<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00727</span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi<br/>Gerichtsschreiber Hausammann</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 31. August 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rämistrasse 3, Postfach 229, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1963 geborene X.___, gelernter Elektromechaniker, übte zuletzt diverse Hilfsarbeiten aus und war teilweise arbeitssuchend. Am 13. Oktober 1998 (Eingangsdatum) meldete er sich ein erstes Mal bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 6/2). Mit Verfügung vom 29. August 2000 verneinte die IV-Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einen Leistungsanspruch (Urk. 6/15). Am 25. November 2002 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">erfolgte eine erneute Anmeldung zum Leistungsbezug (Urk. 6/18). Nach med</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen und erwerblichen Abklärungen sprach die IV-Stelle dem Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten mit Verfügung vom 4. Februar 2004 mit Wirkung ab dem 1. November 2002 eine unbefristete ganze Rente der Invalidenversicherung zu (Urk. 6/38, Urk. 6/34 [Verfügungsteil 2]). Mit Mitteilung vom 9. Oktober 2008 bestätigte die IV-Stelle im Rahmen eines Revisionsverfahrens den Anspruch des Beschwerdeführers auf die bisherige Invalidenrente (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/45).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Dezember 2013 eröffnete die IV-Stelle erneut ein Rentenrevi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hren (Urk. 6/47). Zur Klärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse zog die IV-Stelle einen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auszug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aus dem individuellen Konto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IK-Auszug; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/48) bei und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> holte in medizinischer Hinsicht unter anderem ein polydisziplinäres Gutachten ein. Die nach dem Zufallsprinzip ausgewählte medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinische Abklärungsstelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Y.___ (nachfolgend Y.___)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstattete ihr Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Rheumatologie, Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24. November 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. 6/61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Am 5. Mai 2015 wurden Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen in die Wege geleitet, welche am 8. Juni 2015 jedoch wieder abgeschlossen wurden, da sich der Versicherte aus subjektiven Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den nicht in der Lage fühlte, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen oder eine Integrationsmassnahme durchzuführen (Urk. 6/64). In der Folge hob die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle – nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 19. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2015 [Urk. 6/68], Einwand vom 21. August 2015 [Urk. 6/72], Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme vom 17. Mai 2016 [Urk. 6/81]) – mit Verfügung vom 23. Mai 2016 die bisherige ganze Rente – gestützt auf einen errechneten IV-Grad von 11 % – mit Wirkung per 31. Juni 2016 auf und entzog einer allfällig dagegen erhobenen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (Urk. 2 [= Urk. 6/83]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen diese Verfügung legte der Versicherte mit Eingabe vom 22. Juni 2016 Beschwerde (Urk. 1) ein und beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom 29. Juli 2016 beantragte die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde (Urk. 5), was dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer mit Verfügung vom 4. August 2016 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In formeller Hinsicht machte der Beschwerdeführer geltend, das Y.___-Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sei unter Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör erstellt worden. Die Fragen an die Gutachter seien den Akten nicht zu entnehmen und auf dem Mitteilungsblatt des Regionalen Ärztlichen Diensts vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Juni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2014 betreffend Zusatzinformationen zur Begutachtung/er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Frage</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen (Urk. 6/51) seien zwei Seiten (Urk. 6/51/2 und Urk. 6/51/4) blank (Urk. 1 S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Formelle Einwendungen gegen eine Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">müssen so früh wie mög</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich geltend gemacht werden. Es verstösst gegen Treu und Glauben, Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dungen dieser Art erst im Rechtsmittelverfahren vorzubringen, wenn dies schon vorher möglich und zumutbar gewesen wäre (BGE 137 V 210 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fest steht, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer vor der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung mit Schreiben vom 23. Juni 2014 (Urk. 6/53) mitteilte, dass sie eine polydisziplinäre Begutachtung für notwendig erachte, und sie die Fragen an die Gutachterstelle sowie das Merkblatt „4.15 Polydisziplinäre medizinische Gutachten“ beilegte, dies unter Hinweis darauf, dass Zusatzfragen innert Frist einzureichen wären (Urk. 6/53).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hätte der Beschwerdeführer die entsprechenden Fragen an die Gutachter nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht oder nicht vollständig erhalten, so hätte er dies bereits vor der Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtung rügen müssen. Selbst im Vorbescheidverfahren wurde nicht auf den nun gerügten Umstand hingewiesen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers muss bereits damals eine vertiefte Befassung mit den Akten stattgefunden haben, bringt der Beschwerdeführer beschwerdeweise doch in grossen Teilen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dasselbe vor wie bereits im Rahmen des Vorbescheidverfahrens (vgl. Urk. 6/7</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 und Urk. 6/81). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der erst im vorliegenden Verfahren vorgebrachte Einwand erfolgte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verspätet und ist nicht mehr zu hören.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. 1 des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 343 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit verändert hat (Urteile des Bundesgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheitszustandes auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit für sich allein genommen keinen Revisionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchser</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">former Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">set</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zes über die Invalidenversicherung [IVG]</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tracht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 8C_616/2014 vom 25. Februar 2015 E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 30. November 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „funktioneller Schweregrad" </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Sozialer Kontext" </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie „Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensationspoten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len (Ressourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beweisrechtlich entscheidend ist der Aspekt der Konsistenz (BGE 141 V 281 E. 4.4):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Indikator einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen vergleichbaren Lebensbereichen zielt auf die Frage ab, ob die disku</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Einschränkung in Beruf und Erwerb (bzw. bei Nichterwerbstätigen im Aufgabenbereich) einerseits und in den sonstigen Lebensbereichen (z.B. Frei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeitgestaltung) anderseits gleich ausgeprägt ist. Dabei ist das bisherige Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rium des sozialen Rückzugs (wiederum) so zu fassen, dass neben Hinweisen auf Einschränkungen auch Ressourcen erschlossen werden; umgekehrt kann ein krankheitsbedingter Rückzug aber auch Ressourcen zusätzlich vermin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern. Soweit erhebbar, empfiehlt sich auch ein Vergleich mit dem Niveau sozialer Aktivität vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Das Aktivitätsni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">veau der versicherten Person ist stets im Verhältnis zur geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit zu sehen (BGE 141 V 281 E. 4.4.1; vgl. Urteil des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_296/2016 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Inanspruchnahme von therapeutischen Optionen, das heisst das Ausmass, in welchem Behandlungen wahrgenommen oder eben vernachlässigt werden, weist (ergänzend zum Gesichtspunkt Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz unter dem Komplex "Gesundheitsschädigung") auf den tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sächlichen Leidensdruck hin. Dies gilt allerdings nur, solange das betreffende Verhalten nicht durch das laufende Versicherungsverfahren beeinflusst ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nicht auf fehlenden Leidensdruck zu schliessen ist, wenn die Nichtin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme einer empfohlenen und zugänglichen Therapie oder die schlechte Com</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pliance klarerweise auf eine (unabwendbare) Unfähigkeit zur Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einsicht zurückzuführen ist. In ähnlicher Weise zu berücksichtigen ist das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten der versicherten Person im Rahmen der beruflichen (Selbst-) Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung. Inkonsistentes Verhalten ist auch hier ein Indiz dafür, die geltend gemachte Einschränkung sei anders begründet als durch eine versicherte Gesundheitsbeeinträchtigung (BGE 141 V 281 E. 4.4.2; vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerichts 9C_296/20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16 vom 29. Juni 2016 E. 4.1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person ausein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog im angefochtenen Entscheid im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, die revisionsweise durchgeführte polydisziplinäre Begutachtung beim medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Begutachtungsinstitut Y.___ habe ergeben, dass beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands eingetreten sei. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Aus dem Einkommensvergleich ergebe sich neu ein Invaliditätsgrad von 11 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liess in seiner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerde dagegen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorbringen, die Teilbegutachtung durch den Psychiater sei zu wenig tief</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig gewesen und habe lediglich eine bis zwei Stunden gedauert. Das Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten sei als unvollständig zu erachten, da keine Abklärungen durch Ärzte der allgemeinen Medizin vorlägen. Zudem sei nicht klar, ob die ursprüng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Diagnose als Fehldiagnose erachtet, von einer Nachreifung der Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit des Beschwerdeführers ausgegangen oder eine umfassende Verbesse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des psychischen Zustandsbilds erblickt werde. Der Gutachter scheine bei seiner Einschätzung hauptsächlich auf die Angaben des Beschwerdeführers abzustellen. Es müsse aber daran gezweifelt werden, ob der Beschwerdeführer von sich ein adäquates Bild habe oder nicht doch vielmehr an einer Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung leide, die ihn daran hindere, sich adäquat wahrzunehmen und sich auf Dauer in soziale Strukturen einzugliedern, was für eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeit unverzichtbar sei. Ausserdem werde nicht begründet, wes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halb keine somatoforme Schmerzstörung vorliege. PD Dr. Z.___ diagnos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziere nachvollziehbar weiterhin eine solche. Sodann seien die anlässlich der testpsychologischen Abklärungen festgestellten hirnorganischen Probleme bei der Rentenzusprache nicht bekannt gewesen. Letztlich sei es kaum vorstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, wie sich der Beschwerdeführer nach 30 Jahren Abwesenheit vom Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt ohne Integrationsmassnahmen in eine Arbeitsorganisation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliedern könnte (Urk. 1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Verfügung vom 4. Februar 2004 (Urk. 6/38, Urk. 6/34 [Verfügungsteil 2]) basierte in medizinischer Hinsicht auf dem psychiatrischen Gutachten von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 27. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2003 zu Händen der Beschwerdegegnerin (Urk. 6/31). Darin wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den folgende Diagnosen aufgeführt (Urk. 6/31/6):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">törung (ICD-10 F45.4) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">bei</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">emotional instabile Persönlichkeit (ICD-10 F60.3) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mit</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Alkohol- und Cannabisabhäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">igkeitssyndrom (ICD-10 F10.25 und F12.25)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Gutachten ist sodann zu entnehmen, der Beschwerdeführer leide laut seinen Angaben seit seinem 25. Lebensjahr an chronischen Schmerzen des Halte- und Bewegungsapparates, insbesondere habe er Schmerzen im HWS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und LWS-Bereich. Er bedauere es, dass bislang jeder eine MRI-Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchung abgelehnt habe. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Beginn seiner chronischen Rückenschmerzen habe er bemerkt, dass Alkohol, insbesondere Bier, aber auch Cannabis die Verspann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ungen und Schmerzen lösen könn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en. Ohne Alkohol könne er über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haupt nicht schlafen. Zur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trinke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er deutlich weniger Alkohol, Medika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente nehme er keine ein. Sein Wunsch sei es, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen leben zu können und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch eine tragf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ähige Partnerschaft zu führen. Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fühle sich miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verstand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe immer wieder versucht, sich trotz aller Misslich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten stabil zu halten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/31/3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Psychostatus ist dem Gutachten zu entnehmen, der Beschwerdeführer sei ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">40</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jähriger, normgewichtiger, altersentsprechender Mann mit guter äusserer Erscheinung, starke</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Nikotinfoetor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bewusstseinsklar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zur Person, Zeit, Ort und Situation vollumfänglich orientiert. Die Kontaktauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei unproblematisch, der Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> imponier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> unmittelbar </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durch einen beschleunigten Redefluss. Entsprechend der Herkunft und Bildung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klinisch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">durchschnittliches Intelligenzniveau.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auffassung, Konzentration und Merkfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ungestört, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">es finde sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kein Hinweis für Ich-Störungen oder Sinnestäuschungen. Der formale Gedankengang </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschleunigt, der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> imponier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch eine Logorrhoe, l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aber strukturieren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der inhaltliche Gedankengang sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geordnet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und unauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällig. Der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berichte, er sei von den bisherigen Hilfe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellungen der Ärzte enttäuscht und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe schon sehr frühzeitig Hilfe gesucht, ohne eine solche erhalten zu haben. Er fühle sich auch verletzt, wenn er weit unter seinem Niveau Tätigkeiten angeboten bekomme. Er fühle sich nicht verstanden und auch nicht akzeptiert. Sobald er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zwei bis drei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bier habe, seien die Schmerzen deutlich weniger, nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> fünf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> komme er so richtig in Fahrt. Im affektiven Bereich wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angespannt, zyklo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thym, hintergründig ängstlich, resignativ und verletzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er fühle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der Grundstimmung zum Teil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dysphorisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gereizt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es bestehe ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> spürbares Aggressionspotential, in der übrigen Darstellungsweise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wirke er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angepasst, kontrollierend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> höflich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es liege k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein Hinweis für bestehende Suizidalität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Antrieb wirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gesteigert, psychomotorisch unruhig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und innerlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nervös</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/31/4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt des Weiteren fest, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Leitsymptome der Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung des Beschwerdeführers seien, impulsiv zu handeln </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konsequenzen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wechselnde instabile Stimmung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geringe Fähigkeit, vorauszuplanen, eigenbrötlerisches Verhalten, sozialer Rückzug, soziophobische Tendenzen, Ärger und Wut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch Kritik von andern sehr schnell zu gewalttätige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder explosivem Verhalten führen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Alkohol und Cannabis würden zur Reduktion von Angst, Spannung und innerem Reissen sowie im vorliegenden Fall zusätzlich zur Schmerzbekämpfung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dienen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/31/6). Zur Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemerkte Dr. A.___, in seinem erlernten Beruf sei der Beschwerdeführer als nicht arbeitsfähig einzustufen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Suchtfremde, die Arbeitsfähigkeit einschränkende Störung sei beim Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer die Borderline-Persönlichkeitsorganisation und seine Somatisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung im Sinne einer Psychalgie.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für eine behinderungsangepasste Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit wenig Publikumsverkehr und Autoritätspersonen sei die Restarbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit des Beschwerdeführers seit dem Zeitpunkt seiner Fürsorgeabhängig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (1995)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu 50 % gegeben. Wichtig sei, dass bei einer allfälligen behinderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">angepassten Tätigkeit das soziale Interaktionsmuster ihn nicht überfordere, hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen sei seiner mentalen Ausrichtung Rechnung zu tragen (Urk. 6/31/6-7).</span></p><p><span>4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Zeitpunkt der Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Mai 2016 (Urk. 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> präsentierte sich die medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Aktenlage wie folgt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinären Y.___-Gutachten vom 24. November 2014 (Urk. 6/61) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wurden die folgenden Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">16</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch-rezidivierendes lumbovertebrales Schmerzsyndrom anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nestisch </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch zur Zeit schmerzlose freie LWS-Beweglichkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radiologisch degenerative LWS-Veränderungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"> tieflumbal mit deutli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">cher Osteochondrose L5/S1, leichter Anterolisthesis von L4 zu L5, thorakolumbalen Scheuermann'schen Wirbelkörper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">än</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">derungen (Röntgen LWS 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Februar 2014) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisch-rezidivierendes zervikovertebrales Schmerzsyndrom nam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">nestisch </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">klinisch zur Zeit schmerzlose freie HWS-Beweglichkeit </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">radiologisch mehrsegmentale le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ichte Osteochondrosen C4 bis C6 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(Rönt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">gen HWS vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">September 2014) </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mässige Valgusknicksenkfuss-Deformität beidseits</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sodann wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit aufgeführt (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/61/16): (1) Persönlichkeitsakzentuierung mit narzissti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen und dissozialen Zügen (ICD-10 Z73.1), (2) diskrete rezidivierende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Epicondylopathia humeri ulnaris links anamnestisch, (3) rezidivierende kutane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Psoriasis im Kopfhaut- und Genitalbereich anamnestisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (4) Status nach Rippenfrakturen thorakal rechts nach Velosturz vor Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (5) Status nach Knieoperation links 1984</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemäss Akten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (6) Status nach Operation am Hals </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">links lateral (Exzision Weichteilschwellung) mit ca. 18 Jahren, (7) Status n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ach Operation inguinal links aufgrund einer Varikozele mit ca. 18 bis 20 Jahren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (8)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Laktoseintoleranz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (9) schädlicher Alkoholkonsum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (10) persi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">render Nikotinabusus, ca. 35 pack years</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Veränderung der gesundheitlichen Situation seit der Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">resp. zur heutigen Situation kann dem Gutachten entnommen werden, gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schilderung des Beschwerdeführers habe die Rentenzusprache positive Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf seine Lebenssituation gehabt. So habe er die Obdachlosigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">überwinden und Stabilität in seiner Lebensführung erreichen können. Gemäss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aktueller Begutachtung habe die Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu einer Nachreifung der Persönlichkeit beigetragen, so dass in der aktuellen Begutachtung die Krite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rien für eine spezifische Persönlichkeitsstörung gemäss ICD-10 nicht mehr erfüllt seien. Es könne somit lediglich eine Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstischen und dissozialen Zügen diagnostiziert werden. Der anhaltende Alkohol- und Cannabiskonsum begründe keine Diagnose eines schädlichen Gebrauchs, da weder somatische noch psychische schädliche Folgen des Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sums im eigentlichen Sinne vorlägen. Im körperlichen Untersuch sei der inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nistische und neurologische Status unauffällig. Das Beschwerdebild sei aus muskuloskelettärer Sicht als loco-regionäres Schmerzsyndrom im Bereich des Achsenskeletts und der Füsse einzustufen, nicht als unspezifische (oder diffuse) Schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zsymptomatik. Die beklagten Schmerzen hätten trotz guter Beweglichkeit durchaus einen organischen Kern und gewisse qualitative Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen zur Folge. Von psychiatrischer Seite habe sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand seit der Rentenzusprache im 2002 verbessert. Von internis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Seite habe damals, genau wie heute, keine relevante gesundheitliche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigung vorgelegen, der Gesundheitszustand sei somit gleich ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">blieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Von rheumatologischer Seite habe sich der Gesundheitszustand dahi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend verändert, als dass es im Verlauf der Jahre im Rahmen des natür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Alterungsprozesses zu einer Zunahme der