<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00471</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Meierhans</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 17. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Dr. iur. O.___, Leistungen und Services Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Postfach, 8010 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1956, arbeitete zuletzt seit dem 1. Oktober 1982 als unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lernte Hilfsarbeiterin (vgl. Urk. 6/4 S. 1 Ziff. 1, Ziff. 5), als sie sich am 27. Mai 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug anmeldete (Urk. 6/2 S. 5 Ziff. 7.2). Die Sozialversicherungsanstalt des Kan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation (Urk. 6/4-6) ab und sprach der Versicherten daraufhin mit Verfügungen vom 21. November 2003 (Urk. 6/11) und 6. September 2004 (Urk. 6/12) bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab dem 1. September 2003 zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Mitteilungen vom 12. November 2004 (Urk. 6/19) sowie 7. März 2008 (Urk. 6/29) wurde der Anspruch auf die bisherige Invalidenrente bestätigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Eingang des Revisionsfragebogens vom 12. September 2012 (Urk. 6/36) veranlasste die IV-Stelle eine bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung, über welche am 23. Juli 2013 berichtet wurde (Urk. 6/44). Am 8. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 teilte sie der Versicherten sodann mit, dass eine Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittlung derzeit nicht möglich sei (Urk. 6/47), und auferlegte ihr mit Schreiben vom 22. November 2013 (Urk. 6/50) als Schadenminderungspflicht die Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führung einer ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. Nachdem die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 22. November 2013 (Urk. 6/52) die Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht gestellt und diese dagegen Einwände (Urk. 6/55; Urk. 6/59) erhoben hatte, wurde die Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte zur Wahrnehmung der Mitwirkungspflicht hinsichtlich beruflicher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen aufgefordert (Urk. 6/60). Die Versicherte erklärte sich daraufhin zur Teilnahme an Eingliederungsmassnahmen bereit (Urk. 6/61). Daher meldete die IV-Stelle sie am 18. Juni 2014 zum Arbeitstraining an (Urk. 6/65). Am 29. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2014 teilte die IV-Stelle der Versicherten schliesslich mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen durchgeführt werden konnten (Urk. 6/73). Alsdann tätigte sie weitere Abklärungen der medizinischen Situation (Urk. 6/75; Urk. 6/80).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 6/83-84; Urk. 6/86) hob die IV-Stelle die bisherige ganze Invalidenrente mit Verfügung vom 8. März 2016 (Urk. 6/88 = Urk. 2) auf.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 22. April 2016 Beschwerde gegen die Verfügung vom 8. März 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr wei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terhin eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventuell sei ihr mindestens eine halbe Invalidenrente auszurichten. Subeventuell sei die Angelegenheit für er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gänzende Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 30. Mai 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin am 20. Juli 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7). Mit Verfügung vom 8. Juni 2017 (Urk. 8) wurde der Beschwerdeführerin Gelegenheit eingeräumt, um zur Frage der of</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fensichtlichen Unrichtigkeit der ursprünglich leistungszusprechenden Verfügun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Stellung zu nehmen. Die Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 28. Juni 2017 (Urk. 10; Urk. 11/3-4) wurde der Beschwerdegegnerin am 29. Juni 2017 zur Kenntnis gebracht (Urk. 12).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Invalidenversicherung, IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelisches Leiden mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitswert besteht, welches die versicherte Person auch bei Aufbietung allen gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zielen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hat das Bundesgericht seine bisherige Rechtsprechung zur Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liditätsbemessung bei Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und vergleichbaren psychosomatischen Leiden (BGE 130 V 352 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliessende Urteile) ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passt und festgehalten, dass die Invaliditätsbemessung stärker als bisher den Aspekt der funktionellen Auswirkungen zu berücksichti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen hat, was sich schon in den diagnostischen Anforderungen niederschlagen muss. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An die Stelle des bishe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rigen Kriterienkatalogs (bei anhaltender somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Schmerzstörung und vergleichbaren psychosomatischen Leiden) trete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n im Regelfall beachtliche Stan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dardindikatoren. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 V 281 E. 4.3.1):</span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichk</span><span>eitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Akti</span><span>vitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanam</span><span>nestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshindern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 2.2.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Ko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anerkennung eines renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enn die funktionellen Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vor die materiell beweisbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">las</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tete versicherte Person zu tragen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die gemäss altem Verfahrensstandard eingeholten Gutachten verlieren ihren Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert nicht per se. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vielmehr ist im Rahmen einer gesamthaften Prüfung des Einzelfalls mit seinen spezifischen Gegebenheiten und den erhobenen Rügen entscheidend, ob ein abschliessendes Abstellen auf die vorhandenen Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundlagen vor Bundesrecht standhält. In sinngemässer Anwendung auf die nunmehr materiell-beweisrechtlich geänderten Anforderungen ist in jedem ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelnen Fall zu prüfen, ob die beigezogenen administrativen und/oder gerichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Sachverständigengutachten - gegebenenfalls im Kontext mit weiteren fachärztlichen Berichten - eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Indikatoren erlauben oder nicht. Je nach Abklärungstiefe und -dichte kann zudem unter Umständen eine punktuelle Ergänzung genügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 141 V 281 E. 8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. Au</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gust</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revisi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ons</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht; vorbehalten bleibt die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zur Wiedererwägung und prozessualen Revision (BGE 134 V 131 E. 3 und 133 V 108 E. 5.4 mit Hinweis). Nach der bundesgerichtlichen Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung ist eine Verfügung verzichtbar, wenn bei einer von Amtes wegen durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Revision keine leistungsbeeinflussende Änderung der Verhältnisse festgestellt wurde (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lit. f </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) und die bisherige Invalidenrente daher weiter ausgerichtet wird. Wird auf entsprechende Mitteilung hin keine Verfügung verlangt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">74</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">quater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV), ist jene in Bezug auf den Vergleichszeitpunkt einer (ordentlichen) rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftigen Verfügung gleichzustellen (Urteile des Bundesgerichts 9C_771/2009 vom 10. September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 2.2 und 9C_586/2010 vom 15. Oktober</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2010 E. 2.2 mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fehlen die in Art. 17 ATSG genannten Voraussetzungen, so kann die Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung lediglich nach den für die Wiedererwägung rechtskräftiger Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">waltungsverfügungen geltenden Regeln abgeändert werden. Danach ist die Verwaltung befugt, auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweist und ihre Berichtigung von er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblicher Bedeutung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">53 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 2 ATSG; BGE 110 V 176 E. 2a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Das Gericht kann eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls mit der substituierten Begründung schützen, dass die ursprüngliche Rentenverfügung zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutung ist (BGE 125 V 368 E. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 128 V 272 E. 5b/bb; Urteile des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 3.2.2, 9C_762/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 E. 4.2 und 9C_562/2008 vom 3. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2008 E. 2.2 je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, gemäss den medizinischen Abklärungen habe sich der Gesundheitszustand der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin verbessert. So sei insbesondere bis zum Einwandverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren über zehn Jahre lang keine psychiatrische Behandlung erfolgt. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführerin verfüge über Ressourcen und sei in einer angepassten Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit zu 100 % arbeitsfähig. Die Eingliederungsmassnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> hätten infolge sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">okul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reller Probleme nicht durchgeführt werden können. Die Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rerin spreche kaum Deutsch und habe sich immer wieder sehr leidend gezeigt. Die bisher ausgerichtete Invalidenrente sei daher aufzuheben (S. 2 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Beschwerdeantwort (Urk. 5) führte die Beschwerdegegnerin ergänzend aus, dass die Gutachter spätestens ab dem Zeitpunkt der Begutachtung eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besserung des Gesundheitszustandes sowie eine 50%ige Arbeitsfähigkeit at</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiert hätten. Angesichts der nicht ausgeschöpften Therapiemöglichkeiten sei die mittelschwere depressive Störung indessen nicht invalidisierend (S. 1 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber stellte sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt (Urk. 1), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Behandlung sei seit der Rentenzusprache durch Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt. Hinsichtlich der rezidivierenden depressiven Störung sei keine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung ersichtlich, sei die Beschwerdegegnerin doch bereits bei der Rentenzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache von einer mittelgradigen depressiven Episode ausgegangen. Die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chische Situation sei unverändert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit stelle somit lediglich eine andere Beurteilung eines im Wesentlichen unverän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dert gebliebenen Gesundheitszustandes dar. Ausserdem habe das Gutachten die neue Rechtsprechung zu den somatoformen Schmerzstörungen nicht berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtigt, weshalb für die Entscheidfindung nicht darauf abgestellt werden dürfe. Schliesslich sei ihr die Selbsteingliederung nicht zumutbar (S. 3 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin seit den rentenzusprechenden Verfügungen vom 21. November 2003 (Urk. 6/11) und 6. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2004 (Urk. 6/12) erheblich verbessert hat, und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt darauf die Frage, ob die verfügte Aufhebung der Rente rechtens ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Vergleichszeitpunkt nicht massgebend sind die mit Mitteilungen vom 12. November 2004 (Urk. 6/19) sowie 7. März 2008 (Urk. 6/29) abgeschlossenen Revisionsverfahren, da in deren Rahmen keine materielle Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung vorgenommen wurde (vorstehend E. 1.4). Das Einholen jeweils nur eines Verlaufsberichtes des Hausarztes (Urk. 6/16-17; Urk. 6/27) reicht hierfür nicht aus (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_433/2011 vom 7. Februar 2012 E. 4.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den rentenzusprechenden Verfügungen vom 21. November 2003 (Urk. 6/11) und 6. September 2004 (Urk. 6/12) lagen die nachfolgenden Arztberichte zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Austrittsbericht vom 14. Januar 2003 (Urk. 6/5/12-14) berichteten die Ärzte der Klinik Z.___ über die stationäre Hospitalisation der Beschwerdeführerin vom 20. November bis 23. Dezember 2002. Als Diagnosen führten sie Folgendes auf (S. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) bei chronischem Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte Hirnleistungsdefizite unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose, gegenwärtig substituiert</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin habe in gebessertem Zustand nach Hause entlassen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können (S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des A.___, Neurologische Klinik, informier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten mit Bericht vom 25. April 2003 (Urk. 6/5/7-11) über die erfolgte interdiszip</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">linäre anästhesiologische, psychiatrische und rheumatologische Beurteilung der Beschwerdeführerin. Dabei konnten sie Folgendes diagnostizieren (S. 3):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">SAPHO-Syndrom mit generalisiertem Weichteilschmerzsyndrom, betont am Schulter- und Beckengürtel, Mehranreicherung im sternoklavikulä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rem Übergang rechts mehr als links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kognitive Minderleistungen, wahrscheinlich multifaktoriell</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus somatischer Sicht zeige sich primär ein generalisiertes Weich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom, wobei der dringende Verdacht auf ein SAPHO-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">drom bestehe. Eine intravenöse Bisphosphonat-Stosstherapie könne erfolgsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chend sein. Die Beschwerdeführerin sei durch ihre Krankheit gezeichnet. Aus psychiatrischer Sicht stehe die depressive Störung, derzeit mittelgradig aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geprägt, im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund. Momentan könne nicht festgelegt werden, inwieweit die Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung im Rahmen der Depression verstanden werden müsse. Aus therapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischer Sicht stehe die medikamentöse Behandlung im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Y.