<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2018.00994</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Curiger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 24. Dezember 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst, Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Soodmattenstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 2, 8134 Adliswil 1</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene X.___ meldete sich am 10. September 2013 (Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1). Diese tätigte erwerbliche sowie medizinische Abklärungen und verneinte mit Verfügung vom 3. Juli 2015 einen Anspruch des Versicherten auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 6/37). Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 3. September 2015 Beschwerde beim hiesigen Sozialversicherungsgericht (Urk. 6/53). Nachdem die IV-Stelle mit Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeantwort vom 13. Oktober 2015 die teilweise Gutheissung der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de im Sinne einer Rückweisung der Sache zur weiteren medizinischen Abklärung beantragt hatte (Urk. 6/54), wies das hiesige Gericht die Sache mit Urteil vom 10. Dezember 2015 an die IV-Stelle zurück, damit diese weitere Abklärungen tätige (Urk. 6/57).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge veranlasste die IV-Stelle die Erstellung eines polydisziplinären Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens bei der Begutachtungsstelle Z.___, welches am 16. Dezember 2016 erstattet wurde (Urk. 6/84). Am 24. April 2017 stellte die IV-Stelle den Gutachtern eine Rückfrage (Urk. 6/87), welche mit Schreiben vom 28. August 2017 beantwortet wurde (Urk. 6/92). Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. Oktober 2018 einen Anspruch des Versicherten auf Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung (Urk. 2 [= 6/108]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrecht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege </span><span>artis</span><span> auf </span><span>die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose vor</span><span>aus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span>hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit</span><span>gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span>Art. </span><span>7 </span><span>Abs. </span><span>2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss BGE 143 V 418 sind grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen, nach BGE 143 V 409 namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach Massgabe von BGE 141 V 281 zu unterziehen (Änderung der Rechtsprechung). Speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere depressive Störungen hielt das Bundesgericht in BGE 143 V 409 – ebenfalls im Sinne einer Praxisänderung – fest, dass eine invalidenversicherungsrechtlich relevante psychische Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung nicht mehr allein mit dem Argument der fehlenden Therapieresistenz auszuschliessen sei (E. 5.1; zur bisherigen Gerichtspraxis vgl. statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.2). Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sind somit auch bei den leichten bis mittelgradigen depressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Störungen systematisierte Indikatoren beachtlich, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) andererseits – erlau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4-3.6 und 4.1). Die Therapierbarkeit ist dabei als Indiz in die ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">samthaft vorzunehmende allseitige Beweiswürdigung miteinzubeziehen (BGE 143 V 409 E. 4.2.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_449/2017 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1). </span></p><p><span> </span><span>Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheit</span><span>lichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüs</span><span>sig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrschein</span><span>lich</span><span>keit nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweis</span><span>belastete versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3).</span></p><p><span> </span><span>Diese Rechtsprechung ist auf alle im Zeitpunkt der Praxisänderung noch nicht erledigten Fälle anzuwenden (Urteil des Bundesgerichts 9C_580/2017 vom 16. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen im Regelfall beachtlichen Standardindikatoren (BGE 143 V 418, 143 V 409, 141 V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">281) hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «funktioneller Schweregrad» (E. 4.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Gesundheitsschädigung» (E. 4.3.1)</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Persönlichkeit» (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen, E. 4.3.2)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «Sozialer Kontext» (E. 4.3.3) </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «Konsistenz» (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen vergleich</span><span>baren Lebensbereichen (E. 4.4.1)</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidens</span><span>druck (E. 4.4.2)</span></p><p><span> </span><span>Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span>5. </span><span>März 2018 E. 7.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span id="VV042"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Dar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">legung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht erwog im Urteil IV.2015.00885 in Sachen der Parteien, die Sache erweise sich aus somatischer Sicht noch nicht als spruchreif, weshalb die Verfügung vom 3. Juni 2015 aufzuheben und die Sache an die IV-Stelle zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuweisen sei, damit diese die erforderlichen Abklärungen vornehme und hernach neu verfüge (Urk. 6/57 S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung der Erwägungen im Rückweisungsurteil des hiesigen Gerichts veranlasste die IV-Stelle in der Folge eine polydisziplinäre medizinische Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bei der Begutachtungsstelle Z.___, welche ihr Gutachten am 16. Dezember 2016 erstattete (Urk. 6/84).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Z.