<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6S.96/2007 /rom </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. März 2007 </div> <div class="para">Kassationshof </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Schneider, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Favre, Zünd, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichteintretensverfügung (Betrug etc.), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nichtigkeitsbeschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Zürich, Einzelrichterin, vom 21. Dezember 2006. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bundesgericht zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Am 7. Oktober 2006 erstattete X.________ Anzeige gegen A.________ u.a. wegen Betrugs, ungetreuer Geschäftsbesorgung, Hehlerei, Gläubigerschädigung, falscher Buchführung sowie Urkundenfälschung. Mit Verfügung vom 15. November 2006 trat die Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis, Zweigstelle Dietikon, auf die Anzeige nicht ein. Einen dagegen gerichteten Rekurs wies die Einzelrichterin für Strafsachen am Bezirksgericht Zürich am 21. Dezember 2006 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">X.________ führt eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde beim Bundesgericht mit dem sinngemässen Antrag um Aufhebung der angefochtenen Verfügung. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Bundesgesetz über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ist am 1. Januar 2007 in Kraft getreten. Da die angefochtene Verfügung vorher ergangen ist, richtet sich das Verfahren noch nach bisherigem Verfahrensrecht (<span class="artref">Art. 132 Abs. 1 BGG</span>, e contrario). </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Zur eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde sind nur legitimiert das Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes (OHG), der Strafantragsteller, wenn es um das Strafantragsrecht im Sinne von <span class="artref">Art. 28 ff. StGB</span> als solches geht, sowie der Privatstrafkläger, der nach den Vorschriften des kantonalen Rechts die Anklage allein und ohne Beteiligung des öffentlichen Anklägers geführt hat (<span class="artref"><artref id="CH/312.0/f" type="start"></artref><artref id="CH/312.0/270/g" type="start"></artref><artref id="CH/312.0/270/f" type="start"></artref><artref id="CH/312.0/270/e" type="start"></artref>Art. 270 lit. e, f und g BStP</span><artref id="CH/312.0/270/f" type="end"></artref><artref id="CH/312.0/270/g" type="end"></artref><artref id="CH/312.0/f" type="end"></artref><artref id="CH/312.0/g" type="end"></artref>). Keine dieser Voraussetzungen ist im vorliegenden Fall erfüllt. Auf die Beschwerde kann mangels Legitimation des Beschwerdeführers nicht eingetreten werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ihm ist nicht geholfen, wenn die Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen wird. Zu diesem Rechtsmittel ist ebenfalls nicht jeder Geschädigte legitimiert, sondern nebst dem Opfer nur derjenige, der geltend macht, es seien Verfahrensrechte verletzt worden, die ihm nach dem kantonalen Recht oder unmittelbar aufgrund der Bundesverfassung zustehen und deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=06.03.2007&amp;to_date=25.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F128-I-218%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page218">BGE 128 I 218</a> E. 1.1). Soweit der Beschwerde sinngemäss überhaupt entnommen werden kann, dass es um solche Rechte gehen könnte, genügt die Eingabe den strengen Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span> nicht (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=23&amp;from_date=06.03.2007&amp;to_date=25.03.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-I-492%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page492">BGE 125 I 492</a> E. 1b). </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Bei diesem Verfahrensausgang trägt der Beschwerdeführer die bundesgerichtlichen Kosten (<span class="artref">Art. 278 Abs. 1 BStP</span>; <span class="artref">Art. 156 Abs. 1 OG</span>). </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Bezirksgericht Zürich, Einzelrichterin, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 15. März 2007 </div> <div class="para">Im Namen des Kassationshofes </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>