<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2015.01029</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Gerichtsschreiber Nef</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 19. Juni 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene X.___ bezog ab März 1997 eine ganze Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente (Verfügungen vom 28. und vom 29. April 2003; Urk. 8/50 f.). Im Rahmen eines ersten, im August 2007 eingeleiteten Rentenrevisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahrens zog die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, Berichte der behandelnden Ärzte bei und bestätigte mit Mitteilung vom 16. April 2008 den bisherigen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (Urk. 8/61).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Juni 2012 erhielt die IV-Stelle eine Verdachtsmeldung betreffend unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtfertigten Leistungsbezug (Urk. 8/80). Hierauf leitete sie ein erneutes Rentenrevisionsverfahren ein (Urk. 8/64) und liess den Versicherten überwa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 8/82). Nachdem die IV-Stelle das Observationsmaterial dem Versicherten zur Kenntnis gebracht hatte (vgl. Protokoll vom 5. März 2014 Urk. 8/83), liess sie im Y.___ eine polydisziplinäre Begutachtung durchführen (Gutachten vom 23. Dezember 2014; Urk. 8/106). In der Folge sistierte sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rentenleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen per Ende März 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 8/116). Die dagegen gerichtete Beschwerde wurde mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 14. August 2015 (Urk. 8/132; Prozess IV.2015.00430) abgewiesen und auf die dagegen gerichtete Beschwerde mit Urteil des Bundesgerichts vom 30. September 2015 nicht eingetreten (Urk. 8/138). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischenzeitlich kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 8. Juni 2015 (Urk. 8/126) die rückwirkende Einstellung der Invalidenrente per Juni 2013 an und stellte betreffend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Rückerstattung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von unrechtmässig ausgerichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Leistungen eine separate Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Aussicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Im Weiteren wies sie darauf hin, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer allfälligen Besch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werde die aufschiebende Wirkung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zogen werde. Auf Einwände des Versicherten hin (Urk. 8/129) verfügte die IV-Stelle am 3. September 2015 (Urk. 8/133 = Urk. 2) im angekündigten Sinne. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 3. September 2015 (Urk. 2) erhob X.___ am 4. Oktober 2015 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren um Aufhebung der angefochtenen Verfügung und weitere Ausrichtung der ganzen Rente, even</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tuell um Rückweisung der Sache zur Durchführung von weiteren Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen mit der Feststellung, dass er weiterhin Anrecht auf die ganze Rente habe. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um die Bewilligung der unentgelt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Prozessführung (Urk. 1 S. 1 f.). Die IV-Stelle schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 4. November 2015 auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 7), was dem Beschwerdeführer am 18. November 2015 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 13). Mit Eingabe vom 21. April 2016 äusserte sich der Beschwerdeführer unaufgefordert erneut zur Sache (Urk. 17). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">setzes über die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">viertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt im oben erwähnten Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend („allseitig“) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist die rückwirkende Einstellung der Invalidenrente per Juni 2013 und ob der Beschwerdeführer darüber hinaus Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihre rückwirkende Renteneinstellung unter Bezugnahme auf das polydisziplinäre Gutachten der Y.___ damit, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers — insbesondere in psychiatrischer Hinsicht — seit der letzten Begutachtung im Jahr 2002 mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geblich verbessert habe und ihm in einer körperlich leichten bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schweren Tätigkeit seit Juni 2013 eine 80%ige Arbeitsfähigkeit zu attestieren sei. Die Ausrichtung der Rente sei rückwirkend per Juni 2013 aufzuheben, da für die Zeit von Juni 2013 bis März 2015 eine Meldepflichtverletzung vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege (Urk. 2). Der Beschwerdeführer zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keinerlei Motivation zu einer Rückkehr in eine regelmässige Tätigkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich subjektiv als v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">oll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig invalidisiert, und es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergäben sich konkrete Hinweise auf Mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">compliance und Aggravation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. T</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rotz langjährigem Rentenbezug und fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schrittenem Alter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei ihm deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Selbsteingliederung zumutbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber stellte sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt (Urk. 1), er beziehe seit 15 Jahren eine ganze IV-Rente, die ihm nach ausführlicher medizinischer Abklärung inklusive Begutachtung im Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugesprochen worden sei. Mehrere Revisio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen seien durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt und immer eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % festgestellt worden (S. 2). Das Videoüberwachungsmaterial sei für die Beurteilung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit wertlos (S. 3) und auf die psychiatrische Beurteilung im Rahmen der Begutachtung im Y.___, welche auf den Observationszeitpunkt eine 80%ige Arbeitsfähigkeit festhalte, könne nicht abgestellt werden (S. 4). Er sei auf Anweisung des behandelnden Psychiaters vom 20. August bis 19. September 2014 stationär in der A.___ gewesen und hierbei sei auf einen protrahierten Verlauf mit starker Chronifizierung hingewiesen worden. Vom 24. Februar bis 2. April 2015 sei er in der psychiatrischen B.___ hospitalisiert gewesen und die Ärzte hätten auf eine rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mit schwerer Episode </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wiesen und bei Entlassung eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (S. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> f.). Eine schwere Depression sei auch im Gutachten von Dr. med. C.___ diagnostiziert worden und letzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich müsse er seit der Entlassung aus dem A.___ auch durch die Spitex unterstützt werden (S. 7 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Rentenverfügungen vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2003</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/50 f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.) betref</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fend Zusprache einer ganzen Rente mit Wirkung ab 1. März 1997 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % basierte im Wesentlichen auf dem polyis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziplinären (rheumatologischen, psychiatrischen) Gutachten des Z.