<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2006.00340</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206226&amp;W10_KEY=13013560&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2006.00340</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 26.10.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/3. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Wasserversorgung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Kostentragung für Hydrantenleitung Grundlagen im kantonalen und kommunalen Recht (E. 2). Frage offen gelassen, ob die Kosten der Bauherrschaft, die rechtlich nicht mit der Eigentümerschaft identisch ist, auferlegt werden können. Jedenfalls fehlt in der Baubewilligung eine Auflage, die sich mit der Wasserversorgung befasst. Aufgrund der Bedeutung des Grundsatzes der Gesetzmässigkeit im Abgaberecht kann nachträglich nicht von der klaren kommunalen Regelung abgewichen werden, wonach der Grundeigentümer die Kosten zu tragen hat. Der Bauherrschaft dürfen daher die Kosten nicht auferlegt werden (E. 4). Zu weiteren Einwänden der Bauherrschaft: Es ist zweifelhaft, ob überhaupt nachträglich eine ergänzende Erschliessung mit der Hydrantenleitung vorgesehen werden kann, nachdem dies in der ursprünglichen Baubewilligung nicht vorgesehen war (E. 5.1). Infolge der Veräusserung des Grundstücks spielt auch der massgebliche Zeitpunkt für die Erhebung der Abgabe eine Rolle, wofür verschiedene Anknüpfungspunkte in Frage kommen (E. 5.2). Der Festsetzung des Standorts des Hydranten hat unter Einbezug der Grundeigentümer zu erfolgen und bedarf einer neuen Verfügung (E. 5.4). Gutheissung. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Abgaberecht ST: BEITRÃGE">BEITRÃGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERSCHLIESSUNGSKOSTEN">ERSCHLIESSUNGSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HYDRANT">HYDRANT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENTRAGUNG">KOSTENTRAGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: WASSERRECHT UND GEWÃSSERSCHUTZ">WASSERRECHT UND GEWÃSSERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WASSERVERSORGUNG">WASSERVERSORGUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 27 WasserwirtschaftsG</span><br/><span class="gerade">§ 29 WasserwirtschaftsG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Der Gemeinderat X erteilte der A AG am 4. Juli 1995 die Baubewilligung fÃ¼r die Erstellung von 36 EinfamilienhÃ¤usern (Ãberbauung "L") auf dem ca. 9008 m2 messenden GrundstÃ¼ck (alt) Kat.Nr. 01. Dieses gehÃ¶rte damals B und C als GesamteigentÃ¼mer zufolge einfacher Gesellschaft, welche es von D erworben hatten. B ist laut Handelsregisterauszug PrÃ¤sident, C Mitglied des Verwaltungsrats der genannten Gesellschaft, welche unter anderem die AusfÃ¼hrung von Garten- und Bauarbeiten sowie Renovations- und Umgebungsarbeiten aller Art bezweckt. Das Bauareal liegt innerhalb des am 18. MÃ¤rz 1986 festgesetzten Quartierplans M. Im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens wurde bezÃ¼glich der Wasserversorgung eine Erschliessung Ã¼ber die N-Strasse einschliesslich eines Hydranten bei der Einfahrt zur Tiefgarage vorgesehen, der in der Folge auch erstellt wurde. </p> <p class="Sachverhalt2">Die Feuerwehr X hielt auf Anfrage der Wasserversorgung X am 6. Dezember 1999 fest, dass im Rahmen der dritten Bauetappe (richtig: vierten Etappe) zusÃ¤tzlich ein zweiter Hydrant an der O-Strasse erforderlich sei. Die Kosten fÃ¼r eine Verbindungsleitung zwischen diesem Hydranten und der Versorgungsleitung belaufen sich gemÃ¤ss Kostenvorschlag des IngenieurbÃ¼ros F AG vom 7. Januar 2000 auf Fr. 52'000.