A bteilung IV D -6208/2007 law /rep {T 0/2} U rte il v o m 2 8 . S e p te m b e r 2 0 0 7 R ichter W alter Lang (Vorsitz), R ichter R obert G alliker, R ichter Fulvio H aefeli, G erichtsschreiber Philipp R eim ann. A ._______, geboren (...), Serbien, (...), vertreten durch H err Fürsprecher N icolas D e C et, (...), Beschw erdeführerin, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 11. Septem ber 2007 i. S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung. B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -6208/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass die Beschw erdeführerin - eine serbischsprachige R om a aus M it- rovica m it letztem W ohnsitz in B._______ - gem einsam m it ihren Eltern C ._______ am 17. Juni 1999 in der Schw eiz ein erstes Asylgesuch stellte, dass das dam alige Bundesam t für Flüchtlinge (BFF; heute Bundesam t für M igration, BFM ) m it Verfügung vom 25. April 2001 die Asylgesuche der Beschw erdeführerin und ihrer Eltern ablehnte und deren W egw ei- sung aus der Schw eiz anordnete, indessen w egen U nzum utbarkeit des W egw eisungsvollzugs die vorläufige Aufnahm e anordnete, dass diese Verfügung unangefochten in R echtskraft erw uchs, dass das BFF m it Verfügung vom 19. Septem ber 2002 die am 25. April 2001 angeordnete vorläufige Aufnahm e w ieder aufhob und den Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführerin und ihrer Eltern anordnete, dass die dam als zuständige Schw eizerische Asylrekurskom m ission (AR K) m it U rteil vom 26. M ai 2003 die am 21. O ktober 2002 gegen die- se Verfügung erhobene Beschw erde abw ies, dass die Beschw erdeführerin am 4. August 2006 in der Schw eiz ge- m einsam m it ihren Eltern ein zw eites Asylgesuch stellte, dass die Beschw erdeführerin und ihre Eltern laut M eldung ihres dam a- ligen Aufenthaltskantons vom 24. N ovem ber 2006 seit dem 4. O ktober 2006 als verschw unden galten, w orauf das BFM ihre Asylgesuche m it Verfügung vom 7. D ezem ber 2006 als gegenstandslos gew orden ab- schrieb, dass die Beschw erdeführerin am 17. Juli 2007 in der Schw eiz ein drit- tes Asylgesuch einreichte, dass die Beschw erdeführerin am 25. Juli 2007 im Em pfangs- und Ver- fahrenszentrum (EVZ) D ._______ zu ihren Personalien, zum R eisew eg sow ie - sum m arisch - zu ihren Ausreisegründen angehört w urde, dass das BFM die Beschw erdeführerin am 24. August 2007 im EVZ D ._______ zu ihren Asylgründen anhörte, S eite 2D -6208/2007 dass sie dabei im W esentlichen ausführte, sie sei nach Abschluss ih- res ersten Asylverfahrens gem einsam m it den Eltern nach B._______ im Kosovo zurückgekehrt, w o sie bereits w enig später Schw ierigkeiten m it U nbekannten bekom m en hätten, dass m askierte Leute sie im m er w ieder nachts überfallen, m isshandelt und G eld sow ie G old von ihnen gefordert hätten, dass ihre M utter bei einem dieser Ü berfälle derart m assiv geschlagen w orden sei, dass sie sich in Spitalpflege habe begeben m üssen, dass die avisierte Polizei ihnen nicht nachhaltig habe helfen können, da die Ü berfälle im m er nachts stattgefunden hätten, w ährend die Poli- zei jew eils tagsüber bei ihnen gew esen sei, dass sie und ihre Eltern in der Folge nach Titograd und in eine w eitere, ihr nam entlich nicht m ehr bekannte Stadt w eitergezogen seien, w o sie w ährend einiger M onate in der Landw irtschaft Arbeit gefunden hätten, in der Folge jedoch aberm als in die Schw eiz eingereist seien und hier ein zw eites Asylgesuch gestellt hätten, dass sie noch w ährend ihres zw eiten Aufenthalts in der Schw eiz in ei- nem H eim gelebt habe, das überw iegend von alleinstehenden M än- nern bew ohnt w orden sei, dass sie und ihre M utter von jenen M ännern derart belästigt w orden seien, dass die ganze Fam ilie beschlossen habe, die Schw eiz erneut zu verlassen und in Italien zu leben, dass sie indessen w ährend ihres Aufenthalts in Italien Problem e m it ei- ner R om a-Fam ilie bekom m en habe, die sie zw ecks Verheiratung m it deren Sohn habe entführen w ollen, dass dieser U m stand sie und ihre Eltern dazu bew ogen habe, aber- m als in die Schw eiz einzureisen und erneut um Asyl nachzusuchen, dass das BFM m it Verfügung vom 11. Septem ber 2007 in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die W egw eisung aus der Schw eiz verfügte und deren Vollzug anordnete, S eite 3D -6208/2007 dass die Beschw erdeführerin beim Bundesverw altungsgericht m it Ein- gabe ihres R echtsvertreters vom 17. Septem ber 2007 gegen diese Verfügung Beschw erde erhob und dabei beantragte, die N ichteintre- tensverfügung des BFM vom 11. Septem ber 2007 sei aufzuheben; ihr Asylgesuch vom 17. Juli 2007 sei gutzuheissen; eventuell sei auf die Ausführung des Vollzugs zu verzichten, dass sie ferner beantragte, es sei ihr die unentgeltliche R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG (Bundesgesetz vom 20. D e- zem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [SR 172.021]) zu gew äh- ren, dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 Vw VG ) des BFM entscheidet (A rt. 105 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Verw altungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BG G , SR 173.119]), dass G egenstand des Beschw erdeverfahrens grundsätzlich nur sein kann, w as G egenstand des erstinstanzlichen Verfahrens w ar oder nach richtiger G esetzesauslegung hätte sein sollen (vgl. C H R ISTO PH AU ER , Streitgegenstand und R ügeprinzip im Spannungsfeld der verw al- tungsrechtlichen Prozessm axim en, Bern 1997, S. 63; ALFR E D KÖ LZ/ISAB ELLE H ÄN E R , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149), dass das BFM in seinem gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG er- gangenen Entscheid auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispositivs), dass das BFM es dem nach der Form nach abgelehnt hat, das Asylge- such auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, die Flüchtlingseigen- schaft und die Asylgew ährung m ithin nicht G egenstand des Verfahrens bildeten, dass dem zufolge die Flüchtlingseigenschaft und die Asylgew ährung auch nicht G egenstand des Beschw erdeverfahrens sein können, dass sich die Beurteilungskom petenz der Beschw erdeinstanz som it darauf beschränkt, im Fall der Begründetheit des R echtsm ittels die an- gefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entschei- dung an die Vorinstanz zurückzuw eisen (Entscheidungen und M ittei- S eite 4D -6208/2007 lungen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission [EM AR K] 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungs- gericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass auf die Beschw erde dem nach infolge unzulässiger Erw eiterung des Streitgegenstandes nicht einzutreten ist, sow eit die G utheissung des Asylgesuchs vom 17. Juli 2007 beantragt w ird, dass die Beschw erdeführerin am Verfahren vor dem BFM teilgenom - m en hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Ände- rung hat und daher - sow eit die w eiteren Anträge betreffend - zur Ein- reichung der Beschw erde legitim iert ist (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ) und insow eit auf die frist- und form gerecht eingereichte Be- schw erde einzutreten ist (A rt. 108 a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 52 Vw VG ), dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass das Bundesverw altungsgericht über offensichtlich unbegründete Beschw erden in einem vereinfachten Verfahren entscheidet und die vorliegende Beschw erde, w ie nachfolgend aufgezeigt, offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w ird und der Beschw erdeentscheid nur sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ), dass nach A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge- treten w ird, w enn die asylsuchende Person in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen oder ihr G esuch zurückgezogen hat oder w ährend des hängigen Asylverfahrens in den H eim at- oder H erkunftsstaat zurückgekehrt ist, ausser die Anhörung ergebe H inw ei- se, in der Zw ischenzeit seien Ereignisse eingetreten, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew äh- rung vorübergehenden Schutzes relevant sind, S eite 5D -6208/2007 dass das BFF m it Verfügung vom 25. April 2001 feststellte, die Be- schw erdeführerin w ürde die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen und deren Asylgesuch vom 17. Juni 1999 ablehnte, dass dam it das in A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG statuierte form elle Erfor- dernis in Form der ersten Tatbestandsvariante des in der Schw eiz er- folglos durchlaufenen Asylverfahrens erfüllt ist (vgl. EM AR K 1998 N r. 1 E. 5b S. 7 ff.), dass sich die Aktenlage in Bezug auf das m aterielle Erfordernis des Fehlens von H inw eisen auf zw ischenzeitlich eingetretene, für die Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse ebenso klar präsentiert, dass hierbei nicht derselbe w eite Verfolgungsbegriff w ie in A rt. 18, A rt. 23 Abs. 3, A rt. 33 Abs. 3 Bst. b und A rt. 34 AsylG zur Anw endung ge- langt (vgl. dazu EM AR K 2004 N r. 5 E. 3c.aa S. 35 f., 2004 N r. 35 E. 4.3. S. 247), sondern lediglich H inw eisen auf Ereignisse Bedeutung zukom m t, die zur Begründung der Flüchtlingseigenschaft geeignet sind, dass m it anderen W orten ein engerer Verfolgungsbegriff angew andt w erden m uss und auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, w enn eines der Elem ente der Flüchtlingsbegriffs von A rt. 3 AsylG offensichtlich nicht erfüllt ist (vgl. EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.5. S. 18), dass innerhalb des so gesteckten R ahm ens bei der Prüfung des N icht- eintretensgrundes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ein gegenüber der G laubhaftm achung nochm als reduzierter Bew eism assstab anzuw en- den ist, dass grundsätzlich, sobald in den Akten H inw eise auf flüchtlingsrecht- lich oder für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes bedeutsam e Ereignisse seit dem Abschluss des vorangegangenen Verfahrens zu verzeichnen sind, deren U nglaubhaftigkeit nicht schon bei erstem H in- sehen festgestellt w erden kann, unabhängig von der Tatsache, dass derselben ausländischen Person in der Vergangenheit schon (m indes- tens) einm al in der Schw eiz die Anerkennung als Flüchtling versagt blieb, auf das Asylgesuch einzutreten ist (vgl. EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.3. S. 16 f.), S eite 6D -6208/2007 dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zutreffend festgehalten hat, die KFO R und die internationale Polizei der U N M IK seien heute in der Lage, die ethnischen M inderheiten im Kosovo zu schützen, dass die Sicherheitskräfte bei entsprechenden Ü bergriffen regelm ässig intervenieren und Straftaten gegen Angehörige von M inderheiten straf- rechtlich geahndet w ürden, dass folglich vom Schutzw illen und der w eitgehenden Schutzfähigkeit der Sicherheitskräfte im Kosovo auszugehen sei, w eshalb die von der Beschw erdeführerin geltend gem achten Ü bergriffe nicht zur G ew äh- rung von Asyl führen könnten, dass das BFM in seiner Verfügung vom 11. Septem ber 2007 ferner zu- treffend erw ogen hat, die Schilderung der M odalitäten der Ü berfälle sow ie der E rlangung staatlicher H ilfe durch die Beschw erdeführerin sei derart unsubstantiiert und stereotyp ausgefallen, dass an der G laub- haftigkeit besagter Ü bergriffe generell erhebliche Zw eifel bestünden, dass das BFM im Ü brigen zu R echt feststellte, die von der Beschw er- deführerin geäusserten Ängste vor Ü bergriffen durch M änner in der Schw eiz sow ie in Italien seien in asylrechtlicher H insicht ebenfalls nicht relevant, da sie sich nicht im H eim atstaat der Beschw erdeführe- rin, sondern in einem D rittstaat zugetragen hätten, dass zur Verm eidung w eitergehenderer W iederholungen vollum fäng- lich auf die zu bestätigenden Erw ägungen der Vorinstanz in der ange- fochtenen Verfügung verw iesen w erden kann (vgl. A rt. 109 Abs. 3 BG G i.V.m . A rt. 6 AsylG ), dass nach dem G esagten die pauschale Erklärung in der Beschw erde, die R om a w ürden im Kosovo von den Serben und den Albanern heftig verstossen und bekäm pft, nicht geeignet ist, zu einer von derjenigen der Vorinstanz abw eichenden Beurteilung zu führen, dass das BFM dem nach in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu R echt auf das Asylgesuch der Beschw erdeführerin nicht eingetre- ten ist, dass das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend die Beschw erdeführe- rin w eder eine Aufenthaltsbew illigung besitzt noch einen Anspruch auf S eite 7D -6208/2007 E rteilung einer solchen hat, w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht (A rt. 44 Abs. 1 AsylG ; vgl. EM AR K 2001 N r. 21), dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer (AN AG ; SR 142.20) über die vorläu- fige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführerin ins H eim at- land unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (A rt. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschen- rechtskonvention, EM R K, SR 0.101], A rt. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flüchtlings- konvention, FK SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von A rt. 5 Abs. 1 AsylG sow ie A rt. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eize- rischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da keine M enschenrechtsverletzungen drohen und keine für die Flüchtlingseigenschaft relevante Ereignisse bestehen (A rt. 14a Abs. 3 AN AG ), dass das Bundesverw altungsgericht übereinstim m end m it der konstan- ten Praxis der ehem aligen AR K davon ausgeht, dass serbischsprachi- gen R om a, w elche - w ie die Beschw erdeführerin - vor ihrer Ausreise im N orden des Kosovo gelebt haben, eine R ückkehr dorthin zuzum u- ten ist, da sie dort nicht von einer Situation allgem einer G ew alt betrof- fen sind (U rteil E-5845/2006 vom 5. Juni 2007 E. 6.2), dass hinsichtlich der persönlichen Situation der Beschw erdeführerin auf das U rteil der AR K vom 26. M ai 2003 hinzuw eisen ist, w o bereits ausführlich dargelegt w urde, w eshalb in ihrem Falle keine individuellen G ründe sozialer, w irtschaftlicher oder gesundheitlicher A rt bestehen, w elche auf eine konkrete G efährdung hinw eisen w ürden (vgl. U rteil vom 26. M ai 2003 E. 3.c.bb), dass aufgrund der Akten nicht ersichtlich ist, inw iefern sich die Situati- on der Beschw erdeführerin inzw ischen entscheidend geändert haben soll, w eshalb der Vollzug der W egw eisung nach w ie vor als zum utbar zu erachten ist (A rt. 14a Abs. 4 AN AG ), S eite 8D -6208/2007 dass der Vollzug der W egw eisung schliesslich auch m öglich ist (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), da keine praktischen H indernisse erkennbar sind, die einer freiw illigen R ückkehr oder einer zw angsw eisen Ausschaffung der Beschw erdeführerin entgegenstehen könnten, zum al diese ver- pflichtet ist, sich bei der heim atlichen Vertretung allenfalls benötigte R eisepapiere zu beschaffen (A rt. 8 Abs. 4 AsylG ), dass der verfügte Vollzug der W egw eisung daher in Ü bereinstim m ung m it den zu beachtenden Bestim m ungen steht, w eshalb die Anordnung der vorläufigen Aufnahm e nicht in Betracht fällt (A rt. 14a Abs. 1-4 AN AG ), dass es der Beschw erdeführerin dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde ab- zuw eisen ist, sow eit auf diese einzutreten ist, dass die Beschw erdeführerin als unterliegende Partei grundsätzlich die Kosten des Verfahrens zu tragen hat (A rt. 63 Abs. 1 Vw VG ), dass diese jedoch in ihrer Beschw erde um G ew ährung der unentgeltli- chen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 und 2 Vw VG ersucht hat, dass nach A rt. 65 Abs. 1 Vw VG eine Partei, die nicht über die erforder- lichen M ittel verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskos- ten befreit w ird, sofern ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint, dass gem äss A rt. 65 Abs. 2 Vw VG die Beschw erdeinstanz, ihr Vorsit- zender oder der Instruktionsrichter der Partei einen Anw alt bestellt, w enn es zu W ahrung ihrer R echte notw endig ist, dass die Beschw erde im Zeitpunkt ihrer Einreichung als zum Vornher- ein aussichtslos erschien, w eshalb das G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 Vw VG abzu- w eisen ist, dass auch die G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 2 Vw VG die N ichtaussichtslosigkeit der Beschw erde voraussetzt, w eshalb auch das G esuch um G ew ährung der unentgeltli- chen R echtsverbeiständung abzuw eisen ist, S eite 9D -6208/2007 dass som it die Verfahrenskosten in der H öhe von Fr. 600.-- in Anw en- dung von A rt. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . A rt. 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht (VG KE, SR 173.320.2) der Beschw erdefüh- rerin aufzuerlegen sind. (D ispositiv nächste Seite) S eite 10D -6208/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit auf diese eingetreten w ird 2. D as G esuch um G ew ährung der unentgeltlichen R echtspflege w ird ab- gew iesen. 3. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden der Beschw erdeführerin auferlegt. 4. D ieses U rteil geht an: - den R echtsvertreter der Beschw erdeführerin (eingeschrieben, vorab per Telefax; Beilage: Einzahlungsschein) - die Vorinstanz, Em pfangs- und Verfahrenszentrum D ._______ m it der Bitte, dieses U rteil der Beschw erdeführerin gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen und diese dem Bundesverw altungsgericht zuhanden der Beschw erdeakten zuzustellen (vorab per Telefax) (R ef.-N r. N ...) - (...) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: W alter Lang Philipp R eim ann Versand: S eite 11