<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00018</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107282&amp;W10_KEY=4467144&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00018</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 11.06.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Niederlassungsbewilligung</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Abklärungen betreffend Niederlassungsberechtigung in Drittkanton<br/><br/>Gemäss der Verfügung des Präsidenten des Regierungsrats hob das Migrationsamt seine ablehnende Verfügung auf und lud das Ausländeramt des Kantons Thurgau ein, über die Niederlassungsberechtigung der Beschwerdeführerin in diesem Kanton zu befinden. Damit fehlt es an einer die Beschwerdeführerin beeinträchtigenden behördlichen Anordnung und auch an ihrem aktuellen Rechtsschutzinteresse (E. 1b). Auch auf das Eventualbegehren nach einer Aufenthaltsbewilligung aus humanitären Gründen kann das VGr ebenfalls nicht eintreten (E. 1e).</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTUELLES INTERESSE">AKTUELLES INTERESSE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: AUFENTHALTSBEWILLIGUNG">AUFENTHALTSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFGEHOBENE VERFÃGUNG">AUFGEHOBENE VERFÃGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BERÃHRTSEIN">BERÃHRTSEIN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BESCHWER">BESCHWER</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EINTRETENSVORAUSSETZUNGEN">EINTRETENSVORAUSSETZUNGEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSENTSCHEID">ERMESSENSENTSCHEID</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: HUMANITÃRE GRÃNDE">HUMANITÃRE GRÃNDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsrecht UR: AuslÃ¤nderrecht ST: NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG">NIEDERLASSUNGSBEWILLIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: REKURSKOSTEN">REKURSKOSTEN</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE">SCHUTZWÃRDIGES INTERESSE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 4 ANAG</span><br/><span class="ungerade">§ 13 lit. f BeamtenV</span><br/><span class="gerade">§ 52 lit. a BeamtenV</span><br/><span class="ungerade">§ 53 lit. I + II BeamtenV</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. a VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 43 VRG</span><br/><span class="gerade">§ 48 lit. I VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. Die tÃ¼rkische StaatsangehÃ¶rige A reiste erstmals am 6. Januar 1992 zu ihrem seit 1985 im Kanton ZÃ¼rich lebenden Ehemann, wo sie vorerst die Aufenthaltsbewilligung und in der Folge die Niederlassungsbewilligung erhielt. Ihre Ehe wurde am 29. September 1993 geschieden. Am 11. Januar 1994 meldete sie ihren Wohnsitz im Kanton Y an, wo ihr die Niederlassungsbewilligung erteilt wurde. GemÃ¤ss Auszug aus dem Zentralen AuslÃ¤nderregister erfolgte ihre Abmeldung aus der Schweiz per 31. Mai 2000, weil A angeblich nach Deutschland weggereist und der Schweiz wÃ¤hrend mehr als sechs Monaten ferngeblieben sei. Ob ihr der Ausweis C abgenommen worden war, beziehungsweise ob sie diesen abgegeben hatte, konnte die Einwohnergemeinde Z nicht feststellen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 29. MÃ¤rz 2001 ersuchte A um Erteilung der Niederlassungsbewilligung im Kanton ZÃ¼rich, wo sie bereits Ã¼ber eine Arbeitsstelle und eine Wohnung verfÃ¼gte. Am 17. Januar 2002 entschied die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit (Migrationsamt), dass auf das Gesuch nicht eingetreten, dass A der Aufenthalt im Kanton ZÃ¼rich verweigert und ihr eine Frist zur Ausreise bis zum 16. MÃ¤rz 2002 angesetzt werde. Das Nichteintreten begrÃ¼ndete das Migrationsamt mit der Verletzung der Auskunftspflicht im Verfahren (Mitwirkungspflicht).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. Gegen diese VerfÃ¼gung erhob A Rekurs. WÃ¤hrend des hÃ¤ngigen Verfahrens lud die mit der VerfahrensfÃ¼hrung beauftragte Staatskanzlei das Migrationsamt ein, die VerfÃ¼gung in WiedererwÃ¤gung zu ziehen und das Gesuch materiell zu behandeln. Am 11. November 2002 hob Letztgenanntes die VerfÃ¼gung wiedererwÃ¤gungsweise auf, erliess eine neue und Ã¼berwies die Akten zum formellen Entscheid Ã¼ber die Niederlassungsbewilligung an das AuslÃ¤nderamt des Kantons Y.