<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00461</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiberin Stadler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, ist angelernte Näherin und war vom 6. März 2001 bis 31. Oktober 2002 in der Y.___ als Hilfsarbeiterin in der Bettwäsche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abteilung in einem 100%-Pensum angestellt (Urk. 11/2 und Urk. 11/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 11. Juli 2003 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte bei der Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Hinweis auf starke Rückenschmerzen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diabetes mellitus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zum Bezug von Leistungen der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung an (Urk. 11/2). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Verhältnisse ab und holte den Bericht des behandelnden Arztes (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11/17</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie einen Auszug aus dem Individuellen Konto der Versicherten (IK-Auszug, Urk. 11/8) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und ersuchte die Arbeitgeberin um Auskünfte (Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberfragebogen vom 21. August 2003, Urk. 11/10). Des Weiteren veranlasste die IV-Stelle eine medizinische Begutachtung beim MEDAS Z.___, über welche am 27. Juni 2005 berichtet wurde (Urk. 11/25). Ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 0 % verneinte die IV-Stelle mit Ein-spracheentscheid vom 1. März 2006 einen Rentenanspruch (Urk. 11/43). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Dezember 2006</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eingangsdatum) meldete sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/47</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die IV-Stelle trat mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17. April 2007</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Leistungsbegehren nicht ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/57</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Schreiben vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. Januar 2013 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte ein neues Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begehren (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter Beilage des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arztbericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des A.___, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, vom 27. Januar 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/63</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Arzt des Regionalen Ärztlichen Dienstes (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">RAD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt Allgemeinmedizin, nahm am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. Februar 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stellung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/68</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In der Folge verfügte die IV-Stelle am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. Mai 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, auf das Leistungsbegehren werde nicht eingetreten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/77</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 22. September 2015 (Eingangsdatum) meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes abermals bei der IV-Stelle zum Bezug von Leistungen an (Urk. 11/93), und legte die Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichte des C.___ vom 15. Juli 2015 sowie vom 11. Mai 2015 bei (Urk. 11/92). In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung durch das MEDAS D.___, über welche am 26. Mai 2016 berichtet wurde (Urk. 11/108). Mit Vorbescheid vom 30. August 2016 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (Urk. 11/114). Dagegen erhob die Versicherte mit Schreiben vom 28. September 2016 (Urk. 11/118) Einwand. Mit Verfügung vom 27. März 2017 verneinte die IV-Stelle wie vorbeschieden einen Rentenanspruch (Urk. 11/122 = Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 28. April 2017 (Urk. 1) sowie ergänzend am 25. Mai 2017 (Urk. 7) Beschwerde und beantragte, es sei die ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fochtene Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur umfassenden Abklärung, inklusive Abklärungen in einer Eingliederungsstätte, an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht beantragte sie, es sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren, was sie mit Eingabe vom 5. Juli 2017 (Urk.13) unter Beilage eines weiteren Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">berichtes (Urk. 15/1) substanziierte (Urk. 14 und Urk. 15/2-5). Ferner reichte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">am 1. Mai 2018 (Urk. 19) eine Stellungnahme des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 17. April 2018 (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 20) zu den Akten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2017 (Urk. 10) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 13. Juli 2017 wurde der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zugestellt (Urk. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über den Allgemeinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]). Sie kann Folge von Geburtsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetz über die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4 </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerungen der Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin trat auf die Neuanmeldung ein und begründete die angefochtene leistungsabweisende Verfügung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">damit, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zwar ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheitsschaden im Sinne der Invalidenversicherung ausgewiesen sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, ihr aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein Arbeitspensum von 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zuzumuten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit liege trotz Verschlechterung des Gesundheitszustandes kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % vor und es bestehe kein Anspruch auf Rentenleistungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2017 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) zusammengefasst geltend,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf das Gutachten des D.