<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01130</span></p><p><span> </span></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänniger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Procap Schweiz</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokatin Karin Wüthrich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Frohburgstrasse 4, Postfach, 4601 Olten</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1969 geborene X.___ hat in ihrem Heimatland eine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zur Sekretärin absolviert, ist Mutter von vier Kindern (geboren 1993, 1999, 2001) und arbeitete nach ihrer zweiten Einreise in die Schweiz am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Juli 2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuletzt vom 1. August resp. 1. September 2012 bis am 30. September 2013 stundenweise als Reinigungskraft bzw. Haushaltsangestellte bei verschiedenen Arbeitgebern (Urk. 7/13, Urk. 7/75). Ab 1. November 2013 war sie krankge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben (Urk. 7/15). Am 29. Oktober 2013 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit 14 Jahren bestehende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rückenschmerzen und eine Depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Urk. 7/9). Zur Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen Auszug aus dem individuellen Konto (Urk. 7/14) bei und h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">olte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgeberbericht (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowie Berichte der behandelnden Ärzte (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/24-25, Urk. 7/27, Urk. 7/31, Urk. 7/39) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am 21. Januar 2015 auferlegte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten eine Schadenminderungspflicht und hielt sie zwecks Erhaltung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesundheitszustands zur Fortführung der fachärztlichen Therapien an (Urk. 7/42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Gleichentags erging ein Vorbescheid, mit welchem der Versicherten die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinung des Leistungsanspruchs in Aussicht gestellt wurde (Urk. 7/43). Dagegen erhob die Versicherte mit Unterstützung ihres behandelnden Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziners Einwände (Einwand vom 6. Februar 2015 [Urk. 7/46], begründeter Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand vom 19. März 2015 [Urk. 7/52]). Im Rahmen der weiteren medizinischen und erwerblichen Abklärungen liess die IV-Stelle bei der Medas Y.___ ein polydisziplinäres Gutachten erstellen (Gutachten vom 23. November 2015 [Urk. 7/74]) und klärte die Verhältnisse vor Ort ab (Abklärungsbericht betreffend die beeinträchtigte Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt vom 8. Juni 2016; Urk. 7/75).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt darauf sowie auf das polydisziplinäre Gutachten verneinte die IV-Stelle, ausgehend von einer 80%igen Erwerbs- und einer 20%igen Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltstätigkeit im Gesundheitsfall und einem Gesamtinvaliditätsgrad von 21 %, einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Urk. 2 [= Urk. 7/87]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 10. Oktober 2016 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen und zur Durchführung beruflicher Massnahmen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; eventuell sei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin ab dem frühesten Zeitpunkt eine Invalidenrente zuzusprechen. Ferner ersuchte sie um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deantwort vom 18. November 2016 beantragte die IV-Stelle Abweisung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 6), was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 29. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">defall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">benbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (Art. 28a Abs. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG; gemischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter anderem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sich mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemischten Methode bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Einkommens- und im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich ein Betätigungsvergleich vorgenommen wird, wobei sich die Gesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Art. 69 Abs. 2 IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_201/2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 733/03 vom 6. April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid, die Abklärungen hätten ergeben, dass die Beschwerdeführerin ohne Gesundheitsschaden weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hin ihrer Tätigkeit als Haushaltsangestellte in einem Pensum von 80 % nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen und die restlichen 20 % auf den Aufgabenbereich fallen würden. Aus ärztlicher Sicht sei der Beschwerdeführerin eine angepasste Tätigkeit zu 60 % zumutbar. In Anwendung der gemischten Methode ergebe sich ein Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 21 % (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte in ihrer Beschwerde dagegen vor, auf das poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disziplinäre Gutachten der Medas Y.___ dürfe nicht abgestellt werden, da darin mit Blick auf die Schmerzproblematik lediglich zu den Foerster-Kri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rien Bezug genommen werde und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das chronifizierte fibromyalgieforme Ganz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">perschmerzsyndrom zu Unrecht nicht als sich auf die Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkend qualifiziert worden sei. Zudem fehle eine Konsensbeurteilung und sei kein Arbeitsprofil formuliert worden. Die Anwendung der gemischten Methode verstosse gegen die EMRK, wie dies im Di Trizio-Urteil des EGMR festgestellt worden sei. Ohnehin sei der Grundsatz „Eingliederung vor Rente“ verletzt, da der Beschwerdeführerin nicht bei der Stellensuche geholfen worden sei. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem wäre die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall heute nicht mehr als Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellte tätig und würde mehr als nur im 80%-Pensum arbeiten (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem polydisziplinären Gutachten der Medas Y.