<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>EO.2017.00004</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. Oktober 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1992 geborene X.___ schloss im Juli 2015 das Bachelor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">studium Betriebsökonomie an der Y.___ ab (Urk. 6/10). Am 3. August 2015 begann er einen Zivildienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einsatz an der Z.___. Die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, Ausgleichskasse, teilte ihm mit, für den geleisteten Zivildienst Tag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelder in Höhe der Mindestentschädigung von Fr. 62.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auszurichten. Der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte verlangte daraufhin eine höhere Entschädigung bzw. den Erlass einer anfechtbaren Verfügung. Mit Verfügung vom 13. November 2015 setzte die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse die Taggelder auf Fr. 62.-- fest (Urk. 6/11). Die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache (Urk. 6/5) wies die Ausgleichskasse mit Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 14. Juli 2017 ab (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 7. August 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss, es sei ihm für seinen vom 3. August 2015 bis 19. Februar 2016 geleisteten Zivildienst eine Erwerbsausfallentschädigung auf Basis eines üblichen Anfangslohnes von Bachelorabsolventen (Business Administration ZFH) der Region Zürich zu leisten (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. August 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwerdeführer am 28. August 2017 angezeigt wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist die Höhe der dem Beschwerdeführer für den vom 3. August 2015 bis 19. Februar 2016 geleisteten Zivildienst zustehenden Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausfallentschädigung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Personen, die Zivildienst leisten, haben für jeden anrechenbaren Diensttag Anspruch auf eine Entschädigung (Art. 1a Abs. 2 des Erwerbsersatzgesetzes, EOG). Während Diensten, die nicht unter Art. 9 EOG (Rekrutenschule und gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestellte Dienstzeiten) fallen, beträgt die tägliche Grundentschädigung 80 Prozent des durchschnittlichen vordienstlichen Erwerbseinkommens (Art. 10 Abs. 1 EOG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War die dienstleistende Person vor Beginn des Dienstes nicht erwerbstätig, so entspricht die tägliche Grundentschädigung den Mindestbeträgen gemäss Arti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kel 16 Absätze 1 – 3 EOG (Art. 10 Abs. 2 EOG), das heisst mindestens Fr. 62.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 16 Abs. 3 lit. a in Verbindung mit Art. 16a Abs. 1 EOG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Erwerbstätige gelten gemäss Art. 1 Abs. 1 EOV Personen, die in den letzten zwölf Monaten vor dem Einrücken während mindestens vier Wochen erwerbstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig waren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Den Erwerbstätigen gleichgestellt sind nach Abs. 2: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arbeitslose (lit. a); </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Personen, die glaubhaft machen, dass sie eine Erwerbstätigkeit von längerer Dauer aufgenommen hätten, wenn sie nicht eingerückt wären (lit. b); </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Personen, die unmittelbar vor dem Einrücken ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder diese während des Dienstes beendet hätten (lit. c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für Personen, die glaubhaft machen, dass sie während des Dienstes eine unselb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Erwerbstätigkeit von längerer Dauer aufgenommen hätten oder einen wesentlich höheren Lohn als vor dem Einrücken erzielt hätten, wird die Entschä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digung auf Grund des Lohns berechnet, der ihnen entgangen ist. Haben sie unmittelbar vor dem Einrücken ihre Ausbildung abgeschlossen oder hätten sie diese während des Dienstes beendet, so wird die Entschädigung auf Grund des ortsüblichen Anfangslohns im betreffenden Beruf berechnet (Art. 4 Abs. 2 EOV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erklärte zur Begründung der Festsetzung des Taggeldes auf Fr. 62.-- (Urk. 2 und Urk. 5), der Beschwerdeführer habe unmittelbar nach seinem Abschluss des Bachelorstudiums im August 2015 seinen Zivildienst angetreten. Diesen Dienst habe er am 19. Februar 2016 beendet. Kurz nach Abschluss des Zivildiensteinsatzes habe er vom 21. März bis 10. Juni 2016 einen Sprachaufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika absolviert. Der Beschwerdeführer habe keine Stellenbemühungen für eine Stelle nach dem Dienst vorlegen können. Aufgrund dieser Tatsachen sei die Vermutung widerlegt, dass er ohne den zu leistenden Zivildienst unmittelbar nach Studienabschluss eine Erwerbstätigkeit aufgenommen hätte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte dagegen im Wesentlichen vor (Urk. 1), er habe sich schon frühzeitig um eine Zivildienststelle im Anschluss an das Studium bemüht. Die Zusage für seine Zivildienststelle habe er im Februar 2015 erhalten. Ohne Zivildiensteinsatz wäre er im Anschluss an das Studium einer Erwerbstätigkeit nachgegangen oder hätte ein Trainee-Programm für Hochschulabsolventen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen. Aufgrund des Zivildienstes habe er jedoch seine Planung ändern müssen, da er nach Ausbildungsabschluss nicht unmittelbar eine Stelle habe antreten können. Deshalb habe er im Sommer 2015 unter anderen eine Informa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsveranstaltung über die Masterstudiengänge der Y.