<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00261</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 9. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Peter</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1957 geborene X.___ ist gelernter Kaufmann und betrieb ab 1979 sein eigenes CD/Schallplatten-Verkaufsgeschäft (Urk. 7/3). Am 25. Juli 1996 erlitt er mit dem Fahrrad einen Verkehrsunfall mit Kontusion der Halswirbelsäule (HWS), des Acromioclavicular-Gelenks (AC-Gelenkes) links und des Thorax links (Urk. 7/1/2). In der Folge übernahm die damalige Winterthur-Versicherungen als Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers die Heilbehandlung und liess den Versicherten 1999 und 2001 durch das Y.___ polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 15. September 1999, Urk. 7/13/42-66, und vom 23. August 2001, Urk. 7/1) sowie ein betriebswirt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schaftliches Gutachten erstellen (Gutachten vom 12. Januar 2000, Urk. 7/15). Anschliessend entschädigte sie den Erwerbsausfall und die unfallbedingten Mehr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kosten für die Anstellung einer Ersatzkraft vergleichsweise mit Fr. 372‘937.35 (Urk. 7/12). Am 18. März 2002 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf Schulter-, Arm-, Nacken- und Wirbelprobleme sowie Schwindelanfälle bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an (Urk. 7/3). Die Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte beruflich-erwerbliche sowie medizinische Abklärungen und zog die Akten der Winterthur-Versicherun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen bei (Urk. 7/12-15). Mit Verfügung vom 17. Januar 2005 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren des Versicherten mangels Erwerbseinbusse ab (Urk. 7/25).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 13. November 2008 meldete sich der Versicherte erneut bei der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 7/36). Die IV-Stelle nahm in der Folge beruflich-erwerbliche (Urk. 7/40, Urk. 7/43) sowie medizinische Abklärungen vor, in deren Rahmen sie unter anderem ein Gutachten bei der MEDAS Z.___ einholte (Gutachten vom 30. September 2009, Urk. 7/53). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 13. November 2009, Urk. 7/57; Einwand vom 26. November 2009, Urk. 7/59; Einwandbegründung vom 7. Januar 2010, Urk. 7/64) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 13. Dezember 2010 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 7/78). Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde (Urk. 7/87/3-13) wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 26. März 2012 ab (Urk. 7/98).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 12. Dezember 2013 meldete sich der Versicherte wiederum bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 7/101). Die IV-Stelle trat auf die Neuanmeldung ein und gab beim A.___ ein Gutachten in Auftrag (Urk. 7/111), welches am 26. August 2014 erstattet wurde (Urk. 7/116). Am 10. September 2014 teilte der Versicherte der IV-Stelle mit, dass er am 26. Juni 2014 einen Trümmerbruch am rechten Arm erlitten habe (Urk. 7/117). Die IV-Stelle holte daraufhin einen Bericht von Dr. med. B.___, Oberarzt Orthopädie, von der C.___ ein (Bericht vom 8. August 2014, Urk. 7/118). Am 12. Januar 2015 setzte der Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherte die IV-Stelle darüber in Kenntnis, dass er am 14. Oktober 2014 einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kehrsunfall erlitten habe (Urk. 7/120). Die IV-Stelle zog in der Folge weitere ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liche Berichte bei (Berichte von Dr. med. D.___, Chefarzt Neurologie der C.___, vom 19. Januar 2015, Urk. 7/121, und vom 5. Juni 2015, Urk. 7/130; von Dr. E.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, vom 3. Februar 2015, Urk. 7/123, und vom 11. Juni 2015, Urk. 7/132; von Dr. F.___, Assistenzarzt der Augenklinik des G.___, vom 29. Juli 2015, Urk. 7/137; von Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Innere Medizin, I.___, vom 3. August 2015, Urk. 7/138; und von Dr. med. J.___, Spezialärztin FMH für Ophthalmologie, vom 24. August 2015, Urk. 7/140) und ordnete eine medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nische Verlaufs-Untersuchung beim A.___ an (Urk. 7/147). Der Versicherte ersuchte die IV-Stelle, wenn überhaupt, bei einer anderen Institution als die A.___ – oder die MEDAS Z.___ - eine Untersuchung durchführen zu lassen (Urk. 7/148). Nach Rücksprache mit ihrem Ärztlichen Dienst (vgl. Urk. 7/149) holte die IV-Stelle weitere ärztliche Berichte ein (Berichte von Dr. D.___ vom 16. Dezember 2015, Urk. 7/150; Dr. med. K.___ von der Klinik für Dermato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">logie des G.___ vom 17. Dezember 2015, Urk. 7/151; Dr. E.___ vom 7. Januar 2016, Urk. 7/155; und Dr. med. L.___, Oberarzt Orthopädie Obere Extremitäten, C.