<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00362</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 27. Juni 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hardy Landolt</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Schweizerhofstrasse 14, Postfach 568, 8750 Glarus</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p><br/></p><p><span>Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1953, stürzte am 11. November 2013 beim Laufen auf einer schneebedeckten Strasse auf die linke Schulter (Urk. 7/7/98 = Urk. 7/7/116). Am 6. November 2015 meldete sich der Versicherte bei der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/4). Die Sozialversicherungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab und zog Akten der Suva bei (Urk. 7/7; Urk. 7/14-15; Urk. 7/48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 7/24 = Urk. 3/3/1-4) bei einem Invaliditätsgrad von 33 % eine Rente ab dem 1. Januar 2016 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 25 % zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 28. April 2016 mit, dass zurzeit gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitsbedingt keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen möglich seien (Urk. 7/36). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 7/51; Urk. 7/53) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 23. Februar 2017 (Urk. 7/56 = Urk. 2) einen Rentenanspruch.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 24. März 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 23. Februar 2017 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und die Angelegenheit sei an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 10. Mai 2017 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 24. Mai 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 8). Mit Verfügung vom 9. April 2018 (Urk. 11) wurde die Stiftung Auffangeinrichtung BVG zum Prozess beigeladen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 27. April 2018 (Urk. 13) beantragte die Beigeladene, es sei von einer Beiladung abzusehen. Mit Verfügung vom 9. Mai 2018 (Urk. 14) wurden der Beigeladenen die IV-Akten zur Stellungnahme zugestellt. Die Beigeladene ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zichtete mit Eingabe vom 11. Juni 2018 (Urk. 16) auf eine Stellungnahme, was den Parteien am 12. Juni 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch entsteht gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Artikel 29 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1). Der Anspruch entsteht nicht, solange die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (Abs. 2). Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausbezahlt, in dem der Rentenanspruch entsteht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3). Beträgt der Invaliditätsgrad weniger als 50 %, so werden die entsprechenden Renten nur an Versicherte ausbezahlt, die ihren Wohnsitz und ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Diese Voraussetzung ist auch von Angehörigen zu erfüllen, für die eine Leistung beansprucht wird (Abs. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Art. 44 ATSG betreffend Gutachten nicht erfasst werden; die in dieser Norm vorgesehenen Verfahrensregeln entfalten daher bei Einholung von RAD-Berichten keine Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung (Urteil des Bundesgerichts 8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Praxisgemäss kommt einer reinen Aktenbeurteilung des RAD im Vergleich zu einer auf allseitigen Untersuchungen beruhenden Expertise, welche auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen widerspruchsfrei begründet, nicht der gleiche Beweiswert zu (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_971/2012 vom 11. Juni 2013 E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 134 V 231</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 210</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 225</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 465</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 4.4 und E. 4.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (Art. 8 ATSG) in der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den- und Unfallversicherung hat die Schätzung der Invalidität mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden in beiden Bereichen prinzipiell denselben Invaliditätsgrad zu ergeben, soweit nicht die unterschiedliche gesetzliche Regelung oder Rechtspraxis in den einzelnen Versicherungszweigen zu einer abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Invaliditätsbemessung führen. Bereits abgeschlossene Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">festlegungen sind mitzuberücksichtigen. Es besteht jedoch keine Bindungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versicherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig (Urteil des Bundesgerichts 8C_543/2011 vom 25. August 2011 E. 3 mit Hinweisen auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 133 V 549</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 6,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 119 V 468</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) aus, ihre Abklärungen hätten ergeben, dass der Beschwerdeführer seit dem Unfall den angestammten Beruf als Bauleiter nicht mehr ausüben könne. Tätigkeiten administrativer Natur seien ihm jedoch in vollem Umfang zumutbar (S. 1 unten). Beim ermittelten Invaliditätsgrad von 27 % bestehe kein Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruch (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daran hielt die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (Urk. 6) grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzlich fest.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), dass neben den unfallbedingten Beschwerden auch krankheitsbedingte Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trächtigungen vorliegen würden, die sein funktionelles Leistungsvermögen im erwerblichen Bereich zusätzlich wesentlich und dauerhaft beeinträchtigen würden. Entsprechend sei davon auszugehen, dass die unfall- und krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedingte Erwerbsunfähigkeit über 33 % liege (S. 4 Rz 10). Nach Auffassung der behandelnden Ärzte könne er zwar noch leichte Verweistätigkeiten ausführen, jedoch nicht mehr ganztägig und nur mit Effizienzeinbussen. Er sei insbesonde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">re aufgrund der Herzinsuffizienz auf vermehrte Pause angewiesen (S. 5 Rz 15). Das Gericht werde ersucht, die medizinischen Diagnosen und deren Auswirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen auf das funktionelle Leistungsvermögen im Rahmen einer gerichtlichen Begutachtung abzuklären, eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, eine polydisziplinäre Begutachtung durchzuführen (S. 6 Rz 17). Ausserdem sei die noch vorhandene Restarbeitsfähigkeit in Anbetracht des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fortgeschrittenen Alters nicht mehr verwertbar, weshalb er Anspruch auf eine ganze Rente mit Wirkung ab dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">13. November 2015 habe (S. 9 Rz 30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">O</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rthopädische Chirurgie und Trau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matologie des Bewegungsapparates, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik, Muskulo-Skelettal Zentrum, Orthopädie obere Extremitäten, nannte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2014 (Urk. 7/18) folgende Diagnose (S. 1 Mitte): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Schulter links, dominant: Status nach arthroskopischer Gelenktoilette mit Tenotomie der langen Bizepssehne und Acromioplastik am 2. Mai 2014 bei posttraumatischer Instabilität der langen Bizepssehne und Omarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für angepasste Tätigkeiten, das heiss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Heben/Tragen/Hantieren in Körperferne bis zu einer maximalen Gewichtsbelastung von 4 kg, sei der Beschwerdeführer ab heute wieder zu 100 % arbeitsfähig. Überkopfarbeiten s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eien nicht mehr zumutbar (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Suva-Kreisarzt Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Chirurgie, berichtete am 22. Dezember 2014 (Urk. 7/7/46-50) über die gleichentags erfolgte kreisärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Untersuchung und nannte folgende Diagnosen (S. 5 oben):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sturz auf eisglatter Strasse mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">posttraumatischer Instabilität der langen Bizepssehne und Omarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer Gelenktoilette mit Tenotomie der langen Bizepssehne und Akromioplastik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beim Beschwerdeführer bestehe weiterhin, auf ausdrücklichen Wunsch des Beschwerdeführers hin, eine volle Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Bauleiter (S. 5 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 25. März 2015 ergänzte der Kreisarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seinen ärztlichen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chungsbericht vom 22. Dezember 2014 (vgl. vorstehend E. 3.2) mit einer Zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">barkeitsbeurteilung (Urk. 7/7/42). Dem Beschwerdeführer seien leichte Tätigkeiten für den linken Arm, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten (wegen der erhöhten Absturzgefahr), ohne Arbeiten über die Horizontale mit dem linken Arm, mit einer Gewichtsbelastung körpernah bis zur Hüfte von maximal 10 kg und bis in Brusthöhe von 3 kg, ohne Arbeiten an stossenden, schlagenden und vibrierenden Maschinen, ohne Tätigkeiten, die eine Aussenro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation im linken Schultergelenk verlangen würden, vollzeitig zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Kreisarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> untersuchte den Beschwerdeführer am 1. Dezember 2015 erneut und führte in seinem gleichentags erstellen kreisärztlichen Abschlussbericht (Urk. 7/14) bei gleich gebliebenen Diagnosen (S. 4 Mitte; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.2) aus, dass als Bauleiter keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. Die Zumutbarkeitsbeurteilung vom 25. März 2015 (vgl. vorstehend E. 3.3) habe weiterhin vollumfänglich Gültigkeit (S. 4 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verwies in seinem Bericht vom 7. Dezember 2015 (Urk. 7/17) auf seinen Bericht vom 24. Oktober 2014 (vgl. vorstehend E. 3.1), seither hätten keine weiteren Beratungen mehr stattgefunden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 13. Januar 2016 (Urk. 7/24 = Urk. 3/3/1-4) sprach die Suva dem Beschwerdeführer bei einem Invaliditätsgrad von 33 % eine Rente ab dem 1. Januar 2016 sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Integri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätseinbusse von 25 % zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Suva legte dar, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Anlagebauleiter unfallbedingt nicht mehr zumutbar sei. Aus medizinischer Sicht könne er jedoch sämtliche leichte Tätigkeiten für den linken Arm, ohne das Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Arbeiten über die Horizontale mit dem linken Arm, mit einer Gewichtsbelastung körpernah bis zur Hüfte von maximal 10 kg und bis Brusthöhe von 3 kg, ohne Arbeiten an stossenden, schlagenden und vibrierenden Maschinen, ohne Tätigkeiten, die eine Aussenro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tation im linken Schultergelenk verlangen würden, ganztags ausführen (S. 2 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Pneumo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in seinem Bericht vom 11. März 2016 (Urk. 7/34/5-6 = Urk. 7/48/41-42 = Urk. 3/6) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische kraniale Subscapularisläsion mit Subluxation der lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen Bizepssehne links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch stabile koronare Herzkrankheit (KHK)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">atrioventrikulärer Block</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(AV)-Block I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypercholesterinämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktives Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Transitorischer ischämischer Attacke (TIA)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">leicht erhöhter Kreatininwert (Nierenfunktion)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Verrichtung einer reinen Büroarbeit wäre aus internistischer Sicht uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt zumutbar, wobei sich hierbei sicherlich das Problem ergebe, dass der Beschwerdeführer nicht über eine entsprechende Ausbildung verfüge und somit auch kaum vermittelbar sein dürfte. In seiner jetzigen oder zuletzt ausgeübten Tätigkeit sei er aufgrund seiner Schulterproblematik sicherlich nicht mehr ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">satzfähig (S. 2 Mitte).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Bericht vom 22. März 2016 (Urk. 7/29 = Urk. 7/31 = Urk. 7/34/1-2 = Urk. 7/34/2-3 = Urk. 7/39/2-3 = Urk. 7/48/43-44 = Urk. 3/9) nannte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> folgende Diagnose (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beidseitige, linksbetonte Omarthrose bei Status nach arthroskopischer Gelenktoilette mit Tenotomie der langen Bizepssehne Mai 2015 (richtig: 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beidseits bestehe eine radiologisch klar ersichtliche Omarthrose, links von fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geschrittenem Ausmass. Im zeitlichen Verlauf von 2 Jahren habe diese Omarthrose nochmals zugenommen. Die arthroskopische Gelenktoilette von 2014 habe nur bedingt Benefit für den Beschwerdeführer verschaffen können. Folgendes Arbeitsprofil sei zumutbar und realistisch: Der linke Arm könne auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Schulterleidens nur als Hilfsarm eingesetzt werden. Eine Belastung der linken Schulter sei nicht mehr zumutbar. In einer rein administrativen Tätigkeit wäre der Beschwerdeführer zu 100 % arbeitsfähig, die Fahrfähigkeit sei ebenfalls gegeben, jedoch zeitlich pro Tag auf 4 Stunden limitiert. Überkopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten sowie Hantieren in Körperferne sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> beidseits nicht zumutbar. Repeti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tive Umwendbewegungen seien beidseits nicht zumutbar. Eine handwerkliche Tätigkeit sei unrealistisch und medizinisch nicht mehr zumutbar (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem Schreiben an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vom 28. April 2016 (Urk. 7/39/1 = Urk. 3/8) verwies Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf seinen Bericht vom 22. März 2016 (vgl. vorstehend E. 3.8) und führte aus, dass ihm bezüglich der medizinisch-theoretischen Invalidität gemäss Gliederskala als behandelnder Arzt kein Urteil zustehe.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik, Muskulo-Skelettal Zentrum, Rheumatologie und Rehabilitation, berichtete am 12. Mai 2016 (Urk. 7/39/4-6 = Urk. 7/48/30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">32 = Urk. 7/48/45-47 = Urk. 3/7) über die gleichentags erfolgte Untersuchung und nannte folgende Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Exazerbation eines bekannten lumbospondylogene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">MRI Lendenwirbelsäule (LWS) April 2010: Degeneration Lendenwir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">belkörper (LWK) 5 / Sakralwirbelkörper (SWK) 1 mit medialer Diskusprotrusion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Facettengelenksinfiltration 2008 sowie 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neu diagnostizierte Omarthrose beidseits linksbetont</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Arthroskopie und Tenotomie der langen Bizepssehne link</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"> Mai 2015</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach arthroskopischer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes links Dezember 1992</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare Herzkrankheit mit anamnestisch Status nach Stenteinlage, Bypassoperation sowie Herzklappenoperation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bezüglich der Problematik im Bereich der Schultergelenke beidseits werde auf den ausführlichen Bericht von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verwiesen (S. 1 unten; vgl. vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stehend E. 3.8). Schon vor längerer Zeit habe beim Beschwerdeführer ein bekanntes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit Nachweis einer Degenera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion von LWK5/SWK1 bestanden. Nach verschiedenen Therapieformen sei 2010 eine Facettengelenksinfiltration durchgeführt worden, danach sei der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer mehrere Jahre praktisch beschwerdefrei gewesen. Seit einigen Monaten bestünden nun wieder lumbale Rückenschmerzen. Die Beschwerden seien als exazerbiertes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei den bekannten mässi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen degenerativen Veränderungen des untersten Wirbelsäulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">segmentes zu interpretieren (S. 2 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Arbeitsmedizin, RAD, führte in seiner Stellungnahme vom 20. Juni 2016 (Urk. 7/54/4-5) aus, dass im Wesentlichen von reinen Unfallfolgen auszugehen sei, weshalb mit der Suva koordiniert wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den könne. Das Anforderungsprofil in der bisherigen Tätigkeit als Bauleiter übersteige die funktionelle Leistungsfähigkeit beziehungsweise das Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">profil des Beschwerdeführers aufgrund der verminderten Belastbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit der lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken Schulter (unfallbedingt), wie auch der rechten Schulter (degenerativ). Aus arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischer Sicht würden die nicht unfallbedingten Veränderungen am Bewegungsapparat (Schulter rechts, LWS) keine zusätzliche Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bedingen. In der bisherigen Tätigkeit als Bauleiter bestehe seit dem Unfalldatum eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit bestehe spätestens seit Dezember 2014 (Datum der kreisärztlichen Untersuchung 22. Dezember 2014, vgl. vorstehend E. 3.2) eine 100%ige Arbeitsfähigkeit, sofern es sich um rein administrative sowie leichte überwiegend sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten handle. Tätigkeiten an stossenden, schlagenden und vibrierenden Maschinen seien nicht möglich.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nannte in seinem Bericht vom 24. Juni 2016 (Urk. 7/42 = Urk. 7/48/5-6 = Urk. 3/5) neu die Diagnose einer Omarthrose beidseits, links betont (S. 1 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und führte aus, dass der Beschwerdeführer Mitte April 2016 auf einer Treppe ausgerutscht sei und sich eine Stauchung der LWS beziehungsweise des Sacrums zugezogen habe. Daraufhin sei eine Überweisung an die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Klinik erfolgt, wo am 12. Mai 2016 eine Exazerpation eines lumbospondylogenen Schmerzsyndromes und neu eine Omarthrose beidseits (links betont) diagnostiziert worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. vorstehend E. 3.10). Seit jenem Unfall sei der Beschwerdeführer gegenüber dem Vorzustand in seiner körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Leistungsfähigkeit noch ausgeprägter eingeschränkt. Insgesamt habe sich der Allgemeinzustand weiter verschlechtert. Im früher ausgeübten Beruf sei der Beschwerdeführer mit Sicherheit nicht mehr zu vermitteln, auch körperlich leichte Arbeiten könnten weder durchgeführt noch zugemutet werden (S. 2 Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In seinem undatierten, bei der Beschwerdegegnerin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26. Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangenen Bericht (Urk. 7/45) legte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dar, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit nicht mehr möglich sei. Eine Büroarbeit wäre zu 100 % möglich. Eine körperliche Arbeit mit Belastung der Arme sei wegen der Omarthrose nicht möglich (Ziff. 2.1-2.2, Ziff. 4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Facharzt für Allg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">emeine Innere Medizin und für Kar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diologie, Herzzentru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m O.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtete am 19. Dezember 2016 (Urk. 3/4) über die am 24. November </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erfolgte Untersuchung und nannte folgende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen (S. 1 Mitte):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">koronare und valvuläre Herzkrankheit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach vierfacher koronarer Bypassoperation Juli 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Mitralrekonstruktion bei mittelschwerer Mitralinsuffizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">enz 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">obstruktives Schlafapnoesyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttraumatische craniale Subscapularisläsion mit Subluxation der lan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen Bizepssehne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">aktuell AV-Block I bei Sinusrythmus 75/min</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die letzte kardiologische Kontrolle habe im Rahmen der präoperativen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">suchung vor der Schulteroperation stattgefunden. Leider sei es zu einer postope</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rativen Komplikation gekommen, als es während der Physiotherapie zu einem Muskelriss gekommen sei. Seither habe der Beschwerdeführer persistierende Schmerzen (S. 1 unten). Im Vordergrund stehe die kaum aushaltbare soziale Situation, die den Beschwerdeführer nach dem Muskelabriss aus der Arbeitswelt ausfallen lasse. Als selbständig Erwerbender mit einer Rente von 33 % könne er nicht überleben und auch die Arbeit könne aufgrund der postoperativen Komplikation nicht wieder aufgenommen werden (S. 2 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Bauleiter seit seinem Unfall am 11. November 2013 infolge einer posttraumatischen Instabilität der langen Bizepssehne und einer Omarthrose nicht mehr ausüben kann. Dies ist unbestritten (vgl. vorstehend E. 2.1; Urk. 1 S. 5 Rz 14-15). Streitig und zu prüfen ist hingegen die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in angepasster Tätigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der RAD-Arzt med. pract. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ging gestützt auf die Akten der Suva (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 3.2-3.4, E. 3.6) sowie auf die eingegangenen Berichte davon aus, dass aus arbeitsmedizinischer Sicht die nicht unfallbedingten Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen am Bewegungsapparat (Schulter rechts, LWS) keine zusätzliche Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bedinge. In einer angepassten Tätigkeit bestehe seit Dezember 2014 eine 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit für rein administrative und leichte überwiegend sitzende oder wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">selbelastende Tätigkeiten (vorstehend E. 3.11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war bereits im Oktober 2014 der Ansicht, dass dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100 % möglich sei (vorstehend E. 3.1). Im März 2016 führte er aus, dass trotz der nun beidseitigen Omarthrose in einer rein administrativen Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bestehe (vorstehend E. 3.8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> war im März 2016 der Ansicht, dass dem Beschwerdeführer eine reine Büroarbeit uneingeschränkt zumutbar sei (vorstehend E. 3.7). Im Juni 2016 führte er aus, dass der Beschwerdeführer Mitte April 2016 auf einer Treppe ausgerutscht sei und sich sein Zustand infolge der erlittenen Stauchung der LWS beziehungsweise des Sacrums verschlechtert habe. Auch körperlich leichte Arbeiten könnten weder durchgeführt noch zugemutet werden (vorstehend E. 3.12). Weshalb dem Beschwerdeführer nun auch keine leichten Arbeiten mehr zumutbar sein sollen, begründete er jedoch nicht näher und ist auch nicht nachvollziehbar, insbesondere auch weil er bereits im Juli 2016 wieder der Ansicht war, dass der Beschwerdeführer eine Büroarbeit zu 100 % ausüben könne (vorstehend E. 3.13). Insgesamt scheint Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deshalb davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zudem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> machte Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Mai 2016 keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (vorstehend E. 3.10). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schliesslich machte auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Dezember 2016 keine näheren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Angaben zu allfälligen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit aus kardiologischer Sicht. Er führte lediglich aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass der Beschwerdeführer die Arbeit aufgrund der postoperativen Komplikation, einem Muskelriss, nicht wieder aufnehmen könne, ohne dies jedoch näher zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den. Ausserdem führte er aus, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die kaum aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haltbare soziale Situation im Vordergrund stehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vorstehend E. 3.14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten erscheint die Beurteilung des RAD-Arztes med. pract. D.___ nachvollziehbar und schlüssig, weshalb für die Beurteilung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers darauf abgestellt werden kann. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach ihm nach Auffassung der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnden Ärzte leichte Verweistätigkeiten nicht mehr ganztätig zumutbar seien und er diese nur mit Effizienzeinbussen erbringen könne (vgl. vorstehend E. 2.2), erweist sich daher als unbegründet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gleiche gilt für den Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin aus unerklärlichen Gründen keine medizinische Begutachtung durchgeführt habe (vgl. Urk. 1 S. 4 f. Rz 11-13), kann doch der Gesundheitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand des Beschwerdeführers anhand der vorliegenden Akten beurteilt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist der Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass dem Beschwerdeführer seit Dezember 2014 rein administrative und leichte überwiegend sitzende oder wechselbelastende Tätigkeiten zu 100 % zumutbar sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen der Invaliditätsbemessu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng stellt sich die Frage, ob der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer angesichts des schon fortgeschrittenen Alters nach allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meiner Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfahrung in einem als ausgeglichen unterstellten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rkt noch als ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar gilt und die ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verbliebene Leistungsfähigkeit erwerblich verwerten kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erichts 9C_734/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.1 mit Hinweis auf SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203, 9C_830/2007 E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt ab von den Umständen, die mit Blick auf die Anforderungen der Verweisungstätigkeiten massgebend sind (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 2 mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 107 V 17 E. 2c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt auch davon ab, welcher Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Die im gesamten Bereich des Sozialversicherungsrechts geltende Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht und die daraus abgeleitete Selbsteingliederungslast gebieten grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich, die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit möglichst früh zu beantworten. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage, ob eine Restarbeitsfähigkeit auf dem ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichenen Arbeitsmarkt noch verwertbar ist, erachtete das Bundesgericht etwa einen 60-jährigen Versicherten, welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrheitlich als Wirker in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Textil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">industrie tätig gewesen war, als zwar nicht leicht vermittelbar. Es sah aber mit Bezug auf den hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt gleichwohl Mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, eine Stelle zu finden, zumal Hilfsarbeiten auf dem als ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">glichen unterstellten Arbeitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte zwar eingeschränkt (weiterhin zumutbar waren leichte und mittelschwere Arbeiten im Gehen, Stehen und Sitzen in geschlosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Räumen), aber immer noch im Rahmen eines Vollpensums arbeitsfähig war (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 376/05 vom 5. August 2005 E. 4.2). Unter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em mit Blick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine Aktivitätsdauer von immerhin noch sieben Jahren war eine erwerbliche Umsetzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Leistungsfähigkeit auch einem 58-jährigen, kaufmännisch aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebildeten Versicherten möglich und zumutbar, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund hochgradiger Innenohrschwerhörigkeit auf einen beson</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen genügenden Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">platz angewiesen war (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 819/04 vom 27. Mai 2005 E. 2.2). Als arbeitsmarkttauglich angesehen wurde auch die Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit eines 60-jährigen Versicherten mit einer unter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em wegen rheumatologischer und kardialer Problematik um 30 Prozent eingeschränkten Leistungsfähigkeit (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 304/06 E. 4.2 vom 22. Januar 2007), gleichviel wie diejenige eines gleichaltrigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten, dem trotz verschiedener Rückenschäden ein vergleichsweise weites Spektrum zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Hilfstätigkeiten offen stand (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_918/2008 vom 28. Mai 2009 E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verneint hat das Bundesgericht demgegenüber die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verwertbarkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeitsfähigkeit eines über 61-jährigen Versicherten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über keine Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung verfügte, bezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus medizinischer Sicht im Umfang von 50 % zumutbaren feinmotorischen Tätigkeiten keinerlei Vorkenntnisse besass, dessen Teilarbeitsfähigkeit weiteren krankheitsbedingten Einschränkungen unterlag und dem von den Fachleuten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Berufsberatung die für einen Berufswechsel erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Anpassungsfähigkeit