<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span id="G_NR"></span><span>IV.2016.01156</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiber Wyler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 7. Februar 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Adrian Zogg</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">KS Partner</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1964 geborene X.___ meldete sich am 2. März 2009 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 6/4). Die IV-Stelle tätigte medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen und liess den Versicherten im Medizinischen Zentrum Y.___ interdisziplinär begutachten (Expertise vom 12. März 2010, Urk. 6/30). Mit Verfügung vom 20. September 2010 (Urk. 6/41) wies die </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IV-Stelle das Leistungsbegehren von X.___ ab.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Neuanmeldung vom 7. Dezember 2015 machte X.___ eine Verschlechterung seines Rückenleidens geltend (Urk. 6/47). In der Folge tätigte die IV-Stelle wiederum erwerbliche (IK-Auszug, Urk. 6/51; Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geberbericht Urk. 6/53) und medizinische Abklärungen (Urk. 6/54-55) und führ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te ein Standortgespräch durch (Urk. 6/52). Nach durchgeführtem Vorbescheid</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahren (Urk. 6/59-68) wies sie das Leistungsgesuch des Versicherten mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 20. September 2016 ab (Urk. 2 [=Urk. 6/70]).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob X.___ am 20. Oktober 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien ihm die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine Rente, auszurichten. Eventualiter seien umfassende medizinische Abklärungen durchzuführen (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 18. November 2016 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (Urk. 5 unter Auflage ihrer Akten, Urk. 6/1-72), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 22. November 2016 angezeigt wurde. Am 30. Januar 2017 nahm der Beschwerdeführer hierzu Stellung (Urk. 11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span id="XX109"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Verordnung über die Invalidenversicherung,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVV, so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allgemei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span id="XX001"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span id="XX075"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig ist (BGE 125 V 256 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ch zugemutet werden kön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4b/cc).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span id="XX072"></span><span id="XX108"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span id="XX212"></span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funkti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">onelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fachkompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">amtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich untersuchen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – gewissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu namentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzustellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im angefochtenen Entscheid erwog die Beschwerdegegnerin zusammengefasst, die bisherige Tätigkeit als Hilfsmechaniker von Kaffeemaschinen sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar, wohingegen in einer angepassten wechselbelastenden und rückenadaptierten Tätigkeit eine vollständige Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit bestehe, womit es an einem Rentenanspruch mangle. Soweit Dr. med. Z.___ die bereits bekannten Diagnosen nenne, in leichter, angepasster Tätigkeit jedoch bloss noch eine Restarbeitsfähigkeit von 30 % für zumutbar erachte, fehle hierfür jegliche Begründung (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vorbringen, es habe eine Schmerzexazerbation und damit eine Verschlechterung seines Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustandes stattgefunden. Entgegen der Annahme der Beschwerdegegnerin seien die Ärzte der Universitätsklinik A.___ nicht davon ausgegangen, dass in angepasster Tätigkeit eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestehe, sondern hätten gegenteils darauf hingewiesen, dass es zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit einer detaillierten arbeitsmedizinischen Untersuchung bedürfe (Urk. 1 S. 5). Diese notwendigen Abklärungen habe nun Dr. Z.___ vorgenommen und dabei festgestellt, dass in angepasster Tätigkeit eine Restarbeitsfähigkeit von 30 % bestehe (Urk. 1 S. 8). Im Übrigen habe sich die Beschwerdegegnerin mit dem einwandweise vorgebrachten Argument, die Einschätzung des RAD sei willkürlich, nicht auseinandergesetzt, weshalb eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorliege (Urk. 1 S. 6). Nachdem die Ärzte des Y.___ im März 2010 festgestellt hätten, dass die degenerativen Veränderungen nicht zu verbessern seien und nicht ausgeschlossen werden könne, dass diese in Zukunft an Ausprägung zunähmen, könne nicht ohne weitere medizinische Abklärungen von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gangen werden (Urk. 1 S. 7). Aufgrund der divergierenden Beurteilungen der behandelnden Ärzte zu jener des RAD sei zumindest ein externes Gutachten in Auftrag zu geben, sollten die medizinischen Unterlagen für eine Leistungszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache nicht genügen (Urk. 1 S. 9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Zu prüfen ist vorab die formelle Rüge, wonach das rechtliche Gehör verletzt worden sei. Der Beschwerdeführer liess hiezu ausführen, es habe in der Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung vom 20. September 2016 keine Auseinandersetzung mit seinen Einwänden betreffend das Argument der Willkürlichkeit im Zusammenhang mit der Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung des RAD stattgefunden. Damit habe die Beschwerdegegnerin gegen die ihr obliegende Begründungspflicht verstossen und sein rechtliches Gehör verletzt (Urk. 1 S. 6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Anspruch auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechtliches</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gehör verlangt, dass Entscheide sachgerecht ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">foc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hten werden können. Hierfür muss dem Betroffenen bekannt sein, von wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen Überlegungen sich die Behörde hat leiten lassen und worauf sie ihren Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich die Verfügung mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Soweit eine Verfügung sachgerecht angefochten werden kann, liegt somit keine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Verletzung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der Begründungspflicht vor (BGE 134 I 83 E. 4.1 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Blick auf diese Grundsätze liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Zur Begründung seines Antrags im Einwandverfahren, es sei ihm eine Ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">te der Invalidenversicherung auszurichten (Einwand vom 4. Mai 2016, Urk. 6/60/2), hat der Beschwerdeführer mit Einwandergänzung vom 16. Juni 2016 (Urk. 6/63) vorgebracht, die Ärzte der Universitätsklinik A.___ hätten die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit nicht festlegen können, weshalb der RAD zu Unrecht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit ausgegangen, mithin eine detaillierte Abklärung der Restarbeitsfähigkeit vorzunehmen und ihm, dem Beschwerdeführer, eine Nachfrist zur Beibringung weiterer medizinischer Unterlagen zu gewähren sei. Am 30. August 2016 hat der Beschwerdeführer sodann den Bericht von Dr. Z.___ vom 19. Juli 2016 auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gelegt und damit eine Restarbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit von 30 % geltend gemacht (Urk. 6/68). Die Erwägungen in der Verfügung vom 20. September 2016 (Urk. 2) zu diesen Einwendungen sind zwar knappgehalten. Es wird aber zusammenfassend ausgeführt, für die Einschätzung von Dr. Z.___, es bestehe bloss noch eine Restarbeitsfähigkeit von 30 %, fehle jegliche Begrün</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dung und diese zeitliche Reduktion der Arbeitsfähigkeit sei aus orthopädischer Sicht weder aus den bekannten Diagnosen noch aus den Befunden begründbar. Damit war für den Beschwerdeführer erkennbar, dass die Beschwerdegegnerin ihren Entscheid nicht auf dem Bericht von Dr. Z.___ abstellen, sondern die Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schätzung des RAD zugrunde legen würde. Eine sachgerechte Anfechtung war damit ohne weiteres möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und der Beschwerdeführer konnte sein Anliegen mit der Beschwerde gegen die Verfügung vom 20. September 2016 vor einer Beschwerdeinstanz vortragen, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage frei überprüft (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d/aa).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stützte sich zur Begründung ihrer Verfügung vom 20. September 2010 (Urk. 6/41; 6/33/4-5), mit welcher sie einen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung verneinte, auf das interdisziplinäre Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achten des Y.___ vom 12. März 2010 (Urk. 6/30). Danach bestand mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit folgende Diagnose (Urk. 6/30/27):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(1) Chronisch rezidivierendes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom mit/bei:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">residuellem, sensiblem S1-Syndrom links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Status nach Diskushernienoperation LWK 5/ SWK 1 links</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">Fehlhaltung</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">muskulärer Dysbalance / myostatischer Insuffizienz</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1 Diagnose2">deutlicher Osteochondrose LWK 5/ SWK 1 mit diskreter ventraler Spondylose und Retroposition LWK 5 auf SWK 1 sowie initialer Spondylarthrose beidseits und initialer Osteochondrose LWK 3/4 und LWK 4/5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Als ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit benannten die Gutachter eine (2) essentielle Hypertonie, eine (3) schwere Hypertriglyzeridämie, ein (4) chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sches Hämorrhoidalleiden, einen (5) Status nach offener Appendektomie sowie einen (6) klinischen Verdacht auf Innenmeniskusläsion. Die Gutachter hielten fest, es habe eine ausgeprägte Insuffizienz insbesondere der wirbelsäulenstabili</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sierenden Muskulatur imponiert, was zusammen mit der daraus resultierenden schlaffen Fehlhaltung und den degenerativen Veränderungen zu einer ständigen Fehl- und Überbelastung des Achsenorgans führe. Aufgrund der eingeschränk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Belastbarkeit des Achsenorgans beziehungsweise der LWS sei die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Autolackierer mit regelhaft auftretenden wirbelsäulenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lastenden Bewegungsmustern nicht mehr zumutbar. In einer dem Leiden opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal angepassten leichten, wechselbelastenden Tätigkeit sei aus rheumatolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gisch-versicherungsmedizinischer Sicht eine unlimitierte Arbeitsfähigkeit von 100 % zu attestieren (Urk. 6/30/31). Hinsichtlich psychiatrischem Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand ergibt sich aus dem Gutachten, dass der Beschwerdeführer mit seinem Leben zufrieden sei, er aber hintergründig dennoch traurig gewirkt habe. In der Schilderung des Tagesablaufs, der sozialen Aktivitäten und der Interessen habe der Versicherte leicht reduziert imponiert, jedoch ohne einen Leidensdruck anzugeben. Es sei daher sicherlich auch eine depressive Verstimmung erkenn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bar, welcher aber nicht das Ausmass einer depressiven Episode von Krankheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wert zukomme (Urk. 6/30/31).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Betreffend Therapieoptionen erklärten die Gutachter, dass die degenerativen Veränderungen nicht zu verbessern seien und zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden könne, dass diese in Zukunft an Ausprägung zunähmen. Da wirbelsäulenchirurgische Therapieoptionen fehlten, sei aus therapeutischer Sicht dringend eine muskuläre Rekonditionierung unter schwerpunktmässiger segmentaler Stabilisierung und Haltungsschulung indiziert. Zu empfehlen sei überdies auch eine primär konservative, physiotherapeutische aktive Therapie zur Kräftigung der kniegelenksstabilisierenden Muskulatur. Berufliche Mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nahmen wären theoretisch indiziert, in Anbetracht der Gesamtsituation (lang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">jährige Arbeitslosigkeit und Abhängigkeit vom Sozialamt, fehlende Motivation von Seiten des Versicherten usw.) demgegenüber wenig erfolgsversprechend (Urk. 6/30/33).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Arztzeugnissen vom 26. Juni (Urk. 6/44/6), 29. Juli (Urk. 6/44/5) und 1. September 2015 (Urk. 44/4) wurde von den Ärzten der Universitätsklinik A.___ eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % beziehungsweise ab 21. September 2015 eine solche von 100 % attestiert (Urk. 6/44/3-1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 8. Mai 2015 (Urk. 6/44/7) berichteten die Ärzte der Universitätsklinik A.___ von chronischen Lumbalgien bei Status nach Diskushernienoperation L5/S1 links 1995 in Lugano und einer Segmentdegeneration L4/5 und L5/S1. Sie notierten, die MRI-Untersuchung der LWS vom 7. Mai 2015 habe einen im Vergleich zur Voruntersuchung aus dem Jahr 2007 leicht grössenpro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gredienten, mediolateral rechtsgelegenen Bandscheibenvorfall mit einer breitba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sigen Bandscheibenvorwölbung auf Höhe L4/5 gezeigt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Bericht vom 27. Januar 2016 (Urk. 6/55/6-10) nahmen die Ärzte der Uni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">versitätsklinik A.___ Stellung zu Fragen der Beschwerdegegnerin. Sie hielten fest, aufgrund der beschriebenen belastungsabhängigen Beschwerdesymptoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tik sei von einer verminderten Arbeitsfähigkeit in Berufen mit schwerer körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen Belastung auszugehen. Zur genauen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bis heute sowie auf längere Sicht bedürfe es allerdings einer detaillierten arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">medizinischen Untersuchung. Aus dem Bericht ergibt sich ferner, dass nach einer Schmerzexazerbation am 8. Mai 2015 eine weitere Sprechstundenkontrolle durch Selbstzuweisung erfolgt sei, in deren Rahmen nach wie vor chronische Lumbalgiebeschwerden ohne motorische Defizite mit Hypästhesien im Bereich des lateralen Oberschenkels sowie der lateralen Fusskante links (seit der Opera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tion 1995) festgestellt worden seien. Aufgrund der persistierenden Schmerz-symptomatik sei eine Facettengelenksinfiltration L4/5 und L5/S1 ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einbart und eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % vom 11. Mai bis zum 31. Mai 2015 attestiert worden. Im Rahmen der Verlaufskontrolle vom 29. Mai 2015 sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en nach wie vor Rückenschmerzen bei Belastung, vorwiegend bei schwerem Heben beruflich bedingt, beschrieben worden, weshalb eine Physiotherapiever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ordnung und später chiropraktische Massnahmen verordnet worden seien. Diese hätten allerdings nicht zu einer Beschwerdebesserung geführt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Aktenlage dokumentiert einen seit Herbst 2010 weitgehend unveränderten Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. Nach wie vor besteht eine belas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsabhängige Beschwerdesymptomatik, die zu einer verminderten Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">higkeit in körperlich schweren Tätigkeiten führt (E. 4.1; E. 4.2.3) und zuvor im Erstanmeldungsverfahren die Gutachter des Y.___ zur Feststellung veranlasst hatte, wirbelsäulenbelastende Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar (E. 4.1). Der bereits im Oktober 2007 (Urk. 6/30/49) von den Ärzten der Universitätsklinik A.___ aktenkundig gemachte Bandscheibenvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall zeigt sich nur leicht grössenprogredient (E. 4.2.2), ohne dass sich die klini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sche Symptomatik erheblich verschlechtert hätte. So hielten denn die Ärzte der Universitätsklinik A.___ im Januar 2016 ausdrücklich fest, die chronischen Lumbalgiebeschwerden dauerten seit der Operation im Jahr 1995 an (E. 4.2.3). Die von ihnen genannte Diagnose von chronischen Lumbalgien war ebenso bekannt wie das Vorliegen einer Segmentdegeneration L4/5 und L5/S1 (vgl. hierzu Urk. 6/30/21). Entgegen den Darlegungen des Beschwerdeführers (E. 2.2) lässt sich sodann auch nicht aus dem Bericht von Dr. Z.___ vom 19. Juli 2016 schliessen, dass eine relevante gesundheitliche Verschlechterung eingetreten wäre. Seiner Einschätzung legte Dr. Z.___ nicht nur den – schon vorgängig erwähnten (E. 4.2.2) - MRI-Befund der Universitätsklinik A.___ vom 7. Mai 2015 zugrunde, sondern hielt auch wie deren Ärzte fest, der Beschwerdeführer leide seit Jahren an therapieresistenten lumbalen Schmerzen (Urk. 6/67/3). Seine Beurteilung, in leidensangepasster Tätigkeit bestehe eine Restarbeitsfähigkeit von 30 %, stellt damit eine andere Beurteilung des gleichgebliebenen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts dar und ist infolgedessen im vorliegenden Neuanmeldungsverfahren nicht geeignet, eine Verschlechterung auszuweisen (E. 1.1). Nachdem es mithin an einer relevanten Verschlechterung des Gesundheitszustandes aus orthopädischer Sicht fehlt, ist es auch unerheblich, dass sich die Ärzte der Universitätsklinik A.