___, vom 13. Januar 2016, Urk. 7/156). Nach Eingang der Berichte gab die IV-Stelle beim A.___ das Verlaufs-Gutachten in Auftrag (Urk. 7/158 und Urk. 7/161), welches am 20. Juli 2016 erstattet wurde (Urk. 7/175). Die IV-Stelle stellte daraufhin mit Vorbescheid vom 4. August 2016 in Aussicht, dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2015 eine ganze Rente auszurichten (Urk. 7/183). Gleichzeitig auferlegte sie dem Versicherten, sich in stationäre psychiatrische Behandlung zu begeben (Urk. 7/181). Der Versicherte setzte die IV-Stelle in der Folge darüber in Kenntnis, dass er bei Dr. med. M.___, Fachärztin für Neurologie und für Psychiatrie und Psychotherapie, eine psychiatrische Behandlung aufnehme (Urk. 7/192). Am 28. November 2016 erliess die IV-Stelle einen neuen Vorbescheid, mit welchem sie die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht stellte (Urk. 7/210). Als Begründung gab sie im Wesentlichen an, dass aus rechtlicher Sicht keine psychiatrische Diagnose vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liege, die nach durchgeführter Therapie Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit habe. Dagegen erhob der Versicherte Einwand (Einwand vom 2. Dezember 2016, Urk. 7/211, und Begründung des Einwandes vom 27. Dezember 2016, Urk. 7/221). Mit Verfügung vom 31. Januar 2017 wies die IV-Stelle das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren ab (Urk. 7/226 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen liess der Versicherte am 1. März 2017 Beschwerde erheben und die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richtung einer ganzen Rente ab 1. Juni 2015 beantragen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Durchführung einer öffentlichen Verhandlung im Sinne von Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie um Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 20. April 2017 die Abweisung der Beschwerde (Urk. 6), was dem Beschwerdeführer am 25. April 2017 unter dem Hinweis, dass das Gericht die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels nicht als erforderlich erachte, zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 8). Am 12. Oktober 2017 (Urk. 12) reichte der Beschwerdeführer einen Bericht von Dr. M.___ und Dipl.-Psych. N.___ ein (Urk. 13). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellung-nahme dazu (Urk. 15), worüber der Beschwerdeführer in Kenntnis gesetzt wurde (Urk. 16). Am 23. Oktober 2018 (Urk. 18) zeigte der Beschwerdeführer an, dass er auf die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung verzichte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit erfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">derlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Wurde eine Rente</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">87 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Danach ist im Revisionsgesuch glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der Invalidität der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Tritt die Verwaltung auf die Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG vorzugehen (BGE 117 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">V </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108 E. 2b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erklärte zur Begründung ihres Entscheides im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen (Urk. 2), die körperlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers betrügen 20 %. Diese Einschränkung ergebe sich infolge reduzierter Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit. Zudem seien vermehrte Pausen nötig und die Arbeitsschnel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ligkeit des Beschwerdeführers habe abgenommen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die von den Gutachtern attestierte volle Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht könne aus rechtlicher Sicht jedoch nicht übernommen werden. Der Be-schwerdeführer habe bisher keine engmaschige Therapie mit entsprechender Medikation und keine stationäre Behandlung durchgeführt. Ein ausgeprägter Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densdruck bestehe nicht. Dafür sprächen auch die Ressourcen über die der Beschwerdeführer verfüge. Er gehe einem geregelten Tagesablauf nach und stimme diesen mit seiner Partnerin ab. Nachmittags führe er Heimübungen durch und gehe vier bis fünf Mal pro Woche spazieren. Er erledige die organisatorischen Angelegenheiten wie Steuererklärung und organisiere Handwerker. Er fahre regelmässig mit dem eigenen Auto in die Ferien, beispielsweise ins Tessin oder auf Wanderausflüge. In Anbetracht der vorhandenen Ressourcen sei die von den Gutachtern aus psychiatrischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer liess dagegen im Wesentlichen vorbringen (Urk. 1), das A.