<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2002.00092</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107408&amp;W10_KEY=13013571&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2002.00092</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 10.09.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Einschätzung 1996 (bis 30. 9.)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Vermögensertrag Die Rücknahme von nennwertlosen Aktien einer Gesellschaft der British Virgin Islands zwecks Teilliquidation stellt nur im Umfang des über den ursprünglich einbezahlten Betrag (Nettoinventarwert) hinausgehenden Erlöses Vermögensertrag dar. § 19 lit. c aStG schreibt (für ausländische Gesellschaftsformen) nicht das Nennwertprinzip vor.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN">ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSGABEPREIS">AUSGABEPREIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BVI-GESELLSCHAFT">BVI-GESELLSCHAFT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Steuerrecht UR: Steuern von Einkommen und VermÃ¶gen, Kapital, Ertra ST: EINKOMMENSSTEUER">EINKOMMENSSTEUER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAPITALANTEIL">KAPITALANTEIL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KAPITALRÃCKZAHLUNGSPRINZIP">KAPITALRÃCKZAHLUNGSPRINZIP</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIQUIDATIONSÃBERSCHUSS">LIQUIDATIONSÃBERSCHUSS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NENNWERTLOS">NENNWERTLOS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NENNWERTPRINZIP">NENNWERTPRINZIP</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NETTOINVENTARWERT">NETTOINVENTARWERT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RESERVEN">RESERVEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKKAUFPREIS">RÃCKKAUFPREIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TEILLIQUIDATION">TEILLIQUIDATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERMÃGENSERTRAG">VERMÃGENSERTRAG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 8 aStG</span><br/><span class="gerade">§ 19 lit. c aStG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. II aStG</span><br/><span class="gerade">Art. 127 lit. II BV</span><br/><span class="ungerade">§ 123 lit. III StG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2003 Nr. 90 S. 199</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Das pflichtige Ehepaar A hatte im Jahr 1992 in zwei Tranchen insgesamt 1'553,63 nennwertlose Aktien ("class A shares with no par va­lue") der E Inc. erworben. Bei E Inc. handelt es sich um eine nach dem Recht der British Virgin Islands inkorporierte, kÃ¶rperschaftlich or­ganisierte Investmentgesellschaft. GestÃ¼tzt auf einen Kapitalherabsetzungsbeschluss kaufte die E Inc. im Juli und August 1995 insgesamt 937,43 Beteiligungsrechte der Pflichtigen zum Preis von umgerechnet Fr. 902'220.- zurÃ¼ck. Davon entfiel auf den Pflichtigen ein Er­lÃ¶santeil von Fr. 832'678.- fÃ¼r 865,4 und auf die Pflichtige ein solcher von Fr. 69'542.- fÃ¼r 72,03 Beteiligungsrechte. Die ursprÃ¼nglichen anteiligen Anschaffungskosten fÃ¼r die zurÃ¼ckgekauften Aktien beliefen sich insgesamt auf umgerechnet Fr. 681'575.47.