B u n d e s v e rw a l t u n g s g e r i ch t T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l T r i b u n a l e am m i n i s t r a t i vo f e d e r a l e T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l Abteilung IV D-4044/2013 U r t e i l v om 2 3 . J u l i 2 0 1 3 Besetzung Einzelrichter Bendicht Tellenbach, mit Zustimmung von Richterin Claudia Cotting-Schalch; Gerichtsschreiber Daniel Merkli. Parteien A.________, geboren (…), Kosovo, (…) Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 1. Juli 2013 / N________ D-4044/2013 Seite 2 Das Bundesverwaltungsgericht, in Anwendung des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31), der Asylverordnung 1 über Verfahrensfragen (AsylV 1; SR 142.311), des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs - verfahren (VwVG, SR 172.021), des Bun desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungs - gericht (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110), des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Aus länderin- nen und Ausländer (AuG, SR 142.20), der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Me nschen- rechte und Grundfrei heiten (Europäische Menschenrechtskonvention, EMRK, SR 0.101), des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstel lung der Flücht - linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30), des Abkommens vom 26. Oktober 2004 zwischen der S chweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kri - terien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags (Dublin -Assoziierungsabkom men [DAA,SR 0.142.392.68]), der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mit - gliedstaats, der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsan gehöri- gen in einem Mitgliedstaat g estellten Asylantrags zuständig ist (Dublin - II-VO), der Verordnung (EG) Nr. 1560/2003 der Kommission vom 2. Septem- ber 2003 mit Durch führungsbestimmungen zur Dublin -II-VO (DVO Dublin), D-4044/2013 Seite 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent schä- digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2), stellt fest, dass der Beschwerdeführer am 29. Mai 2013 in der Schweiz ein Asyl - gesuch stellte, dass er im Rahmen der summarischen Befragung vom 4. Juni 2013 im B._______ unter anderem an gab, er habe sich von 1992 bis 1993 in C.________ und von 1993 bis 1997 in D._______ aufgehalten und in beiden Ländern erfolglos um Asyl ersucht, dass er nach Heirat mit einer schwedischen Staatsangehörige n von 1997 bis 2002 in C.______ gelebt habe und in der Zwischenzeit geschieden sei (vgl. BFM -Protokoll A4 S. 4), dass er in seinem Heimatstaat wegen Diebstahl "Schwierigkeiten mit der Polizei " gehabt und diese ihn geschlagen habe (vgl. A4 S. 7), dass er am 2. Januar 2013 in Ungarn ein Asylgesuch gestellt habe und nach ablehnendem Entscheid am 18. Januar 2013 in seinen Heimatstaat ausgeschafft worden sei (vgl. A4 S. 4), dass ein Abgleich der Fingerabdrücke des Beschwerdeführers mit der "Eurodac"-Datenbank ergab, dass dieser am 10. April 2013 und am 27. Mai 2013 in Ungarn um Asyl ersucht hatte, dass der Beschwerdeführer, mit diesen Abklärungsergebnissen konfrontiert, angab, er sei zirka am 26./27. Mai 2013 in Ungarn eingereist, habe Ungarn nach ein paar Tagen wieder verlassen und sei in der Folge am 29. Mai 2013 in die Schweiz gelangt (vgl. A4 S. 5 ), dass dem Beschwerdeführer im Rahmen der Befragung vom 4. Juni 2013 das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung nach Ungarn ge- währt wurde, dass dieser angab, "es gefalle ihm in Ungarn nicht, dort sei es sehr schlimm" (vgl. A4 S. 6), D-4044/2013 Seite 4 dass das BFM am 19. Juni 2013 Ungarn um Rückübernahme des B e- schwerdeführers gestützt auf 16 Abs. 1 Bst. c Dublin-II-VO ersuchte, dass die ungarischen Behörden mit Schreiben vom 26 . Juni 2013 das Rückübernahmeersuchen guthiessen, dass das BFM mit – am 15. Juli 2013 eröffneter – Verfügung vom 1. Juli 2013 auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers vom 29. Mai 2013 nicht eintrat und ihn in Anwendung der Dublin -II-VO na ch Ungarn wegwies, wobei es festhielt, einer Beschwerde gegen diese Verfügung komme ke i- ne aufschiebende Wirkung zu, dass der Be schwerdeführer mit Eingabe vom 1 6. Juli 2013 an das Bu n- desverwaltungsgericht unter Einreichung von Auszügen aus dem Internet zur Situation in Ungarn gegen diesen Entscheid Beschwerde erhob und dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und das BFM anzuweisen, sich für die Behandlung des vorliegenden Asylgesuchs für zuständig zu erklären oder sein Recht zum Selbsteintritt auszuüben, dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht darum ersuchte, es sei der B e- schwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die Vollzugsbehö r- den seien anzuweisen, von einer Überstellung nach Ungarn abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgericht über den Suspensiveffekt der eing e- reichten Beschwerde entschieden habe, dass im Weiteren