<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00055</span></p><p><span> </span></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Annaheim<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Sonderegger </p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Andrea Cantieni</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Caviezel Thöny Cantieni, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 8, 7000 Chur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Suva</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsabteilung</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach 4358, 6002 Luzern</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 24, Postfach, 6210 Sursee</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1963, von Beruf gelernter Eisenwarenverkäufer und Käser (Urk. 10/84/13-14), damals seit November 1990 bei der Y.___ angestellt (Urk. 10/84/9) und bei der Suva gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfällen versichert, verletzte sich am 30. April 1996 an der rechten Schulter. Es wurde eine Schulterluxation diagnostiziert und die Behandlung wurde am 21. Mai 1996 bei voller Arbeitsfähigkeit abgeschlossen (Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 4. Februar 1997 erlitt X.___, immer noch bei der Y.___ tätig, bei einem Arbeitsunfall wiederum eine Luxation der rechten Schulter. In der Folge wurde er am 11. März 1998 wegen chronischer Instabilität mit grosser Hill-Sachsläsion und ventro-caudaler Limbusläsion durch Dr. med. Z.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Chirurgie, an der rechten Schulter operiert (Arthroskopie und Ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tationsosteotomie; vgl. Operationsbericht vom 31. März 1998, Urk. 10/38/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Nach unbestritten gebliebener Darstellung im angefochtenen Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid wurde die Behandlung laut Bericht des Operateurs Dr. Z.___ vom 17. November 1998 bei voller Arbeitsfähigkeit ab dem 17. August 1998 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen (Urk. 2 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. med. A.___ gab im Bericht vom 13. Juli 1998 zudem an, der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte habe sich wahrscheinlich früher einmal an der dominanten linken Schulter eine Luxation zugezogen. Die linke Schulter sei zurzeit indolent (Urk. 10/150). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Jahr 2001 sind ärztliche Konsultationen wegen zunehmender Beschwerden an beiden Schultern dokumentiert (Urk. 10/34, Urk. 3/4-6). Am 18. März 2003 wurde dem Versicherten in der linken Schulter eine Endoprothese eingesetzt (vgl. Austrittsbericht des B.___ vom 11. April 2003, Urk. 3/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge meldete sich der Versicherte bei der damals zuständigen IV-Stelle Schwyz zu Umschulungsmassnahmen an (Urk. 1 S. 3 f., Urk. 2 S. 2 unten). Der Arzt des Regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) Zentralschweiz empfahl eine Eingliederung/Umplatzierung in eine angepasste Tätigkeit (Urk. 3/9). Vom 1. bis 25. September 2008 fand eine Abklärung in der C.___ statt (vgl. Auszug aus dem Schlussbericht vom 17. Oktober 2008, Urk. 3/11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 2. November 2010 (Urk. 3/15) sprach die IV-Stelle Schwyz dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Februar 2010 bei einem Invaliditätsgrad von 51 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 3/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schadenmeldung UVG vom 21. August 2013 informierte die damalige Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberin D.___, wo der Versicherte seit 1. Januar 2011 in einem Pensum von 70 % in der Gastronomie tätig (Urk. 10/84/7) und somit weiterhin bei der Suva versichert war, dass X.___ am 31. Juli 2013 einen Motor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">radunfall erlitten (Urk. 10/2) und sich im Wesentlichen eine Acromionfraktur rechts und eine Fraktur des linken Fusses zugezogen hat (Austrittsbericht des E.___ über die Hospitalisation vom 31. Juli bis 3. August 2013, Urk. 10/9; vgl. auch Urk. 10/35). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 1. April 2014 wurde auch an der rechten Schulter eine Hemiprothese implan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert (Urk. 10/69). Am 18. August 2014 fand ferner eine kombinierte Nieren- und Pankreastransplantation bei Grunderkrankung eines Diabetes mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">litus Typ 1 seit früher Kindheit statt (vgl. Berichte des F.___, Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie, Urk. 10/107</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">108).