___ vom 26. Mai 2016 könne nicht abgestellt werden. Unter anderem sei die Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung des Achsenskeletts aufgrund des ausgedehnten komplexen Schmerzsyn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">droms in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt worden. Ausser Acht gelassen worden sei ferner die Wirkung der zahlreichen verschiedenen Medikamente auf die Arbeitsfähigkeit. Des Weiteren seien die Meinungen der medizinischen Experten extrem unterschiedlich und die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähigkeit würde zwischen 20 und 100 % variieren, weshalb die Feststellung der Arbeitsfähigkeit auf der praktischen Ebene erfolgen solle. Durch Prüfung der Arbeitsfähigkeit in einer Eingliederungsstätte könne man zu einem korrekten Ergebnis gelangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin nach der Neuanmeldung aufgrund einer allfälligen Verschlechterung ihres Gesundheitszustands nunmehr eine Invalidenrente zusteht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet der Entscheid vom 1. März 2006 (Urk. 11/43), welchem in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen die Arztberichte des A.___ (Urk. 11/17) sowie das medizinische Gutachten des Z.___ vom 27. Juni 2005 (Urk. 11/25) zugrunde lagen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin berichtete im Rahmen der Untersuchungen am A.___ über seit Jahren bestehende starke Rückenschmerzen, welche zwischenzeitlich auch ins rechte Bein ausstrahlen würden. Im Juni 1999 wurde die Beschwerdeführerin von Dr. med. E.___, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rheumaerkrankungen, fachärztlich abgeklärt. Dieser diagnostizierte ein paraver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brales Syndrom ohne neurologische Ausfälle bei ausgeprägter muskulärer Dysbalance. Zudem vermutete er eine beginnende Fibrositis (vgl. Bericht vom 8. Juni 1999; Urk. 11/17/11-12). Eine Magnetresonanztomographie (MRI) der Lendenwirbelsäule im November 1999 zeigte eine flache Diskusvorwölbung rechts intraforaminal bei L5/S1 (vgl. Urk. 11/17/10). Vom 31. Mai bis 22. Juni 2000 war die Beschwerdeführerin in der F.___ hospita</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lisiert. Die damalige Diagnose lautete auf chronisches thorako-lumbovertebrales Schmerzsyndrom mit intermittierender radikulärer Reizsymptomatik L5 rechts. Bei Austritt wurde der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert (vgl. Urk. 11/17/13-16). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Frühling 2002 wurde die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin aufgrund ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">persistierenden Rückenschmerzen (Panvertebralsyndrom) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und durch die Medizinische Poli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klinik des A.___ betreut. Im Arztbericht vom 15. Juli 2003 (Urk. 11/17/3-5) zu Händen der Beschwerdegegnerin wurde festgehalten, die Beschwerden hätten sich unter intensiver Physiotherapie leicht gebessert, nach Wiederaufnahme der Arbeit sei es jedoch zu einem Rückfall gekommen, weshalb der Beschwerdeführerin die Stelle in der Bettwarenfabrik gekündigt worden sei. Die Arbeitslosigkeit und damit der Wegfall des Gehaltes habe die Familie in eine schwierige finanzielle Situation gebracht, woraufhin es bei der Beschwerdeführerin zu einer zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menden depressiven Entwicklung gekommen sei, wobei sich die gedrückte Stimmungslage wiederum negativ auf das Schmerzempfinden auswirken würde. Der Beschwerdeführerin wurde für eine schwere und mittelschwere körperliche Tätigkeit eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Für eine leichte körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Wechselbelastung betrage die Arbeitsfähigkeit hingegen 50 %, wobei langes und insbesondere vornübergeneigtes Sitzen oder ununterbrochenes Stehen zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meiden seien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Auftrag der Beschwerdegegnerin führte die Begutachtungsstelle am Z.___ am 9. und 24. März 2005 eine multidisziplinäre medizinische Begutachtung durch, über welche am 27. Juni 2005 berichtet wurde (Urk. 11/25). Eine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurde dabei keine gestellt. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien (Urk. 11/25 S. 13):</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.0) mit/bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Generalisiertem Schmerzsyndrom am ganzen Bewegungsapparat, rechtsbetont, ohne klinisch oder radiologisch verifizierbare degene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">tive oder posttraumatische Veränderungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Diffuser Schmerzsymptomatik im Bereich des Abdomens, des Brust- und des Unterleibs, ohne fassbare somatische Pathologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nicht-insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, seit 1997 bekannt</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Visusverminderung rechts mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Inaktive disciforme herpetische Keratitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Uveitis posterior rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">NSAR induzierte Dyspepsie mit Status nach Helicobacter-Eradika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">therapie im Juni 2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende symptomatische Harnwegsinfekte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die internistische Untersuchung sei weitgehend unauffällig. Bei der Abdominal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">palpation habe die Beschwerdeführerin diffuse Schmerzen angegeben, welche bei starkem Druck mit dem Stethoskop nicht entsprechend angegeben worden seien. Diabetische Spätkomplikationen würden sich keine finden. Aus internistischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/25 S. 15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der rheumatologischen Untersuchung zeige sich die Beschwerdeführerin mit einem etwas steifem Bewegungsmuster und positiven Waddell-Zeichen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weglichkeit sei generell nach Überwinden initialer muskulärer Abwehrspannung erhalten. Einzig das Schultergelenk rechts sei eingeschränkt. Der Lasègue sei rechts mit Schmerzangabe lumbal bei 60° und links bei 80° sowie beidseits auch mit flektierten Hüftgelenken schmerzhaft. Die Motorik und die Reflexe hingegen seien seitengleich unauffällig. Es finde sich eine Hypästhesie der ganzen rechten Körperhälfte, welche nicht dermatombezogen sei und somit als funktionelles Zeichen zu werten sei. Radiologisch fänden sich abgesehen von einer lumbalen Hyperlordose keine degenerativen und posttraumatischen Veränderungen. Insge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">samt bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen angegebenen und