-, worÃ¼ber die A AG bzw. B am 11. Januar 2000 orientiert wurde. </p> <p class="Sachverhalt2">Die Werkkommission X ordnete in einem an die A AG, zuhanden von B gerichteten Schreiben vom 19. August 2005 an:</p> <p class="EinzugZitat"><span>"Die Hydrantenleitung fÃ¼r den FeuerlÃ¶schschutz der Ãberbauung âL, dritte Etappe, an der O-Strasse wird auf Kosten â¦ der Bauherrschaft erstellt. </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span>Zur Vermeidung von stehendem Wasser in der Hydrantenzuleitung wird die Bewilligung der Hauswasserzuleitung und Hauswasserinstallation fÃ¼r die dritte Etappe unter anderem davon abhÃ¤ngig gemacht, dass der Wasseranschluss fÃ¼r die dritte Etappe Ã¼ber den neuen Hydranten an der O-Strasse erfolgt."</span></p> <p class="EinzugZitat"><span> </span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Dagegen erhob die A AG am 30. August 2005 Rekurs an den Bezirksrat Y. Darin brachte sie vor, mit der Baubewilligung vom 4. Juli 1995 sei verlangt worden, dass die gesamte Erschliessung der Ãberbauung Ã¼ber die neu zu erstellende N-Strasse, nicht Ã¼ber die O-Strasse, zu erfolgen habe. Dies sei auf Kosten der Bauherrschaft so ausgefÃ¼hrt worden, wobei nunmehr die dritte Bauetappe ebenfalls abgeschlossen sei. Wenn die Gemeinde X nun im Nachhinein einen weiteren Hydranten an der O-Strasse fÃ¼r erforderlich halte, habe die BeschwerdefÃ¼hrerin nichts dagegen einzuwenden; die diesbezÃ¼glichen Kosten seien jedoch von der Gemeinde zu tragen.</p> <p class="Sachverhalt2">Nach einem doppelten Schriftenwechsel wies der Bezirksrat Y den Rekurs am 7. Juni 2006 ab.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Dagegen erhob die A AG am 18. August 2006 durch ihren neu bestellten Rechtsvertreter Beschwerde an das Verwaltungsgericht, mit dem Antrag, den Rekursentscheid des Bezirksrats Y vom 7. Juni 2006 sowie den Beschluss der Wasserversorgung X vom 19. August 2005 aufzuheben, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. </p> <p class="Sachverhalt2">Die Wasserversorgung X ersuchte in der Beschwerdeantwort vom 12. September 2006 um Abweisung der Beschwerde, unter Kosten und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der BeschwerdefÃ¼hrerin. Dazu â das heisst offenbar zur nÃ¤heren BegrÃ¼ndung ihres Beschlusses vom 19. August 2005 â fÃ¼hrte sie aus, der von der Feuerwehr verlangte Hydrant an der O-Strasse kÃ¶nne nicht in eine Ringleitung eingebunden, sondern mÃ¼sse mit einer Stichleitung erschlossen werden. Um in dieser etwa 70 m langen Hydrantenzuleitung stehendes Wasser zu verhindern, habe die Wasserversorgung zwecks Sicherung der TrinkwasserqualitÃ¤t verlangt, dass einzelne HÃ¤user der dritten Etappe der Ãberbauung Ã¼ber diesen Hydranten angeschlossen wÃ¼rden. Zu ihrem weiteren Vorgehen nach Erlass jenes Beschlusses bzw. nach Vollendung der dritten Etappe fÃ¼hrte sie aus, sie habe am 28. November 2005 den SanitÃ¤r-Installateur darauf hingewiesen, dass nach Abschluss des vorliegenden Rechtsstreites einzelne HÃ¤user Ã¼ber den geplanten Hydranten an der O-Strasse angeschlossen werden mÃ¼ssten. Sie habe die vom Installateur erstellten Hauswasserinstallationen "nur mit dem klaren Vorbehalt" abgenommen, dass die betreffenden HÃ¤user spÃ¤ter Ã¼ber den Hydranten an der O-Strasse angeschlossen werden mÃ¼ssten.</p> <p class="Sachverhalt2">Der Bezirksrat reichte unter Verzicht auf Vernehmlassung seine Akten ein. Das Verwaltungsgericht zog zusÃ¤tzlich Akten des Quartierplan- und des Baubewilligungsverfahrens bei.