<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2018.00124</span></p><p><br/></p><p>V. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichterin Senn<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. August 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Direktion Bern, Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Monbijoustrasse 68, Postfach, 3001 Bern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1972 geborene X.___ war seit dem 1. April 2015 als Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiterin der Abteilung Technik und Unterhalt (Urk. 9/22) bei der Z.___ AG beschäftigt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (AXA) gegen die Folgen von Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten versichert. Gemäss Schadenmeldung vom 20. Dezember 2016 (Urk. 9/1) rutschte er am 4. Dezember 2016 im Badzimmer aus und schlug beim Sturz mit Kopf, Schulter, Arm und Rücken am Heizkörper sowie am Boden auf. In der Folge klagte er über Schmerzen an Kopf, Schulter, Arm und Rücken. Die AXA erbrachte zunächst die gesetzlichen Leistungen, teilte dem Versicherten aber mit Schreiben vom 28. April 2017 (Urk. 9/7) mit, dass sie aufgrund der Stellungnahme ihres medizinischen Dienstes die Leistungen per 30. Juni 2017 einstellen werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 11. Juli 2017 (Urk. 9/13) stellte die AXA ihre bisherigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsleistungen per 30. Juni 2017 ein und verneinte den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen. Als Begründung führte sie aus, es bestehe ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss Stellungnahme des medizinischen Dienstes kein Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis. Hiergegen erhob der Versicherte am 15. August 2017 Einsprache (Urk. 9/15), welche die AXA mit Entscheid vom 27. April 2018 (Urk. 2 [=Urk. 9/33]) abwies. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 24. Mai 2018 Beschwerde (Urk. 1) und bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es seien ihm die gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Leistungen zu erbringen. Mit Beschwerdeantwort vom 29. August 2018 (Urk. 8) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 30. August 2018 mitgeteilt wurde (Urk. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV184"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV106"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). Diese Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der Status quo sine vel ante </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch nicht wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erreicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vergütungen zu übernehmen, worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen (Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="UV153"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV155"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung kommt auch den Berichten und Gutachten versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">interner Ärztinnen und Ärzte Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träger alleine lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit schliessen (BGE 137 V 210 E. 1.4, 135 V 465 E. 4.4). Soll ein Versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">internen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (BGE 142 V 58 E. 5.1, 139 V 225 E. 5.2, 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) erwog die Beschwerdegegnerin, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei am 4. Dezember 2016 gestürzt, was zur Aggravierung der linksseitigen Schulterschmerzen geführt habe. Unfallbedingte Veränderungen hätten nicht vorgelegen, sondern nur degenerative Befunde. Der beratende Arzt sei zum Schluss gekommen, das Unfallereignis habe höchstens zu einer Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der krankheitsbedingten Beschwerden geführt. Der operative Eingriff hätte früher oder später auch ohne das Sturzereignis durchgeführt werden müssen. Dass dieser Eingriff wegen der Aktivierung vorbestehender Beschwerden nun zu einem früheren Zeitpunkt habe durchgeführt werden müssen, ändere nichts an der Tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache, dass mit dem Eingriff rein krankheitsbedingte Ursachen behoben worden seien. Dass die Operation vor Erreichen des Status quo sine durchgeführt worden sei, führe nicht zu einer Kostenübernahmepflicht der Unfallversicherung. Die Kosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übernahme für den operativen Eingriff sei somit zu Unrecht erfolgt be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehungsweise wäre höchstens im Rahmen von Abklärungskosten zur Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zu rechtfertigen, nicht aber für die Behandlung der krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dingten Gesundheitsschäden. Der Status quo sine sei spätestens am 30. Juni 2017 erreicht gewesen, weshalb eine Leistungspflicht ab diesem Datum entfalle. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend (Urk. 1), die Terminierung der Unfallfolgen noch während der Rehabilitationszeit nach einer übernommenen Operation sei nicht sachgerecht. Der Annahme, die Operation sei rein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingt notwendig gewesen, könne nicht gefolgt werden. Das Unfallereignis habe nämlich die Operation antizipiert; es sei nicht erwiesen, dass die Operation auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne das Unfallereignis erforderlich geworden wäre. Bis zur Operation hätten durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehend Brückensymptome bestanden, weshalb die Kausalität nicht dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefallen sei. Erst nach der Operation könne vom Erreichen des Status quo sine gesprochen werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort (Urk. 8) hielt die Beschwerdegegnerin ergänzend fest, der Unfall habe zu keinen strukturellen Läsionen geführt und es lägen lediglich unfallfremde Befunde vor. Die Leistungspflicht für die Operation und die weitere Rehabilitation sei richtigerweise verneint worden. Massgebend sei nicht die Kausalität zwischen dem Unfall und der Operation, sondern zwischen dem Unfall und der Gesundheitsschädigung. Es sei daher nicht entscheidend, dass durch die unfallbedingte Kontusion ohne strukturelle Läsion der Zeitpunkt der Operation vorverschoben worden sei. Massgeblich sei nur, dass durch die Operation krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingte Schädigungen, welche nicht durch den Unfall verursacht worden seien, behandelt worden seien. Eine Operation, welche zu einem späteren Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkt auch ohne das Unfallereignis hätte durchgeführt werden müssen, sei nicht durch den Unfallversicherer zu übernehmen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die medizinische Erstbehandlung des Beschwerdeführers erfolgte am 5. Dezember 2016 durch Dr. med. A.___, Facharzt für Innere Medizin. Dieser stellte eine Kontusion der Lendenwirbelsäule, des Beckens, des Thorax und der Schulter fest (Urk. 10/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Orthopädie, Oberarzt C.___ Klinik, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte anlässlich der Konsultation vom 15. März 2017 eine posttrau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matische AC-Gelenksarthrose in der linken Schulter. Anlässlich des Sturzes sei es zu einem heftigen Anprall der Schulter gekommen, was im Verlauf zu persi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Schulterschmerzen hauptsächlich im AC-Gelenk geführt habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das MRI </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 16. Januar 2017 (vgl. Urk. 10/4) habe ein hochgradig entzündetes AC-Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k mit deutlichem Knochenmarködem im Bereich der lateralen Clavicula passend für eine posttraumatisch aktivierte Arthrose gezeigt. Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Röntgenbild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rz 2017 zeige sich eine AC-Gelenksarthrose. Es werde eine Steroid-Infiltration ins Gelenk vorgenommen (Urk. 10/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 19. April 2017 führte der beratende Arzt der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin, Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie und Intensiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, aus, es bestehe eine traumatisierte AC-Gelenksarthrose bei hakenförmiger Konfiguration und des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zendierendem Verlauf des Acromeons mit Einengung des subacromialen Raumes. Sowohl die AC-Gelenksarthrose als auch die Konfigu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion des Acro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meons seien vorbestehend. Das Unfallereignis habe überwiegend wahrscheinlich zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt, wobei der Status quo sine am 30. Juni 2017 erreicht sein dürfte (Urk. 10/7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. Juni 2017 wurde der Beschwerdeführer an der linken Schulter operiert, nachdem die Infiltration vom April 2017 nur wenig Linderung gebracht hatte (vgl. Urk. 10/8). Dr. B.