A bteilung I A -420/2007 {T 0/2} U rteil vom 3. Septem ber 2007 M itw irkung: R ichter Jürg Kölliker (Vorsitz); R ichterin Florence Aubry G irardin; R ichter Beat Forster; G erichtsschreiber Adrian M attle. A ._______, Beschw erdeführer, gegen Schw eizerische B undesbahnen SB B , Vorinstanz, betreffend D atenschutz (A uskunftsbegehren, R echtsverw eigerung). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l2 Sachverhalt: A. M it Schreiben vom 23. Februar 2006 richtete A._______ das Begehren an die Schw eizerischen Bundesbahnen (SBB), es sei ihm innerhalb von 30 Tagen über alle in den D atensam m lungen der SBB vorhandenen ihn betreffenden D aten Auskunft zu erteilen. W eiter sei ihm Auskunft zu ertei- len über den Zw eck und gegebenenfalls die gesetzliche G rundlage der D a- tenbearbeitung, die Kategorien der bearbeiteten Personendaten, die Kate- gorien der an der Sam m lung Beteiligten sow ie die Kategorien der D aten- em pfänger. Es sei ihm die Vollständigkeit und R ichtigkeit der gem achten Angaben sow ie der ihm zugestellten U nterlagen zu bestätigen sow ie dass die SBB über keine w eiteren ihn betreffenden Personendaten verfügten, über w elche keine Auskunft erteilt w orden sei. B. M it Schreiben vom 23. M ärz 2006 teilten die SBB A._______ m it, dass die einzigen personenbezogenen D aten, w elche ihn betreffen w ürden, in ihrer Kundendatenbank zu finden seien. Zur Bew irtschaftung der Kundenabon- nem ente seien folgende D aten enthalten: N am e, Adresse, G eburtsdatum , Telefonnum m er, Art und D auer des Abos sow ie Fotos des Kunden. D ie D atenbank stütze sich auf das D atenschutzgesetz. An der D atensam m lung beteiligt seien nur die Berechtigten der SBB, näm lich das Verkaufsperso- nal am Schalter, ausgew ählte Personen des Kundendienstes sow ie die be- rechtigten IT-M itarbeitenden. Em pfänger der D aten seien externe Partner, w elche im Auftrag der SBB die Abo-Karten herstellen w ürden. Ansonsten w ürden ohne Einw illigung des Kunden personenbezogene D aten w eder an D ritte verkauft noch m it D ritten geteilt. C . M it Schreiben vom 31. M ärz 2006 forderte A._______ die SBB auf, die ihn betreffenden D aten in Form eines Ausdrucks bzw . von Fotokopien auszu- händigen sow ie zu bestätigen, dass die gem achten Angaben vollständig und richtig seien. Falls die SBB die Auskunft nicht in diesem Sinne erteilen könnten, sei ihm dies in einem begründeten Entscheid m itzuteilen. M it Schreiben vom 7. April 2006 teilten die SBB A._______ erneut m it, dass die einzigen ihn betreffenden personenbezogenen D aten in der Kundenda- tenbank zu finden seien und sendeten ihm einen Auszug aus der Kunden- datenbank zu. D . In seinem Schreiben vom 13. O ktober 2006 an die SBB bezw eifelte A._______, dass ihm vollständig Auskunft erteilt w orden sei. Er habe G rund zur Annahm e, dass die SBB w eitere ihn betreffende personenbezo- gene D aten besitzen w ürden. So sei ihm am 24. M ärz 2005 m itgeteilt w or- den, dass in der D atenbank des Kundendienstes 26 elektronische D os- siers auf seinen N am en registriert seien. W eiter sei sein N am e im SBB Ticket Shop erfasst. Schliesslich hätten sich die SBB im O ktober 2005 m it einer Eingabe von ihm an die O m budsstelle öffentlicher Verkehr befasst. Ausserdem sei davon auszugehen, dass auf G rund ausgestellter Junioren- karten für seine Söhne und geleisteter R ückvergütungen oder zugestellter G utscheine D aten zu seiner Person erfasst seien. Er forderte die SBB auf, 3 vollständige Auskunft über alle ihn betreffenden D aten zu erteilen und die Vollständigkeit ausdrücklich zu bestätigen. D ie Auskunft sei ihm in Form einer anfechtbaren Verfügung m it gehöriger R echtsm ittelbelehrung zu er- teilen. M it Schreiben vom 25. O ktober 2006 teilten die SBB A._______ m it, dass seine Korrespondenzen an den Kundendienst jew eils beantw ortet w orden seien. N eue Auskünfte oder Angaben lägen nicht vor. E. M it Schreiben vom 20. D ezem ber 2006 erhebt A._______ (Beschw erde- führer) Beschw erde bei der Eidgenössischen D atenschutz- und Ö ffentlich- keitskom m ission (ED Ö K). D er Beschw erdeführer beantragt, es sei festzu- stellen, dass die SBB (Vorinstanz) ihm bisher zu U nrecht keine vollständi- ge schriftliche Auskunft über die zu seiner Person bearbeiteten D aten er- teilt hätten. D ie Vorinstanz sei zu verpflichten, ihm die verlangte Auskunft in Form von Ausdrucken oder Fotokopien unverzüglich und vollständig zu erteilen sow ie die Vollständigkeit und R ichtigkeit der erteilten Auskünfte zu bestätigen. D ie Vorinstanz habe die von ihm verlangte schriftliche Verfü- gung nicht erlassen. Auf G rund der bereits im Schreiben vom 13. O ktober 2006 an die Vorinstanz geltend gem achten U m stände bezw eifle er, dass ihm vollständig Auskunft erteilt w orden sei. Auch die schriftliche bzw . elektronische Korrespondenz eines Bundesorgans m it einer bestim m ten Person gelte als D atensam m lung, ebenso Aufzeichnungen über m ündliche Kontakte. D ie Zustellung der D aten sei erforderlich zur Ü berprüfung von deren R ichtigkeit sow ie zur G eltendm achung allfälliger w eiterer M itw ir- kungs- und Kontrollrechte. F. M it Schreiben vom 16. Januar 2007 hat der Präsident der ED Ö K die Be- schw erdeschrift dem Bundesverw altungsgericht zugestellt. G . M it Stellungnahm e vom 16. April 2007 beantragt die Vorinstanz, auf die Beschw erde sei w egen fehlender Zuständigkeit des Bundesverw altungsge- richts, eventualiter w egen m angelnden R echtsschutzinteresses, nicht ein- zutreten. Subeventualiter sei die Beschw erde abzuw eisen, sow eit darauf eingetreten w erden könne. Im vorliegenden Fall gehe es um D atenschutz im R ahm en eines privatrechtlichen Transportvertrages. D ie Vorinstanz habe nicht hoheitlich gehandelt und sei im vorliegenden Fall nicht verfü- gungsberechtigt, w eshalb das Bundesverw altungsgericht zur Behandlung der Beschw erde nicht zuständig sei. Falls das Bundesverw altungsgericht entgegen dieser Ansicht zum Schluss kom m e, dass eine R echtsverw eige- rung vorliege, sei nicht das Bundesverw altungsgericht, sondern die Auf- sichtsbehörde zuständig. Auf die Beschw erde sei m angels eines aktuellen R echtsschutzinteresses ohnehin nicht einzutreten, w eil sie dem Beschw er- deführenden die ihn betreffenden Kundendaten aus der Kundendatenbank vollum fänglich ausgehändigt habe und für die G eschäftskorrespondenz keine Anm eldepflicht bzw . keine Aufbew ahrungspflicht gelte. Sollte das Bundesverw altungsgericht dennoch auf die Beschw erde eintreten, sei die- se abzuw eisen, w eil der Beschw erdeführer Auskunft über D okum ente ver- lange, von w elchen er als Absender oder Adressat volle Kenntnis habe. Es sei nicht Sache der Vorinstanz, die Korrespondenz m it dem Beschw erde- führer aufzuarbeiten und jederzeit zur H erausgabe bereitzuhalten. Für die Korrespondenz im R ahm en der Q ualitätssicherung bestehe kein um fas-4 sendes Auskunftsrecht. D ie Vorinstanz verw ende die G eschäftskorrespon- denz von Kundenreklam ationen ausschliesslich zur internen Q ualitätssi- cherung und gebe diese nicht an Aussenstehende bekannt. H . M it Stellungnahm e vom 21. M ai 2007 hält der Beschw erdeführer an der Beschw erde insgesam t und an den gestellten Anträgen fest. D as Aus- kunftsbegehren beschränke sich nicht auf D aten über ihn als Kunden ge- m äss abgeschlossenem Transportvertrag, sondern auf w eitere D aten- sam m lungen der Vorinstanz im Bereich von hoheitlichem oder privatrecht- lichem H andeln. M öglicherw eise sei er als ehem aliger Aushilfsm itarbeiter und Lohnbezüger, als D ebitor oder Kreditor bzw . als Finder oder Verlierer eines G egenstandes in entsprechenden D atensam m lungen oder in den R egistern der Vorinstanz bezüglich ihrer Funktion als Bahnpolizei ver- zeichnet. D as Bundesverw altungsgericht sei im Zusam m enhang m it daten- schutzrechtlichen Auskunftsbegehren zuständige Instanz für Beschw erden gegen die Vorinstanz und im R ahm en des Beschw erdeverfahrens könne auch eine R echtsverw eigerung geltend gem acht w erden. D ie Vorinstanz habe nicht vollum fänglich und korrekt Auskunft über die zur Person des Beschw erdeführers vorhandenen D aten erteilt. D ie Auskunft bezüglich D a- ten aus der Kundendatenbank sei unvollständig, w eil die erw ähnten Fotos nicht vorgelegt w orden seien. W eiter um fasse die Auskunftspflicht auch die ausgetauschte Korrespondenz. I. D ie Vorinstanz m it Schreiben vom 8. Juni 2007 und der Beschw erdeführer m it Schreiben vom 26. Juni halten sinngem äss an ihren Anträgen fest. D as B undesverw altungsgericht zieht in Erw ägung: 1. D as Bundesverw altungsgericht prüft von Am tes w egen, ob es zur Beurtei- lung der vorliegenden Beschw erde zuständig ist. 1.1 N ach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1992 über den D a- tenschutz (D SG , SR 235.1) kann jede Person vom Inhaber einer D aten- sam m lung Auskunft darüber verlangen, ob D aten über sie bearbeitet w er- den. Inhaber einer D atensam m lung (vgl. Art. 3 Bst. g D SG ) kann sow ohl eine private Person als auch ein Bundesorgan sein (Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Bst. j D SG ). W ährend die D urchsetzung des Auskunftsrechts gegen- über privaten Personen durch Klage vor dem zuständigen Zivilrichter er- folgt (Art. 15 D SG ), richtet sich der R echtsschutz gegen Verw altungshand- lungen im Bereich des D atenschutzgesetzes nach den allgem einen Be- stim m ungen über die Bundesrechtspflege (Art. 33 Abs. 1 D SG ). D as Bun- desverw altungsgericht ist som it gem äss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungsgericht (Verw altungsgerichtsge- setz, VG G , SR 173.32) für die Beurteilung der Beschw erde zuständig, so- fern eine Verfügung nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren (Vw VG , SR 172.021) vorliegt und keine Ausnahm e nach Art. 32 VG G gegeben ist. G em äss Art. 46a Vw VG kann auch gegen das unrechtm ässige Verw eigern oder Verzögern einer Verfügung Beschw erde geführt w erden, w obei sich 5 die R echtsverw eigerungs- oder R echtsverzögerungsbeschw erde an die Beschw erdeinstanz richtet, die zuständig w äre, w enn die Verfügung ord- nungsgem äss ergangen w äre (Botschaft zur Totalrevision der Bundes- rechtspflege, BBl 2001 4408). D as Bundesverw altungsgericht ist som it zur Beurteilung sow ohl der vom Beschw erdeführer erhobenen R echtsverw eigerungsbeschw erde zuständig w ie auch zur Beschw erde in der Sache selber, sow eit überhaupt eine an- fechtbare m aterielle Verfügung ergangen ist; ob dies zutrifft, ist nachfol- gend zu prüfen. 1.2 Als grundsätzlich verfügungsberechtigte Bundesorgane im Sinne des D a- tenschutzgesetzes gelten Behörden und D ienststellen des Bundes sow ie Personen, w elche m it öffentlichen Aufgaben des Bundes betraut sind (Art. 3 Bst. h D SG ). D ie Vorinstanz erfüllt als spezialgesetzliche Aktiengesellschaft des öffentli- chen R echts des Bundes (BG E 132 III 470 E. 3.3) öffentliche Aufgaben (vgl. Art. 2 ff. des Bundesgesetzes vom 20. M ärz 1998 über die Schw eize- rischen Bundesbahnen [SBBG , SR 742.31]) und gilt dam it, w ie vom Be- schw erdeführer geltend gem acht, als Bundesorgan im Sinne des D aten- schutzgesetzes, w as ihm vom Eidgenössischen D atenschutz- und Ö ffent- lichkeitsbeauftragten (ED Ö B) m it Schreiben vom 25. Juli 2006 bestätigt w orden ist. Bundesorgane können indes nicht nur durch Erlass einer Verw altungsver- fügung R echtsfolgen bew irken; vielm ehr können sie auch privatrechtlich handeln. Für diesen Fall gelten nach Art. 23 Abs. 1 D SG die Bestim m un- gen für das Bearbeiten von Personendaten durch private Personen (Art. 12-15 D SG ). D ies bedeutet, dass für die D urchsetzung des Aus- kunftsrechts bezüglich D aten, w elche ein Bundesorgan im R ahm en einer privatrechtlichen Tätigkeit bearbeitet, nicht das Bundesverw altungsgericht als Beschw erdeinstanz zuständig ist, sondern gem äss Art. 15 D SG der zu- ständige Zivilrichter im Klageverfahren (vgl. SIM O N KU N Z, in: U R S M AU R ER - LAM BR O U /N ED IM PETER VO G T [H erausgeber], Basler Kom m entar, D atenschutz- gesetz, 2. Auflage, Basel/G enf/M ünchen 2006, Art. 23 N . 