demon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beschwerden sowie den klinisch und radiologisch objektivierbaren Befunden. Die angegebenen Beschwerden seien deshalb im Rahmen eines generalisierten und bereits chronifizierten Schmerzsyndroms zu interpretieren. Eine klassische Fibromyalgie liege nicht vor. Aus rein rheumatologisch-orthopädischer Sicht bestehe für die angestammte Tätigkeit als Putzfrau oder Fabrikarbeiterin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/25 S. 15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der psychiatrischen Exploration habe sich die Beschwerdeführerin bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinsklar und allseits orientiert gezeigt. Der formale Gedankengang sei flüssig, inhaltlich adäquat und unauffällig. Bei ängstlich-depressiver Grundstimmung würden Zukunftsängste geäussert werden. Der verminderte Antrieb werde beglei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tet vom ständigen Gefühl von Kraft- und Energielosigkeit. Die zunehmenden Rückenschmerzen seit dem Treppensturz im Jahr 1994 sowie die ausgeprägte Schmerz- und Symptomausweitung mit Magenproblemen, Übelkeit, Schwindel und Brustschmerzen ohne verifizierbare organische Befunde, würden am ehesten auf eine Somatisierungsstörung hindeuten. Aus psychiatrischer Sicht ergebe sich aufgrund dieser Diagnose keine eigentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Eine berufliche Wiedereingliederung scheine jedoch nur unter einer psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rapeutischen Begleittherapie möglich. Die psychiatrischen Behandlungsmöglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keiten seien bisher nicht voll ausgeschöpft worden und könnten zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung des subjektiven Allgemeinbefindens und somit auch der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit führen (Urk. 11/25 S. 15-16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend und bei Beurteilung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdeführerin jede leichte bis mittelschwere körperliche Arbeit, wie zum Beispiel eine Tätigkeit als Reinigungskraft oder Produktionsmitarbeiterin in einer Fabrik, zuzumuten. Aufgrund ihres eher zierlichen Habitus seien schwere körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Arbeiten zu vermeiden (Urk. 11/25 S. 16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zusammenhang mit der Neuanmeldung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22. September 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sind die Berichte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 11. Mai 2015 und 15. Juli 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/92</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) sowie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das polydisziplinäre Gutachten des D.___ vom 26. Mai 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 11/108</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aktenkundig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Fachpersonen des C.___ stellten in ihrem Bericht vom 15. Juli 2015 - unter Hinweis auf den Bericht der Interdisziplinären Schmerzbehandlung vom 11. Mai 2015 (Urk. 11/92/4-10) - folgende Diagnosen (Urk. 11/92/2f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Sarkoidose mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausgeprägter hilärer Lymphadenopathie (CT)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach rezidivierender Panuveitis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Polyarthritis (A.___ 24. Juli 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches cervikocephales Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches thorakovertebrales Schmerzsyndrom (A.___ 15. Juli 2003) mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Mässiger rechtskonvexer Skoliose, leichter Hyperkyphose, leichten Chon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">drosen der mittleren Brustwirbelsäule (MRI 10. Oktober 2014)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom (A.___ 15. Juli 2003) mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Sturz auf Treppe (1994)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Intermittierender radikulärer Reizsymptomatik L5 rechts bei Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">trusion L5/S1 rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Geringgradig dehydrierter Discus intervertebralis L5/S1, flache Diskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">vorwölbung mit subanulärer Flüssigkeitskollektion, Tangierung Nerven</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">wurzel L5 rechts (MRI 5. November 1999), Stummelrippe Th12, Spondylarthrose lumbosacral mit Einengung der Neuroforamina L5/S1 (A.___ 25. Juni 2002)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Aktivierte AC-Gelenkarthrose rechts (A.___ 16. Januar 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epicondylopathia humeri radialis rechts (A.___ 16. Januar 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Medial betonte Gonarthrose rechts (A.___ 16. Januar 2007; MRI Knie rechts 7. Juni 2005)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fibromyalgie (A.___ 16. Januar 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Disciforme herpetische Keratitis rechts (inaktiv)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach abgelaufener Uveitis posterior rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hyperopie, Astigmatismus, beginnende Presbyopie (A.___ 22. September 2003)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II (ED 1997; A.___ 24. Juli 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">DEXA 01/12: T-Score LWS -3.0, T-Score Hüftklopf -1.5, Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">terung (A.___ 24. Juli 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf Ulcus duodeni/ventriculi</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Helicobacter pylori Gastritis, Eradikation 02/06 (A.___ 16. Januar 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf latente Tuberkulose (A.___ 16. Januar 2007)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte äusserten zusammenfassend, seit 2005 sei eine deutliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Zustands der Beschwerdeführerin eingetreten. Sie leide neben den Schmerzen bei Schlafstörungen und Schwindel nun auch unter einer mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradigen depressiven Episode (Hamilton-Depressions-Index von 27). Diesbezüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich hielt der behandelnde Psychiater fest, die Beschwerdeführerin wirke bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinsklar und allseits orientiert, in der emotionellen Kontaktaufnahme abwartend, gehemmt und sachlich. Ihre Stimmung sei deutlich depressiv-resigniert, affektiv kontrolliert. Die Beschwerdeführerin sei im Gesprächsverlauf verbal mitteilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aktiv und schildere ihr Symptomerleben und -verhalten mit den zunehmenden Schmerzen. In Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit und Gedächtnis sei die Beschwerdeführerin deutlich eingeschränkt und verlangsamt. Ihr Denken sei formal beweglich, inhaltlich jedoch problemzentriert (Urk. 11/92/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus rheumatologischer Sicht zeige sich eine mässige rechtskonvexe Skoliose. Nachweise einer Osteoporose oder osteoporose-bedingter Frakturen würden keine vorliegen. Ebenso wenig seien signifikante degenerative Veränderungen vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den (Urk. 11/92/8). Insgesamt hätten die Gelenkschmerzen zugenommen, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere im Rücken, und das Krankheitsbild habe sich aus orthopädisch-chirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gischer, Wirbelsäulen-chirurgischer, neurologischer sowie psychiatrischer Sicht deutlich verschlechtert (Urk. 11/92/9). Der Beschwerdeführerin werde entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend aus somatischer Sicht in der angestammten Tätigkeit als Fabrikarbeiterin eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Leichte Arbeit in begrenztem Rahmen könne ihr zugemutet werden. Aus psychiatrischer Sicher sei die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin hingegen zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 11/92/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das D.___ Basel berichtete am 26. Mai 2016 über die im Auftrag der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin durchgeführte polydisziplinäre medizinische Begutachtung (Urk. 11/108).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Untersuchungen fanden vom 5. bis 7. April 2016 statt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die begutachtenden Ärzte stellten folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 11/108 S. 43f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Polymedikation mit multiplen Interaktionen und Nebenwirkungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Weitgehende Mal- bis Noncompliance der Medikation</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Gastritis gemäss Angabe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus 2 (ED 1997), Insulin-pflichtig seit 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vestibulärer Schwindel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Differentialdiagnose: Status nach Neuronitis vestibularis rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Helicobacter pylori-Infekt mit Eradikation 06/2003</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hiläre Lymphknotensarcoidose (ED 2013)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Disziforme herpetische Keratitis (ED 07/2015)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausgedehntes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panvertebrales Syndrom bei Fehlform der Wirbelsäule, Haltungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">suffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Ausgedehntes weichteilrheumatisches Beschwerdesyndrom periarticu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">läre Schmerzareale Schultern, Ellbogen-Handbereich, diffuse Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">zen Armmuskulatur beidseits, diffuse Beinschmerzen rechtsbetont, Periarthropathia genus beidseits, anhaltende Arthralgien Handbereich beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichte Rhizarthrose rechts, leichte Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Osteoporose und leichter Vitamin D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chronische Cephalea möglicherweise Analgetika-induziert (sogenanntes MÜKS); Differentialdiagnose: generalisierte somatoforme Schmerzstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Leichtes Carpaltunnelsyndrom links, grenzwertig normale Befunde auf der rechten Seite</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen der allgemeinmedizinischen und internistischen Untersuchung hielt der begutachtende Arzt fest, es bestehe eine absurde Polymedikation mit nahezu 30 Medikamentendosen pro Tag in Form von Tabletten, Injektion, Pulver und Tropfen. Diese Mischung bewirke Nebenwirkungen, vor allem in Form einer Gas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tritis, aber auch unweigerlich Interaktionen, die nicht voraussehbar und beherrschbar seien. Die Bestimmung der Medikamentenspiegel zeige jedoch, dass bis auf wenige Ausnahmen die getesteten Medikamente nicht oder nicht in der angegebenen Dosierung eingenommen werden würden. Dies entspreche einer ausgesprochenen Mal- bis Noncompliance. Vor diesem Hintergrund müsse auch eine aktuelle Gastritis und die entsprechenden Beschwerdeangaben sehr in Frage gestellt werden. Eine drastische Reduktion der Medikamentenverordnungen auf weniger als einen Drittel der aktuellen Medikation sei sinnvoll und ohne jegliche Auswirkung möglich. Dadurch könne auch die Compliance und Überprüfbarkeit derselben deutlich verbessert werden. Ausserdem wäre eine vermehrte Bewegung und verbesserte Instruktion betreffend Ernährung vor dem Hintergrund des Diabetes dringend notwendig. Es bestehe weder eine Retinopathie noch gebe es Hinweise auf eine Coronarpathologie. Es zeige sich jedoch eine Nephropathie im Anfangsstadium (Urk. 11/108 S. 18f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hinsichtlich der resultierenden Funktionsstörung äusserte der Gutachter, nach einer Bereinigung des Therapieplans sowie einer intensiven Instruktion betreffend Diabetes, sei aus internistischer Sicht eine Arbeitstätigkeit im Rahmen eines 80%-Pensums für leichte Arbeit ohne höhere Ansprüche an die Sehfähigkeit und das Gleichgewicht (keine Arbeit auf Leitern und Gerüsten) durchaus möglich. Wegen einer eindeutigen Dekonditionierung müsse die Beschwerdeführerin jedoch schritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise in den Arbeitsprozess eingeführt werden (Urk. 11/108 S. 19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der begutachtende Rheumatologe äusserte, es liege ein ausgedehntes komplexes Schmerzsyndrom mit Beteiligung des Achsenskeletts, mit periarticulären Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen im Schulter-, Ellbogen- und Handgelenksbereich, im Beckengürtelbereich sowie im Kniebereich beidseits vor. Bei der klinischen Untersuchung sei eine sofortige Gegenspannung bei jeglicher Prüfung der Beweglichkeit der Halswirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säule, der Schultern, der Hüften und der Kniegelenke aufgefallen. Sichere Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise für Arthrosynovitiden würden fehlen, ebenso für radiculäre Reiz- oder Ausfallsphänomene. Als resultierende Funktionsstörungen werden eine vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Belastbarkeit des Achsenskeletts, eine schmerzbedingte eingeschränkte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weglichkeit der Gelenke sowie eine schmerzbedingte herabgesetzte Kraftent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">faltung der Hände genannt (Urk. 11/108 S. 27f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die neurologische Untersuchung wurde darauf hingewiesen, dass unspezifische Angaben über Müdigkeit und generalisierte Schmerzen von Kopf bis zu den Füssen beidseits im Vordergrund stehen würden. Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin habe von früheren Migränekopfschmerzen berichtet, welche seit Jahren einem chronischen, tagtäglichen Kopfweh gewichen seien, wobei dieses als chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisches Spannungstyp-Kopfweh eingeordnet werde. Der begutachtende Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">loge gab hingegen an, im Zusammenhang mit dem erheblichen Analgetika-Konsum seien die Kopfschmerzen als Medikamenten-Übergebrauchs-Kopfweh (MÜKS) einzuordnen. Aufgrund des sehr geringen Medikamentenspiegels sei dies jedoch erneut in Frage zu stellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die häufigen Schmerzen und Schwellungsgefühle auch Parästhesien in den Händen beidseits seien auf ein leichtes Carpaltunnelsyndrom zurückzuführen. Links sei dieses neurographisch objektivierbar, rechts jedoch nicht. Allein auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Neurographie-Befundes sei eine operative Entlastung nicht angezeigt. Aufgrund der langjährigen Beschwerden könne dies allenfalls linksseitig in Betracht gezogen werden. Ob damit eine Verbesserung bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin erzielt werden könne, werde jedoch bezweifelt. Im Oktober 2010 sei bei der Beschwerdeführerin akut Schwindel aufgetreten, ausgelöst durch Kopf- und Körperbewegungen. Die damalige Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt habe den Verdacht auf einen gutartigen Lagerungsschwindel oder eine Neuronitis vestibularis ergeben. Die Beschwerden seien offensichtlich weitgehend regredient. Die Schwindelbeschwerden würden jetzt nur noch inkonstant beklagt werden. Bei der einfachen Gleichgewichtsprüfung (Romberg-Test, Augenmotilitätsprüfung) sei keine vestibuläre Funktionsstörung nachweisbar gewesen. Im neurologischen Fachbereich gebe es keine Erkrankung oder Affektion, die eine relevante Arbeitsunfähigkeit nach sich ziehen würde. Dies gelte sowohl für die chronischen, möglicherweise Medikamenten-mitinduzierten Kopfschmerzen sowie für das nachgewiesene, aber leichte Carpaltunnelsyndrom vor allem links wie auch für die diskreten Befunde einer wahrscheinlich diabetischen Polyneuropathie. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund des Schwindels (obwohl stark regredient und nicht mehr objektivierbar) seien Arbeiten auf Leitern und Gerüsten nicht sinnvoll (Urk. 11/108 S. 31f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die begutachtende Psychiaterin stellte in ihrer Untersuchung fest, die Bewusst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">seinslage der Beschwerdeführerin sei klar und ungestört, ihre Orientierung voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig gegeben. Im Antrieb sei die Beschwerdeführerin vermindert und innerlich unruhig, ihre Gangart sei verlangsamt und schleppend. Im Ausdrucksverhalten sei sie teilweise überexpressiv und verdeutlichend. In Gesprächssequenzen, in denen die Beschwerdeführerin ein Interesse aufbringen könne, wirke sie lebendig, mitschwingend und euthym. Ihr Benehmen und ihre Umgangsformen seien tadellos, einfühlsam und natürlich wirkend. Der Wille der Beschwerdeführerin scheine nicht beeinträchtigt. Im Kontaktverhalten sei sie warmherzig, offen und zugewandt. Das formale Denken sei nicht beeinträchtigt, auch inhaltlich fänden sich ausser einer Fixierung auf die körperlichen Erkrankungen keine Denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen. Wahnhafte Symptome oder Phobien seien nicht eruierbar. In Stimmung und Affekt wirke die Beschwerdeführerin leicht herabgestimmt, jedoch sehr herzlich, mitschwingend und situationsangepasst. Die mnestischen Funktionen seien klinisch nicht eingeschränkt. Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit seien anhaltend und gut. Gedächtnisleistungen seien altersentsprechend und eine Merkfähigkeitsstörung finde sich keine (Urk. 11/108 S. 37f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer Beurteilung konstatierte die psychiatrische Gutachterin weiter, die diversen somatischen Diagnosen (Diabetes mellitus, Verdacht auf Sarcoidose etc.) hätten zu einer überwertigen Bedeutung der gesundheitlichen Situation bei der Beschwerdeführerin geführt. Sie sei polymediziert, wobei diese Medikation nicht als rational zu beurteilen sei. Ob diese Medikamente jedoch alle effektiv ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nommen werden würden und in welcher Dosierung, bleibe aufgrund des gemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">senen Serumspiegel sehr fragwürdig. Trotzdem sei in einem ersten Schritt die Medikation mit Bedacht und bewusst zu reduzieren. Eine Depression könne im Moment der Untersuchung nicht diagnostiziert werden, habe der Hamilton-Depressions-Index doch lediglich 18 von 64 Punkten ergeben, wobei insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dere Schlafstörungen und Ängste in Bezug auf eine körperliche Erkrankung im Vordergrund gestanden hätten. Eine eigenständige depressive Episode könne während der Untersuchung nicht bestätigt werden. Die Beschwerdeführerin habe sich insbesondere aus psychosozialen Gründen (finanzielle Notsituation) aus den sozialen Aktivitäten zurückgezogen, berichte jedoch, dass sie gerne wieder mehr soziale Kontakte haben wolle und diese ihr immer gutgetan hätten. Ausserdem scheine ein Paarkonflikt vorhanden zu sein, der sich ebenfalls infolge der psychosozialen Situation ergeben habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend könne festgehalten werden, aus psychiatrischer Sicht sei keine Verschlechterung des Zustands eingetreten. Allenfalls habe sich die psychosoziale Situation verschlechtert. Bezüglich psychischer Funktionen sei die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin nur wenig beeinträchtigt. So bestehe eine mittelgradige Beeinträchtigung in der Flexibilität und Umstellungsfähigkeit. Die Beschwerdeführerin sei gänzlich auf ihre körperliche Symptomatik fokussiert und richte ihre Tätigkeit sowie Aktivitäten nach dem körperlichen Beschwerdebild. Die Durchhaltefähigkeit sei ebenfalls aufgrund der Schmerzen mittelgradig beeinträchtigt. Sie benötige somit in angepasster Tätigkeit vermehrt Pausen. Die anderen psychischen Funktions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störungen seien nur leicht betroffen, so sei die Fähigkeit zu Spontanaktivitäten leicht beeinträchtigt, wie auch ihre Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit. Es sei aber darauf hinzuweisen, dass sich in der Untersuchung auch Hinweise auf eine Verdeutlichungstendenz fänden. Die Beschwerdeführerin sei auffällig in ihrem Verhalten bezüglich Ausdruck von Schmerzen, demonstrativem Verhalten und Schilderung ihrer Symptomatik (Urk. 11/108 S. 39-42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen einer Konsensbesprechung hielten die Gutachter fest, eine grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sätzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands seit 2013 könne nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen werden. Temporäre Schwankungen, vor allem im psychischen Bereich seien jedoch nicht auszuschliessen. Aus somatischer Sicht gebe es hingegen keine Hinweise dafür (Urk. 11/108 S. 51). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit äusserten sie, für mittelschwere bis schwere Tätigkeiten, wie beispielsweise auch die Tätigkeit als Reinigungsfachfrau, sei die Beschwerdeführerin vollständig arbeitsunfähig. Kleinere Reinigungsarbeiten im Haushalt, welche die Beschwerdeführerin auch gut etappieren könne, seien hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen durchaus möglich. Eine leichte Tätigkeit, wie die einer Näherin, könne sie in einem Pensum von 80 % ausführen. Die leichte Reduktion der Arbeitsfähigkeit begründe sich durch den vermehrten Pausenbedarf und die Einhaltung des Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">punkts der Nahrungsaufnahme sowie die vermehrten Blutzuckerkontrollen. Des Weiteren sei diese leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auch durch geringe psychische Funktionseinbussen mitbegründet (Urk. 11/108 S. 49). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Beschwerdeführerin den Arzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht von Dr. med. G.___, Spezialarzt FMH für Chirurgie, Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säulenleiden, Schleudertrauma und orthopädische Traumatologie, vom 31. Mai 2017 (Urk. 15/1) zu den Akten. Dr. G.___ konstatierte, die Beschwerdeführerin leide seit Jahren an einem chronisch rezidivierenden cervical und lumbal beton</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Panvertebralsyndrom, wobei die Beschwerden in den letzten zwei Jahren deutlich progredient seien. Ausserdem klage sie über tägliche Kopfschmerzen, welche die typischen Merkmale einer Migräne aufweisen würden. Die begleitend auftretenden Schwankschwindel seien orthostatisch bedingt. Im Weiteren würden deutliche internistische Probleme mit Osteoporose, Diabetes Mellitus Typ 2 sowie Verdacht auf Sarkoidose mit Polyarthritis bestehen. Dr. G.___ berichtete ausserdem von einem Status nach kleinem Herzinfarkt. Diesbezüglich werde die Beschwerdeführerin auf der kardiologischen Klinik im H.___ weiter abgeklärt und behandelt. Aufgrund all dieser Beschwerden könne der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führerin keine Tätigkeit zugemutet werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin reichte ausserdem einen weiteren Bericht des C.___ vom 17. April 2018 (Urk. 20) zu den Akten. Darin äusserten die Ärzte, dass sich die Medikation mit Ausnahme der erhöhten Schmerzmedikation als durchaus ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bracht erweise. Eine Kontrollmessung durch das C.___ habe ebenfalls einen zu tiefen Medikamentenspiegel ergeben, die Angaben der Beschwerdeführerin zur Einnahme seien aber glaubhaft. Es handle sich eher um ein pharmakokinetisches Problem, dem nachgegangen werden müsse. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten ist, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der ursprünglichen rentenabweisenden Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verschlechtert hat.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Folgenden ist daher zu überprüfen, ob sich der Invaliditätsgrad seit der letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maligen rentenabweisenden Verfügung vom 1. März 2006 in einem rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründenden Ausmass verändert hat. Die Gutachter des D.___ (vgl. vorsteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">end E. 4.3) legen dabei den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medizinischen Sachverhalt in einer schlüssigen und nachvollziehbaren Weise dar; insbesondere äussern sie sich ausdrücklich zur Einschätzung der Sachlage durch die behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">poly</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disziplinäre </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des D.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erging unter Berücksichtigung der Akten, Erhebung der Anamnese und Durchführung allseitiger genauer Untersuchungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Fachrichtungen Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie und Psychiatrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es vermag somit den praxisgemässen Anforderungen (vgl. vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu genügen, weshalb darauf abzustellen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Von weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insoweit die Beschwerdeführerin rügte, dass auf das Gutachten nicht abgestellt werden könne, da die Beeinträchtigung des Achsenskeletts in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit nicht berücksichtigt werde, ist dem entgegenzuhalten, dass die Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rheumatologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sicht zwar keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellten, im Gutachten jedoch festhielten, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der verminderten Belastbarkeit des Achsenskeletts, sowie der schmerzbedingten eingeschränkten Beweglichkeit der Gelenke und der herabgesetzten Kraftentfaltung der Hände in ihrer Funktion eingeschränkt sei. Für mittelschwere und schwere Tätigkeiten attestierten die Gutachter eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (vgl. E. 4.3.2 und E. 4.3.5).</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin monierte ausserdem, es werde die Problematik der Einnahme von zahlreichen verschiedenen Medikamenten ausser Acht gelassen. Dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezüglich ist anzumerken, dass die Gutachter die Polymedikation und die wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich dadurch induzierten Beschwerden an verschiedenen Stellen im Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten eingehend thematisierten (vgl. E. 4.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht sind ein Diabetes mellitus Typ 2 sowie vestibulärer Schwindel mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ausgewiesen (vgl. E. 4.3). Darüber hinaus ist die Beschwerdeführerin aufgrund der verminderten Belastbarkeit des Achsenskeletts, sowie der schmerzbedingt eingeschränkten Beweglichkeit der Gelenke und der herabgesetzten Kraftentfaltung der Hände in ihrer Funktion ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt (vgl. E. 4.3.2). Für mittelschwere und schwere Tätigkeiten attestierten die Gutachter eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Infolge des insulinpflichtigen Diabetes mellitus sei die Beschwerdeführerin überdies auf vermehrte Pausen angewiesen. Die Arbeitsfähigkeit sei deshalb auch für leichte Tätigkeiten im Umfang von 20 % eingeschränkt (vgl. E. 4.3.2 und E. 4.3.5). Diese Einschätzung ist nachvollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich eines invalidisierenden psychischen Gesundheitsschadens ist zu bemerken, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Bundesgericht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">it BGE 141 V 281 seine Rechtsprechung zu den Voraussetzungen, unter denen anhaltende somatoforme Schmerzstörungen und vergleichbare psychosomatische Leiden eine Invalidität zu bewirken vermö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, grundlegend überdacht und teilweise geändert hat (BGE 141 V 574 E. 3.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die psychiatrische Beurteilung erfolgte in Berücksichtigung dieser Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung und die Gutachter setzten sich mit den genannten Indikatoren auseinander (Urk. 11/108 S. 40ff.; vgl. auch die fachspezifischen Erörterungen: S. 18f., S. 28, S. 32f.). So hielt die Gutachterin zum Schweregrad des psychosomatischen Leidens fest, die Schmerzerkrankung sei stark überlagert durch psychosoziale Probleme und Ängste in Bezug auf das körperliche Erleben. Hinsichtlich psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischer Funktionen sei die Beschwerdeführerin nur wenig beeinträchtigt. Es bestehe eine mittelgradige Beeinträchtigung in der Flexilibität und Umstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Die Durchhaltefähigkeit sei ebenfalls aufgrund der Schmerzen mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradig beeinträchtigt. Die diagnoserelevanten Befunde und Symptome erscheinen denn auch nicht besonders ausgeprägt. So war der im Rahmen der Begutachtung erhobene Psychostatus weitgehend unauffällig (vgl. E. 4.3.4). Ebenso wurden die funktionellen Einschränkungen im Alltag nicht als derart einschneidend be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrieben, dass von einer besonderen Ausprägung ausgegangen werden könnte. So hat die Beschwerdeführerin einen strukturierten Alltag, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt kleinere Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten durch, liest Zeitungen und Zeitschriften in deutscher Sprache und unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt Spaziergänge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/108 S. 36). Somit ist vorliegend von einem eher geringen Schweregrad der Gesundheitsschädigung auszugehen. Darauf weist auch der Therapieverlauf. Diesbezüglich stellte die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">psychiatrische Gutachterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zutreffend fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Beschwerdeführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach eigenen Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trisch-psychotherapeutischer Behandlung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, anfänglich im wöchentlichen Rhyth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mus, a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us finanziellen Gründen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Zeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch ungefähr einmal pro Monat (vgl. Urk. 11/108 S. 35). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wie die Gutachterin richtig vermerkt, sind den Berichten des C.___ keinerlei Angaben zu Therapiebeginn, Setting und Verlauf zu entneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men, soweit vermerkt sind eigene Befunde einzig mit der Jahreszahl 2015 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt. Weitere fachärztlichen Behandlungen seit derjenigen bei med. pract. I.___, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in den Jahren 2006/2007 (vgl. Urk. 11/51) sind nicht aktenkundig und wurden auch in den vorgängigen Leistungsgesuchen nicht benannt (vgl. Urk. 11/64, Urk. 11/66, Urk. 11/73). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fest steht, dass zum Untersuchungszeitpunkt im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geprägte depressive Störung (mehr) vorlag (der Hamilton-Depressions-Index ergab 18 von 64 Punkten; vgl. E. 4.3.4). Angesichts der Tatsache, dass die durch die Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostizierte mittelgradige depressive Störung von den Gutachtern des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr bestätigt werden konnte, ist davon aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugehen, dass die depressive Störung durch die Behandlung verbessert werden konnte. Entsprechend kann nicht von einem Scheitern der Therapie gesprochen werden. Überdies gab die Beschwerdeführerin in der Exploration an, dass die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Behandlung ihr gutgetan habe. Das Sprechen mit dem Psychiater habe sie psychisch entlastet (Urk. 11/108 S. 36).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Als individuelle Belastungsfaktoren nannte die Gutachterin das Alter sowie die lange Abwesenheit von der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit, die geringe Schulbildung sowie die schwierige Paarsituation. Ausserdem wertete die Gutachterin die Krankheitsüberzeugung sowie die irrationale Kombi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nation von Schmerzmedikamenten und die belastete psychosoziale Situation, unter anderem finanzielle Ängste, als Belastungsfaktoren. Persönlichkeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren, welche die Arbeitsfähigkeit beeinflussen würden, konnte sie indes keine feststellen. Ferner verfügt die Beschwerdeführerin über eine normale Intelligenz und gute sprachliche Fähigkeiten. Wesentliche ressourcenhemmende Faktoren fanden sich demnach nicht. Insbesondere kann die von den Gutachtern als irratio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nal bezeichnete Polymedikation, welche sowohl Schlafstörungen als auch Schmerzempfindlichkeit und Unwohlsein erklären können, als behandelbar angesehen werden. Ferner sind die sozialen Aktivitäten zwar eingeschränkt, im Rahmen der Begutachtung hatte die Beschwerdeführerin indessen angegeben, sie habe zu ihren Kindern und Schwägerinnen ein gutes Verhältnis und werde von ihnen unterstützt. Ausserdem berichtete die Beschwerdeführerin in der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung, guten Kontakt zu verschiedenen Freundinnen aus Kroatien und Maze</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">donien zu haben (Urk. 11/108 S. 13). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit zeigt sich eine ungebrochene Fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit, verlässliche soziale Beziehungen zu pflegen, was auf erhaltene Ressourcen schliessen lässt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Des Weiteren ergibt sich aus dem Gutachten, dass die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin eine sozial kompetente, anpassungsfähige, gut Deutsch spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de und mithin auch wissbegierige und neugierige Frau ist (Urk. 11/108 S. 48; E. 4.3.4). Eigentliche Hobbies hat die Beschwerdeführerin zwar keine, sie gab im Rahmen der Exploration jedoch an, dass sie oft lese und spazieren gehe, ihr Training auf dem Hometrainer absolviere und ab und an auch TV schaue (Urk. 11/108 S. 15). Damit enthält der soziale Lebenskontext (Komplex «sozialer Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">text»; vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügend Ressourcen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, auf die die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin zurückgreifen kann, und ergeben sich aus den im Gutachten geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Tagesabläufen keine umfassenden Einschränkungen in allen Lebensberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen (vgl. Urk. 11/108 S. 15 und S. 36). Hinsichtlich Konsistenz ergaben sich punktuell gewisse Auffälligkeiten, so waren nach gutachterlicher Feststellung die angegebenen Schmerzmedikamente im Serum nicht nachweisbar und sollen sich in der Untersuchung Hinweise auf eine Verdeutlichungstendenz gezeigt haben (vgl. E. 4.3.4; Urk. 11/108 S. 42). Ferner machte die Beschwerdeführerin in Bezug auf ihre Kopfschmerzen bei den verschiedenen Gutachtern unterschiedliche Angaben betreffend Vorkommen und Stärke (Urk. 11/108 S. 48). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei gesamthafter Betrachtung der massgeblichen Indikatoren kann daher der gutachterlichen Beurteilung gefolgt werden, wonach eine leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die psychischen Funktionseinschränkungen mitbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det ist und aus gesamtmedizinischer Sicht die Beschwerdeführerin für leichte Tätigkeiten im Umfang von 20 % in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist (Urk. 11/108 S. 49).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zusammenhang mit den nach Verfügungserlass erstatteten Berichten, die im Rahmen des Beschwerdeverfahrens eingereicht wurden (Urk. 15/1 und Urk. 19) ist vorab festzuhalten, dass diese nach dem vorliegend massgeblichen Endzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt für die Ermittlung des sachverhaltlich relevanten Geschehens datieren und daher grundsätzlich nicht mehr zu berücksichtigen sind. Im Übrigen werden darin keinerlei Befunde genannt, die die Gutachter nicht bereits berücksichtigt hätten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführerin keine Berufsausbildung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen hatte (Urk. 11/2), ist davon auszugehen, dass sie im Gesundheitsfall in einem 100%-Pensum einer Hilfstätigkeit nachgehen würde. Bei 80%iger Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit in angepasster Tätigkeit, wobei die bisherige Tätigkeit als Näherin laut den Gutachtern als Verweistätigkeit erachtet werden kann, kann von der ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen geschätzten Arbeitsunfähigkeit ohne weiteres auf einen entsprechenden Invaliditätsgrad geschlossen und damit ein Prozentvergleich vorgenommen werden (BGE 134 V 322 E. 4.1; Urteile des Bundesgerichts 9C_192/2014 vom 23. September 2014 E. 3.2 und 8C_450/2014 vom 24. Juli 2014 E. 7.3). Der Invaliditätsgrad beträgt demnach 20 % und es kann angenommen werden, dass die Beschwerdeführerin ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könnte. Damit ist keine relevante Änderung seit der Beurteilung vom 1. März 2006 dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getan.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin ersuchte in ihrer Beschwerde vom 28. April 2017 um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. Mai 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde die Beschwerdeführerin dazu aufgefordert, dem Gericht das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit vollständig ausgefüllt sowie unter Beilage sämtlicher Belege zur aktuellen finanziellen Situation einzureichen, unter der Androhung, dass bei ungenügender Substantiierung oder fehlenden oder unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nügenden Belegen zur finanziellen Situation davon ausgegangen werde, dass keine prozessual</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e Bedürftigkeit bestehe (Urk. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege ist nicht voraussetzungslos und insoweit subsidiär, als die Pflicht des Staates, der mittellosen Partei für einen nicht aussichtslosen Prozess die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, nur dann zum Tragen kommt, wenn keine Drittpersonen für die Prozessfinanzierung aufkommen. Werden die Kosten durch eine Rechtsschutzversicherung getragen, fehlt die Bedürftigkeit (Urteil des Bundesgerichts 8C_27/2016 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 14</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) kann entnommen werden, dass die Beschwerdeführerin über eine Rechtsschutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung verfügt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdeführerin behauptet zwar, dass diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Übernahme der Prozess- und Vertretungskosten abgelehnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe, reichte aber das entsprechende Ablehnungsschreiben nicht zu den Akten. Damit ist nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen, dass die vorhandene Rechtsschutzversicherung für die Kostenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme nicht aufkommt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ist daher androhungsgemäss (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5) mangels hinreichender Substantiierung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dürftigkeit nicht stattzugeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und vorliegend auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Gesuch vom 24. Oktober 2016 um unentgeltliche Rechtsvertretung und unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung wird abgewiesen,</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 19 und Urk. 20</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstStadler</p><p></p></div> </div></body></html>