<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>UV.2016.00234</span></p><p><span id="AHV_NR"></span><span> </span></p><p><span id="G_NR_VI"></span><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 25. Februar 2019</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Wyler Koch Partner AG, Business Tower</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Zürcherstrasse</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> 310, Postfach 340, 8501 Frauenfeld</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1979, arbeitete seit 25. März 2013 als Bauarbeiter bei der Y.___ AG und war damit bei der Suva gegen Unfälle versichert. Am 13. August 2014 erlitt er einen Unfall, als er beim </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eingerüsten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nach einem Fehl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritt aus einer Höhe von etwa 2,5 m abstürzte. Dabei zog er sich ein Polytrauma zu (Radiusfraktur, Commotio cerebri, Kontusion Lendenwirbelsäule [LWS] und Brustwirbelsäule [BWS], Kontusion/Schürfung und Hämatom Unterschenkel links, Rissquetschwunde [RQW] am Kinn, Zahnschäden 21 + 22, Urk. 11/1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/16/2-3 und Urk. 11/59/3). Am 15. August 2014 erfolgte eine offene Repo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sition und interne Fixation mit Plattenosteosynthese Radius rechts (Urk. 11/15). Bei protrahiertem Heilungsverlauf (Urk. 11/31) erfolgte vom 24. November bis 30. Dezember 2014 eine stationäre Rehabilitation in der Rehaklinik Z.___ (Urk. 11/68). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Februar 2015 (Urk. 11/74) teilte die Suva dem Versicherten mit, gemäss medizinischer Beurteilung sei die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr möglich, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestehe - in einer näher um</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schriebenen Tätigkeit - ab sofort wieder eine volle Arbeitsfähigkeit. Der Schaden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall werde per 28. Februar 2015 unter Einstellung sämtlicher Versicherungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen abgeschlossen. Das Taggeld werde dem Arbeitgeber - ohne Präjudiz - während der allfälligen Kündigungsfrist bis am 30. April 2015 ausgerichtet. Am 30. April 2015 (Urk. 11/97) wurde die winkelstabile palmare Platte distaler Radius rechts bei ossär komplett geheilter Fraktur entfernt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Mai 2015 (Urk. 11/101) teilte die Suva dem Versicherten die Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung des Taggeldes (100 % ab 30. April 2015, 50 % ab 15. Mai 2015, 0 % ab 22. Mai 2015) sowie die Einstellung sämtlicher Versicherungsleistungen per 31. Mai 2015 mit. Mit Verfügung vom 26. Juni 2015 (Urk. 11/116) lehnte die Suva die Ausrichtung einer Invalidenrente sowie einer Integritätsentschädigung ab. Auf Einsprache vom 27. August 2015 (Urk. 11/126) und 3. November 2015 (Urk. 11/133) hin veranlasste die Suva eine Untersuchung bei Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. A.___ (Urk. 11/156). Mit Entscheid vom 9. September 2016 (Urk. 2) wurde die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spra</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che abgewiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 9. September 2016 erhob der Versicherte am 13. Oktober 2016 (Urk. 2) Beschwerde mit den folgenden Anträgen (S. 2):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der SUVA vom 9. September, 2016, Referenz-Nr.: E 1938/15, 08.41829.14.0, sei aufzuheben.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es seien dem Beschwerdeführer bis zum Erreichen des medizinischen End</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustands weiterhin Taggelder ab Einstellung, d.h. ab 1. Juni 2015, auszu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richten. Anschliessend sei neu zu verfügen, unter Beachtung der gesetzlichen Leistungspflicht inklusive Integritätsentschädigung.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei interdisziplinär (inkl. Zahnheilkunde und HNO-Abklärung) zu begutachten, und es sei eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchzuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei ein zweiter Schriftenwechsel durchzuführen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verbeiständung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeverfahren in der Person der Unterzeichnenden einzuräumen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 21. Oktober 2016 (Urk. 5) zog der Beschwerdeführer das Gesuch um unent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Rechtsvertretung zurück. Die Suva schloss am 3. Februar 2017 (Urk. 10) auf Abweisung der Beschwerde. Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels hiel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Parteien an den gestellten Anträgen fest (Urk. 13 und Urk. 16). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit heutigem Urteil hat das hiesige Gericht im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren betreffend Leistungsansprüche gegenüber der Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, entschieden (Prozess-Nr. IV.2018.00416). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="UV084"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9. Novem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">punkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 13. August 2014 ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="UV062"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Rechtsprechung ist der Fall unter Einstellung der vorüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geh-enden Leistungen und Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">c</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (vgl. Art. 19 Abs. 1, Art. 24 Abs. 2 UVG; Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1, vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3). In diesem Zeitpunkt ist der Unfallversicherer auch befugt, die Adäquanzfrage zu prüfen (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_377/2013 vom 2. Oktober 2013 E. 7.2 mit Hinweis auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 109, vgl. auch Urteil 8C</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">_</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">454/2014 vom 2. September 2014 E. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">griffes «namhaft» in Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tere (zweckmässige) Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">offte Besserung ins Gewicht fallen muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 V 109 E. 4.3; vgl. auch Urteil 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="UV005"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.1</span><span> </span><span id="UV007"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2, 405 E. 2.2, 125 V 456 E. 5a).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4.2</span><span> </span><span id="UV013"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Unfällen aus dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalles allein schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung einzubeziehen. Als wichtigste Kriterien sind zu nennen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">körperliche Dauerschmerzen; </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1, 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">teilung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel eine auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">fallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rigen Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Krite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">rien herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung der Adäquanz. Damit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen zu forschen, die möglicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">weise</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">bb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">, vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">aa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">; RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte zur Begründung des angefochtenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Einsprache</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheides</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2) aus, in somatischer Hinsicht verblieben Unfallrestfolgen im Bereich des rechten Handgelenks. Die angestammte Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter sei nicht mehr vollumfänglich zumutbar. Eine leichte bis mittelschwere Arbeit sei indes ganztags zumutbar (S. 4). Betreffend die geklagten psychischen Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den mangle es an der Adäquanz (S. 7). Es resultiere keine Einkommenseinbusse und - bei abgeheilter Radiusfraktur - keine Integritätseinbusse (S. 10 und S. 12). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hielt dagegen (Urk. 1), die Zumutbarkeitsbeurteilung, auf welche sich die Beschwerdegegnerin stütze, sei unbegründet. Es sei unver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständlich, wie er mit extrem starken Handgelenks-, Nacken-, Kopf- sowie Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen einer leichten bis mittelschweren Arbeit nachgehen sollte (S. 5). Sodann sei der medizinische Endzustand nicht erreicht (S. 7). Weiter sei der adä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den psychischen respek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive organisch nicht nachweisbaren Beschwerden gegeben (S. 9). Schliesslich monierte der Beschwerdeführer den gewährten Abzug vom Tabellenlohn von 5 % und schloss auf einen solchen von 20 % (S. 10 f.). Den Integritätsschaden bezifferte er mit je 25 % betreffend Handgelenk sowie Zahnschaden (S. 11 f.). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die am Unfalltag erstbehandelnden Ärzte des Kantonsspitals B.___ diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierten im Arztzeugnis UVG vom 31. August 2014 (Urk. 11/16/2-3) ein Poly</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauma bei Sturz aus 2.5 m Höhe am 13. August 2014 mit intraartikulärer distaler Radiusfraktur rechts, nach volar disloziert, eine Commotio cerebri, Kontusion LWS/BWS, Kontusion/Schürfung und Hämatom Unterschenkel links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prätibial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, RQW am Kinn, Zahnschäden 21 + 22. Das Ganzkörper-Trauma-CT habe keine aktuellen knöchernen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Neurokranium</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Thorax oder Abdomen und keine Unterschenkelfraktur gezeigt (Urk. 11/27/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es wurde berichtet, gemäss den Arbeitskollegen sei der Beschwerdeführer auf die rechte Seite gefallen mit Anprall des Kopfes und des Gesichts. Beim Eintritt hätten Schmerzen im Ober- und Unterarm rechts sowie im Unterschenkel links bestan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den und eine Wunde am Kinn mit Zahnverletzung der oberen Schaufelzähne. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sei er immer wieder eingetrübt gewesen. Der Glasgow-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">coma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (GCS) Wert habe bei Eintreffen der Rettung 13 betragen, während des Transports bleibend 12-13. Es habe eine retrograde Amnesie für das Ereignis bestanden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte attestierten eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bis am 26. August 2014 und verwiesen für die Wiederaufnahme der Arbeit auf die Resultate der Nachkontrolle beim Hausarzt und die Abschlusskontrolle sechs Wochen postope</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativ nach der Radius-Operation.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, leitender Arzt Handchirurgie am Kantonsspital B.___, be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tete am 15. Oktober 2014 (Urk. 11/31) über eine Radiusfraktur als einzige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wesentliche Verletzung, welche anlässlich der Computertomographie erhoben worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. Aufgrund multipler Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule (HWS) sei eine MR-Tomographie veranlasst worden (vgl. Bericht vom 9. Oktober 2014, Urk. 11/32). Diese habe keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt, sondern lediglich degenerative Veränderungen ohne Wurzeleinengung. Auch habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skaphoid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am linken Handgelenk ausgeschlossen werden können. Es sei mit einem erheblich protrahierten Verlauf zu rechnen. Von Seiten der Radiusfraktur könnte der Beschwerdeführer die Hand eigentlich wieder rasch belasten. Aufgrund dessen empfahl er eine stationäre Rehabilitation samt Überwachung der Motivation. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen der Rehaklinik Z.