<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird ersucht, bei der Post einzuschreiten, damit diese aufhört, den Kontoauszügen des Gelben Kontos für Jugendliche unter 18 Jahren Magazine mit Werbung für Alkohol und Tabak beizulegen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Die strategischen Ziele des Bundesrates 2002 bis 2005 halten die Post an, im Rahmen ihrer betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten eine nachhaltige und ethischen Grundsätzen verpflichtete Unternehmensstrategie zu verfolgen. Die Post muss sich selbstverständlich überdies an das geltende Recht halten. Nachdem das UVEK vom mutmasslichen Sachverhalt Anfang Oktober 2002 Kenntnis erhalten hatte, forderte es die Post gestützt auf die zitierte strategische Zielsetzung zur Stellungnahme auf.</p><p>Die jugendlichen Kunden der Postfinance erhalten seit Jahren einen Gutschein, mit dem sie ein Gratisabonnement der Kinozeitschrift "avant-première" beziehen können. Diese Zeitschrift ist bei den jugendlichen Kunden der Postfinance äusserst beliebt und stellt für diese eine interessante Dienstleistung dar. Reklamationen über diese Werbeaktion und den Inhalt der Zeitschrift gingen bei Postfinance praktisch keine ein. Die erwähnte Kinozeitschrift liegt im Übrigen auch bei den meisten Kinokassen gratis auf. Tatsächlich findet sich in diesem Magazin aber auch Werbung für Tabak und alkoholische Getränke.</p><p>Gestützt auf diese Tatsache teilte die Post dem UVEK Ende Oktober 2002 mit, dass sie die Problematik der Werbung für Tabak und alkoholische Getränke in einer Zeitschrift, die von Postfinance ihren jugendlichen Kunden auf deren Wunsch abgegeben wird, überprüfen lasse. Sie hat mittlerweile entschieden, künftig auf die Abgabe der Zeitschrift zu verzichten.</p>  Antwort des Bundesrates.