<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2017.00316</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=218833&amp;W10_KEY=13013495&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2017.00316</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 07.12.2018</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">3. Abteilung/Einzelrichter</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Tierschutz (Kostenverrechnung)</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Tierschutz (Kostenverrechnung nach Beschlagnahmung). Begriff des Tierhalters im Sinn des Tierschutzgesetzes und des Obligationenrechts. Der Begriff des Halters nach Haftpflichtrecht ist nicht allein entscheidend für die Haltereigenschaft nach Tierschutzgesetz. Da aber das Zusammenfallen der beiden Haltereigenschaften die Regel bildet, rechtfertigt es sich, zur Prüfung dieser Frage auch auf die Lehre und Rechtsprechung zu Art. 56 OR zurückzugreifen (E. 3). Die Haltereigenschaft im Zeitpunkt der Beschlagnahmung der Tiere wie auch zuvor ist der Beschwerdeführerin allein zuzuweisen, obwohl sich ihr getrennt lebender Ehemann teilweise auch um die Tiere kümmerte. Die Beschwerdeführerin haftet damit auch allein für die Übernahme der in Rechnung gestellten Kosten (E. 4). Abweisung.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHLAGNAHMUNG">BESCHLAGNAHMUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HAFTPFLICHTRECHT">HAFTPFLICHTRECHT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HALTER">HALTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KOSTENVERRECHNUNG">KOSTENVERRECHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TIERHALTER">TIERHALTER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Besonderes Verwaltungsrecht (ohne...) ST: TIERSCHUTZ">TIERSCHUTZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERFÃGUNGSGEWALT">VERFÃGUNGSGEWALT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 56 Abs. I OR</span><br/><span class="ungerade">Art. 4 Abs. I TSchG</span><br/><span class="gerade">Art. 24 Abs. I TSchG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable" width="0"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>3. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="78" id="Bild 1" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=40733" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal">VB.2017.00316</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"><span>des Einzelrichters</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">7. Dezember 2018</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: Verwaltungsrichter Rudolf Bodmer, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Cyrill Bienz. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><a id="RU_AUTOTEXT_DRITT_N">A, </a></p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrerin, </b></p> <p class="MsoNormal"><b> </b></p> <p class="Zwischentitel">gegen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VeterinÃ¤ramt des Kantons ZÃ¼rich, </p> <p class="MsoNormal"><b>Beschwerdegegner, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel">und</p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">B, vertreten durch RA C, </p> <p class="MsoNormal"><b>Mitbeteiligter, </b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Tierschutz (Kostenverrechnung),</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2"><b>A. </b>A war Halterin des Hundes "D" (Rasse E, geb â¦ 2004), und der Katze "F". Aufgrund einer Meldung vom 