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer </span><span>zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde nach § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19c Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Weil auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die Beschwerde grundsÃ¤tzlich â soweit damit der Streitgegenstand gegenÃ¼ber den Rekursverfahren gewahrt bleibt (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 52 N. 3) â einzutreten.</p> <p class="Urteilstext">Mit ihrem Rekurs wandte sich die BeschwerdefÃ¼hrerin einzig dagegen, dass sie laut der VerfÃ¼gung der Wasserversorgung vom 19. August 2005 die Kosten der Hydrantenleitung (Zuleitung von der gemeindeeigenen Versorgungsleitung zum vorgesehenen Hydranten an der O-Strasse) zu Ã¼bernehmen habe. Nicht in Frage stellte sie, dass laut der angefochtenen VerfÃ¼gung ein solcher Hydrant samt Zuleitung erstellt werden und der Wasseranschluss fÃ¼r die HÃ¤user der dritten Bauetappe "Ã¼ber den neuen Hydranten" (gemeint ist wohl auch der Anschluss fÃ¼r das Trinkwasser Ã¼ber die damit verbundene Zuleitung) erfolgen soll. Streitgegenstand des Rekursverfahrens bildete somit lediglich die Kostenpflicht fÃ¼r die Zusatzleitung zum neu geplanten Hydranten. Soweit mit der Beschwerde die vollumfÃ¤ngliche Aufhebung der VerfÃ¼gung der Wasserversorgung vom 19. August 2005 und damit mehr als die Aufhebung der von der Rekursinstanz bestÃ¤tigten Kostenverpflichtung verlangt wird, ist darauf nicht einzutreten. Das schliesst allerdings nicht aus, dass im Zusammenhang mit der streitigen Kostenpflicht fÃ¼r die Hydrantenleitung auch auf die Argumente der BeschwerdefÃ¼hrerin eingegangen werden kann, mit denen sie die Notwendigkeit des zusÃ¤tzlich angeordneten Hydranten bestreitet (vgl. dazu E. 5.4). </p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Laut den AusfÃ¼hrungen der Verfahrensbeteiligten soll die streitbetroffene Hydrantenanlage die "dritte" Etappe der Ãberbauung erschliessen. Wie sich aus den vorliegenden Akten, insbesondere den Darlegungen in Rekursreplik und Rekursduplik, ergibt, handelt es sich dabei jedoch offenkundig um die vierte und letzte Etappe, welche die HÃ¤user Nrn. 02-05 und 06-10 umfasst. Die unterschiedliche Bezeichnung spielt aber fÃ¼r die weitere Beurteilung keine Rolle.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss § 27 Abs. 1 des Wasserwirtschaftsgesetzes vom 2. Juni 1991 (WasserwirtschaftsG, LS 724.11) stellen die Gemeinden die Wasserversorgung innerhalb ihres Gemeindegebiets sicher, welche laut § 25 WasserwirtschaftsG die Bereitstellung und Lieferung von Trinkwasser in einwandfreier QualitÃ¤t, unter genÃ¼gendem Druck und in ausreichender Menge zu Trink-, Brauch- und LÃ¶schzwecken umfasst. Die LÃ¶schwasserversorgung im Besonderen wird nÃ¤her geregelt in § 14 der kantonalen Verordnung Ã¼ber die Feuerwehr vom 14. Dezember 1994 (FeuerwehrV, LS 861.2), in Ziffer 4 der gestÃ¼tzt auf § 19 FeuerwehrV erlassenen Vollzugsvorschriften vom 16. Dezember 1994 (LS 861.211) sowie in den gestÃ¼tzt auf § 14 FeuerwehrV erlassenen Richtlinien der GebÃ¤udeversicherung fÃ¼r die AusfÃ¼hrung von Hydrantenanlagen. GemÃ¤ss diesen Richtlinien sind Hydranten so zu setzen, dass jedes GebÃ¤ude mit Schlauchmaterial von maximal 100 m erreicht werden kann. Die Standorte der Hydranten sind im Einvernehmen mit dem Kommandanten der Feuerwehr festzulegen (Ziffer 5). FÃ¼r jedes GebÃ¤ude muss mindestens ein zweiter Hydrant zur VerfÃ¼gung stehen, wobei die SchlauchlÃ¤nge bis zum GebÃ¤ude in der Regel 100 m nicht Ã¼berschreiten soll (Ziffer 7). Zur Verbesserung der LeistungsfÃ¤higkeit, der Versorgungssicherheit und zur VerhÃ¼tung von stagnierendem Wasser sind RinganschlÃ¼sse zu erstellen. Bei den Hydranten sind wenn immer mÃ¶glich HausanschlÃ¼sse in den Einlaufbogen vorzusehen (Ziffer 6).</p> <p class="Urteilstext">Nach allgemeinen GrundsÃ¤tzen des eidgenÃ¶ssischen und kantonalen Erschliessungsrechts, wie sie auch fÃ¼r die Wasserversorgung einschliesslich des LÃ¶schwassers massgebend sind (vgl. Peter Engeler, Die Erschliessung von BaugrundstÃ¼cken nach zÃ¼rcherischem Recht, ZÃ¼rich 1976, S. 71; Christian Lindenmann, BeitrÃ¤ge und GebÃ¼hren fÃ¼r die Erschliessung nach zÃ¼rcherischem Planungs- und Baurecht, ZÃ¼rich 1989, S. 80 ff.; Christoph Schaub, Rechtliche Aspekte der Wasserversorgung im Kanton ZÃ¼rich, ZÃ¼rich 2003, S. 51 ff.), ist die Finanzierung der Groberschliessung Sache des Gemeinwesens, das hierfÃ¼r BeitrÃ¤ge und GebÃ¼hren von den GrundeigentÃ¼mern verlangen kann (vgl. 29 WasserwirtschaftsG). DemgegenÃ¼ber sind Anlagen der Feinerschliessung vollumfÃ¤nglich von den GrundeigentÃ¼mern zu finanzieren, unabhÃ¤ngig davon, ob die betreffende Feinerschliessung im Rahmen eines Quartierplans geregelt worden ist oder nicht (bezÃ¼glich der Kostenpflicht der Feinerschliessung im Quartierplanverfahren vgl. § 146 in Verbindung mit § 128 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975, PBG, LS 700.1). Diese Verteilung der Finanzierungspflicht nach Massgabe der Unterscheidung zwischen Grob- und Feinerschliessung entspricht auch der gesetzlichen Regelung der Erschliessungspflicht (vgl. §§ 90 ff. und 167 f. PBG). </p> <p class="Urteilstext">Diesen GrundsÃ¤tzen folgt auch die Regelung der Finanzierung im Reglement der Wasserversorgung X vom 19. Juni 1992 (WasserR): Danach besteht das Leitungsnetz aus den Ã¶ffentlichen und privaten Leitungen, wobei erstere die Hauptleitungen, die Versorgungsleitungen und die Hydrantenanlagen, letztere hingegen die Hausanschlussleitungen und die Hausinstallationen umfassen (Art. 11). Die Hauptleitungen werden von der Wasserversorgung (Art. 13), die Versorgungsleitungen von den privaten GrundeigentÃ¼mern ("nÃ¶tigenfalls im Quartierplanverfahren", Art. 14) erstellt. Die Wasserversorgung erstellt die erforderliche Anzahl Hydranten und deren Zuleitung (Art. 15 Abs. 1), wobei die Gemeinde-Feuerwehr an die Erstellungskosten einschliesslich Anschluss an die Haupt- oder Versorgungsleitung einen Beitrag leistet (Art. 15 Abs. 2). Die Erstellungskosten der Hauptleitungen trÃ¤gt die Wasserversorgung, wobei EigentÃ¼mer von GrundstÃ¼cken, denen damit ein unmittelbarer Anschluss ermÃ¶glicht wird, zu ErschliessungsbeitrÃ¤gen im Sinn von § 29 WasserwirtschaftsG herangezogen werden (Art. 50). Die Erstellungskosten der Versorgungsleitungen und Hydrantenanlagen tragen nach Abzug allfÃ¤lliger staatlicher und anderer BeitrÃ¤ge die angeschlossenen GrundeigentÃ¼mer nach Massgabe des quartierplanrechtlichen Kostenverlegers bzw. privatrechtlicher Vereinbarungen (Art. 51). Die Kosten der Hausanschlussleitung mit Absperrorgan und Anschluss an das Verteilnetz trÃ¤gt der HauseigentÃ¼mer (Art. 52). Nach dieser Regelung gehÃ¶ren zwar Hydrantenanlagen (Hydranten und deren Zuleitungen) zu den Ã¶ffentlichen Leitungen, sind aber (wie die ebenfalls Ã¶ffentlichen Versorgungsleitungen) durch die angeschlossenen GrundeigentÃ¼mer zu finanzieren, was im Einklang damit steht, dass sie der Feinerschliessung zuzurechnen sind.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Bezirksrat Y hat die angefochtene Kostenverpflichtung im Wesentlichen mit der BegrÃ¼ndung geschÃ¼tzt, die Notwendigkeit des zusÃ¤tzlich angeordneten Hydranten an der O-Strasse sei nach Ziffern 5. ff der Richtlinien der GebÃ¤udeversicherung ausgewiesen und die diesbezÃ¼gliche Kostenpflicht des heutigen BeschwerdefÃ¼hrers ergebe sich aus Art. 51 WasserR (Rekursentscheid E. 3.3-3.6).</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin hÃ¤lt dem â teils mit neuen, jedoch zulÃ¤ssigen (vgl. § 52 Abs. 2 e contrario) tatsÃ¤chlichen Behauptungen und neuen rechtlichen ErÃ¶rterungen â verschiedene Argumente entgegen: </p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Der BeschwerdefÃ¼hrerin sei als "Bauherrschaft" die Baubewilligung am 4. Juli 1995 erteilt worden. Sie sei jedoch nie EigentÃ¼merin des BaugrundstÃ¼cks gewesen. Bis zum inzwischen weitgehend erfolgten Verkauf der HÃ¤user habe das BaugrundstÃ¼ck B und C als GesamteigentÃ¼mer zufolge einfacher Gesellschaft gehÃ¶rt. Die BeschwerdefÃ¼hrerin sei daher mit Bezug auf die streitige Kostenauflage gar nicht "passivlegitimiert".</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Mit dem am 18. MÃ¤rz 1986 festgesetzten Quartierplan M und der am 4. Juli 1995 erteilten Baubewilligung seien die erforderlichen Versorgungsleitungen festgelegt worden. Es gehe nicht an, nachtrÃ¤glich eine ErgÃ¤nzung der damals bestimmten Erschliessung zu verlangen. Das Fehlen einer diesbezÃ¼glichen Festlegung im Quartierplan zeige zugleich auf, dass die zusÃ¤tzliche Hydrantenanlage nicht erforderlich sei. FÃ¼r eine diesbezÃ¼gliche zusÃ¤tzliche Kostenverpflichtung fehlten jedenfalls die Voraussetzungen nach Art. 51 WasserR, sei doch diese Verpflichtung weder im quartierplanrechtlichen Kostenverleger noch in einer privatrechtlichen Vereinbarung vorgesehen. </p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Das lediglich in Ziffer 7 der Richtlinien der GebÃ¤udeversicherung festgehaltene Erfordernis eines zweien Hydranten entbehre einer gesetzlichen Grundlage.</p> <p class="Urteilstext">-<span> </span>Sofern davon ausgegangen werde, dass ein zweiter Hydrant erforderlich sei, mÃ¼sse der BehÃ¶rde jedenfalls vorgeworfen werden, den zweckmÃ¤ssigen Standort nicht hinreichend abgeklÃ¤rt zu haben. Wenn laut Ziffer 5 der Richtlinien der Standort im Einvernehmen mit dem Kommandanten der Feuerwehr festzusetzen sei, bedeute dies nicht, dass Letzterer den Standort von sich aus ohne Einbezug der Vorstellungen des GrundeigentÃ¼mers festlegen dÃ¼rfe, wie dies hier geschehen sei. Den Vorschlag der BeschwerdefÃ¼hrerin, den zusÃ¤tzlichen Hydranten beim Spielplatz der Ãberbauung zu platzieren, was einen kostengÃ¼nstigen Anschluss an die Werkleitung ermÃ¶glicht hÃ¤tte, habe die Beschwerdegegnerin zu Unrecht abgelehnt.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2">Nach ihrer unbestrittenen Darstellung ist die BeschwerdefÃ¼hrerin nie EigentÃ¼merin des BaugrundstÃ¼cks gewesen. Bis zum inzwischen weitgehend erfolgten Verkauf der HÃ¤user hat das GrundstÃ¼ck B und C als GesamteigentÃ¼mer zufolge einfacher Gesellschaft gehÃ¶rt, welche es zuvor von D erworben hatten. Die BeschwerdefÃ¼hrerin stellt daher zu Recht in Frage, ob ihr die Kosten der zusÃ¤tzlichen Hydrantenleitung auferlegt werden dÃ¼rfen. Auch aus prozessualer Sicht steht der BerÃ¼cksichtigung dieses â im Rekursverfahren noch nicht erhobenen â Einwands nichts entgegen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 52 N. 7 und 11). </p> <p class="Erwgung2">GemÃ¤ss Art. 51 WasserR trÃ¤gt der EigentÃ¼mer des angeschlossenen GrundstÃ¼cks die Erstellungskosten von Versorgungsleitungen und Hydrantenanlagen. Zwar wurde die Baubewilligung fÃ¼r die fragliche Ãberbauung am 4. Juli 1995 der die BauausfÃ¼hrung Ã¼bernehmenden BeschwerdefÃ¼hrerin erteilt, was in baurechtlicher Hinsicht ohne weiteres zulÃ¤ssig war (§ 310 Abs. 3 PBG; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 3. A., ZÃ¼rich 2003, Ziff. 20.5.1.2, Bl. 20-23). Aus der Kompetenz der BaubewilligungsbehÃ¶rde, die Bewilligung mit den erforderlichen Auflagen fÃ¼r die Erschliessung zu verbinden (§ 321 PBG), folgt jedoch nicht ohne weiteres deren Berechtigung, die Kosten fÃ¼r die mittels solcher Auflagen verlangten Erschliessungsvorkehren auch dann der Bauherrschaft aufzuerlegen, wenn diese nicht mit dem EigentÃ¼mer identisch ist. Die Frage kann jedoch hier offen bleiben, weil die der BeschwerdefÃ¼hrerin am 4. Juli 1995 erteilte Baubewilligung gar keine Auflage enthÃ¤lt, welche sich auf die Erschliessung bezÃ¼glich der Wasserversorgung bezieht. FÃ¼r die erst nachtrÃ¤glich angeordnete Hydrantenleitung kÃ¶nnen die Kosten jedenfalls nur jenen Personen auferlegt werden, welche gemÃ¤ss Art. 51 WasserR kostenpflichtig sind. </p> <p class="Erwgung2">Zu einer von dieser Vorschrift abweichenden Betrachtungsweise besteht umso weniger Anlass, als dem Grundsatz der GesetzmÃ¤ssigkeit im Abgaberecht eine besondere Bedeutung zukommt: Das formelle Gesetz muss zumindest den Kreis der Abgabepflichtigen, den Gegenstand der Abgabe sowie deren Bemessungsgrundlage nennen. FÃ¼r gewisse Arten von Kausalabgaben kÃ¶nnen zwar die Anforderungen an die formellgesetzlichen Vorgaben zur Bemessung gelockert werden, nicht aber jene, die sich auf die Umschreibung des Kreises der Abgabepflichtigen beziehen (Adrian HungerbÃ¼hler, GrundsÃ¤tze des Kausalbgaberechts, ZBl 104/2003, S. 516; BGE 123 I 248). Diese Rechtsprechung, die im Hinblick auf die bei Gesetzesdelegationen zu wahrenden Schranken entwickelt wurde, ist auch dort zu beachten, wo das formelle Gesetz â wie hier das von der Gemeindeversammlung erlassene Reglement Ã¼ber die Wasserversorgung â den Kreis der Abgabepflichtigen hinreichend umschreibt (vgl. VGr, 4. September 2001, VB.2001.00209 E. 3, www.vgrzh.ch; 24. Januar 2001, VB.2000.00368, E. 5e). Das bedeutet, dass gemÃ¤ss dem klaren Wortlaut von Art. 51 WasserR die nicht mit den EigentÃ¼mern identische Bauherrschaft selbst dann nicht mit den Kosten der Hydrantenanlage belastet werden kann, wenn die EigentÃ¼mer â wie dies hier mÃ¶glicherweise zutrifft â das ausfÃ¼hrende Bauunternehmen wirtschaftlich beherrschen.</p> <p class="Erwgung2">Der BeschwerdefÃ¼hrerin dÃ¼rfen nach dem Gesagten die Erstellungskosten der Hydrantenleitung nicht auferlegt werden. Die VerfÃ¼gung der Werkkommission X vom 19. August 2005 ist daher insoweit aufzuheben, ebenso der diese VerfÃ¼gung insoweit bestÃ¤tigende Rekursentscheid des Bezirksrats Y. In diesem Sinn ist die Beschwerde gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dieses Ergebnis schliesst nicht von vornherein aus, dass die Beschwerdegegnerin die streitbetroffene Hydrantenanlage gleichwohl erstellt, ebenso wenig, dass sie die diesbezÃ¼glichen Kosten nicht selber trÃ¤gt, sondern zumindest teilweise (vgl. dazu E. 5.5) jenen Personen auferlegt, die gemÃ¤ss Art. 51 WasserR als Schuldner zu gelten haben. Um Weiterungen zu vermeiden, rechtfertigt es sich daher, auf die Ã¼brigen (nicht die nach dem Gesagten zu verneinende "Passivlegitimation" betreffenden) Einwendungen der BeschwerdefÃ¼hrerin einzugehen.