Centre William Rappard 1936 N 27 septembre 1995 Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Früh, Iten Joseph, Leuba (3) Stimmen nicht - Ne votent pas: Allenspach, Baumann Ruedi, Bezzola, Binder, Bischof, Blo- cher, Bodenmann, Sonny, Borei François, Bortoluzzi, Brüg- gerCyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Bürgi, Camponovo, Caspar-Mutter, Cincera, Couchepin, Darbellay, David, Die- ner, Dormann, Duvoisin, Eymann Christoph, Fasel Hugo, Fehr, Fischer-Hägglingen, Friderici Charles, Giezendanner, Giger, Goll, Gross Andreas, Gysin, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Heberlein, Hegetschweiler, Herczog, Hildbrand, Hubacher, Jäggi Paul, Jeanprêtre, Jöri, Keller An- ton, Keller Rudolf, Ledergerber, Leu Josef, Leuenberger Mo- ritz, Maeder, Marti Werner, Matthey, Mauch Ursula, Maurer, Meier Samuel, Miesch, Mühlemann, Müller, Nabholz, Narbel, Oehler, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Robert, Rohrbasser, Ruf, Ruffy, Schmid Samuel, Schmied Walter, Schnider, Seg- müller, Seiler Hanspeter, Singeisen, Spielmann, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Stamm Luzi, Steinegger, Steine- mann, Steiner Rudolf, Strahm Rudolf, Suter, Thür, Tschäppät Alexander, Tschuppert Karl, vakant l, Vollmer, Wanner, Wie- derkehr, Wyss William, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis, Zü- ger (96) Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1) B. Bundesbeschluss über die Finanzhilfe, die den Schweizern gewährt wird, die Beiträge an die Sozialver- sicherungseinrichtungen der belgischen Kolonien Kongo und Rwanda-Urundi entrichtet haben B. Arrêté fédéral sur l'aide financière allouée aux Suisses ayant cotisé aux régimes coloniaux de sécu- rité sociale du Congo belge et du Rwanda-Urundi Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Ziff. l, II Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, eh. l, II Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal (Réf.: 1773) Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Aregger, Aubry, Bär, Baumann Stephanie, Baumber- ger, Bäumlin, Béguelin, Berger, Bezzola, Bignasca, Bircher Peter, Borer Roland, Bugnon, Bührer Gerold, Bundi, Bürgi, Caccia, Carobbio, Columberg, Comby, Cornaz, Danuser, de Dardel, Deiss, Dettling, Ducret, Dünki, Eberhard, Eggly, Eng- ler, Fankhauser, von Feiten, Fischer-Seengen, Fischer-Sur- see, Frainier, Frey Walter, Fritschi Oscar, Früh, Gadient, Giger, Gonseth, Graber, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Hari, Hess Otto, Hess Peter, Hollenstein, Keller Anton, Kern, Kühne, Langenberger, Lepori Bonetti, Leu Josef, Leuba, Leuenberger Ernst, Loeb François, Maître, Mamie, Marti Werner, Maspoli, Meier Hans, Meyer Theo, Mi- steli, Moser, Narbel, Nebiker, Neuenschwander, Ostermann, Perey, Philipona, Pini, Raggenbass, Rohr, Ruckstuhl, Rutis- hauser, Rychen, Sandoz, Savary, Schenk, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmidhalter, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Sieber, Steffen, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Theubet, Tschopp, Vetterli, Weder Hansjürg, Weyeneth, Wick, Witten- wiler, Zwygart (99) Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Iten Joseph, Jenni Peter, Reimann Maximilian (3) Stimmen nicht - Ne votent pas: Allenspach, Baumann Ruedi, Binder, Bischof, Blocher, Bo- denmann, Bonny, Borei François, Bortoluzzi, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Camponovo, Caspar-Hutter, Cavadini Adriano, Cincera, Couchepin, Darbellay, David, Diener, Dormann, Dreher, Duvoisin, Eggenberger, Epiney, Eymann Christoph, Fasel