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der PrÃ¤sident des Regierungsrats ZÃ¼rich befand mit VerfÃ¼gung vom 9. Dezember 2002, mit der wiedererwÃ¤gungsweisen Aufhebung der VerfÃ¼gung des Migrationsamts und der Ãberweisung der Akten an die FremdenpolizeibehÃ¶rden des Kantons Y sei der Rekurs im Hauptpunkt gegenstandslos geworden, wovon Vormerk zu nehmen sei. Das Begehren um vorsorgliche Massnahmen wurde abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Dagegen erhob A am 16. Januar 2003 Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie beantragte, es sei ihr die Niederlassungsbewilligung im Kanton ZÃ¼rich zu erteilen; eventuell sei ihr eine Aufenthaltsbewilligung aus humanitÃ¤ren GrÃ¼nden auszustellen. Sodann sei der Beschwerde "im Rahmen vorsorglicher Massnahmen (...) die aufschiebende Wirkung beizugeben" und ihr eine ParteientschÃ¤digung auszurichten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>WÃ¤hrend sich die Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit nicht vernehmen liess, beantragte die Staatskanzlei namens des Regierungsrats, das Gericht mÃ¶ge auf die Beschwerde nicht eintreten, weil weder ein Sachentscheid der Direktion fÃ¼r Soziales und Sicherheit noch des Regierungsrats vorliege. Vielmehr sei im Kanton Y ein Verfahren betreffend die Niederlassungsbewilligung hÃ¤ngig. Die BehÃ¶rden im Kanton ZÃ¼rich mÃ¼ssten dieses abwarten und wÃ¼rden nach dessen Abschluss in der Sache selbst einen neuen Entscheid fÃ¤llen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Am 5. Februar 2003 wies der PrÃ¤sident der 2. Abteilung des Verwaltungsgerichts das Begehren um vorsorgliche Massnahmen ab, nachdem er darauf eingetreten war.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Ob das Verwaltungsgericht auf eine Beschwerde eintreten kann, beurteilt sich nach formellen und nach inhaltlichen Kriterien.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) In formeller Hinsicht muss sich die Beschwerde gegen letztinstanzliche Anordnungen von VerwaltungsbehÃ¶rden richten, unter Vorbehalt der gesetzlichen Ausnahmebestimmungen, die hier keine Rolle spielen (§ 41 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). Die Beschwerde ist sowohl mÃ¶glich, wenn eine Sache materiell entschieden wurde, als auch, wenn die VerwaltungsbehÃ¶rde darauf nicht eingetreten ist (§ 48 Abs. 1 VRG). Inhaltlich richtet sich die ZustÃ¤ndigkeit des Gerichts nach § 43 VRG. Im Fremdenpolizeirecht ist die Beschwerde nur zulÃ¤ssig, wenn die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offen steht (§ 43 Abs. 1 lit. h in Verbindung mit Abs. 2 VRG). GrundsÃ¤tzlich gilt, dass zu einem Rechtsmittel nur berechtigt ist, wer durch die angefochtene VerfÃ¼gung berÃ¼hrt ist oder ein aktuelles schutzwÃ¼rdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ãnderung hat (§ 21 lit. a in Verbindung mit § 70 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Die behÃ¶rdliche Anordnung, gegen welche sich die BeschwerdefÃ¼hrerin zur Wehr setzt, besteht in der VerfÃ¼gung des Migrationsamts zum Niederlassungsgesuch. Nach der ersten ablehnenden VerfÃ¼gung, gegen welche die BeschwerdefÃ¼hrerin Rekurs eingelegt hatte, Ã¤nderte dieses seinen Entscheid ab, indem es die Ablehnung der Niederlassungsbewilligung aufhob und das Verfahren wieder aufnahm. Dies geschah dadurch, dass die BehÃ¶rden des Kantons Y eingeladen wurden, einen Entscheid Ã¼ber die Niederlassungssituation der BeschwerdefÃ¼hrerin im Kanton Y zu fÃ¤llen, welcher Voraussetzung fÃ¼r die materielle Behandlung des Gesuchs im Kanton ZÃ¼rich bilden soll. Dem Rechtsvertreter der BeschwerdefÃ¼hrerin wurde mit separatem Schreiben des Migrationsamts am 18. Dezember 2002 von dieser verÃ¤nderten Rechtslage Kenntnis gegeben. Von diesem Zeitpunkt an war somit das Bewilligungsverfahren wieder offen und damit keine die Rechtsstellung der BeschwerdefÃ¼hrerin beeintrÃ¤chtigende behÃ¶rdliche Anordnung mehr gegeben, weshalb es ihr an einem aktuellen Rechtsschutzinteresse mangelt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Damit ist die Beschwerde in der Hauptsache unzulÃ¤ssig und es ist dem Verwaltungsgericht auch verwehrt, den Entscheid des PrÃ¤sidenten des Regierungsrats mit Bezug auf Verfahrenskosten und EntschÃ¤digungen zu Ã¼berprÃ¼fen (§ 43 Abs. 2 VRG), was die BeschwerdefÃ¼hrerin sinngemÃ¤ss beantragt hat, indem sie die Aufhebung des Rekursentscheids verlangte. Es muss somit offen bleiben, ob die Auferlegung der Rekurskosten an die BeschwerdefÃ¼hrerin gerechtfertigt war, nachdem die beschwerdebeklagte Direktion auf Grund des Rekurses ihre ursprÃ¼ngliche VerfÃ¼gung zu Gunsten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufgehoben hatte und die RekursbehÃ¶rde aus diesem Grund auf das Hauptbegehren nicht eingetreten ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Die Beschwerdegegnerin ist stillschweigend davon ausgegangen, dass im Rahmen des Gesuchs der BeschwerdefÃ¼hrerin auf Erteilung einer Niederlassungsbewilligung, sie auch nicht zu prÃ¼fen habe, ob dieser eine weniger weit gehende Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des freien Ermessens (Art. 4 des Bundesgesetzes Ã¼ber Aufenthalt und Niederlassung der AuslÃ¤nder vom 26. MÃ¤rz 1931 [ANAG]) zu erteilen sei. Der VollstÃ¤ndigkeit halber ist festzuhalten, dass eine Anordnung, die im freien Ermessen der BehÃ¶rde liegt, vom Verwaltungsgericht ohnehin nicht Ã¼berprÃ¼ft werden kÃ¶nnte, was folgerichtig auch fÃ¼r die Frage gilt, ob eine solche Anordnung zu Recht unterblieben ist.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>e) Auch auf den Eventualantrag, wonach die Beschwerdegegnerin anzuweisen sei, eine Aufenthaltsbewilligung aus humanitÃ¤ren GrÃ¼nden zu prÃ¼fen, kann das Gericht aus mehreren GrÃ¼nden nicht eintreten. GemÃ¤ss Art. 13 lit. f der Verordnung Ã¼ber die Begrenzung der Zahl der AuslÃ¤nder vom 6. Oktober 1986 (BVO) kÃ¶nnen Jahresaufenthalter von der HÃ¶chstzahl (Kontingent) ausgenommen werden, "wenn ein schwerwiegender persÃ¶nlicher HÃ¤rtefall oder staatspolitische GrÃ¼nde" vorliegen. Die Bewilligung erfolgt durch das Bundesamt fÃ¼r Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES; frÃ¼her Bundesamt fÃ¼r AuslÃ¤nderfragen; Art. 52 lit. a BVO). VerfÃ¼gungen des IMES kÃ¶nnen mit Beschwerde an das EidgenÃ¶ssische Justiz- und Polizeidepartement angefochten werden (Art. 53 Abs. 1 und 2 BVO). Damit ist die Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht zum vornherein ausgeschlossen (§ 42 VRG). Im Ãbrigen handelt es sich nicht um einen zu Ã¼berprÃ¼fenden Rechtsanspruch, sondern um eine Bewilligung im Ermessensbereich (Art. 4 ANAG), was die ÃberprÃ¼fung durch das kantonale Gericht ohnehin ausschliesst. Sodann fehlt es an einer kantonalen VerfÃ¼gung als Voraussetzung fÃ¼r eine Beschwerde (§ 41 VRG). Endlich ist das Begehren, welches einen schwer wiegenden persÃ¶nlichen HÃ¤rtefall voraussetzt, in keiner Weise substanziert, zumal die BeschwerdefÃ¼hrerin selbst behauptet, im Kanton Y niederlassungsberechtigt zu sein. Auf das Begehren ist deshalb nicht einzutreten.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der BeschwerdefÃ¼hrerin aufzuerlegen und steht ihr keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 13 Abs. 2 in Verbindung mit § 70 und § 17 Abs. 2 VRG). </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weil das Verwaltungsgericht mangels Beschwerdelegitimation auf das Rechtsmittel nicht eintritt â und nicht, weil es einen Rechtsanspruch auf Aufenthalt oder Niederlassung der BeschwerdefÃ¼hrerin verneint hat â ist gleichzeitig die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht ausgeschlossen (Art. 103 lit. a Bundesrechtspflegegesetz vom 16. Dezember 1943), so dass ein Hinweis auf dieses Rechtsmittel entfÃ¤llt.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 1'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 120.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 1'120.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>5. ...</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>