<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: PB.2002.00027</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=106924&amp;W10_KEY=13013575&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>PB.2002.00027</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 20.11.2002</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine staatsrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid am 07.07.2003 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Personalrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Forderung auf öffentlichrechtlichem Arbeitsverhältnis</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Die Beschwerdeführerin (Assistentin an der Universität) rügt eine Ungleichbehandlung, da neu eingestellte Assistierende mit weniger beruflicher Erfahrung in derselben Stufe angestellt würden wie sie. Nachforderung der um eine Stufe höheren Besoldung. Die geltend gemachten Ansprüche fallen unter Art. 6 Abs. 1 EMRK; das Verwaltungsgericht hat auf die Beschwerde einzutreten (Präzisierung der Praxis, E. 2b). Im vorliegenden Fall liegt keine Verletzung der Rechtsgleichheit vor, da die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer bisherigen beruflichen Praxis keinen Anspruch darauf hat, besser als die neu eingestellten Assistierenden entlöhnt zu werden (E. 3).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Staats- und Verfassungsrecht UR: Artikel 8, 9, 29 ff BV ST: ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG">ANSPRUCH AUF GLEICHBEHANDLUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ASSISTIERENDE">ASSISTIERENDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINTRETENSANSPRUCH">EINTRETENSANSPRUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERFAHRUNG">ERFAHRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Ãffentliches Dienstrecht ST: INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES">INHALT DES DIENSTVERHÃLTNISSES</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LOHNGLEICHHEIT">LOHNGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PELLEGRIN">PELLEGRIN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RECHTSGLEICHHEIT">RECHTSGLEICHHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: RÃCKWIRKUNG">RÃCKWIRKUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNIVERSITÃT">UNIVERSITÃT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: UNIVERSITÃTSREKURSKOMMISSION">UNIVERSITÃTSREKURSKOMMISSION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZIVILRECHTLICHE ANSPRÃCHE">ZIVILRECHTLICHE ANSPRÃCHE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Kantonale Verwaltungsgerichtsbeschwerde ST: ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS">ZUSTÃNDIGKEIT DES VERWALTUNGSGERICHTS</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 8 lit. I BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 6 lit. I EMRK</span><br/><span class="gerade">§ 46 lit. V UniversitÃ¤tsG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 lit. I b VRG</span><br/><span class="gerade">§ 43 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 74 lit. II VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">RB 2002 Nr. 24 S. 72</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 1 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1">I. A. Die UniversitÃ¤t ZÃ¼rich stellte A durch Ver­fÃ¼gung ab 1. September 2000 als As­sistentin des X-Instituts (XI), Lehrstuhl Prof. C, mit einem BeschÃ¤ftigungsgrad von 50 % sowie unter Einreihung in Lohnklasse (Kl.) Y und daselbst â wie seinerzeit Ã¼blich â in Erfahrungsstufe (ES) 0 an (vgl. auch §§ 9 Abs. 1, 19, 21 Abs. 1 und 29 der Personalverord­nung der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich vom 5. November 1999 [PVUZ, LS 415.21]). Dieses ArbeitsverhÃ¤ltnis endete offenbar am 31. August 2002.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Unterm 17. Juli 2001 hatte die UniversitÃ¤t ihre Dekane sowie die Instituts- und Semi­nardirektorInnen angehalten, ab Anfang des laufenden Monats neu eintretende Assistieren­de nicht mehr in ES 0, sondern ES 1 einzuordnen, wobei Praxisjahre zu 50 % Anrechnung fÃ¤n­den; ab 1. Januar 2001 und mit ES 0 angestellte Assistierende wÃ¼rden per 1. Okto­ber 2001 ausnahmsweise um eine Stufe angehoben (vgl. auch §§ 8 ff. und 31 Abs. 4 des Ge­set­zes Ã¼ber die UniversitÃ¤t ZÃ¼rich vom 15. MÃ¤rz 1998 [UniversitÃ¤tsG, LS 415.11]; §§ 24, 56 Abs. 4 und 82 Abs. 3 Ziff. 1 der UniversitÃ¤tsordnung der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich vom 4. Dezember 1998 [UniversitÃ¤tsO, LS 415.111]; §§ 3, 4 und 5 Abs. 1 PVUZ; § 12 Abs. 1 und 4 der Voll­zugsverordnung zum Personalgesetz vom 19. Mai 1999 [VVPG, LS 177.111]).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Und einen Beschluss der ZÃ¼rcher Regierungsrats zu Gunsten des kantonalen Personals fÃ¼r die UniversitÃ¤t nachvollziehend, wurde unter anderem den vor dem 1. Januar 2001 eingetretenen und in einer Mitarbeiter-Beurteilung mit mindestens "gut" qualifizierten Assis­­tierenden der ES 0-7 per 1. Oktober 2001 ein Stufenanstieg gewÃ¤hrt. A erfÃ¼llte auch die zweite Bedingung (vgl. auch § 37 Abs. 1 PVUZ).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">B. A, die sich Letzterem entsprechend ab Oktober 2001 in ES 1 befand, erkundigte sich am 29. jenes Monats schriftlich, wie sich die generel­le Anhebung von AnfangslÃ¶hnen der Assistierenden auf ihr SalÃ¤r auswirke; zugleich ersuch­te sie um wieder­er­wÃ¤­gungs­weise Neueinstufung unter angemessener BerÃ¼cksichtigung ihrer Vorerfahrung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit VerfÃ¼gung vom 23. November 2001 liess das XI A wissen, sie bleibe vom hÃ¶he­ren Anfangsgehalt der neu angestellten Assistierenden unberÃ¼hrt; auf das WiedererwÃ¤gungsgesuch wurde nicht eingetreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Die UniversitÃ¤t erÃ¶ffnete A unterm 18. Dezember 2001, am 29. November 2001 sei entschieden worden, die wÃ¤hrend der Monate Juli bis Sep­tember 2001 in den Kl. Z oder Y und dort in ES 0 eingeteilten Assistierenden erhielten fÃ¼r diese Zeit eine Lohnnachzahlung entsprechend der Differenz der jeweiligen ES 0 und 1.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">II. A rekurrierte am 24. Dezember 2001 gegen die Ver­fÃ¼gung des XI vom 23. November 2001 und beantragte, es sei zum einen ihr der ordentliche Erfahrungsstufen-Auf­stieg per 1. Oktober 2001 zu gewÃ¤hren, unter Nachzahlung der bisher aufgelaufenen Lohndifferenz inklusive Verzugszins, zum andern auf ihr WiedererwÃ¤gungsgesuch einzutreten und dieses gutzuheissen, wobei sie fÃ¼r Letzteres eine indirek­te Diskriminierung im Sinn von Art. 3 Abs. 1 des Gleichstellungsgesetzes vom 24. MÃ¤rz 1995 (GlG, SR 151.1) geltend machte.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Im Rahmen der eingeholten Vernehmlassungen betonte die UniversitÃ¤t, auf das Wie­dererwÃ¤gungsgesuch aus den in der VerfÃ¼gung des XI vom 23. November 2001 erwÃ¤hnten GrÃ¼nden nicht einzutreten.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Mit am 19. Juli 2002 zugestelltem Beschluss vom 11. des nÃ¤mlichen Monats wies die Rekurskommission der UniversitÃ¤t ZÃ¼rich das Rechtsmittel "betreffend Stufenaufstieg sowie Nichteintretensentscheid auf das WiedererwÃ¤gungsgesuch" ab (Dispositiv-Ziffer I); in Dispositiv-Ziffer II trat sie auf das WiedererwÃ¤gungsgesuch mangels ZustÃ¤ndigkeit nicht ein und verzichtete auf dessen Weiterleitung "an die Vorinstanz ..., da diese im Rahmen der Vernehmlassung ... Nichteintreten entschieden hat" (§ 46 Abs. 1 f. UniversitÃ¤tsG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">III. A gelangte am Montag, 19. August 2002 mit Beschwerde und folgendem Rechts­begehren ans Verwaltungsgericht:</p> <p class="EinzugZitat"> </p> <p class="EinzugZitat">"1. Es sei Ziff. I des Beschlusses der Rekurskommission der UniversitÃ¤t vom 11. Juli 2002... in dem Sinne teilweise aufzuheben, dass der BeschwerdefÃ¼hrerin der ordentliche Erfahrungsstufenaufstieg per 1. Oktober 2001 gewÃ¤hrt wird.<br/> <br/> </p> <p class="EinzugZitat">2. Entsprechend sei, sofern das Verwaltungsgericht die Sache als spruchreif erachtet, der BeschwerdefÃ¼hrerin die vom 1. Oktober 2001 bis 31. August 2002 aufgelaufene Lohndifferenz zwischen der Lohnklasse Y Erfahrungsstufe 1 und Erfahrungsstufe 2 mit Zinsen auszubezahlen und die entsprechenden Sozialabgaben darauf zu leisten.<br/> <br/> </p> <p class="EinzugZitat">3. Unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfolgen zulasten der Staatskasse.<br/> <br/> </p> <p class="EinzugZitat">Eventualantrag<br/> <br/> </p> <p class="EinzugZitat">1. Sollte das Verwaltungsgericht wider Erwarten zum Schluss kommen, dass vorerst ein Rekurs beim Regierungsrat gefÃ¼hrt werden mÃ¼sse, sei diese Beschwerdeschrift gemÃ¤ss § 5 Abs. 2 VRG [Verwaltungsrechtspflegegesetz vom 24. Mai 1959, LS 175.2] an diesen weiterzuleiten und als fristgerechte Eingabe anzuerkennen."</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Mit Eingabe vom 17. September 2002 verzichtete das XI â als verfÃ¼gende Erstinstanz vertritt es die UniversitÃ¤t, die Beschwerdegegnerin ist (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 58 N. 4, wonach das Gemeinwesen diese Rolle bei wie hier finanziel­len Streitigkeiten einnimmt, und § 1 Abs. 1 UniversitÃ¤tsG, welcher der UniversitÃ¤t eigene RechtspersÃ¶nlichkeit verleiht) â ausdrÃ¼cklich auf Beschwer­deantwort; demgegenÃ¼ber schloss die universitÃ¤re Rekurskommission in ihrer Vernehmlassung vom 25./26. Sep­tem­ber 2002, es sei auf das Rechtsmittel nicht einzutreten, eventualiter sei es abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">1. Was die Beschwerde erstrebt, macht weniger als Fr. 1'300.- aus (vgl. Anhang 2 VVPG). Eine Beschwerde mit solchem Streitwert fiele kraft § 38 Abs. 2 VRG eigentlich in einzelrichterliche ZustÃ¤ndigkeit. Da jedoch zumindest das Eintreten eine Frage von grundsÃ¤tz­licher Bedeutung aufwirft, entscheidet hier im Sinn von § 38 Abs. 3 Satz 1 VRG eine Kam­mer.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">2. a) Die Eintretensvoraussetzungen erscheinen â mit Ausnahme eines sogleich aufzugreifenden, laut § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 5 Abs. 1 VRG schon vom Amts wegen zu prÃ¼fenden ZustÃ¤ndigkeitsproblems â ohne weiteres als erfÃ¼llt. Insbesondere ist die 30-tÃ¤gige Rechtsmittelfrist hinsichtlich des angefochtenen Entscheids vom 11. Juli 2002 auch deshalb gewahrt (vgl. allgemein § 80c in Verbindung mit §§ 53, 70 und 11 VRG), weil sie wegen der vom 10. Juli bis 20. August 2002 dauernden Gerichtsferien bei Erhebung der Beschwerde am 19. August 2002 noch gar nicht zu laufen angefangen hat­te (§ 71 VRG in Verbindung mit § 140 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 [LS 211.1]).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">b) Entscheide der universitÃ¤ren Rekurskommission â ausser solche Ã¼ber das Ergebnis von PrÃ¼fungen und Promotionen, die endgÃ¼ltig sind, worum es sich hier indes nicht dreht â lassen sich nach Massgabe des Verwaltungsrechtspflegegesetzes an das Verwaltungs­­gericht ziehen (§ 46 Abs. 5 f. UniversitÃ¤tsG). Bliebe dieser Weg verschlossen, kÃ¤me Ã¼brigens keine Weiterleitung gemÃ¤ss beschwerdefÃ¼hrerischem Eventual­antrag in Betracht; denn die Vorinstanz erscheint nicht als eine den Direktionen gleich gestellte Kommission im Sinn von § 19b Abs. 1 VRG, so dass es alsdann an einem ordentlichen Rechtsmittel gebrÃ¤che (VGr, 9. und 28. Juni 2000, VB.2000.00185+212, je E. 3, mit Hinweis auf Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 2987 ff.). </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">aa) § 43 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 VRG verbietet die (allgemeine) Beschwerde auf dem hier interessierenden Gebiet des Personalwesens, es stehe denn die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen oder handle sich um eine Sache gemÃ¤ss Art. 6 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK, SR 0.101). § 74 VRG erlaubt die (spezielle) Beschwerde unter anderem gegen erstinstanzliche Rekursentscheide Ã¼ber personalrechtliche Anordnungen (Abs. 1), wie das gegenwÃ¤rtig zutrifft, ausser es gehe beispielsweise um Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsstufen (Abs. 2), was vorliegend ebenso der Fall ist. Wohl aus letzterem Grund enthÃ¤lt der angefochtene Beschluss keine Rechtsmittelbelehrung.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Lehre und Kammerpraxis machen eine â bundesrechtlich sowie gemÃ¤ss § 80c in Ver­bindung mit § 43 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 VRG gebotene â Gegenausnahme zu § 74 Abs. 2 VRG, wenn sich die beschwerdefÃ¼hrende Partei auf Art. 8 Abs. 3 Satz 3 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV, SR 101) bzw. Art. 3 GlG beruft (Bea Rotach Tom­schin, Die Revision des ZÃ¼rcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes, ZBl 98/1997, S. 433 ff., 451; Andreas Keiser, Rechtsschutz im Ã¶ffentlichen Personalrecht nach dem revidierten Ver­wal­tungs­rechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, ZBl 99/1998, S. 193 ff., 217; KÃ¶lz/Boss­hart/RÃ¶hl, § 74 N. 12; VGr, 11. April 2001, PB.2000.00026, E. 1, www.vgrzh.ch/recht­spre­chung). So verhÃ¤lt es sich hier vor Verwaltungsgericht, anders als noch bei der Vorinstanz, jedoch nicht. Der BeschwerdefÃ¼hrerin ist es nicht lÃ¤nger um ihre anfÃ¤ngliche, angeblich diskriminierende Einreihung zu tun, sondern um Konsequenzen fÃ¼r jene wegen der offensichtlich nicht geschlechtsspezifischen HÃ¶hereinstufung von spÃ¤ter eintretenden Assistierenden, und zwar unter allgemeinem Gleichheitsaspekt im Sinn von Art. 8 Abs. 1 BV.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Laut KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl (§ 74 N. 13 mit Hinweisen fÃ¼r den damaligen Erkenntnisstand) stellt hinwiederum der Streit Ã¼ber Einreihung und BefÃ¶rderung in Besoldungsklassen und -stufen im Sinn von § 74 Abs. 2 VRG keine zivilrechtliche Angelegenheit nach Art. 6 Abs. 1 EMRK dar. Die BeschwerdefÃ¼hrerin macht als Erste vor Verwaltungsgericht das Gegenteil geltend. Geschieht das mit Erfolg, muss die Kammer â abweichend von bisherigen, mit dem soeben zitierten Kommentar konformen Entscheiden (beispielsweise 14. August 2002, PB.2002.00013, E. 2a, sowie 26. August 2002, PK.2002.00006, E. 2 Abs. 3, bei­des unter www.vgrzh.ch/rechtsprechung) â auf das Rechtsmittel eintreten.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">bb) Das Bundesgericht erwog in BGE 125 I 313 E. 4, es seien "Streitigkeiten aus dem Ã¶ffentlichen DienstverhÃ¤ltnis nach eigener Rechtsprechung und der Praxis des EuropÃ¤­ischen Gerichtshofes fÃ¼r Menschenrechte noch weitgehend dem Anwendungsbereich von Art. 6 Ziff. 1 EMRK entzogen... Das gilt namentlich ... fÃ¼r Lohneinstufungen und BefÃ¶r­derungen ... Dagegen kÃ¶nnen Streitigkeiten Ã¼ber rein vermÃ¶gensrechtliche AnsprÃ¼che ... zivilrechtlicher Natur sein. So hat der EuropÃ¤ische Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte sozialversicherungsrechtlichen AnsprÃ¼chen von Beamten zivilrechtlichen Charakter zu­er­kannt ... und in neueren Entscheiden GehaltsansprÃ¼che in gleicher Weise behandelt, falls diese als 'purement patrimonial' gelten kÃ¶nnen ... Art. 6 Ziff. 1 EMRK findet demnach auf dienst­rechtliche Besoldungsstreitigkeiten Anwendung, soweit diese nicht bloss Folge dienst­recht­licher Anordnungen sind, die in den Ermessensbereich des Gemeinwesens fallen und nach dem eingangs ErwÃ¤hnten nicht als zivilrechtlich gelten kÃ¶nnen. Mass­ge­bend fÃ¼r die Unterstellung unter Art. 6 Ziff. 1 EMRK ist mithin, dass dem Gemeinwesen hinsichtlich der umstrittenen Lohnleistung keine Gestaltungsfreiheit zukommt und dass dem Angestell­ten gegenÃ¼ber dem Gemeinwesen â gleich wie gegenÃ¼ber einem privaten Arbeitgeber â ein subjektiver individueller VermÃ¶gensanspruch zusteht, den die Ã¶ffentliche Hand kraft gesetz­­lich umschriebener Verpflichtung zu erfÃ¼llen hat ..." Mit der vor­instanzlichen Vernehm­­lassung und entgegen der Beschwerde verfÃ¼gte hier die Beschwerdegegnerin Ã¼ber Ent­­schliessungsermessen, was insofern die Anwendung von Art. 6 Abs. 1 EMRK verhindert (vgl. auch KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 74-80d N. 9). Die BeschwerdefÃ¼hrerin kommt dem etwa nicht mit dem Antrag bei, ihr per 1. Oktober 2001 den ordentlichen Erfah­rungsstufenaufstieg zu gewÃ¤hren; denn sie machte einen solchen effektiv mit und wÃ¼nscht in Wahrheit zusÃ¤tzlich einen ausserordentlichen, wie ihn die wÃ¤hrend der ersten JahreshÃ¤lfte 2001 eingetretenen Assistierenden erhielten (siehe oben I). Im Ãbrigen wÃ¼rde die von der Beschwerde hervorgehobene Tatsache, dass die universitÃ¤re Rekurskommission kein Gericht darstellt (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 19 N. 86), die verwaltungsgerichtliche Zu­stÃ¤ndigkeit nur begrÃ¼nden, falls hier kraft § 80c in Verbindung mit § 43 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 VRG die Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht statthaft wÃ¤re, was je­doch nicht zutrifft (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 43 N. 49 ff.). LÃ¤ge umgekehrt ein zivilrecht­licher Anspruch laut Art. 6 Abs. 1 EMRK im Streit, mÃ¼sste die Kammer nach den ge­nannten kantonalen Bestimmungen auf das Rechtsmittel selbst dann eintreten, wenn die Vor­instanz als Gericht gÃ¤lte.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Nun hat der EuropÃ¤ische Gerichtshof fÃ¼r Menschenrechte seine Praxis geÃ¤ndert und erklÃ¤rt, nur jene durch Gemeinwesen Angestellten wÃ¼rden nicht unter Art. 6 Abs. 1 EMRK fallen, welche eine Aufgabe im allgemeinen Interesse wahrnÃ¤hmen oder an der AusÃ¼bung der Ã¶ffentlichen Gewalt teilhÃ¤tten (vgl. erstes solches Urteil vom 8. Dezember 1999 in Sachen Pellegrin gegen Frankreich, 28541/95, und etwa vom 30. MÃ¤rz 2000 in Sachen Procac­cini gegen Italien, 31631/96, je http://hudoc.echr.coe.int). WÃ¤hrend das Bundesgericht verschiedentlich offen liess, ob es sich dem anschliessen wolle (Pra 89/2000 Nr. 80; BGE 126 I 33 E. 2; 8. Mai 2001, 2P.13/2001, E. 4 â 14. November 2001, 2P.95/2001, E. 1a â 27. Februar 2002, 2P.267/2001, E. 1a, â je www.bger.ch), tat es dies in zwei Entscheiden vom 24. Oktober 2001 (2P.198/2001 und 2P.216/2001, je E. 2 f. â beide unter www.bger.ch).</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die BeschwerdefÃ¼hrerin betont in diesem Sinn zu Recht, als Assistentin habe sie kei­ne Funktion erfÃ¼llt, welche sie dem Anwendungsbereich von Art. 6 Abs. 1 EMRK entziehe (vgl. auch § 9 UniversitÃ¤tsG und §§ 19 f. UniversitÃ¤tsO). Mithin ist das Rechtsmittel an die Hand zu nehmen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">3. Was das Materielle anlangt, gilt es hier an sich nicht zu prÃ¼fen, ob das Gleichheits­­prinzip gestattet hÃ¤tte, den vor dem 1. Juli 2001 eingetretenen und noch in ES 0 befind­lichen Assistierenden erst ab 1. Oktober 2001 den der ES 1 gemÃ¤ssen Lohn zu bezahlen; denn die Beschwerdegegnerin hat durch GehaltsnachgewÃ¤hrung das Problem aus der Welt geschafft (vorn I, ebenso zum Folgenden). Jedoch bezeichnet es der angefochtene Ent­­­scheid wohl zutreffend