<h2>SubmittedText<h2><p>In den vergangenen Monaten wurden in der Bundesverwaltung immer wieder Stellen ohne Angaben von Lohnklassen ausgeschrieben. So zum Beispiel bei der EZV, beim BIT, beim BLV, beim SECO, bei Agroscope, beim Armeestab oder bei MeteoSchweiz.</p><p>- Weshalb ist das so?</p><p>- Wie garantiert die Arbeitgeberin Bundesverwaltung, dass die Mitarbeitenden dadurch nicht ungewollt einschneidende Lohneinbussen in Kauf nehmen müssen?</p><p>- Wie ist es mit den geltenden Besitzstandsregelungen vereinbar?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Internet wird die Lohnklasse nicht ausgeschrieben. Das entspricht der gängigen Praxis auf dem Arbeitsmarkt. Kein Unternehmen publiziert Angaben zur jeweiligen Lohnhöhe. Hingegen wird auf dem bundesverwaltungsinternen Arbeitsmarkt die Lohnklasse der zu besetzenden Funktion in der Regel genannt. Die Ausnahme bilden Ausschreibungen während laufenden Reorganisationsphasen. So werden beispielsweise die Stellen der EZV aktuell ohne Angaben zur Lohnklasse publiziert. Dies, weil die definitive und für die Bewertung mitentscheidende organisatorische Einbettung nicht in allen Fällen klar ist und keine Präjudizien geschaffen werden sollen. Die entsprechenden Anfangslöhne werden zurückhaltend und auf einem Niveau festgelegt, das nach der definitiven Einstufung der Funktion keinen Besitzstand generiert.</p>