<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2014-05-01-6B_368-2014.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_368/2014 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 1. Mai 2014</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Mathys, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, </div> <div class="para">Bundesrichter Oberholzer, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber C. Monn. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">X.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern</i>, Postfach 3439, 6002 Luzern, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Einsprache gegen Strafbefehl, unentschuldigtes Fernbleiben an einer Hauptverhandlung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 26. März 2014. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Das Bundesgericht zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern verurteilte die Beschwerdeführerin am 2. Juli 2013 wegen Nichtabgabe der entzogenen Kontrollschilder und des Fahrzeugausweises trotz behördlicher Aufforderung zu einer vollziehbaren Geldstrafe von fünf Tagessätzen zu Fr. 50.--. Ferner widerrief sie den früher bedingt ausgesprochenen Vollzug einer Geldstrafe von einem Tag zu Fr. 50.--. Nachdem die Beschwerdeführerin am 14. Juli 2013 Einsprache erhoben hatte, lud sie das Bezirksgericht Hochdorf am 20. November 2013 zur Hauptverhandlung auf den 4. Februar 2014 vor. Die Beschwerdeführerin wurde darauf aufmerksam gemacht, dass ein unentschuldigtes Fernbleiben als Rückzug der Einsprache gelte. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 31. Januar 2014 teilte die Beschwerdeführerin dem Bezirksgericht mit, sie müsse den Termin vom 4. Februar 2014 aus gesundheitlichen Gründen verschieben. Am 3. Februar 2014 forderte sie das Bezirksgericht auf, innert fünf Tagen, d.h. bis spätestens 10. Februar 2014, ein Arztzeugnis einzureichen, ansonsten ihr Fernbleiben als unentschuldigt gelte. Das Gericht wies sie ausdrücklich nochmals auf die Bestimmungen der Vorladung hin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Am 6. Februar 2014 verlangte die Beschwerdeführerin erneut die Verschiebung der Hauptverhandlung. Der Grund sei, dass ihr Ehemann notfallmässig zum Arzt musste und sie ihm habe Hilfe leisten müssen. Dem Schreiben legte sie eine ärztliche Terminkarte bei, die eine Konsultation am 5. Februar 2014 vorsah. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Das Bezirksgericht Hochdorf schrieb das Einspracheverfahren am 13. Februar 2014 als durch Rückzug erledigt ab. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern am 26. März 2014 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen. Sie strebt eine Behandlung ihrer Einsprache an. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">In Anwendung von <span class="artref">Art. 109 Abs. 3 BGG</span> kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Beschluss S. 3/4 E. 3.3). Vor Bundesgericht verweist die Beschwerdeführerin erneut auf die gesundheitlichen Probleme Ihres Mannes. Indessen unterlässt sie es wie bereits im kantonalen Verfahren, ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorzulegen. Die auch vor Bundesgericht eingereichte Terminkarte, auf der nicht einmal der Name des Patienten vermerkt ist, kann als Nachweis nicht genügen. Die Beschwerde ist im Verfahren nach <span class="artref">Art. 109 BGG</span> abzuweisen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Sie macht geltend, sie habe kein Einkommen. Das Vorbringen kann als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegengenommen werden. Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerin ihre Bedürftigkeit nicht belegt, ist das Gesuch in Anwendung von <span class="artref">Art. 64 BGG</span> abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt das Bundesgericht:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 1. Mai 2014 </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Mathys </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: C. Monn </div> </div></body></html></html>