<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00470</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. Mai 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1966 geborene und bis zum 30. Juni 2014 bei der Y.___ in Zürich in einem 80%-Pensum als IT-Sachbearbeiter angestellte (Urk. 5/6/6) X.___ meldete sich am 21. Oktober 2015 (Eingangsdatum, vgl. Aktenverzeichnis Urk. 5/1-76) unter Hinweis auf ein Hautlymphom bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen (Hilflosenentschädigung) an (Urk. 5/1), was mit Verfügung vom 3. Dezember 2015 (Urk. 5/13) abgewiesen wurde. Am 28. Oktober 2015 meldete sich der Versicherte wiederum unter Bezugnahme auf Hautlymphome erneut zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an, wobei er angab, am 21. Oktober 2015 das falsche Formular (Hilflosenentschädigung) verwendet zu haben (Urk. 5/6). Die IV-Stelle tätigte in der Folge erwerbliche und medizinische Abklärungen. Gegen den ablehnenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorbescheid vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2016 (Urk. 5/25) erhob der Versicherte am 6. März 2016 Einwand (Urk. 5/29/1) und liess den Arztbericht vom 19. April 2016 (Urk. 5/32) auflegen. Infolgedessen ordnete die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle eine medizinische Untersuchung an (Urk. 5/42, 5/43). Die dermatologische Klinik des Z.___ erstattete am 23. November 2016 ein medizinisches Gutachten (Urk. 5/62). Zusätzlich wurde am 17. März 2017 ein psychiatrisches Gutachten erstellt (Urk. 5/71). Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 21. April 2017 wies die IV-Stelle das Leistungsgesuch des Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten ab (Urk. 2 [=Urk. 5/73]). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 1. Mai 2017 Beschwerde und beantragte sinngemäss eine Neubeurteilung hinsichtlich eines Leistungsanspruches, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere eines Rentenanspruches, aus der Invalidenversicherung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juni 2017 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 4 unter Auflage ihrer Akten, Urk. 5/1-76), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 14. Juni 2017 (Urk. 6) angezeigt wurde.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass beim Beschwerdeführer kein Gesundheitsschaden von erheblicher Schwere, Intensität, Ausprägung und Dauer vorliege. Die bisherige Tätigkeit als Sachbearbeiter entspreche einer angepassten Tätigkeit, welche der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer auch unter Berücksichtigung des zusätzlichen Pausenbedarfs zur Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">piedurchführung weiterhin ausüben könne. Mit Blick auf die im Rahmen der medizinischen Abklärungen eingeholten Gutachten erachtete sie den Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer in der bisherigen wie auch einer angepassten Tätigkeit als zu 70 % arbeitsfähig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer hingegen erachtet seine Arbeitsfähigkeit aufgrund der vorliegenden Erkrankung als eingeschränkt. In seiner Beschwerde (Urk. 1) führte er aus, damit seine Krankheit nicht weiter fortschreite, benötige es einen uner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lässlichen Pflege- und Therapieaufwand. Aufgrund seiner häufigen Abwesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heiten habe er seine Anstellung verloren. Um den notwendigen Pflege- und Therapieaufwand problemlos wahrnehmen zu können, arbeite er seit Februar 2017 in einem 40%-Pensum. Eingliederungsmassnahmen sehe er positiv ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen und er nehme solche gerne in Anspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ärztlichem Bericht vom 11. Januar 2016 (Urk. 5/23) führte PD Dr. Dr. med. A.___, leitender Arzt Poliklinik, Z.___, aus, dass beim Beschwerdeführer keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden. Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führte er unter anderem eine Mycosis fungoides vom folliculotropen Typ sowie eine Hashimoto Thyreoditis auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ erklärte, eine Mycosis fungoides im Stadium IIA zeige üblicherweise eine mässige Prognose mit einer Überlebensrate von circa 52 % über 10 Jahre und einer medianen Überlebensdauer von 15.8 Jahren. Aufgrund der möglichen Progression und hohen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rezidivrate bei follikulotropem Typ der Mycosis fungoi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des seien regelmässige Hautkontrollen und gegebenenfalls Behandlungen nötig. Bei ruhigem Hautbild könne aus dermatologischer Sicht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden; in Phasen erhöhter Aktivität müsse auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der dreimal wöchentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lichttherapie von einer Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Arbeitsfähigkeit von etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 30 % ausgegangen werden. Bei Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dezunahme und Progression könne die Mycosis fungoides zur Invalidisierung und zum Tod führen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/23/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür die zuletzt ausgeübte Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Arbeitsfähigkeit als nicht eingeschränkt, auch seien durch seine Klinik bisher keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszeugnisse ausgestellt worden. Es bestünden keine körperlichen, geistigen oder psychischen Einschränkungen und die bisherige Tätigkeit sei aus medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Sicht nach wie vor zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. An sich bestehe keine verminderte Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfähigkeit, es sei aber anzumerken, dass der Versicherte während einer Bade-PUVA-Behandlung stundenweise arbeitsunfähig werde. Bei Progression müsse die Situation neu evaluiert werden (Urk. 5/23/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Arztbericht vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 zu Händen der IV-Stelle (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/32) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nannten auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Oberärztin und Dr. med. C.