18. Juni 1993 N 1433 Interpellation!! der freisinnig-demokratischen Fraktion del mantenimento del treno «Manzoni». La questione non ri- guarda tuttavia il traffico viaggiatori regionale; pertanto l'Ufficio federale dei trasporti, in veste di autorità di vigilanza, non può in nessun modo intervenire. Le FFS hanno così potuto intro- durre il loro concetto d'offerta senza tener conto delle modifi- che auspicate dal Cantone Ticino. Pertanto, dal 23 maggio 1993 i seguenti treni trainati dalla mo- trice TEE: EC 51 Manzoni EC 50 Manzoni Zurigo 6.24 10.57 Lugano 9.18 8.07 Milano 10.30 7.05 sono soppressi e sostituiti da treni convenzionali che circolano con orari diversi. Ne consegue, inevitabilmente, un aumento del tempo di percorrenza pari a 15 a 18 minuti. Per questi treni infatti, contrariamente alla composizione TEE, è necessario procedere per motivi tecnici ad un cambiamento del locomo- tore alla frontiera Dal 23 maggio 1993 l'offerta di collegamenti tra il Cantone Ticino e Milano si presenterà come segue: Zurigo Lugano Milano 1551 - 7.23 8.52 1553 - 8.23 10.00 IC Canaletto 7.03 10.03 11.35 302 10.57 7.54 6.25 250 (Milano- Basilea) 11.57 8.51 7.25 Tenuto conto inoltre dei fattori di politica dei trasporti e di eco- nomia aziendale, l'argomentazione materiale avanzata dalle FFS è convincente. Nei giorni feriali, l'occupazione media del treno EC 50 in direzione sud-nord (da Lugano) è di circa 95 viaggiatori d'estate e 80 d'inverno e quella del treno EC 51 in direzione nord-sud è di circa 80 passeggeri d'estate e 70 d'in- verno. Ciò è insufficiente se si considera che questi treni si sov- rappongono all'orario cadenzato. Anche l'interpellante parte dal presupposto che il tratto Lugano-Milano, soprattutto nella direzione opposta, fa registrare un'occupazione insoddisfa- cente, poiché evidentemente manca il necessario potenziale di mercato. Tenuto conto del chiaro mandato finanziario delle FFS, occorre sostenere i provvedimenti atti a migliorare i risul- tati di gestione. 2. Dal 23 maggio 1993 le FFS impiegheranno i treni TEE libera- tisi al Goliardo e al Sempione per il Iraffico rapido Zurigo-Stoc- carda e per i collegamenti TGV tra Berna e Frasne. A delermi- nare l'impiego di queste composizioni TEE sulle nuove linee sono stali decisivi molivi di capacità. La pianificazione e l'im- piego di materiale rotabile per smaltire il volume di traffico sul- l'insieme della rete ferroviaria sono senza dubbio di compe- tenza dell'impresa Anche in questo caso, occorre seguire principi di economia di mercato e di economia aziendale. Il Consiglio federale non ritiene opportuno intervenire nella sfera di autonomia dell'impresa poiché si tratta di prowedimenti or- ganizzativi, basali su riflessioni di slampo imprenditoriale. Erklärung des Interpellanten: nicht befriedigt Déclaration de l'interpellateur: non satisfait #ST# 93.3146 Interpellation der freisinnig-demokratischen Fraktion Beteiligung der Schweiz an den Forschungs- und Bildungsprogrammen der Europäischen Gemeinschaft 1993-1996 Interpellation du groupe radical-démocratique Programmes de recherche et d'éducation de la CE 1993-1996. Participation de la Suisse Wortlaut der Interpellation vom 18. März 1993 In der Wintersession 1992 hat der Nationalrat einen Verpflich- tungskredit von 477 Millionen Franken für integrale Beteili- gung der Schweiz an den Forschungs- und Bildungsprogram- men der EG verabschiedet In der Botschaft wurde darauf hin- gewiesen, dass im Falle einer Ablehnung des EWR-Vertrages das Ziel der integralen Programmbeteiligung auf bilateralem Weg angestrebt wird. Herr Bundesrat Cotti hat denn auch in Brüssel entsprechende Sondierungsgespräche geführt Ich frage den Bundesrat an: 1. Wie weit sind die bilateralen Gespräche vorangekommen? 2. Zeigen sich Widerstände bei den bilateralen Verhand- lungen? 3. Was muss unser Land unternehmen, um möglichst rasch ein Abkommen abschliessen zu können? 4. Wie beurteill der Bundesrat die Chancen eines Abkommens und in welchem Zeilrahmen? 