<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01061</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Ersatzrichterin Romero-Käser</p><p>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Oktober 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1970, ist seit 2008 bei der Z.___ als Hörgeräte-Facharbeiterin tätig (Urk. 5/22 S. 1 Ziff. 2.1, S. 2 Ziff. 2.8). Mit Verweis auf Arztberichte meldete sie sich am 7. Januar 2014 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 5/2, Urk. 5/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und gewährte der Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form von Kostengutsprachen für einen ergonomischen Stuhl (Urk. 5/32) und eines Case Managements (Urk. 5/38). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 5/61-63, Urk. 5/67) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 17. September 2015 (Urk. 69 = Urk. 2) einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 11. Oktober 2015 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. September 2015 (Urk. 2) und beantragte eine neue Einschätzung der Situation (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 17. November 2015 (Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde der Beschwerdeführerin am 30. November 2015 zur Kenntnis gebracht (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) gestützt auf die medizinischen Abklärungen davon aus, dass die Beschwerdeführerin nach Ablauf des einjährigen Wartejahres im Juli 2014 in der bisherigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 60 % und ab August 2014 zu 40 % arbeitsunfähig gewesen sei. Die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Tätigkeit sei wegen ihrer gesundheitlichen Einschränkung nicht optimal. In einer angepassten Tätigkeit sei sie spätestens ab August 2014 zu mindestens 90 % arbeitsfähig. Gestützt darauf ermittelte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 18 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin sinngemäss die Auffassung, mit einem Pensum von 60 % in der bisherigen Tätigkeit optimal eingegliedert zu sein. Aufgrund ihrer Einschränkung in der Erwerbsfähigkeit von 40 % seit nunmehr länger als einem Jahr habe sie einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. cand. A.___, Unterassistenzarzt, berichtete im Austritts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt der B.___ vom 10. Oktober 2013 (Urk. 5/14, Urk. 5/15) über die Hospitalisierung der Versicherten vom 16. September bis 14. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013 und nannte folgende Diagnosen (Urk. 5/14):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches cerviko-lumbo-spondylogenes Schmerzsyndrom linksbetont (Erstdiagnose - ED - 2006)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI der Halswirbelsäule am 2. Dezember 2011: links medio-laterale Dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kushernie C5/6 mit Tangierung des Myelons ohne Myelopathie, leichte Protrusion C3/4 und winzige Hernie C2/3 median</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Carpaltunnel-Syndrom links (neu diagnostiziert)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei zu 70 % arbeitsunfähig. Innert drei Wochen sei eine Reduktion auf eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % möglich. Danach gelte die vom Hausarzt diagnostizierte Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie, führte in seinem Bericht vom 2. Juni 2014 (Urk. 5/35) aus, dass er die Beschwerdeführerin seit 19. November 2013 behandle (S. 1 Ziff. 1) und nannte folgende Diagnose (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasciales Schmerzsyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nach Thoraxkontusion 27. Mai 2006; Generalisationstendenz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panvertebralsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">zervikospondylogenes Syndrom links </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Röntgen: Retrolisthesis C4/5 und C5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">thorakospondylogenes Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Wirbelsäulenfehlform (Skoliose): Wirbelsäulenfehlhaltung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">lumbospondylogenes Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Röntgen: Scheuermannresiduen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Periarthropathia genu linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Konzentration der Beschwerdeführerin sei schmerzbedingt beeinträchtigt. Es sei notwendig, dass häufige Positionswechsel stattfänden, da sie für längeres Arbeiten in derselben Position (sitzend, stehend) beeinträchtigt sei (S. 2 Ziff. 7.1). Der Beschwerdeführerin sei die bisherige Tätigkeit mit einem Pensum von aktuell 40 % zumutbar (S. 3 Ziff. 7.3). In behinderungsangepasster Tätigkeit seien ihr wechselbelastende Tätigkeiten mit der Möglichkeit zum Positions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsel zumutbar (S.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ nannte in seinem Bericht vom 26. November 2014 (Urk. 5/59) diesel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben Diagnosen wie mit Bericht vom 2. Juni 2014 und diagnostizierte ergänzend einen colon irritabile (S. 1 Mitte). Die Beschwerdeführerin habe die Arbeitsfähigkeit auf 50 % ab September 2014 steigern können (S. 2 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anästhesiologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, führte in ihrem Bericht vom 7. März 2015 (Urk. 5/50/1-5) aus, dass sie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit 5. August 2014 behandle (S. 1 Ziff. 1.2) und nannte folgende Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Thoraxkontusion 2006 bei Velounfall</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit degenerativen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">run</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen Lendenwirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cervico-spondylogenes Schmerzsyndrom mit degenerativen Veränderun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasziales Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit seit Beginn der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung und bis auf weiteres zu 40 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht noch bis zu einem Pensum von 60 % zumutbar. Sie könne aufgrund deutlich zunehmender Schmerzen in der Hals</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbelsäule maximal 5-6 Stunden die hochkonzentrierte Arbeit am Mikroskop ausüben (S. 2-3 Ziff. 1.7). In einer behinderungsangepassten Tätigkeit seien rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeiten 5-6 Stunden zumutbar (S. 5 oben).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ideal würde sein, die Arbeit beim bisherigen Arbeitgeber 60 % zu erhalten, da der Beschwerdeführerin die Arbeit viel Spass mache (S. 5 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Feststellungsblatt vom 10. Juni 2015 (Urk. 5/60) nannte Dr. med. E.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 8. Juni 2015 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (S. 4 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">myofasciales Schmerzsyndrom mit nach Thoraxkontusion Mai 2006 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tretender Generalisationstendenz </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panvertebralsyndrom (HWS-BWS-LWS) bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Röntgen HWS: Retrolisthese C4/5 und C5/6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">MRI der HWS von Februar 2015:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">erosive Osteochondrose C5/6 mit Spondylose ventral und begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">nend dorsal, leichtgradiger Instabilität mit Retrolisthese und leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ter Diskusprotrusion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Wirbelsäulenfehlform/-fehlhaltung der BWS</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Röntgen: LWS: Scheuermannsresiduen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">MRI der LWS von Januar 2015:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">leichtgradige degenerative Veränderungen L4/5 mit geringer Spinal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">kanalstenose und bilateraler Rezessusstenose, ebenso leichte degenerative Veränderungen L3/4 und L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Periarthropathia genu linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">colon irritabile</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der aktenkundigen Arbeitsunfähigkeitsangaben sei folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsunfähigkeitsverlauf für die bisherige beziehungsweise derzeit ausgeübte Tätigkeit anzunehmen (S. 5 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % von Juli bis 8. September 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 9. September bis 21. Oktober 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">50 % vom 22. bis 23. Oktober 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">100 % vom 24. Oktober bis 18. November 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">60 % vom 19. November 2013 bis 4. August 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">40 % ab 5. August 2014 bis auf weiteres</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der ausgeübten Tätigkeit handle es sich laut Angaben im Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen um eine körperlich leichte, überwiegend sitzende und manchmal stehende Tätigkeit, welche hohe Konzentration und Sorgfalt sowie Durchhalte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen erfordere, sodass angesichts der bestehenden Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschäden die Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit wegen der dabei not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen lange weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend bewegungslosen Körperhaltung im Sitzen oder auch Stehen nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar seien. Für eine behinderungsangepasste, ebenfalls leichte, aber wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belastende Tätigkeit sei eine ebensolche quantitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung nicht plausibel, vielmehr sei bei möglicher Bewegung und häufigem Wechsel der Körperhaltung medizintheoretisch mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit von einer weitgehend uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit (zirka 90 %) auszugehen (S. 5 unten). Dem Feststellungsblatt ist zudem zu entnehmen, dass Dr. E.___ spätestens ab 5. August 2014 von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit angepasst ausging (S. 6 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es steht fest und ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin in der bisherigen Tätigkeit als Hörgeräte-Facharbeiterin in der Z.___ zu 60 % arbeitsfähig ist (E. 2.1, E. 2.2). Streitig ist hingegen, in welchem Umfang die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in einer behinderungsangepassten Tätigkeit arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ erwog im Bericht vom 2. Juni 2014 (E. 3.2), dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die bisherige Tätigkeit nur mit einem Pensum von 40 % ausüben könne, da sie für längeres Arbeiten in derselben Position beeinträchtigt sei und es notwendig sei, dass häufige Positionswechsel stattfänden. Er erachtete wechselbelastende Tätigkeiten mit der Möglichkeit zum Positionswechsel als zumutbar, liess aber offen, in welchem Umfang. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ erwog im Bericht vom 7. März 2015 (E. 3.4), die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin könne aufgrund von Schmerzen in der Halswirbelsäule die bisherige wie auch eine behinderungsangepasste, rein sitzende und wechselbelastende Tätigkeit für maximal 5-6 Stunden ausüben. Zudem hielt sie es für ideal, dass die Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit erhalte, da sie Spass an ihrer Arbeit habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD-Arzt Dr. E.___ erachtete in seiner Stellungnahme vom 8. Juni 2015 (E. 3.5) die festgestellte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen körperlich leichten, überwiegend sitzenden und manchmal stehenden Tätigkeit angesichts der bestehenden Gesundheitsschäden wegen der dabei notwendigen lange weitgehend bewegungslosen Körperhaltung im Sitzen oder auch Stehen als nachvollziehbar. Er ging davon aus, dass eine ebensolche quantitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung für eine behinderungsangepasste, leichte, wechselbelastende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit nicht plausibel sei, sondern dass bei möglicher Bewegung und häufigem Wechsel der Körperhaltung medizintheoretisch mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit von einer weitgehend uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit (zirka 90 %) auszugehen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Verfahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschätzung des RAD-Arztes Dr. E.___ entspricht den allgemein beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Anforderungen an einen ärztlichen Bericht, auch wenn Dr. E.___ die Beschwerdeführerin selbst nicht untersucht hat. Seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme liegen verschiedene Arztberichte der behandelnden Ärzte zugrunde, die den Verlauf der Beschwerden aufzeigen. Seine Argumentation ist schlüssig und nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar. Es ist insbesondere nachvollziehbar begründet, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in einer behinderungsangepassten, körperlich leichten Tätigkeit, ohne langes Verharren in einer Körperhaltung, d.h. wechselbelastend, ohne Heben und Tragen von Lasten über 5-6 kg, ohne häufiges Bücken oder Verdrehen des Rumpfes und ohne Arbeiten über Kopf zu 90 % arbeitsfähig ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht gefolgt werden kann hingegen der Einschätzung durch Dr. D.___, dass die Beschwerdeführerin sowohl in angestammter als auch in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit nur 5-6 Stunden arbeitsfähig sein solle. Insbesondere fehlen plausible Ausführungen zum Unterschied zwischen der bisherigen hochkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrierten Arbeit am Mikroskop in lange weitgehend bewegungsloser Körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltung im Sitzen oder auch Stehen einerseits und einer Tätigkeit bei möglicher Bewegung und häufigem Wechsel der Körperhaltung andererseits. Dies ist ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidend, weil in einer solchermassen behinderungsangepassten Tätigkeit keine Einschränkung in demselben Masse wie in der angestammten Tätigkeit anzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin machte sinngemäss geltend, sie sei mit ihrem Pensum von 60 % in der bisherigen Tätigkeit optimal eingegliedert (E. 2.2). So wurden bei ihrem bisherigen Arbeitsplatz denn auch Massnahmen ergriffen, um ihren gesundheitlichen Beschwerden entgegenzuwirken, sodass sie diese nunmehr zu einem Pensum von 60 % ausüben kann (Urk. 5/32, Urk. 5/38). Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass sie in einer angepassten Tätigkeit im Umfang von 90 % arbeitsfähig ist. Im Rahmen des in der Sozialversicherung geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist ihr zuzumuten, ihre höhere Arbeitsfähigkeit zu verwerten. Versicherte müssen alles ihnen Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare unternehmen, um die erwerblichen Folgen ihres Gesundheitsschadens bestmöglich zu mildern. Schliesslich soll die Sozialversicherung nicht Schäden ausgleichen müssen, welche die Versicherten durch zumutbare geeignete Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehren vermeiden oder beheben können (vgl. BGE 114 V 281, E. 3a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin brachte zudem vor, dass sie während des Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens noch mitten in der Behandlung gestanden habe und weitere Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gaben ärztlicherseits noch nicht definiert worden seien (Urk. 1 S. 1). Als Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel verwies sie jedoch auf bereits eingereichte Berichte. Es ist folglich davon auszugehen, dass keine wesentlichen weiteren Arztberichte vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegen, die eingeholt werden müssten, ansonsten sie von der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin selbst einzureichen gewesen wären. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der medizinische Sachverhalt ist somit dahingehend erstellt, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin seit Ablauf des Wartejahres im August 2014 in der bisherigen Arbeitstätigkeit im Umfang von 60 % arbeitsfähig ist und ihr in einer behinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsangepassten Tätigkeit eine 90%ige Arbeitstätigkeit zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt damit die Ermittlung des Invaliditätsgrades anhand eines Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommensverbleiches. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt sein (BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen hat, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen (LSE) herangezogen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/aa und bb, vgl. auch BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1 mit Hinweis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche Wochenarbeitszeit aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/bb, 124 V 321 E. 3b/aa; AHI 2000 S. 81 E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bemessung des Valideneinkommens stellte die Beschwerdegegnerin auf die Angaben der Arbeitgeberin ab (vgl. Urk. 5/22 S. 2 Ziff. 2.10), wonach sie in ihrer angestammten Tätigkeit in einem 100%-Pensum im Jahr 2013 ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 57‘005.-- erzielte. Unter Berücksichtigung der Nominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entwicklung ergab dies für das Jahr 2014 ein Einkommen in der Höhe von rund Fr. 57‘575.-- (Urk. 5/68 S. 2, Urk. 2 S. 2 Mitte). Dies gibt zu keinen Bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standungen Anlass. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Ermittlung des Invalideneinkommens für eine gemäss Belastungsprofil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bare Tätigkeit errechnete die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen (LSE) ein für das Jahr 2014 massgebendes Invalideneinkommen von rund Fr. 52‘319.-- für ein Pensum von 100 % beziehungsweise rund Fr. 47‘087.-- für ein Pensum von 90 % (Urk. 5/62, Urk. 2 S. 2 unten). Dies ist ebenfalls nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vergleich des Valideneinkommens von Fr. 57‘575.-- mit dem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 47‘087.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von rund Fr. 10‘488.-- und damit einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad von rund 18 %. Bei diesem Ergebnis steht der Beschwerdeführerin somit keine Rente der Invalidenversicherung zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">stellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>