<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2015.01250</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Bachofner</p><p>Sozialversicherungsrichterin Sager</p><p>Gerichtsschreiberin Schucan</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 1. Februar 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, X.___, geboren 1994, im Zusammenhang mit Epilepsie unter ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rem am 6. September 2012 Kostengutsprache für eine erstmalige berufliche Ausbildung erteilt hatte (vgl. Urk. 9/41), meldete er sich am 26. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erneut u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Epilepsie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei der Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug an (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 9/81 Ziff. 6.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">). Die IV-Stelle klärte die medizinische und erwerbliche Situat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ion ab und verneinte nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">durchgeführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">em Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 9/105; Urk. 9/107</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mit Verfügung vom 6. November 2015 ei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Rentenanspruch (Urk. 9/110</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Versicherte erhob am 3. Dezember 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde gegen die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. November 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ihm </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gesetzlichen Leistungen gemäss Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG) zu gewähren. Es sei die Sache an die Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">degegnerin zur vollständigen Abklärung des medizinischen Sachverhaltes, insbesondere zur Einholung eines psychiatrischen, neuropsychologischen und neurologischen Gutachtens mit anschliessender Potentialabklärung zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rückzuweisen (Urk. 1 S. 2). Am 6. Januar 2016 (Urk. 7) zog der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führer sein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsvertretung (Urk. 1 S. 2) zurück (Urk. 7), und d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ie IV-Stelle beantragte mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21. Januar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) die Abweisung der Beschwerde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dies wurde dem Beschwerdeführer am 16. Februar 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 10</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgrund eines Einkommensver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">valid geworden wäre (sog. Validen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgen, dass die b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eiden hypothetischen Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreivier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (Urk. 2) damit, dem Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schwerdeführer sei am 6. September 2012 Kostengutsprache für eine erstma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lige berufliche Ausbildung erteilt worden, und er habe mit Hilfe der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung erfolgreich eine Lehre im Detailhandel abschliessen können. Da er auf dem ersten Arbeitsmarkt zu 100 % arbeitsfähig sei, bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente (S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (Urk. 1) geltend, er leide offensichtlich an kognitiven Einschränkungen und an einer Verhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tensstörung. Beide Faktoren hätten einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(S. 5 Ziff. 17). Die Beschwerdegegnerin habe den medizinischen Sachverhalt un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genügend abgeklärt (S. 6 f. Ziff. 19-24). Auch ein Arbeitgeberfragebogen sei nicht eingeholt worden (S. 7 Ziff. 25-26).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Strittig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Leitender Arzt, und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Assiste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nzärztin, Abtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung für klinische Neurophysiologie/EEG (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Elektroenzephalografie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), Kinderspital A.___, führten in ihrem Bericht vom 2. Dezember 2009 (Urk. 9/12/7) aus, der Patient leide an einer juvenilen Myoklonus-Epilepsie, welche seit August 2009 medikamentös behandelt werde. Seit Ende Septem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2009 habe er keine Anfälle mehr (Ziff. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Anfallsrisiko werde bei dieser Epilepsie insbesondere durch Müdigkeit oder Schlafentzug sowie durch Photostimulation erhöht. Berufe mit Schicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeit seien daher ungünstig. Auf alle Berufe, bei denen es im Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hang mit einem Anfall zu einer lebensgefährdenden Situation kommen könnte, sollte der Patient verzichten. Berufe, bei denen er Photostimulation ausgesetzt sei, wie zum Beispiel solche mit hoher Bildschirmzeit, seien mit einem erhöhten Anfallsrisiko verbunden. Sofern der Anfall jedoch nicht zu einer Selbst- oder Fremdgefährdung führen könne, seien die Berufe ihres Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtens für den Patienten ausübbar (Ziff. 2). Zum möglichen Belastungs- und Ressourcenprofil führten Prof. Y.___ und Dr. Z.___ aus, der Patient sei voll belastbar. Es sei einzig auf die erwähnten Einschränkungen bezüglich der Berufsausübung zu achten (Ziff. 3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. Dr. med. B.___, Leitender Arzt, und Dr. med. univ. C.___, Facharzt für Neurologie, Schweizerisches Epilepsie-Zentrum (EPI), nannten in ihrem Bericht vom 24. September 2013 (Urk. 9/61/3-8) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Epilepsie mit myoklonischen An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällen, Absenzen und bilateral tonisch-klonischen Anfällen, wahrscheinlich im Rahmen einer juvenilen myoklonischen Epilepsie, bestehend seit dem </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15. Lebensjahr. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie einen Zustand nach Angioödem und makulopapulösem Exanthem auf Lamictal im Februar 2010 (Ziff. 1.1). Der Beschwerdeführer sei seit dem 21. Februar 2012 bei ihnen in Behandlung und die letzte Kontrolle sei am 24. September 2013 erfolgt (Ziff. 1.2). Die aktenanamnestisch bekannten letzten bilateral tonisch-klonischen Anfälle am 13. Januar sowie am 10. Februar 2012 hätten sich gemäss Angaben nach vergessener Medikamenteneinnahme der Abend- und Morgendosis ereignet. Im Jahres-verlauf 2012 sowie auch bei der letzten Kontrolle im Februar 2013 sei eine regelmässige und verlässliche Medikamenteneinnahme berichtet worden. Die Serumkonzentrationen der Medikamentation seien jeweils im erwarteten Bereich gelegen. Dem nun letzten Anfallrezidiv Anfang Juni 2013 seien auch unregelmässige Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menteneinnahmen und Schlafmangel vorangegangen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prinzipiell wäre bei der wahrscheinlichen Diagnose einer juvenilen myoklonischen Epilepsie, unter der Voraussetzung einer guten Therapietreue betreffend Medikamen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teneinnahme und Lebensführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine anhaltende Anfallsfreiheit zu erwarten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den aktuellen Ausbildungsberuf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Detailh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">andelsverkäufer im 2. Lehrjahr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden keine qualitativen oder quantitativen Einschränkungen der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähigkeit, ausser für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Ziff. 1.6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. B.___ und Dr. C.___ führten aus, nach einem aktuellen Anfallsrezidiv Anfang Juni 2013 bestünden für ein Jahr die qualitativen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit bei einer aktiven Epilepsie also betreffend Arbeit an un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gesicherten gefährlichen Maschinen, auf Leitern und Gerüsten, mit heissen Flüssigkeiten sowie mit Schutzbefohlenen. Es bestehe keine Fahreignung. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über eventuell bestehende kognitive Einschränkungen lägen keine Erkennt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisse oder Dokumentationen vor. Vom klinischen Aspekt her hätten sich keine Hinweise auf eine leicht- oder mittelgradige Intelligenzminderung er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geben. Mangels vorliegender neuropsycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logischer Testung sei keine prä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zise Aussage zur schulischen Leistungsfähigkeit des Patienten möglich (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ziff. 1.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im bisherigen Kontakt mit dem Patienten hätten sich abgesehen von gele-gentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Unpünktlichkeiten oder kleineren Ungenauigkeiten keine Hin-weise auf eine relevante kognitive Beeinträchtigung oder Verhaltensstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung gezeigt. Eine solche wäre gleichwohl entweder als Komorbidität oder auch begleitend zum Epilepsiesyndrom des Patienten möglich, so dass, soll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten sich bei Alltagsbeobachtungen des Patienten hier Hinweise ergeben, die Indi-kation hierfür niederschwellig angesetzt werden sollte (S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prof. B.___ und Dr. med. D.___, Fachärztin für Neurologie, EPI, nannten in ihrem Bericht vom 11. März 2015 (Urk. 9/84/2-3) zusätzlich zu den im Bericht vom September 2013 (vgl. vorstehend E. 3.2) gestellten Dia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gnosen einen schweren Vitamin D3-Mangel, eine abklärungsbedürftige la</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">borchemische Konstellation einer Polyglobulie und eine Hyperurikämie. Die Konsultation habe am 12. Januar 2015 stattgefunden. Der Beschwerdeführer sei seit der letzten Verlaufskontrolle vom 24. September 2013 im 15-monati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Beobachtungszeitraum eigen- und fremdanamnestisch anfallsfrei gewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen (S. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im aktuellen EEG habe sich ein Normalbefund gezeigt, obwohl die aktuelle Valporat-Serumkonzentration unter dem Referenzbereich gelegen habe. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne daher derzeit nicht von einer regelmässigen Medikamenteneinnahme ausgegangen werden, weshalb trotz berichteter Anfallsfreiheit und mit Fahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eignung kompatiblem EEG derzeit aus epileptologischer Sicht keine Eignung zum Erwerb eines Fahrausweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Therapieadhärenz sei eine unabdingbare Voraussetzung der Fahreignungserteilung. Da die Ergebnisse ihrer Laboruntersuchungen am Konsultationstag noch nicht vorgelegen hät</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, sei angesichts der Zweifel an der Compliance im Nachgang zur Konsul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation mehrfach versucht worden, den Patient und dessen Mutter telefonisch zu kontaktierten (S. 2 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die medizinische Aktenlage davon aus, dass der Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt zu 100 % ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähig sei (vgl. vorstehend E. 2.1). Demgegenüber machte der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer geltend, dies sei unzutreffend, und er leide insbesondere an kogniti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Einschränkungen und an einer Verhaltensstörung, welche zu wenig ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geklärt worden seien (vgl. vorstehend E. 2.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Auffassung des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. Aus den vorliegenden Berichten der langjährig behandelnden Ärzte des O.