<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, zu prüfen, ob er die Unterstützung für Projekte, die Migrantinnen und Migranten Rückkehr- und Wiedereingliederungshilfe bieten, verstärken und erweitern kann. Dabei soll er sich insbesondere auf die ersten Ergebnisse des Programms für nigrische Migrantinnen und Migranten in Algerien stützen.</p><p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Gelegenheit zu nutzen, die der Evaluationsbericht des laufenden Projekts in Algerien bietet, und diesen zu komplettieren mit:</p><p>1. einer Prüfung der Möglichkeiten, wie die Unterstützung für Rückkehrhilfeprojekte verstärkt und der Kreis der begünstigten Länder und/oder Personen erweitert werden kann;</p><p>2. der Auflistung möglicher Partnerschaften mit anderen Ländern, NGO und internationalen Organisationen;</p><p>3. einer Kostenschätzung.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die Rückkehr- und Wiedereingliederungshilfe für Migrantinnen und Migranten bildet einen wichtigen Bestandteil der Migrationspolitik des Bundesrates. In diesem Sinne unterstützt er das Anliegen des Postulanten im Grundsatz.</p><p>Das vom Postulanten erwähnte Programm für nigrische Migrantinnen und Migranten in Algerien wird in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) umgesetzt. Die Schweiz hat ähnliche Projekte in der Vergangenheit bereits in verschiedenen anderen Staaten (z. B. Marokko, Tunesien, Griechenland, Bosnien und Herzegowina usw.) durchgeführt. Die Prüfung solcher Projekte findet laufend im Rahmen von Migrationsdialogen mit den relevanten Herkunftsstaaten statt. Zentrale Kriterien bilden dabei die Interessen der Schweiz, die konkreten Bedürfnisse vor Ort, die Wirkung der Projekte sowie die Kooperationsbereitschaft der Partnerstaaten.</p><p>Vor diesem Hintergrund erachtet der Bundesrat das Kernanliegen des Postulanten bereits als umgesetzt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.