<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00135</span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiber Pfefferli</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. März 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Elda Bugada Aebli</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Grieder Bugada Baumann Lerch, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Badenerstrasse 21, Postfach, 8021 Zürich 1</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, verfügt über keine abgeschlossene Berufsausbildung (Urk. 9/7/4, 9/9/1). Zuletzt war sie vom 1. August 2007 bis am 26. September 2011 bei der Y.___ AG, Zürich, als Pflegehelferin auf Abruf tätig (Urk. 9/14/1, 9/17/2). Unter Hinweis auf eine im Dezember 2011 operierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskushernie, Rückenschmerzen sowie eine depressive Phase meldete sie sich a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m 20. März 2012 bei der eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug (berufliche Massnahmen, Rente) an (Urk. 9/7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog die Akten des Krankentaggeld</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherers (Helsana Versicherungen AG, nachfolgend: Helsana) bei (Urk. 9/9, 9/55)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nahm erwerbliche Abklärungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 9/15, 9/17, 9/31</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) vor und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte Berichte bei den behandelnden Arztpersonen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zudem gab sie ein rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten in Auftrag, das von Dr. med. Z.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin sowie für Rheumatologie, und von Dr. med. A.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, am 10. / 30. April 2015 erstattet wurde (Urk. 9/70, 9/72). Am 15. Mai 2014 (Urk. 9/51) teilte die IV-Stelle der Versicherten den Abschluss der beruflichen Massnahmen mit. Mit Vorbescheid vom 29. Mai 2015 (Urk. 9/75) stellte sie ihr sodann die Verneinung des Rentenanspruchs in Aussicht. Dagegen erhob die Versicherte am 2. Juni 2015 (Urk. 9/76), am 24. Juni 2015 (Urk. 9/79), am 14. August 2015 (Urk. 9/83), am 14. September 2015 (Urk. 9/86) sowie am 15. Januar 2016 (Urk. 9/91) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wände und reichte diverse Arztberichte ein (Urk. 9/85/1, 9/85/2 f., 9/90/1, 9/90/2-6). Mit Schreiben vom 22. Februar 2016 (Urk. 9/93) ersuchte die IV-Stelle die Gutachter um Stellungnahme zu den vorgebrachten Einwänden. Dr. Z.___ liess sich am 23. Februar 2016 (Urk. 9/94) und Dr. A.___ am 7. März 2016 (Urk. 9/95) vernehmen. Die Versicherte äusserte sich am 29. Juni 2016 (Urk. 9/101), am 11. Juli 2016 (Urk. 9/102), am 18. Juli 2016 (Urk. 9/105), am 6. Oktober 2016 (Urk. 9/107) sowie am 10. November 2016 (Urk. 9/109) zu den Stellungnahmen der Gutachter und reichte weitere Arztberichte (Urk. 9/100, 9/103, 9/108) ein. Wie angekündigt wies die IV-Stelle mit Verfügung vom 30. November 2016 (Urk. 2) das Rentenbegehren ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom 27. Januar 2017 beantragte die Beschwerdeführerin die Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung einer Verletzung des rechtlichen Gehörs, die Aufhebung der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung unter Zusprechung einer Invalidenrente sowie die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtung der Beschwerdegegnerin zum Ersatz der Kosten von Fr. 750.-- für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bericht von Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapie, vom 14. Juni 2016. Eventualiter beantragte sie die Festlegung des Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs nach Durchführung einer erneuten polydisziplinären medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 10. April 2017 (Urk. 8) schloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerde-füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin mit Verfügung vom 11. April 2017 zur Kenntnis ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV053"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus, die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen in den Teilgutachten von Dr. Z.___ und Dr. A.___ seien für die relevanten Belange vollständig, weshalb weitere Abklärungen nicht angezeigt seien (Urk. 2 S. 3). Die Beschwerdeführerin sei aufgrund des eingeholten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtens in der angestammten Tätigkeit seit Mai 2011 vollständig arbeitsunfähig. Spätestens seit Mai 2012 bestehe jedoch in einer angepassten Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch den Vergleich des auf Fr. 65'788.30 festgelegten Valideneinkommens mit dem angenommenen Invalideneinkommen von Fr. 52'163.80 bestimmte die Beschwerdegegnerin einen nicht rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denden Invaliditätsgrad von 21 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hält die Beschwerdeführerin zusammengefasst entgegen, sie leide an rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologisch-orthopädischen und psychischen Einschränkungen, an einem Lungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden, an Suchtleiden sowie an Hashimoto-Thyreoiditis und der Auto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">immunerkrankung Pyoderma gangraesonum. Mit der Begutachtung durch Dr. Z.___ und Dr. A.___ seien nur die Fachbereiche der Rheumatologie und der Psychiatrie berücksichtigt worden. Somit erfülle das Gutachten die an ein beweiskräftiges Gutachten gestellten Voraussetzungen nicht, da die Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des massgebenden medizinischen Sachverhaltes alle geklagten Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beeinträchtigungen umfassen müsse. Unter Ziffer 9 des Gutachtens („Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologische Diagnosen”) habe sich Dr. Z.___ angemasst, wesentlichen Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen aus anderen medizinischen Fachbereichen eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit abzusprechen, obwohl Dr. med. C.___, Facharzt für Pneumo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie und für Allgemeine Innere Medizin an der D.___ Klinik, namentlich in seinem Verlaufsbericht vom 11. Dezember 2014 ein stark eingeschränktes Tätigkeitsprofil umschrieben habe, wobei er eine rein sitzende Tätigkeit nur während höchstens vier Stunden und körperlich anstrengende Tätigkeiten als nicht zumutbar beurteilt habe (Urk. 1 S. 12). In Bezug auf das psychiatrische Teilgutachten machte sie geltend, es sei nicht nachvollziehbar, dass Dr. A.___ von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen sei, obwohl aus einem durchgeführten Test eine erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit resultiert habe. Der Gutachter habe ihr Grundleiden in seiner Bedeutung und Schwere nicht erfasst. Er habe sich überhaupt nicht mit der Tatsache auseinandergesetzt, dass das „Abgleiten” in die Prostitution nach der Geburt des zweiten Kindes zwecks Ermöglichung einer sehr behaglichen Lebenshaltung und unter Duldung des damaligen Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mannes nicht als üblich oder normal zu bezeichnen sei. Er habe nicht diskutiert, ob und inwiefern dies aufgrund der angeborenen und/oder durch die Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen in Kindheit und Jugend erworbenen Persönlichkeitsstörung erfolgt sei (Urk. 1 S. 17). Die vom behandelnden Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte kombinierte Persönlichkeitsstörung mit histrionischen, emotional instabilen Anteilen und entsprechender F-Diagnose gemäss ICD-10 sei beim psychiatrischen Gutachter zu akzentuierten Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszügen vom emotional instabilen Typ, einer Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mutiert (Urk. 1 S. 18). Dr. B.___ habe in seinem Bericht vom 14. Juni 2016 eine mittelschwere bis schwere, teilweise agitierte depressive Episode (ICD-10: F32.2), eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit ängstlich-vermeidenden, abhängigen, aggressionsgehemmten sowie einzelnen histrioni-schen und borderlineartigen Zügen (ICD-10: F61.0) sowie einen Zustand nach dysfunktionalem Alkoholkonsum diagnostiziert. Dem von Dr. Z.___ und Dr. A.___ verfassten Gutachten fehle es an Beweiskraft, weil es die seit dem 1. Juni 2012 zu beachtenden Qualitätsleitlinien der Schweizerischen Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft für Psychiatrie und Psychotherapie missachte und andere wesentliche Fachbereiche (Pneumologie und Neuropsychologie) nicht durch entsprechende Fachärzte abgeklärt worden seien (Urk. 1 S. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lässt sich anhand der Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage im Wesentlichen wie folgt darstellen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, berichtete der IV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stelle am 10. April 2012 über die Behandlung der Beschwerdeführerin. Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte sie eine sensomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">torische S1-Radikulopathie rechts mit einer Diskushernie L5/S1 und einem Status nach einer endoskopischen Dekompression L5/S1 rechts im Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2011 sowie eine Depression, die seit Februar 2012 im Vordergrund stehe. Keinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass sie einer substituierten Hypothyreose (Schilddrüsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unterfunktion) sowie einem COPD bei Nikotinabusus bei (Urk. 9/16/5). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Haushalthilfe und Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">helferin attestierte sie eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 21. Oktober 2011. Nachdem ab dem 1. Februar 2012 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit versucht worden sei, bestehe aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ell und voraussichtlich für längere Zeit wieder eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit (Urk. 9/16/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem am 6. Juni 2012 bei der IV-Stelle eingegangenen Bericht diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierte Dr. E.___, der die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte ab April 2012 psychotherapeutisch betreute, eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere depressive Episode (ICD-10: F32.11) sowie akzentuierte Persönlichkeitszüge mit ängstlich-abhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gigen Anteilen (ICD-10: Z73.0) (Differentialdiagnose: Persönlichkeitsstörung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rahmen einer schweren frühkindli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen und kindlichen Deprivation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 9/18/1). Gestützt darauf attestierte er eine fortbestehende 100%ige Arbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">its</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Hilfspflegerin seit dem 1. Mai 2012 (Urk. 9/18/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Verlaufsbericht vom 29. November 2012 (Urk. 9/21) ging Dr. E.___ weiterhin von einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit aus. Hingegen führte er anstelle der bisherigen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit neu die folgenden auf:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig in Remission (ICD-10: F33.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymia (ICD-10: F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen, histrioni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schen und ängstlich-abhängigen Anteilen (ICD-10: F61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. E.___ setzte die IV-Stelle am 21. März 2013 telefonisch darüber in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nis, dass die Beschwerdeführerin aus psychiatrischer Sicht wieder zu 50 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähig sei und beruflichen Massnahmen nichts mehr im Wege stehe (Urk. 9/22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 4. Oktober 2013 (Urk. 9/25) berichtete Dr. E.___ der IV-Stelle von einem verschlechterten Gesundheitszustand. Als Diagnosen nannte er neu:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit Angst und depressivem Erleben (ICD-10: F43.23)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypochondrische Störung (ICD-10: F45.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Gebrauch von Alkohol (ICD-10: F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Als relevant für die Arbeitsfähigkeit beurteilte er einzig die unverändert diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nostizierte Persönlichkeitsstörung (Urk. 9/25/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aufgrund der Persönlichkeitssymptomatik mit Tendenz zu Verstrickungen und Unabgegrenztheit sowie Aktivierung körperlicher Dyssensationen und Ängsten, sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">helferin auszugehen. Für andere Hilfsarbeiten ohne intensiven zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">menschlichen Kontakt sei von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen, wobei die Patientin auf Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung angewiesen sei (Urk. 9/25/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. Oktober 2013 suchte die Beschwerdeführerin die Notfallstation der Klinik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> D.