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der SteuerkommissÃ¤r betrachtete den ErlÃ¶s von Fr. 902'220 in vollem Umfang als steuerbaren VermÃ¶gensertrag aus direkter Teilliquidation und schÃ¤tzte die Pflichtigen auf dieser Grundlage fÃ¼r das Steuerjahr 1996 (bis 30. 9.) mit einem Reineinkommen von Fr. ... und einem ReinvermÃ¶gen von Fr. ... ein. Die dagegen gerichtete Ein­sprache wies das kantonale Steueramt mit Einspracheentscheid vom 31. August 2001 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Die Steuerrekurskommission I wies den gegen den Einspracheentscheid erhobenen Rekurs der Pflichtigen mit Entscheid vom 20. August 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Der ab dem 1. Oktober 1996 von seiner damaligen Ehefrau getrennt lebende Pflichtige erhob am 23. Oktober 2002 Beschwerde und beantragte dem Verwaltungsgericht, den angefochtenen Entscheid unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners aufzuheben und die Einkommenssteuerfaktoren aufgrund eines LiquidationserlÃ¶ses von E Inc. von Fr. 220'644.50 zu ermitteln.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Steuerrekurskommission I und das kantonale Steueramt beantragten Abweisung der Beschwerde. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">1. Die Beschwerde betrifft ein Steuerjahr vor 1999. Aus diesem Grund gelangen gemÃ¤ss § 269 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) in der vorliegenden Streitsache noch die materiellrechtlichen Bestimmungen des auf 1. Januar 1999 aufgehobenen Steuergesetzes vom 8. Juli 1951 (aStG) zur Anwendung. Da die Beschwerde am 1. Januar 1999 noch nicht hÃ¤ngig war, richtet sich das Beschwerdeverfahren nach dem neuen Recht (§ 280 Abs. 3 StG e contrario).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. Mit der Steuerbeschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen laut § 153 Abs. 3 StG alle Rechtsverletzungen, einschliesslich Ãberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollstÃ¤ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Das Verwaltungsgericht hat sich infolgedessen auf die reine Rechtskontrolle zu beschrÃ¤nken; dazu gehÃ¶rt auch die PrÃ¼fung, ob die Vorinstanzen den rechtserheblichen Sachverhalt gesetzmÃ¤ssig festgestellt haben. Dem Gericht ist es daher verwehrt, das von der Re­kurskommission in Ãbereinstimmung mit dem Gesetz ausgeÃ¼bte Ermessen auf Angemessenheit hin zu Ã¼berprÃ¼fen und so sein Ermessen anstelle desjenigen der Rekursinstanz zu setzen. Die PrÃ¼fungsbefugnis des Verwaltungsgerichts erstreckt sich lediglich auf rechtsverletzende Ermessensfehler, d.h. auf ErmessensÃ¼berschreitung und auf Ermessensmissbrauch.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">3. Die inzwischen vom Pflichtigen geschiedene damalige Ehefrau hat gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission I keine Beschwerde erhoben. Da die Pflichtigen in der streitbetroffenen Steuerperiode 1996 (bis 30. 9.) in ungetrennter Ehe lebten und der gemeinsamen Besteuerung unterstanden, entfaltet die Beschwerde des Pflichtigen auch Rechtswirkung gegenÃ¼ber der nicht handelnden Pflichtigen (§ 8 aStG und § 123 Abs. 3 StG; RB 1989 Nr. 32).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Steuerbar sind nach § 19 lit. c aStG neben LiegenschaftenertrÃ¤gen auch EinkÃ¼nf­te aus beweglichem VermÃ¶gen, wie Kapitalzinsen, Gewinnanteile, Dividenden und andere Leistungen, die keine RÃ¼ckzahlung des Kapitals oder des Gesellschaftsanteils darstellen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">a) Nach dem Wortlaut der Vorschrift sind alle Leistungen der Gesellschaft, welche dem Steuerpflichtigen zufliessen, in jenem Umfang steuerbar, in welchem sie den von ihm (bzw. seinem RechtsvorgÃ¤nger) einbezahlten Gesellschaftsanteil Ã¼bersteigen (RB 1997 Nr. 28). Nach gefestigter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts bildet der LiquidationsÃ¼berschuss, welcher sich in der Regel als Differenz zwischen LiquidationserlÃ¶s und einbezahltem Grundkapital errechnet, nicht steuerfreien privaten Kapitalgewinn, sondern steuerbaren VermÃ¶gensertrag im Sinn von § 19 lit. c aStG (RB 1986 Nr. 33). Diese gesetzliche Regelung, die keine RÃ¼cksicht auf den Anschaffungspreis der Aktien nimmt, fÃ¼hrt bisweilen â namentlich bei Anschaffungskosten, die den einbezahlten Gesellschaftsanteil Ã¼bersteigen â nicht zu einer sachlich angemessenen, gerechten LÃ¶sung und vermag im Einzelfall dem Grundsatz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen LeistungsfÃ¤higkeit nicht im­mer zu genÃ¼gen. Doch kann nicht gesagt werden, die vom Gesetzgeber getroffene Ordnung sei willkÃ¼rlich, lasse sich nicht auf ernsthafte sachliche GrÃ¼nde stÃ¼tzen, sei sinn- oder zwecklos oder treffe rechtliche Unterscheidungen, fÃ¼r die ein vernÃ¼nftiger Grund in den zu regelnden tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnissen nicht ersichtlich sei (RB 1997 Nr. 28, mit weiteren Hinweisen).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Beim RÃ¼ckkauf eigener Aktien durch die Gesellschaft hÃ¤ngen die Steuerfolgen davon ab, ob der RÃ¼ckkauf im Rahmen eines als Teilliquidation zu qualifizierenden Vorgangs erfolgt. Der im Zug einer Teilliquidation ausgerichtete TeilliquidationsÃ¼berschuss bildet steuerbaren VermÃ¶gensertrag im Sinn von § 19 lit. c aStG (RB 1985 Nr. 43, RB 1980 Nr. 39).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Vorliegend geht es um den RÃ¼ckkauf von im PrivatvermÃ¶gen gehaltenen Anteilen einer nach dem Recht der British Virgin Islands inkorporierten Investmentgesellschaft. Es ist unbestritten, dass der RÃ¼ckkauf zum Zweck der Teilliquidation erfolgte. Die Steuerrekurskommission schloss daraus, diese Anteile seien nach zÃ¼rcherischem Steuerrecht in ana­loger Anwendung von § 43 Abs. 2 aStG als mit Aktien vergleichbare kÃ¶rperschaftliche Be­teiligungsrechte zu qualifizieren, weshalb die genannten Rechtsfolgen der direkten Teilliquidation eintrÃ¤ten. Der Pflichtige hÃ¤lt dem entgegen, er habe der Gesellschaft Eigenkapital zur VerfÃ¼gung gestellt, welches er als Bestandteil des TeilliquidationserlÃ¶ses wieder zurÃ¼ck erhalten habe, weshalb ihm insoweit kein VermÃ¶gensertrag zugeflossen sei. Steuerbarer VermÃ¶gensertrag sei nur im Ausmass des darÃ¼ber hinausgehenden RÃ¼ckzahlungsbetrags von Fr. 220'644.50 angefallen. Damit wird vom Pflichtigen nicht bestritten, dass der RÃ¼ckkauf der Beteiligungsrechte grundsÃ¤tzlich den Zufluss eines TeilliquidationsÃ¼berschusses ausgelÃ¶st hat und dieser steuerbaren VermÃ¶gensertrag im Sinn von § 19 lit. c aStG bildet. Umstritten ist lediglich die HÃ¶he des steuerbaren Betreffnisses. WÃ¤hrend die Steuerrekurskommission ohne BerÃ¼cksichtigung der Anschaffungskosten den