<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2021-01-18-6B_1423-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>6B_1423/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 18. Januar 2021</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Strafrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Arquint Hill. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Unterlassung der Buchführung; Nichteintreten </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 31. August 2020 (SB180202-O/U/cwo). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Die Präsidentin zieht in Erwägung:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Am 31. August 2020 sprach das Obergericht des Kantons Zürich den Beschwerdeführer im Berufungsverfahren der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und der Unterlassung der Buchführung schuldig und bestrafte ihn mit 4 Jahren Freiheitsstrafe (wovon 132 Tage durch Haft erstanden sind) sowie mit einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen à Fr. 45.--, teilweise als Zusatzstrafe zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur-Unterland vom 18. August 2014. </div> <div class="para">Mit Eingabe vom 10. Dezember 2020 (Poststempel) wendete sich der Beschwerdeführer mit Beschwerde an das Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des Urteils vom 31. August 2020. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Bei der 30-tägigen Beschwerdefrist nach <span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span> handelt es sich um eine gesetzliche Frist, die nicht erstreckt werden kann (<span class="artref">Art. 47 Abs. 1 BGG</span>). Dem Begehren um Ansetzung einer Nachfrist für die Begründung bzw. Verbesserung der Beschwerde durch einen (neuen) Anwalt kann folglich nicht entsprochen werden. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> ist in der Begründung einer Beschwerde an das Bundesgericht in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten einschliesslich der Anfechtung des Sachverhalts wegen Willkür bestehen qualifizierte Rüge- und Begründungsanforderungen (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span> und <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>). Daraus ergibt sich nicht, dass und inwiefern das angefochtene Urteil verfassungs- oder bundesrechtswidrig sein könnte. Soweit der Beschwerdeführer eine unzureichende amtliche Verteidigung vor Vorinstanz geltend macht (z.B. der Anwalt habe einen sehr schlechten Job gemacht und sei völlig überfordert gewesen etc.), erschöpfen sich seine Vorbringen in blossen Behauptungen, mit denen er im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu hören ist. Dies gilt auch für den Vorwurf, der Anwalt habe das angefochtene Urteil "zu früh" bei der Post abgeholt, mit der Folge, dass die Fristenstillstandsregelung nach <span class="artref">Art. 46 lit. c BGG</span> keine Anwendung gefunden habe. Inwiefern sich daraus welche Pflichtverletzungen im Hinblick auf die Qualität einer Verteidigung ableiten liessen, ist weder dargetan noch ersichtlich. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>5.</b> </div> <div class="para">Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 18. Januar 2021 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill </div> </div></body></html>