___ auf, wobei eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">starke Dyspnoe und ein giemendes Atem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geräusch über beiden Lungen festgestellt wurde. Diagnostiziert wurden eine infekt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">exa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bierte COPD, ein C2-Abusus, ein Nikotinabusus sowie eine Hashi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">moto Thyreo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tis (Urk. 9/29/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 18. März 2014 beurteilte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber der IV-Stelle den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand als unverändert und bestätigte sowohl die gestellten Diagnosen als auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die attestierte Arbeitsunfähigkeit (Urk. 9/43/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ berichtete der IV-Stelle am 27. März 2014 über die Behandlung der Beschwerdeführerin (Urk. 9/45). Auf seinem Fachgebiet stellte er die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer seit 2002 bekannten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD II-III, Risikogruppe B mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierenden Exazerbationen, und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bullösem oberlappenbetontem Lungenemphysem (Urk. 9/45/1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gestützt darauf attestierte er in der angestammten Tätigkeit in der Privatpflege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine andauernde 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit April 2012. Er hielt Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kungen durch eine rasche Ermüdbarkeit und Konzentrationsstörungen fest und ging von einer aus pneumologischer Sicht um mindestens 50 % ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">minderten Leistungsfähigkeit aus (Urk. 9/45/2). Eine körperlich leichte, rein sitzende Tätigkeit beurteilte er während vier Stunden pro Tag als zumutbar (Urk. 9/45/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Februar 2015 gab die Beschwerdegegnerin eine rheumatologisch-psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrische Begutachtung in Auftrag (Urk. 9/67). Gestützt auf die am 30. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und 13. April 2015 durchgeführten persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Untersuchungen sowie die von d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Beschwerdegegnerin zur Verfügung gestellten medizinischen Vorakten erstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teten die Rheumatologin Dr. Z.___ und der Psychiater Dr. A.___ am 10./30. April 2016 (Urk. 9/70, 9/72) ihr Gutachten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegenüber Dr. Z.___ klagte die Beschwerdeführerin über Schmerzen am ganzen Körper. Diese seien abends schlimmer als morgens und mittags, wobei sie durch Belastung zunähmen. Dass sie nicht mehr arbeite, sei einzig durch die psychischen Beschwerden begründet. Die letzte vor mehr als einem halben Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgte physiotherapeutische Behandlung habe nur kurz geholfen (Urk. 9/70/40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___ stellte bei der klinischen Untersuchung Diskrepanzen fest. Der inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mittierend hinkende Gang habe sich bei Ablenkung normalisiert. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lichkeit der Lendenwirbelsäule (nachfolgend: LWS) sei in allen Rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungen leicht eingeschränkt. Die Brustwirbelsäule sei normal beweglich. Bei der direk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Untersuchung der Halswirbelsäule (nachfolgend: HWS) habe die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führerin deutliche Einschränkungen gezeigt. Unter Ablenkung habe sich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">normale Beweglichkeit der HWS gezeigt. Radikuläre Zeichen seien nicht vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den und das Lasègue-Zeichen beidseits normal gewesen. Sie habe keine Ge-lenks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ergüsse, Synovitiden oder überwärmte Gelenke festgestellt. Im Sinne einer Schmerzausweitung seien sowohl alle 18 Tender Points als auch die acht Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">trollpunkte pathologisch gewesen. Die ausgedehnte Blutuntersuchung habe keinen wesentlichen Befund gezeigt. Der Rheumafaktor und die Anti-Citrullin-Antikörper seien normal und die Hypothyreose adäquat substituiert gewesen. Entgegen der Angaben der Beschwerdeführerin seien die geprüften Antide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">siva Trittico retard und Venlafaxin ER im Blut nicht nachweisbar gewesen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grund des normalen CDT-Wertes im Blut und den Befunden der Haaranalyse gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> es keinen Hinweis für einen übermässigen Alkoholkonsum im Zeitraum von Mitte Oktober 2014 bis zum Untersuchungstag (30. März 2015) (Urk. 9/70/49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte Dr. Z.___ eine</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bei Status nach LWS-Operation am 14. Dezember 2011 mit Dekom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pression L5/S1 rechts wegen einer mittelgrossen medialen bis medio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">lateralen Diskushernie L5/S1 rechts mit leichter Recessus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">behinderung beidseits und leichter Kompression der Nervenwurzel S1 rechts im Recessus (MRI Mai 2011 und November 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ohne radikuläre Zeichen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit mass sie folgenden Diagnosen bei (Urk. 9/70/48):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgedehnte chronische Schmerzen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose (Erstdiagnose 2012) bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Hashimoto-Thyreoiditis mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">adäquater Substitution (TSH-Wert normal)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD Stadium II bis IIIB mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierenden Infekten bei bullösem Lungenemphysem und </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ikotin