die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG zu gewähren und auf die Erhebung eines Koste n- vorschusses zu verzichten sei, dass die vorinstanzlichen Akten am 18. Juli 2013 beim Bundesverwa l- tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht in der Regel endgültig – so auch vorliegend – über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 -33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), dass die Beschwerde frist - und formgerecht eingereicht wurde, der Be - schwerdeführer durch die angefochtene Verfügung besonders berührt D-4044/2013 Seite 5 ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung bezieh ungs- weise Änderung hat und daher zur Einreichung der Be schwerde legiti - miert ist (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG), dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständi ge Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über - prüfen (Art. 32 -35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Be schwer- deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretens ent- scheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun - gen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrek urskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichter li- cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters bezie - hungsweise zweiten Richterin ent schieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG ), und es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, wes - halb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111 a Abs.1 AsylG auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde, dass auf Asy lgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl - suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch - führung des Asyl - und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zu - ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass das BFM gestützt a uf Art. 16 Ab s. 1 Bst. c Dublin -II-VO Ungarn für die Prüfung des am 29. Mai 2013 in der Schweiz eingereichten Asylgesuchs des Beschwerdeführers erachtet hat, D-4044/2013 Seite 6 dass die ungarischen Behörden mit Schreiben v om 26 . Juni 2013 das Übernahmeersuchen guthiessen, dass das BFM bei dieser Sachlage zu Recht von der Zuständigkeit Un- garns für die Durchführung des Asylverfahrens ausging, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs zur allfäl- ligen Wegweisung nach Ungarn angab, "es gefalle ihm in Ungarn nicht , dort sei es sehr schlimm" (vgl. A4 S. 6), dass er in der Beschwerde unter Hinweis auf Berichte des Hungarian Helsinki Committee geltend machte, die Aufnahmebedingungen für Asy l- suchende kämen einer unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung gleich und der Zugang zu einem fairen Asylverfahren sei in Ungarn nicht gegeben, dass er befürchten müsse, von Ungarn in den Kosovo zurückgeschoben zu werden, ohne zu seinen Asylgründen angehört zu werden, dass daher die Schweiz aus völkerrechtlichen Gründen zur Ausü bung ih- res Rechtes zum Selbsteintritt verpflichtet sei, dass in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG allfällige völkerrechtli- che Vollzugshindernisse im Rahmen der allfälligen Anwendung der s o- genannten Souveränitätsklausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO i.V.m. Art. 29a Abs. 3 AsylV 1) zu prüfen sind, dass demnach die Schweiz ein Asylgesuch auch materiell prüfen kann, wenn nach den in der Verordnung vorgesehenen Kriterien ein anderer Staat zuständig ist (sog. Selbsteintrittsrecht), dass die Anwendung der Souveränitätsklausel nicht unmittelbar anwen d- bar ist, sondern nur in Verbindung mit einer anderen Norm des nationalen oder internationalen Rechts angerufen werden kann (vgl. BVGE 2010/45 E.5) und e in einklagbarer Anspruch auf Ausübung eines Selbsteintritt s- rechts besteht, wenn ein Verstoss gegen übergeordnetes Recht droht (BVGE 2010/45 E. 7.2), dass im Zusammenhang mit dem Hinweis in der Beschwerde auf eine all- fällige Verletzung völkerrechtlicher Verpflichtungen durch die ungarischen Behörden festzuhalten ist, dass Ungarn sowohl Signatarstaat der FK als auch der EMRK ist, und es sich zudem an die entsprechenden Normen der EU halten muss (insbesondere Rich tlinie 2004/83/EG des Rates vom D-4044/2013 Seite 7 29. April 2004 über die Mindestnormen für die Anerkennung und den Sta- tus von Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen als Flüchtlinge oder als Personen, die anderweitig internationalen Schutz benötigen, und über den Inhalt des zu gewährenden Schutzes), dass dabei für die Mitgliedstaaten des Dublinsystems vermutet werden darf, sie würden die völkerrechtlichen Mindestanforderungen an ein ko r- rektes Asylverfahren einhalten, namentlich das Non -Refoulement-Gebot respektieren, dass bei einer nicht systematisch vorliegenden Verletzung dieses Grun d- satzes der Beschwerdeführer diese Vermutung umstossen kann, indem er nachweist, dass konkrete Gründe für eine reale Gefahr bestehen, dass ihm bei einer Rücküberstellung in den