Hugo, Fehr, Fischer-Hägglingen, Friderici Charles, Giezendanner, Gobet, Goll, Gross Andre- as, Gysin, Haering Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Heber- lein, Hegetschweiler, Herczog, Hildbrand, Hubacher, Jäggi Paul, Jeanprêtre, Jöri, Keller Rudolf, Ledergerber, Leemann, Leuenberger Moritz, Maeder, Matthey, Mauch Ursula, Mau- rer, Meier Samuel, Miesch, Mühlemann, Müller, Nabholz, Oehler, Pidoux, Poncet, Rechsteiner, Robert, Rohrbasser, Ruf, Ruffy, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Schmid Samuel, Schmied Walter, Schnider, Schweingruber, Segmüller, Sing- eisen, Spielmann, Spoerry, Stalder, Stamm Judith, Stamm Luzi, Steinegger, Steinemann, Steiner Rudolf, Stucky, Suter, Thür, Tschäppät Alexander, Tschuppert Karl, vakant l, Voll- mer, Wanner, Wiederkehr, Wyss William, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis, Züger (97) Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1) An den Ständerat - Au Conseil des Etats #ST# 95.045 Schenkung des Centre William Rappard an die WTO. Finanzielle Konsequenzen Don du Centre William Rappard à l'OMC. Conséquences financières Botschaft und Beschlussentwürfe vom 12. Juni 1995 (BBIIII 1071) Message et projets d'arrêté du 12 juin 1995 (FF III 1016) Kategorie IV, Art. 68 GRN - Categorie IV, art. 68 RCN Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière Giger Titus (R, SG), Berichterstatter: In der Wintersession des vergangenen Jahres hat unser Rat zwei Vorlagen re- spektive fünf Darlehen und Verpflichtungskrediten an inter- nationale Organisationen in Genf im Betrage von rund 186 Millionen Franken oppositionslos zugestimmt. Beim vorliegenden Geschäft geht es um die Schenkung des Centre William Rappard an die Welthandelsorganisation (WTO). Die WTO ist bekanntlich seit dem 1. Januar 1995 die Nachfolgeorganisation des Gatt. Die Rolle der Schweiz als Sitzstaat internationaler Organisa- tionen und Konferenzen ist im Zusammenhang mit solchen Geschäften schon mehrmals hervorgehoben worden. Sie ist Bestandteil der schweizerischen Aussenpolitik. Gerade die Ansiedlung der WTO in Genf erwies sich von Anbeginn als von herausragender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Anziehungskraft Genfs als Drehscheibe der internationalen Zusammenarbeit und der Schweiz als Drittstaat. In Anbetracht der sehr starken Konkurrenz, der sich heute der Platz Genf ausgesetzt sieht, erschien es uns unumgäng- lich, gewisse Konzessionen zu machen. Wir erinnern in die- sem Zusammenhang daran, dass wir das Sekretariat der Kli- makonferenz trotz grossem Einsatz von Frau Bundesrätin Dreifuss an Bonn «verloren» haben. Deshalb erscheint es27. September 1995 N 1937 Centre William Rappard dem Bundesrat besonders wichtig, mit der Schenkung des Centre William Rappard an die WTO ein deutliches Zeichen zu setzen, um diese weltweit sehr bedeutungsvolle Organi- sation in Genf zu verankern. Es ist indes Aufgabe der Aussenpolitischen Kommission (APK), sich mit diesen Standortfragen und deren Bedeutung für unser Land auseinanderzusetzen. Nachdem sie dem Ge- schäft grundsätzlich zugestimmt hat, hat die APK denn auch die KöB (Kommission für öffentliche Bauten) damit beauf- tragt, sich der bau- und finanztechnischen Fragen dieser Vor- lage anzunehmen. Die APK ist der Auffassung, dass sich sowohl die zur Diskus- sion stehenden Bauvorhaben als auch die zukünftigen Bau- vorhaben durch sparsame Abwicklung auszeichnen müssen. Sie sieht die Aufgabe der Immobilienstiftung für die interna- tionalen Organisationen, der sogenannten Fipoi, darin, dass sie nicht mehr nur die Beratung, sondern vermehrt auch die Kontrolle bei