<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, eine Kosten-Nutzen-Analyse vorzulegen, welche die langfristigen volkswirtschaftlichen Auswirkungen der wichtigsten zurzeit in Diskussion stehenden Modelle für einen Elternurlaub (resp. einen Vaterschaftsurlaub) mittels geeigneten Verfahrens (z. B. Delphi-Studie oder Simulation) und unter Einbezug internationaler Erkenntnisse (Island, Schweden, Deutschland usw.) abschätzt.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat in seinem Bericht "Vaterschaftsurlaub und Elternurlaub. Auslegeordnung und Präsentation unterschiedlicher Modelle" vom 30. Oktober 2013 acht Modelle hinsichtlich ihrer möglichen volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer Bewertung unterzogen (dieser Bericht ist auf der Website des Bundesamtes für Sozialversicherungen erhältlich: <a href="http://www.bsv.admin.ch">www.bsv.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Familie/Familienzulagen &gt; Weitere familienpolitische Themen &gt; Bericht über den Vaterschaftsurlaub). Dabei stützte er sich jedoch ausschliesslich auf qualitative Einschätzungen. Einzig die direkten Kosten, welche sich je nach Modell von Vaterschafts- bzw. Elternurlaub auf 0,3 bis 1,7 Milliarden Franken für die Erwerbsersatzordnung (EO) belaufen würden, können etwas genauer beziffert werden. Die von der Postulantin verlangten quantitativen Modellrechnungen, mit welchen die langfristigen volkswirtschaftlichen Auswirkungen von unterschiedlichen Urlaubsvarianten aufgezeigt werden sollen, würden indes kaum einen Mehrwert generieren. Die Modellrechnungen würden auf zu vielen unsicheren Annahmen bezüglich weiterer indirekter Kosten für die Wirtschaft sowie des Nutzens bzw. der Veränderung des Erwerbsverhaltens und der Veränderung der Rollen- und Aufgabenteilung innerhalb der Familie zwischen Vater und Mutter basieren. Entsprechend ist eine solche Analyse nicht zielführend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.