A bteilung V E -4546/2007 gyk/jap {T 0/2} U rteil vom 13. Juli 2007 M itw irkung: R ichter G ysi, R ichterin Teuscher, R ichter Badoud G erichtsschreiber Jaggi X._______, angeblich geboren _______, Aethiopien, _______, Beschw erdeführer gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz betreffend Verfügung vom 29. Juni 2007 i.S. N ichteintreten auf A sylgesuch und W egw eisung / N _______ B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 D as B undesverw altungsgericht stellt fest, dass der Beschw erdeführer eigenen Angaben zufolge Aethiopien am 26. N ovem ber 2005 m it einem gefälschten deutschen R eisepass verliess und über Kenia und D eutsch- land am 2. D ezem ber 2005 illegal in die Schw eiz gelangte, w o er am gleichen Tag um Asyl nachsuchte, dass er bei der sum m arischen Befragung im A._______ vom 6. D ezem ber 2005 und anlässlich der Anhörung zu den Asylgründen durch das M igrationsam t des Kantons Aargau vom 19. Januar 2006 im W esentlichen geltend m achte, er stam m e aus B._______ und er gehöre der Ethnie der Am hara an, dass er ein Einzelkind und seine M utter gestorben sei, als er drei Jahre alt gew esen sei, dass er seinem Vater, der für die O ppositionspartei Kinijit (Zusam m engekom m ene Par- tei) tätig gew esen sei, beim Verteilen von Flugblättern geholfen und m it ihm zusam m en an Kundgebungen teilgenom m en habe, dass er im Jahr 2004 vorübergehend nach C ._______ habe flüchten m üssen, nachdem er von seinen Tigrinjanischen N achbarn denunziert w orden sei, dass er w ährend der U nruhen Ende O ktober 2005 zusam m en m it seinem Vater gegen die R egierung dem onstriert habe, dass in der Folge sein Vater und er des N achts zu H ause von der Polizei gesucht w or- den seien, dass er im G egensatz zu seinem Vater, der festgenom m en, abgeführt und getötet w or- den sei, aus einem Fenster habe flüchten können, dass für den Inhalt der w eiteren Aussagen auf die Akten verw iesen w ird, dass der Beschw erdeführer im erstinstanzlichen Verfahren w eder Identitäts- noch R ei- sedokum ente zu den Akten reichte und er einer schriftlichen Aufforderung vom 2. D e- zem ber 2005 zur Papierbeschaffung innert 48 Stunden nicht nachkam , dass er bei der sum m arischen Befragung im Em pfangs- und Verfahrenszentrum Basel zur Erklärung geltend m achte, er habe lediglich eine Identitätskarte besessen, die er je- doch in der N ähe der G renze zu Kenia w eggew orfen habe, dass er zu H ause nur noch Schulzeugnisse habe, die er aber nicht beschaffen könne, w eil er niem anden zu H ause habe, dass das BFM m it Verfügung vom 29. Juni 2007 - eröffnet am 2. Juli 2007 - in Anw en- dung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass es zur Begründung im W esentlichen ausführte, der Beschw erdeführer habe den Asylbehörden innerhalb der ihm eingeräum ten Frist von 48 Stunden keine R eise- oder Identitätspapiere abgegeben, w ofür aufgrund der w idersprüchlichen Aussagen zum Ver- bleib seiner Identitätskarte keine entschuldbaren G ründe vorlägen,3 dass bei Papierlosigkeit zu prüfen sei, ob auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w erden könne oder ob zusätzli- che Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungs- vollzugshindernisses nötig seien, dass die Vorbringen des Beschw erdeführers insgesam t stereotyp und w enig detailliert seien und insbesondere seine knappen und über w eite Strecken vagen Ausführungen anlässlich der kantonalen Befragung den Eindruck verm ittelten, er habe das G eschilder- te nicht persönlich erlebt, dass erfahrungsgem äss eine tatsächlich verfolgte Person in der Lage sei, die fluchtrele- vanten Ereignisse angem essen differenziert und konkret zu schildern, w as vorliegend nicht der Fall sei, dass deshalb erhebliche Zw eifel an der G laubhaftigkeit des geltend gem achten Sach- verhaltes bestünden, dass das anlässlich der kantonalen Anhörung m ehrfach dokum entierte D esinteresse an der Befragung ein w eiteres Indiz für die H altlosigkeit seiner Vorbringen sei, dass realitätsfrem d erscheine, dass er nach der polizeilichen Suche um gehend nach Ke- nia geflüchtet sei, ohne sich um das Schicksal seines Vaters geküm m ert zu haben, ob- w ohl er realisiert habe, dass dieser von der Polizei geschlagen und festgenom m en w or- den sei, dass es sich zw ar einerseits durchaus um einen Fluchtreflex handeln könne, anderer- seits aber die Sorge um den eigenen, von der Polizei abgeführten Vater dagegen spre- che, sich unverzüglich auf eine m ehrw öchige Flucht ausser Landes zu