zuständigen Mit gliedstaat eine völ- kerrechtswidrige Ausschaffung in seinen Heimatstaat drohe, dass d as Bundesverwaltungsgericht in seiner bisherigen Praxis davon ausgeht, dass Ungarn kraft seiner Mitgliedschaft grundsätzlich seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen nachko mmt (vgl. dazu BVGE 2010/45 E. 7.4.2), dass zwar nicht in Abrede gestellt werden soll, dass unlängst Kritik am ungarischen Asylverfahren geübt wurde (vgl. UNHCR, Hungary as a Country of Asylum, April 2012; Hungarian Helsinki Commitee [HHC] "A c- cess To Protection Jeopardised", Information Note on the Treatment of Dublin Returnees in Hungary, December 2011), dass im letzteren Bericht unter anderem darauf hingewiesen wird, dass die ungarischen Behörden Dublin -Rückkehrer nicht als Asylsuchende, sondern hauptsächlich als unrechtmässige Migranten behandeln und als solche direkt in ein Wegweisungsverfahren einweisen würden, obwohl sie sich im Rahmen eines Dublin-Verfahrens in Ungarn aufhielten, dass indessen, auch wenn sich diese Kritik als zutreffend erweisen sollte, daraus noch nicht zwingend abgeleitet werden kann, die Asylsuchenden erhielten generell keinen Zugang zum Asylverfahren oder das Asylverfah- ren sei nicht fair, dass im Weiteren im Bericht des HHC festgehalten wird, die höheren Ge- richte Ungarns hätten in einigen Beschwerdeverfahren die vorinstanzl i- chen Behörden gerügt, weil sie in diesen Verfahren während eines einge-D-4044/2013 Seite 8 reichten Asylgesuchs bereits vor Erlass der materiellen erstinstanzlichen Entscheide die Ausweisung der Asylsuchenden vollzogen hätten, dass die im Bericht des HHC genannten Urteile des "Metropolitan Court of Budapest" zwar Hinweise auf Unregelmässigkeiten im ungarischen erstinstanzlichen Asylverfahren enthalten, indessen gleichzeitig auch be- legen, dass Ungarn grundsätzlich über ein funktionierendes mehrinstan z- liches Asylverfahren verfügt, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in einem kürzlich ergangenen Urteil gestützt auf eine aktuelle Quelle jedenfalls gewisse Verbesserungen vor Ort feststellte (vgl. arrêt [non définitif] de la Cour eur. DH du 6 juin 2013 dans l'affaire Mohammed contre Autriche, requête n°2283/12), dass somit keine konkreten Hinweise darauf bestehen, wonach der B e- schwerdeführer in Ungarn über kein rechtss taatliches Asylverfahren im Sinne des Dublin-Systems verfüge, dass der Beschwerdeführer bezüglich der Frage der Betreuung von Asy l- suchenden nicht beweisen oder mit tels eines konkreten Anhaltspunktes glaubhaft machen kann, dass die Lebensbedi ngungen in Ungarn so schlecht sind, dass die Überstellung in dieses Land die EMRK verletzen würde, dass unter diesen Umständen entgegen den Beschwerdevorbringen keine konkreten Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, der Beschwerde - führer würde im Falle einer Rückkehr nach Ungarn in eine existenzielle Notlage geraten, weshalb die Überstellung nach Ungarn nicht zu bean - standen ist, dass nach dem Gesagten für die schweizerischen Asylbehörden insg e- samt keine Veranlassung besteht, in Abw eichung von der festgestellten Zuständigkeitsordnung vom Selbsteintritt gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin -II- VO i.V.m. Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Gebrauch zu machen, dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des B eschwerdeführers nicht eingetreten ist und, da der Beschwerdeführer nicht im Besitz von gültigen Aufenthalts - oder Niederlassungsbewilligungen ist, ebenfalls zu Recht in Anwendung von Art. 44 Abs. 1 AsylG die Überstellung nach Ungarn angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1), D-4044/2013 Seite 9 dass unter diesen Umständen allfällige Vollzugshindernisse gemäss Art. 83 Abs. 3 und 4 AuG nicht mehr zu prüfen sind, da das Fehlen von Wegweisungsvollzugshindernissen bereits Voraussetzung des Nichtei n- tretensentscheides gemäss Art. 34 A bs. 2 Bst. d AsylG ist (vgl. BVGE 2010/45, E. 10 S. 645), dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist, dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem, direktem Urteil abg e- schlossen ist, weshalb sich die Anträge auf Gewährung der aufschiebe n- den Wirkung, superprovisorische Aussetzung des Wegweisungsvollzugs und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses als gegen s- tandslos erweisen, dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der vol l- umfänglichen unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt – als aussichtlos zu bezeichnen waren, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.– (Art. 1 – 3 VGKE) dem Beschwerdeführe r aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite) D-4044/2013 Seite 10 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 wird abgewiesen. 3. Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4. Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständ i- ge kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Bendicht Tellenbach Daniel Merkli Versand: