B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-6583/2013 U r t e i l v o m 2 4 . J a n u a r 2 0 1 4 Besetzung Einzelrichter Bendicht Tellenbach, mit Zustimmung von Richterin Christa Luterbacher; Gerichtsschreiber Linus Sonderegger. Parteien A._______, geboren (…), Irak, vertreten durch lic. iur. Katja Ammann, Rechtsanwältin, ammann + rosselet rechtsanwälte, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Asyl und Wegweisung (Beschwerde gegen Wiedererwägungsentscheid); Verfügung des BFM vom 24. Oktober 2013 / N (…). D-6583/2013 Seite 2 Sachverhalt: A. Das vom Beschwerdeführer am 12. November 2007 gestellte Asylgesuch wurde mit Verfügung des BFM vom 17. Dezember 2009 abgelehnt. Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde mit Urteil des Bundesverwa l- tungsgerichts D-286/2010 vom 20. September 2012 abgelehnt. B. Am 20. Februar 2013 ersuchte der Beschwerdeführer beim BF M um Wiedererwägung der Verfügung vom 17. Dezember 2009. Als Beweismit- tel wurde eine am 17. Dezember 2012 ausgestellte Wohnsitzbescheini- gung (mit Übersetzung) eingereicht. Ergänzend wurden am 25. März 2013 diverse Kopien bereits im vorangehenden Verfahren eingereichter Dokumente (Identitätskarte, Nationalitätenausweis, Bestätigung der irak i- schen Botschaft in Bern , Wohnsitzbestätigung und Schul bestätigung) ins Recht gelegt. C. Mit Verfügung vom 8. April 2013 trat das BFM auf das Wiedererwägungs- gesuch nicht ein . Gegen diese Verfügung wurde beim Bundesverwa l- tungsgericht Beschwerde (D-2128/2013) erhoben. D. Im Rahmen der Vernehmlassung ho b das BFM mit Verfügung vom 24. Oktober 2013 (Eröffnung frühestens am 25. Oktober 2013) seine Ver- fügung vom 8. April 2013 auf, wi es das Wiedererwägungsgesuch ab, e r- klärte die Verfügung vom 17. Dezember 2009 für rechtskräftig und vol l- streckbar, erhob eine Gebühr von Fr. 600. – und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Daraufhin schrieb das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren D-2128/2013 am 30. Oktober 2013 als gegenstandslos geworden ab. E. Mit Eingabe vom 25. November 2013 erhob der damalige Rechtsvertreter Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. Oktober 2013 und bean tragte deren vollumfängliche Aufhebung, verbunden mit der Anordnung einer vorläufigen Aufnahme aufgrund der Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs. Eventualiter seien dem Beschwerdeführer die eingezogenen Dokumente herauszugeben. In pro zessualer Hinsicht wur- de um provisorische Aussetzung des Vollzugs, um aufschiebende Wi r-D-6583/2013 Seite 3 kung sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Verwal tungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezem- ber 1968 (VwVG, SR 172.021) ersucht. Als Beweismittel lagen der Beschwerde eine Kopie der bereits bei der Vorinstanz eingereichten Wohnsitzbestätigung sowie zwei Schreiben von in der Schweiz wohnhaften Bekannten des Beschwerdeführers bei. F. Das Bundesverwaltungsgericht setzte am 27. November 2 013 den Vol l- zug provisorisch aus. G. Mit Zwischenverfügung vom 5. Dezember 2013 stellte das Gericht die Aussichtslosigkeit der Beschwerde fest, wies die Gesuche um aufschi e- bende Wirkung sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab und erhob einen Kostenvorschuss von Fr. 1'200.–. Der Kostenvorschuss wurde fristgerecht geleistet. H. Am 20. Dezember 2013 teilte die neu bevollmächtigte Rechtsvertreterin dem Gericht die Mandatsübernahme mit und ersuchte um Einsicht in die Prozessakten. I. Am 24. Dezember 201 3 stellte die neu mandatierte Rechtsvertreterin beim BFM ein (erneutes) Gesuch um vorläufige Aufnahme, welches vom BFM zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weitergele i- tet wurde. Der Eingabe lagen acht Internet-Artikel bei. J. Am 7. Januar 201 4 wurde der Rechtsvertreterin vom Gericht mitgeteilt, dass ihr Schreiben zu den Beschwerdeakten genommen worden sei. Überdies wies das Gericht die Rechtsvertreterin darauf hin, dass der B e- schwerdeführer respektive dessen bisheriger Rechtsvertreter im Besit z aller relevanten Akten sei und sie sich daher an ihn zu wenden habe. Sollte dies nicht möglich sein, sei das Akteneinsichtsgesuch anhand der Aktenverzeichnisse zu konkretisieren. D-6583/2013 Seite 4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bunde sverwaltungs- gerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher z u- ständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet auf dem Gebiet des Asyls endgültig , ausser bei Vorliegen eines Ausliefe- rungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Pe r- son Schutz sucht (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, S R 173.110]). Eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG liegt nicht vor, weshalb das Bundesverwa l- tungsgericht endgültig entscheidet. 1.2 Die Beschwerde ist frist - und formgerecht eingereicht. Der Be - schwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist durch die angefochtene Verfügung besonders berü hrt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änd e- rung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 und Art. 108 Abs. 1 AsylG, Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 3. Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nach - stehend aufgezeigt, handelt es sich vor liegend um eine solche, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 4. Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet. D-6583/2013 Seite 5 5. Die Wiedererwägung im Verwaltungsverfahren ist ein gesetzlich nicht g e- regelter Rechtsbehelf, auf dessen Behandlung durch die verfügende Be- hörde grundsätzlich kein Anspruch besteht. Gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des Bundesgerichts wird jedoch aus Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) unter bestimmten Voraussetzun gen ein verfassung s- mässiger Anspruch auf Wiedererwägung abgeleitet (vgl. BGE 127 I 133 E. 6 S. 137 f. m.w.H.). Danach ist auf ein Wiedererwägungsgesuch einzu- treten, wenn sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit dem ursprüngl i- chen Entscheid beziehungsweise seit dem Urteil der mit Beschwerde a n- gerufenen Rechtsmittelinstanz in wesentlicher Weise verändert hat und mithin die ursprüngliche (fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetr e- tene Veränderungen der Sachlage anzupassen ist. Sodann können auch Revisionsgründe einen Anspruch auf Wiedererwägung begründen, sofern sie sich auf eine in materielle Rechtskraft erwachsene Verfügung bezi e- hen, die entweder unangefochten geblieben oder deren Beschwerdeve r- fahren mit einem formellen Prozessurteil abgeschlossen word en ist. Ein solchermassen als qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch zu bezeic h- nendes Rechtsmittel ist grundsätzlich nach den Regeln des Revisionsver- fahrens zu behandeln (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schwe i- zerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2 003 Nr. 17 E. 2.a S. 103 f. m.w.H.). Ebenfalls im Rahmen einer Wiedererwägung geprüft werden können Beweismittel, die erst nach einem materiellen Beschwerdeen t- scheid des Bundesverwaltungsgerichts entstanden sind und daher revis i- onsrechtlich nicht von Relev anz sein können (vgl. BVGE 2013/22, insb. E. 12.3). 6. 6.1 Der Beschwerdeführer begründete sein Wiedererwägungsgesuch damit, dass er aus Mosul stamme und dort bis zum Verlassen des He i- matlandes gelebt habe. Dieser Umstand sei im bisherigen Verfahren für unglaubhaft erachtet worden. Die neu eingereichte Wohnsitzbestätigung würde jedoch seinen Wohnsitz in Mosul beweisen. Daher sei der We g- weisungsvollzug für unzulässig respektive unzumutbar zu befinden. 6.2 Das BFM führte in der angefochtenen Verfügung aus, dass die Wohn- sitzbescheinigung aufgrund ihrer Fälschungsanfälligkeit kein erhebliches Beweismittel darstelle. Die übrigen eingereichten Beweismittel seien b e- reits im vorangehenden Ve rfahren gewürdigt worden und daher nicht e r- neut zu prüfen. D-6583/2013 Seite 6 6.3 In der Beschwerde wurde die sen Erwägungen entgegnet, die Wohn- sitzbestätigung sei von zwei Zeugen beglaubigt. Der Beschwerdeführer habe sich erst nach negativem Entscheid des Gerichts dazu veranlasst gesehen, das Dokument zu beschaffen, da er bis anhin davon ausgega n- gen sei, seine He rkunft sei genügend nachgewiesen. Die zwei Bestät i- gungsschreiben seiner in der Schweiz wohnhaften Bekannten würden Besuche bei seiner Familie (des Beschwerdeführers) in Mosul bestätigen. Diese Bekannten wären überdies dazu bereit, weitere Auskünfte zu erte i- len. Bereits die im vorangehende n Verfahren vorgenommene Lingua - Analyse habe ergeben, dass er in einem arabischen Milieu aufgewachsen sei und nicht etwa in den drei kurdischen Provinzen. Überdies sei festg e- stellt worden, dass er über genügend Kenntnisse über Mosul verfüge. Die Herkunft aus Mosul werde durch die nun eingereichten Dokumente bestä- tigt. Die Vorinstanz spreche der Wohnsitzbescheinigung den Beweiswert ab, ohne konkrete Fäl schungsmerkmale zu nennen. Dies verunmögliche es dem Beschwerdeführer, wirksam dazu Stellung zu nehmen. Die Ech t- heit des Dokuments sei zu überprüfen, entweder durch die Vorinstanz oder durch die irakische Botschaft in der Schweiz. 6.4 In der Eingabe vom 24. Dezember 2013 wurden ergänzende nicht weiter spezifizierte Beweismittel in A ussicht gestellt, welche die Herkunft aus Mosul beweisen würden. Überdies wurde angekündigt, den Beweis dafür zu liefern, dass der in Mosul hauptsächlich gesprochene Dialekt nicht von allen Bewohnern in Mosul gesprochen werde. 7. 7.1 In Übereinstimmung mit der Vorinstanz kommt das Gericht zum Schluss, dass d ie neu eingereichten Beweismittel nicht zu einer Wiede r- erwägung der Verfügung vom 17. Dezember 2009 Anlass bieten. 7.2 Der Beschwerdeführer beruft sich auf den in Art. 66 Abs. 2 Bst. a VwVG genannten Wiedererwäg ungs- respektive Revisionsgrund, der neuen und erheblichen Tatsachen oder Beweismittel. Zu Recht wies das BFM darauf hin, dass die bereits im vorangehenden Verfahren eing e- reichten Beweismittel nicht erneut zu prüfen sind, zumal es nicht Sinn der Wiedererwägung – wie auch der Revision – ist, ein abgeschlossenes Ver- fahren unter dem Titel der Wiedererwägung faktisch zu wiederholen (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-8314/2007 vom 27. Januar 2012 E. 2.1). Weiter ist dem BFM auch hinsichtlich der Wohnsi tzbestätigung zuzustimmen, dass es sich dabei nicht um ein erhebliches Beweisdok u- ment handelt. Erheblichkeit setzt voraus, dass das neue Beweismittel g e-D-6583/2013 Seite 7 eignet ist, den Ausgang des ursprünglichen Verfahrens zu beeinflussen (vgl. AUGUST MÄCHLER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], Zürich 2008, Rz. 18 zu Art. 66). Bereits das späte Einreichen der Wohnsitzbestätigung lässt erste Zweifel an der Authentizität des Dokuments aufkommen. Dies- bezüglich ve rmag auch das Argument nicht zu überzeugen, der B e- schwerdeführer habe sich erst jetzt zur Beibringung der Bestätigung ve r- anlasst gesehen, da er bisher davon ausgegangen sei, seine Herkunft sei genügend belegt. Bereits in der ursprünglichen Verfügung und in seinen im Rahmen des Beschwerdeverfahrens getätigten Stellungnahmen vom 29. Januar 2010 sowie vom 8. März 2010 wies das BFM auf die an der behaupteten Herkunft bestehenden Zweifel sowie auf diverse Fäl- schungsmerkmale in den eingereichten Dokumenten hin. D er Einwand, bisher keine Veranlassung dafür gehabt zu haben, (weitere) Dokumente für den Beleg der Herkunft einzureichen, ist daher nicht überzeugend. Im Urteil D -286/2010 vom 20. September 2012 wurde schliesslich festg e- stellt, dass es sich bei den eingere ichten Beweismitteln um Fälschungen handle, welche als solche einzuziehen seien (vgl. E. 6.1.5 des soeben erwähnten Urteils). Vor diesem Hintergrund ver mag eine Wohnsitzbe- scheinigung, welche aufgrund ihrer Struktur (Vordruck mit handschriftl i- chen Eintragungen) eine nicht unerhebliche Fälschungsanfälligkeit au f- weist, keine genügende Beweiskraft zu entfalten, um eine Herkunft aus Mosul nachzuweisen. Die Bescheinigung ist daher nicht erheblich im v o- rangehend beschriebenen Sinne. Gleiches gilt für die Bestätigungs- schreiben der Bekannten, da diesen aufgrund des möglichen Gefälli g- keitscharakters beweisrechtlich eine sehr untergeordnete Bedeutung z u- kommt. Diese Schreiben besitzen vor den – aufgrund des Einreichens mehrerer Fälschungen – für unglaubhaft bef undenen Ausführungen des Beschwerdeführers daher keine wiedererwägungsrechtliche Eignung. Aus den eingereichten Internet -Artikeln vermag der Beschwerdeführer au f- grund des mangelnden Bezugs zum konkreten Fall ebenfalls nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Schliesslich besteht kein Anlass, die in der Eingabe vom 24. Dezember 2013 in Aussicht gestellten Unterlagen abzuwarten, zumal für deren Be i- bringung genügend Möglichkeit bestand und die angekündigten Bewei s- mittel auch nicht konkret benannt worden sind. Ebenfalls abzuweisen ist das eventualiter gestellte Begehren, die als Fä l- schungen eingezogenen Dokumente herauszugeben, zumal kein Anlass besteht, auf die im Urteil D -286/2010 rechtskräftig angeordnete Einzi e-D-6583/2013 Seite 8 hung (vgl. die Dispositivziffer 2 sowie Erwägung 6 d es soeben erwähnten Urteils) zurückzukommen. 8. Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und angemessen ist ( Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die Be- schwerde ist abzuweisen. 9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Be - schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 1'200.– festzusetzen (Art. 1‒3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsg e- richt [VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind mit dem in gleicher Höhe geleist e- ten Kostenvorschuss zu verrechnen. (Dispositiv nächste Seite) D-6583/2013 Seite 9 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.– werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Sie werden mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvo r- schuss verrechnet. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale Migrationsbehörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Bendicht Tellenbach Linus Sonderegger Versand: