<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00171</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">22. Oktober 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span id="_Hlk28006769"></span><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Friedauer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">KSPartner</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, geboren 1956, meldete sich am 24. Januar 2014 unter Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf eine psychische Beeinträchtigung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 12/2 S. 6 Ziff. 6.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische sowie erwerbliche Situation ab und gewährte dem Versicherten Frühinterventionsmassnahmen in Form einer Potenzialabklärung sowie anschliessend eines Arbeitstrainings (vgl. Mitteilungen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 21. Juli 2014 und 27. Januar 2015; Urk. 12/24, Urk. 12/38). Am 30. Juni 2015</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hiess die IV-Stelle das Gesuch des Versicherten für eine Hörgeräteversorgung (Urk. 12/42) gut und erteilte ihm Kostengutsprache für eine beidseitige Hörgeräte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorgung (vgl. Mitteilung vom 30. Juni 2015, Urk. 12/49). Der Versicherte bean</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tragte daraufhin am 17. Juli 2015 die Übernahme der gesamten Kosten im Rahmen der Härtefallregelung (Urk. 12/51). Am 17. September 2015 wurden die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integrationsmassnahmen abgeschlossen (vgl. Mitteilung vom 17. September 2015,</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 12/56). Mit Verfügung vom 24. November 2015 (Urk. 12/66) verneinte die IV-Stelle schliesslich einen Rentenanspruch des Versicherten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. März 2016 berichtete der Versicherte über eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes (Urk. 12/77) und reichte mehrere medizinische Berichte (Urk. 12/76; Urk. 12/85) ein, woraufhin die IV-Stelle weitere Abklärungen der medizinischen und erwerblichen Situation tätigte. Mit Verfügung vom 19. August </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016 (Urk. 12/103) wies sie das Härtefallgesuch für die Mehrkosten der Hör</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">räte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versorgung ab.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach durchgeführtem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheidverfahren</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12/106-107; Urk. 12/109; Urk. 12/113) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 31. Januar</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2019 (Urk. 12/137 =</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 2) einen Rentenanspruch des Versicherten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 5. März 2019 Beschwerde gegen die Verfügung vom 31. Januar 2019 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei die Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Rente, zu gewähren (Urk. 1 S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 17. Juni 2019 (Urk. 11) die Abweisung der Beschwerde. Am 18. Juli 2019 erstattete der Beschwerdeführer die Replik (Urk. 17). Mit Schreiben vom 19. August 2019 (Urk. 19) verzichtete die Beschwerdegegnerin auf die Duplik, was dem Beschwerdeführer am 26. August 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 20).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX072"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p><span>a.</span><span> </span><span>ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span>tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p><span>b.</span><span> </span><span>während eines Jahres ohne wesentlichen Unt</span><span>erbruch durchschnittlich min</span><span>des</span><span>tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span>Art. </span><span>6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p><span>c.</span><span> </span><span>nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span>Art. </span><span>8 ATSG) sind.</span></p><p><span> </span><span>Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % bes</span><span>teht Anspruch auf eine </span><span>Vier</span><span>telsrente</span><span>, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine </span><span>Dreiviertelsrente</span><span> und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span>Art. </span><span>28 </span><span>Abs. </span><span>2 IVG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span id="XX109"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> die Invalidenversicherung, IVV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n, ob im Sinne von Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">li</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Än</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hinsichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinweisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung eines im Wes</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entlichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtlich (BGE</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich unter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">suchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p><span> </span><span>Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge</span><span>wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wer</span><span>tung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie wür</span><span>digen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundes</span><span>ge</span><span>richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p><span> </span><span>Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die ge</span><span>klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der </span><span>Vorakten</span><span> (Anamnese) abge</span><span>ge</span><span>ben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schlussfolge</span><span>rungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span>8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p></p><p><span> </span><span>Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter</span><span>ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxis</span><span>gemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span>BGE 134 V 231</span><span> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (</span><span>BGE 137 V 210</span><span> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche</span><span>rungs</span><span>interner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Okto</span><span>ber 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span>BGE 139 V 225</span><span> E. 5.2; </span><span>135 V 465</span><span> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gsgericht, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass nach der Beurteilung des RAD aufgrund der körperlichen Beschwerden keine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Aus psychiatrischer Sicht liege der Fokus auf der Aktivierung/Umstrukturierung zu funktionellen Bewälti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsstrategien vor dem Hintergrund psychosozialer Belastungsfaktoren. Diese müssten ausgeklammert werden. Ausserdem verfüge der Beschwerdeführer über gute persönliche Ressourcen. Die medizinische Behandlung zeige Erfolg und die Behandler würden eine gute Prognose stellen. Die Kriterien der langen Dauer und der Erheblichkeit der gesundheitlichen Beeinträchtigung seien nicht erfüllt. Zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich stünden psychosoziale Belastungen der Wiedereingliederung im Weg. Es sei mittels </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Indikatorenprüfung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine gesamthafte Würdigung vorzunehmen. Eine Invalidität liege nicht vor. Hinsichtlich des fortgeschrittenen Alters sei anzumer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken, dass der Beschwerdeführer während der Eingliederung im Jahr 2015 gute bis sehr gute Leistungen erbracht und eine neue Anstellung gefunden habe. Damals sei er bereits im 59. Altersjahr gewesen (S. 1 ff.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 11) führte sie ergänzend aus, dass aus soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ti</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Sicht keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit zu objektivieren sei. Aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht sei eine Remission der rezidivierenden depressiven Störung nach Verbesserung der psychosozialen sowie körperlichen Situation möglich. Da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">her fehle es am rechtlich vorausgesetzten Kausalzusammenhang mit einer selb</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständigen Gesundheitsschädigung (S. 1 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor (Urk. 1), die medizinischen Berichte würden ihm eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestieren. Die körperlichen Beschwerden seien klinisch nachweisbar, weshalb kein unklares Beschwerdebild vorliege und sich eine Ressourcenprüfung erübrige. Ausserdem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wäre eine solche Prüfung durch einen Facharzt vorzunehmen (S. 12 f. Ziff. 17-18).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Beschwerdegegnerin habe sich ausschliesslich auf die Einschätzungen ihrer internen Mitarbeiterin sowie des RAD-Arztes abgestützt, ohne sich mit den diesen Beurteilungen widersprechenden Akten auseinanderzusetzen (S. 14 Ziff. 20). Die psychische Erkrankung sei mittlerweile chronifiziert und nicht nur Folge einer psychosozialen Belastungssituation (S. 15 Ziff. 21). Eine 100%ige Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in der angestammten Tätigkeit als Elektroinstallateur sei nicht überwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wahrscheinlich erstellt. Die körperlichen Beschwerden seien nicht beachtet worden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und es seien keine Abklärungen zum Leistungsprofil erfolgt (S. 17 Ziff. 25). Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes liege vor (S. 18 Ziff. 26). Die medizini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Akten würden belegen, dass keine auf dem freien Arbeitsmarkt einsetzbare Arbeitsfähigkeit mehr vorliege (S. 18 Ziff. 27). Schliesslich sei – aus näher ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten Gründen – eine allfällige Restarbeitsfähigkeit wirtschaftlich auch nicht mehr verwertbar (S. 18 ff. Ziff. 28-34).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Replik (Urk. 17) ergänzte er, dass der RAD-Arzt nicht auf die neueren Arztberichte eingegangen sei. Die Abklärungen seien nicht rechtsgenüglich. Die RAD-Berichte seien keine taugliche Entscheidungsgrundlage (S. 2 f. Ziff. 1-5). Die Beschwerdegegnerin beziehe sich bei der Frage nach der Verwertbarkeit der Rest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeitsfähigkeit auf das Jahr 2015. Die Neuanmeldung sei jedoch erst im Jahr 2016 erfolgt und die gesundheitliche Situation habe sich seither wesentlich geän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dert (S. 3 ff. Ziff. 6-11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers und dabei insbesondere die verbliebene Arbeitsfähigkeit sowie die Verwertbarkeit einer all</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälli</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Restarbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die rentenabweisende Verfügung vom 24. November 2015 (Urk. 12/66) basierte auf folgenden Berichten:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, nannte mit Bericht vom 28. Februar 2014 (Urk. 12/9) eine schwere rezidivierende Erschöp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fungsdepression als Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gab sie einen Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tsubo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-Syndrom, einen Nikotinabusus sowie eine periphere arterielle Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ss</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankheit (pAVK) mit Status nach Dilatation der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arteria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> iliaca </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">communis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechts an (S. 1 Ziff. 1.1). Sie habe den Beschwerdeführer letztmals am 23. April 2013 gesehen (S. 2 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 7. Mai 2014 (Urk. 12/14) informierten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sychia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">K</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">linik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) über die (teil)stationären Aufenthalte des Beschwerdeführers (S. 2 f. Ziff. 1.3) und nannten folgende Diagnosen mit Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1), anamnestisch seit 2007</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen Zügen (ICD-10 F60.8), Erstdiagnose (ED) 2007</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Legasthenie (eigenanamnestisch, ICD-10 F81.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann erwähnten sie die folgenden, hier gekürzt aufgeführten Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pAVK Stadium </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">IIa</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dupuytren Kontraktur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Palmaraponeurose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> links mehr als rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tsubo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In den bisher ausgeübten Tätigkeiten liege seit dem 8. Januar 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vor. Berufliche Integrationsmassnahmen würden empfohlen (S. 1, S. 5 Ziff. 1.6). Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht noch zumutbar. Eine verminderte Leistungsfähigkeit bestehe nicht (S. 6 Ziff. 1.7). Mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne gerechnet werden. Der Beschwerdeführer verfüge über ausreichende Arbeitsfähigkeiten. Er sei motiviert, auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zurückzukehren (S. 6 f. Ziff. 1.9, Ziff. 1.11).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Schlussbericht Potenzialerhebung vom 20. August 2014 (Urk. 12/29) der ESPAS Stiftung ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer die Präsenzzeit gut habe leisten können und während der gesamten Massnahme einen psychisch und physisch stabilen Eindruck gemacht habe. Die Arbeits- und Leistungsfähigkeit sei jedoch deutlich reduziert und verlangsamt. In Anbetracht der hochsensiblen Per</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstruktur in Verbindung mit der Gefahr der Selbstüberforderung und daraus resultierender tiefer Leistungsfähigkeit werde eine weitere Stabilisierung im Rahmen eines Aufbautrainings empfohlen (S. 4 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss dem am 7. Mai 2015 bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen Bericht (Urk. 12/44) zur ärztlichen Erstexpertise von Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Oto</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rhino-Laryngologie, liege eine progrediente </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensorineurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwerhörig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keit hochtonbetont vor. Die Trommelfelle seien beidseits reizlos und intakt (S. 2 Ziff. 7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Abschlussbericht vom 15. Juni 2015 (Urk. 12/47) informierten die Mitarbeiter der Stiftung </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Solvita</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über das Arbeitstraining im Bereich Elektronik, wobei die Massnahme vom 2. Februar bis 31. Juli 2015 gedauert hätte, jedoch am 22. Mai 2015 durch den Beschwerdeführer infolge eines Praktikumsbeginns abgebrochen worden sei (S. 1 Ziff. 3). Der Beschwerdeführer habe sich grundsätzlich an den Präsenzplan gehalten. Auffallend sei, dass die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Absenzstunden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> mit ansteigendem Pensum drastisch gestiegen seien. Der Grund hierfür sei unklar. Dadurch, dass die Arbeiten eher einfach und monoton gewesen seien, sei er tendenziell unterfordert gewesen (S. 3 Ziff. 6.3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit der letztmaligen materiellen Prüfung sind die folgenden, wesentlichen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">richte zu den Akten genommen worden:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 7. Dezember 2015 (Urk. 12/85/1-3) informierten die Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), Klinik für Angiologie, über bestehende bilaterale krampfartige Schmerzen an den unteren und oberen Extremitäten. Diese träten bei Belastung, aber auch in Ruhe und spontan auf. Hinweise für eine relevante ischämische Genese ergäben sich nicht. Eine typische arterielle Claudicatio liege nicht vor. Die arterielle Perfusion der oberen und unteren Extremitäten sei bei bekannter pAVK nicht relevant eingeschränkt. Denkbar wäre eine muskuläre oder neurologische Ursache (S. 1, S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 12. Januar 2016 erfolgte durch Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Chirurgie sowie für Handchirurgie, bei diagnostizierter Dupuytren-Kontraktur Stadium 1 mit gleichzeitiger Schwanenhalsdeformität </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. IV links und Lipom Vorderarm links eine Dupuytren-Exzision, eine Y-V-Plastik sowie eine Lipom-Exzision (vgl. Operationsbericht vom 12. Januar 2016, Urk. 12/85/7; vgl. auch Bericht vom 18. Dezember 2015, Urk. 12/85/6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die am 19. Januar 2016 im Spital </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> durchgeführte Magnetreso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nanz</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphie (MRI) der Lendenwirbelsäule (LWS) ergab keinen Nachweis einer Spinalkanalstenose. Es habe sich eine degenerativ bedingte allfällige Affektion von S1 beidseits gezeigt, jedoch keine Kompression (vgl. Bericht vom 20. Januar 2016, Urk. 12/85/8-9 S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 15. Februar 2016 (Urk. 12/85/10-12) informierten die Ärzte des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über die neurologische Untersuchung des Beschwerdeführers. Die klinische Untersuchung zeige bis auf die spontan vorhandenen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasziku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> in der beidseitigen Wadenmuskulatur keine Auffälligkeit. In den Neu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphien fänden sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine Hinweise für eine Polyneuropathie und die Elektro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">graphie (EMG) zeige ein normales Aktivitätsmuster während den </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Fasziku</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tionen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Insgesamt handle es sich am ehesten um benigne Muskelkrämpfe und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. Allerdings könne die pAVK durchaus prädisponierend sein. Diffe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rentialdiagnostisch müsse an ein Myalgie-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Crampus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom gedacht werden. Das EMG weise allerdings keine pathologischen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nach. Die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden würden grundsätzlich nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit führen. Bis die entsprechende Therapie wirksam sei, könne eine solche allerdings attestiert werden. Längerfristig könne eine solche neurologisch nicht begründet werden (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Austrittsbericht der Ärzte des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 26. Februar 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 12/76 = Urk. 12/85/15-17; vgl. auch Operationsbericht vom 24. Februar 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 12/85/18-19) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer vom 20. bis 29. Februar 2016 aufgrund einer symptomatischen 70-75%igen steno</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden Carotisstenose rechts nach dreimaliger </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Amaurosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fugax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hospitalisiert gewesen und am 21. Februar 2016 eine </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Carotis-Thrombendarteriektomie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (TEA) durchgeführt worden sei. Die Ärzte nannten folgende, hier gekürzt aufgeführte Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">symptomatische 70-75 % Stenose der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Arteria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Carotis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">interna</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> rechts; Hyperperfusionssyndrom bei Status nach Carotis-TEA rechts am 21. Februar 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Muskelkrämpfe und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> unklarer Ätiologie, Differential</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nose (DD): physiologisch gesteigert, Myalgie-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Faszikulations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Crampus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Syndrom</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pAVK der unteren Extremität Stadium I beidseits</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tsubo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Kardiomyopathie, Januar 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe in gutem Allgemeinzustand entlassen werden können (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pract</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Ophthalmologie, berichtete mit Schrei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 30. März 2016 (Urk. 12/85/23-24) über die erfolgte Untersuchung des Beschwerdeführers. Dabei habe sich an beiden Augen keine Gesichtsfeldein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung gezeigt (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Härtefallgutachten der Ärzte des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 13. Mai 2016 (Urk. 12/92) ist zu entnehmen, dass beim Beschwerdeführer eine mittelgradige, hochtonbetonte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sensorineurale</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schwerhörigkeit bestehe, welche mit einem Standardhörgerät nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> optimal versorgt sei, jedoch ein ausreichendes Hörvermögen gewährleiste. Aktuell sei keines der audiologischen Härtefallkriterien erfüllt (S. 1).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 10. Juni 2016 (Urk. 12/96) beantwortete Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Rück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">frage der Beschwerdegegnerin dahingehend, dass die Handfunktion nach Dupu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ytren-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Exzision links in der Regel vollständig normal sei, so dass die operierte Hand rechts kein Hinderungsgrund zur Ausübung des Berufes als Elektroin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stallateur darstelle.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.10</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht der Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 9. August 2016 (Urk. 12/102) sind folgende </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu entnehmen (S.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 Ziff. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">periphere Gefässkrankheit, nicht näher bezeichnet</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Carotis-TEA am 21. Februar 2016 bei 75%iger Stenose</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Muskelfaszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> und –</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">krämpfe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tsubo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Kardiomyopathie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter adäquater integrierter psychiatrischer Behandlung und Verbesserung der psychosozialen sowie körperlichen Situation sei eine Remission der rezidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">renden depressiven Störung möglich. Solange die psychosoziale Situation und die körperliche Erkrankung fortbestünden, sei die Prognose deutlich einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt und wiederholte rezidivierende depressive Störungen seien wahrschein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lich (S. 3 Ziff. 1.4). Der Beschwerdeführer sei seit dem 11. März 2016 in der bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit als Elektriker vollständig arbeitsunfähig (S. 4 Ziff. 1.6). Möglich wäre eine Tätigkeit ohne starke körperliche Belastung, beispielsweise an einem Büroarbeitsplatz. Eine schrittweise Steigerung des Arbeitspensums werde emp</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fohlen (S. 5 Ziff. 1.7).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.11</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit RAD-Stellungnahme vom 19. August 2016 erklärte Dr. med. Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. pol. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, dass aus somatischer Sicht weiterhin keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit zu objektivieren sei. Der psychische Gesundheitszustand sei instabil und es liege seit dem 11. März 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vor. Da eine angepasste Tätigkeit mit schrittweiser Belastungssteigerung als möglich erachtet werde, sollte mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Belastungstraining und einer Wiedereingliederung begonnen werden (vgl. Urk. 12/104</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 3 f.).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.12</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Neurologie, nannte mit Bericht vom 27. Februar 2017 (Urk. 12/112) die folgenden, hier gekürzt aufgeführten Diag</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nosen (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schmerzhafte Funktionsstörung der Beinmuskulatur beidseits, geringfü</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">giger auch der Hand- und Armmuskulatur beidseits noch ungeklärter Genese</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Arteriosklerose bei den vaskulären Risikofaktoren Nikotin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">konsum und Dyslipidämie (unbehandelt) mit/bei:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach TEA einer mit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Amaurosis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fugax</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> symptomatischen höher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">gradigen Interna-Abgangsstenose rechts im Februar 2016</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pAVK der unteren Extremitäten mit Status nach perkutaner translu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">minaler Angioplastie (PTA) der Beinarterien beidseits 2014, sowie der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Arteria</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> iliaca </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">communis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> rechts 2010</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tako</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Tsubo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Kardiomyopathie, 2011</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurteilung sei schwierig und derzeit noch nicht abgeschlossen (S. 3).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.13</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verlaufsbericht vom 7. April 2017 (Urk. 12/114) informierten die Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> über einen stationären Gesundheitszustand. In neurologischer Hinsicht habe sich dieser allerdings verändert (S. 2 Ziff. 1.1). Im Vergleich zum letztmaligen Bericht sei der Beschwerdeführer im Affekt aufgehellt. Er habe wiederholt die körperlichen Symptome als Auslöser und Hauptgrund seiner Arbeitsunfähigkeit angegeben. Diese Symptome würden derzeit neurologisch abgeklärt. Aus psy</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">chia</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht ergebe sich infolge der körperlichen Symptome und der damit einhergehenden Beschwerden ein negativer Einfluss auf die Aufmerksamkeit, das Durchhaltevermögen, den Antrieb und die Anpassungsfähigkeit (S. 2 Ziff. 1.3). Der Beschwerdeführer sei gemäss der Beurteilung durch Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3 Ziff. 2.2). Bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seien die Befunde der laufenden neurologischen Untersuchung unbedingt zu berücksich</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tigen (S. 5 Ziff. 4.4).</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.14</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 18. Dezember 2017 (Urk. 12/119) informierte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass klinisch weiterhin schmerzhafte Muskelkrämpfe und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vorlägen, welche mit einem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Crampus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulations</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Syndrom vereinbar wären. Da dabei keine Muskelatrophien auftreten sollten, welche beim Beschwerdeführer aller</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dings nachweisbar seien, erscheine dieses Syndrom nicht als Hauptursache der Beschwerden. Die elektrophysiologische Untersuchung ergebe im Bereich der Arme einen Normalbefund, jedoch an beiden Beinen eine leichte sensomo</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rische, vorwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demyelinisierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Polyneuropathie. Die motorisch evozierte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Potentiale (MEP)-Diagnostik zeige normale zentral-motorische Laufzeiten zu allen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vier Extremitäten. Somit ergäben sich keine Hinweise auf eine Motoneuron-, Vorderhorn-Erkrankung insbesondere vom Typ einer amyotrophen Lateral</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">skle</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rose. Ein myopathisches oder </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">myosistisches</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Geschehen sei noch nicht vollständig ausgeschlossen. Bisher hätten keine Hinweise auf eine relevante Polymyositis oder eine relevante Myopathie gefunden werden können. Aus neurologischer Optik sei die Wirbelsäule nicht ursächlich für die beklagten Beschwerden. Ob eine intermittierende Ischämie des Rückenmarks im Rahmen der generalisierten Arteriosklerose vorliege, müsse im weiteren Verlauf mitberücksichtigt werden. Die pAVK scheine gemäss den Angaben des Beschwerdeführers zwar nicht die Ursache der Beinschmerzen zu sein. Aus neurologischer Sicht sei dies allerdings anzuzweifeln. Der Beschwerdeführer leide an einer erheblichen pAVK. Differen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tialdiagnostisch müsse die Kombination einer Polyneuropathie mit einer Dekon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ditionierung wegen Muskelschmerzen (DD bei pAVK und Vitamin-D-Mangel) als Ursache der Muskelatrophie angesehen werden. Eine neurologische Verlaufs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kon</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">trolle finde im Januar 2018 statt (S. 7 f.). Eine Arbeitsfähigkeit sei nicht gegeben (S. 8). Die bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht nicht mehr zumutbar. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei zu 0 % zumutbar (S. 3 Ziff. 1.7). Eine rein «sitzende» Tätigkeit sei zu 50 % zumutbar (S. 5).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.15</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete den Beschwerdeführer in dem am 2. Mai 2018 erstellten Bericht (Urk. 12/122) bis auf weiteres in jeglicher Tätigkeit als zu 100 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig (S. 2 f. Ziff. 1.3, Ziff. 2.7; S. 5 Ziff. 4.1-4.2). Seine Belastbarkeit sei tages</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">abhängig. Der Alltag sei massiv eingeschränkt (S. 2 Ziff. 2.2). Er sei körperlich nicht belastbar. Er verfüge zwar über Ressourcen, diese würden ihm in seiner Situation jedoch nichts bringen. Alle drei Arbeitsversuche hätten abgebrochen werden müssen. Es fehle demnach nicht am Willen des Beschwerdeführers (S. 4 Ziff. 3.4-3.5). Es gebe keine Zweifel an der Fahreignung. Im Sitzen gehe es prob</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lemlos. Die Funktion der Beine sei normal (S. 4 Ziff. 3.6). Der Beschwerdeführer sei 62 Jahre alt. Die Prognose für die Eingliederung sei schlecht. Der Einglie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">derung stünden nur die körperlichen Faktoren im Weg (S. 5 Ziff. 4.3-4.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.16</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 22. Mai 2018 hielt RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> fest, dass keine neuen Befunde vorlägen, die eine wesentliche Änderung der bisherigen Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">begründen könnten. Der massgebliche Sachverhalt sei umfassend und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">medizinisch nachvollziehbar multidisziplinär abgeklärt und entsprechend be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rüc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt worden. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei an der RAD-Stellung</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nahme vom 19. August 2016 sowie am Vorbescheid festzuhalten (vgl. Urk. 12/124</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der erstmaligen Rentenprüfung stand das psychische Leiden des Beschwerdeführers im Vordergrund (vorstehend E. 3.1-3.6). Da dieser nach Ab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schluss respektive Abbruch der Frühinterventionsmassnahmen im Mai 2015 in der Lage war, wiederum vollständig erwerbstätig zu sein, wurde ein invalidi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tätsrelevanter psychischer Gesundheitsschaden und gestützt darauf ein Renten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch nachvollziehbar verneint (vgl. Urk. 12/56; Urk. 12/57 S. 1; Urk. 12/59 S. 3; Urk. 12/66).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Was den aktuellen psychischen Gesundheitszustand betrifft, ist der Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führer zwischenzeitlich im Affekt wiederum aufgehellt und die psychischen Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden sind nach Einschätzung der Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> hauptsächlich Folge der körperlichen Symptome sowie der vorhandenen psychosozialen Belastungsfak</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">toren. Bei einer diesbezüglichen Verbesserung wird eine Remission der depressi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ven Störung erwartet (vgl. Urk. 12/102 S. 3 Ziff. 1.4; Urk. 12/114 S. 2 Ziff. 1.3). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die gesundheitliche Verschlechterung wird denn auch somatisch begründet. So erlitt der Beschwerdeführer eine symptomatische 70-75%ige Carotisstenose, auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund welcher im Februar 2016 eine Carotis-TEA durchgeführt wurde. Eine Gesichtsfeldeinschränkung konnte erfreulicherweise ausgeschlossen werden (vor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 4.6-4.7). Zudem leidet der Beschwerdeführer neuerdings auch an schmerzhaften Muskelkrämpfen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Faszikulationen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei die Ursache hierfür </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">noch nicht abschliessend geklärt werden konnte. Entscheidend ist jedoch auch nicht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose, sondern welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit hat (vgl. BGE 136 V 279 E. 3.2.1, Urteil des Bundesgerichts 8C_112/2018 vom 24. April 2018 E. 4.3). Diese Auswirkungen bleiben vorliegend allerdings unklar. Im Februar 2016 hielten die Ärzte des Spitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar fest, dass die beklagten Beschwerden grundsätzlich nicht zu einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit führen würden. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf eine Polyneuropathie (vgl. Urk. 12/85/10-12 S. 2). Zwischenzeitlich stellte Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> indessen eine leichte sensomotorische, vorwiegend </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demyelinisierende</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Polyneu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">pathie an den Beinen fest (vgl. Urk. 12/119 S. 7). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">G.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte sich aber widersprüchlich zur verbliebenen Arbeitsfähigkeit. Einerseits hielt er fest, dass die bisherige Tätigkeit nicht mehr und auch eine angepasste Tätigkeit zu 0 % zumut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar sei (Urk. 12/119 S. 3 Ziff. 1.7). Andererseits erachtete er eine rein sitzende Tätigkeit als zu 50 % zumutbar (Urk. 12/119 S. 5). Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> befand den Beschwerdeführer schliesslich als körperlich nicht belastbar, erklärte gleichzeitig aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">auch, dass Sitzen problemlos gehe. Eine behinderungsangepasste – wie bei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spielsweise eine sitzende - Tätigkeit erachtete sie dennoch als vollständig unzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">mut</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bar (Urk. 12/122 S. 4 f. Ziff. 3.4-3.6, Ziff. 4.1-4.2). Eine verlässliche und nachvollziehbare Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit in der bishe</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rigen sowie in einer angepassten Tätigkeit liegt aus medizinischer Sicht demnach nicht vor. Der reinen Aktenbeurteilung durch RAD-Arzt Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach aus somatischer Sicht keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit zu objektivieren sei (vgl. Urk. 12/104 S. 3 f.), kann sodann nicht ohne Weiteres gefolgt werden, setzte er sich in keiner Weise mit den widersprüchlichen medizinischen Akten oder der Tatsache auseinander, dass die behandelnden Ärzte in somatischer Hinsicht eine Arbeitsunfähigkeit attestierten.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend erweist sich die vorliegende Aktenlage für eine abschliessende Beurteilung der gesundheitlichen Situation und der Arbeitsfähigkeit des Be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">führers als unzulänglich, weshalb die angefochtene Verfügung aufzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">heben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese nach erneuter Abklärung der medizinischen und erwerblichen Situation eine neue Beurteilung vornehme und über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge. In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span id="VV081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eine Prozessentschädigung hat.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prozessentschädigung ist gemäss Art. 61 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. g</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ATSG in Verbindung mit § 34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> – ohne Rücksicht auf den Streitwert – nach der Bedeutung der Streitsache, nach der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens zu bemessen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter Berücksichtigung der vorgenannten Bemessungskriterien ist die Prozess</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung vorliegend auf Fr. 3'800.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">MWSt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">) fest</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">setzen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Unter diesen Umständen erweist sich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2) als gegenstandslos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 31. Januar 2019 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. 3'800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Susanne </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Friedauer</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>