A bteilung IV D -4694/2007 gar/m am {T 0/2} U rteil vom 17. Juli 2007 M itw irkung: R ichter R obert G alliker, H ans Schürch, W alter Lang G erichtsschreiber M artin M aeder A._______, geboren (...), N igeria, (...), vertreten durch Klausfranz R üst-H ehli, c/o R echtsberatungsstelle für Asyl Suchende St. G allen / Appenzell, (...), Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 3. Juli 2007 i. S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N (...) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer sein H eim atland gem äss eigenen Angaben am Abend des 19. M ai 2007 über den Flughafen von (...) verliess und nach der Landung der M aschine in einer ihm nicht bekannten Stadt unter Vorw eisung eines vom Fluchthelfer zur Verfü- gung gestellten "Büchleins" m it seinem N am en und seinem Bild die G renzkontrolle passierte, dass er am 20. M ai 2007 im Em pfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) des BFM in Vallorbe erschien und um Asyl nachsuchte, dass er keine Ausw eispapiere vorlegte, w orauf er gleichentags m it einem Inform ations- blatt, dessen Inhalt er m it seiner U nterschrift verstanden zu haben bestätigte, zur H erausgabe von allenfalls andersw o aufbew ahrten Identitätsdokum enten innerhalb von 48 Stunden aufgefordert w urde, dass er vom BFM in das TZ Altstätten verlegt und dort am 7. Juni 2007 zunächst sum - m arisch zum R eisew eg befragt und anschliessend einlässlich zu seinen Asylgründen angehört w urde, dass er dabei die rubrizierten Angaben zu seiner Person m achte und zu deren Bestäti- gung einen Studentenausw eis der "(...) U niversity of Science and Technology", ein Zeugnis derselben U niversität vom 28. N ovem ber 2006 bezüglich der beiden ersten Sem ester sow ie einen M itgliederausw eis der O rganisation "(...)" zu den Akten reichte, dass er auf die Frage nach dem Besitz eines R eisepasses und einer Identitätskarte er- klärte, er habe niem als einen R eisepass besessen und könne seine Identitätskarte, die er selbst beantragt und auf regulärem W eg an einem ihm entfallenen D atum ausgestellt bekom m en habe, deshalb nicht abgeben, w eil er diese zu H ause bei seiner M utter zu- rückgelassen habe, dass er bei der Erhebung seiner Personalien ausführte, er gehöre der Volksgruppe der Igbo an, sei Katholike und stam m e aus einem D orf nam ens (...) im Bundesstaat (...), dass er als Begründung für sein Asylgesuch geltend m achte, Angehörige der R ebellen- gruppe (...) trachteten nach seinem Leben, w eil er eine unter D ruck abgegebene Zusi- cherung, Studenten für einen Angriff auf Einrichtungen eines Erdölkonzerns am 1. M ai 2007 zu m obilisieren, nicht eingehalten und stattdessen die "(...)" eingeschaltet habe, dass er seit dem Jahre 2005 Sekretär einer Stundentenvereinigung im Bezirk ("Local G ovem m ent Area") (...) gew esen sei und daneben seit O ktober 2006 als Koordinator des "(...)" auf einen G ew altverzicht aufseiten der verschiedenen R ebellenfraktionen im N iger-D elta, zu denen auch die (...) gehöre, hinzuw irken versucht habe, dass sich dieses U nterfangen als anspruchsvoll erw iesen habe und er von der (...) sogleich des Verrats bezichtigt w orden sei, als er an einem Anlass zur Beschaffung von Spendengeldern für eine Bibliothek am 25. M ärz 2007 unter anderem auch den G ou- verneur des Bundesstaats (...) sow ie den Kandidaten der People's D em ocratic Party (PD P) für das G ouverneursam t eingeladen habe und deren jew eilige Stellvertreter auch tatsächlich erschienen seien, dass Vertreter der (...) ihn auf den 29. April 2007 zu sich bestellt und ihm m itgeteilt hätten, er solle seine Loyalität zu ihnen bew eisen, indem er für den 1. M ai 2007 Studen-3 ten für einen Angriff auf die Anlage der Firm a "(...)" m obilisiere, dass er verängstigt zugesagt habe, nachdem ihm gedroht w orden sei, er w erde im W ei- gerungsfall eine Lektion erteilt bekom m en, die er sein Leben lang nicht vergessen w er- de, dass er die Sache einem Angehörigen der "(...)" erzählt habe, die für die Sicherheit im G ebiet der Erdölanlagen zuständig sei, dass M ilitante der (...), unabhängig von seinem M itw irken am 1. M ai 2007, die Anlage von "(...)" hätten stürm en w ollen, das M ilitär sie jedoch überw ältigt habe, w obei zw ei von ihnen von Kugeln tödlich getroffen w orden seien, dass in der folgenden N acht Leute der (...) in sein H aus eingedrungen seien, er jedoch rechtzeitig durch das Fenster habe entkom m en können, dass die (...)