<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Standard berschrift1"><span class="Standard berschrift1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Standard berschrift1"><img src="file:///L:/LOGO/DOPPLEU3.BMP"/></p></td></tr><tr><td><p class="Standard berschrift1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>IV.2011.00701</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p>III. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Heine als Einzelrichterin</p><p>Gerichtsschreiber Stocker</p><p class="Standard berschrift2"><span class="Standard berschrift2">Urteil vom 14. November 2011</span></p><p class="Standard StandardEinzug"><span class="Standard StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Effingerstrasse 20, 3003 Bern</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">weitere Verfahrensbeteiligte:</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardFett RubrumFett"><span class="Standard StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Beigeladener</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Hans-Beat Keller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Borsari &amp; Keller</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug">Dufourstrasse 20, 8008 Zürich</span></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Standard StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nachdem</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle, </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit Verfügung vom 5. November 2009 (Urk. 2) mit Wirkung ab 1. März 2008 eine Dreiviertelsrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung zugesprochen und die dem Versicherten ausgerichteten Nachzahlungen unter anderem um den Betrag von Fr. 11'320.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gekürzt hatte („Verrechnung bezogener Altersleistun</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen Zusatzrente [August 2008 bis Oktober 2009]“),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde des Versicherten mit Urteil des hiesigen Gerichts vom 16. November 2010 (Prozess Nr. IV.2009.01159; Urk. 8/49) gutgeheissen, die genannte Verfügung, soweit damit Fr. 11'320.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> verrechnet worden waren, aufgehoben und die Sache zwecks Prüfung der Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnungsvoraussetzungen (Wahrung des Existenzminimums) an die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle zwecks Neuverfügung zurückgewiesen worden war,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Bundesgericht auf die dagegen erhobene Beschwerde des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) mit Urteil vom 26. Januar 2011 (8C_1053/2010; Urk. 8/57) nicht eingetreten war,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und die IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle mit Verfügung vom 20. Mai 2011 (Urk. 2) die gegen den Ver</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten geltend gemachte Verrechnung auf Fr. 1'341.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> reduziert (mithin ihm einen Betrag von Fr. 9'979.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> erlassen) hatte;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach Einsicht in</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Eingabe des BSV vom 21. Juni 2011 (Urk. 1), mit welcher es Beschwerde ge</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gen die Verfügung der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle vom 20. Mai 2011 erhob mit dem Antrag, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die vollumfängliche Verrechnung der bezogenen Zusatzrenten im Betrag von Fr. 11'320.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit den nachzuzahlen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Invalidenrenten anzuordnen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beschwerdeantwort der IV</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle vom 13. Juli 2011 (Urk. 7) beziehungs</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise die auf Gutheissung der Beschwerde schliessende Vernehmlassung der Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber vom 8. Juli 2011 (Urk. 9),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die auf Abweisung der Beschwerde schliessende Stellungnahme des Versicher</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten vom 5. September 2001 (Urk. 13)</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sowie die übrigen Verfahrensakten;</span></p><p></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in Erwägung, dass</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt, da der Streitwert Fr. 20'000.-- nicht übersteigt (§ 11 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezüglich der anzuwendenden Rechtsnormen - um Wiederholungen zu vermei</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den - auf das Urteil des Sozialversicherungsgerichts vom 16. November 2010 (Urk. 8/49) zu verweisen ist,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vorliegend zwischen dem Beschwerdeführer, der Beschwerdegegnerin und der Ausgleichskasse Berner Arbeitgeber einerseits und dem Beigeladenen anderseits einzig strittig ist, ob die ihn betreffende Verrechnung zwecks Wahrung seines Existenzminimums auf Fr. 1'341.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu begrenzen oder ob ein Betrag von Fr. 11'320.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zur Verrechnung zuzulassen ist,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hingegen zwischen den Parteien zu Recht unbestritten ist, dass dem Beigelade</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen beziehungsweise seiner Ehegattin für den Zeitraum vom 1. März 2008 bis 31. Oktober 2009 eine Zusatzrente ausgerichtet wurde und ihm selbst später rückwirkend für denselben Zeitraum eine Invalidenrente zugesprochen worden ist,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Weiteren die Höhe der im betreffenden Zeitraum ausgerichteten Zusatzrente ausser Streit steht und die Parteien zutreffenderweise von der grundsätzlichen Verrechenbarkeit der Forderungen (der ausgerichteten Zusatzrente und der rückwirkend zugesprochenen Invalidenrente) ausgehen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus der Begründung der angefochtenen Verfügung weiter hervorgeht, dass das Existenzminimum des Beigeladenen im fraglichen Zeitraum tangiert würde, wenn der zur Verrechnung zugelassene Betrag Fr. 1'341.