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Die Feinerschliessung des fraglichen Areals Kat. 01 ist im am 18. MÃ¤rz 1986 festgesetzten Quartierplan M geregelt worden (bezÃ¼glich Wasserversorgung einschliesslich LÃ¶schwasser mit Ãberflurhydranten vgl. Wasserversorgungsplan; Kostenverlegerplan Wasser; Kostenverleger, wo fÃ¼r den damaligen EigentÃ¼mer D ein Beitrag von Fr. 19'908.- an die geschÃ¤tzten Kosten der Wasserleitung in den Quartierstrassen vorgesehen ist). Ob nachtrÃ¤glich eine ergÃ¤nzende Erschliessung, wie sie hier mit dem streitbetroffenen Hydranten vorgesehen ist, angeordnet werden kann, obwohl in dieser Hinsicht auch in den Baubewilligungen vom 4. Juli 1995 fÃ¼r die 36 EinfamilienhÃ¤user und vom 23. Juni 1998 fÃ¼r die Tiefgarage mit 80 AbstellplÃ¤tzen nichts vorgesehen wurde, ist zweifelhaft. Nur wenn sich dies als zulÃ¤ssig erweisen sollte, kÃ¶nnten die Kosten der "angeschlossenen" EigentÃ¼merschaft auferlegt werden.</p> <p class="Erwgung2">Aus dem in Art. 51 WasserR enthaltenen Passus "nach Massgabe des quartierplanrechtlichen Kostenverlegers bzw. privatrechtlicher Vereinbarungen" kann die BeschwerdefÃ¼hrerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die Kostenpflicht der EigentÃ¼merschaft wird nicht erst mit dieser Wendung begrÃ¼ndet; diese bezieht sich auf die interne Aufteilung unter mehreren EigentÃ¼mern.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>Fraglich erscheint sodann, wer im vorliegenden Fall nach Art. 51 WasserR als kostenpflichtiger EigentÃ¼mer zu gelten habe, nachdem B und C nach eigener Darstellung die neuen Einfamilienhausliegenschaften weitgehend verÃ¤ussert haben, wobei der Zeitpunkt der VerÃ¤usserungen nicht aktenkundig ist. Es geht hier in erster Linie um die Frage, welcher Zeitpunkt bezÃ¼glich einer sich auf Art. 51 WasserR stÃ¼tzenden Kostenverpflichtung massgebend ist. </p> <p class="Erwgung2">Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass Hydranten samt deren Zuleitung von der Wasserversorgung erstellt werden (Art. 15 WasserR), wÃ¤hrend die diesbezÃ¼glichen Kosten vom "angeschlossenen GrundeigentÃ¼mer" zu tragen sind (Art. 51 WasserR). Nach der im Zusammenhang mit AnschlussgebÃ¼hren entwickelten Rechtsprechung wÃ¤re es daher denkbar, bei der Anwendung von Art. 51 WasserR bezÃ¼glich der Bestimmung des kostenpflichtigen EigentÃ¼mers fÃ¼r nachtrÃ¤glich als notwendig erachtete ErgÃ¤nzungen der LÃ¶schwasserversorgung auf den Zeitpunkt des Anschlusses abzustellen. Der Begriff des Anschlusses ist auslegungsbedÃ¼rftig. Erfolgt nach dem anwendbaren kommunalen Reglement eine behÃ¶rdliche Abnahme der Anschlussleitung, ist dieser Zeitpunkt, in dem ein anstaltsrechtliches VerhÃ¤ltnis begrÃ¼ndet wird, massgebend (RB 1968 Nr. 60 = ZBl 70/1969, S. 292 = ZR 68/1969 Nr. 22; RB 1978 Nr. 115 = ZBl 80/1979, S. 68; vgl. auch BGr, 28. Januar 1976, ZBl 77/1976, S. 385 ff.). Ist eine derartige Abnahme nicht vor­gesehen (wie das hier bezÃ¼glich der ohnehin von der Wasserversorgung zu erstellenden Hydrantenanlage zutreffen dÃ¼rfte), fÃ¤llt fÃ¼r die Entstehung der Kostenpflicht vorab der Zeitpunkt der tatsÃ¤chlichen BenutzungsmÃ¶glichkeit in Betracht (VGr, 30. August 1995, VB.1995.00084 E. 2e). </p> <p class="Erwgung2">Gegen eine solche auf den Zeitpunkt des Anschlusses abstellende Betrachtungsweise spricht allerdings, dass in der Gemeinde X bei der Erhebung der WasseranschlussgebÃ¼hren fÃ¼r die Bestimmung des gebÃ¼hrenpflichtigen EigentÃ¼mers der Zeitpunkt der Rechnungsstellung massgebend ist (Art. 59 WasserR). Als ebenso sachgerecht erscheint es daher, bei der Anwendung von Art. 51 WasserR zur Bestimmung des kostenpflichtigen EigentÃ¼mers fÃ¼r nachtrÃ¤glich als notwendig erachtete ErgÃ¤nzungen der LÃ¶schwasserversorgung auf den Zeitpunkt abzustellen, in welchem die ErgÃ¤nzung der Erschliessung angeordnet worden ist, was hier mit der VerfÃ¼gung der Werkkommission vom 19. August 2005 erfolgte.