<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00516</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter<br/>Gerichtsschreiberin Kobel</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 29. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1957, schloss nach der Schulzeit eine Bäckerlehre ab, arbeitete jedoch nur wenige Jahre in diesem Beruf. Danach war er während einiger Jahre als Hilfselektriker tätig und arbeitete schliesslich während vieler Jahre als Lüftung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">monteur, von 1994 bis 2005 über ein Temporärbüro und ab Mai 2005 in einer vol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlichen Direktanstellung bei der Z.___ </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Lebenslauf in Urk. 11/3; Angaben im Fragebogen für Arbeitgebende vom 20. März 2012, Urk. 11/11; vgl. auch den Auszug aus dem individuellen Konto vom 21. März 2012, Urk. 11/13). X.___ ist Vater von drei erwachsenen Kindern und seit dem Jahr 1993 geschieden (vgl. Urk. 11/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2011 begab sich X.___ wegen Rückenbeschwerden und Sensibilität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen in ärztliche Behandlung. Es wurde eine Diskushernie auf der Höhe L3/4 mit Kompression der Nervenwurzel festgestellt (Bericht der A.___ über den Befund der Magnetresonanztomographie der Lendenwirbelsäule vom 4. Januar 2012, Urk. 11/10/5; Bericht der C.___ vom 26. Januar 2012, Urk. 11/10/6-7), und X.___ wurde ab dem 14. Dezember 2011 zu 100 % arbeitsunfähig </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschrieben (Bericht der Hausärztin Dr. med. D.___, Fachärztin für Allgemeinmed</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, vom 3. Februar 2012, Urk. 11/4/1). Er meldete sich deshalb am 5. März 2012 bei der Invalidenversicherung an (Urk. 11/6). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA), IV-Stelle, holte den Bericht von Dr. D.___ vom 13. März 2012 ein (Urk. 11/10/1-4) und führte mit dem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten Gespräche im Hinblick auf die berufliche Eingliederung (Aufzeichnu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen in Urk. 11/18). Mit Verfügung vom 6. Juli 2012 erklärte sie die Bemühungen zur Erhaltung des Arbeitsplatzes als abgeschlossen (Urk. 11/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ hatte der IV-Stelle am 29. Juni 2012 nochmals ein Anmeldeformular eing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reicht (Urk. 11/19), worauf diese den Verlaufsbericht von Dr. D.___ vom 9. November 2012 einholte und dabei erfuhr, dass wegen verstärkter Rücke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerzen von August bis Oktober 2012 weitere Untersuchungen (unter anderem weitere Magnetresonanztomographien der Lendenwirbelsäule) und Behandlungen in der C.___ durchgeführt worden waren (Urk. 11/32). Mit Vorbescheid vom 14. Dezember 2012 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie einen Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 28 % zu verneinen gedenke (Urk. 11/36; vgl. auch den Einkommensvergleich und das Feststellungsblatt in Urk. 11/33 und Urk. 11/34). Auf die Einwendungen des Versicherten vom 27. Januar 2013 hin (Urk. 11/37), holte die IV-Stelle bei Dr. med. E.___, Facharzt für Rheumatologie, F.___, den Bericht vom 8. Februar 2013 über die Behandlung einer rheumatoiden Arthritis von Mai bis August 2012 und ab Januar 2013 ein (Urk. 11/39) und entschied anschliessend mit Verfügung vom 8. März 2013 im Si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne ihres Vorbescheids (Urk. 11/41). Die Verfügung blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Herbst 2012 hatte X.___ die Arbeitsstelle bei der Z.___ durch Kündigung der Arbeitgeberin verloren (Notiz der IV-Stelle vom 14. September 2012, Urk. 11/26). Nach einer rund dreimonatigen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit bei der G.___ (vgl. den Auszug aus dem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">individuellen Konto vom 5. März 2015, Urk. 11/55) trat er im Juli 2013 eine neue, durch eine Temporärunternehmung vermittelte Vollzeitstelle als Lüftungsmonteur an (vgl. Urk. 11/51/4). Ende August 2014 endete auch dieses Arbeitsverhältnis, und am 5. November 2014 meldete die ehemalige Arbeitgeberin der Zürich Versich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs-Gesellschaft AG ("Zürich"), welche die kollektive Krankentaggeldversich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung durchführte, die Erkrankung und Arbeitsunfähigkeit des Versicherten ab dem 2. September 2014 (Urk. 11/63/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Februar 2015 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invalidenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung an (Urk. 11/51). Diese zog die Akten der "Zürich" bei (Urk. 11/63, Urk. 11/77 und Urk. 11/82), die neben den Zeugnissen und Verlaufsberichten des neuen Hausarztes Dr. med. H.___, Spezialarzt für Innere Medizin, den </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht der A.___ über eine erneute MRI-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom 8. Oktober 2014 (Urk. 11/63/19) </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und den Bericht der C.___ vom 13. Februar 2015 (Urk. 11/63/9-10) enthielten, führte mit dem Versicherten von Mai bis Juli 2015 Gespräche zur beruflichen Ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gliederung (Aufzeichnungen in Urk. 11/74; Verfügung vom 23. Juli 2015, wonach zur Zeit keine Arbeitsvermittlung möglich sei und die Eingliederungsmassnahmen abgeschlossen würden, Urk. 11/73), holte die Berichte von Dr. H.___ vom 14. April 2015 und vom 29. Februar 2016 ein (Urk. 11/65 und Urk. 11/89) und liess durch die I.___, med. pract. J.___ und Dr. med. K.___, wo der Versicherte seit Juni 2015 in Behandlung stand, die Berichte vom 14. September 2015 und vom 7. März 2016 verfassen (Urk. 11/79 und Urk. 11/90). Danach liess sie den Versicherten durch die Gutachtenstelle L.___ bidisziplinär - rheumatologisch und psychiatrisch - begu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Untersuchungen vom 11. Mai 2016, Gutachten vom 7. Oktober 2016 von Dr. med. M.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, und Prof. Dr. med. N.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Urk. 11/108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Vorbescheid vom 18. Januar 2017 eröffnete die IV-Stelle dem Versicherten, vertreten durch lic. iur. Y.___, dass sie seinen Rentenanspruch, diesmal aufgrund eines Invaliditätsgrades von 29 %, wiederum zu verneinen beabsichtige (Urk. 11/117; vgl. auch den Einkommensvergleich und das Feststellungsblatt in Urk. 11/115 und Urk. 11/116). Der Versicherte liess mit den Eingaben vom 15. Februar und vom 7. März 2017 Einwendungen erheben (Urk. 11/127 und Urk. 11/132). Die IV-Stelle hielt jedoch an ihrer Beurteilung fest und verneinte den Rentenanspruch mit Verfügung vom 24. März 2017 ankündigungsgemäss (Urk. 2 = Urk. 11/134; Feststellungsblatt in Urk. 11/133).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 24. März 2017 liess X.___ durch lic. iur. Y.