<h2>SubmittedText<h2><p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 21bis des Geschäftsverkehrsgesetzes reiche ich folgende Parlamentarische Initiative in der Form des ausgearbeiteten Entwurfes ein:</p><p>Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG)</p><p>Art. 52a Titel, Absatz 1 bisher, Absätze 2 und 3 (neu)</p><p>Abs. 2 (neu)</p><p>Versicherer und Versicherte können vereinbaren, dass sich die Versicherten zum Bezug von Generika verpflichten, wenn der Arzt oder die Ärztin ein Generikum abgibt oder wenn dem Apotheker oder der Apothekerin eine Substitution nach Absatz 1 möglich ist. In diesem Fall kann der Versicherer den Versicherten eine in der Vereinbarung festgelegte Rückvergütung gewähren. Diese darf pro Jahr höchstens der Hälfte der vom Bundesrat festgelegten Franchise nach Artikel 64 Absatz 2 Buchstabe a entsprechen.</p><p>Abs. 3 (neu)</p><p>Die Tarifverträge haben für die Verschreibung und Abgabe von Generika durch Ärzte und Ärztinnen sowie für die Substitution nach Absatz 1 durch Apotheker und Apothekerinnen eine Vergütung vorzusehen.</p>