<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2016.00249</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Gasser Küffer</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 19. April 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1971 geborene X.___ arbeitete seit dem 15. Oktober 2012 als Chauffeur bei der Firma Y.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und war über die Arbeitgeberin obligatorisch bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Schadenmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung vom 15. April 2013 war er am 15. März 2013 auf der Laderampe eines Transporters umgeknickt und aus einer Höhe von zirka 1,2 m auf den Boden gestürzt (Urk. 8/1). Die Erstbehandlung erfolgte am 16. März 2013 im Kan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tonsspital</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wo eine Achillessehnenruptur links sowie eine Kontu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion der rechten Hand und des rechten Handgelenks diagnostiziert wurden und der Versicherte ab 16. März 2013 arbeitsunfähig geschrieben wurde (vgl. Bericht des Kantonsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">P.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 16. März 2013, Urk. 8/10). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach zunächst konservativer Therapie (vgl. Urk. 10/27-28) unterzog sich der Versicherte am 7. November 2013 einer operativen Behandlung der Achilles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehnenruptur mittels Achillessehnentenotomie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Narbendébridement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Achillessehnenplastik (vgl. Urk. 8/113). Nach einer kreisärztlichen Untersuchung vom 24. April 2014 (Urk. 8/153) teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 29. April 2014 mit, sie stelle die Heilkosten- und Taggeldleistungen per 31. Mai 2014 ein und werde seinen Anspruch auf eine Invalidenrente prüfen (Urk. 8/154). Mit Verfügung vom 13. Juni 2014 verneinte sie den Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung (Urk. 8/175) und bestä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigte dies mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 8. August 2014 (Urk. 8/183).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Oktober 2014 trat der Versicherte eine 50%-Stelle als Chauffeur und LKW-Mechaniker bei der Z.___ GmbH Transporte an. Mit Formular vom 9. Dezember 2015 meldete die neue Arbeitgeberin einen Rückfall zum Unfall vom 15. März 2013. Seit 18. November 2015 sei der linke Fuss res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive die Wunde so sehr geschwollen, dass der Versicherte nicht mehr arbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten könne (Urk. 8/193). Die Suva nahm darauf diverse ärztliche Unterlagen zu den Akten (Urk. 8/194, 8/201, 8/203-207, 8/216, 8/225). Am 20. Mai 2015 untersuchte der Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, den Versicherten (Urk. 8/226). Aufgrund dessen Empfehlungen wurde eine angiologische Abklärung im Spital F.___ (vgl. Urk. 8/229) in die Wege geleitet und ein MRI des oberen Sprunggelenks links durchgeführt (Urk. 8/239). Am 28. Juli 2016 erstellte Dr. A.___ einen Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag zu seiner Beurteilung (Urk. 8/245), worauf die Suva mit Verfügung vom 3. August 2016 eine rückfallbedingte Leistungspflicht ablehnte (Urk. 8/246). Die Einsprache des Versicherten vom 22. August 2016 (Urk. 8/256) wies die Suva mit Entscheid vom 30. September 2016 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess X.___ am 29. Oktober 2016 Beschwerde erheben, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Verpflichtung der Beschwerdegegnerin zu Erbringung von Versicherungsleistungen (Taggeld) und zum neuerlichen Entscheid über einen Rentenanspruch und eine Integritätsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung beantragen. Eventualiter sei die Sache zwecks weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin schloss in der Vernehmlassung vom 20. Januar 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7). Mit der Replik liess der Beschwerdeführer zwei ärztliche Berichte einreichen (Urk. 10, 11/1-2). Die Duplik der Beschwerdegegnerin datiert vom 28. März 2017 (Urk. 15), und wurde dem Beschwerdeführer am 29. März 2017 zur Kenntnis zugestellt (Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheidfindung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erforderlich, nachfolgend eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat die nach der Rechtsprechung für den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber die Unfallversicherung, UVG) geltenden Voraussetzungen des natür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen und adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2) zutreffend darge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt. Gleiches gilt in Bezug auf die Ausführungen zu den Bestimmungen und Rechtsgrundsätzen betreffend Rückfälle und Spätfolgen (Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung, UVV; BGE 123 V 137 E. 3a, 118 V 296 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen). Korrekt sind im Weiteren die Hinweise zu dem im Sozialversicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">recht bei der Beantwortung von Tatfragen üblichen Beweisgrad der überwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genden Wahrscheinlichkeit und zu den Folgen einer Beweislosigkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen; 126 V 353 E. 5a und 5b) sowie zum Beweiswert und zur Beweiswürdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 122 V 157 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3 mit Hinweisen) und zur Beweiskraft von Berichten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte (BGE 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urteil des Bundesgerichts 8C_620/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 4.2.1) sowie zum rechtsprechungsgemäss gegebenenfalls zu berücksichtigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Umstand, dass