<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2017.00910</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiber Würsch</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Februar 2019</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">lic. iur. Y.___, Sozialversicherungsrecht, Team Recht</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hönggerstrasse 24, 8037 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1968 geborene X.___ hat keine berufliche Ausbil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung absolviert und war zuletzt von Juni 2010 bis Dezember 2016 bei der Z.___, Zürich, als Mitarbeiterin Hauswirtschaft / Reinigung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt, wobei das Arbeitspensum von zunächst 70 % ab Juni 2016 auf 50 % redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert worden war (Urk. 7/7, 7/15/3, 7/16 und 7/23). Unter Hinweis auf eine Fib</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">romyalgie meldete sie sich am 20. Juli 2016 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, holte aktuelle Auszüge aus dem individuellen Konto (IK-Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug, Urk. 7/2 ff., 7/15) ein und führte am 25. August 2016 ein Standort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gespräch mit der Versicherten durch (Urk. 7/16). Mit Schreiben vom 26. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gust 2016 teilte sie dieser mit, dass aufgrund der eingeschränkten Deutsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse zurzeit keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/18). Nach Eingang von Berichten der behandelnden Ärzte (Urk. 7/20, 7/24) sowie der ehemaligen Arbeitgeberin (Urk. 7/23) stellte die IV-Stelle der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Vorbescheid vom 27. Dezember 2016 die Abweisung des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehrens in Aussicht (Urk. 7/26). Die Versicherte erhob dagegen Einwand (Urk. 7/27, 7/31), worauf die IV-Stelle einen weiteren Arztbericht (Urk. 7/36/8 ff.) sowie eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD, Urk. 7/40/3 f.) einholte. Mit Schreiben vom 22. August 2017 auferlegte sie der Versicherten eine Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht in Form einer regelmässigen psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung (Urk. 7/41). Mit Verfügung gleichen Datums wies sie ausserdem das Leistungsbegehren wie zuvor angekün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digt ab (Urk. 7/42 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 6. September 2017 Beschwerde mit den Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Eventualiter sei ihr Gesundheitszustand umfassend abzuklären. Darüber hinaus sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 9. Oktober 2017 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 5), worüber die Versicherte mit Verfügung vom 16. Oktober 2017 (Urk. 8) in Kenntnis gesetzt wurde. Gleichzeitig wurde ihr Gesuch um unentgeltliche Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessführung bewilligt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen in den Rechtsschriften und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> [ATSG]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[IVG]). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span>gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span>telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p><span> </span><span>Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und </span><br/><span>E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausge</span><span>wiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. </span><span>Art. </span><span>7 </span><span>Abs. </span><span>2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verordnung über die Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht</span><br/><span> – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer</span><span>tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür</span><span>digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesge</span><span>richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss</span><span>folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span>8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span>kationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis </span><br/><span>ver</span><span>sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span>BGE 139 V 225</span><span> E. 5.2; </span><span>135 V 465</span><span> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung vom 22. August 2017 (Urk. 2) zog die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zusammengefasst in Erwägung, dass die bei der Versicherten vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden psychischen Beschwerden gut behandelbar seien. Aus medizinischer Sicht sei eine Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Schmerzkrankheit nicht nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar. Zudem lägen familiäre und finanzielle Schwierigkeiten vor, welche bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit nicht zu berücksichtigen seien. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens sei das Dossier dem RAD vorgelegt worden. Gemäss dessen Beurteilung sei eine rückenschonende, wechselbelastende Tätigkeit uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt zumutbar. Insgesamt hätten die gesundheitlichen Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigungen somit keine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit zur Folge, weshalb kein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Beurteilung hielt die Versicherte in ihrer Beschwerdeschrift vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. September 2017 im Wesentlichen entgegen, die Beschwerdegegnerin sei ihrer Abklärungspflicht nicht nachgekommen. Sie habe ohne weitere Begründung res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pektive mit blossem Hinweis auf psychosoziale Belastungsfaktoren das Vorliegen eines invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschadens zu Unrecht verneint. Die eingeholten Arztberichte würden vielmehr eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit ausweisen. Überdies hätte die Überwindbarkeit der diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierten Fibromyalgie und der depressiven Episode anhand der vom Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt in BGE 141 V 281 festgelegten Standardindikatoren geprüft werden müssen (zum Ganzen Urk. 1 S. 4 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte in seinem Bericht vom 29. August 2016 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/20/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische muskuloskelettale Schmerzen im Sinne einer weichteil-rheumatischen Erkrankung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Syndrom bei Status nach lumboradikulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rem Syndrom L5 bei Diskushernie L4/5 links (MRI 2009),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression, differentialdiagnostisch Anpassungsstörung,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es seien chronische, an Intensität zunehmende weichteilrheumatische Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den an den typischen Stellen am Nacken, an der Lendenwirbelsäule und zuletzt am linken Ellbogen vorhanden, wobei Letztere klinisch einer Epicondylopathia humeroradialis entsprechen würden. Medikamente und Physiotherapie würden wenig Wirkung zeigen. Eine Beschwerdelinderung sei durch eine Reduktion des Arbeitspensums auf zuletzt 50 % und die Ausführung leichter Arbeiten erreicht worden. Die Versicherte fühle sich vom Arbeitgeber unverstanden, da sie Arbeiten ausführen müsse, die ihre Beschwerden verstärken würden. Intermittierend seien im Weiteren depressive Symptome vorhanden, wobei der Einsatz von - mittler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weile abgesetzten - Antidepressiva eine positive Wirkung gezeigt habe. Aktuell werde keine Behandlung oder Medikation durchgeführt. Für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Reinigungskraft liege seit Juni 2015 bis auf Weiteres eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit vor (Urk. 7/20/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie, vom 17. Oktober 2016 sind folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zu entnehmen (Urk. 7/24/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgie (ICD-10 M79.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass in den vergangenen Jahren viele Belastungen zusammengekommen seien und sie manchmal verzweifle und nicht mehr weiter wisse. Sie habe mehrmals überlegt, von ihrem Balkon im dritten Stockwerk zu springen. Sie habe jedoch immer wieder Motivation und neue Kraft gefunden. An Tagen, an denen es ihr möglich sei zu arbeiten oder Zeit mit ihrer Enkelin zu verbringen, könne sie sich ablenken und dies gebe ihr Sinn im Leben. Sie leide unter chronischen Schmerzen, dem schwierigen Scheidungsprozess mit ihrem Ehemann sowie unter Ängsten. Zudem sei sie dünnhäutig und insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dere bei der Arbeit gereizt. Sie werde rasch ärgerlich, wenn ihr etwas nicht passe. Diesen Ärger habe sie bisher kontrollieren können, wobei sie sich manchmal von den Arbeitskolleginnen entfernen müsse, da sie Angst habe, sonst möglicherweise gewalttätig zu werden (Urk. 7/24/1, 7/24/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte sei altersgerecht und gepflegt aufgetreten. Sie sei wach und orientiert gewesen. Auffälligkeiten in Bezug auf die Auffassungsgabe oder Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentration hätten sich nicht ergeben. Der formale Gedankengang sei logisch und kohärent gewesen. Hinweise für Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen hätten nicht vorgelegen. Im Affekt sei die Beschwerdeführerin schwingungsfähig gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen; sie habe geweint, als sie von ihren Problemen und Beschwerden erzählt habe. Sie habe angegeben, dünnhäutig und leicht reizbar zu sein. Sie ärgere sich rasch über Arbeitskolleginnen und habe dann den Impuls, diesen Gewalt anzutun, was bisher aber nicht passiert sei. Sie habe Angst, sich in einem Zustand der Wut irgendwann nicht mehr beherrschen zu können. Im Weiteren sei der Antrieb leicht reduziert; es bestünden Ein- und Durchschlafstörungen. Von akuter Suizidalität habe sich die Versicherte glaubhaft distanziert. Bei potentiell fremd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefährdenden Phantasien hätten sich zum Zeitpunkt des Gesprächs keine Anhaltspunkte für Fremdgefährdung ergeben (Urk. 7/24/3). Aus psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpflegerin seit dem 26. Juli 2016 (Beginn der ambulanten Behandlung) zu 50 % eingeschränkt. Dies sei Folge der raschen Ermüdbarkeit, der erhöhten Reizbarkeit sowie des raschen Einnehmens einer defensiven Haltung bei externem Druck. Eine angepasste Tätigkeit sei ab Dezember 2016 möglich, wobei zu Beginn ein Arbeitspensum von maximal drei Stunden pro Tag geleistet werden könne mit dem Ziel, dieses falls möglich im Verlauf zu erhöhen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 7/24/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Verweis auf seinen vorangegangenen Bericht vom 29. August 2016 (vgl. </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.1) hielt Dr. A.___ am 25. April 2017 fest, dass es der Versicherten mittler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weile etwas bessergehe. Gründe dafür seien nebst dem Wegfall der ungünstigen Tätigkeit als Reinigungskraft die physiotherapeutische Behandlung, die Wasser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gymnastik sowie die etwas wärmeren Temperaturen. Schmerzhaft seien die typi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Stellen an den Sehnenansätzen und am Rücken; zudem seien Kopfschmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen vorhanden. Psychisch wirke die Versicherte ruhiger und ausgeglichener, allerdings immer noch unter der Wirkung von Cymbalta. Sollte sich eine geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete Arbeit - beispielsweise als Haushälterin in einem Privathaushalt - finden lassen, sei vorstellbar, dass die Versicherte an ein 50%-Pensum herangeführt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den könnte (Urk. 7/36/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Chirurgie sowie Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom RAD führte in seiner Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 8. Juni 2017 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf (Urk. 7/40/3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbovertebrales Syndrom,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische muskuloskelettale Schmerzen,</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1),</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgie (ICD-10 M79.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch die Adipositas sei die Arbeitsfähigkeit demgegenüber nicht dauerhaft ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Versicherte leide seit Jahren unter Rückenschmerzen, wobei bisher keine fachärztliche Diagnostik oder Therapie stattgefunden habe. Die seitens des Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisten gestellten Diagnosen würden sich auf das klinische Beschwerdebild und eine CT-Untersuchung von 2009 stützten. Da sich das subjektive Beschwerdebild unter Reduktion der Arbeitsbelastung deutlich gebessert habe, sei von funktio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Ursachen im Sinne einer Überlastung auszugehen. Eine Anerkennung invalidenversicherungsrechtlich relevanter somatischer Gesundheitsstörungen sei mangels verlässlicher fachärztlicher Diagnosen nicht möglich. Aus somatischer Sicht seien wechselbelastende, leichte Tätigkeiten in wohlwollender und konflikt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">armer Arbeitsatmosphäre, mit geringem Publikumsverkehr, ohne permanenten Zeit- und Termindruck sowie ohne besondere Anforderungen an das Umstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs- und Anpassungsvermögen medizinisch-theoretisch zumutbar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ungeeignet seien Tätigkeiten mit Heben oder Tragen von Lasten über zehn Kilogramm, mit Heben aus der Hocke, Verharren in Zwangshaltungen, repetitiven Rumpfdrehun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen sowie in kniender, gebückter oder rein stehender Haltung. Laut psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischem Bericht bestehe aufgrund der depressiven Störung eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 %, wobei diese mit der verminderten psychischen und psychosomatischen Belastbarkeit begründet worden sei. Unter adäquater Therapie sei sowohl eine Verbesserung der Rückenbeschwerden als auch eine Stabilisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der psychischen Situation möglich (zum Ganzen Urk. 7/40/3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin stützte sich die Beschwerdegegnerin in erster Linie auf die Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. C.___ vom 8. Juni 2017. Bei dieser handelt es sich um eine Aktenbeurteilung, da die Versicherte nicht untersucht wurde. Ihr kann trotzdem voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts geht (Urteil des Bundesgerichts 8C_641/2011 vom 22. Dezember 2011 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.2.2). Anhand der sich insbesondere mit Blick auf die attestierte Arbeitsfähigkeit nicht widersprechenden Berichte der behandelnden Ärzte konnte sich Dr. C.___ ein vollständiges Bild über die Anamnese, den Verlauf und den gegenwärtigen gesundheitlichen Status der Versicherten verschaffen. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass er auf eine persönliche Untersuchung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin verzichtete. Näher zu prüfen bleibt im Folgenden jedoch, ob die RAD-Stellungnahme auch in der Darlegung der medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entsprechend seiner fachlichen Qualifikation äusserte sich Dr. C.___ eingehend zum somatischen Gesundheitszustand und gelangte im Ergebnis zur Auffassung, dass der Versicherten leichte und wechselbelastende Tätigkeiten medizinisch-theoretisch uneingeschränkt zumutbar seien (Urk. 7/40/3 f.). Dabei hielt er zu Recht fest, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Rückenschmerzen bis anhin nicht in entsprechende fachärztliche Behandlung begeben habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom behandelnden Internisten Dr. A.___ spärlich erhobenen objektiven Befunde (vgl. Urk. 7/20/3, 7/36/8) lassen nicht auf eine massgebliche Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung schliessen. Auch ist den Berichten keine schlüssige Begründung dafür zu entnehmen, weshalb die Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten, rücken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schonenden Tätigkeit aus somatischen Gründen zu 50 % eingeschränkt sein soll. So hat sich der Gesundheitszustand der Versicherten nach dem Wegfall der auch mit mittelschweren bis schweren Arbeiten verbundenen Tätigkeit als Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft (vgl. Urk. 7/23/3) sowie der Durchführung von Physiotherapie und Wasser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gymnastik gebessert (Urk. 7/36/8). Ausserdem äusserte sich die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin im Rahmen des Standortgesprächs vom 25. August 2016 selbst nur dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend, dass ihr die Ausübung schwerer Tätigkeiten nicht mehr möglich sei (Urk. 7/16/2 f.). Gesamthaft besteht bei dieser Sachlage folglich kein Anlass, die von Dr. C.___ aus somatischer Sicht attestierte 100%ige Arbeitsfähigkeit für leidensadaptierte leichte und wechselbelastende Tätigkeiten in Zweifel zu ziehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychiatrischen Gesundheitszustand äusserte sich der RAD-Arzt nicht eingehend, sondern übernahm die von Dr. B.___ im Bericht vom 17. Oktober 2016 festgehaltenen Diagnosen sowie die attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % (Urk. 7/40/4). Die Beschwerdegegnerin anerkannte diese Einschränkung nicht, wobei sie auf psychosoziale Faktoren und fehlende objektive Befunde hinwies (Urk. 2; Urk. 7/40/5). Demgegenüber erachtet die Versicherte eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % als erstellt und rügt die seitens der Beschwerdegegnerin nicht vorgenommene Prüfung der Standardindikatoren (Urk. 1 S. 5 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführerin ist grundsätzlich beizupflichten, dass bei der Würdigung des invalidisierenden Charakters einer Fibromyalgie die von der Rechtsprechung im Bereich der somatoformen Schmerzstörung entwickelten Grundsätze analog anzuwenden sind (BGE 132 V 65 E. 4). Zudem sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss BGE 143 V 418 (E. 7) neu sämtliche psychischen Leiden, laut BGE 143 V 409 (E. 4.5.2) namentlich auch leichte bis mittelschwere Depressionen, einem struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen. Insbesondere in Fällen, bei denen nach bestehender Aktenlage überwiegend wahrscheinlich von einer bloss leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen depressiven Störung auszugehen ist, die ihrerseits nicht schon als chronifiziert gelten kann und auch nicht mit Komorbiditäten einher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, bedarf es jedoch in aller Regel keiner Weiterungen in Form eines struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rierten Beweisverfahrens (BGE 143 V 409 E. 4.5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 4.2), fehlt es weitgehend an objektiven Befunden, welche der Fibromyalgie zuzuschreiben sind. Dasselbe gilt mit Blick auf die diagnostizierte rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1). Gemäss dem von Dr. B.___ erhobenen psychopatholo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Befund ergaben sich insbesondere weder Auffälligkeiten in Bezug auf die Orientierung noch solche hinsichtlich Auffassung und Konzentration. Die Schwingungsfähigkeit war ebenso erhalten. Im Weiteren wurde der formale Gedankengang als logisch und kohärent beschrieben. Objektive Anzeichen für eine Verminderung des Antriebs lassen sich dem Bericht ebenfalls nicht entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men. Überdies wurde eine akute Suizidalität oder Fremdgefährdung verneint (vgl. Urk. 7/24/3). In Anbetracht dieser Befunde und mit Blick auf die typischen Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome einer depressiven Erkrankung (vgl. Dilling/Mombour/Schmidt [Hrsg.], Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 10. Auflage 2015, S. 169 ff.) erweist sich die von Dr. B.___ attestierte Arbeitsunfähigkeit als nicht nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Davon abgesehen wies die Beschwerdegegnerin mit Recht auf die Relevanz psychosozialer Faktoren hin. In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass das klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den belastenden soziokulturellen Faktoren herrühren, bestehen darf, sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im fachmedizinischen Sinne oder einen damit vergleichbaren psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Leidenszustand.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Solche von der soziokulturellen Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinne verselbständigte psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesprochen werden kann (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 127 V 294 E. 5a; Urteil des Bundesgerichts 8C_730/2008 vom 23. März 2009 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss eigenen Angaben leidet die Versicherte seit dem Tod ihrer Mutter im Jahr 2015, zu welcher sie ein sehr enges Verhältnis pflegte, an einer depressiven Phase. Darüber hinaus gestaltet sich das laufende Scheidungsverfahren als schwierig, wobei der Ehemann der Versicherten in die Dominikanische Republik zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehrt ist und offene Schulden hinterlassen hat. Im Weiteren empfand die Beschwerdeführerin die Situation am ehemaligen Arbeitsplatz als belastend, da die Vorgesetzte bösartig gewesen sei und ihr absichtlich Aufgaben übertragen habe, deren Erfüllung ihr krankheitsbedingt schwergefallen sei (zum Ganzen Urk. 7/16/2 f., 7/20/3, 7/24/1 und 7/24/3). Insgesamt liegt somit eine bedeutende soziokulturelle Belastungssituation vor. Anhaltspunkte für eine verselbständigte massgebliche psychische Störung sind demgegenüber kaum auszumachen. Dies wird einerseits mit Blick auf die von Dr. B.___ erhobenen Befunde deutlich. Andererseits nahm die Beschwerdeführerin nur vergleichsweise kurzzeitig eine psychiatrische Therapie in Anspruch (vgl. Urk. 7/24/1, 7/34 und 7/37), wobei der Umstand, dass sie die Behandlung erst während des laufenden Versicherungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens aufgenommen hat, ohnehin gegen einen erheblichen Leidensdruck spricht (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.4.2). Schliesslich besserte sich der somatische und psychische Gesundheitszustand gemäss Bericht von Dr. A.___ vom 25. April 2017, wobei unter anderem auf den Wegfall eines psychosozialen Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tors, nämlich der ungünstigen Tätigkeit als Reinigungskraft, hingewiesen wurde (Urk. 7/36/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sinne eines Zwischenfazits ist nach dem Gesagten mit überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin infolge der psychischen Erkrankungen nicht eingeschränkt ist. Gegen einen invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden sprechen nicht nur die fehlenden objektiven Befunde, sondern auch die klar im Vordergrund stehenden psychosozialen Belastungsfaktoren. Damit erweist es sich als gerechtfertigt, auf die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens zu verzichten In Bezug auf den somatischen Gesundheitszustand ist festzuhalten, dass der Versicherten entsprechend den schlüssigen Ausführungen des RAD leidensadaptierte - namentlich leichte und wechselbelastende - Tätigkeiten zu 100 % zumutbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgehend von den obigen Ausführungen ist der Invaliditätsgrad zu bestimmen. In diesem Zusammenhang ist vorab festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin gemäss Beurteilung der Beschwerdegegnerin im Gesundheitsfall zu 70 % erwerbstätig wäre (ohne Aufgabenbereich; Urk. 7/25/1). Dies blieb unbestritten und überzeugt in Anbetracht der konkreten Umstände. So stellt die Tätigkeit, welche bei Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung tatsächlich </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und unter Umständen seit längerer Zeit ausgeübt wurde, vor allem bei sonst im Wesentlichen unveränderten Verhältnissen bis zur Entstehung des Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs, ein starkes Indiz für das im Gesundheitsfall hypothetisch ausgeübte Erwerbspensum dar (Urteil des Bundesgerichts 9C_565/2015 vom 29. Januar 2016 E. 3.2 mit Hinweisen). Soweit eruierbar hat die im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung rund 49-jährige Versicherte seit ihrer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reise in die Schweiz im Jahr 1991 bis zum Eintritt der gesundheitlichen Probleme im Juni 2016 (vgl. Urk. 7/16/1) nie ein Arbeitspensum von über 70 % verrichtet (vgl. Urk. 7/2 ff., 7/15). Ihre beiden Töchter mit Jahrgang 1981 und 1988 (Urk. 7/16/2) waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit geraumer Zeit volljährig und nicht mehr auf persönliche Unterstützung angewiesen. Im Übrigen lässt auch die Trennung vom Ehemann im Jahr 2016 (vgl. Urk. 7/6) nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin ihr Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum infolgedessen erhöht hätte, zumal sie sich schon vor der Heirat im Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den Einkünften aus einer Teilzeiterwerbstätigkeit begnügte, </span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obwohl die beiden Töchter bereits damals seit mehreren Jahren das Erwachse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenalter erreicht hatten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span id="XX077"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Method</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ist davon auszugehen, dass die Versicherte im Gesundheitsfall weiterhin bei der Z.