B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung I A-6077/2013 U r t e i l v o m 3 0 . J u l i 2 0 1 4 Besetzung Richter Maurizio Greppi (Vorsitz), Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, Richter Jérôme Candrian, Gerichtsschreiber Stephan Metzger. Parteien A. _______, vertreten durch Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV), Steinerstrasse 35, Postfach, 3000 Bern 6, Beschwerdeführer, gegen Schweizerische Bundesbahnen SBB, Konzernrechts- dienst, Hochschulstrasse 6, 3000 Bern 65 SBB, Vorinstanz. Gegenstand Anpassung des Arbeitsvertrags. Funktionsbewertung. A-6077/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. A. _______ arbeitet bei den Schweizerischen Bundesbah nen SBB als Chefmonteur Kabeltrassebau. Per 1. Juli 2011 trat der neue Gesamta r- beitsvertrag SBB 2011 (nachfolgend: GAV SBB 2011) in Kraft, der ein neues Funktionsbewertungs - und Lohnsystem vorsieht. Im Zusamme n- hang mit dem Übergang zu diesem System wurde A. _______ mit Schreiben vom Mai 2011 in einem sog. "Verständigungsschreiben" mitge- teilt, seine Funktion werde in Abänderung seines Arbeitsvertrags neu dem Anforderungsniveau E zugeordnet. A. _______ bekräftigte mit Schreiben vom 24. Juni 2011, dass er mit den im Verständigungsschreiben mitgeteil- ten Vertragsänderungen nicht einverstanden sei und forderte den Erlass einer Verfügung. Mit Verfügung vom 24. April 2012 bestätigte das Kompe- tenzcenter Compensations & Benefits der SBB die Vertragsänderungen mit Rückwirkung auf den 1. Juli 2011 sowie die Zuordnung der Stelle von A. _______ zum Anforderungsniveau "E" und händigte ihm den Stelle n- beschrieb Nr. 2413004 aus. B. Gegen diese Verfügung erhob A. _______ mit Eingabe vom 24. Mai 2012 Beschwerde beim Konzernrechtsdienst der SBB. A. _______ machte sinngemäss geltend, der Stellenbeschrieb "Chefmonteur Kabeltrassebau" gebe die von ihm tatsächlich ausgeführten Tätigkeiten nicht korrekt wi e- der. Die Überprüfung des Arbeitsalltages ergebe nämlich, dass dieser durch den vorgelegten Stellenbeschrieb nicht korrekt abgebildet werde. Demzufolge müsse die richtige Funktionsbezeichnung "Chefmonteur Ka- bel (AVOR)" lauten und folglich im Anforderungsniveau "F" eingereiht werden. C. Mit Entscheid vom 24. September 2013 wies der Konzernrechtsdienst der SBB die Beschwerde ab. Zur Begründung führte er insbesondere aus, dass sich für die Funktion "Chefmonteur" die Funktionenkette vom Anfo r- derungsniveau "D" bis "G" ers trecke, wobei Abklärungen beim z uständi- gen Regionenleiter sowie bei der HR -Beratung bestätigt hätten, dass A. _______ die Anforderungen des Niveau s "E" vollständig erfülle. Zwar würde er auch Aufgaben des Anforderungsniveaus "F" erledigen, dies je- doch nur ausnahmsweise. Eine Zuordnung zu diesem Niveau , welches zusätzliche bzw. komplexere Aufgaben beinhalte, erfordere jedoch eine regelmässige Erfüllung der gefordert en Aufgaben, weshalb der Stelle n-A-6077/2013 Seite 3 beschrieb von A. _______ korrekterweise dem Anforderungsniveau "E" zugeordnet worden sei. Im Übrigen sei auch anzumerken, dass der Ste l- lenbeschrieb nur die Hauptaufgaben erfasse und nicht sämtliche tatsäc h- lich übernommenen A ufgaben aufführe, weshalb eine Positionierung der Stellen in ein Anforderungsniveau durch eine summarische Zuordnung er- folge. Dieser Entscheid beruhe im Weiteren auf sachlichen Gründen und sei nachvollziehbar. D. Gegen diesen Entscheid des Konzernrechtsdiens tes der SBB (nachfo l- gend: Vorinstanz) erhebt A. _______ (nachfolgend: Beschwerdefüh rer) am 24 . Oktober 2013 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er macht geltend, die Zuordnung seiner Stelle zum Anforderungsniveau "E" sei nicht korrekt , zumal die im Entscheid aufgeführten – das Anford e- rungsniveau "F" rechtfertigenden – Aufgaben mit Ausnahme des Auditi e- rens von Arbeitsstellen von ihm durchs Band erfüllt würden. Im Übrigen stütze sich der Entscheid allein auf Aussagen des Regionenleiters und nicht auf s olche des direkten Vorgesetzten, weshalb der Sachverhalt u n- richtig festgestellt und nicht überprüft worden sei. E. Die Vorinstanz hält in ihrer Vernehmlassung vom 26. November 2013 am angefochtenen Entscheid fest und beantragt die Abweisung der B e- schwerde. Zur Begründung führt sie insbesondere aus, sie habe alle B e- weismittel objektiv geprüft und sei unter anderem aufgrund von Aussagen des Linienvorgesetzten des Beschwerdeführers zur Erkenntnis gelangt, dass der Stellenb eschrieb des Anforderungsniveau s "E" den tatsächli- chen Arbeitsalltag des Beschwerdeführers korrekt wiedergebe. Ausser- dem wären gerade Einschätzungen des Regionenleiters für die Zuor d- nung zu einem Anforderungsniveau aussagekräftig, habe doch gerade er aufgrund der steilen Hierarchie einen Überbli ck über die verschiedenen Funktionen seiner Mitarbeiter, was eine n Quervergleich zulasse. Ausser- dem führt die Vorinstanz aus, aufgrund der Beschwerde vom 24. Oktober 2013 nachträglich angestellte Rückfragen bei m Regionenleiter, dem Nie- derlassungsleiter sow ie beim Teamleiter des Beschwerdeführers hätten die Zuordnung dessen Funktion zum Anforderungsniveau "E" bestätigt, weshalb an ihr festzuhalten sei. F. Mit Replik vom 18. Dezember 2013 hält der Beschwerdeführer an seinen Anträgen fest und macht neu geltend, die falsche Zuordnung seiner Funk-A-6077/2013 Seite 4 tion beruhe auf mangelhaften Quervergleichen und deshalb nach wie vor auf ungenügender Sachverhaltsfeststellung. G. In ihrer Duplik vom 17. Januar 2014 erläutert die Vorinstanz verschiedene Quervergleiche und hält aufgrund vo n Unterschieden bei der Komplexität der Aufgaben sowie aufgrund von Führungsaufgaben an der Zuordnung der Funktion des Beschwerdeführers zum Anforderungsniveau "E" fest . Sie bekräftigt, dass Abklärungen bei Linienvorgesetzten und HR-Beratern stets neutral durchgeführt worden seien. H. In seinen Schlussbemerkungen vom 20. Februar 2014 nimmt der B e- schwerdeführer Bezug auf die vorgelegten Quervergleiche und macht geltend, er habe in seiner Funktion eben gerade solche Führungsaufg a- ben und komplexe n Tätigkeiten zu bewältigen. Es könne deshalb nicht sein, dass in einem Unternehmen dieselbe Funktion verschieden bewe r- tet werde. I. Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten b e- findlichen Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfol- genden Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern sie von einer Vorinstanz nach Art. 33 VGG stammen und keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vo r- liegt. Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht richtet sich, soweit das VGG nichts anderes vorsieht, nach dem VwVG (Art. 37 VGG). 1.2 Die Bestimmungen über das Dienstverhältnis des Bundespersonals finden auch auf das Personal der SBB Anwendung (vgl. Art. 15 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. März 1998 über die Schweizerischen Bu n- desbahnen [SBBG, SR 742.31] und Art. 2 Abs. 1 Bst. d des Bundespe r-A-6077/2013 Seite 5 sonalgesetzes vom 24. März 2000 [BPG, SR 172.220.1]). Der Erstinstanz kam demnach hinsichtlich der vorliegend streitigen Frage Verfügungsb e- fugnis zu (vgl. Art. 34 Abs. 1 BPG und Ziff. 194 Abs. 1 GAV SBB 2011). Ihre Verfügung wurde im Einklang mit der vor Inkrafttreten der Revision des Bundespersonalrechts am 1. Juli 2013 geltenden prozessualen Rechtslage zunächst bei der Vorinstanz als interne Beschwerdeinstanz angefochten (vgl. Art. 35 Abs. 1 BPG in der Fassung vom 24. März 2000 [AS 2001 906] und Ziff. 195 GAV SBB 2011 ). Jenes Beschwerdeverfa h- ren war bei Inkrafttreten dieser Revision noch hängig. Die Vorinstanz war deshalb gestützt auf den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsatz, wonach hän gige Rechtsmittelverfahren nach bisherigem Prozessrecht weiterzuführen sind, trotz der mit der Revision erfolgten Verkürzung des Instanzenzugs (neu direkte Anfechtung der Verfügung des Arbeitgebers beim Bundesverwaltungsgericht; vgl. Art. 36 Abs. 1 BPG) zu m angefoch- tenen Entscheid befugt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A - 5321/2013 vom 24. Februar 2014 E. 1.1.2; ULRICH MEYER/PETER ARNOLD, Intertemporales Recht, Zeitschrift für Schweizerisches Recht [ZSR] 2005 I, S. 137; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungs- verfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich 2013, Rz. 132). Der Entscheid der Vorinstanz ist eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 VwVG und kann ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden (vgl. Art. 36 Abs. 1 BPG in der Fassung vom 17. Juni 2005 [AS 2006 2230] und Art. 33 Bst. h VGG). Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.3 Zur Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilg e- nommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat. Der Beschwerdeführer hat sich am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und ist mit seinem Anli e- gen nicht durchgedrungen. Er ist demnach durch den angefochtenen Entscheid beschwert und hat ungeachtet der gewährten Lohngarantie ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (vgl. zum Bestehen eines aktuellen Rechtsschutzinteresses bei Beschwerden g e- gen Einreihungsentscheide der SBB im Zusammenhang mit dem Übe r- gang zum neuen Funktionsbewertungs - und Lohnsy stem trotz Lohng a-A-6077/2013 Seite 6 rantie Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A -1876/2013 vom 6. Januar 2014 E. 1.2.2). Seine Legitimation ist somit zu bejahen. 1.4 Die Beschwerde wurde weiter frist - und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und 52 VwVG), weshalb auf sie einzutreten ist. 2. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet – gleich wie die verwaltung s- interne Beschwerdeinstanz – grundsätzlich mit uneingeschränkter Kogn i- tion. Gerügt werden kann nicht nur die Verletzung von Bundesrecht ei n- schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens und die u n- richtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachve r- halts, sondern auch die Unangemessenheit des angefochtenen En t- scheids (vgl. Art. 49 VwVG). Geht es um Stelleneinreihungen, auferlegt sich das Bundesver waltungsgericht bei der Angemessenheitsprüfung a l- lerdings eine gewisse Zurückhaltung. Es beschränkt sich in diesen Fällen auf die Frage, ob die Einreihung auf ernstlichen Überlegungen beruht, und wird insbesondere nicht selbst als qualifizierende Behörde t ätig. Im Zweifel weicht es nicht von der Auffassung der Vorinstanz ab und setzt nicht an deren Stelle sein eigenes Ermessen (vgl. Urteile des Bunde s- verwaltungsgerichts A -1876/2013 vom 6. Januar 2014 E. 2.3 und A-2878/2013 vom 21. November 2013 E. 2.3 mit zahlreichen Hinweisen). 3. 3.1 Der Beschwerdeführer beantragt, die Vorinstanz sei anzuweisen, sei- ne Stelle mindestens dem Anforderungsprofil "F" zuzuteilen, mit entspr e- chender rückwirkender Korrektur der Anpassungen des Arbeitsvertrages. Zur Begründung macht er zunächst geltend, er erfülle in seinem Arbeit s- alltag regelmässig die Aufgaben, welche dem Anforderungsprofil "F" en t- sprechen würden, der Stellenbeschrieb für das Anforderungsniveau "E" sei somit für seine Stelle die falsche Grundlage. In formeller Hinsicht macht der Beschwerdeführer sodann sinngemäss geltend, der angefoch- tene Entscheid beruhe auf einem rechtserheblichen Sachverhalt, der u n- richtig erhoben worden sei, indem sein direkter Vorgesetzter nicht ang e- hört und auch der angebotene Augenschein vor Ort nicht vorgenommen worden sei. Der Entscheid sei lediglich auf die Aussagen der verfügenden Stelle abgestützt worden, weshalb das rechtliche Gehör verletzt worden sei. Der angefochtene Entscheid sei deshalb aufzuheben. A-6077/2013 Seite 7 3.2 Die Vorinstanz führt ihrerseits aus, ihre Abklärungen hätten ergeben, dass der