<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00067</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107330&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00067</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.08.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4"></td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Kostenübernahme für Privatschulung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Beschwerdegegnerschaft hat ihr hochbegabtes Kind ohne Rücksprache mit der Schulpflege in eine Privatschule geschickt und verlangt nun die Übernahme der Schulkosten, was von der Schulrekurskommission für die Schuljahre 2001/2002 und 2002/2003 gutgeheissen wurde. Die Beschwerdeführerin (Gemeinde) wehrt sich gegen die Übernahme der Privatschulungskosten.<br/>Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1).<br/>Umfang des Anspruchs auf unentgeltlichen Grundschulunterricht nach der Bundes- und der Kantonsverfassung (E. 2a). Sinngemässe Anwendbarkeit der Vorschriften über die Sonderschulung, welche die Übernahme der Privatschulungskosten als "ultima ratio" erscheinen lassen (E. 2b-d).<br/>Die Beschwerdeführerin hat verschiedene geeignete Förderungsmassnahmen ergriffen und weitere konkret vorgeschlagen, was ihr schulisches Angebot im vorliegenden Fall als ausreichend erscheinen lässt (E. 3c).<br/>Die Beurteilung, ob eine von den Eltern eingeleitete Privatschulung notwendig und richtig war, muss vom Standpunkt vor der Einschulung in die Privatschule aus beurteilt werden (E. 3d).<br/>Gutheissung der Beschwerde (E. 3e).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT">ERZIEHUNG, BILDUNG, WISSENSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FÃRDERUNGSMASSNAHME">FÃRDERUNGSMASSNAHME</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GRUNDSCHULUNTERRICHT">GRUNDSCHULUNTERRICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOCHBEGABTENMENTORAT">HOCHBEGABTENMENTORAT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HOCHBEGABUNG">HOCHBEGABUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NOTWENDIGKEIT">NOTWENDIGKEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATSCHULE">PRIVATSCHULE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATSCHULKOSTEN">PRIVATSCHULKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PRIVATSCHULKOSTEN">PRIVATSCHULKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHULKOSTEN">SCHULKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SONDERSCHULUNG">SONDERSCHULUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHKEIT">UNENTGELTLICHKEIT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 19 BV</span><br/><span class="gerade">Art. 62 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 62 KV</span><br/><span class="gerade">§ 15 SchulleistungsG</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 29 SonderklassenR</span><br/><span class="gerade">Art./§ 39 SonderklassenR</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 48 SonderklassenR</span><br/><span class="gerade">Art./§ 49 SonderklassenR</span><br/><span class="ungerade">Art./§ 53 SonderklassenR</span><br/><span class="gerade">§ 12 VolksschulG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 36 S. 112</span><br/><span class="gerade">RB 2003 Nr. 37 S. 113</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. H, der im September 1993 geborene Sohn von C und D, welche in X wohnen, wurde am 3. Juni 1999 erstmals vom Schulpsychologischen Dienst des Bezirks Z abgeklÃ¤rt und daraufhin vorzeitig in die erste Primarschulklasse von K eingeschult. Nach einer weiteren AbklÃ¤rung am 27. Oktober 2000 wurde fÃ¼r H am 8. Januar 2001 eine FÃ¶rderstunde in der Projektgruppe fÃ¼r besonders begabte Kinder bewilligt. AnlÃ¤sslich einer nochmaligen AbklÃ¤rung durch den Schulpsychologischen Dienst wurde im Bericht vom 4. Mai 2001 eine Parallelversetzung empfohlen, die bereits am 10. April 2001 mit der BegrÃ¼ndung des Umzugs der Familie bewilligt worden war. Die Versetzung erfolgte in die 2. Klasse von L und nicht â wie von den Eltern gewÃ¼nscht â in die Klasse von M. In der neuen Klasse traten erneut Schwierigkeiten auf, welche am 27. Juni 2001 letztmals von den Eltern, Fachpersonen und der Primarschul­pfle­ge X besprochen wurden. Am 17. August 2001 teilten C und D der Schulpflege mit, dass H seit dem 6. August 2001 die Privatschule "Q" be­suche.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Am 2. Oktober 2001 stellten C und D bei der Primarschulpflege X ein Gesuch um Kostengutsprache fÃ¼r die Privatschulung von H. Zur Beurteilung des Gesuchs wurde eine AbklÃ¤rung von H beim Kinder- und Jugendpsychologischen Dienst des Kantons ZÃ¼rich vorgenommen. Die Primarschulpflege lehnte das Gesuch mit Entscheid vom 23. April 2002 ab.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. Der gegen diesen Entscheid am 21. Mai 2002 bei der Bezirksschulpflege Z erhobene Rekurs wurde am 25. Juni 2002 abgewiesen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. Gegen den Rekursentscheid der Bezirksschulpflege gelangten C und D am 31. Juli 2002 an die Schulrekurskommission des Kantons ZÃ¼rich und beantragten, die Primarschulpflege X bis auf weiteres zu verpflichten, die Zahlung des Schulgelds von jÃ¤hrlich rund Fr. 15'000.- in der Privatschule "Q" zu Ã¼bernehmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Schulrekurskommission hiess den Rekurs am 20. Januar 2003 teilweise gut und verpflichtete die Primarschulpflege X, das Schulgeld fÃ¼r den Besuch der Privatschule "Q" fÃ¼r die Schuljahre 2001/2002 sowie 2002/2003 zu Ã¼bernehmen. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">IV. Gegen diesen Entscheid liess die Stadt X am 24. Februar 2003 Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben und die folgenden AntrÃ¤ge stellen:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="EinzugZitat"><span>"1. Es sei die Beschwerde gut zu heissen und der Beschluss der Vorinstanz bezÃ¼glich KostenÃ¼bernahme aufzuheben.</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>2. Unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdegegner".</span></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Vorinstanz schloss in ihrer Vernehmlassung vom 27./26. MÃ¤rz 2003 auf Abweisung der Beschwerde. C und D liessen am 28./29. MÃ¤rz 2003 mit eingehender Stellungnahme im Wesentlichen die Abweisung der Beschwerde beantragen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">1. Das Verwaltungsgericht prÃ¼ft seine ZustÃ¤ndigkeit von Amts wegen (§ 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) GemÃ¤ss § 5 Abs. 2 des Unterrichtsgesetzes vom 23. Dezember 1859 entscheidet die Schulrekurskommission abschliessend, soweit das Verwaltungsrechtspflegegesetz nicht den Weiterzug an das Verwaltungsgericht vorsieht. Ein solcher Weiterzug ist gemÃ¤ss § 41 VRG grundsÃ¤tzlich zulÃ¤ssig, und die Streitigkeiten um die Ãbernahme von Schulungskos­ten fallen nicht unter die in § 43 Abs. 1 lit. f VRG fÃ¼r den Schulbereich vorgesehenen Ausnahmen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Da die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die vorliegende Beschwerde legitimiert erscheint (vgl. RB 2001 Nr. 9 = ZBl 102/2001, S. 525+529) und auch die Ã¼brigen Eintretensvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten, wobei der Fr. 20'000.