___-Gutachten vom 16. Dezember 2016 wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (Urk. 6/84 S. 55):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cervicovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei mässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unkovertebralarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">protrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> C3/4 und Kompression der Nervenwurzel C4 rechts, mässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteochondrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und schwerer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unkovertebralarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Diskushernie C4/5 und Kompression der Nervenwurzel C5 beidseits, leichter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unkoverte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bralarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und kleiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> C5/6 mit leichter Kompression der Nervenwurzel C6 links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebralsyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei Spondylose L1-S1 ventral, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L4/5 mit leichter Kompression der Nervenwurzeln L5 beidseits sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diskusprotrusion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und mässiger Spondylarthrose L5/S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit mittelgradigen depressiven Epi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">so</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den, gegenwärtig leichte depressive Episode (ICD-10: F 33.1, F33.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im orthopädischen Teilgutachten wurde ausgeführt, der Explorand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> über Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in die rechte Schulter. Das Sitzen sei auf dreissig Minuten und das Laufen auf zwanzig Minuten beschränkt. Das Bücken sowie das Heben und Tragen von Lasten verursache Schmerzen. Seit zwei Jahren leide er überdies auch an lumbalen Schmerzen (Urk. 6/84 S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Barfussgang sei zaghaft, der Zehengang sei nicht möglich. Die Rotation der Halswirbelsäule sei dolent, bei den Dornfortsätzen bestehe keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Myogelose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Musculus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> trapezius sei beidseits druckdolent. Die Elevation der Schulter sei rechts bis 90° und links bis 40° möglich. Die Tests der Supra- und Infraspinatus- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Subscapularissehnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien indolent. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trophik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der oberen und unteren Extremitäten sei unauffällig. Die rohe Kraft der Arme und Beine könne bei ungenügender Mitarbeit des Probanden nicht beurteilt werden (Urk. 6/84 S. 6-7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit klage der Explorand – so die Gutachter weiter - über Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Kopf und in die rechte Schulter sowie über lumbale Schmerzen (Urk. 6/84 S. 10).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das tiefe Bücken sowie das wieder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufrichten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden leicht verlangsamt erfol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Der Zehenspitzen- und der Fersengang seien unauffällig. Es werde ein Spannungsgefühl in den Waden und Kniekehlen angegeben. Die Flexion des Nackens sei unauffällig. Die Extension sei eingeschränkt, die Rotation links und rechts sei bis ungefähr 45° möglich. Die Elevation der Schultern sei beidseits bis 160° möglich, wobei rechts Schmerzen angegeben würden (Urk. 6/84 S. 11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Infolge mässiger Symptomausweitung, Selbstlimitierung und Inkonsistenz seien die Resultate der physischen Tests für die Beurteilung der zumutbaren Belast</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nur teilweise verwertbar. Das Ausmass der demonstrierten physischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen lasse sich mit den objektivierbaren pathologischen Befunden nur zum Teil erklären (Urk. 6/84 S. 12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Arbeitsfähigkeit wurde festgehalten, die angestammte Tätigkeit könne der Versicherte nicht mehr ausüben. Leichte bis mittelschwere Tätigkeiten in selten vorgeneigten Haltungen, ohne Notwendigkeit in die Hocke zu gehen, seien ihm hingegen zu 100 % zumutbar (6/84 S. 13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Teilgutachten wurde festgehalten, der Explorand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über starke Unruhe und Nervosität. Wiederholt empfinde er das Gefühl von innerer Leere. Seine Stimmung sei wechselnd. Immer wieder würden ihn die Kinder kurz aufmuntern, dann empfinde er Lust und Freude. Er sei jedoch am liebsten alleine und zurückgezogen. Er leide auch unter Schlafstörungen. Tagsüber fühle er sich müde. Er sei vermehrt reizbar und aufbrausend gegenüber seiner Frau (Urk. 6/84 S. 30).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Explorand wirke bedrückt, affektiv überwiegend leicht vermindert mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwingend, psychomotorisch etwas unruhig, jedoch nicht angespannt. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fassung, Aufmerksamkeit und Konzentration würden intakt erscheinen. Es fänden sich keine Hinweise für Gedächtnisstörungen. Der Gedankengang sei kohärent, das Denken flüssig und geordnet. Die Motivation und Interessen würden vermin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dert erscheinen. Während der Untersuchung fänden sich keine Hinweise für ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehrte Reizbarkeit, Erregbarkeit oder Anspannung (Urk. 6/84 S. 37).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht wurde festgehalten, in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit sei der Versicherte seit November 2015 zu 70 % arbeitsfähig. In einer angepassten Tätigkeit ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne erhöhten Zeitdruck sowie ohne überdurchschnittliche Dauerbelastung bestehe seit Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (100 % Präsenzzeit, 80 % Leistungsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit). Im Zeitraum vom Februar 2013 bis Oktober 2015 sei von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen (Urk. 6/84 S. 44-45).