gesamten TeilliquidationserlÃ¶s als steuerbares Einkommen betrachtet, verlangt der Pflichtige die Anrechnung der investierten Anschaffungskosten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">5. a) Nach den unbestrittenen Feststellungen der Steuerrekurskommission handelt es sich bei der E Inc. um eine kÃ¶rperschaftlich organisierte auslÃ¤ndische Gesellschaft mit eigener RechtspersÃ¶nlichkeit, deren autorisiertes Aktienkapital aus 1'500'000 nennwertlosen Aktien Klasse A besteht. AktionÃ¤re, deren Aktien verbrieft werden kÃ¶nnen, werden in ein Aktienbuch eingetragen und sind berechtigt, an den Gesellschaftsversammlungen teilzunehmen, dort zu stimmen und unter anderem den Verwaltungsrat ("directors") zu wÃ¤hlen. Die Aktien Klasse A werden nach den Feststellungen der Rekurskommission jeweils zum so genannten Nettoinventarwert, d.h. dem inneren Wert der Beteiligungspapiere, ausgegeben. Der AktionÃ¤r ist berechtigt, seine Aktien (mit wenigen EinschrÃ¤nkungen) jederzeit an Dritte zu verÃ¤ussern oder der Gesellschaft zum dannzumaligen Nettoinventarwert zurÃ¼ckzugeben.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Die Regelung des VermÃ¶gensertrags ist vom Gesetzgeber aus der Sicht der leis­tenden Gesellschaft und nicht des empfangenden Steuerpflichtigen konzipiert worden (RB 1997 Nr. 28, auch zum Folgenden). Sie beruht auf dem Gedanken, dass sÃ¤mtliche von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften erarbeiteten Mittel bei ihrer AusschÃ¼ttung an den Inhaber der Beteiligungsrechte besteuert werden sollten. Diese Betrachtungsweise nimmt keine RÃ¼cksicht auf die Gestehungskosten, welche die AktionÃ¤re fÃ¼r den Beteiligungserwerb aufgewendet haben; sie beachtet die HandÃ¤nderungen unter den AktionÃ¤ren nicht (Markus Reich, VermÃ¶gensertragsbegriff und Nennwertprinzip, in: Francis Cagianut/ Klaus A. Vallender [Hrsg.], Festschrift zum 65. Geburtstag von Ernst HÃ¶hn, Bern/Stutt­gart/Wien, 1995, S. 271). Im Sinn eines formalisierten Einkommensbegriffs wird allein auf das VerhÃ¤ltnis der Aktiengesellschaft zum AktionÃ¤r abgestellt, nicht auf das VerhÃ¤ltnis verschiedener, durch Aktienerwerb aufeinander folgender AktionÃ¤re unter sich (BGr, 24. Februar 1984, ASA 55 [1986/87], S. 297).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">c) Ist dergestalt fÃ¼r die Einkommensbemessung auf das VerhÃ¤ltnis der Aktiengesell­schaft zum AktionÃ¤r abzustellen, muss zunÃ¤chst festgestellt werden, welcher Teil eines Li­quidationserlÃ¶ses auf die RÃ¼ckzahlung des vom AktionÃ¤r zur VerfÃ¼gung gestellten Kapitals entfÃ¤llt. Soweit der ErlÃ¶s aus einer (Teil-)Liquidation einer Kapitalgesellschaft eine RÃ¼ckzahlung des Kapitals darstellt, fliesst dem Inhaber der Beteiligungsrechte nÃ¤mlich kein VermÃ¶gensertrag zu. Andererseits lÃ¤sst sich das Kapital im einkommenssteuerlichen Sinn nicht einfach mit dem Nennwert des Aktien-, Genossenschafts- oder Stammkapitals gleichsetzen. Dies ergibt sich schon aus der langjÃ¤hrigen Rechtsprechung zu § 19 lit. c aStG, nach welcher die Ausgabe von Gratisaktien keinen steuerbaren VermÃ¶gensertrag auslÃ¶st (RB 1959 Nr. 8). Diese Regelung hat zur Folge, dass auf Gratisaktien entfallende NennwertrÃ¼ckzahlungen nicht als einkommenssteuerfreie KapitalrÃ¼ckzahlungen gelten, sondern als VermÃ¶gensertrag steuerbar sind (Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten ZÃ¼rcher Steuergesetz, ZÃ¼rich 1999, § 20 StG N. 92; nunmehr ausdrÃ¼cklich auch § 20 Abs. 1 lit. c StG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die bisherige Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ging davon aus, dass sich der steuerbare LiquidationsÃ¼berschuss aus der Differenz zwischen LiquidationserlÃ¶s und einbezahltem Grundkapital errechnet (RB 1986 Nr. 33). FÃ¼r die frÃ¼heren Entscheide stand allerdings die grundsÃ¤tzliche Frage im Vordergrund, ob aus einem LiquidationserlÃ¶s steuerbarer VermÃ¶gensertrag oder ein steuerfreier Kapitalgewinn resultiere. Seither haben sich die den Steuerpflichtigen zur VerfÃ¼gung stehenden AnlagemÃ¶glichkeiten stark vermehrt; insbesondere werden heutzutage InvestitionsmÃ¶glichkeiten in zahlreiche auslÃ¤ndische Finanzinstrumente â die sich nicht auf das Schweizer Recht abstÃ¼tzen lassen â angeboten. Sind diese als nennwertlose Beteiligungsrechte an auslÃ¤ndischen Kapitalgesellschaften aus­gestaltet, unterscheiden sie sich wesentlich von schweizerischen Aktien. Bei Letzteren bildet der Aktiennennwert den AnknÃ¼pfungspunkt fÃ¼r die Berechnung der vermÃ¶gensmÃ¤ssigen Rechte und Pflichten und allenfalls des Stimmrechts (Oliver Untersander, KapitalrÃ¼ckzahlungsprinzip im schweizerischen Steuerrecht, Diss. ZÃ¼rich 2003, S. 42). Zusammen mit dem Grundkapital als BezugsgrÃ¶sse lÃ¤sst sich die quotale Berechtigung am GesellschaftsvermÃ¶gen ermitteln, die einem Beteiligungsrecht zukommt. Ãberdies bildet der Nennwert im schweizerischen Aktienrecht auch den Mindestausgabepreis, der zum originÃ¤ren Erwerb des Beteiligungsrechts vom Anteilsinhaber zu leisten ist (Untersander, S. 43). Die das mitgliedschaftliche und vermÃ¶gensrechtliche VerhÃ¤ltnis zwischen Aktiengesellschaft und AktionÃ¤r bestimmenden Elemente lassen sich jedoch bei nennwertlosen auslÃ¤ndischen Beteili­gungsrechten nicht durch AnknÃ¼pfung an ein Nominalkapital ermitteln, sondern ergeben sich aus der anwendbaren Rechtsordnung und gegebenenfalls den Gesellschaftsstatuten. Der Begriff des Nennwerts hat fÃ¼r solche Gesellschaften keine Bedeutung und kann somit auch nicht dazu dienen, die in steuerrechtlicher Hinsicht massgebenden VerhÃ¤ltnisse zwischen Aktiengesellschaft und AktionÃ¤r zu bestimmen. Die bisherige Rechtsprechung bedarf daher im Licht des vorliegenden Sachverhalts einer PrÃ¤zisierung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">d) Ist nach der Rechtsprechung allein auf das VerhÃ¤ltnis zwischen Kapitalgesellschaft und AktionÃ¤r abzustellen, ergibt sich daraus auch, welcher Teil des RÃ¼ckzahlungsbe­trags als RÃ¼ckzahlung des Kapitals zu qualifizieren ist. Die konsequente Anwendung dieser Ordnung setzt voraus, dass die bei der betreffenden juristischen Person gegebenen rechtlichen und tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse und deren konkrete Auswirkung auf den AktionÃ¤r berÃ¼cksichtigt werden. Es kann deshalb nicht darauf ankommen, welcher schweizerischen ju­ristischen Person gestÃ¼tzt auf § 43 Abs. 2 aStG eine auslÃ¤ndische Gesellschaft oder KÃ¶rperschaft gleichgestellt wÃ¼rde, wenn sie in der Schweiz subjektiv steuerpflichtig wÃ¤re (vgl. auch Marco Greter, Der Beteiligungsabzug im harmonisierten Gewinn­steuer­recht, ZÃ¼rich 2000, S. 91). Ob es sich bei an den Inhaber der Beteiligungsrechte ausgerich­te­ten Leistungen um Gewinnanteile, Dividenden oder andere Leistungen, die keine RÃ¼ck­zahlung des Kapitals oder Gesellschaftsanteils darstellen, handelt, ist vielmehr nach den tatsÃ¤chlich vorliegenden VerhÃ¤ltnissen zu beurteilen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">e) Nach den Feststellungen der Steuerrekurskommission handelt es sich bei der E Inc. um eine kÃ¶rperschaftlich organisierte, Anlagezwecken dienende Gesellschaft mit eigener RechtspersÃ¶nlichkeit, deren Aktien Klasse A gegen Einzahlung des Nettoinventarwerts â d.h. dem inneren Wert der Beteiligungspapiere â ausgegeben wurden. Trotz Nennwertlosigkeit hatte somit der Anleger, der neu ausgegebene Aktien erwerben wollte, dafÃ¼r zwingend eine Einlage ins Eigenkapital der Gesellschaft zu leisten. Der Grundsatz der Aktienausgabe gegen Einzahlung des Nettoinventarwerts galt nach den hier massgebenden Bestimmungen der E Inc. generell fÃ¼r alle Emissionen von Aktien Klasse A. Die ebenfalls vorgesehenen Aktien Klasse B waren gemÃ¤ss den Feststellungen der Rekurs­kommission nicht ausgegeben worden. Das Eigenkapital der E Inc. setzt sich somit aus zwei Tei­len zusammen: Als Erstes nÃ¤mlich aus dem anlÃ¤sslich der Ausgabe der Aktien Klasse A von den AktionÃ¤ren einbezahlten Ausgabepreis, welcher die Basis fÃ¼r die gemÃ¤ss dem GeschÃ¤ftszweck der E Inc. getÃ¤tigten Investitionen bildet, und zweitens aus den durch nicht ausgeschÃ¼ttete Gewinne gebildeten Reserven. Da die E Inc. nach den Feststellungen der Rekurskommission zu den thesaurierenden Anlagevehikeln zÃ¤hlt, werden durch NichtausschÃ¼ttung der erzielten Reingewinne Reserven aufgebaut, welche den inneren Wert der ausgegebenen Aktien und entsprechend auch den Nettoinventarwert erhÃ¶hen. Sich spÃ¤ter Ã¼ber eine Aktienausgabe neu beteiligende AktionÃ¤re haben sich somit vollumfÃ¤nglich in das im massgebenden Berechnungszeitpunkt vorhandene Eigenkapital der Gesellschaft ein­zukaufen und ihren â der ausgegebenen Aktienanzahl entsprechenden â Kapitalanteil in die Gesellschaft einzuzahlen. Diese Kapitaleinzahlung ist notwendige Voraussetzung fÃ¼r den Erwerb der neu ausgegebenen Aktien und den daraus fliessenden Anspruch auf einen Anteil am LiquidationserlÃ¶s.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im VerhÃ¤ltnis zwischen Aktiengesellschaft und AktionÃ¤r, das wie dargelegt fÃ¼r die Bemessung des steuerbaren Einkommens massgebend ist, erweist sich der vom AktionÃ¤r anlÃ¤sslich der Aktienemission einbezahlte Betrag als Einzahlung in das Gesellschaftskapital. Infolge ihrer (auslÃ¤ndischem Gesellschaftsrecht folgenden) besonderen rechtlichen Aus­gestaltung verfÃ¼gt die E Inc. â ohne BerÃ¼cksichtigung der thesaurierten Gewinne â Ã¼ber kein anderes Grundkapital. Die RÃ¼ckzahlung dieses einbezahlten Anteils an den Akti­onÃ¤r erweist sich daher als RÃ¼ckzahlung seines Gesellschaftsanteils, welcher von der Einkommensbesteuerung gemÃ¤ss § 19 lit. c aStG ausdrÃ¼cklich ausgenommen ist. Indem die Rekurskommission davon ausgegangen ist, bei nennwertlosen Aktien auslÃ¤ndischer Gesell­schaften kÃ¶nne kein vom AktionÃ¤r einbezahlter Gesellschaftsanteil bestehen, hat sie § 19 lit. c aStG unrichtig angewendet. Zudem stÃ¼nde diese Auffassung im Widerspruch zur Feststellung der Rekurskommission, bei der E Inc. sei ein â wenn auch variables â Gesellschaftskapital vorhanden.