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 1. Mai 2015 (Urk. 10/136) sprach die Suva dem Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten für die Unfälle vom 4. Februar 1997 und vom 31. Juli 2013 mit Wirkung ab 1. Juni 2015 eine Invalidenrente ausgehend von einer Erwerbsunfähigkeit von 39 % sowie eine Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">busse von insgesamt 25 % zu (6.25 % für den Unfall vom 31. Juli 2013 und 18.75 % für den Unfall vom 4. Februar 1997). Daran hielt sie nach Einsprache des Versicherten vom 10. Juni 2015 (Urk. 10/148) mit Entscheid vom 27. Januar 2016 (Urk. 10/161 = Urk. 2) fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiegegen erhob X.___ mit Eingabe vom 25. Februar 2016 Beschwerde und beantragte - über die gewährte Rente hinaus - die Zusprache einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente von mindestens 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> % für die Zeit vom 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis 31. Mai 2015. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für die AC-Gelenksarthrose sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine zusätzliche Integritätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung von mindestens 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu gewähren, e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ventualiter sei die Sache zur Bestim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mung der für die AC-Gelenksarthrose geschuldeten Integritätsentschädigung an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Suva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurückzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 1 S. 2). Diese schloss mit Beschwerdeantwort vom 11. Mai 2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 9), was dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 13. Mai 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht räumte dem Beschwerdeführer am 29. August 2017 Gelegenheit zur Stellungnahme zur in Aussicht genommenen Rückweisung der Angelegenheit an die Beschwerdegegnerin zwecks weiteren Abklärungen und zum Rückzug der Beschwerde ein (Urk. 12). Am 3. Oktober 2017 teilte der Beschwerdeführer mit, dass er an der Beschwerde festhalte (Urk. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. November 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgeset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfallver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hier zu beurteilende Unf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">älle haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Februar 1997 und am 31. Juli 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dieser Fassung zitiert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts), so steht ihr gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">UVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wer eine Versicherungsleistung beansprucht, hat sich beim zuständigen Versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsträger in der für die jeweilige Sozialversicherung gültigen Form anzumelden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45 UVG hat der versicherte Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber oder dem Versicherer den Unfall, der eine ärztliche Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat, unverzüglich zu melden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 Satz 1). Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säumt der Versicherte die Unfallmeldung in unentschuldbarer Weise und er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachsen dem Versicherer daraus erhebliche Umtriebe, so können die auf die Zwischenzeit entfallenden Geldleistungen bis zur Hälfte entzogen werden (Art. 46 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 UVG). Der Versicherer kann zudem jede Leistung um die Hälfte kürzen, wenn ihm der Unfall infolge unentschuldbarer Versäumnis des Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten nicht binnen dreier Monate gemeldet worden ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2). Auch bei Spätfolgen ist eine Anmeldung innert drei Monaten erforderlich (Rumo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auflage, Zürich 2012, S. 231).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 ATSG knüpft die Leistungsausrichtung ausdrücklich an eine Anmeldung zum Leistungsbezug an. Dies lässt klar werden, dass durch eine Nichtanmeldung auf einen solchen Bezug verzichtet werden kann. Allerdings unterscheidet sich ein solcher formloser Verzicht vom ausdrücklichen Verzicht nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 ATSG; insbesondere fallen die in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23 ATSG festgelegten verfahrensrechtlichen Ele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente und die dort geregelten Fälle des Ausschlusses einer Verzichtsmöglichkeit ausser Betracht. Denn beim Verzicht in der Form einer Nichtanmeldung zum Leistungsbezug erfährt der Versicherungsträger ja gerade nicht vom vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommenen Verzicht, weshalb er auch kein bestimmtes Verzichtserfassungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren durchführen kann (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">N 25 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Durch einen solchen formlosen anfänglichen Verzicht ist eine spätere Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung zum Leistungsbezug nicht grundsätzlich ausgeschlossen (anders BGE 108 V 29). Ein „Widerruf“ des stillschweigenden „Verzichts“ ist insoweit zulässig. Allerdings können sich aus einer solchen (allenfalls verspäteten) Anmeldung Einschränkungen im Leistungsanspruch ergeben. Nachzahlungen erfolgen im Rahmen der Leistungsverwirkung (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG), und das Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesetz kann bei der verspäteten Anmeldung weitere Einschränkungen vorsehen (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etwa Art. 46 UVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kieser, a.a.O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, N 26 zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf ausstehende Leistungen erlischt fünf Jahre nach dem Ende des Monats, für welchen die Leistung geschuldet war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">24 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) auf den Standpunkt, die Verletzung der rechten Schulter nach den Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen in den Jahren 1996 und 1997 habe zwar Einschränkungen nach sich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen, die jedoch nicht invalidisierend gewesen seien. Die invalidisierenden Einschränkungen wegen der rechten Schulter hätten sich erst nach dem Unfall vom 31. Juli 2013 ergeben, weshalb der Rentenbeginn am 1. Juni 2015 nicht zu beanstanden sei (S. 7). Im Rahmen der Invaliditätsbemessung legte sie die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung des massgebenden versicherten Verdienstes dar (S. 9 f.). Im Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang mit der Integritätsentschädigung machte sie geltend, es sei von einer schweren Omarthrose und damit dem entsprechenden Maximalbetrag von 25 % ausgegangen worden, darin sei die AC-Gelenksarthrose bereits eingeschlossen. Die Einschränkung der linken Schulter sei nicht unfallkausal (S. 12; vgl. auch Urk. 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer beanstandete - aus jeweils näher dargelegten Gründen - den Rentenbeginn, den versicherten Verdienst und die Höhe der Integritätsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 6 unten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Unter Hinweis auf das seitens der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung am 1. Februar 2009 eröffnete Wartejahr postulierte er, seither bestehe eine rechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit (S. 7). Der Rentenbeginn sei dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach von der Beschwerdegegnerin auf den 1. Februar 2009 festzulegen, da sich seit jenem Zeitpunkt die unfallkausale Verletzung der rechten Schulter auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt habe (S. 7 f.). Der versicherte Verdienst bezüglich des Unfalles vom 4. Februar 1997 sei nach Art. 24 Abs. 2 UVV festzusetzen, da die Rente mehr als fünf Jahre nach dem Unfall beginne (S. 9). Der versicherte Verdienst im Zusammenhang mit dem Unfall vom 31. Juli 2013 bestimme sich nicht nach Art. 24 Abs. 1 UVV, sondern nach Art. 24 Abs. 4 UVV, der für Bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ger einer Rente der Unfallversicherung gelte, die einen weiteren Unfall erleiden, der zu einer höheren Invalidität führt (S. 9 f.). Die Integritätsentschädigung sei auch für die AC-Gelenksarthrose zu gewähren. Diese sei nicht durch die Omarthrose konsumiert (S. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Parteien sind sich einig, dass für die Verletzung der linken Schulter und deren Folgen mangels Unfallkausalität nicht die Beschwerdegegnerin einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehen hat (vgl. Urk. 1 S. 6 Ziff. 22). Strittig ist hingegen mit Blick auf die Frage des Rentenbeginns und den rückwirkenden Rentenanspruch zunächst, ob die Verletzung der rechten Schulter, deren Unfallkausalität seitens der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin nicht in Frage gestellt wurde, die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit bereits vor dem Unfall vom 31. Juli 2013 beeinträchtigt hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der medizinische Sachverhalt präsentiert sich nach Lage der Akten im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. A.___ gab ihm Bericht zur Untersuchung vom 13. Juli 1998 (Urk. 10/150) an, der Beschwerdeführer habe sich an seiner dominanten linken Schulter wahrscheinlich früher eine Luxation zugezogen. Verblieben sei eine Bewegungseinschränkung in Aussenrotation, Abduktion und weniger in Fle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">xion. Die linke Schulter sei indolent.