<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AB.2016.00055</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiberin Muraro</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Urs Schaffhauser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Seidenhof, Advokatur Notariat Mediation</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seidenhofstrasse 14, 6003 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___, Bezüger einer Waisenrente, vollendete am 27. Oktober 2013 das 18. Altersjahr. Nach Abschluss seiner Lehre als Chemielaborant mit Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tura im August 2014 (Urk. 10/3) besuchte er die Passerelle an der Aargauischen Maturitätsschule für Erwachsene (Urk. 10/6) und erlangte am 1. September 2015 die Matura (Urk. 3/4). Anschliessend besuchte er vom 21. September bis 16. Oktober 2015 einen Englischkurs in Malta (Urk. 10/9/1), absolvierte die Rekrutenschule (Urk. 10/9/2) und erlangte nach einem vom 29. März bis 3. Juni 2016 dauernden Vorbereitungskurs in Brisbane, Australien, (Urk. 10/12/1) das Certificate in Advanced English Level C1 (Urk. 3/6). Seit 19. September 2016 (Vorlesungsbeginn) studiert Y.___ an der Z.___ Chemie (Urk. 10/27, Urk. 3/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, ausbezahlte Waisenrente wurde auch nach Erlangen der Volljährigkeit an die Mutter von Y.___, X.___, ausbezahlt, welche auf Aufforderung hin in diversen Schreiben den Ausbildungsgang belegte (Urk. 10/1-9) und nach der Ankündigung, dass die Waisenrente im Oktober 2015 letztmals ausbezahlt werde (Urk. 10/10), mit Schreiben vom 29. Februar 2016 um Weiterausrichtung der Waisenrente während der Rekrutenschule ersuchte (Urk. 10/11-12). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 22. April 2016 wies die Ausgleichskasse diesen Antrag ab und verneinte einen Rentenanspruch für den Zeitraum vom 26. Oktober 2015 bis 18. März 2016 (Urk. 10/13). Die Weiterausrichtung der Waisenrente ab März 2016 bestätigte sie mit Schreiben vom 22. April 2016 (Urk. 10/14), korrigierte den Anspruchsbeginn telefonisch am 10. Mai 2016 auf April 2016 und teilte mit, dass das fälschlicherweise bereits ausbezahlte Rentenbetreffnis März 2016 mit dem Junibetreffnis 2016 verrechnet werde (Urk. 10/17). Die am 9. Mai 2016 erhobene Einsprache gegen die Verfügung vom 22. April 2016 (Urk. 10/17) wies die Ausgleichskasse mit Entscheid vom 27. Juni 2016 ab [Urk. 2 [= Urk. 10/21]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ mit Eingabe vom 5. September 2016 Beschwerde und beantragte, der angefochtene Einspracheentscheid sei aufzuheben und es sei ihr auch für die Dauer des Militärdienstes ihres Sohnes eine Waisenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auszurichten (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 18. Oktober 2016 schloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin mit Verfügung vom 19. Oktober 2016 angezeigt wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist einzig, ob der Sohn der Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Waisenrente während seines Militärdienstes hat. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin stellte die Rentenleistung für diese Zeit, das heisst von November 2015 bis Ende März 2016 ein (vgl. Urk. 10/10 sowie Urk. 10/14 und Urk. 10/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdelegitimation der Mutter des Rentenberechtigten ist nicht strittig und ist gestützt auf Art. 59 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 67 Abs. 1 der Verord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV) zu bejahen (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts I 559/05 vom 31. März 2006).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (AHVG) haben Kinder, deren Vater oder Mutter gestorben sind, An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ruch auf eine Waisenrente (Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 Satz 1). Der Anspruch erlischt unter and</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem mit der Vollendung des 18. Altersjahrs (Abs. 4 Satz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2); für Kinder, die noch in Ausbildung sind, dauert der Rentenanspruch bis zu deren Abschluss, längs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ns aber bis zum vollendeten 25. Altersjahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Der Bundesrat kann bestimmen, was als Ausbildung gilt (Abs. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem gestützt auf diese Delegationsnorm erlassenen Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AHVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist ein Kind in Ausbildung, wenn es sich auf der Grundlage eines ordnungsgemässen, rechtlich oder zumindest faktisch anerkannten Bildungsganges systematisch und zeitlich überwiegend entweder auf einen Berufsabschluss vorbereitet oder sich eine Allgemeinausbildung erwirbt, die Grundlage bildet für den Erwerb ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiedener Berufe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als in Ausbildung gilt ein Kind auch, wenn es Brückenangebote wahrnimmt wie Motivationssemester und Vorlehren sowie Au-pair- und Sprachaufenthalte, sofern sie einen Anteil Schulunterricht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Abs. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">AHVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ist mit einem Berufs- oder Schulabschluss die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bildung beendet (Abs. 1). Die Ausbildung gilt unter anderem dann als beendet, wenn sie unterbrochen wird (Abs. 2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wobei übliche unterrichtsfreie Zeiten und Ferien von längstens 4 Monaten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Abs. 3 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> sowie ein Militärdienst von längstens 5 Monaten (Abs. 3 lit. b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht als Unterbrechung gelten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> und 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> AHVV wurden erlassen, um der steigenden Zahl unklarer Fälle, in denen nicht immer eindeutig war, ob sich jemand in Ausbildung befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">det</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> oder nicht, gerecht zu werden (BGE 139 V 123 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In weiterer Konkretisierung des Ausbildungsbegriffes umschreibt das Bundesamt für Sozialversicherungen (vgl. Art. 72 Abs. 1 AHVG) in der Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung (RWL; gültig ab 1. Januar 2003,) die Anspruchsvoraussetzungen wie folgt (zitiert in der Fassung vom 1. Januar 2017):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„Die Ausbildung muss mindestens 4 Wochen dauern und systematisch auf ein Bildungsziel ausgerichtet sein. Das angestrebte Bildungsziel führt entweder zu einem bestimmten Berufsabschluss oder ermöglicht eine berufliche Tätigkeit ohne speziellen Berufsabschluss, oder, falls die Ausbildung nicht zum vornhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rein auf einen bestimmten Beruf ausgerichtet ist, muss sie eine allgemeine Grundlage für eine Mehrzahl von Berufen bilden bzw. eine Allgemeinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung beinhalten. Die Ausbildung muss auf einem strukturierten Bildungsgang beruhen, der rechtlich oder zumindest faktisch anerkannt ist…“ (Rz. 3358).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„Die systematische Vorbereitung erfordert, dass das Kind die Ausbildung mit dem objektiv zumutbaren Einsatz betreibt, um sie innert nützlicher Frist ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schliessen zu können. Während der Ausbildung muss sich das Kind zeitlich überwiegend dem Ausbildungsziel widmen. Dies gilt nur dann als erfüllt, wenn der gesamte Ausbildungsaufwand (Lehre im Betrieb, Schulunterricht, Vorle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sungen, Kurse, Vor- und Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung, Selbststudium, Verfassen einer Diplomarbeit, Fernstudium etc.) mindestens 20 Stunden pro Woche ausmacht“ (Rz. 3359).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„Kinder, die sich in einem fremdsprachigen Gebiet als Au Pair betätigen oder in einem fremdsprachigen Gebiet einen Sprachaufenthalt machen, befinden sich in Ausbildung, sofern mindestens 4 Schullektionen (à 45 bis 60 Minuten) pro Woche Bestandteil sind“ (Rz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3364</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„Wird die Ausbildung unterbrochen, gilt sie – von den Unterbrechungen gemäss nachfolgenden Randziffern abgesehen – grundsätzlich als beendet. Das ist auch dann der Fall, wenn erst ein Zwischenziel erreicht ist, wie zum Beispiel die Matura“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Rz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3369</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Übliche Ferien und unterrichtsfreie Zeiten von längstens 4 Monaten gelten nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dann als Ausbildungszeit, wenn sie zwischen zwei Ausbildungsphasen liegen, das heisst, die Ausbildung muss unmittelbar daran fortgesetzt werden. Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Monate werden mitgezählt, z.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> B. entspricht die Zeit vom 16. Juni (Ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tura) bis 16. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Oktober 4 Monaten. Das bedeutet insbesondere: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die unterrichtsfreie Zeit nach der gymnasialen Matura gilt nur dann als Ausbildungszeit, wenn die Ausbildung spätestens 4 Monate nach der Matura fortgesetzt wird. Ist dies nicht der Fall, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bedeutet die Matura das (vorläu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fige) Ende der Ausbildung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Auch für Absolventen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> der Berufsmatura kann ein maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mal 4-monatiger Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rbruch als Ausbildungszeit aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kannt werden, vorausgesetzt, die Anschlussausbildung erfolgt unmittelbar daran. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zu den üblichen Ferien gehören auch die Semesterferien an den Univer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sitäten, nicht hingegen Semester, während denen Studierende beurlaubt sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">“ (Rz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3370</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">„Wer zwischen zwei Ausbildungsphasen Militär- oder Zivildienst leistet, wird während dieser Zeit nur dann als in Ausbildung befindlich erachtet, wenn dieser Unterbruch nicht länger als 5 Monate dauert und die Ausbildung unmittelbar daran fortgesetzt wird. Das kann beispielsweise eine Rekrutenschule (Dauer 18 oder 21 Wochen) sein, sofern sie in eine unterrichtsfreie Zeit fällt (etwa zwischen Matura und Beginn des Studiums) oder Militärdienstleistungen (zum Beispiel fraktionierte RS) in den Semesterferien. Wer längere Dienstleistungen am Stück erbringt (wie Durchdienen oder Abverdienen in Folge), befindet sich in dieser Zeit nicht in Ausbildung“ (Rz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3371</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwaltungsweisungen richten sich an die Durchführungsstellen und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen (BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 133 II 305 E. 8.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Sprachkurs in Malta, angeboten von der B.___ AG, dauerte vom 21. September bis am 16. Oktober 2015 (4 Wochen) und beinhaltete 30 Lektio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen pro Woche (Urk. 10/9/1). Dies entspricht dem geforderten Ausbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand an einen Sprachkurs (E. 3.3, Rz. 3359 und Rz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3364</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), was von den Par</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teien auch nicht bestritten wurde. In der Folge absolvierte der Sohn der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Militärdienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Marschbef</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ehl der Schweizer Armee vom 26. Oktober 2015 bis am 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(21 Wochen) dauerte (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10/9/2-3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Sprachaufenthalt in Brisbane, diente der Vorbereitung auf das Certificate in Advan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ced English und dauerte vom 29. März bis am 3. Juni 2016; er beinhaltete wöchentlich 28 Lektionen (21 Stunden) Prüfungsvorbereitung und 7 Module (5.25 Stunden) als Ergänzung zum Lernprogramm (Urk. 10/12/1-2 und Urk. 1 S. 5 sowie die Webseite von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">www.kaplaninternational.com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und erfüllte somit ebenfalls die Voraussetzungen an eine Ausbildung, was von den Parteien nicht bestritten wurde. Am 18. Juli 2016 wurde dem Sohn der Beschwerdeführerin das Cambridge Certificate in Advanced English (Urk. 3/6) verliehen (Prüfung vom Juni 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid (Urk. 2 S. 2), weil die zwei Sprachkurse voneinander unabhängig gewesen seien, könne man nicht von einem Unterbruch der Ausbildung sprechen. Selbst wenn von einem Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch zwischen zwei Ausbildungsphasen ausgegangen werde, habe der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch der Ausbildung während des Militärdienstes jedenfalls länger als 5 Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te gedauert (17. Oktober 2015 bis 28. März 2016). Damit bestehe kein Anspruch auf eine Waisenrente während des Militärdienstes. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, es lägen zwei zusammenhängende Sprachaufenthalte vor, weil der erste der Vorberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung für den zweiten gedient habe (Urk. 1 S. 7 f.) und die Sprachaufenthalte durch den Militärdienst unterbrochen worden seien (Urk. 1 S. 8). Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin habe der Militärdienst nicht länger als fünf Monate gedauert (Urk. 1 S. 9). Der Sohn der Beschwerdeführerin habe die Zeit vor seinem Studienbeginn an der Z.___ sorgfältig und gewissenhaft geplant, die Sprachaufenthalte und die Erfüllung der Dienstpflicht seien in der zeitlichen Abfolge perfekt aufeinander und das anstehende Studium abgestimmt gewesen (Urk. 1 S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie bereits ausgeführt, genügten die beiden Sprachkurse den in den Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsweisungen konkretisierten Anforderungen in systematischer wie aufwand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässiger Hinsicht, weshalb sie als Ausbildungen im Sinne von Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> AHVV gelten. Dementsprechend richtete die Beschwerdegegnerin während diesen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungszeiten die Waisenrente auch aus (vgl. Urk. 10/10 sowie Urk. 10/14 und Urk. 10/16). Weiterungen erübrigen sich somit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ob die beiden Sprachkurse voneinander unabhängig waren oder nicht, ist indes nicht von Belang. Von zwei Ausbildungsphasen wird sowohl bei einer einheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Ausbildung (beispielsweise beim Studium, dessen Semester durch Semes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terferien getrennt werden) als auch bei voneinander unabhängigen Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dungen (beispielsweise der Mittelschule und dem Studium, zwischen welchen eine unterrichtsfreie Zeit liegen kann) gesprochen. In beiden Fällen wird die Ausbildung durch eine unterrichtsfreie Zeit von bis zu vier Monaten nicht unterbrochen (vgl. E. 3.3 Rz. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3370</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Da vorliegend zwischen den beiden Sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kursen mehr als vier Monate liegen, kommt Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 lit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht zum Tragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Sohn der Beschwerdeführerin absolvierte zwischen den beiden Ausbildungsphasen einen Militärdienst von 21 Wochen. Gemäss dem Wortlaut von Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 3 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">AHVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gilt ein Militärdienst von längstens 5 Monaten (= 21 Wochen) nicht als Unterbrechung der Ausbildung. Darauf, dass zwischen den beiden Ausbildungsphasen kalendarisch berechnet mehr als fünf Monate liegen, kann es nicht ankommen. Derselbe unterrichtsfreie Zeitraum ergibt sich auch, wenn die RS zwischen der Matura und dem unmittelbar anschliessenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Studienbeginn absolviert wird. Es ist offensichtlich, dass der Sohn der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin die beiden Ausbildungsphasen in der zeitlichen Abfolge auf die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füllung der Dienstpflicht sowie das anstehende Studium abstimmte: Zwischen der Beendigung der ersten Ausbildungsphase (letzter Tag des Sprachaufenthalts am 16. Oktober 2015 mit Rückflug am 17. Oktober 2015 [Samstag]) und dem Beginn des Militärdienstes (26. Oktober 2015 [Montag]) sowie zwischen der Been</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digung des Militärdienstes (18. März 2016 [Freitag]) und dem Beginn der zweiten Ausbildungsphase (Ankunft bei der Gastfamilie am 27. März 2016 [Sonntag] und Beginn des Kurses am 29. März 2016) liegen jeweils weniger als zehn Tage. Die kurze Verschnaufpause vor und nach dem Militärdienst </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheint angemessen und ändert nichts an dem insgesamt systematisch verfolgten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildungsziel und den praktisch nahtlos aneinandergefügten Ausbildungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Demgemäss unterbrach der Sohn der Beschwerdeführerin seine Ausbildung während des fünfmonatigen Militärdienstes nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten bestand auch während der Dauer des Militärdienstes und somit während der Monate November 2015 bis Ende März 2016 Anspruch auf eine Waisenrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Gutheissung der Beschwerde ist der angefochtene Einspracheentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 27. Juni 2016 aufzuheben und festzustellen, dass Y.___ für die Monate November 2015 bis Ende März 2016 Anspruch auf eine Waisenrente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu verpflichten, der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgericht [GSVGer])</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bezahlen. Diese ist auf Fr. 1‘400.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">I</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n Gutheissung der Beschwerde wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der angefochtene Einspracheentscheid der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ürich, Ausgleichskasse, vom 27. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Juni 2016 auf</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">festgestellt, dass Y.___ </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">für die Monate Nove</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mber 2015 bis Ende März 2016 Anspruch auf eine Waisenrente hat</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Urs Schaffhauser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Arnold GramignaMuraro</p><p></p></div> </div></body></html>