<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.01354</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 19. April 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Viktor </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Györffy</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Peyrot</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">, Schlegel und </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Györffy</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beethovenstrasse 47, 8002 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, bezieht seit 1. Februar 2001 eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Verfügung vom 6. November 2002, Urk. 6/28). Eine im September 2003 eingeleitete Rentenrevision (Urk. 6/29) ergab einen unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderten Anspruch auf die bisherige halbe Rente (Mitteilung vom 30. April 2004, Urk. 6/40).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Mai 2006 leitete die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, erneut eine Revision ein (Urk. 6/46), holte Arztberichte (Urk. 6/53, Urk. 6/62) ein, zog Akten des Unfallversicherers der Versicherten bei (Urk. 6/54) und beteiligte sich an einem vom Unfallversicherer in Auftrag gegebenen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Urk. 6/55). Dieses wurde am 1. September 2010 von Ärzten der Rehaklinik Y.___ erstattet (Urk. 6/67/2-69). Da wegen Ausstands- und Ablehnungsgründen auf dieses Gutachten nicht abgestellt werden konnte (vgl. Urk. 6/75, Urk. 6/78, Urk. 6/80/2), teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter der Versicherten am 7. September 2011 telefonisch (Urk. 6/81) sowie am 22. September 2011 schriftlich (Urk. 6/83) mit, dass sie die Versicherte beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) erneut begutachten lassen werde. Der Rechtsvertreter der Versicherten erklärte sich bereits anläss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich des Telefonge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprächs vom 7. September 2011 mit einer Begutachtung beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als nicht ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verstanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Zwischenverfügung vom 5. September 2012 hielt die IV-Stelle an der inter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinären Begutachtung durch Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest (Urk. 6/101). Die da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen am hiesigen Sozialversicherungsgericht erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 11. Januar 2013 abgewiesen (Prozess IV.2012.01082; Urk. 6/108). Das Bundesgericht trat auf die dagegen erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil 8C_183/2013 vom 10. April 2013, Urk. 6/110). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Juni 2014 erstatteten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> das polydisziplinäre Gutachten (Urk. 6/140/2-27). Mit Verfügung vom 1. Oktober 2014 hob die IV-Stelle die bisherige Rente per 30. November 2014 auf und entzog einer Beschwerde gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung (Urk. 6/145). Die gegen die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannte Verfügung erhobene Beschwerde (Urk. 6/148/3-17) wurde mit Urteil vom 2. September 2015 des hiesigen Sozialversicherungsgerichts gutgeheissen und die Sache zur Durchführung weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen (Prozess IV.2014.01176; Urk. 6/150/1-16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge beauftragte die IV-Stelle Prof. Dr. med. Z.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie, und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Psych. A.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP, mit einer Begutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung. Das neuropsychologische Gutachten wurde am 17. Juni 2016 (Urk. 6/163/95-105) erstattet und das psychiatrische Gutachten am 22. Juni 2016 (Urk. 6/163/1-94; dessen Ergänzung ging am 3. August 2016 bei der IV-Stelle ein, Urk. 6/167). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/176</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/180</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hob die IV-Stelle mit Verfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. November 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die bisher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgerichtete Rente per 30. November 2014 auf (Urk. 6/184</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 2).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Die Versicherte erhob am </span><span>11. Dezember 2017</span><span> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span>9. November 2017</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>2) und beantragte, </span><span>diese sei aufzuheben und es seien die Rentenzahlungen wieder aufzunehmen unter Nachzahlung der Rente seit deren Sistierung (Urk. 1 S. 2</span><span>). </span></p><p><span> </span><span>Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom </span><span>1. Februar 2018</span><span> (Urk.