<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01061</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Gerichtsschreiberin Lienhard</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Januar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, war seit 1978 bei der Y.___ als Maschinenarbeiterin angestellt (Urk. 7/7), als sie sich am 6. Juni 1996 bei der Invalidenversicherung anmeldete (Urk. 7/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, sprach ihr mit Verfügung vom 17. Juni 1997 (Urk. 7/16) bei einem Invaliditätsgrad von 50 % ab 1. April 1996 eine halbe Rente zu. Eine im Jahr 1998 durchgeführte Revision (Urk. 7/17) ergab einen unveränderten Anspruch (Mitteilung vom 16. Februar 1999; Urk. 7/21).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 9. April 2001 (Urk. 7/23) machte die Versicherte eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes geltend. Nach Einholung eines psychiatrischen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">achtens (Urk. 7/34) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 18. September 2001 einen höheren Rentenanspruch (Urk. 7/37). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Am 4. Juli 2002 machte die Versicherte erneut eine Verschlechterung geltend (Urk. 7/42). Mit Verfügung vom 10. Januar 2003 (Urk. 7/61) wurde die bisherige halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. Juli 2002 auf eine ganze Rente erhöht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ab 1. Juli 2004 wurde der Versicherten eine Entschädigung wegen Hilflosigkeit leichten Grades zugesprochen (Verfügung vom 9. Januar 2006; Urk. 7/68), was die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 7. März 2006 (Urk. 7/74)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sowie das hiesige Gericht mit Urteil vom 27. April 2007 (Prozess Nr. IV.2006.00365; Urk. 7/78) und das Bundesgericht mit Urteil vom 9. August 2007 (Urk. 7/80) bestä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tigten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Jahr 2008 (Urk. 7/81) veranlasste die IV-Stelle eine erst im Jahr 2013 fortgesetzte (vgl. Urk. 7/98) Revision und holte beim Z.___ ein polydisziplinäres Gutachten ein, welches am 14. April 2015 erstattet wurde (Urk. 7/109). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/123; Urk. 7/129; Urk. 7/133-139) hob die IV-Stelle mit Verfügung vom 22. August 2016 die Verfügung vom 10. Januar 2003 sowie die bisher ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richtete ganze Rente wiedererwägungsweise auf (Urk. 7/142 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 22. August 2016 (Urk. 2) erhob die Versicherte am 22. September 2016 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung der angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Verfügung und Weiterausrichtung der ganzen Rente (Urk. 1 S. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 19. Oktober 2016 (Urk. 6) beantragte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 24. Oktober 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Über die Beschwerde vom 9. Dezember 2016 im Verfahren Nr. IV.2016.01383 betreffend Hilflosenentschädigung wird mit Urteil vom heutigen Datum eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">falls entschieden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung auf formell rechtskräftige Verfügungen oder Einspracheentscheide, die nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet haben, zurückkommen, wenn sie zweifellos unrichtig sind und wenn ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 133 V 50 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Wiedererwägung dient der Korrektur einer anfänglich unrichtigen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwendung. Ein Zurückkommen auf eine rechtskräftige Verfügung unter diesem Rechtstitel setzt Unvertretbarkeit der darauf beruhenden Leistungszusprechung vor dem Hintergrund der damaligen Sach- und Rechtslage voraus. Es darf kein vernünftiger Zweifel daran möglich sein, dass die Verfügung unrichtig war; einzig dieser Schluss ist denkbar. Als zweifellos unrichtig kann die betreffende Verfügung indessen erst gelten, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Sachverhalt erstellt werden kann, gestützt auf den ein umfangmässig gerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerer oder sogar kein Leistungsanspruch resultierte (Urteil des Bundesgerichts 9C_816/2013 vom 20. Februar 2014 E. 1.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit - als Schranke für ein wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erwägungsweises Zurückkommen auf eine formell rechtskräftige Leistungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache - ist rechtsprechungsgemäss so zu handhaben, dass die Wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht zum Instrument einer voraussetzungslosen Neuprüfung von Dauerleis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en wird, zumal es nicht dem Sinn der Wiedererwägung entspricht, laufende Ansprüche zufolge nachträglicher besserer Einsicht der Durchführungsorgane jederzeit einer Neubeurteilung zuführen zu können (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts I 276/04 vom 28. Juli 2005 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, wenn eine Leistungszusprache aufgrund falsch oder unzutreffend verstandener Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geln erfolgt ist oder wenn massgebende Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Anders verhält es sich, wenn der