___ ausser Stande sahen, ein Belastungsprofil für behinderungsangepasste Tätigkeiten zu formulieren und sie hierfür die Durchführung einer arbeitsmedi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zinischen Untersuchung empfahlen (Urk. 6/55/9). Immerhin ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass sie eine verminderte Leistungsfähigkeit nur bei stark körperlicher Belastung annahmen, demgegenüber bei Tätigkeiten ohne körperli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Belastung von einer Erhöhung der Arbeitsfähigkeit ausgingen (Urk. 6/55/9). Hat sich in rheumatologisch-orthopädischer Hinsicht eine wesentliche Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung nicht zugetragen, so ist unverändert auf die Einschätzung der Y.___-Gutachter abzustellen. Danach ist dem Beschwerdeführer eine dem Leiden opti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">mal angepasste leichte, wechselbelastende Tätigkeit zu 100 % zumutbar (E. 4.1). Dass die bis im Oktober 2015 ausgeübte Tätigkeit als Hilfsmechaniker von Kaf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">feemaschinen (Urk. 6/53), die den Angaben des Beschwerdeführers zufolge auch das Heben und Tragen von schweren Kaffeemaschinen umfasste (Urk. 6/52/2), dem im Herbst 2010 formulierten Anforderungsprofil nicht entsprach und hier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">für eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehen soll, vermag ebenso wenig etwas daran zu ändern, dass es an einem Revisionsgrund mangelt. Eine erhebli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">che Verschlechterung des Gesundheitszustandes ist in orthopädischer Hinsicht nicht ausgewiesen, womit sich eine detaillierte, arbeitsmedizinische Untersu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chung erübrigt, würde sich eine solche höchstens – wie bereits die Beurteilung von Dr. Z.___ - in einer anderen Beurteilung des gleichgebliebenen Sachver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">halts erschöpfen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Soweit der Beschwerdeführer vorbringen lässt, es bestünden über die aus ortho</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">pädischer Sicht hinaus geklagten Beschwerden Gesundheitsprobleme psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">scher Art sowie eine kardiologische Problematik (Urk. 1 S. 8-9), kann er nichts zu seinen Gunsten daraus ableiten. Die im Neuanmeldungsverfahren beige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">brachten medizinischen Unterlagen enthalten keinerlei Hinweise auf einen psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chopathologischen Zustand, welcher geeignet wäre, die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu beeinträchtigen. Einen solchen hat er denn anlässlich der Neuanmeldung weder geltend gemacht, noch befindet sich der Beschwerdefüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rer in psychiatrischer Behandlung (Urk. 6/47/5). Seinen eigenen Angaben zufol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ge hat er die bisherige Tätigkeit aufgrund anhaltender Rückenbeschwerden beendet (Urk. 6/52/5). Schliesslich vermag eine behandlungsbedürftige – und einer Behandlung zugängliche - Hypertonie (Urk. 6/54/10) keinen invalidisie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Gesundheitsschaden zu begründen (Urk. 1 S. 9). Da von weitergehenden Abklärungen keine relevanten Erkenntnisse zu erwarten sind, ist in antizipie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">render Beweiswürdigung darauf zu verzichten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergibt sich weder aus den Berichten der Universitätsklinik A.___ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">relevante Gesundheitsverschlechterung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, das heisst eine solche, die einen Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begründen könnte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. BGE 141 V 9 E. 5.2), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">noch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist eine solche </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in der abweichenden Beurteilung von Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erbli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit mangelt es an einer wesentlichen Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse, die Voraussetzung für eine Überprüfung des Rentenanspruchs wäre. Aus diesem Grund ist die Beschwerde abzuweisen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span><span id="BeginnMateriell"></span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rechnung und Einzahlungsschein werden </span><span id="Text2"></span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Adrian Zogg</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstWyler</p><p></p></div> </div></body></html>