<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2020.00236</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=220533&amp;W10_KEY=13013481&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2020.00236</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.08.2020</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Widerruf der Niederlassungsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Widerruf der Niederlassungsbewilligung wegen Schuldenwirtschaft [Der aus Nordmazedonien stammende Beschwerdeführer kam im Alter von 16 Jahren in die Schweiz. Wegen Straffälligkeit wurde er 2007 erstmals ausländerrechtlich verwarnt. Eine zweite Verwarnung wegen Schuldenwirtschaft erfolgte 2017. Die Verschuldung nahm auch nach der zweiten Verwarnung weiter zu] Dass der Beschwerdeführer selbst nach der zweiten Verwarnung vom Juli 2017 weiterhin enorme Schulden anhäufte und sich nicht um eine Sanierung seiner finanziellen Situation kümmerte, belegt die Mutwilligkeit der Verschuldung. Damit hat er den Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG gesetzt (E. 3.6.1). Neben der Verschuldung fällt auch seine Straffälligkeit negativ ins Gewicht (E. 3.6.2). In Anbetracht aller Umstände erweist sich der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers als verhältnismässig. Da der Beschwerdeführer bereits zweimal verwarnt wurde und er dennoch weiterhin straffällig wurde und Schulden anhäufte, wäre eine (weitere) Verwarnung nicht sachgerecht (E. 4.4). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULDENWIRTSCHAFT">SCHULDENWIRTSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STRAFFÃLLIGKEIT">STRAFFÃLLIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT">VERHÃLTNISMÃSSIGKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIDERRUF DER NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG">WIDERRUF DER NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 63 Abs. I lit. b AIG</span><br/><span class="gerade">Art. 96 Abs. II AIG</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 EMRK</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=48150" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2020.00236</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">26. August 2020</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Elisabeth Trachsel, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiberin Corinna Bigler. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>A, vertreten durch RA B, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrer, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Widerruf der Niederlassungsbewilligung,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A, geboren â¦ 1984 und StaatsangehÃ¶riger von Nordmazedonien, reiste am 2. September 2001 im Alter von 16 Jahren unter dem Namen C in die Schweiz ein und erhielt in der Folge eine Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton D zum Verbleib bei seinen Eltern. Am â¦ 2004 heiratete er die kosovarische StaatsangehÃ¶rige E, welche am 17. September 2004 in die Schweiz einreiste. Am 6. Juli 2007 zog A in den Kanton ZÃ¼rich, woraufhin ihm der Kantonswechsel bewilligt und am 29. Oktober 2008 die Niederlassungsbewilligung fÃ¼r den Kanton ZÃ¼rich erteilt wurde, zuletzt befristet bis am 19. Oktober 2020. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ZÃ¼rich-Sihl vom 9. Oktober 2008 wurde er der groben Verletzung von Verkehrsregeln schuldig gesprochen und mit einer Geldstrafe von 20 TagessÃ¤tzen zu Fr. 70.- bedingt, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren, und einer Busse von Fr. 800.- verurteilt. Aufgrund dieser Verurteilung wurde er mit VerfÃ¼gung vom 14. November 2008 erstmals auslÃ¤nderrechtlich verwarnt. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>Mit Beschluss des Innenministeriums der Republik Mazedonien vom 14. Oktober 2009 wurde die Ãnderung des Familiennamens von C auf den Namen A genehmigt. Mit Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 2. MÃ¤rz 2010 wurde die kinderlos gebliebene Ehe zwischen A und E geschieden. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Am 26. Mai 2010 heiratete A die mazedonische StaatsangehÃ¶rige F, welche im Rahmen der Familiennachzugsbestimmungen eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Ehegatten erhielt. Die Ehe wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Dielsdorf vom 31. Oktober 2014 gerichtlich getrennt. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>D. </b>A arbeitet in der Schweiz vorwiegend im ..., zuerst als Angestellter, anschliessend versuchte er es mit einer eigenen Unternehmung. So grÃ¼ndete er im April 2009 die G GmbH und im Januar 2011 die H AG, Ã¼ber welche beide innerhalb von zwei Jahren der Konkurs erÃ¶ffnet wurde. Zwischen 2008 und 2013 erlitt er drei ArbeitsunfÃ¤lle, aufgrund deren er jeweils Ã¼ber lÃ¤ngere Zeit arbeitsunfÃ¤hig war. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>E. </b>Per Oktober/November 2018 hatte A offene Schulden im Umfang von rund Fr. 230'000.-. <span>Mit VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 25. Juli 2017 wurde A aufgrund der NichterfÃ¼llung seiner Ã¶ffentlich- oder privatrechtlichen Verpflichtungen auslÃ¤nderrechtlich verwarnt und es wurde ihm der Widerruf bzw. die NichtverlÃ¤ngerung der Niederlassungsbewilligung in Aussicht gestellt, sollte er seinen finanziellen Verpflichtungen weiterhin nicht nachkommen. A holte die eingeschriebene VerfÃ¼gung innerhalb der Abholfrist nicht ab. Diese wurde ihm am 17. und am 29. August 2017 erneut zugestellt. </span></p> <p class="Sachverhalt2"><b>F. </b>A erwirkte zwischen 2006 und MÃ¤rz 2019 sechs Strafbefehle wegen VerstÃ¶ssen gegen das Strassenverkehrsgesetz mit denen er insgesamt mit Geldstrafen von 175 TagessÃ¤tzen und Bussen von Fr. 1'260.- bestraft wurde. Zudem wurde er mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 18. Dezember 2013 der mehrfachen TÃ¤uschung der BehÃ¶rden, der mehrfachen FÃ¶rderung der rechtswidrigen Ein-/Ausreise oder des rechtswidrigen Aufenthalts sowie der mehrfachen BeschÃ¤ftigung von AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤ndern ohne Bewilligung zu einer Geldstrafe von 120 TagessÃ¤tzen zu je Fr. 100.- sowie einer Busse von Fr. 3'000.- verurteilt. Die Probezeit wurde am 20. Januar 2015 von der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland um ein Jahr verlÃ¤ngert und am 30. November 2016 wurde der bedingt gewÃ¤hrte Strafvollzug widerrufen. ZusÃ¤tzlich ergingen gegen ihn zwischen Juli 2013 und Februar 2018 vorwiegend wegen VerstÃ¶ssen gegen das Strassenverkehrsgesetz 24 Straf- bzw. Bussenentscheide. </p> <p class="Sachverhalt2">Mit VerfÃ¼gung vom 29. Oktober 2019 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung von A, wies ihn aus der Schweiz weg und setzte ihm Frist zum Verlassen der Schweiz bis zum 29. Januar 2020. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt1">Den gegen die VerfÃ¼gung vom 29. Oktober 2019 erhobenen Rekurs wies die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 21. Februar 2020 ab und setzte A eine neue Frist zum Verlassen der Schweiz bis am 25. Mai 2020. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 17. April 2020 liess A (nachfolgend: der BeschwerdefÃ¼hrer) dem Verwaltungsgericht beantragen, es seien der Rekursentscheid Nr. 09 vom 21. Februar 2020 sowie die VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 29. Oktober 2019 vollumfÃ¤nglich aufzuheben. Es sei vom Widerruf der Niederlassungsbewilligung sowie von der Wegweisung des BeschwerdefÃ¼hrers abzusehen und die Niederlassungsbewilligung zu verlÃ¤ngern. Eventualiter sei die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu prÃ¼fen und die Wegweisung aufzuheben; unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Staats. In prozessualer Hinsicht beantragte der BeschwerdefÃ¼hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewÃ¤hren und in der Person von RechtsanwÃ¤ltin B eine unentgeltliche RechtsbeistÃ¤ndin zu bestellen. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 14. Mai 2020 wies der AbteilungsprÃ¤sident das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und forderte den BeschwerdefÃ¼hrer auf, die Kosten des Verfahrens durch einen Vorschuss von Fr. 2'070.- innerhalb von 20 Tagen sicherzustellen. Der BeschwerdefÃ¼hrer leistete den Vorschuss innert erstreckter Frist. </p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die Rekursabteilung der Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung verzichtete, liess sich das Migrationsamt nicht vernehmen.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 23. Juni 2020 ersuchte das Verwaltungsgericht den BeschwerdefÃ¼hrer um Zustellung eines aktuellen Betreibungsregisterauszugs. Der BeschwerdefÃ¼hrer reichte eine solchen zusammen mit seinem neuen Arbeitsvertrag und Lohnabrechnungen innert Frist ein. </p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung1">Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]).</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer rÃ¼gt, die Vorinstanz sei auf diverse relevante Vorbringen in der Rekursschrift nicht eingegangen. Dadurch sei die Vorinstanz ihrer BegrÃ¼ndungspflicht nicht nachgekommen und habe seinen Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r verletzt. Werde die Sache nicht an die Beschwerdegegnerin zurÃ¼ckgewiesen, habe sich die Beschwerdeinstanz mit den vorgebrachten Argumenten auseinanderzusetzen. Als Beweisofferte wird auf die Rekursschrift vom 2. Dezember 2019 verwiesen. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>GemÃ¤ss § 54 Abs. 1 VRG muss die Beschwerdeschrift einen Antrag und dessen BegrÃ¼ndung enthalten. Vorliegend kann der Beschwerde nicht entnommen werden, auf welche Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers die Vorinstanz nicht eingegangen sein soll; die "diversen relevanten Vorbringen" werden nicht nÃ¤her konkretisiert. Das Verwaltungsgericht ist nicht gehalten, die als Beweisofferte pauschal angegebene gesamte Rekursschrift mit dem vorinstanzlichen Entscheid zu vergleichen, um damit zu eruieren, welche Vorbringen aus Sicht des BeschwerdefÃ¼hrers von der Vorinstanz nicht behandelt worden sein sollen. Mangels BegrÃ¼ndung der GehÃ¶rsverletzung ist diese nicht weiter zu prÃ¼fen. </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b><span>Der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung richtet sich nach dem AuslÃ¤nder- und Integrationsgesetz vom 16. Dezember 2005 (AIG), soweit keine anderen Bestimmungen des Bundesrechts oder von der Schweiz abgeschlossene vÃ¶lkerrechtliche VertrÃ¤ge zur Anwendung kommen (Art. 2 Abs. 1 AIG). </span>In Bezug auf das anwendbare Recht ist in WiderrufsfÃ¤llen auf den Zeitpunkt abzustellen, an dem die betroffene Person von der Einleitung eines diesbezÃ¼glichen Verfahrens Kenntnis erhalten hat (BGr, 11. November 2010, 2C_445/2010, E. 2; VGr, 19. Dezember 2018, VB.2018.00653, E. 2.1). Da das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers mit VerfÃ¼gung vom 29. Oktober 2019 entzogen hat, ist vorliegend die ab 1. Januar 2019 geltende Gesetzesfassung des AIG massgebend. </p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Nach Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG, auf den sich die Vorinstanz in Bezug auf den BeschwerdefÃ¼hrer gestÃ¼tzt hat, kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn die auslÃ¤ndische Person in schwerwiegender Weise gegen die Ã¶ffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen oder diese gefÃ¤hrdet hat. <span>GemÃ¤ss Art. 77a Abs. 1 lit. b VZAE (vormals Art. 80 Abs. 1 lit. b VZAE) ist dies unter anderem bei mutwilliger NichterfÃ¼llung Ã¶ffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Verpflichtungen im Sinn einer mutwilligen bzw. vorwerfbaren Schuldenwirtschaft anzunehmen. </span>Mutwillig ist die Verschuldung, wenn sie selbst verschuldet wurde und qualifiziert vorwerfbar ist (BGr, 16. Januar 2019, 2C_138/2018, E. 2.2 auch zum Folgenden). Davon ist nicht leichthin auszugehen. <span>Der Beweis der Mutwilligkeit obliegt der MigrationsbehÃ¶rde (BGr, 26. Februar 2020, 2C_928/2019, E. 3.1). </span>Wurde bereits eine auslÃ¤nderrechtliche Verwarnung (Art. 96 Abs. 2 AIG) ausgesprochen, ist entscheidend, ob die auslÃ¤ndische Person danach weiterhin mutwillig Schulden gemacht hat. Dabei ist zu berÃ¼cksichtigen, dass wer einem betreibungsrechtlichen Verwertungsverfahren, insbesondere der LohnpfÃ¤ndung, unterliegt, zum Vornherein keine MÃ¶glichkeit hat, ausserhalb des Betreibungsverfahrens Schulden zu tilgen. Das fÃ¼hrt in solchen FÃ¤llen dazu, dass im Vergleich zu frÃ¼her weitere Betreibungen hinzukommen kÃ¶nnen oder der betriebene Betrag angewachsen sein kann, ohne dass allein deswegen Mutwilligkeit vorliegt. Von entscheidender Bedeutung ist, welche Anstrengungen zur Sanierung unternommen worden sind. Positiv ist etwa zu wÃ¼rdigen, wenn vorbestandene Schulden abgebaut worden sind. Ein Widerruf ist dagegen zulÃ¤ssig, wenn in vorwerfbarer Weise weitere Schulden angehÃ¤uft worden sind (vgl. BGr, 25. Juni 2018, 2C_658/2017, E. 3.1). </p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b><span>Die Vorinstanz begrÃ¼ndet den Widerruf der Niederlassungsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers damit, dass dieser mit seiner Verschuldung den Widerrufsgrund der mutwilligen NichterfÃ¼llung von Ã¶ffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtungen gemÃ¤ss Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG gesetzt habe. Die Verschuldung habe seit der auslÃ¤nderrechtlichen Verwarnung erheblich zugenommen. BemÃ¼hungen um Schuldensanierung seien nicht bzw. kaum ersichtlich. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.4 </b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer bestreitet das Vorliegen des Widerrufsgrunds, da die Ãufnung der Schulden nicht mutwillig erfolgt sei. Ein namhafter Betrag der Betreibungen stamme aus der Zeit, als er die beiden Unternehmen gefÃ¼hrt habe und aufgrund des Arbeitsunfalles sowie der psychischen Leiden arbeitsunfÃ¤hig gewesen sei. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.5 </b>Aus den Akten ergibt sich folgendes Bild:</p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.1 </b>Der BeschwerdefÃ¼hrer lebt seit September 2001 in der Schweiz und seit Juli 2007 im Kanton ZÃ¼rich. Zwischen 2004 und 2008 war er bei verschiedenen Arbeitgebern, vorwiegend in der Baubranche, angestellt. Die ArbeitsverhÃ¤ltnisse waren meist von sehr kurzer Dauer. Mit der ... AG befand er sich zwischen dem 8. Mai 2008 und 16. Mai 2008 in einem temporÃ¤ren ArbeitsverhÃ¤ltnis, welches, wie aus dem Arbeitszeugnis hervorgeht, aufgrund eines Berufsunfalls beendet wurde. Zufolge Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers war er nach dieser Entlassung acht Monate arbeitslos. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.2 </b>Daraufhin grÃ¼ndete der BeschwerdefÃ¼hrer am 30. April 2009 die G GmbH, bei welcher er als Gesellschafter und GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer mit Einzelunterschrift tÃ¤tig war. Am 6. April 2010 erlitt er einen Arbeitsunfall und war danach wÃ¤hrend lÃ¤ngerer Zeit zu 100 % krankgeschrieben. GemÃ¤ss dem vom BeschwerdefÃ¼hrer eingereichten Gutachten des K-Spitals war er vom 5. Juli bis 21. Juli 2010 im Epilepsie-Zentrum hospitalisiert. Es wurde ihm eine dissoziativ-somatoforme Entwicklung mit anfallsweise auftretenden SchwÃ¤chegefÃ¼hlen, Muskelzittern und chronischen Kopfschmerzen diagnostiziert. Die festgestellte psychiatrische Erkrankung sei behandelbar und begrÃ¼nde keine anhaltende EinschrÃ¤nkung der ArbeitsfÃ¤higkeit. Zwischen dem 30. September und dem 5. Oktober 2010 war er zudem in der psychiatrischen Klinik L hospitalisiert. Kurze Zeit nach seinen Spitalaufenthalten, am 5. Januar 2011, wurde Ã¼ber die G GmbH der Konkurs erÃ¶ffnet und sodann mangels Aktiven eingestellt. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.3 </b>Am 27. Januar 2011 grÃ¼ndete der BeschwerdefÃ¼hrer zusammen mit seiner damaligen Ehefrau die H AG (spÃ¤ter: M AG). Wie bereits die G GmbH bezweckt die H AG die Herstellung, Installation, Vermietung und Vertrieb von sowie Handel mit â¦; das Erbringen von Dienstleistungen im Baugewerbe. Am 20. MÃ¤rz 2013 wurde auch Ã¼ber die H AG der Konkurs erÃ¶ffnet und daraufhin mangels Aktiven eingestellt. Zwischen Juni 2013 und Mai 2014 arbeitete der BeschwerdefÃ¼hrer als â¦ bei der â¦ GmbH. Am 2. Oktober 2013 hatte der BeschwerdefÃ¼hrer erneut einen Unfall, wovon er sich eine Verstauchung und ein BÃ¤nderriss am Fuss zuzog und erneut wÃ¤hrend lÃ¤ngerer Zeit krankgeschrieben war. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.4 </b>Von Mitte November bis Ende Dezember 2014 war der BeschwerdefÃ¼hrer bei der â¦ AG beschÃ¤ftigt, welche das ArbeitsverhÃ¤ltnis aus betriebsbedingten GrÃ¼nden auflÃ¶sen musste. Aus den Akten geht hervor, dass der BeschwerdefÃ¼hrer zwischen Juli 2015 und Januar 2016 Arbeitslosentaggelder bezog, welche teilweise gepfÃ¤ndet wurden. Ab dem 1. Juli 2016 war der BeschwerdefÃ¼hrer bei der â¦ AG als â¦ angestellt. Von Januar bis MÃ¤rz 2017 war er fÃ¼r die â¦ AG und danach bis Ende Dezember 2017 fÃ¼r die â¦ AG tÃ¤tig. Im MÃ¤rz 2018 arbeitete er fÃ¼r die â¦ GmbH. Zwischen April 2018 und November 2019 war er erneut arbeitslos und bezog Arbeitslosentaggelder. Im November 2019 trat er eine neue Stelle bei der â¦ GmbH in â¦ an. Seit MÃ¤rz 2020 ist er fÃ¼r die â¦ GmbH tÃ¤tig; zuerst in einem Teilzeitpensum und seit Mai 2020 in einem Vollzeitpensum mit einem Monatslohn von Fr. 4'600.-. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.5.5 </b>Seine Verschuldung entwickelte sich wie folgt: GemÃ¤ss dem Ã¤ltesten bei den Akten liegenden Betreibungsregisterauszug der Gemeinde N vom 17. Mai 2010, wo er vom 6. Juli 2007 bis am 12. Juni 2012 wohnte, wurden gegen den BeschwerdefÃ¼hrer im Jahr 2008 Betreibungen in HÃ¶he von Fr. 455.-, im Jahr 2009 solche von Fr. 25'622.85 und im Jahr 2010 solche von Fr. 5'068.40 eingeleitet. Die Beschwerdegegnerin sowie die Vorinstanz gingen per MÃ¤rz bzw. Mai 2017 <span>-</span> d.<span> </span>h. kurz vor der zweiten Verwarnung <span>-</span> von einer Verschuldung von Fr. 165'173.21 aus und berÃ¼cksichtigten dazu die BetreibungsregisterauszÃ¼ge der BetreibungsÃ¤mter O, P, Q (alle vom 28. MÃ¤rz 2017) sowie R (vom 16. Mai 2017). Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts weisen diese BetreibungsregisterauszÃ¼ge jedoch eine Gesamtverschuldung von Fr. 231'886.- aus (11 Betreibungen Ã¼ber Fr. 15'191.25 und 41 Verlustscheine Ã¼ber Fr. 216'694.61). Welche Auffassung zutrifft, kann offenbleiben, da beide BetrÃ¤ge eine hohe Verschuldung ausweisen und die HÃ¶he der nach der Verwarnung eingegangenen Neuverschuldung entscheidender ist als die absolute HÃ¶he der Verschuldung. </p> <p class="Erwgung3"> Im Oktober 2018, d.<span> </span>h. ein gutes Jahr nach der Verwarnung, erhÃ¶hte sich die Gesamtverschuldung auf Fr. 264'080.56. Diese setzt sich wie folgt zusammen: </p> <p class="Sachverhalt2">-<span> </span><span>Betreibungsamts R1: 3 Betreibungen im Umfang von Fr. 2'862.05 und 18 Verlustscheine in HÃ¶he von Fr. 58'848.56 (gemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug vom 18. Oktober 2018)</span></p> <p class="Sachverhalt2">-<span> </span>Betreibungsamt O: eine Betreibung im Umfang von Fr. 2'660.25 und 15 Verlustscheine in HÃ¶he von Fr. 136'849.60 (gemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug vom 29. Oktober 2018)</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Betreibungsamt P: 1 Betreibung im Umfang von Fr. 260.- und 7 Verlustscheine in HÃ¶he von Fr. 15'981.30 (gemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug vom 9. November 2018)</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Betreibungsamt Q: 4 Betreibungen im Umfang von Fr. 19'546.25 und 1 Verlustschein im HÃ¶he von Fr. 5'015.15 (gemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug vom 9. November 2018)</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Betreibungsamt R2: 7 Betreibungen im Umfang von Fr. 12'738.70 (gemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug vom 9. November 2018)</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Betreibungsamt W: 6 Betreibungen im Umfang von Fr. 9'318.70 (gemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug vom 9. November 2018)</p> <p class="Urteilstext">Die Summe der in den sechs Betreibungsregistern ausgewiesenen Schulden ergibt Fr. 264'080.56. Die Vorinstanz ist aufgrund der doppelten BerÃ¼cksichtigung eines Verlustscheins der Versicherung S Ã¼ber rund Fr. 28'000.- von einer Verschuldung von Fr. 236'000.- ausgegangen. Da die Verlustscheine der Versicherung S vor der Verwarnung eingetragen wurden, reduziert sich auch die Gesamtverschuldung vor der Verwarnung entsprechend um rund Fr. 28'000.-. Der BeschwerdefÃ¼hrer vertritt die Ansicht, die Verschuldung habe per Oktober 2018 Fr. 233'000.- betragen. Entscheidender als die genaue HÃ¶he der Gesamtverschuldung ist wie bereits ausgefÃ¼hrt die Zunahme der Verschuldung nach der Verwarnung vom 25. Juli 2017. GemÃ¤ss Betreibungsregisterauszug R vom 8. November 2018 wurden nach dem 25. Juli 2017 Betreibungen in HÃ¶he von Fr. 3'511.30 eingeleitet, in W solche im Betrag von Fr. 9'315.70 sowie in Q solche von Fr. 16'451.45. Dies ergibt eine gesamthafte Neuverschuldung von Fr. 29'350.45. Sollte die V SA die in W betriebene Forderung Ã¼ber Fr. 7'733.50 acht Monate spÃ¤ter beim Betreibungsamt Q nochmals geltend gemacht haben, wÃ¼rde sich die Neuverschuldung auf Fr. 21'616.95 reduzieren. GemÃ¤ss dem aktuellsten Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamts Q vom 8. Juli 2020, wo der BeschwerdefÃ¼hrer seit dem 6. September 2018 wohnt, wurden seither neue Schulden in HÃ¶he von Fr. 68'891.70 eingetragen. Auch wenn es sich beim Verlustschein der T AG Ã¼ber Fr. 24'299.05 um die bereits beim Betreibungsamt O von der RechtsvorgÃ¤ngerin U AG eingegebene Forderung handelt, resultiert dennoch eine Neuverschuldung von rund Fr. 45'000.- </p> <p class="Erwgung2"><b>3.6 </b> </p> <p class="Erwgung3"><b>3.6.1 </b>Die Akten bestÃ¤tigen, dass der BeschwerdefÃ¼hrer erstmals im Jahr 2009, als er seine erste Unternehmung gegrÃ¼ndet hatte, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachgekommen war. Dass die Verschuldung in den Folgejahren weiter anstieg, ist wohl auch auf den Arbeitsunfall vom 6. April 2010 und die daraus folgende ArbeitsunfÃ¤higkeit des BeschwerdefÃ¼hrers zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Dass sich die Neuverschuldung zwischen FrÃ¼hling 2017 und Herbst 2018 â nach der zweiten Verwarnung vom 25. Juli 2017 â um mehr als Fr. 20'000.- erhÃ¶hte und seit September 2018 an seinem neuen Wohnort in Q weiter Schulden von rund Fr. 70'000.- hinzugekommen sind, kann jedoch weder mit den Konkursen der Unternehmen noch mit den ArbeitsunfÃ¤llen erklÃ¤rt werden. Auch die Tatsache, dass der jÃ¼ngste Betreibungsregisterauszug in den Jahren 2019 und 2020 neue Betreibungen aufweist, spricht dafÃ¼r, dass der BeschwerdefÃ¼hrer seine finanzielle Situation noch immer nicht im Griff hat und sich eine positive Entwicklung nicht abzeichnet. Bis auf die wenigen Tilgungen durch PfÃ¤ndung seines Lohns und seiner Arbeitslosentaggelder sind sodann keine BemÃ¼hungen ersichtlich, die bestehenden Schulden abbauen zu wollen. Auch Raten- oder Teilzahlungen mit GlÃ¤ubigern werden keine geltend gemacht. Dass der BeschwerdefÃ¼hrer selbst nach der zweiten Verwarnung vom Juli 2017 weiterhin hohe Schulden anhÃ¤ufte und sich nicht um eine Sanierung seiner finanziellen Situation kÃ¼mmerte, belegt die Mutwilligkeit der Verschuldung. Damit hat er den Widerrufsgrund gemÃ¤ss Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG gesetzt. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.6.2 </b>Neben der Verschuldung fÃ¤llt auch seine StraffÃ¤lligkeit negativ ins Gewicht. So ergingen gegen ihn zwischen 2006 und MÃ¤rz 2019 sieben Strafbefehle, mit denen er insgesamt mit Geldstrafen von 295 TagessÃ¤tzen und Bussen von Fr. 4'260.