Wiedererwägungsgrund im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzungen liegt, deren Beurteilung not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wendigerweise Ermessenszüge aufweist. Erscheint die Beurteilung einzelner Schritte bei der Feststellung solcher Anspruchsvoraussetzungen (Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">messung, Arbeitsunfähigkeitsschätzung, Beweiswürdigung, Zumutbarkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fragen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage, wie sie sich im Zeitpunkt der rechtskräftigen Leistungszusprechung darboten, als vertretbar, scheidet die An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme zweifelloser Unrichtigkeit aus. Zweifellos ist die Unrichtigkeit, wenn kein vernünftiger Zweifel daran möglich ist, dass die Verfügung unrichtig war. Es ist nur ein einziger Schluss - derjenige auf die Unrichtigkeit der Verfügung – denkbar (Urteil des Bundesgerichts 9C_837/2010 vom 30. August 2011 E. 2.5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung kann (auch) bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unrichtiger Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts gegeben sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">. Darunter fällt insbesondere eine unvollständige Sachverhaltsabklärung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wiedererwägungs-rechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 9C_1014/2008 vom 14. April 2009 E. 3.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Nicht entscheidend ist, ob die frühere Leistungszusprache unter Berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung sämtlicher Teilaspekte richtig und angemessen war, sondern ob sie mit Blick auf die damalige Sach- und Rechtslage insgesamt als vertretbar erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_575/2007 vom 18. Oktober 2007 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete den angefochtenen Entscheid (Urk. 2) zusammengefasst wie folgt: Es sei in den bisherigen Verfügungen betreffend die halbe Rente nie eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit erfolgt. Bezüglich der Erhöhung auf eine ganze Rente sei die Annahme einer langdauernden Erwerbsunfähigkeit aufgrund der Entfernung eines Melanoms nicht nachvollziehbar gewesen. Seit der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusprache sei immer nur die Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit berücksichtigt worden, weshalb sowohl die Rentenzusprache und -erhöhung als auch die jeweiligen Revisionsmitteilungen in Wiedererwägung zu ziehen seien (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Im Rahmen der aktuellen Rentenrevision sei gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten aus psychiatrischer Sicht kein versicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden gegeben. Aus somatischer Sicht sei die Beschwerdeführerin für leichte, angepasste Tätigkeiten voll arbeitsfähig. Sie sei im Juni 2015 59 Jahre alt geworden, weshalb ihr die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit noch zumutbar sei. Sie fühle sich jedoch nicht in der Lage, an beruflichen Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahmen teilzunehmen. Es würden keine neuen medizinischen Tatsachen vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bracht, die nicht bereits berücksichtigt worden seien. Der IV-Grad betrage 24 %. Die Verfügung werde wiedererwägungsweise aufgehoben (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich auf den Standpunkt (Urk. 1), der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Sachverhalt sei damals genügend abgeklärt und ihre Arbeitsunfähigkeit sei von der Beschwerdegegnerin immer bestätigt worden. Sie leide seit langem an psychischen Beschwerden; dass es sich gemäss Beschwerdegegnerin um eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorübergehende, heilbare Krankheit handle, sei nicht haltbar. Zudem sei sie nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rheumatologisch begutachtet worden, obwohl sie rheumatische Beschwerden habe und an Fibromyalgie leide. Auch sei ihr bei der Melanom-Operation ein grosser Teil der Rückenmuskulatur entfernt worden. Alle beteiligten Ärzte bestätigten, dass sie in der angestammten Tätigkeit nicht einsetzbar sei. Leichte Tätigkeiten könne sie zu 50 % ausüben. Da sie einen Berufswechsel vornehmen müsse, sei ein Abzug von 25 % zu gewähren (S. 2 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tig und zu p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rüfen ist der Rentenanspruch der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besondere, ob die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10. Januar 2003 erfolgte Zusprache einer ganzen Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG zweifellos unrichtig war.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nicht zu prüfen ist, ob auch die mit Verfügung vom 17. Juni 1997 erfolgte ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Zusprache einer halben Rente zweifellos unrichtig war, denn diese Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung wurde von der Rentenerhöhungsverfügung vom 10. Januar 2003 konsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t und lebt nicht wieder auf (vgl. zum Ganzen BGE 140 V 514 E. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die massgebende medizinische Aktenlage bei Erlass der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verfügung vom 10. Januar 2003 (Urk. 7/61)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellte sich wie folgt dar:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vom 7. Februar bis 12. März 2002 hielt sich die Beschwerdeführerin stationär im A.