Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche- rungsrecht vom 16. Juni 2021 (735 20 151 / 163) ____________________________________________________________________ Berufliche Vorsorge Die Bindung der beruflichen Vorsorge an die Feststellungen der Invalidenversicherung gilt nur für den Invaliditätsgrad, der für den erwerblichen Bereich resultiert . In Fällen von teil- erwerbstätigen Versicherten, die neben der Erwerbst ätigkeit einen Haushalt führen, be- deutet dies, dass der nach der gemischten Methode e rmittelte Gesamtinvaliditätsgrad nicht in den Bereich der beruflichen Vorsorge übern ommen werden kann. Die Vorsorge- einrichtung muss die von der IV-Stelle verfügte Ren tenhöhe wieder in die Teilelemente Erwerb und Haushalt auftrennen. Das heisst, dass un ter Umständen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung bestehen kann, nich t aber auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge oder umgekehrt. Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Gerichtsschrei berin Christina Markie- wicz Parteien A.____ , Klägerin, vertreten durch Martin Scheidegger, Rechtsanwalt, c/o syndicom, Monbijoustrasse 33, Postfach, 3001 Bern gegen B.____ Pensionskasse , Beklagte, vertreten durch Max B. Berger, Rechtsanwalt, Advokatur Berger AG, Amthausgasse 1, 3011 Bern Betreff Invalidenrente