<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2022.00586</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>V. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Vogel, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Kübler<br/>Ersatzrichterin Curiger<br/>Gerichtsschreiberin Sherif</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">30. März 2023</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk138763173"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Y.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Häberli</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Kanzlei am Park</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lutherstrasse 36, 8004 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1967 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geborene </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ist gelernte kaufmännische Angestellte (Urk. 6/13/4) und meldete sich am 29. September 2020 (Eingangsdatum) unter Hinweis auf einen massiven Hörsturz links erstmals bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Bezug von Hilfsmitteln an (Urk. 6/8). Die Sozialver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte medizinische Abklärun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen (Urk.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/11) und teilte der Versicherten am 29. Oktober 2020 mit, sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vergüte die Pauschale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für eine beidseitige Hörgeräteversorgung mit zwei in der Schweiz zugelassenen Hörgeräten im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">etrag von Fr. 1'650.-- (Urk. 6/12).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 10. Februar 2021 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte mit Verweis auf den Hörsturz links sowie weitere Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in diesem Zusammenhang zum Leistungsbezug (Berufliche Integration/Rente) bei der Eidgenössischen Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an (Urk. 6/16). Die IV-Stelle zog die Akten der Krankentaggeldver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung bei (Urk. 6/17) und führte mit der Versicherten ein Standortgespräch (Urk. 6/22). Am 4. Juni 2021 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, es seien zurzeit keine Eingliederungsmassnahmen nötig, weshalb der Rentenanspruch geprüft werde (Urk. 6/25). Die IV-Stelle tätigte weitere medizinische (Urk. 6/26, 6/29) und erwerbliche (Urk. 6/27-28) Abklärungen. Am 29. Juni 2021 stellte die Versicherte ein Härtefallgesuch betreffend die Hörgeräteversorgung links (Urk. 6/30)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> woraufhin die IV-Stelle diesbezüglich Abklärungen tätigte (vgl.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/31-35, 6/39, 6/41, 6/52-53)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Am</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 8. September 2021 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilte die IV-Stelle </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Versicherten schliesslich mit, der Anspruch auf eine Härtefallregelung sei von der HNO-Klinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprüft und befürwortet worden; dieser Empfehlung werde sie folgen und ihr deshalb die über dem Pauschalbetrag </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegenden Kosten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die Hörgeräte in der Höhe von Fr. 3'650.-- vergüten (Urk. 6/56). Nach Aktualisierung der Aktenlage (Urk. 6/61, 6/66-68, 6/72) stellte die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2022</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sodann</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 6/75). Dagegen liess die Versicherte am 12. September 2022 Einwand erheben (Urk. 6/79;</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vgl. auch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Korrekturen vom 15. September 2022, Urk. 6/82). Am 6. Oktober 2022 verfügte die IV-Stelle im angekündigten Sinne und wies das Leistungsbegehren der Versi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten ab (Urk. 2 [= Urk. 6/84]).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess die Versicherte am 4. November 2022 Beschwerde erheben und beantragen, in Abänderung der angefochtenen Verfügung sei ihr ab dem 1. Juli 2021 mindestens eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen; </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eventualiter sei die Sache zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> neue</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beurteilung und Entscheidung an die Vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">instanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 12. Dezember 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), worüber die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 12. Dezember 2022 (Urk. 7) in Kenntnis gesetzt wurde.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (IVV) in Kraft getreten.</span></p><p><span> </span><span>In zeitlicher Hinsicht sind </span><span> vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege</span><span>lungen </span><span> grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da der Zeit</span><span>punkt des Invaliditätseintritts (Art. 28 Abs. 1 und 1</span><span>bis</span><span> IVG) und jener des Renten</span><span>anspruchs nicht unbedingt identisch sind, fällt eine Invalidenrente unter das neue Recht, wenn der Anspruchsbeginn ab dem 1. Januar 2022 liegt, auch wenn die Invalidität vor diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Neurechtliche Invalidenrenten sind somit Renten, auf die gemäss Art. 29 Abs. 1 und 2 IVG der Anspruch ab dem 1. Januar 2022 entsteht (</span><span>vgl. </span><span>Rz</span><span>. 1008 des Kreisschreibens zu den Übergangsbe</span><span>stimmungen zur Einführung des linearen Rentensystems, KS ÜB WE IV, gültig ab 1. Januar 2022).</span></p><p><span> </span><span>Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 2022. </span><span>Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend bereits vor dem 1. Januar 2022 in Betracht fällt, sind die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nachfolgend auch in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit ist der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Fol</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="VV102"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 GSVGer).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Abklärungen hätten gezeigt, dass es der Beschwerdeführerin weiterhin möglich sei, ihrer Arbeit im bisherigen Pensum nachzugehen. Es liege keine Erkrankung vor, die sie in ihrem Aufgabenbereich erheblich und langandauernd einschränken würde. Die therapeutischen Massnahmen seien nicht ausgeschöpft. Durch eine leitliniengerechte Therapie lasse sich ihre Arbeitsfähigkeit steigern. Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung bestehe daher nicht (Urk. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin brachte demgegenüber vor, die Behauptung, wonach kein Gesundheitsschaden vorliege, der die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit beeinträchtige, stehe in offensichtlichem Widerspruch zu allen voran</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehenden Arztberichten. Auf die Auswirkungen der schwerwiegenden Hörprob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme, insbesondere de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schweren, dekompensierten Tinnitus sowie d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e sich daraus ergebenden Konzentrations- und Schlafprobleme </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihre rasche Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fung in der angestammten Tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seien die Ärzte des RAD überhaupt nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingegangen. Vielmehr sei ausschliesslich nach Ungereimtheiten im Arztbericht von Dr. </span><span id="_Hlk138763365"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesucht worden. Angesichts ihrer ausserordentlichen Bemühun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen, ihren Arbeitsplatz wenigstens teilweise erhalten und ihre Nebenerwerbs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ausführen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu können, um damit ihrer Schadenminderungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht bestmöglich nachzukommen, sei es befremdlich, wenn der RAD die laufende Psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie als niederfrequent und nicht leitliniengerecht abquali</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fiziere. Aus den vorhanden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arztberichten und den bisherigen Beurteilungen gehe hervor, dass höchstens von einer 50%igen Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten Tätigkeit auszugehen sei. Damit ergebe sich seit Mitte 2021 durchge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend eine Einschränkung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 40 %. Es sei zudem zu beachten, dass in der Zwischenzeit die Arbeitgeberin alle zumutbaren Massnahmen umgesetzt habe, um ihre Restarbeitsfähigkeit zu erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und best</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglich nutzen zu können. Dennoch habe die Kombination aus den Folgen des Hörsturzes und den aufgetretenen psychischen Problemen eine Ausdehnung ihrer Tätigkeit verhindert. Die einjährige Wartefrist sei im Juli 2021 abgelaufen, wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halb ab dem 1. Juli 2021 ein Rentenanspruch bestehe. Ihr sei ab dem 1. Juli 2021 eine Viertelsrente zuzusprechen (Urk. 1 S. 7-9).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Protokoll («Leitfaden») des Gesprächs vom 5. März 2021 hielt die Sachbear</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beiterin der Beschwerdegegnerin fest, die Beschwerdeführerin sei aufgrund eines Hörsturzes in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Ihr Pensum als Klassenassis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tentin übe sie wieder voll aus. Der Anstellung bei der Arbeitslosenkasse könne sie im Pensum von ca. 40-50 % nachgehen. Einige Beschwerden wie der Schwindel könnten sich weiter verbessern. Die Beschwerdeführerin werde auch noch bei einem Spezialisten ein Hörgerät testen. Erwerbliche Massnahme</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> benötige sie zurzeit nicht. Als Einschränkungen mit Auswirkungen im Privaten wie auch bei der Arbeit führte die Sachbearbeiterin eine Hörverminderung, Schwindel, Lärm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">überempfindlichkeit, Müdigkeit sowie permanentes Rauschen und fehlende Ruhe auf (Urk. 6/22/1-2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Sachbearbeiterin bei der Arbeitslosenkasse beinhalte administrative Büroarbeit, Kundengespräche –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die aktuell nicht möglich seien wegen dem Gesundheitszustand – sowie sitzende Tätigkeiten und Schalterdienste. Als Heilpädagogische Klassenassistentin sei sie in einem Kindergarten tätig. Sie unterstütze Kinder, die es schwierig hätten und begleite oder berate diese. Besonders Tätigkeiten wie das Telefonieren oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">das F</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ühren von Gesprächen bereite </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwierigkeiten. Bei Schwindel bereite ihr alles Probleme, dann müsse sie sich mehr konzentrieren (Urk. 6/22/3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rhino-Laryngologie), nannte in seinem Bericht vom 