<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="word/media/image1.png"/></p></td></tr></table><div><div><p><span>IV.2019.00615</span></p></div><div><p><span> </span></p></div><div><p><span> </span></p></div><p><br/></p><div><p>II. Kammer</p></div><div><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Fonti</p></div><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil</span><span class="Standard berschrift2"> vom </span><span class="Standard berschrift2">2</span><span class="Standard berschrift2">0. </span><span class="Standard berschrift2">November 2019</span></p></div><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Lorentz Schmidt Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p><span>1.1</span><span> </span><span>X.___</span><span>, geboren </span><span>1962, meldete sich am 8. Juni 2010</span><span> </span><span>unter Hinweis auf Schulter</span><span>beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. </span><span>11/10</span><span>). </span><span>Da der bisherige Arbeitsplatz als Lagermitarbeiter erfolgreich erhal</span><span>ten werden konnte (vgl. Mitteilung vom 29. Dezember 2010, Urk. 11/27), verneinte d</span><span>ie Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Ver</span><span>fügung vom </span><span>21. Februar 2011 einen Rentenanspruch (Urk. 11/34). </span></p><p><span>1.2</span><span> </span><span>Am 2. Februar 2016 meldete sich der Versicherte wiederum zum Leistungsbezug bei der IV-Stelle an, wobei er auf erneute Schulterbeschwerden hinwies (Urk. 11/36). </span><span>Nachdem die IV-Stelle die medizinische Situation des Versicherten abgeklärt hatte, wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 29. Novem</span><span>ber 2016 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 9 % ab (Urk. 11/69). </span></p><p><span>1.</span><span>3</span><span> </span><span>Nach Eingang eine</span><span>r</span><span> </span><span>weiteren </span><span>erneuten A</span><span>nmeldung vom 1. August 2017 (Urk. 11/71) </span><span>holte die IV-Stelle </span><span>diverse Arztberichte ein. Nach </span><span>durchgeführtem Vorbescheidverfahren </span><span>(Urk. </span><span>11/100</span><span>; Urk.</span><span> 11/105, Urk. 11/129</span><span>)</span><span> verneinte</span><span> </span><span>s</span><span>ie mit Verfügung vom </span><span>31. Juli 2019</span><span> </span><span>wiederum </span><span>eine</span><span>n </span><span>Rente</span><span>nanspruch</span><span> (Urk. </span><span>11/138</span><span> = Urk. 2).</span></p><p><br/></p><p><span>2.</span><span> </span><span>Der Versicherte erhob am </span><span>9. September 2019</span><span> Beschwerde gegen die Verfügung vom </span><span>31. Juli 2019</span><span> (</span><span>Urk. </span><span>2) und beantragte, </span><span>diese sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere der Anspruch auf eine Teilrente, even</span><span>tuell Integrationsmassnahmen, zuzusprechen. In prozessualer Hinsicht beantragte er die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 1 S. </span><span>2). </span></p><p><span> </span><span>Die IV-Stelle </span><span>verzichtete mit Eingabe vom 3. Oktober 2019 auf eine Stellung</span><span>nahme zur Beschwerde </span><span>(Urk.</span><span> 10), was</span><span> dem Beschwerdeführer am </span><span>22. Oktober 2019</span><span> zur Kenntnis gebracht</span><span> wurde</span><span> (Urk.</span><span> 12</span><span>).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span id="FUNKTION1"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Tei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">l des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">verweigert, so wird nach Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">87 Abs.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">die Voraussetzungen gemäss Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ergibt die Prüfung durch die Verwaltung, dass </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Vorbringen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der versicherten Person nicht glaubhaft sind, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch Nichteintreten. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie be</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (BGE </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auc</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">h dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2b</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX006"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines aner</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">7 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> davon aus, anlässlich der leistungsabweisenden Verfügung vom 29. November 2016 sei bereits festgehalten worden, dass dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsfähig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit in einer angepassten Tätigkeit zumutbar sei. Die neuen Abklärungen hätten ergeben, dass es ihm weiterhin zumutbar sei, in angepasster Tätigkeit in einem vollen Pensum zu arbeiten (S. 1). Hinsichtlich de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> psychischen Gesundheits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten die medizinischen Abklärungen ergeben, dass sich die diagnos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tizierte Depression im Verlauf habe bessern können. Die wahnhafte Störung bestehe seit mindestens dem Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lägen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine neuen medizinischen Tatsachen vor, welche im Entscheid vom 29. November 2016 noch nicht berück</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichtigt worden seien. Somit sei eine gesundheitliche Verschlechterung nicht ausgewiesen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (S. 2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, im Vergleich zur letzten Ablehnung des Rentengesuches im Jahr 2016 sei zwischen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zeitlich zur Schulterproblematik eine psychische Problematik in Form einer wahnhaften Störung hinzugetreten. Die Arbeitsfähigkeit werde auf 50 % einge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzt (S. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">f. Ziff. 11 ff.). Krankheitsbedingt liege eine mangelnde Krank</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitseinsicht vor, weshalb sich das Aufgleisen einer psychiatrischen Behandlung als schwierig ges</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">taltet habe (Ziff. 22). Aufgrund der Darlegungen des Hausarztes bestünden mehr als geringe Zweifel an der isolierten Einschätzung des Regiona</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len Ärztlichen Dienstes (RAD), weshalb nicht unbesehen auf dessen Beurteilung vom 12. Juli 2019 (vgl. S. 6 Ziff. 27) abzustellen sei. Die Beschwerdegegnerin hätte mindestens ein </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bidisziplinäres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gutachten einholen müssen. Dieses sei nun vom Gericht einzuholen (S. 7 Ziff. 31).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist, ob seit der letzten rentenablehnenden Verfügung vom 29. November 2016</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Vergleichszeitpunkt)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine Verschlechterung des Gesund</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustandes des Beschwerdeführers ausgewiesen ist. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der rentenablehnenden Verfügung vom 29. November 2016 lagen folgende Arzt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">berichte zugrunde:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Hausarzt des Beschwerdeführers, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nannte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Bericht vom 14. März 2016 (Urk. 11/42/6-10) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf depressive Verstimmung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">störende persistierende Skrotalentzündung links bei Status nach akuter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Epididymitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">, 24. Dezember 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ II</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schulterarthroskopie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">subakromialer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Dekompression, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arthro</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">skopisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> assistierter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Latissimus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dorsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Transposition rechts am 29. Septem</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ber 2015</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">deutliche Sprachfehler</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypersudation der Füsse unter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Botoxtherapie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> führte aus, er betreue den Beschwerdeführer wegen seinen soma</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Erkrankungen wie Blutdruck, Cholesterin und anderen Bagatellen (Ziff. 1.5). Über sein psychisches Befinden wolle der Beschwerdeführer nicht mit ihm sprechen. Er werde von einem Psychologen betreut (Ziff. 1.4). Eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit habe er derzeit nicht attestiert (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sprechstundenbericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzte der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 7. Juni 2016 (Urk. 11/46/7-8; vgl. auch Bericht vom 9. Mai 2010, Urk. 11/46/9-10)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden die folgenden, hier verkürzt angeführten D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">iagnose</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n genannt (S. 1):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Insuffizienz des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Latissimus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dorsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Transfer </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus Typ 2</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nykturie unklarer Ätiologie</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kraftminderung, Bewegungseinschränkung und die Schmerzen (vgl. S. 1 Anamnese) könnten akzeptiert</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> oder es könne eine inverse Prothese implantiert werden. Letzteres lehne der Beschwerdeführer derzeit ab (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 23. Juni 2016 gab </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> an, der Beschwerdeführer leide aufgrund der Schulterproblematik an Kraftminderung und Bewegungseinschrän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kungen. Daher habe er während seiner Arbeitstätigkeit vermehrt Schmerzen. Eine Totalprothese verweigere er aus Angst, seine Arbeitsstelle zu verlieren. Sodann nehme die depressive Grundstimmung ein immer grösseres Ausmass an (Ziff. 1.3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer arbeite nach wie vor 100 %, aus ärztlicher Sicht sei aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in der bisherigen Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">höchstens eine Arbeitsfähigkeit von 50 % gegeben. In einer angepassten Tätigkeit liege eine 100%ige Arbeitsfähigkeit vor (Ziff. 2.1). Diagnostisch habe sich der Verdacht auf eine depressive Verstimmung erhärtet (vgl. Ziff. 1.1). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In der Stellungnahme vom 12. Juli 2016 (Urk. 11/65/4) kam der RAD zum Schluss, der Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit als Lagerist aufgrund seiner Schulterbeschwerden ab 1. Februar 2016 noch zu 50 % arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähig. Eine leichte angepasste Tätigkeit ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten über 5 kg, ohne beidseitiges Arbeiten in Armvorhalte und Überkopf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten sei ihm medizinisch</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-theoretisch zu 100 % zumutbar. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der RAD hielt insbesondere fest, mit Ausnahme des Zustandes nach Schulterarth</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">roskopie habe keine der übrigen gestellten Diagnosen eine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. September 2016 stellte sich der Beschwerdeführer erneut in der Univer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">sitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vor. Dem Bericht vom 6. Oktober 2016 (Urk. 11/61/6-11) ist zu entnehmen, dass von einer vollständigen Ruptur der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Rotatorenmanschetten</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Rekonstruktion mit Sehnenretraktion bis auf Höhe </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Glenoid</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie von einer ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">prägten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Synovitis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auszugehen sei. Es liege ein intakter </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Latissmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dorso</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-transfer vor. Es müsse leider von einem Endzustand ausgegangen werden. Theoretisch sei eine Implantation einer inversen Prothese mit Beschwerdelinde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung möglich. Dies lehne der Beschwerdeführer jedoch ab (S. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Allerdings könn</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten dadurch nur die Schmerzen, nicht jedoch die funktionellen Einschränkungen - keine Kraft in der Aussenrotation und über der Horizontalebene rechts sowie kein Heben und Tragen von Gewichten über </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 kg </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Sprechstundenbericht vom 26. September 2016, Urk. 11/59</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> S. 2 «Arztzeugnis»</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> - beeinflusst werden (Ziff. 1.8)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer somit im Umfang von 50 % zumutbar (Ziff. 1.7+1.9). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seit dem 29. November 2016 sind folgende Berichte bei der Beschwerdegegnerin eingegangen:</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Aus d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">em Schreiben vom 9. August 2017 von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">geht hervor</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, dass der Beschwerdeführer weiterhin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">an den</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Schulterbeschwerden mit eingeschränkter Beweglichkeit und Kraft sowie Schmerzen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">leide und daneben </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ein zunehmend depressiver Zustand entwickelt habe. Hinzugekommen seien Wahnvorstellungen, da er sich schuldig fühle für gesundheitliche Beschwerden seines Sohnes. Auf</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund der massiven Zunahme der depressiven und wahnhaften Störungen habe er sogar die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Kinder- und Erwachsenenschutz-Behörde (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">KESB</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einschalten müssen (Urk. 11/75).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Diesem Schreiben legte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Bericht der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsspitals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 17. Oktober 2016 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 11/76/5-7) bei, welchem die Diagnose einer anhaltenden wahnhaften Störung (ICD-10 F22.0) entnommen werden kann. Ebenfalls beigelegt wurde ein</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sprechstundenbericht der Universitätsklinik </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 14. Dezember 2016 (Urk. 11/76/1-2; unveränderte Schulterproblematik, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit von </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">50 % in angestammter Tätigkeit)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Bericht der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Ärzte vom 22. Mai 2017, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">in welchem die</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnose eine</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> schwere</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Depression mit Gedankenkreisen, sozialem Rückzug und Schlafproblemen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> gestellt wurde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/76/3)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Am 13. November 2017 berichtete </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, beim Beschwerdeführer würden vor allem die Schmerzen in den Schultergelenken, vor allem rechts, im Vorder</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grund stehen. Diese würden seine Arbeit massiv behindern. Zudem sei er durch seine Wahnvorstellungen unflexibel geworden und könne deshalb Neues nicht mehr klar aufnehmen. In einer leidensangepassten Tätigkeit sei eine Arbeits</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit von 50 % gegeben (Ziff. 1.7). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er stellte folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1; vgl. auch Bericht der Neurologischen Klinik und Poliklinik des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 11. Februar 2008, Urk. 11/80/13-14):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwerer depressiver Zustand mit Gedankenkreisen, sozialem Rückzug, Schlafproblemen und Suizidgedanken</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende, wahnhafte Störung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Meso-Diencephalessyndrom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> ungeklärter Zuordnung</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Insuffizienz des </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Latissmus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dorsi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-Transfer Schulter rechts</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Die Wahnvorstellungen hätten massiv zugenommen und er erwähne immer wieder, dass er eigentlich nicht mehr leben möchte. Eine Reduktion der Arbeit möchte er auch nicht durchführen, weil er Angst habe, die Kündigung zu erhal</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Dies obwohl er vor lauter Schmerzen kaum noch in der Lage sei, seiner angestammten Tätigkeit voll nachzugehen. Wegen seinen zum Teil auch aggres</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">siven Ausbrüchen habe er in der Vergangenheit auch vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">-Arzt besucht werden müssen. Eine ambulante psychiatrische Therapie lehne er ab, da er meine zu wissen, was ihm fehle. Niemand könne ihm helfen. E</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> sei darin so stark ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haftet, dass die Gespräche immer auf dasselbe herauslaufen würden (Ziff. 1.4).