- bestraft wurde. Hinzu kommen zwischen Juli 2013 und Februar 2018 24 Straf- bzw. Bussenentscheide vorwiegend wegen VerstÃ¶ssen gegen das Strassenverkehrsgesetz. Aufgrund seiner StraffÃ¤lligkeit wurde er bereits mit VerfÃ¼gung des Migrationsamts vom 14. November 2008 verwarnt und am 7. MÃ¤rz 2014 sowie am 29. April 2015 erneut darauf hingewiesen, dass der Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung geprÃ¼ft werde, sollte er erneut strafrechtlich verurteilt werden, die Ã¶ffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz und im Ausland gefÃ¤hrden oder zu anderen Klagen Anlass geben. Selbst wenn alleine wegen der Verschuldung der Tatbestand von Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG (noch) nicht als erfÃ¼llt betrachtet wÃ¼rde, wÃ¤re der Widerrufstatbestand <span>von </span>Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG<span> aufgrund der Kombination der Verschuldung und der andauernden StraffÃ¤lligkeit gegeben (vgl. BGr, 31. Januar 2020, 2C_58/2019, E. 5.1.2). </span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Zu prÃ¼fen ist, ob der angeordnete Widerruf der Niederlassungsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist. <span>Bei der PrÃ¼fung der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung sind die persÃ¶nlichen VerhÃ¤ltnisse des BeschwerdefÃ¼hrers in Betracht zu ziehen. Als entgegenstehende private Interessen kÃ¶nnen etwa eine lange Anwesenheitsdauer in der Schweiz, die familiÃ¤re Situation bzw. die BeziehungsverhÃ¤ltnisse, die Arbeitssituation, die Integration, die finanzielle Lage, Sprachkenntnisse oder die bei einer RÃ¼ckkehr in das Heimatland drohenden Nachteile ins Gewicht fallen.</span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Das Ã¶ffentliche Interesse am Widerruf der Bewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers ist durch das Vorliegen eines gesetzlichen Widerrufsgrundes ausgewiesen. Dass keine schwerwiegenden strafrechtlichen Verurteilungen betreffend den BeschwerdefÃ¼hrer vorliegen, vermag das Ã¶ffentliche Interesse an seiner Entfernung und Fernhaltung nicht entscheidend zu relativieren. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b><span>Der heute 35-jÃ¤hrige BeschwerdefÃ¼hrer ist mit 16 Jahren, d.</span><span> </span><span>h. vor 19 Jahren, in die Schweiz eingereist. Seine Mutter und seine Halbschwester mit zwei Kindern leben in der Schweiz. Wie der BeschwerdefÃ¼hrer zu Recht geltend macht, kann gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bei einer rechtmÃ¤ssigen Aufenthaltsdauer von rund zehn Jahren regelmÃ¤ssig davon ausgegangen werden, "dass die sozialen Beziehungen in diesem Land so eng geworden sind, dass es fÃ¼r eine Aufenthaltsbeendigung besonderer GrÃ¼nde bedarf; im Einzelfall kann es sich freilich anders verhalten und die Integration zu wÃ¼nschen Ã¼brig lassen" (BGE 144 I 266 E. 3.9).</span> <span>Wie die nachfolgenden AusfÃ¼hrungen zeigen, kann trotz seiner langen Anwesenheit nicht von einer guten Integration und Verwurzelung in der Schweiz die Rede sein. Seit 2009 kommt er seinen finanziellen Verpflichtungen unzureichend nach, was zu einer erheblichen Verschuldung gefÃ¼hrt hat. </span>Dass er MÃ¼he hat, sich wirtschaftlich zu integrieren, zeigt auch der stÃ¤ndige Stellenwechsel bzw. die hohe Anzahl an verschiedenen Arbeitsstellen, die der BeschwerdefÃ¼hrer in den letzten zehn Jahren innehatte, die meisten nur fÃ¼r wenige Monate ausÃ¼ben konnte und zwischendurch immer wieder arbeitslos war. <span>Soweit aus den Akten ersichtlich, verfÃ¼gt der BeschwerdefÃ¼hrer auch nicht Ã¼ber eine Ausbildung wie beispielsweise einen Lehrabschluss. </span>Negativ fÃ¤llt zudem ins Gewicht, dass zwei auslÃ¤nderrechtliche Verwarnungen den BeschwerdefÃ¼hrer nicht zu einer VerhaltensÃ¤nderung bewegen konnten<span>. </span>Zugutezuhalten ist ihm jedoch, dass er nie Sozialhilfe bezog. <span>Eine erfolgreiche wirtschaftliche Integration kann ihm jedoch nicht attestiert werden. </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b><span>In sozialer Hinsicht kann bereits aufgrund seiner StraffÃ¤lligkeit nicht von einer guten Integration die Rede sein. Abgesehen von seiner Mutter und seiner Halbschwester und deren beiden Kinder werden keine Beziehungen in der Schweiz geltend gemacht. Zu prÃ¼fen ist, ob die geltend gemachte Beziehung zu den zwei Kindern seiner Halbschwester dazu fÃ¼hrt, dass eine Aufenthaltsbeendigung vor dem Hintergrund des Familienlebens im Sinn von Art. 8 Abs. 1 ERMK unverhÃ¤ltnismÃ¤ssig wÃ¤re. Unter dem Aspekt des <i>Familienlebens</i> ist Art. 8 Abs. 1 EMRK berÃ¼hrt, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme eine nahe, echte und tatsÃ¤chlich gelebte familiÃ¤re Beziehung einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeintrÃ¤chtigt, ohne dass es dieser ohne Weiteres mÃ¶glich bzw. zumutbar wÃ¤re, ihr Familienleben andernorts zu pflegen (BGE 144 I 266 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). In den Anwendungsbereich von Art. 8 Abs. 1 EMRK fÃ¤llt in erster Linie die Kernfamilie, das heisst die Gemeinschaft der Ehegatten mit ihren gemeinsamen minderjÃ¤hrigen Kindern (BGE 127 II 60 E. 1d/aa). Andere familiÃ¤re Beziehungen, namentlich diejenigen zwischen Eltern und erwachsenen Kindern, stehen nur ausnahmsweise unter dem Schutz von Art. 8 Abs. 1 EMRK nÃ¤mlich dann, wenn ein besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis besteht (BGr, 19. November 2018, 2C_417/2018, E. 6.1). Der BeschwerdefÃ¼hrer macht diesbezÃ¼glich geltend, seine Halbschwester sei alleinerziehend und auf seine UnterstÃ¼tzung angewiesen. Sie und ihre beiden Kinder hÃ¤tten sehr unter der hÃ¤uslichen Gewalt des Vaters und Ehemannes gelitten. Die beiden Kinder hÃ¤tten das Vertrauen zu MÃ¤nnern verloren, in der Anwesenheit des Onkels wÃ¼rden sie jedoch richtig aufblÃ¼hen. FÃ¼r die Entwicklung der beiden sei es entscheidend, dass sie den BeschwerdefÃ¼hrer weiterhin als Bezugsperson behalten kÃ¶nnten. Diese AusfÃ¼hrungen legen zwar nahe, dass der BeschwerdefÃ¼hrer ein gutes VerhÃ¤ltnis zu den Kindern seiner Halbschwester pflegt, sie reichen indes nicht aus, ein besonderes AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis, welches zu einer Person ausserhalb der Kernfamilie verlangt wird, zu begrÃ¼nden. So kann ein finanzielles AbhÃ¤ngigkeitsverhÃ¤ltnis bereits aufgrund der finanziellen Situation des BeschwerdefÃ¼hrers ausgeschlossen werden. Zwar macht seine Halbschwester in ihrem Schreiben geltend, der BeschwerdefÃ¼hrer sei immer fÃ¼r sie und ihre Kinder da. Es wird jedoch in keinerlei Hinsicht dargelegt, geschweige denn belegt, inwiefern der BeschwerdefÃ¼hrer seine Schwester mit den beiden Kindern unterstÃ¼tzt. Dies vermag keine besonders enge Beziehung zu begrÃ¼nden. Die Beziehung des BeschwerdefÃ¼hrers steht damit nicht unter dem Schutz von Art. 8 Abs. 1 EMRK. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b><span>FÃ¼r eine Wiedereingliederung in Nordmazedonien sind weder in wirtschaftlicher noch sozialer Hinsicht unÃ¼berwindbare Hindernisse ersichtlich. Der BeschwerdefÃ¼hrer lebte dort bis zu seinem 16. Lebensjahr und besuchte dort noch wÃ¤hrend zwei Jahren das Gymnasium. Seinen Angaben zufolge ist Albanisch seine Muttersprache. Des Weiteren ergeht aus den Akten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer in den letzten Jahren mehrfach in Nordmazedonien war. Es ist vor diesem Hintergrund davon auszugehen, dass er nach wie vor mit den Gepflogenheiten seines Heimatlandes vertraut ist. Zudem kann den Akten entnommen werden, dass er in Nordmazedonien Freunde hat, die ihn in der Schweiz besucht haben. Es ist ihm daher zuzumuten, in Nordmazedonien seinen Freundeskreis weiter auszubauen, was ihm die Wiedereingliederung in seiner Heimat erleichtern wird. Auch in beruflicher Hinsicht sollte ihm eine Wiedereingliederung mÃ¶glich sein, kann er doch die in der Baubranche erlernten FÃ¤higkeiten auch in Nordmazedonien einsetzen. </span>Der Kontakt zwischen ihm, seiner Mutter, Halbschwester und den beiden Kindern kann telefonisch und elektronisch sowie durch Ferienbesuche weiterhin gepflegt werden. Dass ihm die RÃ¼ckkehr vor dem Hintergrund seiner psychischen InstabilitÃ¤t nicht zumutbar sei, vermag nicht zu Ã¼berzeugen, da die psychische Erkrankung schon mehrere Jahre zurÃ¼ckliegt. Die Arztberichte, welche beim BeschwerdefÃ¼hrer ein psychisches Leiden diagnostizierten, datieren aus dem Jahr 2011. Dass er spÃ¤ter erneut psychische Beschwerden hatte, ergibt sich nicht aus den Akten und wurde auch nicht geltend gemacht.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Die dem BeschwerdefÃ¼hrer bei einer RÃ¼ckkehr ins Heimatland erwachsenden Nachteile und seine privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz erscheinen mit Blick auf das AusgefÃ¼hrte nicht derart, dass sie das gewichtige Ã¶ffentliche Interesse zu Ã¼berwiegen vermÃ¶gen. In Anbetracht aller UmstÃ¤nde erweist sich der Widerruf der Niederlassungsbewilligung des BeschwerdefÃ¼hrers als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig. Da der BeschwerdefÃ¼hrer bereits zweimal verwarnt wurde und er dennoch weiterhin straffÃ¤llig wurde und Schulden anhÃ¤ufte, wÃ¤re eine (weitere) Verwarnung nicht sachgerecht. </p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Auch die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gestÃ¼tzt auf Art. 63 Abs. 2 AIG in der Fassung vom 16. Dezember 2016 (in Kraft seit dem 1. Januar 2019) als Ersatz fÃ¼r die zu widerrufende Niederlassungsbewilligung fÃ¤llt nicht in Betracht: Nach dieser Bestimmung kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen und durch eine Aufenthaltsbewilligung ersetzt werden, wenn die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG in der Fassung vom 16. Dezember 2016 (in Kraft seit dem 1. Januar 2019) nicht erfÃ¼llt sind. Die Vorschrift findet keine Anwendung, wenn der Widerruf der Niederlassungsbewilligung (wie vorliegend) nicht (allein) mangels ErfÃ¼llung der Integrationskriterien, sondern wegen schwerwiegenden Verstosses gegen die Ã¶ffentliche Sicherheit und Ordnung oder einer entsprechenden GefÃ¤hrdung erfolgt (BGr, 31. Januar 2020, 2C_58/2019, E. 6.2; BGr, 5. September 2019, 2C_450/2019, E. 5.3).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Weiter ist zu prÃ¼fen, ob die Wegweisung fÃ¼r den BeschwerdefÃ¼hrer eine schwerwiegende persÃ¶nliche HÃ¤rte im Sinn von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG darstellt. </p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b><span>Bei der Beurteilung, ob eine Aufenthaltsbewilligung wegen eines schwerwiegenden persÃ¶nlichen HÃ¤rtefalls im Sinn von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG zu erteilen ist, sind nach Art. 31 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit (VZAE) namentlich die Integration der gesuchstellenden Person, die FamilienverhÃ¤ltnisse, die finanziellen VerhÃ¤ltnisse, die Dauer der Anwesenheit in der Schweiz, der Gesundheitszustand und die MÃ¶glichkeiten fÃ¼r eine Wiedereingliederung im Herkunftsstaat zu berÃ¼cksichtigen. FÃ¼r die Bejahung eines HÃ¤rtefalls mÃ¼ssen die Kriterien nach Art. 31 VZAE nicht kumulativ erfÃ¼llt sein, vielmehr ist eine GesamtwÃ¼rdigung aller UmstÃ¤nde vorzunehmen. Bei Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG handelt es sich um eine Ausnahmebestimmung. Die auslÃ¤ndische Person muss sich in einer persÃ¶nlichen Notlage befinden; ihre Lebens- und Daseinsbedingungen mÃ¼ssen gemessen am durchschnittlichen Schicksal von AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤ndern in gesteigertem Mass infrage gestellt sein bzw. die Verweigerung einer Aufenthaltsbewilligung einen schweren Nachteil zur Folge haben. Die Anerkennung eines persÃ¶nlichen HÃ¤rtefalls setzt jedoch nicht voraus, dass die Anwesenheit in der Schweiz der einzige mÃ¶gliche Ausweg aus der Notlage darstellt. Umgekehrt begrÃ¼ndet allein die Tatsache, dass die auslÃ¤ndische Person sich seit lÃ¤ngerer Zeit in der Schweiz aufhÃ¤lt, hier sozial und beruflich gut integriert ist und ihr Verhalten zu keinen Klagen Anlass gegeben hat, fÃ¼r sich allein keinen schwerwiegenden persÃ¶nlichen HÃ¤rtefall. Die Beziehung der Gesuchstellenden zur Schweiz muss darÃ¼ber hinaus vielmehr so eng sein, dass man von ihnen nicht verlangen kann, in einem anderen Land â insbesondere im Heimatland â zu leben (vgl. BGE 130 II 39 E. 3 = Pra 93 [2004] Nr. 140)</span></p> <p class="Erwgung2"><b>6.3 </b><span>Ein schwerwiegender persÃ¶nlicher<span class="apple-converted-space"> </span></span>HÃ¤rtefall<span class="apple-converted-space"><span> </span></span><span>nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG wird weder substanziiert geltend gemacht noch ist ein solcher ersichtlich: Der BeschwerdefÃ¼hrer befindet sich weder in einer persÃ¶nlichen Notlage noch hÃ¤tte die Wegweisung einen schweren Nachteil fÃ¼r ihn zur Folge wie beispielsweise, dass er von seiner Kernfamilie getrennt wÃ¼rde oder seinen Beruf nicht mehr ausÃ¼ben kÃ¶nnte. Damit erscheint die Verweigerung des weiteren Aufenthalts zumutbar und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig (Art. 96 Abs. 1 AIG). Vollzugshindernisse im Sinn von Art. 83 AIG wurden keine geltend gemacht und ergeben sich auch nicht aus den Akten. </span></p> <p class="Urteilstext">Damit ist die Beschwerde abzuweisen. </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Erwgung1">AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer aufzuerlegen; eine ParteientschÃ¤digung steht ihm nicht zu (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 65a Abs. 2 sowie § 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung1"><b>8. </b> </p> <p class="Erwgung1">Zur Rechtsmittelbelehrung des nachstehenden Dispositivs ist Folgendes zu erlÃ¤utern: Soweit ein Anwesenheitsanspruch geltend gemacht wird, ist Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 zu erheben. Ansonsten steht die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde gemÃ¤ss Art. 113 ff. BGG offen. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 70.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'070.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer auferlegt. </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>