Stellenbeschrieb Nr. 2413004 den tatsächlichen Arbeitsalltag des Beschwerdeführers und somit seine Funktion korrekt wiedergebe. Demnach erfülle dieser die Anforderungen der Stellenbeschreibung im Anforderungsniveau "E" vollständig, jene im Anforderungsprofil "F" jedoch höchstens ausnahmsweise und punktuell. Diese Zuordnung zum Anforde- rungsniveau "E" sei von verschiedenen Linienvorgesetzten als korrekt bestätigt worden. Die Vorinstanz entgegnet weiter, sie dürf e eine Tatsa- che als grundsätzlich bewiesen annehmen, wenn sie sich von deren Vo r- handensein überzeugt habe, sodass das Gegenteil als unwahrscheinlich erscheine. Im Rahmen des Entscheides vom 24. September 2013 seien alle Beweismittel objektiv geprüft worden und es sei entschieden worden, dass diese eine zuverlässige Beurteilung des rechtserheblichen Sachve r- halts zulassen würden. 3.3 3.3.1 Gemäss Art. 15 Abs. 1 BPG, bemisst sich der Lohn nach den drei Kriterien Funktion, Erfahrung und Leistung. Der GAV SBB 2011, hält da- mit übereinstimmend fest, der Lohn richte sich nach den Anforderungen der Funktion sowie nach der nutzbaren Erfahrung und der Leistung (vgl. Ziff. 90). Ziff. 91 GAV SBB 2011 normiert die Grundsätze der Ste l- lenbewertung. Danach wird jede Funktion summaris ch einem Anford e- rungsniveau zugeordnet (Abs. 1). Dieses wird auf der Basis zwischen den Parteien gemeinsam anerkannter, analytischer Bewertungsverfahren e r- mittelt (Abs. 2). Eine detailliertere Regelung findet sich in der Richtlinie "Funktionsbewertung" (K 140.1). Die Anforderungen werden durch 15 An- forderungsniveaus definiert und mit den Buchstaben A bis O bezeichnet. Nach Ziff. 2.2 ist die Funktionszuordnung die Basis für die Umsetzung e i- ner anforderungs- und leistungsgerechten Entlöhnung über sämtliche O r- ganisationseinheiten der SBB hinweg. Grundlage für die Einreihung einer Funktion bildet gemäss Ziff. 2.4 die Stellenbeschreibung. Der oder die Vorgesetzte umschreibt das Ziel der Funktion, die Aufgaben, Kompete n- zen und Verantwortungen wirklichkeitsgetreu. Bei wesentlichen Änderun- gen passt er oder sie die Stellenbeschreibung an (vgl. Urteil des Bunde s- verwaltungsgerichts A-5321/2013 vom 24. Februar 2014 E. 5). 3.3.2 Gemäss der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts darf das Funktionsbewertungsverfahren nicht dahingehend interpretiert we r- den, es müsse für jede tatsächlich ausgeübte Funktion eine individual i- sierte Stellenbeschreibung erstellt werden. Es erscheint vielmehr mit Blick A-6077/2013 Seite 8 auf eine rechtsgleiche Behandlung über die verschiedenen Organisa - tionseinheiten der SBB hinweg als zulässig und korrekt, standardisierte bzw. Rahmenstellenbeschreibungen zu verwenden (vgl. Urteil des Bu n- desverwaltungsgerichts A-1876/2013 vom 6. Januar 2014 E. 5.1.2). Die Zuordnung der konkret ausgeübten Funktion setzt allerdings voraus, dass über die effektiv wahrgenommenen Aufgaben Klarheit besteht. 3.4 3.4.1 Für das Verfahren vor der Vorinstanz gelten die Regeln des VwVG (vgl. Art. 1 Abs. 1 und 2 VwVG und Ziff. 194 Abs. 2 GAV SBB 2011; PI- ERRE TSCHANNEN, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Komm entar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gallen 2008, Art. 1 N. 18). Zur Anwendung kommt demnach auch Art. 49 VwVG, der der Beschwerdeinstanz, wie erwähnt (vgl. E. 2), grundsätzlich umfasse n- de Kognition einräumt. Die Vorinstanz kann somit die bei ihr angefocht e- nen Verfügungen uneingeschränkt auf eine allfällige unrichtige oder u n- vollständige Feststellung des Sachverhalts hin überprüfen. Als unrichtig gilt die Sachverhaltsfeststellung, wenn der angefochtenen Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt wurde oder en t- scheidrelevante Gesichtspunkte nicht geprüft oder Beweise falsch g e- würdigt wurden. Als unvollständig gilt sie, wenn nicht über alle rechtse r- heblichen Umstände Beweis geführt wurde oder eine entscheid relevante Tatsache zwar erhoben, jedoch nicht gewürdigt wurde und nicht in den Entscheid einfloss (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A- 5321/2013 vom 24. Februar 2014 E. 3.3.1, A-3440/2012 vom 21. Januar 2014 E. 2.1.2 und A -3716/2010 vom 26. März 2 013 E. 2.1.2, jeweils m.w.H.; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 1043; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwa l- tungsgericht, 2. Aufl., Basel 2013, Rz. 2.189, JÉRÔME CANDRIAN, Introduc- tion à la procédure administrative f édérale, Bâle 2013, Rz. 59, S. 43; RE- NÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS/DANIELA THURNHERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentliches Prozessrecht, 2. Aufl., Basel 2010, Rz. 1594 ff.). Grundsätzlich hat die Vorinstanz ihre Kognition voll ausz u- schöpfen. Bei unzulässiger Kognitionsbeschränkung verletzt sie das rechtliche Gehör bzw. begeht sie eine formelle Rechtsverweigerung (vgl. BGE 131 II 271 E. 11.7.1; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 1027; MOSER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.153). 3.4.2 Zur Anwendung kommt weiter Art. 12 VwVG. Sowohl im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht als auch vor der Vorinstanz gilt somit A-6077/2013 Seite 9 der Untersuchungsgrundsatz. Die Vorinstanz hat demnach von Amtes wegen für die richtige und vollständige Feststellung des rechts erhebli- chen Sachverhalts zu sorgen (vgl. BGE 138 V 218 E. 6; BVGE 2009/50 E. 5.1). Dieser Grundsatz wird dadurch relativiert, dass den Parteien g e- wisse Mitwirkungspflichten bei der Sachverhaltsfeststellung auferlegt werden. Solche Mitwirkungspflichten werd en vom Gesetzgeber vorges e- hen oder ergeben sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben (vgl. Art. 13 VwVG; BGE 132 II 113 E. 3.2; BVGE 2009/60 E. 2.1.1; KÖLZ/ HÄ- NER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 459 f., CANDRIAN, a.a.O. Rz. 63, S. 44). 3.4.3 Gemäss Art. 33 Abs. 1 VwVG hat die Vorinstanz die von den Partei- en angebotenen Beweise abzunehmen, wenn sie zur Abklärung des Sachverhalts tauglich erscheinen (vgl. BGE 137 II 266 E. 3.2). Bei der Beurteilung dieser Frage kommt ihr allerdings ein gewisser Ermessen s- spielraum zu. Sie k ann insbesondere dann von der Abnahme eines B e- weises absehen, wenn sie aufgrund bereits erhobener Beweise oder aus anderen Gründen den rechtserheblichen Sachverhalt für genügend g e- klärt hält und überzeugt ist, ihre rechtliche Überzeugung würde durch wei- tere Beweiserhebungen nicht geändert (sog. antizipierte Beweiswürd i- gung; vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 536 f.; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.123c und 3.144 ). Nimmt sie rechtzeitig und formrichtig angebotene Beweise zu re chtserheblichen Tatsachen nicht ab, ohne dass die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, verletzt sie das rechtliche Gehör der betroffenen Partei und ihre Unters u- chungspflicht; ausserdem ermittelt sie den Sachverhalt fehlerhaft im Si n- ne von Art. 49 Bst. b VwV G (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-770/2013 vom 8. Januar 2014 E.2.2.4 und A -5524/2012 vom 16. Dezember 2013 E. 5.2.1). Hinsichtlich der Würdigung von Beweisen gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Zivilprozess [BZP , SR 273]). Danach haben die Bundesbehörden und -gerichte die Beweise frei, ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu wü r- digen. Beschwerdeinstanzen haben alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen (vgl. BGE 137 II 266 E. 3.2). Eine Behörde verletzt somit den Grundsatz der freien Beweiswürdigung, wenn sie bestimmten Beweismitteln im Voraus in allgemeiner Weise die Beweiseignung abspricht oder nur ein einziges Beweismittel zum Nac h- weis einer bestimmten Tatsache zulassen will (vgl. MOSER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.140 mit Hinweisen). Ist für eine