<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2005.00347</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=206364&amp;W10_KEY=13013559&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2005.00347</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.12.2006</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 22.10.2007 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung und UVP-Pflicht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Umbau und Umnutzung einer Lagerhalle Ungenügende Ausschreibung: Da beschwerdeberechtigte Organisationen bereits nach der Veröffentlichung des Baugesuchs tätig werden und die Zustellung des baurechtlichen Entscheids verlangen müssen, um ihr Beschwerderecht zu wahren, muss bereits aus dieser Veröffentlichung hervorgehen, ob die Verbandsbeschwerde gegen das Bauvorhaben offen steht. (...) Bei UVP-pflichtigen Vorhaben müssen entsprechend dem Zweck der Publikation auch der Grund der UVP und die massgeblich betroffenen Umweltbereiche in Stichworten aufgeführt werden; es sind auch Angaben bezüglich der dafür relevanten Dimensionen (Quadratmeterzahl, Parkplatzzahlen usw.) zu machen - dies zumindest dann, wenn die Schwellenwerte nicht deutlich unterschritten werden (E. 2.3). - Indem die Ausschreibung die Ausweitung der Nutzflächen und die neuen Nutzungen als massgebliche Merkmale des Bauvorhabens verschweigt, dient sie eher der Verschleierung. (...) Hier lässt die Ausschreibung in keiner Weise erkennen, dass das Bauvorhaben bereits für sich allein den UVP-pflichtigen Bereich erreichen könnte. Die Aussschreibung ist jedenfalls insofern ungenügend, als sie weder auf die Art noch auf das Ausmass der geplanten Nutzungen und der insgesamt vorgesehenen Parkplätze hinweist (E. 2.4 und E. 2.5). Materielle Prüfung der UVP: Der Schwellenwert von 5000 m2 soll ein klares und einfach zu handhabendes Kriterium für die UVP-Pflicht von Einkaufszentren abgeben. Dieser Zielsetzung entsprechend und in Anlehnung an die im Zusammenhang mit der Ausnützungsberechnung entwickelte Praxis müssen an die massgebliche Verkaufsfläche alle gemäss Baugesuch für eine Verkaufsnutzung vorgesehenen und erforderlichen Räume angerechnet werden, das heisst insbesondere auch Erschliessungsflächen sowie mit den Verkaufsräumen zusammmenhängende Lager- und Nebenräume. Auf dieser Grundlage ergibt sich bereits für die ehemalige Lagerhalle eine Verkaufsfläche im Bereich von 5000 m2 (E. 3.2.2.2). - Es erscheint als sachgerecht, einen funktionalen Zusammenhang dann anzunehmen, wenn er derart eng ist, dass die Errichtung der Neuanlage zugleich eine Änderung der bestehenden Anlage im Sinn von Art. 9 Abs. 1 USG bewirkt, denn nur in einem solchen Fall sind emissionsbegrenzende Massnahmen möglich, welche auch die bestehenden Anlagen umfassen (E. 3.3.1). Vorliegend wird der funktionale Zusammenhang mit den benachbarten Anlagen verneint (E. 3.3.2). Abweisung</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANLAGE">ANLAGE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFLAGE">AUFLAGE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUSSCHREIBUNG">AUSSCHREIBUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINKAUFSZENTRUM">EINKAUFSZENTRUM</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUNKTIONALE BETRACHTUNG">FUNKTIONALE BETRACHTUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FUNKTIONALER ZUSAMMENHANG">FUNKTIONALER ZUSAMMENHANG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NEUBAUÃHNLICH">NEUBAUÃHNLICH</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHWELLENWERT">SCHWELLENWERT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMNUTZUNG">UMNUTZUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTSCHUTZORGANISATION">UMWELTSCHUTZORGANISATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)">UMWELTVERTRÃGLICHKEITSPRÃFUNG (UVP)</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERBANDSBESCHWERDE">VERBANDSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKAUFSFLÃCHE">VERKAUFSFLÃCHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZAUN">ZAUN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 314 Abs. II PBG</span><br/><span class="ungerade">§ 315 Abs. I PBG</span><br/><span class="gerade">§ 316 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 55 USG</span><br/><span class="gerade">Art. 55 Abs. I USG</span><br/><span class="ungerade">Art. 55 Abs. IV USG</span><br/><span class="gerade">Anhang Ziff. 11.4 UVPV</span><br/><span class="ungerade">Anhang Ziff. 80.5 UVPV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">BEZ 2007 Nr. 9</span><br/><span class="ungerade">RB 2006 Nr. 76</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 2 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Urteilstext">Am 25. Juni 2001 erteilte <span class="UrteilstextChar">der Stadtrat Dietikon der A AG die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r den Ausbau der bestehenden Lagerhalle auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 (Vers.-Nr. 02), L-Strasse 03, und deren Umnutzung zu Verkaufs-, Ausstellungs-, Gewerbe- und BÃ¼roflÃ¤chen sowie fÃ¼r insgesamt 241 FahrzeugabstellplÃ¤tze. Als VerkaufsflÃ¤che wurden 4'983 m</span><span class="UrteilstextChar"><sup><span>2</span></sup> </span>ausgewiesen. Die Baubewilligung erwuchs unangefochten in Rechtskraft und am 16. Oktober bzw. 19. November 2002 erfolgte die Schlussabnahme.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Nachdem der Verkehrsclub der Schweiz (VCS) im Zusammenhang mit der Bauausschreibung fÃ¼r die Umnutzung der benachbarten Liegenschaft L-Strasse 04 in ein MÃ¶belhaus (D) auf die Umnutzung der Liegenschaft L-Strasse 03 zu Verkaufszwecken und die Errichtung von 241 ParkplÃ¤tzen aufmerksam geworden war, verlangte er am 27. August 2004 die Zustellung der Baubewilligung vom 25. Juni 2001 und erhob dagegen Rekurs an den Regierungsrat. Er beantragte im Wesentlichen Aufhebung des Entscheids und DurchfÃ¼hrung einer UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung unter Einbezug der nach seiner Auffassung funktional mit dem Bauvorhaben zusammenhÃ¤ngenden Anlagen auf den NachbargrundstÃ¼cken L-Strasse 04 und 05 - 07</p> <p class="Urteilstext">Der Regierungsrat vereinigte am 22. Juni 2005 dieses Rekursverfahren mit demjenigen, das der VCS auch gegen die Baubewilligung vom 21. Juli 2004 (D, L-Strasse 04) erhoben hatte. Den Rekurs gegen die Baubewilligung vom 21. Juli 2004 wies der Regierungsrat, soweit nicht gegenstandslos geworden, im Sinne der ErwÃ¤gungen ab, wÃ¤hrend er denjenigen gegen die Baubewilligung vom 25. Juni 2001 (A AG, L-Strasse 03) unter Aufhebung dieser Bewilligung guthiess und die BaubehÃ¶rde zur DurchfÃ¼hrung einer UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung (UVP) unter Einbezug der Liegenschaften L-Strasse 05 - 07 einlud (Dispositiv Ziffer III).</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 6. September 2005 liess die A AG dem Verwaltungsgericht beantragen, Dispositiv Ziffer III des Regierungsratsbeschlusses vom 22. Juni 2005 betreffend Aufhebung der Baubewilligung vom 25. Juni 2001 und DurchfÃ¼hrung einer UVP fÃ¼r die Liegenschaft L-Strasse 03 unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen aufzuheben; Ã¼berdies sei ein Augenschein durchzufÃ¼hren.</p> <p class="Urteilstext">Der Regierungsrat liess am 16. September 2005 Abweisung der Beschwerde beantragen, der Stadtrat Dietikon am 26. September 2005 Gutheissung unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen. Der VCS liess am 9. November 2005 beantragen, die Beschwerde unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen abzuweisen.</p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 15. Dezember 2005 wurde vom Stadtrat Dietikon ein Amtsbericht darÃ¼ber beigezogen, wann die Bauabnahme des am 25. Juni 2001 bewilligten Vorhabens erfolgte und ob aktenkundig sei, wann die in der Liegenschaft untergebrachten LadengeschÃ¤fte erÃ¶ffnet worden seien. Den Parteien wurde der am 6. Februar 2006 erstattete Amtsbericht zur Stellungnahme unterbreitet.</p> <p class="Urteilstext">Am 31. August 2006 fÃ¼hrte eine Delegation des Verwaltungsgerichts einen Augenschein bei der Liegenschaft L-Strasse 03 und den angrenzenden Parzellen L-Strasse 05 - 07 durch. Zum Ergebnis des Augenscheins konnten sich die Parteien an der anschliessenden Schlussverhandlung Ã¤ussern.</p> <p class="Urteilstext">AnlÃ¤sslich des Augenscheins wurde die BeschwerdefÃ¼hrerin aufgefordert, weitere Unterlagen betreffend das Ausmass der VerkaufsflÃ¤chen auf der Liegenschaft L-Strasse 03 einzureichen. Zu diesen am 19. Oktober 2006 eingereichten Akten nahm der Beschwerdegegner am 27. November 2006 Stellung.</p> <p class="Urteilstext">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><span class="Erwgung2Char"><b>1. </b></span><span class="Erwgung2Char"> </span></p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) zustÃ¤ndig zur Behandlung der Beschwerde gegen den angefochtenen Entscheid des Regierungsrats.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Der Antrag auf Vereinigung des vorliegenden Verfahrens mit der Beschwerde VB.2005.00349 ist mit der Erledigung jenes Verfahrens am 17. Mai 2006 gegenstandslos geworden.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>2.1 </b>GemÃ¤ss Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes Ã¼ber den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (USG, SR 814.01) kÃ¶nnen die mehr als zehn Jahre bestehenden gesamtschweizerischen Umweltschutzorganisationen gegen VerfÃ¼gungen der zustÃ¤ndigen BehÃ¶rden Ã¼ber die Planung, Errichtung oder Ãnderung von ortsfesten, der UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung (UVP) unterliegenden Anlagen Verwaltungsbeschwerde beim Bundesrat oder Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht einreichen. Die Organisationen sind auch befugt bzw. verpflichtet, von den kantonalen Rechtsmitteln Gebrauch zu machen, wobei ihnen das kantonale Recht dieselben Parteirechte zu gewÃ¤hren hat wie das Bundesrecht. Namentlich sind sie gehalten, sich an einem allfÃ¤lligen Einspracheverfahren zu beteiligen, wollen sie ihr Beschwerderecht nicht verwirken (Art. 55 Abs. 3 und 5 USG).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.2 </b>Der VCS ist eine nach Art. 55 USG beschwerdeberechtigte Umweltschutzorganisation. Das Beschwerderecht im Sinn von Art. 55 USG erstreckt sich nicht nur auf VerfÃ¼gungen, in welchen die UVP-Pflicht bejaht, sondern auch auf solche, in denen diese Pflicht verneint wird. Diesfalls sind die betreffenden Organisationen zur RÃ¼ge legitimiert, eine UVP sei zu Unrecht unterlassen worden (VGr, 10. MÃ¤rz 2004, E. 3, BEZ 2004 Nr. 32; vgl. hinsichtlich der Beschwerdeberechti­gung bei Ãnderungen von UVP-pflichtigen Anlagen auch BGE 124 II 460, E. 1). Macht eine Umweltorganisation im Rahmen eines Rechtsmittelverfahrens geltend, es sei zu Unrecht eine UVP unterblieben, so ist auf ihr Rechtsmittel einzutreten. Verneint die zustÃ¤ndige BehÃ¶rde die UVP-Pflicht, so ist das Rechtsmittel abzuweisen, andernfalls ist es gutzuheissen. Der Einwand der BeschwerdefÃ¼hrerin, der Regierungsrat hÃ¤tte mangels UVP-Pflicht auf den Rekurs nicht eintreten dÃ¼rfen, erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet. Ob der Regierungsrat die UVP-Pflicht zu Unrecht bejaht hat, ist eine Frage der materiellen PrÃ¼fung (vgl. nachfolgende E. 3).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.3 </b>Die Bewilligung von Anlagen, fÃ¼r die eine UVP durchgefÃ¼hrt werden muss, ist gemÃ¤ss Art. 55 Abs. 1 USG den beschwerdeberechtigten Organisationen durch schriftliche Mitteilung oder Publikation im Bundesblatt oder Amtsblatt zu erÃ¶ffnen (Art. 55 Abs. 4 Satz 1 USG). Damit sich die entsprechenden Organisationen von Anfang an am Verfahren beteiligen kÃ¶nnen (vgl. Art. 55 Abs. 4 Satz 2 USG), haben Rechtsprechung und Lehre Mindestanforderungen an die Publikation des Projekts formuliert, die sich aus dem Zweck der Publikation ergeben. Da gemÃ¤ss § 315 Abs. 1 in Verbindung mit § 316 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) die beschwerdeberechtigten Organisationen bereits nach VerÃ¶ffentlichung des Baugesuchs tÃ¤tig werden und die Zustellung des baurechtlichen Entscheids verlangen mÃ¼ssen, um ihr Beschwerderecht zu wahren, muss bereits aus dieser VerÃ¶ffentlichung hervorgehen, ob die Verbandsbeschwerde gegen das Bauvorhaben offen steht (BGr, 5. November 2004, E. 3.2.2, URP 2005, S. 1 ff., auch zum Folgenden). Die VerÃ¶ffentlichung soll den berechtigten Organisationen eine erste Meinungsbildung zur Bedeutung des Vorhabens unter Umweltschutzaspekten und zur Notwendigkeit einer Anfechtung ermÃ¶glichen (Theodor H. Loretan in: Kommentar zum Umweltschutzgesetz, 2002, Art. 55 N. 44). Die Publikation muss mindestens Ã¼ber Art, Zweck und Umfang des Vorhabens, Ort und raumplanerische Einordnung sowie betroffene bundes- oder kantonalrechtlich geschÃ¼tzte Gebiete Aufschluss geben (Peter M. Keller, Das Beschwerderecht der Umweltorganisationen, AJP 1995, S. 1125 ff., 1131; Isabelle Romy, Les droits de recours administratif des particuliers et des organisations en matiÃ¨re de protection de l'environnement, URP 2001, S. 248 ff., 272). Bei UVP-pflichtigen Vorhaben mÃ¼ssen entsprechend dem Zweck der Publikation auch der Grund der UVP und die massgeblich betroffenen Umweltbereiche in Stichworten aufgefÃ¼hrt werden (Loretan in: Kommentar USG, Art. 55 N. 44). Im Hinblick auf die fÃ¼r die UVP-Pflicht massgeblichen Schwellenwerte sind auch bezÃ¼glich der dafÃ¼r relevanten Dimensionen (Quadratmeterzahlen, Parkplatzzahlen etc.) Angaben zu machen; dies zumindest dann, wenn die Schwellenwerte nicht deutlich unterschritten werden (VGr, 10. MÃ¤rz 2004, BEZ 2004 Nr. 32). Ein Hinweis auf benachbarte Anlagen, die mÃ¶glicherweise in einem funktionalen Zusammenhang mit der geplanten Anlage stehen und bei der Ermittlung der Schwellenwerte zu berÃ¼cksichtigen sind, dÃ¼rfte dagegen nur ausnahmsweise erforderlich sein, beispielsweise wenn eine neue Parkierungsanlage direkt mit einer bestehenden verbunden wird oder wenn die Neuanlage als Erweiterung eines bestehenden Einkaufszentrums erscheint (weitergehend offenbar der Regierungsrat in RRB 337/2004 vom 10. MÃ¤rz 2004, BEZ 2004 Nr. 39 = URP 2004, S. 248 ff., nicht publizierte E. 4c/dd; vgl. die Kommentierung des Entscheids von Peter Heer, PBG-aktuell, 2/2004, S. 37 ff.).</p> <p class="Erwgung2"><b>2.4 </b>GemÃ¤ss unbestrittener Feststellung des Regierungsrats wurde das Bauvorhaben im Amtsblatt wie folgt ausgeschrieben:</p> <p class="EinzugZitat"><span> "A AG; vertreten durch E AG; Neubau unter Belassung der Stahlkonstruktion und des Daches, Unterniveaugarage fÃ¼r 117 Autos, Kat.-Nr. 01, L-Strasse 03, Dietikon (Industriezone)."