5. Inwiefern kann die Schweiz sich in der Form, wie dies vor dem 6. Dezember 1992 möglich war, bis zum Abschluss eines bilateralen Vertrages weiler an den EG-Forschungs- und Bil- dungsprogrammen beieiligen? Texte de l'interpellation du 18 mars 1993 Lors de la session d'hiver 1992, le Conseil nalional a approuvé un crédil d'engagemenl de 477 millions de francs pour la parti- cipation intégrale de la Suisse aux programmes de recherche et d'éducalion de la CE. Dans le message à ce sujet, le Conseil fédéral a souligné que, en cas de rejet de l'Accord sur l'EEE, il chercherai!, par voie bilatérale, à faire en sorte que la Suisse puisse participer intégralement aux programmes précités. M. Cotti, conseiller fédéral, a d'ailleurs mené des entretiens explo- ratoires à Bruxelles. Je pose les questions suivantes au Conseil fédéral: 1. A quel stade en soni les entretiens bilatéraux? 2. Les négociations bilatérales ont-elles suscité des opposi- tions? 3. Que doit entreprendre notre pays pour pouvoir conclure un accord au plus vite? 4. De l'avis du Conseil fédéral, quelles sont les chances pour qu'un accord soit conclu, et dans quel délai le serait-il? 5. D'ici à la conclusion d'un accord bilatéral, dans quelle me- sure la Suisse pourra-t-elle conlinuer à participer aux program- mes de recherche et d'éducation de la CE au même titre qu'avant le 6 décembre 1992? Sprecher-Porte-parole: Loeb François Schrittliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Anlwort. Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. Mai 1993 Der Bundesrat hatte die Beteiligung an den EG-Forschungs- programmen schon im März 1990 als ein Ziel erster PrioritätInterpellation du groupe radical-démocratique 1434 N 18 juin 1993 unserer Forschungspolitik festgelegt Die Ablehnung der EWR-Vorlage hat an diesem Ziel nichts geändert. Es soll nun- mehr auf bilateralem Weg erreicht werden. Die fünf diesbe- züglichen Fragen der Interpellanten werden wie folgt beant- wortet. 1. Am 24. Dezember 1992 teilte Bundesrat Cotti dem Vizeprä- sidenten der EG-Kommission, Pandolfi, in Brüssel den Wunsch einer umfassenden bilateralen Beteiligung an den EG-Forschungs- und Bildungsprogrammen mit. Vizepräsi- dent Pandolfi hat diesen Wunsch positiv aufgenommen und für seine Konkretisierung Gespräche im Gemischten For- schungsausschuss und in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe Bildung vorgeschlagen. Am 3. März 1993 hat die EG-Kommis- sion im Gemischten Forschungsausschuss die Prüfung des schweizerischen Anliegens versprochen und dafür den Begriff der «pleine association» am 4. Forschungsrahmenprogramm formuliert Am 26. März 1993 erklärte EG-Kommissar A Ru- berti gegenüber Staatssekretär Ursprung, dass für den For- schungs- und Bildungsbereich je ein bilaterales Abkommen abgeschlossen werden soll, und er bestätigte das von Vizeprä- sident Pandolfi in Aussicht gestellte Vorgehen. - Von den Ver- tretern der EG-Kommission wurde in diesen Kontakten darauf hingewiesen, dass der Rat der EG-Forschungsminister einem solchen bilateralen Vorgehen zustimmen muss. Nebst diesen Kontakten mit der EG-Kommission fand in den letzten Wochen eine Reihe von bilateralen Gesprächen mit ho- hen Vertretern der EG-Staaten mit dem Ziel statt, im Hinblick auf die Ratssitzung der EG-Forschungsminister vom 29. April eine Unterstützung für die schweizerischen Anliegen zu erhal- ten. Am 17. März traf Staatssekretär Ursprung den französi- schen Forschungsminister Curien in Zürich. Am 19. März wurde der dänische Forschungsminister Bergstein, der Vorsit- zende des Rates der EG-Forschungsminister, von Bundesrat Cotti empfangen. Staatssekretär Ursprung traf sich mit Vertre- tern der griechischen Regierung am 5. April, mit dem briti- schen Amtskollegen und dem irischen Staatsministerfür For- schung am 14. April, mildem belgischen Forschungsminister am 16. April sowie mit dem spanischen Amtskollegen am 19. April und tags darauf mit dem portugiesischen Planungs- minister. Gegenüber den übrigen EG-Staaten erfolgten telefo- nische Kontakte und diplomatische Demarchen. Diese breit angelegte Aktion, die mit den Schreiben vom 26. April 1993 von Frau Bundesrätin Ruth Dreifuss an alle EG-For- schungsminister abgeschlossen wurde, hat insofern ein kon- kretes Resultat gezeitigt, als der EG-Ministerrat in seinen Schlussfolgerungen der Sitzung vom 29. April festhielt, dass «die erhöhte Teilnahme der Efta-Staaten am (Forschungs-) Rahmenprogramm, unter anderem durch den EWR-Vertrag, einen bedeutenden Beitrag zu den europäischen For- schungsbemühungen leisten kann.» Darin wurde - mit For- mulierung «unter anderem»-das Interesse der EG-Staaten an einer schweizerischen Beteiligung am Rahmenprogramm offi- ziell bestätigt Als nächste Schritte sollen im Gemischten Forschungsaus- schuss die konkreten Voraussetzungen für ein Abkommen sondiert werden. Entsprechende Schritte sind für den Bil- dungsbereich geplant Sofern der Rat der EG-Forschungsmi- nister zustimmt, können danach die eigentlichen Verhandlun- gen mit der EG-Kommission für ein Forschungs- und Bil- dungs-Abkommen aufgenommen werden. - Gleichzeitig wurde erreicht, dass ein hoher Vertreter der Bundesbehörden als Experte an der nächsten Sitzung des Crest Ende Mai, an der die Ausgestaltung des 4. Forschungsrahmenprogramms behandelt wird, teilnehmen kann. 2. In den bisherigen Kontakten zeigte sich eine sehr weitge- hende Einigkeit im generellen Interesse der für Forschung und Bildung verantwortlichen Stellen der EG-Kommission und der EG-Mitgliedstaaten an einer aktiven Mitarbeit der Schweiz im europäischen Forschungs- und Bildungsraum. Allerdings besteht seitens der EG die Bestrebung, den Forschungs- und Bildungsbereich in den Rahmen einer Gesamtschau der Be- ziehungen zur Schweiz zu stellen und dabei eine Ausgegli- chenheit der gegenseitigen Interessenlage zu verlangen. Es wird sich von daher weisen, inwiefern seitens der EG oder ein- zelner Mitgliedstaaten anderweitige Forderungen ausserhalb des Forschungs- und Bildungsbereichs im Zusammenhang der angestrebten Vereinbarung aufgebracht werden. 3. Der Bundesrat ist sich der Bedeutung des Zeitfaktors für eine möglichst baldige Verwirklichung der gesetzten Ziele be- wusst und hat die unter Ziffer 1 dargestellten Massnahmen sehr rasch eingeleitet. 4. Es ist verfrüht, im heutigen Zeitpunkt die Chancen für den Abschluss eines Abkommens zu beurteilen; festzuhalten sind jedoch die Bestätigung des gemeinsamen Interesses an einer schweizerischen Beteiligung durch die EG und ihre Bereit- schaft, auf die erwähnten konkreten Sondierungen für das an- gestrebte Abkommen einzutreten. Es ist nicht zu erwarten, dass ein solches Abkommen vor dem EWR-Abkommen (das die Beteiligung der ändern Efta-Staaten an den EG-Program- men regelt) in Kraft treten könnte, welches die Beteiligung der ändern Efta-Staaten an den erwähnten Programmen regelt 5. Aufgrund des Rahmenabkommens über wissenschaftlich- technische Zusammenarbeit vom 8. Januar 1986 besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass sich schweizerische Part- ner an den einzelnen Projekten der EG-Forschungspro- gramme beteiligen. Eine Beteiligung mit Mitsprachemöglich- keit ist zurzeit lediglich für das Forschungsprogramm Fusion und für die Bildungsprogramme Erasmus und Comett II über bilaterale Verträge gewährleistet Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 mail 993 La participation de la Suisse aux programmes communautai- res de recherche a été, dès le mois de mars 1990, un objectif de première priorité de la politique de recherche du Conseil fé- déral. Cet objectif n'est pas remis en cause par le rejet de l'Ac- cord EEE, mais sa concrétisation doit désormais être recher- chée par la voie bilatérale. Les questions soulevées à cet égard par les auteurs de l'interpellation reçoivent les réponses suivantes. 1. En date du 24 décembre 1992, M. Cotti.conseillerfédéral.a fait part, à Bruxelles, au vice-président de la Commission des Communautés européennes, M. Pandolfi, du souhait de la Suisse de participer pleinement aux programmes communau- taires de recherche et d'éducation, sur une base bilatérale. Prenant acte positivement, M. Pandolfi proposait l'ouverture d'entretiens au sein du Comité mixte Recherche et d'un Groupe de travail Education. Le 3 mars 1993, en comité mixte, la Commission européenne a promis d'étudier le souhait émis par la Suisse, employant à cet égard le terme de «pleine asso- ciation» au 4e programme-cadre de recherche-développe- ment Le 26 mars, M. A Ruberti, commissaire européen, a dé- claré à M. Heinrich Ursprung, secrétaire d'Etat, qu'il y aura lieu de conclure deux accords bilatéraux, respectivement pour les programmes de recherche et les programmes d'éducation, confirmant en même temps le procédé préconisé par M. Pandolfi, vice-président Les représentants de la Commis- sion européenne ont relevé à l'occasion de ces contacts que l'ouverture de négociations bilatérales requiert l'aval du Conseil des ministres de la recherche de la Communauté. Outre ces contacts avec la Commission européenne, une sé- rie d'entretiens bilatéraux ont eu lieu au cours des dernières semaines avec de hauts représentants des pays communau- taires dans le but d'obtenir leur appui à notre cause dans la perspective de la réunion du Conseil des ministres de la re- cherche du 29 avril 1993. Le 17 mars, M. Heinrich Ursprung, secrétaire d'Etat, rencontrait à Zurich le ministre français de la recherche, M. Hubert Curien. Le 19 mars, le ministre danois de la recherche, M. Bergstein, président du Conseil des ministres de la recherche de la CE, était reçu par M. Cotti, conseiller fédéral. Le 5 avril, M. Ursprung, secrétaire d'Etat, s'est entretenu avec des représentants du gouvernement grec, le 14 avril avec son homologue britannique et avec le mi- nistre d'Etat irlandais délégué à la recherche, le 16 avril avec le ministre belge de la recherche et le 19 avril avec son homolo- gue espagnol, le 20 avril, enfin, avec le ministre portugais du plan. Des contacts téléphoniques et des démarches diploma- tiques ont eu lieu avec les gouvernements des autres pays de la Communauté.18. Juni 1993 N 1435 Interpellation Heberlein Cette opération de grande envergure, qui s'est close par une lettre que Mme Ruth Dreifuss, conseillère fédérale, a adressée, le 26 avril 1993, àtous les ministres de la recherche de la Com- munauté, a produit un résultat concret dans la mesure où le Conseil des ministres de la Communauté relève dans ses conclusions de la réunion du 29 avril que «la participation ac- crue des pays de l'AELE au programme-cadre (de recherche), entre autres par le biais de l'Accord EEE, est susceptible de contribuer de manière significative à l'effort européen de re- cherche». La formule «entre autres» apporte la confirmation of- ficielle de l'intérêt que les pays communautaires portent à une association de la Suisse au programme-cadre. Dans une prochaine étape, les conditions concrètes à la négo- ciation d'un accord seront sondées au sein du comité mixte. Une démarche analogue est prévue pour les programmes d'éducation. Pour autant que le Conseil des ministres de la re- cherche donne son aval, la négociation proprement dite pour- rait ensuite s'ouvrir avec la Commission européenne en vue de la conclusion d'accords de coopération en matière de re- cherche et d'éducation. A noter que la Suisse a obtenu qu'un haut représentant des autorités fédérales participe en qualité d'expert à la prochaine réunion du Crest, à la fin mai, qui traiterade l'aménagement du 4e programme-cadre. 2. Les contacts qui ont eu lieu avec les responsables du do- maine recherche et éducation au sein de la Commission euro- péenne et des pays communautaires font apparaître un intérêt largement partagé à voir une participation active de la Suisse à l'espace scientifique et éducatif européen. La Communauté entend toutefois inscrire cette coopération scientifique dans le contexte global de ses relations avec la Suisse, en insistant sur la symétrie des intérêts. Il se pourrait donc que la Commu- nauté, ou certains de ses membres, viennent à avancer, en cours de négociation, des prétentions étrangères au domaine recherche-éducation. 3. Conscient de l'importance du facteurtemps dans la concré- tisation de son objectif, le Conseil fédéral n'a pas tardé à met- tre en oeuvre les mesures mentionnées au point 1. 4. Il est prématuré d'évaluer les chances d'aboutir à un ac- cord. A relever cependant la confirmation par la Communauté de l'intérêt mutuel que les parties pourraient trouver dans une participation de la Suisse, et la disposition des instances com- munautaires à ouvrir des entretiens exploratoires en vue d'une négociation à venir. Cela dit, il n'est pas vraisemblable qu'un accord puisse prendre effet avant l'entrée en vigueur de l'Ac- cord EEE, qui règle la participation des autres pays de l'AELE aux programmes mentionnés. 