<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: SB.2014.00060</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=214509&amp;W10_KEY=13013522&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>SB.2014.00060</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 25.09.2014</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Steuerrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Staats- und Gemeindesteuern 2004 - 2006</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Überprüfung eines auf mangelhaften gutachterlichen Grundlagen basierenden Rückweisungsentscheids durch das Verwaltungsgericht. [Die Pflichtigen liessen ein Ferienhaus umfassend renovieren und um einen Anbau erweitern und wollten einen Grossteil der Aufwendungen als Unterhaltskosten steuerlich in Abzug bringen. Das Steuerrekursgericht wies die Sache gestützt auf ein Gutachten zur Neufestsetzung der steuerlich abzugsfähigen Unterhaltskosten und Steuerfaktoren ins vorinstanzliche Einspracheverfahren zurück. Hiergegen erhob das kantonale Steueramt Beschwerde.] Verfahrensvereinigung (E. 1). Allgemeine Voraussetzungen für die Anfechtung von Vor- und Zwischenentscheiden und Beschwerdelegitimation des kantonalen Steueramts (E. 2). Beschränkung der Überprüfung bei Rückweisungsentscheiden auf die Frage, ob das Steuerrekursgericht die Sache zu Recht an die Steuerbehörde zurückgewiesen hat. Auch wenn das Steuerrekursgericht als sog. obere Einschätzungs- respektive Veranlagungsbehörde allenfalls selbst hätte reformatorisch entscheiden können und müssen, kann die Frage offen gelassen werden, sofern die gutachterlichen Grundlagen, auf welchen das Steuerrekursgericht seinen Rückweisungsentscheid stützt, unzureichend sind (E.3). Steuerlich abzugsfähig sind werterhaltende Aufwendungen und Energiesparmassnahmen, nicht aber werterhöhende Aufwendungen wie z.B. bei Totalsanierungen und Gebäudeauskernungen, welche einem Neubau gleichkommen. Bei umfassenden Gebäudeerneuerungen haben vermutungsweise die gesamten Aufwendungen wertvermehrenden Charakter, mit Ausnahme derjenigen Aufwendungen, welche notwendigerweise auch dann angefallen wären, wenn die Liegenschaft in ansonsten unveränderter Form weiterbestanden hätte. Notwendigkeit einer Ermessenseinschätzung bzw. -veranlagung, wenn lediglich die Höhe der abzugsfähigen Unterhaltskosten fraglich erscheint (E. 4). Das zur Bestimmung der werterhaltenden Kosten in Auftrag gegebene Gerichtsgutachten vermag inhaltlich nicht zu überzeugen, da zur Schätzungsplaubilisierung der analysierten Rechnungen die gesamte Investitionssumme als Vergleichsgrösse beigezogen wurde. Richtigerweise hätten zur Schätzungsplaubilisierung die aus den analysierten Rechnungen entfallenden Unterhaltskosten allein mit den analysierten und auf den vorbestehenden Bau entfallenden Rechnungsbeträgen und entsprechenden Erfahrungswerten der steuerrechtlichen Praxis verglichen werden sollen. Bei umfassenden Erneuerungen bewegen sich die abzugsfähigen Aufwendungen üblicherweise zwischen 33 â 50 %, betragen vorliegend aber unter Zugrundelegung des gutachterlichen Ergebnisses (inkl. Energiesparmassnahmen) 77 %, was nicht mehr plausibel erscheint. Die Sache ist deshalb an das Steuerrekursgericht zurückzuweisen, welches â allenfalls nach Rücksprache mit der Gutachterin â zu entscheiden hat, ob das Gutachten zu ergänzen ist oder die Ausgangssituation vor dem Um- und Anbau derart unvollständig dokumentiert ist, dass der abzugsfähige Anteil anhand allgemeiner Erfahrungszahlen zu schätzen wäre (E. 5). Kostenauflage und Entschädigungsfolgen (E. 6). Rechtsmittelbelehrung (E. 7). Teilweise Gutheissung und Rückweisung an das Steuerrekursgericht zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANBAU">ANBAU</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSKERNUNG">AUSKERNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFAHRUNGSWERT">ERFAHRUNGSWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSEINSCHÃTZUNG">ERMESSENSEINSCHÃTZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSVERANLAGUNG">ERMESSENSVERANLAGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEUNTERHALT">GEBÃUDEUNTERHALT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEBÃUDEVERSICHERUNGSWERT">GEBÃUDEVERSICHERUNGSWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GUTACHTEN">GUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIEGENSCHAFTENAUFWAND">LIEGENSCHAFTENAUFWAND</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LIEGENSCHAFTENUNTERHALT">LIEGENSCHAFTENUNTERHALT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUBAUÃHNLICH">NEUBAUÃHNLICH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUBAUÃHNLICHER UMBAU">NEUBAUÃHNLICHER UMBAU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNG">RÃCKWEISUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWEISUNGSENTSCHEID">RÃCKWEISUNGSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN">SACHVERSTÃNDIGENGUTACHTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SACHVERSTÃNDIGER">SACHVERSTÃNDIGER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHÃTZUNGSGRUNDLAGE">SCHÃTZUNGSGRUNDLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMBAU">UMBAU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNTERHALTSKOSTEN">UNTERHALTSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WERTERHALTEND">WERTERHALTEND</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WERTERHALTENDE AUFWENDUNGEN">WERTERHALTENDE AUFWENDUNGEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WERTVERMEHRENDE AUFWENDUNGEN">WERTVERMEHRENDE AUFWENDUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WERTVERMEHRUNG">WERTVERMEHRUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZWISCHENENTSCHEID">ZWISCHENENTSCHEID</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 93 Abs. I lit. a BGG</span><br/><span class="gerade">Art. 93 Abs. I lit. b BGG</span><br/><span class="ungerade">Art. 32 Abs. II DBG</span><br/><span class="gerade">Art. 130 Abs. II DBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 140 Abs. III DBG</span><br/><span class="gerade">Art. 142 Abs. IV DBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 145 Abs. I DBG</span><br/><span class="gerade">§ 30 Abs. II StG</span><br/><span class="ungerade">§ 139 Abs. II StG</span><br/><span class="gerade">§ 147 Abs. III StG</span><br/><span class="ungerade">§ 148 Abs. III StG</span><br/><span class="gerade">§ 153 Abs. I StG</span><br/><span class="ungerade">§ 14 Abs. I VO DBG</span><br/><span class="gerade">§ 7 Abs. I VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 19a Abs. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=23708" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">SB.2014.00060</p> <p class="MsoNormal">SB.2014.00061</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span>der 2. Kammer</span></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">25. September 2014</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Leana Isler, Verwaltungsrichterin Silvia Hunziker, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Felix Blocher.</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal">1.<span> </span>Staat ZÃ¼rich,</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">2.<span> </span>Schweizerische Eidgenossenschaft, beide vertreten durch das kantonale Steueramt, Dienstabteilung<span> Recht, </span></p> <p class="MsoNormal"><b>BeschwerdefÃ¼hrende,</b> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1.<b> </b>A, <br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, <br/> <br/> </span></p> <p class="MsoBodyText">beide vertreten durch die C AG, <a id="BT_Z_PLZ_N"></a></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegnerschaft, </span></b></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2004â2006<br/> Direkte Bundessteuer 2004â2006,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">A ist EigentÃ¼mer des GrundstÃ¼cks Plan-Parzelle 01 ("Chalet D"), E-Strasse 02, F (Kanton G). Die im Jahr 1931 erstellte Liegenschaft wurde in den Jahren 2004â2006 umfassend renoviert und um einen Anbau erweitert. Die Umbau- und Renovationskosten beliefen sich dabei nach den Angaben von A und dessen Ehefrau, B, auf insgesamt Fr. â¦, wovon fÃ¼r die Steuerperioden 2004â2006 insgesamt Fr. â¦ (Steuerjahr 2004: Fr. â¦; Steuerjahr 2005: Fr. â¦; Steuerjahr 2006: Fr. â¦) als Liegenschaftenunterhalt deklariert wurden.</p> <p class="Erwgung2">Mit Veranlagungs- und EinschÃ¤tzungsentscheiden fÃ¼r die direkte Bundessteuer sowie die Staats- und Gemeindesteuern 2004â2006 vom 22. November 2010 wurden hiervon insgesamt Fr. â¦ (Steuerjahr 2004: Fr. â¦; Steuerjahr 2005: Fr. â¦; Steuerjahr 2006: Fr. â¦) aufgerechnet, da die Liegenschaft umfassend erneuert, neu strukturiert und vergrÃ¶ssert worden sei und die Aufwendungen deshalb weitestgehend wertvermehrenden Charakter hÃ¤tten. </p> <p class="Sachverhalt1">Mit Einsprache vom 20. Dezember 2010 beantragten die Pflichtigen, ihnen seien Unterhaltskosten von Fr. â¦ (2004), Fr. â¦ (2005) und Fr. â¦ (2006) â insgesamt Fr. â¦ â zu gewÃ¤hren. GestÃ¼tzt auf ein von ihnen in Auftrag gegebenes Privatgutachten reduzierten sie sodann den Umfang der fÃ¼r die im Streit stehenden Steuerperioden als werterhaltend geltend gemachten Investitionen auf insgesamt Fr. â¦.</p> <p class="Erwgung2">In der Folge hielt das kantonale Steueramt am 4. April 2012 mit Bezug auf den streitbetroffenen Liegenschaftenunterhalt an den Aufrechnungen gemÃ¤ss den angefochtenen Veranlagungs- und EinschÃ¤tzungsentscheiden fest, liess im Sinn der angefochtenen Veranlagungs- und EinschÃ¤tzungsverfÃ¼gungen insgesamt nur Fr. â¦ als "allgemeinen" Liegenschaftenunterhalt zum Abzug zu und hiess die Einsprachen lediglich fÃ¼r die Steuerperiode 2006 aus einem hier nicht mehr strittigen Grund teilweise gut.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Erwgung2">Mit Beschwerde und Rekurs vom 7. Mai 2012 liessen die Pflichtigen dem Steuerrekursgericht beantragen, dass die Umbau- und Renovationskosten von insgesamt Fr. â¦ im Umfang von Fr. â¦ als werterhaltend zu berÃ¼cksichtigen seien, davon Fr. â¦ fÃ¼r die Steuerperiode 2004, Fr. â¦ fÃ¼r die Steuerperiode 2005 und Fr. â¦ fÃ¼r die Steuerperiode 2006. GestÃ¼tzt auf ein vom Steuerrekursgericht eingeholtes Gutachten hiess das Steuerrekursgericht die Rechtsmittel mit Entscheid vom 13. Mai 2014 teilweise gut, hob die Einspracheentscheide vom 4. April 2012 auf und wies die Sache zur Neufestsetzung der Unterhaltskosten und der Steuerfaktoren an das kantonale Steueramt ins Einspracheverfahren zurÃ¼ck.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Erwgung2">Mit Beschwerde vom 23. Juni 2014 (Datum Poststempel) erhob das kantonale Steueramt hiergegen Beschwerde und beantragte die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und BestÃ¤tigung der EinschÃ¤tzung (Staats- und Gemeindesteuern) bzw. Veranlagung (direkte Bundessteuer) gemÃ¤ss den Einspracheentscheiden vom 4. April 2014 (recte: 4. April 2012).</p> <p class="Erwgung2">WÃ¤hrend das Steuerrekursgericht und die EidgenÃ¶ssische Steuerverwaltung auf Vernehmlassung verzichteten, beantragten die Pflichtigen die Abweisung der Beschwerde und die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung.</p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2">Die vorliegenden Beschwerden SB.2014.00060 (Staats- und Gemeindesteuern) und SB.2014.00061 (Direkte Bundessteuer) betreffen dieselben Pflichtigen, den gleichen Sachverhalt und dieselbe Rechtslage, weshalb sich die Vereinigung der Verfahren rechtfertigt.