Vertrag vom 23. Mai 1979 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Österreich über die wechselseitige Amtshilfe in Strassenverkehrs-(Kraftfahr-)angelegenheiten <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><akomaNtoso xmlns="http://docs.oasis-open.org/legaldocml/ns/akn/3.0" xmlns:fedlex="http://fedlex.admin.ch/"><act name="publicLaw"><meta><identification source="#ch.bk"><FRBRWork><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1980/1018_1018_1018/19800801/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1980/1018_1018_1018/19800801"/><FRBRdate date="1980-08-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1980-08-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1979-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRcountry value="CH"/><FRBRnumber value="0.741.531.916.3"/><FRBRname xml:lang="fr" value="Accord du 23 mai 1979 entre la Confédération suisse et la République d'Autriche sur l'entraide administrative dans les affaires de circulation routière" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="de" value="Vertrag vom 23. Mai 1979 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Österreich über die wechselseitige Amtshilfe in Strassenverkehrs-(Kraftfahr-)angelegenheiten" shortForm=""/><FRBRname xml:lang="it" value="Accordo del 23 maggio 1979 tra la Confederazione Svizzera e la Repubblica d'Austria sull'assistenza amministrativa negli affari inerenti alla circolazione stradale" shortForm=""/><FRBRauthoritative value="true"/></FRBRWork><FRBRExpression><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1980/1018_1018_1018/19800801/de/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1980/1018_1018_1018/19800801/de"/><FRBRdate date="1980-08-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1980-08-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1979-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRlanguage language="de"/></FRBRExpression><FRBRManifestation><FRBRthis value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1980/1018_1018_1018/19800801/de/xml/main-text"/><FRBRuri value="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1980/1018_1018_1018/19800801/de/xml"/><FRBRdate date="1980-08-01" name="jolux:dateApplicability"/><FRBRdate date="1980-08-01" name="jolux:dateEntryInForce"/><FRBRdate date="1979-05-23" name="jolux:dateDocument"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#publisher"/><FRBRauthor href="#ch.bk" as="#rightsHolder"/><FRBRformat value="xml" fedlex:generator="2024-q4-rel-1.6.5"/></FRBRManifestation></identification><references source="#ch.bk"><TLCOrganization eId="ch.bk" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/legal-institution/2" showAs="Bundeskanzlei"/><TLCRole eId="publisher" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#publisher" showAs="Editeur"/><TLCRole eId="rightsHolder" href="http://data.legilux.public.lu/resource/ontology/jolux#rightsHolder" showAs="Détenteur des droits"/><TLCReference name="language" href="http://publications.europa.eu/resource/authority/language/DEU" showAs="de"/><TLCReference name="format" href="https://fedlex.data.admin.ch/vocabulary/user-format/xml" showAs="xml"/></references></meta><preface><p><docNumber>0.741.531.916.3</docNumber></p><p> AS <b>1980</b> 1018</p><p xmlns:mig="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:migration">Originaltext</p><p><docTitle>Vertrag<br/>zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft <br/>und der Republik Österreich über die wechselseitige<br/>Amtshilfe in Strassenverkehrs‑(Kraftfahr‑)angelegenheiten</docTitle></p><p>Abgeschlossen am 23. Mai 1979 <br/>In Kraft getreten durch Notenaustausch am 1. August 1980</p></preface><preamble><p>Die Schweizerische Eidgenossenschaft<br/>und <br/>die Republik Österreich,</p><p>von dem Wunsche geleitet, die wechselseitige Amtshilfe in Strassenverkehrs-(Kraftfahr‑)angelegenheiten zu regeln,</p><p>haben folgendes vereinbart:</p></preamble><body><article eId="art_1"><num><b>Art. 1</b></num><paragraph eId="art_1/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Vertragsstaaten leisten einander Amtshilfe in Verwaltungsangelegenheiten auf dem Gebiete des Strassenverkehrswesens (Kraftfahrwesens); ausgenommen sind jedoch Strafsachen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_2"><num>(2)</num><content><p>Amtshilfe wird nicht geleistet, wenn nach Auffassung des ersuchten Staates die Erledigung des Ersuchens geeignet wäre, die Souveränität, die Sicherheit, die öffentliche Ordnung oder andere wesentliche Interessen des ersuchten Staates zu beeinträchtigen oder verfassungsmässig gewährleistete Rechte zu verletzen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_1/para_3"><num>(3)</num><content><p>Steht nach Ansicht der ersuchten Behörde der Amtshilfe ein Hinderungsgrund im Sinne des Absatzes 2 entgegen, so hat sie die ersuchende Behörde davon unter Angabe der Gründe zu verständigen.</p></content></paragraph></article><article eId="art_2"><num><b>Art. 2</b></num><paragraph eId="art_2/para_1"><num>(1)</num><content><p>Jeder Vertragsstaat kann behördliche Schriftstücke in einem Verfahren über die Aufhebung der Zulassung von Fahrzeugen oder die Entziehung des Führerausweises (der Lenkerberechtigung) im Gebiet des anderen Vertragsstaates durch die Post zustellen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_2/para_2"><num>(2)</num><content><p>Erforderlichenfalls stellt jeder Vertragsstaat solche Schriftstücke auf Ersuchen des anderen Vertragsstaates aus seinem Staatsgebiet zu. Die Zustellung erfolgt dann nach den am Zustellungsort geltenden Vorschriften. Der ersuchte Vertragsstaat verständigt den ersuchenden Vertragsstaat über die erfolgte Durchführung der Zustellung.</p></content></paragraph></article><article eId="art_3"><num><b>Art. 3</b></num><paragraph eId="art_3/para_1"><num>(1)</num><content><p>Bescheide der Behörden eines Vertragsstaates über die Entziehung des Fahrzeugausweises (über die Aufhebung der Zulassung eines Kraftfahrzeuges oder Anhängers), die einem die Vollstreckung hemmenden Rechtszug nicht unterliegen, werden vom anderen Vertragsstaat auf Ersuchen auf seinem Staatsgebiet vollstreckt; solche Bescheide sind hinsichtlich der Vollstreckung Bescheiden von Behörden des ersuchten Vertragsstaates gleichgestellt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Zuge der Vollstreckung zieht der ersuchte Vertragsstaat den Fahrzeugausweis (Zulassungsschein) und die Kontrollschilder (Kennzeichentafeln) ein und übermittelt sie dem ersuchenden Vertragsstaat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_3/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die Absätze 1 und 2 gelten sinngemäss auch für Kollektiv‑Fahrzeugausweise in Verbindung mit Händerschildern (für die Bewilligung zur Durchführung von Probefahrten oder von Überstellungsfahrten).</p></content></paragraph></article><article eId="art_4"><num><b>Art. 4</b></num><paragraph eId="art_4/para"><content><p>Wird ein Fahrzeug, das bereits von einem Vertragsstaat zum Verkehr zugelassen ist, vom anderen Vertragsstaat zugelassen, so gilt das Fahrzeug hinsichtlich seiner früheren Zulassung als abgemeldet. Die Behörde des anderen Vertragsstaates verfährt nach Artikel 3 Absätze 2 und 3 und teilt dem Vertragsstaat, der das Fahrzeug früher zugelassen hat, den Namen und die Anschrift des Halters (Zulassungsbesitzers) sowie die (das) von ihr zugewiesene Schildnummer (Kennzeichen) mit; in gleicher Weise wird verfahren, wenn die Zulassung im Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr aufrecht ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_5"><num><b>Art. 5</b></num><paragraph eId="art_5/para_1"><num>(1)</num><content><p>Bescheide von Verwaltungsbehörden eines Vertragsstaates über die Entziehung des Führerausweises (der Lenkerberechtigung), die einem die Vollstreckbarkeit hemmenden Rechtszug nicht unterliegen, werden vom anderen Vertragsstaat auf Ersuchen auf seinem Staatsgebiet vollstreckt; solche Bescheide sind hinsichtlich der Vollstreckung Bescheiden von Behörden des ersuchten Vertragsstaates gleichgestellt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_5/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Zuge der Vollstreckung zieht der ersuchte Vertragsstaat den Führerausweis (Führerschein) ein und übermittelt ihn dem ersuchenden Vertragsstaat.</p></content></paragraph></article><article eId="art_6"><num><b>Art. 6</b></num><paragraph eId="art_6/para"><content><p>Ein Vertragsstaat, der aufgrund eines Führerausweises (einer Lenkerberechtigung) des anderen Vertragsstaates einen Führerausweis (eine Lenkerberechtigung) erteilt, zieht den Führerausweis (Führerschein) ein und übermittelt ihn dem anderen Vertragsstaat. Der eingezogene Führerausweis (Führerschein) darf nur wieder ausgefolgt werden, wenn der andere Führerausweis (Führerschein) abgeliefert wird; dieser ist dem ausstellenden Vertragsstaat zu übermitteln.</p></content></paragraph></article><article eId="art_7"><num><b>Art. 7</b></num><paragraph eId="art_7/para"><content><p>Wird das Recht, von einem im anderen Vertragsstaat ausgestellten Führerausweis (Führerschein) Gebrauch zu machen, aberkannt, so teilt der aberkennende Vertragsstaat dies dem anderen Vertragsstaat mit einer Darstellung des Sachverhaltes mit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_8"><num><b>Art. 8</b></num><paragraph eId="art_8/para_1"><num>(1)</num><content><p>Die Behörden der Vertragsstaaten erteilen einander auf Ersuchen Auskunft über Fahrzeuge, Halter (Zulassungsbesitzer) und ihre obligatorische Haftpflichtversicherung. Private Personen und sonstige Rechtsträger können bei der Strassenverkehrsbehörde (der Kraftfahrbehörde erster Instanz), in deren Wirkungsbereich sie ihren ordentlichen Wohnsitz oder ihren Aufenthalt beziehungsweise ihren Sitz haben, die Einholung einer derartigen Auskunft vom anderen Vertragsstaat beantragen, wenn sie ein zureichendes (rechtliches) Interesse an der Auskunftsertellung glaubhaft machen.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_2"><num>(2)</num><content><p>Im Hinblick auf die Erteilung oder Entziehung eines Führerausweises (einer Lenkerberechtigung) erteilen die Vertragsstaaten einander auf Ersuchen Auskunft über die Aufzeichnungen in der Kontrolle der Massnahmen einschliesslich derer in den Strafregistern (im Zentralnachweis für Lenkerberechtigungen einschliesslich derer im Strafregister) betreffend eine bestimmte Person.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_8/para_3"><num>(3)</num><content><p>Ersuchen gemäss den Absätzen 1 und 2 können nur von Behörden gestellt werden. Die Auskünfte, die die Behörden des einen Vertragsstaates erteilen, unterliegen im anderen Vertragsstaat den innerstaatlichen Vorschriften über das Amtsgeheimnis (die Amtsverschwiegenheit).</p></content></paragraph></article><article eId="art_9"><num><b>Art. 9</b></num><paragraph eId="art_9/para_1"><num>(1)</num><content><p>Ersuchen gemäss den Artikeln 2, 3 und 5 haben den Gegenstand und den Grund des Ersuchens zu bezeichnen und alle Angaben zu enthalten, die für die Erfüllung des Ersuchens notwendig sind, wie insbesondere eine kurze Darstellung des ihm zugrundeliegenden Sachverhaltes.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_2"><num>(2)</num><content><p>Einem Ersuchen gemäss Artikel 2 wird nur entsprochen, wenn darin der Wohnsitz oder Aufenthaltsort beziehungsweise Sitz des Empfängers der Schriftstücke bezeichnet ist.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_3"><num>(3)</num><content><p>Einem Ersuchen gemäss Artikel 3 wird nur entsprochen, wenn darin der Ort im ersuchten Vertragsstaat bezeichnet ist, an dem der Benützer des Fahrzeuges seinen Wohnsitz oder Aufenthalt beziehungsweise Sitz hat oder an dem sich das betreffende Fahrzeug befindet. Einem solchen Ersuchen ist eine Ausfertigung des Bescheides mit der Bestätigung beizufügen, dass der Bescheid einem die Vollstreckbarkeit hemmenden Rechtszug nicht unterliegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_4"><num>(4)</num><content><p>Einem Ersuchen gemäss Artikel 5 wird nur entsprochen, wenn darin der Wohnsitz oder Aufenthaltsort des Besitzers des Führerausweises (Führerscheines) bezeichnet ist. Einem solchen Ersuchen ist eine Ausfertigung des Bescheides mit der Bestätigung beizufügen, dass der Bescheid einem die Vollstreckbarkeit hemmenden Rechtszug nicht unterliegt.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_9/para_5"><num>(5)</num><content><p>Reichen die Angaben eines Ersuchens zu seiner Erfüllung nicht aus oder kann dem Ersuchen wegen tatsächlicher Undurchführbarkeit oder wegen Fehlens eines der Erfordernisse der Absätze 2 bis 4 nicht entsprochen werden, so hat dies die ersuchte Behörde der ersuchenden Behörde mitzuteilen. In diesem Fall sind der ersuchenden Behörde alle der ersuchten Behörde bekannten Umstände mitzuteilen, die für die Weiterführung der Sache von Bedeutung sein könnten, es sei denn, es stünde dem ein Hinderungsgrund des Artikels 1 Absatz 2 entgegen. Einem Ersuchen, in dem lediglich der Wohnsitz oder Aufenthaltsort beziehungsweise der Sitz des Betroffenen nicht bezeichnet ist, wird trotzdem entsprochen, wenn einer dieser Orte dem ersuchten Vertragsstaat bekannt ist.</p></content></paragraph></article><article eId="art_10"><num><b>Art. 10</b></num><paragraph eId="art_10/para_1"><num>(1)</num><content><p>Ersuchen gemäss den Artikeln 2, 3, 5 und 8 Absatz 1 erster Satz sind schriftlich an die örtlich zuständige Strassenverkehrsbehörde (Kraftfahrbehörde erster Instanz) zu richten. Ist nicht bekannt, welche Behörde örtlich zuständig ist, so sind Ersuchen der Schweizerischen Eidgenossenschaft an den Landeshauptmann des betreffenden Bundeslandes zu richten.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_2"><num>(2)</num><content><p>Die im Artikel 4 vorgesehenen Mitteilungen und Übersendungen erfolgen an die Behörde, die als letzte für das Fahrzeug einen Fahrzeugausweis (Zulassungsschein) ausgestellt hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_3"><num>(3)</num><content><p>Die in den Artikeln 6 und 7 vorgesehenen Mitteilungen und Übersendungen erfolgen an die Behörde, die den betreffenden Führerausweis (die betreffende Lenkerberechtigung) erteilt hat.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_4"><num>(4)</num><content><p>Die Vertragsstaaten teilen einander auf diplomatischem Weg die Bezeichnung und Anschrift der gemäss den Absätzen 1 bis 3 zuständigen Behörden sowie allfällige Änderungen mit.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_10/para_5"><num>(5)</num><content><p>Die Vertragsstaaten teilen einander auf diplomatischem Weg die Bezeichnung und Anschrift der Behörden, an die die Ersuchen gemäss Artikel 8 Absatz 2 schriftlich zu richten sind, sowie allfällige Änderungen mit.</p></content></paragraph></article><article eId="art_11"><num><b>Art. 11</b></num><paragraph eId="art_11/para"><content><p>Die Vertragsstaaten verzichten auf den Ersatz der ihnen im Zusammenhang mit der Anwendung dieses Vertrages in ihrem Gebiet erwachsenden Kosten.</p></content></paragraph></article><article eId="art_12"><num><b>Art. 12</b></num><paragraph eId="art_12/para"><content><p>Artikel 11 Absatz 3 zweiter Satz des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Österreich über den grenzüberschreitenden Verkehr mit Motorfahrzeugen auf öffentlichen Strassen vom 22. Oktober 1958<authorialNote><p> <ref href="https://fedlex.data.admin.ch/eli/cc/1959/315_329_305" xmlns:data="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:data" xmlns:tmp="urn:com:c-moria:legi4ch:xslt:temp">SR <b>0.741.619.163</b></ref></p></authorialNote> wird aufgehoben.</p></content></paragraph></article><article eId="art_13"><num><b>Art. 13</b></num><paragraph eId="art_13/para_1"><num>(1)</num><content><p>Dieser Vertrag tritt mit dem ersten Tag des dritten Monates in Kraft, der auf den Monat folgt, in dem die Vertragsstaaten einander durch Notenwechsel mitteilen, dass die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen für das Inkrafttreten des Vertrages erfüllt sind.</p></content></paragraph><paragraph eId="art_13/para_2"><num>(2)</num><content><p>Dieser Vertrag bleibt in Kraft, solange ihn nicht einer der beiden Vertragsstaaten schriftlich auf diplomatischem Weg unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Kalenderjahres kündigt.</p><p>Geschehen zu Wien, am 23. Mai 1979 in zwei Urschriften.</p><table fedlex:function="layout"><tr><td><p>Für die<br/>Schweizerische Eidgenossenschaft:</p></td><td><p>Für die<br/>Republik Österreich:</p></td></tr><tr><td><p>René Keller</p></td><td><p>Willibald Pahr</p></td></tr></table></content></paragraph></article></body></act></akomaNtoso>