24). D er G esetz- geber hat dies so vorgesehen, da Bundesorganen, w elche ihre R echtsbe- ziehungen zu D ritten m it privatrechtlichen Vereinbarungen gestalten, in diesen Bereichen keine H oheitsgew alt zukom m t (vgl. Botschaft zum DSG vom 23. März 1988, BBl 1988 II 474). In diesen Fällen sind Bundesorgane nicht berechtigt, R echte und Pflichten einseitig m it Verfügungen nach Art. 5 Vw VG festzulegen, w eshalb nach den allgem einen Bestim m ungen über die Bundesrechtspflege die Beschw erde ans Bundesverw altungsge- richt nicht m öglich ist. 1.3 In seiner Beschw erde vom 20. D ezem ber 2006 bezw eifelt der Beschw er- deführer die Vollständigkeit der ihm durch die Vorinstanz erteilten Aus- kunft. Er habe gestützt auf seine Korrespondenz m it dem Kundendienst, seine Bestellungen über den online Ticket Shop, seine Eingabe an die O m budsstelle öffentlicher Verkehr, an ihn ausgestellte Juniorenkarten so- w ie ihm geleistete R ückvergütungen bzw . ihm zugestellte G utscheine 6 G rund zur Annahm e, dass die Vorinstanz w eitere, ihn betreffende perso- nenbezogene D aten bearbeite. In seiner Stellungnahm e vom 21. M ai 2007 m acht der Beschw erdeführer unter anderem geltend, dass er m öglicher- w eise auch als Finder oder Verlierer eines G egenstandes in den entspre- chenden R egistern des Fundbüros der Vorinstanz verzeichnet sei. 1.4 In den vom Beschw erdeführer genannten Fällen ist die Vorinstanz als Transportunternehm ung im Sinne von Art. 2 Bst. c des Bundesgesetzes vom 4. O ktober 1985 über den Transport im öffentlichen Verkehr (Trans- portgesetz, TG , SR 742.40) aufgetreten. In diesem Bereich erbringt sie w irtschaftliche Leistungen und handelt privatrechtlich (U LR IC H H ÄFELIN / G EO R G M Ü LLER / FELIX U H LM AN N , Allgem eines Verw altungsrecht, 5. Auflage, Zürich 2006, R z. 285 f., KU N Z, a.a.O , N . 17). D ie Vorinstanz hat m it dem Beschw erdeführer privatrechtliche Vereinbarungen in Form von Transport- verträgen abgeschlossen (vgl. Art. 15 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 1 TG ). Art. 42 der Verordnung vom 5. N ovem ber 1986 über den Transport im öf- fentlichen Verkehr (Transportverordnung, TV, SR 742.401) regelt bezüg- lich Fundsachen bestim m te R echte und Pflichten der Transportunterneh- m ungen, des Finders und des Verlierers von G egenständen. D abei handelt es sich um N ebenpflichten aus Transportverträgen, w eshalb auch die dies- bezügliche Tätigkeit von Transportunternehm ungen dem Privatrecht zuzu- ordnen ist. Auch im R ahm en der Eingabe des Beschw erdeführers an die vom privatrechtlich organisierten Verband „öffentlicher Verkehr“ eingerich- tete „O m budsstelle öffentlicher Verkehr“, w elche bei Konflikten m it einer Transportunternehm ung schlichtend und verm ittelnd tätig ist, ist die Vorin- stanz als privatrechtlich handelnde Transportunternehm ung und nicht ho- heitlich aufgetreten. Falls die Vorinstanz als Folge der erw ähnten Beziehungen zum Beschw er- deführer w eitere D aten über dessen Person bearbeitet, handelt es sich hierbei ausschliesslich um D aten, w elche die Vorinstanz im R ahm en ihrer privatrechtlichen Tätigkeit erhoben hat. Insow eit der Beschw erdeführer Auskunft über solche Personendaten (zu diesem Begriff vgl. Art. 3 Bst. a D SG ) verlangt, ist die Vorinstanz nicht verfügungsberechtigt und das Bun- desverw altungsgericht gem äss Art. 23 Abs. 1 D SG nicht zuständig für die D urchsetzung des Auskunftsrechts. D aran verm ag Art. 50 Abs. 2 TG , w o- nach für nicht verm ögensrechtliche Streitigkeiten zw ischen dem Kunden und einer Transportunternehm ung die Vorschriften der Bundesverw al- tungsrechtspflege gelten, nichts zu ändern, w eil es sich vorliegend nicht um eine aus dem Transportgesetz abgeleitete, sondern um eine daten- schutzrechtliche Streitigkeit handelt. Ebenso w enig ändert die Behauptung des Beschw erdeführers, dass das Verhalten der Vorinstanz als Verstoss gegen Treu und G lauben zu bew erten sei, w eil sie nicht darauf hingew ie- sen habe, dass sie im privatrechtlichen H andlungsbereich nicht verfü- gungsberechtigt sei, etw as an der U nzuständigkeit des Bundesverw al- tungsgerichts. 1.5 Auf die Beschw erde ist daher insow eit nicht einzutreten, als der Beschw er- deführer Auskunft über Personendaten verlangt, w elche die Vorinstanz im R ahm en ihrer privatrechtlichen Tätigkeit m öglicherw eise bearbeitet. D ies-7 bezüglich w ird der Beschw erdeführer auf den zivilrechtlichen Klagew eg verw iesen. 2. Insow eit, als der Beschw erdeführer sein Auskunftsbegehren nicht auf vom Transportvertrag herrührende D aten beschränkt, sondern auch den öffent- lich-rechtlichen Tätigkeitsbereich der Vorinstanz, insbesondere das frühere Arbeitsverhältnis betreffende D aten m it einbezieht, ist das Bundesverw al- tungsgericht für die Beurteilung der Beschw erde grundsätzlich zuständig. Insow eit sind die w eiteren Sachurteilsvoraussetzungen zu prüfen. 2.1 D er Beschw erdeführer ist der Ansicht, es liege eine R echtsverw eigerung vor, w eil die Vorinstanz trotz w iederholter Aufforderung keine anfechtbare Verfügung erlassen habe. Er hat in seinem Begehren vom 23. Februar 2006 Auskunft über alle ihn betreffenden D aten, w elche in den D aten- sam m lungen der SBB vorhanden seien, verlangt. In seinem Schreiben vom 9. M ärz 2006 hat der Beschw erdeführer präzisiert, dass er Auskunft über alle solchen D aten unabhängig von der R echtsform der zu den SBB gehörenden Bereichen begehre. D ie Vorinstanz hat in den beiden Schrei- ben vom 23. M ärz 2006 und vom 7. April 2006 zum Auskunftsbegehren Stellung genom m en und dem Beschw erdeführer m itgeteilt, dass die einzi- gen personenbezogenen D aten, w elche ihn betreffen, in der Kundendaten- bank zu finden seien. Beide Schreiben der V orinstanz w aren nicht als Ver- fügung gekennzeichnet. D ie Vorinstanz stellt sich in der Vernehm lassung zur Beschw erde auf den Standpunkt, dass sie nicht verfügungsberechtigt gew esen sei, w eil sie dem Beschw erdeführer gegenüber nur privatrechtlich aufgetreten sei. D er Beschw erdeführer m acht in der Stellungnahm e zur Vernehm lassung der Vorinstanz geltend, sein Auskunftsbegehren habe sich auch auf m ögliche D aten bezogen, w elche die Vorinstanz als hoheit- lich handelndes Bundesorgan m öglicherw eise bearbeite. 2.2 Eine R echtsverw eigerung liegt vor, w enn eine Behörde trotz rechtlicher Verpflichtung keine Verfügung bzw . keinen Entscheid erlässt (ALFR E D KÖ LZ / ISAB ELLE H ÄN E R , Verw altungsverfahren und Verw altungsrechtspflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, N . 719). Für das Vorliegen einer Verfü- gung ist nicht m assgebend, ob sie als solche gekennzeichnet ist oder den gesetzlichen Form vorschriften für eine Verfügung entspricht. M assgebend ist vielm ehr, ob die Strukturm erkm ale einer Verfügung vorhanden sind (PIER R E TSC H AN N EN / U LR IC H ZIM M ER LI, Allgem eines Verw altungsrecht, 2. Aufla- ge, Bern 2005, § 29 R z. 3). Eine Verfügung liegt dem nach vor, w enn es sich bei einer Verw altungshandlung um eine hoheitliche, individuell-kon- krete, auf R echtsw irkungen ausgerichtete und verbindliche Anordnung ei- ner Behörde handelt, w elche sich auf öffentliches R echt des Bundes stützt, oder um eine autoritative und individuell-konkrete Feststellung bestehen- der R echte oder Pflichten (Art. 5 Abs. 1 Vw VG ; H ÄFELIN /M Ü LLE R /U H LM AN N , a.a.O ., R z. 854 ff.; TSC H AN N EN /ZIM M ER LI, a.a.O ., § 28 R z. 17). 