</span></p> <p class="Urteilstext">Diese Ausschreibung erfÃ¼llt die Anforderungen von § 314 Abs. 2 PBG, wonach die Bekanntmachung "die nÃ¶tigen Angaben Ã¼ber Ort und Art des Vorhabens sowie Ã¼ber den Gesuchsteller zu enthalten" hat, nur unzureichend. Der Zweckbestimmung der Ausschreibung entsprechend sollen diese Angaben es den mÃ¶glicherweise Betroffenen erlauben, sich eine erste Vorstellung von den Auswirkungen des Bauvorhabens zu machen; sie muss deshalb "korrekt und aussagekrÃ¤ftig" sein (BGE 121 II 224, E. 5b). Werden anstelle einer bisher weitgehend offenen Lagerhalle durch Einbau einer Zwischendecke und allseitige Schliessung der Halle mittels einer isolierten Aluminium-Fassade neu 4'983 m<sup><span>2</span></sup> Ausstellungs- und VerkaufsflÃ¤chen, 5'499 m<sup><span>2</span></sup> LagerflÃ¤che und 2'331 m<sup><span>2</span></sup> BÃ¼roflÃ¤che sowie durch teilweise Unterkellerung eine Unterniveaugarage mit 117 FahrzeugeinstellplÃ¤tzen und 124 ParkplÃ¤tze im Freien geschaffen, so handelt es sich um ein Bauvorhaben, das einem Neubau gleichkommt und dessen wesentlichste Merkmale aus der Sicht von allfÃ¤lligen Betroffenen die massive ErhÃ¶hung der NutzflÃ¤chen unter gleichzeitiger Ãnderung der Zweckbestimmung darstellen. Diese Merkmale mÃ¼ssen bereits nach kantonalem Recht in der Ausschreibung zum Ausdruck kommen. Diese hÃ¤tte deshalb auf den Um-/Ausbau sowie die Umnutzung der bestehenden Lagerhalle in ein Verkaufs-, BÃ¼ro- und LagergebÃ¤ude mit Unterniveaugarage hinweisen mÃ¼ssen; da es sich um ein neubauÃ¤hnliches Vorhaben handelt, mÃ¼sste sodann die Gesamtzahl der ParkplÃ¤tze auch dann angegeben werden, wenn die ParkplÃ¤tze im Freien schon bisher bestanden haben (vgl. BGr, 18. Januar 1990, ZBl 91/1990, 354 ff.). Sodann wÃ¤re nach den zusÃ¤tzlichen Anforderungen, die sich aus dem Bundesumweltrecht ergeben, angesichts des mindestens bei der VerkaufsflÃ¤che nahezu erreichten Schwellenwerts auch deren Ausmass von 4983 m<sup><span>2</span></sup> zu nennen gewesen.</p> <p class="Urteilstext">Die seinerzeitige Ausschreibung des Bauvorhabens im Amtsblatt ist weder korrekt noch aussagekrÃ¤ftig und deshalb nicht geeignet, die Betroffenen auf die Auswirkungen des Bauvorhabens hinzuweisen. Indem sie die Ausweitung der NutzflÃ¤chen und die neuen Nutzungen als massgebliche Merkmale des Bauvorhabens verschweigt, dient sie eher der Verschleierung. Die Ausschreibung ist deshalb klar ungenÃ¼gend und nicht bloss, wie die BeschwerdefÃ¼hrerin glaubt, "nicht Ã¼ber alle Zweifel erhaben". Ob das UngenÃ¼gen der Ausschreibung der BaubehÃ¶rde oder der Gesuchstellerin angelastet werden muss, ist unerheblich; entscheidend ist einzig, ob die Ausschreibung gewÃ¤hrleistet, dass Drittbetroffene ihre Rechte wahrnehmen kÃ¶nnen, was hier offenkundig nicht zutrifft. Im Ãbrigen ist die unzureichende Beschreibung bereits im Baugesuch angelegt, wo das Bauprojekt als "Umbau bestehender Betriebshalle und Unterkellerung fÃ¼r unterirdische EinstellplÃ¤tze" bezeichnet wird.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.5 </b>Wer im baurechtlichen Verfahren AnsprÃ¼che geltend machen will, hat laut § 315 Abs. 1 PBG innert 20 Tagen seit der Ã¶ffentlichen Bekanntmachung bei der Ã¶rtlichen BaubehÃ¶rde schriftlich die Zustellung des baurechtlichen Entscheids zu verlangen. Wer den baurechtlichen Entscheid nicht rechtzeitig verlangt, hat gemÃ¤ss § 316 Abs. 1 PBG das Rekursrecht verwirkt. Diese Verwirkungspflicht beginnt dann nicht zu laufen, wenn die Publikation dergestalt qualifiziert mangelhaft ist, dass ein Dritter auch bei Anwendung durchschnittlicher Aufmerksamkeit und trotz angemessener Sorgfalt den Mangel nicht erkennen kann und dadurch abgehalten wird, rechtzeitig die Zustellung des baurechtlichen Entscheids zu verlangen (FranÃ§ois Ruckstuhl, Der Rechtsschutz im zÃ¼rcherischen Planungs- und Baurecht, ZBl 86/1985, S. 303; Christoph Fritzsche/Peter BÃ¶sch, ZÃ¼rcher Planungs- und Baurecht, 4. A., ZÃ¼rich 2006, Ziff. 20.7.5.2). Nach Treu und Glauben darf der Dritte aber mit der Geltendmachung seiner AnsprÃ¼che nicht beliebig zuwarten; sobald er vom Bauvorhaben weiss, hat er sich um die nachtrÃ¤gliche Zustellung des baurechtlichen Entscheids zu bemÃ¼hen (vgl. RB 1980 Nr. 2; Ruckstuhl, S. 301).</p> <p class="Urteilstext">Hier lÃ¤sst die Ausschreibung in keiner Weise erkennen, dass das Bauvorhaben bereits fÃ¼r sich allein den UVP-pflichtigen Bereich erreichen kÃ¶nnte. Auch wenn zumindest bezÃ¼glich der VerkaufsflÃ¤chen wohl nicht verlangt werden kann, dass in der Bauausschreibung auf einen mÃ¶glichen funktionalen Zusammenhang mit anderen bestehenden Anlagen hingewiesen wird, ist die Ausschreibung jedenfalls insofern ungenÃ¼gend, als sie weder auf die Art noch auf das Ausmass der geplanten Nutzungen und der insgesamt vorgesehenen ParkplÃ¤tze hinweist. Damit ist der Beschwerdegegner an der Geltendmachung seiner Rechtsmittelbefugnis gehindert worden. Entgegen der Auffassung der BeschwerdefÃ¼hrerin brauchte er keine weiteren AbklÃ¤rungen zu treffen, was sich hinter der kryptischen Ausschreibung verbergen kÃ¶nnte; vielmehr hat er die gebotene Sorgfalt und Aufmerksamkeit bei der Wahrnehmung seiner Rechte gewahrt. Daran Ã¤ndert nichts, dass dem VCS das Industriegebiet "M", wo sich die streitbetroffene Liegenschaft befindet, aus einem frÃ¼hern Verfahren bekannt ist.