rechtserhebl i-A-6077/2013 Seite 10 che Tatsache der volle Beweis zu erbringen (Regelbeweismass), darf die entscheidende Behörde diese nur als bewiesen betrachten, wenn sie g e- stützt auf die Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, sie habe sich verwirklicht. Absolute Gewissheit kann dabei allerdings nicht verlangt werden. Es genügt, wenn sie an der behaupte ten Tatsache keine erns t- haften Zweifel mehr hat oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht e r- scheinen (vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2; BVGE 2012/33 E. 6.2.1; MO- SER/BEUSCH/ KNEUBÜHLER, a.a.O., 3.140a f.). 3.5 3.5.1 Die Vorinstanz führt im angefochtenen Entscheid u nd in ihrer Ste l- lungnahme zur Beschwerde bezüglich der Rüge der unrichtigen oder u n- vollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts unter a n- derem aus, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien aufgenommen und es sei durch die Erstinstanz die Stellungnahme des Regionenleiters eingeholt worden. Im Weiteren sei – im Rahmen der gegen den Entscheid der Erstinstanz geführten Beschwerde – durch den Niederlassungsleiter die Wahrnehmung der Aufgaben durch den Beschwerdeführer gemäss Stellenbeschriebe f ür die Anforderungsniveaus "E" resp. "F" eingehend analysiert worden. Deren detaillierte Gegenüberstellung habe in einer Punkt-für-Punkt-Beurteilung der einzelnen Aufgaben zum Schluss g e- führt, dass – auch im Vergleich über alle Niederlassungen hinweg – die Funktion des Beschwerdeführers korrekterweise dem Anforderungsn i- veau "E" zugeordnet worden sei. Zu demselben Resultat habe im Übrigen auch eine erneute Abklärung unter Einbezug von Regionen -, Niederlas- sungs- und Teamleiter geführt. 3.5.2 Aus der durchgeführten Analyse geht hervor, dass der Beschwerde- führer das Anforderungsprofil "E" vollständig erfüllt und dass sein Arbeits- alltag auch Tät igkeiten des Anforderungsniveau s "F" aufweist (vgl. die vom Niederlassungsleiter [ …] durchgeführte Analyse der Tätigkeiten de s Beschwerdeführers, datiert am 2. Oktober 2013). So ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer zusätzlich Arbeiten des Anforde rungsniveaus "F" erledigt. Unklar ist hingegen die Ausübung dieser Arbeiten in quantitativer Hinsicht. Der Beschwerdeführer hat jetzt seiner Beschwerde eine E -Mail seines Teamleiters und direkten Vorgesetzten vom 12. April 2013 sowie als Bei- lage dessen Beschreibung seiner erledigten Aufgaben im Arbeitsalltag und eine Begründung für deren Zuordnung zum Anforderungsniveau "F" A-6077/2013 Seite 11 beigelegt. Der Teamleiter bestätigt darin, dass die Funktion des B e- schwerdeführers gemäss dem gelebten Arbeitsalltag richtigerweise dem Anforderungsprofil "F" zugeordnet werden müsse, erfülle er doch rege l- mässig sämtliche aufgeführten Aufgaben, die dieser Ein stufung entspre- chen. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen stehen diametral zur Darstellung der Vorinstanz. Insbesondere widersprechen sie dem durch diese vermittelten Eindruck, der Teamleiter sei in die Verifizierung der Zuordnung der Funktion des B eschwerdeführers zum Anforderungs- niveau "E" einbezogen worden und er hätte diese bestätigt. Im vorliegen- den Fall hätte sich die Anhörung des direkten Vorgesetzten bei der Sach- verhaltsabklärung durch die Vorinstanz deshalb aufgedrängt, weil nur auf diese Weise die offensichtlich bestehenden Widersprüche zwischen des- sen Einschätzung und der Einschätzung der weiteren Linienvorgesetzten, geklärt werden können . Der Sachverhalt erweist sich daher als ungen ü- gend abgeklärt. 3.6 Gemäss Art. 61 Abs. 1 VwVG entscheidet das Bundesverwaltungsge- richt in der Sache selbst oder weist diese ausnahmsweise mit verbindl i- chen Weisungen an die Vorinstanz zurück. Bei der Wahl zwischen den beiden Entscheidarten steht dem Gericht ein weiter Ermessensspielraum zu. Liegen sachliche Gründe vor, ist eine Rückweisung regelmässig mit dem Untersuchungsgrundsatz und dem Prinzip eines einfachen und r a- schen Verfahrens vereinbar (vgl. BGE 131 V 407 E. 2.1.1; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-770/2013 vom 8. Januar 2014 E. 1.3). Zur Rückweisung führt insbesondere eine mangelhafte Abklärung des Sac h- verhalts durch die Vorinstanz, die ohne eine aufwä ndigere Beweiserhe- bung nicht behoben werden kann (vgl. BVGE 2012/21 E. 5.1; MO- SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 3.194). Aufgrund der ungeklärten Fragen betreffend die vorliegend durch den Be- schwerdeführer effektiv ausgeübten Aufgaben hat eine Befragung des d i- rekten Vorgesetzten stattzufinden. Dabei geht es in erster Linie nicht um die Frage, welche Aufgaben er erfüllt, sondern auch darum, wie häufig diese Aufgaben anfallen und welcher Zeitaufwand auf sie entfällt. In di e- sem Zusammenhang wird auch der Widerspruch zwischen den Einschä t- zungen der verschiedenen Leitungspersonen zu klären sein. Je nach E r- gebnis könnten weitere Abklärungen vorzunehmen sein, e twa im Z u- sammenhang mit der Frage, welche der beiden zur Debatte stehenden Rahmenstellenbeschreibungen angesichts der festgestellten tatsächl i- chen Aufgaben einschlägig ist. Insgesamt ist somit mit einem nicht une r- heblichen Abklärungsaufwand zu rechnen. Es rechtfertigt sich deshalb, A-6077/2013 Seite 12 die Sache zur Vornahme der erforderlichen Abklärungen sowie zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Dies gilt umso mehr, als diese mit den Verhältnissen nicht nur besser vertraut, sondern auch be s- ser in der Lage ist, diese Abklärungen durchzuführen. 4. Bei diesem Ergebnis kann die Frage offen gelassen werden, ob die Vo r- instanz durch die mangelhafte Abklärung bzw. mit der in antizipierter Be- weiswürdigung erfolgten Abweisung der Beweisanträge des Beschwerde- führers, seinen Teamleiter zu befragen und einen Augenschein vor Ort vorzunehmen, eine formelle Rechtsverweigerung begangen hat (vgl. E. 3.4.1). Denn die Folge einer formellen Rechtsverweigerung wäre – sofern die Voraussetzungen einer Heilung vor der Recht smittelinstanz nicht g e- geben sind – ebenfalls die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz (vgl. Urteil e des Bundesverwaltungsgerichts A-36/2013 vom 7. August 2013 E. 3.1.4 und A-3290/2011 vom 29. September 2011 E. 3). 5. 5.1 Der Beschwerdeführer macht in seiner Replik vom 18. Dezember 2013 neu geltend, die Vorinstanz habe bei der Einreihung seiner Funktion keine genügenden Quervergleiche mit andern vergleichbaren Funktionen anderer Fachdienste angestellt. Die Chefmonteure der Fachdienste Stellwerk Aussenanlagen, Fahrbahn und Fahrleitung seien im Gegensatz zu denjenigen seines Fachdienstes Kabel im Anforderungsniveau höher eingereiht. 5.2 Die Vorinstanz bestreitet in ihrer Duplik vom 17. Januar 2014 dieses neue Vorbringen des Beschwerdeführers. Zur Begründung legt sie sum- marisch dar, weshalb die Chefmonteure der Fachdienste Stellwerk Au s- senanlagen, Fahrbahn und Fahrleitung höher eingestuft sind. 5.3 Die Quervergleiche dienen der Festsetzung der Funktionen im Sy s- tem der Anforderungsniveaus, um ein stimmiges und rechtsgleiches Ein- reihungsgefüge innerhalb ein und derselben Verwaltungseinheit zu schaf- fen (vgl. Art. 20 Abs. 2 der Verordnung des EFD vom 6. Dezember 2001 zur Bundespersonalverordnung (VBPV, SR 172.220.111.31); Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A- 134/2012 vom 13. Juli 2012, E. 3.2 und A - 1764/2010 vom 10. Oktober 2010, E. 5.2). Eine Entscheidung über die Richtigkeit der Quervergleiche hat daher weitreichende Folgen für das gesamte Einreihungs - bzw. Lohngefüge. Die Quervergleichsproblematik A-6077/2013 Seite 13 wurde erstmals im zweiten Schriftenwechsel vor dem Bundesverwa l- tungsgericht thematisiert. Die Vorinstanz selber, wie auch das erstinstanz- lich verfügende Kompetenzcenter Compensations & Benefits der SBB musste sich in ihren Entscheidungen mit diesem Vorbrin gen noch nicht auseinandersetzen. Da die vorliegende Sache ohnehin zur Klärung des Sachverhalts und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen ist und eine sofortige Entscheidung über die Quervergleichsproblematik eine Verkürzung des Instanzenzugs zur Folge hätte, kann deren Beurtei- lung unterbleiben (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A -36/2013 vom 7. August 2013 E. 3.1.4 e contrario und A -3290/2011 vom 29. Se p- tember 2011 E. 3). 