A bteilung IV D -5669/2007 {T 0/2} U rte il v o m 3 0 . A u g u s t 2 0 0 7 R ichter R obert G alliker (Vorsitz), R ichter G érald Bovier, R ichter Fulvio H aefeli, G erichtsschreiber M artin M aeder. A._______, seine Lebenspartnerin B._______, ihre Kinder C ._______, und D ._______, Serbien, (...), Beschw erdeführer, gegen B undesam t für M igration (B FM ), Q uellenw eg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Verfügung vom 21. August 2007 i. S. N ichteintreten auf Asylgesuch und W egw eisung / (...). B u n d e s v e rw a ltu n g s g e ric h t T rib u n a l a d m in is tra tif fé d é ra l T rib u n a le a m m in is tra tiv o fe d e ra le T rib u n a l a d m in is tra tiv fe d e ra l B esetzung P arteien G egenstandD -5669/2007 D as B undesverw altungsgericht stellt fest und erw ägt: dass die Beschw erdeführer am 24. Juli 2006 in der Schw eiz gem ein- sam um Asyl nachsuchten, dass der Beschw erdeführer zur Begründung seines Asylgesuchs im W esentlichen geltend m achte, er sei am 20. Juli 2006 von drei der M afia zuzurechnenden U nbekannten zu H ause aufgesucht und unter der D rohung, seine Frau und Kinder w ürden im W eigerungsfall zu Pro- stitutionszw ecken entführt, zur Bezahlung eines Schutzgeldes von 5000 Euro genötigt w orden, dass die - m it dem Beschw erdeführer nach Brauch verheirate- te - Beschw erdeführerin den von ihrem M ann vorgetragenen Sachver- halt in den G rundzügen bestätigte, ohne darüber hinaus Behelligungen gegen ihre Person geltend zu m achen, dass das BFM m it Verfügung vom 5. Septem ber 2006 in Bezug auf säm tliche Beschw erdeführer das N ichterfüllen der Flüchtlingseigen- schaft feststellte, die Asylgesuche ablehnte und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie deren Vollzug anordnete, dass es zur Begründung der N ichtzuerkennung der Flüchtlingseigen- schaft zusam m enfassend ausführte, die Vorbringen der Beschw erde- führer hielten den Anforderungen an die G laubhaftigkeit im Sinne von A rt. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG , SR 142.31) nicht stand, w eshalb die Frage der asylrechtlichen R elevanz nicht geprüft zu w erden brauche, dass die Beschw erdeführer diese Verfügung m it Beschw erde vom 5. O ktober 2006 in allen Punkten bei der dam als zuständigen Schw ei- zerischen Asylrekurskom m ission (AR K) anfochten, dass die Beurteilung der Beschw erde per 1. Januar 2007 durch das neu geschaffene Bundesverw altungsgericht übernom m en w urde, dass der zuständige Einzelrichter die Beschw erde m it Verfügung vom 9. Januar 2007 als gegenstandslos gew orden abschrieb, dass er zur Begründung ausführte, die Beschw erdeführer seien ge- m äss Auskunft der zuständigen kantonalen Behörde seit dem 26. D e- S eite 2D -5669/2007 zem ber 2006 unbekannten Aufenthaltes, w eshalb praxisgem äss anzu- nehm en sei, sie seien an einer W eiterführung des Asylverfahrens nicht m ehr interessiert und hätten kein schutzw ürdiges Interesse an der Auf- hebung oder Änderung der Verfügung des BFM , dass die Beschw erdeführer am 23. Juli 2007 im E._______ erschienen und zum zw eiten M al in der Schw eiz um Asyl nachsuchten, dass die Beschw erdeführer bei der Erhebung ihrer Personalien über- einstim m end erklärten, sie gehörten der Volksgruppe der R om a an, seien röm isch-katholischen G laubens, verständigten sich am besten in ihrer M uttersprache R om und seien zuletzt im H aus der Fam ilie in der O rtschaft F._______ (Vojvodina, Serbien) w ohnhaft gew esen, dass sie am 2. August 2007 im E._______ sum m arisch zum R eisew eg und zu den G ründen für das Verlassen des H eim atlandes befragt und an gleicher Stätte am 13. August 2007 direkt durch das BFM zu ihren Asylgründen angehört w urden, dass der Beschw erdeführer dabei zur Begründung seines Asylgesuchs zusam m enfassend geltend m achte, am späten Abend des 15. Juli 2007 seien zw ei U nbekannte, die schon beim ersten unw illkom m enen Besuch dabei gew esen seien, in das H aus in F._______ eingedrungen, hätten ihn nach den G ründen für sein vorübergehendes Verschw inden gefragt und von ihm bis zum 30. Juli 2007 einen G eldbetrag von 6000 Euro verlangt, dass der Beschw erdeführer auf die Frage, w arum er w ährend des noch in zw eiter Instanz hängigen ersten Asylverfahrens zusam m en m it seiner Fam ilie untergetaucht sei, antw ortete, sie seien Ende des Jah- res 2006 gem einsam nach F._______ zurückgekehrt, um dort sofort die ihnen in der Schw eiz zugegangene Inform ation nachzuprüfen, w onach seine Schw ester erm ordet w orden sei, dass sie keine Spur von seiner Schw ester vorgefunden hätten und diesbezüglich auch heute noch vollkom m en im U ngew issen seien, dass sie auf die Einschaltung der Behörden verzichtet hätten, w eil die- se in solchen Angelegenheiten ein Aktivw erden lediglich vortäuschten und sich nicht ernsthaft darum bem ühten, die W ahrheit ans Tageslicht zu bringen, S eite 3D -5669/2007 dass die beiden M änner im Innern des H auses zur Strafe für seinen U ngehorsam bei der ersten Zahlungsaufforderung auf ihn eingeschla- gen und -getreten hätten, dass er dabei das Bew usstsein verloren habe und später m it einer ge- brochenen Schulter und einer W unde an der Stirn w ieder zu sich ge- kom m en sei, dass die beiden M afiosi ihm zur Bezahlung der Sum m e von 6000 Euro ein am 30. Juli 2007 ablaufendes U ltim atum gesetzt hätten, dass sie auch gegen seine Tante, gegen seine Frau und seine Kinder G ew alt angew andt hätten, dass er in dieser Situation sein Leben und dasjenige seiner Kinder in G efahr gesehen habe, zum al er auch nicht an die Behörden habe ge- langen können, w eil die beiden M änner ihm klar gem acht hätten, sie w ürden als erste von einer Benachrichtigung der Polizei erfahren, dass die Beschw erdeführerin als entscheidenden G rund für ihr Asyl- gesuch ebenfalls eine von G ew altanw endung und Schutzgeldforderun- gen geprägte Konfrontation m it zw ei U nbekannten am 15. Juli 2007 in ihrem H aus in F.________ erw ähnte, dass sie unter anderem erklärte, die beiden U nbekannten hätten ihrem M ann den A rm gebrochen, dass sie für sich persönlich geltend m achte, durch die ihr zugefügten Schläge sei einer ihrer Zähne abgebrochen, dass das BFM m it Verfügung vom 21. August 2007 - eröffnet am glei- chen Tag - in Anw endung von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf die Asyl- gesuche nicht eintrat und die W egw eisung aus der Schw eiz sow ie den Vollzug anordnete, dass BFM zur Begründung des N ichteintretens im W esentlichen an- führte, das im Jahre 2006 eingeleitete erste Asylverfahren sei rechts- kräftig abgeschlossen, und die Beschw erdeführer hätten für den an- schliessenden Zeitraum auch keine neuen Ereignisse geltend ge- m acht, die entw eder für die Begründung der Flüchtlingseigenschaft geeignet oder für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant seien, S eite 4D -5669/2007 dass die Beschw erdeführer diese Verfügung m it Beschw erde vom 24. August 2007 (Poststem pel) beim Bundesverw altungsgericht anfochten, dass sie darin das Begehren stellten, es sei der N ichteintretensent- scheid aufzuheben und auf ihr Asylgesuch einzutreten, dass sie daneben in form eller H insicht um G ew ährung der unentgeltli- chen R