___ bestätigten mit Austrittsbericht vom 12. Januar 2015 (Urk. 11/68) die bekannten Diagnosen und verwiesen ergänzend auf ein Röntgen des rechten Handgelenkes vom 25. November 2014, welches ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">intaktes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteosynthesematerial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Lockerung gezeigt habe, hingegen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ulnaminusvariante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (3 mm) sowie Erosionen an der MC Basis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. V und am Os </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hamatum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte schilderten folgende Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bleme b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Austritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzen und pulsierendes Gefü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m rechten Handgelenk - idem zum Eintritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ingeschränkte Beweglichkeit: rechtes H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">andgel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">enk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m zum E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ntrittsbefund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie rechte Hand wird nur ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kt benutzt (dominante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Seite) - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem zum Eintritt, Schmerzen Nacken und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nterkopfbereich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> dauerhaft - </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem zum Eintritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gefühl der Kraftlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gkeit im linken Knie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> id</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m zum Eintritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m linken Knie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">- idem zum Eintritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen unter Belastung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Daumensattelgelenk links - idem zum Eintritt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen führten aus, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">as Ausmass der demonstrierten physischen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit den objekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erbaren p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tholog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunden der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nischen Untersuchung und bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen aus somat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Sicht nicht erklären. Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine erhebliche Symptomauswe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung beobachtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chosomat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Abklärung hätten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Symptome wie Gefühlsabstumpf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ng und Vermeidung in Bezug auf die Erinne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung an den Unfall bemerkbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemacht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von einer seit dem Unfall bestehenden Lärmempfindlichkeit mit Schreckh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t und Alpträumen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> berichtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Er hinterl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen depress</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Eindruck mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">edrückter Stimmung und Freudlos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t. Die aktuelle Symptomatik weis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mindestens auf eine Anpassungsstörung hin mit einer länger and</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uernden gehemmt-depressiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reaktion, psychotraumatischen Symptomen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Somatisierungstendenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, erfüll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">j</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">edoc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die engen Kriterien (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em hinsichtlich der Unfallschwere) für eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">osttraumatische Belastungsstörung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beobachtungen bei den Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stungstests und im Behandlungsprogramm wiesen auf eine er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Symptomauswe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung hin. Die Beschreibung der Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> undifferenziert, das Schmerzverhalten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht adäquat. Das Leistungsverhalten beurte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">il</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie als</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schlecht. Das Verhalten bezüglich Rehabilitat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on werte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">te</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> als negativ. Aufgrund sprachlicher Barrieren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Vermittlung von Informa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen und Anregungen über einen besseren Umgang mit Schmerzen nur sehr eingeschränkt möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, zudem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine massiv reduzierte Toleranz gegenüber aktive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewegungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auf passive Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lungstechniken </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> verzichtet werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> müssen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer j</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eweils deutliche Schmerzen nur schon beim Berühren (Handgelenk, Nacken, Knie rechts) ang</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geben ha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hrend des Aufenthaltes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich keiner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ei Verände</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Verhalten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gezeigt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei Austritt weiterhin massiv eingeschränkt und leidend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegeben, er sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> während seines Aufenthaltes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g psychotherapeut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch betreut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. T</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herapeut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> subjektiv wie objektiv keine Fortschritte erzielt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, da letztendl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ch selbst mit einem Dolmetscher kein richtiger Zugang zum Patienten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">etabliert werden k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Einer psychopharmakolog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung zur St</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mmun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">saufhellung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skept</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegenüber</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6. Dezember 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">14 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund unklarer rechtss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eitiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unterbauchbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den mit V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erdacht auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> akute Appendiz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tis zur weiteren Abk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung an das Kantons</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tal Baden transfer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verdacht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bestätigt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">worden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und die Symptomati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in weiterer Folge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei Austritt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe der Beschwerdeführer keine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bauchbeschwerden an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben (S. 3 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachpersonen fassten zusammen, i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Rahmen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">när</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n Reha</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">litat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keinerlei Verbesserung der Beschwerden erzielt werden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> physiotherapeut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">is</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Massnahmen s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n nicht vorgesehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie empfahlen die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fortsetzung des instruierten Heimprogrammes. Die Ziele </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kzess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ve Verbesserung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fsspezifischer Kraft- und Ausd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">uerkomponenten sowie eine allg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rekond</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit/Zumutbarke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t und E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ngl</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ederungsperspektive</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielten sie fest, e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine erhebliche Symptomauswe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung beobachtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> worden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Resultate der physischen Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stungstests s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eshalb für die Beurteilung der zumu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tbaren </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">körperlichen Belastbarkeit nicht verwertbar. Das Ausmass der demonstrierten ph</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ysischen Einschr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungen l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">asse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit den objekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erbaren pathologischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den der klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärung sowie den Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen aus somatischer Sicht nicht erklären</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beurteilun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der Zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit stützt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich primär auf med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">theoretische Überlegungen unter Berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigung der Beobachtungen bei den Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stungstests und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Behand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ungspro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mm. Eine weitergehende Einschränkung d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er Belastbarkeit la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich med</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">theoretisch nicht begründen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">festgestellte psychische Störung begründe aktuell eine mindestens leichte arbeitsre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">evante Le</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stungsm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nderung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschränkungen durch die affekt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven und psycho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">otorischen Symptome, weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell reduziert belastbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine Ar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t mit Höhenexpos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zurzeit auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Gefahr einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Retraumat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu vermeiden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ru</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fliche Tätigkeit als H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lfsar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ter am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bau sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell nic</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t zumutbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anforderungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hoch (sehr schwere Arbeit). Aktuell seien leichte bis mittelschwere Arbeiten gan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ztags zumutbar, a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ktuell ohne repetitive Hand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">elenksbewegungen rechts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ diagnostizierte in seinem Bericht vom 3. Juni 2016 (Urk. 11/156) eine Fraktur des Handgelenks, eine Schmelz-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dentinfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> des Zahnes 22 (ohne Pulpa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beteiligung), eine Kontusion 12, 11 und 21 mit Sensibilitätsstörung sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmelzabfrakturen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 44 und 45. Er verwies auf ein Taubheitsgefühl sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druck</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dolenzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und schilderte eine unveränderte Symptomatik seit Behandlungsbeginn am 3. Juni 2016, namentlich zeigten sich im Einzelröntgenbild keine Verän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungen. Die Schmerzsymptomatik sei nicht schlimmer geworden. Es sei auf eine Überlastung der Frontzähne zu achten, da immer schlechtere Verhältnisse im Seitenzahnbereich vorlägen und der Beschwerdeführer kariöse Zähne nicht ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorgen lasse. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. A.___, beratender Zahnarzt der Beschwerdegegnerin, schloss am 14. Juli 2016 (Urk. 11/157/2), die geklagten Symptome könnten nicht auf dentale Befunde zurückgeführt werden. Weitere zahnärztliche Abklärungen erachte er bis auf weiteres nicht als notwendig. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin erklärte den Endzustand als per 31. Mai 2015 erreicht und stellte ihre Leistungen ein, wobei Taggelder bis am 14. Mai 2015 erbracht wurden (Urk. 11/101 und Urk. 11/116). Zum Zeitpunkt des Fallabschlusses ist fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halten, dass Dr. C.___ bereits im Oktober 2014 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skaphoidfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ausschloss, die Radiusfraktur als einzige wesentliche Verletzung beschrieb und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festhielt, der Beschwerdeführer könne die Hand eigentlich wieder rasch be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten (E. 3.2). Die Fachpersonen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rehaklink</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Z.___ bestätigten dann im Januar 2015 (E. 3.3.1) eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit und erachteten die bisherige Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter als nicht mehr möglich (E. 3.3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei vollumfänglicher Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit kann nicht mehr von einer zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ausgegangen werden. Dies namentlich vor dem Hintergrund, dass die Ärzte bei (abgeheilter) Radiusverletzung die bisherige Tätigkeit nicht mehr emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahlen und damit auf eine angepasste Tätigkeit abzustellen ist. Nach der Material</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">entfernung am 30. April 2015 ging der Operateur von einer Schonung für zwei Wochen aus mit nachfolgendem Übergang auf Vollbelastung (Urk. 11/97/2). Suva-Arzt Dr. med. D.___, Facharzt für Chirurgie, bestätigte den Endzustand (prognostisch) vier Wochen nach der Operation (Urk. 11/98). Der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer legte keine abweichende Stellungnahme eines Arztes auf, weshalb hiervon auszugehen und der Fallabschluss per 31. Mai 2015 zu bestätigen ist. Dies unter der Prämisse, dass weder die HWS- noch die psychische Problematik kausal zum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unfall sind. Hierzu und zur Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ergibt sich Folgendes. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ ging im Oktober 2014 bei der Diagnose einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Skaphoidfraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am linken Handgelenk davon aus, dass der Beschwerdeführer die Hand eigentlich wieder rasch belasten könne. Die Beschwerden im Bereich der HWS interpretierte er als degenerativ bedingt; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Traumafolgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erkannte er keine (E. 3.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachleute der Rehaklinik Z.