<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-08-12-9C_341-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_341/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 12. August 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>III. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Parrino, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Bögli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Rihm, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), Direktionsbereich Strafverfolgung, </div> <div class="para">Taubenstrasse 16, 3003 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einfuhrabgaben, Steuerperiode 2019, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Mai 2024 (A-3628/2021). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte mit Urteil vom 13. Mai 2024 eine Nachforderungsverfügung der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), Direktionsbereich Strafverfolgung, Zollfahndung Ost (ZFO), mit der A.________ zur Bezahlung von Fr. 21'841.90 (Zoll Fr. 376.20, Automobilsteuer Fr. 6'615.05, Mehrwertsteuer Fr. 13'243.30 und Verzugszinsen Fr. 1'167.35) verpflichtet wurde, da er ein unverzolltes und unversteuertes Fahrzeug verwendet habe. Gegen dieses Urteil führt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gemäss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz auf Rüge hin oder von Amtes wegen berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 105 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/97/1" type="start"></artref>Art. 97 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/2" type="end"></artref>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Ein Rechtsmittel hat gemäss <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref> unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dabei ist konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=08.08.2024&amp;to_date=27.08.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2). Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Genügt die Beschwerdeschrift diesen Begründungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grundsätzlich von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>); dies setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde überhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die minimalen Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> erfüllt. Rein appellatorische Kritik ist nicht ausreichend (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=08.08.2024&amp;to_date=27.08.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F145-I-26%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page26">BGE 145 I 26</a> E. 1.3; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=27&amp;from_date=08.08.2024&amp;to_date=27.08.2024&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-264%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page264">140 III 264</a> E. 2.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Der Beschwerdeführer macht zunächst eine Verletzung des rechtlichen Gehörs sowie des Anspruchs, sich in einem Gerichtsverfahren von einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen, geltend. Seinem Rechtsvertreter sei es im vorinstanzlichen Verfahren trotz rechtzeitiger Anzeige der Mandatierung nicht ermöglicht worden, sich zu Gunsten seines Mandanten in das Verfahren einzubringen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> Gemäss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, welche nicht offensichtlich unrichtig und damit für das Bundesgericht verbindlich sind (vgl. E. 2.1 hiervor), teilte der Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht am 19. Dezember 2023 mit, dass er Rechtsanwalt Thomas Rihm als seinen Vertreter mandatiert habe. Am 15. Februar 2024 reichte er die entsprechende Vollmacht ein; der angefochtene Entscheid erging am 13. Mai 2024. In Anbetracht dessen, dass das vorinstanzliche Verfahren mit Beschwerde vom 11. August 2021 eingeleitet wurde, ist davon auszugehen, dass der Schriftenwechsel zum Zeitpunkt der Mandatierung des aktuellen Rechtsvertreters bereits abgeschlossen war. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, sein Rechtsvertreter hätte bei diesem Verfahrensstand durch das Gericht aufgefordert werden müssen, sich zum Verfahren zu äussern; ebensowenig macht er geltend, allfällige Eingaben seines Rechtsvertreters seien vom Gericht nicht entgegengenommen worden. Die pauschale Rüge der Verletzung von <span class="artref"><artref id="CH/101/29/2" type="start"></artref><artref id="CH/101/29/1" type="start"></artref>Art. 29 Abs. 1 und 2 BV</span><artref id="CH/101/29/2" type="end"></artref><artref id="CH/101/2" type="end"></artref> genügt den Begründungsanforderungen nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.1.</b> Weiter rügt der Beschwerdeführer die Nichtgewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren. Bei einer Rückweisung an die Vorinstanz sei die Aussichtslosigkeit zu verneinen, zudem sei der Entscheid überraschend gewesen, da er ein "mehrmonatig-peinliches Verfahren" zwecks Feststellung seiner Mittellosigkeit habe durchlaufen müssen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.2.</b> Das Bundesverwaltungsgericht hat das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bereits mit Zwischenverfügung vom 29. Februar 2024 abgewiesen. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, weshalb er nicht bereits gegen diese Verfügung ein Rechtsmittel ergriffen hat. Zudem legt er auch in diesem Punkt nicht dar, inwiefern das angefochtene Urteil bundesrechtswidrig sein sollte. Die angeblich fehlende Aussichtslosigkeit begründet er lediglich mit einer allfälligen Rückweisung. In Bezug auf den Nachweis der Mittellosigkeit wurde der Beschwerdeführer gemäss den unbestrittenen vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen lediglich aufgefordert, das entsprechende Formular auszufüllen und seine Angaben zu belegen. Inwiefern das Einholen von Unterlagen zur finanziellen Lage des Gesuchstellers dazu führen sollte, dass ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht mehr wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen werden darf, ist weder erkennbar, noch wird dies vom Beschwerdeführer ausgeführt. Auch in diesem Punkt genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG</span> nicht einzutreten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist zufolge Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels abzuweisen (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/64/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/64/1" type="start"></artref>Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/64/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>). Der unterliegende Beschwerdeführer hat die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen, soweit es nicht gegenstandslos geworden ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 12. August 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Parrino </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Bögli </div> </div></body></html>