___ vom 23. November 2015 (Urk. 7/73) können folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit entnommen werden (Urk. 7/73/23-24):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikospondylogenes Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlstatik mit Haltungsinsuffizienz, Kopfpropulsion und Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">traktion mit muskulärer Dysbalance sowie Dekonditionierung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Segmentdegeneration C3/C4, C4/C5, C5/C6 mit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrosen C3/C4 und C4/C5 sowie Unkosen und Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arthrosen C3 bis C6 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kleiner Diskushernie C3/C4 und C4/C5 sowie Diskusprotrusion C5/C6 und C6/C7 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerativ bedingte segmentale Gefügelockerung mit Antepo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sition C3 gegenüber C4 und C4 gegenüber C5 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">degenerativ vorwiegend ossär bedingte Neuroforaminalstenosen beidseits C4/C5, C5/C6 beidseits rechtsbetont sowie degenerativ bedingte osteodiskale, relative Spinalkanaleinengung C3 bis C6 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach BV-gesteuerter, diagnostischer Wurzelinfiltration C4 und C5 rechts 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach BV-gesteuerter, diagnostischer Wurzelinfiltration C4, C5 und C6 links 15.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach BV-gesteuerter, diagnostischer Infiltration der med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ial </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">branches C5 bis C7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beidseits 29.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Dezember </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach BV-gesteuerter, diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tischer Infiltration der medial </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">branches C2 bis C4 links 10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2015 und rechts 17.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2015 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches thorakovertebrales Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlstatik mit Haltungsinsuffizienz, flachbogiger thorakaler Kyphos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">liose sowie muskulärer Dysbalance und Dekonditionierung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multisegmentale degenerative Veränderungen, hauptbefundlich im mittleren thorakalen Abschnitt </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Osteochondrosen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">medio-rechtslaterale Diskushernie Th7/8 ohne Neurokompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diskbulging Th5/6, Th6/7 und Th8/9 ohne Neurokompression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach CT-gesteuerter epiduraler Infiltrationsbehandlung Th7/8 von rechts 12.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2009 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">BV-gesteuerte Radiofrequenzablatio der medial branches Th9 bis Th11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Th12 rechts 22.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Mai 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Radiofrequenzablatio Th8 rechts 3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach BV-gesteuerter und Ultraschall kontrollierter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Radiofre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">quenzablatio des medial </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ranch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Th8 links 10. Juni </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">regrediente Impingementsymptomatik der rechten Schulter </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Tendinitis calcarea der Supraspinatussehne ansatznah rechts mit kleinen bursaseitigen und gelenksseitigen Partialrupturen, Tendino</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pathie des kranialen Anteils der Subscapularissehne sowie Luxation der langen Bizepssehne nach medial (Pulley-Läsion) und Bursitis subacromialis (MRI 13.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Januar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende kurze depressive Episoden (ICD-10 F38.10), gegenwärtig atypische leichte depressive Störung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Experten eine Bursitis subglutea trochant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erica beidseits (MRI Hüfte 23. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015), einen Status nach sonogesteuerter, therapeutischer Infiltration der Bursa subtro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chanterica rechts 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 und links 7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015, ein chronifiziertes thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pierefraktäres fibromyalgiformes Ganzkörperschmerzsyndrom ohne hierfür adä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes organisches Korrelat am Bewegungsapparat, eine beginnende Finger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arthrose, Morton-Neurome intermetatarsal II/III und III/IV rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kernspin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomographisch nachgewiesen, derzeit asymptomatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eine Nikotinabhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, gegenwärtiger Substanzgebrauch (15 Zigaretten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> täglich, etwa 12 pack</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">years), einen Verdacht auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) von verschiedenen Medikamenten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Arzneimittelinteraktionen (Urk. 7/73/24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter hielten sodann fest, bezüglich der anamnestisch und aktenmässig im Vordergrund stehenden polytopen Schmerzsymptomatik leide die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin gemäss aktueller fachärztlicher rheumatologischer Einschätzung, nebst einem therapierefraktären chronifizierten, fibromyalgiformen Ganzkörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzsyndrom ohne hierfür adäquates organisches Korrelat am Bewegungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">apparat, vor allem an einem chronischen zervikospondylogenen und thorako</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertebralen Schmerzsyndrom bei degenerativen Veränderungen sowie an einer regredienten Impingementsymptomatik der rechten Schulter. Der sicherlich verminderten körperlichen Belastbarkeit wegen (Wirbelsäule/Schulter rechts) seien der