<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <img height="74" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2020-02-28-2C_197-2020.1&amp;type=gif" width="95"/> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2C_197/2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 28. Februar 2020</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>II. öffentlich-rechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichter Seiler, Präsident, </div> <div class="para">Gerichtsschreiberin Mayhall. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para">vertreten durch Rechtsanwältin Selina Castelberg, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Amt für Bevölkerungsdienste des Kantons Bern (ABEV), </div> <div class="para">Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern, (seit 1.1.2020: Sicherheitsdirektion SID). </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung infolge Auflösung der Ehegemeinschaft, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Januar 2020 (100.2019.344U). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Erwägungen:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">A.________ (Jahrgang 1985) ist Staatsangehöriger von Sri Lanka. Er reiste am 4. März 2016 zwecks Vorbereitung der Eheschliessung in die Schweiz ein und heiratete hier am 27. Mai 2016 eine schweizerische Staatsangehörige. Gestützt auf die Ehe wurde ihm eine bis letztmals 26. Mai 2018 verlängerte Aufenthaltsbewilligung erteilt. Das Ehepaar trennte sich am 15. Juli 2017. Mit Verfügung vom 13. September 2018 verweigerte das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern (heute: Amt für Bevölkerungsdienste, Migrationsdienst) A.________ die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und wies ihn unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg. Die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern wies die von A.________ gegen die Verfügung vom 13. September 2018 erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 13. September 2019 ab und setzte eine neue Ausreisefrist an. Mit Urteil vom 24. Januar 2020 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die von A.________ gegen den Entscheid vom 13. September 2019 geführte Beschwerde ab und setzte ihm eine neue Ausreisefrist an. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 27. Februar 2020 an das Bundesgericht beantragt A.________, das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts Bern vom 24. Januar 2020 sei aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung sei zu verlängern. Es wurden weder Vernehmlassungen eingeholt noch wurde ein Schriftenwechsel angeordnet. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Gemäss <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Hängt die Zulässigkeit des Rechtsmittels vom Bestehen eines Rechtsanspruchs ab, ist ein potenzieller Anspruch in vertretbarer Weise geltend zu machen (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=26.02.2020&amp;to_date=16.03.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F139-I-330%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page330">BGE 139 I 330</a> E. 1.1 S. 332). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.1.</b> Der Beschwerdeführer stützt seinen Bewilligungsanspruch nicht auf <span class="artref">Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG</span>, sondern führt in seiner Beschwerdeschrift selber aus, es sei unbestritten, dass die Ehe keine drei Jahre gedauert habe und diese Bestimmung somit keine Anwendung finde. Hinsichtlich eines auf <span class="artref">Art. 50 Abs. 2 AIG</span> gestützten Anspruchs auf eine Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung hat die Vorinstanz im angefochtenen Urteil erwogen, der Beschwerdeführer sei in Sri Lanka geboren worden, dort aufgewachsen und habe dort bis zu seiner Übersiedlung nach London im Jahr 2010 gelebt. Er sei mit der Kultur und den Sprachen seiner Heimatlandes vertraut, gut ausgebildet, jung, gesund und habe noch Familienangehörige in seinem Heimatstaat, weshalb ihm eine Rückreise ohne Weiteres zumutbar sei. Seine Ausführungen zu einer angeblichen Gefährdung im Falle einer Rückreise durch seinen in der Schweiz lebenden Schwiegervater und dessen "Mittelsmänner" seien unglaubwürdig und unbelegt, zumal der Beschwerdeführer im Januar 2018 und damit nach der Trennung Ferien in seinem Heimatstaat verbracht habe. Die eigene Darstellung des Beschwerdeführers in seiner dem Bundesgericht eingereichten Beschwerdeschrift, welche keine durch das Bundesgericht überprüfbare Sachverhaltsrüge enthält (<span class="artref">Art. 97, <artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/106/2" type="start"></artref>Art. 106 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/105/1" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/97" type="end"></artref>; <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=26.02.2020&amp;to_date=16.03.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F143-IV-241%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page241">BGE 143 IV 241</a> E. 2.3 S. 244), vermögen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, welche den Erwägungen des angefochtenen Urteils zu Grunde liegen, nicht zu erschüttern. Unter diesen Umständen bestehen keine sachverhaltlichen Grundlagen, die einen auf <span class="artref">Art. 50 Abs. 2 AIG</span> gestützten Bewilligungsanspruch begründen könnten. Dasselbe gilt für einen aus <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> abgeleiteten Anspruch auf eine Bewilligungserteilung, hält sich doch der kinderlose Beschwerdeführer unbestrittenermassen erst seit vier Jahren in der Schweiz auf. Seine eigenen Ausführungen zu seiner besonders gelungenen Integration in der Schweiz finden im angefochtenen Urteil in tatsächlicher Hinsicht keine Stütze und können durch das Bundesgericht mangels einer Sachverhaltsrüge (<span class="artref">Art. 97, <artref id="CH/173.110/105/1" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 1 BGG</span><artref id="CH/173.110/97" type="end"></artref>) nicht gewürdigt werden. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nach <span class="artref">Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG</span> offensichtlich unzulässig. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.2.</b> Soweit der Beschwerdeführer die Verletzung von <span class="artref">Art. 8 EMRK</span> im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde geprüft haben will, ist er zu diesem Rechtsmittel in Bezug auf die Frage der Bewilligungsverlängerung nicht legitimiert: Da die angerufene Verfassungsnorm, wie in E. 2.1 dargelegt, keinen Bewilligungsanspruch verleiht, ist er in dieser Hinsicht nicht in rechtlich geschützten Interessen betroffen (<span class="artref">Art. 115 lit. b BGG</span>; dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=26.02.2020&amp;to_date=16.03.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F133-I-185%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page185">BGE 133 I 185</a>). Zulässig wäre die Verfassungsbeschwerde zwar in Bezug auf die Wegweisung. Die Rechtsschrift enthält indessen keine Begründung, die sich spezifisch mit der Frage des Verzichts auf die Wegweisung bei Nichtverlängerung der ausländerrechtlichen Bewilligung befasst. Jedenfalls wird nicht in einer den Anforderungen von <span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span> (in Verbindung mit <span class="artref">Art. 117 BGG</span>) genügenden Weise dargetan, inwiefern der Wegweisungsvollzug bei fehlender ausländerrechtlicher Bewilligung <span class="artref">Art. 8 oder <artref id="CH/0.101/3" type="start"></artref>Art. 3 EMRK</span><artref id="CH/0.101/8" type="end"></artref> verletzen würde (s. dazu <a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=32&amp;from_date=26.02.2020&amp;to_date=16.03.2020&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F137-II-305%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page305">BGE 137 II 305</a>). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.3.</b> Auf die Beschwerde ist gestützt auf <span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref> mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach <span class="artref">Art. 108 BGG</span> nicht einzutreten. Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.4.</b> Die Gerichtskosten (<span class="artref">Art. 65 BGG</span>) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b> Das Bundesgericht erkennt:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 28. Februar 2020 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Präsident: Seiler </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Gerichtsschreiberin: Mayhall </div> </div></body></html>