degenerati</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ven Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen gekommen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/61/17). Aus rein internistischer und psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trischer Sicht bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Aus rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Sicht müsse angenommen werden, dass eine Tätigkeit als Elektromonteur achsenskelettär belastend sei und somit für diese Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. Dies aufgrund der angegebenen Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und radiologisch gesicherten degenerativen Veränderungen am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Achsen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">skelett sowie der thorakolumbalen Residuen Scheuermann'scher Wirbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körperdeformitäten. Somit sei unter Berücksichtigung der rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gischen Diagnosen aus gesamtmedizinischer Sicht von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf (Elektromonteur) auszugehen. Für körperlich angepasste Tätigkeiten bestehe aus gesamtmedizinischer Sicht eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Aus rheumatologischer Sicht liessen sich lediglich qualitative Leistungslimiten wie folgt festhalten: Zumutbar seien körperlich leichte, gelegentlich mittelschwere Tätigkeiten mit Heben, Stosse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n oder Ziehen von Lasten bis 10 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kg (selten bis 15 kg), ohne gehäuft</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kopf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arbeiten und ohne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kauernd oder gebückt zu verrichtende Tätigkeitsanteile. Nicht zumutbar seien Tätigkeiten auf Gerüsten und Leitern sowie aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schliesslich stehende und gehende Tätigkeiten (erlaubt je bis zur Hälfte der Zeit). Nicht möglich seien dem Beschwerdeführer auch Tätigkeiten ohne Möglichkeit zum selbständigen Wechseln der Körperposition und Sitzen oder Stehen am Stück, länger </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als ungefähr eine Stunde, genau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">so wie Tätigkeiten mit ausgeprägtem Anteil an Überkopfarbeiten (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/61/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Teilgutachten von Dr. med. B.___, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 27. September 2014 ist zu Beschwerden, von welchen der Beschwerdeführer anlässlich der psychiatrischen Begutachtung berichtet habe, zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehmen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vor zehn Jahren habe er nach drei Versuchen eine IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rente erhal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er in den letzten zehn Jahren durchgehend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> feste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wohnsitz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in derselben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wohnung ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies sei ein bedeuten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Fortschritt, zumal er früher als Hausbesetzer aktiv gewesen sei. Er habe aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serdem seit zehn Jahren „kein Stress mit Einkommen“. Bedingt durch diese Momente gehe es ihm seit zehn Jahren sehr viel bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser, auch psychisch. Dank des Bezugs der IV-Rente während zehn Jahren hätten sich seine Nerven beruhigt, auch die körperlichen Schmerzen hätten massiv nachgelassen. Dennoch habe er momentan nach langem Sitzen Nackenschmerzen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestern sei er wegen Schmerzen so nervös gewesen, dass er sich erst nach einer Flasche Rotwein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe beruhigen können. Psychische Probleme habe er momentan keine. Wenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es ihm nicht gut gehe, könne er sich mit Tai-Chi Übungen sehr gut beruhi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Das Gefühl der inneren Leere sei zwar bekannt, dieses sei jedoch nicht anhaltend. Auch was seine Ziele und Präferenzen angehe, habe er keine Unsicherheiten. Stimmungseinbrüche habe er noch nie erlebt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Angaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Beschwerdeführers </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zur Arbeitsfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachter fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dies</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er fühle sich im erlernten Beruf nicht arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, jedoch i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Haushalt, aber nur, solange er Tai</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Chi Übungen mache. Es solle einem schon bewusst sein, dass, wenn er keine Rente mehr habe, sein psychischer Gesundheitszustand sich verschlechtern und er sich in eine psychiatrische Behandlung begeben würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/61/29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zur Verhaltensbeobachtung hielt Dr. B.___ fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Auftreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausgesprochen locker, lässig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Angaben w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden sehr bereitwillig gemacht, wobei er bisweilen sogar unterwürfig auftr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was nicht authentisch erscheine und am ehesten als Ausdruck sein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Mani</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lativität einzuordnen sei.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Angaben w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden sehr fluent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> streckenweise fast monologisch gemacht. Die Manipulativit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ät des Beschwerdeführers sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erheblich, er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bedacht, die Kontrolle über den Gesprächsverlauf zu behal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Auftreten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er sthenisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usdauernd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Bandbreite von mimischen und gestischen Reaktionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gross. Im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zweistündigen Gespräch, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ohne Pause und in hohem Tempo geführt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Ermüdungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> aufgetreten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei Abwesenheit von psychiatrischen Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Anhaltspunkte für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alingering oder eine Dissimulation (Urk. 6/61/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum psychopathologischen Befund hielt der Konsiliarius fest, der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wach, zu allen Qualitäten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> orientiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ormal gedanklich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geordnet, kohärent, nicht verlangsamt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeengt. Subjektiv bestünden kog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nitiv mnestisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Defizite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei detaillierter Prüfung zeigten sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keine Merk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeitsstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Konzentrationsstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu abstrak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tem Denken und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auffassungsgabe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">würden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> impo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, so w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden Begriffsunterschiede vordergründig elaboriert, jedoch unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nau erklärt, das gleiche g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Deutung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sprichwörter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Mnestik sei intakt, es bestünden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Ängste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zwänge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sinnes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ich-Störungen. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ubjektive Grundstimmung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigt, affektiv intakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gut schwingungsfähig.