A bteilung IV D -5829/2007 {T 0/2} U rte il v o m 2 5 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter Fulvio H aefeli (Vorsitz), R ichter G érald Bovier, R ichter D aniel Schm id, G erichtsschreiber G regor G eisser. A._______, G eorgien, alias B._______, R ussland, (...), Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 29. August 2007 i.S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / (...). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -5829/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge am 20. Juli 2007 R ussland verlassen habe und über die U kraine, Polen, D eutschland und Frankreich am 29. Juli 2007 ohne Papiere und ohne von G renz- organen kontrolliert w orden zu sein, in die Schw eiz einreiste, dass er am 29. Juli 2007 im C ._______ erschien und um Asyl nachsuchte, dass er keine Ausweispapiere vorlegte, w orauf er gleichentags m it einem Inform ationsblatt, dessen Inhalt er m it seiner U nterschrift als verstanden zu haben bestätigte, zur H erausgabe von allenfalls anders- w o aufbew ahrten Identitätsdokum enten innerhalb von 48 Stunden auf- gefordert w urde, dass er vom BFM in das D ._______ verlegt und dort am 13. August 2007 befragt und anschliessend m it D atum vom 20. August 2007 einlässlich zu seinen Asylgründen angehört w urde, dass er bei der Erhebung seiner Personalien die rubrizierten Angaben zu seiner Person m achte und anführte, er sei als Sohn eines R ussen und einer G eorgierin in U sbekistan geboren und besitze die georgische Staatsangehörigkeit, dass er auf die Frage nach dem Besitz von Ausw eispapieren erklärte, seinen georgischen Pass bei seiner Tante zurückgelassen zu haben sow ie lediglich über ein tem porär ausgestelltes russisches Papier verfügt zu haben, w elches ihm von den russischen Behörden überdies abgenom m en w orden sei, dass er seit der schriftlichen Aufforderung im C ._______ sodann über einen Bekannten versucht habe, die Papiere zu beschaffen, er aber w eder seine Tanten noch den Bekannten anrufen w olle, um diesen Problem e zu ersparen, zum al von den georgischen Behörden jedes Telefongespräch abgehört w erde, dass der Beschw erdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs im W esentlichen geltend m achte, er sei von der georgischen Justiz unter S eite 2D -5829/2007 dem Vorw and illegalen W affenbesitzes zu einer unbedingten G efäng- nisstrafe von fünf Jahren verurteilt w orden, dass er w ährend den Jahren 1995 bis 2000 in Tat und W ahrheit aber w egen seiner oppositionellen H altung gegenüber dem dam aligen Staatspräsidenten Eduard Schew ardnadse inhaftiert gew esen sei, dass er nach seiner Freilassung und w eiteren behördlichen Behelli- gungen G eorgien verlassen, sich in der südrussischen R egion Krasno- dar niedergelassen und sich dort zusam m en m it seiner M utter für die R echte der lokalen ethnischen M inderheiten - nam entlich für die 'Turki- M eskatinzi' [M eschet-Türken] - eingesetzt habe, w eshalb er von den dort ansässigen, nationalistisch geprägten Kosaken erniedrigt w orden sei, dass er w egen der erw ähnten M inderheitenproblem atik im Jahr 2004 zeitw eilig ebenfalls nach G eorgien zurückgekehrt und bei der Politike- rin und M enschenrechtlerin T. vorstellig gew orden sei, um die R ück- kehr der zu Stalinzeiten vertriebenen M eschet-Türken nach G eorgien zu erm öglichen, w orauf er von den georgischen Behörden - als uner- w ünscht - aufgefordert w orden sei, das Land zu verlassen, dass das BFM m it Verfügung vom 29. August 2007 - gleichentags er- öffnet - in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass das BFM zur Frage der Papierlosigkeit des Beschw erdeführers zusam m enfassend festhielt, der Beschw erdeführer habe innert 48 Stunden nach G esuchseinreichung keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben und keine entschuldbaren G ründe dafür glaubhaft ge- m acht, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers, er rufe die Tante oder den Bekannten zur Papierbeschaffung nicht an, w eil in seinem Land jedes Telefongespräch abgehört w ürde, realitätsfrem d sei und jeglicher Substanz entbehre, dass das Fehlen nachvollziehbaren Bem ühens des Beschw erdefüh- rers, seine Identität durch rechtsgenügliche authentische Papiere zu belegen, den Schluss zulasse, dass er nicht bereit sei, solche Papiere vorzulegen, S eite 3D -5829/2007 dass er zudem ohne R eisepapiere m it der Fähre von R ussland in die U kraine und von dort nach Polen w eitergereist sein w olle und die ent- sprechenden R eiseum stände ebenso realitätsfrem d seien, zum al die Einreisekontrollen an den Schengen-Aussengrenzen rigoros seien, dass das BFM m it Bezug auf die Asylvorbringen des Beschw erdefüh- rers