<h2>SubmittedText<h2><p>Die Weigerung der meisten Fleischvermarkter, weiterhin Tiermehl verfüttern zu lassen, ist verständlich. Viele Konsumenten und Konsumentinnen wollen, dass Nutztiere nicht länger gezwungen werden, ihre Artgenossen zu verspeisen.</p><p>Grundsätzlich spricht hingegen nichts dagegen, an Schweine ein Rinder-/Geflügelmehl und an Geflügel ein Rinder-/Schweinemehl zu verfüttern. Bisher fehlen aber Infrastrukturen für eine gattungsspezifische Verwertung von Schlachtabfällen.</p><p>Der Bundesrat wird eingeladen:</p><p>1. alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, damit so rasch wie möglich nach Gattungen getrennte tierische Futterkomponenten auf den Markt kommen;</p><p>2. durch eine Verordnung die lückenlose Deklaration und Kontrolle solcher Komponenten sicherzustellen.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2>Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.