<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>BV.2016.00105</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Kreyenbühl</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 4. Dezember 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kläger</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatur Glavas AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Markusstrasse 10, 8006 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Personalvorsorge Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1965, war vom 21. Oktober 2013 bis zum 31. Januar 2016 bei der A.___ als Sicherheitsbeauftragter angestellt und dadurch bei der Personalvorsorge Y.___ berufsvorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geversichert (vgl. Urk. 6 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zuvor war der ausgebildete Maurer/Vorarbeiter in den Jahren 2000 bis 2002 wegen Rückenbeschwerden von der Invalidenversicherung zum technischen Kaufmann umgeschult worden (Urk. 10/1-24). Vom 1. August 2003 bis zum 31. August 2011 war der Versicherte beim Amt für Justizvollzug des Kantons B.___ angestellt, zuletzt als Fachmann Justizvollzug, und dadurch bei der Pensionskasse des Kantons B.___ berufsvorsorgeversichert (Urk. 2/13 und Urk. 10/43). Am 9. Februar 2011 (Eingangsdatum) meldete er sich unter Hinweis auf einen zweimaligen Herzinfarkt, eine schwere Depression und Rückenbeschwerden bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, IV-Stelle, zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 10/27). Mit Verfügung vom 25. Juli 2011 verneinte die IV-Stelle St. Gallen einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen (Urk. 10/52). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Von Juni bis Dezember 2011 war der Versicherte in stationärer psychiatrischer Behandlung (vgl. Urk. 10/78/1). Ab Januar 2012 war er teilweise arbeitslos und als Fischereiaufseher, Sicherheitsassistent (Begleiter für Nachtzüge) und Bürohilfe tätig (Urk. 2/3, Urk. 10/92 und 10/120/1). Am 21. Oktober 2013 trat er die ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangs erwähnte Stelle als Sicherheitsbeauftragter bei der A.___ an (im Stundenlohn). Der durchschnittliche Beschäftigungsumfang entsprach dabei einem Pensum von 93 % (Urk. 2/6). Nach dem Umzug in den Kanton Schwyz meldete sich der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 28. Juli 2014 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf ein Herzleiden (ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschränkte Herzfunktion; Pumpleistung 31 %) und eine Depression/ADS bei der IV-Stelle Schwyz zum Leistungsbezug an (Urk. 10/56). Am 10. November 2014 teilte die IV-Stelle Schwyz dem Versicherten mit, dass ihm Beratung und Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung beim Erhalt des derzeitigen Arbeitsplatzes gewährt werde (Urk. 10/73). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 18. März 2016, Urk. 10/111, und Einwand der Y.___ vom 2. Mai 2016, Urk. 10/119) sprach die IV-Stelle Schwyz dem Versicherten mit Verfügung vom 17. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 97,14 % mit Wirkung ab dem 1. Juni 2015 eine ganze Invalidenrente zu (Urk. 10/125). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während des Anstellungsverhältnisses bei der A.___ hatte die Y.___ bei Dr. C.___, FMH Innere Medizin, spez. Herz- und Kreislauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheiten, eine vertrauensärztliche Abklärung in Auftrag gegeben (Gutachten vom 27. November 2015, Urk. 2/6). Mit Entscheid vom 1. Dezember 2015 hielt die Y.___ fest, dass die invalidisierende Arbeitsunfähigkeit bereits vor ihrer Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungszeit eingetreten sei, womit Invalidenleistungen von ihrer Seite entfallen würden (Urk. 7/6). Die dagegen vom Versicherten am 3. Mai 2016 erhobene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache (Urk. 7/7) hiess die Y.___ mit Einspracheentscheid vom 27. Mai 2016 in dem Sinne gut, dass sie den angefochtenen Entscheid aufhob und die Sache an ihren Leistungsdienst überwies, damit dieser weitere Abklärungen vornehme und über den Leistungsanspruch bzw. die Zuständigkeit der Y.___ neu befinde (Urk. 2/8). Am 17. Juni 2016 nahm Dr. C.___ eine ergänzende Beurteilung vor (Urk. 2/9). Mit Entscheid vom 22. August 2016 verneinte die Y.___ einen Anspruch des Versicherten auf Invalidenleistungen erneut (Urk. 2/10). Die dage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen vom Versicherten am 26. August 2016 erhobene Einsprache wies die Y.___ mit Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2016 ab (Urk. 2/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 9. Dezember 2016 (Poststempel) erhob der Versicherte Klage gegen die Y.___ mit folgendem Rechtsbegehren (Urk. 1 S. 2):</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene «Einspracheentscheid» vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 sei aufzuheben und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger die versicherten Leistungen (Rente und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prämienbefreiung) ab Juni 2014 gemäss dem 100%igen Invaliditätsgrad zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entrichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die Beklagte zu verpflichten, dem Kläger Vorleistungen im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgesetze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s über die berufliche Alters-, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinterlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Invalidenvorsorge (BVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu leisten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Pensionskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Kantons B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei in diesem Verfahren beizuladen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> MWSt zu Lasten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beklagten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beantragte mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klageantwort vom 1. März 2017 die vollumfängliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abweisung der Klage (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem mit Verfügung vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März 2017 die Akten der Eidgenössischen Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Sachen des Klägers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen worden waren (Urk. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, hielten der Kläger mit Replik vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. Mai 2017 (Urk. 15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) und die Beklagte mit Duplik vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Juni 2017 (Urk. 17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an ihren Anträgen fest. Die Duplik wurde dem Kläger am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">16. Mai 2018</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enntnisnahme zugestellt (Urk. 19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="BV011"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen- und Invalidenvorsorge (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BVG) hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG). Die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zusammen, deren Ursache zur Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung getragen, dass die versicherte Person meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeitsunfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 26 BVG) invalid wird. Damit nämlich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem Obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torium unterstanden hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span id="BV014"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Leistungspflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Vorsorgeeinrichtung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> setzt einen engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der während der Dauer des Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses (einschliesslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Nachdeckungsfrist nach Art. 10 Abs. 3 BVG) bestande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Arbeitsunfähigkeit (Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen Beruf von zumindest 20 Prozent; BGE 136 V 65 E. 3.1 S. 68; 134 V 20 E. 3.2.2 S. 23; SVR 2008 BVG Nr. 34 S. 143 E. 2.3 mit Hinweisen, 9C_127/2008) und der allenfalls erst später eingetretenen Invalidität vorau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s (BGE 130 V 270 E. 4.1 S. 275).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der sachliche Konnex ist gegeben, wenn der Gesundheitsschaden, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, im Wesentlichen der gleiche ist wie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenige, auf welchem die Erwerbsunfähigkeit beruht (BGE 134 V 20 E. 3.2 S. 22).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs setzt voraus, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig war. Bei der Prüfung dieser Frage sind die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigen, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognostische Beurteilung durch den Arzt sowie die Beweggründe, welche die versicherte Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son zur Wiederaufnahme oder Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben. Zu den für die Beurteilung des zeitlichen Konnexes relevanten Umständen zählen auch die in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnisse, wie etwa die Tatsache, dass ein Versicherter über längere Zeit hinweg als voll vermittlungsfähiger Stellensuchender Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezieht. Allerdings kann solchen Zeiten nicht die gleiche Bedeutung beigemessen werden wie Zeiten effektiver Erwerbstätigkeit. Mit Bezug auf die Dauer der den zeitlichen Konnex unterbrechenden Arbeitsfähigkeit kann die Regel von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) als Richtschnur gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Nach dieser Bestimmung ist eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in jedem Fall zu berücksichtigen, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Bestand während mindestens drei Monaten wieder volle Arbeitsfähigkeit und erschien gestützt darauf eine dauerhafte Wiedererlangung der Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit als objektiv wahrscheinlich, stellt dies ein gewichtiges Indiz für eine Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brechung des zeitlichen Zusammenhangs dar. Anders verhält es sich, wenn die fragliche, allenfalls mehr als dreimonatige Tätigkeit als Eingliederungsversuch zu werten ist oder massgeblich auf sozialen Erwägungen des Arbeitgebers beruhte und eine dauerhafte Wiedereingliederung unwahrscheinlich war (BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diese Grundsätze gelten sinngemäss auch, wenn eine Vorsorgeeinrichtung ihre Leistungspflicht mit der Begründung verneinen will, eine berufsvorsorgerechtlich bedeutsame Arbeitsunfähigkeit habe bereits vor Beginn des Vorsorgeverhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ses bestanden und ohne wesentliche Unterbrechung bis zum Beginn der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsdeckung angedauert (Urteil 9C_273/2012 vom 20. November 2012 E. 4.1.2 mit Hinweis). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="BV016"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). Diese Konzeption fusst auf der Überle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wändigen Abklärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurteilungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geeinrichtung beziehungsweise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins Vorbescheidverfahren (Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Einbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tätsgrades (grundsätzlich, masslich und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Absatz 1 ATSG (Art</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger brachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Begründung seiner Klage vor, dass sich im Nachgang zur Tätigkeit als Vollzugsangestellter im Kanton B.