<h2>SubmittedText<h2><p>Der Viehexport hat in der schweizerischen Landwirtschaft, insbesondere im Berggebiet, traditionell eine grosse wirtschaftliche Bedeutung. Mit der BSE-Krise und den in diesem Zusammenhang von umliegenden Ländern ergriffenen diskriminierenden Massnahmen gegenüber der Schweiz ist dieser Export unterbrochen worden. Innerhalb der EU wird gegenwärtig eine Lockerung der Exportbeschränkung angestrebt. Ich fordere den Bundesrat in diesem Zusammenhang auf,</p><p>1. alles zu unternehmen, damit die diskriminierenden Massnahmen von umliegenden Staaten gegenüber der Schweiz aufgehoben werden und der Viehexport wieder aufgenommen werden kann;</p><p>2. mit entsprechenden Massnahmen dafür zu sorgen, dass die für den kommenden Herbst als Folge der Diskriminierung der Schweiz absehbaren Absatz- und Preisprobleme gelöst werden können.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Seit Einführung der Importsperren seitens der umliegenden Länder unternimmt der Bundesrat grösste Anstrengungen, damit der Schweizer Viehexport wieder aufgenommen werden kann. Bis heute sind seine Interventionen bei der EU, den betroffenen EU-Mitgliedstaaten und der WTO trotz der von der Schweiz getroffenen tierseuchenpolizeilichen Massnahmen gegen die BSE leider erfolglos geblieben. Der Bundesrat wird auch weiterhin alles daran setzen, dass die für die Schweizer Landwirtschaft sehr bedeutenden Viehexporte wieder aufgenommen werden können.</p> Der BR beantragt, das Po bezüglich Punkt 1 als erfüllt abzuschreiben, ist jedoch bereit, das Postulat bezüglich Punkt 2 entgegenzunehmen.