<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2017.00643</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">21. September 2018</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Z.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1972 geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war zuletzt als Chef-Dentalassistentin für die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> tätig. Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2013 (Eingangsdatum) meldete sie sich bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/1). Diese tätigte in der Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wobei sie insbesondere das Gutachten vom 15. September 2016 (Urk. 7/61) bei der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einholte. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Durchführung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/64, Urk. 7/67) lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 3. Mai 2017 ab (Urk. 2 = [Urk. 7/76]). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung erhob die Versicherte am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und ihr sei eine ganze Rente zuzusprechen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die IV-Stelle zu weiteren Abklärungen zu verpflichten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle schloss mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2017 (Urk. 6, unter Beilage ihrer Akten Urk. 7/1-81) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Schreiben vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2018 (Urk. 9) liess die Beschwerdeführerin eine </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitere Stellungnahme sowie zusätzliche medizinische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richte (Urk. 10/1-4) </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eichen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird – soweit erforderlich – im Rahmen der nachstehenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechtes, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentenausschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbseinkommen zu erzielen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine psychiatrische, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">artis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 2.1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Eine fachärztlich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einwandfrei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 5.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –</span><span>resistenz</span><span> </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des </span><span>Aktivitätenniveaus</span><span> in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindernder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichmässigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhebbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ausmass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder herstellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dreiviertelsrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">warum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fredenhagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2), die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinische Begutachtung habe in somatischer Hinsicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % ergeben. In psychischer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsicht ergebe die medizinische Beurteilung eine (nachvollziehbare) Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Rechtlich sei jedoch festzustellen, dass es sich um ein vorübergehendes, gut behandelbares </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leiden handle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu welchem Therapiemöglichkeiten zur Verbesserung des Gesundheitszustandes bestünden und auch indiziert seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Auch die bislang durchgeführte ambulante Psychotherapie habe zwischenzeitlich zu Fortschritten geführt. Es sei davon auszugehen, dass eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss Rechtsprechung könne nicht ohne Weiteres von einer ärztlichen Beurteilung im Rahmen eines polydisziplinären Gutachtens abgewichen werden. Das Gutachten schliesse auf eine Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von 100 % aus psychiatrischer Sicht und einer solchen von 50 % aus somatischer Sicht, was durch den regionalen ärztlichen Dienst (RAD)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie auch durch die Gutachter des Taggeldversicherers</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als nachvollziehbar bestätigt werde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem sei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> alleinige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Einfluss der Depression auf die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin bislang nicht geprüft worden, da die Prüfung der chronischen Schmerzstörung bereits zu einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 100%-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">igen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit führe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insgesamt erweise sich das Gutachten der MEDAS als schlüssig und nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es habe gestützt darauf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu erfolgen. Diese zeige zunächst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwere Ausprägung de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r gesundheitlichen Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin seien die verbliebenen Therapieoptionen beinahe vollständig umgesetzt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Trotz mittlerweile dreijähriger ambulanter wie auch stationärer Behandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei eine Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgeblieben und es sei von einer Behandlungsresistenz auszugehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausserdem bestünden aufgrund des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">femoroaze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ulären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Impingements</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mediolateralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Diskushernie und der Hüftdysplasie und der mittelschweren Depression sowohl somatische als auch psychische Komorbiditäten. Unbestrittenermassen verfüge sie über keine Persönlichkeitsressourcen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche sie mobilisieren könnte. Dem</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegenüber werde sie zwar durch ihre Familie unterstützt, was aber durch den sozialen Rückzug und die Belastung dazu führe, dass die familiären Ressourcen erschöpft seien. Sie gehe keinerlei Alltagsaktivitäten nach und eine gleichmässige Einschränkung in allen Lebensbereichen sei klar ausgewiesen. Zudem unterziehe sie sich seit Jahren unterschiedlichen Behandlungen und es bestehe ein ausgewiesener Leidensdruck. Aufgrund der nicht mobilisierbaren Ressourcen bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine invalidenversicherungsrechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Ausschlussgründe bestünden keine und die im Gutachten festgestellte Verdeutlichungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei diagnoseinhärent und ändere die anhand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausgewiesene Arbeitsunfähigkeit nicht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Hinsichtlich der somatischen Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> müsse zudem berücksichtigt werden, dass die Gutachter eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 50 % fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und die prognostizierte Verbesserung bei intensiver Behandlung zwar allenfalls zu einer Überprüfung der Arbeitsfähigkeit in einem zukünftigen Zeitpunkt führen könne, heute aber die Arbeitsfähigkeit von lediglich 50 % zu berücksichtigen sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Einkommensvergleich sei das Invalideneinkommen anhand des Tabellenlohnes im Dienstleistungssektor zu ermitteln, da nur dort den gesundheitlichen Einschränkungen entsprechende </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeiten bestünden. Zudem sei ein leidensbedingter Abzug von 15 % zu gewähren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allein die somatischen Einschränkungen gäben Anspruch auf eine Teilrente</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ührerin wurde im Herbst 2015 und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Frühjahr 2016 durch Ärzte der MEDAS allgemein-internistisch, psychiatrisch, neurologisch und rheumatologisch begutachtet. In deren Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 (Urk. 7/61) werden die bis zur Begutachtung der Beschwerdeführerin aktenkundigen medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Berichte zusammengefasst (Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18-2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41-44, 55-56, 69-70, 81-84),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weshalb sie an dieser Stelle nicht noch einmal wiedergegeben werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter stellten folgende Diagnosen mit Auswi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/61/21):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Femoroazetabuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> vom Cam-Typ links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumboischialgi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links bei