<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00442</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende</p><p>Sozialversicherungsrichter Spitz</p><p>Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter</p><p>Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Oktober 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Katja Nikolova Hiller</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Pfarrhofgasse 9 / Kirchhofplatz 22, Postfach 3120, 8201 Schaffhausen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1967, absolvierte eine Lehre als Fleischver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">käuferin (Urk. 7/1/11 und 7/3/4). Diesen Beruf übte sie während einigen Jahren aus. Überdies war sie als Speditionsangestellte, Allrounderin, Büroangestellte und Mitarbeiterin Hauswirtschaft erwerbstätig (Urk. 7/8/3, 7/8/5-17 und 7/17). Vom 17. Oktober 2005 bis zum 31. Juli 2009 arbeitete sie bei den Psychiatrisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en Diensten der Spitäler Y.___, zuerst mit einem Pensum von 80 % als Mitarbeiterin der Reinigungsequipe, ab dem 1. Oktober 2006 mit einem Pensum von je 40 % als Mitarbeiterin im hauseigenen Restaurant und im Reinigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dienst. Im August 2009 begann sie eine Weiterbildung zur Pflegefachfrau HF (Urk. 7/3/4), die sie im August 2012 mit dem Diplom der Höheren Fachschule Y.___ erfolgreich abschloss (Urk. 7/1/14). Vom 6. August 2012 bis zum 30. September 2013 arbeitete sie mit einem Pensum von 80 % als Pflegefach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frau HF in einem Psychiatriezentrum (Urk. 7/9/3). Ab dem 1. Oktober 2013 war sie mit einem Pensum von 80 % in einer sozialpädagogischen und psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischen Therapiestation als Pflegefachfrau angestellt (Urk. 7/3/4 und 7/22). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits in ihrer Jugend war die Versicherte an Morbus Crohn erkrankt. Verwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sungen im Bauchraum führten zu einem Darmverschluss, der am 29. Juni 2014 notfallmässig operiert werden musste (Urk. 7/14). Die behandeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Ärzte attestierten der Versicherten darauf eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/1/12-13 und 7/15/3). Mit Schreiben vom 27. Oktober 2014 kündigte sie ihr Arbeitsverhältnis (Urk. 7/22/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 3. Dezember 2014 meldete sich die Versicherte bei der Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 11/2). Diese tätigte erwerbliche (Urk. 7/8/3, 7/9, 7/10, 7/17 und 7/22) und medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische (Urk. 7/14, 7/15, 7/21, 7/25 und 7/30) Abklärungen. Am 1. April 2015 begann die Versicherte einen Arbeitsversuch als Betriebsmitarbeiterin Bistro &amp; Char</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cuterie in einer Metzgerei, bei dem sie ein Pensum von 60 % zu absolvieren vermochte (Urk. 7/30, 7/38/2-4 und 7/42). Mit Vorbescheid vom 1. Dezember 2015 stellte die IV-Stelle der Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ausgehend von einem Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grad von 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab Juni 2015 eine Viertelsrente in Aussicht (Urk. 7/46). Dagegen erhob die Versicherte Einwand (Urk. 7/50) und reichte Lohnabrechnungen vom November 2012 und November 2013 ein (Urk. 7/49). Mit Verfügung vom 1. März 2016 sprach die IV-Stelle der Versicherten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ausgehend von einem Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liditätsgrad von 47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie angekündigt ab Juni 2015 eine Viertelsrente zu (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 1. März 2016 liess die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwältin Katja Nikolova Hiller, mit Eingabe vom 15. April 2016 (Urk. 1) Beschwerde erheben mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und es sei ihr mindestens eine halbe Invalidenrente auszurichten. Eventua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liter sei die Sache für ergänzende berufliche Abklärungen und zur Neubeurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Alles unter Kosten- und Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2). Zusammen mit der Beschwerde wurden weitere Lohnabrechnungen neu eingereicht (Urk. 3/3). Die IV-Stelle beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 13. Mai 2016, die Beschwerde sei teilweise gutzuheissen im Sinne einer Rückweisung zu weiteren Abklärungen, da der medizinische Sachverhalt nicht rechtsgenügend abgeklärt worden sei (Urk. 6). Davon wurde der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 17. Mai 2016 Kenntnis gegeben (Urk. 8). Mit Beschluss vom 9. Juni 2016 wurde sie überdies darauf aufmerksam gemacht, dass das Gericht die Verfügung zu ihrem Nachteil ändern könnte (reformatio in peius), und es wurde ihr Gelegenheit eingeräumt, um dazu Stellung zu nehmen und die Beschwerde gegebenenfalls zurückzuziehen (Urk. 10). Mit Eingabe vom 7. Juli 2016 (Urk. 13) samt Beilagen (vgl. Urk. 14) hielt die Beschwerdeführerin an ihren Beschwerdeanträgen fest und verlangte, es sei auf die beantragte Rückweisung zu verzichten. Davon wurde der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 11. Juli 2016 Kenntnis gegeben (vgl. Urk. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften und die im Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren neu eingereichten Unterlagen (Urk. 3/3, 14/5 und 14/6) wird, soweit erforder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich, in den Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-berichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Begründung der angefochtenen Verfügung führte die Beschwerdegegnerin an, es bestehe seit dem 29. Juni 2014 eine erhebliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Vor Eintritt des Gesundheitsschadens sei die Versicherte noch nicht lange an ihrem neuen Arbeitsort tätig gewesen, weshalb für die Ermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung des Valideneinkommens auf einen Tabellenlohn der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abzustellen sei. Dabei sei vom Zentralwert gemäss LSE TA1, Ziffer 86-88, Gesundheits- und Sozialwesen, Kompetenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">niveau 3,</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zugehen. Da die Versicherte als Gesunde weiterhin mit einem Pensum von 80 % erwerbstätig wäre, würde sie ein jährliches Validenein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen von </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Fr. 64‘593.20 erzielen. Diesem sei das mit einem Pensum von 60 % tatsächlich erzielte Invalideneinkommen von Fr. 2‘610.-- pro Monat, d.h. Fr. 33‘930.-- pro Jahr gegenüberzustellen. Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von 47 %, der Anspruch auf eine Viertelsrente begründe (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin liess hierzu geltend machen, das Valideneinkommen hätte anhand des im letzten Anstellungsverhältnis erzielbaren Einkommens ermittelt und mit Fr. 77‘081.-- beziffert werden müssen. Der Invaliditätsgrad belaufe sich daher auf 56 % und begründe Anspruch auf eine halbe Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrer Beschwerdeantwort brachte die Beschwerdegegnerin vor, die angefoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tene Verfügung habe in medizinischer Hinsicht hauptsächlich auf der Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung des behandelnden Psychiaters beruht, welcher in seinem Bericht sowohl somatische als auch psychische Einschränkungen beschrieben habe. Es sei daher unklar, welche Arbeitsfähigkeit allein aus somatischer beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischer Sicht bestehe. Der medizinische Sachverhalt sei nicht rechtsgenügend abgeklärt, weshalb die Sache zu weiteren Abklärungen an sie zurückzuweisen sei (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber vertrat die Beschwerdeführerin im Wesentlichen den Stand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt, der medizinische Sachverhalt sei bereits hinreichend abgeklärt worden (Urk. 13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte im Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 7/3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Es steht somit ein Rentenanspruch ab dem 1. Juni 2015 zur Diskussion (Art. 29 Abs. 1 IVG). Für dessen Beurteilung ist massgebend, wie sich die medizinischen Verhältnisse, namentlich die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit, zwischen dem 1. Juni 2014 (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) und der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtenen Verfügung vom 1. März 2016 präsentierten. Diesbezüglich lässt sich den Akten Folgendes entnehmen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem operativen Eingriff vom 29. Juni 2014 war die Versicherte bis zum 31. Juli 2014 in der Klinik für Chirurgie und Orthopädie des Kantonsspitals Y.___ hospitalisiert (Urk. 7/14/1). Dem Austrittsbericht vom 30. Juli 2014 zufolge hatte sich am 6. Juli 2014 trübe Flüssigkeit aus der Wunde ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leert. Überdies wurde palpatorisch ein Platzbauch festgestellt. Es musste deshalb gleichentags eine Revisionsoperation durchgeführt werden. Am 7. und 9. Juli 2014 wurden Second look-Operationen mit Lavage vorgenommen. Danach wurde jeweils ein intraabdomineller VAC-Verband angelegt, da ein Peritoneum-Verschluss noch nicht möglich war. Wegen einer Thrombose in der Vena jugularis interna rechts musste am 9. Juli 2014 der Katheter entfernt werden. Nach der Revisionslaparotomie mit Lavage am 11. Juli 2014 konnte mit einem partiellen Bauchdeckenverschluss begonnen werden. Am 14. Juli 2014 wurde zusätzlich ein IPOM-Netz eingelegt und am 17. Juli 2014 die Bauchdecke ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlossen. Aufgrund guter Wundverhältnisse konnte der subkutane VAC-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">band am 28. Juli 2014 ebenfalls entfernt werden (Urk. 7/14/1-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Rehabilitation hielt sich die Versicherte vom 31. Juli bis zum 27. August 2014 in der Klinik Z.