___ mit Eing</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be vom 9. Mai 2017 Beschwerde erheben (Urk. 1) und beantragen, ihm sei eine ganze oder zumindest eine Dreiviertelsrente zuzusprechen, eventualiter sei die a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gefochtene Verfügung aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuweisen. In prozessualer Hinsicht liess er um die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss in der Beschwerdeantwort vom 14. Juni 2017 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 10). Mit Verfügung vom 27. Juni 2017 setzte das Gericht den Versicherten davon in Kenntnis und entsprach gleichzeitig dem Antrag auf die unentgeltliche Prozessführung. Das Gesuch um die unentgeltl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Rechtsverbeiständung wies das Gericht mangels Anwaltspatentes der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vertreterin ab (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgeme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, Krankheit ode</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lust der Erwerbsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach Art. 7 Abs. 2 ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausschliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Satz 1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jektiver Sicht nicht überw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indbar ist (Satz 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Hinblick auf das Erfordernis in Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG hat das Bundesgericht spezifische Leitlinien aufgestellt. Im Grundsatzurteil vom 3. Juni 2015 (BGE 141 V 281) hat es in Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung ein neues Prüfungsra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter in Form von spezifischen Standardindikatoren entwickelt, anhand dessen die Auswirkungen von sogenannten pathogenetisch-ätiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage zu ermitteln sind. Das Raster präsentiert sich wie folgt (BGE 141 V 281 E. 4.1.3 und E. 6):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „fu</span><span>nktioneller Schweregrad"</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung"</span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnos</span><span>erelevanten Befunde</span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserf</span><span>olg oder –resistenz</span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, p</span><span>ersönliche Re</span><span>s</span><span>sourcen</span><span>)</span></p><p><span>- </span><span>Kompl</span><span>ex „Sozialer Kontext"</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesich</span><span>tspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivit</span><span>ätenniveaus in allen ver</span><span>gleichbaren Lebensbereichen</span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewi</span><span>esener Lei</span><span>densdruck.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schreibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem Raster </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ormativen Charakter zu, weist jedoch darauf hin, dass es die Aufgabe der medizinischen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">personen ist, mittels der ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlägigen Indikatoren das Leistungsvermögen einzuschätzen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.1 und E. 5.2). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionellen Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">müssen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit überwiege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Wahrscheinl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ichkeit nachgewiesen sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, und es ist die versicherte Person, we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che die Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für den Nachweis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trägt (vgl. BGE 141 V 281 E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ferner betont das Bundesgericht, dass es sich beim neu entwickelten Raster nicht um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">"abhakbare Checkliste"</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt, sondern dass dessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Handhabung den Umständen des Einzelfalls gerecht werden muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (BGE 141 V 281 E. 4.1.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In einem weiteren Schritt hat das Bundesgericht in zwei Grundsatzurteilen vom 30. November 2017 die Anwendbarkeit der Standardindikatoren auf grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen ausgedehnt, indem es für alle diese Erkra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen das strukturierte Beweisverfahren, wie es ursprünglich für die somatofo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men Schmerzstörungen und vergleichbare Leiden entwickelt worden war, als massgebend erklärt hat (BGE 143 V 418 E. 7, BGE 143 V 409 E. 4.4 und E. 4.5). D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit hat das Bundesgericht insbesondere seine bisherige Rechtsprechung zu den depressiven Störungen geändert und nicht länger daran festgehalten, dass rezid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierende oder episodische Depressionen leicht- bis mittelgradiger Natur einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht fallen, wenn sie erwiesenerma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen therapieresistent sind (vgl. die Zusammenfassung der bisherigen Rechtspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung in BGE 143 V 409 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 % oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 % invalid sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG (in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG) aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sogenanntes Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">men).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rentenanspruch entsteht nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bruch durchschnittlich mindestens zu 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsunfähig war (lit. b), sofern sie nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % invalid ist (lit. c). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusätzlich kann der Rentenanspruch gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG nicht vor Ablauf von sechs Monaten nac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h der Geltendmachung entstehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und den Invaliditätsgrad (Art. 8 und Art. 16 ATSG), wie sie nach Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG massgebend sind, nach dem Einkommen zu fragen ist, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Person auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem gesamten in Frage kommenden Arbeitsmarkt mit einer dem Gesundheitsschaden angepassten zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mutbaren Täti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit erzielen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, beurteilt sich die Arbeitsunfähigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. 6 ATSG), wie sie für das Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG massgebend ist, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesundhei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingten Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen, und es kommt dabei in der Regel einzig auf die Einschränkungen im bisherigen Beruf an (vgl. BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E 130 V 97 E. 3.2, 105 V 156 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2a, 97 V 226 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt rechtsprechungsgemäss jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Die Grundsätze zur Rentenrevision gelten rechtsprechungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gemäss auch dort, wo sich eine versicherte Person, deren Rentenanspruch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neint worden ist, bei der Inval</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung erneut zum Rentenbezug anmeldet. Auch dort ist zu prüfen, ob seit dem Erlass des rentenabweisenden Entscheids eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten ist (vgl. BGE 130 V 71 E. 3.1 und 3.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen; vgl. auch BGE 133 V 108 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist gestützt auf Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) die anspruchsbeeinflussende Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird, und sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Eine Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist nach Art. 88a Abs. 2 IVV zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hatte den Rentenanspruch des Beschwerdeführers mit der Verfügung vom 8. März 2013 ein erstes Mal verneint (Urk. 11/41), und diese Verfügung war unangefochten geblieben und in Rechtskraft erwachsen. Bei der neuen Anmeldung vom 23. Februar 2015 war daher vorab zu prüfen, ob seit dem Erlass der Verfügung vom 8. März 2013 eine Änderung im Sachverhalt eingetreten war. Dies hat die Beschwerdegegnerin, wie sich aus dem Folgenden ergibt, zu Recht implizit bejaht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die erste MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom Januar 2012 den Befund einer Diskushernie auf der Höhe L3/4 mit Nervenwurzelkompression ergeben hatte (Urk. 11/10/5), entschied sich der Beschwerdeführer nach einer </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Besprechung in der C.___ für eine konservative Behandlung mit Schmerzmitteln und Physiotherapie (Urk. 11/10/7), und unter dieser Behandlung ging die Sympt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik gemäss den Berichten von Dr. D.___ vom 3. Februar und vom 13. März 2012 zurück. Auch wenn die Hausärztin ihn für die körperlich belastende Tätigkeit an der angestammten Stelle nach wie vor als nicht arbeitsfähig einschätzte (Urk. 11/4/1 und Urk. 11/10/3), gelang es dem Beschwerdeführer nach dem erstmaligen neg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiven Rentenentscheid vom März 2013, während rund eineinhalb Jahren wieder als Lüftungsmonteur zu arbeiten; auf Ende August 2014 verlor er die zuletzt inneg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habte Stelle jedoch und wurde ab Anfang September 2014 erneut wegen Rücke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">problemen arbeitsunfähig geschrieben. Diese Veränderung in der Arbeitssituation mit erneutem Arbeitsunfähigkeitsattest war schon für sich allein grundsätzlich d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu geeignet, sich auf den Rentenanspruch auszuwirken, unabhängig davon, ob sich auch der Gesundheitszustand massgebend verändert hatte. Es braucht daher nicht näher geprüft zu werden, ob sich die Veränderungen, welche die MRI-Untersuchung vom Oktober 2014 im Vergleich zu derjenigen vom Januar 2012 zeigte - Rückbildung der ursprünglichen Diskushernie auf der Höhe L3/4 und neu aufgetretene Diskushernie auf der Höhe L4/5 mit Erreichen der Nervenwurzel (Urk. 11/63/19) -, bereits vor der erstmaligen Rentenverneinung vom 8. März 2013 oder erst danach eingestellt haben. Neu war aber auf jeden Fall die psychische Problematik, die im Frühjahr 2015 auftrat, sich gemäss den Berichten der I.___ vom 14. September 2015 und vom 7. März 2016 in einer herabgesetzten Sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mungslage äusserte und zur Diagnose einer depressiven Episode führte (Urk. 11/79/4 und Urk. 11/90/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser nachgewiesenen, potentiell anspruchsrelevanten Veränderu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen hat die Beschwerdegegnerin die Voraussetzungen für eine Revision im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 ATSG zu Recht als gegeben erachtet und hat daher den Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anspruch des Beschwerdeführers richtigerweise frei und umfassend neu geprüft (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3, 117 V 198 E. 4b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen dieser neuen Prüfung erfolgte die rheumatologische und psychiatr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Begutachtung durch die Gutachtenstelle L.___ mit den Untersuchungen vom Frühjahr 2016 und der Fertigstellung des Gutachtens im Oktober 2016 (Urk. 11/108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter gelangten in der bidisziplinären Gesamtbeurteilung zur Beurteilung, aus somatischer Sicht bestehe bereits seit Dezember 2011 keine Arbeitsfähigkeit für körperlich belastende Tätigkeiten mehr, hingegen sei ab diesem Zeitpunkt von einer vollen Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten auszugehen. Aus psychiatrischer Sicht wurde die depressive Erkrankung als remittiert beurteilt, und es wurden ihr lediglich vorübergehende Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit zugeschrieben. Des Weiteren gingen die Gutachter von einer fortbestehenden Suchterkrankung ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aus, die sich jedoch ebenso wie die invaliditätsfremden psychosozialen Begleitumstände als reintegr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionshindernd herausstellen könnte (Urk. 11/108/9). Es ist diese Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilung, welche die Beschwerdegegnerin ihrer Invaliditätsbemessung zugrunde legte (vgl. Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der rheumatologische Fachgutachter Dr. M.___ diskutierte aus der Sicht seines Fachgebietes die Befunde im Bereich der Lendenwirbelsäule im Zeitverlauf und g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">langte anhand der Analyse der Vorakten, insbesondere auch der Berichte der C.___ vom Januar 2012 und von August bis Oktober 2012 (Urk. 11/10/6-7 und Urk. 11/32/7-12), und der eigenen Untersuchungsergebnisse zur Diagnose eines chronischen lumboradikulären Aufallsyndroms L5 linksseitig mit belastungsabhä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig intermittierender irritativer radikulopathischer Komponente; als hauptsächl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che klinische Erscheinungen beschrieb er zum einen eine seit August 2012 persistierende linksseitige Fussheberparese des Grades M4 mit der Folge einer Gangunsicherheit und zum andern eine alternierende Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">symptomatik an beiden Beinen, die er indessen nicht ohne Weiteres als direkte Manifestation der Radikulopathie interpretieren konnte (Urk. 11/108/44</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">46). Des Weiteren konst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierte Dr. M.___ die seit dem Jahr 2012 aktenkundig beschriebene seropositive rheumatoide Arthritis mit beidseitigen zystischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Veränderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in den Handwu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zelknochen; er bezeichnete sie als aktuell in Remission stehend, nachdem letztm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lig im August 2015 ein Schub aufgetreten sei (Urk. 11/108/44-45). Schliesslich führte er symptomatische Spreizfüsse und ein grenzwertiges Untergewicht mit muskulärer Atrophie der oberen und der unteren Extremitäten auf (Urk. 11/108/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Auswirkungen der genannten Befunde und Diagnosen auf die Leistungsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit im angestammten Beruf betrifft, so gelangte Dr. M.___ zum Schluss, dass der Beschwerdeführer für die bisherige, als körperlich belastend eingestufte </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit durchgehend seit Mitte Dezember 2011 nicht mehr arbeitsfähig sei (Urk. 11/108/49-50; vgl. auch Urk. 11/108/46+48).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dieser Beurteilung liegt eine eingehende und sorgfältige Diskussion der Vorakten, der selber erhobenen Befunde und der Angaben des Beschwerdeführers zugrunde. Es ist daher darauf abzustellen. Daran ändert nichts, dass dem Rheumatologen Dr. M.___ möglicherweise nicht ganz präsent war, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2013 und 2014 nochmals im angestammten Beruf tätig gewesen war. Denn seine Feststellung, die Ausführung dieser Tätigkeit hätte zu einer Verschlec</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung der Symptomatik geführt (Urk. 11/108/50), hat sich in den Jahren 2013 und 2014 verifiziert.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber beurteilte Dr. M.___ den Beschwerdeführer für eine angepasste </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tätigkeit aus rein medizinisch-rheumatologischen Gründen ab Mitte Dezember 2011 als zu 100 % arbeitsfähig, und er umschrieb die angepasste Tätigkeit als leic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te körperliche Tätigkeit mit der Möglichkeit, wechselnd zu stehen, zu gehen und zu sitzen, ohne die Notwendigkeit von monotonen oder ungünstigen, beispielweise vorgeneigten Körperhaltungen und ohne das Erfordernis, repetitiv Lasten über 10 kg zu heben, zu tragen oder zu stossen (Urk. 10/108/50+52).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hielt eine aus rheumatologischer Sicht volle Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten generell für zu hoch bemessen und liess im Besonderen geltend machen, Dr. M.___ habe die Auswirkungen der rheumatoiden Arthritis nicht ausreichend berücksichtigt (Urk. 1 S. 8, S. 9 und S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was die Erhebungen von Dr. M.___ zur rheumatoiden Arthritis anbelangt, so trifft entsprechend der Rüge in der Beschwerdeschrift zu, dass die Beschwerdegegnerin im Vorfeld des Begutachtungsauftrags keinen Bericht von Dr. E.___ eingeholt hatte und dem Rheumatologen Dr. M.___ daher nur der Bericht von Dr. E.___ vom 8. Februar 2013 (Urk. 11/39) vorlag. Es hätte daher nicht ausgereicht, wenn Dr. M.___ seiner Beurteilung allein die Angaben in diesem damaligen Bericht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugrunde gelegt hätte. Er verfügte jedoch zusätzlich immerhin über den aktuell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Bericht von Dr. H.___ vom 29. Februar 2016, in dem der Hausarzt von einem letzten Polyarthritis-Schub im August 2015 sprach (Urk. 11/89/4), und er nahm auch die Schilderungen des Beschwerdeführers persönlich zum Krankheitsverlauf entgegen, nach denen sich körperliche Beeinträchtigungen vor allem während der unregelmässig auftretenden Schübe zeigten (Urk. 11/108/39). Überdies liess der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren den selbst eingeholten aktuellen B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt von Dr. E.___ vom 10. April 2017 einreichen, worin der Arzt zum einen fes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hielt, dass er ihn seit April 2016 nach einem längeren Unterbruch wieder regelmässig behandle und dass gegenwärtig starke Schmerzen im Bereich der Fussballen und der Handgelenke im Vordergrund stünden, und zum andern die S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuation bezüglich der Gelenkschmerzen unter der seit Juni 2016 etablierten med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kamentösen Behandlung als knapp kompensiert bezeichnete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 3/24). Da diese Angaben zum Beschwerdebild vergleichbar sind mit denen im früheren </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bericht des Jahres 2013, verfügte Dr. M.___ insgesamt über genügend Informati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen zum Leiden der rheumatoiden Arthritis, wie es sich auch in der nachfolgenden Zeit bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 24. März 2017 noch man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festierte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angesichts dieser Informationen leuchtet allerdings nicht ein, weshalb Dr. M.___ die rheumatoide Arthritis anders als die Rückenproblematik unter die rheumatol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischen Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit einordnete (Urk. 11/108/44-45). Denn auch wenn Dr. M.___ zur Zeit der Begutachtung keine Anhaltspunkte für eine residuelle Aktivität der Arthritis erkennen konnte (Urk. 11/108/44+47), wies er doch selber auf den schubartigen Charakter dieser Erkrankung hin. Die Vermutung einer vollständigen Remission (Urk. 11/108/47) bestätigte sich denn auch nicht, wie die Angaben im Bericht von Dr. E.___ vom 10. April 2017 zeigen. Damit sind entgegen Dr. M.___ Auswirkungen der rheum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">toiden Arthritis auf die Arbeitsfähigkeit anzuerkennen; es ist hier auf die Beurte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung von Dr. E.___ vom Februar 2013 zu verweisen, wonach es dem Beschwerdeführer nicht zumutbar ist, schwere Lasten zu heben und zu tragen und schwere Werkstücke zu montieren (Urk. 11/39/2). Einzuräumen ist allerdings, dass das Belastbarkeitsprofil, wie es Dr. M.___ unter Berücksichtigung des Rückenle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dens formulierte, den Einschränkungen seitens der rheumatoiden Arthritis weitg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend ebenfalls Rechnung trägt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte das Belastbarkeitsprofil als solches auch nicht in Fr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge, erachtete jedoch ein volles Pensum als rheumatologisch nicht zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 1 S. 8, S. 9 und S. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. M.___ befasste sich im Rahmen seiner Arbeitsfähigkeitsbeurteilung zunächst mit den Arbeitsfähigkeitsbeurteilungen der behandelnden medizinischen Fachpe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sonen. Er wies darauf hin, dass die frühere Hausärztin Dr. D.___ dem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer in den Jahren 2011 und 2012 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für adaptierte Tätigkeiten attestiert habe (Urk. 11/108/50-51), indem sie ihm im B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richt vom 13. März 2012 eine 100%ige Leistungsfähigkeit für wechselbelastende Tätigkeiten bescheinigt hatte (vgl. Urk. 11/10/2) und im Bericht vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. November 2012 festgehalten hatte, der Beschwerdeführer wäre in einer ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit bis zu 100 % arbeitsfähig (vgl. Urk. 11/32/6). Dazu erwähnte Dr. M.___ die Einschätzung von Dr. E.___ im Bericht vom 8. Februar 2013, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wonach für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regieaufgaben" (also für Tätigkeiten der Anordnung und Überw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung, bei denen die sich die attestierten Einschränkungen im Heben und Tragen von schweren Lasten und im Montieren von schweren Werkstücken nicht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auswirken) eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestand (Urk. 11/108/51; vgl. Urk. 11/39/2). Diesen hausärztlichen und fachrheumatologischen Einschätzungen stellte Dr. M.___ sodann die abweichende Einschätzung des späteren Hausarztes Dr. H.___ gegenüber (Urk. 11/108/51), der in seinen Berichten vom 23. Februar und vom 14. April 2015 sowie vom 29. Februar 2016 von einer 50%igen Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in einer geeigneten Tätigkeit ausgegangen war (vgl. Urk. 11/63/8, Urk. 11/65/6 und Urk. 11/89/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der nachfolgenden Diskussion hielt Dr. M.___ vorab fest, die Frage der restl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Belastbarkeit des geschädigten Rückens bei Persistenz einer leichtgradigen motorischen Parese des Fusshebers sei nicht einfach zu beantworten, wenn man ausschliesslich von einer rein theoretischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehe. Ausschlaggebend dafür, dass Dr. M.___ dem Beschwerdeführer schliesslich eine volle Leistungsfähigkeit für eine rückenadaptierte Tätigkeit zuerkannte, </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">waren dann aber dessen Angaben im Rahmen einer Konsistenzprüfung. Der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer schilderte nämlich ihm gegenüber sowie gegenüber dem ps</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">y</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischen Fachgutachter Prof. N.___, täglich Zeit bei seinem Pferd zu verbri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, es zu pflegen und mit ihm spazieren zu gehen, dazu regelmässig Kontakte mit seiner Ex-Freundin, ihrer Tochter und ihren Enkelkindern zu pflegen und abends in den Ausgang zu gehen, um Dart oder Billard zu spielen (Urk. 11/108/40+49 sowie Urk. 11/108/29). Diese Schilderungen relativierten für Dr. M.___ das Ausmass der Schmerzsymptomatik und machten eine verbliebene berufliche Leistungsfähigkeit plausibel (Urk. 11/108/51).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tatsächlich kann das Aktivitätsniveau ausserhalb des Berufs nicht nur im Falle e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner psychischen Erkrankung, sondern auch im Falle eines körperlichen Leidens eine Rolle spielen für die Beurteilung der einschränkenden Auswirkungen. Aus den vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegend geschilderten ausserberuflichen Aktivitäten lässt sich indessen wohl auf e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne gewisse körperliche Leistungsfähigkeit schliessen, die verblieben ist (Pferdepflege, Darts und Billard), jedoch sprechen diese Aktivitäten für sich allein entgegen Dr. M.___ nicht ohne Weiteres für die Fähigkeit, ein volles berufliches Pensum in einer körperlich angepassten Tätigkeit zu verrichten (das Wort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht" im Satz, es lasse sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> plausibilisieren, dass der Explorand in einer rückenada</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tierten Tätigkeit noch eine restliche volle Arbeitsfähigkeit erbringen könne [Urk. 11/108/51], muss aufgrund des Kontextes auf ein Versehen zurückzuführen sein). Denn sie können hinsichtlich Anforderungen und Durchhaltevermögen nicht ohne Weiteres mit einer beruflichen Tätigkeit verglichen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ein tauglicheres Indiz für eine volle Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ist demgegenüber der Umstand, dass es dem Beschwerdeführer in den Jahren 2013 und 2014 sogar gelungen war, die an sich nicht mehr zumutbare körperlich schw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re Arbeit als Lüftungsmonteur noch einmal vollzeitlich zu verrichten, bevor sich die Rückenprobleme wieder stärker bemerkbar machten. Wenn Dr. M.___ </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter diesen Umständen eine vollumfängliche Leistungsfähigkeit in einer körpe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich leichten Tätigkeit der beschriebenen Art damit begründete, dass hier keine G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fährdungen des Gesundheitszustandes mit Schmerzexazerbationen der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rückensymptomatik zu erwarten seien (Urk. 11/108/50), so leuchtet dies ein. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se Einschätzung ist des Weiteren auch unter Berücksichtigung der rheumatoiden Arthritis noch plausibel. Denn Dr. E.___ erwähnte in seinem aktuellen Bericht vom 10. April 2017 zwar, dass der Beschwerdeführer seine Tätigkeit als Lüftungsmo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teur aufgrund der genannten Beschwerden habe aufgeben müssen und weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig sei (Urk. 3/24 S. 1). Diese Arbeitsunfähigkeit kann sich j</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch nicht auch auf eine leichte Tätigkeit bezogen haben, was aus der nachfolge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Bemerkung deutlich wird, dass der Beschwerdeführer die Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Lüftungsmonteur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">als Bäcker</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht mehr werde ausüben können (Urk. 3/24 S. 2). Und soweit der Beschwerdeführer sich auf das abweichende Attest einer 50%igen Arbeitsfähigkeit durch Dr. H.___ in den Berichten vom 14. April 2015 und vom 29. Februar 2016 berief (Urk. 1 S. 13; vgl. Urk. 11/65/6 und Urk. 11/89//4), so fehlt dieser Beurteilung der umfassende, abschliessende Charakter unter Diskuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">on sämtlicher Vorakten. Zudem deutet die Formulierung, wie sie Dr. H.___ im ält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Bericht wählte, dass der Beschwerdeführer nämlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf dem freien Arbeitsmarkt zu 50 % vermittelbar sei" für eine geeignete Arbeit (Urk. 11/65/6), darauf hin, dass in seine Einschätzung auch nicht-medizinische Überlegungen ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geflossen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das psychische Leiden ist erstmals im Bericht der I.___ vom 14. September 2015 dokumentiert. Der Beschwerdeführer hatte die Klinik im Juni 2015 wegen Niede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gestimmtheit, Freudverlusts, Interesslosigkeit, verminderten Antriebs, Konzentr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsstörungen mit erhöhter Vergesslichkeit, Gedankenkreisens und Schlafstörungen aufgesucht, und die Klinik stellte die Diagnose einer seit März 2015 bestehenden mittelgradigen depressiven Episode ohne somatisches Syndrom (Code F32.10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitsorganisation, ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 11/79/4). Es wurde eine ambulante Behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung bestehend aus psychotherapeutischen Einzelsitzungen und Pharmakotherapie etabliert (Urk. 11/79/5), und die Fachpersonen der Klinik attestierten dem B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht, die sie mit den Defiziten in der Konzentration, der Umstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit und des Durc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltevermögens sowie mit der Antriebsminderung, der erhöhten Erschöpfbarkeit und den Durchschlafstörungen begründeten (Urk. 11/79/6-7). Im Behandlungsve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lauf bis zur Zeit der Berichterstattung vom September 2015 konstatierten die Fachpersonen der Klinik eine Stimmungsaufhellung, eine leichte Abnahme der A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triebsminderung sowie eine Abnahme des Gedankenkreisens und der Schlafst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen, wogegen die verminderte Konzentrationsfähigkeit und ein deutlich verminderter Appetit unverändert vorhanden seien (Urk. 11/79/5). Dementspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend blieben sie beim Attest der 50%igen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit (Urk. 11/79/6), äusserten aber die Hoffnung, dass die Arbeitsf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in den nächsten Monaten gesteigert werden könne, und wiesen gleichzeitig auf die Gefahr hin, dass sich die depressive Störung bei einer Zunahme der Schmerzproblematik verstärken könnte und sich dies wiederum negativ auf die Schmerzwahrnehmung auswirke (Urk. 11/79/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 7. März 2016 berichteten die psychiatrischen Fachpersonen der I.___ über eine weitere Verbesserung des Zustands mit intakter Auffassung und Aufmerksamkeit, Rückgang der Konzentrationsstörungen, die nur noch bei komplexen Aufgabenste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen vorhanden seien, deutlicher Verbesserung der Freud- und Interessefähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit, normalisiertem Antrieb und weitgehender affektiver Ausgeglichenheit. Fortbestehend waren gemäss der Klinik Stimmungseinbrüche im Zusammenhang mit den rheumatischen Beschwerden und mit Überforderungen, eine gelegentl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Appetitminderung bei zurückgegangener Appetitstörung und schwach ausg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägte Schlafstörungen (Urk. 11/90/7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gnostisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bezeichneten die Fachpersonen die depressive Episode als gegenwärtig nur noch leichtgradig ausg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">prägt, nachdem sie von März bis November 2015 von mittlerem Schweregrad g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen sei (Urk. 11/90/6). Dennoch hielten sie an der 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht fest und rieten zusätzlich auch aus psychiatrischer Sicht von einer Wiederaufnahme der körperlich schweren Tätigkeit als Lüftungsmonteur ab, da diese Tätigkeit zu einer Schmerzzunahme und damit auch zu einer Verstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Depression führen würde (Urk. 11/90/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prof. N.___ der Gutachtenstelle L.___ bezeichnete die depressive Störung anläs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich des Explorationsgesprächs vom Mai 2016 als inzwischen abgeklungen (Urk. 11/108/32). Er beobachtete geringfügige Schwierigkeiten beim Memorieren von acht unterschiedlichen Begriffen, eine leichte Verlangsamung bei der fortg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzten Zahlensubtraktion und eine leichte Beeinträchtigung in der Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit (Urk. 11/108/30-31), thematisierte aber im Übrigen die Symptomatik der durchgemachten Depression nicht mehr näher, sondern legte das Schwergewicht seiner Ausführungen auf verschiedene Anhaltspunkte für eine Suchtproblematik. Dabei gab er die Darlegungen des Beschwerdeführers wieder, am Abend ein bis zwei Flaschen Bier oder auch mehr zu trinken, zeitweise viel g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festet und getrunken zu haben und mit einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Führerschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand belegt worden zu sein (Urk. 11/108/28-29), ferner sprachen für Prof. N.___ auch die morgendliche Appetitlosigkeit, eine mögliche p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">riphere Neuropathie mit dem Symptom der Gefühllosigkeit in den Fusssohlen, der gestörte Schlaf und der Blutbefund einer leichten makrozytären Anämie für einen erhöhten Alkoholkonsum (Urk. 11/108/31). Dementsprechend nannte Prof. N.___ als psychiatrische Diagnose neben der als remittiert bezeichneten </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressiven Episode ein Alkoholabhängigkeitssyndrom mit episodischem übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässigem Gebrauch bei schädlichem Gebrauch von Alkohol (ICD-10 Codes F10.26 und F10.1); er schrieb diesen beiden Diagnosen jedoch gegenwärtig keine Auswi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kungen auf die Arbeitsunfähigkeit zu (Urk. 11/108/32-33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer geltend machen liess, die Feststellungen von Prof. N.___ zum übermässigen Alkoholkonsum basierten lediglich auf Vermutu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, die in den übrigen medizinischen Unterlagen keine Stütze fänden (Urk. 1 S. 10 ff.), so fällt tatsächlich auf, dass die I.___, wo der Beschwerdeführer zur Zeit der Begutachtung schon während rund eines Jahres in Behandlung und namentlich auch in einer Gesprächstherapie stand, in den Berichten der Jahre 2015 und 2016 keine Suchtproblematik erwähnte und im neu eingereichten Bericht vom 18. April 2017 explizit festhielt, der klinische Eindruck in den nach wie vor stattfindenden Konsultationen ergebe keine Hinweise für ein gegenwärtiges Alkoholabhängi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keitssyndrom und es bestehe auch nicht der Eindruck, dass ein solches die Ursache der psychischen Beschwerden oder der Arbeitsunfähigkeit sei (Urk. 3/26 S. 2). Des Weiteren finden sich in den medizinischen Vorakten teilweise anderweitige Erkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen für die einschlägigen, von Prof. N.___ (und auch von Dr. M.___; vgl. Urk. 11/108/47-48) mit einem übermässigen Alkoholkonsum in Zusammenhang gebrachten Symptome, so die Radikulopathie und die rheumatoide Arthritis als E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klärung für die Schmerzen im Bereich der Fussballen (Urk. 11/63/9-10 und Urk. 3/24 S. 1) und die Depression für die Appetitminderung und die Schlafstöru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen. Auf der anderen Seite gewann Prof. N.___ die Hinweise auf einen erhöhten Alkoholkonsum zu einem guten Teil aus den Darlegungen des Beschwerdeführers selber, und in den Notizen der Beschwerdegegnerin über ein Telefongespräch vom Juni 2012 ist zudem die Aussage des Beschwerdeführers wiedergegeben, er befi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de sich in einer Suchtbehandlung (Urk. 11/18/6). Die Überlegungen von Prof. N.___ und auch von Dr. M.___ zu einer Suchtproblematik sind daher nicht abw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig, und es erscheint insbesondere auch als sinnvoll, dass Dr. M.___ auf das Erfo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernis hinwies, eine solche Problematik bei der medikamentösen Behandlung des rheumatologischen Leidens zu berücksichtigen (vgl. Urk. 11/108/52-53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In welchem Mass ein Suchtgeschehen an der psychischen Symptomatik beteiligt ist, braucht indessen für die vorliegend zu prüfende Rentenfrage nicht abschlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">send beantwortet zu werden. Denn ungeachtet des Hintergrundes der psychischen Symptomatik leuchtet ein, dass Prof. N.___ dem Beschwerdeführer im Begutac</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungszeitpunkt aus psychiatrischer Sicht keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestierte. So konnte die I.