2.3 Es ist zu prüfen, ob das Schreiben der Vorinstanz vom 23. M ärz 2006 die genannten Verfügungsm erkm ale aufw eist. D ie Vorinstanz erfüllt öffentliche Aufgaben (vgl. BG E 132 III 470 E. 3.3), w eshalb sie als Behörde im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Vw VG zu betrachten ist (vgl. dazu TSC H AN N EN /ZIM M ER LI, 8 a.a.O ., § 28 R z. 19). W ie gesehen (vgl. E. 1.4) ist die Vorinstanz bezüglich D aten, w elche sie im R ahm en ihrer privatrechtlichen Tätigkeit bearbeitet, nicht verfügungsberechtigt. Art. 8 D SG verm ittelt dem Beschw erdeführer jedoch auch das R echt, Auskunft darüber zu erhalten, ob die Vorinstanz über ihn D aten in D atensam m lungen in ihrem öffentlich-rechtlichen Tätig- keitsbereich bearbeitet oder nicht. D ie Vorinstanz hat dem Beschw erdefüh- rer im Schreiben vom 23. M ärz 2006 m itgeteilt, dass die einzigen ihn be- treffenden personenbezogenen D aten in der Kundendatenbank zu finden seien. Sie hat som it gleichzeitig unm issverständlich festgestellt, dass in denjenigen Tätigkeitsbereichen, in w elchen sie öffentlich-rechtlich handelt, keine solchen D aten bearbeitet w erden. Bezüglich des öffentlich-rechtli- chen Tätigkeitsbereichs der Vorinstanz, insbesondere hinsichtlich ihrer Ei- genschaft als frühere Arbeitgeberin des Beschw erdeführers, handelt es sich beim erw ähnten Schreiben vom Inhalt her um eine autoritative und in- dividuell-konkrete Feststellung in Anw endung von Art. 8 D SG und som it um eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Vw VG . Insow eit liegt dem - nach ein Anfechtungsobjekt vor und erw eist sich die vom Beschw erdefüh- rer erhobene R üge der R echtsverw eigerung gleichzeitig als unbegründet. 3. 3.1 Kom m t nach dem soeben G esagten dem Schreiben der Vorinstanz vom 23. M ärz 2006 Verfügungscharakter zu, kann dagegen gem äss Art. 31 VG G i.V.m . Art. 33 Abs. 1 D SG Beschw erde ans Bundesverw altungsge- richt geführt w erden. D ie SBB sind eine nach Art. 33 Bst. e VG G zulässige Vorinstanz. D as Bundesverw altungsgericht übernim m t das am 1. Januar 2007 bei der ED Ö K hängige Verfahren; das neue Verfahrensrecht ist an- w endbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 VG G ). 3.2 D er Beschw erdeführer ist als Adressat der angefochtenen Verfügung zur Beschw erde berechtigt (Art. 48 Abs. 1 Vw VG ). 3.3 D ie Beschw erde ist innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung der Verfügung einzureichen (Art. 50 Abs. 1 Vw VG ). D er Beschw erdeführer hat diese Frist nicht eingehalten. D as in Frage stehende Schreiben der Vorinstanz vom 23. M ärz 2006 ist indes m angelhaft eröffnet w orden, w eil es w eder als Ver- fügung bezeichnet w orden ist, noch eine R echtsm ittelbelehrung enthält (vgl. Art. 35 Abs. 1 Vw VG ). Aus m angelhafter Eröffnung darf den Parteien kein N achteil erw achsen (Art. 38 Vw VG ). Es stellt sich die Frage, ob diese Bestim m ung hier zur An- w endung gelangt, denn w er den Verfügungscharakter eines Schreibens er- kannte oder bei zum utbarer Sorgfalt hätte erkennen m üssen, kann sich nach der R echtsprechung des Bundesgerichts nicht auf Art. 38 Vw VG be- rufen. Allerdings verm ag nur eine grobe prozessuale U nsorgfalt der betrof- fenen Partei bzw . der R echtsvertreterin oder des R echtsvertreters eine fal- sche R echtsm ittelbelehrung aufzuw iegen. Sinngem äss das G leiche gilt, w enn um stritten ist, ob der Verfügungscharakter eines Schreibens erkenn- bar w ar (BG E 129 II 125 E. 3.3 m it H inw eisen). Vorliegend hätte der nicht anw altlich vertretene Beschw erdeführer das Schreiben der Vorinstanz vom 23. M ärz 2006 nicht als Verfügung erkennen m üssen, w eshalb ihm die ver-9 spätete Einreichung der Beschw erde nicht entgegengehalten w erden kann. 3.4 D ie Beschw erdeschrift entspricht den Form erfordernissen von Art. 52 Abs. 1 Vw VG . 3.5 Sow eit der Beschw erdeführer Auskunft über ihn betreffende Personenda- ten aus dem öffentlich-rechtlichen Tätigkeitsbereich der Vorinstanz ver- langt hat, ist auf die Beschw erde einzutreten. 4. 4.1 D er Beschw erdeführer m acht geltend, es sei ihm nur unvollständig Aus- kunft über ihn betreffende Personendaten, w elche die Vorinstanz in ihren D atensam m lungen m öglicherw eise bearbeite, erteilt w orden. D ie Vorin- stanz sei zu verpflichten, ihm über säm tliche solche D aten Auskunft zu er- teilen sow ie die Vollständigkeit und R ichtigkeit der erteilten Auskunft zu bestätigen. 4.2 G em äss Art. 8 Abs. 1 D SG kann jede Person vom Inhaber einer D aten- sam m lung Auskunft darüber verlangen, ob über sie D aten bearbeitet w er- den. D ies beinhaltet auch die Pflicht, eine N egativm eldung zu erstatten, w enn keine D aten der betroffenen Person bearbeitet w erden (R ALPH G R AM IN G A / U R S M AU R ER -LAM BR O U , in: U R S M AU R ER -LAM BR O U / N ED IM PETER VO G T [H erausgeber], Basler Kom m entar, D atenschutzgesetz, 2. Auflage, Basel/G enf/M ünchen 2006, Art. 8 N . 24). D ie zu erteilende Auskunft m uss w ahr und vollständig sein. D afür, dass der Inhaber einer D atensam m lung w ahrheitsgem ässe Auskunft erteilt hat, ist er im Streitfall auch bew eis- pflichtig. Indessen verm ag die blosse Behauptung des Beschw erdeführers, die ihm erteilte Auskunft sei unvollständig oder unw ahr, für sich allein kei- ne G rundlage dafür zu bieten, dass dies tatsächlich so ist (Entscheid des Präsidenten der Eidgenössischen D atenschutzkom m ission vom 8. D ezem - ber 2000, veröffentlicht in Verw altungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 67.70 E. 4a; G R AM IN G A/M AU R ER -LAM BR O U , a.a.O ., N . 51). 4.3 Indem die Vorinstanz dem Beschw erdeführer m itgeteilt hat, dass die einzi- gen ihn betreffenden Personendaten in der Kundendatenbank zu finden seien, hat sie ihm auch darüber Auskunft erteilt, dass sie in ihrem öffent- lich-rechtlichen Tätigkeitsbereich keine ihn betreffenden Personendaten bearbeitet. Zw ar hat der Inhaber einer D atensam m lung im Streitfall grund- sätzlich die W ahrheit der erteilten Auskunft zu bew eisen. Im vorliegenden Fall, in w elchem die Vorinstanz festgestellt hat, dass keine bzw . keine w ei- teren personenbezogene D aten bearbeitet w erden, ist eine über diese Aussage hinausgehende Bew eisführung indes gar nicht m öglich. D er Be- schw erdeführer m acht in allgem einer W eise geltend, dass über ihn m ögli- cherw eise D aten in D atensam m lungen der Vorinstanz aus den Bereichen der Lohnverw altung und der Bahnpolizei bearbeitet w erden. Er m acht je- doch keine näheren Angaben, aus w elchen ersichtlich w äre, dass die Vor- instanz in den genannten Bereichen tatsächlich ihn betreffende Personen- daten bearbeiten w ürde. Auch ein von ihm eingebrachter und von der Vor- instanz auf ihn als ehem aligem Aushilfsm itarbeiter ausgestellter Lohnaus-10 w eis aus dem Jahre 1972 verm ag daran nichts zu ändern. Es erscheint ohne w eiteres als plausibel, dass die Vorinstanz über dieses m ehr als 30 Jahre zurückliegende Arbeitsverhältnis keine D aten bearbeitet (zum Begriff des „Bearbeitens“ vgl. Art. 3 Bst. e D SG ). 4.4 W enn die blosse Behauptung eines Beschw erdeführers, die erteilte Aus- kunft sei unvollständig oder unw ahr, für sich alleine keine G rundlage dafür zu bieten verm ag, dass dem tatsächlich so ist, verm ag es die vom Be- schw erdeführer vorliegend in allgem einer W eise angeführte M öglichkeit ei- ner U nvollständigkeit der Auskunft um so w eniger. Es ist daher davon aus- zugehen, dass die Vorinstanz in ihrem öffentlich-rechtlichen Tätigkeitsbe- reich keine den Beschw erdeführer betreffenden Personendaten bearbeitet und dass sie ihm diesbezüglich im Sinne von Art. 8 D SG vollständig und w ahrheitsgem äss Auskunft erteilt hat. 5. D as Bundesverw altungsgericht untersucht den Sachverhalt von Am tes w e- gen (Art. 12 Vw VG ). Es nim m t die ihm angebotenen Bew eise ab, w enn diese zur Abklärung des Sachverhaltes tauglich erscheinen (Art. 33 Abs. 1 Vw VG ). D ie W ahrung des rechtlichen G ehörs verlangt grundsätzlich, die angebotenen Bew eise abzunehm en. D avon darf im Sinne einer antizipier- ten Bew eisw ürdigung abgew ichen w erden, w enn