<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01185</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Diego Cavegn</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">CAVEGN Rechtsanwalt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seefeldstrasse 45, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1966, Mutter zweier 1996 und 1997 geborener Kinder, ausgebildete Primarlehrerin, arbeitete zuletzt von 1990 bis 2007 als diplo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mierte Tennislehrerin (vgl. Urk. 13/2/1-4). Am 3. November 2011 meldete sie sich unter Hinweis auf eine Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 13/3 S. 4 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation (Urk. 13/7; Urk. 13/12) ab und veranlasste eine Abklärung der beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt, über welche am 11. September 2012 berichtet wurde (Urk. 13/15). Sodann auferlegte sie der Versicherten als Schadenminderungspflicht eine Intensivierung der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trisch-psychotherapeutischen Behandlung (vgl. Schreiben vom 11. September 2012, Urk. 13/18). Mit Verfügung vom 27. November 2012 (Urk. 13/22; Urk. 13/24) sprach die IV-Stelle der Versicherten schliesslich bei einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von gerundet 60 % eine Dreiviertelsrente mit Wirkung ab dem 1. Juni 2012 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 10. Januar 2014 (Urk. 13/25) tätigte die IV-Stelle erneut Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation (Urk. 13/26-27; Urk. 13/31; Urk. 13/34; Urk. 13/36-38) und veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasste eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit in Beruf und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt, über welche am 6. Oktober 2015 berichtet wurde (Urk. 13/42). Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 30. Oktober 2015 (Urk. 13/44) die Einstellung der Invalidenrente in Aussicht gestellt und diese dagegen Einwände (Urk. 13/49) erhoben hatte, holte die IV-Stelle einen weiteren Bericht (Urk. 13/52) ein und veranlasste ein bidisziplinäres Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten in den Fachdisziplinen Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegungsapparates sowie Psychiatrie und Psychotherapie, welches am 26. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 erstattet wurde (Urk. 13/60). Die Versicherte nahm hierzu am 4. August 2016 Stellung (Urk. 13/65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 13/68; Urk. 13/70) hob die IV-Stelle die bisherige Dreiviertelsrente mit Verfügung vom 4. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 (Urk. 13/71 = Urk. 2) auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 26. Oktober 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zur Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte sie die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung (Urk. 1 S. 2). Am 24. November 2016 reichte sie einen weiteren Bericht ein (Urk. 9-10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 28. November 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12) und ergänzender Stellungnahme vom 8. Dezember 2016 (Urk. 14) d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 19. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 15). Am 12. Januar 2016 nahm die Beschwerdeführerin erneut Stellung (Urk. 16). Mit Verfügung vom 4. April 2017 (Urk. 18) wurde sodann antragsgemäss (Urk. 1 S. 2) die unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung bewilligt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rt gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 17 Abs. 1 ATSG dar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen die anspruchsbeeinflussende Änderung für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Die hierzu notwendige Prognose unterliegt dabei dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 7 E. 3c/aa mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Praxis zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">88a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVV ist eine Rente bei Wegfall der Invalidität im Normalfall erst nach Ablauf von drei Monaten seit dem Eintritt der anspruchserheblichen Veränderung aufzuheben (BGE 119 V 98 E. 4a, Urteil des Bundesgerichts I 569/06 vom 20. November 2006 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine möglichst wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode findet auch Anwendung, wenn der (in einem Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich tätigen) versicherten Person ohne gesundheitliche Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar wäre, sie aber trotzdem eine solche nicht ausüben würde (vgl. BGE 133 V 504 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 in fine). Ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch anzunehmen, die versicherte Person wäre ohne gesundheitliche Beei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung teilerwerbstätig oder sie arbeitete unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, ohne daneben in einem andern Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tätig zu sein, ist die Invalidität ausschliesslich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach den Grundsätzen für Erwerbstätige, somit nach Art. 16 ATSG zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 e contrario ). Die gemischte Methode gelangt hier </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenso wenig zur Anwendung wie bei ohne Gesundheitsschaden voll Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV). Das Valideneinkommen ist nach Massgabe der ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitsschaden ausgeübten Teilerwerbstätigkeit festzulegen. Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist, was die versicherte Person als Gesunde tatsächlich an Einkommen erzie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len würde, und nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte. Wäre sie gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich in der Lage, voll erwerbstätig zu sein, reduziert sie aber das Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pensum aus freien Stücken, insbesondere um mehr Freizeit zu haben, oder ist die Ausübung einer Ganztagestätigkeit aus Gründen des Arbeitsmarktes nicht möglich, hat dafür nicht die Invalidenversicherung einzustehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 125 V 157</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5c/bb mit Hinweisen; ZAK 1992 S. 92 E. 4a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf die medizinischen Abklärungen fest, dass seit zirka April 2014 (Ende der Rekonvaleszenz) eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ausgewiesen sei. Es könne überwiegend wahrscheinlich davon ausgegangen werden, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin auch bei guter Gesundheit keiner 100%igen Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit nachgehen würde. Die Beschwerdeführerin sei daher als zu 80 % Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätige und zu 20 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren. Die Einschränkung im Haushalt betrage 11.75 %. Nach Vornahme des Einkommensvergleichs resul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere ein nicht mehr rentenbegründender Gesamtinvaliditätsgrad von 21 % (S. 1 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 12) und der darauffolgenden Stellungnahme (Urk. 14) führte sie ergänzend aus, dass lediglich der Sachverhalt bis zum Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügungszeitpunkt massgebend sei, weshalb die von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin geltend gemachte gesundheitliche Verschlechterung unbeachtlich sei (jeweils S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, die psychische Störung habe entgegen den gutachterlichen Feststellungen nicht remittiert. Die erneute Verschlechterung sei bereits vor Erhalt der Verfügung eingetreten. Sie sei weiterhin psychisch schwer krank und zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Bei guter Gesundheit wäre sie in einem Pensum von 100 % als Primarlehrerin tätig. Es sei ihr daher eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen (Urk. 1 S. 6 ff.; Urk. 16 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit der rentenzusprechenden Verfügung vom 27. November 2012 (Urk. 13/22; Urk. 13/24) erheblich verbessert hat, und gestützt darauf die Frage, ob die verfügte Aufhebung der Rente rechtens ist. Umstritten sind ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem die Statusfrage sowie der vorgenommene Einkommensvergleich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenzusprechenden Verfügung vom 27. November 2012 (Urk. 13/22; Urk. 13/24) lagen im Wesentlichen die folgenden Berichte zugrunde:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gaben mit Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/7) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit dem 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2007 behandeln würden (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten sie eine seit mindestens dem Jahr 2007 bestehende bipolar-affektive Störung vom Typ II, gegenwärtig schwere depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode (ICD-10 F31.4), sowie einen schädlichen Gebra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch von Benzodiazepinen (ICD-10 F13.10) auf (S. l </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Seit Juli 2007 sei die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen Tätigkeit als Primar- und Tennislehrerin vollständig arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit sei stark eingeschränkt. Aufgrund des labilen psychischen Zustandsbildes würden be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Anforderungen rasch zu einer depressiven Dekompensat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ion führen (S. 3 f. Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), empfahl mit Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2012 sowohl bezüglich der Diagnosen als auch der verbliebenen Arbeitsfähigkeit auf den ärztlichen Bericht des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abzustellen. Die Prognose sei überwiegend wahrscheinlich schlecht. Die Auferlegung einer Schadenminderungspflicht im Sinne einer Intensivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung erscheine sinnvoll und erfolgsversprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d (Urk. 13/17 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. Juli 2012 erfolgte eine Abkläru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng der beeinträchtigten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in Beruf und Haushalt, über welche am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012 berichtet wurde (vgl. Abklärungsbericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2012, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/15). Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin gab dabei an, dass sie bei guter Gesundheit als Tennis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrerin in einem Pensum von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeiten würde. Dies sei bei der jetzigen finanziellen Situation ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend. Sie würde gerne arbeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, um nach draussen und unter die Leute zu kommen. Die Kinder seien bereits 14 und 16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahre alt. Die Abklärungsperson legte dementsprechend die Qualifikation der Beschwerdeführerin als zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige und zu 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Haushalt Tätige fest (S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5). Die Einschränkung im Haushaltsbereich bestimmte die Abklärungsperson anhand von drei Phasen. Die erste Phase sei während der Hospitalisation der Beschwerdeführerin im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 gewesen. Für diese Zeit betrage die Einschränkung im Haushaltsbereich 88.05</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die zweite Phase habe vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2011 bis 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 gedauert. In dieser Zeit habe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin die Wäsche- und Kleiderpflege noch nicht selber ausführen können. Die Einschränkung während dieser Zeit betrage 58.45</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die dritte Phase dauere seit dem 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2012, wobei die Einschränkung im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich auf 42.70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> festzulegen sei (S. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff. Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6, S. 9 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt darauf sprach die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/24) bei einem Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">invaliditätsgrad von gerundet 60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Dreiviertelsrente mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirkung ab dem l. Juni 2012 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfolgenden Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2013 war die Beschwerdeführerin infolge einer psychischen Dekompensation und einem fraglichen Suizidversuch im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert (vgl. Austrittsbericht vom 28. Februar 2013, Urk. 13/27/8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Die Ärzte konnten dabei die folgenden -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekürzt aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten - Diagnosen stellen (S. l):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Paracetamol Intoxikation in fraglich suizidaler Absicht </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, infantilen u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nd histrionischen Zügen (ICD-10 F61.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe eine erneute stationäre psychiatrische Therapie verweigert. Da sie sich glaubhaft von einer akuten Suizidalität distanziert habe, sei keine Verlegung mittels fürsorgerischer Unterbringung (FU) not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendig gewesen. Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2013 habe sie in gebessertem Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand nach Hau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se entlassen werden können (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Austrittsbericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2013 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/27/4-7) informierten die Ärzte der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über die seit dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2013 durchgeführte ambulante Behandlung mittels einer Elektro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krampftherapie (EKT) bei diagnostizierter bipolarer affektiver Störung, gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F31.4). Die starke Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit sowie das ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägte Morgentief hätten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dadurch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> positiv verändert werden können. Die Beschwerdeführerin habe sich aufgehellter, wacher und gelöster gezeigt. Ihre starke Nervosität, welche sich im Aufkratzen der Haut geäussert habe, sei am Ende der Serie in deutlich geringerem Ausmass beobachtbar gewesen. Sie habe über ihre Zukunftspläne berichtet, wonach sie vermehrt Tennis spielen möchte. Auch habe sie über eine Teilzeitstelle phantasiert, für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich derzeit aber noch nicht stark genug fühle (S. l ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, praktische Ärztin, gab mit Bericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/27/1-3) an, dass sie die Beschwerdeführerin seit Dezember 2012 behandle (S. l </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2) und eine bipolare affektive Störung, gegenwärtig remittiert (IC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D-10 F31.7), als mit Auswirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit diagnostizieren könne (S. l </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Tennislehrerin von Dezember 2012 bis April 2014 vollständig arbeitsunfähig (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6). Nach den im März 2013 erfolgten ambulanten EKT-Behandlungen habe sich ihre Stimmung deutlich aufgehellt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verbesserung des psychischen Zustandsbildes sei bis heute anhaltend. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin leide seit der Jugendzeit an einer bipolaren Störung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiederkehrenden depressiven Episoden im Wechsel mit submanischen Pha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Daher sei eine Prognose schwierig. Eine Teilzeitarbeit als Tennislehrerin sei durchaus vorstellbar, falls das aktuell gute psychische Befinden anhalte (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4). Die Beschwerdeführerin pl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ane die stundenweise Wiederaufna</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hme der Tätigkeit als Tennislehrerin ab Frühjahr 2014 (S. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.7). Aktuell fänden nur noch alle zwei Wochen therapeutische Gespräche statt (S. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1.5).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verlaufsbericht vom 5. September 2014 (Urk. 13/31) berichtete med. pract.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darüber, dass der psychische Zustand der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anhaltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gut sei. Es seien keine depressiven Einbrüche mehr erfolgt und die manischen Symptome hätten sich weiter abgeschwächt. Die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rerin fühle sich derzeit psychisch gesund und ausgeglichen, weshalb auch keine EKT-Behandlungen mehr notwendig gewesen seien (S. l). Seit Mitte Mai 2014 arbeite sie stundenweise als Tennislehrerin. Allerdings sei Ende Dezember 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">013 ein Ganglion am rechten Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> entfernt worden, wobei die Reha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bilitation nicht e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rfolgreich gewesen sei. Der Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schmerze bei gerings</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Belastung, wodurch die Tätigkeit als Tennislehrerin limitiert sei. Die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltende psychische Stabilität sei in Anbetracht der sehr langen Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschichte ausserordentlich und unerwartet. Eine Prognose sei allerdings nach wie vor schwierig. In der bisherigen Tätigkeit als Tennislehrerin könne sie derzeit sicherlich in einem Pensum von 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeiten, sofern die Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik nicht bestehen würde. Eine langsame Steigerung auf ein Pensum von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei anhaltender psychischer Stabilität und Genesung des Fusses sei durchaus vorstellbar. Eine Rückkehr in die frühere Tätigkeit als Primar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrerin sei nach einer Abwesenheit von mehr als 20 Jahren nicht vorstellbar, zumal die depressiven Einbrüche auch aufgrund der Belastung im Schulalltag erfolgt seien (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, praktische Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rztin, RAD, kam mit Stellungnahme vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2015 zum Schluss, dass aus versicherungsmedizinischer Sicht von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes seit zirka Mai 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausgegangen werden könne. Die Beschwerdeführerin sei in der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als Tennislehrerin zu 30% arbeitsfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/43 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Traumatologie des Bewegungsapparates, am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 visierten Sprech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stundenberichten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 13/36/5-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10) ist Folgendes zu entnehmen: Am 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 diagnostizierte er ein symptomatisches Ganglion antero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teral </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am oberen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sprunggelenk (OSG) rechts sowie eine c</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hronische leichte laterale OSG-I</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nstabilität (S. l). Das Ganglion sei am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 ope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rativ entfernt worden. Die Beschwerdeführerin sei vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2014 zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig gewesen (S. 2). Da die Entwick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung nicht zufriedenstellend gewesen sei, sei im Juni 2014 eine Magnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sonanztomographie (MRI) erfolgt, welche eine laterale osteochondrale Läsion OSG rechts mit Bone bruise distale Tibia anterior und Malleolus medialis sowie subc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ondral am Talus lateral gezeigt habe. Die Arbeitsfähigkeit als Tennislehrerin sei sicherlich eingeschränkt (S. 3 ff.). Am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015 hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als Diagnosen eine symptomatische osteochondrale Läsion am Talus lateral mit subchondraler Zystenbildung, eine restosteophytäre Reizung an der Tibia anterior sowie einen Status nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ganglionentfernung antero</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lateral am rechten OSG fest. Die Entscheidung für ein operatives Vorgehen sei gefällt worden (S. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verlaufsbericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/37) diagnostizierte med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weiterhin eine gegenwärtig remittierte bipolare affektive Störung (ICD-10 F31.7). Der psychische Zustand der Beschwerdeführerin habe sich seit dem letzten Bericht nicht verändert. Es hätten sich im Verlauf weder depressive noch manische Episoden gezeigt. Das Befinden sei weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin gut (S. l </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2-1.3). Aus psychiatrischer Sicht bestehe eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 30 bis 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Fussproblematik könne sie nicht beurteilen (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h.c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Orthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologie des Bewegungsapparates, nannte mit Bericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/52</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/6-7) die folgenden - gekürzt auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten - Diagnosen (S. l): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Prozess Mittelphalanx II Zehe rechts, pathologisch interpretiert als chronische Osteomyelitis mit ost</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">eoarthrotischen Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthrotische Veränderung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> oberes Sprunggelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">OSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> mit Taluszyste und Osteophy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ten rechts seit Frühjahr 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ganglion i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">m Bereich Syndesmose rechtes Sprunggelenk, Status nach Exzision</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">thorakol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">umbale Rückenschmerzen rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Unterschenkelfraktur rechts im 1978</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Depressionen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach wiederholter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> EKT</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. Juni 2015 sei eine Endgelenksarthrodese des zweiten Zehes des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fusses