<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2025-05-20-5A_374-2025.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5A_374/2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 20. Mai 2025</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Bovey, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Möckli. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kreuzlingen, Konstanzerstrasse 11, 8280 Kreuzlingen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Berichts- und Rechnungsprüfung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 3. April 2024 (KES.2025.13). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Sachverhalt:</b> </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 24. Juni 2022 errichtete die KESB Kreuzlingen für A.________ (Beschwerdeführer) eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 i.V.m. <span class="artref">Art. 395 Abs. 1 ZGB</span>. </div> <div class="para">Am 25. September 2024 erstattete die Beiständin ihren Bericht an die KESB und ersuchte um dessen Genehmigung, um Festlegung der Aufwand- und Spesenentschädigung sowie um Weiterführung der Beistandschaft. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 11. November 2024 genehmigte die KESB das Eingangsinventar. Hiergegen erhob der Beschwerdeführer "Einsprache", in welcher er die Zuteilung eines anderen Pflegeheims und einer anderen Beistandsperson verlangte. </div> <div class="para">Mit Entscheid vom 4. Februar 2025 genehmigte die KESB den Bericht und die Rechnung der Beiständin, unter Festsetzung der Entschädigung und der Spesen; sodann ordnete sie die Weiterführung der Beistandschaft an und wies den Antrag auf Wechsel der Beistandsperson ab, unter Bestätigung der eingesetzten Beiständin in ihrem Amt. </div> <div class="para">Die hiergegen erhobene Beschwerde, mit welcher der Beschwerdeführer geltend machte, er benötige keinen Pflegeplatz, weil dieser nur Kosten generiere und er nicht hilfsbedürftig sei, wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 3. April 2024 ab. </div> <div class="para">Mit Beschwerde vom 13. Mai 2025 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (<span class="artref">Art. 42 Abs. 1 BGG</span>), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=15.05.2025&amp;to_date=03.06.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-115%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page115">BGE 140 III 115</a> E. 2; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=15.05.2025&amp;to_date=03.06.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">142 III 364</a> E. 2.4). Zu beachten ist ferner, dass der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich ist (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>). Diesbezüglich könnte einzig eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung gerügt werden, für welche das strenge Rügeprinzip gilt und bloss appellatorische Ausführungen nicht ausreichen (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=15.05.2025&amp;to_date=03.06.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-III-364%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page364">BGE 142 III 364</a> E. 2.4; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=12&amp;from_date=15.05.2025&amp;to_date=03.06.2025&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F149-III-81%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page81">149 III 81</a> E. 1.3). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Der Beschwerde mangelt es - abgesehen von einem sinngemässen Begehren um unentgeltliche Rechtspflege und einen sinngemässen Antrag auf "umfangreiche Entschädigungsfolgen zulasten der Täter- und Schuldnerschaft", welcher jedoch ausserhalb des möglichen Anfechtungsgegenstandes steht - an einem Rechtsbegehren bzw. jedenfalls an einem konkreten Rechtsbegehren zur Sache. </div> <div class="para">Sodann mangelt es auch an einer hinreichenden Begründung, inwiefern beim angefochtenen Entscheid der Sachverhalt willkürlich festgestellt oder Recht verletzt sein soll, denn der Beschwerdeführer setzt sich nicht in konkreter Weise mit den ausführlichen Sachverhaltsfeststellungen zu seiner Situation sowie den Erwägungen zur Notwendigkeit der erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen und der Amtsführung der Beiständin auseinander. Vielmehr äussert er sich weitschweifig zur Psychiatrie, stellt in appellatorischer Weise Behauptungen zu seiner Lebens- und Gesundheitssituation auf und äussert sich zu weiteren Dingen, die keinen ersichtlichen Zusammenhang mit dem Anfechtungsgegenstand haben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Damit ist das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Demnach erkennt der Präsident:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Kreuzlingen und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 20. Mai 2025 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Bovey </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Möckli </div> </div></body></html>