<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">[AZA 7] </div> <div class="para">I 398/01 Ge </div> <div class="para"> </div> <div class="para">III. Kammer </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Präsident Schön, Bundesrichter Spira und Bundesrichterin </div> <div class="para">Widmer; Gerichtsschreiber Condrau </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 25. Oktober 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Sachen </div> <div class="para">M.________, 1957, Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para">IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">und </div> <div class="para">Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, St. Gallen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die IV-Stelle des Kantons St. Gallen mit Verfügung vom 31. Mai 1999 den Anspruch des 1957 geborenen M.________ auf eine Invalidenrente verneinte, </div> <div class="para">dass das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 22. Mai 2001 abwies, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass M.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt mit den Anträgen, es sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen; eventualiter sei seine Arbeitsfähigkeit neu zu begutachten, </div> <div class="para">dass die IV-Stelle Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, während das Bundesamt für Sozialversicherung sich nicht vernehmen lässt, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen über die Invalidität (<span class="artref">Art. 4 IVG</span>), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (<span class="artref"><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="start"></artref><artref id="CH/831.20/28/1" type="start"></artref>Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG</span><artref id="CH/831.20/28/1^bis" type="end"></artref><artref id="CH/831.20/1^bis" type="end"></artref>) sowie über die Bemessung der Invalidität (<span class="artref">Art. 28 Abs. 2 IVG</span>) zutreffend dargelegt hat, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer aufgrund des umfassenden und überzeugenden Gutachtens der Klinik V.________ vom 26. März 1999 für leichte wechselbelastende Arbeiten mit Gewichtheben bis maximal 10 kg voll arbeitsfähig ist, </div> <div class="para">dass im Gutachten eine depressive Verstimmung diagnostiziert wird, welcher jedoch offensichtlich kein Krankheitswert beigemessen wird, </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer, der seit Mai 1999 in psychiatrischer Behandlung steht, ein Zeugnis des Psychiaters Dr. med. S.________ vom 20. Juni 2001 auflegt, der ihn aus psychiatrischer Sicht zu 70 % arbeitsunfähig erklärt, </div> <div class="para">dass der Sachverhalt angesichts der sich widersprechenden Beurteilungen des psychischen Zustandes ungenügend abgeklärt ist, </div> <div class="para">dass die Sache daher an die Verwaltung zurückzuweisen ist, damit sie anhand eines neutralen Gutachtens abklären lasse, in welchem Umfang der Beschwerdeführer aufgrund der zum Zeitpunkt der Verfügung vom 31. Mai 1999 ausgewiesenen psychischen Beschwerden arbeitsunfähig ist bzw. welche Leistungen er noch erbringen kann, und gestützt hierauf über den Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung neu verfüge, </div> <div class="para">dass im vorliegenden Leistungsstreit keine Verfahrenskosten zu erheben sind (<span class="artref">Art. 134 OG</span> e contrario), </div> <div class="para">dass der in eigener Sache prozessierende Beschwerdeführer keinen hohen Arbeitsaufwand geltend macht, sodass er keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=22&amp;from_date=23.10.2001&amp;to_date=11.11.2001&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F110-V-132%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page134">BGE 110 V 134</a> Erw. 4d), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">I.In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde </div> <div class="para">wird der Entscheid des Versicherungsgerichts </div> <div class="para">des Kantons St. Gallen vom 22. Mai 2001 aufgehoben, </div> <div class="para">und es wird die Sache an die IV-Stelle des Kantons </div> <div class="para">St. Gallen zurückgewiesen, damit sie, nach erfolgter </div> <div class="para">Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch </div> <div class="para">des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente neu </div> <div class="para">verfüge. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">II.Es werden keine Gerichtskosten erhoben und keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para">III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht </div> <div class="para"> </div> <div class="para">des Kantons St. Gallen, der Ausgleichskasse </div> <div class="para">des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherung </div> <div class="para">zugestellt. </div> <div class="para">Luzern, 25. Oktober 2001 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen des </div> <div class="para">Eidgenössischen Versicherungsgerichts </div> <div class="para">Der Präsident der III. Kammer: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: </div> </div></body></html>