<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">8C_890/2008 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 15. Juni 2009 </div> <div class="para">I. sozialrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Ursprung, Präsident, </div> <div class="para">Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter Frésard, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Holzer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Parteien </div> <div class="para">Helsana Versicherungen AG, Versicherungsrecht, Zürichstrasse 130, 8600 Dübendorf, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">T.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Unfallversicherung, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 20. Oktober 2008. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Nach Einsicht </div> <div class="para">in die Beschwerde der Helsana Versicherungen AG (nachstehend: Helsana) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 20. Oktober 2008, in die Stellungnahme der T.________ und in die vorinstanzlichen Akten, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">in Erwägung, </div> <div class="para">dass die Helsana die Übernahme der Zahnbehandlungskosten gemäss Rechnung vom 5. Juni 2007 im Umfang von Fr. 105.40 ablehnte, da der Gesundheitsschaden nicht auf einen Unfall im Rechtssinne zurückzuführen sei, </div> <div class="para">dass das kantonale Gericht die von T.________ hiegegen erhobene Beschwerde gutgeheissen hat, </div> <div class="para">dass auf die Beschwerde der Helsana gegen diesen Entscheid trotz des geringen Streitwertes einzutreten ist (<span class="artref">Art. 85 Abs. 1 BGG</span> e contrario), da der Entscheid darüber, ob er sich den Grundsatz "minima non curat praetor" (vgl. auch Urteil C 114/06 vom 17. Juli 2007 E. 3 mit Hinweis) zu eigen machen will und entsprechend gegebenenfalls von einer Beschwerdeführung absehen will, dem beschwerdeführenden Sozialversicherungsträger obliegt, </div> <div class="para">dass, da es sich bei der streitigen Leistung um eine Sach- und nicht um eine Geldleistung handelt, das Bundesgericht an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhaltes gebunden ist (<span class="artref">Art 97 Abs. 2 und <artref id="CH/173.110/105/3" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 3 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/2" type="end"></artref> e contrario), </div> <div class="para">dass <span class="artref">Art. 4 ATSG</span> den Unfall definiert als eine plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat, </div> <div class="para">dass die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellt hat, dass die Versicherte beim Rudern auf dem Lago de B.________ von einem plötzlich aufkommenden Unwetter überrascht wurde und, während sie das rettende Ufer zu erreichen suchte, ihr Doppelzweier so von einer Welle erfasst wurde, dass sie sich an den Zähnen verletzte, </div> <div class="para">dass eine solche Einwirkung in Übereinstimmung mit der Vorinstanz als ungewöhnlich zu bezeichnen ist, </div> <div class="para">dass demgemäss der Gesundheitsschaden auf einen ungewöhnlichen äussern Faktor zurückzuführen ist, und das Ereignis vom 30. März 2007 unbestrittenermassen auch die übrigen Voraussetzungen erfüllt, um als Unfall im Rechtssinne qualifiziert zu werden, </div> <div class="para">dass die Beschwerde somit abzuweisen ist und die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG</span>), </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt das Bundesgericht: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Die Beschwerde wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Luzern, 15. Juni 2009 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para">Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Ursprung Holzer </div> </div></body></html>