Kantonsgericht Schwyz Verfügung vom 16. April 2021 STK 2021 15 Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner. In Sachen A.________, Strafkläger und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen 1. C.________, Beschuldigter und Berufungsgegner, amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin D.________, 2. Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, Postfach 75, 8836 Bennau, Anklagebehörde und Berufungsgegnerin, vertreten durch Staatsanwalt E.________, 3. F.________, Strafklägerin und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 4. G.________, Privatklägerin und Berufungsgegnerin, vertreten durch H.________, betreffend Erpressung, Missbrauch einer Fernmeldeanlage, Nötigung, Landesverwei- sung (Berufung gegen das Urteil des Strafgerichts Schwyz vom 18. Januar 2021, SGO 2020 14);- hat die Kantonsgerichtsvizepräsidentin,Kantonsgericht Schwyz 2 nachdem sich ergeben und in Erwägung: - dass der Strafkläger gegen das im Dispositiv eröffnete Urteil des Straf- gerichts Schwyz vom 18. Januar 2021 fristgerecht am 1. Februar 2021 Beru- fung anmeldete (Art. 399 Abs. 1 StPO; KG-act. 2); - dass das begründete Urteil am 23. März 2021 an die Parteien versandt und dem Vertreter des Strafklägers am 24. März 2021 zugestellt wurde, mithin die Frist zur Einreichung der Berufungserklärung am 13. April 2021 endete; - dass innert der gesetzlichen zwanzigtägigen Frist gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO seit Zustellung des begründeten Urteils keine Berufungser- klärung des Strafklägers beim Kantonsgericht eingegangen ist (vgl. auch KG-act. 3), was auf einen Verzicht auf Berufungserklärung hinausläuft, wes- halb nicht nach Art. 403 Abs. 1 lit. a und Abs. 3 StPO zu verfahren, sondern die Berufung gestützt auf § 40 Abs. 2 i.V.m. § 41Abs. 1 JG präsidial abzu- schreiben ist (Art. 386 StPO und STK 2012 22 vom 7. Mai 2012); - dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten der zwei- ten Instanz zu Lasten des Staates gehen;-Kantonsgericht Schwyz 3 verfügt: 1. Die Berufung wird als durch Verzicht auf Berufungserklärung erledigt abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzlichen Gerichtskosten von total Fr. 300.00 gehen zu Lasten des Staates. 3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes Beschwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 4. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (3/R), Rechtsanwältin D.________ (2/R), H.________ (2/R), die Staatsanwaltschaft (1/A an die 1. Abteilung und 1/R an die Amtsleitung/Zentraler Dienst) und an die Vorinstanz (1/ü) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/ES, zur Erstattung der Meldungen; die Akten werden nach Erledigung des Verfahrens STK 2021 20 retourniert) und an die Kantonsgerichts- kasse (1/ü, im Dispositiv). Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Versand 16. April 2021 kau