Arbeitszeugnis in der Regel auf einen (Brutto-)Monatslohn (VGr, 19. November 2008, PK.2008.00001, E. 1.3 [= RB 2008 Nr. 29]). DemgemÃ¤ss fÃ¤llt die Angelegenheit in die einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Nach Ablauf der Beschwerdefrist kÃ¶nnen grundsÃ¤tzlich weder der Beschwerdeantrag noch dessen BegrÃ¼ndung erweitert werden (Alain Griffel in: derselbe [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 54 N. 1 in Verbindung mit § 23 N. 23, auch zum Folgenden). Je nachdem, wann die GrÃ¼nde dafÃ¼r eingetreten bzw. erkennbar geworden sind, kÃ¶nnen prozessuale AntrÃ¤ge zwar auch noch nach Ablauf der Rechtsmittelfrist gestellt werden. Entgegen der BeschwerdefÃ¼hrerin ist indes im Umstand, dass ihr Bruder Ende Dezember 2014 verstorben ist, kein Grund dafÃ¼r zu erblicken, dass sie sich zur Aktenlage, wie sie sich ihr im Verfahren VB.2014.00333 nach eigenen Angaben seit dem 28. Oktober 2014 erkennbar prÃ¤sentierte, erst verspÃ¤tet Ã¤usserte. Das prozessuale Begehren der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 9. Februar 2015 betreffend ihr Personaldossier bzw. die zum integrierten Bestandteil der Vernehmlassung vom 9. Februar 2015 erklÃ¤rte Eingabe der BeschwerdefÃ¼hrerin vom 23. Januar 2015 im Verfahren VB.2014.00333 sind daher als verspÃ¤tet aus dem Recht zu weisen. Ohnehin bestÃ¼nde zur ÃberprÃ¼fung bzw. ErgÃ¤nzung des Personaldossiers kein Anlass, da die BeschwerdefÃ¼hrerin â wie noch zu zeigen ist â keinen Anspruch auf Berichtigung des hier umstrittenen Zwischenzeugnisses mehr hat (dazu hinten 3). </p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin sinngemÃ¤ss geltend machen wollte, der Vorsteher der Direktion F hÃ¤tte am vorinstanzlichen Entscheid nicht mitwirken dÃ¼rfen, weil er im dem Beschwerdeverfahren VB.2014.00333 vorangehenden Rekursverfahren <i>vor dem Regierungsrat</i> ausstandspflichtig gewesen sei, verkennt sie, dass die Direktion F im vorliegenden Verfahren als Vorinstanz auftritt, im Verfahren VB.2014.00333 jedoch erstinstanzlich verfÃ¼gt hatte und als Vertreterin des Beschwerdegegners auftrat, und dass im vorinstanzlichen Verfahren (vor der Direktion F) weder der (im Rekursverfahren vor dem Regierungsrat einschlÃ¤gige) Ausstandsgrund des § 18 Abs. 1 des Gesetzes Ã¼ber die Organisation des Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung vom 6. Juni 2005 (LS 172.1) noch eine vergleichbare Konstellation vorlagen, nachdem die Direktion F am ablehnenden Entscheid betreffend die verlangte Ãnderung des Zwischenzeugnisses weder mitgewirkt noch Rat oder Weisung erteilt hatte. Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren ein Ausstandsbegehren stellen wollte, liefe dies ins Leere, weil der Vorsteher der Direktion F nicht am Verwaltungsgericht tÃ¤tig ist. Auch scheint die BeschwerdefÃ¼hrerin zu verkennen, dass es sich bei der vom Vorsteher der Direktion F unterzeichneten Eingabe vom 22./21. Januar 2015 um eine Vernehmlassung der Vorinstanz handelt. Diese aus dem Recht zu weisen, besteht kein Anlass. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Nach § 46 Abs. 2 des Personalgesetzes vom 27. September 1998 (PG, LS 177.10) kÃ¶nnen die Angestellten jederzeit ein Zeugnis verlangen, das Ã¼ber die Art und die Dauer des ArbeitsverhÃ¤ltnisses sowie Ã¼ber ihre Leistungen und ihr Verhalten Auskunft gibt. FÃ¼r die Auslegung dieser Bestimmung kÃ¶nnen Lehre und Rechtsprechung zu Art. 330a des Obligationenrechts (OR, SR 220) herangezogen werden, dessen Wortlaut mit demjenigen von § 46 Abs. 2 PG praktisch identisch ist (VGr, 25. Oktober 2006, PB.2006.00023 [= ZBl 109/2008, S. 383], E. 2 Abs. 1). Da "jederzeit" ein Zeugnis verlangt werden kann, haben Arbeitnehmende wÃ¤hrend des AnstellungsverhÃ¤ltnisses grundsÃ¤tzlich einen gesetzlich anerkannten Anspruch auf Ausstellung eines Zwischenzeugnisses (Susanne Janssen, Die Zeugnispflicht des Arbeitgebers, Bern 1996, S. 31 f.; Manfred Rehbinder/Jean-Fritz StÃ¶ckli, Berner Kommentar, 2010, Art. 330a OR N. 11; JÃ¼rg BrÃ¼hwiler, Einzelarbeitsvertrag, 3. A., Basel 2014, Art. 330a OR N. 2c). FÃ¼r die Ausstellung eines Zeugnisses wÃ¤hrend der Anstellung mÃ¼ssen Angestellte ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen, wobei an den Interessennachweis keine hohen Anforderungen gestellt werden (Ullin Streiff/Adrian von Kaenel/Roger Rudolph, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar zu Art. 319â362 OR, 7. A., ZÃ¼rich etc. 2012, Art. 330a N. 2a; Rehbinder/StÃ¶ckli, Art. 330a OR N. 11).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Das Arbeitszeugnis gilt nicht als VerfÃ¼gung; aufgrund des Rechtsschutzinteresses fassen Praxis und Lehre jedoch den Entscheid der AnstellungsbehÃ¶rde Ã¼ber die von der Arbeitnehmerin bzw. vom Arbeitnehmer beantragte Ãnderung des Arbeitszeugnisses als anfechtbare VerfÃ¼gung auf (JÃ¼rg Bosshart/Martin Bertschi, Kommentar VRG, § 19 N. 13; RB 2004 Nr. 118 E. 4.5.1).</p> <p class="Urteilstext">Vorliegend ist demnach zu beurteilen, wie lange die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer nach Erhalt des Arbeitszeugnisses Zeit hat, einen allfÃ¤lligen Berichtigungsanspruch zu stellen bzw. wie lange mit einer Reaktion gegenÃ¼ber der arbeitgebenden BehÃ¶rde zugewartet werden darf. Diese Konstellation unterscheidet sich von der Fragestellung, nach wie langer Zeit nach Beendigung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses das Recht auf Ausstellung eines Zeugnisses untergeht, was im privaten Arbeitsvertragsrecht aufgrund der VerjÃ¤hrungsvorschriften zu beurteilen ist (vgl. auch VGr, 10. Februar 2011, PB.2010.00016 [nicht im Internet publiziert]). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Ein Arbeitszeugnis hat unter anderem die GrundsÃ¤tze der Wahrheit und der VollstÃ¤ndigkeit zu beachten. Zudem hat es wie erwÃ¤hnt nach § 46 Abs. 2 PG namentlich Ã¼ber Art und Dauer des ArbeitsverhÃ¤ltnisses Auskunft zu geben. Es folgt damit aus der materiellrechtlichen Regelung Ã¼ber das Arbeitszeugnis, dass in Bezug auf ein Zwischenzeugnis ein Berichtigungsanspruch grundsÃ¤tzlich innert nÃ¼tzlicher Frist geltend zu machen ist. Nach einem gewissen Zeitablauf â dessen Dauer sich nicht abstrakt, sondern nur aufgrund der UmstÃ¤nde des Einzelfalls bestimmen lÃ¤sst â ist eine Berichtigung eines Zwischenzeugnisses ausgeschlossen, da stattdessen ein neues Zwischenzeugnis auszustellen ist. Denn nur ein aktuelles Zwischenzeugnis ist vollstÃ¤ndig und gibt Ã¼ber die Dauer des ArbeitsverhÃ¤ltnisses Auskunft.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b>Vorliegend wurde der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgrund des internen Wechsels von der Abteilung D in die Abteilung E ein auf den 31. August 2011 datiertes Zwischenzeugnis ausgestellt, welches ihr nach eigenen Angaben Mitte Dezember gleichen Jahres zuging. Die Vorinstanz erwÃ¤gt sinngemÃ¤ss, die BeschwerdefÃ¼hrerin habe erstmals mit einer E-Mail vom 23. Mai 2013 in angemessener Form eine Ãnderung des Zwischenzeugnisses beantragt. In der entsprechenden E-Mail teilt die BeschwerdefÃ¼hrerin mit, sie habe sich gleichentags an die Ombudsstelle gewandt und sich vorgÃ¤ngig verschiedene Fragen aufgeschrieben. DiesbezÃ¼glich hÃ¤lt sie notizweise "Zwischenzeugnis auf der Basis der MAB revidieren lassen. Ombudsmann?" fest. Damit war indes lediglich erkennbar, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin mit dem Gedanken trug, auf eine Ãnderung des Zwischenzeugnisses hinzuwirken. Entgegen der Beschwerde ist weder darin noch in allfÃ¤lliger gegenÃ¼ber Drittpersonen geÃ¤usserter Kritik am Zwischenzeugnis ein ausreichendes Berichtigungsbegehren zu erblicken (diesbezÃ¼glich kann auf die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz verwiesen werden [§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG]). Ein genÃ¼gend konkretes Ãnderungsbegehren stellte die BeschwerdefÃ¼hrerin erstmals am 14. April 2014 und damit rund zwei Jahre und vier Monate nach Erhalt des Zwischenzeugnisses. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Nach einer so langen Zeitdauer besteht grundsÃ¤tzlich kein Anspruch mehr auf Berichtigung eines Zwischenzeugnisses (vorne E. 3.3). Daran vermÃ¶gen auch die besonderen UmstÃ¤nde des vorliegenden Falles nichts zu Ã¤ndern. Das Zwischenzeugnis vom 31. August 2011 wurde aufgrund eines Wechsels der BeschwerdefÃ¼hrerin innerhalb des Amts C ausgestellt.<span class="UrteilstextChar"> Wie sich aus den Personalakten der BeschwerdefÃ¼hrerin ergibt, wurden ihre Leistungen danach als ungenÃ¼gend beurteilt und ihr deshalb bzw. infolge ausbleibender Verbesserung der Leistungen eine BewÃ¤hrungsfrist angesetzt, in deren Verlauf die BeschwerdefÃ¼hrerin erkrankte, weshalb das ArbeitsverhÃ¤ltnis schliesslich arbeitgeberseitig infolge lang andauernder Krankheit </span>mit VerfÃ¼gung vom 24. Juni 2013 per Ende September 2013 <span class="UrteilstextChar">aufgelÃ¶st wurde. </span>Das Berichtigungsbegehren scheint sodann zeitlich mit dem abweisenden Rekursentscheid betreffend die AuflÃ¶sung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses vom 9. April 2014 zusammenzuhÃ¤ngen.</p> <p class="Erwgung2">Das rechtfertigt es aber nicht, einen Berichtigungsanspruch betreffend das Zwischenzeugnis vom 31. August 2011 zu bejahen. Ungeachtet des internen Wechsels sowie des Rechtsmittelverfahrens gegen die AuflÃ¶sungsverfÃ¼gung des ArbeitsverhÃ¤ltnisses, in welchem die BeschwerdefÃ¼hrerin die WeiterbeschÃ¤ftigung verlangte, widerspricht es den inhaltlichen Vorgaben von § 46 Abs. 2 PG an ein Arbeitszeugnis, einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren unberÃ¼cksichtigt zu lassen. Eine isolierte Betrachtung einzelner Zeitabschnitte einer Anstellung bei der nÃ¤mlichen BehÃ¶rde steht Ã¼berdies in Widerspruch zur Rechtsnatur des ArbeitsverhÃ¤ltnisses als DauerschuldverhÃ¤ltnis. Schliesslich ist zu beachten, dass der Inhalt eines Zwischenzeugnisses im Rahmen des Schlusszeugnisses (oder eines aktuellen Zwischenzeugnisses), soweit er darin einfliesst, ohne Weiteres berichtigt werden kann. Ein (Zwischen-)Arbeitszeugnis hat keinen VerfÃ¼gungscharakter. Die Verneinung des Berichtigungsanspruchs im vorliegenden Verfahren hat daher fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Blick auf ein Arbeitszeugnis, das sich auf die gesamte Anstellungsdauer bezieht, keine nachteiligen Folgen.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Da der Streitwert weniger als Fr. 30'000.- betrÃ¤gt, sind die Gerichtskosten auf die Gerichtskasse zu nehmen (§ 65a Abs. 3 VRG). Als unterliegende Partei hat die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen EntschÃ¤digungsanspruch.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Streitwert betrÃ¤gt weniger als Fr. 15'000.-. Entsprechend wÃ¤re die Beschwerde in Ã¶ffentlichrechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht nur zulÃ¤ssig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung stellen wÃ¼rde (Art. 85 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]; vgl. auch Beat Rudin, Basler Kommentar, 2011, Art. 85 N. 21). Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen. Sollten beide Rechtsmittel ergriffen werden, so mÃ¼sste dies in derselben Rechtsschrift erfolgen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Urteilstext"> </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1</span><span>'</span><span>000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 220.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 1</span><span>'</span><span>220.--</span><span> Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden auf die Gerichtskasse genommen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>