- Ã¼bersteigende Streitwert die KammerzustÃ¤ndigkeit begrÃ¼ndet (§ 38 Abs. 2 VRG e contrario).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Art. 19 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) begrÃ¼ndet einen Anspruch auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht, dessen GewÃ¤hrleis­tung Art. 62 Abs. 2 BV den Kantonen Ã¼bertrÃ¤gt. Der aus Art. 19 BV abgeleitete Anspruch umfasst nach Praxis und Lehre jedoch nur ein angemessenes, erfahrungsgemÃ¤ss ausreichendes Bildungsangebot an Ã¶ffentlichen Schulen. Ein Mehr an individueller Betreuung, das theoretisch mÃ¶glich wÃ¤re, kann aufgrund von Art. 19 BV mit RÃ¼cksicht auf das staatliche LeistungsvermÃ¶gen nicht gefordert werden (BGE 129 I 12 E. 6.4; BGr, 5. Februar 2003, 2P.216/2002, E. 4.3 und E. 5 [ausdrÃ¼cklich zur ZÃ¼rcher Regelung], www.bger.ch). Das Bildungsangebot muss im Rahmen der staatlichen MÃ¶glichkeiten jedoch auf die besonderen BedÃ¼rfnisse der Kinder und Jugendlichen RÃ¼cksicht nehmen (BGE 129 I 35 E. 7.3 f.; vgl. auch Regula KÃ¤gi-Diener, St. Galler Kommentar, 2002, Art. 19 N. 12+14 BV; Markus RÃ¼ssli, BegabtenfÃ¶rderung an Ã¶ffentlichen Schulen, ZBl 104/2003, S. 354 f.).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Art. 62 der Kantonsverfassung vom 18. April 1869 enthÃ¤lt keinen darÃ¼ber hinausgehenden Anspruch. Bereits daraus geht hervor, dass der Besuch einer Privatschule nicht unentgeltlich ist und der Staat fÃ¼r dessen Kos­ten grundsÃ¤tzlich nicht aufzukommen hat (vgl. Bruno Mascello, Elternrecht und Privatschulfreiheit, St. Gallen 1995, S. 161; Thomas Fleiner-Gerster, Die Rechte der Eltern gegenÃ¼ber der Schule, AJP 1993, S. 666 ff., 671; VGr, 19. Dezember 2001, VB.2001.00334, E. 2; 22. November 2000, VB.2000.00310, E. 2, beide www.vgrzh.ch/rechtsprechung). Auch aus Art. 19 BV lÃ¤sst sich nach dem deutlichen Willen des Verfassungsgebers kein weiter gehender Anspruch auf unentgeltlichen Besuch einer Privatschule ableiten (siehe etwa Jean-FranÃ§ois Aubert/Pascal Mahon, Petit commentaire de la Constitution fÃ©dÃ©rale de la ConfÃ©dÃ©ration suisse du 18 avril 1999, ZÃ¼rich/Basel/Genf 2003, Art. 19 N. 9, mit zahlreichen Hinweisen).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) § 12 des Gesetzes Ã¼ber die Volksschule und die Vorschulstufe vom 11. Juni 1899 (VolksschulG) regelt die Voraussetzungen fÃ¼r die Zuweisung von Kin­dern, die bildungsfÃ¤hig, aber kÃ¶rperlich oder geistig gebrechlich, schwer erziehbar oder sitt­lich gefÃ¤hrdet sind, dem Unterricht in Normalklassen nicht zu folgen vermÃ¶gen oder ihn wesentlich behindern, in Sonderklassen (Abs. 1) oder eine Sonderschulung (Abs. 2). FÃ¼r den Umgang mit Kindern, die besonders leistungsfÃ¤hig und/oder begabt sind, sieht das zÃ¼rcherische Volksschulrecht keine besonderen Massnahmen vor. Immerhin kÃ¶nnen solche Kinder unter UmstÃ¤nden als in einem weiten Sinn schwer erziehbar erscheinen und kann ihre Unterforderung zu einer wesentlichen Behinderung des Unterrichts in den Regelklassen fÃ¼hren. Unter solchen UmstÃ¤nden erscheint ein weit gefasstes VerstÃ¤ndnis der Bestimmungen Ã¼ber die Sonderklassen und -schulung als zulÃ¤ssig, wobei mit Bezug auf Hochbegabte nur eine analoge Anwendung der Bestimmungen Ã¼ber die Sonderschulung in Frage kommt (RB 2001 Nr. 36; BGr, 5. Februar 2003, 2P.216.2002, E. 5.4, www.bger.ch). Eine solche Praxis vertrÃ¤gt sich auch mit § 1 Abs. 4 Satz 4 VolksschulG, wonach der Unterricht die LeistungsfÃ¤higkeit und die individuellen Begabungen und Neigungen der Kinder zu berÃ¼cksichtigen hat (vgl. zusammenfassend RÃ¼ssli, S. 360). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das bedeutet allerdings nicht, dass die FÃ¶rderung Hochbegabter von vorn­herein<br/> aus­ser­halb der Regelklassen zu erfolgen hat. Wenn sich eine solche FÃ¶rderung auf § 12 VolksschulG stÃ¼tzt, mÃ¼ssen auch die zugehÃ¶rigen AusfÃ¼hrungsbestimmungen â soweit dies sachlich gerechtfertigt ist â analog angewandt werden, insbesondere das Sonderklassenreglement vom 3. Mai 1984 (SonderklassenR). Aus § 12 VolksschulG, wonach die Einschulung in Sonderklassen nur anzuordnen ist, wenn die Regelklasse nicht ausreicht, und die Sonderschulung nur, wenn auch der Unterricht in Sonderklassen nicht in Frage kommt, sowie aus der Begriffs- und Zweckumschreibung der StÃ¼tz- und FÃ¶rdermassnahmen, welche laut den §§ 48 f. SonderklassenR den Unterricht und die Erziehung an Normal- und Sonderklassen sowie an Sonderschulen ergÃ¤nzen und Lern- und Verhaltensschwierigkeiten beheben oder mildern sollen, soweit dies nicht im Rahmen des Klassenverbands mÃ¶glich ist, lÃ¤sst sich ohne weiteres der Grundsatz herauslesen, dass die BerÃ¼cksichtigung der individuellen LeistungsfÃ¤higkeit und Begabung der Kinder soweit als mÃ¶glich im Rahmen der Regelklasse erfolgen soll. Dieser Grundsatz gilt nicht allein fÃ¼r die in §§ 53 ff. SonderklassenR besonders erwÃ¤hnten StÃ¼tz- und FÃ¶rdermassnahmen, sondern muss auch fÃ¼r den Umgang mit Schwierigkeiten gelten, die im Rahmen der Regelklasse durch besondere Leis­tungsfÃ¤higkeit oder hervorragende Begabung entstehen kÃ¶nnen (z.B. VGr, 27. MÃ¤rz 2002, VB.2001.00400, E. 3; 19. Dezember 2001, VB.2001.00334, E. 2; 19. Juni 2001, VB.2001.00127, E. 2; die beiden letztgenannten Entscheide unter www.vgrzh.ch/recht­sprechung).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Die Sonderschulung dient Kindern, die in Normal- und Sonderklassen nicht ihren MÃ¶glichkeiten entsprechend gefÃ¶rdert werden kÃ¶nnen (§ 29 SonderklassenR). Die Schulpflege veranlasst in allen FÃ¤llen die schulÃ¤rztlichen und schulpsychologischen Untersuchun­gen. Wenn nÃ¶tig zieht sie zusÃ¤tzlich besonders ausgebildete Fachleute bei. Ohne Vor­liegen eines Zeugnisses des Schularztes, eines Berichts des Schulpsychologen und ohne AnhÃ¶ren der Eltern darf keine Zuteilung vorgenommen werden (§ 34 Abs. 2, 3 und 5 SonderklassenR).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Volksschulgesetzgebung kennt die Ãbernahme fÃ¼r Privatschulkosten grundsÃ¤tzlich nur im Bereich der von der Schulgemeinde angeordneten Sonderschulung (§ 39 SonderklassenR; § 15 des Schulleistungsgesetzes vom 2. Februar 1919; Ziffern 4.2.7 und 4.2.7.9 der von der [heutigen] Bildungsdirektion erlassenen Richtlinien zum Sonderklassenreglement vom 27. Dezember 1985 [Richtlinien]). Entschliessen sich die Eltern aus­nahmsweise in eigener Kompetenz zu einer Sonderschulung, Ã¼berprÃ¼ft die Schulpflege auf Gesuch hin die schulische Notwendigkeit und die Richtigkeit der Schulung im Sinne von Ziffer 4.3 der Richtlinien (Ziffer 4.2.7.9 der Richtlinien) und damit ihre Zahlungspflicht. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Auch wenn die Bestimmungen Ã¼ber die Sonderschulung im Bereich der Hochbegabung nur sinngemÃ¤ss anwendbar sind, kann nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts die Ãbernahme der Kosten einer Privatschule durch die Ã¶ffentliche Hand grundsÃ¤tzlich nur als "ultima ratio" in Frage kommen (VGr, 22. November 2000, VB.2000.00310, E. 3, www.vgrzh.ch/rechtsprechung; RÃ¼ssli, S. 360, mit weiteren Hinweisen). Der Anspruch auf unentgeltlichen Grundschulunterricht ist nicht gleichbedeutend mit einem Anspruch auf die optimale bzw. geeignetste Schulung des einzelnen Kindes (vgl. BGE 129 I 12 E. 6.4). Zwar hat die Volksschule im Rahmen ihres Auftrags den individuellen BedÃ¼rfnissen der Kinder gebÃ¼hrend Rechnung zu tragen und gegebenenfalls Sondermassnahmen zu treffen. Sind solche erforderlich, heisst das aber nicht, dass bei der PrÃ¼fung verschiedener mÃ¶glicher Varianten nur eine gewÃ¤hlt werden darf, sofern mehrere der in Frage stehenden MÃ¶glichkeiten tauglich und fÃ¼r das betreffende Kind zumutbar sind. Unter diesen einschrÃ¤nkenden Voraussetzungen erscheint die Ãbernahme der Kosten einer Privatschule mindestens nicht ausgeschlossen. Im Folgenden ist zu prÃ¼fen, ob eine solche Ausnahmesituation vorliegt. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. a) Die Vorinstanz klÃ¤rte ab, ob es sich bei H um ein hochbegabtes Kind handle und seine Hochbegabung zu einem extremen Einzelfall gemÃ¤ss § 12 VolksschulG gefÃ¼hrt habe, der besondere Massnahmen erfordere. Weiter Ã¼berprÃ¼fte sie, ob es die BeschwerdefÃ¼hrerin versÃ¤umt habe, allfÃ¤llige notwendige Massnahmen anzuordnen, und die Beschwerdegegnerschaft ihr Kind berechtigterweise in einer geeigneten Privatschule angemeldet habe (act. 4 E. 3).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Hochbegabung erachtete die Vorinstanz aufgrund der im Recht liegenden Gutachten fÃ¼r gegeben. Abweichend von der Rechtsauffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin und der Bezirksschulpflege schloss sie auch auf eine konkrete schulische Notwendigkeit fÃ¼r eine besondere Massnahme. Die BeschwerdefÃ¼hrerin habe es jedoch â trotz ihrer Kenntnis der Gutachten und Fakten â unterlassen, die nÃ¶tigen Schritte in die Wege zu leiten. Die bisher ergriffenen Massnahmen (vorzeitige Einschulung, GewÃ¤hrung von FÃ¶rderunterricht im Umfang von einer Wochenstunde, Parallelversetzung) seien ungenÃ¼gend gewesen. Die Parallelversetzung sei zudem mit dem Umzug begrÃ¼ndet worden und nicht aufgrund des Gesuchs der Beschwerdegegnerschaft erfolgt. Zudem sei auch nicht die gewÃ¼nschte Lehrerin gewÃ¤hlt worden. Die Beschwerdegegnerschaft habe weiter zu Recht davon ausgehen dÃ¼rfen, dass nach dem GesprÃ¤ch vom 27. Juni 2001, dessen genauer Inhalt nach den Parteidarstellungen unklar sei, keine notwendigen Massnahmen ergriffen wÃ¼rden, was die Anmeldung von H in der Privatschule gerechtfertigt erscheinen lasse. Dass diese Massnahme nÃ¶tig und geeignet gewesen sei, ergebe sich aus der Entwicklung, die H seither durchgemacht habe. Sein Zustand habe sich stabilisiert und es habe eine positive Entwicklung im schulischen und persÃ¶nlichen Bereich eingesetzt.