<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>UV.2016.00174</span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Ersatzrichterin Romero-Käser<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 23. Oktober 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Generaldirektion</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1984, war seit dem 10. Januar 2011 als uniformierter Sicherheitsmitarbeiter bei der Y.___ angestellt und damit bei der AXA Versicherungen AG (AXA) für Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert, als er sich am 11. März 2012 bei einem Sturz am rechten Knie verletzte (Urk. 9/A1). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags durch den Hausarzt, wobei der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf eine erneute Läsion des vorderen Kreuzbandes (VKB) sowie auf eine kleine Meniskusläsion geäussert wurde (Urk. 9/M5 Ziff. 5). Die AXA erbrachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen Leistungen (vgl. Urk. 9/A5; Urk. 9/A10; Urk. 9/A20; Urk. 9/A22</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">; Urk. 9/A25; Urk. 9/A36; Urk. 9/A42).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Verfügung vom 28. Oktober 2015 (Urk. 9/A66) verneinte die AXA eine Leistungspflicht rückwirkend über den 15. Juni 2012 hinaus, da die geltend gemach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Beschwerden nicht mehr unfallkausal seien. Die dagegen vom Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten erhobene Einsprache (Urk. 9/A69) wies die AXA mit Einspracheent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 12. August 2016 (Urk. 9/A86 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 19. August 2016 Beschwerde gegen den Einsprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid vom 12. August 2016 (Urk. 2) und beantragte sinngemäss, dieser sei aufzuheben und eine weitere Leistungspflicht sei zu bejahen (Urk. 1). Die AXA beantragte mit Beschwerdeantwort vom 25. November 2016 (Urk. 8) die Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 8. Dezember 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 10).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung (UVV) in Kraft getreten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der hier zu b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eurteilende Unfall hat sich am 11. März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die allei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">spruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">j</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beweislast </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_637/2013 vom 11.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014 E. 2.3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heilbehandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 135 V 465 E. 4.4, 125 V 351 E. 3b/ee, 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt im angefochtenen Einspracheentscheid (Urk. 2) fest, dass der Status quo sine hinsichtlich der Kniebeschwerden bereits im Juni 2012 erreicht gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe zudem angegeben, dass die aktuell noch bestehenden Beschwerden durch die neurologische Problematik und nicht durch das Kniegelenk verursacht würden. Diese Beschwerden seien jedoch nicht kausal auf das Ereignis vom März 2012 zurückzuführen. Der hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für verantwortliche operative Eingriff sei aufgrund einer unfallunabhängigen vorbestehenden varischen Achsenabweichung des rechten Kniegelenks erfolgt. Für die diesbezüglichen Beschwerden bestehe somit keine Leistungspflicht. Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schulungen würden durch die Invalidenversicherung veranlasst. Die durchge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führte Observation habe überdies belegt, dass die Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers nicht korrekt gewesen seien (S. 13 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 8) führte sie ergänzend aus, dass die im Mai 2014 erfolgte Operation nicht überwiegend wahrscheinlich zur neurologischen Problematik im rechten Bein geführt habe (S. 15). Die geltend gemachten ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädischen Beschwerden im rechten Kniegelenk seien ebenfalls nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gend wahrscheinlich auf den im März 2012 erlittenen Unfall zurückzuführen. Ausserdem liege deswegen keine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit mehr vor (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), das Kniegelenk sei bereits mehrfach operiert worden. Die im Mai 2014 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführte Operation sei für die bestehenden Reizgefühle am rechten Bein verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wortlich. Der im Jahr 2012 erlittene Unfall sei ausschlaggebend für den weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Verlauf gewesen. Es sei ihm hinsichtlich der gewünschten Umschulung erst spät mitgeteilt worden, dass er sich hierfür an die Invalidenversicherung zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den habe. Die veranlasste Observation sei schliesslich nicht rechtens gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Leistungen zu Recht rückwirkend per 15. Juni 2012 eingestellt hat. Dabei ist insbesondere das Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen des natürlichen Kausalzusammenhangs umstritten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 11. März 2012 stürzte der Beschwerdeführer anlässlich eines Rundgangs und verletzte sich dabei am rechten Knie (vgl. Unfallmeldung vom 16. März 2012, Urk. 9/A1). Die Erstbehandlung erfolgte am 10. (richtig wohl: 11.) März 2012 durch Hausarzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin. Dieser hielt mit Arztzeugnis vom 30. März 2012 (Urk. 9/M5) fest, dass der Beschwerdeführer beim Arbeiten mit dem Stiefel auf dem Gerüst stecken geblieben sei und sich dabei eine Distorsion des rechten Knies zugezogen habe (Ziff. 2). Als Befund hielt er eine Druckdolenz am rechten medialen Kniespalt sowie an der Kniekehle fest, wobei jedoch kein Erguss ersichtlich gewesen sei. Die am 26. März 2012 durchgeführte Magnetresonanztomographie (MRI) habe den Verdacht auf eine erneute VKB-Läsion sowie Anhaltspunkte für eine kleine Meniskusläsion ergeben (Ziff. 4-5). Der Beschwerdeführer sei seit dem 10. März 2012 zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht hinsichtlich des am 26. März 2012 im Spital A.___ durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten MRI ist Folgendes zu entnehmen (vgl. Urk. 9/M4): Die VKB-Plastik stelle sich im mittleren Teil signalangehoben und unscharf begrenzt dar, was eine Läsion nahelege. Andererseits könnten derartige Befunde bis etwa zwei Jahre nach einer Implantation persistieren, ohne als pathologisch eingestuft werden zu müssen. Zudem zeige sich eine ebenfalls vorbestehende fragliche anteriore zirkumskripte Arthofibrose, welche nun etwas anders liege. Es lägen Anhaltspunkte für eine winzige vertikale Rissbildung im Innenmeniskushinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">horn vor. Die Veränderungen im Aussenmeniskus dürften älterer Genese sein. Ein sicherer Anhalt für eine frische Läsion finde sich nicht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, führte mit Bericht vom 11. April 2012 (Urk. 9/M7) folgende Diagnosen auf: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">partiale Re-Ruptur des VKB rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach arthroskopischer VKB-Rekonstruktion rechts und Menis-kus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">naht lateral, 2009</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach VKB-Rekonstruktion links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Verdacht auf eine Läsion des superioren Labrums von anterior nach posterior (SLAP-Läsion) der rechten Schulter</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer habe vor einigen Wochen ein erneutes Distorsionstrauma des rechten Kniegelenks erlitten und verspüre seither persistierende Schmerzen sowie eine Bewegungseinschränkung. Sollte im Verlauf eine Instabilität mit Giving-Way auch im Alltag persistieren, müsse eine erneute VKB-Rekon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion diskutiert werden. Der Beschwerdeführer sei weiterhin zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 26. September 2012 wurde durch Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopische Exploration bei diagnostizierter Re-Ruptur der VKB-Plastik des rechten Kniegelenkes sowie medialer und rezidiv lateraler Meniskusrisse durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt. Dabei erfolgten eine Notchplastik, eine Zyklopenentfernung sowie eine Teilmeniskektomie medial und lateral (vgl. Urk. 9/M15-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das am 13. Mai 2013 durchgeführte MRI des rechten Knies ergab als Befund eine Ruptur der VKB-Plastik, kleinflächige teilweise tiefe Knorpelschäden femor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">otibial lateral, einen geringgradigen Knorpelschaden femorotibial medial sowie einen Gelenkserguss und postoperativ erklärte Veränderungen des medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alen und lateralen Meniskus, wobei diese von einer Re-Ruptur bei diesbezüglich geringer Sensitivität nicht sicher unterscheidbar seien (vgl. Bericht vom 13. Mai 2013, Urk. 9/M83).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 1. Mai 2014 wurde durch Dr. C.___ zur Stabilisation eine Valgisationso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steotomie mit Tomofixplatte rechts durchgeführt (vgl. Operationsbericht vom 1. Mai 2014, Urk. 9/M47 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits mit Bericht vom 16. Juni 2014 (Urk. 9/M49) informierte Dr. C.___ über einen vernünftigen postoperativen Verlauf bezüglich des rechten Kniegelenks. Die Wundheilung erfolge problemlos und das Kniegelenk selbst erscheine reiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los. Im Lokalbefund finde sich noch eine moderate Schwellung. Dr. C.___ wies jedoch auf eine Gefühllosigkeit hin, welche durch die Anästhesie abgeklärt werde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das am 25. Juli 2014 durchgeführte MRI des Beckens sowie des rechten Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkels ergab keinen Nachweis auf ein residuelles Hämatom oder auf einen Abszess im Verlauf des rechten Nervus femoralis. Dieser erscheine reizlos. Auch würden sich keine Auffälligkeiten entlang der abgehenden Äste zeigen, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere der Rami cutanei anteriores. Die Lymphknoten rechts seien etwas ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrt und grösser, aber nicht pathologisch. Es seien keine sonstigen soliden Raumforderungen ersichtlich. Ein Nachweis allfälliger signifikanter narbiger Veränderungen liege nicht vor. Die muskulotendinösen Strukturen des Beckens und des Oberschenkels seien symmetrisch (vgl. Urk. 9/M53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. C.___ vom 13. August 2014 (Urk. 9/M55) ist zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass zwischenzeitlich eine volle Belastung des Kniegelenks möglich sei. Eine wesentliche Bewegungseinschränkung liege nicht mehr vor. Auch bei der dynamischen Untersuchung habe praktisch kein Schmerzreiz mehr ausgelöst werden können. Die Stabilität habe sich ebenfalls deutlich verbessert. Das mus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kuläre Ungleichgewicht sei allerdings noch beträchtlich. Die Hauptproblematik sei jedoch das neurologische Defizit. Eine Verbesserung sei sicherlich zu erwarten. Der Beschwerdeführer sei weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für Anästhesiologie, äusserte mit Bericht vom 25. November 2014 (Urk. 9/M65/1-2) den Verdacht auf eine Läsion des Nervus femoralis bei Status nach mehrfacher Katheteranlage sowie auf eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 3. Juni 2015 (Urk. 9/M85) diagnostizierte Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Neurologie, eine schlimme schmerzhafte Neuropathie der Rami cutanei anteriores Nervus femoralis rechts bei Status nach Knieoperation rechts mit Einlage eines Femoraliskatheters und Hämatombildung. Es liege eine Therapieresistenz auf konservative und infiltrative Massnahmen vor. Anhalts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkte für eine Läsion motorischer Anteile des Nervus femoralis rechts seien nicht ersichtlich. Es handle sich sehr wahrscheinlich um eine Schmerzverarbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. D.___ nannte mit Bericht vom 13. Juli 2015 (Urk. 9/M96) folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Neuropathie des Nervus femoralis bei Status nach Anlage eines Femoraliskatheters mit konsekutivem Häma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tom im Rahmen einer Knieoperation mit infiltrativer Bestätigung der Femoralisneuropathie mit ausbleibendem Effekt einer Steroidapplikation und einer gepulsten Radiofrequenz. Bis anhin seien frustane konservativ-medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentöse und trainierende Massnahmen zu verzeichnen (S. 1 Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei aktuell zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 27. August 2015 erfolgte eine Aktenbeurteilung durch Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie (Urk. 9/M97). Dieser hielt im Wesentlichen fest, dass anlässlich der im Mai 2014 bei persistierenden Schmerzen im rechten Knie durchgeführten Valgisationsosteotomie zunächst eine spinale Anästhesie und später ein Femoraliskatheter gesetzt worden seien. Erst mit einer Latenz von drei Wochen seien Sensibilitätsstörungen am rechten anterioren medialen Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel aufgetreten. Ein Hämatom habe nicht vorgelegen. Sämtliche klinischen Untersuchungen hätten kein reproduzierbar hypästhetisches Areal am rechten Oberschenkel ergeben. Die Befunde würden sich alleine auf die Angaben des Beschwerdeführers stützen. Eine Läsion der Rami cutanei anteriores Nervus femoralis sei elektrodiagnostisch nicht nachweisbar. Motorisch zeige sich in der Femoralisneurographie beziehungsweise in der Myographie der vom Nervus femoralis versorgten Quadrizepsmuskulatur keine Läsion des Nervus femoralis. Die Diagnose einer Neuropathie der Rami cutanei anteriores Nervus femoralis rechts sei daher sehr gewagt. Auch spreche die fehlende Rückbildung der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik gegen eine organische Läsion. Vielmehr sei es trotz adäquater Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation zu einer leichten Zunahme der Beschwerden gekommen. Eine Läsion sei nicht überwiegend wahrscheinlich. Dies werde auch durch das in den Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachungsaufnahmen ersichtliche völlig unauffällige Gangbild und das Fehlen jeglicher Hinweise auf Schmerzen oder anderweitige Beeinträchtigungen des rechten Oberschenkels zunehmend wahrscheinlich. Der Beschwerdeführer sei aus neurologischer Sicht bereits seit langer Zeit arbeitsfähig. Eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit könne lediglich für rund drei Monate nach dem im Mai 2014 erfolgten operativen Eingriff attestiert werden. Nach der im März 2012 erlittenen Traumatisierung des rechten Kniegelenks könne ebenfalls eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von maximal drei Monaten gesehen werden. Es sei allerdings fraglich, ob die im Mai 2014 durchgeführte Valgisationsosteotomie überhaupt eine Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge darstelle oder nicht aufgrund degenerativer Prozesse notwendig geworden sei (S. 8 ff. Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Beurteilung durch den beratenden Arzt der Beschwerdegegnerin Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, erfolgte am 25. September 2015 (Urk. 9/M99). Dieser führte aus, dass sich die VKB-Ersatzplastik bereits im MRI vom August 2010 rupturiert präsentiert habe. Es sei zu einer spontanen Ruptur des Transplantats gekommen, falls sich zwischen der im Jahr 2009 erfolgten VKB-Rekonstruktion und dem MRI vom August 2010 kein neues Trauma ereignet habe. Auch bezüglich der Menisken sowie der übrigen Kniebinnenstrukturen zeige sich im Vergleich der MRI-Bilder der Jahre 2010 und 2012 kein relevanter Unterschied. Bereits im Jahr 2010 hätten sich persistierende Rissbildungen am medialen und lateralen Meniskus erkennen lassen. Zwar hätten sich anlässlich des MRI vom März 2012 erhebliche pathologische Befunde gezeigt, welche aber in nahezu identischer Weise bereits im August 2010 nachweisbar gewesen seien. Hinweise auf frische Verletzungen fänden sich nicht. Das Knie habe demnach beim fraglichen Ereignis überwiegend wahrscheinlich lediglich eine geringe Trauma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisierung im Sinne einer leichten Distorsion oder allenfalls axialen Stauchung erlitten. Dies habe wahrscheinlich zu gewissen mikrostrukturellen Alterationen geführt, welche sich bildgebend nicht erfassen liessen (S. 3 f. Ziff. 1-2). Es sei davon auszugehen, dass es innert weniger Wochen bis höchsten drei Monate danach zu einem folgenlosen Abheilen der mikrostrukturellen Verletzungen gekommen sei. Der Status quo sine sei somit überwiegend wahrscheinlich bereits Mitte Juni 2012 erreicht gewesen (S. 4 Ziff. 3). Die Videoaufnahmen würden zeigen, dass Aktivitäten ohne übermässige Belastung des rechten Kniegelenks uneingeschränkt möglich seien. Zumindest in einer adaptierten Tätigkeit bestehe somit eine 100%ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit (S. 4 Ziff. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.14</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 22. April 2016 erstattete Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sein orthopädisches Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten zuhanden der Invalidenversicherung (Urk. 9/M102/4). Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er eine verbliebene zweitgradige translatorische Instabilität des rechten Kniegelenks nach arthroskopisch gesi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherter Ruptur einer VKB-Plastik (S. 44 lit. D) In Beantwortung der Zusatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragen der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/M100) kam er zum Schluss, dass das geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derte Unfallereignis vom März 2012 trotz vorbestehender verminderter bio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Integrität des rechten Kniegelenks bei einliegender VKB-Ersatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plastik eine wesentliche Teilursache der verbliebenen Instabilität darstelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und überwiegend wahrscheinlich kausal auf den Unfall vom März 2012 zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen sei. Damit sei der Status quo sine vel ante nicht erreicht. Dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber seien die beklagten Gefühlsstörungen nicht durch dieses Ereignis bedingt. Die im Mai 2014 durchgeführte valgisierende Osteotomie sei aufgrund einer vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehenden konstitutionsbedingten varischen Achsabweichung des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenks erfolgt und stehe daher in keinem natürlichen Kausal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang zum Ereignis vom März 2012 (S. 2 f.). Der Beschwerdeführer sei in der bisherigen Tätigkeit als Sicherheitsmann im Personenschutz seit dem 11. März 2012 arbeitsunfähig. In der bisherigen Tätigkeit als Sicherheitsmann im Werks</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schutz/Gebäudeschutz sei er seit spätestens September 2014 unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkt arbeitsfähig. In einer adaptierten Tätigkeit sei seit Mai 2012 von einer unein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.15</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. I.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrie und Psychotherapie, erstattete sein neurologisches Gutachten zuhanden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Invalidenversicherung am 20. Mai 2016 (Urk. 9/M102/3). Eine neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit konnte er nicht stellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er Folgendes (S. 53 lit. E):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nervenläsion der Rami cutanei anteriores Nervus femoralis dexter mit handtellergrossem hypästhetischem Areal im Versorgungsgebiet des Nervens bei Status nach Femoraliskatheterplatzierung vom 1. Mai 2014 und Hämatombildung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Sensibilitätsstörung im Narbenbereich am rechten Unterschenkel; wahrscheinlich nach Durchtrennung von Hautnerven</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Ausschluss eines neuropathischen Schmerzsyndroms</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es hätten sich zwei hypästhetische und hypalgetische sowie thermphypä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tische Areale am rechten Bein identifizieren lassen. Hingegen fänden sich keine Zeichen eines neuropathischen Schmerzsyndroms mit Allodynie, Hyperpathie oder Temperaturdifferenz des betroffenen Areals. Die vom Beschwerdeführer beklagten Schmerzen beim Berühren des Hautareals mit Stoff könnten daher aus neurologischer Sicht nicht nachvollzogen werden. Möglicherweise würden psychiatrische Gründe oder Entschädigungswünsche eine Rolle spielen (S. 49 f.). Auf der Grundlage der ärztlichen Dokumentationen und der Observations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebnisse bestehe seit zumindest Ende Juli 2015 eine vollschichtige Einsetzbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in leichten bis mittelschweren Tätigkeiten (S. 52 f. lit. D und F).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann beantwortete er auch die Zusatzfragen der Beschwerdegegnerin (Urk. 9/M101). Er kam zum Schluss, dass die Nervenläsion nicht wahrscheinlich mit dem im März 2012 erlittenen Unfall zusammenhänge, da diese während einer unfallunabhängigen Operation erfolgt sei. So sei die im Mai 2014 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte valgisierende Osteotomie aufgrund einer vorbestehenden varischen Achsabweichung des rechten Kniegelenks durchgeführt worden, weshalb kein natürlicher Kausalzusammenhang zum Ereignis vom März 2012 bestehe. Insofern seien die neurologisch bestehenden Störungen als nicht unfallkausal einzustufen (S. 2 f.). Das Observationsmaterial zeige, dass der Beschwerdeführer insgesamt einmalig ein diskret rechtsseitig hinkendes Gangbild aufweise, sich ansonsten jedoch uneingeschränkt flüssig bewege (S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Juni 2016 beurteilte Dr. G.___ die Schlüssigkeit der durch Dr. H.___ vorgenommenen Kausalitätsbeurteilung (vgl. Urk. 9/M103). Dabei bemerkte er, dass dieser den Zustand vor dem im März 2012 erlittenen Ereignis lediglich anhand der Angaben des Beschwerdeführers dargestellt habe. Demgegenüber würden die erhobenen medizinischen Befunde fehlen. So werde der Befund des MRI vom August 2010 nicht erwähnt, obwohl dieser einen direkten Vergleich mit dem im März 2012 erhobenen bildgebenden Befund ermögliche. Dabei zeige sich ein weitestgehend identisches Bild, indem die im Jahr 2009 eingesetzte VKB-Ersatzplastik bereits auf den Voraufnahmen nicht mehr durchgängig ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grenzbar gewesen sei. Die durch Dr. H.___ gezogenen Schlüsse bezüglich des natürlichen Kausalzusammenhangs würden sich somit durch zeitnahe Doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente widerlegen lassen. Das neuerliche Trauma habe überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich lediglich zu einer schmerzhaften Aktivierung eines bereits zuvor besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enden pathologischen Vorzustandes im Sinne einer vorübergehenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung geführt. Neue makrostrukturelle Veränderungen hätten sich nicht nachweisen lassen, weshalb höchstens bildgebend nicht erfasste mikrostruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relle Alterationen aufgetreten sein könnten. Es sei davon auszugehen, dass diese Verletzungen innert weniger Wochen bis höchstens drei Monate danach folgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">los abgeheilt seien. Der Status quo sine sei somit überwiegend wahrscheinlich spätestens Mitte Juni 2012 erreicht gewesen (S. 3 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Frage der vorliegend strittigen Unfallkausalität der Kniebeschwerden des Beschwerdeführers erfolgte eine eingehende Beurteilung durch Dr. G.___, den in orthopädischer Hinsicht beratenden Arzt der Beschwerdegegnerin (vorstehend E. 3.13, E. 3.16). Nach Vergleich der vor sowie nach dem Ereignis vom März 2012 zeitnah erhobenen bildgebenden Befunde legte dieser schlüssig und nachvollziehbar dar, weshalb der Status quo sine überwiegend wahrscheinlich bereits Mitte Juni 2012 erreicht war und das Unfallereignis vom März 2012 nicht zu einer richtungsweisenden Verschlechterung des krankhaften Vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des geführt hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wesentlich dabei ist, dass bereits im Mai 2009 am rechten Knie eine VKB-Läsion sowie ein lateraler Meniskusriss diagnostiziert wurden, weshalb im September des gleichen Jahres eine laterale Meniskusnaht sowie eine arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopische VKB-Rekonstruktion erfolgten (vgl. Urk. 9/M84 S. 6 ff.). Bereits einige Monate danach - im Frühjahr/Sommer 2010 - klagte der Beschwerdeführer über erneute Beschwerden am rechten Knie, weswegen eine Befundaufnahme mittels MRI stattfand (vgl. Urk. 9/M84 S. 2; Urk. 9/M89). Den Befund dieses MRI verglich Dr. G.___ mit demjenigen, welcher kurz nach dem Ereignis vom März 2012 erhoben wurde. Dabei erkannte er, dass die VKB-Plastik schon zuvor nicht mehr intakt gewesen sei, habe sie sich doch bereits 2010 rupturiert und nicht mehr durchgängig abgrenzbar präsentiert. Auch hinsichtlich der Menisken war nach seiner Beurteilung kein wesentlicher Unterschied ersichtlich, liessen sich schon 2010 persistierende Rissbildungen am medialen und lateralen Meniskus erkennen. Die nach dem Unfallereignis festgestellten pathologischen Befunde waren gemäss Dr. G.___ demnach in nahezu identischer Weise bereits im August 2010 nachweisbar. Hinweise auf frische Verletzungen fanden sich dagegen nicht (vgl. Urk. 9/M99 S. 3). Zum Umstand, dass Dr. H.___ demgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über das Ereignis vom März 2012 trotz vorbestehender verminderter biome</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nischer Integrität des rechten Kniegelenks bei einliegender VKB-Ersatzplastik als wesentliche Teilursache der bestehenden Beschwerden erachtete (vgl. Urk. 9/M100 S. 2 f.), nahm Dr. G.___ ausführlich Stellung und wies zutreffen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derweise darauf hin, dass dessen Kausalitätsbeurteilung anhand der nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich erhobenen anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers und nicht gestützt auf die diesbezüglich erhobenen medizinischen Befunde erfolgte. So erwähnte dieser insbesondere den für den direkten Vergleich entscheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanten Befund des im August 2010 erfolgten MRI in seinem gesamten Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten nicht (vgl. Urk. 9/M102 S. 1029 ff.; Urk. 9/M103 S. 3). Seine Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung ist somit weder plausibel begründet noch leuchtet sie ein. Demgegenüber erweist sich die durch Dr. G.___ getroffene Schlussfolgerung, wonach das Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nis vom März 2012 überwiegend wahrscheinlich lediglich zu einer schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haften Aktivierung eines bereits zuvor bestehenden pathologischen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt und allfällige – bildgebend nicht ersichtliche – mikrostrukturelle Veränderungen aufgrund allgemeiner medizinischer Erfahrung innerhalb einiger Wochen bis höchstens drei Monate danach folgenlos abgeheilt seien (vgl. Urk. 9/M99 S. 4; Urk. 9/M103 S. 4), gestützt auf die vorhandene medizinische Aktenlage als schlüssig und nachvollziehbar. Darauf kann abgestellt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Status quo sine hinsichtlich der geklagten Kniebeschwerden war demnach überwiegend wahrscheinlich bereits im Juni 2012 erreicht, weshalb die seither geltend gemachten Beschwerden nicht kausal auf das Ereignis vom März 2012 zurückzuführen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken bleibt, dass selbst wenn man die natürliche Kausalität der danach aufgetretenen Kniebeschwerden zum im März 2012 erlittenen Ereignis bejahen würde, keine diesbezügliche Leistungspflicht mehr bestünde, gab der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer selbst mehrmals an, dass er hinsichtlich des Knies nun beschwerdefrei sei (vgl. Urk. 9/A16; Urk. 9/A18; Urk. 9/A35 S. 1; Urk. 9/A69 S. 1). Auch die Ärzte erachteten ihn aus orthopädischer Sicht in einer entsprechenden Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als vollständig arbeitsfähig. Dabei ist insbesondere auf die Einschätzungen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. C.___, wonach das Knie voll belastbar sei, sowie durch Dr. H.___, welcher den Beschwerdeführer auch in der bisherigen Tätigkeit als Sicherheitsmann im Werk- und Gebäudeschutz seit spätestens September 2014 als vollständig arbeitsfähig erachtete, hinzuweisen. Unbeachtlich ist, dass Dr. H.___ die bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herige Tätigkeit als Sicherheitsmann im Personenschutz seit dem Unfall vom März 2012 als nicht mehr zumutbar bewertete, ist doch nicht aktenkundig, dass der Beschwerdeführer überhaupt im Personenschutz tätig war. Vielmehr gab er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an, dass er die entsprechende Prüfung nicht bestanden habe (vgl. Urk. 9/A35 S. 2;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urk. 9/M55; Urk. 9/M99 S. 4 Ziff. 4; Urk. 9/M100 S. 4; Urk. 9/M102 S. 52 f. lit. D und F des orthopädischen Gutachtens).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich den nach der im Mai 2014 zur Stabilisation vorgenommenen Val</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sationsosteotomie geklagten Sensibilitätsstörungen lässt sich den medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Akten entnehmen, dass im Rahmen dieser Operation zunächst eine spinale Anästhesie sowie schliesslich ein Femoraliskatheter gesetzt wurde und der Beschwerdeführer danach – jedoch nicht unmittelbar, sondern erst mit einer Latenz von einigen Wochen - über eine Gefühlslosigkeit am rechten Ober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schenkel klagte (vgl. Urk. 9/M47 S. 1 f.; Urk. 9/M49; Urk. 9/M65 S. 1). Eine Sensibilitätsminderung für Berührungen im Bereich des proximalen Drittels des lateralen rechten Unterschenkels erwähnte er sogar erst im Juni 2015 anlässlich einer Konsultation bei Dr. E.___ und somit dreizehn Monate nach der erfolgten Valgisationsosteotomie (vgl. Urk. 9/M85 S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das zur Abklärung erfolgte MRI zeigte weder ein residuelles Hämatom noch einen Abszess im Verlauf des Nervus femoralis oder Auffälligkeiten entlang der abgehenden Äste, insbesondere der Rami cutanei anteriores (vgl. Urk. 9/M53). Für das Vorliegen einer Läsion der Rami cutanei anteriores Nervus femoralis fanden die behandelnden Ärzte keine sicheren Hinweise. Zwar äusserte Dr. D.___ im November 2014 den Verdacht auf eine entsprechende Läsion. Nach Vornahme der diagnostischen Infiltrationen konnte er diesen allerdings nicht bestätigen und auch Dr. E.___ fand keine Anhaltspunkte für eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solche Läsion. Sowohl Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als auch Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erwähnten jedoch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine schmerzhafte Femoralisneuropathie (vgl. Urk. 9/M65 S. 1 f.; Urk. 9/M85 S. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; Urk. 9/M96 S. 1 f.). Anlässlich seiner eingehenden neurologischen Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung führte Dr. F.___ diesbezüglich aus, dass eine solche nur postuliert werden könne, wenn sich eine Hypästhesie im Versorgungsbereich dieser Nerven klar begrenzen und reproduzieren lasse. Dies sei nicht der Fall gewesen. Vielmehr habe Dr. E.___ die von Dr. D.___ beschriebene Sensibilitätsmin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung für Oberschenkelberührungen nicht bestätigen können. Die Befunde wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sich allein auf die Angaben des Beschwerdeführers stützen. Eine Läsion sei elektrodiagnostisch nicht nachweisbar gewesen und auch motorisch habe sich im entsprechenden Gebiet keine Läsion des Nervus femoralis gezeigt. Die Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer Neuropathie sei daher sehr gewagt und habe nie gesichert werden können (vgl. Urk. 9/M97 S. 9 f.). Auch Dr. E.___ erwog bereits eine Schmerzverarbeitungsstörung (vgl. Urk. 9/M85 S. 1). Gegen eine organische Läsion sprach gemäss Dr. F.___ auch die Tatsache, dass sich im Verlauf keine Rückbildung der Symptomatik einstellte, sondern sich trotz adäquater Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kation sogar eine leichte Zunahme derselben zeigte (vgl. Urk. 9/M97 S. 10). Obwohl Prof. I.___ demgegenüber das Vorliegen einer Läsion sowie einer Hämatombildung bejahte, fand auch er keine Zeichen eines neuropathischen Schmerzsyndroms mit Allodynie, Hyperpathie oder Temperaturdifferenz des be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">troffenen Areals, weswegen er die vom Beschwerdeführer geklagten Schmerzen beim Berühren des Hautareals mit Stoff nicht nachvollziehen konnte und psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Gründe oder Entschädigungswünsche als mögliche Ursachen aufführte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 9/M102 S. 44 und S. 49 f. des neurologischen Gutachtens).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, ob es tatsächlich zu einer Nervenläsion gekommen ist und diese zu den vom Beschwerdeführer beklagten Sensibilitätsstörungen am rechten Bein geführt hat, braucht indessen gar nicht abschliessend geklärt zu werden. Denn festzuhalten ist, dass ungeachtet dessen, ob es anlässlich der im Mai 2014 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Operation tatsächlich zu einer Schädigung gekommen ist, die valgisierende Osteotomie nach der plausiblen ärztlichen Beurteilung durch Dr. H.___ aufgrund einer vorbestehenden varischen Achsabweichung des rechten Kniegelenks und somit aus unfallfremden Gründen erfolgte. Soweit die Ärzte daher übereinstimmend einen natürlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom März 2012 verneinten und die bestehende neurologische Störung als nicht unfallkausal einstuften (vgl. Urk. 9/M97 S. 10 f.; Urk. 9/M100 S. 2; Urk. 9/M101 S. 2 f.), ist ihnen zuzustimmen. Selbst wenn dem Beschwerdeführer während der Operation eine Schädigung zugefügt worden wäre, wäre diese somit nicht anlässlich einer unfallbedingten Heilbehandlung, für welche die Beschwerdegegnerin gemäss Art. 6 Abs. 3 UVG Leistungen zu erbringen hätte, erfolgt (BGE 118 V 286 E. 3b). Die seither aufgetretenen neurologischen Beschwerden sind somit in jedem Fall nicht kausal zum im März 2012 erlittenen Unfall, weshalb hierfür auch keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin besteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer die reine Aktenbeurteilung durch die versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">internen Ärzte bemängelte (vgl. Urk. 1 S. 2), ändert dies nichts an deren Beweiskraft. Die Berichte von Dr. G.___ und Dr. F.___ sind in Kenntnis der Vorakten ergangen, nehmen Stellung zu den übrigen ärztlichen Äusserungen und enthalten nachvollziehbare und überzeugende Begründungen der Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen. Sie entsprechen somit den Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3b). Auch reinen Aktengutachten kann voller Beweiswert zukommen, sofern ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die ärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_119/2012 vom 30. März 2012 E. 4). Dies ist hier weitestgehend der Fall. Der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer war eingehend abgeklärt worden, sodass einer Aktenbeurteilung nichts entgegenstand. Dass es sich bei ihnen um versicherungsinterne Ärzte handelt, steht der Beweiskraft ihrer Berichte nicht entgegen (vorstehend E. 1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht dieser schlüssigen medizinischen Beurteilung kommt dem an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässlich der Observation des Beschwerdeführers zusammengekommenen Bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">material (vgl. hierzu Urk. 9/A64) keine entscheidrelevante Bedeutung zu. Die vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage nach der Rechtmässigkeit dieser Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wachung ist daher nicht abschliessend zu beantworten. Diesfalls kann auch dahingestellt bleiben, inwiefern das die Zulässigkeit detektivischer Observa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionen beschlagende Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) in Sache Vukota-Bojic gegen die Schweiz vom 18. Oktober 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(61838/10) Auswirkungen auf die Verwertbarkeit von Überwachungsergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der Beurteilung der Leistungsansprüche gegenüber der obligatorischen Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherung zeitigt (Urteile des Bundesgerichts 8C_608/2016 vom 15. Febru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ar 2017 E. 3 und 8C_382/2016 vom 20. Dezember 2016 E. 3.1). Anzumerken bleibt jedoch, dass das Bundesgericht in einem kürzlich ergangenen Urteil festgehalten hat, dass bei einer nur geringfügigen Betroffenheit der Privatsphäre des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten – im konkreten Fall wurden aus eigenem Antrieb ausschliesslich alltägliche Verrichtungen im öffentlich einsehbaren Raum aufgezeichnet, wobei sich der zeitliche Umfang auf zwei Tage beschränkte – nicht von einer schweren Verletzung der Persönlichkeit ausgegangen werden kann und dem das Interesse des Versicherungsträgers sowie der Versichertengemeinschaft, unrechtmässige Leistungsbezüge abzuwenden, gegenüberzustellen gilt. Das Bundesgericht gewichtete in diesem Fall dieses Interesse höher als das Interesse des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten an einer unbehelligten Privatsphäre und erachtete die ohne ausrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende gesetzliche Grundlage erhobenen Observationsergebnisse als verwertbar, zumal der Kerngehalt von Art. 13 der Bundesverfassung unangetastet blieb (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_69/2017 vom 18. August 2017 E. 5.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ergibt sich, dass der Status quo sine hinsichtlich der geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Kniebeschwerden bereits im Juni 2012 erreicht war und die seither geltend gemachten Beschwerden des Beschwerdeführers nicht überwiegend wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich kausal auf das Ereignis vom März 2012 zurückzuführen sind. Die für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sensibilitätsstörungen möglicherweise ursächliche Valgisationsosteotomie wu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rde sodann aus unfallfremden Gründen durchgeführt. Es ist deshalb nicht zu bean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standen, dass die Beschwerdegegnerin eine weitere Leistungspflicht verneinte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der angefochtene Einspracheentscheid erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">AXA Versicherungen AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p></div> </div></body></html>