<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>AK.2016.00019</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna als Einzelrichterin<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 18. Mai 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ war seit der Eintragung der Y.___ im Handelsregister des Kantons Zürich am 16. Juli 2012 (Urk. 6/2) alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelzeichnungsbefugnis und nach Namensänderung in Z.___ am 16. Oktober 2012 (Urk. 6/8) nebst A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesellschafter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Vorsitzender der Geschäftsführung mit Kollektivzeichnungsberechtigung zu zweien. Die Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft war bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gleichskasse, als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen (Urk. 6/6). Über die Z.___ wurde am 20. Dezember 2013 der Konkurs eröffnet (Urk. 6/62). Am 2. Februar 2015 wurde die Gesellschaft im Handels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">register von Amtes wegen gelöscht (6/85).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 24. August 2015 verpflichtete die Ausgleichskasse X.___ zum Schadenersatz für ihr entgangene Lohnbeiträge (inkl. Verwal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten und Gebühren) im Betrag von Fr. 9‘785.95 (Urk. 6/89). Gegen diese Verfügung erhob X.___ am 6. September 2015 Einsprache (Urk. 6/91). Die Ausgleichskasse hiess die Einsprache mit Entscheid vom 4. April 2016 teilweise gut und verpflichtete X.___ zur Leistung von Schadenersatz im Betrag von Fr. 8‘402.55 (Urk. 2 [= Urk. 6/102]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Eingabe vom 2. Mai 2016 (Urk. 1) erhob X.___ Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 4. April 2016 und beantragte dessen Aufhebung. Am 6. Juni 2016 erstattete die Beschwerdegegnerin die Beschwerdeantwort (Urk. 5, unter Beilage der Kassenakten [Urk. 6/1-107]). Mit Verfügung vom 8. Juni 2016 wurde dem Beschwerdeführer das Doppel der Beschwerdeantwort zugestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 7).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Auf Aufforderung des Gerichts reichte die Beschwerdegegnerin am 29. November 2016 die Beitragsübersicht (Urk. 8/1) und den Kontoauszug der Konkursitin vom 29. November 2016 (Urk. 8/2) nach.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert Fr. 20’000.-- nicht übersteigt, fällt die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 52 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung (AHVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder grob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder Liquidation befassten Personen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">52 AHVG sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">66 des Bundesgesetzes über die Invalidenvers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icherung), Erwerbsersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 des Bundesgesetzes über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Erwerbsersatz für Dienst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistende und bei Mutterschaft) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie auf jene</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an die Familien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">25 lit. c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse verlustig geht (Thomas Nussbaumer, Die Ausgleichskasse als Partei im Schadenersatzprozess nach Artikel 52 AHVG, ZAK 1991 S. 383 ff. und 433 ff.). Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb; vgl. auch BGE 109 V 95 oben, 108 V 189 E. 5). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die Arbeitgeberbeiträge zum massgeblichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin machte gegenüber dem Beschwerdeführer in der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 24. August 2015 einen Schaden von Fr. 9‘785.95 für nicht bezahlte Lohnbeiträge (inkl. Verwaltungskosten) einschliesslich Verzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinsen, Gebühren und Betreibungskosten betreffend die Jahre 2012 und 2013 geltend (Urk. 6/89) und reduzierte die Schadenersatzforderung mit Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entscheid vom 4. April 2016 auf Fr. 8‘402.55, indem sie von der gesamten Schadensumme die nach dem Konkurs der Gesellschaft (Konkurs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eröffnung vom 20. Dezember 2013) angefallenen und in Rechnung gestellten Lohnbeiträge (inkl. Verwaltungskosten) abzog (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die geltend gemachte Schadenersatzforderung im Betrag von total</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Fr. 8‘402.55 setzt sich gemäss Einspracheentscheid vom 4. April 2016 bzw. Kontoauszug vom 29. November 2016 (Urk. 8/2) wie folgt zusammen und ist ausgewiesen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Position 2013 0002: definitive Lohnbeiträge August bis Dezember 2012 von Fr. 1‘651.45, zzgl. Mahn- und Betreibungskosten von Fr. 93.