<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="content"> <div class="para"> </div> <div class="para">Bundesgericht </div> <div class="para">Tribunal fédéral </div> <div class="para">Tribunale federale </div> <div class="para">Tribunal federal </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <table border="0"> <tr> <td> <img height="68" src="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/displayimage.php?id=2017-08-29-4A_386-2017.1&amp;type=gif" width="95"/> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> <tr> <td> <div class="para"> <b>4A_386/2017 </b> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> <td> <div class="para"> </div> </td> </tr> </table> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>Urteil vom 29. August 2017</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>I. zivilrechtliche Abteilung</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Besetzung </div> <div class="para">Bundesrichterin Kiss, Präsidentin, </div> <div class="para">Gerichtsschreiber Widmer. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Verfahrensbeteiligte </div> <div class="para">A.________, </div> <div class="para">Beschwerdeführer, </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <i>gegen</i> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">1. B.B.________, </div> <div class="para">2. C.B.________, </div> <div class="para">Beschwerdegegner. </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Gegenstand </div> <div class="para">Mietrecht, </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 14. Juni 2017. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>In Erwägung,</b> </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer am 22. Dezember 2016 vor dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland für eine hängige mietrechtliche Klage um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte, das Gericht dieses Gesuch mit Entscheid vom 16. Februar 2017 zufolge Aussichtslosigkeit der Klage abwies und das Obergericht des Kantons Bern am 13. März 2017 auf eine dagegen erhobene Beschwerde nicht eintrat; </div> <div class="para">dass der Gerichtspräsident des Regionalgerichts am 17. Mai 2017 verfügte, der Beschwerdeführer habe bis am 7. Juni 2017 einen Gerichtskostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 24. Mai 2017 beim Obergericht Beschwerde einlegte; </div> <div class="para">dass die 2. Zivilkammer des Obergerichts am 14. Juni 2017 auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eintrat bzw. ausführte, es könne, soweit der Beschwerdeführer die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege verlange, auf die diesbezüglichen Entscheide vom 16. Februar und 13. März 2017 nicht zurückgekommen werden, da diese in Rechtskraft erwachen seien; </div> <div class="para">dass das Obergericht im weiteren auf die Beschwerde mangels Zuständigkeit nicht eintrat, soweit der Beschwerdeführer den Ausstand von Staatsanwalt Thoma, dessen strafrechtliche Verurteilung und die Weiterleitung sämtlicher bisher vom Beschwerdeführer eingereichten Strafanzeigen an eine ausserkantonale Staatsanwaltschaft verlangte; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer beim Bundesgericht mit Eingabe vom 20. Juli 2017 gegen den Entscheid vom 14. Juni 2017 Beschwerde erhob; </div> <div class="para">dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (<span class="artref">Art. 42 Abs. 2 BGG</span>), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (<span class="artref">Art. 106 Abs. 2 BGG</span>); </div> <div class="para">dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (<span class="artref">Art. 105 Abs. 1 BGG</span>), wobei dazu sowohl die Feststellungen über den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene über den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen über den Prozesssachverhalt gehören (<a class="bgeref_id" href="https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=28&amp;from_date=20.08.2017&amp;to_date=08.09.2017&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F140-III-16%3Ade&amp;number_of_ranks=0#page16">BGE 140 III 16</a> E. 1.3.1), und dass das Bundesgericht davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von <span class="artref">Art. 95 BGG</span> beruht (<span class="artref">Art. 97 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/105/2" type="start"></artref>Art. 105 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/97/1" type="end"></artref>), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat; </div> <div class="para">dass die Eingabe vom 20. Juli 2017 diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, indem der Beschwerdeführer darin nicht hinreichend, unter genügender Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen aufzeigt, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie auf die bei ihr eingereichte Beschwerde mangels hinreichender Begründung bzw. mangels Zuständigkeit nicht eintrat; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer insbesondere, soweit er die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im kantonalen Verfahren rügt und dies hauptsächlich damit begründet, er sei bedürftig, verkennt, dass die Vorinstanz auf sein Begehren bzw. seine Ausführungen betreffend Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht eintrat, weil über seinen Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 13. März 2017 bereits rechtskräftig entschieden worden war, wobei die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege durch das Regionalgericht im vorangehenden Entscheid vom 16. Februar 2017 ohnehin infolge Aussichtslosigkeit seiner Rechtsbegehren erfolgt war und nicht wegen mangelnder Bedürftigkeit; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer zwar die Verletzung einer Reihe von Grundrechten rügt, indessen nicht, jedenfalls nicht hinreichend darlegt, inwiefern diese durch die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid missachtet worden sein sollen; </div> <div class="para">dass der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz nach deren verbindlichen Feststellungen den Ausstand von Staatsanwalt Thoma, dessen strafrechtliche Verurteilung und die Weiterleitung sämtlicher bisher vom Beschwerdeführer eingereichten Strafanzeigen an eine ausserkantonale Staatsanwaltschaft verlangt hatte, die Fragen der strafrechtlichen Verfolgung von bestimmten Personen wegen "Aufstellung der elektromagnetischen Folter, Körperverletzungen (Mikrowellen) " und weiterer Straftaten bzw. der Nichtanhandnahme diesbezüglicher Strafverfahren sowie von Schadenersatz und Genugtuung in diesem Zusammenhang nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides sind, weshalb auf die diesbezüglichen neuen Begehren und Ausführungen des Beschwerdeführers nicht eingetreten werden kann (<span class="artref">Art. 75 Abs. 1 und <artref id="CH/173.110/99/2" type="start"></artref>Art. 99 Abs. 2 BGG</span><artref id="CH/173.110/75/1" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass somit auf die offensichtlich unzureichend begründete bzw. unzulässige Beschwerde nicht eingetreten werden kann (<span class="artref"><artref id="CH/173.110/108/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="start"></artref><artref id="CH/173.110/108/1/a" type="start"></artref>Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG</span><artref id="CH/173.110/108/1/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/108/b" type="end"></artref><artref id="CH/173.110/b" type="end"></artref>); </div> <div class="para">dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG); </div> <div class="para">dass das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das vorliegende Verfahren damit gegenstandslos wird; </div> <div class="para">dass keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (<span class="artref">Art. 68 BGG</span>); </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>erkennt die Präsidentin:</b> </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>1.</b> </div> <div class="para">Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>2.</b> </div> <div class="para">Es werden keine Gerichtskosten erhoben. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>3.</b> </div> <div class="para">Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> <b>4.</b> </div> <div class="para">Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. </div> <div class="para"> </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Lausanne, 29. August 2017 </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung </div> <div class="para">des Schweizerischen Bundesgerichts </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Die Präsidentin: Kiss </div> <div class="para"> </div> <div class="para">Der Gerichtsschreiber: Widmer </div> </div></body></html>