<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.01245</span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Fehr<br/>Ersatzrichterin Lienhard<br/>Gerichtsschreiberin Keller</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 28. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Flum Schlegel Kempf Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Webernstrasse 5, 8610 Uster</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1975 und Mutter zweier Kinder (Jahrgänge 2000 und 2004), meldete sich am 25. März 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 5/4). Aufgrund ihrer Abklärungen medizinischer und erwerblicher Art verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle, nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (vgl. Urk. 5/50-51, Urk. 5/57,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Urk. 5/68-69 und Urk. 5/73-75) den Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 5. September 2014 (Urk. 5/76). Die dagegen am 1. Oktober 2014 (Urk. 5/79/3-11) erhobene Beschwerde wurde mit Urteil des hiesigen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">richts vom 9. Februar 2015 in dem Sinne gutgeheissen, dass die Sache zur Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde (Prozess Nr. IV.2014.01020; Urk. 5/84). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge liess die IV-Stelle die Versicherte insbesondere polydisziplinär be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten (Expertise vom 29. Februar 2016; Urk. 5/113/1-35) und veranlasste </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Abklärung im Haushalt (Urk. 5/122). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ve</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fahren (Urk. 5/124, Urk. 5/127, Urk. 5/131-132, Urk. 5/134) wies sie das Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbegehren mit Verfügung vom 17. Oktober 2017 (Urk. 5/137 = Urk. 2) ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am 17. November 2017 Beschwerde gegen die Verfügung vom 17. Oktober 2017 (Urk. 2) und beantragte deren Aufhebung und die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einer Invalidenrente. Eventuell sei die Sache zur weiteren Abklärung und Neubeurteilung an die IV-Stelle zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 12. Januar 2018 (Urk. 4) die Abweisung der Beschwerde, was der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 15. Januar 2018 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch anlässlich einer Rentenrevision (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG) stellt sich unter dem Gesichtspunkt des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 und 7 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 ATSG die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nichterwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Methode der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich, gemischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Übrigen unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit der versicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in welchem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung IVV; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 133 V 504 E. 3.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Statusfrage beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung entwickelt haben. Dabei sind die konkrete Situation und die Vorbringen der versicherten Person nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen. Für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit ist der im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 137 V 334</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 393</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.3, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">125 V 146</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">27 IVV) sind die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen Nei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen und Begabungen zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 9C_915/2012 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2013 mit Hinweisen auf BGE 133 V 504 E. 3.3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei der Bestimmung der im konkreten Fall anwendbaren Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">methode und damit der Beantwortung der entscheidenden Statusfrage handelt es sich um eine hypothetische Beurteilung, die auch hypothetische Willens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entscheidungen der versicherten Person berücksichtigen muss. Dies gilt auch für die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Diese inneren Tatsachen sind indessen einer direkten Beweisführung nicht zugänglich und müssen in aller Regel aus äusser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Indizien erschlossen werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_287/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2013 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 8C_511/2013 vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2013</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 3.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, je </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Verfügung vom 17. Oktober 2017 (Urk. 2) damit, dass die Beschwerdeführerin in einer angepassten Tätigkeit seit Januar 2011 zu 66 % arbeitsfähig sei (S. 2 oben). Sie sei als zu 70 % Erwerbstätige und zu 30 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren. Die Begründung eines verschlechterten Gesundheitszustandes ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möge nicht zu überzeugen (S. 2 unten). Die Einschränkung im Erwerbsbereich betrage 0 %, diejenige im Haushalt 30 %. Aus beiden Bereichen zusammen resultiere ein Invaliditätsgrad von 9 % (S. 3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich ebenfalls auf den Standpunkt (Urk. 1), dass sie als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Erwerbstätige und zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> im Haushalt Tätige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu qualifizieren sei (S. 7 oben). Ihr Gesundheitszustand habe sich seit der Begutachtung im Januar 2016 verschlechtert (S. 7 Ziff. 6). Aus näher dargelegten Gründen (S. 7 f. Ziff. 6 f.) sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit auszugehen. Auf den Einkommensvergleich der Beschwerdegegnerin und den Haushaltabklärungsbericht von Januar 2017 könne nicht abgestellt werden (S. 9 Ziff. 8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Strittig und zu prüfen ist ein Rentenanspruch der Beschwerdeführerin.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des hiesigen Gerichts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückgewiesen (Prozes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Nr. IV.2014.01020; Urk. 5/84). Die medizinische Aktenlage war ungenügend und beide Parteien beantragten übereinstimmend die Rückweisung der Sache. Dies stand mit der Akten- und Rechtslage im Einklang (Urk. 5/84 E. 2.3). Deshalb ist nicht weiter auf die damalige medizinische Aktenlage einzugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des Y.___, Klinik für Rheumatologie, nannten mit Bericht vom 17. Juni 2015 (Urk. 5/100) folgende, hier gekürzt angeführte Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">primäres Sjögren-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Odynophagie bei Reflux</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">generalisierte Prurigo</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Zungenbrennen</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Blutanämie bei Uterus myomatosus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">persistierender Vitamin-D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende generalisierte tonische Anfälle seit zirka Dezember 2010</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Allergie auf Rituximab</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Systemic Inflammatory Response Syndrome </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(SIRS) bei unkla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rem Fokus Januar 2014</span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Prognose sei ungünstig. Der weitere klinische Verlauf sei abzuwarten (Ziff. 1.4). Eine körperliche Arbeit komme aktuell nicht in Frage, ebenso seien bei einer leichten Tätigkeit die ausgeprägte Fatigue und die Ganzkörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerzen ein Problem. Eine leichte Arbeit für zirka eine Stunde pro Tag sei allenfalls vorstellbar (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Fachärztin für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und A.___, MSc, Psychotherapeutin SVG/ASP, nannten mit Bericht vom 24. Juli 2015 (Urk. 5/102/1-6) folgende Diagnosen mit Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit (Ziff. 1.1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">primäres Sjögren-Syndrom (nach Patientin seit 2008; diagnostiziert Juni 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches generalisiertes Schmerzsyndrom, sekundär bei Sjögren-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">drom (nach Patientin seit 2008)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende generalisierte tonische Anfälle (seit Dezember 2010)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">psychologische Faktoren und Verhaltensweisen bei oben genannten Krankheiten (ICD-10 F54)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelschwere bis schwere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> Episode (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie behandelten die Beschwerdeführerin seit August 2013. In den vergangenen zwei Jahren hätten insgesamt nur 12 Therapiesitzungen stattgefunden. Aller</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dings würden häufigere Termine kaum mehr bringen, denn die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin finde wenig Distanz zu ihrem Krankheitserleben und beziehe alle ihre Probleme auf ihre somatischen Belastungen (S. 3 Ziff. 1.4). Eine bedeutende Verbesserung des Zustandes sei kaum zu erwarten (S. 4 Ziff. 1.4). Die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hausfrau und Mutter (vor 2000 Mitarbeiterin in einer Käserei) seit 2008 und längerfristig zu 100 % arbeitsunfähig (Ziff. 1.6). Eine behinderungsangepasste Tätigkeit sei nicht mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (Ziff. 1.7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 29. Februar 2016 erstatteten die Ärzte der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) B.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Fachdisziplinen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Allgemeine Innere Medizin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Neurologie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Psychiatrie und Psychotherapie sowie Rheumatologie zuhanden der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 5/113/1-35; Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Psychiatrie Urk. 5/113/36-54; Teilgutachten Rheumatologie Urk. 5/113</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/55-60; Teilgutachten Neurologie Urk. 5/113/63-66). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei nannten sie folgende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 29):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronifiziertes Ganzkörperschmerzsyndrom (ICD-10 M79.0), mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Hinweisen für Symptomausweitung, zentrale Schmerzsensitisierung, Malcompliance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Dekonditionierung, muskuläre Dysbalance</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Fatigue-Syndrom</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Eisenmangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Vitamin-D-Mangel</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Dysthymie (ICD-10 F34.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann nannten die Gutachter als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit ein primäres Sjögren-Syndrom (S. 29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rein neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ogischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Grund für eine Arbeitsunfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit. Die Versicherte leide seit mindestens sieben Jahren an einem chronischen täglichen Schmerzsyndrom mit Schmerzen gleicher Intensität am ganzen Körper. Aufgrund der Semiologie der Schmerzen und des normalen detaillierten Neurostatus (insbesondere keine Parese, keine Spastizität, kein Rigor und keine Koordinationsstörungen) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zurzeit keine Anhaltspunkte für eine L</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sion oder Krankheit des peripheren und/oder des zentralen Nervensystems als mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Ätiologie des Schmerzsyndroms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nach Angaben der Versicherten leide sie an ausgeprägten Einschlafstörungen (sie brauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> drei bis vier Stunden um ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuschlafen) und Durchschlafstörungen (sie behaupte, maximal zwei bis drei Stunden pro Nacht zu schlafen und mindestens zwei- bis dreimal während einer Stunde wach zu liegen). Um zu versuchen, die anamnestisch ausgeprägten Ein- und Durchschlafstörungen zu objektivieren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Durchführung einer Akti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">graphie wahrend ein bis zwei Wochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu empfehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In den Akten w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden „rezidivierende generalisierte tonische Anfälle" erwähnt. Aufgrund der Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Anhaltspunkte für das Vorliegen von epileptischen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llen, insbesondere epileptische </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tonische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Anfälle. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weitere Abklärungen seien nicht notwendig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es besteht der Verdacht einer Aggravation in Bezug auf die Ein- und Durchschlafstörungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Deshalb sei die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Durchführung einer Aktigraphie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu empfehlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies hätte eine Konsequenz auf die Objektivierung des Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndroms</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 23)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus rheumatologischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Explorandin eine körperlich angepasste und leichte Tätigkeit zu maximal 80</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% zumutbar. Die Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch das ausgeprägte Fatigue- und Müdigkeits-Syndrom sowie die starken skelettalen Beschwerden zu begründen. Die Fati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ue-Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> allenfalls durch eine Eisen- und Vitamin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D-Substitution verbesserbar. Das Profil einer angepassten Tätigkeit entspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch einer Tätigkeit in einer Käserei, wie sie zuletzt bis ins Jahr 2000 wahrgenommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für eine Tätigkeit als Raumpflegerin besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine verwertbare Restarbeitsfähigkeit, da bei dieser Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit doch immer wieder schwere Kessel gehoben und Arbeiten in gebückter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stellung erledigt werden müssten. Momentan liege bei der Explorandin ein m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ildes, insbesondere serologisch nachweisbares primäres Sjögren-Syndrom