___ als Reinigungskraft in einem 70%-Pensum angestellt wäre. Ausgehend von den Angaben der ehema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Arbeitgeberin im Bericht vom 28. September 2016 - welche sich auf ein 50%-Pensum beziehen (Urk. 7/23/2, 7/23/4) - hätte sie dabei im Jahr 2016 ein Bruttojahreseinkommen von Fr. 45'628.80 erzielt (Fr. 32'592.-- / 5 * 7). Das massgebliche Valideneinkommen im Zeitpunkt des frühestmöglichen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beginns im Januar 2017 (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) beträgt somit unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der Nominallohnentwicklung für weibliche Arbeitskräfte von 2'709 Punk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten im Jahr 2016 auf 2’719 Punkte im Jahr 2017 (vgl. www.bfs.admin.ch) Fr. 45'797.23.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span id="XX081"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Festsetzung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/aa).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ermittlung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich, können die Tabellenlöhne gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 4.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mangels Vorliegens eines stabilen Arbeitsverhältnisses nach Eintritt der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät ist das Invalideneinkommen nach den LSE 2014 zu bestimmen. Aufgrund der fehlenden beruflichen Ausbildung der Beschwerdeführerin sowie angesichts des individuellen Belastungsprofils ist auf den monatlichen Bruttolohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art weiblicher Angestellter von Fr. 4'300.-- abzustellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(LSE 2014, TA1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">_tirage_skill_level</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Monatlicher Brutto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Total, Kompetenzniveau 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgerechnet auf die durchschnitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für weibliche Arbeitskräfte von 2’6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">73 Punkten im Jahr 2014 auf 2’719 Punkte im Jahr 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. www.bfs.admin.ch) ergibt dies ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Bruttoeinkommen von Fr. 54'718.73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jährlich (Fr. 4'300.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- / 40 * 41.7 * 12 / 2'673 * 2‘71</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9). Ausgehend von einer hypot</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hetischen Erwerbstätigkeit von 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 % im Gesundheitsfall resultiert dam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it ein Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 38‘303.11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist für den Einkommensvergleich von einem Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von Fr. 45'797.23 und einem Invalideneinkommen von Fr. 38'303.11 auszugehen, womit sich ein Invaliditätsgrad von 16.36 % ergibt ([Fr. 45'797.23 ./. Fr. 38'303.11] *100 / Fr. 45'797.23). Selbst unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung eines - nicht gerechtfertigten - leidensbedingten Abzuges vom Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen in maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maler Höhe von 25 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2) ergäbe sich demzufolge kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (vgl. E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin den Rentenanspruch der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten berechtigterweise verneint. Entgegen deren Eventualantrag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von weiteren medizinischen Abklärungen zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine anderen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten, weshalb davon abzusehen ist (antizipierte Beweiswür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung; BGE 124 V 90 E. 4b, 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 V 157 E. 1d, 136 I 229 E. 5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 22. August 2017 (Urk. 2) ist somit nicht zu beanstanden, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu prüfen war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rensaufwand sowie unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 700.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen, infolge der ihr gewährten unentgeltlichen Prozessführung (vgl. Urk. 8) jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ist auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht (GSVGer) hinzuweisen, wonach sie zur Nachzahlung der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stadt Zürich Soziale Dienste</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWürsch</p><p></p></div> </div></body></html>