<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.00548</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager <br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiber Brugger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Federspiel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Federspiel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Lindenstrasse 37, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1976, war seit April 2007 mit einem Teilzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum als Verkäuferin bei der Y.___ AG in Zürich angestellt (Urk. 5/19 S. 2 f. Ziff. 2.1, 2.7 und 2.9, Urk. 5/68 S. 2 Ziff. 2.1). Am 18. April 2008 mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 5/11).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte wurde am 20. Juli 2010 Mutter eines Sohnes (Urk. 5/115 Ziff. 3.1). Am 13. August 2010 führte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, eine Haushaltabklärung durch (Urk. 5/91). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 12. September 2011 (Urk. 5/96-97, Urk. 5/93) sprach die IV-Stelle der Versicherten von September 2008 bis August 2009 eine ganze und von September befristet bis 30. November 2009 eine halbe Rente zu. Ab dem 1. Dezember 2009 verneinte sie einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Hinweis auf einen Rückfall ihrer Erkrankung meldete sich die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherte am 6. Januar 2012 (Urk. 5/99) erneut bei der Invalidenversicherung an. Am 2. Mai 2012 erfolgte eine weitere Anmeldung (Urk. 5/115). Mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ügung vom 30. August 2012 (Urk. 5/126, Urk. 5/123) sprach ihr die IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem 1. Januar 2012 eine ganze Rente mit zugehöriger Kinderrente zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2013 wurde eine Revision eingeleitet (vgl. Urk. 5/127 S. 3). Am 25. August 2015 erliess die IV-Stelle den Vorbescheid (Urk. 5/178), wogegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Versicherte am 12. Oktober 2015 Einwände vorbrachte (Urk. 5/188). Mit Ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 1. April 2016 (Urk. 5/198-199 = Urk. 2) reduzierte die IV-Stelle die bisherige ganze auf eine halbe Rente. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 9. Mai 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. April 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass weiterhin ein Anspruch auf eine ganze Rente bestehe. Eventuell sei vorgängig des Entscheides über eine allfällige Rentenherabsetzung ein unabhängiges Gutachten erstellen zu lassen (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 9. Juni 2016 (Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Beschluss des hiesigen Gerichts vom 12. Juli 2016 wurde das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde (Urk. 1 S. 2 Ziff. 3) abgewiesen und der Beschwerdeführerin eine Kopie der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort zugestellt (Urk. 6 Dispositiv Ziff. 1-2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX022"></span><span id="XX100"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mitarbeiten, wird für diesen Teil die Invalidität nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts (ATSG) festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit oder der unentgeltlichen Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin und der Anteil der Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG; ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischte Methode der Invaliditätsbemessung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis wird zunächst der Anteil der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufgabenbereich (so unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem im Haushalt) ermittelt; die Frage, in welchem Ausmass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, beurteilt sic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h mit Rücksicht auf die gesamten Umstände, so die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse. Im Rahmen der gemisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Methode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestimmt sich die Invalidität dadurch, dass im Erwerbsbereich ein Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens- und im Aufgabenbereich ein Betätigungsvergleich vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wobei sich die Gesamtinvalidität aus der Addierung der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvaliditäten ergibt (BGE 130 V 393 E. 3.3 mit Hinweisen; vgl. BGE 134 V 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span><span id="VV036"></span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin warf der Beschwerdegegnerin eine Verletzung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gründungspflicht und des rechtlichen Gehörs vor. Sie begründete ihren Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wurf dahingehend, die Vorinstanz habe blind die Folgerungen des neuen Abklärungsberichtes vom 16. März 2015 übernommen und die dagegen vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrachten Einwände von vorneherein nicht beachtet (Urk. 1 S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf diesen Vorwurf ist vorab einzugehen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehörs, wie er neben der expliziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV) garantiert wird, ist das Recht der versicherten Person, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich vor Erlass eines in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu äussern, erhebliche Beweis beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweiser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1). Der Gehörsanspruch verpflichtet die Behörde, die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bringen der betroffenen Person auch tatsächlich zu hören, zu prüfen und in der Entscheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1). Die Pflicht der Behörde, ihre Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en - sofern sie den Begehren der Parteien nicht voll entsprechen (Art. 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Abs. 3 Satz 2 ATSG) - zu begründen, bezweckt insbesondere, die betroffene Person in die Lage zu versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a; vgl. auch BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den verfassungsrechtlichen Anforderungen zu genügen, muss die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde bei ihrem Entscheid hat leiten lassen und auf die sich der Entscheid stützt. Aus der Begründung muss jedenfalls ersichtlich werden, ob und wann die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend beziehungsweise uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblich hält. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass eine Anfechtung des Entscheids möglich ist (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. Aufl., 2015, N 56 zu Art. 49). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin beanstandete im Einwand vom 12. Oktober 2015 die Qualifikation als Teilerwerbstätige sowie einzelne Positionen des Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichtes vom 16. März 2015 (Urk. 5/188 S. 2 f.). Die Beschwerdegegnerin holte daraufhin eine Stellungnahme der Abklärungsperson des Berichtes ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 5/195 S. 2). Entsprechend der Stellungnahme der Abklärungsperson vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 16. Dezember 2015 wurde für den Aufgabenbereich „Verschiedenes“ zusätz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich eine Einschränkung von 2 % veranschlagt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin korrigierte in der angefochtenen Verfügung die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung im Haushalt gegenüber dem Vorbescheid um zwei Prozent und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wies neu eine Einschränkung von total 9.5 % aus. Sie trug damit der Kritik de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin teilweise Rechnung. Daraus, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Übrigen an der Qualifikation der Beschwerdeführerin und an einer verbesserten Einschränkung im Haushalt festhielt, lässt sich indes keine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Begründungspflicht ableiten. Der Beschwerdeführerin war an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der angefochtenen Verfügung eine sachgerechte Anfechtung des Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich. Eine Verletzung der Begründungspflicht und des Anspru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ches auf rechtliches Gehör ist daher zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte darauf ab, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht stabilisiert und leicht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert habe (Urk. 2 S. 3 unten). Die Einschränkung im Haushalt habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">massiv verringert (S. 4 oben). Hinsichtlich der Qualifikation gebe die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin zwar nach wie vor an, dass sie bei guter Gesundheit zu 100 % einer Berufstätigkeit nachgehen würde. Aus ihrer Erwerbsbiografie lasse sich diese Vermutung aber nicht begründen (S. 4 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ermittelte in der angefochtenen Verfügung nach der gemischten Methode einen Invaliditätsgrad von neu 57 % (S. 5 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin machte geltend, die getroffene Qualifikation sei klar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falsch. Sie stütze sich offenbar auf ein spra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chliches Missverständnis anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eines früheren Gespräches mit der Beschwerdegegnerin vom Februar 2010.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Weder aufgrund der Erwerbsbiografie noch aufgrund anderer Anhaltspunkte rechtfertige sich ohne Willkür die Annahme einer Erwerbstätigkeit von bloss 65 % (Urk. 1 S. 4 oben und Mitte). Der neue Abklärungsbericht vom 16. März 2016 überzeuge nicht (Urk. 1 S. 5 oben). Er sei krass einseitig und letztlich nicht nachvollziehbar zu ihren Ungunsten ausgefallen (Urk. 1 S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig ist die Rechtmässigkeit der revisionsweisen Herabsetzung der bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rigen ganzen auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung sowie die Frage, ob überhaupt ein Revisionsgrund gegeben ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. A.___, Fachärztin für Neurologie, Assistenzärztin, und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Oberarzt, Para</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plegikerzentrum, Universitätsklinik C.___, stellten im Bericht vom 9. Juni 2008 (Urk. 5/29/6-8) folgende Diagnosen (S. 1 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">inkomplette sensomotorische Tetraparese sub C1 mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwerer Myelopathie, am ehesten medikamentös toxisch unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Cytosar intrathekal, Differentialdiagnose: Nelarabine Neben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lymphoblastisches T-Zell-Lymphom mit Knochenmark-Infiltration</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach akuter Niereninsuffizienz unter Fungizone, November 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Jodallergie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bekannte Hämorrhoiden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ und Dr. B.___ führten im Bericht vom 9. März 2009 (Urk. 5/46/8-11) zur Krankengeschichte aus, bei der Patientin sei seit Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2007 ein lymphoblastisches T-Zell-Lymphom mit Knocheninfil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion sowie im Becken bekannt. Nach einer Chemotherapie sei es zu einer rasch progredienten Zunahme einer Gefühlsstörung der Füsse gekommen, welche im Verlauf die Beine und den Stamm erfasst habe. Im weiteren Verlauf sei es zu einer Progression mit Beteiligung der oberen Extremitäten und zu einer Beeinträchtigung der Motorik der Arme und Beine gekommen. Sowohl im MRI der Neuroachse (zweimalig) als auch in den sensorisch evo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zierten Potentialen habe sich eine schwere Myelopathie gezeigt ohne Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise auf eine Lymphangiosis carcinomatosa. Am 4. März 2008 sei eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Knochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">markspunktion durchgeführt worden. Diese habe keine maligne Infil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tration gezeigt (S. 2 Ziff. 1.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. Dezember 2009 wurde eine Haushaltabklärung durchgeführt (Urk. 5/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">S. 1). Die Abklärungsperson führte im Abklärungsbericht vom 11. Januar 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5/68) aus, die Beschwerdeführerin habe bezüglich der zuletzt ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übten Tätigkeit als Verkäuferin erklärt, ihre Arbeitseinsätze seien von der Filialleiterin geplant worden. Durchschnittlich habe sie zirka 20 % gearbeitet. Bis zu ihrer Erkrankung habe dieses Pensum ausgereicht. Damit sie ihr Studium nach der Trennung hätte weiterführen könne, hätte sie ihr Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum aus finanziellen Gründen aber klar steigern müssen (S. 3 Ziff. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe im Sommer 2006 in O.___ ein Fernstudium als Sportlehrerin begonnen. Für jedes Semester sei sie jeweils für einen Monat nach O.___ gereist. Daneben sei sie seit 2002 beim D.___ als Trainerin tätig gewesen. Sie habe dort mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet und ein bis zweimal pro Woche Kurse durchgeführt beziehungsweise geleitet. Bevor sie erkrankt sei, habe sie fünf Lektionen pro Woche erteilt (S. 3 Ziff. 2.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe erklärt, dass sie ihr Erwerbspensum bei guter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheit nach der Scheidung aus finanziellen Gründen hätte steigern müssen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mit grosser Wahrscheinlichkeit würde sie heute im Rahmen von 100 % arbeiten (S. 4 Ziff. 2.5 oben). Nach eingehender Besprechung der Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion habe die Beschwerdeführerin eingeräumt, dass sie auch bei guter Gesundheit vermutlich nicht zu 100 % ausserhäuslich tätig wäre bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise hätte sie ihr Pensum als Verkäuferin vermutlich nicht auf ein Voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum gesteigert, da sie unbedingt als Leichtathletiktrainerin hätte weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten wollen. Daneben hätte sie auch ihr Studium weiterführen wollen. Mittlerweile habe sie die Tätigkeit als Leichtathletiktrainerin wieder aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen. Dabei handle es sich um Weiterbildungskurse, damit sie weiterhin als Trainerin tätig sein könne (S. 4 Ziff. 2.5 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin wurde als zu 100 % Erwerbstätige qualifiziert, wobei sie nach Einschätzung der Abklärungsperson mutmasslich zirka 80 % als Verkäuferin und zirka 20 % als Trainerin tätig wäre (S. 5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 17. Februar 2010 fand eine Besprechung zwischen E.___ von der Eingliederungsberatung der Beschwerdegegnerin und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin statt. Im Verlaufsprotokoll der Eingliederungsberatung vom 10. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2010 ist dazu vermerkt, man sei auf die Qualifikation zu sprechen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen. Die Beschwerdeführerin sei zu ihrem Arbeitspensum bei voller Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sundheit befragt worden. Ihre Erläuterungen seien schwierig zu fassen. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der mehrmals wiederholten Aussagen werde davon ausgegangen, dass sie zwischen 50 und maximal 80 % arbeiten würde. Dies hänge davon </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ab, ob ihr ein „Job“ gefalle. Falls ja, würde sie eher mehr arbeiten, wenn nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, eher wenig. Jetzt und nach der Geburt ihres Kindes wolle sie sowieso nur wenig arbeiten, eventuell auch nur 20 %. Die Beschwerdeführerin habe auf Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fragen wiederholt betont, dass sie sicher nicht 100 % arbeiten wolle, sondern vielleicht 50 % oder etwas mehr. Im Haushalt komme sie zurecht. Zur Art der Tätigkeit bei intakter Gesundheit seien die Angaben der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin vage (Urk. 5/78 S. 3). Nach Rücksprache mit der Verfasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin des Berichtes vom 11. Januar 2010 wurde ein Anteil der Erwerbstätigkeit von 65 % ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen. Dies entspreche dem Mittel zwischen 50 und 80 % und damit den Angaben der Beschwerdeführerin (Urk. 5/78 S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson der letzten Haushaltabklärung führte in einer internen Stellungnahme vom 4. März 2010 (Urk. 5/77) zur geänderten Qualifikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zur Einschränkung der Beschwerdeführerin im Haushalt aus, gemäss Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommensvergleich resultiere für den Erwerbsbereich ein Invaliditätsgrad von 23 %. Somit müsste für den Haushaltsbereich eine Einschränkung von min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">destens 50 % vorliegen, um Rentenleistungen auslösen zu können. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ihrer Beobachtungen vor Ort im Rahmen der Haushaltabklärung könne mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass im Haushalt eine wesentlich tie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fere Einschränkung ausgewiesen sei. Gestützt auf die Angaben, wonach die Gehfähigkeit der Beschwerdeführerin wieder vollständig gegeben sei und sie in den manuellen Fertigkeiten praktisch nicht mehr eingeschränkt sei, könne aufgrund der langjährigen Aussendiensterfahrung der Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von ausgegangen werden, dass im Haushaltsbereich eine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung von maximal 10-15 % vorliege. Die Einschränkungen dürften kaum höher aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fallen, da zu berücksichtigen sei, dass der Haushalt die Möglichkeit biete, die anfallenden Arbeiten gut aufzuteilen und in Etappen zu erledigen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. August 2010 wurde erneut eine Haushaltabklärung durchgeführt (Urk. 5/91 S. 1). Die Abklärungsperson führte im Abklärungsbericht vom 20. Dezember 2010 aus, nach den Angaben der Beschwerdeführerin hätten sich die oberen Extremitäten fast vollständig erholt. Ausser einer fehlenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fühligkeit in den Fingern könne sie mit den Händen wieder alles machen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Einschränkungen der unteren Extremitäten hätten sich nicht verbessert (S. 2 oben). Die Beschwerdeführerin habe sich Mitte 2007 von ihrem Exmann getrennt und sei im August 2009 geschieden worden. Im Juli 2010 habe sie wieder geheiratet (S. 3 Ziff. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Qualifikation sei erneut Thema gewesen. Die Beschwerdeführerin habe erklärt, dass sie bereits bei der letztmaligen Abklärung gesagt habe, dass sie 100 % arbeiten würde, wenn sie gesund wäre. Im Gespräch bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin vom Februar 2010 habe sie überhaupt nichts verstanden und man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> habe ihr die Situation auch nicht richtig erklärt. Der Verantwortliche der Beschwerdegegnerin sei zudem sehr aggressiv und forsch vorgegangen und habe sie eingeschüchtert. Es sei jedoch ganz klar, dass sie bei guter Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heit zu 100 % einer Erwerbstätigkeit hätte nachgehen müssen. Sie habe von ihrem Exmann Fr. 600.-- pro Monat und ein kleines Taggeld bekommen. So habe sie mit einem Minimum auskommen müssen (S. 4 Ziff. 2.5 oben). Bei der damaligen Befragung habe sie nicht verstanden, dass es um die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bei guter Gesundheit gegangen sei. Sie habe immer den Stand der jeweiligen Situation beschrieben. Wenn sie gesund wäre, hätte sie das Sport</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">studium unterbrochen, bis sie finanziell wieder abgesichert gewesen wäre, und hätte dieses später wieder aufgenommen (S. 4 Ziff. 2.5 Mitte). Auch nach der Babypause würde sie bei guter Gesundheit einer Erwerbstätigkeit von 100 % nachgehen, weil sie mit dem Lohn des Ehemannes finanziell nicht abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert seien (S. 4 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson bemerkte dazu, Tatsache sei, dass die Erwerbsbiografie der Beschwerdeführerin nicht auf eine Erwerbstätigkeit von 100 % schliessen lasse. Das damalige Studium und die Trainingsstunden beim D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">könnten nicht als Erwerb gewertet werden, weil keine AHV-Abrechnung erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei (S. 5 oben). Nach der Geburt des Sohnes müsse die Qualifikation nicht geändert werden. Sie sollte aber nicht auf 100 % erhöht werden, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden könne,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass sie nach der Geburt einer höheren Erwerbstätigkeit nachgehen würde (S. 5 Mitte). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson gewichtete den Bereich Ernährung ab Mai 2009 mit 30 % und wies hierfür eine Einschränkung von 35 % aus. Sie führte aus, die Beschwerdeführerin könne nicht gut selbständig kochen, weil sie nur sehr unsicher stehen könne. Etwas Kleines könne sie sich zubereiten. Seit sie mit ihrem Ehemann zusammenlebe, koche am Abend meistens er. Die gründliche Reinigung der Küche werde entweder vom Ehemann oder von Freundinnen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführt. Es sei der Beschwerdeführerin zumutbar, beim Kochen auf einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rollstuhl oder andere Hilfsmittel zurückzugreifen. Die gründliche Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Küche und die Einschränkung bei der Bodenpflege würden angerechnet (S. 7 Ziff. 6.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bereich Wohnungspflege wurde mit 15 % gewichtet und es wurde hierfür eine Einschränkung von 60 % veranschlagt. Die Abklärungsperson stellte da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu fest, oberflächliche Reinigungen auf Körperhöhe könne die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin ohne fremde Hilfe erledigen. Sie arbeite sehr langsam und in Etap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen, was zumutbar sei. Auch die oberflächliche Reinigung des Lavabos oder der Toilette könne sie selbständig erledigen. Alle gründlichen Arbeiten und die Bodenpflege würden vom Ehemann am Wochenende durchgeführt (S. 8 Ziff. 6.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Bereich Wäsche und Kleiderpflege wurde mit 20 % gewichtet und es wurde eine Einschränkung von 20 % ermittelt. Die Beschwerdeführerin habe hierzu erklärt, dass sie nicht selber wasche, weil die Waschmaschine unten stehe und sie zu unsicher sei. Der Ehemann habe diese Arbeit übernommen und so sei es viel einfacher und schneller. Sie könne nicht selbständig bügeln, weil ihr dazu die Kraft fehle. Die Abklärungsperson bemerkte dazu, es sei der Beschwerdeführerin zumutbar, sich auf einen Stuhl zu setzen und die Maschine sitzend zu füllen (S. 8 Ziff. 6.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Abklärungsperson führte zum Bereich Verschiedenes aus, die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführerin habe nur eine Pflanze, welcher sie selbständig Wasser geben könne. Sie sei Trainerin beim D.___ gewesen und habe pro Training Fr. 50.-- bekommen. Seit der Erkrankung könne sie die Trainingsstunden nicht mehr ausüben. Der Bereich Verschiedenes wurde im Mai 2009 mit 20 % gewichtet und es wurde eine Einschränkung von 40 % veranschlagt. Ab Juli 2010 wurde der Bereich mit 10 % bei gleicher Einschränkung gewichtet. Die Haushaltabklärung ergab ab Juli 2010 eine Einschränkung von 9.63 % (S. 9 Ziff. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügungen vom 12. September 2011 (Urk. 5/96-97) sprach die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin der Beschwerdeführerin vom 1. September 2008 bis 31. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2009 eine ganze und vom 1. September befristet bis 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2009 eine halbe Rente zu. Ab dem 1. Dezember 2009 verneinte die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin meldete sich am 6. Januar 2012 aufgrund eines Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falles ihrer Erkrankung erneut bei der Invalidenversicherung an (Urk. 5/99). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Pract. med. F.___, Assistenzärztin, Klinik für Hämatologie, G.___ (G.___), attestierte der Beschwerdeführerin im Bericht vom 11. April 2012 (Urk. 5/117) für die Tätigkeit als Verkäuferin sowie als Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau eine volle Arbeitsunfähigkeit. Pract. med. F.___ stellte dazu fest, die Patientin befinde sich im Rahmen einer Rezidivtherapie und der aktuellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">allogenen Stammzelltransplantation in einem deutlich reduzierten Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand mit reduzierter Leistungsfähigkeit und Infektanfälligkeit aufgrund einer Immunsuppression. Eine Arbeitsaufnahme sei aktuell nicht möglich (Ziff. 1.6-1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Med. pract. H.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, Regional</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztlicher Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD), führte in einer Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 3. Mai 2012 (Urk. 5/119 S. 3) aus, seit dem 28. November 2011 bestehe als Gesundheitsschaden ein Rezidiv einer Blutkrebserkrankung und eine schwere Schädigung der Muskeln und Nerven durch eine Chemotherapie (Myelopathie/Neuropathie, Differentialdiagnose: medikamentös-toxisch unter Nelarabine). Als Einschränkungen bestünden ein deutlich reduzierter Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meinzustand mit reduzierter Leistungsfähigkeit und Infektanfälligkeit aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einer Immunsuppression. In der bisherigen und in angepasster Tätigkeit bestehe seit dem 28. November 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die Beschwerdeführerin sei auch im Haushalt zu 100 % eingeschränkt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin daraufhin mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 30. August 2012 rückwirkend ab dem 1. Januar 2012 eine ganze Rente zu (Urk. 5/126). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juli 2013 wurde eine Revision eingeleitet (vgl. Urk. 5/127 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. I.___, Fachärztin für Urologie, Oberärztin, und PD Dr. med. J.___, Facharzt für Urologie, Leiter Neuro-Urologie, Zentrum für Paraplegie, Universitätsklinik C.___, stellten im Bericht vom 2. Oktober 2013 (Urk. 5/133/7-11) folgende Diagnosen (S. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">neurogene Harnblasenfunktionsstörung bei Diagnose 2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">sensomotorisch inkomplette Tetraplegie sub C3 bei initial schwerer Myelopathie (Erstdiagnose: Februar 2008) im Rahmen von Diagnose 3 (Differentialdiagnose: am ehesten medikamentös-toxisch induziert unter Cytarabin, Nelarabin-Nebenwirkung)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">T-lympoblastische Leukämie (Erstdiagnose September 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidiv unter dem Bild einer akuten biphänotypischen Leukämie (Erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diagnose November 2011)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">posttransplantäre Komplikationen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Jod-Allergie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. K.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Häma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tologie, Klinik für Hämatologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, führte im Bericht vom 29. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2013 (Urk. 5/132) zur Anamnese aus, hinsichtlich der Leukämie zeige die letzte Knochenmarkuntersuchung vom 15. Oktober 2013 erfreulicherweise eine komplette Remission ohne Hinweise für ein Rezidiv. Die Patientin sei durch die vorbekannte Myelopathie mit Gangstörung sowie eine persistie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de neurogene Blasenentleerungsstörung und eine intermittierend auftre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stuhlinkontinenz eingeschränkt. Zudem bestehe eine vermehrte Infektan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit für obere Atemwegsinfekte bei bekannter chronischer Pansinusitis und es persistiere eine vermehrte Müdigkeit im Sinne einer chronischen Fatigue-Symptomatik nach allogener Stammzelltransplantation (Ziff. 1.4). Aufgrund der Fatigue-Symptomatik müsse von hämatologischer Seite eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit von 50 % ausgesprochen werden (Ziff. 1.6). Die Patientin sei auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Myelopathie gehbehindert, wobei sie aber selbständig sei. Eine Einschränkung bestehe auch aufgrund der neurogenen Blasenentleerungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung sowie einer intermittierend auftretenden Stuhlinkontinenz. Anstreng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ende körperliche Tätigkeiten seien ihr nicht zumutbar. Es bestehe eine ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minderte körperliche Leistungsfähigkeit. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des G.___ seien aus hämatologischer Sicht nicht in der Lage, die körperlichen Einschränkungen abzuschätzen, die durch die Myelopathie her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerufen werde. Zur tatsächlichen Arbeitsfähigkeit könne daher nur be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt Stellung genommen werden (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. L.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Hämatologie, Klinik für Hämatologie, G.___, führte im Bericht vom 5. November 2014 (Urk. 5/151) aus, seit November 2013 bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die Patientin versuche immer wieder, ein Teilzeitpensum aufzunehmen. Aufgrund von rezidivierenden Infektionen ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te sich dies aber sehr schwierig (Ziff. 1.6). Es bestehe weiterhin eine senso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">motorisch inkomplette Tetraplegie mit neurogener Blasen- und Darm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">funktionsstörung. Dies führe zu rezidivierenden Blaseninfektionen. Nach allo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gener Stammzelltransplantation und multiplen Vortherapien bestünden zudem weiterhin eine Infektanfälligkeit und eine rasche Ermüdbarkeit. Es werde davon ausgegangen, dass die Patientin im Umfang von 20-30 % arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten könne. Beim Auftreten von Infektionen bestehe dann aber wieder eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 26. Februar 2015 wurde eine weitere Haushaltabklärung durchgeführt. Die Abklärungsperson führte im Bericht vom 16. März 2015 (Urk. 5/175) aus, die Beschwerdeführerin leide ständig unter Blaseninfekten (S. 2 oben). Sie führe im Auftrag der M.___ Promotionen für Kunden durch, sei dort aber nicht festangestellt. So habe sie im November 2014 drei Tage und im Dezember 2014 sechs Tage gearbeitet. Im Januar 2015 habe sie keinen Auftrag gehabt. Die Einsätze würden im Stundenlohn abgerechnet (S. 3 Ziff. 2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Ehemann der Beschwerdeführerin sei zu 100 % erwerbstätig (S. 3 Ziff. 2.3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin habe erneut erklärt, dass sie bei guter Gesundheit zu 100 % arbeiten würde. Dies, obwohl der Sohn noch nicht in den Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">garten gehe. Sie könne die Kinderbetreuung mit der Kinderkrippe so regeln, dass sie zu 100 % arbeitstätig sein könne (S. 3 Ziff. 2.5). Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch bei guter Gesundheit eine Erwerbstätigkeit von 65 % nicht überschreiten würde. Dies ergebe sich weiterhin aus ihrer Erwerbsbiografie. Zusätzlich sei anzumerken, dass der Ehemann befördert worden sei und er nun Fr. 1‘500.-- monatlich mehr verdiene als noch im Jahr 2010. Somit wären die Eheleute auch finanziell nicht auf ein Einkommen der Beschwerdeführerin von 100 % angewiesen (S. 4 Ziff. 2.6.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Bereich Ernährung wurde eine Einschränkung von 10 % ermittelt. Die Abklärungsperson führte dazu aus, die Beschwerdeführerin mache das Frühstück. Sie rüste, schneide und koche. Mittags bereite sie etwas Kleines für sich und den Sohn zu. Abends koche sie gemeinsam mit dem Ehemann. Sie decke den Tisch und räume den Geschirrspüler ein und wieder aus, reinige die Küchenablage und den Herd und wische den Küchenboden feucht auf. Die Küchenkästchen könne sie auf Arbeitshöhe selber reinigen. Die rest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Kästchen reinige eine Nichte (S. 5 Ziff. 6.2). Die Beschwerdeführerin sei im Bereich der Ernährung wieder selbständig (S. 6 Ziff. 6.2). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin staube ab und räume auf. Beim Staubsaugen benütze sie einen IRobot. Sie schalte diesen jeweils an, wenn sie aus dem Haus gehe. Am Wochenende staubsauge der Ehemann mit dem grossen Staubsauger. Das Badezimmer werde von der Beschwerdeführerin geputzt. Die Fenster reinige ihre Nichte aus O.___. Die Benützung von entsprechenden Hilfsmitteln sei der Beschwerdeführerin im Rahmen der Schadenminderungspflicht zumutbar. Ebenso sei es ihr auch zumutbar, den Boden in Etappen feucht zu wischen. Die Reinigung der Fenster und das Staubsagen, dass durch den Ehemann übernommen werde, würden als Einschränkung anerkannt (S. 6 Ziff. 6.3). Für den Bereich Wohnungspflege wurde eine Einschränkung von 25 % veran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlagt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. N.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, RAD, führte in einer Stellungnahme vom 27. Januar 2015 (Urk. 5/177 S. 5 oben) aus, mit dem Arztbericht des G.___ vom 5. November 2014 bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % in jeder beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Tätigkeit, auch wenn die Patientin immer wieder versuche, ein Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pensum aufzunehmen. Die Arztberichte seien plausibel und es könne darauf abgestellt werden. Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich demnach stabilisiert und eventuell leicht gebessert, so dass ab November 2014 eventuell keine volle Einschränkung im Haushalt mehr bestehe. Eine regelmässige berufliche Tätigkeit sei ihr weiterhin nicht zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging bei der Rentenzusprache vom 30. August 2012 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vor dem Hintergrund der erneuten Erkrankung der Beschwerdeführerin für den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbs- und den Aufgabenbereich von einer je 100%igen Einschränkung und damit von einem Invaliditätsgrad von 100 % aus (Urk. 5/123 S. 1 unten). Im Vergleich damit wird in der angefochtenen Verfügung vom 1. April 2016 bei unveränderter Qualifikation für den Erwerbsbereich eine Einschränkung von 81.83 % und für den Haushalt eine solche von 9.5 % ausgewiesen (Urk. 2 S. 6 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Massgabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Verordnung über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">KSIH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_201/2011 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer versicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E. 2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundesgerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätigkeit von teilerwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">b seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund steht (AHI 2004 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärztlichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_817/2013 vom 28. Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin beanstandete zunächst die Qualifikation als Teiler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätige. Die Qualifikation mit einem Anteil von 65 % im Erwerbsbereich und einem Anteil von 35 % im Haushalt wurde nach einer Besprechung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwischen der Beschwerdeführerin und der Eingliederungsberatung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin vom 17. Februar 2010 festgelegt. Sie wurde im Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 20. Dezember 2010 bestätigt (E. 5.2 und 5.4.2 hiervor) und anlässlich der Rentenzusprache vom 30. August 2012 beibehalten (Urk. 5/123 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im jüngsten Haushaltabklärungsbericht vom 16. März 2015 wurde die Quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fikation wiederum bestätigt. Die Abklärungsperson stellte dazu fest, dass sie den Angaben der Beschwerdeführerin, wonach diese bei guter Gesundheit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">100 % erwerbstätig wäre, aufgrund ihrer Erwerbsbiografie nicht folgen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e (vorstehend E. 6.4.2). In der Tat findet sich zur Erwerbsbiografie der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin etwa im Abklärungsbericht vom 11. Januar 2010, dass sie während ihrer ersten Ehe nur mit einem Pensum von durchschnittlich zirka 20 % als Verkäuferin gearbeitet hat. Zusätzlich war sie mit einem tiefen Pensum als Leichtathletiktrainerin tätig (E. 5.1). Dass die Beschwerdeführerin trotz der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2010 ihr Erwerbspensum auf 100 % gesteigert hätte, erweist sich als nicht überwiegend wahrscheinlich. Ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem ist zu berücksichtigen, dass, wie im Bericht vom 20. Dezember 2010 erwähnt, die Trainingsstunden beim D.___ nicht als Erwerbstätigkeit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt werden können, da hierfür keine AHV-Abrechnungen erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorstehend E. 5.4.2). Im Abklärungsbericht vom 16. März 2015 wurde sodann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als weiterer Grund für die Qualifikation angeführt, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin befördert worden sei und er Fr. 1‘500.-- pro Monat mehr verdiene als im Jahr 2010 (vorstehend E. 6.4.2). Die Familie der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin wäre daher aus finanziellen Gründen nicht auf eine volle Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätigkeit der Beschwerdeführerin angewiesen. Diese befindet sich somit wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in einer vergleichbaren Situation wie während ihrer ersten Ehe. Die getroffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Qualifikation ist demzufolge gestützt auf den Abklärungsbericht vom 16. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 beizubehalten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demnach ist die Invalidität in Anwendung der gemischten Methode (Art. 28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG) zu bemessen, ausgehend von einem Pensum von 65 % im Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich und einem solchen von 35 % im Aufgabenbereich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) kam mit Urteil vom 2. Februar 2016 in der Sache Di Trizio gegen die Schweiz (Nr. 7186/09) zum Schluss, dass eine Verletzung von Art. 14 (Diskriminierungsverbot) in Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung mit Art. 8 (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) darin bestehe, dass die halbe Rente der Invalidenversicherung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten eingestellt wurde, nachdem sie Mutter von Zwillingen geworden war, worauf die IV-Stelle in Anwendung der gemischten Methode einen nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr anspruchsbegründenden Invaliditätsgrad ermittelte (BGE 143 I 50 Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt). Das Bundesgericht stellte darauf hin fest, dass zur Herstellung des konventionskonformen Zustandes künftig auf die Aufhebung der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG alleine zufolge eines Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechsels von «vollerwerbstätig» zu «teilerwerbstätig mit Aufgabenbereich» zu verzich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sei (BGE 143 I 50 E. 4.2). Auch die revisionsweise Herabsetzung einer Invalidenrente, nicht nur deren revisionsweise Aufhebung, erachtet das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gericht als EMRK-widrig, wenn allein familiäre Gründe (die Geburt von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kindern und die damit einhergehende Reduktion des Erwerbspensums) für einen Statuswechsel von «vollerwerbstätig» zu «teilerwerbstätig mit Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich» sprechen (BGE 143 I 60 E. 3.3.4). Und auch wenn eine Rente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht wegen eines Statuswechsels überprüft wird, sondern aus anderen Gründen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsüberprüfung nach den Schlussbestimmungen der IV-Revision 6a) erfolgt, hat ein rein familiär bedingter Statuswechsel unberücksichtigt zu bleiben, so dass der von der versicherten Person bisher innegehabte Status für die Invaliditätsbemessung beizubehalten ist (zur BGE-Publikation vorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehenes Urteil 9C_297/2016 vom 7. April 2017 E. 3.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Bundesrat hat in seinem Bericht „Die Invaliditätsbemessung in der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung bei Teilzeiterwerbstätigkeit, Bericht in Erfüllung des Postu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lats Jans (12.3960)“ vom 1. Juli 2015 unter anderem ausgeführt, die Metho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den der Invaliditätsbemessung müssten überprüft werden, falls der EGMR eine Verletzung des Diskriminierungsverbots feststellen sollte (Bericht 2015, S. 23 Mitte). Dabei sei die 2010 in der Parlamentarischen Initiative Suter vorgeschlagene Lösung von den verschiedenen zur Diskussion gestellten Ansätzen «derjenige, welcher noch am ehesten weiterverfolgt werden könnte» (Bericht 2015, S. 31 Mitte). Mit der Parlamentarischen Initiative Suter war verlangt worden, Art. 28 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG neu wie folgt zu formulieren: „War die oder der Versicherte vor Eintritt der Invalidität nur zum Teil erwerbstätig, wird die Invalidität im Bereich der Erwerbstätigkeit wie auch im Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich (….) je bezogen auf eine Vollzeittätigkeit ermittelt.“ (Bericht der nationalrätlichen Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit vom 5. Juli 2006 zur Parlamentarischen Initiative Suter, 00.454). Der Nationalrat gab der parlamentarischen Initiative ohne Gegenstimme Folge. Die Mehrheit der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit wollte jedoch nicht gleichzeitig mit der 5. IV-Revision, welche eine finanzielle Konsolidierung der IV anstrebte, ein Anliegen umsetzen, das zu Mehrausgaben im Umfang von 6.5 Promille der Rentensumme, mithin in einer geschätzten Höhe von 35 Millionen Franken führen würde, weshalb der Vorstoss am 6. Oktober 2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgeschrieben wurde (Bundesrat, Bericht 2015, S. 5 Ziff. 1.2, S. 24 Ziff. 6.1.1.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die im Sinne Suters modifizierte Handhabung der gemischten Methode wurd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e auch verschiedentlich in der Literatur befürwortet (so unter anderem: Martin Boltshauser, Die Invalidität aus Betätigungsvergleich - die IV-Haushaltab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter der Lupe, in: René Schaffhauser / Franz Schlauri, Hrsg., Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrechtstagung 2004, St. Gallen 2004, S. 235 ff., S. 260 f.; Susanne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leuzinger-Naef, Sozialversicherungsrechtliche Probleme flexibilisierter Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhältnisse, in: Erwin Murer, Hrsg., Neue Erwerbsformen – veraltetes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits- und Sozialversicherungsrecht? Bern 1996, S. 91 ff., S. 129</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ff; Alexandra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rumo-Jungo, Ausgewählte Gerichtsentscheide aus dem Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht im Zusammenhang mit Teilzeitarbeitsverhältnissen, in: Erwin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Murer, a.a.O., S. 187 ff., S. 189 ff.; Franz Schlauri, Das Rechnen mit Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeiten in Beruf und Haushalt in der gemischten Methode der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invaliditätsbemessung, in: René Schaffhauser / Franz