<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_1046/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 29. Januar 2013 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Attinger. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">IV-Stelle Luzern, </div> <div class="para">Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">L.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Viktor Estermann, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern </div> <div class="para">vom 16. November 2012. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Luzern mit Revisionsverfügung vom 5. Juni 2012 die seit April 2002 ausgerichtete ganze Invalidenrente von L.________ (unter Hinweis auf lit. a der Schlussbestimmungen zur 6. IV-Revision [erstes Massnahmenpaket]) auf Ende Juli 2012 hin aufhob und gleichzeitig einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzog, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die von L.________ erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 16. November 2012 in dem Sinne guthiess, als es die Verfügung der IV-Stelle vom 5. Juni 2012 aufhob und die Streitsache an die Verwaltung zurückwies, damit diese, nach erfolgter Abklärung der aktuellen - insbesondere medizinischen - Verhältnisse über den Rentenanspruch neu verfüge (Dispositiv-Ziffer 1 des genannten Entscheids in Verbindung mit den diesbezüglichen Erwägungen), </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht des Weitern die aufschiebende Wirkung wiederherstellte und festhielt, dass L.________ während des Abklärungsverfahrens weiterhin Anspruch auf die bisher bezogene ganze Invalidenrente hat (Dispositiv-Ziffer 2), weil die IV-Stelle in missbräuchlicher Weise einen möglichst frühen Revisionszeitpunkt provoziert habe, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Beschwerde ans Bundesgericht führt mit dem Antrag auf Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und Bestätigung der Rentenaufhebungsverfügung, eventuell sei "die Weitergeltung der aufschiebenden Wirkung während des Abklärungsverfahrens festzustellen" (ferner sei der letztinstanzlichen Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen), </div> <div class="para">dass der als Zwischenentscheid im Sinne des BGG zu qualifizierende (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=13.01.2013&amp;to_date=01.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-477%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page477">BGE 133 V 477</a> E. 4.2 S. 481) kantonale Rückweisungsentscheid vom 16. November 2012 grundsätzlich nur unter den in <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 BGG</span> genannten alternativen Voraussetzungen selbständig anfechtbar ist, </div> <div class="para">dass das Kriterium des nicht wiedergutzumachenden Nachteils gemäss lit. a der genannten Gesetzesbestimmung bei vorinstanzlichen Rückweisungsentscheiden, mit denen - wie hier - einzig eine ergänzende Sachverhaltsfeststellung angeordnet wird, rechtsprechungsgemäss zu verneinen ist (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=13.01.2013&amp;to_date=01.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-V-314%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page314">BGE 137 V 314</a> E. 2.1 S. 316; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=13.01.2013&amp;to_date=01.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F135-V-141%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page141">135 V 141</a> E. 1.1 S. 143; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=11&amp;from_date=13.01.2013&amp;to_date=01.02.2013&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-V-477%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page477">133 V 477</a> E. 5.2 S. 483; 645 E. 2.1 S. 647), </div> <div class="para">dass auch der Eintretensgrund nach <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG</span> (Vermeidung unnötigen Verfahrensaufwandes) nicht gegeben ist, weil die Gutheissung der Beschwerde zwar sofort einen Endentscheid herbeiführen würde, jedoch weder von der IV-Stelle dargetan wird noch ersichtlich ist, inwiefern damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren eingespart würde (vgl. SVR 2012 IV Nr. 23 S. 97, 9C_329/2011 E. 3.3; Nr. 40 S. 151, 9C_652/2011 E. 3.1), </div> <div class="para">dass demnach auf den Hauptantrag der beschwerdeführenden IV-Stelle (Bestätigung der streitigen Rentenaufhebungsverfügung) nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass im Hinblick auf den Eventualantrag der Verwaltung festzuhalten ist, dass vorinstanzliche Entscheide über den Entzug oder die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ebenfalls Zwischenentscheide sind, gegen welche die Beschwerde ans Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von <span class="artref">Art. 93 BGG</span> zulässig ist, </div> <div class="para">dass aus den nachfolgenden Gründen offen bleiben kann, ob im vorliegenden Fall die Eintretensvoraussetzung des nicht wiedergutzumachenden Nachteils gemäss <span class="artref">Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG</span> erfüllt ist, </div> <div class="para">dass nämlich Entscheide über die aufschiebende Wirkung Entscheide über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von <span class="artref">Art. 98 BGG</span> darstellen (SVR 2012 IV Nr. 40 S. 151, 9C_652/2011 E. 4.1; 2007 IV Nr. 43 S. 143, 9C_191/2007), </div> <div class="para">dass laut dieser Gesetzesbestimmung mit der Beschwerde gegen derartige Entscheide nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Ulrich Meyer, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 15 f. zu <span class="artref">Art. 106 BGG</span>), </div> <div class="para">dass in der Beschwerde nirgends dargelegt wird, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid über die aufschiebende Wirkung verfassungsmässige Rechte verletze, </div> <div class="para">dass nach dem Gesagten im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG auf die Beschwerde insgesamt nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass das Gesuch betreffend aufschiebende Wirkung der letztinstanzlichen Beschwerde mit dem Urteil in der Sache gegenstandslos wird, </div> <div class="para">dass die beschwerdeführende IV-Stelle nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/3" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/3" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/3" type="end"></artref> kostenpflichtig wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Einzelrichter: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, der Ausgleichskasse Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 29. Januar 2013 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Einzelrichter: Meyer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Attinger </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>