abgesprochen wurde (vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 392/02 E. 3 vom 23. Oktober 2003). Als unverwertbar erachtet wurde auch die 50%ige, durch verschiedene Auflagen zusätzlich limitierte Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit eines knapp 64-jährigen Versicherten mit multiplen, die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Beschwerden (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 401/01 vom 4. April 2002 E. 4c und d), ebenso eine 50%ige Arbeitsfähigkeit einer 61 Jahre und einen Monat alten Versicherten, die bezüglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für sie in Frage kommenden Tätigkeiten einer Umschulung bedurft hätte (Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_437/2008 vom 19. März 2009 E. 4 mit weiteren Hinweisen). Auch erkannte das Bundesgericht bei einem 60 Jahre alten Versicherten, welcher in seiner über 20 Jahre dauernden Tätigkeit als Hotelportier meist mittelschwere bis schwere Arbeiten ausgeführt hatte und behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsbedingt nur noch teils stehend, teils sitzend tätig sein konnte, wobei nur noch Gewichte bis 5 kg zumutbar und ihm wegen seiner Krankheit sowohl Schichtdienste als auch das Führen von Fahrzeugen und Maschinen nicht mehr möglich war, er würde mit überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wahrscheinlichkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt keinen Arbeitgeber mehr finden (Urteil des Bundesgerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_345/2013 vom 10. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2013 E. 4.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist auf das Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit abzustellen. Gemäss BGE 138 V 457 E. 3.4 steht die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbstätigkeit fest, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (Urteil des Bundesgerichts 9C_734/2013 vom 13. März 2014 E. 2.2 mit weiteren Hinwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">isen). Dies war vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Erlass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es Vorbescheids vom 28. Dezember 2016 (vgl. Urk. 7/51</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Feststellu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngsblatt vom 17. Januar 2017, Urk. 7/54). Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">20. Mai 1953</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geborene Beschwerdeführer war in dem für die gerichtliche Beurteilung mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden Zeitpunkt des Erlasses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheids 63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Jahre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und 7 Monate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> alt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist gelernter Mechaniker (vgl. Urk. 7/4 Ziff. 5.3) und war seit 1989 als selbständiger Anlagebauleiter tätig. Im Jahr 2015 verkaufte er sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Firma F.___ GmbH an einen Treuhänder (Urk. 7/9 S. 2; Urk. 7/7/36-38 S. 2; Urk. 7/13). Im August 2015 meldete er sich beim Regionalen Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittlungszentrum (RAV) an und war seither nicht mehr erwerbstätig (Urk. 7/7/8-9; vgl. Urk. 7/7/15; Urk. 7/14 S. 2 unten). Der Beschwerdeführer war somit seit fast 30 Jahren im Anlagebau tätig und verfügt insbesondere in dieser Branche über Berufserfahrung. Aufgrund der verminderten Belastbarkeit der linken als auch der rechten Schulter ist dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Bauleiter nicht mehr zumutbar. Er kann nur noch rein administra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive sowie leichte, überwiegend sitzende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder wechselbelastende Tätigkeiten ausüben (vorstehend E. 4.1, E. 4.2, E. 4.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Besondere Begabungen oder Fertig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten, die ihm einen beruflichen Wiedereinstieg in eine rein administrative Tätigkeit erleichtern könnten, sind nicht ersichtlich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten erscheint eine Verwertung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt als stark erschwert. Angesichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genannten Faktoren würde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer mit überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wahrscheinlichkeit keinen Arbeitgeber mehr finden, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihn für eine geeignete, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rein administrative Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einstellte. Namentlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Umstand, dass er im m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">assgebenden Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt nur noch 1 Jahr und 5 Monate </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ordentlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Pensionierung stand, würde einen durchschnittlichen Arbeitgeber davon abhalten, die mit seiner Beschäftigung verbundenen Risiken wie krankheitsbedingte Ausfälle, berufliche Unerfahrenheit und geringe Anpassungsfähigkeit einzugehen, zumal behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tengerechte Arbeitsplätze von Behin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten in jungem und mittlerem Alter ebenfalls stark nachgefragt werden (vgl. dazu das Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_954/2012 vom 10. Mai 2013 E. 3.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Gesamtwürdigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für die Zumutbarkeitsfrage im vorliegenden Fall mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenden objektiven und subjektiven Umstände ist davon auszugehen, dass die dem Beschwerdeführer verbleibende Restarbeitsfähigkeit mit Einschränkungen auch bei angepassten Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit Blick auf sein fortgeschrittenes Alter realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird und ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Verwertung auch gestützt auf die Selbsteinglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht nicht mehr zugemutet werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Resterwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers wirtschaftlich nicht mehr verwertbar ist, liegt eine vollständige Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG vor (vgl. vorstehend E. 1.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer hat demnach Anspruch auf eine ganze Rente (vgl. vorstehend E. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beginn des Rentenanspruchs.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG unter an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">em erst bei einer während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch bestehenden Arbeitsunfähigkeit von durchschnittlich mindestens 40 % (vgl. vorstehend E. 1.2). Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit als Bauleiter seit seinem Unfall am 11. November 2013 nicht mehr ausüben kann (vorstehend E. 4.1), begann die einjährige Wartefrist per dann zu laufen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da ein Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ngsanspruches, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mithin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anmeldung bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdegegnerin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. November 2015 (Urk. 7/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tritt (vgl. vorstehend E. 1.3), ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> frühestmögliche Rentenbeginn grundsätzlich im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2016. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die einjährige Wartefrist war zu diesem Zeitpunkt bereits abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer ab dem 1. Mai 2016 Anspruch auf eine ganze Rente. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch dem Verfahrensaufw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und ermessensweise auf Fr. 800.-- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusetzen. Da der Beschwerdeführer bezüglich des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obsiegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sind die Kosten vollumfänglich der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung rechtfertigt der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstand allein, dass eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Teil-)R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> späteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beantragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesprochen wird, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch keine Reduktion der Parteient</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung, jedenfalls soweit der Aufwand nicht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beantragt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Umfang der Rente beeinflusst wird (BGE 117 V 401 E. 2c). Dementsprechend ist die Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rdegegnerin zu verpflichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine volle Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsanwalt Dr. Hardy Landolt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beantragte eine Prozessentschädigung von mindestens Fr. 3'000.-- (vgl. Urk. 1 S. 9 Rz 31). Da er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor Fällung des Endentscheids keine Kostennote eingereicht hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ist die Entschädigung nach § 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 2 der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erungsgericht (GebV SVGer) nach Ermessen festzusetzen. Vorliegend erscheint beim praxisgemässen Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">satz von Fr. 220.-- eine Prozessentsc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hädigung in der Höhe von Fr. 2‘4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozialver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 23. Februar 2017 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab dem 1. Mai 2016 Anspruch auf eine ganze Rente hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2’400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Hardy Landolt</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Stiftung Auffangeinrichtung BVG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannPeter-Schwarzenberger</p><p><br/></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p></p></div> </div></body></html>