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 145 Abs. 1 des Bundesgesetzes Ã¼ber die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 [DBG] und § 14 Abs. 1 der Verordnung Ã¼ber die DurchfÃ¼hrung des DBG vom 4. November 1998 sowie § 153 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons ZÃ¼rich vom 8. Juni 1997 (StG) steht gegen Entscheide des Steuerrekursgerichts die Beschwerde an das Verwaltungsgericht offen.</p> <p class="MsoNormal"><span>Durch Beschwerde anfechtbar sind Endentscheide, womit ein Verfahren abgeschlossen wird; hierzu gehÃ¶ren Sachurteile und Nichteintretensentscheide. Zwischenentscheide sowie prozessleitende VerfÃ¼gungen und BeschlÃ¼sse sind hingegen grundsÃ¤tzlich nicht selbstÃ¤ndig anfechtbar, sondern bloss in Verbindung mit der Beschwerde gegen den verfahrenserledigenden Entscheid. </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Vor- und Zwischenentscheide sind indessen anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnen (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. a des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG] und § 19a Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (vgl. Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Ein nicht wiedergutzumachender Nachteil ist anzunehmen, wenn eine beschwerdebefugte VerwaltungsbehÃ¶rde durch einen RÃ¼ckweisungsentscheid gezwungen wird, einen ihrer Ansicht nach rechtswidrigen Entscheid zu erlassen, den sie selber nicht anfechten kann (vgl. BGE 134 II 124 E. 1.3; VGr, 17. November 2010, SB.2010.00082, E. 1). Die Steuerpflichtigen sind demgegenÃ¼ber fÃ¼r den gesamten dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren vorgelagerten Instanzenzug zur Rechtsmittelerhebung befugt, sodass ihnen kein derartiger nicht wiedergutzumachender Nachteil erwachsen kann. </span></p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Das Steuerrekursgericht hat den Rekurs der Pflichtigen teilweise gutgeheissen und die Sache an das kantonale Steueramt ins Einspracheverfahren zurÃ¼ckgewiesen. Dieses teilt die vom Steuerrekursgericht vertretene Rechtsauffassung nicht und wÃ¤re folglich durch den RÃ¼ckweisungsentscheid gezwungen, eine aus seiner Sicht rechtswidrige EinschÃ¤tzung vorzunehmen. In diesem Umstand liegt ein nicht wiedergutzumachender Nachteil (vgl. dazu BGE 133 II 409 E. 1.2; BGE 133 V 477 E. 5.2). </p> <p class="Erwgung2">Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die erstinstanzliche Beschwerde und der Rekurs an das Steuerrekursgericht ermÃ¶glichen die allseitige, hinsichtlich Rechts- und Ermessenskontrolle unbeschrÃ¤nkte gerichtliche ÃberprÃ¼fung der Einspracheentscheide der SteuerverwaltungsbehÃ¶rden, des kantonalen Steueramts und der kommunalen EinschÃ¤tzungsbehÃ¶rden (§ 147 Abs. 3 StG; Art. 140 Abs. 3 DBG). Dabei stehen dem Steuerrekursgericht dieselben Befugnisse zu wie der SteuerbehÃ¶rde im EinschÃ¤tzungs- respektive Veranlagungsverfahren (§ 148 Abs. 3 StG; Art. 142 Abs. 4 DBG), deren VerfÃ¼gung durch den Gerichtsentscheid ersetzt wird. Dementsprechend kann das Steuerrekursgericht nur ausnahmsweise zwecks Wahrung des gesetzlichen Instanzenzugs die Sache zur Neubeurteilung an die SteuerbehÃ¶rde zurÃ¼ckweisen, namentlich wenn zu Unrecht noch kein materieller Entscheid getroffen wurde oder dieser an einem schwerwiegenden Verfahrensmangel leidet. In den Ã¼brigen FÃ¤llen hat das Steuerrekursgericht selber Ã¼ber die Sache zu befinden. Ein Verfahrensmangel ist namentlich dann schwerwiegend, wenn die SteuerbehÃ¶rde in Verletzung ihrer Untersuchungspflicht den rechtserheblichen Sachverhalt nicht oder unvollstÃ¤ndig abgeklÃ¤rt hat (RB 2001 Nr. 93).</p> <p class="Urteilstext"><span>Bei der ÃberprÃ¼fung eines RÃ¼ckweisungsentscheids des Steuerrekursgerichts beschrÃ¤nkt sich das Verwaltungsgericht auf die Beurteilung der Frage, ob das Steuerrekursgericht die Sache zu Recht an die SteuerbehÃ¶rde zurÃ¼ckgewiesen hat (vgl. RB 2000 Nr. 130 E. 3; 2001 Nr. 93). </span></p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Das Steuerrekursgericht wies die Sache an das kantonale Steueramt zurÃ¼ck, da dieses in widersprÃ¼chlicher Weise die mit dem Umbau anfallenden Kosten als reine Wertvermehrung betrachtet habe, in den Steuerperioden 2004 und 2006 jedoch gleichwohl "einen hÃ¶heren Betrag als deklariert zum Abzug zugelassen" habe. </p> <p class="Erwgung2">Ob das Steuerrekursgericht vorliegend als sogenannt obere EinschÃ¤tzungs- respektive VeranlagungsbehÃ¶rde allenfalls selbst hÃ¤tte reformatorisch entscheiden kÃ¶nnen und mÃ¼ssen, kann dann offengelassen werden, wenn die gutachterliche Grundlage, auf welche das Steuerrekursgericht seinen RÃ¼ckweisungsentscheid im Wesentlichen stÃ¼tzt, bereits unzureichend erscheint.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>4.1 </b>Nach § 30 Abs. 2 StG und Art. 32 Abs. 2 DBG kÃ¶nnen bei Liegenschaften im PrivatvermÃ¶gen unter anderem die Unterhaltskosten abgezogen werden. Den Unterhaltskosten sind bestimmte Investitionen gleichgestellt, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen (§ 30 Abs. 2 Satz 2 StG und Art. 32 Abs. 2 Satz 2 DBG). Der Begriff der Unterhaltskosten ist harmonisiert und damit fÃ¼r die Staats- und Gemeindesteuer und die direkte Bundessteuer gleich auszulegen (BGr, 2. Februar 2005, ASA 75 S. 488, E. 3.3). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.2 </b>Nach der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung sind Unterhaltskosten Aufwendungen, deren Ziel nicht die Schaffung neuer, sondern die Erhaltung bisheriger Werte ist und die in lÃ¤ngeren oder kÃ¼rzeren ZeitabstÃ¤nden wiederkehren. Dazu gehÃ¶ren einerseits Aufwendungen fÃ¼r den laufenden Unterhalt der Liegenschaft einschliesslich Ersatzanschaffungen, anderseits aber auch solche fÃ¼r periodische Renovationen grÃ¶sseren Ausmasses, wie beispielsweise Fassadenrenovationen, die zeitbedingte Ãnderung der Heizanlage, Anpassung der elektrischen Einrichtungen an geÃ¤nderte Vorschriften und Ãhnliches mehr. Mit anderen Worten sind Unterhaltskosten Aufwendungen, die sowohl der Instandhaltung des GrundstÃ¼cks als auch seiner Instandstellung dienen, d.<span> </span>h. der Nachholung unterbliebener Instandhaltung, sodass das GrundstÃ¼ck weiterhin â allenfalls "modernisiert" â seinen bisherigen Verwendungszweck erfÃ¼llen kann (vgl. RB 1997 Nr. 51; 1977 Nr. 49).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.3 </b>Die Abgrenzung zwischen wertvermehrenden und werterhaltenden Aufwendungen ist gerade bei umfassenden Umbauten von bestehenden GebÃ¤uden oft nicht einfach und objektiv-technisch aus der Sicht eines hypothetischen Marktteilnehmers und nicht aus der subjektiven Sicht des Berechtigten zu bestimmen (RB 2004 Nr. 90 E. 2.2). Die HÃ¶herschÃ¤tzungsanzeige der kantonalen GebÃ¤udeversicherung ist hierbei als taugliche Grundlage fÃ¼r die SchÃ¤tzung der werterhaltenden und wertvermehrenden Aufwendungen beim Liegenschaftenunterhalt anerkannt (RB 1996 Nr. 32). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.4 </b>Nicht abzugsfÃ¤hig sind Aufwendungen fÃ¼r die Instandstellung oder Modernisierung eines GrundstÃ¼cks, welche einer eigentlichen Neueinrichtung gleichkommen. Dies ist anzunehmen, wenn die Modernisierung Ã¼ber eine zeitgemÃ¤sse Erneuerung hinausgeht und bewirkt, dass das Wohnhaus in einen Rang mit modernerer oder modernster Ausgestaltung aufrÃ¼ckt (vgl. Steuer-Rekurskommission IV ZH, 24. Oktober 1990, StE 1991 B 25.6 Nr. 21 E. 2a f., RB 1977 Nr. 49). Bei umfassenden GebÃ¤udeerneuerungen haben vermutungsweise die gesamten Aufwendungen wertvermehrenden Charakter (BGr, 2. Februar 2005, ASA 75 S. 488, E. 2.3 = StE 2005 A 23.1 Nr. 10, E. 2.3 [in Bezug auf die Dumont-Praxis]; Felix Richner et al. [Hrsg.], Kommentar zum ZÃ¼rcher Steuergesetz, 3. A., ZÃ¼rich 2013, § 30 N. 48c). Von dieser Vermutung auszunehmen sind aber diejenigen Aufwendungen, welche notwendigerweise auch dann angefallen wÃ¤ren, wenn die Liegenschaft in ansonsten unverÃ¤nderter Form weiterbestanden hÃ¤tte (Steuer-Rekurskommission IV ZH, 24. Oktober 1990, StE 1991 B 25.6 Nr. 21 E. 3.d [hinsichtlich eines reparaturbedÃ¼rftigen Dachs]).</p> <p class="Erwgung2">Nicht mehr als werterhaltende Instandstellungen gelten Totalsanierungen, welche einem Neubau gleichkommen. Dies ist z.<span> </span>B. bei GebÃ¤udeauskernungen anzunehmen, wo einzig mit Bezug auf die GebÃ¤udehÃ¼lle eine Wahl zwischen blosser Sanierung und darÃ¼ber hinausgehender Verbesserung der bestehenden Bausubstanz verbleibt (vgl. VGr, 12. Mai 2010, SB.2009.00102, E. 3.3; VGr, 22. August 2007, SB.2007.00012, E. 3.3 [nicht publiziert]; RB 1997 Nr. 51). Nicht jede Totalsanierung mit GebÃ¤udeausbau und Grundrissumgestaltung kommt aber einem Neubau oder einer GebÃ¤udeauskernung gleich (vgl. VGr, 19. April 2000, SB.1999.00092, E. 4.a und c [nicht publiziert]; Steuer-Rekurskommission III, 14. MÃ¤rz 2000, StE 2001 B 44.13.1 Nr. 4, E. 3c). </p> <p class="Erwgung2"><b>4.5 </b>Da steuermindernde Tatsachen geltend gemacht werden, ist es Sache des Steuerpflichtigen, die SchÃ¤tzungsgrundlagen fÃ¼r die Abgrenzung von Unterhaltskosten und wertvermehrenden Aufwendungen zu beschaffen und insbesondere genauere Angaben zum GebÃ¤udezustand und AusrÃ¼stungsstand vor und nach dem Umbau zu liefern (RB 1997 Nr. 51; Richner et al., § 221 N. 36 und 38 [in Bezug auf die GrundstÃ¼ckgewinnsteuer]). Wird der werterhaltende Charakter der steuermindernd geltend gemachten Aufwendungen durch den Steuerpflichtigen nicht nachgewiesen, kann der entsprechende Abzug in der Regel Ã¼berhaupt nicht berÃ¼cksichtigt werden. Steht jedoch fest, dass abzugsfÃ¤hige Aufwendungen angefallen sind und ist lediglich deren genaue HÃ¶he unklar, ist der Umfang der abzugsfÃ¤higen Unterhaltskosten ausnahmsweise dennoch nach pflichtgemÃ¤ssen Ermessen im Sinn von Art. 130 Abs. 2 DBG bzw. § 139 Abs. 2 StG zu schÃ¤tzen (RB 2003 Nr. 92).</p> <p class="Erwgung2"><b>4.6 </b>GemÃ¤ss § 7 Abs. 1 VRG kÃ¶nnen VerwaltungsbehÃ¶rden SachverstÃ¤ndige beiziehen, sofern zur AbklÃ¤rung des relevanten Sachverhalts besondere Sachkenntnisse erforderlich sind. Wurde im Verfahren von einem SachverstÃ¤ndigen ein Gutachten Ã¼ber den Umfang der (steuerlich abzugsfÃ¤higen) Unterhaltsarbeiten eingeholt, so unterliegt es als Beweismittel hinsichtlich der darin beantworteten Sachfragen der freien BeweiswÃ¼rdigung durch die erkennende BehÃ¶rde (vgl. Martin Zweifel, in: Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht Band I/Teil 2b, 2. A., <span>Basel 2008, Art. 115 DBG N. 43 f., auch zum Folgenden). Angesichts der Funktion des</span> <span>Gutachtens, der BehÃ¶rde fachspezifische Informationen zu liefern, rechtfertigt es</span> sich, dass sich die BehÃ¶rde bei der BeweiswÃ¼rdigung darauf beschrÃ¤nkt, ob die Expertise vollstÃ¤ndig, klar, gehÃ¶rig begrÃ¼ndet, frei von LÃ¼cken und WidersprÃ¼chen ist, auf zutreffenden tatsÃ¤chlichen Feststellungen beruht sowie, ob der Gutachter hinreichende Sachkenntnis und die erforderliche Unbefangenheit hat (BGr, 21. Juli 2009, 2C_823/2008, E. 3.3; VGr, 3. September 2008, SB.2008.00040, E. 3; RB 1984 Nr. 65). Hingegen obliegt die Beantwortung von Rechtsfragen und die rechtliche WÃ¼rdigung von Gutachten zwingend der entscheidenden BehÃ¶rde (Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich [VRG], 3. A., ZÃ¼rich etc. 2014 [Kommentar VRG], § 7 N 68).</p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>5.1 </b>Vorliegend ist zwischen den neu erstellten Anbauten und dem 2004 bereits bestehenden GebÃ¤ude zu differenzieren: </p> <p class="Urteilstext">Die Investitionen in den neu erstellten Erweiterungsbau und die ebenfalls neu erstellte Doppelgarage<span> stell</span>en<span> unbestritten steuerlich nicht abzugsfÃ¤hige, wertvermehrende Aufwendung</span>en<span> dar</span>. G<span>emÃ¤ss </span>weitgehend Ã¼bereinstimmenden Partei- und Gutachterangaben machen diese Neubauten ca. 1/3 bzw. 34 %<span> der GesamtgebÃ¤udeflÃ¤che aus. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Hinsichtlich dem bereits vorbestehenden GebÃ¤udeteil fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. So wurden zahlreiche Eingriffe in den bestehenden Grundriss vorgenommen, u.</span><span> </span><span>a. wurde der Treppenaufgang ersetzt und neu verlegt sowie Zwischen- und AussenwÃ¤nde entfernt oder verschoben, insbesondere </span>auch <span>um den neu erstellten </span>Erweiterungsbau<span> mit dem vorbestehenden GebÃ¤udeteil zu verbinden und Platz fÃ¼r den neu erstellten Treppenaufgang zu schaffen. Die Aussenfassaden wurden mit neuen oder vergrÃ¶sserten Fenster- und TÃ¼rÃ¶ffnungen versehen und die TÃ¼ren und die Ã¤ussere Holzverkleidung sowie ParkettbÃ¶den, Wand- und DeckentÃ¤fer wurden ersetzt. Die Dachkonstruktion wurde </span>komplett <span>erneuert und </span>ebenfalls <span>an den neu erstellten Erweiterungsbau angepasst.</span> Weiter wurde im Erdgeschoss der Betonboden abgesenkt und ein Durchgang zur neu erstellten Doppelgarage geschaffen.</p> <p class="Urteilstext"><span>Den BauplÃ¤nen kann jedoch </span>auch <span>entnommen werden, dass wesentliche Teile der GebÃ¤udesubstanz erhalten blieben</span>:<span> So blieben die ZwischenbÃ¶den in der Substanz weitgehend unverÃ¤ndert und auch das Bad und (bis auf einen neuen Einbauschrank) das Zimmer Nr.</span> <span>4 im Dachgeschoss, die KÃ¼che im Obergeschoss, d</span>er<span> Heizungs</span>raum<span> im Untergeschoss und das zur Garderobe umfunktionierte Zimmer im Untergeschoss blieben zumindest im Grundriss weitgehend unverÃ¤ndert. </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Von einer eigentlichen GebÃ¤udeauskernung kann deshalb </span>noch nicht die<span> Rede sein,</span> jedoch bewegen sich die im bestehenden GebÃ¤udeteil vorgenommenen Umbauten im Grenzbereich zwischen einer blossen<span> Instandstellung oder Modernisierung eines GrundstÃ¼cks</span> und einer <span>eigentlichen Neueinrichtung</span>, welche <span>Ã¼ber eine zeitgemÃ¤sse Modernisierung hinausgeht</span>. Zahlreiche Umbauten und Erneuerungen im bestehenden GebÃ¤udeteil wurden auch nur deshalb erforderlich, weil die bestehende Baute sinnvoll mit den neu erstellten Erweiterungsbauten verbunden werden musste, so z.<span> </span>B. die Absenkung des Betonbodens im Erdgeschoss zur Schaffung eines Durchgangs zur neu erstellten Doppelgarage und die Neugestaltung des Dachaufbaus zur Verbindung mit den Anbauten. Auch die Treppenverlegung machte offenkundig erst Sinn, nachdem durch die Erweiterung des GebÃ¤udes eine neue Raumaufteilung von NÃ¶ten war.</p> <p class="Urteilstext">Bei einem derart umfassenden Umbau ist grundsÃ¤tzlich zu vermuten, dass alle Aufwendungen werterhÃ¶hend gewesen sind, welche nicht <span>notwendigerweise auch dann angefallen wÃ¤ren, wenn die Liegenschaft in ansonsten unverÃ¤nderter Form weiterbestanden hÃ¤tte</span>.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.2 </b>GemÃ¤ss der detaillierten gutachterlichen Analyse der einzelnen Investitionen entfallen von den geprÃ¼ften Rechnungen in HÃ¶he von rund Fr. â¦ knapp Fr. â¦ auf Energiesparmassnahmen und gut Fr. â¦ auf Unterhaltsarbeiten. DemgemÃ¤ss wÃ¤ren im Zusammenhang mit dem Umbau insgesamt Fr. â¦ als abzugsfÃ¤hige Unterhaltskosten zu berÃ¼cksichtigen. Das Gutachten stÃ¼tzt sich zur Ausscheidung der nicht abzugsfÃ¤higen werterhÃ¶henden Investitionen auf das Merkblatt des kantonalen Steueramtes Ã¼ber die steuerliche AbzugsfÃ¤higkeit von Kosten fÃ¼r den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften in der Fassung vom 31. August 2006 (ZStB Nr. 18/820)</p> <p class="Erwgung2">Zur Plausibilisierung dieser SchÃ¤tzung stellt das von der Vorinstanz in Auftrag gegebene Gutachten sodann auf die GebÃ¤udeversicherungswerte gemÃ¤ss der kantonalen SchÃ¤tzungskommission des Kantons G vor und nach dem Umbau ab. Dieser Wert ist zwischen dem Jahr 2000 und 2006 um Fr. â¦ gestiegen. Um den Wertzuwachs des GebÃ¤udes aufgrund der unbestritten wertvermehrenden An- und Neubauten (Anbau, Neubau Doppelgarage, Gartenhaus) sowie die bereits 2002 renovierten RÃ¤ume (KÃ¼che/Bad) bereinigt, resultiert gemÃ¤ss Gutachten ein wertvermehrender Anteil von rund Fr. â¦. Unter der gutachterlichen Annahme, dass sich der wertvermehrende Anteil bei umfassenden Sanierungen zwischen 40â60 % bewegt und der werterhaltende Anteil vorliegend auf knapp 50 % zu schÃ¤tzen ist, ergibt sich hieraus ein werterhaltender Anteil von rund Fr. â¦.</p> <p class="Urteilstext"><span>Ein etwas hÃ¶herer werterhaltender Anteil ergibt sich beim gutachterlichen Vergleich der Baukosten respektive Investitionssummen</span>:<span> Demnach wurden Fr.</span> â¦<span> (Fr.</span> â¦ -<span> Fr. </span>â¦<span>) in die bereits vorbestehende GebÃ¤udesubstanz investiert, wovon unter Zugrundelegung Ã¼blicher Erfahrungswerte knapp 50</span> <span>%, bzw. Fr.</span> â¦<span>, als werterhaltend zu betrachten sind.</span></p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Gutachten zur SchÃ¤tzungsplausibilisierung ungeeignet erscheint hingegen die im Privatgutachten vorgenommene GegenÃ¼berstellung der GebÃ¤udeverkehrswerte, da diese auch Landwerte beinhaltet und damit keine RÃ¼ckschlÃ¼sse auf die Wertvermehrung des GebÃ¤udes zulÃ¤sst. </p> <p class="Urteilstext"><span>Demnach bewegen sich die aufgrund der detaillierten Analyse der einzelnen Investitionen errechneten Unterhaltskosten von Fr.</span> â¦<span> nach gutachterlicher Ansicht innerhalb der durch die GebÃ¤udeversicherungs</span>w<span>ert und Investitionssummen plau</span>si<span>bilisierten Bandbreite</span> und entsprechen in etwa deren Mittelwert.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.3 </b>WÃ¤hrend die zur SchÃ¤tzungsplausibilisierung gemachten allgemeinen AusfÃ¼hrungen im Gutachten (mit nachfolgenden EinschrÃ¤nkungen) grundsÃ¤tzlich Ã¼berzeugen, erscheint die anhand der analysierten Rechnungen vorgenommene konkrete SchÃ¤tzung der Gutachterin nicht stimmig. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.1 </b>GemÃ¤ss Gutachten betrÃ¤gt der Anteil der Unterhaltskosten (inklusive Energiesparmassnahmen) an der gesamten Investitionssumme von Fr. â¦ rund Fr. â¦ bzw. 30 %. Die gesamte Investitionssumme ist jedoch keine geeignete VergleichsgrÃ¶sse, sind doch darin auch die neu erstellten An- und Neubauten enthalten, welche unbestritten zu 100 % wertvermehrend waren. Zudem basieren die errechneten werterhaltenden Unterhaltskosten (inklusive Energiesparmassnahmen) allein auf den gutachterlich analysierten (aktenkundigen) Rechnungen im Gesamtbetrag von rund Fr. â¦, ohne dass eine Hochrechnung auf die gesamte Investitionssumme stattgefunden hat. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.2 </b>Als VergleichsgrÃ¶sse zur Berechnung und Plausibilisierung der werterhÃ¶henden und werterhaltenden Anteile des Umbaus ist somit nicht die gesamte Investitionssumme, sondern der bei den analysierten Rechnungen auf den bereits bestehenden Hausteil entfallene Betrag beizuziehen. Das kantonale Steueramt verlangte deshalb in seiner Stellungnahme vom 10. April 2013 auch zu Recht, die Expertenfrage dahingehend anzupassen, dass der Unterhaltsanteil nicht mit den Gesamtkosten, sondern mit den Gesamtkosten abzÃ¼glich der Kosten der Erweiterungsbauten [und allenfalls ausgekernter GebÃ¤udeteile] zu vergleichen sei. Eine entsprechende ErgÃ¤nzung der Expertenfrage wurde mit VerfÃ¼gung vom 23. Mai 2013 vom Steuerrekursgericht nur deshalb abgelehnt, weil es dies bereits als selbstverstÃ¤ndlich voraussetzte.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.3 </b>Die HÃ¶he der auf den bereits vorbestehenden GebÃ¤udeteil entfallenden RechnungsbetrÃ¤ge ergibt sich aus dem Gutachten durch die Zusammenrechnung der in der Spalte "bestehendes Haus" angegebenen BetrÃ¤ge. Von den gutachterlich analysierten Rechnungen im Betrag von rund Fr. â¦ entfallen damit rund Fr. â¦ (68 %) auf den vor dem Umbau bereits bestehenden Hausteil. Hiervon sind gemÃ¤ss Gutachten rund Fr. â¦ (entspricht 67 % von Fr. â¦) Unterhaltskosten und rund Fr. â¦ (entspricht 10 % von Fr. â¦) Energiesparkosten. Dies ergÃ¤be einen Anteil von 77 % steuerlich abzugsfÃ¤higen, werterhaltenden Investitionen in den Unterhalt des 2004 bereits bestehenden GebÃ¤udeteils (inklusive Energiesparkosten). Der sich hieraus ergebende und steuerlich nicht abzugsfÃ¤hige wertvermehrende Anteil von lediglich 23 % (ohne Anteil An- und Neubauten) liegt weit unter dem von der Gutachterin bei umfassender Sanierung als Ã¼blich angesehenen wertvermehrenden Anteil von 40â60 %. Er liegt zudem auch weit unter den von der steuerrechtlichen Praxis zugrundegelegten Erfahrungswerten, wonach sich bei umfassenden Erneuerungen die als Wertvermehrung zu wÃ¼rdigende Quote erfahrungsgemÃ¤ss zwischen 50 % und 66,67 % bewegen soll (Steuer-Rekurskommission III ZH, 14. MÃ¤rz 2000, StE 2001 B 44.13.1 Nr. 4, E. 3c.ee; vgl. auch den vorinstanzlichen Verweis auf einen nicht publizierten Entscheid des Steuerrekursgerichts vom 16. Mai 2011, DB.2010.112/ST.2010.157, wonach bei der Sanierung eines Ã¤lteren Ferienhauses fÃ¼r mehr als Fr. â¦ 29 % als Unterhaltsanteil und 6 % als Energiesparmassnahmen betrachtet wurden). Die genannten Erfahrungswerte sind zudem primÃ¤r auf Erneuerungen von bestehenden Bauten ausgerichtet und nur bedingt auf Sanierungen mit umfangreichen, neu erstellten Erweiterungsbauten Ã¼bertragbar. Dies gilt zumindest, wenn nicht nur die Investitionen in die bereits bestehenden GebÃ¤udeteile, sondern die gesamte Investitionssumme inklusive Neubauten als VergleichsgrÃ¶sse beigezogen werden.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.4 </b>Daran Ã¤ndern auch die Plausibilisierungsversuche mit dem GebÃ¤udeversicherungswerten und der Investitionssumme nichts: Diese basieren auf dem gesamten Wertzuwachs respektive der gesamten Investitionssumme. Das Gutachten berechnete den werterhaltenden Anteil in HÃ¶he von Fr. â¦ (inkl. Energiesparmassnahmen) nicht anhand der gesamten Investitionssumme von Fr. â¦, sondern anhand der analysierten Rechnungen im Gesamtbetrag von rund Fr. â¦. HÃ¤tte die Gutachterin den errechneten Betrag von Fr. â¦ auf die gesamte Investitionssumme hochgerechnet, wÃ¤re der Unterhaltsanteil (inklusive Energiesparkosten) auf rund Fr. â¦ (Fr. â¦ / â¦ x â¦) gestiegen und hÃ¤tte sich damit weit ausserhalb der zu erwartenden Bandbreite bewegt. Korrekterweise hÃ¤tte der werterhaltende Anteil der Investitionen in die vorbestehende Baute (ohne Erweiterungen) ohnehin mit den Gesamtinvestitionen in die bestehende Baute (ohne Erweiterungen) â und nicht mit der gesamten Investitionssumme (inklusive Erweiterungen) â ins VerhÃ¤ltnis gesetzt werden mÃ¼ssen.