<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.01191</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Geiger</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 12. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">, geb. 2007</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gesetzlich vertreten durch den Vater Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der am 27. Dezember 2007 geborene X.___ wurde durch seinen Vater Y.___ am 25. Januar 2008 (Eingangsdatum) zum Bezug von Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungen der Invalidenversicherung angemeldet (Gewährung von medizinischen Massnahmen zur Behandlung von Geburtsgebrechen gemäss Ziffer 386, Ziffer 395, Ziffer 497 und Ziffer 498 des Anhangs zur Verordnung über Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebrechen [GgV], Urk. 6/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, übernahm die Kosten diverser Behandlungen, ärztlich verordneter Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungsgeräte in einfacher und zweckmässiger Ausführung sowie ambulanter Therapien. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">14. Dezember 2009</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Eingangsdatum) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ersuchte der Vater</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Versicherten um Ausrichtung einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/55</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die IV-Stelle liess daraufhin den Abklärungsbericht für Hilflosenentschädigung für Minderjährige und Intensivpflegezuschlag (folgend: Abklärungsbericht) vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. April 2010 erstellen (Urk. 6/73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Juni 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Februar 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bis zum 30. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">April 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und mit Wirkung ab dem 1. Mai 2010 eine Entschädigung wegen mittlerer Hilflosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 6/79</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens (Urk. 6/104</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) nahm die IV-Stelle eine weitere Abklärung am Wohnort des Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten vor (vgl. Abklärungsbericht vom 24. Mai 2011, Urk. 6/110). Mit Mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung vom 24. Mai 2011 wurde der Anspruch auf eine mittlere Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">entschädigung bestätigt (Urk. 6/111). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anlässlich der im Dezember 2013 an die Hand genommenen amtlichen Revision (Urk. 6/169) wurde am 25. März 2014 erneut eine Abklärung durchgeführt (vgl. Abklärungsbericht vom 7. April 2014, Urk. 6/184). Mit Mitteilung vom 8. April 2014 wurde ein unveränderter Anspruch auf Hilflosenentschädigung für Minderjährige wiederum bestätigt (Urk. 6/186). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2015 leitete die IV-Stelle erneut eine revisionsweise Überprüfung des Anspruchs auf Hilflosenentschädigung ein (Urk. 6/213) und nahm wiederum eine Abklärung am Wohnort des Versicherten vor (vgl. Abklärungsbericht vom 18. Juli 2016, Urk. 6/228). Mit Vorbescheid vom 26. Juli 2016 teilte die IV-Stelle X.___ mit, ihm werde lediglich noch Anspruch auf eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hilflosenentschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zuerkannt werden (Urk. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">/230), wogegen er am 9. August 2016 vorsorglich Einwand erhob (Urk. 6/232). Die IV-Stelle hielt an ihrem Entscheid fest und reduzierte mit Verfügung vom 29. September 2016 die Hilflosenentschädigung des Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Wirkung ab 1. November 2016 auf eine solche leichten Grades (Urk. 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hiergegen erhob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Vater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Versicherten am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">27. Oktober 2016 Beschwerde und beantragte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29. September 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sei teilweise aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heben und es sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weiterhin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine Hilflosenentschädigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mittleren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zuzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprechen. Mit Beschwerdeantwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. Dezember 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beilage ihrer Akten, Urk. 6/1-240</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, worüber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Vater </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des Versicherten mit Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> in Kenntnis gesetz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t wurde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird - soweit erforderlich - im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG) in der Schweiz, die hilflos (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) sind, Anspruch auf eine Hilflosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschädigung. Vorbehalten bleibt Artikel 42</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG. Als hilflos gilt eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Lebensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwachung bedarf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG). Im Bereich der Invalidenversicherung gilt auch eine Person als hilflos, welche zu Hause lebt und wegen der gesundheitlichen Beeinträchtigung dauernd auf lebenspraktische Begleitung angewiesen ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">42 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Satz 1 IVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">38 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVV). Praxisge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend (BGE 127 V 94 E. 3c, 125 V 297 E. 4a):</span></p><p><span>- </span><span>Ankleiden, Auskleiden; </span></p><p><span>- </span><span>Aufstehen, Absitzen, Abliegen;</span></p><p><span>- </span><span>Essen;</span></p><p><span>- </span><span>Körperpflege;</span></p><p><span>- </span><span>Verrichtung der Notdurft;</span></p><p><span>- </span><span>Fortbewegung (im oder ausser Haus), Kontaktaufnahme.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 37 IVV sieht drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Abs. 3 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als leicht, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders aufwendigen Pflege bedarf; </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">d. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann; oder</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">e. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">a. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">b. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf; oder </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">c. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">licher Weise auf die Hilfe Dritter und überdies dauernd auf lebenspraktische Begleitung im Sinne von Art. 38 IVV angewiesen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach der Rechtsprechung setzt Hilflosigkeit mittelschweren Grades nach Art. 37 Abs. 2 lit. a IVV eine Hilfsbedürftigkeit in mindestens vier alltäglichen Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen voraus (BGE 121 V 88 E. 3b, 107 V 145 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei Minderjährigen ist nur der Mehrbedarf an Hilfeleistung und persönlicher Überwachung im Vergleich zu nicht behinderten Minderjährigen gleichen Alters zu berücksichtigen (Art. 37 Abs. 4 IVV). Diese Sonderregelung trägt dem Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand Rechnung, dass bei Kleinkindern eine gewisse Hilfs- und Überwach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bedürftigkeit auch bei voller Gesundheit besteht. Massgebend für die Bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Hilflosigkeit bei diesen Versicherten ist daher der Mehraufwand an Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistung und persönlicher Überwachung im Vergleich zu einem nicht invaliden Minderjährigen gleichen Alters. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Grad der Hilflosigkeit in erheblicher Weise, so finden die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">87-88</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV Anwendung. Fällt eine der übrigen Anspruchsvoraussetzungen dahin oder stirbt die anspruchsberechtigte Person, so erlischt der Anspruch am Ende des betreffenden Monats (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">35 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Revision einer Hilflosenentschädigung gibt jede wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Grad der Hilflosigkeit und damit den Anspruch auf Hilflosenentschädigung zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhaltes im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung beruht, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Verfügung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 133 V 108 E. 5.4). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes für sich allein genommen keinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (zur Invalidenrente: Urteil des Bundesgerichts 9C_562/2008 vom 3. November 2008, E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Art. 69 Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Aspekt der Hilflosigkeit (Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen nicht nur zulässig, sondern notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Weiter sind die Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Lebensverrichtungen sowie der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 543</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen; SVR 2012 IV Nr. 54 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">195, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2). Diese Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesichtspunkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_464/2015 vom 14. Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 4) sowie unter dem Aspekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Intensivpflegezuschlags (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts 8C_308/2016 vom 6.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> September 2016 E. 5.1 mit Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_756/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 12. Juli 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">begründete die Reduktion der Hilflosenentschädigung damit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gemäss der Abklärung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vom 18. Juli 2016 (Urk. 6/228) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in drei von sechs alltäglichen Bereichen regelmässige und an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ernde Dritthilfe brauche (An-/Auskleiden, Körperpflege und Fortbewegung/Pflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von gesellschaftlichen Kontakten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). In den restlichen Bereichen bestehe eine alte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rsentsprechende Selbständigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Vater des Versicherten ist demgegenüber der Ansicht,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin in den Lebensbereichen Essen und Notdurft zu Unrecht eine Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">losigkeit verneine.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dabei verweist er insbesondere auf den Bericht des A.___ vom 21. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2016 (Urk. 3/2) und der Dipl. Ergotherapeutin Z.___ vom 21. September 2016 (Urk. 3/2). So könne der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer beispielsweise keine Flaschen öffnen, kein Sandwich mit beiden Händen festhalten, keinerlei Speisen mit dem Messer zerkleinern oder sich ein Stück Brot abschneiden; er bedürfe vielmehr bei jeder Mahlzeit Hilfestellung. Zudem könne sich der Beschwerdeführer nach dem Stuhlgang nicht selbständig reinigen, wobei es keine Rolle spiele, ob er sich wie in ihrer Religion üblich mit Wasser oder mit Papier reinige (Urk. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer (termingeboren in der 39 1/7 SSW) leidet seit seiner Geburt an einer spastischen Cerebralparese, einer armbetonten Hemiparese links bei Status nach intrakraniellen Blutungen (Grad IV links, Grad I rechts), an einem Status nach neonatalen Anfällen, einem Hydrozephalus internus sowie an einem Strabismus konvergens links (vgl. Feststellungsblatt für den Beschluss vom 8. März 2010, Urk. 6/69 S. 1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Abklärungsbericht vom 1. April 2010 (Urk. 6/73) hielt die Abklärungsperson der Beschwerdegegnerin fest, dass der Beschwerdeführer seit August 2009 eine Fussorthese sowie eine Handschiene trage. Die Knöchel-Orthese sowie die Hand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schiene ziehe man ihm täglich 2-3 Mal an und wieder aus. Ansonsten werde er altersentsprechend vollständig von einer Drittperson an- sowie ausgezogen. Beim An- und Auskleiden resultiere ein invaliditätsbedingter Mehraufwand von 12.5 Minuten/Tag. Der Beschwerdeführer könne auf dem Boden frei sitzen und mittels Hilfe von Möbelstücken selber aufstehen. Er könne sich selber von der Rücken- in die Seiten- sowie in die Bauchlage bringen. Ein freies Stehen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jedoch aufgrund der fehlenden Körperbalance nicht möglich. Ohne Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> lasse er sich jeweils sofort wieder auf seinen Po plumpsen. Aufgrund der Trans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fers resultiere beim Lebensbereich Aufstehen/Ansitzen/Abliegen ein invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätsbedingter Mehraufwand von 15 Minuten/Tag. Die Wartefrist ist seit Februar 2009 eröffnet. Der Beschwerdeführer könne den Löffel in der rechten Hand zwar halten, wisse jedoch nicht, was er damit anfangen solle. Daher müsse er voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständig von einer Drittperson gefüttert werden. Er sei ein guter Esser und sei nicht heikel. Er esse mit den Eltern am Tisch mit Kindersitz. Nach Angaben der Eltern müssten die Speisen stark zerkleinert werden, ansonsten diese von ihm nicht heruntergeschluckt werden könnten. Am Morgen esse er gerne Gipfeli. Das Gipfeli werde in sehr kleine Stücke gerissen und er esse diese dann jeweils mit den