Beschwerdeführerin lediglich noch körperlich leichte, gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten, ohne häufige Verrichtungen über Kopf mit elevierten Armen und reklinierter Halswirbelsäule, ohne monotone, stundenandauernde Zwangshaltungen in sitzender oder stehender Position, nicht mit feucht-kalter Witterungsexposition und nicht auf vibrierenden Maschinen, uneingeschränkt (Arbeitsfähigkeit 100 %) zumutbar; die angestammte Tätigkeit als Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hilfe dürfte dieses Anforderungsprofil kaum vollumfänglich erfüllen, bei fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem detailliertem Arbeitsplatzprofil seien diesbezüglich präzisere Angaben nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich. Betreffend geklagter psychischer Beeinträchtigungen leide die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin aufgrund der anlässlich der jetzigen fachärztlichen psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen Exploration erhobenen Befunde vor allem an rezidivierenden, kurzen depressiven Episoden (ICD-10 F38.10), gegenwärtig einer leichten atypischen depressiven Störung entsprechend, sowie an einer anhaltenden, somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4). Aufgrund der Depression und der Schmerzen seien Ausdauer, Selbstvertrauen, kognitive Fähigkeiten, vor allem Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und Gedächtnisfunktion, Arbeitstempo sowie Antrieb beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigt. In zusätzlicher Berücksichtigung der Schlafstörungen mit vermehrter Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit und Kraftlosigkeit sowie eingeschränkter Regenerationsfähigkeit sei der Beschwerdeführerin lediglich noch eine 60%ige Arbeitsfähigkeit (tägliche Präsenzzeit 6,5 Stunden [80 %] mit rund 25%iger Leistungseinschränkung) für jede aus somatischer Sicht in Frage kommende Tätigkeit, die keine erhöhten Anforderungen an die psychische Belastbarkeit oder besondere psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten verlange, zu attestieren (Urk. 7/73/22-23). Zusammenfassend seien bezüglich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit als Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltsangestellte, bei fehlendem detaillierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsprofil, aus somatischer Sicht wohl keine präziseren Angaben möglich, aufgrund der verminderten psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Belastbarkeit wäre der Beschwerdeführerin diese – wie auch jede andere allenfalls in Frage kommende Tätigkeit ohne besondere Anforderung an die psychische Belastbarkeit und nicht besondere psychische Fähigkeiten verlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend - zu 60 % der Norm zumutbar. Aufgrund vorliegender Akten, erhobener Befunde sowie anamnestischer Angaben könne keine Aussage gemacht werden, zu welchem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genauen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitpunkt sich der Gesundheitszustand verschlechtert habe - auch wenn davon auszugehen sei, dass die Arbeitsfähigkeit seit der IV-An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 28.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2013 überwiegend wahrscheinlich stets zwischen 50 und 70 % geschwankt sei (Urk. 7/73/23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Abklärungsbericht vom 8. Juni 2016 (Urk. 7/75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) notierte die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Beschwerdeführerin habe anlässlich des Hausbesuchs erklärt, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie ihre beiden letzten Anstellungen in Privathaushalten (ca. 4 bis 6 Stunden pr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Woche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im September 2013 aus gesundheitlichen Gründen habe aufgeben müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Seither </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei sie arbeitsunfähig geschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und fühle sich subjektiv nicht arbeitsfähig. Vor der Krankschreibung habe sie dem Sozialamt Stellenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungen von 60-70 % vorlegen müssen. Aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und aber auch fehlender Berufserfahrung in der Schweiz habe sie trotz inten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellensuche leider nie eine Anstellung erhalten. Sie lebe aktuell mit den Zwil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lingen (Jahrgänge 2001) und dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1999 geborenen Sohn in einer 4,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5-Zim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wohnung. Der älteste Sohn (Jahrgang 1993) sei ausgezogen (Urk. 7/75/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage, wie die berufliche Situation ohne Gesundheitsschaden wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat die Beschwerdeführerin laut Angaben der Abklärungsperson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgeführt, dass sie bei guter Gesundheit aufgrund des für sie zu erwartenden Einkommens als unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lernte Hilfskraft sicher 80 % ausserhäuslich erwerbstätig sein müsste. Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men mit den Lehrlingslöhnen ihrer Kinder könnte sie mit diesem Pensum die Lebensunterhaltskosten decken. Jetzt wo alle drei Kinder aus der Schule seien, würde auch das Sozialamt von ihr verlangen, dass sie mindestens eine 80%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausserhäusliche Erwerbstätigkeit aufnehmen würde, respektive sie müsste in diesem Rahmen Stellenbemühungen vorlegen (Urk. 7/75/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson hielt ferner fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 47-jährige alleinerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iehende Mutter von vier Kindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drei von ihnen lebten noch zu Hause und stünden in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei im Jahr 2008 von Brasilien zum zweiten Mal in die Schweiz ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereist. Aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse und fehlender Berufserfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g habe sie jedoch im Erwerbsleben nie recht Fuss fassen können. Sie habe bis zur Erkrankung im Jahr 2013 ca. 13 % in zwei verschiedenen Haushalten gearbeitet und habe dem Sozialamt Stellenbemühungen von 60-70 % vorlegen müssen. Da die Kinder nun ausgeschult seien, seien die Angaben der Beschwerdeführerin, dass sie heute bei guter Gesundheit aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen mindestens einer 80%igen ausserhäuslichen Tätigkeit nachgehen müsste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> durchaus plausibel und nachvollziehbar. Auch würde das Sozialamt von ihr in dieser Höhe Stellenbemühungen verlangen (Urk. 7/75/4). Die Abklärungsperson ging gestützt auf ihre Erhebungen von einer im Gesundheitsfall 80%igen Erwerbstätigkeit und einer 20%igen Tätigkeit im Aufgabenbereich aus (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/75/3).