___ schilderten ein intaktes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteosynthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">material</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Lockerung, hingegen eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ulnaminusvariante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (3 mm) sowie Erosio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nen an der MC Basis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. V und am Os </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hamatum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3.1). Aufgrund dieser Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose erachteten sie die bisherige Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter nicht mehr als geeignet und attestierten in einer angepassten Tätigkeit eine vollumfängliche Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit (E. 3.3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Einschätzung überzeugt. Die Klinikfachleute legten dar, dass in bildge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Hinsicht eine verbleibende Pathologie besteht, diese aber einer leichten Tätigkeit nicht entgegensteht. Anzufügen bleibt, dass allfällige Folgen einer vor 15 Jahren im Heimatland des Beschwerdeführers erlittenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unterarmschaft</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> links mit bleibender Fehlstellung (Urk. 11/93) keinen Eingang in die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung finden können. Die Nackenbeschwerden sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausgewiesenermassen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht traumatisch, sondern degenerativ bedingt (E. 3.2). Die in Frage stehenden Zahn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beschwerden führen offenkundig nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, was der Beschwerdeführer anerkannte (Urk. 1 S. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Schmerzen (Urk. 1 S. 5) vermögen diese Einschätzung nicht in Frage zu stellen. Aufgrund der bildgebenden Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchungsresultate ist erstellt, dass - abgesehen von der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ulnaminusvariante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Erosionen an der MC Basis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. V und am Os </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hamatum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - keine organischen Schäden auszumachen sind. Die Kausalität ist demgemäss nicht ohne weiteres gegeben, da keine (die Schmerzklagen erklärenden) o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bjektivierbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Untersu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chungsergebnisse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegen. Diese müssten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">reproduzierbar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nd von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Von orga</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechtsprechungsgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">apparati</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/bild</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benden Abklärungen bestätigt werden (BGE 138 V 248 E. 5.1 mit Hinweis). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dies ist vorliegend nicht der Fall.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte sodann vor, er habe eine HWS-Distorsion erlitten, welche sich bis heute stark auf seine Leistungsfähigkeit auswirke (Nacken- und Kopfschmerzen, Urk. 1 S. 3). Weiter sind den Akten Hinweise auf psychische Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden zu entnehmen (Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Bericht der p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sychiatrischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 15. Juni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2015, Urk. 11/112</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur thematisierten HWS-Distorsion ist festzuhalten, dass eine solche Diagnose durch keinen Arzt gestellt wurde. Ebenso wenig ist dokumentiert, dass er inner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">halb von 72 Stunden über Nackenschmerzen geklagt hat und die einschlägigen Beschwerden später hinzugetreten sind (vgl. zu den einschlägigen Vorausset</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts U 336/06 vom 30. Juli 2007 E. 5.1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die erstbehandelnden Ärzte schilderten Schmerzen im Ober- und Unterarm rechts sowie im Unterschenkel links (E. 3.1). Nackenbeschwerden wurden nicht beklagt. Weiter traten auch keine einschlägigen Symptome ein (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüd</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Visusstörungen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensverän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung; BGE 117 V 359 E. 4b). Der Beschwerdeführer klagte lediglich über Schmerzen und nicht über ein buntes Beschwerdebild. Eine Depression wurde wohl im Rahmen einer Anpassungsstörung diagnostiziert, was für die Annahme eines bunten Beschwerdebildes aber nicht ausreicht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Aktenlage ist nicht vom Vorliegen einer HWS-Distorsion auszugehen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zur erlittenen Commotio cerebri respektive den im Verlauf aufgetretenen psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Auffälligkeiten, welche vom Beschwerdeführer beschwerdeweise nicht mehr substantiiert vorgetragen wurden (lediglich Hinweis auf eine unzureichende ärztliche Äusserung zu den psychischen Beschwerden ohne Darlegung der konkreten Problematik geschweige denn Verweis auf eine Behandlung; Urk. 13 S. 2 f.), ist zu bemerken, dass </span><span id="UV017"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das Bundesgericht die zum Schleudertrauma entwickelte Rechtsprechung sinngemäss auch bei der Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas (BGE 117 V 369 E. 4b) oder den Folgen einer dem Schleudertrauma ähnlichen Verletzung der Halswirbelsäule anwendet (vgl. RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2; ferner BGE 134 V 109 E. 10.2 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach allgemein anerkannter Lehrmeinung setzt die Diagnose einer milden trau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">matischen Hirnverletzung entweder eine Episode von Bewusstlosigkeit oder einen Gedächtnisverlust für Ereignisse unmittelbar vor oder nach dem Unfall oder eine Bewusstseinsstörung (z.B. Benommenheitsgefühl, Desorientierung) im Zeitpunkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verletzung voraus. Anderseits darf die Störung nicht mit einer Bewusstlosig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit von mehr als 30 Minuten, einem Schweregrad nach der GCS von 13 bis 15 nach 30 Minuten oder einer posttraumatischen Amnesie von mehr als 24 Stunden verbunden sein (Urteil des Bundesgerichts 8C_210/2007 vom 15. Mai 2008 E. 7.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rechtsprechung genügt ein Schädel-Hirntrauma, welches höchstens den Schweregrad einer Commotio cerebri - nicht im Grenzbereich zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> cerebri - erreicht, grundsätzlich nicht für die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis. Eine Commotio cerebri ist ein Zustand vorübergehender, schnell rever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sibler neurologischer Dysfunktion, der mit kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kurz nach der Verletzung einhergeht. Der Verletzte hat oft eine Amnesie für die Zeit der Verletzung und/oder für die Zeit vor der Verletzung. Es bestehen aber keine neurologischen Auffälligkeiten. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> cerebri ist eine fokale Gewaltan</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dung auf das zerebrale Gewebe, die mit kleinen parenchymatösen Blutungen oder einem lokalen Ödem einhergeht (Urteil des Bundesgerichts 8C_75/2016 vom 18. April 2016 E. 4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend zeigte der Beschwerdeführer bei Spitaleintritt einen GCS von 13 nach unmittelbarer Spitaleinweisung mittels Krankenwagen. Demgemäss diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zier</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten die Ärzte in nachvollziehbarer Weise eine Commotio cerebri und nicht eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Contusio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> cerebri. Diese genügt nicht für die Anwendung der Schleuder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauma-Praxis. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Adäquanzprüfung der bildgebend nicht nachweisbaren Beeinträchtigungen (psychische Komponente sowie Restfolgen der Commotio cerebri) richtet sich dem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss nach der Praxis zu psychischen Fehlentwicklungen. Der Unfall ist als mittelschwer zu fassen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls sind nicht gegeben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann. Im Rahmen dieses Kriteriums wird nur das Unfallgeschehen an sich und nicht die dabei erlittene Verletzung be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trachtet (Urteil des Bundesgerichts 8C_114/2018 vom 22. August 2018 E. 6.3 mit Hinweisen).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein Sturz aus knapp zweieinhalb Metern reicht hierfür nicht aus. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer erlitt keine schweren Verletzungen oder solche, die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrungsgemäss geeignet wären, psychische Fehlentwicklungen auszulösen. Die Radius</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fraktur wurde als einzige wesentliche Verletzung genannt, was nicht als schwere Verletzung gelten kann.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung ist - bezogen auf die bildgebend nachweisbare Pathologie - nicht erkennbar. Wohl hatte der Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführer Schwierigkeiten mit dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Osteosynthesematerial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dieses wurde indes in der Folge entfernt, was einem nicht unüblichen Verlauf entspricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer klagte über körperliche Dauerschmerzen, diese waren aber nur zu einem geringen Teil objektivierbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, ist nicht erkennbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Heilverlauf gestaltete sich wohl als schwierig, dies lag aber am nicht objek</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbaren Schmerzerleben des Beschwerdeführers. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Grad und die Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit lag in unauf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fälligem Rahmen. Schon bald war eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit wieder möglich. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ergibt sich, dass keines der praxisgemässen Kriterien gegeben ist, weshalb keine adäquate Kausalität zwischen dem Unfall und den noch geklagten, nicht objektivierbaren Beschwerden gegeben ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit muss die Beschwerdegegnerin nur für die Leistungseinbusse einstehen, welche sich dadurch ergibt, dass der Beschwerdeführer keine schweren, sondern nur noch leichte Tätigkeiten verrichten kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span id="UV035"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rechts, ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin bemass das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Valideneinkommen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Fr. 59’127.-- und ging dabei von den Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin aus (Wert 2015: Stundenlohn Fr. 25.85, Ferien-/Feiertagsentschädigung 10.6 %, 13. Monatslohn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.3 %, Jahresstunden 2112; Urk. 11/80/1). Wollte man die Ferienentschädigung einberechnen, was bei effektiv verrichteten 40.5 Stunden pro Woche (Urk. 11/82) nicht angezeigt ist, ergäbe sich ein höchstmögliches Einkommen von </span><br/><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 65'414.--. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Invalideneinkommen berechnete die Beschwerdegegnerin aufgrund der Lohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">strukturerhebung (LSE) des Bundesamts für Statistik mit Fr. 63'039.-- unter Ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung eines Abzuges vom Tabellenlohn von 5 %. Die LSE 2014 weisen für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art ein Einkommen von Fr. 5'312.-- aus, was angepasst an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit, Bundesamt für Statistik, T 03.02.03.01.04.01) sowie an die Nominallohnentwicklung 2015 (Index 103.2 auf 103.5, Nominallohnindex Männer, Bundesamt für Statistik. T1.1.10) einem Wert von Fr. 66'646.