Fingern. Zusätzlich bekomme er am Morgen noch einen Milch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schop</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pen, welchen er aber aufgrund seiner Behinderung nicht selber halten könne, da er die linke Hand/den linken Arm nicht richtig einsetzen könne. Auch das Trinken aus einer Tasse oder einem Glas sei ihm nicht selbständig möglich. Ein Kinderbiskuit könne der Beschwerdeführer mit der rechten Hand selbständig essen, da er hierfür nicht viel Kraft benötige. Der invaliditätsbedingte Mehrauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wand fürs Essen (normal zubereitete Mahlzeiten) betrage 42.5 Minuten/Tag. Die Wartefrist wurde im August 2008 eröffnet. Die vollständige Körperpflege werde altersentsprechend von einer Drittperson vorgenommen. Bezüglich der Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung nach Verrichtung der Notdurft wurde festgehalten, dass der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer tags wie nachts Pampers trage, welche in der Regel 6 Mal pro Tag gewechselt würden. Er melde sich nicht beziehungsweise mache sich nicht bemerk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, wenn die Pampers nass seien oder er Stuhlgang gemacht habe. Ein invaliditätsbedingter Mehraufwand resultiere nicht. Die Wartezeit sei im Juni 2009 eröffnet worden, doch rechtfertige es sich, diesen Lebensbereich bereits anzurechnen, da sich in den nächsten Monaten wohl keine wesentliche Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derung ergeben werde. Zum Bereich Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte hielt die Abklärungsperson fest, dass der Beschwerdeführer sich auf dem Po mit den Beinen vorwärts bewege (sogenannten Shuffeln). Ein freies Gehen beziehungsweise Überwinden von Treppen sei bei ihm aufgrund der Hemiparese links und der dadurch fehlenden Körperbalance nicht möglich, da er immer wieder hinfalle. Er könne lediglich auf beiden Seiten gestützt bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ungsweise gehalten ein paar Meter zurücklegen. Für längere Strecken benötige man den Buggy. Verbal könne sich der Beschwerdeführer nicht mitteilen, er summe und gebe Laute von sich. Wenn er etwas nicht möchte, dann zeige er das mit Abwehren beider Hände. Er gehe jedoch auch auf Kinder zu und spiele gerne mit diesen, doch sei er eher ängstlich. Insgesamt sei er ein lieber Junge. Wenn er etwas möchte, was er nicht bekomme, dann weine er. Die Bindung zu seinem Vater sei sehr intensiv. Da man täglich therapeutische Übungen mit dem Beschwerdeführer mache, betrage der invaliditätsbedingte Mehraufwand für die dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe 30 Minuten/Tag. Die persönliche Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wachung sei altersentsprechend. Die allenfalls notwendigen Medikamente sowie das Anbringen der Augenpflaster aufgrund der Sehschwäche auf dem linken Auge würden altersentsprechend von einer Drittperson abgegeben beziehungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise vorgenommen. Aufgrund diverser wahrzunehmender Arzt- und Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">besuche resultiere ein invaliditätsbedingter Mehraufwand von 5 Minuten/Tag. Es resultiere ein täglicher Mehraufwand von 1 Stunde 45 Minuten, sodass sich kein Intensivpflegezuschlag rechtfertige.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei somit in 4 von 6 alltäglichen Bereichen eingeschränkt und zwar beim Aufstehen/Absitzen/Abliegen, beim Essen, bei der Notdurft und bei der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laut dem Abklärungsbericht vom 24. Mai 2011 (Urk. 6/110) könne der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer beim An- und Ausziehen ein bisschen helfen, indem er seine Ärmchen hochstrecke, was mit ihm geübt werde. Auch wenn der Vater zu ihm sage, er solle sich die Schuhe ausziehen, mache er dies. Er müsse aber insgesamt noch vollständig an- und ausgekleidet werden. Vorder- und Rückseite der Klei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stücke könne er noch nicht erkennen; er sei aber sowieso nicht interessiert und lasse es mehr mit sich geschehen. Der invaliditätsbedingte Mehraufwand be-trage 12.5 Minuten/Tag und die Wartefrist wurde am 1. Dezember 2010 eröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">net. Beim Lebensbereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer problemlos alleine laufen könne. Aufgrund seiner links</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seitigen Einschränkung könne er aber noch nicht auf einen normalen Stuhl oder seinen Tripp-Trapp klettern. Als sich der Beschwerdeführer auf das Sofa gesetzt habe, habe er nicht gewusst wie und sei vorsichtig rückwärts auf die Sitzfläche gerutscht ohne Zuhilfenahme seiner Ärmchen und habe auch nicht versucht, den Sitz vorwärts auf dem Bauch rutschend zu erklimmen. Er könne deshalb noch keine Sitzfläche erreichen, die höher sei, als seine Beinchen lang seien. Mit dem Schlafen habe der Beschwerdeführer keine Probleme. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Trans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fers resultiere beim Lebensbereich Aufstehen/Ansitzen/Abliegen ein invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingter Mehraufwand von 10 Minuten/Tag. Der Beschwerdeführer könne noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mit dem Löffel essen, wobei das auch noch nicht geübt worden sei. Der Vater habe eingeräumt, dass dies bisher keine Priorität gehabt habe. Bisher werde er also noch vollständig gefüttert. Dies sei sehr aufwändig, da der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer immer wieder weglaufe und man ihn wieder einfangen und motivieren müsse, weiter zu essen. Den Schoppen nehme er jetzt mit beiden Händen, um ihn dann aber nach kurzer Zeit nur noch mit der rechten Hand zu halten. Das Frühstücksbrot könne er alleine mit einer Hand essen. Aber auch dabei müsse darauf geachtet werden, dass er esse, weil er mit dem Brot herum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufe. Den Brei müsse man ihm eingeben. Der Beschwerdeführer sei beim Essen nicht wählerisch und esse alles, was die Eltern auch essen würden. Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch könne er auch von einer Banane oder einem Apfel essen, wenn es ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hingehalten würde. Der invaliditätsbedingte Mehraufwand betrage 30 Minuten/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tag. Der Beschwerdeführer sei gerne im Wasser und habe überhaupt keine Probleme beim Baden oder Duschen. Er erhalte jeden Tag vor dem Bad eine Massage von seinem Vater. Die Körperpflege finde altersentsprechend durch Vater oder Mutter statt. Der Beschwerdeführer benötige noch Tag und Nacht Windeln, denn er melde sich nicht, wenn er aufs WC müsse. Er können nun gut laufen; auch draussen, wobei man immer bei ihm sein müsse. Für weitere Strecken nähmen sie zur Sicherheit den Buggy mit. Er könne Treppen steigen, indem er sich an einer Seite festhalten würde. Er gehe aktuell in die Spielgruppe und spiele dort mit anderen Kindern und mache mit. Kürzlich seien sie in Pakistan in den Ferien gewesen. Dort seien immer viele Menschen um ihn herum gewesen und der Vater habe das Gefühl, dass der Beschwerdeführer wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich grosse Fortschritte gemacht habe. Deshalb werde er wohl auch in der Spielgruppe viel profitieren können. Auch von seinem kleinen Bruder O.