links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mediolateral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Diskushernie L3/L4 mit Stenose des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Recessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lateralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und Verdacht auf Nervenwurzelreizung von L4, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pondylarthrose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> von L2/L3 bis L5/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">S1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Recessu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lateralis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Syndrom links bei e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ngem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezessus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> bei S1</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dissoziative Krampfanfälle, Differentialdiagnose epileptische Anfälle</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (Urk. 7/61/21) einen Eisenmangel mit leichter Anämie, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypercholesteri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypophosphatämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, einen Vitamin-D Mangel, eine chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> den Tod eines </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fami</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lienangehörigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Probleme in V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erbindung mit Berufstätigkeit und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitslosigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten in der Anamneseerhebung fest, die Beschwerdeführerin beklage sich über seit Jahren bestehende Schmerzen insbesondere im Rücken- und Hüftbereich und Kopfschmerzen sowie psychische Probleme, welche sich in den letzten Jahren verstärkt hätten. Es sei ihr alles egal geworden und nichts würde sie mehr interessieren. Sie könne nichts mehr machen und ihre Familie müsse ihr alles abnehmen, wodurch sie Schuldgefühle habe. Der Tod ihrer Tochter im Jahr 2003 sei eine schwere Belastung gewesen, welche sie damals verdrängt habe. Ebenfalls belastend sei die gutachterliche Untersuchung durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (2014) gewesen. Im Tagesablauf stehe sie morgens zwischen 6.00 und 7.00 Uhr auf und bereite zusammen mit der ältesten Tochter das Frühstück für die beiden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jüng</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eren Kinder zu. Danach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liege sie – während ihre Schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ster vorbeikomme um im Haushalt zu helfen – mehrheitlich auf dem Sofa, wobei dies nur auf der linken Seite möglich sei. Das am Vortag zubereitete Mittagessen wärme sie auf und nehme es zusammen mit ihren beiden jüngeren Kindern ein. Nachmittags liege sie wiederum auf dem Sofa, selten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Garten. Das Abendessen werde durch die älteste Tochter oder den Ehemann vorbereitet und sie nehme dieses meist mit den Kindern alleine ein, da der Ehemann oft später nach Hause komme. Falls möglich helfe sie den Kindern danach bei den Hausaufgaben. Um etwa 21.00 Uhr gehe sie schlafen, wobei sowohl das Ein- als auch das Durchschlafen durch die Schmerzen gestört sei (Urk. 7/61/45, Urk. 7/61/87, Urk. 7/61/85-86). Die Beschwerdeführerin habe drei Kinder. Die älteste (20-jährige) Tochter unterstütze die beiden jüngeren (12-jä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rige Tochter, 6-jähriger Sohn) Kinder. Die Beschwerdeführerin erledige keine Haushaltsarbeiten, sondern diese würden durch die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kinder, den Ehemann oder die Schwester und andere Verwandte übernommen. Freizeitaktivitäten, Hobbies oder Sportaktivitäten bestünden keine. Auch meide sie den Kontakt mit Kolleginnen und Freunden, da ihr vieles Angst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bereite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Wenn sie sich zurückziehe oder die Kinder um sie herum seien, dann fühle sie sich gut. Sie fahre selbst nicht mehr Auto und benutze auch keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern werde stets durch ihren Mann gefahren. Ferienreisen habe sie seit mehreren Jahren keine mehr unternommen. Sie sei ausgebildete Dentalassistentin und habe zuletzt in leitender Position in dieser Tätigkeit gearbeitet (Urk. 7/61/46 f., Urk. 7/61/57 f., Urk. 7/61/88 f.). Es finde wöchentlich sowohl eine psychotherapeutische wie auch eine physiotherapeutische (Massage, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Triggerpunktbehandlung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Atemübung, keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aktive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Heilgymnastik) Behandlung statt (Urk. 7/61/48, Urk. 7/61/58).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der allgemein-internistische Gutachter schilderte (Urk. 7/61/41 ff.), </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei Eintritt in das Untersuchungszimmer habe die Explorandin einen schmerzgeplagten Eindruck gemacht. Ihr Äusseres sei wenig gepflegt gewesen, die Kleidung einfach aber sauber. Beim Gehen habe sie stark gestützt werden müssen. Auch sei sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> während der Untersuchung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einmal zusammengebrochen und es sei zu einer </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">völligen Verkrampfung des Körpers gekomm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en (Urk. 7/61/50 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f.). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Laboruntersuchung müsse ein Eisenmangel mit leichter Anämie, eine Hyper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cholesterinämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hypophosphatämie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein Vitamin-D Mangel festgestellt werden, diese hätten jedoch keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin und es bestehe aus internistischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 100 % (Urk. 7/61/51 f.)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im rheumatologischen Teil des Gutachtens (Urk. 7/61/55 f.) wurde notiert, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin beschreibe in erster Linie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lumboischialgieforme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden auf der linken Seite mit Ausstrahlung bis ins Knie, sowie Kopfschmerzen. Die Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en ihren Angaben zufolge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in den letzten 14 Tagen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchschnittlich eine Intensität von 10 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Skala von 1-10) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erreich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Sie schildere </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">maximal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Gehdistanz von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 20 Minuten, Schuhe und Socken nicht selber anziehen zu können und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Sitzdauer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Zuhilfenahme eines Sitzkissens unter dem linken Gesäss maximal 10 bis 20 Minuten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">betrage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Den Alltag verbringe sie überwiegend auf dem Sofa und die Haushaltsarbeiten würden durch die restlichen Familienmitglieder übernommen (Urk. 7/61/56). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie anamnestische Exploration sei erschwert gewesen durch die ausgeprägte Schmerzorientierung und das abnorme Schmerzv</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erhalten der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe sich während der Untersuchung blass, mit schmerzorientiertem Verhalten, verstärkter Atmung und Zeichen einer Symptomverstärkung präsentiert. Zweimal habe sie sich neben der Untersuchungsliege zu Boden gleiten </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen, hyperventiliert und aufgeschrien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Inklination und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reklination</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">thorakolumbalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Übergang ebenso wie Rotation und Seitneigung hätten aufgrund der muskulären Steifhaltung nicht geprüft werden können (Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">59-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">60).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoroazetabuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom Cam Typ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, chronische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">L</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">umboischialgien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Diskushernie m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t Stenose und Verdacht auf Nervenwurzelreizung und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spondyl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arthrosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche Einfluss auf die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeitigen würden. Ohne Auswirkung auf die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein abnormes Schmerzgebaren, eine Symptomausweitung mit Quadranten-Syndrom links</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Selbst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">limitierung, ein übertriebenes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schonverhalten mit Immobilisation und konsekutiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festzustellen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infolge des auffälligen Schonverhaltens und der ungewöhnlichen Bewegungsmuster sei eine regelrechte dynamische Untersuchung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bewegungsapparates </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht möglich gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der rheumatologische Gutachter musste des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb zur Beurteilung der zumutbaren Belastungstoleranz auf die bildgebende Dokumentation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abstützen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">62-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">63). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Letztlich führte der Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie symptomatische Bedeutung der medio-linkslateralen Diskushernie könne – in Übereinstimmung mit den früheren </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchungen - nicht sicher beurteilt werden. Auch sei es unmöglich festzustellen, inwiefern das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoroazetabuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links für die intensive </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzsymptomatik mit Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eralisierung verantwortlich gemacht werden könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zum jetzigen Zeitpunkt stehe ein abnormes Schmerzgebaren und eine Symptomausweitung seiner Meinung nach im Vordergrund. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die jahrelange berufliche </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dispensierung und das übertriebene Schonverhalten, aber auch die Selbstlimitierung mit konsekutiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ke die Prognose wesentlich ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/61/65). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der angestammten Tätigkeit als leitende Dentalassistentin bestehe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorerst eine Arbeitsfähigkeit von 50 % </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(bei D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ispensierung von Steh- und Sitzzwang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei erfolgreicher konsekutiver Behandlung sei eine Steigerung im Laufe von drei bis vier Monaten zu erwarten. Im eigenen Haushalt liege die zumutbare Arbeitsfähigkeit bei 70 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wobei schwere Arbeiten, die ausschliesslich stehend ausgeführt würden sowie mit vornüber geneigter Rumpfhaltung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wie auch das Heben schwerer Gewichte (über 10kg)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr zumutbar seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In einer leichten </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">manuellen bis mittelschweren Tätigkeit in Wechselstellungen sei bei regelmässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pausierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dispens zum Heben schwerer Lasten (über 10 kg) eine</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit von 100 % zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/67). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der neurologische Gutachter hielt fest, dass sich die Beschwerdeführerin anlässlich der Begutachtung in einem derart </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reduzier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Zustand präsentiert habe, dass eine Untersuchung ohne Angehörige oder Begleitperson nicht durchführbar </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen wäre. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beim An- und Auskleiden habe diese die Hilfe des Ehemannes benötigt. Während der Untersuchung sei es wiederholt zu Stöhnen und Hyperventilieren gekommen, weshalb Pausen hätten eingelegt werden müssen (Urk. 7/61/74).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Da selbst geringster Druck stärkste Schmerzen ausgelöst habe, habe die Untersuchung beendet werden müssen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/61/75)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neurologisch könnten keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt werden. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestehe ein generalisiertes Schmerzsyndrom mit linksseitigen Hüftschmerzen bei Hüftdysplasie und lumbalen Rückenschmerzen ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptomatik (Urk. 7/61/76). Bei der Untersuchung würden die linksseitigen Hüft- und Rückenschmerzen nicht mehr in den Vordergrund gestellt, vielmehr beschreibe die Beschwerdeführerin einen Ganzkörperschmerz. Bei der klinischen Untersuchung liessen sich keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reiz- beziehungsweise sensomotorische Ausfallsymptomatik finden, hingegen ein auffälliges Verhalten mit Hyperventilation, Stöhnen und zeitweise auftretendem Schütteltremor am ganzen Körper</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/77). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus neurologischer Sicht ergebe sich keine Einschränkung der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit weder in der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/79)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">utachter beschrieb, die Beschwerdeführerin habe auf die ihr gestellten Fragen teilweise vorbeiredend oder bei einzelnen Themen perseverierend hängen bleibend geantwortet. Nach zwanzig Minuten Untersuchungsdauer habe sie ein Schmerzmittel eingenommen und begonnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu hyperventilieren. Nachdem er sie aufgefordert habe, sich zusammen zu nehmen, habe sie sich </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wieder beruhigt. Von Beginn an habe sich die Frage nach einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptomver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deutlichung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder einer Aggravation gestellt, wobei eine bewusstseinsnahe Verdeutlichungstendenz nicht sicher ausgeschlossen werden könne (Urk. 7/61/93).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin zeige sich bewusstseinsklar und voll orientiert, mit schwankender Aufmerksamkeit und Kognition </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kognitiver Begabung im Normbereich. Der formale Gedankengang sei verlangsamt und umständlich, teilweise perseverierend und auf einzelne Themen eingeengt. Affektiv bestünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgende depressiven Hauptsymptome: vermindert schwingungsfähige, niedergedrückte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagsame</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hoffnungs- und perspektivlose Stimmung, allgemeiner Interessenverlust, Freudlosigkeit und Verminderung des Antriebs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ausserdem bestehe ein vermindertes Konzentrationsgefühl und Aufmerksamkeit sowie e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in vermindertes Selbstgefühl,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mangelndes Selbstvertrauen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Schuldgefühle. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tische Syndrom könne aufgrund des Vorliegens diverser Symptome (Interes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">severlust oder Verlust der Freu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de an normalerweise angenehmen Tätigkeiten, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mangelnde Fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine freundliche Umgebung oder günstige Ereignisse emotional zu reagieren, psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit, deutlicher Verlust der Libido) diagnostiziert werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">94-95).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsstörung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege nicht vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Ich-Funktionen der Beschwerdeführerin seien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beeinträchtigt durch die eingeschränkte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstwertregu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die problematische Beziehungsgestaltung. Aufgrund der auffälligen Persönlichkeitsmerkmale und der relativen Ich-Schwäche werde die Beschwerdeführerin nur in unzureichender Weise ihre Ressourcen aufbringen können, um die subjektiv erlebten Leistungsdefizite zu überwinden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">95</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">97</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Mini-ICF-APP Test zeige eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwergradige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung in der Fähigkeit zur Strukturierung von Aufgaben, in der Selbstbehauptungs- und Durchhalte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, mittelgradige Einschränkungen in der Entscheidungs- und Urteils</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie schwere Einschränkungen in der Fähigkeit zur Intera</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tion und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kommunikation mit anderen, nicht jedoch in der Familie (Urk. 7/61/97). Die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hamilton Depressionsskala zeige einen leicht verbesserten Score von heute 24 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(früher 26), da die depressiven Symptome weniger ausgeprägt seien (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/61/98).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellte der Gutachter eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom und dissoziative Krampfanfälle fest. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bewertete er die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, den Tod eines Familienangehörigen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (2003, Tochter im Alter von 5 Jahren) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowie Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/98). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über seit 2012</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vermehrte Schmerzen. 2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei ihr ihre Anstellung als leitende Dentalassistentin gekündigt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese Tätigkeit aufgrund ihrer Beschwerden nicht mehr zuverlässig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausüben können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei nicht bekannt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine durch die Taggeldversicherung angeordnete Begutachtung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe die Beschwerdeführerin als </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">äusserst schmerzhaft empfunden und in der Folge zusätzliche psychische Symptome (Panikattacken, dissoziative Störungen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Depression) entwickelt (Urk. 7/61/99-100).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dissoziative Phänomene könnten generell unterschiedliche Formen annehmen und im Ausmas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s variieren, würden grundsätzlich aber nicht zu einer Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führen. Erst bei massiven, therapeutisch nicht zu beeinflussenden </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen könne es zu Leistungseinschränkungen kommen. Im vorliegenden Fall seien die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten nicht konsequent ausgeschöpft worden und es könne nicht von einem therapeutischen Endzustand ausgegangen werden. Bereits 2014 sei es zu gehäuften dissoziativen Anfällen gekommen und bei einer Begutachtung sei bereits damals die Notwendigkeit weiterer Abklärungen (ob differentialdiagnostisch eine Epilepsie vorliege) und Therapien (insbesondere eine stationäre Therapie) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erläutert, in der Folge aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht durchgeführt worden. Ein stationärer Aufenthalt sei insbesondere nicht durchgeführt worden, weil die Beschwerdeführerin eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> solchen ablehne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese lebe inzwischen jedoch keinerlei Autonomie und Selbständigkeit mehr und gehe ohne den Ehemann nicht aus dem Haus. Die ganze Persönlichkeitsproblematik, das dysfunktionale Verhalten und die Depressivität könnten sich jedoch im aktuellen ambulanten Setting auch nicht ändern, da hierzu keinerlei Veranlassung bestehe. Es habe sich ein sekundärer Krankheitsgewinn durch die übermässige Schonung und Selbstlimitierung mit konsekutiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> etabliert. Ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik müsse daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dringlichst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in die Wege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geleitet werden und die Entscheidung über einen solchen auch nicht der Beschwerdeführerin überlassen werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ohne stationären Aufenthalt seien d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Veränderungspotential und die Ressourcen der Beschwerdeführerin derzeit gar nicht abschliessend beurteil</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/101-103)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der Dauer der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">affektiven (depressiven) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Störung sei es verwunderlich, dass die pharmakologische Behandlung nicht intensiviert worden sei und auch keine schmerzmodulierenden Antidepressiva eingesetzt würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die medikamentösen Therapieoptionen seien jed</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enfalls noch nicht ausgeschöpft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschilderten Ängste liessen sich nur ansatzwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ise nachempfinden, ebenso sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptome einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgestörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur ansatzweise vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">104).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren liege eine Schmerzausweitung vor, da bei der Beschwerdeführerin nebst den erklärbaren lumbalen Beschwerden in vielen anatomischen Regionen Schmerzen ohne klares organisches Korrelat vorliegen würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine zumindest bewusstseinsnahe Verdeutlichungstendenz lasse sich nicht ausschliessen. Viele der Symptome seien anamnestische Angaben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in dissoziativer Anfall sei in der psychiatrischen Untersuchung nur ansatzweise vorhanden gewesen und habe unterbrochen werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/105).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im sozialen Kontext bestehe durch den Tod der Tochter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (2003)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine schwere </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastung. Die Beschwerdeführerin erfahre durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Familie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch reichlich Ressourcen, insbesondere durch den Ehemann und die beiden älteren Töchter wie auch durc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h den erweiterten Familienkreis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/61/107). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Krankschreibung bestehe seit 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seither erscheine die depressive Symptomatik leicht weniger stark ausgeprägt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei inzwischen einer eher misstrauischen, passiven und interesselosen Grundhaltung gewichen. In der bisherigen Tätigkeit mit leitender Funktion sei die Beschwerdeführerin nicht mehr </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähig. Für jede andere Tätigkeit fehle es an einer konsequent durchgeführten stationären psychiatrischen Behandlung zur Wiedererlangung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">persön</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Autonomie. Eine stationäre Therapie sei durchzuführen und die Pharmakotherapie müsse optimiert werden (Urk. 7/61/107-108). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hielten die Gutachter fest, in der rheumatologischen Untersuchung sei infolge von ausgeprägtem Schonverhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und ungewöhnlichem </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bewegungsmuster keine regelrechte dynamische Untersuchung des Bewegungsapparates möglich gewesen. Ein zweimaliges Abgleiten von der Untersuchungsliege jeweils begleitet von einem Aufschrei, Hyperventilation und bogenförmigem Aufbäumen des Rumpfes habe die klinische Untersuchung verunmöglicht. Auffällig gewesen sei ausserdem eine extreme Klopfempfindlichkeit sämtlicher </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Spinalfortsätze und eine exzessive Druckempfindlichkeit der Skelettmuskulatur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">palpatorisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fassbare Gewebsverdichtungen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Infolge des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bnormen Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebarens müsse die Beurteilung gestützt auf die bildgebende Dokumentation </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die funktionelle Relevanz der dabei gesicherten Befunde für die Alltagsbewältigung könne infolge des abnormen Schmerzgebarens der Beschwerdeführerin nicht abgeschätzt werden (Urk. 7/61/22/24).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der klinisch-neurologischen Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reiz- beziehungsweise sensomotorische Ausfallssymptomatik finden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings bestehe ein auffälliges Verhalten mit Hyperventilation, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stöhnen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und zweitweise auftretendem Schütteltremor am ganzen Körper. Die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tatsache, dass bei der EMG-Untersuchung akute </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Denervationszeichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten nachgewiesen werden können und lediglich chronisch-neurogene Veränderungen vorgelegen hätten, spreche gegen eine relevante persistiere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nde Schädigung der Nervenwurzel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/24-25).