<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00711</span></p><p><span> </span></p><p>II. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Käch<br/>Sozialversicherungsrichterin Sager<br/>Gerichtsschreiber P. Sager</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 25. September 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beratungsstelle für Ausländer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Selnaustrasse 15, 8001 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Pensionskasse Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladene</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1971, Mutter von drei Kindern (Jahrgang 1987, 1991, 2000), meldete sich am 12. März 2014 u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Hinweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Depressionen, Kopf- und Rückenschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, Gelenk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zen und neurologische Ausfälle bei der Invalidenversicherung zum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Leistungsbezug an (Urk. 7/7). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerbliche Situation ab, zog Akten der Pensionskasse und des Krankentaggeldversicherers bei (Urk. 7/5, Urk. 7/21, Urk. 7/24) und holte ein polydisziplinäres Gutachten ein, das am 14. März 2016 erstattet wurde (Urk. 7/46).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach ergangenem Vorbescheid (Urk. 7/51) verneinte die IV-Stelle mit Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 23. Mai 2016 einen Rentenanspruch (Urk. 7/55 = Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Versicherte erhob am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19. Juni 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen die Verfügung vom 23. Mai 2016 (Urk. 2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen, eventuell sei die Sache an die IV-Stelle zwecks weiterer Abklärung zurückzuweisen (Urk. 1 S. 1 unten).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 24. August 2016 (Urk. 6) die Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 5. Oktober 2016 wurde die Pensionskasse Y.___ zum Prozess beigeladen (Urk. 8). Mit Schreiben vom 27. Oktober 2016 verzichtete diese auf eine Stellungnahme (Urk. 10). Dies wurde den anderen Verfahrensbeteiligten am 31. Oktober 2016 zur Kenntnis gebracht (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein seelische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s Leiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit Krankheitswert besteht, welche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (Art. 7 Abs. 2 Satz 2 ATSG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 2015 E. 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt grundsätzlich eine lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte psychiatrische Diagnose voraus (vgl. BGE 130 V 396; Urteile des Bundesgerichts 8C_616/2014 vom 25. Februar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5.3.3.3 und 9C_739/2014 vom 30. Novem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2015 E. 3.2). Eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Es ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilen, ob und inwiefern der versicherten Person trotz ihres Leidens die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">markt noch sozial-praktisch zumutbar und für die Gesellschaft tragbar sei (BGE 141 V 281 E. 3.7.3; 136 V 279 E. 3.2.1; BGE 127 V 294 E. 4c; vgl. Urteile des Bundesgerichtes 8C_614/2015 vom 15. Dezember 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">15 E. 5 und 8C_731/2015 vom 18. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">April 2016 E. 4.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertels</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">akten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2), gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 14. März 2016 (Urk. 7/46), davon aus, dass es sich bei einer mittelgradigen depressiven Episode gemäss Rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung um ein vorübergehendes Leiden handle. Weiter stehe der psychische Zusammenbruch in engem Zusammenhang mit der letzten Arbeitsstelle sowie den häuslichen Belastungsfaktoren (S. 2 oben). Es bestünden aufgrund der Prob</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leme am letzten Arbeitsplatz (Mobbing) sowie den häuslichen Sorgen klar psychoso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ziale Faktoren im Vordergrund, welche als IV-fremd gelten würden. Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der Diagnose sowie der psychosozialen Belastungsfaktoren sei kein invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">render Gesundheitsschaden ausgewiesen (S. 3 oben)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber im Wesentlichen auf den Standpunkt (Urk. 1), die psychischen Leiden würden seit mindestens 2013 be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">steh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en und seien trotz fachärztlicher und stationärer Behandlung nicht besser ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">worden (S. 3 oben). Sowohl die Ärzte des Z.___, der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trauensarzt der Pensionskasse der Y.___ als auch die Ärzte des A.___ würden eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigen (S. 3 Mitte/unten). Sogar im polydisziplinären Gutachten sei eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit festgestellt worden. Sie stehe noch immer in fachärztlicher Behandlung, welche bis jetzt noch keinen Erfolg gebracht habe. Somit seien die Behauptungen der Beschwerdegegnerin über eine schnelle Genesung nicht haltbar. Sie sei mit grosser Wahrscheinlichkeit zu 100 % arbeitsunfähig (S. 4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin, insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere ob zur Beurteilung des Rentenanspruchs auf das polydisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten vom 14. März 2016 (Urk. 7/46) abgestellt werden kann.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nannte im Bericht des Vertrauensarztes für die Pensionskasse der Y.___ vom 10. Februar 2014 (Urk. 7/5) als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit (S. 2) eine Anpassungsstörung, Angst und Depression gemischt (ICD-10 F43.22) sowie differentialdiagnostisch eine anhaltend somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">störung (ICD-10 F45.4). Die Prognose für die bisherige Tätigkeit sei bei ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gender Zeit, sich zu stabilisieren und die Schmerzsymptomatik in den Griff zu bekommen, durchaus gut (S. 6 oben). Es liege eine vorübergehende Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit vor (S. 8 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 5. Januar 2015 berichteten die Ärzte des Z.___ über die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Hospitalisation vom 11. November bis 18. Dezember 2014 (Urk. 7/18) und nannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gradige depressive Episode (ICD-10 F32.1), eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren mit Diskushernien (auf drei Höhen), einen Tinnitus aurium, Schwindel sowie einen arteriellen Hypertonus mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dacht auf gelegentlich hypertensive Krisen (Ziff. 1.1). Nach der Hospitalisation lasse sich bislang nicht abschätzen, wie sich der Krankheitsverlauf weiter gestalten werde. Durch Krisenintervention, Pharmakotherapie und aktivierende Therapien habe bislang eine langsame und deutliche Besserung erreicht werden können. Der stationäre Wiedereintritt zur Fortführung der Behandlung habe am 8. Januar 2015 stattgefunden (Ziff. 1.4). Die Beschwerdeführerin habe zuletzt 50 % als Betreuungsassistentin in einem Hort gearbeitet. Seit Oktober 2013 sei sie durch den Vorbehandler 100 % krankgeschrieben. Vom 11. November 2014 bis 8. Januar 2015 werde eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Diese werde nach stationärem Wiedereintritt fortgesetzt (Ziff. 1.6). Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit sei denkbar. Aktuell könne noch nicht beurteilt werden, ob mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit beziehungsweise Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden könne (Ziff. 1.8-9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2. März 2015 berichteten die Ärzte des Z.___ über die zweite Hospitalisation vom 8. Januar bis 6. Februar 2015 sowie über die aktu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">elle Hospitalisation seit dem 24. Februar 2015 (Urk. 7/21/2-5) und nannten da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bei die bereits bekannten Diagnosen (Ziff. 1; vgl. vorstehend E. 3.2). Ergänzend zum Bericht vom 5. Januar 2015 führten die Ärzte aus, die Austritte seien jeweils erfolgt, um der Beschwerdeführerin gemeinsame Feiertage/Urlaube mit der Familie zu ermöglichen und begleitend die psychische Stabilität im Alltag zu verbessern. Die stationären Wiedereintritte seien jeweils geplant erfolgt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. B.___ (vorstehend E. 3.1) berichtete am 9. Mai 2015 (Urk. 7/24) über eine Verlaufskontrolle und führte aus, es würden zunehmende Schwierigkeiten auch in der Familie bestehen, weil sich die Beschwerdeführerin wert- und nutz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">los fühle und allen nur eine Last sei (Ziff. A4). Die Prognose für die bisherige Tätigkeit müsse inzwischen als sehr schlecht angesehen werden. Weder ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lante noch stationäre Behandlungen hätten eine Besserung gebracht, der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heitszustand habe sich weiter verschlechtert. Auch die Prognose für andere Tätigkeiten seien aktuell sehr schlecht (Ziff. A.7.1-2). Für die bisherige Tätigkeit liege eine 100%ige dauerhafte Arbeitsunfähigkeit vor (Ziff. B1). Es liege (vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">übergehend bis auf weiteres, vermutlich mehrere Monate) eine Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit bezogen auf jede Tätigkeit vor. (Ziff. B2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Ärzte des A.___ berichteten am 26. Mai 2015 (Urk. 7/26/7-12) über die ambulante Behandlung seit dem 9. März 2015 (Ziff. 1.2) und nannten als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10 F32.2), Diskushernien (auf drei Höhen), Schwindel sowie eine arterielle Hypertonie (Ziff. 1.1). Dazu führten sie aus, aufgrund der Schwere der depressiven Störung bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bis zum heutigen Tag. Auch auf längere Sicht sei eine Besserung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu erwar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten. Der Zustand bestehe mindestens seit Oktober 2013 ohne nennenswerte Besserung (S. 1). Seit ihrer Erkrankung habe sich die Beschwerdeführerin mehrere Male in stationäre Behandlung ins Z.___ begeben, ohne dass es zu einer wesentlichen Besserung der Symptomatik gekommen sei. Es sei von einer fortgeschrittenen Chronifizierung des Zustandes auszugehen, da es trotz konsequent durchgeführten Behandlungen im stationären und ambu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lanten Rahmen zu unbefriedigenden Behandlungs- und Rehabilitations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ergeb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nissen gekommen sei (S. 2 oben). Eine sichere Prognose könne zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gegeben werden. Aufgrund der chronifizierten Komorbidität sei auch ein ungünstiger Verlauf der Erkrankung möglich. Wegen der Kombination von somatischen Problemen wie Diskushernien und Hypertonie bestehe eine erhöhte Vulnerabilität für Rückfälle des depressiven Störungsbildes sowie für wiederkehrende ausgeprägte Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich. Vor diesem Hintergrund bestehe momentan bei der Beschwerdeführerin eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deutlich reduzierte psychische und physische Belastbarkeit (vgl. Prognose, Ziff. 1.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 S. 3). Es bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit als Mitarbeiterin im Hort und als Hausmeisterin seit Oktober 2013 bis auf weiteres (Ziff. 1.6). Dabei bestehe aufgrund des Erkrankungsbildes derzeit eine ungenügende Belastbarkeit sowohl in psychischer als auch in körperlicher Hinsicht (Ziff. 1.7 S. 4 unten). In welchem Umfang und seit wann eine behinderungsangepasste Tätigkeit möglich sei, könne nicht beurteilt werden (Ziff. 1.7 S. 5 oben). Derzeit sei eine Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit undenkbar. Die Therapie ziele momentan auf die Integration der Beschwerdeführerin in ihrer Familie und der Übernahme ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau sowie auf ihre Beschäftigungsfähigkeit ab (Ziff. 1.8). Darüber, ob mit einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit gerechnet werden könne, könne momentan keine Aussage getroffen werden, die Wahrscheinlichkeit sei gering (Ziff. 1.9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Austrittsbericht des Z.___ vom 2. Juni 2015 (Urk. 7/30/2-10 = Urk. 3) berichteten die Ärzte unter anderem über die dritte Hospitalisation </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vom 24. Februar bis 13. März 2015 und nannten als Hauptdiagnosen eine mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Episode, mit Angst (ICD-10 F32.1). Als Nebendiagnosen nannten sie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, Diskushernien auf drei Höhen (ICD-10 F45.41), einen Tinnitus aurium, Schwindel, arterieller Hypertonus, einen Status nach Ovarialzysten-Operation und einen Diabetes mellitus (nicht insulinpflichtig). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Einbindung der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ltimodale</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapiekonzept (Kunst-, Bewegungs-, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ergotherapie) sei durch die ausgeprägte körperliche Einschränkung der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> durch das chronische Schmerzsyndrom sowie ihre am Anfang deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich ängstliche Haltung zunächst erschwert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">edoch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich die Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhaltend hochmotiviert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> an verfügbaren Fachthe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ra</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pien teilzunehmen und ihre Situation zu verbessern. Zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe die Beschwerdeführerin wieder begonnen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, handwerklichen Aktivitäten, wie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Häkeln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nachzugehen. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> regelmässig und sehr motiviert an den angebotenen Fachtherapien teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hierbei in der Intera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">k</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tion sehr freundlich und angenehm im Umgang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gezeigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> so im Verlauf eine Tagesstruktur aufbauen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zusätzlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie regelmässig und auch häufig am Wochenende die morgendliche Lichttherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> genutzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mehrfach an einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wachtherapie teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ressourcenaktivierende und psychoedukativ orientierte supportive Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gespräche mit der Pflegepers</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">o</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und der zuständigen Stationsärztin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Unter diesen Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich das psychische Zustandsbild der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> langsam aber stetig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verbessert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die Fähigkeit zur sozialen Interaktion mit dem Behandlungsteam und den Mitpatienten, inklusive </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">H</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">alten von Blick</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontakt, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Verlauf deutlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gebessert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als umgänglich und sehr freundlich erlebt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Urlaube an den Wochenenden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> von der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Verlauf wiederholt in Anspruch genom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men und mit Unterstützung der Angehörigen gut bewältigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden (S. 4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der stationäre Aufenthalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zweimalig unterbrochen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, um der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gemeinsamen Urlaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mit der Familie zu ermöglichen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unter den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genannten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Massnahmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">das psychische Zustandsbild der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> langsam aber kontinuierlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verbessert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anhaltend </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bei der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> jedoch eine deutliche Unsicherheit im Umgang mit anderen Menschen, so </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Äusserungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nderer sehr schnell auf sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bezogen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und anhaltend ein geringes Selbstwertgefühl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren Aufbau einer anhaltenden Tagestrukturieru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ng sowie zur Evaluation beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wiedereinstiegsmöglichkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für eine teilsta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tionäre Anschlussbehandlung in der Tagesklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angemeldet worden. Die Beschwerdeführerin sei am 13. März 2015 in gebessertem, psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schem Zustandsbild aus der stationären Behandlung entlassen worden (S.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. C.___, Facharzt für Neurologie, Dr. med. D.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, med. pract. E.___, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sowie Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neuro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logie, nannten im polydisziplinären Gutachten des G.___ vom 14. März 2016 (Urk. 7/46) die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 9 Ziff. 1):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">mittelgradige depressive Episode bei Verdacht auf rezidivierende depressive Störung (ICD-10 F33.1)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie (S. 9 Ziff. 2):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">chronisches Lumbovertebralsyndrom mit mittelgradigen degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Kolonpolypen, endoskopisch entfernt, Divertikulose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Diabetes mellitus, nicht insulinpflichtig</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">anamnestisch arterielle Hypertonie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Nikotinabusus</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Adipositas</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Hyperurikämie</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">latente Hypothyreose</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dazu führten die Gutachter aus, die Beschwerdeführerin sei psychiatrisch, neu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rologisch, internistisch und orthopädisch begutachtet worden. Führend sei aus psychiatrischer Sicht eine mittelgradige depressive Episode bei Verdacht auf rezidivierende Depression gewesen. Aus orthopädischer Sicht sei ein chronisches Lumbovertebralsyndrom mit/bei mittelgradigen degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule gesehen worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus internistischer Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich ebenso wie aus neurologischer Optik keine Diagnose mit Relevanz für die Arbeitsfähigkeit stellen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lassen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der letzten Tätigkeit als Hauswirtschafterin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen durch die psychiatrische Diagnose beeinträchtigt. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diese Tätigkeit wie auch Verweistätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt lediglich in einer Grössenordnung von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verrichten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die mittelschwere de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">press</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ve Episod</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e begründe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Einschränkung der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 9 unten)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In qualitativer Hinsicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Arbeitsfähigkeit obendrein durch die orthopä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dischen Leiden eingeschränkt, das Belastungsprofil der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> qualitativ auf leichte bis mittelschwere Tätigkeiten reduziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (S. 10 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in der Lage, körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">l</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg durchzuführen, die Tätigkeiten sollten übe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rw</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iegend im Sitzen, zeitweilig im Gehen und Stehen, ohne Einnahme von Zwangshaltungen (Vorbeuge) durchgeführt werden. Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keiten unter extremen Temperaturschwankungen, Hitze-, K</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lte- und N</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sseexpo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sition sollten ebenso vermieden werden. Ferner </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich in der Lage, Tätigkeiten einfacher geistiger Natur mit geringer Verant</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wortung auszuüben, wobei Tätigkeiten unter besonderem Zeitdruck sowie unter Nachtarbeitsbedingungen wegen der psychischen Minderbelastbarkeit zu ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien (S. 10 oben)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die zuletzt ausgeübte Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> lediglich 4.25 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den täglich ohne weitere Minderung der Leistungsfähigkeit ausüben, so das</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s eine Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 % vorliege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin könne</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Tätigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en im oben beschriebenen Belastb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arkeitsprofil 4.25 Stunden täglich ohne Minderung der Leistungsfähigkeit ausüben. Für leidens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerechte Tätigkeiten besteh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> mithin eine Arbeitsfähigkeit in der Grössen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung von 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % (S. 10 Mitte)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Dabei sei die Arbeitsfähigkeit seit Februar 2014 auf 50 % reduziert (S. 10 unten). Die Prognose sei offen, die Veränderungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">motivation sei gering. Subjektiv erlebe sich die Beschwerdeführerin als voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dig invalidisiert. Die Beschwerdeführerin erweise sich versagend, verknüpft mit passiven Versorgungswünschen und ein etwaiger Therapieerfolg stünde derar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Versorgungserwartungen diametral entgegen (S. 11 oben).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachter führten weiter aus, nicht versicherte Faktoren wie schwierige psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chosoziale Rahmenbedingungen und eine Migrationsproblematik würden zwar vorliegen. Diese Einschränkungen ausser Acht lassend bestehe die attestierte Arbeitsfähigkeit in der Grössenordnung von 50 % (S. 11 unten). Hinweise auf Aggravation, gar Simulation hätten sich keine ergeben (S. 12 oben). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Streitig und zu prüfen ist, ob es sich bei der Erkrankung der Beschwerdeführerin um ein dauerhaftes, invalidisierendes Leiden handelt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beschwerdegegnerin hielt in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) fest, dass aufgrund der Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode bei Verdacht auf eine rezidivierende depressive Störung sowie aufgrund der psychosozialen Belastungsfaktoren kein invalidisierender Gesundheitsschaden ausgewiesen sei.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im polydisziplinären Gutachten des G.___ (vgl. vorstehend E. 3.7) wird sowohl eine depressive Erkrankung als auch ein unklares Beschwerdebild diagnostiziert. Zunächst ist zu beurteilen, wie sich diese beiden Störungsbilder zueinander ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beim Zusammentreffen einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> - wie vorliegend -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zuverlässig diagnostizierten depressiven Episode und einer somatoformen Schmerzstörung sind in erster Linie die (fach-) ärztlichen Feststellungen zur Beurteilung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands und der Arbeitsunfähigkeit massgeblich; selbst dann, wenn rechtlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">betrachtet ein unklares Beschwerdebild vorliegt, muss fachärztlich geprüft we</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rden, ob nicht ein anderes Störungsbild gegeben ist, das anhand klinischer und/oder anderweitiger Untersuchungen zuverlässig nachgewiesen werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urteile des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8C_278/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 vom 24. Juni 2014 E. 5.1.2 sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_251/2013 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Februar 2014 E. 4.2.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem psychiatrischen Teilgutachten geht hervor, dass die psycho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">patho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Befunde die Annahme einer mittelschweren depressiven Episode begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den würden. Daneben bestehe eine mässig ausgeprägte chronische Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung mit somatischen und psychischen Faktoren. Psychische Faktoren seien an der Entstehung und an der Aufrechterhaltung der Schmerzstörung beteiligt. Die Beschwerdeführerin sei allerdings im Schmerzerleben gedanklich nicht ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen. Eine Relevanz für die Arbeitsfähigkeit ergebe sich aus der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung daher nicht, zumal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch keinen vollständigen sozialen Rückzug aus allen Lebensbereichen aufweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, die depressive Störung nur mittelgradig ausgeprägt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zudem über Ressourcen in den komplexen Ich-Funktionen, die Realitätsprüfung und Urteils</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildung verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Auch die Interaktionsgestaltung und Interaktionskompetenz der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, trotz einiger Einschränkungen, ausreichend, über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einstimmend auch mit der Einschätzung der behandelnden Ärzte anlässlich des letzten stationären Aufent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">haltes im Z.___ (vgl. Urk. 7/46 S. 27 unten). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser gutachterlichen Ausführungen erscheint die depressive Erkran</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung nicht lediglich als eine Begleiterscheinung zum unklaren Beschwerdebild, sondern stellt ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbständiges vom unklaren Beschwerdebild losgelöstes Lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den dar.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Sodann wird die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit überwiegend mit der depressiven Erkrankung begründet (vgl. Urk. 7/46 S. 9 unten f.). Daneben wird die chronische Schmerzstörung als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt. Dass die Schmerzen oder die unklaren Beschwerden in die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit eingeflossen wären, ergibt sich aus den gutachterlichen Ausführungen nicht. Damit ist mit überwiegender Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt, dass die depressive Erkrankung vorliegend klar im Vordergrund steht.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die strittige Frage, ob vorliegend ein invalidisierender Gesundheitsschaden gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben ist, ist damit mit Blick auf die depressive Störung zu beurteilen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_856/2013 vom 8. Oktober 2014 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Würdigung der medizinischen Akten ergibt, dass das polydisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten des G.___ vom 14. März 2016 (vorstehend E. 3.7) die von der Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin geklagten Beschwerden in angemessener Weise berücksichtigt, in Kenntnis sowie in Auseinandersetzung mit den relevanten Vorakten erstattet wurde und der konkreten medizinischen Situation Rechnung trägt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die vorgenommenen Schlussfolgerungen zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit werden ausführlich begründet.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beurteilung durch die Gutachter des G.___ ist nach dem Gesagten für die Beantwortung der gestellten Fragen um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gutachten erfüllt damit die praxisgemässen Kriterien für beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (vgl. vorstehend E. 1.4) vollumfäng</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich, so dass für die Entscheidfindung darauf abgestellt werden kann.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Gutachter kamen zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin die letzte Tätigkeit als Hauswirtschafterin wie auch Verweistätigkeiten in einer Grössenordnung von 50 % verrichten könne. Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg durchzuführen. Die Tätigkeiten sollten überwiegend im Sitzen, zeitweilig im Gehen und Stehen, ohne Einnahme von Zwangshaltungen (Vorbeuge) durch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geführt werden. Tätigkeiten unter extremen Temperaturschwankungen, Hitze-, Kälte- und Nässeexposition sollten ebenso vermieden werden. Ferner sei die Beschwerdeführerin lediglich in der Lage, Tätigkeiten einfacher geistiger Natur mit geringer Verantwortung auszuüben, wobei Tätigkeiten unter besonderem Zeitdruck sowie unter Nachtarbeitsbedingungen wegen der psychischen Minder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastbarkeit zu vermeiden seien (vgl. vorstehend E. 3.7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin (vgl. Urk. 2 S. 2 f.) ist gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten von einem invalidisierenden und somit langandauernden psychischen Gesundheitsschaden auszugehen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Grundsätzlich setzt der Nachweis einer Invalidität im Rechtssinn eine gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlich bedingte, erhebliche und evidente, dauerhafte sowie objektivierbare Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit voraus. Dieser Massstab gilt für sämtliche Leiden gleichermassen (BGE 139 V 547 E. 9.4). Eine Anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">berechtigung setzt stets eine nachvollziehbare ärztliche Beurteilung der Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen des Gesundheitsschadens auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aus, wobei für die Eignung eines Gesundheitsschadens, die Leistungsfähigkeit rechtserheblich einzuschränken, nicht bereits die Befunde und Diagnosen, son</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern erst deren Folgeabschätzung entscheidend ist (vgl. dazu auch vorstehend E. 1.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdegegnerin hält zu Recht fest, dass es sich bei depressiven Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">soden (ICD-10 F32) definitionsgemäss um vorübergehende Leiden handelt, indem solche Episoden im Mittel etwa sechs Monate, selten länger als ein Jahr dauern. Demgegenüber sind länger dauernde Störungen unter der Codierung F33 respektive F34 zu subsumieren (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urteil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> des Bundesgerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 8C_80/2011 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2011 E. 6.3.2 mit Hinweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Umstand, dass im polydisziplinären Gutachten (nur) eine mittelgradige depressive Episode (bei Verdacht auf rezidivierende depressive Störung) und keine rezidivierende depressive Störung im eigentlichen Sinne diagnostiziert worden ist, kommt vorliegend keine entscheidende Bedeutung zu. Selbst wenn das depressive Leiden vorliegend fachärztlicherseits unter eine depressive Epi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sode subsummiert wurde, so geht aus dem polydisziplinären Gutachten nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">voll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ziehbar und plausibel hervor, dass (mittlerweile) von einem langandau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Gesundheitsschaden auszugehen ist. So besteht bei der Beschwerdeführerin im Begutachtungszeitpunkt seit mehr als zwei Jahren eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit. Es fanden eine kontinuierliche ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische sowie drei stationäre psychiatrische Behandlungen statt. Der psychiatrische Gutachter führte sodann aus, dass sich die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin gemäss eigenen Angaben bereits früher in psychiatrische Behandlung begeben und unter einer depressiven Episode gelitten habe (vgl. Urk. 7/46 S. 23 unten sowie S. 26 unten). Hierzu hielt er weiter fest, im Lichte der anamnestisch angegeben früheren depressiven Episode sei am ehesten an eine rezidivierende depressive Störung zu denken (vgl. Urk. 7/46 S. 27 oben). Des Weiteren führte der psychiatrische Gutachter unter Diagnosen mit Relevanz für die Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit zwar eine mittelgradige depressive Episode bei Verdacht auf eine rezidivierende depressive Störung auf, die depressive Erkrankung codierte er schliesslich trotzdem mit F33.1, wie sie für rezidivierende depressive Störungen, also länger dauernde depressive Störungen verwendet wird. Unter den gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benen Umständen ist daher anzunehmen, dass der psychiatrische Gutachter aufgrund fehlender (Vor-)Akten zu der von der Beschwerdeführerin berichteten früheren Depression davon absah, eine rezidivierende depressive Störung zu diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nostizieren, was aus diagnostisch-medizinischer Sicht durchaus nachvoll</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zieh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung die invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende Wirkung des depressiven Leidens aufgrund der Diagnosestellung in Frage stellt, kann ihr nach dem Gesagten nicht gefolgt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit sich die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2 S. 2 f.) auf den Standpunkt stellt, dass aus versicherungsmedizinischer Sicht die psychischen Leiden aufgrund der psychosozialen Belastungsfaktoren entstanden seien und somit kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege, kann ihr mit Blick auf die medizinische Aktenlage, insbesondere das vorliegende Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten (vgl. vorstehend E. 3.7) ebenfalls nicht gefolgt werden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">S</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">obald eine Diagnose lege artis gestellt wird und der Psychiater oder die Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chiaterin respektive der Gutachter nicht bloss Befunde erhebt, welche in den psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, gleichsam in ihnen aufgehen, sondern verselbstständigte psychische Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen diagnostiziert, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liegt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein invalidenversicherungsrechtlich potenziell relevanter psychischer Gesundheitsschaden vor (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_478/2007 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2008, E. 3.3.2).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit anderen Worten ist eine wie im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden psychiatrischen Gutachten nachvollziehbar festgestellte psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">he </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erkrankung, welche eine andauernde und erhebliche Erwerbsunfähigkeit bewirkt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, relevant und nicht deshalb invaliditätsfremd, weil sie auch auf psychosoziale Faktoren zurückgeführt werden kann. Im gleichen Sinn hielt das Bundesgericht in einem anderen Urteil fest, sofern ein Gutachter lege artis begutachtet und unter Berücksichtigung der normativen Vorgaben gemäss der Rechtsprechung auf eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit schliesst, dem aus rechtlicher Sicht zu folgen ist, sofern die rechtsanwendende Stelle nicht konkrete, fallgebundene Gesichtspunkte zu nennen vermag, die im Rahmen der Folgenabschätzung eine im Vergleich zum Gutachter abweichende Ermessensausübung gebieten (Urteil des Bundesgerichts 9C_855/2014 vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2014 E. 2.4.2). Solches ist vorliegend zu verneinen.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Was die psychosozialen Faktoren betrifft, so liegen solche vorl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">iegend unbestrittenermassen vor, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">was denn im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorliegenden Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch festgehalten wurde. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus dem Gutachten ergibt sich allerdings auch, dass diese Belastungen bei der attestierten Arbeitsfähigkeit ausser Acht gelassen worden seien (vgl. vorstehend E. 3.7). Die Beschwerdegegnerin verkennt offen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich, dass neben den psychosozialen Faktoren eine verselbständigte psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Störung vorliegt, welche die Arbeitsfähigkeit einschränkt (vgl. vorstehend E. 3.7 sowie E. 4.4.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aufgrund der mittelgradigen depressiven Episode bei Verdacht auf rezidivie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rende</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> depressive Störung (ICD-10 F33.1) gingen die Gutachter von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit aus.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwar fallen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes leichte bis mittel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gradige depressive Störungen, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">disch, einzig dann als invalidisierende Krankheiten in Betracht, wenn sie erwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nermassen therapieresistent sind (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3 mit Hinweis).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Vorliegend verhält es sich so, dass die Beschwerdeführerin kontinuier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich in ambulanter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung war und ist (Frequenz von ein bis zweimal pro Woche zu Einzeltherapien, einmal pro Monat zur psychopharmakologischen Behandlung; vgl. Urk. 7/26 Ziff. 1.5). Weiter sind drei stationäre psychiatrische Behandlungen im Z.___ erfolgt (vgl. vorstehend E. 3.2, E. 3.3 sowie E. 3.6), wobei ein erneuter stationärer Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lungsversuch offenbar von den behandelnden Ärzten erwogen worden sei (vgl. Urk. 7/46 S. 29 Mitte). Eine Befundbesserung habe sich offenbar nur kurzzeitig eingestellt (vgl. Urk. 7/46 S. 27 oben). Die Gutachter hielten sodann fest, dass seit 2014 keine Veränderung der Arbeitsunfähigkeit eingetreten sei (vgl. Urk. 7/46 S. 17 oben). Damit wurden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die aus fachärztlicher Sicht indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten zumutbaren Behandlungsmöglichkeiten in kooperativer Weise optimal und nachhaltig ausgeschöpft (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vgl. auch Urk. 7/46 S. 14 und S. 16; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 193 E. 3.3; vgl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Urteile des Bundesgerichts 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2 und 9C_89/2016 vom 12. Mai 2016 E. 4.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss den behandelnden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ärzten des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei von einer fortgeschrittenen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Chronifizierung des Zustandes auszugehen, da es trotz konsequent durchgeführ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Behandlungen im stationären und ambulanten Rahmen zu unbefriedigenden Behandlungs- und Rehabilitationsergebnissen gekommen sei. Weiter sei eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">serung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten, entsprechend konnten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die behandelnden Ärzte keine sichere Prognose stellen (vgl. vorstehend E. 3.5). Auch der Vertrauensarzt für die Pensionskasse Y.___ erachtete die Prog</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nose in seinem Verlaufsbericht als sehr schlecht, da weder ambulante noch stationäre Behandlungen eine Besserung gebracht hätten (vgl. vorstehend E. 3.4). Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund keiner nennenswerten Veränderungsmotivation schätzte der psychia</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Gutachter die Prognose schliesslich als eher zweifelhaft ein (vgl. Urk. 7/46 S. 30). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Angesichts dieser fachärztlichen Beurteilungen und Prognosen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sowie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Behandlungsdauer muss vorliegend mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchsrelevanten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Therapieresistenz der depressiven Störung ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, zumal auch keine weiteren Therapien genannt wurden, von denen in absehbarer Zeit eine wesentliche Verbesserung des Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stands zu erwarten war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Hinsichtlich der Ressourcen ist festzuhalten, dass sich aus den geschilderten Tagesabläufen anlässlich der Begutachtung ein sozialer Rückzug und ein ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dertes Aktivitätenniveau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in allen vergleichbaren Lebensbereichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin ergibt (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 7/46 S. 29</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wobei die Beschwerdeführerin durchaus noch über einige Ressourcen verfügt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. Urk. 7/46 S. 27 unten, S. 28 unten f., S. 29)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, was sich in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">im Gutachten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> attestierten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">%igen Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit wiederspiegelt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Schliesslich stimmt die gutachterliche Einschätzung der invalidisierenden depressiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch mit den behandelnden Ärzten in dem Sinne überein, als diese ebenfalls von einer verselbstständigten psychischen Störung ausgingen. Nicht abgestellt werden kann hingegen auf die seitens der behan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">delnden Ärzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attestierte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wenig begründet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vollständige Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin (vgl. vorstehend E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Letztere Einschätzung findet ihre Begründung in der Erfahrungstatsache, dass nicht nur allgemein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prakti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierende Hausärzte, sondern auch behandelnde Spezialärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/cc mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit der diagnostizierten depressiven </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erkrankung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist somit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine IV-relevante gesundheitliche Störung ausgewie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen. Gestützt auf das </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">polydisziplinäre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gutachten vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">14. März 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist daher mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Wahrscheinlichkeit erstellt, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit Februar 2014</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Es bleibt damit die Prüfung der erwerblichen Auswirkungen der vorhandenen Einschränkungen vorzunehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerdeführerin hat keinen Beruf erlernt und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übte verschiedene Hilfs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätigkeiten aus, teilweise als Reinigungskraft, teilweise als Allrounderin oder als Abwartin (vgl. Urk. 7/46 S. 23 unten). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zwischenzeitlich bezog sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausserdem Leistungen der Arbeitslosenversicherung (Urk. 7/11/4). Die Beschwe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deführerin hat somit überwiegend Hilfsarbeitertätigkeiten ausgeführt und es ist davon auszugehen, dass sie ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen weiterhin solche Tätigkeiten ausführen würde. Da somit sowohl hinsichtlich des (hypothe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen) Valideneinkommens als auch bezüglich des Invalideneinkommens der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbe Tätigkeitsbereich (Hilfsarbeitertätigkeiten) zugrunde gelegt werden kann, ist sowohl für die Ermittlung des Valideneinkommens als auch des Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einkommens auf die Tabellen der Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bundesam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tes für Statistik (BFS) abzustellen und von denselben Zentralwerten auszugehen. Sind die beiden Einkommen ausgehend vom selben Lohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung und es rechtfertigt sich ein Prozentvergleich (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_131/2011 vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führt unter Berücksichtigung des zumutbaren Pensums zu einem Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätsgrad von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">50 %.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beschwerde ist somit in dem Sinne gutzuheissen, dass die angefochtene Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fügung mit der Feststellung aufzuheben ist, dass die Beschwerdeführeri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n nach Ablauf des Wartejahres (vgl. die seit Februar 2014 gutachterlich attestierte Arbeitsunfähigkeit, Urk, 7/46 S. 10 unten, zumal sich der Gesundheitszustand nach der Krankschreibung ab Oktober 2013 im Winter zunächst stabilisierte, Urk. 7/5 S. 2 A1 und S. 4 A3.3 unten) ab Februar 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Anspruch auf eine halbe Rente hat.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">69 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">61 lit. g ATSG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">34 des Gesetzes über das Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsgericht hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch auf den vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, dem Zeitaufwand und den Barauslagen festzusetzenden Ersatz der Parteikosten. Die teilweise obsiegende vertretene Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Parteientschädigung, die beim praxisgemässen Stundenansatz von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 145</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.--</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> für übrige Vertreter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (zuzüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich Mehrwertsteuer) ermessensweise auf Fr. 1‘300.-- (inklusive Barauslagen und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Mehrwertsteuer) festzusetzen und von der Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozial</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">versicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 23. Mai 2016 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. Februar 2015 Anspruch auf eine halbe Invalidenrente hat.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdeführerin</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1'300</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Milosav Milovanovic</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Pensionskasse Y.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zustellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>MosimannP. Sager</p></div> </div></body></html>