<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>ZL.2017.00067</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Bachofner<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Volz</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführende</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">beide vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Sintzel Krapf Lang Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stampfenbachstrasse 42, Postfach, 8021 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Gemeinde O.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Durchführungsstelle für Zusatzleistungen zur AHV/IV</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ bezog seit 1. Januar 2005 eine ganze Rente der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (Urk. 2/8/62), als er sich am 30. November 2006 an seinem Wohnort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum Bezug von Ergänzungs- und Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen anmeldete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/8/87). In der Folge bezog er ab 1. April 2006 (Urk. 2/8/37) Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzungs- und Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. August 2008 heiratete er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1965 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/34/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2), welche ihrerseits eine ganze Rente der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zog (Urk. 2/8/34/3). Mit Verfügung vom 1. Oktober 2008 (Rev. Nr. 3; Urk. 2/8/34/1) verneinte die Gemeinde O.___, Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stelle für Zusatzleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zur AHV/IV, mit Wirkung ab 1. September 2008 einen Anspruch des Versicherten und seiner Ehegattin auf Ergänzungs- und Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 26. Oktober 2010 (Rev. 4; Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/33) verneinte die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___ mit Wirkung ab 1. Oktober 2010 erneut einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten auf Ergänzungs- und Zusatzleistungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach einer Neuanmeldung der Versicherten zum Leistungsbezug vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 bemass die Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> den Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten neu und sprach ihnen mit Verfügung vom 16. Januar 2012 (Rev</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nr. 5; Urk. 2/8/32) mit Wirkung ab 1. Januar 2012 Ergänzungs- und Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, stellte die dem Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten bisher aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtete ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 27. Juni 2011 per Ende des der Zustellung der Verfügung fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Monats revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise ein, worauf das hiesige Gericht die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 1. Februar 2013 (Prozess Nr. IV.2011.00866) abwies. Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt mit Entscheid vom 13. September 2013 (Prozess Nr. 9C_219/2013) ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1. Juni 2012 (Rev. Nr. 6; Urk. 2/8/31/2-3) stellte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___ fest, dass die dem Versicherten bisher ausgerichtete Rente der Invalidenversicherung mit Verfügung vom 27. Juni 2011 eingestellt worden sei, dass dem Versicherten daher die Ausübung einer Erwerbstätigkeit zuzumuten sei, weshalb ihm ab 1. Juli 2012 ein hypothetisches Jahreseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men von Fr. 40‘000.-- anzurechnen sei (Urk. 2/8/31/3), und verneinte einen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch der Versicherten auf Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs- und Zusatzleistungen ab 1. Juli 2012 (Urk. 2/8/31/2). Nachdem die Versicherten am 22. Juni 2012 dagegen Einsprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhoben hatten, hielt die Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 13. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 (Rev. Nr. 7; Urk. 2/8/30) an einer Leistungseinstel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung per 1. Juli 2012 fest und wies mit Einspracheentscheid vom 25. Juni 2012 (vgl. Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ZL.2012.00074</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des hiesigen Gerichts vom 6. Januar 2014) die Einsprache des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten ab. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Einspracheentscheid vom 21. August 2012 (als Verfügung Rev. Nr. 8 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net; Urk. 2/8/29) setzte die Gemeinde O.___ in Wiedererwägung der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 13. Juni 2012 bzw. des Einspracheentscheids vom 25. Juni 2012 den Leistungsanspruch der Versicherten neu fest, sprach diesen mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung ab 1. Juli 2012 bis 31. Dezember 2012 Ergänzungs- und Zusatzleistungen zu und verneinte einen Leistungsanspruch der Versicherten ab 1. Januar 2013. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Einspracheentscheide vom 25. Juni 2012 und vom 21. August 2012 erhoben die Versicherten am 27. August 2012 Beschwerde. Das hiesige Gericht wies die Sache mit Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ZL.2012.00074</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 6. Januar 2014 in Gutheissung der Beschwerde an die Gemeinde O.___ zurück, damit diese den Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt im Hinblick auf die Fragen nach der Verwertbarkeit der Restar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähigkeit des Beschwerdeführers beziehungsweise nach der Zumutbarkeit einer Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpfung der Restarbeitsfähigkeit für die Zeit ab 1. Januar 2013 er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzend abkläre und anschliessend über den Leistungsanspruch der Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ab 1. Januar 2013 neu verfüge, und erwog, dass die Gemeinde O.___ dabei sinnvollerweise beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Z.___ die den Versicherten betreffenden Akten beiziehe und gestützt darauf prüfe, ob sich der Beschwerdeführer in dieser Zeit in quantitativer und qualita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver Weise genügend um zumutbare Arbeitsstellen bemüht habe (E. 4.7 des Urteils). Dieses Urteil ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 19. April 2013 (Rev. Nr. 9; Urk. 2/8/28) verneinte die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einen Leistungsanspruch der Versicherten ab 1. Mai 2013.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In Gutheissung der von den Versicherten dagegen erhobenen Einsprache hob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemeinde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die angefochtene Verfügung auf und sprach den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten mit Einspracheentscheid vom 15. Januar 2014 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/73) mit Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g ab 1. Mai 2013 Ergänzungs- und Zusatzleistungen zu. Mit Verfügung vom 11. April 2014 (Rev. Nr. 12; Urk. 2/8/72) bemass die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinde O.___ den Leistungsanspruch der Versicherten mit Wirkung ab 1. Januar 2014 neu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom 16. Mai 2014 (Urk. 2/8/83) wies die Gemeinde O.___ die Versicherten auf die rechtlichen Folgen einer Verletzung der Mitwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungs- und Meldepflichten hin. Anlässlich eines Telefon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesprächs vom 29. Mai 2014 teilte das Regionale Arbeitsvermittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zentrum Z.___ (RAV) der Gemeinde O.___ mit, dass der Versicherte wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holt temporäre Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätze geleistet habe (Aktennotiz vom 19. Mai 2014; Urk. 2/8/81/7), worauf die Gemeinde O.___ am 21. Mai 2014 eine externe Fachperson mit der Aufarbeitung und der Bereinigung des Falles be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auftragte und mit Verfügung vom 24. Juli 2014 (Rev. Nr. 12; Urk. 2/8/70) die Auszahlung von Ergänzungs- und Zusatzleistungen an die Versicherten per 1. August 2014 einstellte, wobei sie sich eine allfällige Rückforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung von in der Zeit von 2006 bis 2013 zu Unrecht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichteter Leistungen vorbehielt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 5. Februar 2015 (Urk. 2/8/65) forderte die Gemeinde O.___ vom Versicherten Leistungen im Betrag von Fr. 42‘171.--, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che ihm in der Zeit vom 1. April 2006 bis 31. August 2008 ausgerichtet wurden, zurück. Am 9. März 2015 erhob der Versicherte dagegen Einsprache und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchte gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung im Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 2/8/5). Mit Entscheid vom 28. Mai 2015 (Urk. 2/8/2 = Urk. 2/2) wies die Gemeinde O.___ die Einsprache des Versicherten ab und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neinte dessen Anspruch auf unentgeltliche Rechtsvertretung im Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprachever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit einer weiteren Verfügung vom 5. Februar 2015 (Urk. 2/8/66) forderte die Gemeinde O.___ vom Versicherten Leistungen im Betrag von Fr. 56‘722.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welche ihm in der Zeit vom 1. September 2008 bis 31. Juli 2014 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet wurden, zurück. Am 9. März 2015 erhoben die Versicherten dagegen Einsprache und ersuchten gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertretung im Einspracheverfahren (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/19). Mit Entscheid vom 28. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 (Urk. 2/13/2 = Urk. 2/8/9) wies die Gemeinde O.___ die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che der Versicherten ab und verneinte deren Anspruch auf unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung im Einspracheverfahren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015 stellte die Gemeinde Strafantrag gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Versicherten und seine Ehegattin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen Verletzung der Meldepflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2/8/26/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Das Strafver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren gegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Ehegattin des Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Einstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung vom 13. Juli 2015 (Urk. 2/8/26/1) von der Staatsanwaltschaft A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingestellt, weil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich seiner polizeilichen Einvernahme die im Zusammenhang mit Ergänzungs- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusatzleistungen gegen ihn erhobenen Vorwürfe eingestanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe und weil er anerkannt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe, sein Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen nicht gemeldet zu haben, wobei er allein für sämtliche Schriftlichkeiten verantwortlich gewesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 28. Mai 2015 betreffend die Rückerstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g von Leistungen, welche in der Zeit vom 1. April 2006 bis 31. August 2008 aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet wurden (Urk. 2/2), erhob der Versicherte am 26. Juni 2015 Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerde (Urk. 2/1) und beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei ihm für das Einspra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cheverfahren die unentgeltliche Rechtsvertretung zu gewähren; eventuell sei die Sache an die Gemeinde O.___ zurückzuweisen, damit sie die Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung neu bemesse und anschliessend erneut darüber verfüge. Gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitig ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsvertretung (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen den Einspracheentscheid vom 28. Mai 2015 betreffend die Rückerstat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Leistungen, welche in der Zeit vom 1. September 2008 bis 31. Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtet wurden (Urk. 2/13/2), erhoben die Versicherten am 26. Juni 2015 Beschwerde (Urk. 2/13/1) und beantragten, dieser sei aufzuheben und es sei ihnen für das Einspracheverfahren die unentgeltliche Rechtsvertretung zu gewähren; eventuell sei die Sache an die Gemeinde O.___ zurückzuweisen, damit sie die Rückforderung neu bemesse und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessend erneut darüber verfüge. Gleichzeitig ersuchten sie um Gewährung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unentgeltlichen Rechtsvertretung (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Vereinigung der Verfahren und Gewährung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2/14) hiess das hiesige Gericht die Beschwerden mit Entscheid vom 19. August 2016 (Urk. 2/16; Prozess Nr. ZL.2015.00059) in dem Sinne gut, als es die angefochtenen Einspracheentscheide aufhob und die Sache - mit der Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung, dass ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtsvertretung in den Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheverfahren bestehe - an die Gemeinde O.___ zurückwies, damit diese den Rückforderungsanspruch im Sinne der Erwägungen in masslicher Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicht neu bemesse und anschliessend über die Rückerstattung zu Unrecht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richteter Leistungen sowie den Anspruch auf eine Parteientschädigung neu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füge. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In teilweiser Gutheissung der von der Gemeinde O.___ gegen das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">August 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen Beschwerde hob das Bundesgericht mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Prozess Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_680/2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 1 = Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des hiesigen Gerichts vom 19. August 2016 auf, insoweit dieses die Rückerstattung von Ergänzungsleistungen für die Zeit vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 und vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 betraf, und wies die Sache in diesem Umfang zu neuer Entscheidung an hiesige Gericht zurück. Im Übrigen wies das Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 6. Juli 2017 (Urk. 3) wurden bei der Beschwerdegegnerin verschiedene Unterlagen, welche sie beim Bundesgericht eingereicht hatte (Urk. 6/1-18), beigezogen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom 21. September 2017 (Urk. 12) wurden beim </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Obergericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, 1. Strafkammer, Kopien der Strafakten (Urk. 18/1-3, Urk. 19/1-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3) sowie des begründeten Urteils vom 7. September 2017 (Urk. 21; Prozess Nr. SB170106-O/U/jv) betreffend den Beschwerdeführer beigezogen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während die Beschwerdeführenden auf eine Stellungnahme verzichteten (Urk. 26), nahm die Beschwerdegegnerin am 16. Januar 2018 dazu Stellung (Urk. 29), wovon den Beschwerdeführenden am 23. Januar 2018 (Urk. 30) Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis gegeben wurde. Mit Verfügung vom 12. April 2018 (Urk. 35) wurde den Beschwerdeführenden die unentgeltliche Rechtsvertretung für das vorliegende Verfahren gewährt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unrechtmässig bezogene Leistungen sind gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuerstatten (Satz 1); wer Leistungen in gutem Glauben empfan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, muss sie nicht zurückerstatten, wenn eine grosse Härte vorliegt (Satz 2 in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts, ATSV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 25 Abs. 1 ATSG knüpft die Rückerstattungspflicht an einen unrechtmässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Leistungsbezug an, wobei sich die Unrechtmässigkeit einer bereits bezoge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Leistung insbesondere aus einer prozessualen Revision oder aus einer Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägung der leistungszusprechenden Verfügung ergeben kann. Für eine Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stattung nach Art. 25 Abs. 1 ATSG gelten daher die gleichen Voraussetzungen wie für eine Wiedererwägung oder eine prozessuale Revision (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_207/2010 vom 31. Mai 2010 E. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen einer Wiedererwägung kann der Versicherungsträger auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide zurückkommen, wenn diese zweifellos </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung ist (Art. 53</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 ATSG). Von der Wiedererwägung ist die so genannte pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zessuale Revision von Verwaltungsverfügungen zu unterscheiden. Danach ist die Verwaltung verpflichtet, auf eine formell rechtskräftige Verfügung zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen, wenn neue Tatsachen oder neue Beweismittel entdeckt werden, die geeignet sind, zu einer anderen rechtlichen Beurteilung zu führen (BGE 126 V 24 E. 4b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung lässt sich eine allgemein gültige betragliche Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen (BGE 110 V 387 E. 4b). Massgebend sind vielmehr die gesamten Umstände des Einzelfalles, wozu auch die Zeitspanne gehört, welche seit der zu Unrecht erfolgten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewährung verstrichen ist. Grundsätzlich unbeachtlich muss hingegen die Anzahl der auf dem gleichen Fehler der Verwaltung beruhenden Rückforderungsstreitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten sein. Die Höhe des unrechtmässig ausbezahlten Betrages ist insofern von Bedeutung, als das Interesse der Verwaltung an der richtigen Durchführung des objektiven Rechts in der Regel umso weniger ins Gewicht fällt, je geringer die zu Unrecht ausgerichteten Leistungen sind. Die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung dient im Übrigen der Verwaltungs- und Prozessökonomie. Gemäss der Rechtsprechung wurde jedoch ein Betrag von Fr. 706.25 als erheblich betrachtet, während Beträge von Fr. 265.20, von Fr. 165.90, von Fr. 394.20 und von Fr. 568.10 als nicht erheblich angesehen wurden (Urteil des Bundesgerichts C 44/02 vom 6. Juni 2002 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ATSG erlischt der Rückforderungsanspruch mit dem Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf eines Jahres, nachdem die Ausgleichskasse davon Kenntnis erhalten hat, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Jahren nach der Entrichtung der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelnen Leistung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wird der Rückerstattungsanspruch aus einer strafbaren Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung hergeleitet, für welche das Strafrecht eine längere Verjährungsfrist vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieht, so ist diese Frist massgebend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei diesen Fristen handelt es sich um Verwirkungsfristen, die immer und von Amtes wegen zu berücksichtigen sind (BGE 133 V 582 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1; 128 V 12 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1). Für den Beginn der relativen einjährigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungsfrist sind nicht das erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">malige unrichtige Handeln und die daran anknüpfende unrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässige Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung massgebend. Abzustellen ist auf jenen Tag, an dem die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waltung später bei der ihr gebotenen und zumutbaren Aufmerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samkeit den Fehler hätte erkennen müssen und dass die Voraussetzungen für eine Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung bestehen (BGE 124 V 383 E. 1; 122 V 274 f. E. 5a und 5b/aa; SVR 2002 IV Nr. 2, I 678/00, E. 3b). Massgebend ist daher jener Tag, an dem sich die Amtsstelle später - bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spielsweise anlässlich einer Rechnungskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trolle - unter Anwendung der ihr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Aufmerksamkeit über ihren Feh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ler hätte Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chenschaft geben müssen. Nach der Rechtsprechung ist mit dem Grundsatz, wonach nicht der ursprüngliche Irrtum, sondern erst ein „zweiter Anlass" die relative einjährige Verwirkungsfrist auslöse, zwar eine gewisse Rechtsunsicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit verbunden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> häufig erst die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leitung einer periodischen Überprüfung, deren Zeitpunkt von der Verwaltung bestimmt wird, die Verwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungsfrist aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">löst. Dies sei indessen hinzunehmen und könne nicht als willkür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich bezeichnet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werden (Urteil des Bundesgerichts vom 19. Februar 2010, 9C_482/2009, E. 3.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Massgebend für den Beginn der abso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">luten Frist von fünf Jahren ist der tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Bezug der einzelnen Leistung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Beurteilung einer Rückforderung unrechtmässig bezogener Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsleistungen haben die Rechtsanwendenden beziehungsweise die kanto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nalen Versicherungsgerichte zu prüfen, ob sich die Rückforderung aus einer straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">baren Handlung herleitet. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Liegt bereits ein verurteilendes oder freisprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Strafurteil vor, so ist die über den Rückforderungsanspruch befindende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hörde daran gebunden. Dasselbe gilt für eine Einstellungsverfügung der zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">digen strafrechtlichen Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behörden, wenn sie die gleiche definitive Wirkung wie ein freisprechendes Urteil hat. Fehlt es indessen an einem Straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteil, haben die Verwaltung und gegebenenfalls das Sozialversicherungsgericht vorfrageweise selber darüber zu befinden, ob sich die Rückforderung aus einer strafbaren Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung herleite und der Täter dafür strafbar wäre. Dabei gelten die gleichen beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Anforderungen wie im Strafverfahren, so dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonst im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">recht geltende Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit nicht ausreicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 138 V 74 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140 IV 206 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6.2 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">118 V 193 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4a p.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">197; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_592/2007 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 20. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2008 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bereich der Ergänzungsleistungen kommen als Straftaten, für welche eine längere strafrechtliche Verwirkungsfrist gilt, in erster Linie die Straftatbestände von Art. 143 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB; Betrug) und von Art. 31 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen und Invalidenversicherung (ELG; unwahre und unvollständige Angaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letzung einer Meldepflicht) in Betracht (BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140 IV 206 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Tatbestand des Betrugs im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">146 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 StGB erfüllt, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Täuschung gilt jedes Verhalten, das darauf gerichtet ist, bei einem andern eine von der Wirklichkeit abweichende Vorstellung über objektiv feststehende, vergangene oder gegenwärtige Tatsachen hervorzurufen. Die Täuschung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">146 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 StGB kann durch konkludentes Verhalten erfolgen (BGE 127 IV 163 E. 2b). Betrug durch Unterlassen ist nur unter den Vorausset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungen eines unechten Unterlassungsdelikts strafbar und mithin nur durch den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jenigen Täter möglich, den gegenüber dem Geschädigten eine qualifizierte Rechtspflicht zum Handeln im Sinne einer Garantenpflicht trifft (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 140 IV 2.3.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung kann aus e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iner allgemeinen gesetzlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Meldepflicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, keine Garantenstellung abgeleitet werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. So hat das Bundesgericht in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">131 IV 83 entschied</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass die Pflicht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung (ELV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wesentliche Änderungen der persönlichen und wirtschaftlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zu melden, keine Garantenpflicht zu begründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vermöge </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(E. 2.1.3 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Urteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">140 IV 11 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hat das Bundesgericht erkannt, dass die in Art. 31 Abs. 1 ATSG statuierte Pflicht des Leistungsbezügers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherer jede wesentliche Änderung in den für eine Leistung massgebenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnissen zu melden, keine besondere Rechtsstellung des Leistungsbezügers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rund welcher er verpflichtet wäre, die Gefährdung oder Verletzung des straf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlich geschützten Rechtsguts des Vermögens des Versicherers zu verhindern. Für sein Vermögen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherer vielmehr grundsätzlich selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu sorgen. Die Verantwortung hierfür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">alleine aufgrund der Melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht nicht auf den Leistungsbezüger über. Dieser </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nur dafür verantwortlich, dass er selbst den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herer nicht am Vermögen schädige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb er leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsrelevante Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserungen in seinen Verhältnissen melden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Eine gesteigerte Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht zum Schutz des Vermögens des Versicherers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treffe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihn deswegen aber nicht. Die Pflicht, leistungsrelevante Änderungen in den Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnissen zu melden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">druck des Grundsatzes von Treu und Glauben. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pflichten, die sich aus diesem Gebot ergeben, genügten nicht, um eine Garan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung zu begründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (E. 2.4.5)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht führte im Urteil 9C_680/2016 vom 14. Juni 2017 in Sachen der Parteien (E. 1.5.1) aus, dass die Beschwerdegegnerin unter anderem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Unterlagen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereicht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">: das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strafurteil des Bezirksgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2016, die Steuererklärungen 2007 bis 2009 sowie 2013 und 2014, den am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2007 ausgefüllten Fragebogen zur Revision der Invalidenrente, die Auszüge aus dem individuellen Konto (IK) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 und vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Präsidialverfügung des Obergerichts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 (samt Berufungserklärung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">017). Das Bundesgericht erwog, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der IK-Auszug vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tember 2016, das am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2017 bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingegangene begründete Strafurteil und die Präsidialverfügung des Obergerichts des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017 (samt Berufungserklärung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2017) unzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässige echte Noven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> darstellten, welche im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu berücksichtigen seien, und dass es sich bei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neuen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unterlagen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">um solche gehandelt habe, welche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bereits in das vorinstanzliche Verfahren hätten eingebracht werden können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb sie im bundesgerichtlichen Verfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls unbeachtet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bleiben hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht erwog sodann, dass das hiesige Gericht den Sachverhalt hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich des Betrugstatbestandes - allenfalls unter Beizug der Strafakten - ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zend abzuklären habe (E. 2.4 am Schluss). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 61 lit. c ATSG in Verbindung mit § 23 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungsgericht (GSVGer)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hat das hiesige Gericht den rechtserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären. Die für den Entscheid erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Tatsachen stellt es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Mitwirkung der Parteien fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erhebt die not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendigen Beweise.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 61 ATSG in Verbindung mit § 28 lit. b GSVGer und Art. 229 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> berücksichtigt das Gericht, wenn es den Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären hat, neue Tatsachen und Beweismitteln bis zur Urteilsberatung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Rückweisungsentscheid </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird der Entscheid der Erstinstanz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Wirkung ex</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tunc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(gänzlich oder zum Teil) aufgehoben. Das Verfahren wird dadurch in den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versetzt, der sich aus dem Dispositiv und den Erwägungen des kassatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entscheids ergibt. Massgeblich für die Frage, inwieweit vor der ersten Instanz neue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden können, ist deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Stand, in dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Verf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ahren vor erster Instanz wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit richtet sich die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zulässigkeit weiterer Noven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar grundsätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach den Voraussetzungen des Novenrechts zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitpunkt, in dem das Verfahren zurückversetzt wird. Ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">indes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Untersuchungsgrundsatz anwendbar, können gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">229 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3 ZPO neue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsachen und Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittel bis zur Urteilsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ratung vorgebracht werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, weshalb bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung an die erste Instanz neue Tatsachen und Beweismittel auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im zweiten erstinstanzlichen Verfahren bis zur Urteilsberatung unbeschränkt zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sébastien Moret, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schluss und Novenrecht nach der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ZPO, in: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zürcher Studien zum Verfahrensrecht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Band</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. 177</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Zürich 2014, S. 336-358, Rz. 943 und 946). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend hat das Bundesgericht dem hiesigen Gericht im Rückweisungsurteil vom 14. Juni 2017 die Weisung erteilt, den Sachverhalt hinsichtlich des Betrug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">statbestandes - allenfalls unter Beizug der Strafakten - ergänzend abzuklären (vorstehend E. 2.1). Sodann ist das vorliegende Verfahren vom Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grundsatz bestimmt, weshalb auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsachen und Beweismittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, insbeson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere die beigezogenen Strafakten (Urk. 18/1-3, Urk. 19/1-3 und Urk. 21), im vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Verfahren zu berücksichtigen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wies die Sache mit Urteil 9C_680/2016 vom 14. Juni 2017 zu neuer Entscheidung über die Rückerstattung von Ergänzungsleistungen für die Zeit vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2006 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2008 und vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar bis 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an das hiesige Gericht zurück. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Folgenden gilt es vorerst den Anspruch der Beschwerdegegnerin auf Rücker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung von für die Zeit vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 zu Unrecht ausgerichteter Leistungen zu prüfen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht erwog zum diesbezüglichen Verhaltens des Beschwerdeführers im Urteil 9C_680/2016 vom 14. Juni 2017 das Folgende (E. 2.4):</span></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I2.4 In der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Strafanzeige vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2015 legte die Gemeinde u.a. dar, bei welchem Arbeitgeber der Beschwerdegegner in der Zeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2006 bis zum 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2008 welches Einkommen erzielt haben soll. Ob diese Behaup</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen zutreffen, lässt sich anhand der vorinstanzlichen Akten nicht feststellen. Indessen ermittelte die Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang wegen Betrugs gegen den Beschwerdegegner, wie sich aus der die Beschwerdegegnerin betreffenden Einstellungsverfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juli 2015 ergibt. Im Gesuch vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">November 2006 (Beilage zur Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2007) machte der Beschwerdegegner trotz unmissverständlich gestellter Frage und des Hinweises, dass der Fragebogen vollständig und wahrheitsgetreu auszufüllen sei, keine Angaben über eine Erwerbstätigkeit im Jahr 2006; er erwähnte lediglich Anstellungen bis Ende Februar 200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch im bearbeiteten Gesuch (ebenfalls Beilage zur Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2007) bestätigte er die Vollständigkeit und Wahrheit der Angaben am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2007 mit seiner Unterschrift. Im Rahmen einer periodischen Überprüfung verneinte der Beschwerdegegner am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014 die Frage nach einer Erwerbstätigkeit in den vorangegangenen zwei Jahren (vgl. Beilage zur Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2014). Die vorinstanzli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Sachverhaltsfeststellungen (E. 2.2 in fine) stehen dazu offensichtlich im Widerspruch. Konkrete Hinweise für falsche Angaben des Beschwerdegegners sind sehr wohl aktenkundig. Das kantonale Gericht hätte diese in Nachachtung seiner Untersuchungspflicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">61 lit. c ATSG) weiter ausleuchten resp. verifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zieren müssen. Es hat dies - allenfalls unter Beizug der Strafakten - nachzuholen und hinsichtlich des Betrugstatbestandes und damit über die Verwirkung resp. den Rückforderungsanspruch betreffend die vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2006 bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2008 ausgerichteten Ergänzungsleistungen neu zu entsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Urteil des Bezirksgerichts C.___ vom 26. April 2016 (Urk. 18/3) wurde der Beschwerdeführer des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB, begangen zum Nachteil der Beschwerdegegnerin, schuldig gesprochen (Dispositiv Ziff. 3 aligna 1). Auf Berufung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hin trat die 1. Strafkammer des Obergerichts des B.___ mit Urteil vom 7. September 2017 (Urk. 21; Prozess Nr. SB170106-O/U/jv) auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schuldspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mangels Anfechtung nicht ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und stellte fest, dass Dispositiv Ziff. 3 aligna 1 des erstinstanzlichen Strafurteils in Rechtskraft erwachsen sei (S. 59). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bezirksgericht C.___ erwog im erwähnten Urteil, dass der Beschwerdeführer auf Grund eines Einnahmenüberschusses in den Jahren 2006 bis 2008 und im Jahre 2014 keinen Anspruch auf Ergänzungs- und Zusatzleistungen gehabt habe (Urk. 18/3 E. 3.1.5.4 bis 3.1.5.10). Das Verhalten des Beschwerdeführers, welcher die Gesuchsformulare wahrheitswidrig ausgefüllt habe, welcher dadurch die Beschwerdegegnerin in Bezug auf seine finanzielle Situation und seinen Leistungsanspruch getäuscht habe, stelle eine aktive Irreführung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin durch konkludentes Handeln dar (E. 3.2.3.2). Da der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer von Gesetzes wegen zur vollständigen und wahrheitsgetreuen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kunftserteilung verpflichtet gewesen sei, und da gemäss der Rechtsprechung Arglist auch bei einfachen falschen Angaben gegeben sein könne, sei auf Grund des Umstandes, dass der Beschwerdeführer seine Erwerbseinkommen bei seinen Gesuchen nicht angegeben habe und die Beschwerdegegnerin auch nicht über Veränderungen seiner Einkommens- und Vermögenssituation informiert habe, eine Arglist zu bejahen (E. 3.2.4.3). Auf Grund des irreführenden Verhaltens des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers habe die Beschwerdegegnerin diesem zu Unrecht Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen im Umfang von Fr. 70'405.-- ausgerichtet, weshalb von einem Schaden in dieser Höhe auszugehen sei (E. 3.2.5). Da der Beschwerdeführer zudem in subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiver Hinsicht direktvorsätzlich und mit Bereicherungsabsicht gehandelt habe (E. 3.2.6), sei der Beschwerdeführer des mehrfachen Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB schuldig zu sprechen (E. 3.2.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem steht daher fest, dass der Beschwerdeführer durch sein Verhalten den Tatbestand des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB zum Nachteil der Beschwerdegegnerin (mehrfach) erfüllt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rückforderung der unrechtmässig bezogenen Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist vorliegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die längere strafrechtliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verwirkungsfrist massgebend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 zweiter Satz ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da für den Tatbestand des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB als Höchststrafe eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren gilt, und da gemäss Art. 97 Abs. 1 lit. b STGB die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strafverfolgung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für Tatbestände mit einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drohte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Höchststrafe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verjährt, ist von einer absoluten Verwirkungsfrist in diesem Umfang aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu entnehmen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das RAV der Beschwerdegegnerin anlässlich eines Telefongesprächs vom 29. Mai 2014 mitteilte, dass der Versicherte wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rend des Leistungsbezugs wiederholt temporäre Arbeitseinsätze geleistet habe (Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">notiz vom 19. Mai 2014; Urk. 2/8/81/7), ohne dass er diese Arbeitseinsätze der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin gemeldet hätte. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Frühestens zu diesem Zeitpunkt konnte die Beschwerdegegnerin daher Kenntnis davon haben, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer während des Leistungsbezugs Erwerbseinkommen erzielte, welche er ihr nicht gemeldet hatte. Ab diesem Zeitpunkt hätte sie daher frü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hestens wissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssen, dass dem Beschwerdeführer zu Unrec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ht Leistungen ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n. Es ist daher von einem frühestmöglichen Beginn der ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährigen Verwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist zu diesem Zeitpunkt auszugehen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einjährige rela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Verwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungsfrist begann daher frühestens am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. Mai 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu laufen und endete frü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hestens am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. Juni 2015. Mit Erlass der Verfügungen vom 5. Februar 2015 (Urk. 2/3/3a und Urk. 2/13/3/3a) wurde diese Frist gewahrt. Die absolute Verwirkungsfrist von fünfzehn Jahren begann mit der Entrichtung der einzelnen monatlichen Leistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen und endete mit Erlass der Verfügungen vom 5. Februar 2015. Demzufolge hat die Beschwerdegegnerin mit Erlass der Verfügungen vom 5. Februar 2015 (Urk. 2/3/3a und Urk. 2/13/3/3a) auch die absolute Verwirkungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist von fünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zehn Jahren für den Anspruch auf Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erstattung von für die Zeit vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 und vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 zu Unrecht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichteten Leistungen erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Auszug aus dem individuellen Konto des Beschwerdeführers (Urk. 2/13/3/4b) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer in der Zeit von Februar bis Oktober 2006 Arbeitslosenentschädigung im Betrag von Fr. 4'470.--, von Januar bis Dezember 2006 bei der D.___ AG, einen AHV-beitragspflichtigen Verdienst von Fr. 22'762.--, von Januar bis Dezember 2006 bei der E.___ AG, einen solchen von Fr. 11'340.--, vom Januar bis März 2007 bei der D.___ AG, einen solchen von Fr. 23'390.--, von April bis Dezember 2007 bei der F.___ AG, einen solchen von Fr. 32'705.-- und von Januar bis März 2008 bei derselben einen solchen von Fr. 9'008.-- erzielte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin bemass den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers in Berücksichtigung der gemäss dem IK-Auszug ausgewiesenen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen des Beschwerdeführers mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verfügungen vom 5. Februar 2015 (Urk. 2/8/65, Urk. 2/8/66) beziehungsweise mit den diese bestätigenden Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheiden vom 28. Mai 2015 (Urk. 2/2, Urk. 2/13/2) neu. Dabei resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte für die Jahre 2006 bis 2008 jeweils ein einen Anspruch auf Ergänzungs- und Zusatzleistungen ausschliessender Einnahmenüberschuss. Die Bemessungen des Leistungsanspruchs unter Berücksichtigung der tatsächlich erzielten Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einkommen wurden vom Beschwerdeführer beschwerdeweise nicht bestritten (Urk. 2/1). In Bezug auf die Berechnung der Rückforderung durch die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin für die Jahre 2006 und 2007 hielt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vielmehr ausdrücklich fest, dass er die diesbezüglichen Berechnun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen durch die Beschwerdegegnerin anerkenne (Urk. 2/1 S. 4 oben). Demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über rügte der Beschwerdeführer bezüglich des Jahres 2008 die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens für die Zeit von April bis August 2008, nicht hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Anrechnung des von ihm in der Zeit von Januar bis März 2008 tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich erzielten Verdienstes (Urk. 2/1 S. 4). Vorliegend sind auf Grund des erwähnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2/24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich noch die Rückerstattungen, welche die Zeiträume </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 und vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 betreffen, streitig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bezirksgericht C.___ bemass im erwähnten Urteil vom 26. April 2016 (Urk. 18/3) den Anspruch des Beschwerdeführers auf Ergänzungsleistungen in den Jahren 2006 bis 2008, indem es g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emäss Art. 2 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ELG für jedes Jahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die anerkannten Ausga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und die anrechenbaren Einnahmen (Art. 9 Abs. 1 ELG) ermittelte und miteinander verglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 18/3 E. 3.1.5.4 bis 3.1.5.10). Dabei resultierte für das Jahr 2006 ein einen Anspruch auf Ergänzungsleistungen aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliessender Einnahmenüberschuss von Fr. 6'695.45 (E. 3.1.5.4), für das Jahr 2007 ein solcher von Fr. 8'019.45 (E. 3.1.5.5) und für das Jahr 2008 ein solcher von Fr. 12'539.90 (E. 3.1.5.6). Auf die nachvollziehbaren Erwägungen 3.1.5.4 bis 3.1.5.6 im Urteil des Bezirksgerichts C.___ vom 26. April 2016 (Urk. 18/3) kann vorliegend abgestellt werden. Gestützt darauf steht daher fest, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer im streitigen Zeitraum vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 keinen Anspruch auf Ergänzungs- und Zusatzleistungen hatte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demnach hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer für die Zeit vom 1. April bis 31. Dezember 2006 zu Unrecht Ergänzungs- und Zusatzleistungen im Betrag von Fr. 9'981.--, für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 solche im Betrag von Fr. 15'348.-- und für die Zeit vom 1. Januar bis 29. Februar 2008 solche im Betrag von Fr. 2'770.-- (Fr. 1'385 x 2 Monate) sowie - anteilsmässig für Zeit vom 1. Januar bis 29. Februar 2008 - Krankheits- und Behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten im Betrag von rund Fr. 960.-- (Fr. 5'762.-- ÷ 12 Monate x 2 Monate) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichtet (vgl. Urk. 2/8/65 Beilage). Insgesamt hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer für den Zeitraum vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 daher Leistungen im Umfang von Fr. 29'059.-- (Fr. 9'981.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> + Fr. 15'348.-- + 2'770.-- + Fr. 960.--) zu Unrecht ausgerichtet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt der Anspruch der Beschwerdegegnerin auf Rückerstattung von den Beschwerdeführenden für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 zu Unrecht ausgerichteter Leistungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 2 Abs. 1 ELG haben Personen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch auf Ergänzungsleistungen, wenn sie die Voraussetzungen nach den Art. 4-6 ELG erfüllen. Dabei entspricht die jährliche Ergänzungsleistung dem Betra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g, um den die anerkannten Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben die anrechenbaren Einnahmen übersteigen (Art. 9 Abs. 1 ELG). Die anre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Einnahmen werden nach Art. 11 ELG berech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die anerkannten Ausgaben sowie die anrechenbaren Einnahmen von nicht getrennt lebenden Ehegatten werden zusammengerechnet (Art. 9 Abs. 2 ELG in Verbindung mit Art. 1 ELV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den anrechenba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Einnahmen gehören nach Art. 11 Abs. 1 ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, in der ab 1. Januar 2011 gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fassung:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wei Drittel der Erwerbseinkünfte in Geld oder Naturalien, soweit sie bei alleinstehenden Personen jährlich Fr. 1'000.-- und bei Ehepaaren und Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sonen mit rentenberechtigten Waisen oder mit Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1'500.-- übersteigen (lit. a.);</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einkünfte aus beweglichem und unbeweglichem Vermögen (lit. b); ein Fünfzehntel (bei Altersrentnern ein Zehntel) des Reinvermögens, soweit es bei Alleinstehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">37'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">500.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, bei Ehepaaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">60'</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">000.-- u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nd bei rentenberechtigten Wai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sen sowie bei Kindern, die einen Anspruch auf eine Kinderrente der AHV oder IV begründen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">15'000.-- übersteigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">; gehört der Bezügerin oder dem Bezüger oder einer Person, die in die Berechnung der Ergänzungsleistung eingeschlossen ist, eine Liegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schaft, die mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tens von einer dieser Personen bewohnt wird, so ist nur der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fr. 112‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">500</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> übersteigende Wert der Liegenschaft b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eim Vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen zu berücksichtigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(lit. c); </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Renten, Pensionen und andere wiederkehrende Leistungen, einschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lich der Renten der AHV und der IV (lit. d); </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leistungen aus Verpfründungsvertrag und ähnlichen Vereinbarungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (lit. e)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Familienzulagen (lit. f); </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Einkünfte und Vermögenswerte, auf die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zichtet worden ist (lit. g)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">familienrechtliche Unterhaltsbeiträge (lit. h).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeitlich massgebend für die Berechnung der jährlichen Ergänzungsleistung sind gemäss Art. 23 Abs. 1 ELV in der Regel die während des vorausgegangenen Kalenderjahres erzielten anrechenbaren Einnahmen sowie das am 1. Januar des Bezugsjahres vorhandene Vermögen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Einnahmen angerechnet werden unter anderem Einkünfte, auf die verzichtet worden ist (Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG). Wenn keine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird, gilt nach der Rechtsprechung die Vermutung eines Verzichts auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">künfte im Sinne von Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG. Diese Vermutung kann durch den Nachweis, dass invaliditätsfremde Gründe wie Alter, mangelhafte Ausbildung und Sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse, persönliche Umstände oder die Arbeitsmarktsituation die Verwertung der Resterwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit übermässig erschweren oder verunmögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, widerlegt werden (Urteil des Bundesgerichts 9C_190/2009 vom 11. Mai 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 3.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen). Dabei besteht eine verstärkte Mitwirkungspflicht der EL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ansprechenden oder -bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">henden Person bei der Sachverhaltsabklärung durch das Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">organ der EL (Art. 43 Abs. 1 ATSG) in dem Sinne, dass sie die Umstände geltend zu machen hat, welche nach ihrer Auffassung geeig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">net sind, die Vermu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung eines Einkommensverzichts umzustossen. Werden solche Umstände nicht geltend ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">macht und sind sie auch nicht ohne weiteres er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtlich, oder führen die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärungen zu keinem schlüssigen Ergebnis, hat die invalide EL</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechende oder -beziehende Person die Folgen der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu tragen (BGE 117 V 153 E. 3b). Sie hat sich anrechnen zu lassen, was sie mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinlichkeit trotz der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung an Erwerbseinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men tatsächlich noch erzielen könnte (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgerichts 9C_505/2013 vom 31. Juli 2013 E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invaliden unter 60 Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 60 bis unter 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zent mindestens zwei Drittel des Höchst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trages für den Lebensbedarf von Allein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehenden nach Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 ELG anzurech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen (Art. 14a Abs. 2 lit. b ELV in Verbindung mit Art. 9 Abs. 5 lit. c ELG). Der Höchstbetrag für den all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinen Lebensbedarf nach Art. 10 Abs. 1 lit. a ELG betrug in der Zeit vom 1. Ja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nuar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2013 bis 31. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei alleinstehenden Personen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei Ehepaaren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 28‘</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">815</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Art. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lit. a und b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung 13 über An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV vom 21. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2012). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung kann indes nicht das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hypothetische Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men, das der Ermittlung des Invaliditätsgrades zugrunde liegt, als Verzichtsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen im Rahmen der Berechnung der Ergänzungsleistungen herangezogen werden, wenn eine teilinvalide Person ihre Resterwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bsfähigkeit nicht aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schöpft. Denn der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt der fehlenden oder unzureichenden Verwertung der Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwerbsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wird von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 ELV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geregelt. Artikel 14a Absatz 2 ELV stellt eine gesetzliche Vermutung dar, wonach die teilinvalide Person die festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legten Grenzbeträge grundsätzlich erzielen kann. Wird der Grenzbetrag in Art. 14a Abs. 2 lit. a ELV nicht erreicht, insbesondere wenn keine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgeübt wird, gilt nach der Rechtsprechung die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vermutung eines Verzichts auf Einkünfte im Sinne von Art. 11 Abs. 1 lit. g ELG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Diese Vermutung kann durch den Nachweis, dass invaliditätsfremde Gründe wie Alter, mangelhafte Ausbildung und Sprachkenntnisse, persönliche Umstände oder die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">situation die Verwertung der Resterwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig erschweren oder verunmögli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen, widerlegt werden (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts 9C_190/2009 vom 11. Mai 2009 E. 3.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung (Urteil des Bundesgerichts 9C_916/2011 vom 3. Februar 2012 E. 1.3) ist unter dem Titel des Verzichtseinkommens (Art. 11 Abs. 1 lit. a und g ELG) ein hypothetisches Einkommen eines Ehegatten oder einer Ehegattin einer leistungsansprechenden Person anzurechnen, sofern die Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gattin oder der Ehegatte auf eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder auf deren zumutbare Ausdehnung der Beschäftigung verzichtet (BGE 117 V 287 E. 3b). Bei der Ermittlung der zumutbaren Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit der Ehegattin oder des Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatten ist der konkrete Einzelfall unter An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wendung familienrechtlicher Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätze zu berücksichtigen (BGE 117 V 287 E. 3c). Dementsprechend ist auf das Alter, den Gesundheitszustand, die Sprach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenntnisse, die Ausbildung, die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">herige Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, die konkrete Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage sowie gegebenenfalls auf die Dauer der Abwesenheit vom Berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustellen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 134 V 53 E. 4.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, BGE 117 V 287 E. 3a). Praxisgemäss ist die Verzichtsregelung auch auf die Ermittlung des anrechenbaren Einkommens von Teilinvaliden anwend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, die von einer Verwertung der verbleibenden Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit absehen (BGE 115 V 88 E. 1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Bemüht sich die Ehegattin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder der Ehegatte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trotz (teilweiser) zumutba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerweise verwertbarer Arbeitsfähigkeit nicht um eine Stelle, verletzt sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dadurch die ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">obliegende Schadenminderungspflicht (Urteil 8C_589/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2008 E. 6.1 und 6.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Rz. 3424.07 der Wegleitung über die Ergänzungsleistungen zur AHV und IV des Bundesamtes für Sozialversicherungen, in der ab 1. Januar gelten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Fassung (WEL), darf der El-beziehenden Person (oder ihrem Ehegat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten) kein hypothetisches Einkommen angerechnet werden, wenn eine der fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genden Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aussetzungen erfüllt ist:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die versicherte Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(oder ihr Ehegatte) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">findet trotz ausreichender Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beitsbemühungen keine Stelle. Diese Voraussetzung gilt als erfüllt, wenn die Person beim RAV zur Arbeitsvermittlung angemeldet ist sowie qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tativ und quantitativ ausreichende Stellenbemühungen nachweist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die versicherte Person (oder ihr Ehegatte) bezieht Taggelder der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">losenversicherung;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Der Ehegatte der versicherten Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(oder die versicherte Person) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">müsste ohne Beistand und Pfl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ege der versicherten Person (oder des Ehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gattens der versicherten Person) in einem Heim platziert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Die versicherte Person </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(oder ihr Ehegatte) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">hat das 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Altersjahr vollen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">det</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber erlaubt es die Haushaltführung für den Ehegatten oder Kinder nicht, auf die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens zu verzichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verwaltungsweisungen richten sich an die Verwaltung und sind für das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsgericht nicht verbindlich. Dieses soll sie bei seiner Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von Verwaltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, durch interne Weisun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 133 V 587 E. 6.1; 133 V 257 E. 3.2; nicht in BGE 137 V 121 publi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierte E. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Urteils des Bundesgerichts 8C_713/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2011).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Bundesgericht erwog im Urteil 9C_680/2016 vom 14. Juni 2017, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine genügende Qualität der Bewerbungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Beschwerdeführers nicht ausgewiesen sei, dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">llein die Inanspruchnahme der Stellenvermittlung durch das RAV, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welches zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Bewerbungsqualität in Frage </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestellt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, für den Nachweis ausreichender Bemühungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht genüge, und dass die vom Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das Jahr 2014 geltend gemachten Stellenbewerbungen insbesondere mit Blick auf die Höhe des angerechneten Einkommens, die Zahl der unterschiedlichen Arbeitgeber und die Verschiedenheit der Branchen und Tätigkeiten nicht als genügend bezeichnet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könnten (E. 3.5.5). Aus diesem Grunde sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von Fr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15'000.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für das Jahr 2014 zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beziehungsweise gerechtfertigt (E. 3.5.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Berücksichtigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines hypothetischen Einkommens des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">15'000.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- bemisst sich der Anspruch der Beschwerdeführenden im Jahre 2014 beziehungsweise für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 folgender</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massen (vgl. Urk. 2/8/70):</span></p><p></p><table><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Anrechenbare Einnahmen</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Vermögensertrag</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr.</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">4.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Rente Ehegattin des Beschwerdeführers</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr.</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">21'635.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">hypoth. Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr.</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">15'000.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Rente des Beschwerdeführers</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr.</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">22’464.-- </span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Total</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr. </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">59'103.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Anerkannte Ausgaben</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Lebensbedarf bei Ehepaaren </span><br/><span class="Normal Erwgungstext">(Art. 10 Abs. 1 lit. b ELG in Verbindung mit Art. 1 lit. b der </span><span class="Normal Erwgungstext">Verordnung 13 über Anpassungen bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV</span><span class="Normal Erwgungstext">)</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr.</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">28‘815.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Miete </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr. </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">15’000.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Sozialversicherungsbeiträge</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr. </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">1'008.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Durchschnittsprämie KVG Prämienregion 3 </span></p><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">(Art. 54a Abs. 3 ELV in Verbindung mit Art. 2 lit. a der </span><span class="Normal Erwgungstext">Verordnung des EDI über die Durchschnittsprämien 2014 der Krankenpflegeversicherung für die Berechnung der Ergänzungsleistungen</span><span class="Normal Erwgungstext">)</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr.</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">8'712.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Total</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr. </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">53’535.--</span></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Erwgungstext"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Einnahmenüberschuss, kein Anspruch auf Ergänzungs</span><span class="Normal Erwgungstext">leistungen (Ausgaben minus Einnahmen)</span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">Fr. </span></p></td><td><p class="Normal Erwgungstext"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext"><span class="Normal Erwgungstext">-5'568.--</span></p></td></tr></table><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Einnahmenüberschuss von Fr. 5'568.-- ist ein Anspruch des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers auf Ergänzungs- und Zusatzleistungen für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 nicht ausgewiesen. Demzufolge hat die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin den Beschwerdeführenden für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 zu Unrecht Ergänzungs- und Zusatzleistungen im Betrag von insgesamt Fr. 8’050.-- ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Gesagtem steht fest, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer für den Zeitraum vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 Ergänzungs- und Zusatzleistungen im Umfang von Fr. 29'059.-- und den Beschwerdeführenden für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 Leistungen im Betrag Fr. 8’050.-- zu Unrecht ausgerichtet hat. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In masslicher Hinsicht wird die Rückforderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in diesem Umfang von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerdeführenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu Recht nicht bestritten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 2/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Urk. 2/13/1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen war die Ausrichtung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zungs- und Zusatzleistungen f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ür die Zeit vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2006 bis 29. Februar 2008 und vom 1. Januar 31. Juli 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> offensichtlich u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nrichtig (vgl. BGE 126 V 401 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b/bb).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts der Höhe der zu Unrecht gewährten Leistungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Betrag von Fr. 29'059.-- und von Fr. 8'050.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist die Berichtigung von erheblicher Bedeutung, sodass die Voraussetzungen für ein wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weises Zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen auf die Leistungsausrichtung erfüllt sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demzufolge sind die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückforderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer im Umfang von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 29'059.-- und gegenüber den Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führenden im Umfang von Fr. 8'050.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausgewiesen, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gegen die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spracheentscheide vom 28. Mai 2015 (Urk. 2/2, Urk. 2/13/2) erhobenen Beschwerden insoweit teilweise gutzuheissen sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) wird die Prozessentschädigung und die Entschädigung der unentgeltlichen Rechtsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretung ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen. Da die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführenden keine Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung über den Zeitaufwand und die angefallenen Barauslagen eingereicht hat, ist die Entschädigung nach Ermessen festzusetzen (§ 7 Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend wurde die Beschwerdegegnerin mit Dispositiv Ziff. 3 des Urteils des hiesigen Gerichts vom 19. August 2016 (Urk. 2/16; Prozess Nr. ZL.2015.0059) verpflichtet, der unentgeltlichen Rechtsvertreterin der Beschwerdeführenden eine Prozessentschädigung für das erste erstinstanzliche Verfahren von Fr. 3'100.-- zu bezahlen. Diese Dispositivziffer wurde mit Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juni 2017 (Urk. 1; Prozess Nr. 9C_680/2016) nicht aufgehoben und das hiesige Gericht wurde vom Bundesgericht nicht zur Neuverlegung der Entschädigung für das erste erstinstanzliche Verfahren angewiesen. Demzufolge ist vorliegend nur noch über die Entschädigung für das zweite erstinstanzliche Verfahren zu entscheiden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Obwohl die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Einspracheentscheide vom 28. Mai 2015 (Urk. 2/2, Urk. 2/13/2) erhobenen Beschwerden (insgesamt) teilweise gutzuheissen sind, sind die Beschwerdeführenden hinsichtlich der auf Grund des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückweisungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">urteils </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Juni 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Prozess Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_680/2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 1) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">noch im Streite stehenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückerstattungen für die Zeiträume vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 und vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 mit ihren Anträgen unterlegen. Ausgangsgemäss ist daher die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führenden, Rechtsanwältin Ursula Sintzel, Zürich, unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses sowie eines gerichtsüblichen Stundenansatzes von Fr. 220.-- (zuzüglich Mehrwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuer) mit Fr. 2‘100.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">werden die Einspracheentscheide vom 28. Mai 2015, soweit sie die Rückerstattung von Ergänzungs- und Zusatzleistungen für die Zeit vom 1. April 2006 bis 29. Februar 2008 und vom 1. Januar bis 31. Juli 2014 betreffen, aufgehoben</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, und es wird festgestellt, dass die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Gemeinde O.___ gegenüber dem Beschwerdeführer Anspruch auf Rückerstattung zu Unrecht ausgerich</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">teter Leistungen im Betrag </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">29'059.-- und gegenüber den Beschwerdeführenden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">im Betrag </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8'050.--</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> hat. Im Übrigen werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">die Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">n</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die unentgeltliche Rechtsvertreterin der Beschwerdeführenden, Rechtsanwältin Ursula Sintzel, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) aus der Gerichtskasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführenden werden</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nach</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zah</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">lungs</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Ursula Sintzel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gemeinde O.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sicherheitsdirektion Kanton Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannVolz</p><p></p></div> </div></body></html>