<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00423</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107205&amp;W10_KEY=13013572&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00423</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.05.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Mobilfunkanlage ausserhalb Bauzone; Thalwil; vgl. VB.2002.00424 Auf die Beschwerde ist einzutreten (E. 1a). Expertise, Augenschein und zweiter Schriftenwechsel sind nicht notwendig (E. 1b). Zu prüfen ist vorab, ob das Vorhaben standortgebunden ist und ihm keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (E. 2a). Standortgebundenheit ist bei Mobilfunkantennen zu bejahen, wenn sonst eine Versorgungslücke nicht geschlossen werden könnte, es zu Störungen im Netz käme oder wenn mehrere Anlagen nötig wären. Wirtschaftliche Vorteile reichen nicht (E. 2b). Technisch lässt sich die Anlage in der nahen Bauzone realisieren. Die behaupteten Schwierigkeiten, einen Standort zu finden, begründen keine Standortgebundenheit (E. 2c). Die Beschwerdeführerin hat sich nicht ausreichend um die Mitbenützung der Anlage einer Konkurrentin bemüht (E. 2d). Ob auch das Enteignungsrecht der Standortgebundenheit entgegensteht, kann offen bleiben (E. 2e). Der Regierungsrat hat zu Recht die Standortgebundenheit des Vorhabens geprüft (E. 3a). Die Beschwerdeführerin war zur Mitwirkung verpflichtet, der Regierungsrat durfte sich auf die eingereichten Unterlagen stützen (E. 3b). Ein Verzicht auf Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands kommt nicht in Frage; ein Spielraum besteht einzig in zeitlicher Hinsicht (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN">AUSNAHMEBEWILLIGUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITBENUTZUNG">MITBENUTZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MOBILFUNKANTENNE">MOBILFUNKANTENNE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTIONISIERENDE STRAHLUNG">NICHTIONISIERENDE STRAHLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERHALTSFESTSTELLUNG">SACHVERHALTSFESTSTELLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: STANDORTGEBUNDENHEIT">STANDORTGEBUNDENHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WIEDERHERSTELLUNG">WIEDERHERSTELLUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 36 lit. II FHG</span><br/><span class="gerade">§ 310 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 24 RPG</span><br/><span class="gerade">§ 7 lit. I + II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">BEZ 2003 Nr. 20</span><br/><span class="gerade">RB 2003 Nr. 74 S. 175</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die Baudirektion erteilte der Firma A am 5. Juli 1999 eine befristete raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung fÃ¼r die Errichtung einer provisorischen, mobilen Antennenanlage mit AusrÃ¼stungsraum auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 8120 in der Reservezone der Gemeinde Thalwil. Die Baukommission Thalwil erteilte fÃ¼r das Vorhaben am 15. Juli 1999 die baurechtliche Bewilligung. Die Bewilligungen wurden am 25. Juli 2000 durch die Baudirektion und am 14. September 2000 durch die Baukommission Thalwil mit GÃ¼ltigkeit bis Januar 2001 verlÃ¤ngert.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>C ersuchte das Bauamt Thalwil am 6. Februar 2001, der Firma A den weiteren Betrieb der provisorischen Antenne zu verbieten und ihr zu befehlen, die Anlage zu beseitigen. Die Baukommission Thalwil wies das Gesuch am 8. Februar 2001 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Auf ihr Gesuch hin erhielt die Firma A am 21. Februar 2001 von der Baudirektion die raumplanungsrechtliche Ausnahmebewilligung und am 1. MÃ¤rz 2001 von der Baukommission Thalwil die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r eine kombinierte GSM/UMTS-Mobilfunkantennenanlage am gleichen Standort.