<h2>SubmittedText<h2><p>Aufgrund einer Diffamierungskampagne des Hauses Ringier, welche sich auf angeblich kompromittierende Fotografien stützte, hat das EDA unseren Botschafter in Berlin, Thomas Borer, von seiner Funktion mit sofortiger Wirkung abberufen.</p><p>Namhafte Experten behaupten, die publizierten Bilder seien manipuliert bzw. verfälscht. Vor längerer Zeit wurde von Ringier bekannt gegeben, die Firma hätte ihrerseits Gutachter mit der Prüfung der Authentizität der abgedruckten Bilder beauftragt.</p><p>1. Was gedenkt der Bundesrat zu tun, wenn bestätigt wird, dass die ganze Kampagne auf gefälschtem Bildmaterial beruht?</p><p>2. Zwar hat das EDA verlauten lassen, die Abberufung von Botschafter Borer sei unabhängig von der Ringier-Affäre erfolgt, was aber niemand ernst genommen hat. Wird der Bund allenfalls schadenersatzpflichtig (culpa in revocando)?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Antwort des Bundesrates existiert nur in französischer Sprache.</p>