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> überstiege (Urk. 2), und dies auch beschwerdeweise nicht in Zweifel gezogen wurde,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">es nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung zwar möglich ist, die auf Rücker</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stattung einer Invalidenrente mit Zusatzrenten lautende Forderung gegen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">über dem einen Ehegatten mit ausstehenden Betreffnissen einer dem an</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">de</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Ehegatten zugesprochenen Invalidenrente zu verrechnen, obwohl Schuld</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ner und Gläubiger der beiden Forderungen nicht identisch sind (BGE 130 V 505; vgl. dazu auch Ziffer 10908 der Wegleitung über die Renten [RWL] in der Eidgenössischen Alter</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Hinterlasse</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und Invalidenversicherung),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine Verrechnung einer Rente grundsätzlich allerdings nur zulässig ist, sofern und soweit bei der rückerstattungspflichtigen Person das betreibungsrechtliche Existenzminimum nicht unterschritten wird (Ziffer 10919 ff. RWL),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">im Sinne einer Ausnahme allerdings gemäss Ziffer 10922 RWL bei der rückwir</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kenden Ablösung einer Rente durch eine andere Rente die Verrechnung in der Regel im vollen Umfang zulässig sein soll, so dass das betreibungsrechtliche Existenzminimum insoweit keine Rolle spielen soll,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Bundesgericht in seinem Urteil 9C_365/2008 vom 17. Juni 2009 die Verrech</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung von zu viel bezogenen Rentenbetreffnissen mit Rentennachzah</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lungen zuliess, „zumal aufgrund der Akten nicht angenommen werden kann (und seitens der Beschwerdeführerin auch nicht eingewendet wird), dass der Verrechnungsabzug an den monatlichen Renten das betreibungsrechtliche Existenzminimum beeinträchtigt hat (BGE 131 V 249 E. 1.2 S. 252 [...])“,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus diesem obiter dictum zu schliessen ist, dass das Bundesgericht Ziffer 10922 RWL als nicht rechtens erachtet und auch im Falle einer rückwirkenden Ablö</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung einer Rente durch eine andere Rente eine Verrechnung nur insoweit statt</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">haft ist, als dass dadurch das betreibungsrechtliche Existenzminimum nicht tangiert wird,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">das Bundesgericht auch im oben zitierten BGE 131 V 249, in dem es um eine Verrechnung einer Rückforderung von Ergänzungsleistungen mit einer laufen</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Invalidenrente ging, erwog, dass der betreibungsrechtliche Notbedarf zu berücksichtigen sei,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schliesslich auch in BGE 136 V 286, auf welchen sich der Beschwerdeführer zur Hauptsache beruft, daran festgehalten wurde, dass bei Verrechnungen von So</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zialversicherungsleistungen grundsätzlich nicht in das betreibungsrechtliche Existenzminimum eingegriffen werden dürfe, allerdings insoweit eine Aus</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahme zugelassen wurde, als eine Sozialbehörde der versicherten Person für die Zeit, für welche Renten nachbezahlt werden, Vorschussleistungen erbracht hat, was aber nicht dem vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt entspricht (vgl. dazu E. 8.3, wo die hier streitentscheidende Frage ausdrücklich offen gelassen wurde),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufgrund der oben wiedergegebenen Erwägung des Bundesgerichts (Urteil 9C_365/2008 vom 17. Juni 2009) davon auszugehen ist, dass eine Verrechnung von Rentennachzahlungen mit bereits ausgerichteten Rentenbeträgen nur unter Wahrung des Existenzminimums statthaft ist,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Umstand, dass die oben zitierte Textpassage im Urteil 9C_365/2008 als obi</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ter dictum zu qualifizieren ist, nichts daran ändert, dass das Bundesgericht (da</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mals) die Voraussetzung der Wahrung des Existenzminimums als wesentlich ansah, wäre doch ansonsten der Hinweis auf das nicht tangierte Existenzmini</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mum unnötig beziehungsweise verwirrend gewesen,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aus dem Gesagten folgt, dass die angefochtene Verfügung, mit welcher das Exis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tenzminimum des Beigeladenen im fraglichen Zeitraum gewahrt wird, zu bestätigen und die Beschwerde demzufolge abzuweisen ist;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in weiterer Erwägung, dass </span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">die Kosten des Verfahrens auf Fr. 500.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen sind (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung [IVG]),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="VV080"></span><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">nach § 34 Abs. 1 GSVGer die obsiegende Beschwerde führende Person An</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">spruch auf Ersatz der Parteikosten hat, wobei diese ohne Rücksicht auf den Streit</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">wert nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens bemessen werden (§ 34 Abs. 3 GSVGer)</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">,</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">grundsätzlich auch eine - zum Verfahren beigeladene - versicherte Person, wenn sie - wie vorliegend - mit ihren Anträgen durchdringt, Anspruch auf eine Prozessentschädigung hat (Georg Wilhelm, in: Christian Zünd/Brigitte Pfiffner Rauber [Hrsg.], Gesetz über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, N 3 zu § 34 GSVGer, mit Hinweisen),</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend">demzufolge der Beschwerdeführer zu verpflichten ist, dem Beigeladenen eine angemessen erscheinende Prozessentschädigung in der Höhe von Fr. 1’400.</span><span class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen;</span></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">erkennt die Einzelrichterin:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von Fr. 500.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> werden </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">gestellt.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, dem Beigeladenen eine Prozessentschädigung von Fr. 1'400.</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend"> (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><span class="Standard Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Hans-Beat Keller</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><br/></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">sowie an:</span></p><p class="Standard Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">-</span><span class="Standard Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse nach Eintritt der Rechtskraft</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur</span><span class="Standard Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Standard Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Standard berschrift3"><span class="Standard berschrift3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die EinzelrichterinDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HeineStocker</p><p><br/></p><p></p></div> </div></body></html>