zusam m enfassend festhielt, dieser erfülle die Flüchtlingseigen- schaft gem äss A rt. 3 und 7 AsylG offensichtlich nicht, w om it aufgrund der Aktenlage auch keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernis- ses erforderlich seien, dass die geltend gem achte H aft in den Jahren 1995 bis 2000 in keinem kausalen Zusam m enhang zur definitiven Ausreise aus G eorgi- en im Jahre 2004 stehe, da die H aft im Zeitpunkt der endgültigen Aus- reise des Beschw erdeführers aus G eorgien im N ovem ber 2004 zu w eit zurückliege, um noch als Anlass für diese gew ertet w erden zu können, und m ithin dem entsprechenden Vorbringen keine Asylrelevanz zugesprochen w erden könne, dass seit der W ahl von M ichail Saakaschw ili zum georgischen Staatspräsidenten sich die M achtverhältnisse in G eorgien im Vergleich zum Zeitpunkt der H aftentlassung des Beschw erdeführers vom Jahr 2000 grundlegend geändert hätten, dass für die R ückkehr der [M eschet-Türken] nach G eorgien eigens eine staatliche Kom m m ission gebildet und das Them a auch im georgischen Parlam ent behandelt w orden sei, dass m it Blick auf die Vorbringen des Beschw erdeführers, er sei nach Beendigung der H aftstrafe im Jahre 2000 von georgischen Sicherheits- kräften w iederholt festgehalten w orden - sofern diesen überhaupt ge- glaubt w erden könne - jene nicht eine Intensität erreichten, w elche dem Beschw erdeführer ein m enschenw ürdiges Leben in G eorgien ver- unm öglicht oder in unzum utbarer W eise erschw ert hätten, dass dies auch durch die Tatsache unterm auert w erde, dass der Beschw erdeführer trotz offizieller W ohnsitznahm e in R ussland im m er w ieder nach G eorgien zurückgekehrt sei und zeitw eilig w eiterhin dort gelebt habe, S eite 4D -5829/2007 dass es sich bei den vom Beschw erdeführer geltend gem achten Ü ber- griffen durch Kosaken in R ussland - sofern glaubhaft - um Ü bergriffe D ritter handle, die von den zuständigen Behörden in R ussland verfolgt und geahndet w ürden, dass es dem Beschw erdeführer abgesehen davon frei stehe, in sei- nem H eim atland G eorgien zu leben, dass der Beschw erdeführer gegen die Verfügung der Vorinstanz am 31. August 2007 (D atum des Poststem pels) beim Bundesverw altungs- gericht sinngem äss Beschw erde einreichte, dass die vorinstanzlichen Akten am 3. Septem ber 2007 beim Bundes- verw altungsgericht eintrafen (A rt. 109 Abs. 2 AsylG ), dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG , SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (A rt. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass die vorliegend zu beurteilende Beschw erde sich gegen eine Ver- fügung richtet, laut deren D ispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispo- sitivs), dass bei Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide, m it denen es das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründet- heit hin zu überprüfen (A rt. 32-35 AsylG ), die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass dem entsprechend im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Ent- scheidung an die Vorinstanz zurückzuw eisen ist (vgl. Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), S eite 5D -5829/2007 dass bei dem am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen N ichteintretenstat- bestand von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG , auf w elchen sich die hier angefochtene Verfügung stützt, die Besonderheit besteht, dass das BFM im R ahm en einer sum m arischen Prüfung das offenkundige N ichterfüllen der Flüchtlingseigenschaft im Sinne von A rt. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen zu beurteilen hat (vgl. A rt. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG ), w eshalb inso- w eit bei dagegen erhobenen Beschw erden auch die Flüchtlingseigen- schaft Prozessgenstand bildet (vgl. zur Publikation vorgesehenes U r- teil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 2.1), dass in der Frage der W egw eisung und deren Vollzugs die Beurtei- lungszuständigkeit des Bundesverw altungsgerichts nicht beschränkt ist, w eil das BFM sich diesbezüglich gem äss A rt. 44 AsylG in Verbin- dung m it A rt. 14a des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Auf- enthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG , SR 142.20) auch m ateriell zur Sache zu äussern hatte, dass der Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Ände- rung hat und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass auf die frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutre- ten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeent- scheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), S eite 6D -5829/2007 dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsu- chende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), oder w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG die Flücht- lingseigenschaft festgestellt w ird (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung die N otw endigkeit zusätzlicher Ab- klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W eg- w eisungsvollzugshindernisses ergibt (A rt. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass der Beschw erdeführer bei der Einreichung seines Asylgesuchs im C ._______ am 29. Juli 2007 kein Identitätsdokum ent abgegeben und dies ebenso w enig in den anschliessenden 48 Stunden getan hat, dass die G rundvoraussetzung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG für ein N ichteintreten w egen fehlender Papiere som it erfüllt ist, dass der Beschw erdeführer sodann keine entschuldbaren G ründe (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 3.2, EM AR K 1999 N r. 16 E. 5c.aa S. 109 f.) für die N ichtabgabe eines bew eistauglichen Identitätsdokum ents innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des Asylgesuchs nam haft zu m achen verm ag, dass hierzu einleitend auf die zutreffenden Erw ägungen in der ange- fochtenen Verfügung (vgl. vorstehend und daselbst E. I/1) verw iesen w erden kann (vgl. A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 109 Abs. 3 BG G ), dass der Beschw erdeführer ferner sein behauptetes Bem ühen m it Blick auf eine Papierbeschaffung im Laufe des Asylverfahrens in keiner W eise zu substanziieren verm ochte, dem Vorhalt eines allfälligen N ichteintretens auf sein Asylgesuch vielm ehr m it dem schlichten H inw eis begegnete, er w olle durch seine Papieranforderung aus der H eim at seinen dort lebenden Bekannten keine Problem e bereiten (vgl. A 7, S. 3 und A 1, S. 5), dass zudem im Falle des Beschw erdeführers schon das blosse G elin- gen der H erreise von R ussland bis in die Schw eiz als starkes Indiz für die bew usste N ichtabgabe von Papieren trotz vorhandener M öglichkeit dazu zu w erten ist, dass diesbezüglich der Beschw erdeführer eine realistische Beschrei- bung, w ie er etw a die ukrainisch/polnische G renze ungehindert pas- S eite 7D -5829/2007 siert habe, nicht zu geben verm ochte (vgl. A 7, S. 6), und seine in die- sem Punkt ausgesprochen dürftigen Angaben den Schluss nahe le- gen, er habe in anderer als der behaupteten W eise die Schengen- Aussengrenze passiert, dass der Beschw erdeführer som it nicht glaubhaft darzulegen verm ag, er sei aus entschuldbaren G ründen an der unverzüglichen Einreichung von R eise- oder Identitätspapieren im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG gehindert w orden (vgl. A rt. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), dass sich sodann in seinem Fall die Aktenlage nach der D irektanhö- rung vom 7. Juni 2007 derm assen klar präsentierte, dass unter Verzicht auf zusätzliche tatbeständliche oder rechtliche Abklärungen im R ahm en einer bloss sum m arischen Prüfung der eindeutige Schluss gezogen w erden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offen- kundig nicht, und ebenso offenkundig stünden einem Vollzug seiner W egw eisung keine H indernisse entgegen (A rt. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ; vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.5. und 5.6.), dass auch diesbezüglich zur Verm eidung von W iederholungen vorab auf die im W esentlichen zutreffenden Erw ägungen in der angefochte- nen Verfügung zu verw eisen ist (vgl. A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 109 Abs. 3 BG G ), dass vorab von der georgischen Staatsangehörigkeit des Beschw erdeführers auszugehen ist, entsprechend die Vorbringen in Bezug auf R ussland als D rittstaat zum vornherein nicht als flüchtlingsrelevant im Sinne von A rt. 3 AsylG zu erachten sind, w om it auf diese nicht w eiter einzugehen ist (vgl. u.a. W ALTER KÄLIN , G rundriss des Asylverfahrens, Basel/Frankfurt a.M . 1990, S. 34 f.), dass m it Blick auf den H eim atstaat des Beschw erdeführers insgesam t festzuhalten bleibt, dass w eder die allgem eine Lage in G eorgien noch die konkreten Vorbringen des Beschw erdeführers Anhaltspunkte für eine asylrelevante Verfolgung gestützt auf A rt. 3 und 7 AsylG enthalten, dass in allgem einer H insicht der R egim ew echsel in G eorgien das geltend gem achte politische Engagem ent des Beschw erdeführers, insow eit es gegen das vorm alige Schew ardnadse-R egim e zielt, nicht als verfolgungsrelevant erscheinen lässt, S eite 8D -5829/2007 dass zudem und m it Blick auf den offenbar vorrangigen G rund für das Verlassen G eorgiens festzuhalten ist, dass der Beschw erdeführer offenkundig