-- entspricht. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für den vom Beschwerdeführer beantragten Abzug vom Tabellenlohn von 20</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt kein Raum. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">orwegzuschicken ist, dass das Sozial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ersicherungsgericht sein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erwaltung setzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darf und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diesfalls</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gegebenheiten darlegen muss, welche seine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 126 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 75 E. 6 mit Hinweisen). Ein Abweichen ist grundsätzlich nur bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unangemessenheit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> möglich (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 71 E. 5.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesundheitlich bedingte Unmöglichkeit, weiterhin körperlich schwere Arbeit zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">errichten, führt nicht automatisch zu einer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erminderung des hypothetischen In</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">alidenlohns. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ielmehr ist der Umstand allein, dass nurmehr leichte bis mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der Tabellenlohn im Kompetenzni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eau 1 (bis LSE 2010 Anforderungsni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eau 4) bereits eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">V</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zahl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">on leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (Urteil des Bundes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_805/2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">om 22. März 2017 E. 3.4.2 unter Hinweis auf 9C_455/2013 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">om 4. Oktober 2013 E. 4.4 und 9C_386/2012 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">v</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">om 18. September 2012 E. 5.2).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine starke Einschränkung der Gebrauchsfähigkeit der Hand (Urk. 1 S. 11) ist nicht erkennbar. Die mangelnden Sprachkenntnisse bleiben im in Frage kommenden Segment ohne wesentliche Auswirkungen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist kein Grund für einen Abzug vom Tabellenlohn gegeben. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Selbst wenn man noch einen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abzug </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewähren wollte (weil ein Abzug in der Regel mindestens 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu betragen hat, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. Meyer/Reichmuth, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Recht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgerichts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sozialversicherungsrecht, Bun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage, Zürich 2014, Art. 28a </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> 10</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4), resultierte ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalideneinkommen von Fr. 59‘981.-- (Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">66'646.-- x 0.9), was einem Inva</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsgrad von maximal 8.3 % entspricht. Dies liegt unter der rentenbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Schwelle von 10 %, weshalb der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Anpassungszeit (Urk. 1 S. 10) ist praxisgemäss nicht zu gewähren (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_83/2017 vom 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2017 E. 5.2 f.)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span id="UV043"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">messene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erheb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Suva-Arzt Dr. D.___ beschrieb am 12. Februar 2016 (Urk. 11/145) einen Status nach Radiusfraktur rechts ohne Stufenbildung in korrekter Reposition und schloss auf keinen relevanten Integritätsschaden. Operateur Dr. med. F.___, Facharzt für Chirurgie, bestätigte am 30. April 2015 eine mögliche Vollbelastung nach zwei Wochen bei ossär komplett geheilter Fraktur (Urk. 11/97/2). Bei dieser Ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lage ist keine Integritätsschädigung zu erkennen. Eine leichte Gelenkinstabilität führt nach Suva-Tabelle 6 (Integritätsschädigung gemäss UVG) zu keiner Ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung. Eine massgebliche Einschränkung des proximalen Radius ist nicht erkennbar. Hier wäre eine massivere Schädigung nötig, um einen Anspruch zu begründen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine unfallbedingte Einschränkung der Kaufähigkeit liegt sodann nicht vor. Der Beschwerdeführer erlitt Schäden an den Zähnen 21 und 22 (E. 3.1), später wurden Schmelz-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dentinfrakturen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Kontusionen auch weiterer Zähne festgestellt. Diese Schäden entsprechen nicht den praxisgemässen Voraussetzungen für die Ausrichtung einer Integritätsentschädigung (Suva-Tabelle 15). Namentlich verlor der Beschwerdeführer keine Zähne und ist die Zahnpathologie zum grossen Teil auf mangelnde Versorgung kariöser Zähne zurückzuführen (E. 3.4). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist weder ein Invaliditätsgrad von mindestens 10 % noch eine relevante Schädigung der Integrität des Beschwerdeführers ausgewiesen. Der angefochtene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einspracheentscheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erweist sich demgemäss als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span id="CURSOR"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Barbara Wyler</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Suva</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p><p></p></div> </div></body></html>