{"Signatur": "ZH_VG_001", "Spider": "ZH_Verwaltungsgericht", "Sprache": "de", "Datum": "2024-03-21", "HTML": {"Datei": "ZH_Verwaltungsgericht/ZH_VG_001_-VB-2022-00753_2024-03-21.html", "URL": "https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&Parametername=WWW&Schema=ZH_VG_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=GER&nF30_KEY=223939&W10_KEY=13045524&nTrefferzeile=21&Template=standard/results/document.fiw", "Checksum": "19a555e85ab89d080f86fe89b8f8f03c"}, "Scrapedate": "2025-09-20", "Num": [" VB.2022.00753"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht 21.03.2024 VB.2022.00753"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht 21.03.2024 VB.2022.00753"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht 21.03.2024 VB.2022.00753"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Z\u00fcrich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Zurich Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Zurigo Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "3. Abteilung/3. Kammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Anforderungen an eine Anwaltsk\u00f6rperschaft | [Zulassung unabh\u00e4ngiger Patentanw\u00e4lte i.S.v. Art. 29 Abs. 1 PatGG im Aktionariat, Verwaltungsrat und der Gesch\u00e4ftsleitung einer als Aktiengesellschaft organisierten Anwaltskanzlei.] Gegenstandslosigkeit des Verfahrens in Bezug auf den Beschwerdef\u00fchrer 2 (E. 1.2). Schutzw\u00fcrdiges Interesse der Beschwerdef\u00fchrer 1 und 3 an einer vorg\u00e4ngigen Pr\u00fcfung der Vereinbarkeit der beabsichtigten Statuten\u00e4nderung mit Art. 8 Abs. 1 lit. d BGFA (E. 2). Rechtm\u00e4ssigkeit der beschwerdegegnerischen Sachverhaltsfeststellung (E. 3). Grundlagen und Praxis zum Erfordernis der institutionellen Unabh\u00e4ngigkeit gem\u00e4ss Art. 8 Abs. 1 lit. d BGFA, insbesondere bei Anwaltsk\u00f6rperschaften (E. 4.1-4.5). Die aus Art. 8 Abs. 1 lit. d BGFA resultierenden Einschr\u00e4nkungen auf die k\u00f6rperschaftliche Organisation anwaltlicher T\u00e4tigkeit bestimmen sich nicht anhand formeller Kriterien, sondern nach Massgabe der damit angestrebten Sicherstellung der unabh\u00e4ngigen Berufs\u00fcbung und des Geheimnisschutzes (E. 4.6 f.). Nachdem die patentanwaltliche T\u00e4tigkeit als Parteivertreter im Sinn von Art. 29 Abs. 1 PatGG hinsichtlich der unabh\u00e4ngigen Berufsaus\u00fcbung inhaltlich gleichwertigen Anforderungen unterliegt und gleichermassen einer beh\u00f6rdlichen Aufsicht unterstellt ist, vermag die nach dem strittigen Statutenentwurf neu zul\u00e4ssige Pr\u00e4senz solcher Personen im Aktionariat, Verwaltungsrat oder der Gesch\u00e4ftsleitung der Gesellschaft die institutionelle Unabh\u00e4ngigkeit angestellter Rechtsanw\u00e4ltinnen und -anw\u00e4lte im Sinn von Art. 8 Abs. 1 lit. d BGFA nicht zu beeintr\u00e4chtigen (E. 5.6). Angesichts der bloss geringf\u00fcgigen Unterschiede im Schutz des Berufsgeheimnisses steht eine solche Regelung auch nicht im Widerspruch zu Art. 13 BGFA (E. 5.7). Dass unabh\u00e4ngige Patentanw\u00e4ltinnen und -anw\u00e4lte im Sinn von Art. 29 Abs. 1 PatGG nicht s\u00e4mtlichen rechtsanwaltlichen Berufsregeln gem\u00e4ss Art. 12 BGFA unterstehen, vermag die Unabh\u00e4ngigkeit der angestellten Rechtsanw\u00e4ltinnen und -anw\u00e4lte im Sinn von Art. 8 Abs. 1 lit. d BGFA nicht unmittelbarzu beeintr\u00e4chtigen (E. 5.8).\r\rGutheissung der Beschwerde im Sinn der Erw\u00e4gungen, soweit nicht gegenstandslos geworden."}], "ScrapyJob": "446973/29/2138", "Zeit UTC": "20.09.2025 01:21:57", "Checksum": "ed1df135468517b9151771a10f20d33d"}