___ nach ihrer eigenen, eingehenden Darstellung einen namhaften Behandlungserfolg ausweisen, der sich in einer Rückbildung der depressiven Sy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ptome auf das Niveau einer nur noch leichtgradigen Ausprägung manifestierte und dazu führte, dass die Behandlungsfrequenz auf einen monatlichen Termin red</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert werden konnte (vgl. Urk. 11/90/8). </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sodann besteht mit dem rheumatologischen Leiden zwar eine Komorbidität, we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che sich nach der Beurteilung in den Berichten der I.___ im Falle einer Schmerzz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme verstärkend auf die depressive Symptomatik auswirken könnte. Der Beschwerdeführer zeigte aber mit seinen Ausführungen zur Tagesgestaltung - am Morgen gehe er zu seinem Pferd, da er nicht gerne im Bett liegen bleibe, zum Mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tagessen koche er sich etwas Einfaches, am Nachmittag gehe er vielleicht noc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals zu seinem Pferd, um mit ihm zu spazieren, wenn er auch wegen des Rückens nicht mehr reite, manchmal erteile er einem Mädchen </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Reitstunden und am Abend spiele er mit Kollegen Dart oder Billard (Urk. 11/108/29+49) -, dass er gelernt hatte, mit den Schmerzen so umzugehen, dass sie ihn psychisch in den Belangen des täglichen Lebens nicht massgebend hinderten. Unter diesen Umständen bestehen keine Anhaltspunkte für die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befürchtung des Beschwerdeführers, Prof. N.___ habe depressive, sich auf die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsfähigkeit auswirkende Symptome fälschlicherweise dem Alkoholkonsum zugeschrieben und sie bei der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung zu Unrecht nicht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berücksichtigt (vgl. Urk. 1 S. 15). Und umgekehrt leuchtet auch ein, dass Prof. N.___ einer allfälligen Suchtproblematik, die sich unter anderem in Defiziten der Zuverlässigkeit, der Impulskontrolle und der Frustrationstoleranz äussere, ebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falls keine namhaften beeinträchtigenden Auswirkungen zuerkannte und dies </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit begründete, dass diese Merkmale schon vor dem Eintritt der Arbeitsunf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit vorhanden gewesen seien (Urk. 11/108/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überdies hatte der Beschwerdeführer im Februar 2015 gegenüber der C.___ da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getan, es gehe ihm gut, solange er keine Belastung durch eine körperliche Arbeit habe, und er habe diesfalls wenig Rückenschmerzen und wenig in das Bein au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strahlende Schmerzen (Urk. 11/63/9). Bei der Verrichtung von leichten Arbeiten ist somit die Gefahr einer Verstärkung der depressiven Symptome durch Verstärkung der Schmerzsymptomatik, auf welche die I.___ im Bericht vom 18. April 2017 nochmals hinwies (Urk. 3/26), wesentlich geringer.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit kann auf die Gesamtbeurteilung der Arbeitsfähigkeit der Gutachtenstelle L.___, wie sie vorstehend wiedergegeben worden ist - keine Arbeitsfähigkeit mehr für körperlich belastende Tätigkeiten seit Dezember 2011, volle Arbeitsfähigkeit für körperlich leichte Tätigkeiten ab diesem Zeitpunkt (E. 3) -, abgestellt werden. In dieser Gesamtbeurteilung fehlt allerdings die vorübergehende stärkere Einschrä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung durch die Depression im Jahr 2015. Gestützt auf den Bericht der </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.___ vom 7. März 2017, wonach von März 2015 bis November 2015 eine Depre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion mittelschweren Grades bestanden habe (Urk. 11/90/6), ist daher für diesen Zeitraum von der psychiatrisch attestierten 50%igen Einschränkung in der Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit in körperlich angepassten Tätigkeiten auszugehen, wie sie auch Prof. N.___ anerkannte (vgl. Urk. 11/108/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist weiter, wie sich die dargelegten Einschränkungen in der Arbeitsfähi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit erwerblich auswirken.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Beschwerdeführer ist die angestammte Tätigkeit durchgehend seit Dezember 2011 medizinisch nicht mehr zuzumuten, ungeachtet dessen, dass er sie in den Jahren 2013 und 2014 nochmals ausgeübt hat. Damit war das Wartejahr im Sinne von Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 lit. b IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bereits im Dezember 2012 bestanden; es war </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Anschluss an die rentenverneinende Verfügung vom 8. März 2013 nicht </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nochmals zu bestehen (vgl. hierzu Urteil des Bundesgerichts 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007, E. 2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Rentenanspruch des Beschwerdeführers aufgrund der neuen Anmeldung vom Februar 2015 ist somit nach Ablauf der sechsmonatigen Frist nach 29 Abs. 1 IVG (die auch im Falle einer neuen Anmeldung gilt; vgl. Kreisschreiben des Bundesa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes für Sozialversicherungen BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung [KSIH), Rz 2030) bereits ab dem 1. August 2015 gegeben, sofern ab diesem Zeitpunkt eine anspruchsbegründende Erwerbseinbusse besteht.</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Bemessung des Valideneinkommens ist die Beschwerdegegnerin richtige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise vom Einkommen ausgegangen, das der Beschwerdeführer in seinem A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsverhältnis mit der Z.___ erzielt hat, und nicht vom Lohn, den er nach der Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit in Jahren 2013 und 2014 erhielt, als ihm diese Tätigkeit medizinisch bereits nicht mehr zuzumuten war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss den Angaben der Z.___ im Fragebogen für </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitgebende vom 20. März 2012 hätte der Beschwerdeführer im Jahr 2012 bei guter Gesundheit einen Lohn von Fr. 74'100.-- zuzüglich einer Verpflegungszulage von Fr. 3'600.-- erhalten (Urk. 11/11/3). Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Löhne von Männern resultiert für das Jahr 2015, das für den Einkommensve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleich massgebend ist, ein Jahreslohn von Fr. 79'106.-- ([Fr. 74'100.-- + Fr. 3'600.--] + 0.7 % + 0,8 % + 0,3 %; vgl. Bundesamt für </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Statistik, Schweizerischer Lohnindex aufgrund der Daten der Sammelstelle für St</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tistik der Unfallversicherung [SSUV], Tabelle T1.1.10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Was das mutmassliche Invalideneinkommen betrifft, so fallen für den Beschwerd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer, der eine Bäckerlehre abgeschlossen hat, aber über keine beruflichen Qual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fikationen für angepasste, leichte Tätigkeiten verfügt, nur Stellen in </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betracht, für die es keiner Ausbildung bedarf, also Tätigkeiten aus dem Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spektrum des Kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzniveaus 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder han</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werklicher Art) der massgebenden Tabelle TA1 (Bruttolohn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Wirtschafts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zweigen, Kompet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enzniveau und Geschlecht im Privaten Sektor; vgl. BGE 142</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> V 178 E. 2.5.3.1 und E. 2.5.7) der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE; Ausgabe 2014). In diesem Spektrum ist im Jahr 2014 für Männer ein Bruttomonatslohn von Fr. 5'312.-- angegeben (Lohn, über dem beziehungsweise un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter dem sich 50 % aller Lohnangaben befinden [sogenannter Zentralwert], unter anteilsmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siger Berüc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigung des 13. Monatslohnes und standardisiert auf 40 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wochenstunden). Umgerechnet auf die im Jahr 2015 betriebsübliche wöchent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (vgl. Bundesamt für Statistik - Statistik der betrieb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">üblichen Arbeitszeit [BUA], Tabelle T 03.02.03.01.04.01) und unter </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Berücksichtigung der Teuerung (für Männer um 0,3 %; vgl. Bundesamt für </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Statistik, Tabelle T1.1.10) ergibt sich für das Jahr 2015 bei voller Leistungsfähigkeit ein Monatslohn von Fr. 5'554.-- beziehungsweise ein Jahreslohn von Fr. 66'648.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (12 x Fr. 5'554.--).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rechtsprechungsgemäss ist sodann durch eine Herabsetzung des tabella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">risch </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ermittelten Lohnes um maximal 25 % dem Umstand Rechnung zu tragen, dass g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheitlich beeinträchtigte Personen auch bei der Verrichtung einer an sich a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gepassten Tätigkeit in gewissem Masse eingeschränkt und dadurch erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsgemäss gegenüber voll leistungsfähigen Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind; darüber hinaus dient eine solche Reduktion der Berücksicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung von weiteren persönlichen und beruflichen Merkmalen, die sich auf die Lohnhöhe auswirken können, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hat einen Abzug von 20 % vorgenommen (Urk. 11/115). Angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer entgegen der Beurteilung des rheumatologischen Fachgutachters Dr. M.___ nicht nur durch das Rückenleiden, sondern zusätzlich durch die rheumatoide Arthritis beeinträchtigt ist und dass z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem eine generalisierte Muskelatrophie besteht, die gemäss der Gesamtbeurte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung ganz generell eine muskuläre Minderbelastbarkeit zur Folge hat (Urk. 11/108/8), ist es jedoch geboten, den maximalen Abzug von 25 % vorzune</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, woraus für das Jahr 2015 bei 100%iger Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit ein mutmassliches Invalideneinkommen von Fr. 49'986.-- resultiert. Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Wert ist für die Zeit von März bis November 2015, als der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht auch für angepasste Tätigkeiten nur zu 50 % arbeitsfähig war, zu halbieren und damit auf Fr. 24'993.-- festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 79'106.-- und des Inv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lideneinkommens von Fr. 24'993.-- resultiert für die Zeit von März bis </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 ein Invaliditätsgrad von 68,41 %. Der Beschwerdeführer hat somit ab August 2015 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ab Dezember 2015 ist sodann wieder von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste Tätigkeiten und somit von einem Invalideneinkommen von Fr. 49'986.-- auszugehen, was zu einem Invaliditätsgrad von 36,81 % führt. Nach Ablauf der dreimonatigen Dauer im Sinne von Art. 88a Abs. 1 IVV ist die Dreiviertelsrente demnach für die Zeit ab März 2016 wieder aufzuheben.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist die angefochtene Verfügung vom 24. März 2017 in teilweiser Guthei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde dahingehend zu ändern, dass der Beschwerdeführer von A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust 2015 bis Februar 2016 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht festzusetzenden Ersatz der Parteikosten, die ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen sind; als weitere Bemessungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kriterien nennen die e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzenden kantonalen Vorschriften (§ 34 des Gesetzes über das Sozialversich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsgericht [GSVGer] sowie § 8 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht [GebV SVGer]) den Zeitau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand und die Barauslagen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer obsiegt nur im beschränkten Umfang eines Rentena</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs während sieben Monaten. Die Prozessentschädigung, die ihm zuzuspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen ist, ist daher auf Fr. 700.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sind unter Berücksichtigung des gesetzlichen Rahmens (Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">messensweise auf Fr. 800.-- festzusetzen. Davon hat der Beschwerdeführer, der zum grösseren Teil unterliegt, den Teilbetrag von Fr. 600.-- zu übernehmen. Im Umfang von Fr. 200.-- sind die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 24. März 2017 dahingehend geändert, dass der Beschwerdeführer von August 2015 bis Februar 2016 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer zu drei Vierteln und der Beschwerdegegnerin zu einem Viertel </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung werden die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem B</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">e</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schwerdeführerauferlegten Kosten von Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- einstweilen auf die G</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">e</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">richtskasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessentschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 700.-- (inklusive Barauslagen und Meh</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wertsteuer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">lic. iur. Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Ve</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">r</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">treters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigKobel</p><p></p></div> </div></body></html>