<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2002.00290</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107077&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2002.00290</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 03.03.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">FÃ¼rsorgerecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Sozialhilfe</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Sozialhilfe<br/><br/>Rechtsgrundlagen für die Rückerstattung unrechtmässig bezogener Sozialhilfeleistungen (E. 3a). Die Beschwerdeführerin hat neben Sozialhilfeleistungen und bevorschussten Alimenten auch Lohnzahlungen direkt von der Arbeitgeberin ihres gerichtlich getrennten Ehemanns überwiesen erhalten, die dazu hätten dienen müssen, dessen Unterhaltszahlungen abzudecken. Die gegenteilige Argumentation der Beschwerdeführerin, wonach diese Lohnzahlungen nicht ihr zugestanden hätten, sondern vom Ehemann bezogen worden seien, sind nicht glaubhaft. Träfen sie zu, wäre ihr vorzuwerfen, die Sozialhilfeleistungen im Ergebnis für die Tilgung der Schulden ihres Ehemanns eingesetzt zu haben. Der Rückerstattungstatbestand ist erfüllt (E. 3b-e).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKERSTATTUNG">RÃCKERSTATTUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SOZIALHILFE">SOZIALHILFE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SUBSIDIARITÃT">SUBSIDIARITÃT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: FÃ¼rsorge ST: WIRTSCHAFTLICHE HILFE">WIRTSCHAFTLICHE HILFE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 2 lit. II SHG</span><br/><span class="gerade">§ 18 lit. I SHG</span><br/><span class="ungerade">§ 26 SHG</span><br/><span class="gerade">§ 28 lit. I SHV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A bezog ergÃ¤nzend zu ihren EinkÃ¼nften in der Zeitspanne von 1996 bis MÃ¤rz 2001 Sozialhilfeleistungen von der Gemeinde X. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde stellte im MÃ¤rz 2001 fest, dass A zwischen Dezember 1999 und Januar 2001 regelmÃ¤ssig BeitrÃ¤ge aus dem Lohnguthaben ihres gerichtlich getrennt lebenden Ehemannes Ã¼berwiesen erhielt. Nachdem die BehÃ¶rde A Gelegenheit zur Stellungnahme eingerÃ¤umt hatte, verpflichtete sie diese mit Beschluss vom 6. MÃ¤rz 2002, die unrechtmÃ¤ssig bezogene wirtschaftliche Hilfe in der Zeit vom 1. Dezember 1999 bis 31. Januar 2001 in der HÃ¶he von Fr. 7'355.70 zuzÃ¼glich Zins von Fr. 128.70 der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X zurÃ¼ckzuerstatten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Am 8. April 2002 erhob A Rekurs beim Bezirksrat Y. Dieser wies den Rekurs am 14. August 2002 ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Am 14. September 2002 reichte A "Rekurs" beim Verwaltungsgericht ein. Sie beantragte sinngemÃ¤ss die Aufhebung des bezirksrÃ¤tlichen Rekursentscheids. Der Bezirksrat Y schloss am 24. September 2002 auf Abweisung der Beschwerde und verwies auf den angefochtenen Entscheid. Die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde X liess sich nicht vernehmen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Einzelrichter zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Das Verwaltungsgericht ist zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde ge­mÃ¤ss § 19c Abs. 2 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) funktionell und sachlich zustÃ¤ndig. Die HÃ¶he der streitigen RÃ¼ckforderung betrÃ¤gt Fr. 7'355.70, weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zu­stÃ¤ndigkeit fÃ¤llt (§ 38 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. a) Der Bezirksrat ging davon aus, dass der Ehemann der BeschwerdefÃ¼hrerin mit VerfÃ¼gung des Einzelrichters des Bezirksgericht Y vom 15. August 1996 wÃ¤hrend der Dau­er der gerichtlichen Trennung zur Bezahlung von monatlichen UnterhaltsbeitrÃ¤gen von insgesamt Fr. 2'700.- (fÃ¼r die BeschwerdefÃ¼hrerin und die beiden Kinder) verpflichtet worden sei. Weil der Ehemann seine finanziellen Pflichten nicht erfÃ¼llt habe, seien die BeitrÃ¤ge fÃ¼r die Kinder bevorschusst worden, und die BeschwerdefÃ¼hrerin habe Sozialhilfeleistungen zugesprochen erhalten. Aus den Akten ergebe sich, dass die Arbeitgeberin des Ehemanns in der Zeitspanne von Dezember 1999 bis Januar 2001 Lohnzahlungen im Umfang von Fr. 56'619.60 direkt auf ein Konto der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berwiesen habe. Die Bestreitungen der BeschwerdefÃ¼hrerin, Geld aus Lohnzahlungen von der Arbeitgeberin des Ehemannes erhalten zu haben, wirkten weltfremd. Abzustellen sei auf die BestÃ¤tigung seitens der Firma B AG, den Ehemann nur einzustellen, wenn er die geschuldeten UnterhaltsbeitrÃ¤ge bezahle. Aus dem Auszahlungsmodus (Fr. 2'700.- als Ãberweisung an die Beschwer­defÃ¼hrerin und die Kinder; Rest in bar an den Ehemann) ergebe sich, dass die Ã¼berwiesene Summe als Unterhaltsbeitrag bestimmt gewesen sei. Die Angaben des Ehemanns, das Ã¼berwiesene Geld selber zur Schuldentilgung verwendet zu haben, mÃ¼ssten zur Annah­me fÃ¼hren, es seien im Ergebnis Schulden zulasten der FÃ¼rsorge abgebaut worden, was nicht akzeptabel sei. Wenn die BeschwerdefÃ¼hrerin tatsÃ¤chlich kein Geld aus den Lohnzah­lungen ihres Ehemannes von ihrem Konto entgegengenommen haben sollte, so sei ihr vorzuwerfen, den sozialhilferechtlichen Grundsatz der SubsidiaritÃ¤t nicht beachtet zu haben. Danach hÃ¤tte sie die ihr zustehenden AnsprÃ¼che geltend machen und die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde Ã¼ber die GeldÃ¼berweisungen informieren mÃ¼ssen. Mit ihrem Verhalten habe die Beschwer­de­fÃ¼hrerin ihre Auskunfts- und Mitwirkungspflicht verletzt. Ausserdem habe sie von der Arbeitgeberin ihres Ehemannes am 29. Mai 1999 einen Kleinkredit in der HÃ¶he von Fr. 3'000.- erhalten. Indem sie dies verschwiegen und gleichzeitig Sozialhilfeleistungen be­zogen habe, sei ebenfalls ein unrechtmÃ¤ssiger Bezug von Sozialhilfe entstanden.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet, dass Lohnzahlungen ihres Ehemannes von des­sen Arbeitgeberin <i>fÃ¼r sie</i> Ã¼berwiesen worden seien. Unter Verweis auf weitere Unterlagen macht sie sinngemÃ¤ss geltend, sie habe ihrem Ehemann eine Kontokarte Ã¼berlassen, da­mit dieser Lohnzahlungen auf das Konto habe Ã¼berweisen lassen kÃ¶nnen. Diese tatsÃ¤chlich ausbezahlten BetrÃ¤ge seien aber durch ihren <i>Ehemann</i> bezogen worden. Der Kleinkredit von Fr. 3'000.-, der ihr von der Arbeitgeberin ihres Ehemannes gewÃ¤hrt worden sei, habe zur Tilgung von Schulden ihres Ehemanns gedient. Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet auch, dass die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde von sich aus die Arbeitgeberin ihres Ehemannes kontaktiert habe, und sieht darin eine "Verletzung der Geheimhaltungspflicht". </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) GemÃ¤ss § 26 des Sozialhilfegesetzes vom 14. Juni 1981 (SHG) ist zur RÃ¼ckerstattung von Sozialhilfeleistungen verpflichtet, wer diese unter unwahren oder unvollstÃ¤ndi­gen Angaben erwirkt hat. Die hilfesuchende Person hat Ã¼ber ihre VerhÃ¤ltnisse wahrheitsgemÃ¤ss Auskunft zu geben und Einsicht in ihre Unterlagen zu gewÃ¤hren (§ 18 Abs. 1 SHG). Ãnderungen in ihren VerhÃ¤ltnissen sind zu melden (§ 28 Abs. 1 SHV).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat in der Zeitspanne von Dezember 1999 bis Januar 2001 Sozialhilfeleistungen von insgesamt Fr. 7'355.70 bezogen. Ausserdem hat sie in der gleichen Zeitperiode Zahlungen der B AG in der HÃ¶he von Fr. 56'619.60 erhalten, welchen </span></p> <p class="Einzug1"><span>Betrag die Beschwerdegegnerin in ihrem Beschluss vom 6. MÃ¤rz 2002 erwÃ¤hnt. Davon sind als ZahlungseingÃ¤nge auf das Sparkonto .... der BeschwerdefÃ¼hrerin direkt Fr. 50'396.15 be­legt. Die Ãberweisung dieser BetrÃ¤ge wird denn auch von der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht be­stritten und von ihrem Ehemann bestÃ¤tigt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Einzelnen ergibt sich Folgendes:</span></p> <p class="Einzug1"><i><span>ZahlungseingÃ¤nge auf das Sparkonto ....