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im internistischen Teilgutachten wurde festgehalten, zwar liege beim Explo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den eine chronische Niereninsuffizienz im Stadium III vor. Diese sei jedoch asymp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tomatisch und beeinträchtige die Arbeitsfähigkeit nicht. Der Versicherte sei aus internistischer Sicht vollständig arbeitsfähig (Urk. 6/84 S. 50).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Zusammenfassung wurde ausgeführt, aufgrund der somatischen Einschränkungen sei der Versicherte in seiner angestammten Tätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Gipser seit Januar 2015 lediglich noch zu 20 % arbeitsfähig. Für Arbeiten ohne erhöhte emotionale Belastung, ohne Stressbelastung, ohne erforderliche geistige Flexibilität sowie ohne vermehrte Kundenkontakte und überdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Dauerbelastung sei er seit November 2015 zu 80 % arbeitsfähig. Bei den Arbeiten sollte es sich um körperlich leichte, abwechslungsweise sitzende und stehende Tätigkeiten ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und rotierte Körperhaltungen, ohne regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mässiges Heben von Lasten von über 12 kg sowie ohne Heben horizontal über 10 kg und ohne Tragen vorne über 15 kg handeln (Urk. 6/84 S. 56). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten beruht auf sorgfältigen und a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">llseitigen Untersuchungen (Urk. 6/84 S. 6-8, S. 11-21, S. 30-32, S. 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), berücksichtigt die gekla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gten Beschwerden (Urk. 6/84 S. 3-4, S. 10, S. 30-31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und ist in Kenntnis der relevanten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/84 S. 2-3, S. 26-29</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Gutachter haben detaillierte Befunde erhoben und hieraus begründete Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die medizinischen Zustände und Zusammenhänge dargelegt und ihre Schlussfolgerungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbarer Weise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründet. Daher erfüllt das Gutachten formell die recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemässen Anforderungen an beweistaugliche Entscheidungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt vor, es könne nicht auf das Z.___-Gutachten abgestellt werden. Die Gutachter hätten ihm empfohlen, NSR-Schmerzmittel ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmen, was aufgrund seiner chronischen Niereninsuffizienz jedoch kontrain</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diziert sei. Zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten sie angemerkt, es seien keine Infiltrationen vorge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nommen worden. Infiltrationen kämen bei ihm aufgrund der erhöhten Blutungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gefahr jedoch ebenfalls nicht in Frage. Diese Bemerkungen würden zeigen, dass sich die Gutachter nicht genügend mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinandergesetzt hätten, weshalb das Gutachten nicht verwertbar sei (Urk. 1). Auf diese Fehler habe auch die behandelnde Rheumatologin in ihrer Stellungnahme vom 3. September 2017 hingewiesen (Urk. 6/101).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers setzte sich der orthopädische Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achter eingehend mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auseinander. So zitierte er den einschlägigen Bericht der behandelnden Ärztin (Urk. 6/84 S. 3). Seine Bemerkung, es seien keine Infiltrationen vorgenommen werden, steht in Einklang mit den Akten, was die behandelnde Ärztin bestätigte (Urk. 6/101). Die Bemerkung findet sich unter dem Titel «Krankheitsentwicklung» und ist nicht als Empfehlung zu verstehen (Urk. 6/84 S. 4). Betreffend die Empfehlung, anstelle der bisherigen Schmerzmittel sei ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichtsteroidales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Antirheumatikum einzunehmen (Urk. 6/84 S. 23), ist da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rauf hinzuweisen, dass gemäss überzeugender Ausführungen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) nicht von einer absoluten Kontraindikation ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden kann (Urk. 6/105 S. 2). Daher kann auf das Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werden. Weitere Abklärungen erweisen sich damit als nicht notwendig.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits erwähnt, sind gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung grund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich sämtliche psychischen Leiden einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen (vgl. E. 1.3).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der psychiatrische Gutachter nahm diese Prüfung vor und äusserte sich zu den einzelnen Indikatoren. Dabei kam er unter dem beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz zum Schluss, es sei keine gleichmässige Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">baren Lebensumständen erkennbar. So gehe der Beschwerdeführer durchaus ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wissen Aktivitäten nach, wirke kommunikationsfähig und verfüge über ein intak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes familiäres Umfeld. Auch habe er Kontakte mit Bekannten, Freunden und seinen Geschwistern (Urk. 6/84 S. 41-42). Die Ausführungen vermögen zu über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeugen, weshalb lediglich von einer leichtgradigen Einschränkung auszugehen ist. Damit ist mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer ab dem November 2015 in einer angepassten Tätigkeit bei einer Präsenzzeit von 100 % zu 80 % leistungsfähig ist. Für die Zeit vom Februar 2013 bis Oktober 2015 ist hingegen von einer 70%igen Leistungsfähigkeit auszugehen (Urk. 6/84 S. 44).