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sozialer Rückzug</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> liege nicht vor.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schlaf und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Appetit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> intakt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frustra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toleranz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> subjektiv wie objektiv i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausreichende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausmass vorhanden. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Selbstwertgefühl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zumindest intakt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bestünden k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine zirkadiane Rhythmik</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Suizidalität</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Fremdgefährdung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/61/32)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im vom Beschwerdeführer im Rahmen des Vorbescheidverfahrens einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, an seinen Rechtsvertreter gerichteten psychiatrischen Bericht von PD Dr. med. Z.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 15. Oktober 2015 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/75)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestätigte dieser die Diagnosen des Gutachtens von Dr. A.___. Ferner wies er darauf hin, dass deutliche Hinweise auf eine hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">or</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nische Beeinträchtigung bestünden. Sodann nannte er die Diagnose einer anhaltenden Persönlichkeitsänderung (ICD-10 F62.8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Psychostatus ist dem Bericht von PD Dr. Z.___ zu entnehmen, der Beschwerdeführer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> während den explorativen Gesprächen stets besonnen, allseits, d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">as heisse,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Bezug auf seine Person (autopsychisch)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> örtlich und zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich orientiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> situativ orientiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Auffassungsstörungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das heisse, er habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Zweck und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Umstände der Gespräche mühelos erfasst. Er sei gegenüber der Abklärung auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geschlossen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich durchwegs kooperativ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Symptome einer psychotischen Erkrankung, wie z.B. einer Schizo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">phre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nie oder eines manisch-depressiven Krankseins (Affektpsychose) zu erkennen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, insbesondere keine Wahnerscheinungen (Wahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stim</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mung, Wahn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ideen etc.) und keine Halluzinationen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Merkfähigkeit und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Frischge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ebenso gut wie das Altgedächtnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehr an dem von Turbulen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en und Verwahrlosung gekennzeichneten Lebensstil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gele</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass er die zeitlichen Zusammenhänge nicht immer und nur ungenau und diffus präsentiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe aber vermocht, sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sehr detailliert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Erlebnisse zu erinnern. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Stimmung sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">subdepressiv</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, obwohl er sich um eine optimistische Grundhaltung von Zuversicht und Lebensfreude in etwas forcierter Weise </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bemüht habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Der Gefühlsausdruck </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> adäquat in Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmung mit den jeweils besprochenen Inhalten und Themen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weder verhalten noch überschwänglich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mimik und Gesten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lebhaft, aber ohne Anzeichen von Übertreibung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hinter der Fassade einer etwas forcierten Munterkeit und Aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossenheit eine deutliche Prägung durch ein langjähriges Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">drom mit Schwäche- und Ermüdungserscheinungen und Erschöpfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leiden erkennbar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Einerseit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s sei er vo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">m Willen beseelt, sich aufzurichten und gegen Versagensängste anzukämpfen, anderseits strahl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> er eine Zermür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung und Erschöpfung aus. Gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Darstellung schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es, dass er sich von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Jahr zu Jahr dahin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlepp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit dem Bemühen, seine Schmerz- und Schwäche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustände soweit zu überwinden, dass er existenziell l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich über die Runden komm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Einen grossen Teil seines Antriebs und Strebens verwende er darauf, ein völliges Einknicken seiner Vitalität zu verhindern. In seinen Äusserungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine deutliche Neigung zu Selbstentwertung, Schuldgefühlen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> existen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">llen Ängsten zu erkennen. Auch sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine starke Neigung zu einem angst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besetzten Autoritätskonflikt mit Flucht in depressiven Rückzug und Resignation zu erkennen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">75/15-16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PD Dr. Z.___ hielt weiter fest, die psychiatrische Abklärung habe deutlich gezeigt, dass die von Dr. A.___ gestellte Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung auch für die letzten zehn Jahre und für heute noch ihre Gültigkeit habe. Der Beschwerdeführer sei dauernd, eigentlich täglich, mit seinen Beschwerden befasst. Er sei (auch während der Exploration) dauernd damit beschäftigt, seine Körperstellung im Sitzen zu ändern, um sich von den Beschwerden zu entlasten. Er sei von einem chronischen Unwohlsein erfüllt und gequält. Ausser (gemeint wohl: auch für) Beschäftigungen, die er mit einem beachtlichen Talent und mit Freude mache, wie Musizieren mit Mund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">harmonika und mit der Gitarre, müsse er lange Vorbereitungen treffen zur Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">krampfung seiner Muskulatur, damit er einigermassen akzeptable Leistungen erbringen könne, und er zeige einer grosse Erschöpfbarkeit. Diese für ihn mühselige und kraftkon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Anstrengung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stehe in einem gewissen Gegensatz zu seiner durchaus munteren und aufgeschlossenen Art, das Leben zu betrachten und anzugehen und Versuche zu unternehmen, seine ihn quälenden Behinderungen zu über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">winden. Doch verfalle er immer wieder in eine Resignation. Diese werde zweifellos auch durch realistisch erscheinende existenzielle Ängste noch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verstärkt. Diese psychischen, depressiv und resignativ gefärbten Zustände en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprächen einer sogenannten andauernden Persönlichkeitsänderung gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD F62.8 (Urk. 6/75/17). Die aktuelle tiefreichende testpsychologische Abklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung habe eine höchst auffällige defizitäre Persönlichkeitsstruktur ergeben. Dies zeige sich in einer starken ängstlichen Verunsicherung mit Affektan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälligkeit, dysphorischer und depressiver Verstimmbarkeit, selbstdestruktiven Tendenzen einher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit einem emotional kargen und unlebendigen Innen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leben, einer starken rationalen Abwehrhaltung und Hinweisen zu einer somatoformen Verarbeitung psychischer Konflikte. Dieser testpsychologische Befund führe in Übereinstimmung mit den durchwegs sozialen Versagens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrungen des Beschwerdeführers seit der Lehrzeit bis heute nach wie vor zur Diagnose einer emotional instabilen Persönlichkeit (ICD-10 F60.3), wie bereits von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagnostiziert worden sei. Von einer R</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eifung, wie im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten angenommen werde, liege ganz und gar nichts vor (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/75/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die aktuelle testpsychologische Abklärung habe zudem deutliche Hinweise auf eine beim Beschwerdeführer bestehende hirnorganische Beeinträchtigung ergeben. Dafür sprächen insbesondere die Resultate beim Benton-Test und bei der komplexen REY-FIGUR</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine deutlich beeinträchtigte Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrations- und Leistungsfähigkeit im d 2-Test. Auch der S-Wörter-Test zeige eine mittelschwere bis schwere Beeinträchtigung. Diese hirnorganische Beeinträchtigung könnte auch auf den langjährigen Alkohol- und Cannabis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">missbrauch zurückzuführen sein, der vom Beschwerdeführer gewissermassen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als Selbstheilungs- resp. als Verdrängungsversuch zur Linderung seiner Beschwerden betrieben worden sei (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/75/18).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Beschwerdeführer, für den nur schon das Sitzen und Beibehalten einer Körperhaltung grösste Mühe bereite und Beschwerden verursache, zu einer körperlichen Tätigkeit auch nur im Ansatz befähigt sein solle, wie das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Gutachten annehme, sei völlig unrealistisch. Er sei zweifellos generell </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> arbeitsunfähig. Es gebe auch keine realistischen Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsfähigkeit, die jenen Massnahmen überlegen seien, die er schon selber ergreife (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/75/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ vom Y.___ führte in s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einer Stellungnahme vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zum Einwand des Beschwerdeführers vom 21. August 2015 (Urk. 6/72) sowie zum psychiatrischen Bericht von PD Dr. Z.___ vom 15. Oktober 2015 (Urk. 7/75) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ei fehlenden Grundkriterien einer Persönlichkeitsstörung gemäss ICD-10, also bei fehlendem Vorliegen einer erheblichen und intra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dividuell stabilen Abweichung im Denken, Handeln und Fühlen von der Mehrheit der Bevölkerung, sei das Anwenden von psychodiagnostischen Instru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">menten im Sinne von Hilfsmitteln zur Diagnosestellung (z. B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> struk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riertes klinisches Interview für DSM-IV) entbehrlich gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 6/78/2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die im Bericht von PD Dr. Z.___ beschriebenen Beschwerden, die Anamnese, der soziale Kontext und die Lebenssituation des Beschwerdeführers würden sich nicht wesentlich von den im Y.___-Gutachten aufgeführten Informa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen unterscheiden. Bezüglich der Befundung fehle im Bericht von PD Dr. Z.___ ein AMDP-konformer psychopathologischer Befund gänzlich. Es fänden sich keine Befunde, sondern wenig strukturierte Beschreibungen, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mischt mit Annahmen hinsichtlich Psychogenese der vom Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer dargebotenen Beschwerden (Urk. 6/78/2). Die Anzahl der durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführten psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologischen Tests könne beim Leser den Eindruck hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lassen, dass die Untersuchung in ihrer Gesamtheit wissenschaftlich fundiert durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sei. Dies entspreche jedoch nicht den Tatsachen. Es seien sogenannte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">projektive Testverfahren wie zum Beispiel der Rorschach-Test verwendet wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Diese könnten nicht als valide und dem aktuellen Stand der Wissen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaft entsprechend angesehen werden. Durch Anwendung von projektiven Verfahren könnten keine Informationen gewonnen werden, welche sich in AMDP- und ICD-10-konforme Befunderhebung und Diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellung über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren liessen. Die Ergebnisse der durchgeführten Tests seien sodann nicht auf ihre Validität überprüft worden. Auch dieser Umstand setze die durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte testpsychologische Untersuchung in ihrer Wertigkeit erheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ab. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebe sich aus dem Bericht von PD Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, bei fehlender detaillierter Qua</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fizierung des Zustandsbildes des Beschwerdeführers auf der Grundlage eines reliablen psychopathologischen Befunds, eine pauschale, apodiktische sowie stark subjektiv geprägte Beurteilung, welche den aktuellen Vorgaben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für eine versicherungspsychiatrische Begutachtung nicht entspreche (Urk. 6/78</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">/3). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Stellungnahme von PD Dr. Z.___ vom 2. Mai 2016 zu Händen der Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vertretung des Beschwerdeführers (Urk. 6/80) kann entnommen wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, es sei eine Selbstverständlichkeit, dass bei jedem Psychostatus die im AMP-System aufgelisteten psychopathologischen Symptome auf ihr Vorhan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">densein und den Schweregrad am zu untersuchenden Patienten überprüft würden, und das habe er auch beim Beschwerdeführer getan </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/80/2). Die kognitiven Tests wie der Benton-Test, die komplexe Rey-Figur, der D2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Test und der S-Wörter-Test seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> international anerkannte Leistungstests zur Erfassung der kognitiven und auch exekutiven (frontalen) Fähigkeiten. Im Gegensatz zum Befundblatt, das nur eine grobe Quantifizierung der Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome zulasse, ermöglichten diese Tests eine genaue Messung der Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit. Beim Rorschachtest, Baumtest und Szondi-Test handle es sich um projektive Verfahren semiquantitativer Natur. Bezüglich der Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erfassung seien diese Tests </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine wertvolle Ergänzung zur explorativen und klinisch-psychopathologischen Untersuchung von Patienten und Patientin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen. Sie seien vor allem für die Beurteilung des Einz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">elfalls wertvoll (Urk. 6/80/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist vorliegend, ob eine Änderung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im anspruchserhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen tatsächlichen Sachverhalt eingetreten ist.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zeitliche Vergleichsbasis bil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det dabei die Verfügung vom 4. Februar 2004 (Urk. 6/38, Urk. 6/34 [Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsteil 2]). Zur Diskussion steht insbesondere, ob bezüglich des laut Bericht von Dr. A.___ vom 27. Oktober 2003 (E. 4.1) damals bestehenden psychischen Zustandsbilds eine massgebliche Besserung eingetreten ist. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin stützte ihre Auffassung, wonach sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand des Beschwerdeführers seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Erlass der Rentenverfügung vom 4. Februar 2004</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bessert habe und ihm eine angepasste Tätigkeit wieder zu 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">utbar sei, auf das Gutachten der Y.___ vom 24. November 2014 (Urk. 6/61). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer rügte zunächst, dass die Begutachtung nur eine bis zwei Stunden gedauert habe und im Vergleich zum Bericht von PD Dr. Z.