___, welcher die Operation durchführte, hielt fest, subacro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mial hätten enge Verhältnisse und eine deutliche Bursitis bestanden, welche mittels Shaver reseziert worden sei. Anschliessend sei eine Acromioplastik bei steil abfallendem Acromion erfolgt und bis zum AC-Gelenk fortgesetzt worden. Das AC-Gelenk sei massiv knöchern eingeengt. Es sei eine laterale Clavicula-Resektion erfolgt (Urk. 10/9). Der peri- und postoperative verlauf gestaltete sich regelrecht (Urk. 10/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 führte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, die intra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ erhobenen Befunde hätten seine Einschätzung bestärkt. Bei der Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthroskopie seien keinerlei posttraumatische Läsionen gefunden worden. Sämt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Veränderungen seien degenerativ bedingt, ausgelöst durch die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">borene hak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enförmige Konfiguration des Akr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">omeons, welche zu einer chronischen AC-Gelenksarthrose (vorbestehend) und zu einer Einengung des subakromialen Rau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mes mit Impingementsyndrom geführt habe. Diese Operation h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e früher oder später ohnehin durchgeführt werden müssen. Das Unfallereignis vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 habe aber dazu geführt, dass die Operation nun zu einem früheren Zeitpunkt habe erfolgen müssen. Der Status quo sine sei dennoch am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 erreicht gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 10/11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Juli 2017 stellte der Operate</span><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ur Dr. B.___ in der Kontrolle sechs Wochen postoperativ einen regelrechten Frühverlauf fest. Beweglichkeit und Funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät könnten nun mittels Physiotherapie weiter gesteigert werden. Derzeit sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer in einer angepassten leichten Tätigkeit ohne Überkopfarbeiten zu 60 % arbeitsfähig (Urk. 10/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Anlässlich der Dreimonatskontrolle vom 28. August 2017 berichtete Dr. B.___ von einem sehr erfreulichen Verlauf und hielt fest, der Beschwerdeführer habe in den letzten Wochen massiv profitiert. Die Schmerzen seien deutlich rückläufig. Nur bei schwerer Überkopfarbeit oder Kraftübungen bestünden noch Beschwerden. Der Beschwerdeführer könne die körperlichen Übungen zur Aufbelastung prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">los fortsetzen und sei ab sofort wieder (voll) arbeitsfähig. Somit sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">handlung nun abgeschlossen (Urk. 10/14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Beschwerdeverfahren liess der Beschwerdeführer zwei Stellungnahmen von Dr. med. E.___, Praktischer Arzt (gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medizinalberuferegister </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desamtes für Gesundheit, www.medregom.admin.ch), vom 19. Juli 2017 und 14. Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i 2018 auflegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___ nannte am 19. Juli 2017 (Urk. 3/3) als Diagnose einen Zustand nach Traumatisierung einer vorbestehenden AC-Gelenksarthrose links und führte aus, angesichts der von der Unfallversicherung übernommenen Operation sei der Status quo sine erst nach Abschluss der postoperativen Rehabilitationsphase (inklusive Wegfall der aufgrund der Operation bestehenden Arbeitsunfähigkeit), erwartungsgemäss drei Monate nach dem Eingriff, anzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergänzend hielt er am 14. Mai 2018 (Urk. 3/4) fest, wie auch Dr. D.___ annehme, habe das Unfallereignis die Operation antizipiert. Es sei nicht hinreichend erwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen, dass die Operation auch ohne das Unfallereignis notwendig geworden wäre. Solche Veränderungen könnten über längere Zeit absolut symptomfrei bleiben. Zudem lägen seit dem Unfallereignis durchgehende Brückensymptome vor, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb ein früheres Dahinfallen der Unfallkausalität nicht überwiegend wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die aufliegenden Unterlagen ist erstellt, dass der Beschwerdeführer am 4. Dezember 2016 ein Unfallereignis erlitt, als er im Badzimmer stürzte. Unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strittenermassen hat dieses Ereignis dazu geführt, dass sich dabei der degenerative Vorzustand an der linken Schulter des Beschwerdeführers verschlimmerte, indem die dortige Arthrose aktiviert wurde. Die ursprüngliche Leistungspflicht wurde von der Beschwerdegegnerin nie in Abrede gestellt, hingegen verneinte diese einen weiteren Leistungsanspruch ab dem 1. Juli 2017 (wie auch für die Operation vom 6. Juni 2017, welche sie aber dennoch bezahlt und nicht zurückgefordert hatte). Zu prüfen bleibt, in welchem Zeitpunkt mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeit von einem Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfall und der Gesundheitsschädigung auszugehen ist, mithin ob die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin ihre Versicherungsleistungen per 30. Juni 2017 einstellen durfte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammenhangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. auch E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_160/2012 vom 13. Juni 2012 E. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde ein krankhafter Vorzustand durch einen Unfall verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Gesundheitsschaden nur noch auf unfallfremden Ursachen beruht (vgl. E. 1.3, Urteil des Bundesgerichts U 136/06 vom 2. Mai 2007 E. 3.1). Solange ein zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mindest teilursächlicher Kausalzusammenhang besteht, haftet der Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer vollumfänglich, selbst wenn sich die Gesundheitsschädigung bei einer Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichtung der konkurrierenden Ursachen zum stark überwiegenden Teil als Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsfolge darstellt (Urteil des Bundesgerichts 8C_326/2008 vom 24. Juni 2008 E. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung gehören zu den im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 UVG mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebenden Unfallursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Beeinträchtigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine scha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sauslösende traumatische Einwirkung wirkt also selbst dann leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte Ereignis früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkts des Schadenseintritts conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiges Risiko, mit dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses von Ursache und Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung eigenständige Bedeutung anzunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_337/2016 vom 7. Juli 2016 E. 4.1.1). Der Unfall ist (anspruchsbegründende) Teilursache, wenn das aus dem Vorzustand resultierende Risiko zuvor nicht dermassen gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wärtig war, dass der auslösende Faktor beliebig und austauschbar erscheint. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen besteht eine (anspruchshindernde) Zufalls- oder Gelegenheitsursache, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die unfallbedingte Einwirkung auf einen derart labilen, prekären Vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand trifft, dass jederzeit mit einer organischen Schädigung zu rechnen gewesen wäre. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wenn ein alltäglicher alternativer Belastungsfaktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken können, erscheint der Unfall nicht als kausal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer Anlass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es entsteht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urteil des Bundesgerichts U 413/05 vom 5. April 2007 E. 4.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass er bereits vor dem Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ereignis unter einem krankheitsbedingten Vorzustand an der linken Schulter litt. Nach Einschätzung von Dr. B.___ führte der Sturz vom 4. Dezember 2016 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der dabei erfolgten Kontusion zu einer aktivierten Arthrose im Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelenk. Er stellte ein hochgradig entzündetes AC-Gelenk mit deutlichen Knochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">marködem im Bereich der lateralen Clavicula fest und hielt diese Befundlage als passend für eine posttraumatisch aktivierte AC-Gelenksarthrose (E. 3.2). Das Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallereignis hat demnach zu einer Verschlimmerung des degenerativen Vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des geführt, was Dr. D.___ ebenfalls bestätigt (E. 3.3). Das Ereignis vom 4. Dezember 2016 ist als Teilursache der Gesundheitsschädigung zu werten. Den aufliegenden Akten sind keine Hinweise zu entnehmen, dass die Aktivierung der Arthrose auch anlässlich einer beliebig austauschbaren Gelegenheits- oder Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ursache erfolgt wäre. Vielmehr war es gerade der nicht alltägliche Sturz mit erhöhter Belastung für das degenerativ vorgeschädigte AC-Schultergelenk, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher zu dieser Aktivierung führte. Der Einschätzung Dr. B.___s, wonach eine post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">traumatisch aktivierte Arthrose besteht, kann demnach gefolgt werden. Die Beschwerdegegnerin ist daher für die aufgrund des Unfalles erlittene Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung leistungspflichtig, was von dieser grundsätzlich auch nicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stritten wird. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist vielmehr die Terminierung der Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin, mithin der Zeitpunkt des Erreichens des Status quo sine. Dr. D.