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter legte er dar, dass es am 4. Februar 1997 bei einem Arbeitsunfall zu einer Luxation der adominanten rechten Schulter gekommen sei. Die rechte Schulter sei in der Folge chronisch instabil gewesen. Es habe sich eine riesige Hill-Sachsläsion und eine vordere untere Limbusverletzung (Bankartläsion) gezeigt. Am 11. März 1998 sei durch Dr. Z.___ eine präoperative Arthroskopie des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Schultergelenkes durchgeführt und die Indikation zur Rotationsosteotomie gestellt und in der gleichen Sitzung offen durchgeführt worden. Der postopera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Verlauf sei zufriedenstellend. Die Kapsel- und Subskapularisraffung habe klinisch zu einem Aussenrotationsdefizit von minus 25° geführt. Die Abduktion sei stark, die Flexion weniger stark eingeschränkt. Der Beschwerdeführer arbeite zu 50 %, über eine weitere Steigerung der Arbeitsfähigkeit werde später befun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 6. September 2001 überwies der damalige Hausarzt Dr. med. G.___, Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meine Medizin FMH, den Beschwerdeführer zur Abklärung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zunehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Schulterbeschwerden vorwiegend re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chts, weniger ausgeprägt links, an Dr. med. H.___, Chefarzt Orthopädie am B.___. Dabei gab Dr. G.___ an, dass die Beschwerden den Beschwerdeführer zunehmend bei seiner Tätigkeit als Käser behinderten. In Anbetracht der anderen Leiden (Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betes mellitus Typ I, Insulinpumpe, Hypertonie sowie Status nach epileptischem Anfall im Februar 2000) sei erstaunlich, dass der Beschwerdeführer immer noch einen körperlich anspruchsvollen Beruf ausübe (Urk. 10/34/7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. H.___ veranlasste Röntgenbilder, ein CT sowie eine MR-Schulter- arthrogra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">phie (Urk. 10/34/1-3) und stellte im Bericht vom 5. Oktober 2001 (Urk. 10/34/5) die Diagnose eines Zustandes nach Rotationsosteotomie rechte Schulter (1998 I.___ Dr. Z.___) sowie eines Zustandes nach Luxation der linken Schulter mit Bewegungseinschränkungen, Impingement links und rechts. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Implantation einer Schulter-Hemiprothese links am 18. März 2003 diagnostizierte Dr. H.___ unter anderem eine Omarthrose beidseits (Urk. 10/154). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht des B.___ vom 10. Januar 2005 zuhanden der IV-Stelle Schwyz gaben Dr. H.___ und Dr. med. J.___, welche die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung am 28. August 2003 abgeschlossen hatten, an, bei einem Status nach Im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plantation einer Endoprothese am linken Schultergelenk und einer auch rechts bereits deutlichen Omarthrose bei Instabilität nach rezidivierenden Luxationser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eignissen könne die Ausführung des bisher angestammten Berufs als Käser nicht mehr realistisch empfohlen werden. Bei einem allfälligen Berufswechsel sollten Arbeiten, die mit Heben von Lasten über 10 Kilogramm und Überkopfar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beit verbunden seien, vermieden werden (Urk. 3/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arzt des RAD schloss am 18. Februar 2005 auf Schulterbeschwerden beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seits und Omarthrose. Wegen drohender Invalidität aufgrund der fortschreiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den arthrotischen Veränderungen beider Schultern empfahl er berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen im Sinne einer Eingliederung/Umplatzierung in eine angepasstere Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit (Urk. 3/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im nur auszugsweise bei den Akten liegenden BEFAS-Bericht der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stätte C.___ vom 17. Oktober 2008 (Urk. 3/11) wurde als invalidisierend unter anderem die Minderbelastbarkeit/Funktionseinschränkung der Schultern beidseits erwähnt und unter Hinweis auf den Bericht des B.___ vom 10. Januar 2005 (vgl. E. 4.3 hievor) eine fortgeschrittene Omarthrose rechts genannt (S. 3). Tätigkeiten mit Armeinsätzen auf oder über Schulterhöhe erachteten die Berufsabklärer für unmöglich (S. 11; vgl. Urk. 10/153).</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Feststellungsblatt vom 17. Juni 2010 betreffend Zusprache der Rente der Invalidenversicherung (Urk. 10/122/1-5) ist zu entnehmen, dass letztere von ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner Restarbeitsfähigkeit von 70 % (S. 4) ausging. Dieser wurden folgende Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nosen zu Grunde gelegt (S. 5):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beidseitige proliferative diabetische Retionopathie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cataracta complicata</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schultergelenkinstabilität links und fortgeschrittene Omarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ I seit dem ersten Lebensjahr</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie seit 1987</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Amaurose rechts nach Motorradunfall</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hausarzt Dr. K.___, Allgemeine Medizin FMH, sprach im Bericht vom 29. Juni 2008 (Urk. 3/10) ebenfalls über Schulterbeschwerden beidseits bei Omarthrose (Ziff. 1.1), welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten (Ziff. 3.4; vgl. auch Formularbericht vom 13. Dezember 2009, Urk. 3/13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der Rentenrevision im Jahr 2012 wurde als Hauptdiagnose für die Rente der Invalidenversicherung ein Status nach Schulterendoprothese vermerkt (Urk. 10/122/6). Der Arzt des RAD erwähnte am 14. September 2012 unter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derem eine Omarthrose rechts und einen Status nach Schultergelenksendopro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">these links bei fortgeschrittener Omarthrose links. Er schloss auf einen im We</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sentlichen unveränderten Gesundheitszustand (Urk. 10/122/8 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. L.___, Oberarzt an der Klinik für Unfallchirurgie des F.___, diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nostizierte im Bericht vom 1. Oktober 2013 eine posttraumatische Omarthrose rechts bei Status nach Plattenosteosynthese vor zwanzig Jahren und eine Pseudarthrose Acromion rechts bei Status nach Fraktur im Juli 2013. Der Beschwerdeführer habe zwar schon vor dem Unfall Schmerzen bei Bewegungen des rechten Arms verspürt, aber nicht in der selben Intensität. Die Beschwerden rührten von der aktivierten Omarthrose her (Urk. 10/42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht der zuständigen Ärzte der M.___ vom 27. Januar 2014 (Urk. 10/53) wurden zur Hauptsache folgende Diagnosen genannt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische Omarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Pseudarthrose Acromion rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schulterhemiprothese links 2003 bei Omarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter wurde ausgeführt, der Beschwerdeführer habe vor dem Motorradunfall weder rechts (nach Rotations-Osteotomie) noch links (nach Implantation der Hemiprothese) Beschwerden gehabt (vgl. dazu auch Urk. 10/69 S. 1). Er sei ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsfähig als Logistiker (Urk. 10/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das CT der rechten Schulter zeigte am 3. März 2014 eine ausgeprägte Omarthrose und grosse subchondrale Zysten glenoidal (Urk. 10/57). Am 1. April 2014 wurde in der M.___ auch die rechte Schulter mit einer He</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">miprothese versorgt (Urk. 10/69), wofür die Beschwerdegegnerin aufkam (Urk. 10/59). Anlässlich der Verlaufskontrolle wurde von Schmerzfreiheit in Ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hestellung oder bei geringer Belastung berichtet. Das aktive Bewegungsausmass sei noch zu verbessern (Urk. 10/85).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem CT der rechten Schulter vom 3. November 2014 ersah der Radiologe der M.___ eine Pseudarthrose des Acromions, aber keine Lockerung der Hemiprothese (Urk. 10/103). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. August 2014 erfolgte im F.___ die (krankheitsbedingte) Transplantation von Niere und Pankreas (Urk. 10/107). Wegen der in diesem Zusammenhang etablierten Immunsuppression sahen die Orthopäden der M.___ in der Folge von einer weiteren Schulteroperation ab. In ihrem Verlaufsbericht vom 7. November 2014 wurde weiterhin von einer nicht zufriedenstellenden Überkopffunktion berichtet, aber auch von wenig Schmerzen im Alltag. Die Tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigkeit als Käser könne der Beschwerdeführer schon lange nicht mehr ausfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren. Bis auf Höhe des Bauchnabels könne der Beschwerdeführer Repetitivge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wichte von 10-15 kg heben, Überkopfgewichte repetitiv bis maximal 1 kg (Urk. 10/106). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kreisarzt Dr. med. N.___, Facharzt für Chirurgie FMH, nannte in seiner im Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blick auf den Integritätsschaden verfassten Aktenbeurteilung vom 3. Dezember 2014 (Urk. 10/115) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Implantation einer Schulterhemiprothese rechts mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posttraumatischer Omarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Rotations-Osteotomie rechte Schulter 1998 (Dr. Z.___)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posttraumatischer rezidivierender ventro-kaudaler Schulterluxation rechts mit grosser Hill-Sachsläsion und ventro-kaudaler Limbusab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">scherverletzung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Pseudarthrose Acromion rechts bei Status nach Acromionfraktur vom Juli 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kreisarzt schätzte den Integritätsschaden auf 25 % und führte dazu unter Hinweis auf den Kreisarztbericht vom 13. Juli 1998 (E. 3.2 hievor) aus, dass eine schwere Omarthrose gemäss Feinrastertabelle 5 vorliege. Der Hauptschaden liege in der operativen Revision aus dem Jahr 1998; entsprechend sei ¾ des In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tegritätsschadens auf das damalige Ereignis zu berechnen, ¼ könne als Folge des letzten Traumas erklärt werden (Urk. 10/115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weiter legte er dar, die Implantation der Hemiprothese vom April 2014 sei bei einer posttraumatischen, schweren Omarthrose rechts nach einem operativen Eingriff im Jahr 1998 erfolgt. Der Kreisarzt erachtete das von den Ärzten der M.___ formulierte Zumutbarkeitsprofil für nachvollziehbar. Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar sei eine leichte Arbeit, ganztags. Als optimale Arbeitshöhe sollte die Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auf Tischhöhe bzw. Bauchhöhe durchgeführt werden können. Körperfernes Manipulieren sei nicht möglich. Das Heben von sehr leichten Gewichten von Bauchhöhe bis zur Horizontalen sei selten möglich. Überkopfarbeiten seien un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">belastet selten wahrzunehmen. Hämmernde, vibrierende und stossende Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten hielt der Kreisarzt für nicht mehr zumutbar (Urk. 10/116).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin verneinte, dass die Omarthrose der rechten Schulter bereits vor dem Motorradunfall vom 31. Juli 2013 die Arbeits- und Erwerbsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit beeinträchtige. Dabei berief sie sich auf den Bericht von Dr. O.___ vom 1. Dezember 2014 (Urk. 2 S. 7 oben, Urk. 9 S. 4 oben). Dieser ist zwar nicht aktenkundig (vgl. dazu auch Aktenverzeichnis, Urk. 10/0), doch ist auch dem Bericht der M.___ vom 27. Januar 2014 zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf die rechte Schulter von Beschwerdefreiheit vor dem Motorradunfall gesprochen haben soll (E. 3.7 hievor). Diese Angabe steht jedoch im Widerspruch zur gesamten übrigen Aktenlage. So liess Dr. G.___ bereits im Jahr 2001 beidseitige Schulterschmerzen weiter abklären, worauf im B.___ wiederholt von Omarthrose rechts die Rede war und ein Berufswechsel nahe gelegt wurde (E. 3.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Erhebungen der Invalidenversicherung wurden neben den dege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerativen Erkrankungen stets die beidseitigen Schulterbeschwerden thematisiert und in die Zumutbarkeitsbeurteilungen miteinbezogen. Die Beschwerdegegnerin machte zwar zutreffend geltend (Urk. 2 S. 7), dass im Feststellungsblatt vom 26. November 2012 von einem Status nach Schulterendoprothese - was sich aufgrund des zeitlichen Verlaufs auf die damals damit versorgte linke Schulter bezogen haben muss - als Hauptdiagnose für die Rente die Rede war (Urk. 10/122/6). Diese Feststellung der Sachbearbeiterin findet indes in den hiefür massgebenden medizinischen Unterlagen keine Stütze. Vielmehr gingen sämtliche befassten Ärzte wie auch der RAD (E. 3.5 hievor) seit der Behandlung im B.___ durchwegs und übereinstimmend von beid- bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hungsweise rechtsseitiger Omarthrosen (E. 3.3-5) aus. Selbst Kreisarzt Dr. N.___ sprach von posttraumatisch schwerer Omarthrose rechts nach der Operation im Jahr 1998 (E. 3.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den aufliegenden Unterlagen betreffend die Zusprache der Rente durch die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherung ist zwar zu entnehmen, dass nicht nur die Schulterprob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lematik, sondern auch nicht unfallkausale Beschwerden, namentlich der Diabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes und die Sehbehinderung die Erwerbsunfähigkeit begründeten. Welcher An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil davon der rechten Schulter zuzuschreiben ist, ist jedoch nicht ersichtlich und für die finale Invalidenversicherung auch nicht relevant, doch kann nicht einfach angenommen werden, die rechte Schulter sei im Sinne der Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung nicht invalidisierend. Wenn auch die rechte Schulter im Vergleich zur linken im Verlauf in den Hintergrund getreten sein mag, wie die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin darlegte (Urk. 2 S. 7), ist ihr entgegen zu halten, dass sie selbst den ermittelten Integritätsschaden im Umfang von ¾ dem Unfall vom 4. Februar 1997, der die rechte Schulter betraf (vgl. Urk. 2 S. 2 lit. B), zuschrieb (Urk. 10/136/4), was doch auf einen erheblichen Schaden schliessen lässt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesem Ergebnis vermögen die Aussagen des Beschwerdeführers, er beziehe die Rente der Invalidenversicherung wegen des Diabetes und der Augenleiden (vgl. Urk. 9 S. 4 oben), nichts zu ändern, da seine subjektive Einschätzung nicht ausschlaggebend und zudem im klaren Widerspruch zur medizinischen Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage ist. Ebenso wenig kann die Beschwerdegegnerin aus dem Umstand, dass die Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der D.___ mit viel Überkopfarbeit verbunden gewesen sein soll (Urk. 9 S. 3 unten), etwas zu ihren Gunsten ablei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, da die Darstellung gänzlich unbelegt blieb. Bei dieser - nach der Zusprache der halben Rente durch die Invalidenversicherung angetretenen - pensumsredu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Arbeit handelt es sich lediglich um eine Verweistätigkeit, wobei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer die Restarbeitsfähigkeit offenbar bestmöglich verwertete. Im Übrigen bemerkte die Beschwerdegegnerin am 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Schaden an der rechten Schulter auch ohne den Motorradunfall als Rückfall zum Schadenfall aus dem Jahr 1998</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hätte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> übernommen werden könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten hat es die Beschwerdegegnerin entgegen ihrer Unter- suchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht unterlassen, die Auswirkungen der unfallkausalen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden auf die Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit in der Zeit vor 1. Juni 2015 medizinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abzuklären</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies hat sie nachzuholen. Hiefür könnte auch der Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug der vollständigen Akten der Invalidenversicherung hilfreich sein. Nach der Aktenergänzung wird die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über den Leistungsanspruch (Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nanspruch, Rentenbeginn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und allenfalls Heilbehandlung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befinden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben, gegebenenfalls unter Berücksichtigung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen aus Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">säumnis der Unfall- bzw. Rückfallmeldung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">46 UVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und der Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung (Art. 24 Abs. 1 ATSG; vgl. E. 1.4-5 hievor).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist sodann die Festsetzung des versicherten Verdienstes.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin zog hiefür Art. 22 Abs. 2 UVV heran und ging vom bei der D.___ im Jahr vor dem Unfall vom 31. Juli 2013 erzielten Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men von monatlich Fr. 1‘901.15 x 13 aus (Urk. 2 S. 10). Wie im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend erwogen wurde, fällt die seitens des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführers verlangte (vgl. Urk. 1 S. 9 f.) Anwendung von Art. 24 Abs. 2 UVV (Rentenbeginn mehr als fünf Jahre nach dem Unfall) beziehungsweise von Art. 24 Abs. 4 UVV (Bezüger einer Invalidenrente erleidet einen weiteren versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Unfall, der zu einer höheren Invalidität führt) von vornherein ausser Betracht, wenn sich aufgrund der noch zu tätigenden Abklärungen kein frühe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer Rentenbeginn ergebe sollte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie es sich damit verhält, kann in Anbetracht des noch offenen Rentenbeginns zur Zeit nicht beurteilt werden, weshalb die Beschwerdegegnerin je nach Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang der ergänzenden Erhebungen über den versicherten Verdienst neu zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheiden haben wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer verlangte schliesslich eine höhere Integritätsentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung, weil bei deren Bemessung die AC-Gelenksarthrose zu Unrecht ausser Acht geblieben sei (Urk. 1 S. 11). Die Beschwerdegegnerin vertrat hingegen die Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung, der Kreisarzt sei von einer schweren Omarthrose gemäss Feinrasterta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belle 5 ausgegangen und habe den Integritätsschaden mit nachvollziehbarer Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründung auf 25 %, das heisst auf den Maximalbetrag geschätzt. Die Omarthrose bestehe meist in Kombination mit einer AC-Gelenksarthrose, welche kaum ins Gewicht falle und in den Tabellenwert von 25 % eingeschlossen sei (Urk. 2 S. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdiens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes nicht übersteigen und wird entsprechend der Schwere des Integritätsscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stuft (Art. 25 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tegritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische Schäden prozentual gewichtet (RKUV 2004 Nr. U 514 S. 416). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrätli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Fein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raster) erarbeitet. Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV bestimmt, dass der in der Skala ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den «Regelfall» gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. Soweit sie je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">doch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbar (BGE 124 V 29 E. 1c, 116 V 156 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Tabelle 5 (Integritätsschaden bei Arthrosen) wird nur eine schwere AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arthrose mit einem Wert von 5-10 % entschädigt. Für leichte Arthrosen ist laut Tabelle von vornherein keine Entschädigung geschuldet. Auch wenn bei Endoprothesen, worunter auch die Hemiprothese zu begreifen ist, rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss auf den unkorrigierten Zustand abzustellen ist (Urteil des dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 313/302 vom 4. September 2003 E. 4.3), ist aufgrund der Aktenlage nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass vor dem Eingriff eine schwere Arthrose vorlag. Anlässlich des CT der rechten Schulter vom 3. März 2014 (Urk. 3/19) sowie i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Bericht der Ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">päden der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/57) w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine AC-Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenksarthrose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar erwähnt; i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n die Diagnoseliste fand dieser Befund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Eingang (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3/19). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen wurde der entsprechende Befund im CT vom 3. November 2014 ausdrücklich als leichte AC</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gelenksarthrose beschrieben (Urk. 10/103), was einem Anspruch auf Integritätsentschädigung jedenfalls ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen steht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Erhebungen sind diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse zu erwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, weshalb von den beantragten ergänzenden Abklärungen (Urk. 1 S. 2) abzusehen ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 E. 4b, 122 V 157 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit hat es mit der zugesprochenen Integritätsentschädigung sein Bewenden, was insoweit zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 GSVGer). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer unterliegt in der Frage der Integritätsentschädigung. Im Übrigen obsiegt er, gilt doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ständiger Rechtsprechung die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2). Es erscheint daher gerechtfertigt, dem Beschwerdeführer eine um einen Drittel auf Fr. 1‘800.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekürzte Prozessentschädigung zuzusprechen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der angefochtene Einspracheent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">scheid vom </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">27. Januar 2016 </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">aufgehoben und die Sache </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">betreffend den Rentenbeginn und - gegebenenfalls - die massliche Rentenhöhe </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">an die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Suva </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">zurück</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Hinsichtlich der Integritätsentschädigung wird die Beschwerde abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gekürzte </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">entschädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Andrea Cantieni</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Beat Frischkopf unter Beilage einer Kopie von Urk. 14</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSonderegger</p></div> </div></body></html>