___ vom September 2013 und vom März 2015 (vorstehend E. 3.2-3) geht hervor, dass für die erlernte Tätigkeit als Detailhandelsverkäufer keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht, ausser für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten. Wie bereits die Ärzte des Kinderspitals in ihrem Bericht vom Dezember 2009 (vgl. vorstehend E. 3.1) ausführten, sollten Berufe vermieden werden, in denen es im Zusammenhang mit einem Anfall zu einer lebensgefährdenden Situation kommen könnte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Ärzte des O.___ gingen auch von einer grundsätzlichen Anfallsfreiheit bei regelmässiger Medikamenteneinnahme aus. Die im September 2013 doku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mentierten Anfallsrezidive standen denn auch alle im Zusammenhang mit einer unregelmässigen Medikamenteneinnahme. Dass der Beschwerdeführer die Medikamente nur unregelmässig einnimmt, spiegelte sich sodann in der Serumkontrolle vom Januar 2015 wider.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinweise dafür, dass es ihm aus intellektuellen oder kognitiven Gründen nicht möglich sein sollte, die Medikamente regelmässig einzunehmen, finden sich in den Akten keine. So hielten die Ärzte des O.___ im September 2013 fest, dass eventuell bestehende kognitive Einschränkungen nicht hätten festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt werden können und auch Hinweise auf eine leicht- oder mittelgradige Intelligenzminderung fehlten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ bestätigte sodann im Gespräch mit der Beschwerdegegnerin vom </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">13. November 2013, dass es keine Indikation für eine neuropsychologische Un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tersuchung gäbe. Diese käme mit grosser Wahrscheinlichkeit im durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schnittlichen Bereich heraus. Sofern der Beschwerdeführer die Medikamente einnehme, gäbe es von Seiten der Epilepsie keine weiteren Einschränkungen (vgl. Urk. 9/92 S. 13 Mitte).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit der Beschwerdeführer kognitive Einschränkungen geltend macht, ist zu beachten, dass er bereits anlässlich des Erstgespräches im Rahmen der Berufsberatung vom 30. Juli 2012 ausführte, er habe in der Schule wenig gelernt (vgl. Urk. 7/42 S. 3 Ziff. 2). Dem Jobcoaching-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Protokoll </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 12. Mai 2014 (Urk. 9/74) lässt sich entnehmen, dass er den Notenschnitt von 4.0 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ner Faulheit zuschrieb, seine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Prioritäten anders gesetzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hatte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und das Lernen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor sich hin schob. Auch die unentschuldigten Schullektionen führte der Beschwerdeführer auf sein Verhalten zurück (Urk. 9/74 S. 4 Ziff. 4). Die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einbarten Folgegespräche beim Jobcoaching nahm der Beschwerdeführer nicht wahr, sodass die Massnahmen abgebrochen wurden (vgl. Urk. 9/74 S. 5 f. Ziff. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann musste dem Beschwerdeführer aufgrund mangelnder Mitwirkung, namentlich Unzuverlässigkeit in der Schule und wegen mangelnder Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menarbeit mit der IV respektive Berufsberatung sowie unentschuldigten Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senzen und schlechten Noten eine Mitwirkungspflicht auferlegt werden (vgl. Urk. 9/62 und Urk. 9/92 S. 1 f.). Nach auferlegter Mitwirkungspflicht führte er am 12. November 2013 aus, dass es bei ihm an der Motivation liege und seine Wunschberufe andere gewesen wären (Urk. 9/92 S. 13 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach bestandener Ausbildung zum Detailhandelsfachmann kündigte der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführer kurzfristig seine Praktikumsstelle und lehnte das Angebot für eine Teilzeitanstellung beim bisherigen Arbeitgeber ab, weil er mit dem Lohn nicht einverstanden war (Urk. 9/92 S. 1 f. und S. 28 Mitte). Auch lässt sich den E-Mails vom 10. Juni 2015 entnehmen, dass nicht gesundheitliche Gründe zur Kündigung der Praktikumsstelle führten (vgl. Urk. 9/92 S. 25 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund dieser Gegebenheiten ist der Beschwerdegegnerin zu folgen, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die schulisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en Leistungsprobleme, welche auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Unpünktlichkeit und un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entschuldigtem Fernbleiben bestanden haben, nicht überwiegend wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich im Zusammenhang mit dem Gesundheitsschaden zu sehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9/103/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nichts kann der Beschwerdeführer aus dem nach Erhalt des Vorbescheides vom 22. September 2015 (Urk. 9/105) eingereichten unbegründeten Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeitszeugnis von Pract. med. E.___, Facharzt für Allgemeine In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nere Medizin, F.___, vom 24. September 2015, ausgestellt für zwei Monate, ableiten (vgl. Urk. 9/106). Mit den Berichten der langjährig behandelnden Ärzte des O.___ liegen genügend fachärztliche Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richte vor, und der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer subjektiv ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsunfähig fühlt, ist aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund des Gesagten ist der medizinische Sachverhalt als dahingehend erstellt zu betrachten, dass der Beschwerdeführer sowohl in seiner gelernten Tätigkeit als Detailhandelsfachmann als auch in jeder dem Leiden angepass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei diesem Ergebnis besteht kein Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente, was zur Abweisung der Beschwerde führt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzuset</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführerauferlegt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Martin Hablützel</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannSchucan</p></div> </div></body></html>