___, der 1.5 Jahre alt sei, profitiere er sehr. Insgesamt sei es sehr erfreulich, wie viele Fortschritte der Beschwerdeführer gemacht habe, auch im sprachlichen Bereich. Der Beschwerdeführer erfülle den Bereich der Fortbewegung/Pflege gesellschaft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Kontakte nun altersentsprechend, weshalb dieser Lebensbereich nicht mehr ausgewiesen sei. Die dauernde medizinisch-pflegerische Hilfe sei weiterhin ausgewiesen und führe zu einem invaliditätsbedingten Mehraufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 Minuten/Tag. Die persönliche Überwachung sei altersentsprechend. Aufgrund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diverser wahrzunehmender Arzt- und Therapiebesuche resultiere ein invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingter Mehrauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand von 4.06 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minuten/Tag. Es resultiere ein tägli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mehraufwand von 1 Stunde 27 Minuten, sodass sich kein Intensivpflege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> rechtfertige.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesamthaft sei der Beschwerdeführer in 4 von 6 Lebensbereichen auf Dritthilfe angewiesen und zwar beim Aufstehen/Absitzen/Abliegen, beim Essen, bei der Notdurft und beim An- und Auskleiden (Wartezeit am 1. Dezember 2010 eröf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f-net, gestützt auf Art. 88a IVV ab dem 1. März 2011). Im Bereich Fortbewegung sei er altersentsprechend selbständig geworden, weshalb dieser nicht mehr aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Abklärungsbericht vom 7. April 2014 (Urk. 6/184) trage der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer als Hilfsmittel eine Arm-Orthese sowie eine Arbeitsbrille mit Sport</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flügeln. Er besuche seit dem Sommer 2013 den Regelkindergarten und habe dort 4-6 Stunden heilpädagogische Begleitung. Der Beschwerdeführer ziehe sich noch nicht alleine an, obwohl er wohl aus motorischer Sicht dazu in der Lage wäre. Auch benutze er seine kranke Hand viel mehr als früher. Er bekomme bald auch eine Orthese für sein Handgelenk, die er den ganzen Tag tragen müsse. Im Kindergarten sei er immer der Letzte, der herauskomme, weshalb die Eltern meinten, dass er sich dort selber anziehen müsse. Es sei eben schon so, dass er zuhause immer müde sei, weshalb er sich von seiner Mutter helfen lasse. Gemäss der Kindergartenlehrerin brauche der Beschwerdeführer beim Anklei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auskleiden schon noch Unterstützung. Rechts und links würden bei den Schuhen verwechselt. Bei der Jacke brauche er ewig, bis er den Ärmel finde. Er sei aber auch recht bequem und lasse sich gerne bedienen. Wichtig sei dabei auch eine angepasste, leicht anzuziehende Kleidung. Der invaliditätsbedingte Mehraufwand betrage dabei 9 Minuten/Tag. Dieser Bereich sei noch knapp ausgewiesen; überwiegend wegen der Handgelenks-Orthese, da es sich dabei teilweise auch um einen erzieherisch-methodischen Anteil handle. Die Eltern übernähmen sehr viel für den Beschwerdeführer, was er auch selber könnte. Es sei davon auszugehen, dass er mit 8 Jahren beim An- und Auskleiden selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig sein werde. Beim Aufstehen/Absitzen/Abliegen sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer selbständig geworden und könne alle Positionswechsel selbständig vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen. Nachts schlafe er meist durch. Er könne noch nicht mit Besteck essen, höchstens mit dem Löffel. Er wolle überhaupt nicht selber essen, auch wenn er Hunger habe. Es sei schwierig, den Beschwerdeführer am Tisch zu halten, da er immer wieder weglaufe. Deshalb gebe ihm die Mutter noch häufig das Essen ein. Gemäss der Kindergartenlehrerin habe sich der Beschwerdeführer beim Essen recht gut entwickelt, wobei sie nur den Znüni beurteilen könne. Anfangs sei der Znüni problematisch gewesen, da er sehr lange dafür gebraucht habe. Der invaliditätsbedingte Mehraufwand beim Essen betrage 25 Minuten/Tag. Der Beschwerdeführer esse sehr langsam, wobei sich sei Essverhalten auch gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aussagen der Kindergartenlehrerin nicht im Normbereich bewege. Jedoch handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich um einen erzieherisch-methodischen Anteil und der Bereich sei knapp ausgewiesen. Bei der Körperpflege sei die Wartezeit im Dezember 2013 eröffnet worden. Der Beschwerdeführer könne noch keinen Sinn darin erkennen, sich zu waschen. Er sitze in der Badewanne und spiele mit dem Wasser; das Wasser sei sein Element. Die Eltern würden ihn massieren und waschen, was nicht lange dauere. Die Zähne versuche der Beschwerdeführer selber zu putzen, was ihm noch nicht gelinge, aber auch noch nicht geübt worden sei. Der invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedingte Mehraufwand betrage bei der Körperpflege 1 Minute/Tag. Bei der Reini-gung nach Verrichtung der Notdurft verhalte es sich so, dass der Beschwerdeführer seit 2 Jahren aufs WC gehe und keine Windeln mehr trage. Die Hose ziehe ihm seine Mutter hoch und er könne sich nach dem grossen Geschäft auch noch nicht selber reinigen. Sein grosses Geschäft würde er nicht ausserhalb (zum Beispiel im Kindergarten) machen wollen. Gemäss der Kindergartenlehrerin könne der Beschwerdeführer für sein kleines Geschäft selbständig zur Toilette gehen, wobei er ab und zu lange brauche. Es müsse ihm auch geholfen werden, seine Jogginghosen hochzuziehen und das Unterhemd in die Hosen zu schoppen. Ein anrechenbarer Zeitaufwand ergebe sich hierbei nicht. Dieser Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich sei ganz knapp ausgewiesen, da es sich wiederum um einen erzieherisch-methodischen Anteil handle. Die Revision werde mit 8 Jahren angesetzt und dann werde dieser Bereich der Reinigung nach Verrichtung der Notdurft voraussichtlich nicht mehr ausgewiesen sein, was den Eltern schon mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geteilt worden sei. Bei der Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte wurde die Wartezeit im Dezember 2013 eröffnet. Der Beschwerdeführer werde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch nicht alleine zum Kindergarten geschickt, obwohl dieser nur in 100 M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">etern Gehdistanz liege. Der Beschwerdeführer sei noch nicht verkehrssicher und durch seine Ängstlichkeit sei nicht vorhersehbar, wie er in Angstsituationen reagieren würde. Er spiele eigentlich nicht mit anderen Kindern, da er nicht so schnell sei wie diese und deshalb unsicher sei. Insgesamt bleibe er lieber zuhause und die Pflege gesellschaftlicher Kontakte müsse von den Eltern organisiert werden. Auffällig sei, dass er in den Ferien in seiner Heimat keinerlei Probleme gehabt habe und alleine draussen gespielt habe. Gemäss der Kindergartenlehrerin bestehe beim Beschwerdeführer eine Fixation auf Erwachsene und er hole sich dort immer Hilfe. Er sei schon an anderen Kindern interessiert und suche Kontakt, doch merke er, dass sie schon weiter seien als er. Er sei insgesamt sehr passiv und brauche häufig Unterstützung von ihr. Man müsse ihn immer wieder zu den anderen Kindern schicken, aber er sei auf einem guten Weg. Der Beschwerdeführer wisse viele Dinge nur theoretisch, wie beispielsweise, dass man an der Strasse auf Autos aufpassen müsse. Einhalten könne dies aber nicht. Es könne gut sein, dass er einfach auf die Strasse laufen würde. Die Kinder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gartenlehrerin würde den Beschwerdeführer auch nicht alleine auf den Weg zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kindergarten schicken, da sie ihm dies noch nicht zutraue. Bezüglich dauernder medizinisch-pflegerischer Hilfe wurde festgehalten, dass der Beschwerdeführer weiterhin sein Augenpflaster tragen müsse und Augentropfen erhalte. Zudem bestehe ein altersentsprechender Überwachungsbedarf. Der invaliditätsbedingte Mehraufwand im Zusammenhang mit der Begleitung zu Arzt- und Therapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besuchen sei unverändert geblieben. Gesamthaft resultiere ein Mehraufwand pro Tag von 51 Minuten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die erneute Abklärung habe ergeben, dass der Beschwerdeführer im Bereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen Selbständigkeit erreicht habe. Neu kämen mit 6 Jahren die Bereiche Körperpflege und Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte hinzu. Somit seien 5 Lebensbereiche ausgewiesen und es bleibe bei einem Anspruch auf Hilflosenentschädigung mittleren Grades mit den alltäg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Bereichen An-/Ausziehen, Essen, Körperpflege, Notdurft und Fortbewe-gung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Abklärungsbericht vom 18. Juli 2016 (Urk. 6/228) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer eine Handgelenks-Orthese links, ein Stütz-Korsett sowie eine Brille mit Sportbügeln trage. Er sei in der 1. Klasse der Regelschule gut integriert und gehe gerne zur Schule. Gemäss Angaben der Mutter könne sich der Beschwerdeführer weiterhin noch nicht vollständig selber ankleiden, obwohl dabei Fortschritte erzielt worden seien. Bei den Oberteilen erkenne er Vorder- und Rückseite nicht und trage diese verkehrt herum. Er kenne zwar den Ablauf und die Reihenfolge beim Ankleiden, könne dies aber nicht umsetzen, da er immer andere Dinge im Kopf habe. Daher werde er zuhause mehrheitlich von der Mutter angezogen, was morgens auch aus zeitlichen Gründen der Fall sei. Ausziehen sei ihm jedoch selber möglich. Dabei nutze er nun auch seine linke Hand als Stützhand. Er trage an seinem linken Unterarm eine feste Orthese mit Klettverschlüssen, welche er selbst ausziehen könne. Beim Anziehen der Orthese brauche er aber Hilfe. Auch das Korsett, das fest sitzen müsse, könne er nicht selber anziehen, da es von einer Drittperson festgezurrt werden müsse. Ver-schlüsse wie Knöpfe oder Reissverschlüsse könne er noch nicht selber bedienen. Schuhe mit Klettverschlüssen könne er aber mittlerweile am richtigen Fuss selber an- und ausziehen. Gemäss Aussagen der Lehrerin ziehe sich der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer beim Schwimm- und Turnunterricht selber aus. Beim Anziehen, insbesondere beim Festzurren des Korsetts und beim Anlegen der Arm-Orthese, benötige er weiterhin Hilfeleistungen. Mit behinderungsbedingt angepasster Kleidung würde es noch besser gehen. Es falle in der Schule auf, dass er sich gerne bedienen lasse, was man mit zunehmendem Alter des Beschwerdeführers gerne korrigieren möchte. Dieser Bereich sei nur noch knapp ausgewiesen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der benötigten Dritthilfe beim An- und Ausziehen des Korsetts sowie der Arm-Orthese. Das Kaufen von behinderungsangepasster Kleidung sowie weitere Anleitungen zum Ankleiden seien zumutbar. Der invaliditätsbedingte Mehrauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand betrage dabei 5 Minuten/Tag. Die Positionswechsel Aufstehen/Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sitzen/ Abliegen könnten vom Beschwerdeführer selbständig vorgenommen werden. In der Nacht schlafe er durch. Beim Essen (normal zubereiteter Mahlzeiten) wurde festgestellt, dass der Beschwerdeführer ein sehr heikler und auch langsamer Esser sei. Der Umgang mit der Gabel und dem Löffel (mit der rechten Hand) sei gegeben. Er esse jedoch gerne mit den Fingern. Zum Frühstück esse er ein Gipfeli und einen Saft, was er selbständig einnehmen könne. Mittags gebe es oft Reis mit Beilagen, daher nehme er mehrheitlich den Löffel beim Essen, da es für ihn einfacher zu handhaben sei. Zum Abendessen mache man oft Teigwaren mit Sauce. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Stück Fleisch, das zerkleinert werden müsse, gebe es selten, da man anders koche. Sollte es ein Stück Fleisch geben, müsse man ihm beim Zer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kleinern behilflich sein, da ihm das aufgrund seiner Behinderung mit der einen Hand nicht selber möglich sei. Es sei weiterhin schwierig, den Beschwerdeführer am Tisch zu behalten, da er gerne weglaufe, wenn es ihm nicht mehr passe. Trinken stelle kein Problem für ihn dar. Die Abklärungsperson führte dazu aus, dass der Beschwerdeführer beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Essen Selbständigkeit im Sinne des IVG erlangt habe. Die Mahlzeiten könnten von ihm mit dem üblichen Besteck selbständig eingenommen werden. Trinken aus einem Glas oder einer Tasse stellten kein Problem dar. Das gelegentliche Zerkleinern von speziellen Speisen, wie bei-spiels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise einem Stück Fleisch, könnten nicht als erhebliche und andauernde Dritthilfe angesehen werden. Bezüglich der Körperhygiene könne der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer dessen Sinn und Zweck nicht nachvollziehen. Er müsse morgens </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefordert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sein Gesicht zu waschen und sich zu kämmen, was er dann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mache. Die Mutter leite ihn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch bei der Körperpflege </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wobei er diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrheitlich selber vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (einseifen und abbrausen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Haare wasche er selber mit etwas Mithilfe, wenn man ihm das Schampoo anreiche. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde täglich im Kollektiv mit den beiden Geschwistern gebadet oder geduscht. Bei der Zahnpflege lasse man ihn gewähren, indem er diese am Morgen und am Mittag selber vornehmen könne, am Abend werde jedoch von der Mutter noch nachgereinigt, da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zahnreinigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur kurz und unkorrekt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vornehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch zum Händewaschen müsse er aufgefordert werden. Daraus resultiere ein invaliditätsbedingter Mehraufwand von 15 Minuten/Tag. Der Beschwerdeführer gehe seit mindestens 2 Jahren selber auf die Toilette und ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte sein Geschäft selber. Die Reinigung nach dem Stuhlgang erledige zuhause weiterhin die Mutter, wobei er sein grosses Geschäft in der Regel zuhause mache. Kulturell bedingt nehme man kein Papier zur Reinigung des Pos, sondern man wasche diesen mit Wasser (mit einem Spritzkännchen), was dem Beschwerdeführer mit einer Hand nicht möglich sei. In der Schule gehe er jeweils alleine zur Toilette, wobei ihm danach zeitweise die Kleider geordnet werden müssten, was bei behinderungsangepasster Kleidung nicht notwendig wäre. Die Abklärungsperson bemerkte hierzu, dass der Beschwerdeführer i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n diesem Bereich Selbständigkeit im Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlangt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe, da er zuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ause sowie in der Schule selbständig zur Toilette</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Dritthilfe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Schule nicht andauernd und regelmässig zu leisten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ause </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übernehme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Mutter soziokulturell nach wie vor die Reinigung des Po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, indem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Po </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wasche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, obwohl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich mit der rechten Hand und mittels Gebrauchs eines Feucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tüchleins selber reinigen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Hygiene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nach Verrichtung der Notdurft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zusätzlich mit dem täglichen Bad oder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">uschen abgedeckt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitweise Kleider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ordnen nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Toilettengang in der Schule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einer behinderungsangepassten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kleidung (Hosen mit Elast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bund)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> umgangen werden, was zumutbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Verkehrssicherheit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bisher nicht bestanden und bestehe gemäss Angaben der Mutter weiterhin nicht. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kenne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Verkehrsregeln, man </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht auf ihn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verlassen, weshalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> man ihn sowie seinen Bruder täglich auf dem Schul- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kindergartenweg begleite. Gemäss Angaben der Mutter habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur wenige Schulfreunde in der Klasse. Es gebe auch keine gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesinnte Familie (aus Pakistan) in der näheren Umgebung, mit gleichaltrigen Kindern, mit denen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich anfreunden könnte. Er beschäftige sich daher oft alleine (oder mit seinem Bruder zusammen) und fahre gerne auf dem Wohnareal mit seinem Zweirad herum oder aber spiele gerne Fussball. Das ABC könne von ihm mittlerwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le vollständig aufgesagt werden, Lesen und S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chreiben sei mit Hilfe der verstärkten Brille jetzt gut von ihm möglich. Die Uhrzeit lerne man im Moment in der Schule</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gemäss Auskunft der Lehrerin habe der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der Schule eine heilpädagogische Begleitung (Assistentin). Pro Woche erhalte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 6 Lektionen Unterstützung in der Schule. Sie unterstütze ihn vor allem im schulischen Bereich sowie beim Schwimmen und Turnen (Hilfe beim Korsett an- und auskleiden). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sehr korrekt und er mache in der Schule gut mit. Er habe im schulischen Bereich Fortschritte gemacht. Könne verbal seine Bedürfnisse jetzt mitteilen und mittlerweile auch leichte Rechenaufgaben 1-10 mit plus und minus lösen. Lesen und Schreiben sei ihm möglich. Er habe Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takt mit seinen Mitschülern in der Schule und spiele auch gerne mit ihnen in der Pause (wenn sie ihn mitspielen lassen). Aufgrund seines Handicaps sei das nicht bei jedem Spiel möglich. Kinder seien in diesem Bereich extrem ehrlich und würden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Beschwerdeführer dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zeitweise auch spüren lassen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nehme seine Hausaufgaben ernst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mache diese jeweils mit der Mutter zusammen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> halte sich eher an erwachsene Personen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es müssten keine Medikamente regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig eingenommen werden und die persönliche Überwachung sei altersentsprechend. Für Arzt- und Therapiebesuche ergebe sich ein invaliditätsbedingter Mehraufwand von 16.8 Minuten/Tag, wobei das Total des Mehraufwandes bei 37 Minuten/Tag liege. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Abklärung vor Ort </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ergeben, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer noch in 3 von 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alltäglichen Bereichen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An-/Auskleiden, Körperpflege und Fortbewegung/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Pflege gesellschaftlicher Kontakte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf andauernde und erhebliche Dritthilfe angewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei. In den beiden Bereichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Essen und Notdurft </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er Selbständigkeit im Sinne des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erlangt. Entsprechend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Anspruch auf Hilflo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentschädigung mittleren Grades nicht mehr ausgewiesen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem merkte die Abklärungsperson an, dass zuhause</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Förderungsmassnahmen dringend notwendig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine gezielte Förderung zuh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ause in der Selbständigkeit des Kindes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei Pflicht der Eltern und müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als schadenmindernde Massnahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angerechnet werden. Die s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oziokulturelle Herkunft und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unwissenheit der Eltern über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gezielte Förderung des Beschwerdeführers stellten keine IV-relevanten Tatsa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tig und zu prüfen ist die Frage, ob sich die Hilflosigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers zwischen dem Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. Juni 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mit welchem ihm eine Hilflosenentschädigung mittleren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zugesprochen worden ist (Urk. 6/79), und der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 29. September 2016 (Urk. 2) soweit verbessert hat, dass nunmehr lediglich noch eine Hilflosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grades</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vater des Beschwerdeführers reichte im Beschwerdeverfahren folgende Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte ein: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des A.___ vom 21. April 2016 (Urk. 3/4) wurden folgende Diagnosen aufgeführt: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Armbetonte Hemiparese links mit/bei: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach intrakranieller Blutung Grad IV links, Grad I rechts </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">peripartal mit: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach neonatalen Anfällen, seither anfallsfrei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hydrocephalus mit Status nach rezidivierenden Punktionen </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(letztmals Februar 2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Knick-/Senkfüsse beidseits linksbetont mit aussenrotierendem </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fuss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufsetzwinkel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtskonvexe thorakale Skoliose, Cobb-Winkel 27°</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strabismus convergens links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Status nach unklarem Ereignis Juni 2012 mit Kraftlosigkeit, </span><span> </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Blässe, Schwitzen, kalten Händen, erhaltener Reaktivität: nicht als </span><span> </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">epileptisches Ereignis gewertet</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Normales peripheres Hörvermögen beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 21. September 2016 nahm Dipl. Z.___ Stellung zu den Einschränkungen und zur Hilflosigkeit des Beschwerdeführers (Urk. 3/3) und hielt fest, dass er für das Wasserlassen auf der Toilette selbständig sei. Vor einem Jahr (September 2015) habe er ihre Hilfe angefordert, um nach dem Stuhlgang sein Gesäss zu reinigen. Das Halten einer Wasserflasche mit der linken Hand dürfte schwierig sein, wenn der Verschluss stark verschlossen sei. Er könne die Flache mit seinem Arm besser fixieren. Mit der rechten Hand könne er einen Ham</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">burger oder ein Sandwich halten und so selber essen. Der Umgang mit einem Brotmesser sei aufgrund der Kraftdosierung erschwert, wobei es mit Hilfsmitteln (Nagelbrettchen) eventuell selbständig möglich wäre. Die selbständige Essenszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereitung nehme im Alltag des Beschwerdeführers bisher einen geringen Stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert ein. Das Schliessen von Knöpfen und Reissverschlüssen sei aufgrund motorischer, wie auch räumlich-visueller Defizite nicht selbständig möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht des A.___ vom 21. Oktober 2016 (Urk. 3/2) wurde Stellung zur Selbständigkeit des Beschwerdeführers genommen und ausgeführt, dass dem Reinigen des Gesässes nach dem Schulgang weder religiöse noch kulturelle Gründen entgegenständen. Jedoch sei der Beschwerdeführer moto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">risch nicht in der Lage, sich selbständig den Popo abzuwischen. Ebenfalls brauche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er Hilfe, um sich die Hose korrekt hochzuziehen. Das Halten einer Wasserflasche mit der linken Hand sei aufgrund fehlender Kraft schwierig. Und wenn der Verschluss fest angezogen sei, drehe sich die Flasche mit, wenn der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer mit der rechten Hand den Deckel drehe. Einen Hamburger oder ein Sandwich könne er nicht beidhändig essen, sondern er brauche Hilfe. Er könne das Sandwich oder den Burger Halten, versuche er aber, davon abzubeissen, falle der Inhalt heraus. Der Beschwerdeführer sei funktionell Einhänder. Beid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">händig könne er deshalb keine Nahrungsmittel zerkleinern und einhändig sei es ihm auch nicht möglich. Mit der rechten Hand kann er mit der Gabel bestimmte Sachen (weich, aber fest genug) aufspiessen und zum Mund führen. Essen auf die Gabel aufzuladen sei jedoch sehr schwierig für ihn. Dies gehe besser mit dem Löffel. Mit der linken Hand könne er das Besteck nicht benutzen. Aufgrund der funktionellen Einhändigkeit sei es dem Beschwerdeführer höchstens mit Hilfe eines Nagelbrettchens möglich, ein Stück Brot abzuschneiden, ansonsten müsste eine Hilfsperson das Brot festhalten. Ein Brot bestreichen könne er nur, wenn eine Hilfsperson das Brot festhalte. Die selbständige Essenszubereitung nehme bisher im Alltag des Beschwerdeführers einen geringen Stellenwert ein. Aufgrund der Tatsache, dass er funktionell einhändig sei, könnte er höchstens bei einzelnen Arbeitsschritten mithelfen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Öffnen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliessen von Knöpfen und Reissverschlüssen sei aufgrund motorischer, wie auch räumlich-visueller Defizite nicht selbständig möglich. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18. Juli 2016 (Urk. 6/228)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde von einer Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsperson, welche sich beim Beschwerdeführer zuhause Kenntnis der örtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n und räumlichen Verhältnisse verschafft hatte, und unter Berücksichtigung der medizinischen Vorakten erstellt. Die Abklärungsperson nahm Rücksprache mit den Eltern und erhob die einzelnen alltäglichen Lebensverrichtungen sowie auch die tatbestandsmässigen Erfordernisse der dauernden Pflege und der persönlichen Überwachung. Der Bericht ist plausibel und nachvollziehbar, womit ihm Beweiseignung zukommt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der Aktenlage ist plausibel, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer beim An/Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kleiden, bei der Körperpflege und Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">takte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Vergleich zu einem gesundheitlich nicht eingeschränkten gleichaltrigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Minderjährigen auf regelmässige und andauernde Dritthilfe angewiesen ist - was</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Weiteren auch unbestritten blieb. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist, ob der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bereich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Essen und Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung nach Verrichtung der Notdurft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ebenfalls auf regelmässige und andauernde Dritthilfe angewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosigkeit liegt vor, wenn d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie versicherte Person zwar sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber essen, dies jedoch nur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf eine nicht übliche Art und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weise ausführen kann (BG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">E 106 V 158) (z.B. wenn sie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Speisen nicht zerkleinern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oder nur püriert essen oder nur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit den Fingern zum M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unde führen kann BGE 121 V 88). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ist die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nur zum Zerschne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iden harter Speisen auf direkte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dritthilfe angewiesen, liegt kei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ne Hilflosigkeit vor, da solche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Speisen nicht täglich g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">egessen werden und deswegen die versicherte Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht regelmässig und nicht erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blich auf Dritthilfe angewiesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_30/2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 8. April 2010</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hingegen ist eine Hilflosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben, wenn die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherte Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Messer überhaupt nicht benutzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kann (also nicht einmal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Butterbrot strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Diätnahrung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z.B. bei Diabetikern) begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Hilflosigkeit.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei Einarmigkeit und funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">oneller Einarmigkeit (gelähmter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arm) liegt eine Hilf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Rz. 8018 KSIH)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Bemessung der Hilflosigkeit bei Minderjährigen erfolgt anhand des Anhangs III</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Richtlinien zur Bemessung der massgebenden Hilflosigkeit bei Minderjährigen des Kreisschreibens über Invalidität und Hilflosigkeit in der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">herung (KSIH, Stand 1. März 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend: Anhang III KSIH). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Anhang III zum KSIH i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sst ein Kind mit 8 Jahren selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ständig und kann härtere Speisen zerkleinern.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichzeitig wird konstatiert, dass es sich bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den im Anhang III KSIH genannten Altersangaben um Orientierungswerte handle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, welche nicht in jedem Fall absolut anzuwenden seien. In den meisten Fällen könne es „normale“ respektive nicht pathologisch (krankheits-)bedingte Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen von den Zeitangaben sowohl nach oben als auch nach unten geben. Sie seien bei der Bemessung der Hilfsbedürftigkeit nicht zu berücksichtigen. In diesem Sinne seien die Richtlinien flexibel zu handhaben (Anhang III KSIH S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">202). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin weist bezüglich der Lebensverrichtung Essen zu Recht darauf hin, dass der Umstand alleine, dass der Beschwerdeführer beim Essen kein Messer zum gelegentlichen Zerkleinern benützen kann, noch keine Hilflosigkeit begründet (Urk. 5 S. 2. Zudem gaben die Eltern selbst an, dass sie oft Reis mit Beilagen und Teigwaren mit Sauce essen würden, welche der Beschwerdeführer selbständig mit dem Löffel essen könne. Auch gebe es selten ein Stück Fleisch, das mit dem Messer zerkleinert werden müsste (vgl. Urk. 6/228 S. 4). Gestützt auf die Berichte des A.___ vom 21. April und vom 21. Oktober 2016 (vgl. E. 4.3 und E. 4.5) ist aber ausgewiesen, dass der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer aufgrund der armbetonten Hemiparese links funktionell ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">armig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist und deshalb seinen linken Arm fast überhaupt nicht zum Essen einsetzen kann. Zwar könnte er unter Umständen mittels Nagelbrettchen ein Stück Brot abschneiden, doch kann er es mangels Fixierungsmöglichkeiten mit der linken Hand nicht mit der rechten Hand bestreichen (vgl. E. 5.3.1). Entsprechend ist der Beschwerdeführer regelmässig und erheblich auf Dritthilfe angewiesen, weshalb beim Lebensbereich Essen eine Hilfsbedürftigkeit im Rechtssinne weiterhin zu bejahen ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hilflosigkeit liegt vor, wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person für die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Körperreinigung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berprüfen der Reinlichkeit, für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Ordnen der Kleider oder für das Absitzen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beziehungsweise Wiederaufstehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Hilfe D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ritter, bedarf (BGE 121 V 88 E</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Rz. 8021 KSIH</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Anhang III KSIH kann sich das Kind a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selber reinigen und auch die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Kleider alleine in Ordnung bringen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich der Reinigung nach Verrichtung der Notdurft ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Alter von 8 Jahren durchaus in der Lage ist, mit seiner rechten Hand und unter Verwendung von Feuchttüchern, sein Gesäss nach dem Stuhlgang selbst zu reinigen. Damit hat er in diesem Bereich Selbständigkeit erlangt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Dargelegten ist der Beschwerdeführer weiterhin in 4 von 6 Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verrichtungen (An-/Auskleiden, Körperpflege, Fortbewegung/Pflege gesellschaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Kontakte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Essen) auf regelmässige und erhebliche Dritthilfe ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Somit sind die Voraussetzungen einer Hilflosenentschädigung mittleren Grades weiterhin gegeben (vgl. E. 1.3). Dies führt zur Gutheissung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gerichtskosten, die nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- zu bemessen sind (Art. 69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG), sind auf Fr. 600.-- festzusetzen und der unterliegenden Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufzuerlegen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 29. September 2016 aufgehoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer auch weiterhin Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades hat. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p><br/></p><p></p><p>3.<span> </span>Zustellung gegen Empfangsschein an:</p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes-gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu-stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis-mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstGeiger</p><p></p></div> </div></body></html>