<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-12-04-7B_173-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>7B_173/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 4. Dezember 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Abrecht, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Hurni, Hofmann, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Clément. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesanwaltschaft, </div> <div class="para">Guisanplatz 1, 3003 Bern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtanhandnahme (Revision); unentgeltliche Rechtspflege; Nichteintreten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Bundesstrafgerichts, Berufungskammer, </div> <div class="para">vom 16. Januar 2024 (CR.2023.18). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer reichte am 1. Februar 2024 bei der Schweizerischen Botschaft in Athen (vgl. <span class="artref">Art. 48 Abs. 1 BGG</span>) Beschwerde in Strafsachen gegen den Beschluss des Bundesstrafgerichts vom 16. Januar 2024 ein. Diese wurde dem Bundesgericht am 9. Februar 2024 übermittelt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Der Beschwerdeführer beantragte die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung und reichte hierzu eine Beilage mit der Überschrift "Vermögensauskunft" ein. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Mit Verfügung vom 13. Februar 2024 wurde der Beschwerdeführer unter Verweis auf die einschlägige Rechtsprechung aufgefordert, seine Bedürftigkeit zu belegen. Innert Frist tätigte er am 28. Februar 2024 eine Eingabe bei der Schweizerischen Botschaft in Athen, welche dem Bundesgericht am 7. März 2024 übermittelt wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Da der Beschwerdeführer mit seiner Eingabe vom 28. Februar 2024 der Aufforderung, seine Bedürftigkeit zu belegen, nicht nachgekommen war, wurde er mit Verfügung vom 28. März 2024 aufgefordert, dies bis am 30. April 2024 nachzuholen. Wiederum tätigte der Beschwerdeführer innert Frist eine Eingabe bei der Schweizerischen Botschaft in Athen, welche dem Bundesgericht am 26. April 2024 übermittelt wurde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde mangels Belegen betreffend die behauptete Einkommens-, Ausgaben- und Vermögenssituation mit Verfügung vom 16. Mai 2024 abgewiesen, auf deren Begründung an dieser Stelle verwiesen wird. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.1.</b> Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen (<span class="artref">Art. 62 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.1.</b> Mit Verfügung vom 21. Mai 2024 wurde dem Beschwerdeführer Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 3'000.-- bis zum 7. Juni 2024 angesetzt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.2.2.</b> Mit Eingabe vom 7. Juni 2024 (Einreichung bei der Schweizerischen Botschaft in Athen) beantragte der Beschwerdeführer - neben zahlreichen weiteren Begehren, die vorliegend nicht von Belang sind - unter Verweis auf seine dem Bundesgericht bereits vorliegende Erklärung über die finanziellen Verhältnisse, ihm sei die "kostenlose Rechtspflege zu bewilligen" und ihm Rechtsanwalt B.________ als unentgeltlicher Rechtsvertreter beizuordnen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.1.</b> Mit Verfügung vom 17. Juni 2024 wurde dem Beschwerdeführer die gesetzlich vorgeschriebene und nicht erstreckbare Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum 2. Juli 2024 angesetzt; der Beschwerdeführer wurde darauf hingewiesen, dass auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde, wenn dieser Aufforderung nicht nachgekommen werde. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.2.</b> Mit Eingabe vom 20. Juni 2024 (Einreichung bei der Schweizerischen Botschaft in Athen) beantragte der Beschwerdeführer erneut unter Verweis auf seine dem Bundesgericht bereits vorliegende Erklärung über die finanziellen Verhältnisse, ihm sei die "kostenlose Rechtspflege zu bewilligen" und ihm Rechtsanwalt B.________ als unentgeltlicher Rechtsvertreter beizuordnen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.3.</b> Am 1. Juli 2024 reichte der Beschwerdeführer eine weitere Eingabe bei der Schweizerischen Botschaft in Athen ein. Darin wiederholte er seine bereits in den Eingaben vom 7. Juni 2024 und vom 20. Juni 2024 gestellten Begehren. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.3.4.</b> Auf die Gesuche des Beschwerdeführers vom 7. Juni 2024, 20. Juni 2024 und 1. Juli 2024 um Wiedererwägung der Verfügung vom 16. Mai 2024 ist nicht einzutreten (vgl. Urteil 6B_1062/2018 vom 4. März 2019 E. 3; Verfügungen 7B_238/2024 vom 4. Juni 2024 E. 2.1; 6B_503/2022 vom 21. Juni 2022 E. 2.1; je mit Hinweisen). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.4.</b> Der Kostenvorschuss ging innert der angesetzten Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist gestützt auf <span class="artref">Art. 62 Abs. 3 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesgericht weder für die Entgegennahme von allfälligen Strafanzeigen zuständig noch zu deren Weiterleitung verpflichtet ist. Gleiches gilt für die vom Beschwerdeführer beantragte Disziplinar- bzw. Aufsichtsbeschwerde gegen "die Mitarbeiter am Bundesgericht". Die mit gleicher Rechtsschrift erhobene Aufsichtsbeschwerde gegen Mitglieder der Berufungskammer des Bundesstrafgerichts - die bloss rudimentär begründet ist und die, soweit überhaupt verständlich, lediglich den Beschluss vom 16. Januar 2024 und damit die Rechtsprechung zu betreffen scheint (vgl. in diesem Zusammenhang die Verfügung des Schweizerischen Bundesgerichts, vertreten durch die Verwaltungskommission, vom 22. Juli 2024 in dem vom Beschwerdeführer angestrengten Aufsichtsverfahren 12T_3/2024) - wird nach Rechtskraft der vorliegenden Sache zur weiteren Prüfung der zuständigen Stelle übermittelt (vgl. <span class="artref">Art. 1 Abs. 2 BGG</span>, Art. 3 lit. f des Aufsichtsreglements des Bundesgerichts [AufRBGer; SR 173.110.132] und Art. 34 Abs. 1 des Strafbehördenorganisationsgesetzes [StBOG; SR 173.71] in Verbindung mit Art. 71 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021]). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Ferner ist hervorzuheben, dass querulatorische Beschwerden unzulässig sind und das Bundesgericht nicht auf solche eintritt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 7, <artref id="CH/173.110/108/1/c" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG</span><artref id="CH/173.110/42/7" type="end"></artref>). Dies wird für künftige Eingaben des Beschwerdeführers, namentlich in dieser Angelegenheit, vorbehalten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Gesuche vom 7. Juni 2024, 20. Juni 2024 und 1. Juli 2024 um Wiedererwägung der Verfügung vom 16. Mai 2024 wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesstrafgericht, Berufungskammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 4. Dezember 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Abrecht </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Clément </div> </div></body></html>