<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE - Archiv</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2016</span> <span class="title">Gemeinderecht</span> <span class="page_no">441</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">[...]</span><br/> <span class="ft3"><b>83</b></span> <span class="ft3"><b>Gemeindeversammlung</b></span><br/> <span class="ft3"><b>Rückkommensanträge an Gemeindeversammlungen sind nach aargaui-</b></span><br/> <span class="ft3"><b>schem Recht generell, also ohne besondere Voraussetzungen, zulässig.</b></span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2016</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">442</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft4">Aus dem Entscheid des Departements Volkswirtschaft und Inneres, Ge-</span><br/> <span class="ft4">meindeabteilung, vom 7. April 2016 in Sachen Y. gegen die Einwohnerge-</span><br/> <span class="ft4">meinde B. (76194/23.3).</span><br/> <span class="ft5"><i>Sachverhalt (Zusammenfassung)</i></span><br/> <span class="ft1">An der Einwohnergemeindeversammlung B. war unter Trak-</span><br/> <span class="ft1">tandum 3 über eine Teiländerung der Nutzungsplanung Kulturland</span><br/> <span class="ft1">und eine Teiländerung der Bau- und Nutzungsordnung zu befinden.</span><br/> <span class="ft1">Die beantragten Nutzungsplanänderungen wurden unter diesem</span><br/> <span class="ft1">Traktandum zunächst mit 311 Nein- gegen 211 Ja-Stimmen abge-</span><br/> <span class="ft1">lehnt. Im Anschluss an dieses Geschäft verliessen gegen 180 Perso-</span><br/> <span class="ft1">nen den Saal. Im späteren Verlauf der Versammlung (nach Ende des</span><br/> <span class="ft1">Traktandums 5) stellte ein Stimmberechtigter einen Rückkommens-</span><br/> <span class="ft1">antrag in Bezug auf diese Teiländerungen der Bau- und Nut-</span><br/> <span class="ft1">zungsplanung. Der Rückkommensantrag wurde in der Folge mit 197</span><br/> <span class="ft1">Ja- gegen 132 Nein-Stimmen angenommen. Nach einer weiteren zu</span><br/> <span class="ft1">diesem Gegenstand durchgeführten Diskussion genehmigten die</span><br/> <span class="ft1">Versammlungsteilnehmenden schliesslich die ursprünglich vom Ge-</span><br/> <span class="ft1">meinderat beantragten Nutzungsplanänderungen in der zweiten</span><br/> <span class="ft1">Schlussabstimmung mit 205 Ja-Stimmen gegen 132 Nein-Stimmen.</span><br/> <span class="ft5"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <span class="ft1">2.3</span><br/> <span class="ft1">Nach § 27 Abs. 1 GG hat jeder Stimmberechtigte das Recht, zu</span><br/> <span class="ft1">den in der Traktandenliste aufgeführten Sachgeschäften Anträge zur</span><br/> <span class="ft1">Geschäftsordnung und zur Sache zu stellen. Im Entscheid des Depar-</span><br/> <span class="ft1">tements Volkswirtschaft und Inneres (Gemeindeabteilung) vom</span><br/> <span class="ft1">4. April 2002, welcher sich mit der gleichen Frage befasst hat, wurde</span><br/> <span class="ft1">ausgeführt:</span> <span class="ft1">Aus dieser Bestimmung ergibt sich, dass die Versamm-</span><br/> <span class="ft1">lung die ihr vom Gemeinderat unterbreiteten Vorschläge grundsätz-</span><br/> <span class="ft1">lich annehmen, abändern, zurückweisen oder verwerfen kann. Das</span><br/> <span class="ft1">Antragsrecht gilt generell und in vollem Umfange für Sachgeschäfte,</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2016</span> <span class="title">Gemeinderecht</span> <span class="page_no">443</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">die aufgrund der durch Verfassung und Gesetz gegebenen Kompe-</span><br/> <span class="ft1">tenzausscheidung in den Zuständigkeitsbereich der Gemeindever-</span><br/> <span class="ft1">sammlung gehören. Nur in Fällen, in denen besondere gesetzliche</span><br/> <span class="ft1">Vorschriften dies speziell normieren, ist die Beschränkung des An-</span><br/> <span class="ft1">tragsrechts statthaft (AGVE 1992, S. 489 f.). Die Anwesenden kön-</span><br/> <span class="ft1">nen demnach bis zum Ende der Versammlung mittels Wiedererwä-</span><br/> <span class="ft1">gungsbeschluss auf ein traktandiertes Geschäft zurückkommen.</span> <span class="ft1">(...)</span><br/> <span class="ft1">Wer</span> <span class="ft1">vorzeitig die Versammlung verlässt, verzichtet auf seine Rechte</span><br/> <span class="ft1">an der weiteren Versammlung mitzuwirken und hat damit das Risiko</span><br/> <span class="ft1">selbst zu tragen, bei einem allfälligen Rückkommen auf ein Ge-</span><br/> <span class="ft1">schäft, nicht an der Diskussion und der Abstimmung darüber teilneh-</span><br/> <span class="ft1">men zu können</span> <span class="ft1">(so publiziert in: AGVE 2002, S. 623).</span><br/> <span class="ft1">2.4</span><br/> <span class="ft1">Aufgrund der geltenden Gesetzgebung des aktuellen Gemeinde-</span><br/> <span class="ft1">gesetzes wie aber auch schon unter dem früheren Gemeindegesetz</span><br/> <span class="ft1">(Gesetz über die Organisation der Gemeinden und Gemeinderäte</span><br/> <span class="ft1">vom 26. November 1841) sind, wie etwa die vom Gemeinderat in der</span><br/> <span class="ft1">Vernehmlassung zitierten Entscheide aus den 70-er Jahren zeigen,</span><br/> <span class="ft1">Rückkommensanträge immer als zulässig erachtet worden. Die Be-</span><br/> <span class="ft1">stimmungen des Kantons Aargau sind geprägt durch den weitgefass-</span><br/> <span class="ft1">ten Begriff des Antragsrechts. Der Kanton Aargau kennt auch andere</span><br/> <span class="ft1">Besonderheiten, etwa dass auch negative Beschlüsse dem Referen-</span><br/> <span class="ft1">dum unterstellt werden können. Immerhin hat auch das Bundesge-</span><br/> <span class="ft1">richt in einem eine Glarner Gemeinde betreffenden Fall gefolgert,</span><br/> <span class="ft1">dass ein weit verstandenes Antragsrecht die Möglichkeit einschliesst,</span><br/> <span class="ft1">Wiedererwägungsanträge stellen zu können. Das Bundesgericht</span><br/> <span class="ft1">führte dabei aus,</span> <span class="ft1">die Möglichkeit, Wiedererwägungsanträge stellen</span><br/> <span class="ft1">zu können, ist im schweizerischen Staats- und Gemeinderecht weit-</span><br/> <span class="ft1">hin anerkannt, wenn auch gelegentlich von der Erfüllung besonderer</span><br/> <span class="ft1">Erfordernisse, wie z.B. der Erreichung eines qualifizierten Mehrs ab-</span><br/> <span class="ft1">hängig gemacht</span> <span class="ft1">(vgl. BGE 99 Ia 402). Der allgemeine Verweis der</span><br/> <span class="ft1">Beschwerdeführenden, dass es sich um eine aargauische Spezialität</span><br/> <span class="ft1">handle, welche den allgemeinen Grundsätzen eines Rückkommens</span><br/> <span class="ft1">auf ein Geschäft nicht entspreche, ist daher nicht zutreffend.</span><br/> <span class="ft1">2.5</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2016</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">444</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Aus dem kantonalen Recht ergibt sich keine Verpflichtung, dass</span><br/> <span class="ft1">der Versammlungsleiter auf einzelne gesetzliche Bestimmungen oder</span><br/> <span class="ft1">bestimmte Verfahrensregeln bezüglich der Durchführung der Ver-</span><br/> <span class="ft1">sammlung hinzuweisen hätte. Dass die grundsätzliche Möglichkeit</span><br/> <span class="ft1">bestünde, bis zum Ende einer laufenden Versammlung Rück-</span><br/> <span class="ft1">kommensanträge zu stellen, wird vermutlich auch nur selten einmal</span><br/> <span class="ft1">an einer Gemeindeversammlung erwähnt werden. Sollten allgemeine</span><br/> <span class="ft1">Unklarheiten bezüglich des Ablaufs einer Versammlung auftauchen,</span><br/> <span class="ft1">besteht natürlich die Möglichkeit, dass die Stimmberechtigten dies-</span><br/> <span class="ft1">bezügliche Fragen an den Versammlungsleiter richten.