6. Die Beschwerde ist demnach teilweise gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur Klärung des Sachverhalts im vorstehend erläuterten Sinn sowie zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Soweit der Beschwerdeführer weiter gehend beantragt, die Vorinstanz sei anzuweisen, seine Funkti on rückwirkend per 1. Juli 2011 dem Anforderungsniveau "F" zuzuordnen, ist die Beschwerde a b- zuweisen. 7. 7.1 Das Beschwerdeverfahren in personalrechtlichen Belangen ist grun d- sätzlich kostenlos (vgl. Art. 34 Abs. 2 BPG). Es sind daher keine Verfa h- renskosten zu erheben. 7.2 Der obsiegenden Partei ist von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für die ihr erwachsenen notwendigen Kosten zuzuspr e- chen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädig ungen vor dem Bu n- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Entschädigung u m- fasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere Auslagen der Pa r- tei (vgl. Art. 8 ff. VGKE). Der Stundenansatz für die nichtanwaltliche b e- rufsmässige Vertretung beträ gt mindestens Fr. 100. -- und höchstens Fr. 300.-- (vgl. Art. 10 Abs. 2 VGKE). Wird keine Kostennote eingereicht, setzt das Gericht die Entschädigung aufgrund der Akten fest (vgl. Art. 14 Abs. 2 VGKE). In der Verwaltungsrechtspflege des Bundes gilt die Rück weisung der Sa- che an die Vorinstanz zu weiteren Abklärungen und neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) praxisgemäss als volles Obsiegen der B e-A-6077/2013 Seite 14 schwerde führenden Partei (vgl. BGE 137 V 2010 E. 7.1 und BGE 132 V 215 E. 6.1; Urteil des Bundesverwaltungsge richts A -1251/2012 vom 15. Januar 2014 E. 48.1). Der vom SEV vertretene Beschwerdeführer gilt demnach als obsiegend und hat Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist in Anbetracht des mutmasslichen Arbeits- und Zeitaufwands für das vorliegende Beschwerdeverfahren auf Fr. 1'000.-- (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Vorinstanz zur Zahlung aufzuerl e- gen. A-6077/2013 Seite 15 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid der Vori n- stanz vom 24. September 2013 wird aufgehoben und die Sache zur Kl ä- rung des Sachverhalts im Sinne der Erwägungen sowie zu neuem En t- scheid an die Vorinstanz zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwer- de abgewiesen. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Die Vorinstanz wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils für das vorliegende Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'000. -- (inkl. Auslagen und allfällige Meh r- wertsteuer) zu bezahlen. 4. Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Gerichtsurkunde) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Maurizio Greppi Stephan Metzger A-6077/2013 Seite 16 Rechtsmittelbelehrung: Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffen t- lich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht ang e- fochten werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [ BGG, SR 173.110]). Bei einer nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die Gleichste l- lung der Geschlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die B e- schwerde in öffentlich -rechtlichen Angelegenheiten offen, ka nn sie innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Bewei s- mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, be i- zulegen (Art. 42 BGG). Versand: