<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2004.00470</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=205219&amp;W10_KEY=4467138&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2004.00470</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 15.06.2005</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">1. Abteilung/1. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Baubewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Errichtung einer Wertstoffsammelstelle<br/><br/>Eintretensfragen (E.1.1-1.4). Die an einem Fahrbahnrand aufgestellten Sammelbehälter beanspruchen einen Streifen von 1,5 m Breite und 12,50 m Länge. Damit verbleibt dem Fahrverkehr eine Fahrbahnbreite von 5,5 m. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, ermöglicht diese Fahrbahnbreite das gefahrlose Passieren eines weiteren Fahrzeugs selbst dann, wenn ein Sammelstellenbenutzer sein Fahrzeug unzulässigerweise auf der Fahrbahn neben den Sammelbehältern abstellt. Damit und angesichts des Umstands, dass für den fraglichen Strassenabschnitt eine Tempo-30-Zone markiert ist, welche ein besonders vorsichtiges und rücksichtsvolles Fahren verlangt, stellen die Container keine gemäss § 240 Abs. 1 PBG unzulässige Behinderung des Strassenverkehrs dar. Dass möglicherweise schwere Lastwagen die Stelle während der Leerung der Behälter während einiger Minuten nicht oder nur unter Beanspruchung des Gehwegs passieren können, kann hingenommen werden. Kurzfristigen Störungen des Fahrverkehrs durch anhaltende Autobusse oder durch Versorgungs- oder Entsorgungsfahrzeuge (Tankwagen, Kehrichtabfuhr usw.) sind insbesondere in städtischen Verhältnissen keineswegs ungewöhnlich, und es ist unter den hier gegebenen Umständen nicht rechtsverletzend, wenn die örtliche Behörde und mit ihr die Vorinstanz dies nicht als gemäss § 240 Abs. 1 PBG unzulässige Verkehrsbehinderung gewürdigt haben (E. 3.1). Abweisung (E. 4).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: Planungs- und Baurecht ST: BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN">BAUBEWILLIGUNG UND BAUBEWILLIGUNGSVERFAHREN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: CONTAINER">CONTAINER</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: CONTAINER-ABSTELLPLÃTZE">CONTAINER-ABSTELLPLÃTZE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSORGUNG">ENTSORGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAHRBAHNBREITE">FAHRBAHNBREITE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LASTWAGEN">LASTWAGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NICHTEINTRETEN">NICHTEINTRETEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: PARKPLATZ">PARKPLATZ</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: TEMPO-30-ZONE">TEMPO-30-ZONE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSBEHINDERUNG">VERKEHRSBEHINDERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERKEHRSSICHERHEIT">VERKEHRSSICHERHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WERTSTOFFSAMMELSTELLE">WERTSTOFFSAMMELSTELLE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ZUFAHRT">ZUFAHRT</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">§ 240 Abs. I PBG</span><br/><span class="ungerade">Art. 3 VerkehrssicherheitsV</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Am 28. Januar 2004 erteilte die Bausektion der Stadt ZÃ¼rich der Abteilung Entsorgung und Recycling der Stadt ZÃ¼rich die baurechtliche Bewilligung fÃ¼r eine Wertstoffsammelstelle an der L-Strasse in ZÃ¼rich.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext">Den hiergegen von A und B erhobenen Rekurs wies die Baurekurskommission I an 17. September 2004 ab, soweit sie darauf eintrat.</p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext">Mit Beschwerde vom 25. Oktober 2004 beantragten A und B dem Verwaltungsgericht, Rekursentscheid und Baubewilligung aufzuheben, die Bewilligung zu verweigern und eventuell die Bauherrschaft anzuweisen, die Wertstoffsammelstelle an einem gÃ¼nstigeren Ort aufzustellen. Die Kosten seien den Beschwerdegegnerinnen aufzuerlegen und diese zu einer ParteientschÃ¤digung zu verpflichten; Ã¼berdies sei der Beschwerde, soweit erforderlich, die aufschiebende Wirkung zu erteilen und das Verfahren zur ErmÃ¶glichung von Verhandlungen zu sistieren.</p> <p class="Urteilstext">Die Vorinstanz schloss am 16. November 2004 auf Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdegegnerinnen beantragten am 23. bzw. 25. November 2004, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Bauherrschaft widersetzte sich einer Sistierung des Verfahrens, da die Verhandlungen ergebnislos abgebrochen worden seien. </p> <p class="Urteilstext">Mit PrÃ¤sidialverfÃ¼gung vom 1. Dezember 2004 wurde das Sistierungsgesuch abgewiesen.</p> <p class="Urteilstext">In Replik und Duplik vom 21. Februar bzw. 15./18. MÃ¤rz 2005 hielten die Parteien an ihren AntrÃ¤gen fest. Die Bauherrschaft reichte Ã¼berdies eine Fotodokumentation ein, welche belegen soll, dass auch dann, wenn die SammelbehÃ¤lter durch ein Spezialfahrzeug geleert wÃ¼rden, genÃ¼gend Platz fÃ¼r das Passieren von Lastwagen auf der L-Strasse verbliebe.</p> <p class="Urteilstext">Mit Eingabe vom 18. MÃ¤rz 2005 wiesen die BeschwerdefÃ¼hrenden darauf hin, dass gemÃ¤ss Baugesuch vom 10. Februar 2005 die bisher im Pflegezentrum C an der L-Strasse 02 nur intern gefÃ¼hrte Cafeteria mit 100 SitzplÃ¤tzen im GebÃ¤udeinnern und 100 weiteren im Freien neu dem Publikum geÃ¶ffnet werden solle. Mit einer weiteren Eingabe vom 13. Mai 2005 teilten sie mit, dass diese Bewilligung am 19. April 2005 erteilt worden sei.</p> <p class="Zwischentitel">Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</p> <p class="Erwgung1"><b>1. </b> </p> <p class="Erwgung2"><b>1.1 </b>Das Verwaltungsgericht ist gemÃ¤ss § 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG) fÃ¼r die Behandlung von Beschwerden gegen Entscheide der Baurekurskommissionen zustÃ¤ndig. Da auch die Ã¼brigen Prozessvoraussetzungen erfÃ¼llt sind, ist auf das Rechtsmittel grundsÃ¤tzlich einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.2 </b>Nicht einzutreten ist dagegen auf den Eventualantrag, die Bauherrschaft sei anzuweisen, die Wertstoffsammelstelle an einem geeigneteren Standort aufzustellen. Gegenstand des Baubewilligungsverfahrens und damit auch des Rechtsmittelverfahrens ist lediglich die Frage, ob dem Vorhaben am geplanten Standort keine Ã¶ffentlichrechtlichen Hindernisse, namentlich keine solchen aus dem Baupolizeirecht, entgegenstehen (RB 1986 Nr. 105, mit Hinweisen). Der Antrag, es seien geeignetere Standorte zu prÃ¼fen, sprengt deshalb den Gegenstand des Verfahrens.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.3 </b>Ebenfalls nicht einzutreten ist auf den Einwand, die BaubehÃ¶rde habe das Bauvorhaben anhand der Belastungsgrenzwerte fÃ¼r Industrie- und GewerbelÃ¤rm beurteilt, statt gemÃ¤ss Art. 40 Abs. 3 der LÃ¤rmschutzverordnung vom 15. Dezember 1986 die LÃ¤rmimmissionen nach Art. 15 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 zu prÃ¼fen. Im Rekursverfahren haben die BeschwerdefÃ¼hrenden in umweltrechtlicher Hinsicht lediglich geltend gemacht, die Anlage, deren Standort der Empfindlichkeitsstufe 2 zugewiesen sei, wÃ¼rde von Personen benutzt, die sich oft nicht an die zeitlichen Vorschriften hielten. Inwiefern dies zu einer unzulÃ¤ssigen LÃ¤rmbelastung fÃ¼hren und insbesondere ihre 170 m davon entfernte Liegenschaft betroffen sein kÃ¶nnte, haben sie nicht dargelegt, weshalb die Vorinstanz auf den Rekurs insofern nicht eingetreten ist. Die BeschwerdefÃ¼hrenden hÃ¤tten deshalb in der Beschwerde in erster Linie darlegen mÃ¼ssen, inwiefern die Vorinstanz auf den Rekurs hÃ¤tte eintreten mÃ¼ssen (RB 1980 Nr. 20), was sie unterlassen haben. Im Ãbrigen war das Nichteintreten auf die lÃ¤rmrechtlichen RÃ¼gen, wenn solche mit dem knappen Hinweis auf die Nichtbeachtung der Betriebszeiten Ã¼berhaupt erhoben wurden, schon mangels hinreichender Substanziierung gerechtfertigt. Wenn die blosse Vermutung, dass die Betriebszeiten nicht eingehalten werden kÃ¶nnten, eine Bauverweigerung nicht zu rechtfertigen vermag (vgl. BGr, 5. Dezember 2000, URP 2001, S. 147 E. 5d/cc), dann lÃ¤sst sich mit der nicht weiter substanziierten BefÃ¼rchtung, die BehÃ¶rde sei zur Durchsetzung der Betriebszeiten nicht fÃ¤hig oder nicht willens, die Legitimation nicht begrÃ¼nden. Die dem Anfechtenden obliegende Darlegung der legitimationsbegrÃ¼ndenden SachumstÃ¤nde erfordert, dass konkrete Anhaltspunkte fÃ¼r das Eintreten der befÃ¼rchteten Nachteile aufgezeigt werden.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.4 </b>Neu und deshalb nicht zu hÃ¶ren ist die Behauptung, das Bauvorhaben sei auch deshalb unzulÃ¤ssig, weil mit dem Aufstellen der SammelbehÃ¤lter auf Strassengebiet der bisherige Gemeingebrauch eingeschrÃ¤nkt werde. Auch insofern ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.</p> <p class="Erwgung2"><b>1.5 </b>Die Beschwerdegegnerin 2 hat mit der Duplik eine Fotodokumentation eingereicht, welche belegen soll, dass die L-Strasse auch wÃ¤hrend der Entleerung der SammelbehÃ¤lter durch ein Spezialfahrzeug fÃ¼r Lastwagen passierbar bleibt. Da diese Frage nicht entscheidwesentlich ist, brauchen diese neuen Beweismittel den BeschwerdefÃ¼hrenden nicht zur Stellungnahme zugestellt zu werden.</p> <p class="Erwgung1"><b>2. </b> </p> <p class="Urteilstext">Der Beschwerde kommt gemÃ¤ss § 55 Abs. 1 VRG aufschiebende Wirkung zu, soweit mit der angefochtenen Anordnung nicht etwas anderes angeordnet worden ist. Das trifft hier nicht zu; der entsprechende Antrag ist gegenstandslos.</p> <p class="Erwgung1"><b>3. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die BeschwerdefÃ¼hrenden machen geltend, die geplante Wertstoffsammelstelle beeintrÃ¤chtige die Verkehrssicherheit, und die Entleerung der BehÃ¤lter durch die Entsorgungsfahrzeuge fÃ¼hre durch die zeitweilige Blockierung der L-Strasse dazu, dass die Zufahrt zu den Liegenschaften der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht mehr hinreichend gewÃ¤hrleistet sei.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.1 </b>GemÃ¤ss § 240 Abs. 1 des Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) dÃ¼rfen durch Bauten, Anlagen, Bepflanzungen und sonstige GrundstÃ¼cknutzungen weder der Verkehr behindert oder gefÃ¤hrdet noch der Bestand und die Sicherheit des StrassenkÃ¶rpers beeintrÃ¤chtigt werden. Diese Bestimmung wird durch die Vorschriften der Verkehrssicherheitsverordnung vom 15. Juni 1983 (LS 722.15) konkretisiert, welche in § 3 festhÃ¤lt, dass die ZulÃ¤ssigkeit der Auswirkungen von GrundstÃ¼cknutzungen auf den Verkehr und den StrassenkÃ¶rper aufgrund der Verkehrsbedeutung der Strasse sowie deren Ausbaugrad und -geschwindigkeit unter BerÃ¼cksichtigung verkehrspolizeilicher Signalisationsvorschriften sowie aufgrund der Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnisse und von Strassenverlauf und -ver­zweigungen zu beurteilen ist. Beim Entscheid darÃ¼ber steht den mit den Ã¶rtlichen VerhÃ¤ltnissen am besten vertrauten BaubehÃ¶rden ein Beurteilungsspielraum zu, in den das gemÃ¤ss § 50 VRG auf Rechtskontrolle beschrÃ¤nkte Verwaltungsgericht nicht eingreifen darf.</p> <p class="Urteilstext">Nach den unbestrittenen Feststellungen der Baurekurskommission weist die L-Strasse zwischen den beidseitigen Gehwegen eine Fahrbahnbreite von 7 m auf; die am Fahrbahnrand aufgestellten SammelbehÃ¤lter beanspruchen einen Streifen von 1,5 m Breite und 12,50 m LÃ¤nge. Damit verbleibt dem Fahrverkehr eine Fahrbahnbreite von 5,5 m, das heisst mehr als im Ã¶stlich anschliessenden Bereich der L-Strasse, wo beidseits der Fahrbahn Parkfelder markiert sind und dem fahrenden Verkehr nur eine Breite von gut 3 m zur VerfÃ¼gung steht. Wie die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, ermÃ¶glicht die verbleibende Fahrbahnbreite das gefahrlose Passieren eines weiteren Fahrzeugs selbst dann, wenn ein Sammelstellenbenutzer sein Fahrzeug unzulÃ¤ssigerweise auf der Fahrbahn neben den SammelbehÃ¤ltern abstellt. Damit und angesichts des Umstands, dass fÃ¼r den fraglichen Strassenabschnitt eine Tempo-30-Zone im Sinn von Art. 22a der Signalisationsverordnung (SR 741.21) markiert ist, welche ein besonders vorsichtiges und rÃ¼cksichtsvolles Fahren verlangt, stellen die Container keine gemÃ¤ss § 240 Abs. 1 PBG unzulÃ¤ssige Behinderung des Strassenverkehrs dar. Solche Fahrbahnverengungen, wie sie auch durch die beidseitige oder versetzte Markierung von Parkfeldern bewirkt werden, sorgen im Gegenteil dafÃ¼r, dass die signalisierte Geschwindigkeit in solchen Zonen eingehalten und damit die Verkehrssicherheit verbessert wird. Angesichts der zulÃ¤ssigen Geschwindigkeit von 30 km/h stellt die den Containern unmittelbar gegenÃ¼berliegende Ausfahrt des Pflegeheims C verkehrssicherheitsmÃ¤ssig kein Problem dar. Wenn SammelstellenbenÃ¼tzer ihre Fahrzeuge unzulÃ¤ssigerweise im Ausfahrtsbereich des Pflegeheims oder auf dem dortigen Gehweg abstellen und so die Bewohner des Pflegeheims bei ihren Rollstuhlausfahrten behindern sollten, wie dies die BeschwerdefÃ¼hrenden befÃ¼rchten, so kann dem mit polizeilichen Mitteln begegnet werden. Auch mÃ¶gliche WendemanÃ¶ver im Kreuzungsbereich L-Strasse/M-Strasse sind angesichts der signalisierten HÃ¶chstgeschwindigkeit unbedenklich.</p> <p class="Urteilstext">Zutreffend ist, dass wÃ¤hrend der Leerung der SammelbehÃ¤lter durch ein Spezialfahrzeug, welche ein- bis zweimal wÃ¶chentlich stattfindet und einige Minuten dauert, sich die dem Fahrverkehr zur VerfÃ¼gung stehende Fahrbahn zusÃ¤tzlich verringert. Der verbleibende Fahrstreifen lÃ¤sst jedoch, wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, das Passieren von Personenwagen weiterhin zu, und auch der Zugang zu den BesucherabstellplÃ¤tzen und zur Notfallaufnahme des Pflegeheims bleibt jedenfalls dann mÃ¶glich, wenn der Gehweg mitbeansprucht wird. Dass mÃ¶glicherweise schwere Lastwagen die Stelle wÃ¤hrend der Leerung der BehÃ¤lter wÃ¤hrend einiger Minuten nicht oder nur unter Beanspruchung des Gehwegs passieren kÃ¶nnen, kann hingenommen werden. Das gilt umso mehr, als der betroffene Abschnitt der L-Strasse Ã¼ber die M-Strasse leicht umfahren werden kann. Solche kurzfristigen StÃ¶rungen des Fahrverkehrs durch anhaltende Autobusse oder durch Versorgungs- oder Entsorgungsfahrzeuge (Tankwagen, Kehrichtabfuhr usw.) sind insbesondere in stÃ¤dtischen VerhÃ¤ltnissen keineswegs ungewÃ¶hnlich, und es ist unter den hier gegebenen UmstÃ¤nden nicht rechtsverletzend, wenn die Ã¶rtliche BehÃ¶rde und mit ihr die Vorinstanz dies nicht als gemÃ¤ss § 240 Abs. 1 PBG unzulÃ¤ssige Verkehrsbehinderung gewÃ¼rdigt haben. Angesichts der kurzen Dauer des Leerungsvorgangs und der bestehenden UmfahrungsmÃ¶glichkeit sind RÃ¼ckstaus bis in die N-Strasse, wie sie die BeschwerdefÃ¼hrenden befÃ¼rchten, wenig wahrscheinlich; nÃ¶tigenfalls kann ihnen durch zusÃ¤tzliche Anordnungen wie die Aufhebung von Parkfeldern auf der SÃ¼dseite der L-Strasse begegnet werden. Zu berÃ¼cksichtigen ist auch, dass die Leerung der SammelbehÃ¤lter wÃ¤hrend der Ã¼blichen Arbeitszeiten erfolgt. Die zusÃ¤tzliche Belastung der L-Strasse durch Besucher des Pflegeheims und der neu dem Publikum offen stehenden Cafeteria, durch SchrebergÃ¤rtner und Erholungssuchende, auf welche die BeschwerdefÃ¼hrenden hinweisen, dÃ¼rfte weitgehend ausserhalb dieser Zeiten stattfinden.</p> <p class="Erwgung2"><b>3.2 </b>Die Wohnliegenschaften L-Strasse 01 der BeschwerdefÃ¼hrenden liegen Ã¶stlich der EinmÃ¼ndung der M-Strasse. Ãber diese Strasse wÃ¤re die Zufahrt zu ihren Wohnungen auch dann gesichert, wenn die L-Strasse zwischen N-Strasse und M-Strassse vollstÃ¤ndig blockiert wÃ¼rde.</p> <p class="Erwgung1"><b>4. </b> </p> <p class="Urteilstext">Die Beschwerde erweist sich damit als unbegrÃ¼ndet und ist abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist. AusgangsgemÃ¤ss sind den BeschwerdefÃ¼hrenden die Kosten je zur HÃ¤lfte und unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (§ 13 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit § 70 VRG); eine ParteientschÃ¤digung steht ihnen nicht zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</p> <p class="Zwischentitel">DemgemÃ¤ss <a id="Text25"></a>entscheidet die Kammer:</p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 210.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 2'210.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden den BeschwerdefÃ¼hrenden je zur HÃ¤lfte und unter solidarischer Haftung auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen diesen Entscheid kann, soweit Bundesverwaltungsrecht betroffen ist, innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben werden.</span></p> <p class="Urteilstext">6. Mitteilung an â¦</p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>