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht kann jede Rechtsverletzung geltend gemacht werden, insbesondere die unrichtige Anwendung und die Nichtanwendung eines im Gesetz ausgesprochenen oder sich daraus ergebenden Rechtssatzes, die unrichtige recht­liche Beurteilung einer Tatsache, Ermessensmissbrauch und ErmessensÃ¼berschreitung sowie die Verletzung wesentlicher Form- oder Verfahrensvorschriften (§ 50 Abs. 2 VRG). Weiter kann jede fÃ¼r den Entscheid erhebliche unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts angefochten werden (§ 51 VRG), wobei das Verwaltungsgericht dabei keinerlei KognitionsbeschrÃ¤nkungen unterworfen ist (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 51 N. 1).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) aa) Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt die unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz. Es treffe nicht zu, dass sie es einfach bei der unbefriedigenden schulischen Situation von H habe belassen wollen. Vielmehr stÃ¼nden weitere FÃ¶rderungsmassnahmen zur VerfÃ¼gung und habe sie solche auch in Aussicht gestellt. Es werde auch zu wenig gewÃ¼rdigt, dass die Beschwerdegegnerschaft bereits entschieden habe, ihren Sohn in eine Privatschule zu schicken, vom GesprÃ¤ch am 27. Juni 2001 mithin gar keine Massnahmen der Beschwerdegegnerin erwartet habe. Weiter habe auch keine dahin gehende Einigkeit unter den Fachpersonen bestanden, dass die von der BeschwerdefÃ¼hrerin getroffenen Massnahmen nicht genÃ¼gten. Schliesslich treffe es nicht zu, dass in der bewilligten Parallelversetzung kein Entgegenkommen der BeschwerdefÃ¼hrerin, sondern vielmehr eine blos­se Reaktion auf den Umzug der Beschwerdegegnerschaft zu erblicken gewesen sei. Es ergebe sich aus den Akten, dass die Parallelversetzung im Zusammenhang mit den schulischen Problemen von H gestanden habe; dies sei nur zur Vermeidung eines "PrÃ¤judizes" nicht in der BegrÃ¼ndung des Versetzungsentscheids genannt worden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Der fÃ¼r die Beurteilung der Rechtsfolgen massgebliche Inhalt des GesprÃ¤chs vom 27. Juni 2001 ist aufgrund der GesprÃ¤chsnotizen beider Parteien in entscheidenden Punkten klar. Sowohl die BeschwerdefÃ¼hrerin als auch die Beschwerdegegnerschaft halten in ihren Notizen fest, dass zwar der Verbleib von H in seiner bisherigen Klasse beschlossen wurde, bezÃ¼glich der Rechenblockade jedoch ein Hochbegabtenmentor mit H arbeiten sollte. Da die Mathematik das schulische Hauptproblem von H darstellte, kann aufgrund des insofern klaren GesprÃ¤chsinhalts vom 27. Juni 2001 nicht mit der Vor­instanz davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdegegnerschaft keine konkreten und geeigneten Massnahmen vorgeschlagen worden sind.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Weiter widerspricht es der Aktenlage, dass die Parallelversetzung von H einzig auf den Umzug der Familie zurÃ¼ckzufÃ¼hren gewesen wÃ¤re. Auch wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin in der schriftlichen BegrÃ¼ndung der Versetzung die schulisch-sozialen Probleme von H unerwÃ¤hnt liess, stand die Versetzung erkennbar in diesem Zusammenhang. Dass nicht die von der Beschwerdegegnerschaft gewÃ¼nschte Lehrerin ausgewÃ¤hlt wur­de, kann die BeschwerdefÃ¼hrerin auf sachliche, schulisch bedingte GrÃ¼nde zurÃ¼ckfÃ¼hren (vor allem KlassengrÃ¶sse). Neben den innerhalb des Klassenunterrichts getroffenen Massnahmen (Dispensation von Mathematik) wurden damit insgesamt bis zum Wechsel von H in die Privatschule "Q" vier verschiedene Massnahmen ergriffen oder konkret in Aussicht gestellt (vorzeitige Einschulung, Parallelversetzung, FÃ¶rderungsstunde, Beizug eines Hochbegabtenmentors), die sich jeweils an die Empfehlungen von Fachpersonen hielten. Die Feststellung der Vorinstanz, dass die von der BeschwerdefÃ¼hrerin ergriffenen Massnahmen insgesamt ungenÃ¼gend gewesen seien und die Beschwer­degegnerschaft nach dem 27. Juni 2001 keine konkreten Massnahmen mehr habe erwarten dÃ¼rfen, trifft nicht zu. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) aa) Die BeschwerdefÃ¼hrerin rÃ¼gt auch Rechtsverletzungen durch die Vorinstanz. Nach der hier analog anwendbaren Ordnung fÃ¼r die Sonderschulung bilde ein Entscheid der Schulpflege die Grundlage fÃ¼r die Kostentragungspflicht der Schulgemeinden. GemÃ¤ss § 39 SonderklassenR trage die Schulgemeinde die Kosten fÃ¼r die von ihr angeordnete Sonderschulung. An einer solchen Anordnung habe es hier aber gerade gefehlt. Weiter wird vorgebracht, die AbstÃ¼tzung des vorinstanzlichen Entscheids auf die Richtlinien zum Sonderklassenreglement, insbesondere dessen Ziffern 4.2.7-9, sei fragwÃ¼rdig. Diesen Richtlinien kÃ¶nne nur empfehlender Charakter zukommen. Schliesslich gehe es auch nicht an, auf der Grundlage eines nachtrÃ¤glichen Gutachtens â dessen Inhalt anders als von der Vorinstanz zu verstehen sei â und eines Schulberichts des Leiters der Privatschule im Nachhinein darauf zu schliessen, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin kein geeignetes Schulangebot fÃ¼r H zu bieten gehabt hÃ¤tte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">bb) Inwiefern den Richtlinien zum Sonderklassenreglement rechtsverbindlicher Charakter zukommt, kann im konkreten Fall offen bleiben, da der vorinstanzliche Entscheid aus anderen GrÃ¼nden der stÃ¤ndigen ZÃ¼rcher Praxis zur Finanzierung der Privatschulung fÃ¼r Hochbegabte widerspricht. Nach dieser Praxis handelt es sich bei der Privatschulung klar um die "ultima ratio", wenn die Ã¶ffentliche Schule kein geeignetes Angebot mehr zur VerfÃ¼gung stellen kann oder stellt (vorn 2d). Dass das Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin noch nicht ausgeschÃ¶pft wurde, ergibt sich bereits aus der gar nicht erst ausprobier­ten Zusammenarbeit mit dem vorgeschlagenen Hochbegabtenmentor. Insofern wÃ¤re gar nicht zwingend zu prÃ¼fen, ob es sich bei der Einschulung von H in der Privatschule "Q" um einen gerechtfertigten Schritt handelte, dessen Kosten allenfalls von der BeschwerdefÃ¼hrerin zu Ã¼bernehmen wÃ¤ren.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Soweit die Vorinstanz dennoch geprÃ¼ft hat, ob die Schulungskosten nachtrÃ¤glich zu Ã¼bernehmen sind, verkennt sie, dass die schulische Notwendigkeit und die Richtigkeit der Schulung vom Standpunkt <i>vor</i> der Einschulung in eine Privatschule aus Ã¼berprÃ¼ft werden mÃ¼ssen. Die Notwendigkeit und Richtigkeit der Privatschulung mÃ¼ssen sich aus dem ungenÃ¼genden Angebot der Ã¶ffentlichen Schule ergeben. WÃ¤re eine Beurteilung vom Standpunkt <i>nach</i> der Einschulung in eine Privatschule aus mÃ¶glich, wie sie die Vorinstanz vornimmt, so wÃ¤ren die Voraussetzungen der Notwendigkeit und Richtigkeit der Privatschulung praktisch immer erfÃ¼llt, denn ein wunschgemÃ¤sser Wechsel in eine ausgewÃ¤hlte Privatschule mit geringerer KlassengrÃ¶sse und individuell angepassten Lehrmethoden hat hÃ¤ufig positive Auswirkungen auf die schulische und persÃ¶nliche Entwicklung eines Kindes. Der Anspruch auf unentgeltliche Grundschulung erstreckt sich aber â wie dargelegt (vorn 2d) â nicht auf eine optimale, sondern auf eine ausreichende, den persÃ¶nlichen BedÃ¼rfnissen des Kindes mÃ¶glichst angepasste Schulung im Rahmen der staatlichen MÃ¶glichkeiten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Weiter ist zu bemerken, dass einem Schulbericht des Leiters einer Privatschule zur positiven schulischen Entwicklung eines Kindes in seiner Schule nur beschrÃ¤nkte Bedeutung zukommen kann, da nicht auszuschliessen ist, dass bei der Beschreibung auch wirtschaftliche Eigeninteressen der Privatschule berÃ¼cksichtigt werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Aus dem Gutachten des Kinder- und Jugendpsychologischen Diensts des Kantons ZÃ¼rich vom Februar wiederum lÃ¤sst sich nicht schliessen, dass die Privatschulung in der "Q"-Schule die einzig richtige MÃ¶glichkeit gewesen sei; es wird nur (ex post) die gÃ¼nstige Auswirkung auf die Entwicklung von H festgestellt. Die konkreten Fragen der BeschwerdefÃ¼hrerin, ob die weitere Schulung von H in einer Regel- oder Kleinklasse der Ã¶ffentlichen Schule dessen Entwicklung gefÃ¤hrden wÃ¼rde und ob H der besonderen Schulung in einer Privatschule wie der gewÃ¤hlten Schule "Q" bedÃ¼rfe, werden lediglich in dem Sinn be­antwortet, dass sich Zustand von H offenbar stabilisiert habe und eine weitere (RÃ¼ck-)Ver­setzung diesen wieder destabilisieren kÃ¶nnte. Aufgrund dieser Feststellung kann jedoch nicht auf eine schulische Notwendigkeit der Privatschulung geschlossen werden; vielmehr geht es um die negativen Konsequenzen, welche das RÃ¼ckgÃ¤ngigmachen eines Schritts, zu dem sich die Beschwerdegegnerschaft in eigener Verantwortung und ohne RÃ¼cksprache mit der BeschwerdefÃ¼hrerin entschlossen hat, mit sich bringen wÃ¼rde. Daraus wiederum lÃ¤sst sich keine Leistungspflicht der BeschwerdefÃ¼hrerin ableiten (vgl. auch BGr, 5. Februar 2003, 2P.216/2002, E. 6.5.2, www.bger.ch).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Da der vorinstanzliche Entscheid auf einer aktenwidrigen Feststellung des massgeblichen Sachverhalts sowie einer unzutreffenden rechtlichen WÃ¼rdigung der Situation beruht, ist die Beschwerde gutzuheissen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Gerichtskosten und jene der beiden Rekursverfahren der Beschwerdegegnerschaft, die fÃ¼reinander solidarisch haftet, je hÃ¤lftig auferlegt (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 und § 14 VRG; vgl. RB 1996 Nr. 9). Eine ParteientschÃ¤digung steht ihr nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat keine ParteientschÃ¤digung verlangt, weshalb ihr praxis­gemÃ¤ss auch keine solche zuzusprechen ist (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 17 N. 6, mit Hinweisen).</p> <p class="Einzug1"><a id="Text12"> </a></p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Dispositiv-Ziffer I im Entscheid der Schulrekurskommission vom 20. Januar 2003 wird insofern aufgehoben, als er die Primarschulpflege X zur KostenÃ¼bernahme verpflichtet.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. Die der BeschwerdefÃ¼hrerin im vorinstanzlichen Verfahren auferlegten Kosten von Fr. 482.95 werden der Beschwerdegegnerschaft je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'700.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'760.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">4.<span> </span>Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerschaft je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼reinander.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">5. Es wird keine ParteientschÃ¤digung zugesprochen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">6. ...<br/> <br/> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>