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte mit Bericht vom 4. Juli 2003 (Urk. 6/5/1-6) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf (S. 5 lit. A):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">SAPHO-Syndrom mit generalisiertem Weichteilschmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung mit somatischem Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kognitive Minderleistung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erachtete er eine Hypothyreose sowie eine arterielle Hypertonie (S. 5 lit. A). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit seit dem 18. September 2002 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 5 lit. B). Die Prognose bezüglich der Wiederaufnahme einer Tätigkeit sei im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men des depressiven Geschehens schlecht (S. 6 lit. D Ziff. 7). Eine berufliche Umstellung sei nicht zu prüfen. Es sei der Beschwerdeführerin weder die bisherige noch eine behinderungsangepasste Tätigkeit zumutbar (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Erlass der vorliegend angefochtenen, rentenaufhebenden Verfügung vom 8. März 2016 (Urk. 2) stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die nachfolgenden Berichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___ gab mit Bericht vom 13. September 2012 (Urk. 6/36/4) an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass er die Beschwerdeführerin seit 1986 behandle und derzeit alle drei Monate die Blutdrucksituation überprüfe (Ziff. 5.1-5.2). Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein panvertebrales Syndrom, einen generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierten Weichteilrheumatismus, eine schwere depressive Störung mit somati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schem Syndrom, eine kognitive Minderleistung sowie eine Hiatushernie mit Re</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluxöso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phagitis I bis II und einen Eisenmangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 5.4). Eine Tätigkeit sei nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (Ziff. 5.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 23. Juli 2013 erstatteten Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Allgemeine Innere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medizin und für Rheumatologie, sowie Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt für Psychiatrie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Psychotherapie, ihr bidisziplinäres rheumatologisch-psychiatrisches Gutachten (Urk. 6/44). Dabei nannten sie eine nicht näher bezeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nete rezidivierende depressive Störung im Sinne einer atypischen mono</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laren Depression, gegenwärtig mittelgradige Ausprägung (ICD-10 F33.9), als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten sie Folgendes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf (S. 6, S. 36 f. Ziff. 4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">nicht ausreichend somatisch abstützbar</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">primärem Fibromyalgie-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont im Bereich der rechten im Vergleich zur linken Körperhälfte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">betont im Bereich der unteren im Vergleich zur oberen Körperhälfte</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Panalgie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">diffuser Druckschmerzangabe</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Polyarthralgien axialer und peripherer Gelenke</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">multiplen Beschwerden wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Kraftlosig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">keit, Erschöpfung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Panvertebralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung in den Kopf und in alle Extremitäten</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">diffuse idiopathische skelettale Hyperostose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fingerpolyarthrose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gestörte Gluconeogenese</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch Reizmagensyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">langjährige Eltroxin-Substitution</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">aktuell: Verdacht auf subklinische Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin schildere sämtliche Bewegungen aller axialen und peri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pheren Gelenke als gleich schmerzhaft, unabhängig davon, ob das jeweils untersuchte Gelenk in belasteter oder entlasteter Körperhaltung untersucht worden sei. Dies weise auf vordergründig nicht somatisch abstützbare Beschwerden hin. Die geschilderten diffusen Druckschmerzen würden sämtliche typischen Fibro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myalgie-Triggerpunkte umfassen, wobei kein korrelierender Befund objektiviert werden könne. Ein primäres Fibromyalgiesyndrom, worauf sich das generali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierte Weichteilschmerzsyndrom abstützen könne, sei möglich. Hinweise auf ein sekundäres Fibromyalgiesyndrom respektive auf eine Erkrankung aus dem ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zündlichen Bereich oder auf eine Kristallablagerungserkrankung fänden sich nicht (S. 7 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An den Extremitäten könne kein relevanter pathologischer Befund objektiviert werden. Es zeige sich lediglich eine leichtgradige Arthrose der distalen Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phalangealgelenke (DIP-Arthrose) sämtlicher Finger mit Ausnahme des Dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mens. Im Bereich der Wirbelsäule könne sodann kein korrelierender Weichteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">befund objektiviert werden und es bestünden keine Hinweise auf ein radikuläres Reiz- oder Ausfallsyndrom. Auch zeige sich radiologisch weder eine Arthrose noch eine Chondrose oder eine Osteochondrose. Ebenfalls fänden sich keine Hinweise auf eine relevante Fehlhaltung oder auf eine entzündliche Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung. Da bisher keine entzündlich bedingte Pathologie beschrieben worden sei und die Beschwerdeführerin zudem erwähnt habe, dass sie zu keinem Zeitpunkt Hautveränderungen ausgewiesen habe, sei unklar, weshalb vorübergehend von einem SAPHO-Syndrom ausgegangen worden sei. Die damals beschriebenen Befunde einer linkskonvexen Skoliose im lumbothorakalen Übergang, einer Abflachung der oberen Brustwirbelsäulenkyphose und einer akzentuierten Lor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dose der Lendenwirbelsäule (LWS) könnten nicht mehr bestätigt werden. Somit habe sich der Gesundheitszustand seither verbessert. Der aktuelle radiologische Befund der Wirbelsäule zeige ausserdem Ossifikationen des vorderen Längsban</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des, welche bei jeweils unauffälligem Intervertebralraum mit einer metaboli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Störung im Sinne einer diffusen idiopathischen skelettalen Hyperostose vereinbar seien (S. 9 f.