<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00301</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=203906&amp;W10_KEY=4467142&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00301</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 17.12.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Einordnung von Plakatwerbestellen im Vorgartenbereich eines inventarisierten Schutzobjekts. Ermessenskontrolle durch die Baurekurskommission<br/><br/>Anwendbarkeit von § 238 Abs. 2 PBG (E. 1). Anforderungen an die Gestaltung gemäss § 238 Abs. 2 PBG (E. 2). Ermessensspielraum der kommunalen Baubehörde bei der Anwendung von § 238 PBG. Die Rekursinstanz darf erst dann eingreifen, wenn sich die vorinstanzliche Ermessensausübung als offensichtlich unvertretbar erweist (E. 3). Die ästhetische Würdigung der streitigen Plakatwerbestellen durch die Bewilligungsbehörde erweist sich als nachvollziehbar und vertretbar, jedenfalls nicht als offensichtlich unvertretbar. Da die Baurekurskommission zu Unrecht in den Ermessensspielraum der kantonalen Bewilligungsbehörde eingegriffen hat, erweist sich ihr Entscheid als rechtswidrig und ist aufzuheben. Gutheissung (E. 5).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSEN">ERMESSEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSKONTROLLE">ERMESSENSKONTROLLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSSPIELRAUM">ERMESSENSSPIELRAUM</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: GESTALTUNG UND EINORDNUNG">GESTALTUNG UND EINORDNUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INVENTAREINTRAG">INVENTAREINTRAG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PLAKATWERBESTELLE">PLAKATWERBESTELLE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORGARTEN">VORGARTEN</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 238 Abs. II PBG</span><br/><span class="gerade">§ 20 VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 50 Abs. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 50 Abs. II lit. c VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b><span>I. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 31. Oktober 2002 verweigerte das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich der A AG die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r die Errichtung von sieben Plakatwerbestellen (einseitig, unbeleuchtet) fÃ¼r wechselnde Fremdwerbung an der L-Strasse/Ecke M-Strasse auf dem GrundstÃ¼ck Kat.-Nr. 01 in ZÃ¼rich.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>II. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs hiess die Baurekurskommission I am 11. Juli 2003 teilweise gut, indem sie die VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau hinsichtlich der entlang der M-Strasse vorgesehenen PlakatwerbetrÃ¤ger aufhob und das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich einlud, die Baubewilligung fÃ¼r diese Reklameanlagen zu erteilen, im Ãbrigen den Rekurs aber abwies.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b><span>III. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 3. September 2003 liess die Stadt ZÃ¼rich, Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau, dem Verwaltungsgericht beantragen, den Rekursentscheid insoweit aufzuheben, als damit die Stadt ZÃ¼rich unter Kostenfolge eingeladen wurde, die umstrittenen Reklameanlagen zu bewilligen; unter Kostenfolge zulasten der A AG.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission I am 12. September und die A AG am 4. November 2003 beantragten Abweisung der Beschwerde.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die BegrÃ¼ndung des Rekursentscheids und die Parteivorbringen werden, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden ErwÃ¤gungen wiedergegeben.</span></p> <p class="Urteilstext"><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span> Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Wohn- und Gewerbehaus L-Strasse ist im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte der Stadt ZÃ¼rich aufgefÃ¼hrt. Die streitige Frage der Einordnung der im Vorgarten schrÃ¤g vor der ostseitigen Stirnfassade des Hauses L-Strasse an der M-Strasse vorgesehenen drei Plakatwerbestellen ist daher nach § 238 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) zu beurteilen, der eine gute Einordnung verlangt. Die Anwendung der genannten Bestimmung ist nunmehr unbestritten.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>GemÃ¤ss § 238 Abs. 1 PBG sind Bauten, Anlagen und Umschwung fÃ¼r sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten, dass eine befriedigende Gesamtwirkung erreicht wird. Wie § 238 Abs. 1 PBG ist auch Absatz 2 derselben Bestimmung, wonach auf Objekte des Natur- und Heimatschutzes besondere RÃ¼cksicht zu nehmen ist, nicht ein blosses Verunstaltungsverbot (vgl. BGE 114 Ia 343 E. 4b). Vielmehr verlangt § 238 Abs. 2 PBG positiv eine kubische und architektonische Gestaltung, die sicherstellt, dass einerseits fÃ¼r die Baute selbst und anderseits fÃ¼r die bauliche und landschaftliche Umgebung eine gute Gesamtwirkung erreicht wird. Dabei ist nicht einfach auf ein beliebiges subjektives architektonisches Empfinden oder GefÃ¼hl abzustellen, sondern es ist im Einzelnen darzutun, weshalb mit einer bestimmten baulichen Gestaltung keine gute Gesamtwirkung erreicht wird.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Der kommunalen BaubehÃ¶rde steht bei der Anwendung der Ãsthetikvorschrift von § 238 PBG ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Trotz grundsÃ¤tzlich umfassender Kognition (§ 20 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]) hat sich die Baurekurskommission bei der ÃberprÃ¼fung solcher Ermessensentscheide ZurÃ¼ckhaltung aufzuerlegen. Ist der Einordnungsentscheid einer kommunalen BaubehÃ¶rde nachvollziehbar, das heisst auf einer vertretbaren WÃ¼rdigung der massgebenden SachumstÃ¤nde beruhend, so hat sie diesen zu respektieren und darf sie nicht ihr eigenes Ermessen an die Stelle desjenigen der kommunalen BehÃ¶rde setzen. Die Rekursinstanz darf erst dann eingreifen, wenn sich die vorinstanzliche ErmessensausÃ¼bung als offensichtlich unvertretbar erweist (RB 1984 Nr. 106, 1981 Nr. 20; Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 20 N. 19). Die Kognitionsbefugnis des Verwaltungsgerichts ist von Gesetzes wegen auf eine blosse Rechtskontrolle beschrÃ¤nkt (§ 50 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 Abs. 2 lit. c VRG).</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Es geht also vorliegend einzig um die Frage, ob die Baurekurskommission die vorinstanzliche Ã¤sthetische WÃ¼rdigung der streitigen Plakatwerbestellen in ihrem baulichen Umfeld, die zur Verweigerung der Bewilligung fÃ¼hrte, fÃ¼r offensichtlich nicht mehr vertretbar halten und damit ohne Rechtsverletzung in den Ermessensspielraum des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich eingreifen durfte.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich hat die seitlich angeordneten und auf die M-Strasse ausgerichteten Plakatwerbestellen mit dem Argument verweigert, sie wÃ¼rden innerhalb des begrÃ¼nten und intim wirkenden Vorgartenbereichs zu dominant auftreten. Zudem wÃ¼rde ihre in Beziehung zur Liegenschaft L-Strasse unmotivierte SchrÃ¤gstellung stÃ¶ren. Die nachgesuchten Plakatwerbestellen werteten die schÃ¼tzenswerte Baute und deren Umgebung gestalterisch ab. Ferner seien in der nÃ¤heren Umgebung bis heute mehrere Plakatwerbestellen bewilligt worden. Um nach wie vor eine befriedigende Situation zu erhalten, und mit RÃ¼cksicht auf das inventarisierte GebÃ¤ude, kÃ¶nnten an diesem Standort, der sich in unmittelbarerer NÃ¤he zu anderen Plakatwerbestellen befinde, keine zusÃ¤tzlichen WerbetrÃ¤ger mehr bewilligt werden. In ihrer Rekursantwort machte die heutige BeschwerdefÃ¼hrerin sodann geltend, die drei Plakatwerbestellen wirkten im landschaftsgestalterischen Kontext wie eine "Ã¼berdimensionierte dominante Plakatwand", welche die Sicht vom Ã¶ffentlichen Strassenraum zum grÃ¼nen Vorgarten weitgehend verdecke. Die Reklameanlagen erreichten damit nicht einmal eine befriedigende Gesamtwirkung. Die Tatsache, dass die vorgesehenen Soleil-TrÃ¤ger fÃ¼r sich allein betrachtet sorgfÃ¤ltig gestaltet seien, Ã¤ndere daran nichts.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Die Baurekurskommission kam zum Ergebnis, die Vorinstanz habe hinsichtlich der an der M-Strasse vorgesehenen PlakatwerbetrÃ¤ger ihr Ermessen unzweckmÃ¤ssig gehandhabt. Weshalb sie den Vorgarten als intim wirkend bezeichne, bleibe angesichts der tatsÃ¤chlichen VerhÃ¤ltnisse unklar. Er weise keine besondere Gestaltung auf. Zudem befinde sich in unmittelbarer NÃ¤he eine Autowerkstatt, welche auf ihrem Vorplatz Fahrzeuge abstelle. Der Vorgarten sei auch aufgrund seiner geringen Ausmasse fÃ¼r das Erscheinungsbild nicht von besonderer Bedeutung. Die PlakatwerbetrÃ¤ger kÃ¶nnten entgegen den vor­instanzlichen AusfÃ¼hrungen nicht als Ã¼berdimensioniert bezeichnet werden. Aufgrund des gegen Nordosten hin abfallenden BaugrundstÃ¼cks wÃ¼rden die PlakatwerbetrÃ¤ger nicht in ihrer vollen HÃ¶he wahrgenommen, und sie schnitten auch den GrÃ¼ngÃ¼rtel nicht entzwei. Weil die eigentliche Giebelfassade des GebÃ¤udes erst einige Meter Ã¼ber dem Strassenniveau zu beginnen scheine, vermÃ¶chten sie diese hÃ¶her gelegene Fassade nicht zu ver­decken und somit auch nicht zu beeintrÃ¤chtigen. Zwar wÃ¼rden sie nicht in der GebÃ¤udeflucht erstellt, doch nÃ¤hmen sie den Verlauf der ihrerseits dem Strassenrand folgenden Hecke auf, was vorliegend entgegen den vorinstanzlichen AusfÃ¼hrungen einer Ausrichtung auf die GebÃ¤udeflucht vorzuziehen sei. Schliesslich seien die Plakatwerbestellen insbesondere auf die M-Strasse ausgerichtet, wo keine weiteren WerbetrÃ¤ger festzustellen seien, weshalb von einer unerwÃ¼nschten AnhÃ¤ufung von Werbeelementen nicht die Rede sein kÃ¶nne.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>5. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Die bei den Akten liegenden Fotografien zeigen, dass die streitigen Plakatwerbestellen den Vorgarten gegen die M-Strasse hin fast vollstÃ¤ndig abschotten wÃ¼rden. Sie bildeten schrÃ¤g vor der ostseitigen Stirnfassade des Hauses L-Strasse in Verbindung mit dem dort bereits angebrachten Werbeschild fÃ¼r das im GebÃ¤ude befindliche Restaurant eine durchgehende Reklamewand, die den GrÃ¼nbereich und die schÃ¼tzenswerte Baute erheblich beeintrÃ¤chtigen wÃ¼rde und den erhÃ¶hten Anforderungen an die Einordnung im Sinn von § 238 Abs. 2 PBG nicht mehr zu genÃ¼gen vermÃ¶chte. FÃ¼r FussgÃ¤ngerinnen und FussgÃ¤nger wÃ¤re der Vorgarten als gestalterisches Element vor dem inventarisierten GebÃ¤ude kaum mehr wahrnehmbar. Die Ã¤sthetische WÃ¼rdigung der streitigen Plakatwerbestellen durch das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich erweist sich somit als nachvollziehbar und vertretbar, jedenfalls nicht als offensichtlich unvertretbar. Indem die Baurekurskommission in wenn auch noch vertretbarer WÃ¼rdigung zum gegenteiligen Ergebnis und damit zur Aufhebung der angefochtenen Bewilligungsverweigerung gelangt ist, hat sie zu Unrecht in den Ermessensspielraum der kommunalen BewilligungsbehÃ¶rde eingegriffen. Ihr Entscheid erweist sich somit als rechtswidrig und ist aufzuheben. Anzumerken bleibt, dass eine bloss unzweckmÃ¤ssige Handhabung des Ermessens durch die BewilligungsbehÃ¶rde, wie sie im Entscheid der Baurekurskommission gerÃ¼gt wird, wegen des erheblichen Ermessensspielraums, welcher der kommunalen BaubehÃ¶rde bei der Anwendung der Ãsthetikvorschrift von § 238 PBG zusteht (vgl. E. 3), nicht zur Aufhebung des erstinstanzlichen Einordnungsentscheids fÃ¼hren kann.</span></p> <p class="Erwgung1"><b>6. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdegegnerin fÃ¼r das Verfahren vor Verwaltungsgericht sowie fÃ¼r das Rekursverfahren kostenpflichtig (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Die Voraussetzungen fÃ¼r die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung an die BeschwerdefÃ¼hrerin sind nicht erfÃ¼llt (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Zwischentitel"><a id="Text12"></a>DemgemÃ¤ss entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid der Baurekurskommission I vom 11. Juli 2003 wird insoweit aufgehoben, als damit das Amt fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich eingeladen wurde, die Baubewilligung fÃ¼r die entlang der M-Strasse vorgesehenen Plakatwerbestellen zu erteilen, und die VerfÃ¼gung des Amts fÃ¼r StÃ¤dtebau der Stadt ZÃ¼rich vom 31. Oktober 2002 wird wiederhergestellt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Kosten des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens werden der Beschwerdegegnerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4.<span> </span></span><span>Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5.<span> </span></span><span>Mitteilung an â¦</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>