<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5A_262/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfügung vom 30. Mai 2007 </div> <div class="para">Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Obergericht des Kantons Bern, Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen, Postfach 7475, 3001 Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Fürsorgerische Freiheitsentziehung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen das Urteil vom 18. April 2007 des Obergerichts des Kantons Bern. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident hat nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG vom 19. Mai 2007 (Postaufgabe: 20. Mai 2007, Eingang beim Bundesgericht: 29. Mai 2007) gegen das (am 27. April 2007 vom Beschwerdeführer in Empfang genommene) Urteil vom 18. April 2007 des Obergerichts des Kantons Bern, das einen Rekurs des Beschwerdeführers gegen seine (am 10. April 2007 u.a. gestützt auf <span class="artref">Art. 397a ZGB</span> für sechs Wochen angeordnete) Rückbehaltung in der Klinik K.________ abgewiesen und festgestellt hat, dass die 6-Wochenfrist am 16. Mai 2007 ablaufe, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass die Zulässigkeit der Beschwerde nach Art. 72ff. BGG ein Rechtsschutzinteresse voraussetzt, d.h. ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des obergerichtlichen Urteils vom 18. April 2007 (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass sich der Beschwerdeführer, wenn er sich überhaupt noch in der Klinik befinden sollte, nicht mehr auf Grund des Urteils vom 18. April 2007 in der Klinik befindet, weil die Massnahme gemäss dem erwähnten Entscheid auf die Dauer von 6 Wochen beschränkt war, welche Frist am 16. Mai 2007 abgelaufen ist, wie das Obergericht ausdrücklich festgestellt hat, </div> <div class="para">dass daher der Beschwerdeführer wegen der im Zeitpunkt der Einreichung seiner Beschwerde (20. Mai 2007) bereits beendigten fürsorgerischen Freiheitsentziehung durch den angefochtenen Entscheid nicht mehr beschwert ist und somit kein Interesse an der Aufhebung dieses Entscheids besitzt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=25.05.2007&amp;to_date=13.06.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F109-II-350%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page350">BGE 109 II 350</a>), </div> <div class="para">dass es dem Beschwerdeführer auch insoweit an der Beschwer und damit am erforderlichen Interesse fehlt, als er die - lediglich in den Urteilserwägungen erwähnten - Krankheitsdiagnosen und (im Übrigen schon am 16. Februar 2006 aufgehobenen) Weisungen mitanficht, </div> <div class="para">dass höchstens noch ein Interesse an der Feststellung der Widerrechtlichkeit der fürsorgerischen Freiheitsentziehung bestehen könnte, </div> <div class="para">dass aber ein solches Feststellungsinteresse deshalb kein hinreichendes Rechtsschutzinteresse begründet, weil nach <span class="artref">Art. 429a Abs. 1 ZGB</span> die Möglichkeit einer Schadenersatz- und Genugtuungsklage gegeben ist und im Rahmen der Anspruchsvoraussetzung der widerrechtlichen Freiheitsentziehung die behaupteten Rechtsverletzungen richterlich überprüft würden, wodurch auch dem Erfordernis der wirksamen Beschwerdemöglichkeit bei einer nationalen Instanz im Sinne von <span class="artref">Art. 13 EMRK</span> Genüge getan wird (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=33&amp;from_date=25.05.2007&amp;to_date=13.06.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F118-II-254%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page254">BGE 118 II 254</a> E. 1c mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass somit auf die - mangels Rechtsschutzinteresses offensichtlich unzulässige - Beschwerde nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>), </div> <div class="para">dass keine Gerichtsgebühr erhoben wird, </div> <div class="para">dass in den Fällen des <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Mitglied der II. zivilrechtlichen Abteilung zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">verfügt: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Bern, Kantonale Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 30. Mai 2007 </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>