<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2022-04-14-5A_273-2022.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_273/2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 14. April 2022</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Betreibungsamt Basel-Stadt, </div> <div class="para">Aeschenvorstadt 56, 4001 Basel. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Revisionsgesuch, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs vom 8. März 2022 (DGZ.2021.6). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Gegen eine Pfändungsanzeige des Betreibungsamtes Basel-Stadt vom 9. November 2020 erhob A.________ am 14. Dezember 2020 bei der unteren Aufsichtsbehörde über das Betreibungs- und Konkursamt eine Beschwerde, auf welche mit Entscheid vom 14. Januar 2021 nicht eingetreten wurde. Die Rechtsmittel an das Appellationsgericht Basel-Stadt als obere kantonale Aufsichtsbehörde und an das Bundesgericht blieben ohne Erfolg (je Nichteintretensentscheide). </div> <div class="para">Am 29. April 2021 reichte A.________ bei der unteren Aufsichtsbehörde ein Revisionsgesuch ein, auf welches mit Entscheid vom 11. Mai 2021 nicht eingetreten wurde. Das Appellationsgericht als obere Aufsichtsbehörde wies die hiergegen erhobene Beschwerde am 21. Juli 2021 ab, soweit es darauf eintrat, und das Bundesgericht trat auf die dagegen erhobene Beschwerde am 29. September 2021 nicht ein. </div> <div class="para">Am 21. Oktober 2021 verlangte A.________ beim Appellationsgericht die Revision des Entscheides vom 21. Juli 2021. Mit Entscheid vom 8. März 2022 wies das Appellationsgericht das Revisionsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 11. April 2022 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit dem Begehren um Aufhebung des Entscheides vom 8. März 2022. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=27.03.2022&amp;to_date=15.04.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=27.03.2022&amp;to_date=15.04.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Soweit jedoch kantonales (Verfahrens-) Recht zur Anwendung kommt, gelten die strengeren Rügeanforderungen von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>, denn kantonales Recht kann vom Bundesgericht nicht frei, sondern nur auf Verletzung verfassungsmässiger Rechte hin überprüft werden, wobei die Rüge im Vordergrund steht, dieses sei willkürlich angewandt worden; dies gilt insbesondere auch dann, wenn die ZPO als subsidiäres kantonales Recht zur Anwendung gelangt (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=27.03.2022&amp;to_date=15.04.2022&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-385%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page385">BGE 140 III 385</a> E. 2.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Appellationsgericht ist davon ausgegangen, dass sinngemäss der Revisionsgrund von <span class="artref">Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO</span> angesprochen werde. Im Anschluss hat es erwogen, dass das vorgelegte Schreiben vom 29. September 2021 erst nach dem zu revidierenden Entscheid entstanden und deshalb kein Revisionsgrund sei. Soweit die Beschwerdeführerin weiter geltend machen wolle, dass die mangelnde Korrektur eines Fehlers im Familienbüchlein ihrer Eltern vom 29. September 1998 nach der Entdeckung des Fehlers am 4. Dezember 2008 eine neue erhebliche Tatsache bilde, sei nicht erkennbar, weshalb dies im früheren Verfahren nicht habe beigebracht werden können; im Übrigen sei aber auch keine Relevanz für das vom Revisionsgesuch betroffene Beschwerdeverfahren erkennbar. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden wird aufgrund des zuteilenden Vorbehaltes von <span class="artref">Art. 20a Abs. 3 SchKG</span> grundsätzlich von den Kantonen bestimmt. Der Kanton Basel-Stadt erklärt in § 5 Abs. 4 EG SchKG/BS die Vorschriften der ZPO als anwendbar. Weil diese als subsidiäres kantonales Recht zur Anwendung gelangt, müsste die Beschwerdeführerin nach dem in E. 1 Gesagten mit substanziierten Verfassungsrügen dartun, inwiefern das Appellationsgericht <span class="artref">Art. 328 Abs. 1 lit. a ZPO</span> in willkürlicher Weise gehandhabt oder in anderer Weise gegen Verfassungsnormen verstossen haben soll. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es werden weder formell noch der Sache nach Verfassungsrügen erhoben und die appellatorischen, sich um das Familienbüchlein drehenden Ausführungen beziehen sich, soweit sie überhaupt verständlich sind, auch nicht in erkennbarer Weise auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Betreibungsamt Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 14. April 2022 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das präsidierende Mitglied: Escher </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>