23. Juni 2014, wonach sie die beiden Tiere ungenÃ¼gend pflege und ernÃ¤hre, nahm das VeterinÃ¤ramt am 25. Juni 2014 eine Kontrolle in der Wohnung von A vor. Dabei wurde sowohl beim Hund "D" als auch bei der Katze "F" ein ungenÃ¼gender NÃ¤hrzustand festgestellt. FÃ¼r die Katze fehlte eine Kratzgelegenheit, der Hund wurde zum Auslauf lediglich in den Garten gefÃ¼hrt. Alle NÃ¤pfe waren ohne Futter und Wasser, obwohl Trocken- und Nassfutter vorhanden waren. Der Hund erschien sehr Ã¤ngstlich. Die tierÃ¤rztliche Untersuchung ergab beim Hund ein Gewicht von rund 7 kg (mittelgradig untergewichtig), ferner wurden Zahnsteinbefall mit ZahnfleischentzÃ¼ndung sowie ein fettiges Haarkleid und zu lange Krallen an den Pfoten festgestellt. Die Katze mit einem Gewicht von rund 3,1 kg wurde ebenfalls als mittelgradig untergewichtig beurteilt, mit leichtgradigem Zahnsteinbefall. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>B. </b>A zeigte sich anlÃ¤sslich der Kontrolle vom 25. Juni 2014 in einem schlechten Gesundheitszustand und stand unter Einfluss von Alkohol. Sie war uneinsichtig, was die MÃ¤ngel ihrer Tierhaltung anging. Erst mithilfe der Stadtpolizei ZÃ¼rich war es dem VeterinÃ¤ramt mÃ¶glich, die beiden Tiere (vorsorglich) zu beschlagnahmen. A wurde gleichentags in der psychiatrischen Klinik G fÃ¼rsorgerisch untergebracht. Das VeterinÃ¤ramt erwog, die beiden Tiere definitiv zu beschlagnahmen und ein unbefristetes Tierhalteverbot gegenÃ¼ber A auszusprechen; ausserdem sollten ihr die aus der Beschlagnahme entstehenden Kosten (Pensionskosten Tierheim, Tierarzt- und Transportkosten etc.) auferlegt werden. Mit VerfÃ¼gung vom 30. Juli 2014 wurde dies wie angezeigt angeordnet; diese VerfÃ¼gung wurde nicht angefochten. Auf Antrag des Ehemannes von A wurden ihm die beiden Tiere mit VertrÃ¤gen vom 26. September 2014 zu Eigentum Ã¼bergeben. </p> <p class="Sachverhalt2"><b>C. </b>Mit VerfÃ¼gung vom 27. November 2015 auferlegte das VeterinÃ¤ramt A die im Zusammenhang mit der Beschlagnahme beider Tiere entstandenen Kosten im Umfang von total Fr. 4'588.-. </p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Schreiben vom 2. Dezember 2015 wehrte sich A gegen die ihr auferlegte Zahlungspflicht, da sie fÃ¼r diese Kosten nicht aufkommen kÃ¶nne. Das VeterinÃ¤ramt Ã¼berwies dieses Schreiben an die Gesundheitsdirektion, welche es als Rekursschrift behandelte. A bestritt weiterhin jegliche Pflicht, fÃ¼r die in Rechnung gestellten Kosten aufzukommen, und verwies das VeterinÃ¤ramt an ihren Ehemann, bei dem die Tiere sich nun aufhielten. Dieser sah indessen keinen Grund, fÃ¼r die Kosten aufzukommen. Mit VerfÃ¼gung vom 4. April 2017 bezog die Gesundheitsdirektion den Ehemann der BeschwerdefÃ¼hrerin nicht in das Verfahren ein und wies den Rekurs von A ab; sie auferlegte ihr die Kosten von Fr. 400.-.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Dagegen erhob A mit Eingabe vom 15. Mai 2017 Beschwerde am Verwaltungsgericht und verlangte, ihr Ehemann sei in das Verfahren miteinzubeziehen. Ausserdem sei es ihr Ehemann gewesen, der sie angezeigt und damit die in Rechnung gestellten Kosten Ã¼berhaupt verschuldet habe, weshalb er die Kosten zu tragen habe. Gesundheitsdirektion und VeterinÃ¤ramt verzichteten auf Stellungnahme zur Beschwerde. Der Ehemann von A Ã¤usserte sich als Mitbeteiligter mit Eingabe vom 26. Juni 2017 und verneinte eine gemeinsame und eine Halterschaft seinerseits vor der Ãbertragung der Tiere an ihn.</p> <p class="MsoNormal"><span>Der Einzelrichter</span> erwÃ¤gt:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist fÃ¼r die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde gestÃ¼tzt auf § 41 Abs. 1 in Verbindung mit § 19 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig. Angesichts des unbestrittenen Rechnungsbetrags von total Fr. 4'588.- ist der Einzelrichter zum Entscheid berufen. Ein Fall von grundsÃ¤tzlicher Bedeutung liegt nicht vor (§ 38 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 VRG).</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ist durch die gestellte Rechnung besonders berÃ¼hrt und damit zur Beschwerde legitimiert (§ 21 Abs. 1 VRG). Die Frage, ob und wem die Haltereigenschaft zu welchem Zeitpunkt zukam, ist von der Eintretensfrage zu trennen, hÃ¤tte die BeschwerdefÃ¼hrerin doch auch dann ein Interesse an der Anfechtung des Entscheids vom 26. Juni 2017, wenn sie nicht Halterin der Tiere im massgebenden Zeitpunkt gewesen wÃ¤re, nachdem ihr die Kosten aus deren Beschlagnahme auferlegt worden waren.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Der Ehemann der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde als Mitbeteiligter ins Verfahren einbezogen, sodass dieses Anliegen der BeschwerdefÃ¼hrerin erfÃ¼llt wurde.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>Nach Art. 4 Abs. 1 des (eidgenÃ¶ssischen) Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 (TSchG) hat, wer mit Tieren umgeht, (a) ihren BedÃ¼rfnissen in bestmÃ¶glicher Weise Rechnung zu tragen und (b) soweit es der Verwendungszweck zulÃ¤sst, fÃ¼r ihr Wohlergehen zu sorgen. Unter Wohlergehen der Tiere ist unter anderem zu verstehen, dass die Haltung und ErnÃ¤hrung so sind, dass ihre KÃ¶rperfunktionen und ihr Verhalten nicht gestÃ¶rt sind und sie in ihrer AnpassungsfÃ¤higkeit nicht Ã¼berfordert sind sowie, dass sie klinisch gesund sind (Art. 3 lit. b Ziff. 1 und 3 TSchG). Wer Tiere hÃ¤lt oder betreut, muss sie angemessen nÃ¤hren, pflegen, ihnen die fÃ¼r ihr Wohlergehen notwendige BeschÃ¤ftigung und Bewegungsfreiheit sowie soweit nÃ¶tig Unterkunft gewÃ¤hren (Art. 6 Abs. 1 TSchG). FÃ¼tterung und Pflege sind angemessen, wenn sie nach dem Stand der Erfahrung und den Erkenntnissen der Physiologie, Verhaltenskunde und Hygiene den BedÃ¼rfnissen der Tiere entsprechen (Art. 3 Abs. 3 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 [TSchV]). So sind Tiere regelmÃ¤ssig und ausreichend mit geeignetem Futter und Wasser zu versorgen (Art. 4 Abs. 1 TSchV). Hunde mÃ¼ssen tÃ¤glich im Freien und entsprechend ihrem BedÃ¼rfnis ausgefÃ¼hrt werden oder mindestens tÃ¤glich Auslauf haben (Art. 71 Abs. 1 und 3 TSchV). </p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Wird festgestellt, dass Tiere vernachlÃ¤ssigt oder unter vÃ¶llig ungeeigneten Bedingungen gehalten werden, so schreitet die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde unverzÃ¼glich ein. Sie kann die Tiere unter anderen vorsorglich beschlagnahmen und auf Kosten der Halterin oder des Halters an einem geeigneten Ort unterbringen (Art. 24 Abs. 1 TSchG). </p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Infrage steht vorliegend die Haltereigenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin. Die Vorinstanz kam nach PrÃ¼fung verschiedener MÃ¶glichkeiten zum Schluss, dass die BeschwerdefÃ¼hrerin im massgebenden Zeitpunkt der VernachlÃ¤ssigung der Tiere als Halterin zu betrachten sei. In der Beschwerde bestreitet dies die BeschwerdefÃ¼hrerin damit, dass sie und ihr Ehemann â die in Scheidung stehen, in getrennten Wohnungen, aber im selben Haus wohnen â eine gemeinsame Halterschaft der Tiere betrieben hÃ¤tten, was der Mitbeteiligte bestreitet. Wie dargelegt, sind bei VernachlÃ¤ssigung von Tieren die Kosten der aus der Beschlagnahme entstehenden Massnahmen der Halterin oder dem Halter zu auferlegen. Vorab ist daher zu prÃ¼fen, ob die BeschwerdefÃ¼hrerin im Zeitpunkt der Beschlagnahme der Tiere deren alleinige Halterin war.