___ viel zu w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">enig tiefgründig sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hierzu ist festzuhalten, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtsprechungsgemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus einer - verhältnis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mäs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sig - kurzen Dauer der psychiatrischen Exploration nicht von vornherein auf eine Sorgfaltswidrigkeit des Gutachters oder der Gutachterin geschlossen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Für den Aussagegehalt eines medizinischen Berichts kommt es nicht in erster Linie auf die Dauer der Untersuchung an.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Massge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blich ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8C_47/2016 vom 15. März 2016 E. 3.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Insofern ist unerhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">blich, ob die psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trische Untersuchung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Stunde, zwei Stunden, zehn Stunden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> länger gedauert hat. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 24. November 2014, ergänzt durch die Stellung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nahme des psychiatrischen Gutachters Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist für die Beantwortung der gestellten Fragen umfassend, beruht auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen (internistisch, rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gisch, psychiatrisch) und wurde in Kenntnis der und Auseinandersetzung mit den Vorakten erstattet. Warum der Beschwerdeführer zusätzlich noch durch einen Facharzt für Allgemeine Medizin hätte untersucht werden müssen (Urk. 1 S. 5), ist nicht ersichtlich. Die Gutachter berücksichtigten die geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden und setzten sich mit diesen sowie dem Verhalten des Beschwerdeführers auseinander. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie legten die medizinischen Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hänge und die medizinische Situation ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leuchtend dar und begründeten ihre Schlussfolgerungen nachvollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfüllt daher grundsätzlich die rechtsprechungsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässen Anforderungen an eine beweiskräftige ärztliche Stellungnahme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 2.6)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies gilt namentlich auch für das psychiatrische Teilgutachten von Dr. B.___ vom 27. September 2014 (Urk. 7/61/28-34). Der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Bericht von Dr. Z.___ vom 15. Oktober 2015 (vgl. E. 4.2.3) vermag dieses aufgrund der nachfolgenden Erwägungen nicht in Frage zu stellen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der vom Beschwerdeführer vertretenen Auffassung lassen nicht nur die Angaben des Beschwerdeführers selbst, sondern auch die Angaben von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zum von ihm beobachteten Verhalten des Beschwerdeführers und zum Psychostatus auf eine deutliche Verbesserung des psychischen Zustandsbildes schliessen: Laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wirkte der Beschwerdeführer damals im affektiven Bereich angespannt, zyklothom, hintergründig ängst</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, resignativ und verletzt, fühlte sich abgelehnt, war von der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung her dysphorisch gereizt und zeigte ein spürbares Aggressionspo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tential [E. 4.1; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/31/4-5]). Der psychiatrische Gutachter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erhob demgegenüber einen weitestgehend unauffälligen Befund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/61/32). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem hatte auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, FMH Allgemeine Innere Medizin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Bericht (Eingang IV-Stelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> am 4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">;</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/50) festgehalten, dass der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> psychisch stabiler sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose eher günstig sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; es könne ein Arbeitsversuch zu 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vorgenommen werden (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/50/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer brachte vor, es erscheine nicht klar, ob </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die ursprüngliche Diagnose als Fehldiagnose betrachte, er von einer Nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">reifung der Persönlichkeit während der Berentung oder einer umfassenden Besserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Zustandsbilds ausgehe (Urk. 1 S. 7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ausdrücklich festgehalten, dass eine „umfassende“ Besserung des Zustandsbildes, mithin sowohl eine Besserung der Persönlichkeitsproblematik als auch der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik, eingetreten sei. So diagnostizierte er denn auch keine Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeitsstörung mehr, sondern nur noch akzentuierte Persönlichkeitszüge, wobei er diese als narzisstisch und disso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zial bezeichnete (vgl. E. 4.2.2; Dr. A.___ ging von emotional-instabilen Persönlichkeitszügen aus [vgl. E. 4.1]).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Bezüglich der laut dem rheumatologischen Gutachten erklärbaren, der vollzeitlichen Ausübung einer angepassten Tätigkeit aber nicht entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Schmerzproblematik stellte Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gar keine psychiatrische Diagnose mehr. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ein Vergleich der Befunde/Psychostatus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die von Dr. Z.___ unter dem Titel "Psychostatus" </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemachten Angaben, soweit es sich dabei um objektiv-eigene (klinische) Feststellungen und nicht bereits um eine Inter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pretation handelt, weitgehend mit den vom psychiatrischen Gutachter des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erhobenen psychischen Befunden überein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat die von ihm gestellte Diagnose einer emotional-instabilen Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.3) ausschliesslich mit den Ergebnissen der von ihm veranlassten Testverfahren begründet. Testverfahren kommt indes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen im Rahmen psychiatrischer Begutachtungen höchstens ergänzende Funktion zu, während die klinische Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung entscheidend bleibt (Urteil </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_578/2014 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 4.2.7). Vorliegend stehen die Testergebnisse (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/75/18; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deutlich beeinträchtigte Konzentra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tions- und Leistungsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowie Hinweise auf hirnorganische Beeinträch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) teilweise in Widerspruch zu den Ergebnissen der klinischen Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 6/75/15-16; E. 4.2.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weshalb sie von vornherein nicht als massgeblich zu betrachten sind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im psychiatrischen Kontext kommt es grundsätzlich nicht auf die Diagnose, sondern einzig darauf an, welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Arbeitsfähigkeit hat. Massgebend ist in erster Linie der lege artis erhobene psychopathologische Befund und der Schweregrad der Symptomatik (statt vieler: Urteile 9C_190/2016 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2016 E. 4 und 9C_634/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2016 E. 6.1; je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Eine Befundverbesserung erscheint aufgrund des insoweit überzeugenden psychiatrischen Teilgutachtens von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sowohl bezüglich der Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sönlichkeits- als auch bezüglich der Schmerzproblematik ausgewiesen. In der festgestellten Befundverbesserung ist eine Änderung in den tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Verhältnissen zu erblicken.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Diese ist geeignet,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Mithin ist ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG zu bejahen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Invaliditätsgrad neu und ohne Bin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung an frühere Invaliditätsschätzungen zu ermitteln (BGE 140 V 9). </span></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Feststellung, wonach eine Befundverbesserung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eingetreten ist, gilt unge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achtet der jeweiligen Diagnosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> somit auch, wenn mit Blick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> darauf, dass sich der Beschwerdeführer wegen der Schmerzen nach wie vor nicht arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig fühlt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">davon ausgegangen w</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rd</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Abweichung vom Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten von Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine somatoforme Schmerzstörung vorl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die für die Beurteilung der invalidisierenden Wirkung einer soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung beachtliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Standardindikatoren (vgl. BGE </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">141 V 281</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">[diese Rechtsprechung findet auch bei einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsänderung gemäss ICD-1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">0 F62.8 Anwendung; vgl. Gutachten von Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/75/17-18</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_822/2013 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 E. 4.4 mit Hinweis]) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist zu bemerken, dass die di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">agnoserelevan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Befunde nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr ausgeprägt erscheinen. Laut den Angaben des Beschwerdeführers haben die Schmerzen deutlich nachgelassen und er unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieht sich auch keiner Psychotherapie. Eine solche war noch gar nie etabliert worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und auch einer stationären Schmerztherapie hat er sich bislang noch nie unterzogen, was nicht auf einen ausgeprägten psychischen Leidensdruck schliessen lässt. Die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit beeinträchti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Komorbiditäten liegen gemäss Gutachten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht vor. Die auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fällige Persönlichkeitsstruktur erscheint hinderlich. Anderseits sind durchaus Ressourcen (soziale Kontakte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Urk. 6/61/29-30</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) vorhanden. Von einer gleichmässigen Einschränkung des Aktivitätsniveaus in allen Lebensberei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen kann nicht die Rede sein (Reisen nach Thailand, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Joggen, M</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usizieren, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aushalten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Ausgehen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> etc.). Der Verlauf seit der Begutachtung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (2003) resp. der Rentenzusprache (2004) zeigt zudem klar, dass die psychische Verfassung und das Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers massgeblich von seiner finanziellen Lage und seiner Motivation abhängen. Dies ergibt sich namentlich auch daraus, dass der Beschwerdeführer anläss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich der Begutachtung im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angab, wenn er keine Rente mehr hätte, würde sich sein psychischer Zustand verschlechtern und er würde sich in eine psychiatrische Behandlung begeben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 6/61/29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insgesamt erscheinen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> funktionelle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Auswirkungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der laut dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Zeitpunkt der Begutachtung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Y.___ bestehenden Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhand der Standardindikatoren nicht schlüssig und wider</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsfrei mit zumindest überwiegender Wahrscheinlichkeit na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chgewiesen. Vielmehr überwiegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Gründe, die dafür sprechen, dass die von ihm gel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tend gemachte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anders begründet </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als durch eine versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherte Gesundheitsbeeinträchtigung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es mag zwar zutreffen, dass bei Entzug der Rente das Risiko eines Rückfalls in die Obdachlosigkeit und den Suchtmittelm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">issbrauch gross wäre (vgl. Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 S. 7). Dies kann aber keinen Grund für die Weiterausrichtung der Rente darstellen, zumal die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegenteilige Betrachtungsweise darauf hinaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">laufen würde, dass quasi aus therapeutischen Gründen die Invalidenrente weiter auszurichten wäre, was fernab der ratio legis liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_559/2015 vom 2. Dezember 2015 E. 3.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.6.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für den Zeitpunkt der Begutachtung beim Y.___ ist daher das Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Leidens zu verneinen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gestützt auf die überzeugenden gutachterlichen Feststellungen ist demnach davon auszugehen, dass im Zeitpunkt der Begutachtung im Y.___ in einer (den somatischen Beschwerden Rechnung tragenden) angepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestand. Hinweise dafür, dass sich seither bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung eine massgebliche Verschlechte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Gesundheitszustandes sowie der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers ergeben hätte, liegen nicht vor. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei 100%iger Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit kann ohne weiteres angenommen werden, dass der Beschwerdeführer ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könnte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach die Verwertung eines bestimmten Leistungspotenzials ohne vorgängige Durchführung befähigender Massnahmen allein vermittels Eigenanstrengung der versicherten Person nicht möglich sei (Urteil des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 9C_163/2009 vom 10. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sep</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tember 2010, E. 4.2.2, in: SVR 2011 IV Nr. 30 S. 86), ist grundsätzlich auf Fälle zu beschränken, in denen die (revisions- oder wiedererwägungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weise) Herabsetzung oder Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, welche das 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Altersjahr zurückgelegt oder die Rente seit mehr als 15 Jahren bezogen hat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urteil des Bundesgerichts 8C_39/2012 E. 5.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Weder ist der Beschwerdeführer 55 Jahre alt noch hat er während mehr als 15 Jahren eine Invalidenrente bezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, weshalb ihm die Selbsteingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich zumutbar ist. Ausserdem bot die Eingliederungsberatung dem Beschwerdeführer an, ihn vor der Rentenaufhebung bei der Wiederein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gliederung zu unterstützen, woraufhin er ihr offenbar mitgeteilt hat, dass er derzeit auf Eingliederungsmassnahmen der IV verzichte, und einen schriftli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Entscheid der IV über die Rente wünsche, damit er einen Einwand erhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben könne (Urk. 6/65/3-5; vgl. auch Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 8. Juni 2015, Urk. 6/64).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anzumerken bleibt, dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer anlässlich des Erstgesprächs mitgeteilt hat, dass er sich zu einem späteren Zeitpunkt für berufliche Massnahmen erneut anmelden könne, sofern er sich dazu in der Lage fühle (Urk. 6/65/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung somit nicht zu beanstan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den und die Beschwerde ist abzuweisen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- festzulegen und ausgangsge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Daniel Bohren</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHausammann</p><p></p></div> </div></body></html>