___ zur Exzision eines malignen Melanoms an der rechten Schulter auf. Die zuständigen Ärzte attestierten mit Bericht vom 19. März 2002 (Urk. 7/49/3-5) eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für den Zeitraum des Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">enthaltes. Bezüglich der Fibromyalgie und der Gonarthrose habe die analge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sche Medikation generell reduziert werden können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 3. Oktober 2002 (Urk. 7/48) stellte Dr. med. B.___, Leitender Arzt der Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation am A.___, folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">noduläres malignes Melanom rechte Schulter, Erstdiagnose Januar 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diagnostische Exzision am 15. Januar 2002, histologisch ausgemessen 8 mm dick</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin sei für die Dauer der Hospitalisation zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">unfähig gewesen (lit. B). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, berichtete am 1. November 2002 (Urk. 7/49/1-2) und stellte folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression Status Nachresektion eines malignen Melanoms rechte Schulter </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin sei in der angestammten Tätigkeit seit 1995 zu 50 % und seit 1999 zu 100 % arbeitsunfähig (lit. B). Sie stehe seit September 2000 wegen einer schweren Depression in Behandlung und habe schon damals seit einem Jahr nicht mehr gearbeitet. Antidepressiva könnten ihren Zustand kaum verbessern. Sie gehe ausser für wenige Schritte kaum aus dem Haus und leiste kaum Arbeit im Haushalt. Leider könne auch in Zukunft nicht mehr von einer Arbeitsfähigkeit geredet werden; die Prognose müsse als infaust bezeichnet werden (lit. D).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, stellte mit Bericht vom 3. November 2002 (Urk. 7/50) folgende Diagnosen (lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">cervikovertebrales/spondylogenes Syndrom bei Fehlform/Fehlhaltung mit hochthorakaler Hyperkyphose und Abflachung der mittleren Brust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wirbelsäule (BWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kopfprotraktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskuläre Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologische Kyphosierung der Halswirbelsäule (HWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fibromyalgiesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">chronische Depressionen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Entfernung eines malignen Melanoms rechte Schulter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">mit Nachresektion rechte Thoraxwand mit VAC-Verschluss, Lymph</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">bahnexzision und Sentinel node, Entfernung rechte Axilla Februar 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Heilung per secundam</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Angestammt sei die Beschwerdeführerin seit 16. Februar 2002 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (lit. B). Die Prognose sei schlecht, es sei nicht mit einer Rückkehr in den Arbeitsprozess zu rechnen (lit. D). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der medizinische Dienst der Beschwerdegegnerin hielt am 19. November 2002 (Urk. 7/52) fest, die medizinische Aktenlage sei so zu interpretieren, dass durch die Melanomoperation eine Verschlechterung aufgetreten sei. Seit 15. August 2002 bestehe eine 100%ige Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es trifft zu, dass den vorstehend erwähnten Berichten keinerlei Angaben zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in einer angepassten, sondern nur in der angestammten Tätigkeit zu entnehmen sind. Auch wenn das Fehlen ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechender Angaben in den ärztlichen Berichten auf den Umstand zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen ist, dass in keinem der von der Beschwerdegegnerin verschickten Formulare zur Abklärung des medizinischen Sachverhalts ausdrücklich nach der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit gefragt wurde (vgl. Urk. 7/47; Urk. 7/48; Urk. 7/49; Urk. 7/50), versäumte es auch der medizinische Dienst der Beschwerdegegnerin, entsprechende Angaben zu erwirken oder eine eigene Beurteilung dieser Frage vorzunehmen. Somit wurde der Sachverhalt aufgrund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unvollständig abgeklärt und es bestand keine vollständige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">os unrichtig im wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Sinne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit kam die Beschwerdegegnerin zu Recht wiedererwägungsweise auf die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 10. Januar 2003 zurück. Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einem wiedererwägungsweisen Zurückkommen auf eine zweifellos unrichtige Revisionsverfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenanspruch ex nunc und pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung in allen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin liegen folgende Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin hielt sich vom 9. Januar bis 4. Februar 2012 stationär in der E.