</span><span> 5</span><span>) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am </span><span>2. Februar 2018</span><span> zur Kenntnis geb</span><span>racht (Urk. 7</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die massgebenden rechtlichen Grundlagen wurden bereits im Prozess IV.2014.01176 zwischen den Parteien dargelegt (Urteil vom 2. September 2015 Erwägung 2, Urk. 6/150/3-5). Darauf kann, mit den nachfolgenden Ergänzun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, verwiesen werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX116"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zügerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherungsrechts (ATSG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben. Der Revisionsordnung gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 110 V 176 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2a; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung eine Rentenverfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungen des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG gestützte Revisionsverfügung der Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung mit dieser Begründung schützen (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betragliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Mass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheblichkeit der Berichtigung zu bejahen (BGE 119 V 475 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. 1c; Urteil des Bundesgerichts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, es sei ein erwerblicher Revisionsgrund gegeben. Die Beschwerdeführerin sei im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer 50%igen Erwerbstätigkeit nachgegangen. Diese Arbeitsstelle habe einer angepassten Tätigkeit entsprochen und der Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrad sei anhand eines Prozentvergleiches ermittelt worden. Da die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin diese Tätigkeit aktuell nicht mehr ausübe, sei ein reiner Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentvergleich nicht mehr möglich, womit ein Revisionsgrund gegeben sei (S. 2 oben). Es sei nicht mehr von einem invalidisierenden psychischen Leiden aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen. Aus somatischer Sicht sei keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgewiesen. Somit bestehe kein Anspruch mehr auf eine Invalidenrente. Da die neuen Abklärungen die Verfügung vom 1. Oktober 2014 bestätigen würden, werde die Rente per 30. November 2014 aufgehoben (S. 2 Mitte). Schliesslich erweise sich die Rentenbestätigung vom 30. April 2004 als zweifellos unrichtig, und die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien ebenfalls erfüllt (S. 3 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), es liege in erwerblicher Hinsicht keine massgebliche Veränderung vor, da sie nach wie vor als Kindergärtnerin arbeite und der Invaliditätsgrad unverändert anhand eines Prozentvergleiches zu bestimmen sei (S. 3 Ziff. 5). Sodann fehle es an einem Wiedererwägungsgrund bezüglich der Mitteilung vom 30. April 2004 (S. 3 ff. Ziff. 6 ff.). Schliesslich sei ein Revisionsgrund auch gestützt auf das - ohnehin nicht rechtskonforme - Gutachten von Prof. Dr. Z.___ nicht gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (S. 5 ff. Ziff. 15 ff.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die bisher ausgerichtete Rente zu Recht rückwirkend per 30. November 2014 aufgehoben hat.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die Rentenaufhebung primär damit, es lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge in erwerblicher Hinsicht ein Revisionsgrund vor. Sie stellte sich aber auch auf den Standpunkt, es sei ein Wiedererwägungsgrund betreffend der Mitteilung vom 30. April 2004 gegeben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war die Beschwerdeführerin als Kindergärt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin tätig (Urk. 6/5 Ziff. 5), wobei sie vor Eintritt des Gesundheitsschadens ein Vollzeitpensum und nach Eintritt des Gesundheitsschadens ein Pensum von 48 % ausübte (Ziff. 6 f.). Aus dem Feststellungsblatt vom 3. Dezember 2001 geht hervor, dass die Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige qualifiziert wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de (Urk. 6/10/1 oben). Aus medizinischer Sicht wurde damals festgehalten, die Beschwerdeführerin sei in der Tätigkeit als Kindergärtnerin optimal eingeglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert (Urk. 6/14/23 Ziff. 10.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Arbeitgeberfragebogen vom 23. Februar 2004 der Schulpflege B.___ ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin damals ein Pensum von 65.2 % ausübte (Urk. 6/34/1 Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im April 2005 wurde die Beschwerdeführerin Mutter eines Sohnes (Urk. 6/166). Im am 25. Mai 2006 ausgefüllten Revisionsfragebogen gab die Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin an, sie sei seit dem 28. April 2005 Mutter und Hausfrau (Urk. 6/46/2 Ziff. 4). Im September 2009 gebar sie ihren zweiten Sohn (Urk. 6/69/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem IK-Auszug geht hervor, dass die Beschwerdeführerin seit August 2006 wieder ein Einkommen erzielt (Urk. 6/173). Sie arbeitete nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2007 einen halben Tag pro Woche als Kindergärtnerin, was einem Pensum von zirka 16 % entspreche (vgl. Urk. 6/140/9 Ziff. 3.1.2, Urk. 6/163/39 „soziale Anamnese”). Diese Anstellung im zirka 16 %-Pensum ist ihren Anga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben zufolge im Sommer 2016 ausgelaufen. Ihr sei eine Anstellung im 40 %-Pensum angeboten worden. Sie habe zunächst mündlich zugesagt, dann aber realisiert, dass sie dies nicht schaffen könne. Daraufhin habe sie ihre Stelle kün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen müssen (vgl. Urk. 6/163/97 oben). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da sie nach eigenen Angaben stets als Kindergärtnerin tätig war und immer noch ist (vgl. Urk. 1 S. 3 Ziff. 5), wäre der Invaliditätsgrad nach wie vor mittels Prozentvergleichs zu ermitteln. Bisher wurde von keiner Partei geltend gemacht, dass ihr diese Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist. Etwas anderes geht auch nicht aus den vorliegenden Akten hervor. Sodann stellt eine familiäre Veränderung mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Betreuungspflichten gegenüber Kindern </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie vorliegend bis zum 31. Dezember </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen Revisionsgrund mehr dar, wie die Beschwerdegegne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin richtig erkannte (vgl. Urk. 6/175/5 Stellungnahme vom 16. Februar 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. dazu auch die IV-Rundschreiben Nr. 355 und Nr. 372 des Bundesamtes für Sozialversicherungen BSV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten liegt kein erwerblicher Revisionsgrund vor. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt der Mitteilung vom 30. April 2004 lagen der Beschwerdegegnerin die Angaben des Arbeitgebers der Beschwerdeführerin vor, wonach es letzterer damals offenbar möglich war, ein Pensum von 65.2 % auszuüben (vorstehend E. 3.2). Selbst wenn im Bericht des Hausarztes bei stationärem Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand weiterhin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Urk. 6/31/1-5), hatten sich damals die Auswirkungen des Gesundheitsschadens offenbar verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert, was einen Revisionsgrund dargestellt hätte. Aufgrund des tatsächlich aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geübten Arbeitspensums von 65.2 % hätte der Prozentvergleich einen nicht mehr rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 35 % ergeben. Die Mittei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 30. April 2004, mit welcher ein gleichbleibender Rentenanspruch be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinigt wurde, erweist sich demnach als offensichtlich unrichtig. Dementspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend ist der Rentenanspruch frei überprüfbar (BGE 140 V 514 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss hat die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherten Person Anspruch auf rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) in dem Sinn, dass vor Urteilserlass grundsätzlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legenheit zur Stellungnahme einzuräumen ist, wenn eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schützt wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts 9C_309/2017 vom 13. Juli 2017 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Eine Gehörsgewährung kann hier unterbleiben, da die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin die Einstellung der Invalidenrente auch auf die Begründung stützte, die Rentenbestätigung vom 30. April 2004 sei zweifellos unrichtig ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesen und die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien erfüllt (vorste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hend E. 2.1). Die Beschwerdeführerin hat sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiezu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beschwerdeweise bereits ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äussert (Urk. 1 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Urteil des hiesigen Gerichts vom 2. September 2015 (Urk. 6/150/1-16) wur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den insbesondere das Gutachten des Medizinischen Zentrums C.___ vom 5. Oktober 2004 (Erwägung 5.2) sowie das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 16. Juni 2014 (Erwägung 5.3) wiedergegeben. Die Sache wurde damals zur ergänzenden medizinischen Abklärung in neuropsychologischer und psychiatrischer Hinsicht zurückgewiesen. Dies wurde damit begründet, dass der von der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin geltend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemachte Revisionsgrund des verbesserten Gesundheitszustandes ohne weitere Abklärungen nicht beurteilt werden könne (Erwägung 6.2 f.). Nun gilt es nach dem zuvor Gesagten (vorstehend E. 3.4) frei zu prüfen, ob die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdegegnerin zu Recht davon ausging, dass ab 30. November 2014 kein in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">validisierender Gesundheitsschaden mehr vorlag.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachtens vom 16. Juni 2014 (Urk. 6/140/2-27) kann dessen Zusammenfassung im Urteil vom 2. September 2016 weitgehend wieder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holt werden (Urk. 6/150/8-10 E. 5.3). Nach Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor (S. 23 Ziff. 5.1). Ohne Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fluss auf die Arbeitsfähigkeit seien eine chronische Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), ein chroni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zerviko</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorakovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie intermittierend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzsyndrom, ein Status nach Entfernung einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Exostose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Calcaneus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> valgus-Kor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rektur rechts zirka 1990, ein Status nach Meniskusopera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion links 2002 sowie ein Verdacht auf ein leichtes Karpaltunnelsyndrom rechts (S. 23 Ziff. 5.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter hielt fest, die Diagnose einer anhaltenden somato</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung könne nicht gestellt werden. Es handle sich auch nicht um eine einfache Schmerzverarbeitungsstörung, da hier eine sonst gute Konsis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenz und Leistungsbereitschaft bestehe. Auch die Diagnose einer Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen könne nicht gestellt werden, da ein deutliches aufmerksamkeitssuchendes Verhalten und eine Entwertung bisheriger Behandlungen nicht bestehen würden. Die affektiven Symptome sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en gegenwärtig nicht genügend ausgeprägt für die zusätzliche Diagnose einer depressiven Störung (S. 13 Mitte). Die Beschwerdeführerin leide aktuell nicht unter deutlichen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen. Sie habe sich während des Untersuchungsgesprächs gut konzentrieren können, die Anam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neseerhebung sei gut möglich gewesen und die Lebensdaten habe sie gut ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben können. Nach eigenen Angaben fahre sie selber kurze Strecken mit dem Auto, was ebenfalls gegen das Vorliegen von deutlichen Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen sprechen würde (S. 14 Ziff. 4.1.7 f.). Aus psychiatri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 13 Ziff. 4.1.5). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf orthopädischer Ebene seien folgende Befunde objektivierbar: Das Gangbild sei mitsamt den geprüften Varianten unauffällig. Bei der Untersuchung der Wirbelsäule zeige sich eine mässig bis deutlich eingeschränkte Beweglichkeit sämtlicher Abschnitte, doch habe der initial vermehrte Finger-Boden-Abstand später durch eine freie Auslenkung im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Langsitz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> relativiert werden können. Und auch die initial hochgradig verminderte Kopfrotation habe sich unter Ablen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frei erwiesen. An den oberen und unteren Extremitäten habe ebenfalls eine freie Beweglichkeit vorgelegen. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin seien während der Anamneseerhebung und der körperlichen Untersuchung et</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">was diffus erfolgt, wobei sie wiederholt auf ihre Vergesslichkeit sowie eine be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonders differenzierte Körperwahrnehmung aufgrund der Ausbildung zur Tanz- und Bewegungstherapeutin verwiesen habe. Trotzdem habe die gesamte aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führliche Prüfung im Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen insgesamt ohne rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Leidensdruck durchgeführt werden können. Die erhebliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwielung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Hand- und Kniebereich beider Seiten sei mit einer längerdauernden körperli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Schonung keinesfalls vereinbar (S. 18 f. Ziff. 4.2.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend könne aus orthopädischer Sicht gesagt werden, dass sich die von der Beschwerdeführerin recht diffus beklagten Beschwerden durch die ob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jektivierbaren Befunde kaum begründen lassen würden. Nachvollziehbar sei ein gewisser Leidensdruck bei Fehlhaltung im Sinne eines Hohl-Rundrückens mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Protraktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Kopf und Schultern, keinesfalls aber die als massiv angege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Beschwerden im Alltag (S. 19 oben). Eine länger andauernde Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für leichte bis mittelschwere Verrichtungen einschliesslich jener im ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Bereich als Kindergärtnerin könne nicht attestiert werden (S. 19 Ziff. 4.2.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der neurologischen Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf eine radikuläre Reiz- beziehungsweise sensomotorische Ausfallsymptomatik ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">funden. Die angegebene diffus ausgebreitete leichte Sensibilitätsverminde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung an der rechten Hand sei nicht weiter einer neurologischen Diagnose zuzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ordnen. Es finde sich lediglich ein leicht positives </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tinel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Phänomen am rechten Handgelenk, was zusammen mit den anamnestischen Angaben hinsichtlich nächtlicher Dysästhesien zu einem leichten Karpaltunnelsyndrom passen könne. Die Beschwerden seien jedoch nicht relevant beeinträchtigend, so dass davon keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten sei. Im Weiteren habe sich bei der klinischen Untersuchung lediglich ein leichtes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendomyopathisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zervikalsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt, wobei diesbezüglich auf die orthopädisch/rheumatolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gische Beurteilung zu verweisen sei. Auffällig bei der Schilderung der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den sei der stark fluktuierende und wechselhafte Verlauf der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den verbunden mit einer ausgeprägten Belastungsintoleranz gewesen (S. 22 Ziff. 4.3.4). Aus neurologischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin weder aktuell noch im Verlauf der letzten Jahre relevant eingeschränkt gewesen (S. 22 Ziff. 4.3.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gesamtgutachterlicher Sicht wurde ausgeführt, die Beschwerdeführerin sei für die bisherige Tätigkeit als Kindergärtnerin wie auch für jede andere körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich leichte bis mittelschwere Erwerbstätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (S. 24 Mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te). Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die ursprüngliche Berentung ausschlaggebende depressive Stö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung sei nicht mehr nachweisbar beziehungsweise remittiert. Die 100%ige Arbeitsfä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit bestehe sicher ab dem Untersuchungsdatum im Januar 2014 (S. 24 Ziff. 6.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 17. Juni 2016 erstattete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psych. A.___ ihr Gutachten zur durchgeführten neuropsychologischen Abklärung (Urk. 6/163/95-105). Sie führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te in ihrer Bewertung aus, die Beschwerdeführerin habe in der testpsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchung eine reduzierte Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neuropsychologischer Sicht ergäben sich aus der Zusammenschau der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haltensbeobachtung, des Testprofils und der Ergebnisse der Symptomvalidie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung Hinweise für nicht-authentische neuropsychologische Störungen. Auch in der aktuellen Untersuchung würden sich zu den Vorbefunden Diskrepanzen zei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Während im 2002 unauffällige Gedächtnisleistungen erhoben worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en, erbringe die Beschwerdeführerin aktuell schwer beeinträchtigte Leistungen auf dem Niveau von Demenzpatienten. Inkonsistente Ergebnisse zu verschiede</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Untersuchungszeitpunkten seien typisch für nicht authentische kognitive Störungen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ergebnisse der aktuellen neuropsychologischen Untersuchung seien insge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samt als nicht valide einzuschätzen und würden auf eine bewusstseinsnahe Selbstlimitierung bei angestrebtem Krankheitsgewinn hinweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit den in den Akten beschriebenen Diagnosen seien die aktuell erhobenen ausgeprägten Minderleistungen nicht zu vereinbaren. Derart reduzierte Leistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen seien auch keinesfalls mit der psychischen Verfassung, Medikation, Schmerzen oder Müdigkeit erklärbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somit könnten aufgrund der erhobenen Testwerte weder Art und Ausmass kog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nitiver Defizite noch Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit aus neuropsycholo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischer Sicht angegeben werden, da aufgrund der verminderten Mitwirkung kein gültiges Testprofil habe erhoben werden können (S. 11). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. Z.___ erstattete am 22. Juni 2016 ein psychiatrisches Gutachten (Urk. 6/163/1-94; unterschriebene letzte Gutachtensseite vgl. Urk. 6/164) unter Berücksichtigung der neuropsychologischen Abklärung von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psych. A.___ (vgl. S. 74 ff. Ziff. 2). Er stellte folgende Diagnosen (S. 92 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. E):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Neurasthenie (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">psychosoziale Probleme mit/bei Problemen in der Beziehung zum Ehepartner (ICD-10 Z63.0) sowie Problemen in Verbindung mit Wohnbedingungen und ökonomischen Verhältnissen (ICD-10 Z59)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Vordergrund der aktuellen Beschwerdesymptomatik der Beschwerdeführerin würden gemäss Ausführungen von Prof. Dr. Z.___ psychosoziale Probleme stehen, insbesondere die Eheproblematik. Ihr Ehemann sei zunehmend abwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">send, da er im Ausland arbeite, und lasse sie mit der Bewältigung der Aufgaben im Haushalt völlig alleine. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage der Fa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">milie sei man zudem auf ihr Einkommen angewiesen, was psychischen Druck auf sie ausübe, wie die Beschwerdeführerin berichtet habe (S. 86 unten). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychopathologisch seien Verzweiflung und Ratlosigkeit bezüglich ihrer Eheproblematik und der fehlenden Hilfestellung im Vordergrund gestanden mit affektiver Inkontinenz. Eigentliche depressive Symptome mit Antriebsstörung, depressiver Grundstimmung und Interessenlosigkeit und Freudunfähigkeit seien nicht gegeben (S. 87 Mitte). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. Z.___ diagnostizierte eine Neurasthenie, da die Symptome mit Kla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen über schnelle Erschöpfbarkeit nach geringsten Anstrengungen, Muskel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen, Reizbarkeit und weiteren Symptomen erfüllt seien. Für die anhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tende somatoforme Schmerzstörung würden das Auftreten (von Schmerzen; Anmerkung Gericht) in Verbindung mit psychosozialen und emotionalen Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren sprechen sowie die Variabilität </span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der subjektiven Schmerzempfin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung durch diese Faktoren. Das somatische Krankheitskonzept, der hohe Schmerzlevel und die geringe Wirksamkeit somatischer Behandlungsansätze würden zudem die Diagnose stützen (S. 87 unten). Bezüglich der im neuropsy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Gutachten von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psych. A.___ beschriebenen reduzierten Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungen der Beschwerdeführerin hätten sich im psychiatrischen Untersuch keine Einschränkungen gezeigt, welche die ausgeprägten Minderleistungen erklären könnten. Schliesslich sei auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorbefundlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten nicht darüber berichtet worden und es seien keine Schädigungen mit/ohne strukturelle Läsio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen beschrieben worden, die geeignet gewesen wären, derart ausgeprägte neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropsychologische Störungen hervorzurufen (S. 88). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infolge der Neurasthenie sei die Beschwerdeführerin in der Durchhaltefähigkeit, der Selbstbehauptungsfähigkeit und in ihrer sozialen Interaktionsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Aus psychiatrischer Sicht sei unter Würdigung der Interaktionen der somatisch-psychischen Störung und unter Ausschluss invaliditätsfremder Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">flüsse von einer mittel- und langfristigen Arbeitsunfähigkeit von 20 bis 30 % in zuletzt ausgeübter und in adaptierter Tätigkeit in Bezug auf ein Vollpensum in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folge der genannten Fähigkeitsstörungen bei einer Neurasthenie auszugehen (S. 90 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krankheitswert besteht, welches die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege </span><span>artis</span><span> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (BGE 130 V 396; 141 V 281 E. 2.1). Eine fach</span><span>ärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleich</span><span>bedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diag</span><span>nose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objekti</span><span>vierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. </span><span>BGE 143 V 409 E. 4.2.1 unter Hin</span><span>weis auf 127 V 294 E. 4b/cc und 139 V 547 E. 5.2</span><span>).</span></p><p><span> </span><span>Gemäss der für somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosoma</span><span>tische Leiden entwickelten Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die tatsächli</span><span>che Arbeits- und Leistungsfähigkeit der versicherten Person grundsätzlich in ei</span><span>nem strukturierten, ergebnisoffenen Beweisverfahren anhand von auf den funk</span><span>tionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren zu ermitteln (BGE 141 V 281). Mit </span><span>BGE 143 V 418 </span><span>hat das Bundesgericht erkannt, dass grundsätzlich sämtliche psychischen </span><span>Erkrankungen</span><span> einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen seien, wobei es je nach Krankheitsbild al</span><span>lenfalls gewisser Anpassungen hinsichtlich der Wertung einzelner Indikatoren bedürfe. Diese Abklärungen enden laut Bundesgericht stets mit der Rechtsfrage, ob und in welchem Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der nach BGE 141 V 281 rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen (E. 7). </span></p><p><span> </span><span>Die</span><span> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span>äusserer</span><span> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Ressour</span><span>cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen </span><span>(BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_2</span><span>60/2017 vom 1. Dezember 2017 E. </span><span>4.2.3). </span><span>Die Anerkennung eines renten</span><span>begründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Aus</span><span>wirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit (nach wie vor) die materiell beweisbe</span><span>lastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus Gründen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verhältnismässigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kann dort von einem strukturierten Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weisverfahren nach BGE 141 V 281 abgesehen werden, wo es nicht nötig oder auch gar nicht geeignet ist. Ob dies zutrifft, beurteilt sich aufgrund der konkre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fallumstände und der jeweiligen Beweisproblematik (BGE 143 V 418 E. 7.1 und 143 V 409 E. 4.5.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit sind ausgehend von den Fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten einerseits und jenen in den Gutachten von Prof. Dr. Z.___ und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psych. A.___ andererseits zu bestimmen. Aufgrund des vorliegenden Wiedererwägungsgrundes und der damit durchzuführenden freien Überprüfung des Rentenanspruches ist ein Vergleich mit dem Gesundheitszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stand im Zeitpunkt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rentenzusprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr nötig. Dementsprechend ist der mit Urteil vom 2. September 2015 noch festgehaltene Mangel der fehlenden neuropsychologischen Abklärung im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Begutachtung (Urk. 6/150 E. 6.2) nicht mehr ausschlaggebend. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten als auch di</span><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e danach erfolgte psychiatrische Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">laufsbegutachtung bei Prof. Dr. Z.___ und das ergänzende neuropsychologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachten erfüllen die genannten Kriterien. Insgesamt wurde der Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand für die strittigen Belange umfassend untersucht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/140/2-27)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berücksichtigt die von der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 8 f. Ziff. 3.1, S. 10 ff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. 4.1.1.2, S. 16 f. Ziff. 4.2.1, S. 20 f. Ziff. 4.3.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde es in Kenntnis der und in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(S. 3 ff. Ziff. 2) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. Das Gutach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit werden ausführlich begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 23 ff. Ziff. 5 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann sind die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Vorwürfe, Prof. Dr. Z.___ habe die Exploration und Anamnese nicht umfassend vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen, sie von Beginn weg angegriffen, unsachlich abgewertet und das Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spräch so gesteuert, dass sie wesentliche Aspekte nicht habe vorbringen können (Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 17), aufgrund der Akten nicht nachvollziehbar. Einerseits machte die Beschwerdeführerin im Nachgang zur Begutachtung vom 22. Juni 2016 gegenüber der Beschwerdegegnerin keinerlei Kritik geltend. Erst im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6/180) äusserte sie die genannte Kri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tik bezüglich Art und Weise, wie sie angeblich von Prof. Dr. Z.___ behandelt worden sei. Sodann liegen dem Gutachten zehn Seiten zu den von der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin dargelegten subjektiven Grundlagen vor (Urk. 6/163/61-71), gefolgt von zweieinhalb Seiten zum erhobenen Psychostatus (Urk. 6/163/72-74). Die Kritik an der vorgenommenen Anamnese und Exploration erweist sich da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit als nicht stichhaltig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter machte die Beschwerdeführerin geltend, das Gutachten von Prof. Dr. Z.___ sowie das neuropsychologische Gutachten seien hinsichtlich der Darlegungen und Schlussfolgerungen nicht nachvollziehbar. Dies insbesondere mangels Vorliegens der entsprechenden Testunterlagen (Urk. 1 S. 6 Ziff. 18 ff.). Diesbezüglich ist mit der Beschwerdegegnerin auf die bundesgerichtliche Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zu verweisen, wonach kein Anspruch auf Herausgabe interner Akten wie schriftliche Aufzeichnungen über Testergebnisse oder andere Hilfsmittel zur Erstellung des Gutachtens besteht (Urteil des Bundesgerichts 8C_466/2017 vom 9. November 2017 E. 4.1.2). Im neuropsychologischen Gutachten (Urk. 6/163/95-105) wurden das aktuelle Leiden und die Anamnese erhoben (S. 2 f., S. 6 f.), die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berücksichtigt (S. 1, S. 3 ff. sowie S. 9 ff.) und das