<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2023.00446</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>IV. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Fankhauser<br/>Gerichtsschreiberin Casanova</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">7. Februar 2024</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in S</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard StandardEinzug">achen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">goldbach</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"> </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">law</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Gustav-</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Siber</span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">-Weg 4, Postfach 645, 8700 Küsnacht ZH</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1965 und zuletzt tätig als Näherin und in der Lingerie (Urk. 6/8), meldete sich erstmals am 23. September 2004 (Eingangsdatum) bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf ein seit Geburt verrenktes Hüftgelenk zum Leistungsbezug an (Urk. 6/3). Nach erwerb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen und medizinischen Abklärungen wies die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren mit Verfügung vom 7. Januar 2005 ab (Urk. 6/13). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. August 2019 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/21) und ersuchte insbesondere um orthopädische Schuhzurichtungen. Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 3. Dezember 2019, Urk. 6/32) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf Kostengutsprache für Spezialschuhe für Einlagen (Verfügung vom 29. Januar 2020, Urk. 6/33)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nach Eingang eines Zusatzgesuches für ortho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädische Serienschuhe (Urk. 6/34) wies die IV-Stelle dieses Leistungsbegehren nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 13. März 2020, Urk. 6/42) mit Verfügung vom 7. Mai 2020 ab (Urk. 6/43). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte reichte am 7. Dezember 2022 (Eingangsdatum) eine neue Anmel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle ein (Urk. 6/45). Nach erwerblichen und medizinischen Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lärungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vorbescheid vom 25. Mai 2023, Urk. 6/73; Einwand vom 14. Juni 2023, Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/77) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 6. Juli 2023 (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte am 6. September 2023 Beschwerde und beantragte, es sei die Verfügung vom 6. Juli 2023 aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr eine ganze Rente ab September 2023 zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> um zusätzliche Abklärungen zu tätigen und neu zu entscheiden. In prozessualer Hinsicht ersuchte sie um einen zweiten Schriftenwechsel (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 5. Oktober 2023 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-86). Hierüber wurde die Beschwerdeführerin am 10. Oktober 2023 in Kenntnis gesetzt und gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass das Gericht die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels als nicht erforderlich erachte (Urk. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der angefochtenen Verfügung hielt die Beschwerdegegnerin dafür, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeführerin zuletzt als Wäscherei-Mitarbeiterin tätig gewesen sei in einem Pensum von 48 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. In der Erwerbstätigkeit sei sie zu 20 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eingeschränkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgerechnet auf ein 100%-Pensum </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em IV-Grad von 9.6 % entspreche. Die restlichen 52</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">% sei sie im Haushaltsbereich tätig, wo gewisse Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen bestünden. Unter Berücksichtigung der Schadenminderungspflicht, dass der Haushalt in Etappen aufgeteilt werden könne und der Mitwirkungspflicht der im Haushalt lebenden Personen, sei allerdings keine rentenbegründende Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung gegeben. Bei künftigen Tätigkeiten sei ein eingeschränktes Belas</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsprofil zu berücksichtigen (Urk. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Annahme einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit nicht nachvollziehbar sei. Gestützt auf die vertrauensärztliche Abklärung der zuständigen Pensionskasse liege eine volle Arbeitsunfähigkeit in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bisherigen wie auch in einer angepassten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit vor. Die reine Aktenbeurteilung des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">egionalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rztlichen Dienstes (RAD) sei nicht schlüssig. Des Weiteren habe die Beschwerdegegnerin die Qualifikation auf das zuletzt ausgeübte Pensum gestützt, wobei ausser Acht gelassen worden sei, dass sie immer ihren gesundheitlichen Möglichkeiten entsprechend gearbeitet habe. Wäre sie gesund gewesen, hätte sie dem Alter der Kinder entsprechend möglichst schnell wieder eine volle Erwerbstätigkeit aufgenommen und wäre heute voll erwerbstätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ntsprechend sei auch die Qualifikation so vorzunehmen. Damit habe sie Anspruch auf eine ganze Rente, selbst wenn in angepasster Tätigkeit noch von einer Leistung von 30 % aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegangen werden könnte (Urk. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeitpunkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Rentenanspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen zu den Übergangsbestimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems [KS ÜB WE IV], gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend ebenfalls frühestens ab diesem Datum in Betracht fällt, sind die ab 1. Januar 2022 gültigen Rechtsvorschriften anwendbar.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verweigert, so wird nach Art. 87 Abs. 3 IVV eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat.</span></p><p><span> </span><span>Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span>die Vorbringen</span><span> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. Tritt die Verwaltung </span><span>– wie vorliegend - </span><span>auf die Neuan</span><span>meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (</span><span>Urteil des Bundesgerichts 9C_234/2023 vom 4. September 2023 E. 1.2, insbesondere mit Hinweis auf</span><span> </span><span>BGE 117 V 198 E. 3a)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliesslich die Folgen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen </span><span>wieder herstellen</span><span>, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1</span><span>bis</span><span> und 1</span><span>ter</span><span> nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1</span><span>bis</span><span> IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditätsgrad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die folgenden prozentualen Anteile (Abs. 4):</span></p><p><span>Invaliditätsgrad</span><span>prozentualer Anteil</span></p><p><span>49 Prozent</span><span>47.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>48 Prozent</span><span>45</span><span>Prozent</span></p><p><span>47 Prozent</span><span>42.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>46 Prozent</span><span>40</span><span>Prozent</span></p><p><span>45 Prozent</span><span>37.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>44 Prozent</span><span>35</span><span>Prozent</span></p><p><span>43 Prozent</span><span>32.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>42 Prozent</span><span>30</span><span>Prozent</span></p><p><span>41 Prozent</span><span>27.5</span><span>Prozent</span></p><p><span>40 Prozent</span><span>25</span><span>Prozent</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl bei der erstmaligen Prüfung des Rentenanspruchs als auch bei der Rentenrevision und im Neuanmeldungsverfahren ist die Methode der Invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsbemessung (Art. 28a IVG) zu bestimmen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 117 V 198 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die für die Methodenwahl (Einkommensvergleich, gemischte Methode, Betäti</span><span>gungs</span><span>vergleich) entscheidende Statusfrage, nämlich ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, beurteilt sich danach, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umstän</span><span>den täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist somit nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypo</span><span>thetisch erwerbstätig wäre. Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. Art. 27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungs</span><span>auf</span><span>gaben gegen</span><span>über Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksich</span><span>tigen. Mass</span><span>ge</span><span>bend sind die Verhältnisse, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozial</span><span>versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 144 I 28 E. 2.3, 141 V 15 E. 3.1, 137 V 334 E. 3.2, 125 V 146 E. 2c, 117 V 194 E. 3b).</span></p><p><span> </span><span>Die Beantwortung der Statusfrage erfordert zwangsläufig eine hypothetische Beurteilung, die auch die hypothetischen Willensentscheidungen der versicherten Person zu berücksichtigen hat. Diese Entscheidungen sind als innere Tatsachen wesensmässig einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in der Regel aus äusseren Indizien erschlossen werden (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil des Bundesgerichts 8C_674/2022 vom 15.</span><span> Mai</span><span> 2023 E. 3.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.6.1</span><span> </span><span id="VV037"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und das Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heisst</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pflichtgemäss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).</span></p><p><span> </span><span>Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 10. Juni 2021 E. 3.2, je </span><span>m.w.H</span><span>.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 54a IVG stehen die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) den IV-Stellen für die Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruchs zur Verfügung (Abs. 2). Sie legen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der versicherten Person für die Ausübung einer zumutbaren Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich fest (Abs. 3). Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Abs. 4). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">methoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Bei der Festsetzung der funktionellen Leistungsfähigkeit (Art. 54a Abs. 3 IVG) ist die medizinisch attestierte Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit und für angepasste Tätigkeiten unter Berücksichtigung sämtlicher physischen, psychi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen und geistigen Ressourcen und Einschränkungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht zu beurteilen und zu begründen (Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht </span><span> </span><span>gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwal</span><span>tung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzuneh</span><span>men sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifi</span><span>kationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). </span><span>Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweis</span><span>würdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5, 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.7 </span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p><span> </span><span>Bei ungenügenden Abklärungen durch den Versicherungsträger holt die Beschwer</span><span>deinstanz im Regelfall ein Gerichtsgutachten ein, wenn sie einen (im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen) medizinischen Sachverhalt über</span><span>haupt für gutachterlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Adminis</span><span>trativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist. Die betreffende Beweiserhebung erfolgt alsdann vor der – </span><span>anschliessend</span><span> reforma</span><span>torisch entscheidenden – Beschwerdeinstanz selber statt über eine Rückweisung an die Verwaltung. Eine Rückweisung an den Versicherungsträger bleibt hinge</span><span>gen möglich, wenn sie allein in der notwendigen Erhebung einer bisher voll</span><span>ständig ungeklärten Frage begründet ist. </span><span>Ausserdem</span><span> bleibt es dem kantonalen Gericht (unter dem Aspekt der Verfahrensgarantien) unbenommen, eine Sache zurückzuweisen, wenn lediglich eine Klarstellung, Präzisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen erforderlich ist (B</span><span>GE 139 V 99 E. 1.1, 137 V 210</span><span> E. 4.4.1.4 </span><span>m.w.H</span><span>.; Urteil des Bundesgerichts 9C_354/2020 vom 8. September 2020 E. 2.1)</span><span>.