<h2>SubmittedText<h2><p>Nach den Attentaten in Brüssel stufte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) das Risiko eines terroristischen Attentats auf Atomkraftwerke für die nächsten fünf Jahre als sehr hoch ein. Neben physischen Angriffen könnten auch Cyberangriffe z. B. auf Notkühlungs-Massnahmen oder Krisen-Kommunikationskanäle ein Angriffs-Vektor sein.</p><p>Welche Massnahmen ergreift die Schweiz, um sich vor diesen verschiedenen Formen von Angriffen zu schützen, insbesondere nach dem Hackerangriff auf die Ruag?</p><p>Diese Fragen entsprechen den Fragen der Fragestunde 16.5418; eine entsprechend rasche Mitteilung der bereits bestehenden Kurzantwort wird höflich erbeten.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Zuständig für die Aufsicht über die Schweizer Kernanlagen in Bezug auf deren nukleare Sicherheit und Sicherung ist das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi). Es befasst sich seit Jahren mit dem Schutz vor terroristischen Angriffen sowie den Cyberrisiken und verfolgt die Entwicklungen aufmerksam.</p><p>Die Anforderungen an die nukleare Sicherheit und Sicherung sind im Kernenergiegesetz und in der zugehörigen Verordnung verankert. Die Betreiber der Schweizer Kernanlagen müssen IT-Risiken beurteilen, Risikoanalysen entwickeln und entsprechende Schutzmassnahmen umsetzen. Steuer- und Kontrollsysteme in Kernanlagen sind mit technischen, administrativen und organisatorischen Schutzvorkehrungen zu schützen. Dies wird vom Ensi laufend überprüft.</p><p>Die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden des Bundes und der Kantone ist in Vereinbarungen geregelt und wird entsprechend umgesetzt. Des Weiteren berücksichtigt die Schweiz die Empfehlungen der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und setzt sich im internationalen Rahmen für eine weltweite Beachtung von Cyberrisiken ein.</p><p>Dem Bundesrat ist es aufgrund der gesetzlichen Anforderungen und internationalen Verpflichtungen zum Umgang mit sicherungsrelevanter Information nicht möglich, im Rahmen dieser öffentlich zugänglichen Antwort Auskunft über die aktuellen Massnahmen im Bereich der Sicherung von Kernanlagen zu geben, weil diese Informationen vertraulich sind.</p>  Antwort des Bundesrates.