<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_969/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 18. Februar 2011 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Kernen, Bundesrichterin Pfiffner Rauber, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber R. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">K._________, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Frank Goecke, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons Zürich, </div> <div class="para">Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich </div> <div class="para">vom 28. September 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 21. September 2004, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 25. Februar 2010, das Gesuch des 1961 geborenen K._________ um Zusprechung u.a. einer Invalidenrente abgelehnt hat, </div> <div class="para">dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 28. September 2010 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass K._________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihm rückwirkend ab 1. Januar 2005 eine halbe Invalidenrente zu gewähren und ferner um die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde mit Verfügung vom 16. Dezember 2010 abgewiesen hat, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz die Bestimmungen über den Anspruch auf eine Invalidenrente und deren Umfang (<span class="artref">Art. 28 Abs. 1 und Abs. 2 IVG</span>; bis 31. Dezember 2007: <span class="artref">Art. 28 Abs. 1 IVG</span>) sowie die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (<span class="artref">Art. 16 ATSG</span>) zutreffend wiedergegeben hat, sodass darauf verwiesen wird, </div> <div class="para">dass der Versicherte nach den Feststellungen des kantonalen Gerichts in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig ist, </div> <div class="para">dass er gemäss den Darlegungen im angefochtenen Entscheid vor Eintritt des Gesundheitsschadens im Jahre 2004 kein Vollzeitpensum ausübte, sondern während vier Nächten in der Woche als Sicherheitsbeauftragter in einem Bordell tätig war und damit im Jahr 2003 einen Monatslohn von Fr. 3'600.- verdient hatte, wogegen nicht überwiegend wahrscheinlich sei, dass er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein grösseres Pensum verrichtet hätte, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass deshalb nach Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung für das für den Einkommensvergleich massgebende Jahr 2005 von einem hypothetischen Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) von Fr. 44'025.- auszugehen sei, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz das Invalideneinkommen ausgehend von den Tabellenlöhnen gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 2004 (Tabelle TA 1, Anforderungsniveau 4, Männer), einer Arbeitsfähigkeit von 50 % sowie eines leidensbedingten Abzuges von 5 % vom Tabellenlohn auf Fr. 27'536.- festlegte, </div> <div class="para">dass damit ein Invaliditätsgrad von 37 % resultierte (Fr. 44'025.- / Fr. 27'536.- x 100 : Fr. 44'025.-), welcher keinen Rentenanspruch begründet, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer nicht darzutun vermag, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>), weshalb diese für das Bundesgericht verbindlich ist (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), </div> <div class="para">dass die erst letztinstanzlich eingereichte und daher ohnehin prozessual unzulässige (<span class="artref">Art. 99 Abs. 1 BGG</span>) Bestätigung der Betreibergesellschaft X._________ vom 28. Februar 2005 betreffend eine angeblich im November 2003 mit dem Beschwerdeführer getroffene Vereinbarung, wonach dieser ab Januar 2004 als Sicherheitschef auf selbstständiger Basis im Etablissement Y._________ ein Honorar von Fr. 7'500.- monatlich hätte erzielen können, das vorinstanzlich als massgeblich erachtete Valideneinkommen von Fr. 44'025.- nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen lässt, </div> <div class="para">dass Gleiches für die Behauptung gilt, der Versicherte hätte ohne Invalidität ab 2004 Einkünfte von Fr. 51'888.- erreicht, weil er zwar selbst nicht mehr gearbeitet, jedoch mit dem Honorar von Fr. 7'500.- im Monat zusätzlich eine Arbeitskraft angestellt hätte, </div> <div class="para">dass die weiteren Ausführungen in der Beschwerde den leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn zum Gegenstand haben, bei dessen Höhe es sich um eine typische Ermessensfrage handelt, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (vgl. <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-393%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page393">BGE 132 V 393</a> E. 3.3 S. 399), </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer nicht zu begründen vermag, weshalb die Vornahme eines Abzuges von 5 % vom Tabellenlohn durch die Vorinstanz als rechtsfehlerhafte Ermessensausübung bezeichnet werden müsste, zumal seiner aus gesundheitlichen Gründen reduzierten Leistungsfähigkeit mit der Annahme einer hälftigen Arbeitsunfähigkeit und einer Beschäftigung im Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) mit entsprechend tiefem Durchschnittslohn hinreichend Rechnung getragen wurde, </div> <div class="para">dass somit abgesehen vom reduzierten Beschäftigungsgrad keine Merkmale vorliegen, die nach der Rechtsprechung (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=29&amp;from_date=13.02.2011&amp;to_date=04.03.2011&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-75%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page75">BGE 126 V 75</a>) eine Kürzung des Tabellenlohnes nahelegen würden, </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 18. Februar 2011 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Widmer </div> </div></body></html>