___ vom 6. Mai 2002 (Urk. 8/38). Die zuständigen Fachärzte stellten aufgrund ihrer Untersuchungen die folgenden Diagnosen (S. 11):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Lumbospondylogenes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Spondylolyse L5 beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Status nach Radiusköpfchenfraktur rechts mit Extensionsdefizit am Ellbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Schwere depressive Störung mit latenter Suizidalität</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Diagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die Experten führten aus, bei der rheumatologisch-orthopädischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung erscheine der Beschwerdeführer mit zwei Achselstöcken. Er zeige dabei eine demonstrative Falltendenz, falle auch einmal während der Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">suchung demonstrativ, allerdings ohne sich zu verletzen. Die Untersuchung müsse deswegen weitgehend im Sitzen stattfinden, dabei zeige sich lumbal eine gute Wirbelsäulenbeweglichkeit mit einer diffusen Druckdolenz. Das Reflexbild sei symmetrisch, die Trophik ebenfalls, ebenso die Beschwielung. Die Oberflächensensibilität sei nicht dermatombegrenzt im rechten Bein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mindert. Das Lasègue-Manöver sei negativ und die Extremitäten im Bereich der Hüfte und Kniegelenke frei. Am Ellbogen rechts bestehe ein schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">haftes Extensionsdefizit von 15° und radiologisch zeigten sich die Hüften normal und die Wirbelkörperhöhen erhalten. Es bestehe eine Spondylolyse L5 beidseits ohne Olisthesis. Klinisch handle es sich um ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, welches aufgrund der objektivierbaren Befunde nicht erklärt werden könne, und radiologisch zeigten sich eine Spondylolyse L5 und ein Extensionsdefizit am rechten Ellbogen. Ganz im Vordergrund stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">den die demonstrativen Elemente. Es stehe fest, dass der Beschwerdeführer mit Sicherheit ohne Stöcke Stehen und Gehen und er sich ohne Hilfe aus- und ankleiden könne. Es bestehe keine neurokompressive Pathologie und die degenerativen Veränderungen am Skelett seien relativ gering. Deshalb könne auch bei fehlendem strukturellen Korrelat keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden und aus rheumatologischer Sicht sei der Beschwerdeführer voll arbeitsfähig (S. 11 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Von psychiatrischer Seite zeige sich der Beschwerdeführer sozial so zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gezogen, dass er allein, von seiner Familie getrennt, in einer 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> Zimmer-Wohnung lebe, von Verwandten gepflegt werde, ansonsten aber kaum soziale Kontakte habe. Am besten gehe es ihm noch, wenn er im verdunkel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten Zimmer im Bett liege. Er beschreibe sich selbst als antriebslos, ohne Energie, ohne Interesse. Nachts könne er vom Gedankenkreisen schlecht einschlafen. Er habe an nichts mehr Freude und leide in schweren depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ven Phasen unter Suizidgedanken recht konkreter Art. Diagnostisch bestehe jetzt eine schwere depressive Störung mit latenter Suizidalität. Die Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zen, die er angebe, könnten durchaus im Rahmen dieser schweren chronifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zierten depressiven Erkrankung erklärt werden. Differenzialdiagnostisch sei auch an eine Konversionsstörung zu denken. Dafür spreche das abnorme Krankheitsverhalten, womit die Situation gemeint sei, wo sich der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">deführer übermässig behindert verhalte im Vergleich zu dem, wo seine kör</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">perlichen Grenzen liegen würden und das Auftreten grober körperlicher Bewegungsstörungen, wie der Schwindel und die Stürze im Zusammenhang mit scheinbarem Bewusstseinsverlust. Jedenfalls sei er aus psychiatrischer Sicht aktuell schwer krank und geschätzt zu 70 bis 80 % arbeitsunfähig (S. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es sei die Optimierung der antidepressiven Medikation und die Integration in eine psychiatrische Tagesklinik zum Aufbau einer Tagesstruktur und schritt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weisen sozialen Reintegration zu empfehlen (S. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der aufgrund der (erneuten) Verdachtsmeldung vom 13. Juni 2012 eingeleiteten Rentenrevision mit durchgeführter Observation (vgl. Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halt Ziff. 1; Urk. 8/80-85, Urk. 9) lagen im Wesentlichen die folgenden medizinischen Berichte vor:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. D.___, Psychiatrie und Psychotherapie, wies im Formularbericht vom 25. März 2013 auf die Behandlung des Beschwerdeführers seit März 1996 und auf einen zweimonatlichen Konsultationsrhythmus hin. Er diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stizierte eine rezidivierende Depressiven Störung, gegenwärtig mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige Episode (ICD-10 F33.11) und eine ängstliche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6) sowie ein chronifiziertes Schmerzsyndrom bei bekannter Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">säulenänderung. Es sei keine angepasste Tätigkeit möglich (Urk. 8/65/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. E.___, Allgemeinen Medizin FMH, diagnostizierte im For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mular</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bericht vom 4. Juli 2013 ein chronisches spondylogenes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syndrom und eine Spondylolyse mit Dysplasie von L5. Es wurde auf eine Behandlung seit 2005 hingewiesen und eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % attestiert (Urk. 8/69). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des A.___ berichteten am 26. September 2014 über den stationären Aufenthalt vom 20. August bis 19. September 2014. Der Beschwerdeführer sei von seinem langjährigen Psychiater Dr. D.___ zum ersten stationären Aufenthalt zugewiesen worden und in Begleitung seiner Schwiegertochter freiwillig eingetreten (Urk. 8/100/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hiel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten die Ärzte im Bericht vom 8. Oktober 2014 fest (vgl. Urk. 8/100 S. 1): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronifizierte depressive Störung bei Eintritt mittelgradiger Episode ohne psychotische Symptome (F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vordiagnose: Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronifiziertes Schmerzsyndrom lumbosakral unklarer Ätiologie, Diffe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnose somatoforme Schmerzstörung </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Sie konstatierten, der psychopathologische Befund bei Eintritt sei aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers durchgehend sehr vage gewesen und dadurch eingeschränkt verwendbar. Im formalen Denken sei er eingeengt auf depressives Erleben und Schmerzen, teilweise vorbeiredend, bei wiederholter Nachfrage jedoch geordnet. Es bestehe kein Anhalt für psychotisches Erleben oder Sinnestäuschungen. Im Affekt sei er sehr klagsam, deprimiert, hoffnungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">arm und es bestehe eine Antriebsminderung (S. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Er habe in der neurologischen Beurteilung vom 8. September 2014 zunächst bei allen Prüfungen verneint, diese durchführen zu können. Nach mehrmali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ger Aufforderung und zum Teil mit Ablenkung sei das Ausführen jedoch möglich gewesen. Die neurologische Untersuchung sei wegen deutlich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">minderter Mitarbeit nur stark eingeschränkt verwertbar, ohne sicheren Anhalt für ein fokal-neurologisches Defizit. Sturz und motorische Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">äusserungen in der Untersuchung seien von deutlich psychogenem Charak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter, differentialdiagnostisch auf Aggravation zurückzuführen und es habe sich keinerlei Anhalt für einen epileptischen Anfall oder eine Synkope gezeigt (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf Grund des bisherigen protrahierten Verlaufs mit starker Chronifizierung sei eher nicht von einer substanziellen Verbesserung auszugehen. Auch hätten sich zum Teil Hinweise für nicht unplausible Aggravationstendenzen gefunden, deren Reversibilität aber ebenfalls aufgrund des chronischen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufs als kritisch oder möglicherweise auch im Rahmen der ambulant vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostizierten Persönlichkeitsstörung zu sehen seien. Bei Austritt habe sich der Beschwerdeführer bei verbesserter Stimmungslage, einer gut erhaltene Mobilität mit Stöcken und mit kognitiv stets gegebener Orientierung und recht guten Alltagsfähigkeiten gezeigt (S. 4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im polydisziplinären Gutachten der Y.___ vom 23. Dezember 2014 (Urk. 8/106) stellten die zuständigen Experten Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie, Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, PD Dr. med. H.___, Facharzt für Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin FMH, und Dr. med. I.___, Facharzt für Psychiatrie, die folgenden Diagnosen (S. 17 f.): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Rezidivierende depressive Störung, leichte depressive Episode (F33.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsakzentuierung (Z73)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">3. Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) mit Selbstlimitierung und sekundärer Symptomausweitung, DD Simulation (Z76.8)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Chronisches Lumbovertebralsyndrom mit demonstrierter aufgehobener Funktion der Lendenwirbelsäule (LWS) und der Brustwirbelsäule (BWS)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Chronisches cervicales Vertebralsyndrom mit demonstrierter aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">hobe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">ner Funktion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Leichtes Streckdefizit rechter Ellenbogen nach Radiusköpfchenfraktur</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">7.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">8.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">9.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Anamnestisch Status nach Magenulkus 1990</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">10.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung">Status nach Leistenhernien-Operation 1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der psychiatrischen Exploration wurde festgehalten (S. 15), der Beschwerdeführer zeige sich über Schmerzen, Depression und depressiven Rückzug klagend und gebe nur wenig Auskunft. Es ergebe sich eine oft vage, teilweise auch inkonsistente und gelegentlich sogar widersprüchliche Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">neseschilderung. Der Beschwerdeführer räume vielfach erst auf Konfronta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion mit der Aktenlage Sachverhalte ein, an welche er sich zuvor angeblich nicht erinnert oder die er abgestritten habe. Auch im Hinblick auf die wiederholt aktenkundige Neigung zu Aggravation sei festzuhalten, dass er im Rahmen der psychiatrischen Exploration durchaus eine willensgesteuerte Modulation seines Verhaltens an den Tag gelegt habe. Dabei seien demon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">strativ-histrionische Züge nicht übersehbar gewesen. Die von ihm geschilderten Erinnerungslücken und Gedächtnisbeeinträchtigungen seien im Lichte der Inkonsistenzen als pseudodement zu interpretieren. Die geschil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derte Schmerzsymptomatik müsse auf eine anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung zurückgeführt werden. Einerseits lägen keine ausreichenden somatischen Befunde vor, welche die Beschwerden erklären könnten, und andererseits müsse vor dem Hintergrund psychosozialer Belastungsfaktoren eine nicht aufgelöste innerseelische Konfliktsituation angenommen werden. Eine Relevanz für die Arbeitsfähigkeit resultiere aus der vorliegenden psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrischen Situation allerdings nur in begrenztem Umfange. Die anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei vorliegend für die Arbeitsfähigkeit ohne Belang, auch wenn sie in der subjektiven Selbstwahrnehmung des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführers zu einer Invalidisierung führe. Die sogenannten Foerster-Kriterien seien keineswegs hinlänglich erfüllt. Es bestehe keine gravierende Komorbi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dität, insbesondere nicht auf psychiatrischem Fachgebiet. Die in der Vergan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genheit mehrfach beschriebene mittelschwere oder gar schwere depressive Symptomatik sei nicht zu bestätigen beziehungsweise weitgehend remittiert. Es bestehe lediglich das Bild einer leichten depressiven Störung. Der vom Beschwerdeführer dargestellte soziale Rückzug sei im Lichte der zahlreichen Inkonsistenzen in der Anamneseschilderung einerseits sowie vor dem Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund durchaus vorhandener Interaktionskompetenzen andererseits als willentlich gesteuert und keineswegs vollständig zu beschreiben. Hinweise auf einen therapieresistenten primären Krankheitsgewinn ergäben sich nicht. Lediglich zur Frage der Chronifizierung sei festzuhalten, dass die Symptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik bereits lange vorliege. Andererseits müssten aber vor dem Hintergrund der erhobenen Befunde an einer Veränderungsmotivation Zweifel geäussert werden, so dass ebenfalls nicht von einer Therapieresistenz ausgegangen werden könne. Die depressive Symptomatik gehe mit einer vermehrt nach innen gerichteten Selbstwahrnehmung und dysfunktionalen Empfindung von Defiziten einher. Die damit verknüpfte leichte Beeinträchtigung der Erlebnis- und Gestaltungsfähigkeit sowie der Affektregulation führe zu einer Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkung der Arbeitsfähigkeit um 20 %, sowohl in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit wie auch in etwaigen adaptierten Verweistätigkeiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die neurologische Untersuchung ergebe (S. 16), dass die beklagten ständig vorhandenen, maximal ausgeprägten, vom rechten Bein ausgehenden Schmerzen mit invalidisierendem Charakter nach einem Velounfall vor 17 Jahren mit fraglicher Commotio aus neurologischer Optik nicht erklärbar seien. Aus rein neurologischer Sicht besteht eine Arbeitsfähigkeit zu 100 %, sowohl für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit wie auch für adaptierte Tätigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch gegenüber dem Orthopäden (S. 16) habe der Beschwerdeführer angege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben, dass er bis zum Tage seines Unfalles am 15. März 1996 als Staplerfahrer gearbeitet habe und er seit diesem Ereignis invalidisiert sei. Er leide unter Schmerzen am ganzen Körper, alles tue weh, er habe Schwindel. Die einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hende orthopädische Untersuchung des Versicherten habe jedoch keine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vanten Diagnosen für die Arbeitsfähigkeit ergeben. Ein chronisches Lumbovertebralsyndrom mit demonstrierter aufgehobener Funktion der Lenden- als auch der Brustwirbelsäule bleibe ebenso ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit wie ein chronisches zervikales Vertebralsyndrom mit demonstrierter aufgehobener Funktion. Ein leichtes Streckdefizit am rechten Ellenbogen nach Radiusköpfchenfraktur sei für die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht relevant, so dass die Arbeitsfähigkeit sowohl für die bisherige Tätigkeit wie auch für Verweistätigkeit mit 100 % eingeschätzt werde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die internistische Untersuchung habe ergeben (S. 17), dass die verbliebenen Diagnosen eines arteriellen Bluthochdrucks, Adipositas, Status nach Magenulcus und Status nach Leistenhernienoperation ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit seien. Die hypertonen Blutdruckwerte müssten kontrolliert, resp. die Behandlung optimiert werden. Aus internistischer Sicht bestehe sowohl für die bisherige Tätigkeit wie auch für adaptierte Verweistätigkeiten eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In ihrer interdisziplinären Gesamtbeurteilung hielten die Experten fest (S. 18), von Seiten der somatischen Fachgebiete Innere Medizin, Orthopädie und Neurologie seien keine Diagnosen mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit zu stellen. Im psychiatrischen Bereich liege beim Beschwerdeführer eine deutliche Selbstlimitierung und Symptomausweitung vor dem Hintergrund einer somatoformen Schmerzstörung (F45.4) vor. Darüber hinaus liege eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mit einem leichten Ausprä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gungsgrad der Depression, vor. Die geschilderten Beeinträchtigungen bei der Alltagsbewältigung, der Tagesstruktur sowie der geschilderte soziale Rückzug seien durch psychopathologische Befunde nicht zu erhärten und seien auf Selbstlimitierung zurückzuführen und der Willensteuerung unterworfen. Fer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner hätten auch während der psychiatrischen Exploration deutliche Hinweise auf Inkonsistenzen, Widersprüchlichkeiten und Aggravation bestanden. Die fehlenden beziehungsweise unzureichenden Medikamentenspiegel erhärteten den Eindruck von fehlendem Leidensdruck. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zur Frage einer Verbesserung des Gesundheitszustandes hielten die Experten fest (S. 20), eine Verbesserung des Gesundheitsschadens sei seit der letzten Begutachtung im Z.___ im Jahr 2002 erfolgt. Rückblickend betrachtet sei die seinerzeit dokumentierte schwere depressive Episode weitgehend remittiert. Ferner fänden sich Hinweise auf eine willensnahe Ausgestaltung der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik und deutliche Aggravation. Spätestens seit der Dokumentation des Aktivitätsniveaus im Rahmen der Observation, also im Sommer 2013, sei die Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von 80 % ausgewiesen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">med. univ. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, welcher im Auftrag des Rechtsvertreters das Gutachten vom 16. März 2015 (Urk. 8/112/3 ff.) verfasste, stellte die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 11 f.):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronifizierte depressive Entwicklung, gegenwärtig schwere Episode, ohne psychotische Symptome, bei einer rezidivierenden depressiven Störung (F 33.2), die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet (sei) und mindestens seit 1996 bestehe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kombinierte Persönlichkeitsstörung (F 61.0) mit schizoiden, vermeiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, dependenten, unreifen und selbstunsicheren Anteilen, bestehend seit mindestens 1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechts bei radiolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch nachgewiesener Spondylolyse mit Dysplasie von L5 (M 54.4), beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend seit 1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DD (Differentialdiagnose): Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F 45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">DD: Dissoziative Bewegungsstörung (F 44.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verdacht auf Andauernde Persönlichkeitsänderung bei Schmerzsyndrom (F 62.80)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Zum Psychostatus wurde festgehalten (S. 13 f.), der Beschwerdeführer sei wach, bewusstseinsklar und allseits orientiert mit bedrückter Mimik, redu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zierter Gestik und leichten Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">weise auf Störungen der Aufmerksamkeit oder Merkfähigkeit hätten sich nicht ergeben. Im formalen Gedankengang sei er verlangsamt und mit Grü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">belneigung, im inhaltlichen Gedankengang jedoch unauffällig: Hinweise auf Wahn, Sinnestäuschungen, Ich-Störungen bestünden nicht und auch keine Hinweise für Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken. Im Affekt habe er deprimiert, ängstlich und angespannt, zum Teil starr gewirkt. Die affektive Schwingungsfähigkeit sei reduziert und eine durchgehend depressive Stimmung sei deutlich vorhanden sowie ein „depressiver Habitus" feststell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bar. Es hätten Insuffizienzerleben und Selbstvorwürfe mit Schuldgefühlen sowie Gefühle der Wertlosigkeit vorgelegen und es sei über Freudlosigkeit und negative Zukunftsperspektiven berichtet worden. Es sei ein Interessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verlust vorhanden. In der Psychomotorik sei der Beschwerdeführer unruhig, der Antrieb vermindert und es bestünden ausgeprägte Schlafstörungen (Ein- und Durchschlaf), Libidoverlust, eine erhöhte Ermüdbarkeit und sporadisch eine Appetitminderung. Es sei ein deutlicher Leidensdruck spürbar. In der MADRS habe er einen Wert von 40 Punkten und in der HAMD einen Wert von 45 Punkten erreicht, was auf eine schwere depressive Störung hinweise. Von diesen Störungen wären auch Simulation und Aggravation abzugren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">zen. Hinweise hätten sich aber nicht ergeben. Jedoch könnte das Verhalten des Beschwerdeführers aufgrund seiner Krankheit (kombinierte Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keitsstörung) einen Verdacht auf Aggravationsneigung erwecken. Die unter einer kombinierten Persönlichkeitsstörung leidenden Betroffenen hätten Merkmale mehrerer verschiedener Persönlichkeitsstörungen, wobei kein vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">herrschendes Symptombild eine spezifischere Diagnose erlaube. Schizoiden Persönlichkeiten bereiteten wenige oder überhaupt keine Tätigkeiten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gnügen, sie seien emotionale kühl und verfügten über eine geringe Fähigkeit, warme, zärtliche Gefühle anderen gegenüber zu zeigen und hätten auch wenig Interesse an sexuellen Erfahrungen und es mangle ihnen an engen Freunden oder vertrauensvollen Beziehungen. Vermeidende Persönlichkeiten zeichneten sich durch andauernde Gefühle von Anspannung und Besorgtheit aus und seien der Überzeugung, selbst sozial unbeholfen und minderwertig im Vergleich mit anderen zu sein. Sie seien überempfindlich gegenüber Ablehnung und Kritik und zeigten eine Abneigung sich auf persönliche Kontakte einzulassen, und einen eingeschränkten Lebensstil. Dependente Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sönlichkeiten zeigten sich darin, dass bei den meisten Lebensent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheidungen an die Hilfe anderer appelliert werde, sie ein unbehagliches Gefühl beim Alleinsein befalle aus übertriebener Angst, nicht für sich allein sorgen zu können, und über eine eingeschränkte Fähigkeit verfügten, All</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tagsent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheidungen zu treffen. Die Betroffenen fühlten sich selbst hilflos, inkompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tent und nicht leistungsfähig. Alle diese Merkmale seien beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führer vorhanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Aus versicherungspsychiatrischer Sicht könne eine Einschränkung der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fähigkeit von mindestens 70 % angenommen werden und es seien Rehabilitationsmassnahmen grundsätzlich möglich, aber in diesem Fall mit wenig Aussicht auf einen Erfolg (S. 17). Es sei weiterhin eine IV Berentung bei einer Arbeitsunfähigkeit von mindestens 70 % zu empfehlen (S. 19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 14. April 2015 (Urk. 8/120/13-17) berichteten die Ärzte der B.___ über die Hospitalisation vom 24. Februar bis 2. April 2015. Die freiwillige Aufnahme sei nach Zuweisung durch Dr. D.___ zur Behandlung einer chronifizierten schweren depressiven Erkrankung erfolgt (S. 1). Es sei schwierig gewesen, realistische Behandlungsziele festzulegen, da der Beschwerdeführer seine körperlichen Beschwerden sehr im Vordergrund gesehen habe und hinsichtlich seines psychischen Befindens wenig differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert „gesund werden" als Wunsch formuliert habe. Zu Beginn der Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung habe er sich sehr verschlossen, klagsam, schon bei geringfügigen Anforderungen überfordert, stark somatisierend, schnell reizbar und for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dernd, deutlich regressiv und kaum bereit zu Bemühungen gezeigt. Selbst an den niederschwelligen Therapieangeboten auf der Station habe er kaum teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genommen, da er sich sehr schnell überfordert gefühlt habe und von ihm Schmerzen, Schwindel und Ängste beklagt worden seien. Auch der angebo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenen Einzel-Physiotherapie habe er sich nicht gewachsen gefühlt. Thema</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tisch habe sich in den Einzelgesprächen vieles um die Frage des Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auftrages und der Möglichkeit einer Mitwirkung durch den Beschwerdeführer selbst gedreht. Nach ca. der dritten Behandlungswoche sei es zu einer akuten Krise gekommen. Hintergrund sei die Tatsache gewesen, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer den Bescheid erhalten habe, dass seine IV-Rente nach 15 Jahren nicht weiter bewilligt worden sei (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erfolgter Stabilisierung und Überwindung der Krise seien die Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeiten ausgeschöpft gewesen und die Behandlung sei einvernehmlich abgeschlossen worden. Zusammenfassend sei es trotz des schwierigen Thera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pieprozesses letztendlich zu einer überraschend raschen und deutlichen Befundbesserung gekommen, wobei sich an der Bedürftigkeit und der Passi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vität des Beschwerdeführers trotz der verbesserten Stimmung nichts geändert habe. Diagnostisch bleibe damit die endgültige Einschätzung unsicher, und am ehesten sei von einer rezidivierenden depressiven Störung und einer Somatisierungsstörung vor dem Hintergrund einer langjährigen regressiven Entwicklung auszugehen (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der zeitliche Referenzpunkt zur Prüfung der anspruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">serheblichen Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung bilden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die ursprüngli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Rentenverfügungen vom 28. u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nd </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2003, mit welcher ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 1997 eine ganze Invalidenrente zugesprochen worden war (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/50 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Denn die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstmalige Rentenrevision, die mit Mitteilungen vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2008 abgeschlossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welcher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ein unveränderter Invalidit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ätsgrad von 70 % bestätigt worden war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/61), erfolgte nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> materiellen Prüfung des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ung eines Einkommensvergleiches, sondern lediglich aufgrund von zwei knappen Formularberichten des behandelnden Ärzte (Urk. 8/54 und Urk. 8/58), weshalb dieser Entscheid keine Referenzbasis bilden kann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4 hiervor).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Damit ist zu prüfen, ob sich seit 28. respektive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2003</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">—</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 446 E. 1.2 m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">it Hinweisen) — Verfügung vom 3. September </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2015 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) der massgebliche medizinische und/oder wirtschaftliche Sachverhalt in einer für den Rentenanspruch erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Weise geändert hat (vgl. E. 1.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Aktenlage erfolgte die ursprüngliche Rentenzusprache gestützt auf die Beurteilung im Z.___ Gutachten vom 29. April 2003, wobei die 70 bis 80%ige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit mit der Diagnose einer schweren depressiven Störung mit latenter Suizidalität begründet wurde (vgl. E. 3.1 hiervor). Anlässlich des vorliegenden Rentenrevisionsverfahrens erwähnte der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">delnde Dr. D.___ in seinem Bericht vom 25. März 2013 lediglich noch eine rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mit mittelgradiger Episode neben einem chronifizierten Schmerzsyndrom und eine ängstliche Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung (E. 3.2.1). Entsprechende Diagnosen wurden auch durch d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie Ärzte des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anlässlich des stationären Aufenthaltes vom 20. August bis 19. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aufgeführt, wobei selbst die Behandler in Bezug auf die stark verminderte Mitarbeit in der Untersuchung differential</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diagnostisch eine Aggravation ins Feld führten und in Bezug auf den protra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hierten Verlauf und die starke Chronifizierung auf gefundene Aggravations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tendenzen hinwiesen (E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">or diesem Hintergrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> begründeten die Ärzte im polydisziplinären Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten nachvollziehbar, dass mit Blick auf die vagen, teilweise auch inkonsistenten, gelegentlich sogar widersprüchlichen Anamneseschilde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungen und im Hinblick darauf, dass in der Untersuchung vielfach erst auf Konfrontation mit der Aktenlage Sachverhalte eingeräumt wurden, die zuvor angeblich nicht erinnert oder gar abgestritten worden seien, sowie auf die wiederholt aktenkundige Neigung zu Aggravation und mit Blick auf die erhobenen Befunde in der psychiatrischen Exploration auf ein willensge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steuertes Verhalten des Beschwerdeführers zu schliessen ist. Überzeugend ist auch, dass die geschilderte Schmerzsymptomatik mangels ausreichender somatischer Befunde als anhaltende somatoforme Schmerzstörung diagnosti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziert wurde, wobei sich die Gutachter auch zur Überwindbarkeit unter Bezugnahme auf die damals noch geltende Rechtsprechung und die soge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nannten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„Foerster-Kriterien“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> äusserten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Folglich massen sie der Diagnose keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zu. Die seither geltende Rechtsprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wonach das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausnahme-Modell durch einen struktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rierten normativen Prüfungsraster ersetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde, führt diesbezüglich zu keinem anderen Ergebnis. Denn eine Prüfung nach den „neuen“ Kriterien erübrigt sich insbesondere dann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ausschlussgründe, wie etwa eine Leistungseinschränkung, die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überwiegend auf Aggravation oder ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er ähnli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Erscheinung beruhen, vorliegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Juni 2015 E. 4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachvollziehbar dargetan wurde auch, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einer schweren depressiven Störung wie auch die in der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Vergangenheit mehrfach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">— von Behandlerseite — </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beschriebene mittelschwere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Symptomatik aufgrund der aktuellen Untersuchungsbefunde nicht mehr bestätigt respektive als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> deutlich remittiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erachtet wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nachdem die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom Beschwerdeführer subjektiv geschilderten Einschränkungen seiner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Willensteuerung unterliegen und damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht (mehr) einem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">genuin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en-depressiven Phänomen zugeschrieben werden können </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/106 S. 34)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ein Revisionssachverhalt liegt mithin vor und die Prüfung ist ohne Bindung an die frühere Beurteilung vorzunehmen (E. 1.4 hiervor).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">polydisziplinäre Gutachten der Y.___ vom 23. Dezember 2014 (Urk. 8/106) überzeugt auch in übriger Hinsicht, basiert es doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auf e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iner umfassenden internistischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">orthopädischen, neurologischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrischen Untersuchung und wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gesamten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorakten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Anamnese)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> abgegeben. Die begutachtenden Ärzte haben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">detaillierte und nachvollziehbare Befunde und Diagnosen erhoben und sich mit den vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden auseinandergesetzt. Zudem haben sie die medizinischen Zusammenhänge und die medizinische Situation einleuchtend dargelegt und ihre Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerungen nachvollziehbar begründet. Dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten kommt daher grundsätzlich volle Beweiskraft zu (vgl. E. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Gutachter Dr. C.___ wurden hingegen lediglich selektiv Aktenstücke vorgelegt (vgl. Urk. 8/112/4 f.). Diskrepanzen, etwa weshalb sich der Beschwerdeführer im Rahmen der Parteibegutachtung bei der Anamneseer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hebung an Details erinnern konnte, die er anlässlich der psychiatrischen Untersuchung in der Y.___ nicht erinnerte oder gar andere Angaben gemacht wurden, sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nicht hinterfragt und nicht diskutiert worden. So gab der Beschwerdeführer gegenüber den Gutachtern in der Y.___ beispielsweise an, die Eltern lebten in Serbien, der Vater, jetzt berentet, sei Arbeiter gewesen, die Mutter sei Hausfrau geblieben. In welchem Bereich der Vater gearbeitet habe wisse er nicht, er wisse auch nicht, wie lange er schon geschieden sei und wie alt seine Enkelkinder seien, er könne seit Jahren nicht mehr Autofahren, ohne Gehstöcke könne er sich gar nicht fort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bewegen, er habe sich bis zum Fahrradsturz (im März 1996) nie in psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrischer Behandlung befunden, könne sich auch nicht an prägende Erfahrungen aus der Kindheit oder Adoleszenz erinnern, sich überhaupt nicht an seine Jugend entsinnen, er wisse nicht ob er Militärdienst geleistet habe (Urk. 8/106/26 und 28).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber berichtete er anlässlich der Begutachtung bei Dr. C.___, sein Vater sei Arbeiter und Landwirt gewesen und im Jahr 2012 mit 73 Jahren nach einem Herzinfarkt an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben, die Scheidung von seiner Frau sei für ihn nie ein Thema gewesen, da er seinen Sohn nicht habe traumatisieren wollen, sein Sohn sei verheiratet und habe zwei Söhne, diese (Enkel) seien 13- und 15-jährig (Urk. 8/112/21), er fahre seit Ausbruch der Krankheit nur sehr selten Auto und nur kurze Strecken damit er sich nicht ganz nutzlos fühle (Urk. 8/112/10), er habe in Zagreb Militärdienst geleistet, sei zufolge einer psychischen Erkrankung nach zwei Monaten entlassen worden und habe nachher regelmässig mehrere Psychiater in J.___ (Serbien) ca. einmal monatlich besucht (Urk. 8/112/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Gutachten von Dr. C.___ erschliesst sich auch nicht, ob die von ihm aufgrund seiner Untersuchung postulierte Einschätzung eine andere Beurteilung als jene der psychiatrischen Voruntersuchung in der Y.___ dar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stellt oder ob damit eine gesundheitliche Verschlechterung aufgezeigt werden soll. Anhaltspunkte für letzteres ergeben sich jedenfalls aus dem Gutachten keine, wobei auch zu bemerken ist, dass die beiden Untersuchungen (psych</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">iatrische Untersuchung in der Y.___ vom 10. Dezember 2014 und die Untersuchung bei Dr. C.___ vom 21. Februar 2015) lediglich etwas mehr als zwei Monate auseinander liegen. Da sich Dr. C.___ überhaupt nicht zum Beweisthema der Sachverhaltsveränderung äussert, kommt seiner Expertise keinen entscheidwesentlichen Wert zu (Urteil des Bundesgerichts 8C_162/2015 vom 30. September 2015 E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anhaltspunkte für eine Verschlechterung der Symptomatik ergeben sich aber auch aus der Berichterstattung der B.___ vom 14. April 2015 nicht. Im Rahmen des stationären Aufenthaltes vom 24. Februar bis 2. April 2015 drehte sich gemäss der Berichterstattung der Grossteil der therapeuti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen Bemühungen um die Frage des offenbar unklaren Therapieauftrages. Die Ärzte monierten in diesem Zusammenhang denn auch, dass sie erst nach der dritten Behandlungswoche vom laufenden Rentenrevisionsverfahren erfuhren und deshalb von der akuten Krise, die der Beschwerdeführer nach Mitteilung der Renteneinstellung erlitten hatte - gemeint ist die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sistierungsverfügung vom 25. März 2015 (Urk. 8/116) - überrascht worden seien. Die Krise stabilisierte sich dann überraschend schnell, weshalb der Beschwerdeführer mit deutlicher Befundbesserung bereits am 2. April 2015 entlassen werden konnte (Urk. 8/120/15 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. C.___ schloss aufgrund der erreichten Punktzahl bei der Anwendung der Montgomery-Asberg Depression Rating Scale (MADRS) und der Hamilton Depressionsskala (HAMD) auf eine schwere Depression (Urk. 8/112/11 f.). Er vermerkte, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von dieser Störungen wären auch Simulation und Aggravation abzugrenzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, aufgrund der hohen Werte bei der MADRS und HAMD (beides Fremdbeurteilungsskalen) bestünden keine Hinweise auf Simulation (Urk. 8/112/15). Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Einerseits wird hierbei übersehen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass den erwähnten Tests, die zu einem erheblichen Teil auf den Angaben und Einschätzungen der versicherten Person beruhen, für die Belange der Sozialversicherung keine ausschlaggebende Bedeutung zukommen kann. Diesen Instrumenten kommt im Rahmen der gutachterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Exploration lediglich eine ergänzende Funktion zu. Entscheidend bleibt die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Eidgenössischen Versicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts I 391/06</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 9. August 2006 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteile des Bundesgerichts 9C_458/2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2008 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2; und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">775/2008</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 15. September 2009 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">E. 3.3). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anderseits muss d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ies umso mehr gelten, wenn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wie im Fall des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anzeichen von Aggrav</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ation oder Simulation vorliegen und damit die Angaben des Exploranden als Grundlage für eine Bewertung nach den erwähnten Skalen per se in Frage zu stellen ist. Damit kann aber auch der Meinung nicht gefolgt werden, die hohe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Punktzahl in den Depressionsskalen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lasse auf fehlende Aggravation oder Simulation schliessen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Ergebnis lässt sich damit festhalten, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beurteilung im polydiszipli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nären Y.___-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gutachten weder durch die Ausführungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">von Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durch die anlässlich der beiden einzig aktenkundigen stationären Aufenthalte im A.___ und in der B.___ verfassten Berichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erschüttert werden können.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Mithin ist darauf abzustellen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auch ohne weitere Abklärung geht d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">as G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">utachten schlüssig von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weitgehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Remission der psychischen Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus psychiatrischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und gesamtmedizinischer Sicht -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich noch um 20 % beeinträchtigen Restarbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus (vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stellungnahme des regionalen Ärztlichen Dienste [RAD]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">30. Dezember 2014, Urk. 8/125/6 f. und vom 4. Juni 2015, Urk. 8/125/10 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend ist aufgrund der nachvollziehbaren und umfassenden gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterlichen Beurteilung die angestammte Tätigkeit zu 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbar, womit keine Invalidität (mehr) besteht. Aufgrund der beweiskräftigen medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Aktenlage besteht kein weiterer Abklärungsbedarf (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_468/2007 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2006 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer, geboren am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 1957, war im Zeitpunkt der Rentenaufhebung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. September 2015 knapp 58-jährig. Er fällt damit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besonders geschützten Personenkreis von versicherten Personen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_228/2010 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die Revisions- oder Wiedererwägungsweise Aufhebung von Rentenleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ist damit nur zulässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, wenn die Verwaltung zuvor die Notwendigkeit von Eingli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ederungsmassnahmen geprüft hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass diese Personen aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden langjährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selbständig wieder einzugliedern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedeutet jedoch nicht, dass die Betroffenen einen Besitzstandsanspruch gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tend machen können. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Selbsteingliederung nicht mehr zumutbar ist (vgl. BGE 141 V 5 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.2 mit Hinweis auf Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 9C_920/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mai 2014 E. 4.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bereits im Revisionsfragebogen vom 27. August 2012 gab der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer an, gar nicht mehr im Stande zu sein, etwas zu arbeiten (Urk. 8/64/2). Anlässlich der Standortbesprechung bei der Eingliederungsberatung der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle vom 24. Juni 2013 erklärte er sich für einen Arbeitsversuch nicht bereit (vgl. Urk. 8/66 und Urk. 8/68/3). Eine Besprechung vom 31. Januar 2014 (Urk. 8/74) wurde vorzeitig abgebrochen auf seine Angabe hin, es sei im übel geworden (Urk. 8/83/2). Nachdem ihm am 19. Mai 2014 mitgeteilt worden war, dass eine polydisziplinäre Abklärung vorgesehen sei (Urk. 8/88), verlangte er vorerst eine Fristverlängerung zur Stellungnahme (Urk. 8/89), bevor er dann geltend machte, es sei zu einer gesundheitlichen Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustandes gekommen (Urk. 8/91). Die vorgesehenen Termine zur polydisziplinären Begutachtung im August und September 2014, die am 7. August 2014 mitgeteilt worden waren (Urk. 8/95), wurden nicht wahr genommen, da er sich am 20. August 2014 freiwillig in stationäre Behandlung ins A.___ begeben hatte (vgl. E. 3.2.3 hiervor). Nachdem das polydisziplinäre Gutachten dann doch hatte erstellt werden können und dieses im Januar 2015 zugstellt worden war (Urk. 8/107), begab er sich am 24. Februar 2015 erneut in stationäre Behandlung, nunmehr in die B.___, wobei der Behandlungsauftrag den Klinikärzten offensicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich unklar war, bevor sie gegen Ende des Aufenthaltes vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">laufenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Rentenrevisionsverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfuhren (E. 3.2.6 hiervor). Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer verneinte sodann auch gegenüber sämtlichen Ärzten, dass er in der Lage sei, irgend einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können, und liess seine Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftigkeit damit unterstreichen, dass er die Hilfe einer privaten Pflegerin in Anspruch nahm (vgl. Urk. 8/108). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Daraus folgt, dass vorliegend weder das fortgeschrittene Alter noch die lange Rentendauer und die daraus folgende langjährige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsabstinenz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Beschwerdeführer an seiner Selbsteingliederung hindert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ondern eine mit Aggravations- und Simulationselementen verbundene subjektive Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">überzeugung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die sämtliche Eingliederungsbemühungen zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">v</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ornherein ins Leere laufen lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für Einschränkungen, die auf solche Umstände zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuführen sind, hat die Invalidenversicherung grundsätzlich nicht einzustehen (BGE 131 V 49 E. 1.2). Der Beschwerdegegnerin kann bei den gegebenen besonderen Umständen auch nicht vorgeworfen werden, dass sie über die Eingliederungsgespräche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> keine weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehende Unterstützung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mehr angeboten hat (Urteil des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit gibt die Rentenaufhebung auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">diesem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unkt zu keiner Kritik Anlass. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin sistierte mit re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chtskräftiger Verfügung vom 25. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2015 die Rentenleistungen per Ende März 2015 und hob mit der vorliegend angefochtenen Verfügung die Rente rückwirkend per Juni 2013 auf (vgl. Sachverhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1), wobei sie die rückwirkende Aufhebung mit einer Meldepflichtverletzung begründete (E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Jede wesentliche Änderung in den für eine Leistung massgebenden Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen ist von den Bezügerinnen und Bezügern, ihren Angehörigen oder Dritten, denen die Leistung zukommt, dem Versicherungsträger oder dem jeweils zuständigen Durchführungsorgan zu melden (Art. 31 Abs. 1 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Berechtigte oder sein gesetzlicher Vertreter sowie Behörden oder Dritte, denen die Leistung zukommt, haben jede für den Leistungsanspruch wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Änderung, namentlich eine solche des Gesundheitszustandes, der Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit, des Zustands der Hilflosigkeit, des invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbedingten Betreuungsaufwandes oder Hilfebedarfs, des für den Ansatz der Hilflosenentschädigung und des Assistenzbeitrages massgebenden Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">enthaltsortes sowie der persönlichen und gegebenenfalls der wirtschaftlichen Verhältnisse des Versicherten unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen (Art. 77 der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Herabsetzung oder Aufhebung der Renten erfolgt rückwirkend ab Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung, wenn der Bezüger die Leistung zu Unrecht erwirkt hat oder der ihm nach Art. 77 zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen ist, unabhängig davon, ob die Verletzung der Melde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflicht oder die unrechtmässige Erwirkung ein Grund für die Weiterausrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung der Leistung war (Art. 88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 lit. b IVV) in der – mit Blick auf den Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung – hier massgebenden, am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Fassung).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rentenrevisionsfragebogen vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">August 2012 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/64)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gab der Beschwerdeführer an, er könne nur an Stöcken und ohne sich hinzusetzen nur eine kurze Strecke (100 Meter) gehen. So sei es seit dem Jahr 1996. Seither habe er nie mehr gearbeitet und sei auch nicht im Stande, etwas zu arbeiten (S. 2). Zur Frage, welche Fortbewegungsmittel er noch selbständig benutzen könne (Auto, Motor- oder Fahrrad und/oder öffentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Verkehr) antwortete er: „Ich benutze keine Fortbewegungsmittel“ (S. 4). Aktenkundig sind in diesem Zusammenhang Observationsunterlagen, die den Beschwerdeführer am 24. Juni 2013 anlässlich eines Gesprächs bei der Beschwerdegegnerin an Unterarmstöcken gehend und danach beim Besteigen eines Fahrzeuges als Beifahrer zeigen. Rund 45 Minuten später kann beobachtet werden, wie der Beschwerdeführer ohne Unterarmstöcke beim Verlassen eines Geschäfts eine Treppe mit sechs Stufen herab steigt und auf ebenem Grund ohne sichtbare Beeinträchtigungen oder Verlangsamungen ein paar Schritte in Richtung eines geparkten Fahrzeuges geht (Urk. 9 S. 12 und S. 13). Aus dem Ermittlungsbericht ergibt sich im Weiteren, dass sich der Beschwerdeführer in der Folge selber ans Steuer des geparkten Fahrzeuges setzte, nach Glattbrugg und später nach Zürich fuhr (Urk. 9. S. 9). Die Filmsequenz ist sehr kurz, kontrastiert aber erheblich vom Wahrnehmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bild, dass der Beschwerdeführer kurz zuvor bei der Beschwerdegegnerin abgegeben hatte wonach er den Weg vom Empfang zum Besprechungsraum nur sehr langsam und abgestützt auf die beiden Unterarmstöcke bewältigen konnte (Urk. 8/84). Anlässlich der Besprechung gab der Beschwerdeführer sodann zu Protokoll, dass er die Stöcke fast immer brauche und Treppenstei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen ohne Stöcke nicht gehe (Urk. 8/83/2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Damit hat er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">qualifiziert unrichtige Angaben zu seinem gesundheitlichen Zustand gemacht und damit seine Meldepflicht verletzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Nicht massgebend ist, dass aufgrund der kurzen Beobachtungssequenz lediglich eine Aggrava</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion bezüglich der Somatik erkennbar war und die psychische Situation erst im weiteren Verlauf mittels der polydisziplinären Abklärung in der Y.___ beurteilt werden konnte (vgl. auch Stellungnahme des RAD vom 24. Oktober 2013, Urk. 8/125/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Terminierung der Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers durch die Y.___-Gutachter auf Juni 2013 ist nicht zu beanstanden. Diese legten unter Bezugnahme auf die Akten in nachvollzieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">barer Weise dar, dass spätestens ab dann von einer Besserung auszugehen ist. Die Begründung hierfür überzeugt, verwiesen sie doch auf spätestens ab diesem Zeitpunkt erkennbare Aggravation und willensnahe Ausgestaltung der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomatik bei gebesserter psychischer Verfassung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zusammenfassend kann damit ab Juni 2013 von einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verbesserung der Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion ausgegangen werden, welche ab diesem Zeitpunkt als erhebliche Änderung im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 lit. b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu berücksichtigen ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">labile</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verbesserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vorliegend nicht auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen und Art. 88 a Abs. 1 IVV damit nicht anwendbar (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 8C_232/2016 vom 30.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">September 2016 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die rückwirkende Leistungseinstellung per Ende Juni 2013 ist damit nicht zu beanstanden, was insgesamt zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Beschwerde führt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos und die Partei bedürftig ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eine Person, die ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellt, hat ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse darzulegen und sich zur Sache sowie über ihre Beweismittel zu äussern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 lit. a des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">119 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 Satz 1 der Zivilprozessordnung). Im Verfahren betreffend die unentgeltliche Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pflege gilt ein durch die umfassende Mitwirkungsobliegenheit eingeschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter Untersuchungsgrundsatz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit seiner Beschwerde vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2). Mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. Oktober 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ausdrücklich aufgefordert, das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ftigkeit vollständig ausgefüllt, verse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hen mit der Erklärung betreffend Rechtschutzversicherung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und unter Beilage sämtlicher Belege zur finanziellen Situation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> einzureichen (Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Der Beschwerdeführer reichte hierauf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lediglich eine Unterstützungsbestätigung der Sozialen Dienste Horgen ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 12</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei fehlt es insbesondere an einer Deklaration über eine allfällige Rechtschutzversicherung wie auch über Angaben betreffend die akuellen Wohn- und Partnerschaftverhältnisse. Unklar sind aber auch die Vermögensverhältnisse nach aktenkundigen Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weisen über eine eigene Liegenschaft in Serbien (Urk. 8/83/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter diesen Umständen kann dem Gesuch um unentgeltliche Prozess</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung mangels hinreichender Substantiierung nicht stattgegeben werden (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_173/2016 vom 17. Mai 2016 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 1‘000.-- festzusetzen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Gesuch des Beschwerdeführers vom 4. Oktober 2015 um Gewährung der unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltlichen Prozessführung wird abgewiesen,</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 1‘0</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">00</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 17</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubNef</p></div> </div></body></html>