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht könne abgesehen von einer Adipositas kein relevanter pathologischer Befund erhoben werden. Dies gelte auch für die geschilderten Schlafstörungen, die Müdigkeit, die Erschöpfung und die Kraftlosigkeit (S. 11). Insgesamt seien die geschilderten Beschwerden bezüglich Umfang und Intensi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät höchstens partiell auf objektivierbare somatische pathologische Befunde zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen (S. 12). Aus somatischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit in der bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herigen Tätigkeit zu keinem Zeitpunkt anhaltend eingeschränkt gewesen. Die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess werde durch ungünstige krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fremde Faktoren wie beispielsweise die länger anhaltende berufliche Arbeitsab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stinenz, die begrenzten Deutschkenntnisse, die fehlende Berufsausbildung, das Alter sowie die ungünstige Arbeitsmarktsituation und möglicherweise die limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Motivation beeinflusst. Die Prognose aus somatischer Sicht sei gut (S. 14 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der psychiatrischen Untersuchung habe ein depressives Zustandsbild festgestellt werden können. Hauptsymptome seien eine deprimierte Stimmung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auffassungs- und Konzentrationsdefizite, Gedächtnisdefizite, eine innere Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruhe, ein deutlich eingeengtes und verlangsamtes formales Denken, eine einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkte affektive Schwingungsfähigkeit, eine Affektarmut, eine Ratlosigkeit sowie ein sozialer Rückzug und eine leichte Antriebsreduktion gewesen. Die depressiven Symptome bestünden kontinuierlich seit dem Jahr 2002, weshalb diagnostisch von einer nicht näher bezeichneten rezidivierenden depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Sinne einer atypischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> monopolaren Depression, gegenwärtig mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradige Ausprägung (ICD-10 F33.9), auszugehen sei. Die Ergebnisse der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Tests seien uneinheitlich gewesen. Die kognitiven Defizite der Beschwerdeführerin seien eindeutig im Rahmen der depressiven Symptomatik zu bewerten. Ausserdem sei eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) zu diagnostizieren. Die Ausprägung der Schmerzen sei somatisch nicht ausreichend erklärbar. Zusätzlich bestünden psychosoziale Belastungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">faktoren im Sinne einer jahrelangen Mehrfachbelastung als Mutter einer Toch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter mit Down-Syndrom bei gleichzeitiger Arbeitstätigkeit und Versorgung des Haushaltes, die Aufgabe der Arbeitstätigkeit sowie die psychische Erkrankung des Ehemannes mit Konflikten und Spannungen in der Ehe. Es fänden sich keine Hinweise für das Vorliegen einer Symptomausweitung oder Simulation. Anhaltspunkte für eine posttraumatische Belastungsstörung, für eine Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung aus dem schizophrenen Formenkreis, für eine Suchterkrankung, für eine Intelligenzminderung, für eine Anpassungsstörung oder für eine Zwangsstörung fänden sich ebenfalls nicht. Die komplexen Ich-Funktionen der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seien soweit vorhanden, dass ihr die Überwindung der Schmerzen grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sätzlich zumutbar sei, zumal sich keinerlei Hinweise auf auffällige patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logische Persönlichkeitsstrukturen ergäben. Eine Komorbidität liege vor. Auch sei ein sozialer Rückzug ausgewiesen, jedoch kein Verlust der sozialen Integra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion. Sodann liege ein zwar verfestigter, jedoch durchaus therapierbarer Verlauf einer Konfliktbewältigung vor (S. 37 ff.). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung einer adäquaten ambulanten psychiatrisch-psychotherapeu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen sowie einer pharmakologischen Behandlung werde empfohlen. Die be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de medikamentöse antidepressive Therapie könne noch ausgebaut wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Als therapeutische Massnahme empfehle er die Wiederaufnahme einer Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit. Bei Durchführung der Massnahmen sei wahrscheinlich mit einer Stei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerung der Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu rechnen. Aus rein psychiatrischer Sicht be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe derzeit aufgrund der affektiven Störung eine mittelgradige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (S. 42). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen sowie in einer angepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig (S. 44). Es sei nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, den Verlauf der depressiven Störung exakt retrospektiv zu beurteilen. Da von der Klinik Z.___ sowie von Dr. Y.___ eine schwere depressive Störung diagnostiziert worden sei und zum gegenwärtigen Zeitpunkt lediglich eine mittelgradige Ausprägung vorliege, sei spätestens ab dem Zeitpunkt der Begutachtung eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustandes ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen (S. 44 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der interdisziplinären Beurteilung kamen die Gutachter zum Schluss, dass für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit vollumfänglich auf die psychiatrische Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung abgestellt werden könne (S. 17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 30. Juli 2013 erkannte dipl. med. D.___, Facharzt für Neurologie sowie für Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), dass ab dem Zeitpunkt der Begutachtung eine Verbesserung des Gesundheitszustandes und der funktionellen Leistungsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert werde. Aus somatischer Sicht fänden sich keine die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit einschränkenden Gesundheitsschäden. Die Arbeitsunfähigkeit sei psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch-psychosomatisch bedingt. Mit Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit finde sich weiterhin eine rezidivierende depressive Störung, gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wärtig mittelgra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dige Episode (ICD-10 F33.9). Die diagnostizierte anhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) sei ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit. Zu den Foerster-Kriterien werde Stellung genommen. In der bisherigen sowie einer angepassten Tätigkeit sei neuerdings eine 50%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiesen (vgl. Urk. 6/49 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine am 25. Juni 2014 erfolgte Magnetresonanztomographie (MRI) des Schädels zeigte ein für das Lebensalter unauffälliges Hirnvolumen. Eine signifi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kante Atro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phie, eine Raumforderung oder eine Liquorzirkulationsstörung seien nicht erkennbar gewesen. Ebenfalls hätten sich keine indirekten Zeichen der vasku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Leukenzephalopathie gezeigt. Als Nebenbefund sei eine am ehesten in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flammatorisch bedingte Mastoidzellobliteration rechts zu erwähnen (vgl. Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt vom 25. Juni 2014, Urk. 6/67/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Bericht vom 14. Oktober 2014 (Urk. 6/75) führte Dr. Y.___ eine schwere depressive Störung mit somatischem Syndrom, einen generalisierten Weichteilrheumatismus sowie ein panvertebrales Syndrom und einen Verdacht auf eine kognitive Minderleistung als bereits seit dem Jahr 1993 bestehende Di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auf. Eine substituierte Hyper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thyreose sowie eine Hypertonie erwähnte er als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1). Die Prognose sei infaust (S. 2 Ziff. 1.4). Als ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genwärtige Behandlung nannte er nebst einer Medikation eine einmal pro Mo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nat erfolgende psychiatrische Besprechung mit Dr. med. E.___ (richtig: E.___; S. 2 Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei in der bisherigen Tätigkeit seit dem 18. September 2002 zu 100 % arbeitsunfähig (S. 2 Ziff. 1.6). Eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gepasste Tätigkeit sei nicht möglich (S. 3 Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. univ. (MKD) E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie, gab mit Bericht vom 12. Mai 2015 (Urk. 6/80/2-10) an, dass er die Beschwerdeführerin seit dem 14. März 2014 behandle (S. 1 Ziff. 1.2), und nannte folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige bis schwere depressive Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Schmerzsyndrom (ICD-10 F45)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ausgeprägte Hirnleistungsdefizite unklarer Ätiologie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">latente Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine anamnestisch festgestellte arterielle Hypertonie erwähnte er als ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 Ziff. 1.1). Es handle sich um eine de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressive Störung mit einem chronischen Verlauf seit dem Jahr 2002, welche bisher medikamentös nicht optimal behandelt worden sei. Zudem besitze die Beschwerdeführerin wenig Ressourcen und der Verdacht auf eine Minderintelli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genz spreche eher für eine ungünstige Prognose (S. 3. Ziff. 1.4). Er habe die Beschwerdeführerin zunächst alle zwei bis drei Wochen therapiert. Aktuell er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folge die Behandlung alle vier Wochen. Da die ambulante Behandlung nicht ausreichend Effizienz zeige, wobei eine optimale Dosiserhöhung der aktuellen Medikation infolge Nebenwirkungen nicht möglich gewesen sei, werde eine stationäre Behandlung empfohlen (S. 3 Ziff. 1.5). Die Beschwerdeführerin sei depressiv verstimmt, leicht reizbar, vergesslich und habe sich sozial zurückge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen. Auch sei ein mangelnder Antrieb, eine mangelnde Energie und eine leichte Ermüdbarkeit festzustellen. Durch die anhaltende Schmerzsymptomatik, den Mangel an eigenen Ressourcen sowie die kognitiven Defizite werde sie ebenfalls eingeschränkt. Eine Tätigkeit auf dem freien Arbeitsmarkt sowie auch im geschützten Rahmen sei ihr aus medizinischer Sicht derzeit nicht zumutbar (S. 4 Ziff. 1.7, S. 9 Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Stellungnahme vom 20. Juli 2015 hielt RAD-Arzt dipl. med. D.___ fest, dass die beruflichen Massnahmen infolge Nichtvermittelbarkeit abgebrochen worden seien. Es bestünden nach wie vor zahlreiche invaliditätsfremde Belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsfaktoren. Die aktuellen Berichte sprächen von einer leichten Besserung der psychischen Befunde seit der Wiederaufnahme der Therapie im Jahr 2014. Der Verlauf der Eingliederung deute eher auf Selbstlimitation und subjektive Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit hin. Es würden keine wesentlichen neuen Gesichtspunkte im Vergleich zur im Jahr 2013 erfolgten Begutachtung angegeben (vgl. Urk. 6/82 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das bidisziplinäre Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 4.3) die praxisgemässen Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien an beweiskräftige Entscheidungsgrundlagen (vorstehend E. 1.6) vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich erfüllt. So beruht die unter Beihilfe eines Dolmetschers erfolgte Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung aufgrund der rheumatologischen sowie psychiatrischen Beurteilung auf für die strittigen Belange umfassenden Untersuchungen. Zudem berücksichtigt das Gutachten die von der Beschwerdeführerin geklagten Beschwerden (vgl. Urk. 6/44 S. 2, S. 7, S. 27 f.) in angemessener Weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wurde in Kenntnis der so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie in Auseinandersetzung mit den Vorakten erstellt (vgl. Urk. 6/44 S. 5 f., S. 9 f., S. 12 f., S. 22 ff.) und trägt der konkreten medizinischen Situation Rechnung. In der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge leuchtet es ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit werden ausführlich begründet. Die Beurteilung ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend. Für die Entscheidfindung kann daher darauf abgestellt werden. Dies empfahl überdies auch RAD-Arzt dipl. med. D.___ (vgl. Urk. 6/49 S. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlässlich der rheumatologischen Untersuchung zeigte sich ein weitestgehend unauffälliger klinischer und radiologischer Befund (vgl. Urk. 6/44 S. 3 ff.). So waren lediglich eine leichtgradige DIP-Arthrose sämtlicher Langfinger sowie leicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige Ossifikationen der vorderen Längsbandstrukturen bei unauffälli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gem Intervertebralraum erkennbar. Insbesondere fand sich kein organisches Korrelat für die beklagten Bewegungsschmerzen aller axialen und peripheren Gelenke sowie des generalisierten Druckschmerzes unter Einschluss sämtlicher Fibromyalgie-Triggerpunkte (vgl. Urk. 6/44 S. 7 ff.). Der Rheumatologe Dr. B.___ kam daher nachvollziehbar zum Schluss, dass die geschilderten Beschwerden der Beschwerdeführerin bezüglich Umfang und Intensität höchstens partiell auf objektivierbare somatische pathologische Befunde zurückzuführen seien und aus somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe (vgl. Urk. 6/44 S. 12, S. 14).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht konnte sodann nach ausführlicher psychopathologi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Befundaufnahme (vgl. Urk. 6/44 S. 29 f.) in Übereinstimmung mit den ICD-Kriterien weiterhin eine affektive Störung diagnostiziert werden, wobei Dr. C.___ von einer nicht näher bezeichneten rezidivierenden depressiven Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung im Sinne einer atypischen monopolaren Depression, gegenwärtig mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telgradige Ausprägung (ICD-10 F33.9), als mit Auswirkung auf die Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit ausging und aufgrund dieser eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit attestierte (vgl. Urk. 6/44 S. 38, S. 44). Die Einschränkungen in den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzelnen für eine berufliche Tätigkeit relevanten Bereichen wurden mittels Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zug der Mini-ICF-APP eingehend dargelegt (vgl. Urk. 6/44 S. 32 ff., S. 43). Sodann verwendete Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrere testdiagnostische Verfahren, welche al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lesamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls auf das Vorliegen einer Depression hinwiesen, hinsichtlich des Schweregrades indessen uneinheitlich waren (vgl. Urk. 6/44 S. 30 f., S. 38). Wie Dr. C.___ bereits selbst erwähnte (vgl. Urk. 6/44 S. 46 f.), handelt es sich bei dieser Testdiagnostik allerdings lediglich um zusätzliche Instrumente, wogegen ausschlaggebend der erhobene klinische Befund ist (vgl. etwa Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 8C_486/2010 vom 2. Dezember 2010 E. 3.1.2 und 8C_695/2009 vom 17. Dezember 2009 E. 3.2.2). Soweit die Beschwerdeführerin daher geltend macht, dass sie die Fragen infolge des Dialekts des Dolmetschers nicht richtig verstanden und falsche Antworten umkreist habe (vgl. Urk. 1 S. 6), ergeben sich hierfür weder konkrete Anhaltspunkte noch kann sie hieraus etwas zu ihren Gunsten ableiten. Die kognitiven Defizite der Beschwerdeführerin – wobei das MRI des Schädels unauffällig war (vgl. Urk. 6/67) – wurden durch Dr. C.___ eindeutig im Rahmen der depressiven Symptomatik bewertet (vgl. Urk. 6/44 S. 38). Auch anlässlich der Abklärung durch die F.___ wurde der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine zusätzliche Beeinträchtigung durch eine affektive Komponente geäussert (vgl. Urk. 6/80 S. 6 Ziff. 1.11). Eine Intelligenzminderung im Sinne der ICD-Kriterien (vgl. die klinisch-diagnostischen Leitlinien der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F), Dilling/ Mombour/ Schmidt, Hrsg., 9. Auflage, Bern 2014, S. 308 ff.) wurde bisher medizinisch nicht bestätigt. Schliesslich wurde aufgrund der beklagten Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen und Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, für welche sich kein objektivierbares Korrelat habe fin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den lassen, eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostiziert, welcher keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen wurde. Dr. C.___ kam dabei nachvollziehbar zum Schluss, dass der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin die Willensanstrengung zumutbar sei, um die Schmerzen zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winden und trotz vorhandener Schmerzproblematik zu arbeiten (vgl. Urk. 6/44 S. 39 ff.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Hinblick auf die revisionsrechtlich relevante Frage, ob eine wesentliche Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen ist oder lediglich eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhaltes vorliegt, lässt sich dem Gutachten ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, dass sich der somatische Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin in dem Sinne verbessert habe, dass die damals im Konsiliumsbericht vom 25. April 2003 beschriebenen Befunde einer linkskonvexen Skoliose im lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bothorakalen Übergang, einer Abflachung der oberen Brustwirbelsäulenkyphose und einer akzentuierten Lordose der LWS aktuell nicht mehr bestätigt werden könnten (vgl. Urk. 6/5/7-11 S. 2 oben; Urk. 6/44 S. 10). Aus psychiatrischer Sicht wird sodann ebenfalls von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes berichtet. Dabei gab Dr. C.___ zwar an, dass es ihm aufgrund der sehr vagen Angaben und der vorliegenden Akten nicht möglich sei, den Verlauf der de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pressiven Störung zeitlich exakt retrospektiv zu beurteilen. Im Jahr 2002 sei al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lerdings von der Klinik Z.___ eine schwere depressive Episode diagnostiziert worden und auch Dr. Y.___ habe eine solche in seinem Bericht vom Februar 2008 aufgeführt. Da aktuell lediglich eine mittelgradige depressive Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägung diagnostiziert werden könne, sei spätestens ab dem Zeitpunkt der Begutachtung eine Verbesserung anzunehmen (vgl. Urk. 6/44 S. 44 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die ursprüngliche Rentenzusprache erfolgte im Wesentlichen aufgrund des haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlichen Berichtes von Dr. Y.___, welcher eine 100%ige Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit aufgrund eines SAPHO-Syndroms, einer rezidivierenden depressiven Störung mit somatischem Syndrom sowie einer kognitiven Minderleistung attestierte (vgl. Urk. 6/5/1-6 S. 4 f.), war er doch der einzige Arzt, der im Rahmen der erstmaligen materiellen Beurteilung überhaupt eine Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit vornahm. Ein psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Befund und der gegenwärtige Schweregrad der depressiven Störung sind seinem Bericht allerdings nicht zu entnehmen, zumal er auch nicht über einen psychiatrischen Facharzttitel verfügt. Seinem Bericht waren ausserdem ein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt des A.___ angehängt, worin unter anderem eine rezidivierende depressive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Störung, gegenwärtige mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), angenommen wurde (vgl. Urk. 6/5/7-11 S. 3), sowie ein Bericht der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wonach eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2) bei chronischem Schmerzsyndrom vorliege (vgl. Urk. 6/5/12-14 S. 3). Im Rahmen der in den Jahren 2004 und 2008 erfolgten Rentenrevisionsverfahren diagnostizierte Hausarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sodann – ohne psychopathologische Befundaufnahme – jeweils eine schwere depressive Störung (vgl. Urk. 6/16 S. 1 lit. A; Urk. 6/27 S. 1 Ziff. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob nun aus psychiatrischer Sicht eine Befundsveränderung respektive eine Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derung des Schweregrades der depressiven Störung vorliegt, lässt sich demnach nicht abschliessend beurteilen. Auffallend ist allerdings, dass – ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wohl nach Austritt aus der Klinik Z.___ eine ambulante psychiatrische Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">behandlung erwähnt wurde (vgl. Urk. 6/5/12-14 S. 3) – eine solche wäh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rend mehr als zehn Jahren bis zum im November 2013 erlassenen rentenaufhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbescheid sowie der Auferlegung einer Schadenminderpflicht nie er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgte. Die Beschwerdeführerin begab sich erstmals am 14. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 in psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiatrische Behandlung bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Während der ganzen Zeit erfolgte so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit einzig eine antidepressive Medikation, welche durch den Hausarzt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verschrieben wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6/16 S. 2 lit. D Ziff. 7; Urk. 6/36/4 Ziff. 5.2-5.3; Urk. 6/44 S. 28; Urk. 6/75 S. 2 Ziff. 1.5; Urk. 6/80 S. 2 f. Ziff. 1.2, Ziff. 1.4). Ein jahrelanger anhaltender Leidensdruck hätte allerdings sicherlich zu einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung geführt (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 9C_169/2016 vom 27. Mai 2016 E. 3.2 und 9C_418/2010 vom 29. August 2011 E. 5.3.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ungeachtet dessen waren die rentenzusprechenden Verfügungen vom 21. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2003 (Urk. 6/11) und 6. September 2004 (Urk. 6/12) allerdings zweifellos unrichtig, weshalb die Revisionsverfügung der Beschwerdegegnerin mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung geschützt werden kann (vorstehend E. 1.5). So lag von ärztlicher Seite her einzig eine durch den Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt Dr. Y.___ vorgenommene Einschätzung der verbliebenen Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit vor. Dieser erachtete die Beschwerdeführerin infolge der unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rem ebenfalls bestehenden psychischen Beschwerden als in jeglicher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vollständig arbeitsunfähig und stellte bezüglich der Wiederaufnahme einer Arbeit im Rahmen des depressiven Geschehens eine schlechte Prognose (vgl. Urk. 6/5/1-6 S. 4, S. 5 lit. B, S. 6 lit. D Ziff. 7). Einen psychopathologischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fund erhob er allerdings nicht, so dass seine Einschätzung nicht nachvollzogen werden kann. Überdies sind für die verlässliche Beurteilung des psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesundheitszustandes und seiner Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit in der Regel psychiatrische Fachärzte beizuziehen (BGE 130 V 352 E. 2.2.3, Urteil des Bundesgerichts 8C_989/2010 vom 16. Februar 2011 E. 4.4.2). Sein Bericht ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mag daher den allgemeinen beweisrechtlichen Anforderungen nicht zu genü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Soweit die Beschwerdeführerin darauf hinwies, dass jeweils auch ein Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie der Klinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgelegen hätten und die unterzeich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neten Ärzte über einen psychiatrischen Facharzttitel verfügen würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 10 S. 3), mag dies zwar zutreffen. Diesen Berichten ist allerdings keine Einschätzung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit und somit der Auswirkungen der gestellten Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen zu entnehmen. Auch im Rahmen der in den Jahren 2004 und 2008 durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten Revisionsverfahren wurde jeweils nur ein haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztlicher Bericht von Dr. Y.___ eingeholt (vgl. Urk. 6/16; Urk. 6/27). Eine psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrische Beurteilung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit erfolgte wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derum nicht. Eine auf keiner nachvollziehbaren ärztlichen Einschätzung der massgeblichen Arbeitsfähigkeit beruhende Invaliditätsbemessung ist nicht rechtskonform und die entsprechende Verfügung zweifellos unrichtig im wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Sinne (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 vom 24. April 2012 E. 2.2). Da es sich um eine Dauerleistung handelt, ist die Berich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung von erheblicher Bedeutung (BGE 119 V 475 E. 1c, Urteil des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2.1). Daher ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin in jedem Fall ex nunc ex pro futuro ohne Bindung an die ursprüngliche Verfügung in allen seinen Teilen neu zu beurteilen (BGE 140 V 514 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Somit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bleibt die invalidisierende Wirkung des aktuellen psychischen Leidens zu beurteilen. Dabei handelt es sich um eine Rechtsfrage, deren Beantwortung den rechtsanwendenden Behörden obliegt und nicht den Ärztinnen und Ärzten. Es ist folglich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar, einem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten vollen Beweiswert zuzuerkennen, jedoch von der medizinischen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzung der Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlicher Aspekte abzuweichen (BGE 140 V 193 E. 3.1 f., 130 V 352 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 9C_636/2007 vom 28. Juli 2008 E. 3.3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes fallen leichte bis mittelgradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwiesenermas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen therapieresistent sind (statt vieler: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3 mit Hinweis). Es kommt dazu, dass die Therapie in dem Sinne konsequent gewesen sein muss, dass die aus fachärztlicher Sicht indizierten zumutbaren (ambulanten und stati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onären) Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltig ausgeschöpft wurden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">137 V 64</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2 mit Hinweis; vgl. Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine solche Therapieresistenz liegt vorliegend eindeutig noch nicht vor, stand die Beschwerdeführerin doch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit der Ende 2002 erfolgten stationären Hospitalisation in der Klinik Z.___ (vgl. Urk. 6/5/12-14) noch nie in psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung und nahm eine solche erst nach Erhalt des rentenaufhebenden Vorbescheids in Angriff. Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. C.___ wurde sowohl die Aufnahme einer solchen Therapie empfohlen als auch die Modifika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion der antidepressiven Medikation, wobei dadurch eine Steigerung der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit erwartet wurde (vgl. Urk. 6/16 S. 2 lit. D Ziff. 7; Urk. 6/36/4 Ziff. 5.2-5.3; Urk. 6/44 S. 28, S. 42; Urk. 6/75 S. 2 Ziff. 1.5; Urk. 6/80 S. 2 f. Ziff. 1.2, Ziff. 1.4). Die diagnostizierte affektive Störung ist demnach – auch wenn sie als eine selbständige Erkrankung und nicht lediglich als eine blosse Begleiterscheinung der somatoformen Schmerzstörung zu betrachten wäre (vgl. hierzu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chts 8C_624/2015 vom 25. Januar 2016 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2 und 9C_125/2015 vom 18. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. 4.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) - nicht invalidisierend.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) massen die Gutachter sodann keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bei (vgl. Urk. 6/44 S. 39 ff.). Daran ändert die Tatsache, dass das Bundesgericht mit BGE 141 V 281 seine bisherige Rechtsprechung zur Invaliditätsbemessung bei psychosomatischen Störungen neu gefasst hat (vorstehend E. 1.3), nichts. Die massgeblichen Indikatoren lassen sich anhand des Gutachtens von Dr. B.___ und Dr. C.___ schlüssig beurteilen, weshalb das diesbezügliche Vorbringen der Beschwerdeführerin (vgl. Urk. 1 S. 5) unbeachtlich ist. Sind die diagnoserele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">van</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Befunde nicht besonders ausgeprägt und es fehlt sowohl an einer soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen als auch an einer psychiatrischen Komorbidität, mangelt es der gegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wär</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig mittelgradigen Ausprägung der atypischen monopolaren Depression – </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie zuvor ausgeführt - an einer invalidisierenden Wirkung. Ausserdem ist auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der bis zum Erhalt des rentenaufhebenden Vorbescheids fehlenden psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">atrisch-psychotherapeutischen Behandlung von einem eher geringen Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">druck der Beschwerdeführerin auszugehen. Zudem ergaben sich auch kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerlei Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf auffällige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> pathologische Persönlichkeitsstrukturen (vgl. Urk. 6/44 S. 41). Aus dem geschilderten Tagesablauf ergibt sich sodann, dass sich die Beschwerdeführerin zwar sozial zurückgezogen hat. Ein schwerer sozi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aler Rückzug in allen Bereichen des Lebens konnte allerdings nicht erkannt werden, pflegt sie doch vor allem innerhalb der Familie durchaus Kontakte. So verbringe sie insbesondere gerne Zeit mit den Enkelkindern. Ebenfalls gehe sie täglich spazieren – manchmal morgens und nachmittags - und versuche etwas im Haushalt zu erledigen (vgl. Urk. 6/44 S. 28 unten). Sie verfügt demnach durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus über Ressourcen. Im Hinblick auf den beweisrechtlich entscheidenden Aspekt der Konsistenz lässt sich keine gleichmässige Einschränkung des Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen erkennen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2016 E. 4.1.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gesamthaft betrachtet ist aufgrund dieser Feststellungen nicht von einem hohen Schweregrad der funktionellen Auswirkungen der anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung auszugehen und der Leidensdruck ist als eher gering zu beurteilen. Daneben liegt keine gleichmässige Einschränkung des Ak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen vor. Damit ist auch un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ter Berücksichtigung der neuen bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit zeitigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die rentenzusprechenden Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen vom 21. November 2003 (Urk. 6/11) und 6. September 2004 (Urk. 6/12) zweifellos unrichtig waren, der Beschwerdeführerin gestützt auf das beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige bidisziplinäre Gutachten aus somatischer Sicht jegliche Tätigkeit vollständig zumutbar ist und dem psychischen Leiden keine versicherungsrele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante Bedeutung zukommt. Die von der Beschwerdegegnerin am 8. März 2016 verfügte Rentenaufhebung (Urk. 2) ist folglich mit der substituierten Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung der zweifellosen Unrichtigkeit der rentenzusprechenden Verfügungen zu schützen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist vor einer Erhöhung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Herabset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung oder Aufhebung der Rente abzuklären, ob ein Eingliederungsbedarf be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht. Dabei ist vom Grundsatz der erwerblichen Verwertbarkeit einer verbes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serten oder wiedergewonnenen Arbeitsfähigkeit auf dem Weg der Selbsteinglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung auszugehen. In ganz besonderen Ausnahmefällen hat die Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch nach langjährigem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Rentenbezug trotz medizinisch (wieder) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesener Leistungsfähigkeit vorderhand weiterhin eine Rente zugesprochen, bis mit Hilfe von medizinisch-rehabilitativen und/oder beruflich-erwerblichen Massnahmen das theoretische Leistungspotential ausgeschöpft werden kann. Es können im Einzelfall Erfordernisse des Arbeitsmarktes der Anrechnung einer medizinisch vorhandenen Leistungsfähigkeit und medizinisch zumutbaren Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung entgegen stehen, wenn aus den Akten einwandfrei hervor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geht, dass die Verwertung eines bestimmten Leistungspotentials ohne vorgän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gige Durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person nicht möglich ist (Urteil des Bundesgerichts 9C_163/2009 vom 10. September 2010 E. 4.2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 dahin gehend präzisiert, dass die revisions- oder wiedererwä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente bei versicherten Personen, die das 55. Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen haben, nur zulässig ist, wenn die Beschwerdegegnerin zuvor Eingliederungsmassnahmen durchgeführt hat (E. 3.3). Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass solche versicherte Personen aufgrund des fortge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schrittenen Alters oder der langen Rentendauer und der daraus folgenden lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jährigen Arbeitsabstinenz in der Regel nicht selber in der Lage sind, sich dem Arbeitsmarkt zu stellen und sich dort selber wieder einzugliedern. Dies führt zwar für die Betroffenen nicht zu einer Art Besitzstandsgarantie. Es wird ihnen lediglich, aber immerhin zugestanden, dass die Rente grundsätzlich erst nach geleisteter Eingliederungshilfe eingestellt werden darf (vgl. erwähntes Urteil 9C_228/2010 vom 26. April 2011 E. 3.5). Im Januar 2015 hat das Bundesgericht in einem publiziertem Entscheid festgehalten, dass zur Feststellung der Frage der zumutbaren Selbsteingliederung auf den Zeitpunkt der rentenaufhebenden Verfügung oder auf den darin verfügten Zeitpunkt der Rentenaufhebung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt wird (BGE 141 V 5 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 8. März 2016 (Urk. 2) war die am 27. Juli 1956 geborene Beschwerdeführerin 59 Jahre und 7 Monate alt (vgl. Urk. 6/2 S. 1 Ziff. 1.3). Die Rente bezog sie seit dem 1. September 2003, mithin seit 12 Jahren und 7 Monaten. Damit fällt sie unter den vom Bundesgericht besonders geschützten Personenkreis.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der beruflichen Eingliederung lässt sich den Akten entnehmen, dass die Beschwerdeführerin nach der erfolgten Begutachtung von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerin zur Abklärung der beruflichen Situation eingeladen wurde. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sah sich damals allerdings nicht in der Lage, an Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massnahmen teilzunehmen, weshalb die Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Einglie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beratung abschloss (vgl. Urk. 6/46-48). Nachdem die Beschwerdegegne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin der Beschwerdeführerin die Rentenaufhebung in Aussicht gestellt hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 6/52), forderte sie diese zur Wahrnehmung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Mitwirkungspflicht auf, sich für eine Teilnahme an Eingliederungsmassnahmen zu melden sowie aktiv mitzuwirken (vgl. Schreiben vom 30. April 2014, Urk. 6/60). Daraufhin wurde erneut eine Eingliederungsberatung durchgeführt, wobei auch ein Vorstellungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spräch im Pflegeheim G.___ für ein Arbeitstraining verein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bart werden konnte (vgl. Urk. 6/68-69; Urk. 6/71-72). Die mit der Suche des Arbeitstrainingseinsatzes beauftragte Person gab im Anschluss an dieses Gespräch allerdings zu bedenken, dass sich die Beschwerdeführerin stark leidend gezeigt und sich auf ihre Defizite fokussiert habe. Zudem habe sie angegeben, dass sie gerne arbeiten würde, sich aber nicht arbeitsfähig fühle. Anschliessend habe sie sehr laut und beinahe hysterisch zu weinen angefangen. Aufgrund des Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens der Beschwerdeführerin sowie des psychisch und körperlich desolaten Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drucks, den sie hinterlasse, sei es auszuschliessen, ein Training mit einer An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungschance im ersten Arbeitsmarkt zu finden (vgl. Urk. 6/74 S. 3). Gestützt auf diese Erkenntnisse schloss die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">daher die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen ab und verzichtete nach Rücksprache mit der Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin auf die Initiierung eines Mahn- und Bedenkzeitverfahrens (vgl. Urk. 7/73, Urk. 7/74 S. 4). Die der Beschwerdeführe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin zustehende Eingliederungshilfe wurde demnach – wenn auch erfolglos – geleistet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannMeierhans</p><p></p></div> </div></body></html>