-Leute seine M utter zu Boden gestossen und ihr beim W eggehen gesagt hätten, sie solle sich nicht bem ühen, er sei schon ein toter M ann, dass er am Abend des folgenden Tages für kurze Zeit an sein D om izil zurückgekehrt sei, w o ihm seine Schw ester auf O rder der M utter geraten habe, zu seinem O nkel nach (...) zu gehen, dass sein O nkel ihn bei sich aufgenom m en und, nachdem er sich von ihm seine schw ie- rige Lage habe schildern lassen, ihm seine U nterstützung zugesichert habe, dass er am 4. M ai 2007 den N achtbus nach (...) genom m en habe und bei seiner Ankunft vom C hauffeur eines Freundes seines O nkels abgeholt w orden sei, dass der Freund seines O nkels ihm U nterkunft gew ährt habe und ihm beim Verlassen den Landes behilflich gew esen sei, indem er ihn auf seiner R eise begleitet und ihm bei den Kontrollen auf den Flughäfen jew eils ein "Büchlein" m it seiner Foto in die H and ge- drückt habe, dass das BFM m it Verfügung vom 3. Juli 2007 - eröffnet am gleichen Tag - in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass das BFM zur Begründung des N ichteintretens auf das Asylgesuch zusam m enfas- send festhielt, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben und keine entschuldbaren G ründe dafür glaubhaft gem acht, er erfülle zudem die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht, und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses seien in seinem Fall aufgrund der Akten- lage nicht erforderlich, dass der Beschw erdeführer am 10. Juli 2007 (D atum der Telefax-Ü berm ittlung, Post- stem pel: 11. Juli 2007) durch seinen R echtsvertreter beim Bundesverw altungsgericht eine Beschw erde einreichen und darin beantragen liess, es sei der N ichteintretensent- scheid des BFM vom 3. Juli 2007 aufzuheben und die Vorinstanz anzuw eisen, das ordentliche Asylverfahren durchzuführen, dass er daneben in verfahrensrechtlicher H insicht um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege ersuchen liess,4 dass die vorinstanzlichen Akten am 12. Juli 2007 beim Bundesverw altungsgericht ein- trafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesver- w altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass die vorliegend zu beurteilende Beschw erde sich gegen eine Verfügung richtet, laut deren D ispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs), dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, m it denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG ), die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht einge- treten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurück- zuw eisen ist (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurs- kom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretenstatbestand von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG , auf w elchen sich die hier angefochtene Verfü- gung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkundige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von Art. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurtei- len hat (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), w eshalb insow eit bei dagegen erhobe- nen Beschw erden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgenstand bildet (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurteilungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss Art. 44 AsylG in Verbindung m it Art. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auch m ateriell zur Sache zu äussern hatte, dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a 5 AsylG sow ie Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen er- gibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w er- den kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass vorliegend die N ichtabgabe von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden nach Ein- reichung des Asylgesuches sachverhaltsm ässig klar erstellt ist, dass die vom Beschw erdeführer im EVZ abgegebenen D okum ente (Studentenausw eis der "(...) U niversity of Science and Technology", Zeugnis derselben U niversität vom 28. N ovem ber 2006 bezüglich der beiden ersten Sem ester, M itgliederausw eis der O rganisation "[...]") eine einw andfreie Feststellung der Identität (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 4-6) nicht erlauben, dass es sich durchw egs um D okum ente handelt, die nicht prim är zum Zw ecke des Iden- titätsnachw eises ausgestellt w orden sind, sondern in erster Linie Eigenschaften und Leistungen im Bereich der Ausbildung und politischen Tätigkeit bestätigen sollen, w es- halb sich dam it eine zw eifelsfreie Identifikation nicht vornehm en lässt, zum al nicht si- chergestellt ist, ob ihrer Ausstellung eine genaue Ü berprüfung der Identität vorausge- gangen ist, dass der Beschw erdeführer keine entschuldbaren G ründe (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3.2, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.) für die N ichtabgabe eines bew eistauglichen Identitätsdokum ents in- nerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des Asylgesuchs nam haft zu m achen verm ag, dass seine Version, w onach er sich nicht m ehr an das Ausstellungsdatum der von ihm selber auf gehörigem W eg beschafften Identitätskarte erinnern könne (vgl. A1/8, S. 3), w enig glaubhaft anm utet, dass zudem angesichts der U m stände, unter denen er sein H aus m itten in der N acht fluchtartig verlassen haben w ill (vgl. A5/12, S. 4 und 6), sow ie der bloss eine Viertelstun- de dauernden zw ischenzeitlichen R ückkehr am nächsten Tag (vgl. A5/12, S. 6 f.) nicht nachvollzogen w erden kann, w arum der Beschw erdeführer ausgerechnet die hier abge-6 geben D okum ente hätte m itführen sollen, seine Identitätskarte hingegen gerade nicht, dass er sich ausgesprochen vage, teilnahm slos und unverbindlich ausdrückte, als es den R eisew eg und insbesondere die Abläufe bei den Kontrollen auf dem Flughafen zu beschreiben galt (vgl. A1/8, S. 5; A5/12, S. 8 f.), dass sich seine angeblich fehlenden Kenntnisse hinsichtlich der durchreisten Ö rtlich- keiten, der Fluggesellschaft und der korrekten Bezeichnung des von ihm auf den Flug- häfen vorgezeigten "Büchleins" schlechterdings nicht m it dem für sich beanspruchten Bildungsw eg vereinbaren lässt, dass begründeter Anlass zur Annahm e besteht, der Beschw erdeführer enthalte die D o- kum ente, die ihm das Passieren der G renzkontrollen auf den Flughäfen erm öglicht ha- ben, den schw eizerischen Behörden bew usst vor, dass die in der Beschw erde erw ähnten angeblichen Bem ühungen um Erhalt einer Fax- kopie von der Identitätskarte beziehungsw eise nachträglich auch des O riginals zu keiner anderen Betrachtungsw eise führen, dass auch bei N achreichung rechtsgenüglicher Identitätspapiere der vom BFM ange- w endete N ichteintretenstatbestand nach w ie vor als erfüllt zu erachten w äre, da die ge- setzliche Frist zur Einreichung entsprechender Identitätsdokum ente längst verstrichen ist (vgl. zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -2279/2007 vom 11. Juli 2007 E. 7.1, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 110), dass der Beschw erdeführer som it nicht glaubhaft darzulegen verm ag, er sei durch nicht selbst zu verantw ortende U m stände an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert w orden (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann in seinem Fall die Aktenlage nach der D irektanhörung vom 7. Juni 2007 derm assen klar präsentierte, dass unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeu- tige Schluss gezogen w erden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht, und ebenso offensichtlich stünden einem Vollzug seiner W egw eisung keine H in- dernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass das BFM in der Entscheidbegründung zu R echt ausführt, den Vorbringen kom m e offensichtlich keine Asylrelevanz (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.4 und 5.6.6) zu, dass diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die zutreffenden Er- w ägungen in der angefochtenen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 109 Abs. 3 BG G ), dass die hiervor erw ähnten Asylgründe selbst für den Fall, sie entsprächen in allen w e- sentlichen Punkten der W ahrheit, offensichtlich nicht geeignet sind, dem Beschw erde- führer zur Flüchtlingseigenschaft zu verhelfen, dass im Zentrum der Asylbegründung des Beschw erdeführers dessen Befürchtung steht, von Vertretern der R ebellenbew egung (...) um gebracht zu w erden, dass es sich hierbei um Ü bergriffe nichtstaatlicher Akteure handeln w ürde, vor w elchen der Beschw erdeführer jedoch in seinem H eim atland hinreichend geschützt w äre,7 dass die nigerianische R egierung die (...) für eine Tarnorganisation des organisierten Verbrechens hält und diese m it Sonderheiten der Arm ee und Polizei w ie insbesondere der Joint M ilitary Task Force (JTF) rigoros bekäm pft (O peration "R estore H ope"), dass der Beschw erdeführer dies insow eit selber bestätigt, als er geltend m acht, nach seiner M eldung an die "(...)" habe das M ilitär die R ebellen der (...) an der U m setzung ihres Vorhabens, am 1. M ai 2007 eine Erdölanlage zu stürm en, m it W affengew alt zu hindern verm ocht, dass aufgrund dessen im Falle des Beschw erdeführers von der Existenz einer w irksa- m en Schutz-Infrastruktur ausgegangen w erden darf, dass w eder objektive noch subjektive G ründe gegen eine Inanspruchnahm e dieses Schutzes durch den Beschw erdeführer zu erkennen sind (vgl. EM AR K 2006 N r. 18 E. 10.3.2. S. 203), dass der Beschw erdeführer nach eigenen Angaben die Behörden seines H eim atstaates niem als um Schutz gegen Ü bergriffe der (...) auf seine Person ersucht hat (vgl. A5/12, S. 8), w eshalb er nicht pauschal einw enden kann, diesfalls setze er sich der G efahr w eiterer R acheakte aus, dass die nicht w eiter differenzierte Einschätzung in der Beschw erde, w onach der nige- rianische Staat w eder finanziell noch personell oder logistisch in der Lage sei, in allen Staaten dem G esetz zum D urchbruch zu verhelfen oder auch nur w irksam en Schutz vor G ew altdelinquenz zu bieten, nichts daran zu ändern verm ag, dass der Beschw erde- führer aufgrund der U m stände des Einzelfalls offenkundig in seinem H eim atland Schutz vor nichtstaatlicher Verfolgung finden kann, dass im Ü brigen für die Annahm e eines ausreichenden Schutzes im H eim atland nicht eine faktische G arantie des Schutzgew ährers für langfristigen individuellen Schutz des von nichtstaatlicher Verfolgung Bedrohten vorausgesetzt ist (vgl. EM AR K 2006 N r. 18 E. 10.3.2. S. 203), dass som it aufgrund der Aktenlage nach der Anhörung vom 7. Juni 2007 das N ichtbe- stehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich auch noch aus den nachfol- genden Erw ägungen zum Vollzug der W egw eisung ergibt - das Fehlen von W egw ei- sungsvollzugshindernissen andererseits gleicherm assen offensichtlich w aren, dass keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM habe, um zu sei- ner so lautenden Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vornehm en oder zusätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üs- sen (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss Art. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichtein- treten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (Art. 32 Bst. a der Asylver- ordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw erdeführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht,8 dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers ins H eim atland unter Berück- sichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (Art. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], Art. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von Art. 5 Abs. 1 AsylG sow ie Art. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da offensichtlich keine M enschenrechtsverletzungen drohen und ebenso offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass in Berücksichtigung der G esuchsbegründung insbesondere das Bestehen einer tatsächlichen G efahr, auf den Beschw erdeführer könnte durch Zivilpersonen aus dem U m feld der (...) in Art. 3 EM R K zuw iderlaufender W eise psychischer oder physischer Zw ang ausgeübt w erden, klar zu verneinen ist, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation in N igeria kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung her- leiten lässt, dass in den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Beschw erdeführer w ür- de im Falle einer R ückführung als Folge der in N igeria herrschenden allgem einen Si- cherheitslage einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass in den Akten ebenso w enig darauf hindeutet, der Beschw erdeführer geriete im Fal- le der R ückkehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass er keine gesundheitlichen Problem e geltend m acht und gem äss eigenen Angaben auf eine w eit überdurchschnittliche Schulbildung vertrauen darf, w eshalb davon auszu- gehen ist, er bringe alle Voraussetzungen m it, um in seiner H eim at w ieder Fuss zu fas- sen und aus eigenen Kräften ein Auskom m en zu finden, dass vor diesem H intergrund der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nicht als unzum utbar im Sinne von Art. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach N igeria auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenste- hen könnten, dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu be- stätigen ist, dass die angefochtene Verfügung w eder Bundesrecht verletzt noch unangem essen ist und darin der rechtserhebliche Sachverhalt richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass aus den soeben dargelegten G ründen den Beschw erdebegehren keine ernsthaften 9 Erfolgsaussichten beschieden w aren, w eshalb das gleichzeitig eingereichte G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege unabhängig von der Frage der prozessua- len Bedürftigkeit des Beschw erdeführers abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . Art. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Ent- schädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.-, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter des Beschw erdeführers, 2 Expl. (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Abteilung Aufenthalt und R ückkehrförderung, zu den Akten (R ef.-N r. N [...]) - das (...) des Kantons (...) D er R ichter: D er G erichtsschreiber: R obert G alliker M artin M aeder Versand am :