<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament eine Änderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) zu unterbreiten, welche vorsieht, dass sämtliche Leistungsabrechnungen, namentlich jene der Ärzte, Spitäler, Labors, Physiotherapeuten, Spitex und Apotheken, elektronisch zu den Krankenversicherungen gelangen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen des Motionärs, dass die Leistungserbringer ihre Rechnungen künftig elektronisch übermitteln. Wie auch in der Antwort auf die Motion Buffat 18.3513, "KVG. Dank der Digitalisierung die Effizienz steigern und die Kosten reduzieren", ausgeführt, geht der Bundesrat sogar davon aus, dass die Übermittlung der Rechnung nicht nur per Scan, sondern in einer strukturierten Form mittels einer Plattform an die Krankenversicherer erfolgen soll. Eine digitale Abrechnung wird auch bereits in der Motion Brand 17.4270, "KVG. Transparenz bei der Leistungsabrechnung nach Tarmed", erwähnt, deren Annahme der Bundesrat beantragt hat. Die ausschliesslich elektronische Rechnungsübermittlung ist im Zeitalter der Digitalisierung grundsätzlich berechtigt. Zudem dürfte damit der Verwaltungsaufwand der Krankenversicherer vermindert werden.</p><p>Der Bundesrat weist jedoch darauf hin, dass die Pflicht zur elektronischen Übermittlung der Rechnungen nicht auf die Versicherten ausgedehnt werden darf. Diese sollen nach wie vor die Möglichkeit haben, Papierrechnungen per Post einzusenden oder die in der Begründung erwähnte Freigabe der bereits bezahlten Rechnungen im Tiers garant mündlich oder schriftlich per Brief zu kommunizieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.