<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2016.00834</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p><span id="_GoBack"></span>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichterin Annaheim</p><p>Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer</p><p>Gerichtsschreiberin Schleiffer Marais</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 15. Dezember 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1960, absolvierte eine Lehre als Heizungsmonteur (Urk. 10/29) und war zuletzt als Geschäftsführer der Y.___ GmbH tätig (Urk. 10/18 Ziff. 1 und Ziff. 2.7). Am 4. Dezember 2009 erlitt der Versicherte einen Reitunfall, wobei er sich Verletzungen an der linken Ferse, der Wirbelsäule sowie am rechten Fuss zuzog (Urk. 10/7/7-16 S. 7). Im November 2010 meldete er sich unter Hinweis auf Beschwerden am linken Sprunggelenk und an beiden Kniegelenken bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 10/9). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zog unter anderem die Akten der Unfallversicherung (Urk. 10/7, Urk. 10/31, Urk. 10/44) bei und klärte die erwerblichen und medizi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nischen Verhältnisse ab. Am 14. Juni 2011 verneinte die IV-Stelle unter dem Hinweis darauf, dass sich der Versicherte aufgrund seiner persönlichen Situa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion aktuell nicht in der Lage fühle, an beruflichen Massnahmen teilzunehmen, einen Anspruch auf entsprechende Massnahmen (Urk. 10/32). Die Unfallversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung sprach dem Versicherten am 5. Oktober 2011 ausgehend von einer unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 27 % sowie einer Integritätseinbusse von 9.75 % eine Rente respektive eine Integritätsentschädigung zu (Urk. 10/44). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Urk. 10/52) verneinte die IV-Stelle gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 27 % mit Verfügung vom 25. September 2012 (Urk. 10/55) einen Rentenanspruch. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. September 2015 ersuchte der Versicherte unter dem Hinweis, dass sich sein Gesundheitszustand zwischenzeitlich massiv verschlechtert habe, die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle um erneute Rentenprüfung (Urk. 10/59). Mit Mitteilung vom 11. Februar 2016 (Urk. 10/86) informierte letztere den Versicherten darüber, dass aufgrund seines Gesundheitszustands zurzeit keine beruflichen Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsmassnahmen möglich seien. Sodann teilte sie ihm am 1. April 2016 mit, dass zur Klärung seiner Leistungsansprüche eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung in den Fachrichtungen Allgemeine/Innere Medizin, Orthopädie, Psychiatrie und Neuropsychologie notwendig sei (Urk. 10/92), womit sich der Versicherte einverstanden erklärte (Urk. 10/96).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Auftragsvergabe erfolgte anschliessend via die Plattform SuisseMED@P (Urk. 10/101-103). Am 2. Mai 2016 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass mit der Begutachtung die medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) Z.___ AG beauftragt werde, wobei als Gutachter Dr. med. A.___ (Allgemeine Innere Medizin), Dr. phil. B.___ (Neuropsychologie), Dr. med. C.___ (Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) und med. pract. D.___ (Psychiatrie und Psychotherapie) vorgesehen seien. Zudem erging der Hinweis, dass triftige Einwendungen gegen einen oder mehrere Gutachter innert 10 Tagen schriftlich einzureichen seien (Urk. 10/104). Mit Schreiben vom 9. Mai 2016 (Urk. 10/106) teilte der Versicherte der IV-Stelle mit, dass er Einwand gegen die Begutachtung an der MEDAS Z.___ erhebe und insbesondere Dr. A.___ als befangen ablehne. Daraufhin erliess die IV-Stelle am 8. Juli 2016 eine Zwischenverfügung (Urk. 2), mit welcher sie an der Begutachtung durch die MEDAS Z.___ festhielt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte am 10. August 2016 Beschwerde mit dem Antrag auf Aufhebung der Zwischenverfügung vom 8. Juli 2016 (Urk. 2) und Ablehnung der Dres. A.___, B.___ und C.___ sowie von med. pract. D.___ (Urk. 1 S. 2). Am 18. August 2016 reichte der Beschwerdeführer die Korrespon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denz zwischen seinem Rechtsanwalt Laube und Dr. A.___ vom 16./17. August 2016 (Urk. 7/1-2) ein (Urk. 6). Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 15. September 2016 (Urk. 9) auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 19. September 2016 mitgeteilt wurde (Urk. 11). Mit Eingabe vom 26. September (Urk. 12) reichte der Beschwerdeführer diverse Medien- und Polizeiberichte (Urk. 13/1-5) ein, welche der Beschwerdegegnerin am 28. September 2016 zur Kenntnis gebracht wurden (Urk. 14). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei der angefochtenen Verfügung (Urk.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> 2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> handelt es sich um eine Zwischen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfügung im Sinne von Art. 55 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 46 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">welche bei Beja</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hung des nicht wieder </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutzumachenden Nachteils (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">46 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. 1 lit. a </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">VwVG; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BGE 132 V 93 E. 6.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> grundsätzlich selbständig mit Beschwerde angefochten werden kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (vgl. BGE 132 V 93 E.6.4)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsprechungsgemäss sind </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwischenverfügungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">betreffend die Anordnung einer medizinischen Untersuchung im</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">invalidenversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, sofern die Gu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achterstelle in der Verfügung benannt wird (BGE 139 V 339 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zwar hat die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Zwischenverfügung (Urk. 2) an der Notwendigkeit einer polydisziplinären Begutachtung festgehal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten, ohne die Gutachterstelle und die begutachtenden Fachpersonen zu nennen. Aus dem fraglichen Entscheid geht indes implizit hervor, dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin an der Begutachtung durch die in ihrer Mitteilung vom 2. Mai 2016 (Urk. 10/104) genannten Sachverständigen der MEDAS Z.___ festhalten will. Weiter sind die zu beantwortenden Fragen bekannt (Urk. 10/90/3 und Urk. 10/91). Da demnach eine konkrete Gutachtensandordnung vorliegt, ist auf die Beschwerde einzutreten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In Nachachtung der bundesgerichtlichen Forderungen im Zusammenhang mit der Einholung von Administrativ- und Gerichtsgutachten der MEDAS (vgl. BGE 137 V 210) setzte der Bundesrat auf den 1. März 2012 den neuen Artikel 72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) in Kraft, der sicherstellt, dass nur noch Gutachterstellen polydisziplinäre (Beteiligung von drei oder mehr Fachdisziplinen) medizinische Gutachten für die Invalidenversicherung erstellen dürfen, welche die Qualitätsanforderungen erfüllen, die in einer Vereinbarung mit dem Bundesamt für Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versicherungen (BSV) vorgesehen sind. Zudem wurde bundesrechtlich verankert, dass die Invalidenversicherung Aufträge für polydisziplinäre Gutachten nach dem Zufallsprinzip zuzuweisen hat (Art. 72</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Abs. 2 IVV; vgl. ferner BGE 138 V 271 E. 1.1 und 140 V 507 E. 3.1 und 3.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Vergabe der polydisziplinären Gutachten erfolgt über die von der IV-Stel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len-Konferenz Luzern betriebene webbasierte Plattform "SuisseMED@P" (vgl. www.suissemedap.ch; vgl. Pressemeldung des BSV vom 5. April 2012 betreffend Medizinische Gutachten in der IV: Qualitätssicherung und faire Verfahren, un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter: www.bsv.admin.ch, mit aufgeschalteten Hintergrundinformationen, wobei auch die Vereinbarung, die Kriterien, der Tarif und die Handhabung der Platt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">form SuisseMED@P aufgeschaltet sind).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Muss der Versicherungsträge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r zur Abklärung des Sachverhalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s ein Gutachten einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er der Partei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ablehnen und kann Gegenvorschläge machen (Art. 44 ATSG). Zum einen werden von den </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">triftigen Gründen die eigentlichen gesetzlichen Ausstandsgründe (vgl. Art. 10 VwVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Art. 36 Abs. 1 ATSG) erfasst; zum andern zählen auch weitere As</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pekte - etwa die fehlende Sachkenntnis - zu den triftigen Gründen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser, ATSG-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz 38 zu Art. 44; vgl. auch BGE 132 V 93 E. 6.4-5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Anforderungen an die Unbefangenheit eines medizinischen Sachverständigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ergeben sich aus dem Anspruch auf ein faires Verfahren gemäss Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV) und Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen Menschenrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vention (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">EMRK; </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urteil des Bundesgerichts 6B_299/2007 vom 11. Oktober 2007 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1.1).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Nach der Rechtsprechung ist Befangenheit anzunehmen, wenn Umstände vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">liegen, die geeignet sind, Misstrauen in die Unparteilichkeit zu erwecken. Bei der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Befangenheit handelt es sich allerdings um einen inneren Zustand, der nur schwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> bewiesen werden kann. Es braucht daher für die Ablehnung nicht nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gewiesen zu werden, dass die sachverständige Person tat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sächlich befangen ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Es genügt vielmehr, wenn Umstände vorliegen, die den Anschein der Befangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den vermögen. Bei der Beurteilung des Anscheins der Befangenheit und der Gewichtung solcher Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stände kann jedoch nicht auf das subjektive Empfinden einer Partei abgestellt werden. Das Misstrauen muss vielmehr in objektiver Weise als begründet er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheinen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che den Arztgutachten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">teilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzusetzen (BGE 132 V 93 E. 7.1 mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Deshalb ist ein triftiger Grund auch etwa gegeben, wenn es dem Gutachter an der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im konkreten Fall erforderlichen Kompetenz fehlt oder er aus persönlichen Grün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht als geeignet erscheint (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kieser, ATSG-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, Rz 18 zu Art. 44 mit Verweis auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Maeschi, Kommentar zum Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetz über die Militärversicherung, Bern 2000,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rz 12 zu Art. 93).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin begründete ihr Festhalten an der Begutachtung durch die MEDAS Z.___ in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) damit, dass keine schützenswerten Ausstandsgründe gegen die begutachtenden Personen vorliege. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem hielt der Beschwerdeführer entgegen, der Hauptgutachter Dr. A.___ erfülle in hohem Mass den Anschein der Voreingenommenheit sowie der fehlenden Unabhängigkeit und der fehlenden Ergebnisoffenheit zulasten der Exploranden und zugunsten seiner Auftraggeber. Im Weiteren sei auch von den übrigen Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtern eine unabhängige Teilbegutachtung nicht zu erwarten (Urk. 1 S. 9 Ziff. 13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Lage der Akten ist die Vergabe des Begutachtungsauftrags an die MEDAS Z.___ ordnungsgemäss über die webbasierte Plattform SuisseMED@P erfolgt (Urk. 10/101—103; vgl. E. 1.2.1). Zu prüfen ist, ob ein Ablehnungsgrund gegen die Gutachter der MEDAS Z.___ vorliegt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer wandte sich zunächst gegen eine Begutachtung durch Dr. A.___, welcher gemäss Mitteilung vom 2. Mai 2016 (Urk. 10/104) für die allgemeinmedizinische und internistische Untersuchung vorgesehen war. Er wies diesbezüglich unter anderem auf die Email von Dr. A.___ an seinen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Laube vom 17. August 2016 (Urk. 7/2) hin, in welcher Dr. A.___ bekanntgegeben habe, es bestehe eine Befangenheit beider Parteien, die eine neutrale Begutachtung verunmögliche (Urk. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Der besagten Email ging das von Rechtsanwalt Laube direkt an Dr. A.___ adressierte Schreiben vom 16. August 2016 (Urk. 7/1) voraus, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chem der Rechtsvertreter im Zusammenhang mit der Begutachtung eines ande</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren Man</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ten akute Sicherheitsbedenken zum Ausdruck brachte. So stellte er die Fragen, ob sich in den Räumen der MEDAS Z.___ eine Waffe befinde, ob Dr. A.___ damit einverstanden sei, dass sich der Explorand aus Sicherheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gründen von einer Person begleiten lasse, die auch den Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">suchungen bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wohnen könne sowie wo er (Dr. A.