der Sachverhalt, den eine Partei bew eisen w ill, nicht rechtserheblich ist oder w enn die Tatsachen be- reits aus den Akten genügend ersichtlich sind (Art. 37 des Bundesge- setzes vom 4. D ezem ber 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273] i.V.m . Art. 19 Vw VG ; BG E 130 II 425 E. 2.1; KÖ LZ/H ÄN E R , a.a.O ., R z. 111, 320; U rteile des Bundesverw altungsgerichts A -2086/2006 vom 8. M ai 2007 E. 8 und A-841/2007 vom 20. August 2007 E. 7.8 2. Absatz in fine). W eiter hat das Bundesverw altungsgericht das R echt von Am tes w egen anzuw en- den (vgl. zum G anzen auch KÖ LZ/H ÄN E R , a.a.O ., N . 674 ff.). D a die w esentli- chen Tatbestandselem ente aus den Akten ersichtlich sind und die R echts- auffassung des ED Ö B für das U rteil des Bundesverw altungsgerichts nicht m assgeblich ist, ist den vom Beschw erdeführer gestellten Bew eisanträgen keine Folge zu leisten. 6. G estützt auf die vorstehenden Erw ägungen erw eist sich die Beschw erde als unbegründet und ist abzuw eisen, sow eit darauf einzutreten ist. 7. 7.1 D as Bundesverw altungsgericht auferlegt die Verfahrenskosten in der R e- gel der unterliegenden Partei, ausnahm sw eise können sie ihr erlassen w erden (Art. 63 Abs. 1 Vw VG i.V.m . Art. 6 Bst. b des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun- desverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]). Bei diesem Ausgang des Verfahrens gilt der Beschw erdeführer als unter- liegende Partei. W as den U m stand angeht, dass der nicht anw altlich ver- tretene Beschw erdeführer auch auf G rund der seiner Ansicht nach unvoll- ständigen Auskunft über Personendaten aus dem privatrechtlichen Tätig- keitsbereich der Vorinstanz Beschw erde ans Bundesverw altungsgericht er- hoben und nicht den zivilrechtlichen Klagew eg beschritten hat, ist zu be-11 rücksichtigen, dass die Vorinstanz ihn nicht darauf hingew iesen hat, dass sie sich nicht als verfügungsberechtigt betrachtet; dies obw ohl der Beschw erdeführer ausdrücklich den Erlass einer Verfügung verlangt hat. Ausserdem w urde der Beschw erdeführer vom ED Ö B in dessen Schreiben vom 25. Juli 2006 einzig auf die R echtsm ittel im D atenschutzbereich gegen Bundesorgane gem äss Art. 25 D SG und nicht zusätzlich auf den hier ebenfalls zur Anw endung kom m enden und auf die Bestim m ungen über das Bearbeiten von Personendaten durch private Personen verw eisenden Art. 23 Abs. 1 D SG hingew iesen. Aus diesen G ründen sind dem unterliegenden Beschw erdeführer die Verfahrenskosten ausnahm s- w eise zu erlassen. 7.2 D em Beschw erdeführer als unterliegende Partei steht keine Parteientschä- digung zu (Art. 64 Abs. 1 Vw VG ). D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen, sow eit darauf eingetreten w erden kann. 2. Es w erden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es w ird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. D ieses U rteil w ird eröffnet: - dem Beschw erdeführer (m it G erichtsurkunde) - der Vorinstanz (eingeschrieben; Beilage: Schreiben des Beschw erdefüh- rers vom 26. Juni 2007) - dem U VEK (m it G erichtsurkunde) - dem ED Ö B D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: Jürg Kölliker Adrian M attle R echtsm ittelbelehrung G egen das vorliegende U rteil kann eine Beschw erde in öffentlich-rechtlichen Angelegen- heiten beim Bundesgericht erhoben w erden. D ie Beschw erde ist innert 30 Tagen seit der Eröffnung des angefochtenen U rteils zu erheben. D ie R echtsschrift ist in einer Am tsspra- che abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung m it Angabe der Bew eism ittel und die U nterschrift zu enthalten. Sie m uss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen H anden der Schw eizerischen Post oder einer schw eizerischen diplom atischen oder konsularischen Vertretung übergeben w erden (vgl. Art. 42, 48, 54 und 100 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 [Bundesgerichtsgesetz, BG G ], SR 173.110). Versand am :