___ auf. Mit Austrittsbericht vom 22. Februar 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7/100/5-8) stellten die zuständigen Fachpersonen folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgeschrittene musculokoordinative Dekonditionierung bei </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">schwerem Fibromyalgiesyndrom, Erstdiagnose 1995</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Exzision eines grossen Melanoms im Bereich der rechten Schulter, A.___ 2002</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei im Rahmen des Aufenthaltes zu einer Verbesserung der Gesamtsituation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gekommen, insbesondere die Ausdauer und muskuläre Konditionierung wie auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Bewegungs- und Gangstabilität hätten deutlich zugenommen. Die bei Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tritt bestehenden Druckschmerzen würden von der Patientin mit enormem Leidensdruck unverändert geschildert, aber sie habe gelernt, mit den Schmerzen besser umgehen zu können (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Praktischer Arzt, stellte mit Bericht vom 27. Oktober 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7/100/3) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweres Fibromyalgiesyndrom mit muskulo-koordinativer Dekonditio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nierung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisiertes Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Z.___ stellten in ihrem am 18. März 2015 (Urk. 7/109) nach Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung einer internistischen, psychiatrischen, orthopädischen, neurologischen und dermato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logischen Untersuchung folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 25):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beidseitige Femoropatellar- und beginnende mediale Gonarthrose rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">radiologisch regelrechter Befund der Lendenwirbelsäule und Ileosa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">kral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erheblicher Hohl-Rundrücken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die folgenden Diagnosen hätten keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">metabolisches Syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dyslipidämie, medikamentös behandelt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">fortgesetzter Nikotinkonsum, schädlicher Gebrauch</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zustand nach malignem Melanom Schultergürtel rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psorias vulgaris vom chronisch-stationären Typ</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus Sicht des Bewegungsapparates bestehe eine Diskrepanz zwischen dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mass der subjektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden. Objektivierbar sei die beidseitige Femoropatellar- und beginnende Gonarthrose, nachvollziehbar sei auch ein gewisser Leidensdruck bei erheblicher Fehlhaltung im Sinne eines Hohl-Rundrückens samt Protraktion von Kopf und Schultern. Aufgrund objektivierbarer Befunde bestehe eine Unzumutbarkeit für körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten, wogegen körperlich leichte, wechselbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lastende Tätigkeiten der Beschwerdeführerin aus Sicht des Bewegungsapparates uneingeschränkt zugemutet werden könnten. Weder aus internistischer, neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">logischer noch dermatologischer Sicht könnten arbeitsfähigkeitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">flussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de Diagnosen gestellt werden. Für die Diskrepanz zwischen dem Ausmass der sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jektiv geklagten Beschwerden und den objektivierbaren Befunden sei eine chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren verantwort-lich, welche gemäss aktueller psychiatrischer Beurteilung aber nicht zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führe. Diese werde durch eine aktuell mittelgradige depressive Episode um 50 % eingeschränkt, was für alle Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keiten gelte. Aus interdisziplinärer Sicht bestehe somit keine Arbeitsfähigkeit für körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten. Für leichte wechsel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">belastende Tätigkeiten sei die Beschwerdeführerin zu 50 % arbeitsfähig (S. 26). Dabei sei das wiederholte Heben und Tragen von Lasten von über 10 kg sowie das häufige Überwinden von Treppen und Leitern zu vermeiden (S. 20).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Unzumutbarkeit einer schweren Tätigkeit bestehe seit mindestens 2002. Ins-besondere aus psychiatrischer Sicht sei keine retrospektive konklusive Einschä-tzung möglich. Effektiv sei die Beschwerdeführerin gar nie oder mindestens seit Jahren nicht in psychiatrischer Behandlung gewesen. Mit Sicherheit würden die Angaben zu einer Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit spätestens ab Februar 2015 gelten (S. 27 Ziff. 6.3). Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin zu 80 % arbeitsfähig (S. 27 Ziff. 6.4). Insgesamt sei es seit der Zusprache einer ganzen Rente zu einer Besserung der Symptomatik gekommen (S. 27 Ziff. 6.6).