<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2015.00258</span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiberin Lanzicher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Kernstrasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 10, Postfach 8615, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1956 geborene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist seit dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 1973 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ als Flugzeugingenieur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Folgen von Unfällen versichert. Mit Schadenmeldung UVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. Oktober 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liess er der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mitteilen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass er sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 einen Riss der Schultern beidseitig zugezogen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, als er durch die Zugangsöffnung eines Flugzeuges nach unten gefallen und mit beiden Ellbogen in der Öffnung hängen geblieben sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/1). Der am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 konsultierte erstbehandelnde Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Innere Medizin FMH, stellte die Diagnose einer Sehnenruptur beider Schultern (Bericht vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2015 verneinte die Suva ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014, da kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis und den gemeldeten Beschwerden an beiden Schultern bestehe (Urk. 12/51). Die vom Versicherten gegen diesen Entscheid erhobene Einsprache vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2015 (Urk. 12/54</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/1-7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) wies die Suva am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beantragte, der Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 sei aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und das Verfahren se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese ein unabhängiges medizinisches Gutachten einhole, welches sich zur Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kausalität seiner Schulterbeschwerden äussere sowie zu seiner unfallbeding</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Gesundheitseinschränkung und Arbeitsunfähigkeit. Die Vorinstanz sei anzuweisen, die Gutachter zu fragen, ob sich durch den Unfall allenfalls ein vorbestehender Gesundheitsschaden richtungsgebend verschlimmert habe. Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7) reichte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer einen Bericht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Facharzt Allgemeine Innere Medizin, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8). Am 1. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 (Urk. 11) beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. April 2016 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) reichte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Vorbescheid vom 22. März 2016 (Urk. 15) und am 12. Juli 2016 (Urk. 16) die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der IV-Stelle des Kantons Zürich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 4. Juli 2016 (Urk. 17) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusprache einer halben Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach. Dies wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) in Kraft getre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">rung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss mit dem im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">119 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Da es sich hiebei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entsprechende Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Errei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achters oder der Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, ist eine versicherungsexterne medizinische Begutachtung im Verfahren nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">44 des Bundesgesetzes über den All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder ein Gerichtsgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten anzuordnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Einspracheentscheid (Urk. 2) damit, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den gemeldeten Schulterbeschwerden beidseits und dem Unfall vom 24. April 2014 weder vom Unfallmechanismus noch von den Umständen des Falles her (vorbeste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende massive Muskelatrophie, fehlende Arbeitsunfähigkeit, keine sofortige unfallmedizinische Behandlung) mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben sei. Eine bloss mögliche Kausalität genüge für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeantwort (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11) hielt sie ergänzend fest, die von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihr eingeholten internen ärztlichen Beurteilungen würden sämtliche Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzungen an einen beweiskräftigen Arztbericht erfüllen. Es erfolge eine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führliche Auseinandersetzung mit den Berichten der behandelnden Ärzte. Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nach dem Sturz weiter habe arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten können und die erste ärztliche Behandlung erst vier Wochen nach dem Unfall erfolgt sei, spreche gegen eine richtunggebende Verschlimmerung (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die internen Ärzte der Beschwerdegegnerin hätten sich auf eine falsche Dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung des Unfallverlaufs gestützt, was den Beweiswert ihrer Berichte massiv schmälere (S. 4 f.). Der Beschwerdeführer sei aufgrund der Medikation bezüglich der Hirnhautentzündung nach einem Zeckenbiss wohl nicht so sehr schmerzempfindlich gewesen. Dies erkläre insbesondere, wieso die Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiden erst einige Monate nach dem Ereignis als Unfallfolgen wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen worden seien (S. 7). Zwar treffe zu, dass die Schultern des Beschwerdeführers bereits vorher degenerative Veränderungen gezeigt hätten. In den letzten Jahren sei er allerdings beschwerdefrei gewesen. Die behandelnden Ärzte würden die Schulterverletzungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als unfallkausal beurteilen (S. 8). Selbst wenn vorbeste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Gesundheitsschäden vorhanden seien, könnten sich diese durch den Unfall richtunggebend verschlimmern. Auch dies führe zu einer Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht der Beschwerdegegnerin (S. 9). Es lägen sich diametral widerspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chende Berichte von Fachärzten - zwei Versicherungsärzten und fünf behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzten - in den Akten. Bei einer solchen Ausgangslage müsse zwingend ein unabhängiges medizinisches Gutachten eingeholt werden (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorbestehende) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sonographieprotokoll vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Beurteilung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/38): Subakute bis chronische Bursitis subacro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mialis rechts. Mässiggradige degenerative Veränderungen der Supra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehne ohne relevante Rupturierung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Unfall vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 diagnostizierte der am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 konsultierte erstbehandelnde Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Arztzeugnis UVG vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2014 Sehnenrupturen beider Schultern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Sonographieprotokoll vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung fest (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/23): Partialrupturen, vor allem anterolateral perforierend recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und links im Bereiche der Supraspinatussehne. Ausgeprägte beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende Bursitis subacromialis beidseits mit synovitischer Hyperaktivität. AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gelenksarthrose beidseits.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der MR-Arthrographie der rechten Schulter vom 18. September 2014 (Urk. 12/18) ist folgende Beurteilung zu entnehmen: Ausgedehnte Rissbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung der Supraspinatussehne und der angrenzenden Infraspinatussehne mit fortgeschrittener Atrophie des Musculus supraspinatus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die MR-Arthrographie der linken Schulter vom 29. September 2014 (Urk. 12/19) führte zu folgender Beurteilung: Mässige AC-Gelenksarthrose und Typ II Akromion. Um 2 cm messende komplette Ruptur der Supraspi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">natussehne anterior ab Ansatz. Leichte Atrophie des Supraspinatusmuskels.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">PD Dr. med. B.___, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, stellte am 24. September 2014 folgende Diagnosen (Urk. 12/7):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Massive, irreparable Rotatorenmanschettenruptur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Rotatorenmanschettenruptur links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Zeckenbiss mit Borreliose und Enzephalitis 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu hielt er fest, dass der Beschwerdeführer seit sechs Jahren ohne Unfall gewesen sei. Die Schulterschmerzen rechts seien damals mit einer Cortison-Injektion behandelt worden, worauf der Beschwerdeführer bis in diesen Frühling beschwerdefrei gewesen sei. Dann hätten schlagartig im Bereiche beider Schultern die Schmerzen begonnen. Er könne die Arme zwar noch heben, habe aber starke Schmerzen im Schulter-Oberarmbereich. Im Moment arbeite er voll (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kreisärztin Dr. med. C.___, Fachärztin für Chirurgie FMH, führte in ihrem Bericht vom 8. April 2015 (Urk. 12/49) aus, der angegebene Unfallme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chanismus sei nicht geeignet, eine Verletzung der Supraspinatussehne her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beizuführen, denn die Sehne werde bei dem geschilderten Hergang entlastet und nicht belastet. Entsprechend der bildgebenden Diagnostik liege bereits eine ausgeprägte fortgeschrittene Muskelatrophie des Supraspinatus vor, rechts ausgeprägter als links. Rechts entsprechend der bildgebenden Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostik Goutallier 4, wobei man aus pathophysiologischer Sicht davon ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen könne, dass die Supraspinatussehnenruptur rechts wesentlich länger zurückliege als 4.5 Monate. Die Muskelqualität der linken Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehne sei leicht bis mässig atrophiert entsprechend einem Goutallier 2, was sich ebenfalls in dieser kurzen Zeit von 4.5 Monaten nicht in diesem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mass entwickeln könne. Gegen eine akute Verletzung spreche der späte Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besuch drei Monate später bei Dr. D.___. Gegen eine frische Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manschettenverletzung spreche auch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer habe weiterarbeiten können. Die Rupturen der Supraspinatussehnen seien überwiegend degenerativer Natur, vor allem da sonographisch belegt bereits 2008 mässige degenerative Veränderungen der Supraspinatussehne vorgele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hätten (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, FMH Allgemeine Medizin, hielt in seinem Bericht vom 24. April 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/54/20 f.) fest, dass durch den Sturz durch das Loch die Arme des Beschwerdeführers nach oben gedrückt worden seien und dabei die Supraspinatussehne gegen das Acromion gedrückt worden sei. Dadurch könne eine vorgeschädigte Sehne durchaus weiter verletzt werden. Es treffe zu, dass die Schultern bereits vorher degenerative Veränderungen gezeigt hätten. Der Beschwerdeführer sei allerdings in den letzten Jahren diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich völlig beschwerdefrei gewesen. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit habe der Unfall dazu geführt, dass die Verletzung stärker zugenommen habe. Der späte Arztbesuch spreche nicht gegen eine akute Verletzung und auch mit einer frischen Rotatorenmanschettenruptur könne der Beschwerdeführer arbeiten. Er leide schon seit so langer Zeit unter starken Schmerzen und müsse entsprechend auch Medikation einnehmen, so dass dies für ihn nichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besonderes sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ führte in seinem Bericht vom 28. April 2015 (Urk. 12/54/14 f.) aus, dass die Unfallmechanik sehr wohl die festgestellte Läsion der Rotatoren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">manschette verursachen könne. Die Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer erst ungefähr drei Monate nach dem Unfallereignis in Behandlung begeben habe, spreche grundsätzlich nicht gegen eine Unfallkausalität. Er halte es für möglich, dass die festgestellten Schulterverletzungen auf den Unfall zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen seien. Eine Aktivierung der vorbestehenden Läsion halte er sogar für überwiegend wahrscheinlich. Der Beschwerdeführer sei zwar offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich bereits früher wegen Schulterbeschwerden in Behandlung gewesen, in den sechs Jahren vor dem Unfall sei jedoch keine entsprechende Behandlung erfolgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die Abteilung Versicherungsmedizin erstattete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Chirurgie FMH, am 29. Oktober 2015 folgenden Bericht (Urk. 12/60): Die Ruptur einer Sehne sei grundsätzlich nur auf übermässigen Zug hin möglich. Druck, Scherung, Biegung und Stauchung könnten eine Sehne nicht zum Zerreissen bringen. So wie der Beschwerdeführer den Hergang beschrieben habe, sei er beim Fall nach unten mit beiden Oberarmen auf dem Boden auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gekommen, hierbei erfolge eine axiale Krafteinwirkung über den Oberarm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">knochen ins Schultergelenk, durch welche der Oberarmkopf gegen das Schulterdach gestossen werde. Bei dieser Krafteinwirkung werde keine der Sehnen der Rotatorenmanschette unter Zug gesetzt. Dieser Mechanismus sei somit völlig ungeeignet, eine Sehne der Rotatorenmanschette zu zerreissen. Gehe man davon aus, dass unmittelbar nach dem Aufprall die Oberarme im Schultergelenk abduziert worden seien, so führe dies gleichfalls nicht zur Zugbelastung der Supra- oder Infraspinatussehne. Dr. A.