___ kommt zum Schluss, dass die am 6. Juni 2017 durchgeführte Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion an der linken Schulter aufgrund des degenerativen Vorzustandes früher oder später ohnehin hätte durchgeführt werden müssen. Er weist aber auch darauf hin, dass diese Operation aufgrund des Unfallereignisses bereits zu einem frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Zeitpunkt, mithin dem 6. Juni 2017, notwendig wurde (E. 3.5). Dr. E.___ führte gar aus, es sei nicht erwiesen, dass die Operation ohne Unfallereignis über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haupt notwendig geworden wäre (E. 3.7). Praxisgemäss ist ein Unfall auch dann kausale Ursache einer Gesundheitsschädigung, wenn er für deren Eintritt bloss zeitlich bestimmend war, das heisst etwa wenn eine zuvor latente Operations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indikation durch die unfallbedingte Aktivierung des Vorzustandes akut wurde und sich der Zeitpunkt eines (früher oder später ohnehin notwendig gewordenen) Eingriffs durch das versicherte Trauma bestimmte (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 136/06 vom 2. Mai 2007 E. 3.2 mit Hinweis auf BGE 129 V 177 E. 3.1). Dr. D.___ und Dr. E.___ kommen übereinstimmend zum Schluss, dass die Operation nur deshalb am 6. Juni 2017 durchgeführt werden musste, weil das Unfallereignis vom 4. Dezember 2016 die degenerativ bedingte Arthrose akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierte. Dass und gegebenfalls zu welchem Zeitpunkt ohne das Unfallereignis eine Operation not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendig geworden wäre, ist nicht erstellt. Da ein Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hang zwischen dem Unfallereignis und der Gesundheitsschädigung (Aktivierung der Arthrose) ausgewiesen ist, hat der Beschwerdeführer auch Anspruch auf eine operative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griffe miteinschliessende, zweckmässige Behandlung (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 8C_326/2008 vom 24. Juni 2008 E. 3.2). Die Beschwerdegegnerin kann daher nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit beweisen, dass der leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsaufhebende Status quo sine vel ante zum Zeitpunkt der Operation bereits eingetreten war, zumal sogar der sie beratende Arzt, Dr. D.___, das Unfaller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignis als ursächlich für den (verfrühten) Zeitpunkt des operativen Eingriffes hielt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für die Operation vom 6. Juni 2017 erstellt. Diese Leistungspflicht umfasst auch die darauf folgende Rekonvaleszenzzeit. Der Beschwerdeführer hat nämlich solange Anspruch auf vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übergehende Leistungen wie Heilbehandlung und Taggeld, als von der Fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG e contrario). Gemäss Dr. D.___ ist per 30. Juni 2017 von einem Status quo sine auszugehen (E. 3.5). Angesichts dessen, dass die Operation zu diesem Zeitpunkt erst drei Wochen zurücklag und der Beschwerdeführer noch nicht arbeitsfähig war, ist diese Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung nicht nachvollziehbar und es bestehen begründete Zweifel daran. Dr. B.___ stellte sodann am 17. Juli 2017 zwar einen regelrechten Frühverlauf fest, attestierte dem Beschwerdeführer aber lediglich eine Arbeitsfähigkeit von 60 % mit zusätzlichen qualitativen Einschränkungen. Erst am 28. August 2017 bescheinigte er dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsfähigkeit und schloss die Behandlung ohne Weiterungen ab (E. 3.6), was im Einklang steht mit der von Dr. E.___ erwartenden Rehabilitationsdauer von drei Monaten postoperativ (E. 3.7). Mit Blick auf die aufliegenden Akten ist daher mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Status quo sine erst am 28. August 2017 und nicht bereits am 30. Juni 2017 erreicht war. Die Beschwerdegegnerin hat demnach bis zu diesem Zeitpunkt die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) zu erbringen. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht dem Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chwerdeführer gestützt auf Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> g </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung zu, welche ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dass der angefochtene Einsprache</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">AXA</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Versicherungen AG vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">27. April 2018</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">und festgestellt wird, dass diese dem Beschwerdeführer aus dem Unfall vom 4. Dezember 2016 bis zum </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">28. August 2017 die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld) zu erbringen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 1’100.-- (einschliesslich Barauslagen und MwSt.) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Protekta Rechtsschutz-Versicherung AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelMeier</p><p></p></div> </div></body></html>