___-Gutachten vom 20. Juli 2016, mit welchem ihm mit Wirkung ab 26. Juni 2014 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, sei schlüssig und nachvollziehbar. Die Gutachter setzten sich mit seinen Ressourcen eingehend und gründlich auseinander. Sie verträten die Auffassung, dass seine Ressourcen mitt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lerweile aufgebraucht seien. Sein Tagesablauf bestünde aus einem einzigen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Überlebenskampf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit etlichen Therapie- und Übungsbausteinen, verschiedenen Apathie-Phasen, Sehproblemen und grosser Erschöpfung. Die rechtsanwenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Behörden dürften nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Experten abweichen. Dies müsse gemäss Bundesgericht umso mehr gelten, wenn – wie vorliegend - der Regionale Ärztliche Dienst der IV-Stelle die Stellungnahme der Experten zur Arbeitsunfähigkeit als nachvollziehbar und schlüssig beurteile. Es sei daher auf das A.___-Gutachten vom 20. Juli 2016 abzustellen und von einer 100%igen Erwerbsunfähigkeit seit dem 26. Juni 2014 auszugehen. Daraus ergebe sich mit Wirkung ab 1. Juni 2015 Anspruch auf eine ganze Rente (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das hiesige Gericht ging bei der mit Urteil vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">März 2012 (Urk. 7/98) erfolg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Bestätigung der rentenablehnenden Verfügung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dezember 2010 (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/78) davon aus, dass der Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> arbeitsfähig ist (E. 4.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Das Gericht stützte sich dabei im Wesentlichen auf das Gutachten der M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EDAS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___ vom 30. September 2009 (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7/53). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Gutachter der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">MEDAS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hatten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keine Diagnosen mit wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher Einschränkung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zumutbaren Arbeitsfähigkeit erhoben (Urk. 7/53/25). Als Diagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, aber mit Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitswert, nannten sie (Urk. 7/53/25-26): chronische Schmerzstörung mit soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41); chronifiziertes posttraumati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches zervikozephales und zervikobrachiales Schmerzsyndrom, linksbetont; chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisches Kopfschmerzsyndrom; chronische, aktuell diskrete Impingementsympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">matik der linken Schulter; lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, rechtsbetont; manifeste mediale Gonarthrose und diskrete Femoropatellararthrose rechts; unklare Unterschenkelschmerzen dorsal rechts ohne adäquates Korrelat am Bewegungsapparat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Zumutbarkeit einer willentlichen Überwindung der Schmerzen sei beim Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht aufgrund von nur teilweise erfüllten Foersterschen Kriterien eher zu bejahen. Es bestehe demzufolge keine Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischen Gründen, weder bei der ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stammten noch bei anderweitigen Tätigkeiten (Urk. 7/53/53). In der angestamm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Tätigkeit bestehe auch aus somatischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/53/26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Rahmen des Neuanmeldeverfahrens wurden im Wesentlichen die folgenden Berichte aufgelegt bzw. von der Beschwerdegegnerin beigezogen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die A.___-Gutachter hielten in ihrem Gutachten vom 26. August 2014 (Urk. 7/116) fest, es bestünden keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/116/76). Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie: chronifiziertes posttraumatisches zervikozephales und –brachiales Schmerzsyndrom linksbetont; chronische Schulterschmerzen links; chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom rechtsbetont; begin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nende medial betonte Gonarthrose rechts Grad Kellgren II; Chronische Epicondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lopathia humeroradialis rechts; anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung der Foerster-Kriterien sei aus psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit festzustellen (Urk. 7/116/85). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Inhaber und Geschäftsführer eines Schallplatten- und CD-Ladens sei der Beschwerdeführer unverändert zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 7/116/87).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ berichtete der Beschwerdegegnerin am 5. Juni 2015 (Urk. 7/130). Er hielt dabei als Diagnosen fest (Urk. 7/130/8-9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Auffahrunfall von hinten mit Geschobenwerden ins nächst vordere Fahrzeug vom 14. Oktober 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Humeruskopffraktur rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes, betont zervikobrachiales und linksbetontes zervikozepha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">les Syndrom belastungs- und situationsabhängig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lumbovertebrales bis lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit differen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">tialdiagnostisch L5-Wurzelreizsyndrom rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Gonarthrose rechts, symptomatisch, klinisch Symptome Knie links eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">falls zunehmend</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierende Epicondylitis lateralis rechts, seit Aufgabe des Geschäftes nicht mehr derart im Vordergrund</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">intermittierend symptomatische leichte Gonarthrose rechts, im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">grund mediale Ansatztendinose Knie rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gemäss Klinik für Dermatologie des G.___ zusätzlich Problem des Immun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">systems mit unter anderem generalisiertem Pruritus und vollständigem Haarausfall am ganzen Körper über 8 Wochen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als selbständig erwerbender Inhaber und Geschäftsführer eines Schallplatten- und CD-Ladens sei der Beschwerdeführer ab dem Zusatzereignis vom 14. Oktober 2014 anhaltend zu 100 % arbeitsunfähig. Vor diesem Ereignis habe von ihm geschätzt eine etwa 30%ige Arbeitsfähigkeit bestanden. Es lägen mehrschichtige körperliche Probleme vor, wobei im Verlauf strukturelle Veränderungen dazuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen seien, die ebenfalls für sich alleine zu einer hochgradigen Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit führen könnten, namentlich das lumbovertebrale bis insbesondere lum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">boradikuläre Syndrom für das rechte Bein und jetzt das die generalisierte Schmerzstörung beeinflussende offenbar von der Klinik für Dermatologie des G.___ diagnostizierte Problem des Immunsystems. Bei erfolgreicher Therapie könnte all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fällig über 10%-Schritte ab 10 % bis maximal 30 % versucht werden, eine Wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deraufnahme der Tätigkeit zu realisieren. Voraussetzung dafür sei, dass das Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lem des Immunsystems gelöst werden könne und auch entsprechend bezüglich des lumbalen lumboradikulären Syndroms eine Lösung gefunden werde (Urk. 7/130/11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ erklärte mit Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 11. Juni 2015 (Urk. 7/132), der Beschwerdeführer sei als Geschäftsführer seit dem 27. Januar 2012 zu 100 % arbeitsunfähig. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei ebenfalls nicht möglich. Bei sehr wechselhaftem Verlauf rechne er langfristig mit einer Stabilisierung auf tiefem Niveau, das heisse, im Idealfall einer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit von etwa 20 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. F.___ nannte mit Bericht an die Beschwerdegegnerin vom 29. Juli 2015 (Urk. 7/137/4-6) als ophthalmologische Diagnosen betreffend das rechte Auge ein Hufeisenforamen der Netzhaut bei 5 und 11 Uhr. Hinsichtlich beider Augen führte er als Diagnosen an: Cataracta nuclearis, Myopia media, Madarosis (Urk. 7/137/4). Aus ophthalmologischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/137/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. D.___ nannte mit Bericht vom 16. Dezember 2015 (Urk. 7/150) als neue Diagnose:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alopezia areatea universalis</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Pruritus sine materia, anamnestisch davor längerzeitig Nachtschweiss ohne Gewichtsverlust oder Fieber</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Labor blande</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">ursächlich im Vordergrund Immundefizit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">auf den Pruritus gut wirkende intermittierende Steroidtherapie per os, intravenös-Therapie mit Steroiden nicht vertragen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer sei unverändert zu 100 % arbeitsunfähig. Der Pruritus habe mit hoch dosierten Steroiden vorerst erfolgreich behandelt werden können. Leider habe diese Therapie sistiert werden müssen, da zu starke Nebenwirkungen aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">treten seien. Durch den Pruritus sei auch die Nachtruhe gestört, wodurch sich eine zusätzliche Müdigkeit aufgebaut habe. Dem Beschwerdeführer seien auch die Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brauen und Augenwimpern ausgefallen. Dadurch sei es zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Augenent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zündungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">“ gekommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sollten diese zusätzlichen Probleme einigermassen gelöst werden, könne im bekannten Branchenumfeld und in selbständiger Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit vorsichtig ab einer Tagesbelastung von etwa 10 % bis allfällig auf ein 30%-Pensum die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. E.___ berichtete der Beschwerdegegnerin am 7. Januar 2016 (Urk. 7/155), neu sei, dass es zweimal zu einem transienten motorischen Ausfall des linken Beines und partiell des linken Armes gekommen sei. Ein MRT habe keine Blutung/Infarkt gezeigt. Ende Juni 2016 sei es zweimal zu einem Riss der Retina gekommen, die im G.___ mit Lasertherapie behandelt worden seien. Es bestünden Restbeschwerden im Sinne einer leichten Einschränkung des Visus wegen persistierenden schwarzen Punkten im Gesichtsfeld und Verzerrungen. Nach Intensivierung der Steroidbehandlung (Infusionstherapie) sei diese wegen Unverträglichkeit und Unwirksamkeit abgebrochen worden. Die Alopezie persis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tiere. Die fehlenden Wimpern und Augenbrauen bewirkten eine zusätzliche andauernde Reizung der Augen wegen Fremdkörpern und Schweiss. Insgesamt habe die Müdigkeit/Erschöpfung zugenommen, entsprechend sei die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit schlechter geworden. Die Arbeitsunfähigkeit bleibe 100 %. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Verlaufsgutachten vom 20. Juli 2016 (Urk. 7/175) nannten die A.___-Gutachter als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (Urk. 7/175/79):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurasthenie (ICD-10 F48.0)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">endgradige Bewegungseinschränkung des rechten Schultergelenks bei Outlet-Impingement mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach subkapitaler Humeruskopffraktur rechts am 26. Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Osteosynthese mit einem intramedullären Nagel am 27. Juni 2014</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Humeruskopfhochstand um 5 mm</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Glenohumeralarthrose mit einer Chondropathie Grad I-II nach Kellgren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">AC-Gelenksarthrose mit einer Chondropathie Grad II nach Kellgren</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches zervikobrachiales Schmerzsyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">beginnender Osteochondrose betont C3/C4, C4/C5 sowie C6/C7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fortgeschrittener Osteochondrose im Segment C5/C6 mit Höhenminde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rung des Zwischenwirbelfachs bei kernspintomographisch nachgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">sener breitbasiger dorsomedianer Diskusprotrusion</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">positivem Baastrup-Phänomen im Bereich C5 bis C7</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">rein sensibler Ausfallsymptomatik Dermatom C6 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">fortgeschrittener Osteochondrose im Bereich der Segmente L3/L4, L4/L5 und L5/S1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter an (Urk. 7/175/79-80):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende Omarthrose links mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Chondropathie Kellgren Grad I</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">begleitender Arthrose des AC-Gelenks</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Traumatisierung des linken AC-Gelenks (Tossy Grad I) nach Kontusion am 25. Juli 1996</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">beginnende medial betonte Gonarthrose rechts Kellgren Grad II mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach arthroskopischer Entfernung eines zystischen Ganglions am rechten Knie im Februar 2011</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alopecia universalis, Erstdiagnose im Januar 2015 mit/bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">generalisiertem Pruritus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Sicca-Symptomatik</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach hochdosierter Kortisontherapie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Laser-Retinopexie wegen zweier Risse am rechten Auge im Juli 2015 mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">erhaltenem Visus beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf das Berufsleben, Aufgabe des eigenen Geschäfts aus gesundheitlichen Gründen 2009 (ICD-10 Z56)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kontaktanlässe mit Bezug auf die wirtschaftliche Lage, seit Geschäftsauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gabe kein eigenes Einkommen (ICD-10 Z59)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten und Befunde sei der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer aus somatischer Sicht in der biomechanischen Funktion seines rechten Schul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tergelenks sowie der HWS limitiert. Für eine mehr als gelegentlich mittelschwere körperliche Arbeit sei er nicht mehr arbeitsfähig. Hingegen sei er in einer leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">adaptierten, körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren, wechselbelasten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, optimal angepassten Tätigkeit mit einem vollen Pensum quantitativ zu 80 % arbeitsfähig. Die Einschränkung von 20 % ergebe sich aufgrund der reduzierten Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit, der Notwendigkeit vermehrter Pausen sowie der reduzierten Arbeitsschnelligkeit. Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Inhaber eines Tonträgergeschäfts mit Verkauf von CD und Langspielplatten könne durchaus als adaptiert angesehen werden. Die generalisierte Alopezie sei zwar kosmetisch störend, aber nicht arbeitsrelevant. Die im Neurostatus objekti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vierte Hypästhesie im Bereich des linken Armes, welche gut mit dem Dermatom C6 zu vereinbaren sei, sei nicht von Relevanz für die Arbeitsfähigkeit. Hingegen bestehe jetzt beim Beschwerdeführer eine schwerwiegende und sehr komplexe Psychopathologie, welche aktuelle keine Arbeitsfähigkeit mehr zulasse. Aus psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiatrischer Sicht sei der Beschwerdeführer deswegen aktuell zu 100 % arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfähig, wobei sein Zustand unbehandelt sei und demzufolge als instabil gelte. Durch eine adäquate, zuerst stationäre, psychosomatisch ausgerichtete Therapie sei zumindest mit der Wiedererlangung einer Teilarbeitsfähigkeit zu rechnen (Urk. 7/175/91-92).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. M.___ und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dipl.-Psych. N.___ bestätigten mit Bericht vom 13. Juli 2017 (Urk. 13), dass der Beschwerdeführer seit dem 16. August 2016 intermittierend therapeutische Sitzungen bei Dipl.-Psych. N.___ wahrgenommen habe. Diese hätten zu keiner Verbesserung seiner körperlichen Beschwerden geführt, weshalb Bio- und Neurofeedbacksitzungen bei O.___ (M.Sc.) veranlasst worden seien.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nachdem die Gutachter der MEDAS Z.___ mit Gutachten vom 30. Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2009 (Urk. 7/53) und die A.___-Gutachter mit Gutachten vom 26. August 2014 (E. 3.2.2, Urk. 7/116) dem Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit attestiert hatten, hielten die A.___-Gutachter mit Verlaufsgutachten vom 20. Juli 2016 (E. 3.2.8, Urk. 7/175) – hauptsächlich aus psychiatrischen Gründen - eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in sämtlichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten fest. Die Einschätzung im Verlaufsgutachten, wonach nunmehr eine rele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vante gesundheitliche Verschlechterung eingetreten sein soll, lässt sich, wie nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgend gezeigt, jedoch nicht aufrechterhalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im A.___-Gutachten vom 20. Juli 2016 wurden aus psychiatrischer Sicht als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), eine Neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rasthenie (ICD-10 F48.0), eine Anpassungsstörung, Angst und depressive Reak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion gemischt (ICD-10 F43.22) sowie eine dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4) genannt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) bereits von den Gutachtern der MEDAS Z.___ (vgl. E. 3.1) wie auch von den A.___-Gutachtern im Gutachten vom 26. August 2014 (E. 3.2.2) erhoben worden war, wurden die Diagnosen Neurasthenie (ICD-10 F48), Anpassungsstörung, Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10 F43.22) sowie dissoziative Bewegungsstörung (ICD-10 F44.4) im A.___-Gutachten vom 20. Juli 2016 erst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mals gestellt. Trotz der neu gestellten Diagnosen liegen jedoch keine Anzeichen dafür vor, dass sich die Auswirkungen der psychischen Erkrankungen auf die Leistungsfähigkeit verändert hätten. So schilderte der Beschwerdeführer im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men beider A.___-Begutachtungen seinen Tagesablauf in etwa gleich (Urk. 7/116/71 und Urk. 7/175/71). Sowohl im Rahmen der A.___-Begutachtung im Jahr 2014 wie auch derjenigen im Jahr 2016 hielt er fest, dass er am Morgen jeweils zusammen mit seiner Partnerin frühstücke und er sich danach wieder hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen müsse. In beiden Tagesabläufen schilderte er kurze Spaziergänge, administ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rative Tätigkeiten (wie etwa Erledigen der Steuererklärung oder Organisieren von Handwerkern und Mails beantworten, Urk. 7/175/71) und etwas Lesen. Weitere aktive Tätigkeiten führte er im Rahmen beider Begutachtungen nicht an. Sodann wurde die nun der neu gestellten Diagnose Neurasthenie zugeordnete Erschöp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung vom Beschwerdeführer schon im Jahr 2009 im Rahmen der Begutachtung bei der MEDAS Z.___ beklagt (Urk. 7/53/17) und zwar insbesondere auch im Zusammenhang mit der Arbeit (Urk. 7/53/18). Dasselbe gilt für den Schwindel und die Kopfschmerzen (Urk. 7/53/17). Auch Sorgen über die Zukunft waren bereits damals vorhanden (Urk. 7/53/19). Hinsichtlich der Diagnose disso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziative Bewegungsstörung geht aus dem Gutachten vom 20. Juli 2016 hervor, dass diese Symptomatik schon sehr lange besteht (Urk. 7/175/77) und der Beschwerdeführer seit 1996 unzählige Male aufgrund auftretender Lähmungen in seinem Geschäft gestürzt sei (Urk. 7/175/76). Auch wenn es im Sommer 2015 den Angaben des Beschwerdeführers zufolge zu einem grösseren Zwischenfall gekommen sein soll (Urk. 7/175/76-77), liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass sich die geltend gemachten Bewegungsstörungen in erheblicher Weise ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ändert hätten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus somatischer Sicht hielten die A.___-Gutachter im Verlaufsgutachten eine Limitation der biomechanischen Funktion des rechten Schultergelenks und der HWS fest (Urk. 7/175/89). Daraus folgerten sie, dass der Beschwerdeführer für eine mehr als gelegentlich mittelschwere körperliche Arbeit nicht mehr arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hig sei. Hingegen sei er in einer leidensadaptierten, körperlich leichten bis gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gentlich mittelschweren, wechselbelastenden, optimal angepassten Tätigkeit mit einem vollen Pensum quantitativ zu 80 % arbeitsfähig. Die Einschränkung von 20 % ergebe sich als Folge der reduzierten Belastbarkeit und Durchhaltefähigkeit, der Notwendigkeit vermehrter Pausen sowie der reduzierten Arbeitsschnelligkeit (Urk. 7/175/89).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Die von den Gutachtern angeführten Einschränkungen für mehr als gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gentlich mittelschwere körperliche Arbeit ist ohne Relevanz für die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit des Beschwerdeführers in seiner angestammten Tätigkeit, handelt es sich hierbei doch um eine leichte, allenfalls selten mittelschwere Tätigkeit. Dasselbe gilt für die verbliebene Bewegungseinschränkung des rechten Schultergelenks, ist doch nicht ersichtlich, inwieweit sich die Beschwerden der rechten Schulter auf die Arbeitsfähigkeit in einer die Schulter nicht belastenden Tätigkeit auswirken sollen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">(vgl. auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">7/98/14, Urteil des hiesigen Gerichts vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">März 2102, E. 4.2.4, wonach nicht dargelegt worden sei, inwiefern der Beschwerdeführer in der Tätigkeit als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Geschäftsführer erheblichen körperlichen Belastungen ausgesetzt sei). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Es kommt hinzu, dass Dr. med. L.___, Oberarzt, Orthopädie Obere Ext</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">remitäten, C.___, behandelnder Arzt, am 13. Januar 2016 (Urk. 7/156) festgehalten hatte, es sei weder über eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit berichtet noch eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. Entsprechend sind die sich im Nachgang des Unfalles vom 26. Juni 2014 entwickelten Beschwerden der rechten Schulter auch nicht geeignet, eine relevante Änderung des Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">grades des Beschwerdeführers zu bewirken. Die klinische Untersuchung der HWS ergab im Rahmen beider A.___-Begutachtungen identische Ergebnisse (Urk. 7/116/53 und Urk. 7/175/45). Hinsichtlich chirurgisch-orthopädischer Beurteilung hatten die Gutachter des A.