<h2>SubmittedText<h2><p>Demnächst wird die Einführung neuer, höchst zuverlässiger Covid-Schnelltests erwartet (15 Min., mind. 95%ige Zuverlässigkeit). Ein systematischer Einsatz z.B. an Flughäfen (in- und outbound Passagiere) könnte Quarantäne obsolet machen und die Reisemöglichkeiten radikal verbessern.</p><p>- Stehen einem solchen Einsatz dieser Tests regulatorische Hürden entgegen?</p><p>Wie könnten sie ggf. rasch beseitigt werden?</p><p>- Hat der Bund Möglichkeiten, solche Tests frühzeitig und in genügender Menge zu kaufen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Aufgrund ihrer einfachen Anwendung und der Schnelligkeit, mit der Ergebnisse zur Verfügung stehen, bieten diese Antigen Schnelltests sicherlich neue Perspektiven im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. Aus diesem Grund prüft der Bundesrat die Möglichkeit einer Lockerung der geltenden Rechtsgrundlagen, um die Durchführung solcher Tests ausserhalb des Labors zu ermöglichen. Bevor die Gesetzgebung geändert wird, müssen jedoch noch einige Fragen geklärt werden, insbesondere was die Durchführung betrifft. Unabhängige Studien werden in mehreren Labors in der Schweiz und anderswo durchgeführt, um diese Schnelltests zu evaluieren. Ein Test muss hinreichend empfindlich und spezifisch sein, damit das Ergebnis zuverlässig ist und die zu ergreifenden Massnahmen gesteuert werden können. Da die Leistungsfähigkeit von Schnelltests auch vom Krankheitsverlauf abhängt, müssen sie zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden, um eine ausreichende Zuverlässigkeit zu erreichen. Die Menge an benötigten Testmaterialien hängt davon ab, in welchen Situationen diese Schnelltests eingesetzt werden können. Zusätzlich zu den laufenden Evaluationen der Tests arbeitet der Bundesrat daran, diese Situationen zu definieren. Parallel dazu ist der Bundesrat mit verschiedenen Herstellern bezüglich den auf dem Markt erhältlichen Tests, ihrer tatsächlichen Verfügbarkeit und ihrer Beschaffung in Diskussion.</p>