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinische Aktenlage stellt sich folgendermassen dar:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Sprechstundenbericht vom 9. November 2022 hielten die Ärzte der Orthopädie der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (folgend: Orthopädie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) folgende Diagnosen fest (Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/44):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische hohe kongenitale Hüftluxation links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Steroidinfiltration 2020 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzregredienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hohe kongenitale Hüftluxation rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Aktuell: oligosymptomatisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei aufgrund </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">akutisierter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hüftschmerzen links vorstellig geworden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerden im</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bereich beider H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ften</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit langem bekannt, links h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen aber seit ca. einem Jahr deutlich verschlimmert. Diese s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">allem beim Laufen oder langem Stehen vorhanden und s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einer deutlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkten Funktion verbunden. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche im vierten Stock</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(ohne Lift) wohn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zum Beispiel vor einem Jahr zwei Stockwerke am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Stück laufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, aktue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ll</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nur knapp ein halbes Stock</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">werk. Bei der Arbeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Textilindustrie seit 27 Jahren, mit einem Arbeitspensum von ca. 50</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%) </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls eingeschränkter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als vorher mit einerseits einer Reduktion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Leistungsfähigkeit, andererseits auch Krankheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausfällen aufgrund der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ftprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte hielten fest, dass sie die Therapieoptionen besprochen hätten, wobei einerseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die vollständige Ausschöpfung der konservativen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massnahmen, vor allem Schmerztherapie, immer noch möglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei. A</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ndererseits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei aktuell deutlich hohem Leidensdruck mit negativem Einfluss über die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lebensqualität ebenfalls eine operative Versorgung gerechtfertigt und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sinnvoll. Diese entspr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eche einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Implantation einer Hüfttotalprothese links mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gleichzeitig femoraler Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kür</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zungsosteotomie. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Universitären Fusszentrums der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierten im Sprechstundenbericht vom 22. November 2022 folgende Diagnosen (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6/54/3):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> valgus-Deformität, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metatarsalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> MTK II und Hammerzehendeformität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. II und III Fuss rechts mit/bei</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">TMT I-Hypermobilität</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Überlänge </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Metatarsale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spreizfuss</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">planovalgus</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische hohe kongenitale Hüftluxation links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Steroidinfiltration 2020 mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Schmerzregredienz</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hohe kongenitale Hüftluxation rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell oligosymptomatisch</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Non-STEMI bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spontandissektion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des distalen RIVA 09/2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Supraventikuläre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Tachykardien</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Morbus Basedow</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Patientin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine seit ca. 10 Jahren zunehmende schmerzhafte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> valgus-Deformität rechts sowie auch Zehendeformitäten. Bei längeren Gehstrecken würde sie ausserdem Schmerzen unter dem Fussballen verspüren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Durch den Hausarzt wurde bereits eine Schuhversorgung angedacht, welche jedoch laut Patientin durch die IV abgelehnt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Rheumatologie und Innere Medizin, notierte in ihrem Bericht vom 9. Dezember 2022 folgende (gekürzt wiedergege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benen) Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/54/10 ff.): </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische hohe kongenitale Hüftluxation links</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hohe kongenitale Hüftluxation rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> valgus Deformität, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metatarsalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> MTK 2 und Hammerzehendeformität Digiti II und III Fuss rechts </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte sie folgendes:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Schulterschmerzen rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches intermittierendes </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">no</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> STEMI bei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spontandissektion</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> des distalen RIVA 09/2018</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Morbus Basedow</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei beim Treppengehen und Tragen von schweren Lasten mehr als 10 kg sowie bei Arbeiten über die Schulterebene eingeschränkt. Vom 28. September 2022 bis zum 3. Januar 2023 sei sie voll arbeitsunfähig. Eine Wiederau</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme der Arbeit sei noch offen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertrauensarzt der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zuständigen Pensionskasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Sportmediziner, untersuchte die Beschwerdeführerin am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Februar 2023 (Urk. 6/76; Urk. 6/59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 6/66/31 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Er hielt folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest: </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische hohe kongenitale Hüftluxation beidseits linksbetont mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ftdysplasie beidseits mit nach kranial luxierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Femurk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pfen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und schwere H</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ftluxation beidseits mit erosiven Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nderungen am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Femurkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> beidseits (Röntgen Becken vom 09.11.2022)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Steroidinfiltration </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">m 2020</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> L5 beidseits mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Anterolisthese</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> und Reizzustand in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, mehrsegmental Verdacht auf Syndesmophyten, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">dema</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">se Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nderungen interspin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s insbesondere zwischen den Processus </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">spinosus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> des Lendenwirbelkörpers (LWK) 2/3 und weniger L3 bis S1 im Sinne von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Enthesitiden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">, erosive Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nderungen an den Iliosakral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gelenken (ISG) beidseits und fortgeschrittene Verfettung und Atrophie der Abduktoren Muskulatur (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Goutailler</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> 4), (MRI LWS vom 31.08.2020)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subacromiales </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schulter rechts (dominant) mit ausgeprägter Bursitis subacromialis/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subdeltoidea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">einmaliger Infiltrationstherapie mit Cortison 2022</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">anhaltenden Schmerzen f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">r jegliche Belastungen, assoziiert mit Nacht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schmerzen</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hüftdysplasie mit -luxation bestehe seit Geburt; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerden in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schulter links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seit anfangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit notierte er einen Status nach Myokardinfarkt im 2018, seither unter antihypertensiver Therapie. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">klage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über Hüftschmerzen beidseits in Ruhe und Bewegung, assoziiert mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzen im Gesäss beidseits, linksbetont. Das Gehen sei sehr schmerzhaft, sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauche immer wieder Pausen und das Gehen von mehr als 10 Meter am Stück sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kaum möglich. Beim Gehen müsse sie stark Hinken. Es fühle sich an, als ob sie von einem Gewicht nach unten gezogen werde. Zudem bestehe eine asymmetrische Haltung.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit zwei Jahren bestehe eine deutliche Verschlechterung der Schmerzsituation. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bereits in ihren Jugendjahren immer wieder Schmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gehabt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, welche ihr Leben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lang andauerten und sich in den letzten zwei Jahren deutlich akzentuierten. Bez</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">glich Schultergelenk </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bewegungsschmerzen angegeben mit Ausstrahlung in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den rechten Oberarm. Die Schmerzen best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tagsüber und nachts im Liegen, glücklicherweise aber nicht jede Nacht.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege bei der Beschwerdeführerin ein w</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">atschelndes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gangbild mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Duchenne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hinken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zehen- und Fersenstand </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unsicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ausführbar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ebenfalls der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einbeinstand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestehe eine a</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">usgeprägte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hyperlordose der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Lendenwirbelsäule (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">LWS</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hohl-Rundrücken. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Flexion der Wirbelsäule </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzbedingt deutlich eingeschränkt,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hyperextension und Facettengelenksprüfung beidseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzhaft und kaum</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durchführbar. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das ISG sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sowohl </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m Vorlauf als auch bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Prüfung frei beweglich.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seitneigung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beidseits schmerzhaft. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> tief lumbal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> In Rückenlage</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien die Hüftgelenke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt beweglich mit einer Flexion von 80°, Innen- und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aussenrotation je 50° beidseits. Die Oberschenkelmuskulatur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> beidseits deutlich zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwach, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">es bestehe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verkürzte vordere und hintere muskuläre Kette. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Haltungsinsuffizienz mit zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwacher tiefer Rumpfmuskulatur. N</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lägen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">symmetrische Befunde bezüglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sensibilität und Muskeleigenreflexen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Las</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">è</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beidseits negativ (soweit bei muskulärer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Verkürzung beurteilbar).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schultergelenk rechts (dominant)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schmerzhafte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hawk</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ns</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Druckdolenz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über dem AC-Gelenk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beweglichkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit Schmer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angabe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anteversion ab 120° und Abduktion ab 80°, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Innen- und Aussenrotation </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regelrecht.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwächt, aber ohne Schmerzangabe aktivierbar. Keine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzangabe bei Testung der langen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bicepssehne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Scapuladyskinesie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> rechts.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sonographisch </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">liege </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bursitis </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subacromial</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">s/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">subdeltoidea</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr derart ausgeprägt wie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Sonographie vom 08.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> November </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2022. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschette</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">soweit beurteilbar ohne Hinweise für eine Läsion.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Für die angestammte Tätigkeit als Wäschereimitarbeiterin bestehe eine schlechte Prognose. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der anamnestischen Angaben, der aktuellen Befunde, der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden Akten und des qualitativen und quantitativen Belastungsprofils besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der angestammten Tätigkeit aus medizinischer Sicht eine andauernd 100%ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Grund f</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r die andauernde Arbeitsunf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit in der angestammten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mehretagenpr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blematik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei Schulter-, Rücken- und Hüftveränderungen. Die Schulterschmerzen sollten zwar unter den therapeutischen Massnahmen (nochmalige Infiltrationstherapie, Physiotherapie) verbesserungsfähig sein, daneben best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ünden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aber eine Rücken- und Hüftproblematik, welche eine weitere Beschäftigung in der angestammten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit aus medizinischer Sicht verunmöglich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Bezüglich Hüftgelenke </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer operativen Intervention eine Besserung der Beschwerden möglich. Doch auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">postoperativ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit aus medizinischer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht nicht angezeigt.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auch für eine andere Tätigkeit aktuell eine mittelmässige bis schlechte Prognose.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus medizinischer Sicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell für jegliche Tätigkeiten 100</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsunfähig. Abzuwarten bleib</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die orthopädische Beurteilung bezüglich einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">operativen Intervention, das allfällige postoperative Resultat und ob </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">solche Operation überhaupt durchführen lassen möchte. Allenfalls wäre dann bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erfolgreicher Operation eine Restarbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit möglich, wobei auch dies aus medizinischer Sicht eher unwahrscheinlich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">erschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Beratender Arzt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Mobiliar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Physikalische Medizin und Rehabilitation und Arbeitsmedizin, notierte in seiner Einschätzung vom 16. Februar 2023 (Urk. 6/66/29), dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit voll arbeitsunfähig sei. In einer angepassten Tätigkeit sei von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, wobei leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende, eher sitzende Tätigkeiten zumutbar seien. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte in ihrem Bericht vom 17. Februar 2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/66/11 ff.