begeben, dass den Akten keine H inw eise darauf zu entnehm en seien, der Beschw erdeführer habe sich ernsthaft um das Schicksal des Vaters geküm m ert und beispielsw eise m it U nter- stützung der Partei versucht, Inform ationen über dessen Festnahm e zu beschaffen, dass das geschilderte Verhalten bezüglich der geltend gem achten Fluchtum stände der allgem einen Erfahrung respektive der Logik des H andelns w iderspreche und als w eite- res Indiz für die U nglaubhaftigkeit seiner Vorbringen zu w erten sei, dass an diesen Erw ägungen auch die am 2. D ezem ber 2005 eingereichten Internet-Arti- kel zu den D em onstrationen im H erbst 2005 nichts zu ändern verm öchten, zum al es sich um allgem ein bekannte Tatsachen handle und sie keinen konkreten Bezug zur Person des Beschw erdeführers enthielten, dass der Beschw erdeführer som it die Flüchtlingseigenschaft gem äss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle und zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses nicht erforderlich seien, dass die W egw eisung die R egelfolge eines N ichteintretensentscheides darstelle und der W egw eisungsvollzug zulässig, zum utbar und m öglich sei, dass der Beschw erdeführer m it Beschw erde vom 4. Juli 2007 (Poststem pel) die Aufhe- bung der angefochtenen Verfügung und die R ückw eisung der Sache an die Vorinstanz zur m ateriellen Prüfung des Asylgesuchs, eventualiter die Feststellung der U nzulässig- keit und U nzum utbarkeit des Vollzugs der W egw eisung unter G ew ährung der vorläufi- gen Aufnahm e beantragt,4 dass er in prozessualer H insicht um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus- ses und um Erlass der Verfahrenskosten ersucht, dass er am 10. Juli 2007 (Poststem pel) eine U nterstützungsbedürfigkeitserklärung gleichen D atum s sow ie frem dsprachige Kopien eines Parteiausw eises, eines Bestäti- gungsschreibens der C U D und eines Suchbefehls der äthiopischen Polizei zu den Akten reicht, dass auf die Begründung der R echtsbegehren und die eingereichten D okum ente, sow eit entscheidw esentlich, in den Erw ägungen eingegangen w ird, dass die vorinstanzlichen Akten am 6. Juli 2007 beim Bundesverw altungsgericht eintra- fen (Art. 109 Abs. 2 AsylG ), und zieht in Erw ägung, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verw altungsverfahrensgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 [Vw VG , SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m . Art. 31 - 34 des Verw altungsge- richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundes- gesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]), dass der Beschw erdeführer legitim iert ist, w eshalb auf die frist- und form gerecht einge- reichte Beschw erde einzutreten ist (Art. 108a AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m . Art. 48 und 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundes- recht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts und die U nangem essenheit gerügt w erden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentscheide praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asyl- gesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. die zutref- fende Praxis in Entscheidungen und M itteilungen der Schw eizerischen Asylrekurskom - m ission / EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungsgericht diesbezüglich volle Kogni- tion zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeentscheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (Art. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende den Behörden nicht 5 innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des G esuchs R eise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG ), dass diese Bestim m ung jedoch keine Anw endung findet, w enn Asylsuchende glaubhaft m achen können, sie seien dazu aus entschuldbaren G ründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG ), w enn auf G rund der Anhörung sow ie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft festgestellt w ird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG ) oder w enn sich auf G rund der Anhörung erw eist, dass zusätzliche Abklärungen zur Feststel- lung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ), dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und überzeugend dargelegt hat, w eshalb für das N ichteinreichen von R eise- oder Identitätspapieren keine ent- schuldbaren G ründe vorliegen, dass aufgrund der w idersprüchlichen Aussagen des Beschw erdeführers zu seiner Identi- tätskarte (vgl. Akten Vorinstanz A2/12 S. 5 und A9/21 S. 3) davon auszugehen ist, er habe authentische Identitäts- und R eisepapiere verw endet, w elche er jedoch innert 48 Stunden und auch danach in Verletzung seiner gesetzlichen M itw irkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG ) den schw eizerischen Behörden nicht aushändigte, zum al die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschw erde nicht zu überzeugen verm ögen, dass sich an dieser Beurteilung selbst dann nichts ändern könnte, w enn nachträglich R eisepapiere und Identitätspapiere im eigentlichen Sinne (vgl. Art. 1 Bst. b und c der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) eingereicht w erden soll- ten, da es bei der 48 Stunden-Frist von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG nicht um die Be- schaffung neuer Papiere, sondern um die Abgabe der schon existierenden, für die R eise in die Schw eiz verw endeten Papiere geht (vgl. dazu EM AR K 1999 N r. 16, S. 109 f., E. 5c/aa), dass som it die Identität des Beschw erdeführers bis heute nicht feststeht und dadurch auch seine persönliche G laubw ürdigkeit in Frage gestellt ist, dass aus den in der angefochtenen Verfügung zutreffend angeführten Argum enten und den Akten der Schluss zu ziehen ist, es bestehe w eder Anlass zur direkten Feststellung der Flüchtlingseigenschaft noch zur Vornahm e zusätzlicher Abklärungen zur Feststel- lung der Flüchtlingseigenschaft oder eines W egw eisungsvollzugshindernisses (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG ), dass die Vorbringen des Beschw erdeführers zu den Verfolgungs- und Fluchtgründen als haltlos zu bezeichnen sind und die Entgegnungen in der R echtsm itteleingabe nicht ge- eignet sind, eine andere Beurteilung herbeizuführen, dass die Erklärung in der Beschw erde, der Vater habe sich für den Beschw erdeführer geopfert, indem er anlässlich der Polizeikontrolle zu H ause die Türe aufgem acht habe, realitätsfrem d erscheint, ist doch davon auszugehen, dass sich exponierte und - w ie in der Beschw erde ausgeführt - sehr gefährlich lebende Aktivisten einer O ppositionspartei nicht derart sorglos verhalten w ürden, dass aber auch die Flucht durch das Fenster nicht glaubhaft ist, zum al davon auszuge- hen ist, dass sich die Sicherheitskräfte bei einer geplanten Verhaftung anders als w ie vom Beschw erdeführer geschildert verhalten hätten, dass an dieser Beurteilung auch die in der R echtsm itteleingabe in Aussicht gestellten 6 und am 10. Juli 2007 zu den Akten gereichten Bew eism ittel (Kopien M itgliederausw eis und Bestätigungsschreiben der C U D , polizeilicher Suchbefehl) nichts zu ändern verm ö- gen, zum al die Identität des Beschw erdeführers nicht feststeht, er anlässlich der Befra- gungen nie geltend m achte, M itglied einer Partei zu sein, es sich bei den D okum enten um leicht m anipulierbare Kopien handelt, und festzustellen ist, dass der Beschw erdefüh- rer anlässlich der Kurzbefragung ausdrücklich verneinte, ausser Schulzeugnissen zu H ause noch andere D okum ente zu besitzen (A2/12 S. 6), dass sich aus den Akten auch keine Anhaltspunkte für die R ichtigkeit der Erklärung in der R echtsm itteleingabe, der Beschw erdeführer sei bei der Kurzbefragung verw irrt ge- w esen, ergeben, dass der Beschw erdeführer bezeichnenderw eise an seiner Aussage bei der kantonalen Befragung, er habe seine Identitätskarte zu H ause gelassen, festhält, ohne indessen zu begründen, w eshalb er an Stelle dieses D okum ents lediglich die Einreichung eines M it- gliederausw eises und von Polizeidokum enten in Aussicht stellt, dass der Vorinstanz som it eine ausreichende G rundlage für die Entscheidfindung zur Verfügung stand und nicht die geringsten substanziierten Anhaltspunkte für eine irgend- w ie geartete Verfolgungs- beziehungsw eise G efährdungssituation ersichtlich sind, dass sich das Bundesverw altungsgericht bisher nicht zur Frage geäussert hat, w elchem Bew eism assstab die in Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG erw ähnte Feststellung bzw . N ichtfest- stellung der Flüchtlingseigenschaft und die N otw endigkeit zusätzlicher Abklärungen (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG ) unterliegen, dass vorliegend diese Frage jedoch offen gelassen w erden kann, da der Beschw erde- führer - sogar unter Annahm e des Bew eism asses der H altlosigkeit, dem gem äss R echt- sprechung der früheren AR K die N ichteintretenstatbestände von Art. 32 Abs. 2 Bst. e und f AsylG unterliegen (EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.3. S. 16 f.; 2006 N r. 33 E. 6.1. S. 369) und bis zum 31. D ezem ber 2006 der frühere Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG unterlag (EM AR K 2004 N r. 34 E. 4.3. S. 242 ff.; EM AR K 2004 N r. 22 E. 5b S. 149) - keine G rün- de geltend m acht, die zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft führen oder zusätzli- che Abklärungen gem äss Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG als nötig erscheinen lassen w ürden, dass deshalb auch ohne Beantw ortung der Frage nach dem anzuw endenden Bew eis- m ass festzustellen ist, dass keiner der drei in Art. 32 Abs. 3 AsylG aufgeführten, dem R egelfall des N ichteintretens bei Erfüllen des Tatbestandes von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG entgegenstehenden G ründe vorliegt, dass das BFM dem nach in Anw endung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu R echt auf das Asylgesuch des Beschw erdeführers nicht eingetreten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw eisung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Beschw erdeführer w eder eine Aufenthaltsbew illi- gung besitzt noch einen Anspruch auf Erteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Einklang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 Abs. 1 AsylG , Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw eisung entgegen- stehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Bestim m ungen des Bundesgesetzes über Aufenthalt 7 und N iederlassung der Ausländer vom 26. M ärz 1931 (AN AG , SR 142.20) über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung in Beachtung der m assgeblichen völker- und landes- rechtlichen Bestim m ungen zulässig ist, da der Beschw erdeführer keine Verfolgung oder begründete Furcht vor N achteilen darzulegen verm ochte, w elche geeignet w äre, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, und auch keine Anhaltspunkte für eine andere m enschenrechtsw idrige Behandlung ersichtlich sind, die ihm in seinem H erkunftsstaat droht (Art. 14a Abs. 3 AN AG ), dass diese Erkenntnisse in der Beschw erde denn auch nicht substanziell m it konkreten Vorbringen bestritten w erden, dass sich des W eiteren aus den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür ergeben, der Be- schw erdeführer könnte bei einer R ückkehr in sein H eim atland aufgrund der allgem einen Situation in Aethiopien oder aufgrund individueller Vollzugshindernisse einer konkreten G efährdung ausgesetzt sein (Art. 14a Abs. 4 AN AG ) dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (Art. 14a Abs. 2 AN AG ), dass zudem die U ntersuchungspflicht der Asylbehörden hinsichtlich Zulässigkeit, Zum ut- barkeit und M öglichkeit des Vollzugs (Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m . Art. 14a AN AG ) nach Treu und G lauben ihre G renzen an der M itw irkungspflicht der Beschw erde führenden Person findet (Art. 8 AsylG ), die im Ü brigen auch die Substanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG ), und es bei nicht belegter beziehungsw eise zw eifelhafter Identität oder H erkunft nicht Sache der Behörde sein kann, nach allfälligen W egw eisungshindernissen zu for- schen, dass es dem Beschw erdeführer dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die an- gefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrich- tig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (Art. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, dass sich die Beschw erde aufgrund vorstehender Erw ägungen als von vornherein aus- sichtslos erw eist, w eshalb das G esuch um Erlass der Verfahrenskosten (Art. 65 Abs. 1 Vw VG ) unbesehen der U nterstützungsbedürftigkeit des Beschw erdeführers abzuw eisen und die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- (Art. 2 und 3 des R eglem ents über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht vom 11. D ezem ber 2006 [VG KE, SR 173.320.2]) dem Beschw erdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite)8 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D as G esuch um Erlass der Verfahrenskosten w ird abgew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten, bestim m t auf Fr. 600.--, w erden dem Beschw erdeführer auf- erlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den Beschw erdeführer (eingeschrieben; Beilage: Einzahlungsschein) - das BFM (R ef.-N r. N _______; Kopie) - D ._______ des Kantons E._______ (Kopie) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Kurt G ysi Peter Jaggi Versand am :