der Ausführung von Projekten mit einschliesst. Zudem müssen die Bauten für die internationalen Organisa- tionen in Genf nach denselben Kriterien beurteilt werden, wie das bei den Bundesbauten der Fall ist. Es wurde auch die Er- stellung eines Finanzplanes für alle von der Fipoi verwalteten Gebäude angeregt, wobei besonders die Unterhaltskosten im Mittelpunkt dieser Forderung stehen sollten. Ebenfalls an- geregt wurde die Erstellung eines Konzeptes und eines Fi- nanzplanes im Zusammenhang mit zukünftigen Projekten. Die KöB hat bei der Behandlung dieser Vorlage versucht, die- sen Forderungen der APK Rechnung zu tragen und sie in ihre Beurteilung mit einzubeziehen. Beim Centre William Rappard, das der WTO geschenkt wer- den soll, handelt es sich um ein Gebäude, dessen erste Etappe im Jahre 1927 erstellt worden ist. Es diente ursprüng- lich als Sitz des Internationalen Arbeitsamtes (BIT). Das Cen- tre William Rappard, an bester Lage am Eingang der Stadt Genf gelegen und mit Seeanstoss, wurde in mehreren Etap- pen ausgebaut. Das massiv gebaute Gebäude verfügt über ein Gesamtvolumen von 110000 Kubikmetern bei einer überbauten Fläche von 6233 Quadratmetern. Die zur Verfü- gung stehende Nettofläche beträgt 25 200 Quadratmeter, bestehend aus Büros, Bibliotheken sowie 10 Konferenzsälen unterschiedlicher Grosse. Ausserhalb des Gebäudes steht eine Abstellfläche für 260 Fahrzeuge zur Verfügung. Der bauliche Unterhalt des Gebäudes ist beträchtlich. Die zu finanzierenden Unterhaltsarbeiten, welche gemäss Be- schlussentwurf B auf jährlich höchstens 1 Million Franken ver- anschlagt und bis zum Jahr 2000 terminiert sind, dienen vor- wiegend der Erneuerung der nicht mehr zeitgemässen tech- nischen Installationen sowie dem allgemeinen Gebäudeun- terhalt. Die Leistungen des Kantons Genf im Zusammenhang mit dieser Schenkung sind beachtlich. Die Erstellung eines Park- hauses für die WTO sowie der Bau einer ersten Etappe der «Maison universelle» für die ärmsten Drittweltländer werden mit Investitionen von rund 34 Millionen Franken verbunden sein. Die Genfer Regierung hat sich zudem verpflichtet, die Bereitstellung eines Neubaues für die zurzeit im Centre Wil- liam Rappard untergebrachte Bibliothek des Institut universi- taire de hautes études internationales zu finanzieren. Dazu kommt, dass Genf auf die Erhebung von Baurechtszinsen zu Lasten der WTO verzichtet, was einem jährlichen Ausfall an Einnahmen von rund 350 000 Franken für den Kanton gleich- kommt. Die vorberatende KöB hat die Vorlage im Beisein von Herrn Steiner aus dem EDA, Sektion für Sitzstaatfragen, und Herrn Stadier vom Liegenschaftsdienst der Eidgenössischen Fi- nanzverwaltung sehr eingehend diskutiert. Vor allem interes- sierte die Frage, warum das Gebäude der WTO geschenkt und nicht einfach zur freien Benutzung überlassen werde. Um mit dieser Frage verbundene Bedenken auszuräumen, bestehen zwei Szenarien: 1. Verlässt die WTO dieses Verwaltungsgebäude (Centre William Rappard) und bezieht sie ein neues Gebäude inner- halb von Genf, dann steht der Fipoi ein Kaufrecht zu, welches im Rahmen des Realwertes von 56 Millionen Franken ausge- übt werden kann. Die WTO ihrerseits sieht sich in der Folge veranlasst, den Verkaufserlös für die Erstellung eines neuen Verwaltungsgebäudes zu verwenden. 