echtspflege ersuchten, dass sie zusam m en m it der Beschw erdeschrift unter anderem zw ei Fotos, verschiedene m edizinische U nterlagen und einen - als solchen bezeichneten - "beglaubigten Brief der N achbarn in serbokroatischer Sprache" zu den Akten reichten, dass die vorinstanzlichen Akten am 27. August 2007 beim Bundesver- w altungsgericht eintrafen (A rt. 109 Abs. 2 AsylG ), dass das Bundesverw altungsgericht endgültig über Beschw erden ge- gen Verfügungen (A rt. 5 des Bundesgesetzes vom 20. D ezem ber 1968 über das Verw altungsverfahren [Vw VG SR 172.021]) des BFM auf dem G ebiet des Asyls entscheidet (A rt. 105 Abs. 1 AsylG i.V.m . A rt. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverw altungs- gericht [Verw altungsgerichtsgesetz, VG G , SR 173.32]; A rt. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BG G , SR 173.110]), dass die Beschw erdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenom m en haben, durch die angefochtene Verfügung berührt sind, ein schutzw ürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsw eise Än- derung haben und daher zur Einreichung der Beschw erde legitim iert sind (A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 48 Abs. 1 Vw VG ), dass som it auf ihre frist- und form gerecht eingereichte Beschw erde einzutreten ist (A rt. 108a AsylG sow ie A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 52 Vw VG ), dass das vorliegende U rteil in Anknüpfung an die Sprache der Be- schw erde in deutscher Sprache ergeht (vgl. A rt. 6 AsylG i.V.m . A rt. 33a Abs. 2 zw eiter Satz Vw VG ), S eite 5D -5669/2007 dass m it Beschw erde an das Bundesverw altungsgericht die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die U nangem essenheit gerügt w erden können (A rt. 106 Abs. 1 AsylG ), dass die Beurteilung von Beschw erden gegen N ichteintretensentschei- de praxisgem äss auf die Ü berprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu R echt auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschw erdeinstanz som it da- rauf beschränkt ist, bei Begründetheit des R echtsm ittels die angefoch- tene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgehen zu lassen (Entscheidungen und M itteilun- gen der Schw eizerischen Asylrekurskom m ission / EM AR K 2004 N r. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass die Vorinstanz dem gegenüber die Frage der W egw eisung sow ie deren Vollzugs m ateriell geprüft hat, w eshalb dem Bundesverw altungs- gericht einzig diesbezüglich volle Kognition zukom m t, dass die vorliegende Beschw erde - w ie sich aus den nachstehenden Erw ägungen ergibt - offensichtlich unbegründet ist, w eshalb auf einen Schriftenw echsel verzichtet w erden kann und der Beschw erdeent- scheid lediglich sum m arisch zu begründen ist (A rt. 111 Abs. 1 und 3 AsylG ; vereinfachtes Verfahren), dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten w ird, w enn Asylsuchende in der Schw eiz bereits ein Asylverfahren erfolglos durchlaufen oder ihr G esuch zurückgezogen haben oder w ährend des hängigen Asylverfah- rens in den H eim at- oder H erkunftsstaat zurückgekehrt sind (A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ), dass diese Bestim m ung keine Anw endung findet, w enn die Anhörung H inw eise ergibt, dass in der Zw ischenzeit Ereignisse eingetreten sind, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes relevant sind, dass vor E rlass eines auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG abgestützten N ichteintretensentscheides einer asylsuchenden Person, w elche - w ie vorliegend eingestandenerm assen die Beschw erdeführer - aus ihrem H eim at- oder H erkunftsstaat in die Schw eiz zurückgekehrt ist, eine An- S eite 6D -5669/2007 hörung nach A rt. 29 und 30 AsylG stattzufinden hat (A rt. 36 Abs. 1 AsylG ), dass die derart vorgeschriebenen Anhörungen im Falle der Beschw er- deführer am 13. August 2007 direkt vom BFM durchgeführt w urden, dass das BFM m it Verfügung vom 5. Septem ber 2006 die Flüchtlingsei- genschaft verneinte und die (ersten) Asylgesuche der Beschw erdefüh- rer vom 24. Juli 2006 ablehnte, dass diese Verfügung m it Erlass der Abschreibungsverfügung des Bundesverw altungsgerichts vom 9. Januar 2007 in R echtskraft er- w uchs, dass dam it das in A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG statuierte form elle Er- fordernis in Form der ersten Tatbestandsvariante des in der Schw eiz erfolglos durchlaufenen Asylverfahrens als gegeben betrachtet w erden kann, w eil ein rechtskräftiger Entscheid vorliegt, in dem nach einer ab- schliessenden m ateriellen Prüfung das N ichterfüllen der Flüchtlingsei- genschaft im Sinne der D efinition von A rt. 3 AsylG festgestellt w urde (vgl. EM AR K 1998 N r. 1 E. 5b S. 7 ff.), dass zw ar als Folge der Abschreibung der gegenstandslos gew orde- nen Beschw erde in zw eiter Instanz unbeurteilt blieb, ob die N ichtzuer- kennung der Flüchtlingeigenschaft durch das BFM zu R echt erfolgte, dass trotz dieser Tatsache ein hierzulande erfolglos durchlaufenes Asylverfahren im Sinne von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG vorliegt, w eil die explizite Feststellung des BFM in der Verfügung vom 5. Septem ber 2006, w onach die Beschw erdeführer die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllten, in R echtskraft erw achsen ist, dass die diesbezügliche Argum entation in der Beschw erde nicht ver- fängt, dass im Ü brigen die Beschw erdeführer nach eigenen Angaben noch im Laufe des Jahres 2006 (vgl. B18/6, S. 2, D 5, B19/8, S. 2, D 3) freiw illig an ihren früheren W ohnort F._______ zurückgekehrt sind und dort bis zum geltend gem achten Vorfall vom 15. Juli 2007 ein unbehelligtes Leben geführt haben, S eite 7D -5669/2007 dass in ihrem Fall som it gleichzeitig auch die in A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG festgeschriebene dritte Tatbestandsvariante der R ückkehr in den H eim at- oder H erkunftsstaat w ährend des hängigen Asylverfah- rens gegeben ist, dass sich die Aktenlage in Bezug auf das m aterielle Erfordernis des Fehlens von H inw eisen auf zw ischenzeitliche relevante Ereignisse ebenso klar präsentiert, dass hierbei nicht derselbe w eite Verfolgungsbegriff w ie in A rt. 18, A rt. 23 Abs. 3, A rt. 33 Abs. 3 Bst. b und A rt. 34 AsylG zur Anw endung gelangt (vgl. dazu EM AR K 2004 N r. 5 E. 3c.aa S. 35 f., 2004 N r. 35 E. 4.3. S. 247), sondern lediglich H inw eisen auf Ereignisse Bedeutung zukom m t, die zur Begründung der Flüchtlingseigenschaft geeignet sind, dass m it anderen W orten ein engerer Verfolgungsbegriff angew andt w erden m uss und auf das Asylgesuch nicht einzutreten ist, w enn eines der Elem ente der Flüchtlingsbegriffs von A rt. 3 AsylG offensichtlich nicht erfüllt ist (vgl. EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.5. S. 18), dass innerhalb des so gesteckten R ahm ens bei der Prüfung des N icht- eintretensgrundes von A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG ein gegenüber der G laubhaftm achung nochm als reduzierter Bew eism assstab anzuw en- den ist, dass grundsätzlich, sobald in den Akten H inw eise auf flüchtlingsrecht- lich oder für die G ew ährung vorübergehenden Schutzes bedeutsam e Ereignisse seit dem Abschluss des vorangegangenen Verfahrens zu verzeichnen sind, deren U nglaubhaftigkeit nicht schon bei erstem H in- sehen festgestellt w erden kann, unabhängig von der Tatsache, dass derselben ausländischen Person in der Vergangenheit schon (m indes- tens) einm al in der Schw eiz die Anerkennung als Flüchtling versagt blieb, auf das Asylgesuch einzutreten ist (vgl. EM AR K 2005 N r. 2 E. 4.3. S. 16 f.), dass die Beschw erdeführer zur Begründung ihrer erneuten Asylgesu- che w ie bereits im ersten Verfahren geltend m achen, sie seien das Ziel einer Schutzgelderpressung durch Vertreter der in ihrer H eim atregion m it Vorliebe gegen verm ögende Angehörige der R om a vorgehenden M afia gew esen, S eite 8D -5669/2007 dass in ihren diesbezüglichen Aussagen anlässlich der Befragungen von 2. und 13. August 2007, w ie sie in den Protokollen w iedergegeben w erden, auf den ersten Blick eine Vielzahl von U nglaubhaftigkeits- m erkm alen zu erkennen sind, dass hierzu w eitgehend auf die zutreffenden Erw ägungen in der ange- fochtenen Verfügung (vgl. daselbst, E. I S. 2 f.) verw iesen w erden kann (vgl. A rt. 6 und 111 Abs. 3 AsylG i.V.m . A rt. 109 Abs. 3 BG G ), dass bei einer vergleichenden Prüfung der m assgeblichen Stellen in den Protokollen deutliche U nterschiede zw ischen den Aussagen des Beschw erdeführers und denjenigen der Beschw erdeführerin festzu- stellen sind, dass diese D ifferenzen nicht etw a nebensächliche Bestandteile, son- dern gerade die zentralen Punkte der G esuchsbegründungen betref- fen, dass bezüglich des genauen Ablaufs des behaupteten G eschehens am 15. Juli 2007 im H aus der Beschw erdeführer, so bezüglich der R ei- henfolge bei der Auswahl der O pfer, der vom Beschw erdeführer erlit- tenen Verletzung und der Frage nach der Ü bereinstim m ung der U rhe- ber der M isshandlungen m it den Eindringlingen vom Juli 2006 gravie- rende W idersprüche bestehen, dass die Beschw erdeführer diese W idersprüche auf Vorhalt hin nicht aufzulösen verm ochten, sondern im G egenteil zu E rklärungen griffen, die ihrerseits den fehlenden W ahrheitsgehalt ihrer Vorbringen verdeut- lichen, dass dies beispielhaft der Fall w ar, als der Beschw erdeführer anläss- lich seiner Anhörung vom 13. August 2007 erklärte, seine dam als ab- w esende Frau habe in der Tat bei der ersten Visite im Juli 2006 die M änner nicht selber gesehen (vgl. B19/8, S. 3, D 23), die Beschw erde- führerin jedoch unabhängig von ihm in ihrer Anhörung vom gleichen Tag klarstelle, sie habe die M änner bereits beim ersten M al gesehen, als sie gekom m en seien und sie angegriffen hätten, es seien dieselben gew esen (vgl. B18/6, S. 3, D 23 und 24), dass die D arstellung in der Beschw erde, w onach die Beschw erdefüh- rerin ausgesagt habe, die M afialeute nie gesehen zu haben, in den Ak- ten keine Bestätigung findet, S eite 9D -5669/2007 dass es sich beim Argum ent in der Beschw erde, w onach die Schulter Teil des A rm es sei, in gleicher W eise um einen unbehelflichen Versuch handelt, die eigenen Aussagen nachträglich an vorgehaltene W ider- sprüche anzupassen, dass som it im Falle der Beschw erdeführer bei erstem H insehen er- kennbar w ird, dass sie nicht aus den von ihnen vorgegeben G ründen ihrem H eim atland entfliehen m ussten, dass sie nach eigenen Angaben vor dem angeblichen Ereignis vom 15. Juli 2007 keine nennensw erten Problem e m it den Behörden oder Zivilpersonen bekundeten, dass es som it an H inw eisen auf für die Begründung der Flüchtlingsei- genschaft oder die G ew ährung vorübergehenden Schutzes bedeutsa- m e Ereignisse im Zeitraum zw ischen dem Abschluss des ersten Asyl- verfahrens beziehungsw eise der R ückkehr in den H eim atstaat und dem erneuten Verlassen desselben fehlt, dass die m it der Beschw erde eingereichten Bew eism ittel retrospektiv keine andere Einschätzung rechtfertigen, dass angesichts der klar w idersprüchlichen Parteiaussagen hinlänglich auszuschliessen ist, die in den m edizinischen U nterlagen erw ähnten und auf den Fotos festgehaltenen Verletzungen seien auf die von den Beschw erdeführern behaupteten Einw irkungen zurückzuführen, dem die Beschw erdeführer zusätzlich einen "beglaubigten Brief der N achbarn" vorlegen, in w elchem gem äss der Zusam m enfassung in der Beschw erde die N achbarn eine Suche nach den Beschw erdeführern am 30. Juli 2007 an deren W ohnadresse in F._______ bestätigen, dass diesem D okum ent gleichsam bereits w egen oben erläuterten m annigfachen W idersprüchlichkeit der Parteiaussagen zum angebli- chen Ereignis vom 15. Juli 2007 kein erheblicher Bew eisw ert beschei- nigt w erden kann, dass abgesehen davon in keiner W eise hervorgeht, dass seitens der Verfasser beziehungsweise U nterzeichner des Briefes eine Verpflich- tung auf die objektive W ahrheit greifen w ürde, S eite 10D -5669/2007 dass die Beschw erdeführer auch aus diesem G rund aus dem D oku- m ent bew eism ässig nichts zu ihren G unsten abzuleiten verm ögen, dass unter diesen U m ständen auf eine Ü bersetzung des D okum ents in eine Am tssprache verzichtet w erden kann, w eil eine solche m it G e- w issheit keine neuen Erkenntnisse zu verm itteln verm öchte, dass das BFM dem nach zu R echt gestützt auf A rt. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG auf die Asylgesuche der Beschw erdeführer vom 23. Juli 2007 nicht eingetreten ist, dass gem äss A rt. 44 Abs. 1 AsylG die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das N ichteintreten auf ein Asylgesuch in der R egel die W egw ei- sung aus der Schw eiz zur Folge hat, vorliegend der Kanton keine Auf- enthaltsbew illigung erteilt hat (A rt. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und sich die Beschw erdefüh- rer auch nicht auf einen dahingehenden Anspruch berufen können (vgl. EM AR K 2001 N r. 21), w eshalb die verfügte W egw eisung im Ein- klang m it den gesetzlichen Bestim m ungen steht und zu bestätigen ist, dass zu prüfen bleibt, ob es G ründe gibt, die dem Vollzug der W egw ei- sung entgegenstehen, da im Fall eines unzulässigen, unzum utbaren oder unm öglichen Vollzugs das Anw esenheitsverhältnis nach den Be- stim m ungen des Bundesgesetzes vom 26. M ärz 1931 über Aufenthalt und N iederlassung der Ausländer [AN AG , SR 142.20] über die vor- läufige Aufnahm e zu regeln ist (A rt. 44 Abs. 2 AsylG ), dass der Vollzug der W egw eisung der Beschw erdeführer ins H eim at- land unter Berücksichtigung der völkerrechtlichen Verpflichtungen der Schw eiz (A rt. 3 der Konvention vom 4. N ovem ber 1950 zum Schutze der M enschenrechte und G rundfreiheiten [Europäische M enschen- rechtskonvention, EM R K, SR 0.101], A rt. 33 Abs. 1 des Abkom m ens vom 28. Juli 1951 über die R echtsstellung der Flüchtlinge [Flücht- lingskonvention, FK, SR 0.142.30]) und der Bestim m ungen von A rt. 5 Abs. 1 AsylG sow ie A rt. 25 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schw eizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) zulässig ist, da keine M enschenrechtsverletzungen drohen und die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich nicht besteht, dass angesichts der offensichtlich unglaubhaften G esuchsbegründun- gen insbesondere das Bestehen einer tatsächlichen G efahr, auf die Beschw erdeführer könnte durch R epräsentanten des serbischen S eite 11D -5669/2007 Staates oder durch Zivilpersonen in A rt. 3 EM R K zuw iderlaufender W eise psychischer oder physischer Zw ang ausgeübt w erden, zu ver- neinen ist, dass sich alleine aus der allgem einen M enschenrechtssituation in Ser- bien kein reales R isiko von Folter oder unm enschlicher oder erniedri- gender Strafe oder Behandlung herleiten lässt (vgl. EM AR K 2001 N r. 16 E. 6a S. 122, m it zahlreichen H inw eisen) dass in den Akten auch kein Anhaltspunkt dafür besteht, die Be- schw erdeführer w ürden im Falle einer R ückführung als Folge der in Serbien herrschenden allgem einen Sicherheitslage einer konkreten G efährdung ausgesetzt, dass m it Bezug auf die H eim atregion der Beschw erdeführer nicht von einer Situation unkontrollierter G ew alt und der U nm öglichkeit einer ge- sicherten Lebensführung auszugehen ist, dass sich ebenso w enig darauf schliessen lässt, die Beschw erdeführer gerieten im Falle der R ückkehr in die H eim at aus individuellen G ründen w irtschaftlicher, sozialer oder gesundheitlicher N atur in eine existenzbedrohende Situation, dass in den Akten nichts darauf hinw eist, die Verhältnisse präsentier- ten sich heute anders als gegen Ende des Jahres 2006, als die Be- schw erdeführer freiw illig in ihre H eim at zurückgekehrt w aren, dass der Vollzug der W egw eisung som it auch als zum utbar zu erach- ten ist (A rt. 14a Abs. 4 AN AG ), zum al eine allfällige Physiotherapie sow ie w eitere m edizinische M assnahm en auch im H eim atland durchgeführt w erden können, dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine H inw eise auf das Vor- liegen technischer Vollzugshindernisse ergeben, w eshalb der Vollzug auch als m öglich erscheint (A rt. 14a Abs. 2 AN AG ), dass es den Beschw erdeführern dem nach nicht gelungen ist darzutun, inw iefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder unangem essen sei (A rt. 106 AsylG ), w eshalb die Beschw erde abzuw eisen ist, S eite 12D -5669/2007 dass aus den dargelegten G ründen den im vorliegenden Verfahren gestellten R echtsbegehren keine ernsthaften Erfolgsaussichten be- schieden w aren, w eshalb das gleichzeitig eingereichte G esuch um G e- w ährung der unentgeltlichen R echtspflege im Sinne von A rt. 65 Abs. 1 Vw VG unabhängig von der Frage der prozessualen Bedürftigkeit abzu- w eisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.-- (A rt. 16 Abs. 1 Bst. a VG G i.V.m . A rt. 1, 2 und 3 des R eglem ents vom 11. D ezem ber 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverw altungsgericht [VG KE, SR 173.320.2]) dem nach den Beschw erdeführern aufzuerlegen sind (A rt. 63 Abs. 1 und 5 Vw VG ). (D ispositiv nächste Seite) S eite 13D -5669/2007 D em nach erkennt das B undesverw altungsgericht: 1. D ie Beschw erde w ird abgew iesen. 2. D ie Verfahrenskosten von Fr. 600.-- w erden den Beschw erdeführern auferlegt. D ieser Betrag ist innert 30 Tagen zu G unsten der G erichts- kasse zu überw eisen. 3. D ieses U rteil geht an: - die Beschw erdeführer (durch Verm ittlung des BFM , E._______, m it der Bitte, dieses U rteil den Beschw erdeführern gegen beigelegte Em pfangsbestätigung auszuhändigen, ihnen das U rteil notfalls zu übersetzen und die Em pfangsbestätigung dem Bundesverw al- tungsgericht zukom m en zu lassen; eingeschrieben; Beilagen: Ein- zahlungsschein, Em pfangsbestätigung) - die Vorinstanz, E._______ (vorab per Telefax) (R ef.-N r. [...]) - das G ._______ des Kantons H ._______ (per Telefax) D er vorsitzende R ichter: D er G erichtsschreiber: R obert G alliker M artin M aeder Versand: S eite 14