w eder sein persönliches politisches W irken noch die M otivation für ein derartiges Engagem ent zugunsten der Ethnie der M escheten glaubhaft darzustellen verm ag, zum al er sich selbst diesem Volk nicht als zugehörig betrachtet (vgl. u.a. A 1, S. 6 und 8 sow ie A 7, S. 13), dass som it aufgrund der Aktenlage nach der Anhörung vom 20. August 2007 das N ichtbestehen der Flüchtlingseigenschaft einerseits und - w ie sich aus den nachfolgenden Erw ägungen zum Vollzug der W eg- w eisung ergibt - das Fehlen von W egw eisungsvollzugshindernissen andererseits gleicherm assen offensichtlich w aren, dass keine Anhaltspunkte für die Annahm e zu erkennen sind, das BFM habe, um zu seiner so lautenden Erkenntnis zu gelangen, eine m ehr als bloss sum m arische m aterielle Prüfung vornehm en oder zu- sätzliche sachliche oder rechtliche Abklärungen treffen m üssen (vgl. hierzu zur Publikation vorgesehenes U rteil BVG E D -688/2007 vom 11. Juli 2007 E. 5.6.6), dass die R ügen in der R echtsm itteleingabe, in w elchen der Beschw er- deführer im W esentlichen seine vorinstanzlichen Vorbringen w ieder- holt, an dieser Einschätzung nichts zu ändern verm ögen, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. a i.V.m . A rt. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass gem äss A rt. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W eg- w eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbew illigung erteilt hat (A rt. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich der Beschw er- deführer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen kann (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- S eite 9D -5829/2007 stim m ungen des AN AG über die vorläufige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers in das H ei- m atland unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (A rt. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M en- schenrechtskonvention, EM R K, SR 0.101], A rt. 33 Abs. 1 des Abkom - m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von A rt. 5 Abs. 1 AsylG sow ie A rt. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da offensichtlich keine M enschenrechtsverletzungen drohen und ebenso offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft nicht besteht, dass in den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür bestehen, der Be- schw erdeführer w ürde im Falle einer R ückführung als Folge der in G e- orgien herrschenden allgem einen Sicherheitslage einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass in den Akten ebenso w enig darauf hindeutet, der Beschw erde- führer geriete im Falle der R ückkehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass er keine gesundheitlichen Problem e geltend m acht und gem äss eigenen Angaben über eine w eit überdurchschnittliche Schulbildung verfügt (A 1, S. 2), w eshalb davon auszugehen ist, er bringe alle Vor- aussetzungen m it, um in G eorgien w ieder Fuss zu fassen und aus eigenen Kräften ein Auskom m en zu finden, dass vor diesem H intergrund der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nicht als unzum utbar im Sinne von A rt. 14a Abs. 4 AN AG zu bezeichnen ist, dass der Vollzug der W egw eisung des Beschw erdeführers nach G eorgien auch m öglich ist, da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer R ückkehr entgegenstehen könnten, S eite 10D -5829/2007 dass som it die Voraussetzungen für die vorläufige Aufnahm e des Beschw erdeführers in der Schw eiz nicht erfüllt sind und der vom BFM verfügte Vollzug der W egw eisung zu bestätigen ist, dass die angefochtene Verfügung w eder Bundesrecht verletzt noch un- angem essen ist und darin der rechtserhebliche Sachverhalt richtig und vollständig festgestellt w urde (vgl. A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 1-3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem Be- schw erdeführer aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 11D -5829/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.- w erden dem Beschw erdeführer auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichts- kasse zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , D ._______, m it der Bitte, dieses U rteil dem Beschw erdeführer gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen, ihnen das U rteil notfalls zu übersetzen und die Em pfangsbestätigung dem Bundesverw al- tungsgericht zukom m en zu lassen; eingeschrieben; Beilagen: Ein- zahlungsschein, Em pfangsbestätigung) - die Vorinstanz, D ._______ (vorab per Telefax) (R ef.-N r. [...]) - das E._______ des Kantons F._______ (per Telefax) D er vorsitzender R ichter: D er G erichtsschreiber: Fulvio H aefeli G regor G eisser Versand: S eite 12