</span></i></p> <p class="Einzug1"><i><span>Datum (Valuta) Betrag (Fr.)</span></i></p> <p class="Einzug1"><span>08.02.2000 3'600.--</span></p> <p class="Einzug1"><span>29.02.2000 1'983.65</span></p> <p class="Einzug1"><span>24.03.2000 4'974.45</span></p> <p class="Einzug1"><span>26.04.2000 2'700.--</span></p> <p class="Einzug1"><span>25.05.2000 4'668.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>26.06.2000 4'351.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>3.7.2000<span> </span></span><span>127.25</span></p> <p class="Einzug1"><span>25.07.2000 2'980.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>24.08.2000 3'735.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>25.09.2000 3'334.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>29.09.2000 127.25</span></p> <p class="Einzug1"><span>25.10.2000 4'528.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>24.11.2000 4'168.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>22.12.2000 4'118.95</span></p> <p class="Einzug1"><span>22.12.2000 4'894.--</span></p> <p class="Einzug1"><span>29.12.2000 99.95</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Total 50'396.15</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>FÃ¼r Dezember 1999 sind keine entsprechenden Zahlungen auf das genannte Konto belegt, und fÃ¼r Januar 2001 befinden sich keine Kontounterlagen bei den Akten. Aus einer Zusammenstellung der B AG ergeben sich jedoch Zahlungen zugunsten der BeschwerdefÃ¼h­rerin von Fr. 2'700.-- fÃ¼r den Dezember 1999 und von Fr. 4'359.85 fÃ¼r den Januar 2001. Dies ergibt insgesamt Fr. 57'456.-- und unter BerÃ¼cksichtigung von zwei Differenzen das eingangs erwÃ¤hnte Total von Fr. 56'619.60. Die eine Differenz bezieht sich auf das offenbar erst am 8. Februar 2002 eingegangene Januar-Lohnbetreffnis von Fr. 3'600.--, das in der Zusammenstellung der B AG nur mit Fr. 2'700.-- beziffert ist (minus Fr. 900.--). Die zweite Differenz betrifft eine PikettentschÃ¤digung fÃ¼r das erste Quartal 2000 von Fr. 63.60, die gemÃ¤ss Gehaltsliste zur Auszahlung gelangte und in der Zusammenstellung der B AG integriert ist, nicht aber im Kontoauszug zum Ausdruck kommt (plus Fr. 63.60).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Zwar gingen die Zahlungen der B AG an die BeschwerdefÃ¼hrerin jeweils in unterschiedlicher HÃ¶he ein. Im Durchschnitt erhielt aber die BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber die Zeitperiode von Dezember 1999 bis Januar 2001 monatlich Fr. 4'044.25 (Fr. 56'619.60 geteilt durch 14 Monate).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Als die FÃ¼rsorgebehÃ¶rde im MÃ¤rz 2001 diese Zahlungen festgestellt hatte, forderte sie die BeschwerdefÃ¼hrerin mit Beschluss vom 2. Mai 2001 auf, den Nachweis fÃ¼r den Anspruch auf Sozialhilfe fÃ¼r die Zeitspanne von Dezember 1999 bis Januar 2001 zu erbringen. Mit Eingabe vom 11. Juli 2001 liess die damals anwaltlich vertretene Beschwer­de­fÃ¼hrerin zur hier interessierenden Frage der Ãberweisungen der B AG ausfÃ¼hren, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin die BetrÃ¤ge nie erhalten habe, sondern dass der Ehemann diese be­zogen habe (S. 4). Diese Argumentation vertritt die BeschwerdefÃ¼hrerin im Wesentlichen auch in ihrer Beschwerdeschrift.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Dem Vorbringen, wonach die genannten Zahlungen vollumfÃ¤nglich dem Ehemann zugestanden hÃ¤tten und von ihm hÃ¤tten bezogen werden kÃ¶nnen, kann in Ãbereinstimmung mit der bezirksrÃ¤tlichen WÃ¼rdigung im Rekursentscheid (§ 70 in Verbindung mit § 28 Abs. 1 Satz 2 VRG) nicht gefolgt werden. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hatte Anspruch auf die gerichtlich festgelegten Unterhaltsleistungen von monatlich Fr. 2'700.--, und es entsprach offenbar einer Vereinbarung zwischen dem Ehemann und der B AG, dass dieser Betrag monatlich auf das Konto der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼berwiesen werde. Nach dem SubsidiaritÃ¤tsprinzip im Sozialhilferecht (vgl. § 2 Abs. 2 SHG) hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin in erster Linie ihren Lebensunterhalt mit diesen Mitteln bestreiten mÃ¼ssen. Als Inhaberin des Sparkontos konnte die BeschwerdefÃ¼hrerin auch jederzeit Ã¼ber die eingegangenen Zahlungen verfÃ¼gen. Entgegen der Meinung der BeschwerdefÃ¼hrerin ist unerheblich, dass die Zahlungen in unregelmÃ¤ssiger HÃ¶he eingegangen sind. Entscheidend ist vielmehr, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin in der Zeitspanne von Dezember 1999 bis Januar 2001 â ausser im Februar 2000 â jeden Monat Zahlungen von mindestens Fr. 2'700.--, in der Regel sogar weit mehr, Ã¼berwiesen erhielt und damit die ihr zustehenden Unterhaltsleistungen vollumfÃ¤nglich abgedeckt waren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Die EinwÃ¤nde der BeschwerdefÃ¼hrerin wirken insgesamt unglaubhaft. Sollte tatsÃ¤chlich zutreffen, dass die Ã¼berwiesenen BetrÃ¤ge dem Ehemann zur VerfÃ¼gung gestanden haben sollten (insbesondere durch Ãberlassung der Kontokarte und des PIN-Codes), so wÃ¤re ihr vorzuwerfen, dass sie diesen Umstand der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde nicht angezeigt hat (§ 18 Abs. 1 SHG, § 28 Abs. 1 SHV; RB 1997 Nr. 121). Die BeschwerdefÃ¼hrerin mÃ¼sste sich entgegenhalten lassen, dass sie Sozialhilfeleistungen bezogen hat, obwohl aus den Ãberweisungen der B AG die UnterhaltsansprÃ¼che gegen ihren Ehemann hÃ¤tten befriedigt werden kÃ¶nnen. Die Folgerung der Vorinstanz, wonach sie in diesem Fall die Sozialhilfeleistungen im Ergebnis fÃ¼r die Schuldentilgung einer Drittperson verwendet hÃ¤tte, ist zutreffend. HÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin die von der B AG Ã¼berwiesenen BetrÃ¤ge im Umfang der ihr zustehenden Unterhaltsleistungen verwendet, so hÃ¤tte sie â Ã¼ber die gesamte Zeitspanne von Dezember 1999 bis Januar 2001 gesehen â keine Sozialhilfeleistungen in Anspruch nehmen kÃ¶nnen (vgl. die monatlichen Bedarfsberechnungen). Der RÃ¼ckerstattungstatbestand ist somit erfÃ¼llt und die BeschwerdefÃ¼hrerin vollumfÃ¤nglich rÃ¼ckerstattungspflichtig.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. Gegen die vorinstanzlichen Feststellung, wonach die BeschwerdefÃ¼hrerin nach der verschwiegenen Entgegennahme eines Darlehens in der HÃ¶he von Fr. 3'000.-- im Jahr 1999 missbrÃ¤uchlich Sozialhilfe bezogen habe, bringt die BeschwerdefÃ¼hrerin keine substanziellen EinwÃ¤nde vor. Kreditnehmerin war die BeschwerdefÃ¼hrerin (und nicht ihr Ehe­mann). Mit der Entgegennahme des Darlehens hat sich ihre VermÃ¶genslage verÃ¤ndert, was sie der FÃ¼rsorgebehÃ¶rde hÃ¤tte melden mÃ¼ssen (§ 18 Abs. 1 SHG, § 28 Abs. 1 SHV; RB 1997 Nr. 121), und zwar unabhÃ¤ngig vom Verwendungszweck des Kredites. Die vorinstanzliche BegrÃ¼ndung erweist sich auch in dieser Hinsicht als zutreffend.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>5. Die weiteren RÃ¼gen der BeschwerdefÃ¼hrerin beziehen sich auf die Vorgehenswei­se der kommunalen BehÃ¶rden, denen sie namentlich eine Verletzung der Geheimhaltungs­pflicht vorwirft. Diese EinwÃ¤nde wÃ¤ren allenfalls in einem Aufsichtsbeschwerdeverfah­ren zu Ã¼berprÃ¼fen, wofÃ¼r das Verwaltungsgericht nicht zustÃ¤ndig ist, weil es keine Aufsichtsfunktionen Ã¼ber die Gemeinden ausÃ¼bt (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19-28 N. 34). Insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>6. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet der Einzelrichter:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>...</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>