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrisch sei festzustellen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten nicht ausgeschöpft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en und kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Endzustand vorliege. Der subjektive Leidensdruck präsentiere sich derzeit so gross, dass berufliche Massnahmen nicht realisierbar seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin lebe inzwischen keinerlei Autonomie und Selbständigkeit mehr und gehe nicht ohne Ehemann aus dem Haus. Ihre Persönlichkeitsproblematik, das dysfunktionale Verhalten und die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Depressivität würden sich im ambulanten Setting nicht ändern, da keine Veranlassung dazu bestehe. Es bestehe ein sekundärer Krankheitsgewinn durch die übermässige Schonung und Selbstlimitierung mit konsekutiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es müsse daher ein stationärer Aufenthalt erfolgen, dessen Entscheidung nicht der Beschwerdeführerin zu überlassen sei. Andernfalls sei eine abschliessende Ressourcenbeurteilung überhaupt nicht möglich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im Hinblick auf die affektive Störung mittelgradiger Ausprägung seien insbesondere die medikamentösen Therapieoptionen noch nicht ausgeschöpft. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychischen Beschwerden seien für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die geklagten S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chmerzen nicht ursächlich. Eine zumindest bewusstseinsnahe Verdeutlichungstendenz lasse sich nicht ausschliessen, da viele de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Symptome anamnestische Angaben seien und ein dissoziativer Anfall während der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung nur ansatzweise vorhanden gewesen sei und ausserdem habe </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unterbrochen werden können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/61/25-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">31</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Persönlichkeitsmerkmale und die affektiven Symptome von Depression und Dissoziation würden die Beschwerdeführerin einschränken, diese könne daher kaum psychische Ressourcen mobilisieren, um im Arbeitsleben vollumfänglich zu bestehen. Im sozialen Kontext bestehe eine schwere Belastung durch den Tod der Tochter im Jahr 200</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ansonsten würden der Beschwerdeführerin reichlich </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">familiäre Ressourcen zur Verfügung gestellt. Seit Einstellung der Berufstätigkeit würden auch keine weiteren Alltagsaktivitäten stattfinden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das abnorme Schmerzverhalten der Beschwerdeführerin verhindere gezielte heilgymnastische Behandlungen mit aktiven und passiven Massnahmen. Vorschläge zu weiteren Therapien seien nicht umgesetzt worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So sei eine stationäre Behandlung (mehrfach) empfohlen aber nicht durchgeführt worden. Insbesondere sei trotz entsprechender Indikationsstellung durch die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Empfehlung eines Facharztes keine Traumatherapie erfolgt (Urk. 7/61/32-33).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Situation habe sich seit Juli 2014 nicht wesentlich geändert. Die depressive Symptomatik erscheine jedoch weniger stark ausgeprägt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">35).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht sei eine Arbeitsfähigkeit von 50 % zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sofern eine Dispensierung von Steh- und Sitzzwang erfolge. Bei erfolgreicher konservativer Behandlung sei eine Steigerung im Laufe von drei bis vier Monaten zu erwarten. Im Haushalt betrage die Leistungsfähigkeit 70 % wobei auch hier schwere und vorwiegend stehende Arbeiten mi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vornübergeneigter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rumpfhaltung nicht zumutbar seien. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine leichte bis mittelschwere manuelle Tätigkeit mit Wechselstellungen, regelmässiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pausierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dispens zum Heben schwerer (über 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kg) Lasten sei zu 100 % zumutbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht sei die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar. Eine leitende Funktion könne nicht ausgeübt werden, da die Kompetenz der Beschwerdeführerin in Bezug auf zwischenmenschliche Interaktionen eingeschränkt sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen könne in psychiatrischer Hinsicht die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht beurteilt </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werden, da hierzu erst eine stationäre Therapie durchgeführt werden müsse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/35-36).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das MEDAS-Gutachten vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">September 2016 (E. 3) basiert auf umfassenden allgemein-internistischen, rheumatologischen, neurologischen und psychiatrischen Untersuchungen. Die Gutachter verfassten ihre Expertise in detaillierter Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/61/18-20, Urk. 7/61/41-4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">55-56, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/61/61-62, Urk. 7/61/69-70, Urk. 7/61/81-85)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geklagten Beschwerden vor jedem Fachgutachter ausführlich schildern und wurde von diesen eingehend befragt (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/61/44-49, Urk. 7/61/56-59, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/61/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">70-74, Urk. 7/61/84-93</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die medizinische Situation und Zusammenhänge werden darin einleuchtend dargelegt und begründet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermag das Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anforde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 1.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu erfüllen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und es kommt ihm Beweiswert zu.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Soweit die Gutachter in ihrer Schlussfolgerung jedoch auf eine (100%-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) Arbeitsunfähigkeit der Besc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hwerdeführerin schliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, kann ihnen indes – wie nachstehend auszuführen sein wird - nicht gefolgt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der internistische Gutachter (E. 3.3) konnte mit Ausnahme eines Eisen- und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vitamin-D-Mangels sowie einer Hypercholesterinämie, welche allesamt keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigen würden, keine relevanten Befunde erheben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann musste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r neurologische Gutachter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – wie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der rheumatologische – feststellen (E. 3.5), dass eine regelrechte Untersuchung aufgrund des Schmerzverhaltens der Beschwerdeführerin nicht durchführbar war. Hinweise auf neurologische Befunde wie etwa eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Reiz- beziehungsweise eine sensomotorische Ausfallsymptomatik konnte er keine finden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Schädigung der Nervenwurzel schloss er aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> es nachvollziehbar, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl der Internist als auch der Neurologe auf keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit schlossen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der rheumatologische Gutachter hielt fest (E. 3.4), dass er keine regelrechte </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Untersuchung der Beschwerdeführerin vornehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und deren Beschwerden auch nicht überprüfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konnte, da diese eine solche durch ihr abnormes Schmerzverhalten verunmöglichte. Dabei konnte er nebst dem abnorme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzgebaren eine Symptomausweitung, eine Selbstlimitierung und ein übertriebenes Schonverhalten mit Immobilisation und konsekutiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> feststellen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der zumutbaren Belastungstoleranz musste er sich deshalb auf die bildgebende Dokumentation abstützen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wodurch er in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besondere ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoroazetabuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine Diskushernie diagnostizieren konnte. Er hielt jedoch ausdrücklich fest, dass er deren symptomatische Bedeutung und Auswirkung auf die Schmerzsymptomatik nicht beurteilen könne, da das Schmerzgebaren und die Symptomausweitung im Vordergrund stünden. Dass er dabei dennoch auf eine Arbeitsunfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 50 % in der angestammten Tätigkeit schloss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nachvollziehbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ebensowenig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erschliesst sich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Leiterin der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dentalassi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stenten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(gemäss Arbeitgeberbericht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">war</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Heben und Tragen von Gewichten über 10kg an maximal dreieinhalb Stunden täglich notwendig, ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">waren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl im Sitzen wie auch im Stehen Tätigkeiten auszuüben; vgl. Urk. 7/10/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. auch Urk. 7/23/16, wonach sie neben der Materialbeschaffung 20 Angestellte geführt, Termine vergeben und viele administrative Aufgaben gehabt habe, während sie nur noch zu 10 bis 20 % als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dentalhygienikerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gearbeitet habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt (50 %) sein soll, als die Leistungsfähigkeit im Haushalt (30 %).