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Der Begriff des Tierhalters wird im Tierschutzgesetz nicht weiter definiert. GemÃ¤ss dem Bundesgericht ist Halter eines Tieres im Sinn dieses Gesetzes, wer die tatsÃ¤chliche VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber das Tier in eigenem Interesse und nicht nur ganz vorÃ¼bergehend ausÃ¼bt. Es muss eine tatsÃ¤chliche Beziehung zum Tier bestehen, die ihm die MÃ¶glichkeit gibt, Ã¼ber dessen Betreuung, Pflege, Verwendung, Beaufsichtigung, usw. zu entscheiden. Diese Herrschaftsbeziehung darf nicht ausschliesslich in fremdem Interesse und nach Weisungen eines anderen ausgeÃ¼bt werden, und die Herrschaft darf nicht nur ganz vorÃ¼bergehender Natur sein (BGr, 8. Februar 2011, 6B_660/2010, E. 1.2.2, mit zahlreichen Hinweisen). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>Der Begriff des Tierhalters spielt auch <span>in der Rechtsprechung zu Art. 56 des Obligationenrechts vom 30. MÃ¤rz 1911 (OR) eine wichtige Rolle, wonach fÃ¼r den von einem Tier angerichteten Schaden die Person haftet, die es hÃ¤lt. </span>WÃ¤hrend der Halterbegriff nach Tierschutzrecht vor allem die Frage nach der Verantwortung fÃ¼r das Wohlergehen eines Tieres klÃ¤rt, geht es im Haftpflichtrecht somit um das Einstehen fÃ¼r von Tieren verursachte SchÃ¤den. <span>Der Begriff des Halters nach Haftpflichtrecht ist somit nicht allein entscheidend fÃ¼r die Haltereigenschaft nach Tierschutzgesetz. Da das Zusammenfallen der Haltereigenschaften nach Tierschutzgesetz und Obligationenrecht die Regel bildet, rechtfertigt es sich aber, zur PrÃ¼fung dieser</span> Frage auch auf die Lehre und Rechtsprechung zu Art. 56 OR <br/> zurÃ¼ckzugreifen (vgl. Gieri Bolliger/Antoine F. Goetschel/Michelle Richner/Alexandra Spring, Tier im Recht Transparent, ZÃ¼rich etc. 2008, S. 69; Antoine F. Goetschel, Kommentar zum EidgenÃ¶ssischen Tierschutzgesetz, Bern/Stuttgart 1986, Art. 3 N. 2). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>In haftpflichtrechtlicher Hinsicht gilt als Tierhalter, wer VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber das Tier hat und damit in der Lage ist, schÃ¤digendes Verhalten des Tieres zu verhindern. Das muss nicht notwendigerweise der EigentÃ¼mer sein. Ausschlaggebend ist demnach in erster Linie das tatsÃ¤chliche GewaltverhÃ¤ltnis zum Tier. Massgebend ist ferner, wer den Nutzen vom Tier hat und wer fÃ¼r dessen Unterhalt aufkommt (vgl. BGE 67 II 122 E.2; 104 II 23 E. 2a; Martin A. Kessler, in: Heinrich Honsell/Nedim Peter Vogt/Wolfgang Wiegand, Obligationenrecht I, Kommentar, 6. A., Basel 2015, Art. 56 N. 11 f.; Nicole Payllier, Der Tierhalter und dessen besondere BefreiungsmÃ¶glichkeiten [Art. 56 Abs. 1 OR], unter rechtsvergleichender BerÃ¼cksichtigung des deutschen und franzÃ¶sischen Rechts, Diss. ZÃ¼rich 2003, S. 10 f.; Regina E. Aebi-MÃ¼ller, Ferien auf dem Bauernhof â eine Ãbersicht Ã¼ber die haftungsrechtlichen Risiken des Bauern, in: JÃ¶rg Schmid/HansjÃ¶rg Seiler [Hrsg.], Recht des lÃ¤ndlichen Raums, Festgabe fÃ¼r Paul Richli zum 60. Geburtstag, ZÃ¼rich etc. 2006, S. 35). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>FÃ¼r die VerfÃ¼gungsgewalt entscheidend ist, dass der Halter in einem GewaltverhÃ¤ltnis zum Tier steht, mithin Ã¼ber das Tier verfÃ¼gen kann (BGE 115 II 237 E. 2c; 104 II 23 E. 2a). Unter VerfÃ¼gung Ã¼ber das Tier ist namentlich die Bestimmung darÃ¼ber zu verstehen, ob ein Tier angeschafft oder behalten werden soll, wo es gehalten werden soll, wie, von wem und wozu es verwendet wird, wie es behandelt, Ã¼berwacht oder ausgestattet wird (Claire Huguenin, Obligationenrecht, Allgemeiner und Besonderer Teil, 2. A., ZÃ¼rich etc. 2014, Art. 56 OR N. 2046, S. 596; Payllier, S. 10; Willi Fischer/Anna BÃ¶hme, in: Willi Fischer/Thierry Luterbacher [Hrsg.], Haftpflichtkommentar, ZÃ¼rich/St. Gallen 2016, Art. 56 OR N. 22, 26 f.; Kessler, Art. 56 N. 11). Die Beziehungen zwischen Halter und Tier mÃ¼ssen derart beschaffen sein, dass der nach Art. 56 OR mÃ¶gliche Haftpflichtige in der Lage ist, die notwendigen Massnahmen zur Vermeidung von SchÃ¤den zu treffen (Sorgfaltspflicht). Dabei kann die fÃ¼r den Halterbegriff typische Gewalt Ã¼ber das Tier vom Halter nicht nur persÃ¶nlich, sondern auch durch eine Hilfsperson â etwa die Ehefrau, das Kind oder einen Freund des Halters â ausgeÃ¼bt werden, welche als sein alter ego gilt (Kantonsgericht GraubÃ¼nden, 2. Zivilkammer, Urteil vom 15. Februar 2011, E. 4; Heinz Rey/Isabelle Wildhaber, Ausservertragliches Haftpflichtrecht, 5. A., ZÃ¼rich etc. 2018, N. 1169 S. 199; Payllier, S.12; Fischer/BÃ¶hme, Art. 56 N. 23). Haftbar ist, wer im Zeitpunkt der SchÃ¤digung Halter ist (Kessler, Art. 56 N. 11). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.3 </b>FÃ¼r die Tierhaltereigenschaft weiter im Vordergrund steht sodann ein dauerhafter materieller oder ideeller Nutzen bzw. das Interesse am Tier als wichtiges Indiz fÃ¼r die Halterstellung. Als Tierhalter soll gelten, wer den Nutzen aus der Risiko schaffenden Tierhaltung zieht. Der Nutzen bildet in der Regel das Motiv fÃ¼r die Haltung des Tieres; man verspricht sich einen materiellen oder ideellen Vorteil. Der Nutzen muss jedoch nicht nur in einer finanziellen Besserstellung bestehen, sondern es genÃ¼gt auch jedes andere nicht geldwerte Interesse (Fischer/BÃ¶hme, N. 26 f.; Kantonsgericht GraubÃ¼nden, a.<span> </span>a.<span> </span>O., Ziff. 4a und b; Payllier, S. 10; BGr, 8. Oktober 2001, 4C.237/2001, E. 2.1). </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.4 </b>Die Haltereigenschaft wechselt in der Regel nicht, wenn ein Tier fÃ¼r nur jeweils kurze Zeit, z.<span> </span>B. eine oder ein paar Stunden einem Dritten zum blossen Gebrauch Ã¼berlassen wird. Eine kurzfristige Unterbrechung der tatsÃ¤chlichen VerfÃ¼gungsgewalt lÃ¤sst indessen die Haltereigenschaft nicht untergehen (BGr, 31. MÃ¤rz 2015, 2C_958/2014, E. 4.4; Rey/Wildhaber, N. 1168). In BGE 110 II 136 E. 1 (= Pra 1984, 477) stellte das Bundesgericht fest, der Halter eines Hundes bleibe Halter, auch wenn er zeitweise vom Wohnort abwesend sei und die Beaufsichtigung des Hundes seiner Ehefrau Ã¼bertragen habe, wobei die Ehefrau Hilfsperson werde. Der Umstand, dass der Beklagte am Tag des Unfalls abwesend gewesen sei, habe nicht zur Folge gehabt, dass er seine Qualifikation als Tierhalter verloren habe. Er habe seine Gewalt Ã¼ber das Tier nicht abgegeben, auch wenn er nicht die unmittelbare Gewalt habe ausÃ¼ben kÃ¶nnen. Es genÃ¼ge, dass er die mittelbare Gewalt behalten habe. Seine Ehefrau sei insofern Hilfsperson geworden, als er ihr die Betreuung des Tieres anvertraut habe, auch wenn ein UnterordnungsverhÃ¤ltnis fehle. Der Beklagte habe daher fÃ¼r das Verhalten seiner Ehefrau einzustehen. </p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.5 </b>Sind mehrere Personen Halter des Tieres (z.