<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div class="domino-par--indent"><font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b>AB.2002.00505</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="3"><b> </b></font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">Sozialversicherungsgericht</font><br/> <font face="RotisSansSerif ExtraBold" size="5">des Kantons Z?rich</font><br/> <font face="Times New Roman" size="3">II. Kammer</font><br/> <font face="Times New Roman" size="3">Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender</font> <p><font face="Times New Roman" size="3">Sozialversicherungsrichter Meyer</font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3">Ersatzrichterin Romero-K?ser</font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3">Gerichtssekret?rin Malnati Burkhardt</font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Urteil vom 19. August 2003</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">in Sachen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>L.___</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">?</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdef?hrerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">gegen</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"><b>Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z?rich (SVA)</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">R?ntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Z?rich</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Beschwerdegegnerin</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3"> </font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Sachverhalt:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.?????? Mit Verf?gung vom 6. November 2002 sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z?rich, Ausgleichskasse, L.___, geboren 1939, per 1. November 2002 eine ordentliche Altersrente von monatlich Fr. 1'566.-- basierend auf einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von? Fr. 37'080.--, einer Beitragsdauer von 42 Jahren und der Rentenskala 44 zu (Urk. 2). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.?????? Dagegen erhob die Versicherte mit Eingabe vom 6. November 2002 und Erg?nzung vom 22. November 2002 Beschwerde und beantragte die ?berpr?fung der Rentenberechnung (Urk. 1, Urk. 5). Mit Vernehmlassung vom 11. Dezember 2002 beantragte die Ausgleichskasse die Abweisung der Beschwerde (Urk. 9). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht zieht in Erw?gung:</b></font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.1???? Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz ?ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Kraft getreten. Mit ihm sind zahlreiche Bestimmungen im Sozialversicherungsbereich ge?ndert worden. Weil in zeitlicher Hinsicht grunds?tzlich diejenigen Rechtss?tze massgebend sind, die bei der Erf?llung des zu Rechtsfolgen f?hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds?tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf?gung beziehungsweise des streitigen Einspracheentscheids eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 121 V 366 Erw. 1b), sind im vorliegenden Fall die neuen Bestimmungen nicht anwendbar.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">1.2???? In zeitlicher Hinsicht sind grunds?tzlich diejenigen Rechtss?tze massgebend, die bei der Erf?llung des zu Rechtsfolgen f?hrenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 Erw. 1). Gem?ss den Schlussbestimmungen der 10. AHV-Revision (SchlB 10. AHV-Revision) des Bundesgesetzes ?ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG), in Kraft seit 1. Januar 1997, gelten die revidierten Bestimmungen f?r alle Renten, auf die der Anspruch nach dem 31. Dezember 1996 entsteht (Schlussbestimmungen lit. c Abs. 1). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">???????? F?r die Berechnung der Altersrente der Beschwerdef?hrerin, auf die der Anspruch am 1. November 2002 entstanden ist, kommen daher grunds?tzlich die Berechnungsvorschriften in der seit 1. Januar 1997 g?ltigen Fassung zum Zug. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.?????? </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.1???? Die ordentlichen Renten der AHV und IV gelangen als Vollrenten oder Teilrenten zur Ausrichtung, wobei Anspruch auf die volle Rente besteht, wenn die Beitragsdauer vollst?ndig ist (Art. 29 Abs. 2 AHVG). Die Beitragsdauer ist vollst?ndig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>ter</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> Abs. 1 AHVG), wobei gem?ss Art. 29</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>ter</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> Abs. 2 AHVG als Beitragsjahre Zeiten gelten, in welchen eine Person Beitr?ge geleistet hat (lit. a), in welchen der Ehegatte gem?ss Artikel 3 Absatz 3 AHVG mindestens den doppelten Mindestbeitrag entrichtet hat (lit. b) oder f?r die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden k?nnen (lit. c). Bei unvollst?ndiger Beitragsdauer besteht Anspruch auf eine Teilrente, entsprechend dem gerundeten Verh?ltnis zwischen den vollen Beitragsjahren der versicherten Person und denjenigen ihres Jahrganges (Art. 38 Abs. 2 AHVG).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.2???? Innerhalb der anwendbaren Rentenskala (Art. 52 der Verordnung ?ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung AHVV) bestimmt sich der Rentenbetrag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen der versicherten Person (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Dieses wird ermittelt, indem die Summe der Erwerbseinkommen, von denen die versicherte Person bis zum 31. Dezember des Jahres, das der Entstehung des Rentenanspruchs vorangeht, Beitr?ge geleistet hat, durch die Anzahl Jahre geteilt wird, w?hrend welcher die versicherte Person seit dem 1. Januar des der Vollendung des 20. Altersjahres folgenden Jahres bis zum genannten Zeitpunkt Beitr?ge geleistet hat (Art. 30 Abs. 2 AHVG).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">2.3???? Die Summe der Erwerbseinkommen wird entsprechend dem Rentenindex gem?ss Art. 33</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>ter</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> AHVG aufgewertet. Der Bundesrat l?sst die Aufwertungsfaktoren j?hrlich feststellen (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Die Aufwertungsfaktoren werden ermittelt, indem der Rentenindex nach Art. 33</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>ter</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> Abs. 2 AHVG durch den mit 1,1 gewichteten Durchschnitt des Lohnindizes aller Kalenderjahre vor der ersten Eintragung in das individuelle Konto des Versicherten bis zum Vorjahr des Eintritts des Versicherungsfalles geteilt wird. Bei Vollst?ndiger Beitragsdauer wird der erste IK-Eintrag nach Vollendung des 20. Altersjahres vorgenommen (Wegleitung des Bundesamtes f?r Sozialversicherung ?ber die Renten in der Eidgen?ssischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, RWL, in der bis Ende 2002 geltenden Fassung, Randziffer (Rz) 5202).</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.1???? Die Beschwerdef?hrerin beanstandet die Rentenberechnung dahingehend, dass der massgebende erste IK-Eintrag 1955 und nicht 1960 erfolgt sei, der Aufwertungsfaktor somit 1,643 und nicht 1,528 betrage.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.2???? Bei der von der Beschwerdef?hrerin gem?ss Verf?gung vom 6. November 2002 mit Wirkung ab 1. November 2002 bezogenen Rente handelt es sich um eine ordentliche Altersrente gem?ss Art. 21 Abs. 1 lit. b AHVG. Sie beruht auf einem massgebenden durchschnittlichen Einkommen von Fr. 37'080.--, einer Beitragsdauer von 42 Jahren und der anwendbaren Rentenskala 44, was zu Recht nicht bestritten ist. </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Bei der Rentenberechnung werden die Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahr und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles (Rentenalter oder Tod) ber?cksichtigt (Art. 29</font><font face="RotisSerif" size="3"><sup>bis</sup></font><font face="RotisSerif" size="3"> Abs. 1 AHVG). Die Beitragszeiten, die vor dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahr zur?ckgelegt wurden, k?nnen lediglich zur Auff?llung sp?terer Beitragsl?cken angerechnet werden (Art. 52b AHVV). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">Es ist unbestritten, dass die Beschwerdef?hrerin l?ckenlos Beitr?ge geleistet hat. Somit sind f?r die Rentenberechnung die Beitragsjahre ab dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahr massgebend. Als erster Eintrag in das individuelle Konto gilt demnach der Eintrag nach dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahrs (vgl. auch vorstehend Erw. 2.3). F?r die Ermittlung des Aufwertungsfaktors ist somit der im Jahre 1960 erfolgte IK-Eintrag massgebend. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin von einem Aufwertungsfaktor von 1,528 ausging (Rententabellen, g?ltig ab 1. Juni 2002, Aufwertungsfaktoren, S. 14). </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3">3.3???? Da die Rentenberechnung ansonsten unbestritten blieb und auch im Einklang mit der gesetzlichen Ordnung steht, erweist sich die angefochtene Verf?gung vom 6. November 2002 (Urk. 2) als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSerif" size="3"> </font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="4"><b>Das Gericht erkennt:</b></font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">1.???????? Die Beschwerde wird abgewiesen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">2.???????? Das Verfahren ist kostenlos.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">3.???????? Zustellung gegen Empfangsschein an:</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- L.___</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Sozialversicherungsanstalt des Kantons Z?rich, Ausgleichskasse</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">- Bundesamt f?r Sozialversicherung</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">4.???????? Gegen diesen Entscheid kann innert </font><font face="RotisSansSerif" size="3"><b>30 Tagen</b></font><font face="RotisSansSerif" size="3"> seit der Zustellung beim Eidgen?ssischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgen?ssischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.</font><br/> <font face="RotisSansSerif" size="3">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begr?ndung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdef?hrenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugeh?rige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdef?hrende Person sie in H?nden hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).</font> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> <p><font face="Times New Roman" size="3"> </font></p> </div> </div></body></html>