___ habe auf eine Schonhaltung infolge früherer Schulterbeschwerden hingewiesen. Dies stehe im klaren Widerspruch zum Vorbringen, der Beschwerdeführer sei vor dem Sturz durch die Luke völlig beschwerdefrei gewesen. Es treffe zu, dass der Oberarmkopf gegen das Schulterdach gedrückt worden sei; dazwischen ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufe normalerweise die Supraspinatussehne. Bei grösserer Gewalteinwirkung dieser Art könne die Supraspinatussehne jedoch nicht zerrissen werden, eher würden der Humeruskopf oder das Acromion frakturieren (S. 3). Die Magnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">resonanztomogramme des rechten Schultergelenks würden eine hochgradige Atrophie des Musculus Supraspinatus zeigen, wobei der Muskel zum Teil bereits fettig degeneriert sei, mindestens einem Stadium Goutallier 2 ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechend. Die Sehne des Musculus supraspinatus sei auf ganzer Breite zerrissen und die Enden hätten sich bereits deutlich voneinander entfernt. Bis eine Veränderung dieses Ausmass annehme, dauere es durchschnittlich zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einhalb Jahre. Auch der Befund auf der linken Seite sei mit Sicherheit wesentlich älter als fünf Monate. Massgeblich gegen eine Verschlimmerung der erheblichen degenerativen Veränderungen spreche die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nach dem Sturz durch die Luke habe weiterarbeiten können und die erste ärztliche Behandlung erst vier Wochen nach dem Unfallereignis stattgefunden habe. Die Schilderung bei der ersten Konsulta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion müsse zudem wohl mehr beiläufig gewesen sein, da ansonsten nicht erklärt werden könne, weshalb Dr. Z.___ eher eine Gicht als eine Verletzung als Ursache der Beschwerden angesehen habe und die zielführenden Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen erst nach einem frustranen Therapieversuch in die Wege geleitet worden seien (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder am rechten noch am linken Schultergelenk sei der Schaden ursächlich auf das Ereignis vom 24. April 2014 zurückzuführen. Eine tatsächliche bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebend objektivierte und kausal dem Unfallereignis zuordenbare strukturelle Läsion sei an den Schultergelenken nicht ausgewiesen. Eine richtunggebende Verschlimmerung könne somit ausgeschlossen werden (S. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seiner Stellungnahme vom 8. Dezember 2015 (Urk. 8) führte Dr. A.___ aus, dass beim Fall in eine Vertiefung der reflexartige Versuch sich abzustützen naheliegend sei. Durch das Körpergewicht, welches sich nach unten der Schwerkraft folgend beschleunigend auswirke, und den anzunehmenden plötzlichen Aufprall auf die Hände oder Arme komme es zu einem Stoss des Armes nach oben, was den Oberarmkopf in die subacromiale Überdachung und damit auch an den Rand des Acromions drücken lasse. Dadurch entstehe für die Supraspinatussehne ein Quetschtrauma, welches sehr wohl eine Rotatorenmanschettenläsion verursachen oder zumindest eine vorbestehende Schädigung verstärken könne. Die distraktorische Komponente komme dann hingegen durch Zugwirkung zustande, wenn der Arm allenfalls gezerrt werde. Auch das könne durch den Aufprall erfolgen, wenn der aufprallende Arm nach oben und hinten gerissen werde, weil dann durch die Rotations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegung des Humeruskopfes der Ansatz der Supraspinatussehne nach vorne und je nach Drehungszustand auch nach lateral gerissen werde (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insbesondere wenn schon vorbestehende Sehnenschädigungen vorlägen, benö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tige es nicht selten viel weniger Energie, um einen vollständigen Riss der Sehne herbeizuführen. Es erscheine fragwürdig, vorliegend eine Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">relevanz kategorisch auszuschliessen. Genauso bestreitbar sei die Behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung, dass die bestehende hochgradige Atrophie und zum Teil bereits fettig degenerierte Supraspinatussehne beziehungsweise -muskulatur erst nach circa 2.5 Jahren erreicht werden könne und die Ruptur deshalb schon einige Jahre vor dem Unfall geschehen sein müsse. Fettige Degenerationen würden sehr häufig mit zunehmendem Alter entstehen und müssten überhaupt nicht zwingend mit einer Ruptur-Konsequenz verbunden sein. Umgekehrt lägen mit zunehmendem Alter bei vielen Menschen völlig asymptomatische und klinisch bestens kompensierte Rupturen vor (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er beurteile eine durch den Unfall erlittene richtunggebende Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung des subjektiven und klinischen Zustands als zumindest möglich wenn nicht sogar überwiegend wahrscheinlich. Der scharfe Rand der rupturierten linken Supraspinatussehne, der senkrecht zur Sehnenrichtung verlaufe (MRI Abbildung 2 im Bericht von Dr. E.___; Urk. 12/60 S. 4), spreche gegen eine lang dauernde Vorschädigung, da sonst die Sehne ausgedünnt sein müsste. Alte Rupturen seien zudem in der Regel nicht derart scharfrandig (S. 3). Im Laufe seiner langjährigen Berufstätigkeit sei er immer wieder erstaunt gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen, wie degenerativ entstandene komplette Rupturen der Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehne beziehungsweise der gesamten Rotatorenmanschette auch von Perso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen mit erheblicher körperlicher Belastung völlig beschwerdefrei erlebt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien (S. 4).</span></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrem Einspracheentscheid vom 6. November 2015 auf die Berichte von Kreisärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsarzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 3.7 und E. 3.10 hievor). Der Beschwerdeführer monierte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ und Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien von einem falschen Unfallhergang ausgegangen. So sei er nach seinem Fehltritt nicht in der Luke hängen geblieben, sondern zunächst auf eine unter der Luke stehende Leiter und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anschliessend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf den Boden, der sich einige Meter unter der Luke befunden habe, gefallen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dazu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer erstmals in seiner Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deschrift einen Sturz auf den Boden erwähnte. Weder in der Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 6. Oktober 2014 (Urk. 12/1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er Einsprache (Urk. 12/54/1-7) war von einem solchen die Rede. Auch die behandelnden Ärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichteten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keinen solchen Unfallhergang und gegenüber dem Aussendienstmitarbeiter der Beschwerdegegnerin wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfallverlauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ebenfalls nicht so geschildert (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort (Urk. 11 S. 3) hat der Beschwerdeführer indes auch im vorliegenden Prozess nicht behauptet, bei seinem Fall zu Boden auf die Schultern gestürzt zu sein. M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Blick auf die nachfolgenden Ausführungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">braucht der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hergang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht abschliesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd rekonstruiert zu werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ und Dr. E.___ führten in ihren Berichten aus, der angegebene Unfallmechanismus sei nicht geeignet, eine Verletzung der Supraspinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sehne herbeizuführen, denn die Sehne werde bei dem geschilderten Hergang entlastet und nicht belastet. Aufgrund der bildgebenden Diagnostik sei zudem davon auszugehen, dass die Supraspinatussehnen wesentlich vor dem Unfall vom 24. April 2014 rupturiert worden seien. Gegen eine akute Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung spreche auch der späte Arztbesuch sowie die Tatsache, dass der Beschwerdeführer nach dem Unfall habe weiterarbeiten können. Nachdem eine kausal dem Unfallereignis zuordenbare strukturelle Läsion nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen sei, könne eine richtunggebende Verschlimmerung des Vorzustandes ausgeschlossen werden. Dr. E.___ setzte sich zudem mit den Berichten von Dr. D.___ und Dr. A.___ (E. 3.8 und E. 3.9 hievor) auseinander.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Laufe des Beschwerdeverfahrens nahm Dr. A.___ zum Bericht von Dr. E.___ Stellung (E. 3.11 hievor). Wie bereits in seiner Stellungnahme vom 28. April 2015 (E. 3.9 hievor) führte er aus, dass der Unfall sehr wohl eine Rotatorenmanschettenläsion verursachen oder zumindest eine vorbestehende Schädigung verstärken könne. Insbesondere wenn schon vorbestehende Sehnenschädigungen vorlägen, benötige es nicht selten viel weniger Energie, um einen vollständigen Riss der Sehne herbeizuführen. Aus der Bildgebung könne nicht geschlossen werden, dass die Supraspinatussehnenrupturen bereits einige Jahre vor dem Unfall erfolgt sein müssten. Eine durch den Unfall erlittene richtunggebende Verschlechterung sei zumindest möglich wenn nicht sogar überwiegend wahrscheinlich. Dr. A.___ wies darauf hin, dass komplette Rupturen der Supraspinatussehne oder der Rotatorenman</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schette auch von Personen mit erheblicher körperlicher Belastung völlig beschwerdefrei erlebt werden könnten. Damit bestätigte er implizit seine zuvor getätigte Aussage, wonach die Tatsache, dass sich der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer erst ungefähr drei Monate nach dem Unfallereignis in Behandlung gegeben habe, nicht gegen eine Unfallkausalität spreche.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beschwerdeantwort vom 1. Februar 2016 (Urk. 11) nahm die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zu diesen Einwendungen keine Stellung, sondern ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies erneut auf den Bericht von Dr. E.___.