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">f) Der SteuerkommissÃ¤r bringt dagegen vor, es liege nahe, unter Gesellschaftsanteil im Sinn von § 19 lit. c aStG den Anteil am einbezahlten Gesellschafts- oder Genossenschaftskapital zu verstehen, denn nur dieses kÃ¶nne zurÃ¼ckbezahlt werden. Zudem sei es all­gemein Ã¼blich, einen Gesellschaftsanteil mit dem Nennwert zu umschreiben. Diese Argumentation ist unbehelflich, weil sie auf die fÃ¼r die E Inc. geltenden gesellschaftsrechtlichen und statutarischen Regelungen nicht zutrifft. Mit dieser Auffassung lÃ¤sst sich nicht widerlegen, dass bei bestimmten Kapitalgesellschaften des auslÃ¤ndischen Rechts, welche Aktien nur gegen Einzahlung eines statutarisch festgesetzten Ausgabebetrags ausgeben, der vom AktionÃ¤r aufgebrachte Eigenkapitalanteil einen Anteil am Gesellschaftskapital bilden kann, auch wenn das Beteiligungsrecht Ã¼ber keinen Nennwert verfÃ¼gt. Auch aus dem Umstand, dass das Gesetz einen formalisierten VermÃ¶gensertragsbegriff vorsieht, lÃ¤sst sich nichts Gegenteiliges ableiten, denn der formalisierte Einkommensbegriff schliesst lediglich das Abstellen auf das VerhÃ¤ltnis der durch Aktienerwerb aufeinander folgenden AktionÃ¤re und damit die BerÃ¼cksichtigung der jeweiligen Anschaffungskosten aus; er verlangt indessen explizit die BerÃ¼cksichtigung des (konkreten) VerhÃ¤ltnisses der Aktiengesellschaft zum AktionÃ¤r (BGr, 24. Februar 1984, ASA 55 [1986/87], S. 297). Dabei ist den besonderen VerhÃ¤ltnissen bei der Kapitalausstattung auslÃ¤ndischer Gesellschaften Rechnung zu tra­gen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">So werden etwa die von den AktionÃ¤ren amerikanischer Aktiengesellschaften fÃ¼r nennwertlose Aktien einbezahlten AusgabebetrÃ¤ge einkommenssteuerlich gleich behandelt wie Einzahlungen auf Rechnung des Grundkapitals schweizerischer Aktiengesellschaften, und zwar ungeachtet, ob sie von der Gesellschaft dem eigentlichen Kapitalkonto ("capital account") oder einem Reservekonto ("capital surplus account") gutgeschrieben werden (BGr, 1. April 1960, ASA 29 [1960/61], S. 76). Auch nach der fÃ¼r die direkte Bundessteuer geltenden Praxis werden offenbar bei der Liquidation amerikanischer und kanadischer Kapitalgesellschaften ausbezahlte Anteile am "capital account" vollumfÃ¤nglich und Anteile am "capital surplus account" zu sieben Zehntel als steuerfreie RÃ¼ckzahlung des Gesellschaftskapitals behandelt (Richtlinien fÃ¼r die steuerliche Behandlung amerikanischer und kanadischer Gratisaktien, Kapitalumstellungen und Liquidationen vom 10. Juli 1961 in: Kreisschreiben Nr. 10 der EStV vom 1. August 1961 Ã¼ber Besteuerung der Gratisaktien und LiquidationsÃ¼berschÃ¼sse amerikanischer und kanadischer Aktiengesellschaften, www.estv.admin.ch). Die Besteuerung von Auszahlungen aus dem "capital surplus account" zu drei Zehnteln wird damit begrÃ¼ndet, dass es sich bei diesem Eigenkapitalkonto um ein gemischtes Konto handle, welches sowohl Einzahlungen der AktionÃ¤re als auch Gesellschaftsreserven enthalte und deshalb eine pauschale Korrektur vorzunehmen sei (Kreisschreiben Nr. 10, Schreiben vom 10. Juli 1961 an die Schweiz. Bankiervereinigung, Ziff. IV Abs. 3 ff.). Aus