<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00010</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205706&amp;W10_KEY=4467136&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00010</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.03.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe: Aufhebung der durch die Gemeinde verfügte Kürzung des Grundbedarfs um 5 % durch den Bezirksrat:<br/><br/>Zuständigkeit der Einzelrichterin (E.1). Voraussetzungen der Leistungskürzung (E.2.1). Dem Beschwerdegegner wurde für den Fall, dass er Weisungen der Sozialbehörde missachte, die Leistungskürzung angedroht (E.2.2). Der Beschwerdegegner hat die Weisung, sich intensiv um eine Anstellung zu bemühen, zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verfügung nicht verletzt (E.2.3). Ebenfalls war der von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Leistungseinbruch des Beschwerdegegners im Beschäftigungsprogramm zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen Verfügung nicht mehr aktuell (E.2.4). Abweisung der Beschwerde und Kostenfolge (E.3)</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KÃRZUNG">KÃRZUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEISUNG">WEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> - keine -<br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">A wird seit dem 1. April 2004 von der SozialhilfebehÃ¶rde X mit wirtschaftlicher Hilfe unterstÃ¼tzt. Mit Entscheid vom 18. April 2005 kÃ¼rzte das Sekretariat der SozialhilfebehÃ¶rde den Grundbedarf ab 1. April 2005 fÃ¼r die Dauer von 6 Monaten um 5 %. Die hiergegen erhobene Einsprache von A wies die SozialbehÃ¶rde am 5. Juli 2005 ab. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Entscheid erhob A Rekurs an den Bezirksrat Y. Letzterer hiess den Rekurs am 12. Dezember 2005 gut und hob die KÃ¼rzung des Grundbedarfs von 5 % bzw. Fr. 48.- rÃ¼ckwirkend per 1. April 2005 auf.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Stadt X, vertreten durch die SozialhilfebehÃ¶rde, gelangte hiergegen am 10. Januar 2006 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Sie beantragte die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids. Der Bezirksrat Y verzichtete auf eine Vernehmlassung. A beantragte sinngemÃ¤ss die Abweisung der Beschwerde.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Einzelrichterin</span><span> zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Verwaltungsgericht ist gestÃ¼tzt auf § 41 Abs. 1 und § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zur Behandlung von Beschwerden auf dem Gebiet des Sozialhilferechts zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. Der Streitwert betrÃ¤gt Fr. 288.- (6 x Fr. 48.-), weshalb die Einzelrichterin zum Entscheid berufen ist (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss § 14 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) hat Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe, wer fÃ¼r seinen Lebensunterhalt und denjenigen seiner FamilienangehÃ¶rigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann. Nach § 15 Abs. 1 SHG soll die wirtschaftliche Hilfe das soziale Existenzminimum gewÃ¤hrleisten, das neben den Ã¼blichen Aufwendungen fÃ¼r den Lebensunterhalt auch individuelle BedÃ¼rfnisse angemessen berÃ¼cksichtigt. GemÃ¤ss § 17 Abs. 1 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981 (SHV) bemisst sich die Sozialhilfe nach den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz fÃ¼r Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien in der Fassung vom Dezember 2004), wobei begrÃ¼ndete Abweichungen im Einzelfall vorbehalten werden. Nach den genannten Richtlinien setzt sich das individuelle UnterstÃ¼tzungsbudget in jedem Fall aus der materiellen Grundsicherung und in vielen FÃ¤llen zusÃ¤tzlich aus situationsbedingten Leistungen, aus Integrationszulagen und/oder aus Einkommens-FreibetrÃ¤gen zusammen. Zur materiellen Grundsicherung zÃ¤hlen die Wohnkosten, die medizinische Grundversorgung und der Grundbedarf fÃ¼r den Lebensunterhalt (SKOS-Richtlinien, Kap. A.6). </p> <p class="Urteilstext">Die wirtschaftliche Hilfe darf mit Auflagen und Weisungen verbunden werden, die sich auf die richtige Verwendung der BeitrÃ¤ge beziehen oder geeignet sind, die Lage des HilfeempfÃ¤ngers zu verbessern (§ 21 SHG). Wenn der Hilfesuchende Anordnungen der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde nicht befolgt, insbesondere Auflagen und Weisungen missachtet, und er zudem auf die MÃ¶glichkeit einer LeistungskÃ¼rzung schriftlich hingewiesen worden ist, kÃ¶nnen die Leistungen gekÃ¼rzt werden (§ 24 Abs. 1 SHG). Ein solcher Hinweis kann mit der Anordnung der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde verbunden werden (§ 24 Abs. 2 SHG). </p> <p class="Urteilstext">Bei der KÃ¼rzung von Sozialhilfeleistungen ist unter anderem zu prÃ¼fen, ob die Weisung der SozialhilfebehÃ¶rde zumutbar war; die betroffene Person vorgÃ¤ngig klar informiert worden war, sodass sie sich der Konsequenzen ihres Handelns bewusst war; die KÃ¼rzung in einem angemessenen VerhÃ¤ltnis zum Fehlverhalten bzw. Verschulden steht; die betroffene Person durch eine Ãnderung ihres Verhaltens selbst dafÃ¼r sorgen kann, dass der Anlass fÃ¼r die KÃ¼rzung wegfÃ¤llt und diese deshalb zu einem spÃ¤teren Zeitpunkt aufgehoben werden kann (SKOS-Richtlinien, Kap. A.8.2). ZulÃ¤ssig ist das Streichen von situationsbedingten Leistungen und die KÃ¼rzung des Grundbedarfs um hÃ¶chstens 15 % fÃ¼r die Dauer von maximal zwÃ¶lf Monaten (SKOS-Richtlinien, Kap. A.8.3).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Dem Beschwerdegegner wurde mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 6. April 2004 die Weisung erteilt, sich in Zusammenarbeit mit dem RAV intensiv um eine Anstellung zu bemÃ¼hen und die ArbeitsbemÃ¼hungen gegenÃ¼ber der Sozialberatung auszuweisen. Den Auflagen und Weisungen der involvierten Fachleute habe er Folge zu leisten (Disp.-Ziff. 6). Der Beschwerdegegner sei fÃ¼r einen Einsatz im BeschÃ¤ftigungsprogramm B bis Ende April 2004 anzumelden. Den Weisungen dieser Stelle mÃ¼sse er nachkommen und den ihm zugewiesenen Einsatz leisten (Disp.-Ziff. 7). Er wurde darauf hingewiesen, dass bei Missachtung von Auflagen und Weisungen die Leistungen gekÃ¼rzt werden kÃ¶nnen (Disp.-Ziff. 10).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, der Beschwerdegegner habe den vorgenannten Weisungen keine Folge geleistet, weshalb sie ihm die Leistungen zu Recht gekÃ¼rzt habe. Ausgehend von durchschnittlich erwarteten 10 bis 12 StellenbemÃ¼hungen pro Monat wÃ¼rden die im fraglichen Zeitraum (April 2004 bis MÃ¤rz 2005) ausgewiesenen 57 BemÃ¼hungen, durchschnittlich 4.75 pro Monat, als quantitativ nicht ausreichend erscheinen. Selbst wenn der Monat April 2004 nicht berÃ¼cksichtigt wÃ¼rde, bliebe es bei durchschnittlich 5 StellenbemÃ¼hungen pro Monat. Die vom Beschwerdegegner nachgewiesenen 4.75 bzw. 5 StellenbemÃ¼hungen genÃ¼gten den Anforderungen an einer <i>intensiven</i> Stellensuche nicht, selbst wenn diese in qualitativer Hinsicht den Anforderungen entsprechen mÃ¶gen. </p> <p class="Urteilstext">Aus der PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 6. April 2004 konnte der Beschwerdegegner nicht erkennen, wie viele StellenbemÃ¼hungen pro Monat von ihm erwartet wurden. Ebenfalls findet sich in den Akten kein Hinweis darauf, dass der Beschwerdegegner angehalten wurde, seine BemÃ¼hungen zu steigern resp. dass ihm mitgeteilt wurde, seine BemÃ¼hungen seien in quantitativer Hinsicht unzureichend. Hingegen findet sich in den Akten ein Bericht vom Verein fÃ¼r berufliche und soziale Integration B vom 22. MÃ¤rz 2005, worin nachzulesen ist, dass sich der Beschwerdegegner aktiv am Unterricht und bei der Arbeitssuche beteilige und die ArbeitsbemÃ¼hungen zufrieden stellend seien. Schliesslich ist festzustellen, dass der Beschluss der SozialhilfebehÃ¶rde vom 18. April 2005, den Grundbedarf um 5 % zu kÃ¼rzen, nicht mit ungenÃ¼genden StellenbemÃ¼hungen des Beschwerdegegners begrÃ¼ndet wurde und dieser nicht angehalten wurde, seine StellenbemÃ¼hungen zu steigern. Damit ergibt sich, dass der Beschwerdegegner die Weisung, sich intensiv um eine Anstellung zu bemÃ¼hen, zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung nicht verletzt hat, weshalb die damit begrÃ¼ndete LeistungskÃ¼rzung ungerechtfertigt ist. Sollte vom Beschwerdegegner eine Steigerung seiner StellenbemÃ¼hungen erwartet werden, mÃ¼sste ihm dies von der BeschwerdefÃ¼hrerin mitgeteilt werden. </p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin begrÃ¼ndet die KÃ¼rzung des Grundbedarfs im Weiteren mit dem Leistungseinbruch des Beschwerdegegners an seinem vom Verein B zugewiesenen Arbeitsplatz. Zudem habe er den Verein wiederholt mit Fragestellungen konfrontiert, wofÃ¼r dieser nicht zustÃ¤ndig gewesen sei. Mit diesem Verhalten habe er den Erwartungen bezÃ¼glich Zusammenarbeit mit dem Verein keine Folge geleistet. Dieses Verhalten habe KrÃ¤fte absorbiert und in einem Ausmass gebunden, wie es im primÃ¤ren Arbeitsmarkt von vornherein undenkbar wÃ¤re. Damit habe er die Weisung verletzt, den ihm vom Verein B<i> </i>zugewiesenen Einsatz zu leisten und dessen Weisungen nachzukommen.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.1 </b>Dem Bericht des Vereins B vom 22. MÃ¤rz 2005 lÃ¤sst sich entnehmen, dass der Einsatz bei der C in den ersten 3 Monaten (Juli bis September 2004) reibungslos verlaufen und der Einsatzplatz mit dem Beschwerdegegner sehr zufrieden gewesen sei, weshalb ihm eine Leistungszulage von Fr. 400.- zugesprochen worden sei. Nachdem diese allerdings dem Beschwerdegegner nicht ausbezahlt, sondern von der SozialhilfebehÃ¶rde an die Sozialhilfeleistungen angerechnet worden sei, sei der Beschwerdegegner in ein psychisches Tief verfallen. Dies habe sich am Einsatzplatz bezÃ¼glich Belastbarkeit, PÃ¼nktlichkeit und Kommunikation spÃ¼rbar gemacht. Trotz diesem Manko sei er konstant anwesend, was fÃ¼r die C sehr wertvoll sei. Er habe sich gut eingelebt und sei zu einem wichtigen Binde- und Teammitglied geworden. Der Einsatzplatz schÃ¤tze seine ZuverlÃ¤ssigkeit und Sorgfalt. Seine Arbeitsleistungen seien gut bis perfekt, wobei sein Perfektionismus zum Teil nicht nÃ¶tig sei und ihn kompliziert erscheinen lasse. Kompliziert wirke er auch im Umgang mit bestehenden Vorgaben des Einsatzprogramms (zum Beispiel Abmeldungen und ArbeitsbemÃ¼hungen), wenn er deren Sinn nicht nachvollziehen kÃ¶nne. Er