___) die Schusswaffe und die dazugehörige Munition auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bewahre, die er am 24. August 2011 auf dem Fried</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">hof ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gesetzt habe (vgl. dazu Zeitungsbericht, Urk. 13/1-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. A.___ beantwortete dieses Schreiben persönlich am 17. August 2016, wobei er festhielt, dass er die von Rechtsanwalt Laube gestellten Fragen als „persönli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Beleidigung“ und als Versuch, ihn „als Gutachter auszuschalten“, betrachte und „ab sofort eine Befangenheit beider Parteien“ gelte, die eine neutrale Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung verunmögliche (Urk. 7/2). Damit brachte er selbst zum Ausdruck, dass er sich nunmehr ausser Stande fühlte, die für die Begutachtung nötige neutrale Distanz aufzubringen. Auch wenn die Korrespondenz zwischen Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anwalt Laube und Dr. A.___ nicht im Zusammenhang mit der Beurteilung der Leistungsansprüche des Beschwerdeführers ergangen ist, fällt Dr. A.___ wegen Anscheins der Befangenheit (vgl. E. 1.2.2) als Sachverständiger für die Begut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achtung des Beschwerdeführers ausser Betracht. Die von Dr. A.___ in seiner Email erwähnte Befangenheit betraf nicht nur die damals zu begutachtende Per</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">son, sondern erstreckte sich auch auf Rechtsanwalt Laube. Entsprechend besteht die Gefahr der Voreingenommenheit auch für den von Rechtsanwalt Laube ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretenen Beschwerdeführer, zumal die Email von Dr. A.___ während des laufenden Verfahrens respektive nur knapp sechs Wochen nach Erlass der angefochtenen Zwischenverfügung verfasst wurde. Wohl sind für die richterli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Beurteilung grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses einer Verfügung massgebend. Indessen sind Tatsachen, die sich erst später verwirklichen, soweit zu berücksichtigen, als sie mit dem Streitgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stand in engem Sachzusammenhang stehen und geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügung zu beeinflussen (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desverwaltungsgerichts C_2621/2014 vom 9. Juni 2015 E. 4.1 mit diversen Hinweisen). Es ist daher dem Umstand Rechnung zu tragen, dass einer künfti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Begutachtung des Beschwerdeführers durch Dr. A.___ kein Beweiswert mehr beizumessen wäre.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Weiteren wandte sich der Beschwerdeführer gegen eine Begutachtung durch die ihm am 2. Mai 2016 (Urk. 10/104) namentlich bekanntgegebenen Teilgut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achter der Fachdisziplin Neuropsychologie (Dr. B.___), Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (Dr. C.___) und Psychiatrie und Psychotherapie (med. pract. D.___). Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">machte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Wesentlichen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geltend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die Teilgutachter über keine Berufsausübungsbewilligung verfügten und deshalb </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht ärztlich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tätig sein dürften (Urk. 1 S. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 Ziff. 3.3).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Des Weiteren spreche der Umstand, dass med. pract. D.___ im Rahmen einer anderen Begutachtung ihr psychiatrisches Teilgutachten auf Geheiss von Dr. A.___ revidiert habe, gegen deren Unbefangenheit (S. 3 Ziff. 4). Bedenken bestünden ferner gegenüber Dr. B.___, welche bei anderer Gelegenheit fälschlicherweise als „Dr. med.“ präsentiert worden sei (S. 3 Ziff. 3 und S. 9 Ziff. 11). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts ist eine fehlende Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">willigung kein formeller Ausstandsgrund (Urteil 8C_644/2012 vom 16. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ber 2012). Deshalb würde allein der Umstand, dass ein Arzt nicht über eine kantonale Berufsausübungsbewilligung verfügt, nicht gegen seine Eignung sprechen, als Gutachtensperson in einer bestimmten medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Disziplin tätig zu sein, und es wäre darin kein Ableh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nungsgrund im Sinne von Art. 44 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. E. 1.2.2)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu sehen. Relevant ist vielmehr die grundsätzliche fachliche Qualifikation. Allerdings verfüg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die Teilgutachter Dr. C.___ und med. pract. D.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohnehin seit 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">07 respektive 2015</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> über eine Berufsaus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übungsbewilligung für d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Kantone H.___ und I.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">J.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erworbene Ausbildung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Teilgutachter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ist gemäss Medizinalb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruferegister in der Schweiz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anerkannt worde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n (vgl. </span><a href="http://www.medregom.admin.ch"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.medregom.admin.ch</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Vorwürfe gegenüber med. pract. D.___ betreffend die nachträgliche Abän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung ihres psychiatrischen Teilgutachtens basieren einzig auf den ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Behauptungen des Beschwerdeführers und sind im Übrigen nicht weiter belegt, was keine Rückschlüsse auf eine Befangenheit der Teilgutachterin zulässt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Teilgutachterin B.___ wurde in der Mitteilung der Beschwerdegegnerin vom 2. Mai 2016 (Urk. 10/104) als „Dr. phil. B.___“ mit dem Fachtitel „Neuropsy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chologie“ aufgeführt. Dies steht im Einklang mit der Auskunft der Fachperso</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen-Suche der Swiss Insurance Medicine (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">www.swiss-insurance-medicine.ch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), wonach die Gutachterin über einen Fachtitel als Neuropsychologin mit PVK</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zulassung (berechtigt zur Abrechnung von Leistungen nach IVG und den Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgesetzen über die Unfallversicherung [UVG] und die Militärversicherung [MVG]) verfügt und zertifizierte Gutachterin SIM ist, sowie mit den damit ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechenden Angaben auf der Internetseite der MEDAS Z.___ (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">http://www.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.ch/psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">logen/neuropsychologie/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Fachkenntnisse der für die Disziplin Neuropsychologie genannten Teilgutachterin werden folglich zu Recht nicht beanstandet. Entsprechend erweisen sich die vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer gegenüber Dr. B.___ geäusserten „Bedenken“ als nicht fundiert, zumal die bereits im Verfahren IV.2016.00047 vor dem Sozialversicherungsgericht des Kantons H.___ geltend gemachten „Titelanmassungen“ auf ein Versehen zurückgeführt wurden (Urteil vom 30. September 2016 E. 4.4 am Ende).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend steht fest, dass Dr. A.___ als befangen zu gelten hat und als Gutachter zu ersetzen ist. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nur falls es der MEDAS </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht innert nützlicher Frist möglich sein sollte, einen neuen Facharzt für Allgemeine Innere Medizin als Gutachter zu nennen, ist eine erneute Auftragsvergabe über SuisseMED@P erforderlich. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In diesem Sinne ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung geht, ist das Beschwerdeverfahren kostenlos (Art. 61 lit. a ATSG in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach § 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Partei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kosten. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auch wenn der Beschwerdeführer insofern obsiegt, als Dr. A.___ als befangen zu gelten hat, unterliegt er betreffend die Ausstandsgründe gegen die weiteren Gutachter. Damit steht ihm eine um die Hälfte gekürzte Prozessent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schädigung zu, welche, mit Fr. 900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bemes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen ist.</span></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass die angefochtene Verfü</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">gung vom 8. Juli 2016 aufgehoben und festgestellt wird, dass Dr. med. A.___ als Sachverständiger in Sachen des Beschwerdeführers befangen ist.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">schädigung von Fr. 900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Thomas Laube</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu ent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">halten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GräubSchleiffer Marais</p><p></p></div> </div></body></html>