<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00506</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205655&amp;W10_KEY=13013563&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00506</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 08.02.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 04.12.2006 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Begradigung einer Fusswegverbindung (Mutation der Grundstücksgrenzen): Beschwerde gegen einen Nichteintretensbeschluss der BRK. Vorgeschichte (E. 2). Die Rechtsmittelbefugnis bedingt ein schutzwürdiges Interesse. Nicht schutzwürdig ist das Anfechtungsinteresse nach der Praxis dann, wenn die Rechtsmittelerhebung als treuwidrig oder widersprüchlich erscheint (E. 3.1). Beim Rekurs der Beschwerdeführer handelt es sich um eine gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossende Rechtsmittelerhebung. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, können sie sich nicht auf ein schutzwürdiges Interesse berufen, nachdem mit der angefochtenen Verfügung lediglich die Mutationen im Zusammenhang mit der vertraglich vorgesehenen Rückverlegung des Fusswegs bewilligt wurden (E. 3.2). Abweisung infolge offensichtlicher Unbegründetheit (E. 4). </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETENSENTSCHEID">NICHTEINTRETENSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELBEFUGNIS">RECHTSMITTELBEFUGNIS</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSMITTELERHEBUNG">RECHTSMITTELERHEBUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TREU UND GLAUBEN">TREU UND GLAUBEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT">ÃBRIGES ALLGEMEINES VERWALTUNGSPROZESSRECHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: ÃBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT">ÃBRIGES PLANUNGS- UND BAURECHT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">Art. 5 Abs. III BV</span><br/><span class="gerade">§ 338a Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2006 Nr. 33 S. 36</span><br/><span class="ungerade">RB 2006 Nr. 18</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 18. Mai 2005 bewilligte die Baukommission Wetzikon auf Gesuch der SBB AG, Immobilienrechte, eine GrenzÃ¤nderung bzw. Begradigung der Fusswegverbindung L-StrasseâM-Strasse gemÃ¤ss Mutationsplan Nr. 01 vom 23. MÃ¤rz 2005 der E AG unter verschiedenen Bedingungen.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Auf den dagegen von A und B am 7. Juli 2005 erhobenen Rekurs trat die Baurekurskommission III am 21. September 2005 mangels eines Rechtsschutzinteresses der Rekurrenten nicht ein.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Gegen diesen Nichteintretensbeschluss liessen A und B am 11. Oktober 2005 Beschwerde an das Verwaltungsgericht erheben und diesem beantragen, den Beschluss der Rekurskommission unter EntschÃ¤digungsfolge aufzuheben und die Akten zum materiellen Entscheid an die Vorinstanz zurÃ¼ckzuweisen. Ein gleichzeitig gestelltes Sistierungsgesuch zogen die BeschwerdefÃ¼hrer am 24. November 2005 zurÃ¼ck.</p> <p class="Urteilstext">Die Baukommission Wetzikon beantragte am 10. Januar 2006 Nichteintreten auf die Beschwerde. Die SBB AG liess am 12. Januar 2006 Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen beantragen. Die Vorinstanz schloss am 17. Januar 2006 ohne weitere Bemerkungen auf Abweisung.</p> <p class="Urteilstext">Die ErwÃ¤gungen der Vorinstanz sowie die AusfÃ¼hrungen der Parteien werden, soweit rechtserheblich, nachfolgend wiedergegeben.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext">Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der Baurekurskommissionen zustÃ¤ndig. Die BeschwerdefÃ¼hrer machen geltend, die Baurekurskommission sei zu Unrecht nicht auf ihr Rechtsmittel eingetreten. â Als formell unterlegene Rekurrenten sind sie ohne weiteres befugt, den Nichteintretensentscheid anzufechten und geltend zu machen, die Vorinstanz sei zu Unrecht auf ihr Rechtsmittel nicht eingetreten (Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Vorbem. zu §§ 19â28 N. 98 sowie § 21 N. 28). Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf die rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die mit der angefochtenen Bewilligung bewilligte Grenzbereinigung, durch welche die Fusswegverbindung L-Strasse/M-Strasse begradigt werden soll, hat folgende Vorgeschichte:</p> <p class="Urteilstext">Die SBB AG ist EigentÃ¼merin eines grÃ¶sseren Areals im Gebiet N in Wetzikon. Eines der GrundstÃ¼cke vermietete sie auf Anfang 1990 den BeschwerdefÃ¼hrern, welche darauf das WerkstattgebÃ¤ude Vers.-Nr. 02 als Fahrnisbaute errichteten. In der Folge unternahm die SBB AG Anstrengungen, um das in der Industriezone gelegene Areal baureif zu machen. Nachdem das kantonale Tiefbauamt am 22. Februar 1999 zugestimmt und am 24. Januar 2003 die strassenpolizeiliche Bewilligung erteilt hatte, bewilligte die Baukommission Wetzikon am 12. Februar 2003 den Bau der Erschliessungsanlagen und genehmigte die vorgesehenen Landumlegungen.</p> <p class="Urteilstext">WÃ¤hrend die ursprÃ¼nglichen Planungen offenbar davon ausgingen, dass das WerkstattgebÃ¤ude der BeschwerdefÃ¼hrer, das die neue Erschliessungsstrasse Kat.-Nr. 03 (L-Strasse) Ã¼berstellte, abgebrochen werden sollte, fÃ¼hrten langwierige Auseinandersetzungen um die Beendigung des Mietvertrags und die RÃ¤umung des GrundstÃ¼cks zu einer LÃ¶sung, welche nur den Teilabbruch des WerkstattgebÃ¤udes vorsah. GemÃ¤ss dem von der Baukommission am 10. Dezember 2003 genehmigten Mutationsplan 04, der soweit ersichtlich in Zusammenhang steht mit einer zwischen der SBB AG und den BeschwerdefÃ¼hrern am 23. Mai 2003 geschlossenen Vereinbarung, sollten die GrundstÃ¼cke Kat.-Nrn. 05 und 06 sowie das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 07 mit dem WerkstattgebÃ¤ude Vers.-Nr. 02 durch die nordwestlich dieses GrundstÃ¼cks verlaufende Stichstrasse Kat.-Nr. 08 erschlossen werden; der Ã¶stlich des WerkstattgebÃ¤udes anstelle der frÃ¼heren N-Strasse von der (neuen) Gruben- zur M-Strasse vorgesehene Fussweg sollte nicht wie ursprÃ¼nglich geplant senkrecht in die L-Strasse mÃ¼nden, sondern Ã¶stlich der Werkstatt eine leichte Kurve gegen Osten beschreiben und bis zur L-Strasse auf dem Trassee der frÃ¼heren N-Strasse in Nord-SÃ¼d-Richtung verlaufen.</p> <p class="Urteilstext">Aus GrÃ¼nden, welche aufgrund der Akten nicht durchschaubar sind, schloss die SBB AG mit dem BeschwerdefÃ¼hrer B am 8. Februar 2005 einen Ã¶ffentlich beurkundeten Vertrag, der gemÃ¤ss Ingress als abschliessende Bereinigung der Auseinandersetzung zu verstehen war, welche im Zusammenhang mit der Erschliessung des Gebiets N zwischen der SBB AG und den BeschwerdefÃ¼hrern als Mieter des GrundstÃ¼cks entstanden war. Der Vertrag umfasst unter anderem die unentgeltliche Abtretung von 1'039 m<sup>2</sup> Bauland an den BeschwerdefÃ¼hrer B sowie einen KlagerÃ¼ckzug der SBB AG beim Bezirksgericht Hinwil infolge Vergleichs, wobei in diesem Zusammenhang festgehalten wird, dass mit Abschluss der neuen Vereinbarung sÃ¤mtliche vorgÃ¤ngigen Vereinbarungen zwischen den Parteien und sÃ¤mtliche Vereinbarungen zwischen der SBB AG und den Herren A und B aufgehoben werden. Unter Ziffer 6.10 verpflichtet sich B, gegen Bauprojekte der SBB AG oder von Dritten, die im Zusammenhang mit der Entwicklung des Areals N entstehen, keine Einsprache oder andere Rechtsmittel zu ergreifen.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Die Rechtsmittelbefugnis der BeschwerdefÃ¼hrer im Rekursverfahren bestimmt sich nach § 338a Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) bzw. § 21 lit. a VRG. Nach diesen Bestimmungen ist zum Rekurs berechtigt, wer durch die angefochtene Anordnung berÃ¼hrt ist und ein schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Ãnderung oder Aufhebung hat. Dieses schutzwÃ¼rdige Interesse kann rechtlicher oder tatsÃ¤chlicher Natur sein, doch wird verlangt, dass der Anfechtende durch die angefochtene VerfÃ¼gung stÃ¤rker als jedermann betroffen ist und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache steht (RB 1998 Nr. 11; BGE 123 II 376 E. 2; KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 21). Das Rechtsschutzinteresse besteht im praktischen Nutzen, den die erfolgreiche Beschwerde dem Anfechtenden eintragen wÃ¼rde, das heisst in der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils, den der angefochtene Entscheid fÃ¼r ihn zur Folge hÃ¤tte (RB 1983 Nr. 11; BGE 119 Ib 374 E. 2).</p> <p class="Urteilstext">Nicht schutzwÃ¼rdig ist das Anfechtungsinteresse nach der Praxis dann, wenn die Rechtsmittelerhebung als treuwidrig oder widersprÃ¼chlich erscheint. Der Grundsatz von Treu und Glauben gemÃ¤ss Art. 5 Abs. 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) stellt ein die ganze Rechtsordnung Ã¼berdachendes Prinzip dar (RenÃ© Rhinow, GrundzÃ¼ge des schweizerischen Verfassungsrechts, Basel/Genf/MÃ¼nchen 2003, Rz. 2397), das auch die Rechtsbeziehungen zwischen den sich in einem Verwaltungsstreitverfahren gegenÃ¼berstehenden Privaten beherrscht (RB 1981 Nr. 147) und ihnen ein loyales und vertrauenswÃ¼rdiges Verhalten im Rechtsverkehr gebietet (Yvo Hangartner in: St. Galler Kommentar zur Bundesverfassung, ZÃ¼rich etc. 2002, Art. 5 N. 39). Unter Art. 5 Abs. 3 BV fallen das Verbot des Rechtmissbrauchs, das heisst, die Geltendmachung eines Rechts wider Treu und Glauben bzw. die zweckwidrige Verwendung eines Rechtsinstituts zur Verwirklichung von Interessen, die es nicht schÃ¼tzen will (BGE 127 II 49 E. 5a), sowie des widersprÃ¼chlichen Verhaltens. Als eine solche verbotene TÃ¤uschung in das Vertrauen, welches durch eigenes Handeln geschaffen worden ist, hat das Verwaltungsgericht das Verhalten eines Mieters gewÃ¼rdigt, der sich durch Vertrag verpflichtet hatte, das Mietobjekt vor dem vom Vermieter angestrebten Abbruch bzw. nach dessen rechtskrÃ¤ftiger Bewilligung zu verlassen, und hernach gegen die Abbruchbewilligung ein Rechtsmittel erhob (RB 1981 Nr. 147). Am 13. Oktober 2004 ist es auf eine Beschwerde gegen die Aufhebung einer EigentumsbeschrÃ¤nkung nicht eingetreten, weil sich der Anfechtende gegenÃ¼ber dem Belasteten vertraglich verpflichtet hatte, die Voraussetzungen fÃ¼r die Aufhebung dieser EigentumsbeschrÃ¤nkung zu schaffen, und damit die Rechtsmittelerhebung gegen Treu und Glauben verstiess (VB.2004.00236, E. 3.2.2, www.vgrzh.ch).</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Um eine solche gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossende Rechtsmittelerhebung handelt es sich auch beim Rekurs der BeschwerdefÃ¼hrer. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, kÃ¶nnen sie sich nicht auf ein schutzwÃ¼rdiges Interesse berufen, nachdem mit der angefochtenen VerfÃ¼gung lediglich die Mutationen im Zusammenhang mit der im Vertrag vom 8. Februar 2005 (Ziffer 6.2) vorgesehenen RÃ¼ckverlegung des Fusswegs bewilligt wurden. Ãberdies hat sich der BeschwerdefÃ¼hrer B in Ziffer 6.10 des Vertrages verpflichtet, gegen Bauprojekte der SBB AG oder von Dritten, die mit der Entwicklung des Areals N entstehen, keine Einsprachen oder Rechtsmittel zu ergreifen. Diese Klausel kann objektiv nur so verstanden werden, dass sie auch die angefochtene VerfÃ¼gung vom 18. Mai 2005 erfasst, bei welcher es sich um eine Bewilligung im Sinn von § 309 Abs. 1 lit. e PBG und damit um eine baurechtliche Bewilligung im Zusammenhang mit der Entwicklung des Areals N handelt.