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Darüber hinaus erachtete der Gutachter eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit innert weniger (drei bis vier) Monate für möglich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken bleibt, dass sich die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">43 ATSG den notwendigen und zumutbaren ärztlichen Untersuchungen zu unterziehen hat. Um dieser Mitwirkungspflicht zu genügen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist es selbstredend nicht ausreichend, </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich zum anberaumten Untersuchungstermin zu erscheinen, dort jedoch eine regelrechte Untersuchung mit abnormem Schmerzgebaren zu verhindern. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Falls aufgrund der fehlenden Möglichkeit zur Untersuchung und vor dem Hintergrund des abnormen Schmerzgebarens und der Symptomausweitung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überhaupt auf eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in rheumatologischer Hinsicht geschlossen werden kann, so </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die verbleibende Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der angestammten Tätigkeit mit mindestens 70 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, analog zur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsfähigkeit im Haushalt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beziffer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da nicht ersichtlich ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> inwiefern sich die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> körperliche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit in einer leitenden Funktion als Dentalassistentin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Haushaltstätigkeit unterscheiden sollte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei handelt es sich nicht um eine prognostische Vermutung (vgl. Einwand der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 18), sondern um die derzeit zumutbare Leistungsfähigkeit. Ob diese Arbeitsfähigkeit bei konsekutiver Behandlu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng noch gesteigert werden kann, ist für die vorliegende Beurteilung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">indes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht von Belang. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das psychiatrische Teilgutachten datiert vom 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 und erging damit nach der Rechtsprechungsänderung zum strukturierten Beweisverfahren bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">somatoformen Schmerzstörungen (vgl. E. 1.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch bevor dieses auf sämtliche psychische Erkrankungen (beispielsweise auch Depressionen) für anwendbar erklärt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 418). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Übergangsrechtlich ist bedeutsam, dass die vor der Rechtsprechungsänderung eingeholten Gutachten nicht einfach ihren </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweiswert verlieren. Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abschliessendes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Abstellen auf die vorhandenen Beweisgrundlagen vor Bundesrecht standhält (BGE 141 V 281 E. 8 unter Hinweis auf BGE 137 V 210 E. 6). Mithin ist im konkreten Fall zu klären, ob die beigezogenen Gut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">achten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls zusammen mit weiteren fachärztlichen Berichten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schlüssige Beurteilung anhand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Indikatoren erlauben oder n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">icht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tuelle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ergänzung genügen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 5.2.2 und 8C_300/2017 vom 1. Februar 2018 E. 4.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im vorliegenden Fall können dem Gutachten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Angaben zu sämtlichen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Standardindikatoren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. E. 1.2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) entnommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden. Eine schlüssige Beurteilung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der psychischen Gesundheitsschädigung ist daher möglich und es kann auch </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unter Anwendung der neuen Rechtsprechung darauf abgestellt werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Gesundheitsschädigung, welche der Einschränkung der Leistungsfähigkeit zugrunde liegen soll, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnostiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e der psychiatrische Gutachter einerseits eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom und andererseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dissoziative Krampfanfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als depressive Hauptsymptome wurden eine verminderte Schwingungsfähigkeit, niedergedrückte, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klagsame</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, hoffnungs- und perspektivlose Stimmung, allgemeiner Interessenverlust, Freudlosigkeit und Verminderung des Antriebs sowie verminderte Aufmerksamkeit und vermindertes Selbstgefühl geschildert. Ausdrücklich hielt der Gutachter fest, dass die depressiven Symptome im Vergleich zu früheren Beurteilungen weniger ausgeprägt vorliegen würden. Ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dissoziativer Krampfanfall trat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> während der (psychiatrischen) g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">utachterlichen Untersuchung nicht auf, respektive konnte ein solcher mit der Aufforderung des Gutachters an die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich etwas zusammen zu reissen, unterbrochen werden. Darüber hinaus führen dissoziative Anfälle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eststellung des Gutachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> grundsätzlich nicht zu einer Einschränkung der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. In Anbetracht dieser Feststellungen, insbesondere da sich die depressive Symptomatik verbessert hat und der dissoziative Anfall unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brochen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> werden konnte, liegt eine lediglich leichte Ausprägung der diagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">relevanten Befunde vor. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu einem allfälligen Therapieerfolg oder einer Therapieresistenz notierte der Gutachter ausdrücklich, dass die zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten nicht konsequent ausgeschöpft worden seien und nicht von einem therapeutischen Endzustand auszugehen sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf die </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">absolute Notwendigkeit einer stationären Behandlung wurde zudem mehrfach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hingewiesen, eine Therapieresistenz ist daher mitnichten ausgewiesen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Als Komor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">biditäten werden insbesondere die chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren sowie der Tod der Tochter genannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesen kann grundsätzlich eine ressourcenhemmende Wirkung zugeschrieben werden, wobei aber insbesondere im Hinblick auf die chronische Schmerzstörung das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch den Rheumatologen festgestellte abnorme Schmerzverhalten, die Symptom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausweitung, und die Selbstlimitierung im Vordergrund stehen und der Schmerzstörung selbst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">daher </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur in geringem Ausmasse ressourcenhemmend Wirkung beizumessen ist. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Neurologisch konnten keine Anhaltspunkte für eine Schmerz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ursache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgemacht werden (vgl. E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) und auch rheumatologisch liessen sich lediglich leicht ausgeprägte Befunde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">femoroazetabuläres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diskushernie) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheben (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass darüber hinaus ressourcenhemmende Wirkung der genannten Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechnung zu tragen wäre, ist aus dem Gutachten nicht ersichtlich. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachter konnte bei der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin keine Persönlichkeitsstörung feststellen, er schloss jedoch auf auffällig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsmerkmale und eine relative Ich-Schwäche, welches es dieser erschweren würden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die (allerdings lediglich subjektiv erlebten) Leistungsdefizite zu überwinden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Im sozialen Kontext wird die Beschwerdeführerin durch ihre Familie in sämtlichen Belangen vollumfänglich unterstützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und diese Beziehungen bieten ein reichhaltiges Spektrum an Ressourcen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 14) werden diese auch nicht durch den sozialen Rückzug und die soziale Belastung (wie etwa den Tod der eigenen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tochter) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgehoben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vielmehr ist davon auszugehen, dass das Umfeld der Beschwerdeführerin ausreichend Ressourcen (Unterstützung im Alltag wie auch in emotionaler Hinsicht, insbesondere durch den Kontakt mit den Kindern) bereithält, um die Beschwerdeführerin in ihrer Leistungsfähigkeit zu unterstützen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> liegt somit eine lediglich leichte Ausprägung der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnoserelevanten Befunde vor und obschon die persönlichen Ressourcen der Beschwerdeführerin beschränkt sind, werden ihr solche im sozialen Kontext umfassend bereitgestellt. Im Ergebnis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fehlt es der psychischen Störung damit am erforderlichen funktionellen Schweregrad, um sich in relevanter Weise auf die Arbeitsfähigkeit auszuwirken. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine stationäre Behandlung wurde (nicht erst seit der polydisziplinären Begutachtung) mehrfach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dringendst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">empfohlen und gar als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">oraussetzung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für eine Therapierbarkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benannt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.6 mit Hinweis auf Urk. 7/23/25, Urk. 7/16/4, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7/23/39)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dennoch unterzog sich die Beschwerdeführerin bislang keiner </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">statio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vielmehr lehnte sie eine solche durchwegs ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, was als </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malcompliance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu werten ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin angeführte (vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">10) stationäre Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2014 (Urk. 7/43) vermag dieser Anforderung jedenfalls nicht zu genügen. Hierbei handelte es sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hauptsächlich um eine auf die somatischen Beschwerden ausgerichtete Behandlung mit Physiotherapie, Wassergruppe, Gestaltungstherapie und </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ergänzender Psychotherapie. Im Übrigen hielten auch die dort behandelnden Ärzte eine stationäre Psychotherapie für dringend indiziert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 7/43/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr zieht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus ihrer Situation einen sekundären Krankheitsgewinn, welcher sich mit dem derzeitigen ambulanten Setting nicht überwinden lässt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 3.7)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch die pharmakologische Behandlung ist angesichts der Dauer der geltend gemachten Beschwerden ungenügend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre zu intensivieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Der psychiatrische Gutachter hielt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">– entgegen der Auffassung der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 12) -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fest, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zur Verfügung stehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Therapieoptionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (insbesondere sowohl hinsichtlich der stationären Behandlung als auch der medikamentösen Therapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, vgl. E. 3.6)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ausgeschöpft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den aufgelegten Akten ist ersichtlich, dass bei der Beschwerdeführerin eine starke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subjektive Krankheitsüberzeugung im Vordergrund steht, was sich durch das abnorme Schmerzgebaren, die Symptomausweitung, die Selbstlimitierung und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit sekundärem Krankheitsgewinn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Malcompliance</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Von einem hohen Leidensdruck kann mit Blick auf den Behandlungsverlauf respektive der Unterlassung von seit längerem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dringlichst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> empfohlenen und als notwendig erachteten Behandlungen jedenfalls nicht gesprochen werden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Trotz der anamnestisch beschriebenen Einschränkungen im Alltag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> steht das gezeigte Verhalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sekundärem Krankheitsgewinn und Selbstlimitierung der Annahme eines konsistenten Gesamtbildes diametral entgegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdebild ist geprägt vom abnormen Schmerzverhalten mit Schmerzausweitung und der selbstlimitierenden Grundhaltung der Beschwerdeführerin mit sekundärem Krankheitsgewinn und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese Faktoren sind jedoch für die Beurteilung einer gesundheitlich bedingten (invalidenversicherungsrechtlich relevanten) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit unbeachtlich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dass eine Aggravation vorliegen würde – welche einen invalidisierenden Gesundheitsschaden von vornherein ausschliessen würde – ist</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, eine zumindest bewusstseinsnahe Verdeutlichungstendenz konnte aber nicht ausgeschlossen werden (Urk. 7/61/31)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Verhalten der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu berücksichtigen respektive sind die damit einhergehenden Einschränkungen bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht zu beachten (vgl. Urteil 8C_74/2018 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018 E. 3.1).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gesamthafter Betrachtu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng der massgebenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Indika</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> da kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erheblicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> funktioneller Schweregrad ausgewiesen ist und es an der erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Konsistenz mangelt -</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher in Abweichung der medizinischen Beurteilung nicht von einer rechtlich relevanten Einschränkung der </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei gesamtheitlicher Würdigung der von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden und der erhobenen Befunde ist daher eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (in der angestammten Tätigkeit) von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> höchstens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 30 % nachvollziehbar. Diese ist mit den rheumatologischen Befunden begründbar, wobei anzumerken ist, dass sich die Arbeitsfähigkeit bei konsequenter und adäquater Therapie unter Umständen noch weiter steigern lässt (vgl. E. 3.4). Den psychischen Beschwerden ist eine invalidisierende Wirkung insbesondere infolge der Inkonsistenz grundsätzlich abzuerkennen. Wollte man diesen dennoch eine Leistungseinschränkung zuerkenne, so läge diese infolge des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig ausgeprägten funktionellen Schweregrades nicht höher als die bereits durch die rheumatologischen Beschwerden begründete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkung von 30 %.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die medizinischen Gutachter in ihrer Beurteilung auf eine vollständige </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit schlossen, obschon sie mehrfach auf das abnorme Schmerzgebaren und die Inkonsistenzen in den geklagten Beschwerden hinweisen, erweist sich damit als nicht nachvollziehbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdebild ist geprägt vom ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">normen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzgebaren, der Schmerzausweitung und Selbstlimitierung sowie von sekundärem Krankheitsgewinn und einer damit einhergehenden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dekonditionierung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei solchen Umständen auf einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad zu schliessen, ist nicht mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG vereinbar, laut dem für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 140 V 193 E. 3.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">An dieser Einschätzung vermögen auch die Einwände der Beschwerdeführerin nichts zu ändern.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese brachte zunächst vor (Urk. 1 S. 7 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das polydisziplinäre Gutachten erweise sich (auch in der Schlussfolgerung der medizinischen Experten) als einleuchtend, weshalb nicht davon abgewichen werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">könne. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">echtsprechungsgemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liegt es jedoch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht allein in der Zuständigkeit der mit dem konkreten Einzelfall (gutachterlich) befassten Arztpersonen, abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle (Verwaltung, Gericht) verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellte Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit (bestimmter Höhe und Ausprägung) führt (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_74%2F2018&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-V-193%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">194). Die Frage, ob und in welchem Umfang die Feststellungen in einem medizinischen Gutachten anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf die Arbeitsunfähigkeit schliessen lassen, ist rechtlicher Natur und damit frei überprüfbar (</span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_74%2F2018&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-V-281%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 7 S. 308). Darum kann aus rechtlicher Sicht von einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit in einer Expertise abgewichen werden, ohne dass sie ihren Beweiswert gänzlich einbüsste. Darin liegt weder eine Geringschätzung der ärztlichen Beurteilung noch eine gerichtliche Kompetenzanmassung, sondern es ist notwendige Folge des rein juristischen Charakters der sozialversicherungsrechtlichen Begriffe von Arbeits-/Erwerbsunfähigkeit und Invalidität (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil 8C_74/2018 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2018 E. 5.1; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil 8C_814/2016 vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">April 2017 E. 5.3.5, nicht publiziert in </span><a href="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=8C_74%2F2018&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-V-66%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 66</span> </a><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aber in SVR 2017 IV Nr. 47 S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">139 und Urteile 8C_431/2017 vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2018 E. 3.4, 8C_604/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">März 2018 E. 3.2, je mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die rechtliche Prüfung der Stand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ardindikatoren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher auf eine andere Arbeitsunfähigkeit schliesst, stellt keine </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Parallelüberprüfung dar (Einwand der Beschwerdeführerin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 S. 2), sondern ist Folge der rechtlichen Überprüfung der Zumutbarkeit einer Arbeitstätigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wie gesehen (insb. E. 4.3 und 4.4) ist aus rechtlicher Sicht keine vollständige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit erstellt. Eine Abweichung von der gutachterlichen E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">inschätzung ist daher zulässig;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ja</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">drängt sich anhand der in den einzelnen Teilgutachten geschilderten Inkonsistenzen und des geschilderten abnormen Schmerzgebarens geradezu auf. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die zusätzliche Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2018 (Urk. 9) sowie die dabei eingereichten Unterlagen (Urk. 10/1-4) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lassen keine </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andere Schlussfolgerung hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zu. Wie die Beschwerdeführerin selbst zu Recht ausführte (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9 S. 1), beschlagen die eingereichten Berichte einen Sachverhalt, welcher sich nach dem Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Verfügungserlasses zutrug, weshalb sie für die vorliegende Beurteilung grun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dsätzlich nicht von Relevanz sind. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichtete (Urk. 10/1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass eine teilstationäre Behandlung erfolgt sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wird </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch die mehrfach als dringlich empfohlene stationäre Therapie (vgl. E. 4.4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> immer nicht umgesetzt. Einen erhöhten Leidensdruck vermag diese Behandlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">jedenfalls </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht aufzuzeigen. Die Beschwerdeführerin wurde vielmehr im bekannten Setting belassen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">konnte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weiterhin vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n ihrem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sekundären Krankheitsgewinn profitieren. Im Gutachten wurde gerade aus diesem Grunde ausgeführt, dass lediglich eine stationäre Behandlung diese Dynamik zu durchbrechen und einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">therapeu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Erfolg zu erzielen vermag (vgl. E. 3.6). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt fehlt es am Nachweis, dass die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus psychiatrischer Sicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geltend gemachte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung begründet </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus der psychischen Symptomatik lässt sich kein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">invalidisie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">render</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschaden darstellen, welcher es der Beschwerdeführerin verunmöglicht, ihre Arbeitsfähigkeit in ihrer bisherigen wie auch in einer anderen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit vollzeitig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(oder zumindest in einem Umfang von 70 %) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu verwerten.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Der somatische, rheumatologisch bedingte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesundheitsschaden gestattet es der Beschwerdeführerin, die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit mit leichter bis mittelschwerer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wechselbelastung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Zwangshaltungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und mit Dispens zum Heben schwerer Lasten über 10kg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zumindest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> noch in einem Umfang von 70 % auszuüben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Beschwerdeführerin auch unter Berücksichtigung ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen eine Arbeit in der angestammten Tätigkeit weiter zugemutet werden kann, sind dem Validen- und dem Invalideneinkommen die gleichen </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Berechnungsgrundlagen zu Grunde zu legen. Deren genaue Ermittlung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erübrigt sich daher, da der Invaliditätsgrad in diesem Falle dem Grad der Arbeitsunfähigkeit entspricht. Da der Beschwerdeführerin eine Erwerbstätigkeit im Umfang von mindestens 70 % zumutbar ist (E. 4.5) ergibt sich maximal ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 %. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Erwägungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führ</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Abweisung der Beschwerde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Vorliegend erw</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eist sich eine Kostenpauschale von</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-- als angemessen. Ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist diese der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p><br/></p><div><p><span> </span></p></div><p></p></div> </div></body></html>