5. En vertu de l'accord-cadre du 8 janvier 1986 sur la coopéra- tion scientifique et technique, la possibilité subsiste pour les partenaires suisses de participer aux différents projets des programmes communautaires de recherche. Quant à la pré- sence de la Suisse dans les instances de programme, elle est acquise uniquement pour le programme de recherche Fusion et pour les programmes d'éducation Erasmus et Comett II sur la base d'accords bilatéraux. Präsident: Die Interpellanten sind von der Antwort des Bun- desrates teiweise befriedigt und verlangen Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen Verschoben - Renvoyé offensichtliche Mehrheit Minderheit #ST# 93.3080 Interpellation Heberlein Tätigkeit der Asylrekurskommission Activité de la Commission de recours en matière d'asile Wortlaut der Interpellation vom 8. März 1993 Nachdem die Asylrekurskommission (ARK) ihre Arbeit vor ei- nem Jahr aufgenommen hat, ersuche ich um die Beantwor- tung folgender Fragen: 1.1 Ist die Zahl der Rekurse im Verhältnis zu den erstinstanzli- chen Entscheiden nach Aufnahme derTätigkeit der ARK ange- stiegen? 1.2 Wie lange ist die durchschnittliche Verfahrensdauer? 1.3 Wie hoch ist die Zahl der Pendenzen respektive die Ent- wicklungstendenz der Anzahl hängiger Rekursverfahren? 1.4 Welches sind die Gründe eines allfälligen Rückstaus in Re- kursverfahren? 1.5 Hat sich eine einheitliche Praxis der Rechtsprechung in den verschiedenen Kammern entwickelt? Wie bekannt und von der ARK bestätigt, werden Rekurse von Personen aus bestimmten Gebieten, zum Beispiel Kosovo Al- banern, in zweiter Priorität behandelt oder zurückgestellt. In diesem Zusammenhang stellen sich folgende Fragen: 2.1 Ist es richtig, dass die ARK eine von der Vorinstanz unab- hängige Lagebeurteilung der Herkunftsländer der Beschwer- deführer vornimmt? 2.2 Welche Mittel zur «Länderbeurteilung» stehen der ARK zur Verfügung? 2.3 Kennt der Bundesrat die Gründe, weshalb die ARK ihre Entscheide aufgrund der eigenen Lagebeurteilung verzögert? Texte de l'interpellation du 8 mars 1993 La Commission de recours en matière d'asile (CRA) a com- mencé son travail il y a un an; je prie à cet égard le Conseil fé- déral de bien vouloir répondre aux questions suivantes: 1.1 Depuis que la CRA a été instituée, le nombre des recours a-t-il augmenté par rapport aux décisions de première ins- tance? 1.2 Quelle est la durée moyenne de la procédure? 1.3 Quel est le nombre des affaires pendantes ou, plus préci- sément, comment évolue le nombre des procédures de re- cours pendantes? 1.4 Quelles sont les raisons d'une éventuelle accumulation des procédures de recours? 1.5 Une jurisprudence uniforme s'est-elle développée dans les différentes chambres? On sait, et la CRA l'a confirmé, que des recours de ressortis- sants de certaines régions, comme les Albanais du Kosovo, sont traités en seconde priorité, voire reportés. A ce sujet, je pose les questions suivantes: 2.1 Est-il exact que la CRA procède à une évaluation de la si- tuation dans le pays d'origine du recourant, indépendamment de l'analyse faite par la première instance? 2.2 De quels moyens la CRA dispose-t-elle pour évaluer la si- tuation dans les pays en question? 2.3 Le Conseil fédéral connaît-il les raisons pour lesquelles la CRA retarde ses décisions au vue de sa propre évaluation de la situation? Mitunterzeichner - Cosignataires: Bezzola, Bonny, Bührer Gerold, Dettling, Fischer-Seengen, Fritschi Oscar, Giger, Hari, Pidoux, Spoerry, Steinegger, Stucky, Tschuppert Karl, Wittenwiler,WyssPaul,Zolch (16) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Urheberin verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation der freisinnig-demokratischen Fraktion Beteiligung der Schweiz an den Forschungs- und Bildungsprogrammen der Europäischen Gemeinschaft 1993-1996 Interpellation du groupe radical-démocratique Programmes de recherche et d'éducation de la CE 1993-1996. Participation de la Suisse In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1993 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.3146 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 18.06.1993 - 08:00 Date Data Seite 1433-1435 Page Pagina Ref. No 20 022 932 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.