-- (Fr. 20.-- plus Fr. 73.--), abzüglich einer Gutschrift (B.___ in Position 2013 0002 bzw. in Position 2015 0001), somit Fr. 1‘724.--;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Position 2013 0004: Lohnbeiträge Januar bis März 2013 (akonto) von Fr. 1‘411.20, zzgl. Mahn- und Betreibungskosten von Fr. 93.-- (Fr. 20.-- plus Fr. 73.--), somit Fr. 1‘504.20;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Position 2013 0005: Lohnbeiträge April bis Juni 2013 (akonto) von Fr. 1‘686.85, zzgl. Mahn- und Betreibungskosten von Fr. 93.-- (Fr. 20.-- plus Fr. 73.--), somit Fr. 1‘779.85;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Position 2013 0006: Lohnbeiträge Juli bis September 2013 (akonto) von Fr. 1‘687.25, zzgl. Mahnkosten von Fr. 20.--, somit Fr. 1‘707.25;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Position 2013 0007: Lohnbeiträge Oktober bis Dezember 2013 (akonto) von Fr. 1‘687.25.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Alters- und Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassenenversicherung (AHVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den Ausgleichskassen periodisch Abrechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unterlagen über die von ihnen an ihre Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlichrechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlichrechtlichen Aufgabe bedeutet eine Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 35 Abs. 1 AHVV haben die Arbeitgeber im laufenden Jahr periodisch Akontobeiträge zu entrichten; nach Art. 34 Abs. 1 lit. a AHVV sind die Beiträge monatlich oder, bei jährlichen Lohnsummen unter Fr. 200‘000.--, vierteljährlich zu bezahlen. Diese werden von der Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse auf Grund der voraussichtlichen Lohnsumme des Beitragsjahres fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesetzt, wobei sich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausgleichskasse </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dabei auf die letzte be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kannte Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">summe unter B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erücksichtigung der zu erwarten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Lohnentwicklung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> stützt und die Angaben der Arbeitgeber berücksichtigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Die Arbeitgeber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> haben der Ausgleichskasse die für die Festsetzung der Akontobeiträge erforderlichen Auskünfte zu erteilen und auf Verlange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Unterlagen einzureichen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. die Wegleitung über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">[WBB] Rz. 2039 ff., Stand 1. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 36 Abs. 4 AHVV nimmt die Ausgleichskasse den Ausgleich zwischen den geleisteten Akontobeiträgen und den tatsächlich geschuldeten Beiträgen aufgrund der Abrechnung der Arbeitgeber vor. Ausste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende Beiträge sind innert 30 Tagen ab Rechnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellung zu bezahlen. Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schüssige Beiträge werden von der Ausgleichs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zurückerstattet oder ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet. Die Abrechnungsperiode umfasst das Kalenderjahr.