<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 0/2] </div> <div class="para">2A.317/2001/bmt </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II. OEFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG *********************************** </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">24. Juli 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Es wirken mit: Bundesrichter Wurzburger, Präsident der </div> <div class="para">II. öffentlichrechtlichen Abteilung, Betschart, Hungerbühler </div> <div class="para">und Gerichtsschreiberin Diarra. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">--------- </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Sachen </div> <div class="para">L.________, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">Regierungsrat des Kantons Z ü r i c h,Verwaltungsgericht des Kantons Z ü r i c h, 2. Kammer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">betreffend </div> <div class="para">Aufenthaltsbewilligung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">wird festgestellt und in Erwägung gezogen: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Der algerische Staatsangehörige L.________ wurde, nachdem er wegen verschiedenen Delikten zu insgesamt 10 Monaten Gefängnis bedingt und 30 Tagen unbedingt verurteilt worden war, am 28. April 1995 nach Algerien ausgeschafft. </div> <div class="para">Am 29. Juni 1995 heiratete er eine Schweizer Bürgerin und erhielt in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau. Am 21. Februar 1996 wurde die gemeinsame Tochter geboren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 25. Februar 1997 wurde L.________ wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz vom 3. Oktober 1951 (SR 812. 121) und das Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (SR 142. 20) sowie wegen Ausweisfälschung zu sieben Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt. Am 12. März 1998 wurde er wegen Körperverletzung und Drohung mit vier Monaten Gefängnis unbedingt und am 7. Februar 2000 wegen Vergewaltigung, mehrfacher sexueller Nötigung sowie Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz mit vier Jahren Zuchthaus bestraft. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Am 15. Dezember 2000 verweigerte die Direktion für Soziales und Sicherheit (Fremdenpolizei) des Kantons Zürich L.________ die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Den dagegen erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Zürich am 2. Mai 2001 ab. Mit Beschluss vom 4. Juli 2001 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde von L.________ wegen Nichtleistens des Kostenvorschusses nicht ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegen diesen Beschluss führt L.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde. </div> <div class="para">Das Bundesgericht hat die in der Sache ergangenen kantonalen Akten beigezogen, jedoch davon abgesehen, eine Vernehmlassung einzuholen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Im vorliegenden Verfahren ist einzig zu prüfen, ob der angefochtene Nichteintretensentscheid zu Recht ergangen ist. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nachdem der Beschwerdeführer beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich gegen den abweisenden Entscheid des Regierungsrates Beschwerde eingereicht hatte, wurde er gestützt auf § 15 Abs. 2 lit. b des zürcherischen Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 aufgefordert, bis 5. Juni 2001 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten. Die dem Beschwerdeführer am 16. Mai 2001 zugestellte Verfügung enthielt den Hinweis, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten würde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Unbestrittenermassen hat der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht bezahlt. Ein Begehren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege hat er nicht gestellt. Die Vorinstanz ist somit zu Recht auf die Beschwerde nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4.- Im Übrigen hätte einem Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren ohnehin nicht entsprochen werden können. </div> <div class="para">Aufgrund der wiederholten und schwerwiegenden Straffälligkeit des Beschwerdeführers erweist sich die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung trotz der daraus folgenden schwierigen Situation für die Ehefrau und das gemeinsame Kind als verhältnismässig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">5.- a) Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit als offensichtlich unbegründet im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span> abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">b) Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit <span class="artref">Art. 153 und <artref id="CH/173.110/153^a" type="start"></artref>Art. 153a OG</span><artref id="CH/173.110/153" type="end"></artref>). Selbst wenn seine Ausführungen betreffend finanzielle Schwierigkeiten als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren betrachtet würden, müsste dieses wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abgewiesen werden (<span class="artref">Art. 152 Abs. 1 OG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt das Bundesgericht </div> <div class="para">im Verfahren nach <span class="artref">Art. 36a OG</span>: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2.- Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht (2. Kammer) des Kantons Zürich sowie dem Bundesamt für Ausländerfragen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">______________ </div> <div class="para">Lausanne, 24. Juli 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> </div></body></html>