___ im August 2014 festgehalten, die chronisch degenerativ zu wertende Erkrankungen auf orthopädisch-unfallchirur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gischem Fachgebiet seien allesamt milder Ausprägung und zeitigten keine limi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tierenden Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten (Urk. 7/116/64). Schliesslich erschliesst sich aus den Angaben des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">führers betreffend das jetzige Leiden selber, dass es an einer relevanten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schlechterung seiner gesundheitlichen Situation mangelt. So führte er gemäss Verlaufsgutachten aus, dieser Zustand andauernder Schmerzen bestehe eigentlich seit 1996 und mache ihn völlig «fertig». Auch dass er sich gegenüber der IV immer wieder rechtfertigen müsse, sei für ihn psychisch zermürbend. Ursache für seine Beschwerden sehe er in einer angeborenen Überempfindlichkeit gegenüber Schmerzen, was er bereits als Kind gehabt habe (Urk. 7/175/35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ebenso wenig wie sich mit dem Verlaufsgutachten des A.___ eine wesentliche Veränderung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers belegen lässt, ist eine relevante Verschlechterung gestützt auf den Bericht des Hausarztes des Beschwerdeführers, Dr. E.___, vom 11. Juni 2015 (E. 3.2.4) aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen. Dr. E.___ attestierte eine seit dem 27. Januar 2012 beste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hende 100%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/132/1) und bejahte das Vorliegen eines grundsätzlich stabilen Gesundheitszustandes (Urk. 7/132/7). Mit Bericht vom 7. Januar 2016 (E. 3.2.7) führte Dr. E.___ hingegen einen sich ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechternden Gesundheitszustand an (Urk. 7/155/1). Der von ihm erwähnte zweimalige transiente motorische Ausfall des linken Beines und partiell des lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Armes vermag jedoch - wie dargelegt (E. 4.2) - keine wesentliche Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">terung des Gesundheitszustandes zu begründen, erklärte der Beschwerdeführer im Rahmen der A.___-Begutachtung doch selbst, dass die motorischen Ausfälle seit 1996 bestünden. Wie sich aus dem Bericht von Dr. F.___ von der Augen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinik des G.___ (E. 3.2.5) ergibt, ist der zweimalige Riss der Retina rechts Ende Juni 2015 ohne länger andauernde Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Diese Einschätzung wurde von Dr. J.___ geteilt (Urk. 7/140/6). Dass die neu aufgetretene Alopezie den Beschwerdeführer in seinem persönlichen Befin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den beeinträchtigt, ist nachvollziehbar. Wie sich aus dem A.___-Gutachten (Urk. 7/175/99) und dem Bericht von Dr. K.___ vom 17. Dezember 2015 (Urk. 7/151/3) ergibt, ist aus fachärztlicher Sicht die dermatologische Erkrankung als solche jedoch ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Hinsichtlich der Müdigkeit/Erschöpfung kann auf die obigen Ausführungen (E. 4.2) verwiesen werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der behandelnde Neurologe Dr. D.___ attestierte dem Beschwerdeführer mit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Berichten vom 5. Juni 2015 (E. 3.2.3) und vom 16. Dezember 2015 (E. 3.2.6) eine seit dem Unfallereignis vom 14. Oktober 2014 bestehende 100%ige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit. Eine fachneurologische Diagnose erhob Dr. D.___ jedoch nicht (vgl. auch Urk. 7/175/93). Es fällt denn auch auf, dass Dr. D.___ bei einer erfolgrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behandlung aus dermatologischer Sicht eine Wiedererlangung der gemäss seiner Einschätzung vorbestehenden 30%igen Arbeitsfähigkeit für möglich hielt (Urk. 7/130/11). Wie dargelegt (insb. E. 4.3), ist die dermatologische Erkrankung als solche jedoch ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit Dr. M.___ und Dipl.-Psych. N.___ darauf hingewiesen hatten, die psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chotherapeutischen Sitzungen hätten nicht zu einer Verbesserung der körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Beschwerden geführt (E. 3.2.9), vermag der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Die Bestätigung verdeutlicht im Gegenteil, dass eine wie von der psychiatrischen Gutachterin als nötig erachtete Therapie noch immer der Umsetzung harrt, vermag eine «intermittierend» (vgl. Urk. 13) durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführte Therapie (adäquate, zuerst stationäre Therapie, Urk. 7/175/92) den Anforderungen an eine adäquate Therapie jedenfalls nicht zu genügen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht fest, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers nicht erheblich verändert hat. Nach wie vor besteht daher kein Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch, weshalb die Beschwerde unbegründet und abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wert festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Roger Peter</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>