<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">5D_120/2007 /blb </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 19. November 2007 </div> <div class="para">II. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Raselli, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Füllemann. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">1. X.________, </div> <div class="para">2. Y.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. Kanton Aargau, </div> <div class="para">2. Einwohnergemeinde E.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner, </div> <div class="para">beide vertreten durch Finanzverwaltung E.________. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Definitive Rechtsöffnung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 17. September 2007 des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 17. September 2007 des Obergerichts des Kantons Aargau, das auf (vom Beschwerdeführer Nr. 1 erhobene) Beschwerden gegen die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 7'738.80 sowie für Fr. 1'037.40.-- (je nebst Zins und Kosten) an die Beschwerdegegner nicht eingetreten ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (<span class="artref">Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG</span>) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss <span class="artref">Art. 74 Abs. 2 BGG</span> allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführer als solche entgegengenommen worden ist, </div> <div class="para">dass die Beschwerdeführerin Nr. 2 durch den gegenüber dem Beschwerdeführer Nr. 1 ergangenen Entscheid des Obergerichts nicht beschwert ist, weshalb auf die Beschwerde, soweit sie auch von der Beschwerdeführerin Nr. 2 erhoben wird, zum Vornherein nicht einzutreten ist (<span class="artref">Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass sodann in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> sowie <span class="artref">Art. 116 BGG</span>), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Anforderungen des <span class="artref">Art. 90 Abs. 1 lit. b OG</span>: Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=6&amp;from_date=01.11.2007&amp;to_date=20.11.2007&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-I-258%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page258">BGE 130 I 258</a> E. 1.3 S. 261f.), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>), </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Aargau im angefochtenen Entscheid erwog, der Beschwerdeführer Nr. 1 (nachstehend: Beschwerdeführer) sei (unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis) mit Verfügung vom 17. August 2007 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der am 22. August 2007 erfolgten Zustellung aufgefordert worden, innerhalb der am 3. September 2007 endenden Kostenvorschussfrist habe jedoch der Beschwerdeführer den Vorschuss nicht geleistet, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten sei, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf diese Erwägungen eingeht, </div> <div class="para">dass er erst recht nicht anhand der entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen nach den erwähnten gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid vom 17. September 2007 verfassungswidrig sein soll, </div> <div class="para">dass dies insbesondere für seine Vorbringen gilt, mit denen er die Begründetheit und die Höhe der Betreibungsforderungen bestreitet, die im Rechtsöffnungsverfahren ohnehin nicht zu überprüfen waren, </div> <div class="para">dass es schliesslich dem Betreibungsamt obliegen wird, für die vom Beschwerdeführer geforderte Einhaltung des Existenzminimums zu sorgen (Art. 92ff. SchKG), </div> <div class="para">dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span> nicht einzutreten ist, </div> <div class="para">dass die unterliegenden Beschwerdeführer unter Solidarhaft kostenpflichtig werden (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/66/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/66/1" type="start"></artref>Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/66/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref>), </div> <div class="para">dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. <span class="artref">Art. 108 Abs. 1 BGG</span> das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt der Präsident: </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt. </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para">Lausanne, 19. November 2007 </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>