vor. Seit der Sprunggelenksarthritis im November 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu keinem Zeitpunkt mehr Gelenksentzündungen in Form von Arthritiden nachgewiesen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Als Manifestation des Sjögren-Syndroms gesichert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine orale und oculäre Sicca-Symptomatik, insbesondere die orale Sicca-Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stark störend. Unklar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> episodisch auftretende Hautausschläge im Bereich der Beine, diese könnten ein vaskulitisches Korrelat im Zusammenhang mit dem Sjögren-Syndrom sein. Insgesamt h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es sich bei dem Sjögren-Syndrom der Versicherten um eine milde Form, diese </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unter Behandlung mit Plaquenil 400mg adäquat therapiert. Im Weiteren besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein langjähriges, ausgeweitetes </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerzsyndrom. Begonnen hätten die Beschwerden zirka im Jahre 2008 (S. 24</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die bis heute ausgeprägte Fatigue-Symptomatik mit erheblicher Erschöpfbarkeit und Müdigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ganz eindeutig einzuordnen. Eine solche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei einer aktiven rheumatologischen Erkrankung, wie sie bei der Explorandin vorlieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Form einer Kollagenose mit Sjögren-Syndrom, durchaus auch zu beobachten. Allerdings </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Fatigue auch bei einer chronischen Schmerzstörung und/oder bei einer depressiven Entwicklung gehäuft zu beobachten. Ein Zusammenhang mit letzterer Konstellation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">plausibler. Hierfür </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spreche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das fehlende Anspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen auf die in der Vergangenheit erfolglos durchgeführten medikamentösen Massnahmen wie Glukokortikoid-Therapien sowie das fehlende Vorliegen einer schweren Organmanifestation der Kollagenose. In der Laboruntersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Eisenmangel und eine Hypovitaminose D auffallend. Beide Mangelzustände könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en eine Fatigue-Symptomatik verursachen und könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en einfach medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentös behoben werden. Ebenfalls auffallend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die fehlende Nachweisbarkeit von Chloroquin (Wirkstoff des Plaquenils) im Blut, was darauf hindeute, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das verordnete Medikament nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einnehme (S. 24).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus psychiatrischer Sicht wurde ausgeführt, di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e vorhandenen Beschwerden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht einfach vollständig mit gutem Willen überwindbar. Andererseits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Steuerung und Antrieb nicht grundsätzlich aufgehoben, insbesondere </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es der Probandin durchaus möglich, therapeutische Massnahmen in Anspruch zu nehmen auf den Gebieten Pharmakotherapie, Psychotherapie und Sozio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapie. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es sei davon auszugehen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dass unter Inanspruchnahme solcher Massnahmen zumindest eine Arbeitsleistung von 5.5 Stunden pro Tag w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hrend einer sechsstündigen Präsenzzeit gegeben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was einer Arbeitsunf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit von etwa einem Drittel oder 33</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entspreche (S. 25 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise auf ein aktuelles Depressionsgeschehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> insofern, als die Präsentation durchaus mit depressivem Geschehen vereinbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie auch durch histrionisches Verhalten überschattet wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Hinweise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänden sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber auch in der Aktenanamnese, die sich all</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erdings auf zwei Fachberichte be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Beide Male tauch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Annahme einer rezidivierenden depressiven Störung auf (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F33.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Symptomatik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei zwar erkennbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, könne aber nicht mit Sicherheit einer depressiven Episode oder rezidivierenden depressiven Episoden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zugeordnet werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einerseits bedingt durch die Überdeckung des Befundes durch theatralisches Verhalten und weitere Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panzen, andererseits aber auch durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eher atypische Symptomatik, nämlich viel beschriebener Wut. Auch die Probandin selbst berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon, dass sie gelegentlich in den Wald ginge, um Wut raus zu schreien. Untypisch für ein depressives Geschehen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch diese äusserst negative Prognose der Behandlerin, die berichte, dass die Probandin in den letzten zwei Jahren nur sechsmal pro Jahr gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aber auch nicht mehr gebracht h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e. Angesichts des Verlaufs </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier von einem chronischen Verlauf auszuge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, wie er im Konzept der Dysthymie beschrieben wird, wobei es durchaus möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass depressive Episoden vorausgegangen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Gegenwärtig schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Bild aber geprägt zu sein von anhaltender chronischer Depressivität, Wut, dem Erleben von Unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtigkeit sowie dem Leiden unter Schmerzen und körperlichen Erkrankungen. Zusammenfassend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine Dysthymia (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD-10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F34.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Sinne einer chronischen jahrelang andauernden depressiven Verstimmung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammen mit anderen unten aufgeführten Störungsbildern, nicht aber das Bild von depressiven Episoden mit klarem Beginn und klarem Ende, mit etwa Morgen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tief oder anderer typischer Symptomatik. Diese diagnostische Einschät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch unterstützt von der scheinbaren Therapieresistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 25)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bereits </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">früher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf das wahrscheinliche Vorliegen einer chronischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Anteilen hingewiesen (ICD-10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F45.41). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dieser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Einschätzung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werde gefolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es bestünden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aber noch weitere Hinweise auf ein somatoformes Geschehen, etwa das Vermeiden psychiatrischer Hilfen, etwa die hohe Arztbesuchsfrequenz („dafür keine Zeit für Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie"), etwa die Bedeutungszumessung bez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">üglich des Sjögren-Syndroms.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdemuster </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit affektgeladener Wortwahl präsentiert, das Krankheitserlebnis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dysfunktional typisch somatoform, das Patientenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten regressiv, eine prädisponierende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlichkeitsstruktur lieg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vielleicht vor angesichts früherer psychiatrischer Aufenthalte oder unspezifischen Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben wie Panikattacken und Essstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 25 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Konsensbeurteilung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führten die Gutachter aus, es bestehe eine 66%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsfähigkeit in einer körperlich angepassten und leichten Tätigkeit. Dieses Profil entspr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Tätigkeit in der Käserei, wie sie die Versicherte zuletzt im Jahre 2000 wahrgenommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehabt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Für eine Tätigkeit als Raumpflegerin besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e keine verwertbare Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit, da bei dieser Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit immer wieder Lasten gehoben und Arbeiten in gebückter oder kniender Stellung ausgeführt werden müss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Die Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch das ausgeprägte Fatigue- und Müdigkeits-Syndrom und die chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Anteilen bedingt. Eine solchermassen reduzierte Arbeitsfähigkeit besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss den Akten seit Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angepasste leichte Tätigkeit ohne Lastenheben und ohne Arbeiten in gebückter/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kniender Stellung sollte gut strukturiert, ohne besondere Anforderungen an die Konzentration, ohne Druck von Kundenkontakt und ohne besonderen Stress aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zuführen sein. Dabei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu beachten, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seit 15 Jahren nicht gearbeitet ha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, sich nicht in adäquater Behandlung befinde, kein klares Motivationssystem erkennbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Anreize kaum sichtbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> deshalb, die therapeutischen Möglichkeiten auszunützen und es erschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sinnvoll, einen vollstation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Aufenthalt anzustreben, um eine Kurskorrektur in diesem chronifizierten Verlauf zu erzielen, um die Versicherte von der habi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tuellen Krankheitsrolle zu befreien und in tagesklinische Massnahmen weiter zu leiten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Diskrepanz bezüglich Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im Haushalt zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem Gutachten vom 15.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2012 (60</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%) und der Haushaltabkl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung vom 14.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2013 (69</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> damit zu erklären, dass die ärztliche Beurteilung auf einem „durchschnittlichen" Haushalt beruht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich die Haushaltab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung an den spezifischen Verhältnissen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bei der Versicherten orientiert habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Da </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Haushalt der Versicherten nicht kennen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht kompe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tent, dazu eine Beurteilung abzugeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 32 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für Rheumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), führte mit Stellungnahme vom 21. März 2016 (Urk. 5/123/4) aus, das Gutachten sei insgesamt schlüssig und nachvollziehbar und in seinen Feststellungen plausibel. Es könne darauf abgestützt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zuständige Abklärerin führte am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 bei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin zu Hause eine Haushaltabklärung an Ort und Stelle durch, qualifizierte sie als zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">% im Haushalt tätig und ermittelte eine Einschränkung im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltbereich von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">29.50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 5/122</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Angaben der Beschwerdeführerin seien gegenüber dem Vorbericht unterschiedlich. Die Beschwerdeführerin habe angegeben, dass es ihr seit 2014 ein bisschen schlechter gehe, die Schlafstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen zugenommen hätte und sie in den einzelnen Bereichen des Haushaltes langsamer sei, vermehrte Pausen benötige, weniger aktiv sei. Aus den medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Unterlagen sei keine Verschlechterung ersichtlich. Die Diskrepanz zwischen der medizinisch theoretischen Einschränkung im Haushalt und der Einschätzung des Abklärungsdienstes ergebe sich daher, dass die Abklärungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">person vor Ort die individuellen familiären Verhältnisse aufnehme und die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung im Haushalt unter Berücksichtigung der Schadenminderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und Mitwirkungspflicht der einzelnen Familienmitglieder festlege (S. 10 f. Ziff.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Facharzt für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rheumatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Klinik für Rheumatologie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nahm mit Schreiben vom 12. Juni 2017 (Urk. 5/130) zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin zum Medas-Gutachten von Februar 2016 Stellung und führte aus, im Gegensatz zu diesem sei das primäre Sjögren-Syndrom als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu nennen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies insbesondere, da sich in den Konsulta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onen bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsaktivität mit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nachweis einer Handgelenksarthritis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dokumen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Intermittierend komm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es auch zu einer kutanen Aktivität (im Rahmen einer Kleingefässvaskulitis). Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">annt, dass eine ausgeprägte, teils invalidisierende Fatigue oft mit Kollagenosen assoziiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sich therapeutisch nur schwer und unbefriedigend therapieren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Aus den anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nestischen Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Hautveränderungen zugenommen (häufiger und intensiver). Ebenfalls </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stungsabhängige Atemnot progredient, wobei hierfür nicht das Sjögren-Syndrom verantwor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zu machen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Eisenmangel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anämie, Dekonditionierung). Ansonsten besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezüglich den multiplen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tomen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> soweit beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar keine wesentliche Dynamik. Aufgrund der Arthritis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Therapieausbau durchgeführt worden (Beginn </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Glukokortikoidtherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Methotrexat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wobei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hier der weitere Verlauf nicht bekannt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ergänzend sei hier erwähnt, dass im Falle einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungenügend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kontrollierten Arthritis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seines</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erachtens eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Medas-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erging unter Beizug eines Dolmetschers und beruht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf allseitigen Untersuchungen. Die geklagten Beschwerden wurden gebührend abgeklärt; die Akten fanden Berücksichtigung und die Schlussfolgerungen der Experten wurden schlüssig begründet. Die Anforderungen an den Beweiswert einer medizinischen Expertise (vgl. vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) wurden erfüllt, weshalb grundsätzlich auf das Gutachten abgestellt werden kann. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies empfahl auch RAD-Arzt Dr. C.___ (vorstehend E. 3.5). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Medas-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Begutachtung wurde zudem erstmals eine Gesamterhebung und -beurteilung sämtlicher Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen, was den Beweiswert des Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens deutlich erhöht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neurologischer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sicht diagnostizierte der neurologische Gutachter ein chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches tägliches Schmerzsyndrom, hielt aber fest, es gebe keinen Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Der rheumatologische Gutachter nannte als Diagnose </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein chronifiziertes Ganzkörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom, ein Fatigue-Syndrom, einen Eisenmangel sowie Vitamin-D-Mangel. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund der Einschränkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch das ausgeprägte Fatigue- und Müdig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits-Syndrom sowie die starken skelettalen Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erachtete er die Beschwerdeführerin als zu maximal 80 % arbeitsfähig in einer körperlich ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten und leichten Tätigkeit. Für eine Tätigkeit als Raumpflegerin beurteilte er sie nicht als arbeitsfähig. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In psychischer Hinsicht diagnostizierte der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychi-schen Anteilen (ICD-10 F45.41) und eine Dysthymie (ICD-10 F34.1), beides mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter kamen zum Schluss, dass in der ausgeübten Tätigkeit als Raum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflegerin keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe, da dabei Lasten gehoben und Arbeiten in gebückter und kniender Stellung ausgeführt werden müssten. Eine körperlich angepasste und leichte Tätigkeit sei der Beschwerdeführerin hingegen seit Januar 2011 zu 66 % zumutbar. Dabei seien die Einschränkungen durch das ausgeprägte Fatigue- und Müdigkeitssyndrom sowie die chronische Schmerzstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung bedingt. Zumutbar seien Tätigkeiten ohne Lastenheben und ohne Arbeiten in gebückter und kniender Stellung, die gut strukturiert, keine besonderen Konzentrationsanforderungen, keinen Kundenkontakt und keinen besonderen Stress beinhalteten (vgl. vorstehend E. 3.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit nach Einschätzung der Gutachter auf psychosomatische Leiden zurückzuführen ist, ist eine genauere Prüfung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionellen Auswirkung der dadurch verursachten Beschwerden vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">me</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n, wozu die Gutachter ebenfalls Stellung nahmen (vgl. S. 26 ff. des Gutachtens).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anteilen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gehört zu den Schmerzstörungen ohne erkennbare organische Ursache und vergleichbaren psychosomatischen Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">G</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">emäss der mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> begründeten und seither stetig weiter ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wickelten Rechtsprechung vermochten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">solche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosomatische Leiden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG führende Arbeitsunfähigkeit zu bewirken. Vielmehr bestand die Vermutung, dass solche Beschwerdebilder oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien und nur bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar machten, weil die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt (zur Entstehungsgeschichte dieser Praxis: </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 135 V 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil des Bundesgerichtes 9C_739/2014 vom 30. November 2015 E. 2.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ob ein solcher Ausnahmefall vorlag, entschied sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien (so genannte „Foerster-Kriterien“, vgl. BGE 130 V 352, BGE 131 V 39 E. 1.2, BGE 139 V 547 E. 3.2.3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die Überwindbarkeitsvermutung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben und das bisherige Regel-/Ausnahme-Modell durch einen strukturierten normativen Prüfungsraster ersetzt. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlich erreichbare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilt, indem gleichermassen den äusseren Belastungsfaktoren wie den vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Ressourcen Rechnung getragen wird (BGE 141 V 574 E. 4.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2 mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit nachgewiesen sind. Fehlt es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell beweisbelastete versicherte Person zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; BGE 141 V 547 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 8C_28/2016 vom 15. April 2016 E. 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens nach dem dargelegten Prüfungsraster erübrigt sich rechtsprechungsgemäss, wenn Ausschlussgründe vorliegen, etwa wenn die Leistungseinschränkung überwiegend auf Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung beruht, welche die Annahme einer gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung von vornherein ausschliessen (BGE 141 V 281 E. 2.2; vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29. Januar 2016 E. 4.1 und 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toformen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosomatischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beziehungsweise laut neuster bundesgericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher Rechtsprechung bei sämtlichen psychischen Leiden (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil 8C_130/2017 vom 30. November 2017 E. 7.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt syste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>so</span><span>urcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>den</span><span>s</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungshin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspotenzialen (Resso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die diskutierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Freizeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">staltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Kriterium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermindern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsniveau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tatsächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtinanspruchnahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Compliance klarer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheitseinsicht zurückzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Verhalten der versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Eingliederung. Inkonsi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stentes Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Komplex Gesundheitsschädigung ist festzuhalten, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das Fatigue- und Müdigkeitssyndrom bei Eisenmangel und Vitamin-D-Mangel zwar ausgeprägt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch die Fatigue-Symptomatik durch eine Eisen- und Vitamin-D-Sub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stitution ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserbar ist. Zudem sind starke skelettale Beschwerden vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">handen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">welche als chronifiziertes Ganzkörperschmerzsyndrom diagnostiziert wurden. Das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tizierte Sjögren-Syndrom ist leicht und ihm kommt keine Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkung auf die Arbeitsfähigkeit zu (vorstehend E. 3.4). Zudem besteht eine Dysthymie. Diese ist von eher leichter Ausprägung, da es in den letzten 15 Jahren nie zu statio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nären Aufenthalten gekommen ist und auch in den Akten keine Hinweise auf Suizidversuche, Komplikationen oder kurzfristige stationäre Aufnahmen zu finden sind (Urk. 5/113/26 unten). Die Beschwerdeführerin hat in den letzten zwei Jahren insgesamt nur 12 Psychotherapiesitzungen wahrgenommen, also sechs Sitzungen pro Jahr (vorstehend E. 3.3; Urk. 5/113/29-30). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> das Beschwerdebild ebenfalls mitprägende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychosoziale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und soziokultu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar (direkt) die Symptomatik beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">flussen,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stände auszuscheiden (Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2015 E. 4.3 mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weis auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> BGE 141 V 281 E. 4.3.1.1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Belastungsfaktoren wie Migrationshinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, eine fehlende Ausbildung oder der Umstand, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin seit 15 Jahren nicht mehr in einem Anstellungsverhältnis befindet (vgl. Urk. 5/113/27), sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IV-fremd und müssen bei der Beurteilung ausgeklammert werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu den Komplexen Persönlichkeit und sozialer Kontext ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin trotz gewissen sozialen Rückzugstendenzen über Ressour</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cen verfügt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. So verfügt sie über ein intaktes Familienleben. Sie lebt mit ihrem Ehemann und zwei Kindern (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Jahrgänge 2000 und 2004)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zusammen. Die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin hat häufige soziale Kontakte. So kommt ihre Mutter, zum Teil zusammen mit ihrem Vater, fast täglich vorbei und bereitet das Mittagessen vor. Auch das Abendessen wird durch die Mutter der Beschwerdeführerin zubereitet. Ihr Bruder hilft ihr einmal pro Woche beim grösseren Einkauf. Nachmittags geht sie jeweils eine Stunde spazieren, weitere Tätigkeiten nannte sie nicht (Urk. 5/113/18-19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zu prüfen ist sodann die Konsistenz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Gesichtspunkts der gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereichen ist zu bemerken, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dem psychiatrischen Gutachter aufgefallen ist, dass die Beschwerdeführerin angegeben habe, nicht einmal die Haare der Tochter flechten oder kämmen zu können, aber ersichtlich sei, dass sich die Beschwerdeführerin selber sehr gut pflegen könne. Immer wieder hätten wech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hafte und unpräzis ausweichende Schilderungen der Beschwerden und des Krankheitsverlaufes dominiert (Urk. 5/113/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bezüglich Leidensdruck ist festzustellen, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Chloroquin im Blut nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewiesen werden konnte, was darauf hindeutet, dass die Beschwerdeführerin das verordnete Medikament nicht einnimmt. Zudem bestehen eine ausgeprägte Dekonditionierung und muskuläre Dysbalancen, welche durch gezieltes physisches Training verbessert werden könnten. Des Weiteren ist das Therapieregime insofern unzureichend, als</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> therapeutische Elemente fehlen, etwa eine ambitio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">niertere Pharmakotherapie, etwa der Einsatz von Soziotherapie, etwa der Einsatz von teilstationären oder gar stationären Massnahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat in den letzten zwei Jahren insgesamt nur 12 Psychotherapiesitzungen wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen, also </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sechs Sitzungen pro Jahr (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5/113/29-30).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die therapeu-tischen Möglichkeiten sind somit nicht ausgeschöpft. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem muss aus rheumatologischer Sicht davon ausgegangen werden, dass eine erhebliche Symptomausweitung mit einer ausgeprägten Selbstlimitierung be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht (Urk. 5/113/26-27). So bestanden bei der Untersuchung der Beweglichkeit der Wirbelsäule, bei der die Beschwerdeführerin willentlich gegen die passiv ausgeführte Bewegungsrichtung anspannte, Diskrepanzen. Auffällig war auch, dass der Finger-Boden-Abstand bei den Untersuchungen durch den Rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tologen respektive den Hauptgutachter um 40cm differierte (Urk. 5/113/31). Zu erwähnen ist aus psychiatrischer Sicht das dysfunktionale Krankheitserleben der Beschwerdeführerin (Urk. 5/113/31). Zudem erwähnte der psychiatrische Gutachter eine Überdeckung des Befundes der depressiven Symptomatik durch theatralisches Verhalten und weitere Diskrepanzen (vorstehend E. 3.4). Der neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologische Gutachter hielt bezüglich Ein- und Durchschlafstörungen einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf Aggravation fest (vorstehend E. 3.4). So gab die Beschwerdeführerin an, maximal zwei bis drei Stunden pro Nacht schlafen zu können und meist drei bis vier Stunden zu benötigen, um überhaupt einzuschlafen. Allerdingt sei keinem Gutachter eine ausgeprägte Müdigkeit oder Hinweise darauf aufge-fallen (Urk. 5/113/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die diagnoserelevanten Befunde nicht besonders ausgeprägt sind und es insbesondere an der Konsistenz fehlt (vgl. vorstehend E. 4.7): Es wurden erhebliche Diskrepanzen festgestellt und hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Müdigkeit gar Aggravation vermutet. Auch ist nicht nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin die verordneten Medikamente, allen voran zu Behandlung des Sjögren-Syndroms, nicht einnimmt und auch keine Eisen- und Vitamin D-Substitution veranlasst. Vielmehr findet überhaupt keine adäquate Behandlung der somatischen und psychischen Beschwerden statt, obwohl eine solche zumutbar wäre. Die von den Gutachtern attestierte Arbeitsunfähigkeit von 66 % in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ist somit aufgrund der Prüfung der Standardindikatoren nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit schlüssig und widerspruchsfrei nachgewiesen. Die Folgen dieser Beweislosigkeit hat die Beschwerdeführerin zu tragen (vgl. vorstehend E. 4.3). Was die soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tisch begründete Diagnose der Dekonditionierung und muskulären Dysbalance angeht, ist auch diese behandelbar und nicht geeignet, eine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit zu verursachen. Wie es sich damit verhält, kann jedoch offen bleiben, da gemäss Gutachter die Arbeitsunfähigkeit ausdrücklich auf die wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dargelegt nicht invalidisierenden psychosomatischen und psychischen Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den zurückzuführen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht von voller Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in jeder Tätigkeit auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">An diesem Resultat ändert sich aufgrund des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">- von der Beschwerdegegnerin berücksichtigten (vgl. Urk. 5/136/3-4) - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Berichts von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dr. D.___ (vorstehend E. 3.7) nichts, denn aus diesem geht eine konkrete Verschlechterung nicht her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor. So geht Dr. D.___ nur im Falle einer ungenügend kontrollierten Arthritis von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus. Er äusserte sich in allgemeiner Weise zu den Auswirkungen des Sjögren-Syndroms, ohne eine konkrete Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zung der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen. Weiter führt er aus, der weitere Verlauf sei ihm nicht bekannt. Schliesslich enthält der Bericht keine Befunde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch aus dem Bericht von Dr. Z.___ und der behandelnden Psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">the</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rapeutin (vorstehend E. 3.3) kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. So ist nicht nachvollziehbar, dass die Fachpersonen nach nur 12 Therapiesitzungen innerhalb von zwei Jahren zum Schluss kommen, eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bedeutende Verbesserung des Zustandes sei kaum zu erwarten und die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin sei seit 2008 vollständig und längerfristig arbeitsunfähig. Dies, ob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schon die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> therapeutischen Möglichkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wie erwähnt (vorstehend E. 4.5) nicht ausgeschöpft sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf den Bericht der Ärzte des Y.___ von Juni 2015 (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehend E. 3.2) kann vorliegend ebenfalls nicht abgestellt werden, begründeten sie doch die attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n nur wenig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Übrigen gilt es zu berücksichtigen, dass das Gericht nach der Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung Gutachten externer Spezialärzte, welche von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholt wurden und den einschlägigen Anfor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen entsprechen, vollen Beweiswert zuerkennt, solange keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Demgegenüber stehen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person und haben sich zudem in erster Linie auf die Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung zu konzentrieren. Ihre Berichte verfolgen daher nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die Versicherungsansprüche erlaubenden objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tiven Beurteilung des Gesundheitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die materiellen Anforderungen an ein Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a. Aus diesen Gründen und aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte – bezieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungsweise regelmässig behandelnde Spezialärzte (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 551/06 vom 2. April 2007 E. 4.2) – mitunter im Hinblick auf ihre auftrags</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, kommt im Streitfall ein direktes Abstellen einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte nur selten in Frage (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_1055/2010 vom 17. Februar 2011 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der sozialversicherungsrechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Qualifikation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vorstehend E. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehen die Parteien übereinstimmend davon aus, dass die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als zu 70 % Erwerbstätige und zu 30 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren sei. Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stützt auf die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der veränderten wirtschaftlichen Situation der Familie seit August 2011 (Schuleintritt der Tochter) wieder einer Erwerbstätigkeit nachgehen müsste (vgl. Urk. 2 S. 2, Urk. 5/136/3), ist d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Beschwerdeführerin mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als zu 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erwerbstätige und zu 30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Haushalt Tätige zu qualifizieren.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin macht geltend, hinsichtlich der Einschränkung im Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt könne nicht auf den Haushaltabklärungsbericht vom 31. Januar 2017 (vorstehend E. 3.6) abgestellt werden (vorstehend E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die von einer qualifizierten Person durchgeführte Abklärung vor Ort (nach Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVV; vgl. auch Rz. 3084 ff. des Kreisschreibens des BSV über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]) stellt für gewöhnlich die geeignete und genügende Vorkehr zur Bestimmung der gesundheitlichen Einschränkung im Haushalt dar (Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_201/2011 vom 5. September 2011 E. 2, in: SVR 2012 IV Nr. 19 S. 86). Einer ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, bedarf es nur in Ausnahmefällen, namentlich bei unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Beweiswert eines Berichtes über die Abklärung im Haushalt einer ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherten Person sind – analog zur Rechtsprechung betreffend die Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kraft von Arztberichten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis) – verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis von den örtlichen und räumlichen Verhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nissen sowie den aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen Einschränkungen sein und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräftig (AHI 2003 S. 218 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2 [in BGE 129 V 67 nicht veröffentlichte Erwägung]; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts I 733/03 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2004 E. 5.1.2; vgl. auch BGE 130 V 61 E. 6.2 und 128 V 93 E. 4 betreffend Abklärungsberichte im Zusammenhang mit der Hauspflege und Hilflosigkeit). Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für die im Abklärungsbericht enthaltenen Angaben zu Art und Umfang der Behinderung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil eines Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerblichen Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Aufgabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Abklärungsbericht ist seiner Natur nach in erster Linie auf die Ermittlung des Ausmasses physisch bedingter Beeinträchtigungen zugeschnitten, weshalb seine grundsätzliche Massgeblichkeit unter Umständen Einschränkungen erfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren kann, wenn die versicherte Person an psychischen Beschwerden leidet. Grundsätzlich jedoch stellt er auch dann eine beweistaugliche Grundlage dar, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidität geht, das heisst wenn die Beurteilung psychischer Erkrankungen im Vordergrund steht (AHI 2004 S. 137 E. 5.3). Widersprechen sich die Ergebnisse der Abklärung vor Ort und die fachmedizinischen Feststellungen zur Fähigkeit der versicherten Person, ihre gewohnten Aufgaben zu erfüllen, ist aber in der Regel den ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Stellungnahmen mehr Gewicht einzuräumen als dem Bericht über die Haushaltsabklärung, weil es der Abklärungsperson regelmässig nur beschränkt möglich ist, das Ausmass des psychischen Leidens und der damit verbundenen Einschränkungen zu erkennen (Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_817/2013 vom 28. Mai 2014 E. 5.1, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9C_986/2009 vom 11. November 2010 E. 7.2 und 9C_631/2009 vom 2. Dezember 2009 E. 5.1.2, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorliegend trifft nicht zu, dass die Beschwerdeführerin unglaubwürdige Anga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben, welche im Widerspruch zu den ärztlichen Befunden stehen, gemacht hat. Somit bedarf es keiner ärztlichen Fachperson, die sich zur Haushaltsführung äussert. Vielmehr wurden die Anforderungen an den Beweiswert eines Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärungsberichts erfüllt und e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ntgegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Ausführungen der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin (vgl. Urk. 1 S. 9 Ziff. 8) kommt ihm vollen Beweiswert zu.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist daher vollumfänglich auf den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beweiskräftigen Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abklärungsbericht abzustellen. Eine erneute Abklärung ist nicht angezeigt. Die Einschränkung im Haushaltsbereich beträgt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Urteil der zweiten Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechte (EGMR) in Sachen Di Trizio gegen die Schweiz vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2016 (Nr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7186/09) steht der vorliegenden Anwendung der gemischten Methode nicht entgegen (vgl. Revisionsurteil des Bundesgerichts 9F_8/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2016 E. 4.1-4.4 und IV-Rundschreiben Nr. 355 des Bundesamtes für Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungen vom 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2016).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen vorzunehmen. Da die Beschwerdeführerin – wie zuvor ausgeführt (vorstehend E. 5) – als zu 70 % Erwerbstätige und zu 30 % im Haushalt Tätige zu qualifizieren ist, gelangt die gemischte Methode nach Art. 28a Abs. 3 IVG zur Anwendung.</span></p><p><span> </span><span>Am 1. Januar 2018 sind die geänderten Bestimmungen der </span><span>IVV</span><span> vom 1. Dezem</span><span>ber 2017 in Kraft getreten. Mit dieser Änderung wurde für die Festlegung des Invaliditätsgrades von teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode (Art. 28a </span><span>Abs. </span><span>3 IVG) in </span><span>Art. </span><span>27</span><span>bis</span><span> Absatz 2 – 4 IVV ein neues Berech</span><span>nungs</span><span>modell eingeführt. </span></p><p><span> </span><span>Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, </span><span>die galten, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hat </span><span>(</span><span>vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinwei</span><span>sen</span><span>). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung ist am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 17. Oktober 2017</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und somit vor dem Inkraft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnungsänderung am 1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar 2018 ergangen, weshalb die revidierten Bestimmungen noch nicht zur Anwendung gelangen. Nachfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend wird daher auf das bisherige Recht und die dazu ergangene Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung Bezug genommen. </span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dabei wird bei nur teilweise erwerbstätigen Versicherten die Invalidität für diesen Teil nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie daneben auch im Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Art. 28a Abs. 2 IVG festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad entsprechend der Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen. Die Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">samtinvalidität ergibt sich aus der Addierung der in beiden Bereichen ermit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten und gewichteten Teilinvaliditäten (Art. 28a Abs. 3 IVG; BGE 130 V 393 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 % und einem Erwerbsanteil vom 70 % ergibt sich im Erwerbsbereich ein Invaliditätsgrad von 0 %. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Einschränkung im Haushaltsbereich beträgt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vorstehend E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.4</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), was bei einer Gewichtung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einem Teilinvaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">30 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> x 0.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) entspricht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Addition der Teilinvaliditätsgrade im Erwerbs- und im Haushaltsbereich resultiert schliesslich ein nicht rentenbegründender Gesamtinvaliditätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9 % (vorstehend E. 1.2). Die Beschwerdegegnerin verneinte einen Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführerin demzufolge zu Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">900.-- anzusetzen. Entsprechend dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">legen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">900</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Tomas Kempf</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal-ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannKeller</p><p></p></div> </div></body></html>