<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00072</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna</p><p>Sozialversicherungsrichterin Philipp</p><p>Gerichtsschreiberin Janett</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. November 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">advokatur rechtsanker</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ankerstrasse 24, Postfach 9822, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, ohne berufliche Ausbildung, arbeitete zuletzt bis Ende Dezember 2007 als Mitarbeiterin Molkerei bei Y.___ in einem 70%-Pensum (Urk. 7/1). Mit Datum vom 16. Dezember 2008 meldete sie sich unter Hinweis auf starke Kopf- und Bauchschmerzen nach Meningitis und Gebär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutterentfernung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sozialversicherungsanstalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, tätigte medizinische und berufliche Abklärungen (Urk. 7/6-8, Urk. 7/12-15, Urk. 7/24) und zog die Akten der Taggeldversicherung (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) bei. Anschliessend veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung der Versicherten durch die MEDAS Z.___ GmbH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gestützt auf das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 18. März 2010 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 7/32)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verneinte die IV-Stelle nach Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung des Vorbescheidverfahrens (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/39, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/41,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/42) mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 23. August 2010 (Urk. 7/43) einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 23. September 2010 (Urk. 7/45) wies das Sozialversicherungsgericht mit Urteil IV.2010.00931 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. August 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab (Urk. 7/48). Das Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 25. November 2014 meldete sich die Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf eine erhebliche Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes seit 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 7/57). In der Folge veranlasste die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle eine bidisziplinäre Begutachtung (Urk. 7/60, Urk. 7/65), woraufhin die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte am 20. April 2015 rheumatologisch und am 13. Juli 2015 psychiatrisch begutachtet wurde (Urk. 7/69, Urk. 7/73, Urk. 7/74). Gestützt auf die gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Beurteilungen wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren nach durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/80, Urk. 7/82, Urk. 7/84) mit Verfügung vom 27. November 2015 (Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte am 18. Januar 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei unter Rückweisung der Akten zu verpflichten, die gesundheitliche Sachlage unter Anwendung der neuen Rechtsprechung und Durchführung allfälliger zusätzlicher Abklärungen neu zu prüfen (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 10. Februar 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten, Urk. 7/1-88), was der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Februar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 zur Kenntnis gebracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach Art. 87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder der Hilflosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung eingetreten und hat den Leistungsanspruch materiell geprüft. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ob die Beschwerdegegnerin eine anspruchsrelevante Veränderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der tatsächlichen Verhältnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit der leistungsabweisenden Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. August 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu Recht verneint hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, in den in Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trag gegebenen Gutachten sei festgehalten worden, dass die Spannungstyp-Kopfschmerzen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien. Es liege klar ein unveränderter Gesundheitszustand vor und der Entscheid sei ebenfalls unter Berücksichtigung der neuen Rechtsprechung gültig. Zusammengefasst sei von der gleichen Grundlage wie beim Stand der letzten Verfügung im August 2010 auszugehen (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte ihrerseits geltend, die Gutachten seien auf der Basis einer in der Zwischenzeit geänderten Rechtsprechung erfolgt. Die Prüfung der massgeblichen Indikatoren habe nicht stattgefunden und die Gutachten liessen auch keine Prüfung und Beantwortung der relevanten Indikatoren zu. Nicht nur ein veränderter Gesundheitszustand, sondern auch eine geänderte Rechtsprechung könne zu einem Anspruch oder geänderten Anspruch führen (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschied </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letztmals mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 23. August 2010 (Urk. 7/43) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über einen Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beruhte im Wesentlichen auf dem polydisziplinären Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der MEDAS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18. März 2010 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 7/32</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. nachfolgend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die MEDAS-Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Leicht bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), bestehend seit 2007, sowie Panikstörung (ICD-10 F41.0), Differenzialdiagnose: Panikattacken im Rahmen der depressiven Störung, bestehend seit 2007. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden Kopfschmerzen vom Spannungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">typ (ICD-10 G44.2), psychische und Verhaltensfaktoren bei andern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">orts klassifizierten Krankheiten (ICD-10 F54), sowie eine arterielle Hypertonie, medikamentös behandelt (ICD-10 I10), dokumentiert seit 2007 (Urk. 7/32/18-19). Der neurologische Gutachter hielt fest, aufgrund des Gesamtverhaltens während der Untersuchung sowie der objektivierbaren Befunde resultierten auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund des Beschwerdebildes keine nennenswerten Beeinträchtigungen. Es ergebe sich eine wesentliche Diskrepanz zwischen der beschriebenen Stärke der Kopfschmerzen und den objektivierbaren Befunden und es bestehe kein Hinweis auf eine nennenswerte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/32/16). Der psychiatrische Gutachter führte aus, die Untersuchung habe anamnestisch wenig Auffälligkeiten ergeben; aktuell bestünden eine gedrückte Stimmung, eine Antriebsminderung, Ängste seit etwa einem Jahr, jedoch wenig Leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck und keine Therapiemotivation. Im Vordergrund hätten die körperlichen Beschwerden gestanden, welche für die Beschwerdeführerin eine Krankheit dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten und sie am Arbeiten hinderten. Die Gutachter hielten weiter fest, dass auf der psychischen Ebene die depressive Symptomatik und die Angstzustände im Vordergrund stünden. Antriebsminderung, Interessenverlust und passiver Rückzug schränkten Aktivität und Teilhabe ein. Auf der somatischen Ebene wirkten physische und psychische Dekonditionierung beeinträchtigend. Die Beschwerdeführerin schränke sich selbst bezüglich körperlicher Aktivitäten durch Rückzugsverhalten weitgehend ein. Sie sei daher auch objektiv weniger belastbar. Dies liesse sich durch Aktivierung und Rekonditionierung ohne Wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teres beheben (Urk. 7/32/22). Medizinisch-theoretisch seien der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die zuletzt ausgeübte wie auch eine angepasste Tätigkeit in zeitlich eingeschränktem Umfang möglich. Geschätzt seien etwa fünf Stunden insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt täglich oder bei längerer Präsenz mit einer entsprechend reduzierten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zumutbar (Urk. 7/32/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das hiesige Gericht bestätigte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verfügung der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Urteil vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. August 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/48</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das rechtskräftige Urteil befasste sich im Detail mit den in diesem Zeitpunkt vorliegenden Akten (Urk. 7/48/5-8). Dabei kam das Gericht gestützt auf das MEDAS-Gutachten zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in somatischer Hinsicht nicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt sei. Die von den MEDAS-Gutachtern vorgenommene Einschätzung, wonach aus psychischen Gründen für sämtliche Tätigkeiten eine Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von 33 % bestehe, trage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der psychischen Problematik äusserst grosszü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gig Rechnung. Dies insbesondere unter Berücksichtigung der bundesgerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Rechtsprechung, wonach ein psychischer Gesundheitsschaden invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlich nur relevant sei, wenn die daraus resultierende Einschränkung der Erwerbsfähigkeit auch bei Aufbietung allen guten Willens nicht abgewendet werden könne, sowie der in psychiatrischer Hinsicht festgestellten mangelnden Krankheitseinsicht und dem daraus resultierenden unbehandelten Zustand der Beschwerdeführerin. Angesichts der unbehandelten und aus ärztlicher Sicht überwindbaren Störungen könne nicht von einer andauernden Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busse ausgegangen werden (Urk. 7/48/9). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von der Restarbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % ergab die Invaliditätsbemessung einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (Urk. 7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">48/9-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das vorliegende Neuanmeldungsverfahrens präsentiert sich die aktuelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Aktenlage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Wesentlichen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin Rheumatologie FMH sowie Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin FMH, nannte im rheumatologischen Gutachten vom 30. April 2015 (Urk. 7/69) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Belastbarkeit und Beschwerden des rechten Knies bei beginnender media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler Gonarthrose rechts mit intakten Kniebinnenstrukturen (Röntgen 01/2014 und MRI 02/2014; Urk. 7/69/68). Die Gutachterin hielt fest, in der klinischen Untersuchung seien Diskrepanzen aufgefallen. Die Untersuchung des Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsapparates sei durch Gegenspannung erschwert gewesen und das inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittierende Schmerzstöhnen bei Ablenkung verschwunden. Die Bioimpedanz-Analyse habe trotz der Adipositas eine Muskelmasse von 39 %, welche dem Normwert von 40 % praktisch entspreche, gezeigt. Eine jahrelang andauernde körperliche Schonung, insbesondere ein jahrelanges Liegen, wie die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin berichte, könne daraus nicht abgeleitet werden. Im Bereich des rechten Knies habe die Röntgenuntersuchung eine beginnende Gonarthrose und die MRI-Untersuchung intakte Kniebinnenstrukturen ohne Erguss gezeigt. Die bildgebenden Befunde seien sehr gering und praktisch altersentsprechend. Zusammenfassend bestünden geringe strukturelle Veränderungen im rechten Knie, die möglicherweise die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten. Die vorhandenen Befunde würden jedoch weder die Dauer noch das Ausmass der Beschwerden erklären. Im Rahmen der Beurteilung der Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit führte Dr. A.___ aus, die Beschwerdeführerin sei durch die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkte Funktion des rechten Knies limitiert. Dadurch könnten sich Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen für das Besteigen von Leitern und Gerüsten, das Arbeiten in kauernder, kniender oder (bedingt) stehender Position sowie das Gehen in unebenem Gelände, längeres Abwärtsgehen oder Hinunterspringen ergeben. Meist bestünden keine Einschränkungen für wechselbelastende Tätigkeiten und für im Sitzen zu verrichtende Tätigkeiten ohne Zwangshaltung für das betroffene Bein respektive mit genügender Beinfreiheit für Spontanbewegungen. Die Beschwerdeführerin könne Lasten bis zu 10 kg hantieren. Tätigkeiten, die diesem Profil entsprächen, könne die Beschwerdeführerin zu 100 % ausüben. Die angestammte Tätigkeit bei Y.___ sei angepasst, denn es handle sich um eine leichte wechselbelastende Tätigkeit. Im Haushalt bestehe keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung. In der angestammten Tätigkeit bei Y.___ oder in einer angepassten Tätigkeit habe somit nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden. Nicht angepasste, Knie-belastende Tätigkeiten habe sie ab 01/2014 nicht mehr ausüben können. Eine medikamentöse Therapie habe grosses Optimierungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">potential. Eine Normalisierung des Gewichtes sei notwendig, denn es sei wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlich, dass die Kniebeschwerden bei der vorhandenen beginnenden Gon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose rechts mit intakten Kniebinnenstrukturen durch eine Gewichtsabnahme deutlich bessern würden oder sogar verschwänden (Urk. 7/69/71-73). Schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich hielt die Gutachterin fest, der Befund sei nicht gravierend. Um der Beschwerdeführerin nicht Unrecht zu tun, führe sie ihn dennoch als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf, wobei dies durchaus diskutiert werden könne (Urk. 7/69/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. Dr. med. B.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FMH sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neurologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> FMH, stellte im Gutachten vom 14. Juli 2015 (Urk. 7/73) folgende Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit: Rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schem Syndrom (ICD-10 F33.11). Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bestün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den eine paroxysmale Angststörung (ICD-10 F41.0) sowie eine Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (psychologische Faktoren bei andernorts klassifizierten Erkrankungen; ICD-10 F54). Der Gutachter hielt fest, bei der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin liege seit 2007 ein Triptan- und Analgetika-induzierter Kopfschmerz vor. Ein solch medikamentös induzierter Kopfschmerz sei prinzipiell und mit guter Aussicht auf Erfolg behandelbar. Die Kopfschmerzerkrankung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin sei damit somatisch erklärbar und die Voraussetzung für die Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sestellung einer somatoformen Schmerzstörung sei somit nicht gegeben (Urk. 7/73/16). Der Kopfschmerz halte seit 2007 unverändert an. Auch die bereits im Jahr 2009 diagnostizierte mittelgradige depressive Episode, welche im MEDAS-Gutachten bestätigt worden sei, liege unverändert vor. Bei beiden Erkrankungen handle es sich um behandelbare Störungen, denen sich die Beschwerdeführerin durch mehrfach von verschiedenen Ärzten festgestellte fehlende Compliance entzogen habe. Die Beschwerdeführerin sei weiterhin unbehandelt. Die Beschwerdeführerin lehne eine psychiatrische Behandlung infolge soziokultureller Grundüberzeugung ab (Urk. 7/73/17-19). Dr. B.___ hielt zusammenfassend fest, der psychische Gesundheitszustand sei im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich zum MEDAS-Vorgutachten im Wesentlichen unverändert. Aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht seien die seit dem Jahre 2009 unverändert bestehenden Krankheitsbilder der Beschwerdeführerin behandelbar, was bereits im Vorgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten festgestellt worden sei. Die Beschwerdeführerin habe sich seit der MEDAS-Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachtung jedoch keiner adäquaten Therapie unterzogen (Urk. 7/73/19-23). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der bidisziplinäre Beurteilung vom 7. August 2015 hielten die Gutachter fest, der Beschwerdeführerin sei ihre angestammte sowie eine angepasste Tätigkeit zu 66 % zumutbar. Es sei davon auszugehen, dass unter leitliniengerechter Behandlung der psychischen Störungen eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit zu erwarten sei. Die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit sei seit der Verfügung vom 23. August 2010 unverändert (Urk. 7/74).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Regionale Ärztlich Dienst (RAD) bezeichnete das rheumatologisch-psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Gutachten mit interdisziplinärer Zusammenfassung in seiner Stellungnahme vom 13. August 2015 als umfassend. Es bestehe in der bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Tätigkeit unverändert eine Arbeitsunfähigkeit von 33 %, ebenso in einer angepassten leichten, wechselbelastenden Tätigkeit (Urk. 7/77/3-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 18. September 2015 (Urk. 7/78) teilte die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin der Beschwerdeführerin mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass ihr Gesundheitszustand mit einer fachärztlich psychiatrischen sowie einer medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mentösen Therapie wesentlich verbessert werden könne. Sie wies die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin auf ihre Mitwirkungspflicht hin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sowohl das rheumatologische Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. April 2015 (E. 3.2.1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als auch das psychiatrische Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 14. Juli 2015 (E. 3.2.2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfüll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sämtliche rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beide Gutachten beruhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf fachärztli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Untersuchungen und wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Kenntnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orakten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstellt. Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen zu früheren medizinischen Beurteilungen Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/69/74, Urk. 7/73/17-19) und erhoben detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den wurden berücksichtigt und die Gutachter setzten sich hinreichend mit diesen auseinander. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem haben sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfolgerung nachvollziehbar begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin (E. 2.3) kann damit auf die Expertisen abgestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In somatischer Hinsicht stellte Dr. A.___ eine Entwicklung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standes der Beschwerdeführerin in der Hinsicht fest, dass im rechten Knie bei der Röntgenuntersuchung im Januar 2014 eine beginnende Gonarthrose festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt worden sei. Dabei hielt die Gutachterin ausdrücklich fest, dass die bildge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benden Befunde im Bereich des rechten Knies sehr gering und praktisch alters</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend seien. Es bestünden geringe strukturelle Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">änderungen im rechten Knie, die möglicherweise die Leistungsfähigkeit ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkten. Eine Erklärung für die Dauer und das Ausmass der Beschwerden ergebe sich durch die vorhandenen Befunde jedoch nicht. In der klinischen Untersuchung seien sodann Diskrepanzen aufgefallen. Insgesamt sei der Befund nicht gravierend. Die Gutachterin gab an, um der Beschwerdeführerin nicht Unrecht zu tun, führe sie die beginnende Gonarthrose als Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit auf, wobei das durchaus diskutiert werden könne (E. 3.2.1). Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fassend liegt aufgrund der nachvollziehbaren Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen von Dr. A.___ zwar ein - wenn auch sehr gering - veränderter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand ab Januar 2014 vor. Diesbezüglich ist jedoch festzuhalten, dass nicht jede Änderung der tatsächlichen Verhältnisse einen Leistungsanspruch mit sich bringt. Vielmehr muss sich der Gesundheitszustand seit Erlass der letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">maligen Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG erheblich verändert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben und hiermit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geeignet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch zu beeinflussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. E. 1.2). Eine solche massgebliche Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen Gesundheitszustandes ist mit Blick auf die erhobenen geringen und prak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch altersentsprechenden strukturellen Veränderungen im rechten Knie sowie angesichts der Einschätzung der Gutachterin, die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit sei durch den Befund am rechten Knie (bloss) möglicherweise einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt, vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegend wahrscheinlich ausgewiesen. Hinzu kommt, dass die angestammte Tätigkeit bei Y.___ als angepasst gilt und damit weiterhin zu 100 % zumutbar ist. Auch in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">atri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird im Gutachten nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziehbar dargelegt, dass der psychische Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin seit der MEDAS-Begutachtung im Januar 2010 im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen unverändert ist und sowohl die Kopfschmerzerkrankung als auch die rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende Depression mit mittelgradiger Ausprägung unverändert vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen (E. 3.2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend steht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem im Sozialversicherungsrecht massgeblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand der Beschwerdeführerin seit Erlass der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23. August 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesentlich verändert hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit die Beschwerdeführerin vorbrachte, die Gutachten seien auf Basis einer in der Zwischenzeit veralteten Rechtsprechung erfolgt und daher nicht mehr beweiskräftig (E. 2.3), ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die mit BGE 141 V 281 geänderte Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen respektive äquivalen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beschwerdebildern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den vorliegenden Fall keine Anwendung findet. Gemäss Prof. B.___ ist die Kopfschmerzerkrankung der Beschwerdeführerin somatisch erklärbar und es liegt keine somatoforme Schmerzstörung vor. Weiter handelt es sich bei der diagnostizierten Schmerzverarbeitungsstörung gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um eine Verhaltensauffälligkeit, nicht aber um ein psychisches Leiden mit Krankheitswert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteil des Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s 9C_275/2016 vom 19. August 2016 E. 4.3.4 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung fallen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Sinne von ICD-10 F54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht unter die Schmerzrechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l. Urteil des Bundesgerichtes 9C_646/2015 vom 19. Mai 2016 E. 4.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und hat der psychiatrische Gutachter zum anderen das fragliche Beschwerdebild unter die Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit eingereiht. Im Übrigen entfiele die Anwendung der mit BGE 141 V 281 geänderten Rechtsprechung mit Blick auf die erwähnte Malcompliance (vgl. E. 3.2.2 und Urk. 7/73/18, wonach eine mangelnde Compliance ursächlich für das Scheitern einer Behandlung der Kopfschmerzerkrankung ist) im Sinne eines potentiellen Ausschlussgrundes ohnehin. Weitere - wie von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin beantragt - Abklärungen unter besonderer Berücksichtigung von BGE 141 V 281 sind mithin nicht von Nöten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der festgestellten rezidivierenden depressiven Störung ist festzuhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, dass leichte bis mittelgradige depressive Störungen rezidivierender oder episodischer Natur rechtsprechungsgemäss einzig dann als invalidisierende Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten in Betracht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind. Nur in dieser seltenen Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise Genüge getan (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_399/2016 vom 24. August 2016 E. 4.2 mit Hinweisen). Vorliegend ist nicht von einer Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieresistenz auszugehen; vielmehr hielt der psychiatrische Gutachter ausdrück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich fest,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass die unverändert bestehenden psychischen Störungsbilder der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin behandelbar seien, eine Therapierbarkeit aber an der fehlenden Compliance der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheitere. Wie Prof. B.___ dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legte, ist diese Noncompliance bereits von verschiedenen Ärzten festgestellt worden, so unter anderem bereits anlässlich der MEDAS-Begutachtung (vgl. E. 3.1.1). Damit ist auch aus dieser Sicht nicht zu beanstanden, dass die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der Verfügung vom 23. August 2010 als unverändert bezeichneten und weiterhin eine Arbeitsfähigkeit in bisheriger sowie angepasster Tätigkeit von 66 % für zumutbar erachteten (E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie dargelegt, findet die neue Rechtsprechung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fall keine Anwendung (E. 4.4.1). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Vollständigkeit halber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">darauf hinzuweisen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Änderung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechung für sich alleine keinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuanmeldung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s- res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive Revisionsgrund darstellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Grund für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neuanmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bleibt allemal eine Änderung der tatsächlichen Verhältnisse. Ob ein rechtskräftig beurteilter, unveränderter Sachverhalt nach einer neuen Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechung rechtlich anders eingeordnet würde, spielt demgegenüber keine Rolle (BGE 141 V 585 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erweist sich die rentenabweisende Verfügung vom 27. No</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vember 2015 als rechtens. Die Beschwerde ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Reger-Wyttenbach</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstJanett</p><p></p></div> </div></body></html>