und Fixation mit Trim-It Arthrex erfolgt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Verlauf sei prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">frei und es lägen kein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Hinweise für Infekte vor (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 15. September 2015 erfolgte eine Abklärung der beeinträchtigten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in Beruf und Haushalt (vgl. Abklärungsbericht vom 6. Oktober 2015,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/42). Die Beschwerdeführerin habe dabei erzählt, dass sie derzeit eine psychisch stabile Phase </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Fussbeschwerden würden allerdings weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin Probleme verursachen (S. 2). Weiter habe sie angegeben, dass sie bei guter Gesundheit schon aufgrund der aktuellen familiären Situation in einem höheren Pensum als Tennislehrerin arbeiten müsste. Die beiden Kinder seien bereits 18 und 19 Jahre alt und bedürften keiner Betreuung mehr. Sie müsste entsprechend mehr Stunden als Tennislehrerin arbeiten, das heisse sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müsste zwischen 26 und 30 Unterrichtsstunden pro Woche geben. Als Prima</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrerin sei sie nicht lange tätig gewesen. Sie habe schnell gemerkt, dass dies nicht ihr „Ding" sei und sie könne sich entsprechend auch keine Anstellung als Lehrerin mehr vorstellen (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5). Die Abklärungsperson legte dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entsprechend die Qualifikation als zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige und zu 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Haushalt Tätige fest (S. 5 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weiter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin aktuell mit der Tochter zusammenlebe. Der Sohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beim Vater und sei nur wochen- beziehungsweise tageweise bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (S. 6 Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Die Beschwerdeführerin sei lediglich noch in den Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichen Ernährung sowie Wohnungspflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingeschränkt. Die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung im Haushaltsbereich betrage insgesamt 11.75</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 7 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1-6.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2016 bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen Bericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/52/1-5) von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sind folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u entnehmen (S. l Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteomyelitis mit osteoarthrotischen Veränderungen mit Endgelenksarthrodes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">e II Zehe rechts und Fixation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthrotische Veränderungen OSG rechts mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Taluszyste und Oste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">phyten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts, Erstdiagnose (ED) Frühjahr 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ganglion im Bereich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechten S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">yndesmose, Status nach Exzision</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Jahr 1978 erlittene Unterschenkelfraktur rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine schwere Depression mit EKT sowie thorakolumbale Rückenschmerzen (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1). Eine geringe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Geh- und Stehbelastung sei möglich. Dagegen seien länger andauernde Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen im Wechselschritt nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglich. Die bisherige Tätigkeit als Tennislehrerin sei ihr zu 20 bis 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumutbar. Eine 100%ige Tätigkeit als Tennislehrerin sei wahrscheinlich nicht möglich. Eine sitzende Tätigkeit mit gelegentlicher Gang- und Standbelastung sei ihr dagegen zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar (S. 2 f. Ziff. 1.4, Ziff. 1.7). Mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit könne ab Mai 2016 zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">echnet werden (S. 3 Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016 erstatteten die Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr bidisziplinäres Gutachten in den Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziplinen Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rates sowie Psychiatrie und Psychotherapie (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13/60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Als Diagnose mit Auswirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Arbeitsfähigkeit führten sie eine aktivierte OSG-Arthrose rechts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Status nach am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 erfolgter Ganglionentfernung auf. Als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen ohne Auswirkung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf die Arbeitsfähigkeit erachteten sie eine bipolare Störung Typ II, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F31.8), einen Verdacht auf eine leicht ausgeprägte kognitive Störung (Zeitgitterstörung) nach EKT (ICD-10 F06.9) sowie Restbeschwerden am zweiten Zehe rechts nach Endgelenksarthrodese am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2015 (S. 9 lit. D). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht leide die Beschwerdeführerin an einer bipolaren Störung Typ II. Seit der im Jahr 2013 durchgeführten ambulanten EKT-Serie sei die depressive Symptomatik vollständig remittiert und e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sei auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lei hypomanische oder gar manische Symptomatik aufgetreten. Aktuell sei die Beschwerdeführerin du</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rch ihre schwierige finanzielle und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soziale Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion sowie durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Probleme des Sohnes belastet. Die damit zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängenden Affekte w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Bedrücktheit, Zukunftsängste und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Besorgthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it seien allerdings als normale </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychologische Reaktionen auf psychosoz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iale Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen anzusehen. Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rezidiv der bipolaren Störung liege nicht vor. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin berichte ausserdem über Gedächtnisstörungen im Sinne von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitgitterstörungen, welche seit der durchgeführten EKT-Behandlung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lägen. Stärker ausgeprägte Gedächtnisstörungen, welche die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in quantitativer Hinsicht beeinträchtigen würden, lägen allerdings eindeutig nicht vor. Dennoch seien in qualitativer Hinsicht berufliche Tätigkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht geeignet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die besonders hohe Anforderungen an durchgehend sehr gute Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">däc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">htnisleistungen stellen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine psychiatrisch bedingte quantitative Verminderung der Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe nicht (S. 9 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In orthopädischer Hinsicht liege eine aktivierte OSG-Arthrose rechts bei Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Ganglionentfernung vor. Darüber hinaus bestünden Restbeschwerden am zweiten Zehe rechts nach Endgelenksarthrodese. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> MRI zeige eine erhebliche und weiter aktivierte OSG-Arthrose. Bei der klinischen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung zeige sich weiterhin eine fortbestehende Schwellung des rechten OSG. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beweglichkeit des Sprunggelenks sei zirka hälftig eingeschränkt. Das Gang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild sei nur leicht diskret hinkend. Die Einnahme der tiefen Hock</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">position sei aufgrund der Schmerzhaftigkeit, der Schwellung und der einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Beweglichkeit nicht durchführbar. Das Anforderungsprofil der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit als Tennislehrerin übersteige das Leistungsvermögen der Beschwerdeführerin, weshalb die Arbeitsfähigkeit in dieser Tätigkeit aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sei. Dagegen seien leidensangepasste Tätigkeiten ohne Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en durchführbar (S. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> f., S. 38).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend kamen die Gutachter zum Schluss, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin in der bisherigen Tätigkeit als Tennislehrerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit der im Februar 2016 nachgewiesenen aktivierten OSG-Arthrose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht mehr arbeitsfähig sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen sei ihr eine behinderungsangepasste Tätigkeit nach einer Rekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">va</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">les</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zenzzeit von vier Monaten und somit seit April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar. Nicht geeignet seien emotional belastende Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, die besonders hohe Anforderungen an durchgehend gute Gedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen stellen würden. Sehr unregelmässige Arbeitszeiten sollten vermie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den werden. Der Beschwerdeführerin sei eine leichte bis mittelschwere Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend im Sitzen, zeitweilig im Stehen und Gehen mit der Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zum Haltungswechsel zumutbar. Tätigkeiten auf unebenem Gelände, auf Treppen oder Leitern sowie Tätigkeiten, die einen erhöhten Anspruch an Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit erfordern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sollten nicht mehr durchgeführt werden (S. 10 f.). Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Verbesserung der Sprunggelenksdegeneration sei nicht zu rechnen (S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 unten). Es seien keine Therapieoptionen erkennbar, welche zu einer rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Verbesserung der Arbeitsfähigkeit führten könnten (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 oben). Im Zusammenhang mit der im März/April 2013 durchgeführten EKT </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei es in psychiatrischer Hinsicht eindeutig zu einer Verbesserung des Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes gekommen. Allerdings habe sich der orthopädische Zustand ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert (S. 17 Mitte). Der Gesundheitszustand und damit die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit könnten durch medizinische Massnahmen nicht verbessert werden (S. 17 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die RAD-Ärztin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> empfahl mit Stellungnahme vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 für die Beurteilung vollumfänglich auf das Gutachten abzustellen. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin sei in der bisherigen Tätigkeit als Tennislehrerin seit zirka April 2014 vollständig arbeitsunfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr seither allerdings zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 100 % zumutbar (Urk. 13/67 S. 3 f.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem im Rahmen des Beschwerdeverfahrens einger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eichten Bericht des A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/2) ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin bei diagnostizierter Depression mit bipolaren Tendenzen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aktuell depressive Episode, vom 9. bis 13. Oktober 2016 hospitalisiert gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> informierten mit Austrittsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10) über die stationäre Behandlung der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> führten sie eine rezidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sowie differentialdiagnostisch eine bipolare affektive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F31.3), auf. Die Hospitali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sation sei zur stationären K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risenintervention und Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berbrückung bis zur nächsten geplanten EKT erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe berichtet, dass sich ihr Zustand vor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eineinhalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Monaten wieder verschlechtert habe, wobei der Rückfall im Zusammenhang mit finanziellen Problemen und noch nicht abgeschlossener Scheidung erfolgt sei. Ausserdem leide </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Sohn unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ADHS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Schulproblemen (S. l).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Beurteilung der Frage, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin erheblich verändert hat und somit ein Revisionsgrund vorliegt, finde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t sich in den Akten insbesondere das bidisziplinäre Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.12), welches die praxisgemässen Kriterien an beweiskräftige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidungsgrundlagen (vorstehend E. 1.7) vollumfänglich erfüllt. So erfolgte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine orthopädische sowie eine psychiatrische Beurteilung, womit das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auf für die strittigen Belange umfassenden Untersuchungen be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruht. Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem berücksichtigte es die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den (vgl. Urk. 13/60 S. 21, S. 33) in angemessener Weise, wurde in Kenntnis sowie in Auseinandersetzung der Vorakten (vgl. Urk. 13/60 S. 3 ff., S. 29, S. 38) erstellt und trägt der konkreten medizinischen Situation Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung. In der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge leuchtet es ein und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit werden ausführlich begründet. Die Beurteilung ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Für die Entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung kann daher darauf abgestellt werden. Dies empfahl über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies auch RAD-Ärztin Dr. D.___ (vgl. Urk. 13/67 S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht konnte nach ausführlicher orthopädischer sowie kurso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischer neurologischer Befundaufnahme (vgl. Urk. 13/60 S. 35 ff.) eine akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierte OSG-Arthrose rechts bei Status nach im Dezember 2013 erfolgter Ganglionentfernung als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit festgestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden. Anlässlich der klinischen Untersuchung zeigte sich insbesondere eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fortbestehende Schwellung des rechten OSG, wobei die Beweglichkeit des Sprunggelenkes zirka hälftig eingeschränkt war. Das Gangbild war nur leicht diskret hinkend. Die tiefe Hockposition konnte demgegenüber von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin nicht mehr eingenommen werden (vgl. Urk. 13/60 S. 38). Die Gutachter kamen daher nachvollziehbar zum Schluss, dass das Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsprofil in der bisherigen Tätigkeit als Tennislehrerin das derzeitige Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsvermögen der Beschwerdeführerin übersteige, sie allerdings seit April 2014 in einer behinderungsangepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeit, überwiegend im Sitzen, zeitweilig im Stehen und Gehen mit der Möglichkeit zum Haltungswechsel, vollständig arbeitsfähig sei. Dabei sollten Tätigkeiten auf unebenem Gelände, auf Treppen oder Leitern sowie Tätigkeiten, die einen erhöhten Anspruch an Standsicherheit erfordern, vermieden werden (vgl. Urk. 13/60 S. 10 f., S. 38). Da im Rahmen der ursprünglichen Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che noch keine körperlichen Beschwerden nachweisbar waren, hat sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somatische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seither eindeutig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert (vgl. auch Urk. 13/60 S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber wird bereits seit April 2013 von sämtlichen behandelnden Ärzten von einer Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die erfolgten EKT-Behandlungen berichtet. Die behandelnde Psychiaterin med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. pract. C.___ erwähnte seit Februar 2014 eine Remission der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bipolare</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> affektive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; dies zuletzt auch im April 2015. Im Mai 2014 nahm die Beschwerdeführerin zudem stundenweise wieder ihre Tätigkeit als Tennis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrerin auf. Anlässlich der im September 2015 erfolgten Haushaltsabklärung berichtete diese sodann selbst über eine stabile psychische Phase (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 13/27/1-3 S. 1 Ziff. 1.1; Urk. 13/27/4-7 S. 3; Urk. 13/31 S. 1 f.; Urk. 13/33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 13/37 S. 1 Ziff. 1.2-1.3; Urk. 13/42 S. 2; Urk. 13/43 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung durch die Ärzte des H.___ war die psychopathologische Befundaufnahme weiterhin unauffällig (vgl. Urk. 13/60 S. 25 f.). Gestützt darauf und in Kenntnis der Vorakten hielten die Gutachter daher nachvollziehbar fest, dass die depressive Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik seit der im Jahr 2013 durchgeführten EKT-Behandlung vollständig remittiert und auch keinerlei hypomanische oder gar manische Symptomatik aufgetreten sei. Die diagnostizierte bipolare Störung Typ II wurde daher nachvollziehbar als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtet (vgl. Urk. 13/60 S. 27). Daran ändert die entgegenstehende Einschätzung von med. pract. C.___ im Hinblick auf Verschiedenheit von Behandlungs- und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtungsauftrag und die Erfahrungstatsache, wonach behandelnde Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund ihrer auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. statt vieler Urteile des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1 und I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2), nichts; zumal die von ihr im Jahr 2015 attestierte sehr niedrige Arbeitsfähigkeit von 30 bis 50 % bei einer seit drei Jahren vollständigen Remission der affektiven Störung nicht nachvollzogen werden kann, was die Gutachter des H.___ ebenfalls erkannten (vgl. Urk. 13/37 S. 3 Ziff. 4.1; Urk. 13/60 S. 29). Sodann erklärten die Gutachter glaubhaft, weshalb die aktuellen Affekte der Beschwerdeführerin wie Bedrücktheit, Zukunftsängste und Besorgtheit kein Rezidiv darstellen würden, sondern als normale psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Reaktion auf die psychosoziale Belastung durch die schwierige finan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielle Situation und die Probleme des Sohnes anzusehen seien (vgl. Urk. 13/60 S. 27). Die Beschwerdeführerin schilderte entsprechend auch einen sehr regen Tagesablauf und berichtete über viele soziale Kontakte, wobei Einschränkungen des Aktivitätsniveaus nicht erkennbar waren (vgl. Urk. 13/60 S. 21 f., S. 29, S. 33 f.). Schliesslich nimmt sie seit Ende 2013 auch keine Psychopharmaka mehr ein (vgl. Urk. 13/60 S. 23). Hinsichtlich der ebenfalls beklagten Gedächtnisstörungen der Beschwerdeführerin war sodann anlässlich der Befundaufnahme keine starke Ausprägung ersichtlich, weshalb diesen mangels erkennbarer Alltagsrelevanz nachvollziehbar keine relevante Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen wurde (vgl. Urk. 13/60 S. 27 f.). Seit der ursprünglichen Rentenzusprache hat sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin somit eindeutig ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bessert. Aufgrund der beweiskräftigen gutachterlichen Beurteilung durch die Ärzte des H.___ liegt demnach keine psychiatrische Diagnose mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit mehr vor und die Beschwerdeführerin ist aus psychiatrischer Sicht in jeglicher Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. In quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tativer Hinsicht sollten einzig emotional belastende Tätigkeiten und sehr unregelmässige Arbeitszeiten sowie Tätigkeiten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die besonders hohe Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an durchgehend gute Gedächtnisleistungen stellen würden, vermie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werden (vgl. Urk. 13/60 S. 9 f., S. 28, S. 30).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereichten medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Berichte (Urk. 3/2 und Urk. 10) stellt sich allerdings die Frage, ob sich der psychische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin nach der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung durch die Ärzte des H.___ und vor Erlass der rentenaufhebenden Verfügung vom 4. Oktober 2016 (Urk. 2) wiederum verschlechtert hat. Die Beschwerdeführerin war vom 9. bis 13. Oktober 2016 im A.___ sowie vom 1. bis 4. November 2016 im Y.___ hospitalisiert (vgl. Urk. 3/2 S. 1; Urk. 10 S. 1). Die stationären Aufenthalte erfolgten dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach erst nach Verfügungserlass. Nachdem die Beschwerdeführerin zunächst selbst angegeben hatte, dass sie erst kurz nach Zustellung der Verfügung wieder in eine schwere Depression gefallen sei (vgl. Urk. 1 S. 5 Ziff. 15), berichtete sie später von einer bereits vor Erhalt der Verfügung eingetretenen Verschlechterung (vgl. Urk. 16 S. 2). Der Anamneseerhebung des Austrittsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts des Y.___ ist diesbezüglich lediglich zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin angegeben habe, dass sich ihr Zustand vor eineinhalb Monaten wieder verschlechtert habe. Ausserdem habe sie darüber berichtet, dass der Rückfall im Zusammenhang mit finanziellen Problemen und bei noch nicht abgeschlossener Scheidung erfolgt sei (vgl. Urk. 10 S. 1). Eine medizinische objektive Befunderhebung für die Zeit vor Verfügungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlass, welche auf eine Verschlechterung hindeuten würde, ist demgegenüber nicht aktenkundig. Da im Verfügungszeitpunkt noch keine dauerhafte Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung erkennbar war, bestand auch keine Veranlassung zu weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärungen. Eine allfällige Verschlechterung wäre demnach Gegenstand ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner neuen Verfügung (BGE 121 V 362 E. 1b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der aktivierten OSG-Arthrose rechts in der bisherigen Tätigkeit als Tennislehrerin nicht mehr arbeitsfähig ist und sich der somatische Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand demnach verschlechtert hat. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit bei Beachtung des Belastungsprofils ist sie dagegen seit April 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollständig arbeitsfähig. Die diagnostizierte bipolare Störung Typ II ist gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig remittiert und zeitigt keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr, womit von einer wesentlichen Verbesserung des psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auszugehen ist. Damit besteht in jedem Fall Anlass zur Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">revision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG (vorstehend E. 1.3-1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der sozialversicherungsrechtlichen Qualifikation der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin (vorstehend E. 1.5) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf den Haushaltsabklärungsbericht vom 6. Oktober 2015 (Urk. 13/42), worin die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin neuerdings als zu 80 % Erwerbstätige und zu 20 % im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt Tätige qualifiziert wurde (vgl. Urk. 13/42 S. 5 Ziff. 2.6). Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, dass sie bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig wäre (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus den Akten geht hervor, dass die von der Beschwerdeführerin anlässlich der Haushaltsabklärung getätigte Aussage, wonach sie bei guter Gesundheit zwischen 26 und 30 Unterrichtsstunden pro Woche geben würde, bereits in Kenntnis der schlechteren finanziellen Situation erfolgte (vgl. Urk. 13/42 S. 3 Ziff. 2.3.1, S. 4 Ziff. 2.4-2.5). Soweit die Beschwerdeführerin nun geltend macht, sie wäre bei guter Gesundheit zu 100 % erwerbstätig, wie sie dies vor der Geburt der Kinder gewesen sei (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 3), erscheint dies demgegenüber nicht überwiegend wahrscheinlich. Insbesondere liegen keine Anhaltspunkte vor, dass sich seit der vor Ort erfolgten Abklärung etwas verändert hätte. Ob die Beschwerdeführerin vor der Geburt der beiden Kinder in den Jahren 1996 und 1997 tatsächlich eine Vollzeittätigkeit ausgeübt hat, kann nach Lage der Akten nicht abschliessend beurteilt werden. Allerdings gab sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anlässlich der Anmeldung zum Leistungsbezug selbst an, dass sie von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1990 bis 2007 Teilzeittennislehrerin bei sportaktiv gewesen sei (vgl. Urk. 13/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 S. 4 Ziff. 5.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch die ehemalige Arbeitgeberin erwähnte anlässlich einer telefonischen Nachfrage lediglich eine Teilzeitanstellung (vgl. Urk. 13/11). Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist zu beachten, dass die Beschwerdeführerin anlässlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der im Jahr 2012 erfolgten Haushaltsabklärung bei guter Gesundheit lediglich eine Erwerbstätigkeit von 30 % in Erwägung gezogen hat, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt schon von ihrem Ehemann getrennt war und die Kinder bereits 14 und 16 Jahre alt waren. Aufgrund der damals ausgerichteten Unterhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungen von zirka Fr. 10‘000.-- pro Monat hätte sie auch im Gesundheitsfall keiner höheren Erwerbstätigkeit nachgehen müssen (vgl. Urk. 13/15 S. 2 f. Ziff. 2.3, Ziff. 2.5). Dass die Beschwerdeführerin aufgrund der derzeitigen finanziellen Situation die Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall hätte erhöhen müssen, wurde bereits wohlwollend berücksichtigt, entsprächen doch die von ihr maximal angegebenen 30 Unterrichtsstunden bei einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, herausgegebenen vom Bundesamt für Statistik, T03.02) einem Pensum von lediglich 72 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Bezug auf die Einschränkung im Haushaltsbereich hielt die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">son sodann fest, dass die Beschwerdeführerin die Haushaltsführung wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> selber erledigen könne und gelernt habe, sich zu organisieren. Auch koche sie mehrheitlich wieder selber, wobei die Mithilfe der Eltern nicht mehr regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig notwendig sei. Die oberflächliche und gründliche Wohnungspflege sei der Beschwerdeführerin gesundheitsbedingt wieder selber möglich. Die Putz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hilfe komme nur noch einmal pro Monat für zwei Stunden. Sodann gehe die Beschwerdeführerin in der Regel täglich aus dem Haus. Den Einkauf und die Wäsche erledige sie wieder selber. Die beiden Kinder seien bereits in der Ausbildung. Eine intensive Betreuung finde nicht mehr statt (vgl. Urk. 13/42 S. 6 ff. Ziff. 6). Die ab diesem Zeitpunkt von der Abklärungsperson ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einschränkungen bei der Ernährung und der Wohnungspflege im Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang von insgesamt 11.75 % (vgl. Urk. 13/42 S. 9 Ziff. 6.8) erscheinen in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht der gutachterlich festgestellten gesundheitlichen Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der geltenden Schadenminderungspflicht von im Haushalt tätigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten (BGE 133 V 504 E. 4.2) als plausibel und nachvollziehbar. Die Erhebung erfolgte detailliert und in Kenntnis der örtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen und räumlichen Verhältnisse.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Der Abklärungsbericht ist somit auch hinsichtlich der ermittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Einschränkung voll beweiskräftig, weshalb darauf abzustellen ist (BGE 128 V 93 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Beschwerdeführerin somit mit dem im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit als zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">80 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und zu 20 % im Haushalt Tätige zu quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizieren. Die Einschränkung im Haushaltsbereich beträgt 11.75 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Urteil der zweiten Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte (EGMR) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom 2. Februar 2016 (Nr. 7186/09) steht der vorliegenden Anwendung der gemischten Methode nicht entgegen (vgl. BGE 143 V 50 E. 4.1-4.4 und IV-Rundschreiben Nr. 355 des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom 31. Oktober 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen. Da die Beschwerdeführerin – wie zuvor ausgeführt (vorstehend E. 6) – als zu 80 % Erwerbstätige und zu 20 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist, gelangt die gemischte Methode nach Art. 28a Abs. 3 IVG zur Anwendung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wird bei nur teilweise erwerbstätigen Versicherten die Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für diesen Teil nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Gesamtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten (Art. 28a Abs. 3 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393 E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Ermittlung des Valideneinkommens (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 58 E. 3.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">134 V 322 E. 4.1) stützte sich die Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 3; Urk. 13/66 S. 1) auf die Tabellenlöhne gemäss den vom Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE), wobei sie auf den standardisierten Durchschnittslohn für nicht akademische juristische, sozialpflegerische, kulturelle oder verwandte Fachkräfte abstellte, welcher bei Frauen im Jahr 2014 Fr. 6‘490.-- betrug (vgl. LSE 2014, T17, Ziff. 34, Total). Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">41.7 Stunden angepasst, ergibt dies ein hypothetisches Valideneinkommen von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rund Fr. 81‘190.-- im Jahr 2014 (Fr. 6‘490.-- : 40 x 41.7 x 12) bei vollem Pensum und Fr. 64‘952.-- bei einem Pensum von 80 %. Dies ist angesichts der Erwerbsbiographie der Beschwerdeführerin nicht zu beanstanden. Da eine regelmässige Erwerbstätigkeit als Tennislehrerin bereits sehr lange zurück liegt, erscheint das Abstellen auf die Tabellenlöhne und dabei auf die kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krete Branche gerechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie wäre bei guter Gesundheit als Primarlehrerin tätig (vgl. Urk. 1 S. 7 Ziff. 2), ergeben sich hierfür keine Anhaltspunkte. Zwar hat sie im Juni 1986 das Primarlehrerpatent erworben (Urk. 13/2/1) und nach Lage der Akten auch kurzzeitig in diesem Beruf gearbeitet. Bereits seit dem Jahr 1990 war sie indessen als Tennislehrerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angestellt (vgl. Urk. 13/2/3-4; Urk. 13/12). Es sind keine medizinischen Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te aktenkundig, wonach der Berufswechsel aus einer psychischen Überfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung heraus erfolgt wäre. Die retrospektive Beurteilung der die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin erst seit Dezember 2012 behandelnden Psychiaterin med. pract. C.___, wonach die depressiven Einbrüche auch aufgrund der Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung im Schulalltag erfolgt seien (vgl. Urk. 13/31 S. 2), wird durch keine hierfür aktenkundigen Belege gestützt. Anlässlich der Begutachtung durch die Ärzte des H.___ gab die Beschwerdeführerin zwar an, dass sie die Ausbildung als Primarlehrerin nur auf Druck ihres Vaters absolviert habe und der Lehrerberuf eigentlich nicht der richtige Beruf für sie gewesen sei. Sie habe angefangen in diesem Beruf zu arbeiten, wobei sie wohl überfordert gewesen sei. Nach einem Jahr sei sie in eine schwere Depression geraten, welche mehrere Monate angehalten habe. Seither sei sie nicht mehr als Primarlehrerin tätig gewesen (vgl. Urk. 13/60 S. 22 unten). In der Anmeldung zum Leistungsbezug wies sie ebenfalls darauf hin, dass sie bereits vor September 2011 dreimal eine Depression erlitten habe (vgl. Urk. 13/3 S. 4 Ziff. 6.2-6.3). Demgegenüber führte sie anlässlich beider erfolgten Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärungen selbst aus, dass sie bei guter Gesundheit als Tennislehrerin arbeiten würde und sie schnell gemerkt habe, dass die Anstellung als Primar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehrerin nicht „ihr Ding“ sei. Sie könne sich keine Anstellung als Lehrerin mehr vorstellen (vgl. Urk. 13/15 S. 3; Urk. 13/42 S. 4). Da sich den vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genden Akten keine medizinischen oder anderweitigen stichhaltigen Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte entnehmen lassen, wonach sie den Lehrerberuf aufgrund gesundheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Probleme nicht mehr hätte ausführen können, ist dies nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wahrscheinlich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch das Invalideneinkommen ermittelte die Beschwerdegegnerin – in Beach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Rechtsprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">142 V 178 E. 2.5.7; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 592 E. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 135 V 297 E. 5.2; 129 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 472 E. 4.2.1;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 126 V 75 E. 3b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) – gestützt auf die Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">löhne, wobei sie auf das für Frauen geltende standardisierte monatliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen für Dienstleistungen im privaten Sektor in der Höhe von Fr. 4‘762.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (LSE 2014, TA1_tirage_skill_level, Ziff. 45-96, Kompetenzniveau 2) abstellte (vgl. Urk. 2 S. 3; Urk. 13/66 S. 1). Dies ist angesichts der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin zwar stundenweise Tennisunterricht gibt, ihr diese Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit allerdings aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar wäre, sie in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen in einer behinderungsangepassten Tätigkeit bei Beachtung des Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsprofils als vollständig arbeitsfähig gilt, nicht zu beanstanden und wurde von der Beschwerdeführerin auch nicht bestritten. Der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2014 von 41.7 Stunden angepasst, ergibt dies ein hypothetisches Invalideneinkommen von rund Fr. 59‘573.-- bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbliebenen 100%igen Arbeitsfähigkeit (Fr. 4‘762.-- : 40 x 41.7 x 12). Gründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für einen allfälligen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75) sind nicht ersichtlich und wurden auch nicht geltend gemacht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird das Valideneinkommen von Fr. 64‘952.-- dem Invalideneinkommen von Fr. 59‘573.-- gegenübergestellt, resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 5‘379.--. Dies kommt einer Einschränkung von 8.28 % gleich. Bei der vorliegend massgebenden Gewichtung des Erwerbsbereichs mit 80 % ergibt dies somit einen Teilinvaliditätsgrad von 6.62 % (8.28 % x 0.80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einschränkung im Haushaltsbereich beträgt 11.75 % (vorstehend E. 6.2-6.3), was bei einer Gewichtung von 20 % einem Teilinvaliditätsgrad von 2.35 % (11.75 % x 0.20) entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Würde die gemischte Methode in der nach Suter/Leuzinger modifizierten Han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habung angewendet (vgl. - nicht rechtkräftiges - Urteil des hiesigen Gerichts IV.2016.00548 vom 19. Mai 2017), so wäre das Valideneinkommen mit Fr. 81‘190.-- einzusetzen, womit die Einkommenseinbusse Fr. 21‘617.-- und die Einschränkung 26.63 betrüge, was einen Teilinvaliditätsgrad von 21.30 % (26.63 % x 0.8) ergäbe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Addition der Teilinvaliditätsgrade im Erwerbs- und im Haushalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich resultiert schliesslich ein nicht mehr rentenbegründender Gesamtinva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von gerundet 9 % oder – im Fall der modifizierten Handhabung (vorstehend E. 7.5) - 24 % (vorstehend E. 1.1). Die Selbsteingliederung ist der Beschwerdeführerin zumutbar (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.3 und E. 3.5 sowie 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2). Die Beschwerdegegnerin hob den Rentenanspruch der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin – in Beachtung von Art. 88a Abs. 1 IVV (vorstehend E. 1.4) – daher zu Recht auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit diesem Entscheid wird das Gesuch um Wiederherstellung der aufschie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benden Wirkung der Beschwerde (vgl. Urk. 1 S. 2) gegenstandslos.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen, infolge bewilligter unentgeltlicher Prozessführung jedoch einst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weilen auf die Gerichtskasse zu nehmen, dies unter Hinweis auf § 16 Abs. 4 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Honorarnote vom 13. April 2017 (Urk. 20) machte der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin einen Aufwand von 8 Stunden 45 Minu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sowie Barauslagen von Fr. 14.-- geltend. Dies erscheint unter Berücksichtigung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (§ 34 Abs. 3 GSVGer) als angemessen, weshalb Rechtsanwalt Dr. Diego Cavegn, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zürich, beim für Rechtsanwälte gerichtsüblichen Stundenansatz von Fr. 220.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit insgesamt Fr. 2‘094.10 (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zu entschädigen ist. Die Beschwerdeführerin wird auf die Nachzah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 900.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt, zufolge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Ge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, Rechtsanwalt Dr. Diego </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Cavegn, Zürich, wird mit Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2'094.10</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeführerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Diego Cavegn</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">t</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">en; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>