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>UnbegrÃ¼ndet erscheint der Vorwurf, die streitbetroffene Anordnung eines zusÃ¤tzlichen Hydranten entbehre einer gesetzlichen Grundlage, weil das diesbezÃ¼gliche Erfordernis lediglich in den Richtlinien der GebÃ¤udeversicherung festgehalten sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Dem zwecks Finanzierung einer nachtrÃ¤glich angeordneten ErschliessungsergÃ¤nzung belangten EigentÃ¼mer muss es offen stehen, die Notwendigkeit einer solchen ErgÃ¤nzung zu bestreiten. Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin kann allerdings aus dem Fehlen einer diesbezÃ¼glichen Festlegung im Quartierplan keineswegs geschlossen werden, dass die zusÃ¤tzliche Hydrantenanlage nicht erforderlich sei. Beizupflichten ist einzig ihrem Hinweis, dass der Standort der zusÃ¤tzlichen Hydrantenanlage, dessen Wahl den diesbezÃ¼glichen Kostenaufwand beeinflussen kann, unter Einbezug der belangten GrundeigentÃ¼mer festzusetzen ist. Dieses sich aus dem Anspruch auf rechtliches GehÃ¶r ergebende Vorgehen Ã¤ndert indessen selbst bei einer allfÃ¤lligen Einigung Ã¼ber die Notwendigkeit der ErschliessungsergÃ¤nzung und den Standort des Hydranten nichts daran, dass im Hinblick auf die streitig bleibende Kostenpflicht gleichwohl eine (neue) VerfÃ¼gung zu treffen sein wird. </p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Die in der KostenschÃ¤tzung vom 7. Januar 2000 enthaltenen Kosten von Fr. 3'300.- fÃ¼r den Ãberflurhydranten dÃ¼rfen wohl nicht den EigentÃ¼mern der angeschlossenen Liegenschaften auferlegt werden (vgl. § 9 Abs. 1 der gestÃ¼tzt auf das Gesetz Ã¼ber die Feuerpolizei und das Feuerwesen vom 24. September 1978 erlassenen Verordnung Ã¼ber die Subventionen der GebÃ¤udeversicherungsanstalt an den Brandschutz vom 18. September 1991, LS 861.1 und 861.21). Zudem stellt sich trotz grundsÃ¤tzlicher Kostenpflicht der EigentÃ¼mer fÃ¼r die Zuleitung die Frage, ob die Gemeinde-Feuerwehr nicht einen Teil der diesbezÃ¼glichen Kosten zu Ã¼bernehmen habe (vgl. Art. 15 Abs. 2 WasserR).</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext">Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Rekurs- und die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Diese ist zudem zu verpflichten, der BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r das Beschwerdeverfahren eine ParteientschÃ¤digung im als angemessen erscheinenden Betrag von Fr. 1'500.-, worin 7,6 % Mehrwertsteuer inbegriffen sind, auszurichten (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss </span><span><a id="Text25"></a>entscheidet</span><span> die Kammer:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Die VerfÃ¼gung der Werkkommission X vom 19. August 2005 sowie der Rekursentscheid des Bezirksrats Y vom 7. Juni 2006 werden aufgehoben, soweit darin die BeschwerdefÃ¼hrerin zur Ãbernahme der Kosten fÃ¼r die zusÃ¤tzliche Hydrantenleitung verpflichtet wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Rekurskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin binnen dreissig Tagen nach Rechtskraft dieses Urteils eine ParteientschÃ¤digung von Fr. 1'500.- (inkl. MWSt) zu zahlen.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>