Ã¤ussere zuerst sein UnverstÃ¤ndnis, bevor er diesen nachkomme, was den Eindruck einer Weigerung erwecke. </p> <p class="Urteilstext">Im Bericht ist ferner nachzulesen, die Frustration des Beschwerdegegners wegen der Leistungszulage-Problematik sei verstÃ¤ndlich. Seit Oktober 2004 konzentriere er seine gesamte Energie darauf, gegen diese seines Erachtens widerrechtliche Handhabung vorzugehen. In mehreren schriftlichen Eingaben und in einer Besprechung mit der GeschÃ¤ftsleitung des Vereins habe er diesbezÃ¼glich eine Ãnderung in Form einer Deklaration als Einkommensfreibetrag gefordert. Das Thema sei an der Vorstandssitzung vom 17. MÃ¤rz 2005 behandelt worden. Dabei habe der Vorstand den Beschluss gefasst, dem Beschwerdegegner keine Leistungszulage mehr auszurichten. Damit sei der Entscheid der Projektleitung, dem Beschwerdegegner ab April 2005 eine weitere Leistungszulage von Fr. 100.- zuzusprechen, da seine Leistungen wieder konstant geworden seien, er am Arbeitsplatz nach wie vor sehr gute Arbeit leiste, genÃ¼gend StellenbemÃ¼hungen mache und sich Kritik gegenÃ¼ber offen zeige, aufgehoben worden. Dass der Beschwerdegegner seine gesamte Energie auf die Leistungszulage konzentriere, sei auch in Bezug auf die berufliche Integration kontraproduktiv. Der Verein sehe es deshalb als dringlich an, dass der Beschwerdegegner in diesem Bereich an sich arbeite.</p> <p class="Erwgung3"><b>2.4.2 </b>Dem Bericht des Vereins B lÃ¤sst sich entnehmen, dass dem Beschwerdegegner im Oktober 2004 eine Leistungszulage von Fr. 400.- zugesprochen wurde und auf April 2005 eine ErhÃ¶hung der Leistungszulage um weitere Fr. 100.- geplant war. Diese weitere Leistungszulage hÃ¤tte der Beschwerdegegner erhalten, weil seine Leistungen wieder konstant wurden und er am Arbeitsplatz nach wie vor sehr gute Arbeit leistete. Weil sich in der Vergangenheit aber gezeigt hatte, dass der Beschwerdegegner nicht damit umzugehen wusste, dass die Leistungszulage an die Sozialhilfe angerechnet wird, verzichtete der Verein auf die Ausrichtung dieser weiteren Leistungszulage und strich auch die bisherige. DemgemÃ¤ss war der eigentliche Arbeitseinsatz des Beschwerdegegners nicht zu beanstanden. Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin als KÃ¼rzungsgrund geltend gemachte Leistungseinbruch war sowohl zum Zeitpunkt des Berichts des Vereins B vom 22. MÃ¤rz 2005 als auch zum Zeitpunkt der erstinstanzlichen VerfÃ¼gung vom 18. April 2005 nicht mehr aktuell, weshalb die in dieser VerfÃ¼gung angeordnete LeistungskÃ¼rzung ungerechtfertigt erscheint. </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht zwar zu Recht geltend, dass das Verhalten des Beschwerdegegners in Bezug auf die Leistungszulage im PrimÃ¤rmarkt nicht akzeptiert wÃ¼rde, doch wurde dieses Verhalten ja insoweit sanktioniert, als ihm die in Aussicht gestellte Leistungszulage von Fr. 100.- nicht gewÃ¤hrt und die bisherige Leistungszulage von Fr. 400.- wieder gestrichen wurde. Im Ãbrigen kann auf die zutreffenden AusfÃ¼hrungen des Bezirksrats (E. 3.4.2) verwiesen werden (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 VRG). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde ist abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Verfahrenskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> </span><span>die Einzelrichterin</span><span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt. </span></p> <p class="Urteilstext">4. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>