<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para">{T 0/2} </div> <div class="para">4A_403/2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Urteil vom 31. Juli 2012 </div> <div class="para">I. zivilrechtliche Abteilung </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Klett, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Huguenin. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">gegen </div> <div class="para"> </div> <div class="para">B. und C. X.________, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwalt Hans Martin Hadorn, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mietvertrag, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Regionalgerichts Oberland, Zivilabteilung, vom 8. Juni 2012 und den Brief des Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, vom 25. Juni 2012. </div> <div class="para">In Erwägung, </div> <div class="para">dass das Regionalgericht Oberland mit Entscheid vom 8. Juni 2012 auf das Rechtsbegehren gemäss Ziffer 2 der Klage (Anfechtung der Kündigung vom 23.04.2011) nicht eintrat und das Rechtsbegehren gemäss Ziffer 1 der Klage (Herabsetzung des Mietzinses) abwies; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass dieser Entscheid dem Beschwerdeführer im Dispositiv mitgeteilt wurde, wobei am Ende des Dispositivs unter dem Titel "Rechtsmittelbelehrung" insbesondere darauf hingewiesen wurde, dass jede Partei innert 10 Tagen seit Zustellung des Dispositivs eine schriftliche Begründung verlangen könne; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer beim Obergericht des Kantons Bern ein vom 20. Juni 2012 datiertes Schreiben einreichte, in dem er erklärte, den Entscheid des Regionalgerichts vom 8. Juni 2012 mit Berufung anzufechten; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Obergericht dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 25. Juni 2012 antwortete, dass dessen Eingabe vom 20. Juni 2012, welche sich gegen einen noch nicht einmal schriftlich begründeten Entscheid des Regionalgerichts Oberland richte, mit Blick auf die Vielzahl früherer Eingaben in diversen Verfahren als rechtsmissbräuchlich betrachtet werde und dem Beschwerdeführer daher gestützt auf <span class="artref">Art. 132 Abs. 3 ZPO</span> (schweizerische Zivilprozessordnung) ohne weitere Behandlung zurückgeschickt werde, wobei im Schreiben abschliessend darauf hingewiesen wurde, dass es dem Beschwerdeführer unbenommen sei, nach Vorliegen der schriftlichen Begründung eine Berufung einzureichen, die sich mit den Erwägungen des Regionalgerichts auseinandersetzt, wie dies in <span class="artref">Art. 310 ZPO</span> vorgesehen sei; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass nach <span class="artref">Art. 132 Abs. 3 ZPO</span> querulatorische und rechtsmissbräuchliche Eingaben ohne Weiteres, das heisst ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung, an den Absender zurückgeschickt werden; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 2. Juli 2012 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Entscheid des Regionalgerichts Oberland vom 8. Juni 2012 und das Schreiben des Obergerichts vom 25. Juni 2012 mit Beschwerde anzufechten; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass von vornherein nicht auf die Beschwerde einzutreten ist, soweit der Beschwerdeführer den Entscheid des Regionalgerichts anficht und kritisiert, da es sich dabei nicht um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von <span class="artref">Art. 75 Abs. 1 BGG</span> handelt; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/42/2" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/42/1" type="start"></artref>Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/42/2" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/2" type="end"></artref>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass in der Rechtsschrift vom 2. Juli 2012 zwar Bestimmungen der Berner Verfassung und der ZPO aufgezählt werden, aber nicht hinreichend und verständlich unter Bezugnahme auf den Inhalt des Schreibens des Obergerichts vom 25. Juni 2012 dargelegt wird, inwiefern dessen Entscheid gegen die angerufenen Bestimmungen verstossen soll; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde im Verfahren nach <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> nicht einzutreten ist; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird; </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist (<span class="artref">Art. 64 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (<span class="artref">Art. 66 Abs. 1 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para">erkennt die Präsidentin: </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">2. </div> <div class="para">Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">3. </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">4. </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien, dem Regionalgericht Oberland, Zivilabteilung, und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 31. Juli 2012 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Klett </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Huguenin </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> </div></body></html>