<h2>SubmittedText<h2><p>Wegen einer kleinen Sitzdemonstration mussten sich Falun-Gong-Anhänger, darunter auch vier Schweizer Staatsangehörige, vom 17. Juni bis zum 15. August 2002 an 26 Verhandlungstagen (!) vor Gericht verantworten. Die unverhältnismässig lange Prozessdauer muss dem starken Einfluss des Pekinger Regimes auf die Richter zugeschrieben werden.</p><p>Offenbar lehnt es das EDA ab, beim Gouverneur von Hongkong vorstellig zu werden, weil noch ein Berufungsverfahren laufe und die Gewaltentrennung zu respektieren sei.</p><p>Besteht für die Schweiz nicht dennoch Veranlassung zu einer diplomatischen Intervention, da doch gerade die Gewaltentrennung nicht respektiert wurde?</p>