___, Assistenzärztin, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologische Klinik, Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Diagnose Mycosis f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungoides vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> folliculotropen Typ. Dazu führten sie aus, der Beschwerdeführer leide an einer chronisch pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gredient verlaufenden Tumorerkrankung und sei seit Jahren an der dermatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Klinik des Universitätsspitals O.___ in Behandlung. In den letzten Jah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren seien aufgrund des progredienten Verlaufs mehrere Behandlungszyklen Interferon (eine immunmodulatorische Systemtherapie) durchgeführt worden, welche bekanntermassen mit diversen Nebenwirkungen, wie etwa ausgeprägter Müdigkeit, grippalen Symptomen mit starker Einschränkung der Leistungsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit oder mit depressiver Verstimmung verbunden seien. Zusätzlich habe bei chronisch rezidivierendem Verlauf eine intensive Lichttherapie (Bade-PUVA und Re-PUVA) sowie eine konsequente topische Steroidtherapie installiert werden müssen. Die topischen Therapien würden weiterhin fortgesetzt und seien mit einem grossen Zeitaufwand von drei Terminen pro Woche verbunden. Bei der vorliegenden, chronisch progredient verlaufenden Erkrankung sei davon auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen, dass auch künftig erneut der Einsatz von Systemtherapien wie z.B. Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">feron notwendig werde, um eine Stabilisierung der Krankheit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erreich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se Systemtherapien seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit diversen starken Nebenwirkungen verbunden, welche Auswirkungen auf den Allgemeinzustand, die Leistungsfähigkeit und somit auch die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aufgrund seines Gesundheitszustandes fühle sich der Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seine 80%-ige Erwerbstätigkeit aufrecht zu erhalten. Aus dermatologischer Sicht werde der Antrag des Beschwerdeführers auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente der Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund der chronisch progredienten Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unterstützt. Genaue Angaben zum Ausmass der Arbeitsfähigkeit respektive der Arbeitsunfähigkeit machten die Ärzte keine.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter des Z.___ (Prof. Dr. Dr. med. D.___, Oberarzt, und Dr. med. E.___, Assistenzärztin) nannten in ihrem Gutachten vom 23. November 2016 (Urk. 5/62) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine Mycosis fungoides vom folliculotropen Typ sowie eine substitu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ierte Hashimoto Thyreoiditis (Urk. 5/62/10-12). Dabei führten sie aus, bei der Mycosis fungoides handle es sich um eine chronisch-progrediente Tumorer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krankung mit einer mässigen Prognose bei einer Überlebensrate von etwa 52% über 10 Jahre und einer medianen Überlebensdauer von 15.8 Jahren. Eine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gression sei daher durchaus möglich und zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe eine hohe Rezidiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rate bei folliculotropem Typ. Solange sich die Beschwerden stabil verhielten oder sich die Krankheit in Remission befinde, sei aus dermatologischer Sicht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ohne funktionelle Auswirkungen auf die Lebensbereiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auszugehen. Während erhöhter Krankheitsaktivität, welche intensivere Therapien erforderlich mache (Lichttherapie, Interferontherapie)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse mit einer Einschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Arbeitsfähigkeit von etwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% gerechnet werden. Bei Beschwerdezunahme und weiterer Progression könne die Mycosis fungoides schlussendlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu Invalidisierung und zum Tod führen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aktuell bestehe beim Beschwerdeführer lediglich eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Progression der Hautbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde, Organschäden würden keine vorliegen; der Lymphknotenbefall sei stabil. Die dermatologische Symptomatik erfordere allerdings ausgebaute Lokal- sowie auch systemische Ther</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apien. Diese seien einerseits z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eitaufwändig, andererseits könnten sie Nebenwirkungen verursachen, wobei sich Letzteres auch subjektiv im Rahmen von Müdigkeit und Konzentrationsschwäche mit darauffolgendem Leistungseinbruch äussere, was au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f den Beschwerdeführer zutreffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/62/12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorstehend genannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diagnose könne bei der Eingliederung zu Problemen führen. Der fluktuierende Verlauf sowie Therapienebenwirkungen könnten Müdigkeit un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d Abgeschlagenheit sowie Konzentrationsschwierigkeiten verursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, was zu einer Leistungsminderung und damit einhergehend zu einer einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Arbeitsfähigkeit führen könne. Zusätzlich bestehe ein psychologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Faktor, da die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mögliche Progredienz und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schwerwiegenden Folgen der Erkrankung die Psyche einschränken könnten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ls psychosozialer Faktor </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Sichtbarkeit der Krankheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu werten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was ebenfalls zu Problemen auf zwischenmenschlicher Basis führen könne. Nach aktueller Einschätzung bestehe ein guter Allgemeinzustand mit möglicherweise verringerter Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Durch die Krankheit und die damit verbundenen Therapien sei der Beschwerdeführer auch immer wieder an regelmässige Termine gebunden, was durch den entsprechenden Zeitaufwand zu einem Arbeitsausfall führen könne. Als Nebenwirkung der Behandlung könne eine subjektive Einschränkung der Leistungsfähigkeit durchaus auftreten. Aus dermatologischer Sicht sei daher ein reduziertes Arbeitspensum sinnvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein medizinisch gesehen wären 80 % wahrscheinlich zumutbar. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Problematisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeige sich die Prognose der Krankheit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche sich mit hoher Wahrscheinlichkeit verschlechtern werde und den Beschwerdeführer zu einer weiteren Reduktion der Arbeitsfähigkeit zwingen könne (Urk. 5/62/14-15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weiter aus, dass der Beschwerdeführer durch die Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit in seinen Alltagsaktivitäten bisher nicht eingeschränkt sei. Die geschilder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten subjektiven Symptome mit Einfluss auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit seien schwierig messbar und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es bestehe eine Diskrepanz zwischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem aktuellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> medizinische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Status und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der geschilderten Leistungsfähigkeit. Dabei könnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapieneben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auch die erhebliche psychische Belastung der schlechten Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose sowie die Sichtbarkeit der Krankheit eine Rolle spielen. Das Hauptproblem fokussiere sich auf die Leistungsminderung im erwerblichen Bereich; Freizeit und soziale Aktivität würden bisher nicht betroffen erscheinen. Nach Schilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Patienten habe er Mühe, die Qualität der Arbeit aufrecht zu erhalten, er fühle sich nicht in der Lage, den für eine gute Arbeit erforderlichen Konzent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rationslevel über acht Stunden pro Tag hinweg aufrecht zu erhalten. Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitlich werde die Müdigkeit derart stark, dass bereits sechs Stunden kaum zu erreichen seien (Urk. 5/62/15). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei sei die bisherige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(angestammte) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitstä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigkeit anamnestisch nicht das Problem, sondern der Fokus liege auf dem Arbeitspensum.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsichtlich Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit verwiesen die Gutachter wiederum auf die Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">skrepanz zwischen medizinischem Status, Allgemeinzustand und Arbeitsleistung. Da der psychosoziale Einfluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktor nicht zu unterschätzen sei, empfahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> abschliessend die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu prüfen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/62/16-17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zuletzt führte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n die Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aus, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit 2016 klinisch stabil zeige. In den neusten Untersuchun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vom November 2016 habe sich sonographisch und radiologisch keine Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gredienz gezeigt und auch klinisch bestünden keine Hinweise auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Organbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teiligung. Subjektiv sei der Verlauf fluktuierend, je nach Ausprägung der betroffenen Hautareale (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/62/17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. F.___, Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie FMH, zertifizierter medizinischer Gutachter SIM, G.___, hielt in seinem Gutachten vom 17. März 2017 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/71)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, es bestünden beim Beschwerdeführer keine psychiatrischen Diagnosen weder mit noch ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Dieser sei in psychiatrischer Hinsicht sowohl in der angestammten wie auch in einer adaptierten Tätigkeit 100 % arbeitsfähig und es habe diesbezüglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch nie eine Arbeitsunfähigkeit bestanden. Der Beschwerdeführer selber fühle sich aus psychiatrischer Sicht in seiner Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit nicht eingeschränkt, was mit den objektiven Befunden übereinstimme (Urk. 5/71/4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten des Z.