<span> </span>B. Ehegatten), so haften sie solidarisch (Kessler, Art. 56 N. 11). Dies setzt indessen voraus, dass die tatsÃ¤chliche GewaltausÃ¼bung auch mehreren Personen zusteht, wenn also die Voraussetzungen der Haltereigenschaft hinsichtlich mehrerer Personen erfÃ¼llt sind (Rey/Wildhaber, N. 1172).</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.6 </b>Als Halter muss auch diejenige Person gelten, die nicht nur schÃ¤digendes Verhalten <i>des</i> Tieres verhindert, sondern im Rahmen der VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber das Tier auch schÃ¤digendes Verhalten <i>gegenÃ¼ber</i> dem Tier vermeidet (vgl. vorn E. 2.1). Als Bestandteil der Haltereigenschaft wird deshalb hÃ¤ufig verlangt, dass der Tierhalter fÃ¼r das Tier sorgt, ihm Obdach gewÃ¤hrt und es pflegt; kurz, dass er fÃ¼r dessen Unterhalt aufkommt (Payllier, S. 12). Zwar kommt dem Element der UnterhaltsgewÃ¤hrung fÃ¼r die Frage der Haltereigenschaft generell nur untergeordnete Bedeutung zu. Wo es jedoch darum geht, ob ein Tier tiergerecht gehalten wird, steht der Tierhalter in der Verantwortung (vorn E. 2.2). </p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, aus den Akten ergÃ¤ben sich zahlreiche Hinweise darauf, dass eine gemeinsame Halterschaft zusammen mit ihrem Ehemann Ã¼ber die beiden Tiere bestanden habe. Dies schliesse eine alleinige Verletzung der Sorgfaltspflichten aus. Ausserdem habe der Mitbeteiligte am 23. Juni 2014 Meldung an den Beschwerdegegner gemacht; die Verfahrenskosten seien deshalb auf sein Verschulden hin entstanden, weshalb sie ihm zu auferlegen seien.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin nennt die Aktenstellen nicht, aus denen eine gemeinsame Halterschaft Ã¼ber die Tiere hervorgehen soll. Aus den Akten ergibt sich immerhin, dass der Mitbeteiligte in den letzten Jahren jeweils den jÃ¤hrlichen Transport der Tiere zur tierÃ¤rztlichen Kontrolle unternahm. Nach dem AusgefÃ¼hrten liegt darin jedoch kein Wechsel der Haltereigenschaft (vorn E. 3.5). Selbst wenn dem Mitbeteiligten fÃ¼r die Zeit der jÃ¤hrlichen Arztbesuche aber eine Funktion als Hilfsperson der Halterin (BeschwerdefÃ¼hrerin) zugestanden werden wollte, wÃ¤re er dies hÃ¶chstens fÃ¼r die Dauer der Besuche, nicht aber darÃ¼ber hinaus gewesen. Der Tierarzt bestÃ¤tigte denn auch, dass seit der Trennung der Eheleute die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¼r die Tiere verantwortlich sei. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin lebt seit Jahren getrennt vom Mitbeteiligten, zwar im selben Haus, aber in einer separaten Wohnung, und sie hatte die beiden Tiere seit der Trennung bei sich. Damit stand ihr die alleinige VerfÃ¼gungsgewalt Ã¼ber sie zu (vorn E. 3.3, 3.6). Zwar besass der Mitbeteiligte bis etwa drei Wochen vor dem Eingreifen des Beschwerdegegners noch einen SchlÃ¼ssel fÃ¼r die Wohnung der Beschwerdegegnerin. Dass er bei dieser aber ein- und ausgegangen wÃ¤re und sich um die Tiere in gleicher Weise wie die BeschwerdefÃ¼hrerin gekÃ¼mmert hÃ¤tte, wird weder substanziiert geltend gemacht, noch bestehen dafÃ¼r aufgrund der Akten irgendwelche Anhaltspunkte. Vielmehr Ã¼bergab der Mitbeteiligte den WohnungsschlÃ¼ssel