<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>UV.2014.00293</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">HFS Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Bahnhofstrasse 12, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Stadelhoferstrasse 33, Postfach, 8022 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1960 geborene war seit 1. Oktober 2008 als diplomierte Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflegerin bei der Y.___ in einem Teilzeitpensum von 16.8 Stunden wö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chentlich angestellt und damit bei der Unfallversicherung Stadt Zürich gegen die Folgen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Unfällen versichert. Am 1. Januar 2011 stürzte sie auf Glatteis und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">letz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich am rechten Knie (Schadenmeldung vom 25. Januar 2011, Urk. 23/G1). Die Unfallversicherung Stadt Zürich erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Taggeld und Heilbehandlung). Mit Verfügung vom 22. September 2014 (Urk. 23/G22) wies sie gestützt auf die medizinische Beurteilung von Dr. med. Z.___, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arzt FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 3. September 2014 (Urk. 8/18) eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über den 14. Mai 2012 hinausgehende Leistungspflicht ab. Gegen diesen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid erhob die Versicherte am 15. Oktober 2014 Einsprache (Urk. 23/J1), welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherung Stadt Zürich mit Entscheid vom 12. November 2014 (Urk. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) abwies.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Versicherte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Dezember 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1) Beschwerde mit dem Antrag, der Entscheid sei aufzuheben und es se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i die Beschwerdegegnerin zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflichten, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen Leistungen für die Kniebehandlungen auch nach dem 15. Mai 2012 zu erbringen (S. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unfallversicherung Stadt Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schloss in ihrer B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eschwerdeantwort vom 26. Januar 2015 (Urk. 7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) auf Abw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde, wovon der Beschwerdeführerin am 29. Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (Urk. 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Kenntnis gegeben wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gabe vom 28. Februar 2015 (Urk. 10) liess sich die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unaufgefordert zur Beschwerdeantwort ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, worauf das Gericht am 2. März 2015 (Urk. 11a) einen zweiten Schrif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechsel anordnete. Mit Replik vom 21. April 2015 (Urk. 15) und Duplik vom 24. August 2015 (Urk. 18) hielten die Parteien an ihren Rechtsbegehren fest. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (Abs. 2). Ausserdem erbringt die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handlung zugefügt werden (Abs. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss (UVG) setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungs–anspruches nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt erst manifest, fällt der natürliche Kausalzusammenhang dahin, wenn und sobald der Gesundheitsschaden nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) oder aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> quo sine), erreicht ist (RKUV 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b mit Hinweisen; nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">publiziertes Urteil des Bundesgerichts U</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">172/94 vom 26.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 1995). Das Dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens muss mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 363</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">45; BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">119 V 7 E. 3c/aa). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Möglichkeit nunmehr gänz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich fehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es sich hiebei um </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt aber die entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chende Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">last </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">–</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">türlicher Kau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 206 S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">328</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3b, 1992 Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">U 142 S. 76).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Mit dem Erreichen des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante entfällt eine Tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lursächlichkeit für die noch bestehenden Beschwerden. Solange jedoch der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tatus quo sine vel ante noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">llversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">1 UVG in aller Regel neben den Taggeldern auch Pfle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">geleistungen und Kos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tenvergütungen zu übernehmen, worunter auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Heil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">behandlungskosten nach Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">10 UVG fallen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(Urteil des Bundesgerichts 8C_637/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">13 vom 11. März 2014 E. 2.3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung geht in Bezug auf die Würdigung von ärztlichen Berichten, welche die obligatorische Unfallversicherung im Administrativverfahren ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holt, seit je davon aus, dass sie in einem konkreten Fall noch nicht Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">partei ist, als Verwaltungsorgan dem Gesetzesvollzug dient. Wenn die von der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obligatorischen Unfallversicherung beauftragten Ärzte und Ärztinnen zu schlüssi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Ergebnissen gelangen, darf das Gericht in seiner Beweiswürdi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung auch solchen Gutachten folgen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 104 V 209 E. c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">2.1</span><span> </span><span class="Normal Heading3">Die Beschwerdegegnerin verneinte gestützt</span><span class="Normal Heading3"> auf den Bericht von Dr. Z.___</span><span class="Normal Heading3"> (</span><span class="Normal Heading3">Urk. 2 S. 3 f., Urk. 7 S. 3 und Urk. 18 S. 3 f.</span><span class="Normal Heading3">) einen Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom </span><span class="Normal Heading3">1. Januar 2011</span><span class="Normal Heading3"> und den über das Datum vom </span><span class="Normal Heading3">14. Mai 2012 hinaus angegebenen Beschwerden. Sie begründete dies damit, dass</span><span class="Normal Heading3"> auf</span><span class="Normal Heading3">grund der medizinischen Unterlagen</span><span class="Normal Heading3"> eine intramurale Störung mit Rissbil</span><span class="Normal Heading3">dung im Meniskus</span><span class="Normal Heading3"> </span><span class="Normal Heading3">vorliege, die als degenerative Meniskuserkrankung zu quali</span><span class="Normal Heading3">fizieren sei. Aufgrund der fehlenden Unfallkausalität hätten demnach bereits die Kosten der ersten Arthroskopie nicht übernommen werden müssen. Aus der Tat</span><span class="Normal Heading3">sache, dass die Unfallversicherung für die Kosten der Arthroskopie vom 25. Mär</span><span class="Normal Heading3">z 2011 und die Rearthroskopie vom 14. Dezember 2011 aufgekommen sei, ergebe sich nicht, dass die Unfallkausalität anerkannt worden sei, bevor der Konsiliar</span><span class="Normal Heading3">arzt das Fehlen des Kausalzusammenhangs sowie den Status quo sine festge</span><span class="Normal Heading3">stellt habe und widerspreche auch nicht einer Leistungseinstellung mit Wirkung ex nunc et pro futuro (Urk. 7 S. 3, Urk. 2 S. 1 und Urk. 18 S. 2 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen entgegen (Urk. 1 S. 4 f.), auch wenn Zweifel an der traumatischen Genese der Meniskusläsion am Knie rechts nicht ausgeräumt werden könnten, reiche dies für die Sicherung der Hy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pothese des rein degenerativen Geschehens nicht. Dem Wortlaut nach könnten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die in Art. 9 Abs. 2 lit. a bis h der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) aufgezählten Läsionen auch dann eine unfallähnliche Körperschädigung dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellen, wenn sie ganz oder teilweise auf einer Krankheits- oder Degenerations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erscheinung beruhten. Die Lokalisation des Risses im Meniskus sage nichts über die Genese einer Meniskusläsion aus. Eine intramurale Meniskusstörung könne de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">generativ oder bei adäquatem Trauma als Quetschverletzung imponieren. Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adäquates Trauma sei vorliegend mit dem initialen Sturz gegeben (Urk. 1 S. 4 f.).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Postoperativ habe zu keiner Zeit ein beschwerdefreies Intervall bestanden und die Beschwerden würden weiterhin andauern. Für die Annahme eines Sta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tus quo sine sechs Monate nach Unfall fehle es an einer Evidenz. Vorliegend sei eine zweimalige Meniskektomie und Plica-Resektion ausgewiesen und im MRI </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 9. Januar 2014 (richtig wohl 9. Januar 2013) seien vermehrte Vernarbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n sichtbar gewesen. Hierzu sei dem Bericht von Dr. Z.