durchgeführte Testverfahren und die dadurch erhobenen Befunde dargelegt (S. 7 f.). Es erfolgte schliesslich eine ausführliche Beurteilung durch die Gutachterin, inwiefern und weshalb die Ergebnisse der formalisierten Beschwerdevalidierung auffällig und in sich nicht konsistent waren (S. 8 f.). Damit legte die Gutachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rin schlüssig und nachvollziehbar dar, dass mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit Hinweise für nicht-authentische neuropsychologische Störungen vorliegen und aufgrund verminderter Mitwirkung der Beschwerdeführerin kein gültiges Testprofil erhoben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden konnte (S. 11). Da das Gutachten den erforderlichen Kriterien (vorstehend E. 5.3.1) entspricht und die Schlussfolgerung schlüssig dargelegt wurde, erscheint vor diesem Hintergrund auch ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der internen Daten der Gutachter (insbesondere der schriftlichen Ausführungen über die Testergebnisse) durch das Gericht nicht angezeigt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter als auch Prof. Dr. Z.___ diagnostizierten eine Schmerzstörung, wobei der psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachter die Beschwerden unter der Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Faktoren (ICD-10 F45.41) kodifizierte. Prof. Dr. Z.___ ordnete die Symptomatik unter ICD-10 F45.4 (anhaltende somatoforme Schmerzstörung) ein. Beide Gutachten kamen nachvollziehbar zum Schluss, dass aus medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht die Schmerzstörung jedenfalls keinen Einfluss auf die Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit hat. Da sowohl dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten wie auch dem Gutachten von Prof. Dr. Z.___ voller Beweiswert zukommt (vgl. vorstehend E. 5.3.2), ist vorlie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gend die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens entbehrlich (vgl. dazu vorstehend E. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen ist gemäss Gutachten von Prof. Dr. Z.___ eine Neurasthenie zu diagnostizieren, welche die Arbeitsfähigkeit um 20 bis 30 % einschränkt (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.4). Aus Gründen der Verhältnismässigkeit ist allerdings auch hier keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorzunehmen, da selbst bei Vorliegen einer 30%igen Arbeitsunfähigkeit kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultieren würde. Die Beschwerdeführerin wäre nämlich nach wie vor als Vollerwerbstätige einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stufen und der Invaliditätsgrad mittels Prozentvergleichs zu ermitteln (vgl. vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist demnach sowohl im Zeitpunkt der Begutachtung beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Februar 2014; vgl. Urk. 6/140/2) als auch im Zeitpunkt der Begutachtung durch Prof. Dr. Z.___ und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dipl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Psych. A.___ (Juni 2016; vgl. Urk. 6/163/1+95) von keinem rentenbegründenden invalidisierenden Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird der Beschwerde gegen eine Verfügung, mit der die Rente revisionsweise aufgehoben wird, die aufschiebende Wirkung entzogen - wie vorliegend in der dem Rückweisungsurteil vom 2. September 2015 zugrundeliegenden Verfügung vom 1. Oktober 2014 geschehen (vgl. Urk. 6/145/2 Mitte) - so dauert dieser Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zug des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suspensiveffekts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur Vornahme weiterer Abklärungen grundsätzlich auch noch für den Zeitraum die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ses Abklärungsverfahrens bis zum Erlass der neuen Verfügung an (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mey</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Reichmuth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Bundesgesetz über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. Auflage 2014, S. 459 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 130). Vorliegend erfolgten seit dem 30. November 2014 und für die Dauer des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungsverfahrens keine Rentenzahlungen mehr (vgl. Urk. 6/174/3 Mitte). Da sich der Gesundheitszustand in der Zeit zwischen der Verfügung vom 1. Oktober 2014 (Urk. 6/145) und jener vom 9. November 2017 (Urk. 2) nicht in anspruchsrelevanter Weise verändert hat, ist nach dem Gesag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die bisherige Rente per 30. November 2014 aufhob. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen ist ebenfalls nicht zu bemängeln, dass die Beschwerdeführerin trotz langjährigem Rentenbezug auf den Weg der Selbsteingliederung verwiesen wurde. Sie war seit August 2006 als Kindergärtnerin teilerwerbstätig, was be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legt, dass keine arbeitsmarktliche Desintegration vorliegt (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_508/2016 vom 21. November 2016 E. 6.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Viktor </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Györffy</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubFonti</p><p></p></div> </div></body></html>