<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.1999.00368</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=105327&amp;W10_KEY=13013581&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.1999.00368</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 29.02.2000</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht ist auf eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 01.05.2000 nicht eingetreten.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Abgaberecht ohne Steuern</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Notariatsgebühren</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Notariatsgebühren (Legitimation im Rekursverfahren). Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts (E. 1a/b). Als im Sinn von § 5 Abs. 3 VRG ungebührlich beanstandete Textstellen müssen im Rahmen der Aufforderung zur Verbesserung nicht im Wortlaut bezeichnet werden; vielmehr genügt es, auf die betreffenden Seiten der Rechtsmitteleingabe zu verweisen (E. 1c). Die Rechtsmittellegitimation steht grundsätzlich nur dem Anordnungsadressaten zu. Der intervenierende Dritte muss daher ein selbständiges, unmittelbares und persönliches Rechtsschutzinteresse geltend machen und hierfür den vollen Beweis erbringen. Die Revisionsstelle, die einer Gesellschaft das Geld für anfallende Notariatsgebühren vorschiesst, ist daher nicht rechtsmittellegitimiert, indem die geleistete Zahlung lediglich auf einem internen zivilrechtlichen Verhältnis beruht (E. 2). Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege (E. 3a).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BGE">BGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: DRITTBESCHWERDE">DRITTBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)">UNENTGELTLICHE RECHTSPFLEGE (UP/URB)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNGEBÃHRLICHKEIT">UNGEBÃHRLICHKEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN">WEITERE BESCHWERDEVORAUSSETZUNGEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 5 lit. III VRG</span><br/><span class="gerade">§ 16 lit. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 4 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><a id="Text2"><span>I. Das Notariat und Grundbuchamt X.‑ZÃ¼rich stellte der E. AG und der C. AG ‑ bei­de mit Sitz an der D.‑Strasse ..1 in ZÃ¼rich ‑ am 9. Juli 1999 fÃ¼r die nicht zustande gekom­me­ne Sitzverlegung und ZweckÃ¤nderung je Fr. 161.25 an NotariatsgebÃ¼hren in Rechnung. Gleichentags stellte das Notariat und Grundbuchamt X.‑ZÃ¼rich der ebenfalls an der D.‑Stras­se ..1 in ZÃ¼rich domizilierten F. AG fÃ¼r die nicht zustande gekommene Sitz­ver­le­gung und AuflÃ¶sung NotariatsgebÃ¼hren von Fr. 161.25 in Rechnung. Den Rechnungsbe­trag von insgesamt Fr. 483.75 erhob es von einem von A. B., D.‑Strasse ..1, ZÃ¼rich, ge­stÃ¼tzt auf § 13 der NotariatsgebÃ¼hrenverordnung vom 7. November 1988 am 9. Juli 1999 in bar geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.‑; der Restbetrag wurde A. B. zurÃ¼ckerstat­tet.</span></a></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Mit Rekurseingabe vom 5. August 1999 gelangte A. B. an die Finanzdirektion und beantragte im Wesentlichen, es seien die drei Rechnungen vom 9. Juli 1999 ungÃ¼ltig zu erklÃ¤ren und ihm der vom Notariat und Grundbuchamt X.‑ZÃ¼rich einbehaltene Rech­nungsbetrag von Fr. 483.75 zurÃ¼ckzuerstatten, unter Kosten‑ und EntschÃ¤digungsfolgen. Ausserdem sei ihm die unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung zu gewÃ¤hren.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Nachdem die Finanzdirektion A. B. mit Schreiben vom 19. Au­gust 1999 zur Ver­besserung der RekursbegrÃ¼ndung und zur Darlegung seiner Rekurslegi­timation aufgefor­dert hatte, reichte A. B. am 5. September 1999 eine Stellungnahme ein. In der Folge trat die Finanzdirektion mit VerfÃ¼gung vom 25. Oktober 1999 mangels Legitimation von A. B. auf den Rekurs nicht ein und wies dessen Gesuch um unentgeltliche ProzessfÃ¼hrung ab.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Hiergegen gelangte A. B. mit Beschwerde vom 1. Dezem­ber 1999 an das Ver­wal­tungsgericht. Er beantragte im Wesentlichen, es sei ihm in Aufhe­bung der VerfÃ¼gung der Finanzdirektion vom 25. Oktober 1999 der Betrag von Fr. 483.75 zurÃ¼ckzuzahlen und es seien die entsprechenden Rechnungen aufzuheben. Fer­ner sei ihm eine Umtriebs‑ und ProzesskostenentschÃ¤digung von Fr. 1'700.‑ zuzusprechen und die un­entgeltliche Pro­zess­fÃ¼hrung zu gewÃ¤hren. Sodann sei Notar G. H., Notariat und Grundbuchamt X.‑ZÃ¼rich, vor­zeitig zu pensionieren und sei gegen diesen wegen ver­schiedener Delikte von Amtes wegen Strafanzeige zu erheben. Schliess­lich sei die Sa­che an ein von den Parteien unabhÃ¤ngiges Schiedsgericht zu Ã¼berweisen, alles unter Kos­ten‑ und EntschÃ¤digungsfolge.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 3. Dezember 1999 wurde A. B. Frist angesetzt, um eine verbesserte, den gebÃ¼hrenden Anstand wahrende Beschwerde­schrift einzureichen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Darauf liess A. B. dem Verwal­tungsgericht mit Eingabe vom 20. Dezember 1999 eine als Einsprache bezeichnete Ver­besserung der Beschwerdeschrift zukommen. Darin erneuerte er seine bereits am 1. De­zember 1999 gestellten AntrÃ¤ge.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Finanzdirektion am 31. Januar 2000 sowie das Notariat und Grundbuchamt X.‑ZÃ¼rich am 7. Februar 2000 beantragten Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese einzutreten sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Parteivorbringen sowie die AusfÃ¼hrungen im angefochtenen Entscheid werden, soweit erforderlich, in den nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Die Einzelrichterin zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. a) Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 19b Abs. 1 in Verbindung mit § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997 (VRG) fÃ¼r die Behand­lung der vorliegenden Beschwerde zustÃ¤ndig. Weil der Streitwert mit Bezug auf die dem vorliegenden Verfahren zugrunde liegende NotariatsgebÃ¼hrenforderung den Betrag von Fr. 20'000.‑ nicht Ã¼bersteigt, ist die Einzelrichterin entscheidberufen (§ 38 Abs. 2 VRG). Von dieser gesetzlichen ZustÃ¤ndigkeitsordnung abzuweichen, besteht aufgrund der unsub­stanzierten Vorbringen des BeschwerdefÃ¼hrers hierzu kein Anlass, weshalb das Begehren auf Ãberweisung des Verfahrens "an ein von den Parteien unabhÃ¤ngiges Schiedsgericht" als haltlos abzuweisen ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Von vornherein als gegenstandslos erweist sich das Begehren, das Verwaltungs­gericht habe in Anwendung von § 21 Abs. 1 der Strafprozessordnung vom 4. Mai 1919 Strafanzeige zu erstatten: Zum einen steht es dem BeschwerdefÃ¼hrer frei, selbst Strafan­zeige zu erstatten, was er sich auch ausdrÃ¼cklich vorbehÃ¤lt (Beschwerdeschrift vom 20. De­zember 1999, S. 13); zum andern haben die BehÃ¶rden nur dann von Amtes wegen An­zeige zu erstatten, wenn ihnen eine strafbare Handlungen bekannt geworden ist, was vor­liegend nicht der Fall ist. ‑ Ebensowenig fÃ¤llt es in die ZustÃ¤ndigkeit des Verwaltungsge­richts, fÃ¼r die vorzeitige Pensionierung eines vom Volk gewÃ¤hlten Amtsinhabers zu sor­gen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Hinsichtlich des Einwands des BeschwerdefÃ¼hrers, die als ungebÃ¼hrlich im Sinn von § 5 Abs. 3 VRG beanstandeten Textstellen seien im Rahmen der Ansetzung einer Nach­frist zur Verbesserung der Rechtsmitteleingabe im Wortlaut zu nennen, ist festzuhal­ten, dass es genÃ¼gt, lediglich auf die zu beanstandenden Seiten einer Rechtsschrift zu ver­weisen, namentlich wenn sich in einer Rechtsmitteleingabe ‑ wie in der vorliegenden ‑ eine Vielzahl von UngebÃ¼hrlichkeiten finden. Denn zum einen darf vom einzelnen Rechtssu­chenden ohne weiteres erwartet werden, dass er gegen­Ã¼ber BehÃ¶rden und Gerichten zu­min­dest jenen Anstand und jene Achtung Ã¼bt, die auch im tÃ¤glichen Leben den Mitmen­schen gegenÃ¼ber angebracht ist. Zum andern wÃ¼rde die Nennung jeder zu beanstandenden Text­stelle im Wortlaut letztlich auf eine Verbesserung der ungenÃ¼genden Rechtsschrift durch die BehÃ¶rden und Gerichte hinauslaufen, was aber gerade nicht deren Aufgabe ist (VGr, 18. Januar 2000, RG.1999.00007 und RG.1999.00008).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet lediglich die Frage, ob die Vorin­stanz zu Recht mangels Legitimation des heutigen BeschwerdefÃ¼hrers und damaligen Re­kurrenten auf den Rekurs vom 5. August 1999 nicht eingetreten sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) Die Vorinstanz begrÃ¼ndet ihr Nichteintreten im Wesentlichen damit, dass der Re­kurrent seine Befugnis zur Vertretung der gegenÃ¼ber dem Notariat gebÃ¼hrenpflichtigen Ak­tiengesellschaften nicht dargetan habe und fÃ¼r diese auch nicht zeichnungsberechtigt gewesen sei. Insbesondere fehle ihm eine hinreichend enge Beziehung zum Streitgegen­stand und kÃ¶nne der Rekurrent aus einem fÃ¼r ihn positiven Verfahrensausgang keinen un­mittelbaren eigenen Nutzen ziehen. Dies gelte ungeachtet dessen, dass die streitigen Rech­nungen vom Rekurrenten persÃ¶nlich bezahlt worden seien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer bringt demgegenÃ¼ber vor, dass er den vom Notariat gefor­derten Vorschuss persÃ¶nlich geleistet habe. Zudem hÃ¤tten ihm die C. AG, die F. AG und die E. AG die Forderungen mit Zessionen vom 20. Juli 1999 abgetreten, so dass er zur RechtsmittelfÃ¼hrung berechtigt sei.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Laut § 21 lit. a VRG ist zum Rekurs berechtigt, wer durch die angefochtene An­ordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Ãnderung oder Aufhebung hat. Dies bedeutet, dass die rechtsmittelfÃ¼hrende Partei stÃ¤rker als jedermann betroffen sein und in einer besonderen, beachtenswerten und nahen Beziehung zur Streitsache stehen muss. Handelt es sich beim Rekurrenten um einen zugunsten des Anordnungsadressaten intervenierenden Dritten, muss sich der geltend gemachte Nachteil unmittelbar fÃ¼r den an­fechtenden Dritten ergeben und darf nicht bloss eine Folge des dem Adressaten einer An­ordnung durch diese gebotenen Handelns sein (RB 1998 Nr. 11 = ZBl 100/1999, S. 444 = BEZ 1999 Nr. 10; RB 1984 Nr. 12; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 48). Der Dritte bedarf somit eines selbstÃ¤ndigen, unmittelbaren und persÃ¶nlichen Rechts­schutz­interesses. Die Legitimation des Dritten ist jedenfalls zu verneinen, wenn er einen fÃ¼r ihn gÃ¼nstigen Entscheid gegenÃ¼ber dem Adressaten der angefochtenen Anordnung Ã¼berhaupt nicht durchsetzen kÃ¶nnte; interveniert der Dritte lediglich anstelle des Anord­nungsadres­saten, sind die Anforderungen an das Rechtsschutzinteresse besonders streng (KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 21 N. 48). Dementsprechend wird eine Vertragspartei des primÃ¤ren Anord­nungsadressaten dadurch, dass ein Entscheid RÃ¼ckwirkungen auf das Vertragsver­hÃ¤ltnis zeitigen kann, nicht ohne weiteres zum unmittelbar Betroffenen; die vertragliche Bezie­hung bringt lediglich eine mittelbare Betroffenheit des Vertragspartners mit sich und be­grÃ¼n­det nicht die erforderliche BeziehungsnÃ¤he zur Streitsache. In jedem Fall hat aber auch der rekurrierende Dritte fÃ¼r seine Legitimation bzw. seine Vertretungsmacht den vol­len Be­weis zu erbringen (Alfred KÃ¶lz/Isabelle HÃ¤ner, Verwaltungsverfahren und Verwal­tungs­rechtspflege des Bundes, 2. A., ZÃ¼rich 1998, Rz. 602).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Adressanten der vorliegend streitigen NotariatsgebÃ¼hrenrechnungen vom 9. Juli 1999 sind die E. AG, die C. AG sowie die F. AG. Laut den bei den Akten liegenden Han­delsregisterauszÃ¼gen vom 16. September 1999 Ã¼bt der Beschwerde­fÃ¼hrer bei diesen Ak­tien­gesellschaften lediglich die Funktion der Revisionsstelle aus. Zu Recht ging die Vor­in­stanz deshalb davon aus, dass er im Zeitpunkt der Rekurserhebung fÃ¼r die drei Gesell­schaf­ten nicht zeichnungsberechtigt war. Ebenso wenig vermag er seine Le­gitimation daraus ab­zuleiten, dass er den streitigen Rechnungsbetrag aus eigenen Mitteln beglich. Denn diese Zahlung beruht lediglich auf einem zivilrechtlichen RechtsverhÃ¤ltnis zwischen ihm und den beteiligten Aktiengesellschaften, so dass er im Sinn von § 21 lit. a VRG nur als mit­tel­bar betroffen gelten kann. Dem entspricht auch, dass eine Rekursgut­heissung eine RÃ¼ck­leis­tung der NotariatsgebÃ¼hren an die E. AG, die C. AG und an die F. AG als Anord­nungs­adressatinnen zur Folge gehabt hÃ¤tte. Infolge­dessen ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass der BeschwerdefÃ¼hrer aus einem positiven Aus­gang des Rekursverfahrens keinen un­mittelbaren eigenen Nutzen hÃ¤tte ziehen kÃ¶nnen. Seinen persÃ¶nlichen RÃ¼ckforderungs­an­spruch vermag er folglich nur gegenÃ¼ber den drei Aktiengesellschaften durchzusetzen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Sodann unterliess es der BeschwerdefÃ¼hrer entgegen der Aufforderung durch die Rekursinstanz, seine Legitimation im Rekursverfahren anderweitig zu belegen. Namentlich reichte er die drei Zessionsurkunden vom 20. Juli 1999, mit welchen die E. AG, die C. AG sowie die F. AG dem BeschwerdefÃ¼hrer ihre RÃ¼ckforderungen gegenÃ¼ber dem Notariat und Grundbuchamt X.‑ZÃ¼rich im streitigen Umfang abtre­ten, erst im Verfahren vor Ver­wal­tungsgericht zu den Akten. Weil diese Urkunden vom 20. Juli 1999 datieren, wÃ¤re es dem BeschwerdefÃ¼hrer ohne weiteres mÃ¶glich und auch zuzu­muten gewesen, sie bereits der Vorinstanz vorzulegen, um so seine Rechtsmittellegitima­tion zu belegen. Indem er es jedoch versÃ¤umte, fÃ¼r seine Rekurslegitimation rechtzeitig den nÃ¶tigen Beweis zu erbrin­gen, ist die Vorinstanz ‑ wie im Schreiben vom 19. August 1999 vorgÃ¤ngig angedroht ‑ zu Recht auf den Rekurs nicht eingetreten. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. a) Die vom BeschwerdefÃ¼hrer beantragte GewÃ¤hrung der unentgeltlichen Rechts­pflege setzt voraus, dass das Rechtsmittelbegehren nicht offensichtlich aussichtslos er­scheint und der Antragsteller mittellos ist (§ 16 Abs. 1 VRG). Nachdem der vorinstanzli­che Nichteintretensentscheid im Wesentlichen darauf zurÃ¼ckzufÃ¼hren ist, dass der Be­schwer­de­fÃ¼hrer es versÃ¤umte, seine Rekurslegitimation rechtzeitig zu belegen, er das Nichteintreten somit seinem eigenen Verhalten zuzuschreiben hat, kann die vorliegend zu beurteilende Be­schwerde ohne weiteres als aussichtslos im Sinn von § 16 Abs. 1 VRG bezeichnet wer­den (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 16 N. 32). Sodann versÃ¤umte es der Be­schwerdefÃ¼hrer, sei­ne Mittellosigkeit auch nur ansatzweise darzulegen, indem er sich in seinen Beschwer­de­eingaben vom 1. und 20. Dezember 1999 nicht zu seinen persÃ¶nlichen finanziellen Ver­hÃ¤ltnissen Ã¤ussert. Zudem ist darauf zu verweisen, dass er in der Lage war, dem Notariat X.‑ZÃ¼rich gegenÃ¼ber einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.‑ in bar zu leisten. Das Armen­rechtsgesuch des BeschwerdefÃ¼hrers ist somit abzuweisen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) ...</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>DemgemÃ¤ss entscheidet die Einzelrichterin:</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>