</p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrer wenden gegen den Nichteintretensbeschluss der Vorinstanz zunÃ¤chst ein, mit dem Vertrag habe sich nur B und nicht auch der BeschwerdefÃ¼hrer A verpflichtet. Dieser Einwand ist offenkundig unbegrÃ¼ndet. Wie verschiedene bei den Akten liegende Dokumente belegen, sind die BeschwerdefÃ¼hrer im Zusammenhang mit den Auseinandersetzungen um ihr WerkstattgebÃ¤ude als "A und B" und damit als einfache Gesellschaft aufgetreten. Die Beschwerdegegner durften damit gemÃ¤ss Art. 535 Abs. 1 des Obligationenrechts (OR) von der GeschÃ¤ftsfÃ¼hrungs- und gemÃ¤ss Art. 543 Abs. 3 OR auch von der Vertretungsbefugnis des BeschwerdefÃ¼hrers B ausgehen (BGE 124 III 355 E. 4a). Im Ãbrigen wÃ¼rde dem BeschwerdefÃ¼hrer A, falls er nicht als einfacher Gesellschafter gelten mÃ¼sste, nach der erfolgten Ãbertragung des Eigentums am GrundstÃ¼ck neu Kat.-Nr. 09 auf seinen Sohn die fÃ¼r die Legitimation erforderliche BeziehungsnÃ¤he zur Streitsache fehlen; jedenfalls hÃ¤tte er in der Rekursschrift nÃ¤her darlegen mÃ¼ssen, inwiefern er in einem solchen Fall durch die VerfÃ¼gung vom 18. Mai 2005 in besonderer Weise betroffen ist.</p> <p class="Urteilstext">Ebenfalls unbegrÃ¼ndet sind die EinwÃ¤nde der BeschwerdefÃ¼hrer, der Abtretungsvertrag zwischen der SBB AG und B basiere auf der Mutation 04, welche die AbkrÃ¶pfung des Fusswegs Ã¶stlich der Werkstatt vorgesehen habe, wodurch die Werkstatt direkt ab L-Strasse hÃ¤tte erschlossen werden kÃ¶nnen. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, kann der Vertrag vom 8. Februar 2005 nur so verstanden werden, dass das streitbetroffene GrundstÃ¼ck nach erfolgter Begradigung des gemÃ¤ss Mutation 04 gekrÃ¼mmt verlaufenden Fusswegs abgetreten werden sollte. Andernfalls hÃ¤tte das GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 07, wie es aufgrund der Mutation 04 bereits im Dezember 2003 entstanden war, abgetreten werden kÃ¶nnen, und wÃ¤re es nicht erforderlich gewesen, im Vertrag das AbtretungsgrundstÃ¼ck als TeilflÃ¤che von 1'039 m<sup>2</sup> Bauland "von alt Kat.-Nr. 07" mit neuer, noch unbekannter Katasternummer zu umschreiben (vgl. auch Ziffer 2.1 und 2.2 des Vertrags). In Ziffer 6.2 ist sodann von einer Vereinbarung zwischen der Gemeinde Wetzikon und der SBB AG betreffend die "RÃ¼ckverlegung des Fussweges Ã¶stlich des AbtretungsgrundstÃ¼cks" die Rede, was keinen Sinn ergÃ¤be, wenn das GrundstÃ¼ck als Kat.-Nr. 07 gemÃ¤ss Mutation 04 hÃ¤tte abgetreten werden sollen. Diese Mutation beruht anscheinend auf frÃ¼heren Vereinbarungen zwischen den BeschwerdefÃ¼hrern und der SBB AG, welche jedoch, wie in Ziffer 4 des Vertrags vom 8. Februar 2005 ausdrÃ¼cklich festgehalten wird, mit dem Abschluss dieser Vereinbarung aufgehoben wurden.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde erweist sich damit als offensichtlich unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten den BeschwerdefÃ¼hrern unter solidarischer Haftung je zur HÃ¤lfte aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). GestÃ¼tzt auf § 17 Abs. 2 lit. b VRG sind sie Ã¼berdies zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) an die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin 1 zu verpflichten.</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 3'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 150.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 3'150.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrern unter solidarischer Haftung je zur HÃ¤lfte auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrer werden unter solidarischer Haftung verpflichtet, der Beschwerdegegnerin 1 eine ParteientschÃ¤digung von insgesamt Fr. 2'000.- (Mehrwertsteuer inbegriffen) zu bezahlen, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft dieses Entscheids.</span></p> <p class="Urteilstext">5. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>