<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00472</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Schüpbach</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 26. August 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Urs P. Keller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Suffert Neuenschwander &amp; Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, war zuletzt seit dem 1. Juli 2012 als Mitarbeite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin Gastronomie im Umfang von 80 % und seit dem 1. März 2017 im Umfang von 30 % bei der Genossenschaft Y.___ Zürich tätig (Urk. 8/19, Urk. 8/78). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gebärmutterhalskrebs meldete sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 12. Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 8/10). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Krankentaggeldversicherung bei (Urk. 8/23, Urk. 8/31, Urk. 8/37) und holte bei Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie, ein bidis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinäres Gutachten ein, das am 6. Juni 2017 erstattet wurde (Urk. 8/91).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 29. Juni 2015 (Urk. 8/24) teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilung vom 1. Februar 2016 (Urk. 8/39) erteilte die IV-Stelle Kostengut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache für einen persönlichen Support am Arbeitsplatz vom 1. Februar bis 31. Dezember 2016 (vgl. auch Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/64, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 8/93-115) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. April 2018 einen Rentenanspruch (Urk. 8/118 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 17. Mai 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 19. April 2018 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben (S. 2 Ziff. 1) und es sei ihr rückwirkend ab August 2015 eine ganze Rente zuzusprechen (S. 2 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2018 (Urk. 7) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 2. Juli 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Gerichtsverfügung vom 11. Dezember 2018 wurden antragsgemäss (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. 4) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p><span id="FUNKTION1"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Sozialversicherungsrechts; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden entwickelte strukturierte Beweisverfahren definiert systematisierte Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren, die es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_590/2017 vom 15. Februar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V 281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">druck (E. 4.4.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen Entscheid (Urk. 2) davon aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Anspruch auf eine IV-Rente sei nach Beendigung der beruflichen Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, somit ab Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geprüft worden. In dieser Zeit habe eine 40%ige und nach drei Monaten eine 20%ige Einschränkung vorgelegen. Dank der durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führten Therapie und der Operation habe sich die Situation jedoch verbessert. Es liege keine langandauernde gesundheitliche Einschränkung vor. Auch unter Berücksichtigung der 20%igen Einschränkung bestehe kein Anspruch auf eine IV-Rente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">uf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne nicht abgestellt werden. Aus den Akten ergebe sich, dass sie seit der missglückten Krebsoperation und der danach folgenden intensiven Radio- und Chemotherapie an einem Fati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ue Syndrom, diversen organischen Nebenbeschwerden und einer psychischen Störung mit Krankheitswert leide. Ihre Leistungsfähigkeit sei massiv eingeschränkt und betrage 23</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sich die Leistungseinschränkung nicht nur bei der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, sondern auch im Alltag zeige. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fest stehe, dass sie ab Juli 2014 vollständig arbeitsunfähig gewesen sei, weshalb der Anspruch auf eine ganze Rente ab August 2015 bestehe. Die Rente sei mit den geleisteten Taggeldern zu verrechnen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___ attestierten der Beschwerdeführerin mit Zeugnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/3/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100%ige Arbeitsunfähigkeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stadtspital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ berichteten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/3/5-6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führten aus, dass die Beschwerdeführerin wegen eines neu diagnostizierten Zervixkarzinoms zunächst mit einer Messerkonisation und anschliessend mit einer erweiterten Hysterektomie operiert worden. Während der zweiten Operation sei es zu einer notfallmässigen Laparatomie bei unstillbarer Hämorrhagie und Gefässrevision gekommen. Seither leide die Beschwerdeführerin unter anhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Druckgefühl und Schmerzen abdominal. Vom 30. September bis 31. Oktober 2014 sei eine postoperative adjuvante Radio-Chemotherapie durchgeführt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Sowohl die Operation wie auch die postoperative Radio-Chemotherapie seien verantwortlich für die aktuelle Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin. Hinzu komme die Komplikation mit unstillbarer Blutung nach Abschluss der Hysterek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomie, welche die Beschwerdeführerin zusätzlich belaste (S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht von Februar 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/18)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> attestierten die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s A.