___ nichts zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, weshalb ein medizinisches Gutachten einzuholen sei (Urk. 15 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. A.___, FMH Orthopädie, vermerkte i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Eintra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g in die Krankenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te vom 18. Januar 2011 (Urk. 8/2) betreffend Kontrolle bei Lumbalgien be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i Osteochondrose L5/S1, als Y.___-Angestellte müsse sie immer wieder schwere Patienten heben, was dann im Rücken deutlich vermehrte Probleme schaffe. Zwischenzeitlich sei sie zweimalig auf Eis ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rutscht und gestürzt. Das erste Mal auf die linke Hüfte und das zweite Mal auf das rechte Knie. Anterior im rechten Kniegelenk bestünden immer noch ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrte Schmerzen. Im Befund beschrieb er symmetrische Kniekonturen, beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seits nicht gerötet oder überwärmt und ergussfrei. Die Patellarückflächen seien beidseits druckindolent und die Patellaverschieblichkeit beidseits frei und schmerzfrei. Der Lachmanntest sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beidseits negativ, die Seitenbänder stabil und die Kniebeweglichkeit in Flexion/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Extension symmetrisch bei einem Wert 150/0/0 mit Schmerzangaben im Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flexionsbereich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Röntgenbildern entnahm er eine Gelenkachse von 7° Valgus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und ein horizontal stehender, medial und lateral symmetrisch weiter Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spalt bei fehlenden Hinweisen für eine ossäre oder osteochondrale Läsion und einem normalen Patel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastand. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Klinik B.___ vom 8. Februar 2011 (Urk. 8/1) wies der zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Arzt auf die am 7. Februar 2011 durchgeführte Magnetresonanztomo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">graphie (MRI) am rechten Knie hin. Im bildgebenden Befund beschrieb er, die Signalverteilung des Knochenmarkes sei normal bis auf eine kleinste sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drale Signalstörung am femoralen Gleitlager des Femoropatellargelenkes medial. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieses messe allerdings nur 3 bis 4 mm im Durchmesser. Ein eindeutiger Knor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peldefekt in diesem Bereich bestehe nicht, allerdings zeige dieser eine Sig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung. Die Menisken beschrieb er als glatt konturiert mit femoro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tibial intakter Knorpelfläche, auch der retropatelläre Knorpel zeige eine normale Breite bei mässiger Dysplasie. Die Kontinuität der Bänder seien regelrecht, es zeige sich keine Plica, kein rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vanter Erguss und auch keine Baker-Zyste. Es bestehe eine begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nende maximal etwa 5 mm messende osteochondrale Veränderung am femora</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Gleitlager des Femoropatellargelenkes medial und ein Knorpel mit Signal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung aber ohne Knorpeldefekt. Sonst bestehe ein regelrechter Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">binnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum mit regelrechten Menisken und übrigen Knorpelflächen mit nor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">maler Kontinuität der Bänder sowie eine mässige Dysplasie der Patella ohne relevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Erguss und ohne Baker-Zyste. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Operationsbericht vom 25. März 2011 (Urk. 8/6) wies Dr. A.___ auf die am 21. März 2011 durchgeführte Arthroskopie am rechten Knie mit medialer Teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meniskektomie, Resektion der Plica infrapatellaris und Débridement des vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Kreuzbandes hin. Als Operationsindikation hielt er fest, bei positivem Meniskuszeichen sei eine MRI-Untersuchung durchgeführt worden, welche eine deutliche intramurale Störung des dorsomedialen Meniskus rechts gezeigt habe. Bei persistierender und zum Teil zunehmender Schmerzsymptomatik sei die In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dikation zur arthroskopischen Revision gegeben. Das mediale Kompartiment in Bezug auf die Knorpel an Tibia und Femur sei or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dentlich erhalten bis auf eine leichte Aufrauhung des tibialen Gelenkknorpels zentral der tragenden Zone. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der dorsomediale Meniskus wirke deutlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quetscht und mit dem Tasthäkchen falle man in die intramuralen Störungen des Meniskus. Der Meniskus sei dort weich und eine unvollständige Rissbildung finde sich ca. 2 bis 3 mm ab der Meniskusbasis. Die Meniskusbasis selber sei stabil erhalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über das MRI vom 7. November 2011 (Urk. 8/9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) beschrieb der zuständige Arzt eine postoperative Veränderung nach der media</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Teilmeniskektomie mit einem kleinen, 2 mm grossen Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fragmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen, welches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem verkürzten medialen Meni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kushinterhorn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">direkt vorgelagert sei. Er hielt fest, im Übrigen bestehe keine Restmeniskusläsion und der osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chondrale Defekt in der Trochlea femoris medial sei vorbekannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Operationsbericht vom 14. Dezember 2011 (Urk. 8/10) berichtete Dr. A.___ über die am gleichen Tag am rechten Knie durchgeführte Re-Arthroskopie mit medialer Teilmeniskektomie mit Entfernen des freien Gelenkskörpers und einer Resektion der Plica mediopatellaris. Bei Persistenz von störenden Schmerzen im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechten Kniegelenk habe sich im Bereich der verkleinerten dor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">somedialen Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kusspitze ein kleines Fragment gezeigt, welches als abgerisse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nes und adhärentes Meniskusfragment interpretiert wurde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht der Klinik B.___ vom 10. Januar 2013 (Urk. 8/12) beschrieb der zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Arzt das MRI vom 9. Januar 2013. Er schilderte einen Status nach medialer Teilmeniskektomie (TME) ohne Hinweis für einen erneuten Einriss oder ein Meniskusfragment. Im Vergleich mit der Voruntersuchung vom 7. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2011 stellte er eine leicht zunehmend verdickte Plica mediopatel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laris fest. Die narbigen Veränderungen im Hoffa‘schen Fettkörper seien im Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleich mit der Voruntersuchung von konstantem Ausmass geblieben. Inferola</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teral des Patella</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">apex bestünden Zeichen einer diskreten Hoffitis und medial in der Trochlea femoris konstant eine kleine osteochondrale Läsion. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Eintrag der Krankengeschichte vom 15. Januar 2013 (Urk. 8/13 S. 2) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">merkte Dr. A.___ mit Bezugnahme auf das MRI vom 9. Januar 2013, es liege einerseits die Vernarbung im Bereiche der Plica mediopatellaris vor, welche be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wegungsunabhängig stören könne. Diese müsste sich aber mit konsequentem Stretching der Quadricepsmuskulatur weiter lösen. Daneben finde sich eine leichte, nur geringgradige Hoffitis am lateralen Unterpol der Patella. Ansonsten fänden sich keine intraarticulären Störungen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In weiteren Einträgen vom 15. März, 30. Juli und 25. Oktober 2013 (Urk. 8/14 S. 2) hielt Dr. A.___ fest, klinisch sei die Schmerzsymptomatik klar auf die anteromedialen im Verlauf der Plica mediopatellaris liegenden Vernarbun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen zurückzuführen, was dann einerseits zu vermehrten Verspannungen auch im Oberschenkel führe. Von dort her bestehe auch die Möglichkeit des arthro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pischen Lösens der Vernarbungen. Es gebe jedoch keine Garantie, dass nicht neue</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> störende Vernarbungen auftreten würden oder damit die ganzen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den verschwunden seien. Im Alltag sei die Beschwerdeführerin im Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment kaum gestört und könne normal Arbeiten. Gestört sei sie aber bei gröbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren und läng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eren Belastungen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Eintrag vom 21. Februar 2014 (Urk. 8/15) berichtete der Arzt über vermehrte Schmerzangaben, nachdem die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich Skifahren war. Im Röntgenbefund vom selben Tag beschrieb er bei einer Gelenkachse von 6° Valgus einen medial und lateral symmetrisch weiten Gelenkspalt und in der Seitenaufnahme einen normalen Patellastand ohne Hinweis für freie Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körper oder für eine ossäre oder osteochondrale Läsion sowie ohne Hinweis für eine zunehmende Arthrose. Es wurde probatorisch eine Infiltration des rechten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelenkes durchgeführt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Eintrag vom 29. April 2014 (Urk. 8/15) stellte Dr. A.___ fest, die probatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Infiltration habe keine wesentliche Veränderung der Schmerzsituation seit der Konsultation vor sechs Wochen ergeben und die Schmerzursache könne als extraartikulär definiert werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ wies in seiner Aktenbeurteilung vom 3. September 2014 (Urk. 8/18) darauf hin, dass Dr. A.___ im Operationsbericht betreffend die Arthroskopie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 21. März 2011 deutlich hervorgehoben habe, dass im dorso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">medialen Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kus dieser gequetscht wirke und man mit dem Tasthäkchen in die intramurale Störung des Meniskus falle. Der Meniskus sei dort weich und eine unvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständige Rissbildung finde sich ca. 2 bis 3 mm ab der Basis des Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niskus. Dies spreche nicht für eine Meniskusruptur. Die Verletzungen des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Knie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes stünden im Zusammenhang mit der Arthroskopie und den Vernarbungen innerhalb des Kniegelenkes. Ein Status quo sine vom rechten Kniegelenk sei maximal sechs Monate nach der Arthroskopie zu definieren und ein Status quo ante für die Rückenverletzung ebenfalls sechs Monate nach dem Unfall. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___ führte im Eintrag in die Krankengeschichte vom 8. Oktober 2014 (Urk. 8/19 S. 2) aus, bezüglich der Lendenwirbelsäule könne davon ausgegan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen werden, dass die jetzigen Beschwerden auf dem Vorzustand basierten und nicht auf den damaligen Unfall zurückzuführen seien. Von Seiten des rechten Kniegelenks aber bestehe eine persistierende Schmerzsymptomatik. Diese sei seit dem primären Unfall nie ganz verschwunden und vor dem Ereignis hätten keine bekannten Schädigungen am rechten Knie bestanden. Gegenüber den weitge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hend unauffälligen Knorpelverhältnissen bei der ersten Arthroskopie sei bei der zweiten Arthroskopie eine zunehmende Knorpelschädigung feststellbar, die in den weiteren radiologischen Aufnahmen zu keiner auffälligen Zunahme der Arthrose-Situation geführt hätten. Trotzdem müsse am rechten Kniegelenk mit der persistierenden Symptomatik von einer beginnenden posttraumatischen Arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rose ausgegangen werden. Die jetzigen Schmerzen anterior im Kniegelenk be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruhten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf intraartikulären Vernarbungen, welche unmittelbar auf das Unfallereignis und die folgende Operation zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führen seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Email an die Beschwerdeführerin vom 15. November 2014 (Urk. 11) wies Dr. A.___ darauf hin, dass die intramurale Meniskusstörung degenerativ auftreten oder bei adäquatem Trauma auch als Quetschverletzung imponieren könne. Ein adäquates Trauma liege vor.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorweg ist festzuhalten, dass aus der Tatsache allein, dass die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin bis zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. Mai 2012 und auch darüber hinaus noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Heilungskosten übernahm und Tagge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lder ausrichtete (vgl. Urk. 23/G22)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht auf eine Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kennung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unfallkausalität </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin anerkannte die Kausalität zu keinem Zeitpunkt explizit, sondern prüfte diesen erst nach Abschluss der Behandlungen. Dies ist praxisgemäss zulässig (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> U 299/03</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Sache selbst ist zu prüfen, ob nach dem 14. Mai 2012 noch Unfallfolgen vorgelegen haben, welche einen Anspruch auf Leistungen der Unfallversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung begründen. Streitig ist dabei, ob die verbliebenen Restbeschwerden am rechten Knie mit dem geltend gemachten Ereignis vom 1. Januar 2011 in einem natürlichen Kausalzusammenhang stehen. Demgegenüber ist unbestritten, dass die Problematik an der Lendenwirbelsäule nicht auf das Unfallereignis zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden kann (vgl. E 3.9). Aufgrund der Aktenlage ergeben sich für eine andere Auffassung auch keine Anhaltspunkte. Erstellt ist sodann, dass die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tragungen von Dr. A.___ zum linken Knie versehentlich erfolgten und das rechte Knie betreffen (Urk. 8/19 S. 2 und Urk. 2 S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte sind sich darin einig, dass die weiterhin bestehenden Beschwerden auf die Arthroskopie und Re-Arthroskopie zurückzuführen sind. Dr. A.___ führte hierzu aus, die persistierende Schmerzsymptomatik beruhe mit hoher Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlichkeit auf intraartikulären Vernarbungen und stellte gegenüber den weitgehend unauffälligen Knorpelverhältnissen bei der ersten Arthroskopie eine zunehmende Knorpelschädigung beim zweiten Eingriff fest. Sodann wies er darauf hin, dass trotz einer unauffälligen Arthrosesituation aufgrund der per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sistierenden Symptomatik am rechten Kniegelenk von einer beginnenden Arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rose ausgegangen werden müsse (hiervor E. 3.9 und E. 3.7). In diesem Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang befand auch Dr. Z.___, dass die noch bestehende Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">symptomatik am rechten Kniegelenk eine Verletzungsfolge der Arthroskopie sei respektive die Beschwerden aus den durch die Arthroskopie erfolgten Vernar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bungen innerhalb des Kniegelenkes resultierten (E. 3.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen gelangten die Ärzte in Bezug auf die Frage nach der Ursache des primären Gesundheitsschadens im Bereich des rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Kniegelenks, die zum erstmaligen arthroskopischen Eingriff vom 21. März 2011 führte. Im Operationsbericht wies Dr. A.___ darauf hin, der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niskus wirke deutlich gequetscht und mit dem Tasthäkchen falle man in die in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Störungen des Meniskus. Der Meniskus sei dort weich und eine un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Rissbildung finde sich ca. 2 bis 3 mm ab der Meniskusbasis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Menis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kusbasis selber sei stabil erhalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (E. 3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> In seinen späteren Ausführun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen wies er darauf hin, dass die intramurale Meniskusstörung zwar degenerativ auftrete, bei adäquatem Trauma aber auch als Quetschverletzung imponieren könne (E. 3.9). Gestützt auf die medizinischen Berichte hielt Dr. Z.___ demge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genüber fest, die Beschwerdeführerin sei seit Frühjahr 2010 bei Dr. A.___ we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen rezi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vierenden Rückenschmerzen mit ISG-Blockaden bei Osteochondrose L5/S1 und Foramenstenose L5/S1 in Behandlung gewesen. Als Y.___-Ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte habe sie immer wieder schwere Patienten heben müssen, was Probleme mit dem Rücken bereitete. Bei der Kontrolle aufgrund der Lumbalgien bei Oste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ochondrose habe dann Dr. A.___ aufgrund persistierenden Beschwerden im rechten Kniegelenk nach Angabe von zweimaligen Sturzereignissen, einmal auf die linke Hüfte und das zweite Mal auf das rechte Kniegelenk, korrekterweise ein MRI in Auftrag gegeben. Die Beurteilung im MRI habe eine beginnende 5 mm messende osteo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drale Veränderung am femoralen Gleitlager des femoropatellären Kniege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lenkes, einen Knorpel mit Signalstörung aber ohne Knor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peldefekt, ansonsten einen regelrechten Gelenkbinnenraum mit regelrechtem Me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niskus und übrigen Knorpelflächen sowie eine normale Kontinuität der Bänder ergeben. Nach kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vativer Therapie habe sich Dr. A.___ am 21. März 2011 entschlossen, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arthroskopie durchzuführen, wobei im Operationsbericht deutlich hervorgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n worden sei, dass der dorsomediale Meniskus deutlich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quetscht wirke und man mit dem Tasthäkchen in die intramurale Störung des Meniskus falle, der dort weich sei und sich eine unvollständige Rissbildung ca. 2-3 mm ab der Basis des Meniskus finde (Urk. 8/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine medizinische Behandlung des Knieleidens im Zeitpunkt des Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses vom 1. Januar 2011 ist nicht aktenkundig. In der erstmaligen klinischen Untersuchung vom 18. Januar 2011, die aufgrund einer Kontrolluntersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Rückenleidens erfolgte, zeigten sich in Bezug auf die klinische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Kniebeschwerden symmetrische Kniekonturen, beidseits nicht gerötet oder überwärmt, ergussfrei und eine symmetrische Kniebeweglichkeit. Hinweise auf eine ossäre oder osteochondrale Verletzung im rechten Kniegelenk wurden auch im Röntgenbefund verneint (E. 3.1). Das MRI vom 7. Februar 2011 ergab glatt konturierte Menisken mit femorotibial intakter Knorpeloberfläche und re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Kontinuität der Bänder (E. 3.2). Im Operationsbericht vom 25. März 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieb Dr. A.___ eine intramurale Störung im Meniskus. Vor diesem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund stellte Dr. Z.___ in seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ktenbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vollziehbar fest, dass keine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfallbedingte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Meniskusruptur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorliegt. Dem widerspricht im Prinzip auch Dr. A.___ nicht, konnte er doch lediglich eine intramurale Störung im Meniskus und keinen unfallbedingten Meniskusriss lokalisieren. Damit findet aber der Verweis der Beschwerdeführerin auf eine unfall</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähnliche Körperschädigung nach Art. 9 Abs. 2 lit. c UVV (Meniskus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risse vgl. Urk. 1 S. 5) in den medizinischen Akten keine Stütze. Der Hinweis von Dr. A.___, dass eine intramurale Meniskusstörung nicht nur degenerativ auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trete, sondern bei adäquatem Trauma auch als Quetschverletzung imponieren könne, entspricht lediglich einer Möglichkeit und vermag dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht zu genügen (E. 1.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hieran ändern auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Überlegungen von Dr. A.___ (Urk. 8/19 S. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) nichts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wonach vor dem Ereignis keine bekannten Schädigungen am rechten Knie bestanden haben, ist doch festzuhalten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich diese Annahme auf die Schlussfolgerung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">"post </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hoc ergo propter hoc“ redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei der eine Schädigung bereits deshalb als durch einen Unfall verursacht erachtet wird, weil sie nach diesem aufgetreten ist. Dies genügt indes rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungsgemäss nicht für die Annahme eines Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhangs (BGE 119 V 341 f. E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2b/bb). Damit sind die Angaben, wonach die Beschwerdeführerin erst seit dem Unfallereignis unter Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">am rechten Knie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leide</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nicht von Relevanz. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten stellt die medizinische Beurteilung von Dr. Z.___ eine tragfähige Grundlage für die Beantwortung der strittigen Kausalitätsfrage dar. Ausschlaggebend ist dabei in erster Linie die Erkenntnis, dass eine durch das Geschehnis vom 1. Januar 2011 verursachte relevante (Zusatz-)Verletzung des rechten Knies nicht mit dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 353 E. 5b mit Hinweisen) erstellt ist. Angesichts des fehlenden Nachweises einer frischen ossären oder osteochondralen Läsion aufgrund des Ereignisses vom 1. Januar 2011 ist vielmehr davon auszugehen, dass dieses im äussersten Fall geeignet gewesen sein könnte, die bereits vorbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehende rechtsseitige Knieproblematik vorübergehend zu verschlimmern. Eine richtunggebende Verschlimmerung ist durch die Akten aber nicht belegt und die weiterhin bestehende Symptomatik am rechten Knie ist nicht eine Folge des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ereignisses vom 1. Januar 2011, sondern eine Verletzungsfolge der Arthros</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und den dadurch erfolgten Vernarbungen innerhalb des Kniegelenkes (E. 4.3 hiervor). Dabei ist es – soweit die geltend gemachten Beschwerden am rechten Knie überhaupt ursächlich dem Ereignis vom 1. Januar 2011 (und nicht dem Vorzustand) zugeschrieben werden können – nicht zu beanstanden, dass der Status quo sine als (spätestens) am 14. Mai 2012 erreicht betrachtet wurde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begründete Anhaltspunkte, welche eine Terminierung des Status quo sine auf einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> späteren Zeitpunkt als sachlich gerechtfertigt erscheinen liessen, sind nicht greifbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der vorhandenen medizinischen Aktenlage ist der entscheidrelevante Sach-verhalt namentlich im Hinblick auf die strittige Frage der Unfallkausalität der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über den 14. Mai 2012 hinaus persistierenden rechtseitigen Kniebeschwerden hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reichend geklärt. Auf beweismässige Weiterungen, kann verzichtet werden, da davon keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würdigung; vgl. BGE 122 V 157 E. 1d).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin die weiterge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de Leistungspflicht zu Recht verneint hat und es mit den erbrachten Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen sein Bewenden haben muss. Dementsprechend ist der angefochtene Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheid vom 12. November 2014 (Urk. 2) nicht zu beanstanden. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Unfallversicherung Stadt Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Gesundheit</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p><p></p></div> </div></body></html>