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der zumutbaren Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Kinder der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte die Abklärungsperson eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit 20 % gewichtete Einschränkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wohnungspflegebereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von 25 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– im Sinne einer Teilsumme – eine 5%ige Behinderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/75/6).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich Wäsche und Kleiderpflege hielt die Abklärungsperson fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, es bestehe eine 20%ige Einschränkung in diesem Teilbereich, weshalb der Beschwerdeführerin bei 20%iger Gewichtung eine 4%ige Behinderung angerechnet werden könne (Urk. 7/75/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> basiert auf fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Untersuchungen, wurde in Kenntnis der und Ausei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanderset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung mit den Vorakten sowie insbesondere auch unter Berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden erstattet. Die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtend dargelegt und ihre Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar begründet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin beruht die Schlussbesprechung auf einem vorgängig im Zirkulationsverfahren erarbeiteten Konsensfindungsprozess aller beteiligten Fachleute (Urk. 7/73/21).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das polydis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinäre Gutachten der Medas </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch alle recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlage, weshalb ihm grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich volle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Beweiswert zukommt (vgl. E. 1.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zunächst ist festzustellen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es entgegen der von der Beschwerdeführerin offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar vertretenen Auffassung in sämtlichen Fällen gesundheitlicher Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung, also auch bei - nicht von der Rechtsprechung des Bundesgerichtes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu den soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörungen und vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störungen (BGE 130 V 352 [bisherige Rechtsprechung], BGE 141 V 281 [am 3. Juni 2015 geänderte Rechtsprechung]) erfassten – Depressionen und Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen, keineswegs allein Sache der mit dem konkreten Fall gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtlich befassten Arztpersonen ist, selber abschliessend und für die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Leiden zu einer andauernden oder vorübergehenden Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt. Dies unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem deshalb, weil die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit ein unbestimmter Rechtsbegriff des formellen Gesetzes (Art. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG) ist, dessen praktische Handhabung im Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall der rechtsanwendenden Stelle obliegt, welche den durch Gesetz und Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung gezogenen norma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Rahmen zu berücksichtigen hat (BGE 140 V 193 E. 3.1; vgl. E. 1.7). Aufgrund der in diesem Leitentscheid näher umschrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten hat die Rechtsprechung seit jeher die Aufgaben von Rechtsanwender und Arztperson im Rahmen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung wie folgt verteilt. Sache des (begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tenden) Mediziners ist es, den Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand zu beurteilen und wenn nötig seine Entwicklung im Laufe der Zeit zu beschreiben, das heisst, mit den Mitteln fachgerechter ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung, unter Berücksichtigung der sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiven Beschwerden, Befunde zu erheben und gestützt darauf die Diagnose zu stellen. Hiermit erfüllt der Sachverständige seine genuine Aufgabe, wofür Verwaltung und im Streitfall Gericht nicht zuständig sind. Bei der Folgenabschätzung der erhobenen gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen kommt der Arztperson hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen keine abschlies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sende Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kompetenz zu. Vielmehr nimmt die Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person zur Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit Stellung, das heisst, sie gibt eine Schätzung ab, welche sie aus ihrer Sicht so substanziell wie mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich begründet. Schliesslich sind die ärztlichen Angaben eine wichtige Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage für die juristische Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2). Die Rechtsanwender prüfen dabei die medizinischen Angaben frei, insbesondere daraufhin, ob die Ärzte sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an die massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben. Das heisst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ob sie ausschliesslich funktionelle Ausfälle berücksichtigt haben, welche Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung sind (Art. 7 Abs. 2 erster Satz ATSG), und ob die versicherungsmedizinische Zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung auf ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiver Grundlage erfolgt ist (Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 5.2.2 mit Hinweisen). Die Ärzte und die Organe der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendung prüfen demnach die Arbeitsfähigkeit je aus ihrer Sicht (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 9C_901/2015 vom 8. Juli 2016 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob die vorliegend zur Diskussion stehenden Diagnosen einen invalidisierenden Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschaden darstellen, ist eine Rechtsfrage. Aus rechtlicher Sicht kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit abgewichen we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden, ohne dass diese ihren Beweiswert verlöre (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichtes 8C_283/2015 vom 24. Juni 2015 E. 2 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin setzt sich das psychiatrische Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gutachten eingehend mit den in BGE 141 V 281 E. 4.3.1 als massgeblich erach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teten Indikatoren (vgl. E. 1.1.3) auseinander (vgl. Urk. 7/73/53 ff.). Ausserdem würde das nach altem Verfahrensstandard eingeholte Gutachten nicht per se seinen Beweiswert verlieren (BGE 141 V 281 E. 8, 137 V 210).