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass die Prognose aufgrund des bisherigen Verlaufs ungünstig und die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin vom 28. September 2022 bis zum 20. Februar 2023 voll arbeitsunfähig sei. Anlässlich der letzten Kontrolle durch sie hätten sich keine Veränderungen der Symptomatik sowie der Untersuchungsbefunde gezeigt. Hierfür sei die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ambulante problemorientierte Physiotherapie vorwiegend mit aktiven Massnah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men fortgeführt worden. Zur Verbesserung der Stabilität der Haltungsmuskulatur sei eine medizinische Trainingstherapie geplant. Aufgrund der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fusschmerzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ins </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> überwiesen worden, wo eine konservative Therapie mit Schuhversorgung geplant sei und bei persistierenden Beschwerden eine Operation empfohlen werde. Je nach Schmerzsymptomatik nach Beginn des Tragens der Schuhversorgung werde für weitere Massnahmen entschieden. Bei Schulterschmerzen sei eine subacromiale Steroidinfiltration durchgeführt worden, welche eine Beschwerdelinderung gebracht habe. Im Verlauf hätten die Beschwerden wieder zugenommen. Am 31. Januar 2023 habe die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führerin über starke Schulterschmerzen mit Bewegungseinschränkung geklagt. Klinisch habe sich eine schmerzhafte und eingeschränkte Beweglichkeit des Schultergelenks mit Flexion/Extension 90/40/0° und Abduktion/Adduktion 120/0/40° </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein positiver </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt. Hierfür sei die Analgesie aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gebaut worden. Je nach Verlauf könne gegebenenfalls eine erneute subacromiale </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Steroidinfilitration</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin sei bei Arbeiten über die Schulterebene, in gebeugter Stellung, beim Heben und Tragen von schweren Lasten mehr als 5 kg sowie beim Treppensteigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Orthopädie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierten in ihrem von der Beschwerdegegnerin eingeholten Bericht vom 19. April 2023, dass sie die Beschwerdeführerin einmal in der Sprechstunde gesehen hätten. In einer angepassten Tätigkeit wäre eine Arbeitszeit von 8 Stunden täglich aus hüftchirurgischer Sicht möglich (Urk. 6/67/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Orthopädie des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">egionalen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rztlichen Dienstes, notierte in ihrer Stellungnahme vom 5. Mai 2023 folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 6/72/3 ff.):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische hohe kongenitale Hüftluxation links mit Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">zunahme seit 2021 (Röntgen Becken 09.11.2022) mit Schwäche der Oberschenkelmuskulatur und Duchenne-Hinken und</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hohe kongenitale Hüftluxation rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Lumbovertebrales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom bei ausgeprägter Hyperlordose der LWS und Hohlrundrücken mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> L5 beidseits und Reizzustand der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Spondylolyse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, ödematöse Veränderung interspinös L2/3 und weniger L3-S1, erosive Veränderungen der ISG beidseits und fortgeschrittener Verfettung und Atrophie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Abduktorenmuskulatur</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> (MRI vom 31.8.2020)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Subakromiales</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Impingement</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechte Schulter (dominant) mit ausgeprägter Bursitis subacromialis</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Symptomatische </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hallux</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> valgus-Deformität, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Metatarsalgie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sub</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> MTK II und Hammerzehendeformität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">. II und III Fuss rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beurteilte sie (1) einen Status nach Myokardinfarkt 2018, (2) eine arterielle Hypertonie und (3) einen Morbus Basedow. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege ein Gesundheitsschaden vor, welcher sich längerfristig auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in der angestammten Tätigkeit auswirke. Bei der inzwischen 58-jährigen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bef</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nden sich beide Hüftgelenke seit der Geburt nicht in der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Pfanne. Diese hohe kongenitale Hüftluxation beidseits </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einem durch die geschwächte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gesässmuskulatur bedingten Duchenne-Hinken verbunden.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf der linken Seite h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sich nun Beschwerden entwickelt, beidseits besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Arthrose. Aufgrund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Befundes müsste eine umfangreiche Operation mit Korrektur des Knochens und Implantation einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Hüftprothese durchgeführt werden. Wenn diese Operation auf der symptomatischen linken Seite</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden würde, käme es zu einer deutlichen Beinlängendifferenz (Beinver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">längerung), sodass</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die gleiche Operation auf der Gegenseite ebenfalls durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden müsste.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der klinischen Untersuchung durch den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trauensarzt der Pensionskasse Zürich am 8.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Einschränkung der Beugefähigkeit auf 80°</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe berichtet,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> das Gehen sei sehr schmerzhaft, sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">brauche immer wieder Pausen und das Gehen von mehr als 10 m am Stück sei kaum möglich. Ausserdem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hätten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule und der rechten Schulter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Dauer besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Kundin eine 100%</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit. In einer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten sitzenden Tätigkeit besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aus versicherungsmedizinisch theoretischer Sicht eine 80%ige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Einschränkung besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch dadurch, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihren Arbeitsplatz erst erreichen m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> daher ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e Tätigkeit mit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr kurze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Anfahrtsweg, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kurze</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gehstrecken und Möglichkeiten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen Aufzug zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benutzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Toilette sollte in der Nähe des Arbeitsplatzes sein.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der wirbelsäulenadaptierte Bürostuhl m</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gegebenenfalls bezüglich der Sitzfläche ausgerüstet werden,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">da bei der dokumentierten Untersuchung des Vertrauens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arztes der Pensionskasse Zürich die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beugefähigkeit des Hüftgelenkes auf 80° eingeschränkt war. Eine Möglichkeit wäre ein modifiziertes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrodesekissen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Beschwerden der unteren Lendenwirbelsäule und der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lliosakral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gelenke</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sollte die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Möglichkeit haben, regelmässig aufzustehen und sich leicht zu bewegen. Da auch bei einer sitzenden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit ausserdem auch immer wieder kurze Gehstrecken erforderlich s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eien</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, besteh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine reduzierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Leistungsfähigkeit von 80% bei 100% Anwesenheit.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vermuten, dass der Vertrauensarzt der Pensionskasse Zürich daher auch keine Arbeitsfähigkeit in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einer angepassten Tätigkeit in seinem Bericht vom 8.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Februar </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2023 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einschätzen k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn die grösseren Operationen beider Hüftgelenke erfolgreich stattfinden würden, käme es zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keiner Änderung des Belastungsprofiles, da die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch die jahrzehntelange Schonung und damit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Atrophie ihrer Muskulatur mit überwiegender Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit weiterhin deutlich in der Mobilität</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wäre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging in ihrem Entscheid </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> von einer Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">48</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % Erwerbstätige und zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">52</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> % im Haushalt Tätige aus. Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin geltend, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dass sie ihren gesundheitlichen Möglichkeiten entsprechend gearbeitet habe. Ohne gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Einschränkungen hätte sie bis zur Geburt der Kinder voll gearbeitet und danach dem Alter der Kinder entsprechend möglichst schnell wieder eine volle Erwerbstätigkeit aufgenommen. Demnach sei sie als voll erwerbstätig zu qualifizieren (vgl. Urk. 1, E. 1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Vollzeit- oder Teilerwerbstätige ist die Frage, in welchem Umfang sie eine Erwerbstätigkeit ausüben würde, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Dabei sind im Besonderen ihre persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (vgl. vorstehend E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span id="VV033"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht folgt vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin arbeitete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von 1995 bis 2022 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für den gleichen Arbeitgeber immer in einem konstanten Pensum von rund 47-48 % (vgl. hierzu Arbeitgeberfragebogen vom 7. Oktober 2004, Urk. 6/8; Arbeitgeberfragebogen vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">16. Januar 2023, Urk. 6/57/2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Daneben erzielte die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss Auszug aus dem individuellen Konto vom 16. Juni 2016 (Urk. 6/17) vom 1995 bis 2000 einen nicht unerheblichen Zweitverdienst bei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Ihre Kinder wurden 1989 und 2000 geboren (vgl. Urk. 6/45/3). Es ist mit hoher Wahr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit anzunehmen, dass die Aufgabe des Zusatzverdienstes im Jahr der Geburt ihres zweiten Kindes, wenn nicht aufgrund bereits damals sich abzeich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nender gesundheitlicher Beschwerden, dann aufgrund der dadurch gestiegenen grösseren innerfamiliären Verpflichtungen erfolgte. Mittlerweile sind zwar Letztere weggefallen, doch haben mittlerweile die gesundheitlichen Beschwerden laufend zugenommen. Die die Nichtwiederaufnahme eines Zusatzverdienstes vor dem Hintergrund der Abnahme der innerfamiliären Pflichten kann daher nicht - jedenfalls nicht ohne nähere Prüfung - auf invaliditätsfremde Gründe zurück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden. Demnach kann die von der Beschwerdegegnerin erfolgte Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 48 % Erwerbstätige und zu 52 % im Haushalt Tätige nicht geschützt werden und ist die angefochtene Verfügung bereits aus diesem Grunde aufzuheben. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, ob funktionelle Einschränkungen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vorliegen. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte der Orthopädie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserten sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rudimentär</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, wobei sie festhielten, dass aus hüftchirurgischer Sicht eine Arbeitszeit von 8 Stunden täglich möglich sei (vgl. E. 3.7, Urk. 6/67/3). Zu allfälligen qualitativen Einschränkungen äusserten sie sich nicht. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Universitären Fusszentrums </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserten sich weder zu funktionellen Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen noch zur Arbeitsfähigkeit (E. 3.2, Urk. 6/54/3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt im Bericht vom 9. Dezember 2022 fest, dass die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit eingeschränkt sei beim Treppen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gehen und Tragen von schweren Lasten sowie bei Arbeiten über Schulterhöhe. Die Beschwerdeführerin sei voll arbeitsunfähig bis zum 3. Januar 2023 und eine Wiederaufnahme der Arbeit sei noch offen (Urk. 6/54/10 ff.; E.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3). Im Bericht vom 17. Februar 2023 äusserte sie sich zu den Einschränkungen in der bisherigen Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">O</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">b eine angepasste Tätigkeit möglich wäre und wie ein allfälliges Belastungsprofil gestaltet sein müsste, geht aus diesem Bericht allerdings nicht hervor (E. 3.6; Urk. 6/66/13). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf diese Berichte lässt sich damit keine Beurteilung allfälliger funktioneller Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen bzw. der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit vorneh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">men. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vertrauensarzt der Pensionskasse Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> untersuchte die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin am 7. Februar 2023 und hielt dafür, dass sowohl in der angestammten Tätigkeit als auch in einer angepassten Tätigkeit aktuell eine volle Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit bestehe. Abzuwarten bleibe die orthopädische Beurteilung und der weitere Behandlungserfolg, wobei bei erfolgreicher Operation eine Restarbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in angepasster Tätigkeit möglich wäre, wobei dies aus medizinischer Sicht eher unwahrscheinlich erscheine (E. 3.4; Urk. 6/76/11). Eine Begründung, warum selbst bei günstigem Behandlungsverlauf eine angepasste Tätigkeit nicht möglich sei, fehlt. Des Weiteren ist nicht nachvollziehbar, welche funktionellen Einschränkungen die von ihm </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte volle Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen. Damit kann nicht auf den Bericht von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> abgestellt werden. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierte - ohne weitere Begründung - eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis gelegentlich mittelschweren, wechselbelastenden, eher sit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den Tätigkeit (Urk. 6/66/29). Ohne Auseinandersetzung mit den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einzelnen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, den objektiven </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Befunden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">und der Anamnese </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ist diese Kurzbeurteilung nicht au</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sreichend zur abschliessenden Beurteilung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nahm eine reine Aktenbeurteilung vor und untersuchte die Beschwerdeführerin nicht selbst. Sie hielt aus medizinisch-theoretischer Sicht dafür, dass in einer angepassten sitzenden Tätigkeit eine 80%ige Arbeitsfähigkeit (80%ige Leistungsfähigkeit bei voller Anwesenheit) bestehe. Diese Beurteilung erliess Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> allerdings ohne nähergehende Begründung anhand objektiver Befunde. Bezüglich der abweichenden Beurteilung von Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte sie lediglich, dass der Vertrauensarzt vermutlich keine Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">attestiert habe, da die Beschwerdeführerin die Möglichkeit haben müsse, regelmässig aufzustehen und sich leicht zu bewegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der auch bei einer sitzenden Tätigkeit erforderlichen kurzen Gehstrecken eine reduzierte Leistungsfähigkeit bestehe. Eine weitere Begründung ihrer stark abweichenden Beurteilung unterbleibt. Damit bestehen an ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rein aktenba</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sierten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Einschätzung geringe Zweifel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> womit nicht darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich der Sachverhalt als ungenügend abgeklärt. Die Sache ist daher in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">degegnerin zurückzuweisen, damit sie den Gesundheitszustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Qualifikation</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in geeigneter Weise abklärt. Danach hat die Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der Neuanmeldung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neu über den Leistungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch zu entscheiden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. 800.-- anzusetzen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281 E. 11.1, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Folglich sind</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ausgang hat die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Prozessentschädigung. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diese ist gestützt auf Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g ATSG in Verbindung mit § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) unter Berücksichti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses auf Fr. 1’</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen.</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">6. Juli 2023</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">entscheide</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Parteientschädigung von Fr. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’100</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">der </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">beschwerdeführenden</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> Partei oder ihrer Rechtsvertretung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstCasanova</p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>