Abusus bis Oktober 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kein Hinweis auf einen aktuellen übermässigen Alkohol-Konsum bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">normalem CDT-Wert und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fehlendem Nachweis eines übermässigen Alkoholkonsums in der Periode von Mitte Oktober 2014 bis Mitte März 2015 in der Haar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">analyse bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach schädlichem Gebrauch von Alkohol (Oktober 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> beurteilte aufgrund der eingeschränkten Funktion der LWS nur noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> leichte Tätigkeiten mit Lasten bis zehn Kilogramm als zumutbar. Ein län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">res Verharren in vornüber geneigter Haltung sei ebenso zu vermeiden wie un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wartete, asymmetrische Lasteinwirkungen. Als günstig erachtete sie wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">belastende Tätigkeiten (Urk. 9/70/51). Für Tätigkeiten, welche diesem Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">profil entsprächen, habe nie eine lang andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden. Dies gelte auch für die Tätigkeit als Arztsekretärin in der Radiologie der Klinik D.___. Es sei wahrscheinlich, dass bei der Tätigkeit als Privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">pflegerin in Haushalten ein Teilbereich nicht angepasst sei, weshalb sie diesen nicht mehr ausüben könne (Urk. 9/70/52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich des psychiatrischen Untersuchungsgesprächs mit Dr. A.___ klagte die Versicherte darüber, sie begebe sich nur wegen des von der Tochter ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schenkten Hundes nach draussen, sonst würde sie die Wohnung nicht mehr ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassen. Sie wolle nicht mehr, das Leben sei gelaufen, sie mache sich nur noch Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">würfe. Ihr Leben werde nicht besser werden, sie könne nicht mehr kämpfen. Jegliche Tätigkeit bedeute für sie eine Anstrengung. Sie schlafe schlecht und sei am liebsten alleine. Jede Woche gehe sie zu ihrem Psychiater, von dem sie sich verstanden fühle und mit dem sie vertraut sei. Ihr Zustand verbessere sich ein wenig, wenn sie mit ihm gesprochen habe. Sie nehme auch Medikamente ein; diese würden jedoch nicht helfen. Sie könne nicht viele Arbeiten im Haushalt auf einmal erledigen, da sie sich schnell überfordert fühle. Sie fühle sich nicht mehr arbeitsfähig, sei müde und verspüre am ganzen Körper Schmerzen (Urk. 9/72/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___ führte aus, die Beschwerdeführerin habe ordentlich gepflegt gewirkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und sei bewusstseinsklar sowie allseits orientiert gewesen. Während des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sprächs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> habe sie auf die gestellten Fragen ohne Verzögerung klare und präzise Antworten gegeben und ihre Lebensgeschichte sowie die Krankheitsentwicklung fliessend und ganz genau geschildert. Dies deute auf unauffällige mnestische Funktionen hin. Im formalen Denken habe sie sich eingeengt auf die negative Zukunftsperspektive gezeigt. Inhaltlich hätten sich keine Hinweise auf Wahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ideen, Halluzinationen oder Ich-Störungen ergeben. Im Affekt habe die Explo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">randin bedrückt gewirkt, die affektive Schwingungsfähigkeit sei reduziert ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wesen. Antrieb und Motorik seien unauffällig gewesen und es hätten sich keine Hinweise auf eine Selbst- oder Fremdgefährdung ergeben (Urk. 9/72/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der psychiatrische Gutachter stellte einzig die folgenden Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/72/10):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion, gegenwärtig weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gehend remittiert (ICD-10: F43.21)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Akzentuierte emotional instabile Persönlichkeitszüge (ICD-10: Z73.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schädlicher Alkoholgebrauch (ICD-10: F10.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach schädlichem Nikotingebrauch (ICD-10: F17.1), abstinent seit Oktober 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der interdisziplinären Zusammenfassung hielten die Gutachter dafür, dass die Versicherte einzig eine Einschränkung aufgrund der LWS-Problematik erleide. Ansonsten habe eine Anpassungsstörung bestanden, die nicht nachhaltig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen sei, es habe nur eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit bestanden. Aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologischer Sicht bestehe eine Belastbarkeitsgrenze bis 10 kg, ansonsten bestehe kein Bedarf nach angepasster Tätigkeit (Urk. 9/72/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Innere Medizin und für Infektiologie, äusserte sich am 19. August 2015 zum Gutachten von Dr. Z.___. Er führte insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere aus, das Laborblatt enthalte für eine Abklärung von Gelenkschmerzen zu wenig spezifische rheumatologische Resultate. Einzig die Blutsenkungsreaktion sei mit einem Wert von 30 deutlich erhöht und würde eine weiterführende Laboruntersuchung rechtfertigen (Urk. 9/85).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. August 2015 (Urk. 9/85/2 f.) nahm Dr. E.___ Stellung zur Begutachtung der Beschwerdeführerin. Er kritisierte, die COPD als einwandfrei nachweisbare, die Arbeitsfähigkeit deutlich beeinträchtigende Erkrankung sei von einer Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologin als irrelevant beurteilt worden. Zum psychiatrischen Gutachten von Dr. A.