</p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerdegegner hat zudem glaubhaft dargetan, dass er von Umbau und ZweckÃ¤nderung der frÃ¼heren Lagerhalle erst anlÃ¤sslich einer Besichtigung im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben auf dem NachbargrundstÃ¼ck L-Strasse 04 am 8. August 2004 Kenntnis erhalten hat; angesichts des Umstands, dass die Schlussabnahme erst am 16. Oktober bzw. 19. November 2002 erfolgte und genaue Daten fÃ¼r die ErÃ¶ffnung der einzelnen LadengeschÃ¤fte auch bei der BaubehÃ¶rde nicht aktenkundig sind, ist dies keineswegs unglaubwÃ¼rdig; jedenfalls weiss auch die BeschwerdefÃ¼hrerin keine Anhaltspunkte fÃ¼r eine frÃ¼here Kenntnisnahme durch den VCS zu nennen. Das Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids vom 27. August 2004 und der am gleichen Tag eingereichte Rekurs sind somit rechtzeitig erfolgt; ein treuwidriges Zuwarten kann dem Beschwerdegegner nicht vorgeworfen werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>2.6 </b>Der von der BeschwerdefÃ¼hrerin erhobene Einwand, sie sei in ihrem Vertrauen auf die Rechtskraft der Baubewilligung zu schÃ¼tzen, erweist sich unter diesen UmstÃ¤nden als verfehlt. Mangels genÃ¼gender Publikation des Baugesuchs konnte die Baubewilligung vom 25. Juni 2001 nicht rechtskrÃ¤ftig werden. Fragen des Vertrauensschutzes werden dann zu berÃ¼cksichtigen sein, wenn eine allfÃ¤llige UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung nachtrÃ¤glich Massnahmen erfordert, welche Belastungen der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Folge haben (BGr, 5. November 2004, URP 2005, S. 1 ff., E. 2.6 = ZBl 107/2006, S. 56).</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">GemÃ¤ss Ziffer 11.4 und 80.5 Anhang der Verordnung Ã¼ber die UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung vom 19. Oktober 1988 (UVPV, SR 814.011) unterliegen ParkhÃ¤user und ParkplÃ¤tze fÃ¼r mehr als 300 Motorwagen bzw. Einkaufszentren mit mehr als 5'000 m<sup><span>2</span></sup> VerkaufsflÃ¤che der UVP.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>Der Regierungsrat hat erwogen, dass das Bauvorhaben auf der Liegenschaft L-Strasse 03 die Schwellenwerte fÃ¼r die UVP-Pflicht nicht erreicht. Insbesondere sei die von der Firma H eingerichtete Spielhalle fÃ¼r Kinder nicht zu den VerkaufsflÃ¤chen hinzuzuzÃ¤hlen. Hingegen hÃ¤tten die AbklÃ¤rungen vor Ort ergeben, dass sich grosse Teile der oberirdischen ParkplÃ¤tze der Liegenschaften L-Strasse 03 - 07 gegenseitig derart ergÃ¤nzen und unterstÃ¼tzen, dass den VerlaufslÃ¤den auf diesen Liegenschaften eine gemeinsame Parkierungsanlage zur VerfÃ¼gung stehe. Hinzu kÃ¤me, dass sich die betreffenden LÃ¤den in Gehdistanz zueinander befÃ¤nden und vom Warenangebot her ein Synergieeffekt bestehe. Mangels genÃ¼gend voneinander abgegrenzter Parkareale sei deshalb der funktionale Zusammenhang zwischen den Park- und VerkaufsflÃ¤chen in den Liegenschaften L-Strasse 05 - 07 zu bejahen und seien diese EinkaufsrÃ¤umlichkeiten als Gesamtanlage zu werten, womit die massgeblichen UVP-Schwellenwerte Ã¼berschritten wÃ¼rden.</p> <p class="Erwgung2">Die BeschwerdefÃ¼hrerin bestreitet die ZulÃ¤ssigkeit der funktionalen Betrachtungsweise, welche der Projektbezogenheit der UVP und der Funktion der Schwellenwerte, Rechtssicherheit zu schaffen, nicht gerecht werde. Der Regierungsrat habe neben der fehlenden Abgrenzung zwischen den ParkplÃ¤tzen der Liegenschaft L-Strasse 03 und denjenigen auf den benachbarten GrundstÃ¼cken L-Strasse 05 - 07 auch das Kundenverhalten und den mÃ¶glichen Synergieeffekt berÃ¼cksichtigt und sei damit weiter gegangen als bei der PrÃ¼fung des funktionalen Zusammenhangs im Zusammenhang mit der Liegenschaft L-Strasse 04 (D), was widersprÃ¼chlich sei. Sodann habe der Regierungsrat die von ihm im Fall "G" (RRB 337/2004 vom 10. MÃ¤rz 2004, BEZ 2004 Nr. 39 = URP 2004, S. 248 ff.) entwickelten GrundsÃ¤tze angewandt, ohne sich mit der in der Rekursantwort geÃ¤usserten Kritik auseinander zu setzen, was gehÃ¶rsverweigernd sei. Diese Praxis missachte die Projektbezogenheit der UVP; jedenfalls genÃ¼ge allein die rÃ¤umliche NÃ¤he oder die Gleichartigkeit nicht fÃ¼r die Annahme eines funktionalen Zusammenhangs zwischen zwei Anlagen, sondern sie mÃ¼ssten einander funktional zugeordnet sein, was nur gelte, wenn die eine Anlage der anderen diene oder sie sich aufgrund eines gemeinsam getragenen Beschlusses ergÃ¤nzten. Dass die Besucher auf dem einen GrundstÃ¼ck parkieren und auf dem anderen einkaufen wÃ¼rden, sei nicht entscheidend. Auf die Konzentration mehrerer gleichartiger GeschÃ¤fte kÃ¶nne es nicht ankommen; ebenfalls nicht darauf, dass die Zentren eine gemeinsame Zufahrt zur Ã¶ffentlichen Strasse hÃ¤tten. Mittlerweile sei auch die Liegenschaft L-Strasse 03 durch einen Zaun von der Nachbarliegenschaft L-Strasse 05 abgetrennt worden.</p> <p class="Erwgung2">Der Beschwerdegegner macht geltend, die Anlage L-Strasse 03 sei schon fÃ¼r sich allein UVP-pflichtig, weil mindestens die BistroflÃ¤che der Spielhalle H mit mehr als 17 m<sup>2</sup> FlÃ¤che zur ausgewiesenen VerkaufsflÃ¤che von 4983 m<sup>2</sup> hinzugerechnet werden mÃ¼sse. Aber auch die Spielhalle, die sich explizit als AufenthaltsmÃ¶glichkeit fÃ¼r die Kinder der einkaufenden Eltern anbiete und auf die gleiche Parkierungsanlage zurÃ¼ckgreife, stehe in funktionalem Zusammenhang mit den VerkaufsgeschÃ¤ften und sei deshalb bei der Ermittlung des Schwellenwerts von 5'000 m<sup>2</sup> mitzuberÃ¼cksichtigen. Mit der Anbringung eines Zauns zur Liegenschaft L-Strasse 05 hin habe die BeschwerdefÃ¼hrerin das Erschliessungskonzept eigenmÃ¤chtig geÃ¤ndert. Falls der insofern verÃ¤nderte Sachverhalt im Beschwerdeverfahren Ã¼berhaupt berÃ¼cksichtigt werden kÃ¶nne, sei jedenfalls ein Augenschein erforderlich. Anders als beim MÃ¶belgeschÃ¤ft auf der Liegenschaft L-Strasse 04, das weniger ParkplÃ¤tze benÃ¶tige und sich eher an eine andere Kundschaft richte, vermÃ¶ge hier der Zaun den funktionalen Zusammenhang zwischen der Anlage L-Strasse 03 und den EinkaufsmÃ¶glichkeiten auf den GrundstÃ¼cken L-Strasse 05 - 07 nicht zu unterbrechen. Sollte der Zaun berÃ¼cksichtigt werden, sei die Sache an den Regierungsrat zurÃ¼ckzuweisen.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Bereits im Rekursverfahren war umstritten, ob die Liegenschaft L-Strasse 03 schon fÃ¼r sich allein der UVP unterliege, weil neben der ausgewiesenen VerkaufsflÃ¤che von 4'983 m<sup>2</sup> zusÃ¤tzliche FlÃ¤chen auf diesem GrundstÃ¼ck mitberÃ¼cksichtigt werden mÃ¼ssten.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.1 </b>Die Vorinstanz hat die Anrechnung der Spielhalle H mit der BegrÃ¼ndung verworfen, dass die Spielhalle ungeachtet eines gewissen Verflechtungspotenzials unabhÃ¤ngig vom Einkaufszentrum betrieben werde, was sich an den vom Einkaufszentrum unabhÃ¤ngigen Ãffnungszeiten und am relativ hohen Eintrittspreis von Fr. 12.- zeige. Das Angebot sei deshalb auf den Besuch der ganzen Familie ausgerichtet, welche dort an Sonn- und Feiertagen, wenn das Einkaufszentrum geschlossen sei, zum Brunch kommen kÃ¶nne. Ãberdies kÃ¶nnten dort auch Kindergeburtstage gefeiert werden. Kinder unter sechs Jahren seien nur in Begleitung zugelassen. Aus diesen UmstÃ¤nden sei zu schliessen, dass es sich bei der Spielhalle nicht schwergewichtig um einen Hort fÃ¼r die Kinder der einkaufenden Eltern handle, weshalb ihre FlÃ¤che nicht zur VerkaufsflÃ¤che des Einkaufszentrums hinzugezÃ¤hlt werden dÃ¼rfe.</p> <p class="Erwgung2">Diese Betrachtungsweise ist nicht rechtsverletzend. Die Spielhalle H ist ein Indoor Spielplatz fÃ¼r Kinder mit Trampolinen, Rutschbahnen, Kletterberg, Tret- und Elektroautos, Abenteueranlage und riesigen BauklÃ¶tzen. Solche Anlagen, von denen es in der Region ZÃ¼rich zahlreiche Ã¤hnliche mit FlÃ¤chen von einigen Tausend Quadratmetern gibt, stellen eigenstÃ¤ndige VergnÃ¼gungsangebote wie Bowlinghallen, Wellness-Center und dergleichen dar und kÃ¶nnen anders als etwa eine in ein VerkaufsgeschÃ¤ft integrierte Spielecke nicht zur VerkaufsflÃ¤che gerechnet werden. Die rÃ¤umliche NÃ¤he und die Tatsache, dass einzelne Familien das VergnÃ¼gen der Kinder mit der MÃ¼hsal des Einkaufens verbinden, vermÃ¶gen daran nichts zu Ã¤ndern. Auch das zur Spielhalle gehÃ¶rende Bistro ist auf die Besucher der Spielhalle und nicht auf die Einkaufenden ausgerichtet; es ist deshalb nicht mit VerpflegungsstÃ¤tten vergleichbar, welche in Einkaufszentren integriert oder solchen angegliedert sind.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.2.2 </b>AnlÃ¤sslich des Augenscheins machte der Beschwerdegegner geltend, dass im Erdgeschoss der Liegenschaft L-Strasse 03 verschiedene FlÃ¤chen Verkaufszwecken dienten, von denen unklar sei, ob sie von der ausgewiesenen VerkaufsflÃ¤che von 4'983 m<sup>2</sup> umfasst seien. Zudem zeigte sich, dass in dem von der seinerzeitigen Baubewilligung nicht erfassten GebÃ¤ude Vers.-Nr. 02, welches dem Haupteingang unmittelbar gegenÃ¼berliegt, an Stelle bisheriger BÃ¼ros ebenfalls ein Verkaufsraum eingerichtet worden war. Ferner brachte der Beschwerdegegner vor, dass die 600 m<sup>2</sup> umfassenden AusstellungsrÃ¤ume der Firma H im nordÃ¶stlichen GebÃ¤udeteil ebenfalls zur massgeblichen VerkaufsflÃ¤che hinzugerechnet werden mÃ¼ssten.</p> <p class="Erwgung4"><b>3.2.2.1 </b>Die Baubewilligung vom 25. Juni 2001 umfasst lediglich den Umbau und die Umnutzung der bestehenden Lagerhalle. Gleichwohl kann im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens geltend gemacht werden, fÃ¼r die Beurteilung der UVP-Pflicht seien auch die Nutzungen in den von der Baueingabe nicht erfassten GebÃ¤uden bzw. GebÃ¤udeteilen mitzuberÃ¼cksichtigen. Zwar hat der Beschwerdegegner auf die Nutzung des GebÃ¤udes Vers.-Nr. 02 und die Firma H erst anlÃ¤sslich des verwaltungsgerichtlichen Augenscheins hingewiesen. Weil jedoch das Verwaltungsgericht als erste gerichtliche Instanz entscheidet, kÃ¶nnen gemÃ¤ss § 52 Abs. 2 VRG solche neue Tatsachen noch im Beschwerdeverfahren vorgebracht werden.</p> <p class="Erwgung4"><b>3.2.2.2 </b>Das seinerzeitige Baugesuch wies in der umgenutzten Lagerhalle eine VerkaufsflÃ¤che von 4'983 m<sup>2</sup> aus. GemÃ¤ss den im Anschluss an den Augenschein eingereichten PlÃ¤nen soll diese VerkaufsflÃ¤che dagegen nur noch 4'292 m<sup>2</sup> umfassen. Nicht berÃ¼cksichtigt werden nach dieser neuen Berechnung den Ladenlokalen der jeweiligen Anbieter angegliederte LagerflÃ¤chen, eine mit "Info/BÃ¼ro" bezeichnete FlÃ¤che, die Velowerkstatt des Sportartikelanbieters I, die so genannte Mall sowie VerkehrsflÃ¤chen und feuerpolizeilich vorgeschriebene Fluchtwege.</p> <p class="Erwgung4">Diese neue FlÃ¤chenberechnung ist unhaltbar. Der Schwellenwert von 5000 m<sup>2</sup> VerkaufsflÃ¤che gemÃ¤ss Ziffer 80.5 Anhang UVPV soll ein klares und einfach zu handhabendes Kriterium fÃ¼r die UVP-Pflicht von Einkaufszentren abgeben (RB 2004 Nr. 83, E. 2.3.2). Dieser Zielsetzung entsprechend und in Anlehnung an die im Zusammenhang mit der AusnÃ¼tzungsberechnung entwickelte Praxis mÃ¼ssen an die massgebliche VerkaufsflÃ¤che alle gemÃ¤ss Baugesuch fÃ¼r eine Verkaufsnutzung vorgesehenen und erforderlichen RÃ¤ume angerechnet werden, das heisst insbesondere auch ErschliessungsflÃ¤chen (Windfang, Mall, Fluchtwege) sowie mit den VerkaufsrÃ¤umen zusammenhÃ¤ngende Lager- und NebenrÃ¤ume (von den LadengeschÃ¤ften abgetrennte Lagerbereiche der einzelnen Anbieter, Toiletten samt ZugÃ¤ngen, Velowerkstatt). Auf dieser Grundlage ergibt sich, wie in der ursprÃ¼nglichen Baueingabe ausgewiesen, bereits fÃ¼r die ehemalige Lagerhalle eine VerkaufsflÃ¤che im Bereich von 5'000 m<sup>2</sup>. Hinzu kommen ca. 110 m<sup>2</sup> VerkaufsflÃ¤che im GebÃ¤ude Vers.-Nr. 02. Ebenfalls anrechenbar sind die 600 m<sup>2</sup> AusstellungsflÃ¤che der Firma H. Wenn die Rechtsprechung die AusstellungsflÃ¤chen von MÃ¶belhÃ¤usern als anrechenbare VerkaufsflÃ¤chen im Sinn von Ziffer 80.5 Anhang UVPV wÃ¼rdigt (BGr, 5. November 2004, URP 2005, S. 1 ff., E. 2.2 = ZBl 107/2006, S. 56), so besteht kein Grund fÃ¼r eine abweichende Behandlung von AusstellungsrÃ¤umen fÃ¼r Badezimmer-, KÃ¼cheneinrichtungen und dergleichen. Im einen wie im andern Fall werden nicht die in den VerkaufsrÃ¤umen ausgestellten Produkte verkauft, sondern wird die Ware direkt beim Kunden ausgeliefert. Dass bei Baumusterzentralen von der Art der H der Vertragsschluss Ã¼ber den Erwerb der Ware â anders als bei MÃ¶belhÃ¤usern â in der Regel nicht im Ausstellungslokal, sondern anderswo erfolgt, ist nicht von entscheidender Bedeutung. Ebenfalls kann es nicht darauf ankommen, dass diese AusstellungsflÃ¤chen anders erschlossen sind als die VerkaufsgeschÃ¤fte in der ehemaligen Lagerhalle; es genÃ¼gt fÃ¼r die Anrechenbarkeit, dass sie sich im nÃ¤mlichen GebÃ¤udekomplex auf demselben GrundstÃ¼ck befinden.</p> <p class="Erwgung3">Damit ergibt sich die UVP-Pflicht bereits aufgrund der 5'000 m<sup>2</sup> deutlich Ã¼berschreitenden VerkaufsflÃ¤che.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.3 </b>GemÃ¤ss Dispositiv Ziffer III des angefochtenen Beschlusses hat der Regierungsrat die RÃ¼ckweisung zur DurchfÃ¼hrung einer UmweltvertrÃ¤glichkeitsprÃ¼fung (UVP) mit der Einladung verbunden, die UmweltvertrÃ¤glichkeit des Einkaufszentrums L-Strasse 03 unter Einbezug der damit funktional zusammenhÃ¤ngenden Anlagen L-Strasse 05 - 07 zu prÃ¼fen. Er hat dies damit begrÃ¼ndet, dass keine Trennung zwischen den fÃ¼r die Liegenschaften 3, 5, 7 und 9 zur VerfÃ¼gung stehenden KundenparkplÃ¤tzen bestehe, weshalb sich diese derart ergÃ¤nzten und unterstÃ¼tzten, dass letztlich den VerkaufsgeschÃ¤ften auf diesen Liegenschaften eine gemeinsame oberirdische Parkierungsanlage zur VerfÃ¼gung stehe; zusammen mit der rÃ¤umlichen NÃ¤he und dem vom Warenangebot ausgehenden Synergieeffekt rechtfertige dies, die Park- und VerkaufsflÃ¤chen auf diesen Liegenschaften als funktional zusammenhÃ¤ngend zu betrachten, was dazu fÃ¼hre, dass die Schwellenwerte bezÃ¼glich der ParkplÃ¤tze und VerkaufsflÃ¤chen Ã¼berschritten seien (E. 14). In ErwÃ¤gung 20.b hat der Regierungsrat allerdings festgehalten, dass die Baubewilligungen fÃ¼r die Bauten L-Strasse 05 - 07 rechtskrÃ¤ftig bewilligt seien; soweit sie nicht selbst nachtrÃ¤glich in UVP-relevanter Weise geÃ¤ndert wÃ¼rden, seien sie in ihrem Bestand nicht in Frage gestellt.