2. Kündigt die WTO das Sitzabkommen und verlässt sie den Kanton Genf, dann sieht der Bau rechtsvertrag einen vorzeiti- gen Heimfall an den Kanton vor. Da der Kanton Eigentümer des baurechtsbelasteten Grundstückes ist, erfolgt der Heim- fall an den Kanton. Der Kanton ist aber verpflichtet, das Ge- bäude der Fipoi unentgeltlich wieder abzutreten. Der Vollzug der Schenkung bzw. die Handänderung am Ge- bäude erfolgt durch die Aufhebung des Baurechtes der Fipoi und die Begründung eines neuen Baurechtes zugunsten der WTO. Die KöB hat der Schenkung des Centre William Rap- pard an die WTO im Betrage von rund 31,5 Millionen Franken mit 8 Jastimmen und bei 1 Enthaltung zugestimmt. Im glei- chen Verhältnis hat die KöB der Übernahme der Kosten für den jährlichen Unterhalt des Centre William Rappard im Be- trag von höchstens 1 Million Franken, begrenzt bis zum Jahre 2000, zugestimmt. Wir ersuchen Sie, diesen beiden Vorlagen ebenfalls Ihre Zu- stimmung zu geben. Aguet Pierre (S, VD), rapporteur: II est toujours utile de rap- peler que l'accueil des institutions internationales à Genève est un des principaux atouts de notre politique étrangère, que les efforts accomplis par la Confédération et par le canton de Genève ne le sont pas en pure perte, que les organisations intergouvernementales et non gouvernementales ont dé- pensé environ 3,2 milliards de francs qui sont les bienvenus dans une économie fragile. De plus, l'Allemagne va prochainement transférer à Berlin sa capitale. Bonn dispose de locaux nombreux et bien équipés. S'ajoute le poids politique de l'Allemagne. La concurrence a donc été très dure au moment où divers Etats faisaient leurs offres à l'OMC pour qu'elle y fixe son siège. Le Conseil fédé- ral a fait diverses promesses, déjà confirmées par les Cham- bres. Il nous faut encore confirmer la donation du Centre William Rappard (CWR). L'OMC remplace le Gatt, installé dans les anciens bureaux du BIT. Incontestablement, le départ de l'OMC eût été une perte très importante pour la Genève internationale. Il conve- nait donc de ne pas lésiner. Tout au long du message appa- raissent des chiffres, des engagements que la commission s'est efforcée de récapituler: -une salle de conférences à construire, 31,2 millions de francs; - le Centre William Rappard, remise du solde du prêt ac- cordé à la Fipoi, 31,5 millions de francs; - extension du réseau téléphonique, 280 000 francs; - frais d'entretien périodique, 5 ans à 1 million de francs, soit 5 millions de francs; - réfection de l'aile sud du CWR, 280 000 francs; - divers actes notariés, 80 000 francs; - si l'on prend pour dix ans l'entretien de la salle qui est prévu ad aeternam, ça nous fait 10 fois 500000 francs, soit 5 millions de francs; Cela fait un total approximatif, puisqu'il y a des engagements annuels et également des investissements, de l'ordre de 73,3 millions de francs. S'ajoute la garantie donnée à la Fipoi par la Confédération qu'elle lui accordera 56 millions de francs en cas de reprise du CWR, si elle est appelée à exercer son droit d'emption. Le canton de Genève n'a pas rechigné non plus: - il s'engage à construire une «Maison universelle» pour ac- cueillir gratuitement les délégations des pays pauvres, 19 millions de francs; - un parking de 400 places, 20 millions de francs; - il renonce à la rente de superficie ad aeternam, si l'on compte pour dix ans, 3,5 millions de francs; - il donne accès aux logements subventionnés pour les représentants des pays les moins avancés. C'est difficile à estimer, pour dix ans à 200 000 francs, 2 millions de francs; - la bibliothèque de l'Institut universitaire des hautes études internationales sera certainement déplacée avant l'an 2000, 4 millions de francs;Centre William Rappard 1938 N 27 septembre 1995 -construction d'un nouveau bâtiment pour elle, 12 millions de francs; - la charge du parking gratuit, par année, en gros 2 millions de francs si l'on compte largement. On arrive approximativement, en faisant le même calcul que tout à l'heure, à un montant de l'ordre de 62 millions de francs. Ce chiffre, comme celui de la Confédération, est éla- boré à partir d'appréciations. C'est un ordre de grandeur; y fi- gurent, comme je l'ai dit, des chiffres d'engagements annuels et des investissements qui sont déjà calculés de façon pré- cise. Ils soulignent le caractère exceptionnel de l'effort con- senti par les deux partenaires, à quoi s'ajoute le fait que les fonctionnaires internationaux sont exonérés d'impôts et bé- néficient de divers autres avantages. L'accord quasi unanime de la commission s'explique aisé- ment. La générosité relative de la Suisse a été un élément psychologique autant qu'objectif déterminant pour le main- tien du successeur du Gatt à Genève. S'y ajoute l'interaction avec l'Organisation mondiale de la propriété intellectuelle en particulier, mais avec aussi beaucoup d'autres institutions in- ternationales. Il convient encore de remarquer que cette pré- sence va incontestablement pousser de nombreuses socié- tés et associations privées à installer un bureau à Genève afin d'être aussi proches que possible du lieu des discus- sions, voire des décisions. Ces échanges, promesses, garanties et autres engage- ments, entre l'OMC, la Fipoi, l'Etat de Genève, la Confédéra- tion, sont un véritable puzzle. On nous a expliqué, par exem- ple, que le canton de Genève devait mettre son terrain en droit de superficie pour que puisse s'exercer le droit de préemption signé au profit de la Fipoi. On nous a expliqué aussi que l'effort réel de 31,5 millions de francs correspond au solde du prêt accordé par la Confédération à la Fipoi, qu'en réalité la valeur réelle du bâtiment est estimée à 56 millions de francs et que c'est sur ce montant que s'éta- blira le droit de préemption; enfin, que la valeur vénale du bâtiment peut être estimée à 90 millions de francs. Les 56 millions de francs ne seront pas indexés. Nos négocia- teurs nous ont parlé de querelles qui ont duré pendant de nombreux mois. Ainsi, en cas de reprise par la Fipoi, qui bé- néficie d'un droit de reprise au cas où l'OMC déplacerait son siège, le prix de l'immeuble sera maintenu à 56 millions de francs jusqu'en 2030 par exemple, c'est-à-dire au chiffre fixé en 1995. On nous a expliqué aussi que le don du CWR avait été com- paré à un droit de superficie gratuite accordé pour 100 ans. La différence aurait été favorable à la Confédération pour en- viron 4 millions de francs en cas de mise à disposition gra- tuite. Mais le don décidé par le Conseil fédéral le 23 juin 1994 a été déterminant dans la décision de l'OMC de ne plus tenir compte vraiment de l'offre allemande. Souvenons-nous que l'OMC est le successeur du Gatt. On a donc maintenu un acquis. L'OMC est bien l'une des organi- sations les plus importantes résidant à Genève. Elle aura une forte interaction avec les autres organisations internatio- nales. Le départ de l'OMC pouvait, à terme, s'avérer le début de la fin de la Genève internationale. Si Genève profite éco- nomiquement de la présence de ces institutions, qui brassent plus de 3 milliards de francs par an, c'est bien la Suisse qui bénéficie de la Genève internationale. C'est l'une des seules cartes qu'elle puisse jouer en se montrant active et solidaire dans sa politique internationale. Autour de la présence de l'OMC, nos négociateurs espèrent voir venir à Genève toute une série de conférences ou salons spécifiques - on nous a parlé, par exemple, de Telecom 95 - , qui sont encore un apport supplémentaire aux économies genevoise, vaudoise et de la France voisine. Ces investisse- ments s'ajoutent à ceux déjà évoqués. Ils ont été estimés à près de 2 milliards de francs pour la Suisse. En conclusion, la commission a donné son accord par 8 voix sans opposition et avec 1 abstention. Je vous invite à en faire de même. Cotti Flavio, conseiller fédéral: Les motifs essentiels qui sont à la base du message ont été indiqués ici par MM. Giger et Aguet. Je pense que je n'ai rien à ajouter quant à l'idée du projet en tant que telle. Au contraire, l'occasion est bienvenue pour répéter encore une fois à cette tribune l'importance déterminante que revêt la Genève internationale dans le cadre de notre politique étrangère. Nous essayons de nous engager matériellement de manière accrue et ciblée au niveau multilatéral, prenez l'exemple classique qui sera l'année prochaine au centre de notre attention: la présidence de l'OSCE; on pourrait ajouter toute une série d'autres engagements. Ces engagements doivent être accompagnés par des instruments et des formes qui se révèlent de plus en plus indispensables. Or, la Genève internationale -je dis cela indépendamment des intérêts que peut avoir le canton de Genève à ce sujet - représente pour la Suisse toute entière un instrument de contact apte à tisser des relations de plus en plus incontournables. Je dirai aussi que plus l'engagement matériel est grand, plus l'accom- pagnement formel devient fondamental. Deuxième réflexion: la concurrence internationale - je pré- cise bien qu'elle est tout à fait légitime - se manifeste de ma- nière accrue, toujours plus forte depuis quelques années. Si nous étions habitués à obtenir toujours tout ce que nous de- mandions pour Genève dans les décennies passées, il se ré- vèle que de plus en plus de pays à la puissance économique et concurrentielle parfois importante viennent se mettre en compétition avec la Suisse, ce qui nous fait dire que Genève ne verra plus jamais les temps heureux où rien ne lui était exclu. Il s'agit donc d'établir des priorités et, tout d'abord, une stra- tégie pour essayer d'obtenir les résultats que nous désirons. Dans cette stratégie, il faudra, bien sûr à côté des priorités, faire état de quelques postériorités, donc être à même de re- noncer à certaines revendications pour en obtenir d'autres. L'élaboration de cette stratégie a débuté. J'ai le plaisir de vous signaler qu'un groupe de contact présidé par M. Kellen- berger, secrétaire d'Etat, et auquel participe de manière très engagée le Conseil d'Etat genevois, est en train de mettre en place cette stratégie qui se révèle indispensable pour les pro- chaines années. Dans ce cadre, il va de soi que la bataille menée l'année passée pour garder à Genève le siège de l'OMC, Pex-Gatt, était décisive. Elle a été menée face à l'Alle- magne qui, de manière très légitime, revendiquait pour Bonn certaines présences internationales. Nous avons dû faire des concessions importantes, il faut l'admettre, mais en même temps nous avons pu sauvegarder à Genève une institution capitale du point de vue économique, plus particulièrement du point de vue du commerce international. Je répète que cela nous a coûté quelque chose. Aujourd'hui, cela coûte quelque chose au Conseil national. Le don du Centre William Rappard est un élément qui faisait partie de la convention signée avec l'OMC. Je tiens à signaler que la do- nation n'est pas la règle dans la politique suisse en faveur de la Genève internationale. Depuis quelques décennies, sur quelque 800 millions de francs investis à Genève, seule une nonantaine de millions ont été octroyés sous forme de dons, le reste l'étant à titre de prêts. Sur les aspects logistiques, les rapporteurs vous ont déjà informés. Le Département fédéral des affaires étrangères n'a pas le know-how pour aborder les détails concernant les aspects de la construction et de la logistique. Notre but est de vous convaincre que le projet du Conseil fédéral représente un élément absolument essentiel pour la politique étrangère de la Suisse et pour la Suisse toute entière. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition27. September 1995 N 1939 Centre William Rappard A. Bundesbeschluss über die Umwandlung in eine Schenkung des Restbetrages der Darlehen, welche der Immobilienstiftung für die internationalen Organisatio- nen (Fipoi) in Genf für das Centre William Rappard (CWR) gewährt worden sind A. Arrêté fédéral concernant la transformation en don du solde des prêts consentis à la Fondation des im- meubles pour les organisations internationales (Fipoi) pour le Centre William Rappard (CWR) Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal (Réf.: 1774) Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Allenspach, Aubry, Bär, Baumberger, Bäumlin, Béguelin, Bignasca, Binder, Bircher Peter, Bonny, Borei Fran- çois, Borer Roland, Bortoluzzi, Bugnon, BührerGerold, Bürgi, Comby, Cornaz, Danuser, de Dardel, David, Deiss, Dettling, Dormann, Ducret, Dünki, Eggenberger, Fankhauser, Fischer- Seengen, Fischer-Sursee, Frainier, Frey Walter, Früh, Gadi- ent, Giezendanner, Giger, Goll, Graber, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Hafner Ursula, Hämmerle, Ha- ri, Herczog, Hess Otto, Hess Peter, Hubacher, Jeanprêtre, Kern, Kühne, Langenberger, Ledergerber, Leemann, Lepori Bonetti, Leuba, Loeb François, Maître, Mamie, Maspoli, Matthey, Meyer Theo, Mühlemann, Nabholz, Nebiker, Neu- enschwander, Ostermann, Perey, Pini, Poncet, Raggenbass, Rechsteiner, Reimann Maximilian, Rohr, Ruffy, Savary, Schenk, Scherrer Jürg, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmidhalter, Schnider, Segmüller, Seiler Hanspeter, Seiler Rolf, Spielmann, Stamm Judith, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Theubet, Tschopp, Verterli, Vollmer, Wanner, Weyeneth, Wick, Wittenwiler, Zbinden, Zwygart (102) Dagegen stimmen - Rejettent le projet: Sandoz (1) Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Hollenstein, Misteli, Steiner Rudolf (3) Stimmen nicht - Ne votent pas: Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Berger, Bez- zola, Bischof, Blocher, Bodenmann, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Bundi, Caccia, Camponovo, Carob- bio, Caspar-Hutter, Cavadini Addano, Cincera, Columberg, Couchepin, Darbellay, Diener, Dreher, Duvoisin, Eberhard, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fasel Hugo, Fehr, von Feiten, Fischer-Hägglingen, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Gobet, Gonseth, Gross Andreas, Gysin, Haering Binder, Heberlein, Hegetschweiler, Hildbrand, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jenni Peter, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Leu Josef, Leuenberger Ernst, Leuenberger Moritz, Maeder, Marti Werner, Mauch Ursula, Maurer, Meier Hans, Meier Samuel, Miesch, Moser, Müller, Marbel, Oehler, Philipona, Pidoux, Robert, Rohrbasser, Ruckstuhl, Ruf, Rutishauser, Rychen, Scherrer Werner, Schmid Samuel, Schmied Walter, Schweingruber, Sieber, Singeisen, Spoerry, Stalder, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Steinemann, Thür, Tschäppät Alexander, Tschuppert Karl, vakant l, Weder Hansjürg, Wie- derkehr, Wyss William, Ziegler Jean, Zisyadis, Züger (93) Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1) B. Bundesbeschluss über die Übernahme der Kosten für den baulichen Unterhalt des Centre William Rap- pard (CWR) B. Arrêté fédéral concernant la prise en charge de l'en- tretien périodique du Centre William Rappard (CWR) Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1, 2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, art. 1, 2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen - Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal (Réf.: 1775) Für Annahme des Entwurfes stimmen - Acceptent le projet: Aguet, Allenspach, Aubry, Bär, Baumberger, Bäumlin, Ber- ger, Bignasca, Binder, Bonny, Borei François, Bortoluzzi, Bugnon, Bührer Gerold, Bürgi, Comby, Cornaz, Danuser, de Dardel, Deiss, Dettling, Dormann, Ducret, Dünki, Eggenber- ger, Fankhauser, von Feiten, Fischer-Seengen, Fischer-Sur- see, Frainier, Frey Walter, Früh, Gadient, Giger, Goll, Graber, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Gysin, Hafner Ursula, Hämmerle, Hari, Heberlein, Herczog, Hess Otto, Hess Peter, Hubacher, Jeanprêtre, Kern, Kühne, Langenber- ger, Ledergerber, Leemann, Lepori Bonetti, Leuba, Loeb François, Maeder, Maitre, Maspoli, MeyerTheo, Mühlemann, Nabholz, Nebiker, Neuenschwander, Ostermann, Perey, Pini, Poncet, Raggenbass, Rechsteiner, Reimann Maximili- an, Rohr, Ruffy, Sandoz, Savary, Schenk, Scherrer Jürg, Scheurer Rémy, Schmid Peter, Schmidhalter, Schnider, Sei- ler Hanspeter, Seiler Rolf, Spielmann, Stamm Judith, Steiger Hans, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Theubet, Verterli, Wan- ner, Weyeneth, Wittenwiler, Zbinden, Zwygart (96) Der Stimme enthalten sich - S'abstiennent: Gonseth, Hollenstein, Misteli, Steiner Rudolf (4) Stimmen nicht - Ne votent pas: Aregger, Baumann Ruedi, Baumann Stephanie, Béguelin, Bezzola, Bircher Peter, Bischof, Blocher, Bodenmann, Borer Roland, Brügger Cyrill, Brunner Christiane, Bühlmann, Bundi, Caccia, Camponovo, Carobbio, Caspar-Hutter, Cavadini Adriano, Cincera, Columberg, Couchepin, Darbellay, David, Diener, Dreher, Duvoisin, Eberhard, Eggly, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fasel Hugo, Fehr, Fischer-Hägglingen, Friderici Charles, Fritschi Oscar, Giezendanner, Gobet, Gren- delmeier, Gross Andreas, Haering Binder, Hegetschweiler, Hildbrand, Iten Joseph, Jäggi Paul, Jenni Peter, Jöri, Keller Anton, Keller Rudolf, Leu Josef, Leuenberger Ernst, Leuen- berger Moritz, Mamie, Marti Werner, Matthey, Mauch Ursula, Maurer, Meier Hans, Meier Samuel, Miesch, Moser, Müller, Narbel, Oehler, Philipona, Pidoux, Robert, Rohrbasser, Ruck- stuhl, Ruf, Rutishauser, Rychen, Scherrer Werner, Schmid Samuel, Schmied Walter, Schweingruber, Segmüller, Sieber, Singeisen, Spoerry, Stalder, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Steinemann, Thür, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschup- pert Karl, vakant l, Vollmer, Weder Hansjürg, Wick, Wieder- kehr, Wyss William, Ziegler Jean, Zisyadis, Züger (99) Präsident, stimmt nicht - Président, ne vote pas: Frey Claude (1) An den Ständerat - Au Conseil des EtatsSchweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Schenkung des Centre William Rappard an die WTO. Finanzielle Konsequenzen Don du Centre William Rappard à l'OMC. Conséquences financières In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1995 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 07 Séance Seduta Geschäftsnummer 95.045 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 27.09.1995 - 11:00 Date Data Seite 1936-1939 Page Pagina Ref. No 20 026 088 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.