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen den Beschluss der Baukommission Thalwil vom 8. Februar 2001 erhob C am 23. MÃ¤rz 2001 Rekurs an die Baurekurskommission II, deren PrÃ¤sident mit VerfÃ¼gung vom 3. April 2001 auf das Rechtsmittel nicht eintrat und es dem Regierungsrat zur Behandlung Ã¼berwies.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 4. Mai 2001 wandte sich C auch gegen die Bewilligungen der Baudirektion und der Baukommission Thalwil mit Rekurs an den Regierungsrat.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Regierungsrat beschloss am 5. September 2001, der Rekurs Câs gegen den Beschluss der Baukommission Thalwil vom 8. Februar 2001 betreffend unverzÃ¼gliche Einstellung des Betriebs und Beseitigung der bestehenden Mobilfunkanlage werde gutgeheissen und die Baukommission Thalwil mit der Ãberwachung des Vollzugs dieser Anordnung durch die Firma A beauftragt (Disp. Ziff. I). Das Rekursverfahren betreffend die definitive raumplanungsrechtliche und baurechtliche Bewilligung fÃ¼r eine Mobilfunkanlage auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 8210 in Thalwil werde fÃ¼r so lange sistiert, bis eine Partei dessen Wiederaufnahme und Fortsetzung beantrage (Disp. Ziff. II). Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen fÃ¼r beide Verfahren wÃ¼rden im Endentscheid Ã¼ber den sistierten Rekurs festgelegt (Disp. Ziff. III). Einer allfÃ¤lligen Beschwerde an das Verwaltungsgericht werde die aufschiebende Wirkung entzogen (Disp. Ziff. IV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Firma A gelangte hiergegen an das Verwaltungsgericht. Das Gericht stellte mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 10. Oktober 2001 die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wieder her. Mit Urteil vom 26. November 2001 hiess es die Beschwerde gut und wies die Sache zur weiteren Behandlung im Sinn der ErwÃ¤gungen an den Regierungsrat zurÃ¼ck (VB.2001.00295). Hauptgrund fÃ¼r die RÃ¼ckweisung war, dass die Vorinstanz der Firma A das rechtliche GehÃ¶r verweigert hatte. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>In der Folge nahm der Regierungsrat sowohl das Verfahren betreffend die Einstellung der provisorischen Anlage als auch jenes betreffend die Bewilligung fÃ¼r eine definitive Anlage in einem vereinigten Verfahren wieder auf. Mit Beschluss vom 30. Oktober 2002 erwog er, dass die geplante Anlage im konkreten Fall ausserhalb der Bauzone nicht standortgebunden sei, weshalb der Rekurs gegen die Bewilligung einer definitiven Anlage gutzuheissen sei. Damit sei auch die Bewilligung fÃ¼r die WeiterfÃ¼hrung der provisorischen Anlage aufzuheben. Er hiess daher die Rekurse im Sinn der ErwÃ¤gungen gut, soweit sie nicht gegenstandslos geworden waren, und beauftragte die BaubehÃ¶rde Thalwil, die fÃ¼r die Herstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustandes erforderlichen Anordnungen zu treffen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Gegen diesen Entscheid hat die Firma A am 4. Dezember 2002 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben. Sie beantragt in der Hauptsache, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Sache sei zur Fortsetzung des Verfahrens an den Regierungsrat zurÃ¼ckzuweisen, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>C teilte dem Gericht am 6. Januar 2003 mit, er verzichte auf Antrag und BegrÃ¼ndung, behalte sich aber die Teilnahme an den Verfahren vor weiteren Instanzen vor. Die Staatskanzlei beantragte im Namen des Regierungsrates am 4. Februar 2003 unter Hinweis auf die Akten, die Beschwerde sei abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Sachurteilsvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die Fragen, welche die vorliegenden Angelegenheit aufwirft, lassen sich ohne die beantragte Expertise Ã¼ber die technische Standortgebundenheit und den beantragten Augenschein beantworten. Ebensowenig besteht Anlass, einen zweiten Schriftenwechsel durchzufÃ¼hren (§ 58 Satz 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Zu beurteilen ist in erster Linie, ob dem Bauvorhaben der BeschwerdefÃ¼hrerin die Bewilligung zu verweigern ist, weil es ausserhalb der Bauzone nicht standortgebunden im Sinn von Art. 24 lit. a des Raumplanungsgesetzes vom 22. Juni 1979 (in der Fassung vom 20. MÃ¤rz 1998; RPG, SR 700) ist. Nach dieser Bestimmung kÃ¶nnen abweichend von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG Bewilligungen erteilt werden, Bauten und Anlagen zu errichten oder ihren Zweck zu Ã¤ndern, wenn der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert. DarÃ¼ber hinaus dÃ¼rfen gemÃ¤ss Art. 24 lit. b RPG einer solchen Ausnahmebewilligung keine Ã¼berwiegenden Interessen entgegenstehen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Standortgebundenheit ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu bejahen, wenn eine Anlage aus technischen oder betriebswirtschaftlichen GrÃ¼nden oder wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist (positive Standortgebundenheit), oder wenn ein Werk aus bestimmten GrÃ¼nden in einer Bauzone ausgeschlossen ist (negative Standortgebundenheit). Dabei beurteilen sich die Voraussetzungen nach objektiven MassstÃ¤ben, und es kann weder auf die subjektiven WÃ¼nsche und Vorstellungen des Einzelnen noch auf die persÃ¶nliche ZweckmÃ¤ssigkeit oder Bequemlichkeit ankommen. Generell ist bei der Beurteilung der Voraussetzungen ein strenger Massstab anzulegen (vgl. z.B. BGE 129 II 63 E. 3.1, 124 II 252 E. 4a, 123 II 256 E. 5a). Allerdings genÃ¼gt eine relative Standortgebundenheit: Es ist nicht erforderlich, dass Ã¼berhaupt kein anderer Standort in Betracht fÃ¤llt; es mÃ¼ssen jedoch besonders wichtige und objektive GrÃ¼nde vorliegen, die den vorgesehenen Standort als erheblich vorteilhafter erscheinen lassen (Peter HÃ¤nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. Aufl., Bern 2002, S. 209; Walter Haller/Peter Karlen, Raumplanung-, Bau- und Umweltrecht, 3. Aufl., ZÃ¼rich 1999, Band I, Rz. 711, je mit weiteren Hinweisen auf die Praxis).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Mobilfunkantennen sind Teil eines Netzes, welches der Versorgung mit Mobiltelefonie dient; neue Antennen bezwecken in der Regel die Beseitigung einer AbdeckungslÃ¼cke des Netzes oder eine Verbesserung von dessen KapazitÃ¤t (vgl. zum Aufbau der Mobilfunkversorgung mit GMS das Factsheet Ã¼ber GMS unter </span><span class="MsoHyperlink"><span>www.bakom.ch/de/funk/antennenkoordination/index.html</span></span><span> </span><span>sowie ferner Peter K. Geiger, Standortwahl fÃ¼r Mobilfunkanlagen, URP 2003, S. 141 ff.). Anhand ihres Zwecks ist zu prÃ¼fen, ob eine bestimmte Antenne auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist. Dies ist grundsÃ¤tzlich zu bejahen, wenn eine VersorgungslÃ¼cke aus funktechnischen GrÃ¼nden mit einem oder mehreren Standorten innerhalb der Bauzone nicht in genÃ¼gender Weise beseitigt werden kann oder es bei einem Standort innerhalb der Bauzone zu einer nicht vertretbaren StÃ¶rung der in anderen Funkzellen des Netzes verwendeten Frequenzen kommen wÃ¼rde. Die Standortgebundenheit ist auch zu bejahen, wenn sich ein Standort ausserhalb der Bauzone deshalb als erheblich gÃ¼nstiger erweist, weil damit der Versorgungszweck erwiesenermassen mit einer einzigen statt mit mehreren Anlagen erreicht werden kann (VGr BE, 18. Dezember 2001, BVR 2002, S. 263 ff. E. 3c). Nicht ausreichend sind dagegen wirtschaftliche Vorteile des gewÃ¤hlten Standortes, z.B. geringere Landerwerbskosten, oder eine voraussichtlich geringere Anzahl von Einsprachen. Keine Standortgebundenheit begrÃ¼ndet auch der Umstand, dass sich in der Bauzone kein GrundeigentÃ¼mer oder keine GrundeigentÃ¼merin finden lÃ¤sst, der bzw. die bereit ist, die Errichtung der geplanten Baute oder Anlage auf seinem bzw. ihrem Grund und Boden zu dulden (VGr BE, BVR 2002, S. 263 ff. E. 3a, mit Hinweis auf BGE 118 Ib 497 E. 4c; ebenso die Praxis der Berner Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, vgl. BVR 2001, S. 252 E. 5c). Ob sich jemand findet, der einen grundsÃ¤tzlich geeigneten Standort innerhalb der Bauzone zur VerfÃ¼gung stellt, hÃ¤ngt von verschiedenen Voraussetzungen ab. Eine wesentliche Rolle dÃ¼rfte dabei der Preis spielen, den die interessierte Netzbetreiberin zu zahlen bereit ist. Damit vermengt sich die Frage nach der VerfÃ¼gbarkeit eines Standortes in der Bauzone mit derjenigen nach den wirtschaftlichen Vorteilen eines Standortes ausserhalb derselben. Wirtschaftliche Vorteile kÃ¶nnen indessen die Standortgebundenheit ausserhalb der Bauzone regelmÃ¤ssig nicht begrÃ¼nden, da sie â besondere UmstÃ¤nde vorbehalten â zu den nicht massgeblichen subjektiven Aspekten gezÃ¤hlt werden (vgl. BGE 129 II 63 E. 3.3).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid erwogen, der Zweck der hier strittigen Anlagen erfordere keinen Standort ausserhalb der Bauzonen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin kÃ¶nne den ihr mit der Konzession Ã¼berbundenen Versorgungsauftrag im Gebiet, welches von der Anlage abgedeckt werden solle, auch bei der Wahl eines Standortes in der Bauzone erfÃ¼llen. Netzplanerische und sendetechnische Schwierigkeiten, die mit einem Anlagenstandort in der nahe gelegenen Industrie- bzw. Gewerbezone verbunden wÃ¤ren, wÃ¼rden zwar behauptet, aber nicht belegt. Weil sich das Siedlungsgebiet nur wenige Dutzend Meter vom vorgesehenen Standort befinde und in diesem Umkreis keine topografisch massgeblichen Hindernisse vorhanden seien, kÃ¶nne es nicht zutreffen, dass der Standort ausserhalb der Bauzone technisch erforderlich sei. GemÃ¤ss einer von der Rekurrentin eingereichten Liste hÃ¤tten eine Reihe von GrundeigentÃ¼mern in der Bauzone es abgelehnt, der Rekurrentin die MÃ¶glichkeit einzurÃ¤umen, auf ihrem GrundstÃ¼ck eine Antenne zu errichten. Die Rahmenbedingungen, welche die Rekurrentin offeriert habe, seien indessen nur in einem Fall bekannt, und auch hier nur teilweise. Ebensowenig bestÃ¼nden ausreichende Anhaltspunkte Ã¼ber die GrÃ¼nde, die zu den Absagen gefÃ¼hrt hÃ¤tten. Es sei nicht ersichtlich, dass sich die Rekurrentin weiter um einen Standort in der Bauzone bemÃ¼ht habe oder versucht habe, Enteignungs- oder Mitbenutzungsrechte auf Grund von Art. 36 des Fernmeldegesetzes vom 30. April 1997 (FMG, SR 784.10) geltend zu machen. Zudem bestehe die MÃ¶glichkeit, sich einer bestehenden Anlage anzuschliessen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Diese ErwÃ¤gungen Ã¼berzeugen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat weder im Bewilligungs- noch im Rechtsmittelverfahren substanziiert und konkret dargetan, dass aus technischen GrÃ¼nden nur ein Standort ausserhalb der Bauzone in Frage kommt. Sie legt zwar mit verschiedenen PlÃ¤nen und unter Hinweis auf das "topografisch schwierige Gebiet mit der besonderen Hanglage von Thalwil mit der GelÃ¤ndekante (Abtreppung, GelÃ¤ndeschulter)" dar, dass sie auf einen Standort im fraglichen Gebiet angewiesen ist, unter anderem, um eine Richtstrahlverbindung zur Anlage ZH0644 in Winkel/Erlenbach zu erhalten. Dem ist nicht zu widersprechen. Es ist jedoch in keiner Weise zu erkennen, dass die erforderliche Verbindung nicht auch von einem Standort in der unweit nÃ¶rdlich gelegenen Gewerbezone â der Abstand zu deren Grenze betrÃ¤gt rund 150 m â hergestellt werden kann. Insbesondere ergibt sich aus der Landkarte bzw. dem Zonenplan, dass die Verbindung Ã¼ber den See und in die zu erschliessenden Gebiete von Thalwil aus dieser Gewerbezone topografisch ebensowenig behindert wird wie vom gewÃ¤hlten Standort aus. Anders liesse es sich im Ãbrigen auch nicht erklÃ¤ren, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nach ihren eigenen Angaben versucht hat, in der erwÃ¤hnten Bauzone einen Standort zu finden. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zutreffend erscheint auch die Kritik des Regierungsrats, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin nicht offen gelegt hat, wie intensiv die Suche nach einem Standort in der Bauzone gefÃ¼hrt wurde und welche Bedingungen den dortigen GrundeigentÃ¼mern angeboten wurden. Immerhin deutet die BegrÃ¼ndung einer Absage darauf hin, dass das finanzielle Angebot der BeschwerdefÃ¼hrerin als ungenÃ¼gend angesehen wurde. Dass die BeschwerdefÃ¼hrerin innerhalb der Bauzone keinen Vertrag fÃ¼r einen Standort abschliessen konnte, begrÃ¼ndet daher vorliegend keine Standortgebundenheit ausserhalb der Bauzone.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Wie das Bundesamt fÃ¼r Raumentwicklung (ARE) in MerksÃ¤tzen zur Problematik von Mobilfunkantennen und Raumplanung vom Juni 1998/Juli 2000 (siehe ebenfalls </span><span class="MsoHyperlink"><span>www.bakom.ch/de/funk/<a id="_Hlt39464309">a</a>ntenne<a id="_Hlt39464617">n</a>koordination/index.html</span></span><span>) festgehalten hat, mÃ¼ssen Standorte fÃ¼r Antennenanlagen ausserhalb der Bauzone auf das Notwendige beschrÃ¤nkt und die Standorte optimiert werden. Im Einzelnen setzt dies voraus, dass</span></p> <p class="Einzug1"><span>·<span> </span></span><span>ein Ã¼berwiegendes Interesse daran besteht, das betreffende Gebiet ans Mobiltelefonnetz anzuschliessen (was die Regel sein dÃ¼rfte);</span></p> <p class="Einzug1"><span>·<span> </span></span><span>wenn bereits eine Versorgung durch einen oder mehrere Betreiber existiert, ein Ã¼berwiegendes Interesse daran besteht, das betreffende Gebiet an ein weiteres, physisch eigenstÃ¤ndiges Mobiltelefonienetz anzuschliessen statt den Anschluss durch Roaming im bestehenden Netz herzustellen (was z.B. in Schutzgebieten fraglich sein kann);</span></p> <p class="Einzug1"><span>·<span> </span></span><span>bei Erstellung mehrerer eigenstÃ¤ndiger Netze wenn mÃ¶glich zumindest die Antennenstandorte zusammengelegt werden;</span></p> <p class="Einzug1"><span>·<span> </span></span><span>die Netzlayouts der verschiedenen Netzbetreiberinnen so optimiert sind, dass die Auswirkungen auf Raum und Umwelt minimiert werden;</span></p> <p class="Einzug1"><span>·<span> </span></span><span>sichergestellt wird, dass kÃ¼nftige AnsprÃ¼che nach MÃ¶glichkeit ebenfalls mit den zu bewilligenden Anlagen abgedeckt werden kÃ¶nnen (z.B. durch die Auflage, eine kÃ¼nftige Mitbenutzung zu dulden).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Bundesgericht hat die Verbindlichkeit dieser MerksÃ¤tze bei der Anwendung von Art. 24 RPG auf Antennenanlagen bestÃ¤tigt (24. Oktober 2001, 1A.62/2001, E. 6c; 24. September 2002, URP 2002, S. 769 E. 9.3). Die MerksÃ¤tze knÃ¼pfen unter anderem an Art. 36 Abs. 2 FMG an, wonach des Bundesamt fÃ¼r Kommunikation aus GrÃ¼nden des Ã¶ffentlichen Interesses KonzessionÃ¤rinnen von Fernmeldediensten verpflichten kann, Dritten gegen angemessenes Entgelt die Mitbenutzung ihrer Fernmeldeanlagen und Sendestandorte zu gestatten, wenn die Anlage Ã¼ber ausreichend KapazitÃ¤t verfÃ¼gt. Dabei gelten die Vorschriften Ã¼ber die Interkonnektion (Art. 11 FMG) sinngemÃ¤ss. Diese MÃ¶glichkeit wurde zum Schutz der Landschaft und wegen der beschrÃ¤nkt vorhandenen topographisch sinnvollen Sendestandorte ins Gesetz aufgenommen (vgl. Botschaft des Bundesrates vom 10. Juni 1996 zum revidierten FMG, BBl 1996 III 1405 ff., 1439). Wie die BeschwerdefÃ¼hrerin grundsÃ¤tzlich zutreffend ausfÃ¼hrt, begrÃ¼ndet Art. 36 Abs. 2 FMG keine aktive Pflicht einer Betreiberin, eine bestehende Anlage mitzubenÃ¼tzen. Eine solche Mitbenutzungspflicht kann sich indessen aus Art. 24 RPG mittelbar insofern ergeben, als die Standortgebundenheit einer weiteren Antennenanlage zu verneinen ist, wenn die MÃ¶glichkeit besteht, die bestehende Anlage einer anderen Mobilfunkanbieterin mitzubenÃ¼tzen. Die MerksÃ¤tze des ARE halten dies denn auch ganz klar fest. Die Firma D verfÃ¼gt im fraglichen Gebiet (innerhalb der Gewerbezone, in einem Abstand von rund 300 m zum BaugrundstÃ¼ck) Ã¼ber eine Anlage. Dass diese Anlage Ã¼ber zu wenig KapazitÃ¤t verfÃ¼gt, ist entgegen der Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht belegt. Das von der BeschwerdefÃ¼hrerin ins Recht gelegte Schreiben der Firma D besagt lediglich, dass die NIS-Berechnung sehr kritisch sei, weshalb die Firma D eine Mitbenutzung ablehnten. NÃ¤here Angaben hierzu fehlen; namentlich wird nicht ersichtlich, ob ein Zusammenlegen der beiden Antennen tatsÃ¤chlich zu einer Ãberschreitung der massgeblichen Grenzwerte gemÃ¤ss der Verordnung vom 23. Dezember 1999 Ã¼ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV, SR 814.710) fÃ¼hren wÃ¼rde. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht nicht einmal geltend, sie habe versucht, eine auf Art. 36 Abs. 2 FMG gestÃ¼tzte VerfÃ¼gung zu erwirken, sondern begnÃ¼gt sich mit der Feststellung, ihres Wissens werde diese Bestimmung nicht angewendet. Damit hat sie auch in dieser Hinsicht nicht nachgewiesen, dass sie auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist. Die entsprechende ErwÃ¤gung im angefochtenen Entscheid ist korrekt und nicht zu beanstanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Punkt in der Rekursschrift des heutigen Beschwerdegegners ausdrÃ¼cklich gerÃ¼gt wurde, da im Rekursverfahren das Recht â im Rahmen des Streitgegenstandes â von Amtes wegen anzuwenden ist (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 7 N. 79-82; Vorbem. zu §§ 19-28 N. 71-73). Es trifft auch nicht zu, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin im Rekursverfahren konkret und substanziiert dargelegt hat, dass eine MitbenÃ¼tzung der Firma D-Antenne nicht mÃ¶glich sei. Sie hat dies zwar behauptet, indessen ohne das BAKOM/BPUK-Blatt "AbklÃ¤rung StandortmitbenÃ¼tzung" beizulegen, und ohne nÃ¤here AusfÃ¼hrungen zu diesem Thema. Der in diesem Zusammenhang gegen den angefochtenen Beschluss erhobene Vorwurf der WillkÃ¼r ist unbegrÃ¼ndet.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Der Regierungsrat hat die Standortgebundenheit des streitbetroffenen Projektes aus den erwÃ¤hnten GrÃ¼nden zu Recht verneint. Es kann daher offen bleiben, ob nicht auch die Tatsache, dass sich die BeschwerdefÃ¼hrerin gestÃ¼tzt auf Art. 36 Abs. 1 FMG das Enteignungsrecht erteilen lassen kÃ¶nnte, dagegen spricht, im konkreten Fall ausserhalb der Bauzone die Standortgebundenheit zu bejahen (vgl. in diesem Sinn die bereits erwÃ¤hnten Entscheide BVR 2001, S. 252 E. 5c und BVR 2002, S. 263 E. 3a).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. Die Ã¼brigen Vorbringen der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼hren ebenfalls nicht zur Gutheissung der Beschwerde.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die BeschwerdefÃ¼hrerin wirft dem Regierungsrat vor, die Frage der Standortgebundenheit Ã¼ber den erklÃ¤rten Willen des Rekurrenten (des heutigen Beschwerdegegners) hinaus geprÃ¼ft zu haben. SinngemÃ¤ss macht sie damit geltend, der Regierungsrat habe den Streitgegenstand unzulÃ¤ssig erweitert. Diese RÃ¼ge ist offensichtlich unbegrÃ¼ndet. In den Rekursen war in erster Linie die Aufhebung der Bewilligungen fÃ¼r die provisorische und die definitive Antennenanlage beantragt worden. Damit war der Streitgegenstand bestimmt. Es kann keine Rede davon sein, dass es dem Rekurrenten lediglich um verstÃ¤rkte Emissionsbegrenzung gegangen wÃ¤re. Dies ergibt sich namentlich daraus, dass der Rekurrent das Fehlen der Voraussetzungen fÃ¼r eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG ausfÃ¼hrlich rÃ¼gte (vgl. Ziff. 55 ff. des Rekurses). Dass er an anderer Stelle ausfÃ¼hren liess, Gegenstand des vorliegenden Rekurses sei nicht die Verhinderung der Mobilfunkanlage, ist im Zusammenhang mit dem zuvor angerufenen Bundesgerichtsurteil zu lesen. Der Satz ist zwar etwas missverstÃ¤ndlich; es besteht aber dennoch kein Zweifel, dass der Rekurs sich (auch) grundsÃ¤tzlich gegen die angefochtene Bewilligung richtete.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin wirft dem Regierungsrat auch vor, er habe den Sachverhalt ungenÃ¼gend abgeklÃ¤rt. Dieser Vorwurf geht von einem unzutreffenden VerstÃ¤ndnis der Rolle aus, welche die Gesuchstellerin und spÃ¤tere Rekursgegnerin im Baubewilligungsverfahren innehat. Zwar gilt im nichtstreitigen Verwaltungsverfahren und auch im Rekursverfahren der Untersuchungsgrundsatz (§ 7 Abs. 1 VRG). Dieser wird jedoch durch eine Mitwirkungspflicht des Gesuchstellers eingeschrÃ¤nkt (§ 7 Abs. 2 lit. a VRG, vgl. hierzu KÃ¶lz/ Bosshart/RÃ¶hl, § 7 N. 4 ff. und 59 ff.). FÃ¼r das Baubewilligungsverfahren gilt die spezifische Regel von § 310 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG), wonach Baugesuche alle Unterlagen zu enthalten haben, die fÃ¼r die Beurteilung des Vorhabens nÃ¶tig sind; wird â wie vorliegend â eine Ausnahme beansprucht, ist die BegrÃ¼ndung beizufÃ¼gen. Der Regierungsrat durfte daher ohne Weiteres annehmen, dass die Gesuchstellerin und Rekursgegnerin alle fÃ¼r ihren Standpunkt wesentlichen Unterlagen eingereicht habe oder spÃ¤testens mit der Rekursantwort einreichen wÃ¼rde. Wenn sie unvollstÃ¤ndige oder nicht Ã¼berzeugende Dokumente einreichte, wie dies hinsichtlich der MitbenÃ¼tzung der Firma D-Anlage und der vergeblichen Suche nach einem Standort innerhalb der Bauzone der Fall war (und auch vor Verwaltungsgericht ist), so brauchte er hierzu nicht ergÃ¤nzende AbklÃ¤rungen anzuordnen, sondern konnte sich mit einer Beurteilung der eingereichten Unterlagen begnÃ¼gen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem die Standortgebundenheit aufgrund der Akten zu verneinen war, konnten auch ohne Verweigerung des rechtlichen GehÃ¶rs technische AbklÃ¤rungen und ein Augenschein unterbleiben. Im Verfahren vor Verwaltungsgericht gilt das Gleiche.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Der Regierungsrat hat erwogen, weil die Bewilligung fÃ¼r die definitive Antennenanlage aufzuheben sei, entfalle auch die Grundlage fÃ¼r den Weiterbetrieb der ursprÃ¼nglich befristeten Anlage. Er wies daher die kommunale BaubehÃ¶rde an, fÃ¼r die Herstellung des gesetzmÃ¤ssigen Zustandes zu sorgen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt dies zu Recht nicht in Frage, sondern nimmt davon "Vormerk"; es erÃ¼brigen sich daher Weiterungen hierzu. Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin stellt sich in diesem kommunalen Verfahren allerdings die Frage einer AbwÃ¤gung von Ã¶ffentlichem und privatem Interesse nur unter sehr eingeschrÃ¤nktem Gesichtswinkel, und kommt ein Verzicht auf Herstellung des rechtmÃ¤ssigen Zustandes schon angesichts der klaren und unangefochtenen Anweisung des Regierungsrates nicht in Frage. Die kommunale BehÃ¶rde hat einen beschrÃ¤nkten Spielraum der InteressenabwÃ¤gung allein noch hinsichtlich der Frage, wie rasch die provisorische Anlage, die seit Beginn des Jahres 2001 Ã¼ber keine Bewilligung mehr verfÃ¼gt, zu beseitigen sein wird. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>