B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l Abteilung IV D-47/2012 U r t e i l v o m 1 6 . M ä r z 2 0 1 2 Besetzung Richter Robert Galliker (Vorsitz), Richter Hans Schürch, Richter Gérald Bovier; Gerichtsschreiber Matthias Jaggi. Parteien A._______, geboren (…), alias B._______, geboren (…), alias C._______, geboren (…), alias D._______, geboren (…), Sri Lanka, vertreten durch Hans Peter Roth, Timur Beratung und Publikationen, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Aufhebung vorläufige Aufnahme (Asyl); Verfügung des BFM vom 1. Dezember 2011 / N (…). D-47/2012 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer – ethnischer Tamile aus dem Distrikt E._______ – am 7. Juli 2008 in der Schweiz ein erstes Asylgesuch ei n- reichte, auf welches das BFM mit Verfügung vom 21. Oktober 2008 nicht eintrat, und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anor d- nete, dass der Beschwerdeführer gemäss Mitteilung der zuständigen kanton a- len Behörde vom 3. Novem ber 2008 seit dem 31. Oktober 2008 unb e- kannten Aufenthalts war, dass der Beschwerdeführer am 19. Mai 2009 in der Schweiz ein zweites Asylgesuch einreichte, dass das BFM mit Verfügung vom 6. Januar 2010 gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf dieses Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung des Beschwerdefüh- rers aus der Schweiz nach Frankreich sowie den Vollzug anordnete, dass der Beschwerdeführ er am 20. Januar 2010 von F._______ nach G._______ überstellt wurde, dass das Bundesverwaltungsgericht die gegen diesen Nichteintretensent - scheid erhobene Beschwerde mit Urteil D-614/2010 vom 19. Februar 2010 aufgrund der Verletzung des rechtlichen Gehörs guthiess, die Verfü- gung des BFM vom 6. Januar 2010 aufh ob und die Sache zur Wiederau f- nahme des Verfahrens und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz z u- rückwies, dass das BFM mit Verfügung vom 25. Februar 2010 dem Beschwerdefüh- rer die Einreise in die Schweiz bewilligte, woraufhin dieser Anfang März 2010 in die Schweiz zurückkehrte, dass das BFM mit Verfügung vom 27. April 2010 feststellte, der B e- schwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht, sein Asylgesuch ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz anordnete, dass das BFM auf Gru nd der damaligen Lage im Heimatstaat des B e- schwerdeführers den Vollzug der Wegweisung für unzumutbar hielt und ihn vorläufig aufnahm, D-47/2012 Seite 3 dass diese Verfügung unangefochten in Rechtskraft erwuchs, dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 13. Juli 20 11 mitteilte, dass sich die allgemeine Sicherheitslage in Sri Lanka seit Mai 2009 deutlich entspannt habe und sich die dortigen Lebensbedingungen verbessert hätten, weswegen eine Rückkehr auch in den Norden und O s- ten Sri Lankas grundsätzlich wieder zumutbar sei, dass es dem Beschwerdeführer gleichzeitig eine Frist einräumte, sich zur beabsichtigten Aufhebung der vorläufigen Aufnahme und zu dem damit verbundenen Wegweisungsvollzug zu äussern, dass der Beschwerdeführer – handelnd durch seinen Rechtsvertreter – am 2. August 2011 eine Stellungnahme einreichte, worin er im Wesentl i- chen vorbrachte, die Vorinstanz sei ihrer Begründungspflicht nicht nac h- gekommen, da sie im Schreiben vom 13. Juli 2011 ihre Herkunftsländerin- formationen nicht transparent gemacht habe, dass das BFM mit Verfügung vom 1. Dezember 2011 – eröffnet am 5. De- zember 2011 – die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers in A n- wendung von Art. 84 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) aufhob, zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Vollzug der Wegweisung sei im heutigen Zeitpunkt zulässig, zumutbar und möglich, und den Vol l- zug der Wegweisung aus der Schweiz anordnete, dass sich das BFM in der Verfügung vom 1. Dezember 2011 auf die Ein- schätzung stützt, wonach sich die allgemeine Sicherheitslage in Sri Lanka zwischenzeitlich deutlich entspannt habe und festgestellt worden sei, dass aufgrund der Verbesserung der Lebensbedingungen eine Rückkehr in den Norden und Osten Sri Lankas grundsätzlich wieder zumutbar sei, dass das BFM zur Begründung seiner Verfügung im Weiteren ausführte, gemäss ständiger Rechtspraxis seien allgemeine Länderinformationen, die der internen Erkenntnisbildung dienten, nicht Bestandteil des Akte n- einsichtsrechts und folglich auch nicht offenzulegen, dass vorliegend das BFM im rechtlichen Gehör vom 13. Juli 2011 darg e- legt habe, aus welchen Gründen es einen Wegweisungsvollzug nach Sri Lanka im heutigen Zeitpunkt grundsätzlich als zumutbar erachte, dass das BFM dem Be schwerdeführer gleichzeitig die Gelegenheit geg e- ben habe, dazu Stellung zu nehmen, wes halb dieser die Möglichkeit g e-D-47/2012 Seite 4 habt habe, allfällige Gegenbeweismittel einzureichen, seine persönliche Einschätzung zur Situation in Sri Lanka darzulegen sowie individuell e Gründe zu bezeichnen, die im konkreten Fall gegen die Zumutbarkeit e i- nes Wegweisungsvollzugs sprächen, dass die Behauptung, es liege eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, vor diesem Hintergrund in keiner Art und Weise zu überzeugen ve r- möge, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 4. Januar 2012 (Poststempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesve r- waltungsgericht Beschwerde erhob und dabei beantragte, der Entscheid des BFM vom 1. Dezember 2011 sei aufzuheben, es sei die Unzu mutbar- keit der Wegweisung festzustellen und es sei von Amtes wegen die vo r- läufige Aufnahme zu gewähren, dass auf die Begründung der Beschwerde – soweit wesentlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, dass der Beschwerde mehrere Ausweise (in Kopie), ein Bestätigung s- schreiben des IKRK vom 21. November 2011 (in Kopie) sowie ein Auszug eines Berichts über Sri Lanka beilagen, dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit Zw i- schenverfügung vom 9. Januar 2012 aufforderte, bis zum 24. J anuar 2012 einen Kostenvorschuss von Fr. 600.– einzuzahlen, dass der Kostenvorschuss am 19. Januar 2012 bezahlt wurde, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht im Bereich der Aufhebung der vo r- läufigen Aufnahme endgültig über Beschwerden ge gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwa l- tungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 84 Abs. 2 und 3 AuG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] sowie Art. 83 Bst. c Ziff. 3 des Bunde s- gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgeno m- men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Au fhebung beziehungsweise Änd e-D-47/2012 Seite 5 rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 112 AuG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass somit auf die frist - und formgerecht eingereichte Beschwerde einz u- treten ist (Art. 37 VGG i.V.m. 112 AuG und Art. 50 sowie Art. 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 49 VwVG), dass das Bundesverw altungsgericht in der Regel in der Besetzung mit drei Richtern oder Richterinnen entscheidet (vgl. Art. 21 Abs. 1 VGG), dass vorliegend – da die Beschwerde sich, wie nachfolgend dargelegt, als offensichtlich unbegründet erweist – gestützt auf Art. 57 Abs. 1 VwVG (e contrario) auf einen Schriftenwechsel zu verzichten ist, dass das BFM die vorläufige Aufnahme aufhebt und den Vollzug der Weg- oder Ausweisung anordnet, wenn die Voraussetzungen für die vo r- läufige Aufnahme nicht mehr gegeben sind (Art. 84 Abs. 2 AuG), dass die Voraussetzungen nicht mehr gegeben sind, wenn der Vollzug der rechtskräftig angeordneten Wegweisung zulässig (Art. 83 Abs. 3 AuG) und es der ausländischen