___ der Beschwerdeführerin eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">50%ige Arbeitsunfähigkeit für schwere körperliche Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, erstattete sein allgemeininternistisches Gutachten zuhanden der Krankentaggeldversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung am 26. Mai 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/23)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf die Akten sowie seine Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung der Beschwerdeführerin. Er nannte folgende Diagnosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Plattenepith</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">elkarzinom der Zervix</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch rezidivierende Schwellung des linken Beins</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schmerzen im Oberschenkel, Gefühlslosigkeit an der Oberschenkelvorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">seite und mögliche motorische Schwäche im linken Bein</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Nikotinabusus (kumulativ 30 Packjahre), sistiert im August 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktenanamnestisch Anpassungsstörung und Angststörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er führte aus, dass sich für die dumpfen Bauchschmerzen kein korrespondieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des organisches Korrelat finde. Die Palpation des Abdomens werde kaum toleriert, trotzdem könne bei der Ultraschalluntersuchung mit der Sonde problemlos Druck ausgeübt werden. Obschon die Exploration am späteren Nachmittag stattgefun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den habe, hätten keine Schwellungen oder Ödeme am linken Bein objektiviert werden können. Bei Zustand nach Bestrahlung der Lymphabflussgebiete im Becken seien Lymphödeme grundsätzlich möglich, liessen sich aber in der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung nicht objektivieren (S. 6 f.). Es fänden sich eindeutige Hinweise für eine Blockade des Iliosakralgelenkes. Auch das unterste Facettengelenk links sei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reizt, entweder funktionell statisch im Rahmen einer Blockade oder als Folge von aktivierten Spondylarthrosen oder einer Kombination von beidem (S. 7 oben). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sofern die noch durchzuführende MRT-Untersuchung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lendenwirbelsäule (LWS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und die allenfalls durchzuführende neurographische Untersuchung keine neurologische Ursache für die geklagten Beschwerden ergäben, sei aus rein somatischer Sicht die Steigerung der Arbeitsfähigkeit innerhalb von 3-4 Monaten auf das vertraglich vereinbarte Pensum von 81</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> realistisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 7 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete am 27. Mai </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/23/11-15)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über die Untersuchung der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin und führte aus, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iagnostisch liege eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion vor, die erst teilweise am Zurückgehen sei. Die Erkrankung sei in erster Linie als psychische Reaktion auf eine schwierige persönliche Lage in gesundheitlicher Hinsicht aufzufassen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Man könnte das Krankheitsbild differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tialdiagnostisch auch einer leichten bis mittelgradigen depressiven Episode zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnen (S. 4). Die Behandlung auf ambulanter Basis sei so, wie sie derzeit durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt werde, ganz einfach nicht ausreichend. Sie sollte durch eine teilstationäre Therapie in einer Tagesklinik über einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten erweitert werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus psychiatrischer Sicht sei angesichts der Diagnose einer erst in Ansätzen remittierten Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion eine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kurzfristig, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as heisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Laufe der nächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ein bis zwei Monate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei mit einer wesentlichen Steigerung der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu rechnen (S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stadtspital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichteten am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Juli </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/26/4-6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führten aus, die Beschwerdeführerin werde zur nephrologischen Standortbestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung zugewiesen, nachdem es vor zirka einem Jahr iatrogen zu einem venösen Niereninfarkt links gekommen sei. Die Nierenfunktion sei aktuell leicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt. Sonographisch lasse sich die bekannte Schrumpfniere links bei deutlich reduzierter Restperfusion bestätigen. Renale Begleiterkrankungen bestünden nicht (S. 2 f.). Es bestehe somit zusammenfassend eine dem Verlauf entsprechend irreversible, funktionelle Einnierigkeit, die bei allgemein protektiven Massnah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men eine exzellente Langzeitprognose habe (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, praktischer Arzt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtete am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/26)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus seiner Sicht sei die Rückkehr an den angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeitsplatz (Take away) wegen der körperlichen Arbeit aktuell nicht zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ktuell sei die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig geschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r habe sie wegen Ferienabwesenheit des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psychiaters im Zeitraum vom 7. September bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig geschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ führte in seiner Kurzbeurteilung vom 16. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/31/2-3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus, dass im Vergleich zu Mai 2015 ein deutlich gebesserter Zustand bestehe. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Depression sei weitestgehend rückläufig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsdispens aus Sicht seines Fachgebiets höchste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ns noch vorübergehend begründen. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r empfehle,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit bis maximal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ende Januar 2016 zu akzeptieren,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> spätestens ab Anfang Februar sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Teilarbeitsfähigkeit im Umfang von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pätestens ab Anfang April 2016 sei wieder eine vollständige Arbeitsfähigkeit umzusetzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Fachärztin für P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berichtete am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/32)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und nannte folgende psychiatrische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F43.22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">; D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ifferentialdiagnose (D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Agoraphobie mit Panikstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (ICD-10 F40.01)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">erdacht auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zwangsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, Zwangsgedanken und Handlungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mischt (ICD-10 F42.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie führte aus, es bestehe seit dem 24. Januar 2015 bis auf weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(S. 7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ nahm am 9. Januar 2016 Stellung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/37/4-6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, er könne die Ausführungen seiner Berufskollegin Dr. G.___ leider nicht nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehen. Die Beschwerdeführerin habe sich vor knapp einem Monat, als er den Verlauf evaluiert habe, in deutlich gebessertem Allgemeinzustand befunden. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sofern habe sich eine Erweiterung der Behandlung erübrigt (S. 2). Er könne nicht empfehlen, auf die Vorschläge der Berufskollegin einzutreten, und halte stattdes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen an seinem Vorgehensvorschlag vom 16. Dezember 2015 fest (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stadtspital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___ berichteten im Juli 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/57)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führten aus, dass aktuell weiterhin Einschränkungen aufgrund der Gefühlsstörung im lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Bein, welche langsam regredient seien, sowie ein rezidivierendes Lymphödem der Mons pubis und der Beine bestünden. Zudem bestehe eine persistierende psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chische Belastungssituation aufgrund des schwierigen Verlaufs. Aktuell gebe es kein Hinweis auf ein Tumorrezidiv oder eine Metastasierung. Es liege eine poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiell kurative Situation vor (S. 2 Ziff. 1.4). Anamnestisch bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum 14. Januar 2016, seither arbeite die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin zwei Stunden pro Tag, ab dem 18. April 2016 dreieinhalb Stunden pro Tag. Von ihnen sei keine Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden (S. 2 Ziff. 1.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stadtspital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichteten am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/74/5-7)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führten aus, erfreulicherweise habe sich die Nervenschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung im Verlauf weitgehend erholt. Bei nun zwei Jahren nach stattgehabter Schädigung sei prognostisch von einem weitgehend stabilen Befund auszugehen. Die von der Beschwerdeführerin geschilderte Schmerzsymptomatik scheine aktuell eher durch das Lymphödem bedingt und nicht typisch neuropathisch. E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tere langsame berufliche Wiedereingliederung sei anzustreben, wobei eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderte Belastbarkeit, insbesondere bei stehender Tätigkeit im Rahmen der ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelaufenen Nervenschädigung nachvollziehbar sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtete am 5. Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/74)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, es bestehe eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit von 2-3 Stunden pro Ta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g in bisheriger und angepasster </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2 Ziff. 2.1). Es bestehe eine verminderte Leistungsfähigkeit von 60 % (S. 2 Ziff. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Facharzt für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Neurologie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete sein bidisziplinäres Gutachten am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/91)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gestützt auf die Akten sowie die Untersuchung der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin. Er nannte folgende Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 6.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Angst- und depressive Störung gemischt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F41.2) bei Statu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s nach einer Anpassungsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er nannte folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (S. 72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ziff. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Probleme verbunden mit Schwierigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eiten bei der Lebensbewältigung, im Sinne von zwanghaft-perfektionistisch und leistungsorientierten Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lichkeitszügen (ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">undiffer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">enzierte Somatisierungsstörung mit auf neurologischem Fachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">biet unklaren Schmerzen im Oberbauch, Unterbauch und Leistengegend beidseits, darüber hinaus Missempfindungen im Bereich der linken Flanke und der linken unteren Extremität (ICD-10 F45.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Müdigkeitssyndrom, chronic fatigue Syndrome CFS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronischer Kopfschmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vom Spannungstyp</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach möglicher Läsion des Plexus lumbosacralis links mit leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gradiger proximaler Beinparese links am ehesten im Rahmen einer intra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">abdominellen Blutung nach Hysterektomie im August 2014, gegenwärtig remittiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Er führte aus,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> dass i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">m objektiven psychopathologischen Befund in Anlehnun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">g an die AMDP-Richtlinien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine ausgesprochen labile Stimmung mit Weinen während der Exploration auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">falle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Stimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> phasenweise gedrückt, ohne durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hende Depr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">essivität. Im Weiteren hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine psychopathologischen Auffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Trotz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der berichteten Schmerzen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">während der gesamten Exploration nicht schmerzgequält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich keine Beeinträchtigungen der Bewusstseinsklarheit und der Bewusstseinshelligkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gezeigt. Im klinischen Eindruck ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben sich keine Hinweise auf umfassende und ausgeprägte kognitive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Störungen. Es seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> keine Auffassungs-, Gedächtnis-, Merkfähigkeits- oder Aufmerksamkeitsstörungen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">funden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ie emotionale Schwingungsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">während der Exploration eine breite Variation an emo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tionalen Qualitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gezeigt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Antrieb und das psychomotorische Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ungestört</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die soziale Teilnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> privaten Bereich nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geschränkt. Anhand der heutigen Untersuchung erg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben sich keine Hinweise auf entsprechende psychosoziale Probleme von besonderem Schweregrad. Die Ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">plo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ration des Tagesprofils weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> auf ein leicht reduziertes Aktivitätsniveau hin.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Bei den Haushaltsarbeiten fühle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sich die Versicherte aufgrund der chronischen Müdigkeit eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Analog der Parameter der funktionellen Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">higkeit in Anlehnung an den Mini-ICF-APP best</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ünden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">allenfalls leichte bis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">telgradige Störungen der Aktivität und Partizipation, insbesondere im Bereich der Items Durchhaltefähigkeit und berufliche Kompetenz. Der Medikamentenspiegel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> im therapeutischen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gewesen (S. 48 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aufgrund der aktuellen Exploration und Untersuchung trotz der vorgetra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">genen Ängste und Panikattacken keine Diagnose ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er Agoraphobie mit Panik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">störung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diagnostiziert werden. Die diagnostischen Kriterien einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Agoraphobie mit Panikstörung lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gen nicht ausreichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d vor. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Verweis auf die Exploration, insbesondere die unternommenen Aktivitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und die Ausla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ndsreise in die Heimat 2016 se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ien die Kriterien einer Agoraphobie nicht ausgewiesen. Eine affektive Störung im Sinne einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">depressiven Episode liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ebenfalls nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (S. 51 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Diagnose einer Angst- u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nd depressiven Störung gemischt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bei Status nach einer Anpassungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">längere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkranku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ng und mehrerer Komplikationen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">begründe bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gegenwärtig allenfalls eine 40%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">letzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Die Arbeitsfähigkeit k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">önne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> durch weitere medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Massnahmen verbessert werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S. 52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der oben genannten Kriterien, insbeso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ndere der allgemeinen Indizien, ergä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben sich bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Hinweise auf nicht in vorhandenem Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fang geklagte Beschwerden im Sinne zumindest einer Symptomausweitung. Die beklagte Intensität und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">das Ausmass der Beschwerden seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit dem alltäglichen Aktivitätsniveau nicht vereinbar. Die gutachterliche Konsistenzprüfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">her Diskrepanzen und Inkonsistenzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ergeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Ein ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesener sozialer Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zug in all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en Belangen des Leb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ens liege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht vor. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sehr gute soziale Kontakte. Von einem Scheitern der ambulante</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n oder stationären Therapie könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht gesprochen werden. Die bisherige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n therapeutischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahmen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht ausgeschöpft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> (S. 54)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Verkäuferin bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit dem Tag der aktuellen Abklärung bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu mindestens 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig (40%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rognostisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> innerhalb von acht Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach Anpassung der the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Massnahmen von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100%ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer optimal angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten die eine Dauer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten mit hohen Anforderungen an kreative Fertigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu mindestens 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einen längeren Pausenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darf zurückzuführen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 56)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf neurologischem Fachgebiet könne keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden (S. 70). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dipl. med. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regiona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Ärztlicher Dienst (RAD) der Beschwerdegegnerin, nahm am 14. Juni 2017 Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/92/8-9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, es könne auf das Gutachten abgestellt werden. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass vorübergehend ein Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaden vorgelegen habe, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe. Es habe eine 100%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Juli 2014 bis März 2016,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 40%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie keine beziehungsweise eine 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Juli 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bestanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.16</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. G.___ berichtete am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/104)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin stehe seit dem 16. Dezember 2014 bei ihr in Behandlung. Die Psychotherapiesitzungen hätten initial in wöchentlichen und aktuell in zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wöchentlichen Abständen stattgefunden. Gegenwärtig werde die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin psychopharmakologisch behandelt. Es bestünden eine mittelgradige depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Episode, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F32.1), eine Agoraphobie mit Panikstörung, gegenwärtig verschlechtert (ICD-10 F41.01) sowie akzentuierte zwanghafte Persönlichkeitszüge, Differentialdiagnose Verdacht auf Zwangsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung, Zwangsgedanken und Handlungen gemischt (S. 1). Die Beschwerdeführerin sei hinsichtlich der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Gastrono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mie/Verkäuferin in ihrer Arbeitstätigkeit wegen verminderter Durchhaltefähigkeit eingeschränkt. Die 100%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit datiere seit Juli/August 2014. Eine Teilarbeitsunfähigkeit zu 60 % datiere seit Februar 2016 bis zum 8. September 2017, als sie notfallmässig operiert worden sei. Seit dieser Zeit bestehe wieder eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (S. 2). Bis zum notfallmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen operativen Eingriff infolge eines Dünndarmverschlusses am 8. September 2017 habe die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit zirka 10 Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den pro Woche gearbeitet. Aus psychiatrischer Sicht sei sowohl die Tätigkeit als auch die Zumutbarkeit bis zum operativen Eingriff als angemessen zu erachten. Zum jetzigen Zeitpunkt sei die Beschwerdeführerin zu 100 % arbeitsunfähig. Sie könne sich mit der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von Dr. D.___ und von Dr. Z.___ nicht einverstanden erklären (S. 3). Die teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik habe wegen starkem Leidensdruck, Misstrauen und Furcht der Beschwerdeführerin vor einem klinischen Rahmen nicht durchgeführt werden können (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.17</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD-Ärztin dipl. med. H.___ nahm am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/115/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung und führte aus, bezüglich des Traumas, auf welches die behandelnde Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiaterin wiederholt hinweise, sei festzuhalten, dass dieses durch Dr. D.___ und Dr. Z.___ anders eingeordnet worden sei. Der am 8. September 2017 erfolgte not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendige operative Eingriff verursache aktuell nachvollziehbar eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Zusammenfassend sei es gerechtfertigt, den postoperativen Verlauf abzuwarten bis zum Jahresende. Auf das Gutachten von Dr. Z.___ könne ungeachtet dessen weiter abgestellt werden. Voraussichtlich im Januar 2018 könne die Beschwerdeführerin bei gutem Heilungsverlauf das durch Dr. Z.___ definierte Leistungsbild erfüllen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2018 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/115/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) führte sie aus, aus versicherungsmedizinischer Sicht könne davon ausgegangen werden, dass spätestens ab Januar 2018 wieder die Leistungsfähigkeit wie im Gutachten festgehalten erreicht sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter Dr. Z.___ diagnostizierte in seinem Gutachten vom Juni 2017 (vgl. vorstehend E. 3.14) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angst- und depressive Störung gemischt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F41.2) bei Status nach einer Anpassungsstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie eine l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ängere depressive Episode aufgrund der somatischen Erkrankung und mehrerer Komplikationen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F43.21)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als Verkäuferin bei Y.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit dem Tag der aktuellen Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(April 2017) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezogen auf ein hypothetisches Arbeitspensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig (40%ige Arbeitsunfähigkeit)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> P</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rognostisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> innerhalb von acht Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Juli 2017) nach Anpassung der therapeutischen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100%ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsfähigkeit bezogen auf das zuletzt ausgeübte 80%ige Arbeitspensum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszugehen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einer optimal angepassten Tätigkeit bei einem konfliktarmen Arbeitgeber, mit der Möglichkeit sich zurückzuziehen, ohne häufigen Kundenkontakt, ohne Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die eine Daueraufmerksamkeit und Dauerkonzentration erfordern, darüber hinaus keine Tätigkeiten mit hohen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">forderungen an kreative Fertigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu mindestens 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig bezogen auf ein Arbeitspensum von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die 20%ige Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf einen längeren Pausenbedarf zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gutachten von Dr. Z.___ vom Juni 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüllt die formalen Beweiswert-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anforderungen (vorstehend E. 1.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) ohne weiteres, ist es doch für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegeben.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Darüber hinaus leuchtet es in der Darlegun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält nachvollziehba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r begründete Schlussfolgerungen, weshalb darauf abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dass dem Gutachten von Dr. Z.___ Beweiswert zukommt, bestätigte auch RAD-Ärztin dipl.-med. H.___ in ihrer Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Juni 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine entsprechende Prüfung ergibt denn auch, dass der psychiatrische Gutachter die heute massgebenden Standardindikatoren (vorstehend E. 1.4) in seine Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung weitestgehend einbezogen hat. So hat er sich einlässlich mit den diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serelevanten Befunden und deren Ausprägung auseinandergesetzt (Urk. 8/91 S. 40 ff.) ebenso mit dem Behandlungserfolg (S. 40 oben, S. 54), wobei eine Anpas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Behandlung mit Antidepressiva, gegebenenfalls einer Augmentations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung mit einem Präparat aus einer anderen Substanzklasse empfohlen wurde (S. 56 Mitte). Die bisherigen therapeutischen Massnamen seien nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschöpft (S. 54). Zum Aspekt der Persönlichkeit wies er darauf hin, dass sich klinisch Hinweise auf eine leistungsorientierte, zwanghafte, perfektionistische Persönlichkeitsakzentuierung fänden, die aus versicherungsmedizinischer Sicht keine zusätzliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit begründen würden (S. 42, S. 52). Betreffend die persönlichen Ressourcen wies der Gutachter auf die nicht beeinträchtigten Fähigkeiten zur Anpassung an Regeln und Routinen, zur Pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung und Strukturierung von Aufgaben, die nicht eingeschränkte Selbstbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hauptungsfähigkeit und die nicht eingeschränkte Kontaktfähigkeit zu Dritten hin (S. 44 f.), und den sozialen Kontext betreffend wies er namentlich darauf hin, dass die Beschwerdeführerin in der Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten nicht eingeschränkt sei (S. 46). Die Beschwerdeführerin unternehme etwas mit Bekannten, sie habe fünf Nachbarinnen und Freundinnen, die auch Hunde hätten, es würden Hundepartys veranstaltet, sie gingen zusammen spazieren und sie kämen auch zu Besuch zum Tee trinken (S. 32 f.). Die soziale Teilhabe sei im privaten Bereich nicht eingeschränkt (S. 48 f.). Es liege kein ausgewiesener sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens vor. Die Beschwerdeführerin habe sehr gute soziale Kontakte (S. 54). Schliesslich äusserte sich der Gutachter zur Konsistenz, wonach Hinweise auf nicht im geklagten Umfang vorhandene Funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionsbeeinträchtigungen vorlägen. Es bestünden Diskrepanzen zwischen der sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiv geschilderten Intensität der Beschwerden und der Vagheit der Beschwerden, zwischen massiven subjektiven Beschwerden und der erkennbaren körperlich-psychischen Beeinträchtigung in der Untersuchungssituation sowie zwischen dem Ausmass der geschilderten Beschwerden und der Intensität der bisherigen Inan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchnahme therapeutischer Hilfe (S. 54). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bestimmung der Arbeitsunfähigkeit (S. 56) ist zudem so erfolgt, dass sie sich gleichsam aus dem Saldo aller wesentlichen Belastungen und Ressourcen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.1) ergibt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem sich der Gutachter Dr. Z.___ in seiner Beurteilung (auch) an den Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren orientiert hat, ist die von der Rechtsanwendung zu prüfende Frage, ob er sich an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten und das Leistungsvermögen in Berücksichtigung der einschlägigen Indikatoren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzt hat (BGE 141 V 281 E. 5.2.2), klar zu bejahen. Die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage lassen sich anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 144 V 50 E. 3.4). Mithin erfüllt das Gutachten sowohl die praxisgemässen herkömmlichen Anforderungen (vorstehend E. 1.5) als auch diejenigen des strukturierten Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahrens (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 1.3-1.4). Somit ist betreffend die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen wie auch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten von Dr. Z.___ abzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht der Sachverhalt dahingehend fest, dass die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> krankheitsbedingt in dem gutachterlich attestierten Umfang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 3.14) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt ist, mithin in der angestammten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab April 2017 um 40 % und ab Juni 2017 bezogen auf das zuletzt aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geübte Pensum von 80 % zu 0 %. In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ab April 2017 zu 80 % arbeitsfähig (Urk. 8/91 S. 56).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bericht der behandelnden Psychiaterin Dr. G.___ vom September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. vorstehend E. 3.16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vermag an der Einschätzung des Gutachters Dr. Z.___ nichts zu ändern. So begründet sie die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit einzig mit einer verminderten Durchhaltefähigkeit, macht jedoch keine ausführlichen und nachvollziehbaren Angaben, inwiefern sich dies bei der angestammten oder einer optimal angepassten Tätigkeit auswirkt. Dr. Z.___ nahm in seinem Gutachten hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen ausführlich Stellung zu den anderslautenden Berichten (Urk. 8/91 S. 56 ff.) und begründete seine Ausführungen nachvollziehbar und schlüssig. Bezüglich des operativen Eingriffs vom 8. September 2017 (vgl. Urk. 8/101) ist den nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbaren Ausführungen der RAD-Ärztin dipl. med. H.___ zu folgen, wo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dieser aktuell eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit begründe, ab Januar 2018 jedoch wieder die Leistungsfähigkeit gemäss Gutachten erreicht sei (vgl. vorste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 3.17). Zusammenfassend konnte die Beschwerdeführerin nichts vorbrin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, was das Gutachten von Dr. Z.___ umzustossen vermöchte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund, dass Dr. D.___ (vgl. vorstehend E. 3.8) und RAD-Ärztin dipl. med. H.___ (vgl. vorstehend E. 3.15) vom Vorliegen eines vorübergehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Gesundheitsschadens ausgingen, welcher sich längerfristig auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit ausgewirkt habe, und ihr eine 100%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit in bisheriger/angepasster Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli 2014 bis März 2016,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 40%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab April 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie keine beziehungsweise eine 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab Juli 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierten, erscheint die Begründung der Beschwerdegegnerin, warum vor der Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung der Integrationsmassnahmen kein Rentenanspruch entstanden sei (vgl. Urk. 8/92/9), nicht nachvollziehbar. Gestützt auf die echtzeitlichen, nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren medizinischen Berichte (vgl. vorstehend E. 3.1-3.13) kann davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden und ist unbestritten (vgl. Urk. 2 S. 2 oben), dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin ab Juli 2014 erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war, womit </span><span id="XX099"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Wartezeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 lit. b IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in jenem Zeitpunkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als eröffnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> galt. Die Beschwerdeführerin meldete sich im Januar 2015 bei der Beschwerdegegnerin an (Urk. 8/10), ein Rentenanspruch konnte somit frühestens per August 2015 entstehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. vorstehend E. 1.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser ist durch Prozentvergleich zu ermitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit unverhältnismässig grossem Aufwand festlegen lassen und in letzterem Fall zudem angenommen werden kann, die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist insbesondere an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz zwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 Prozent (Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 28 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG) eindeutig über- oder unterschreitet (statt vieler: Urteile </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 und 8C_367/2018 vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2018 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3, je mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 114 V 310</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Invaliditätsgrad stimmt alsdann grundsätzlich mit der prozentualen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit überein. Dies ist auch dann der Fall, wenn, wie hier, für das Validen- und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommen der gleiche Ansatz gilt, weil eine teilinvalide Person in der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Beschäftigung bestmöglich eingegliedert ist resp. wäre (so etwa Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_32/2013 vom 19. Juni 2013 E. 4 [SVR 2013 IV Nr. 29 S. 85]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Tatsache, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus medizinischer Sicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von Juli 2014 bis März 2016 weder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Lage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuletzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgeübte Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch eine angepasste Tätigkeit auszuüben und danach von April 2016 bis April 2017 sowohl die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit im Umfang von 60 % zumutbar war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, genügt für die Ermittlung des Invaliditätsgrades die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüberstellung blosser Prozentzahlen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozentvergleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. vorstehend E. 4.7). Daraus würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich ab August 2015 bis März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 % und damit ein Anspruch auf eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ganze Rente sowie ab April 2016 bis März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Invaliditätsgrad von maximal 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und damit ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Viertelsrente resultieren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den vorliegenden Akten (Urk. 8/39, Urk. 8/49, Urk. 8/58, Urk. 8/67, Urk. 8/73, Urk. 8/76) bezog die Beschwerdeführerin während der Integrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen in der Zeit von Februar bis Dezember 2016 ein Taggeld, womit gemäss Art. 29 Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 22 IVG und Art. 8 Abs. 3 IVG in dieser Zeit kein Rentenanspruch entstehen konnte. Der Taggeldanspruch unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bricht demnach den bereits entstandenen Rentenanspruch (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. Auflage, Art. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> N </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf eine befris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete ganze Rente für die Zeit von August 2015 bis und mit Januar 2016 und einen Anspruch auf eine befristete Viertelsrente für die Zeit von Januar 2017 bis und mit März 2017. Ab April 2017 war die Beschwerdeführerin gemäss beweiskräfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Gutachten von Dr. Z.___ nicht mehr erheblich in ihrer Arbeitsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt (vgl. vorstehend E. 4.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies führt zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> teilweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">infolge Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltlichen Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessführung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch einstweilen, unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer), auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bemisst sich die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem Mass des Obsiegens, jedoch ohne Rücksicht auf den Streitwert. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der seit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2011 in Kraft stehenden Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht (GebV SVGer) wird - auch im Rahmen der unentgeltlichen Rechtsvertretung - namentlich für unnötigen Aufwand kein Ersatz gewährt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der von Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urs P. Keller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. Dezember 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend gemachte Aufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insgesamt 16.35</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stunde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (Urk. 13</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Insbesondere erscheint ein Aufwand von insgesamt über 12 Stunden für das Verfassen der 26-seitigen Beschwerde als überhöht, zumal darin über 13 Seiten Arztberichte, die sich in den Akten finden, wiedergegeben werden und sich die rechtlichen Erwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen auf sechseinhalb Seiten beschränken. Dafür erscheint ein Aufwand von acht Stunden als angemessen, womit sich der zu entschädigende Aufwand auf insgesamt 12.35 beläuft. In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anwendung des gerichtsüblichen Stundenansatzes von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und unter Berücksichtigung der Barauslagen von insgesamt Fr. 57.60 ist die Entschädigung von Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon, demnach auf Fr. 2'988.25 (inkl. MWSt) festzusetzen und aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangsgemäss zur Hälfte der Beschwerdegegnerin und der Gerichtskasse aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 GSVGer hinzuweisen, wonach er zur Nachzahlung der Auslagen für die Vertretung verpflichtet werden kann, sofern er dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">19. April 2018</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> aufgehoben, und es wird fest</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt, dass die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> vom 1. August 2015 bis 31. Januar 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">An</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">spruch auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine ganze Rente sowie vom 1. Januar 2017 bis 31. März 2017 Anspruch auf eine Viertelsrente </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">den Parteien je zur Hälfte</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die </span><span id="Text8"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegten Kosten von </span><span id="Text9"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem unentgeltlichen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine reduzierte Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’494</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">15</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Im weitergehenden Umfang wird </span><span id="Text6"></span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Urs P. Keller, Zollikon,</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> mit </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">1’494</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">.</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">10</span><span id="CURSOR"></span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> (inkl. Baraus</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">lagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span id="Text5"></span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoEinzug"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Urs P. Keller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchüpbach</p><p></p></div> </div></body></html>