</span><br/> <span class="ft1">2.6</span><br/> <span class="ft1">Die Möglichkeit, an der Gemeindeversammlung auf frühere</span><br/> <span class="ft1">Sachgeschäfte zurückzukommen, kann sich etwa als zweckmässig</span><br/> <span class="ft1">erweisen, wenn verschiedene voneinander abhängige Geschäfte an</span><br/> <span class="ft1">einer Versammlung behandelt werden sollen. Weiterhin sind an den</span><br/> <span class="ft1">Budgetgemeindeversammlungen häufig auch Verpflichtungskredite</span><br/> <span class="ft1">von erheblichem Ausmass zur Beschlussfassung vorgesehen. Für das</span><br/> <span class="ft1">Budget und etwa den Steuerfuss kann es dabei einen grossen Unter-</span><br/> <span class="ft1">schied machen, ob derartige Ausgaben beschlossen werden oder</span><br/> <span class="ft1">nicht. Mit einem Rückkommen auf das Budget kann man hier ent-</span><br/> <span class="ft1">sprechend darauf reagieren. Ein Rückkommen ist schliesslich von</span><br/> <span class="ft1">Bedeutung, wenn während der Versammlung festgestellt wird, dass</span><br/> <span class="ft1">bei einem bereits abgeschlossenen Sachgeschäft während des Be-</span><br/> <span class="ft1">schlussfassungsverfahrens ein Verfahrensfehler unterlaufen ist. Über</span><br/> <span class="ft1">einen von der Versammlung angenommenen Rückkommensantrag</span><br/> <span class="ft1">können frühere Mängel korrigiert werden. So kann etwa auf ein</span><br/> <span class="ft1">Sachgeschäft noch einmal zurückgekommen werden, um eine ver-</span><br/> <span class="ft1">gessene Hauptabstimmung nachzuholen. Gerade wenn im Jahr zu-</span><br/> <span class="ft1">meist nur zwei Gemeindeversammlungen durchgeführt werden, er-</span><br/> <span class="ft1">weist sich eine gewisse Flexibilität an den jeweiligen Versamm-</span><br/> <span class="ft1">lungen selbst als Vorteil. Es kann demzufolge als Ergebnis festgehal-</span><br/> <span class="ft1">ten werden, dass Rückkommensanträge nach aargauischem Recht ge-</span><br/> <span class="ft1">nerell, das heisst also ohne besondere Voraussetzungen, zulässig</span><br/> <span class="ft1">sind.</span><br/> <span class="ft1">3.1</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2016</span> <span class="title">Gemeinderecht</span> <span class="page_no">445</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Die Beschwerdeführenden machen allerdings geltend, die Aus-</span><br/> <span class="ft1">übung des Antragsrechts durch den Antragsteller des Rückkommens-</span><br/> <span class="ft1">antrags verstosse im vorliegenden Fall gegen den Grundsatz von</span><br/> <span class="ft1">Treu und Glauben oder sei missbräuchlich erfolgt. Die Beschwer-</span><br/> <span class="ft1">deführenden stützen ihre Argumentation auf eine allfällige diesbe-</span><br/> <span class="ft1">zügliche Absprache zwischen dem Versammlungsleiter und dem An-</span><br/> <span class="ft1">tragsteller.</span><br/> <span class="ft1">3.2</span><br/> <span class="ft1">Der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 2 der Kantonsver-</span><br/> <span class="ft1">fassung und Art. 9 der Bundesverfassung) gebietet ein loyales und</span><br/> <span class="ft1">vertrauenswürdiges Verhalten im Rechtsverkehr. Für den Bereich des</span><br/> <span class="ft1">öffentlichen Rechts bedeutet er, dass die Behörden und die Privaten</span><br/> <span class="ft1">in ihren Rechtsbeziehungen gegenseitig aufeinander Rücksicht zu</span><br/> <span class="ft1">nehmen haben. Der Grundsatz von Treu und Glauben wirkt sich im</span><br/> <span class="ft1">Verwaltungsrecht in zweifacher Hinsicht aus. Einerseits in Form des</span><br/> <span class="ft1">sogenannten Vertrauensschutzes und dann auch als Verbot des wider-</span><br/> <span class="ft1">sprüchlichen bzw. des rechtsmissbräuchlichen Verhaltens. Der</span><br/> <span class="ft1">Grundsatz des Vertrauensschutzes bedeutet, dass die Privaten An-</span><br/> <span class="ft1">spruch darauf haben, in ihrem berechtigten Vertrauen in behördliche</span><br/> <span class="ft1">Zusicherungen oder in anderes, bestimmte Erwartungen begründen-</span><br/> <span class="ft1">des Verhalten der Behörden geschützt zu werden. Als Verbot des</span><br/> <span class="ft1">Rechtsmissbrauchs verbietet der Grundsatz von Treu und Glauben</span><br/> <span class="ft1">sowohl den staatlichen Behörden wie auch den Privaten, sich in ihren</span><br/> <span class="ft1">öffentlich-rechtlichen Rechtsbeziehungen widersprüchlich oder</span><br/> <span class="ft1">rechtsmissbräuchlich zu verhalten. Ein Rechtsmissbrauch liegt insbe-</span><br/> <span class="ft1">sondere dann vor, wenn ein Rechtsinstitut zweckwidrig zur Verwirk-</span><br/> <span class="ft1">lichung von Interessen verwendet wird, die dieses Rechtsinstitut</span><br/> <span class="ft1">nicht schützen will (Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwal-</span><br/> <span class="ft1">tungsrecht, 6. Auflage, Zürich 2010, S. 140 Rz. 622 ff. und S. 161</span><br/> <span class="ft1">Rz. 715 ff.).</span><br/> <span class="ft1">3.3</span><br/> <span class="ft1">Eine Verletzung des Grundsatzes des Vertrauensschutzes liegt</span><br/> <span class="ft1">nicht vor. So hat der Versammlungsleiter keine behördlichen</span><br/> <span class="ft1">Zusicherungen über den Ablauf der Versammlung und insbesondere</span><br/> <span class="ft1">bezüglich der Zulässigkeit eines Rückkommensantrags gemacht.</span><br/> <span class="ft1">Auch von Seiten der übrigen Versammlungsteilnehmenden sind kei-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2016</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">446</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">ne diesbezüglichen Äusserungen abgegeben worden. Damit fehlt</span><br/> <span class="ft1">eine Grundlage für ein bestimmte Erwartungen begründendes Ver-</span><br/> <span class="ft1">halten, welches durch Dritte oder die Behörden gesetzt worden wäre.</span><br/> <span class="ft1">Der Antragsteller hat seinen Rückkommensantrag an der Ge-</span><br/> <span class="ft1">meindeversammlung vielmehr damit begründet, dass die Verhältnisse</span><br/> <span class="ft1">zwischen Einwohner- und Ortsbürgergemeinde in der Debatte unter</span><br/> <span class="ft1">Traktandum 3 nicht beleuchtet worden seien. Ebenso sei nicht be-</span><br/> <span class="ft1">sprochen worden, was nun mit den jetzigen Bäumen passieren solle,</span><br/> <span class="ft1">wenn das geplante Naturreservat nicht realisiert werde. Der Antrag-</span><br/> <span class="ft1">steller hat hier legitime Anliegen vorgebracht. Es ist nicht ersichtlich,</span><br/> <span class="ft1">inwiefern seine Vorbringen rechtsmissbräuchlich hätten sein können.</span><br/> <span class="ft1">Sofern das Instrument eines Rückkommensantrags den Stimmbe-</span><br/> <span class="ft1">rechtigten zur Verfügung steht, ist es sicher auch für jene Fälle</span><br/> <span class="ft1">gedacht, in denen jemand der Auffassung ist, eine Diskussion zu</span><br/> <span class="ft1">einem Geschäft sei nicht abschliessend geführt worden. Es bleibt</span><br/> <span class="ft1">dann den Versammlungsteilnehmenden überlassen, ob sie dieser Ar-</span><br/> <span class="ft1">gumentation folgen wollen und einem solchen Antrag in einer Ab-</span><br/> <span class="ft1">stimmung eine Mehrheit geben. Auch das Bundesgericht hat in</span><br/> <span class="ft1">BGE 99 Ia 402 ff. ausgeführt, dass das erstmalige Stellen eines</span><br/> <span class="ft1">Wiedererwägungsantrags für sich nicht rechtmissbräuchlich sei. Ein</span><br/> <span class="ft1">Rechtsmissbrauch könnte allenfalls angenommen werden, wenn</span><br/> <span class="ft1">Wiedererwägungsanträge gestellt würden, obwohl die Gemeindever-</span><br/> <span class="ft1">sammlung mehr als einmal ihren Willen klar kundgetan hat</span><span class="ft1">. Im vor-</span><br/> <span class="ft1">liegenden Fall ist aber einzig über den konkret gestellten erstmaligen</span><br/> <span class="ft1">Rückkommensantrag zu befinden. Dieser erweist sich in Anlehnung</span><br/> <span class="ft1">an die bundesgerichtliche Praxis als zulässig.</span><br/></div> </div> </body> </html>