<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">UV.2013.00023</font></b><br/> <b><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4"> </font></b><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="6">des Kantons Zürich</font><br/> <font size="4">II. Kammer</font><br/> <font size="4">Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</font> <p><font size="4">Sozialversicherungsrichter Bachofner</font> </p><p><font size="4">Ersatzrichterin Romero-Käser</font> </p><p><font size="4">Gerichtsschreiberin Fonti</font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">Urteil vom 11. Juni 2013</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">X.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdeführer</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Brender</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Herzer Rechtsanwälte</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Bahnhofstrasse 61, Postfach 2392, 8022 Zürich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="4">Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Rechtsabteilung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Postfach 4358, 6002 Luzern</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font> </p><p><font size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 28. November 2012 die Einsprache des Beschwerdeführers in Bestätigung ihres Entscheides, die bisherige Rente mangels noch bestehender Unfallfolgen aufzuheben, abwies (Urk. 2),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">nach Einsicht in die Beschwerde vom 17. Januar 2013, mit welcher der Beschwer-deführer die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids, die Weiterausrichtung der bisherigen Invalidenrente sowie der weiteren Leistungen und eventuell sowie subeventuell die Rückweisung zur weiteren Abklärung beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und Gutheissung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 6. Mai 2013 (Urk. 9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">in Erwägung,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Beschwerdegegnerin zum Schluss kam, dass zu Unrecht von einem veränderten Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ausgegangen worden sei, womit dementsprechend die Voraussetzungen für eine Revision aufgrund der derzeitigen Aktenlage nicht gegeben seien, weshalb der Einspracheentscheid vom 28. November 2012 sowie die Verfügung vom 2. Mai 2012 aufzuheben seien (Urk. 9),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass die Parteien damit übereinstimmend die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids und Gutheissung der Beschwerde beantragen,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass insbesondere mit Blick auf das MEDAS-Gutachten vom 31. Mai 2011 (Urk. 10/236) von einer revisionsrechtlich unbeachtlichen Neubeurteilung desselben Sachverhaltes auszugehen ist und entsprechend eine Gutheissung in Übereinstimmung mit der Akten- und Rechtslage steht,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass dem Beschwerdeführer ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zusteht, die ohne Rücksicht auf den Streitwert, nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht) zu bemessen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Thomas Brender, mit Honorarnote vom 28. Mai 2013 (Urk. 12/1-2) Aufwendungen von 15.01 Stunden und Barauslagen von 3 % des Honorarbetreffnisses geltend macht,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass der geltend gemachte Aufwand von 12.09 Stunden ab Erhalt des Einspracheentscheides - und somit der im kantonalen Rechtspflegeverfahren angefallene Aufwand - angemessen erscheint, jedoch die Aufwendungen von 2.92 Stunden, welche im Rahmen des Einspracheverfahrens vor der Vorinstanz anfielen (Aufwendungen vom 26. Juni bis 2. August 2012), nicht zu vergüten sind (vgl. Wilhelm, in: Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Aufl., 2009, § 34 N 12),</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4">dass damit unter Berücksichtigung von 12.09 Stunden bei einem praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 200.-- (zuzüglich Mehrwertsteuer) sowie unter Bezugnahme auf die oben genannten Kriterien dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 2700.-- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) zuzusprechen ist,</font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="4"> </font><br/> <b><font face="RotisSansSerif" size="5">erkennt das Gericht:</font></b><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 28. November 2012 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch auf die bisherige Rente hat.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">2. Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent-schädigung von Fr. 2700.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Rechtsanwalt Dr. Thomas Brender</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Schweizerische Unfallversicherungsanstalt</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">- Bundesamt für Gesundheit</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><b><font face="RotisSansSerif" size="4">30 Tagen</font></b><font face="RotisSansSerif" size="4"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-weismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"> </font> </p></div></body></html>