fÃ¼r die Wohnung der BeschwerdefÃ¼hrerin etwa drei Wochen vor der Beschlagnahme der Tiere der Polizei, um eine Eskalation der Situation zu verhindern. </p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht geltend, dass ihre beiden Tiere genug zu essen und zu trinken gehabt hÃ¤tten und dass der Hund genÃ¼gend Auslauf gehabt habe. Dies trifft nachweislich nicht zu (vorn I.A; vorn E. 2.1). Sie will zudem eine Bekannte dazu bestellt haben, mit dem Hund spazieren zu gehen, doch Ã¼bernahm diese Person die Betreuung nicht. Auch dies spricht wiederum fÃ¼r die alleinige Haltereigenschaft der BeschwerdefÃ¼hrerin, hÃ¤tte andernfalls doch der Mitbeteiligte den Hund ausfÃ¼hren kÃ¶nnen.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Nach dem Aufenthalt im Tierheim wurde die Halterschaft Ã¼ber die beiden Tiere auf den Mitbeteiligten auf sein Begehren hin Ã¼bertragen (vorn I.B). Dabei wurde der Mitbeteiligte als "Erwerber" bezeichnet, dem die beschlagnahmten Tiere definitiv Ã¼berlassen wÃ¼rden. Daraus wird ersichtlich, dass auch der Beschwerdegegner den Mitbeteiligten nicht als gleichberechtigten Mithalter der beiden Tiere erachtete, fehlte es ihm doch insbesondere an der MÃ¶glichkeit, Ã¼ber die Tiere zu verfÃ¼gen (vorn E. 3.3). Ausserdem dÃ¼rfte es ihm mangels Zugangs zu den Tieren an einem (ideellen) Nutzen an ihnen gefehlt haben (vorn E. 3.4). Daraus ergibt sich, dass der Mitbeteiligte erst mit Ãberlassung der beiden Tiere vom Beschwerdegegner zu deren Halter wurde.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Soweit die BeschwerdefÃ¼hrerin die Kosten nicht Ã¼bernehmen will, weil diese vom Mitbeteiligten durch die Information des Beschwerdegegners verursacht worden seien, kann ihr nicht gefolgt werden. Einerseits liess sich anlÃ¤sslich der Kontrolle tatsÃ¤chlich eine â spÃ¤ter Ã¤rztlich bestÃ¤tigte â VernachlÃ¤ssigung der Tiere feststellen, welche das Vorgehen des Beschwerdegegners rechtfertigte. Anderseits macht der Umstand, dass sich der Mitbeteiligte um das Wohlergehen der Tiere sorgte, nicht zu deren Halter, standen ihm doch offenkundig die MÃ¶glichkeiten, auf das Wohlergehen der Tiere Einfluss nehmen zu kÃ¶nnen (vorn E. 3.6), nicht zu, umso weniger nach Abgabe des SchlÃ¼ssels zur Wohnung der BeschwerdefÃ¼hrerin.</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>Demnach ist die Haltereigenschaft im Zeitpunkt der Beschlagnahme der Tiere wie auch zuvor der BeschwerdefÃ¼hrerin allein zuzuweisen, weshalb sie allein fÃ¼r die Ãbernahme der in Rechnung gestellten Kosten haftet. Entsprechend ist ihre Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2">Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Verfahrens der BeschwerdefÃ¼hrerin zu auferlegen (§ 65a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG). Eine EntschÃ¤digung hat sie nicht verlangt und stÃ¼nde ihr aufgrund des Verfahrensausgangs auch nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG). </p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>der Einzelrichter</span>:</span></p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2">2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 190.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 690.-- Total der Kosten.</p> <p class="Einzug2">3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</p> <p class="Einzug2">4. Gegen dieses Urteil kann Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</p> <p class="Einzug2">5. Mitteilung an ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>