<h2>SubmittedText<h2><p>Im Rahmen des Entlastungsprogramms 2003 wurden die Subventionen für Waldpflege und Schutzbauwerke um 10 Millionen Franken gekürzt. Im Dezember 2004 hat das Parlament auf Wunsch der Kantone seine Entscheidung revidiert und die Subventionen 2005 für Schutzwälder um 2 Millionen Franken erhöht. Der vorgesehene Betrag reicht aber immer noch nicht aus.</p><p>Angesichts der alarmierenden Vorhersagen, dass Naturkatastrophen in Zukunft sehr viel häufiger auftreten werden, frage ich den Bundesrat:</p><p>Welche Massnahmen wird er ergreifen, um die verheerenden Auswirkungen von Überschwemmungen und Lawinen einzudämmen?</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Eine ausgewogene und angemessene Sicherheit kann nur durch ein integrales Risikomanagement garantiert werden, welches die Prävention, die Vorsorge, den Einsatz im Ereignisfall und die Instandstellung umfasst. Die darauf basierenden Massnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden haben sich grundsätzlich bewährt. Sie zeigen, dass die gesetzlichen Grundlagen für eine Schutzpolitik grundsätzlich ausreichend sind.</p><p>Engpässe bestehen vor allem bei den Finanzen, und zwar auf allen Ebenen, also bei Bund, Kantonen und Gemeinden. Die wirksame Abwehr von Naturgefahren setzt eine genügende und konstante Finanzierung voraus.</p><p>Dringliche Massnahmen sind für die unmittelbare Schadensbewältigung angezeigt. Die Investitionen in präventive Massnahmen müssen jedoch über eine lange Dauer erfolgen, damit sie wirken können. Bei diesen Massnahmen handelt es sich insbesondere um den Gewässerunterhalt (einschliesslich der Pflege des Schutzwaldes sowie der Verhinderung der Bodenerosion durch Pflege des Kulturlandes), raumplanerische Massnahmen, Schutzbauten sowie Massnahmen im Bereich der Notfall- und Einsatzplanung (Bevölkerungsschutz).</p>