<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">6B_898/2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 22. Oktober 2009 </div> <div class="para">Strafrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Favre, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">X.________, vertreten durch A._________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Strafvollzug, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen einen Revisionsentscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 18. August 2009. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident zieht in Erwägung: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">In Strafsachen können Parteien vor Bundesgericht nur von Anwälten und Anwältinnen vertreten werden (<span class="artref">Art. 40 Abs. 1 BGG</span>). Da der Vertreter des Beschwerdeführers nicht Anwalt ist, wurde ihm mit Verfügung vom 23. September 2009 eine Frist bis zum 7. Oktober 2009 angesetzt, den Mangel der Beschwerdeschrift zu beheben (act. 2). Innert Frist ging eine vom Beschwerdeführer persönlich unterschriebene Beschwerdeschrift ein (act. 3). Unter diesem Gesichtswinkel wäre auf die Beschwerde einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Indessen wurde der Vertreter des Beschwerdeführers in der Verfügung vom 23. September 2009 in Anwendung von <span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/5" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/3" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 3 und 5 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/5" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/5" type="end"></artref> auch noch aufgefordert, innert derselben Frist den angefochtenen Entscheid nachzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe (act. 2). Der angefochtene Entscheid ist innert Frist nicht eingegangen. Folglich ist androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Übrigen kann auf die Beschwerde noch aus einem anderen Grund nicht eingetreten werden. Es ist ihr zu entnehmen, dass ein Revisionsentscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 18. August 2009 angefochten werden soll. Die Begründung der Beschwerde befasst sich mit der Frage, ob sich der Beschwerdeführer strafbar gemacht hat (Ziff. 1), mit der ausgefällten Sanktion (Ziff. 2 - 5) sowie mit den Sprachproblemen des Beschwerdeführers (Ziff. 6). Mit der Frage, ob ein Revisionsgrund vorliegen könnte, befasst sie sich nicht. Folglich genügt sie den Begründungsanforderungen von <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> nicht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Unnötige Kosten hat zu bezahlen, wer sie verursacht (<span class="artref">Art. 66 Abs. 3 BGG</span>). Im vorliegenden Fall hat der Vertreter des Beschwerdeführers, der zur Vertretung nicht befugt ist, zusätzlich übersehen, dass er mit Verfügung vom 23. September 2009 auch noch aufgefordert wurde, den angefochtenen Entscheid nachzureichen. Er hat unnötige Gerichtskosten verursacht, so dass ihm diese aufzuerlegen sind. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Demnach erkennt der Präsident: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Vertreter des Beschwerdeführers auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer persönlich, dem Vertreter des Beschwerdeführers, der Oberstaatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 22. Oktober 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Favre Monn </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>