Schlauri, Hrsg., Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Arbeitsunfähigkeit, St. Gallen 2003, S. 307 ff., S. 328 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Anschluss an eine Evaluation aller zur Thematik der gemischten Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de existierenden Vorschläge argumentiert Leuzinger in einem neuen Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trag (Susanne Leuzinger, Invaliditätsbemessung für teilerwerbstätige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte mit Aufgabenbereich, Auslegeordnung und Lösungsvorschlag, in: Ueli Kieser / Miriam Lendfers, Hrsg., Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2017, Zürich / St. Gallen 2017, S. 155 ff.) erneut für das Abstellen auf ein voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitiges Valideneinkommen (S. 181). Namentlich die Anforderung des EGMR, die je nach Status unterschiedliche Ausgestaltung der Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung müsse verhältnismässig sein, erfordere bei der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung für teilerwerbstätige Versicherte mit Aufgabenbereich eine Bezug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme auf die Bemessung bei vollerwerbstätigen und bei nichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten. Dass teilerwerbstätige Versicherte mit Aufgabenbereich einen tiefe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Rentenanspruch hätten als vollerwerbstätige und nichter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätige Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte, werde vermieden, wenn bei ihnen „die Invalidität im Erwerbsbereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie bei Vollerwerbstätigen aufgrund eines Vollzeitvaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommens be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wird und der Invaliditätsgrad anschliessend ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Anteil der Erwerbstätigkeit an der Gesamtaktivität gemäss bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtlicher Rechtsprechung gewichtet wird; an der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung im Aufgabenbereich muss sich im Vergleich zur geltenden Rechtslage nichts ändern“ (Leuzinger, a.a.O., S. 182). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die nach Suter/Leuzinger modifizierte Handhabung der gemischten Methode unterscheidet sich von der bisherigen Handhabung also (nur, aber immerhin) dadurch, dass „der Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich ermittelt wird, indem als Valideneinkommen eingesetzt wird, was die Person verdient hätte, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie der teilzeitlich ausgeübten Erwerbstätigkeit vollzeitlich nachgegangen wäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">“ (Leuzinger, a.a.O., S. 179). Die Bemessung der Einbusse im Aufgaben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich bleibt sich gleich, ebenso die Gewichtung der beiden Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kungen entsprechend dem Anteil der beiden Bereiche.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwähnenswert dürfte in diesem Zusammenhang sein, dass sich die modi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te Handhabung der gemischten Methode auch in einigen Urteilen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts findet, so in den Urteilen I 198/99 vom 21. März 2000 E. 2e/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cc, I 321/99 vom 2. November 2000 E. 4a, I 85/01 vom 2. Juli 2001 E. 3a, I 526/01 vom 6. Mai 2002 E. 3a, I 406/02 vom 20. Februar 2003 E. 3.2.1, und I 583/02 vom 2. Mai 2003 E. 3.1 (Zusammenstellung bei Schlauri, a.a.O., S. 321 Anm. 25). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gegen eine dergestalt nach Suter/Leuzinger modifizierte Handhabung der gemischten Methode könnte eingewendet werden, Teilzeitbeschäftigte hätten freiwillig auf einen Teil des Einkommens verzichtet, und mit dem Abstellen auf ein hypothetisches Vollzeit-Valideneinkommen würde eine nur virtuelle und nicht versicherte Einbusse entschädigt (BGE 137 V 334 E. 5.5.3). Dem ist entgegenzuhalten, dass auch die Einschränkung im Aufgabenbereich in einem ersten Schritt ausgehend von 100 % erhoben wird und dass der für den Erwerbsbereich ermittelte Invaliditätsgrad wie bisher in einem weiteren Schritt entsprechend dem statusentsprechenden Beschäftigungsgrad vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert wird; darin besteht das Pendant zur Unfallversicherung, wo der Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad ebenfalls bezogen auf ein volles Pensum ermittelt wird, der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">umfang sodann aber entscheidend von der Höhe des versicherten Verdienstes abhängt. Ein weiterer Einwand lautet, es könnte eine wirtschaftliche Besser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung im Invaliditätsfall resultieren: Bei einer zu 50 % erwerbstätig ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wesenen Person würde bei einer verbleibenden Arbeitsfähigkeit von 50 % und einer Einschränkung von 35 % im Aufgabenbereich ein Teilinvalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 25 % im Erwerbsbereich und ein solcher von 17.5 % im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich, mithin ein Gesamtinvaliditätsgrad von 42.5 % und damit ein An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Viertelsrente resultieren, obwohl sie im Erwerbsbereich noch immer das frühere Einkommen erzielen könnte (BGE 137 V 334 E. 5.5.4). Der entscheidende und bezeichnende Mangel der genannten Rechnung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht darin, dass sie keine Wechselwirkungen berücksichtigt (vgl. Leuzinger, a.a.O., S. 182 Anm. 74): Im gewählten Beispiel beträgt die gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dingte Leistungseinbusse 50 % im Erwerbs- wie im Aufgabenbereich, wobei sie im Aufgabenbereich praxisgemäss wegen anzunehmender Schadenmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung nicht vollumfänglich berücksichtigt wird, weshalb im Aufgabenbereich eine Einschränkung von 35 % (entsprechend 17.5 % eines vollen Pensums) resultierte. Würde die Versicherte nun ihre noch verbleibende Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vollumfänglich im Erwerbsbereich verwerten, verbliebe nichts für den Aufgabenbereich, obwohl dieser statusentsprechend 50 % ausmacht und in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welchem ihr eine Restleistung von 15 % eines vollen Pensums zugemutet wird.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 28a Abs. 3 IVG lautet: «Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind (…), wird für diesen Teil die Invalidität nach Artikel 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Absatz 2 festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit (…) und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen.» Dieser Formulierung ist nichts zu entnehmen, was die bisherige Handhabung der gemischten Methode gebieten würde, und nichts, das einer nach Suter/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Leu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinger modifizierten Handhabung entgegenstünde. Die nicht näher begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete Ansicht, dies würde «Gesetzesänderungen nötig machen» (Bundesrat, Bericht 2015, S. 31 unten), vermag demgegenüber nicht einzuleuchten. Auch sind die Anforderungen an eine Praxisänderung (BGE 141 II 297 E. 5.5.1, BGE 137 V 282 E. 4.2) erfüllt, zumal sich nicht nur über die Jahrzehnte mit der Verbreitung neuer Erwerbsformen die äusseren Verhältnisse verändert haben, sondern insbesondere nach dem Urteil des EGMR auch von gewan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">del</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Rechtsanschauungen auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch der Umstand, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der Mitteilung des Bundesrates vom 17. Mai 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorgesehen ist, Art. 27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Wirkung ab 1. Januar 2018 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Sinne der modifizierten Handhabung zu ergänzen, steht deren Anwendung nicht ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen, enthält doch die Verordnung in der noch geltenden Fassung eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls nichts, dass die bisherige Handhabung gebieten würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann sind auch die Anforderungen an eine Praxisänderung (BGE 141 II 297 E. 5.5.1, BGE 137 V 282 E. 4.2) erfüllt, zumal sich nicht nur über die Jahrzehnte mit der Verbreitung neuer Erwerbsformen die äusseren Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse verändert haben, sondern insbesondere nach dem Urteil des EGMR auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von gewandelten Rechtsanschauungen auszugehen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemischte Methode kommt vorliegend deshalb in der nach Suter/ Leuzinger modifizierten Handhabung zur Anwendung.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin beanstandete einzelne Positionen des Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtes vom 16. März 2015. Sie machte zwar geltend, sie sei im Bereich Ernährung nach wie vor stark eingeschränkt (Urk. 1 S. 5 Ziff. 3 oben). Im Abklärungsbericht wurde hierzu festgestellt, dass sie abends gemeinsam mit ihrem Ehemann koche (vorstehend E. 6.4.3). Ein Grund, in das Ermessen der fachlich kompetenten Abklärungsperson einzugreifen, besteht vorliegend je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">doch nicht. Es ist daher wie im Abklärungsbericht von einer Einschränkung im Bereich Ernährung von 10 % auszugehen. Ebenso ist eine Einschränkung im Bereich Wohnungspflege von 25 % zu bestätigen und es ist auch im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reich Wäsche und Kleiderpflege nicht von der Einschätzung der Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">person abzuweichen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu beachten ist, dass die im Abklärungsbericht vom 16. März 2015 ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesene Einschränkung im Haushalt mit der Rentenzusprache vom 30. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2012 und nicht mit dem Abklärungsbericht vom 20. Dezember 2010 zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichen ist. Im August 2012 wurde nach dem Wiederausbruch der Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Beschwerdeführerin davon ausgegangen, dass sie überhaupt keine Hausarbeiten mehr verrichten konnte. Auch der RAD der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rin beurteilte die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin in diesem Sinne (vorstehend E. 5.6.2). Gestützt auf den Bericht vom 16. März 2015 ergibt sich demnach, dass sich die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt verglichen mit der Rentenzusprache vom August 2012 erheblich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bessert hat. Ein Revisionsgrund ist daher gegeben. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin kann auf den Abklärungsbericht vom 16. März 2015 abgestellt werden. Dem Bericht kommt daher voller Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiswert zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Für den Haushalt resultiert nach der Stellungnahme der Abklärungsperson vom 16. Dezember 2015 eine Einschränkung von total 9.5 %, wie von der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdegegnerin ermittelt, was gewichtet für den Aufgabenbereich zu einem Teilinvaliditätsgrad von 3.3 % (9.5 % x 0.35) führt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging davon aus, dass die Beschwerdeführerin im Ge.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsfall eine Hilfsarbeiterinnentätigkeit ausüben würde, was nicht zu beanstanden ist. Gemäss den LSE Tabellenlöhnen des Jahres 2012 hätte die Beschwerdeführerin in einer solchen Tätigkeit Fr. 4‘176.-- pro Monat ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen können (LSE 2012 S. 45 Tabelle T17 Ziff. 9). Umgerechnet auf ein Jahr und angepasst an die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden ergibt dies ein hypothetisches Valideneinkommen von rund Fr. 52‘242.-- (Fr. 4‘176.-- x 12 : 40 x 41.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf das Invalideneinkommen berücksichtigte die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin, dass die Beschwerdeführerin aktuell im Stundenlohn für das Unternehmen M.___ tätig ist (vorstehend E. 6.4.1). Eine höhere Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit kann ihr abgesehen von dieser Tätigkeit nach medizinischer Beurteilung nicht zugemutet werden. Das so erzielte Jahreseinkommen von Fr. 5‘850.-- (Urk. 5/176 S. 1) ist als Invalideneinkommen zu veranschlagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Valideneinkommen von Fr. 52‘242.-- und einem Invalidenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen von Fr. 5‘850.-- beträgt die Einkommenseinbusse Fr. 46‘392.--, was einer Einbusse von 88.80 % entspricht. Bei einem Anteil des Erwerbsbereichs von 65 % ergibt sich damit ein Teilinvaliditätsgrad von 57.72 % (88.80 % x 0.65).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Aufgabenbereich beträgt der Teilinvaliditätsgrad 3.33 %, im Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich 57.72 %, womit insgesamt ein Invaliditätsgrad von 61.05 % und gerun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det 61 % resultiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Invaliditätsgrad hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (Art. 28 Abs. 2 IVG) und die strittige Herabsetzung auf eine halbe Rente erweist sich als nicht gerechtfertigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist somit teilweise gutzuheissen und die angefochtene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung dahin abzuändern, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2016 An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf eine Dreiviertelsrente hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). Vorliegend sind die Kosten auf Fr. 900.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin steht eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessentschädigung zu, die beim praxisgemässen Stundenansatz von Fr. 220.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (zuzüglich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 2‘200.-- (inklu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen und der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin aufzuerlegen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ver</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">siche</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1. April 2016 dahin abgeändert, dass die Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2016 Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Prozess</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span id="Text3"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">‘</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">200</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Federspiel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">hal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannBrugger</p><p></p></div> </div></body></html>