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit undatiertem am 26. April 2018</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">eingegangen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Bericht bestätigte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einen stationären Gesundheitszustand mit persistierendem schweren depressiven Zustand des Beschwerdeführers (Urk. 11/84/4-7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem der Beschwerdeführer am 20. September 2018 eine Konsultation in der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Klinik</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wahrnahm und anlässlich dessen eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung als indiziert erachtet wurde (vgl. Urk. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">11/114</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">), erfolgte am 15. Januar 2019 der erste Termin zur ambulanten Behandlung (Bericht vom 7. Februar 2019, Urk. 11/</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">119</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">/3-7). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden folgende gestellt (Ziff. 2.5):</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">wahnhafte Störung (ICD-10 F22.0)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">akzentuierte Persönlichkeitszüge (narzisstisch; ICD-10 Z73.1)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungEinzug">Der Beschwerdeführer sei aufgrund des Befundes (vgl. Ziff. 2.4) sowie der genannten Diagnosen dauerhaft zu 50 % arbeitsunfähig (Ziff. 2.7). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Seitens des RAD hielten </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, am 18. April 2019 (Urk. 11/137/4 oben) und </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, am 12. Juli 2019 (Urk. 11/137/4-5) fest, es würden keine neuen medizinischen Sachverhalte vorliegen. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> konstatierte, die attestierte Depression habe sich im Verlauf von einem schweren zu einem mittel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gradigen Ausmass bessern können. Die wahnhafte Störung persistiere weiterhin seit mindestens dem Jahr 201</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Es würden isolierte Wahninhalte (Schuld und hypochondrisch) beschrieben, welche mit der Berufstätigkeit vereinbar seien. Eine Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes sei daher nicht ausge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Schreiben vom 19. August 2019 äusserte sich </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> zur leistungsab</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lehnenden Verfügung der Beschwerdegegnerin (Urk. 3). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Er könne als Hausarzt definitiv feststellen, dass sich die Beschwerden zunehmend verstärkt hätten und die Beweglichkeit im Schulterbereich weiter abgenommen habe. Es sei </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht möglich, schwere Gegenstände zu heben oder den Arm über 40 ° zu heben. D</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ieser</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> habe tatsächlich versucht, weiterhin in seiner bisheri</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit 100 % zu arbeiten, habe dann aber einsehen müssen, dass dies unmöglich sei. Eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit sei eben</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">falls fraglich, da er nebst den körperlichen Einschränkungen auch an psychischen Einschränkungen leide, die nicht zulassen würden, dass er etwas Neues lernen könne. Der Beschwerdeführer sei zwar absolut motiviert und möchte unbedingt 100 % arbeiten (S. 1). Jedenfalls sei beim Beschwerdeführer eine Verschlechte</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">rung ausgewiesen: Einerseits körperlich aufgrund der verstärkten Einschränkun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gen im Schulterbereich und andererseits psychisch wegen den neu hinzugekom</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">menen wahnhaften Vorstellungen (S. 2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vorhandene medizinische Aktenlage ist ausgewiesen, dass im Vergleichszeitpunkt (Verfügung vom 29. November 2016, Urk. 11/69) als gesundheitliche </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Problematiken</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> einerseits die Schulterproblematik und anderer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">seits eine depressive Verstimmung vorlagen. Die fachärztlich diagnostizierte wahnhafte Störung wurde erstmals am 10. August 2017 bei der Beschwerdegeg</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nerin aktenkundig (vgl. Eingangsdatum im Aktenverzeichnis der Urk. 11/1-142).</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwar erfolgte die Konsultation am </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> am 17. Oktober 2016 (vgl. vorstehend E. 4.2), und damit noch kurz vor Erlass der Verfügung im Vergleichszeitpunkt. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdegegnerin </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lagen aber </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diese medizinischen Unterlagen </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">damals </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nicht </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vor. Es wurde </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">bei der damaligen Prüfung des Rentenanspruches </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">keine psychische Gesundheitsproblematik berücksichtigt: So ist dem </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Feststellungsblatt </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">20. Oktober 2017 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">zu entnehmen, dass durch den RAD </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">im Rahmen der funktio</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nellen Einschränkungen in einer noch zumutbaren Tätigkeit </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich somatische Aspekte </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">beachtet</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wurden</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 11/65/4)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span id="VV198"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">besonders</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren über</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">haupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abgelehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">treffen sind, oder wenn der </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrele</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">vante</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem neu fachärztlich diagnostiziert eine rezidivierende depressive Störung sowie insbesondere eine wahnhafte Störung und eine deswegen attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % im Raum steht (vgl. vorstehend E. 4.5), ist der Standpunkt der Beschwerdegegnerin, es würden keine neuen medizinischen Tatsachen vorliegen, falsch und aktenwidrig. Dies trifft </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">insbesondere auf die Behauptung, die wahnhafte Störung liege seit mindestens dem Jahr 2014 vor, zu. Eine solche wurde erstmals im Oktober 2016 diagnostiziert (vorstehend E. 5.1). </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aufgrund der dargelegten gesundheitlichen Problematiken des Beschwerdefüh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rers sowie der allenfalls bestehenden Wechselwirkung zwischen den somatisch und den psychisch bedingten Einschränkungen einer zumutbaren Verweistätig</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit sind vorliegend weitere medizinische Abklärungen angezeigt. Da in erster </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Linie die Beschwerdegegnerin für die richtige und vollständige Sachverhalts</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">abklärung zu sorgen hat, besteht vorliegend weder Raum noch Anlass, ein Gerichtsgutachten einzuholen (vgl. vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.3</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 31. Juli 2019 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufzuheben und die Sache zur weiteren Abklärung und zur neuen Entscheidung an die Beschwerde</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin zurückzuweisen. In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heissen.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend erweist sich der Antrag auf Gewäh</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der unentgel</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tlichen Rechtspflege (vgl. Urk. 1 S. 2 Ziff. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">I.3) als gegenstandlos.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskos</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzu</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG) und auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span id="VV080"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">1 GSVGer hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen (</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">34 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">3 </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span id="VV081"></span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollstän</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">diges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2.2), weshalb </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf eine Prozessent</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung hat.</span><span id="CURSOR"></span><span id="_GoBack"></span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">In Anwendung dieser Kriterien ist die Parteientschädigung vorliegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> auf Fr. </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">2'300.--</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festzusetzen und ausgangs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Sinne gutgeheissen, dass die</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> angefochtene </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Verfügung</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> vom </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">31. Juli 2019</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, neu verfüge.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text1"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span id="Text4"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> eine Prozessentschä</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">digung von </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span id="Text3"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2’300</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">MWSt</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Sebastian Lorentz</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoEinzug"><span class="Standard Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">82 ff. in Verbindung mit </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">90 ff. des Bundesge</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Juli bis und mit 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">August sowie vom 1</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">8. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Dezember bis und mit dem </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">2. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Januar (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Art. </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannFonti </p></div> </div></body></html>