<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-04-26-5A_841-2016.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>5A_841/2016 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 26. April 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter von Werdt, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Zbinden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Clivia Wullimann, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Region Solothurn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Genehmigung Bericht und Rechnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 29. September 2016. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.1.</b> B.A.________ stand seit dem 11. Dezember 2003 unter altrechtlicher Beiratschaft (<span class="artref"><artref id="CH/210/395/2" type="start"></artref><artref id="CH/210/395/1" type="start"></artref>Art. 395 Abs. 1 und 2 ZGB</span><artref id="CH/210/395/2" type="end"></artref><artref id="CH/210/2" type="end"></artref> in der Fassung von 1912). Mit Wirkung ab dem 21. Oktober 2009 war C.________ mit der Mandatsführung betraut. Hugo Andres starb am 3. Januar 2014. Am 16. Mai 2014 reichte C.________ den periodischen Bericht mit Rechnung für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2012 bzw. am 21. Juli 2014 den Schlussbericht und die Schlussrechnung ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.2.</b> Mit Entscheid vom 4. Februar 2016 erklärte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region Solothurn (KESB) die Beiratschaft als mit dem Tod erloschen (3.1), genehmigte die beiden Rechnungen und Berichte (3.2), entliess die Beirätin aus ihrem Amt, erteilte ihr die Entlastung nach <span class="artref">Art. 425 Abs. 4 ZGB</span> (3.3) und verwies auf die Verantwortlichkeit nach <span class="artref">Art. 454 ZGB</span> (3.4). Die KESB setzte die Entschädigung der Mandatsträgerin für die Periode vom 1. Januar 2013 bis 3. Januar 2014 auf Fr. 1'800.-- fest und ersuchte die Erbin, d.h. die Schwester des Verstorbenen, A.A.________, die Zahlung an die Beiständin bzw. deren Arbeitgeber zu veranlassen. Auf die Festsetzung einer Entschädigung für die frühere Periode wurde verzichtet (3.5). Die Verfahrenskosten wurden auf Fr. 500.-- zu Lasten des Klientenvermögens bzw. "der Erben" zu Lasten des Nachlasses festgesetzt (3.6). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.3.</b> Mit Beschwerde vom 9. März 2016 gelangte A.A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit den Anträgen, die Ziffer. 3.2 bis 3.6 des angefochtenen Entscheides aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Mit Urteil vom 29. September 2016 wies die angerufene Instanz die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.4.</b> A.A.________ hat am 7. November 2016 (Postaufgabe) beim Bundesgericht gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Beschwerde eventuell Verfassungsbeschwerde erhoben. </div> <div class="para">Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt, aber die Akten beigezogen worden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Beschwerdeführerin beantragt vor Bundesgericht, das Departement des Innern, vertreten durch die KESB, sei zu verpflichten, für die Jahre 2005-2008 die korrekten Jahresrechnungen zu erstellen und diese mit Unterlagen der Beschwerdeführerin zukommen zu lassen, bzw. die dafür notwendigen Massnahmen gestützt auf <span class="artref">Art. 423 ZGB</span> zu erlassen; gestützt darauf seien die Abrechnungen für die Zeitperioden vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2012 und vom 1. Januar 2013 bis zum 3. Januar 2014 anzupassen. </div> <div class="para">Demgegenüber hat sie im kantonalen Beschwerdeverfahren darum ersucht, der angefochtene Entscheid der KESB vom 4. Februar 2016 sei - mit Ausnahme von Ziff. 3.1 - vollumfänglich aufzuheben; ferner seien die Ziffern 3.2 bis 3.6 zur Neubeurteilung an die KESB zurückzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Vor Bundesgericht sind neue Begehren unzulässig (<span class="artref">Art. 99 Abs. 2 BGG</span>). Die Beschwerdeführerin hat die aufgezeigten materiellen Anträge (E. 2.1) erstmals vor Bundesgericht erhoben. Sie sind daher neu und unzulässig. Im Weiteren wird der Rückweisungsantrag nicht mehr aufrecht erhalten, womit insgesamt kein zulässiger Antrag vorliegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Auf die offensichtlich unzulässige Eingabe ist somit durch den Präsidenten der Abteilung (Art. 108 Abs. 1 bzw. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>) unter Kostenfolge für die Beschwerdeführerin (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>) nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Eingabe wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Region Solothurn und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 26. April 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: von Werdt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Zbinden </div> </div></body></html>