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrischen Teilg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73/50 ff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) ist zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom psychiatrischen Konsiliarius attestierte 40%ige Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit einer rezidivierenden kurzen Episode (ICD-10 F38.1), gegenwärtig atypische leichte depressive Störung, sowie einer anhaltenden, somatoformen Schmerzstörung begründet wird (Urk. 7/73/53). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indes führte der psychiatrische Gutachter in Bezug auf den Einfluss der verschiedenen Störungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilder aus, dass die Depression bei den bisherigen Tätigkeiten als Putzfrau und/oder in der Kinderbetreuung die Leistungsfähigkeit nur wenig (unter 20 %) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einschränken würde; hätte die Beschwerdeführerin keine Schmerzen, würde man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus therapeutischer Sicht prioritär eine rasche Wiederaufnahme der Arbeit unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützen und auf berufliche Massnahmen drängen, da ihr dies Tages</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur, Bestätigung und Kontakte geben würde, was die Heilung der Depression unterstützte (Urk. 7/72/58). Es sind nach Ansicht des Gutachters demzufolge vor allem die Schmerzen, welche sich durch die Konzentrationsstörungen, die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langsamung, die Schwankungen der Leistungsfähigkeit, die Schlafstörungen mit der erhöhten Tagesmüdigkeit und dem vermehrten Pausenbedarf auf die Arbeitsfähigkeit auswirken, wobei er einräumte, auch hier gelte, dass eine erfolgreiche und befriedigende Arbeit sich günstig auf ihren Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand auswirken würde, indem sie die Beschwerdeführerin von den Schmerzen ablenken und ihre Schlafstörungen positiv beeinflussen dürfte (Urk. 7/73/58 f.). Ferner wies der psychiatrische Gutachter darauf hin, dass die Schmerzen die depressive Symptomatik verstärken könnten (Urk. 7/73/59) und bei der Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion der Diagnosen, dass, würden die durch die Schmerzen erklärbaren Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome in den Depressionsskalen (nach ICD-10 F.32) nicht mitgezählt, die Werte unter dem Schwellenwert für eine Depression liegen würden, weshalb er die klinische Beurteilung als entscheidend erachtete (Urk. 7/73/55). Hierbei räumte er ein, die Diagnose einer atypischen, leichten depressiven Störung lasse sich nicht eindeutig stellen und die depressive Verstimmung sei vorwiegend eine Folge der Schmerzen und der belastenden sozialen Situation, verstärke jedoch ihrerseits wieder die Schmerzen, weshalb er auch in Frage stellte, ob man sie als eigenständige Krankheit qualifizieren könne (Urk. 7/73/56). Massgeblich ist jedoch, dass invalidenversicherungsrechtlich eine leichte depressive Episode nur dann von Relevanz ist, wenn sie sich trotz konsequenter Therapie ausnahms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise als therapieresistent erweisen würde (Urteil des Bundesgerichts 8C_35/2017 vom 4. August 2017 E. 3.3 mit Hinweis). Aufgrund der gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Ausführungen über einen dringend notwendigen Therapiewechsel (Urk. 7/73/60) und der lediglich niederfrequentigen Konsultationen beim behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Psychiater, vorwiegend zur Medikamentenabgabe (vgl. Urk. 7/73/18, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/73/50), kann von einer konsequenten Depressionstherapie indes keine Rede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein, weshalb offenbleiben kann, ob der eigenständige Krankheitswert der depressiven Störung ausgewiesen ist; dies auch angesichts der vom psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Gutachter wiederholt genannten (Urk. 7/73/54, Urk. 7/73/57-58), die Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik schwerwiegend beeinflussenden sozialen Umstände (Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit infolge ungenügender Sprachkenntnisse und Berufsausbildung, Alter und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sowie familiäre Belastung einschliesslich gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlicher Probleme dreier Kinder, Migrationshintergrund mit unsicherem Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsstatus, Sozialhilfeabhängigkeit), wobei deren Wegfall bzw. die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einer Erwerbstätigkeit einen günstigen Einfluss auf die Depressionserkrankung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten. Ein invalidenversicherungsrechtlich massgebender Einfluss der atypi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> leichten depressiven Störung auf die Arbeitsfähigkeit ist daher zu verneinen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin prüfte die von der Rechtsprechung massgeblichen Indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ka</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toren und wertete die Auswirkungen der somatoformen Schmerzstörung als beachtlich (Urk. 7/85/4f.), weshalb sie gestützt auf die Schlussfolgerung des MEDAS-Gutachtens vom 25. November 2015 von einer 25%igen Leistungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse bei einer zumutbaren Präsenzzeit von 80 % und damit von einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit von 40 % ausging. Hierbei beachtete sie den Umstand, dass dem chronischen zervikospondylogenen sowie thorakovertebralen Schmerzsyndroms organische Leiden zugrunde liegen, die Schmerzen täglich vorhanden sind und sich daher bezüglich Ausdauer, kognitiver Fähigkeiten, Arbeitstempo, Antrieb und im Sinne von Schlafstörungen mit vermehrter Müdigkeit, Kraftlosigkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingeschränkter Regenerationsfähigkeit auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei erachtete die Beschwerdegegnerin die Ressourcen als eingeschränkt. Bei diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r Beurteilung stützte sich die Beschwerdeführerin auch auf die Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes, pract. med. Z.___, Facharzt für Arbeitsmedizin, vom 28. November 2015 (Urk. 7/85/4). Insbesondere beantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tete er die von den Gutachtern letztlich unbeantwortete Frage nach der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(un)fähigkeit in der vormals ausgeübten Tätigkeit einer Hausangestellten, und erachtete diese Tätigkeit aus arbeitsmedizinischer Sicht für nicht angepasst.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Gutachter ging höchstens von einem unvollständigen sozialen Rückzug aus (Urk. 7/73/52: „sie habe Freundinnen, auch wenn sie weniger Kontakt habe und weniger aktiv [sei]“; ausserdem gehe sie einkaufen, erledige den Haushalt mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichst selbständig, führe den Hund einer Kollegin aus, unternehme Spazier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e). Hierbei ist auch zu beachten, dass die Beschwerdeführerin erst seit 2008 in der Schweiz wohnt, ausser ihren Kinder sich keine weiteren Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörigen hier aufhalten und sie nur wenige Jahre und für wenige Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stunden in Privat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haushalten tätig gewesen war, weshalb insgesamt ihre sozialen Kontakte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch aus invaliditätsfremden Gründen eingeschränkt erscheinen und der gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terliche Psychiater nicht explizit einen Rückzug feststellte. Ferner fand er durc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus persönliche Ressourcen und verneinte das Vorliegen auffälliger Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitszüge oder gar einer Persönlichkeitsstörung (Urk. 7/73/54). Insofern scheint der funktionelle Schweregrad hinsichtlich Persönlichkeit und sozialem Kontext (E. 1.1.3) wenig ausgeprägt. Wenn indes die Beschwerdegegnerin infolge der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägung der Schmerzsymptome und deren Behandlungsresistenz die inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherungsrechtliche Relevanz der Schmerzstörung bejahte, besteht kein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass des Gerichts, in diese Beurteilung einzuschreiten, zumal - wie die fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ausführungen zeigen - dies ohnehin keinen Einfluss auf das Ergebnis hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist daher mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer ihrer körperlichen Konstitution und dem Schmerzeinfluss angepassten Tätigkeit zu 40 % arbeitsunfähig ist, wobei die Arbeitstätigkeit im zeitlichen Rahmen eines 80%igen Pensums mit einer Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungseinbusse von 25 % zumutbar ist. Damit sind sämtliche, invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsrechtlich beachtlichen, sich allenfalls auf den Lohn auswirkenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen bereits erfasst. Für einen weiteren Abzug vom hypothetischen Invalidenlohn (vgl. E. 6.3) besteht entgegen den Vorbringen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin (Urk. 1 S. 8 Ziff. 5) kein Anlass. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner ist nach diesen Erwägungen - entgegen den Vorbringen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin (Urk. 1 S. 4) - auch keine weitergehende, über die von den Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtern eingeschätzte Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen und es besteht kein weiterer Abklärungsbedarf. Insbesondere wären von einer Abklärung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit mittels einer funktionellen Evaluation (Urk. 1 S. 5) keine neuen Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zu erwarten, weshalb auch die ärztlichen Gutachter eine solche nie in Erwägung zogen. Denn hinsichtlich der somatischen funktionellen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen besteht weitestgehend eine übereinstimmende medizinische Aktenlage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner kann offen bleiben, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe/Babysitterin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit besteht, was RAD-Arzt med. pract. Z.___ trotz fehlendem Arbeitsplatzprofil bejahte (E. 4.3). Die Gutachter konnten keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit in diesem Beruf machen, vermuteten jedoch, dass diese Arbeitsstelle nicht in allen Teilen dem medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinisch zumutbaren Belastungsprofil entsprochen habe, weshalb sie von einer vollen Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit ausgingen. Soweit der Arbeitsplatz einer Haushaltshilfe und Kinderbetreuerin indes dem Anforderungsprofil (körperlich leichte, gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten, ohne häufige Verrichtung über Kopf mit elevierten Armen und reklinierter Halswirbelsäule, ohne monotone, stundenandauernde Zwangshaltung in sitzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der oder stehender Position, nicht mit feucht-kalter Witterungsexposition und nicht auf vibrierenden Maschinen) entsprechen würde bzw. nicht zumutbare Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten (beispielsweise schwere Putzarbeiten) entfallen könnten, ist auch von einer massgeblichen Arbeitsfähigkeit im bisherigen Erwerbsbereich auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen. Angesichts der möglichen Vielfalt in der Ausgestaltung insbesondere ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Betreuungshilfe auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt scheint die voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit in diesem Erwerbsbereich fraglich, kann indes eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls offe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelassen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen bleibt die Statusfrage. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10. Mai 2016 (Urk. 7/75)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Kenntnis der Diagnosen und Beschwerden der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (chronifizierte zervikospondylogene/thorakovertebrale Schmerzsyndrome, regrediente Impingementsymptomatik der rechten Schulter, rezidivierende kurze depressive Episoden [ICD-10 F38.1], anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me Schmerzstörung [ICD-10 F45.4] sowie weitere Diagnosen ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen. Der Bericht enthält eine eingeh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ende Abklärung der Wohnverhältnisse sowie der im Haushalt der Beschwerdeführerin anfallenden Tätigkeiten. In Übereinstimmung mit der diesbezüglichen Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungspraxis wurden darin die im Haushalt anfallenden Tätigkeiten in sieben Aufgabenbereiche aufgeteilt (Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führung, Ernährung, Wohnungspflege, Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kauf, Wäsche und Kleiderpflege, Betreuung von Kindern oder anderen Fami</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörigen, Verschiedenes). Die sieben Aufgabenbereiche wurden nach deren prozentualen Gewichtung im Vergleich zu sämtlichen anfallenden Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten bewertet. Die Abklärungsperson ermittelte sodann für jeden der sechs Bereiche die konkrete Behinderung, woraus ges</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amthaft eine Einschränkung von 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % resultierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Haushaltsführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Ernährung, Einkauf und weitere Besorgungen sowie Betreuung von Kindern oder anderen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen angenommen wurden. Die Abklärungsperson berücksichtigte dabei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Angaben der Beschwerdeführerin und begründete ihre Einschätzung aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führlich, pla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bel und nachvollziehbar. Der Abklärungsbericht ist entsprechend voll beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftig (vgl. E. 1.6). Hinsichtlich der Einschränkung im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich sind sich die Parteien einig und es besteht kein Anlass zu einer weiteren Prüfung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obwohl die Beschwerdeführerin in der Schweiz nie in einem höheren Pensum als 4 bis 6 Stunden pro Woche erwerbstätig gewesen war (vgl. auch Urk. 7/14), ging die Abklärungsperson aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin, dem Alter der Kinder, der beruflichen Möglichkeiten, der finanziellen Verhältnisse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie des Umstandes, dass die Beschwerdeführerin dem Sozialamt Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen im Umfang von 80 % vorlegen müsste, davon aus, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin bei guter Gesundheit eine ausserhäusliche Erwerbstätigkeit im Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum von 80 % aufnehmen würde (Urk. 7/75/3-4). Diese Annahme erweist sich ebenfalls als schlüssig begründet und stimmt mit den Angaben der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin anlässlich der Abklärung vor Ort überein.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin bringt beschwerdeweise vor, sie würde im Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall ein Pensum von mehr als 80 % ausüben. Dies begründet sie damit, dass das Alter ihrer Kinder keine Tagesbetreuung mehr erfordere und ein höheres Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sum auch aus finanziellen Gründen notwendig wäre. Den Akten sind vorliegend allerdings keine Gründe oder Indizien dahingehend zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin ein Vollpensum ausgeübt hätte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wohl sind mittlerweile Betreuungspflichten weggefallen, die Beschwerdeführerin lebt jedoch nach wie vor mit drei ihrer vier Kinder, welche sich in Ausbildung befinden, zusammen, hat demnach einen Vierpersonenhaushalt zu bewältigen, und könnte ihren eige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Angaben zufolge mit einem 80%-Pensum den Lebensunterhalt zusammen mit den Lehrlingslöhnen decken. Allein aufgrund bescheidener finanzieller Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnisse (Sozialhilfeabhängigkeit) darf ohnehin nicht auf eine volle Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit geschlossen werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_286/2013 vom 28. August 2013 E. 4.4). Ebenso spricht die fehlende berufliche Erfahrung und Qualifikation gegen eine im Gesundheitsfall effektiv ausgeübte, vollzeitliche Erwerbstätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist mit dem im Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ohne Gesundheitsschaden heute</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollzeitlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum nachgehen würde. Die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Teilzeiterwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätige mit Betätigung im Aufgabenbereich eines Vierpersonenhaushaltes (20 %) erfolgte demnach zu Recht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin bemass sowohl das Valideneinkommen wie das Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen anhand der Tabellenlöhne gemäss den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Urk. 7/84). Dies ist nicht zu beanstanden, insbesondere auch nicht hinsichtlich des Valideneinkommens, welches von der Beschwerdeführerin pauschal als zu tief angesetzt moniert wird (Urk. 1 S. 7 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Arbeitsverhältnisse in Privathaushalten entsprachen Kleinstpensen im Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lohn. Diese Arbeitsstellen boten sich nicht zu einem Pensum von 70 % oder mehr an und es ist nicht ausgewiesen, dass die Arbeitsverhältnisse auf ein 80%-Pensum hätten aufgestockt werden können. Der dabei erzielte Lohn kann daher auch nicht ohne weiteres auf ein Pensum von 80 % oder mehr umgerechnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin bei erfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicher Arbeitssuche eine Hilfstätigkeit (allenfalls auch im Haushalt) zum Pen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sum von 80 % angenommen hätte. Ein höheres Valideneinkommen ist ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichts der in der Schweiz verwertbaren beruflichen Erfahrung nicht ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Valideneinkommens berücksichtigte die Beschwerdegegnerin einen Abzug von 10 %, was angesichts der bereits in einer Leistungseinbusse von 25 % berücksichtigten Arbeitsunfähigkeit nicht angezeigt, jedoch ohne Belang für das Ergebnis ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anzumerken ist, dass die gemischte Invaliditätsbemessungsmethode nicht per se konventionswidrig ist, sondern nur dann, wenn die revisionsweise Herabsetzung oder Aufhebung einer Invalidenrente infolge Statuswechsel allein aus familiären Gründen (wie die Geburt von Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) in Frage steht. Namentlich hat das Bundesgericht diese Methode der Invaliditätsbemessung weiterhin für anwendbar erklärt in Fällen der erstmaligen Zusprechung einer Rente an eine während des massgebenden Beurteilungszeitraums als teilerwerbstätig (mit Aufgabenbereich) zu qualifizie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rende versicherte Person (vgl. Urteil 9C_90/2017 vom 4. Juli 2017, E. 4 mit wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Invaliditätsbemessung der Beschwerdegegnerin ergab einen nicht renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründenden Invaliditätsgrad von 21 %, was im Ergebnis nicht Anlass zur Kor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tur gibt. Demzufolge wurde der Anspruch auf Invalidenrente zu Recht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neint.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich – in Form einer Verfügung beziehungsweise eines Einspracheentscheids – Stellung genommen hat. Insoweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmt die Verfügung beziehungsweise der Einspracheentscheid den beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein Einspracheentscheid ergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildete lediglich der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente. Soweit beschwerdeweise auch die Zusprache von beruflichen Massnahmen beantragt wird, ist mangels eines An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgegenstands auf die Beschwerde nicht einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu einer allfälligen Verletzung des Anspruchs auf Eingliederung vor Rente, bleibt anzumerken, dass die IV-Stelle zu Recht erkannt hat, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin auch ohne Eingliederungsmassnahmen genügend Tätigkeiten offen stehen, um ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Die sprachlichen Barrieren sind nicht gesundheitlich bedingt und somit für den Anspruch auf berufliche Massnahmen nicht massgebend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung, mit welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch auf eine Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verneint wurde, nicht zu beanstanden. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de ist daher abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, soweit darauf einzutreten ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschwerde vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 10. Oktober 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersuchte die Beschwerdeführerin um Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">währung der unentgeltlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtspflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Vorliegend sind die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen zur Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gemäss § 16 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er) erfüllt (vgl. Urk. 3). Antragsgemäss ist der Beschwerdeführerin deshalb die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Prozessführung zu bewilligen und Advokatin Karin Wüthrich, Procap, Olten, als unentgeltliche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren zu bestellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tzusetzen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuerlegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, zufolge Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Advokatin Karin Wüthrich machte mit ihrer Honorarnote vom 14. Dezember 2016 einen Aufwand von 9,45 Stunden à Fr. 170.-- sowie Barauslagen von insgesamt Fr. 479.10 geltend (Urk. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arbeitsaufwand erscheint der Bedeutung und der Schwierigkeit der Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sache angemessen (9,45 Stunden à Fr. 170.--).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fotokopien werden mit Fr. 0.50 pro Kopie entschädigt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. den Leitfaden Amtliche Mandate der Oberstaats</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft des Kantons Zürich vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016, S. 57 ff.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unklar ist vorliegend, weshalb die Rechtsvertreterin 462 Kopien angefertigt haben soll. Vor dem Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergrund, dass die Beschwerdeschrift lediglich 9 Seiten umfasst, ist keine Notwendigkeit ersichtlich, zumal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die gesamten Verwaltungsakten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits zur Verfügung gestellt worden waren [Urk. 7/90]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Rechtsvertreterin erläutert auch nicht, wie dieser hohe Kopierbedarf ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">standen sein soll. Angemessen erscheinen unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung des Umfangs der Rechtsschriften sowie der Schreiben an die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin maximal 50 Kopien, womit Auslagen in der Höhe von ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt rund Fr. 42.10 (Porto für die Briefe und Eingaben, Telefonate sowie Foto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kopien) zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen sind. Der unentgeltlichen Rechtsvertreterin ist daher eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 1‘780.50 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wird auf § 16 Abs. 4 GSVGer hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen, wonach sie zur Nachzahlung der ihr erlassenen Gerichtskosten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und der Entschädigung an die unentgeltliche Rechtsvertretung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 10. Oktober 2016 wird der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Prozessführung gewährt und es wird ihr in der Person von Advokatin Karin Wüthrich, Procap, Olten, eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">unentgeltliche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rechtsvertreterin bestellt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt sodann:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, Advokatin Karin Wüthrich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1‘780.50</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Procap Schweiz</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p></div> </div></body></html>