___ auf. Dem Austrittsbericht vom 28. August 2014 sind die folgenden Diagnosen zu entnehmen (Urk. 7/15/1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bridenileus bei Verwachsungsbauch im Rahmen von Morbus Crohn</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29.06.2014: diagnostische Laparoskopie, Konversion in Laparotomie, ausgedehnte Adhäsiolyse, Ileumsegmentresektion, Seit-zu-Seit-stapel-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nastomose und Serosa-Läsion-Übernaht</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">06.07.2014: Revisionslaparotomie, Adhäsiolyse, Lavage, Anlage Abdo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">minal-VAC und nachfolgend diverse Revisionslaparotomien und VAC-Verbände.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17.07.2014: Bauchdeckenverschluss und VAC-Verband subkutan</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28.07.2014: Sekundärer Wundverschluss</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Morbus Crohn</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Ileozökalresektion und Rektosigmoidresektion 1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Perianalfistelspaltung 04/2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter immunsuppressiver Therapie mit Azathioprin 150 mg/d (seit 04/2007) und Adalimumab alle zwei Wochen (seit 07/2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktuell zusätzlich Prednison-Therapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Thrombose der Vena jugularis interna rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Katheter-Entfernung 09.07.2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seit Diagnosestellung unter oraler Antikoagulation </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach laparoskopischer Cholezytektomie und Adhäsiolyse bei symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatischer Cholezystolithiasis 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">postoperativ infiziertes Hämatoserum der Bauchdecke, Entlastung 10/2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abszess-Ausräumung und Fistelexzision periumbilikal 11/2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Migräne</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medikamentöse Therapie (prophylaktische Betablocker-Therapie)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anpassungsstörung postoperativ, Angst und depressive Reaktion gemischt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klaustrophobie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">HWI</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Monuril 05.08.2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Normochrome normozytäre Anämie multifaktorieller Ätiologie. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bis zum 9. September 2014 wurde eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Urk. 7/15/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der behandelnde Hausarzt Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, hielt in seinem ärztlichen Zeugnis vom 23. Oktober 2014 fest, der Versicherten sei aus gesundheitlichen Gründen eine Rückkehr an den bisherigen Arbeitsplatz definitiv nicht möglich (Urk. 7/1/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 18. November 2014 wurde die Versicherte durch den Vertrauensarzt ihrer Pensionskasse, Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, untersucht (vgl. Urk. 7/21). Dieser stellte die folgenden Diagnosen mit Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/21/2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bridenileus bei Verwachsungsbauch im Rahmen von Morbus Crohn</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29.6.2014 Laparoskopie, Laparotomie, ausgedehnte Adhäsiolyse, Ileum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">segmentresektion und Seit-zu-Seitanastomose </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Komplikationsbeladener postoperativer Verlauf; mehrwöchige Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung auf der Intensivstation; 5 x Revisionslaparotomie, Vakuum-Wundbehandlung, 1 x operative Wundrevision, 1 x operativer sekun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">därer Wundverschluss; Thrombose der Vena jugularis interna rechts bei Katheter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Morbus Crohn, ED 1985</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Ileozökalresektion 1997</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Perianalfistelspaltung 2013</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter immunsuppressiver Therapie seit 2007</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22), bestehend seit 29.6.2014 / 1985.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die Klaustrophobie (ICD-10: F40.2) und die Migräne (Urk. 7/21/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ vertrat die Auffassung, dass die bisherige Tätigkeit wohl dauernd nicht mehr zumutbar sein werde. Zur Begründung führte er an, Schichtarbeit sei bei Morbus Crohn ungeeignet und die zuletzt ausgeübte Tätigkeit sei psychisch belastend. In den nächsten Monaten sei mit einer schrittweisen Wiedererlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % in einer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">passten Tätigkeit zu rechnen (Urk. 7/21/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Bericht von Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapie, vom 4. Februar 2015 (Urk. 7/25) geht hervor, dass er die Beschwerdeführerin seit September 2014 ambulant behandelt (Urk. 7/25/1). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er den Morbus Crohn, eine Anpassungsstörung mit Depressionen und Angst (ICD-10: F43.22) und eine akute Verschlimmerung seit der Operation vom Juni 2014 mit post</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">traumatischer Belastungsstörung auf (Urk. 7/25/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Erlebnisse zwischen Juni und August 2014 hätten die Versicherte traumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siert. Es habe sich eine eigentliche posttraumatische Belastungsstörung entwi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ckelt. Sie stehe wie unter Schock und müsse schnell weinen. Sie habe Flash</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">backs, Panikzustände, eine andauernd erhöhte Anspannung und zeige eine vegetative Übererregung. Sie zeige eine mittelschwere Depression mit Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung, Nervosität, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Gedankenkreisen und perma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nenten Bedrohungsgefühlen. Aktuell sei ihr Darm zwar relativ ruhig; mit Durchfällen, mittelstarken Bauchschmerzen und kleiner lästiger Fistel mit plötz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichem unkontrolliertem Stuhlabgang. Das Schlimmste sei jedoch die ständige Ungewissheit und das Ausgeliefertsein. Jederzeit könnte die Versicherte wieder auf die Intensivstation kommen. Sie stehe unter Dauerpanik und könne sich nur ungenügend beruhigen. Somatisch gebe es keine Entwarnung. Von ihrem Cha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rakter her versuche die Versicherte, stark zu sein und sich nichts anmerken zu lassen. Sie versuche, es allen recht zu machen und sich durchzubeissen, zu dis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">simulieren und ihre Insuffizienzgefühle zu kompensieren. Für ihren Körper und ihre Grenzen habe sie wenig Gespür und realisiere ihre Überforderung erst, wenn ihr Körper sich melde (Urk. 7/25/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Erwerbsprognose sei unsicher und sehr vom unberechenbaren Verlauf des Morbus Crohn abhängig. In ihrem Beruf als Pflegefachfrau werde die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte voraussichtlich langfristig nicht mehr arbeitsfähig, da die Nähe zu Spi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tal und Pflegebett zu nahe an der traumatisierenden Erfahrung sei und sofort Blockaden und Überforderung auslöse. Es sollte ein Wechsel in einen anderen Bereich geprüft werden. Geplant sei ein Arbeitsversuch als Charcuterie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver-käuferin, einer früher ausgeübten Tätigkeit. Die Versicherte könnte ab dem 1. April 2015 in einer Metzgerei anfangen. Derzeit sei sie noch sehr instabil, und bei jeder Überlastung drohe ein erneuter Einbruch. Man sollte den Arbeits-versuch mit einem Pensum von 50 % beginnen und den Verlauf abwarten (Urk. 7/25/2-3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Verlaufsbericht vom 29. Mai 2015 (Urk. 7/30) vertrat Dr. A.___ die Auffassung, die Versicherte werde voraussichtlich langfristig in ihrer ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammten Tätigkeit nicht wieder arbeitsfähig werden. Sie habe den Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versuch in einer Charcuterie, das heisst in einer angepassten, weniger belasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Tätigkeit begonnen. Mit einem Pensum von 60 % sei sie an ihrer Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsgrenze angelangt. Eine Erhöhung des Pensums werde wohl längerfristig nicht möglich sein. Die Versicherte benötige vermehrt Pausen und längere Erholungsphasen. Bei Überlastung verstärkten sich die Ängste und die Darmsymptomatik bei Morbus Crohn. Die Symptome der posttraumatischen Belastungsstörung seien gegenwärtig beruhigt. Das Gleichgewicht sei aber sehr labil. Jederzeit könnten Flashbacks aktiviert werden. Die Anspannung bleibe erhöht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die geschilderte medizinische Aktenlage zur Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit der Beschwerdeführerin genügt (vgl. Urk. 6 und 13). Aus den vorhandenen ärztlichen Berichten ergibt sich ohne Weiteres, dass die Beschwerdeführerin sowohl unter somatischen als auch unter psychischen Beschwerden leidet (vgl. Urk. 7/14/1-2, 7/15/1, 7/21/2, 7/25 und 7/30). Eine interdisziplinäre Beurteilung ihrer Arbeits(un)fähigkeit in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammter und in angepasster Tätigkeit, die alle rechtsprechungsgemäss erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen Kriterien für beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c), liegt nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar hat sich Dr. B.___ unter Berücksichtigung somatischer und psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Diagnosen zur Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit geäussert (Urk. 7/21/2 und 7/21/5). Bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit gab er jedoch lediglich eine prognostische Einschätzung ab (Urk. 7/21/5). Insbesondere verfügt Dr. B.___ – soweit ersichtlich – über eine fachärztliche Ausbildung als Allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mediziner. Es mangelt ihm daher an der fachlichen Ausbildung zur Beurteilung des psychischen Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustands und der sich daraus ergebenden Einschränkungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu den Ausführungen des behandelnden Psychiaters Dr. A.___ ist zu bemer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ken, dass dieser nicht nur den psychischen Beschwerden, sondern auch dem Morbus Crohn einen massgeblichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zumass (vgl. Urk. 7/25/1-3 und 7/30). Den Verlauf dieser somatischen Erkrankung bezeichnete er als unberechenbar und schwankend (Urk. 7/25/2). Wie er deren Folgen bei den von ihm abgegebenen Arbeitsunfähigkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beurteilungen gewichtete, ist nicht ersichtlich. Es mangelt daher nicht nur an einer soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen, sondern insbesondere auch an einer nachvollziehbaren psychiatrischen Einschätzung. Mit den Berichten von Dr. A.___ lässt sich der massgebliche Sachverhalt somit ebenfalls nicht beurteilen, ungeachtet der Erfahrungstatsache, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensstellung in Zwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">felsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Daran vermag auch nichts zu ändern, dass sich Dr. med. C.___, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) den Beurteilungen von Dr. A.___ anschloss. Dr. C.___ hatte die Beschwerdeführerin weder persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich untersucht noch verfügt er über die erforderliche fachärztliche Ausbildung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie (Urk. 7/44/5). Seine reine Aktenbeur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilung vermag nach dem Gesagten auch nicht zu überzeugen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Eingabe vom 7. Juli 2016 hat die Rechtsvertreterin der Versicherten das Einreichen eines Berichts von Dr. A.___ zur Arbeitsfähigkeit aus psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rischer Sicht in Aussicht gestellt (Urk. 13 S. 4). Bis heute traf hierorts kein solcher ein. Es ist indessen zu berücksichtigen, dass sich Dr. A.___ als behandelnder Psychiater in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren hat. Es erscheint daher als fraglich, ob ein weiterer Bericht von ihm eine objektive Beurteilung des psychischen Gesundheitszustands und der damit verbundenen Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit erlauben und die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an ein Gutachten erfüllen würde. Eine Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben eines behandelnden Arztes kommt zudem recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechungsgemäss kaum je in Frage (BGE 135 V 465 E. 4.5). Es erübrigen sich deshalb Weiterungen diesbezüglich. Dies muss umso mehr gelten, als hier ein interdisziplinärer medizinischer Sachverhalt zur Diskussion steht, der sich mit einem psychiatrischen Bericht nicht hinreichend beurteilen lässt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Lediglich der Vollständigkeit halber bleibt zu bemerken, dass die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsbeurteilung des behandelnden Hausarztes Dr. A.___ ebenfalls nicht genügt, zumal er sie weder begründet noch sich zur Arbeitsfähigkeit in ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passter Tätigkeit geäussert hat (Urk. 7/1/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass über den strittigen Leistungsanspruch nicht ohne zusätzliche medizinische Abklärungen betreffend die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin, insbesondere in einer angepassten Tätigkeit, entschieden werden kann. Da die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selben grundsätzlicher Natur sind, wird die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin diese vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen haben. Der angefochtene Entscheid ist somit auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuheben und die Sache ist zur Durchführung der not</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wendigen Abklärungen und zu neuer Entscheidung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (§ 26 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. Damit wird auch der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich hinfällig, weshalb dieser nicht weiter zu überprüfen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überdies hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (§ 34 Abs. 1 GSVGer). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Entschädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (§ 34 Abs. 3 GSVGer). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung von Fr. 2‘400.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1. März 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin ab Juni 2015 neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin auferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">-</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schä</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 2‘400</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Katja Nikolova Hiller</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigGohl Zschokke</p><p></p></div> </div></body></html>