<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2018-07-11-9C_135-2018.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>9C_135/2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 11. Juli 2018</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. sozialrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin, </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, Bundesrichterin Glanzmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Oswald. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para"> A.________, </div> <div class="para">vertreten durch AXA-ARAG Rechtsschutz AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 13. Dezember 2017 (I 2017 69). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>A.</b> </div> <div class="para">Der 1973 geborene A.________, zuletzt als Printmedienverarbeiter bei der B.________ AG beschäftigt, meldete sich im Dezember 2016 unter Verweis auf "Beschwerden am Rücken" bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schwyz (fortan: IV-Stelle) traf erwerbliche und medizinische Abklärungen. Insbesondere holte sie Berichte der behandelnden Ärzte ein, die sie durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) beurteilen liess. Mit Verfügung vom 8. Juni 2017 wies sie das Leistungsbegehren (Invalidenrente und berufliche Massnahmen) ab (Invaliditätsgrad: 10.5 %). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>B.</b> </div> <div class="para">Die von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 13. Dezember 2017 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>C.</b> </div> <div class="para">A.________ führt Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, es sei das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 13. Dezember 2017 aufzuheben, und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, nach Vornahme der erforderlichen Abklärungen die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszurichten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (<span class="artref">Art. 95 lit. a BGG</span>). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (<span class="artref">Art. 106 Abs. 1 BGG</span>). Es legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>). Unter Berücksichtigung der Begründungspflicht (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>) prüft es nur die geltend gemachten Rügen, sofern die rechtlichen Mängel nicht geradezu offensichtlich sind (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=06.07.2018&amp;to_date=25.07.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-234%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page234">BGE 141 V 234</a> E. 1 S. 236; zur Publikation vorgesehenes Urteil 9C_649/2017 vom 21. Juni 2018 E. 1.2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Das kantonale Gericht hat die für die Beurteilung der Streitsache massgebenden Rechtsgrundlagen zutreffend wiedergegeben, worauf verwiesen wird. </div> <div class="para">In sorgfältiger und umfassender Würdigung der Aktenlage stellte die Vorinstanz fest, dass nach erfolgter Rehabilitation in der Klinik C.________ (ab Februar 2017) eine Arbeitsfähigkeit von 100 % für mittelschwere Tätigkeiten ohne ständige Zwangshaltung bestehe. Sie erwog, der Sachverhalt sei aus medizinischer Sicht hinreichend abgeklärt. Von weiteren ärztlichen Beurteilungen seien keine neuen Erkenntnisse zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung, <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=06.07.2018&amp;to_date=25.07.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-I-229%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page229">BGE 136 I 229</a> E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen). Der von der Verwaltung vorgenommene Einkommensvergleich werde als solcher nicht beanstandet. Bei einem Invaliditätsgrad von 10 % bestehe kein Rentenanspruch. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, verfängt nicht. Zunächst macht er geltend, sein Gesundheitszustand habe sich "vor Rechtskraft der Verfügung" verschlechtert, was das kantonale Gericht in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (<span class="artref">Art. 61 lit. c ATSG</span>) nicht näher abgeklärt habe. Den vor Vorinstanz ins Recht gelegten Berichten der Klinik D.________ lässt sich indes nichts dergleichen entnehmen. Vielmehr verweisen die behandelnden Orthopäden - wie bereits die behandelnden Ärzte der Klinik C.________ - auf eine zufolge psychosozialer Belastungsfaktoren (vgl. dazu, dass diese als invaliditätsfremd bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung auszuklammern sind, <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=06.07.2018&amp;to_date=25.07.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-V-409%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page409">BGE 143 V 409</a> E. 4.5.2 S. 416) schwierige Grundsituation. Im Übrigen verkennt der Versicherte, dass das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des <i>Erlasses</i> der streitgegenständlichen Verfügung (hier: 8. Juni 2017) eingetretenen Sachverhalt abstellt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=06.07.2018&amp;to_date=25.07.2018&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-215%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page215">BGE 132 V 215</a> E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen). Verschlechterungen nach diesem Zeitpunkt wären im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen (Art. 87 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 IVV; Urteil 9C_399/2017 vom 10. August 2017 E. 3.6). </div> <div class="para">Sodann ist die Vorinstanz weder in Willkür verfallen noch hat sie sonstwie Bundesrecht verletzt, indem sie auf (weitere) Abklärungen zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit verzichtete. Wenn der Beschwerdeführer unter Berufung auf <span class="artref">Art. 6 ATSG</span> aus einer (allfälligen) teilweisen Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf einen Rentenanspruch ableiten will, blendet er den letzten Satz dieser Bestimmung aus. Dieser schreibt vor, dass bei langer Dauer der Arbeitsunfähigkeit auch zumutbare Tätigkeiten in einem anderen Beruf zu berücksichtigen sind. In concreto vermag der Versicherte in einer angepassten Verweistätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen (E. 2.1 Abs. 2 oben). </div> <div class="para">Im Übrigen erschöpfen sich die Vorbringen des Beschwerdeführers in unzulässiger appellatorischer Kritik (E. 1 hiervor) an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung (oben E. 2.1 Abs. 2). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die offensichtlich unbegründete Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG</span> - ohne Durchführung eines Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (<span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span>) - erledigt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Der unterliegende Beschwerdeführer trägt die Verfahrenskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 11. Juli 2018 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Pfiffner </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Oswald </div> </div></body></html>