Person möglich (Art. 83 Abs. 2 AuG) und z u- mutbar (Art. 83 Abs. 4 AuG) ist, sich recht mässig in ihren Heimat -, in den Herkunftsstaat oder in einen Drittstaat zu begeben, dass vorab festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer in der Rechtsmi t- telschrift keine Verletzung des rechtlichen Gehörs mehr rügt, weshalb auf seine diesbezüglichen Vorb ringen in der Stellungnahme vom 2. August 2011 nicht weiter einzugehen ist, dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht ausführte, es sei rechtskräftig festgestellt, dass der Beschwerdeführer die Flüchtlingsei - genschaft nicht erfülle, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non -Refoulement im vorliegenden Verfahren keine Anwendung finde und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswi d- rige Behandlung im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Sc hutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten EMRK, SR 0.101) ersichtlich seien, die im Heimatstaat drohe, D-47/2012 Seite 6 dass die auf Beschwerdeebene gemachten Vorbingen, die darauf abzi e- len, die Flüchtlingseigenschaft geltend zu machen, daher nicht mehr g e- hört werden können, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar erweist, wenn sie im Heimat - oder Herkunftsstaat auf Grund von Situati o- nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notl a- ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass der Beschwerdef ührer in der Rechtsmittelschrift geltend macht, die Situation im Norden und Osten Sri Lankas habe sich keinesfalls en t- spannt oder normalisiert, wie dies vom BFM behauptet werde, dass zahlreiche Medienberichte belegten, dass die Lage sehr angespannt sei und sich tendenziell noch verschlimmere, weshalb die Wegweisung dorthin nicht zumutbar sei, dass das Bundesverwaltungsgericht im zur Publikation vorgesehenen U r- teil BVGE E -6220/2006 vom 27. Oktober 2011 zur Frage d er Zumutbar- keit des Wegweisungsvollzugs abgewiesener Asylsuchender tamilischer Ethnie aus Sri Lanka angesichts der veränderten Lage nach dem Ende des sri -lankischen Bürgerkriegs im Mai 2009 eine Lageanalyse vorg e- nommen hat, dass das Bundesverwaltungsgericht dabei in Bezug auf die Frage der Zu - mutbarkeit des Wegweisungsvollzugs hinsichtlich des Distrikts E._______ (Nordprovinz) – aus welch em der Beschwerdeführer stammt – im W e- sentlichen zur Einschätzung gelangt, dort habe sich die Lage in den ve r- gangenen zwe i Jahren deutlich verbessert und die Versorgungslage sei entspannt (a.a.O., E. 13.2.1), dass dort die Polizei - und Zivilbehörden ihre Funktionen und Tätigkeiten wieder aufgenommen beziehungsweise von den Militärbehörden übe r- nommen hätten und keine Situatio n allgemeiner Gewalt herrsche sowie die politische Lage nicht dermassen angespannt sei, dass eine Rückkehr dorthin als generell unzumutbar eingestuft werden müsste, dass angesichts der im humanitären und wirtschaftlichen Bereich nach wie vor fragilen Lage aber im Hinblick auf den Vollzug der Wegweisung in dieses Gebiet eine sorgfältige, zurückhaltende Beurteilung der individue l- len Zumutbarkeitskriterien vorzunehmen sei, wobei neben allgemeinen Faktoren (wie sozio -ökonomischen und medizinischen Aspekten, dem D-47/2012 Seite 7 Kindeswohl usw.) auch dem zeitlichen Element gebührend Rechnung zu tragen sei, dass (zum Folgenden BVGE E -6220/2006 E. 13.2.1.1 f.) für Personen, die aus der Nordprovinz stammen und dieses Gebiet erst nach Beend i- gung des Bürgerkri eges im Mai 2009 verlasse n hätten , der Wegwe i- sungsvollzug zurück in dieses Gebiet als grundsätzlich zumutbar zu beu r- teilen sei, wenn davon ausgegangen werden könne, dass die betreffende Person auf die gleiche oder eine gleichwertige Lebens - und Wohnsituati- on zurückgreifen könne, d ie im Zeitpunkt der Ausreise bestanden habe, und dem Wegweisungsvollzug dorthin zurück auch anderweitig nichts entgegenstehe, dass, liege der letzte Aufenthalt der betreffenden Person in der Nordpr o- vinz indessen längere Zeit zurück (vor Beendigung des Bürg erkriegs im Mai 2009) oder gingen aus den Verfahrensakten konkrete Umstände d a- für hervor, dass sich die Lebensumstände seit der Ausreise massgeblich verändert haben könnten, die aktuell vorliegenden Lebens - und Wohnver- hältnisse sorgfältig abzuklären und a uf die Zumutbarkeit des Wegwe i- sungsvollzugs hin zu überprüfen seien, dass in diesem Zusammenhang für das Bundesverwaltungsgericht n a- mentlich die Existenz eines tragfähigen Beziehungsnetzes und die ko n- kreten Möglichkeiten der Sicherung des Existenzminimums und der Wohnsituation als massgebliche Faktoren erschienen und, falls solche begünstigenden Faktoren in der Nordprovinz nicht vorlägen, die Zumu t- barkeit einer innerstaatlichen Aufenthaltsalternative im übrigen Staatsg e- biet, namentlich im Grossraum Colombo, zu prüfen sei (vgl. diesbezüglich a.a.O. E. 13.3), dass der junge und – gemäss den Akten – gesunde Beschwerdeführer aus dem Distrikt E._______ stammt, wo er bis im Juli 2008 lebte, weshalb er mit der dort herrschenden Kultur und Lebensweise bestens vertra ut sein dürfte, dass er zudem über eine gute Schulbildung sowie Berufserfah rung in der (…) und als (…) verfügt, dass überdies seine Eltern un d seine Schwester im Distrikt E._______ leben, er demzufolge dort ein familiäres Beziehungsnetz hat, D-47/2012 Seite 8 dass es sich somit erweist, dass der Beschwerdeführer die vom Bunde s- verwaltungsgericht in der Lagebeurteilung bezüglich der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs nach Sri Lanka formulierten Kriterien selbst unter Berücksichtigung des Umstandes, dass er vor dem Ende des Bür- gerkrieges ausgereist ist, grundsätzlich erfüllt, da er ein tragfähiges B e- ziehungsnetz und eine gesicherte Unterkunft vorfinden dürfte und auf- grund seiner guten Schulbildung und seiner Berufserfahrung von der kon- kreten Möglichkeit der Sicherung des Existenzminimums auszugehen ist, dass im Rahmen des Beschwerdeverfahrens, abgesehen von denjenigen Vorbringen, die auf die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft abzielen, keine individuellen Wegweisungshindernisse gel tend gemacht werden und ausserdem auch keine Anhaltspunkte bestehen, die darauf schlie s- sen liessen, der Beschwerdeführer sei bei einer Rückkehr nach Sri Lanka einer konkreten Gefährdung im Sinne von Art. 83 Abs. 4 AuG ausgesetzt, dass das BFM in Berücksich tigung der geltenden Rechtsprechung die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers zu Recht in Anwendung von Art. 84 Abs. 2 AuG aufhob und den Vollzug der Wegweisung als zulässig und zumutbar erachtete und dieser mangels aktenkundiger objektiver Hindernisse im heutigen Zeitpunkt im Sinne von Art. 83 Abs. 2 AuG auch möglich ist, dass nach dem Gesagten die vom Bundesamt verfügte Aufhebung der vorläufigen Aufnahme zu bestätigen ist, dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, in - wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtse r- heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange - messen ist (Art. 49 VwVG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Ver fahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 - 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezembe r 1968 [VwVG, SR 172.021]), dass dieser Betrag mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen ist. (Dispositiv nächste Seite) D-47/2012 Seite 9 D-47/2012 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer au f- erlegt. Dieser Betrag wird mit dem in gleicher Höhe geleisteten Koste n- vorschuss verrechnet. 3. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Robert Galliker Matthias Jaggi Versand: