<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2024-11-13-4A_532-2024.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4A_532/2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 13. November 2024</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Jametti, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________ AG, </div> <div class="para">Beschwerdeführerin, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Fred Hofer, </div> <div class="para">Beschwerdegegnerin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Arbeitsvertrag; verspätete Beschwerde, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, </div> <div class="para">vom 29. August 2024 (ZVE.2024.31 (VZ.2022.51)). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Das Bezirksgericht Baden als Arbeitsgericht verpflichtete die Beschwerdeführerin mit Entscheid vom 18. September 2023 in teilweiser Gutheissung der Klage der Beschwerdegegnerin, dieser eine Entschädigung in der Höhe von Fr. 20'000.-- zu bezahlen. Eine von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 29. August 2024 ab, soweit es darauf eintrat. </div> <div class="para">Die Beschwerdeführerin erhob gegen diesen Entscheid beim Bundesgericht mit einer vom 4. Oktober 2024 datierten, dem Bundesgericht jedoch erst am 7. Oktober 2024 elektronisch übermittelten Eingabe Beschwerde. </div> <div class="para">Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Eine Beschwerde an das Bundesgericht muss innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht erhoben werden (<span class="artref">Art. 100 Abs. 1 BGG</span>). </div> <div class="para">Nach <span class="artref">Art. 44 Abs. 1 BGG</span> beginnen Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen. </div> <div class="para">Im Falle der elektronischen Einreichung nach <span class="artref">Art. 42 Abs. 4 BGG</span> ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind (<span class="artref">Art. 48 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Der angefochtene Entscheid des Obergerichts vom 29. August 2024 wurde der Beschwerdeführerin gemäss der Sendungsverfolgung der Post am 4. September 2024 zugestellt. Die Beschwerdefrist lief demnach am 4. Oktober 2024 ab. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die vom 4. Oktober 2024 datierte elektronische Beschwerdeeingabe der Beschwerdeführerin wurde erst am 7. Oktober 2024 eingereicht und die für die Fristwahrung massgebliche Quittung im Sinne von <span class="artref">Art. 48 Abs. 2 BGG</span> erst an diesem Tag ausgestellt. </div> <div class="para">Die Beschwerde wurde demnach offensichtlich verspätet erhoben und es ist darauf ohne Weiterungen nicht einzutreten (<span class="artref">Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG</span>; s. AMSTUTZ/ARNOLD, Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 3 zu <span class="artref">Art. 48 BGG</span>), unbesehen darum, dass die Beschwerdeführerin mit ihr die Nichtigkeit des angefochtenen Entscheids geltend macht. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>). Die Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (<span class="artref">Art. 68 Abs. 2 BGG</span>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Demnach erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 13. November 2024 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Jametti </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>