___ gezeigt habe, dass er wieder im Sicherheitsbereich habe arbeiten können. Nachdem er sich bei der A.___ beworben und deren Mediziner seine Tauglichkeit bestätigt hätten, hätten weder er noch der behandelnde Dr. D.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, noch die A.___ daran gezweifelt, dass er diese Tätigkeit werde ausüben können. Es habe sich dabei keineswegs um einen Arbeitsversuch gehandelt. Im Zeitpunkt des Stellenantritts am 21. Oktober 2013 sei er ganz arbeitsfähig gewesen und die Arbeitsunfähigkeit, welche zur Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität geführt habe, sei während des Zeitraumes der Versichertenunterstellung bei der Beklagten entstanden. Somit könne weder das Vorhandensein des engen sachlichen noch des zeitlichen Zusammenhangs bestritten werden (Urk. 1 S. 6; vgl. auch Urk. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beklagte machte demgegenüber geltend, dass die medizinischen Unterlagen im Kontext der übrigen zur Verfügung stehenden Beurteilungsgrundlagen auf eine bereits vor dem Versicherungseintritt des Klägers bestandene und auch wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend der Versicherungszeit bei der Beklagten nicht unterbrochene Beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung im funktionellen Leistungsvermögen von mindestens 20 % schliessen las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen würden. Ein anspruchsbegründender enger sachlicher und zeitlicher Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menhang zum Vorsorgeverhältnis der Beklagten sei folglich zu verneinen (Urk. 6 S. 6 ff.; vgl. auch Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob die Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität des Klägers führte, im Zeitraum eingetreten ist, in welchem dieser bei der Beklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten berufsvorsorgeversichert war. Vorab stellt sich dabei die Frage, ob die Beklagte an die Feststellungen in der Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 17. Juni 2016 (Urk. 10/125) gebunden ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beklagten wurde der Vorbescheid der IV-Stelle Schwyz vom 18. März 2016 zugestellt (Urk. 10/111), wogegen diese am 2. Mai 2016 Einwand erhob (Urk. 10/119). In der Folge wurde der Beklagten die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 17. Juni 2016 eröffnet (Urk. 10/125). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger meldete sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28. Juli 2014 (Eingangsdatum) bei der IV-Stelle Schwyz zum Leistungsbezug an (Urk. 10/56), womit ein frühestmöglicher Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenanspruch ab Januar 2015 in Betracht fiel (vgl. Art. 29 IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle Schwyz setzte den Beginn der Wartezeit in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf den 30. Juni 2014 fest und richtete Rentenleistungen ab dem 1. Juni 2015 aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/125)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Folgerichtig verneinte die IV-Stelle eine verspätete Anmeldung des Klägers zum Leistungsbezug (vgl. Mitteilung des Beschlusses vom 20. Mai 2016, Urk. 10/121, welcher der Beklagten zugestellt wurde).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese formellen Voraussetzungen für eine Bindungswirkung des IV-Entscheides sind somit erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beklagte brachte vor,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Begriffe Berufs- (Art. 37 f. des Vorsorgeregle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ments der Beklagten) und Erwerbsinvalidität (Art. 39 f. des Vorsorgereglements) weiter gefasst seien als der Invaliditätsbegriff von Art. 23 lit. a BVG und der hier streitige Anspruch auf eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge unbesehen der Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 17. Juni 2016 in allen Teilen frei zu beurteilen sei (Urk. 6 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 37 Abs. 1 des vorliegend anwendbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorsorgereglement</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s der Beklagten (Version 2014; seit dem 1. September 2014 in Kraft; vgl. Urk. 7/10)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersicherte Personen, die vor Vollendung des 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahres wegen Krankheit oder Unfall für die bisherige Berufstätigk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eit invalid geworden sind, Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente. Sie wird während der Dauer der Berufsinvali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität oder bis zum Tod, längstens aber für 2 Jahre ausgerichtet. Für über 50-jährige Personen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällt die 2-jährige Befristung.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für das Vorliegen einer Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidität genügt eine blosse Einschränkung in der bisherigen Berufstätigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Auslaufen der Rente wegen Berufsinvalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haben versicherte Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Ans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pruch auf eine Rente, wenn volle oder teilwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ise Erwerbsinvalidität besteht (Art. 39 Abs. 1 des Vorsorgereglements). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine versicherte Person gilt als erwerbsinvalid, wenn sie im Sinne der IV invalid oder im Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nne des ATSG erwerbsunfähig ist (Art. 39 Abs. 2 des Vorsorgereglements). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit steht fest, dass die Beklagte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Vergleich z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um Invaliditätsbegriff von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 BVG resp. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einem erleichterten Invaliditätsbegriff ausgeht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_213/2011 vom 2. November 2011 E. 4.4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geht die Vorsorgeeinrichtung von einem erleichterten Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sbegriff aus, ergibt sich allerdings ohne W</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiteres, dass bei einer von der IV-Stelle f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Invalidität von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % eine volle Invalidenrente auszurichten ist (Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, Zürich/Basel/Genf 2013, 3. Aufl., S. 66). Vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ermittelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwyz bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Invaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">97,14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/125)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so dass die Beklagte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntgegen ihren Ausführungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an den Entscheid der IV-Ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lle gebunden ist (vgl. Hürzeler, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in: Schneider/Geiser/Gächter, BVG und FZG, Art. 24 N 7 mit Verweis auf das Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ichts B 34/05 vom 8. Juni 2006; Urteil des Sozialversicherungsgerichts BV.2015.00090 vom 13. Dezember 2017 E. 4.1.2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich unhaltbar erscheint (vgl. E. 1.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge, ob die Invaliditätsbemessung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle Schwyz – und in diesem Zusammenhang insbesondere die Festlegung des Eintritts der massgeblichen Arbeitsunfähigkeit -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> offensichtlich unhaltbar und daher für die berufliche Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorge nicht verbindlich ist, beurteilt sich nach der Aktenlage bei Erlass der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenverfügung. Nachträglich geltend gemachte Tatsachen oder Beweismittel, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che die IV-Stelle nicht von Amtes wegen hätte erheben müssen, sind nur beacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, sofern sie im Rahmen einer prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) zu berücksichtigen wären (Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_182/2007 vom 7. Dezember 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.1.2 mit Verweis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 126 V 308 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Arbeitgeberbericht der A.___ vom 11. August 2014 ist zu entnehmen, dass der Kläger wie folgt arbeitsunfähig war (Urk. 10/67/3-4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13.12. bis 16.12.2013</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">05.03. bis 18.03.2014</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25.03. bis 31.03.2014</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28.04. bis 09.05.2014</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14.05. bis 21.05.2014 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30.06. bis 27.07.2014</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28.07.2014</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29.07.2014</span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 %</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Telefongesprächs zwischen der IV-Beraterin der IV-Stelle Schwyz und Frau E.___ der A.___ vom 9. September 2014 gab letztere an, dass der Kläger erst seit Oktober 2013 bei ihnen tätig sei. Die Zusammenarbeit sei bis zu seiner Erkrankung im Juni 2014 gut gewesen. Es habe zwar auch einige Absenzen gegeben. Der Kläger sei jedoch ein guter Mitarbeiter gewesen und es seien keine Einschränkungen aufgefallen. Die Beurteilung während der Probezeit – auch zur Leistung – sei positiv ausgefallen (Urk. 10/70/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ stellte im Bericht vom 31. Oktober 2014 folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 10/72/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rezidivierend teils schwere depressive Episoden mit Status nach Suizidversuchen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(ICD-10 F33.0; seit 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zunehmende Cardiophobie (ICD-10 F40.2, seit Sommer 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kombinierte Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.3, seit Kindheit)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">coronare Zweigefässerkrankung (ICD-10 I25.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er (Urk. 10/72/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dyslipidämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichte Schlafapnoe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Athyl 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gab an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Kläger in den zuletzt ausgeübten Tätigkeiten als Polizist, Zöllner, Securitasmitarbeiter, Gefängniswärter, Bauarbeiter oder auch in kaufmännischer Tätigkeit (in problematischer Exposition im Teamumfeld) seit ca. Juni 2014 bis auf Weiteres zu 50 % arbeitsunfähig sei (Urk. 10/72/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___, FMH Innere Medizin, stellte im Bericht vom 2. Februar 2015 folgende Diagnosen (Urk. 10/78/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">koronare Zweigefässerkrankung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutes Ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntergebnis in der distalen RCA/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RIVP </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80%ige In-Stent-Restnose in der RCX, 75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Intermediäraststenose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RIVA</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit diffusen Wandunregelmässigkeiten </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer eingeschränkte linksventrikuläre systolische Funktion EF</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">= 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diffuser Hypokinesie (LVEDP</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">=</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mmHg) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> inferoposteriorer STEMI (CK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mb 1362IUI), Thrombusaspiration</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stenting (DES) einer very very late Stenthrombose in der distalen RC, gutes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stentergebnis im RCX (09.2013) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> PTCA/2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x DES des RIVP, PCTA/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">x DES des chronisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verschlossenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittleren RCX (27.02.2010, Kantonsspital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Re-PTCA/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stenting einer 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">70%igen Stenose der RCA und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfolglose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rekanalisationsversuch des Versch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usses des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PLA/RCX </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(30.01.2009, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kantonsspital</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">P.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nikotinabusus </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zigaretten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/d,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">py </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Adipositas </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- BMI 30.9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kg/m2 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichtes obstruktives Schlafapnoe Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leicht erhöhter Desaturationsindex </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(5) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ezidivierende schwere depressive Episoden </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell unter Quilonorm </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach Suizid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versuch 02/2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stationärer psychiatrische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapie (06-12/2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erklärte, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund der stattgehabten Myokardin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">farkte und des ungenügenden Herzvolumens für körperliche Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte Leistungsfähigkeit bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Kläger durch di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Erkrankung eingeschränkt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die körperliche Erkrankung führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Angstzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständen, welche manchm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al schwierig zu beherrschen seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und möglicherweise auch zu Symptomen im kardialen Bereich führen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Bei der Arbeit als Sicherheitskontrolleur könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kläger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">manchm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">al nur schlecht konzentrieren. Des Weiteren komme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es auch zu vegetativen Symptomen mit Schweissausbrüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen, Atemnot und Schwächegefühl (Urk. 10/78/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ gab im von der Y.___ in Auftrag gegebenen Gutachten vom 27. November 2015 an, dass der Kläger aufgrund des schweren aus somatischen und psychischen Anteilen bestehenden Krankheitsbildes für die bis anhin ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übte Tätigkeit berufsunfähig sei. Die koronare Herzkrankheit mit Status nach Herzinfarkt und repetitiv durchgeführten kathetertechnischen Eingriffen am Herz bestehe seit 2009. Bei Eintritt am 21. Oktober 2013 habe eine schwer einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte linksventrikuläre systolische Globalfunktion (31 %) bei Status nach Myokardinfarkt am 29. September 2013 bestanden. Die psychische Erkrankung sei seit 2011 manifest. Bereits damals habe der Kläger stationär in eine psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Klinik aufgenommen werden müssen. In diesem Zusammenhang hätten sich aus den oben genannten Erkrankungen Einschränkungen der Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vor dem 21. Oktober 2013 ergeben (Urk. 10/A/2/11-13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ führte im Verlaufsbericht vom 17. Februar 2016 (Eingangsdatum) aus, dass mehrere stationäre und ambulante Therapieansätze nicht gegriffen hätten. Die Problematik sei vielschichtig somatisch, sozial und auf mehreren Achsen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrisch. Aus seiner Sicht bestehe definitiv keine Restarbeitsfähigkeit mehr (Urk. 10/103). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle Schwyz resp. deren Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) kam im Feststellungsblatt vom 14. März 2016 zum Schluss, dass eine Arbeitsunfähigkeit ohne wesentlichen Unterbruch seit dem 30. Juni 2014 vorliege. Da die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittliche Arbeitsunfähigkeit während des Wartejahres (gemäss den Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeitszeugnissen der A.___) im Bereich der ganzen Rente gelegen habe, könne die IV-Rente ab Juni 2015 ausgerichtet werden (Urk. 10/110/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die IV-Stelle Schwyz das Wartejahr per 30. Juni 2014 eröffnete und dem Kläger per 1. Juni 2015 eine ganze Rente zusprach (Urk. 10/125), erweist sich gestützt auf diese Aktenlage nicht als offensichtlich unhaltbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG wird unterbrochen, wenn die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person an mindestens 30 aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Von einem solchen Unterbruch ist vorliegend auszugehen, zumal der Kläger in seiner Tätigkeit als Sicherheitsbeauftragter bei der A.___, die er in einem Pensum von durchschnittlich 93 % resp. fast 100 % ausübte (Urk. 2/6), vor dem 30. Juni 2014 mehr als 30 Tage arbeitsfähig war und die davor seit Stellenantritt am 21. Oktober 2013 attestierten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeiten im Übrigen jeweils lediglich von kürzerer Dauer waren (vgl. E. 4.2.1). Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Aussagen von Frau E.___ von der A.___ anlässlich des Telefongesprächs mit der IV-Beraterin der IV-Stelle Schwyz vom 9. September 2014, wonach der Kläger ein guter Mitarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter gewesen und bis im Juni 2014 keine Einschränkungen aufgefallen seien (vgl. E. 4.2.2), dagegen sprechen, dass es sich bei der Tätigkeit des Klägers bei der A.___– wie die Beklagte vorbrachte (Urk. 6 S. 9) - lediglich um einen Arbeitsversuch gehandelt hätte. Im Arbeitgeberbericht der A.___ vom 11. August 2014 wurde denn auch nicht angegeben, dass der mit dem Kläger vereinbarte Lohn von Fr. 29.29 pro Stunde nicht der Arbeitsleistung entsprochen hätte (Urk. 10/67/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Aussage von Dr. C.___ im Gutachten vom 27. November 2015, wonach bereits vor Stellenantritt bei der A.___ am 21. Oktober 2013 somatische und psychische Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den hätten (vgl. E. 4.2.5), ist zu bemerken, dass der behandelnde Dr. F.___ im Bericht vom 2. Februar 2015 der Auffassung war, dass wegen der stattgehabten Myokardinfarkte und des ungenügenden Herzvolumens nur für körperliche Arbeit eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit gegeben sei (vgl. E. 4.2.4). Dies erscheint mit Blick darauf, dass der Kläger den Anforderungen seiner Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stelle als Sicherheitsbeauftragter in den ersten acht Monaten gerecht wurde, nachvollziehbar. Der psychische Gesundheitszustand des Klägers hat sich nach dem stationären Aufenthalt von Juni bis Dezember 2011 (vgl. Urk. 10/78/1) sodann offenbar erheblich gebessert. Ab Februar 2012 war er nämlich wiederum in der Lage, verschiedene Erwerbstätigkeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fischereiaufseher, Sicherheitsassis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tent [Begleiter für Nachtzüge] und Bürohilfe; Urk. 2/3 und 10/120/1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszuüben, mit welchen er gemäss Auszug aus dem individuellen Konto vom 30. Juli 2015 im Jahr 2012 ein Einkommen von insgesamt Fr. 61‘236.-- (ohne Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Arbeitslosenentschädigung von Fr. 17‘814.--) erzielte (Urk. 10/92/1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren ist zwar richtig, dass die IV-Stelle St. Gallen einen Anspruch des Klägers auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Verfügung vom 25. Juli 2011 mit der Begründung verneinte, dass lediglich noch für adaptierte Tätigkeiten eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe (und damit für die zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übte Tätigkeit als Fachmann für Justizvollzug resp. Gefangenenbetreuer mit erhöhtem Konfliktpotential nicht mehr; Urk. 10/52 und Urk. 1 S. 7). Wie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Stelle Schwyz in der Verfügung vom 17. Juni 2016 (Urk. 10/125/4) zu Recht bemerkte, war der RAD Ostschweiz in seiner Beurteilung zuvor indes eigentlich zum Schluss gekommen, dass selbst in der bisherigen Tätigkeit als Gefangenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betreuer aus rein medizinischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit bestehe (Urk. 10/44/2). Zudem kann auch nicht ohne Weiteres davon ausgegangen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, dass das Konfliktpotential bei der Stelle als Sicherheitsbeauftragter identisch war mit jenem bei der Stelle des Beklagten als Gefangenenbetreuer resp. Fachmann für Justizvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich ist in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erinnerung zu rufen, dass es für eine offensichtliche Unhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit des Entscheids der IV-Stelle nicht genügt, wenn eine andere Lösung – so auch der Eintritt der massgeblichen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu einem früheren Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt – ebenfalls als vertretbar oder sogar zutreffender erscheint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bindungswirkung der Verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der IV-Stelle Schwyz vom 17. Juni 2016 (Urk. 10/125)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist demzufolge zu bejahen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Kläger beantragte die Zusprache einer Rente ab Juni 2014 (Urk. 1 S. 2). Da ihm mit Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 17. Juni 2016 mit Wirkung ab dem 1. Juni 2015 eine ganze Rente zugesprochen wurde (Urk. 10/125), hat er jedoch auch erst ab diesem Zeitpunkt Anspruch auf Invalidenleistungen der Beklagten (vgl. Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_326/2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 28. September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Anspruch auf I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nvalidenleistungen gegenüber der Pensionskasse B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällt damit ausser Betracht. Eine Beiladung der Pensionskasse B.___ zum Verfahren ist nicht erforderlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts anwendbar ist (BGE 119 V 131 E. 4). Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Regle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 131 E. 4c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Kläger sind folglich für die bis zur K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lageerhebung am 9. Dezember 2016 (Poststempel, Urk. 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fällig gewordenen Rentenbetreffnisse ab diesem Zeitpunkt und für die weiteren Rentenleistungen ab deren jeweiligem Fälligkeitsdatum Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugszinsen zuzusprechen. Gemäss Anhang II lit. C des Vorsorgereglements der Beklagten werden sämtliche Forderungen gegenüber der Beklagten im Verzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall zum jeweiligen Mindestzinssatz plus 1 % verzinst (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Damit ist für den Zeitraum ab Klageerhebung bis zum 31. Dezember 2016 ein Verzugszins von 2,25 % und für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2017 ein Verzugszins von 2 % geschuldet (vgl. Art. 15 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 12 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge, BVV 2).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte ist somit zu verpflichten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, dem Kläger mit Wirkung ab dem 1. Juni 2015 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 97</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,14</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> % eine volle Invalidenrente </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">(</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">vgl. auch</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">38 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2 und </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Art. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">40 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Abs. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2 des Vorsorgereglements)</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zuzüglich Verzugszinsen von 2,25 % bis Ende Dezember 2016 und von</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> 2 % ab dem 1. Januar 2017 für die bis zum </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dezember 2016 fällig gewordenen Rentenbe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">treffnisse ab diesem Datum, für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum auszurichten. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Weiteren wird die Beklagte verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Kläger ab dem Zeitpunkt der Beendigung der Lohnfortzahlung (Art. 77 Abs. 2 lit. d des Vorsorgereglements) die Beitragsbefreiung </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zu gewähren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Klage teilweise gutzuheissen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gemäss § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) haben die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens Anspruch auf den vom Gericht festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Dieser wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierig</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">keit des Prozesses bemessen. Unter Berücksichtigung der massgeblichen Kriterien erscheint die Zusprache einer Prozessentschädigung für den anwaltlic</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">h vertrete</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nen Kläger von Fr. 2‘3</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) als angemessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, dem Kläger mit Wir</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kung ab dem 1. Juni 2015 basierend auf einem Invaliditätsgrad von 97</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,14</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> % eine volle Invalidenrente zuzüglich Verzugszinsen von 2,25 % bis Ende Dezember 2016 und von 2 % ab dem 1. Januar 2017 für die bis zum </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">9. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Dezember 2016 fällig gewordenen Ren</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tenbetreffnisse ab diesem Datum, für die übrigen ab dem jeweiligen Fälligkeitsdatum auszurichten. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Weiteren wird die Beklagte verpflichtet, dem Kläger ab dem Zeitpunkt der Beendi</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung der Lohnfortzahlung die Beitragsbefreiung zu gewähren. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Kläger</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Mark A. Glavas</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Personalvorsorge Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstKreyenbühl<span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>