A bteilung III C -2520/2006 {T 0 /2 } U rteil vom 3. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichterin Franziska Schneider (Vorsitz); R ichter Johannes Frölicher und Stefan M esm er; G erichtsschreiberin Sabine U hlm ann. X.________, Beschw erdeführerin, gegen Eidgenössische Invalidenversicherung (IV), IV-Stelle für Versicherte im A usland, Postfach 3100, 1211 G enf 2, Beschw erdegegnerin, betreffend Invalidenrente (N euanm eldung) B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. D ie am 25. Februar 1948 geborene, geschiedene, österreichische Staatsangehörige X._______ m eldete sich m ehrm als erfolglos zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. B. Am 20. O ktober 2003 reichte die Versicherte ein neues Leistungsgesuch ein, dem sie im R ahm en des Schriftenw echsels folgende m edizinische Berichte beilegte: - Laborbericht von D r. M ._______vom 30. Septem ber 2002 (act. 130) - Arztbrief von Prof. D r. C ._______ vom 30. O ktober 2002 (act. 131) - Am bulanzbericht von Prof. D r. G ._______ vom 9. D ezem ber 2002 (act. 132) - Laborbericht von D r. R ._______ vom 4. April 2003 (act. 133) - R öntgenbefund von D r. E._______vom 29. Januar 2004 (act. 134) - Ärztlicher Kurzbericht von D r. S._______ vom 6. Februar 2004 (act. 135) - Arztrechnung von D r. univ. m ed. K._______ vom 4. M ai 2004 (act. 136) M it Verfügung vom 17. Septem ber 2004 (act. 140) trat die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) auf das jüngste Leistungsgesuch vom 20. O ktober 2003 (act. 125) nicht ein. Zur Begründung führte sie aus, dass bereits das vom 16. M ärz 2001 eingereichte G esuch um eine R ente der schw eizerischen Invaliden- versicherung m angels anspruchsbegründender Invalidität m it Verfügung vom 13. Februar 2002 (act. 120) abgew iesen w orden sei. G em äss Art. 87 Abs. 4 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201) w erde eine neue Anm eldung nur geprüft, w enn sich seit dem letzten eingereichten G esuch der G rad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen W eise geändert habe. M it Schreiben vom 13. O ktober 2004 erhob die Versicherte gegen die Verfügung vom 17. Septem ber 2004 Einsprache (act. 141) und führte aus, dass sie an der Beschw erde festhalte, da sie unter den Schm erzen der Bandscheibenvorfälle sehr leide und daher nicht m ehr arbeiten könne. C . M it Entscheid vom 22. Februar 2005 w ies die IV-Stelle die Einsprache ab und bestätigte die Verfügung vom 17. Septem ber 2004. Zur Begründung führte sie im W esentlichen aus, dass bereits m it Verfügungen vom 12. O ktober 1995 sow ie vom 12. M ai 1998 Leistungsgesuche (act. 54, 77) m angels anspruchsbegründender Invalidität abgew iesen w orden seien. D es W eiteren sei m it Verfügung vom 21. D ezem ber 2000 (act. 99) auf ein erneutes Leistungsgesuch nicht eingetreten w orden, da von der Beschw erdeführerin nicht glaubhaft gem acht w erden konnte, dass sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen W eise geändert habe. Ferner sei m it Verfügung vom 13. Februar 2002 ein neues R entengesuch abgew iesen w orden. Eine dagegen erhobene Beschw erde sei von der Eidgenössischen R ekurskom m ission der Alters-, H interlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland w ohnenden Personen (nachfolgend: R ekurs-3 kom m ission) m it U rteil vom 6. M ärz 2003 (act. 121) abgew iesen w orden. Auf die dagegen erhobene Verw altungsgerichtsbeschw erde sei das Eidge- nössische Versicherungsgericht aufgrund verspäteter Eingabe nicht eingetreten (act. 123). Ebenso sei auf das am 20. O ktober 2003 eingereichte G esuch m it Verfügung vom 17. Septem ber 2004 nicht eingetreten w orden, da von der G esuchstellerin keine Verschlechterung des G esundheitszustandes seit dem U rteil der R ekurskom m isssion habe nachgew iesen w erden können. D ie im Zusam m enhang m it dem G esuch vom 20. O ktober 2003 eingereichten Arztberichte (ärztlicher Kurzbericht von D r. S._______ [6. Februar 2004], R öntgenbefund von D r. E._______ [29. Januar 2004], Laborw erte von D r. R .______ [4. April 2003], Am bulanzbericht von Prof. D r. G ._______ [9. D ezem ber 2002] und Arztbrief von C .______ [30. O ktober 2002]) hätten schon bekannte D iagnosen und keine G esundheitsveränderungen aufgeführt. D ies- bezüglich sei der Vertrauensarzt der IV-Stelle zum Schluss gekom m en, dass die eingereichten Berichte schon bekannte D iagnosen aufführten und älteren D atum s seien, die von der R ekurskom m ission bereits berücksichtigt w orden seien. Ebenso zähle der Bericht vom 6. Februar 2004 Krankheitsbeschreibungen und D iagnosen auf und äussere sich nicht zu G esundheitszustandsveränderungen und deren Ausw irkungen auf die Arbeitsfähigkeit. D . G egen diesen Einspracheentscheid erhob die Beschw erdeführerin am 16. M ärz 2005 Beschw erde bei der R ekurskom m ission. Sie m achte geltend, dass sie unter nervlichem Stress leide und sich in gesundheitlich schlechter Verfassung befinde. Zurzeit lasse sie sich aufgrund von körperlichen Beschw erden w ie H usten, Ü belkeit, Schw eissausbrüche, Schlafstörungen und Bandscheibenschm erzen untersuchen. D iesbezüglich w erde sie die entsprechenden U ntersuchungsergebnisse nachreichen. M it Verfügung vom 23. M ai 2005 w urde die Beschw erdeführerin aufgefordert, m it Frist bis zum 13. Juni 2005, die in Aussicht gestellten ärztlichen Berichte nachzureichen. M it Schreiben vom 13. Juni 2005 führte die Beschw erdeführerin aus, dass sie nicht im Besitze von ärztlichen Berichten sei. Ihre G esundheits- problem e seien vor allem psychischer N atur und w ürden die Bandscheibe betreffen. Insofern stelle sie sich für eine psychiatrische Begutachtung zur Verfügung. E. In ihrer Vernehm lassung vom 8. Juli 2005 beantragte die IV-Stelle die vollständige Abw eisung der Beschw erde. Einleitend w urde festgehalten, dass es sich bei der Verfügung vom 17. Septem ber 2004 entgegen der Bezeichnung als N ichteintretensverfügung in der Sache um eine einen Leistungsanspruch abw eisende Verfügung handle. D es W eiteren w urde zur Begründung ausgeführt, dass die Beschw erdeführerin in ihrer Beschw erdeergänzung vom 13. Juni 2005 vor allem gesundheitliche Problem e betreffend den R ücken und die Psyche geltend m ache. D ie m it dem G esuch eingereichten m edizinischen U nterlagen w ürden sich jedoch 4 auf internistische Leiden beziehen und ergäben keinerlei H inw eise auf eine Verschlechterung und Behandlungsbedürftigkeit orthopädischer und / oder psychiatrischer Befunde seit dem Erlass der Verfügung vom 13. Februar 2002. Zudem w ürden laut dem ärztlichen D ienst der IV-Stelle die m edizinischen U nterlagen betreffend den internistischen Befunden keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der R ekurrentin in ihrem angestam m ten Beruf als Sekretärin ausw eisen. F. R eplicando hielt die Beschw erdeführerin an ihrer Beschw erde m it der Begründung fest, dass sie an im m er w ieder kehrenden R ücken- und H erzschm erzen sow ie psychischen Beschw erden leide. Ferner führte sie aus, dass sie sow ohl von Ö sterreich als auch von England eine Invalidenrente erhalte. G . Am 1. Januar 2007 ging das Beschw erdeverfahren auf das Bundes- verw altungsgericht über, das den Parteien am 16. M ärz 2007 die Zusam m ensetzung des Spruchkörpers bekannt gab. Es gingen keine Ausstandsbegehren ein. H . Auf die Vorbringen der Parteien ist – sow eit erforderlich – in den folgenden Erw ägungen näher einzugehen. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. 1.1 D as Bundesverw altungsgericht übernim m t die Beurteilung der beim Inkrafttreten des Verw altungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen R ekurs- oder Schiedskom m issionen oder bei Beschw erdediensten der D epartem ente hängigen R echtsm ittel, sofern es zuständig ist (Art. 53 Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverw altungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 172.32]). D ie Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht. 1.2 D as Bundesverw altungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von Beschw erden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes über das Verw altungsverfahren vom 20. D ezem ber 1968 (Verw altungs- verfahrensgesetz, Vw VG , SR 172.021), sofern kein Ausnahm etatbestand erfüllt ist (Art. 31, 32 VG G ). Letzteres ist vorliegend nicht der Fall. Zulässig sind Beschw erden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gem äss Art. 33 VG G . D ie IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VG G (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG , SR 831.20]). D er angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 Vw VG . D as Bundesverw altungsgericht ist daher zuständig zur Beurteilung der Beschw erde. 1.3 D ie Beschw erdeführerin ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein schutzw ürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 Bst. b und c Vw VG ). 1.4 D ie dagegen erhobene Beschw erde w urde frist- und form gerecht 5 eingereicht (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 Vw VG , Art. 56 ff des Bundes- gesetzes über den Allgem einen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. O ktober 2000 [ATSG , SR 830.1]), w eshalb auf sie einzutreten ist. 2. M it der Beschw erde an das Verw altungsgericht kann gerügt w erden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Ü ber- schreitung oder des M issbrauchs von Erm essen), beruhe auf einer unrich- tigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachver- halts oder sei unangem essen (Art. 49 Vw VG ). 3. 3.1 Angefochten ist der Einspracheentscheid der IV-Stelle vom 22. Februar 2005, m it w elchem die Verfügung vom 17. Septem ber 2004 bestätigt w urde. W ohl führt die Vorinstanz im R ahm en der Vernehm lassung aus, dass es sich entgegen der Bezeichnung als N ichteintretensverfügung um eine einen Leistungsanspruch abw eisende Verfügung handle. D och w ie die Vorinstanz in ihrer Verfügung vom 17. Septem ber 2004 zutreffend ausgeführt hat, w ird auf ein neues R entengesuch nur eingetreten, w enn glaubhaft gem acht w urde, dass sich der Invaliditätsgrad in einer für den R entenanspruch erheblichen Veränderung W eise geändert hat. Streitig ist som it die Frage, ob die Vorinstanz auf das Leistungsgesuch der Beschw erdeführerin vom 20. O ktober 2003 zu R echt nicht eingetreten ist. 3.2 D ie Beschw erdeführerin ist Staatsangehörige eines M itgliedstaates der Europäischen G em einschaft, so dass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkom m en vom 21. Juni 1999 zw ischen der Schw eizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen G em einschaft und ihren M itgliedstaaten andererseits über die Freizügig- keit (FZA, SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II, der die Koordinierung der System der sozialen Sicherheit regelt, anw endbar ist (Art. 153a des Bundesgesetzes über die Alters- und H interlassenenversicherung vom 20. D ezem ber 1946 [AH VG ; SR 831.10], in der am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Fassung). N ach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EW G ) N r. 1408/71 des R ates vom 14. Juni 1971 zur Anw endung der System e der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehm er und Selbständige sow ie deren Fam ilienangehörige, die innerhalb der G em einschaft zu- und abw andern (SR 0831.109.268.1; nachfolgend: Verordnung N r. 1408/71) haben die Personen, die im G ebiet eines M itgliedstaates w ohnen und für w elche daher diese Verordnung gilt, die gleichen R echte und Pflichten aufgrund der R echtsvorschriften eines M itgliedstaates w ie die Staatsangehörigen dieses Staates selbst, sow eit besondere Bestim m ungen der Verordnung N r. 1408/71 nichts anderes vorsehen. D em nach richtet sich vorliegend der Anspruch der Beschw erdeführerin auf Leistungen der Invalidenversicherung nach dem internen schw eizerischen R echt, insbesondere dem IVG sow ie der entsprechenden Verordnung. 3.3 In zeitlicher H insicht sind grundsätzlich diejenigen R echtssätze m ass- gebend, die bei der Erfüllung des zu R echtsfolgen führenden Sachverhalts G eltung haben, und es w ird nach ständiger Praxis der Sozialver-6 sicherungsgerichte auf den im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Verw altungsaktes eingetretenen Sachverhalt abgestellt (BG E 130 V 329, BG E 129 V 4 E. 1.2 m it H inw eisen). Vorliegend sind grundsätzlich das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG sow ie die entsprechende Verordnung vom 11. Septem ber 2002 (ATSV, SR 830.11) anw endbar. D em zufolge ist ein allfälliger R entenanspruch für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2002 nach altem R echt und ab diesem Zeitpunkt nach den N orm en des ATSG zu prüfen (BG E 130 V 445). Am 1. Januar 2004 ist die Änderung des IVG vom 21. M ärz 2003 in Kraft getreten (4. IVG -R evision). D ie Beurteilung der vorliegenden Beschw erde richtet sich daher für die Zeit bis zum 31. D ezem ber 2003 nach den alten und ab dem 1. Januar 2004 nach den neuen Bestim m ungen des IVG (BG E 130 V 445 ff. und 130 V 329 ff.). N ach dem Erlass des streitigen Entscheides (hier 22. Februar 2005) eingetretene R echts- und Sachverhaltsänderungen können im vor- liegenden Verfahren grundsätzlich nicht berücksichtigt w erden; sie können hingegen allenfalls G egenstand einer neuen Verw altungsverfügung sein (BG E 121 V 366 E. 1b m it H inw eisen). 4. 4.1 W urde eine R ente auf der Basis eines früheren Leistungsbegehrens w egen eines zu geringen Invaliditätsgrades verw eigert, so richtet sich die Prüfung eines neuen Leistungsgesuches grundsätzlich nach den R egeln der R entenrevision (BG E 130 V 71 ff., 117 V 198 E. 3a, AH I 1999 S. 84 E. 1b). G em äss Art. 87 Abs. 4 IVV (der im R ahm en der 4. IVG -R evision keine Änderung erfahren hat) w ird eine neue Anm eldung nur geprüft, w enn die Voraussetzungen gem äss Abs. 3 dieser Verordnungsbestim m ung erfüllt sind. D anach ist vom Versicherten im G esuch glaubhaft zu m achen, dass sich der G rad der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen W eise geändert hat (U rteil des Bundesgerichts I 556/02 vom 25. M ärz 2003). N ach Eingang der N euanm eldung ist die Verw altung som it zunächst zur Prüfung verpflichtet, ob die versicherte Person die genannte Veränderung glaubhaft dargelegt hat. Verneint sie dies, so erledigt sie das G esuch ohne w eitere Abklärungen durch N ichteintreten. D abei hat sie u.a. zu berücksichtigen, ob die frühere Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, um dem entsprechend an die G laubhaftm achung höhere oder w eniger hohe Anforderungen zu stellen. Insofern steht ihr ein gew isser Beurteilungsspielraum zu, den das G ericht grundsätzlich zu respektieren hat. D aher prüft das G ericht die Behandlung der Eintretensfrage durch die Verw altung nur, w enn diese streitig ist, d.h. w enn die Verw altung gestützt auf Art. 87 Abs. 4 IVV N ichteintreten beschlossen hat, und die versicherte Person desw egen Beschw erde führt; hingegen unterbleibt eine richterliche Beurteilung der Eintretensfrage, w enn die Verw altung auf die N euanm eldung eingetreten ist (BG E 109 V 114 E. 2b).7 Vorliegend beschränkt sich der Streitgegenstand w ie bereits erw ähnt auf die Frage, ob die Vorinstanz auf das G esuch der Beschw erdeführerin vom 20. O ktober 2003 um Ausrichtung einer Invalidenrente zu R echt nicht eingetreten ist. 5. 5.1 Anlass zu einer R entenrevision und m ithin auch zu einem erneuten Leistungsgesuch gibt jede w esentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen – insbesondere eine w esentliche Veränderung des G esund- heitszustandes – die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und dam it den R entenanspruch zu beeinflussen (BG E 125 V 369 E. 2, BG E 113 V 275 E. 1a; SVR 2004 IV N r. 5 S. 13 E. 2). D a vorliegend für eine anderw eitig indizierte Veränderung des Invaliditätsgrades keinerlei Anhaltspunkte bestehen, beschränkt sich das Bundesverw altungsgericht nachfolgend auf die Prüfung einer Verschlechterung des G esundheitszustandes. 5.2 In einem N euanm eldungsverfahren gilt es jew eils den G esundheitszustand im Zeitpunkt des Erlasses der letzten rechtskräftigen, m ateriell rentenverw eigernden Verfügung m it jenem der neuen Verfügung zu vergleichen (BG E 130 V 71 und U rteil des Bundesgerichts I 465/2005 vom 6. N ovem ber 2006, E. 5.4, letztm als bestätigt in I 368/06). D as Leistungsbegehren vom 16. M ärz 2001 w urde von der IV-Stelle w egen Fehlens einer anspruchsbegründenden Invalidität m it Verfügung vom 13. Februar 2002 abgew iesen. D ie dagegen erhobene Beschw erde w urde von der R ekurskom m ission m it U rteil vom 6. M ärz 2003 ebenfalls abgew iesen. D ieses U rteil ist in R echtskraft erw achsen, nachdem das Bundesgericht auf eine dagegen erhobene Beschw erde nicht eingetreten ist. Vom Bundesverw altungsgericht ist folglich zu prüfen, ob die Beschw erdeführerin in ihrem Leistungsgesuch vom 20. O ktober 2003 glaubhaft gem acht hat, dass sich ihr G rad der Invalidität oder der H ilfslosigkeit oder die H öhe des invaliditätsbedingten Betreuungs- aufw andes in einer für den Anspruch erheblichen W eise im Zeitraum zw ischen dem 13. Februar 2002 und dem streitigen Einspracheentscheid vom 22. Februar 2005 geändert hat (Art. 87 Abs. 3 und Abs. 4 IVV, Art. 87 Abs. 3 IVV in seiner heute geltenden Fassung vom 28. Januar 2004 ist erst seit dem 1. M ärz 2004 in Kraft. Sein W ortlaut entspricht aber in der bis Ende Februar 2004 gültig gew esenen Fassung). 6. 6.1 M it ihrer Beschw erde vom 16. M ärz 2005 bringt die Beschw erdeführerin vor, dass sie unter psychischen und körperlichen Beschw erden w ie H usten, Ü belkeit, Schw eissausbrüchen und Schlafstörungen leide. D ies- bezüglich lasse sie sich untersuchen und w erde die entsprechenden U ntersuchungsbefunde nachreichen. 6.2 W ie nachfolgend dargelegt w ird, sind die ins R echt gelegten ärztlichen Berichte nicht geeignet, eine rentenrelevante Verschlechterung des G esundheitszustandes im zu beurteilenden Zeitraum glaubhaft zu m achen.8 D em von Prof. C .______ verfassten Arztbrief vom 30. O ktober 2002 ist zu entnehm en, dass die Beschw erdeführerin unter anderem an einer akuten Bronchitis und einer chronischen Lungenerkrankung leidet. Im be- treffenden Bericht sind keine H inw eise auf Verschlechterung des G esundheitzustandes oder eine m ögliche Arbeitsunfähigkeit zu finden. Ebenso w ird keine Stellung zu den von der Beschw erdeführerin geltend gem achten Leiden bezogen. Im Am bulanzbericht von Prof. D r. G ._______ vom 9. D ezem ber 2002 w erden bei der Beschw erdeführerin folgende D iagnosen gestellt: Steatosis hepatis, Zustand nach Eradikationstherapie einer H elicobacter pylori assoziierten G astritis und Im m unität gegen H epatitis A und B. Als Behandlung w ird eine Einhaltung einer fettarm en D iät sow ie die regelm ässige Lipidkontrolle und gegebenenfalls lipidsenkende M edikation em pfohlen. Ebenfalls w erden in diesem Bericht keine Angaben über eine m ögliche Arbeitsunfähigkeit gem acht. Im R öntgenbericht von D r. E._______ vom 29. Januar 2004 w erden kardiologische Befunde beschrieben. Es sind w eder H inw eise auf die von der Beschw erdeführerin geltend gem achten Leiden noch auf eine allfällige Arbeitsunfähigkeit zu finden. D em ärztlichen Kurzbericht von D r. S._______ vom 6. Februar 2004 ist zu entnehm en, dass die Beschw erdeführerin an einer leichten C oronarsklerose leide. Zur Behandlung der bekannten Problem e im Bereich des Stützapparates w ird eine physikalische Therapie em pfohlen. Auch diesem Bericht sind keine H inw eise auf eine Verschlechterung des G esundheitszustandes zu entnehm en. D r. m ed. B._______ des ärztlichen D ienstes der IV-Stelle kom m t in seiner Stellungnahm e vom 14. Septem ber 2004 zum Schluss, dass die von der Beschw erdeführerin eingereichten ärztlichen