<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">9C_356/2010 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 16. Juli 2010 </div> <div class="para">II. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter U. Meyer, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichter Borella, Kernen, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Amstutz. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">G.________,vertreten durch </div> <div class="para">Rechtsanwalt Jürg Gasche Bühler, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">IV-Stelle Schwyz, Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Invalidenversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz </div> <div class="para">vom 15. März 2010. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit einzelrichterlichem Entscheid vom 15. März 2010 das von G.________ angehobene Beschwerdeverfahren betreffend Rentenaufhebung auf Ende November 2009 wegen Gegenstandslosigkeit am Protokoll abgeschrieben hat, nachdem die IV-Stelle des Kantons Schwyz die leistungseinstellende Verfügung vom 1. Oktober 2009 mit (der Vorinstanz überbrachter) Verfügung vom 15. März 2010 widerrufsweise aufgehoben und den Anspruch des Beschwerdeführers auf Weiterausrichtung einer ganzen Invalidenrente ab 1. Dezember 2009 bejaht hat, </div> <div class="para">dass G.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führen lässt mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Abschreibungsentscheids vom 15. März 2010 sowie der Verfügung der IV-Stelle vom 1. Oktober 2010 sei ihm rückwirkend ab 1. Dezember 2009 (weiterhin) eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, </div> <div class="para">dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob die Prozessvoraussetzungen erfüllt sind und somit auf die Beschwerde einzutreten ist (statt vieler <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=08.07.2010&amp;to_date=27.07.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F134-II-120%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page120">BGE 134 II 120</a> E. 1 S. 121), </div> <div class="para">dass zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt ist, wer ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (<span class="artref">Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG</span>), was rechtsprechungsgemäss zu bejahen ist, wenn die tatsächliche oder rechtliche Situation des Beschwerdeführers durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann, er mit andern Worten einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids zieht (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=20&amp;from_date=08.07.2010&amp;to_date=27.07.2010&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-II-249%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page249">BGE 133 II 249</a> E. 1.3.1 S. 352 f., 353 E. 3 S. 356 f., 400 E. 2.2 S. 404, 409 E. 1.3 S. 413; Urteil 9C_194/2009 vom 15. Dezember 2009 E. 2.1; je mit Hinweisen), </div> <div class="para">dass mit der während der vorinstanzlichen Rechtshängigkeit der Streitsache erlassenen Widerrufsverfügung der IV-Stelle vom 15. März 2010 dem materiell-rechtlichen Begehren des Beschwerdeführers um Weiterausrichtung einer ganzen Invalidenrente (rückwirkend) ab 1. Dezember 2009 vollständig entsprochen worden ist, </div> <div class="para">dass gemäss Vorbringen des Beschwerdeführers die im vorinstanzlichen Verfahren von der IV-Stelle - seines Erachtens unzulässigerweise - vorgenommene "Wiedererwägung, zu einem späteren Zeitpunkt, erneut widerrufen werden könnte", der "Rechtsbestand einer rechtskräftigen Verwaltungsverfügung (...) dem Rechtsbestand eines rechtskräftigen Gerichtsurteils (somit) unterlegen" sei und deshalb ein schützenswertes Interesse an einem Gerichtsurteil in der Sache anstelle des kantonalen Abschreibungsbeschlusses bestehe, </div> <div class="para">dass die Argumention des Beschwerdeführers aus folgenden Gründen nicht stichhaltig ist, </div> <div class="para">dass der vorinstanzliche Abschreibungsbeschluss zwingend von der Rechtsgültigkeit der vollumfänglich zu Gunsten des Versicherten ausgefallenen Verfügung der IV-Stelle vom 15. März 2010 ausgeht, diese mithin ab Eintritt der Rechtskraft des kantonalen Entscheids ihrerseits rechtskräftig und grundsätzlich rechtsbeständig ist, worauf die IV-Stelle behaftet ist, </div> <div class="para">dass der Verwaltung eine erneute Änderung des verfügten Rentenanspruchs während des laufenden Verfahrens nicht (mehr) möglich ist (vgl. auch Urteil I 497/03 vom 31. August 2004 E. 3, welche Rechtsprechung auch unter Herrschaft des BGG gilt) und eine allfällige spätere Rentenherabsetzung-/aufhebung nur noch unter den restriktiven Voraussetzungen des <span class="artref">Art. 53 Abs. 1 oder Abs. 2 ATSG</span> - die aufgrund des Vorgehens der IV-Stelle mit mehrfachem Verfügungserlass ohne Berufung auf diese Rechtstitel nunmehr ausscheiden - sowie des <span class="artref">Art. 17 ATSG</span> verfügt werden könnte, wobei es sich revisionsrechtlich genau gleich verhält, wie wenn die Vorinstanz einen Sachentscheid im Sinne des Beschwerdeführers gefällt hätte, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer auch die zugesprochene Parteientschädigung nicht beanstandet, </div> <div class="para">dass bei dieser Sach- und Rechtslage ein schutzwürdiges Interesse im an der Aufhebung oder Änderung des vorinstanzlichen Entscheids resp. eine Beschwer gemäss <span class="artref">Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG</span> zu verneinen ist, </div> <div class="para">dass in Anwendung von <span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG</span> auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 16. Juli 2010 </div> <div class="para">Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Meyer Amstutz </div> </div></body></html>