<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01//EN"> <html> <head> <title>AGVE 2003 127 S.535</title> <meta charset="utf-8"/><meta content="text/html; charset=utf-8" http-equiv="CONTENT-TYPE"/> <meta content="Weblaw - www.weblaw.ch" name="Publisher"/> </head> <body> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Schulrecht</span> <span class="page_no">535</span></div> <div class="page" id="S1"> <div role="main"><br/> [...]<br/> <br/> <span class="ft2"><b>127 Schulgeld.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Übernahme des Schulgelds für den Regionalen Integrationskurs</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Überweisung eines Schulkindes in eine auswärtige Schule, wenn kein</b></span><br/> <span class="ft2"><b>gemeindeinternes Angebot besteht.</b></span><br/> <span class="ft3">-</span> <span class="ft2"><b>Die Pflicht zur Übernahme von Schulgeld bei auswärtigem Schulbe-</b></span><br/> <span class="ft2"><b>such setzt das Vorliegen wichtiger Gründe voraus.</b></span><br/> <br/> <span class="ft5">Entscheid des Departements Bildung, Kultur und Sport vom 25. September</span><br/> <span class="ft5">2003 in Sachen F. K. gegen den Beschluss des Gemeinderats G.</span><br/> <br/> <span class="ft6"><i>Aus den Erwägungen</i></span><br/> <br/> <span class="ft1">II. Materielles</span><br/> <span class="ft1">1. Gemäss § 6 der Verordnung über das Schulgeld vom 16. De-</span><br/> <span class="ft1">zember 1985 (Schulgeldverordnung; SAR 403.151) ist der Gemein-</span><br/> <span class="ft1">derat für die Festsetzung des Schulgelds sowie für den Entscheid</span><br/> <span class="ft1">über die Erhebung oder Übernahme eines solchen zuständig. Der</span><br/> <span class="ft1">Gemeinderat prüft, ob die Voraussetzungen für den auswärtigen</span><br/> <span class="ft1">Schulbesuch und damit die Zahlungspflicht der Gemeinde besteht.</span><br/> <span class="ft1">Können sich die Beteiligten über die Tragung des Schulgelds oder</span><br/> <span class="ft1">über dessen Höhe nicht einigen, entscheidet hierüber das Departe-</span><br/> <span class="ft1">ment Bildung, Kultur und Sport (BKS) auf Gesuch des betroffenen</span><br/> <span class="ft1">Kindes bzw. dessen Eltern hin in erster Instanz, d. h. ohne Kosten-</span><br/> <span class="ft1">folge. Dieses Gesuch ist an keine Rechtsmittelfrist gebunden; eine</span><br/> <span class="ft1">Rechtsmittelbelehrung im Anschluss an den Gemeinderatsentscheid</span><br/> <span class="ft1">ist nicht erforderlich, allenfalls ein Hinweis auf die Möglichkeit, an</span><br/> <span class="ft1">das BKS zu gelangen. Der Entscheid des BKS ist an den Regierungs-</span><br/> <span class="ft1">rat weiterziehbar.</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">536</span></div> <div class="page" id="S2"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">2. a) Gemäss § 3 Abs. 1 des Schulgesetzes vom 17. März 1981</span><br/> <span class="ft1">(SchulG; SAR 401.100) haben Kinder und Jugendliche mit Aufent-</span><br/> <span class="ft1">halt im Kanton das Recht, diejenigen öffentlichen Schulen zu besu-</span><br/> <span class="ft1">chen, die ihren Fähigkeiten entsprechen und deren Anforderungen sie</span><br/> <span class="ft1">erfüllen<i>.</i> Dieser Unterricht ist gemäss § 3 Abs. 3 SchulG an den</span><br/> <span class="ft1">öffentlichen Volks- und Mittelschulen für Kinder und Jugendliche</span><br/> <span class="ft1">mit Aufenthalt im Kantons unentgeltlich<i>.</i></span><br/> <span class="ft1">Gemäss § 4 Abs. 1 SchulG unterstehen alle Kinder und Jugend-</span><br/> <span class="ft1">liche mit Aufenthalt im Kanton der Schulpflicht. Sie dauert 9 Jahre</span><br/> <span class="ft1">oder bis zum erfolgreichen früheren Abschluss einer Grundausbil-</span><br/> <span class="ft1">dung an der Volksschule, längstens jedoch bis zu Vollendung des 16.</span><br/> <span class="ft1">Altersjahrs. Die Schulpflicht ist in der Regel in den öffentliche</span><br/> <span class="ft1">Schulen der Wohngemeinde oder des Schulkreises zu erfüllen, zu</span><br/> <span class="ft1">dem die Wohngemeinde gehört (§ 6 Abs. 1 SchulG). Die Gemeinden</span><br/> <span class="ft1">sind verpflichtet, die Abteilungen der Volksschule selbst zu führen</span><br/> <span class="ft1">oder sich an einer entsprechenden Kreisschule zu beteiligen bzw. das</span><br/> <span class="ft1">Schulgeld für die Kinder mit Aufenthalt auf ihrem Gemeindegebiet</span><br/> <span class="ft1">zu übernehmen (§ 52 Abs. 1 SchulG).</span><br/> <span class="ft1">b) Die Schulpflege des Aufenthaltsorts entscheidet nach § 73</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 und 2 in Verbindung mit § 3 Abs. 1 SchulG, welche Schul-</span><br/> <span class="ft1">stufe oder welcher Schultyp für ein bestimmtes Schulkind richtig ist.</span><br/> <span class="ft1">Im Rahmen dieses Laufbahnentscheids kann die Schulpflege ein</span><br/> <span class="ft1">Schulkind auch einer auswärtigen Schule zuweisen, wenn die Wohn-</span><br/> <span class="ft1">ortgemeinde über kein den Bedürfnissen des Kindes entsprechendes</span><br/> <span class="ft1">gemeindeinternes Angebot verfügt (Zuweisung in eine auswärtige</span><br/> <span class="ft1">Einschulungsklasse, Kleinklasse, Realschule, Sekundarschule, Be-</span><br/> <span class="ft1">zirksschule, Berufswahlklasse, Integrations- und Berufsfindungs-</span><br/> <span class="ft1">klasse IBK, in ein auswärtiges Werkjahr)<i>.</i> Die Aufenthaltsgemeinde</span><br/> <span class="ft1">ist in solchen Fällen zu einer Ersatzleistung, d.h. zur Übernahme des</span><br/> <span class="ft1">Schulgelds verpflichtet (§ 52 Abs. 1 SchulG; vgl. auch Urteil des</span><br/> <span class="ft1">Verwaltungsgerichts vom 10. November 1998 [Nr. 97/2/037] S. 8</span><br/> <span class="ft1">und 9).</span><br/> <span class="ft1">c) Gemäss § 14 Abs. 1 der Verordnung über die Förderung von</span><br/> <span class="ft1">Kinder und Jugendlichen mit besonderen schulischen Bedürfnissen</span><br/> <span class="ft1">(V besondere schulische Bedürfnisse) vom 28. Juni 2000 (SAR</span><br/> <span class="ft1">421.331) haben Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn oder wäh-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Schulrecht</span> <span class="page_no">537</span></div> <div class="page" id="S3"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">rend der Schulzeit aus einem fremdsprachigen Land oder Gebiet ein-</span><br/> <span class="ft1">reisen, Anspruch auf den Besuch eines Deutsch-Intensivkurses</span><br/> <span class="ft1">von 4 - 6 Lektionen pro Woche für die Dauer eines Jahres; bestehen</span><br/> <span class="ft1">ausserdem grosse schulische Bildungslücken, so kann gemäss § 15</span><br/> <span class="ft1">Abs. 1 der vorerwähnten Verordnung eine Einschulungsbegleitung</span><br/> <span class="ft1">als Zusatzangebot zum Intensivkurs gewährt werden.</span><br/> <span class="ft1">Nach § 16 Abs. 1 V besondere schulische Bedürfnisse kann das</span><br/> <span class="ft1">Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) einer Gemeinde oder</span><br/> <span class="ft1">mehreren Gemeinden einer Region mit mindestens 6 neu zugezoge-</span><br/> <span class="ft1">nen fremdsprachigen Kindern und Jugendlichen oder einem bereits</span><br/> <span class="ft1">vorhandenen hohen Anteil fremdsprachiger Schülerinnen und Schü-</span><br/> <span class="ft1">ler an Stelle des Intensivkurses gemäss § 15 dieser Verordnung im</span><br/> <span class="ft1">gleichen Umfang einen auf ein Jahr befristeten Integrationskurs be-</span><br/> <span class="ft1">willigen. In den regionalen Integrationskursen bleiben die Schülerin-</span><br/> <span class="ft1">nen und Schüler während 3 Monaten bis zu einem Jahr und werden</span><br/> <span class="ft1">anschliessend in eine Klasse ihrer Wohngemeinde eingeschult (§ 16</span><br/> <span class="ft1">Abs. 3 V besondere schulische Bedürfnisse).</span><br/> <span class="ft1">Bezüglich des Verfahrens sieht § 18 Abs. 1 V besondere schuli-</span><br/> <span class="ft1">sche Bedürfnisse vor, dass das BKS im Hinblick auf die gemäss den</span><br/> <span class="ft1">§§ 13-17 dieser Verordnung bereitzustellenden Angebote die jeweili-</span><br/> <span class="ft1">gen Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern, die dem regulären</span><br/> <span class="ft1">Unterricht aus sprachlichen oder anderen Gründen nicht zu folgen</span><br/> <span class="ft1">vermögen, sowie der Schule vor Ort abklärt und die entsprechenden</span><br/> <span class="ft1">Pensenmeldungen der Schulpflegen koordiniert. Die Schulpflege</span><br/> <span class="ft1">entscheidet über die Zuweisung der betroffenen Schülerinnen und</span><br/> <span class="ft1">Schüler in das jeweilige Angebot, nachdem die entsprechenden Pen-</span><br/> <span class="ft1">senbewilligungen des BKS vorliegen (§ 18 Abs. 2 V besondere</span><br/> <span class="ft1">schulische Bedürfnisse).</span><br/> <span class="ft1">3. Im vorliegenden Verfahren stellt sich die Frage, ob die Ge-</span><br/> <span class="ft1">meinde G. verpflichtet ist, das Schulgeld für den Besuch der Gesuch-</span><br/> <span class="ft1">stellerin im Regionalen Integrationskurs in T. zu übernehmen.</span><br/> <span class="ft1">a) Wie bereits oben festgestellt (Erw. 2.a) unterstehen alle Kin-</span><br/> <span class="ft1">der und Jugendliche mit Aufenthalt im Kanton der Schulpflicht, wel-</span><br/> <span class="ft1">che 9 Jahre bzw. bis zum Abschluss der Grundausbildung dauert.</span><br/> <span class="ft1">Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler, welche während der</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">538</span></div> <div class="page" id="S4"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Schulzeit aus dem Ausland einreisen, auch wenn die obligatorische</span><br/> <span class="ft1">Schulpflicht in ihrem Heimatland bereits erfüllt sein sollte.</span><br/> <span class="ft1">Es kann somit festgestellt werden, dass die Gesuchstellerin im</span><br/> <span class="ft1">Kanton Aargau noch schulpflichtig ist.</span><br/> <span class="ft7">b)</span> <span class="ft1">Die Schulpflege G. macht in ihrer Stellungnahme vom 15.</span><br/> <span class="ft1">September 2003, gestützt auf den Bericht der Lehrkraft des Integra-</span><br/> <span class="ft1">tionskurses in T. geltend, dass sprachliche und mathematische</span><br/> <span class="ft1">Kenntnisse der Gesuchstellerin für eine Einschulung in die 4.</span><br/> <span class="ft1">Realklasse zu schwach seien. Da ausserdem die Kleinklasse Ober-</span><br/> <span class="ft1">stufe in G. überbelegt ist, befürwortete die Schulpflege die Schulung</span><br/> <span class="ft1">der Gesuchstellerin im Regionalen Integrationskurs in T.</span><br/> <span class="ft1">c) Der Gemeinderat G. führt demgegenüber in seiner Stellung-</span><br/> <span class="ft1">nahme vom 9. September 2003 sinngemäss aus, dass sie nicht zur</span><br/> <span class="ft1">Schulgeldübernahme verpflichtet sei, da sie die betreffende Schul-</span><br/> <span class="ft1">stufe in der Gemeinde G. selbst führe und es mit etwas gutem Willen</span><br/> <span class="ft1">der Lehrkräfte möglich gewesen wäre, die Gesuchstellerin in der</span><br/> <span class="ft1">Realschule zu schulen. Der Gemeinderat G. weist insbesondere da-</span><br/> <span class="ft1">rauf hin, dass es für ihn inakzeptabel sei, ein Schulkind am Ende der</span><br/> <span class="ft1">Schulpflicht in einen Kurs zu schicken, welcher der Vorbereitung auf</span><br/> <span class="ft1">die folgende Schulzeit in der Regelklasse diene.</span><br/> <span class="ft1">d) aa) Wie in Erw. 2.a) ausgeführt, hat die Schulpflege die</span><br/> <span class="ft1">Kompetenz, ein Schulkind in das den Bedürfnissen des Schulkinds</span><br/> <span class="ft1">entsprechende auswärtige Schulangebot einzuweisen. Diese Kom-</span><br/> <span class="ft1">petenz ergibt sich generell aus § 71 in Verbindung mit § 3 Abs. 1</span><br/> <span class="ft1">SchulG. Im konkreten Fall ergibt sich die Kompetenz der Schul-</span><br/> <span class="ft1">pflege ausserdem gestützt auf § 18 Abs. 2 V besondere schulische</span><br/> <span class="ft1">Bedürfnisse; danach entscheidet die Schulpflege über die Zuweisung</span><br/> <span class="ft1">in dasjenige Angebot, das für die Integration eines fremdsprachigen</span><br/> <span class="ft1">Schulkinds am geeignetsten erscheint (vgl. Erw. 2b).</span><br/> <span class="ft1">Wohl trifft es zu, dass die Integrationsmassnahmen in der Regel</span><br/> <span class="ft1">dazu dienen, die Voraussetzungen für die Einschulung fremdsprachi-</span><br/> <span class="ft1">ger Kinder und Jugendlicher in die Regelklasse sicherzustellen, ins-</span><br/> <span class="ft1">besondere sprachliche Rückstände aufzuholen bzw. im sprachlichen</span><br/> <span class="ft1">Umfeld begründete Schulschwierigkeiten zu überwinden. Es gibt je-</span><br/> <span class="ft1">doch immer wieder vereinzelte Fälle, in denen eine Einschulung</span><br/> <span class="ft1">nach dreimonatigem Integrationskurs noch nicht möglich ist. In ei-</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Schulrecht</span> <span class="page_no">539</span></div> <div class="page" id="S5"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">nem solchen Fall kann die Schülerin oder der Schüler den regionalen</span><br/> <span class="ft1">Integrationskurs bis zur Dauer eines Jahres besuchen (§ 16 Abs. 3 V</span><br/> <span class="ft1">besondere schulische Bedürfnisse), dies auch dann, wenn ein Schul-</span><br/> <span class="ft1">kind erst im Verlauf oder sogar am Ende der Schulpflicht in die</span><br/> <span class="ft1">Schweiz zugereist ist.</span><br/> <span class="ft1">bb) Im vorliegenden Verfahren handelt es sich um einen solchen</span><br/> <span class="ft1">Einzelfall; die Gesuchstellerin ist erst am Ende ihres achten obligato-</span><br/> <span class="ft1">rischen Schuljahrs in die Schweiz zugezogen. In einem solchen Fall</span><br/> <span class="ft1">kann es weniger darum gehen, die richtige Einschulung in eine</span><br/> <span class="ft1">Kleinklasse bzw. die Regelklasse vorzubereiten als vielmehr darum,</span><br/> <span class="ft1">der Schülerin in ihrem letzten Schuljahr die ihren Bedürfnissen ent-</span><br/> <span class="ft1">sprechende Integration zu ermöglichen.</span><br/> <span class="ft1">Wie aus dem Bericht der Lehrkraft des Regionalen Integra-</span><br/> <span class="ft1">tionskurses hervorgeht, handelt es sich bei der Gesuchstellerin um</span><br/> <span class="ft1">eine zurückhaltende, stille Schülerin, die aber sorgfältig und zuver-</span><br/> <span class="ft1">lässig arbeite. Sie habe einen vielversprechenden Anfang gemacht;</span><br/> <span class="ft1">ihre sprachlichen und auch mathematischen Vorkenntnisse seien je-</span><br/> <span class="ft1">doch für eine Einschulung in die Regelklasse zu gering. Ein erneuter</span><br/> <span class="ft1">Wechsel innert kurzer Zeit dürfte dem Lernerfolg des schüchternen</span><br/> <span class="ft1">Mädchens nach Ansicht der Lehrkraft der Integrationsklasse kaum</span><br/> <span class="ft1">förderlich sein. Die gestützt auf diesen Bericht befürwortete weiter-</span><br/> <span class="ft1">gehende Schulung im Regionalen Integrationskurs ist nicht zu bean-</span><br/> <span class="ft1">standen.</span><br/> <span class="ft1">cc) Wie bereits oben ausgeführt, sind die Gemeinden, gestützt</span><br/> <span class="ft1">auf § 52 Abs. 1 SchulG verpflichtet, die von den Schulbehörden be-</span><br/> <span class="ft1">schlossene auswärtige Schulung zu übernehmen; der gemeinderätli-</span><br/> <span class="ft1">che Entscheid ist somit durch den rechtskräftigen Entscheid der</span><br/> <span class="ft1">Schulbehörden präjudiziert.</span><br/> <span class="ft1">dd) Der Anspruch auf Sprachförderungsmassnahmen steht im</span><br/> <span class="ft1">Übrigen auch Schweizerkindern aus fremdsprachigen Gebieten, de-</span><br/> <span class="ft1">ren Erstsprache nicht Deutsch ist, zu. Bei den Fördermassnahmen</span><br/> <span class="ft1">geht es darum, den Spracherwerb zu fördern; sie sind deshalb nicht</span><br/> <span class="ft1">an eine Nationalität gebunden.</span><br/> <span class="ft1">4<i>.</i> a) Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die</span><br/> <span class="ft1">Schulpflege G. zur Zuweisung der Gesuchstellerin in den Regionalen</span><br/> <span class="ft1">Integrationskurs in T. ermächtigt ist, und dass die Gemeinde G. zur</span><br/></div> </div> <div class="header"><span class="year">2003</span> <span class="title">Verwaltungsbehörden</span> <span class="page_no">540</span></div> <div class="page" id="S6"> <div role="main"><br/> <span class="ft1">Übernahme des Schulgelds gemäss § 52 Abs. 2 SchulG verpflichtet</span><br/> <span class="ft1">ist.</span><br/> <span class="ft1">b) (...)</span><br/> <br/></div> </div> </body> </html>