___ führte er aus, die Testuntersuchung zur Abklärung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit habe stark unterdurchschnittliche Werte ergeben und Konzentrations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwierigkeiten gezeigt. Dies stehe im Widerspruch zum klinischen Eindruck und zur Schlussbeurteilung, wonach die Beschwerdeführerin keine derartigen Defi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zite aufweise. Möglich sei auch eine Diskussion dieses auffälligen Befundes im Rahmen eines auffälligen Kognitionsmodus bei entsprechend vorliegender </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Persönlichkeitsstörung (ängstlich-abhängig). Die zur Diskussion stehende Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitsstörung hätte eine SKID II-Testung dringend indiziert. Entsprechende Befunde müssten, wenn im Sinne von akzentuierten Persönlichkeitszügen beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilt, einwandfrei von einer Persönlichkeitsstörung abgegrenzt werden. Dies habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Gutachter nicht gemacht, respektive die erhobenen Befunde als Normva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riante im Sinne akzentuierter Persönlichkeitszüge abgetan. Es sei willkürlich und falsch, als Beweis für intakte Ich-Funktionen einseitig auf eine angeblich intakte Arbeitsfähigkeit zu fokussieren (Urk. 9/85/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 22. Februar 2016 (Urk. 9/92 f.) forderte die IV-Stelle die Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter auf, zur Kritik an ihren Gutachten Stellung zu nehmen. Dr. Z.___ hielt mit Schreiben vom 23. Februar 2016 (Urk. 9/94) an ihren Einschätzungen fest und Dr. A.___ teilte am 7. März 2016 (Urk. 9/95) mit, die erhobenen Einwände würden nichts an seiner Beurteilung ändern.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Zuweisung ihres Hausarztes hin befindet sich die Beschwerdeführerin seit dem 21. April 2016 bei Dr. B.___ in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung. Am 14. Juni 2016 erstellte dieser einen ärztlichen Bericht zuhanden der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, in welchem er folgende Diagnosen stellte (Urk. 9/100/8):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelschwere bis schwere, teilweise agitierte depressive Episode </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10: F32.2)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (vor allem ängstlich-vermeidende, abhängige, aggressionsgehemmte, aber auch einzelne histrionische und borderlineartige Züge) (ICD-10: F61.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach dysfunktionalem Alkoholkonsum</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. B.___ verneinte eine Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt, da die Beschwerdeführerin mit den Anforderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt, ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">besondere bezüglich Planung und Kommunikation überfordert sei. Dies sei unter anderem durch innere Ablenkung, die Schwierigkeit zu normaler Grenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ziehung zu einem Arbeitsumfeld sowie Reizbarkeit und Impulsivität begründet, welche Beziehungen gefährdeten. Zudem sei sie wegen der unverarbeiteten Bio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grafie und den nicht modifizierten Selbstentmutigungsmustern nicht im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stande, die nötige psychische Energie für eine Selbstüberwindung aufzubringen, wie sie auf dem ersten Arbeitsmarkt deutlich stärker notwendig sei, als an einem ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schützten Arbeitsplatz. Die Beschwerdeführerin benötige neben der bestehenden integrierten psychiatrischen Behandlung eine ausserhäusliche Teilzeittätigkeit an einem geschützten Arbeitsplatz (Urk. 9/100/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter Dr. Z.___ und Dr. A.___ führten in ihren jeweiligen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linen persönliche Untersuchungen durch, welche sie durch eine Labor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung des Blutes und des Urins sowie eine Haaranalyse zur Beurteilung des Alkoholkonsums (vgl. Urk. 9/70/47, 9/70/49, 9/70/56 f., 9/70/58 f., 9/72/11) ergänzten. Unter Erörterung der erhobenen Befunde gelangten sie zum Ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis, dass sich einzig die von der rheumatologischen Gutachterin festgestellte verminderte Belastbarkeit und Beschwerden der LWS in qualitativer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten, weshalb nur noch körperlich leichte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten zumutbar seien (Urk. 9/72/13). Mit der Attestierung einer uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten weichen die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in relevantem Ausmass vom behandelnden Psychiater Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ab, welcher von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer psychiatrisch begründeten Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausging (vgl. Urk. 9/18/4, 9/21/7, 9/22, 9/25/1 f. und 9/43/1) und die Diagnosestellung durch Dr. A.___ kritisierte (Urk. 9/85/3). Zunächst ist auf die von Dr. E.___ diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizierte und von Dr. A.___ verneinte Persönlichkeitsstörung einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen.</span></p><p>4.2<span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Definition im gebräuchlichen Klassifikationssystem ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> findet man bei Personen mit Persönlichkeitsstörungen gegenüber der Mehrheit der betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenden Bevölkerung deutliche Abweichungen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und in Beziehungen zu anderen. Solche Verhaltensmuster sind meistens stabil und beziehen sich auf vielfältige Bereiche von Verhalten und psychischen Funktionen. Häufig gehen sie mit persönlichen Leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und gestörter sozialer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Funktions- und Leistungsfähigkeit einher (vgl. Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.],</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufl. 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S. 274).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Persönlichkeitsstörungen treten häufig erstmals in der Kindheit oder in der Ado</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">leszenz in Erscheinung und manifestieren sich erstmals im Erwachsenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">alter (Dilling/Mombour/Schmidt, a.a.O., </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">276).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Gemäss den diagnostischen Leitlinien dürfen die fraglichen Zustandsbilder nicht auf beträchtlichere Hirnschädigungen oder -krankheiten oder auf eine andere psychiatrische Störung zurückzuführen sein und müssen die folgenden Kriterien erfüllen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deutliche Unausgeglichenheit in den Einstellungen und im Verhalten in mehreren Funktionsbereichen wie Affektivität, Antrieb, Impulskontrolle, Wahrnehmen und Denken sowie in den Beziehungen zu anderen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das auffällige Verhaltensmuster ist andauernd und gleichförmig und nicht auf Episoden psychischer Krankheiten begrenzt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das auffällige Verhaltensmuster ist tiefgreifend und in vielen persönlichen und sozialen Situationen eindeutig unpassend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Störungen beginnen immer in der Kindheit oder Jugend und manifes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tieren sich auf Dauer im Erwachsenenalter.