10. Juni 2021 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hörsturz links sowie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> und einen Tinnitus. Der Tinnitus und die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien beim Tragen von Kopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hörern fortbestehend. Der letzte Hörtest sei am 25. Januar 2021 durchgeführt worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wobei eine mittel- bis hochgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensorineurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwerhörigkeit mit Hörverlust von 73 % festgestellt worden sei. Aufgrund des protrahierten Verlaufs und des nicht kompensierten Ohrgeräusches sei eine Steigerung der Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit momentan nicht absehbar. Die Beschwerdeführerin arbeite in einer admi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nistrativen Funktion bei der Arbeitslosenkasse, die Umstellung habe gut funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">niert. Welche Anforderung die aktuelle Tätigkeit der Beschwerdeführerin erfor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dere, könne er jedoch nicht beantworten, da i</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">m hierzu zu wenig Informationen vorliegen würden. Die Beschwerdeführerin sei durch Konzentrationsprobleme, d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dysakusis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> bei lauten Geräuschen und beim Tragen von Kopfhörern eingeschränkt. Ihre bisherige Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr während circa drei bis vier Stunden täglich zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Eine Tätigkeit, die dem Leiden angepasst </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, sei ihr ebenfalls während drei bis vier Stunden pro Tag zumutbar (Urk. 6/26/7-8).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Bericht vom 23. April 2021 führte Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Ohren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Nasen- und Halskrankheiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Rhino-Laryngologie), als Diagnosen einen Zustand nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cochleo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-vestibulärem Ausfall links im Juli 2020 sowie einen Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf Anpassungsstörung auf. Eine MRI-Untersuchung im August 2020 habe einen unauffälligen Befund ergeben. Die Therapie sei mit systemischen Steroiden sowie mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">intratympanalen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Steroidapplikationen durchgeführt worden. In Kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bination dazu sei noch Akupunktur </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollzogen worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Der Drehschwindel sei von Anfang an sehr extrem gewesen, in der Folge allerdings langsam besser gewor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tinnitusgeräusch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zeige sich in Form eines permanent vorhandenen Grundrauschens mit zusätzlichen Tönen, die darüber lägen. Die Intensität des Ohrgeräusches sei mit einer Dusche oder manchmal auch mit dem Rheinfall zu vergleichen. Insgesamt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die Beschwerdeführerin aufgrund dieser Symptomatik sehr </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erschöpf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie schlafe schlecht ein und</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> könne</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schlecht durch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlafen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Seit zwei Monaten trage die Beschwerdeführerin ein Hörgerät, das relativ gut weiter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">helfe. Im Alltag habe sie Vorteile bei der Geräuschlokalisation. Das Sprachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständnis mit dem Hörgerät sei allerdings noch nicht optimal. Der Test beim Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geräteakustiker habe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit dem Hörgerät </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch eine deutlich verbesserte Sprach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">audiometrie gezeigt. Auf Nachfrage habe die Beschwerdeführerin sodann berichtet, nur mit der rechten Seite telefonieren zu können. Das Telefonieren mit dem linken Ohr und dem Hörgerät funktioniere nicht. Ihre eigene Stimme würde deutlich hallen und sie vernehme auch immer wieder hallende Schritte. Derzeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könne sie ein Arbeitspensum von 40-50 % absolvieren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/39/1-2). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Juli 2021 ergänzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e der Behandler der Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es sei durch die ORL-Klinik kein Arbeitsunfähigkeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeugnis ausgestellt worden. Aus ORL-ärztlicher Sicht sei die Beschwerdeführerin zum Untersuchungszeitpunkt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig gewesen. Die genauen psychiatrischen und psychologischen Belastun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ssymptome</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätten jedoch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht abschliessen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und umfassend beurteilt werden </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">können </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und seien von einem Psychiater einzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 6/44). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 30. April 2021 berichteten die Behandler des Interdisziplinären Zentrums für Schwindel und neurologische Sehstörungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Universitätsspitals Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, bei der Beschwerdeführerin sei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> im Juli 2020 ein akuter Drehschwindel über mehrere Stunden mit beglei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tendem und seither persistierendem Hörverlust links sowie ein starker Tinnitus links aufgetreten. Die Schwindelbeschwerden seien im Verlauf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">regredient</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sen und würden mittlerweile nur noch intermittierend, mehrmals täglich für wenige Minuten als Dreh- und Schwankschwindel bei gewissen Bewegungen (Bücken, Drehung im Bett) auftreten. Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Pho</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tophobie und Provokationsmanöver im Sinne von Lärm oder Druck seien verneint worden. Es bestehe allerdings eine ausgeprägte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Autophonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> linksseitig, die von der Beschwerdeführerin als stark irritierend wahrgenommen werde. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die von der Beschwerdeführerin geschilderten Beschwerden seien am ehesten als belastungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">induzierte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwindel im Rahmen einer dezenten, persistierenden, vestibulären Unterfunktion zu interpretieren, die sich in der apparativen Diagnostik vermuten lasse, begleitet von einer sekundär-funktionellen Komponente mit Vermeidungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verhalten und Unsicherheitsgefühlen bei initial symptomauslösenden Bewe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gungsabläufen. Professionelle vestibuläre Physiotherapie sei bisher nicht in Anspruch genommen worden, wobei die Beschwerdeführerin selbständig zuhause G</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eichgewichtsübungen durchführe. Es werde ihr daher dringend empfohlen, eine solche Behandlung in Anspruch zu nehmen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/39/4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im vom zuständigen Krankentaggeldversicherer in Auftrag gegeben Gutachten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">von Prof. Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin Ohren-, Nasen- und Hals</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">krankheiten (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rhino-Laryngologie),</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1. Dezember 2021</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">als Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hochgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensorineurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hörminderung links nach Hörsturz im Juli 2020 mit sehr schwerem, dekompen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siertem Tinnitus links aufgeführt. Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit wurden keine gestellt. Die aktuellen Befunde hätten keinen Hinweis für das Vorliegen einer peripher-vestibulären Funktionsstörung gezeigt; sowohl der Video-Kopfimpulstest als auch die Video-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Okulographie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seien diesbezüglich unauffällig </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Gleichgewichtsanalyse habe lediglich Zeichen einer funktionellen Störung gezeigt. Das </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Reintonoaudiogramm</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe die persistierende hochgradige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensorineurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Hörminderung links mit geringer dynamischer Breite in Bezug auf die Unbehaglichkeitsschwelle bestätigt, wobei mit der Hörgerätever</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sorgung ein zufriedenstellendes Sprachverständnis links habe erreicht werden können. Grundsätzlich sei eine Wiederaufnahme der Arbeit zumutbar. Seit dem 5. Juli 2021 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. Grundsätzlich sei eine Arbeitsstelle, an der die Beschwerdeführerin nicht regelmässig über einen län</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geren Zeitraum telefonieren müsse und in einem Grossraumbüro verschiedenen Geräuschquellen ausgesetzt sei, für sie geeigneter. Insbesondere in schwierigen akustischen Umgebungen werde es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">für die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">aufgrund der feh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lenden Symmetrie des Hörvermögens trotz der Hörgeräteversorgung und dem schweren dekompensierten Tinnitus links </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sehr schwierig, sich gut zu konzentrie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ren und eine vollständige 100%ige Arbeitsleistung zu erbringen. Es sei jedoch denkbar, dass durch eine sukzessive Steigerung der Arbeitstätigkeit, idealerweise in einer Tätigkeit mit weniger intensivem Kundenkontakt und grundsätzlich eher ruhiger Umgebung ohne ablenkende Geräusche, die Arbeitsfähigkeit auf 100 % gesteigert werden könne. Dabei sollte die Arbeitsleistung langsam gesteigert wer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">den, da bekannt sei, dass durch eine akute einseitige Hörminderung grundsätzlich die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei und die Personen entsprechend schneller unter Erschöpfung leiden würden. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei darauf zu achten, dass die Beschwerdeführerin nicht in einem akustisch rasch wechselnden, schwierigen Umfeld arbeiten müsse. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der subjektiven Schwindelbeschwerden sollte trotz fehlenden objektiven Zeichen einer peripher- oder zentral-vestibulären Funktionsstörung die Tätigkeit auch nicht sturzgefährdet sein (Urk. 6/61/67-68).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, nannte in seinem Bericht vom 13. Dezember 2021 als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.0) sowie als Differential</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diagnose eine mittelgradige depressive Episode beziehungsweise ein maskiertes Erschöpfungssyndrom und einen Hörsturz links im Juli 2020 mit seither beste</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">hendem Resthörvermögen von 24-28 %</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin leide an Schwindel, Erschöpfung, gestörtem Schlaf, verzweifeltem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">W</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">einen, verlangsamte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> geistige</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastbarkeit, Angst vor der eigenen Unzulänglichkeit, Tinnitus sowie Stress in Verbindung mit der Corona-Pandemie. Sie gehe immer an die Grenzen ihrer Belastbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe das Gefühl, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gewohnte kog</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nitive Belastbarkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe abgenommen. Sie sei nach einigen Stunden bei der Arbeitslosenkasse erschöpft. Sie befürchte zudem, die nötige Konzentration und Kraft für einen ganzen Tag nicht aufbringen zu können.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sei grundsätzlich fähig, als Sachbearbeiterin zu arbeiten. Schwierige Kunden (Versicherte) würden sie jedoch belasten (Urk. 6/68/1-2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Am 16. Februar 2022 ergänzte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, es sei davon auszugehen, dass eine Wiederaufnahme der Tätigkeit bei der Arbeitslosenkasse zu 100 % nicht zumutbar sei. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei mit folgenden Anpassungen zu 50 % arbeitsfähig (Urk. 6/67):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Keine regelmässigen Telefonate über einen längeren Zeitraum</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kein Grossraumbüro</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">möglichst kein Headset</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"> attestierte der Beschwerdeführerin ab dem 1. Februar 2022 (Urk. 6/72/6) bis am 30. Juni 2022 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit; die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin sei zu 40 bis 50 % arbeitsfähig bei der Arbeitslosenkasse (Urk. 6/72/1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 31. Oktober 2022 bestätigte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann, die Beschwer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin habe mit dem nahezu ausgefallenen Gehör auf einer Seite im Alltag gewisse Beeinträchtigungen, weshalb nicht für sämtliche Arbeiten eine 100%ige Arbeitsfähigkeit ausgesprochen werden könne. Es gäbe Beeinträchtigungen der akustischen Umgebung, die im Rahmen des Arbeitsprozesses beachtet werden müssten. Zusätzlich sei durch den Tinnitus auch die Konzentrationsfähigkeit ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt. Es sei zwar richtig, dass er keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies heisse jedoch nicht, dass eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Zum jetzigen Zeitpunkt könne aber immer noch von einer vorübergehenden Beeinträchtigung gesprochen werden. Im Laufe der Zeit sei von einer wesentlich besseren Adaptation an die neue Situation auszugehen. Es seien nicht sämtliche Beeinträchtigungen als dauerhaft bleibender Schaden zu interpretieren. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gehör werde sich nach dem Zeitraum von etwa zwei Jahren jedoch nicht mehr erholen (Urk. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle stützte sich bei ihrem Entscheid vom 6. Oktober 2022 auf die Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung ihre</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> RAD-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ä</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin Chirurgie,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und stellte sich auf den Standpunkt, die Abklärungen hätten gezeigt, dass es der Beschwerdeführerin möglich sei, ihrer </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im bisherigen Pensum nachzugehen. Es liege keine Erkrankung vor, die sie in ihrem Aufgabenbereich erheblich und langandauernd einschränken würde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Ärzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> kam</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in ihrer Stellungnahme vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">21. und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28. Juli 2022 zum Schluss, es würden keine Diagnosen mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vorliegen. Ohne Auswi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit sei der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">cochleo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-vestibuläre Ausfall links vo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Juli 2020 mit persistierender mittel-hochgradiger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensoneuralen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwerhörigkeit im pantonalen Verlauf links bei nicht einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränktem Hörvermögen der Gegenseite sowie chronisch dekompensiertem Tinnitus links und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Autophonie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch die Anpassungsstörung (DD mittelgradige depressive Episode, DD maskierte Erschöpfungssyndrome) sei ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bei ihrer bisherigen Tätigkeit als Sachbearbeiterin sei die Beschwerdeführerin bei Arbeiten im Grossraumbüro sowie im Kundenkontakt eingeschränkt. In einer angepassten Tätigkeit sei die Beschwerdeführerin seit dem 1. Mai 2022 aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht eingeschränkt. Ein Gesundheitsschaden, der sich längerfristig auf die Arbeitsfähigkeit in der ange</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit auswirke, habe nicht festgestellt werden können (Urk. 6/74/5</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Vorakten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Auf die Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme von RAD-Ärzten kann nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dessen, dass ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">neurootologisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten in den Akten liegt (Urk. 6/61/59 ff., E. 3.5), welches auf allseitigen Untersuchungen basiert und in welchem dargelegt wurde, die Versicherte sei in einer ihrem Leiden angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig, erscheint nachvollziehbar und schlüssig, dass die RAD-Ärztin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf abstellte und von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausging. Weshalb sie gleichzeitig festhielt, es sei kein Gesundheitsschaden aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen, der sich auf die Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit auswirken würde, erscheint demgegenüber unklar, insbesondere da der Beschwerdeführerin gutachterlich eine 50%ige </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> seit dem 5. Juli 2021 attestiert wird (E. 3</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5 hie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor). Weiter ist zu bemängeln, dass Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> keine eigene Untersuchung vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahm, sondern lediglich gestützt auf die Berichte des Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Einschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht verneinte. Zwar ist ihm darin beizupflichten, dass dessen Berichte nicht zu überzeugen vermögen. So mangelt es nicht nur an einer nachvollziehbaren Herleitung der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen, sondern auch an objektiv erhobenen Befunden. Wie Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> festhielt erscheint zudem widersprüchlich, dass die Versicherte keine medikamentöse Behandlung in Anspruch nimmt, was auf einen geringen Leidensdruck hindeutet, jedoch von Dr.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine 50%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert wurde. Indes bedarf es gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zu einer über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zeugenden psychiatrischen Beurteilung in aller Regel eines Gespräches mit der versicherten Person, da gerade im Rahmen der Psychiatrie der persönliche Eindruck von ausschlaggebender Bedeutung ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_721/2014 vom 27. April 2015 E. 7.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten vermag die Einschätzung der RAD-Ärzte nicht restlos zu überzeugen. Mithin verbleiben geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung, weshalb rechtsprechungsgemäss nicht auf die Beurteilung abgestellt werden kann. Die IV-Stelle wäre gehalten gewesen, weitere Abklärungen zu tätigen. Damit, dass sie dies unterliess, verletzte sie den Untersuchungsgrundsatz.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung vom 6. Oktober 2022 ist aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese weitere medizi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sche Abklärungen tätige und hernach über den Leistungsanspruch der Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten neu entscheide.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem kantona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Versicherungsgericht bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verwei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und unabhängig vom Streitwert unter Berücksichtigung des gesetzli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rahmens auf Fr. 600.-- festzusetzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb die Gerichtskosten der Beschwerdegegnerin auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuerlegen sind.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgangsgemäss hat die vertretene Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Pro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zessentschädigung. Entsprechend der Bedeutung der Streitsache und der Schwie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigkeit des Prozesses ist ihr eine Entschädigung von Fr. 1’800.-- (inkl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) zuzusprechen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 6. Oktober 2022 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">tons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen ver</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">fahre und hernach über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Christoph Häberli</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard berschrift3"><br/></p><p></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>VogelSherif</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><div><p> </p></div><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html></html>