<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2017.00121</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Slavik<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 22. Juni 2018</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Maron</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Maron </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zirngast</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Schaffhauserstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 345, 8050 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, war seit dem 1. Juni 2015 als stellver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretender Bauleiter bei der Y.___ angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 2. Juni 2015 auf einem Baugerüst stürzte, die Hüfte verrenkte, den Fuss verdrehte, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Muskelzerrung am rechten Arm erlitt und Schulterschmerzen beklagte (Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung UVG vom 15. Juni 2015, Urk. 11/1). Die erstbehandelnde Dr. med. Z.___, FMH Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Arztzeugnis UVG vom 22. Juli 2015 (1) eine Schulterdistorsion, (2) eine Halswirbelsäulen- (HWS-)Distorsion und (3) Lendenwirbelsäulen- (LWS-) und Hüft-Schmerzen (Urk. 11/6). Die Suva erbrachte Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen. Am 6. November 2015 nahm Kreisarzt Dr. med. A.___, Facharzt für Chirurgie, eine ärztliche Beurteilung vor (Urk. 11/23). Daraufhin holte die Suva den Bericht von Dr. med. B.___, FMH Pneumologie und Innere Medizin, des C.___ vom 18. November 2015 (Urk. 11/26) ein, wozu Kreisarzt Dr. A.___ am 3. Dezember 2015 Stellung nahm (Urk. 11/31). Mit Verfügung vom 8. Januar 2016 hielt die Suva fest, dass die vom Versicherten geltend gemachten Lungenbeschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 2. Juni 2015 zurückzuführen seien. Ausserdem seien die heute noch beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden restlichen Beschwerden nicht mehr unfallbedingt, sondern ausschliess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich krankhafter Natur. Die bisherigen Versicherungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) würden per 31. Januar 2016 eingestellt (Urk. 11/35). Dagegen erhob der Versicherte am 5. Februar 2016 Einsprache (Urk. 11/40 und Urk. 11/43; vgl. auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheergänzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 14. Juni 2016, Urk. 11/54). Am 29. September 2016 gab Kreisarzt Dr. A.___ eine weitere Stellungnahme ab (Urk. 11/56). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 31. März 2017 wies die Suva die Einsprache des Versicherten ab (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 19. Mai 2017 Beschwerde und beantragte, es seien der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Fallabschluss vom 31. Januar 2016 aufzuheben und ihm die gesetzlichen Leistungen zu gewähren. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Durchführung eines zweiten Schrif</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenwechsels und die Einholung einer gerichtlichen pneumatologisch-neurologi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und fachorthopädischen Expertise (Urk. 1 S. 2; vgl. auch Urk. 3/1-14). In der Folge legte der Beschwerdeführer weitere medizinische Unterlagen ins Recht (Urk. 6-7). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 17. August 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2017 wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Beschwerdeführer die Beschwerdeantwort zugestellt. Zudem hielt das Gericht fest, dass es die Anordnung eines weiteren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schriften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsels</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht als erforderlich erachte. Den Parteien bleibe es aber unbenommen, sich nochmals zur Sache zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">äussern</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und weitere sachbezogene Unterlagen ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zureichen (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Eingaben vom 5. September und 4. Oktober 2017 (Urk. 13 und Urk. 16) reichte der Beschwerdeführer weitere Arztberichte (Urk. 14/1-5 und Urk. 17) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 7. September respektive 19. Oktober 2017 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 15 und Urk. 18). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Sep</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">urteilende Unfall hat sich am 2. Juni 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 6 Abs. 1 UVG werden - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhänge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gutachterin aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ee</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid damit, dass gemäss den überzeugenden Darlegungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ ein überwiegend wahrscheinlicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 bzw. der anschliessenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung und der Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">problematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers zu verneinen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe ihre gegenteilige Beurteilung im Wesentlichen lediglich damit begründet, dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zuvor keine d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erartigen Beschwerden bestanden hätten. Angesichts der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berichte von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffe diese Aussage aber nicht zu. Abgesehen davon argumentiere Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohnehin mit der unfallmedizinisch nicht haltbaren und beweis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch unzulässigen Regel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">"</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">go </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc". Dasselbe gelte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch für die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entsprechende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Vorbringen in der Einsprache (Urk. 2 S. 9 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer machte demgegenüber geltend, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sturz am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verletzt habe, weil er sich am Geländer festgehalten habe, was ihm den rechten Arm verdreht habe. Als er auf dem Boden aufgeprallt sei, sei er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der linken Schulter und dem Kopf seitlich gegen das Metallgerüst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geschlagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über schwere Atembeschwerden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, und in der folgenden Abklärung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ sei eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lähmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festgestellt worden. Bis kurz vor dem Unfall sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Lunge immer als normal befunden worden. Die seit 2011 bestehenden asthmatischen Beschwerden könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten nicht mit den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ geklagten schweren Lungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Zusammenhang gebracht werden. Ebenso wenig bestehe ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhang mit der Behandlung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraktors</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oder mit einem orthopä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dischen Vorzustand. Für die Lähmung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gebe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es im Falle des Beschwerdeführers nicht m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ehrere Erklärungen, sondern lediglich diejenige,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass der Unfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. Juni 2015 dafür kausal gewesen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Falls das Gericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügende, nicht überwiegend wahrscheinliche Kausalität erkennen würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wären weitere Untersuchungen anzuordn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en (Urk. 1 S. 9 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist somit, ob zwischen dem Unfallereignis vom 2. Juni 2015 und der Lungenproblematik ein Kausalzusammenhang besteht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ vom C.___ diagnostizierte im an Dr. Z.___ gerichteten Bericht vom 13. Juli 2015 eine restriktive Ventilationsstörung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonografisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese rechts. Zur weiteren Abklärung sei ein CT Thorax geplant (Urk. 11/29).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 22. Juli 2015 betreffend das gleichentags durchgeführte CT Tho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rax hielt Dr. B.___ zuhanden von Dr. Z.___ fest, dass man computertomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grafisch keine Ursache für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese rechts gefunden habe. Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Methacholintest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei deutlich positiv gewesen, weshalb von einem leichten Asthma bronchiale als Ursache eines Teils der Beschwerden ausgegangen werden müsse (Urk. 11/27). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte im Bericht vom 7. September 2015 aus, dass es nach dem Unfall wiederholt zu Dyspnoe gekommen sei, so dass sie den Beschwerdeführer zur Abklärung der Lunge Dr. B.___ überwiesen habe, der eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese rechts diagnostiziert habe. Vor dem Ereignis sei der Beschwerdeführer hinsicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Lunge vollkommen unauffällig gewesen. Sie kenne ihn schon seit einigen Jahren. Nun könne er nicht mehr längere Strecken Velo fahren, das bergauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gehen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereite ihm Probleme bzw. eine massive Dyspnoe (Urk. 11/8). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Abteilung für Neuroradiologie des D.___ gaben im Bericht betreffend das MR Thorax vom 9. September 2015 an, dass kein Nach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weis einer mediastinalen Raumforderung als mögliche Ursache des Zwerchfell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hochstandes rechts gegeben sei (Urk. 11/12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. A.___ erklärte in der ärztlichen Beurteilung vom 6. November 2015, dass die geltend gemachten Lungenbeschwerden bzw. die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese nicht mit überwiegender </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wahrscheinlichke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it auf den Unfall vom 2. Juni 2015 zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen sei. Der Beschwerdeführer habe angegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vor dem Ereignis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu keiner Zeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atemnot </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geklagt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu haben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aussendienstgespräch im Oktober 2015 anhand vieler Beispiele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> belegt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Es falle allerdings auf,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">direkt nach dem Unfall nicht sofort bei de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erstbefundung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Dr. Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über Atemprobleme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geklagt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe die erstbehandelnde Ärztin festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Schulterdistorsion, eine HWS-Distorsion sowie Schmerzen in der LWS und der Hüfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Weiter habe sie angegeben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es sei Chiropraktik anzuwenden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bekannt, wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Chiropraktik angesprochen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bekannt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erst wieder, dass ca. sechs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wochen nach dem Ereignis eine Computertomografie des Thorax bei damals schon diagnosti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese veranlasst worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vom Lungenspezialisten Dr. B.___ habe er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinen Untersuchungsbericht finden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können. Er halte es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für möglich, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arese im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Behandlung nach dem Unfall überhaupt erst verursacht worden sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Literatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> würden Fallbeschreibungen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicuslähmungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cervicaler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Manipulation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> existieren (zum Beispiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> manuelle Medizin Oktober 2002, Bd. 40, Seite 294 - 296 in einem Artikel von D. J. Schram, W. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, D. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Cantral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Weitere Urs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Paresen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thoraxchirurg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingriffe oder intratho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale Malignome sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entzündliche Erkrankungen, zum Beispiel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleuritis, Pneumonie oder H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erpes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zoster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Infektionen. In 2/3 aller Fälle bleibe die Ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiologie einer Zwerchfelllähmung aber unerka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nnt. Zusammenfassend spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hier genauso viel für wie g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egen einen unfallkausalen Zusammenhang. Vor der abschliessenden Beurteilung seien jedoch die Konsultationsberichte von Dr. B.___ einzuholen (Urk. 11/23/2-3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt im Bericht vom 18. November 2015 fest, dass der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erstmals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei ihm vorstellig geworden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er habe berich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tet, dass er </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beim Bücken, bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> körperlicher Belastung und beim Einatmen starker Düfte kurzatmiger sei. Bereits vor fünf Jahren sei im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Luftibus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine verminderte Lungenkapazität gemessen worden. Die Beschwerden seien im Verlauf des ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gangenen Jahres zunehmend gewesen. Der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe nie über einen am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 erlittenen Unfall berichtet, welcher einen Zusammenhang mit der Dyspnoe gehabt habe. Die weiteren Abklärungen hätten einen Zwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rchfell</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hochstand rechts mit ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">minderter Zwerchfellbeweglichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sonog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">raf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">isch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lungenfunktionell habe eine mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telschw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ere bronchiale Hyperreagibilität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden, welche zusammen mit den Angaben von Kurzatmigkeit bei Belastung und beim Einatmen starker Düfte für ein Asthma bronchiale als Ursache der Beschwerden spreche. Es bleibe som</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">it unklar, ob ein Teil der Dyspnoe, speziell die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arese rechts, einen Zusammenhang mit dem Unfall vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 habe. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es würden ihm keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxbilder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Verfügung stehen, die in der Zeit vor dem 2. Juni 2015 angefertigt geworden seien (Urk. 11/26). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. A.___ erklärte in der Stellungnahme vom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Bericht von Dr. B.___ vom 18. November 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nichts an seiner Beurteilung vom 6. November 2015 ändere. Die Tatsache, dass laut Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits vor dem Unfall Atembeschwerden bekannt gewesen seien,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> spreche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vielmehr dafür, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schon </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2015 Dyspnoe aufgetreten sein müsse. Dies sei ein weiteres Argument gegen eine überwiegende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Wahrscheinlichkeit einer unfallbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dingten einseitigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese (Urk. 11/31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ legte im Bericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/48/1) dar, dass der Beschwerdeführer zwischenzeitlich enorm Probleme mit der Atmung habe. Zudem habe er auch mehrere pulmonale Infekte erlitten. Der Beschwerdeführer habe nach Santo Domingo auswandern wollen. Dort könne man nur einwandern, wenn man komplett gesund sei und etliche Impfungen nachweisen könne. I</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Santo Domingo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer am 8. Mai 2015 an der Lunge geröntgt worden und es sei alles in Ordnung gewesen (vgl. Bericht von Dr. med. E.___ vom 8. Mai 2015, worin das Vorliegen von Beweisen für eine Pathologie des Thorax verneint wurde [</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">estudio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">evidencia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">patología</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">]; Urk. 11/48/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Zeitpunkt des Unfalls vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015 habe der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch ganz normal atmen können. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kurz danach habe er sich in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">praktische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung begeben und am 27. Juni 2015 erstmals Atemprobleme angegeben. Am 13. Juli 2015 sei die Bestätigung der Diagnose durch den Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ erfolgt. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit müsse der Lun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">genschaden mit dem erlittenen Unfall in Zusammenhang stehen (Urk. 11/48/1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. A.___ führte in der Stellungnahme vom 29. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, das</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s der Bericht von Dr. Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine neuen Erkenntnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bringe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die eine Änderung seiner Beurteilung vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 erfo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rderlich machen würden (Urk. 11/56).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Orthopädie (DE), führte im Befundbericht vom 9. Mai 2017 aus, dass ein Zwerchfellhochstand bedingt durch ein Asthma bronchiale aus orthopädischer Sicht fraglich erscheine. Zum Ausschluss eines Unfallzusammenhangs zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese sollten in der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein orthopädisches und ein neurologisches Gutachten durchgeführt wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den. Ebenso sollte ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pneumologisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten erstellt werden. Des Weiteren sollte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kernspintomografisch dargestellt werden (Urk. 3/14). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ erklärte im Bericht vom 17. Mai 2017 zuhanden des Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers, dass dieser sie am 9. Juni 2015 wegen des zuletzt erlittenen Unfalls (Unfalldatum: 2. Juni 2015) aufgesucht habe. Er habe angegeben, sich beim Sturz komplett über seine eigene Achse vom Hals an bis abwärts verdreht zu haben. Nun habe er Schmerzen und Blockaden an der Wirbelsäule, dem rechten Arm sowie eine Lumbago mit Ziehen ins rechte Bein. Weiter habe er erklärt, dass er zum Lungenspezialisten überwiesen werden solle, da er nicht mehr gut atmen könne. Auf dem Überweisungsschreiben an Dr. B.___ sei Krankheit angekreuzt worden, da sie zunächst noch keine Unfallpapiere gehabt habe. Diese würden in der Regel nach vier bis acht Wochen eintreffen. Zudem habe der Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer an saisonaler Pollinis gelitten und aufgrund des Datums (Sommer 2015) habe sie es als eine Exazerbation erachtet, welche jährlich vorkommen könne. Zuvor habe sie den Beschwerdeführer mehrmals vor </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impfungen gesehen, und er sei pul</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">monal klinisch unauffällig gewesen. Die letztmalige Impfung sei am 24. Februar 2015 gewesen. Die Lunge sei beidseits entfaltet gewesen. Am 2. März 2015 habe ebenfalls eine Konsultation stattgefunden, anlässlich derer die Lunge beidseits entfaltet gewesen sei. Damals habe sie dem Beschwerdeführer, der ausgewandert sei und unter Exazerbationen des saisonalen Asthmas leide, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ellipta</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Muster abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben. Hiermit sei es sehr gut gegangen. Nach dem Unfall sei aber eine dem Beschwerdeführer so nicht bekannte Atemnot hinzugekommen (Urk. 3/7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Chiropraktor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> SCG/ECU, gab in der Stellungnahme vom 17. Mai 2017 an, dass der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasern des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spinalnervs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> enthalte, welche auf Höhe des 2. bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Halswirbel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s lokalisiert seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Seg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beschwerdeführers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien von ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> behandelt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ein neurologischer Zusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deshalb ausgeschlossen, was der Gutachter hätte wissen sollen. Der von ihm konstruierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenhang der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> P</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arese mit der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ropraktischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> unsachlich und spekulativ. Ob der erlittene Unfall ein a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">däquates Trauma darstelle oder ob die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nervus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">idiopa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thisch zu bezeichnen sei, sei nicht an ihm zu beurteilen (Urk. 3/9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ erklärte im Bericht vom 19. Mai 2017, aufgrund der Anamnese mit dem Trauma des Nackens beim Sturz am 2. Juni 2015 sei denkbar, dass dieser Sturz die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese ausgelöst habe. Die Orthopnoe und Anstrengungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dyspnoe des Beschwerdeführers seien gut vereinbar mit einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese. Nach Angaben des Beschwerdeführers seien die Beschwerden im Anschluss an den Sturz aufgetreten, weshalb eine traumatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese möglich sei. Typischerweise habe sich diese im Verlauf leicht gebessert (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ führte in der Stellungnahme vom 11. Juni 2017 aus, dass als häu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">figste Ursachen von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Nervenlähmungen Hals-/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxtumore</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Traumata (stumpfe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxtraumata</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/Traumata der HWS) und iatrogene Ursachen zu nennen seien. Eine Pleuritis, Pneumonie, Lebertumore und ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aortenaneurysma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien ärztlicherseits bereits ausgeschlossen worden. Eine frühere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxübersicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vor dem Unfall) zeige reguläre Verhältnisse. Eine Tumorerkrankung sei beim Beschwerdeführer nicht bekannt. Am 2. Juni 2015 sei der Unfall gewesen. Am 9. Juni 2015 habe sich der Beschwerdeführer bei Dr. B.___ wegen Atemproble</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men vorgestellt. Unter Berücksichtigung der Ätiologie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese ergebe sich per Ausschlussdiagnostik eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine traumatische Ursache (Urk. 14/2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt in der Stellungnahme vom 12. Juni 2017 fest, dass er den Beschwerdeführer am 13. Juli 2015 erstmals untersucht habe. Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer habe ihm jedoch nichts von einem Treppensturz erzählt. Die Abklärung habe keine Hinweise für eine anderweitige Ursache ausser dem Trauma ergeben. Man könne deshalb medizinisch davon ausgehen, dass überwiegend wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich das Trauma für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese verantwortlich sei (Urk. 14/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in medizinischer Hinsicht auf die Beurteilungen von Kreisarzt Dr. A.___ vom 6. November und 3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/23 und Urk. 11/31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kreisarzt Dr. A.___ verneinte das Vorliegen eines überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 2. Juni 2015 und der der festgestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese rechts im Wesentlichen mit der Begründung, dass der Beschwerdeführer nach diesem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erstbefundung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Dr. Z.___ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht sofort</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über Atemprobleme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geklagt habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Vielmehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe die erstbehandelnde Ärztin festgehalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Schulterdistorsion, eine HWS-Distorsion sowie Schmerzen in der LWS und der Hüfte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe. Möglicherweise sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chiropraktischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Behandlung überhaupt erst verursacht worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Urs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achen für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Paresen seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thoraxchirur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eingriffe oder intrathorak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ale Malignome sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> entzündliche Erkrankun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen, zum Beispiel </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pleuritis, Pneumonie oder H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erpes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zoster</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Infektionen. In 2/3 aller Fälle bleibe die Ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tiologie einer Zwerchfelllähmung aber unerka</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nnt. Überdies seien gemäss Dr. B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor dem Unfall vom 2. Juni 2015 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atembe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden bekannt gewesen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/23/2-3 und Urk. 11/31). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beurteilung von Kreisarzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die er in Kenntnis der und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgab, ist einleuchtend und plau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sibel.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schadenmeldung UVG vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf einem Baugerüst gestürzt sei,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Hüfte verrenkt, am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arm eine Muskelzerrung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erlitten habe und Schulterschmerzen habe. Zudem wurde angegeben, dass er sich das Becken links verstaucht/verdreht und sich im Bereich der oberen Extremitäten rechts Verrenkungen zugezogen habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Thoraxtrauma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder einem Trauma der HWS, welches als mögliche Ursache einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese gilt (Urk. 14/2), war anfänglich somit keine Rede. Im Weiteren sind die Angaben von Dr. Z.___, wann der Beschwerdeführer nach dem Unfallereignis vom 2. Juni 2015 erstmals Atemprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leme erwähnt habe, widersprüchlich. So erklärte Dr. Z.___ im Bericht vom 26. Mai 2016 zunächst, dass er am 27. Juni 2015 erstmals von Atemproblemen gesprochen habe (Urk. 11/48/1). Im Bericht vom 17. Mai 2017, der erst im Rah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men dieses Beschwerdeverfahrens eingereicht wurde, hielt Dr. Z.___ dagegen fest, dass der Beschwerdeführer bereits am 9. Juni 2015 eine Überweisung an den Lungenspezialisten verlangt habe, weil er nicht mehr gut habe atmen können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 3/7). Auf diese Sachverhaltsdarstellung stützte sich dann Dr. F.___ in sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ner Stellungnahme vom 11. Juni 2017</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in welcher er eine traumatische Ursache der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese als überwiegend wahrscheinlich erachtete (Urk. 14/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Zusammenhang </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist indes darauf hinzuweisen, dass die Gerichte im Bereich des Sozialversicherungsrechts in der Regel auf die „Aussagen der ersten Stunde“ abstellen, denen in beweismässiger Hinsicht grösseres Gewicht zukommt als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 121 V 45 E. 2a, 115 V 133 E. 8c mit Hinweis).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund und insbesondere auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die Ätiologie einer Zwerchfelllähmung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den nachvoll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbaren und unwidersprochen gebliebenen Ausführungen von Kreisarzt Dr. A.___ in 2/3 aller Fälle unerkannt bleibe (Urk. 11/23/3), ist der Kausalzusam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Unfallereignis vom 2. Juni 2015 und der danach beim Beschwerdeführer festgestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese rechts lediglich als möglich, nicht aber als überwiegend wahrscheinlich zu beurteilen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend feststellte (Urk. 2 S. 9), läuft die Argu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mentation des Beschwerdeführers – ebenso wie diejenige der behandelnden Dr. Z.___ – im Wesentlichen auf einen sogenannten „</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">post</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc, ergo </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">propter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hoc“-Schluss hinaus. Nach der Bedeutung dieser Formel gilt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine gesundheitliche Schädigung schon dann als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Unfall verursacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, weil s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie nach diesem aufgetreten ist. Dies ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beweisrechtlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht zulässig und vermag zum Beweis natürlicher Kausalzusammenhänge nic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ht zu genügen (BGE 119 V 335 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">., Urteil des Bundesgerichts 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> So vermag insbesondere der Hinweis von Dr. Z.___, dass anlässlich der radiolo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Thorax-Untersuchung von Dr. E.___ vom 8. Mai 2015 in Santo Domingo noch alles in </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ordnung gewesen sei (Urk. 11/48/1), keinen natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese rechts zu begründen. Dasselbe gilt auch für die schriftlichen Auskünfte von H.___, I.___ und J.___, wonach der Beschwerdeführer kurz vor dem Unfall vom 2. Juni 2015 noch viel Sport getrieben habe und sehr leistungsfähig gewesen sei (Urk. 14/3-5). An dieser Stelle ist dabei auch zu bemerken, dass der Beschwerdeführer anlässlich der ersten Konsultation bei Dr. B.___ am 13. Juli 2015 im Widerspruch dazu erklärt hatte, dass er bereits seit ca. zwei Jahren zunehmend eingeschränkt sei wegen Kurzatmigkeit beim Bücken, bei körperlicher Belastung und nach Einatmen starker Düfte (Urk. 11/29). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht nachvollziehbar ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Kausalitätsbeurteilung von Dr. B.___, der im Bericht vom 19. Mai 2017 noch explizit von einem lediglich möglichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 2. Juni 2015 und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Phrenicus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Parese ausging (Urk. 7), im Bericht vom 12. Juni 2017 dann jedoch einen Kausalzusammenhang als überwiegend wahrscheinlich erachtete, wobei er dies einzig damit begründete, dass die Abklärung keine Hinweise für eine ander</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weitige Ursache </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Trauma ergeben habe (Urk. 14/1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren medizinischen Abklärungen sind im Übrigen keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vanten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abgesehen werden kann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 124 V 90 E. 4b).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mit dem die Einstellung der Versiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungsleistungen per 31. Januar 2016 bestätigt wurde (Urk. 2), erweist sich daher als rechtens. Die Beschwerde ist deshalb abzuweisen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Maron</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>HurstKreyenbühl</p><p></p></div> </div></body></html>