<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Revision des Gewässerschutzgesetzes vom 24. Januar 1991 (GSchG) zu prüfen, sowohl mit dem Ziel, die aus den Restwasserbestimmungen resultierenden Energieproduktionseinbussen zu verringern, als auch mit dem Ziel, die Situation im Bereich der Biodiversität zu verbessern. Es gilt die Anwendung der Restwasserbestimmungen auf Wasserkraftwerke zu überprüfen (Art. 29-33 des Gewässerschutzgesetzes) - insbesondere in Gewässerabschnitten mit geringem ökologischem Potenzial. Gleichzeitig sind angemessene ausgleichende Schutzmassnahmen zu ergreifen, die deutliche ökologische Verbesserungen bringen und die Durchgängigkeit des Gewässernetzwerks fördern. Diese ökologischen Ausgleichsmassnahmen sind ausgewogen zu finanzieren. Die beiden Ziele - Mehrproduktion und die Verbesserung der Biodiversität in den Gewässern - sind angemessen zu gewichten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.