11.Juni 1987 299 Interpellation Reymond zu den letzten Ufern der Erkenntnis vorgedrungen. Er schrieb den Glaubensbrüdern nach Philippi: «Nicht, dass ich es schon ergriffen hätte und zur Vollendung gelangt wäre. Ich jage aber der Erkenntnis nach.» Unsere Kommission stellt Ihnen folgende einstimmigen An- träge: 1. es sei auf das Geschäft einzutreten; 2. es sei dem Bundesbeschluss über einen Verpflichtungs- kredit für die Beteiligung der Schweiz am Europäischen Laboratorium für Synchrotron-Strahlung und am Institut von Laue-Langevin zuzustimmen. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen Le conseil décide sans opposition d'entrer en matière Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1 und 2 Titre et préambule, art. 1 et 2 Angenommen - Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 30 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Nationalrat - Au Conseil national #ST# 85.227 Parlamentarische Initiative. Sozialversicherungsrecht (Zwischenbericht) Initiative parlementaire. Droit des assurances sociales (rapport intermédiaire) Herr Steiner unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Zwischenbericht: 1. Am 5. Juni 1985 beschloss der Ständerat auf Antrag der Kommission, der parlamentarischen Initiative Sozialversi- cherungsrecht von Frau Ständerätin Meier Folge zu geben. Damit beauftragte er die Kommission, eine Vorlage auszuar- beiten und nach Abschluss ihrer Arbeit einen Bericht und Antrag vorzulegen. 2. Die Kommission nahm ihre Arbeit am 28. Oktober 1985 auf und beauftragte den Bundesrat, den von der Schweizeri- schen Gesellschaft für Versicherungsrecht ausgearbeiteten Entwurf zu einem Allgemeinen Teil der Sozialversicherung in die Vernehmlassung zu geben. Das Vernehmlassungsver- fahren wurde am 13. Februar 1986 durch das EDI eröffnet; die Vernehmlassungsfrist endete am 30. Juni 1986. Die Aus- wertung erfolgte im zweiten Semester 1986, und der entsprechende Bericht konnte der Kommission in der Win- tersession 1986 ausgehändigt werden. 3. An ihrer Sitzung vom 28. April 1987 nahm die Kommission ihre Arbeiten wieder auf und führte eine allgemeine Aus- sprache über die Ergebnisse der Vernehmlassung durch. Sie konnte ihre Arbeit noch nicht abschliessen. 4. Gemäss Artikel 21 quater Absatz 5 des Geschäftsverkehrs- gesetzes hat die Kommission Bericht und Antrag innert zwei Jahren zu unterbreiten, ansonsten der Rat die Frist zu ver- längern oder die Initiative abzuschreiben hat. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt daher, die Frist für die Unterbrei- tung ihres Berichtes und Antrages um 2 Jahre zu verlän- gern. Proposition de la commission La commission propose en conséquence d'allonger de deux ans le délai qui lui est imparti pour la présentation d'un rapport accompagné d'une proposition. Steiner, Berichterstatter: Die Kommission hat Ihnen einen schriftlichen Zwischenbericht abgegeben. Auf den verweise ich. Immerhin darf ich zusammenfassend wie folgt die Ange- legenheit in Erinnerung rufen: I.Vor zwei Jahren hat der Ständerat auf Antrag unserer Kommission beschlossen, der parlamentarischen Initiative unserer geschätzten Kollegin, Frau Josi Meier, für einen neuen allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts Folge zu geben. 2. Als Arbeitsgrundlage diente, anstelle der sonst üblichen Botschaft des Bundesrates, ein Entwurf der Schweizeri- schen Gesellschaft für Sozialversicherungsrecht. Diesem Entwurf ist inzwischen eine breite Vernehmlassung mit grossem Echo, allerdings nicht durchwegs positiv zuteil geworden. Damit konnte unsere Kommission ihre Arbeit kürzlich wieder aufnehmen. 3. Mit dieser Orientierung ist indessen unser Gesuch an den Ständerat verbunden, die Frist für Bericht und Antrag der Kommission grundsätzlich zu verlängern, und zwar im Aus- mass von zwei Jahren. Eine solche Verlängerung wird vor- geschrieben in Artikel 21 quater Absatz 5 des Geschäftsver- kehrsgesetzes, sonst müsste das Geschäft nach Ablauf der ersten zwei Jahre seit Ueberweisung abgeschrieben wer- den, was nicht im Interesse der Sache liegen würde. Das Vernehmlassungsverfahren samt Auswertung nahm unge- fähr ein Jahr in Anspruch. 4. Im Namen der einstimmigen Kommission beantrage ich Ihnen somit: a) von diesem Zwischenbericht Kenntnis zu nehmen; b) die Frist für die Kommissionsarbeit um zwei Jahre zu verlängern. Präsident: Ich stelle fest, dass das Wort nicht verlangt wird. Der Kommissionspräsident beantragt Kenntnisnahme vom Bericht und eine Fristverlängerung von zwei Jahren. Wird ein Gegenantrag gestellt? - Das ist nicht der Fall. Angenommen - Adopté #ST# 86.978 Interpellation Reymond Vacherin Mont d'Or. Hygienische Anforderungen Vacherin Mont d'Or et fromages au lait cru. Exigences hygiéniques et microbiologiques Wortlaut der Interpellation vom 1. Dezember 1986 Die Bestimmungen der Verordnung vom 14. September 1981 überdie hygienisch-mikrobiologischen Anforderungen an Lebensmittel, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände sind so gefasst, dass sie faktisch verlangen, die Milch sei vor dem Gerinnen auf 62 bis 65 Grad zu erhitzen. Dieses neue Herstellungsverfahren verändert den Geschmack und die Beschaffenheit des Vacherin Mont d'Or, eines echten, 150 Jahre alten Erzeugnisses aus der Gegend des Waadtländer Juras. Als in diesem Herbst die ersten neuen Käse auf den Markt kamen, waren sogleich die Gastronomen- und Konsumen- tenkreise sowie Personen, denen der Fortbestand dessen am Herzen liegt, was zu unserem kulturellen Erbe gehört, über die Vereinheitlichung und Veränderung des VacherinInterpellation Reymond 300 11 juin 1987 entrüstet. Das neue Verfahren könnte zur Folge haben, dass der Absatz, auf alle Fälle in der Westschweiz und im Aus- land, erheblich beeinträchtigt wird und ausländische Roh- milchprodukte, die nicht unseren hygienischen Normen entsprechen und trotzdem mühelos in die Schweiz gelan- gen, den Schweizer Vacherin verdrängen. Angesichts der Bedeutung dieser Probleme erlaube ich mir, dem Bundesrat folgende Fragen zu stellen: 1. Ist er der Ansicht, dass der unverwechselbare Charakter eines Lebensmittels wie Vacherin Mont d'Or zum kulturellen Erbe der Schweiz gehört und somit nicht durch übertrie- bene hygienische und bakteriologische Normen verfälscht werden soll? 2. Könnteer nicht einer Aenderung der Verordnung vom 14. September 1981 zustimmen und deren Text so fassen, dass bei gewissen aus Rohmilch hergestellten Käsen die Grenz- werte für die Keime Escherichia coli und die nicht krank- heitserregenden Enterobacteriaceae nicht einzuhalten sind? Und zwar unter folgenden zwei Voraussetzungen: einerseits muss der Konsument durch eine angemessene Etikettierung klar darüber informiert werden, dass der Käse aus Rohmilch hergestellt ist; andererseits ist die hygieni- sche Kontrolle der gesamten Produktionskette, vom Gesundheitszustand der Tiere und des Personals bis zu den hygienischen Verhältnissen der Herstellungs- und Reifungs- räume, zu verstärken. Texte de l'interpellation du 1er décembre 1986 Les dispositions de l'ordonnance sur les exigences hygiéni- ques et microbiologiques du 14 septembre 1981 sont telles qu'elles imposent pratiquement la thermisation du lait, lequel doit être chauffé à 62-65 degrés avant le caillage. Ce nouveau mode de fabrication a pour conséquence de modifier le goût et la texture du Vacherin Mont d'Or, authen- tique production du terroir jurassien vaudois, vieille de cent cinquante ans. Dès l'arrivée, cet automne, des premiers vacherins de la saison, les milieux gastronomiques et de consommateurs, ainsi que les personnes soucieuses de la pérennité de ce qui appartient à notre patrimoine culturel, se sont insurgés contre la standardisation et la modification profonde du nouveau produit. Il pourrait en résulter des perturbations considérables dans la commercialisation, en Suisse romande et à l'exportation en tous cas, ainsi qu'une substi- tution inévitable par des produits étrangers au lait cru, qui ne répondent pas à nos normes d'hygiène, mais qui pénè- trent très aisément dans notre pays. Etant donné l'importance de ces problèmes, je prends la liberté de poser au Conseil fédéral les questions suivantes: 1. Considère-t-il que l'authenticité d'un produit alimentaire, tel le Vacherin Mont-d'Or, fait partie du patrimoine culturel du pays et que, de ce fait, elle ne doit pas être souillée à cause de normes hygiéniques et bactériologiques dispro- portionnées? 2. Ne pourrait-il pas admettre de modifier le texte de l'ordon- nance du 14 septembre 1981 en libérant les fromages au lait cru de la contrainte de respecter les valeurs limites pour les germes Escherichia coli et les entérobactériacées qui ne sont pas pathogènes, cela à la condition, en contrepartie, d'une part, qu'un étiquetage adéquat informe clairement le consommateur du caractère de «fromage au lait cru», d'au- tre part, que soit exercée une surveillance hygiénique ren- forcée de toute la chaîne de production, de l'état sanitaire du bétail à celui du personnel et des locaux de fabrication et d'affinage? Mitunterzeichner- Cosignataire: Debétaz (1) M. Reymond: Le vacherin Mont d'Or exporté chez les plus prestigieux restaurateurs de France et présent sur la carte des menus des meilleures tables de chez nous, y compris sur celle souvent considérée comme la meilleure du monde, fait partie des biens culturels vaudois et romand. Sitôt l'au- tomne revenu, cette production de fromage à pâte molle se retrouve traditionnellement et pour l'hiver sur toutes nos tables. Il est même des consommateurs qui s'en délectent au petit déjeuner déjà. Vieux de plus de 150 ans, ce produit laitier traditionnel typique dans sa boîte en sapin de la région jurassienne, révélait jusqu'ici une authenticité de goût, un moelleux de la texture et une originalité de la présentation qui l'ont rendu célèbre. Hélas, ce vrai produit du terroir doit subir aujour- d'hui, du fait de l'ordonnance sur les exigences hygiéniques et microbiologiques du 14 septembre 1981, des modifica- tions de fabrication si fondamentales qu'il en a perdu une bonne partie de son originalité, donc de son attrait. Ce ne sont pas seulement les gastronomes qui s'insurgent, c'est le profond pays, c'est la Fédération romande des consomma- trices, c'est-à-dire tous ceux qui n'ont pas encore perdu, en dépit du modernisme alimentaire et législatif actuel, la notion du goût. Pour satisfaire aux prescriptions en vigueur de l'ordonnance précitée, il est indispensable de thermiser le lait, c'est-à-dire de le chauffer à 62-65 degrés avant le caillage afin de détruire les gènes pathogènes, salmonelles par exemple. Cette thermisation s'accompagne de la nécessité d'ense- mencer de manière renforcée le produit avec des cultures lactiques destinées à acidifier plus rapidement et complète- ment la pâte. Cette acidification s'oppose également au développement de gènes potentiellement dangereux. La nouvelle technique de fabrication permet bien sûr de pro- duire un vacherin qui respecte mieux les valeurs limites mentionnées dans la législation, mais elle provoque, comme je l'ai relevé, un profond mécontentement de la part des consommateurs romands, des gastronomes et restaurateurs réputés tout particulièrement. Pour ces derniers, les qualités de saveur et de consistance du vacherin d'antan ont dimi- nué, voire disparu. Ce qui est en jeu, c'est bien sûr la santé publique d'une part, et liberté de consommer d'autre part, mais c'est aussi la pérennité d'une production traditionnelle économiquement intéressante pour toute une région. En ce qui concerne la santé publique, nous constatons d'abord que la thermisation n'assure une protection qu'à l'égard des germes présents dans le lait de fabrication, mais elle n'exclut pas une contamination ultérieure, salmonelles par exemple, lors du moulage, du sanglage et du transport de la laiterie chez l'affineur. Nous constatons d'autre part que le vacherin Mont d'Or n'est pas seul en cause, d'autres fromages indigènes au lait cru - spécialités artisanales plus répandues en Suisse romande qu'en Suisse alémanique, ainsi que certains fromages importés - spécialités fran- çaises au lait cru, ou fermières - rencontrent les mêmes difficultés et ne peuvent pratiquement jamais remplir les conditions de l'ordonnance sur les exigences hygiéniques et microbiologiques. Nous savons aussi que la difficulté majeure imposée par ce texte réside dans les populations tolérées de germes Escherichia coli et Enterobacteriacae qui sont présents dans la flore intestinale de l'animal et de l'homme. Ces germes ne sont pas en eux-mêmes patho- gènes, ils ne sont que des indicateurs qui permettent de suspecter la présence d'autres germes qui eux sont patho- gènes, en particulier les salmonelles. Une solution à ce problème, qui permettrait d'offrir à des consommateurs avertis et responsables les produits de fabrication artisanale traditionnelle auxquels ils sont attachés consisterait à libérer les fromages au lait cru de la contrainte de respecter les valeurs limites pour les Escheri- chia coli et pour les Enterobacteriacae. Cette solution devrait bien sûr s'accompagner de prescriptions garantis- sant l'information et la sécurité du consommateur, c'est-à- dire d'une part un étiquetage faisant clairement ressortir le caractère de fromage au lait cru, permettant ainsi à l'ache- teur final particulièrement prudent ou sensible aux contami- nants bactériens de s'abstenir, d'autre part une surveillance hygiénique renforcée de toute la chaîne de production, de l'état sanitaire du bétail à celui du personnel et des locaux de fabrication et d'affinage. En agissant de la sorte on rendrait au vacherin Mont d'Or son authenticité d'antan, on responsabiliserait le consom- mateur pour lequel le risque résiduel de maladie est bien11.Juni 1987 301 Postulat Lauber plus faible que celui toléré dans la plupart des autres domaines, produits chimiques et pharmaceutiques, tabac, alcool, etc. Il faut qu'on nous comprenne bien: notre intention n'est pas de mettre en péril la santé de quiconque. Il est cependant des secteurs où la liberté de choix du consommateur, dans le but de satisfaire à son sens du goût le plus développé, exige qu'on le laisse lui-même, pour son plaisir, assumer certains risques. Nombreux d'ailleurs sont les médecins et les chimistes qui prétendent que les exigences légales au sujet des germes sont telles qu'elles vont parfois à fin contraire de la santé publique en rendant exagérément délicat le consommateur. En conclusion, si nous comprenons que la distribution de masse par les grands distributeurs, et la perte de sensibilité gustative qui en résulte, exigent des mesures d'hygiène strictes, nous constatons que, pour ce qui a trait aux fro- mages à base de lait cru et au vacherin Mont d'Or en particulier il est nécessaire, pour des raisons éthiques, cultu- relles et bien sûr économiques, d'ouvrir par des tolérances élargies la possibilité de choix du consommateur en conser- vant des méthodes de fabrication vieilles d'un siècle et demi et qui ont donné au produit fini des caractéristiques de saveur et de texture ancrées dans la mémoire collective. Déjà notre beurre suisse est parfait, transparent, sans la moindre tache. Il est si parfait qu'il est sans goût, sans véritable intérêt gustatif, c'est un beurre calviniste. Avec le vacherin Mont d'Or, nous craignons que la standardisation et la massification exigées par une législation trop sévère et surtout différente de celle de l'étranger conduisent à la mévente, en tout cas à l'exportation et en Suisse romande, et au remplacement par des produits concurrents importés qui ne demandent qu'à envahir notre marché. Pour le vache- rin, nous avons le sentiment très profond que la poursuite du même perfectionnisme calviniste conduira à une immense perte pour le consommateur, peut-être aussi pour le producteur et pour la culture d'un pays qui doit aussi se laisser pénétrer et se faire connaître par l'authenticité de ses spécialités gastronomiques. Je remercie infiniment le Conseil fédéral de me faire part de ses sentiments au sujet des questions soulevées ainsi que de la manière dont il envisage de remédier à la situation décrite. M. Cotti, conseiller fédéral: Le Conseil fédéral partage sans réserve les observations de M. Reymond. Dans un pays où la culture fromagère traditionnelle est très élevée, le vacherin Mont d'Or s'insère comme une qualité tout à fait noble et digne. Il bénéficie d'une grande estime et il est générale- ment apprécié. On peut dire qu'il fait partie, non seulement de l'art et de la culture agricoles, mais aussi de la gastrono- mie du pays. Je pense qu'il est inutile de prononcer d'autres mots pour attester l'estime dont ce produit jouit aussi auprès du Conseil fédéral. Le problème se rapporte à la réglementation concernant la production des produits laitiers et des fromages en particu- lier. La fabrication de fromages à pâte molle à partir de lait cru implique - cela est unanimement admis - des exigences très élevées de la qualité du lait de vache utilisé, quant à l'hygiène à observer lors de la traite des vaches et du traitement du lait, ainsi que dans les soins apportés au fromage durant sa maturation. Les mesures techniques d'hygiène sont nécessaires pour renforcer les mécanismes biologiques de régulation et d'action des ferments lactiques. Tout manquement à l'hygiène peut avoir de fâcheuses conséquences sur la fermentation du lait ou la maturation du fromage et risque de faire proliférer des gènes patho- gènes ou toxicogènes dans le fromage et à sa surface. Les denrées alimentaires ne doivent donc contenir aucune subs- tance ou micro-organisme en quantité pouvant présenter un risque pour la santé. S'appuyant sur des études scientifi- ques et épidémiologiques, le département fédéral de l'inté- rieur a fixé des valeurs limites concernant les germes dange- reux pour la santé de l'homme dans l'ordonnance citée dans votre interpellation du 14 septembre 1981 concernant les exigences hygiéniques et microbiologiques relatives aux denrées alimentaires et objets usuels. Lorsque les valeurs- limites sont dépassées dans une denrée alimentaire, de quelle nature et provenance qu'elle soit, le consommateur court un risque élevé de contracter une maladie. Comme le risque lié aux germes est calculé sur la base de la dose minimale pouvant provoquer une maladie, l'hygiène n'est pas divisible. Par conséquent, de l'avis du Conseil fédéral, cette dose minimale est indispensable. Je ne peux tout de même pas partager l'affirmation de M. Reymond selon laquelle il faut laisser aux consomma- teurs un certain risque pourvu qu'il l'assume de manière libre. Et j'imagine que si un cas de maladie se vérifiait, le Conseil fédéral devrait s'expliquer pour des risques peut- être graves encourus par le consommateur. Naturellement, le vacherin Mont d'Or reste en principe un fromage à base de lait cru. La thermisation du lait n'est pas obligatoire. On peut donc imaginer que, sur la base de quelques aménage- ments des procédés d'élaboration, on puisse peut-être éviter cette thermisation sans violer les dispositions normatives de cette ordonnance fondées simplement sur les intérêts de la santé publique. Aucune prescription non plus n'interdit un étiquetage indiquant clairement l'emploi de lait cru. Le Con- seil fédéral est le premier à préconiser la mise en place d'un contrôle d'hygiène renforcé et global. Ce serait le seul moyen d'obtenir un produit irréprochable sur le plan de l'hygiène et de la santé. Et je pourrais dire, Monsieur Rey- mond, qu'il serait catholique. En revanche je ne partage pas l'opinion selon laquelle il faudrait dire o felix culpa pour justifier des conséquences qui pourraient être réellement fâcheuses. Präsident: Ich stelle fest, dass die Diskussion nicht bean- tragt wird. Infolgedessen nehmen wir von der Antwort des Bundesrates Kenntnis. Ich bitte aber Herrn Reymond, sich dazu zu äussern, ob er sich befriedigt erklären kann oder nicht. M. Reymond: Je remercie infiniment Monsieur Cotti de la qualité de sa réponse et, surtout de la sensibilité qu'il a manifestée au début de son exposé, nous montrant qu'il avait une très grande culture culinaire lui aussi. Je me déclare partiellement satisfait de la réponse étant entendu que, si la thermisation n'est pas obligatoire, elle est rendue indispensable par les normes de l'ordonnance dans la situation actuelle. #ST# 87.315 Postulat Lauber Schweizerisches Lawinenbulletin. Telefonnummer Bulletin suisse des avalanches. Numéro de téléphone Wortlaut des Postulates vom 4. März 1987 Der Bundesrat wird eingeladen, das Nötige zu veranlassen, damit für die Verbreitung des Schweizerischen Lawinenbul- letins des Eidgenössischen Instituts für Schnee- und Lawi- nenforschung Weissfluhjoch-Davos (EISLF) eine besondere dreistellige Telefonnummer zur Verfügung gestellt wird. Weil die PTT-Betriebe die sich daraus ergebenden Mehrko- sten nicht als allgemeine Dienstleistung an die Abonnemen- ten übernehmen können, soll der notwendige Betrag für die Abgeltung der gemeinwirtschaftlichen Kosten jährlich im Budget des EISLF als Aufwand für die Erfüllung der Informa- tionspflicht des Institutes gemäss der Verordnung vom 8. Juni 1980 vorgesehen werden.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Reymond Vacherin Mont d'Or. Hygienische Anforderungen Interpellation Reymond Vacherin Mont d'Or et fromages au lait cru. Exigences hygiéniques et microbiologiques In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1987 Année Anno Band II Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Ständerat Conseil Conseil des Etats Consiglio Consiglio degli Stati Sitzung 07 Séance Seduta Geschäftsnummer 86.978 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 11.06.1987 - 08:00 Date Data Seite 299-301 Page Pagina Ref. No 20 015 645 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.