U nterlagen zum Teil aus dem Jahre 2002 stam m en bzw . vor dem U rteil der R ekurskom m ission vom 6. M ärz 2003 verfasst w urden. D er kardiologische sow ie der C T Bericht von Februar 2004 beschrieben eine G efässverkalkung und gingen von einem Verdacht auf eine m ögliche C oronare H erzkrankheit ohne w irksam e Stenose aus. Bei diesen Berichten handle es sich um Krankheits- beschreibungen und Aufzählungen von D iagnosen, aber nicht um die D arstellung von G esundheitsveränderungen, w elche sich auf die Arbeitsfähigkeit ausw irkten. Aus m edizinischer Sicht lasse sich zw ar sagen, dass in den neuen U nterlagen eine neue D iagnose resp. neue Beschw erden dazu gekom m en seien, doch w ürden sich aus diesen keine Veränderung der Arbeitsfähigkeit ergeben. 6.3 D ie Beschw erdeführerin hat im Ü brigen die in Aussicht gestellten neuen m edizinischen U nterlagen nicht eingereicht. Ü berdies ist das von ihr eingereichte Schreiben vom Zentrum für Ehe- und Fam ilienfragen vom 16. M ärz 2005 betreffs Bestätigung über Beratungsstunden nicht geeignet, um auf eine anspruchsbegründende Invalidität schliessen zu lassen. 6.4 Auch aus dem Vorbringen der Beschw erdeführerin, w onach sie in 9 Ö sterreich und England R entenleistungen erhalte, lässt sich vorliegend kein R entenanspruch ableiten, da beim Anspruch auf eine schw eizerische Invalidenrente einzig die Schw eizer G esetzgebung m assgebend ist und die schw eizerische Invalidenversicherung bei der Invaliditätsbeurteilung nicht an die Einschätzung der ausländischen Sozialversicherungen oder eines ausländischen Arztes gebunden ist (ZAK 1989 S. 320 E. 2). 6.5 D en von der Beschw erdeführerin im hängigen G esuchsverfahren eingebrachten m edizinischen U nterlagen lassen sich som it keine H inw eise entnehm en, w onach sich der G esundheitszustand zw ischen dem 13. Februar 2002 und 22. Februar 2005 in rentenrelevanter W eise verschlechtert hätte. Im Ergebnis m uss daher festgehalten w erden, dass die Beschw erdeführerin nicht glaubhaft dargelegt hat, dass sich ihr Invaliditätsgrad zw ischen der letzten m ateriellen Verfügung vom 13. Februar 2002 und dem Einspracheentscheid vom 22. Februar 2005 in einer für den Anspruch erheblichen W eise geändert hat. D ie Verfügung der Vorinstanz vom 17. Septem ber 2004, in der auf das Leistungsgesuch vom 20. O ktober 2003 nicht eingetreten w urde, sow ie der Einspracheentscheid vom 22. Februar 2005 sind som it nicht zu beanstanden, w eshalb die dagegen erhobene Beschw erde abzuw eisen ist. 7. 7.1 Verfahrenskosten w erden keine erhoben, da im vorliegenden Verfahren über eine Streitigkeit betreffend die Bew illigung bzw . Verw eigerung von Versicherungsleistungen zu entscheiden ist (Ü bergangsbestim m ung vom 16. D ezem ber 2005 [AS 2006 2004] zur Änderung des IVG , Bst. c sow ie Art. 4b der Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verw altungsverfahren vom 10. Septem ber 1969, SR 172.041.0, in der bis am 30. April 2007 geltenden Fassung). 7.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens w ird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 Vw VG e contrario).10 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben, und es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 3. D ieses U rteil w ird eröffnet: - der Beschw erdeführerin (eingeschrieben; m it AR ) - der Vorinstanz (R ef-N r.._______) - dem Bundeam t für Sozialversicherung D ie Instruktionsrichterin: D ie G erichtsschreiberin: Franziska Schneider Sabine U hlm ann R echtsm ittelbelehrung G egen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schw eizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt w erden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.110]). D ie R echtsschrift hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. D er angefochtene Entscheid und die Bew eism ittel sind, sow eit sie der Beschw erdeführer in H änden hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BG G ). Versand am :