Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Geschäfts-Nr.: RT150117-O/U Mitwirkend: Oberrichter Dr. H.A. Müller, Vorsitzender, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. iur. F. Rieke Beschluss vom 19. August 2015 in Sachen A._____, Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin gegen SVA Zürich, Gesuchsteller und Beschwerdegegnerin betreffend Rechtsöffnung Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Hinwil vom 22. April 2015 (EB150078-E) - 2 - Erwägungen: 1. a) Mit Urteil vom 22. April 2015 erteilte das Bezirksgericht Hinwil (Vorinstanz) de r Gesuchstellerin in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts Rüti (Zahlungsbefehl vom 16. Februar 2015) – gestützt auf eine Verfügung der Gesuchstellerin betreffend Rückforderung zu viel bezogener Familienzulagen vom 14. Oktober 2011 – definitive Rechtsöffnung für Fr. 11'025.55 und für die Betrei- bungskosten sowie für Kosten und Entschädigung gemäss di esem Entscheid (Urk. 16 = Urk. 19). b) Gegen die begründete Ausfertigung des Urteils vom 22. April 2015 hat die Gesuchsgegnerin am 18. Juni 2015 fristgerecht Beschwerde erhoben. Mit di e- ser hat sie im Wesentlichen die Aufhebung des angefochtenen Entscheides ver- langt, daneben aber auch Leistungsbegehren gestellt (Urk. 18 S. 2 ff.). c) Mit Beschluss der Kammer vom 1. Juli 2015 wurden die Gesuche um Erteilung der aufschiebenden Wirkung und um unentgeltliche Rechtspflege abge- wiesen und der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Gerichtskostenvorschu s- ses von Fr. 2'000. -- angesetzt (Urk. 24). Einer von der Gesuchsgegnerin dagegen erhobenen bundesgerichtlichen Beschwerde (Urk. 25, Urk. 28) war kein Erfolg beschieden (Urk. 29). Mit Verfügung der Kammerpräsidentin v om 28. Juli 2015 wurde der Gesuchsgegnerin Nachfrist zur Leistung des Gerichtskostenvorschu s- ses angesetzt (Urk. 30). d) Der von der Gesuchsgegnerin einverlangte Gerichtskostenvorschuss ist auch innert Nachfrist nicht bezahlt worden. Dementsprechend ist androhung s- gemäss (Urk. 24 S. 5 Dispositiv -Ziffer 3, Urk. 30 S. 2 Dispositiv -Ziffer 1) auf die Beschwerde der Gesuchsgegnerin nicht einzutreten (Art. 101 Abs. 3 ZPO). 2. a) Die Beschwerde richtete sich primär gegen eine Rechtsöffnung für Fr. 11'025.55, enthiel t aber auch Leistungsbegehren von über Fr. 200'000. -- (Urk. 18 S. 2 ff.). Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren ist in Anwen- dung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG sowie von § 4 Abs. 1 und 2 und § 12 der Gerichtsgebührenverordnung auf Fr. 1'000.-- festzusetzen. - 3 - b) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangsgemäss der unterliegenden Gesuchsgegnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). c) Für das Beschwerdeverfahren hat die Gesuchsgegnerin zufolge ihres Unterliegens keinen Anspruch auf eine Entschädigung; der Gegenpartei erwuchs kein relevanter Aufwand. Demgemäss sind für das Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigungen zuzusprechen (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO). Es wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt. 3. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren werden der Gesuchsgegnerin auf- erlegt. 4. Für das Beschwerdeverfahren werden k eine Parteientschädigungen zug e- sprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage der Doppel bzw. von Kopien der Urk. 18, 20 und 21/1- 35, sowie an die Vor - instanz, je gegen Empfangsschein. Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmi t- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen B e- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine verm ö- gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt mehr als Fr. 30'000.--. - 4 - Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. Zürich, 19. August 2015 Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Der Gerichtsschreiber: lic. iur. F. Rieke versandt am: se