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, RAD, hielt am 16. April 2015 (Urk. 7/131/3-4) fest, es sei auf das Gutachten abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen. Demnach bestehe seit Februar 2015 aus psychiatrischen Gründen eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in der zuletzt ausgeübten und in einer angepassten Tätigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. H.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheu-matologie, stellte mit Bericht vom 7. Juni 2016 (Urk. 7/133 = Urk. 3/1) folgende Diagnosen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schweres Fibromyalgiesyndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">am stärksten cervikale Beschwerden mit Beweglichkeitseinschränkung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depression</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Beschwerdeführerin sei nicht mehr in der Lage, auch mittelschwere Lasten unter 10 kg zu tragen und zu heben. Sie sei seit Jahren auf Hilfe angewiesen und in ihrer Mobilität stark eingeschränkt. Unter Berücksichtigung der schweren Fibromyalgie sowie der chronischen Depression sei die Beschwerdeführerin nicht mehr imstande, einer beruflichen Aktivität nachzugehen, und erfülle die Kriterien für eine Fortsetzung der Berentung. Eine Reduktion der Rente sei nicht gerechtfertigt und inakzeptabel (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 9. Juni 2016 (Urk. 7/137</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = Urk. 3/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> führte Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie, aus, die Beschwerdeführerin leide an einem bilateralen zervikospondylogenen Syndrom und einem generalisierten myofas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schmerzsyndrom, welche sich beide nach einer Melanomentfernung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimmert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten, sowie an einer Dysbalance der Nacken- und Schultergürtel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">muskulatur und einer mittelgradigen depressiven Episode. Die neurologische Untersuchung sei durch demonstrative Überlagerung erschwert. Im Vordergrund stünden das schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bilaterale zervikospondylogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndrom sowie das myo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fasziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Schmerzsyndrom,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> welche zu einer grundsätzlichen Abwehr- und Schon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltung geführt hätten, die die ganze Beweglichkeit des Körpers ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränke. Die Beschwerdeführerin sei nicht arbeitsfähig. Eine angepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit könne nicht vorgeschlagen werden und es könne nicht mit einer Wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eingliederung gerechnet werden (S. 1-2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. J.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, stellte mit Bericht vom 13. Juni 2016 (Urk. 7/135 = Urk. 3/2) folgende Diagnosen (S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom mit und bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">thorakaler Hyperkyphose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hohlrundrücken</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Kopfprotraktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach anamnestisch Melanomexzision</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Muskelverkürzung zervikal und Schulterbereich rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Psoriasis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sowohl die objektiv zu erhebenden Befunde als auch die anlässlich der Mela</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">entfernung erlittenen chirurgischen Verletzungen begrenzten die Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">barkeit einer Arbeitstätigkeit auf einen halben Tag. Dabei sollte langes Stehen und Gehen wegen der Kniegelenke und langes Sitzen wegen der Rückenstatik ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mieden werden. Die verminderte Belastbarkeit des Rückens und der oberen Extremitäten seien vom Z.___-Gutachter nicht berücksichtig worden. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin sei aus rein orthopädischer Sicht in einer leichten Tätigkeit zu 50 % arbeitsfähig (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, gemäss Briefkopf Spezialarzt für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chotherapie, führte mit Bericht vom 8. September 2016 (Urk. 7/146 = Urk. 3/3) aus, die Beschwerdeführerin sei nur kurze Zeit in psychiatrischer Behandlung gewesen, sei aber immer vom Hausarzt medikamentös behandelt worden. Mit der Zeit seien die depressiven und die Angstsymptome milder geworden, die depressive Störung sei jedoch nie ganz abgeklungen. Dr. K.___ diagnostizierte eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode (ICD-10 F33.11, F33.2), eine Panikstörung (ICD-10 F41.0), ein Panverte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bralsyndrom sowie einen Status nach Melanom-Operation im Jahr 2002. Er habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine medikamentöse Therapie verordnet und die Beschwerdeführerin komme zu psychotherapeutischen Gesprächen. Sie sei aus psychischen Gründen zu 100 % arbeitsunfähig (S. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des Z.___ erstatteten ihr Gutachten in Beachtung aller praxisgemässen Kriterien (vgl. vorstehend E. 1.5). Das Gutachten ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die streitigen Belange umfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beruht auf allseitigen Untersuchungen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde doch eine inter-nis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tische, psychiatrische, orthopädische, neurologische und dermatologische Untersuchung durchgeführt. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> geklagten Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurden gebührend berücksichtigt. Das Gutachten erging</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Kenntnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sämtlicher Vorakten und unter Erhebung einer genauen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anamnese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die medizinischen Zusammenhänge wurden erläutert und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gezogenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schlussfolgerungen sind begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit kann grundsätzlich auf das Z.___-Gutachten abgestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter kamen zum Schluss, dass der Beschwerdeführerin aus soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht aufgrund der gestellten Diagnosen eine körperlich schwere bis mittelschwere Tätigkeit unverändert nicht, eine körperlich leichte, angepasste Tätigkeit jedoch in vollem Umfang zumutbar sei. Die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit um 50 % in sämtlichen, auch angepassten Tätigkeiten leiteten die Gutachter aus der Diagnose der mittelgradigen depressiven Episode ab (vgl. vorstehend E. 5.4). Was die somatische Beurteilung angeht, so legte der orthopädische Gutachter dar, dass sich die von der Beschwerdeführerin ebenso massiv wie diffus beklagten Beschwerden durch die klinischen und radiologischen Befunde in keiner Weise begründen liessen. Zwar seien ein Leidensdruck bei der erheblichen Fehlhaltung im Sinne eines Hohl-Rundrückens samt Kopf- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Schulterprotraktion nachvollziehbar, ebenso die Auswirkungen der Arthrose</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es zeigten sich aber doch erhebliche Diskrepanzen, indem die Prüfung der unte-ren Extremitäten in Rückenlage kaum gelungen, jedoch in sitzender Stellung problemlos möglich gewesen sei. Da fünf von fünf Waddell-Zeichen positiv waren, ist nachvollziehbar, dass der Experte eine nicht-organische Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">komponente annahm (vgl. S. 20 des Gutachtens) und von einer erheblichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diskrepanz zwischen den anamnestischen Schmerzschilderungen und den objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tivierbaren Befunden ausging (S. 22 des Gutachtens). Den tatsächlich objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierbaren Beeinträchtigungen wurde mit der Zumutbarkeit einer nur noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiederholtes Heben und Tragen von Lasten von über 10 k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">g sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ohne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> häufige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Überwinden von Treppen und Leitern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> entsprochen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. H.___ (vgl. vorstehend E. 5.6) vermag diese Beurteilung nicht zu entkräften, liess er sich bei seiner Einschätzung doch offenkundig von der Frage des Rentenanspruchs der Beschwerdeführerin leiten, was nicht in sein Aufgaben- und Fachgebiet fällt und zudem fehlende Objektivität vermuten lässt. Dr. F.___ (vorstehend E. 5.3) nahm einzig zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit Stellung, ohne seine Einschätzung zu begründen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Dr. I.___ (vorstehend E. 5.7) stellte eine demonstrative Überlagerung fest. Wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">halb er dennoch von vollständiger Arbeitsunfähigkeit ausging, ist nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">vollziehbar; insbesondere genügt ein Abwehr- und Schonverhalten grundsätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lich dafür nicht. Dr. J.___ (vorstehend E. 5.8) begründete seine Annahme einer 50%igen Restarbeitsfähigkeit zwar mit der aus seiner Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verminderte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Belastbarkeit des Rückens und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">er oberen Extremitäten. Warum der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführerin eine solche angepasste Tätigkeit dennoch lediglich zu 50 % und nicht zu 100 % zumutbar sein soll, wurde nicht näher ausgeführt. Insbesondere nahm Dr. J.___ nicht zur Problematik der doch erheblichen Diskrepanz zwischen den objektivierbaren und den geschilderten Beschwerden Stellung. Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zuhalten ist zudem, dass keiner der soeben genannten Fachärzte auf dem Umstand einging, dass die Beschwerdeführerin gemäss Austrittsbericht der E.___ von der dort durchgeführten Behandlung zu profitieren vermochte, indem sie - auch wenn sie weiterhin Schmerzen hatte - ihre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauer und muskuläre Konditionierung wie auch die Bewegungs- und Gang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">stabilität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deutlich steigern konnte. Dies stützt die Annahme der Z.___-Gutachter, dass aus somatischer Sicht eine geeignete leichte Tätigkeit zu 100 % grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sätzlich zumutbar ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus gutachterlicher Sicht hat die mittelgradige depressive Episode Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Dies trifft aus rechtlicher Sicht vorliegend jedoch nicht zu, denn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermassen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3 mit Hinweis). Nur in einer solchen - seltenen, da nach gesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherter psychiatrischer Erfahrung Depressionen im Allgemeinen therapeutisch gut angehbar sind - gesetzlich verlangten Konstellation ist den normativen Anforderungen des Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG für eine objektivierende Betrachtungs- und Prüfungsweise Genüge getan (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.7.1 bis 3.7.3). Ein solcher Sachverhalt muss überwiegend wahrscheinlich und darf nicht lediglich nicht auszuschliessen sein. Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten zumutbaren (ambulanten und stationären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3; BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Vorliegend hat sich die Beschwerdeführerin nach Lage der Akten nie einer konsequenten Depressionstherapie unterzogen, sondern sich erst im Früh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">jahr 2016 in Behandlung begeben (vgl. Urk. 3/3 S. 1). Zwar wurde anlässlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">der Begutachtung der Spiegel eines Antidepressivums im therapeutischen Bereich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> festgestellt (vgl. S. 16 des Gutachtens); die therapeutischen Möglichkeiten erscheinen jedoch noch nicht als ausgeschöpft. Der psychiatrische Gutachter emp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fahl denn auch entsprechende Massnahmen (vgl. S. 17 des Gutachtens). Dass die Beschwerdeführerin von einer entsprechenden Behandlung profitieren könnte, hat sich im Rahmen des Aufenthaltes in der E.___ bereits gezeigt (vgl. Urk. 7/100/9 unten). Von Therapieresistenz kann somit nicht gesprochen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">werden. Dementsprechend kann auch der Einschätzung durch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">K.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">, wonach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> die Beschwerdeführerin aus psychischen Gründen vollständig arbeitsunfähig sei (vgl. vorstehend E. 5.9), nicht gefolgt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin in einer leichten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Dies gilt ab dem Zeitpunkt der Begutachtung durch das Z.___, mithin ab März 2015. Eine schwere bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwere Tätigkeit, zu der die Gutachter auch die angestammte Tätigkeit zählten (vgl. S. 20 des Gutachtens), ist ihr seit 2002 nicht mehr zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des fortgeschrittenen Alters der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 1956 geborenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist zunächst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen, ob es ihr noch möglich und zumutbar ist, ihre Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung hat das fortgeschrittene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, obgleich an sich ein invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsfremder Faktor (AHI 1999 S. 240 unten sowie Urteil des Bundesgerichts I 97/00 vom 29. August 2002 E. 1.4 mit Hinweisen), als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die der versicherten Person verbliebene Resterwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Ist die Resterwerbsfähigkeit in diesem Sinne wirtschaftlich nicht mehr verwertbar, liegt vollständige Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit vor, die zum Anspruch auf eine ganze Invalidenrente führt. Der Einfluss des Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen. Die Bedeutung des fortgeschrittenen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s für die Besetzung entsprechender Stellen ergibt sich vielmehr aus den Einzelfallumständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten massgebend erscheinen. Zu denken ist zunächst an die Art und Beschaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, angesichts der beschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kten Dauer verbleibender Aktivität, sodann namentlich auch an den absehbaren Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand, dessen Ausmass wiederum anhand von Kriterien wie der Persönlichkeitsstruktur, vorhandenen Begabungen und Fertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, Ausbildung und beruflichem Werdegang sowie der Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich abzuschätzen ist (Urteil des Bundesgerichts I 376/05 vom 5. August 2005 