behandelnde Ärzte respektive Hausärzte sich in erster Linie auf die Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konzentrieren und mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Stellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3a- 3b/cc). Darauf wird verwiesen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu ergänzen ist, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rückfälle und Spätfolgen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Art. 11 UVV </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere revisionsrechtliche Tatbestände dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ändern sich die tatsächlichen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse nach einem verfügten Fallabschluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne unfallversicherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Invalidenrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, entfällt die Möglichkeit einer Rentenrevision gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weil sich diese Bestimmung auf die Revision laufender Renten bezieht. Eine Anpassung an geänderte unfallkausale Verhältnisse kann im Bereich der obligatorischen Unfallversicherung aber dadurch bewirkt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass ein Rückfall oder Spätfolgen des seinerzeit rechtskräftig beurteilten Unfallereignisses geltend gemacht werden. Dieses Vorgehen entspricht dem in der Invalidenversicherung bestehenden Institut der Neuanmeldung im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV, vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rumo-Jungo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Holzer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 2012, S. 79 mit Hinweis auf RKUV 1994 Nr. U 189, Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_643/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 E. 2.2). Bei der Leistungspflicht der obliga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">torischen Unfallversicherung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 UVV für Rückfälle und Spätfolgen kann der Unfallversicherer nicht auf der Anerkennung des natürlichen und adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quaten Kausalzusammenhanges beim Grundfall und bei früheren Rückfällen behaftet werden, weil die unfallkausalen Faktoren durch Zeitablauf wegfallen können. Es obliegt vielmehr dem Leistungsansprecher, das Vorliegen eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhanges zwischen dem als Rückfall oder Spätfolge geltend gemachten Beschwerdebild und dem Unfall nachzuwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Nur wenn die Unfallkausalität mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt ist, entsteht eine erneute Leistungspflicht des Unfallversicherers; dabei sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis umso strengere Anforderungen zu stel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len, je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung ist (SVR 2005 MV Nr. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, M 1/02 E. 1.2; RKUV 1997</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nr. U 275</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urteile</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">571/2016 vom 24. März 2017 E. 3 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_61/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spätfolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor, wenn ein scheinbar geheiltes Lei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den (mit oder ohne ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleibendem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Defektzustand) im Verlaufe längerer Zeit organische oder auch psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chische Veränderungen bewirkt, die zu einem oft völlig anders gearteten Krankheitsbild führen. Beim Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ar zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit kommt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(SVR 2005 MV Nr. 1 S. 1 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1.2 mit Hinweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bestritt ihre Leistungspflicht im angefochtenen Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid im Wesentlichen gestützt auf die kreisärztlichen Beurteilungen von Dr. A.___, gemäss welchen die Beschwerden im Bereich der rechten Schulter und der linken unteren Extremität nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 15. März 2013 zurückzuführen seien (Urk. 2 S. 10 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer lässt dagegen im Wesentlichen behaupten, dass die per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sistierenden Schmerzen im linken Fuss und in der rechten Schulter gemäss dem behandelnden Arzt Dr. med. B.___ wie auch gemäss der Beurteilung von Dr. C.___ klar auf den Unfall zurückzuführen seien. Die Schmerzen stün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den mit einem Kunstfehler in Zusammenhang. Zudem sei bis anhin kein spezia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lisierter Facharzt beigezogen worden, weshalb sich eine Abklärung zum Beispiel durch einen Fusschirurgen aufdränge (Urk. 1, 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig ist zwischen den Parteien, ob die vom Beschwerdeführer geklagten und am 9. Dezember 2015 (Urk. 8/193) als Rückfall gemeldeten Beschwerden im Bereich des linken Fusses und später auch der rechten Schulter respektive des rechten Armes auf den Unfall vom 15. März 2013 zurückzuführen sind. Dabei gilt es im Folgenden zu prüfen, ob dieselben eine Spätfolge oder einen Rückfall im Sinne von Art. 11 UVV darstellen. Nicht zur Diskussion steht ein wiederer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wägungsweises Zurückkommen auf den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. August 2014 (Urk. 8/183) gestützt auf Art. 53 Abs. 2 ATSG, zumal ein solches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Erm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">essen des Versicherungsträgers liegen würde und dieser nicht vom Gericht dazu angehalten werden könnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 133 V 50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das ursprüngliche Unfallversicherungsverfahren wurde mit unangefochten gebliebenem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. August 2014 (Urk. 8/183) ohne Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungspflicht abgeschlossen. Die Beschwerdegegnerin stützte ihren damaligen Entscheid im medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf den kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 24. April 2014 (Urk. 8/153, 8/183 S. 6). Der Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, stellte darin folgende Diagnosen (Urk. 8/153 S. 9):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sturz von einer Laderampe eines Transporters am 15. März 2013 mit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Achillessehnenruptur links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Handgelenkskontusion rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schulterprellung rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach anfänglich konservativer Behandlung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Achillessehnenplastik nach Lindholm am 7. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2013.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer klagte anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung noch über Bewegungsschmerzen der rechten Schulter und Belastungsschmerzen im Bereich der linken Wade sowie über fehlende Kraft in der rechten Hand (Urk. 8/153 S. 5). Der Befund im Bereich des linken Unterschenkels und Fusses lautete im Wesentlichen auf ziehende Beschwerden in der linken Wade bei einer Hocke über 90°, Schwellung im Innen- und Aussenknöchelbereich und einen Druckschmerz über der Achillessehnenmitte. Im Bereich der rechten Schul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter/des rechten Armes notierte Dr. D.___ einen über dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sulcus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bicipitalis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lösbaren Druckschmerz und eine Schmerzäusserung bei Abduktion und Aussen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rotation gegen Widerstand sowie einen leichten Druckschmerz beim Zangengriff über dem distalen Unterarm und eine reduzierte Kraftmessung rechts im Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dynamometer bei nicht zu übersehender Selbstlimitierung (Urk. 8/153 S. 7 ff.). Die damals noch vorhandenen Beschwerden im Bereich des linken Fusses und des Unterschenkels beurteilte Dr. D.___ als unfallkausal; diejenigen im Bereich des rechten Schultergelenks/des rechten Armes seien nicht auf den Unfall zurückzuführen, habe doch ein MRI vom 28. Juni 2013 keine unfallbedingten Schäden gezeigt. Die angestammte Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nicht mehr im bisherigen Umfang zumutbar, jedoch erachtete Dr. D.___ den Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit als zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 8/153 S. 9 f.). Auch Dr. med. E.___, stellvertretender Chefarzt der Chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rurgie des Spitals F.___, ging am 8. April 2014 von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers aus (Urk. 8/151 S. 2). Die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin lehnte darauf einen Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von 3 % sowie einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung ab (Urk. 8/183).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der Rückfallmeldung vom 9. Dezember 2015 liess der Beschwerdeführer zunächst Beschwerden im Bereich des linken Unterschenkels und Fusses geltend machen; seit 18. November 2015 sei gemäss Angaben seines Arbeitgebers der linke Fuss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise die Wunde so sehr geschwollen, dass der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer nicht mehr arbeiten könne (Urk. 8/193). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, FA für Psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatische und Psychosoziale Medizin APPM, erläuterte in zwei Überweisungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichten vom 25. November 2015, dass der Beschwerdeführer seit dem Sturz vom 15. März 2013 über invalidisierende Schmerzen im Bereich des linken Unterschenkels mit einer Dysästhesie und immer wiederkehrende Schmerzen im Bereich der rechten Schulter klage. Der linke Unterschenkel sei deutlich geschwollen (Urk. 8/189, 8/190). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Untersuchung im Spital F.___ vom 24. Dezember 2015 führte zu folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Diagnosen (Urk. 8/194 S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lymphödem, Narbenproblematik, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Triggerband</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Gastrocnemius </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lateralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Status nach Achillessehnenplastik 11/2013 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Triggerpunkte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subakromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, positive LBS-Zeichen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Scapuladysbalance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schulter rechts.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Röntgenaufnahme der rechten Schulter liess einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Akromiotyp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> II bei ansonsten unauffälliger Schulter erkennen. Bereits der Befund vom Juni 2013 (Urk. 8/65) habe keine signifikanten Auffälligkeiten gezeigt (Urk. 8/194).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___, Oberärztin der Schmerzsprechstunde des Spitals F.