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Den Kassenakten ist zu entnehmen, dass die Gesellschaft ihren Pflichten in mehrfacher Hinsicht nicht nachgekommen ist und damit öffentlichrechtliche Vorschriften missachtet hat. Bezüglich der vorliegend interessierenden Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jahre 2012 und 2013 ist namentlich aktenkundig, dass die Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft für die Bezahlung der Akontobeiträge bereits kurz nach ihrem Anschluss gemahnt (Urk. 6/16, Mahnung für die Rechnung vom 3. Dezember 2012 [Position 2012 0002], Mahnung für die definitive Jahresrechnung 2012 vom 15. März 2013 [Position 2013 0002], Urk. 8/2) und auch betrieben werden musste (erste Betreibung im August 2013 für die Jahresrechnung 2012; Urk. 6/52; die 4. Quartalsrechnung 2012 ist die einzige bezahlte Rechnung [Urk. 8/2 S. 1, ESR vom 26. Februar 2013]). Bereits im Jahr 2013 wurden die quartalsweise in Rechnung gestellten Akontobeiträge nicht mehr bezahlt, sodass insgesamt Lohnbeiträge zzgl. Mahn- und Betreibungskosten im Gesamtbetrag von Fr. 9‘785.95 unbezahlt blieben (Urk. 8/2 S. 2-3, Urk. 8/1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit ist die Gesellschaft ihren Pflichten als Arbeitgeberin nicht nachge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen und hat öffentlichrechtliche Vorschriften missachtet. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen bleibt, ob und inwieweit der dadurch entstandene Schaden auf quali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fiziert schuldhaftes Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, ist der Gesellschaft und damit dem Beschwerdeführer keine Meldepflichtverletzung anzulasten, wohl war die Abweichung der jährlichen Lohnsumme 2013 höher als 10 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Fr. 55‘875.-- [vgl. Urk. 6/67/1] entsprechen gerundet 121 % von Fr. 46‘000.-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- [vgl. Urk. 6/24, Urk. 6/26, Urk. 6/53, Urk. 6/60), jedoch sind Abweichungen unter Fr. 20‘000.-- ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cht meldepflichtig, weshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zum vornherein keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Haf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für die entgangenen Beiträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> auf Position 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0002 (Jahres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnung 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Wegleitung des Bundesamtes für Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungen über den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB], </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rz. 2048, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stand 1. Januar 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Art. 35 Abs. 2 AHVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Rechnung vom 1. Dezember 2013 für die Aktono-Beiträge 4. Quartal 2013 bis zum 10. Januar 2014 zahlbar gewesen wäre (Art. 34 Abs. 3 AHVV), zu diesem Zeitpunkt über die Z.___ der Konkurs bereits eröffnet war (20. Dezember 2013), entfällt indes auch zum vornherein eine Haftung für den Schaden im Umfang dieser Beiträge, das sind Fr. 1‘687.25.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die wesentliche Voraussetzung für die Schadenersatzpflicht besteht nach dem Wortlaut des Art. 52 AHVG darin, dass der Arbeitgeber absichtlich oder grobfahrlässig Vorschriften verletzt hat und dass durch diese Missachtung ein Schaden verursacht worden ist (BGE 108 V 183 E. 1a). Absicht beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Vorsatz und Fahrlässigkeit sind verschiedene Formen des Verschuldens. Art. 52 AHVG statuiert demnach eine Verschuldenshaftung, und zwar handelt es sich um eine Verschuldenshaftung aus öffentlichem Recht. Die Schadenersatzpflicht ist im konkreten Fall nur dann begründet, wenn nicht Umstände gegeben sind, welche das fehlerhafte Verhalten des Arbeitgebers als gerechtfertigt erscheinen lassen oder sein Verschulden im Sinne von Absicht oder grober Fahrlässigkeit ausschliessen. In diesem Sinne ist es denkbar, dass ein Arbeitgeber zwar in vorsätzlicher Missachtung der AHV-Vorschriften der Ausgleichskasse einen Schaden zufügt, aber trotzdem nicht schadenersatzpflichtig wird, wenn besondere Umstände die Nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgung der einschlägigen Vorschriften als erlaubt oder nicht schuldhaft erscheinen lassen (BGE 108 V 183 E. 1b; ZAK 1985 S. 576 E. 2 und S. 619 E.3a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grobe Fahrlässigkeit liegt praxisgemäss vor, wenn ein Arbeitgeber das ausser Acht lässt, was jedem verständigen Menschen in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen. Das Mass der zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langenden Sorgfalt ist abzustufen entsprechend der Sorg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faltspflicht, die in den kaufmännischen Belangen jener Arbeitgeberkategorie, welcher die betreffende Person angehört, üblicherweise erwartet werden kann und muss (BGE 112 V 156 E. 4 mit Hinweisen; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht jedes einer Firma als solcher anzulastende Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schulden muss auch ein solches ihrer sämtlichen Organe sein. Vielmehr hat man abzuwägen, ob und inwieweit eine Handlung der Firma einem bestimmten Organ im Hinblick auf dessen rechtliche und faktische Stellung innerhalb der Firma zuzurechnen ist. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt demnach entscheidend von der Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Setzt sich der Verwaltungsrat aus nur zwei Mitgliedern zusammen, so beurteilen sich insbesondere, wenn sie lediglich kollektiv unterschrifts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigt sind, die Anforderungen an die gegenseitige Kontrolle nach einem strengen Massstab (in BGE 119 V 86 nicht publizierte E. 2c des Urteils des Bundesgerichts H 94/91 vom 4. März 1993, nicht veröffentliche Urteile H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">171/87 vom 7. Dezember 1987 und H 25/87 vom 4. August 1987).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Formell eingesetzte Geschäftsführer einer GmbH wie auch Personen, die faktisch die Funktion eines Geschäftsführers ausüben, haften für den der Ausgleichskasse zufolge nicht bezahlter Bundessozialversicherungsbeiträge entstandenen Schaden nach den gleichen Grundsätzen wie Organe einer Aktiengesellschaft.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einfachen und überschaubaren Verhältnissen werden praxisgemäss erhöhte Anforderungen an Kenntnis und Erledigung von Abrechnungs- und Zahlungsverkehr mit der Ausgleichskasse gestellt. Gemäss Art. 812 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) sind die Geschäftsführer sowie Dritte, die mit der Geschäftsführung befasst sind, verpflichtet, ihre Aufgabe mit aller Sorgfalt zu erfüllen und die Interessen der Gesellschaft in guten Treuen zu wahren. Art. 810 Abs. 2 OR enthält sodann einen - im Wesentlichem der aktien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Bestimmung von Art. 716a Abs. 1 OR entsprechenden - Katalog unübertragbarer und unentziehbarer Aufgaben. So obliegt den Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führern insbesondere die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der nötigen Weisungen (Ziffer 1), die Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung (Ziffer 3) und die Aufsicht über die Personen, denen Teile der Geschäftsführung übertragen sind, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen (Ziffer 4). Das Gesetz verbietet zwar nicht die Vornahme einer bestimmten Arbeits- und Kompetenzaufteilung, doch die Überwachungs- und Kontrollpflichten verbleiben auch dann bei der (Gesamt)-Geschäftsführung beziehungsweise sämtlichen Geschäftsführern. Deshalb hat sich jedes Mitglied der Geschäftsführung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung periodisch über den Geschäftsgang und die wichtigsten Geschäfte, welche nicht zu seinem primären Aufgabenbereich gehören, zu orientieren, Rapporte zu verlangen, diese sorgfältig zu studieren und nötigenfalls ergänzende Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">künfte einzuholen, Irrtümer abzuklären und bei Unregelmässigkeiten einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">greifen. Die Rechtslage ist insoweit nicht anders als bei einer Aktien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesellschaft (vgl. hierzu BGE 114 V 223 E. 4a; vgl. dazu auch E. 5.2.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war ab dem 16. Juli 2012 (Tagebucheintrag; zunächst unter der Firma Y.___) zunächst alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift, ab dem 29. Oktober 2012 (Tagebucheintrag) amtete er neben A.___ als Gesellschafter und Geschäftsführer mit Kollektivzeichnungsberechtigung (Urk. 6/1, Urk. 6/8). Damit war er formelles Organ der Konkur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitin. Im Handelsregister waren keine weiteren Geschäftsführer eingetragen (Urk. 6/8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der Gesellschaft handelte es sich um ein kleines Unternehmen mit im Jahr 2012 zunächst nur vier Angestellten, darunter die beiden Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schafter/Geschäftsführer (vgl. Urk. 6/14/2). Im Jahr 2013 kamen einige wenige Angestellte dazu. Diese waren allerdings meist nur temporär oder einzelne Monate engagiert worden (vgl. Urk. 6/69/2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei solch einfachen und überschaubaren Verhältnissen ist die Missachtung von öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Vorschriften durch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gesellschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n Geschäftsführern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> voll anzurechnen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätte dafür besorgt sein müssen, dass von der Gesellschaft die gesetzlichen Vorschriften, wozu auch das Beitrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wesen gehört, eingehalten werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und er den Überblick über alle wesentlichen Belange des Unternehmens hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei richten sich die Anforderungen an die Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung beziehungsweise an die einzelnen Geschäftsführungsmitglieder nach einem objektiven Massstab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Werden bei ungenügender Liquidität die einen Forderungen bezahlt, andere aber nicht, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter gewissen Voraussetzungen entschuldbar sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorausgesetzt wird, dass angenommen werden darf, die geschuldeten AHV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beiträge könnten innert nützlicher Frist nachbezahlt werden (SVR 2011 AHV Nr. 14, 9C_330/2010, E. 3.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach der Rechtsprechung zu Art. 52 AHVG ist es allerdings – allenfalls abgesehen von kurzfristigen Ausständen – grobfahrlässig, Löhne zu bezahlen, wenn die darauf geschuldeten AHV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beiträge nicht gedeckt sind. Gegenteiliges Verhalten ist den verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Organen grundsätzlich als qualifiziertes Verschulden zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnen, was die volle Schadenersatzpflicht nach sich zieht, sofern die übrigen Haftungsvoraussetzungen ebenfalls erfüllt sind. Der Grund liegt in der besonderen Natur der AHV-Beträge, hinsichtlich welcher der Arbeitgeber die Funktion eines Vollzugsorgans ausübt (Art. 51 AHVG). Daraus resultiert eine besondere Pflicht, für die ordnungsgemässe Bezahlung der Beiträge zu sorgen (Urteil des Bundesgerichts 9C_311/2015 vom 9. Juli 2015 E. 4.2.2). Falls daher die Liquiditätssituation die Begleichung der vollen Bruttolöhne zuzüglich des Beitragsanteils des Arbeitgebers nicht zulässt, sind die Lohn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zahlungen praxisgemäss auf ein Mass zu reduzieren, welches die Entrichtung der darauf anfallenden Sozialversicherungsbeiträge erlaubt (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des dama</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts H 69/05 vom 15. März 2006 E. 5.3.3 mit Hinweis; ferner Bundesgerichtsurteil 9C_328/2012 vom 11. Dezember 2012 E. 5.1 mit Hinweis auf Marco Reichmuth, Die Haftung des Arbeitgebers und seiner Organe nach Art. 52 AHVG, 2008, Rz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">673 und 952 mit weiteren Hinweisen). Dem ist der Beschwerdeführer nicht nachgekommen; vielmehr hat er den Lohnbezügen seiner Mitarbeiter – insbesondere im Jahr 2013 (Urk. 6/69/2) – Priorität vor der Beitragsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung eingeräumt, welches Verhalten für ein weiteres Ansteigen der Beitragsausstände verantwortlich war. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Handeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verletzte er seine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Pflichten als Geschäftsführer einer GmbH.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Weil die Konkursitin die Beiträge für 2012 nur teilweise und im Jahre 2013 die gestellten Rechnungen überhaupt nicht bezahlt hat, jedoch ihren Angestellten bis im September 2013 Löhne ausgerichtete hat, ohne die darauf anfallenden Beiträge sicherzustellen, hat sie ihren Betrieb im Jahr 2013, zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dest teilweise, auf Kosten der Sozialversicherung weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt (vgl. Urteil des Bundesgerichts H 258/00 vom 10. August 2001 E. 3b). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Verhalten des Beschwerdeführers war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in dieser Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumindest grobfahrlässig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Vorbringen des Beschwerdeführers, die Nichtbezahlung von offenen Forderungen durch die Schuldner der Konkursitin habe zu Liquiditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">engpässen geführt, lässt sich nichts zu seinen Gunsten ableiten. Abgesehen davon, dass die Versuche, die betreffenden Forderungen einzutreiben erst im Herbst 2013 von statten gingen, jedoch bereits die definitive Jahresrechnung 2012 vom 15. März 2013 nicht bezahlt werden konnte und deshalb nicht davon auszugehen ist, dass einzig säumige Debitoren der Gesellschaft den Liquiditätsengpass verursacht hätten, handelt es sich bei den vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer benannten Forderungen gegenüber der C.___ und der D.___ um bestrittene Forderungen, weshalb sich der Beschwerdeführer nicht darauf verlassen konnte, dass die Forderungen ohne weiteres eingetrieben werden könnten (vgl. Akonto-Rechnung der Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaft des Beschwerdeführers an die C.___ vom 25. September 2013 mit dem Hinweis, dass Löhne und Sozialleistungen entrichtet werden müssten [Urk. 3/16], Bestrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung des Anspruchs durch die C.___ [Urk. 3/19], Akonto-Rechnung an die D.___ vom 8. Dezember 2013 [Urk. 3/22], Bestreitung des Anspruchs durch die D.___ [Urk. 3/46]). Beim Auftreten von Illiquidität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bzw. dem nicht aussergewöhnli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Umstand, dass ein Debitor sich zu zahlen weigert, konnte die Gesellschaft denn auch nicht auf namhafte Reserven zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">greifen (Urk. 6/67/16). Dem Beschwerdeführer muss bewusst gewesen sein, dass Beitragsausstände unumgänglich würden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach strafrechtlich relevante oder sonst gesetzeswidrige Handlungen des zweiten Geschäftsführers der Gesell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft A.___ zu einem Liquiditätsengpass, zum Konkurs der Gesellschaft und letzten Endes zur Schädigung der Beschwerdegegnerin geführt hätten, weshalb das Verschulden einzig bei A.___ und nicht beim Beschwerdeführer anzusiedeln sei, dringt – wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausgeführt hat – nicht durch. Wohl wären die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer geschilderten Umstände (A.___ habe unter anderem Forde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen der Gesellschaft persönlichen bezogen und in sein Vermögen über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt) grundsätzlich geeignet, die Gesellschaft in die Illiquidität zu führen und den wirtschaftlichen Fortbestand zu gefährden. Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer hat jedoch nicht dargelegt, den zweiten Geschäftsführer im Rahmen der gesetzlichen Sorgfaltsflichten (vgl. E. 5.1.3-5) überwacht zu haben sowie rechtzeitig, nach den ersten Hinweisen auf allenfalls strafrechtlich relevantes Verhalten, und umgehend geeignete Massnahmen zur Schadensminderung eingeleitet zu haben. Den eingereichten Unterlagen ist ein Tätigwerden im letzten Quartal des Jahres 2013 zu entnehmen (Mahnung an A.___ vom 16. Oktober 2013 [Urk. 3/3], Zahlungsbefehl an A.___ vom 31. Oktober 2013 [Urk. 3/4], Klagebewilligung des Friedensrichteramtes Kreis Schaffhausen vom 4. Dezember 2013 [Urk. 3/5], Zahlungsbefehl an die E.___ vom 25. Oktober 2013 [Urk. 3/6], Klagebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willigung des Friedensrichteramtes Dietlikon vom 11. Dezember 2013 [Urk. 3/7], Mahnung an die F.___ vom 7. Oktober 2013 [Urk. 3/12], Zahlungsbefehl an die F.___ vom 24. Oktober 2013 [Urk. 3/13], Verschiebungsanzeige des Friedensrichteramtes Fehraltdorf in Sachen der Gesellschaft des Beschwerdeführers gegen die F.___ vom 16. Dezember 2013 [Urk. 3/14]). Die behaupteten Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlagungen von Geschäftsvermögen durch A.___ sollen jedoch bereits Ende Mai 2013 stattgefunden haben. Daraus muss geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer keinen Überblick über die finanzielle Situation gehabt hat, andernfalls er früher von den behaupteten Unregel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigkeiten hätte erfahren müssen und rechtzeitig hätte handeln können. Wie der Beschwerdeführer in seiner Einvernahme beim Konkursamt vom 23. Dezember 2012 denn auch selber ausführte, mangelte es ihm an einem Überblick über die finanzielle Situation der Gesellschaft (Urk. 6/67/6, Urk. 6/67/10). Angesichts dessen, dass bereits die Jahresrechnung 2012 und keine der Quartalsrechnungen 2013 bezahlt werden konnten, muss ausser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem von einer bereits lange vor Mai 2013 bestandenen und anhaltenden Illiquidität ausgegangen werden (vgl. auch seine Angaben im Einvernahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">protokoll vom 23. Dezember 2013, Urk. 6/67/5, wonach es „von Beginn weg schleppend gelaufen“ sei), die in jeder Hinsicht ein früheres Handeln (beispielsweise Sicherstellung der geschuldeten Beiträge; vgl. E. 5.2.3) erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert hätte. Der Beschwerdeführer schrieb die Debitoren der Gesellschaft jedoch erst ab September 2012 an und forderte A.___ erst im Oktober 2013 auf, die Stammanteile vollständig einzuzahlen. Selbst wenn also die behaupteten Machenschaften des Mitgesellschafters und Geschäfts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers nachgewiesen wären, müsste dem Beschwerdeführer als grobfahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässig vorgehalten werden, die finanzielle Situation der Gesellschaft nicht regelmässig überwacht zu haben und zu spät geeignete Massnahmen, sei es gegenüber den Geschäftsschuldnern, sei es gegenüber dem Mitgesellschafter, ergriffen zu haben. Von einer Befragung der vom Beschwerdeführer benannten ehemaligen Arbeitnehmer der Gesellschaft kann im Rahmen der anti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zipierten Beweiswürdigung (BGE 124 V 90 E. 4b; 122 V 157 E. 1d) abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehen werden, da nicht davon auszugehen ist, dass aus einer Zeugen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragung massgebliche neue Erkenntnisse zu gewinnen wären.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich setzt die Schadenersatzpflicht des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG voraus, dass zwischen der absichtlichen oder grobfahrlässigen Missachtung von Vorschriften und dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang gegeben ist (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen auf die Lehre, 103 V 120 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mein als begünstigt erscheint (BGE 119 V 401 E. 4a mit Hinweisen; vgl. auch BGE 122 V 189 sowie 119 Ib 334 E. 3c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das vorwerfbare Verhalten führte zum Schaden der Beschwerdegegnerin. Wäre die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Konkursitin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihren Zah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflichten rechtzeitig und vollständig nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen und wären nur so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weit Löhne ausbezahlt worden, als die darauf geschuldeten Abgaben bei Fällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit hätten beglichen werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen, wäre der Schaden nicht ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist der Einspracheentscheid vom 4. April 2016 insoweit abzuändern, als der Schadenersatzbetrag um Fr. 1‘687.25 zu reduzieren ist. Damit ist der Beschwerdeführer zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin Schadenersatz im Umfang von Fr. 6‘715.30 zu bezahlen. Dies führt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Die Einzelrichterin erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> der Einspracheentscheid vom 4. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">April 2016 insoweit abgeändert, als der Beschwerdeführer verpflichtet wird, der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse, Schadenersatz in der Höhe von Fr. 6‘715.30 zu bezahlen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___, unter Beilage einer Kopie von Urk. 8/1 und Urk. 8/2</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Ausgleichskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Streitwert unter Fr. 30'000.-- liegt, kann gegen diesen Entscheid innert 30 Tagen seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde nach Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) eingereicht werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG), wobei in der Beschwerde auszuführen ist, warum diese Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit keine Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG zulässig ist, kann gegen diesen Entscheid innert der gleichen Frist von 30 Tagen seit der Zustellung beim Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgericht die sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG erhoben werden. Gerügt werden kann nach Art. 116 BGG die Verletzung von ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassungsmässigen Rechten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Werden sowohl die Beschwerde als auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen (Art. 119 Abs. 1 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fristen stehen während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittel und die Unterschrift zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>Arnold GramignaHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>