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Berichten ist vorab festzuhalten, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Beschwerdeführer vor dem Unfall nie über Beschwerden in der linken Schulter geklagt hatte. Die 2008 sonographisch belegte mässige degenerative Veränderung der Supra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spinatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehne betraf lediglich die rechte Schulter (vgl. E. 3.1 hievor). Aus dem Sonographieprotokoll vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2008 kann damit nicht geschlossen werden, dass die Ruptur der linken Supraspinatussehne über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend degenerativer Natur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kann aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Umstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer die letzten sechs Jahre bezüglich seiner Schultern beschwerdefrei gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auch nicht auf die Unfallkausalität der Schulter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden geschlossen werden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Argumentation nach der Formel „post hoc ergo propter hoc“, nach deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung schon dann als durch den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist, vermag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Beweis natürlicher Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge nicht zu genügen (BGE 119 V 335 E. 2b/bb, Urteil des Bundesgerichts 8C_332/2013 vom 25. Juli 2013 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter ist festzuhalten, dass sich aus den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Akten ein uneinheitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches Bild hinsichtlich der Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, inwieweit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schulterbeschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfall vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Fachärzte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einerseits sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">insbesondere Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> andererseits kommen diesbezüglich zu voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen divergierenden Ergebnissen; zwischen den beiden Seiten ist ein eigentlicher Expertenstreit entstanden, der nicht gestützt auf juristische Überlegungen zu entscheiden, sondern in erster Linie medizinisch zu klären ist. In beweisrechtlicher Hinsicht halten sich ihre Berichte die Waage; es kann durch das erkennende Gericht nicht entschieden werden, welche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung überwiegend wahrscheinlich die richtige ist. Dafür sind offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich spezifische fachärztliche Kenntnisse notwendig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits im Einspracheverfahren bestehenden Ausgangslage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (kontrastierende fachärztliche Beurteilungen) hätte sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin nicht mit einer verwaltungsinternen Aktenbeurteilung begnügen dürfen; vielmehr wäre die Einholung einer verwaltungsunabhängigen Exper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tise notwendig gewesen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat denn auch bereits im Einspracheverfahren eine solche beantragt (Urk. 12/54/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er angefochtene Einspracheentscheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. November 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen, damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein versicherungsunabhängiges Gutachten betreffend die Unfallkausalität der geklagten Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie die durch den Unfall ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte Gesundheitseinschränkung und Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veranlasse und hernach über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor Anordnung eines Gutachtens kommt der versicherten Person der Anspruch zu, sich zu den Gutachterfragen zu äussern (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.9). Im Rahmen des Begutachtungsverfahrens wird der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folglich die Möglichkeit haben, dem Experten die in seiner Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deschrift aufgeführten (Urk. 1 S. 13 f.) sowie allfällige weitere Fragen zu unterbreiten. Eine entsprechende explizite Anweisung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - wie vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragt - dem Gutachter unter anderem die aufgeführten Fragen zu stellen, ist damit nicht erforderlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer steht ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu, welche vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festgesetzt wird (§ 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Entsprechend ist ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prozessentschädigung von Fr. 2‘200.-- (inkl. Bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auslagen und MWSt)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszurichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Ein</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">sprache</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entscheid vom 6. November 2015 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Leistungsanspruch</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> de</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">s</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2‘200.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Dr. </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pierre Heusser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubLanzicher</p><p></p></div> </div></body></html>