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, er könne seine Restarbeitsfähigkeit nicht verwerten, dies einerseits aufgrund des eingeschränkten Tätigkeitsprofils und andererseits aufgrund des fortgeschrittenen Alters (Urk. 1 S. 3-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="XX209"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbarerweise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erzielbare Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli 2015 E. 2.1 mit Hinweis). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalles ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">handene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen). </span></p><p><span> </span><span>Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbs</span><span>tätig</span><span>keit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)Er</span><span>werbstätigkeit, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuve</span><span>rlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.1; vgl. BGE</span><span> </span><span>138 </span><span>V 457 E. 3.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Beschwerdeführer verblieben ab feststehender Zumutbarkeit der Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit im Dezember 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 138 V 457 E. 3.3) noch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gut fünf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre bis zum Erreichen des AHV-Alters. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu berücksichtigen ist, dass er in einer ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">80 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">% arbeitsfähig ist und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bis 2013 immer im Arbeitsprozess stand.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwar ist er insofern eingeschränkt, als er nur noch körperlich leichte, abwechslungsweise sitzende und stehende Tätigkeiten ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reklinierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und rotierte Körperhaltungen, ohne regelmässiges Heben von Lasten von über 12 kg sowie ohne Heben horizontal über 10 kg und ohne Tragen vorne über 15 kg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die keine emotionale Belastung mit sich bringen,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausüben kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Jedoch ist der Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in seinen kognitiven Funktionen nicht eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus seinen Arbeitszeugnissen geht hervor, dass er über eine rasche Auffassungsgabe verfügt und sich – trotz fehlender in der Schweiz anerkannter Ausbildung – gut und rasch einarbeitete (Urk. 6/13 S. 2). Das spricht für eine vorhandene An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit. Zudem verfügt er über eine gewisse Erfahrung mit beruflichen Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen. So war er in der Vergangenheit nicht nur in verschiedenen Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bieten der Baubranche, sondern auch als Selbständiger erwerbstätig (Urk. 6/13 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Belastungsprofil steht leichten bis mittelschweren Kontroll- und Überwa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsarbeiten nicht entgegen. Im Lichte der rechtsprechungsgemäss relativ hohe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Hürden betreffend die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auch älterer Menschen sowie angesichts der Kasuistik in vergleichbaren Fällen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_910/2015 vom 19. Mai 2016, E. 4.3.2-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 376/05 vom 5. August 2005, E. 4.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) muss im Falle des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers ein invalidenversicherungsrechtlich erheblich erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt verneint werden.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist entscheidend, was die versicherte Person im relevanten Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich erzielen und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Die Ermittlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden erfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss fortgesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Einkommen auszugehen, das vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt wurde (SVR 2008 IV Nr. 35 S. 118 E. 3.2.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Einschätzung der Gutachter bestand zwischen Februar 2013 bis Oktober 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 70 %, die sich ab November 2015 auf 80 % erhöhte (Urk. 6/84 S. 56). Gemäss Art. 88a der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (IVV) ist eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit erst zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Vorliegend sind daher der Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad für die Zeitdauer von Februar 2013 bis Januar 2016 sowie derjenige ab Februar 2016 gesondert zu bestimmen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer bei Eintritt des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens am 2. Februar 2013 (Urk. 6/1 S. 3) ein monatliches Einkommen von Fr. 5'633.15 (inkl. Anteil 13. Monatslohn) erwirtschaftete (Urk. 6/5 S. 3). Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss Angaben des Arbeitgebers hätte er im Jahr 2014 (Ablauf des Wartejahres) ein jährliches Einkommen von Fr. 70'330.-- erzielt (Urk. 6/20 S. 3). Damit ist dem Einkommensvergleich für die Zeit bis Januar 2016 ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in dieser Höhe zugrunde zu legen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkten im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf 2‘2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasstes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 70’932</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">70'330.-- / 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">’220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">’239</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) erzielt hätte (vgl. die auf der Website des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">amtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten“ publizierten Lohnentwicklungsdaten).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die Zeit ab Februar 2016 ist dem Einkommensvergleich daher ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in dieser Höhe zugrunde zu legen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, nament</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praxisgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die standardisierten Brutto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">löhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung der Tabellengruppe A gilt es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgebliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tabellenlohn auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41,7 Stunden aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnitt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Aufgrund die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schnit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (Urteil 9C_846/2014 vom 22. Januar 2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist vorliegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Aufgrund des Tätigkeitprofils, welches dem Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer noch zumutbar ist, ist vom nicht nach Branchen differenzierten standardisierten monatlichen Bruttolohn für männliche Arbeitskräfte an Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">plätzen des niedrigsten Kompetenzniveaus 1 der LSE 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">312</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">—</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen. Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt dies bei einem Beschäftigungsgrad von 70 %, welcher dem Beschwerdeführer nach gutachterlicher Einschätzung bis im Oktober 2015 zumutbar war, ein Bruttoeinkommen von rund Fr. 46'517.-- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">312</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- / 40 x 41,7 x 12 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">x 0,7). Für die Zeit ab Februar 2016 ergibt sich unter Berücksichtigung der Entwicklung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkten im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf 2‘2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">39</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Punkte im Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. die auf der Website des Bundesamtes für Statistik [www.bfs.admin.ch] unter „Statistiken finden“ unter der Rubrik „03 – Arbeit und Erwerb“ und der Unterrubrik „Löhne, Erwerbseinkommen und Arbeitskosten“ publizierten Lohnentwicklungsdaten) bei einem Beschäftigungsgrad von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welcher dem Beschwerdeführer nach der gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achterlichen Beurteilung zumutbar ist, ein Bruttoeinkommen von rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 53’617</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">312</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.-- / 40 x 41,7 x 12 / 2‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">220</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> x 2‘</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">239 x 0,8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer macht geltend, es sei ihm angesichts der gesamten Um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stände ein leidensbedingter Abzug von 25 % zu gewähren (Urk. 1 S. 4). Wie erwähnt, können gesundheitliche Einschränkungen, die – wie vorliegend - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereits in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beurteilung der medizinis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Arbeitsfähigkeit Eingang gefunden haben, nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen. Viel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr müssten weitere persönliche oder berufliche Merkmale vorliegen, welche sich auf die Lohnhöhe negativ auswirken könnten. Das bereits Alter des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers rechtfertigt vorliegend keinen Abzug vom Tabellenlohn, da sich das Alter bei Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) nicht lohnsenkend auswirkt. Hilfsarbeiten werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf dem massge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden ausgeglichenen Stellenmarkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">denn auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sunab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ängig nachgefragt (Urteil des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017 E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Ebenfalls nicht zu berücksichtigen sind Sprachschwierigkeiten, da Hilfs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitstätigkeiten keine guten Kenntnisse der deutschen Sprache erfordern (Urteil des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_777/2015 vom 12. Mai 2016 E. 5.3). Entgegen der Ansicht des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführers rechtfertigt sich vorliegend daher kein Abzug vom Tabellenlohn.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Zeit bis Januar 2016 resultiert b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inem Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 46'517.-- im Vergleich zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 70’330.-- eine Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 23’813</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.--, was einem Invaliditätsgrad von rund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entspricht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Für die Zeit ab Februar 2016 ergibt sich bei einem Invalideneinkommen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 53’617.-- im Vergleich zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von Fr. 70’932.-- eine Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einbusse von Fr. 17'315.--, was einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 24 % entspricht. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist daher abzuweisen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">800.-- festzulegen und ausgangsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu tragen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Fortuna Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span><span id="CURSOR"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCuriger<span> </span><span id="_GoBack"></span></p></div> </div></body></html>