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Störung führt zu deutlichem subjektivem Leiden, manchmal jedoch erst im späteren Verlauf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Störung ist meistens, aber nicht stets, mit deutlichen Einschränkungen der beruflichen und sozialen Leistungsfähigkeit verbunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abgrenzung zwischen einer Persönlichkeitsstörung und akzentuierten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitszügen kommt entscheidende Bedeutung zu: Bei den letzteren handel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t es sich um eine sogenannte Z-Kodierung, welche nicht unter den Begriff des invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschadens fällt (Urteil des Bundesgerichts 9C_848/2016 vom 12. Mai 2017 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ stellte akzentuierte Persönlichkeitszüge vom emotional instabilen Typ (ICD-10: Z73.1) fest. Eine krankheitswertige Persönlichkeitsstörung verneinte er mit der Begründung, trotz belastender Kindheit gebe es aufgrund der anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin keine Hinweise auf Verhaltens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störungen oder sonstige psychische Probleme mit Krankheitswert in der Kindheit, Pubertät und im frühen Erwachsenenalter. Im Erwachsenenalter sei sie jahrelang den sozialen Anforderungen gewachsen gewesen. Bei fehlenden Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen auf ein anhaltend auffälliges Verhaltensmuster bezüglich Kognitionen, Wahrnehmungen sozialen Interaktionen sowie fehlenden Hinweisen auf anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tende Störungen der Impuls- und Affektkontrolle könnten bei der Explorandin prämorbide psychische Probleme mit Krankheitswert einschliesslich einer Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung auch im Erwachsenenalter ausgeschlossen werden (Urk. 9/72/10 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Hinweis auf Ziffer 5 der diagnostischen Leitlinien ist festzuhalten, dass eine Persönlichkeitsstörung nicht deshalb ausgeschlossen werden kann, weil sich diese nicht bereits in der Jugend oder im jungen Erwachsenenalter aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt hat (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 9C_307/2017 vom 11. Januar 2018 E. 5.3.1). Dr. E.___ wies zudem zu Recht darauf hin, dass das Arbeitsleben der Beschwerdeführerin nicht als „weitgehend normal” bezeichnet werden kann (Urk. 9/85/3): Nach einer nicht abgeschlossenen Anlehre zur Postcheckbeamtin prostituierte sich die Beschwerdeführerin zur Bestreitung des Lebensunterhaltes während vielen Jahren, übte nach der Scheidung Hilfstätigkeiten aus und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchte Erlebnisse am Arbeitsplatz mit dem Konsum von Alkohol zu verarbeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 9/72/7 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auch die von Dr. E.___ genannten sozialen Auffälligkeiten (Eingehen höriger Beziehungen, Ausbeutung zur Rettung der Familie, vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 9/85/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) fanden im Gutachten von Dr. A.___ zu wenig Berücksichtigung. Unter diesen Umständen kann der gutachterlichen Annahme, die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin sei jahrelang den sozialen Anforderungen gewachsen gewesen und hätte kein anhaltend auffälliges Verhaltensmuster bezüglich sozialer Interaktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen gezeigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 9/72/11)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht gefolgt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der psychiatrische Gutachter hielt weiter fest, auch der von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin geschilderte Tagesablauf spreche gegen die Annahme gravierender Persönlichkeitsdefizite (Urk. 9/72/11). Auch dies ist wenig überzeugend, weist der Tagesablauf doch kaum soziale Interaktionen auf: Die Beschwerdeführerin führte aus, nach dem Aufstehen gehe sie einige Minuten mit dem Hund nach draussen und erledige in langsamem Tempo Arbeiten im Haushalt. Nachmittags gehe sie ungefähr eine Stunde spazieren. Zudem turne sie oder gehe einkaufen oder zur Post. Sie bereite das Abendessen zu und schaue fern, meistens Komödien oder Dramen. Auch recherchiere sie oft im Internet und lese Bücher; andere Hobbies übe sie nicht aus. Weiter nannte sie wöchentliche Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den bei ihrem Psychiater und wies darauf hin, Besuche ihres Sohnes mit seinen Freunden überforderten sie (Urk. 9/72/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die gutachterliche Abgrenzung der diagnostizierten invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">versicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich nicht relevanten Akzentuierung von Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zügen von einer durch die Behandler diagnostizierten Persönlichkeitsstörung (vgl. Urk. 9/21/6, 9/25/1, 9/43/1, 9/100/8) überzeugt nach dem Gesagten nicht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. A.___ stellte mithilfe eines testpsychologischen Verfahrens Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">en bezüglich Konzentration und Aufmerksamkeit fest. In seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme vom 7. März 2016 sprach er diesen aufgrund einer deutlichen Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">panz zu den erhobenen Befunden die Aussagekraft ab und wies auf die Beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">derheit der Gutachtenssituation hin (Urk. 9/95/1 f.). Soweit er die Angaben der Beschwerdeführerin in Bezug auf ihre Lebensgeschichte und Krankheitsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lung als klar und präzise bezeichnete, steht dies im Kontrast zur zum Teil feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lenden Chronologie ihrer Schilderungen und den darin enthaltenen Wider-sprü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen, welche namentlich den Beginn der psychiatrischen Behandlung und den Grund für das Scheitern der Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit nach der Rückenoperation betreffen (vgl. Urk. 9/72/7 f.). Zudem setzte sich Dr. A.