<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html lang="en"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Entscheid: IV.2011.01068</title> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/favicon.ico" rel="SHORTCUT ICON"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/dijit/themes/tundra/tundra.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/xsp/.ibmxspres/dojoroot-1.9.7/ibm/domino/widget/layout/css/domino-default.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xsp.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspLTR.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/domjava/xsp/theme/webstandard/xspFF.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger.scss" media="screen" rel="stylesheet" type="text/css"/> <link href="/c050018/svg/findexweb.nsf/svger_print.scss" media="print" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body class="xspView tundra"> <form action="/c050018/svg/findexweb.nsf/urteil.xsp?uid=UWEE-9AR9WH" class="xspForm" enctype="multipart/form-data" id="view:_id1" method="post"> <header><div class="container-main noprint"><div class="container-header"><img alt="" class="xspImage" id="view:_id1:_id2:image1" src="/c050018/svg/findexweb.nsf/logo.png"/><div class="container-header-slogan show-for-medium"><h6>Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</h6></div></div></div></header><div class="container"> <div class="inner-container1 wrap clearfix"> <section class="vacancy"><div class="grid-container container-main"> <div class="grid-x grid-margin-x grid-margin-y container-form"> <div class="cell small-9 noprint"> <span>Entscheid: IV.2011.01068<span class="xspTextComputedField">[9C_305/2013] </span></span></div> <div class="cell small-3 noprint"> <a href="#" id="view:_id1:lnkPrint">Drucken</a><a href="#" id="view:_id1:lnkBack">Zurück</a></div> <div class="cell small-12"> <div id="view:_id1:inputRichText1"><div class="domino-par--indent"><font size="3"><b>IV.2011.01068</b></font><br/> <font size="3"><b> </b></font><br/> <font size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font size="5">des Kantons Zürich</font><br/> <font face="serif" size="3">IV. Kammer</font><br/> <font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender</font> <p><font face="serif" size="3">Sozialversicherungsrichter Hurst</font></p> <p><font face="serif" size="3">Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</font></p> <p><font face="serif" size="3">Gerichtsschreiberin Onyetube</font></p> <br/> <font size="4"><b>Urteil vom 20. Februar 2013</b></font><br/> <font size="3">in Sachen</font><br/> <font size="3">X.___</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">Beschwerdeführer</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">vertreten durch Rechtsanwalt Christos Antoniadis</font><br/> <font size="3">lic. iur. Rechtsanwalt</font><br/> <font size="3">Badenerstrasse 89</font><br/> <font size="3">8004 Zürich</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">gegen</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</font><br/> <font size="3">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</font><br/> <font size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3"> </font> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <p><font face="serif" size="3"> </font></p> <br/> <font size="3">Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügungen vom 29. August 2011 dem Beschwerdeführer eine ganze Rente vom 1. September 2008 bis 31. März 2009 sowie eine halbe Rente ab dem 1. April 2009 zugesprochen hatte (Urk. 2, Urk. 9/102/3-4),</font><br/> <font size="3">nach Einsicht </font><br/> <font size="3">in die Beschwerde vom 29. September 2011, mit welcher der Beschwerdeführer die Aufhebung der ab 1. April 2009 eine halbe Rente zusprechenden Verfügung sowie die Zusprache einer ganzen Rente auch ab dem 1. April 2009, eventualiter die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Einholung eines Gerichtsgutachtens beantragt (Urk. 1), und in die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 22. November 2011 (Urk. 8),</font><br/> <font size="3">in die Replik vom 5. Juli 2012 (Urk. 26), in der der Beschwerdeführer um Aufhebung der angefochtenen Verfügung, soweit damit ab dem 1. April 2009 die ganze Invalidenrente auf eine halbe herabgesetzt wird, sowie um Zusprechung der gesetzlichen Leistungen, eventualiter um Einholung eines Gerichtsgutachtens ersuchte, während die Beschwerdegegnerin auf eine Duplik verzichtete (Urk. 29),</font><br/> <font size="3">in die Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 17. Januar 2013 (Urk. 36) zum Beschluss des hiesigen Gerichts vom 12. Dezember 2012, mit welchem die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung einer MEDAS-Begutachtung und neuem Entscheid in Aussicht gestellt wurde (Urk. 34), in der der Beschwerdeführer an seinen Anträgen festhält,</font><br/> <font size="3">und in die übrigen Akten;</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">in Erwägung,</font><br/> <font size="3">dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung dem Ersuchen eines Versicherten, eine medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) zu bezeichnen, an welcher eine ihm geläufige Amtssprache des Bundes gesprochen wird, grundsätzlich Folge zu leisten ist, sofern keine objektiven Ausnahmegründe vorliegen, andernfalls der Versicherte nicht nur Anspruch auf den Beizug eines Übersetzers zu den medizinischen Untersuchungen hat, sondern auch auf eine für ihn kostenlose Übersetzung des MEDAS-Berichts (vgl. BGE 127 V 219, Regeste),</font><br/> <font size="3">dass es laut Bundesgericht im Hinblick auf das sprachliche Territorialitätsprinzip (Art. 70 Abs. 2 der Bundesverfassung) zulässig ist, dass die kantonale Beschwerdeinstanz von der IV-Stelle eine Übersetzung eines MEDAS-Gutachtens in die Amtssprache des Kantons verlangt (vgl. BGE 128 V 34, Regeste);</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">in weiterer Erwägung,</font><br/> <font size="3">dass der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage schweizerdeutscher Muttersprache ist sowie über Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, Französisch und Russisch verfügt (Urk. 9/9/5),</font><br/> <font size="3">dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer beim Y.___ polydisziplinär begutachten liess (Gutachten vom 7. September 2010, Urk. 9/59),</font><br/> <font size="3">dass es vorab befremdlich erscheint, einen deutschsprachigen Versicherten zur Begutachtung in die italienische Schweiz zu schicken, dies umso mehr, als er gemäss Aktenlage der italienischen Sprache nicht mächtig ist,</font><br/> <font size="3">dass weiter das Gesamtgutachten zwar in deutscher Sprache vorliegt, sich die Teilgutachten mit Ausnahme des neurologischen Teilgutachtens jedoch ausschliesslich in italienischer Sprache in den Akten befinden (Urk. 9/58),</font><br/> <font size="3">dass bei dieser Ausgangslage die Sache nur schon zur Übersetzung der lediglich in italienischer Sprache gehaltenen Teilgutachten in die am hiesigen Gericht gängige Amtssprache Deutsch an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen wäre;</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">in weiterer Erwägung,</font><br/> <font size="3">dass gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente besteht,</font><br/> <font size="3">dass die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer Reduktion abgestufte Invalidenrente einerseits die Zusprechung der Leistung und andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung umfasst,</font><br/> <font size="3">dass Letztere voraussetzt, dass Revisionsgründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren (AHI 1998 S. 121 E. 1b mit Hinweisen) Art. 88a der Verordnung über die Invalidenversicherung IVV festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis),</font><br/> <font size="3">dass sich durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung bzw. Herabsetzung der Rente beurteilt, ob eine für den Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende, 369 E. 2, 113 V 273 E. 1a, 109 V 262 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.5),</font><br/> <font size="3">dass dies nicht eine Einschränkung des Gegenstandes des Rechtsmittelverfahrens in dem Sinne zur Folge hat, dass die unbestritten gebliebenen Bezugszeiten von der Beurteilung ausgeklammert bleiben (BGE 125 V 413 f. E. 2d mit Hinweisen), wenn die Verwaltung der versicherten Person eine befristete Rente zuspricht und beschwerdeweise einzig die Befristung der Leistungen angefochten wird; die gerichtliche Prüfung vielmehr den Rentenanspruch für den gesamten verfügungsweise geregelten Zeitraum und damit sowohl die Zusprechung als auch die Herabsetzung der Rente zu erfassen hat (Urteil des Bundesgerichts I 526/06 vom 31. Oktober 2006 E. 2.3 mit Hinweisen),</font><br/> <font size="3">dass hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens entscheidend ist, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.),</font><br/> <font size="3">dass das Gericht die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen kann, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht, GSVGer), </font><br/> <font size="3">dass es der Beschwerdeinstanz auch im Hinblick mit der in BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 aufgestellten Rechtsprechung unbenommen bleibt, auf eine Rückweisung an die Vorinstanz zu erkennen, wenn ein Administrativgutachten beispielsweise den formellen Anforderungen nicht genügt oder notwendigerweise eine vollständig ungeklärte Frage zu erheben ist;</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3">in weiterer Erwägung,</font><br/> <font size="3">dass streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die ab 1. September 2008 zugesprochene ganze Invalidenrente zu Recht ab dem 1. April 2009 auf eine halbe Invalidenrente herabgesetzt hat, ob mithin davon auszugehen ist, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers bis zu diesem Zeitpunkt in anspruchsherabsetzender Weise gebessert und diese Besserung ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird,</font><br/> <font size="3">dass sich die Beschwerdegegnerin bei der Herabsetzung der ganzen Rente im Wesentlichen auf das Teilgutachten von Dr. med. Z.___, FMH Psichiatria Psicoterapia, vom 30. August 2010 (Urk. 9/60) stützte, </font><br/> <font size="3">dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend macht, er sei aufgrund seiner psychischen Beschwerden nach wie vor zu 100 % arbeitsunfähig,</font><br/> <font size="3">dass gemäss Akten das Teilgutachten von Dr. Z.___ vom 4. Juni 2010 (Urk. 9/58/1-6) von der Abklärungsstelle für ungültig befunden und durch das Teilgutachten von Dr. Z.___ vom 30. August 2010 (Urk. 9/60) mit ergänzter Beantwortung der Fragen Ziffern 3 und 4 (Urk. 9/60/5, Urk. 21/2) ersetzt wurde, </font><br/> <font size="3">dass vorab festzuhalten ist, dass das Teilgutachten von Dr. Z.___ in formeller Hinsicht mit lediglich rund fünf Seiten sehr knapp ausgefallen ist,</font><br/> <font size="3">dass dem Teilgutachten von Dr. Z.___ keine nachvollziehbare Begründung dafür zu entnehmen ist, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Januar 2009 soweit verbesserte, dass ihm eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in seinem angestammten Beruf als Programmierer und Analytiker zumutbar ist (Urk. 9/60/6), dies obwohl das Gutachten hinsichtlich dieser Frage ergänzt wurde,</font><br/> <font size="3">dass auch im Gesamtgutachten vom 7. September 2010 auf die zentrale Frage einer Verbesserung der psychischen Beschwerden nicht näher eingegangen, sondern ohne Erklärung eine Verbesserung im Verlauf bis Januar 2009 statuiert wurde (Urk. 9/59/17),</font><br/> <font size="3">dass sich auch aus den übrigen medizinischen Akten keine Verbesserung in psychischer Hinsicht herleiten lässt; weshalb letztlich der psychische Gesundheitszustand sowohl vor als nach Januar 2009 unklar ist, (vgl. Urk. 9/23, Urk. 9/29, Urk. 9/35/2-14),</font><br/> <font size="3">dass sich daher der Sachverhalt nach einer ersten Durchsicht der Akten als im entscheiderheblichen Punkt als zu wenig abgeklärt erweist, weshalb die Sache in Aufhebung der Verfügungen vom 29. August 2011, womit dem Beschwerdeführer vom 1. September 2008 bis 31. März 2009 eine ganze (Urk. 9/102/3-4) und ab dem 1. April 2009 eine halbe Rente zugesprochen wurde (Urk. 9/102/1-2 auch in materieller Hinsicht an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese den Beschwerdeführer nach Vervollständigung der Akten, insbesondere mit aktuellen medizinischen Verlaufsberichten, durch eine MEDAS im deutschsprachigen Raum polydisziplinär begutachten lasse,</font><br/> <font size="3">dass die Beschwerdegegnerin hernach erneut über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu entscheiden haben wird,</font><br/> <font size="3">dass das Verfahren gestützt auf Art. 69 Abs.1</font><font size="3"><sup>bis</sup></font><font size="3"> IVG für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist, die Kosten unabhängig vom Streitwert nach dem Verfahrensaufwand festzulegen, im vorliegenden Fall auf Fr. 1‘000.-- anzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind,</font><br/> <font size="3">dass der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat, welche seinem unentgeltlichen Rechtsvertreter, Rechtsanwalt Christos Antoniadis, zuzusprechen ist, wobei nach Einsicht in dessen Kostennote vom 21. Januar 2013 (Urk. 39), mit welcher er Aufwendungen von 22 Stunden und 45 Minuten und eine Kleinspesenpauschale von Fr. 136.50 und Mehrwertsteuern von Fr. 374.94 geltend machte, was gerade noch knapp vertretbar erscheint, sowie in Anwendung von § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) die Prozessentschädigung beim praxisgemässen Stundensatz von Fr. 200.-- auf Fr. 5‘061.45 (inklusive Barauslagen und MWSt) festzulegen ist,</font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="3"> </font><br/> <font size="4"><b>erkennt das Gericht:</b></font><br/> <font size="3">1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtenen Verfügungen vom 29. August 2011 aufgehoben werden und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</font><br/> <font size="3">2. Die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</font><br/> <font size="3">3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem unentgeltlichen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Christos Antoniadis, Zürich, eine Prozessentschädigung von Fr. 5‘061.45 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</font><br/> <font size="3">4. Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font size="3">- Rechtsanwalt Christos Antoniadis</font><br/> <font size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 36</font><br/> <font size="3">- Bundesamt für Sozialversicherungen</font><br/> <font size="3">sowie an:</font><br/> <font size="3">- Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</font><br/> <font size="3">5. Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font size="3"><b>30 Tagen</b></font><font size="3"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</font><br/> <font size="3"> Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</font><br/> <font size="3"> Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</font><br/> <font size="3"> </font></div></div></div> </div> </div> </section></div> </div> <input id="view:_id1__VUID" name="$$viewid" type="hidden" value="!1djssvmuousyws40obzfxavyt!"/> <input name="$$xspsubmitid" type="hidden"/> <input name="$$xspexecid" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitvalue" type="hidden"/> <input name="$$xspsubmitscroll" type="hidden"/> <input name="view:_id1" type="hidden" value="view:_id1"/></form> </body> </html>