<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>AB.2017.00017</span><br/><span>damit vereinigt: AB.2018.00005</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">12. Februar 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Nachtragsverfügung vom 18. November 2016 setzte die Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, die persönlichen Beiträge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus selbständiger Erwerbstätigkeit für das Beitragsjahr 2014 aufgrund des im selben Jahr erzielten Nettoeinkommens von Fr. 65‘000.-- und eines im Betrieb investierten Eigenkapitals von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0.-- auf Fr. 7‘052.40 (einschliesslich Verwaltungskosten) fest (Urk. 6/99). Hierbei stützte sich die Ausgleichskasse auf die Steuermeldung des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 12. Oktober 2016 (Urk. 6/97). Gegen die Nachtragsverfügung vom 18. November 2016 erhob der Beitragspflichtige mit Eingabe vom 16. Dezember 2016 Einsprache (Urk. 6/100), welche die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 10. Januar 2017 abwies (Urk. 2 [= Urk. 6/101]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Beitragspflichtige am 13. Februar 2017 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die persönlichen Beiträge seien aufgrund eines Reineinkommens aus selbständiger Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von Fr. 0.-- festzusetzen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 9. März 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5). Am 10. März 2017 wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet (Urk. 7); der Beschwerdeführer liess sich jedoch nicht vernehmen (Urk. 9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Nachtragsverfügung vom 13. Oktober 2017 setzte die Ausgleichskasse die persönlichen Beiträge von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus selbständiger Erwerbstätigkeit für das Beitragsjahr 2015 aufgrund des im selben Jahr erzielten Nettoeinkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mens von Fr. 80'000.-- und eines im Betrieb investierten Eigenkapitals von Fr. 0.-- auf Fr. 9'307.80 (einschliesslich Verwaltungskosten) fest (Urk. 16/6/203). Hierbei stützte sich die Ausgleichskasse auf die Steuermeldung des Kantonalen Steueramtes Zürich vom 6. September 2017 (Urk.16/6/199). Gegen die Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tragsverfügung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">13. Oktober 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhob der Beitragspflichtige mit Eingabe vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15. November 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einsprache (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 16/6/204 f.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), welche die Ausgleichs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kasse mit Entscheid vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">24. November 2017 abwies (Urk. 16/2 [= </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 16/6/208</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen erhob der Beitragspflichtige am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12. Januar 2018 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde und beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die persönlichen Beiträge seien aufgrund eines Reineinkommens aus selbstä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndiger Erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von Fr. 0.-- festzusetzen (Urk. 16/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1). Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. Februar 2018 s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chloss die Beschwerdegegnerin auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abweisung der Beschwerde (Urk. 16/5), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 7. Februar 2018 angezeigt wurde (Urk. 16/7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht zog die Steuereinschätzungsakten des Beschwerdeführers für die Perioden 2012 bis 2014 bei (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/1-3 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">15/1-4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beide Parteien beantragten, die beiden Verfahren AB.2017.00017 und AB.2018.00005 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu vereinigen (Urk. 16/1 und Urk. 16/5).</span></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20’000.-- nicht übers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teigt, fällt die Beurteilung beider</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Vereinfachung des Prozesses </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kann das Gericht gestützt auf § 28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(GSVGer) in Verbindung mit Art. 125 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) selbständig einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reichte Klagen beziehungsweise Beschwerd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en vereinigen. Zwischen den bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeverfahren besteht ein enger s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achlicher und rechtlicher Zusammen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sem Grund ist das Verfahren Nr. AB.2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> antragsgemäss mit dem vorliegenden Verfahren AB.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2017.00017 zu vereinigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und das Verfah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nr. AB.2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00005</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist als dadurch erledigt abzuschreiben. Dessen Akten werden i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m vorliegenden Prozess als Urk. 16/0-9</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 22 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (AHVV) werden die Beiträge vom Einkommen aus selbständiger Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit für jedes Beitragsjahr festgesetzt, wobei das Kalenderjahr als Beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jahr gilt. Die Beiträge bemessen sich aufgrund des im Beitragsjahr tatsächlich erzielten Erwerbseinkommens und des am 31. Dezember im Betrieb investierten Eigenkapitals.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 23 Abs. 1 AHVV obliegt es in der Regel den Steuerbehörden, das für die Bemessung der Beiträge Selbständigerwerbender massgebende Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen aufgrund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer und das im Betrieb investierte Eigenkapital aufgrund der entsprechenden rechtskräftigen kantonalen Veranlagung unter Berücksichtigung der interkanto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nalen Repartitionswerte zu ermitteln. Die Angaben der Steuerbehörden hierüber sind für die Ausgleichskassen verbindlich (Art. 23 Abs. 4 AHVV).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach der Rechtsprechung begründet jede rechtskräftige Steuerveranlagung die nur mit Tatsachen widerlegbare Vermutung, dass sie der Wirklichkeit entspre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">che. Da die Ausgleichskassen an die Angaben der Steuerbehörden gebunden sind und das Sozialversicherungsgericht grundsätzlich nur die Kassenverfügung auf ihre Gesetzmässigkeit zu überprüfen hat, darf das Gericht von rechtskräfti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">gen Steuertaxationen bloss dann abweichen, wenn diese klar ausgewiesene Irr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tümer enthalten, die ohne weiteres richtig gestellt werden können, oder wenn sachliche Umstände gewürdigt werden müssen, die steuerrechtlich belanglos, sozialversicherungsrechtlich aber bedeutsam sind. Blosse Zweifel an der Rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tigkeit einer Steuertaxation genügen hiezu nicht; denn die ordentliche Einkom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">mensermittlung obliegt den Steuerbehörden, in deren Aufgabenkreis das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungsgericht nicht mit eigenen Veranlagungsmassnahmen einzugreifen hat. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">selbständigerwerbenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> Versicherten haben demnach ihre Rechte, auch im Hinblick auf die AHV-rechtliche Beitragspflicht, in erster Linie im Steuerjus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">tizverfahren zu wahren (BGE 110 V 83 E. 4 und 370 f., 106 V 129 E. 1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">102 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">27 E. 3a; AHI 1997 S. 25 E. 2b mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Grundsätze betreffend die Verbindlichkeit von Steuermeldungen gelten auch hinsichtlich einer steuerlichen Ermessenstaxation. Die auf einer rechtskräf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Ermessensveranlagung beruhende Steuermeldung ist somit für das AHV-Durchführungsorgan beziehungsweise das Sozialversicherungsgericht ebenfalls verbindlich, obschon die Ermessenseinschätzung einer im ordentlichen Veranla</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsverfahren ergangenen, aufgrund von konkreten Positionen errechneten Taxation an Genauigkeit nachsteht (ZAK 1988 S. 298 E. 3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beachten bleibt,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass die absolute Verbindlichkeit der Angaben der Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behörden für die Ausgleichskassen und die daraus abgeleitete relative Bindung des Sozialversicherungsgerichts an die rechtskräftigen Steuertaxationen auf die Bemessung des massgebenden Einkommens und des betrieblichen Eigenkapitals beschränkt sind. Diese Bindung betrifft also nicht die beitragsrechtliche Qualifi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kation und beschlägt daher die Frage nicht, ob überhaupt Erwerbseinkommen und gegebenenfalls solches aus selbstständiger oder aus unselbstständiger Tätigkeit vorliegt und ob die Person, die das Einkommen bezogen hat, beitrags</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtig ist (BGE 121 V 83 Erw. 2c, 114 V 75 Erw. 2 mit Hinweisen). Im Sinne dieser Grundsätze entfällt die Bindungswirkung einer Steuermeldung über ein durch Ermessenstaxation festgesetztes Gesamteinkommen, sofern dieses Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anderer Art </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beinhaltet (BGE 114 V 7, 101 V 256 Erw. 4, 98 V 244 Erw. 3 und 4; ZAK 1986 S. 55 Erw. 3c). Diesfalls ist die Ausgleichskasse gehalten, das Einkommen im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24 AHVV selber zu ermitteln (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts H 400/00 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2002 E. 2.2; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 101 V 256 f. Erw. 4, 98 V 244 Erw. 3; ZAK 1986 S. 55 Erw. 3c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), wobei sie als Ausgangsbasis auf die Steuermeldung abstellen kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angefochtenen Entscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 16/2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), sie habe die persönlichen Beiträge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für das Jahr 2014 und 2015 gemäss den Angaben in den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kantonalen Steuermeldung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en erhoben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Steuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">amt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe mitgeteilt, es habe für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Jahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach pflichtgemässem Ermessen eine Einschätzung vorgenommen. Die Ermessenstaxation sei für die Beschwerdegegnerin verbindlich. Die Beschwerdegegnerin prüfe einzig, ob beim gemeldeten Einkommen ein Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit oder eine Rentenleistung enthalten sei. Dies sei hier aber nicht der Fall. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber wandte der Beschwerdeführer ein (Urk. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Urk. 16/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), beim gemeldeten Einkommen handle sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jeweils </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um ein Gesamteinkommen. Die Beschwerdegegnerin habe versäumt zu prüfen, ob auch andere Einkommens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quellen in Frage kämen. Er (der Beschwerdeführer) habe auch Mieteinnahmen aus Liegenschaften, die nicht beitrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spflichtig seien. Er habe in den Jahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2014 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Einkünfte aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit erzielt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Veranlagungsverfügung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des kantonalen Steueramtes vom 29. Juni 2016 betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Direkte Bundessteuer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 ist rechtskräftig geworden, nachdem der Beschwerdeführer die eingeschriebene Sendung vom 29. Juni 2016 nicht abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">holt und keine Einsprache erhoben hat (Urk. 12/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Einschätzungsent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid des kantonalen Steueramtes vom 22. Mai 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend Staats- und Gemeindesteuer 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 16/3/2) ist definitiv geworden (Urk. 16/8). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jeweils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemeldeten Einkommen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einkünfte enthalten, die nicht als selbständiges Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers zu qualifizieren sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Steuerperiode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 erteilte der Beschwerdeführer, welcher zu diesem Zeitpunkt noch gemeinsam mit seinem Partner versteuert wurde, die Zustimmungserklärung zum Veranlagungsvorschlag des kantonalen Steueram</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tes für die direkte Bundessteuer mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 50'300.-- (Urk. 12/3/4). Aus der Berechnungsmitteilung vom 30. Januar 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Steuerperiode</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht hervor, dass als Einkünfte aus selbständigem Haupterwerb des Beschwerdeführers Fr. 91'380.-- veranlagt wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den waren; dieser Betrag war auch deklariert worden, wobei es sich um Honora</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">re aus juristischer Beratung handelte (Urk. 12/3/4 und Urk. 12/3/5). Aus den Steuerunterlagen ist sodann ersichtlich, dass der Beschwerdeführ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er diverse Lie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genschaften hielt; e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s wurde ein negativer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegenschaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> veranlagt (vgl. auch die „Details zu Liegenschaften und selbständigem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">“ in Urk. 12/3/4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kantonale Steuerbehörde meldete der Beschwerdegegnerin am 25. Juni 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betreffend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Beschwerdeführer ausschliesslich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einkommen von Fr. 91'380.-- aus selbständiger Erwerbstätigkeit (Urk. 6/69). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Betreffend das Steuerjahr 2013 übernahm das kantonale Steueramt die Deklara</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion des Beschwerdeführers und seines Partners und veranlagte ein steuerbares Einkommen von insgesamt Fr. 0.--, da der negative </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegenschaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die Schuldzinsen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Einkünfte überstieg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 15/2 und Urk. 15/3). In der Steuererklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Jahres 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hatte der Beschwerdeführer ein Einkommen von Fr. 14’000.-- aus selbständiger Erwerbstätigkeit deklariert (Urk. 15/3 und Urk. 15/4 S. 6). Dieses Einkommen meldete die kantonale Steuerbehörde der Beschwerdegegnerin am 16. Dezember 2015 denn auch als Einkommen aus selbständiger E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rwerbstätigkeit (Urk. 6/81). Es wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> somit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch 2013</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegenschaftserträge oder sonstige steuerbaren Einkünfte, welche nicht selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständiges Erwerbseinkommen darstellen, erzielt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da in den vorangegangenen Jahren keine Nebeneinkünfte des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rers oder ein positiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Liegenschaftenertrag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu verzeichnen gewesen waren, ist nicht davon auszugehen, dass in den für die Perioden 2014 und 2015 gemelde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einkommen Einkünfte enthalten sind, welche nicht als selbständiges Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers zu qualifizieren wären. Sodann ist darauf hinzuweisen, dass für die steuerlichen Ermessenstaxationen 2014 und 2015 jeweils die aktenkundigen Vorjahresverluste mitberücksichtigt wurden (vgl. Anmerkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">12/1 und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16/3/2), was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegenteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechnung zulasten des Erwerbseinkommens schliessen liesse. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer hat denn auch weder im Einsprache- noch im Beschwerdeverfahren sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stantiiert dargelegt, welche anderweitigen steuerbaren Einkünfte er in den betreffenden Jahren erzielt haben soll und entsprechende Beleg hierfür einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reicht. Unter diesen Umständen bleibt kein Raum für eine nachträgliche Abklä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung der Verhältnisse und eine eigene Ermittlung des Erwerbseinkommens durch die Ausgleichskasse oder das Gericht (vgl. Urteil des Bundesgerichts H 2010/06 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2007 E. 4.2 mit Hinweisen). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gälte selbst dann, wenn die Abklärung ergäbe, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anlagung für die direkte Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">steuer wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich korrigiert worden wäre, wenn sie rechtzeitig mit einem gesetzlichen Rechtsmittel angefochten worden wäre. Denn einmal hat jede rechtskräftige Steuertaxation die Vermutung fü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r sich, sie entspreche dem wirt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schaftlichen Sachverhalt. Zum andern ist zu beachten, dass der Sozialversich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrichter zum Steuerrichter würde, wenn er beurteilen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sollte, ob bei recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitiger Erhe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bung der gesetzlichen Rechtsmittel die Veranlagung für die direkte Bundessteu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er mit praktischer Sicherheit korrigiert würde. Dies widerspräche indessen offensichtlich der vom Gesetz vorgenommenen Kompetenzabgrenzung zwischen den Steuer- und Sozialversicherungsorganen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">23 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 AHVV), an der festzuhalten ist (BGE 110 V 369 E. 2b mit Hinweis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dem Beschwerdeführer wäre es somit oblegen, sich im Steuerverfahren gegen die Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der kantonalen Steuerbehörde zu wehren. Deren Einschätzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en erscheinen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber durchaus nachvollziehbar, nachdem die Einkünfte des Beschwerdeführers aus selbständiger Erwerbstätigkeit in den letzten Jahren wie folgt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschwankt hat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (2009: Fr. 65‘898.-- [Urk. 6/48], 2010: Fr. 22‘716.-- [Urk. 6/53], 2011: Fr. 53‘068.-- [Urk. 6/55], 2012: Fr. 91‘3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">80.-- [Urk. 6/69] und 2013: Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14‘000.-- [Urk. 6/81]). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Per Ende Dezember 2015 stellte der Beschwerdeführer seine selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Erwerbstätigkeit gemäss E-Mail vom 2. Februar 2016 ein (Urk. 16/6/155) und die Geschäftsaufgabe wurde von der Beschwerdegegnerin erfasst (Urk. 16/6/163).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erweisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als unbegrü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndet, weshalb sie abzuweisen sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Die Einzelrichterin verfügt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Der Prozess Nr. AB.2018.00005</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> in Sachen </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">X.___</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">gegen die Sozialversiche</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">rungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">wird m</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">it dem vorliegenden Prozess Nr. AB.2017.00017 vereinigt und</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> unter dieser Prozessnummer weitergeführt. </span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">Der Prozess Nr. AB.2018.00005</span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug"> </span><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">wird als dadurch erledigt abgeschrieben.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">n betreffend die Beitragsjahre 2014 und 2015 werden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Arnold GramignaMuraro</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>