<h2>SubmittedText<h2><p>Die Reorganisation der ehemaligen Regiebetriebe des Bundes wird in den kommenden Jahren mit neuen Aktivitäten und insbesondere mit der Neuausrichtung bestehender Dienstleistungen verbunden sein. Dies ist als Reaktion auf den technologischen Fortschritt und die Anforderungen des Marktes zu sehen.</p><p>Aus diesem Grund scheint es angebracht, das wirtschaftliche Potenzial der Randregionen als Orte zur Ansiedlung von Industriebetrieben aufzuwerten. Angesichts der durch die neuen Technologien entstandenen Möglichkeiten, welche die räumlichen Bindungen massgeblich reduzieren, ist dies erst recht angezeigt.</p><p>In Anbetracht der Vorteile, welche diese Entwicklung mit sich bringt, man denke an die starke Identifizierung der Bevölkerung mit Unternehmen des öffentlichen Dienstes, wird der Bundesrat aufgefordert, bei den ehemaligen Regiebetrieben des Bundes ausdrücklich darauf hinzuwirken, dass sie:</p><p>- neue Aktivitäten und Dienstleistungen in ihr Angebot aufnehmen und dabei einer möglichen Ansiedlung in Randregionen besondere Aufmerksamkeit schenken; </p><p>- anlässlich der Reorganisation von bestehenden Dienstleistungen eine angemessene Dezentralisierung systematisch prüfen; </p><p>- mit den Behörden der betroffenen Kantone das Gespräch suchen, mit dem Ziel, die Bedürfnisse der Regionen wahrzunehmen und zugleich ihr Potenzial besser auszunutzen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung von Arbeitsplätzen in Randgebieten bewusst. Die Anliegen werden im Rahmen des Programms "Flankierende regionalpolitische Massnahmen" weiterverfolgt (vgl. Beschlüsse des Bundesrates vom 23. August 2000 sowie vom 5. September 2001).</p>  Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.