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungspflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_916/2010 vom 20. Juni 2011 E. 2.2) gebieten grundsätzlich, die Frage nach der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwertbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit möglichst früh zu beantworten. Massgeblicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitpunkt ist derjenige, in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feststellung erlauben (vgl. BGE 138 V 457; Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 sowie Urteil des Bundesgerichts 9C_416/2016 vom 14. Oktober 2016). Dies ist vorliegend das Datum des Gutachtens vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2015. Zu diesem Zeitpunkt war die Beschwerdeführerin knapp 59 Jahre alt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> womit die ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verbleibende Aktivitätsdauer bis zum Eintritt ins AHV-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rund </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 Jahre betrug.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Das Bundesgericht erachtete beispielsweise die Chancen eines 60 Jahre alten Versicherten, der für körperlich leichte Arbeiten, die abwechslungsweise sitzend oder stehend ausgeführt werden können, ohne regelmässiges Heben oder Tragen von Gewichten über 10 kg, ohne häufige Arbeiten über der Horizontalen und ohne regelmässige Kraftanwendung des linken Arms bei voller Stundenpräsenz im Umfang von 80 % arbeitsfähig war, auf eine Anstellung als intakt (Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">In einem aktuellen Urteil vom 30. Oktober 2017 (9C_183/2017) hat das Bundesgericht jedoch fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gehalten, dass eine Versicherte, die im massgeblichen Zeitpunkt 59 Jahre alt war, sehr lange nicht mehr gearbeitet hat und mehrere Einschränkungen hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sichtlich des Belastungsprofils zu beachten hatte, über keine Berufsausbildung verfügte und ihre Berufserfahrung sich auf die bei der zuletzt innegehabten Stellung erlangte beschränkte, ihre Restarbeitsfähigkeit von 70 % mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr verwerten könne, da auch bei einer leichten Hilfstätigkeit von einem maximalen Umstellungs- und Einarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">aufwand für einen zukünftigen Arbeitgeber auszugehen sei (E. 5.2.1-2).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">So verhält es sich auch vorliegend. Zwar ist von einer Restarbeitsfähigkeit von 100 % auszugehen und die Beschwerdeführerin war im massgeblichen Zeit-punkt 59 Jahre alt, was allein eine Verwertbarkeit nicht ausschliesst. Jedoch bestehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einschränkungen aufgrund ihrer Rücken-, Schulter- und Knieprobleme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und es ist ihr lediglich noch eine leichte Tätigkeit ohne wiederholtes Heben und Tragen von Lasten von über 10 kg und ohne häufiges Überwinden von Treppen und Leitern möglich. Sie war zudem seit Jahren nicht mehr erwerbstätig, endete die Anstellung bei der Y.___ doch im Januar 2002, wobei der letzte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tag am 15. November 1999 war (vgl. Urk. 7/46). Weiter verfügt sie über keine Berufsausbildung, sondern hat lediglich acht Jahre lang die Schule besucht. Ihre Berufserfahrung beschränkt sich somit im Wesentlichen auf die innegehabten Anstellung (vgl. IK-Auszug; Urk. 7/5/3-4). Aufgrund dieser Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie ihre Restarbeitsfähigkeit realistischerweise nicht mehr verwerten kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird die Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realisti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise nicht mehr nachgefragt und fehlt es an einer wirtschaftlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barkeit derselben, so liegt vollständige Erwerbsunfähigkeit vor. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin hat deshalb weiterhin Anspruch auf eine ganze Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Somit erweist sich die Rentenaufhebung als nicht rechtens. Dies führt zur Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">heissung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nterliegenden Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss steht der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu, die gemäss Art. 61 lit. g ATSG in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) ohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Rücksicht auf den Streitwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen ist. In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegend auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1‘1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steuer und Barauslagen) festzusetzen und der Beschwerdegegnerin aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erlegen.</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2. August 2016 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin weiterhin Anspruch auf eine </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ganze</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Rente hat.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">8</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'100</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannLienhard</p><p></p></div> </div></body></html>