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.5 </b>Indem die Gutachterin dennoch die Gesamtinvestitionssumme von Fr. â¦ als VergleichsgrÃ¶sse beizieht, scheint sie allenfalls stillschweigend davon auszugehen, dass die Pflichtigen lediglich diejenigen Rechnungen zu den Akten gereicht haben, welche auch tatsÃ¤chlich abzugsfÃ¤hige Aufwendungen enthielten. Im nicht dokumentierten Teil der Gesamtinvestitionssumme von Fr. â¦ wÃ¤ren entsprechend nur noch die nicht abzugsfÃ¤higen, wertvermehrenden Aufwendungen enthalten. </p> <p class="Erwgung2">Eine solche Annahme wÃ¤re jedoch schon deshalb infrage zu stellen, als dass die Gesamtinvestitionssumme ohne Beilage der zugrundeliegenden Rechnungen nicht erstellt ist. Sodann bliebe aber auch weiterhin unklar, wie sich die nicht mit Rechnungsbelegen nachgewiesenen Aufwendungen in HÃ¶he von rund Fr. â¦ auf die neu erstellten Erweiterungsbauten und das vorbestehende WohngebÃ¤ude verteilen sollen. Anhand der eingereichten Belege erscheint es wahrscheinlich, dass die nicht dokumentierten Aufwendungen zu einem grossen Teil den neu erstellten Erweiterungsbau und die Garage betroffen haben und damit ohnehin als wertvermehrend zu betrachten sind. FÃ¼r die Plausibilisierung der gutachterlich festgestellten werterhaltenden Aufwendungen sind aber nur die Investitionen in den bereits bestehenden GebÃ¤udeteil geeignet. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.6 </b>Auch wenn man von der SchÃ¤tzung des BaufÃ¼hrers ausgeht, wonach Fr. â¦ der gesamten Investitionssumme auf die Sanierung des bestehenden Baus entfallen sollen, wÃ¼rde sich die Ã¼bliche Spannweite der abzugsfÃ¤higen Aufwendungen zwischen Fr. â¦ (33 % von Fr. â¦) und Fr. â¦ (50 % von Fr. â¦) bewegen. Auch vor diesem Hintergrund erscheint das konkrete SchÃ¤tzungsresultat des Gutachtens Ã¼berhÃ¶ht.</p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.7 </b>Hauptursache fÃ¼r die angesichts des umfassenden Umbaus Ã¼berhÃ¶hte SchÃ¤tzung des Unterhaltskostenanteils dÃ¼rfte insbesondere folgender Umstand sein: Damit die neu erstellten GebÃ¤udeteile sinnvoll angebunden werden konnten, mussten offenbar auch umfangreiche Anpassungen in dem bereits vor dem Umbau vorbestehenden GebÃ¤udeteil vorgenommen werden. So wurde namentlich die Dachkonstruktion an den Erweiterungsbau angepasst und der Boden im Erdgeschoss abgesenkt, um einen Durchgang zur neu erstellten Doppelgarage zu schaffen. Auch im vorbestehenden GebÃ¤udeteil mussten deshalb umfangreiche Anpassungen vorgenommen werden, damit der neu erstellte Anbau mit dem vorbestehenden GebÃ¤udeteil ein sinnvolles Ganzes bilden konnte. Diese Umbauten und Anpassungen wÃ¤ren bei einer blossen Renovation der vorbestehenden GebÃ¤udeteile nicht â oder zumindest in einem weitaus geringeren Ausmass â erforderlich geworden und kÃ¶nnen damit von vornherein nicht oder hÃ¶chstens sehr beschrÃ¤nkt als werterhaltend betrachtet werden. Die VerteilungsschlÃ¼ssel im bereits zitierten Merkblatt Ã¼ber die steuerliche AbzugsfÃ¤higkeit von Kosten fÃ¼r den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften (ZStB Nr. 18/820) werden der vorliegenden, speziellen Situation (Umbau mit Erweiterungsbauten) ebenso wenig gerecht wie eine blosse Reduktion der Alt- und Neubau gleichermassen betreffenden Aufwendungen anhand der GrÃ¶sse des Neubaus. </p> <p class="Erwgung3"><b>5.3.8 </b>Das gutachterliche Ergebnis erscheint damit zumindest in Bezug auf die konkrete Analyse der eingereichten Rechnungen sowie im Vergleich mit den Ã¼blichen Erfahrungswerten anhand des GebÃ¤udeversicherungsneuwerts und der Investitionssumme nicht plausibel und in sich widersprÃ¼chlich. Es kann deshalb nicht darauf abgestellt werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.4 </b>Die Pflichtigen kÃ¶nnen nur einen Teil ihrer Um- und Erweiterungsbauten belegen und mÃ¼ssen die Folgen der daraus resultierenden Beweislosigkeit tragen. Da zweifellos steuerlich abzugsfÃ¤hige Aufwendungen angefallen sind, deren HÃ¶he jedoch ungewiss scheint, sind die werterhaltenden Aufwendungen und die abzugsfÃ¤higen Kosten von Energiesparmassnahmen nach pflichtgemÃ¤ssem Ermessen zu schÃ¤tzen. Der Ursprungszustand des GebÃ¤udes vor dem Umbau ist nur unvollstÃ¤ndig dokumentiert und konnte trotz entsprechender Auflage samt Mahnung nicht genauer eruiert werden. So sind zwar Grundrisszeichnungen und Beschreibungen vor dem Umbau vorhanden, jedoch fehlen genauer substanziierte Angaben zum Ausbaustandard und Zustand des Hauses vor der Sanierung. Es erscheint deshalb fraglich, ob der Umfang der abzugsfÃ¤higen Aufwendungen tatsÃ¤chlich noch anhand der eingereichten Rechnungen und BauplÃ¤ne zuverlÃ¤ssig eruiert oder geschÃ¤tzt oder nicht vielmehr anhand allgemeiner Erfahrungszahlen festgesetzt werden sollte: Von den aktenkundigen RechnungsbetrÃ¤gen entfallen gemÃ¤ss Gutachten Fr. â¦ auf den alten, bereits vorbestehenden GebÃ¤udeteil (vgl. Spalte "bestehendes Haus" in der tabellarischen Ãbersicht des Gutachtens). Geht man im Sinn der vorstehenden ErwÃ¤gungen davon aus, dass die nicht aktenkundigen Rechnungen grÃ¶sstenteils den neu erstellten Erweiterungsbau samt Doppelgarage betroffen haben dÃ¼rften und sich praxisgemÃ¤ss bei umfassenden Erneuerungen die als Wertvermehrung zu wÃ¼rdigende Quote zwischen 50 % und 66,67 % bewegt, wÃ¤ren demnach zwischen Fr. â¦ und Fr. â¦ als werterhaltend steuerlich abzugsfÃ¤hig. Die Gutachterin ging im konkreten Fall von einer wertvermehrenden Quote von 50 % aus, da es sich zwar um eine sehr umfassende Renovation (wertvermehrender Aufwand 60 %) gehandelt habe, das Bad und die KÃ¼che jedoch schon vorher saniert und mitberÃ¼cksichtigt worden seien. Die Renovation von Bad und KÃ¼che wurde 2002 zu 100 % als werterhaltend deklariert und steuerlich in Abzug gebracht, weshalb die von der Gutachterin zugrundegelegte wertvermehrende Quote trotz des ansonsten umfassenden Umbaus vertretbar erscheint, sofern dieser Wert allein auf die vor dem Umbau bereits bestehende Baute bezogen wird.</p> <p class="Erwgung2"><b>5.5 </b>Die Sache ist damit an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckzuweisen. Dieses wird ­­â allenfalls nach RÃ¼cksprache mit der Gutachterin ­­â zu entscheiden haben, ob die ErgÃ¤nzung des bereits erstatteten Gutachtens oder die Einholung eines neuen Gutachtens in der vorliegenden Situation Sinn macht, in welcher die Ausgangssituation vor dem Um- und Anbau nur unvollstÃ¤ndig dokumentiert ist. In jedem Fall hÃ¤tte ein weiteres Gutachten die Rechnungen der Beschwerdegegner nicht nur anhand des bereits mehrfach zitierten Merkblatts Ã¼ber die steuerliche AbzugsfÃ¤higkeit von Kosten fÃ¼r den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften (ZStB Nr. 18/820) zu analysieren und bei gemischten Aufwendungen fÃ¼r den Neu- und Altbau zusÃ¤tzlich eine fixe Quote von 34 % auszuscheiden. Vielmehr mÃ¼sste auch im Detail geklÃ¤rt werden, welche Aufwendungen letztlich allein der Sanierung und welche Aufwendungen Ã¼berwiegend der Anbindung des Neubaus an die bestehende Bausubstanz oder der Grundrissneugestaltung zufolge der Erweiterungsbauten gedient haben. Sollte das Steuerrekursgericht zum Schluss kommen, dass die Ausgangssituation vor dem Umbau zu schlecht dokumentiert ist, um blosse Renovationsarbeiten von Anpassungen infolge des Neu- und Anbaus abzugrenzen, mÃ¼sste der steuerlich abzugsfÃ¤hige Anteil im Sinn obenstehender ErwÃ¤gungen anhand allgemeiner Erfahrungszahlen geschÃ¤tzt werden. In jedem Fall wÃ¤ren Abweichungen zu den Ã¼blichen Erfahrungswerten bei umfassenden Umbauten plausibel zu begrÃ¼nden. </p> <p class="Urteilstext">Dies fÃ¼hrt zur teilweisen Gutheissung der Beschwerde.</p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>6.1 </b>Nach Art. 144 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 145 Abs. 2 DBG bzw. § 151 Abs. 1 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG sind die Gerichtskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen. GemÃ¤ss BGr, 28. April 2014, 2C_845/2013, E. 3 f. gilt eine RÃ¼ckweisung mit offenem Ausgang als Obsiegen der BeschwerdefÃ¼hrerschaft, weshalb es entgegen der bisherigen Praxis des Verwaltungsgerichts grundsÃ¤tzlich nicht mehr zulÃ¤ssig ist, dieser die HÃ¤lfte der Gerichtskosten aufzulegen: Die BeschwerdefÃ¼hrerschaft darf bei einem RÃ¼ckweisungsentscheid insgesamt nicht schlechter gestellt werden, wie wenn der richtige Entscheid von Anfang an getroffen worden wÃ¤re. Dabei spielt es keine Rolle, ob die RÃ¼ckweisung beantragt wurde. Da die genaue HÃ¶he der steuerlich abzugsfÃ¤higen Aufwendungen noch nicht feststeht und erst noch zu ermitteln oder zu schÃ¤tzen ist, sind die Gerichtskosten demnach der Beschwerdegegnerschaft aufzuerlegen.</p> <p class="Erwgung2"><b>6.2 </b>Weil die Aufwendungen der BeschwerdefÃ¼hrerschaft fÃ¼r das vorliegende Verfahren nicht Ã¼ber das Mass hinausgegangen sind, das von einer Amtsstelle im Rahmen ihrer gewÃ¶hnlichen TÃ¤tigkeit erwartet werden darf, hat sie keinen Anspruch auf eine ParteientschÃ¤digung und macht eine solche auch nicht geltend (§ 152 in Verbindung mit § 153 Abs. 4 StG und § 17 Abs. 2 lit. a VRG sowie Art. 64 Abs. 1â3 des Bundesgesetzes Ã¼ber das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG] in Verbindung mit Art. 144 Abs. 4 und Art. 145 Abs. 2 DBG). </p> <p class="Erwgung1"><b>7. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Der vorliegende </span>RÃ¼ckweisungsentscheid <span>kann </span>nur dann <span>mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art.</span> <span>82</span> <span>ff. BGG angefochten werden, soweit er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kÃ¶nnte oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeifÃ¼hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten fÃ¼r ein weitlÃ¤ufiges Beweisverfahren ersparen wÃ¼rde (Art.</span> <span>93 Abs.</span> <span>1 BGG).</span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Urteilstext">Die Verfahren SB.2014.00060 und SB.2014.00061 werden vereinigt;</p> <p class="Einzug1"><span>und erkennt:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde SB.2014.00060 betreffend Staats- und Gemeindesteuern 2004â2006 wird teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die Beschwerde SB.2014.00061 betreffend direkte Bundessteuer 2004â2006 wird teilweise gutgeheissen. Die Sache wird zur weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinn der ErwÃ¤gungen an das Steuerrekursgericht zurÃ¼ckgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Ãber die Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen des vorinstanzlichen Verfahrens hat das Steuer­rekursgericht im Neuentscheid zu befinden.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die GerichtsgebÃ¼hr fÃ¼r das Verfahren SB.2014.00060 (Staats- und Gemeindesteuern) wird festgesetzt auf:<br/> Fr. 6'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 6'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Die GerichtsgebÃ¼hr fÃ¼r das Verfahren SB.2014.00061 (direkte Bundessteuer) wird festgesetzt auf:<br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 3'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Die Gerichtskosten werden der Beschwerdegegnerschaft je zur HÃ¤lfte auferlegt, unter solidarischer Haftung fÃ¼r die gesamten Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>7. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>8. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde im Sinn der ErwÃ¤gungen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>9. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>