___ nicht mit dem Umstand auseinander, dass auch in den Berichten der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den Ärzte - zu verschiedenen Zeitpunkten - über eine eingeschränkte Konzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tration berichtet worden war: Der behandelnde Psychiater hatte eine solche im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Juni 2012 (Urk. 9/18/3), der behandelnde Pneumologe im März 2014 (Urk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. 9/46/2) festgehalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nach dem Gesagten vermag die im Vordergrund stehende psychiatrische Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtung nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. Z.___ nannte im rheumatologischen Gutachten die Diagnose einer</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">COPD GOLD Stadium II bis IIIB mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rezidivierenden Infekten bei bullösem Lungenemphysem und </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ikotin Abusus bis Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">und verneinte deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 9/70/48). Zu den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Berichten des pneumologischen Facharztes Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> führte sie aus, dieser habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> in seinem Bericht vom 27. März 2014 keine Angabe dazu gemacht, für welche Tätigkeit und welche Periode er die Beschwerdeführerin als mindestens zu 50 % arbeitsunfähig eingeschätzt habe. Es sei wahrscheinlich, dass er damit die erwähnte ambulante Lungenrehabilitation mit Beginn am 14. Mai 2015 (richtig: 2014, vgl. Urk. 9/70/101) gemeint habe, deren Wirksamkeit er noch nicht habe kennen können (Urk. 9/70/53, 9/94/2). In seinen Berichten an die IV-Stelle vom 11. Dezember 2014 und an die Helsana vom 12. Dezember 2014 habe er keine klinischen Befunde genannt und die Auswirkungen der somatischen und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chiatrischen Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit nicht voneinander abgegrenzt, weshalb sie dazu nicht Stellung nehmen könne (Urk. 9/70/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hielt in den Berichten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuhanden der IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vom 27. März 2014 (Urk. 9/46/2) und 12. Dezember 2014 (Urk. 9/60/2) explizit fest, die Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit sei aus pneumologischer Sicht um mindestens 50 % eingeschränkt (Urk. 9/46/2). Im Bericht vom 27. März 2014 führte er zudem unter „Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit” einzig die COPD (Urk. 9/46/1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.1) auf. Die Ausführungen betreffend Arbeitsfähigkeit stimmen in diesen beiden Berichten überein. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">erwähnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> zudem nicht, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> ambulante Rehabilitationsbehandlung aufgrund rezidivierender Infekte der unteren Atemwege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nicht wie geplant hatte durchgeführt werden können (vgl. Urk. 9/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">54,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">9/70/71, 9/70/100)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Den Akten sind keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, dass in der Zwischenzeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">eine weitere Rehabilitationsbehandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">durchgeführt worden wäre. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> hielt fest, die attestierte Arbeitsfähigkeit gelte bis auf Weiteres (Urk. 9/45/2, 9/60/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Unter diesen Umständen ist die gutachterliche Annahme, die Angaben zur Arbeitsunfähigkeit hätten nur Gültigkeit für die Dauer der Lungenrehabilitationsbehandlung, wenig plausibel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Weiter fällt auf, dass sich Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> mit den Ergebnissen der von Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geführten Lungenfunktionsmessungen auseinanders</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">etzte (vgl. Urk. 9/45/6, 9/90/3,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> 9/103/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> noch selbst - mit Ausnahme einer Auskultation (vgl. Urk. 9/70/42) - lungenspezifische Untersuchungen vornahm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit ist festzuhalten, dass die von der fachärztlichen Beurteilung abweichende Einschätzung einer aus pneumologischer Sicht uneingeschränkten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht überzeugt, weshalb ihr kein Beweiswert zukommt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass das rheumatologisch-psychiatrische Gutachten von Dr. Z.___ und Dr. A.___ weder für die streitigen Belange umfassend ist, noch darin abweichende Beurteilungen ausreichend diskutiert werden. Auch leuchtet die Beurteilung der medizinischen Situation nicht ein und die Schlussfolgerungen sind nicht nachvollziehbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es erfüllt damit die Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen der Rechtsprechung nicht (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3a), weshalb nicht darauf ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es stellt sich die Frage, ob der Gesundheitszustand gestützt auf die weiteren im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Recht liegenden medizinischen Akten beurteilt werden kann. Es stehen ein rhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologisches, ein psychiatrisches sowie ein pneumologisches Leiden zur Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kombination mehrerer Funktionsstörungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führt jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigerweise zu einer Addition der in verschiedenen Fachdisziplinen attestie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei ihrem Zusammentreffen überschneiden sich die erwerblichen Auswirkungen in der Regel. Deshalb ist der Grad der Arbeitsunfähigkeit grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich in einer Gesamtbeurteilung zu bestimmen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_204/2015 vom 29. April 2015 E. 6 mit Hinweis auf das U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rteil 9C_948/2012 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2013 E. 4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Neben dem Gutachten liegen Berichten behandelnder Ärzte vor, denen es jedoch an der erforderlichen Grundlage dieser psychiatrisch-somatischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arbeit fehlt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin beantragte, allenfalls erforderliche weitere medizinische Abklärungen seien in Form eines Gerichtsgutachtens vorzunehmen, damit die Unabhängigkeit der Gutachter von der Beschwerdegegnerin gewährt sei (Urk. 1 S. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neben den bereits untersuchten medizinischen Fachrichtungen der Rheumato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie und der Psychiatrie leidet die Beschwerdeführerin auch an gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Einschränkungen auf pneumologischem Gebiet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit weist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitliche Befunde auf, deren gesamthafte Bedeutung für die Arbeitsfähigkeit ungeklärt ist. Ergänzende Abklärungen sind daher notwendig. Nach höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richterlicher Rechtsprechung ist Beweis über sozialversicherungsrechtliche An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprüche schwergewichtig auf der Stufe des Administrativverfahrens zu führen und nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im gerichtlichen Prozess (Art. 43 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ine Rückweisung an die Verwaltung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorzunehmen, wenn sie in der notwendigen Erhebung einer bisher vollständig ungeklärten Frage begründet ist (BGE 139 V 99 E. 1.1 mit Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4). Dies ist hier der Fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zumal den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bedenken der Beschwerdeführerin bezüglich fehlender Unabhängigkeit durch die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Zufallsvergabe des Auftrages für die polydisziplinäre Begutachtung über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">SUISSE MED@P-Plattform Rechnung getragen wird (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entsprechend hat die Beschwerdegegnerin die fehlenden medizinischen Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen im Rahmen einer mehrdisziplinären Begutachtung mit Gesamtbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vorzunehmen, um die Wechselwirkungen zwischen allfälligen zusätzlich zu berücksichtigenden und den bereits in die Beurteilung einbezogenen rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologischen Einschränkungen zu berücksichtigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Interesse an einer separaten Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung einer Gehörsverletzung durch die Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 1 S. 9) und es kann offen gelassen werden, ob eine solche durch sie im Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammenhang mit der Begutachtung der Versicherten begangen wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerde ist damit insoweit gutzuheissen, als die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung aufzuheben und die Sache zur neuen Begutachtung und zu neuem Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheid an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzt. Vorliegend erweisen sich Fr. 700.-- als angemessen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung gilt die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2), weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem Rechtsanwältin Bugada Aebli keine Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung über ihre Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mühungen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichte, erfolgt die Festsetzung ihrer Entschädigung nach Ermesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass sie die Beschwerdeführerin bereits im Einwandverfahren vertreten hat und seither nur in sehr beschränktem Mass Aktenstudium erforderlich war, ist die Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessentschädigung ermessens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2’0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.-- (inklusive Barauslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) festzu</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter beantragte die Beschwerdeführerin, die Kosten in Höhe von Fr. 750.-- für den Bericht von Dr. B.___ vom 14. Juni 2016 (Urk. 9/100) seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Kosten von Privatgutachten können allenfalls als notwendige Auslagen im Rahmen der Parteientschädigung geltend gemacht werden, soweit das Privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achten unmittelbar im Zusammenhang mit dem Prozess erstellt wurde und zur gehörigen Substantiierung erforderlich ist (Suter/von Holzern in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Hrsg. Kommentar zur ZPO, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Auflage, Zürich 2013, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">95 ZPO N 33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Bericht von Dr. B.___ wurde zwar im Zusammenhang mit der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtung durch Dr. A.___ erstellt, vorliegend hat er jedoch nicht wesentlich zum Entscheid beigetragen. Bereits aufgrund der vorbestehenden medizinischen Akten, insbesondere der Stellungnahme von Dr. E.___ vom 24. August 2015 (Urk. 9/85/2 f.), war von einer fehlenden Beweiskraft des psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtens auszugehen. Damit sind die geltend gemachten Kosten für diesen Bericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> nicht der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vo</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">m </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">30. Nov</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ember 2016 aufgehoben und die S</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ache an die Sozialversicherungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführe</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">in</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">füge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'000</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Elda Bugada Aebli</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigPfefferli</p><p></p></div> </div></body></html>