<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;=""><span>I 2020 2</span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span>Entscheid vom 14. April 2020</span><br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;="">Besetzung<br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident<br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter<br/>Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter<br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber<br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;="">Parteien<br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span>A.________,</span><br/>\n Beschwerdeführerin,<br/>\n vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,<br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span>gegen</span><br/></td>\n </tr>\n <tr>\n <td vertical-align:top\"=""><span> </span><br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"=""><span>IV-Stelle Schwyz, </span>Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,<br/>\n Vorinstanz,<br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <span> </span><br/>\n <table cellpadding='\"0\"' cellspacing='\"0\"'>\n <tbody>\n <tr>\n <td -aw-border-top:0.5pt="" border-top-style:solid;="" border-top-width:0.75pt;="" single\"="" vertical-align:top;="">Gegenstand<br/></td>\n <td padding-left:5.4pt;="" padding-right:5.4pt;="" vertical-align:top\"="">Invalidenversicherung (Leistungen)<br/></td>\n </tr>\n </tbody>\n </table>\n <span> </span><br/>\n <br clear:both\"=""/><span>Sachverhalt:</span><br>\n <span>A.</span><span> </span>A.________ (geb. 1968), reiste 1989 aus T.________ in die Schweiz ein und arbeitete bis Oktober 1993 als Küchenhilfe in einem Gastronomiebetrieb, von Januar 1997 bis Mai 2003 als Teilzeitangestellte bei der C.________ und ab August 2006 im Teilzeitpensum als Reinigungsangestellte (IV-act. 106-2/13). Am 19. August 1994 ging bei der IV-Stelle Schwyz eine IV-Anmeldung ein; die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden u.a. mit Gewichtsabnahme, Depressionen und Angst umschrieben (vgl. IV-act. 1-4/4). Nach Abklärungen sprach die IV-Stelle Schwyz A.________ mit Verfügung vom 22. Februar 1996 und Wirkung ab 1. Juli 1994 auf der Basis eines ermittelten IV-Grades von 50% eine halbe IV-Rente zu (IV-act. 15-2/2). Eine Überprüfung des Rentenanspruchs im Oktober 1998 ergab keine rentenbeeinflussende Änderung (IV-act. 24).<br/>\n <span>B.</span><span> </span>Mit Eingabe vom 28. November 2002 ersuchte A.________ um eine Erhöhung der halben IV-Rente, welche mit den Folgen eines Autounfalls im Dezember 1999 begründet wurde (IV-act. 28-1/6). Dieses Begehren wurde mit Verfügung vom 28. August 2003 abgewiesen, wobei ein IV-Grad von 55% ermittelt wurde (IV-act. 32). Eine damals mögliche Einsprache wurde von der IV-Stelle mit Entscheid vom 15. März 2005 abgewiesen (IV-act. 38). Im Rahmen von IV-Revisionsverfahren in den Jahren 2007/2008 (IV-act. 51) und 2011 (IV-act. 61) ergaben sich keine Änderung des bisherigen Anspruchs auf eine halbe IV-Rente. <br/>\n <span>C.</span><span> </span>Eine weitere Überprüfung des Rentenspruchs wurde im Januar 2014 eingeleitet (IV-act. 64). Nach Abklärungen verfügte die IV-Stelle am 27. März 2014, dass die Rente per sofort vorsorglich sistiert werde, da A.________ eine wesentliche Erhöhung ihrer Erwerbstätigkeit nicht gemeldet habe (IV-act. 73).<br/>\n Mit Vorbescheid vom 12. Juni 2014 kündigte die IV-Stelle an, die halbe IV-Rente für 2012 aufzuheben sowie für das Jahr 2013 lediglich eine Viertelsrente zu gewähren und die zuviel bezahlten Rentenleistungen zurückzufordern (IV-act. 80).<br/>\n Dagegen erhob A.________ am 27. Juni 2014 Einwände und wies auf eine Hospitalisation in der Klinik D.________ hin (IV-act. 85). Daraufhin veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Untersuchung, welche mit einem Gutachten der MEDAS E.________ vom 16. Oktober 2014 endete (IV-act. 92). <br/>\n <span>D.</span><span> </span>Am 1. Dezember 2014 verfügte die IV-Stelle (IV-act. 95-3/4):<br/>\n 1.<span> </span>Die halbe Invalidenrente für das Jahr 2012 wird zurückgefordert, da im 2012 kein Rentenanspruch besteht.<br/>\n 2.<span> </span>Vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 besteht noch Anspruch auf eine Viertelsrente. Der Differenzbetrag der halben Invalidenrente zu der Viertelsrente wird zurückgefordert.<br/>\n 3.<span> </span>Die Rückforderung der zuviel ausgerichteten Leistung infolge Meldepflichtverletzung erfolge nach IVV Art. 88 bis Abs. 2 lit. b. Es wird durch die zuständige Ausgleichskasse eine entsprechende separate Verfügung erstellt.<br/>\n 4.<span> </span>Hinsichtlich der weiteren Rentenleistungen wird nach erfolgten Abklärungen ein separater Entscheid erstellt.<br/>\n Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht mit Entscheid VGE I 2015 5 vom 9. April 2015 abgewiesen (IV-act. 106). Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.<br/>\n <span>E.</span><span> </span>Mit Vorbescheid vom 27. Juli 2015 kündigte die IV-Stelle an, für die Zeit ab 1. Januar 2014 weiterhin eine IV-Viertelsrente zu gewähren (IV-act. 111). Dagegen liess A.________ am 4. September 2015 Einwände erheben und forderte ab Juni 2014 eine ganze IV-Rente (IV-act. 116-5/22). Am 15. April 2016 teilte die IV-Stelle mit, dass eine psychiatrische Untersuchung bei Dr.med. G.________ vorgesehen sei (IV-act. 123). Diesen Gutachter lehnte A.________ ab mit der Begründung, dass die Anreise nach N.________ (sowie Rückreise) unzumutbar sei (IV-act. 131). Mit Zwischenverfügung vom 7. Juni 2016 hielt die IV-Stelle an einer Begutachtung durch den erwähnten Facharzt fest (IV-act. 134). Das entsprechende Gutachten wurde am 22. Juli 2016 erstattet (IV-act. 137). Am 29. September 2016 verfügte die IV-Stelle, dass für die Zeit ab 1. Januar 2014 kein Rentenanspruch bestehe (IV-act. 140). <br/>\n Am 5. Oktober 2016 teilte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin der IV-Stelle mit, dass sich A.________ wieder in der Klinik D.________ befinde (IV-act. 141). Daraufhin hat die IV-Stelle am 14. Oktober 2016 ihre Verfügung vom 29. September 2016 in Wiedererwägung gezogen und auf neue Abklärungen hingewiesen (IV-act. 144). In einem Bericht vom 23. Dezember 2017 nahm der Gutachter Dr.med. G.________ zu Vorbringen des Rechtsvertreters Stellung (IV-act. 167). Nach Durchsicht der Akten empfahl die RAD-Psychiaterin Dr.med.univ. Dr.phil. J.________ am 12. April 2018 die Einholung eines psychiatrischen Obergutachtens (IV-act. 172-11/12). Mit dieser Begutachtung wurde Dr.med. F.________ betraut (IV-act. 176, 178). Am 15. Februar 2019 erteilte die IV-Stelle Kostengutsprache für orthopädische Serienschuhe (IV-act. 196). Am 29. April 2019 erstattete Dr.med. F.________ sein psychiatrisches Gutachten (unter Einbezug einer neuropsychologischen Untersuchung durch lic.phil. M.________, IV-act. 203).<br/>\n Am 23. Mai 2019 folgte eine Beurteilung des Gutachtens durch den RAD-Arzt Dr.med. H.________ (Psychiatrie und Psychotherapie FMH, IV-act. 204-12/12).<br/>\n <span>F.</span><span> </span>Mit Vorbescheid vom 4. Juni 2019 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, das Leistungsbegehren abzuweisen (IV-act. 206). In den dagegen erhobenen Einwänden wurde u.a. mindestens eine Viertelsrente ab 1. Januar 2014 gefordert (IV-act. 210). Am 11. November 2019 nahm der RAD-Psychiater Dr.med. H.________ zu den Einwänden Stellung (IV-act. 211-13/13). Mit Verfügung vom 19. November 2019 hat die IV-Stelle festgehalten, dass kein rentenbegründender IV-Grad bestehe und dementsprechend das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 212).<br/>\n <span>G.</span><span> </span>Gegen diese Verfügung liess A.________ unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes (<span class='\"bundnormlinktext\"' data-norm="\&lt;/body" id='\"n0\"' onmouseout='\"hideInfo(0);\"' onmouseover='\"showInfo(0);\"'></span></br></div></body></html>