dem Umstand, dass diese Praxis fÃ¼r nordamerikanische Gesellschaften entwickelt wurde, darf nicht abgeleitet werden, andere â nach vergleichbaren aus­lÃ¤ndischen Rechtsordnungen inkorporierte â nennwertlose Gesellschaften kÃ¶nnten nicht in analoger Weise Ã¼ber steuerfrei rÃ¼ckzahlbares Gesellschaftskapital verfÃ¼gen, denn was als solches zu gelten hat, kann schon aus RechtsgleichheitsgrÃ¼nden nicht vom Bestehen eines Gesellschaftssitzes in Nordamerika abhÃ¤ngen, sondern ist aufgrund der konkreten gesellschaftsrechtlichen Ausgestaltung zu beurteilen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">g) Das Vorbringen des SteuerkommissÃ¤rs, die Anwendung des KapitalrÃ¼ckzahlungsprinzips hÃ¤tte unter anderem einschneidende Ãnderungen fÃ¼r die Behandlung der Ein­bringung von Beteiligungen in eine vom gleichen AktionÃ¤r beherrschte Gesellschaft zur Folge, kann fÃ¼r den vorliegenden, anders gelagerten Sachverhalt keine BegrÃ¼ndung fÃ¼r ein anderes Ergebnis abgeben. </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">h) Das Ergebnis erweist sich auch im Licht des Grundsatzes der Besteuerung nach der wirtschaftlichen LeistungsfÃ¤higkeit als begrÃ¼ndet (Art. 127 Abs. 2 der Bundesverfassung), denn der von den Pflichtigen erzielte, aus den im Zeitraum zwischen ihrer Kapitaleinzahlung und der Teilliquidation aus zurÃ¼ckbehaltenen Reingewinnen geÃ¤ufneten Reserven resultierende VermÃ¶gensertrag kommt vollumfÃ¤nglich zur Besteuerung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die Beschwerde ist daher insoweit gutzuheissen, als der zurÃ¼ckbezahlte Gesellschaftsanteil mit der Einkommenssteuer belegt wurde. Der Betrag des von den Pflichtigen einbezahlten Ausgabepreises fÃ¼r die Aktien wurde von der Rekurskommission mit umgerechnet Fr. 681'575.47 festgestellt, was von keiner Partei bestritten wird. Somit ergibt sich aus der Differenz zwischen RÃ¼ckkaufspreis von umgerechnet Fr. 902'220.- und zurÃ¼ckbezahltem Gesellschaftsanteil von Fr. 681'575.47 ein steuerbarer VermÃ¶gensertrag von Fr. 220'644.53. Damit ist die Beschwerde vollumfÃ¤nglich gutzuheissen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">6. AusgangsgemÃ¤ss sind die Kosten des Verfahrens dem Beschwerdegegner aufzuerlegen (§ 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG). Dem BeschwerdefÃ¼hrer ist eine angemessene ParteientschÃ¤digung zuzusprechen (§ 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 in Verbindung mit §§ 152 und 153 Abs. 4 StG).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die BeschwerdefÃ¼hrenden werden fÃ¼r das Steuerjahr 1996 (bis 30. 9.) mit einem Reineinkommen von Fr. ... und einem ReinvermÃ¶gen von Fr. ... eingeschÃ¤tzt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Rekurskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 10'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 90.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 10'090.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden dem Beschwerdegegner auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Der Bewerdegegner wird verpflichtet, dem BeschwerdefÃ¼hrer Nr. 1 fÃ¼r das Rekurs- und Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 4'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2">6. ...</p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>