___, führte in ihrem Bericht zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Handen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Dr. B.___ vom 13. Januar 2016 aus, gemäss dem Bericht des Beschwerdeführers habe sich seit ihrer erstmaligen Abklärung Ende September 2014 kaum etwas verändert. Er habe noch immer Schmerzen im Bereich der Operationsnarbe, der Wade und des linken Knöchels; die Schmerzen seien immer vorhanden, aber bei Belastung verstärkt. Bei der klinischen Untersuchung zeige sich der linke Fuss ohne signifikante Schwellung oder Veränderung des Hautkolorits, die Wade mit langer, derber Operationsnar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be und lokalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Myogelosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie eine normale Beweglichkeit des Fusses. Mit dem Beschwerdeführer sei die Möglichkeit einer Neuraltherapie mit Narbenin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">filtration und im Verlauf gegebenenfalls eine diagnostische lumbale Grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strangblockade zum Ausschluss einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sympaticusbeteiligung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschehen besprochen worden (Urk. 8/207).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Bericht des Spitals F.___ vom 4. Februar 2016 an Dr. B.___ hatten sich sowohl die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Subacromialbeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch die Beschwerden im Bereich des linken Fusses nach Aussage des Beschwerdeführers um 20 % gebessert. Aufgrund der Besserungstendenz habe er ab und zu "über die Stränge geschla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen". Er sei instruiert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tramal-pflichtige, schmerzauslösende Tätigkeiten konse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">quent zu unterlassen (Urk. 8/201).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Arztzeugnis von Dr. B.___ vom 18. Februar 2016 sei der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer immer noch zu 100 % arbeitsunfähig; er unterziehe sich mehrmals wöchentlich einer physiotherapeutischen Behandlung (Urk. 8/205).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Überweisung von Dr. B.___ untersuchte Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Neurologie, den Beschwerdeführer am 14. April 2016. Als auffälligsten Befund notierte er eine trophische Störung der linken Hand mit weitgehend feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lender Schweisssekretion. Ob dies mit dem Unfall in Zusammenhang stehe, sei eher fraglich, da der Beschwerdeführer erklärt habe, die Veränderung an der linken Hand bestehe erst seit dem Eingriff an der Achillessehne vom November 2013. Diese Anhidrose sei jedoch weiter abklärungsbedürftig. Im Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit den Beschwerden an der linken Achillessehne, beziehungsweise am linken Fuss, linken Knie und an der rechten Schulter schloss Dr. H.___ eine neurologische Mitbeteiligung aus. Die angegebene generelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hemihypästhesie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der linken Körperhälfte dürfte, gemäss Dr. H.___, funktionell sein (Urk. 8/216).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erklärte anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. A.___ vom 20. Mai 2016, im November 2015 sei plötzlich eine Schwellung des gesamten linken Unterschenkels, welche sich bis auf den dista</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">len Oberschenkel erstreckt habe, aufgetreten. Dabei seien starke Schmerzen im Bereich des linken Fusses und dort insbesondere im vorderen Sprunggelenksbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich und im Bereich der Achillessehne aufgetreten. Gleichzeitig hätten sich die Schmerzen in der rechten Schulter verstärkt. Durch die Physiotherapie hätten sich diese sehr gebessert; in den letzten zwei Wochen habe er im Bereich der rechten Schulter keine Beschwerden mehr gehabt. Die Schmerzen im linken Fuss seien trotz Lymphdrainage nach wie vor vorhanden und führten zur Arbeitsunfähigkeit. Auch leide er weiterhin unter einer Sensibilitätsschwächung in der linken Körperhälfte, welche nach der Achillessehnenoperation aufgetreten sei. Er habe dies dannzumal im Spital gemeldet, doch sei nichts notiert worden (Urk. 8/226 S. 7). Bezüglich der mittlerweile vollständig rückläufigen Sympto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matik der rechten Schulter schloss Dr. A.___ auf eine Episode einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">romialen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdesymptomatik. Da der versicherte Unfall keine strukturellen Läsionen nach sich gezogen habe, schätze er diese Symptomatik als unfallfremd ein. Nicht so einfach falle die Beurteilung bezüglich der linken unteren Extremi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tät aus. Die Ursache des Ödems sei nicht einfach als Lymphödem infolge des operativen Eingriffs zu erklären. Dagegen spreche, dass dieses plötzlich ca. </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 Jahre nach dem operativen Eingriff aufgetreten sei und nach Angaben des Beschwerdeführers den ganzen Unterschenkel eingenommen und sich bis auf den distalen Oberschenkel erstreckt habe, wo die Umfangmessung auch tatsäch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich ein Umfangplus von 2 cm ergebe. Am ehesten sei an eine Thrombose zu denken. Ein Lymphödem dürfte unfallbedingt nur im Bereich des distalen Unterschenkels und des Fusses möglich sein und würde zudem nicht erst 2 Jah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re nach dem operativen Eingriff plötzlich auftreten. Dr. A.___ empfahl eine angiologische Abklärung in diesem Zusammenhang (Urk. 8/226).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ erklärte darauf am 25. Mai 2016, dass die Schwellung im Innen- und Aussenknöchelbereich bereits im kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 24. April 2014 erwähnt worden sei. Dr. G.___ habe sodann am 23. September 2014 aufgrund der Schwellung ein CRPS (Komplexes Regionales Schmerzsyndrom) vermutet (Urk. 8/227). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine MR-Untersuchung des linken Unterschenkels vom 26. Mai 2016 liess eine Tendinitis im Rahmen einer vorbestehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der ansatznahen Achil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lessehne mit diskretem KM-Ödem am Achillessehnenansatz erkennen (Urk. 8/228).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine nichtinvasive angiologische Abklärung im Spital F.___ vom 15. Juni 2016 führte zur Beurteilung, dass sich eine normale Durchblutung beider Beine respektive Unterschenkel und Füsse mit erhaltener Belassungsreserve zeige. Von arterieller Seite erachtete Dr. med. J.___, Leitender Arzt Angiologie, die Beschwerdesymptomatik mit Sicherheit nicht als erklärt. Von venöser Seite fän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sich bei suffizienten tiefen und oberflächlichen Stammvenen am linken Bein lediglich einzelne mediale Astvarizen am Unterschenkel, die in der Genese der leichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ödemneigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und sicherlich im Rahmen der Beschwerden keine Erklärung seien. Der Hauptgrund für die Schwellungsneigung im Knöchelbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reich sei seines Erachtens das schmerzbedingte Schonhinken (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dependency</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ödem). Die angiologische Diagnose lautete auf eine chronisch venöse Insuffizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enz im Stadium C3 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dependency</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ödem links bei Schonhinken, suffizienten tiefen und oberflächlichen Stammvenen und einzelnen Astvarizen am Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel (Urk. 8/229).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine weitere MR-Untersuchung im Spital F.___ vom 28. Juni 2016, nunmehr vom oberen Sprunggelenk (OSG) links, liess eine ventral betonte, aktivierte OSG-Arthrose erkennen, welche im Vergleich zum Vorbefund vom 9. Oktober 2013 (Urk. 8/242) weitgehend stationär sei. Der Radiologe Dr. med. I.___ sprach sich weiter dafür aus, dass der Befund nach alter medialer Bandverlet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zung/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Deltoidum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Verletzung bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kleinvolumigem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ossikel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf der Höhe der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malleolus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medialis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Spitze, beziehungsweise bei zusätzlich freiem, bereits im Oktober 2013 vorbestehendem Gelenkskörper (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ossikel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Knorpelrest), sehr auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anteromediales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hinweise. Weiter erwähnte er ein unklares medial betontes Weichteilödem, betont am mittleren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fussrand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und eine nach der Operation bekannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Achillessehne, bei vorbeschriebenem leicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredientem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reizzustand (Urk. 8/239).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einem Nachtrag zur kreisärztlichen Untersuchung vom 20. Mai 2016 legte der Kreisarzt Dr. A.___ in Auseinandersetzung mit den zwischenzeitlich ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegangenen medizinischen Akten dar, dass das MRT des OSG links vom 28. Juni 2016 und jenes des Unterschenkels vom 26. Mai 2016 einen nach Achillessehnennaht günstigen Befund bestätigen würden. Dass man hier kleine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re strukturelle Veränderungen (radiologisch als diskretes Kontrastmittelödem am Achillessehnenansatz beschrieben) sehe, sei nach der Vorgeschichte durchaus zu erwarten und stelle sicherlich keine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise Tendinitis der Achillessehne dar. Bei einer solchen Diagnose müssten erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intratendinöse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Strukturveränderungen und </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentlich ausgeprägtere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">peri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achilläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Flüssigkeitsansammlungen im MRT erkennbar sein. Eine invalidisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rende Tendinitis der Achillessehne im Sinne eines Rückfalls liege nicht vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinisch sei die Achillessehne beim kreisärztlichen Untersuch kräftig, suffizient gewesen, was auch mit dem MR-Befund korreliere. Auch sei von keinem andern Untersucher eine Achillessehneninsuffizienz beschrieben worden. Zu tolerieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de Restbeschwerden seien vorstellbar. Allenfalls sei eine im Bedarfsfall anzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wendende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">topische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder systemische Therapie mit NSAR als unfallkausal einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen. Alle ansonsten gefundenen strukturellen Veränderungen im Bereich der Sprunggelenke sowie die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ödemneigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Behandlung derselben seien unfallfremd. Hier sei insbesondere die OSG-Arthrose erwähnt, welche schon im MRT vom 9. Oktober 2013 vorbestehend gewesen sei. Diese sowie die nachge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesenermassen ebenfalls vorbestehende alte Bandverletzung im Bereich des medialen Bandapparates seien kausal für das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anteromediale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dass die minimen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">residuellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Veränderungen am Ansatz der Achillessehne die vom Beschwerdeführer beschriebenen Ödeme auslösen könnten, sei pathophysiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch nicht erklärbar (Urk. 8/245).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ sprach sich am 17. August 2016 dafür aus, dass gemäss der angiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Beurteilung von Dr. J.___ das Ödem im Bereich des linken Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schenkels Folge des schmerzbedingten Schonhinkens sei. Die Achillessehne sei stark druckdolent, auch wenn die magnetresonanztomographischen Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen neu eine leichte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Peritendinitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit erhaltener Sehnenkontinuität zeigen würden. Die vorbestehende OSG-Arthrose sei klinisch nicht im Vordergrund (Urk. 8/254).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___, welcher den Beschwerdeführer am 24. Oktober 2016 untersucht hatte, diagnostizierte in seinem Bericht vom 25. Oktober 2016 eine Achillodynie bei Status nach Achillotomie und Achillessehnenplastik nach Lindholm am 7. November 2013 bei Partialruptur, eine gestörte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sudomotorik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit trockener, rauer Haut der linken Hand, bei unklarer Genese in Abklärung, und ein symp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatisches AC-Gelenk rechts. Der Beschwerdeführer habe anamnestisch berichtet, er habe sich beim Sturz von der Rampe am 15. März 2013 das rechte Handgelenk gebrochen, das rechte Knie verletzt und die Achillessehne links gerissen, welche sodann im November 2013 operiert worden sei. Die Operation habe dem Beschwerdeführer keine Besserung gebracht. Dr. C.___s Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung lautete dahingehend, dass die Beweglichkeit der Sprunggelenke seiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich etwas vermindert sei und mit der ventral im OSG schon 2013 nachgewie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">senen beginnenden Arthrose erklärt sein dürfte. Der klinische und radiologische Befund passe zu der anhand der Umfangmasse noch vorhandenen Schonung links. Nicht alle Befunde – wie zum Beispiel die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwielung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Nageldystrophie – würden aber eine Differenz aufweisen. Aus der Verletzung könne nicht erklärt werden, aus welchem Grund der Beschwerdeführer in der Nacht noch Tramal nehme. Sicher wäre langes Stehen und viel Gehen nicht ganztags zumutbar. Das linke Sprunggelenk habe bereits unmittelbar nach dem Unfall eine moderate Arthrose gezeigt. Diese sei gemäss radiologischem Bericht nicht progredient. Bezüglich der rechten Schulter finde sich ein symptoma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tisches AC-Gelenk, ansonsten gebe es keine Anhaltspunkte für eine Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathologie. Zwar sei es ein Glück, dass der Beschwerdeführer eine halbtägige Arbeit gefunden habe. Trotzdem könne aufgrund der erhobenen Befunde aus orthopädischer Sicht als Unfallfolge keine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Die Einschränkung der Zumutbarkeit beim Gehen teile sich mit der Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge der Arthrose im oberen Sprunggelenk und betrage total nicht mehr als 20 %. Rein unfallbedingt liege die Arbeitsunfähigkeit bei 10 % (Urk. 8/265).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der oben wiedergegebenen medizinischen Akten führt insofern zu einer abschliessenden Beurteilung, als sich aufgrund der Aktenlage keine Zweifel daran rechtfertigen, dass der Beschwerdeführer beim Unfall vom 15. März 2013 keine strukturellen Verletzungen im Bereich der rechten Schulter erlitten hat. Hiervon ging die Beschwerdegegnerin bereits im unangefochten in Rechtskraft erwachsenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. August 2014 aus und sprach den dannzumal noch vorhandenen Schulterbeschwerden die Kausalität ab (Urk. 8/183 E. 1b S. 3). Für die Annahme, dass die rückfallweise geltend gemachten Schulterbeschwerden nunmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf den versicherten Unfall und die dabei erlittene Kontusion zurückzuführen seien, fehlt es an jeglichen Hinweisen, zumal die Röntgenaufnahme vom Dezember 2015 keinerlei Auffälligkeiten zeig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te (vgl. Urk. 8/194). Die rückfallweise erstmals mit der Replik vom 24. Januar 2017 geltend gemachten Schmerzen am rechten Handgelenk (Urk. 10 S 1) erwähnte der Beschwerdeführer weder gegenüber Dr. A.___ (vgl. Anamnese in Urk. 8/226 S. 7) noch gegenüber Dr. C.___ (Urk. 8/229). Sie fanden einzig Niederschlag in der Anamnese im Bericht von Dr. H.___ vom 15. April 2016, gaben jedoch auch dort keinen Anlass zu weiteren Abklärungen (Urk. 8/216), weshalb diesbezüglich eine rückfallbedingte Schädigung ohne Weiterungen auszuschliessen ist.