___ besucht. Weil bei die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sem Anlass sein Interesse für das Masterstudium geweckt worden sei, habe er sich entschieden, im Herbst 2016 mit dem Studium zu beginnen. Diesen Entscheid habe er jedoch erst während des Zivildienstes getroffen. Auch wenn er nun das Masterstudium früher begonnen habe, hätte er sich ohne den zu leistenden Zivil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst zwischen dem 31. Juli 2015 und dem 19. September 2016 dem Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markt zur Verfügung stellen können.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Er habe bisher keine Lücke im Lebenslauf. Da auch sein Lebensunterhalt nicht kostenlos sei, könne er es sich auch nicht leisten, ein Jahr mit Nichtstun zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treiben. Hinzu komme, dass sich eine Lücke von einem Jahr im Lebenslauf sehr negativ auf spätere Bewerbungen auswirke. Hätte er nach dem Studium eine Pause von längerer Dauern einlegen wollen, so hätte er sich definitiv nicht bereits im Januar/Februar 2014 für eine Anschlusslösung nach Studienabschluss im August 2015 bemüht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in den zwölf Mona</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vor dem Einrücken nicht während mindestens vier Wochen erwerbstätig war (vgl. Urk. 6/3, Urk. 6/10). Entsprechend gilt er nicht als erwerbstätig im Sinne von Art. 1 Abs. 1 EOV (vgl. E. 2.2). Zu prüfen bleibt, ob er gemäss Art. 1 Abs. 2 EOV den Erwerbstätigen gleichgestellt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhaltsmässig steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Juli 2015 sein Bachelorstudium an der Y.___ abschloss (Urk. 3/3) und er unmit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">telbar danach am 3. August 2015 seinen Zivildienst in der Z.___ antrat (vgl. E. 3.1 und E. 3.2). Der Zivildienst des Beschwerdeführers dauerte bis am 19. Februar 2016 (Urk. 1 und Urk. 5). Nach Abschluss des Zivildienstes arbeitete er kurzeitig auf Stundenbasis für die Z.___ (Urk. 6/15/4). Vom 21. März bis 10. Juni 2016 besuchte er einen Sprachkurs in den Vereinigten Staaten von Amerika (Urk. 6/15/5). Bevor er im Oktober 2016 sein Masterstudium begann, arbeitete der Beschwerdeführer erneut auf Stundenbasis für die Z.___ (Urk. 6/15/4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit einem Bachelor-Abschluss ist ein direkter Berufseinstieg möglich, weshalb diesem grundsätzlich die Qualifikation eines Ausbildungsabschlusses zukommen kann (vgl. Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen EO 2016/3 vom 21. März 2017 E. 3.3). Wie sich aus dem oben dargelegten ergibt, nahm der Beschwerdeführer nach Abschluss des Bachelorstudiums und Absolvierung des Zivildienstes jedoch keine auf eine gewisse Dauer ausgerichtete Erwerbstätigkeit auf, sondern begann kurz nach Ende des Zivildienstes einen mehrmonatigen Sprachkurs und hernach das Masterstudium. Das heisst, der Beschwerdeführer setzte nach dem Ende des Zivildienstes seine Ausbildung ohne wesentlichen Unterbruch fort. Sein Bachelorabschluss kann daher nicht als Abschluss der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bildung im Sinne von Art. 1 Abs. 2 lit. c EOV qualifiziert werden. Entsprechend gelangt die gesetzliche Vermutung der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit (vgl. BGE 137 V 410) gemäss Art. 1 Abs. 2 lit. c EOV nicht zur Anwendung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hat auch nicht glaubhaft gemacht, dass er ohne den zu leistenden Dienst eine Erwerbstätigkeit von längerer Dauer im Sinne von Art. 1 Abs. 2 lit. b EOV aufgenommen hätte. Eine solche Tätigkeit müsste nämlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens ein Jahr dauern oder unbefristet sein (BGE 136 V 231). Wie sich aus dem oben Gesagten ergibt, absolvierte der Beschwerdeführer zwischen dem Abschluss des Bachelorstudiums – sowie dem Zivildienst – und dem Masterstudium jedoch einen mehrmonatigen Sprachkurs. Es blieben ihm somit zwischen den beiden Studiengängen nur wenige Monate für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten und in Anbetracht dessen, dass der Beschwerdeführer auch nicht als arbeitslos im Sinne von Art. 1 Abs. 2 lit. a EOV zu qualifizieren ist, ist er nicht gestützt auf Art. 1 Abs. 2 EOV den Erwerbstätigen gleichgestellt. Er ist daher als nichterwerbstätig zu qualifizieren und es ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin seine Entschädigung auf Fr. 62.-- pro Tag festgesetzt hat (vgl. E. 2.1). Die Beschwerde erweist sich demzufolge als unbegründet und ist abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>