als verfehlt, wenn allein die ab 1. Juli 2001 neu angestellten As­sis­tierenden in den drei Monaten bis September 2001 ein hÃ¶heres (auf der ES 1 liegendes) SalÃ¤r bezogen hÃ¤tten; Bisherige dÃ¼rften nÃ¤mlich, hÃ¤tten sie auf Ende Juni 2001 gekÃ¼ndigt und sich anschliessend am selben Ort wieder beschÃ¤ftigen lassen, sofort in ES 1 einzuordnen gewesen sein. Diesen Gedanken weiter spinnend, erscheint die BeschwerdefÃ¼hrerin in ihrem Recht auf Gleichbehandlung nicht als beeintrÃ¤chtigt: HÃ¤tte sie per 30. Juni 2001 den Dienst bei der Vertretung der Beschwerdegegnerin quittiert, um ihn alsdann abermals aufzunehmen, wÃ¤re sie nicht in die hier geforderte ES 2, sondern auch bloss in ES 1 gekommen, weil sie nicht bereits Ã¼ber zwei hÃ¤lftig anzurechnende Praxisjahre verfÃ¼gte. Der fachliche Erfahrungsvorsprung der BeschwerdefÃ¼hrerin wie aller Assistierender, die zwischen Januar 2000 und Juni 2001 auf ES 0 begannen, auf solche, die das am 1. Juli 2001 als dem relevanten Zeitpunkt ta­ten, wirkt nicht genÃ¼gend gross, um unterschiedlicher Honorierung zu rufen. WÃ¼rde die Logik des beschwerdefÃ¼hrerischen Ansinnens Recht machen und der Regierungs­rat beispielsweise den Ferienanspruch von heute vier Wochen ab dem 21. bis zum 49. Altersjahr etwa schon ab dem 40. auf fÃ¼nf anheben, mÃ¼ssten ab dem 50. bzw. 60. Alters­jahr, wo es jetzt fÃ¼nf bzw. sechs Wochen gibt, deren sechs bzw. sieben zugestanden wer­den (vgl. § 43 lit. a des Personalgesetzes vom 27. September 1998 [LS 177.10] in Verbindung mit § 79 Abs. 1 VVPG); davon kann indes keine Rede gehen.</p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1">Die Vorbringen der Beschwerde Ã¤ndern an dieser Beurteilung aus folgenden GrÃ¼nden nichts:</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Vorweg rÃ¼gt die BeschwerdefÃ¼hrerin, die ErhÃ¶hung der AusgangssalÃ¤re fÃ¼r neu eintretende Assistierende entbehre jeglicher gesetzlichen Grundlage. Das trifft angesichts von § 11 UniversitÃ¤tsG, § 24 UniversitÃ¤tsO, §§ 2, 19 und 21 je Abs. 1 sowie 29 PVUZ in Verbindung mit §§ 13 und 15 der Personalverordnung vom 16. Dezember 1998 (LS 177.11) sowie § 36 VVPG nicht zu. Nach diesen Vorschriften besteht â was die legale Basis an­langt â bei der anfÃ¤nglichen Einreihung in den Erfahrungsstufen vorbehaltlose Freiheit.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Laut Rekursantwort â replicando insofern unwidersprochen â hat die Beschwer­degegnerin die AnfangssalÃ¤re trotz knapper Finanzen heraufgesetzt, um hinreichend neue Assistierende fÃ¼r die laufend frei werdenden Stellen zu finden, weil das in den letzten Monaten immer mehr MÃ¼he bereitet habe. Vor Verwaltungsgericht moniert die BeschwerdefÃ¼hrerin, der angefochtene Beschluss baue darauf, obwohl es diesen Aussagen an arbeitsstatistischen oder sonstigen zahlen­mÃ¤ssigen Belegen gebreche. Zu Recht wirft sie aber der Vorinstanz keine fal­sche oder ungenÃ¼gende SachverhaltsabklÃ¤rung im Sinn von § 75 lit. b VRG vor. Denn es ist nicht einzusehen, warum die Beschwerdegegnerin, welche mit dem Geld unstrittig haushalten muss, ohne Not, die sich Ã¼brigens weniger aus einwandfrei erhÃ¤rtbaren Fakten als aus der allgemeinen Er­fahrung der mit der Re­krutierung von Assistierenden Befassten ergibt, zur erwÃ¤hnten Lohnverbesserung geschritten sein sollte.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Die Beschwerdegegnerin beantwortete den Rekurs unter anderem damit, das Steigern der AnfangssalÃ¤re bei wie hier unverÃ¤nderten Anstellungsvoraussetzungen bedeute keine HÃ¶herbewertung der Arbeitsleistung, sondern nur eine An­­passung an den Arbeitsmarkt. Die Beschwerde bestreitet das und macht geltend, es "werden gleichzeitig zwei Personenkategorien beschÃ¤ftigt, die mit denselben Qualifikations-Voraussetzungen dieselbe Funktion wahr­nehmen, die Arbeitsleistung der einen Kategorie wird jedoch (abhÃ¤ngig von einem zufÃ¤lligen Eintrittsdatum) hÃ¶her bewertet als diejenige der anderen Kategorie. Dies geschieht jeweils immer zum selben Zeitpunkt, d.h. also auch immer bei fÃ¼r beide Kategorien genau gleichen geltender Arbeitsmarktlage. Dies ist ver­fassungs­wi­drig". Mit der kontroversen HÃ¶herbewertung mag es sich wie auch immer verhalten: Im ersten Absatz der laufenden ErwÃ¤gung 3 wird begrÃ¼ndet, warum die BeschwerdefÃ¼hrerin keinen besseren Lohn beanspru­chen kann als die am 1. Juli 2001 eintretenden Assistierenden, mit welchen sie also punkto Einkommen in haltbarer Weise der gleichen Kategorie angehÃ¶rt.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>FÃ¼r den angefochtenen Beschluss rechtfertigt die verÃ¤nderte Marktsituation das Anheben der AnfangssalÃ¤re und damit eine Ungleichbehandlung neu eintretender sowie frÃ¼her angestellter Assistierender. Die BeschwerdefÃ¼hrerin findet, wo das Bundesgericht die unterschiedliche Konjunktur als Grund fÃ¼r Gehaltsdifferenzen habe gelten lassen, habe es kaum den vorliegenden Fall im Auge gehabt. Aber abgesehen vom Umstand, dass gegen eine Gleichbehandlung von Beschwer­defÃ¼hrerin und deren ab 1. Juli 2001 beginnenden BerufskollegInnen ohnehin nichts eingewandt werden kann (oben einleitender Abs. von E. 3), erlaubt die Praxis sogar im Sinn von Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV bzw. Art. 3 GlG eine Lohn­diskriminierung, wenn es der Arbeitsmarkt bedingt (siehe Margrith Bigler-Eggenberger, Die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Lohngleichheit â eine kritische Bestandesaufnahme, AJP 2001, S. 1269 ff., 1274); und das allgemeine Gleichheitsgebot von Art. 8 Abs. 1 BV ist generell weniger streng oder zumindest nicht strenger (vgl. VGr, 23. Ok­tober 2002, PB.2002.00022, E. 3a, www.vgrzh.ch/rechtsprechung).</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin erinnert daran, das kantonale Personal habe in den vergangenen Jahren unter Spardruck finanzielle Einbussen erlitten; die verbesserte Konjunkturlage werde mit den erhÃ¶hten Anfangseinkommen der ab 1. Juli 2001 eintretenden Assistierenden nur zu deren Gunsten berÃ¼cksichtigt, wÃ¤hrend die bereits Angestellten lohnmÃ¤ssig in den schlechteren Zeiten verharren mÃ¼ssten; das vertrage sich nicht mit dem Gleichheitsprinzip. Nun fÃ¤llt die Periode, wo die staatlichen Arbeitnehmenden eine dreiprozentige SalÃ¤rreduktion und die Sistierung der Stufenanstiege hinzunehmen hatten, vorab nicht mit jener zusammen, wo die Beschwerdegegnerin die BeschwerdefÃ¼hrerin beschÃ¤ftigte. Nament­lich jedoch gestattete eine gewisse (einstweilige) Entspannung bei den Ã¶ffentlichen Finanzen nicht nur, den Beginn auf der Assistierendenposition vom Gehalt her verlockender zu gestalten, sondern ebenso den Bisherigen einen Stufenanstieg zu gewÃ¤hren. Ansonsten wÃ¤re die BeschwerdefÃ¼hrerin in ES 0 geblie­ben und hÃ¤tte auch nicht mehr verdient als BerufskollegInnen mit Eintritt am 1. Juli 2001 und Einordnung wie frÃ¼her. Die hier aufgegriffene Argumentation der Beschwerde zielt deshalb ins Leere.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>BeschwerdefÃ¼hrerin und Vorinstanz sind sich uneinig, ob der hÃ¶here Anfangslohn der ab 1. Juli 2001 eintretenden Assistierenden eine (zulÃ¤ssige) bloss vorÃ¼bergehende oder (verpÃ¶nte) dauernde Ungleichbehandlung im VerhÃ¤ltnis zu den frÃ¼her Angestellten zeitige. Das darf offen blei­ben, weil â wie gesagt â eine relevante Ungleichbehandlung gar nicht vorliegt.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin meint, die zur Gewinnung neuer Assistierender geschaffenen geldwerten Anreize wÃ¼rden ihren Zweck verfehlen, weil die Bisherigen von der positiveren Marktlage nur durch einen Stellenwechsel profitieren kÃ¶nnten. Sollte der abschliessende pauschale Vorwurf eines Ermessensmissbrauchs (im Sinn von § 75 lit. a VRG auch) darauf gemÃ¼nzt sein, geschÃ¤he er zu Unrecht. Die Lohnpolitik zÃ¤hlt zum Ermessensbereich des Beschwerdegegners, welche dieser in vertretbarer Weise gemacht hat, so dass das Verwaltungsgericht nicht einschreiten darf (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 75 N. 1).</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin ruft BGE 125 III 368 E. 5c/aa an. Dieser Entscheid gibt jedoch gegenwÃ¤rtig nichts her, da er einen Diskriminierungsfall im Sinn von Art. 3 GlG und vor allem unterschiedliche LÃ¶hne betrifft, woran es hier gerade mangelt.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Die BeschwerdefÃ¼hrerin beanstandet, ihr Erfahrungsvorsprung auf die ab 1. Juli 2001 neu eintretenden Assistierenden werde durch die Vorinstanz in einer das Rechtsgleichheitsgebot verletzenden Art verkannt. Dem ist aber â wie gesehen (vorn einleitender Abs. zu E. 3) â nicht so, und es lÃ¤sst sich kraft § 80c in Verbindung mit §§ 70 und 28 Abs. 1 Satz 2 VRG jedenfalls fÃ¼r die konkrete Situation beipflichtend auf den angefochtenen Beschluss verweisen.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Nach alledem verneint die BeschwerdefÃ¼hrerin fÃ¤lschlicher Weise, die verbesser­ten AnfangslÃ¶hne der Assistierenden hÃ¤tten auf einem ernsthaften und sachli­chen Grund beruht, wie es die Vorinstanz zu Recht bejaht. Gleichen Orts kommt die Beschwerde auf die darin liegende Praxis­Ã¤nderung zu sprechen, welche der angefochtene Beschluss ebenso zutreffend als statthaft betrachtet: ZunÃ¤chst glaubt sie irrtÃ¼mlich, die "Dogmatik der zulÃ¤ssigen PraxisÃ¤nderung... hat ihren Ursprung bei nachteiligen PraxisÃ¤nde­rungen, woeine vorher largere oder grosszÃ¼gigere Praxis ... durch eine neue, strengere, nachteilige Praxis abgelÃ¶st wird", denn auch das Umgekehrte gehÃ¶rt zum Gewohnten (vgl. Ulrich HÃ¤felin/ Georg MÃ¼ller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. A., ZÃ¼rich 2002, Rz. 509 ff.). Ihr entgegen sodann hat die RekursbehÃ¶rde korrekt befunden, das Gleichheitsprinzip erlaube es, die AusgangssalÃ¤re nur fÃ¼r Assistierende ab einem bestimm­­ten Eintrittszeitpunkt anzuheben. Jedenfalls richtig bleibt hier, dass die Be­schwerdefÃ¼hrerin sich nicht erfolgreich fÃ¼r ein im VerhÃ¤ltnis zu ihren spÃ¤ter angestellten ArbeitskollegInnen hÃ¶heres Gehalt wehren kann.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>GemÃ¤ss angefochtenem Beschluss verlangt die BeschwerdefÃ¼hrerin eine RÃ¼ckwirkung der beschwerdegegnerischen PraxisÃ¤nderung, was die Beschwerde bestreitet. Zwar fordert die BeschwerdefÃ¼hrerin keine Nachzahlung eines hÃ¶heren Anfangslohnes, doch will sie ab 1. Oktober 2001 behandelt werden, als hÃ¤tte sie einen solchen bekommen. Es darf dahin stehen, ob das eine RÃ¼ckwirkung darstelle, weil der Grundsatz der Rechtsgleich­heit â wie schon mehrfach festgehal­ten â nicht gebietet, dem Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin stattzugeben.</p> <p class="Einzug1"><span>-<span> </span></span>Mithin wirft die Beschwerde der Vorinstanz zu Unrecht Verletzung der Rechtsgleichheit sowie â und das vollkommen unsubstantiiert â Ermessensmissbrauch vor.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">Demnach ist die Beschwerde abzuweisen.</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">4. Trotz ihrem Unterliegen geniesst die BeschwerdefÃ¼hrerin wegen des Fr. 20'000.- unterschreitenden Streitwerts Kostenfreiheit (§ 80b VRG); jedenfalls mangels Obsiegens kann sie aber keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1">DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug1"> </p> <p class="Einzug2">1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</p> <p class="Einzug2"> </p> <p class="Einzug2">2. ...</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>