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was die Folgen der Achillessehnenruptur, respektive die Folgen der operativen Versorgung derselben anbelangt, vermutet der Beschwerdeführer einen Kunst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fehler und macht denselben für die von ihm rückfallweise gemeldeten ständigen Fussschmerzen und das Aufschwellen des Beines nach Anstrengung verantwort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (vgl. Urk. 1 S. 2). Damit lässt er sinngemäss geltend machen, es liege eine mittelbare Unfallfolge im Sinne von Art. 6 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 10 UVV vor, es sei mithin durch die unfallbedingte operative Versorgung der Achillessehnenteilruptur vom 7. November 2013 (vgl. Operationsbericht vom 8. November 2013, Urk. 8/113) ein Folgeschaden eingetreten. Abgesehen davon, dass insbesondere den medizinischen Akten keinerlei Hinweise zu ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen sind, welche darauf schliessen liessen, dass dem operierenden Dr. med. E.___ am 7. November 2013 ein Fehler unterlaufen sein könnte, und auch der Beschwerdeführer keine konkreten Anhaltspunkte hierfür vorbringen lässt, spricht der postoperative Verlauf gegen einen ärztlichen Kunstfehler. Der Beschwerdeführer erklärte nämlich Anfang April 2014 – mithin ein halbes Jahr nach der Operation -, dass er von Seiten des linken Fusses abgesehen von einem gelegentlichen belastungs- und bewegungsabhängigen Zwicken in der operier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Achillessehne zwischenzeitlich beschwerdefrei sei (vgl. Urk. 8/140, 8/151 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1). Auch anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 24. April 2014, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che sodann zur Leistungseinstellung per 31. Mai 2014 führte, stellte er die Beschwerden im Bereich der rechten Schulter klar in den Vordergrund und erklärte, gehen sei sehr gut möglich, es bestünden (nur) noch Belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen im Bereich der linken Wade (Urk. 8/153 S. 5). Die damals festgestell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te Schwellung im Bereich des linken Fusses (Urk. 8/153 S. 8) findet sich zudem bereits in den präoperativen Akten (vgl. Urk. 8/74 S. 3, 8/86 S. 4). Dass sich ein allfälliger Kunstfehler erst zwei Jahre nach der Operation im Zeitraum der Rückfallmeldung vom 9. Dezember 2015 ausgewirkt haben könnte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheint unwahrscheinlich und es besteht kein Anlass zu diesbezüglichen weiteren Abklärungen, umfasst doch auch die richterliche Abklärungspflicht nicht unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehen alles, was von einer Partei behauptet wird (BGE 110 V 48 E. 4a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage nach dem Ausmass und der Unfallkausalität der am 9. Dezember 2015 neuerlich als behandlungsbedürftig und eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit verursachend gemeldeten Beschwerden im Bereich des linken Fusses, ist zu berücksichtigen, dass die mehrfach diagnostizierte Arthrose im oberen Sprung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenk unbestrittenermassen vorbestehend, mithin nicht unfallkausal ist. Entge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen den Vorbringen des Beschwerdeführers (Urk. 1 S. 4) lassen die medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Akten zudem nicht ohne Weiteres den Schluss zu, dass die Arthrose klinisch nicht im Vordergrund steht. So äusserte der Radiologe Dr. I.___ auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der MR-Untersuchung vom 28. Juni 2016 im Zusammenhang mit der als aktiviert bezeichneten Arthrose im OSG links den Verdacht auf ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anterome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 8/239) und Dr. C.___ ging von Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen beim Gehen aufgrund der Arthrose aus (Urk. 8/265 S. 3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweis, dass neben den möglicherweise arthrotisch und damit unfallfremd verursachten Beschwerden im Bereich des rechten OSG </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandlungsbedürftige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und/oder die Arbeitsfähigkeit einschränkende Beschwerden im Zusammenhang mit der Teilruptur der Achillessehne vorliegen, obliegt grundsätzlich dem Beschwerdeführer (vgl. obige E. 1.2) und zwar in dem Sinne, dass er die Folgen einer allfälligen Beweislosigkeit zu tragen hätte (vgl. obige E. 1.1). Jedoch gilt es zu berücksichtigen, dass gemäss Art. 36 Abs. 1 und 2 UVG auch eine blosse Teilursächlichkeit einen Leistungsanspruch zu begründen vermöchte. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine solche Teilursächlichkeit aber lässt sich – entgegen den diesbezüglichen Schlussfolgerungen der Beschwerdegegnerin (Urk. 2 S. 10 ff.) – bei der gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Aktenlage nicht mit der notwendigen überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausschliessen. So steht die Schlussfolgerung von Dr. A.___ vom 28. Juli 2016, wonach die MRT-Befunde sicherlich auf keine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise Tendinitis der Achillessehne schliessen liessen (Urk. 8/245 </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S. 1), zumindest nicht im Einklang mit der Diagnosestellung von Dr. J.___ vom 15. Juni 2016, welcher gestützt auf den MR-Befund vom 26. Mai 2016 (Urk. 8/228) auf eine persistierend symptomatische ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tendinopathie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Achillessehne schloss (Urk. 8/229). Immerhin liess die MR-Untersuchung im ansatznahen Bereich der Achillessehne eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hyperintense</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Signalveränderung in den T1w und den T2w sowie eine Verbreiterung von 1,4 cm und ein geringes subkutanes Ödem erkennen (Urk. 8/228). Die leichte Verdickung der Achilles</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehne, welche von Dr. C.___ palpiert werden konnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 8/265 S. 1 unten), findet sich nicht im Befund von Dr. A.