<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat hat die Schliessung von fünf Waffenplätzen angekündigt. Von diesen fünf befinden sich vier in der Romandie, die einmal mehr durch eine Restrukturierung benachteiligt wird.</p><p>- Hat der Bundesrat bei seinem Entscheid die Sprachregionen angemessen berücksichtigt?</p><p>- Wie rechtfertigt er seine Wahl?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Nach der Umsetzung des Stationierungskonzepts verbleiben 31 Waffenplätze. Davon liegen 6 oder rund 20 Prozent in der Westschweiz und 3 oder rund 10 Prozent im Tessin. Damit entspricht die Verteilung der Waffenplätze ungefähr derjenigen der Sprachregionen, wo der Anteil der Westschweiz 23 Prozent und derjenige der italienischen Schweiz 8 Prozent beträgt. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Arbeitsplätzen mit rund 1800 oder 19 Prozent in der Westschweiz und rund 470 oder 5 Prozent in der italienischen Schweiz. Dasselbe gilt für die in den nächsten fünf Jahren geplanten Investitionen mit mehr als 500 Millionen Franken oder 28 Prozent in der Westschweiz und mehr als 100 Millionen Franken oder 7 Prozent in der italienischen Schweiz.</p>