B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung III C-3382/2021 U r t e i l v o m 1 9 . O k t o b e r 2 0 2 1 Besetzung Einzelrichter David Weiss, Gerichtsschreiberin Tania Sutter. Parteien A._______ GmbH, Beschwerdeführerin, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Vorinstanz. Gegenstand Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss, Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG vom 12. Juli 2021. C-3382/2021 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz) mit Verfügung vom 12. Juli 2021 ihre frühere Verfügung vom 28. Juni 2021 wiedererwägungsweise aufgehoben und sowohl die Kosten für die Wieder- erwägungsverfügung als auch die Kosten gemäss Verfügung vom 28. Juni 2021 der A._______ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) auferlegt hat, dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 22. Juli 2021 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 1), dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Zwangsanschlusses an die Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 29. Juli 2021 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 30. August 2021 aufgefordert worden ist, ansonsten auf das Rechtsmittel unter Kostenfolge nicht einge- treten werde (BVGer act. 2), dass die Beschwerdeführerin zudem darauf hingewiesen worden ist, dass die Frist als gewahrt gilt, wenn der Betrag rechtzeitig zugunsten der Be- hörde der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bank- konto in der Schweiz belastet worden ist (BVGer act. 2), dass die per Einschreiben versandte Zwischenverfügung vom 29. Juli 2021 von der Post mit dem Vermerk «nicht abgeholt» retourniert worden ist (BVGer act. 4 f.), dass eine Sendung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer anderen berechtigten Person ausgehändigt wird, am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellversuch als zugestellt gilt (Art. 20 Abs. 2bis VwVG), C-3382/2021 Seite 3 dass der von der Beschwerdef ührerin bezahlte Betrag von Fr. 800.– am 1. September 2021 dem Konto de s Bundesverwaltungsgerichts gutge- schrieben worden ist (BVGer act. 7), dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 20. September 2021 aufgefordert worden ist, bis zum 30. September 2021 den Nachweis zu erbringen, dass der Kostenvor schuss innert Fr ist bis zum 30. August 2021 der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post - oder Bank- konto in der Schweiz belastet worden ist (BVGer act. 8), dass die Zwischenverfügung vom 20. September 2021 der Beschwerde- führerin am 23. September 2021 zugestellt worden ist (BVGer act. 9), dass die Beschwerdeführerin diese Frist ungenutzt hat verstreichen las- sen, dass die Beschwerdeführerin somit den Vorschuss nicht innert der gesetz- ten Frist geleistet hat, dass androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Be- schwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), dass der verspätet bezahlte Betrag von Fr. 800.– der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten ist, dass keine Verfahrenskosten zu erheben und keine Parteientschädigun- gen zu gewähren sind (Art. 6 Bst. b und Art. 7 Abs. 1 und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun- desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). C-3382/2021 Seite 4 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Der verspätet bezahlte Betrag von Fr. 800.– wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 5. Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular «Zahl - adresse») – die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) – das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) – die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: David Weiss Tania Sutter C-3382/2021 Seite 5 Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun- desgericht, Schweizerhofquai 6, 6 004 Luzern, Beschwerde in öffentlich - rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: