<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2015-11-17-4A_586-2015.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_586/2015 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 17. November 2015</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Th. Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________ AG, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Werner Meyer, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">C.________, </div> <div class="para">vertreten durch Fürsprecher Pierre Fivaz, </div> <div class="para">Nebenintervenient. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Hypothekardarlehen, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des </div> <div class="para">Obergerichts des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, </div> <div class="para">vom 22. September 2015. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Klage vom 5. Mai 2014 beim Kantonsgericht Zug beantragte, die Beschwerdegegnerin sei unter Androhung von Ungehorsamsstrafe nach <span class="artref">Art. 292 StGB</span> im Widerhandlungsfall zu verurteilen, Notar Olivier Hugli, Ollon, anzuweisen, die Fr. 120'000.--, die sich auf dem Klientengelderkonto das Notars befänden, an den Beschwerdeführer zu überweisen (Ziffer 1); eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verurteilen, dem Beschwerdeführer mindestens Fr. 120'000.-- nebst Verzugszins zu bezahlen (Ziffer 2); </div> <div class="para">dass das Kantonsgericht die Klage mit Urteil vom 30. Juli 2015 mit Bezug auf Ziffer 2 des Rechtsbegehrens mangels hinreichender Substanziierung abwies und sie im Übrigen als gegenstandslos abschrieb; </div> <div class="para">dass das Obergericht des Kantons Zug am 22. September 2015 auf eine vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Berufung mangels hinreichender Begründung nicht eintrat, da sich der Beschwerdeführer in der Berufungsschrift im Wesentlichen darauf beschränke, auf den eigenen, teils widersprüchlichen Standpunkten im erstinstanzlichen Verfahren zu beharren, ohne sich genügend mit den erstinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen; </div> <div class="para">dass das Obergericht zugleich das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren abwies, da es die Berufung für aussichtslos hielt; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. Oktober 2015 Beschwerde in Zivilsachen gegen die genannten Entscheide des Obergerichts und des Kantonsgerichts erhob; </div> <div class="para">dass die Beschwerde nach <span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span> nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig ist, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, soweit sie sich gegen den genannten Entscheid des Kantonsgerichts richtet; </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 21. Oktober 2015 - soweit die darin enthaltenen Ausführungen auf den Beschluss des Obergerichts vom 22. September 2015 bezogen werden - diesen Anforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt, weil der Beschwerdeführer darin keine rechtsgenügend begründeten Rügen erhebt, in denen er darlegen würde, welche Rechte des Beschwerdeführers das Obergericht verletzt haben soll und inwiefern, indem es auf seine Berufung mangels rechtsgenügender Begründung nicht eintrat und sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abwies; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer vielmehr im Wesentlichen bloss weiterhin auf seinem Standpunkt in der Sache beharrt und die Sachverhaltsfeststellungen des Obergerichts als falsch bezeichnet, ohne hinreichende Rügen im vorstehend umschriebenen Sinn gegen die betreffenden Feststellungen zu substanziieren; </div> <div class="para">dass somit auf die Beschwerde, auch soweit sie sich auf den Entscheid des Obergerichts vom 22. September 2015 bezieht, mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist; </div> <div class="para">dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para">dass das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege damit gegenstandslos wird, womit offen bleiben kann, ob die Voraussetzung der Bedürftigkeit des Beschwerdeführers gegeben ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para">dass die Beschwerdegegnerin und der Nebenintervenient keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 1 BGG</span>; vgl. insbes. für den Nebenintervenienten: <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=5&amp;from_date=30.10.2015&amp;to_date=18.11.2015&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F130-III-571%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page571">BGE 130 III 571</a> E. 6); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Nebenintervenienten und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Zivilabteilung, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 17. November 2015 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>