___ vom 23. Mai 2016 (Urk. 8/226 S. 8 unten), was die Befunderhebung durch den letzteren zumindest als nicht vollständig erscheinen lässt. Nicht abschliessend zu überzeugen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mag die Beurteilung von Dr. A.___ auch insofern, als er, nachdem auf seine Empfehlung vom 23. Mai 2016 hin (Urk. 8/226 S. 10) die angiologische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Spital F.___ (Urk. 8/229) durchgeführt worden war, zur Einschätzung der Schwellungsneigung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angiologen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. J.___ als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dependency</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ödem im Nachtrag vom 28. Juli 2016 nicht nachvollziehbar Stellung nahm und einen Zusammenhang der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ödemneigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum versicherten Unfall letztlich ohne ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lässliche und überzeugende Begründung verneinte (Urk. 8/245). Angesichts des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen kann für die abschliessende Beurteilung der Unfallkausalität der rückfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weise gemeldeten Beschwerden im Bereich des linken Fusses nicht auf die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung von Dr. A.___ abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ sprach sich in seinem Bericht vom 25. Oktober 2016 für </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein grundsätzlich nachvollziehbares Zusammenspiel der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrosebedingten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den und derjenigen aufgrund der Achillessehnenverletzung sowie eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit von 10 % aus, ohne darzulegen, weshalb die Arbeitsfähigkeit durch die von ihm diagnostizierte Achillodynie eingeschränkt sei, mithin, wodurch die 10%ige Einschränkung konkret verursacht werde und ob diese anhaltend sei. Auf die Einschätzung des behandelnden Arztes Dr. B.___ kann angesichts der deutlich abweichenden Beurteilungen von Dr. A.___ und auch von Dr. C.___ sowie aufgrund der Erfahrungstat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sache, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">behandelnde Arztpersonen beziehungsweise Therapiekräfte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (vgl. obige E. 1.1), eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls nicht abgestellt werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit lässt die momentane Aktenlage eine abschliessende Beurteilung, ob und in welchem Umfang seit dem ab 18. November 2015 gemeldeten Rückfall im Bereich des linken Fusses Unfallfolgen vorliegen und in welchem Umfang die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">selben die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen, nicht zu. Die Beschwerdegegnerin wird hierzu ergänzende medizinische Abklärungen bei einer auf Fusschirurgie/-orthopädie spezialisierten Institution wie zum Beispiel dem Fusszentrum der Klinik Hirslanden oder demjenigen der </span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">K.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik einzuholen haben. Dabei wird zu klären sein, welche Beschwerden auf die Achillessehnenruptur und deren operative Versorgung zurückzuführen sind und wie dieselben insbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sondere im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit von der festgestellten Arthrose abzugrenzen sind. Ebenfalls abschliessend abzuklären sein wird die Bedeutung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ödemneigung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführers und deren Zusammenhang mit dem Unfall, wobei angesichts der festgestellten trophischen Störung der linken Hand, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nägeldystrophien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und der vom Beschwerdeführer geklagten Sensibilitäts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung im Bereich der linken Körperhälfte (Urk. 8/216, 8/226 S. 7 ff.) eine all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fällige neuropathische Komponente und deren Zuordnung ebenfalls abzuklären sein dürfte. In diesem Zusammenhang erscheint es sinnvoll, vor Erteilung eines Begutachtungsauftrags einen Bericht beim Universitätsspital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Q.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur im kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 23. Mai 2016 erwähnten (vgl. Urk. 8/226 S. 10 2. Abschnitt) neurologischen Untersuchung betreffend die tro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">phische Störung der linken Hand einzufordern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist nach Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit Art. 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Sache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen. In Anwendung dieser Grundsätze rechtfertigt sich die Zusprechung einer Prozessentschädigung von Fr. 1'700.-- (inklusive Barauslagen und Mehr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wertsteuer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Einsprache</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entsch</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">eid</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom 30. September 2016 aufgeho</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ben und die Sache an die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Suva</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> zurückge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklär</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">ung im Sinne der Erwägungen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> neu ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 1'700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>GrünigGasser Küffer</p><p></p></div> </div></body></html>