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.1 </b>Aufgrund dieser nicht ganz konsistenten vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen ist die Anordnung, die UmweltvertrÃ¤glichkeit des Einkaufszentrums L-Strasse 03 sei unter Einbezug der damit funktional zusammenhÃ¤ngenden Anlagen L-Strasse 05 - 07 zu prÃ¼fen, wohl so zu verstehen, dass der funktionale Zusammenhang nur fÃ¼r die Erreichung des Schwellenwerts und damit fÃ¼r die Beurteilung der neu zu bewilligenden Anlage von Bedeutung sein soll, jedoch keine Massnahmen hinsichtlich der bestehenden Anlagen zulÃ¤sst. Ein solcherart begrenztes VerstÃ¤ndnis des funktionalen Zusammenhangs bzw. der sich daraus ergebenden Folgen macht jedoch wenig Sinn, weil einerseits die Auswirkungen der bestehenden Anlagen bereits aufgrund von Art. 9 Abs. 2 lit. a USG zu berÃ¼cksichtigen sind und andererseits Anordnungen, welche sich auf die Neuanlage beschrÃ¤nken, von vornherein nur von beschrÃ¤nkter Wirksamkeit sind. Es erscheint deshalb als sachgerecht, einen funktionalen Zusammenhang nur dann anzunehmen, wenn er derart eng ist, dass die Errichtung der Neuanlage zugleich eine Ãnderung einer bestehenden Anlage im Sinn von Art. 9 Abs. 1 USG bewirkt; denn nur in einem solchen Fall sind emissionsbegrenzende Massnahmen mÃ¶glich, welche auch die bestehende Anlage umfassen. Von dieser Betrachtungsweise ist das Verwaltungsgericht bereits in VB.2005.00349 vom 17. Mai 2006 (www.vgrzh.ch) betreffend die Liegenschaften L-Strasse 04 und 03 ausgegangen, wo es erwogen hat, dass zwei aneinander grenzende Parkierungsanlagen, die nicht durch bauliche Massnahmen getrennt werden, als einheitliche Anlage zu betrachten seien, weil ohne bauliche Trennung eine aus GrÃ¼nden der Luftreinhaltung gebotene Parkplatzbewirtschaftung sich nur fÃ¼r beide Anlagen zusammen verwirklichen lasse.</p> <p class="Erwgung3"><b>3.3.2 </b>Wie der Augenschein des Verwaltungsgerichts ergeben hat, trifft die Darstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin zu, dass mittlerweile in der nÃ¶rdlichen Ecke der Liegenschaft L-Strasse 03 ein Zaun angebracht ist, der verhindert, dass die von der dortigen Unterniveaugarage bzw. von der Mehrzahl der dortigen oberirdischen AbstellplÃ¤tze wegfahrenden Fahrzeuge direkt auf das NachbargrundstÃ¼ck L-Strasse 05 gelangen kÃ¶nnen. Die BeschwerdefÃ¼hrerin hat sich Ã¼berdies mit einer Auflage bezÃ¼glich der Beibehaltung dieses Zauns in der Baubewilligung sowie einer entsprechenden grundbuchlichen Anmerkung einverstanden erklÃ¤rt; davon ist Vormerk zu nehmen. Nicht durch bauliche Massnahmen vom NachbargrundstÃ¼ck getrennt sind nur noch einige wenige Parkfelder lÃ¤ngs der Nordostseite der Liegenschaft. Diese wenigen baulich nicht abgegrenzten Parkfelder, die zudem fÃ¼r Kunden von GeschÃ¤ften in der Liegenschaft L-Strasse 03 reserviert sind<span>,</span> erscheinen offenkundig nicht als wesentliche Ãnderung der angrenzenden Anlage L-Strasse 05 und vermÃ¶gen keinen funktionalen Zusammenhang zu begrÃ¼nden.</p> <p class="Erwgung3">Ebenfalls keinen funktionalen Zusammenhang zwischen der Anlage L-Strasse 03 und den benachbarten Liegenschaften L-Strasse 05, 06 und 07 vermag die Tatsache zu begrÃ¼nden, dass auch dort LadengeschÃ¤fte vorhanden sind und die Kunden wegen der rÃ¤umlichen NÃ¤he und des sich teilweise ergÃ¤nzenden Warenangebots bei einem Besuch des lÃ¤ngs der L-Strasse entstandenen Einkaufsviertels gleich mehrere der dortigen LadengeschÃ¤fte besuchen. Es fehlt an einer hinreichend engen baulichen Verbindung der in Frage stehenden Anlagen sowie an einem Zusammenwirken der betreffenden Anlagebetreiber, wie dies beispielsweise bei einer gemeinsam betriebenen Mall zutreffen kÃ¶nnte; der Umstand, dass Kunden, die ihre Fahrzeuge in einer Anlage eingestellt haben, wohl hÃ¤ufig auch benachbarte Anlagen aufsuchen, ist fÃ¼r sich allein nicht von entscheidender Bedeutung.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde erweist sich damit hinsichtlich der vom Regierungsrat angeordneten Wiederholung des Baubewilligungsverfahrens unter DurchfÃ¼hrung einer UVP als unbegrÃ¼ndet und ist im Sinne der vorstehenden prÃ¤zisierenden ErwÃ¤gungen abzuweisen. AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 VRG), die Ã¼berdies zu einer UmtriebsentschÃ¤digung von Fr. 2'000.- an den Beschwerdegegner zu verpflichten ist (§ 17 Abs. 2 lit. a VRG).</p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst </span><span>die Kammer</span><span>:</span></p> <p class="Urteilstext">Von der im Hinblick auf das zu wiederholende Baubewilligungsverfahren eingegangenen Verpflichtung der BeschwerdefÃ¼hrerin zur Beibehaltung des Zauns in der nÃ¶rdlichen Ecke der Liegenschaft L-Strasse 03 und zu einer entsprechenden Anmerkung im Grundbuch wird Vormerk genommen;</p> <p class="Urteilstext">und entscheidet:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird im Sinne der ErwÃ¤gungen abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 5'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 350.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 5'350.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Die BeschwerdefÃ¼hrerin wird zu einer ParteientschÃ¤digung von Fr. 2'000.- an den Beschwerdegegner verpflichtet, zahlbar innert 30 Tagen nach Rechtskraft des Entscheids.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>