___ vom 23. November 2016 (vgl. E. 3.3) beruht sowohl auf den aufliegenden, durch die IV-Stelle zur Verfügung gestellten, Akten als auch auf einer ambulanten Untersuchung des Beschwerdeführers; es berücksichtigt dessen Beschwerden und setzt sich mit seinem Verhalten auseinander. Die durch das Gutachten zu klärenden Fragen konnten damit beantwortet werden und die darin gezogenen Schlussfolgerungen wurden begründet. Die formellen Anforde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen an ein medizinisches Gutachten sind somit erfüllt (E. 1.4), weshalb zur Entscheidung grundsätzlich darauf abgestellt werden kann. Soweit die Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter demgegenüber unter Hinweis auf zeitaufwändige Therapien und eine subjek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Einschränkung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auf eine Arbeitsfähigkeit von (bloss) 80 % schliessen (E. 3.3), ist ihre Einschätzung schwerlich nachvollziehbar. So führten die Gutachter einerseits aus, dass bei stabilen Beschwerden oder Remission der Krankheit von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ohne funktionelle Auswirkungen auf die Lebensbereiche auszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen sei (E. 3.3 erster Abschnitt). Gleichzeitig bestätigten sie, dass der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustand des Beschwerdeführers seit 2016 klinisch stabil sei (E. 3.3 am Schluss). Andererseits stützten sich die Gutachter bei ihrer Einschätzung auf die subjektive Schilderung des Beschwerdeführers, wonach er nicht mehr in der Lage sei einer vollschichtigen Erwerbstätigkeit nachzugehen und sich auch einem 80%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pensum nicht mehr gewachsen fühle (Urk. 5/62/14-15). Dabei wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen sie jedoch ausdrücklich darauf hin, dass der Beschwerdeführer in seinen Alltagsaktivitäten bislang nicht eingeschränkt sei und zwischen dem aktuellen medizinischen Status, dem Allgemeinzustand und der geschilderten Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit eine Diskrepanz bestehe (E. 3.3). Die Angaben zur Leistungsfähigkeit blieben im Weiteren durchgehend sehr vage und scheinen zudem psychosoziale Faktoren nicht korrekt auszuscheiden. Der Schluss der Gutachter, ein reduziertes Arbeitspensum wäre sinnvoll, eine Beschäftigung im Umfang von 80 % wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich zumutbar (E. 3.3), vermag vor diesem Hintergrund nicht vollends zu überzeugen, zumal Dr. A.___, behandelnder Arzt, im Januar 2016 eine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Arbeitsfähigkeit ausdrücklich verneint hatte (E. 3.1) und eine Progredienz (der Krankheit) den Angaben der Gutachter zufolge nicht hatte festgestellt werden können (E. 3.3). Ob nicht viel mehr von einer uneinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkten Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers auszugehen wäre, kann vorliegend dahingestellt bleiben, resultiert so oder anders doch kein rentenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gründender Invaliditätsgrad (E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit 2016 nachweislich stabil ist (E. 3.3 am Schluss), verbietet sich aber jedenfalls das Abstellen auf eine höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Selbst wenn gleichwohl mit der Beschwerdegegnerin davon ausgegangen würde, es bestehe eine erhöhte Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsaktivität, was eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 30 % begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dete (Urk. 5/72/4), änderte dies nichts am leistungsabweisenden Entscheid der Beschwerdegegnerin (vgl. nachfolgend E. 5.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu erwähnen bleibt schliesslich, dass die psychiatrische Begutachtung eine Arbeitsfähigkeit von 100 % in der angestammten wie auch einer angepassten Tätigkeit ergab (E. 3.4). In psychiatrischer Hinsicht ist daher nicht von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer durchgehenden Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von mindestens 80 % - oder allenfalls 70 % in Phasen aktiver Krankheitsaktivität (E. 3.1, E. 3.3) - wären die Anspruchsvoraussetzungen für die Ausrichtung einer Rente, insbesondere die Erfüllung des sogenannten Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (vgl. auch E. 1.2), nicht erfüllt. Feststellungen hierzu hat die IV-Stelle keine getätigt (vgl. Urk. 2). Weitere Ausführungen hierzu erübrigen sich im vorliegenden Fall jedoch, da gemäss den nachstehenden Ausführungen (E. 5) kein rentenbegründender Invaliditätsgrad vorliegt und die Anspruchsvo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raussetzungen für eine Rente der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidenversicherung daher ohnehin nicht erfüllt sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seiner Beschwerde ersuchte der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem sinngemäss um die Durchführung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eingliederungsmassnahmen. Anspruch auf Eingliederungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen haben Invalide oder von Invalidität bedrohte Versicherte, sofern die Massnahmen notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten oder zu verbessern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 lit. a IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Eingliederungsmassnahmen kommen insbesondere die Massnahmen beruflicher Art wie Berufsberatung (Art. 15 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG) oder Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG) in Betracht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer ist in seiner angestammten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie auch in jeder angepassten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mindestens 80 % arbeitsfähig (E. 4.1). Auch in einer angepassten Tätigkeit wäre der Beschwerdeführer daher weiterhin zu 20 % (und in Phasen erhöhter Krankheitsaktivität zu 30 %) in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt, weshalb sich eine Umschulung nicht als eingliederungswirksam erweisen würde. Dasselbe gilt auch für eine Berufsberatung oder Arbeitsvermitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung, ausserdem scheinen solche nicht notwendig, gibt der Beschwerdeführer doch an, im Februar 2017 selber eine neue Anstellung gefunden zu haben (Urk. 1). Mangels Notwendigkeit respektive Eingliederungswirksamkeit, ist das Begehren des Beschwerdeführers um Durchführung von Eingliederungsmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahmen abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen bleibt, ob bei einer Arbeitsfähigkeit von 80 % in der angestammten (sowie einer angepassten) Tätigkeit ein Rentenanspruch des Beschwerdeführers entsteht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das Valideneinkommen auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstruk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">turerhebung (LSE) berechnet werden, wobei die für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigen sind (BGE 139 V 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">592 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 143 V 295 E. 4.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">143 V 295 E. 4.2.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">142 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">178 E. 2.5.8.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 133 V 545 E. 7.1). Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beizug der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Lohnstatistik erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer war bis zum 30. Juni 2014 als IT-Sachbearbeiter in der Automobilbranche angestellt. Dabei erzielte er gemäss Auskunft seines ehemali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Arbeitgebers (Urk. 5/18/2) mit einem Pensum von 80 % ein monatliches Einkommen von Fr. 4'800.-- (was bei einem Pensum von 100 % Fr. 6'000.-- entspräche); sein Jahresgehalt betrug Fr. 62'400.-- (Urk. 5/11/4). Per 30. Juni 2014 wurde dem Beschwerdeführer das Anstellungsverhältnis gekündigt. Der ehemalige Arbeitgeber führte aus (Urk. 5/18), dass ihm kein gesundheitlicher Schaden des Beschwerdeführers bekannt gewesen sei. Dieser habe seine Aufga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sehr gut bewältigen und normal arbeiten können. Hingegen wies er darauf hin, dass motivationelle Schwierigkeiten Anlass für die Kündigung gegeben hätten. Bei der darauffolgenden Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung gab der Beschwerdeführer an, ab dem 1. Juli 2014 zu 100 % vermittlungsfähig zu sein (Urk. 5/15/1). Dass für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Gründe ausschlaggebend waren, ist daher nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unabhängig vom Eintritt der Invalidität hätte der Beschwerdeführer die bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Tätigkeit daher nicht mehr ausgeübt, weshalb der beim letzten Arbeitgeber erzielte Lohn für die Berechnung des Valideneinkommens nicht herangezogen werden kann; diesem ist vielmehr der Tabellenlohn in der angestammten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit zugrunde zu legen. Da dem Beschwerdeführer auch unter Berücksichtigung seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung eine Arbeit in der angestammten Tätigkeit weiterhin zugemutet werden kann (E. 4), ist dem Invalidenlohn eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls der Tabellenlohn in der angestammten Tätigkeit zugrunde zu legen. Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Der Invaliditätsgrad ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spricht dabei nämlich dem Grad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzuges vom Tabellenlohn (Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_148/2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2017 E. 4 mit weiteren Hinweisen).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Im Falle des Beschwerdeführers rechtfertigt sich kein leidensbedingter Abzug vom Tabellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lohn, da keine Hinweise darauf bestehen, dass er seine Restarbeitsfähigkeit nur mit unterdurchschnittlichem Erfolg verwerten könnte. Seiner gesundheitlichen Einschränkung wurde mit der um 20 % verminderten Leistungsfähigkeit bereits gross</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügig Rechnung getragen (E.4.1), weshalb eine nochmalige Berücksichtigung beim leidensbedingten Abzug unzulässig ist. Auch aufgrund der Teilzeiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbstätigkeit ist kein Abzug angezeigt, da keine überproportionale Lohnein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">busse eintritt. Die um 20 % verminderte Leistungsfähigkeit des Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rers (in der angestammten wie auch einer angepassten Tätigkeit) entspricht damit einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 20 %. Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzufügen bleibt, dass auch bei der Annahme einer Arbeitsfähigkeit von 70 % – wovon die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung ausging – ein nicht renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründender Invaliditätsgrad von 30 % resultieren würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegt. Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 600.-- als ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen. Ausgangsgemäss ist diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p></p></div> </div></body></html>